Nr. 222. Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Viertels fährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. frei tn's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 8,30mt. pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. Desterreich Ungarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post Bettungs- Preisliste für 1894 unter Nr. 6919. Vorwärts 11. Jahrg. Snsertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Betttzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins: und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Erpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonn und gefttagen bis 9 Uhr Bor mittags geöffnet. Fernsprecher: Amt 1, Nr. 1508. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin! Berliner Bolksblatt. Bentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Sonntag, den 23. September 1894. Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3. Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt kein boykottirtes Bier! d Abonnements- Einladung. Mit dem 1. Oktober eröffnen wir ein neue3 Quartals. Abonnement auf den Ein Rettungsplan des Rongresses zu Norwich kein Telegramm, kein Brief etwas Vogel Strauk. „ Vorwärts" Berliner Volksblattes in Berlin im Schwange war, verwahrte fich Herr Eugen England A " zu melden gewußt hätte, ergeht sich die Bossische Beitung" in Wir ersuchen alle unsere Freunde und Genossen, nach einer Betrachtung über die Gewerk. vereine", in der die englischen Trade Unions ihrem Wesen Kräften für die Erweiterung unseres Abonnentenfreijes Mit Verwunderung gemischte Heiterkeit erregt es nach mit der schwächlichen und von Grund auf verfehlten thätig zu sein. Es ist das eine Parteipflicht. Die Haupt- stets, wenn die Wortführer des deutschen Liberalismus über Nachahmung, die in Deutschland unter Leitung des Herrn stärke einer Partei liegt in ihrer Presse je mehr Leser Arbeiterfragen ihre Weisheit zum besten geben. Man sollte Dr. Mar Hirsch unter dem Namen Deutsche Gewerk ein Blatt hat, desto größere Macht hat es, und je größer es kaum für möglich halten, daß Männer, die im öffent- vereine" dahinvegetiren, frischweg für eins erklärt werden. die Macht der Parteipresse, desto größer die Macht der lichen Leben stehen, so nusagbar unwissend über so wichtige Es wird geradezu lästig immer wieder nachweisen zu sollen, Partei. Wer dem Partei- Organ neue Leser zuführt, stärkt Angelegenheiten sein können. Es bleibt nur die Annahme daß den sogenannten deutschen Gewerkvereinen die wesentfonach die Partei. übrig, daß sie nach der Methode des klugen Vogel Strauß lichste Grundbedingung englischer Trade Unions, die den Kopf in den Sand ihrer Partei- Interessen stecken, um Fähigkeit, den Kampf gegen die Unternehmer um die von unbequemen Dingen nichts zu hören und zu sehen. Arbeitsbedingungen aufzunehmen und durchzuführen, völlig Als die Erörterung des neuen freisinnigen Programm fehlt; daß sie nur Kassenorganisationen sind, die in schon an den mannigfaltigen Friendly Richter gegen die Zumuthung, den Maximalarbeitstag in das Societies( Unterstützungs Gesellschaften) ihr Gegenstück Programm aufzunehmen, mit dem ausdrücklichen Hinweis auf haben. Und das freifinnige Vogel Strauß Geschlecht das Beispiel der englischen Arbeiter, die in ihren Trade wird sich ja auch durch noch so viel Auseinandersetzungen Unions an der Selbsthilfe mit eiserner Konsequenz fest- nicht darüber belehren lassen, daß auch dann, wenn die hielten und jedwede Einmischung des Staates zur Regelung Obrigkeit und die bürgerliche Gesellschaft" die Organi der Arbeitszeit verschmähten. Hätte der wackere parla fationen des Herrn Hirsch von vornherein mit größerer, mentarische Rechenkünstler sich ein wenig ernstlicher um die wohlwollenderer Neutralität behandelt hätte, nichts daraus englische Arbeiterbewegung bekümmert, so hätte er wissen geworden wäre. Diese wohlwollende Neutralität hat auch müssen, daß ein achtstündiger Marimalarbeitstag für den englischen Trade Unions gemangelt, gerade so gut wie Bergleute in der letzten englischen Parlamentssession der deutschen Sozialdemokratie, und beide sind doch groß nahezu zum Gesetz erhoben worden wäre und und mächtig geworden, trotz dieses Mangels oder eigentlich daß unter den englischen Bergleuten selbst mur gerade wegen dieses Mangels, weil sie beide Kampfeine kleine Minderheit, und zwar aus sehr selbstsüchtigen organisationen der ihrer Emanzipation zudrängenden ArBeweggründen, fich gegen die gesetzliche Regelung der Arbeits- beiterklasse waren und sind. zeit sträubt. mit der illuftrirten Sonntags- Beilage Die Nene Welt". Für Berlin nehmen sämmtliche Beitungsspediteure, sowie unsere Expedition, Beuthstr. 3, Bestellungen entgegen zum monatlichen Preise von 1 Mark 10 Pfennige frei ins Hans. Für außerhalb nehmen sämmtliche Postanstalten Abonnements zum Preise von 3,30 M. für das Quartal entgegen.( Eingetragen in der Post Beitungs- Preisliste für 1894 unter Nr. 6919.) Nach Beendigung des Romans: Der Jude von Spindler, werden wir spätestens am 1. Oktober mit dem Abdruck der Erinnerungen eines Kommunarden beginnen, die uns mitten in die gewaltigste moderne Geschichts Tragödie versehen, und den Heldenkampf der Kommune, erzählt von einem der Kämpfer, an uns vorüberziehen lassen. Die Ueberfegung, aus der Feder Audorf's, des Dichters der Arbeiter marseillaise, hat das ganze Leben des franzöfifchen Originals. Ein besonderes Mißgeschick für Herrn Engen Richter war es aber, daß ein paar Tage nach seiner Proklamirung des unentwegten Manchesterthums englischer Arbeiter die berufenen Vertreter dieser Arbeiter auf dem Trade UnionKongreß in Norwich nicht nur für den gesetzlichen Maximalarbeitstag sondern für die umfassendsten Forderungen der Sozialdemokratie mit einer überwältigenden Mehrheit sich erklärten. " = Wir führen auch die Thatsachen hier nicht an, um den freisinnigen Vogel Strauß zu belehren das wäre vergebliche Mühe sondern weil besagter klutger Vogel in der Vossischen Zeitung" seinen ureigenen Plan zur Bekäm pfung des Umsturzes", um den sich jetzt im schönen Wett eifer die edelsten Geister von Pindter II bis auf Eugen Richter abmühen, auf dieser mißverstandenen Identifizirung der englischen Trade- Unions mit den Gewerkvereinen des Herrn Den in Aussicht gestellten Roman, welcher die Ereignisse der Hirsch beruht. Er meint nämlich, die Rettung für die Märzrevolution, und namentlich der Voltserhebung Nun sollte man aber doch meinen, daß durch diese Erklärung| bürgerliche Gesellschaft beruhe darin, daß immer größere in Berlin behandelt, werden wir, um die Aktualität und das auch dem blödesten Auge die Erkenntniß für den Stand der Mengen von Arbeitern sich von der Sozialdemokratie abInteresse zu erhöhen, erst im nächsten Frühjahr, also gewisser sozialpolitischen Entwickelung der englischen Arbeiter er- und den Gewerkvereinen zuwenden". maßen zu den Gedenktagen der vorgeführten Es genügt, daß man diese am Morgen nach dem Ereignisse veröffentlichen eine Anordnung die sicherlich schlossen worden sei. Doch der Vogel Strauß hält es für eine Anordnung die sicherlich die höchste Klugheit, seinen Kopf in den Sand zu stecken, Kongresse von Norwich ausgebrütete schöne Idee ans helle die Billigung unserer Leser finden wird. und da kann er natürlich auch die einfachsten Dinge nicht Tageslicht bringt, um allen unseren Genossen Klarheit Die Redaktion und Expedition des sehen. Als ob die Nachricht von der sozialistischen darüber zu verschaffen, mit welchem Maße von politischer ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Mauserung der englischen Trade Unions nie über den Einsicht unsere Gegner von der Freifinnigen Partei den Feuilleton. Der Inde. Deutsches Sittengemälde aus der ersten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts. Bon C. Spindler. " 0 Kanal gedrungen wäre, als ob von den Beschlüssen des Kampf gegen uns führen. " " zuvor auf alle Fälle noch beten dürfen. Leuenberg wider- Sorgt nicht!" spottete der Jude: ich verstehe es, wie sprach dieser Regung von menschlichem Gefüh!; Hornberg man schächtet, ohne daß das Lämmchen schreit!" und wieder dagegen, obgleich der Wildeste unter Seinesgleichen, sprang zu Boden warf er den Knaben, als mit einem mal die 147 auf des Reifenbergers Seite, und begehrte von Zodick, er Thüre aufging, und Brändling hereintrat, der weiß vor solle den Buben loslassen. Gott soll mich strafen an Angst und Entsehen wurde, da er seines Vetters BedrängLeib und Seel!" rief er, da der Jude verneinte; ich haue uiß sah. Wie ein wütender Mensch sprang er auf den Dir die Faust von Rumpfe, wenn Du nicht Deine Krallen Juden zu, zerrte ihm sein Opfer aus der Faust, und fragte von dem Buben läsfest. Dir aber, Bube, befehl' ich, alles mit blauen bebenden Lippen nach der Ursache solch graus Und mich!" fügte der Reifenberg, ,, und mich," setzte Geheul und Wehklagen von dannen zu lassen, und fein leise samen Verfahrens. Zodick langsam hinzu; Amen!" sprach der Leuenberg, und still mir zu sagen, wie Du hier gekommen. Beim Ein Wort des Hornbergers reichte hin, ihm Aufschluß und da gerade die Biere nach den Kannen griffen, um sich ersten Schrei fährt Dir mein Stahl in die Gurgel!" zu geben, und seinen Mund zur flehenden Bitte zu öffnen. zuzutrinken, schlug ein tiefer Seufzer an ihr Ohr. Wild Bodick ließ zitternd vor Wuth und Grimm dem Buben ein Ach Ihr Herren," seufzte er: erlangt alles von mir, fuhren sie in die Höhe, der Eine nach der Thüre, der An- wenig Luft, und der Arme schleppte sich dumpfwimmernd nur nicht, daß ich in diese That willigen soll. Der Bube bere nach dem vergitterten Fenster. 3odick jedoch hatte zu den Füßen des Hornbergers, obgleich ihn Zodick noch ist mein leiblicher Schwestersohn, ein guter Bursche, ohne das geübteste Gehör und suchte hinter dem Kachelofen nach immer fest hielt, wie ein Fanghund die angeschossene Beute. Trug und Falsch, und ohne Ruhm zu melden, weit dem verborgenen Zeugen ihres Gesprächs. Ein Knabe von Reifenberg suchte indessen den von Leuenberg zu begütigen. besser, als wir sammt und sonders sind. Nimmer könnt' zwölf bis dreizehn Jahren lag dort auf der Ofenbank, und Auf Befragen des Hornbergers berichtete der Knabe ich mir vergeben, hätte ich meinen Schwestersohn umkommen hatte sich furchtsam zusammengekauert, da Zodick mit allen schluchzend: er sei Brändlings Better Heinrich, von ihm lassen in Gefahr. Seid nur diesmal barmherzig, Ihr Zeichen der Ueberraschung und der Wuth an ihn an Sohnsstatt aufgenommen, und zur Küferei bestimmt. Heeren, und Gott wird Euch um so reichlicher segnen herantrat. Verflucht seien die Brüste, die Dich Er sei verwichene Nacht als Aufwärter bei einem in dem, was Ihr vorhabt, und mir einen doppelten Theil fängten, niederträchtiger Goi!" sprudelte der Jude und Benderschmause gewesen und müd zum Tode heim- zuwenden." Heuchle teine Menschlichkeit, Du krummer spie dem Knaben seinen Geifer ins Angesicht: Für Dein gekommen. Nach dem Mittagimbiß habe er noch seine Katzenbuckel!" schalt der von Leuenberg:„ der Bube hat Ohr muß zahlen Dein Hals!" Mit feckem Schlächter- Hausarbeit verrichtet, sei dann in diese Stube gedüsselt, und uns behorcht, und fort muß er." Und den Talles griff packte er den armen Jungen bei der Kehle und zerrte auf der Ofenbank eingeschlafen, auf welcher er vor einigen bekömmst auch Du, wenn Du ihn nicht giebst heraus, den ihn aus dem Winkel nach dem Tische, auf welchem sein Augenblicken erst erwacht. Er betheuerte, von dem Gespräch Horcher!" fügte der Jude bei und griff abermals nach Messer lag. Der Knabe, mit dem Ersticken kämpfend der Herren nicht das Geringste vernommen zu haben, und dem Knaben. Brändling bewies aber durch die Heftigunter der riesigen Fauft des Elenden, vermochte nur ein bat um Vergebung und um sein Leben. Der Bube feit, mit welcher er den Knaben in seine Arme schloß, wie trächzend Geftöhne hervorzubringen, und sich mit der Ge- lügt wie ein Schelm!" rief Zodick dazwischen seht doch, sehr es ihm Ernst sei um das, was er vorhin gesagt, denn walt der Todesangst an den Fußboden und die Knie des wie er wird roth bei jedem Wort. Der ift cochem wie ein er riß den zitternden Heinrich zu der Thüre hin, drückte Mörders anzuklammern, sodaß dieser, einige Schritte vom Fuchs. Darum nieder mit ihm."- Er frallte seine Fauft die Fauft auf die Klinte und sprach mit der klanglosen, Tische entfernt, und den Hals seines Opfers, um es wieder um den Knabenhals, und zuckte das Messer.bebenden Stimme des aufs höchste Gereizten: Versucht's, ftumm zu machen, nicht lassend, nicht von der Stelle Der Hornberg zuckte die Achseln und wendete sich ab. Ihr Herren! versucht's! Stecht mich zusammen, aber im konnte, und von dem Reifenberg schäumend den Dolch ver- Reifenberg fiel dem Juden in den Arm, und sprach: Falle reiße ich die Thüre auf, und mein Gebrülle ruft die Langte.- Dieser weigerte sich dessen, und behauptete, der Blutunke! bedenke doch.... das Geschrei des Knaben, Schifferknechte, von welchen die Schänke wimmelt, hierher Junge müsse zuvor reden, und müßte er sterben sein Röcheln, man wird es vernehmen.... die Folgen...!" und verloren seid Ihr dann; noch im Sterben verrathe ich " " Volttifcho itclreultrfil. Berlin, den 21. September. Gin Attentat auf die deutschen Landarbeiter. Mit dieser durch den Inhalt voll gerechtfertigten Ueber- schrift finden wir in der heute erschienenen Nummer des „Sozialpolit. Zentralblatts" einen Artikel Dr. Quarck's über den monströsen Gesetzentwurf, den„der Verband zur Besserung der ländlichen Arbeiterverhältnisse im Gebiete des landwirthschastlichen Zeutralvereins der Provinz Posen:c." zur„Regelung der landwirthschastlichen Arbeiter- Verhältnisse" ausgearbeitet hat, und der jetzt der Reichs- regieruna vorliegt. Der Entwurf geht von der Anschauung aus, daß der ländliche Arbeiter im Gesindcverhältniß steht, und bezweckt die Bildung eines an die Scholle gefesselten, den Grundbesitzern in Leibeigenschaft uuterthänigen Land- sklavenheeres. Das Arbeitsbuch wird obligatorisch eingeführt, das Koalitionsrecht besteht nicht für die ländlichen Arbeiter. Wir wollen blas den ans das Koalitionsrecht bezüglichen§ 27 hier zum Abdruck bringen. Derselbe lautet: „Der Vertragsbruch landwirthschaftlicher Arbeiter wird mit Eefängniß bis zu einem I a h r e'bestraft, wenn sie mittels Vertragsbruches die Arbeitgeber zu gewissen Handlungen oder Zugeständnissen zu bestimmen suchen, indem sie die Ein- ftellung der Arbeil oder die Verhinderung desselben bei einzelnen oder mehreren Arbeitgebern unter einander verabreden oder zu einer solchen Verabredung andere auffordern. Die An- stifter hierzu unterliegen einer Gefänanißstrafe bis zu zwei Jahren, auch wenn sie keine landwirlhschaftlichen Arbeiter sind. Hierbei macht es keinen Unterschied, ob dcr»Ver- trag schon angetreten war oder nicht." Also der Arbeiter, der während der Dauer des Ver- träges vom Koalitionsrecht Gebrauch macht, verwirkt eine Gefängnißstrafe bis zu einem Jabr und die Anstifter bis zu zwei Jahren. Wir werden auf dieses abscheuliche Attentat zurückkomnien.s Für unsere Genossen ist dieser Entwurf, der die innersten Gedanken der Herren Landjunker ent- hält, treffliches Material für die Land- a g i t a t i o n.— Nordamerikanische Konkurrenz. In bürgerlichen Zeitungen lesen wir: Als im Jahre 1890 infolge einer Einladung des„American Institute of Mining Engineers" eine große Anzahl deutscher Industrieller, die noroamerikanischen Montandistrikte besuchte, und bei dieser Gelegenheit sich in sehr eingehender Weise über die dortigen Verhältnisse unterrichtete, ging das Eudurtheil der sehr ausführlichen Berichterstattung dahin, daß zwar in der nächsten Periode ein Wettbewerb der nordamerikanischen Montau-«Jndustrie noch nicht fühlbar werden, daß aber auch mit Ausnahme einiger Neu-England-Staaten und vielleicht Kaliforniens der Markt der Vereinigten Staaten für die fremden Nationen, wenige Artikel ausgenommen, verschlossen sein wird. Obgleich seitdem kaum vier Jahre verflossen sind, so haben sich doch die Verhältnisse in Nordamerika in der Zwischenzeit so wesentlich geändert, daß Europa nunmehr bereits nicht nur von dem Wettbewerb auch der Montanindustrie bedroht wird. Wie englische Zeitungen berichten, hat im Jahre 1893 die Ausfuhr an Sonder- und Werkzeugmaschinen, sowie Ackerbaugeräthen von Amerika nach England einen Werth von 3 2U 000 Dollar, die gleiche Aussuhr von England nach Amerika da- gegen nur einen Werth von 1 051000 Dollar dargestellt. Ebenso sind in den letzten Monaten des vergangenen Jahres mehr als 1000 Tonnen Ferromangan von Baltimore nach Glasgow, Antwerpen, Rotterdam und Hamburg verschifft worden, wie ja auch bereits nordamerikanische Kohlen in euro- päische Häfen eingedrungen sind. Ferner ist neuerer Zeit Nord- Amerika in Rußland als ei» scharfer Konkurrent Deutschlands bei Lieferung von Lokomotive» aufgetreten. Dieser Wettbewerb verdient um so mehr unsere Aufmerksamkeit, als Nord-Amerika uns durch seinen unerschöpflichen Reichthum an Kohlen und Erzen überlegen ist, und die ungeheuren Entfernungen durch überaus niedrige Frachtsätze auf den Eisenbahnen, Binnenwasser- straßen, sowie für den Seeverkehr mit Europa ausgeglichen worden, als ferner der Schutz, den uns bisher die niedrigen Gehalte und Löhne gewährten, mehr und mehr zu schwinden beginnt, weil man in Nordamerika einerseits bestrebt ist, die Handarbeit so viel als möglich durch Maschinenarbeit zu ersetzen, und weil ander- seits dort in letzter Zeit die Löhne so weit gesunken sind, daß einfache Tagelöhner aller Art kaum noch das IVs fache wie bei uns verdienen, und bei der fortschreitenden Verbilligung aller Lebensmittel und Verbrauchsgegenstände in Nordamerika die Löhne in gleichem Verhältniß sinken werden. alles, was ich weiß, und geheim halten will ich wie ein Pfaffe die Beichte, wenn Ihr ablaßt von dem Knaben."— „Brändliug hat Recht!" siel der Hornberger ein:„Wegen seiner auf's Rad gesetzt zu werden, gelüstet mich nicht. Sag' aber an, welche Bürgschaft leistest Du für den Buben?— denn haften mußt Du für ihn mit Haut und Haar!"—„Das will ich auch, Herr!" erwiderte der Wirth, von schwerer Angst erlöst und freier athmend:„Schwören soll der Knabe, daß, wenn er auch etivas vernahm, nichts über seinen Mund gehe, es zu verrathen." „Gottes Wunder!" höhnte Zodick:„was soll uns helfen ein leerer Schwur?"—„Schweig!" murrte Reisenberg: „dem Kinde da ist ein Eid heilig wie ein Tabernakel." Leuenberg lachte ungläubig, Zodick fletschte verdrossen die Zähne, und Hornberg hielt unterdessen dem Knaben das Kreuz seines Schwertes vor, indem er ihm die Eidesformel vorsprach:»„Ich gelobe handlich und festlich, auf dieses Kreuz, das des Erlösers Kreuz bedeutet, keiner Seele, die da lebt auf Erden, zu vertrauen und zu verrathen, was ich in der heutigen Nacht als unberufener Zeuge gehört und vernomnien. Verdammt will ich sein in Ewigkeit, und das schrecklichste Gebrest und Siechthum erdulden in dieser Welt, ivenn ich den Eid nicht halte, den ich hier schwur mit aufgehobeneu Händen zu Gott, seinem Sohne und allen Heiligen. Amen."— Ter Knabe sp'oach deutlich und sichtlich ergriffen und bewegt den Eid nach, und zerfloß nach dessen Leistung in Thränen. Reisrnbcrg nickte, zufriedengestellt, mit dem Kopfe, und der Hornberger übergab den Buben seinem Vetter Brändliug.„Das letzte für unsre Ruhe und Sicher- beit ist noch an Dir, zu thun," sprach er:„sperre den Buben ein in Deinen tiefsten Keller, und lasse ihn nicht eher los und tedig, als bis es Zeit geworden ist. Solch kurze Frist hindurch ist ein glatter Aal zu hüten; warum nicht ein junger Bursche? So Du redlich unseren Willen thust, sind wir Dir gewogen, alter Brändliug. Beim mindesten Versehen hingegen und bei der kleinsten Falschheit sollst Du der Erste sein, der den verdienten Lohn erhält."— Brändliug, Treue und Gehorsam gelobend, riegelte vor den Angen der wilden Gäste den Vetter Heinrich— ein duldsames Lamm—, in das hinterste Gewölbe seines Hauses, und beruhigt suchten die Verbündeten ihr dürftiges Lager. Wenn man nun auch in Nordamerika in dem Ersatz der Handarbeit'durch Maschinen bisweilen zu weit geht, so ist doch nicht zu verkennen, daß wir dagegen in dieser Beziehung weit zurückgeblieben sind, und zwar besonders in bezug auf die Be- wältigung des Verkehrs in den Häfen und Eisenbahnstationen. Die Klagen der Bourgeoispresse sind nicht unbegründet. Wir haben das, was hier als vollendete Thatsache gemeldet ist, vor Jahren schon vorhergesagt, und sind dafür von den- selben Blättern, die jetzt diesen Nothschrei ausstoßen, ver- Höhnt worden. Von der Milderung des amerikanischen Schutzzollsystems werden wir unter solchen Umständen nur sehr geringe Vor- theile haben. Die Zeiten sind für immer vorbei, wo die Vereinigten Staaten von Nordamerika unser bester Markt wären. Sie sind uns, und zwar aus dem ganzen Gebiete der Industrie, ein mächtiger Konkurrent geworden, der unseren eigenen Binnenmarkt bedroht.— Parteitage und nichts als Parteitage. Heute ver- sammeln sich in Eisenach die Vertreter der„Freisinnigen Volkspartei" zu dem großen Programmwerk— der Partei, die, so lange sie sich gesund suhlte, kein Programm haben wollte, so wenig wie der Teufel ein Gebetbuch— und die jetzt, da Matthäi am letzten, ein Programm haben will, wie der kranke Teufel den Rosenkranz. Die„Freisinnige Zeitung" giebt ihr Segenssprüchlein zum Rettungswerk, nachdem sie gestern den Programmentwurf in zweiter, jedoch nicht verbesserter Auflage den Gläubigen vor- gelegt hatte. An Köchen, den Brei zu salzen und zu versalzen, fehlt es in Eisenach nicht. Wie die„Fr. Z." mittheilt, sind 1S2 Wahlkreise mit 392 Delcgirten vertreten. Da kann wenigstens die Quantität die Qualität ersetzen. Einen Tag später versammeln sich die Delegirten der „Deutschen Volkspartei" in Aschaffenburg— nicht um ein neues Programm zu machen, sondern das alte, welches sehr löcherig und mangelhaft ist, zu verbessern. O diese Pro- grammschmerzen unserer Gegner— wie der liberalen, so auch der konservativen! Zentrum, Konservative aller Schattirnngen, Antisemiten, Nationattiberale, Volksparteiler u. s. w., wie froh wären sie, wenn sie ein Programm hätten! Was nun die zwei Volksparteien betrifft, die sich jetzt mit ihren Programmen abquälen, so begreifen wir wirklich nicht, warum sie die beiden kleinen Geschäfte noch länger getrennt halten. Ein prinzipieller Gegensatz oder auch nur Unterschied besteht unseres Wissens doch nicht. Oder glauben die beiden Firmen durch die Konkurrenz gewinnen zu können? Der Glaube macht selig. Ans Eisenach bringt die„Vossische Zeitung" heut Abend folgende Depesche: E i s e n a ch, 22. September. Der Parteitag der freisinnigen Volkspartei ist von 400 Mitgliedern aus 170 Wahlkreisen besucht. Dr. Langerhans eröffnet die Beralhmigen. Die Geschäftsordnung wird ohne Debatte angenommen. Durch Akklamation wird Ober- bürgermeister Baumbach zum Präsidenten gewählt. Baumbach betont in seiner begrüßenden Ansprache die Kraft der frei- sinnigen Ueberzeugungen. Eugen Richter berichtet über die Ein» leitung zum Programm, die freiheitliche Ausgestaltung des Ge- meinwesens und die Anfrechlerhaltung der bundesstaatlichen Grundlage des Deutsches Reiches. Die Einleitung und der Ab- schnitt I» wurden unverändert angenomincn. Munckel berichtet über die Entwickelung eines wahrhaft konstitutionellen Ver- fassungslebens.— Die Königsberger Rede des Kaisers hat zu so vielen Mißverständnissen geführt, daß der Sprecher es für nöthig hielt, in T h o r n bei Beantwortung der Empfangs- rede des dortigen Bürgermeisters eine kleine Erläuterung zu geben. Er richtete eine Mahnung an die„polnischen Mitbewohner", deren Verhalten in letzter Zeit nicht ein der- artiges gewesen sei, wie er es wünsche, und schloß also: Ich erinnere an die Worte, welche ich letzthin in Königsberg gesprochen habe:„Aus zum Kampf gegen die Umsturzparteien!" Nur diejenigen können sich meiner kgl. Gnade versichert halten, welche sich voll und ganz als preußische Unterthanen betrachten. Ich hoffe, daß die Thorner polnischen Mitbürger sich entsprechend dem, was ich in Königsberg gesagt, verhalten werden. denn nur dann, wenn wir alle. Mann an Mann ge- schlössen, wie eine Phalanx zusammen st ehen, ist es möglich, den Kampf mit dem Umsturz siegreich zu�Eude zu führen. Daß die Thorner in dieser Beziehung mit gutem Beispiel vorangehen, wünsche ich von Herzen." Dreizehntes Kapitel. Ich nehme den angeklagten ungehorsamen Mann hier aus den Rechten, aus dem Frieden, aus den Freiheiten, die Kaiser Carolus gesetzet, Papst Leo konfirmiret hat, und von allen Fürsten, Herr», Rittern, Knechten, Freien undFreischöppen beschworen und geleistet worden, in dem Lande zu Sachsen, und werfe ihn nieder vom höchsten Grade, und thue ihn mit all' seinen Freiheiten, Frieden und Rechten in des Königs Bann, und strafe ihn mit höchstem Unfrieden und Ungnade, und mache ihn unwürdig, achtlos, rechtlos, siegellos, redelos und unsähig zu allen Rechten und Verfahren, und fetze ihn aus nach den Satzungen der heimlichen Acht, und ver- fälle seinen Hals dem Strange, seinen Leichnam den Vögeln des Himmels und den Thieren der Lust zur Atzung, und befehle seine Seele Gott im Himmel in seine Macht und Gewalt, und erkläre seine Lehen und Gut für heimgefallen ihrem Herrn, von dem sie zu Leben rühren, oder der heiligen Kirche, sein Weib eine Wittib, seine Kinder Waisen! Der heimlichen Acht Bannfluch auf Haut und Haar. Der arme Heinrich erlebte eine üble Nacht auf dem Spreusack, den die Hand des mitleidigen Vetters ihm zu- geworfen hatte, um sich bequemer auf dem feuchten Boden des Kellers zu betten. Der Vorfall des Abends schien dem geschreckten Knaben nur ein Ficberbild, wie uns der un- ruhige Schlummer zuweilen vorführt, allein zu bald nur erinnerte er sich an die Wirklichkeit des Gräuelauftritts, indem er in der Stille der Nacht sich nach und nach aller Reden wieder erinnerte, welche von den bösen Gesellen ge- führt worden waren, und die er von Anbeginn alle ver- nommen, ob er gleich in der Todesangst es geleugnet; denn er war kurz nach dem Eintritt der furchtbaren Männer erwacht, und hatte sich, von einer dem Knabenalter sehr gewöhnlichen Scheu ergriffen, nicht getraut, seine An- Wesenheit kund zu geben, und mit Herzklopfen den Augen- blick erwartet, in welchem die Schrecklichen gehen würden, bis ihm das Entsetzliche ihres unverholen ausgesprochenen Vorhabens einen tiefen schmerzlichen Seufzer ausgepreßt. Und betrübter noch seufzte er jetzt in seines Kerkers Einöde, weil er Klugheit und Gefühl genug besaß, um das Verderben, das über die Stadt verhängt worden, zu wür- Auch diese weitere Erklärung schafft keine Klarheit. Wir ersehen blos, daß der Kaiser mit den polnischen Mit- bürgern nicht ganz zufrieden ist. Wie die„Phalmix" gebildet werden soll und von wem, ist heute ebenso wenig ersichtlich wie nach der Königsberger Rede. Ein mäiinerinordender Kampf, um mit der „Schlesischen Morgen- Zeitung" zu reden, ist jetzt in Deutschland entbrannt. Die Funken stieben— es hagelt zornige Hiebe und grimmige Worte.„Und wenn Ihr die schwarzen(schwarz-weißen, grauen, gelben und grünen) Gesellen fragt"— dann rufen sie Euch zu: Wir bereiten uns vor zu dem Kamps gegen die Parteien des Umsturzes; und um sie recht gründlich zu zerschmettern, üben wir uns einstweilen an uns selber! Ein komischeres Schauspiel hat die Welt nicht gesehen. Irgendwo wird eine Zauberformel gesprochen— sämmtliche Ordnungsparteien kommen in fieberhafte Bewegung wie Ameisenhaufen, die ein Knabe mit dem Stecken aufgerührt hat.„Auf zum gemeinsamen Kamps gegen die Umsturz- Parteien!" lautet die Zauberformel— und, o Wunder!, statt über den bösen Feind Umstürzler herzufallen, fallen die wild gewordenen Ameisenvölker, nein Ordnungsparteiler, wie die Berserker über einander her und klagen Jeder den Anderen an, selber nicht besser, ja noch weit schlimmer zu sein als die Umstürzler. Und während die Umstürzler ver- gnngt zuschauen, pauken die Ordnungs- Ameisen- Völker wild auf einander los, kratzen, beißen, schimpfen:„Selber Umstürzler! Vorfrucht der Sozial- demokratie!" Ungläubiger Materialist! Gottesleugner! Jesuit! Agrarischer Demagog! Schmarotzerpflanzen! Raubritter! Epheu, das die Eiche aushängt! Schlotjunker! — so geht das Stimmengewirr durcheinander, und immer dichter fallen die Hiebe. Und wenn die„männermordende Schlacht" vorüber ist, wer ist dann noch übrig von den Zukunfts- und Kreuz- fahrern? Wir aber reiben uns vergnügt die Hände. Die Hiebe, die unsere Feinde sich gegenseitig austhcilen, brauchen w i r ihnen nicht zu geben. Und unser Pulver bleibt hübsch trocken.— Ter Entrepreneur des Zukunft-Feldzugs gegen die Umsturzparteien, Pindter der Zweite, hat, gleich allen verkrachten Unternehmern, recht bittere Wahrheiten zu hören. So wird er z. B. heute von dem„Leipziger Tageblatt", dessen Ehrlichkeit gegenüber dem neuen Kurs er bezweifelt hatte, der„nackten Unwahrheit" und der„groben Fälschung" geziehen. Das ist hart, wenn auch nicht recht verständlich. Eine„grobe Fälschung" begreifen wir allenfalls, aber was soll eine„nackte Unwahrheit" bedeuten? Daß die Wahr» h e i t nackt sei, haben wir in Kindermärchen gelesen, und es hat auch einen Sinn; doch eine nackte Unwahrheit— das faffen wir nicht. Die Unwahrheit bedarf gerade der Kleidung und Verkleidung, sie muß sich zurechtstutzen, im Gegensatz zur Wahrheit, die durch Ein- und Verhüllung nur leidet. Nun Herr Pindter II ist nicht so feinfühlig, und daß es keine Schmeichelei sein soll, was ihm an de» Kopf geworfen wurde, darüber ist er sich wohl im Klaren. Und— wohl bekomms ihm!— Pindter in Nöthen. Von„geschätzter Seite" bringt heute die„Norddeutsche Allgemeine Zeitung" eine Aufforde- rung zur Bildung eines„B ü r g e r b u n d e s", der alle dem Sozialismus nicht verfallenen und ihm feindlichen Elemente umfassen und für einen tüchtigen„Kriegs- schätz" sorgen soll. Auf den„Kriegsichatz" scheint es ganz besonders abgesehen zu sein. Ist oie„geschätzte Seite" etwa einer der vielen verkrachten antisemitischen„Agi- tatoren"?— „Polnischer Hochmuth und deutsche Demuth" lautet eins der neuesten Hetzworte, das aus der Werkstatt unserer patriotischen Falschmünzer hervorgegangen ist.„Hoch- müthig" sind die Unterdrückten,„demüthig" die Unterdrücker. Es ist das alte Rezept: die Wahrheit frech auf den Kops stellen, rechts zu links, links zu rechts machen. Dieselbe Methode, die den Emanzipationskampf der unterdrückten Arbeiter in„Terrorismus", die Verfolgungswuth der Arbeit« geber in„aufgedrungene Nothwehr" umlügt, und aus der schamlosesten Wahlbeeinflussung einen„Schutz der Wahl» freiheit" macht.— digen, und das jammervolle Schicksal der zum Tod bestimm» ten Bürger voll inniger Wehmuth beklagte. Und der gräß» liche Eid vollends, den er geschworen, den ihm der Vetter selbst noch dringend ans Herz gelegt, den er seinem Glauben und Gewissen zufolge, nicht einmal dem Priester im Beichtstuhle entdecken durfte, um nicht hinieden elend zu sterben, und jenseits auf ewig zur höllischen Flamme ver« dämmt zu sein! Der Knabe litt unaussprechlich, und zu diesem Seelenleiden gesellte sich noch körperliche Angst. Wenn ein Luftzug durch das hochgelegene Luftloch herein strich, glaubte er das mordgierige Schnauben Zodicks zu vernehmen; wenn eine Ratte an den Riegeln und Angeln der Thüre emporkletterte, fürchtete er die Annäherung seiner grausamen Feinde zu hören. Seines Vetters Gestalt sogar, die sich früh und mittags zeigte, um dem kleinen Gefangenen Atzung hinzustellen, beruhigte seine aufgeregten Sinne nicht. Er wußte ja leider, daß sein Verwandter selbst zu der abscheulichen Rotte gehörte; er durfte arg« wöhnen, daß vielleicht in der nächsten Stunde der ent- artete Mann selbst die Hand zu seines unschuldigen VetterS Tode bieten möchte. Und näher, und immer näher schlich schon wieder der Abend, und näher und näher kam die Zeit des Verderbens, und er, der um alles wußte, mußte schweigen, an Schwur und Kerker gefesselt!— Da wurden hastige Schritte in dem Vorgewölbe hörbar: geschäftige Hände riegelten auf und drehten den Schlüssel der Thüre beheilde, Aind Vrändling, blaß und zerstört, rannte in den Keller. Der erschrockene Knabe, nur seinen Tod ahnend, floh in die Ecke des Gewölbes, aber Brändliug beruhigte ihn durch Wort und Geberde, indem er zu ihm sprach: „Guter Vetter, lieber Heinrich! Du warst von jeher ein wackerer Knabe und Verwandter, und nicht meine Schuld ist's— Du weißt es wohl—, daß Du hier sitzest, gleich- wie in der Löwcngrnbe. Zürne mir darum nicht, und thu' mir das zu Liebe."— Der Knabe war bereitwillig und Vrändling fuhr fort:„Ein schlechter Mensch von meinen Zechgästen hat dem Weinstecher Veit verrathen, daß ich dann und wann stummen Wein ausschänke. Du lieber Gott! in der Zerstreuung geht wohl manchmal dergleichen vor, und ich habe nicht'mal recht gewußt, daß ich ein unklar Faß im Keller habe. Veit war aber da, er hat's gefunden, und ist hinweg gegangen, mit der Drohung, noch heut den Die Moral des Geldsacks wird wieder trefflich| Minderheit vertrat. Ein paar Wochen lang dauerte der gefordert wird, daß er in einigermaßen sicherer und unabhängiger illustrirt durch eine vom Reichs- Anzeiger" veröffentlichten Schrecken fort, die verbrecherischen Schandgeseze wurden Lage fich befinde; ja wir erachten es angesichts des offenkundigen Zusammenziellung einiger besonders schweren Fälle von gemacht, die Reaktion hatte freie Bahn. Strebens, das Bürgerrecht. lediglich als Agitationsmittel für Steuer- Hinterziehung, die zu hohen Bestrafungen die Gemeinde nichts zu schaffen Und heute, kaum 3 Monate nach Carnot's Ermordung, 3wecke zu benußen, mit geführt haben. Unter anderem ist in der Provinz Han hat ein vollständiger Umschwung der Stimmung statt- bat, geradezu als Pflicht der Verwaltung, diesem Streben, soweit es gesetzlich möglich ist, entgegenzutreten. Wir können danach nover ein Steuerpflichtiger wegen zu niedriger Angabe gefunden die momentane Machtverschiebung der das Vorgehen des Raths nur billigen. Zugleich erachten wir es feines Einkommens von dem Landgericht zu einer Geldstrafe Parteien hat dem natürlichen Verhältniß wieder weichen zum Schuße der Gemeinden für dringend geboten, zu erwägen, von mehr als 17 000 Mark eventuell zu entsprechender müssen, und zwischen der demokratischen und sozialdemo- in welcher Weise die Bestimmungen der revidirten Städte= Freiheitsstrafe verurtheilt worden. Auf die von dem Ver- fratischen Boltsmajorität, die wieder zur Geltung zu kommen Ordnung über die Gewinnung des Bürgerrechts mit den jezigen, urtheilten eingelegte Revision wird das Reichsgericht dem- beginnt, und dem Urreaktionär Casimir Perier, dem Er- feit zwanzig Jahren wesentlich veränderten Verhältnissen( neue nächst Entscheidung zu treffen haben. In der benachbarten wählten eines Augenblicks des Schreckens, gähnt eine un- Steuergesetzgebung. Sinken des Geldwerthes u. s. w.) in Einklang Provinz Sachsen ist ein anderer Steuerpflichtiger aus dem überbrückbare Kluft. Dieser Gegensatz zwischen Präsident zu bringen feien. gleichen Grunde mit einer Geldstrafe von über 20000 Mark und Volksmajorität muß zur Folge haben, daß Herr Casimir Zeitung", haben für diese„ Erklärung" fein Verständniß; die Selbst Blätter der zahmsten Richtung, wie die Bossische belegt worden. Derselbe hat sowohl diese Strafe, wie die Perier sehr rasch abwirthschaftet. Wie wir ihm bei seinem Bossin fertigt die nationalliberalen Helden ab wie folgt: für die Vorjahre aus dem festgestellten höheren Einkommen sich Regierungsantritt zuriefen: auf einer Dolchspize kann man ergebenden, bedeutenden Mehrbeträge an staatlicher Ein- nicht sizen so wenig wie auf Bajonnetten." tommensteuer und an Gemeindefteuer- Zuschläge ohne Widerspruch bezahlt. In beiden Fällen handelt es sich um Eintommen aus Kapital- Vermögen, welches wissentlich, um niedrig veranlagt zu werden, verfchwiegen worden ist. Nicht blos das finanzielle Interesse des Staats, sondern auch die Gerechtigkeit gegen die gewissenhaft ihre staatlichen Pflichten erfüllenden Steuerzahler gebietet die unnachsichtliche Verfolgung solcher bewußten Steuerhinterziehungen. Herr Perier findet den Siz schon sehr unbequem. Die Herreen Bourgeois sind freilich noch so reaktionär, wie Herr Perier es nur wünschen kann. Man lese nur das Telegramni, welches heute Abend eingetroffen ist: Paris, 22. September. Das Schwurgericht verurtheilte Goullé, den Verfasser eines in der Petite République" er schienenen, für den Präsidenten Casimir Perier beleidigenden Artikels zu drei Monaten und den verantwortlichen Herausgeber des genannten Blattes, Tibara, zu 15 Tagen Gefängniß, schworenen hatten den Angeklagten mildernde Umstände zubeide außerdem zu 1000 rants Geldstrafe. Die Gegebilligt. Paris, 22. Sept. Der Bautenminister Barthou hat neue untersuchungen auf allen französischen Bahnen angeordnet, um festzustellen, ob bei den verschiedenen Gesellschaften im Interesse der Sicherheit des Verkehrs darauf gesehen werde, daß die Beamten nicht mit Arbeit überhäuft und überall die nöthigen Kräfte vorhanden sind. Besonders soll die Verantwortlichkeit der Nordbahn- Gesellschaft bei der Ratastrophe, von Apilly fest geftellt werden. = Die Absicht des Reichs- Anzeigers", durch diese Veröffentlichung auf die besitzende Klasse abschreckend zu wirken, wird sich wohl faum erfüllen. Wer solch gemeiner Hand lungsweise fähig ist, läßt es auch darauf ankommen, Etwas vernünftiges ist von einem französischen er glaubt, nicht leicht erwiſcht werden 3n Regierungsmitglied zu vermelden. Wir erhalten folgendes tönnen. Und was ristirt er denn? Die zwei Telegramm: Biedermänner, die zu 17 000 und 20 000 Mark Strafe verurtheilt wurden, sind jedenfalls so reich, daß dieser Aderlaß für sie höchstens ein Flohstich" ist. Und ihr Name wird ja fürsorglicherweise nicht genannt. Freilich, auch die persönliche Brandmarkung würde teinen erheblichen Eindruck machen. Leute, die Steuern hinterziehen, haben fein Schamgefühl, und die Achtung ihrer Klasse verlieren sie ja nicht. Oder ist Herr Baare, der überführte Steuerhinterzieher( und Anderes en gros) etwa in die gesellschaft liche Acht gethan worden? Mit Nichten. Er gilt nach wie vor als eine Bierde seines Standes. Und gerade dies ist das wuchtigste Moment, denn es beweist, daß nicht blos einzelnen Witgliedern der Bourgeoisie die Japan- China. Ueber die letzten Ereignisse auf dem einfachsten Moralbegriffe abhanden gekommen sind, sondern daß die Bourgeoisie als klasse moralisch defett" ist. Schlimme Nachrichten für die Raucher. Einem Artikel im Handelstheil des Leipziger Tageblatts" entnehmen wir, daß in Sachsen ein Versuch mit dem Anbau von Tabat so gut gelungen sei, daß der Tabaksbau dort nun im Großen betrieben werden solle. Wehe uns! = Kalnoky hat, trotz der mancherlei Angriffe, die er in den österreichisch ungarischen Delegationen erfuhr, doch schließlich ein Vertrauensvotum abbekommen. Nur immer gemüthlich. Gesellschaften" in der französischen Regierung Sehr gut. Schade nur, daß Aktionäre der großen fizen. Herr Barthou wird mit seinem Reformversuch bald auf unüberwindlichen Widerstand stoßen. Eine Krähe hackt der anderen die Augen nicht aus. 00 Kriegsschauplatz, namentlich über die Seeschlacht an der Koreanischen Küste gehen die Nachrichten so weit aus. einander, daß ein abschließendes Urtheil noch nicht möglich. Jedenfalls war die Seeschlacht furchtbar blutig und hat gezeigt, was die modernen zivilisirten Mordinstrumente selbst in der Hand von Halbbarbaren vermögen. Parteinachrichten. 13 Die Nationalliberalen sprechen von den Angriffen, die von sozialdemokratischer Seite gegen den Rath der Stadt Leipzig gea richtet worden seien. Thatsächlich ist der Rath aber von der tönigl. fächsischen Kreishauptmannschaft zurechtgewiesen worden. Das hätte dem Rath nicht passiren sollen. Ebenso fünstlich ist es, wenn die Forderung der Selbständigkeit" dahin ausgelegt wird, daß sich der Nachsuchende in einigermaßen sicherer und unaba hängiger Lage" befinden müsse. Schon das vortreffliche Wort einigermaßen" zeigt, daß die Leipziger Nationalliberalen hier auf sehr schwankenden Boden getreten find. Die ganze Er lärung macht doch in recht bedenklicher Weise den Eindruck einer bestellten Arbeit. " Ein neuer Beschützer ist den Gewerkschaften erstanden im Leipziger Tageblatt", welches schreibt: Wie gering die gewerkSchaftliche Bewegung von den sozialdemokratischen Führern ge= achtet wird, zeigt wieder folgender Vorgang. Jm Wähler" wird nämlich im Interesse einer glatten Berbreitung" der Probe= nummern der Leipziger Volts- Zeitung", des neuen sozialdemofratischen Organs, darum ersucht, daß die Gewerkschaften am Sonnabend den 29. September und ferner an allen vier Sonnabenden des Oktobers teine Versammlungen anberaumen. Das Geschäft" geht eben vor dann erst kommen die Interessen der Gewerkschaften und der hieran betheiligten Arbeiter. Wie werden sich die gewerkschaftlich organisirten Arbeiter Leipzigs geschmeichelt fühlen über die Fürsorge des Tageblattes. Der Militarismus als Förderer des Sozialismus. Ueber die Eindrücke, die der gediente Soldat empfangen und mit nach seinem Heimathdorfe nimmt und verbreitet, ist schon häufig gesprochen und geschrieben worden. Sind es auch nicht in jedem find es doch Anschauungen, die den Blick der Betreffentellofen Falle sozialistische Ideen, die so nach dem Lande durchfickern, so weitern. Mehr aber fühlbar am eigenen Leibe der mittellofen Bauern macht sich der Militarismus in Zeiten der Manöver. Wie diese unter Umständen mit deutlicher Sprache den Dorfbewohnern von den Annehmlichkeiten des Militärstaates sprchen, geht deutlich aus den Auslassungen eines im Schwarzwald, in Billingen erscheinenden ultramontanen„ Boltsblatt" hervor. Dieses schrieb vor einigen Tagen: , Unter dem Volte herrschen Klagen über die lange Dauer der Einquartierung, und angesichts der gedrückten Lage des Boltes sind diese Klagen zu begreifen. Es giebt viele Häuser, in manchen Orten sogar sehr viele, in welchen baares Geld bis An die Frauen und Mädchen des arbeitenden Volkes auf's Aeußerste rar ist. Wovon sollen diese die Einquartierungsrichten wir den lebhaften Appell, regen Antheil zu nehmen an dem lasten vier Wochen lang bestreiten, zudem angesichts der hohen Kampf des Proletariats. Gerade die Frau ist es, die vom Lebensmittel-, besonders der Fleischpreise? Der Staat zahlt eine Perier, der Präsident der französischen Republik, und Kapitalisten als willenloses Werkzeug feiner Profitgier zur Lohn- geringe Vergütung und diese außerdem noch erst nach Jahres Dupuy, sein erster Minister, sollen nicht mehr auf gutem drückerin des Mannes benutzt wird. Leider stehen die Frauen frist. Schreiber dieses hörte von Leuten sagen: Das giebt Fuß mit einander stehen. Dupuy habe gefunden, daß in politischer und wirthschaftlicher Beziehung noch weit zurück; Schulden!" Dazu kommt noch, daß die Leute mit Feldarbeiten Berier zu reaktionär" sei, namentlich den Pfaffen zu große damit erklärt sich auch ihre Stellung, zu der sie vielfach in überhäuft sind, den Tag über streng arbeiten müssen und bei wirthschaftlicher Beziehung verdammt sind. Man fagt wohl, Nacht faum recht ausruhen können, da sie ihre Betten und Ronzessionen mache und suche nach einer Gelegenheit, ein jeoer weiß wie seine Lage beschaffen ist, dem ist aber nicht fo, Lagerstätten an die Soldaten abgetreten haben.(! Und dies dies öffentlich zu sagen und sich selber in den Vordergrund denn die Gewohnheit stumpft ab. Darum, Frauen und Mädchen, vier Wochen lang!!! Wozu wird das führen? Sicherlich wird zu schieben. Wir wissen nicht, was Wahres an diesen Gestrebt nach Wissen, damit Ihr Eure geistige und soziale Lage er- der Unmuth sich zeigen bei den Wahlen in Gestalt eines starken rüchten ist, aber das wissen wir, daß Dupuy und Perier kennen lernt. Zuwachses der Sozialdemokratie, welcher Viele blos angehören, gleich viel taugen und daß es mit der Autorität Perier's Besonders machen wir auf die Wanderversammlung des weil der Unwille über derartige Lasten sie treibt, ihrer Un zu Ende geht. Ali ni 19 Frauen und Mädchen Bildungsvereins aufmerksam, die am zufriedenheit bei der Wahl in schärffter Weise Ausdruck zu Herr Perier hat den sehr großen Fehler begangen, fich Mittwoch, den 26. September, Abends 8 Uhr, in Sanssouci, geben." von vornherein als ein Barteipräsident hinzustellen, Rottbuserstraße 4a, stattfindet. Zu derselben hat Genosse Peus der berufen sei, die Gesellschaft zu retten. Das( Dessau) das Referat übernommen. Da dies der letzte Vortrag des Genossen Peus vor Antritt ist eine passende Rolle für einen Thronpräten seiner 6monatlichen Gefängnißftrafe ist, so erwarten wir einen denten, wie weiland Bonaparte, der einen Staatsrecht zahlreichen Besuch. Der Vorstand. streich machen will, aber es paßt sich nicht für M Die Parteigenossen Nieder- Oesterreichs halten am 14. und 15. Oktober eine Landeskonferenz in Wien ab. Besonders handelt es sich um die Wahlrechtsbewegung; andere Punkte der Tagesordnung find: Presse, Organisation und Taktik 2c. bol Bolizeiliches, Gerichtliches ze. * den Präsidenten einer Republik, deren Bevölkerung in ihrer Von der Agitation. Im 19. hannoverschen ReichstagsMehrzahl demokratisch und sozialdemokratisch ist. Unter Wahlkreise( Göttingen) machte auf Veranlaffung des Agitations Die 3ahl der wegen angeblichen Landfriedensbruchs dem Eindruck der Erdolchung Carnot's war diese Mehrzahl fomitees die Frau Steinbach- Hamburg eine Agitations für den Augenblick zurückgedrängt worden; der Schrecken tour. In 4 der Hauptorte fanden, namentlich auch von Frauen herrschte, und im Schrecken wurde Perier zum Präsidenten gut besuchte Volksversammlungen statt. Frau St. referirte über gewählt, d. h. ein Mann, der thatsächlich blos die reaktionäre Das sozialdemokratische Programm und die Frauen" und fanden gewählt, d. h. ein Mann, der thatsächlich blos die reaktionäre ihre gemeinverständlichen Ausführungen bei den Anwesenden reichen Beifall. Zum Schluß forderte dieselbe die Anwesenden auf, in die Gewerkschaften einzutreten. und nun el fürs Land bestimmten Agitatoren, Redner 2c. müssen aus den besten, besonnensten Elementen bestehen; dann aber wird der Erfolg auf en Sande ein geradezu großartiger werden. Frisch auf, an's Wert!" Wir tönnen diesen Ausführungen nur zustimmen. unter Auflage gestellten Bergarbeiter 2c. wegen der Vorgänge in Antonienbütte am 5. Auguft d. J. beträgt 57. Unter den Angeklagten befinden sich 3 Frauen, zwei Schulknaben von 12 refp. 13 Jahren und zwei jugendliche Arbeiter von 14 Jahren. Diese vier Kinder befinden sich neben einer Anzahl anderer Angeklagter in Untersuchungshaft. Der Gendarm, welcher auf die Menschenmenge schoß, befindet sich natürlich nicht unter den Angeklagten. denen seine Gründe verglichen würden. Die Versicherung des Angeklagten, daß er mit einer so allgemein gebräuchlichen Rebensart niemals geglaubt habe, zu beleidigen, nügte ihm nichts, er wurde verdonnert zu 50 m. Geldstrafe. anwalt hatte 1 Monat Gefängniß beantragt. " Der Staats Stöckerknecht zu schicken, daß er das Faß abhole und vor dem Römer auslaufen lasse. Bedenke Heinrich,- welche Ueber die Landagitation schreibt der Offenburger Bolts- Wie sehr zart Staatsanwälte in ihrer eigenen Person Schande,.... welcher Anlaß zu andern Entdeckungen! freund" u. A.:" Schließlich wollen wir aber noch auf einige behandelt sein wollen, geht aus einer Klage hervor, die sich der Wenn Du nicht hilfft, so fann mich's heute an den Ungeschicklichkeiten hinweisen, die von jungen, unerfahrenen Redakteur des Zeißer Voltsbote", Genosse Hentschel, gu Galgen bringen. Veit ist mir nicht hold, aber Dir, mein Parteigen offen bei ihren Sonntags- Ausflügen auf's Land gemacht gezogen hatte. Bekanntlich sollte Genosse Kunert f. 3., als er Neffe und Söhnlein, den er aus der Taufe hob, um desto merden. Wir meinen das Absingen beleidigender oder auf im Breslauer Gefängniß saß, als Entlastungszeuge für seine Frau, dem Lande nicht richtig zu verstehender Lieder, das die in Halle wegen ber Sozialen Weckrufe" angeflagt mehr. Deine selige Mutter war ihm lieb und werth, Schimpfen über alles mögliche, namentlich über Sachen, wovon war, dienen. Sein Gesuch um Strafunterbrechung beziehentlich es wird schon alles gut werden, wenn die jungen Herren in der Regel blutwenig verstehen u. f. w. Transport nach Halle wurde abgelehnt. Hentschel batte Du stracks zu ihm laufen, und für mich eine Für Eine solche Agitation, die unseren Grundsäßen widerstrebt, stiftet darüber berichtet und bazu die Bemerkung gemacht, Gründe bitte einlegen wollteft. Nur den Stöcker lasse er zu Hause nur Haß und Erbitterung unter unseren Gegnern. Hierdurch daß ja bekanntlich so wohlfeil feten, mie und zahlen will ich, was er will. Morgen schon be- fann die segensreiche Thätigkeit erfahrener Genossen sehr in Brombeeren. Dieferhalb hatte nun der Erste Staats zahlen und den Wein vertilgen im Geheim. Willst Du, Frage gestellt werden. Solche Elemente mögen lieber zu Hause anwalt zu Breslau Anklage gestellt mit der Begründung, daß mein Söhnlein?"-- Heinrich bejahte gutmüthig.' s bleiben, dort etwas Ordentliches lesen oder sich unter die Obhut Brombeeren wild wachsende, also werthlose Früchte seien mit ist jetzt die beste Beit, sprach Brändling weiter: Die älterer Genoffen begeben. Man halte sich stets vor Augen: die Wütheriche sind nicht daheim, bis auf einen, der oben in der Giebelkammer faulenzt. Es sieht Dich niemand fortgehen, und zurück bist Du, ehe und ohne daß Dich eine Seele bemerkt. Aber, Heinrich, gutes Kind, denke an Deinen, Zu hundert Mark Geldstrafe wurde Genosse Reichard Eid und an Deine emige Seligkeit, und plaudre keinem Als Delegirte zum Frankfurter Parteitag wurden in Dresden, Redakteur der Sächsischen Arbeiter Beitung", vers Menschen aus, was Du Unglückseliger vielleicht gehört!" für den 5. fächsischen Reichstags Wablfreis die Genossen urtheilt, weil er den Grafen Fabrice beleidigt haben soll. Die Beleidigung follte bestehen in der wörtlichen Wiedergabe einiger Heinrich gelobte es noch einmal in des falschen Mannes Gradnauer und Sündermann gewählt. Hand, und entrannte, wie ein flüchtiges Reh, dem Beugenaussagen, die gegen den Grafen in einem früheren Prozess unbequemen Kerker. Die Sonne neigte sich zum Unter- Die Bürgerrechtsverweigerer der Stadt geipzig gemacht worden waren. erhalten von ihren nationalliberalen Mitbürgern einigen Balsam -Aufgehoben wurde vom Reichsgericht ein Urtheil gange, und des Pathen Haus war, obgleich fern, doch bald auf die Wunden gestreut, die ihnen von der Kreishauptmannschaft des Dresdener Landgerichts, das den Genossen Eichhorn zu erreicht. Der treuherzigen Fürbitte des Knaben konnte geschlagen worden sind. Der Leipziger Ortsausschuß des natio- zwei Wochen verdonnerte wegen Beleidigung der Dresdener der biederherzige Beit nicht lange widerstehen, und ließ ihn nalliberalen Vereins für das Königreich Sachsen hat an den Polizei. Diese hatte eine Versammlung verboten und das wurde endlich mit guter Botschaft, aber auch mit der strengsten Rath der Stadt Leipzig folgende Erklärung gerichtet: in der Sächsischen Arbeiter Zeitung" abfällig fritisirt. Das Warnung für den Ohm ziehen. Heinrich flog wieder heim-" Im Hinblick auf die Angriffe, welche gegen den Rath Reichsgericht hob das Urtheil auf und verwies die Sache an wärts; allein, da es um die Zeit war, da alle Handwerks- wegen feines Borgehens in der Frage der Bürgerrechtsgewinnung das Landgericht zurück, weil der Einwand des Angeklagten, er gesellen durch die Straßen jubelten, von der Arbeit in sozialdemokratischen Zeitungen und Versammlungen gerichtet habe eigene und laut Auftrages frembe berechtigte Interessen tommend, die reichern Kaufleute ihre Laden schlossen, und worden sind, balten wir uns im Einvernehmen mit dem Vorstand vertreten, vom Landgericht nicht geprüft worden ist. unseres Vereins für verpflichtet, zu dieser Angelegenheit ebenfalls Auch der Genosse Riem, Redakteur der Neuen Wurzener die Vornehmern der Stadt behaglich lustwandelten durch öffentlich Stellung zu nehmen. Die Boraussetzung der Berechtigung Beitung" war mit einem lithographirten Strafantrag seitens des die Straßen in der abendlichen Kühle, da wurde dem und Verpflichtung zur Gewinnung des Bürgerrechts ist die Ge- Magdeburger Generals v. Hänisch beglückt worden. Vom SchöffenKnaben das Herz schwer, seine Tritte wurden langsamer meindemitgliedschaft. Mitglieder der Stadtgemeinde sind die gericht Wurzen war er zu 1 Woche verurtheilt worden; die Bes da er der Gräul gedachte, die in diesen froh lebendigen jenigen selbständigen Personen, welche im Stadtbezirke wesentlich rufungsinstanz verurtheilte ihn nur zu 40 M. Geldstrafe und die Straßen bald wüthen sollten. Hausväter und ihre Frauen, wohnhaft sind oder ein Grundstück befizen oder ein selbständiges Hälfte der Kosten. ihre Kinder und Enkel saßen vor den Thüren, durch welche Gewerbe treiben. Da das Gesetz eine Definition des Begriffes In Sande Lohbrügge, Schleswig Holstein, ist dem der Mord eingehen sollte, buntgekleidete Musikanten, felbständig" nicht giebt, liegt den Behörden, die mit der Er- Amtsvorsteher bie sozialdemokratische Partei unbekannt, weil Lustigmacher und dergleichen Volk durchstreiften die Gassen, theilung des Bürgerrechts betraut find, die Verpflichtung ob, in diese bei ihm nicht gemeldet sei. Ein Vergnügen, das von jener jedem einzelnen Falle zu prüfen, ob dem um das Bürgerrecht Seite bei ihm angemeldet wurde, ließ er aus diesem Grunde und wenn man sie fragte, wohin die Reise?" so antworteten nachsuchenden die Eigenschaft der Selbständigkeit zuzusprechen ist. denn auch nicht abbalten. Wie es uns scheint, liegt hier ein alle: Bu des Altbürgers Froschen Haus;' s ist Hochzeit wir erkennen es als durchaus richtig und dem Geiste des Gesetzes Formfehler unserer dortigen Genoffen vor, denn die sozial dort, und die Stoßpfeifer dürfen zum Tanz nicht fehlen!" entsprechend an, wenn bei der Entscheidung auch die wirthschaft demokratische Partei fann allerdings als solche in Lohbrügge ( Fortsetzung folgt.) lichen Verhältnisse des Nachsuchenden in betracht gezogen werden und fein Fest abhalten, " Soziale Uebersicht. tember 1894. den dem Arbeiterftande angehörenden Beisitzern der Schieds- worden sind. Zu längeren Ausführungen gaben die Zustände in gerichte durch das in einer Sigung des Vorstandes durch den der Holzwaaren- Fabrik von R. Seelisch in der Rigaerstr. 55-57 Vorsitzenden zu ziehende Loos berufen werden müssen. Sie Anlaß. Die Kontrollkommission berichtet, daß in der Fabrit 100 Su was die liebe Polizei in Deutschland Alles ge sollen Ersatz für Reisekosten und entgangenen Arbeitsverdienst Arbeiter, darunter 60 erwachsene und 40 jugendliche, beschäftigt braucht wird. Im Laden der boykottirten Burger Schuh- erhalten, sowie volles Stimmrecht haben. Die Verhandlungen werden. Die Löhne sind hier zu Anfang Juni bis um 50 pбt. waarenfirma Tack u. Co. in Hamburg und im Schaufenster über den Erlaß von Unfallverhütungs- Vorschriften sind dem gekürzt worden. Der Lohn, der im Höchstfalle nur 22,50 M. waarenfirma Tad u. Co. in Hamburg und im Schaufenster daselbst befindet sich folgendes Plakat: Abdruck der Original- Reichs- Versicherungsamt oder dem Landes- Versicherungsamt ein- beträgt, den aber nur einige verdienen, wird durch BetriebsBescheinigung der Polizei- Verwaltung zu Burg vom 17. Sep- zureichen, je nachdem die betreffende Berufsgenossenschaft diesem störungen und Fehlen an Materialien noch bedeutend gekürzt. oder jenem unterſtellt ist. Ferner sollen Strafen gegen die die So kommt es vor, daß die Arbeiter kaum 4 Tage Beschäftigung Burg, den 17. Sept. 1894. Vorschriften nicht beachtenden Arbeiter zugelassen sein, wie solche haben, und am Sonnabend nicht einmal ihren geringen Lohn § 78 des Hauptgesetzes bereits fennt, also bis zum Betrage von erhalten. In den meisten Fällen behält der Arbeitgeber 6 M. für den Einzelfall. Hierbei ist von der Erwägung aus einen Theil des Lohnes ein, wobei es dann vorkommt, daß die gegangen, daß die Betriebsstätte der Landwirthschaft in der Regel Arbeiter mit 10 M. und noch weniger nach Hause gehen müssen. so ausgedehnt ist, daß eine stetige und wirksame Beaufsichtigung Die Besprechung dieser erbärmlichen Zustände muß wohl ganz ber Arbeiter mehr Schwierigkeit bietet als in gewerblichen Be- besonders den Zorn des Herrn erregt baben, denn er entließ trieben. Dabei müssen die landwirthschaftlichen Arbeiter zu so infolge deffen mehrere Arbeiter, die bei ihm im Verdacht standen, verschiedenartigen Verrichtungen verwendet werden, daß es oft diese sauberen Zustände der Deffentlichkeit übergeben zu haben. nicht möglich ist, die Arbeiter nur mit solchen Verrichtungen zu Den Versuch der Werkstatt- Kontrollkommission, eine Unterredung betrauen, für die sie vorgebildet find. behufs Abhilfe dieser Mißstände herbeizuführen, hatte folgende Ueber die englischen Gewerkvereine hat das britische briefliche Antwort zur Folge: Herrn S. Handelsministerium eine Statistit aufgenommen, in welcher sich Veranlaßt durch die letzte Versammlung in Rummelsburg, nach dem veröffentlichten Bericht 599 Gewerkvereine betheiligten, wo meine Geschäfts- und Fabrikations Verhältnisse nach Mög unter denen fich 117 nichteingetragene befanden. 105 besaßen lichkeit in den Schmutz gezogen wurden, theile Ihnen hierdurch Zweigvereine in der Gesammtzahl von 7308, einige in den mit, daß ich eine mündliche Unterredung in dieser Sache Kolonien, eine geringe Bahl im Auslande. Die Mitgliederzahl selbstverständlich verweigere. In meiner Fabrit verfüge ich von 594 Gewerkvereinen betrug nicht weniger als 1 237 367; ihr Gesammteinkommen belief allein, unbekümmert nur Infolge Antrag der Firma Tad u. Co. wird hierdurch auf grund amtlicher Feststellung bescheinigt, daß der im April dieses Jahres in den hiesigen Schuhwaaren- Fabriken ausgebrochene Streif bereits seit acht Wochen thatsächlich beseitigt ist, indem feit dieser Zeit die betreffenden Fabriken sich wieder in vollem Betrieb befinden, namentlich aber die Fabrik Tack u. K. statt beim Ausbruch 410 jetzt 460 Personen beschäftigt. Gegentheilige Nachrichten sind unbegründet. Wenn hier noch einige beschäftigungslose Arbeiter vorhanden sind, so ist dies in Fabrikstädten kein außergewöhnlicher Fall, der seine verschiedenen(!) Ursachen haben kann. Wir wußten bisher nicht, daß die Polizei auch sozialpolitisch thätig ist. Ob sie sich auf die Beseitigung" von Streits beschränken wird oder ob sie gelegentlich auch Streits detretirt, bleibt abzuwarten. Bayrisches wird bald eine eine Rubrik werden, sowie Sächsisches". Jekt wird aus Nürnberg d. d. 21. September an nationalliberale Blätter geschrieben: Wenn sich ein Lohnarbeiter am hiesigen Orte zehn Jahre lang ohne Unterbrechung ernährt hat, so kann ihm das Heimathsrecht unentgeltlich ertheilt werden. Der Magistrat hat nun beschlossen, daß hierauf bezügliche Gesuche zurückgewiesen werden sollen, wenn diese Arbeitsdauer durch Betheiligung an einem Ausstand unterbrochen worden ist, denn darin liege eine selbstverschuldete Arbeitslosigkeit. " 5 hatten keine Angaben gemacht um $ " die den Vorwärts" und Sozialdemokraten. Sollte ich mal zu weit gehen, so Pfund Sterl., das angesammelte Vermögen, im Besiz der Vereine, Außerdem können doch auch die Arbeiter wo anders Beschäftigung fich auf 1 790 842 Pfd. Sterl. und ihre Ausgaben auf 1765 386 nimmt das Gesetz meine Arbeiter genügend in Schuh. auf 1 844 149 Pfd. Sterling. 298 Gewerkvereine mit einem Mit- suchen, wenn es Ihnen bei mir nicht gefällt. Sie mögen es recht 386 973 Pfd. Sterl., 308 Gewerfvereine mit 1 103 641 Mitgliedern Sie nicht, den Unzufriedenen beffere Löhne zu zahlen als ich. gliederstande von 745 648 zahlten an Arbeitslosenunterstützung gut verstehen, Unfrieden zu stiften, nur eins, glaube ich, të tej. an Sreitunterstützung 467 291 Bid. Sterl., 193 mit 585 389 Mit- Sie nicht, den Unzufriedenen bessere Löhne zu zahlen als ich. Durch Ihre Wühlerei haben bereits einige Arbeiter entlassen gliedern an Krankengeld 214613 Pfd. Sterl. und 88 Gewerkvereine werden müssen, und wenn es nicht anders wird, entlasse ich alle, an verunglückte Mitglieder 17 984 Pfd. Sterl. Weiter zahlten die sich an diesem Putsch betheiligt haben, und wird es sich Das ist eine kleinliche, und darum wirkungslose Maßregel Altersrenten und 317 mit 894 674 Mitgliedern an Begräbniß- Gutes stiften können. Wenn Sie wollen, fönnen Sie und Ihre 74 Vereine mit 433 004 Mitgliedern 106 552 Pfd. Sterl. an herausstellen, ob Sie mit Ihren leeren Worten so ohne Weiteres und ebenso boshaft wie kleinlich. Die Urheber haben sich 83 379 Bfd. Sterl. Endlich gewährten 423 Gemert wohl schon zum Kreuzzug für Ordnung, Sitte und Religion" fchaften mit 1105 821 Mitgliedern 137 894 Bfd. Sterl. an Bei- Senoffen dafür Sorge tragen, daß diese Mittheilung Aufnahme anwerben lassen? Erwähnt muß noch werden, daß der Nürn- hilfen anderer Art; für Berwaltungskosten und verschiedene Aus- in den Judenzeitungen findet, ob" Vorwärts" oder wie sonst noch berger Magistrat aus Fortschrittlern besteht. gaben wendeten 590 Vereine 346 723 Pfd. Sterl. auf. Zum die Zeitungen alle heißen, die Ihnen zu Gebote stehen. Achtungsvoll Die Konzentration des Kapitals schreitet auf allen Ge- Vergleich mit 1891 fonnten nur 381 Gewerkvereine herangezogen bieten mit Macht vorwärts; nicht nur die Kleinen mehr, auch werden, die damals berichtet hatten. Diese vermehrten ihren die Großen werden schon von den Größten aufgefressen. Also Mitgliederstand um 32 161 oder über 3 pet. und ihre Einruft ein gut bürgerliches Blatt angesichts der Meldung, daß die nahmen um 296 686 Pfd. Eterl., d. h. nicht weniger als 21,8 pet. Gesellschaft Ludwig Löwe u. Ko. und die„ Union", Elektrizitäts- Ihre Ausgabe belief sich auf 505 894 Pfd. Sterl., d. h. 44 pt. Gesellschaft Berlin in Verbindung mit der Diskonto- Gesellschaft, mehr als im Vorjahr, wovon der Haupttheil auf die UnterDresdner Bank, Darmstädter Bank, S. Bleichröder und Born stüßung der Arbeitslosen und Ausständigen mit einem Plus von u. Busse die Errichtung einer neuen Gesellschaft beabsichtigen zu 380 306 Pfd. Sterl. entfiel. Sonst zeigten nur die Altersrenten bZwecke, weitere Elektrizitäts Unternehmungen aller Art zu( um 7000 Pfd. Sterl.) und die anderen Unterstüßungen( fast finanziren und Betheiligungen an solchen zu erwerben und zu 50 000 Pfd. Sterl.) eine Zunahme. verwerthen. Das Aktienkapital ist noch nicht fixirt und sollen die Aktien nicht an den Markt kommen. Auch den gut bürgerlichen Kreifen wird nunmehr angesichts der gigantischen Konkurrenztämpfe immer mehr klar, daß der Kapitalismus am Kapitalismus zu Grunde gehen muß. = = ,, Es ist das Beste ich sterbe." In Ammersch weier fand man auf freiem Felde die Leiche eines Fremden, der sich durch einen Revolverschuß umgebracht hatte. Seine Papiere hatte er zerriffen und auf die Decke eines Fahrplanes geschrieben: Arbeit finde ich nicht; darum ist das das Beste für mich." Die Zusammenfügung einzelner Stückchen der zerrissenen Papiere ergab, daß der Unglückliche der 1862 geborene Schlächter: geselle Konrad Weber aus Fladersbach bei Altenkirchen war, und daß der sonst tüchtige Arbeiter schon von mehreren Dienstherren wegen Mangel an Arbeit entlassen war. Gewerkschaftliches. Rob. Seelisch.. Die Verlesung des Schreibens wurde von der Bersammlung Dadurch von der Kritit seiner Werkstattverk ältniffe abzufchrecken, höchst humorvoll aufgenommen. Wenn er glaubt, die Arbeiter so wird sich sehr bald zeigen, daß er sich geiret hat. Friedrichsberg. Der Arbeiter Bilvungsverein hielt am 18. b. M. eine Monatsversammlung ab. Bevor in die Tages ordnung eingetreten wurde, ehrte die Versammlung das Andenken der Genossin Wabnih durch Erheben von den Sizen. Herr Dr. Birnbaum, der an diesem Tage das Referat übernommen hatte, sprach hierauf in einem recht interessanten Vortrag über„ Diphtheritis". Im Anschluß an dieses Referat entspann sich eine recht lebhafte Diskussion, in der von den verAchtung Steinfeger! Sollten irgendwo, namentlich jedoch schiedenen Rednern die schlechten sanitären Verhältnisse im Orte in Berlin, Steinfeger auf Verschreibung nach Königsbergi. Pr. einer scharfen Kritik unterzogen wurden. Mit der Aufforderung, verlangt werden, so ist dieses unbedingt abzulehnen, da es sich das Volksfest in Weißenfee am Sonntag, den 23. d. M., recht um eine schlau ausgedachte Schiebung handelt; und zwar soll zahlreich zu besuchen, machte der Vertrauensmann gleichzeitig dadurch einer der Königsberger Steinfegmeister gezwungen werden, bekannt, daß am 25. d. M. eine öffentliche Versammlung stattdie bei ihm in Arbeit stehenden Stettiner Gesellen entlassen zu findet, in welcher Genosse Stadthagen das Referat übernommen müffen. Auf Betreiben eines sehr berühmten Berliner Herrn hat. Der Gastwirth Schneider, Bürgerheim, wurde nach noch hat nämlich der Königsberger Meister einen bestimmten, ziemlich maliger vorheriger Kontrolle, weil er Boykottbier schänkt, von hohen Preis fordern müssen( es ist bunte Mosaitarbeit), und der Bersammlung als Mitglied aus dem Verein gewiesen. hinterher hat plöglich eine Berliner Firma eine bedeutend billigere Offerte eingereicht. Also auf keinen Fall darf eine Verschreibung sammlung ber Roche, Rellner und Berufsgenossen In Rigdorf fand am 20. September eine öffentliche Bers dorthin angenommen werden! statt. Da der Referent, Otto Schröder, noch nicht erschienen Fabrikenzählung in Sachsen. Nach der amtlichen Statistit An die Tapezirer in Berlin und Umgegend! Seit dem war, fand zuerst Punkt 8 feine Erledigung, zu dem Kollege wurden gezählt am 1. Mai 1893: 14 808 Anlagen mit 894 426 15. September d. s. befinden sich die Berliner Tapezirer im Bolter die Diskussion einleitete. Redner anerkannte die Arbeitern, 1892: 18 806 Anlagen mit 364 636 Arbeitern. Die partiellen Streit, um den neu aufgestellten Minimaltarif zur schwierige Agitation unter den Nixdorfer Kollegen, welche faſt Anlagen haben hiernach binnen Jahresfrist um 7,26 pt. und Durchführung zu bringen. Trotzdem es gelungen ist, in ver- nur in solchen Geschäften arbeiten, in denen Ringbier aus die Zahl der Arbeiter um 8,17 pet. zugenommen. Einen Schluß schiedenen Werkstätten den Tarif, ohne die Arbeit niederzulegen, geschänkt wird. Immerhin feien ca. 50 Rollegen bier beschäftigt; auf Befferung der Verhältnisse laffen diese Zahlen nicht zu, weil zur Anerkennung zu bringen, befinden sich doch noch über hundert er schlage vor, das Agitationsfeld in Bezirke einzutheilen, beren es nicht sowohl auf die Anzahl der Betriebe, als vor allem auf Rollegen im Ausstand. Als besonders hervorzuheben und als Bearbeitung je einem Kollegen zu übertragen fei, dem auch die den konzentrischen Betrieb und die Vertheilung der Arbeiter an- gesperrt zu betrachten sind die Werkstätten: Dittmar, Molten. Besorgung der Fragebogen obliegen müsse. Für Rixdorf waren tommt. Thatsächlich wirkt die Geschäftskrisis gegenwärtig furcht- markt 6; Hoffmann, Köpniferstr. 113a; Witt, Dessauerstr. 11; es bie Rollegen Wegener und Dome, für Briß der Kollege bar. Die vielen Zusammenbrüche größerer wie tleinerer Firmen Joachim, Neue Königstr. 59; Kruschke, Prinzenstr. 86; Schöll, Kurante, die mit der Agitation betraut wurden. Gegen Er= beweisen das. fürstendamm 120; Windig, Wilmersdorf und Ebstein, Wilhelmstr. 51. ledigung des ersten Punktes„ Der Bierboykott und die schlechte Zum Weberelend. In Katscher, einem schlesischen Letterer hat zwar die Forderungen bewilligt und unterschrieben, Lage der Angestellten im Gastwirthsgewerbe", zu welchem Kollege Weberorte, waren von 502 Webstühlen bereits 155 ganz ohne auf Betreiben seines Geschäftsführers suchte er aber einige Kollegen Bolter fich erbot, anstelle des Referenten den Vortrag zu halten, Arbeit, die übrigen arbeiten mit oft langen Unterbrechungen. au maßregeln, infolge dessen alle Kollegen die Arbeit einmüthig protestirte Geiste Berlin mit der Begründung, daß nächste Noch schlimmer aber sieht es für die Zukunft aus, denn noch niederlegten. Zuzug nach diesen Werkstätten ist streng fern zu Woche eine große Massenversammlung einberufen wird, in der weitere Arbeitseinstellung steht in Aussicht. Es ist darum er- halten. Alle Kollegen Deutschlands fordern wir auf, uns in die Röche, Kellner, Musiker und sämmtliche im Ga tlärlich, daß schon viele Weber zu anderer Beschäftigung über diesem Kampfe zu unterstüßen, indem der Zuzug nach Berlin wirthsgewerbe Thätigen energischen Protest erheben sollen gegen gegangen und als Grubenarbeiter, Hausdiener 2c. Arbeit und ferngehalten wird, ferner durch rege Sammlung auf die an die die Saalverweigerer. Zu dieser Versammlung stehe obiges Thema Berdienst gesucht und angenommen haben. Daß unter solchen Vertrauensleute gesandten Listen auch den Streifenden eine zur Tagesordnung. Aus diesen Gründen bekämpfte er auch die Verhältnissen auch die übrigen Stände und Gewerbe leiden, be- materielle Unterstügung zu gewähren. Alle Sendungen und 3u- Resolution, die aber nach reger Debatte dennoch zur Annahme schriften sind an Georg Menzl, Restaurant Freigang, Schüßen- gelangte:„ Die Versammlung erwartet von der Boykott darf gewiß keiner weiteren Erörterung. straße 18-19, zu senden. kommission, daß die Interessen der organisirten Kollegen dadurch gewahrt werden, indem sie darauf hinwirke, daß Kellner und Be rufsgenossen aus dem tostenlosen Arbeitsnachweis des Vereins Berliner Gastwirthsgehilfen Annenstr. 16 entnommen werden." Ferner wurde lebhaft lage geführt über das die Organisation So im Depeschen. dic 1750 Die Einführung von Arbeitszetteln in kleinen Be trieben. Die Blätter für soziale Praxis" enthalten eine Mit- Von dem Ausbruch eines Bergarbeiter Ausstaudes theilung des Düsseldorfer Gewerbegerichts, wonach dort zur im Landshuter und Waldenburger Kreise in Verminderung der Klagen in Betrieben mit weniger als 20 Schlesien haben wir bereits berichtet. Näheren Angaben zufolge, Mann Arbeitszettel einzuführen sind. Die betreffende Resolution die wir von dort erhalten, befinden sich bis jetzt etwa 500 Mann lautet: Der Ausschuß des töniglichen Gewerbegerichts erblickt im Streit; voraussichtlich werden sich diesen aber noch mehr an- und deren Arbeitsnachweis schädigende Verhalten des Oberin dem Ümstande, daß eine Regelung des Arbeitsverhältnisses schließen. Daß die Leute Grund haben, die Arbeit niederzulegen, fellners Diller. zwischen rund 4500 Arbeitgebern und rund 15 000 Arbeitern der geht aus den Löhnen hervor, die dort bezahlt werden. der Gerichtsbarkeit des töniglichen Gewerbegerichts zu Düffel- werden z. B. auf der„ Gustav- Grube", derfelben Grube, wo auch dorf unterstellten gewerblichen Betriebe nicht festgelegt zu 1889 der Streit ausbrach, den Hauern 2,20 M., den Schleppern werden braucht, einen wesentlichen Mangel, führt die 1,50 M. Lohn gezahlt. Die streifenden Bergleute stellen diefelben weil die Kohle seitdem erhebliche Anzahl Klagen aus diesen Betrieben hierauf Forderungen wie 1889, Außerdem wird ( Wolff's Telegraphen Bureau.) und auf die Unkenntniß der Reichs- Gewerbe- Ordnung zurück und Preise nicht mehr zurückgegangen ist. Außerdem das Verhaltern der geführt über beauftragt seinen Vorsitzenden, bei der königlichen Regierung das noch lebhafte Klage Friedrichsroda, 22. September. Die im hiesigen Rurhause Arbeitern gegenüber. Ersuchen zu stellen, durch geeignet erscheinende Schritte die Ein- Unterbeamten den Das Verhalten versammelten Vertreter der deutschen Brau- Industriellen nahmen eine Ausständigen ist musterhaft; große Anzahl heute einstimmig ein vorgelegtes Statut zur Gründung eines führung von Arbeitszetteln für genannte Betriebe zu unterstützen." der Ausständigen ist Die Zettel enthalten außer den genauen Namen des Arbeitgebers Gendarmen sind am Plaße zusammengezogen. Wie uns weiter Garantiefonds zum Schutz gegen Boykott an. Ferner wurde die und Arbeitnehmers die Angaben über folgende Vereinbarungen: versichert wird, dürfte ein Streit den Unternehmern nicht sehr Bildung von Lokalverbänden an allen den Orten, wo solche noch Dienstantritt, Lohnsah, Lohnzahlung, Arbeitszeit, gegenseitige unangenehm sein; manche der Herren gehen mit dem Plane um, nicht bestehen, und das Zusammenschließen derselben in einem Kündigungsfrist; es folgt die Bemerkung über Behändigung des an ftelle der theuren" einheimischen Arbeiter böhmische zu Zentralverband behufs gegenseitiger Rückversicherung einstimmig Arbeitszettels an beide Theile, sowie ein Nachtrag, der etwaige nehmen. In diesem Augenblicke nach Angabe unseres Ge- beschlossen. spätere Abänderungen der Vereinbarung mit Unterschrift aufweist. währsmannes am 21. muß es bereits entschieden sein, ob In den Erläuterungen des Entwurfs wird bemerkt, daß die Regierung weiter gestreikt worden wird, ob sich mehr Arbeiter angeschlossen voraussichtlich die vorgeschlagene Vereinbarung gern genehmigen oder nicht. wird, zumal solche dem Wesen nach den alten Attordzetteln Die mährisch- schlesischen Gewerkschaftsorganisationen von 1846 in dem Gesetz, betreffend die bei den Bauten von und Bildungsvereine hielten am 8. und 9, September in Eisenbahnen beschäftigten Handarbeiter entspricht. Dort ist also Brünn eine Konferenz ab, die von 123 Delegirten besucht war. lange vor Wirksemkeit des modernen Barlamentarismus und der Bildungsvereine waren vertreten 31, nicht vertreten 25. gegenwärtigen Arbeiterbewegung das Prinzip verfochten, daß Sämmtliche Arbeiter- Bildungsvereine in Mähren und Schlesien es mit einem Vertrage nach seiner juristischen Verbindlichkeit befizen 5865 Mitglieder, davon sind 5147 Männer und nicht genug sei, daß vielmehr auch im allgemeinen Staat und 718 Frauen. Gewerkschaftsvereine sind 29 vertreten. befizen Gemeinden sich der Fürsorge für den Arbeiter unterziehen 11 859 Mitglieder und zwar 11 742 Männer und 117 Frauen. müssen. Die Gesammtzahl der organisirten Arbeiter beziffert sich auf Den Unfallverhütungs Vorschriften bei der land: 17 724. Sämmtliche Organisationen besigen insgesammit 20 972 und forstwirthschaftlichen Unfallversicherung Bände in ihren Biblioheken. Versammlungen. Shangai, 22. September. Die in Tientsin angekommenen verwundeten chinesischen Offiziere bestätigen die früheren Angaben über die von den Chinesen der legten Seeschlacht erlittenen Verluste. Die Verluste der Japaner feien noch ungewiß, jedoch sei es klar, daß vier japanesische Kriegsschiffe vernichtet und die übrigen be trächtlich beschädigt find. ( Depeschen- Bureau Herold.) Paris, 22. September. Das Amtsblatt publizirt die Gr nennung einer Kommission, welche sich mit der Bearbeitung des Kanalprojektes zwischen dem Atlantischen Ozean und dem Wittel. meer befassen soll. " London, 22. September. Aus Tokio wird gemeldet: 3wischen dem Kriegsschauplatz und Fusan besteht die telegraphische Verbindung nur noch für die Uebermittelung von offiziellen Nachist in dem Regierungsentwurfe, betreffend die Abänderung der richten. Es verlautet jedoch mit Sicherheit, daß sich gegenwärtig Unfallversicherungs- Gefeße, besondere Beachtung geschenkt. Von auf Korea eine große Bewegung vorbereitet. Der Kaiser von den 48 landwirthschaftlichen Berufsgenossenschaften haben erst Japan übersandte dem Admiral Ho und den Truppen seine einige wenige Unfallverhütungs Vorschriften erlassen. Bei der Glückwünsche. Berathung und Beschlußfassung über den Erlaß weiterer Vor- Der deutsche Holzarbeiter- Verband( Bezirk Osten) hielt London, 22. September. Die Times" bringen ein Teleschriften sollen nun Vertreter der Arbeiter zugezogen werden, wie am 18. September in Nieft's Salon in der Weberstraße eine gut gramm, demzufolge bei dem letzten Seegefecht vier japanische §79 des Hauptgesetzes deren Zuziehung in den gewerblichen besuchte Versammlung ab. Nach einem Referat des Genoffen Schiffe zerstört wurden. Alle übrigen Schiffe der japanischen Berufsgenossenschaften vorschreibt. Es waren Bedenken ent- A. Hoffmann über das Thema:" Der Kampf ums Dasein" Flotte sollen schwere Havarien erlitten haben. standen, ob in den landwirthschaftlichen Berufsgenossenschaften beschäftigte sich die Versammlung mit der Besprechung von London, 22. September. Wie aus Shanghai gemeldet wird, geeignete Vertreter sich finden würden. Diesem Einwurfe Werkstatt- Angelegenheiten. Die Verhältnisse in den Werkstätten sind bei der Seeschlacht eine große Anzahl chinesischer Offiziere sucht der Entwurf dadurch zu begegnen, daß die Ar- von Steinbock, Krautstraße 52, und Detert, Fruchtstraße 32, umgekommen. Auf vier Kriegsschiffen, welche nach Port Arthur beitervertreter in gleicher Zahl wie die betheiligten Mit- wurden einer eingehenden Kritif unterzogen, und zivar wurde zurückkehrten, fehlen 17 Kapitäne. Der Admiral Zing wurde glieder der Genossenschafts- oder Sektionsvorstände aus festgestellt, daß bei Steinbock sehr erhebliche Abzüge gemacht durch Granatsplitter schwer verwundet. Berantwortlicher Redakteur: Hugo Pötsch in Berlin. Drud und Berlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Hierzu drei Beilagen. 1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Hr. 222. Sonntag, den 23. September 1894. 11. Jahrg. Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt kein boykottirtes Bier! Tokales. Brauereigeschäft, meint das Blatt, leide zunächst unter der zügel-| personal, Hilfsmitteln, Verbänden ze. fich nach der Unfallstelle bes losen Konkurrenz, die den Einzelnen zu Grunde richte, die Ge- geben und auch den Transport unter ärztlicher Begleitung in die Aus den Fingern gesogen ist nachfolgende in der Frei- sammtheit schädige und die Güte des Produktes in Frage stelle. Hand nehmen. Die Unfallstation I in der Wilhelmstraße hätte finnigen Beitung" enthaltene Notiz: Die nicht boykottirten Die Ronkurrenz im Braugeschäft müsse ausschließlich eine Kon- in wenigen Minuten an die Unglücksstelle Hilfe bringen können. Brauereien sind von der sozialdemokratischen Parteileitung ge- furrenz der Qualität, nicht aber eine solche des Preises sein. Gerade der Umstand, daß zu gewissen Tageszeiten fein Arzt in zwungen worden, die im Zusammenhang mit dem Bierboykott Die Preistonfurrenz sei ungesund, außerdem auch einer so seiner Behausung verweilt und auch auf der Sanitätswache sich aufgestellten Forderungen der Brauerei- Arbeiter zu bewilligen. großen und hochentwickelten Industrie, wie der des Bierbrauens, tagsüber zumeist kein Arzt aufhält, mache die neue Einrichtung Drei Brauereien haben sich dazu aber nicht bereit verstanden unwürdig. Ungesund sei sie deshalb, weil sie den großen der Unfallstationen zu einer heilsamen Neuerung für die Hilfeund sind deshalb von der sozialdemokratischen Liste gestrichen Brauereien wenig Nuzen, den Aktionären kaum die Kapitalszinsen leistung bei Unglücksfällen. und den kleinen Brauereien den Ruin eintrüge; unwürdig Eine Automatenftener hat die Gemeinde Zehlendorf eine worden." Daß diese fortgesetzt betriebenen Lügen und Verdrehungen darum, weil dadurch das Braugeschäft von seiner historischen geführt. Alle innerhalb des Gemeindebezirks aufgestellten des freisinnigen Organs nur den einzigen Zweck haben, den Höhe zur Jahrmarktsträmerei herabfänke," beren sich Baaren- Automaten werden in Zukunft zu einer Abgabe von Arbeitern den Gebrauch des Koalitionsgesetzes zu verleiden und noch vor nicht langer Zeit eine jede Brauerei gefchämt hätte. 3 Mark jährlich für jede Einwurf- Deffnung herangezogen werden, die Bourgeois- Gesetzgeber zur Wiederaufhebung der Koalitions- Do, Herr Rösicke!) Der Miethszins werde immer übertriebener, freiheit zu bestimmen, muß wohl auch dem Blödesten einleuchten. jedoch der Bierausschant der Gasthäuser gehe immer mehr gleichviel ob sie im Freien oder in öffentlichen Lokalen aufWas aber diesem in der Praris dauernd geübten Verhalten des zurück infolge des riesigen Ueberhandnehmens des Flaschenbier- gestellt sind. " leitenden Organs der sog. Freisinnigen Boltspartei gegenüber, handels, der eine sehr bedenkliche Beule am Körper des Brau- Schon wieder hat der Inhaber eines alten Geschäftsdie auch im neuesten Programmentwurf dieser Partei enthaltene geschäfts bilde. Es sei wirklich an der Zeit, daß nicht nur wie hauses Hand an sich gelegt. Es handelt sich um den 51 Jahre Forderung: Sicherung und Berallgemeinerung der Koalitions- bisher die Wirthe, sondern auch die Brauer dagegen Stellung alten Lederhändler Louis Jakobsohn, der seit 20 Jahren in freiheit" für einen Werth hat, kann sich jeder an den Fingern nähmen. Am Flaschenbier sei entweder ein ganz geringfügiger feinem eigenen Hause ein umfangreiches Geschäft betrieb. Er abzählen. Diese Forderung ist in dem Munde des Herrn Richter oder gar kein Nuzen, aber die Brauereien seien trotzdem be- wird als ein sehr reicher Mann geschildert, so daß der Selbstund seiner Anhänger eine bewußte Lüge, denn es giebt feinen müht, eine jede Gemeinde mit Duhenden solcher Geschäfte zu mord uneingeweihten Personen räthselhaft erscheinen muß. An gehässigeren und verlogeneren Gegner des Koalitionsrechtes beglücken, nur um einen möglichst großen Ausstoß zu haben; Freitag Morgen verließ Jakobsohn sein Bett vor 6 Uhr und der Arbeiter, sobald sobald diese von dabei bedächten sie nicht, wie sehr sie die Wirthe und indirekt begab sich in die zu ebener Erde belegenen Geschäftsräumen. Als demselben praktischen Gebrauch machen, als Herr Richter und sein publizistisches wieder sich selbst durch die Preistonkurrenz schädigten, denn das um 8 Uhr die Angestellten eintrafen, fanden sie ihren Prinzipal Organ. Gerade angesichts der jetzt in den Reihen des frei- Flaschenbier werde überall erheblich billiger verkauft, als das als Leiche am Fensterkreuz hängend auf. Wenige Worte, die er Bier im Ausschant. sinnigen Klüngels sich breitmachenden Bestrebens, das alte Prohinterließ, befunden, daß er unter dem Einfluß eines Angstgramm mit einigen sozialreformerischen Lappen aufzupuzen, gefühls die That begangen hat. Ob die Gerüchte, daß er sich in werden unsere Genossen gut thun, sich die Thatsache besonders wucherisches Treiben eingelassen und deswegen zum Strang ge= werden unsere Genossen gut thun, sich die Thatsache besonders griffen habe, begründet sind, kann vorläufig nicht nachgewiefen einzuprägen, daß jeder Versuch der Arbeiter, mit Hilfe des Koalitionsrechts ihre wirthschaftliche Lage zu verbessern, in der werden. gebäffigsten und verlegendsten Weise befehdet wird von dem Organ des Führers der freisinnigen Partei. baren Ansichten tommt man in Desterreich Zu diesen für ein fapitalistisches Fachblatt ziemlich acht baren Ansichten kommt man in Desterreich ist auch in Deutschland der Zustand denkbar, daß ein bürgerliches, im Solde des Kapitalismus stehendes Fachblatt es wagen darf, einmal eine Wahrheit zu sagen, mag auch dieselbe nicht jedermann angenehm sein?" Viererzüge sieht man jetzt auch bei der Feuerwehr. Branddirektor Giersberg hat die Anordnung getroffen, daß die Personenwagen nicht blos bei Bränden außerhalb Berlins, wobei wegen der weiteren Fahrt und den schlechteren Wegen die Leistung zweier Pferde nicht ausreicht, sondern auch in Berlin selbst aus besonderen Anlässen, wie beispielsweise bei starkem Schneefall eine verdoppelte Bespannung erhalten sollen. Die in dieser Weise bisher nicht eingefahrenen Gespanne unternehmen gegenwärtig Probefahrten durch die Stadt, damit im Ernstfalle fede Störung oder Verzögerung vermieden wird. Die Sammellisten der Brauerei- Arbeiter von Nr. 7799 bis 7808 find anzuhalten und an das Bureau der ausgesperrten Brauerei- Arbeiter, Blumenstr. 38( Restaurant Wiedemann) abs zugeben, da ein Versehen in dieser Sache vorliegt. Auch die Norddeutsche Brauerei hat sich die Wirkung Der Werth der weiblichen Bildung im Gegenwarts des über sie verhängten Boykotts nicht entziehen können, da auch ſtaat. In der" Vossischen Zeitung" vom Freitag findet sich dieses Unternehmen für das jetzt endende Geschäftsjahr mit einem folgendes Inserat:" Gebildetes deutsches Mädchen Dividenden Ausfall von zwei Prozent paradirt. fucht Baron v. Wrangel auf einem Gute in Schweden für seinen Die an der gestrigen Börse von dem hiesigen Bankhause Born einzigen neunjährigen Sohn. Gehalt jährlich 150 m." und Busse, deren Chef Vorsitzender des Aufsichtsraths der NordAdel verpflichtet in allen Ländern zur Werthschäzung des deutschen Brauerei ist, ausgehende und in den meisten Abend zarten Geschlechts je nach seinem Verdienst. Der Großmago und blättern mittheilte Schätzung der Dividende lautete auf 1 pet. der Erzieherin auf einem Rittergut je 150 M. pro Jahr; der Huldin gegen 3 pt. pro 1892/93. Dieser Ausfall repräsentirt bei einem in den Blumenfälen und im Café National unter Umständen Aktienkapital von 8 Millionen Mart, mit dem die Gesellschaft ebenfalls 150 M. pro Nacht natürlich. arbeitet, einen Verlust von 60 000 Mark. Der Umstand Einen charakteristischen Einblick in das ,, Weberelend", also, daß der Boykott über die Norddeutsche Brauerei so meldet das Volt", gewähren die Verhältnisse einer bekannten erst am 11. Juli verhängt wurde, auch selbst der Utas mechanischen Weberei im benachbarten Neuendorf. Die Fabrik des Gesundheitsapostels von Martinickenfelde, des großen gedenkt vom 1. Oktober ab eine Nachtschicht" einzurichten, die Ein schrecklicher Unglücksfall hat sich am Freitag Abend Hygienifers Isidor Loewe, welcher aus Fürsorge für seine" von 71/2 Uhr Abends bis 6, Uhr früh dauert und sucht für Nr. 1426 von Hermsdorf fommend fahrplanmäßig um 7 Uhr auf dem Bahnhof Schönholz ereignet. Als der Vorortzug Arbeiter diesen das Trinken des boykottfreien refp. Weißbieres die Nachtschicht" 70 Weber. Der Verdienst pro Woche wird 44 Minuten in die Station Schönholz einfuhr, verspürte der im in der Fabrik unter Androhung der Entlassung beim Zuwider sich nach Angabe der Fabrit voraussichtlich im Jahresdurchhandeln verbot und nur das Gebräu der„ Norddeutschen" zuließ, lehten Wagen ſizende Zugführer einen heftigen Ruck, als wenn alles dies hat nicht zu verhindern vermocht, daß dem halten, stieg aus und fand quer über dem einen Geleise liegend der Zug über einen fremden Gegenstand fahre. Er ließ sofort Trifolium Röside- Goldschmidt- Max Finke sich nun auch Herr den Körper einer Frau in entsetzlichen Zuckungen. Die Frau, Direttor M. Lange zugefellt! welche noch lebte, doch ohne Bewußtsein war, wurde schleunigst auf wine Trage gelegt und nach einer nahe belegenen Heilanstalt Buges der Frau über die Brust gegangen und hatten diese total gebracht, doch war sie auf dem kurzen Wege bereits verschieden. Wie Dr. Berliner an der Leiche konstatirte, waren die Räder des festgestellt werden. Das Bahnpersonal ninunt an, daß die Frau zerquetscht. Die Persönlichkeit der Verunglückten konnte nicht vorzeitig hat aussteigen wollen, daß sie die Koupeethür geöffnet hat, hinausgefallen und unter die Räder des Zuges gerathen ist. schnitt auf 12-15 M. stellen. Bevorzugt sollen bei der Annahme diejenigen Webermeister 2c. werden, welche bisher auf Handstühlen für die Fabrit gearbeitet haben. Die Neueinzustellenden haben, um„ angelernt" zu werden, in der Woche vom 24. bis 29. d. M. gegen eine Entschädigung von 6 M. in der Fabrik zu derartige, von uns zu hunderten Malen an's Tageslicht geEs ist anerkennenswerth, daß das Blatt des Herrn Stöcker zogene Thatsachen zu konstatiren wagt. Unklar bleibt es aber, wie solchem ungeheuerlichen Glend mit frommer Salbaderei gesteuert werden soll. Diese Leute können nur vom Sozialismus Rettung erhoffen, alles fromme Bedauern ist weiter nichts als Nach den bis jetzt bekannt gewordenen und auch von uns bereits mitgetheilten Dividendenschätzungen von vier der arbeiten. größeren Ringbrauereien beträgt der Dividendenausfall pro 1893/94 insgesammt 293 900 M., wie sich aus nachstehender Tabelle ergiebt: Aktienkapital Dividenden- Verlust M. ausfall M. 108 000 Schultheiß. Schöneberger Bazenhofer. 5 400 000 2 pet..= 2 200 000 2 = 44 000 • " 2 730 000 3 = 81 900 " 3 000 000 2 60 000 " 293 900 Norddeutsche Vereinsbrauerei Rixdorf( i. V. 71/2 pt.) muß im Jeder Kommentar hierzu ist überflüssig! Und doch wirkt der Boykott nicht!... Die blaffe Furcht. Der Direktor der Schultheißbrauerei, Herr Rösicke, hat dieser Tage wiederum sechs Arbeiter Knall und Fall entlassen, von denen das Verbrechen an's Tageslicht gekommen war, daß sie eine Arbeiterversammlung befucht hatten. Bei dieser Gelegenheit soll der Herr Kommerzienrath sich dahin geäußert haben, daß er auf keinem Fall organisirte Arbeiter in seinem Betriebe dulde; und wenn er seinen eigenen Bruder dabei ertappe, daß er einer Fachorganisation angehöre, fo werde er auf die Straße geworfen! Hohn auf ihr Elend. ,, Sich'ste wohl, da kimmt er!" Mit diesem gefühlvollen so eklatante Sühne gefunden, scheint Nachdem die Schießprügelei des Generals Kirchhoff namentlich in dem Liede wurde der bekränzte Wagen vom Publikum in Empfang schneidigsten Theil unserer gut preußisch gedrillten Jugend Der Kuriosität halber wollen wir noch mittheilen, daß ein genommen, der am Sonnabend Morgen 6 Uhr 54 Minuten vom starkes Gelüfte nach Mordversuchen vorhanden zu sein. Vor Hackeschen Markt abfuhr, um die neue Pferdebahnlinie über den hiesiges Börsenblatt gestern Abend folgendes berichtete:" Bei der Opernpiah zu eröffnen. Eine weitere Feierlichkeit fand nicht einigen Tagen war der 14 Jahre alte Sohn eines Beamten ans Französisch Buchholz mit Altersgenossen in Streitigkeiten ge= Hinblick auf den Boykott von einer Schägung abgesehen werden." statt; Herr Belle hatte unglücklicher Weise am Sonnabend Morgen rathen und fann auf Rache. Schließlich brachte er sich in den die Zeit verschlafen. Besitz eines geladenen Revolvers, suchte seine Widersacher in Eine Aufmunterung. Der Magistrat hat beschlossen, die einem Nachbardorfe auf und feuerte ohne Weiteres drei Schüsse Große Berliner Pferde- Eisenbahn- Gesellschaft aufzufordern, die auf die spielende Schaar ab. Dann wandte er sich zur Flucht längst projektirte und genehmigte Pferde- Eisenbahnstrecke in der und schoß im Davonlaufen von Neuem zweimal auf die ihn vers Reichenbergerstraße über die Wiener Brücke in die Chaussee nach folgenden Knaben. Zum Glück hat er feinmal getroffen. Die Treptow sofort auszuführen, anderenfalls soll die Linie einer Sache ist behördlich anhängig gemacht worden. Bezeichnend ist, anderen Gesellschaft übergeben werden. Zu gleicher Zeit wird daß der Vater des jungen Revolverhelden sich auf die Seite eine Aufforderung ausgeschrieben werden, welche zu Anmeldungen feines Sohnes stellte, indem er es für selbstverständlich hielt, daß veranlassen soll behufs Herrichtung einer Bahn von der Wiener dieser sich zur Bertheidigung eines passenden Mittels bedient hat. straße und der Wiener Brücke in den Köpenicker Weg bis Treptow. Für beide Bauten wird der elektrische Betrieb zur Bedingung ge gestern Abend, wie uns berichtet wird, der Schauplatz eines Der Exerzierplah an der Schönhauser Allee war vor macht werden. Sofern diese Mittheilung, die uns von sonst als glaubwürdig bekannten Personen überbracht wird, richtig ist, fennzeichnet sie Berliner Pferdebahn- Gesellschaft am 1. Oftober ein. Es werden von etwa 16 Jahren auf zwei achtjährige Kinder ausübten, die Frühwagen und Arbeiter- Wochenkarten führt die Große Schamlofen Angriffs, den einige gutgekleidete Bengel im Alter zwar die Anschauung, die der Leiter des Berliner Brauerrings von diefem Zeitpunkt ab an den Wochentagen auf folgenden Auf das Geschrei derselben eilten Passanten vom gleichen Recht für Alle bekundet, doch hat das Verhalten Linien Frühwagen verkehren: 1. Rigdorf- Hallesches Thor, regung, die sich der Augenzeugen des Vorfalles bemächtigt hatte, herbei und nahmen sich der geknebelten Mädchen an; in der Aufdes Herrn Rösicke im übrigen wenig praktischen Werth. Die 2. Rigdorf- Spittelmarkt, Unternehmer und im speziellen die Brauereibesizer werden nun 4. Rosenthaler Thor- Moabit( Waldstraße), und 5. Tegeler dem Gyerzierplatz ein derartiges Attentat möglich war, ist um 3. Gesundbrunnen- Moltenmarkt, gelang es den Strolchen leider, zu entkommen. Daß gerade auf einmal nicht um den Stein des Anstoßes hinweg können, daß Chaussee- Oranienburger Thor. Die Wagen gehen ab organisirte Arbeiter in ihren Betrieben beschäftigt sind. Der ad 1) um 5.20 und 6 Uhr früh, ad 2) um 6 Uhr, ad 3) um 6, so befremdlicher, als eigens ein Wächter angestellt ist, der auf Selbſterhaltungstrieb wird die Arbeiter in Zukunft energiſcher 6.8, 6.15 Uhr, in umgekehrter Richtung um 6.40, 6.48 und 6.55, bem nur für Abonnenten zugänglichen Exerzierplaz auf Ordnung denn je veranlassen, sich in kräftigen und selbstbewußten Gewerk- ad 4) um 5.20 und 6.10 und ad 5) um 6 und 6 Uhr zu halten hat. schaften zu organisiren, und die Unternehmer müssen, sie mögen 10 Minuten. Für diese Frühwagen, sowie für sämmtliche Einem fog. amerikanischen Duell soll der 18jährige Sohn wollen oder nicht, sich mit der Zeit ohne Brutalität über diese fahrplanmäßigen Linien sollen für die Wochentage giltige des Rittmeisters a. D. v. B. zum Opfer gefallen sein. Der Unannehmlichkeit hinweghelfen. Ausbrüche schlotternder Furcht Arbeiter- Wochenkarten ausgegeben werden, welche zur täglich junge Mann, der Donnerstag als Offiziersaspirant in ein hiesiges tönnen der selbstbewußten Arbeiterschaft je nachdem zwar zum einmaligen Fahrt auf einer beliebigen Strecke mit jedem fahr- Regiment eintreten sollte, erschoß sich an diesem Tage in der Lachen oder zur fräftigen Abwehr das Signal geben, aber dem planmäßigen Wagen zum Preise von 60 Pfg. oder zur einmaligen Wohnung seiner Eltern. Unternehmer können sie, so wahr die Kultur troß alledem fort- täglichen Hin- und Rückfahrt zum Preise von 1,20 M. für die schreitet, auf die Dauer nicht helfen! mit dem Montage beginnende Kalenderwoche berechtigen. Als Zu dem Mordversuche des Gärtners Ad. Schinn, dessen Herren Nöficke u. Ko. ins Stammbuch. Daß das Brauerei- beschränkende Bestimmung gilt, daß die Fahrt Morgens nicht zuerst sein Bruder Edwin beschuldigt wurde, wird noch mitgeschäft, wie es gerade von den kapitalfräftigsten, millionen- später als 7 Uhr und Abends nicht vor 5 Uhr angetreten wird. getheilt, daß die That aus Eifersucht begangen ist. Schinn hat schweren Großbrauern in rücksichtsloser Ronkurrenz betrieben Die Unterbrechung der Fahrt oder ein Wagenwechsel ist nicht die Marie Schusch verfolgt, wo sie sich öffentlich sehen ließ. Das wird, auch im bürgerlichen Sinne nicht auf gesunder gestattet. Zum Bezuge solcher Karten sind nur Personen berech- ernstgemeinte Verhältniß zwischen beiden bestand seit längerer Grundlage ruht, das beginnen nun endlich die Brauereien ligt, welche sich durch Bescheinigung ihres Arbeitsverhältnisses Zeit. Marie Schusch hatte aber endlich den Widerspruch ihrer selbst einzusehen, und die Organe derselben nehmen bereits oder durch ihre Alters- und Invaliditätskarte als Arbeiter aus: Eltern nachgegeben und ihrem Bräutigam eine mündliche Absage öffentlich Stellung dagegen in Desterreich. Freilich sehr weisen. Der Magistrat hat zu der geplanten Einrichtung die Gärtner eine derartige Kräntung, daß er den Mord der Treu ertheilt. Darüber empfand der sonst ordentliche und fleißige schüchtern und in Sammetschuhen tritt die„ Desterreichische Genehmigung ertheilt. losen beschloß. Brauer und Hopfen- Zeitung" auf und bittet unter wiederholten Büdlingen und Entschuldigungen die großen Brauereidirektoren, ab wird der Fernsprechverkehr zwischen Berlin und Bremen, so- Frau aus dem Fenster einer im fünften Stock belegenen Wohnung Erweiterung des Fernsprechverkehrs. Vom 1. Oktober Polizeibericht. Am 21. b. M. Morgens stürzte sich eine es ihr doch blos nicht übel zu nehmen, wenn sie es wagt, ein wie zwischen Köln( Rh.) und Hamburg eröffnet. maleine Wahrheit zu sagen, mag auch dieselbe nicht in der Winterfeldtstraße auf den Hof hinab und erlitt schwere Jedermann angenehm flingen." Das Kuratorium der Berliner Unfallstationen schreibt innere Verlegungen. Ein Kaufmann wurde in seinen Ges In einer Artikelferie beginnt die Zeitung, den österreichischen uns zu dem Unglücksfall, von dem der österreichische Offizier vor schäftsräumen, in der Kurzenstraße, erhängt vorgefunden. VorBrauereidirektoren ins ,, Gewissen" zu reden, soweit ein solches noch vor- gestern betroffen worden ist, daß der Polizeipräsident die Polizei- mittags wurde an der Ecke der Wiesen und Uferstraße ein handen ist. Da der bis jetzt erschienene erste Artikel wegen der mannschaften und die Feuerwehr angewiesen hat, diese Unfall- Knabe durch einen Geschäftswagen überfahren und am Kopfe gleichen Ursachen auch auf norddeutsche, insbesondere auf die stationen gegebenenfalls für Verunglückte in Anspruch zu nehmen. erheblich verlegt. Auf dem Grundstück Alt Moabit 137 wurde Berliner Verhältnisse paßt, so wollen wir furz die Quinteffenz Die Unfallstationen find Tag und Nacht geöffnet und, wie das Vormittags ein Kutscher in der Dunggrube todt aufgefunden. der Strafpredigt Herrn Röside und denjenigen seiner Suratorium ausführt, derartig eingerichtet, daß sie auf tele- Er ist am vorhergehenden Nachmittage in die Grube gestiegen Ringgenossen, die es angeht, zum besten geben. Das phonisches oder sonstiges Verlangen sofort mit Arzt und Wärter- und anscheinend an den darin enthaltenen Gasen erstickt. Witterungsübersicht vom 22. September 1894. Abends wurde an der Ecke der Straße Unter den Linden und er eitt dabei nicht unerhebliche Verlegungen und war 6 Wochen der Friedrichstraße ein Mädchen durch einen Thorwagen über- arbeitsunfähig. Infolge dieses Unfalls wurde Franz wegen fahrfahren und am Rücken bedeutend verletzt. In der Straße 32 lässiger Körperverlegung unter Anklage gestellt. Für fuhr ein Droschfenfutscher mit seinem Wagen gegen einen Haufen die Schuld des Angeklagten war es nun entscheidend, festzustellen, Steine; er wurde infolge dessen vom Bock geschleudert und erlitt ob die Etagen dort, wo die Wechsel eingezogen werden sollten, einen Bruch des Knöchelgelenks. Im Laufe des Tages fanden nicht geftakt werden konnten, ob während der Einziehung der zwei Brände statt. Wechsel die betreffenden Stellen unverdeckt bleiben mußten und ob die Arbeit überhaupt zu den Obliegenheiten eines Zimmermanns gehört. Der über diese Punkte vernommene Sachverständige erklärte zunächst unter Vorlegung einer Stizze in längerer Auseinandersetzung dem Gerichtshof den Vorgang des Wechseleinziehens und sprach sich dann über alle drei Fragen in bejahendem Sinne aus, indem er noch hinzufügte, daß es durchaus unvorsichtig von Lüdersdorf gewesen sei, die Arbeiten in zwei Etagen zu gleicher Zeit aufzunehmen. Auf Grund dieses Gutachtens gelangte der Gerichtshof zu der Ueber zeugung, daß der Angeklagte für den Unfall nicht verantwortlich zu machen sei und erkannte auf Freisprechung. Stationen. Swinemünde mm, Barometer stand in reduzirt d. Meeressp. auf 758 Windstärke 102NN( Stala 1-12) Wetter Temperatur Hamburg 757 MSM . Berlin 758 Still Wiesbaden. 758 NO Dunst Regen bedeckt bedeckt 12 13 12 14 München 762 SM Sien 761 Still wollig Nebel 13 10 Haparanda 760 DGD bedeckt 2 Petersburg 762 MW wolkenlos Cort. Aberdeen Paris 775 D. 6 Regen 1 14 • 760 1 bedeckt 13 . 150.= 4° R.) Wetter- Prognose für Sonntag, den 23. Sept. 1894. Mildes, zunächst ziemlich trübes, regnerisches, nachher auf Elärendes Wetter mit schwachen westlichen Winden. Berliner Wetterbureau. m Gerichts- Beitung. ber F und allee 28 bei Stelle. Arbeiter- Gesangverein Wacht auf II, Woltersdorf bei Ertner, Restaurant Gillmann, Wilhelmshöhe. Arbeiter- Gesangverein der Günzelftr. 89.- Zenblüthe, Gisenbahnstr. 20 bet Siegemund. Enterbten, Eminemünderstr. 49. Soffnung II, Deutsch- Wilmersdorf, sund der geselligen Arbeitervereine Berline und Umgegend. 1 BerVer( alle Buſchriften, den Bund der geselligen Arbeitervereine betreffend, find zu richten an B. Gent, Adalbertſtr. 95.) Sonntag: Theatergesellschaft, Ro= melta" alle 14 Tage, Adalbertstraße 8 bet Sauermann. gnügungsflub Often b, Krautstr. 6 bet Rudolf von 5-6 Uhr. gnügungsverein Helgoland 2, Langeftr. 9 bei Ryczemsty, alle 14 Tage 4-6 Uhr Nachm. Bergnügungsverein Seerose, Krautstr. 6 bei Rudolf. Bergnügungsverein Glück stern 2, Fennstr. 2 bei Wiesner.- Montag: ẞfeifentlub Felsenfe ft Andreasstr. 26 bei Wilte. Sumoristischer Ver ein Pipifar bet trösche, Fichtestr. 29. Vergnügungsverein Felsenfe ft", Rirdorf, Hermannstraße Nr. 167 bei Fülleborn, 8 Uhr.- Kartenklub Lustige Brüder", Strautstr. 48 bet Ratife, Abends 8 Uhr. Privat= Theaterverein Crescendo, Sonntags 5 Uhr bei Meißner( Esstghaus). intenftr. 142-143. Bergnügungsverein Normannia II( früher Lustige Nachher: Jugenb), Sigung Uhr im Admiralsgarten, Admiralstr. 38. Fidelitas. Herren und Damen als Mitglieder erwünscht. Schaftopftlub Brudertette, Sonntag, Abends 5 Uhr, Sigung, Manteuffelstr. bet Nowack. Bergnügungsverein Gintracht, Sonntag, Sigung um 6 abr, aupachsir. 3, bei Palaze. Bergnügungsverein Normannia II, 4% ubc, Sigung, Admiralsgarten, Admiralstr. 38.- Bergnügungsverein Bruder= berg, Sonntag, Raupachstr. 6: Sigung und Fidelitas. Freie Vereinigung der Kaufleute. Jeden Montag gemüthliches Beisammensein im Restaurant Julius Bernau, Rosenthalerstr. 67. Daselbst Ausgabe der Bibliothekbücher und Annahme von Beiträgen. und Su Wegen Majestätsbeleidigung verhandelte gestern die erste Straffammer des Landgerichts II unter Ausschuß der Deffentlichkeit gegen den Maurer Karl Wilte aus Charlottenburg. Aus der öffentlichen Urtheilsverkündigung ging hervor, daß der Angeklagte, als er am diesjährigen Raisersgeburtstage in dem Schaufenster des Milchhändlers Jagusch zu Charlottenburg die Illuminations- Dekoration sah, mißgünstige Aeußerungen gemacht hatte, welche den Gegenstand der Anklage bildeten. Jagusch hatte sich über die Aeußerung des Angeklagten geärgert und in seiner Vaterstadt Frankfurt a. M. die Augen zur ewigen deshalb gegen W. die Anzeige erstattet. Das Urtheil lautete auf drei Monate Gefängniß. 1401 Dersammlungen. " Dermilchikes: Heinrich Hoffmann, der Dichter des Struwelpeter", hat Ruhe geschlossen. Ein langes und reiches Leben war diesem Seelenarzt, wie die Volts- 3tg." schreibt, der das Kindergemüth Der Rüge gegenüber, die wir dem elenden Bericht ange: 1809 geboren, erreichte also ein Lebensalter von 85 Jahren. Er so gut fannte, beschieden. Heinrich Hoffmann wurde im Juni deihen lassen mußten, den die Reichsgerichts- Rorrespondenz über die Verhandlung gegen unseren Genossen Bachau brachte, sucht sich hatte in seiner Jugend Medizin studirt und ließ sich in seiner der Herausgeber dieser Korrespondenz mit der Entschuldigung zu Baterstadt als Arzt nieder. Dort wirkte er vom Jahre 1851 ab rechtfertigen, daß die unglückseligen Zeilen nicht von ihm, dem als dirigirender Arzt und Leiter der Frankfurter Jrrenanstalt Herrn Lenge felber, sondern von einem Gehilfen geschrieben mit bestem Erfolg und die Umgestaltung dieser Anstalt ist ihm Das Beamtenelend im Reiche des Herrn Thielen worden seien. Das ist für die Zeitungen, die auf die Reichs- zu danken. Unter seinen wissenschaftlichen Leistungen nimmt sein wurde in einer Verhandlung vor Augen geführt, die gestern vor gerichts- Korrespondenz angewiesen sind, natürlich gleichgiltig. Werk Beobachtungen und Erfahrungen über Seelenstörung und der siebenten Straffammer des Landgerichts I stattfand. Die auf Mehr Werth hat das Versprechen des Herrn Lenze, in Zukunft Spilepsie" die erste Stelle ein. Früh hatte Hoffmann- Donner neben der Anklagebant befindliche Bahnmeisters- Wittwe Auguste größere Sorgfalt auf die Berichterstattung über politische Brozesse seinem ernſten Berufe künstlerische Neigungen gezeigt und als Schmude war der wissentlich falschen Anschuldigung be- zu verwenden. Wenn das geschähe, so würde die Reichsgerichts- Freund und Berather der Maler und Bildhauer wurde e sichtigt. Die Angeklagte erhielt nach dem Tode ihres Ehemannes Korrespondenz erheblich an Ansehen und Beachtung in der Presse schon im Jahre 1841 zum Administrator des Städel'schen Kunst. eine Stellung als Bahnwärterin unter der Eisenbahn- gewinnen. instituts gewählt. Mit Vorliebe zeichnete er Karrikaturen, dann aber Direktion zu Erfurt. Auf der Strecke zwischen Ralau und Rottbus ergab er sich auch der Poesie. Aus seiner Frohnatur entsprangen hatte die Angeklagte in einer einsamen Bude den üblichen die„ Humoristischen Studien"," Auf heiteren Pfaden", das„ Bres Dienst zu versehen, der im Wesentlichen in dem Aufviarium der Ehe", vor allen Dingen aber sein unvergleichlicher ziehen und Herablaffen ber Struwelpeter", das drolligste aller Warnungsbücher für Signal Apparate Salutiren Der Verband der in Holzbearbeitungs- Fabriken und Kinder. vorüberfahrenden Züge bestand. Im Jahre 1845 erschien der Struwelpeter" und Jm Juli v. Js. erhielt die Angeklagte ihre Entlassung mit auf Holzplätzen beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen seither hat er etwa 180 Auflagen in" Deutschland erlebt Der Begründung, daß fie fich eine Pflichtwidrigkeit habe Eintritt in die Tagesordnung ehrte die Bersammlung das An- worden. ( Filiale II) hielt am 19. September eine Versammlung ab. Vor und ist wohl in einem Duzend Sprachen übersetzt zu schulden tommen laffen, indem sie ihre Bude während des denken der verstorbenen Genossin Agnes Wabnih in der die Kinderseele ein wie dies, denn Hoffmann traf so ganz Kein Kinderbuch ging so glatt und tief tn Dienstes verlassen habe. Im Dezember v. 35. richtete die An üblichen Weise. getlagte an die Eisenbahn- Direktion zu Erfurt von Berlin aus Vortrag des Genossen Rohrl ad Hierauf hörte die Versammlung einen den tindlichen Ton und seine grotesken Figuren prägten sich über ein Schreiben, worin sie sich darüber beschwerte, daß sie weder Das das Thema: tief der Erinnerung ein. Hoffmann Donner hat ein von der Werkzeug als Kulturträger. Benfion noch sonst eine Unterstützung erhalte. Sie habe sich bei Diskussion Nach einer furzen Sonne des Glücks bestrahltes Leben geführt. Während seiner ging man zur Besprechung Ausübung ihres Dienstes einen fiechen Körper zugezogen, licher Angelegenheiten über. Der Ausschuß theilt mit, daß Tabarz und auch in diesem Jahre hatte er in der Quelle und gewerkschaft: letzten Lebensjahre verbrachte er zumeist die Sommermonate in da durch das Aufziehen des schweren Signalapparats gewiffe er dem Hauptvorstand bis zum 1. Oktober Frist gegeben hat, um den Wäldern des fleinen thüringischen Badeorts Erfrischung gea innere Organe verlegt worden seien. Richtig sei es ja, daß sie über die Diätenfrage Bericht zu erstatten. Die General fucht. Kurz nach seiner Rückkehr traf ihn ein Schlaganfall, der ihre Bude einmal auf zehn Minuten verlassen habe, aber dies versammlung ist zu Weihnachten nach Berlin einberufen Die feinen Tod zur Folge hatte. Bergehen brauche doch nicht so streng geahndet zu werden, wie Wahl eines Schriftführers wurde durch die Ernennung des Kol es geschehen sei, zumal ja auch andere Beamte sich Dienstverlegen Kühn zu diesem Amt erledigt. Helmholt hat in den letzten Jahren noch an einem grunda legungen zu Schulden kommen ließen. So sei beispielsweise der Gine längere legenden Wert gearbeitet: es ist ein Kompendium der mathes Dehatte rief die Bekanntgabe der Arbeits Ordnung matischen Phyfit, worin namentlich in der Abtheilung der Bahninspektor N. einmal mit einer Maschine von Kalau nach der Berliner Holz Industrie F. Peters, Tresdowstr. 29a, theoretischen Optit die von seinem einstigen Lieblingsschüler Prof. Rottbus gefahren, ohne daß dies auf der Strecke signalisirt hervor. Besonderen Angriffen war der§ 8 ausgesetzt, der eine Herz begründete elektromagnetische Lichttheorte zum ersten Male worden fei, ein von ihr namhaft gemachter Bahnmeister ganz willkürliche Bestimmung über die Höhe der Strafgelder ent- in ihren Konsequenzen durchgeführt werden sollte. Boraussichtlich habe einmal feine Strecke vier Wochen hindurch nicht hält. revidirt, Die nächste Versammlung findet Dienstag, den 16. Oktober wird nun Prof. Arthur König, der ehemalige Assistent von Helmobgleich dies zweimal wöchentlich geschehen solle, und andere Bahnwärter besuchten sich gegenseitig in bertatt. Arbeitsnachweis, Bibliothek und Verkehrslokal befinden holtz und jetzige Abtheilungsvorsteher im physiologischen Institut, sich bei Petersohn, Veteranenftr. 21. Bude, um stundenlang Karten zu spielen. Diese Beschuldigungen das Werk des Meisters zum Abschluß bringen. follen aus der Luft gegriffen sein. Durch die Beweisaufnahme Die Orts- Krankenkasse der Gürtler hat in ihrer legten wurden die Angaben der Angeklagten awar nicht erwiesen, der Mitgliederversammlung nach einer längeren Distuffion beGerichtshof nahm aber zu Gunsten derselben an, daß sie nicht schlossen, für die Einführung der freien Arztwahl einzutreten. wider besseres Wissen gehandelt und fällte deshalb ein frei Zu den Versammlungsberichten der Klavierarbeiter fprechendes Urtheil in Nr. 212 und 219 des Vorwärts" geht uns von dem unter zeichneten Gastwirth folgende Berichtigung zu: = Ueber den Tod Emin Pascha's weiß das Berl. Tagebl." zu melden: Lord Dorsey Mohun, amerikanischer Konsularagent für den Kongostaat, der aus Coomaffle in Antwerpen antam, hatte während seiner Reise Gelegenheit, einen der vier Zeugen über die Grmordung Emin Pascha's zu befragen. Emin hatte Ribonge, den Sultan von Kirunde, gebeten, ihn durch sein Territorium Eine unvorhergesehene Erledigung fand ein PrivatBeleidigungsprozeß, welchen der Restaurateur Hilpert in 1. Es ist unwahr, daß ich nur Ringbier führe. Ich habe für passiren zu lassen. Kibonge willigte scheinbar ein, befahl aber Rixdorf, der Borsigende der Berliner Boytott. meine sozialdemokratische Arbeiterkundschaft bis dato Bier von den feinem Lieutenant Said, Emin zu tödten. Said benachrichtigte Rommission, gegen den Restaurateur Klugmann in Brauereien Wilhelmshöhe" und" Pichelsdorf" geführt, für meine Emin von dem Todesurtheil, worauf Emin erwiderte.„ Mein Berlin und den Braumeister F. Bussebaum, Besitzer der übrigen Gäste allerdings Ringbier. Ich habe sogar die Arbeiter der Tod wird furchtbar von Weißen gerächt werden." Dennoch Brauerei Hohen- Schönhausen, vor dem Schöffengericht am Amts- Fabrik von Höhne u. Sell gefragt, was sie für ringfreies ergriffen Said's Leute Emin, der eine an den Füßen, ein anderer gericht II anhängig gemacht hatte. Dem Kläger war seitens Bier wünschten und ihnen das Gewünschte geliefert. 2. Es ist an den Armen und einer beim Kopf, während ein vierter ihn Der Beklagten eine, bei seiner Stellung im öffentlichen unwahr, daß ich mit den Herren Höhne und Sell in einem niederstieß. Leben sehr schwere Beleidigung zugefügt worden. Ich bin nur dann mit Im freundschaftlichen Verhältnisse stebe. Frühjahr dieses Jahres trat der Berliner Gastwirths- den Herren in Berührung gekommen, wenn sie bei mir einBriefkaffen der Redaktion. verein, welcher eine eigene Brauerei begründen bezw. erwerben fehrten, und in Beziehung. getreten, wenn Arbeiter ihrer Fabrik wollte, um einen Druck auf die Berliner Brauereien auszuüben, den Kontrakt löften oder entlassen wurden; ich that das nur in Wir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( Bwei Buchstaben oder eine Ba!! anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. mit Herrn Buffebaum wegen Ankaufs seiner Brauerei in Unter der Absicht, um zu meinem Gelde zu kommen. 3. Daß die Arbeiter solidarisch sind, ist nur durch einen Druck, den die handlung. Kläger Hilpert und Restaurateur Schreiber, beide gePoesie. Suchen Sie fich die französischen Arbeitergedichte Kernte Brauer, waren mit Rücksicht auf ihre Fachkenntniß als Sozialdemokraten auf die Andersgesonnenen ausübten, von Strootmann zu verschaffen. In Freiligrath's Vertrauensmänner zu den Verhandlungen zugezogen worden und zu Wege gefommen. Mehrere trinken nach wie vor ihr Bier bei w. Georg Weerth, einer der Redakteure der M " Hilpert war obendrein eine leitende bezw. beaufsichtigende mir, auch habe ich Briefe von solchen im Besit, die mir mit- Good Bungen finden Sie englische Dichter: Burns, Stellung im Betriebe der zu erwerbenden Brauerei zu erwerbenden Brauerei zutheilen, daß sie nur durch Drohungen zur Unterschrift Neuen Rheinischen Zeitung", bat treffliche Sachen gedichtet. gesichert worden. Die Verhandlungen mit Bussebaum zerschlugen gezwungen wurden und sich also unfreiwillig mit dem An Audorf's gesammelten Dichtungen werden Sie Ihre jich jedoch. Am 14. Mai d. J. fand im Lokale des Herrn Poppe Bierboykott solidarisch erklärten. Achtungsvoll W. Freude haben. Auch im Buch der Freiheit" von Henckell, soivie in den übrigen sozialistischen Gedichtsammlungen u. f. w. in der Lindenstr. 112 eine Versammlung der Bierkommission des Pussebl, Gastwirth, Eisenbahnstr. 15. Berliner Gastwirthsvereins statt, bei welcher ein Mitglied der Wir fönnen diese Angaben nicht prüfen und überlassen des- werden Sie die Bekanntschaft manches Ihnen unbekannten Die Redaktion. Dichters des Proletariats machen. Rommiffion, Restaurateur Klugmann, äußerte: Die Verband- halb die Antwort den Betheiligten. 2 W., Schöneberg. Nach dem Gesez ist der Richter lungen mit hohen Schönhausen haben sich nur deshalb zerAllgemeine Kranken- und Sterbekaffe der Metallarbeiter. schlagen, weil Hilpert an dem Geschäfte 40 000-50000 m. verdienen( 5.29). Filiale Berlin 1. Bersammlung Sonntag, den 23. September, feineswegs verpflichtet, dem Zeugen die Frage vorzulegen, ob Borm. 10% Uhr, Lindenstr. 106 hei Boppe. er bestraft ist. Er hat den Zeugen nach Vor- und Zunamen, wollte!" Hilpert hörte diese Aeußerung, ging der Sache nach und Arbeiter- Sängerbund Serlins und Umgegend. Morgen, Sonntag, Alter, Religionsbekenntniß, Stand oder Gewerbe und Wohnort erfuhr, daß Klugmann diesen Umstand von Buffebaum erfahren habe. den 23. September, Uebungsstunde im Glyftum, Sandsberger- Adlee 40-41 zu befragen, hat ihm ferner erforderlichenfalls Fragen Abrechnung der Vereine Hilpert verklagte darauf Beide, Klugmann und Bussebaum. In für Bereine mit ungeraden Bundes- Nummern. vom Sängerfest über solche Umstände vorzulegen, welche seine Glaubwürdigkeit der heutigen Verhandlung vor dem Schöffengericht waren die Tambourverein Wanderlust. Abschiedspartie für die zur Ferten in der zur Verhandlung gebrachten Sache betreffen, z. B. ob er Beklagten unter Assistenz des Dr. Schöps erschienen, dagegen tolonie abreifenden Witglieder Gonntag, ben as. September, nach Schön mit dem Beschuldigten oder Verletzten verwandt und der= fehlte der Kläger Hilpert, statt feiner war nur sein Beistand, walde. Bersammlung Babfir 65 früh 6½ Uhr Gäfte willkommen. Sterbekaffe von Arbeitern der Berliner Maschinenbau- Aktien- gleichen. Zu solchen Umständen kann auch die Frage Rechtsanwalt Morris, erschienen. Da aber nach Ausweis der Gesellschaft. Heute Sahltag: Ackerstr. 128 bei Stümte und Stallschreiber- gehören, ob der Zeuge wegen Meineides, wissentlich Ladung das persönliche Erscheinen des Klägers angeordnet war, firaße 68 bei Witte. Bergnügungsverein Bruderherz. Sonntag Nachmittag 5 Uhr: falscher Anschuldigung und dergleichen, bestraft ist. Dera fo beantragte der Anwalt der Beklagten Einstellung des Sigung. Nachdem Tanz. Herren und Damen herzlich willkommen in Palace artige Fragen wird ein verständiger Richter vor der Vers Verfahrens. Rechtsanwalt Morris bat vergeblich darum, die Bereinshaus, Raupachstr. 6. A. Schumacher, Rangefir. 107. nehmung zur Sache stellen, zumal die Bestrafung wegen Mein Verhandlung für furze Zeit auszusehen, da sich sein Klient, der Vergnügungsverein Immer heiter." Sonntag Nachmittag 4% Uhr eides dauernde Unfähigkeit als Zeuge eidlich gehört zu werden in Nixdorf, also weit ab von der Gerichtsstelle wohne, sich zweifel- intenftr. 142 bei Meißner: Sigung mit Damen. Verein Waldesrauschen. Sonntag Abend& Uhr: Gesellschaftsabend, im allgemeinen nach sich zieht. Eine Bestimmung, die einen los nur verspätet habe und sicher noch erscheinen werde. Der humoristische Vorträge in den Armin- Hallen, Kommandantenstr. 20. Gäste Richter verpflichtet, vor Stellung solcher Fragen und vor Gerichtshof entschied auf grund der gesetzlichen Bestimmung, daß willtommen, Schneider und Schneiderinnen der Herren- und und naben der Hauptverhandlung einen Strafregisterauszug fich zu ver im Falle des Nichterscheinens des Klägers die Klage als zurück- onfektionsbranche. Montag, den 24. September, Abends s uhr, schaffen, existirt nicht. Einem Richter, der an sich zur Sache gezogen gilt, auf Einstellung des Verfahrens und legte dem Kläger öffentliche Versammlung im Gesellschaftshause, Svinemünderftr. 85. Tages- nicht gehörige Fragen über Vorstrafen eines Zeugen diesem die Kosten auf. colo noch länger gefallen laffen? Distuffton. 2. Der Artikel in Nr. 33 der Fach- vorlegt, der z. B. das ganze Register der Strafparagraphen seitung der Schneider vom 18. August 1894. dem Zeugen mit der Frage vorhält, ob er aus einem diefer Paragraphen bestraft sei, ist der Zeuge die Antwort zu vers weigern berechtigt. Allerdings muß sich der Zeuge gefallen lassen, daß dann das Zeugnißzwangverfahren gegen ihn eingeleitet und er bereits vor rechtsträftigem Entscheid mit Geld- oder gar mit Haftstrafe belegt werde. Derartig wird auch außer ordentlich felten gefragt. Wünschen Ste ficher zu sein, daß Ihre vor 20 Jahren erlittene Strafe nicht in die Verhandlung gezogen wird, so theilen Sie dem Gericht vor dem Termin schriftlich mit, daß und weshalb Sie bestraft sind, und ersuchen mit Rücksicht auf Ihre Familie und Ihren Erwerb teine diesbezügliche Frage vorzulegen. Wird sie dennoch vorgelegt, so lehnen Sie die Beantwortung ab und lassen es auf Entscheidung im Zeugnißzwangsverfahren ankommen. Krichter. Die Frau haftet für ihrem Mann auferlegte Geldstrafe oder Kosten nicht. Briefkaffen der Expedition. F. S., Zürich. Nothwehr" ist durch unsere Buchhandlung gegen Einsendung von 2,30 M. zu beziehen. " ordnung: 1. Wollen wir uns die Lohnbrückerei in der Konfektionsbranche Arbeiter- Bildungsschule. Montag bends 8-10% Uhr: Nord Schule, Müllerstr. 179a und Südost- Schule, Baldemarfir. 14: National Serren, jeder Beit aufgenommen im Laufe des Semesters, eintreten. Die Frage, ob der Unternehmer für die durch Schuld der von ihm beauftragten Personen herbeigeführten Unfälle verantwortlich zu machen ist, lag gestern der zweiten Straffammer des Land- tonomie. Bei allen unterrichtsfächern werden neue Theilnehmer, Damen und gerichts II zur Entscheidung Dor. Der Maurermeister Karl Franz zu Charlottenburg hatte dortselbst den Bei allen unterrichtsfächern können Schüler und Schülerinnen auch jest, Neubau Wallstraße 50 übernommen. Das Gebäude war Montag, Abends 8%-10% Uhr: Nord- Schule, Müllerstraße 179a: insoweit fertiggestellt, als sämmtliche Etagen bis auf die Stellen, unterricht in Gefegestunde. Südost- Schule, Reichenbergerstraße 133: wo die Küchen gebaut werden sollten, gestockt" waren. Die Deutsch. Oft- Schule, Markusftr. 31, unterricht in Gefegestunde. Stockung fonnte hier noch nicht erfolgen, weil dort Wellbleche jeden Sonntag Bormittags 10% Uhr im Restaur. Schömann, Heimstr. 16.Sozialdemokratische Sele- und Diskutirklubs. Mar Ravier angebracht werden mußten und zu diesem Zweck noch eim er, jeden Montag, Abends 9 Uhr, bet Rudolph Bahr, Gerichtsstr. 19. Die Wechsel einzuziehen waren. Arbeiter Sängerbund Berlins und Umgegend. 1. Borsigender: Die Ausführung Ad. Neumann, Pafewalterstr. 3. Alle Aenderungen im Vereinstalender Dieser Arbeit hatte F. dem Zimmerpolier Lüdersdorf find zu richten an Friedrich Kortum, Manteuffelitraße 49, v. 3 Er. übertragen, welcher damit auch zugleich für Anwendung der Montag, Abends 9-11, Uebungsstunde und Aufnahme neuer Mitglieder. 6, Am tebertafel ber maleri, Annenstraße bei Ehrenberg. nöthigen Vorsichtsmaßregeln verantwortlich sein sollte. 24. Oftober v. J. nun begann L. mit der Einziehung der Deutscher Männerfang, Belforterstr. 15, Schneiders GesellschaftsFrisch zur Freiheit, haus. Simeonstraße 23 bei Flick. Wechsel und ordnete die Durchführung der Arbeit für teberball, Röpenickerstraße 191 bet Foge. Butunft 1, Stegliz, awei Etagen zugleich an, er selbst wurde Harmonie II, Weinftr. 11 bet dann für Ahornftr. 16a, Schelhofe's Gambrinus. Feindt. Bruderherz, Strautftr. 6, bei Rudolf. Arbeiter- Gesangverein den Vormittag des genannten Tages nach einem anderen orwarts III, Lichtenberg- Friedrichsfelde, Brinzen- Allee 6 bei Karl Schulz. Bau beordert. Am Nachmittag fehrte er zurück, stieg-Myrthe, Alte Jakobftr. 68 bet Diefenbach. Steder zweig, Waidbis zur dritten Gtage hinauf und stürzte von da aus mannsluft Berlinerstraße bei Berbe. Stebesfreiheit II, Strausberg, Wilhelmstraße, A. Weber's Kaffeehaus. Gloc en rein( gemischter Chor) infolge eines Fehltritts durch die offenen Stellen, welche Schönhauser Quee 46 bet Söhne.- Rofalta, Lebuferstraße 5, bet A. Nemiz. zum Bau der Küchen dienen sollten, bis in den Keller hinab. Solidaritat, Drantenftr. 109 bet Gretfer. Sprene, Schönhauser 27 5. B. 33. Militärpenfionsgefes tönnen Sie gegen Cinsendung von 1 M. von unserer Buchhandlung erhalten. Für den Inhalt der Inierate über nimmt die Redaktion dem Bublikum Adolph Ernst- Theater) 3um 15. Male: Wieder- Eröffnung des Die öffentliche Versammlung des Sozialdemokratischen Wahlvereins gegenüber einerlei betongolotte's 28 Tage Circus Renz für den 4. Berl. Reichstags- Wahlkreis Verantwortung Theater. 10% Sonntag, 23. September. Freie Volksbühne( LeffingTheater). I. Serie. 4. Abtheilung, Nachm. 21/2 Uhr: Emilia Galotti. Opernhaus. Tannhäuser und der Sängerfrieg auf Wartburg. Montag: Der Troubadour. Carneval. Schauspielhaus. Der Zugendwächter. Die Dienstboten. Montag: Der Geizige. Die Schule der Frauen. Gesangsposse in 3 aften v. H. Raymond u. A. Mars. Musik v. Viktor Roger. ( Novität.) ( Carlstrasse) findet, am Dienstag, den 25. September 1894, Abends 8% Uhr, in Breuer's Salon, Gr. Frankfurterstr. 74, statt. Tagesordnung: Die neuen Dekorationen sind aus Mittwoch, 26. September, 279/8 Abends 74 Uhr, dem Atelier des Herrn Lütkemeyer in Roburg. In Szene gesezt v. Ad. Ernst. Anfang 71/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Castan's Panopticum. Parade Galavorstellung beiten. 4. Verschiedenes. 9 1. Vortrag des Genossen Georg Wagner über:" Die Bekämpfung der Sozialdemokratie durch die Volksschule." 2. Diskussion. 8. Vereinsangelegenmit besonders hervorragendem Pro- scheinen, da die neuen Statutenbücher zur Ausgabe gelangen. Gäste haben Es ist Pflicht eines jeden Mitgliedes, in dieser Versammlung zu er Zutritt. Der Einberufer. Fr. Renz, gramm. 109M Kgl. Rommissionsrath. Unserm Borsigenden Adolf Hübner zum heutigen 41. Geburtstag ein dreiSozialdemokratischer Wahlverein faches donnerndes Hoch! 81095 für den 6. Berl. Reichstags- Wahlkreis. Männerchor St. Urban. Leffing Theater. Wohlthäter der Hassan Ali Freunde des Sanges frönt den Tag! Menschheit. Montag: Madame Sans Gene, Berliner Theater. Ein Erfolg. Montag: Diefelbe Vorstellung. Neues Theater. Perrichons Reise. Der sechste Sinn. Montag: Dieselbe Vorstellung. Schiller Theater. Der Menonit. Montag: Der Veilchenfresser. Deutsches Theater. Tartuff Esther. Der Montag: Dieselbe Vorstellung. Friedrich Wilhelmstädt. Theater. Der Vogelhändler. Montag: Dieselbe Vorstellung. Rehdenz- Theater. Demi- Monde. Montag: Dieselbe Vorstellung. Theater Unter den Linden. Dr pheus in der Unterwelt. Montag: Dieselbe Borstellung. der grösste Mensch der Welt. Prinzess Topase as fleinste Menschenkind. Dem Hannoveraner und Trinkbruder die besten Glückwünsche zu seinem Geburtstag. 3106b Wilhelm laß gießen, aber ohne Schwindelbecher. Merikanische Riesen- Cacteen zwei Genoffen: J. M. in noch nie gesehener Größe. Passage- Panopticum. Bellealliance Theater. D, dieses Männer. Montag: Pension Schöller. Adolph Ernst- Theater. Lolotte's 28 Tage. Montag: Dieselbe Vorstellung. Central- Theater. O! diese Berliner! Montag: Dieselbe Vorstellung. Alexanderplat Theater. Ein Modell. Ein alter Sünder. Montag: Dieselbe Vorstellung. National Theater. Die fleinste Baronin. Vorher: Ein Modell. Montag: Diefelbe Vorstellung. Apollo Theater. SpezialitätenBorstellung. Kaufmann's Variété, Spezialitäten Borstellung. Parodie Theater. SpezialitätenVorstellung. Wintergarten. Spezialitäten Bor ftellung. Reichshallentheater. Spezialitäten Borstellung. Schiller- Theater. ( Wallner- Theater.) Wallner- Theaterstrasse. Sonntag, 28. Septbr., Nachmittags 3 Uhr: Der Veilchenfresser. Abds. 8 Uhr: Der Menonit. Abends 7/2 Uhr, im Bürgerfaale des Rathhauses auf Wunsch zum zweiten Male: Goethe Abend. Montag, den 24. Sept., Abds. 8 Uhr: Der Veilchenfresser. National- Theater. Große Frankfurterstraße 132. Große Doppelvorstellung zu einfachen Preisen. Gastspiel der Liliputaner, der berühmten sieben Zwerge mit eigener, vollständiger Theatergesellschaft: Die fleinste Baroniu. Große Poffe mit Gesang in 4 Aften. Mufit von verschiedenen Komponisten. In Szene gesezt vom Regisseur Arthur Ramin. Borher: Ein Modell. Posse in 1 Att v. Eugen Prudens. Raffenöffnung 5 Uhr. Anf. 72 Uhr. Nachmittags 312 Uhr: Raffenöffnung 2 Uhr. Die Weber. Montag: Doppelvorstellung. Gast spiel der Liliputaner: Die kleinste Baronin. Vorher: Ein Modell. Central- Theater 51 wild Allen Freunden und Bekannten die Mittheilung, daß die Frau des kürzlich am 20. September einem gevon funden Knaben glücklich entbunden Freunde des Verstorbenen. wilde Weiber wurde. aus Dahomey. Die Serenschaukel, neueste Illusion. Alcazar Vaudeville- u.Variété- Theater Dresdenerstr. 52/53( City- Passage). Der Bombardier im Feuer! Burleske mit Gesang und Tanz. Regie: Edwin Stempel. Auftreten sämmtlicher nen engagirter Künstler. Anfang 7/2 Uhr. Entree 20 Pf. Refervirter Play 30 Pf. R. Winkler. Sanssoucis Kottbuseraraße 4a. Sonntag, 23. September, sowie von da an jeden Sonntag und Donnerstag: Stettiner Sänger ( Meysel, Häckel, Pitro, Britton, Eberius, Steidl und Blank). Anfang Sonntags 7 Uhr, Wochentags 8 Uhr. Entree 50 Pfg. Billets à 40 Pfg.( nur für die Wochentage giltig) sind im Borvertauf in der Zigarrenhandlung von Reßler, Rottbuserplay, zu haben. Stets wechselndes, amüsantes Programm. Ornamentzeichnen und Malen ertheilt prattischen Unterricht( Sonntags) O. Hüssel, Maler, 31336 Lessingstr. 39. Todes- Anzeige. Dienstag, den 25. September, im Lokale Perlebergerstraße 13, Moabit: Versammlung. Tagesordnung: " 1. Vortrag des Genossen Jahn über: Die Entstehung der Volts wirthschaft. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. 4. Fragetaften. Der Vorstand. 283/13 Verband der Geschäftsdiener, Packer und Berufsgenossen. Sonntag, den 23. September, Nachmittags 6 Uhr: 81325 Große Versammlung für Rollkutscher u. Möbeltransportarbeiter Den Mitgliedern des 283/12 mit Frauen im Mehlhaus", Cantian- Plaz, am Rupfergraben. Tagesordnung: 1. Bortrag:„ Die Bedeutung und der Werth der Erhebungen( Arbeiter. Statistik) mit besonderer Berücksichtigung der im Speditions- und Transporta Nach dieser Versammlung findet ein geselliges Beisammensein, bestehend aus Tanz und Vorträgen statt, arrangirt vom Verband der Geschäfts gewerbe befchäftigten Arbeiter." Referent: Genoſie Hansen. 2. Diskussion. Sozialdemokr. Wahlvereins f.d. 6.Berliner Reichstags- biener, Backer und Berufsgenossen. Wahlkreis zur Nachricht, daß unser Mitglied, Genosse Ernst Fröschke, Gerber, heute Nachmittag 3 Uhr vom Lazarus- Krankenhaus aus beerdigt wird. Um zahlreiche Betheiligung ersucht Der Vorstand. 185/8 Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Der Einberufer. Fachverein der Klempner. Montag, den 24. September, Abende 82 Uhr, in Hoffmann's Festfälen, Oranienstraße 180: Versammlung. Zages Ordnung: 1. Wie stellt sich der heutige Staat zum Proletariat? Referent: Genosse Soffmann. 2. Distussion. 3. Verschiedenes. 153/8 Die Kollegen der Bauklempnerei von Pietschmann& Schulz Freunden und Bekannten die traurige werden zu dieser Versammlung besonders eingeladen. Auch die Kollegen, die Nachricht, daß mein lieber Mann, der in dieser Werkstelle schon gearbeitet haben, bitten wir, zahlreich zu erscheinen Gastwirth Paul Zawatzky, am da die Verhältnisse in dieser Wertstelle tritisirt werden sollen. 22. d. Mts., Abends 7 Uhr, an der Lungenschwindsucht verschieden ist. Der Vorstand. Die Beerdigung findet Dienstag, nach Verband deutscher Gold- und Silberarbeiter mittags 5 Uhr, vom Krankenhaus am Urban aus statt. 3159b Ww. Zawatzky nebst Kindern. Verein zur Wahrung der Jutereffen sämmtl. Knopfarbeiter u. Arbeiterinnen Berlins u. Umg. Montag, 24. d. M., Abos. 8 Uhr, bei Wilke, Andreasstr. 26: Versammlung. Tagesordnung: 1. Vorlesung des Kollegen Richard Höfig aus:„ Die zehn Gebote und die besigende Klasse". 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Die Mitglieder werden ersucht, recht zahlreich und pünktlich zu erscheinen. Gäste willkommen. 157/4 Der Vorstand. Sperre! Sperre! Achtung! und verwandter Berufsgenossen.( Zahlstelle Berlin.) Montag, den 24. September, Abends 8½½ Uhr, im Lokale des Herrn Ehrenberg, Anneustraße 16: Versammlung. Zagesordnung: 1. Raffenbericht. 2. Welche Vortheile erzielen wir durch den Anschluß an den deutschen Metallarbeiter- Werband? 8. Die Neue Grünstraße. 4. Verschiedenes. Wertstätten- und Arbeitsverhältnisse beim Goldwaaren- Fabrikanten Kraus, Kollegen! In anbetracht der wichtigen Tagesordnung ist es Eure Pflicht, recht zahlreich und pünktlich zu erscheinen. 131/4 Der Vorstand. Achtung! Lederarbeiter! Achtung! Fachverein der in der Lederwaaren- Industrie beschäft. Arbeiter Berlins und Umgegend. Die Vereinsversammlung findet wegen der am Montag, den 24. d. M., stattfindenden öffentlichen Gewertschafts- Versammlungen Dienstag, den 25. d. M., Abends 9 Uhr, in Hoffmann's Fettsälen, Oranienstraße Nr. 180, statt. Tages Ordnung: 1. Erläuterung der Gewerbe- Ordnung. 2. VereinsDer Vorstand. Gäste willkommen. Bücherausgabe der Bibliothet. Der Arbeits Die Pianofabrit von Höhne& Sell Nachweis befindet sich Oranienstr 180. ist für alle Branchen gesperrt. 197/14 Musikinstrumenten- Arbeiter! angelegenheiten. 8. Verschiedenes. Die Kommission. 161/6 Arbeiter! Kauft Cigarren aus der Große öffentliche Versammlung Hamburg. Labatarbeiter- Genossenschaft der Schneider Verkaufsstellen: 2432 der Schneider und Schneiderinnen der Herren- und KnabenNäh. Sonntags v. 10-1 Uhr Borm. Stromstr 5, Alexandrinenstr. 40. Deffentliche Versammlung Konfektionsbranche am Montag, 24. Sept., Ab. 81/2 Uhr, im Gesellschaftshaus, Swinemünderstr.85. Tages Ordnung: aller in der Textilindustrie beschäftigten Arbeiter und länger gefallen lassen? 2. Diskussion. 3. Der Artikel in nr. 33 der FachArbeiterinnen am Dienstag, 25. September, Abends 81/2 Uhr, bei Nieft, Weberstr. 17. Tages Ordnung: 1. Vortrag. Referentin siehe Anschlagssäulen. 2. Diskussion. 3. Bericht Alte Jakobtraße Nr. 30. über die Thätigkeit der Gewerbegerichts- Beisizer. 4. Wahl des Vertrauens Direktion: Richard Schulz. mannes. 5. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Die Einberuferin. 8160b 1. Wollen wir uns die Lohndrückerei in der Konfektionsbranche noch 88 zeitung der Schneider vom 18./8. 94. 3108b Wir ersuchen die Kollegen und Kolleginnen recht zahlreich zu erscheinen. Die Lohnkemmission. Achtung! Achtung! Oeffentliche Versammlung aller in der chirurgischen Branche beschäftigten Berufsgenossen Auna Bäders. Josefine Dora. Verband d. Möbelpolirer Berlins u. Umg, am Dienstag, den 25. d. M., Abende 8 hr bei Röllig, Emil Thomas a. 6. 3um 21. Male: Versammlungen O! diese Berliner! morgen, Montag, Ab. 8 Uhr, im Vereinshans südost, Waldemarstr. 75, Große Posse mit Gesang und Tanz in 6 Bildern nach Salingre's Reise durch Berlin von Julius Freund. Musit von Jul. Einödshofer. Kaffeneröffnung 6/2 Uhr. Anfang der Vorstellung 71/2 Uhr. Morgen und folgende Tage: 0, diese Berliner! Armin- Hallen Kommandantenstraße Nr. 20. Säle und Vereinszimmer von 20-600 Personen. und Donnerstag, den 27. September, Abends 8 Uhr, bei Babenschneider in Rixdorf, Hermannstr. 118. Das Erscheinen aller Kollegen ist sehr erwünscht 199/11 Der Vorstand. Neue Friedrichstr. 44. Tagesordnung: 1. Abrechnung des Streits der Firma Schmidt. 2. Berichterstattung des Delegirten. 8. Neuwahl des Delegirten. 4. Die Angelegenheit der Werkstatt von A. Kettner. 5. Verschiedenes. Der Vertrauensmann. 99/8 Charlottenburg. S Frauen- und Mädchen- Bildungsverein. Steinsetzer und Berufsgen. Berlins Dienstag, 25. Sept., Ab. S 1hr, in Triefethau's Salon, und Umgegend. Große öffentliche Versammlung am Dienstag, 25. September, Abends 8 Uhr, bei Gründel, Brunnenstr. 188. Tages Ordnung: Sophie- Charlottenstr. 94: Versammlung für Männer u. Frauen. Tages Ordnung: 119/4 1. Vortrag: Ein neuer Feind in Sicht. Referent Genoffe Knoll. Referent Genoffe Knoll. 1. Vortrag des Herrn Dr. Joël: Die Frau in geschichtlicher und wissen2. Diskussion. 8. Verschiedenes. 228/2 fchaftlicher Beurtheilung. 2. Distussion. 8. Aufnahme neuer Mitglieber. Steinfeger und Berufsgenossen! Es handelt sich um eine Frage, welche 4. Verschiedenes. für uns alle von hochernster Bedeutung ist. Erscheint darum Alle, Mann für Mann' Der Vertrauensmann. Um recht zahlreichen Besuch besonders der Frauen bittet Die Bevollmächtigte. Achtung Parteigenossen! Freitag, den 28. September, Abends 82 Uhr: 6 große öffentliche Partei- Versammlungen in folgenden Lokalen: 1. Wahlkreis: Erkläre hiermit, daß ich die Absicht, I Ferner Hofwohnung, 30266 Frdl. möbl. Schlafft. für 1 H. b. Fr. die Parteigenossen zu beleidigen, nicht 2 Tr., große Stube u. Küche für 23 M. Zimmermann, Manteuffelstr. 61, v. 4 Tr. hatte. H. Krause. monatl. Reichenbergerstr. 155 b. Frank. Endesunterzeichneter bedauert hier- Sehr empfehlensw.! Jung. Manns. mit öffentlich, neben ringfreiem Bier e. anst. Hrn. als Theilh. e. möbl. 3., welches auch Boykottbier aus der Unionsbrauerei ersterer schon 3 J. bewohnt. Anst. u. aufm. geschänkt zu haben. Auch verpflichte Bed. Näh. Wwe. Wolff, Manteuffelstr.44. ich mich hiermit, von jetzt ab nur ringfreies Bier auszuschänken. Frau mit Bett t. einw. Pallisaden30925 nehme ich die in bezug auf Friedrichs- straße 71, Lemhert. berger Gastwirthe meinen Gästen gegenSchuhmacher Schlafstelle Wilhelmüber gemachten beleidigenden Aeuße- ftraße 119, I. Quergeb. 3 Tr. 31576 rungen reumüthig zurück und bitte um gütige Nachsicht. Möbl. Schlafstelle f. H. ManteuffelBerlin, den 21. Septbr. 1894. straße 50, v. 1 Tr. r. 3154b Gustav Werner, Frankfurter Allee Nr. 31. Destillation, gut. Billard, Vereins. zimmer, Hausverwaltung, 680 Mart Miethe, wegen Verzug nach außerhalb 31026 Mehlhaus, Cantianplatz. Referent: Ge- billig verläuflich. nosse Timm. 2. Wahlkreis: Arminhallen, Kommandantenstraße 20. Refer: Reichstagsabg. Gen. R. Fischer. 3. Wahlkreis: 3166b Hennig, Wilsnackerstr. 31. Gut passendes Vereinszimmer für 30-40 Personen zu vergeben Chauffee. straße 52 b. G. Hecht, vis- à- vis dem Eisteller. 3165b Gr. Vereinszimmer zu vergeben Tilsiterstr. 82. 31676 Restaurant, gutgehendes, Umstände 3160b halber billig 3. verkaufen Demminerstr. 10. Frdl. möbl. Schlafft. für 2 Hrn. b. Fr. Müller, Manteuffelstr. 61, v. 3 Tr. Schlafstelle für 1 Herrn bei Möbus, Reichenbergerstr. 157, v. 4 Tr. 30966 Frdl. möblirtes Zimmer für 1 oder 2. bei Schrödter, Admiralstr. 37, 32r. Möbl. Schlafft., sep. Eing., für einen Genossen, Straußbergerstr. 86, v. 4 Tr. I. Freundl. Schlafft. f. 1 od. 2 Hrn. fof. od. 1. Ottbr. b. Schaaf, Reinicken dorferstraße 55, Hof 1 Tr. 30885 Anst. Schlafstelle f. H. Reichenbergerstraße 10, r. Seitenflügel 2 Tr. b. Frau Naunynftr. 64, Hof 1 Tr. r. Eine möbl. Schlafstelle, sep. Eing., 3071b Mirich. Frol. Schlafstelle, sep., bei Rohwer, ftraße 42, v. part. rechts. Schöne Schlafft. f. Herrn, Mühlen. 3051b Manteuffelstr. 62, Hof 3 Tr. 31386 Möbl. Schlafft. f. H., Brizerstr. 20, 30726 Quergeb. 4 Tr., Domnick. 3156b Büschingstr. 26 saubere Schlafstelle f. Herren, sep. u. allein, b. Bergmann. Schlafftelle b. Arendt, Pantstr. 12a, v. 2 Tr. 31526 Schlafstelle f. 2 S. Manteuffelstr. 92, v. 2 Tr. I. 81536 Frol. Schlafstelle Alexandrinenstr. 35, 3164b Hof 4 Tr. rechts. Möbl. Schlafstelle für 1. od. 2 Herren 2. Hof 2 Tr. b. Engel. Frdl. Schlafstelle für 1 Herrn 3161b Lausigerstr. 43, v. 3 Tr. Schlaffi. f. 2 H., Staligerstr. 54b, 30686 . 111., Lorenz. Möbl. Schlafft. f. 2 H. o. Damen m. fep. Eing., Admiralstr. 4, S. 2 Tr. I., Frau Bessel. 3065 Möbl. Schlafft. f. 2 H. b. Wieland Oranienftr. 188. 30666 Möbl. Schlafft. b. Rasenack, Karls 30706 Möhring, Admiralstraße 18c. Referent: Mehl- und Borkoſtgeſchäft mit Schönhauſer Allee 177c( am bor), ftraße 20a, v. 1V. Reichstagsabg. Gen. Vogtherr. 4. Wahlkreis: Grünfram ist anderer Unternehmung halber sofort preiswerth zu verkaufen Streligerstr. 58. 31046 Für 15 Mt. zu verk. schw. Gehrock m. Weste, f. Mittelfigur, fehr gut erHof I. 1 Tr. bei Bartsch. 3105b 8163b Gut möbl. zweif. Vorderzimmer mit fep. Eing. ist an 2 od. 3 5. 3. verm. z. Fiebig, Gr. Frankfurterstr. 24. Referent: balten, men 55 W., Brückenstraße 10a, W. Sa m mer, Mariannenſtr. 26a, III. Reichstagsabg. Gen. P. Singer. 5. Wahlkreis: Ein seit 6 Jahren bestehendes Bar- billig zu verm. Lausitzerstr. 41. v. 1 Tr. I. Frdl. Zimmer f. 2 Herren, auch einz., biergeschäft ist zu verkaufen. Zu erfragen in der Expedition. 31016 Möbl. freundl. Borderzimmer, 15 M. Schlafft. b. Roppe, Staligerstr. 115, v. 4 Tr. r. 3075b E. möbl. Schlafstelle f. anst. Herrn, Markusstr. 53 p. b. Rnoblauch.[ 30746 Möbl. Schlafft. f. Herrn b. Oswald, MI. Schlafst., Oranienstr. 187, Bürschel. Reichenbergerstr. 159, Seitenfl. 3 Tr. r. J. Mann f. möbl. Schlafft., allein. Off. Nieft's Salon, Weberstr. 17. Referent: Giserne Defen, Restaurations laternen, Portal 2, 3 Zr. b. Dummer.( 30776 Dif. M. L. posit. Boſtamt stönigsgraben. Reichstagsabg. Gen. R. Schmidt. 6. Wahlkreis: Colberger Salon, Colbergerstraße 23 a. Refer: Reichstagsabg. W. Liebknecht. Tages- Ordnung in allen Versammlungen: 1. Berichterstattung der Delegirten über die Brandenburger Provinzial- Konferenz. 2. Der diesjährige Parteitag in Frankfurt a. M. 3. Stellung und Diskussion zu den Anträgen. 4. Wahl der Delegirten. Die Vertrauenspersonen. Kronen, Lampen, Wand Doppelarme, Gasrohr, Verbindungsstück, Bleche, Nutzeifen billig zu verkaufen. 3100b C. Kauffmann, Grimmsir. 29, a. Urban. Roh- Tabak zu den billigsten Preisen empfiehlt Schlafstelle f. Herrn b. Ww. Burger Waldemarstr. 16, v. 8 Tr. 30766 Eine freundl. möbl. Schlafstelle an 1 od. 2 H. sof. od. sp. zu vermiethen Oranienstr. 8 v. 2 Tr. r. 3084b Möbl. Zimmer f. 1 5., 12 M., zu verm. Gitschinerstr. 5, am Hallischen die Filiale von F. Leopold, bor, v. 4 Tr. Vertr.: S. Groebel, 14561 Brunnenstr. 11. 3084b Schankgeschäft, volle Konzession, weg. Krantheit billig zu verk. Bu erfr. bei Radke, Krautstr. 48. Milchgeschäft mit Rolle, Straß29866* burgerstr. 42. 3088b Möbl. Schlafft. für einen oder zwei Genossen( Erterzimmer, sep. Ging.) zum 1. Dft. Waldemarstr. 65, 2 Tr. r. Freundl. Schlafft. f. H. Charlotten burg, Wilmersdorferstr. 115/16, Seitenflügel 2 Tr. I. Schlafstelle für Herren, sep. Eingang, Manteuffelstr. 85, v. 4 Tr. 3135b Möbl. sep. Schlafft. für Herren zu Eine Schlafstelle bei Sonnenberger, verm. Krautstr. 35a, v. 4 Tr. lints. Schmidftr. 23, Hof 4 Tr. 80826 Freundl. Schlafft, für 2 Herren, sep. Schlafftelle zu vermiethen bei Arndt, Ging., bei Schwarz, Adalbertstr. 28, Wafferthorstr. 8. Hof 2 Tr. 3137b Schlafstelle für Herren bei Klaue, Köpnickerstr. 8a, Hof 2. Ging. part. Eine freundl. Schlafstelle bei Sauer, Gemüse-, Borkost- Geschäft verkäuflich Dieffenbachstr. 73, Hof 1 Tr. 3139b ( 400 M.) Görliger- Ufer 6. Schlafstelle für 1 oder 2 Herren 3045b 31276 Frdl. möbl. Schlafft. f. H. b. Helbig, Staligerstr. 12, v. 4 Zr. 3125b Für 2 H. möbl. Schlafft., Flureingang, Naunynstr. 21, v. 3 Tr. r. Böhr.[ 3126b Freundl. Schlafft. für 1 oder 2 H. Sänger, am liebsten 1. Tenöre, herz Brinzenstr. 21, Hof 3 Tr. I. 3140b Forsterstr. 51, v. 2 Tr. b. E. Lehmann. Preis 7 M. lich willkommen im Verein Oberon". Meldungen Donnerstag 9 Uhr Arminhallen, Kommandantenstr. 20. 31126 Möbl. Schlafstelle f. 1 od. 2 Herren bei Frau Thiele, Markusstr. 53. 3141b Frauen- und Mädchen- Bildungsverein des arbeitenden Volkes Pfänder- Auktion, a 29, 4. L für Berlin und Umgegend. Wander- Versammlung am Mittwoch, den 26. Sept., Abends 8 Uhr, im Concerthaus Sanssouci, Rottbuser- Straße Nr. 4a. Genossenschaftsbrot u. Backwaare = Zages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Pens- Dessau über: Das astronomische Weltall und der Mensch." 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder und Verschiedenes. 119/3 Da es der letzte Vortrag des Genossen Peus vor Antritt seiner sechs monatlichen Gefängnißstrafe ist, so ersuchen wir um rege Betheiligung besonders der Frauen. Der Vorstand. IF Tapezirer! Große öffentliche Versammlung aller im Tapezirer- Gewerbe beschäftigten Personen Große Frankfurterstr, 121, aus den Monaten: 14. ult. Juli, August und September 1893 am 27. u. 28. 5. M., Nachu. 2 Uhr. 2. Regen. Allen Freunden u. Genossen empfiehlt E. Guttchen, Admiralstr. 19a. Ranarienvögel u. ein Regulator mit Schlw. b. 3. v. Ritterstr. 116 b. Dietrich. Tafelklavier E sehr gut, vert. Heinrich, Oranienstr. 104. Sophas, tompl. Einrichtungen, Matraßenfabrik reell. Billige Preise. Andreasstr. 12, Keller, Ecke Langeftr. 3150b Wegen Abreise e. NußbaummöbelSchulzendorferstr. 18. hente, Sonntag, den 23. Septbr., Vormittags 10 Uhr, Wirthschaft zu verkaufen bei Kaiser, im Louisenstädtischen Konzerthaus, Alte Jakobstraße Nr. 37. Tagesordnung: 1. Berichterstattung über den Stand des Streits. 2. Diskussion. Pflicht eines jeden Zapezirers ist es, zu erscheinen. Achtung Die Agitations- Kommission. 281/8 Friedrichsberg. Achtung! Große öffentliche Volksversammlung am Dienstag, den 25. September, Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Asche( Zum Fürsten Wolfgang), Landsberger Chaussee. Zages Ordnung: 1. Kümmert sich die Behörde um Arbeits- oder um Trink und TanzAngelegenheiten? Referent: Reichstags- Abgeordneter Arthur Stadthagen. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 257/4 Die Vertrauensperson. Adlershof. Große öffentliche Volksversammlung IF für Männer und Frauen am Montag, 24. September, Abends 8 Uhr, im Lokale des Hrn. Wällein. Tages- Ordnung: 1. Bortrag des Magnetopathen und Hypnotisten Reinh. Gerling über: Der Hypnotismus und seine Anwendung in der Medizin und Erziehung", unter Borführung von Experimenten. 2. Diskussion. Zur Deckung der Unkosten Eintrittsgeld nach Belieben. Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. Bahlreiches Erscheinen erwartet Der Vertrauensmann. [ 1170 3143b Tischler- Lehrling v. Ladewig, Eisenbahnstr. 11/12. 3107b Holzdrehbänke, gebr. Hobelbank, Schraubstock, Drechslerwerkzeug billig zu verkaufen Wrangelstr. 124. 3162b Rankestraße 9, 3110b am zoologischen Garten, ist ein Laden, wo noch bis 1. Oktober 1894 ein flott: gehendes Plätt- und Wäschegeschäft betrieben wird, anderweitig zu vermiethen. Näheres daselbst beim Wirth, Seitenfl., Sochpart. rechts. Schlafstelle mit sep. Eing. Simeon straße Tr. I. 3144b 3117b Gute Schlafft. für Herren bei Frau Grundmann, Adalbertstr. 88, v. 4 Tr. Möbl. Schlafft. für Herren, separat, Teichert, Laufigerstr. 2, v. 3 Tr.[ 3115b Möbl. Schlafft. für Herren, Neuens 3114b Frol. Schlafstelle f. Hrn. od. Mädchen, burgerstraße 17a, S. 1. 8 Tr. straße 27, Seitenfl. 4 Tr. Monat 5 M., bei Weigelt, Manteuffel- Anst. Schlafft. Ritterstr. 116 b. Dietrich. Schlafstelle für Herren bei Gunkel, Dranienstr. 144, H. r. 4 Tr. 3146b 3148b Saub. möbl. Schlafft, fep. E., für 1 fenstr. Zimmer m. od. ohne Möbel 2 Gen. Adalbertstr. 88,. 4 Tr. bei fofort zu verm. Reichenbergerstr. 49 II 1. Schlafft. m. sep. Eing.( frdl. Vorderz.) bei Dittmann, Elisabethstr. 53/54. Möbl. Schlafitelle n. v. sep. Adalbertstraße 84 bei Wwe. Gesch. Preis 7 M. Möbl. Schlafstelle mit sep. Ging. bei Rennebarth, Gräfeftr. 74, 12r.[ 3128b Möbl. Schlafstelle bei Martschint, 8118b Fr. Schlafft. Manteuffelstr. 5, v. 2 Tr. Hildebrandt. 81205 Möbl. Zim. f. 2 Herren oder Damen zum 1. zu verm. b. Rößling, Grüner Weg 26, vorn 4 Tr. 3118b Bessere Schlafft. Adalbertstr. 99, v. 3 Tr. Arndt. 115M Warme möbl. Schlafft. für Damen, Rottbuser Damm 94, v. 3 Tr. 3124b Ein Genosse findet frdl. Schlafstelle 6 M., Urbanstr. 67, Quergeb. 1 Tr. Dranienstr. 2, v. 3 Tr. I. Gute Schlafstelle, freundliche Stube Freundl. Schlafstelle Kochstr. 37, Hof nach vorn, feparat, bei Möller, Staligerstr. 44. M. Zim., 1 od. 2 H., sep., à 10 M., Holzmarktstr. 73 IV 1., a. d. Jannowizbr. 3 Tr. r. 3136b 3121b Frdl. möbl. Schlafft. für Herren 3 Elifabeth- Ufer 41, 8 Tr., bei Weifert. Möbl. Stube nach vorn für 1 oder Melchert, Gneisenaustr. 23, 3 Zr. 2 Herren als Schlafft. zu verm. bei 113M Zwei Gen. finden sep. saub. Schlafft., möbl., Stallschreiberstr. 23, v. 3 Tr. r. Naunynstr. 32, 4 Tr. bei Bolle fr. 110 Arbeitsmarkt. Theiln. zur freundl. möbl. Schlafft. Schlafft., Ging. sep. ( Gartenaussicht) b. Gramer, DresdenerStraße 99, Quergb. 30806 Eine Minute vom Bellevne- Möbl. Schlafit. f. 2 Hrn.( Flureing.) Bahnhof, Spenerstraße 15, Garten- Ritterstr. 116, zu erfragen Moritstr. 18, Wohnung, belle Stube, Küche, billig v 4 Ar. I. 3079b zu vermiethen. 2957b Rigdorf, Hermannstr. 51, helle schöne Vorderwohnungen, 2 Stuben, Korridor, Küche, Wasserleitung, Balkon, ebenso im Seitenflügel sofort billig zu vermiethen. 2958b Schlafft. für 2 Herren zu vermiethen. Jerzat, Oberwasserstr. 10, Hof 2 Tr. Eine frdl. Schlafstelle für 2 Herren, Mariannenstr. 11, v. 3 Tr., bei Nessen. Junge Leute finden frdl. Schlafstelle Chorinerstr. 63, bei A. Siegel. 3085b Einen Maschinensticker sucht sofort Max Schmidt, Mohrenstr. 40. Geübte Arbeiter auf Bambusmöbel verl. G. Wronker, Zimmerſtr. 95/96, Bigarrenmacher verlangt Friedrichs. felderstraße 42, v. 4 Tr. 3168b Tischler, die mit Fournieren von Golds leisten gut Bescheid wissen, verlangt A. Werkmeister, Schmidstr. 8a. Schildermaler fofort verlangt 3155b S. Eplinius, Veteranenstr. 7. Wickelmacher werden verlangt 3169b Friedrichsfelderstr. 42, v. 4 Tr. Farbigmacher verlangt Goldleisten31516 3092b fabrit Rottbuser Ufer 32. 3 Werkstätten, sof. Kl. möbl. Zimmer für Herren, 7 M., bell, Doppellicht, find fof, zu vermiethen. Näheres bei A. J. Lühr& Wiese, fep. Eing., Manteuffelstr. 44, 4 r. 1. Rüdersdorferstr. 26. Theilnehmer z. zweifenstr. möblirten 3 Wollgasterstr. 34d 1 Stube, Bimmer. Adalbertſtr. 5, v. 8 Tr. I. 29136 Küche b. z. v. Ein Theilnehmer einer möbl. Schlafft. 2u.3 Stub. Küche 2c. 999 wird gesucht v. Eckhardt, PrinzessinenStub., Küche v. we Wohnungen Prenzlauer Allee straße 7, v. 3 Tr. Berantwortlicher Redakteur: Hugo Pötsch in Berlin. Druck und Berlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 2. Beilage zum ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 222. Sonntag, den 23. September 1894. Arbeiter! Parteigenossen! 11. Jahrg. Der brutale Willküräkt des Brauereirings harrt noch der Sühne. Den Hunderten unschuldig aufs Pflaster geworfenen Arbeitern ist noch keine Genügthnung geworden. Arbeiter und Parteigenossen! Ohne Eure opferwillige Unterstützung würden die Gemaßregelten der bittersten Noth verfallen und gezwungen sein, um Gnade zu betteln. Die Hochherzigkeit der Berliner Arbeiterschaft hat diese Schmach verhindert. Der erste Sturmlauf des Prozenthums scheiterte an Eurem Solidaritätsgefühl. Nicht eine Bresche vermochte der Bierring in Eure Reihen zu legen. Einig, geschlossen, tampfesmuthig und opferwillig seid Ihr fest entschlossen, den entbrannten Kampf zuni siegreichen Ende zu führen. Arbeiter, Parteigenossen! Euer Wollen garantirt Euer Können! Ihr könnt, wenn Ihr wollt. Den zweiten Sturmlauf auf Euere Phalanx mußten die dem Bierring Lehensdienste leistenden Saalbefizer unternehmen. Die Agitation sollte unterbunden, das Mundtodtmachungssystem praktizirt werden. Auf der Mine, die sie gegraben, sind die Saalbesitzer aufgeflogen. Ihr Wehgeschrei tönnte Mitleid erwecken. Arbeiter, Parteigenossen! Selbst der Himmel, auf den der Bierring seine letzte Hoffnung setzte, ist mit uns im Bunde. Die Saison kann dem Ring nicht mehr über die Verlegenheiten hinweghelfen, die mit jedem Tag des weiteren Kampfes sich thurmhoch häufen. Ausharren bedeutet für uns siegen. Unsere Position ist uneinnehmbar. Der Stand des Boykotts ist ein vorzüglicher. Wir können zuwarten, ohne entbehren zu müssen. Arbeiter, Genossen! Je konsequenter der Boykott durchgeführt wird, desto nachhaltiger seine Wirkung, desto entscheidender der Sieg. Duldet keine Ausflüchte, keine Ausreden. Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns. Soweit unser Einfluß reicht, muß das Ringbier verpönt werden. Nicht ein Tropfen darf getrunken werden. Arbeiter, Genossen! Die Bierzufuhr ist eine geregelte. Sie wird mit jedem Tag der Fortdauer des Boykotts eine bessere. Alle Ansprüche können befriedigt werden. Darum widersteht jeder Versuchung, Ringbier zu trinken. Die schwerste Arbeit ist gethan. Die Periode der Organisirung des Kampfes war die aufreibendste. Jetzt wird uns der Rampf leicht, weil wir das Terrain zum guten Theil beherrschen. Der Sieg muß nuser werden, wenn wie bisher mit gleicher Schärfe und Ausdauer der Parole gefolgt wird. Hoch der Boykott sämmtlicher Ringbrauereien! Trinkt feinen Tropfen Ningbier! Boykottfreies Bier liefern: Brauerei Carlsberg, Friedrich Reichenkron, Char lottenburg. Brauerei Wilhelmshöhe, E. Lehmann, Berlin. Brauerei Pichelsdorf, Direktor Hoffmann. Münchener Brauhaus, Attien- Gesellschaft, Berlin. Süddeutsche Brauerei, Karl King u. Ko., Berlin. Brauerei Müggelschlößchen, Friedrichshagen. Nordstern- Brauerei, Berlin. Exportbrauerei Rathenow, Niederlage bei Max Dennhardt, N.W., Hannoversche Straße 18a. Schloßbrauerei, Fürstenwalde. Niederlage bei Franz Heiser, N., Liesenstr. 5. Bürgerliches Brauhaus( in Firma Müller), Frank furt a. D. Phönix- Brauerei, C. Radon, Lichterfelde. Brauerei Jagdschlöschen, Eberswalde. Niederlage, Edm. Renter, Swinemünderstr. 45. Brauerei Wusterhausen, Vertreter: Max Fleischer, Reichenbergerstr. 155. Brauerei Tivoli, Strausberg. Niederlage Stabernack, Mühlenstraße 49a. Louisen- Brauerei, Bellermannstr. 71a/ 72. Brauerei Danz, Freienwalde a. D. Vertreter: M. Marten, N., Gartenstr. 152. Bürgerliches Brauhaus, Luckenwalde. Niederlage Guft. Spiekermann, Weberstr. 66. Der Kampf mit geistigen Waffen Die Boykottkommission. ständen dulden, fie beantragten daher bei der Aufsichtsbehörde nicht gesagt, kann auch gar nicht gesagt werden, denn daß die Annullirung dieser Wahl, und die Gewerbedeputation entsetzliche Nothlage, welche im letzten Winter herrschte, die Hauptfand auch in der That, daß in Wahlen der Vornahme der veranlassung war, daß viele Kassen sehr stark in Anspruch geein Formfehler stattgefunden habe, δα die nommen wurden, wissen die Unterzeichner genau so gut wie wir. Präsenzliste der Wählenden nicht vorhanden sei. Da nun Ganz besonders charakteristisch ist, daß auch ein Stadtverordneter, Herr nach§ 34 des Kranken- Versicherungsgesetzes über die Wahl- L. Rosenow, diesen Aufruf unterzeichnet hat. Wird die Nothstandshandlung ein Protokoll aufzunehmen ist, schlußfolgerte die frage im rothen Hause diskutirt, dann gehört er zu der großen Gewerbedeputation, daß die Präsenzliste ein nothwendiger Be- Majorität, welche diese Diskussion niederschreit und den Nothstandtheil des Protokolls sei, und daß, da diese fehle, dem Gesetze stand aus der Welt stimmt. Wenn dieser aber so eigensinnig ist, nicht Genüge geleistet wäre; folglich wurde die Wahl für un sich nicht aus der Welt stimmen zu lassen, nun dann sind es die giltig erklärt. Fürwahr eine fühne Schlußfolgerung. Es sei ttt Sozialdemokraten, welche daran Schuld sind, dann ist bemerkt, daß der Dezernent Herr Magistratsassessor Dr. Meyer es deren schauderhafte Wirthschaft, welche gutfituirte Kassen ist, der Sohn des fattsam bekannten Stadtverordneten Meyer I, finanziell ruinirt. nach dessen Meinung ja die Handlungsgehilfen die glücklichsten Wenn diese ganze Angelegenheit auch nicht von besonders Leute von ganz Berlin sind. weittragendem, thatsächlichem Belang ist, so hat sie doch ihre prinNachdem so der Boden geebnet war, ging die Berliner zipielle symptomatische Bedeutung und bestätigt, was wir am Kaufmannschaft resp. der Wahlausschuß, welcher im Namen der selben Dienstag, an dem die Wahlen, zu denen dieses Flugblatt Wir ganzen Berliner Kaufmannschaft sprach, an die Arbeit und aufforderte, stattfanden, in unserem Leitartikel schrieben: verfaßte folgendes Schriftstück, welches er als Flugblatt ver- reiten voran! Und die kläffenden Spitze und sonstigen Köter halten uns nicht auf. Sie sagen uns durch ihr Getläff, daß schickte: Am Dienstag, den 18. September cr., Abends präzise 81/2 Uhr, wir reiten." findet im Bürgerfaale des Rathhauses die Wahl von 43 Dele girten der Arbeitgeber obiger Kasse statt. Auch in dieser Kaffe sind bei den letzten Wahlen infolge der bedauerlichen Lässigkeit der zu den Wahlen der Kaffe beitragenden Arbeitgeber nicht nur sozialdemokratische Delegirte, sondern auch ein sozialdemo Lokales: In die Art von Volks- Schulbildung, die im MusterBranerei in Storkow( in Firma A. Miethe), Vertreter: fratisches Vorstandsmitglied als Vertreter der Chefs gewählt staat Preußen den Kindern am Ende des neunzehnten JahrSpiekermann, Weberstraße 66. Dieses für die ganze Berliner Kaufmannschaft hunderts noch eingepautt wird, gewährt ein uns zur Verfügung beschämende Resultat konnte erzielt werden, weil von der großen gestellter Brief einen ebenso interessanten wie betrübenden theil zur Wahl erschienen war. Der unheilvolle Einfluß sozialAnzahl wahlberechtigter Geschäftsinhaber nur ein geringer Bruch. Einblick. Der Vater eines von Berlin nach Pankow verzogenen Kindes demokratischer Majoritäten hat es fertig gebracht, daß eine Reihe hatte sich über die Zurücksetzung desselben bei dem Lehrer be bisher gut fituirter Kassen finanziell ruinirt worden sind und die schwert. Die Antwort dieses Herrn lautete: Staatsbehörde zum Einschreiten genöthigt wurde. Wir bitten„ Ich habe mir die Klara noch einmal genauer angesehen. Meine Sie deshalb dringend, uns in unserem Bestreben, sozialdemo- Vermuthung hat sich leider bestätigt. Sie fann kaum ein kratische Einflüsse von der Kasse der Handlungsgehilfen fern- Viertel von dem, was meine Klasse leisten muß. Mit ihr zu zuhalten, dadurch zu unterstützen, daß Sie bei der Delegirten- sammen bekam ich noch ein Mädchen aus Berlin, welches wahl am Dienstag, den 18. September, Abends 82 Uhr, im auch nicht viel mehr weiß(!). Klara kennt sehr wenig Gebete. gegen die Sozialdemokratie nimmt oft sehr wunderliche Formen Bürgersaale des Rathhauses erscheinen und für die nebenstehend Sie müßte kennen: an, entspricht aber immer dem geistigen Niveau der frisch, fromm, genannten Herren Ihre Stimme abgeben. G. Jfrael, B. Lilien- a) Morgen gebete: 1. Mein Gott, vorüber ist die Nacht. fröhlichen Kämpfer. Die Oris- Krankenkasse der Handlungsfeld, W. Quantmeyer, 2. Rosenow, Stadtverordnete, P. Schlesinger, 2. Wie fröhlich bin ich aufgewacht. 3. Gott, ich danke dir von gehilfen und Lehrlinge in Berlin befindet sich seit ihrem Be- H. Worms. Herzen. b) Tisch gebete: 1. Komm, Herr Jesu, sei unser stehen in den Händen der Gehilfenschaft; was, da jeder denkende Dieses Schriftstück spricht für sich selbst und wir hätten taum Gast. 2. Danket dem Herrn. c) Abendgebete: 1. Breit Handlungsgehilfe heute Sozialdemokrat ist, und nur Denkende sich nöthig, demselben ein Wort hinzuzufügen. Dem braven Philister aus die Flügel beide. 2. Müde bin ich, geh' zur Ruh'( jämmtum Angelegenheiten von allgemeinem Intereffe, wie Kranten wird das rothe Gespenst an die Wand gemalt, und in allgemeinen liche Verse). 3. Ich bin klein. d) Schulgebete: 1. Wir kassen 2c. bekümmern, soviel heißt wie Sozialdemokratie. Bei Redensarten werden Verdächtigungen gegen die Sozialdemokraten gehen aus der Schule fort. 2. Unsern Ausgang segne Gott. den letzten Vorstandswahlen wurde auch ein Arbeitgeber- Mitglied ausgestreut, ohne daß auch nur eine Spur von Beweis versucht 3. Das Vaterunser. An Liedern sind bereits folaus den Reihen der Sozialdemokraten gewählt, so daß im Vor: wird. Warum, wenn wirklich eine Reihe bisher gut fituirter gende gelernt: Nun danket alle Gott, Strophe 1, 2 stand, welcher aus 9 Personen besteht, das Stimmenverhältniß Kassen finanziell ruinirt worden sind, dies durch den unheilvollen und 3. Ach bleib' mit Deiner Gnade, Strophe 7 zu 2 war. Das durften die Herren Chefs unter keinen Um- Einfluß sozialdemokratischer Majoritäten geschehen sein soll, wird 1, 4, 5 und 6. Außerdem die erste Strophe von: Lobt Gott, Sonntagsplanderet. Während die Eisenacher Pilger ihr nächstes Rettungs- geburt der Miethskaserne führten, rührt seine behutsamewerk in tiefes Geheimniß hüllen, ertönt sonst ringsum in Kritik nicht. Es drängt sich ihm nur die Frage auf, ob allen Gaffen der Ruf: Freiheit und Volkswohlfahrt! bei uns die Gesetzgebung nicht der„ Ueberspekulation in " Stille, stille! Rein Geräusch gemacht! Der Kadi hat's Immer, wenn auf dem Stock die Trauben reifen und die Grundstücken" einen Riegel vorschieben könne. Die wohlgefagt!" So ertönt der Sang in dem weitbekannten Lied Septemberſonne noch einmal uns erwärmt, da hallt es wieder erworbenen Rechte der Hauseigenthümer müssen natürlich von der türkischen Schaarwache. Stille, stille, kein Geräusch von frohen Glücksverheißungen, und auf den mannig gewahrt bleiben. Vielleicht hilft es, wenn man an das gemacht, also tuschelt man heute in der Schaarwache jener, faltigften Kongressen und Tagen sigen berufene und un- gute Herz der Hausbesitzer appellirt und sie flehentlich erdie um den Kadi Eugen Richter im schönen Eisenach ver berufene Gesellschaftsretter beieinander. Der beschwört sucht, doch bei Neubauten minder auf ihren eigenen Säckel, sammelt sind und an dem müden Leib des Freisinns ein Endchen Unheil, das unserem Boltstörper als auf die allgemeine Volkswohlfahrt zu sehen. Ja, ja, herumturiren. Armselige Eisenacher Prozession! Gingerollt droht, Jener hat ein anderes Zipfelchen im Auge, mühsam wird dies Bestreben freilich sein, aber Herr Adickes sind die Fahnen, kein jubelnder Choral erbraust, feine von dem er die geschundene und zerrissene meint: Groß ist das Mühen, herrlich der Lohn." Gewiß, Zuversicht leuchtet aus den Augen der liberalen Wall Volkswohlfahrt zu flicken gedenkt. Haben fie sich die Miethskaserne ist eine furchtbare Erscheinungsform des fahrer, beklommen schleichen sie zum Saal, in dem in aller dann ausgesprochen, ausgesprochen, die sozialen Flickschneider, dann Massenelends; sie ist aber doch nicht die einzige und Behutsamkeit über das Allerheiligste, das Neue Pro- rufen sie zum Schluß aus: Folgt unserem Banner und was nüßt mir ein platonischer" Kampf, wenn ich alle gramm" berathen werden soll. Manche Prozession haben Alles ist gerettet! In Ungarns Hauptstadt hat man über wohlerworbenen Rechte des Kapitalismus schonen muß? Eisenachs Straßen schon gesehen, aber solche Trübsal, wie öffentliche Hygiene gesprochen, zu Magdeburg tagt der Ist die wüste Grundstückspekulation nicht auch ein Ausfluß jetzt, wohl noch nie. Einstmals hieß es: Nur unter Stürmen deutsche Verein für öffentliche Gesundheitspflege und zu derselben kapitalistischen Art? werde Großes offenbar. Als in der deutschen Jugend vor Cassel endlich haben die deutschen Mäßigkeitsapostel ihre Sezze man nun den Fall, daß man selbst mit den GeJahrzehnten nationaler Enthusiasmus aufgeflammt war, bekannten Sprüchlein wider den Alkohol aufgesagt. Bu fehmitteln des Herrn Adickes die heillose Konkurrenz der δα 30g sie stolz und opferfreudig ins wald- Magdeburg zumal hat Frankfurt's Oberbürgermeister, der Bevölkerung, wie sie etwa in Berlin besteht, wirklich energisch gebettete, wartburg- gekrönte Eisenach und feierte dort Nachfolger Miquel's, Herr Adickes den prächtigen Kriegs- bekämpfen könnte, daß eine gerechtere Vertheilung des romantische Feste. Die Tage der Träumerei und ruf ausgegeben: Auf zum Kampf gegen die Miethstasernen! Raumes für die Einwohnerschaft Platz griffe, daß, was nationaler Romantik waren längst vorübergegangen, Groß ist das Mühen, herrlich der Lohn!" Herr Adickes hat heute in den Raum einer Quadratmeile eingepfercht ist, eine neue Weltanschauung stürmte auf die Menschen auf die tiefe Verderblichkeit der Grundstück- Spekulation in in doppelter und dreifacher Ausdehnung sich erstrecken mit Frühlingsgewalt ein und in Eisenach begann Berlin hingewiesen, Herr Adickes hat die bösartige könnte. Müßten dann nicht auch die Erkenntnisse auf dem Tag der Sozialisten abermals ein großes Thatsache betont, daß in Berlin im Jahre 1880 im Durch von dem Wesen und der Bedeutung moderner VerkehrsRingen um neue Ideen. Die nationale Romantik war schnitt 44,9 Personen auf ein Haus tamen, während die mittel sich bei den Machthabern von heute gründlich vers vom internationalen Sozialismus abgelöst. Geistige Kämpfe Bevölkerungsdichtigkeit im Jahre 1890 schon 52,6 Gin- ändern? Wer heute die Geschichte der elektrischen Hochbahn wurden in schwunghafter Begeisterung geschlagen. Jegt wohner auf je ein Haus ergab.( In englischen Städten in Berlin im trockensten Chronistenstil niederschriebe, der aber, da der fortgeschrittene Freifinn angeblich darüber von über 100 000 Einwohnern kamen 1891 nur 6,1 Per hätte gewiß zugleich eine ergögliche Satyre aufgezeichnet. sinnt, wie man der Partei frisch- erneuertes Blut zuführe, sonen auf das Haus.) Es ist nicht neu, was Herr Adickes Von der Eröffnung des Plans bis zur bevorstehenden trippeln die liberalen Retter wie eine Schaar von Nacht sagte: Es ist bekannt, wie mit zunehmender Proletarisirung Durchführung, welche Mühsal, welcher Schneckengang, welche wächtern sachte auf den Zehenspitzen einher und halten in unseren Großstädten für die Bewohner Raum und Luft kleinliche Hemmnisse und welche Entscheidung! Als das geheimen Kriegsrath ab. Bei ihrer schweren, kummer- und Licht immer spärlicher bemessen werden. Aber Projekt aufgetaucht war, hatte man schon zahlreiche Gra vollen Arbeit haben sie die Deffentlichkeit ausgeschlossen, was zieht Herr Adickes für Folgerungen daraus? fahrung über den elektrischen Bahnbetrieb gesammelt. Wal die Deffentlichkeit wird es ihnen danken. Wozu Er reitet auf seinem und seinem Steckenpferd meint, die Bahu an ein paar Kirchen hätte vorübergeführt fie mit freisinnigen Programm Klitterungen wer beer bewege fich, wer weiß wie weit, vorwärts. werden sollen, da tauchten die ersten Bedenken und helligen? Und wenn sie das Kind, das unter Ach und Er ruft sein trogiges:" Kampf gegen die Miethskasernen" Verbote auf. Die Kirchenruhe könnte gestört werden, Krach geboren wurde, in Gammt und Seide stecken, ver- in die Lüfte, aber sein Wagemuth im Kampfe geht nicht der ästhetische Gesammteindruck der neuen Kirchens wachsen und bucklia bleibt es darum doch. allzuweit. An die inneren Gründe, die zur modernen Aus- bauten konnte leiden und was dergleichen mehr ist. verbreitet! " oder pro etwa 100 000 " man Gerichts- Beitung. Altes und Neues Museum am Luftgarten. Besuchszeit täglich, mit Museum für von 11-2 Uhr geöffnet. Eintrittsgeld: Erwachsene 50 Pf., Kinder 25 Pf., ihr Christen; Haupt voll Blut und Wunden, und noch einige, I in der Mehrzahl der Fälle nicht Gleichgiltigkeit der Eltern gegen die ich augenblicklich nicht weiß. Biblische Geschichten fann fie die Schule ist, sondern in der wirthschaftlichen Lage gesucht garnicht erzählen. Ich kann die Klara fragen, wann ich auch werden muß; zweitens aber, daß die Schulfommissionen eher zu Gewerbegericht. Verlassen der Arbeit wegen will, sie sagt immer, fie habe es nicht gelernt. Die zehn Gebote streng als zu milde verfahren. Arbeitgeber tann sie ja. Wir haben hier aber schon das 1. bis 5. Gebot mit grober Beleidigung durch den = Ent: Erklärung gelernt. Sie werden wohl zugeben, daß ich ihr waltungsbericht des Magistrats veröffentlicht worden. Da 1893 fchädigung. Vor Ablauf der vertragsmäßigen Zeit und ohne Ueber die städtische Sparkasse ist jetzt der neueste Ver- oder dessen Stellvertreter und Lohn nachträglich nicht alles lernen kann( wörtlich!). Ich muß mit den anderen Kindern weiter arbeiten. Wenn sich Klara nicht auch für die Sparkasse statt des Kalenderjahres( Januar- Auffündigung können Gesellen und Gehilfen nach§ 124 d. Gew.bald ganz anders zeigt, muß ich sie nach der anderen Klasse Dezember) das Etatsjahr( April. März) als Verwaltungsjahr Ordnung die Arbeit verlassen, wenn der Arbeitgeber oder seine Verbringen, da sie auch in den anderen Fächern gerade nicht sehr eingeführt worden ist, so behandelt der Bericht diesmal die als treter sich Thätlichkeiten oder grobe Beleidigungen gegen die besonders ist. Achtungsvoll Kienast, Lehrer. Uebergangszeit angenommenen fünf Vierteljahre Januar 1893 Arbeiter oder gegen ihre Familienangehörigen zu Schulden bis März 1894. Das erschwert die Vergleichung mit den Vor- kommen lassen. Es kommt öfter vor, daß Arbeiter hierSo der Brief. Ist es nicht geradezu haarsträubend, wenn ein Kind in der Volksschule mit den ödesten, geistlosesten Gesang- jahren, zumal da der Bericht diesmal auch dürftiger als von Gebrauch machen, zugleich aber an das Gewerbegericht buchversen gequält wird, während der Sohn bemittelter Eltern sonst ist und namentlich die Gruppirung der Einzahlungen gehen, in der Meinung, sie hätten außerdem Anspruch auf eine nach der sich mit den Schäßen unserer schönen Literatur ausgiebig verHöhe des Betrages nicht mehr mehr für für die vierzehntägige Lohnentschädigung. In fast allen Fällen haben einzelnen Monate, sondern nur traut machen darf? Man stelle sich den Schmerz eines Vaters Berichtszeit angiebt. Doch läßt der Bericht erkennen, daß gestellt, daß die fraglichen Kläger wohl durch die ihnen zu Theil noch für die ganze die betreffenden Kammern des Gerichts sich auf den Standpunkt vor, der sein Kind vorwärts gebracht sehen möchte und nach die Lage der Sparkasse, die sich nach 1886 fortgesetzt ver- gewordene Behandlung das Recht erwarben, ohne Kündigung die vor, der sein Kind vorwärts gebracht sehen möchte und nach Beendigung der Schulzeit gewahr wird, daß es zwar mit Gesangbuchversen und Bibelsprüchen vollgepfropft ist, die ihm schlechtert hatte, in der Berichtszeit im ganzen einen weiteren Arbeit zu verlassen, daß ihnen jedoch eine Entschädigung außerauch nicht zu einer trockenen Brotrinde verhelfen können, Fortschritt der erst 1892 wieder eingetretenen, zunächst noch recht dem nicht zustehe; die Gewerbe- Ordnung enthalte teine dies. In den 5 Vierteljahren bezügliche Bestimmung. Im Gegensatz zu den Urtheilen hat daß es aber trotz achtjährigen Schulzwanges auch nicht geringen Besserung gehabt hat. Januar 1893 bis März 1894 wurden in 631 579 Fällen die Kammer I einmal( unter Assessor Techow) entschieden, der den einfachsten Brief im fehlerfreien Deutsch abzufassen vermag 44 488.965 m. ein- und in 405 616 Fällen 36 591 634 M. zurück- grob beleidigte Arbeiter habe außer dem Recht, die Arbeit und von der Anwendung des Dativs und Akkusative kaum die Bohne versteht! An diesem tristen Bilde ist nur ein lichter gezahlt. Ende März 1894 betrug der Bestand an Büchern niederlegen zu können, auch noch Anspruch auf die vierzehntägige Punkt: Man muß die Energie bewundern, mit der der aus der 484 363 Stück mit einem Guthaben von 151 275 252 Mark, Lohnentschädigung, insofern eben die Kündigung nicht ausgeschlossen 111. Schule entlassene junge Mensch aus dem arbeitenden Volke sich aus dem Stand Buch 312 Mart. Im allgemeinen darf man sei. Ebenso hat nun am 17. September die Rammer Ill.( Vorder Sparkasse auf die wirthschaftliche fizzender: Assessor Behrendt) entschieden. Der Arbeiter B. leicht und elastisch von den Dingen befreit, die ihm in acht- Lage der Bevölkerung schließen, natürlich unter gebühren- verlangte 54 M. Lohnentschädigung von seiner ehemaligen Arbeitjährigem Schulzwang als Religion eingepautt worden sind. der Berücksichtigung etwaiger Unter der äußeren Herrschaft der Dunkelmänner empfindet besonderer Momente, wie geberin, Frau Fuhrmann. Festgestellt wurde, daß der Vertreter Der junge Arbeiter es als Gewissenspflicht, sich der Sozialdemo- zum Beispiel 1866 der durch den Krieg hervorgerufenen derselben den Kläger entlassen, ihn dann aber auf dessen Banik der Sparer oder nach 1889 der Herabsetzung Protest gegen die plögliche Entlassung zum Weiterarbeiten tratie anzuschließen, die den Geist befreit und erst wahre Bildung des Binsfußes von 31/3 auf 3 pet. Der ursächliche Busammen- aufgefordert hatte, dabei mit bezug auf den Kläger hang zwischen Wirthschaftslage und Sparkassenstand ist auch in die Ausdrücke„ Schlumps" und Lügner" gebrauchend. Ueber die Schulverfäumnisse in den Gemeindeschulen den Magistratsberichten wiederholt betont worden. Im Bericht Kläger hatte dieselben als grobe Beleidigung angesehen Das Gericht sah ebenbringt die Pädagogische Zeitung" wieder einmal einen sogen. über 1891 hieß es z. B.:„ Der von Jahr zu Jahr zunehmende und die Arbeit nicht fortgesetzt. Nothschrei. Es wird darin weiblich auf die Eltern geschimpft, Verkehr in der städtischen Sparkasse bietet in seiner Gesammt falls in den Worten eine schwere Beleidigung des Klägers, welche die ihre Kinder im Schulschwänzen begünstigen und den Lehrern erscheinung das Spiegelbild der in dem Erwerbsleben und in denselben berechtigt hätte, die Arbeit nicht gemäß der Aufund Schulkommissions- Mitgliedern, die in bezug auf die Ver- seinen Konjunkturen herrschenden allgemeinen Stimmung dar. forderung des Vertreters der Beklagten fortzusetzen, und hielt fäumnisse das Weitere zu veranlassen haben, viel Arbeit und In den Zeiten des wirthschaftlichen Aufschwungs, wenn es ins- feine Entschädigungsforderung deshalb für eine mit Recht erVerdruß bereiten. Nebenbei wird den Schulkommissionen der besondere dem Handwerker- und Arbeiterstande nicht an hobene. Die Beklagte wurde zur Zahlung der 54 Mark verVorwurf gemacht, daß sie bei der Festsetzung der Versäumniß- lohnender Beschäftigung fehlt, wendet sich das fleine Rapital urtheilt. Sich auf diese Entscheidung absolut zu vers strafen viel zu nachsichtig seien und daher mitschuldig feien an gern den Sparkassen zu. Die Einzahlungen vermehren sich, lassen und nun ebenfalls zu flagen, fann in gleicher Lage, dem Ueberhandnehmen des Schwänzens. Der Verfasser der die Rückzahlungen nehmen sowohl in ihrer Häufigkeit wie B., fich befindenden Arbeitern, mit Rücksicht auf die Jeremiade scheint jedoch nur Eltern aus dem niederen" Bolte als auch in ihrer Höhe ab. Ein umgekehrtes Verhältniß Maffe der gegentheiligen Urtheile, nicht gerathen werden. im Sinne zu haben. Der„ Voff. 3tg.", die seine Ausführungen findet statt, wenn ein wirthschaftlicher Niedergang eintritt oder Der Prozeßvertreter der Beklagten, der erwähnte Vertreter derentrüftet abdruckt, wollen wir eine andere Mittheilung zur Be- schon besteht." Diese an sich zutreffenden Ausführungen bedürfen felben in ihrem Betriebe, wurde in eine Strafe von 15 M. event. achtung empfehlen, die in gewissem Sinne auch vom Schul nur des Zusatzes, daß das kleine Kapital", das jener Bericht 8 Tage Haft genommen, weil er trog wiederholter Ermahnung, schwänzen handelt. Sie steht ebenfalls in der Pädagogischen bei dem Arbeiter und fleinen Handwerker voraussetzt, der Spar- sich angemessen zu benehmen, den Kläger mit erhobener Stimme Beitung", und zwar zufälligerweise nur eine Nummer vorher. fasse seit langem beinahe gänzlich fernbleibt, weil es eben seit einen Lügner geheißen hatte. Dort heißt es in einer Besprechung der Frage, ob die Sommer langem so ziemlich aufgehört hat zu existiren. Wir haben früher ferien der Gemeindeschulen denen der höheren Lehranstalten gleich( in Nr. 178 vom 1. August 1893) aus dem Bericht über 1892 Besuchszeit stort zumachen seien: Bekanntlich wird den Eltern, die für ihre Kin- in ausführlicher Darlegung gezeigt, daß der kleine Mann" verschiedener Museen und sonstiger Sehenswürdigkeiten. der um eine Woche Nachurlaub bitten, ihr Gesuch bereitwilligst nicht einmal bei den Einzahlungen von 1-21 M. Haupt genehmigt. Bon fachkundigen Eltern aber wird neuerdings mehr- sparer oder auch nur ausschlaggebender Sparer fein kann. Ausnahme des Montags in den 6 Wintermonaten von 10-8 Uhr, in ben fach ein bedeutend einfacheres Verfahren eingeschlagen; sie be- Diesen Beweis auch für 1893/94 überzeugend zu führen, ist 6 Sommermonaten von 9-3 Uhr; Sonntags im April- September 12 bis halten ganz einfach, ohne eine Feder zu rühren und ohne dem uns leider durch die schon erwähnte Unvollständigkeit des uhr, Ottober und März 12-6 Uhr, November und Februar 12-4 Uhr, Dezember und Januar 12-3 Uhr( unentgeltlich). Die National: Rektor oder Lehrer ein Wort zu sagen, ihre Kinder eigen- diesmaligen Berichtes unmöglich gemacht. Aus dem Bericht er gallerie in der Museumsstraße. Besuchszeit Wochentags von 10-8 Uhr mächtig eine Woche länger aus der Schule. Schreibt der Lehrer, giebt sich nur, daß von insgesammt 631 579 Bahlungen mit zu( Montags ausgenommen). Sonntags im April- September von 12 bis um der Form zu genügen, eine Anzeige, so tann er sich acht sammen 44 488 965 M. auf die Beträge 1-21 M. nur 212 689 6hr, im März und Oftober 12-5 Uhr, Februar und November 12 bis 4 Uhr, Januar und Dezember 12-3 Uhr( unentgeltlich).- unstgewerbeTage lang darüber freuen, daß er den Wortlaut der Auskunft Bahlungen mit 2440 109 m. tamen. Kleine Handwerker, Unter- we use um, Prinz Albrechtstr. 7, Geöffnet an den Wochentagen( Montags des Recherchenten im Voraus weiß:" Der Knabe ist mit seinen beamte und Arbeiter werden aber vorwiegend an den Beträgen ausgenommen) im Sommer von 9-3 Uhr, im Winter von 10-3 Uhr, Eltern verreist gewesen!" Weiter kommt in der Regel nichts unter 3 oder 5 M., höchstens unter 10 M. betheiligt sein. Ueber Sonntags, April- September von 12-6 Uhr, Oftober und März 12-5 Uhr, danach." Wir sind auch der Ansicht, daß die Sommerferien der deren Zahl schweigen die Sparkassenberichte. Aber bei ungefähr November und Februar 12-4 Uhr, Dezember und Januar 12-3 Uhr( Unentgeltlich).-Museum für Böltertunde, Königgrägerstr. 120. BesuchsGemeindeschulen im Interesse der Kinder wie der Lehrer längst gleichmäßiger Vertheilung können von den 212 689 Bahlungen zett wie im Kunstgewerbe- Museum( unentgeltlich).- ygiene- Museum, auf fünf Wochen hätten ausgedehnt werden müssen. Aber daraus unter 21 M. selbst auf die Beträge unter zehn Mart Klosterstr. 85. Besuchszeit Sonntags wie im Kunstgewerbe- Museum. Außerdem Dienstags und Freitags von 10-2 Uhr( unentgeltlich). dürfte kaum jemandem das Recht erwachsen, sich eigen nur mit zusammen etwas über eine naturkunde, Invalidenstr. 42. Besuchszeit Sonntags wie im Kunstmächtig eine Mark Million fünfte Woche zuzulegen. Wenn zuzulegen. Geschieht das, fallen. Woche Schule also aus der gewerbe- Museum. Außerdem Montags und Sonnabends von 11-3 Uhr. So heißt das auch nur schwänzen und Besserung der Gesammt lage der Sparkasse auf eine Besserung Museum für deutsche Boltstrachten und Erzeugniffedes Die Kinder zum Schulschwänzen anhalten. Hierbei handelt der wirthschaftlichen Lage der Sparer und überhaupt der ausgewerbes, Klosterftr. 36. Jeden Tag mit Ausnahme des Mittwochs es sich aber vorwiegend um die Kinder der wenigen beffer Bevölkerung schließen will, so braucht dieser Schluß wenigstens Bereine Sonntags 10 Pf. Reichs post- Museum, Leipzigerftr. 15. GeSituirten, denen die Berliner Gemeindeschulen nicht zu„ ordinär" für die Lage der kleinen" Sparer und des weniger bes öffnet Sonntags 12-2 Uhr, Montags, Dienstags, Donnerstags, Freitags von 11-2 Uhr( unentgeltlich). Rathhaus, Königstraße. Geöffnet täglich erscheinen; denn Unbemittelte sind nicht in der Lage, fünf Wochen mittelten Theiles der Bevölkerung nicht beweiskräftig zu fein. außer Donnerstag und Freitag von 11-8 Uhr( unentgeltlich). Aussichtsturm 50 Pf. Kunstausstellung des Vereins Berliner Künstler. mit ihrer Familie im Sommeraufenthalt oder auf Reisen zuzu- Selbst wenn diese kleinen" Sparer gang weggeblieben wären, von Wilhelmstr. 92. Sonntags 11-2 Uhr, Wochentags 10-4 Uhr. 50 Pf. Entree. bringen. Interessant ist, daß in der Regel nichts weiter danach so wäre in 1893/94 nur 1 Million Mark ausgefallen, Sternwarte, Endeplag aa. Mittwochs und Sonnabends von 9 bis tommmt". Das flingt zwar nicht recht glaublich, aber die„ Päda 44/2 Millionen! Für die ganze Gruppe der Sparer mit 1 bis 11 uhr Bormittags. Urania, Wissenschaftliches Theater. Sternwarte. gogische Beitung" würde es wahrscheinlich nicht behaupten, wenn 21. läßt sich nachweisen, daß ihr Einfluß auf die Gesammt Invalidenstr. 657-62. Geöffnet von 5 Uhr Nachmittags bis 10% Uhr Abends. Sie sich dabei nicht auf Erfahrungen stüßen könnte. Das Blatt lage der Kaffe seit längerer Zeit immer geringer geworden und Entree 50 Pf. Buschlag für Theater von 60 Pf. bis 2 M. hat übrigens für dieses eigenmächtige Verfahren, das doch wohl in den letzten Jahren schon zum mindesten nicht nennenswerth legten Sonntag im Monat 25 Pf.- Caftan's Panoptikum, Friedrichauch eine gewisse Gleichgiltigkeit gegen die Schule verräth und gestiegen ist. Die Einzahlungen von 1-21 M. betrugen 1885: ftraße. Geöffnet 10-10 Uhr. auf den gleichmäßigen Gang des Unterrichts störend ein- 39/4, 1886: 371/2, 1887: 353/4, 1888: 3414, 1889: 3312, Banorama, Am Zehrter Bahnhof. Sonntags von 9-9 uhr. Entree wirkt, kein Wort der Verurtheilung. Er fügt nur hinzu: 1890: 33, 1891: 334, 1892: 332/3, 1893/94: 332/3 pCt. 50 f.- Neapel- Panorama am Bahnhof Thiergarten, zwei neue Wenn die Bewohnerschaft Berlins in ihrer Mehrheit aller Einzahlungen. Die kleineren Sparer sind also verhältniß- Dioramen: Katakomben des Kapuzinerklosters zu Palermo und Besuvausbruch boshaft wäre, so hätte sie die fünfwöchige Dauer der Sommer- mäßig immer seltener geworden, und auch in den letzten Jahren Sonntags 25 Pf. Eintrittspreis. zu besichtigen. 8oologischer Garten, 2üzowufer. Sonntags ferien auf dem angedeuteten Wege längst forciren können." Das fann höchstens von einem Stillstand in der Abnahme der Zahl 50 Bf. Borsig's Garten mit Palmenhaus, Alt- Moabit 85-86 fieht sogar beinahe wie eine Aufmunterung zur Nachahmung aus. ihrer Einzahlungen die Rede sein. Würden auch die ganz kleinen Eintrittspreis 50 Bf. Wie wir uns zu der Frage der Schulversäumnisse selber und allerkleinsten Sparer in besonderen Gruppen zusammenstellen, ist unseren Lesern aus früheren und ausführlichen Er- gestellt( was der Bericht, wie gesagt, leider nicht thut), so örterungen dieser Angelegenheit bekannt. Der Umstand, daß würden wahrscheinlich noch stärkere Rückgänge herauskommen Briefkaffen der Redaktion. 2/ 3-3/ 4 aller verfügten Strafen wieder aufgehoben zu werden als bei denen, die immer noch bis zu 21 Mark auf einem mir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( 8wei Buchstaben oder eine Baht) pflegen, beweist einmal, daß die Ursache der Schulversäumnisse uus hier auf die Antwort gefaßt machen, daß die Abnahme der Brett als Ersparniß einzahlen können. Freilich müssen wir R. M. Wenden Sie sich direkt an das Kriegsministerium. fleineren Spareinlagen auch ein Anzeichen dafür sein könne, daß W. K., Trebbin. Unverständlich; meinen Sie vielleicht, Langsam wurden diese Bedenken zerstreut; endlich konnte die kleineren Sparer allmälig in die Reihen derjenigen aufgerückt wieviel der ortsübliche Tagelohn beträgt? man zum Ziel gelangen; und da geschieht das Geltfame. feien, welche gleich 100 M. und mehr auf einem Brett einzahlen A. 2. Das hängt von dem uns unbekannten Inhalt der Die berufenen Hüter des öffentlichen Interesses verschließen tönnen. So meinte ja auch der Minister von Bötticher, die Ver- Rassenstatuten ab. sich vor einer Hauptaufgabe im Sinne der Deffentlichkeit. Beweis dafür sein, daß die Arbeiter weniger zu verfehen brauchen, das Gesetz des Anstandes, aber fein Gesetz jemanden verpflichtet, minderung des Verkehrs im königlichen Leihamt tönne nur ein Elisabethstr. 66. Es läßt sich nur wiederholen, daß zwar Die Berliner Stadtbehörden, die seit Jahren von der nicht dafür, daß sie weniger zu versetzen haben. Möglich ist in Wohnungen, Bureaus u. f. w. den Hut abzunehmen. Dem liberalen und] lokalpatriotischen Presse bis zum Etel mit alles, bei Leuten nämlich, die durchaus beweisen wollen, daß steht nicht entgegen, daß einige Richter, insbesondere solche, Schmeicheleien ob ihrer fühnen Initiative und ihrer weit es teinen Nothstand giebt. deren Frageart die Geseze des Anstandes häufig verlegt, in dem schauenden Voraussicht überfüttert wurden, geberden sich wie Der Arbeiter Verkehrs Almanach für Berlin und Aufbehalten der Behauptung" vor Gericht eine Ungebühr die Kleinkrämer und Hasser aller Neuerungen. Alle Welt umgegend" erscheint Anfang Oktober in der Winterausgabe. erblicken und diese mit Geldstrafe bis 100 m. oder Haft bis ist heute einig darüber, welche tiefgreifende Umwandlungen Um die Angaben über die Organisationen recht genau und voll- 3 Tagen ahnden. des Verkehrslebens Dant der elektrischen Kraft fich ständig bringen zu können, bittet der Herausgeber( H. Baake, 2. R. 200. Eine Schwester und ein Bruder sind allerdings vorbereiten. Allein in den Brüsten der Manchestermänner S. City- Passage) um schleunige Zusendung der betr. Adressen im Gebiete des allgemeinen Landrechts ihren hilfsbedürftigen wohnen zwei Seelen. Die eine ist erbost, entschlossen bis( f. Inserat in der Donnerstags- Nummer). Nur diejenigen poli- Geschwistern gegenüber alimentationsverpflichtet, aber nur so weit zur äußersten Brutalität, wenn es gilt, die bloße Menschen- tischen, gewerkschaftlichen 2c. Vereine und Orts- Kranten wie dies ohne Beeinträchtigung ihrer und ihrer Familie standesMenschen- reie Hilfskaffen, die bis zum 26. d. M. ihre Angaben einge- gemäßen Unterhalts möglich ist. Nach Ihrer Schilderung scheint die traft, das nackte Menschenmaterial zu nügen. Die andere fandt haben, können berücksichtigt werden. ift furchtbar und zaghaft und meidet es ängstlich, die Kreise des einer solchen genauen Zusammenstellung für das gesammte Ber- Ersatz von Kranken und Begräbnißkosten nicht verpflichtet. Bei der Wichtigkeit jest verheirathete Schwefter vermögenslos zu sein und ist zum mächtigen Besizes zu stören. So wurde wiederum ein Haupt- liner Gewerkschafts- und Parteileben hoffen wir, daß alle Dr Ganz und gar keine Rede kann davon sein, daß ihr Ehemann verkehrsmittel der Zukunft auf überlange Zeit der öffent ganisationen pünktlich und wahrheitsgemäß der Aufforderung für solche Schulden irgendwie hafte. lichen Förderung, der öffentlichen Kontrolle entrückt und nachkommen werden. Wunderlich. Die Leute, die bis zum 1. Oktober Miethe dem Privatbesitz ausgeliefert. Nicht einmal in die Vereinfachung der Fahrgelegenheit wurde gewilligt; und das ihre Kinder, während sie selber außer dem Hause arbeiten oder gegen den nach ihnen einziehenden Miether, sondern nur gegen Unverantwortlich." Gin Gegenstück zu den Müttern, die haben einen Anspruch auf Räumung und Schadensersatz nicht gezahlt haben, aber vordem unbekannt wohin verzogen sind, närrischste Ding der Welt geschah. Ein Komiker von Stadt: Besorgungen machen, unbeaufsichtigt in der Wohnung zurücklaffen den Wirth. verordneter schlug sich auf seine freiheitlich pochende Brust müssen, bildete eine Frau, die am Donnerstag Abend um 6 Uhr J. 2. 500. 1 und 2: Ja. und rief begeistert aus: Freiheit und Volkswohlfahrt!" auf Station Bellevue" in Begleitung von drei ganz fleinen E. S. 17. Die eventuellen Ansprüche richten sich nach InDer Freiheit eine Gaffe und der elektrischen Bahn zwei Kindern einen überfüllten Südringzug bestieg, um nach Rigdorf halt des Krankenkassenstatuts. Ihre Anfrage ist ohne gen ane Klaffen! Also wird es auch bei der neuen Bahn zwei Eingänge zu fahren. Ein gut gekleideter, behäbiger Herr, der mit seiner Darlegung des Sachverhalte, insbesondere des Inhalts der geben, einen für die Herrschaften und einen für's Gesinde. Familie von Halensee oder aus dem Zoologischen Garten zu Rassenstatuten, nicht zu beantworten. Sonst war man weniger heuchlerisch in solchen Dingen und dem ungeheuren Andrang" allein mit drei hilflosen Würmern in 30 Jahren. Eine Verjährung wird nicht durch Mahnung tommen schien, fand es unverantwortlich", daß die Frau bei B. K. Die Forderung verjährt als Darlehnsforderung erst rückte mit der Sprache gerade heraus und sagte einfach: ber Stadtbahn fahre.„ Warum ist denn Der Mann mit der besser gefüllten Geldtasche soll nicht mit mann nicht mit?" fragte er mit mühsam verhaltenem des Schuldners unterbrochen. Sie werden am zweckmäßigsten Ihr feitens des Gläubigers, sondern nur durch Anerkennung seitens Krethi und Plethi in einem Wagen zusammensitzen. Heute Unwillen. Der tann doch jetzt nicht." Was ist er denn?" handeln, wenn Sie einen Zahlungsbefehl beantragen. tommt der Erzschalk und meint: Wer darf mich der Freis„ Na, Arbeiter." Diese Antwort vermochte aber den edlen Fr. Nr. 29. 1. Gewerbesteuer muß für das betreffende heit berauben, für meinen Sitz im Wagen mehr zu zahlen, Eifer des humanen Mannes nur theilweise zu dämpfen. Dann Gewerbe bezahlt werden. Den Tarif haben wir wiederholt, wenn ich will? Daß die gesammte Kommunikation mit einer hätte die Frau überhaupt zu Hause bleiben sollen," bemertte er zuletzt vor etwa 14 Tagen, im Brieftaften mitgetheilt. 2. Bur Der Angeredete machte einen, Anbringung eines derartigen Schildes bedarf es in Rixdorf keiner Wagenklaffe viel rascher, viel einfacher vor sich ginge, daß turrend zu seinem Nachbar. die theurere Wagentlasse vielleicht Platz gewonnen hat, in natürlich erfolglosen Versuch, für die Frau, die wahrscheinlich polizeilichen Erlaubniß. beß die billigere überfüllt ist, was fümmert's ihn, den zahlreichen Arbeiter, die um diese Zeit mitfuhren, dem entfendet haben, schien es uns nicht nöthig, die gesammte Parteieine Beforgung gehabt haben werde, einzutreten, während die E. G. Für die Bekanntgabe, daß Sie Ihr Protokoll vers fenderbaren Freiheitsschwärmer. Er ist ein gerechter Daniel, rüsteten Kinderfreund einige mitleidige Blicke zuwarfen und preffe in Anspruch zu nehmen. Außerdem ist ihr Wirkungsfreis ein weiser Daniel! und ein nichtsnußiger Verleumder ist, darauf verzichteten, ihm den Unterschied zwischen einer Bourgeois- so wie so auf Sachsen beschränkt. Denn von den Konsumwer an seinem ehrlichen Freiheitsdrang zweifelt. und einer Arbeiterfamilie auseinanderzusetzen. vereinen außerhalb Sachsens haben sehr wenige etwas mit uns Alpha.d bin on( Lokales" siehe auch 1. Beilage.) zu thun. " st " 0 " Aquarium, Schadowstr. 14. Geöffnet von 9-6 Uhr. Entree Sonntags 50 Pf., an jedem Eintrittspreis 50 f. Paisage, 50 Panoptitum Das Panorama ist bis 17 Uhr Abends anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. = S Thierack hygienische Fettseife Ne690 ist die beste Seife zur Pflege der Haut. MöbelGelegenheitskauf zu außergewöhnlich billigen Preisen. Für Brautleute ganze Einrichtungen von 200-1000 m. Theilzahlung gestattet. Elegante Nußbaum- u. Mahagoni- Kleiderspinden u. Vertifows 30 m., einfache 20 M.; Sophas, Bettstellen mit Matraße 20 M.; Waschtoiletten, Küchenspinden, Kommoden 12 M.; Stühle 3 M.; Sophatische 6 M.; Säulen- Trumeaur 65 M.; Plüschgarnitur 60 u. 100 M.; Paneelfophas 80 M.; Buffets, Silberschränke, Herren- Schreibtische, Schreibsekretäre, Bylinder- Bureaux, Spiegel ( wenig gebrauchte) zu halben Preisen und sollte es Niemand versäumen, wer gut und reell kaufen will, mein großes Lager zu besichtigen. Gekaufte Möbel werden bis Oktober kostenfrei aufbewahrt, transportirt und aufgestellt. Schützenstr. 2, Möbelfabrik. Roh- Tabak A. Goldschmidt, 4485L am biesigen Blaze wie bekannt grösste Auswahl! Garantie für sicheren Brand. Streng reelle Bedienung, billigste Preife! Sämmtliche im Handel befindl. Rohtabate find am Lager. A. Goldschmidt, Oranienburgerstr. 2. Burüdgesezte( wenig fehlerhafte) Teppiche!! Portieren!! MIT Gardinen!! Steppdecken!! erstaunlich billig in der Fabrik Emil Lefèvre, Orantenstr. 158. Mein Prachtkatalog Berlin S. von mit buntfarbigen Teppich- Illustrationen auf Wunsch gratis und franko. Nur noch acht Tage! lang werden die Restbestände der beim Umzuge zurückgesetzten Waaren für jedes nur annehmbare Gebot verkauft. 30336 H. Krüger Nachfolger, Chauffeestr. 68/69. Möbel, Spiegel und Polsterwaaren fowie ganze Ausstattungen empfiehlt H. Strelow, Tischlermstr. Rixdorf ,. Berliner Strasse 40, am Denkmal. breifach Baer Sohn Eröffnung der Winter- Saison. Double- Paletots. aa Eskimo- Paletots. Ratiné- Paletots. Montagnac- Paletots. Prisé- Paletots. Kaiser- Mäntel. Hohenzoll.- Mäntel. Stanley- Mäntel. Loden- Joppen. Winter- Joppen. Schlafröcke. Geschäfts- Häuser Baer Sohn BERLIN. 24a. Chauffeestraße 24a. am Friedrich- Wilhelmstädtisch. Theater. 11. Brückenstraße 11. Ecke Rungestraße. 16. Gr. Frankfurterstraße 16. Gegenüber dem National- Theater. Gegründet 1891 Herren- u. KnabenBekleidung. Werktags- Anzüge. Festtags- Anzüge. Cheviot- Anzüge. Gehrock- Anzüge. Tuch- Anzüge. Knaben- Mäntel. Jünglings- Mäntel. Knaben- Anzüge. Werktags- Hosen. Festtags- Hosen. Leder- Hosen. Billigster Verkauf zu streng festen, in Zahlen gezeichneten Preisen. HERREN- U. KNABEN. Bekleidung. Roh- Tabak Detail- Verkauf Rud. Völcker& Sohn, Köpnickerstr. 45. Buchhandlung des Vorwärts" Berlin SW., Beuth- Straße 2. Zu herabgesezten Preisen empfehlen wir folgende Geschichts- Werke: Oliver Cromwell und die puriBrosch, tanische Revolution. 526 Sett. Statt Mt. 10, Mt. 2,50 Lamartine, bien. 8 Bde. 2665 Seit. Geschichte der GironStatt Mt. 9,60 Mt. 4, Geschichte der Aufklärung in Lecky, Europa. 2 Bände. 640 Setten. -O Statt Mt. 9, Mt. 5, Sitten Geschichte Europas. 2 Bände. 731 Geiten. Statt Mt. 9,- Mr. 5, Geschichte der MarkenMaurer, Berfassung in Deutschland. GROUP Statt Mr. 8,40 Mt. 5,50 Geschichte der Frohnhöfe, der Bauernhöfe und der Hofverfaffung. 4 Bände. Statt Mt. 35,20 Mr. 18,50 Geschichte der Dorfverfassung. 2 Bde. Statt Mt. 14,40 Mr. 9,50 Geschichte der Städteverfassung. 4 Bde. Statt Mr. 46,40 Mt. 24,50 Alle 4 Werken zusammen: Statt Mt. 104,40 Mt. 52, Rotted, Kurze Weltgeschichte. 2 Bde. mit 4 Stahlfttchen. 995 Seiten. Statt Mt. 8, Mt. 3,50 Senn- Barbieux, Garibaldi, der Barnhagen, Bande. 1779 Seiten. Freiheitsheld. 740 Setten. Statt Mt. 6,40 mr. 2, Statt Mt. 82, Tagebücher von Gent. 4 mt. 6, Zum Studium der modernen Arbeiterbewegung. Prof. Adler, Gesichte der ersten Sozialpolitischen Arbeiterbewegung in Deutschland. 348 S. Statt Mt. 9, Mt. 5,50 Als Materialiensammlung ist das Buch zur Beit das reichhaltigste und zusammenfaffendfte, besonders über die kommunistische undjungdeutsch- anarchistische Bewegung der 80er und 40er Jahre in DeutschTand und der Schwetz. Die Tendenz ist freilich recht profefforal- ftreberhaft- spieß bürgerlich und die Geschichtserzählung und Personenkritit vielfach unwahr, da Adler die Wermuth- Stteber'schen Boltzetlügen fritiflos nachschwägt. Echt Grätzer Export- Bier! Versand in Flaschen, Bier- Brauerei von G. Superczynski, künstliche Zähne, Invalidenstr. 105, II. aus der Ersten Gräher ExportKrause& Sachs, Berlin, Krausenstr.74. Aus einer Hamburger Kontursmaffe 7938* Möbel- Kaufgelegenheit 1800 Mille Cigarren( für Händler), bietet sich Brautleuten 2c. im Möbel- darunter Sumatra mit guter Mischung von 25 Mart pro Mille, Handarbeit. speicher, 6622 Bockfaçon, feine Qualität, 43 Mart pro Mille. Muster von 1/10 an. Rosenthalerstr. 13, L Daſelbſt ſteben täglich sum Bertauf: nene gediegene zu außergewöhnlich billigen Preisen, gebrauchte und verliehen gewesene Möbel zu wahrhaften Spottpreisen. Theilzahlung geftattet. Kleiderschränke 15, Küchenspinden, Kommoden 12, Sophas 15, Bettstellen mit Matratzen 18 Mart, Nußbaum- Kleiderschränke, Vertikows 30, Stühle 3, Muschelspinden 40, Tru meaux 65, Paneelsophas 75, Plüschgarnituren 60 Mart. Herren- Schreibtische, Schreibsekretäre, Buffets, Kouliffentische, Spiegel, alles staunend billig. Getaufte Möbel tönnen auf meinem Lagerspeicher bis Oktober kostenfrei lagern und werden durch eigene Gepanne transportirt und aufgestellt. Jede Nähmaschine reparire unbedingt gut u. bill., Ersatztheile berechne äußerst bill., Schiffchen 70 Pf. W. W., Spulen 20 Pf. Auch verkaufe neue Maschinen, beste Qual. Bettfedern, bread gereinigte sehr preiswerth. Empfehle mich den Parteigenossen. SOOLKLEIE, SCHWEFEL, FICHTENNADELBADER. Specialität: Kastendampfbäder mit Massage. Bad Frankfurt Ritter- Bad Gr. Frankfurterstr. 136.| Ritterstr. 18. Bäder- Lieferant. sämmtl. Krankent. v. Berlin u. Umg. Feith's Electra. Regen Beste Blitzlampe der Neuzeit. Weisses, ruhiges, grosses Licht. Petroleum- Verbrauch per Stunde 1 Pfg.; höchst elegant, ganz in Nickel; bedarf keiner Reparatur. Explosion ausgeschlossen. Preis pr. Stück complet als Tischlampe mit Glas- Email- Schirm nur Mk. 6.50 sammt Kiste. Als complete Hängelampe mit Kettenzug, verziertem Gehänge, GlasEmail- Kuppelschirm nur Mk. 10.- sammt Kiste. Electra- BlitzBrenner, auf jede Lampe passend, schönes, ruhiges, grosses weisses Licht. Petroleum- Verbrauch 1 Pfg. per Stunde; Preis per Stück sammt Docht und Cylinder nur Mk. 3.-, 3 St. Mk. 8.-, 6 St. Mk. 15.-. Patent- Lichtverstärker, für jede Lampe passend, bewirkt doppelte Leuchtkraft, somit grosses Licht bei kleiner Flamme, pr. St. Mk. 2.50, 3 St. Mk. 7.-, 6 Stück Mk. 13.--. Versand gegen vorherige Geldeinsendung oder Nachnahme durch: Feith's Neuheiten- Vertrieb, Dresden- A., Pirnaische Str. 34. Fillale: Berlin C., Stralauer Str. 41. Frucht- Säfte Th. Grünberg, 7159* Grätz i. Posen. Stets gut abgelagerte Waare, in hochfeinster, goldflarer Qualität. Fernsprecher Amt Schöneberg No. 92. A. Seidler, Schöneberg bei Berlin, bb 82. Sedanstraße 73-75 and 82. Mache hiermit bekannt, daß ich vom heutigen Tage ab die 80376 Niederlage der Freienwalder Brauerei übernommen habe u. lief. inkl. Spundgeld 21,00 Lagerbier pro Tonne für Uchtenhagener Schloßbräu( dunkel) 28,00 Wilhelm Marten, Gartenstr. 152. Münchener Brauhaus hier. Flaschenbiere, vorzgl. Qual. liefert ausschließlich laut Bestätigung ber Direktion. Plessner, Lothringerstr. 9. Weißbier Hilfebein. 50 Fl. à 1/2 Ltr. 3 M. Andreasstr. 63. 7488* Albrecht's Ballsalon, Memelerstr. 67,[ 522* 2 zu Festlichkeiten, Versammlungen 2c. einige Sonnabende noch frei. Gesellschaftshaus 78135. Swinemünderstr.35, neue, vorzüglich füllend, Pfund 50, 70, 90 Pf. Halbdannen Bfb. 1,10. Halbdaunen, filberhell, Pfd. 1,60. Daunen von vorzügl. Fülkraft( 3 Pfd. genügen zum größten Oberbett) Pfd. 2,75, empfiehlt das als streng reell bekannte, 1870 gegründete 2641b] E. Nauen, Zionstirchstr. 35. Spezial- Geschäft von S. Pollack, 42/11 Himbeer-, Kirsch, Johannisbeersaft, vorzüglich, Literflasche 1,30 k. Eugen Neumann& Co., 81 Neue Friedrichstr. 81. 8 Dranienstr. 8 W. Maaske, Schwedterstr. 31. Bitte genau auf die Nr. zu achten. 6a Belle- Allianceplat 6a. Rohtabak. Große Auswahl, billigste Preise. Kur- Bade- Anstalt und Massage von H. Mania, Brunnenstr. 16. Oranienftr. 61, am Moritplay. Möbel u. compl. Einrichtungen Dampf- und Seißluft- kaftenbäder, Wannen- und medizinische Bäder. Kinderwagen. ſtehen im Speicher spottbillig gegen Vereins- Abzeichen. Fuß-, Arm- und einzelne Glieder- Bäder 54482* Raften, Leiter und Sport- Wagen. Kaffe zum Verkauf. Gartenstr. 52. ohne den ganzen Körper zu strapaziren. Lieferant und Masseur sämmtlicher Größtes Lager Berlins. Fabrikpreise. Stets das Neueste auf Lager. Reine Marktschreierei. Theilzahlung gestattet. Musterbücher gratis. Auch stehen alte Wagen zum Verkauf. 5721L* 53 Andreas- Straße 53. parterre und 1. Etage. Künstler- Octav- Harmonika mit feinst. Neusilberstimmen Specialität 96 tönig, geschraubt, genaueste Abstimmung in allen Dur- und Moll- Tonarten pr. Stück M. 3. 20 portofrei gegen Nachnahme. Ia. Qual. Garantie. Wiederverkäufern entsprech. Rabatt. C. Weiss, Mundharmonikafabrik Gosheim, Württemberg. Möbel. Begen Ersparniß der Ladenmiethe bin ich in der Lage, Wohnungs- Einrichtungen sehr billig zu verkaufen( auch einzeln). Musterzimmer zur Ansicht. 29/3 0. Blumenstr. 21, 1 Tr., Meng. Stempel! H.GUTTMANN Stempel-, ( Schablonen-, SchilderFabrik Berlin N., Brunnenstr.9. Stempel! Gravirung von Inschriften etc Rohtabak. Grösste Auswahl. Billigste Preise. Formen, Bockfaçon, wieder vorräthig. Orts- Krankenkassen und freien Hilfskaffen. Dienstag und Freitag von 1 Uhr ab nur für Damen. Die Filiale nur für Massage ist Thurmstraße 46, 4 bis 51/2 Uhr. und Polsterwaaren. Große Auswahl billigen Preisen Möbel, Spiegel in Nußbaum und Mahagoni, empfiehlt zu Franz Kernien, Tischlermeister, Seydelstr. 8. Wilh. Groth's Danziger Volksgarten Danzigerstrasse 50-51. Haltest. der Pferdeb. Moltenmarkt- Weißensee. Bairisch- Bier von Lerch& Plettenberg i. Werder. Gute Weisse. 3 neue Kegelbahnen. Volksbelustig. aller Art. Kaffeeküche. Gute Speisen. Zu recht zahlreichem Besuch ladet freundlichst ein Wilh. Groth, Gastwirth der Neuseeländer Ackerpächter. Heinrich Franck, Treptow. Restaurant Zum Karpfenteich. Brunnenr. Jeden Sonntag: Spezialitäten- Vorstellung. Entree frei. Ausschant von Evora- Bräu. Erklärung. Ich Kunstmann, Uhrmacher, stelle mein Lokal nach wie vor zu Versammlungen und Festlichkeiten zur VerHerm. Otto. Charlottenburg, Wallfir. 103. 27836 fügung. 543L* empfiehlt Säle zu Versammlungen, Festlichkeiten bei 250 Personen mit Musik in Wochentagen außer Sonnabend gratis. B. Nieft's Festsäle, 17. Weberstr. 17. Empfiehlt sich zu Versammlungen und find Sonnab. Vereinszimmer. Vergnügungen und noch Gonnet, frei. Empfehle allen Freunden und Genossen des Südostens meinen reichh. Frühstück, Mittags u. Abendtisch zu kleinen Preisen. straße 48. Franz Gittlor, Schmiedel's Festfäle Alte Jakobstr. 32. Empfehle meine hocheleganten Säle ( elekt. Bel.) auch mit Bühne zur Abhalt. von Vereins- u. Privatfestlichkeiten. 7052* Wiv. E. Schmiedel. Ahrens Treptow Restaurant Erstes Lokal an der Chauffee. ( Neue Krug- Allee).[ 691L* Rein Ringbier. Kaffeekochen à Liter 60 Pf. Saal und Garten für Vereine und Gesellschaften. Tanzfaal. 3 Kegelbahnen. Elegante Herren- u. Knaben- Garderobe, Arbeitssachen, Bestellungen nach Maaß, Paletots. empfiehlt wie bekannt in reellster Ausführung und allerbilligsten Preisen Elegante EinsegnungsAnzüge. J. BAER, Berlin N., Gesundbrunnen, Badstrasse 18, Ecke der Stettinerstraße. Ich habe keine Filialen und Behe mit ähnlich lautenden Firmen in keinerlei Beziehung. Bitte daher genau auf Firma zu acht en. GESCHAFTSHAUS S.HEINE Die Firma besteht seit 1878. Gardinen Portièren und Tischdecken. Neue stilvolle Muster in grosser Auswahl zu aussergewöhnlich billigen Preisen. Teppiche in unübertroffener Auswahl, garantirt fehlerlose Waare, zu erstaunlich billigen Preisen. Gardinen- Reste 1 für 1, 2 oder mehr Fenster pass., äusserst wohlfeil. Neuheiten 788L* in Steppdecken, Bettdecken, SchlafBERLIN N.CHAUSSEESTR. 14. und Reisedecken. Total- Ausverkauf! Wegen Geschäftsauflösung Meine kolossalen Vorräthe, bestehend in Damenkleiderstoffen aller Art aus eigener Fabrik werden zu enorm billigen Preisen ausverkauft. 224L* Außerdem empfehle mein reichsortirtes Lager in Seidenstoffen für Roben und Besätze, Sammete, Plüsche, Moiree, Satins, Cattune und Unterrockstoffe, fowie Teppiche, Gardinen, Portieren, Möbel- und Läuferstoffe, Tisch, Schlaf- und Bettdecken. Wäsche, Corsets, Blousen, Unterröcke, Schürzen und Tücher. Gleichzeitig stelle die noch vorhandene Damenkonfektion, bestehend in Regenmänteln und Jackets, für die Hälfte des Werthes zum Verkauf. Telephon Amt I. 7468. Kalläne& Meiling Berlin SW., Beuthstr. 9. Kunstfärberei und chem. Waschanstalt Herren- Garderoben- Reinigung u. Reparatur. 88/1 W. 55. W. Potsdamerstrasse 51. SW. Blücherstrasse 69. 0. Blumenstrasse 70. NO. Neue Königstrasse 42. N. Lothringerstrasse 29. NW. Wilsnackerstrasse 45. Specialität: Aufdämpfen v. Plüsch- Sachen. N. Invalidenstrasse 139. Abholung und Rücksendung kostenfrei. Preislisten franko. Postsendungen prompt. Möbel, Empfehle allen Genossen meine 727L* Spiegel und Polsterwaaren, In fowie Kücheneinrichtungen. G. Röseler, Brandenburgstr. 25. Halb und Halb ist die feinste Likörmischung Pommeranzen mit Mampe- Bittern. 760L* Roha Tabaken 439 und Utensilien für Cigarren- Fabrikanten !! billigster Einkauf!! W. Hermann Müller Berlin Neue Friedrich- Strasse 9. Streng reelle Bedienung. Creditgewährung nach Uebereinkunft!! Ein Jeder mache den Versuch. mit Mechaniſche Weberei F. M. Merkel. Effer's Seifenpulver Terpentin- Salmiak Charlottenburg, Berlinerstr. 126. Streng feste Preise. Koulante Bedienung. Rohtabak. Ernst Förster, Berlin NO., Kaiserstr. 30. ist und bleibt doch das anerkannt Belfe. aber nur mit der Schuhmarke Liegender Löwe". 71M Engros durch Henschel& Meyer, Kurfürstenstraße 13. Telephon Amt VI 1446. Alleinige Fabrikanten Esser& Gieseke, Leipzig- Plagwik. Mandowsky& Co., Berlin C., Infolge gemeinsamen Einkaufs für 34 gleichartige Geschäfte innerhalb Deutschlands sind wir in der Lage Rosenthalerstr. 53, Herbst- und Winter- Neuheiten Ecke Weinmeisterstrasse, 1. Etage. Samson& Co., Berlin S., Alte Jakobstr. 73, Ecke Dresdenerstrasse, 1. Etage. Louis Grand, Berlin N., Chausséestr. 62, nahe der Norddeutschen Brauerei. Louis Grand, Berlin 0., Frankfurter Allee 4, nahe dem Bahnhof Friedrichsberg. Hemdentuch- RESTE Möbelstoffzu aussergewöhnlich billigen Preisen abzugeben. Wir offeriren: KleiderstoffSeidenstoffSammetRESTE in Längen von 1-10 Metern, passend zu Roben u. Blousen. Schwarze und farbige Cachemire- Reste. Hd GardinenRegenmantelstoff- RESTED Tuch- und Buxkins- RESTE SchürzenstoffBettzeugRestRESTE Handtücher, Tischzeuge, Servietten, Teppiche, Bestände: Portieren. Grösste Auswahl. Aufmerksame Bedienung. Feste Preise. Es kommen nur fehlerfreie Waaren zum Verkauf. Umtausch bereit willigst gestattet. корилиши Verantwortlicher Redakteur: Hugo Pöhsch in Berlin. Drud und Verlag von Maz Bading in Berlin, SW, Beuthitraße 2. 3. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 222. Sonntag, den 23. September 1894. 11. Jahrg. Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt kein boykottirtes Bier! Vorzüge des proportionalen Wahlverfahrens. Je länger je mehr dringt die Ueberzeugung durch, daß eine gründliche Umgestaltung unserer Wahlsitten zu einem dringenden Bedürfnisse geworden ist, daß dieselbe aber nur durch eine gründliche Umgestaltung des Wahlverfahrens selbst erreicht werden kann. Die Vorzüge, welche der Proporz vor dem Majorz unbeftrittenermaßen voraus hat, sind kurz folgende: gang erreicht. Stimmen nuklo3. Nicht nur die Stimmen der bestegten Bar-| Stuckateurberuf herrschenden Ausbeutung der Lehrlinge eine herbe teien, sondern auch alle über das absolute Mehr hinaus Kritik. Die Diskussion bewegte sich im Sinne des Referats. gehenden Stimmen der siegreichen Partei tragen nichts zum Unter Gewerkschaftlichem theilte Rollege Schmiedel mit, daß Resultate bei. er, in folge seines Eintretens für die streikenden Wiener Kollegen, letzten Werkstatt den heftigsten Angriffen seitens seiner Kollegen sowie seiner Aufforderung, fein Boykottbier zu trinken, in seiner ausgesetzt war, und so zu guter lett hinausgemaßregelt wurde. Die Versammlung beschloß, diese Kollegen zu einer öffentlichen Versammlung einzuladen. fleiner sind, als die Zahl, die zu einem Vertreter berechtigt. Je Beim Proportionalverfahren sind nur die Reste nußlos, die kleiner die Anzahl der Listen und je geschlossener die Stimmabgabe, um so geringer werden diefe Reste. Der Hauptvortheil aber, den das Proportionalverfahren bringt und der ja vor allem angestrebt wird, ist folgender: Die gewählte Behörde wird zum getreuen Das vollständige Wahlresultat wird unter Abbilde der ganzen Wählerschaft, da das proallen Umständen mit einem einzigen Wahl- portionale Wahlverfahren allen bedeutende Die Unvollkommenheit des jetzigen Wahlverfahrens tritt u. a. männer selbst zu bezeichen. Gruppen gestattet, ihre gestattet, ihre Vertrauens Darin deutlich zu Tage, daß in sehr vielen Fällen die gestellte Aufgabe nicht gleich gelöst wird und daß man durch nachträgliche Korrekturen im zweiten, selbst im dritten Wahlgange das lückenhafte Resultat des ersten Wahlganges ergänzen mnß. ren " ( St. Gallener Stadt Anzeiger.) Versammlungen. # Die Parteivorstände oder Wahlkomitee's müssen sich bei ihren Vorschlägen viel mehr als bisher nach dem Willen der Wähler richten. Beim jezigen Wahlverfahren sind die Wahlkomitee's sehr freises tagte am 20. September eine öffentliche Versammlung. Für die Genossen des 1. Berliner Reichstags- Wahlmächtig und stützen sich auf den Beschluß von Versamm Deutschfreifinn und Sozialdemokratie" lautete das Thema, sammlungen, die aus verhältnißmäßig wenig Wählern be- welches der Genosse Borchardt behandelte, indem er das standen. Stellt nun ein solches Wahlkomitee einer Partei Programm der Deutschfreisinnigen einer fritischen Beleuchtung eine Liste auf, so ist jeder, der den Sieg dieser Partei unterzog. Genosse Metzner fügte dem Referat einige Komwünscht, gezwungen, für die ganze Liste zu stimmen, so mentare hinzu, bezüglich des wankelmüthigen Verhaltens zur wenig fie ihm in einzelnen Nominationen behagen mag; denn Miethssteuer, ebenso zu dem Punkt im Programm: Zweckmäßige der Abfall der Unzufriedenen hätte eine Spaltung und damit Gestaltung des Submissionswesens. Ferner beleuchtet er die die Niederlage der ganzen Partei zur Folge. Anders beim proportionalen Wahlverfahren. heute stattgehabte Berathung über die elektrische Hochbahn. GeDa bei dem noffe Wendt beklagt sich, daß im sogenannten Hansaviertel Wahlverfahren mittels Einzelstimmabgabe jede Partei mehr fürzlich wohl eine Kirche, aber keine Schule gebaut worden ist. Namen auf ihre Liste nehmen wird, als sie Vertreter Viele Kinder müssen eine halbe Stunde bis zur nächsten Schule zu erreichen hofft, so muß der einzelnen Partei ganz besonders laufen. Zum Schlusse weist der Genosse Polit auf das am daran liegen, möglichst viele Wähler anzuziehen, und um dieses 6. Oktober hierselbst stattfindende kleine Fest mit AbendunterBiel zu erreichen, ist die Parteileitung gezwungen, die ver- haltung hin und fordert zu reger Betheiligung auf. schiedenen Schattirungen innerhalb der Partei möglichst zu be rücksichtigen. " teinen Sinn mehr. Unnatürliche Wahlbündnisse" haben gar Beim System des absoluten Mehrs sind die Umstände oft berart, daß die Minderheitsparteien sich gar nicht geltend machen können, wenn sie keine Wahlbündnisse unter sich ein gehen. Beim proportionalen Wahlverfahren tritt jede Bartei felbständig auf. Wenn auch bei diesem Verfahren kleine Gruppen sich mit Vortheil zu einer größeren Gruppe vereinigen, weil dann die Reste fich addiren, so kommt es doch zu keinen unnatürlichen Allianzen". Denn die Verschmelzung mehrerer Gruppen wird beim Proporz nur dann eintreten, wenn naheverwandte Biele vorliegen und jeder Wähler seine Stimme auch dem Kandidaten der anderen Gruppe gönnt, falls sie dem der eigenen Gruppe nichts helfen kann. Die in der Kürschnerbrauche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen hielten am 17. September eine Versammlung ab, in der Genosse Sassenbach in einem beifällig aufgenommenen Vortrag über das Thema:" Das Zunstwesen im Mittelalter" sprach. Im weiteren Verlauf der Verhandlung gelangte der Streik der Pariser Kollegen zur Besprechung, und forderte der Kollege Rogge die Berufsgenossen zu recht eifriger Unterstüßung der Streifenden auf. Mit dem Amt eines Berichterstatters für das internationale Sekretariat wurde der Kollege Behnisch betraut. Hübner giebt sodann bekannt, daß Billets für die Urania bei ihm zu haben sind. eine Versammlung ab, in der zunächst der Fachkommission von Der Verband der Möbelpolirer hielt am 17. September mehreren Kollegen Material, betr. die Mißstände in den vers schiedenen Wertstätten, zur Verarbeitung übergeben wurde. Ein Unterstützungsgesuch wurde dem Vorstand zur Erledigung übergeben. Betreffs des durchgegangenen Rassierers Max Günther, gegen welchen bereits seit 3 Monaten Anzeige erstatter ist, ohne daß bis jetzt auch nur eine Zeugenvernehmung erfolgt wäre, beschloß die Versammlung, da sich p. Günther in Breslau aufhält, in dem dortigen Parteiblatt die Breslauer Kollegen und Genossen öffentlich vor ihm zu warnen. Ferner wurde beschlossen, im Monat November eine Extravorstellung in der Urania zu veranstalten. Im Verein deutscher Schuhmacher( Filiale Berlin I) referirte am 17. September Dr. Pinn über das Thema: Mohammed und seine Zeit." Dem interessanten Vortrag folgte eine kurze Diskussion, worauf zum dritten Punkt der Tages. ordnung, Vereinsangelegenheiten, übergegangen wurde. Der Vorsitzende giebt bekannt, daß die Mitglieder an dem Zeichenunterricht der Filiale III theilnehmen können; sodann empfahl er den Besuch der Urania am 7. Oktober. nur Die Freie Vereinigung der Militärmützenmacher beschäftigte sich in ihrer Versammlung am 17. September mit der Erörterung verschiedener Vereinsangelegenheiten. Zunächst gelangte Der sozialdemokratische Wahlverein für den 5. Ber- der Lohntarif zur Berathung. Nach Erledigung dieser Angelegen liner Reichstags Wahlkreis trat am 20. d. Mts. zu einer heit wird den Mitgliedern bekannt gegeben, daß am 2. Dezember Generalversammlung zusammen. Dieselbe bildete die Fortsetzung das Stiftungsfest stattfindet und zum 7. Oktober ein Kränzchen der Generalversammlung vom 13. d. Mts. Auf Antrag Gumpel arrangirt wird. Alsdann wurde der Kollege Freyer zum Kon erstattete zunächst das in der vorigen Versammlung gewählte trolleur des Arbeitsnachweises gewählt. Schiedsgericht in Sachen Krüger contra Griepentrog Bericht. Berichterstatter war Gumpel. Griepentrog war der Ladung des Schiedsgerichtes nicht gefolgt, hatte demselben vielmehr feinen Austritt aus dem Wahlverein angezeigt. Das Schiedsgericht gelangte als Resultat seiner Verhandlungen zu dem Votum, den Ausschluß Griepentrog's aus dem Wahlverein zu beantragen. Die Generalversammlung gab einstimmig dem Antrage des Schiedsgerichts Bustimmung. Nach Erledigung dieser Angelegenheit erstattete Lasch den Kaffenbericht seit dem 1. Juli d. J. Diesem zufolge betrug einschließlich des vorhandenen Bestandes Die Vorbereitungen zur Wahl werden viel die Gesammt- Einnahme 559,57 M., welcher eine Gesammt faffe lautete die Tagesordnung einer gutbesuchten öffentlichen Proteft gegen die Gründung einer Innungs- Krankens friedlicher vor sich gehen. Ausgabe in Höhe von 210,65 m. gegenüberstand, sodaß ein Bersammlung aller in Buchbindereien beschäftigten Personen, Wir kennen alle das oft die Grenzen des Anstandes über- Bestand von 348,92 m. verblieb. Nach Bericht und auf Antrag welche am 19. September tagte. Der Referent Fost erörterte schreitende Vorpostengefecht, welches der Wahlschlacht voran- der Revisoren wurde der Kassirer von der Generalversammlung zunächst die Frage, ob die beabsichtigte Gründung zweckmäßig zugehen pflegt. Man entschuldigt das mit der Leidenschaft entlastet. Gegen eine Stimme wurde sodann der Antrag an und wies nach, daß sie den Innungsmeistern feinen Vortheil, des Kampfes, bei dem es gewöhnlich heißt: alles oder nichts! nommen, 75 M. dem Vertrauensmann und 75 M. den ausgesperrten den Arbeitern beziehungsweise den bisherigen Mitgliedern der Beim proportionalen Wahlverfahren bekommt jede Partei Brauereiarbeitern zu überweisen. Bevor in die Vorstandswahl Ortskasse aber bedeutenden Schaden zufügen würde. Um Un das ihrige; sie strebt also nur danach, möglichst viele Wähler eingetreten wurde, beantragte Niederauer eine Statuten heil zu verhüten, sei es nothwendig, bei der Behörde rechtzeitig für die Kandidaten ihrer Liste zu gewinnen. Werden übertriebene änderung dahingehend, daß der Wahlvereins- Vorstand nur in Einspruch zu erheben. Während die Ortstasse ein Krankengeld Anpreisungen der eigenen Kandidaten auch in Zukunft nicht dringenden Fällen von dem ihm statutenmäßig zustehenden Rechte, auf die Dauer von 52 Wochen gewähre und über einen Reserve fehlen, so thun sie niemand weh und stören das friedliche Zu- ein Mitglied aus dem Wahlverein auszuschließen, Gebrauch fonds in Höhe von 52 000 m. verfüge, würde die Innungskasse sammenwirken nicht. Die Verunglimpfung der Kandidaten der machen darf. Die Generalversammlung sprach den Wunsch aus, faum in der Lage sein, bei höchster Beitragspflicht, den gesezGegenpartei aber hilft zu nichts, da dieselbe die gebührende daß in Zukunft demgemäß gehandelt werden möge. Sodann lichen Mindestleistungen zu genügen, da sie den Reservefonds erst Vertreterzahl selbst bestimmen kann. wurde in die Vorstandswahl eingetreten. Dieselbe hatte folgendes aufzubringen habe. Unter Hinweis auf die verkrachte" KrankenDie Wohlthat der Proportionalvertretung nach dieser Seite Ergebniß: Erster Vorsitzender: Drescher; zweiter Vorsitzender: kaffe der Steinfeger- Junung warnte er die Kleinmeister vor dem hin hat sich in den Kantonen Tessin, Neuenburg und Genf nach Savici; erster Schriftführer: Wels; zweiter Schriftführer: gefährlichen Experiment, das übrigens nach seiner Ueberzeugung dem Urtheil aller Parteien auf's deutlichste gezeigt. Wie vortheilhaft Schellenberg; Kassirer: Richter; zweiter Kassirer: in deshalb zeigte sich speziell in Neuenburg und Genf der ruhige, leiden- oldschmidt; Beisitzer: Auer, Karl Klein und verbleichenden Glanz der Buchbinder- Innung etwas aufzufrischen. die Wege geleitet werde, um den schaftslose Verlauf der kantonalen Wahlen gegenüber dem Krüger. Zu Revisoren wurden gewählt Siepmann, Bum Schluß sprach der Redner die Erwartung aus, daß hoffent stürmischen, leidenschaftlichen Kampfe um die Nationalraths. Paul Hübner und Blauzwirn. Es folgte die Erlich in der Innung selbst eine Anzahl einfichtige Elemente vorSeffet. gänzungswahl der Abtheilungs- und Bezirksführer. Zunächst handen sein werden, welche die beabsichtigte Gründung einer Die Wahlkreis eintheilung und somit auch fand eine längere Aussprache über die schwebenden Differenzen eigenen Krankenkasse vereiteln.( Beifall.) Meister Tremplin jegliche Wahlkreisgeometrie hört auf und die zwischen den Bezirksführern der ersten Abtheilung und dem gab die Erklärung ab, daß vorläufig nur eine Vorbesprechung demokratische Rechtsgleichheit für alle Vorftande statt. Gewählt wurden hernach als Bezirksführer: stattgefunden habe, die Innungs- Krankenkasse aber unter allen Schweizerbürger, die bei den Abstimmungen Hennig, Hermann Späth, Sohlfeldt, Lange, Umständen zu Stande kommen werde. schon längst gilt, tommt auch bei den Wahlen. Lange, Bär, Hain, Beugel, Quant, Brand, weiteren ein Loblied auf die schon bestehenden herrlichen"(!?) Er fang dann des zur Geltung. Pietsch, Rebentisch, Pönide. Einrichtungen der Innung, wie Fachschule die übrigens Beim jezigen Wahlverfahren besteht eine große Ungleichheit in den Wahlkreisen; zwischen den Kreisen mit einem Vertreter Bildungsverein( Filiale Moabit) tagte am 12. September bei gemeinde erhalten wird Eine Mitglieder- Versammlung des Frauen- n. Mädchen zum weitaus größten Theil aus Mitteln der Stadts und schloß mit Pathos: die und demjenigen mit 18 Vertretern giebt es eine Menge von Hermerschmidt, Perlebergerstr. 28. Genosse Wagner referirte Innung steht glänzend da und geht über Ihren Protest Zwischenstufen. Beim vorgeschlagenen System hört diese gewiß über das Thema: Volksbildung und Klassenbewußtsein. Redner zur Tagesordnung".( Fronischer Beifall und Gelächter.) unbillige Ungleichheit auf, da vom Wähler überall nur eine schilderte in seinem mit Beifall aufgenommenen Vortrag be- Im weiteren Verlauf der Debatte wurde von Sailer und Stimme abgegeben wird. sonders eingehend die Fortschritte der Frauenbewegung für den Anderen den Mitgliedern der Vorwurf gemacht, daß sie sich viel Die Stimmgebung des Wählers ist eine Sozialismus. An der Diskussion betheiligten sich mehrere Mit- zu wenig um die Zusammensetzung der Generalversammlung möglichst freie. glieder im Sinne des Referenten. Zur Erledigung stand sodann( Wahl der Delegirten) kümmerten; sonst tönnte es nicht vorkommen, Bei dem jetzigen Verfahren verdient in den meisten Fällen die Wahl der Kassirerin, mit welchem Amt Frau Säthe be- daß Vorstandsmitglieder und Kassenbeamte gewählt werden, die ber Wähler gar nicht mehr seinen Namen; er hat nur zu ent- traut wurde. Die Vorsitzende ersuchte hierauf die Anwesenden, die Volksversammlungsbeschlüsse in Sachen des Boykotts ignoriren, scheiden, welcher Partei er sich zuwenden will; innerhalb der das Andenken der verstorbenen Genossin Agnes Wabnih selbst Boykottbier trinken und die Versammlungen der KrankenPartei hat er nichts mehr zu wählen, sondern nur das anzu- durch Erheben von den Pläßen zu ehren. fasse in einem seit Jahren gesperrten Lokal( Oranien- Salon, nehmen, was ihm das Parteikomitee vorschreibt. Dranienstr. 170), anberaumen. Wittr i.ch. machte dem KaffenGanz anders ist es bei dem von uns empfohlenen Wahlver- Der Unterstützungsverein der Kupferschmiede hatte am beamten Mielenz den Vorwurf, daß er sich seit seiner Anstellung fahren. Da erhält der Wähler alle offiziellen Listen amtlich zu 15. September eine Mitgliederversammlung einberufen, in der von der Organisation fern hielt, demzufolge gestrichen werden gestellt und wählt aus der Gesammtheit der Kandidaten den Genosse Borchardt in einem interessanten Vortrag über die mußte. Mielenz entschuldigte dies mit Zeitmangel. HoffMann seines Vertrauens, und er ist sicher, daß seine Stimme Chartistenbewegung in England sprach. Unter Vereinsangelegen- mann erwidert auf die Angriffe vieler Redner; Saalsperre und zum Wahlresultate das ihrige beiträgt. Selbst für den Fall, daß heiten wird das neue Reglement der Bibliothek angenommen, Boykott seien für ihn unbekannte Dinge und das Geschreibsel der Kandidat, den er auswählt, sonst schon genug Stimmen er- und als Bibliothekar die Kollegen Bauer und Menin gewählt. der Fachzeitung( die Buchbinder- Zeitung") gegen seine Person halten hat oder zu wenig Stimmen auf sich vereinigt, ist die in Ferner wird der Besuch der Urania am 18. November in Aus- und den Kassenvorstand berühre ihn nicht.( Uncube, Pfuirufe.) die Urne geworfene Stimme nicht verloren; sie zählt zu all' den ficht genommen. Delegirten Beltin und Hahn wenden sich gegen den von Stimmen der Partei, der er sich angeschlossen hat und tommt foBildungsvereins Eine Versammlung des Frauen und Mädchen- offmann der aufgeklärten Arbeiterschaft entgegengeschleu derten Hohn. Hierauf nahm der Kartonfabrifant Angreß das genosse mit seinem Vertrauensmanne auf die gleiche Liste hat statt. In einem recht beifällig aufgenommenen Vortrage sprach Wort, um dem Bedrängten zur Hilfe zu eilen. Durch seine selbst und ohne 3wang eine bedeutende sein. Frauenleben". Die darauf folgende Diskussion war eine recht als der Vorsitzende Sailer eine Frage an Herrn Angreß verDie Betheiligung an den Wahlen wird von Frau Berger über das Thema:" Wahrheit und Dichtung im Aeußerung:" Den Bierboykott bezeichne er als unfittlich," rief er ungeheure Heiterkeit hervor, die sich noch bedeutend steigerte, Die Hauptschuld an der oft geringen Betheiligung an den rege. Genosse Hartwig wendete sich gegen jede Betheiligung las, die lautete: Was ist unsittlich? Der Boykott oder die AusWahlen trifft das jetzige Wahlsystem. Dasselbe läßt die Minder- der Frauen am politischen Leben; er ist der Meinung, daß nur beutung seiner weiblichen Arbeiter in der Art, daß sie mit 4 heiten nicht zu ihrem Rechte kommen, und daher haben dieselben der Mann fähig ist, den Kampf auf ökonomischem Gebiet zu bis 6 M. Wochenlöhnen nach Hause gehen und sich aus Hunger auch fein Interesse am Wahlgeschäft. führen, die Frauen dagegen nur für das Liebesleben geschaffen Partei bekommen, was ihr gehört; es liegt daher im ureigensten Frauen sich noch mehr am Kampf der Männer im öffentlichen standekommen der Innungskaffe den freien Hilfstaffen beizutreten, Beim proportionalen Wahlverfahren dagegen kann jede seien. Diese Ansicht wurde von den folgenden Rednern bekämpft prostituiren müssen? Angreß wußte dem Neugierigen nur zu und hervorgehoben, wie es gerade wünschenswerth fei, daß die antworten, daß er ihn verachte.( Erneutes Gelächter.) Nachdem Schneider noch aufgefordert, bei etwaigem Zus Partei Interesse, fich möglichst vollzählig am Wahlgeschäfte zu betheiligen. Ein gefeßlicher Wahlzwang ist unnöthig, da unser Leben betheiligten. Ein Antrag, die Mitgliederversammlungen Wahlverfahren in sich selbst die Kraft besitzt, welche zur Urne wieder einzuführen, wird als unzweckmäßig für den Verein ab- um dadurch vor der Beitrittspflicht in die Jnnungskaffe geschützt zu gelehnt. sein, gelangte nachstehende Resolution zur einstimmigen Annahme: Die 2c. Bersammlung protestirt energisch gegen die Gründung einer Innungs- Krankenkasse: 1. weil eine solche Rasse absolut unfähig ist, dasselbe zu leisten, wie die bestehenden Krantentassen für das Buchbindergewerbe, und 2. weil in einer mit einem setzen lassen. treibt. Die Zahl der nuglos abgegebenen Stimmen wird bedeutend vermindert. Beim jetzigen Wahlverfahren ist die Hälfte der abgegebenen Im Fachverein der Stuckatenre, der am 17. September tagte, referirte Kollege Fritz Grünenberg über das Lehrlingswesen. Redner übte in seinem Vortrage an der in dem " Jnnungs- Krankenkasse das Prinzip der Selbstverwaltung be-| fafnt zu geben; der Vorstand erhielt schließlich den Auftrag, eine öffentliche Versammlung einzuberufen. Die Ausführung des feitigt und der Willkür der Innungsmeister Thür und Thor ge- bezüglich des Kostenpunktes erst Erkundigungen einzuziehen. Eine Antrages wurde dem Vorsitzenden überlassen. Die anderen öffnet wird." Debatte, den Namen des Vereins betreffend, verlief resultatlos; Gegenstände der Verhandlung betrafen die Besprechung von In der Freien Vereinigung der Gravente und Cise man will aber in der nächsten Versammlung, der General Vereinsangelegenheiten. leure referirte Reichstags- Abgeordneter Wurm am Dienstag, versammlung, dementsprechende Anträge einbringen. Da ein Charlottenburg. Die Holzarbeiter hatten am 17. Seps den 18. d. M., über„ Anarchismus und Sozialismus". In der Theil der Mitglieder in der Sonnabendliste des Vorwärts" tember hier eine Versammlung einberufen mit der Tagesordnung: Diskussion nahm als individueller Anarchist" Kollege Back das fehlt, so wurde auf Antrag Schmidt der Beschluß gefaßt, daß sich Wie stellen sich die Holzarbeiter zur gewerkschaftlichen Organis Wort. Er erklärte, daß der Mensch erst dann richtig frei ist, alle Mitglieder bei Verlust der Mitgliedschaft der fation und zur Gründung eines Gewerkschafts- Kartells? Das wenn er nach seinem Belieben thun und lassen kann, was er Bierkontrolle durch Beauftragte des Vereins zu unterziehen haben. Referat hierüber hielt der Genoffe Mattutat, dessen Auswill. Auf welche Weise die Menschheit überhaupt frei nach Die Bedenken, welche von einzelnen Rednern über die Zweckführungen in der Versammlung allfeitige Zustimmung fanden. seiner Ansicht werden soll, konnte man aus seinen Ausführungen mäßigkeit der Verhandlungen mit den Saalverweigerern durch Die Versammlung beschloß behuss Gründung eines Gewerkschafts= nicht vernehmen. Darum war es auch dem Referenten ein die Boykottkommission laut wurden, zerstreute Hilpert durch Kartells die geeigneten Schritte zu unternehmen und wählte als Leichtes, unter dem Beifall der Versammlung den Herrn Back zu Klarlegung der thatsächlichen Verhältnisse. Günther und ihren Vertreter den Kollegen Liedtke. widerlegen. Folgende Resolution fand hierauf einstimmige An- Juhm sprachen sich gegen die Wochenliste des„ Vorwärts", Der Arbeiter- Bildungsverein für Schöneberg hielt am nahme: Die Vereinsversammlung erklärt sich mit den Aus- ringfreie Wirthe betreffend, bezw. gegen die zu großen" 17. b. M. seine regelmäßige Mitgliederversammlung ab. Da es führungen des Referenten im Gegensatz zu den Artikeln in Nr. 7 Insertionskosten aus; von allen nachfolgenden Rednern wurde nicht möglich war, einen Referenten zu dem Thema:" Vereinsand 8 der Zeitschrift für Graveure und Biseleure einverstanden. Demgegenüber energisch betont, daß angesichts des hohen und Versammlungsrecht" zu bekommen, so mußte sich die VerDie Versammlung erklärt ferner alle Abarten des Anarchismus agitatorischen Werthes dieser Veröffentlichungen der an sich nicht sammlung mit einer Vorlesung über das genannte Thema be als gegen die Sozialdemokratie gerichtete Bestrebungen und ist bedeutende Preis( 25-30 Pf.) als unwesentlich zu erachten sei. gnügen. In der regen Diskussion wurde von mehreren Rednern der Meinung, daß nur durch stramme Organisation und feste Die Töpfer( Zentralorganisation) hielten am 19. d. M. Die polizeiliche Fürsorge, die die Arbeiter über fich ergehen lassen Disziplin die gegenwärtige Gesellschaft reformirt werden kann. eine Versammlung ab. Jm ersten Punkt der Tagesordnung müssen, einer herben Kritik unterzogen. Eine längere Debatte Im Verein zur Wahrung der Interessen der Gast: wurde die Berathung der SS 7-15 der Statutenvorlage fort zog der Antrag Gieseke nach sich, in dem um Gewährung des und Schankwirthe, der seine letzte Versammlung bei Wilke, gesetzt. Bu denselben sind mehrere Anträge aus Hamburg, Riel Rechtsschutes durch ein Darlehn gebeten wurde. Der Antrag Hochstraße abhielt, behandelte Herr Joel in einem längeren und München eingelaufen. Nach einer eingehenden Prüfung gelangte mit 43 gegen 10 Stimmen zur Annahme. Nach ErVortrage das Thema: Die Urgeschichte der Mensch dieser Anträge wird dem Delegirten anheim gegeben, die An- ledigung interner Angelegenheiten, die zum Theil auf das Perheit. Eine Diskussion schloß sich an die mit Beifall begrüßten träge auf dem Kongreß abzulehnen. Zur Regelung der Fenster fönliche übergingen, gab der Vorsitzende bekannt, daß die nächste Darlegungen des Referenten nicht. Aufnahme in den Verein frage sprach sich die Versammlung dahin aus, daß diese als eine Mitgliederversammlung am Montag, den 8. Oktober, bei Keßner, hatten nachgesucht: Blaurock, Gipsstr. 16; Marten, Garten- Position des Lohntarifs zu betrachten ist, und mithin jeder Kollege Grunewaldstr. 110, stattfindet. ftraße 152; Vogel, Elbingerstraße 9; Köhler, Admiralstraße 19; die Pflicht übernimmt, nur bei verglasten Fenstern zu arbeiten. Nixdorf. Der deutsche Holzarbeiter Verband hielt am Mucke, Forsterstraße 49; Fröhlich, Marstraße 16( Schöneberg) Ein Antrag, in dieser Angelegenheit am 15. Oftober eine Ver- 19. September im Lotale des Herrn Kummer, Berlinerstr. 136, Kulicke, Pappel- Allee 108a; Wolfram, Prinzenstr. 21; Neumann, sammlung einzuberufen, gelangte zur Annahme. Es wird sodann eine Mitgliederversammlung ab, in der Kollege Kasper über: Pasewalkerstr. 3 und Rühle, Ackerstr. 110; die Genannten bekannt gegeben, daß die Zahlstelle im Südwesten Bergmann Der Cäsarismus im alten Rom" sprach. Eine Diskussion über wurden ohne Widerspruch aufgenommen. Infolge einer Anregung straße 92 verlegt wird, da der Wirth boykottirtes Bier verschänkt. Sen mit Beifall aufgenommenen Vortrag fand nicht statt. Nachdem des Vorsitzenden wurde des längeren debattirt, ob es empfehlens Eine Mitgliederversammlung der Bau- und gewerb noch mehrere Werkstättenverhältnisse besprochen, wurde beschloffen, werth sei, anstatt des halbjährlich erscheinenden Mitglieder lichen Hilfsarbeiter von Nixdorf tagte am 16. September daß die regelmäßigen Versammlungen von jetzt ab wieder des verzeichnisses die Namen der im Verein organisirten Kollegen im Vereinslokal. Nach Erledigung einiger geschäftlicher An- Sonntags stattfinden und bleibt die Bekanntmachung derselben durch Inserat im Vorwärts" in kürzeren Zwischenräumen be- gelegenheiten beantragte das Mitglied Höpner in nächster Zeit dem Vorstand überlassen. " Spezialität Ringe! Das der Neuzeit entsprechend eingerichtete, seit 16 Jahren bestehende große Uhren- u. Goldwaaren- Lager vont Max Busse Brunnenstr. 175, Invalid empfiehlt neben der Invalidenstrasse Pferdebahn- Haltestelle Uhren jeden Genres, Broches, Ohrringe, Armbänder, Halsketten, Medaillons, Herze, Shlips nadelu, Stulpenknöpfe c. in massiv Gold, Silber, Doublégold, Granaten und Corallen. Gr. Auswahl in Ringen. Massiv goldene Ketten, gesetzlich gestempelt, nach Gewicht bei niedrigster Façonberechnung. Echte Brillanten, Türkisen, sowie Edelsteine aller Art Rheinkiesel u. Simili's. Tafelgeräthe, Bowlen, Bestecks. Brautkränze in Silber u. Alfénide. Die geschmackvollsten Muster sind stets am Lager. Der be deutende Umsatz ermöglicht den Verkauf zu Fabrikpreisen. Eigene Fabrikation. Gr. Werkstatt für Reparaturen. Max Busse Uhrmacher und Jelier. Brunnenstraße 175 neben der Invidenstraße. Pferdebahn- Haltestelle. Spezialität: Ringe. schmerzlos eingesetzt, festsißend. Reparaturen sofort. Weniger 4-5. Dr. Lindemann, 30426 Zum Quartalswechsel empfehle mich| Friedrich Leuchten's Schrift Ich wohne jezt Beusselstraße 55 Künstl. Zähne Bemittelte Grmäßigung, Kreslawski, Spittelmarkt 18. den werthen Genoffen des Wedding zur pünktl. Lieferung des„ VorwärtsDie Produktion der Sinne" Sprechstunde 8-10, 1–5. Altenberg's Färberci, Wäscherei, Garderob.- Reinig.- Aust., sowie sämmtl. Arbeiter- Literatur. eine bisher unbekannte Wahrheit der prakt. Arzt, Wundarzt u. Geburtshelfer. No.57/ 58, Alte Schönhauserstr. 2, empf.§. 3. Färb. u. Reinig. v. Garberob, jeb. Bertauſsſt.: Müderſte& on meeting. Mensch ist die einzige waare, das einzige Theilzahlung. Anzüge nach Maass. NeueJakobstr.17, Brunnenstr. 162, Andreasstr. 54, Fruchtstr. 36, Potsdamerstr O. Haschke, Neue Hochstr. 5, Sozialökonomie, mit dem Motto:„ Der Roh- Tabak Art, Spitzen, Gard., Möbelst. gef. 1 Mt. p. Pfd., Bettdeck. gef. 1,25 Mt. p. billigst. Neu! Glanzentfernung von blankgetragenen Kammgarn- Garderoben vorzügl. u. Garantie, schmerzl., Zahnschmerz beseitigt, schmerz Stück. Herren- Anzug gereinigt, gebügelt von 2,50 Mk. an. Reparaturen Künstl. Zähne, toes Bahnziehen. Theilzahlung. Goldstein, Dranienſtr. 123 1248* Werk des Menschen, welches Selbstbewußtsein hat", ist zum Preise von 1 M. durch meinen Verlag zu beziehen. 46/8] E. Reissner's Verlag, Hamburg 13, Gärtnerstr. 94. Achtung! 2634b alle Sorten, billigste Preise. Max Jacoby, Uhrmacher, Strelißerstraße Nr.52. Jahuerfa, auch Theilzahlung, Brunnenstr. 18, Greifenhagen) Guckel, Bettfedern- Spezialgeschäft Grosses Lager aller Arten Uhren, Goldwaaren und Ketten zu soliden Preisen. Bu Reparaturen unter Garantie! 5450L* Emil Tiersch, ( neben C. M. Schmidt, B. Günzel, Lothringerstrasse 53, vis- à- vis der Pferdebahn- Wartehalle Berlin, Andreasktr. 59, vorn 1 Tr. Spezialität: Porträts der sozialistischen Führer Lassalle Größte Auswahl gerissener Gänseund Mary in Cigarrenspitzen, Pfeifen, Brochen, Nadeln, Knöpfen, Stöcken federn und Daunen Bid. 1, 2 bis Büsten, Bildern u.bgl. en gros, en détail.( Man verlange den Preiskourant.)( 6 M., ein Gefindebett( tompletter Stand) 10, 15 bis 20 M., DaunenRohtabak! Rohtabak! betten 35 bis 50 m. Streng reelle Meinen werthen Freunden und Kunden zur gefälligen Nachricht, Bedienung. daß sich mein Lager jett Mariannenstr. 23 befindet. Um gütigen Zuspruch bittet Preise der Speisen in [ 758L*] Carl Roland. Ein Geselle auf gute Bettstellen! Derselbe muß im stande sein, die Leitung in der Werkstatt mit zu übernehmen, auch ev. bei neuen Entwürfen Schloss Weissensee.. Nenmeyer& Co., Maybach- Ufer 3b. Heute, Sonntag, 23. Septbr.: Caffeler Rippespeer Kalbsbraten Frisches Rippespeer.. Rinderbraten Gänsebraten Gänseklein. Gänseleber Jauersche Wurst Wiener Wurst 60 Pig. 60 " 60 " 60 " 75 " 50 " 50 " 20" 15" Alle Speisen von früh 9 Uhr ab frisch Die Kaffeeküche ist von Morgens 9 Uhr ab geöffnet. Müller. Einen Knaben, der die Photographie erlern. will, fucht Böhme, Lindenstr. 43. Rechtsbureau Stallschreiberstr. 43 1 1. Alles billigst Roh- Tabak liefert zu soliden Preisen 498L Max Flatauer, Landsbergerstr. 72. 1000] Damen!!! Seiden- Plüschjaquets mit fleinen unscheinbaren Webefehlern 12-30, Abendmäntel auf Seide wattirt u. Belzbefah 8-15. Seiden- Matelassé- Mäntel, Capes v. 12-30. Regenmäntel, um 3. räumen, 5-12. Neneste Winterjaquets 5-25 M. Landsbergerstr. 48 1. Klagen, Eingaben, Unfallsachen, putzger, tegliga 65 Stegligerstr.65 Empfehle den Genoffen Möbel, neue u. gebrauchte, 30256 zu soliden Preisen. Chr. Behrend, Grüner Weg 15. Achtung! Kein Laden. Kontroll- Schuhmarke. Nur eigene Fabrikation, 25 Bigarren 1 Mart. Garantie rein amerikanische Tabate. Rippentabat 2 Pfd. 70 Pfg. S. E. Dinslage, Rottbuserstr. 4, Hof part. Singvögel, gr. Ausw. Vogelbauer Stroh- und Filzhut- Fabrik von 71L* Felgentreff. W. A. Peschke, Süßowstr. 30, am Magdeburgerplay, empfiehlt zur bevorHerren- Anzüge nach Maaß stehenden Saison Filzhüte für Damen billig. Schnelle, Invalidenstr. 7.[ 30536 und Kinder, garnirt und ungarnirt, zu wöchentlich 1 Mart. Laufizer Platz 2. Elsasserstr. 12. Eine alte deutsche Feuer- Vers.- Gesell Ihaft fucht für Berlin u. die Provinz thätige Haupt- u. Spezial- Agenten. Sobe fortlaufende Bezüge event. auch festes Gehalt werden zugesichert. Offerten unter O. P. 2 nimmt die Expedition entgegen. 2192* Vier Mark foren 2 Stabinet und 12 Vifitbilder bei Böhme, Lindenstr. 43, gegenüber der Bimmerstraße. Achtung! Umstände halber ist Sonnabend, den 13. Oktober cr., mein Lokal mit großer Bühne, 500 Per sonen fassend, frei geworden. 3063b C. Bolzmann, Lichtenbergerstr. 16. Vereinszimmer bis 80 Personen) noch einige Tage frei 2 Kegelbahnen G. Leichnitz, Rönigsbergerstr. 28. Mit 1000 M. Einlage wird ein ComHandelsgeschäft ges. Adr. erb, Krekwitz, 30506 Waldemarstr. 39. pagnon zur aktiven Betheiligung für ein * Tomporowski, Schneidermeister, Berlin C, Juden str. 37 I. Charlottenburg. Bur pünktlichen Lieferung des Vors " 103gewertschaftl. u. wissenschaftl. Zeitungen u. Bücher empfiehlt sich Boſtillon u. f. w., ſowie fämmtl. f03. 7502* G. Beyer, Wallstr. 96. Nußbaum- Einrichtung sof. spottbill. vert. Invalidenſtr. 157,2 Tr.links.[ 26926 Empf. allen Parteigenossen, Freunden und Bekannten mengen 7798* Schank- und Speise- Geschäft. Gleichzeitig empfehle meinen reichhaltigen Mittagstisch, à Convert 50 Pf. mit Bier, reichh. Frühstücku. Abendtisch à la carte v. 30 Pf. an. In Erwähnung bringe mein Verkehrslokal, Arbeitsnachweis sowie Herberge der Glafer, Klempner, Sattler, Tischler, Maler, Schneider, Rorbmacher, Goldund Silberarbeiter und Maurer. Ein Bimmer z. Versammlungen o. BorstandsVerfügung. Heungen, 40-50 Personen faffend, zur Hermann Stramm, Ritter Straße Nr. 82. = Märkischer Hof, Admiral Strasse Nr. 18 c. Jeden Sonntag im prachtv. Spiegelsaal: Küchenſpind bill. z. verkaufen b. Quilib. Großer Fest- Ball Friedenstr. 74. 3062b Möbel, mah. Kleidersp. 25, Wäschespind 25, Komode 10 M., Sopha bill., Oranienstr. 18, Hof p. 106M Roh- Tabak unter at für 30 M. Garantie 30. umarbeitehüte liegen zur Anficht vor. anerkannt billigen Breifen. ere, Umarbeitehüte, liegen zur Unficht für Homöopath. Arzt Dr. Höſch, Linien zu billigſten Preisen( en detail) empf. J. Fränkel, straße 149, 8-10, 5 bis 17776* Ausführung H. Graf, Blumenstr. 3. Gegründet 1871. Telephon Amt 6 815. 17, Gonntags 8-10 Uhr. 74L* Klosterstrasse 72. Anfang 4 Uhr. Ende 2 Uhr. Die Ballmusik wird von einer großen Mufitkapelle abwechselnd mit Horns und Streichmufit ausgeführt. Die Restaurationsräume stehen Sonna tags den geehrten Familien zur Vers fügung. Die beiden Säle find zu allen vergeben. Zwei Kegelbahnen. Mehrere Seftisfeiten und Verſammlungen zu Bereinszimmer noch frei. Rein Ringbier. Central- Leihhans- Ausverkauf 72 Jägerstr. 72( wischen Kauoniers und Institut für Gelegenheitskäufe, einzig in seiner Art in Berlin. Jetzt halbe Preise. Mauerstraße, parterre. 10 000 moderne Herbst- und Winter- Paletots und-Anzüge wenig getragen in besten Stoffen und neuesten Mustern von Mark 9, 12, 15, 20, 30( Pracht- Exemplare). Knaben- u Einsegnungs- Anzüge, Pelerinen- Mäntel, Monats- Anzüge, das sind nach Maaß bestellte Sachen, die nur ca. 1 Monat getragen find( auch für korpulente Bersonen paffend). Goldene und silberne Herren- und Damen- Uhren, Ringe, Ketten. Gin Voßten Damen- Regen- Mäntel spottbillig. Alles für die Hälfte des Werthes. Ein Besuch sichert uns die Kundschaft. Poliz. conc. Leibhaus. Die Verwaltung. Auch Sonntags, geöffnet von 7-10, Nachm. von 12-2 Uhr. [ 7868 Zum bevorstehenden Quartalswechsel empfehlen sich die hier nachstehend verzeichneten Mitglieder der der B Freien Vereinigung Berliner Zeitungs- Spediteure und-Verkäufer zur pünktlichen Lieferung aller Zeitungen, Zeitschriften und Journale, sowie aller humoristischen und sonstigen Schriften aufklärenden Inhalts in Heften wie broschirt, auch gebunden, wie überhaupt der gesammten Arbeiterliteratur. Ieder der hier Verzeichneten nimmt hierauf Bestellungen entgegen. Nord- Osten. Paul Große, Schönhauser Allee 184a. A. Malle, Schönhauser Allee 64, v. 1 Tr.( spedirt auch noch Pantow). Frau Therese Neumann, Höchstestr. 30 part. Frau Lehmann, Straße 15 Nr. 4( verlängerte Trestowstraße)." HORNING Osten. Bohn, Frankf Afffee 19 Karl Bohn, Frankfurter Allee 135 im Laden. Ecke Frankfurter Allee.( Spedirt auch Lichtenberg und Umgegend.) Frau Schwarzkopf, Große Frankfurterstr. 127. 2. Verkaufsstelle: Gubener Platz. Verkaufsstelle: Thaerstraße, Brose, Schönleinstr. 18. Süden. 2922 G. Goldmann, Gräfestr. 7. Verkaufsstelle: Oranienstr. 140. 2. Berkaufsstelle: Dresdenerstr. 54. Beschuitt, Fürstenstr. 20, Hof 3 Tr. M. Kirsch, Ritterstr. 107. Verkaufsstelle: Prinzenstr. 28. Karl Art, Brandenburgstr. 5. J. Dauenhauer, Hollmannstr. 31. Daselbst auch Verkaufsstelle u. Besehalle. nach Friedrichsberg, Franz Langermann( Nachfolger Wittwe Langermann), Brandenburgstr. 20. Daselbst auch Verkaufsstelle. Daselbst auch Verkaufsstelle. Tetzlaf, Brizerstr. 40. Verkaufsstelle: Rottbuserstr. 8. afelbst auch Theodor Kukleb, Gr. Frankfurterstr. 36, Ecke Weberstraße im Laden. Da Da00d si Südwesten. selbst auch Verkaufsstelle und Lesehalle. A. Quandt, Bergmannstr. 23. Daselbst auch Verkaufsstelle. Georg Flörecke, Am Ostbahnhof 3. Dafelbst auch Verkaufsstelle, Lesehalle Mag Rothe, Verkaufsstelle: Bossenerstr. 14( Wohnung: Dresdenerstr. 124, und Buchhandlung. 2. Verkaufsstelle: Fruchtstr. 77, Ecke Langestraße. Karl Zeigner, Andreasstr. 59. Daselbst auch Verkaufsstelle. R. Borchert, Grüner Weg 19. Verkaufsstelle: Röpniderstraße 59, Ecke der Michaelkirchſtraße. 19. 19, Ede der S. Karpeles, Raupachstr. 15. Verkaufsstelle: SO., Manteuffelstraße, Ecke Reichenbergerstraße. Karl Kreideweiß, Stralauer Platz 16. Berkaufsstelle: Schillingsbrüde in der Trinkhalle. 2 Tr.) spedirt auch nach Tempelhof und Mariendorf. H. Freienstein, Alte Jakobstr. 120 part. Verkaufsstelle: Oranienstraße, Ecke Alte Jakobftraße. Wittwe Schieferstein, Kochstr. 28, E. Kirch, Schönebergerstr. 18. Laschinsky, Wilhelmstr. 24. ell Westen. sonissogojs D. Richter, Alexanderstr. 21, Verkaufsstelle Holzmarktstraße und Jannowiß- F. Semmler, Dennewigstr. 7. Daselbst auch Verkaufsstelle. Brücke- Ecke. 2. Berkaufsstelle: Neanderstraße, Ede der Röpnickerstraße. Süd- Osten. F. Ketterer, Lausigerstr. 38 v. 2 Tr. 861 W. Schäfer, Reichenbergerstr. 72. Verkaufsstelle: Staligerstr. 43. W. Schönstein, Mariannenstr. 48, v. 2 Tr. Verkaufsstelle: Staligerstr. 123. Gustav Schildt, Wienerstr. 1. Daselbst auch Verkaufsstelle und Lesehalle. Theodor Kurt, Dranienstraße 27. Verkaufsstelle: Oranienstr. 2a. Frau Fiedler, Mariannenstr. 8. Fritz Thiel, Reichenbergerstr. 40. Verkaufsstelle: Wrangelstr. 2. 2. Verkaufsstelle: S., Dresdenerstr. 70. Frau Fritsche, Reichenbergerftr. 46. Frau Wendt, Dresdenerstr. 124. Verkaufsstelle: Dresdenerstr. 3. A. Grimm, Elisabeth- Ufer 36( Oranienplay). Daselbst auch Verkaufsstelle und Lesehalle. 2. und 3. Verkaufsstelle: An der Oranienbrücke und am Morigplay. Berlin- Westen und Schöneberg. Ferd. Kleinert, Lüßowfir. 113( neben der Viktoria- Brauerei). 30 Nordwesten( Moabit). A. Walter, Wilsnackerstraße 60. Verkaufsstelle: Wilsnackerstraße, Ecke der Thurmstraße. A. Schiefel, Gozkowskistr. 8 im Laden. Dafelbst auch Verkaufsstelle. Norden. Frdr. Nieber, Prinzen Allee 37( Gesundbrunnen). Verkaufsstelle: Badstraße, Ecke der Prinzen Allee. A. Nobis, Kastanien- Allee 54. Verkaufsstelle u. Lesehalle: Weinbergsweg 11d. Wittwe Heinze, Neue Hochstr. 44. Philipp Ulrich, Cremmenerstr. 5. Frau Herrmann, Brunnenstr. 57. C. Schäfer II, Gartenstr. 60. Frau Schwarz, Staligerstr. 120. Verkaufsstelle: Waldemarstr. 81. A. Gouschur, Grünauerstr. 4. Verkaufsstelle: Röpnickerstr. 148. Wilhelm Schmidt, Pücklerstr. 52. Verkaufsstelle:( Röpnickerstraße, Ecke der. Nößler, Invalidenstr. 2. Eisenbahnstraße. F. Wedeking, Eisenbahnstr. 29. E. Roick, Stalizerstraße 54a. Daselbst Verkaufsstelle und Lesehalle. 2. Vertaufsstelle: Staligerstr. 60. A. Heinicke, Sorauerstr. 12. Verkaufsstelle: Ecke der Wrangelstraße. 2. Vertaufsstelle: Reichenbergerstr. 55. R. Vieweg, Sorauerstr. 27. Berkaufsstelle: Rottbuserstr. 6. gir Frau Karoline Schmidt, Strelitzerstraße 71, Hof im Keller. Bleschke, Invalidenstr. 180. Verkaufsstelle: Invalidenstr. 129. A. Brehmer, Chausseestr. 52. Daselbst auch Verkaufsstelle. Ad. Werner, Chauffeestr. 121. Daselbst auch Verkaufsstelle und gefehalle.. C. Rothenburg, Linienstr. 104. Verkaufsstelle: Elsasserstraße, Ecke der Kleinen Hamburgerstraße. Charlottenburg. Frau Wolff, Falkensteinftr. 41. Verkaufsstelle: Schlesische- u. Falkensteinstraßen. C. Pirch, Wilmersdorferstr. 82, im Laden. Ecke. 2. Verkaufsstelle: O., Große Frankfurterstr. 114. Berlin- Süden und Rixdorf. Arthur Merz, Rottbuserdamm 10, vom 1. Dttober an Rottbuserdamm 6. Verkaufsstelle: Rottbuserdamm 11. Frau Bauer, Rigdorf, Steinmeßstr. 2. Rummelsburg. Ad. Graffert, Türrschmidstr. 2a( spedirt auch nach Johannisthal). LAS Friedrichsfelde. O. Hentschel, Prinzen- Allee 13. Buchhandlung des Vorwärts" Beuthstr. 2, Berlin SW. Bu den bevorstehenden Gewerbegerights- Wahlen empfehlen wir: Gewerbegerichts- Gesch. Tegtansgabe mit erläuternden Anmerkungen, einer Uebersicht des Inhalts des Gesezes und alphabetischem Sachregifter. Preis: Geb. 50 Pf., Porto 5 Pf. Bloße Tertausgabe: Preis 10 Bf., Porto 3 Bf. Die deutschen Arbeiter und das Gewerbegerichts- Gesez. Bon Max Schippel. Preis 15 Pf., Porto 3 Pf. Nach einer geschichtlichen Stizze des Gedankens der Gewerbegerichte folgt eine eingehende Kritik des deutschen Gesezes auf Grundlage der Forderungen der deutschen Ar beiterklasse im Vergleiche zur Willfährigkeit der Regierung gegenüber den Wünschen der reaktionären, lebensunfähigen Innungen. C 274/14 Soeben erschienen und durch uns zu beziehen: Reise nach Icarien. Von E. Cabet. Aus dem Französischen übersetzt von H. Everbed. Eleg. geb. M. 2,50, Porto 30 Pi KinderWagen, Krankenwagen Korbwaaren, Holzwaaren, größtes Lager Berlins, Theilzahlung geftattet, Musterbücher gratis, empfiehlt A. W. Schulz, Brannenstr. 145 Ecke Rheinsbergerstr.), Hauptgeschäft Brunnenstrasse 95, vis- à- vis Humboldthain. Teleph.- A. 3. Nr. 1767. Zahn- Klinit. Breiſe event. Theilzahlung. NB. Den geehrten Lesern theilen wir außerdem noch besonders mit, daß die Einrichtung getroffen worden ist, daß diejenigen Lefer, welche fchon zur Kundschaft der hier Verzeichneten gehören und nach einem entfernteren Stadttheil oder den nächsten Vororten verziehen, auch dahin ohne Unterbrechung ihre bisher bezogene Zeitung 2c. pünktlich weiter geliefert erhalten fönnen, doch wolle man schon vor her dem bisherigen Spediteur die neue 78/2 Adresse sowie den Tag des Umzuges genau bezeichnen. Da unsere Verbindungen über ganz Berlin und darüber hinaus reichen, auch die Vermittelungen Olga Jacobson, Invalidenstr. 145. von einer Zentralstelle aus bewirkt werden können, so ist jedes unserer Mitglieder in der Lage und auch verpflichtet, die diesbezüglichen Wünsche der verziehenden Leser zu berücksichtigen! Etwaige begründete Beschwerden hierüber, sowie derartige Bestellungen selbst, tönnen auch nach unserer Sentralstelle, Jerusalemerstr. 62, zu Händen des Vorstandes gerichtet werden. auch Beschwerden über unregelmäßige Zustellung 2c. wolle man vorerst an den betreffenden Spediteur, welcher die Beitung 2c. liefert, richten, nicht nur an deffen Boten. Berlin, den 28. September 1894. Etablirt Seit 1881. allsupegu AD Hochachtungsvoll Der Vorstand. Um Aufbewahrung dieses Inserats wird höflichst ersucht. Etablirt Kaufhaus für deutsche Nähmaschinen. seit 1881. Irs.008) Wilh. Lemke 109/4 Bahn- Wolf, Leipzigerstr. 22. Rünft!. Zähne3m.Theilz. Plomben 1,50 Arzt Schmerzl. Bahnz. 1 M. 8-7 Uhr. ding on H. Richter, Optiker, Leipzigerstrasse 106, a. d. Friedrichstrasse. .06 empfiehlt seine Edmed Nähmaschinen nenester und bester Construction aus den berühmtesten deutschen Nähmaschinen- Fabriken. Phönix- Nähmaschinen. But ben Broterwerb und für Geschäftszwede sollten nur Phönix- NähDie leistungsfähigsten Nähmaschinen der Gegenwart. Für maschinen gekauft werden, die alle anderen Constructionen weit übertreffen. Pfaff- Nähmaschinen verbessertes Singer- und Ringschiff- System; fle find als die weitaus besten Fabrikate in diesen Constructionen weltbekannt. Victoria Nähmaschinen neueste und beste Langschiff- Construction, in Langschiff- Construction, 7871 3 Größen für Hausgebrauch und Gewerbe. 39 Berliner Singer- Nähmaschine mit sämmtl. Apparaten u. Verschlußtaften( Garantie 3 Jahre) Mt. 60,-. 3nr gefälligen Beachtung: Da die sogenannten amerikanischen Nähmaschinen sich mit den von mir geführten deutschen Fabrikaten nicht messen können, meine Preise auch nicht höher sind, so wird Jeder beim Kauf einer Nähmaschine die besseren deutschen Fabrikate bevorzugen. Theilzahlungen von wöchentlich 1% Mk. bereitwilligst gewährt. Möbel direct aus der Fabrik. Kein Laden! Weltbekannte Hosen- Fabrik Grosse Auswahl einfacher u. besserer, solide gearbeiteter Preisen. von 1,80 M. bis 10 M. nur H. Meyer Möbeltischlerei Nanny- Str. 3 Pallisadenstr.rothe 7. Möbel- Magazin Berlin NW., Bremerstr. 67. Lager Hof Berlin, C. Spittelmarkt,( Wallstr. 1) und Weinbergsweg 15b, nahe am Rosenthaler Thor. Anerkannt beste und billigste Be augsquelle aller optischen Artikel. dunia bir bor Rathenower " " Alumingold- Brillen und Pincenez, garant. nie schwarz werd. M. 2,50 Nickelbrillen u. Pincenez 1,50 do. allerfeinste Qualität 2, Rathenower Stahlbrillen, 1, Alles mit den besten Rathenower Krystallgläsern I. Qual. versehen. Operngläser, rein achromat. M. 6. Neu! Richter's Opern- u. Reiseglas ,, Excelsiors inkl. Lederetui u. Riemen M. 12, übertrifft alles bisher Gebotene. Prompter Verfandt nach außer halb gegen vorherige Einsendung oder Nachnahme. Genancßte Fachkenntniß. Eigene Werkstatt. 8545L Bitte genau auf Straße und Nummer zu achten, um sich vor werthlosen Nachahmungen und Täuschung zu schützen... Sonntags v. 8-10,12-2 geöffnet. Otto& Slotawa, Lislermeister. 2. Geschäft: Gotzkowskystr. 3. 721L* Roh- Tabak H. Herholz Brunnenstr. 188. Noch nie dagewesen!! Reine Konkurrenz ist im Stande, Herren- und Knaben- Garderoben aus den reellsten, reinwollenen Stoffen zu solch' fabelhaften, billigen Preisen zu verkaufen; denn wir nur allein liefern: Ueber 12 000 Herbst- und Winter- Paletots jest z. halben Preisen von 10, 12, 15, 18, 20, 24, 25, 27,30 M. prima. 15000 engl. Jaquetu. Rock- Anzüge( auch in schwarz Tuch und Rammgarn) von 12, 14, 16, 18, 20, 24, 27, 30, 36 M. prima. 6000 Hosen in dauerhaften Stoffen von 3, 4, 5, 6, 8, 9, 10, 12. prima. 8000 Schlafröcke von 8-20 M. prima. Havelocks u. PelerinenMäntel von 12 M. an. Hausu. Jagdjoppen von 5 Mk. an. Knaben- und BurschenAnzüge sowie Paletots jetzt von 3 M. an. Einſegnungs- Anzüge, weltberühmt durch ihre Billigkeit und Güte, jetzt nur von 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20, 22, 24 M. prima. Goldene 110, 110. Leipzigerstr. 110. Sarg- Magazin und Beerdigungs- Comtoir. Schloß Weißensee Achtung! Juj.: Bartsch& Schenk( rij. Sternecker Gewerbe Gewerbegericht- Wähler! Sonntag, den 23. September: Grosses Montag, den 24. September, Abends 8 Uhr: I grosse öffentliche 2 Sozialdemokratisches Gewerbegerichts- Wähler- Versammlungen. Volksfest arrangirt von den Parteigenossen Berlins 1. Niederbarnim unter Mitwirkung von 10 Gesangvereinen ( Mitgl. d. A.-S.-B.). Tagesordnung: Die bevorstehenden Gewerbegerichts- Wahlen und die bisherige Pravis des Gewerbegerichts zu Berlin. Sanssouci, Rottbuserstr. 4a. Süd- Ost, Waldemarstr. 75. Wilke, Andreasstr. 26. Der Gesammt- Ueberschuß wird den ausgesperrten Heise, Lichtenbergerstr. 16. Brauerei- Arbeitern überwiesen. ding Von 9 Uhr Vormittags an: Grokes Konzert ausgeführt von Mitgliedern des Vereins der Civil- Berufsmusiker. Im See- Theater: bingü Gründel, Brunnenstr. 188. Colberger Salon, Solbergerstraße 23. Zubeil, Lindenstr. 106. Röllig, Neue Friedrichstr. 44. Deigmüller, Alte Jakobstr. 48a. Victoria- Salon, Berleberger straße 13. Kelle, Schönhauser Allee 28. Referenten: Faber, Grauer, Körsten, Millarg, Pfeiffer, Rohrlack, Stössel, Timm, Täterow, Thieme, Wach. Arbeiter, Parteigenossen! Wegen der Wichtigkeit der VerKünstler- Spezialitäten- Vorstellung. sammlungen ist Euer zahlreiches und pünktliches Erscheinen unbedingt nothwendig. Volksbeluftigungen aller Art. Arrangements für Kinder. 138/8 Der geschäftsführende Ausschuss der Berliner Gewerkschafts- Kommission. Großes Familien- Kaffeekochen. Bettfedern, Daunen, Von Nachmittags 4 Uhr an: Grosser Ball Ball im Bal champêtre, Wintersaal und auf dem Pariser Tanzplatz im Trianon- Park. Anfang des Festes Vormittags 9 Uhr. Entree vorher à Person 20 Pf., an der Kasse 25 Pf. Rein Ringbier! Fahrgelegenheit: Stadt- und Ringbahn, Pferdebahn vom Moltenmarkt, Alexanderplat, Königsthor, Danzigerstr. bis Festplak. Für bequeme und schnelle Beförderung ist gesorgt. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Sonntag, den 30. September 1894, Vormittags 9½ Uhr, im ,, Elysium", Landsberger Allee 40/41: Uebungs- Stunde fertige Betten. Gr. Bettfedern- Spezial- Geschäft Don L. Beutler, Berlin. Haupt- Geschäft: Ackerstr. 28. 2. Geschäft: Mariannenstr. 11. 3. Geschäft: Kurfürstenstr. 25. MACHT STARK GESCH. Arbeiter Berlins! Die Fabrikate der ausgesperrten Schuhmacher in Erfurt werden jetzt, außer in den bekannten Verkaufsstellen, in der eigenen Niederlage EINIGKEIT GESETZL SCHUHFARRIK ERFU 4. Geschäft: Gr. Frankfurterstr. 42. Hundert Sorten in Bettfedern, Pfund 50 Pf. bis zu den hochfeinsten Qual. Hundert Stand Betten; Stand: Oberbett, Unterbett und 2 Kissen 12 M. bis zu den hochfeinsten Brautbetten, fabelhaft billig. Rohtabak 752L* Größte Auswahl, Billige Preise Emil Berstorff, 182. Brunnenstr. 182. Garantirt flotten u. sicheren Brand. GardinenFabrit Bruno Güther, für die Vereine mit geraden Bundes- Nummern, also 2, 4, 6 t. Berlin 0., Grüner Weg 80, Geübt werden die Lieder: Sommersonnenwende". Bölkerfrühling" und„ Die drei Ehrengrüße". Oben angegebene Vereine werden dringend ersucht, vollzählig und pünkt Der Vorstand. zwischen Andreas- u. Koppenstraße, part., Eingang vom Flur, einziges feit 26 Jahren bestehendes Garlich zu erscheinen. Bundes- Mitgliedskarte legitimirt. dinen- Spezial- Geschäft, offerirt zum NB. Diejenigen Vereine mit ungeraden Bundes- Nummern, welche ver- bevorstehenden Wohnungswechsel hindert sind in der heutigen Uebungsstunde zu erscheinen, werden ersucht, in in nur haltbaren Qualitäten, zu obiger Nebungsstunde am Plage zu sein. 65/9 billigsten Engl. Tüll- Gardinen Preifen Achtung! Vereine, welche vom Sängerfest noch nicht abgerechnet von 2 Seiten mit Band eingefaßt, haben, werden aufgefordert, bis zu und in der Uebungsstunde ihren Pflichten nachzukommen. D. O. Ethische Gesellschaft. SO Meter schon von 40 Pf. an bis zu den elegantesten. Ferner gestickte Schweizer Tüll- Gardinen, Mull- u. Tüll- Gardinen, Spachtel- imit. Handarbeit u. Kongress- Gardinen, Sopha-, Tisch-, Kommoden-, BettStoffe, Stores in größter Auswahl. Sonntag, den 23. September, Abends 7 Uhr, in den Armin- Hallen, und Steppdecken, Rouleauxkante, Kommandantenstraße 20: Versammlung. Vortrag des Herrn Waldeck Manasse über: Aberglauben". Nachdem Geselliges Beisammensein und Tanz. Damen und Herren, haben Zutritt. Proben nach außerhalb portofrei. Telephon- Amt 7, Nr. 928. 2000 Gardinen- Reste zu 1-4 Fenst. passend, unter Selbstkostenpreis. Neuheiten treffen täglich ein. Alles eigenes Fabrikat.[ 7752* Omnibus-, Pferde- u. Stadtb.- Verb. 37 Gäfte, 113/14 37 Deutscher Metallarbeiter- Verband. ( Filiale Nord.) Dienstag, den 25. September cr., Abends 8½ Uhr: Versammlung in Reichert's Festsälen, Müllerstraße 7. Tages- Ordnung: 1. Vortrag von Fräulein Ottilie Baader über: ,, Klaffen moral". 2. Diskussion. 3. Bericht von der Provinzial- Konferenz. 4. Wer bands. angelegenheiten. 5. Verschiedenes. Sämmtliche Metallarbeiter und Arbeiterinnen sind hierzu eingeladen. Die Bibliothek ist jeden Sonnabend Abend von 8-10 Uhr bei Bahr, Gerichtstr. 19, geöffnet. 177/10 Die Verwaltung. Als anerkannt reelle und billigste Einkaufs- Quelle des Süd- Ostens für Gold-, Silber-, Alfénidewaaren( Eg.Fabr.) goldene u. silberne Uhren empfiehlt sich H. Gottschalk, Goldarbeiter und Uhrmacher, 37 Admiral- Straße 37 Plättbolzen, handgeschmiedete, zweirädrige Handwagen bei J. Kaese, Annenstr. 14. 2586b EUTSCHE Bellealliancestraße 98199 in vorzüglichster Beschaffenheit zu den billigsten Preisen verkauft. Wir bitten uns durch reichliche Einkäufe zu unterstützen. 736L Deutsche Schuhfabrik. G. Markus& Co. Dr. Thompson's Seifenpulver ist das 73 beste und im Gebrauch billigste und bequemste Waschmittel der Welt. G. Scharnow Uhren- und Goldwaaren- Fabrik Berlin S., 2. Geschäft: Oranienstr. 152, am Morihplah. Oranienftr. 47a, Ecke Luckauerstraße, besteht seit 1860. Anert. beste Bezugsquelle Nickel- Remontoir- Uhren von 10-15 m. Silberne Remontoir- Uhren v. 17 M. an Goldene Damen- Uhren D. 20 M. an do. Ancre- Herren- Remontoir- Uhren Regulateure do. in polirtem Nußbaum- Gehäuse, ca. 1 mtr. lang, 14 Tage gehend, Wecker- Uhren in verschied. Mustern. . v. 50 M. an v. 8 M. an v. 14 M. an • v. 3,50 M. an Reparaturen nach Uebereinkunft. Cylinder- Uhren reinigen 1,50. Für jede bei mir gekaufte Uhr übernehme eine schriftliche Garantie bis zu fünf Jahren. Khren u. Goldwaaren zu Originalfabrikpreisen. Bitte genau auf die alte Firma Oranienstrasse 152 zu achten. 726L* Goldwaaren- Industrie Belmonte& Co. Verkauf direkt an Private und infolge Ersparung der Ladenmiethe zu Fabrikpreisen. Korallen aus Genua, Granaten aus Prag. Bitte auf die Hausnummer zu achten, Königstr. 22, Hof part. Bruchgold und Silber wird zu Kurspreisen gekauft und in Zahlung genommen. Von 5 M. an [ 34/6 Metzner's Korbwaaren- Fabrik, Berlin, 2. Gesch. Andreasstr. 23, S. pt., gegenüb. Andreaspl. Kinderwagen, cher gratis. Theilzahlung ge2. Gesch.: Brunnenstr. 95, gegenüb. Humboldtshain. größtes Lager Berlins. Musterstattet. 500 Mark zahle ich Jedem, der mir nachweist, daß ich nicht das größte Kinderwagen- Lager Berlins habe. Billighter Detailverkauf für deutsche u. 8 Mark. engl. eiserne Bettstellen u. Matratzen, Fabrit mit Dampfbetrieb. E. Sass. Detailverkauf nur köpeIllustr. Preiskourant gratis und franko. Berantwortlicher Redakteur: Hugo Pötsch in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. nickerstr. 127, of pt. Sonntags geöffnet.