Z1?.36Ä.37.Itchrg. Bezu�svreiS s z> /tteiiäl)ti- 25.50 iÄ!, monatl 8 50 Mu tiii ins Siout, oorauo■o&lbat, Post» ociuti �ionatlid' 8,— Ml. ectL?u- leUimqsqfbübt. Unter Slccuübanb für Deutjdjlanö unb Oefterreitb- Ungarn l ,— M!. rür öa« übrtgt-Sitslanö bei taglich einmal, �nliellnnc 20— M. Pbliie'ietlnngen nehmen an Däne» mar' bllnnb n-embutg, Sehtueben, Tschecho-Elowalet»nb»ie Schweiz. eingetragen n!>'» Vali' �eirunge- Pretslilie. 5e:.Varwarte" mit bet Sonntagsbeilage.Voll n. ZeiN ertchetnt wachen- äqlich iwetmal. Sanntage einmal. Zetearamm-Abrelie 'aaialbemolrot varlin- Sonntags-Ausgabe Oerliner (3S Pfennig) NnzetgenPreis: Sie adttgeipaltene 3!onoartine-clIe kalte 8.— M.. Teueningszuschlag 50°/» �Slairne lUnzeigsn-, das tett» gebruckte Wart 1,— M.(zulätfig zwei ietigcbnttfie Warte), jebee weitere Wart 60 Pfg. Etellengeluche unb Schlafstellenanzeigen das erste Wart 65 Pfg.. jebee weitere Wart 40 Pfg. Warte über 15 Buchstaben zählen für we> Warte. Teuerunaszuichlag 50«.» Familien-Anzeigen für Abannenten Zeile 2,— 3)1, politifche und ge» wertichafiltche Vereins-An.cigeii 8,— Vit. bie Zeile ohne Aufschlag. Anzeigen für die nächste Nummer müssen bis S Ahr nachmittags im dauptgelchast. Berlin SW 88, Linden- ftraste 3, abgegeben werben.(BeSstnet van 9 Uhr früh bis 5 Uhr abends. Zcntralcrgan der roztaldcmokratifchcn Partei Deutfchlands RedaFtion und Expedition: SW. öS, Lindenstr. Z. �ernsvrect,er. Amt Morittvlav. Nr. l~*t 90—151 97. Sonntag, den 23. Mai 1�20 vorwärts-verlag G. m. b. H», SW. b8, Lindenstr. 3. jfernlprrriirr! Zimt Wanftplntt, 3Ir. 117 58—51. Spa— 21. Ter htrsist« strofibrilannische GcschällSträgtr hat im Nufsrage der Rrsticrungett vpit Bclgiep, Frankreich, Großbrilannicu und Italien dem Reilliokaiizler eine Note übermittelt, in der die Verlegung des Termin« dcr Konferenz von Spa auf den 2l.Juni vorgeschlagen und das Einverständnis der deutschen Negicrung dazu erbeten wird. Lloyd Gcorfle und 9tltti für Herabsetzung der Schuld. Paris, 22 Mai.„Humauits" schreibt, dasi die Herab- s e tz u n g der E u l s ch ä d i g u n g s z a h l u» g DeutichlandS von Lloyd George und N i t t i mit bestimmten Forderungen bei M i I l c r a it d vertreten werde. Wenn die Deutschen in Spa Ausdauer zeigen, sei mit einer wenigstens finanziellen N c v i s i o n des Brrsaillcr Vertrages ztt rechnen. „Ttnies" meldet t Tie liberale und die Arbeiterpartei haben sich zu einem taktischen Vorgehen im Untcrhanse geeinigt, um die w i r t s ch a f t l k ch e und politis che Revision dcö BcrsaiUer Vertrages hcrbcizujührcn. Aus Bonar Laws Rede. Amsterdam, 22. Mai. Laut„Weiint inster Gazette" sagte Bonar Law tu seiner Rede u. a. noch: Es ist davon gesprochen worden dag wir auf die Idee, irgendwelche« Geld von Deutschland zu erbauen, verzichten sollten. In einer Beziehung ist das richtig, und die Regierung ist darauf gesastt, die Regelung unserer finantiellen Verpflichlungen aus die Voraussetzung zu gründen, dasz wir unsere gesamte Schuldenlast auf unsere Schultern nehmen müssen. In Erwiderung auf eine Anfrage sagte Bonar Law. dast die russische Sowjetregier nng weder zt'.r Eintritt in den Völkerbund auigejoidert, nocy von seinem Bestehen amtlich benachrichtigt worden sei. Gcheiuirat Deutsch über die Wirtschaftskonfercuz. .Exeeliior" veröffentlicht eine Unterredung mit dem deutschen Delegierten über die französischen WirtichaftSverbandlungen Geheimrat Deutsch von der A. E. G., der danach erllärt habe. eS erfülle ihn mit Freude, daß er in Frankreich einen ausgesprochen guten Willen vorfinde. Die industrielle Annäherung werde sehr gute Ergebnisse haben. Die Arbeitsleistung der deutschen Arbeiter ließe sich beträchtlich steigern, wenn man für aus- reichcude und gesunde Ernährung sorgen könnte. Bud) öas Repräsentantenhaus für Zrieüens- zustanü mit Deutfchlanü ... aber Wilson will sein Veto einlegen! Amsterdam, 22 Mai. Reutcrbiireau bestätigt die Meldung, daß das amrritanische Repräsentantenhaus die vom Senat de- reits angcnommcite Resolution, worin der K r i e g S z u st a n d mit Deutschland und Lcstcrrcich als beendet erklärt wird, ange- u o m m e n hat. Plan rrwattct, daß W i l s o u sein Bet, gegen die Resolution einlegen wird. sNach einer»Times-Meldung aus New Dork soll Wilsons Weigerung schon Tatsache sein. Wenn aber der Kongreh tnii Zweidrittelinehrheit an seinem Beschluß-festhält, tritt er doch in Kraft.)_ Die Entscheidung über Schleswig. Tic Ciausen-Linie. Paris, 22. Mai. iWTB.) Wie verlautet, ist die Eni- f ch c i d u n g i» der Schleswig-Frage heule getroffen, und zwar soll die neue Grenze mit der Clausen-Linie zusammen- fallen. Außerdem soll Teutschland unter Teilnahme der alliierten Hauptmächte mit Dänemark ein Abkommen über den Minderheits schuh abschließen, um die Rechte der dänischen Minderheiten in den Gebieten zu sichern, die bei Deutschland bleibe». Wenn auch die Clausen-Linie für Teutschland nicht besonders g ü n st ig ist, so trennt sie immerhin nur kleine deutsche Teile von Deutschland ab. Dagegen ist von „I n t e r n a t i o n a l i s i e r u n g" der zweiten Zone in dieser Meldung mit keinem Worle die Rede, womit sich Herr Ncergard, der neue chauvinistisch� Ministerpräsident Däne- marks, eine wohlverdiente Blamage geholt hat. Ferner soll Dänemark auf Pariser Befehl hin mit Deutschland über Minderheitsschutz verhandeln, während es sich bisher auf die dahingehenden Vorschläge taub g e st e l l t hatte. A u ch das hätte sich Herr Ncergard ersparen können. Japan unü Deutschlanü. Meyer- Waldecks Bericht. Mit dem Dampfer Nonkai Muru ist Abntiral Meher- Waldeck, der Verteidiger von Tsingtau, mit seinen Kämpfern und de n in Japan interniert gewesenen Zivilpersonen, Frauen und Kindern, insgesamt ungefäbr 7S0 Peiionen. im Hamburger Hafen ein- gelroffen. Der japanisch« Dampfer Scottland Maru mit Heim- lehrern aus Sibirien passierte Sonnabend morgens Cuxhaven. Admiral Meyer-Woldeck berichtete, daß seit Kriegsende in Japan ein st a r k e r S t i m m u n g s u m i cb>v u n g fürDeutsch- land eingetreten sei. Man mache aus der Empörung über da? Vorgehen der Entente und die Auslegung des Veriailler Vcr- lrageS ke i n H e h l. Diese Stimmung äußerte sich besonders in einem starken Verlangen nach Wiederaufnahme der geschäftlichen Beziehungen. Bereits jetzt arbeilen die Niederlassungen der großen deulichen Japanhäuier zum größleu Teile wieder und der H u» g e r nach deutschen Exportwaren>st groß. Es herrscht in Japan starke» Vertrauen in die Zulunst Deulschlonds. und einer geschickren Diplomatie wird es unzweiielhast gelingen, die einst so freund- schastlichen Beziehungen wieder anzukilüpfen. Im japanischen Ge« neralstabe habe bis zuletzt der Glaube an Deutschlands endlichen Sieg geherrscht. Frankreichs Wächter. Die Farbigen in Teutschland. Im besetzten deutschen Gebiete liegen: ,) Schwarze Truppen(Neger):. 1. Scncgalschätzenregiment ll> und 11, Senegalbrigade- rcgimcnt 10 steht in Mainz, Regiment 11 in WortnS._ 2. Ein madagassisches Jägerregiment. Die MadaMssen, Bewohner von Madagaskar, sind aus verschiedenen Bevol- kerungsbestandteilen zusammengesetzt: auS�deu Hova, einem Mischvolk aus metajischen und afrikanischen Elementen, und aus den Satataven. Das Regiment steht in Ludwigshafen, Speyer und Germersheim. � Braune Truppen(Nordafrikaner), etwa 1b Schützenregi- menter, verteilt auf das ganze besobte Rheinland. c) Gelbe(Asiaten) Truppen, liegen im besetzten deutschen Gebiet nicht. Die marokkanischen Tirailleurregimenter, die Senegalregt- menter und das madagassische Jägerregiment sind weder Fran- zosen noch französische Bürger. Französische Praxis in Teutschland. Frankfurt, 21. Mai. 182 Anzeigen gegen Angehörige der abge- ,ogencn französischen Besatzungsbehörde wegen schwerer krimi- »eller Verfehlungen sind der Polizeibehörde zugegangen. Die Anzeigen, unter denen 76 wegen Sittlichkritsvergehcns sich befinden, sind von den Betroffenen solange zurückgehalten worden, weil sie Repressalien der Franzosen befürchteten. Mannheim, 21. Mai. Der„Mannheimer Generalanzeiger" berichtet aus Ludwigshafen: Eine Heidelberger Studentin au? Flensburg hielt hier einen Vortrag, welcher streng sachlich hie Abstimmung in der zweiten Zone Schleswig? behandelte. Mitten in ihren Ausführungen wurde sie von zwei französischen Neberwachenden verhaftet. Sie befindet sich noch sin Gefängnis. Amerikas Protest. jZie der New Aorker Korrespondent der„Frkfr. Ztg." erfährt, hat der Apostolische Vikar in den Bereinigte« Staate« I. E. Mythe«, tm de» französische» Botschafter in Washington vor einiger Zeit ein Schreiben gerichtet, in dem er seine Aufmerksamkeit lenkt auf die Veröffentlichungen in der Presse über dir Leiden der Bevölkerung des besetzten deutschen Gebietes, die durch die farbigen Truppen hervorgerufen werden. Es heißt in dem Schreiben: ES wäre tragisch für die Amerikaner, die den letzten Krieg mitgemacht haben, wenn sie zum Sieg der Alliierten beitrugen, sich vorstellen müßten, das Ergebnis ihrer Mitwir- kung solle sein, daß Sieger auf hilflose Frauen loS- gelassen werden. Wenn diese Nachricht nicht widersprochen wird, so gebe eS nichts, was den gegenwärtigen freundschaftlichen Beziehungen zwischen der französischen und amerikanischen Republik größeren Schaden bringen tännte. Dieser Protest schließt de» der K i r ch e in sich, den wir zu vertreten die Ehre haben. französische Becinflussungsversuche. Speyer, 22. Mai.(Eigener Trahtbericht des„Vorwärts".) T«r französische Platzkommandant hat bei den hiesigen Lokalblättern den Abdruck einer von den militärischen stellen verfaßten Erklärung verlangt, die sich auf die immer stärker zum Ausdruck kommende Abneigung der Bevölke- rung gegen die schwarze n�Besatzungstruppen bezieht. Tie Redaktionen haben die Aufnahme abgelehnt und dabei erklärt, daß die farbigen Truppen die Gesundheit der deutschen Bevölkerung gefährden, und daß sie ihre dauernde Anwesenheit als eine Beschimpfung und Demütigung empfinden. In Speyer seien 14- und 15jährige Mädchen verge. waltigt worden._ MergcS verhaftet. Der Kommunist August MergeS, der vormalige Präsidcrit des Freistaats Braunschwcig, ist verhaftet worden. Es schwebt acgen ihn ein Verfahren wegen einer in Sarstedt gehaltenen Rede�— In Halle wurde Franz Dom- b r o w S k i verhaftet, angeblich Führer der roten Ruhrarmee, im Ruhrgebiet zum Tode verurteilt. Genosse Eugen Ernst ist zum Polizeipräsidenten in Breslau ernannt. Ms der Tiefe! Eine Pfingst- und Wahlbetrachtung. Don Philipp Scheidemann. Aus der Tiefe der menschlichen Gesellschaft aus den Reihen der Mühseligen und Beladenen, erhob sich vor 2000 Jahren die christliche Weltreligion. Es war eine Umwertung aller Werte, die sich damals vollzog. Eine solche vollzieht sich auch heute. Die furcht- bare Erschütterung des Weltkriegs hat die von oben drückende Decke gelockert, wieder steigen Männer und Frauen aus der Tiefe, die die Welt erneuern wollen. Das ist der eigentliche Sinn der ganzen Arbeiter- bewegung von den sozialdemokratisch geschulten, erprobten Formationen bis hinüber zu den wildesten Freikorps, den wirrsten Ausläufern. Männer und Frauen kommen aus der Tiefe, die ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen wollen. Ihre Füße betreten die weichen Teppiche, auf denen sich bisher nur lack- destiefelte Exzellenzen, sporenrlirrende Generale, seiden- bestrumpfte Höflinge bewegten. Ihre Blicke dringen spähend sogar in die heiligen Kontors, von deren Schreib- tischen aus die kapitalistische Wirtschaft regiert wird. Ihre Sitten sind rauh, ihr Wissen ist nicht ohne Lücken. Ihnen fehlt die sichere Gewohnheit des Herrschens, die bis- her genügte, Mängel der Begabung zu ersetzen, wenigstens zu verdecken. Aber ihr Wille zur Macht ist unzerbrechlich und ihr Vertrauen in die Zukunft unerschütterlich. Sie werden das Antlitz der Welt verändern. • Spaltung, Richtungsstreit, Glaubenskrieg gibt es auch hier. Wir Sozialdemokraten halten unseren Posten und sind dessen gewiß, daß uns das ganze arbeitende Volk das noch einmal danken wird. Wir stehen gegen Schwarmgeisterei der Sekten, gegen ungezügelte In- stinkte, gegen den Aberglauben an die Gewalt. Wir haben den Mut gehabt, uns Feinde zu schaffen, indem wir die undankbarste Aufgabe, die Mitverantwortung für das Schicksal unseres Volkes, in allerschwerster Zeit auf uns nahmen. Das kann uns Stimmen von Unverständigen kosten, wie es uns Stimmen der Verständigen halten und bringen wird, auf alle Fälle bleibt es Saat für die Zukunft. Was hat das Christentum groß gemacht? Seine neue Lehre von der menschlichen Gleichheit! Was har den Sozialismus groß gemacht? Neben den Kräften der gesellschaftlichen Entwicklung vor allem die neue Lehre von der Humanität, die er nach Friedrich Engels' Zeugnis von der klassischen Philosophie übernahm. Gleich- heit alles dessen, was Mens che nantlitz trägt! Zu ihr ist durch unsere neue Verfassung, die allen Männern und Frauen gleiche Bürgerrechte gibt, ein entscheidender Schritt getan. Das Ziel auch der sozialen Gleichberechti- gung neben der politischen ist damit noch nicht erreicht, ge- wiß! Aber ein Tor, wer da glaubt, man könnte die sozi- a l e Gleichberechtigung herstellen, indem man die p o I i- tische wieder abschafft. Hände weg von der demokratischen Re- publik! Wer sie angreift, bekommt es mit uns zu tun, sei er wer er auch sei! Die Republik des allgemeinen Stimmrechts ist die sicherste Stufe unseres Aufstiegs. Von ihr lassen wir uns nicht wieder herunterreißen, nicht von borussischen Dreiklassenrechtlern und nicht von russischen Räteaposteln. Das Christentum siegte in seiner Heldenzeu durch Geist. Als es durch G e wa l t zu'�gen begann, war es eine Religion der Herrschenden ge orten. Was uns von den anderen unterscheidet ist auch, daß sie stets nur das Trennende sehen, wir aber selbst im bitter- sten Kampf das Gemeinsame nicht vergessen. Nur die Sozialdettiokratie als Trägerin des Einheitsgedan- k e n s kann den Sozialismus vor dem Schicksal des Christen- tums bewahren, dem über dem Kampf um die Formen sein bester geistiger Inhalt verloren ging. Ohne die große alte sozialdemokratische Partei bliebe der Sozialismus noch lang» einflußlos. Dauert die Zersplitterung fort, so wird der Gegner bald wieder und dann für lange Zeit triumphieren. Diese Einsicht immer wieder gepredigt zu haben, ist das große Verdienst unserer Partei. Wer erkannt hat, daß nur Einigkeit den Sieg erringt, der wählt am 6. Juni sozial- demokratisch! O D e r F e i n d, der auf unsere Selbstzerfleischung alle seine Pläne setzt, steht rechts! Die Herren von gestern und vorgestern holen die ältesten verrosteten Waffen anS ihrer Rüstkammer, um die alte Welt wieder aufzurichten, in der es ihnen so wohl erging. Sie kommen herangezogen mit den nationalistischen Armbrüsten, den mittelständlerischen Steinflinten und den antisem'tischen Haubiffen. Besonders mit den antisemitischen Ha'' ul Sie sagen, daß daS deutsche Volk amjüdtjchenGeist zugrunde zu gehen droht. Sie wissen gar nicht, wie recht sie damit haben. Zwar einen jüdischen Geist, der allen Juden der Neu- zeit gemeinsam ist, kann ich nicht entdecken. Ich vermute, daß die Geschäftsbücher eines jüdischen Schiebers denen eines christlichen Schiebers ähnlicher sehen, als der Ethik Baruch Spinozas oder den Schriften von Kar! Marx. Vor zwei Jahrtausenden aber gab es ein jüdisches Volk. das sich in dünkelhaftem Nationalstolz für das auser- wählte Volk Gottes hielt. Es stellte die Erhaltung der Reinheit seiner Rasse über alles, hegte einen dump- fen, beschränkten Fremdenhaß und bildete sich ein, es könne allein den Kampf gegen eine ganze, ganz anders denkende und fühlende Welt aufnehmen. Es wurde geschlä- gen und in alle Welt verstreut. Jahrtausende lang straften Verachtung und Haß seinen überpatriotischen Dummstolz und s'.äne nationalistische Verblendung, die ihm seine Großen eingeimpft hatten. Dieser jüdische Geist ist im d e u t s ch n a t i o n a I e n Geist auferstanden. Millionen liegen begraben auf allen Schlachtfeldern, dem Reich droht Zerstückelung, Millionen, denen die Heimat kein Brot mehr bietet, lassen die Blicke übers Meer schweifen. Haß und Verachtung haben unser Volk niedergeworfen und in die Ketten eines Gewaltfrieden« geschlagen. Das danken wir dem neu auferstandenen alt- jüdischen deutschnationalen Herrengeist. Und doch entsprang aus diesem geschlagenen Volk ein weltbeherrschender Glauben. Seine Niedrigsten und Gs- ringsten waren es, die das neue geistige Weltreich errichteten, Merkt ihr, wo ich hinaus will? I h r s e i d ,.d i e I u d e n", w i r s i n d d i e C h r i st e n! Ihr seid die Träger alleS Verstockten, Erstarrten, das unser Volk zugrunde richtet. Wir sind die Träger des ewig Lebendigen, des Werdenden, das allen Völkern ein neues Pfingsten verheißt.' Ein Stimmzettel ist ein kleines unscheinbares Ding. Manche legen es in die Urne, ohne viel darüber nachzuden- ken. Wäre doch jeder Mann, jede Frau sich der Verantwor- tung bewußt, die mit der Entscheidung verbunden ist! Wer einen deutschnationalen oder einen Volkspartei- lichen Zettel in die Urne wirft, sagt damit seinen Volks- genossen:„Marsch zurück in die alte Knechtschaft!" Wer einen demokratischen, einen Zentrumszettel abgibt. sagt:„Ich laufe ivit, ob es nun vorwärts geht oder, rück- wärts." Wer einen unabhängigen oder einen kommunistischen Zettel nimmt, schreit:„Es lebe die Zersplitterung, es lebe die Selbstzerfleischung der Arbeiter!" Wir greisen zum sozialdemokratischen Stimmzettel und rufen:„Es lebe die Einig- keit des arbeitenden Volkes! Vorwärts mit geistigen Waffen durch Demokratie zum S o z i a l i s m u s!" In vierzehn Tagen ist Wahl! Nützf jede Stunde. Ihr Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen, Vorkämpfer der neuen Zeit, zähe, tapfere kluge Wegbereiter derer, di: auS der Tiefe emporsteigen! ■rthi' Der Kall Nicolai-Meyer. Gerichtscheu des Rektors. Die Deutsche F rt« d en S g« s ell scha ft, Ortsgruppe Verlin, schreibt unS: Anfang April hat der Professor G. F. Nicolai nn„Vor- wärts" eine Entgegnung auf das SenatSgutachten veröffentlicht, welches ihn für unwürdig erklärte, werteve Vorlesungen an der Universität zu halten. In dieser Entgegnung griff Herr Professor Nicolai vor. allem Der heilige Heist. So erzählt die Mär der>m Abendland Frommen: eines Tages war der Geist von oben gekommen. Siebzig Älänner trugen ihn auf feurigen Zungen. gingen in die Welt und haben heilige Lieder gesunger, Selidem find zweitausend Zahre verflossen. Millionen tragen das Zeichen der siebzig Genossen. Das Wort ist noch da. und die Mär wird fleißig berichtet und vieles dazu, ivas Gottesmanns Muße gedichtet. Äur vom wahrhaft wirkenden Geiste ist nichts zu erzählen. Noch immer sind wir mit Eifer dabei, einander zu quälen. Der stimmet ist blan, belebt von Wolken und winden. Doch ist das auch alles und nichts da oben zu finden. Auch die Erde ist schön, ein fröhlicher Sotiesgarken. Nur wir sind die Narren, die etwas von oben erwarten, Es kann ja nicht, kommen, was wir nicht in uns trügen! .Warum es nehmen und hinter die Wolken lügen, um dann in Sack und Asche und Tränen uns nach der eigenen Seele zu sehnen? Wenn du nur einfach wirst, dich ia dir selber befreist,. ist er schon da und so wirkt er, der hetltge Geist. Spürst ihn zu jeder Zeil: faßt du der D rüder stand, hast du dein Sind bei dir. stehst du im grünen Land. oder ein Hammer schlägt, oder die DSgel zlehn, oder du liebst ein Weib— überall spürst du ihn! wenn du nur einfach wirst, so wie ein Daum im Wald, hörst du schon, wie dein sterz senseits der Stern- schallt; und wie die kluge stand Funken dem Stein entreiß». löst du ihn selbst in dir. den heiligen Geist! _ A r t u r Z i ck l e r. Epistel am pstngsttag. Am Anfang war da» Wort— der Geist. So steht im Evan- nellurn des Johannes zu lesen.— Tiefgründig wahr— und ab- gründig falsch ist dieser Gedanke. Seine Wahrheit muß Leben ge- Vinnen und sein Trugspiel muß vergehen. Dann erst ist die Pfingstzeit neu erfüllt.... Erst war das Wort ein fremder Gott, der zur Erde nrederstieg und der Menschheit himmlische Erlösung bringen wollte. Die Menschheit glaubte ihm— und der Glaube machte sie stark, so daß eine neue Welt entstand auf den Trümmern der alten, eine Welt, die Jahrtausende durckdauert hat.— Aber— was erst reine heilige Hoffnung war— wurde in diesen Jahrtausenden zum Trugspiel in der Gewaltigen Hand.— Religion wurde Kirche! Da erwachte ein neuer Geist und begann ein neues Werk, E« war kein' fremder Gott mehr— es war ein Mensch- ein erb- «eborener Mensch wie wir. Er sprach nicht von himmlischer Selig- Kit sondern von irdischem Glück. Und die Menschheit glaubte ihm und glaubte, daß ein einziger kraftvoll« Kopf kämpfen-könne, gegen eine Welt von Feinden. Sie jubelte dem Erlös« zu- bis den Rektor der Universität, Herrn Eduard Meher, auf daZ schärfste an, indem er ihn auf eine Stufe mit einem-Agent pro. vocateur stellte und ihn der bewußten Verleumdung be- schuldigte. Ohne zu dem Fall als solchen Stellung zu nehmen, der durch das Eingreifen des Herrn Kultusministers noch nicht sein Ende gefunden hat, glaubt die Ortsgruppe Berlin der Deutschen Friedens- gesellschast im Interesse der Würde und des R e ch t s g e d a n- k e n s der Berlin« Universität die Aufmerksamkeit der Oeffent- lichkeit nochmals auf diese bewußten Beleidigungen des Htttn Professors Nicolai hinlenken zu müssen und d:e Frage an den Herrn Rektor zu richten, ob er weiterhin gesonnen ist, die- -selben auf sich sitzen zu lassen? Da die Universität als Verkünderin aller Wissenschaften, die stetS international waren und sind, gleichsam die berufenste Per- treterin des internationalen SolidaritätSgefühls sein sollte, und eS heute mehr denn je darauf ankommt, dieses Solidaritätsgefühl für schöpferischen Wiederaufbau zu stärken, halten wir es für eine Simde gegen den Geist, wenn die Vertreter dieser Institutionen nicht makellos rein sind. Die Ortsgruppe Berlin der Deutschen Fricdensgesellschaft hält cs daher mit Hinsicht auf das Ansehen d« Vertreter deutscher Wissenschaften für dringend notwendig, daß He« Rektor Meyer durch gerichtliche Klarstellung sich von den Beleidi- gungen Professor Nicolais reinigt oder, falls er dies nicht zu können glaubt, fein Amt in reinere Hände legt. verhafteter Ehrharöt-Nerber. Wie„Urlauber� gemacht werden. Auf dem Bahnhof Friedrichstraße wurde unlängst der Unteroffizier B a bb erg er von der Marinebrigade Ehrhardt verhaftet, der im Wartesaal des Bahnhofs als Werber für die in Auflösung befindliche Marinebrigade II sein Wesen trieb, Babberger führt« eine Anzahl Formulare f.ü r Mrlitärfreifahrscheine bei sich, die er für. die Angewolbenen. in entsprechend« Weise ausfullie. Ms Grund der Fahrt wurde Rückkehr vom Urlaub zur Truppe angegeben. Babberger wurde der Kommandantur Berlin eingeliefert und von dort dem Militär- gewahrsam in der Dircksenftraße zugeführt. Vor einiger Zeit hat die reaktionäre Presse«in große- Ge- schrei darüber erhoben, daß angeblich„ganz harmlose" Urlauber der Marinebrigade Ehrhardt auf Bahnhöfen wie in Magdeburg usw. verhaftet und untersucht worden sind. Wie„harmlos" diese Urlauber waren ergibt der Fall Babberg« wohl zur Genüge. In Wirklichkeit handelte es sich hier um ganz systematisch dnrchge- führte herbyteue Werbungen unter der Maske, des Urlaubs, denen nachzugehen selbstverständlich Pflicht'der Sicherheitspolizei war. Daß die.reakiicuäre Presse sich hierdurch dbcschwert fühlt, ist, ein Kennzeichen dafür, dtiiaS von i den' heuchlerischen Versicherungen dies« Blätter zu halten ist,, sie-scieu, Gegner jedes PütscheS und ständen auf. dem Boden der Gesetzlichkeit! WahlschwmZel gegen tzaenifth unS Severins Die �Verleumder strafrechtlich belangt. Die in,-Essen erscheinende Zeitung„Das., freip.Wyrt", etil iratipnaliskischeS Hetzorgan-, tischte jüngst folgende niedrige Verleumdung gegen die Genosten Haenisch und Sepering auf: Im Januar fei von Köln ein Waggon Lebens- mittel an die Adresse, des Kultusministers Haenisch in Berlin mit Eilgüterzug überführt worden. Der Zug- führer habe ausgesagt, er fahre fast jede Woche einmal nach Berlin als Begleiter. Im Februar sei ein Waggon Schokolabe und Zucker in Gelsenkirchen beschlagnahmt, aber wieber freigegeben.worden, nachdem der Empfänger dem Reichskommisiar S e v e r i n g 32 003 M. ausgezahlt habe. Hierzu schreibt uns Genosse Konrad Haenisch:_ er unterging im Kampf mit dem Geist des Bösen und dem Geist des Goldes. Die Hoffnung auf Utopia war begraben. Aber nicht tot war der ewig lebendige Geist der Menschheit. Der Geist, der immer neue zeitgemäße Formen fand. Einst in Urvätertagen lag er frommflehend auf den Knien, dann jagte er in den Köpfen hochbegeisterter Schwärmer durch die Lande. Nun kand er in seine ureigene Heimat zurück. Er erkannte sich selbst. Nicht vom Himmel, nicht vom Menschen wird er der Menschheit geschenkt — nein aus der Menschheit selbst, aus der tiefsten Tiefe der Mensch« heit wird er qualvoll geboren. Hier nimmt er seinen Anfang— und geht seinen Weg— und weist die Richtung deS Weges, auf dem die fchwerbewegkichen Taten langsam folgen. Am Anfang war das Wort— der Geist, so steht auch heute im Buch der Welt zu lesen. Und heute in dieser Pflngstfestzeit muß der Geist lebendiger kein denn je, denn er muß den Weg bahnen zum neuen Werk,— er muß Anfang sein einer neuen Welt, wie damals vor zweilausend Jahren. Hochbegeisiernd muß er die Menschheit durchdringen— nicht diesen oder jenen— auserlesenen Großen—. nein alle— Dich und mich, daß wir olle, wenn wir zu sprechen haben, da» rechte Wort finden— da? Wort, welches wahrhaft Anfang ist einer neuen Welt— und nicht der Grabgesang einer allen. Pfingfttheat«. Die Theaterdirektoren, die doch �in Berlin einen geregelten und regelnden Verband bilden, pflegen an den Vorabenden der großen Feste Publikum und Kritik mit einer Ueber- fülle von Neuherten zu beglücken. Am Sonnabend gab e», wenn wir richtig zählen, sechs. Das neue VolkS.theaier führt«„Die Gewalt- losen", ein Werk d«S jüngst verstorbenen Ludwig Rubi ner, auf. Es wehte in den Szenen ähnlich, wie in Rehfifchs von der- selben Bühne neulich inszenierten„Paradies", der Geist eineS ab- streikten, revolutionären JdsaliSmuS. Aber der Größe der gestellten Aufgabe entsprach nicht die GestaltuitgSkraft. Immerhin bei allen Unklarheiten der Motivierung gruppierten sich in der kommunisti. scheu Siedlsrgruppe des Relkfifchchen Stücke? Situationen und Bor- gängs um ein einheitliches Zentrum. Bei Rnbiner fehlt überhaupt isde einheitgebende Beziehung. In ein« unaufhörlichen Gedanken- flucht reihen sich die Bilder anernänder. ohne daß es dem Hörer gelingt, in dem Gewirr den Faden aufzuspüren. So bleibt für alles übrig« unklar, was es denn für«ine Art Gewaltlosigkeit ist, deren Verherrlichung die Hymnen dies« Dichtung gelten sollen. Es wird auf diese Seltsamkeiten noch mit einigen Worten zurück' zukommen sein. Das Publikum folgte mit offensichtlich gutem Willen. Aber der Applaus am Schlüsse rief dann die lang zurück- gehaltene Opposition ins Feld.. ät. Im Wallner theater fft der„Troubotdour eingezogen. Da Montag Heinrich Vagi darin gastiert, werden wir darauf zurück. kommen.— Das„S ch w a r z w a l d m ä d e I" gewinnt sich mme Liebhaber(in der bvillanten Aufführung der Kölnischen Oper) im Rosetheater. „Einen seltsamen Fall" hatsichdgS„N e u eC« n t ra l- theater" zugelegt. Ein Kinoftück ist hier scheint's Wr die Bühne verarbeitet. Der Fall' der doppelten oder gespaltenen Personlich- Da die blödsinnige Verleumdung gegen Severing und mich neuerdings in den verschiedenstem Gebenden Deutschlands auftauchr, so wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie unverzüglich, und zwar mit der Bitte um Nachdruck, in der gesamten Presse mitteilen wollten, daß die ganze Geschichte soweit Severing rnu) meine Person in Frage kommen von der rrften bis zur letzten Zeile frei erfunden ist. Wir haben gemeinsam geyen das in Essen erscheinende„Freie Wort", ein nationalistisches Hetz- blättchen, Strafantrag gestellt. Ich selbst habe schon vor einer Woche bei der Eröffnung der Kunstausstellung in Düsseldorf, wo der alberne Schwindel gleichfalls auftauchte, die ganze Geschichte als„erstunken und erlogen" bezeichnet und sie auch in der West- deutschen Parteipresse aus der Stelle dementieren lassen. Mit solchen stinkenden Verleumdungen führen die Reaktionäre den Wahlkampf. Sie spekulieren darauf, daß in der kurzen Zeit bis zu den Wahlen gmcht- liche Klarstellung nicht mehr erfolgen kann. Jeder anstän- dige Mensch wird wissen, ivas er von solchen Methoden zu halten hat. Wollen Leute, wie Graf Posadowsky, Herr Helfferich usw. wirklich dank der„Hilfe ehrabschneiderischer Halunken, die diese Lügen erfinden, ins Parlament gewählt werden? Recht zur Entrüftung! „Deutsche Zeitung" und Renegatentum. Ms neues Mittel antisemitischer Hetze druckt die„Deutsche Zeitung" Aenßerungen in Deutschland geborener und moisteuteils vor Jahrzehnten nach England ausgewa ädert« Juden ab, die wäh- rend des Krieges Stellung für England und gegen Teutschland ge- nommen haben. Wenn die«Deutsche Zeitung" im Anschluß an diese Aussprüche behauptet, daß dies die Empfindungen aller deutsch« Juden seien, so ist das eine unglaubliche Beschimpfung d« vielen taufend deutschen Juden, die sich im Kriege freiwillig zum Heeresdienst gerneldet haben und auf den Schlachtfeldern ge- blieben sind. Wir aber fragen vor allem: Hat denn gerade die „Deutsche Zoitun-g" irgendein Recht, sich über nationales Reue- gatentuni zu entrüsten? An genau derselben Stelle, an welch« ihr antisemitischer Entrüftungserguß prangt, hat sie während des Krieges mit Begeisterung die Artikel des englischen Rene- gaten Houston Steward Ehamberlain gebracht, der in widerlicher Weife sein eigenes Volk beschimpfte und das deutsche Volk lobhudelte!_ die Erften aus Sibiriett. Brunöbüttelkoog, 22. Mai. Sonnabendm: ttag traf der Dampfer Scotland Maru, von Wladiwostok kommend, in der hie- sigen Schleuse mit dem ersten Hsimkehrertransport aus Sibirien bei schönem sonnigen Wetter ein. Laute Hurraruf- boten den Heimlehr«n den«sten Heimatgruß, junge Mädchen und Kinder warfen große Mengen von Blumen an Bord. Die Heimkehrer gaben ihrem Dank zum Jubel der Kinder dadurch Ausdruck, Laß sie zahlreiche Kokusnüsse an Land warfen. Reichsminister Dr. Köster hielt eine Ansprache. Ein Heimkehr« dankte namens seiner Kameraden; ein..Kinderchor sang. An Bord befanden sich LS deutsche und österreichische und 4 türkische Offiziere, L7g deutsche und 20 österreichische Unteroffizier« und Mannschaften und IL deutsche, 6 türbische und ein lettischer Zwilgefangener. Di« Kappuntersuchung. Es wird mitgeteilt: Um die Arbeiten beim Ausschuß zur Prüfung deS Verhaltens von Angehörigen d« Reickswehr und Reichsmarine während der Märzdorgänge zum Ab- schlutz bringen zu können, muß das bisher noch nicht eingereichte Material umgehend, spätestens bis 1. Juni, an den Ausschuß in Berlin W. 10, Königin-Augusta-Str. 36, bzw. Abt. Marine eingesandt werden. Hofnachrichten verbreitet unverdrossen das WTB.— letzthin die Uebersiedlung des PapaS, jetzt den Besuch des Filius. Weiß mann- denn, ob sie nicht wiederkehren? Und dann winkt vielleicht ein Orden. keit: Ein edler mit einem geliebten Mädchen verlobt« Lord, der au» unerklärbarcr Besessenheit in der Hefe Whitechapsls als wildes Tier untertaucht, um schließlich mit einem Male an einer Pro- ftitirierten zu enden. Wie der Knoten gelöst wird, verrecke ich weist. Mit' der Spannung ginge der ganze Reiz d«S„phantastisch ui Stückes", das in, 2.Akt wüst naturalistisch sich gebärdet, verloren. Alwin Neuß spielt die Doppelrolle mit allen Drückern und Effekten. Aber bleibt das Stück(von Ernst Fleins im Stofflich"., stecken, so sein Spiel iui Theotralisch-Reißerischen. Sympathisch war Lisa Braunkops als Braut. Vortrefflich einige Chargen: be- sonders Rosa Valetti als Dirne.— r. Im Walhalla-Theater wurde ein Kasernenstück au» vergangenen Zeiten„K a s e r n e n l u f t" von Martin Stein und Ernst Söbngen aufgeführt. Es behandelt das Martyrium derer. die ui mittelbar unter der Herrschaft der wilhelminischen Militär- käste litten. Eine Portion Korruption, die selbst in der Kaserne niemals fehlt, vervollständigt daS recht wahrheitsgetreu«, aber ab- stoßende Grau-in-Grau-Bild, wobei das Künstlerische allerdings ein wenig zu kurz kommt. Gertrud Korn in der Rolle ein« Feld- webelsgattiu mit Welbchenzügen war das belebende Element in der Darstellung, trotzdem hatte man ihr ein wenig Zurückhaltung gewünsckt. In der Rolle eine? nicht unsympathischen Feldwebels gefiel Paul Pape. Walter Grävenitz spielt« die Rolle des leidenden Rekruten und brachte es zu starken Erfolgen. Da» Stück fand recht lebhaften Beifall. K. Ehen müssen auseinandergebracht werden, um zusammcnzu- kommen. Kein'Mann heiratet sein« Frau öfter als notwendig. Das sind die beiden Grundgedanken, aus denen Alerandsr Engel und HanS Suppmann nicht ungeschickt ein Lustspiel„Die Reis« i n d i e M ä d eh e n z e i t" für da- Komödien hau? zusammen- stellten. Für die kommenden Sommermonate ist es schon eine nette Posse. Der Erfolg waM bereits nack dem ersten Akt entschieden. DaS Publikum— nicht überaus anfprucksvoll— war zufri-dep. Eine gute Regie und vch allem dos treffliche Spiel HanS Trie- mann? tnigcn wesentlich zum Erfolge bei. Bon dem natürlidh- harmlosen Spiel der Else OtterSberg stach Fräulein GläSnerS un- echte Art unliebsam ab. Die kleineren Rollen waren gut bei setzt. ivp. „Der goldene Bogel" von Leo Fall, eine Op« des bekannten Operettenkomvonisten, kam in der Dresdener StaatSoper ,ur Urauffübrnng. Der Tert— eine KarnedalSgefckichte—«wie» sich nicht als sehr tragkröftia. Der Musik wird leichter Schwung nachgerühmt, aber besondere Originalität abgesprochen. Theater. Richard Tauber von der Staatsoper in Dresden wird am Lö. Mai als Alfred in ,.L» Traviata" und am 27. Mai als Don Iola in„(lärmen* im Deutschen Opernbause gastieren.—?m T h e a i e r d e r F r i e d r i�ch st a d t(FolieS Gnöviccc) wird ab 31. Ma! allabendlich der muftlali'che Schwank„Flimmer-Klärchen* wieder zur Au'- führung kommen.— Gisela Werb.-zirk, der Siener„weibliche Pallenberg*. wird am 1. Ihm im Theater deS Westens in dem Schwank „Der Schrei nach demK sin b t* von Horst und Engel austreten. Ilrauia. �„Der Frühling gm Neckar* wird am Sonntag. Montag und Freitag.„Im Sibwarzwald* am Mittwoch wiederholt. Am Tonnerstag und Sonnabend Pros. Goerk«:„Der Mensch und die Natur*, Dienstag:„In den Bergen Tirols*. Im Wallner-Theater tritt Montag Kammersänger Heimich Knote erstmalig als Manrrco m Troubadour aus. Nr. 2H2 ♦ 37. Jahrgang 1. Seilaae des Vorwärts zzzzzosjzznvia ■■-&• Sonntag, 23. Mai�2H Durchhalten! von Herbert Elllenberg. Jüngst belauschte ich auf einer Steife folgendes Zwicg? sprach. Es erinnerte mich an das„Souper von Bcaucaire".� eine längst vergessene Schrift deS jungen noch denkenden Napoleon zur Bekämpfung deS Bürgerkriegs in Frankreich. Tie Wechselrede entspann sich, wie folgt, zwischen einem Königstreuen und einem Volksstaatler. wie wir wohl am besten mit Eisner das unS noch sehr fremde Wort„Repub- likaner" verdeutschen. Der Königstreue: ES wird nicht eher Ruhe werden in Teutschland, bis wieder eine starke Faust das Volk regiert. Der BolkS staatler: Der heißersehnte Mann der Gewalt! Glauben Sie wirklich, daß Wilhelm der Zweite-- Der Königs treue: Ich will nicht sagen: Er! Aber ein anderer Hohenzoller oder Wittelsbacher, der Deutsch- land wieder auf dem Boden einer gesunden, parlamentarischen Monarchie nach englischem Muster vereinigt. Der Volks st aatler: Sie waren doch sonst immer gegen„das falsche Albion". Der Königstreue: In diesem Falle nicht. Nie! Der Volksstaatler: Worauf stützen Sie eigentlich Ihre sittliche Forderung, Ihren inbrünstigen Schrei nach einem Kaisertum in Deutschland? Der KönigStreue: Zunächst und vor allem auf die Geschichte. Wissen Sie denn nicht, daß Deutschland seit jeher von Fürsten verwaltet worden ist? Der Volksstaatler: Leider. Der Königstreue: Daß unser Volk, seit seinen Ilranfängcn an das Dienen und daS Untcrtanenverhältnis gewöhnt, nur auf solche Weise vereinigt worden ist und zu- sammengehalten werden kann. Der Volksstaatler: Langsam I Die Reichseinheit. die sogenannte und leider noch immer unsichere, bestand und besteht doch erst seit fünfundvierzig Jahren. Wurde be- gründet nicht von einem der regierenden Herren, sondern von dem auS verarmtem Landadel stammenden preußischen Minister Otto v. Bismarck. DerKönigStreue: Dem treuesten. festesten Royalisten. Der Volksstaatler: Na? Lassen wir daS I Es würde unS zu weit abseits führen. Aber war nicht vor diesem Mann gerade die Herrschaft der vielen Fürsten und Fürstchen in Deutschland das beständige HaupthemmniS zu seiner Einheit? Ist nicht der Ausschluß Deutsch-Oesterreichs, unter dem wir noch heute leiden, nicht zumeist nur durch den dynastischen Widerstreit zwischen Hohenzolleru und HabSburg bedingt gewesen? Der Königstreue: Wir verlangen ja auch nicht mc Rückkehr zu einer Lielherrschaft. Wir wollen einen ein- zigen Herrn über Deutschland. Der VolkS st aatler: Wir auch: Das deutsche Volk. Der KönigStreue: Das kann sich ja gar nicht regieren. Der Volksstaatler: Abwarten! Einen Vorteil haben wir von vornherein bei unserer heutigen Verfassung. Wir stehen hierdurch mit den demokratischen Grundsätzen, die nun einmal siegreich auS dem Weltkrieg hervorgegangen sind, in Verbindung. Der KönigStreue: Redensarten! Keine Tatsachen! Der Volks st aatler: Doch! Die Wichtigkeit dieser Tatsachen werden Sie erst in den kommenden Jahrzehnten verspüren. Der Königstreu«: Wenn Deutschland vollständig zersprengt sein wird. Der Volksstaatler: Glauben Sie denn wirklich, nur unsere Fürsten wären das Bindemittel zwischen uns Deutschen gewesen? Trugen diese mittelalterlichen Ueber- bleibsel nicht vielmehr noch zur Trennung und Zersplitterung bei? Wurde nicht durch sie der kleinliche Partikularistische Geist, die verfluchte deutsche Sondertümelei mit ihren Kirch- turmsneigungen genährt und gefördert, die Kantönlitum, das mit der Zeit der Eisenbahnen und des FlugpostverkehrS in lächerlichem Widerspruch stand? DerKönigStreue: Die Kleinstadterci, die Dezen- tralisation in Deutschland hat auch ihr Gutes gehabt. Der Volksstaatler: Was wollen Sic eigentlich? Einmal reden Sie gegen und ein andermal für die Zer- sprengung Deutschlands. Der KönigStreue: Einen Kaiser wollen wir wieder haben. Der Volksstaatler: Woher nehmen? Machen Sie sich doch klar, daß Deutschland auf diese Weise nicht mehr unter einen Hut zu bekommen ist. Der Königstreue: Jetzt sage i ch: Abwarten. Der Volksstaatler: Schön! Hoffen Sie weiter auf Ihren Messias! Wär' es aber nicht besser für Sie und für uns alle, wenn Sie diese Wartefrist nicht nur mit ver- neinender und absprechender Tätigkeit ausfüllen würden? �ie gehören doch sonst zu den aufbauenden Volksteilen und Par- teien. Sie sehen selber: Deutschland hält noch. Auch ohne Fürsten. ES wankt freilich. Aber das würde cS nach dem Verlust eineS solchen Krieges selbst unter der Herrschaft eines Kaisers wie Trajau tun. Jedenfalls besteht schon über ein Jahr lang ein nur von seinem Volk regierte Z Deutschland. Der Königstreue: Aber wie? Der Volksstaatler: Sie spotten Über sich selber. Denn Sie gehören ja»sohl auch zum Deutschen Volke. Wenn auch augenblicklich nur in der Opposition und Negiernngs- geguerschaj.'. Der KönigStreue: Allerdings. Der Volksstaatler: Aber freuen Sie sich als Deutscher doch wenigstens darüber, daß so manches, was uns noch von einander trennte, in den Staub gesunken ist, in den es längst hingehörte: All der schwarzweiße, schwarzgclbe oder blauweiße Flitterkram, der unS Potsdam, München oder Wien verekelte. Der überlebte Hofzauber, an den keiner mehr recht glaubte. � Der Königstreue: Erlauben Sie! Der Volks st aatler: Ja. keiner! Sogar die Fürsten selber nicht mehr. Sonst wären sie nicht so sporn- streichs und spurlos allesamt über Nacht auS Deutschland verschwunden. Wenn Sie erlauben, will ich Ihnen nur noch die Namen der zwciundzwanzig Fürsten aufzählen, die das heutige und künftige Teutschland zusammenhalten, wie sie im Grunde auch schon unseren seligen Bundesstaat von Bismarcks Gnaden geistig vereinigt haben. Diese Fürsten heißen: Goethe, Mo- zart, Beethoven, Schiller, Dürer, Bach, Kant, Lessing, Leibniz, Jean Paul, Kleist. Feucrbach, Robert Mayer, Brahms, Schinkel, Helmholtz, Keller, Siemens, Hebbel, Wagner, Haeckel und Schopenhauer. Ich bin übrigens in diesem Punkte gar nicht kleinlich. Sie können getrost die obige Fürstenreihe noch um manchen hervorragenden Führer ver- mehren. Zum größten Ruhm Deutschlands und seines von Ihnen so verachteten Volkes! Der Königstreue: Phantast I Dichter! Der Volks st aatler: Ich nehme das Schimpfwort hin. ES war früher ein Ehrentitel unseres Volkes. Ehe wir wieder so hoch gekommen sind, Hab' ich für meinen Teil die Losung für diese Uebergangszeit ausgegeben, die Ihnen an- scheinend nur für die Kriegsdauer gegolten hat:„Durch- halten!" Einmal müssen ja auch die Köpfe in der Ncker- mark und Priegnitz hell werden. Pfingsten 1920. Von Marie Juchac z. E» wächst der Mensch mit seinen höheren Zwecken. Der Mai gebt zur Rüste. Verschwenderisch hat er seine ganze Blütenpracht und Schönheit über die noch immer unter seelischem Druck stehenden Menschen ausgeschüttet. O, daß wir Frauen doch diesen Druck der bösen Vergangenheit abschütteln könnten! Wir wollen eS! Wir wollen Menschen sein, die sich des Frieden? und des Frühlings mit seiner Schönheit freuen können. Wir Frauen wollen Menschen sein. die ihre junge Freiheit gebrauchen lernen und sich ihrer freuen. Zu Pfingsten, mitten im Blütenfest der Natur, rüsten die Geister sich z u m K a m p f. Tie junge Deutsche Republik soll ihre neue gesetzgebende Körperschaft, ihren Reichstag wählen. Die Nationalversammlung hat ihre letzte Tagung ab- gehalten. Zu ihren Schlußarbciten gehörte der P r o t e st der Frauen gegen den Mißbrauch und die Vergowalti- gung ihrer Schwestern durcb farbige Truppen in den be- setzten Rheinlanden. Nicht gegen die fremde Nasse, nicht gegen die farbigen Menschen richtete sich der Protest, nein, gegen die Regierungen der Kulturländer, die in politischer Unklugheit Menschen, Kinder tropischer Länder, aus ihrer Umgebung reißen und sie zu Wächtern in einem von ihnen besiegten Kulturland einsetzen, ihnen als Menschen eine Stellung geben, der sie nach den im Abendlande gelten- den Kulturanschauungen nickt gewachsen sein können. Dieser Protest der Frauen ist der Schrei der in ihren Schwestern in ihrer Menschenwürde getroffenen Frauen, er ist zugleich an die Frauen der ganzen Welt gerichtet. Vor meinem Fenster spielt die Jugend. Großstadt- linder sind es, die zwischen hohen Mauern ihre Jugendlust austoben müssen. Von der Last der Schule befreit, goldene Tage der Jugendlust vor sich, üben sie in frohem Spiel ihre Kräfte. Noch sind die Spuren des Krieges, der Entbehrung den kundigen Augen der mütterlich empfindenden Frauen gar zu deutlich sichtbar. Ein Trost ist uns. daß die Elastizität der Jugend sich Frische und Frohsinn nicht nehmen läßt. Dazwischen kommt uns der Gedanke: Es ist deiner Kinder Land, o Mutter, an de in du bauen mußt in dieser Zeit. Es ist das Geschick deiner.Kinder, worüber du abstimmst am 6. Juni. Fühlst du die Verant- Wartung nicht riesenschwer aus deinen Schultern? O ja, ober zugleich wächst riesengroß das schöne Gefühl, ausbauende Ar- beit mitleisten zu können zum Wohl dieser Jugend und ihrer Kinder. In der stunipsen Tretmühle der täglichen Pflichten, in weher Sorge um die schwer zu stillenden Notwendigkeiten des Lebens verloren wir Frauen gar zu leicht den Blick für d a S Große. Eingeschnürt in Vorurteile, bepackt mit einer Last von Vfljchten, die üblere Schultern niederdrückten und dabei jeglicher Rechte bar, so lebten wir im alten Deutschland. _ Politisch gleichberechtigt neben den Männern findet uns die neue Zeit. Unser Blick wird sich weiten, daS Gefühl, an der Verantwortung mitzutragen, läßt unS hinauswachsen über unS selbst. Aufbauend« Arbeit wollen wir leisten, weil wir Soziallstinnen sind. Schon ist der Wez vorbereite zur wirtschastlichen und sozsalen Gleich öcvechtigung beider Geschlechter. Aufwärts geht eS. Aber viele Steine liegen noch auf diesem Wege und weit ist es bis zun: Land der Zukunft. Und zuweilen, wenn die Sonne das Gewölk zerreißt und nicht yelsenge-wirr und Dornengestrüpp uns den Ausblick versperren, können wir das Ziel sehen. Nicht der einzelne Mann, nicht die einzelne Frau und ihre Kinder können allein dort hin. Das ganze Volk strebt dem Gipfel zu. Wir Frauen aber müssen wissen, daß die Steine, die wir aus dem Wege räumen dürfen, den Nachkommenden den Aufstieg nicht mehr erschweren. Durch das uns gelvährts Recht und die Freiheit wollen wir unS selbst erziehen zur Pflichterfüllung für daS ganze Volk, wollen wir aufbauende Arbeit leisten im Sinne des Sozialismus für unsere Kinder. fluf öer parteisuche. Wir geben dies« lustigen Reime als Probe aus de« am Donnerstag erscheinenden, reich illustrierten, satirischen Wahlepistel„Der S st n d e n s p i e ge l" l Verlag Buchhand- lung„Vorwärts", Berlin. Preis 50 Pf.), deren überaus zeitgemäßer Inhalt in seiner lebendigen Form sicherlich all- gemeinen Anklang finden dürfte. Ich wollte mal recht revolutionär sein,/— da konnte sa die Wahl nicht schwer sein—, I und wurde Mitglied der U. S. P./ WaS in der„Freiheit" stand, da? glaubte ich,/ wie Hilf erdin g sich schneuzte, schnaubt« ick.../ Autsch, trat mich einer aus die Zeh'./ „Halunke," sagt er,„Verräter,/ du hältst der Reaktion die Bügel, I das hier find nicht» als Leisetreter./ Komm zu uns, auf den linken Flügel I"/„Meinen Sie," fragte ich,„Ledebour?"—/„Die achtundvierziger Karikatur I/ Wir sind die großen Rätcsystem- mach«,/ und treiben mit der Revolution keinen Schacher!"/ Klh sucht' auf dem linken Flügel nun Licht-,/ Paff— spuckt mich est, Kommunist ins Gesicht./„Bei Leichen Müller, dem Kästchen» bau«,/ wird auch die Üdevolutian nur sauer./ Er' ist«in Re- aktionär wie D ä u m i g."/„Laß theoretische Phrasendämpfe,/ I und mache mit unS Stratzenkämpsc!" Ich horchte auf und meinte nicht säumig:/„Nun wohl, dann werde ich Kommunist."/ Fawoll, da hagelt eS aus mich Mist./ Ein Mann schrie— und ich stand verwundert—:/„Lebt, der größte Schuft des Jahrhundert!/ Er ist von der Entente bestochen,/ er hat die Niederlage verbrochen./ Die ganze K.-P.-D.-Zentrale/ ist die Kathedrale/ de? parlamentarischen Kretinismus./ sie v«- bürgerlicht, sogar die Zetkin/ kriegt ein kapitalistisches Fett» kinn./ Doch bei unS ist Idealismus./ Wir sind die Revolutionäre,/ wir sind die schneidige K. A.P. D./ Wir gründen neue Millionen- Heere/ und machen frisch- ftöhlichen Krieg, juchhe! I Gegen England, Frankreich, Amerika./ Dafür sind wir da!/ Hurra!/ Flinte zur Hand!/ Mit Gott für Rät« und Paierland!"/ Nun glaubte ich endlich erreicht den Gipfel,/ da packt mich ein Anarchist am Zipfel/ und schrie mich an:„Heda, warum bist/ du nicht Anarchv- Syndikalist?" Und schon wollte er mich bekehren/ von den kommunistischen Irrlehren,/ Da plötzlich sprang aus der Ecke schnell/ Silvio- G s« l l! I(Münchner Räte-Finanzminister/ Gewesen ist er)/ Und schrie:„Nur mein patentiertes Freigeld/ erlöst die Welt!/ Meine neue Währung/ schafft die revolutionär« Gärung. I Ich habe den Kapitalismus erledigt,/ Marx hat lauter Unsinn gepredigt." „Nein, wir sind die Väter des Zukunftsstaats,"/ brüllte das Komitee zur Verwirklichung d«r Diktatur de- Proletariat»./„Tag- liche Arbeitszeit: eine Stunde."/„Pfui," schrie Herftirth,„ihr Streikbrecherhunde!/ Alle Macht den Arbeitslosen!"—/„Haut ihm!" heulte«in Chor Matrosen./„Komm in den Roten Soldaten- bund,/ nur dort macht sich der Mensch gesund!" Ich schwankt«. Da sauste ans mein« Weichheit/ der entsetzlich« „Hammer der Gleichheit":/„Nur nicht denken, nur nicht denken I immer gleich an die Laterne henken./ Um da? Gerede ist eS schade./ Schlagt si« tot! Auf die Barrikade!" „Jawoll," dröhnt eine Stimme ans dem Tnff,/„Haupisache: immer feste druff!/ Ihr alle seid mir nur Schlappschwänze,/ ick allen c geh uff dir Gänze. I Jawoll, ick bin Revolutionär./ Tic ganze Bande muß ans Messer,/ denn ick sage, et wird nich besser,/ eh' mich Willem kommt wieder her!" Da Plötzsich ward mir'S als s.hwanld der Haus',/ der mich bald hier-, bald dorthin riß I und wechselnd mich mit Dreck beschmiß,/ und wie ein Fernblick tat sich'? aus:/ ich schaut' in ein Offtzierkasino,/ darinnen sah ich, schmunzelnd froh I den edeln General Lütt- Witzen/ mit seineni ganzen Gefolge sitzen./ Rechts Major Bischofs, Oberst Bauer,/ links Jago«, Kapp, den Ja nu schau er./ Und alle lächelten behaglich./„Ne, unser Sieg ist nicht mehr fraglich, die Bande schlägt sich selber tot./ Famo», die besorgen unsre Geschäfte,/ wir aber schonen unsr» Kräfte/ und steigen frisch in» Morgenrot./ Ein Blitz, ein Ruck,«in Dann«. schlag!/ Prost, Kameraden!— Huf de» Tag 1" Ich sah daS Bild. Die andern nicht./ Weiter schlug man sich' in» Gesicht,/ man hat sich weiter mit Dreck liegossen, I> vi Iber bat man sich gerauft.— /Dahab« ich mir k« r»« n t schl osse n l «in Mitgliedsbuch der S. P. D. gekauft. u v j ärrnig über Preissteigerungen in der ftptik. Rohstoffe für die optische Industrie sind unabhängig vorn Auslande und deshalb unabhängig von der so oft für Preissteigerungen mißbräuchlich vorgeschützten vorgeschützten zu vielen anderen Waren, Alle Rohstoffe für die optische Industrie sind unabhängig vom Auslande und deshalb unabhängig von der so oft Valuta. Für Preisbildung der optischen Fertigfabrikate waren und sind bestimmend: lediglich Kohlenpreise und Löhne. O pti sch e Erzeugnisse' waren deshalb bisher acsf nur etwa das Siebenfache der Friedenspreise gestiegen, im Gegensatz zu vielen anderen Waren, deren Preise auf das Zwanzigfache und mehr der Friedenspreise erhöht wurden, im Gegensatz selbst zu dem trotz künstlicher Niederhaltung auf das Neunfache gestiegenen Brotpreis!> Knappheit der deutschen Rohstoffe, erhöhte Kohlenpreise und die absolute Unmöglichkeit von Lohnminderungen für absehbare Zeit machen aber selbst In der Optik nicht nur Prcisermäßignngen Torläuflg mimöglieh, sondern müssen vielmehr in aller Kürze zu weiteren PreiserhBhangen führen. RonfitiatP Annan„Ta„»„ tanfc deshalb unvernüvltch: sie können nicht billmer werden. Wenn auch voraussichtlich die Preise in der Optik nicht auf Benötigte Augengläser kaufe man deshalb unverzüglich; sie können nicht billiger werden.------------- das Zwanzigfache und mehr steigen werden, so ist dennoch eine baldige erhebliche Verteuerung unvermeidlich Preisminderunge n wären in der Optik also nur auf Kosten m i n d e r e r G ü t e und Leistungen möglich. Arbeitgeber'Verband der Optiker zu Serlin.***** Interessen-Vereinigung Oentseker Optiker 8. V. _ gentscher Optiker- Verband, fandesgrappe frarh SrsmkMrg.__ Nr. 38. Kleid au«| Nr. 40. Kleid au« gestreiftem 1 A weiß.gestickt.l ß Schleierstofi. Schleierstofl. 1*/ J*"* jvPzjssm&L, BER-LIN C S jtaniauer Str. 16 Waschftoffs Bedruckte ScKleierstoff� StffcÄ: 16.50.1,68.00 BeJr. Batist und Opal «"Äm" 19.00U8.50 Bestickte ScKleierstoffe weiß, in großer Auswahl, 75-1 15 cm Mtr.......... 17.00bi»59.00 j Wqilbatist : hellfarbige Tcnni«- A O- : streifen, 90 cm. Mtr. HFÖt W: 1 1 Reinwoü. Voile 1 : blau• grün kariart, CQ AA: j HO cm....... Mtr. OÖ.UU j Gegründet 1815 wirkzvaren Tnlcot-Badeanzuffe ochwar» oder schwarz- bunt. Lange 75-100 cm.. Dcltlieil— FlCin. J Baumwolle, feingestrickt, lang mit Ärmeln......... Kinder-Sweater Baumwofc, fein, mit Schillerkragen..... Mittelgröße Hsrren-Netzjacken mit VorderachhiO.......... Mittelgröße HO" 11* J Bouir.wolle, erren-ßemkleid„„tofarbig. Herren-Ruder- Jacken weiß, Beunj wolle, vorzügliche Qualität. Herren-Socken GUnzfior, beste Ausführung,«ch%varz oder farbig Damen-Struznpfe Seidenfior. schwarz mit Doppclsohle, eratklarsige Qualität............................. 34.50 14.50 20.25 15.75 34.50 46.50 13.75 25.75 BERLIN C Königstr. 11-14 Saumwollstoffe für Leib- und Bettvräache Madapolam 80-83 cm breit Mtr. 11.75 17.00 29.50 Hemden tuck 80-83 cm breit Mtr. 13.00 18.50 22.50 4 Stockwerke I möbel Ständige Ausstellung eingerichteter Zimmer Uff ililM*lll*U1llf Iii Lvorzügl, Qualität en mon 80-83 cm..Mtr. 41.50 Linon od. Hemdentucn für Dcckbettbeziige, 130 cm breit Mtr. 25.50 37.50 39.00 für Laken, ISO- 160 cm breit Mtt. 26.00 46.00 69.00 Seiöe Blusenseide schottisch kariert.. Mtr. Bouretteseide in viel. Färb., 70 cm Mtr Foulard weiß oder farbig, mit Blumenmuttem....Mtr. Bastseide naturfarbig, 80 cm. Mtr. Diamantseide 63 cm breit....... Mb. Chinakrepp ochwan, QQ. weiß, farbig, 100 cm Mb."0.1/1/ Duckesse- hlousselinc 38.00 49.00 57.00 58.00 89.00 in groß. Forbenaaswahl 65 cm breit • Mtr. 108.00 �Theater,LkhSspie8e Konnfajc- Opernhaus. Die Frau ohne Schatten Anfang 5 Uhr. Schanspielhaus. 2 Uhr: Marl» Stuart. 'j'/j Uhr: Der Kronprinz. Montag. Opernhaus. DiePrau ohne Schatten Anfang 5 Uhr. Schauspielhaus. 2% Uhr: Nathan d. Welse. 7 Uhr: Martjuä» v. Keltfa. Direktion Max Reinhardt. Dentflches Theater. Dame Kobold. tont. 7: D. lehende Leichnam. Dienstag 7: Und das Licht scheinet In der Finsternis. Jäam»■ erspiele. 7V, Uhr: 816113. Montag VI,. Stella. Dienstag 7>/� zum I. Male: Der Urand Im Opernhaus. Gr. Schauuptelbaa« KarlstraBe. IV, Uhr; D.WciilefiellandfN-Abt.E,3.V.) Orestle(38. Abt., 3, Ahd.) Wig.,'/,- ürestic(39.Abt., 3. A.) Dtg.T*/,: Orestie(40. Abt., 3. A) Ttieafor I. d. KüniggrätzerStraSe An beiden Feiertagen: 3 Uhr: Erdgeist(M Orska) S: Die große Katharina. «iit dem Peuer spiele». KomOdienhans An beiden Feiertagen: 3 Uhr:„Sie". V,8 Uhr: Die Reise In die Madchenzeit. Berliner Theater An beiden Feiertagen: ! Uhr: Bammelstudcmen. 1 ,8 Uhr: Der letzte Walzer m Fritzi Massary, Ott» Storni, Hans Wassmann. Piesldeaz- Theater. Stadtbahn JannowitzbtUcWe. m beiden Feiertagen 4 Uhr; Der gute Ruf. Täglich Vrf Uhr: Die RascMfs Triamm-Thcatet. Bahnhof Prledrlchstraße. An beiden Feiertagen 4 Uhr; Johannisfeuer. Täglich V,8 Uhr: Hturrha fiose-Theater. T<'.u.:Sehwarzwa!iliiiäde! Gartenb.7'/,: Das Lied d. Liebe Ii - Unter d. Linden 22/23 1 Dir. M. S o 1 i m a n 2 ürRufliiliriinnen 2 Gold Sensationelles Drama in S Akten. Hauptrollen: Loe Ley Raoul Aslan Kafleiien ala Lustspiel in Z Akten. Hauptrolle: Karl Victor Piagge Volksbühne JSüföwn,. Stg. 3: Oyces und sein Ring. u'HerHlehlervDi! Zalamea. Mtä. 3: Oyges und sein Ring. 7: Da« Käthchen v. Heilhrotio ino-Theater. Heule und.Montae 3 Uhr; Der rote Hehn. Heute bis Donnerstag u:! Fraa Warrens Cewertie. (Bertens, Servae«, Steinrlick.l Freitag 7, zum letzten Male in dies. Spielreit: Peer Qynt. Sonnabend bl« Montag VI,:' Prau Warrens Gewerbe. Deutsches Künstler-Theater Bis einsehl. 81. Ha) keine LnstbarfeEllsstEaiP. Allabendlich VI, Uhr: (Max Adalbert, Menugerie :rt, Kurt Götz.) Dentnrhe» Opornhnns 7 Uhr: Tosca. Morgen 7: Die Fledermaus. I>le Trlbllne Ti. u.: Franziska. Prl e«! r.- W 11 Uc 1 u, st.Tli. S:�erHatniac}ierSr.DGrclil. Kleine« Theater. An beiden Feieitggen 3 Uhr: Jefchen(jehrrf. f/. uhr= vsr Suob mit Albert Bsssermann. Kl. McliauMpiellianH. ttr Die Plarrhanskcinailie. Komisehe Oper uhr Klus Balinacht. üftr Zvangsetanartiemg. Kctropol-Theater. Im weisen RßssT Heues Central.Thcster 7uv! Ein seltsamer Fall Aeues OperettenhanH t«/, uhr: Prinzessin Frledl. Wene« VolUnthenter u%:Die Oewaltlosen Mclianbnre Könlr�rätzer Str. 121. rvhr: ßeintiolil Scliiinzelm DerVieibeschäftipte SehllU'r-Thcat. Chart. An beiden Feiertagen Uhr: Wie es euch gefällt Alt-BeidelberB Än2x2-5. TUnlt»-Theater uhr: Amor auf Reisen Th.am XoUendurfplata An beiden Feiertagen 3'/, Uhr: Das GlflckinSdel. S:? Eine Kaclit Im Paradies. Theater de» Weisten» £•. Max Pallsöterg Familie Scliimek. Theater 1. d. Alt. Jnkobstr. S�Biefersctiwunil.Pauline. Wallner-Thcater 7T5uue:Ca?aüerlaB. Bajazzo Morgen 7.15; Der Troubadour Waltialla-Thenter. An beiden Feiertagen 3'/, Uhr: Das Oesetz. TV, Uhr: Kasernenluft. t,aHtnptelhaii» Arnold Rleok in Adi-Haus Taubenstr. 34— Ztr.1052 Marga Rosen Peter Mann Toni v. Bukovlcs Duett Mach Bachmann tisriictt 1mm« Tom Black Karl Steininger Julias Joseph! Gre u. Karl Heinz Ferman Adi Liebans Melsterqnart. Adolf liodao 1 ff. Weine, II. Küche m Moec«, Toe, Schokoiidt® SW» Aafug f vhr WW PsrbanflderFr.VoLönen Sonnlag, den 23 Mai, Mantaa, den 24. Mai, nachm. 2>/, Uhr: Sthanfpielhnu«: 2:. Maria Stuart, 21. Natdan der Weise. Demfches Oaernbaus: Das goldene Rrenz. Nachm. 3 Uhr: DalisdUhne: SygestufeinNfng. Schiff er-ZH. Charfattrndurg; Wie e« euch gefSllL Lefsina-Theater: Der rote Hahn. Künflier-Theater: Dies irne. Fr>edr.-Wi' heimst. Tb.: Diejärl- Itchrn Pertvandlen. Neues Vollsthenter; Hoffnung auf Segen. Baflsbühn». wochentoa» ahends vom 25. bis 29. Mai: Kälhchen von Heilhronn. Styge» und sein Ring. Der Richter von ssaiamea. tro�li Thenter§ 1 Direkt James Klein. Bai 1920 Allabendlich TV, L'.: | LaskMImalet! 1 hstlsch-phantsstlsch. „Der Venusberg" 9(1 Tänzer du Tänzerinnen 4 Franklin iBgoldJungiraiien Bonbair-Truppe ) u. weitere Attraktion. Erhöhte Preise. Feiertage Ir: Ungekürztes Progr, außer«Venusberg". | Jed. Erw. I Kind frei, f Casino-Theater Lathrlngeritr.37. Tägl.8/|RU.: Onkel Cohn An all. Feiert.; 2 Vorstellungen Nachm. ZV, zu kl. Preisen: Der falsche Cousin. VI. Uhr; Onkel Cohn. Polles Caprice Eck. Friedrich- u. LimcnstraBe Täglich 8 Uhr aber.-s: in der Wasserheilanstalt Zimmsranl Tage ii. Wochen mit Ferd. arflnecktr in den Hauptrollen. Theater a.Kottbus.Tor Tel.: Moritzplatz 14814. Jeden Abend JV, Uhr: EHte-Süaser. Horst, Kuselli, R. Schräder. Ricss Schubert usw. BIOthgcn-Konzert. Vorvk. ll-IV,,t 6U. Landsberger Allee 76/77 Am I. n. 2. Pflngstteiertag und sowie VarietMellung s Anfang der Frflhversf.« Uhr der Abendvorst. 4 Ukr. irrasse n am Halense« 4 I. und ü. Feiertag und Gastspiel ilss verstirkten Orchesters des Kctroj»!-Theaters 55 Künstterl• Dirigent: Paul Hühn Abends auf dem Seei Gross-Feuerwerkl IL Feiertag morgens 7 Uhf I ■�FOhls®?issrt Nachmittags 6 Uhr auf dem See: Zum ersten Male in Berlin Tag-Feyemerld Wein-, Bfcr-, NMs-Tmessen, KiuSsSle «tbaUiger Kopäf eorc 5g artvm ab 4 Uhrt Intime» Konzert von Mitgliedern de» Philbarmonischcn Ordiesters. Leitung: Wa'ter Belling a ov II• eivgsclcles BoBbant des ÜTucen, im- Palas Bflilordieater t Frit* Fadi« Ä. Lusa-Bor<Äf- P J A«„ f., I*,-v �. KublBtitche SchneUbaba Lm* fOUiSsl De»-l«ra. Sae» Kay. P»lUUni.liW'..r.ll. p�-Trott- Mascbina» Fonlalne IturlncM«» Hippodrom RodrV and Bob,lclghbal«a» Katahomb«, Wild- V7e«t-3ohau• Spo,t-Spl«I« Auto- Rtnnea• Ttadrcidi• blaicbina faiieisüslcEsPaMsl Ii. H. i, I.' i Vie Katastrophe eines Volles Drama In 8 Akten Kegle; Dir. Ludwig Back Wochentaqs; 7 und 4';, Ufir e Soaatng«:«Uhr Vorverkauf II bis tU hr Ballhaus lax n. Moritz Kommnndnntcnntraß« 28 29. Seliönstesn.Brtijtt. Balte I Vis gata Sslltcusik. \«8siaMBE Kein Wclnawang üeis© WeBt Hasenheide 103 114 Arnold Scholz Hascnhelde 108/114 I. und 2. Ptlngsticiertag: Eröffnung der Soinnief-Saison An beiden Feiertagen: FrüMoazert n. Variet�-lforsteHDng Anlang 6 Uhr. Eintritt l Mark. Nachmittags 4 Uhr: KoüEertB.SBeEiaUtäten-VorstellunB Das grofie Eröftoangs-Programui. Eintritt IM. 12 Varletd-Nummern 12. Kinder 0,50 M. Im Riesen-Festsaal; Großer Ball. s»n��n trafifisiaxirnli-Fesl chloOHrauerel chöneiierg Dir. K Kr&mer. La 2. o. 3. Pfingstfeiertag: BE§isn öer Internationalen Ringkämpfe Vorher: Konzert u. Variete der Heginn 4�1 Mir, Ringkämpfe fi'/j Uhr. Diele!;lea4Tnge!! OhS) �swaldai Marga Köhler Victor taaxoa im Film..4 Mi'üZlM ÄsflrelH| Woehenlag,Tu.*|19,JI«r Sonntag«...», 6, 8 Uhr| ] Vointlc. il-l(obre Idstehl)' Wintergarten An den sh beiden=s Feiertagen Theater am Nollendorf-Platz "f* Sensationeller Erfolg T7a�1- 5I4D mit Molly Wessely. Musik von Waller Bromme. I. und II. Pelertag 3V, Uhr: Volksstfick mit Gesang und Tanz. Volkstümliche Preise! Komödienhaus Schiffbauerdamm. I. und II. F eiert ay, 3 Uhr; „Sie44 mit Brlka OlAssner und Haskel. Kleine Preis«! ZVcfstellungenZ 31/, Uhr I Kleine Preise. Kind d. Hälfte! Iisillir Varlctch-Sptclplnn Ranchtn«-stattet! K o BN ö d i e n h a u s an bwr Marschall brück«. TSgffch Vß Uhr; Das neue Lustspiel: Nie Meise i« die MäckebenLeit von Alexander Engel und Hon» Saßmonn. Sauptdar st eller: Selka Glästnee. Else Eckse». beeil, Johanne» Biemaitn. Julia» Seanbt, Ernst pcfitfl, Ernst Lernburg. Jenny Marba. ..«enn>-porten-7:zskluL" Knmmonlle-hlapiOlo»m Fotsdamer Platz Sie Zaust liefen I.«. U.T»II nach dom iloman von Hudolf Stents Henny Porten ✓ Eduard v. Winterstnin a U.T Kep(ilr»tnndamm 20 Höhenluft LastRpiei in 4 Akten mit Henny Porten riftozartsaal am N�liendonpiatdi Ossis Tagebuch Lustspiel mltOasi Oswalda Oer fidnln Eskimo B, B. Schwank mit Arnold Stock U.T N o>l an äortpmta 4u.»ctionebtig Die Brüder Karamasoff nacb dem Roman toq Dostojewski_ UnT i�riearichBtrasso l&'J Stein unter Steinen nsoh d.r!«iohnMni?.DrsiDS t. Hermann Sudemann D• r Mann mit dem Affenkopf B. B. Schwank mit Konrad Dreher ü-T Atbx.auaeri>iaiß Die Söhne des Qrafen Dossy Schauspiel mit A:bert und El«e Bassermawn U.T/W eiutoeegswcg IB „Die Hall" Sch&atpie. In 3 Akten Oer Mann mit dem Affankopf B. B. Schwank m't Konrad Drahep U.T li a, o u fl• i d e 4 6 Das alnsame Wrack Sanoatfoka- Film In 6 Akten Wochentag, ab 7 Uhr/ Sonntagt; Beginn 4 Uhr Rennen zu Grunewald (Berliner Hennverein) Pnagstmontag, 24. Mai, nachm. 3 Uhr 7 Rennen GroBe Berliner Kunstausstellung im Landesausstellungs-Gebäude. Feiertags schon von 10 Uhr ab geöffnet Riodstne Ferien BSntestr. nmmmsmrnmmm Änswabl riesengrose I Ttepps G WiWn tirstkiasssig e -! Ungewöhnlich billige Preise! ® Raummangels keine Möglichkeit, alleJlHen a.Preiseeinzeln anzugeben Selten schöne Moderne TaS" Schleierstoff-«. Voile�leider HlnVgesuckie Weiße Voile- �eider aus erlesene Modeschßpfungen Blendend schöne beiden- u. Bastseiden-Kieider, darunter Modelle Hochelegante Kostüme vorzügliche Wollsto'fe u. Seide, auch für ßaclslische u. starke Damen (jummi-" Regenmäntel, auch in großen Weiten 5port- V. ackert in Wc>!!e« �eide, viele Farben 5 C h V/ a r eiden-/v\äntel, vornehme Macharien WHocheleganle'jr' y-v.■ KU- x i 9isse Piausch-Mäntaf. esche|?eise-/�antel " fflr Sr« u.(iphircr» C.nvrtrf-rnat II\X'. a�tl'ttr für See u. ütebirge Covertcoat u. Wollstoffe, �Maer. Pirndl- Kleider 45—110 cm lang, und tür jun?e Damen. Voile- und Aeiden- Bausen, weiss und farbig. Steppdecken. Moderne KieldlerrÖckiB Wolle— Leinen Voile— Frott4 Se'Sens OaterrijoÄo, viele Farben. keiAÄrjs Mädchen-Kleider, Voiie, Waschstoff, Seide, Wolle kt Mädchen-Mäntel* Knaben-Loden-Mäntel � � Knaoen-P�yjacks.* Knaben- Wasch- und Wollanzüge. Das qrQiste Kino de Potsdamer Str.72* Kochbahn Bulowotr. Dss Geheimnis des Zirkus Barree. Sensations-Zirkiis-Drama mit Ha. ry Pltl. Fliminortanx. CirmM'sck !. u. 2. Pflngstfcfcrtag 3Va Zwei gproßo«yV» Festvorstell. I Nachm. 1 eigen. Kind frei. In beiden Vorstellungen: 1 SealöeIEV.eÄ Salvarus u. Partner DerWegznrKraft Zum Schluß: .Der Wilddieb* Schluß der Saison 31. Mai i Voranzeige: Mittwoch, den 26. Mal abends 7 Wir Ehren-Abend für den künstl. Leiter Siegmund Flatow Einmal. Gastspiel der bekanntesten u. beliebtesten Künstler Berlins dazu das glänzende Mal-Schlager-Programm Keine erhöhten Preise. Bestellte Tische bleiben nur bis 7'/, Uhr reser». CrantcnBtaftc 53-54 tvaflsplal Petermann Wardlnl-Qeraldo. Qerdn-THo und bas große Variets« Programm I« Tanz-Tee i ! ReidisbalL-Ttiester Heute nachm. 3 und add». 7'/,U()t; Ttetttner Sänger. Nachmittag» * J etmahtflltliceliv Potadamer Str. 38 Der gr. bistor. Prunkfilm 3iöTäazErioEarlierioa für den Film bearbeitet von Adolf P a u L Turmstr. 12 Lotte Nenmann im Schauspiel Der Weg der Grete Lessen. Alexanderpl.-Pasrase Henny Porten . Aümlrals-PalasL1. Flirt in St. Moritz j �Morg.Piirt InS».Moritz j ?'/» Veootzugft Aecftfiatttn Berlin»(Inb die onndors-Betriebe Sb. Arno tonnborf. MM-MgvW! Unter den Linden.4 u. ffriebrichstraße 87 Vornehmes Wein- und Dier-Restauranf Gepflegte echte Bbere Gpeziniitu P Uhler Urauell GelellschaftsziMiner Mittag- u. Adendmufit Unter den Linden 5« Kaffee. Diele. Bar Abends Weln-Restaurant Ziachm. u. Abd.- Konzert« n: Kapell. Nlchmann'r Sigene Wiener Bäckerei! »affee-gubtreituna nach Karlsbader Art. Sehen, werter Soinm«raorte» Arrangeur: Blumenschmtdt, Berlin. Allseitig gerühmt« Verpflegung. VslksUs- karten nztnrfcl» Pronir 643 dI 2 Durlesken. Variete Pflngsun 4— iu>tuhr. 1 SfÄÄlogisch8r £03 Garten. Am I. u.Z.PMniisttageabiUhr Doppel-Früh-Konzerte mmaK, Doppel-Konzerte DieWagen der Berk Straßenbahn verkehren bereit« ab 5 Uhr früh auf all. zum Garten führenden Linien. „Dekcfa" Deutsche Kolonialwaren- u. Feinkost- Ausstellung vom 17.— 27. Mai im CLOU Mauers trasse Täglich Konzert Einfritt Mk.1.50. sm Das Pflnsatprozramm Carola Toelle in dem Film: Jobannss Goth 5 Akte von Karl Mayer. Joe Heeds (Carl Auen) spanische« Abenteuer „Tanibarln und Cantacnctten". ElnlaB P 3£2 5 61» 8£0 f Ankauf Juwelen Margraf& Co.: Kanonierstr, S Trauringe »albsss Dufatengold 9D0 gest., 14 far. Sold 585 gelt., 8 tar. gest. non« AI. pr. Stck. stets oorrätlg am Lager. Ankauf__ altes M,«et, wm uaö zmmie». Minoga, Berlin O 17, Grüner Weg 69. Telephon: Alexander 31 80. STar Ankauf von Platin- Brnch, Perlen, Brillanten telen zu hBchst. Tagespreis. Berliner Juwelen- [Hmidelsges. m.b.H. zwischen Behren- u., Französische Str. nnr I. Etage Berliner Sitzvnöbel- Industrie Q, u. b. H. BerllnCZ, NtuePromenad.l Eckhaus am Babah.BSrse. Eigenes erstkl, Fabrikat. Lagcrbesaeli erbeten! MviMlLg rnt sicher, oft genügt«ine entfernt im, er, oft genügt..... Sitzung. C. Welssert, fosmcl. Institut. Invalidenstrafle 147. Epr. 10—12 und 4—8 Uhr.» Kasse und Teilzahlung SO RÄll B"'ln SW* 48, .UllnU, Friedriciisir. 7. • nahe Belle-Alllance-Platz. Ankauf BrlSäBfiten Juwelan n Platin n Gold-Bruch L. Kuli, Leipziger Str. 60/1 MSbel Gelegenheitskäufe SlSlllWlvtt. mÄr'-s'�n M. I Svetsezimmer.-i»e. kompl., von Li. 475G ömevzllNM. mKr.Wn?n m. m | 2*1™ m"«"rich"°°N m. 1193 ErntlnzvngsmSbel(n gr�tzerA«»- wähl, ftftlnwöbejl tioO Bildet. Charlotienburg. Wilmersdorfer Str. 128, l. klein Laden Ecke Schillerstraße Nein Laden Neugebauer Patenl-Gebrauciisiiiaster- und WarenzeichesBDineiiiuogeD Gutachten In Patentstreitigkeiten, Konstruktionsdurch. arbeitungen, Modellenfenlgung, An- und Verkauf von Schutzretlden. Erstklassige Referenzen. 9MZ0' tng. Haves, B.flln- Prledengu, Sfldw««tcor»o 10. , Infoige günstiger Abschlüsse fabelhaft billige Möbel Speise-, Herren-, Schlafzimmer, NaObaom-Wohntlaben • Farbige Köchen JSln z elm 0 bei Besichtigung erbeten. Winiorst 162 162 Neu erschienen: Armeepistolen ob Paratjellum Mauser 9 Millimeter tatft und zahlt höchst« Preise UM vsfer Ureis! , Gate Herrenstoffe, BtUlg« Manchester und Kleldersnmte. fragen unter E. D. 915 an jKofle, Haunonee. 59 13* HEINRICH HENNES ' ALEXANDERSTRASSE 54 id. Ungewöhnlich bilSgae Pgeisel Damsn-Waschvoile-Kfetder....... 50-7#� SS M. Seidene Damenkleider....... 2SS BM-SSS Ii. Seidene Damen-Kostüme..... 250-3�-45® Praktische Kostüme U�TSj22B N. Praktische Mäntel>»»>«>»««1 Steffen..... � Knaäen-Wasch-Ansüg«(beste Friedens-Qual., f. d. ÄteSffa 6 Sohren) KnabenwWasch-Mcsen.— Kätichan-MEnfei, unsiorfierte Grössen Ferner: Imprägnierte Seiden- und Spifr Mantel OummimänteL Affenhaut-SportOackeriU-Minte! Sas SxeWvMtee der kommmiistisclienSiiteniatiORale an die deutschen Arbeiter. (Die Antwort der 3. Internationale anläßlich des Beschlusses des Leipziger Kongresses der U, S. P. zur Frage der Internalionale.) Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, sowie die Buchhandlungen der K. P. D., Neukölln, Wanhettr. 69; Berlin, Annenstraße 1 und A, Seehof 4 Co., Berlin N, 24, Auguststr. 60. Heranageecben vom W.E.8. Auslieferung In Deutschland für Buchhandlungen und Organisationen: 647D A. Seehol& Co., Verlag, BERLIN N. 24, Auguststralte 60. Wir liefern ab unserer Fabrik infolge günstig. Abschlüsse zu soliden Preisen Schlafzimmer! lackiert, Elche, NuSbaum,* in großer Auswahl, von M.3750.-«n- Auf Wunsch Zahlungserlclcbterung I Kluge Charlottenburjc Wilmersdorf.Str.I9 M» MM oormiegend gwefschgen, p. Pfd. 5,— M., ff. grüne Speiseerb sen p. Pfd. 4,— M., in Postpaketen(zuzüglich Verpackung), per Nachnahme. 660$• Hvfgnt Großrinderfeld (Snicn)._ Schlafzimmer sehr schöne» Speise: 6500,—, eleganie» Herren. zimmer 600»,—, Kiichen. einrfchtunaSZO,—. Rtesige Ansivahl t» schweren Zim> mer-Sinrichtungen».«in. zeimödef zu«norm dillige» Dreiseu. Asns Zennsri, Möbelhan» für Gelege». heitskänf«, Lothringer Str. 55,' Rosenthaler Platz. Seizeog Mantel, Jacken, Sojen, sow. Aufölen u. Reparaturen Krohn dfc WOlper, chaenbucn. Plnnasberg 72. MÖBEL in Eiche, Nußbaum, Birks, Kirschbaum, Mahagoni Moderne Stilarten vom Einfachen bis zum Auserlesensten Schlafzimmer Speisezimmer Herrenzimmer Wohnsalons Küchen und Einzel-Möbel Erstklassige Ausführung und Lieferung durch ganz Deutschland ALBERT GLEISER Möbelfabrik BERLIN C. 33 Alcxonderpfata Ale.xanderstraße 42. Kaemorrhoidsn schwind, schnell u. schmerzl. durch Myrohalanum, sicher hfw., Suuerl. Anw. 7,50 M. 0(10 Relcncl,BerIin43, Eisenbahnst. Küchen 7teII!g, In allen Farben, ... 620 M... Rnhebelten von 380 M. an. | Solas in Plüsch u, Qobe- I linstoffz. Ausnahmcpreis. Aul Wunsch Zahlungserieichterung Stelzmann Belle Alliancesfr. •lOO- Möibel und konapL Wo�u�oselnrlchftmgen Herrea- u-Spcstrezlmmei; WotuKz- hb. ScäülAfzlmmev Hervorragend schOn und preiswert la aISez8Pv£2A!ogen vt-Sillarien Klubsessel und Sofas In Gobelin und Leder »AbfleMmag f.VesrmJeftmq kompletter Einrichtungen, �deker stets viele Gelegenheitskäufo I Kostenlose Lagerung für beliebige Zelt M. MarldewfojK O�nJ». M.. aetettCCVSO. htaxtt.iiraScxmt.4i Scßweisser Stlckereiftoffe VoH-VOile hettidd, ca. 110 cm breit....... Meter 29�0 3S®® 48�® VoilG�V&lOlliS besuch, ca. 110 om breit., Meter 38®® 48®® 58®® BnUaeWa/töftoffe iaHnv.-NBStciin SctticKrsloiS�». Weil. PmSsljiHiil... seüruMBatist.... Meter Dirndlmuster ia: Beflrcdd. Safla as saumw.-Muss. bestickt, BIu- W%riaf» VsDAss» memnn-tsr.. IfillS etwa 100 cm breit, Handdruck Mete. Wie beärnett 4 oso Zepirtr tö Beamdcf. Batist für Blusen und Oberhemden.......... Blumenmuster. BäS8$f we�''>es�c�' e'wa cm 1 breit. Meter Sflitelerstoft'�� 24 so mwm peltbrelt. iblümt, mit Kor- elstreifen..... bestickt, etwa 110 cm breit, la rerecbledenen Farben. Sdiieiersfon L'sS'sr: Batist Meter 29 SV g�relsiE?erf© �Clelcfer- u. SeMenfioffe BlS!$€ß§€ldS hellgrundlg... S CSt W SCldC tbr Blusen Basiseiäe Meter ZA° Meter ZA° nsturltrble, etwa 85cm CfiSO breit......... Meter Sl? falle! echvara, doppeKbreit Meter AA50 KSeMemfitic ÄtbreH �.t,ä 8450 iSeidarseMcföS, in chl. Meter rssz 9850 Biasensioile � 23!0 29° Stoßen rxig«'1. f ruTr 2950 34M KSÜiZISlIe Et iler?!. ifleiderslofle ttJSn doppeltbreit. erben.. Meter �t« 3950 4950 29" Koslümsloile 6950 1950 Herrcswloö 98°° Stege iWWe am Mittwoch, de« 26. Mai, abends 7 Uhr, i« de» Sophieusälcn, Sophienstraße 17/18. Thema: Die Reichstagswahleu. Referenten: 281/4 Gen. Heinrich Schulz u. Conrad Harnisch. Freitag, be» 28. Mai 1920, 10 Uhr vormittags Verfteigerung von 30 bis«0 Pferden und Maultieren. klllgem. Berliner omnidii!- Mitlen-Lekellkchzkt. Berlin fl, TPötfftta'ge 22-24. Dr. med. Haink« Spszialarzt Leipziger Str. 103, Elte Friedrichstratze. 10-1, 3-6, Sonnt. 11-1. Alle Harnleiden bei Damen und Herren. Saloarlan tuten. Teilzahlung. �Spezialsirzt Dr. med. Wockenfnli FPÄstr.l25Än6g8 Sonnt. 11—1. Syphilis, Harn-, Frauenleiden, Biutuntetfuch. Schnelle.fichere.schmerzloseHeilg. ohne Benifoftörung. Teilzahlg.' Bp«2i»lsr2l lir. med. Koeben für Haut-, Kam-, Frauenleid., Schwäch. ,Eciakrank. Behandig. schnell, sicher u. schmerz), ohne Berufsstörung. Blutuntersuch. Fäden I. Harn usw. Frleiipl6listr.81|eaenonp"k: KöüigstP.SS-SlIÄs: Spr. 10-1, 4-»/27,Sonnt. 10-1. teilzahl. Separ.Damemlm -m-mm u: i OcC otucc, Friedrichstr.lS Elle Zimmerftr. und Georgen- ktrchstr. 50, nahe dem Alexander- platz. 9-12'/-, 2>/,-7. 53/13* aeauißiD- kau LOrdow S ULI VC/GB Spezialarzt Erfolgreiche Behandlung. Eoaiöstr. 34/36 Alexanderplatz.* 10— 1, 5—8, Sonnt, 10—1. AMeiiie MkMkesM m SM' WimW u. Umgegend. Am Monkog, de« 31. Mal 1020. abends 5'/: Uhr. Im Lokal don Map Streiter, Berlin-Mariendorf» Ehanffeeflr. 22: Ordentl. Nnsschnh» fitzung her Dertreter der ArHcltgeHer und Versichetten. Tagesordnung: 1. Bericht de, Borstande.. 2. Bericht des Rechmingsaus- fchuff es. I. Abnahme der Iahresrech- nung Mr ISIS. 4. Aenderung der ZZ 1, 10, 20, 47 der Satzung. 5. Verschiedenes. 146/5 Etwaige Anfragen oder Be» fchwerden, hei denen Einsicht- nähme, in die Kaffenatten e» forderlich!ft, find fpSteftens bis zum 28. Mai d. Je. dem Vorstände schriftlich emzu» reichen. Dcrsin-Mariendorf, den 20. Mai 1020. Ter KasfenvorftlNtb. Aug. L o i p, Vorsitzender. s�r'iBr,'ischias in Hüften, Gesäß und Beinen. Da schwere Fälle in 15 Tag. beseitigt werden, liierüber unantastbare Heilerfolge bestehen und Referenzen tavolidenstr. 106 Toantrti von o-a.«laCOMy Tomaten, starke Pflanzen, Papplöpfe 100 30 M.. lOIXl 230 M. 50/15 Gnrtitcreil'iiltrnmim, Salzbrunner Strafe 7. _ Pfalzdurg 3424._ Elektromotors Gleichstrom:: Drehstrom kauft f* InpietiriiuFeaaScleliting Berlin W9, linkstr. 10. Tel Lützow 3705 und 8518. MgeiA Bitte. Gute Belohnung dimjemgen, welcher den genauen Aufent- halt angeben lann: 1. Der Hebamme Frau Bonsse geb. Btir; 2. Monteur Siegfried Wiese (Pole). Arbeiter bei Siemens& Schuckertw.; dieselben wohnten zuletzt bei Feixe, Siemen«- stobt, Hergtilr. 4. 658!) ' Di- Eltern: Tb. Knüpfle, Saarbrücken 3, Mainzer Strahe 147. aucherdattk! ges. gesch, ermö�l. in mMr einig. Tag. das Rauch. R® ganzo(l.teilw.z.unter- fSlLlassen. Amtl. begut- JkI«gachiet Wirkung ver- Hjf blüfl. Vol ständ. un- schädl. Tägl. Anerkenn. Ausk. ums. Institut Englbrecht. München R. 5 Kapuzinerstr. 9 Schlafzimmer in solider, ein- sacher Ausführung, fcoiplci« mit Matratzen 2750 Mark verlauft Schlafzimmer- Spezial- fabrik Bnrgftraße 27, Bureon- Imits Biirfe. 126,8* Kriegsanleihe wird mit 84Vi i» Zahlung genommen. Impr. Mäntel 185 Seidenmäntel 285 Strickjacken(Trikot) 51 Kunsiseid. Strickjacken 255 Covertcoatmäntel 246 Kostüme 269 Gummimäntel f. Dämon 465 Gummimäntel f. Herren 520 kllMWeWMNMe: Mäntel, Kostüme, Fantasie-Modelle zum Einheitspreise von H. 930. FürPelzinltniel Sontmerpreise: 24iibo500 Plüschmäntel 1500 Seatplüschmäntel 2800 Ulster 128, 195. 255. Westmann l Geschäft: Berlin W, 2. Geschäft: Berlin NO, Mohrenstrasse 37 a Gr. Frankfurter Str. 115 Pfingsten geschlossen I Spezial-Arzt für Haut» u. alle Harnleiden, Harn» und Blutuntersuchungen. Dr. med. Karl Deinhardf, Potsdamer Straße 117, L01-nwJterraßc. Sprechstunden: VjU— 2,'/.ft— VelO abds. Sonnt.'Ml— 1 Uhr. Aufklärende Broschüre mit Beschreibung sämtl. Heilvgr- fahrea In verschl. Kuvert geg. Einsend. v. 2,— M. portofrei. CnowJ a|_ A«.vd- für Haut-, llarn-, Unterleibs leiden. �7 Mikl-iAl AI spez.veralt. Fälle, nerv. Schwäche, BIntuntersuchung, Salvarsan- Kuren, Licht- Behandlung, Höhensonne, Bestrahlungen. In der Heilanstalt von• Löser, Münzstr. 9,5.l�,eÄÄ öl A t-wf für Haut*. Harn*. Blasen-. r Ä r�ä£, L L'ntericibsleidcn, nervöse Schwäche, spezieM veraltete Fälle, Salvarsan-Kuren, Urin- u. Blutuntersuchungen. Separates Damenzimmer. Erste und älteste Hell-Asstatt Löser. Dir. Loser senior.-Spe�, Arzt 1 Dr. Skotti. Nur Roseathaler Str. 69-70?.?, ITsonÄ" Zähne 4«- Rae,1iÄfi.?nK LGliliu v.*7 an»chmerzlind. Umarb s Kronen 18M. Plomben mit Einspr. höchst schmerzlind. Umarb.schlecIits.Qebisse.Rep. Zahnarzl Wolf sof. Potsdamer Str. 55. Hochb. Sprechz 9-7. von Haut-, Harn- und Cnterlolbsleiden. ohne Berufsatörung. Aufklärende, belehrende Broschüre für 1 Mk. portofrei in verschlossenem Umschlag ohne Aufdruck durch Spezialarzt Dr. med. Dammann, Berlin II, Potsdamer Straße 123 B. Sprechzeit; 9—11. 2— 4. Sonntags 10— lt. beseitigen ö MAS ™ 0 wo allesS üntnntersuchnug, KI«eislt.L Heins Nanie medr. Kammerjäger Bergs Radikalmittel „NICODAAL". Erfolg verblüffend.— Restlose Vertilgung. fiflaSST* Beste Zelt zur Brutvernichtung. Kinderleicht anzuwenden, altbewährt. Doppeloack M. 5.— Verkauf: Alle Warenhäuser A. Wcrthelm. Bitte ausdrühklich nur„NICODAAL" zu verlangen zahlt die höchsten Tagespreise für Grüner Weg 80 Kupfer, Messing, Blei, Zink usw. Soeben erschien die neuste Schrift von »■ Das Arbeiten inT revolutionären Sinn. :-: Die kommunistischen Samstage, x Preis Mk. 1,— - In Kürze erscheint:, Dw proletarische Sthik. Das erste philosophische Werk Sowjet• Rulllands. ===== Aus dem Inhalt:===== Ueber Prinzipien der Ethik. Fortnaie Analyse: Statische Auffassung des ethischen Elements. Reale Analyse: Dynamische Aulfassung der Ethik. Vergleichende Charakteristik der bourgeoisen und aktiv-ethischen Persönlichkeit Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, sowie die Buchhandlungen der K. P. D., Neukölln, Warthe- Straße 69; Berlin, Annenstr. 1, und A. Seehof 4 Co.. Berlin N 24, Augustsir. 60. ML) Internationaler Verlag, Zürich Auslieferung in Deutschland für Buchhandlungen und Organisationen: A. Seehol& Co., Verlag, BERLIN N 24. Auguststraße 60._ Vornehme | Mass= Schneiderei | für Herren Ü Große Auswahl In modernen haltbaren Stoffen Sporthemden Nachthemden/ Krag-en Krawatten/ Unterzeug/ Socken Handschuhe/ Stöcke/ Schirme Regenmäntel/ Strohhüte Reisedecken C.A. HERPICH SOHNE BERLIN W, LEIPZIGER STR. 9-11 [W'är* mm laick- r K rö arftroTSd Ölcleri. Lonis X VI. Schlafzimmer Joseph BreyfuS Kurf ürstendamm 213 Steinplatz 53 88.* Jieoenoct dienst bis 1000 M. mn iL zuhause, ohne SJotfcnntn. Nöh. o. briefl. Anir. S.Wehrel A Co., Q.m. b. H. Berltn-Lichterfelbe, Postfach 220. StellengesDcbe Schreibmaschine zu verkaufen. Bon fünf die Mahl. Otto üro!he,�euUölin,£eBUestr.18, TleiienawgebolQ 1 Sie GeivettWflsMmiM Betrmsu.liing| sucht zum sofortigen Antritt einen 228/13 Sekretär. ®U in letzter Seit sich häufende Arbeit macht die Anstellung eines©Koctffdjoflsfcftclors notwendig, der zugleich den Posten de« 1.Vorsitzenden der Berliner GewertfchaftSkovimissiott zu übernehmen in der Lage ist.— Es kommen für den Posten nur Aollegen in Frage, die die Berliner Eewerkschättsbew-.'gitng ein» gehend kennen, über Geiotzeskenniniise ver- lügen und einschlägige Gesetzenttpilrie be- arbetten tännen. Organisatorische und red- nerische Bejähigung ist unbedingt erforderlich. Schrisiliche Bewerbungen sind bis zum 1. Juni unter»Bewerbung' zu richten.an die Gewcrkschaftskommisfion Berlins n. Umg., Berlin SO. 16, Engelnfer 14/15 I. MMMll'SlWMM Fürsorgerinnen, sowie staatlich geprüfte jüngere Schwestern für allgemeine Pstege mtt guter Ausbildung verlangen Blihär- den und Arankenanstalten, auch nach außerhalb durch Araukrn» pstege. Nachweis der Stadt Berlin, Friedrichstr. 110. Geöffnet 8-7 llhr. Bermittlllna tvstenlv». 126/14� Wölilmünef, Spezialist, zum foforttgen Eintritt gesucht. Leiu& Cie., Charlotten bare. Saljcfec 2 3. Rohrer zum Anbringen von Soppel- rohrdecken auf Lctstm sofort verlangt. 1372 b Lmllevhiw Wo-. Lchöneberg, Kochkirchstratze. Wir suchen melirere ältere,«InrekniKM 13730 mit langen Erfahrungen im Bau großer Hochspannungsschalt- aniagen und Transformatorenstationen. Nur Bewerber, welche gute Zeugnisse von Qroßfirmen besitzen, können berücksichtigt werden. Meldungen unter Beifügung von Zeugnisabschriften an Brown, Boveri 5 Cle., aS�ä Mannhelm-Käfertal Nr. 2H2 ♦ 37. Jahrgang 2. Heilage des vorwärts Sonntag, 2Z.Ma!?H2S Der H. �uni ist der Tag der Lntstheidung! Deutschuational und Deutsche Volkspartei bedeuteu neue Ketteu für das Volk, Herrschaft der Junker und Jndnstriemaguateu. Jede Stimme für eine bürgerliche Partei be- festigt die Herrschaft des Kapitals. Jede Stimme für Uuabhäugige und K o m m u» u i st e n bedeutet Uneinigkeit und Zerfleischung der Arbeiterschaft, Stärkung der Reaktion. Die Soziaiöemokratie lS. p. D.) will Einigkeit des arbeitenden Volkes, Siche» r u n g»nd Erweiterung der Volksrechte und Freiheiten, Sozialismus. Deshalb jeöe Stimme öer S.p.v.l Achtet am 6. Juni auf den richtigen Stimmzettel! Er steht f o aus: 1. Im Kreise Stadt Berlin: Sozialdemokratische Partei Deutschlandsd versucht, unsere Jugend mit ihren ärmikichen Adern für die Zwecke der Putschpartei ein- zufangen. Angesichts dieser Sachlage ist es für jeden überzeugungstreuen Ltepubtitaner. für jeden Sozialisten, aber in erster Linie auch für die Eltern der arbeitenden Jugend ernste Pflicht, das Treiben des..Dsutfchnationalen JugenidbundeS" zu überwachen. Darum fei auch hier auf eine Seine Kampfschrift gegen den D. N. I. hingewiesen, die an.Hanld zahlreichen Tatsachen. Materials das gemeingefährliche Wirten der Deutschnationalen Jugendorganisation beleuchirt. Dirse Schrist ist vom..Bezirksvorstand des Vereins Arbeiter-Jugend" unter dem Titek:..Material gegen den„Deutschnationalen Jugendbund" herausgegeben worden und zum Preise von 50 Vf. zuzüglich Vorto durch das Jugend sekretariat, Berlin 23.. In den Zelten 23. zu beziehen.(Telephon: Hansa 1444.) Ihr republikanischen und sozialistischcn Arbeitereltern, ihr müht dies« Schrift lesen! zcK—. Tie Pahkontrslle an de» Liidgrenze der zweite« Zone und auf den Nordfriesischen Inseln wird in der Rocht vom LS. zum 27. Mai um IL Uhr mitternachts aufgehoben. Sicht- berm'rke für die Ausreife von der ersten oder zweiten Zone nach Dänemark und anderen Ländern werden wie bisher von dem Pahbureau in MenZlburg erteilt. Das Pahbureau der Jnter- nationalen Kommission in Hamburg wird aufgeboben. Wie uns weiter von zuständiger Stelle mitgeteilt wird, ist für die Einreise in? Memelgebivt für deutsche Reichs- angehöriae und für Angehörige des Memelgebiets nur ein Per- sonalausweis mit Lichtbild oh ne Sichtvermerk erforderliche Das gleiche gilt für die Ausreise aus dem Me vielgebiet nach Deutschland. Ausländer dagegen bedürfen für die Einreise eines deutschen Sichtvermerkes, der vom Auswärtigen Amt in Berlin oder dazu ermächtigten Behörden(Landräte, Polizei- Präsidien, Auslandsvertretungen) erteilt wird, sowie einer Ein- reis«genehmig ung einer französischen Mission. Lediglich für die Ausreise au» dsm Memelgabiet nach Deirtschiland ist für Ausländer ein Sichtvermerk des ReichskommissorS für da! Memelgebiet in Memel nötig. An die Acr.üe Groh-Berlins richtet der Zentralvcrband der Kassenärzte von Gross-Berlin folgende Mahnung: Der Beschluss des Leipziger Verbandes, vom 25. d M. ab den vertragSlosen Zustand gegenüber den Kvankenkassen in Kraft treten zu lassen. giltbiSaufweitere» nicht für Berlin. Da uns mitgeteilt wird, dass auf Grund de? Leipziger Beschlusses von einzelnen Aeczlen in Berlin ebenfalls die kassenärztliche Tät-g- kcit eingestellt ivorden ist. macht der Groh-Berliner Aerztebund darauf aufmerksam, dass die Kossenmitqlieder in Berlin bis auf weiteres als solche weiter zu behandeln sind. Nachtrag fflr die Berliner Gemrindewahlordnunz. Der Minister des Innern hat zu der Wablordnung für die Wahl der Gross-Ver- liner Stadtverordneten und BezirkSverordneten einen Nachtrag her» ausgegeben, der die Wahl der Stadt- und Bezirksverordneten in einen: Wahlgang erleichtern soll. Bisher war vorgesehen, dass für die Siadtverordneten wie für die BezirkSverordneten je ein Stimm- z eitel abgegeben werden mutz, die in einen einzigen Umschlag zu stecken tind. Um Verwirrungen zu vernieiden. hat der Minister be- st'.mmt: Der leitende Wahlkommtssar kann anordnen, dass für die Wahl der Stadtverordneten und der BezirlSverordneten ein ein» zi�ger gemeinsamer Stimmzettel abgegeben wird. DaS Nähere bestimmt der leitende Wahlkommissar. Wer sind die Teten? Tonnabend wurde an der Füeiarchen. brücke unter dem Stadtbahn bogen eine weibliche Leiche anne- schwemmt. Dieselbe war bekleidet mit schwarzer Bluse, schwarzem Rock und hohen gelben Schnürstiefeln. Da? Alter ist nicht mehr festznstellcn. Tie Leiche iü von der Polizei beschlagnahmt worden. — In der Nähe TegelortS im Tegeler See wurde die Leickc eine» unbekannten MarnreZ gefunden der nur kurz« Zeit im Wastcr gelegen haben kann. Der nach der Tegeler Leichenhalle gc- brachte Tote ist etwa 45 Jahre alt, 1.53 Meter groß, kräftig, hat graublaue Augen, braunes, an den Schläfen ergraute« Haar, er- grauten Schnurrbart und ist bekleidet mit blauem Jackett und blauer SSeste. dunkler, gestreifter Hos«, Maktobemd, grauen Strümvien, schwarzen Schnürschuben, weissem Stehkragen, blauer Krawatte. Anscheinend liegt Selbstmord vor. Erkenn« des Toten wollen sich bei der- Tegeler Kriminalpolizei melden. Wegen Schiebungen mit Brotkarten wurden der Köpenicker MagistratShilfSbcamte Pohle und der Bäckermeister Kladde auS Köpenick festgenommen. Pohle ließ einen Teil der Brotkarten, die ibm als Vorsteher der Mehlverteilungsstelle zur Vernichtung abgeliefert wurden, heimlich in sein Jach verschwinden, bis seine Mitarbeiter weggegangen waren. Dann steckte er sie in seine Akten. taslbe und nahm sie mit nach seiner ZLobnnng. Dort holt« der Bäckermeister Kladde, der 1 M. für da? Stück bezahlte, sie ab, um sie an Berliner BerufZgenossen zu verschieben. Diele erwarteten ihn regelmässig auf einem Platz in Köpenick, um die Brotkarlen in Empfang zu nehmen. In Berlin mischten die Bäckermeister die Köpcnicker Karten unter die eigenen und erhielten so mehr Mehl, alz ihnen zukam. Tass da?„Geschäft" einträglich war, geht daraus bervor. dass Pähl« in der kurzen Zeit, die er«S betreiben konnte. 2 0 0 0 0 M. bei der Köpenicker Bank anlegen kannte und noch 5000 M. im Haufe batte. Auch gegen dt« beteiligten Berliner Bäcker- meister wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Zum Protest der Mietrrbrisitzer erwidert der Arbeits« auSichuss der Freien Vereinigung der Mieter- d e i s i tz e r des MstteinigungSamteS Charloltenburg folgendes: Der städtische Prestedienst ist schlecht unierrichtet, wenn er dem Protest der Mieterbeisitzer.die Grundlage dadurch entziehen zu können glaubt, dass er nur von einer.Befürchtung" hinsichtlich der Auslegung des 8 10 der Höchstmietenanordnung spricht. Tat- sächlich haben die Vorsitzenden de» Charlottenburger MieieinigungS- amlcs am 27. April beschlossen, d. h. sie waren sich darüber einig, dass bei Anträgen auS ß 10 der Verordnung den Vermietern ein Zuschlag zugebilligt werden soll, dessen Höhe ohne Rücksicht auf die besonderen Um st ände des Einzelfalles ollgemein festgesetzt werben soll. Diese Talsache ist nicht abzuleugnen, und diesem gesetz- widrigen Vorgehen gilt der Protest. Auf dem Wege der Recht- sprechung wird gegen den klaren Wortlaut deS G> e- se tz e S(Regelung„im einzelnen Fall") versucht, die von dem Ober- Präsidenten zweimal— und mit Erfolg— beanstandete Einführung eines allgemeinen ReparamrzuichlageS nun doch noch durch« zusetzen. Die Miere rbeisitzer müssen eS ablehnen, gegen das Gesetz und gegen ihr Gewissen bei derartiqen Beschlüssen mitzuwirken.— Dasselbe gilt für Vergleiche, welche gegen die Festsetzungen der Höchstmietenanoronung und der Verordnung de» Wohnungsverbandes Gross-Berlin Verstössen. Paftzwang. Der AmtSvorstehcr von Schreiberhau weilt darauf hin, daß jede über Itsttahre alte Person, die den Grenzzollbezirk sNiesengebirgS- orte) betritt, verpflichtet ist, einen R e, s« b a r oder einen anderen amtlichen Ausweis de! sich zu führen, au» dem sich zweiselSsrei die Identität de? Inhabers ergibt. Äuf dem Ausweis mutz die Pbotograpbie und die amtlich beglaubigte Unterschrift des LnhabcrS sein. Im Zaologifchcn Garten finden an beiden Pimastfeiertagen die be- liebten Doppel-Frühronzerte von g Ubr morgenS ab statt, zu denen bereits von 5 Ubr ab Wagen der Berliner Strassenbabn auf allen zum Garten tührendeu Linien verkehren. Bon 4 Uhr nachmittags ab ebensallS Doppel- Konzert an beiden Feiertagen. Zirknö Busch. Am 31. Mai gibt eS im ZirkuS Bulch eine Abschieds- frier und für viele Monate wird dann kein Pferdebein die Manege durch« tänzeln, kein»Svassmocher' stöhlicheS Gelächter wecken, kein Parterre-, Luit- oder Seilghmnaftiter feine Kunst zeigen, keine Pantomime blenden. Der Berliner BeranügunaSkalend-r ohne„Busch" ist zwar kaum denkbar. aber,„wenn die Blätter fallen", dann zieht auch bei Busch wieder neues Leben ein. Afa-Beifitzcr deS SchlichtnngSauSschusseS. Donnerstag, den 27. Man abends 61.1, Uhr, in der Brauerei Patzenhofer. Fidieinstrasje 2/3: Beriammlung sämtlicher Afa-Beiiitzcr des SchlichtungSauSichufleS Gross- Berlin. TogeSorduung:.Da» gegenwärtige ZchlickwngSoersabmr. Rejcrent: Clemens Nörpel. Mitgliedsbuch einer Aja- Organisation legitimiert._ Grok-Be?li«er Lebensmittel. Bratkartenstichwort»Westen". In dieser Woche gelangen zur Ber- teilung in: Berlin SSV Gramm inl. Schweinefleisch oder auil. Schweinefleisch oder Gesticr-Rindfleilch. ES wird darauf hingewiesen, dass die Abschnitte 22 der Berliner Karlosselkarte mit DienStag. den 25. Mai, ihre Gültigkeit ver- lieren. Ebarlottenburg. 250 Gramm Marmelade(20), 125 Gramm Gersten- fabri knie(221. 200 Gramm Linsen(27), 125 Gramm Teigwaren(2«), 125 Gramm Weizengriess(2V), 125 Gramm Kakao 1293), 125 Gramm BollrciS(394), 260 Gramm MuiSfabrikate(295), 2 Päckchen rote Grütze(29(5), 500 Gramm AuSl.- Bohnen(297). Wilmersdorf. 300 Gramm HüllensrNchte(Z2s). 375 Gramm Zucker (89). 250 Gramm Kunsthonig(23), 250 Gramm weisse Bohnen. Bor- anmeldung von Weizengriess für Kinder im 1. und 2. Lebensjahre. Für werdende Mütter 3 Psund Nährmittel, jür stillende Mütter 2 Pfund Nähr- mittel. Steglitz. Anmeldung von 500 Gramm Zerealienmehl, 1000 Gramm Erbsen. Verteilung von 500 Gramm weissen Bohnen. Lichterfclde. 250 Gramm Nudeln(28 und 29), 250 Gramm Marmelade(845, 250 Gramm Bohnen(85), 2 Päckchen Süßstoff(86). Für heimkehrende ÄriegSgesangene auf besondere Zusatzkarten: 2bO Gramm Hülsen- srüchte. Lankwitz. 250 Gramm gekch. Bohnen(27), 125 Gramm Nudeln(29), 250 Gramm gelbe Erbsen(3), 250 Gramm Maismehl(4). Dahlem. Mittwoch bi» Freitag: 125 Gramm Haierslockeu(29), 250 Gramm geschälte Bohnen. Neukölln. Haserfiocken(21, 22, 28, 29). Für Jugendliche 200 Gramm MaiSgriess(49) Für Kinder bi« zum 1. Jahre 500 Gramm auSländssche« Weizenmehl und 250 Gramm Haserflocken. Für Kinder von 1—2 Jahre» 500 Gramm ausländisches Weizenmehl. Tempelhof. 125 Gramm Gcrsteniuppen(28). Für Jugendliche: 200 Gramm Teigwaren(4 a). An Kinder im 5. und 6. Lebensjahre: 500 Gramm Haferflocken. 250 Gramm Griess, 1 Päckchen Keks.— Auf Magermilchkarl-n Gruppe I und ll werden imSgigeben: 500 Gramm F-Idzwikback und. 1 Paket Keks. 250 Gramm Marmelade(20). Anmeldung: 250 Gramm Mannekade(2). Britz. 250 Gramm Haferflocken(27). Kriegkheichädigte: 1 Pfund Gerflenflocken(9). Werdende Mutter und Kinder:'(»Pfund Gerstciiflocken, Psund Zwieback. Jugendliche:'/.Psund Speisesirup(50), 100 Gramm .Kakao,>/. flisund Keks(Milchkarte A B und C I und II). 1 Pfund ReiS. 1 Piuud Maisflocken, 1 Piund MaiSgriess, 1 To!e Malzcxtralt und'/.Pfund Milchjüxipeisc(26). 4 Piund Kartoffeln, 1 Pjund Iteme, weisse Bohnen (22 o u. ck), 1 Psund Karioffelichcibcn(22 e). Treptow. 125 Gramm Nudeln(29), 250 Gramm Marmelade(2), 250 Gramm Hascrbackmehl(108). Friedriche selbe. 250 Gramm weisse Bohnen(?). 250 Gramm Marmelade(l7>, 250 Gramm Backobst(Y), 100 Gramm Nudeln(10), Toilettenseise(VT), Mediz. Seife(X). Lichtenberg. 125 Gramm Haserflocken(481 B. J, O, K und S), 75 Gramm ausländische Linsen(27>. Ohne Voranmeldung: 250 Gramm Marmelade(20). Auf Urlaubcrkarte: 100 Gramm Nährmittel und 250 Gramm Mann« lade Aus Zulatziarte iür heimgekehrte Krieg«- und Zivilgesangene: 1o bi« 6c: je 250 Gramm ausländische Hüisensrüchte. Hermödorf. 500 Gramm Marmelade(19 u. 20), 400 Gramm Gross- Brot(20 e—z). Al« Ersatz für die ausgefallenen Kartoffeln 200 Gramm Linsen(18 d u. e), 200 Gramm weisse Lohnen(18 k u. g). 1 Päckchen Süssstost(11).___ Sroß-Serlmer parteinachrichten. Achtung! �dteilungs» unö Grtsvorstänöe üer kretfe verlin, Teltow-Seesksw unü Nieöerbarntm. Von de» in der letzte« Woche verbreiteten Flugblättern (Scheidemann-Rede und«traue«» ist noch eine kleine Anzahl vor- Händen und kann vom BezirtSfekretariat. XW 40, I« de» Zelte« S» part., aiigefordert werden. � � Ter Bezirksvorstand Virotz Berli» der L. P. T. Große öffentliche �ehrerversammlung am Mittwoch- den LS. Mai. abend« 7 Uhr. in den«ophicniäle«. Svphicuftr. 17/18. Referenten: Genosse H-iurich Schul,»nd Genosse Konrad Haenftch. Thema: Die Rcichstagawahle«. Arbeitsgruppe Gesundbrunnen. Plakate sind abzuholen bei Gill- weit, Putbuse: Str. 24. Morgen, 2-1. Mai: guiigsozialtstikche Beretnignng. C' Wanderung. Treffpunkt früh 6 Uhr Botanischer Ortsgruppe Lichterfclde. Garten. TienLtag, 25. Mal. Achtung, Genoßlnvcn unü Genossen l Strenzettel für die Wahlknnvgebnng der Warenhaus- angestellten nachmittags im Nranrnserretortat abholen.„Gleich- heit- für die öffentlichen Versammlungen ebenfalls abzoholru. 21. Abt. 7 Uhr Mitgliederversammlung bei Steffen, Landsberger Allee. Stellungnahme zur Stadwcrordnetenwahl. Achtung! Werbeausschutzmitglieder und Vertrauensleute sämtlicher Wcrbeansschüsie der Beamten der T-P.D. 7 Uhr in Havellands Fest'ZIen, Neue Friedrich str. 35, großer Saal, Kouserenz samt- l icher Vertrauensmänner aller WerbeauSschüffe. Die Genossen werden er- sucht, pünktlich und vollzäblrg zu erscheinen. ES find ganz wichtige Tinge zu besprechen. Keiner darf schien! Achtung! Verwaltungebeamte, Werbeausschnstmitqlicder. Tie Genossen de« DerbeauSschussc« Warden gebeten, heute nachmittag 4 Uhr in den Zeiten 9a(Luisenzelt) zu ertchciiien. um dort ihre Zettel zu den nächsten Beriammlungeü in Empfang zu nehmen. Ehartotlenburg, Wahlkreis 7. S'/z Uhr abend! in der Aula der 16. Gemewdefchule, Spreestr. 29, ausserordentliche Funklionärionsereuz. Stellungnahme zur Stadtverordneten- und Lezirkswahl für die neue Stadt- gemeinde Lerlin._ 5ugenüveranftaltungen. Brin. Montag Wanderung Strausberg— Erckuer. Treffpunkt: 6 Uhr Ringoahnhof._ Vorträge, vereine und Versammlungen. Hiepubtikau sicher Füftrerbund. Mittwoch, 8 Ubr: Mitgliederver- sammlung in KlicmS Festsäte», Hasenheide. WabI des Delegierten zur Bundesversammlung, Anträge usw.— Aroeiter- Samariter- Kolonnen. Abteilung Tempelho,— Wariendors: DienStag, 7'/, Uhr, bei Streiter, Chauffcc- straße 27, Beginn deS Krankenpflege- KurinS.— Abteilung Osten— Weisen. see: Donnerstag, 7 Uhr. bei Pielenhagen, Scharnweberstr. 61, Mitglieder- Versammlung.—-Abteilung Norden: Freitag, 7 Uhr, Schulauta. Bernau« Strasse 89.90, Beginn deS Krankenpflege- Lehrkursu«. Laut Beschluss der Generalversammiung sind die Mitglieder verpflichtet, an diesem teilzunehmen. — Ortogriippe„Osteu-- der heimatstreuen Oberfchlester. Mittwoch, 7'/, Uhr, in den Prachtsäie» deS Osten», grantjurter Allee 48: Vortrags- abend._ Mus alier Welt. Die Hittrichtntm der Mitarbeiter der„Gazette des Ardennes". Die.Times" bringt folgende Schilderung: Die vier Ver« r ä t e r Touqus, Lcnoibe. Herbert und die nritv-rurteilte Aubert trafen in gewöhnlichen MilitärautoS ein. Die Männer wnrVir� von Priester», Frau Aubcrl durch eine Krankenschwester zu den Pfählen geführt, an die sie dann befestigt wurden. Herbert allein ließ es zu. daß ihm die Augen verbunden wurden. Die anderen beiden Männer gestikulierten bis zum letzten Augenblick und riefen, ihre Hände zum Himmel erbebend, ihren Hinrichtern zu, daß sie«n- schuldig seien.— Sie starben mir dem Ruf:„VI?« la Prancel" Die Frau hatte die Hände zum Gebet gefaltet, al? sie erschossen wurde. Einer der Unglücklichen lebte noch, nachdem die Schüsse gefallen waren, und mußte mit zwei Revolverschüssen vollends ge« tötet werden..._ Der Tod auf der Strecke. Ein von Münster kommender Per- soncnzug überfuhr bei Osnabrück Sonnabend vormittag«tue im Egeis beschäftigte Rotte. ES wunden fünf Arbeiter fofort gewtet, einer schwer und zwei leicht verletzt. Für den Schieberverkehr werden direkte Schnellzüge Pcrns Köln— Berlin— Warschau und Prmä— Frank fcrt—SSür.chir—W.an usw. mit Schlafwagen wieder eingeführt. Spott. Die großen BcrufSkämpfer-Matchcs im Bozeit vnd Ringen, dte am Pftngftsonntog im Deutschen Stadion im Grunewald ent- schieden werden, dürften eines der größten Sportereignisse der Saison werden. Eingeleitet wird der Tag um Va4 Uhr mit dem Jiu-Jitsu-Kampf zwischen Hansen-Esch und Tommh Hall» mann, dem der große Ringkampf zwischen dem Weltmeister G. Strenge und dem Westindier Thompson folgt. Tie dritte Pro- grammnummer bildet der Boxkampf zwischen den beiden her- vorragenden Mittelgewichten Adolf Megert und Alrrcd Böger. Richard NaujokS und Willst Spörl, diese beiden deutschon Leicht- gewichte internationaler Klasse, werden mit ihrem vieloersprechen- den lö-Runden-kkampf lmit 4-Unzen-Handschuhen) den Tag be- schließen Sollte da! Wetter die Austragung der Kampfe am Sonntag verhindern, dann kommen dieselben am Montag zur Eni- scheidung. Im Großen Preis von Hamburg sieften als voraussichtliche Starter Nubier 54' i(Zimmermann),(Eckstein 66(Janef), Optimist 66li(€. Schmidt), Thunichtgut 60 i Kasper). 61(Brown). Abschluß 65(Rastenbergcr), Armenier 57H(?e�ch), Allenberg 54 H(Bleuler). Harlekin 66%(Blume). S?2unke 60(�afte), Ge- orgwS 60(X). Siebenschläfer 47(II. Pairdut 47(X) und als zweifelhafter Starter Prunus 66)4(T). Snefkasten der KeöcStha. » so 1 Ew-nbritker(nach Duden) wer fein Brot sewst bäckt: in überttaaenem Linne: wer sich in leine Sachen nicht dreinreden lässt. Hat Iiit brnv-in k kielen wollen, iprudetn) mch!« zu tun. 2. �ckvoontus: der H-rbeioerulene(zum RechisstreM; adookatorischer(verteidigender) Kniff: wracb gebräuchlicher alS adookati'ch.-»ävaao, sävoaaiiiZ, oävooatto(la- I�in.ich): herbeirufen, der S-rbeigerut-ir-. die Herbeirusung(zum R-St«. streit!- daran adgclcitct: Bogt. 3. Wir geben Ihnen recht: wir haben Anweiluna zu sorgjättiaerer Korrektur de« Satze« gegeben.- A. H. 76. Für Neukölln darf erst von der Aprilautnahme deS GaSmefferstande« ab der GaSprciS von 1 M. pro Kubikmeter erhoben werden. LSetteranSsschten für das mittlere Norddeutfchlaod bi» Montag mittag. Meist h?itcr, trocken, tagsüber warm, bei schwachen westlichen Winden. Möbel „INN Sttato«prcl|e dir»!! Ott Privat-.— üiieien- j* auswadt. I Schlafz. imS-WAX- j | Saeifes. mO-lHKO Jt H«rrau5.17äZ— 17845 M. Wahnz.«75-ö9ä0 2R. »Schea 545— 2883 M, Lieferung ttto. Lagerung I iasteul. Ivstihr. Garantie. älSdei-Ilall« siejevoke I S-rIW. vadffr. SS SliANles. Vl»b>t«i>>»chl«,wtg, kompl Sa? 2ff, Pf. VI» 10 M., mit oder ohne Tterm,«!, zu 24�0 M. gegen Voremiendung auf Don- fcheckkoMo Hamburg 37 982. ]pr. Schröter, yomburg 35. ckifsiitr. 12. tdMliiZefl-LiMM zum C-ibstaufsiellerr. ?>owumpeu..«>-70 Sick. 20.2» W. ff. velltaretzneae«- ca.»5 Stück ZS.so W. Herings-Rogen pikant(!ic Feinschmecker. ca. 7 Pfd. netto 21.1» SR. versendet in Pnüsitflern franko per Nachnahme. Auch Engro» in großen Tonnen. SmWMvsSa«!? BerUa C N, A.4. fünzeti ball Manztnhanitane ■ BarUn.ViUtiM*tr.*7 Baustellen Wer sich rechtzeitig ein| für Eigenheim. MS bÄS antr Grenze von Markendnrf, Neukölln, Tempelhot und Britz.» Geeignet für Gemüse-, Obst- u Kartoftelbau. Bequeme I Anzahlungsbedingungen.— Näheres; Maricndorler j, Orundst.-Qos. m. b. K. i. Ltqu., Berlin, Mauerstr. 21 Telephon: Zentrum 4048. 236D| IJauSSafT äTTeierste_�SIuSr�üS!auser Waie W ebenbünig. Größte Leisiungslähigkeit. üflllAltlflkol, reinL'eberseeu.geröstet, i. 100-Oranirr.- F4»t«u>sn0tll»S4, Packungen, nachversteuert, zu den billigsten Tagespreisen. Ständig größere Posten vorrätig. Tabakfabrik Eittenbeck<& Becker, Köln, Llndenstr. irf�Ternspr, B. 3658. A. 4756. Telegjamm-Sch'.: Ehlentabak, Köln. Pabrtk-Meöcrlagei Berlin W, Splchernstr. 22, Haltestella Nürnberger Platz(Ausgang Spichernstraß«) der Untergrundbahn. Femsprecher; Pfalzburg 3904. Anfragen una Aufträge aus Berlin werden ausschließlich von der Berliner FabriKmederlage erledigt. 186/11* SUBMMM ANN CM&MSON i Boumw Oll0 gui's QriaUiät, englisdi lang.. Paar M."1"1 5 B SAJITlX� Oil0 stark. Gewebe, mit VerstSrkg., Paar M. T 3 B0UmWOll0 fein. Gewebe, mit verst. Sohle, Paar M."1/ F0inflOr mercerisierf, englisch lang........ Paar M. H0rr0nSOCk0n Baumwolle, sohwar?.. Paar M,"11. Herren- Unterjacke woiigemischt Herren-Unterjacke Mako...... WERDERSCHER MARKT Damenhandschuhe R0ine S0ici0 porös, helltarb., schw. u.welß, Paar M."15."" R0in0 S0id0 porös, schwere Qualität... Paar hl. 2,1. Rein0 S0id0 Hautgewebe, färb, u, schwarz Paar M. 25. ZWim sehr haltbare Qual, farbig u. schwarz. Paar M. 25.— L0in0n besond. gut. Silz, farbig, weiß u. schw.. Paar H. 20 • Unterzeuge■-— ....... m. 30,- Herren-Unterbeinkleld woiigemischt....... m. 4S.- —.■. m. 40.- Herren-Unterbeinkleid Mako............. m. SM.- Korsettschoner h I©50 Damenschluplhöschen. h Photoapparale Prismenbrinokels kauft zu günstisen Preisen Steckel- mann, Potsdamer Str. 1J5. Eca»® der Altmetalth. I WWA Demnächst erscheint: Sa'owV Die düstere Eeit der sibirischen Reaktion. Preis voraussichtlich Mk. 2,50. Der Verfasser, Voikskommissar in Sowiet- sibirien, behandelt auf Gruna des reichen Tatsachenmaterials das Wüten des weißen Generals Koltschak, die Machinationen der Entente und den tschecho-slourakischen Aufstand. M8D A. Seeho!& Co., Verlag, BERLIN W 24, Augnststrcße 60. An neuer(seist mg der Altmetalth. W» f Lumpen, I Papier, I �, : Eisen r erscheint Vorwärtsstrebenden und Erfindern bieten sich gute Verdiengt. mß�ltchheltcnt Fordern Sie dalier sofort Kostenlose Zu- Sendung unserer AutklSruns und Anregung gebenden Broschüre. F. Drdmacn ft Co., Berlin, Königgrätser Str. 71 ßer/in iVaHs 1d Gardmenimm Bernhard Sdimnte fmtf.Mjl Wbdem&'l�uijxiurne. .»i'. i'-i;-;■"■■ v. ,■■ r-'yfcY vf'T'fy'f i' -.r jfa-',;. : s.hy .''i-''f is Biomalz wieder zu Haben! OX�£nn � � 0�e'�en�en wehr als vor dem Kriege an Lungentuberkulose erkranken, wenn alle übrigen Krankheiten jetzt bösartiger verlaufen, die Grippe, die Blut- armut, die Nervosität, die Verdauungsleiden überhand» nehmen.... wenn die Aussicht auf Wiederherstellung jetzt geringer ist als früher, so wissen wir, daß hieran die Unter» emährung schuld ist. Gute Kräftigungsmittel sind daher zurzeit notwendiger als je. Kräftigungsmittel sind Impfstoffe gegen die Unterernährung. Sie helfen über kritische Zeiten hinweg. Einem geschwächten OrganisSiuS, dem robustere Nahrungsmittel schon zu schwer verdaulich sind, eröffnet ein gutes Kräftigungsmittel die tröstende Hoffnung auf allmähliche Gewichtszunahme und baldige Wiederherstellung. Allein an guten, brauchbaren Kräftigungsmitteln ist der Mangel nicht minder groß als an Nahrungsmitteln. Eines der bekanntesten, daS Biomalz, war jahrelang nicht zu haben. Die zu seiner Herstellung verwandte Gerste war und ist be» schlagnahmt. ES ist aber gelungen, Blomalz nunmehr aus Äafer herzustellen. Äafer ist an sich ein mindestens ebenso gutes Nahrungsmittel wie Gerste. Der Geschmack ist fast der gleiche, nur etwas pikanter. Auch der Preis(M. l 2,— die Dose) ist nicht zu hoch, wenn man damit den Preis anderer Krästigungs» mittel vergleicht, die bis 80 M. daS Pfund und mehr kosten. Jetzt ist gerade die beste Zeit zu einer KräftiqungS» und Auffrifchungskur. Man braucht dazu wöchentlich etwa eine Dose. Neben der Aebung des Kräftegefühls tritt fast immer eine auf- fallende Sesserung des Aussehens ein. In allen einschlägigen Geschäften zu haben. Oer Qrossvertrleb des echten Zuntz'schen Präparates HUMAGSOLA zur Förderung des Haarwuchses durch spezifische Ernährung Verfahren Geheimrat Prof. Dr.Zuntz—istjetztaufgenornmen. HUMAGSOLAN � kann jetzt durch alle Apotheken und Drogerien bezogen werden./ Preis Mark 30.— für eine Monatsdosis.— Nur echt mit Namenszug: j d*? dr W Wit*? 5« XLv Fatt irtfjer» Sc Co. G. na. t>. H. B e r» 1 1 n N W"7/ BonotHeenstnasse 35. | Rekiame-Ausnahniepreis49"M. Echte deutsche Ankeruhr,(»cnau reguliert, tadellos gehend. Echte deutsche Ankeruhr, genau reguliert, tadellos Uhr Nr. 6 mit hellen Leuchtzahlea in besonders guter Ausführung, wie Abbildung, in starkem, unverwüstlichem Gehäuse, 1 Jahr Garantie, 56 M. Armbanduhr in guter Ausführung, leuchtend. 60 M. Damenuhren SO Ai. Nebenslehcnd abgebildete Anr.baaduhi- in Größe eines Zweimarkstücks, hell leuchtende Zahlen, mit Epiralarmband. Biegsam und schmiegsam, viel besser als Lcder. Kein Schnallen und kein Schließen. Preis nur 87,50 AI. Unser echtes Spiralarmhand ist auch an jeder anderen Armbanduhr ru tragen, versilbcrtS.U, vergoldet 10 M. Versand gegen Nachnahme.— Katalog auf Wunsch, Deutschland Uhren- Manufaktur Leo Frank, Berlin C 19. Nr. zs Zähne ftaUerappard qrboaenrr Ätnge /fSVt- s$rw4ji£n**' Iffltcw&vpi' 3 fiitS»Saöiieri<5. m.». 6., Berlin ä3«t, BeVt ZWIanteS». 91 Zu igiUn In cll-ii tmldjKjij-n«-schafim Rsder S WolSf»äs hergest. Bruch- /// 4 Mark! 7 Mark! echten, Friedens- Kautschuk sch5ne, natürliche Farbe, bei S jähr, schriftlicher Garantie. Zahnziehen mit ßrilicber Betäubung nach bewährter Methode bei Bestellung von Gebissen gratis! SpeElalltUt: Kühne ohne Gantnen. Kronen von 30 M. an. Keine Lnxnsprelae. Fachmännische Mnaduntersuchung und Rat kostenlos. Züqmuds Hatvaui, Sanzipr Siraßs 1 Ecke SchSnhaadcr Allee, Eibganx Danzlger StraSc. Sprechstunden von 9-12, 2—7. Sonntags u Feiertags 9— U. In den letzten Z Jahren über 2500 Gebisse zur vollsten Zutrledenhctt geliefert. Schlecbtsltzende Bruch' b ä n d e r sind ebenso Ipstig und gefährlich wie der Bruch selbst!— Verlangen n Sie aufklärende ff p' Bioschüre über MewNe Kupfer, RvtzuH, Biel. Mefflng, ztnt. Zinn, LagerwetaU us«. kaiiff zu unüberblstb. Tapcspr. Zntfermann, Elsaffcr Str. 9, uorn II. Nstdeu 4601. 126.3 ÜIGeld!!! tür jede Wittfache. HSchffe An- fctifspieiie mi Vfaithschein«, Brillanten, Goldgegenilande. Teppiche. Bücher intn. Wolft, Fricdrichstr.« III.(Edefladiltr. ,Antihydrops4 leingbewöhrt gegen 0 1 // W/�M feezofthmo u. gefrfsrooTIenc üb.e nach berühmt. Rezein ch�-bWoer. Um\z Zchnchlel HL IC geg. ZInchn. Ulfe Gebisse auch Lsrhrvshsnc bis 1030 ZK. Eiszeloe RaWftzte von 8,10-153 M. doch nicht unter 8,10 M. pro Zahn."TS3B Platin, Erennstütfi, Kontakte üsw.ti.lSO,- pr.llraiaiii Bruchgold und Bruchsüber, sowie ganze Gegenstände kau Ii weit Ober Tagespreis taglich von 9—3 Uhr S. Kerz, Mrklünsr Str. S2 Vorderhaus links, part* Sonnabends geschlossen! Im Vertrauen I H aui die tausendfach erprobte Wirkung nehmen + Frauen+ bei Monatsbeschwerde meine seit Jahren glänzend bewährten echten Spezialitäten 16 Mark, Extra 26 Mai k. Warnung vor Nachahmung. Auch Sie werden mir dankbar sein für diese ims Spandauer Straße 10 Ecke Kaiser- Wilhelm- Straße Deutsche Teppiche Bettvorlagen— Läuferstoffe Fellvorlagen— Kokosmatten Perser-Teppiche für Wohn-, Herren- und Speisezimmer Dekorations- und Möbelstoffe Gobelin- und Seidenstoffe Tisch- und Diwandecken Gardtneii und Vorlränge nur-uuurt aus Leder'Jj/Q ,'/» hergest. Bruch-** J I/ band„Applikar*' fies.'/ gesch. von Un verzagt.— Jahrelang haltbar. Tag und Nacht zu tragen. Alleiniger Hersteller Carl Unverzagt, Lörracti in Baden. Tausende Anerkennungen! | Bitte um Angabe der Zeitung. 55� � S.59. �o�raäcrddxnm 3�S22SS Spslie Qmmer Ucrfto-Ziir ibo Schlaf Zimmer � Wohn Zimmer i Kßcnen m alias frclategaa Zinn Quecksilber Sämtl. Metaile Platin CloSd- Siiber- abfaile Zahngebisse kanlt zu rle.lg hohen FreissD in unseren 8 Einkanfssiellen Metall- Zentrale 1. Brunnenstr. II | am Rosenthaler Platz 2. Fennstraße 48 am Weddingplatz 3. Beusselstr. 29 j | nahe Turmstraße 4. Neukölln ,.,0 | Kai5..Friedr.-Str. nahe Hermamiplatz 5. We!tlenweg72 am Baltenplatz sf 1 Preisgekrönt „�ütiersGiiulz" Sicher, bequem, ärzrl. glänzend begutachi. Seil Jahren bewährt 12 Tabletten S AI., 24= II M., 36= IS M. Versand gegen Nachnahme oder vorherige Ein- ===== Sendung des Betrage».'-- Otto Grothe, Neukölln 43 Vw., Leykestr. 18, Ecke Eermannstraße. Straßenbahn: C, 19, 21, 28, 29, 53, 55, 94 Ausschneiden! Aufbewahren! Wen. uno GeNlskSke. tote 'il-tlfto beieitiot. blütenzorter£elnt, tncige, 'UUut fillMe Haut werb. i. Hirz. Zeit erreicht durch mein. altbew.rinüßertroff.Krenl.Pura'.. � Simmerfcrosien. M-teffer, Pickel, Runzeln u. Zültchen perjchwmd. j Rote u. gcoßpr„ Saut wirb ichnell beseitigt. Tube 2.50, Doppeldrfe I.SV. Drogcnhaus tz. Sacelius. Berlin N., Schlnhauser AJee 132 i? INuizezseli �.nkauk Verkaut Stabeisen. Bleche. Mräger, Ii-Eisen, Rohre, Ketten, Lagerbdcke, Rjemenscheiben, Fnß- slanzen etc. In verschiedenen Dimensionen haben ab Lager abzugeben Cohn& Borchardt, Bln.-Lichtenberg Rittergutstr. 47/43. Tel.: Lichtenberg 646647. Nutzelse ii abteitun g: 838b* Maybach-Uicr 18/19, Nähe der Kottbuser Brücke. Tschechen und Polen. Abbruch der Beziehungen t Die schweren Zusammenstöße im Ostrauer Gebiet, wobei Jsol' nische Zivilisten von(?ntentemilitär erschossen wurden, haben die Ententekommiffionen'zilr Verhängung des Ausnahmezustandes über das AbstimmungSg.'v!-t veranlasst. Die polnisck?en Bergarbeiter stehen im Protest'� cik. Nach dem Organ des tschechischen Wehr- Ministers forderte im polnischen Varlainent der Abg. Glombinski d.m Abbruch der diplomati'chen Bezieh un. gen zur Tschechrs-waici. Ein Antrag, die polnische Regierung möge die Entfernung der tschechischen Beamten und Arbeiter aus Teschen forder � arxrenfalls die Polen gezwungen wären, sich mit eigener Kraft zur Wehr zu setzen, wurde ange- nommen. Der Antrag, die diplomatischen Beziehungen zur tschechoslowakischen Republik abzubrechen, wurde einer besonderen Kommission zugewiesen. PolensckMindel über Marisnwerder. DaS Prcssebureou der Interalliierten Kommission in Marienwerder telegraphiert: Die von der Polnischen Tele- graphenagentur am 17. d. M. verbreiteten Nachrichten über die Z w i s ch e n f'ä l l e zwischen Deutschen und Polen in Marienwerder sind gänzlich falsch. Das polnische Lokalkomitee, der Präsident des polnischen VolksräteS und mehrere andere polnische Persönlichkeiten, die an den Vorfällen beteiligt waren, haben formell und unter Entschuldigungen ihre Aussagen zurückgezogen und ihr Bedauern über die Verössentlichung der falschen und verletzenden Nachrichten ausgesprochen. Die polnischen Lokalblätter haben diese Nachrichten auch ihrerseits dementiert und dem Vorgehen der Interalliierten Kommission' und dem unmittelbaren Eingreifen der i t a l i e n i- schen Truppen, die unverzüglich die Ordnung und die Ruhe wiederhergestellt hätten, die schuldige Gerechtigkeit widerfahren lassen. Die Kommission hat eine Untersuchung veranstaltet und eine Verordnung erlassen, die das Singen von Trutzliedern, die weitere Zwischenfälle hervorrufen könnten, bei Kundgebungen ver- biete. Sozialisten gegen die Selbstmordoffensive. Der Warschauer„Robotnik", da? Zentralorgan der polnischen lozialdemokratischen Partei, schreibt in einem Leitartikel zur Ein- nähme von Kiew u. a.: „Kiew hat in den letzten Jahren wiederholt die Herren gewechselt und die einrückenden neuen Truppen stets„mit unbeschreib- sicher Begeisterung" begrüßt. Diese„Begeisterung" ist kein Faktor, auf>em man weiterbauen könnte. Denn nach dem Ein- zuge kommt die militärische O k k u p a t ip n, für die die Be- valkerung erfahrungsgemäß keine B�Weisterung empfindet. Alles hängt daher von dem weiteren Verlauf der pAitÄchen Ereignisse ab. Wir haben eine Reihe von glänzenden Sieger? davongetragen. Europa glaubt an die Kraft Polens. Wir sind eine„Grossmacht" geworden. Di« bürgerliche Presse bläst Siegesfanfaren. Es drängt sich aber die Frag« auf:„Wie lang« werden wir unS denn eigentlich schlagen? Unsere Siege beschleunigen den Frieden nicht, ' der gegenwärtig schwieriger ist als je. Die Friedensverhandlungen sind nicht zustande' gekommen, weil die bolschewistische Regierung wicht als besiegt behandelt werden wollte. Wird sie. sich nun- mehr als besiegt betrachten?' Dies ist sehr zu bezweifeln: Sie wird es vorziehen abzuwarten, und Polen und der Regierung Pelljuras In der Ukraine Schwierigkeiten zu bereiten, unter Ausnutzung der riesigen Schwierigkeiten, denen jeder Okkupant und sede Politik in dem ukrainischen ChaoS ausgesetzt ist. Die Unabhängigkeit der Ukraine hätte man auch mit Hilfe der Friedensverhandlungen erzwingen können, denn die hol. schÄoistische Regierung hätte daS von ihr selbst verkündet« Seihst- stimmungSrecht Puch in diesem Falle nicht verleugne können. Die Hinstellung der Unabhängigkeu der Ukraine als eines Fviedentproblenis hätte eine wirklich demokratische Form angenommen. Heute dagegen wird die Sache mit der Oklupativn und allen ihren Folgen vergutckt. Wird das poln i fch- ukraini fchc Bündnis diese Belastungsprobe aushalten? Und wie wird unsere Politik in der Ukraine tatsächlich aussehen? Die bisherige polnische Gvenzpolitit erweckt in dieser Beziehung die weitestgehenden Be- ffürchtungen. Je länger die Kriegsdauer, desto zahlreicher die Schwierigkeiten. Das Schwert hat also den verwickelten Knoten nicht zerhauen. Wir„befreien" Kiew— und aus Tefchen, Beuthen, Ernsiond und Masuren kommen imune r verzweifeltere Stimmen des unfreien polnischen Volkes— von unserem wirtschaftlichen und finanziellen Elend ganz abgesehen." Bon einem polnisch-ukrainischen Bündnis ist gar keine Rede, Petljura hat keineswegs die Ukraine hinter sich, die Polen auch nichts zu verdanken wünscht. Sehr bedauerl-ich ist eS, dass auch der „Robolnik" die chauvinistischen Klagen über Unterdrückung der Polen in den Abstimmungsgebieten wiederholt. Uebrigens herrscht dort ja die Entente. .« Nach einer Meldnug der„Taily Mail", die allerdings«in SensationSblatt Ist, hat die Botschasterkonferrnz nach einem Foch. Referat Unterstützung der polnischen(und anscheinend auch gleich der rumänischen) Offensive gegen Sowjetrußland beschlossen. Das Tlirkeiöiktat. Kundgebung der Mohammedaner in Berlin. Folgende Resolution ist von den Mohammedanern aller Naitonaiiläten, der türkischen, arabischen, indischen, ägyptischen, syrischen, Aserbaidschans usw. in Berlin am 21. Mai 1S20 gcfaht worden r .Die FriedenSbedingungen. die der Türkei auferlegt werden, sind ungercchl und verletzen das Recht der Völker auf Freiheit und Unabhängigkeit, das alle Kriegführenden feierlichst zu respeklieren erklärr haben. Trotz deS Widerspruchs der öffentlichen Meinung in Italien und Frankreich ist es E n g l a n d gelungen, diese Bedingungen durchzusetzen und so seiner Politik deö Hasses und der Unduldsamkeit gegen die gesamte islamische Welt zum Siege zu verhelfen. Wir erklären daher: 1. Die Errichtung von politischen Mandaten oder von ökouo» mischen Einfluhzonen in der Türkei ohne Zustimmung der davon betroffenen'Völker ist null und nichtig. 2. Die Provinzen von Adrianopel,' Smyrna. Van, Bstlis, Erzerum. deren überwälrtgeiide Majorität türkisch-mo- b a m m e d a n i i ch ist, bilden einen intregierenden Bestand- reil der Türkei und können vou ihr nichr getrennt werden. 3. Die Völker von Aegypten, Syrien, Palästina und Meiopo- tamien, denen jene Länder gehören, haben selbst über ihr Schick- sal und über ihre künftige Regierungssnhrung zu entscheiden. 4. Die Regierung Ferid Pascha, die noch einem Slaatsstreich von den Engländern eingesetzt wurde, Hai absolut keine B e- r e ch t i g u n g, Verpflichtungen im Namen des türkischen Volkes einzugehen. Keinesfalls haben solche von ihr getroffenen Ab- rnvchungen juristischen Wert. 5. Sämtliche geknechteten Völker Kaben das Recht und die Freibeil, sich der fremden Gewaltherrschaft mit allen Mitteln, selbst mit bewaffneter Hand, zu widersetzen." Pom polnisch- russischen Kriegsschauplatz liegen wesentliche Meldungen nicht vor. Die Russen behaupten, ihren Angriff bis an die Vorstädte Kiews herangetragen zu haben, die Polen, russische Angriffe an der Bevesinafront abgeschlagen M haben. Der Wal Unabhang-öeutschnationale Solidarität. Margarete Behm wirbt für die Unabhängige»! Wir sind in der Loge, das gegenseitige Eintre- ten der Unabhängigen und Deutschnationa- len für einander durch einen weiteren hochcharakte- nstischen Fall zu beweisen. Aus Pommern berichtet uns Genosse Kurt H e i n i g: Die Wahlarbeit der Deutschnationalen. Volkspartei Hai hier in Pommern einen ganz eigenen Eharackter. Er wind nicht geschaffen durch beliebige parteipolitisch bedeutungslose Sekretäre der Deutsch- nationalen, sondern durch hervorragende Mitglieder der Fraktion der Deutschnationalen Volkspartei. So reist jetzt z. B. Fräulein Margarete Behm in Pockimern herum, bis- lang dsutschnasionale Abgeordnete der Nationalversammlung, neben- bei dieselbe, die seinerzeit die Lobrede auf Traub gehalten, und in der Nationalversammlung die Geburtagsrede für die Ex- kaiserin gehalten hat. Margarete Behm predigt in den für sie ein- berufenen Versammlungen in Pommern den Gedanken, daß sie es verständlich fände, daß Arbeiter nicht dcutschnationol wählen, wenn sie Arbeiter wäre, dann gäbe es für sie nnr eine andere Wahl und das sei die, unabhängig zu stimmen. Diese Wahlparole gibt die Führer!» der Deutschnationalen nicht etwa nur in großen Städten auS, im Gegenteil, sie propagiert den Gedanken gerade in den kleinen Orten und auf dem flachen Lande, wo gar keine unabhängige Bewegung existiert. Aeußerste Rechte und äußerste Linse suchen sich gegen- seitig zu stärken, damit nur ja die jetzige Regierung Stim- men verliert! Eine saubere Taktik! Wenn die Deutschnatio- nalen insbesondere die Unabhängige Partei künstlich groß zu ziehen suchen, so geht daraus deutlich hervor, daß sie die auf dem Boden der demokratischen Verfassung stehende Sozialdemokratie für den gefährlicheren'Feind haltön als die Linksradikalen, deren Taktik ihnen nur Wasser auf die Mühlen leitet. Dieses Vorgehen bildet aber gleichzeitig eine schölte Jllu- stration zu der neue st en Wahlschwindelparole der Deutschnationalen, daß die Regierung den Bolschewis- mutz fördere. Die Deuts chnationalen selber sind eS, die ihn mit aller Macht hoch zu züchten suchen. tzinauswurf aus der Deutschen Volkspartei. Wegen Beleidigung der Kappisteu. Der Generalsekretär der Deutschen Volkspartei Kroschel ist wegen seiner von unS schon besprochenen Schrift„Das deutschncrtionale Gewissen" aus dem„Stall Strcsemann" hinausgesetzt worden. Die„Rationallibcrale Korrespondenz", das offizielle Parteiorgan, schreibt zu diesem Fall: Wir bemerken dazu, dass die Leiiung der Deutschen Volkspartei, als sie vor kurzem von der Absicht des Herrn Kroschel, eine solche Schrift herauszugeben, erfahren hat, ihm mitgeteilt hat, dass sie eine derartige Veröffentlichung gegen die frühere eigene Partei, gleichviel um welche Partei eSfichhan- delt, auf das entschiedenste verurteilt, und daß demgemäß seine Beziehungen zur Deutschen Volkspartei nicht weiter bestehen können, wenn er seine Absicht auSfühte. Nachdem nun Herr Kroschel die Schrift doch herausgegeben hat, ist er selbstverständlich aus dem B e a m t en v e r h ä l t n is zur Deutschen Volkspartei ausgeschieden. Die Wie m er. Mugdan, Schepp dürfen auf ihre frühere Partei, die demokratische, schimpfen, soviel sie mögen. Aber für einen ehemaligen Deutschnationalcn. der die Be- ziehungen seiner früheren Partei zum ftapp-Putfch enthüllt, ist im Stall Stresemann kein Platz. Nebenbei: ist denn die Selbstbezeichnung der Deutschen Volkspartei als„Stall Stresemann" richtig? Stresemann ist doch auch nur ein Pferd. Der wirkliche Rennstallbesitzer, der sich diesen Sport auch leisten kann, ist S t i n n e s! Wahllügen der �veutsthen Tageszeitung". Wie der„Undank gegen Offiziere" aussieht. Ein neuer Beweis für die lügnerische Hetze der Deutsch- narionalen ist die Notiz der„Deutschen Tageszeitung" vom 22, Mai morgens, die unter der Ueberschrift„Der Tank des Wirtsichocst . Bankabschlüssc. Wir hatten in Nr. 214 des„Vorwärts" die Abschlüsse der Nationalbank und der Commerz, und Diskonto- Bank veröffentlicht, die beide ihre Dividenden von 7«uf g Proz. erhöhten. Die bei beiden Banken befindlichen fremd on Gelder haben sich mif 3 Milliarden erhöht und den Banken gewaltige Zinsgewinne eingebracht. Auch die Mitteldeutsche Ereditbank legt ihren Ab- schluss mit einer Dividendenerhöhung um l Proz. auf 8 Proz. vor. Auch � hier ein gewaltiges Anschwellen der fremden Gelder: 1919 1918 1917 1916 Kreditoren 1 019 10Ü 662 148 448 945 269 490 Davon provisions frei(657 856)(445119)(278 810)(182 925) Das Ergebnis der Arbeit der Bank mit diesen Geldern Lehr mit einer Einnahme von 16,18 Mtllioneu(gegen nur 9 Millionen i. V.) aus Zinsen und Wechseln vor uns. Gleichzeitig er- höhten sich die ProvisionSet»nahmen von 4 Ii auf rund 8 Millionen Mark. Unter Hinzurechnung der Gewinne aus dauernden Beteiligungen und aus sonstigen Quellen war der Bruttogewinn für 1919 auf 25 Millionen Mark festzustellen, nn Vergleich mit 1414 Millionen Mark in 1918. Die Bank benutzt die gewaltige Einlage von frenidcn Geldern zu einer E r- h o h u n g ihres Aktrenkapitals um 30 Millionen. DaS Jnsutui bat unausgesetzt daS Netz seiner Filialen in der Provinz und im Reiche ausgebaut. Im llrufenden Jahre hat eS in Ejöttingen und Magdeburg mit eigenen Filialen Fuss gefaßt. Dem regulären Geschäft der Bank, das ohnehin rn unentwegtem Aufschwung« be- griffen ist, wird durch den Ausbau ihres Filialsystems das Rückgrat Meiier gestärkt. Der Kreislauf des Geldes wird bor den Ban- ken deutlich sichtbar. Während die Verschuldung des Reiches gewaltig steigt, fließen die neugeschasfeuen Zahlungsmittel, das Papiergeld, als Handels- und Spekulationsgewinn den Privatbanken zu. Di« k ü N st l i ch geschaffene riesige Kauf- kvaft treibt die Warenpreise in die Höhe, was wieder zur Folge hat, daß die Fabrikanten und Händler in ungeahntem Umfange Vaterlandes" behauptet, die Republik danke den Offizieren für ihre treuen Dienste, dafür daß„sie sich für die Ministerherrlichkest mit ihrem Leben einsetzten", durch kurzerhand erfolgte Berabschie- dung zum 31. März 1920. Demgegenüber stellen wir auf Grund genauer Jnforma- tionen fest: Die zum 31. März 1920 durch Verordnung deS Reichspräsidenten vom 12. März verabschiedeten etwa 8000 Offiziere sind solche, die fast 1 Jahr lang, sehr viele seit der Revolution, über- Haupt keinen Dienst getan haben, weder bei der Reichswehr, noch in irgend einer Abwicklungsstelle und trotzdem ihr volle? Gehalt bezogen. Die Herren sind aber nicht ohne Existenzmittel, sondern werden nunmehr auf Grund des Offizicr-Entschädt- gungsgesetzeS abgefunden, dessen Fristen am 1. April zu laufen beginnen. Für 3 Monate erhalten sie ihre vollen Gebühr- nisse weiter und dann, soweit die Voraussetzungen zutreffen, ihre Pension. Diese Herren in den Genuß der erhöhten Pension auf Grund des neuen Besoldungsgesetzes, ohne daß sie einen Handschlag für die Republik tun, dadurch gelangen zu lassen, daß die Verbindung erst nach dem 81. März erfolgt wäre, lag für die Republik wahrhaftig kein Anlaß vor. Die für den Staat tätigen Offiziere, die auf Grund des Friedens- Vertrages verabschiedet werden mutzten, sind erst mit dem 9. April verabschiedet worden. Die Republik ist also auch in'diesem Falle so liberal und sozial wie nur irgend' möglich den Offizieren gegenüber Verfahren, und Anlaß zur Klage liegt wahrhaftig nicht vor; im Gegenteil ist es in weiten Kreisen als Skandal schon lange empfunden worden, daß die Verabschiedungsaktion der überzähligen Ofsiziere nicht schon lange beendet werden konnte. Unabhängige Mitväter der Saltikumer. Wenn zwei sich streiten— erfährt die Welt die Wahrheit. Di« kommunistische„Rote Fahne" hält jetzt den Unabhängigen vor, daß sie an der Gründung der Baltikumtruppen mitbeteiligt gewesen sind. Als im Dezember 1918 die„Eiserne Division" zum Schutze der abziehenden Truppen geschaffen wurde, erklärte sich die„Frei- heit" grundsätzlich damit einvcrstrmdcn und verlangte nur, daß der Abzug der Truppen ohne Reibereien, und Kämpfe vor sich gehen sollte. Im Monat März 1919 erschien«n den Anschlagsäulen König- bergS ein Aufruf zur Bildung eines Ostschutzes. Er war unter- zeichnet vom Ostpreußischen Provinzialrctt, dem Zentralrat der Ostfront und der Ostprovinzen, den VollzugSräten deö 1., 17. und 20. Armeekorps, dem Arbeiterrat Königsbergs und Ostpreußens, ferner von dem Oberprasidenten von Patocki. dem Generalmajor Hoffmann, den kommandierenden Generälen von Eben, von Below und von Eberhardt. Die„Rote Fahne" bemerkt dazu: „Neben diesen feudalen Namen figurieren die Namen von 16 Mitgliedern der U. S. P. auS den A.- und S.-Rät«n. Es sind dies: Kurschat-Tilsit, Sobberstein-Eydtluhnen. Mallon-Asch, Kroll- Sauer, Heydemcmn, Sieg, Gottschrik, Linde, Mertins, Weck, Betbke, Hecht, Frontsch und Junghänerl. Heydemann stand zur Nationalversammluiigswahl an der Spitze der Soldateulist« der U. S. P. Gottschalk an der Spitze der U.-S.-P.-Liste der Ge- meindewahlen in Königsberg i. Pr. Van Maßnahmen der Zentral- leitung der 11. S P. gegen diese Parteigenossen ist bisher nichts bekonnt geworden. Und die unabhängigen Volksbeauftragieu haben nichts davon verhindert." Auch diese Darstellung bestätigt nur wieder, daß die Mab- hängigen in ihrer Regierungsperiode und auch noch nachher alles -das mitgemacht und mitverantwortct haben, worüber sie ein paar Wockren später„Verrat" schrien. Die �Massenflucht". Bereits vor einigen Tagen kennzeickmeten wir lügenhast« Meldungen über angebliche Uebertrilte von Orl'-vereinen der S. P. D. zur U. S. P. D. Jetzt geben uns wieder Nachrichten zu, dass in Spandau systematisch die Behauptung verbreitet wird, der Orts» verein Lichtenberg der S. P. D. sei samt und sonders zu de» Unabhängigen übergetreten. Wir brauchen nicht besonder« zu be- tonen, dass diese Nachricht von A bis K erlogen ist und der Ortsverein Lichtenberg weder im ganzen»och teilweise diesen Uebertritt vollzogen hat. Wie schlecht muss es aber um die Aussichten und die Zuversicht einer Partei stehen, die derartige AgitauoiisniUtel anwendet. die Kredite der Banken in Anspruch nehmen müssen. So baut sich ein Kartenhaus von schwindelnder Höhe auf. In welchem Grade wir bereits in der vorausgesagten Krisis unS be» slnden, zeigen ja lue sich täglich mcbrenden Nachrichten von Ar- b e i t S«, n st e l l u n g e n und Konkursen. Auftragssperre in der Hut- und Putzindustrie. Der Reichsver- band der Putz-Detailli st e ii- Verbände Demschlands, Ber- lin, hat als Protest gegen die neuen ZahlungS- und LieferungSbe« dingungen seiner Lieferantenverbände eine Buftragssperre über alle diesen Verbänden angehörenden Mitglieder �zu verhängen beschlossen. Die Sperre bezieht sich auf alle Orders für die Winrer- saistm 1920/21 und die Sammeriaison 1921.> Ein drückende« dentsch-nmertkanifches Petroleumabkommen. Zu dieser Mitteilung in Nr. 234 erhalten wir folgende Einsen» dung: Die amerikanische Gesellschaft hat den Vertrag bisher loyal erfüllt; die Lieferungen sind vertragsgemäß erfolgt. Be: der Geschäftsabwicklung hat die Standard Oil Co. Entgegen- kommen bewiesen. Die Frachtraten, die sie für die von ihr ge- stellten Tankdampfer kalkuliert hat, waren stets mäßig und weit unter dem Weltmarktpreis. Der Vorteil, daß große Mengen von Erdölprodukten zu verhältnismäßig billigen Preisen eingeführt wurden, ist dem deuischen Verbraucher zugute gekommen. Bon ihrem Recht, Zahlungen bei?sbgang der Ware vom Auslaudshafen zu verlangen, hat die Standard Oil Co. keinen strengen Gebrauch gemacht, sondern sich mit wesentlich verspäteten Zahlungen abge- funden. Die Zahlungen sind in Tollarwährung erfolgt. Nachdem der Standard Oil Co.-Vertraß uns über die schwerste Zeit hinweggeholfen hat, kann man ihn leicht bemäkeln. Die Ge- samtwirkungen des Vertrages für die deutsche Volkswirtschaft sind jedenfalls als günstig zu bezeichnen. Auch unter den gegen- wärtigen Verhältnissen ist er eine Sicherung für die Versorgung Deutschlands mit Erdölerzeugnissen. Die Regierung hat auch die Jmeressen anderer Gesellschaften berücksichtigt, indem sie ihnen bei Erledigung ihrer Einfuhranträge stets soweit entgegengekom- men ist, als es das allgemeine Interesse der deutschen Volkswirt- schaft zuließ. Tie badrsche Talmkernte. Die Deutsche T a ba k h a n de l S- g e s e l l s ch a f t erklärt, daß der größte Teil der lölÖer badischen Tabakernte von den Tabakpslanzern zum Rahmenpreis zuzüglich 60 Proz. Zuschlag, also etwa 640 M. pro Zentner, abgeliefert worden ist. Die„Detog" ist deshalb in der Loge, nicht nur das unbesetzte, sondern auch das besetzte Gebiet völlig ausreichend zu versorge" OeVerWoDbeWegung Zum Streik öer Schiffsmannschastsn üer Clbe, Göer unü See märkisthen Wasierstraßen. Alis Anlaß de� Slreiks des Belbandes der Binnenschiffer der Elbe, Oder und m ä r! i s ch e n W a s s e r st r a ß e n hat der Zcnlralvcrbmid der Maschinisten und Heiner sowie Berufsgenossen eine Vertretet sitzung nach Berlin eindcrufen, die sich mit der aus dem Streit ergebenden Eilualion befassen sollte. Es waren Ver- tretcr aller Slroniltiufe zugegen. Nach einer eineiuhalbtägigen Sitzung wurde folgende Nesolution einstimmig angenommen: ,?ie ant 21. Mai lagende Vertretersiyung der Maschinisien und Heizer der Elbe, Oder und der märkischen Wafferstraßen gibt nach eingehender Aussprache über den Streik und seine Ursachen folgende Erklärung ab: 1. Den Mitgliedern des Zentralverbandes der Maschinisten und Heizer ist durch Versammlungen an allen wichtigen Umschlagplätzen Gelegenheit gegeben worden, ihre Stellung zu dem neu abge- ichlossenen Tarifvertrag kundzutun. Die Mitglieder desselben haben gegen wenige Stimmen in allen Versamnrlungen ihr Ein- Verständnis nrit dem Tarifvertrag abgegeben. 2. Auf Grund des angeiiommene» Vertrages erachten die Ver- treler es als die Pflicht der organisierten Kollegen, zur Arbeit be- reit zu sein. Diese Bereitwilligkeit gilt, wie vom ersten Tage des Kampies an. io auch für die Zukunft. 3. Die Vertreter verurteilen das übereifrige Ein« greifen der technischen Nothilfe ganz entschieden und betonen, daß unsere Bernsskollegen, die ihnen übertragenen Arbeiten, soweit sie in ihrem Fach liegen, zu jeder Zeit auszuüben bereit sind. SMorrdeis fallen hierunter auch die Notstandsarbeiien. Diese zu leisten sind sie vrelsach durch die Technische Nothilfe gehindert worden. 4. Weiter erklären die anwesenden Vertreter, daß der Ver- band der Bin neu schisser in demagogischer Weise die Mär in die Welt setzt, daß unsere Kollegen sich mit den im V. d. B. organisierten Binnenschiffern solidarisch erklärt hätten. Durch dieses Manöver sucht der V. d. B. seine haltlose Position zu stützen und dem Kampfe eine breitere Basis zu geben. Tre im Zentralverband der Maschinisten und Hetzer organisierten und ihre Position llar erkennende» Schrff-.marinschaslen lehnen es ab, im Kampfe der Piivalschiffer gegen das Großkapital sich als jDbjekt mißbrauchen z u lassen. Sie glauben um so mehr zu dieser Stelliiirg berechtigt zu sein, als es sich heraus- gestellt hat, daß gerade von einem großen Teil dieser Arbeitgeber- kreise die besten Lohn- und Aibertsbedinanngen nicht zu erwarten sind. ö. Die anweseiiden Vertreter erklären weiter, daß sie nach wie vor die höchste Aufgabe der Organisation in der enlschiedeiien Veifechlung der Interessen der Maschinisten und Heizer der Binnen- ichisfahrl erblicken und sind sich auch vollständig daiüber llar, das ein Vertrag nur die Resultate zweier sich widelstrebcnde» Jnteressenkrä'le in, die, weil i» dieser Form festgelegt, doS unter den gegebeneu Berhältniffen Erreichbare darstellt." Eine Fnuktionffrversammlung des Zentralverbandes der Angestellteu nahm am 2l. Mai in den Prachiiäien Alt-Berlin zur„ Z u s a m m e n- fassung der Betriebsräte" Stellung. Der Referent N ö r p e l stellte sich auf den Standpunkt, daß die Beiriebsiäle von den Gewerlschafien zu erfassen sind und ersuchte die Anwesenden, aus Grund des Aufrufes d e s A. d G. B. und d e r A f a ioforl in den Betrieben die Borarbeiien in die Wege zu leiten. Unser Z el sei das wirischaftliche lligleiystem. die Kollegen iollteli sich an den ein- zuuchienden Kursech rege beteiligen. Als die nächste Aufgabe»inßle der Kampf um die Virbesserung�des Betriebsrälegeietzes betrachiet worden, außerdem niüßlcn die Belriebsräle schleunigst Stellung nehmen zu dem Entwurf einer Schlichiuiigso>d»ung. welche den Klasienlamps unmöglich mache. In der Diskussion sprach sich Wolf für die Betriebsrälezenlkale in der.Münzstraße aus, da die Gciverk- schaiien nicht in der Lage seien, den wellgchenden Aufgaben der Bs« uiebsräte gerecht werden zu können. Er bekämpfte den Ansichliiß- antrag gegen die Kollegen Hirsch und Genossen. Bublitz wws darauf hin, daß der Ausschluxanirag lediglich gestellt iei, weil Besch lü ff e der Ocganitalion fortgesetzt saboiiert und b'e'.durch der Ver- band schwer geichädzgt werde. Er empfiehlt der Opposition, endlich einmal praktisch mitzuarbeiien. Jeder Organisator habe die Mir- glieder so zu nehmen, wie sie sind, und auch Gegenwartsarbeit zu treiben, um übe»haupt vorwärts zu konimen. Infolge der vor- gerückien Zeit gelangte ein Antrag, die Versammlung zu Verlagen, einstimmig zur Annahme._ Ter Streik im Z?riseurgemerbe geht weiter. In Ergänzung der in der Soiuiabeiidmimmer des.Vorwärts" enthailenen Notiz, wonach der Jntereffenverband selbständiger Friseure Uiilerweriung verlangt, entnehmen ivir einen von der Zentralstreik- leitunq eingetroffenen Bericht noch das Folgende: Nach Ausbruch des Streiks war Zeil genug zu neuen VerHand- lungen. um die Bewegung vor Pfingsten zu bcendeu. Unter Ver« schau zurza hinter formalen Vorwänden wurden Verhandlungen ver- eitelt. Tie Scharsmacher sagten sich, wenn erst we Feie» tag vorüber sind, werden die Arbeitgeber in ihrer Gesamtheit zu Entgegen- kommen weniger geneigt sein. Diese Spekulation müssen die Ge- Hilfen noigedruiigen zusitanden machen, indem sie alles daransetzen muffen werden, ihre fliegenden Betriebe noch erheblich auszudehnen. Dazu wird ihnen aus allen Otien das nötige Material an Werkzeugen, Spiegeln, Frisiermänteln und anderes zur Verfügung gestellt. Werden die fliegenden Betriebe auch weiieihin gekörig in Anspruch genommen, dann können die Gchilien es mindestens ebensolange ans» kalten, als der größte Teil der Arbeilgeber. Aendert der Jnier- esienverband«eine Taktik nicht gründlich, dann tvird die Streik- leilung dazu übergehen, mit den einzelnen Arbeitgebcrkoiporaiionen zu verhandeln, eveninell mit den einzelnen Geschänsinhabern Tarifverträge abzuschließen. Die fliegenden Betriebe sind am ersten Festtage bis l2 Nbr offen, während am zweiten Feierlage die gesetzliche Beuiebs- ruhe sür das ganze Gewerbe besteht. Am zweiten Feiertag. 8Vz fr üb. findet in der Bötzowbrauerei eine Versammlung der Äussiändigen statt. post-/lbonnenten üie rezelniäßsge Zustellung öes -Vorwärts" im nächsten Monat keine unliebsame Unterbrechung erleiöet, ersuchen wir unsere post-�bonnenten, das Abonnement für �uni bei üem zuständigen Postamt schon jetzt zu« bestellen. vorwärts-Verlag H. m. b. tz. vrohenöer Lohnkampf im Hochbaugewerbe. Am IS. April d. Js. hat der SchlichtungSausschuß Groß Berlin durch Schiedsipruch Teuerungszulagen für die technischen und kaufmännischen Angestelllen des Hochbougewerbes festgelegt dre für Monat März 275,— M. und ab 1. April 500,— M. monatlich betragen sollten. Diese Tcuerunaszulagen ivcrden im Tiefbau- gewerbe bereits bezahlt. Trotzdem ist der Schiedsspruch durch den Verband der Baugeschäfle dank dem Einfluß des Vo. sitzenden Herrn Heuer abgelebut worden. Von den Angestellten wurde er angenommen, trotzdem �r n'cht den Angestellteil das brachte, was sie erwartet ballen. Um alle Vernändiguugsinö.il'chkeilen zu er« schöpfen, wurde dann vondenAngeslelltendasReichsarbeilsministeriiiin augerufen. Der Vermittlungsversuch des Relchsarbeilsministenums wurde aber durch das hartnäckige Verhallen der Ärbeilgeber znin Scheitern gebracht. Ten unbeilvollen Einfluß üble wieder hier H.rr Heuer ans. Da ieiiens der Äaaestelllenorganiiationen die Verbindlichkeitserklärung des Schiedssviuches beimDemobilinochungs- kvmmlffar sofort beaniragt wurde, versuchte auch dieser in einer Verhandlung die Parleieu zu e'ner Einigung zu bringen. Herr Heuer erklärte aber hier auch wieder vrüsk, daß er nicht einen Pfennig mehr geben wolle, als er bereits im Neirf-sarbens- Ministerium angeboicn habe, nämlich für die Monate Av>il bis Jim» 375 M. monatlich und ob 1. Juli 500 M. Außerdem fällten sich auch noch die A. beilnehmerorgamsalionen verpflichten, mit irgendwelchen neuen Foiderungen vor dem 1. Ollob.r nicht mehr zu kommen. Die herausiordernde Sprache des Herrn Heuer iiihrte dazu, daß auch der Einiglinasveisnch de« Demobilmachungskomunsiars mißlang. Die Herren Ärbeilgeber wollen es anicheinend mit Ge- walt hier an! eine Kra'iprobe ankommen lanen. Sie sollen sie haben, denn die Aiigestelllen werde» sich eine derartige unwürdige Behandlung Nichi mehr ge'allen laiien. Die Gchallsverhälinisse bei den Angestelllen im Hochbaugewerbe sind jetzt deiarl traurig daß ein bilan sicherer Buchhnlier zirka 300-400 M. weniger verdiem. als ein unaelernier Bauarbeiter bei der gleichen Fiima. Techniker mit der denlbar besten Vorbildung und langjähriger Praxis be- kommen an Gehalt bedeutend weiiiger als der Maurer auf dem gleichen Bau. trotzdem die Lohnverdälinisie bei den Arbeitern auch keine rosigen sind. Am 20. d. M. finden in den Beirreben, in denen augenblicklich eine günstige Geichäsislage zu vei zeichnen ist. Ab- slimniungen über einen eve»tnelleii Streik statt. Sollien bis dahin die Arbei'geber sich nicht eines Besseren besonnen haben, ivird der Streik bei den größeren und mittleren Baufilmen unver- ineidlich._ Tas unzulängliche Einkommen der Postboten. Auf Giund des abgeschloffenen Tai isverirages mit den Post- belfern und Teiegraphenarbeiiern hat im Reichspostministeriiim eine Beiprechung wegen der sich hieraus ergebenden Rückivirknngen auf die Diätare statigefunden. Zwischen dem Reichspostminisierinm und dem Beamlenbcirat bestand Einmüiigkcit darüber, daß iür die D'ätare sPostboieni in irgendeiner Weise eine Aufbesierung ge- schaffen werden müffe, da deren Eivkomnien unznreichend ist. Der Reichspostminister hatie dereits nn R.ichshau-ihalisausschnß bei der Berainng über die Erböbnng der itöboe der Eii-iibaki'arbeiler nni die für die Diäiore entstehenden Koniequenze» hingewiesen. Diese müsien jetzt nach Abschluß des?arisve> iraaes gezogen werden. Es ist zu erwarien. daß die mit dem Reich' sinanzmiiislerilim ein» geleiteten Verhandinngen zu einem befriedigenden Ergebnis für die Diätare fühlen werden. Tas Jugendelcnd im Privatversicherungsgewcrbe. Zu diesem Notschrei eines Jugendlicheu im..Vorwärts" Nr. 260 vom 22. Mai wird'uns vom Zentralverband der Angc- stellten geschrieben: Eine begreifliche Mißstimmung herrscht unter den jungen An- gestellten'ind auch den Lehrlingen über die gänzlich unzureichen- den Ergebnlsie der letzten Vereinbarungen. Den Lehrlingen und Jugendlichen bis zum 17. Lebensjahre wird hiernach eine Beihilse zum Ausgleich der bis 30. Juni d. I. geltenden völlig unzu- reichenden Gehälter überhaupt nicht gewährt. Die Angestellten vom vollendeten 17. Lebensjahre bis zum 20. erhalten ganze 20-1 Mark Beihilfe. Die Gehälter für jugendliche Angestellte betragen jetzt in der günstigsten Ortsklasse: bis zum vollendeten 15. Lebensjahr 175 M. pro Monat 10. 17. 18. 19. 20. 225 275 375 425 474 während die vom Zentralverband aufgestellten Forderungen in derselben Reihenfolge lauteten: 200, 300, 400. 450, 550 und 050 M. Eine Urlaubsregelung erfolgte überhaupt nicht, sondern eS blieb bei den alten„Errungenschaften" des GewerkschaftSbundeö kaufmännischer Angestelltenverbände vom Februar d. I.. nach denen bis zum vollendeten 17. Lebensjahre nur 0 Tage Ferien gewährt werden. Und woraus ergab sich dieses klägliche Resultat? Wieder waren es die Gewerkschaftsbünde und das neue Absplitterungs- ergebnis, der Allgemeine Verband der Versicherungsangestellten, die ihre Unfähigkeit zur tatsächlichen Vertretung der Angestellten- interessen bewiesen. Als in den Verhandlungen am 13. Mai ein Entwurf vorgelegt wurde, wonach Lehrlinrie und Jugendliche b i s zu 20 Jahren keine Beihilfe erhalten tollten und die Urlaubs- festsctzung in bisheriger Weise in Geltung blieb, waren trotzdem die obigen Verbände sofort zur Unterzeichnung zu haben. Nur der Zentralverband/ lehnte ab! In daraufhin stattfindenden weiteren Verhandlungen konnte der Z. d. A. außer anderen wesentlichen Erfolgen für die Angestelllen zwischen 18 und 20 Jahren die schon erwähnte Beihilfe von 200 M. erzielen. Ge- fordert hatte er 300 M. Da die anderen Verbände den Entwurf, der dieser Altersklasse überhaupt nichts bringt, bereits unrer- zeichnet hatten, ist also dieses wenig Erreichte nur dem Zen- tralverband der Angestellten allein zu verdanken. Die jugendlichen Angestellten im Versicherungsgewcrbe sollten aber hieraus die Lehre ziehen, daß es ihre Pflicht ist, für restlose Zusammenfassung aller Jugendlichen im Zentralverband der Angestelllen resp. seiner Jugendabteilung zu sorgen. Ter Streik in Ä:r Berliner Stadtsynode. Die Frist �ir die Zustimmung des SchiedsspiuweS für die Angestelllen. sowie sür die FiiedhoiSgärmer und-arbe>ter bei der -Berliner Sladliyvode war am 20. Mai abgelauien. Die Stadt« iynode halte den Spruch nicht angenommen. Durch Eingreifen des Reichsarbeitsministeriums wurde am 21. Mai vom frühen Morgen bis zum si'älen Nachmittag nochmals verhandelt. Dem umsiebligen und sachlichen Eingreifen von Dr. Meves gelang es, einen für sie Arbeitnehmer annehmbaren Vergleich znstaiideznbringen, welcher von dem Schiedsipruch nicht erheblich abweich». Die Friedho'sgäriiier und-arbeiler wären noch am Pfingst-- Heiligabend in den Streik getreten, wenn nicht diese Lösung ge- funden worden wäre._ Zenirolverband der Angeftellien. Fachgruppe 9«Lederwiri- ichasl> ötieiiiliche Beriammiung 27. Mai, 5'/» III». DreSdencr Kasrna, Dresdener Str. SS. Bericht aber die Tacisoerliaiidlungen.— F a ch< g r u v v e llc tHolzrndmen-Fabrltenl SfsenUiche Verianiinliing SS. Mai, 6 Udr. Aleraiidriner, Atexandrinenftr. ci7o. Der SchiedS-pruch de- SchlichtimgSausschusseZ.— Fachgrupve 17 Ib fKonierven-Jnduilrie) Mituliederverianlniung 27. Mai, 8 Nbr. Berbandslokal, VeUe-AUiancc- 31t. 7/10, Z, ininer 13.— Fachgruppe 18a(Bei eins- und Ver aands- anacilelltel Mitgliederversammlung 27. Mai, 7 Uhr, Musskeriäle, Kailer- Wilbelm-Ttr. 31. Deutscher Siienbahurrverbond, OrtSaruvpe Groß-Beilin Die von den Güteibovcnarbcilern m der kommenden Woche geplante Beriammlung sindct nicht statt. Verentw. für den redaktwn. Teil: Seich SuUaet, Tempelbos: für än«i«fn: Tb. Elocke. Berlin. Verlag: LorwSrts.Berlag<5. m. b. fi. Berlin. Druck: Bor» wärls-Buchdruckerei>u- BcrlaasanltcUt Daul Tinaer u. To. Berlin Zindentri.». MKeWzüilisre'liSe WelhÄllMg vvi) limlzaile ZröSliSkeik werden in den Festlagen und auch in den folgenden Tagen die Pr og> amnie in den.Heiteren Spiele»" in Z» e l k a s Elablissement(Friedrichstr. 59,001 und in Zielkos„M a r g a r e t e v- s a a l"«Leipziger Straße Ecke Friedrichit'ab-) brherriche» Eine Schar ganz auSgezercdneler Künstler sorgt dafür, daß die gute Laune der Zuschauer keinen Moment ausietzl. daß die Phaniasie immer in guier Stimmung-rhalten bleibt. Humonsten. Vortrags lünillerinnen, Sänger. Komiker, Kunsitänzer. Zauber» lüiisiler, Jlllisioninen und Spezialisten ganz beionderer Ari, wie das Weltwunder Emanuel Steiner, dte'es fabeibaste Rechenaenie der seine Kunst mit merkwürdtgem Humor würzt. feiner daS Kurioiinn.Der Mann mit den 100 Taschen" »nd alle die anderen holten die Zu'chauer foriwabrend>n Svon- n»na beichästigen ununierbrochen Auge. Ohr und Gemüt und er- zeugen das angenehme Gefühl, daß die Sinnden. die man bei den Heueren Spielen" oder im.Margarelensaat" bei Zielka zubringt — wo es. nebenbei gesagt, auch ein- a u S g e z- i ch n e t e K ü ch e zu mähigen Preisen gibt— bei brillantem Amüsement ver- flogen sind. Berlin C2 Breite Straße RUDOLPH HERTZOG Berlin C2 Bruderstraße Preiswerte Angebote in Stoffen für Damenbekleidung Wascfistoffe Bedruckte Schleierstotfe und Opale es-120 cm breit« reizende Fantasie und Blumenmuster, Punkte und Streifen. das IV et er 15.55, 19.20, 24.b0 bis 60 M Kleiderleinen weiß u. farbig, gieite 70—82 cm.... das Meter 35, 37.50 bis 44.25 M. Batistleinen Naturfarbig,-«„rt Breite 70—118 cm.. das Meter 9, 10, 11.20 Ms 19.20 M. Noppenstoffe für Röcke u. Kostüme, 70-75 cm breit, helle und dunkle Farbenstellungen......das Meier 41 M. Kräuselstoffe(Frottfe) 110130 cm br.,!n weiß u allen neuzeitigen Färb., sowie in mod. Streif u Karomustern Mtr 6 Ibis 1 19.6 M. Batisfe weiß, btafickt, ca 110 cm br„ d Mtr 12.60 bis 41 M. Weioe bestickte Lchieiersloffe ca no cm breit das Meter 20.50, 24.75, 27.75 bis 67.50 m. Pelz- Aufbewahrung in eigenen Kühlräumen. Seidenstoffe dinfarbige Seide stark- und matfglänzende reine Seide, farvig und schwarz, gleite............ das Meter345 M. Breite 84—90 cra............. das Meter 82 bis 120 M. Chinakrepp große Farbenauswahl, elfenbein und schwarz, Breite 100 cm..... das Meter 1 30 bis 1 50 M. Gestreifter Taft neue Farbenstel ungen, Breite 88—90 cm............. das Meter yj und M. Bedruckte Seide Streifen-, Blumen- und Pbantasiemuster. Breite 70—85 cm.. das Meter DO bis ol M. Karierte Seide reine Seide, blau gröli kariert. Brei'.e 100 cm................ das Meier O.�U M. Rohseide weiß. Breite 100 cm........ öas Meter 75 M. Burettseide neuzeitige Rarben, Breite 100 cm, das Meter 74 M. Halbseid. Serge(Jackenfatter) grau. Br 48 cm, d Mtr. 34 M. Wollstoffe Kleider-, Kostüm- u. Rockstoffe gestreikt, kariert u. im Herrenstolfgeschmack. Br. 100-130 cm 42.40, 56 bis 1 87 50 M. tinfarbige u. schwarze Kleider- u. Kostümstoffe reinwollene und wollgemiscMe___„ Fabrikate, Breite 90-120 cm, Mtr. 65.60 72 60 bis 131.50 M. Breite 130—140 cm. das Meier 97.- 115.— Ms 140.— M Schwarze Alpakas u. Panamas Breite 80— I2o cm....... das Meter 30, 57.50 Ms 79 M. Kunstseide einfarbig, gestreilt u. kariert, Breite 100 cm........ das Meier 42 40, 54 bis 92 M Blusenstoffe neue Streifen in dunklen Parbenlönen, halbwollene waschbare Flanelle. Breite 70 cm, Mtr. 29.50, 3<) bis 45.30 M Mantelstotfe für Straße ,-. Reise-, Spott- mäntel u Jacken. Br 130— 140 cm, d Mtr. 56, 69.50 bis 94 M Selbstbewertung zulässig» Hauptkatalog und Schnittmusterliste auf Wunsch kostenlos.