Nr. 287 ♦57. �ahrganq Ausgabe B Nr. S Bezugspreis: V!tt«Ij!I?>r>. 30.— 3! i„ monalMO,— 2JH. frei ins öaus, ddtcus-ahlbar. Posr- deiuz Monattick, IS.— Mk» erü. Zu- stellungsqeoühr. Unie: Kreuzband siir Deulsckiand und Oelterreich lK/O Ml« für das ädrigr Ausland der laqltch einmal. Zustellnna 2150 OH.-Bnfto». Üellnncien nekmen.n Oesterreich, Ilnzarn, Tschecho- Slowake!, Ääne- mar!, Holland,.nremdnrz, Schweden und die Schwer,. � Tmaetraaen in die Poll- Oeirtinas�Preislilre. Der.Borwäri»' mit der Sonnkaq«- beilag?«Vol! u. steif" ericheint wo-!-n- lägiich zweimal Sonnknqs und Man- tags nnmau Teleqramm-Adreste. «Sozialdemokrat Derlia». Abend-Ausgabe Derlil?ev c ) Nuz eigenpreis t Gl««chtgefpattene NonvareSirzeil» koste,».— M., Teuernngszaschlag 50»/> «Kleine Anzeigen-, das fett» gedruckte Wort I,— M. lzuILsflg zwei lettgetmckte Worte), jedes weitere Wo« M Pfg. Etellengelucht und Schlafstellenanzeigcn das erste Wort 55 Pfg. jedes weiter« Wo«<0 Pfg. W-«° über 15 Buchstaben ziihlen für zwei Worte. Teueruirqszuichlag 50°/» stamilien-Anzeigen für Abonnenten geile 2,— M. politische»nd ge- wertschastliche Vereine-Anzeigen Mk. die geile ohne Ausschlag. Anzeigen für die nächste Nummer müssen bis S Ahr nachmittags im Hauptgeschäft. Verlin EW 08, Linben- ftratze 3, abgegeben werden. DeSssnet von 9 Uhr früh bis 5 Uhr abends. Tentralorgan der rozialdemokratifcben parte» Deutschlands Neüaktion unö ExpeSttisn: SA>. öS, Linüenstr. 3. Zyernrprechrr: Amt ivtorrtipla«, Nr. I.ll. vi)— 1-5 1 i)7. vorwärts-verlag G.m.b. H., Sw. öS, �inöenflr. 3. Fernsprecher: Amt Morivplat», Nr. 117 23— 54. vorläufige Ergebnisse. Berlin, 12 Uhr 34 Minuten.(MTB.) Mit gin-'-— schlich der Abgeordneten aus den Abstimmungsgebieten können bisher 114 Abgeordnete als gewählt gelten und zwar: 35 Mehrheitssozialistcn, 18 Unabhängige, 1 Kommunist, 15 Temokratrn, jft 18 Zentrumsabgeordnete, 11 Mitglieder der Tentschen Volkspartei, 11 dex Teutschnationalcn Volkspartci, serncr 1 Abgeordneter der schleswig-holsteinischen Bauern- Landarbeiter-Temokratic, 1 Abgeordneter der wiirttcnibcr- gischcn Burgerpartei und 3 Abgeordnete drS wurttembergi BauenibundeS. Gewählte fldgeorönete. Nach den bisher dorliegendcn Resultaten sind mit S i ch c r l als gewählt zu betrachten u. a. folgende Abgeordnete: SoA''alöemo?ratie. Heimann, Bohm-Lchuch, Fischer(Berlin); Ed. Bernstdin, Ryneck(Po:st>am tl); Keil, Hisdrnbrandt, Feuerstein(Württem- bergj; Geck, Schöpflin, Riedmiillcr(Baden); Stiicklcn, Meier, Maikenbuhf, Minna Schilling, Fellisch(Chemnitz); Stötten, Hell- (Magdeburg); Brey, Miele(Hannoder); Scheidemann(Kuffel); Wissel!(Potsdam l); Merfeld(Köln). Unabhängige. Fron Zictz, Eichhorn, L-dcbour, Erispien, Tr. MofcS, Ad. Hoff- niann, Maltzahn(Berlin; Zubcil, Täumig, LSwcn stein(PotS- dam II); Erispien, Rcmmcll jWürttemberg); Adolf Geck(Baden); Reich sHamburg); Fr. Geyer. Seegcr, LiPinSki, Ryssel(Leipzig); Ludwig(Westfalen-Süd); Kotzke(Frankfurt a. O.); Bock(Gr. Thüringen); Fleihner, Schirme:(Dresden); Brandes(Magdeburg); Eckart(Hannover); Dr. Breitscheid(Potsdam I). Demokraten. Siemens(Berlin); Dernburg(Potsdam 2); Hausmann, Wir land(Württemberg), Dietrich(Baden); Brodan(Chemnitz); Dr. Petersen(Hamburg); Dr. Götz(Leipzig); Dr. Külz(Dresden). Zentrum. Fchrcnbach, Diez, Wirth, Erftng(Baden); Erzbergcr, Bolz Feilmayer, Andre, Tamm(Württernberg); Jmbusch(Westfalen- Süd); Trimborn(Cöln)i Deutsche volkspartei. Dr. Kohl, v. Räumer(Berlin); Strefemann, v. Kardorff(Pots- dam 2); von Kemnitz(Frankfurt a. O.); Leuthcuftcr(Gr. Thü- ringen); v. Rheinbabsn(Breslau); Tusche(Hannover); Dr. Cur- tins(Baden); Tauch(Hamburg); v. LcrSncr, Tuch(Leipzig); Dr. Pieper(Mecklenburg); Beurrmann(Liegnitz); Winnefeld(West. filen-Süd); Dr. Heinde.(Dresden). Deutschnationale. Laverrenz(Berlin): Wullc, v. Westarp(Potsdam 2)); Malle, Brnhn(Frai kfurt a. O.); Gräf(Groh-Thüringen); Dr. Türinger (Baden); Biener, Dr. Barth(Chemnitz); Bazille(Württemberg); Helfferich(Hamburg); Tr. Philipp(Leipzig); v. Graefc-Goldehee (Mecklenburg): Tr. Reichert(Dresden); Hcrgt(Niederschlesien,). Kommunisten. Heckert(Chemnitz). VürÄembergkscher öauernbunS. Bogt, Kocrncr, Haag(Württemberg). Dis LanStagswahlen in Württemberg. Stuttgart, 7. Juni. Bei den Wahlen zum W ü rt» tembergischen Landtag entfielen auf die S. P. D. 175 334, o"? dir 11. S. P. 145 228, aus die oärgcr'ar- tcicn 132315, auf den Baucrnbund 193683, aus die D. Bp. 37 269, ans die K. P. D. 33 178, auf die D e m. 161 475, auf das Z. 247 132 Stimmen. Stimmergebr-ts von Grofi-öeriin Wir geben die bisher borliegenden Resultate aus Grast- Berlin in der nachstehenden Zusammenstellung nach Wahlab- teilungen gesondert: Das Resultat von Herlm. Das Ergebnis der Berliner Wahlen stellt sich bisher folgcndermasten dar: Abgegebene Stimmen 1311533, Teutschnationale 112 417,'Deutsche Volkspartei 143 838, Zentrum 31 451, Demokraten 71 543, Sozialdcmokra- ten 185 631, Nnabhängiae 459 969, Kommunisten 15 163, Wirtschaftliche Vereinigung 23 831. 3. Wahlkreis lPotsdam II). Kreis Teltow. S. P. D. 121518, 31. S. P. 216 743, K. P. D. 0470, Dem. 74 708, Z. 20 458, D. Vp. 141709, Dnat. 05 006, Sonstige 17 927. Charlottcnburg.(Amtliches Ergebnis.) S. P. D. 27 676, ll. S. P. 52 856, Dem. 22 879, Z. 6374, D. Bp. 36 970, Dnat. 26 247, K. P. D. 1551, W. Bz. 9364, Nati-naldxmokraten 206, Aufbauvartei 39, Welsen 31. Neukölln.(Bis 11 Uhr vormittags.) S. P. D. 33 134. U. S. P. 69 341, K. P. D. 4199, Dem. 7366,& 3467, D. Vp. 16112, Dnat. 10111, Sonstige 3308, Ungültig 659, Wahlbeteiligung 147 824(85,46). Wilmersdorf. S. V. D. 9795. U. S. V. 13 921. K. V. D. 406. Dem. 13 275. Z. 2612. D. Vv. 22 328. Dnat. 14�8. W. Va. 2201. (Weitere Wahlresultate aus der 2. Seit«� Vormarsch öer Reaktion. Am Morgen nach der Wahl zur Deutschen Nationalver- s-ammlung war hier zu lesen: In diesem Augenblick, in dem die gesetzgebende Naiionalver- sammlung des deuischen Volkes gewählt, tljse Zusammensetzung aber noch nicht bekannt ist, scheint e? uns erste Pflicht, aus. zu- sprechen, daß die Sozialdemokratische Partei den Spruch de? Volkes, gleichgültig, wie er ausfallen mag, anerkennen wird. Er mag uns gefallen oder nicht, jedenfalls haben wir als Sozialisten und Demokraten di« Pflicht, uns ihm zu fügen. K-nderart ist es, zu rufen:„Es giltl" wenn man geivonnen hat, aber mit dem Ruf:„Es gilt nicht!" das Spielbrett umzuwerfen, wenn man verloren hat. Das Volk hat gesprochen, und wenn wir Ursache haben sollten, mit seinem Spruch unzufrieden zu sein, so müßten wir alle Anstrengungen machen, um ihn bei der nächsten Gelegenheit zu ändern. Solange ihn das Volk selbst nicht ändert, gilt er. Diese Erklärung heute mit fester Bestimmtheit zu wiederholen, ist um so mehr am Platze, als die bisher ein- -gelaufenen Ergebnisse auf ein wenig erfreuliches Gesamt- resultat schüestcn lassen. Daß in den Bezirken, aus denen bisher Zahlen vorliegen, die UnabhängiMN der Sozialdemo- kratie zahlreiche Stimmen abgenommen haben, stimmt an sich viel weniger bedenklich, als daß der sozialistische Vormarsch zum Stehen gekommen zu sein scheint, während die beiden Rechtsparteien auf Kosten der bürgerlichen Mitte an Stätke bedeutend zunehmen. So wenig auf Grund der eingelaufenen Teilergebnisse ein abschlicstendes Urteil schon möglich ist, so ist doch damit zu rechnen, daß die äußerste Rechte und die äußerste Linke im ersten Reichstag viel stärker vertreten sein werden als in der Nationalversammlung, wobei wieder die äußerste Rechte stär- ker werden dürfte als die äußerste Linke. Die Reaktion, die zwei Monate nach dem November 1918 wie betäubt den Schlag der Wahlen über sich ergchen ließ, hat ihre Bataillons von neuem formiert und erhebt sich als eine gefährlich« Macht. Mehr denn je wird an die Arbeiterschaft die Notwen- digkeit herantreten, ihre Einigkeit wiederherzustellen, um einen gemeinsamen Feind gemeinsam zu bekämpfen. Es ist schon vor dem Wahltag hier oft gesagt worden, nur ein Idiot könnte sich über Erfolge der Unabbängigen freuen, ivenn sie begleitet sein sollten von einem Stillstand oder Rückgang der Gesamt bewegung und von einem Er- folg der ausgesprochen reaktionären Parteien. Die Erfolge der Unabhängigen gegnüber der Sozialdemokratie sind, wie zu erwarten war und die ersten Nachrichten bestätigen, im Reiche geringer als in Berlin, das ja stels eine Hochburg des Radikalismus war— aber sie könnten so groß sein, wie sie wollten— zur Freude können sie nur den allerbeschränktesten Richtnngsfanatikern Anlaß geben, nicht aber denen, die für 'das Ganze der Arbeiterbewegung zu denken gewohnt sinv. Wir müssen zurückkehren zu der alten Methode, die Sache der Demokratie und des Sozialismus so zu vertreten, daß ih'r Anhänger auch ans den bisher biirgerlickvu Kreiisn gewonnen werden. Das wäre im vergangenen Wahlkampf desto not- wendiger gewesen, da die Sozialdemokratie zum erstenmal ihre positive Arbeit, die sie in allerschwerster Zeit ge- leistet hatte, verteidigen mußte. Es war aber nicht möglich, weil der in der Arbeiterbewegung herrschende Zwist eine Unsicherheit der Absichten verriet, die wenig geeignet war, neue Anhänger zu werben. In der Diskussion der Wählerversammliingen führten oft'die wirrsten Köpfe, die sich sonst ungefährlich in Zahlabenden mistobten, das lauteste Wort, und die bürgerlichen Zuhörer konnten aus der Debatte nickst den Eindruck gewinnen, daß hier Klarheit und fester Wille vorhanden sei. Dieser Zustand der. Verworrenheit kam diel mehr als den Unabhängigen der Reaktion zugute. Sie genoß zum wieder vergessen hatten und die einziae sie bedrohende Ge- fahr in dem starken Einfluß erblickten, den die sozia- l i st i s ch e Arbeiterbewegung in der Deutschen R> publik errungen hatte. Ihr Ansturm rickstete sich nickst gegen die Unabhängigen, sondern gegen die alte Sozialdemokratische Partei, in der sie ihren gefährlichsten Feind erkannte, und gegen die Demokraten, die sie beschuldigte, an di? Arbeter- schaft zu große Zugeständnisse gemacht zu haben. Gegen die letzteren errang sie aus eigener Kraft erheblick'e Erfolge, während sie im Kampfe gegen die erster« mit der Mithilfe der äußersten Linken rechnen durften. Die fftcäFHott hat diesen KanHf also nicht geführt gegen doZ Ncbelgespenst einer„politischen Räteherrschaft", sondern gegen die realen Machtpositionen, die sich die Sozialdemo- kratie in der Nationalversammlung errungen hatte und gegen ihre positiven Erfolge: gegen das Betriebsrätegesetz, gegen den Achtstundentag, gegen die Besteuerung des Besitzes. Es ist nicht daran zu zweifeln, daß das Wahlresultat eine erhebliche Verschärfung des Klassenkampfes zum Ausdruck bringen wird. Wie gering aber die Absicht der Arbeiterklasse ist, diesen Kampf mit gewalisamen Mitteln zu führen, zeigt der vernichtende Mißerfolg der Kommunisten. Sie haben eine klare Parole gestellt, und die Arbeiterschaft hat diese klare Parole glatt abgelehnt. Insofern ist das Wahl- ergebnis. soweit der Streit der Richtungen in der Arbeiter- bewegnng selbst in Betracht kommt, jetzt schon vollkommen eindent'g. Es verrät einen entschiedenen Zug nach links, die starke Neigung, zu den alten Methoden der Opposition zu- rückzukehren, aber in keiner Weise die Absicht, auf Wegen der Gewalt sowjetrussischen Idealen nachzustreben. Tie Rechte in der Partei der Unabhängigen erhält dadurch eine bedeu- tende Verstärkung, und damit ist wenigstens e i n gutes Vor- zeichen für die Wiedergesundung der Arbeiterbewegung gegeben. Ueber die Frage der Regierungsbildung wird erst zu reden sein, wenn die Ergebnisse aus dem ganzen Reich übersichtlich vorliegen. Aber schon jetzt scheint es. als ob den Unabhängigen ein bedeutender Teil der Verantwor- tung für die Entscheidung zufallen würde. Schon jetzt mäch ten wir den Wunsch aussprechen, daß zwischen den beiden so- zialistischen Parteien der Versuch gemacht werden möge, zu einer Verständigung in dieser Frage zu gelangen, wobei es für die Sozialdemokratische Partei ganz selbstverständlich ist. daß sie von ihren demokratisch- sozialistischen Grund- sähen nichts aufgeben kann. Die Sozialdemokratische Partei ist in der Deutschen Re- publik so stark, daß sie auch nach einer vorübergehenden Schwächung der wichtigste Faktor im Befreiungskampf der Arbeiterklasse bleibt. Sie hat diesmal einen schwereren Stand gehabt denn je, da nicht nur von rechts mit aller Macht gegen sie angeritten wurde, sondern auch von links. Alle An- zeichen sprechen dafür, daß sie sich auch in diesem schwersten aller Kämpfe ehrenvoll behaupten wird. Mit dem Nie- d erretten ist es nichts! Von diesem Augenblick an gilt es, alle Kraft dafür einzusetzen, daß die Arbeiterklasse das näMemal v e r e i n t im Zeichen der Demokratie und:s Sozialismus schlägt und siegt! der ruhige Wahltag. Nach den biZhcr vorliegenden Nachrichten ist der Verlauf der Wahlhandlung im ganzen Reiche und in Berlin ruhig vonstatten gegangen. Sowohl im Zentrum Berlins wie auch in den Vororten sind beim Beginn, beim Verlauf und auch beim Schluß der Wahl- bandlung keinerlei Störungsversuche �unternommen worden. In- folge der vermehrten Wahllokale und der verkleinerten Wahlbezirke war ein Andrang in den Wahllokalen nicht festzustellen. Weitere Ergebnisse. 3. Wahlkreis(Potsdam II). Friedenau. S. P. D. 3131. U. S. P. 4761. K. P. D. 184. Dem. 2946. Z. 813. D. Vv. 9918. Dnat. 5517 W. Va. 71. Grunewald. S. P. D. 304, U. S. P. 259, K. P. D. 10, Dem. 254, A. 52, D. V. 451, Dnat. 240. Tempelhof. S. P. D. 3950, U. S. P. 5336, K. P. D. 23, Dem. 2393, Z. 691, D. Vp. 5429. Dnat. 1961, Sonstige 73. Treptow. S. P. D. 4104, U. S. P. 6464. K. P. D. 84, Dem. 1300, Z. 327. D. Vp. 3331, Dnat. 1556, Sonstige 642. Köpenick. S. P. D. 3832. U. S. V. 8184. K. V. D. 211. Dem. 1913. Z. 396. D. Vv. 4117. Dnat. 723. W. Va. 517. Marienfelde. S. P. D. 315. U. S. P. 658. Dem. 188. Z. 428. D. Vv. 381. Dnat. 229._____ Um unsere Zukunft. Von HanS Bauer. Wahlhilfe. Ein Arbeiter schritt am Tage vor der Wahl mit einem Kleister- topf unterm rechten und einem Zettelstotz unterm linken Arm auf eine bäunliöbesiandene Straße zu. Am ersten Baume machte er halt, wischte mit einem Pinsel einen Kleisterflecken an den Baum, peppte seinen Zettel an, schritt auf den nächsten Baum zu. Nebt« wieder«inen Zettel an und ging kurzum von Baum zu Baum und ließ es die Menschheit wissen, daß man nur Spartakus �wählen dürfe, wolle man lange und glücklich leben. Wie er die Bäume so ziemlich alle be fleisterr hatte, begegnete er an einem der lebten einen anderen Ackbeiter, der auf oben dies« Weise für die Mehrheits- sozialisten Propaganda machte. Auch er toug einen Kloistcrtopf und «inen Zettelstoß und wollte an eben den Baum wie der Spartakist seinen Zettel kleben. Der hatte gerade gekleistert und legte den Zettel auf, wie er den anderen hinter sich stehen sah. Und wie er merkte, daß jener seine Zettel eben niederlegen wollte, um den Pinsel mit der Rechten packen zu können und erst Kleister auf den Baum zu wischen, da besann er sich kurz und klecktz dann, da er seinen Pinsel gerade noch zur Hand hatte, aus dem einen Schwapp unter seinen Zettel. Der Mehrheiter lächelte und sagte Dankeschön! und klebte nun seinen Zettel unter den deS andern, ohne sich nun- mehr erst der Mühe unterziehen zu brauchen, selbst zu kleistern. Dann schritten die beiden weiter. In dem Pinselstrich fiir den Zettel des anders Meinenden aber hatte fern«om Wahlkamps und Parteien Hader etwas gelegen, das einmal sich ganz wird'entfalten müssen, wenn eS hier besser wrden soll. Der Erfolg. Im Rumveflager eines Lumpensammlers lagen Taufende von Wahlplakaten und WahlflugbMtern aller Parteien. „So ein Wahlflugblattleben ist doch etwas MiferableS," sagte das eine.„Man wird in die Hand genommen, überflogen und wie- der weggeworfen. Seinen Daseinszweck zu erfüllen: jemand um» zustimmen, dazu kommt man fast nie. Die Leute haben fast alle schon ihre Meinung, und die wenigen, die sie nicht haben, rnni, die sin!) so vielen anderen Flugblattern noch ausgesetzt, daß man immerhin nur geringe Möglichkeit hat. sie für sich zu gewinnen." „Ja," bestätigte ein andere» Flugblatt,„auch ich gestehe, daß mein Leiser gelächelt bah als er mich überflog und daß er mich gleich wieder wegwarf." „Auch nnS ging es nicht andere," gröhlten die anderen im Chor.„Bekehrt halb« wir wohl alle niemanden I" Da meldete sich ein Flugblatt, das„Gegen die Judenhevrfchast" ««IS Ueberschrift und„Doutschnatiowale BoflSpartei" als Unter- Lichfenrade. S. P. D. 541, lt. S. P, 785, K. P.D. 8, Dem. 319, Z. 43, D. Vp. 417, Dnat. 499. Buckow. S. V. D. 161. U. S. V. 432. K. P. D. 6. Dem. 36, Z. 5, D. Vv. 288. Dnat. 223. Grünau. S. P. D. 628, U. S. P. 594, K. P. T. 16, Dem. 179. Z. 7, D. Vp. 463, Dnat. 417, Sonstige 47. Dahme. S. P. D. 859, U. S. P. 632, Dem. 590, Z. 5, D. Vp. 627. Dnat. 331. Spandau-Stadt. SiP.D. 10 094, U. S. P. 16 968, K. P. D. 2632, Dem. 3887, Z. 2003, D. Vp. 6845, Dnat. 7424. f Gartenstadt Staaken. S. P. D. 436, U. S. P. 854, K. P. D. 4. Dein. 94, Z. 30, D. Vp. 12, Dnat. 90. Stanken. S. P. D. 209. U. S. P. 510, K. P. D. 80, Dem. 86, Z. 30. D. Vp. 14, Dnat. 311. Falkeulmgen. S. P. D. 303, U. S. P. 356, K. P. D. 18, Dem. 267, Z. 3. T. Vp. 272, Tuat. 315 Wustermark. S. P. D. 52, U. S. P. 166, Dem. 49. Z. 2. D. Vp. 34, Dnat. 118 Nauen. S. P. D. 725, U. S. P. 1568. K. P. D. 3, Dem. 3, Z. 483, D. Vp. 345, Dnat. 1292. Ketzin.©, P. D. 317, 11. S. P. 512, Dem. ISO, Z. 51, D. Vp. 200, Dnat. 282 Vehlefanz. S. P. D. 190, U. S. P. 91, K. P. D. 2, Dem 19, D. Vp. 45, Dnat. 286 Hennigsdorf. S. P. D. 847. 11. S. P. 865, K. P. D. 174. Dem. 243, Z. 20. D. Vp. 144. Dnat. 89. Velten. S. P. D. 1443, II. S. P. 1395, K. P. D. 366, Dem. 278, Z. 70, D. Vp. 287. Dnat. 269. Jüterbog. S. P. D. 942. U. S. P. 581, Dem. 942, Z. 55. D. Vv. 1011, Dnat. 482, Sonstige 2. Zauch-Belzig. S. P. D. 4116, U. S. P. 1664, K. P. D. 104, Dem. 1012, Z. 2, D. Vp. 2089, Dnat. 3431, Sonstige 032. Renruppin. S. P. D. 2595, 11. S. P. 2435, K. P. D. 1. Dem. 1371, Z. 132. D. Vp. 2875, Dnat. 2688. B-lzig. S. P. D. 637, II. S. P. 251, K P. D. 3. Dem. 235, Z. 1, D. Vp. 525, Dnat. 311, Sonstige 353. Treucnbrievcn. S. P. D 772, U. S. P. 489, Dem. 461, Z. 1, D. Vp. 573, Dnat. 445. Sonstige 206. Jüterbog-Luckenwalde. S. P. D. 11 745, U. S. P. 7061, K. P. D. 4441, Z. 371, D. Vp. 5748, Dnat. 9731. 4. Wahlkreis(Potsdam I). Kreis Niederbarnim. lTeilrclultet.) S. P. D. 35 976, U- S. P. 79 493, K. P. D. 1513, Dem. 11594. Z. 16 608, D. Vp. 29 833, Dnaii 5689, Sonstige 4832. Pankow. S. V. D. 6134, U. S. P. 11481, K. P. T. 168, Dem. 2865, Z. 793. D. Vp. 4242, Dnat. 6992, Sonstige 523. Nildcrschönhausen. S. P. D. 1867, U. S. P. 3535, K. P. D. 93, Dem. 1005, Z. 203, D. Vp. 1945, Dnat. 1963, Sonstige 586. Tegel. S. P. D. 2366, U. S. P. 4426, K. P. D. 202. Dem. 681, Z. 512, D- Vp 2178, Dnat. 2144. Wittenau. S. P. D. 1132, II. S. P. 2656, K. P. D. 91, Dem. 157, Z. 157, D. Vp. 729. Dnat. 14. Friedrichshagcn. S. P. D. 2063, U. S. P. 2908, K. P. D. 16, Dem. 6(6, Z. 158. D. Vp. 2185. Dnat. 1061. W. Vg. 594. Oberschöncweidc. S. P. D. 2523, U. S. P. 6165, K. P. D. 628, Dem. 1201, Z. 877, D. Vp. 653. Dnat. 908, Sonstig- 173. Adlershof. S. P. D. 160, U. S. P. 539, K. P. D. 24, Dem. 137, Z. 11, D. Vp. 360. Dnat. 38. Britz. S. P. D. 1566. U. S. P. 3445. K. P. D. 91, Dem. 269. Z. 146, D. Vp. 1137, Dnat. 782. A!t-Glienickc. S. P. D. 765, 11. S. P. 1245, K. P. D. 7. Dem. 243. Z. 7. D. Vp. 337, Dnat. 385, W. Vg. 112. Reinickendorf-Ost. S. P. D. 2640, U. S. P. 6506, K. P. D. 453. Dem. 766. Z. 630. D. Vp. 1125. Dnat. 2261, Eckstein 539. Rcinickendorf-Wekt. S. P. D. 11438, II; S. P. 4357, Dem. 389, Z. 135, D. Vp. 266, Dnat. 1203, W. Vg. 173. Hcinersdorf. S. P. D. 71, U. S. P. 169, Dem. 1. Z. 14, D. Vp. 119, Dnat. 212. Blankenfelde. S. P. D. 31, U. S. P. 220, Dem. 1, Z. 3. D. Vp. 71, Dnat. 104, Sonstige 9. Karow. S. P. D. 159, II. S. P. 141, Dem. 56, Z. 4, D. Vp. 153, Dnat. 68. Schönow. S. P D. 148, U. S. P. 229, K. P. D. 11. Dem. 9, Z. 9. D. Vp. 164. Marzahn. S. P D. 80, U. S. P. 70, Dem. 25, Z. 2. D. Vp. 1. Dnat. 125, Sonstige 22. Ahrensfelde. S. P. D. 105. U S. P. 52. D. Vp. 181, Dnat. 50. schrift trug.„Mir ist es gelungen, jemanden umzustimmen, jemcm- den zu bekehren!" sagte es.„Ich weiß es genau." „Das kann jeder von sich behaupten," zweifelten die anderen. „Inwiefern hast du denn jemand umgestimmt?" „Wen ich nicht wählen werde, das weiß ich nnn," hat mein Leser gesagt, nachdem er mich andächtig gelesen hatte, und ein Ge- sicht gezogen, als stänke ich und mich dann zerknüllt." Kleine Szene. Ein uraltes Mütterchen humpelt in das Parteilokal. Sie wird an die 80 Fahre sein. Der Wahlleiter hat einige Mühe, ihr klar zu machen, daß sie den Zettel in ein Kuvert stecken und das Kuverr in die Urne logen muß. Die Alte lächelt Wer ihre Unbeholfcnheit in diesen Dingen. Wie sie das Kuvert hat, will sie gleich in die Zelle gehen. Der Wahlloiter ruft sie zurück. Erst müsse sie noch Namen und Adoesse sagen. Wie das geschehen ist, will die Alte in die noch besetzte Zelle gehen. Der Wahllciter sagt ärgerlich:„Aber so warten Sie doch, bis die Zelle frei ist." „Regen Sie sich nur nicht auf," erwidert da die Alte.„Ich Hab so nix mehr von Eurer ganzen Wählorsi. Man humpelt eh nur der Enkel wegen hierher. Ihr Auge lächelt erdenfcrn. Ja man humpelt ch nur der Enkel wegen hiccher.... „Platz", Fritz von Unruhs neues Drama, die Fort- setzung der Trilogie„Ein Geichleckit". ging, wie wir bericbtele», mit stärkstem Eindruck übet die Bühne de« Fraiilfurter Scbauspiel- hauses. Auch unser Franksiirler Mtlaibeiler Max E ck- T r o l l bestäigt den Sieg der Urauüührulig. Sein Urieil über DidiUing und Darstellung lautet: War der erste Teil der Trilogie eine wuchtge Anklage gegen Krieg und KriegSderbrechcn. so ft't„Platz" die Ab- rechnung mit den alten Mächten, mit den überlebten Begriffen von Obrigkeit, Justiz, Adel, Spießertum, HerrenbäuZlern, Kapp-Verbreckrern. so fort. Man kennt die Phalanx der alten Machthaber.„Platz" ist der Staat... Das Spiel der Kampf um den Platz, um die Mach:. Es ist das Bild der Revolution, Bühnenbild gewordene Idee. Dietrich, der Held des„Geschlechts", will den Oberberrn und seine Senatoren vom Plap verdrängen. Wie Wahnsinnige kämpfen die Kultiir'chleichcr und Privilegierten und Bevorrechtigteir um ihre von Jahrhundert zu Jahrhundert überkommene Macku. Au« diesem Kampf muß wildestes Bacchanal werden. Noch lebt ja im Menschen das Tier. Darum siegt noch im Kampf um den Platz das Schleicherlum. Doch helle Zukunft verheißend schließt da§ Werk; „Ich sehe tief in das Herz der Welt, da deine Kraft aus neuer Liebe neue Meirichen schafft." Der letzte Teil der Trilogie wird nach Nacht und Morgendäminerung den hellen, sonnendurchleuchleten Tag bringen. Beim Lesen des Werkes spürt man in jeder Zeile, mit welcher Liebe urrd Sorgfalt jedes Wort vielmals überprüft und unter dem Einfluß aller neuen Ereignisse stand. Die Sprache ist von uner- härter Wucht. Die Bilder von nie gekannter Kühnheit. Schiller- Krummensee. S. P, D. 87, kl. S. P. 8, D. Vp. 15, Dnat. 65. Bergfeldc. S. P. D, 157, U. S. P, 136, K. P. D. 18, Dem. 73. Z. 2, D, Vp. 172, Sonstige 9. Nieder-Neuendorf. S. P. D. 25, U. S. P. 84/ K. P. D. 3, D. Vp. 31. Dtzat. 62. PotSdam-Stavt. S, P. D. 4431, U. S P. 7851. K. P. D. 232, Dem. 2446, Z. 819, D. Vp. 8997. Dnat. 8713. Eichstädt. S, P."D. 64, U. S P. 146, K. P. D. 1, Z. 3, D. Vp. 18. Dnat. 83. Geltow. S. P. D. 125, U. S. P. 200, Dem. 35, D. Vp. 14. Dnat, 263. Brandenburg-Stadt. S. P. D. 13 876, U. S. P. 4507, K. P, D. 227, Dem, 2635, Z. 554, D, Vp. 4758, Dnat. 1876, Sou- stige 1908. Markendorf. S. P. D. 135. U. S. P. 28, Dem. 20, D. Vp. 15. Dnat. 45. Luckenwalde. S, P. D. 5998, U, S. P. 3879. K. P, D. 53. Dem. 1642, D. Vp. 1445� Dnat. 1442, Z, 281. Perleberg. S. P. D. 1217, II S. P. 842, K. P. D. 1, Dem. 408, Z. 10. D. Vp 1498, Dnat. 1104. Lenzen. S, P. D. 393, U. S. P. 122, Dem. 86, D. Vp. 473, Dnat, 377. Rathenow. S. P. D, 5164, U. S. P. 2955. K. P. D. 1247, Dem, 1431, Z. 149, D. Vp. 1929. Dnat, 1483, Deutsche Wirtsch. 912. Rathenow(Land). S. P. D. 4757. U. S. P, 1751, K. P. D. 278. Dem. 784, Z, 53, D. Vp. 1079, Dnat. 3379, Deutsche Wirtsch. 347. Wittenberge. S. P. D. 2757, U. S P. 4656. K. P. D. 135, Dem. 1313, Z. 229. D. Vp. 2463, Dnat. 1384. W. Vg. 18. Putlitz. S. P. D. 364, U. S. P. 14, Dem. 179, D. Vp. 354, Dnat. 86. 5. Wahlkreis(Frankfurt/Oder). Frankfurt a. O.(Amtliches Ergebnis ans dem Wahlkreis 5 Franksurt-Ober(Brandenburg II) zwei Drittel deS Wahlkreises. S. P. D. 85 000, N. S. P. 51 000, Dem. 35 500. Z. 17 009, D. Bp. 63 000, Dnat. 94 000. K. P. D. 4700. Es entfallen demnach voraussichtlich auf die 2. P. D.» die N. S. P., die T. Vp. und die Dnat. je ein Abgeordneler. K. Wahlkreis(Pommern)., Stettin-Stadt.(Amtlich.) Gesamtergebnis: S. P. D. 25 647. N. S. P. D. 35 586. Dem. 5708, Z. 1661. T. Bp. 40 096, Dnat. 11 453, K. P. D. 1586, Rrformp. 1785, Ungültig 340. Stettin-Stadt.(Amtliches Wahlergebnis.) Von 157 854 eingetragenen Wählern haben 124 869 gewählt, darunter 387 ungültig. Es erhielten Stimmen: U. S. P. 36 673, S. P. D. 25 606, T. Vp. 41 006. Z. 1598 Dnat. 11 461, Dem. 5745, Reform- gruppe 1818, K. P. T. 1568 und W.rtschaftsbund 7. KöSlin. S. P. D. 4306, II. S. P. 1299. K. P. D. 515, Z. 163, D. Vp. 2716, Dnat. 3409. 7. Wahlk�is(Mecklenburg). Mecklenlmrg-Tchwrrin,-Strelitz und Lübeck. Das fast endgültige Wahlergebnis des Wahlkreises ist folgendes: S. P. D. 113 008, II. S. P. 33 008. Dem. 33 817, Z. 1408, D. Vp. 61873, Dnat. 58 600. K. P. D. 3955, W. Vg. 13 834. 8. Wahlkreis(Breslau). BreSlau-Stadt. S. P. D. 109 558. ll. S P. 21 794. K. P. D. 665, Dem. 13470. Z. 37 773, D. Vp. 4175.7, Dnat. 41 093, Mittelst. 6692. ' Brrslau-Land. S. P. D. 17 456, U. S. P. 2475, K. P- D. 54, Dem. 1515, Z. 6383, D. Vp. 2983, Dnat. 7667, Mittelst. 464. Bunzlau(Stadt und Land). S. P. D. 9975, U. S. P. 2919. K. P. D. 192, Dem. 2638, Z. 3109, D. Vp. 3056, Dnat. 5397 9. Wahlkreis(Lirgnitz). L i t g n i tz. Vorläufiges Ergebnis aus dem Wahlkreis 9 Lieg- nitz(Niederschlcsien): Dnat. 48 368, D. Vp. 65161, Z. 26 422, Dem. 45 180, S. P. D. 97 803, N. S. P. D. 38 580. ES entfallen also voraussichtlich auf die D. Vp. 1 und auf die S. P. D. 1 Abgeordneter. Görliv. S. P. D. 14 174, U. S. P. 7021. K. P. D. 270, Dem. 7068. Z. 1767, D. Vp. 9872 Dnat. 3349. Ungültig 248. Grünberg-Stadt. S. P. D. 3331, U. S. P. 3346, K. P. D. 188, Dem. 2622. Z. 643, D. Vp. 1932, Dnat. 1431. Sprottau. S. P. D. 1126, K. P. D. 342, Dem. 627, Z. 4011, D. Vp. 737, Dnat. 541. sche Bildkraft durchsetzt mit expressionistischer Kürze... Ab- gehacktheit�die er den Ueberlebten zwischen die Lippen legt. Szenen krassester Sinnlichkeit wechseln mit Bildern zartester wundersamer Lyrik. Der Dichter scheut auch sprachlich vor keiner Konsequenz zurück. Und da? ist es, waS Empfindsame zum Widerspruch reizte. Und seien wir ehrlich: Wir alle können nur mühsam diesem kra-'- festen Symbolismus folgen und unter unser Urteil erst den Siegel setzen,«wenn wir guten Willens bemüht find, mit dem Dichter wei- ter um das Ziel zu kämpfen. Fundamentalsätze der Dramatik werden entzwei geschlagen. Da ist es doch Heuchelei des Theater- Publikums, Vortäuschung von Literoturverständnis, falsche, nicht künstlerische Auffaffung geiler Sexualszenen, wenn Jünglinge und Backfische/ Snobs im Frack nd Damen in großer Toilette, die wrbl nie ernstlich Literatur studiert. Beifall rasen. Da waren die Ent» rüstungsschreie echter, weil fleischgewordener alter Knechtsgeist sich gegen das Neue zur Wehr setzte, und weil die Mehrzahl der Entbust. asten in den Logen und im Parkett dach noch zu sehr in alter Er- ziehungsuniform stecken, als daß sie dem Dichter restlos zu folgen vermöchten. Mit de» Ansätzen zu einem großen Theaterflandal, die im zweiten Teil des Spieles sich zeigten, war von Anfang an zu rechnen. Mußte jeder rechnen, der das Werk vor der Urauffüb- rung gelesen und der Hauptprobe beigewohnt hatte. Zimperliche und feinnervige Erziehungsprodukte mit langen Zöpfen aus alter Zeit witterten Unsittlichkeit und zischten und pfiffen und schrien in die Ausführung hinein:„Pfui... das Kreuz weg..." Ge- genstimmen meldeten sich:„Schmeißt den Idiot hinausl" usw. Das reine Kunstinteresse siegte schließlich über Sittlichkeitsfanatiker. Selten sind an die Kunst der Regie größere Anforderungen ge» stellt worden, als es im„Platz" geschah.- Das Szenenbild ist ja vom Dichter in den Regieanweisungen grundlegend festgelegt. Das Problem des zeitlosen Kostüms wurde durch ein Einstellen auf da» Groteske, Karikaturenhafle eigenartig und wirkungsvoll gelöst. Gustav Härtung lag die Riesenaufgabe ob. die schausvielerischen Kräfte in den rasch folgenden Stimmungswechseln abzutönen. Alles war auf das Fließend«. Vorübereilendc, Hastende der Geschehnisse eingestellt, das Gegensätzliche zu stärkster Wirkung herausgearbeitet. „Platz" war die letzte Regietat Hartungs vor seinem Weggang nach Berlin. „Berührungen" bei Ferngesprächen. In der gleichbetitelten Notiz des heutigen Morgenblattes muß eS heißen, daß bei über 100 Kilometer(nicht 1000) die neu« Vorrichtung billiger ist als eine neue Drahtleitung._ Herbert Enlenberg schreibt an einem großen pazifistischen Roman. Maria Jeritza. die erst« dramatische Sängerin der StaatSover in Wien, wird im Dentlchen Opernhaus am 12. Juni die Tosca, am 13. Juni me Elisabeth in„Tannbäufer" fingen. Tie Bedeutung des Einsicinschen Relativitätsprinzips für die Slftronomie bespricht lmil Lichtbildern) Dr. A r ch e n h o 1 d am S. Juni, 71/, Uhr, im großen Hörsaal der Treptow. Sternwarte. Pa'-I Hamburger, Generalsekretär deS ReichsverbandeS der deutsche» Presse, ist am Herzschlage gestorben. Neufalz-Ober. S. P. D. 28-N. ll. S. P. 8SS, K. P. D. 83. Dem. 880. Z. 840. D. Vp. 1120. Diwt. 800. Hirschberg i. Schl.(Stadt und Land mit 80 Ortschi. S. P. D. 13 408, U. S. P. 2284, K. P. D. 1389. Dem. 7420, Z. 3183, D. Vp. 4440, Dnat. 7107. 11. Wahlkreis(Magdeburg). OTagdelmp-Stant. S. P. D. 61 806. U. S. P. 30 88S, K. P. D. 1838, Dem. 24 423, Z. 307S, D. Vp. 28 256, Dnat. 12 919, Sonstige!S2. Burg b. Magdeburg. S. P. D. o025. U. S. P. 2044, K. P. D. 303. Ter.'. 2202, Z. 138, D. Vp. 1645, Dnat. 075. Halberstadt. S. P. D. 6380, U. S. P. 6343, K. P. D. 226. Dem. 1305, Z. 714, D. Vp. 7329. Dnat. 8046. Asch-rSl-bcn. S P. D. 2777, U. S. P. 6128, K. P. D. 464, Dem. 2220, Z. 163, D. Vp. 2631. Dnat. 666. Quedlinburg. S. P. D. 2015, U. S. P. 4049, K. P. D. 27, Dem. 1320, Z. 242, D. Vp. 3644, Dnat. 1194. Thal?. S. P. D. 1141, U. S. P. 2980, Dem. 464, Z. 327. D. Vv. 931. Dnat. 598. KreiS Wauzlcbcn. S. P. D. 15 308. U. S. V. 8592. K. P. D. 446, Dem. 3113, Z. 1309, D. Vv. 2352, Dnat. 5075, Sonstige 7. Stendal. S. P. D. 9830, II. S. P. 8046, Dem. 3093, Z. 266, D. Vv. 1604, Dnat. 2311. Schsncbeck(Elbe). Z. P. D. 3635. U. S. P. 2338, K. P. D. 47, Dem. 655, Dnat. 934. D. Vp. 1782, Z. 113. 12. Wahlkreis(Merseburg). Halle-Stadt. S. P. D. 7612. U. S. P. 39 812, K. P. D. 615. Dein. 8160. Z. 302, D. Vp. 14 310, Dnat. 10 715. Mühlhausen i. Thür. S. P. D. 2940, U. S. P. 5729. K. P. D. 924, Dem. 1266, Z. 427, D. Vp. 4337, Dnat. 3089, Sonstige 12». Torgau. S. P. D. 516, U. S. P. 1943, Dem..1193, Z. 126, D. Vp. 1692. Dnat. 852. � 13. Wahlkreis(Grost-Thuringen). <3. P. D. 38 285. U. S. P. 80 089. K. P. D. 3750, Dem. 30 861. Z. 5�34. T. Vy. 62 053, Dnat. 67 469. Dhüringer Bauernbund 7160. Sachsen-Altruburg. S. P. D. 27 313, U. S. P. 18 664. K. P. D. 1224, Dnat. 6650. Dein. 7176, W. Vg. 4763. Z. 264, D. Vp. 9355. ('.rfurt-Stcdt.(Endergobrilis.) S. P. D. 4015, U. S. P. D. 22 411, Dem. 3429, Z. 2852, D. Vp. 10 704, Dnat. 11831, K. P. D. 475. 5. Wahlkreis(Hamburg). Hamburg, 7. Juni. Amtliches Ergebnis aus dem Wadlk-.eis 15, Hamburg lSchleSwig-Holstein-Hamburg): S. P. D. 215 32», U. 3. P. 84 494, Dem. 97 729, D. Vp. 84 248, Tnat. 69 756, P. D. 2927, Nctivnaldcm. 202, Chr. Vp. 5802, Polen 252, Deutsch-Hannoversche Partei 281. Demnach entfallen voraussichtlich auf die S. P. D. 3, die K. S. P. 1, die Tem. 1, die T. Vp. 1» Tnat. 1 Abgeordneter. 16. Wahlkreis(Weser-Ems). Bremen-Stadt. U. S. P. 53142, S. P. D. 30 431. Z. 3159, D-.'üi. 23 492, Weifen 449, D. Vp. 50 518, Dnat. 10 335, K. P. D. 7274. Es feblen 3 Bezirke. Osnabrück-Stadt. S. P. D. 10 588, U. S. P. 6061, Dem. 3413, Z. 10 397. D. Vp. 10 013, Dnat. 1691, K. P. D. 2. Deutsch-Hanno- vcrsch: Voltspartei 1650. Christi. Soz. Volkspartei l. Bremerhaven. S. P. D. 2952(5154). U. S. P. 3051(2248), K. P. T. 13(—). Dem. 2194(4347), Z. 382(270), D. Vp. 2390 (437), Tnat. 812(345). Cleefiemünde. S. P. D. 5137, U. S. P. 3655, Welsen 1114, Dnat. 1072, T. Vp. 2486, Z. 294, Tem. 1763 Landgetnet steht überall noch aus; starkes Anlvachsen der Wclfenstimmen). Vegesarf. S. P. D. 479(829), U. S. P. 509(496), K. P. D. 102(—). Dem. 505(1039), Z. 14(30). D. Vp. 752(—), Dnat. 05(50). Emden. S. P. D. 3333. U. S. P. 5044, K. P. D. 1369, Dem. 2877, Z. 522, D. Vp. 6489, Dnat. 2261, Welsen 432. 13. Wahlkreis(Süd-Hannover— Braunschweig). Hannover(Stadt). S. P. D. 87 049(1919: 122 987), U. S. P. 25900(3060), K. P. D. 1074, Dem. 10 156(25 323), Z. 11144, D. Vp. 45 416(31 128), Dnat. 16 209(5642). Welsen 85 812(48 765 mit Zentrum). Sonstige 997. Braunschweig-Stadt. S. P. D. 6475, U. S. P. D. 84 335, Dem. 5938, Z. 1349, D. Vp. 14 556, Dnat. 14 260, K. P. D. 1102, Deutsch- Hannoversche 2689. Braunschwrig-Land.(ToifayekmiS.) S. P. D. 19 933, ü. S. P. D. 63 826, Dem. 11261. Z. 1963. D. Vp. 43 662, Dnat. 16 256, K. P. D. 698. D. Soz. 1152. Welsen 4168. Hildesheim-Stadt. S. P. D. 10 400, U. S. P. 1600, K. P. D. 200, Dem. 1100, Z. 6200, D. Vp. 8800, Tnat. 1200, Welsen 900. Dudcrstadt. S. P. D. 722, U. S. P. 947, Dem. 168, Z. 16 756. D. Vp. 843. Dnat. 128. Paderborn-Stadt. S. P. D. 1636, ll. S. P. 691, Dem. 297, Z. 11 994, D. Vp 1239, Dnat. 809. Wittlage i. Hann. S. P D. 1448. U. S. P. 303, K. P. D 1, Dem. 862. Z. 180. D. Vp. 1710. Dnat. 273, Welsen 2413, Sonstige 1. Göttingen(Resultat aas dem Kreise): S. P. D. 4455, U. S. P. 2711, K. P. D 32. Dem. 2306, Z. 48. D. Vp. 7365. Dnat. 3082. Walbeck. S. P. D. 6538. U. S. P. 1663, Dem, 1034, Z. 149, D. Vp. 3439, Tnat. 3729. Untcrlahnkrcis. S. P. D. 2993, U. S. P. 818, Dem. 700. Z. 543, D. Vp. 1713. Dnat. 195. Wcilburg. S. P. D. 444. U. S. P. 63, Dem. 666, Z. 173. D. Vp. 645, Dnat. 73. Kreis Hofgeismar. S. P. D. 7904, U. S. P. 516, K. P. D. 3, Dem. 1154, Z. 156, D. Vp. 2526, Dnat. 5666. Dillcnburg(Westerwald, m. 54 Ortschaften). S. P. D. 4630, U. S. P. 2228, Dem. 1907. Z. 422, D. Vp. 3213, Dnat. 5053. Wiesüaden-Stadt. S. P. D. 10 204, U. S. P. 6470, Dem. 1068, Z. 6217, D. Vp. 14 954, Dnat. 3633. Kr. Marburg. S. P. D. 3060, U. S. P. 3141, K. P. D. 48, Dem. 2690. Z. 1283, D. Vp. 6029, Dnat. 7074. Kr. Wolfhagen. S. P. D. 4493, U. S. P. 443, Dem. 391, Z. 1371, D. Vp. 1705. Dnat. 3738. Kr. Arolsen. S. P. D. 1715, U. S. P. 493. Dem. 1054, Z. 112, D. Vp. 968, Dnat. 3740. 22. Wahlkreis(Hessen Darm stadt). Mainz. S. P. D. 16 414(27 170). U. S. P. 7414(145). Dem. 7626(12 242), Z. 13 525(15 796), D. Vp. 5420(2561), Dnat. 367(35). Darmstadt.(Resultat au? dem ehemaligen ReichStagSwahl. kreis Darmstadt- Gr. Gerau). S. P. D. 34 187(50 825), U. S. P. 10 503(1262), K. P. D. 242(—), Dnat. 9359(3361). Z. 4544 (6489), D. Vp. 22 861(17 308), Dein. 11 522(23 434). Es stehen noch eine Reihe von Orten aus, die den Mehrheitsparteien noch er. heblichen Zuwachs bringen dürften. Darmstadt.(Endergebnis). S. P. D. 12 969(16 134), U. S. P. 2769(364), K. P. D. 207(—). Dem. 8349(12 992), Z. 2694 (3424), D. Vp. 17 849(11266). Dnat. 1722(1107). Offenbach. S. P. D. 13 724, U. S. P. 7534. K. P. D. 951, Dem. 8500, Z. 4309, D. Vp. 4399. Dnat. 2992. Giesten. S. P. D. 12529. ll. S. P. D. 7054. Dem. 4270. Z. 964. D. Vp. 7089. Dnat. 12 739. Worms a. Rh. S. P. D. 7078(1919: 9633). U. S. P. 2116 (keine). K. P. D. 19, Dem. 2073(3960), Z. 3842(3860). D. Vp. 7523(4087), Dnat. 209(203). Worms(Stadt und Kreis). S. P D. 13 043. N. S. P 3007. Dem. 3461, Z. 6250, D. Vp. 15 785 K. P. D. 94. Hessische Volks. Partei 377. Alzey. S. P. D. 1006, U. S. P. 447, Dem. 919, Z. 536, D. vp. 632. Dnat. 21. Bingen. S. P. D. 884, ll. S. P. 241, Dem. 661, Z. 2279, D. Vp. 910. HcrSfeld. S. P- D. 2408, U. S. P. 91, K. P. D. 6. Dem. 193, Z. 103, D. Vp. 1523, Dnat. 529. 23. Wahlkreis(Sloln-Aachen). Köln-Stadt. S. P. D. 60 990, U. S. P. 27 321, Dem. 11 257, Z. 81 792, Christi. Vp. 8513, D. Vp. 33 062, Dnat. 8282. 24. Wahlkreis(Koblenz-Tricr). Koblenz-Stadt. S. P. D. 4003, ll. S. P. 1920, Dem. 877. Z. 10 131, D. Vp. 6155, Dnat. 10 049. 25. Wahlkreis. Barmen-Stabt. S. P. D. 9751, ll. S. P. 30 228. Dem. 4551, Z. 8216, D Vp. 0270, Dnat. 24 987, K. P. D. 408, Polen 24. Bochum-Stadt.(Amtlich.) S. P. D. 11 695. ll. S. P. 11176. Dem. 1630, Z. 23 348, D. Vp. 13 272, Dnat. 3018, K. P. D. 587. Polen 1602. Elberfcld-Stadt. S. P. D. 12 900, U. S. P. 25 788, Dem. 5350, Z. 11 606, D. Vp 11 832, Dnat. 20 400, K. P. D. 446. Esten. Von 269 Stadtbezirken ist bisher folgendes Wahlergeb« nis aus 250 bekannt: S. P. D 23 932. U. S. P. 55 182, Dem. 6710, Z. 68 875, D. Vp. 26 255, Dnat. 16 962, K. P. D. 2116, Wirtschaft- liehe Arbeiterpartei 62, Chr. Vp. 1559, Polen 2732. Düsteldorf-Stadt.(Endgültiges Wahlergebnis.) S. P. D. 13 524. U. S. P. 70 620. Z. 59 052, Dnat. 18 707, Polen 592, K. P. D. 2545. D. Vp. 23 123, christl. Vp. 451, Dem. 7031. Duisburg.(Endergebnis.) S. P. D. 16 982, U. S. P. 18188, Dem. 5892, Z. 25 966, D. Vp. 17 923, Dnat. 11086, K. P. D. 8395, Chr. Vp. 4, Polen 1952. DortmnndStadt.(Endergebnis.) D. Vp. 26539, Dnat. 2526, Z. 32 247, Dem. 4714 ,S. P. D. 25 521, U. S. P. 37 630, K. P. D. 1393, Polen 3625. LlZ. Wahlkreis. Dortmund(95 von 190 Bezirken). S. P. D. 14 269, ll. S P. 17 612. K. P. D. 694, Tem. 3367. Z. 19 258, D. Vp. 18 802, Dnat. 1783, Polen 905. Duisburg. S. P. D. 5025, U. S. P. 5119, K. P. D. 2147, Dem. 1905. Z. 3747, D. Vp. 5463, Dnat. 3447. Hamborn. S. P. D. 4577, ll. S. P. 2900, A. P. D. 8000, Dem. 799, Zentrum 6332. Dinslaken. S. P. D. 1747, U. S. P. 454, K. P D 2228, Dem. 643, Z. 1684, D. Vp. 1250, Dnat. 390. Polen 170. 27. Wahlkreis(Oberbayern, Schwaben). München-Stadt, 6. Juni.(Amtlich.) 9 Bezirke stehen noch aus.) S. P. D. 62 898, U. S. P. 67 545, Dem. 26 026, D. Vp. und Dnat. 37 046. K. P. D. 23 929, Bayerische Volkspartei 105 226, Bauernbund 9946. Stranbing-Stodt. S. P. D. 840. U. S. P. 1880, K. P. D. 6, Dem. 404, Bayerische Volksparter 5250, Welsen(Bayerischer Bau- ernbund) 107. Mittelpartei 436, Ungültig 500. 28. Wahlkreis(Niedcrbayern. Oberpfalz). Regensburg. S. P. D. 4175, 11. S. P 1760, K. P. D. 1406, Dem. 2640, Bayr. Vp. 13 247, Dnat. 1600. Augsburg. S. P. D. 18 678, IL S. P. 14 915, K. P. D. 87, Dmi. 7769, Bayerische Volks Partei 27 487, Bayerische Mittelpartei 29. Wahlkreis(Fr-•„). Nürnberg-Stadt. Eingeschriebene Wähler 217 298. Zahl der gültigen Stimmen 171 464. Ungültig 4843. SPD 49314. ll S. P. 44 440. Dem. 28 851. D. Vp. 8229, K. P.' D. 3844. Deutsch- faralisten 1963, Bayerische Volksp. 15 655, Bcryerische Mittelpartei Erlangen. S. P. D. 2585, U. S. P. 1061, Dem. 1776, Z. 859, Dnat. 1344, D. Vp. 442. Sl. Wahlkreis(Dresden). DreSden-Stadt.(Endgültiges Ergebnis.) S. P. D. 91 412, D. Vp. 66 410, U. S. P. 54 316, Dem. 28 694, Dnat 33 763, Z. 4600, Lau- s'tzer Vp. 81, K. P. D. 478. DreSde«. Bauye«.(Wahlkreiser�Nnt».) v. P. D. 199 584, U. S. P. 111675, K. P. D. 5294. Dem. 76279, Z. 1348! D. Vp. 13 447, Dnat. Tnat. 9« 128 32. Wahlkreis(Leipzig). Leipzig. S. P. D. 57 159, U. S. P. 265 641, K. P. D. 11 540. Dem. 53 491, Z. 2520, D. Vp. 132 132. Dnat. 106 349. 14 Kreise stehen noch aus. Demnach entfallen voraussichtlich auf die S. P. D. 1, auf die U. S. P. 4, auf die Dem. 1, D. Vp. 2, Dnat. 1. 33. Wahlkreis(Chemnitz, Zwickau, Planen). Chemnitz.(Amtliches Wahlergebnis. Gesamt- rcsultat.) S. P. D. 291 115, Dem. 77 813, ll S. P. 155 692, Dnat. 158 473, K. P. D 82 593, Z. 2448, D. Vp. 150 566, Tisch, soz. 1201. Gewählt sind 5. S. P. D„ 1 Dem., 2 ll S. P, 1 K. P. D„ 2 Dnat. und 2 D. Vp. 34. Wahlkreis(Württemberg). Stuttgart, 7. Juni. Zahl der abgegebenen Stimmen 1131 130. CS entfallen aus die S. P. D. 2, ll. S. P. 2, Dem. 2. Z. 4, Bürgerpartei 1, Baucrnbund 3 Abgeordnete. Rcststrmmcn: S. P. D. 59 315, U. S. P. 25 220, Dem. 41 369. Z. 29 358, D. Vp. 42 943, Bürgerpartej 40 486, K. P. D. 36 611, Bauernbund 15 825. Mithin werden die Sozialdemokraten mit Hilfe der Reststimmen einen dritten Titz erhalten, so das? gewählt sind: 3Sozialdemo- kraten: Keil, Gesandter Hildenbrand, Feuerstein; 2 Nnab» hängige: Crispien, Remmele; 2 Demokraten; Haußmann, Wieland; 4 Zentrum: Erzbcrger» Justizminister Bolz, Feil- maycr, Andre; 1 Bürgerpartri:(Dnat.) Bazille; 3 Bau» ernbund: Bogt, Körner Haag. 35. Wahlkreis(Daden). Karlsruhe. Borläufiges Ergebnis: S. P. D. 185 800, U. S. P. D. 103 224, Dem. 114 046, Z. 327 119, D. Vp. 65 159, Dnat. 112 866, K. P. D. 14 723. Gewählt sind also: 3 Sozialdemo. kra-ten: OSkar Geck, Schoepflin, RUdmiller; 1 Unabhängi. g«r: Adolf Geck; 1 Demokrat: Minister Dietrich; 5 Zen- trumsabgeordnrte: Fchrenbach, Diez, RcichSfinanzminister Wirth, Ersing, Damm; 1 V o l k S p a r t e i l e r: Dr. CurtiuS; 1 D e u t s ch na t i- n a l e r: Dr. Tncringrr. Karlsruhe i. Baden. S. P. D. 17 230, ll S. P 13 294, K. P.D. 935, Dem. 12 648, Z. 13 081. D. Vp. 6327, Dual, 11519. Heidelberg(Stadt und Land). S. P. D. 13 394, U. S. P, 6049, K. P. D. 839. Dem. 7095. Z. 9930, D. Vp. 8437, Dnni. 6640. Mannheim.(Gesamtergebnis.) S. P. D. 187 800(1919: 366 824). U. S. P. 103 224(0). K. P. D. 14 723(0), Dem. 114 016 (226 836), Z. 327 219(381 135). D. Vp. 160 309(0). Dual. 112 866 (78 976). Danach'werden erhallen S. P. D. 3(statt 5), ll S. P.- 1(0), Dem. 1(3). D. Vp. 2(0), Dnal. 1(1). Offenbach S. P. D. 13 721, ll S. P. 7524. Dem. 3500, Z. 4309. D. Vp. 4399, Bauernbund 2992. Freiburg. S. P. D. 8655. ll. S. P. 3451. K. P. D. 1916. D. Vp. 5618, Z. 23 808, Dem. 4420, Dnat. 7367. » Die„V. Z. o. M." hatte bis 10 Uhr vormittags folgend« Re- sultate errechnet.: Sozialdemokraten 3 522 331 Stimmen, 44 Mandate; Unabhängige 8 647 621, 48 Mandate; Deutsche Volks- Partei 2 633 968, 29 Mandate; Deutschnationale Volks- Partei 2 177 264, 22 Mandate, Zentrum 1 803 987, 20 Man- date; Demokraten 1 626 704, 16 Mandate, Kommunisten 328 912. 1 Mandat. Das vorläufige Bild, das sich daraus ergibt, wird nach Ein- treffen der Ergebnisse aus dem Lande— zunächst handelt es sich hauptsächlich um städtische Resultate—«ine starke Verschiebung erfahrend Es ist zu erwarten, dast die Sozialdemokratie Pen kleinen Vorsprung der Unabhängigen wieder einholen wird. Zenlnl»G? und Rechte haben einen verhältnismäßig stärkeren Zuwachs zu erwarten als Demokraten und Sozialisten. ES dürften etwa zehn Millionen Stimmen mehr abgegeben worden sein, als von der vor- � stehenden Berechnung erfaßt sind.» Die baperist�e Lanötaaswabl. München, 7. Juni.(Eigener Drahtbericht deS„Vor- wärts".) Bei der Wahl zum bayerischen Landtag wurden nach den jetzt eingelansencn Meldungen abgegeben für S. P. D. 65 071, N. S. P. 70 257, K. P. D. 24 524, Bayr. Vp. III 637, Bayr. Bauernbd. und Mittelp. 7859, Bayr. Mittclp 35 418. Kampf mit meuternden öaltikumern. Gewaltsame Auflösung.— 3 Tote, 6 Verwundete. Berlin, 7. Juni.(WTB.) Am Sonnabend, den 5. Juni, sollte in Soest das zweit» Bataillon Infanterieregiments 62 mit dem ersten Bataillon der RcichSwehrinfantcrie 12 verschmolzen werden. Die Maschinengewehrkompagnir diese» Bataillons(die frühere Ma- fchinrngewehrkompagnie Libau) widersetzte sich grwalt- s a m der Auflösung»ud kehrte ihr« Maschinengewehre gegen ihre die Auflösung fordernden Vorgesetzten. Da Verhandlungen nicht zum Ziel führten, wurde die Auslösung gewaltsam erzwungen. Die mit der Durchführung der Entwaffnung beauftragten Reichs- Wehrtruppen hatte» bedauerlicherweise drei Tote«ad sechs Verwundete zu beklage». MTB. bemerkt hierzu: DcrS zweite Bataillon 62 gehörte bisher zur Besatzung der neutralen Zone. Da nach den Forderungen der Entente die dort stehenden Truppen ÄS zum 10. Juni auf die Hälfte vermindert werden müssen, mußte in Ausführung der Bestimmungen des Friedensvertrages die Auflosung erzwungen werden. Dieser übrigens«in militärische(??Rcd.) Vorgang zeigt einerseits, wie sehr die deutsche Regvcrung bestrebt ist, die Bestimmungen des Friedensvertrages loyal auszuführen, andererseits aber auch, welche Schwierigkeiten die Verminderung des Heeres auf den von der Entente vorgeschriebenen Stand mit sich bringt. Anmerkung der Redaktion: Wir vermissen in dieser Meldung jede Angabe darüber, in welcher Weise nunmehr gegen die Meuterer eingeschritten und das vergossene Blut gesühnt wird. In unseren Augen ist der Vorgang keineswegs.rein militärisch", son- dern er zeigt, wie gewisse TmvpeMe-il« infolge der reaktionären Verhetzung sich als Staat im Staate fühlen. Die Meldung, haß bei der blutigen Auseinaitdersetzung die Verluste allein auf feiten der gehorchenden Truppen waren, steht fer- ner in auffälllgem Gegensatz zu der Behauptung, daß die Auf- löfung gewaltsam erzwungen wurde. Eine Klärung de» gern- zen Vorganges scheint uns dringend erforderlich. Es wirü weiter geraten. Pari», 6. Juni..Matin" bestätigt, daß die Verlegung der Konferenz von Spa höchstwahrscheinlich sei. Er nennt als Tag des Zusammentritts den 5. oder 6. Juli. �ewerMastsbowegung verbanö öer Gemeinöe- unö Staatsarbeiter. Die außerordentliche Generalversammlung der Delegierten und etriebsräte der lommunalcn Betriebe am 3. Juni in der LlönigS- an! beschäftigte sich?,unäil>st mit der Frage der Wahlen zum Ge- amtbetriebSrat. Nach einem Referat des Kollegen Deitmer von )er ArbeirSgemeinschaft der Ärbciterräte wurde beschlossen, die Auf- stellung der Kandidaten der am Freitag stattfindenden Bersammlung der Betriebsräte zu überlassen. Sodann erstattete Kollege Lag odzinski Bericht über den Mantel« tarif. Er hob hervor, mit Welten Stwierigleilen zu kämpfen war und wie hartnäckig sich die Magistrate beiden monatelangen Verhandlungen jeder Erweiterung der sozialen Leistungen und des MitbestimmungS- rechtes widersetzten, so daß 14 Punkte Streitobjekte blieben. Der im alten Tarif als Schlichtungsinstanz vorgesehene Zentralausschuß lehnte die Fällung eines ScbiedsipruckieS ab, da seine letzten Ent» scheidungen weder von der Arbeiterschaft noch von den Magistraten anerkannt worden seien. Damit waren die Verhandlungen auf dem toten Punkt. Es wurde nunniehr mit dem Magistrat Berlin ver« einbarr, die sogenannte Große Deputation, bestehend aus 15 Stadt» verordneten(S 11. S. P.. 6 S. P. D., 5 Bürgerliche) als Einigung«- amt anzuerkennen. Der Magistrat babe anfangs verlangt, daß sich die Arbeiterschaft bedingungslos diesem Spruch unterwerfen solle, was seitens der Organisation als unannehmbar abgelehnt wurde. Am L7. Mai begann dann die Verhandlung vor der Großen Depu- tation. Die 14 Streitpunkte wurden fast restlos bewilligt. Z. B. beginnt der Urlaub bereits nach'/«jähriger Beschäfrigungsdauer mit IV Tagen und steigt bis zu 4 Woccen. Die Zahlung des Lohnes in Krankheitsfällen wurde ebenfalls erweitert: nach zweijähriger Dienst» zeit bis zu 26 Wochen, bei Heilstärtenbehandlung darüber hinaus bis zu deren Beendigung. Im Falle des Todes eines wenigstens K Jahre beschäftigten Arbeiters erhält die Ehefrau den Lohn noch S Monate lang weitergezahlt. DaS Schlichtungswesen wurde gestaltet wie etwa beim Schlich- tungSauZschuß Groß« Berlin. AIS Finanzinstanz in Lohn» und Manteltarisabschkußfragen wurde die Große Deputation festgelegt, was den Vorteil hat, daß die Gemcindearbeiter nunmehr sofort einen endgültigen Spruch haben, wodurch eine Verschleppung, wie sie beim früheren Schlichtungsverfahren zu verzeichnen war, nunmehr ver- mieden wird. Die Dauer des Manteltarifvertrages fei vorgeschlagen bis zum 31. Dezember 1921 und soll um je I Jahr weiterlaufen, falls er nicht bis 30. September gekündigt ist. Nur hinsichtlich de« Mitbestimmungsrechtes liegen noch keine Beschlüsse vor. darüber solle der Magistrat erst noch Stellung nehmen, doch Hab« der Ober- bürgermeister Mermuth versichert, daß er sich für die Beibe- Haltung des bisherigen Milbestimm'.lngsrech?es einsetzen würde. K e d n e r empfahl nach Lage der Sache die Annahme deS Mantel- tarifeS unter der Bedingung, daß das Mitbestimmungsrecht in der » alten Form gewahrt bleibe. Nach kurzer Diskussion gelangte eine Resolution im Sinne des Referenten einstimmig zur Annahme. »■ Inzwischen ist der Berliner Magistrat den Abmachungen bei» getreten, und eZ ist auch da« Mitbestimmungsrecht so belassen wie bisher._ GeoMerM Herlin er Wahlsonntag. Der Morgen stand grad über Berlin; die zurückkehrenden Plakatklcberkolonnen fröstelten und kündeten als erste das herauf- ziehende schlecht« Wahlwcttcr. Die Frühaufsteher und Wahlhelfer warfen zunächst einen miß- iranischen Blick in den grauen Himmel: Ob es sich halten würde, allen guten Göttern Deutschlands zum Segen? Schon der Wahlvorsteher mit seinem Stabe merkte beim Be- ziehen seines Postens, daß es sich nicht hielt. Es regnete sich so sacht und gründlich ein. Erst mit feinem Sprühen— da blieb noch die berühmte Berliner Huschenhoffnung— dann stärker und dann pladderte es. Es pladderte nach Noten und nach allen Regeln der Kunst. ES war kein Wahlwettcr, daS die Leute durch goldene Sonne auf die Straße lockt, es war ein Dreckwetter. Aber die ge- schulten Wähler der sozialistischen Parteien waren zeitig schon zwischen acht und neun zur Stelle, zu einer Zeit, als der satte Bürger schlaftrunken zwischen seinen Betten noch auf die andere Seite kippt«, stöhnend über die Schwere und Last der Zeit, den Wahlakt auf den Augenblick gründlichster AuZgeschlafenheit verschob. Inzwischen klapperten sich die zettelverteilenden Parteienver- treter in den Wahllokalen einträchtig vor Kühle die Zähne aus. S. P. D. und U. S. P. D. hielten so lange wie möglich draußen dem Regen stand. Dann verzogen auch sie sich in den schützenden Vorraum, wo sich die kommunistische„Liste Zetkin" trotz Räte und so ihnen einträchtig zugesellte. Verstohlen flüsterten da die schwarz- weitz-roten Kindlein der Wiederaufbauväter, die selbst einen guten Sonntagsschlaf dem mühseligen Zettelverteilen vorzogen. Sie hatten nirgends eine besondere Gesellschaft und selbst der Schwarz- Rot-Gold-Jüngling hatte keine besondere Lust zu einer vorüber- gehenden lokalen Koalition. Um IV Uhr setzte, trotz Regen, ein lebhafterer Wählerverkchr ein. Da waren die Frauen, die eS eilig hatten, denen die Suppe anzubrennen drohte, die auf einen schnellen Wahlsprung herunter- kamen. Sie rafften zusammen, was ihnen freigebig von der Zetkin bis zum Bismarck-Wulle an Zetteln dargeboten wurde, und waren schneller draußen als sie es geahnt. ES ging alle? recht glatt vonstatten. Jeder wußte so ziemlich noch vom Vorjahre her, wie er den.schwierigen" Wahlmodu« für seinen Teil zu erledigen hatte und nur einige deutschnationale Tanten, die mit Mühe und Not herangeschleift wurden, waren noch fthr ratio». Um Mittag flaute eS gänzlich ab, denn wo kann einer national wählen, wo er nicht richtig satt ist, und der richtig hinreißende natiormle Wahlschwung kommt bekanntlich erst nach gut verdautem, a usg- schlafe nxm Mittagessen. Nach 3 Uhr setzten todesmutig die Schlepper ein. Sie hatten noch genug zu leisten und brachten, oft bis aus die Haut durchnäßt, noch um 9i6 irgendein verschlafenes Schaf zur Wahlurne. In den Strafte«. Draußen sang der Regen und wusch tapfer an der Plakat- Herrlichkeit, die ihren Endzweck fast erfüllt hatte. Stresemann war mit besonder« schlechtem Kleister angeklebt und troff resigniert mit Bismarcktrara in schwarz-weiß-roter Soße von den Wänden. Der tapfere rote S.P.D.-Mann hielt sich besser, denn kundigere Leute hatten ihn an gesicherten Stellen geklebt. Berlin bot nichts Außergewöhnliche». E» war in seinen Straßen ruhig und ver- schlafen, wie stets an regnerischen Sonntagen. Alle Schutz- und SicherheitSmannsebast hielt sich tapfer und anerkennenswert bei» feite und niemand machte Krach. Keine Ansammlungen vor den Wahllokalen mehr, denn«S waren doppelt so viel als im Vorjahre. Außerdem sorgte daS Wetter— da keiner sich etwas anderes vor- nahm— für gleichmäßige Verteilung. Einige der Wahllokale, selbst im Norden und Osten, waren äußerlich kaum kcnnbar. Tie Umzüge hielten sich in mäßigsten Grenzen. Die Kommunisten hatten diesmal was mit Musike loS. Sie gaben vereinzelt liebliche Hoflonzerte und spielten neben der Marseillaise, um auch fürs Herz waS zu geben, ein bißchen:.Ich bete an die Macht der Liebe." Ja, auf dem Koppenplatz, wo ein solcher musikalischer DemonstrationSzug unverhofft einem Lastwagen der Sicherheits- Polizei begegnete, erklangen plötzlich geistesgegenwärtig, so daß jede? deutschnationale Herz vor Freude bubberte, die Klänge der „Wacht am Rhein". Na, wer konnte da dieser Räte-Sirene wider- stehen. Sonst wäre zu vermerken, daß sich die Hakenkreuzjuaend tapfer schwarzwcißrotbebändert, gebührend belächelt durch einige Straßen bewegte, wo sie glaubte es wagen zu können. Den Kirchenbesuchcrn boten sich diesmal nach Kirchenschluß Paraden sämtlicher Parte'?» dar, friedlich gezückt das frömmste Herz selbst kommunistisch zu begeistern. Allcs in allem ein sehr friedlicher Berliner Wahlsonntag, der mit unglaublichen Mengen friedlich in brauner Suppe vereinigten Flugblättern, in den nicht weniger trüben Montagmorgen über- ging._ K. Groft-Verlincr Lebensmittel. H-rmsdorf. Vom g. bis 16. Juni 1 Psund Reismehl(18). Vom� 7. bis 16. Juni 3 Stück Vollheringe(11). Alt Glicniilc. 1 Pfnnd Marmelade(IIS), 1 Pfund br. Bohnen, 1 Pfund Saubohnen(119), 1 Viertelpsund Nudeln(36), 1 Pfund Kar- toffclwal,mchl, Nährmitielkartcn H Pfund Haferflocken, für Krieg»- beschädigte 1 Pfund Zercalmehl. WLrtfchcrst Schwankungen der deutschen Valuta. In der Zeil von Mitte Mai bis heute erreichte die deiri'che Valuta am 26.. Mai ihren höchsten Stand, der sich aus den Preisen für Auslandswechsel, die an deutschen Börsen gezahlt wurden, er- gibt, Ivv bolländ. Gulden.. 1VV Schweizer Franken. IVV franz. Franken.. Ivv ital. Lire.... IVV schwedische Kronen. IVV dänische Kronen.. 1 englisches Pfund. 1 amerik. Dollar.. Es wird interessant sein, zu beobachten, ob der Ausfall der Wahlen irgendwelchen erheblichen Einfluß aus die Ge- staltung der deutschen Valuta ausüben wird. Wie auch die Aer- Handlungen des W i r r s ch a s t S r a t e s gezeigt haben, bestehr.n den Reihen der Fachkundigen lerne Uebereinstiimnuug darüber, inwieweit daS.Vertrauen des Auslandes» in die Lebens- kraft der deutichen Wirtschaft, also das subjektive Moment, auf die erfreuliche Besserung der deutschen Valuta mit eingewirkt hat. Sriefkaften ösr Reöaktkon. ltrirer tflr den Brieskoflen bestimmten Anfrage ssty» man einen Buchstaben und eine Nummer bei. Brieilicke Auskunsl wied nicht erteilt. Eilige An- kragen lrage man in der fluriftitchen Eorechstunde. Linden str. Z l. Lös aar- terre links, vor. Echriftstllcke und Verträge find mitzubringen. W. B. in T. Ein Zlnjpruch au> Wochenfüriorge dlirite Jbnen nicht zustchen. wenden Sie sich ober an die dorlige Allgemeine OrlSlrantenkalse bzw. Landkrankentasse.— P. 50. 1. Nein. 2. Nicht ausgelchlosfcn. Bcr- frrchen Sic es jedenfalls.— M. B 66. Kommen Sie in ini cre juristi- tche Sprechstunde.— Drogist 800. Das ist nicht ausgeschloffen. Be- stimmlcs läßt sich natürlich nicht sagen.— St. Neiiköll». 1 Die Hau«- baltiingsgegenständc gebühren dem Mannt. Kleider, Schmucksachen utw. der Frau gehören zum Nachlaß. 2. Steden dem Manne zu, sosern die Sachen nicht VorbclialtSgnt sind.— I. Z. 1. Ja. 2. Auf dem Klagewcge.— Neukölln 1000. Ja. rocirrr der Verein die Pflicht zur Ausbewabrung über- nonrmcn und wenn er bierbei diejenige Sorgfalt außer acht geig' dal. die man In eigenen Angeiegenbeiten anzuwenden vflegt.— R. 88.. m. wenden Tie sich aber an die KrciSfpartasie.— U. A. SJOO. 1. Sie nrw zur Leiitung des Eides verpflichtet. 2. Keine.— Ltjii liriger Adonneni. Nein. Es muß Kündigung ersolgen.— K. I. 300. 1. Sie bedür'en der Erlaubnis. 2. Ja.— Sute 4. t. Das ist zweiselbast.!l?endcii Sre sich jedenfalls an daS Mieteinigimgiamt. 2. und 3. Räumrnigsüaze. Verontw. für den rcdakiion. Teil: Erich stuttner, Tempelhof: kür An, eisen: Th. Stacke. Berlin. Berlaz: Vorwärls-Bcrlag G. m. b. 6., Berlin. Druck: Bcr. wärts-Duchdruckerci n. Berlaasanitall Vaul Einaer u. Co. Berlin. Lindenstr. 3 Wanzen und Motten nebst Brut vernichtet radikal Pfeiffer©! 1 7»/, Theater 71/. ] Direkt.|anies Klein. Veflänpites [ Oastspiel ulanvalst 1 Natura- llstlsch-phantasiisch Ballett 2 Sartwells Phänorn. Luftaki Variets-Oastspiel Franas Gross v. Theat d. Westens 1 Smaragäa ' Universal-Dressuren vaa d. Felden| Zifleunerlehen Harry S Jack! die Urkomischen 2 Pränzis Salon-Akrobaten 1 u-wreiter-Sensationcn 8 Ueberail erhältlich. Sommer-Theater „Qroß-Eerlln" vorm, Kliem, iiasenheide. 'läßlich />/,: Prinzessia v.Sil Vorher ab ZV-: Konsert u. Imntes proer. Adiairals-Paiast Tfle Ii. Flirt in St. Moritz. Buchhandlung Vorwärts Berlin SW. 68, LindcnstraEe 3 Vm Prall WaüjZepUr V Hirt, I.III Die Broschstrc Ist eine Einführung In die geistige Weit des Sozialismus. 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