Nr.S37.37.Iahrg. Bezugspreis: B-rteljihrl.ZS.ZO M!..monatI.�5V MI. fr«> ins Haus, ooraus zahlbar. Poll- dezug Monallick 8,— Ml» exkl. Au- slellunffsgrouhr. Unrer Kreuzband für Deulschland und Oeslerreich-Ungarn 1,— Ml» Hit das übrige Ausland bei täglich einmaü Aultellung 20.— M. Diu'tiestellungen nehmen an Däne- mar!>olland. üueemburg. Schweden, Tscheche-Slowakei und»ie Schweiz. vlnzeiragen m die Post-Aeiwngs- Preislifte. Der„Vorwäns" mit der Sonntags- beilage»Pol! u. Seit* ericheint wochentaglich zweimal. Sonntags einmal. Telegramm-Adressei »Sozialdemotral verliu-, Sonntags Ausgabe berliner Volksblstt JE ptennig) AnzetgeupreiS: Vie achtgeipaltene Aonuareillezellt koktet 2.oü M» Teuerunxszuichlag .lilcina IIu,siKen". da« iclt- gedruckte Wart 7k> Pfz.(zulSiftg zwei fettgedruckte Berte), ,edes weitere Wort 50 Pfg. Stellengesuche und Echtaffteltenanzeigen das erste Wort Sö Pfg.. jedes«eitere Wort«0 Pfg. Worte Uber lö Suchsisben zählen für zwei Worte. Tcnerungszuschlag bge.». Aamilicn- Anzeigen, osiitllche und grwcrtichafil'.che Vereins- Anzeigen 2.— MI. die Zeile»hne Aufschlag. Anzeigen für die« i A(I f Ztuuimer Müssen bis 8 Ahr n«ch».!tiag, in, hauvtgeschäft. Verlin S.W 88. Linden- strvfjc 3, abgegeben werden. Seöffnet von 9 Uhr früh bi» 5 Uhr abends. �entralorgan Äer foTialäemokratifcken Partei VeutfcldianÄs Reüaktion und Expedition: SW. b8, Lindenstr. 3. «ernivre-cher: Am, iviortl-vlav. Sir. 15190—15197. — Sonntag, den 9. Mai I95JO vorwärts-verlag H.m.b. S., GW. SS, Lindenstr. 3. sserniprecher: Anit Moritipla«. Nr. kl 7 55— 54. Der Stand der Sozialifierung Unterredung mit dem Reichswirtjchastsminister. Das Problem derer Vereinbarung hat, die die Regierung mit den ani Generalstreik beteiligten wirtschaftlichen Arbeit- nehnicrvertretungen geschlossen hat. Weniger' bekannt in der Leffentlichkeit dürfte es sein, daß das Reichswirtsälafts- Ministerium schon Wochen zuvor die Arbeiten der früheren Sozialisiernirgskoinmission wieder ousgenommen hatte. Durch Kabinettsbeschluß war Anfang März die Herausgabe der stenographischen Protokolle der Sozialisierungskommission angeordnet worden: die Vorbereitungen dazu standen dem Abschluß nabe, als durch die Folgen der Märzunruhen die Kommission selbst wieder zunächst zu Vorbesprechungen zusennmenberufen wurde. Jene Verhandlungsberichte werden in wenigen Wochen der Oeffentlichkeit in Buchform übergeben werden können. Damit wird der politischen wie der wissen- schaftlichen Kritik lange vorenthaltenes, für die Entwicklung des praktischen Sozialismus überaus wichtiges Material in lückenloser Form dargeboten werden. Frage:„Inwieweit sind in der Zusammen- setzung der Kommission gegen früher Aende rungen eingetrete n?" Antwort:„Die Namen der Mitglieder der neuen Kom Mission werden noch in der Presse veröffentlicht. Außer der größeren Mehrzahl der früheren Kommissionsmitglieder hat sich die Kommission durch freie Kooptierung eine Anzahl namhafter Persönlichkeiten des wissenichaftlichen und wirb schafrlichen Lebens zugesellt. Das Recht der Mitarbeit war durch die M ärzve vei ndar ung den Arbeitnehmervertretungen zugesichert worden. Aber es ist ein Symptom von großer Be- deutung, daß der neuen Kommission auch hervorragende Per- sonen des Unternehmertums angehören. Die Kom- misston hat bei voller Wahnmg ihres obiektiv-wissenschaft- liehen Charakters damit einen realvolitischen Anstrich ge- Wonnen, der ihren Arbeiten und ihrem Ansehen in der Oesfentlichkeit nur nützen kann. Nichts charaktcrisicrt viel- leicht den Siegeszug des Gedankens einer organisierten Wirtschaft mehr als die Tatsach?, daß energische Verfechter gemeinwirtschaftlicher Prinzipien heute in allen Lagern auf- gefunden werden, daß Unternehmernamen vom besten Klang weit über die deutschen Grenzen hinaus sich in positiver Ar- beit an dem Umbau der deutschen Wirbschaft beteiligen. Freilich wird es Aufgabe der werktätigen Masten und ihrer Vertreter bleiben, den Gedanken des Gemeinwohls in der organisierten Wirtschaft gegenüber jeder privatmonopolistischen Verkehr ung durchzusetzen. Ter Gedanke einer völlig ungezügelten Konkurrenzwirtschast, der in der politi- scheu Debatte noch eine so große Nolle spielt, wird uneingc- schränkt auch von der Unternehmerseste heute nicht mehr propagiert und erweist sich als eine im wirtschastspolitischen Sinne reaktionäre Kampfansage gegen die schöpferischen Kräste der Wirtschaft selbst." Frage:„Welche Ausgaben hat die Kom- Mission zu lösen und in welchem Rahmen be- wegt skch ihr Arbeitsprogram m?" Antwort:„Wie in ihrer Zusammensetzung, so wird die Kommission auch in ihrem Arbeitsprogramm völlig autonom sein. Aber aus der gegebenen politischen und wirtschaftlichen Lage lassen sich leicht zwei große Gruppen von Aufgaben ablesen. Einmal handelt es sich um die mehr des ner wissenschastlichs Ausgabe der grundsätzlichen Klärung Sozml'.sierungsproblcms, um die Festlegung allgeinci... Richtlinien, nach welchen der Umbau der'kapitalistischen Wirtschastsordnimg zu erfolgen hat. Daneben steht aber vor allem die Erledigung einer großen Zahl von un mittel- bar praktischen Aufgaben, die der augenblickliche Stand einzelner Wirtschaftszweige bietet und anderen un- mistelbar praktischen Lösung die Kommission mitzuarbeiten berufen ist. Um von diesen praktischen Aufgaben zunächst zu reden, deren wichtigste auch schon in der Vereinbarung mit den Ge- paerkschasten betont wurden, so schließen sie sich an die Gesetz- gebung der seit der Revolution vergangenen Jahre an, die sich in beträchtlichem Umfange mit der Organisierung der Wirtschaftsverfassung beschäftigt hat. Ich denke an die g e- meinwirtschaftliche Regelung der Urpro- duktion und Energiequellen, wie sie in dem Kohle nwirtschastsgesetz, im Kali- und Elektrizitätsgesetz vorliegen. Diese Gesetzgebung hat als erster praktischer Versuch auf bisher in Deutschland unbegangenem Boden naturgeniöß unvollkommen sein müssen. Es wird Sache der«ozialisierungskonunission sein, diese Gesetzgebung zu überprüstn unter Berücksichtigung der umfangreichen, aus allen Lagern stammenden Kritik, und ge- gebenensalls der Regierung und den gesetzgebenden Körper- schaften Verbesserungsvorschläge vorzulegen. Sie wird sich mit der Organisation der Selöswerwaltmvgökörper, ihrer Zusammensetzung, dem Stimmverhältnis und ihren Bskug- nisten auseinandersetzen müssen, und insbesondere zu unter- suchen haben, ob der große Geciensatz des Produzenteninter- esses der jeweiligen Gruppe mit dem allgemeinen Konsuminteresse ausgeglichen ist. Die Stellung des letzten Ver- brauchcrs als des Vertreters der Allgemeinheit wird in manchen dieser Bildungen verstärkt werden müssen, wenn sie als Glieder einer gemci nwirtscha ftlichen Organisation gelten sollen." Frage:„Glauben Sie. daß die Arbeiten der K o m m i s s i o n e i n e K l ä r n n g d e r A n s ch a u u n g e n über die zweckmäßigste Form der Sozia- l i s i e r u n g bringen werden?" Antwort:„Das habe ich eben schon angedeutet. Sostdem aber die alle Sozialisierungskommission ihre Arbeiten ein- gestellt hat, bat sich in allen Lagern eine Klärung der theo- retischen Anschauungen über das Sozialisierungsproblem durchgesetzt. Die zahlreichen Formen gemeinwirtschastlicher Organisation, wie Verstaatlichung, Kommunali- s i e r u n g ,_ Sy ndikatgenossenschaft, gemein- wirtschaftliche Trustbildung, die sich zunächst als gegensätzliche Prinzipien bekämpft babeir," haben sich immer mehr als verschieden« Formen ein und desselben Grundgedankens hcrmrsgebildet, die je nach dem in Frage stehenden Wirtschaftsgebiet praktische Anwendung finden können. Soweit auch im deutschon Volke das Bewußtsein durchgedrungen ist, daß jede voreilige Sozialisie- r u n g nur zum gemeinsamen Schaden der betci- ligten Produzenten und der Allgemeinheit und schließlich zur Kompromitticnmg der gesamten Sazialifierungsidee aus- schlagen kann, so stark ist andererseits auch die Ueberzeugung in den weitesten Volkskreisen, daß die bisherige Gesetzgebung noch keineswegs bis an die Grenze des Möglichen gegangen ist. Und wenn auch für die Mehrzahl der Produktionszweige die Stunde der„Vollsozialisierung", d. h. die Uebernahme des privaten Eigentums in öffentlichen Besitz noch nicht gekommen sein mag, so sind doch zahlreiche Möglichkeiten einer teilweisen Vergesellschaftung einzelner Produktionszweige gegeben, die ohne Störung deS kapitali- stischen Gesamtprozestes eine zweckmäßige Uebcrführung in den sozialistischen Endzustand einleiten können. Auf diesem Gebiet erwarte ich von den Arbeiten der So- zialisieningskommission wichtige Klärung. Sie wird die ein- zelncn Fachgebiete des Wirtschaftslebens daraufhin durchzu- sehen haben, welche der zahlreichen Uebergangsformen airs die einzelnen Industriezweige, für die Regelung des Außen- Handels wie des Binnenhandels Anwendung finden können. Darüber hinaus tritt aber mit der langsamen Wiederkehr der normalen Produktion das Problem der Kapital- Neubildung in den Vordergrund. Auch hier kann die Kommission unmittelbar praktische Ansätze, wie sie in der Denkschrift des Reichswirtschastsministeriums zur Kohlen- frage ihren Ausdruck gefunden haben, zum Ausgangspunkt nehmen, um die Möglichkeiten gemeinwirtschastlicher Kapital- bildnng festzustellen. Schließlich aber wird die Kommission auf dem Seitengebiet der landwirtschaftlichen Produktion in Anlehnung an den letzten Punkt der mit den Gewerkschaften getroffenen Vereinbarungen eine gewaltige Aufgabe für ihre organisatorischen Arbeiten finden. Langsam setzt sich in immer weiteren Volksschichten die Gewißheit durch, daß der von vielen Seiten verlangte A b- bau der Zwangswirtschaft auch in der Landwirt- schaft nickit die Rückkehr zur freien Wirtschast, sondern mir den Umbau der Organisation auf einer ge- Nossen tchaftkichen Grundlage bedeuten kann. Je schneller für dieses Gebiet ein einheitliches Programm fertig- gestellt wird desto früher wird den berechtigten Interessen von Erzeugern und Verbrauchern Rechnung getragen werden können. Gerade auf diesem Gebiet wird auch mit der Irr- lehre aufgeräumt werden können, daß Sozialisieriing' gleich- bedeutend sei nnt bureantr atischer Verstaatlichung." Frage;„I n welcher Form vollzieht s ich die Zusammenarbeit zwischen S o z i a! i s i e r u n g s- k o m m i s s i o n und R c i ch s w i r t s ch a s t S m i n i- sie r ium?" Antwort:„Die Sozialisierungskommission wünscht selbst einen möglichst engen An s ch I u ß an das Reichswirt- schaftsministerium. Dieser Wunsch wird von meiner Seit« aus daS lebhafteste erwidert, da die Arbeit der Kommission für meine unmittelbare wirtschaftspolitische Arbeit eine Unterstützung bieten kann. Aber,»vie schon gesagt, so wichtig die praktischen Ausgaben für das Arbeitsgebiet der Koinmii- sion sein mögen, sie wird sich darüber hinaus nicht davon ab- hallen lassen, einen allgemeinen Sozialisi«rungsplan, unabhängig von den mehr oder weniger zufälligen Verhaltnissen der Gegenwart, auszustellen. Tie Durchführbarkeit eines solchen Planes wird von den poli- tischen Machtverhältnissen abhängen. Aber gerade das Vorliegen von Plänen, die sich von utopischer Oberflächlichkeit freihalten und den praktiiaren Bedürftiissen bis in die Einzelheiten gerecht werden, wird die best? Propaganda für den Gedanken der Sozialisierung selbst und damit die notwendige Voraussetzimg für dir Umbildung der politischen Machtverhältnisse ans demokra- tischein Wege zugunsten der Sozialisierung lein. So wird di? Arbeit der Sozi alisierungs kom m i ffi on, richtig verstanden, der Praxis der Gegenwart ebenso diene», wie der Zukunft des So z i a t i s m u s. der wieüe?gutmachunK«v»rlch!ag. 130 Millionen jährlich. London, 8. Mai.(Trlunion.) Wir die„T« i l» News" rrfahren, haben sich die englische und franzSsische Regie- rung grundsätzlich über daö System, nach dem Deusichland die jährlichen Abschlagszahlungen der S ch« d r« e r f« y s n m m e zu zahlen hätte, geeinigt. Der Gefgnitlietrag ist noch nicht festgelegt, aber es ist eine Rate von 158 Millionen wahren» 30 Jahren in Vorschlag gebracht worden. Cnglanös Schaüensansprüche überreicht. London, 8. Mai.(Dens.) Auf eine varlajneniariiche Anfrag« bezüglich der deutscherseits a» England geschuld-fen TZ i'e d er g ni- niachungen gab der Schatzkanzler Austen Chamber- la tn im Unterhaus folgende Erklärung ab: Die britische Regieiung ist im Begriff, die Liste der EntschädignrigSforderungen auszu- stellen, die sie der R e p a r a t i» n S k o m m i s si o n unterbreiten wird. Diese Kommission hat zu entscheiden, welche don de» Forderungen zulässig find. Sobald die EntschädigungSzahlimg begonnen bat, gehen die gezahlten Beträge in da? Eigentum der britischen Nation über. Einzelne Individuen erhalte« Kompensationen für erlittene Schäden nur durch eine Art .Gnadenakt' der Regierung. Au« den erste« eingehende« EnlschädigongSzahlungen wird ei« Reservesands da» hundert Millionen Pfund gebildet, der für di« Bezahlung der individuellen Entschädigungen verwendet werden soll. Englisch-franzöfisch« Alin«ttz»«r«in«ge«. Paris, 8. Mai. Die französischen F l n a n z s a ch b e r- ständigen, die die Borarbeiten für die Konferenz voii S p a in Gemeinschaft mit den englischen Sachverständigen durchführen sollen, sind gestern abend in London eingetroffen. Der republikanische ZrieSensantrag. An, Montag Beratung im Tenat. Washington, 7. M«i.(Renter.) Die republikanische« Führer h?bcn sich dahin geeinigt, daß die republikanische Re� solution beir. Beendigung de! Krieges mit Deutsch- land am Montag im Senat zur Beratung gebracht werden soll, und zwar lv.L zur endgültigen Entscheidung darüber. Keine Mianzen. Das cnglisch-japanische Bündnis verlängert. Amsterdam, 8. Mos. Amtlich wird berichtet, daß das japaniich-englische Bunbnis auf sieben Jahre verlängert worden ist. Der Vertrag soll dem Völkerbund vorgelegt werden(der gegründet wurde, um alle'besonderen Bündnisse überflüssig zu machen und auszuschalten!) Sv Notsthrei aus öem Rubrgebl'et. Gegen kappistis�e Schandjustiz. B o ch» in. 8. Miü.(Eigener Drahtbericht des„Bor- toärtö".) Nach der auslegbarcn Erklärung des Generals ». Watter nnd dem bereits erfolgten Einrücke» der Licht- schlag- Truppe, die in Verbindung mit dem meuternde» Freikorps Schuld das rheinisch-westfälischc Industriegebiet den Kappisten ausliefern wollte, griffen bekanntlich Aehntaufende von Arbeitern zu den Waffe». Viele habe», durch die Schuld der LinkSradiialen, auch dann noch nicht die Waffen abgegeben, als der Kapp-Putsch längst erledigt war. Die Regierung hat allen Beteiligten, die bis zn einem gewiffen Datnm" die Waffen niederlegten und abgaben, Straffreiheit zugesichert und ihnen den Dank des Vaterlandes ausgesprochen. Die Kriegs- geeichte aber verurteilen jeut noch jeden zu Gefängnis- strafen von vielen Jahren, der eine Waffe getragen hat, gleichgültig, ob er zur berechtigten Abwehr des Kapp-Putscheö sie ergriffen nnd nach dessen Niederwerfung wieder abgegeben bat oder nicht. Wenn das so weiter geht, werden in kurzem T a« s e n d e von Arbeitern zur Aburteilung gelangen. Hier hat die Reaktion ihre Hände im Spiel. Der Bergarbeiter- verband und der Bezirk Bochum der Sozialdemokratischen Partei habe» den Reichsjustizminister von dieser Gewaltpolitik unter- richtet und seineu Schutz augerufcn. In der letzten«sitzung der Nationalversammlung ist die von uns schon im März 1919 geforderte Anfechtbarkeit der Urteile außerordentlicher Kriegsgerichte beschlossen worden. Ist der Reichsrat diesem Beschlutz beigetreten? Wenn nicht. wird er nicht schleunigst dazu veranlaßt? Will dann die Justizverwaltung nicht sofort gegen alle diese Urteile Revision einlegen und die Vollstreckung der Strafen bis zur Erledigung aussetzen lassen? Und will sie nicht gegen Richter und Staatsanwälte, die Amnestieerlasse unbeachtet lassen, vor- gehen? Vollstreckte Todesurteile. Esse«, 8. Mai. sWTB.) Die Arbeiter Joseph Biesemann aus Effett-Borbeck und Joseph FuchS aus Essen waren am 13. April IvZv vom außerordentlichen Kriegsgericht wegen Plünderung mit Waffengewalt zum Tode vrrur- »eilt. Da der R ei ch sp r ä j i d e o t von dem Begnadiguungs- recht keinen Gebrauch gemacht hat, ist das Urteil morgenS sechs Uhr in Münster durch Erschießen vollstreckt worden. Die Verurteilten hatten nicht die Möglichkeit, das Urteil an» zufechten.< * Der Nezchswehrabmarfth. Essen, 8. Mai.0kXZ Mann durchgeführt sein._ Chrharöts Kumpane. Der Wortbruch und die Flucbt des Kapitäns ErHardt werden von der rechtsstehenden Presie mit ostentativem Beifall be- gleitet. Keiner der sonstiger Lobredner der.unantastbaren Ofsi- zierSehre" hat auch nur das leiseste Wort deS Tadels über daS gebrochene Ehrenwort. Im Gegenteil, die rechtsstehenden Blätter ergehen sich in neuen Lobpreisungen des„man Alchen Eharakters" dieses Verbrechers und übernehmen so die moralische Mitverantwortung für Meuterei und Wortbru-b. Die..Kreuzzeitung" bedauert, daß„die Regia ung nicht gewagt hat, einen solchen Mann an die rechte Stelle zu setzen". Das bedauern wir auch auf das tiefste, wobei wir allerdings unter der rechten Stelle etwas anderes verstehen als die Kreuzzeituig", nämlich das Zuchthaus. Die..Deutsche Tageszeitung" widmet unter der Ueberschrist «An Ehrhardt" dem Ausreißer sogar einen Rachruf wie oem größten Helden. Aber noch iiteressantcr ist die folgende förmliche Drohung deS Blattes: Welche Macht Ehrhardt in Händen bätte, wetn er sie rücksichtslos und unbekümmert ausnutzen wollte, dürft« ja am 13. März jedem klar gelvorden sein. ES sei dabei nur an der riesigen Zustrom erinnert, den diese Truppe in diesen Tagen hatte, nnd den sie sofort wieder haben würde, wenn sie riefe. Das schreibt dasselbe Matt, das sonst über.Gespensterseherei" höhnt, wenn auf die Gefahr eines>iencn Putsche? von rechts hingewiesen wird. Mit dieser Oifenherzigkeit hat sich die reaktionäre Presse selber auf den Mund geschlagen. Ter Regierung geben diese Zeilen vielleicht etwas zu denken. * Nach Meldung deS„B. T." hält sich Lude n d o r f s wieder in Berlin auf.__ Kadetten auf öem Krkegspfaö. Passive Resistenz i« Lichterfelde.— Energische Gegenmahnahmen. Von dam Ministerium für Wissenschost, Kunst und Volks- bildung wird amtlich mitgeteilt: „Nachdem der Unterricht in der staatlichen BildungS- anstatt Lichterfelde, der Hailptanstatt dos früheren preutzi- scheu Kadettenkorps, aufgenommen worden ist, hat sich be- dauerlicherweise eine Erregung unterden Schülern eingestellt, die nach den Feststellungen der Anstaltsleiter dar« auf zurückzuführen ist, daß frühere Angehörige �deS Kadettenkorps die Zöglinge der Anstatt, welche bisher Kadetten waren, gegen die Anstaltsleitung aufzuhetzen ver- suchen. Es werden auch Anschläge in den Anstalten mit Aufrufen verbreitet, die sich gegen die Juden und die Regierung richten. burger Forscher? und AbteilungSvorstc herS am Institut für Tropen- krankhe-ten R o ch a Lima wac es sehr wahrscheinlich gemacht, daß feinste kokken artige Gebilde im Darm der Läuse, der einzigen Fleck- sieberüberträger. den Errege: der Krankheit darstellen. Mit Hilfe zahlreicher Tierversuche, die die Uebertragbarkei, dcö Fleckfiebers durch infizierte Läuse auf Meersch«e»nchen beweisen sollten, hatte Rvcha Lima diese Gebilde als Fleckftebererregcr bereit»«kern- zeichnet. Er nannte sie zu Ehren zweiw Forscher, Ricketts und P r o w a e z e k, die bei ihren Studien der tückischen Ärantheit erlegen waren, Rickettsia Prowaczaki. Die künstlich« Kultur, die Reinzächtung au« dem infizierte., Ticr oder Menschen, war ihm trotz vielfacher Versuche mit den gebräuchlichen bakteriologischen Mitteln nicht gelungen. Auf einem besonder-n Wege, der ans eine frühe: von Z?t e t s ch- «a i? o f f und R o u x für andere Arbeiten angesehene» Methodik zurückgreift, ist nun KucztznSki die Kultur dieser Gebilde, der sogenannten Rickettsien, geglückt. Er bediente sich dazu eincS flüssi- gen Nährbodens fAlutplaSma vom Menschen oder Meerschweinchen). der, mit dem verdächtige., Material beimpft, in die Bauchhöhle dcS lebenden Meerschweinchens versenkt wurde. Dadurch wurden anaerobe Bedingungen ld. h. Sauerswssabschluß) und ErnahrungS- verbältnisse peschassen, wie sie der Erreger ähnlich auch unter Nor- male., Verhältnissen in den Sofien des menschlichen Körpers findet. Nach wenigen Tage» schon zeigt« sich fi, dem Material, da« der Bauchhöhle des Tieres wieder entnommen war. eine reichliche An- Häufung solcher Gebilde, wie sie bisher nur unter natürlichen ver- hättnissen im Läuwdarm o fu.iden wurden. Damit wäre die Kultur de» KleckfiebererregerS, die bisher nickt möglich war, gelungen. Weitere Untersuchungen müssen rnu noch ergeben, ob diese künstlich gezüchteten Gebilde sich auch im Tierversuche ebenso verhalten wie da» Fleckfi-bergist. das aus infizierten Läuse., stammt. Jedenfalls habe:, wir hier, wie e'*■ M Anschein hat,«ine hochbedeutsamc Eni- deckung vor uns, die unter Umschnden auch für die praktische Flecksieberbekämpsung und Schutzimpfung von großer Wichtigkeit werde., kann. Dc!and ist ja zurzeit vom Flecksieber befreit; Rußland aber und auoer« Länder, di« stark flecksieberverseucht sind, werdcn au« dieser Entdeckung vielleicht noch großen Nutzen heben können. Im Interesse der von dieser Geisel hrimgesuckuen russi- iche, Bevölkerung— or« November 1015 vi» zum Juli 1019 wurden in Rußland 1 309 23! Fleckfiebererkrankungen gezählt— ein gewiß erstrebenswertes Ziel. Die bisher gemachte:' Versuche, eine brauchbar« Impfung gegen das Ffickfieber zu''ind:n. etwa wie gegen d'« schwarzen Pocke.,, haben leider nickt.un Erfolg geführt. Zwar weiß man heute ziem- lich gewiß— die Erfahrunoe 1 während des Weltkrieges laben das von neuem bestäcigt—, daß Menschen, die einmal Flecksleber über- standen haben, immun sind. d. h. zum zweitenmal vo., der Cr- krankung nickt mehr heimgesucht werden. Dennoch hat man bisher lein Mittel gefu.cken, um diele Erfahrungstatsache für eine wirk- same Fleckfi-verschutzimpfung ausnutzen zu können. Man kann da» Fkecksiebergift nicht, wie das Pvckengift, durch Tierpassagen so ab- schwächen, daß«S nur noch ein' milde krankmachende Wirkung aus- übt, nicht aber seine immunisierende Wirkung verliert. Aa inte man auch den Fleckfiebererreger setlsst noch nicht genau, so wußte man doch, daß er in den Läuse:,, dir Fleckkieberkra.tten abgenommen sind, ebenso wie im Blut erkrankter Menschen oder in den Or- Wie schamlos diese Hetze ist, ersieht man aus den beiden folgenden Anschlägen: Kadetten! Die Regierung hat Angst vor euch! Sie sürchter euren guten nationalen deutschen Geist! Den will sie euch nun durch jüdisch demokratische„Erzieher" austreiben. Durch schmierige Freundlichkeit und unter Vorspiegelung falscher Tat- fachen werden diese Leute euch für ihre trüben politischen Pläne zu gewinnen suchen. Tut eure Schulpflicht; aber laßt euch nicht beein- flufsen. Soll der deutsche Geist königlich preußischer Kadetten untergehen? Kadetten! Euren christlichen Pfarrer hat man au» der Anstalt hinausgeschmissen! Dafür bewegt sich jetzt unter euch eine a s i a». tische Horde mosaischer Fremdlinge. Das sollen eure Erzieher sein! Mehrere von ihnen sind Juden. Seht sie euch genau an. Sie tragen die deutlichen Kennzeichen der jüdischen Rass c an sich. Zwar vcrleugar. nen sie euch gegenüber ihre jüdische Herkunst! Sic versuchen euch, zu täuschen. Behalten die Juden christlicher Religion nicht ihre große Nase! Sie sind und bleiben Juden! Nie können sie Deutsche, können sie Germanen werden, kämpft gegen diese neuen Erzieher vorerst durch passiven Widerstand!" Es hat den Anschein, als versuchten die früheren Ka- detten, eS auf eine Gewattprobe ankommen zu lassen. Kommt es dazu, so werden sich die Schüler, die von den M a tz n a h» men der Unterrichtsverwaltung betroffen wer- den, bei jenen früheren Angehörigen des Kadettenkorps be- danken können, die in dieser unverantwortlichen Weise die Zöglinge bis in die letzten Tage hinein aufzuhetzen versuchten. Wie diese Machtprobe ausfällt, kann natürlich nicht zwei- selhaft sein. Wenn sich die Schüler, die als Empfänger staat- licher Unterstützung in die Anstatt aufgenommen sind, ein- bilden, dem Staate Vorschriften machen zu können, so werden sie und leider auch ihre Eltern die Erfahrung machen. daß sie auf dem Holzwege sind. Es wird rücksichtslos durchgegriffen und gegebenenfalls die ganze Anstalt von den frühereu Kadetten gesäubert werden, die dann in keiner andc- rcn preußischen Lehranstalt mehr ausgenommen werden. Allen Unbefugten ist die Anstalt von heute ab g e. sperrt. Zuwiderhandlungen werden wessen Haus- fricdensbruchs verfolgt." Keine Strafverfolgung Erzbergers. Oberstaatsanwalt Krause teilt wir: Die Nachricht, es schwebe i,, der Angelegenheit der Erzbergerschcn Sien er» erklärungen ein Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwalt- fchaft I Berlin und es seien in diesem kürzlich Zeugen ternomnrm worden, ist irrig. Bei der Staatsanwaltschaft I hat ein Ver, fahren überhaupt nicht geschwebt. Die örtlich zuständige Staats- anwawschaft III Berlin hat in der Angelegenheit zwar wiederholt mit dem Leiter de? Finanzaintz Eharlotu-nburg Erörtern n« gen gepflogen. Zur Einleitung einer Uniersuchmig ist eS aber > n i ch t gekommen. Denn die Staatsanwaltschaft darr nach ZZ 300, 301 der Reichsabgabenordnung vom 15. Dezember 1010— abge» sehen von Ausnahmefällen, die hier nicht w Frage kommen— nur dann einschreiten, wenn daö zur Untersuchung und Entscheid dung zuständige Finanzamt die Vorgänge an die zuständiza Staatsanwaltschaft abgibt. Eine solche Aozabe hat bisher nicht stattgefunden. Dr. Otto Jöhlinger. d« bizberige Lest« de» volkswirtschast. lichen Teils der„Dfiitschci, Allg. Ztg", der nicht dem StinneSkvn?' zern dienen well:«, ist als Vortragender Rät in da« neu einzurichtende sincmzpolitische Abteilung im Preußischen Finanz- Ministerium berufen worden. Dr. Otto Jöblinger, der auch Dozent am Orienialischen Seminar der Universität und Studiendirektor der von ihm mitbagründeien Verwaltnngsakademie ist, hat sich durch zahlreiche Publikationen auf volkswirtschaftlichem und finanzwirt- schaftlichem Gebiet einen Namen gemacht. Wie wir hören, ist auch der Redakteur der„D. A. Z." Oskar Müller, gleichzeitig mit dem Schriftleiter Stollberg und dem Dr. Jöhlinger aus dem Redaktionsverband des neuen SlinneS- blatte» ausgeschieden. ganen künstlich i, fixierter Versuchstiere enthalten ist. Dennoch ließ sich aus diesen Materialien kein brauchbarer Impfstoff gewinnen, da da? durch Erhitzen oder durch Ehemikalien abgetötete Fleck- siebergist keine Krankheit, aber aua, tcine Immunisierung mehr hervorruft, da» lebende Krankheitsgift aber wegen seiner Ge- fährlichkeit zu Jmpfzweckcn nicht benutzt werden konnte. Vielleicht wird sich aber nun, nachdem es gelungen zu sei.: scheint, den Fleck» fiebererreger in Reinkultur zu züchten, ein Weg finden lassen, um auch gegen diese heimtückische JnsektioaSkrankheit ein wirksame» Schutzmittel zu gewinnen. Dr. G. W. Ter VcrtriigSbruchfall SchluSnus. Wie jetzt von der Intendanz der StaaiStheater mitgeteilt wird, hat Herr SchluSnuS ihr Er- tlärungen abgegeben, die ihr die Möglichkeit geboten haben, die Auffjebuig der AeriragSbruchserklärung beim Deutschen Bühnen- verein zu beantragen und die gegen SchluSnuS eingeleitete V«r» rragsbruckütlage zurückzuziehen. Mit Beseitigung des Streitfälle» ist die Grundlage für sein weiteres Wirken an der StaatSoper geschaffen. WaS wir begrüßen. Schmetterlinge der Schnecrcgioncn. �Die Mpinisten werden von den Schmslterlingen, die sie in den Schneerag wnen des Hoch- g: birg es anmessen, viel lach anmihnien, pah sie nur zufällig durch Windstöße hinauigelritzben sind. Wie Oberst Vorbrod: nun nach der„Umschau in Wlfsewschaft und Technik", Frankfurt a. M., im Ewtoinologischen verein tn Bern ausgeführt hat, lelben 11 Schmet- terlinigSfamtlten mit zusammen 32 Arten in don Regionen de» ewigen Schnee». Wie rasch die Abnahme der Arten. zahl sein kann, geht daraus bervor, daß im Rhöno�ck zirka 2000 Arten von Schmet» terlingen gezätlt Warden können, dageg n nach einigen Stunden Wanderung. 2000 Metex höher, nur noch zirka 20 verschiedene Arten aitgetrosfcn werden._ TechilUcheS vorleiuugZweien Gross-Berli». Dies au» der Mitte unserer technilck-w:ijenscha!ll!chen Bereine und der Berliner ynduftrle her- vorgeaangene Unternehmen veraniialier Bortragsturse und Uebungen über Belrledennssenichasten. Sletlrolcchnlk. BeleuchiuneStechmt. Mechanik, Matbe- maiit, Baumgemeurlneien, anorganisch« Ldemie. Zunächst finden neue .. Dante Äniicke Vorträge und Ucbungen" statt. Anmel» tunaen in der Geschästssielli NW. 7, Svmmernr. 4a. Verituer Piuscen. Au» dem Lest» des Waisenhaule» Nazareih zu Iiamaringen ist j«»l die I o h a n n e» a r u p p e, holzgeschnitzl und be« matt, für da» Berliner Kaiier-Friedrich'Muienm erworben worden. CM tft eint» de: tief» empfundenen Holzbildw erte de» beut- scheu Niltelalter». Di« Kaufiumme soll 100 000 M. belragen. Der Berliner Tctnibcrt-E'bor gibt heute,•Sanniag, um 4 Uhr, im großen Saale der P h i l h a r in- n i e ein Konzert. Uraniit- Dienstag. Donnerstag, Sonnabend Franz(lloerke:„Der Meinchvnd die Natue"! Sonulaz. Montag. Freitag Ämnia Kolimann:„Früh- ling am Neckar'; Mittwoch Potoni»:„Smiteinmg und Gewinnung der Kohle". Die Schopenhauer>wese>tschaf» hält ihre Aeneraioeriammiung vom 32. bis 2S. Mai in Dresden ab. Eingeleitet wird die Tagung mit einer Gedenkfeier für D e u I i en, den im letzten Jabre verstorbenen Begründe, her Kesellichast. Anmeldungen an Pros. Paul Büttner, Dretden-A., Reit- öahnstr. SS. „Die Wcltljteralur-. die seit Jahren durch die Darbietung ge» iJ'eflCiie« UnleriMungSilofseo(in ZeilichriI lang, weiß, hellfarbig.... O.DU vamen-ßute �latclotfelnesZacken-— � gefleckt m. Bandgaralerg.«Jw.UU Hutform �fS0!1: 39.00 Hutform gal�tue'chi'' 55.00 Paradies-Gesteck 5.25 JvTiJSa&I&L, BERLIN C Spandau er Str. 16 Gegründet 1815 BERLIN C Konigatr. 11-14 Wäsche tzerrenkleiöung T1. J ans Mada- agnemd poiam mit oq /%a Hohlsaum............«)I7.UvJ Leiulleid�?� 28.50 Rockbeinkleid moderne Form..... 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Volksbühne Theater am Bülowplatz. Stg. 3: Oyges und sein Ring. 7U: Direktion Max Reinhardt. Deutaebe. Theater. Stg. 2: D. Büchse der Pandora. TVj uhr; Candida« Montag Tt/t; Dame Kobold. Kamm erspiele. t./. u.;Frfi!ilings Erwachen Montag 7Vj: Sulla. dir. ttchanaplelhann Karlstraße. Sonntag 2>,, Uhr: 0.weiiicneiland(N•AbLC.S.V.) 7: D.welße Heliand(24. A�l A.) Montag 7 Uhr: Dtr»efile Heiland(25. S.A.) Theater 1. d. KöniggrätzerStraße 3 Uht: Erdgeist(M. Orska) V«8: VI« große Katharina. Mit dem Feuer spielen. KomOdlenhaus 3 Uhr:„Sie". VsS U.; Der Herr Minister. (Leonhard Uaskel.) Berliner Theater 3 Uhr; ßummelstudemen. Vj8 Uhr: Der letzte Walzer mit Frltzl Massary usw. Central-Thcater tv.u.: Fräulein Puck. Dentactiea Opernbaas i u»ir: Carmen. Morgen 3>/>: Die Walküre. Die Tribüne 7v( u.: Franziska. Frledr.-Wllhelm«t.Th. 2.�erBatinacliErSr.Durehl. Kleinen Theater. Stg. Nrn. 3: Jetteben Qebert tv. uhr. Der Snob mit Albert Bassermann. Kl. ScbaaNplelhauH. Nr: Die PlarrhaDskomäille. Komische Oper uhr. Eine BaUnacht linstaplelbans Arnold Rleck in Nr Zwangseiniiüartieriing. Metropol-Th«' ater. N Im weißen Röss'l Meues Operettenhans Tt/.u.iDieDanie vom Zirkus Kenen Tolkstheater 7>/,: Die Brüder Karamasow Morg 71/i: Hoffnung auf Segen Nehlller-Theat. Charl. Stg. 3 U; Wie es euch gefüllt. tviu.: Die verlorene Toctiter Morg.7Vj: Die Rabenstslnerin. Thalia-Theater uKr: Amor auf Reisen Th.nm Kollendorfplatm Z>/, Uhr; Das Olückmldel. N Eine Raebt Im Paradies. Theater den Westens lN Max Palienberg m Fanülie Schimek. Theater i. d. Alt. Jakobstr. (früher Eden-Theater), NDleversehwoniPaDlIne. Wallner-Theater MsuJavallerla n. Bajazzo Wnlballa- Theater. BVi Uhr; Das Cesctz. 7»/, Uhr: Unsere Magdalenen. Trianon-Theater. Bahnhof Prledrlchstraße Heute 4 Uhr. kleine Preise: Berrnchaftllcher Diener genacht. TasllCh Vj» Uhr: Htyrrha Lessing-Tlieater. 3 Uhr: Der rote Hahn. Donnerstag 3; Der rote Hahn. Sonntag bis Donneistag; NFran Warrens Gewerbe. Freitag 7: Peer Cynt. Sonnabend bis Montag 7«/«: Frau Warrena Gewerbe. Denlsehes Kllnstler-Tbealer Heute u Donnerst.3: Dies Irae. A7?h uhdr:ch Menagerle (Adalbert, Ofltz. Haack.) Residenz-Theater. Stadtbahn jannowltzbrücke. Heute 4 Uhr, kleine Preise; Der gute Ruf. Täglich V,8 Uhr: Die RascIMs Theater in der �lten3akobstra|!8 (bisher Eden-Theater) Dir.: Dr. Martin Zickel. L Täglich 7', Uhr:- ie oerschmun- dene pauline. Schwank in 3 Akten von Willi Woiff u.Mart. Zickel mit Maxi Ackers, Fritz Beckmann, Lotte Uewis, Ott) Dietze, Hanns Fischer, Fritz Friedrich, Julius Oelsendürfer, Rob. Klupp, Grete Lundt, Ida Perry, Eugen Rex, Henny Steinmann, Hans TIIIo. Preise der Plätze: 2.—, 3-, 6.—, 7.SO usw. Rose-Theater. Stg. 3 U: Staatsanw. Alexander. 7»/s Uhr: Am Ende der Welt. Theater am KottbuaerTor Tel.: Moritzplatz 14 814. Jeden Abend 7V, Uhr: SUte-Sänger. Horsi, Ruselli, R.Schrader.Seidel, Schubert, Riess Rathke, B.Waiden, Eugen Becker a.Gast Sonnt, nehm. 3 U. ermäßigte Preise. » Blüthgen* Konzert t: Beginn 7.10 Uhr. Vorverk. II— IV, u«—6 Uhr. APOLLO Theator | Direkt. James Klein] mal 1020 | Allabendlich T'�U.; 1 Gastspiel Blanvalet I listlsch-phantastlsch. I „Der Vcnusberg" Ort Tänzer □U Tänzerinnen 4 Franklin |ggold.JDngIraaeD| Bonhair-Truppe ! u.«eitere Attraktion.] Erhöhte Preise. Sonntag, bm 6 Mai, und Sonnst. 13. Mai(Himmelfahrt) nachm. 2V, Uhr: Schauspielhaus: Maria Stuart Deutsches Opernhaus: Martha. Nachm. Z Uhr: Bolksbiihne; Syges itfeht Ring. Lesswa-Tdeater: Der rote Hahn. Rlinsiier-Theater: Dies irae. Echiller-Th. Charlottenburg: Wie es eud, gefällt Friebr..Wtlhe>mst Th.: Diezärt- lichen Verwandten. Neues Voilstheater: Hoffnung auf Segen. Volksbühne, wochentags abends vom 10. bis 15. Mal: Gyges und sein Rwg. Der Liedeotrmii. Aäthchen von Heilbronn. CircusSusch Stg. 2 Vorst 3>/j n. T1/, l). Nachm. ein ctg. Kind frei. in beiden Vorstellungen: < Sealtiel f ♦ der Clou des Progr.* usw. usw. Z. Schi. d. cr.ZI r k.-Pantom. .der Wilddieb* Vnrverk u ab 5 Ubr Unter d. Linden 22/23 Dir. M. S o 1 1 m a n Die Spannendes Schauspiel In 4 Akten. Opfer des Fluchs. Großes Filmdrama In 4 Akten. Hauptrolle; Magda Sonja. «.<0. Casino-Theater Lothringerstr.37. Tägl.»/48U.: Ken 1 Neu I Der Sensations-Schla er Önhel Cohn VolksstUck in 3 Aufzügen. Sonntag JV» Uhr: Moritz. #FoIiesCaprice� Eck. Friedrich- u. Unlenstraße - Täglich V/,-.— Die abgetretene Frau Zwangseinquartierung. Ob dieser Xowack! mit Ferdinand Grünecher in den Hauptrollen. üRRftty � fwßARFn# * BtHRtnst. ■ri Allabendlich 7 Uhr:-— Bolgaroff-Truppe Grete Ruß Karl Edler Lore Meißner Fritz Brand Rosl Dehny Hans Eiliot Harry Alllster 2 Lanzigs. Am Flügel: E. Hentschel kapelle Mundi Neumann. Braunes Diele Alexanderstrafle 5S. Direkt.; Karl Heinzius. Herta Löwe Wolt-Schnte Friedr. Saal- Lotte Danner. Andro Seckt Gerda Gerdina. Jesy Deila. Am Flügel; HansSagawe «ngiiiixxxii s ehanbühne:: findenpark Schöneberg Hauptstr.13, E.Vorbergslr. Ab Sonntag, d. 9. Mai, täglich: PSnür.-M'Ds 'beater,?arietfi, Konzert 12 Attraktionen 12 Anfang des Konzerts; Sonntag* nachm. 4 Uhr Wochentags abds. 4 Uhr Anfang der Vorstellung; Sonntags abds.'/(t Uhr Wochentags abds. 7 Uhr. Adi-Haus Taubenstr. 84— Ztr.l(M2 Marga Rosen Peter Manu Toni v. Bukovlcs Duett Mnck Baebmann Harrielt Imme Tom Black Kart Steininger Julius Josepnl Gre u.Karl Heinz Ferraan Adl Llebans Melsterquan Adolf Lleban fL Weine, ff. Küche Mocca, Tee, Schokolade _ KW Anlang 7 Uh* Winter Qarten Heute 2 Vorstellungen Ä Sse J Tüülir Kind d. Hälfte! Varletö-Mplelplan Rauchen gestattet I tVMjj Dncieti>«afi Mumm Oranienfieafse 53-54 Gastspiel Petermann D fiolgaroils, 2 Bogos und das großs Varietö« Programm W: T-nf Tee I ReiehstmlL-Tlieater Heute nachm. 3 und abends 7 Uhr; Stettiner Sänger. Nachmittags szmShlgtePreil, Potsdamer Str. 38 Tarmstr. 12 Eva May im Drama: Im Wirbel des Lebens, Und; Benny Porten Emil Jannings In dem glänz Lustspiel Kohlhletel« TBchter. Ab 14. Mai KeiM-porten-Mus ha Ufa-Theater KurfUrstendamm 26 i i |£ l.iclaä�i>iele auenlxienP�l�s Sas große Wi sseh dem g eiehnsmlgsa Borna n Ton Felix Phllippl Hzbd trol I en Imdnti' Tüsponnsim/ DieAelmam' Mrj Frlsda EHcbod/Htriarele ScMn Regle; Hnnna Hennlnp Woehaatags: 7 and 8-j. uhr/ Sonntags: 4 Uhr Vorverkauf II via I Uhr Bevorzugte ©oftfttttten Berlins find die Tonndorf-Betriebe Ed. Arno Tonndorf, Wev'Mllvmgt Unter den Linden 44 u. ffrtsdrichstrahe 87 Vornehmes Wein- und Sierdttßourant (Bepflegte echte Biere Speziaiitc Pilsner Urqnell SeseUschasiszimmer 'itag-u-Abendmustk Sehenswerter Sommer Arrangeur: Blumenschmidt, Toandorf r den Linden i es Unter den Linken 54 Kaffee- Diel«- Bar Abend« Wein-Restaurant Nächst■ u. Abd.-Ronzerte 5io«ell.Uichmann,Wagner Sigene Wiener BSSkrei! Aoffee-Zubereitung nach Rarisbader Art arte» erlin. Allselttg gerühmte Verpflegung. Mozartsaal am Nollcndorfplats U.T Aloxsaderpiata U.T Welnbergsweg 14 „Der Weg derQrcle Lessen" Sohansplel In 4 Akten mit Lotte Neumann_ Kammepllohtaplala am Potsdamer Platz Die BrOder Karamasoff nach dem Boman Ton Oostojewakl Regie: Carl Fpoellch U.T KupfUrstendamm 28 U.T Nollandorfplata 4 Die Söhne des Oralen Dosey Albart und Elsa Basaarmaan _ und Gertrud Wslokar U.T Friedrlebstrasse icO Das einsame Wrack Sensatleat. Film In 6 Aktes Loo Holl/Harry Lladtke Sagla: Heins Kerl Heliand U.T 6oh4neberR, Hangen. Indische Rache 5 abantooerllob« Akte von R. Liebmann and Georg Jacoby. Edith Moller/ Harry Lledtke Oaar8 Aloxandar y Joser Petorhnsiaa Regie: Georg Jaeoby U.T Hatenbeld* ue dal e ss alte Manschen Hagpldarebllar; Dorsoh/ Konstantin/ Griinlng Kaiser- Tlt*/ Kartmann/ Cloge'mann Wochentag« ab 7 Uhr/ Soant�r Beglän d Übr PhUbarmonle. Mittwoch, 12. Mal, V/t Uhr: Gustav Mahler: VI.(tragische) Sinfonie Dir.: Klaus Pringsheim mit dem Pbilbarmonlscben Orchester. Karten: 15—3 M. und Steuer bei Bote& Bock, Werlheim, Abendkasse,. Blättanersaal. Freitag, 14. Mai, abds. 7V] Uhr: Sinfonie-Konzert m.d. Bifitbner-Orcbester von AdaSdlWSltzkOpff-SaizmaniKKiavier) : Psiu ScbeiDpfiog. , 3 AL bei Bote& Bock, A. Wi Dirigent Kart 12, 10, 8, 5, und Abendkasse. Verthelm . OP6R6TT&N-UND. * FILM-TH6AT&R Direktion: Julius Felge, Eröffnung 11. Mai. Wochentags 7 U.— Sonntags 4Vi u.(?/,: Nur Film. Menschen. Filmschauspiel in 5 Akten, verfaßt und Inszeniert von Martin Berger. Hauptdarsteller: Grete Ly, Ilka QrQning, Engen Klöplcr, Alex. Eckert. Wochentags 8>/«— Sonntags 8>/, Bühne u. Füm. Im Film: Auf der Bühne: Menschen Im Tunnel mit llka Grünlng, Grete Ly, Max GüistorH, Emil Rameau, Berthold Reissig. Vorverkauf 11—1 Uhr an der Theaterkasse und an allen Theaterkassen von A. Wertheim. -o- SCHONEBERG*— MAUPT&TRA&SE 30-27. ßailhatts Max u. 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BildungSsekretariat(H o r l i tz). Sekretariat für Kommunalpolitik(Ritter). ihr Mund ist übrigens operiert und zusammengenäht worden.„Nun ade." sagte ich zu ih". „du sollst nicht mehr lange hierbleiben, mein Wort daraus". Dann ging ich zum Direktor, daS hätte nur gefehlt, daß er mich nicht asigenommen hätte..Sie haben eine>Frau hier, die hinaus und wieder heimgehört." sagte ich, ,Llnger Sellanraa".„Inger?" versetzte er.„Ja, sie ist ein guter Mensch, ich würde sie gerne.zwanzig Jahre hier behalten." sagte er.—„Davon kann keine Rede sein," sagte ich,„si: ist schon zu lange hier gewesen."—„Zu lange?" sagte er. „Kennen Sie den Fall?"— ,$a, ich kenne den Fall von Grund aus, ich bin ihr Schultheiß gewesen.—„Bitte. setz°n Sie sich," sagte er da.— Das hätte auch gerade noch gefehtt' —„Ja, wir sorgen so gut wie möglich für Inger." sagte der Direktor,„und auch für ihr kleines Mädchen, jawohl. So. die Frau ist also aus Ihrer Gegend? Wir haben ihr zu einer eigenen Nähmaschine verbolsen, sie hat ihr Gesellen»' stück in der-Werkstatt gemacht, und wir haben sie in Verschiedenem unterrickitet. sie hat ordentlich Weben, ordentlich Nähen, Färben und Schneidern gelernt. Und Sie sagen. sie sei schon zu lange hier gewesen?"— Ich wußte wohl, was ich zu antworten hatte, aber ich wollte damit noch etwas warten, und so sagte ich: ,Ja, der Fall ist schlecht geführt worden und muß wieder aufgenommen werden, jetzt irach der Revision des Strafgesetzes würde sie vielleicht ganz freigr» sprachen werden. Es ist ihr ein Hase zugeschickt worden, als sie schwanger war."—„Ein Hase?" fragte der Direktor.— „Ein Hase," sagte ich.„Und das Kind bekam eine Hasenscharte."— Der Direktor lächelte. So also. Ihrer Mei» nung nach ist also aus diesen Punkt nicht genug Rücksicht genommen worden?"—„Nein," antwortete ich,„dies*1 Punkt wurde gar nicht berührt."—„Nun. das ist wohl auch nicht so gefährlich."—„Für sie war es gefährlich genug."— ..Meinen Sie, em Hase könne Wundertaten perrichten?"— Ich erwiderte:„Wie weit ein Hase Wundertaten verrichten kann oder nicht, damit will ich Sie nickt unterhalten. Herr Direktor. Die Frage ist die, welche Wirkung der Anblick eines.Hasen unter gewissen �Umständen auf eine Frau, die eine Hasenscharte hat, haben kann!"— Der Direktor überlegte eine Weile, dann sagte er: ,%a. ja, aber hier in der Anstalt haben wir die Verurteilten ja nur aufzunehmen, wir revidieren das Urteil nicht. Nach dem Urteil ist Inger nicht zu lange hier gewesen." (Lortf. folgt.) / mit eigenem Haushalt und Untcrhaltuna von Familien- angehörigon erhalten danach 10-0 0 M., die Sebigen 75 0 M. Mit Rücksicht auf die neuen Besoldungsgesetze:m Reich und Staat sollet nun in allen Groß-- Berliner Gemeinden entsprechende Acnderungen der Gehälter und Teuerungszulagen für alle Be- «mten und Angestellten erfolgen. Aur RvichStagswalll. Wegen der Einreichung von Kreis- unö Reichswadl vorschlagen ergehen besondere Aufforderungen ebe iso zur E i n r e i ch u n g von E r k l ä r u n« gen über die Verbindung von KreiSwahlvor« schlagen. Eingetragene Wähler, welche an der Ausübung ihres Wahlrechts an ihrem Wohnorte beh'ndcrt sind, erhalten auf be- grürdeteii Antrag einen Wahlschein, nach dem/ sie in der Wählerliste ihres WahlortcS gestrichen worden sind, und können dann unter Abgabe des Wahlscheins in einem beliebigen Wahl- bezirk ohne Eintragung in die Wählerliste oder Wahslartei ihre Stimme abgeben Für Berlin sind derartige Anträge an daZ Wahlbureau de? Rfagch'trats, Berlin C. 2, Stralauer straße 44/45, zu richten, dessen Vorsteher Oberstadtsckretär Busse jede gewünschte Auskuift erteilt. ttnbefngte Werbungen. Die P P. N. erfahren an zuständiger Stelle, daß bei den Zentralbehörden i miner noch Meldungen von heimlichen Werbungen für Freikorps und außerhalb der Reichswehr stehende Verbände einlaufen. Deshalb wird er- neut darauf hiigewiescn, daß dies« Meldungen zweckmäßig sofort den zuständigen Polizeibehörden zugeleitet werden mögen, damit diese unmittelbar eingreifen könne?. Freireligiöse Gemeinde. Unentgeltlicher Unterricht in Reli« gionSgeschichte u-td Lebens künde wird in folgenden Schulen erteilt: Ofener Dir, 131. Dienstag und Freitag von 2— 4 Uhr. Pankstraße 15. Montag und Dienstag von 4— 6 Uhr. Tegeler Str. 18. Montag und Dienstag von 2— 4 Uhr. Levetzowstr. 26. Montag und DsnierStag von 3—5 Uhr. Jbsenstr. 49, Gem.-Schule. DienS- , tag von 8—5 Uhr. Naugarder Str., 39k, Gem.-Schule. Sonn- abend von 3— 5 Uhr. Weißenburger Str. 4o. Donnerstag vor 2sH— Uhr. Frantfurrer Allee 271. Montag und Dienstag von 3—5 Uhr. Koppenstr. 84. Freitag von 3— 5 Uhr. Reiche rberger Straße 44/45. Montag, Mittwoch und Donnerstag von 3— 6 Uhr. PallaSstr. 15. Dienstag von 5—6 Uhr. Riederschön-ewerde. Berliner Straße. Donnerstag von 3— 6 Uhr. döpenick. Wilhelmstraße. Mittwoch von 3— 6 Uhr. Tempelhof, Frrcdrich-Wilhelm- Straße. Mittwoch von 3— 5 Uhr. Petershagen. Dienstag von 3— 6 Uhr. NowaweS. Mittwoch und Sornabend von 2— 4 Uhr. Staaken, Elartenstadtschule. Außer Donnerstag an allen Wochentagen vormittags. � Die Fahrpreisermäßigung für Siedler und Lauvenkolonisten pnrdauf den einzelnen Strecken nach folgenden weitestgelegenen Stationen gewährt: Richtung Oranienburg: Germendort, Nassenheide lNord- bahn), Richtung Bernau: Melchow. Richtung Werneuchen: Leuen- berg, Richtung Strausberg: Rehtelde(Dstbobn), Richtung Königswusterhausen: Friedeisdorf(Kr. BecSkow), Groß-Bestcn, Richtung Zossen: Nenhof(Kr. Teltow). Sperenberg, Richtung Groß-Lichter- selde-Ost: Tcebin, Richtung Wannsee: Beelitz-Heilstätten, Richtung Wildparl: Lienowitz, Sotzkorn, Richtung: Wustermark, Groß-Behnitz, Eatzkorn und Bredow, Richtung� Nauen: Berger Damm, Börnicke, Bredow. Richtung Tegel: Klemmen. Nach allen zwischen den Vorortgemcinden und den vorgenannten Orten gelegenen Stationen wird von und nach Berlin die Fahrpreisermäßigung sür die Siedler. Laubenkolonisten und deren Angehörige gewährt. virterhaltuugZtänze. Derartiges ist im Verlauf de? letzten Lahres immer mehr in den Konzertsälen aufgegangen. Es reicht nicht an vertiefte Kur st, aber eS ist bunt, röill belustigen und hat sei« williges Publikum. Für die Tanzbühnen hat eine Art Blumen thalzeit begonnen. Die beiden Schwestern Wint.er, die im Blüihnersaal einen zweiten Abend boten, passen ihr.e Spiele von vornhersi, deren Zwecken ein. Sie sind Neulinge, stammen au» Berliner Luft und können sich farbigsten Aufwand gönnen. In ihren Tänzen ergeht sich ersichtlich gymnastische Begabung, in sebnigsester Kraft bei Ellh. geschmeidiger bei der schlanker Gerte Winter, bei der sich eine Neigung zum Grotesken andeutet. Ein Vcrinnerlichen ist nicht im Spiel; nur da? Auge cinpfärgt. ES icheiwi. daß die Tänzerinnen in Scherzfzenen.:i Feld haben, auf dem sie sich gebe froh wohlfühlen. Im Apollo-Theater bringt allabendlich der ehemalige Hof- und Ballettmeister Herr George B l a n v a l e t, der Schöpser des Ballettfragments„Der Benusberg", eir naturalistisch-ph antasti ich eS Ballett zur Aufführung, das im Apollo-Theater zum ersten Male der Oeffentlichkeit offenbart wird. Dieses aus nur ausgewählten Damen uid Herren zusammengesetzt« Ballett ist eine Darbietung von höchster künstlerischer Vollendung. Außerdem bietet das reichliche Spezialltätenprogramm einen genußreichen Abend Erwählen möchten wir Fräulein Feo Feodora,(Zigeunerin), welch« durch ihre lieblichen Zigenrerlieder reichlichen Beifall erntete. Am Draht- seil produzierten sich die zwei CloveriatS, als fidele Nachtschwärmer die fünf Bonhoirs. Henry de Bry'S„3 goldene Jungfrauen' leisten in ihren künstlerischen Darbietungen Hervor- ragendes, 4 Franklins, Meister des Trampolin, 2 F l a c o r i S, Lustakt. und die zwei Bradnas als Phänomenal-Eqnilibristen brachten daS Publikum in atm»los« Spa rnung. Den Schluß bildete Georg, der fallende Mensch, der durch seinen urwüchsigen Humor die Zuschauer zum Lachen, brachte. DaS 3. Avlkksiufvllickonzert, daS vom Magistrat Neukölln der« anstaltet wurde, hatte autschtietzlich Wagner auf sein Programm gesetzt. Der große, 4009 Personen fassende Saal der Neuen Welt war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das verstärkte Blütbner- Orchester wurde von C. Andrä tückilig dirigiert und die Sänger Melanie Kurt, Karl Ärmster und Walter K i r ch h o f f von der Slaatsoper leisteten Vorzügliches. Besonderen Beifall tand das Duett aus der.Waltüre' mir Frau Kurt und Walter Kirchhoff. An der Boltölwchsdiule Groß Berlin beginnt Dienstag, 7 Uhr abends, folgende Vortragsreihe: Pros. Dr. Miethe. Wesen und Wege der Farbenpbotogrophie. Techn. Hochschule, Charlottenburg, Berliner Straße 172. Chcmlegeb. Karten an den bekannten VerlausssteLcn und an der Abendkasse. Zur Heachtung! Infolge der bedeutend gestiegenen Portosätze sind wir nicht mehr iu der Lage, unverlangte Manuskripte zurückzusenden. Grünrwald-Schmorgeuborf. Frauenvcrsammlung. Dienstag, den 11. Mai, große öffentliche Frauen» und SaUSange- stellten-Berfammlung im Grunewald-Kasino, Hubertus- bader Str. 7/9. Frau Dr. Wegscheider. die bcka rnte Abgeordnete der Nationalversammlung, wird einen Bortrag halten über daZ Thema:„Was erwartet die Republik von den Frauen?' Frauen aller Stände und Berufe sind dazu ein- geladen._ Grok-Berliner Lebensmittel. Brotkarten ittchwort: Norde«. In dieser Woche gelangen zur Verteilung in: Berti». AuSl. srisches Schweinefleisch. Die Oll-Kartsn werden vom 9. ab mit'l4 Liter Vollmilch beiiesert. Infolge des Binnenschijscrstreiks ist eS nicht möglich, 4 Pfund Kartoffeln restlos znr AuSIicscrung zu bringen. Die Wülligleit der Abi�intte 13» bis ck wird daher um eine Woche ver- längert. Ab Montag können diejenigen, welche bisher Petroleum zur Be- Icuchwng von Wohnungen erhalten haben, Petroleum- bzw. Kerzcnmarkcn aus der zuständigen Bi otkommisswn in Empfang nebmen. Für die am 10. Mai beginnende Fleischkartenperiode können die Flcischlarlcn vom 10. bis 12. bei den zuständigen Brotkommissioncn gegen Bezugscheine aus Teig- waren oder Gerstensabrtkate iu dopdelter Höhc'der Fleisch- ratio» umgetauscht werden. Wer die Anmeldung versäumt Hai. kann den Umtausch ebenfalls an den genannten Tagen von 8 bis 1 Uhr im Bureau der Fleischoersorgung. Neue Friedrichslr. t, Zimmer 7, bewirken. Schöneberg. Voranmeldung bis Dienstag für 125©ramm Teig waren(17), 125 Gramm Haferflocken(18). ein Paket Penner» Haferkatao (12). Ausgegeben werden; Für ausfallende Kartoffeln ohne Voranmeldung 300 Gramm auSIändilche Bohnen(20«), 125 Gramm Haferflocken(lös, 125 Gramm Gerstenfabrlkate(IS), ein Päckchen Penne, S Rote Grütze und zwei Päckchen PenncrS Saucenpuwer(S>. ein Päckchen PenncrS Rote Grütze ,S). Forletzuno de» VertanfS von 250 Gramm weißen Bohnen(3), 250 Gramm inländische Erbsen(4)., Wilmersdorf. 300 Gramm Hüllensrücht«(20« Kqrtossellarte). 250 Gramm Marmelade(20), 125 Gramm Hascrflocken(21). Für Jugendliche 200 Gramm Haferflocken(49). Für Kinder 1 Pid. ausl. Weizengrieß (51 B 1, BII, C I, C II). Voranineidung für 250 Gramm weiße Bohnen (25). Für Kriegsbeschädigte von 30 Broz. Erwerbsunsäbigkeit und darüber 4 Psd. Nährmittel nach Auswahl. Für werdende Mütter 3 Pfd. Nähr- mittel, davon 1 Pfd. Zwieback oder KeckS, 50 bis 100 Gramm Trocken- ganzci. 1 Dose Malzertrakt. 3 Dosen Kondenzenilch.(Nur im vierten bis ein'chl sechsten Monat.) Für stillende Mütter 2 Psd. RSbrmittel. 50 bi-s 200 Gramm Trockenganzei, 1 Dose Malzextrakt. Die AuSgahe der von uns bewilligten Vollmilchkerten für Juni 1920 erfolgt durch untere Abteilung sür Krankenernährung, Badensche Str. 43/44: Buchstabe.4—? Montag, G— K Dienstag. L— P Mittwoch. Q— S Freitag. T— Z Sonnabend. Sieglitz. Anmeldung von 250 Gramm Weizenkücheiimchl, 500 Gramm weiße Bohnen, 1 Dole Trockenmilch für Personen über 75 Jahr«. Ver- teilung von: 250c Gramm Marmelade, 125 Graupen, 125 Gramm Teig- waren. 250 Gramm Peluschken. Neukölln. 3 Psd. Kartoffeln und als Ersatz 400 Gramm Hülsen- früchtc ab Donnerstag. Tempelhof. 250 Gramm Hüffenfrtichte(20«— x). 125 Gramm Mail- grieß(21 V t£5 Gramm Teigwaren(22). An Kinder im 1. und 9. Lebensjahr: 500 Gramm Grieß, 375 Gramm Haferflocken, 1 Paket Keks. Ausgabe erlolgt gegen Borlegung und Lochung der Kindern ollmllchkarten AI und All. Anmeldung: Für Jugendliche 200 Gramm Teigwaren(49J). 250 Gramm Marmelade(19), 250 Gramm Marmelade(20). AIS ßv'atz für die in letzter Zeit stattgesundenen Milchkürzungen wird an Kinder vom 3—6. Lebensjahre außer den allmonatlich zustehenden Nährmitteln je 1 Pfund ausl. Weizengrieß verabfolgt. Die Ausgabe erfolgt gegen Vor- leguna und Lockung des Mittel- bzw. Kopsstückes der Kinderoollmilchkarten BII, 01 und cri.' Bri«. 250 Gramm Weizentüchenmcbl(24). 250 Gramm Gerstcnmcbl (24). 259 Gramm Weizengrieß(25) Für Kriegsbeschädigte 1 Pfd. Weizen- grieß(7). Für werdend« Mütter 250 Gramm Weizengrieß. 150 Gramm Schmalz, 250 Gramm Speisesyrup. Für Kinder'/< Pfund Keks, 1 Biund Weizengrieß. Milchkarte B und O I und II'/. Pfund Stet», 1 Pfund Weizengrieß. 1 Pfund Reis, 1 Pfund Maisflocken, 1 Dose Malzextrakt.'/, Psd. Milchsüßspeis«. 1 Psd kleine weiße Bohnen(22). Pfd. Kunsthonig(21). Zwei Büchten Würstchen(49, 51. 53 u. 56). 4 Pfd. Kartoffeln, 800 Gramm Brot(2Ce u. d). 1 Psd. Kartoffelscheiben(20oi, Lichtenberg. Voranmeldung bis 12. 126 Gramm Haserflocken(22), 225 Gramm Bohnen(25). Ohne Boranmeldung 250 Gramm Mannelade (19). 300 Gramm aull. Hülfmstflchte als Ersatz für Kartoffeln.— Aus klrlauberkarte 100 Gramm Nährmittel und 250 Gramm Marmelade.— LebenSmilielverteilung anläßlich deS PfingstfesteS: Gegen Voranmeldung bis llllontag, 10. Mai, Abschnilt 475 J. G. 2 Stück Lebkuchen; Abichnil, 475 K I Rtegel Schololade; Slbschnitt 476 K V« Psd. BonbonS; Abschnitt 476 G 100 Gramm Kakaopulver: Abschnitt 475 8 2 Päckchen Keks. Ver- kauf oorauSüch stich ab Montag. 17. Mai. FriedrichSfclde. 250 Gramm Haserflocken(18). 125 Gramm Grieß« (7). 250 Gramm Backobst(Z). 250 Gramm Marmelade(20). Bankow. Für Jugendliche 200 Gramm Haferflocken(49). Tegel. 250 Gramm Küchciimchl(24). 250 Gramm weiße Bohnen (25). Für Kinder 500 Gramm Kindergerslenmehl und 500 Gramm Haser- flocken(14). � Hermsdorf. 125 Gramm Gerstenflocken(1). Hroß-Serlmer partewachrichten. Heute, S. Mai: 9__ 12. Zlbi. Die Ge: olünnen geben zum Frauentag nach der Schul- aula Treptow. Ti effpunlt 2 Uhr bei Geißler, Skaiitzerftr. 59. LK. Zldt. Tie Frauen treffen sich zum allgemeinen Frauentag um >/,1Z Ubr aus dem Schulbol, Schönhauser Allee 166«. Mariendorf. Vormittags 10 Ubr Aula des Gymnasiums Kaiser- straße: Frauentag für Maricndors- Südende- Lankwitz« Temvelboi» Marienteide. Gesangs Vorträge, Prolog, Vortrag: Aus in den WahIIampj. Res.: Genossin Hehniann. Morgen» 10. Mai: 10. Slbt. 7 Mr bei Wolff, Forster Str. 44: F-mMonärfitzunq. 20. Abt. 7 Ubr Sitzung der Funktionäre und Betriebsvertrauens- leute bei Bebrcndt. Liebigstr. 24. 2K. Ave. Tl, Ubr bei Altmann, Rykestr.2: Sitzung der FunMonäre, BetriebSverirauenSleute, Wablheiter und Wahlhelterimien. 31. Abt. 7 Ubr Funktionäre und BeiriebsverlrauenSleute bei Gold- schmidt. Siolpische Ste. 36. Sehr wichtige Tagesordnung. 37. Abt. 7>/, Ubr bei G. BgaeS. Lehrter Straße 18/19: Sitzung sämtlicher BezirkSiührer und BetriebSvertrauenSleute. 48. Abt. 71/, Ubr Sitzung der Bezirlssührcr und BetriebSoertrauens- leuie bei Grunewald, Kameruner Str. 15. Mruvve Osten:(15. bis 18.?lbt.) 7 Uhr Versammlung der Eltern- beträte. Referent: Genoffc Hennicke. Arbetisgemeinschaft Südost. N.— 14. Abt. TV, Uhr im Kewerl« schaftSbaus. Engeluser 15: Oeficntliche Wühlerversammlung. Wcrbeauösckiutz für Post«. Telcgravbic. 7V, Uhr wichtige Der- trauenSmännerversammIung im Jugendbeim Lindenstr. 3. Zlchtung. Polizeibeamte k Die sür beute angesetzte öffentliche Ver- sammlung fällt au?. Dafür Donnerstag, den 20. Mai. 5 Uhr. im Krieger- vcreinShauS: Versammlung aller Bolizeibeamien Groß-BerlinS. Eharlottenburg. 7 Ubr im VottShauS, Rosinenstr. 4: Sitzung sämt- sicher Funktionäre. Die Wählerlisten liegen vom 9.— 16. Mai aus. Anmeldungen zur Einsichtnahme im Sekretariat sowie in den Gruppenlokalen. Die Kruppen, ablabende finden der öffentlichen Versammlungen wegen am 11. und 14. Mai statt. Lichterfelde. Frauenabend 7 Uhr Schulaula Ringstraße. Referent: Gen. Dr. WygodzinSki,.Frauenkrankheiten". Neukölln. 7 Ubr Funktionärsitzung in der Anla deS RealgvmnafiumS Kaiser-Friedrich- Straße. Sämtliche Funktionäre müffen erscheinen. Lichtenberg. 7 Uhr bei Kurkowssi. Psarrstr. 74: Konserenz der Parteifunktionäre und Betriebsvertrauensleute. MitglledSbuch und grüne Karte mitbringen. Rieberschönbauken. Tl, Uhr im Restaurant Schloß Schönhausm, LindeNstrazc: Oeffemliche Wählcrversamnklunz. �ugenüveranstaltungen.' Heute: Zentral fügend heim, Lindenstr. 3. 4 Ubr UnterhaltungSabend.— Bernau. Gemeinsames Spiel im Walde.— Echarlottcnbura, Rosinen- straße 4(VolkshauS). 7 Uhr UnterhaltungSabend mit besonderem Pro- gramm.— Grkner. Nachmittag« ZluSflug.— F/riedrichöhagen. Spa- ziergang nach Neu-Helg»land. Treffpunkt 2 Ubr an der Kirche.— Gesundbrunnen. Besuch des Bergwei kSmuleum». Treffpunkt V,t0 Uhr Bad-, Ecke Hochstraße.— HerinSdorf. Roonstraße, Turnhallengeväuoe, Mitglieder- ocrfanimlunq.— KaulSdorf. Spiele im Freien.— Lichtenberg. Park- aue 10. 4 Ubr Spiel- und UnterhaltungSabend.— MahlSdorf, Ge- meindcschule. Dalderseestratze. 4 Ubr Untcrbaltungsabeud.— Moabit. Besuch des Botanischen Gartens. Treffvuntt Vzl Uhr Strom-, Ecke Turm- straße.— Reinickendorf-Oft. 4 Ubr Turnen in der 4. Gemeindeschule.— Tcmpclliof, Lyzeum(Kinderhort)(Äermaniaitr. 6/7. UnterhaltungSabend. — Weddinq. Besuch de« Botanischen Garten«. Trefivuult ß',1 Uhr Nor- maluhr, Ncitelbeckplatz._ Vorträge, vereine und Versammlungen. Volks fürsörge! DienStag, 7 Uhr, Sitzung aller Mitarbeiter, Ge- werkfchastShauS, Engeluser 15, Saal 1.— Rctchsbund der Kriegsdeicha- digic». Sektion Hinrerbliebene. Bezirk Südost. BezirtSoerlamm- luna Montag, 8 Uhr. SchubmacherS Festsäle. Stalitzer Straße 126.— Arbeiler-Iamaritcr-Kolonne« Grosi-Berlin. Dienstag ab 3 Ubr sieben alle Kolonnen in Alarm. B. K. sorgen sür Tragen, Fadsten usw. und übernebmen Unfallstationen im Lustgarten. Alle Samariter meiden (ich bei ihren B. K. F.— Verband hcimatstrener Oberfchlefier. Ortsgruppe Zentrum. Moniag, 8 Ubr, in den Festsälen Hackescher Hof. Berlin. Roscnthalcr Straf:« 40/4>. Mitgliederversammlung.— Berliner Verein für Schulgesuudbeitsvflege. DienStag. V-Ü Ubr. im Zeiiteal- inftitut für Erziehung und Unlerrichl, Potsdamer Gnäße 120: Hauptver- sammlung._ I. S. örlefkasten üer Redaktion. Schriftliche Zlnötnnft wird nicht erteilt. K0. Nein.— ZSetteranssichtcn für daS mittlere Norddeutschland bi» Montag mittag. Zunächst vielsach heiter und etwas wärmer, später bewölkt und Regensälle bei weltlichen Winden. >.s nä osk u tsi- i.sinsn- unci(? ob i l ä wo b orsi F.VGrQnfeld Berlin W 8« Leipziger Straße 20-22 Nr. J7W Nr. 2S11(»1« Abbildung) s r»!,,..«u mribedrucktem Schlei-� ß1l1c�»--» weiflem ScbWnjtoB,| r>Tuse üluse erstnfi, mit HikeUnSpten=. DlaSe r-icd gesuckt. mit SImB-= P.1U".------ -iJJ« Blcndenveraie-"ICOO2 cbenwdoning. Jusendhche borm. 3 Anj»chaltt mit Klagen und 1 i 600 .......... JL /J g mit vterechteem Ausrchmlt 0600 s J»bot........... 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Minen und Genossen de« 23. Be- . et«, insbesondere dem Kerrn "atb für die trostreichen Worte C N Karge, unseren herzinnigen Neukölln, den 8. Mai ISA. iloriti HatHer mibat Kindern. Zurückgekehrt|7z/4 Dr. Wehlau Rechtaanwatt jerusaleiner Str. 5t. Ztr. 4654. Kpezialsrzt Dr. Elpern Haut» und Gcschlechtsleiden Blutuntersuchungcn k?r«tze Zrantsnrter Str. iX i Ztrau«bergerPI.,K>ke Weberst.) halt wieder Sprechstunden ob; i-l. 1-8. Sonntags 9—11. Spezlalarzt Dr. med. Hascht[* Fiiedri6lislr.M,s«deibÄ Ii aut-, Harn-. Frauenleiden . pr. 10—1, 5—8. Sonnt. 11—1. i ostenl. Berat B eq. Zahl u ng. Spezlalarzt Dr. med. WockentuB Weilrlclistr.ia to"«-"« Sonnt. 11—1. Syphilis, Harn», ..auenleiden. Blutuntersuch. chnelle,flchere,schmetzlvseHeiIg. ine Berussftörung. Telizahlg.» Iponsiarz IZ Dr. med. Koeben , für haut-, harn-, Frauen- : ieid.,Schwäch..Belnfcrank. Behandlg. schnell, sicher u. schmerz), ohne Berufs- ! Störung. Blutuntersuch. Fäden I. Harn usw. FriedrielistriU�op'ik; SöBlDStr.M-ST.Kus; i 5pr. 10-1, 4-1;, 7, Sonnt. 10-1. | Teilzahl. Separ.Damenzlm ncbcnaccttenft r.« 1000 an. man. zuhause, ahne "srlenntn. Näh.«. b rieft. Anfr. S.W ehret& Co., G.m.b.H. e erlin-Lichterfelde. Postfach 220. iligem. OrtskrankeDkasse Berlin-Lichtenberg. Tie unter dem 12. 5. 20 einberufene Au sichnst- Tiisunit kann nmstände- halber nicht stattfinden. Wir berufen hiermit eine neue AuSschust- Sitenn g zum 10. S. SO mit der gleichen Tages- ordnnng ein. U5/20 Der Vorstand. O. Beikel. Vorsitzender. Spezlalarzt. Erfolgreiche Behandlung. KOnlpstr. 34/36 Alexanderplatz.• 10—1, 5—8. Sonnt 10—1. Spezlalarzt�;"�- Leipziger Str. 103, Ecke Friedrichstrahi. 10-1, B-«, Sonnt. 11-L Alle Seschlechtslelden bei Damm u. Herrm. Saloarsanturen. Teilzahlung.' '�«''"Iscmas In Hütten, GesäO und Beinen. va schwere Fälle In IS Tag. beseitigt werden, hierüber unantastbare Hellertolge bestehen und Referenzen iDTalldenstr. 106* von 9—3. s3acoba C. Schröder lilnlenatr. 919 (sauft* Kupier, Messing. Blei. Zink zn den hSehst. Tagespreisen Mitglied d. Verband, d. Altme- tatlhändler Qroß-Berlins E. V. Nach Beendigung meiner Praxis In Straübnrg I. E. habe ich mich in Berlin als Rechtsanwalt bei den Landgerichten niedergelassen. DIU- Mein Bnrcan befindet sich Landgrafenstraße 14, part. rechts. Telephon: Lützow 3775. 61SD Rechtsanwalt Dr. Bruno Weil. öezirksverbanö Groß-öerlin S.p.d. S WW«W-WWMW Am Montag, den 10. Mai, abends 7 Uhr, in folgenden Lokalen: Gewerkschaftshaus, Engelufer IS. Schulaula, Grünthaler Strafte 8. Am Dienstag, den 11. Mai, abends 7 Uhr, in folgenden Lokalen: Patzend ofer Brauerei, Turmstr., Ecke Strvmstrafte. Pharussäle, Müllerstrafte 1458. Haverlands Festsäle, Neue s?riedrichstrafte 35, Brauerei Königstadt, Schönhauser Allee 10/11. Königsbank, Gräfte Frankfurter Strafte 117. Andreas-Festsäle, Andreasstrafte 21. Patzenhofer Brauerei, Fidieinstrafte 58/3. Tagesordnung in allen Versammlungen: Dir WWWMW M Die Mrmeltiiflr. Referenten: Brückner, Bruns, Hanna, Heilmann, Heinig, Heller, Hoppe, Lüdeman», _ Ritter, Schlegel, Dr. Striemer._ 234,1 Mmellie Drtstiflotenlofle ffit noraöRses unö Wgeg. Am Montag, den ir.Mni, abends X Ahr, findet im Neinen Saale des Restaurant» voUsgarten, Priesterftr. S1 t, die ordentliche Aussckiußsitzung statt, zu der die Vertreter der Arbeitgeber uub Versicherten ergebenst eingeladen werden. Tagesordnung:- l. Vorlage de« Rechnung«. obschlusse» für 1019. 2. Bericht der Rechnung«. Prüfung»• Kommission und Entlastung de» Vorstandes, 3. Satzungsänderung. 4. Sonstige ftastenangeleaen- Helten. 145/18 Rowawe», den 8. Mai 1020, Vor vorfiel«!». Ä. Witt, F. fllug, Vorsitzender, Schriftführer, Ein odermehrere Zimmer(MghllKt) für vier Hrrrm I« der Nähe de» Rosenthnler Platze» sofort gesucht. 13331' Angebote an Zlcsc, Deutscher Metallarbeiter-Verband, Linien» siratze 3-3_ SlllM lMMiMellmerliM. Heute, Sonntags, nachm. 4 Uhr große Versammlung für alle in den Häfea v. Speicherbetrikbeu besch. Arbeittl, soweit ft« von der Binnenschiffahrt in Mttleidenschaft gezogen sind, im aewerkschaftshau«, Engelufer 15(großer Saal). Tagesordnung:, Nellnngnadnie z. d. gegenwärtigen BinnenscMilerstreik. 66/19 Varwlg. Bekanntmachung. L Es entfallen auf den Abschnitt 2« dar allgemeinen Ccbcnsmlffcltarfe der Stadt verlia 250 Gramm ausländische Bohne« «um Preise von 2 M.(je Pfund 4 M.) und auf die Abschnitte 20 und 2S derselben starte je 158? Gramm, zusammen 250 Gramm Haferflocken «um Preise von 70 Pf.(je Pfund 1,40 St). , 1 Unter Ausschluß nachträglicher Annahme sind die An. meideabschnltte vom Sonntag, den 0. bis Mittmach, de« 12.«ai 1»20, bei den stleinhändlern abzugeben. 3. Die Kleinhändler haben die Anmeldeabschnitte zu den oben aufgerufeneu Nummern bei den Sroßhändlern am Donnerstag, den 13. Mai 1920, abzuliesern. Nicht abgeholte Ware verfällt mit dem 18. Zuui 1920. »erltn, den 7. Mai 1920. Magistrat. Abteilung für Nährmittel. Tgb.-Nr, 7043 Nä._ ZMg. 14. M 1920, 10 Ahr varrnitlag-. werden wir auf unserem Hof: leAn 1. MM, U-U et®a 5 0 Pferde _______ und Maultiere, sowie eine Stute mit kräftigem Fohlen sreiwAiz versteigern lassen. 183/18 Allyeineioe Berliner Omniiius-iktieii-Gesellselialt Berlin W 8, Krausrnftr. 10._ CnAvlnl. A«»Vf ,ttr Hext-. Harn-. Blasen., OpCZlttl /Vrz l Unterleibsleiden, nerrBse Schwäche, speziell veraltete Fälle. üalvarsan.Kuren, Urin- u. Blutuntercuchungen. Separates Damenzimmer. |ia(r- Erste und älteste Heil-Anstalt Löser. sMA Dar. Loser senior. m WßMÄek Str. 69-70 i7. W ßrlskrankenkasse iBr das BanpergewerbE zu Berlin C 25, Hantefir. 4. VIII. Abänderung. Beschluß der Ausschußfitzung vom 7. April 1920. i. Sin neuer ff 33 d erhält folgenden Wortlaut: Die Kasse gewährt bi» zur Dauer von 26 Wochen den ver- ficherunqsfreien Eltern, Ebeqatten und den noch nicht 14 Jahre alten Kindern, Stief. und Pftegeklndern der Bersscherten, die mit diesen in häuslicher Semeinschast leben und deren Unterdalt ganz»der überwiegend au» dem Arbeitsverdienste des Ver- stcherten bestritten wird Laie nachweislich entstandenen notwendigen Aufwendungen für ärztliche und spezialärztliche Behandlung bi» zum Höchst- betrage vsn 60,— M, für jeden einzelnen anspruchsberechng- ten Familirnangehärigen mit der Matzgabe, daß für die ein- zelne Konsultation 4.— M., für den Besuch de» Ar?!e,6,— M, und für einen operattven Etnariff 10.— M. erstattet werben. Bei anderen ärztlichen Hiiseleistungen regelt sich die Leiftungs- vKcht der Kasse nach den für die Kassenärzte matzgebenden Mindestsätzen der preußischen Gebührenordnung für appro- bierie Aerzte. 2. Bei Kranlenhausbehandlung als Ersatz der Kasten der ärzt- lichen Behandlung die noiwendiaen Aufwendungen der Krankenhauspflege di» zum Höchstbetrage von 100 M.. wobei für den Tag 2,— M. anaefstzt werden. Sa, gleiche gilt für WSchnerinnen(5 203 a RBO.), die während der Dauer der Kranfenhausbehgndlnng keinen Anspruch auf Wochengeld baben. 8. Die notwendigen Aufwendungen für Kahnbebandlung durch Zahnärzte und gahntechniker bi» zum Hächstbeirage von 15.— M, und nach den Bedingungen, die für die bei der b. Sofern die im Kassenbezirk _____........ sse auszusuchen. andernfalls kann der Ersatz der Aufwendungen ganz oder teilweise abgelehnt werden. Der Anspruch auf Leistungen auf»rund diese» Para- Ehen hat zur Voraussetzung, daß bei Beginn de» Unter- lng»fall» die im ff 84 Abs. 2 der Satzung vorgesehene tezeit von drei Monaten erfüllt ist. Der Anspruch erlischt sofort mtt dem Verluste der Mitgliedschaft de» Der- stcherten bel der vrt,rrankentasse für da» Maureraewerbe zu Berlin. Keinen Anspruch aus Leistungen an» tz 88 d haben solche Familienangehörige, die anderwett freiwillig ver» ______ 83 b vorgesehenen HSchftbeträge hinan» werden im Laufe von 12 Monaten fett Beginn der Unterstützung keine weiteren Aufwendungen erstattet, auch wen« ein nenr Unterstützungsfall eintritt. II. Borftehende Aendenntg tritt mtt dem zweiten Montage nach erfolgter Genehmigung in Kraft. »erlin. den 7. April 1920. Der Vorstand der Ortbkrankeukaffe für das Maurergewerbe zu Berlm. Schriftführer Genehmigt:, Eharlottenburg.den S?. April 1920. Oberversicherungsamt Groft-Berlin. (L. S.) gez. von Sosttowsii. Zeitpunkt de» Znkrasttretnl»: 10. Mai 1920. ll.»p/1» hert. Sin neuer S 88 c erhält folgende � Ueder die in den giffern 1 bi» 8' de, � "ÄmtzmlL'' .ww............ X ub WiYb.-.... w-w- W-W Stellenangebote ooocojaxnnnof.ri vhxkxoccccoduucf m m h ii■wjmwdiMuroB Steoisions- flleettaniker zur Prüfung von Telephonen, Klein- Motoren und Apparaten für drahtlose Trlegraphie zum sofortigen Antritt gesucht. 617» Borstellung mtt Zeugnissen zwischen 0-8 Uhr erbeten. ZZf. Georg Selb!» Fabrik elektrischer«.mechanischer Apparate. SerUn-Schöneberg. yaupkftr. g, 2. Hof. 5 Treppe», Betrtedsbureau. Erstklassige Wagenlackierer werden verlangt. Meldungen im Elnftellungsbureau. ; j Nationale Äntoraobilgssellscii., A.-6.,| < i Berlin-Oberschöneweide, Ostendstr. l-S.*< AEG Lokoraotlvfabrlk ßennipsdorf A sucht zum sofortigen Einlritt SlOD IßA. esWMSWN. lemstiilll. SNbWeiiler u. SM f. Slewette. Persönliche Vorstellung in unserer Arbeiterannahme, Tor I. Zur Leitung unsere, Atelier» suchen wir einen erfahrenen ' KiMchneiwistel', der im Anprobiereu sowie im Verkehr mtt der Kundschaft gewandt ist, Modelle entwerfen und Schnitte herstellen tonn. bei hohem Gehalt. 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P. sich entschließen könnten. dem Mahnruf ihres Blattes zu folgen. In den Nummern 140 und 142 erschienen nun zwei von Paul Wegmann verfaßte Artikel:„Räte, Partei und Gewerkschaften". Die.Freiheit" betont in einer slopfnote, daß sie diese Artikel bc- reits«chalten hatte, bevor ihr eigener Artikel erschienen war. Die Artikel WegmannS haben ihre nicht allgemein bekannte Vorgeschichte. Die Bestrebungen der Anhänger der Betriel.Lorgani- sationen sind bekannt. Die„Freiheit" bekämpft dieselben, Herr Wegmann auch. Wer ihn kennt, weiß auch, daß ihm die Wort« dazu dienen, seine Gedanken zu verbergen. Er ist der Prophet der Einigung des Proletari eis ohne Rücklicht auf die Pavtsirichiung in der— BetriebSrätezeni-rale. Die Gewerkschaften sollen daneben bestehen bleiben wird ihre besonderen Aurgaben erfüllen. Der Generälstreik hat gezeigt, daß diese Betriebsrätezentralc ein politischer'Diskutierklub ist, der sich nur mühsam der kommu- nistischen Bevormundung erwehren lunntc. Besonders erfreuliche Resultate waren das Telegramm in das RuhrgSbiet und der Be- schluß der„Unterbrechung" des Generalstreiks. Man kann in diesen Zusammenkünsten sebr radikal sein, das kostet nicht viel. Und wenn nun gar noch ein« Bctviobsorganisalion gegründet wird, so spart man die teueren VenbandSbei träge. Dieser erfreuliche Rcbenefsekt ist denn auch in denjenigen Betrieben bemiZ erkannt, wo man es nicht mehr nrit kapitalistischen Arbeitgebern zu mn hat. Bei der Betriobsratswahl der Allgemeine« Ortskrankenkasse Berlin gingen bezeicktnenderweife die Anhänger der Betriebsorganisation und die prinzipienfesten Unabhängigen zusammen. Di« bei der Kons u-rngenvssen schalt beschäftigten Arbeiter und Angestellten studieren ebenfalls das Problem, wie man jeht, wo man die Verbände nicht mehr nötig zu haben glaubt, am besten Beiträge spart. Am Sonntag, den 18. April 1820, wuvde dort eine Betriebs- Versammlung abgohalten, an welcher von 2000 Beschäftigten zirka 150— 180 teilnahmen. Ein Kommunist hielt das Referat, das Kor- refenat hielt— Herr W e g m a n n. Seiner überzeugenden Be- redsamkeit gelang es, das Resultat zu erzielen, daß man sich für die Betriebsorganisation entschied. Ten anwesen- den Gewerbschaflsbonzen gab man nicht das Wort. Der gesunde Sinn der Mehrheit beider vorerwähnten Betriebe wind hoffentlich diese HeilSapostel nicht auskommen lassen. Herr Wegmann aber predigt in seinen Artikeln Toleranz. Di« Unternehmer fordern angesichts der Erfolge der Gewerk- fchaften.. nSScsondere nach dem Generalstreik, zur Einheitsgewerk- schaft der deutschen Arbeitgeber aus, mn ebenfalls Forderungen. der Regierung durchzudrücken. Herr Weginaun bittet um.Toleranz fii; die Zersplitterer der deutschen Arbeiterbewegung. Die Geister, die er zusammen mit seinen Freunden Däumig und Leichenmüller rief, wird er nun nicht mehr los. Die Arbeitnehmerschast aber muß jetzt endlich von idren Geaalern, den Unternehmern, lernen. Einigkeit macht stark. Hin- weg mit allen ZersplfttenMgSpr.bigern. Die politischen Backes«« haben den Betriebsrätegedanken zu fördern und durchzusetzen, die V-etriebsräie aufzubauen und auszubauen ftnd fie neben ihren virlen und ckienso wichtigen anderen Aufgäben nicht imstande. Dos ist Sache der Gewerk- sch asten, ste haben die Detrieisrätc zu erfassen und zu organi- sieoen. Es gilt jetzt, da? Beirieksrätegesetz in die Praxis umzusetzen, der technische Aufbau, die Einteilung der Funktionen ist vor- zunchmen und dann an die Erfüllung der Aufgaben heranzugehen. Jede Sonderorgonisation wirkt hierbei nur hemmend, Be- triobsrätezsntrale sowohl als auch Sekretariat der. Betriebsräte der S. P. D. sind durchaus überflüssig. Beide wirken letzten Endes nur verwirrend und auch außerhalb des Rakmien? der Aufgaben der Betriebsräte. Wir haben unsere politischen Parteien, leider mchr.ore statt einer, aber wir haben nock» ein« geschlchsene Gckworkschaftsbäwcgui' und diese allein ist der große Rahmen, in dem die Betriebsräte werden können, was das dsursche Volt von ihnen erhofft— die Träger der Produktion. Clemens Nörpel. Die Zeit ist gekommen in der wir wieder unserer Kundschaft mit preiswerten Angeboten dienen können EÜiiA großer Possen Halbschuhe besonders billig Farölge Ctie-vreaux- und Farbige HalbsebuKe, Boxcalf- Sebnlir- aueb randgenübl, etwas Knbcbelspangen'Scbube fleckkg und kleine randgenäbt..... M. SchcSnbcltsfebler. M. le®50 Der Farbige Herren-Scbnür- � sr oo Stiefel, randgenäibt.. M. äsfvJp 85 Scbwarxe Cbevreaux-- u. Boxcail- Sebnilr- aiscb Knöcbelspangen-'Scbube ranögenäbt..... M. 15S50 Inh. Theodor David. Zweigniederlassung: 1 1 Spandau, Breite Strasze?Z, 1. Etage i-S-l Kein Laden. 4-Etagenverkausshous auf dem Hofe. Vuftltzs *U°*n ». 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Die Fortdauer der Blockade bis zum Abschluß " dens nahm Deutschland die Möglichkeit, seine Fabriken mit den für einen rege!- Betrieb nötigen Rohstoffen zu versorgen. Fortwährende Lohnkämpfe und stark minderte Arbeitsleistung verhinderten Industrie und Handel, In geordnete uhältnisse zurückzukehren. gegen schuf die dauernde Verschlechterung des Markkurses und die starke e nach Waren aller Art, insbesondere nach Lebens- und Oenuflmitteln, welche me Handel nicht liefern konnte, eine Form der Geschäfteführung, die einzelnen ■winne zuführte, während die Allgemeinheit unter kaum erschwinglichen Preisen hatte. Immer weitere Erhöhungen der Löhne und Gehälter und damit weitere jng der Produktion sind die unausbleiblichen Folgen dieser Zustande. ine sehr unerwünschte Begleiterscheinung der fortschreitenden Teuerung und eine ihrer Ursachen war das Anwachsen der Notenausgabe; die neugesebafrenen I, soweit sie der Verkehr nicht benötigte, strömten den Banken zu oder wan- das Ausland. In der letzteren Bewegung liegt eine große Gefahr für unser .(.haftsieben; jede Banknote, die Deutschland an das Ausland abgibt, bedeutet eine <;Iastung semer künftigen Arbeitsleistung; denn nur mit den Produkten seiner en und körperlichen Arbeit kann es diese Noten später wieder einlösen. Solange er Notenumlauf der Reichsbank eine steigende Tendenz zeigt, verschlechtern sich sslchten auf die Wiederkehr geordneter Zustände. Erst wenn durch deutschen soviel Ausfuhrgüter hergestellt werden, daß mit Ihnen nicht nur alles bezahlt en Kann, was an Rohstoffen und Nahrungsmitteln eingeführt werden muß, sondern Iber hinaus allmählich die im Ausland umlaufenden Markverpfllchtungen eingelöst den können, darf Deutschland holten, den Wert seiner Währung und damit sein tmännisches und politisches Ansehen im Auslände wieder steigen zu sehen. u,.;erer Bilanz ist der UeberfiuS an Barmitteln ersichtlich. Die Kreditoren ,. 2 128 OilO 000.— gegen M, 1 3180001)00.— im Vorjahre. Die eingehenden Gelder irtschaf elast erster Linie kurzfristig in unverzinslichen Schatzanweisungen und Wechseln en Bestand von M- 742 000 000.— im vorigen Jahre auf M. 1289 000 000.— anDebitoren stiegen von M. 367 000 00».— auf M. 594 000 000.—, tel.s Infolge der JC.l'ikKJl Uli out p,«- 1 1 vt»:i..i, szui uww v\jwt- aui iis. uvt uw ww.—, stno utl uag unseres Geschäftsbereiches, teils dadurch, daß unsere Kundschaft zur Beeingekaufter Waren ungleich viel höhere Summen als in normalen Zelten auf- Jnsere Werfpapier- und Konsortialbestände haben sich um M. 43 000 000,— ver- der Hauptsache durch Verkäufe festverzinslicher Werte. Gewinn- und Verlustkonto zeigt ein erlreuliches Anwachsen der Einnahme- iem die bisherigen und die neu eröffneten Filialen und Depositenkassen ent- belgetraqen haben: ebenso erzielte unsere Kommandite S. Kaufmann& Co. edigendes Resultat. Vir Ubernahmen die Crcdltbank Duisburg und die Eisleb er via» geseiischaft— zwei sehr gut fundierte und In Ihren Kreisen angesehene nken— durch Aktienumtausch, sowie die Firma Hermann Gutmann in und wandelten diese Firmen in Filialen um. Cöln, Dortmund, Essen, Landsberg und München errichteten wir eigene außerdem beteiligten wir uns kommanditanscb an der Firma Alt red entha) in München. >ie Interessengemeinschaft mit dem Chemnitzer Bankverein, der Löbauer Bank Vogtländischen Credit-Anstalt brachte auch im abgelaufenen Geschäftsjahr den hten gegenseitigen Vorteil. Das Unkosten-Konto ist durch Verteuerung aller Materialien, die Vermehrung s Petsonals und durch die wesentliche Erhöhung der AngesteiUenbezüge von ni 000,— auf M, 22 700 000,— gestiegen. Die Steuern sind von M. 1 409 000,— aul 100,— angewachsen._ Geschäftsjahr 1919 waren wir an folgenden KonsortlalgeschSften mit Namen erhöbung HacketboI.Draht« find Kabel-Werke A,*0.> G. Sauerbrey Moachloenlabrlk A-G. Held A Prancke A.»G. Leipziger Werkzeug.Mascblaenfabrtk vorm. W. V. Pittler A—CL Gebr. Kröger& Co. A. G. Maacblncnbeu.Anstalt und BlseagieSerel vorm. Tb. PIStber A..Q. Cbemlaebe Fabriken Harburg•StaSfurt vorm. Tbörl A Heidt. mann A�O. Waggonfabrik Görlitz A. G. Franz Sellfert A Co. A.'G. Brannkoblen.Industrle A.G.„Zalnmttu> Masctalnenban.Anatalt Humboldt. Hannoversche Gummiwerke Ezcelsior A.-O. Rbelniscb.Westffillscbe Kalkwerke A�G. Maschinen, und Kranbau A..G, Reinstrom A Pilz A.»G, Leipziger Trlkotagen.Pabrlk A.'G. Vereinigte Fränkische Schuhfabriken A.»G. i von 4Vj% Hamburgischer Staatsanleihe. 40/o Oldenburgiscber Staatsanleibe. 4°/i> Anleihe des Kreises Lanenbnrg. 4)/i0/o Anleihe der Stadt Hagen. Vlf.o Obligationen der Franz Selllert A Co. A�G. „---------" 4'/,°/, n . > 41/1% . 4,/a% » 4'/,% . 4>/,% l» Ü Llnke.Hofmnnn-Werke A-G. Elcktrizltäts- Aktiengesellschaft vormals Scbuckert A Co. Oberschlesisch en Elsenhahn.Bedarfs A..Q. Deutschen- Qas.Oesellschaft A-G. Hirsch, Kupfer- und Messingwerke A-G. Prell., Stanz, und Ziehwerke Rudolf ChiUlngworth A.-G. Fabrik Isolierter Drähte vorm. C. J. Vogel, --—— A..G. »" Ji/V/'" OrOnAng derVriejptÄoUÜic Ae-O. _______________ if* Vereinigten Planschenfabrlkcn und Stanz» werke A�G. Bergwerksgesellacbatt MarlagICck. Bergwerksgesellschaft Habighorst. kZ�M�WWWWWVWWWWWWWWMWMWWW Der Gesamtumsatz auf einer Seite des Hauptbuches beträgt M. 98 244 680 809,89. Auf unser Aktienkapital von M. 85 000 000,— beantragen wir 9% Dividende aus zuschütten und dementsprechend den einschließlich des Vortrages von M. 300 017,10 mit M. 16 310 7 25,86 ausgewiesenen Reingewinn wie folgt zu verteilen: 4% auf das Aktienkapital von M. 85 000 0(XV-..>, Rückstellung für Talonsteuer.............. in den Reservefonds II...............« In den Beamten-Pensions» und Unterstatzungsfonds.... Gewinnanteil an den Aufsichtsrat............ Gewinnanteil an den Vorstand M. Gewinnanteile und OratifiKatlonen an die steliv. Direktoren, Filialdirektorcn, Prokuristen und Beamten..... 5% weitere Dividende................. Vortrag. Z 400 060.- 170 000,- 20OC00O,— 500 000.- 576 271,20 9136 440�6 Busburg, Im April 192& , 4 000 000,- , 4 250 000,— 508 014,— M. 10340 725�6 Commerz' und Oiseonto-Sanh. Fünfzigste ordentliche Generalversammlung der Aktionäre am Dienstag, den 1. Juni 1920, vorm. 11 Uhr, im Sitzungssaale der Bank in Hamburg, Ness Nr. 9. Tagesordnung: 1. Geschäftsbericht des Vorstandes, sowie Vorlegung der Bilanz nebst Gewinn- und Verlust-Rechnung und Vorschlag zur Gewinnverteilung. 2. Bericht des Aufsichtsrates Ober die Prüfung der Bilanz, der Gewinn- und Verlust- Rechnung sowie des Vorschlages zur Gewinnverteilung. 3. Beschlußfassung über die Genehmigung der Bilanz und die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates, sowie Ober die Verteilung des Reingewinnes, Beschlußfassung über die Vereinigung mit Ober die Firmenänderung. 8, Kapitalerhöhung. 6. Statutenänderung. 7. Wahlen zum Aufsichtsrate. der Mitteldeutschen Privatbank und Diejenigen Aktionäre, welche sich an der Generalversammlung beteiligen wollen, haben ihre Aktien späteatens am 28. Mai d. J. während der üblichen Geschäfts- stunden In HSmblirQ, Altcnbarg S..A., Altona. Brandenbarg a. H., Cöln a. Rh., Cottbus, Dortmund, Duisburg, Eisleben, Essen(Ruhr), Porst I. L,. Fürth I. B., Gelsenkirchen, Guben, Hannover, Klei, Landsberg a. d. Warthe, Leipzig, Löheck, Mölhelm(Ruhr). Mönchen, NOrnbcrg, Oberhansen 1. Rhtd., Reckltng. hausen, Sterkrade, Stettin, Stuttgart, Wanne, Wattenscheid bei unseren Niederlassungen in Berlin bei unserer Niederlassung In„ bei der Bank des Berliner Kassenvereins(nur für Mitglieder des Giro- Effekten- Depots) In Chemnitz beim Chemnitzer Bankverein in Cöln bei Herrn J. H. Stein in Dresden beim Chemnitzer Bsnkvereln In bei der Mitteldeutschen Privatbank A..G. In Palkensleln bei der Vogtländischen Kreditanstalt in Frankfurt a. M. bei den Herren J. Dreyfus A Co. in Löbau bei der Löbauer Bank In Magdeburg bei der Mitteldeutschen Privatbank A..Q. In Mönchen bei der Bayerischen Verelnsbnnk In„ bei Herrn AKred Lerchenthal zu hinterlegen und bis zum Schluß der Generalversammlung daselbst zu belassen oder die Hinterlegung bei einem deutschen NotaF dadurch nachzuweisen, daß sie einer der .... einen ordnungsmäßigen Dar Vorstand. genannten Anmeldestellen spätestens am 28. Mal d.__ Hinterlegungsscbeln des Notars in Verwahrung geben. Dieser Hinterlegungsschein gilt nur dann als ordnungsmäßig, wenn darin die hinterlegten Aktien nach Nummern genau bezeichnet sind und wenn überdies In dem Hinterlegungsscbeln selbst bescheinigt Ist, daß die Aktien bis zum Schluß der Generalversammluug bei dem Notar In Verwahrung bleiben. Gegen Hinterlegung der Aktien oder Einreichung der notariellen Hinterlegungsscheine werden Eintrittskarten ausgehändigt. Die zu hinterlegenden Aktien können ohne Gewinnanteilscheine und Erneuerungsscheine eingereicht werden. Bamborz, den 3. Mai 1920. Der Vorstand. Linebo POster. Neu erschienen! preis 7/20 Mar? Ernste und heitere, aber immer von frischem Sturmgeist, von kräftigem Humor durch- wehte fesselnde Schilderungen einer Proletarierjugend. Bnchhandlung Vorwärts, Lindenstr. 3 des Körpers v Quecksilber. KeTne Einspritzungen oder Schwitzkuren I Natura-Institut AÄe Spezialabteilung für Di" k n Bant-, Harn- n. ünterleibslelden ülliCiierpiaiZ ä(direkt»m Halleschsn Tor). Sprechstunden 16—1. 4-8, Sonntags 11— 1 Uhr. Verlangen Sie Dr. med. Ludwigs Broschüre über SvpbillsbebandlUDgen and Ihre Folgeerschrfnunten für 1.60 Mit. in vctschlossenem Umschlage vom Verlage F. Kämpfer, Berlin SW� Planufer 24a ■S" Speml-Behandlung•£> d. Haut-, Harn., Untecleibsleiben, neruefer Schwäche.(Stäb« Heilerfolge! Besonders f. Kranke, welche anberwärts nicht aeyetli worden fmb. Blutuatezjuchuag. HSHeasoaue-Bem SSerjtL gel. Heilanftait Dir. HERMANNS llntunttzfuchuaa. 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Die „schlage sind mit mindestens 50 Unterschriften zu ver- .chen. Mit dem Wahlvorschlage sind einzureichen: 1. Die Erklärung der Bewerber, daß sie der Aufnahme ihres Namens in den Wahlvorschlag zu- stimmen, 2. die gemeinbehördliche Bescheinigung. daß die Bewerber, die am Wahltage daL 23. Lebens- fahr vollendet haben, seit mindestens einem Jahre NeichSangehörige und vom Wahlrecht nicht ausge- schloffen sind. 3. die gemeinbehördliche Bescheinigung, dast die Unterzeichner des Wahlvorschlages in die Wählerliste oder Wahlkarten eingetragen oder mit einem Wahlschein verschen worden sind. Jede einzelne Stimme, die für einen unserer Kandidaten abgegeben wird, ist wertvoll und must restlos ausgenutzt werden. Um das zu erreichen, sind die Wahlkreisver- bände gebildet, die Sammelstellen für die Reststimmen sind. Die Wahlkreise bilden einen vom Gesetzgeber bestimmten Wahlkreisverband. Innerhalb dieses Wahlkreis- Verbandes können die Parteien ihre Kreiswahl- Vorschläge miteinander verbinden. Die V e r- bindungserklärungen niüssen spätestens bis zum 23. M a i bei dem Leiterdes Wahlkreisverbandes schriftlich eingereicht lverdcn. �.Auf 60000' Stimmen entfällt ein Vertreter. Die überschießende Stimmenzahl der Wahlkreise wird im Wahlkreisverbande zusammengezählt. Ergeben sich daraus noch über 60000 Stimmen, so erhält der Wahlkreis mit dem größten Stimmenüberschuß noch einen Abgeordneten. Die dann noch verbleibenden Reststimmen deS Wahl- kreiSverbandcS können der Reichsliste zugeführt werden. Die Liste muß bis zum Freitag, den 21. Mai bei dem ReichSwahlleiter eingereicht sein. ES genügt hier die Unter- Zeichnung der Liste durch 20 Wähler. AuS dem Vorstehenden ergibt sich für die Parteiorgani- sationen die Notwendigkeit, daß die zu einem Wahlkreis- verbände gehörenden Organisationen unverzüglich in Ver- bindung treten, um dem zuständigen Leiter des Wahl- kreiSverbandes die erforderliche Anzeige der Ver- bindung der Kreiswahlvorschläge zu erstatten. Ghne LeSebou? kein �üttwitz! Kautsky Geschichtsfälscher? Die..Freiheil" versucht wiederholt, die Feststellung deS Genossen Schcidcmann, daß daS Wiedererstarken deS alten Militarismus eine Folge der unseligen Lcdebour-Politik im Januar v. I. sei, als„Geschichtsfälschung" abzutun. Um die Diskussion zu Ende zu bringen, verweisen wir auf einen Leitartikel der„Freiheit" vom 13. Januar 1919, in dem eS heißt: Die bürgerlichen Elemente und die Herren Offiziers ifühlen sich wieder, die Gefahr der Gegenrevo- lution wird zu einer realen. Leider ist sie heraufbe- schwere» worden gerade durch die Bolltll der Spartalusse, die aui- 'zogen, sie zu bekämpfen. Diese„Politik der Spartakusse" hatte Ledebour, wie er sich später selber rühmte, kräftig unterstützt. Verfasser des Artikels war aber Karl Kautsky, und die„Freiheit" druckte ihn damals ohne Kommentar ab. Wäre, was Kautsftz schrieb, etwas anderes als die Feststellung der geschichtlichen Wahrheit, so würden er und die„Freiheit" selbst die jetzt Scheidemann zugeschobene„Goschichtsfälschung" begangen haben. Da aber Kautsky wegen seines tapferen Festhaltens an den demokratischen Grundsätzen der Sozialdemokratie bei manchen Unabhängigen für etwas überholt gilt, sei eine noch viel größere Autorität zitiert— der ehemalige unabhängige Volksbeauftragte Emil Barth. Der schreibt in seiner kürz- lich bei Ad. Hofsmann erschienenen Schrift„Aus der Werk- statt der deutschen Revolution" klar und knapp das folgende: Die Jauuarbewegung ist die WeburtSstunde kok Jreiwillige«- korpS, der Einwohnerwehren, der Antibolschewistcnliga mit ihren die Tiädte verschandelnden Plakaten, der wilden Hetze zu Juden- oogromen, der Restauration de» HeereS und des Herrn-im-Haufe- Standpunktes der Schlotbarone, der lähmenden und ge- walttätigen Auseinandersetzungen im Prole- tariat. Nachdem die„Freiheit" den Genossen Scheidemann der ..Gescknchtsfälschung" bezichtigt hat, müssen wir sie bitten, auch diese Aeußerungen aus ihrem eigenen Lager ihren Lesern zur Kenntnis zu bringen, damit sich diese ein selb- ständiges Urteil bilden können. Sezirksparteitag für tzsjsen-Nassau. spr die Arbciterrcgierung! Frankfurt a. M.» 8. Mai.(Eigener Drahtbericht des„Vor- ivärt»".) Im alten Stadtverordnetensaal deS Rathauses traten heute vormittag di« Vertreter der Sozialdemokratischen Partei Teutschlands, BezirkSverbaud Hessen-Nassau, zu einem außerordent- liehen Bezirkstag unter dem Vorsitz des Genossen LandtagSabg. W.ttich zusammen. Ueber die bevorstehende Rcichstagswahl re- fcriertc Gen. Rühle, der darlegte, daß der Gedanke bei der Sozial- demokratischen Partei im Vordergründe stehe: Eroberung der sozialistischen Mehrheit. Die Stellung der Sozialdemo- kratrschcn Partei sei: Gegen die Reaktion, gegen den MilitariS- muS und für den Sozialismus. Die Einigung aller Hand- und Kopfarbeiter und die Schaffung einer einigen Arbeiterpartei müsse erstrebt werden. DaS schönste �Ziel wäre die Schaffung einer Arbeiterregierung gemeinsam mit den Unabhängigen. Man müsse die ganze Kraft einsetzen, auch die geistigen Arbeiter unter die sozialdemokratische Fahne zu bringen. Schwer werde der DaWlampf sein. Es folgt eine Diskussion. Der Partei rag wird Sonntag fort- gesttzt-_ verbot üeutscher Zeitungen im Elsaß. Frankfurt a. M., S. Mai.(Eigener Drahtbericht daS„Vor- Irärts") DaS Verbot der„Franlfurtcr Zeitung" in Elsaß-Lothringen ist fetz: jnlljchwelgeno auch auf sämtliche deutschen Zerrungen ausgedehnt worden. Zunächst schien eS, als wolle man dem Be. dürfnis der Bevölkerung, sich aus deutschen Zeitungen über deutsche Verhältnisse zu unterrichten, entgegenkommen durch auszugsweise' Wiedergabe von Aeußerungen deutscher Blätter in der während der Streiktage entstandenen„Presse de Strasbourg", die ja immer- hin sich hätte bemühen können, objektiv zu sein. Nun liest man im„Elsässer", daß das auf Weisung der Straßburger Regierung herausgegebene Blatt, das sich von jetzt ab„Bulletin de la Presse allemande" nennt, vertraulichen Chavakter habe. Man soll aber im Elsaß überhaupt nicht mehr erfahren dürfen, was die deutsche Presse zu sagen hat. Gefangenenheimkehr aus Rußland. Austauschbeginn: 11. Mai. Die Verhandlungen über den DurchtranSport der deutschen und russischen Gefangenen durch Estland und Finnland sind mit günstigem Ergebnis abge'chlossen. Der Gefangenen a u S t a u s ch über Estland wird an der estnisch-russischen Grenze in N a r v a und der über Finnland an der russisch- finnischen Grenze in Belo-Ostrow erfolgen. Der AuS- Seilte Frauentag! Heute nachmittag 1 Uhr finden in Berlin folgende Frauen- Versammlungen statt: Schulaula Mittcnwaldcr Straße. I Schulaula Weinmeifterstr. 15. Schulaula Langestr. 31(nicht 13.| Schulaula Lüttichcr Str. 38. Schulaula Bochumcr Str. 8. In den Vororten: Charlottenburg: nachmittags 1 Uhr, Volkshaus, Rofinenstr 4. Schönrberg: mittags 12 Uhr, Rathaussälc, Martin-Luther-Str. 12. Wilmersdorf: nachmittags 3 Uhr» Schulaula Uhlandstraße, Ecke Gastciner Straße. Marie nd orf: vormittags 10 Uhr, Aula des Gymnasiums. Lichtenberg: nachmittags 2 Uhr, Aula dcS Caeilieu-GymnasiumS. Neukölln: vormittags 11 Uhr, Schulaula Boddinstraße. Friedrichshagru: nachmittags 2 Uhr, im Restaurant Scholz, Frirdrichstraße. Treptow: nachmittags 3 Uhr, Aula des Realgymnasiums Neue Krug-Allee 36 37. Reinickendorf-West: nachmittags 3 Uhr, Schulaula Biktoria- Allee 33 37. Pankow: nachmittags 3 Uhr, Aula der 5. Gcmeindrschulr, Wollank- straße, in der Nähe des Rathauses. Thema:„Auf in den Wahlkampf!" (Einleitend GcsangSvorträge.) ES werden sprechen die Genossen und Genossinnen: Ed. Bernstein, Dr. Eugclhiirdt, Clara Bohm-Schuch» E. Burgner, Ger- trud Hanna(M. d. P. L.f, Johanna Heymann, Martha Hoppe (Stadtverordnete), Marie Juchacz Berband des Post, und Telegrapftenpersoual»(Mitgliedschaft im Deutschen TranSportatbeiterverband). Post- und Tetegraphenunterdeamle aller Dienstgrade, Postboien, Postillone, Anwärter. Tclegraphenarbeiter, Borarbeiter und Handwerker der Reichspost- und Telegraphenoerwallung vom gesamten Oberpostdirektionsbezirt Berlin: Mittwoch, den 12. Mai 1320, abends 8 Uhr. im Gewerkschaslshaus, Engelufcr 14/15(großer Saal) Der- sammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag über Besoldungsgesetz.— Tarif- vertrag. Wie gestallen wir unsere Interessenvertretung? Res.: Ferdinand Bender, M. d. N. 2. Freie Aussprache. Die SeltionSIeitung. I. A.: Karl Schmidt. Deutscher Transportarbeitcrverbaud, Sektion I, BelieidungS- Industrie. HandelshilsSarbeiter und-arbeitcrinnen der Gruppe V(Hut- und Mützcnbetriebe). Montag, den 10. Mai 1320, abends 6'/, Uhr, im Lokal von Witte, Poststr. 23: Gruppenversammlung. Tagesordnung: Wie steht es mit unserm Tarif? Verantw. für den rcdaktion. Teil: Art»» stickler, Tharlottenburg: für Anzeigen: Th. aiodc, Berlin. Verlag: VorroSris-Berla«®. m. b.£>., Berlin. Druck: Bor- wiirts-Buchdruckerel u. Verlaasaniialt Paul Singer u. To. Berlin. Lindenstr. 3. Hierz» 3 Beilagen. 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