Nr. 245. Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Vierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mt., wöchentlich 28 Bfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: Nummer mit illustr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 8,30 Mt. pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. Desterreichs Ungarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mt.pr.Monat. Eingetr. in der Post Beitungs- Preisliste für 1894 unter Nr. 6919. Vorwärts 11. Jahrg. Insertions Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Grpedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonn und Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprecher: Amt 1, Nr. 1508. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Sonnabend, den 20. Oktober 1894. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt kein boykottirtes Bier! Volk, Parlament, Regierung und die Wahlreform in Oesterreich. | ministerium gebildet, deſſen Vorsitz der Sohn des Schlächters Genossen Victor Adler und Bretschneider formulirten in Miniſterium ſtuzte sich auf eine große Majorität, seine Wahlrechtes. In vollſter Ruhe und Ordnung verlief die reform- Entwurf noch in dieser Legislaturperiode vorzulegen. Der Ministerpräsident Windischgrät erklärte, den WahlGelbst die Bürgerkreise sind über die Polizei erregt. Das Wolff'sche Bureau berichtet auch, daß die Ber sammlung beschlossen hat, einen Massenausstand einzuleiten; dieser Beschluß ist sicherlich nicht gefaßt worden, da unser ausgezeichnet informirter Korrespondent sonst hiervon berichtet hätte. von Wien, ein Fürst Windischgräß, übernahm. Das neue unzweideutiger Weise die Forderungen des allgemeinen Aufgabe war, die Interessen der ganzen Bourgeoisie zu Versammlung, und auch sonst wäre keine Störung erfolgt, Seitdem in Desterreich nach Ueberwindung der an- vertreten und ein Wahlgesetz auszuarbeiten, durch das der wenn die Polizei nicht in einer Weise provozirt hätte, archistischen Bewegung die Sozialdemokratie wieder erstarkt Besitzstand der herrschenden Parteien nicht gefährdet wird. die selbst in Desterreich unerhört ist und sogar bei ist und von Jahr zu Jahr an innerer Kraft gewonnen hat, Da aber jede der sich in die Macht theilenden Parteien den unseren Gegnern die größte Erregung hervorgerufen hat. seitdem ertönt immer lauter, immer energischer, immer anderen nicht traut, da die eine föderalistische, die Eine heute eingetroffene Privatdepesche meldet uns über dringlicher der Ruf nach Aufhebung des Zensus- Wahlsystems, andere zentralistische Tendenzen hat, da alle Furcht vor die Vorgänge das folgende: nach politischer Gleichberechtigung, mit einem Worte, der nach politischer Bethätigung dürftenden Arbeiterklasse nach dem allgemeinen, gleichen und direkten Wahl- haben, alle sich, durch eine Aenderung des Zensus- Wahl- als die Arbeiter in der Stärke von 10 000 Mann den Rückmarsch Gestern fand eine Monstreversammlung im Sofiensaale statt. rechte. Die Arbeiter Desterreichs, Deutsche wie rechtes gefährdet sehen, so haben alle Konferenzen des über den Parkring antraten, fand ein Angriff durch berittene Slaven und Italiener haben in voller Einigkeit ihre un- Ministeriums, alle Beráthungen mit den Parteiführern, Sicherheitsleute statt. Dußende Arbeiter wurden verwundet. widerrufliche Willenskundgebung zum Ausdruck gebracht, alle Debatten in den parlamentarischen Klubs zu keiner nicht früher zu ruhen, bis an Stelle der die ökonomische Einigung geführt. So steht heute Parlament und Regierung Heute hat der Abg. Pernerstorfer im Parlament die Thatsachen Macht der Bourgeoisie noch steigernden politischen Vor- wie am Tage, an dem das Ministerium Windischgrät sich geschildert. Der Minister des Innern Bacquehem behauptete, rechte der herrschenden Klassen das allgemeine Wahlrecht dem österreichischen Abgeordnetenhause vorstellte, dem Volte daß nach dem Polizeiberichte die Provokation durch die Arbeiter erobert ist. In planmäßiger Agitation, in systematisch gegenüber mit dem unerfüllten Versprechen einer stattfand, was Pernerstorfer als Augenzeuge als erlogen be betriebener Demonstration für das wichtigste Boltsrecht Wahlreform. So blieb dem Ministerium nichts anderes zeichnete. steht die österreichische Sozialdemokratie unerreicht da, sie übrig als die Verschleppungstaktit. Man konferirte, delihat in dieser Hinsicht noch mehr geleistet, wie die berirte, konventitelte, aber trotzdem oder besser gefagt, gerade belgischen Brüder, deren ganzer Sieg jezt eben mit voller deshalb, blieb die Wahlreform auf dem alten Flecke. Dies Sympathie von den Proletariern der ganzen Erdenrunde paßte wohl den sich des Besitzes der Macht erfreuenden gefeiert wird. Roalitionsparteien, founte aber die Arbeiter Desterreichs Vor dreizehn Monaten hat das Ministerium Taaffe nicht befriedigen. Je langsamer der Schneckengang der Retrotz seiner reaktionären Zusammensetzung, der unaufhalt- gierung und der von ihr vertretenen Parteien war, desto samen Volksbewegung Rechnung tragend, dem Parlamente entschiedener und lauter wurde der Ruf der österreichischen einen Entwurf vorgelegt, der zwar den Forderungen der Arbeiter nach dem ihnen vorenthaltenen Wahlrechte. Klaffenbewußten Arbeiter nicht voll entsprechen konnte, aber Seit März d. J. hatten die betheiligten Faktoren sich Die Bossische Zeitung" läßt sich über die Vorgänge doch so viel bot, daß die Arbeiter die Wahlrechtsvorlage als mit der Frage der Wahlreform nicht mehr befaßt, die parla- folgendes telegraphiren: eine annehmbare Abschlagszahlung ansehen konnten. Ob- mentarischen Ferien wurden als Entschuldigungsgrund vor gebungen für das allgemeine Wahlrecht fanden heute ihre FortDie von der sozialdemokratischen Partei eingeleiteten Rundgleich der Monarch, der in einem so rückständigen Staate geschützt, obgleich während der Ferien ununterbrochen fegung. Die Parteileitung berief nach dem Sofiensaal eine wie Desterreich, mächtiger ist als in fortgeschritteneren ein großer Parlamentsausschuß tagte. Nun trat in diesen Volksversammlung, für deren Massenbesuch in den letzten Tagen Ländern, das Ministerium Taaffe aus persönlicher Freund- Tagen das österreichische Parlament zusammen. Den Flug Stimmung gemacht wurde. Nach Schluß der Versammlung schaft zum Leiter des Kabinets und aus prinzipieller Ueber der Sturmvögel konnte man aber schon vorher beobachten. sollten, wie die Losung lautete, in allen Bezirken Umzüge einstimmung mit seiner Politik und speziell mit seiner Große in Desterreich bisher noch nie gesehene Demon- unter Rufen, die sich auf das Wahlrecht bezogen, veranstaltet Wahlrechtsvorlage zu stüßen suchte, mußte es doch weichen, ftrationen der Arbeiter für das Wahlrecht fanden in werden. Die Polizei traf umfassende Vorkehrungen, um Ruheda die bedrohten Interessen der konservativen Bourgeoisie allen größeren Städten statt, zahlreiche Versammlungen störungen zu verhindern. Die öffentlichen Gebäude, besonders die Stützen des Taaffe'schen Systems zu dessen grimmigsten wurden abgehalten, die Stimmung der Arbeiter war bei Bolizeifordon gezogen. Die Versammlung verlief ruhig. Die das Parlament, waren stark bewacht, um die Hofburg war ein Feinden machten und liberale und konservative Bourgeois diesen Gelegenheiten eine so ernste, so entschiedene, daß die Redner wiesen in scharfen Worten auf die belgischen Wahlfiege fich in der Abwehr gegen die Vorlage, welche Erweiterung Regierung nicht zweifeln konnte, daß die Gefahren der Vers der Sozialisten hin und stellten die Forderung des allgemeinen des Wahlrechts zum Zwecke hatte, zusammenfanden. Die schleppungstaktif größer sind als sie selbst fürchtete. Die Wahlrechts auf. In den Straßen vor dem Versammlungsorte Taaffe'sche Wahlrechtsvorlage bedeutete einen großen, wenn Ereignisse in Desterreich haben sich zugespitzt wie noch nie waren Hunderte von Arbeitern angesammelt, die geduldig den auch blos moralischen Erfolg der österreichischen vorher. Gestern fand eine Versammlung unserer Partei- Schluß der Versammlung abwarteten. Dann zogen die Sozialdemokratie, sie hatte aber auch einen gründ- genossen in den Sofiensälen statt, einem der größten Arbeiter in geschlossenen Massen unter Hochrufen auf das lichen Rollenwechsel im österreichischen Parlamente Versammlungsfäle Europa's. Selbst nach der Meinung wurden auf dem Marsche über die Ringstraße von der Polizei, Wahlrecht in die einzelnen Bezirke. Die Arbeitermassen zur Folge. Aus Vertretern der Ultramontanen, der der Gegner haben über 10 000 Personen das Lokal die den Zug in die Seitenstraßen ablenten wollte, zurückScheinliberalen, der Polen und einigen Mitgliedern gefüllt. Der wacker an der Seite der Arbeiter gedrängt. Die Arbeiter durchbrachen wiederholt die Kette der Ses Taaffe'schen Rabinets wurde das sogenannte Koalitions- kämpfende demokratische Abgeordnete Pernerstorfer und die Sicherheitswache, wobei es zu heftigen Zusammenstößen tam. unserm Stadttheil aufrecht zu erhalten und warten auf hatte mich überrascht. Ich kannte bis dahin keine einen Ausgleich, der, so hoffe ich, nicht lange ausbleiben fann." Feuillefont. Erinnerungen eines Kommunarden. 17 Aus dem Französischen von Jakob Audorf. Man wiegte sich in der Illusion, daß die Regierung ihre Verblendung fahren lassen würde und Niemand dachte daran, daß der Bürgerkrieg schon so nahe bevorstand. " Wenn das die Meinung der Majorität unseres Stadttheiles ist, so müssen wir dieselbe respektiven. Sind wir aber dessen auch sicher? Haben wir unsere Leute gefragt? Was mich anbetrifft, so werde ich mich mit meiner Mannschaft berathen. Aber das erkläre ich, wenn wir uns nicht klar und bestimmt auf den Boden der Republik stellen, so giebt es eine Spaltung." " Revolution, welche sich in in Paris vollzog, ohne auch zugleich das ganze Land zu beherrschen. Dazu aber gehört, daß man dem Letzteren Zeit zur Ueberlegung läßt. Mehrere Jahrhunderte monarchischer Zentralisation haben das Land daran gewöhnt, das Losungswort von Paris zu erhalten. Nach dem 18. März aber gab es kein Losungswort. Außer, daß schon die Dauer der Belagerung das Land daran gewöhnt hatte, teine Befehle mehr von Paris zu erhalten, wollte auch das Zentralkomitee keine Denselben Abend besuchten mich einige Leute, welche neue Landesregierung schaffen. Es hielt den Satz aufrecht, Zu Hause fand ich eine Einladung vor für den nächsten mich einluden einer Versammlung unseres ganzen Bataillons daß die Völker das Recht haben, sich frei zu gruppiren und Tag. Sie tam von unserem Oberst, welcher alle Offiziere beizuwohnen. Da ich die allgemeine Meinung kennen zu daß die verschiedenen Nationalitäten nur die Folge geeinlud, um ihnen ein Verhalten vorzuschlagen, das bereits lernen wünschte, hütete ich mich, selber das Wort zu nehmen. machter Eroberungen sind. Es wollte der Provinz den von allen Kommandanten unseres Arrondissements an- Die größte Mehrzahl fühlte sich durch die Unthätigkeit, Willen von Paris nicht aufdringen und begnügte sich genommen worden sei. welche man uns auferlegt hatte, beleidigt. Die Egoisten damit, die Hauptstadt vom Joch der Krautjunker" zu be Unsere Gegend, zwischen dem Montmartre und der Börse und Feiglinge", hieß es, bleiben neutral. Wir wollen nicht freien. Mit einem Wort: das Komitee bestätigte, daß die gelegen, war von einer verschiedenartigen Bevölkerung mit dem Gewehr im Arm ruhig zusehen, wie man unsere sozialen Fragen den Vorzug vor dem politischen Formalisbewohnt und hielt gerade die Mitte zwischen den beiden Brüder erwürgt!" mus haben müßten. Extremen. Halten wir diese Mittelstellung fest," sagte Es wurde einstimmig die Absendung von Delegirten Diese Ideen sind in ihrer schönen und guten Theorie unser Oberst, bleiben wir neutral. Wir wollen nicht der an das Zentral- Komitee beschlossen, um den Anschluß des ganz die meinigen; aber ich verbarg mir nicht, daß das Reaktion dienen, aber wir werden auch nicht die Sache eines Bataillons an die Föderation zu erklären. Auch ich wurde übrige Frankreich bis dahin wenig davon verstand und Komitees befördern, welches wir nicht gewählt haben." gewählt, doch beobachtete ich bei der ganzen Sache eine daß es wenigstens zehn Jahre unablässiger Propaganda Letteres," erwiderte ich ihm, ist eigentlich Ihr Fehler. passive Haltung. bedürfe, um diesen Ideen bei der Bevölkerung der Provinz Sie haben uns die Einladungen zur Wahlbetheiligung, Ich war überhaupt in einer niedergeschlagenen, bestürzten Eingang zu verschaffen. welche an uns gerichtet wurden, nicht übermittelt. Unsere Stimmung. Ich hatte mit Schrecken die Ereignisse des Auch fehlten auf den Proklamationen des ZentralAbgeordneten hätten einen heilsamen Einfluß auf dieses 18. März kommen sehen. fomitees bekannte Namen, welche Vertrauen hätten einflößen Komitee ausüben können." " Das Volk," dachte ich, geht in eine Falle. Es wird können. Wenn man den Leuten außerhalb Paris gesagt " Die Thatsache ist aber trotzdem vorhanden," war seine niedergeworfen und zertreten und auf einen Haufen von hätte, die Mitglieder dieses Komitees sind Preußen oder Antwort, da wir keine Befehle mehr von der Regierung, Leichen wird man die Fahne der Monarchie pflanzen. Bonapartisten, Niemand wäre imftande gewesen, eine solche welche sich nach Versailles geflüchtet hat, empfangen und Die blizähnliche Schnelle, mit der am 18. März durch Behauptung zu widerlegen. Die Revolutionen, welche in eben so wenig Beziehung zu dem Komitee haben, so be- das Volt von Paris die Advokatenregierung in Paris Frankreich glücken, können dies nur mit Hilfe der Armee schränken wir uns darauf, die Ruhe und Ordnung in hinweggefegt und das Zentral- Komitee eingesetzt wurde, und des„ Volkes". Wenn man in ganz Frankreich die Die Polizei machte von der blanken Waffe Gebrauch. Zahlreiche Arbeiter wurden durch Säbelhiebe verwundet. Die Arbeiter ver- suchten, erbittert über die Wache, die überall die Massen zurück- drängte, die berittenen Polizisten vom Pferde zu reißen, wobei «- zu förmlichen Scharmützeln zwischen den Arbeitern und der Polizei kam. Zahlreiche Verhaftungen wurden vorgenommen. Der Neichsralhs-Abgeordnete Pernerilorfer, der die Arbeiter auf dem Zuge über die Ringstraße aniührte, wurde verhaftet, nach Abgabe seines Nationales aber wieder freigelassen. Die gestrigen Zusammenstoße zwischen Arbeitern und Polizei waren überaus ernst. Die Polizei hatte den Auftrag, den Aufzug der Arbeilermenge vom Sofiensaale, wo die Versammlung für Erlangung des allgemeinen Wahlrechts stattfand, vor dem Par- lament unbedingt zu verhindern. Als die Arbeiter die Ring- straße erreichten, suchte die Polizei sie zu trennen; die Arbeiter hieben aus die Wachleute mit Stöcken ein; die berittenen Wach- leute ritten in die Menge, während Fußwachmäuner mit dem Säbel dreinhieben. Es entstand ein erbittertes Handgemenge, wobei viele unbetheiligte Personen, darunter solche, die aus den Thealern kamen, ins Gedränge geriethen und Sherletzungen et- lit te». Die Menge flüchtete in die Kaffeehäuser und Restau- rants, sowie unter die geöffneten Thore des adeligen Kasinos, wo man anfangs glauhte, daß es die Arbeiter stürmen wollten. Von vier niedergerittenen Arbeitern gerieth einer unter einen eben vorüberfahrcnden Postwagen und erlitt schwere Verletzungen. Ein Arbeiter brachte einem Wachmann mit dem Messer eine schwere Verletzung bei. Ueberall er- tönte wildes Geschrei. In den Straßen lagen Hüte, Schirme, Stöcke; zahlreiche Stellen waren von Blut geröthet. Die Erbitterung der Arbeiter nahm zu, weil sie glaubten, daß der in ihrer Mitte befindliche Abgeordnete Pernerstorfer, der den Polizeibeamten zurief, sie seien für die Vorfälle verantwortlich, i verhasiel werden solle. Die Polizei verhinderte thatsüchlich das Vordringen der Arbeiter zum Parlamente. Schwerverletzt sind angeblich nur zwei Personen, doch dürfte die Zahl der übrigen Verwundeten nicht ermittelbar sein, da die meisten entflohen sind. Die Arbeiter schieben der Polizei die Schuld an den Zusammen- stößen zu. Wir hoffen, bald von Augenzeugen Genaueres über die Vorgänge mitgetheilt zu erhalten. Ein Vachspiel fanden die Ereignisse im Abgeordnetenhause, wo heute der Abg. Pernerstorfer einen Dringlichkeitsantrag folgenden Inhalts einbrachte: .Der Wahlreform-Ausschuß sei zu beaustragen, sofort in die Berathung der ihm vorliegenden Anträge einzutreten und dem Hause innerhalb vier Wochen über den Stand seiner Berathungen mündlich Bericht zu erstatten." Die koalirten Parteien hatten sich verabredet, zu diesem Antrage keinen Redner sprechen zu lassen und ihn einfach niederzustimmen. Heber den Verlauf der Sitzung liegen die folgenden Meldungen, freilich blos im gefärbten Wolff'schen Berichte, vor. Dieselben lauten: Das Abgeordnetenhaus begann die Berathung des von Pernerstorfer eingebrachten Dringlichkeits- Antrages, betreffend die Wahlresorm« Frage. Pernerstorfer wies darauf hin. daß weder die Regierung, noch die Parteien seit November des Vor- jahres in der Wahlreform- Frage einen entscheidenden Schritt unternommen hätten; weiter besprach der Redner die Straßen- Vorfälle am gestrigen Tage nach der Arbeiter-Versammlung im Eosiensaale und griff auf das Schärfste die Polizei an, welcher er Willkür und Brutalität vor» wars, indem er einzelne Fälle von Verwun- düngen erwähnte. Der Ministerpräsident Fürst Windischgrätz gab im weiteren Verlaufe der Sitzung folgende Erklärung ab: Tie Regierung ist sich der laut ihrer ersten Erklärung vom 23. November 1893 übernommenen Ausgabe, eine Wahlreform zum Zweckt der Erweiterung des Wahlrechtes zu schaffen, vollkommen bewußt und sie hat die Verfolgung dieses Zieles keineswegs aus den Augen gelassen, vielmehr sind die Bemühungen der Regierung, ein Einvernehmen mit den koalirten Parteien zu erzielen, bereits wieder faufgenommen worden und werden diese vorbereitenden Beralhuugen mit allem Ernste fortgesetzt werden. Es wird das unausgesetzte Bestreben der Regierung sein, dahin zu wirken, daß diese Berathungen zu einem gedeihlichen Resultat gelangen, welenes die Möglichkeit bietet, eine» entsprechenden Gesetz- entwurf dem hohen Hause zur Beschlußfassung noch in der gegen- wärtigen Legislatnrperiode vorzulegen. Mit Rücksicht auf die Begründung des Antrages Pernerftorser's liegt es mir ob, zunächst auf das Entschiedenste Verwahrung einzulegen und auf das Eutsch, ebenste und mit Nachdruck in Abrede zu stellen. als ob Befehle an die behördlichen Organe hinsichtlich der De- monstrationen des gestrigen Abends ergangen seien. Befehle, welche auf etwas dasiren, das Penerstorfer„geheime Nebenabsicht" nennt.(Lebhafter Beifall.) Es ist seitens Pernerstorfer's von stattgehabten und geplanten Demonstrationen die Rede gewesen. Gestatten Sie, daß ich eine Gewissens- friedliche Beivegung des 18. März, welche nur die definitive Aufrechlerhaltung der Republik, bedroht durch den Pakt von Bordeaux, bedeutete und bezweckte, auszubreiten ver- standen haben würde, so hätte dieselbe von glücklichem Er- folge gewesen sein können, nur durfte keine Zeit verloren werden. Aber dieses Komitee, ganz überrascht von seinem schnellen Siege, wußte denselben nicht zu benutzen. Freilich muß man anerkennen, daß niemals eine junge Regierung einer verwickelteren Lage gegenüber stand, als hier. Viele Leute meinten, man hätte den Abzug der Deutschen ab- warten sollen. Jedoch war zu bedenken, daß man einige Monate später alle größeren Städte entwaffnet, die Ar- meen des Kaiserreichs aus der Gefangenschaft zurückgeführt und die Monarchie wieder aufgerichtet hätte. Alle diese Gedanken nnd Erwägungen beschäftigen mich, als ich ver- suchte den mir aufgebürdeten Auftrag zu vollziehen. Ich machte mich in Begleitung einiger Mitbeauftragten auf den Weg ein unauffindbares Zentralkomitee aufzusuchen. In der kleinen Straße, wo es seinen Sitz gehabt hatte, sagte man uns, wir müßten auf's Stadthaus gehen. Hier wurden wir von einem einzigen Mitgliede empfangen. Seines Namens erinnere ich mich nicht mehr, aber er hielt uns einen Vortrag über das„föderative Prinzip", welchem zufolge:„die Souveränität von den einzelnen Gliedern ausgehen muß, um sich im Zentrum zu vereinigen, nicht aber die ganze Macht vom Zentrum ausströmen soll, um die Glieder zu beleben." Er forderte uns auf, uns selber zu vereinigen und zu organisiren, unsere Wahlen vorzunehmen und wenn wir uns über die Bestimmungen der Föderation unterrichten wollten, so sollten wir uns Rath bei dem Komitee des Montmartre holen. Letzteres hielt gerade Sitzung, als wir eintrafen, und ließ uns gleich an der Abstimmung über eine Menge lokaler Fragen theilnehmen, die uns ganz fremd waren. Ohne überhaupt nur unsere Mandate zu prüfen, schickte man uns von dort auf den Vendomeplatz zum Generalstab. Wir trennten uns zur Frühstückszeit und verabredeten uns in einem Cafe des Boulevard Montmartre wieder zu treffen. Ich befand mich dort ziemlich vor der festgesetzten Zeit, als ich plötzlich aus der Straße Montmartre einen Pflicht erfülle, die Pflicht, welche mir, wie ich glaube, obliegt, daß ich nämlich von dieser Sielle eine Warnung, eine ernste, nackdrückliche Warnung ausspreche. Ich wünsche, daß diese ernstliche Warnung an diejenigen gelange, welche es etwa unternehmen sollten, sehr übel beralhen, den der armen arbeiten- den Klasse angehörigen Volksschickren nahezulegen. Gesetzwidrig- keilen zu begehen.(Lebhafter Beifall, Händeklatschen.) Tie Organe der staatliche» Autorität werden, wie ihre Pflickt ist, die öffentliche Ordnung und Sicherheit aufrecht halten, werden etwa vorkommenden gesetzwidrigen Ausschreitungen mit Nachdruck ent- gcgentrcten und sie werden den ihnen obliegenden und mit Recht zu fordernden Schutz des ruhigen friedliebenden Bürgers mit Wirksamkeil ausüben. Schließlich wünsche ich dringend, daß nirgends ein Zweifel darüber bestehe, daß die Gesetzgebung Argumente von der Straße nicht bedarf.(Lebhafter Beifall.) Nachdem der Minister des Innern Marquis Bacquehem die Darstellung Pernerftorser's richtig gestellt, sich im Namen der staatserhaltenden Elemente aus das Nachdrücklichste gegen die kaum verhüllten Drohungen, sowie die Pressionsversuche von außen auf das Parlament und die Regierung verwahrt und die Demonstrationen erörtert hatte, wurde die dringliche B e- rathung des Antrages Perner st orfer mit 120 gegen 43 Stimmen abgelehnt. Das„Herold Bureau' versendet die folgende Depesche: In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses ergriff der Abg.Pern erstorfer das Wort zu scharfen Aeuße run gen über das gestrige Vorgehen der Sicherheilswache gegen die Arbeiter. Die gestrigen Ereignisse seien ein Skandal. Die Polizei habe unglaubliche Roh- heil angewandt, so daß nian den Eindruck hätte gewinnen müssen, daß es sich um eine geheime Nebenansicht handelte. Derartige Vorkommnisse wären zu verhindern, wenn die Negierung den Arbeiter» ihr gutes Recht nicht weiter vorenthalte und denselben baldmöglichst das allgenieine Wahlrecht zugestehe. Minister- Präsident Windischgrätz beantwortete die Rede, indem er die Vor- würfe Pernerstorfer's energisch zurückwies und die Einbringung eines Gesetzentwurfs, betr. die Wahlreform, noch in dieser Sejston, versprach. Die Situation in Oesterreich ist eine außerordentlich ernste. Jedermann muß begreifen, daß an den Vorgängen in Wien die Regierung allein die Schuld trägt. Mag die Polizei aus freien Stücken oder im Austrage des Ministeriums brutal eingegriffen haben, so bleibt die eigentliche Schuld doch der Regierung, denn ihre die Arbeiter narrende Verschleppungs- taktik hätte die langmüthigsten Arbeiter in größte Erregung bringen müffen. Ohne sie wären die Demonstrationen und die Versammlungen und die polizeilichen Helventhaten un- möglich. Die Zeit drängt, daß die österreichische Regierung sich ihrer Verantwortlichkeit bewußt werde; sie spiele mit offenen Karten, sie erfülle ihre Versprechungen. Thut sie dies nicht, dann hat sie alle Verantwortung zu tragen. Die wackeren österreichischen Arbeiter können in dem Gefühle des Rechts, das auf ihrer Seite steht, in dem Be- wußlsein, daß die Arbeiterklasse der ganzen Erde ihre Kämpfe mit wärmster Sympathie verfolgt, weiter auf der eingeschlagenen Bahn fortschreiten. Ihre treffliche Disziplin, ihre Klugheit und ihre aus- gezeichnete Organisation sind uns Gewähr, daß nicht sie, sondern die koalirte Reaktion zuletzt den Kürzere» ziehen wird.— poimrtfie itcttcvlirfil. B etlin, den 19. Oktober. „Tie einzige Säule, die einzige Stütze für die Monarchie, bildet das Heer." So sprach der deutsche Kaiser bei der letzten Fahnenweihe. Die„Freisinnige Zeitung" meint, der Berichterstatter müsse den Redner mißverstanden haben. Wozu diese lächerliche Heuchelei? Wann hat der Kaiser je anders gesprochen? Und würde es nicht jeden lfewundert haben, wenn er anders gesprochen hätte? Tie Herren Fortschrittler scheinen noch imnier an ihr eingebildetes Ammenmärchen vom konstitutionellen Rechtsstaat zu glauben — oder wenigstens Glauben an ihren Glauben zu finden.— Neue Opfer für den Moloch hat der Kaiser in seiner gestrigen Rede angekündigt. Nach der überein- stimmenden Meldung verschiedener Berichterstatter hat der Kaiser gesagt: „Er hoffe, daß die Halbbotaillone nun bald als Voll- bataillone aufgestellt werden würden." Dies würde dem Plane einer Verdoppelung der Armee gleichkommen. Bei der letzten Militärvorlage haben der Reichskanzler und der Kriegsminister eine weitere Ver- Zug von ungefähr fünfzig Menschen kommen sah, welche eine Fahne vorauf trugen und von bekannten Bonapartisten angeführt wurden. Sie schrieen:„Es lebe die Ordnung!" Die Menge, welche umher stand, erwiderte:„Es lebe die Republik!" Aber sie fuhren fort ihren Ordnungsruf erschallen zu lassen, welchen immer die reaktionären Parteien in Bereit» schaft hatten, wenn es sich darum handelte, ihre eigenen persönlichen Interessen zu wahren und zu beschützen. Als wir vollzählig waren, begaben wir uns nach dem Vendomeplatz; die Umgebung dieses Platzes war von Truppen besetzt und mußten wir lauge unter- handeln, bis wir weiter gehen dursten. Wir erfuhren, daß in der Rue de la Paix Schüsse gewechselt worden seien. Endlich gelangten wir zum Sitz des General- stabes. Gewehrpyramiden füllten die Korridore. Wir traten in einen Saal, wo man einen hochgewachsenen alten Mann verhörte und durchsuchte. Wir erfuhren später, daß er mit unter dem bonapartistischen Auf- zuge„der Ordnung" gewesen, am Abend jedoch wieder freigelaffen wurde. Ein kleiner Alter, mit krummem Rücken und einem mit silbernen Sternen verzierten Käppi auf der Stirn, erklärte uns, daß er von dem Anschluffe unseres Bataillons Notiz nebme und uns eine Dienstordre zukommen lassen würde. Dieser neu ernannte General war mir durchaus unbekannt; er gab uns überdies einen wenig erfreulichen Auftrag für unseren Oberst. Diesen letzteren zu treffen, hatte seine besonderen Schwierigkeiten, da er mehrere Wohnungen hatte, in welchen wir ihn vergeblich suchten. Man sagte uns, er befände sich vielleicht auf der Mairie des zweiten Arrondiffements. Die Umgebung der Börse war von wunderlichen Schild« wachen besetzt. Der Polizist stand neben dem Poly- techniker und ein Kapitän des Generalstabes stand zwischen einem Ladendiener und einem Lakaien. Wir vier waren unbewaffnet und so betraten wir ohne Zögern die Mairie, welche in dem Augenblicke eine wahre Höhle der Reaktion war. Aber auch hier trafen wir unseren Oberst nicht. Bei unserer Rückkehr begegneten wir auf dem Boule- vard eine Gegenmanifestation, welche sich aus mehreren mehrung der Armee für die nächste Zukunft energisch in Abrede gestellt.— Die Hetze gegen die„Umstürzler" wird niit weit ärgerer Beängstigung und Blindheit von den Mittel- parteilern betrieben, die noch immer das gänzlich unan- gebrachte Firmenschild„Liberal" vor dem Thor angenagelt führen, als von den Konservativen. Leicht erklärlich, denn im konservativen Heergefolge hat sich eine Bewegung gezeigt, die den Mittelparleilern fast so unbequem ist wie die sozieck- demokratische. Ten Konservativen ist daher die Besorguiß anfgestiegen,daß sie mit vieldeutigen Zwangsgesetzen unter Um- ständen, wenn höheren Orts einmal ein mittelparteilicher W ind wehen sollte, ebenso gezwickt werden könnten wie die Sozial- demokraten. gegen die sie geplant werden. Die„Kreuz- Zeitung" hatte dieser Besorguiß bereits Ausdruck verliehen. Jetzt enthält sie von einem einflußreichen Parteigenossen eine Zuschrift in dem es heißt: „Als einzig praktisches Ergebniß der in der Presse in den letzten Wochen stattgehabten Diskussion über Maßnahmen zur Bekampjung der Umsturzbewegung ist nur die Thatsache zu verzeichnen, daß es der miilelparteilichen Presse in dem„Kainpie" gegen die Sozialdemokratie auch darauf ankommt., einige„Kaut- I'chuk-Paragraphen"„herauszuschlagen", um damit dann die „Ägrardemagogen" und Antisemiten zu„fassen". Sind erst einige„dehnbare" Bestimmungen geschaffen, dann wird jene Presse schon lärmen... Das Empordringen einer zügellosen Bourgeoisie hat die Massen unruhig gemacht und unser Volks- leben zu einem guten Theile verwüstet. Hier muß mit allem Nach- druck eingegriffen werden, wenn anders nicht unser Vaterland unabsehbaren Gefahren entgegengehen soll. Mit dem„Mundspitzen" ist es nicht mehr gelhan, hier muß„gepfiffen" sein, und je eher „gepfiffen" wird, desto sicherer wird der Erfolg sein, mag auch im ersten Anlauf sich ein„Sturm" erheben. Ter mittelparlei- liehen Presse aber gebührt jedenfalls das Verdienst, durch ihre» Eifer gegen die Gegner von„rechts" auf der ganzen Linie schon jetzt mobil gemacht zu haben zu einem Kampfe für grundlegende Ziele." Der Verfasser ist zwar auch bereit, gegen den„Um- stürz" zu kämpfen. Er verräth aber doch wenigstens einiges Berständniß für die geschichtliche Nothwendigkeit der sozialistischen Beivegung, und die Sinne sind ihm geschärst für die Gefahren der Ausnahmegesetze. Und das ist immerhin ein Zeichen einer erfreulichen Klärung der Geister. Der Glaube au die Justiz wird in Deutschland auf immer schwerere Proben gestellt. Von dem unbegreiflichen Urtheil des Disziplinarhofs im Falle Leist sprechen wir an anderer Stelle. Zu gleicher Zeit erfolgte in D o r t m n n d die Freisprechung eines der einflußreichsten Großindustriellen Westfalens, eines Herrn Masse nez, der im Bund mit den B a a r e und Konsorten Reichthümer angesammelt und die Arbeiter nach Noten ausgebeutet und unterdrückt hat. Bei den bekannten westfälischen Stimmzettel-Mogeleieu, die den Reichstag schon so oft beschäftigt haben, spielte Herr Massenez wiederholt eine hervorragende Rolle. Äuge- klagt ivar er des Betruges. Er sollte das Werk, dem er als Direktor vorstand, zum Vortheil Anderer und zu seinem eigenen schwer geschädigt haben. Herr Massenez, der Millionär ist, wurde vor Gericht förmlich gefeiert, obgleich er schwerer und unehrenhafter Handlungen angeklagt war. Und die Anklage war wuchtig, so daß wohl niemand, der das west- fälische Milieu nicht kennt, eine Freisprechung für möglich hielt. Trotzdem erfolgte sie; und die„Kölnische Zeitung" selbst, die doch gewiß nicht an moralischer Sentimentalität kränkelt, kann ihr Erstaunen nicht verbergen. Herr Massenez, der seinem„Werk" Millionen gekostet hat, empfing statt des Zuchthauses„begeisterte Ovationen". Und die Gesellschaft, die ihm die Ovationen bereitete, schreit über die Uusittlichkeit des Volkes und steht mit an der Spitze des(sehr geniischten) Kreuzfahrerheeres, das„die be- drohten Güter der Nation":„Religion, Ordnung und Sitte" gegen den Ansturm der Sozialdemokratie vertheidigen will. Jedenfalls gehört es zur Kulturgeschichte der Gegen- wart, daß Männer wie Massenez und Leist frei« gesprochen werden, während es über Männer, die wirklich die Uusittlichkeit(Diebstahl, Betrug, Aus- beutung u. f. w.) bekäutpfen, Verurtheilungen regnet.— Der Kolonialrath trat gestern Vormittag um 10 Uhr in dem Sitzungssaal des Auswärtigen Amts zusammen und erledigte zunächst die ihm zur Begutachtung vorgelegten Bataillonen des Montmartre gebildet hatte. Dieselbe war von einigen Mitgliedern des Zentralkomitee's begleitet. Einer dieser Anführer rief mit starker Stimme:„Bürger! Es lebe die republikanische Ordnung! Wir wollen die Arbeit, den Frieden nnd die Gerechtigkeit, aber in der Republik!' Die Menge stimmte überall freudig der Republik und den Republikanern zu. Einige Tage später gestaltete sich die Lache klarer. Eine Bekanntmachung, von Abgeordneten And Bürgermeistern(Maires) von Paris unterzeichnet, forderte uns mit Ermächtigung der Regierung zur Wahl eines Gemeinde- rathes(Kommune) auf. Wir gingen mit dem vollständigsten Vertrauen in eine friedliche Lösung der obwaltenden Ver- hältnisse zur Wahlurne. Eine Kommune, regelrecht und gesetzmäßig mit der Bewilligung der Versailler Rc- zierung gewählt, würde geuieinsam mit letzterer voll- tändig befugt sein, ein Uebereinkommen zu treffen, welches owohl die Rechte der Stadt Paris wie die der Provinz achtete. Am Tage nach der Wahl wurde unser Bataillon nach dem Platze vor dem Stadthause beordert, wo das Zentral- komitee das Wahlresultat veröffentlichen wollte. Die föderirten Bataillone standen dicht gedrängt aus dem Platze und in den angrenzenden Straßen. Man verlas die Namen von vierundzwanzig Erwählten des Volkes und sofort begrüßte ihre Verkündigung die eherne Stimme der Ge- schütze, welche batterienweise auf den Quais postirl waren. Dem Kanonendonner mischte sich ein unendlicher Jubel bei, die Rosse wieherten und bäumten sich, die Fahnen flatterten im Wind und zweimalhunderltausend Nationalgarden schwangen ihre Käppis aus der Bajonnetspitze ihrer Ge- wehre und begrüßten mit begeisterten Hochs ihre Vertreter, die Republik und die Kommune. Diese Szene ist mir ewig unvergeßlich! Unter dem Generalstabe fiel mir ein Mann mit einem dantischen Profiel auf. Es war der unglückliche FlourenS. Er war beritten, gefolgt von einem Turko auf einem kleinen arabischen Pferde mit langer Mähne. Infolge dieser Mani- festation war ich ganz und gar überzeugt, daß die Republik unumstößlich begründet und jeder Büraerkrieg hinfort un- möglich geworden sei(Fortsetzung folgt.) EtatZentwurf« für Kamerun, Togo und das südwestafrikanische Sckutzgebier. Zu einer eingehenderen Berathung gab der Etat von Kamerun Anlaß; namentlich wurden wegen der wirth- schastlichen Erschließung des Hinlerlandes beachienswerlhe Vor- schlage gemacht. Herr A. Wörniann warnte hierbei vor der Einsendung größerer kriegerischer Expeditionen und wünschte anstelle derselben kleinere, ausschließlich Handelszwecke ver- folgende Expeditionen gesetzt zu sehen. Bei der Be- raihung über Siidwestafrika wurden die eine bessere Schiffs- und Postverbindung mit diesem Schutzgebiete, sowie die Besiedlung betreffenden Fragen zunächst unerörtert ge- lassen und die Besprechung bis zur Berathung der dem Kolonial- ralhc über diese Angelegenheiten gemachten Vorlagen verschoben. Am Nachmittage wurde die Berathung der von dem Ausschusse zur Regelung der Auswanderung nach den Schutzgebieten be- antraglen Resolution mit einem Referate des Rechtsanwalts Dr. Scharlach aus Hamburg begonnen. Nach längerer Debatte, an der ffch außer dem Berichterstatter namentlich die Herren Staaisminister von Hofmann, Ehren-Domhcrr Hespers und Siaatssekrelär a. D. Herzog betheiligten, wurde folgender Beschluß gefaßt: Der Kolonialrath empfiehlt l. den Grundsatz gesetzlich anzuerkennen, daß die Uebersiedlung von Reichs- angehörigen in ein deutsches Schutzgebiet, unbeschadet der Koulrollvorschriftcn für gewerbsmäßige Anwerbung und Be- förderung von Auswanderern nicht als Auswanderung zu be- trach'en ist; 2. besondere Bestimmungen zu dem Zweck zu treffen, um die Uebersiedlung deutscher Reichsangehöriger nach den dazu geeigneten Theilen der Schutzgebiete möglichst zu erleichtern, ins- desondere neben voller Ausrechterhaltung der allgemeinen Wehr- Pflicht die Ableistung derselben in den Schutzgebieten durch gesetz- liche Anordnung zuzulassen. Sollten die Herren über Leist kein Wort verloren haben? Der Kolonialrath trat heute um 10 Uhr zur Berathung über den Ausschußberichl, betreffend die Verkehrsverbindungen mit Sndwestasrika. in dem Sitzungssaale des Auswärligen Amtes zusammen. Namens des Ausschusses erstattete Herr Geheimer Lber-Poslrath Krälke Bericht über die Verhandlungen des Aus- fchusses und empfahl die Annahme der von ihm gefaßten Be- schlüffe. Es knüpfte sich an den Bericht eine lebhafte Debatte, bei welcher darauf hingewiesen wurde, daß zur Zeit, soweit der Personen- und Güterverkehr in Frage stehe, die in dankens- werrher Weise von der Deutschen Kolonialgesellschast unter Führung des Fürsten Hohenlohe eingerichtete direkte deutsche Schiffsverbindung nach dem Schutzgebiete genüge und deshalb für die nächste Zeit möglichst zu erhalten und auszugestalten sei. daß dagegen in erster Reihe und ins- besondere in Rückschl auf die Verbindung mit den Häfen Süd- afrikas und aus die Ausdehnung des deutschen Handels unter Emanzipation von den englischen Schiffslinien eine direkte deutsche Verbindung um ganz Afrika herumgeleitet werden sollte. Bei einer Vergrößerung des Verkehrs sollte, solange das letztgedachte Ziel nicht erreicht sei, die bestehende Deutsche Westafrikanische Linie für das Schutzgebiet nutzbar gemacht werden. Außerdem wurde dem Wunsche Aus- druck gegeben, daß nach Maßgabe der verfügbaren Kräfte und namentlich auch unter Mitwirkung der Schutztruppe eine Erweiterung der Postverbindung und Herstellung von Tele. graphenanlagen innerhalb der Kolonie angebahnt werde. Endlich wurde die Nothwendigkeit unerkannt, um sich von der Walfischbay gänzlich frei zu machen, mit dem Ausbau der Landungsstelle am Echwachaub vorzugehen und in Verbindung mit den betheiligten Gesellschaften sofort die erforderlichen Borarbeiten einzuleiten. Im Sinne vorstehender Ausführungen find entsprechende Beschlüffe gefaßt worden. Tie Sitzung wurde um 2 Uhr geschlossen. Die nächste Plenarsitzung findet am Sonnabend um 10 Uhr statt. Am Nach- mitlag trat der Ausschuß zur Vorberathung der ostasrikanischen Eisenbahnfrage zusammen. Tie Freisprechung des„Kanzlers" Leist— denn diese Verurtheilung ist in Wirklichkeit eine Frei- sprechung— hat im Innern das Rechts- und Schamgefühl mehr verletzt und nach außen das Ansehen Deutschlands mehr geschädigt, als die Thaten des Leist es gethan hatten. Das ist die allgemeine Empfindung, der selbst konservative Blätter, ja sogar Organe der Gesinnungslosigkeit pur excsfioacs, wie die Berliner„Post" sich nicht zu entziehen verniöyen. In der englischen und französischen Presse ist nur eine Stimme: entweder empörtes Erstaunen, daß solches möglich, oder grimmiger Hohn, daß in dem auf seine „Wioralität" so stolzen Teutschland aller Moralität so ins Antlitz geschlagen worden ist. Und doppelt trifft dieser Faustschlag in einem Augenblick, wo die sogenannte gute Gesellschaft und alle Regierungsparteien sich geräusch- voll anschicken zu einem Kreuzzug für„Religion, Ordnung und Sitte". Daß ein einzelner Mann Akte der Brutalität und Un- sittlichkeit begehen konnte, das war nicht die Schuld der deutschen Regierung, obgleich diese Akte von einem Manne in hoher amtlicher Stellung begangen wurden. Aber die Regierung konnte die Verantwortlich- keit nur dadurch von sich fern halten, daß sie ungesäumt gegen den schuldigen Beamten einschritt. Das hat sie gethan, und wir haben keinen Grund zu sagen, daß sie es nicht mit dem nöthigen Nachdruck gethan habe. Tie Schuld des Leist ist in ihrem ganzen Umfange er« wiesen worden—- selbst über den Rahmen der Anklage hinaus. Und doch hat der Gerichtshof, vor dem der Schuldige stand, auf thatsächliche Freisprechung erkannt, und einen Nienschen, der nach allgemeinem Urtheile sich ehrloser, gemeiner und denkbar unsittlichster Handlungen schuldig gemacht, für würdig erklärt, deutscher Beamter zu sein. Das ist ein Faustschlag in das Gesicht deS deutschen BcamtenlhumS, wie der Ausgang des Prozesses ein Keulen- schlag ist für die deutsche Regierung. Durch den Spruch des Disziplinarhofs in Potsdam ist die deutsche Regierung schwer belastet worden; denn der Disziplinar Hof ist ein TheilderRegierungs- Maschinerie. Und ist die Regierung nicht im stände, einen Mann, der im Nanien der Regierung so schwere Ver- brechen begangen hat, zur verdienten Strafe und Sühne zu ziehen, so fällt die Verantwortlichkeit für diese Handlungen mit unerbittlicher Logik auf die Regierung. Keine Sophistik kann hieran etwas ändern. Und erheischte die Ehre des Deutschen Reichs den Prozeß gegen Leist, so erheischt die Freisprechung des Leist durch den Disziplinarhof mit noch zwingenderer Gewalt, daß dem beleidigten Rechts- und Ehrgefühl des Volks und dem Ausehen des Deutschen Reich? Genugthuung verschafft werde gegenüber dem Urlheil der Potsdamer Disziplinarkammer/— Ehren-Lcist bleibt den deutschen Steuerzahlern weiter erhalten. Bekanntlich lautet das Urtheil gegen den Frauenpeitschcr auf Schmälerung von einem Fünftel seines bisherigen Tienstelnkommens. Demnach würde, da dem Etat zufolge der Kauzler in Kamerun außer freier Wohnung ein Gehalt von 12 000 M. bezieht, das jetzige Gehalt des Verurtheilten noch 9600 M. betragen.— Tie römische Presse über die Straflosig- keit L e i st' s. Ter.Vossischen Zeitung' wird aus Rom telegraphirt: Die Presse drückt einstimmig ihre Verblüffung über die Straflosigkeit Leist's aus in einem Lande, welches man bisher als die Heimath guter Zucht, strenger Beamtenmoral und un- beugsamer Rechtspflege betrachtet hat. Der BundeSrath hat in seiner gestern abgehaltenen Plenar- sitzung den Antrag von Schwarzburg- Sondershausen, betreffend das Ausscheiden der staatlichen Tieibau• Betriebe des Fürstenthums Schwarzburg- Sondershausen aus der Tiefbau- Berufs- genossenschaft, die Vorlage, betreffend den Entwurf von Aus- führungsbestimmnngen zu dem Gefetze über den Schutz der Brief- tauben und den Brieftanben-Berkehr im Kriege, sowie die Vorlage über die geschäftliche Behandlung der an den Bundesrath ge- richteten Eingaben den zuständigen Ausschüssen überwiesen. Außerdem wurden die Ruhegehälter für eine Anzahl von Reichs- beamten festgestellt und Eingaben vorgelegt.— Im 1. Tanziger Landtagswahlkreis(Stadt- und Land- kreis Elbiug, Kreis Marienburg) ist bei der gestern vor- genommenen Ersatzwahl für den Grafen zu Dohna- Schlobitten, der sein Mandat niedergelegt hat, Virlner-Kadienen, konservativ, mit 298 Stimmen zum Mitglied des Hauses der Abgeordneten gewählt worden. Der Gegenkandidat, Wagner-Graudeuz, liberal, hat 18 Stimnien erhallen. O welche Lust Soldat zu sein! Unter der elsässischen Jugend scheint die Liebe für preußisches Kasernenleben nicht besonders groß entwickelt zu sein. In Nr. 717 der„Straßb. Post" fordert der kaiserl. Erste Staatsanwalt nicht weniger als 198 wehrpflichtige junge Elsässer auf, am Donnerstag, den 13. Dezember d. I., Vormittags 9 Uhr, vor der Straf- kammer in Straßburg zu erscheinen, um sich wegen Ent- ziehung der Wehrpflicht zu verantworten. Allzuviele werden dieser freundlichen Einladung des Herrn Staatsanwalts jedenfalls nicht Folge leisten. Der Herr Staatsanwalt kann sich übrigens denken, weshalb die jungen Leute ausgekniffen sind.— Orden a« Arbeitermörder. Ter Wachtmeister Mark war es, der am 9. Mai beim Dreifaltigkeitsschachte in Polnisch-Ostrau auf die den Schacht angeblich bedrohen- den Bergarbeiter mehrere Salven nacheinander abgeben ließ, durch welche 10 Mann sofort getödtet, 16 schwer verwundet und 8 leicht verletzt wurden. Die Gendarmen feuerten nach Aussage von Augenzeugen auch auf die fliehenden Berg- arbeiter. Tie blutigen Ereignisse werden unseren Lesern noch in frischer Erinnerung sein.— Nun ist auch dem„ver- dienstvollen" Urheber dieses Blutbades die allerhöchste An- erkennung zu Theil geworden. Der Brünner.Tagesbote" meldet: „Der Gendarmerie-Wachtmeister Mark, derzeit in Wagstadt stationirt, ist wegen seines mannhasten und entschloffenen Ein- schreiteuZ gegen die streikenden Arbeiter in den Kohlengruben von Polnisch-Ostrau mit dem silbernen Verdienstlreuz mit der Krone ausgezeichnet worden." Ein Bemerkung zu dieser Auszeichnung scheint uns überflüssig.— Die konfessionellen Vorlagen scheinen zu einem dauernden Zwiespalt zwischen dem ungarischen Ab- geordneten- und Magnatenhause zu führen. Eine Depesche aus Budapest meldet hierüber: DaS Abgeordnetenhaus beschloß nach dreitägiger Debatte mit großer Majorität, nachdem noch der Justizminister heute eine längere Rede über die schädlichen Folgen des Konfessious- Zwanges gehalten, das Gesetz über die freie Religio ns- Übung behuss unveränderter Annahme an das Magnaienhaus zurückzuleiten.— Zur nächste» Kammersesston in Frankrtich. Man schreibt uns aus Paris unterm 16. Oktober: Wie die Dinge liegen, dürfte die nächste Kammeriesston eine äußerst bewegte werden und noch mehr als ihre Vorgängerin unter dem Zeichen des Sozialismus stehen. Das fühlt auch die Partei der Satten oder„Regierungsrepublikaner", wie sie ffch nennt. Darum kann sie auch kaum den Moment erwarten, wo sie Herrn Dupuy, der sich der sozialistischen Hydra gegenüber gar zu sehr als ein Jahrmarktsherkules erwies, den Lauspaß geben kann. An seine Stelle soll, wie es allgemein heißt, Waldeck-Rousseau treten. Wer könnte auch berufener sein, das herrschende Panamistenthum vor dem Ansturm des Proletariats zu schützen, als der Mann, der es vermochte, einen der größten Tiebe der Pauamages ellschaft als eine Ruhmessäule Frankreichs hinzustellen? Wer bernsener als der gesuchteste Vcrtheidiger aller zahlungsfähigen Gründungs- Icywindler, Baukerottirer und sonstiger hoher Gauner? Nur be- fürchten wir, daß das Rechtsgefühl des klassenbewußten Proleca- rials ein ganz anderes als das von Klaffenrichtern ist, daß lein Kodex keine Verjährung kennt und darum alle Waldeck-Rouffeau zusammengenommen das Panamistenregime nicht vor dem Zu- sammeubruch zu wahren vermag. Was haben die Herren nicht schon alles versucht, um den Sozialismus niederzuwerfen. Aber alle List und alle Verleumdung, alle Zuckerbrötchen und alle Peitschen, nichts vermochte gegen ihn. Und je schärfer sie gegen das organisine Proletariat vorgingen, je mehr sie es zu terrori- siren suchten, desto mehr befestigten sie, desto weiter verzweigten sie den Sozialismus und desto mehr Bundesgenossen führten sie ihm zu. Ja so sehr ersaßt alle der Ekel vor dem herrschenden Panamistenthum, daß selbst in dessen nächster Um- gebung eine scharfe Opposition gegen dasselbe zu wachsen beginnt. Anders wenigstens läßt sich nicht die Rede deuten, die Herr Cavaignae am jüngsten Sonnlag in Cahors hielt. In dieser Rede, in der er für die von den Panamisten so sehr ver- pönte Progressiv-Einkommensteuer eintrat, sagte er nämlich u. a.: .Viele Republikaner sind in die neue Legislatur eingetreten, be- reit zu so manchen Opfern, um dem Laude die Wohllhat einer dauernden, thätigen und reformatorischeu Regierung zu sichern. Hat man aber von diesen günstigen Absichten Nutzen zu ziehen verstanden? Es scheint, als ob man von allen Lehren der Regierun gspolitit nur die eine behalten habe: daß es die erste Pflicht einer Regierungsmajorität sei, all« Fehler und alle Mißbräuche, manchmal Schlimmeres als Fehler und Mißbräuche, mit ihrem Wohl. gefallen zu decken." Und von den Ralliirten, diesen verkappten Feudal-Klerikalen sprechend, die einen so großen Einfluß aus die Regierungspolitik haben, meinte er, daß wenn die Republikaner sich ihres Anschlusses an die Republik freue» sollen, dies nur unter der Bedingung geschehen könne,„nicht in Bälde, in einem schmerzlichen Erwacden kon- statiren zu müssen, daß es nickt die Republik ist, die sich ihr« ehemaligen Gegner einverleibt hat, sondern, daß es diese sind, die sich die Republik einverleibt haben". Weiter: Man würde die Bildung dieser nenen, die Bildung etner konservativen Partei begreisen, wenn es wahr wäre, daß die parla- mentarische Thätigkeit gründliche Reformen vollbracht oder unsere politischen Institutionen einigen jener heftigen Erschütterungen unterworfen habe, von denen ras Land sich zu erholen verlange." Dem fügte er mit einem Seitenhieb aus Raynal u. Cie. hinzu:„Ich weiß wohl, daß man bei Be- ginn dieser Legislatur das, was man die Politik der Ver- d a u u n g genannt, empfoblen hat, aber dieses Wort bat kein Glück gemacht oder wenigstens nicht das Glück, das sich seme Urheber davon versprochen hallen." Schließlich sei noch einer Anspielung auf Rouvier gedacht, dem er damit eine» Hieb versetzte, daß er von ehemaliaen Demagogen sprach,„von denen sich einige rühmen. durch Ausübung der Macht gesetzter geworden zu sein und von denen etwelche nur durch die Nachbarschaft finan- zieller Syndikate kirre gemacht wurden." Wenn nun selbst so regierungsfreundliche Abgeordnete wie Herr Cavaignae eine solche Sprache führen, dann läßt sich leicht voraussehen, welche scharfe Debatten die nächste Session zettigen wird. Und da ist es wohl nicht nöthig, erst noch auf die an demselben Tage von Goblet, dem bekannlen Führer der Sozial- radikalen in St. Mande, gehaltene Rede hinzuweisen, um es als ziveifellos hiuffellen zu können. daß Kammer und Regierung in der nächsten Session mehr als je vor der Frage stehen werden: für oder wider den Sozialismus. Mögen sie sich nun auch wie immer entscheiden und was immer unternehmen: die Sozialisten stehen gewappnet da und sehen siegesjreudig allen Kämpsen entgegen. Sozialisteuverfolgung in Frankreich. Man schreibt unS aus Paris unterm 17 Oktober: In der letzten Miuisterraths» Sitzung wurde abermals die Verfolgung eines sozialistischen Blattes beschlossen. Diesmal gilt es dem„Chambard", einem von unserem Freunde Görault-Richard redigirten illustrirten Wochen- blatte. Was das Mißfallen der unter dem Vorsitze Pener's berathenden Herren erregte, war der in der Nummer vom 29. September erschienene Leitartikel:„A das Casimir!" — Nieder mit Casimir! In diesem Artikel wird in spöttischer Weise der Unpopularilät Perier's gedacht und dabei aus den Ursprung seines kolossalen Vermögens hingewiesen. Zum Schlüsse heißt es:„Heule verhalten sich die Bürger noch laut- los auf seinem Wege; morgen wird der Volksruf ertönen: Nieder mit Casimir! das heißt: Hoch die Republik der Arbeiter!" Da vor dem Schwurgerichte jedermann, auch wenn er nicht Advokat ist. die Verlheidiguug führen kann, beabsichtigt Görault- Richard, sich von Jaurös vertheidigen zu lassen, der in diesem Falle von Millerand assistirt würde. Und führt Jauros die Ver- lheidigung, dann kann man im vorhinein sicher sein, daß wie auch immer das Urtheil aussalle, nicht Görault-Richard der Ver- urtheilte sein wird. Dem„Jntranfigeant" zufolge soll Herr Casimir Perier in derselben Ministerralhssitzung, gelegentlich der Verfolgung des „Chambard" den Entschluß geäußert haben, demissioniren zu wollen.„Er habe es nämlich satt, den Angriffen der Einen und der ungeschickten oder perfiden Vertheidigung der Anderen aus- gesetzt zu sein. Er wisse, daß er ganz unpopulär sei, denn wenn er sich auf den Stoßen zeige, herrsche eine Stille, wie bei einer Beerdigung. Er fühle, daß Frankreich ihn nicht wolle, und bevor er sich politisch ganz unmöglich mache, wolle er lieber freiwillig gehen." Nun, wir halten dies für einen einfachen Scherz. Sollte Herr Perier aber wirklich gehen wollen, dann würde er wohl me eine herzlichere„Glückliche Reise!" mit auf den Weg be- kommen haben als diesmal. Casimir Perier— das wissen unsere Leser— ist ein tans Hascnsuß, wie die meisten dieser Gewaltmenschen von isen, Blech oder Kautschuk. Er wird auf allen seinen Aus- und Spaziergängen von ganzen Schwärmen offent- licher und geheimer Polizisten begleitet, so daß er wiederholt schon Stockungen des Straßenverkehrs herbei- geführt hat. Das will nun den Franzosen nicht gefallen, und im Pariser Gemeinderath hat das Mitglied Fourut für die nächsten Tage eine Interpellation ange- kündigt. Auch in der Kammer wird die Sache zur Sprache kommen.— Belgien. Heute liegen nur folgende Depeschen von Interesse vor: Charleroi, 19. Oktober. Gestern Abend erklärte der Brüsseler Sozialist v. d. Velde, daß die Bedingungen, welche den Altliberalen in Brüssel gestellt werden, auch allen anderen Liberalen im ganzen Lande, die am nächsten Sonntag in Stichwahlen kommen, gestellt werden sollen. Er schloß seine mit stürmischem Beifall aufgenommene Rede mit den Worten: Die Altliberalen müßten die sozialistischen Forderungen selbst mit ihrem Todesurtheil unterzeichnen, um die Stimmen der Sozialdemokraten zu erhalten. Lüttich, 19. Oktober. Die Antisozialisten hatten den hier gewählten Abg. Anseele durch Maueranschläge beschuldigt, sämmtlichen Kohlendedars eines großen GenterWerkes aus demAus- lande bezogen zu haben. Anseele erklärt, daß diese Anschuldi« gung eine inifame Luge sei; er könne dagegen wohl beweisen, daß die kapitalistischen Vereine in Gent ihren ganzen Kohlen- bedarf, 109 000 Tonnen jährlich; aus Deutschland beziehen. Brüssel, 13. Oktober. Die Gemäßigt- Liberalen lehnten die von den Arbeitern für die Stichwahlen in Brüssel gestellten Bedingungen ab. Letzteres war vorauszusehen und als selbstverständlich erwartet worden. Der„gemäßigte oder doktrinäre" Libera- lismus wird also nächsten Sonntag in Belgien begraben. Die Notiz aus Lüttich zeigt, daß unsere Gegner überall mit den nämlichen Schmutzwaffen kämpfen.— Der Zar soll vergiftet sein. Diese Nachricht ver- breitet das Mailänder Blatt„Secolo". Wir können die Meldung nicht koittrolliren, erkennen aber in dem Glauben, der die Nachricht allgemein findet, ein Zeichen dafür, wie wenig fest das Vertrauen in die inneren Zustände Ruß- lands ist. Interessant ist ferner die Meldung, daß ein Nervenspezialist an das Krankenbett des Zaren berufen wurde. Dies bestätigt unsere wiederholte Meldung vom zerrütteten Geisteszustand des Selbstherrschers aller Reußen. Das Ableben des Zaren ist nach übereinstimmenden Mel» düngen allstündlich zu erwarten.— Der gute Kronprinz. Der Zar liegt im Sterben und die servilen Zeitungen berichten in jeder Ausgabe über das Befinden des Mannes, dem sein Volk nur Flüche in'S Grab nachsenden wird. Gleichzeitig wird für seinen Nach« folger, dem KrouprinzenNitolaus Stimmung gemacht. Während man bisher von dem jungen Manne nicht anderes wußte, als daß er ein herzlich unbedeutender, körperlich wie geistig nicht besonders entwickelter junger Mann sei, wird jetzt von seiner Volksfreundlichkcit, Frciheitsliebe, konstutioncller Ge- sinnung, von den günstigen Einflüssen, die auf ihn wirkten, gar viel erzählt. Diese in die Blätter lancirten Nach» richten werden entsprechend gefärbt; so erzählen die konser- vativen Blätter, daß er ein Freund der Deutschen, die liberalen, daß er ein Beschützer der Juden sein wolle. Leute, die ein gutes Gedächtniß haben, werden sich erinnern, daß in den letzten Lebensjahren Alexander II. vom damaligen Kronprinzen, dem jetzt im Sterben liegenden Zaren die ganz gleichen Märchen verbreitet wurden. Wer damals daran glaubte, wir gehörten nicht dazu— wird, durch Erfahrung klug gemacht, heute mißtrauisch sein. Die alte Fabel, daß die Kronprinzen „liberal" sind, wird in späteren Jahren immer wieder durch die Thatsache widerlegt, daß die Kronprinzen, wenn sie an die Regierung kommen, nicht besser sind als ihre Vorgänger. Ein tüchtiges Volk setzt übrigens niemals auf Krön- prinzen, sondern auf die Stärke des eigenen Willens seine Hoffnungen.— JÖwiflOtic«. Man schreibt uns: In der neuen Kammer, welche am 15. Oktober alten(27. neuen) Stils zusammen» ntttz sitzen»wei Sozialdemokratent Janco Satisoff, Mitglied des Zentralkomitees der Partei, in oben genannten Herrn, der es den Sozialdemokraten nicht ver- dahin geäußert hat, daß die Erklärung des Austritts aus Schumla mit 837 Stimmen gewählt; und Nicola geffen könne, daß er bei den Landtagswahlen ihnen unterlegen der evangelisch lutherischen Kirche die Nichtaufnahme des BeGabrowski, ehemaliges Mitglied des Zentralkomitees fei, wahrscheinlich Gelegenheit geben werde, gegen den Verein treffenden in die Wählerliste für die Schulgemeinde nicht rechtfertigt. und bulgarischer Delegirter auf dem Züricher Kongreß, im vorzugehen. Die Versammlung war jedoch der Meinung, daß Ihre Beschwerde gegen den Beschluß des Schulvorstandes zu Departement Tirnowo mit 1747 Stimmen gewählt. Beide es schließlich ganz gleichgiltig fei, was für eine Stellung die Limmer vom 2. Juni v. J. erscheint begründet, da die SchulDepartement Tirnowo mit 1747 Stimmen gewählt. Beide Polizei zu der Frage einnehme, und wählte einmüthig Fräulein gemeindemitgliedschaft Andersgläubiger mit dem konfessionellen Abgeordnete sind auf das Parteiprogramm gewählt, das, M. Kölblinger als Delegirtin zum Parteitag. unter ihrer wesentlichen Mitwirkung, von dem letzten Kongreß in Sofia ausgearbeitet wurde. Parteinachrichten. Gewerkschaftliches. = Charakter der Schule nicht unvereinbar ist und nach den LandesUnd Herr v. Echuh ließ nicht auf sich warten. Die gesehen die gemäß der korporativen Zugehörigkeit der nach§ 14 " Fränt. Tagespost" theilt nämlich mit: des Volksschulgesetzes vom 26. Mai 1845 zum Schulverbande Eine Gruppirung der Kammer- Parteien läßt sich noch Gestern hat die Schub'sche Polizei den Feldzug gegen die Bugewiesenen deren Theilnahme an allen Rechten und Pflichten nicht geben, da es eine scharfe Abgrenzung der Parteien bei Weiber eröffnet. Die Vorsitzende und die Kassirerin wurden durch der Verbandsmitglieder unabhängig von der Uebereinstimmung uns noch nicht giebt die Elemente gehen noch ziemlich Polizeidiener aus den Fabriken geholt(), in denen sie beschäftigt der Konfession sicher gestellt werden sollte. Der königliche Landwirr durcheinander. Ein ungefähres Bild der neuen find, Haussuchung bei ihnen gehalten und das Mitglieder- rath: Meister. Rammer fann man sich aber auf grund folgender Klaffi- verzeichniß und das Kassenbuch des Vereins beschlagnahmt. Auch eine Vernehmung bei der rechten Hand" des Polizeichefs, dem fikation der Mitglieder nach ihren Berufen machen. Die Herrn Offizianten Gerner, fand statt, wobei Herr Gerner nach Mitglieder segen sich zusammen aus 61 Raufleuten, Fabri- allerhand Dingen fragte, die ihn von Rechts wegen gar nichts Der Frauen und Mädchen Bildungsverein hält am kanten, Bankiers und Unternehmern; 58 Advokaten; angehen, woraus aber zu entnehmen war, daß der harmlose 21. d. M. um 6 Uhr bei Hermerschmidt, Perlebergerstr. 28, eine 20 Grundbesitzern; 8 Aerzten und Apothekern; 4 Rentnern; Frauenverein schon seit längerer Zeit ganz à la Sozialistengeses Versammlung ab, zu der besonders die Frauen aus dem Stadt3 Lehrern; 8 Schriftstellern und Journalisten, und 6„ Ver- bespielt worden sein muß, was sich andere Arbeiterorganisationen theil Moabit sowie die Mitglieder des Vereins eingeladen werden. schiedenen". Wieviel Groß- und Kleinbesitzer unter den zur Warnung dienen lassen mögen. Die Haussuchung bei der Gerade in Moabit ist die Nachlässigkeit in der Frauenbewegung Grundbesitzern" sich befinden, ist aus dem mir vorliegenden Kassirerin wurde durch einen Detektiv vorgenommen, wobei die sehr groß; es thäte mithin noth, daß die Frauen recht zahlreich Material nicht zu ersehen. intimsten Privatbriefe der Behaussuchten durchstöbert und ent- erscheinen. Frl. Ba a der hat für die Versammlung das Referat gegen den Bestimmungen der St. P.-D. unversiegelt weg zugesagt und findet nach dem Vortrag ein gemüthliches Beigeschleppt wurden. Man könnte fast meinen, die Gesetze mit sammensein statt. Die Bevollmächtigte. ihren bestimmten Vorschriften bestünden für die Vollzugsorgane An die Maler! Sämmtliche Spezialisten in der Malerei der herrschenden Klassen nur dem Namen nach und es sei richtig, wie Zeichner, Holzmaler, Blumen-, Figuren, Stillleben- und Au die Parteigenossen des 4. Berliner Wahlkreises! was sie mögen. wenn das Volk der Meinung zuneigt:„ die da droben" thun, Ornamentmaler werden gebeten, zu einer wichtigen Besprechung Die Reorganisation des Wahlvereins ist beendet. Der 3wed as fie mögen. Das polizeiliche Vorgehen gegen den Frauen sich am Montag, den 22. Oftober, Abends 8 Uhr, in den ArminDie Reorganisation des Wahlvereins ist beendet. Der Zweck verein ist außerordentlich lehrreich. Erstens: der Verein, welcher hallen, Kommandantenstr. 20, einzufinden. Da wir Spezialisten dieser Aenderung war, dem Verein zu einer nach der Zahl für keinerlei politische Thätigkeit entfaltet, wird als verdächtig" sehr interessirt sind, so ist ein zahlreiches Erscheinen erforderlich. unsere Partei abgegebenen Stimmen würdigen Organisation 3" in geheim überwacht; zweitens: der Verein hat mit der Delegestalten. Von diesem Ziele sind wir noch weit entfernt. Der Einer für Viele. girtenwahl nicht das Mindeste zu thun, troßdem wird gegen ihn größte Theil derjenigen Genossen, die bei den letzten Reichstags eingeschritten; brittens: es wird in einer allgemeinen öffentlichen Charlottenburg. An die Maurer! Am 28. Oftober, Vorwahlen ihre Stimme für unsere Partei abgegeben haben, steht Bersammlung erwähnt, daß mit Frauen- nicht mit Vereins: mittags 10 Uhr, ist für die hiesigen Berufsgenossen im Lokale außerhalb des Wahlvereins. Genossen! Auf allen Seiten erhebt mitgliedern- private Besprechung stattgefunden hat, ob es des Herrn Krause, Bismarckhöhe, eine Versammlung einberufen, fich die Reaktion augenblicklich übermüthig. Die nächste Zeit nicht angezeigt sei, auch eine Gesinnungsgenossin nach Frankfurt Kollegen, wie wir durch den Besuch der letzten Versammlungen in der Herr Stanningt aus Hamburg referiren wird. fann unerwartetes bringen. Da heißt es, dem anstürmenden zu schicken; daß aber, weil die betreffenden Frauen zu der AnFeinde gewappnet entgegen zu treten. Unsere beste Waffe ist die ficht gelangt sind, es sei eventuell nur ein Vorstandsmitglied des gesehen haben, macht sich in unseren Kreiſen wieder eine große Organisation. Genossen! Der organisirte Wahlverein Vereins geeignet zur Beschickung des Kongresses, man lieber auheit bemerkbar. Die erfreulichen Fortschritte, die unsere Ormit seinem Bezirksführer- System muß alles in unserem davon absehen wolle, damit es nicht heiße, der Verein stehe mit ganiſation anfänglich machte, wird von einer gewiffen GleichWahltreife in sich schließen, was sozialdemokratisch denkt der Sache in Verbindung; troß dieser ganz forretten Haltung giltigkeit in Mitgliederkreisen zurückgedrängt. Es wäre bes und fühlt. Um den Eintritt in den Wahlverein zu erleichtern, muß der Verein sich die Wegnahme seiner Bücher( die natürlich dauerlich, wenn unsere aufgeklärten Berufsgenossen nicht selbst find in allen Bezirken 3ahlstellen errichtet, wo an jedem auch wieder abgeschrieben werden) und die polizeiliche Belästigung gegen diesen Zustand die Eingriffe unternehmen würden, die Sonnabend Abend von 8 Uhr ab Aufnahme und Beitragsleistung seiner Vorstandsmitglieder gefallen lassen. Das ist„ Arbeiter hört die Agitation für die Organisation; hoffentlich holen unsere allein die Beseitigung desselben herbeiführen tönnte. Dazu gebewirkt werden können. Diese Zahlstellen sind aus dem freundlichkeit" im freisinnigen" Nürnberg!" Annoncentheil des 4. Wahlvereins zu ersehen. Also nochmals: Organisirt Euch, werdet Mit Kollegen das Versäumte nach und sorgen für die Bekanntgabe der oben bezeichneten Versammlung. glieder des Wahlvereins! Der Vorstand. Folgender Autrag zum Parteitag wurde seitens des britten Hamburger Wahlkreises noch nachträglich gestellt: " In Erwägung, daß das Bestreben des Unternehmerthums auf immer weitere Kürzung des Arbeitslohnes gerichtet ist; in weiterer Erwägung, daß außerdem der Arbeiter in nicht wenigen Fällen von nicht zahlungsfähigen Unternehmern noch um seinen Arbeitslohn betrogen wird, beschließt die am 12. Oktober im Lokale des Herrn Gevele tagende öffentliche Versammlung des dritten Hamburger Wahlkreises: Der Parteitag möge die Fraktion beauftragen, dem Reichstag in der nächsten Session einen Gefeßentwurf vorzulegen, wodurch der Lohn des Arbeiters sicher gestellt wird." unser Nürnberger Partei- Organ mittheilt, mittlerweile zur Die Auflösung des Frauen Bildungsvereins ist, wie Thatsache geworden. Das Verbot gründet sich darauf, daß der Verein ein politischer sei. Parteipresse. Unter dem Titel: Boltsblatt für Harburg, Wilhelmsburg und Umgegend" wird demnächst ein neues Partei Organ in Harburg erscheinen. Die erste Probenummer foll am Sonntag, den 21. b. M., in 12 000 Gremplaren verbreitet werden. Achtung! Metall- und Holzarbeiter! Die Arbeiter der Güstrower Waggonfabrik befinden sich seit dem 16. August im Ausstande. An demselben sind 130 Mann betheiligt, davon gut Zweidrittel Verheirathete mit 109 Kindern. Werde kein Metall- oder Solzarbeiter zum Streifbrecher und falle den für ihr gutes Recht kämpfenden Kollegen in den Rücken; unterſtüße, jeder zielbewußte Arbeiter nach Kräften die Ausständigen, nur dann ist der Sieg sicher. Briefe und sonstige Sendungen sind an H. Grapentin, Güstrow, Gasthof Stadt Schwerin", zu richten. " Zuzug von Töpfern ist fernzuhalten nach Görlig nach dem Geschäft von Böhem u. Sohn und nach dem Geschäft von Fuchs. Ferner nach Zwickau nach dem Geschäft von Scholz, da dort der bestehende Lohntarif nicht bezahlt wird. Der Streit der Bildhauer von Budapest ist bendet, über die Firma Thet ist die Sperre verhangen. Es hatten sich Menn wir diesmal feinen Erfolg aufzuweisen haben, so ist daran leider 14 Streitbrecher gefunden. Das Streitfomitee schreibt: einzig und allein die mißliche Lage der Bildhauer infolge des Tischlerstreits schuld. Jedoch aufgehoben ist nicht aufgeschoben! die Haltung der in Mitleidenschaft gezogenen Kollegen war im allgemeinen eine musterhafte. Die Haftentlassung des Genossen Scheb3 in Breslau ist noch nicht erfolgt. Auf den diesbezügl. Antrag ging dem Rechtsanwalt Martuse folgender Bescheid zu: In der Strafsache wider den Redakteur Reinhold Schebs aus Breslau wird der Namens des Angeschuldigten durch Rechtsanwalt Sro Martuse gestellte Antrag, den Angeschuldigten gegen Sicher Von der Agitation. In Breslau fand am Sonntag, ftellung aus der Untersuchungshaft zu entlassen abgelehnt, da nach den persönlichen Verhältnissen des Beschuldigten er ist den 14. d. M., eine ausgezeichnet besuchte Boltsversammlung nach eigener Angabe vermögenslos eine für ihn von dritter statt, in der Genosse Geiser über das Thema:„ Der kommende Seite geleistete Sicherheit den in dem Haftbefehl vom 9. dieses Kurs in der Politit unserer Reichsregierung" sprach. Die etwas Monats angenommenen Fluchtverdacht nicht beseitigen kann." mehr als einstündige Rede fand die Zustimmung und den Bei( Folgen die Unterschriften.) fall der Genossen. Zum zweiten Punkt der Tagesordnung erDieser Entscheid dürfte mit Erfolg anzufechten sein, denn stattete Genoffe Geiser Bericht über den Beschluß der am ber§ 118 der Straf- Prozeß- Ordnung besagt klar und deutlich, 23. v. Mts. gewählten Frauenkommission und theilte mit, daß dieselbe beschlossen habe, sofort an die Gründung eines Volts. daß die Sicherheitsleistung durch Hinterlegung in baarem Geld oder mittels Bürgschaft geeigneter Per bildungsvereins zu gehen, von dem auch die Männer nicht auss gefchloffen sein sollten. Nach ungemein reger Debatte wurde mit fonen zu bewirken ist. allen gegen drei Stimmen folgende Resolution angenommen: ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Die Boltsversammlung erflärt sich mit Begeisterung für neuen Modus für die Stadtverordnetenwahlen das Eindringen London, 19. Oktober. Dem Reuter'schen Bureau" wird die von der Frauenkommission beschlossene Gründung eines aus der Sozialdemokraten in die städtische Verwaltung zu verhindern, aus Hiroshima vom gestrigen Tage gemeldet: Die Regierung Frauen und Männern bestehenden Volksbildungsvereins und fordert stößt selbst bei den Konservativen auf Bedenken. Der" Post" unterbreitete dem Landtage drei Vorlagen. Die erste betrifft die die Frauenkommission auf, sofort mit den nothwendigen Maß wird aus Leipzig geschrieben:„ Man glaubt, daß der Mittelstand Einrichtung eines besonderen Rechnungswesens für außerordentliche nahmen so energisch als möglich vorzugehen." mundtodt gemacht und der Sozialdemokratie nur ein Dienst er- Kriegsauslagen; durch die zweite Vorlage wird die Regierung # Der gute Wille des Leipziger Magistrats, durch einen Depeschen: Nachdem alsdann noch die Versammlung beschlossen hatte, wiesen werde, was allerdings die Sozialdemokraten felbit nicht ermächtigt, zur Bestreitung der Kriegskosten eine Anleihe sich mit dem in der letzten Konkordia- Versammlung eingebrachten anzunehmen scheinen. Ferner nimmt man an, daß sich des aufzunehmen, dieselbe soll jedoch den Betrag von hundert Antrage, der nächstjährige Parteitag der deutschen Sozialdemo- mittelstandes allmälig eine Verbitterung bemächtige, die gefähr- Millionen Yen nicht übersteigen; die dritte Vorlage stellt ein tratie möge in Breslau abgehalten werden, voll und ganz einlicher sein könne, als wenn ein paar sozialdemokratische Stadt- außerordentliches Kriegsbudget auf, in welchem die Ausgaben verstanden zu erklären, sprach Genosse Dittfeld noch den Wunsch verordnete mehr gewählt würden. Man veranlasse, so auf 150 Millionen veranschlagt sind; ein Theil dieses Betrages aus, es möge darauf hingewirkt werden, daß die sozialdemo heißt es, Nichtsozialdemokraten nur dazu, sozialdemo- ist durch Ueberschüsse zu decken, der Rest durch die Anleihe. fratischen Parteitage eine flarere und noch günstigere Stellung fratisch zu wählen und führe eine dauernde Ber: Die Präsidenten des Landtages brachten als Antwort auf die als der Kölner Parteitag zu der Gewerkschaftsfrage einnehmen. segung der Bürgerschaft herbei. Von verschiedenen Seiten werden Thronrede eine Adresse ein, in welcher dem Mikado für die -Alsdann wurde die überaus befriedigend verlaufene Versamm: Vorschläge zu praktischerer Aenderung gemacht, von denen noch Uebernahme der Kriegsleitung gedankt und hervorgehoben lung unter donnerndem Hoch auf die internationale völfer nicht gefagt werden kann, in wie weit sie der Rath berück wird, daß die von den Japanern errungenen Siege befreiende Sozialdemokratie geschlossen. fichtigen wird." Der gute Wille" scheint demnach bei dem natürliche Ergebnisse feien. Die Adresse schließt: Ev. Majestät Leipziger Magistrate stärker zu sein, als die politische Einsicht, betrachtet China mit Recht als einen Feind der Zivilisation; was fächsischen Behörden bei der Bekämpfung der Sozialdemo- wir wollen dem kaiserlichen Wunsche, die barbarische Hartnäckigfratie bekanntlich nicht selten passirt. feit Chinas zu brechen, willfahren. Im 4. hannoverschen Wahlkreis wurden am 14. b. M. zwei Versammlungen abgehalten, und zwar in Osnabrück mit der Tagesordnung: Die Bedeutung unserer Parteitage" in Bramsche mit der Tagesordnung:" Zum Kampfe gegen die Umfturzparteien; welches sind die Umfturzparteien?" * Polizeiliches, Gerichtliches 2c. " New- York, 19. Oktober. Eine Depesche aus Caracas be richtet, der stellvertretende Präsident von Benezuela, Feliciano In beiden Versammlungen referirte Genosse Schrader. 3u 100 Mart Geldstrafe wurde Genosse Kaden Alvarez, ist gestorben. Bramsche. Dresden als Verleger der Sächs. Arbeiter Zeitung" verurtheilt, ( Depeschen- Bureau Herold.) Am 13. d. M. fand in Holzminden eine Bolts- Ber- weil er gegen den§ 7, 2 des Preßgesezes verstoßen haben sollte. Wien, 19. Oftober. Nach offizieller Bekanntmachung wurden fammlung statt, in der Genosse Calwer- Braunschweig mehrere Nummern der genannten Zeitung waren von zwei bei den gestrigen Straßentumulten zwei Sicherheitsbeamte durch über die Entwicklung der Sozialdemokratie referirte. In der Redakteuren verantwortlich gezeichnet worden, dergestalt, daß der Messerstiche, vier durch Steinwürfe verletzt. Diskussion sprach auch ein Gegner, Redakteur Zenker, den zu eine als für den Boykotttheil sich verantwortlich kenn Brüffel, 19. Oktober. Die katholische Presse fährt im Verein widerlegen dem Referenten nicht schwer fiel. Als Vertrauens zeichnete. Das Gericht stellte sich auf den Standpunkt, daß auf mit den altliberalen Blättern fort, den liberalen Blättern vorzumann an stelle des von hier verzogenen früheren Vertrauens- folche Art nicht erkenntlich sei, wer für den einzelnen Theil verhalten, daß eine Diktatur der Arbeiterklasse nur zur völligen mannes Eugen Jacob, wurde Genosse W. Müller, Unterebach antwortlich sei und darum wurde obiges Urtheil als„ angemessen" straße 6, gewählt. Am darauffolgenden Sonntag beabsichtigte erachtet. Genoffe Calwer in Negenborn und Stadtoldendorf zu referiren; Aufgelöst wurde eine Tabatarbeiter Versammlung, des Regenwetters wegen konnten jedoch die im Freien an- als man beschloß, in eine Pause von 15 Minuten einzutreten. beraumten Versammlungen nicht abgehalten werden. In Bessungen bei Darmstadt tagte am Sonntag, den 14. d. M., eine von etwa 300 Personen besuchte Versammlung. Gen. Rüdt Heidelberg hielt unter großem Beifall der Anwesenden das Referat. Soziale Leberlicht. Anarchie und ihren schrecklichen Verbrechen führen könne. Die Nachbarreiche würden dann gezwungen sein, die Ordnung in Belgien wieder herzustellen. Man müsse von allen Uebeln das tleinere wählen; deshalb müßten die Stichwahlen zu gunsten der Ronservativen ausfallen. Für die Provinzialwahlen gelte dies aber nicht, da diese Mandate nur ein Jahr dauern, Brüsseler sozialistische Arbeiterpartei wird heute bezüglich der Stichwahl endgiltig Beschluß faffen. Die London, 19. Oktober. ,, Daily Chronicle" meldet aus Wien: Zuverlässigen Nachrichten aus Petersburg zufolge ist der Zustand des Baren hoffnungslos. Das Ende ist täglich zu er warten. Die Aerzte suchen die Kaiferin darauf vorzubereiten. London. 19. Oktober. Wie aus Pefing gemeldet wird, ist in Futschen ein blutiger Aufstand ausgebrochen. Es kam bereits mehrfach zu großen Straßenfämpfen. Artikel, welcher den bei den europäischen Mächten vorgelegten London, 19. Oktober.„ Daily News" publizirt einen längeren Vorschlag, in Ostasien zu interveniren, bespricht und mit der Bemerkung schließt, daß die englische Regierung, trog Den Holzbild: dem Japan noch nicht geantwortet habe dennoch hoffe, Der Ausschuß der deutschen Berufsgenossenschaften tagt seit Donnerstag hier in Berlin; anwesend sind etwa 20 Dele Eine besonders rührige Thätigkeit haben, wie aus einem girte, welche 13 Beruisgenossenschaften vertreten. Den bisherigen Bericht der Mannheimer Boltsnimme" hervorgeht, die Partei- Berlauf der Verhandlungen zufolge scheint es sicher, daß der genossen von Ludwigshafen im legvergangenen Jahre ent- Ausschuß alle wesentlichen Punkte( wie Aenderung der Schieds faltet. Aus dem Bericht geht hervor, daß die Mitgliederzahl des gerichte, Beseitigung des Reichs Versicherungsamts als Returs " Sozialdemokratischen Vereins", die am 1. Oftober 1893 erst instanz) des reichsamtlichen Entwurfs ablehnen wird. 170 betrug, im Laufe des Jahres sich steigerte bis auf 588. Der Die Einführung eines Arbeitsamts für Linden soll Vorstand hielt 30 Sigungen ab und arrangirte 18 größere Ber- seitens des dortigen Magistrats geplant fein. sammlungen, in denen Vorträge gehalten wurden von Grillenberger, Dreesbach, Dr. Wille u. A. In der nächsten Zukunft wird sich der Verein mit der Agitation für die Stadtrathswahlen befaffen. Auch des Berliner Bierkrieges wurde seitens einiger Redner in jener Versammlung gedacht und soll, wenn der Boykott noch länger bestehen bleibt und ein Ruf zur Unterstützung an die Parteigenoffen im Lande ergehen sollte, nach Möglichkeit das Solidaritätsgefühl auch der Ludwigshafener Genossen zum Ausdruck gebracht werden. Nun das letztere zu thun, haben die Braven jezt Gelegenheit. Den Achtstundentag hat die Amerikanische Schuhwaaren Reparaturwerkstatt in Hamburg eingeführt. bauern bei Andres in Breslau ist die Forderung der neuntündigen Arbeitszeit unter Beibehaltung des bisherigen Verdienstes bewilligt worden. 11 daß die gestellten Bedingungen von Japan und China afzeptirt werden. Ferner glaube England, die europäischen Mächte würden gleichzeitig ihren Einfluß auf diplomatischem Abgeblikt. Ein Bürger der Stadt Limmer i. H. war aus Wege bei den beiden friegführenden Reichen geltend machen. der evangelischen Kirche ausgetreten und die darüber erbosten London, 19. Oktober. Giner Times"-Meldung aus ShangReaktionäre im Schul- und Gemeindevorstande strichen deshalb hai zufolge wird die chinesische Regierung eine innere Anleihe den Namen des Betreffenden aus der Wählerliste der Schul: im Betrage von 20 Millionen zu 7 pCt. aufnehmen. Die gemeinde. Auf die dieserhalb erhobene Beschwerde ist nun folgen: Summe soll für Befestigungebauten in Wei Hei- Wei und zur Einen Protest gegen die polizeilichen Maßnahmen des der Entscheid getroffen: Konzentrirung großer Truppenmassen in derselben Proving ver Herrn Bürgermeisters von Schuh wollten die Nürnberger Linden, den 8. Oftober 1894. In der Angelegenheit, be- wendet werden. Parteigenossen aussprechen, indem fie eine Frau als Telegirtin treffend die Beschwerde des Wäschereibesizers E. Sch. zu Limmer London, 19. Oktober. Die Times" berichten aus San nach Frankfurt wählten. Genosse Grillenberger wegen Nichtaufnahme in die Wählerliste der Schulgemeinde Jago, daß die chilenische Regierung beschlossen habe, das Anmachte zwar darauf aufmerksam, daß die Thatsache, daß die Ge- Limmer, gereicht Ihnen zum Bescheide, daß der Herr Minister gebot China's, sechs chilenische Kriegsschiffe anfaufen zu wollen, wählte die Raffirerin des Arbeiterinnen- Bildungsvereins fei, dem der geistlichen Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten sich abzulehnen. 0 Berantwortlicher Redakteur: J. Dierl( Emil Noland) in Berlin. Drud und Berlag von Maz Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Hierzu drei Beilagen. 1. Beilage zum ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. r. 245. Sonnabend, den 20. Oktober 1894. 11. Jahrg. Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt kein boykottirtes Bier! Tokales: Die Boykottkommission. Zur Lokalliste. Riebach, Greifswalderstr. 207, ist aus der Liste zu streichen, da er den Kontrolleuren fortgesetzt die Kontrolle verweigert. " 〃 die fernend, in ein wüftes Durcheinander ausartete. Dies anzu-| zu Neu- Rahnsdorf, und die Unfallverletzten der Sektion 4 werden bahnen, war vielmehr erst dem folgenden Redner aus der dortselbst bald ihr Heim aufschlagen müssen, wenn nicht bereits Alle Zusendungen, den Boykott betreffend, find fortan an fegung der Debatte mit Absicht herbeigeführt habe, werden ihm sich. Der Werth dieser gymnastischen Heilanstalten" ist höchſt Fraktion der Linken beschieden. Daß er eine derartige Fort- etwelche sich dort befinden. Ein solches Verfahren spricht für Paul Singer, Lindenstr. 44, zu adreffiren. auch die Sozialdemokraten nicht andichten; daß er nicht ver- problematisch. Von einer Besserung des Gesundheitszustandes standen hat, sie zu verhindern, muß ihm dagegen auch von seinen der Pfleglinge" durch die in diesen Heilanstalten ihnen zu theil mit den manchesterlichen Argumenten von der Freiheit des nißmäßig felten Freunden zum Vorwurf gemacht werden. Der Redner fonnte gewordene gymnastische Behandlung kann nur verhält Arbeitsvertrages" und anderen Einwänden aus dem Arsenal über eine Rede sein. Viele tlagen gar Verschlimmerung ihres Zustandes, bei den der Manchesterschule operiren, so viel er wollte: in dem Augen- wenigften ist eine thatsächliche Besserung bisher eingetreten. Unter den Argumenten, welche von arbeiterfeindlicher blicke aber, da er den Antragstellern für die Einbringung ihres Trotzdem haben aber diese" Heilanstalten" nach berufsgenossenSeite zu gunsten der Brauereien im Boykottkampf angeführt Antrages Motive unterschob, die mit der Frage der Verfürzung ichaftlicher Auffassung die größten Erfolge aufzuweisen. In werden, gehört auch dasjenige, daß die Brauereien den Kampf der Arbeitszeit sachlich nicht das Mindeste zu thun haben, mußte Nieder- Schönhausen wenigstens, und dies läßt einen Rückschluß infolge der äußerst billigen Materialienpreise schon aushalten er die Gegner aufs äußerste reizen; und seine Provokation mußte auf die allgemeine Praxis zu, ist bei Entlassung der Verletzten könnten. Die Hopfenpreise sind, wie die Freunde der Brauereien doppelt aufreizend wirken, weil ihm geschäftsordnungsmäßig stets eine Besserung" durch Steigerung der Erwerbsfähigkeit argumentiren, um 50 pCt., und die Preise für Gerste um 10 bis ein gegnerischer Redner nicht mehr entgegentreten durfte. Wenn von 10 bis 50 pct. fonstatirt worden, natürlich von Organen 15 pet. gefallen. Dies Argument ist in zweifacher Hinsicht interessant. man dem Gegner in einer parlamentarischen Körperschaft andere der Berufsgenossenschaft! Selbstverständlich wurden entsprechend Zunächſt beleuchtet es den Werth der Phraje von den als diejenigen Motive unterstellt, die er selbst als ausschlag- diesen Feststellungen" auch die Renten d. h. die Unfallrenten übermäßigen und unverschämten Forderungen, welche die Brauerei gebend anführt, so darf man sich nicht wundern, wenn der Unglücklichen gekürzt. Und darin liegt der eigentliche Arbeiter erhoben haben sollen; wie gering mag die Erhöhung des dem also Angegriffenen die Galle überläuft. Der Redner von Werth, den diese Heimstätten für Verletzte" für die BerufsLohnkonto gewesen sein, welche die Brauereien unter normalen der Fraktion der Linken, der gestern den mit dem vorliegenden genossenschaften haben. Daher auch der bezeichnende Name: Verhältnissen jetzt zu tragen gehabt hätten, gegenüber dem relativ Antrage in gar keiner Beziehung stehenden Bierboyfott in die Rentenquetschen! außerordentlich bedeutenden Gewinn, den sie aus der Verbilligung Debatte schleifte, hat sich seinerzeit sehr entrüstet darüber gezeigt, der Materialienpreise ziehen? als man den Freunden der Schloßplay- Verbreiterung in der Als Ueberschuß eines Festes, das die Kolonie KleinDann aber bringt dies von arbeiterfeindlicher Seite ins Feld Stadtverordneten- Wersammlung den Vorwurf machte, daß sie Kleckersdorf vor kurzem abgehalten hat, find zum Besten der geführte Argument einen neuen Beleg für die immense Wirkung des ihr Verhalten durch den Anblick nach oben" bestimmen ließen. ausgesperrten Brauerei- Arbeiter bei der unterzeichneten Kommission Boykotts. Soweit bis jetzt die Rechnungsabschlüsse der Brauereien Er mußte also wissen, wie empfindlich es berührt, wenn man hundert Mark abgeliefert worden. Die Kommission der Brauer veröffentlicht sind, ist von Schultheiß bis zur fleinsten, auf dem Unterstellungen macht, die seitlich vom Wege der fachlichen Aus- und Brauerei- Hilfsarbeiter. legten Loche pfeifenden Ringbrauerei herab, noch keine einzige sprache liegen. Oder gilt in der Berliner Stadtverordneten- Ver- Merkwürdige Dinge werden bezüglich eines Mitgliedes Brauerei gewesen, die nicht einen zum Theil ganz erheblichen fammlung nicht der Eat: was du nicht willst, daß man dir thu', der Armen- Kommission gemeldet. Es handelt sich um Ausfall an Dividende zu melden gehabt hätte- troh des ge- das füg' auch feinem Andern zu? den Dr. phil. Hans Ackermann aus dem Südosten Berlins, waltigen Preissturzes der Rohprodukte. Obwohl die Einkaufs- Nach diesen scharfen Abfertigungen von bürgerlicher Seite der mit Hilfe eines Vermittlers St. junge Leute suchte, die die preise sich bis zu 50 pCt. vermindert haben, obgleich weiter wird man den moralischen Werth einer Rechtfertigung begreifen, Berhältnisse unterstützungsuchender Personen feststellen, bezw. nach den Fanfaren in der bürgerlichen Presse alle staats- welche die Bossische Zeitung" am Freitag Morgen in die bewilligten Armengelder auszahlen sollten, Dr. phil.". erhaltenden Elemente sich zum Schuß der bedrohten" Brauercien aller Gile dem Herrn Sachs II und der freisinnigen Gevatter- wies nun eine größere Anzahl junger Leute als nicht zufammengethan haben, obgleich endlich alle möglichen Kniffe fchaft zu theil werden ließ. Das offiziöse Organ des liberalen geeignet zurück, da fie feine Sicherheit hinterlegen angewendet worden sind, um die gewaltigen Folgen des Boykotts Hausbesizerthums prahlt mit einer Forsche, die lebhaft an den konnten. Da aber die Betreffenden dem Vermittler die in den Rechnungsabschlüssen zu verdecken, mußte doch bislang bekannten Gaunerausruf: Haltet den Dieb!" erinnert, damit Gebühr von je 3 M. entrichten mußten, so erfolgten Beschwerden, noch eine jede Brauerei vor aller Welt zahlenmäßig verkünden, herum, daß Herr Sachs II den Sozialdemokraten scharf auf deren Prüfung bezüglich des Herrn Doktors Thatsachen ergaben, daß der Boykott ganz gewaltig gewirkt hat. den Leib gerückt sei. Wofür ihm denn auch von unserer die zur Entziehung des Amtes führten. Einem von A. wirklich Und der Boykott wird weiter wirken. Die 33 verfehmten Brauer, Seite, wie von seinen eigenen Parteigenossen, die gebührenden angestellten jungen Manne ist es gelungen, sein als Unterlage die zum Theil jahrelang gewissenhaft und makellos ihre Arbeits- Ohrfeigen applizirt wurden. gegebenes Sparkassenbuch zu retten, nachdem er von seinem pflicht gethan haben, und die jetzt eine brutale UnternehmerRachsucht als Opfer auf der Strecke liegen lassen will, diese Dreiunddreißig werden die Arbeiterschaft zu flammendem Eifer anspornen, auf daß sie den hohlen und proßenhaften Uebermuth des Brauerei- Unternehmerthums zu schanden mache. | Sigung des Magistrats- Kollegiums wurden für die drei be- daß A. die auf das Sparkassenbuch eingezahlte Summe, die einem Aus der Magistratsfihung am Freitag. In der heutigen Prinzipal kein Gehalt hatte erlangen können. Ob die Angaben, stehenden städtischen Krankenhäuser am Friedrichs- gewissen 2. aus der Großen Frankfurterstraße gehört, zu erheben hain, in Moabit und am Urban die dirigirenden und stellen lassen; ebensowenig das Gerücht, daß A. im Hinblick auf versucht hatte, auf Wahrheit beruhen, hat sich noch nicht festOberärzte gewählt. Zu dirigirenden Aerzten ernannte das Kollegium die Herren Dr. Goldscheider, Dr. Stadelmann und sein Vorleben zur Uebernahme eines öffentlichen Amtes nicht Dr. Krönig und zu Oberärzten für die chirurgische Abtheilung geeignet sei. So viel steht aber fest, daß ein Verfahren gegen der genannten drei Krankenhäuser die Herren Dr. Neumann, ihn schwebt. Dr. Hermes und Dr. Brentano. Der Einführung von tuberkulösem Fleisch wenden die " # Unsere Hauswirthe. Die Fälle mehren sich, wo Staatsstüßen in ihrer Eigenschaft als Hausbesitzer mit fühner Hand in den gegenwärtigen Boykottkampf eingreifen. So wurde uns heute von dem Schneidemühlen- Besitzer Steinert, Görliger Ufer Nr. 21-23, gemeldet, daß er dem Budifer Eckert aus der Bom Ausschuß des Gewerbegerichts und auch von zweiter Behörden jetzt eine ganz besondere Aufmerksamkeit zu. Es ist Wienerstraße, der seit langem die Arbeiter einer Holzleistenfabrik Seite ist bekanntlich beim Magistrat die Errichtung eines nämlich ermittelt worden, daß in lezter Beit vielfach tuberkulöses auf dem Ecke der Reichenbergerstraße befindlichen Grundstück mit städtischen Arbeitsnachweises in Anregung gebracht Fleisch zur Wurstfabrikation auf Umivegen und meist unter ringfreiem Bier versorgte, furzerhand das Betreten feines" worden; das Magistrats Kollegium, welches sich in seiner falscher Deklaration eingeführt wird. Gewöhnlich ist das von Grundstücks verboten habe! Hoffentlich kehren sowohl der Wirth gestrigen Sitzung mit dieser Frage beschäftigte, hat diesen Antrag Knochen befreite Fleisch in Kisten oder Fässern verpackt und wie die betreffenden Arbeiter sich nicht an solchen Utas, den der abgelehnt. Der Magistrat will indessen sich mit dem wandert dann unter irgend einer harmlosen Flagge in die Hände Herr Steinert, in dessen Hause sich eine Ringbierfneipe befindet, Central Verein für Arbeitsnachweis" in Verbindung der Besteller. Namentlich bei sogenannten Hausflur- Geschäften eigenmächtig erlassen hat. Wenn man aber von derartigen Ber- setzen, um demselben seine Bereitwilligkeit zur finanziellen sind sorgfältige Nachforschungen angestellt worden, und es ist in boten" erfährt, so begreift man auch, daß es Hausbesitzer in Unterstüßung des Unternehmens zuzusichern. Hierbei will den legten sechs Wochen gelungen, solche Schiebungen von Berlin giebt, die zwar Gegner des Bierboykotts sind, aber den auch der Magistrat dem Verein den dringenden tuberkulösem Fleische in zwölf Fällen. nachzuweisen. Selbst Mietherboykott im schwarzen Buch" mit Lust und Eifer betreiben, Wunsch zum Ausdruck bringen, er möge dem Unter verständlich ist stets Anzeige erstattet worden, und so wird sich ohne sich große moralische Vorwürfe zu machen. nehmen nach Möglichkeit Förderung angedeihen lassen. Alsdann das Kriminalgericht noch wiederholt mit derartigen NahrungsDas auffällige Gebahren des Herrn Sachs II in der hat das Kollegium in dieser Angelegenheit noch beschlossen, bei mittel- Bergehen zu beschäftigen haben. Stadtverordnetenfizung vom Donnerstag geht selbst einem so die im laufenden Etatsjahr dem Verein bewilligte Summe von der Stadtverordneten- Versammlung den Antrag zu stellen, daß wider den Strich. Es mag zugegeben werden," so schreibt das städtischen Verwaltungen angewiesen werden, bei eintretendem beffen Zahlung sie seit länger als einem Monat rechtsfräftig arbeiterfeindlichen Blatte, wie der" National- 3eitung" 3000 m. auf 5000 m. erhöht werde. Schließlich sollen die vom 14. d. M. von uns beschriebenen Fall nun endlich dem Organ der Großbourgeoisie, daß bei der Berathung dieses An- städtischen Verwaltungen angewiesen werden, bei eintretendem Arbeiter den viele Monate hindurch vorenthaltenen Lohn, zu Organ der Großbourgeoisie, daß bei der Berathung dieses An- verurtheilt war, gezahlt Berzeihung nicht gezahlt, fondern trages auf Tagesordnung, wenngleich formell forreft, doch that- Bedürfniß von Arbeitskräften sich dieserhalb zunächst an den dessen Zahlung sie seit länger als einem Monat rechtskräftig sächlich nicht angemessen verfahren war. Die Vorschrift, daß be- entralverein für Arbeitsnachweis zu wenden. Daß dieser Be- den Arbeiter aufgefordert, die Summe, zu der der Fistus vertreffs eines Antrags auf Uebergang zur einfachen Tagesordnung ein Ichluß den vollberechtigten Wünschen der Arbeiter nicht ent urtheilt ist, in ihrer Kaffe, also während der Arbeits. Redner für und einer gegen denselben das Wort erhalten soll, hat spricht, bedarf keiner Darlegung, da wir wiederholt die dringüberall die Bedeutung, daß ein Gegner und ein Vertheidiger des- liche Nothwendigkeit der Errichtung eines städtischen Arbeits- it, abzuholen. Durch Vorenthaltung des Lohnes hat Fiskus nachweises an dieser Stelle dargelegt haben. In der Stadt: übrigens die Zinsen von 19 M. 57 Bf. gefpart- ein netter Worte kommen soll. Wenn nun gestern dabei lediglich zwei jenigen Antrags, über welchen Tagesordnung verlangt wird, zu verordneten: Bersammlung wird die Angelegenheit wohl in einigen Schuldner der preußische Fistus, Station von Thielen! Widersacher des Antrags der Sozialdemokraten das Wort Wochen zur Sprache kommen. Ein zweites Urania- Theater zu errichten, hat, entgegen erhielten, von denen der Gegner des Antrags auf einfache Tages- Rentenquetschen werden bezeichnend die seitens vieler Be- den Meldungen in einer Anzahl von Beitungen, die legte ordnung diesen nur deshalb bekämpfte, weil er ein anderes ge- rufsgenossenschaften errichteten Heimstätten für Verletzte" ge- lediglich, getreu ihren Bestrebungen, es für zweckmäßig erachtet, Generalversammlung nicht beschlossen. Sie hat vielmehr schäftliches Verfahren wünschte, so mochten die Sozialdemokraten nannt. In diesen Anstalten sind Maschinen und Apparate auf ein zweites Urania- Theater, in der Mitte der Stadt, zu errichten fich für beeinträchtigt halten tönnen." gestellt, an denen die zur Nachbehandlung aufgenommenen, durch und den Vorstand beauftragt, die erforderlichen Unterhandlungen Auch das Berliner Zageblatt" appligirt dem Ünfall verletzten Personen die sogenannte schwedische Heil- weiterzuführen. Die bisherigen Verhandlungen, die sich auf ein Biedermann eine Ohrfeige: gymnastik" üben müssen. Durch diese„ Nachkur" sollen die " " Die Eisenbahndirektion Berlin hat in dem in der Nummer Je unerquicklicher der Ton war, der gestern in der Stadt- brochenen Knochen elastischer, die Unfallverletzten„ erwerbsfähiger" Haus in der Taubenstraße( in der Nähe der Friedrichstraße) verordneten Versammlung herrschte, und je nothwendiger es er- gemacht werden. Auch der Vorstand der Fuhrwerks- Berufs- beziehen, werden leider wahrscheinlich daran scheitern, daß der scheint, einer Wiederholung solcher Szenen vorzubeugen, genossenschaft hatte sich eine derartige„ Heimstätte für Verlegte" enorme Miethspreis von 50 000 m. jährlich gefordert wird, und um so mehr ist es erforderlich, die Vorgänge mit der größten zugelegt und zwar in Nieder- Schönhausen in der dem Genossen- daß wenig Aussicht vorhanden ist, vom Staat, von der GeObjektivität zu beurtheilen. Wer sich begnügt, über das Ver- schaftsvorsitzenden Scharfenberg gehörigen Villa. Dieser Heim- meinde oder von Privaten die zur Installirung des Theaters halten der Sozialdemokraten im rothen Hause" Ach und Web ſtätte haben wir s. 3. einen besonderen Artikel gewidmet. Die erforderlichen 300-400.000 m. zu erhalten. " zu schreien, leistet der Sache feinen Dienst. Es ist bedauerlich, Wahl dieses Grundstücks bildete infolge besonderer Nebenumstände Dem Vernehmen nach werden im Reichsgesundheitsamte aber es muß offen ausgesprochen werden, daß die Majorität den ständigen Zankapfel zwischen Genossenschaftsmitgliedern und eingehende Untersuchungen über die Uebertragungsfähigkeit an= gegenüber den Angriffen der Sozialdemokraten keineswegs die Vorstand. Troydem die Anstalt schließlich in den Besitz des Herrn st e cfender Krankheiten durch Leichen und Kadaver würdige Ruhe beobachtet hat, die zu wünschen gewesen wäre, ja Dr. Bartikowsky überging, bildete die Heimstätte für Verlegte" angestellt. es muß fogar zugestanden werden, daß den ersten Anlaß zu dem in Nieder- Schönhausen nach wie vor das Schmerzenskind der Etandal nicht ein Mitglied der Arbeiterpartei, sondern der Berufsgenossenschaft. Nach dem eigenen Bericht der„ Renten über einen Herrn berichtet, der dieser Tage in Bad Nauheim Anekdoten von fast polizeiwidriger Rührseligkeit werden Stadtverordnete Sachs II. gegeben hat. festsegungs- Kommission" der" Fuhrwerts Berufsgenossenschaft" Recht scharf skizzirt die Bolts Zeitung" das Ver- war die Scharfenberg'sche Billa früher sowohl, als auch jetzt noch ber ein so tüchtiger Beamter gewesen sein soll, daß er außer der gestorben ist. Es ist dies der Berliner Polizeihauptmann Gaul, halten des freisinnigen Mehrheitsklüngels in folgender Dar- mit Schwamm vollständig behaftet und daher als Wohnstätte er ein so tüchtiger Beamter gewesen sein soll, daß er außer der legung: und besonders als Aufenthaltsort für Kranke durchaus untang das Kommissariat für das öffentliche Fuhrwesen inne. Ihn Reihe zum Hauptmann befördert worden ist. Er hatte zuletzt " Zur Debatte stand die Einführung des Achtstundentages lich, ja ungefund. Die„ Rentenfestsegungs- Kommission" brachte sollen die Droschkentutscher, wie der Polizeimoniteur berichtet, für die von der Stadt Berlin Beschäftigten. Daß viele Leute, es dahin, daß der Bank und Streit ein Ende erreichte, besonders gern gesehen haben; er sei so milde gewesen, daß die sich auf ihre Arbeiterfreundlichkeit sonst mächtig viel zu gute indem von der Berufsgenossenschaft die Heimstätte für Ver- er nur mit schwerem Herzen Strafen verhängt habe. Be thun, höchst nervös werden, wenn sie nur von einer behördlich letzte" in Nieder Schönhausen nicht mehr benutzt wurde. er nur mit schwerem Herzen Strafen verhängt habe. Beangeordneten Verkürzung der Arbeitszeit hören, ist bekannt; Aber die für die Berufsgenossenschaft so nüzliche Anstalt gänzlich fondukteur hatte er während einer Fahrt in Zivilfleidung eine sonders rührend klingt folgende Geschichte: Einem Pferdebahnauch haben frühere Diskussionen in der Stadtverordneten aufzuheben, lag durchaus nicht in der Absicht der„ RentenBersammlung über den Achtstundentag bereits bewiesen, daß festsetzungs- Kommission." Sie suchte vielmehr nach einem neuen Zurechtweisung wegen seines Verhaltens gegenüber dem Publikum es dabei eher gereist, als fachlich- ruhig zugeht. Nichtsdestoweniger Asyl und hat ein solches auch bereits gefunden, nämlich in Gaul ließ ihn am nächsten Tage vorladen und verwarnte ihn ertheilt. Der Kondukteur wurde sehr ausfallend. Hauptmann nahm die gestrige Debatte zunächst einen durchaus normalen Rahusdorf, woselbst die Holz- Berufsgenossenschaft" ihre Heim- mit dem Hinweis, daß er auf eine Anzeige hin von der GeBerlauf. Der sozialdemokratische Redner begründete den Antrag stätte" hat. Diese Anstalt bietet noch Raum für andere und so sellschaft entlassen worden und mit seiner Familie brotlos ge mit den aus der Rüsttammer einer fortgeschrittenen Sozialpolitik hat sich die Fuhrerts- Berufsgenossenschaft dortselbst eingemiethet. sellschaft entlassen worden und mit seiner Familie brotlos ge entnommenen Argumenten, die man guiheißen oder mißbilligen Die Unfallverlegten der Sektion Berlin sowohl als auch anderer Zu dieser bis zu Zähren rührenden Anekdote paßt aller' " worden wäre. fann je nachdem, die aber unter allen Umständen Sektionen werden fernerhin in der„ Heimstätte für Verletzte" in dings ziemlich schlecht die Meldung, daß Herr Gaul in der Lanach geartet waren, eine lediglich fachliche, auf dem Boden Rahnsdorf untergebracht werden. Der Bericht, der letthin im der sozialpolitischen Erörterung bleibende Diskussion hervor Berliner Arbeiter- Vertreterverein" über die" Heilanstalt der Bezirkshauptmannschaft in der Chauffeestraße nicht verblieb, zurufen. Auf diesem Boden bemühte sich denn auch, was" Norddeutschen Holz- Berufsgenossenschaft" zu Neu- Rahnsdorf weil er eine sehr strenge Dienstleistung führte, die im schroffsten formelle Anerkennung verdient, der erste Bedner aus der Fraktion gegeben wurde, hat nun zur Genüge dargelegt, wie es Gegensatz zu der Nachficht seines Vorgängers Hoppe stand. der Linken zu bleiben. Was er vorbrachte, kann gleichfalls, je mit dem Werthe auch dieser Anstalt bestellt ist. Trotzdem Höchst ungeniert ist am gestrigen Nachmittag in der verrachdem, gutgeheißen oder gemißbilligt werden, jedenfalls gab bläst auch die Rentenfestsetzungs Kommission der Fuhrwerts- Be- fehrsreichen Münzstraße ein Diebstahl ausgeführt worden. dieser Redner feinen Anlaß dazu, daß die Debatte, sich vom rufsgenossenschaft mit hinein in die allgemeine Reklametrompete zwischen 3 und 4 Uhr Donnerstag Rachmittag traten mehrere Boden der erlaubten parlamentarischen Auseinandersehung ent- für die Seilanstalt der Norddeutschen Holz Berufsgenossenschaft Männer an den neben dem Eingang zu dem Löwenberg'schen = g Diebe in der Dunkelheit. Stock und Schirmgeschäft angebrachten Schaufaften, einer der verurtheilt. Der Staatsanwalt hatte drei Monate bean- I der Mitgliederversammlung endgiltige Aufnahme gewäget wird. Fremden öffnete mittels Nachschlüssel das Schloß des Kastens und tragt. Wegen ungebührlichen Benehmens vor Gericht wurde Hierauf wurde zur Neuwahl des Vorstandes geschritten, die eignete sich den gesammten Inhalt desselben, zumeist werthvollere außerdem die im Zuhörerraum anwesende Ehefrau des Ange folgendes Resultat ergab: Peters erfter, Lütge zweiter Vorfizender; Pezold erster, Hollerbaum zweiter Schriftführer; KellerSchirme, an. Ohne Gile zu verrathen, entfernten sich die Ein- tlagten zu drei Tagen Haft verurtheilt. mann Kassirer. brecher und es gelang ihnen in dem Menschengewühl zu enttommen. Am Morgen deffelben Tages gegen 1/25 Uhr früh mädchens! Die ganze Rückständigkeit der heute noch giltigen 14. Oftober ihre regelmäßige Mitgliederversammlung ab. Genosse Straffreie Büchtigung" eines 50jährigen DienstDie Freie Vereinigung der Bauarbeiter hielt am haben wahrscheinlich dieselben Schaukastenmarder versucht, den Aushängekasten der Briefmarken- Handlung von Löwenberg in der Gesinde- Ordnung von 1810 trat in einer Verhandlung zu Tage, 14. Oktober ihre regelmäßige Mitgliederversammlung ab. Genosse die gestern vor dem Schöffengericht ausgetragen wurde. Gegen Braunschweig referirte in einem sehr beifällig aufgenommenen Neuen Schönhauserstraße zu erbrechen. Dabei wurden sie jedoch den Assistenten Gäb el hatte sich eine Beschwerde seines 50jährigen Vortrag über das Thema:„ Ein Blick aus der Vergangenheit in vom Nachtwächter überrascht und wiewohl verfolgt entkamen die Dienstmädchens gerichtet. Das Dienstmädchen hatte den Anordnungen die Zukunft." An der Diskussion betheiligten sich die Kollegen ihrer jungen Madame" gegenüber ihr höheres Alter und ihre Wernau und Heinemann. Die Abrechnung vom 3. Quarial, Die Madame die hierauf zur Verlesung gelangte, ergab eine Einnahme von Zur Wuchereraffäre. Nachdem die über den größten größeren Lebenserfahrungen in Feld geführt. Mucherer Berlins, Heinrich Pariser, verhängte Untersuchungshaft nahm feine Belehrung an; im Gegentheil tam es wiederbolt zu 102,10 M., Bestand vom 2. Quartal 129,05 M., Ausgabe ( u. R. II 450. 94) bisher nicht vollstreckt werden fonnte, weil lebhaften Auseinandersetzungen und als Herr G., der Klagen 52,55 M., bleibt ein Bestand von 178,60 M. Die nächste VerPariser sich seit dem 6. d. M., dem Tage der polizeilichen Durchfeiner Gattin müde, das Mädchen eines Tages selbst zur Sammlung findet am 11. November bei Schneider, Belforterfuchung feines Geschäftslotals, verborgen hält, hat der Unter- Raison" bringen wollte, entstand eine solche Szene, daßstraße 15, statt. einen Schuhmann suchungsrichter beim Landgericht I nunmehr einen Steckbrief die Hausbewohner zusammenliefen und Der Fachverein der Firmenschilder- Branche hatte am hinter ihn erlassen. hinauf schickten, damit das Mädchen nicht todt geschlagen 14. Oftober eine Versammlung einberufen, in der Frau Rohrlack werde." Dem Beamten gegenüber behauptete das Mädchen, daß in einem recht beifällig aufgenommenen Vortrag über„ VolksDer wegen Ermordung der in der Dreyfestraße wohnhaft fie heftig geschlagen und mit Fußtritten mißhandelt worden sei aberglaube" sprach. Im Laufe der weiteren Berhandlungen gegewefenen Frau Päpfe vor etwa neun Jahren zu lebensläng und diese Behauptung wurde vor Gericht von ihr wiederholt. langte die Unfitte der Ueberstundenarbeit zur Besprechung. licher Buchthausstrafe verurtheilte Rowalsti betreibt von Sonnenburg aus, wo er feine Strafe verbüßt, die Wiederauf der Angeklagte dem Mädchen zwei Dhrfeigen gegeben ueberarbeit eine bessere Bezahlung zu erlangen. Sonnenburg aus, wo er seine Strafe verbüßt, die Wiederauf- Durch die Beweisaufnahme konnte nur nachgewiesen werden, daß Allseitig wurde gewünscht, daß die Kollegen dahin wirken, für nahme des Verfahrens. Vor einiger Zeit hat Kowalsti seinen batte. Der Gerichtshof hielt diese für eine nach§ 77 der Gefindeehemaligen Bertheidiger Rechtsanwalt Dr. Richard Wolff drin: Ordnung ftraflose geringfügige Büchtigung und sprach den gend gebeten, das Material zur Begründung eines Wieder: aufnahme- Ber'ahrens zu sammeln. Der Vertheidiger ist diesem Angeklagten frei. Ersuchen nachgekommen und es sind von ihm zahlreiche Perfonen vernommen worden, die von Kowalsti als Entlastungszeugen angegeben worden sind. Es handelt sich für Kowalsti in erster Reihe um einen Alibibeweis, den er glaubt führen zu können, der aber bei der Länge der inzwischen ver ftrichenen Zeit natürlich außerordentlich schwierig ist. Rechtsanwalt Dr. Wolff hatte sich dieser Tage nach Sonnenburg begeben und dort eine fast zweistündige Besprechung mit Kowalsti in dieser Angelegenheit. Letterer soll übrigens noch immer in eine gewaltige Erregung gerathen, sobald die Sprache auf den Mord gebracht wird. Er weist alle Vorschläge zur Einreichung eines Gnadengefuches mit Entschiedenheit zurück und beharrt bei dem Verlangen der Wiederaufnahme des Verfahrens. Für Fuhrwerke und Reiter ist bis auf weiteres die Schulstraße vor den Grundstücken Nr. 100 und 101 gesperrt. Polizeibericht. Am 18. d. Mts. Morgens wurde auf der Treppe eines Hauses in der Pantstraße ein Mann mit einer schweren Verlegung am Kopfe todt aufgefunden. Er ist anscheinend von der Treppe gestürzt. Im Humboldthafen wurde Vormittags die Leiche eines Mannes angeschwemmt. Auf dem Neubau Wilsnackerstraße 6 gerieth Nachmittags ein Kutscher beim Einfahren mit dem Bein zwischen einen Balken und das Rad feines Wagens und wurde sehr schwer verletzt. Im Laufe des Tages wurde die Feuerwehr nur einmal infolge blinden Lärms gerufen. Witterungsübersicht vom 19. Oftober 1894. Stationen. Swinemünde Hamburg Berlin Wiesbaden. Barometer stand, in mm, reduzirt auf d. Meeressp. OS Windrichtung Windstärke ( 1-1) 32123I2142 etter Regen Temperatur 7899168( nach Celfins 品 755 DND 6 . 755 NO halb bedeckt 5 • 754 GO 751 434 bedeckt bedeckt 6 7 München 753 SSW bedeckt Wien 750 N bedeckt Haparanda 763 M heiter -13 Petersburg 753 NO wolkig Cort. 756 MO Aberdeen 758 A Paris 758 N 1 wolkig heiter wolfig Gerichts- Beitung. Versammlungen. versammlung ab. Wegen des schwachen Besuches wurde von einem Referat Abstand genommen und sogleich zur Erledigung der anderen Punkte der Tagesordnung übergegangen. Die Besprechung drehte sich hier zum Theil um interne Vereinsangelegenheiten. Die Kürschner hielten am 15. Oftober eine MitgliederDer Fachverein der Musikinstrumenten Arbeiter hielt Der sozialdemokratische Wahlverein für den 6. Berliner Reichstags Wahlkreis hielt am 18. d. unter außerordentlich am 15. b. M. seine Generalversammlung ab. Nachdem von dem zahlreicher Betheiligung femme ftatutenmäßige Generalversamm Vorfizenden in Kürze erklärt war, weshalb in den legten fünf lung ab. Vor Eintritt in die Tagesordnung wurde beantragt, Wochen feine Versammlung stattfinden konnte, wird vom den Fall Scharte" in erster Linie zu verhandeln. Die Ver- Raffirer die Abrechnung vom 8. Quartal verlesen. Diese ergiebt sammlung beschloß demgemäß. Der Maurer Karl Scharte, deffen eine Einnahme von 366,20 M. und eine Ansgabe von 443,82 M. Ausschluß aus dem Vereine vom Vorstande verfügt worden war, Es ist deshalb der Bestand vom 2. Quartal auf 796,63 Mart hatte sich erlaubt, die Vorstandsmitglieder und Vereinsbeamten, berabgegangen. Die Abrechnung vom Sommerfest, welches in wie auch die Vereinsmitglieder in gröblichter Weise zu beleidigen der Neuen Welt stattfinden sollte, weift eine Ausgabe von und zu verdächtigen. Troß seines Anerbietens, in der General- 58,60 m. auf, der eine Einnahme von 1,80 m. gegenübersteht, versammlung das Beweismaterial für seine Behauptungen zu er- mithin ist ein Defizit von 56,80 m. vorhanden. Vom Sommerbringen, war Scharte anfangs nicht erschienen, erschien jedoch nachtsball war eine Ausgabe von 82 M. und eine Einahme von später und erhielt sofort das Wort. Derselbe glaubte indessen, 135 M. zu verzeichnen, also ein Ueberschuß von 53 M. Alsdann im allgemeinen Interesse mit seinem vollgiltigen Beweismaterial erstattete der Bibliothekar Bericht über die Bibliothek. Dieselbe zurückhalten zu sollen. Die Angelegenheit zeitigte eine lang hat einen Umfang von 400 Bänden erreicht. Es wird beschlossen, Das Endergebniß derselben war die mit den Katalog drucken zu lassen und für den Preis von 10 Pf. an wierige Erörterung. überwältigender Majorität erfolgte Bestätigung des Vorstands: die Mitglieder abzugeben. Ferner erstattete die Werkstattbeschlusses, betreffend den Ausschluß des Genossen Scharte aus Kontrollkommission Bericht über ihre Thätigkeit, wobei das Verdem Wahlverein. Nach Erledigung dieser Angelegenheit nahm langen des Fabrikanten Grand zur Sprache kam. Derfelbe Kiesel das Wort zur Berichterstattung über die halbjährige verlangt von seinen Arbeitern mit Innehaltung der üblichen Vereinsthätigkeit. Dem Berichte zufolge haben 16 Vereins: Pausen eine Arbeitszeit von Morgens 7 Uhr bis Abends versammlungen stattgefunden. Die Mitgliederzahl hat durch die 9 Uhr und Sonntags von 8-12 Uhr Vormittags. Bei einer Bezirkseintheilung abermals eine erfreuliche Steigerung erfahren Besprechung mit den Kollegen erflärten 9 von den 51 Anwesen und beträgt die Zahl derselben rund 7000. Leider mußte auch den, sich den Anforderungen des Fabrikanten zu fügen. Im Anschluß eine größere Bahl von Vereinsmitgliedern( 33) aus dem Vereine hieran unterbreitete die Kommission folgenden Antrag, welcher ausgeschlossen werden. Der von Gleinert erstattete Rassen- einstimmige Annahme fand:" In Anbetracht der augenblicklich bericht ergab an Einnahme 3661,31 M., an Ausgabe 3568,13 m. günftigen Lage unseres Berufes fühlt sich die Werkstatt- Kontroll und einen Bestand von 93,18 M. Wie Gleinert bekannt gab, Rommission veranlaßt, die Gelegenheit zu ergreifen, so schnell wie find ibm feitens des Druders zwei Bogen Beitragsmarken zu möglich gegen die Werkstätten, in welchen die schlechtesten Löhne wenig überliefert worden. Dieſelben sind als Einnahme gebucht, bezahlt werden und sonstige Uebelſtände herrschen, endlich einmal da Gleinert verabsäumt hatte, die Marken nachzuzählen. den Angriff zu unternehmen. Mit allen Mitteln soll versucht Nather beantragte, Gleinert die entsprechenden 40 M. zu er werden Wandel zu schaffen, um zu zeigen, daß die Organisation fezzen( was Gleinert ablehnte); um aber allen Eventualitäten des Fachvereins der Musik- Instrumentenarbeiter auf dem Posten für die Zukunft vorzubeugen, sollen fernerhin dem Kassirer ist, wenn es gilt die Interessen ihrer Mitglieder wahrzunehmen. durch die Revisoren die Beitragsmarken ausgehändigt werden. Die Kommission verspricht alles was in ihren Kräften steht daran Der Antrag Nätger wurde hierauf angenommen. Nunmehr ging au segen, um Muth und Begeisterung unter den Kollegen wachdie Generalversammlung zur Neuwahl des Vorstandes über. zurufen." Den ausgesperrten Brauerei- Arbeitern bewilligte die Ver Es wurden gewählt: Zum ersten Vorsitzenden Kiesel; zum zweiten Vorsitzenden Freithaler; zum ersten Kassirer ein- sammlung 100 M. Neu aufgenommen wurden 22 Kollegen. ftimmig Gleinert; zum zweiten Raffirer Hermerschmidt; zum ersten Schriftführer Spede; zum zweiten Schriftführer einftimmig Entritatis; zu Beisitzern Raschte, Neger und Freitag auf ein ferneres balbes Jahr; zu Revisoren Gnadt, Gräfete und Hönig. Bu Abtheilungsführern wurden neu gewählt: das Geldbewilligungsrecht habe, aufzuheben, dieses Recht viel mehr jeder Mitgliederversammlung einzuräumen. Dieser Antrag sowie alle sonstigen Anträge wurden ebenfalls der nächsten Generalversammlung überwiesen. Den ausgesperrten Brauerei Arbeitern wurden aus der Vereinskaffe 100 m. bewilligt. Die näheren Adressen der Mitglieder des Schiedsgerichts find: A. Jacobey, Hochftr. 33, Hof 2 Tr.; Georg Handschke, Kolbergerstraße 27, vorn 8 Tr.; Richard Gülzer, Bremerstr. 61, v. 3 Tr.; Karl Anders, Gerichtstr. 82 und Hermann Knorr, Röslinerstr. 11, parterre. Die Kartonarbeiter und Arbeiterinnen nahmen in ihrer Versammlung am 17. Oftober abermals Veranlassung, über die Zustände in ihrem Beruj des längeren zu verhandeln. Der Re ferent Greifenberg fam in feinem] Referat auf die in voriger Versammlung bereits befannt gegebenen ungeheuerlichen " Wetter- Proquofe für Sonnabend, den 20. Oktober 1894. für die Rosenthaler Vorstadt: Mäther; für die Dranienburger Bor- Mißstände bei Gohn und Friedländer zurück. Redner bemerkt, Etwas fühleres, ziemlich trübes Wetter mit geringen Niederstadt: Eugen Ernst; für den Gesundbrunnen: Brink- daß, wenn von dem Antisemitenblatt( Staatsbürger- Zeitung") fchlägen und mäßigen nordöstlichen Winden. mann. Die Abtheilungsführer Sabron( Wedding), Schmit diese Vorkommnisse für ihre Parteizwecke benügt werden und ver Berliner Wetterbureau.( Moabit) und Maß( Schönhauser Vorstadt) wurden, da sie eine schiedene andere Blätter getreulich diese Taktik unterstützen, Wiederwahl annahmen, in ihren Aemtern bestätigt. Zu Vereins- dem entgegen zu halten ist, daß in früheren Versammlungen von angelegenheiten regte Millarg an, daß in Zukunft nur die unbeschnittenen" Kartonfabrikanten ähnliche Vorkommnisse gerügt Hälfte der Vorstandsmitglieder ausscheiden mögen im Interesse worden sind. Zu erinnern ist dabei nur an einen Fall, in der Verwaltung und stellte einen dementsprechenden Antrag. Der welchem die betreffende Arbeiterin Morgens 1/2 Stunde früher Boykottflugblatt und grober lufug. In Friedrichsberg Vorstand beantragte, ein ständiges Schiedsgericht einzufeßen. tommen mußte, um mit dem Herrn nach dem Spähnekeller zu gelangte Anfang Juli ein Boykotiflugblatt zur Verbreitung, das Dieser Antrag fand einstimmige Annahme. Das Schiedsgericht geben; in einem anderen Falle benutzte der Herr Chef das im gleichzeitig auch die Namen derjenigen Wirthe enthielt, welche soll aus 5 Personen bestehen. In dasselbe wurde gewählt: Arbeitsraume befindliche Wasserleitungsbecken als Bedürfnißdie Hergabe ihrer Säle zu Arbeiterversammlungen verweigerten. I a cobey, Handschte, Gülger, Knorr und Anders. anstalt. Die wilden Zustände bei Cohn und Friedländer zu Darüber große Entrüstung unter den staatserhaltenden Gle- Der Antrag Millarg besagte, daß in Zukunft vom Vorstande untersuchen, war eine Kommission ernannt, der die außerhalb der menten". Da man aber der Flugblattverbreiter nicht habhaft in folgender Reihenfolge auszuscheiden haben: Das erste Mal Fabrit stehenden Genossen Greifenberg und Sailer angehörten. werden konnte, die graufige That aber unmöglich ungerochen bleiben der erste Borsigende, der zweite Schriftführer, der zweite Diesen gegenüber lehnte Herr Friedländer rundweg jede Unter den Ars dem Vorgeben, nur mit durfte, so hielt man sich an die Person des auf dem Flugblatt Kassirer und 2 Beisitzer; das zweite Mal: Der zweite Vorigende, handlung ab, unter als Berleger angegebenen Genoffen Kopp. Ein Strafmandat der erste Schriftführer, der erste Kassirer und ein Beisitzer. Dieser beiterinnen verhandeln zu wollen. Thatsächlich ist aber " groben Antrag wurde zur weiteren Veranlassung für die nächste General- nicht verhandelt worden. Durch die Veröffentlichungen in in Höhe von 30 Mart sollte ihn belehren, daß er Unfug" begangen habe und ihn zurückschrecken, in Zukunft mit versammlung dem Vorstand überwiesen. Wernau beantragte, den im der Bresse fühlte sich die Gewerbeinspektion veranlaßt, diese solchen losen Stretchen die Ruhe des Friedrichsberger Philister- Gisteller gefaßten Beschluß, daß nur die Generalversammlung Fabrit einer Revision zu unterziehen. Hierbei stellte Herr Friedthums zu stören. Kopp, anstatt fich für die gnädige Strafe zu länder vieles in Abrede, in einigen nicht hinwegzuleugnenden bedanken, in Sack und Asche Buße zu thun und Besserung zu Sachen versprach er Abhilfe. Nur dem Cohn'schen Benehmen geloben beantragte gerichtliche Entscheidung. Das Schöffengegenüber stellte er sich einflußlos. Herausgekommen ist bei den gericht, vor dem fich Kopp am Mittwoch zu verantworten hatte, amtlichen Unterhandlungen das Versprechen, für die Errichtung eines Umkleideraumes für die Arbeiterinnen zu sorgen. Bisher Sprach ihn selbstverständlich von Strafe und Kosten frei. Wer ist für den durch Erhebung der Antlage verursachten Verlust an mußten sich die Arbeiterinnen stets in Gegenwart des Zeit und Mühe verantwortlich? Herrn Cohn umkleiden. So ist neuerdings erst wieder vor gefommen, daß Herr Cohn einer sich umkleidenden Arbeiterin die Als Nachspiel zu dem Prozeß gegen die Ningbiergegner, Taille entriß, um in zynischer Frechheit ihr an die Brust zu welche seinerzeit den Happoldt'schen Garten mit drei Flaschen faffen. Weinend entlief die Arbeiterin, und Herr Cohn ringfreiem Bier betreten hatten, ist die Verhandlung anzusehen, die sich gestern vor dem Schöffengericht gegen den Schuhmacher Die von den sozialitären Bundesbrüdern nach den fuchte sie mit einer Mark zu entschädigen. Außer der iteten Klage über die Nichtinnehaltung der gefeßlich festgesetzten Ruhepausen E. und dem Bizewirth M. abspielte. Die Genannten hatten Arminhallen einberufene öffentliche Volksversammlung, die über wurde noch eine ganze Blüthenlese der schon bezeichneten MißWiderspruch geger, ein Strafmandat erhoben, das ergangen war, weil sozialdemokratische und antisemitische Angstmeierei zu Gericht stände aus verschiedenen anderen Fabriken vorgeführt, die darauf Die Kriminalbeamten bei der Sitirung jener drei Attentäter auf dem igen sollte, hat eins vor allem bewiesen: daß in der That diese hindeuten, daß ein Fabrikherr, ohne die Stellung eines Leist inne Wege zur Polizeiwache in der Schönleinstraße von den Angeklagten veutchen in puncto Versprechen und Halten nicht zu den Angst zu haben, sich auch nicht erst zu den Dahomern begeben braucht, um , beluftigt" worden waren. Die Aussagen der Beamten ließen meiern gehören. Durch ungeheure Reklame jedoch darüber keinen Zweifel, daß sie Assistenz" in Zivil und fach in sozialdemokratischen Versammlungen Handzettel zur Ver- ähnlichen Allüren auch bei den weißen Stlavinnen fröhnen zu können. Uniform an dem fraglichen Abend mehr wie nöthig zur Hand theilung gebracht, dazu Säulenanschlag und Inserate das In der Debatte ergänzte man die angeführten Mißstände durch hatten. Nach der Darstellung des Angeklagten G. soll ihn der Publikum anzulocken und dann für Entree stundenlang olle Ka- neue Ungeheuerlichkeiten. Außerdem wurde lebhaft Klage ge Kriminal Schutzmann Redke ohne die geringste Vermellen vorerzählen zu lassen, haben selbst die Antisemiten noch führt sowohl darüber, daß die Kollegen und Kolleginnen so lassung von hinten gepackt und mit den Worten: nicht fertig gebracht. Das ganze Manöver war nichts als ein schwer aus ihrem Indifferentismus aufzurütteln find, als auch, daß es zwischen männlichen und weiblichen Kollegen oft zu Verfuch allerhand antisemitischNa, Sie können auch mit rein tommen!" in das Wach- allerdings mißglückter Total befördert haben. Diese Angabe fonnte durch die anarchistische Mäßchen unter anderer Firmirung an den Mann leidigen Zwiftigkeiten komme, die von Worten nicht selten in Beamten nicht erschüttert werden und E. wurde ohne zu bringen. Der schwaßschweifige Referent gab nach der Ant- Thätlichkeiten übergehen. Eine sehr getheilte Meinung herrschte über die Wirkung einer Sperre, die zur Beseitigung der Zu weiteres freigesprochen. Sein Leidensgenosse stand, wie er fagt, wort, die ihm einige Genossen zu theil werden ließen, feinen stände in der Fabrit von Cohn u. Friedländer beitragen tönnte. vor seiner Hausthür ohne Kopfbedeckung und mit seiner Frau Laut mehr von sich. Um Mitternacht fahen auch wohl seine Nach Geltendinachung des für und wider gelangte folgende plaudernd, als plöglich jemand, der einige Flaschen trug, ein Freunde ein, daß doch wohl teine großen Lorbeeren zu ernten Kriminalbeamter, feine Siftirung vorgenommen. Die Sache wurde waren und hörten freiwillig halb und halb gezwungen, mit ihren Resolution zur einstimmigen Annahme: nicht recht klar gestellt, denn daß ein Beamter, der Flaschen trägt Reden auf. Um unsere Genossen vor Zeit und Geldverschwen: und außerdem noch einen Arrestanten zu transportiren hat, noch dung zu bewahren, haben wir von dieser Versammlung Notis eine Siftirung vornimmt, scheint doch ein ziemlich schwieriges genommen. Wer sich durch den Besuch gegnerischer Versamm Stück Arbeit zu sein. M. wurde zu 18 M. oder 6 Tagen Haft lungen belehren will, muß andere Stätten aufsuchen als die verurtheilt. Bemerkenswerth ist, daß der Vorsitzende diesen Plauderstunden bei den sozialitären Bundesbrüdern, wo man ihn so schmählich um seine Zeit bestiehlt. ganzen Fall mit etwas erhobener Stimme behandelte. " es wurden mehr" In Erwägung, daß die Zustände in der Kartonfabrik von Cohn u. Friedländer besonders in fittlicher Hinsicht äußerst schlechte find, namentlich der eine Theilhaber Herr Gohn an die Arbeiterinnen Anforderungen stellt, die schamlos genannt werden müssen, beschließt die Versammlung, über die genannte Fabrik die Sperre zu verhängen. Die. Bersammlung warnt die Frauen und Mädchen in ihrem eigenen Interesse vor Annahme von Arbeit in dieser Fabrit und macht die Ehemänner, sowie die Eltern junger Mädchen auf die Gefahren aufmerksam, die ihren Frauen refp. Töchtern in sittlicher Beziehung in jener Fabrit drohen." Der Prügelstock scheint in den städtischen Gemeindeschulen Der Fachverein der Bilderrahmenmacher beschäftigte immer noch eine Rolle zu spielen. Eines Tages hatte der sich in seiner Versammlung am 6. Oftober mit der Erledigung Lehrer Lick den Sohn des Dachdeckers Bltschfe wegen einer Un- einer Reihe gewerkschaftlicher Angelegenheiten. Ein Antrag des gehörigkeit auf die Finger(!) geschlagen, worauf der Vater Mitgliedes Hollerbaum bestimmt, den tranten und arbeitsIm weiteren Verlauf der Verhandlung wurde sodann zur ge in erklärlicher Entrüstung dem Lehrer einen geharnischten Brief Losen Mitgliedern soll während ihrer Krankheit resp. Arbeitsschrieb, in dem von Flegelhaftigkeit u. f. w. die Rede war. Der losigkeit die Beitragsleistung erlassen werden. Ein anderer An- wissenhaften Ausfüllung der Fragebogen aufgefordert, und erging Lehrer Lück flagte wegen Beleidigung und der Dachdecker wurde trag besagt, daß denjenigen, die dem Verein bereits einmal an die weiblichen Kollegen die Mahnung, sich bei Stellenwechsel daraufhin gestern vom Schöffengericht zu einer Woche Gefängniß angehörten und aufs neue die Aufnahme nachsuchen, nur von fleißig des Arbeitsnachweises zu bedienen. Nach Berlesung der Theater: Bitherflub Gemüth räsenzliste, laut welcher die Arbeiterinnen aus 21 Fabriken ver- find zu richten an: P. Gent, Adalbertstr. 95. Sonnabend: vorliegen. Liegt indeß ein Kauf mit Vorbehalt vor, hat sich treten waren, wurde bekannt gegeben, da der große Andrang Gefelliger Berein Deutsche Eiche, Ritterftr. 97 bei Bauer. der Kolleginnen zur Organisation in legter Reit es nicht ermöglichte it, Lindenstr. 105, Restaurant Bürgergarten. verein Aurelia, Mendelssohnstr. 9 bei Mierhe. also der Verkäufer das Eigenthumsrecht vorbehalten, so macht lichte, in gewohnter Schnelligkeit die Mitgliedsbücher fofort aus: teit, Brenzlauer Allee 40, bet Drückler( jeben 2. u. 4. Sonnabend im Monat). wenn er die ihm nicht gehörige Waare verpfändet, verkauft oder Nordklub Gefellig fich der Empfänger der Waare einer Unterschlagung schuldig, zurertigen, daß dieselben spätestens über acht Tage in der VerTheaterverein essing, Blumenfir. 46 bei Tarmuschat( jeden 2. und dgl. 2. Die Nachfolgerin einer Firma tritt in deren Rechte ein. sammlung bei Wilke, Andreasstr. 26, in Empfang zu nehmen sind. Der Gläubiger 4. Sonnabend). Außerdem findet am Sonnabend bei Ehrenberg, Annenftr. 16, 1 db te chital. b. Zeutfchich Mrb- furherb, turint goutes, 1 smaller- Broth. Ratenzahlungen anzunehmen, iger tann nicht gezwungen werden, eine Besprechung mit den Kollegen bei Steinberg und bei Stein statt. Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter. E. S. 29.) Filiale Berlin III. Mitglieder Versammlung am Sonnabend, ben 15. Oftober, Abends 8% Uhr, Manteuffelstr. 46. Sassenbericht. Allgemeine Kranken- und Sterbekaffe der Metallarbeiter. S. 29). Filiale Berlin V. Mitglieder= Versammlung am Sonnabend, oen 20. Oftober, Abends 9 Uhr, bei Dieke, Lothringerstr. 67. Zentral- Kranken- und Sterbekalle der deutschen Wagenbauer. Filiale Moabit Versammlung am Sonnabend, den 20. Ottober, Abends 3½ Uhr, im Lokale 6. Drendel, Jagowftr. 16. Tagesordnung: Abrechnung oom 3. Quartal. Zentral- Krankenkasse der Buchbinder. Sonnabend, den 20. Oftober, Abends 8% hr: Hauptversammlung in den Arminhallen, Kommandanten Straße 20. Tagesordnung: 1. Kaffen und Kontrollbericht. 2. Ergänzungswahl sum Vorstand. Tischler- Verein. Seute, Abends 9 Uhr, Bersammlung Melchiorstr. 15. Vortrag des Herrn Türt. Gesangverein Frischauf 2", Schönwalde t. b. Mart. Heute Sigung oei Schulz. Verein Berliner Schirmmacher. Sizung am Sonnabend, 20. Oftober, Abends 9 Uhr, bet Röllig, Neue Friedrichstr. 44. Sozialdemokratischer agitationsklub für den Often Berlins. Sonntag, den 21. Oftober, Abends 6 Uhr, im Lotale des Herrn Albrecht, Memelerstraße 67: Große öffentliche Bersammlung für Frauen und Männer. Vortrag. Gemüthliches Beisammensein und Tanz. Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter. ( Bu chustasse, G. 6. 29, Hamburg.) Kombinirte Borstandssigung am Sonntag, den 29. d. M., Vormittags 10 Uhr, bei Röllig, Neue Friedrichstr. 44. Tages: ordnung: Innere Angelegenheiten. Zentral- Kranken- und Sterbekasse der deutschen Wagenbauer. Bez.rt IV. Verfammlung am Sonntag, den 21. Oftober, Worm. 9 Uhr, im Lokal Süd- Ost, Waldemarstr. 75. Zentral- Kranken- und Sterbekasse der deutschen Wagenbauer. ( G. 5. 8, Gin Gotha.) Bezirk III. Mitglieder.Bersammlung am Sonntag, ben 21. Oftober, Borm. 9½ Uhr, in Neumann's Restaurant, Pasewalterstraße 3. Tagesordnung: Abrechnung vom 3. Quartal. In der humanistischen Gemeinde, Kommandantenfir. 79, hält am nächsten Sonntag Bormittags 10% Uhr Herr G. Schäfer einen Vortrag über: ,, Das Verhältniß von Eltern und Kindern". Gäite willtommen. Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Sonnabend. Turnverein Friedensir. 87. 3. Männer- Abth. Boechstr. 21.- 2. Lehrlings- Abth. Staligerfir. 55-56. J. M. Ja. Gemischter Chor Gleichheit, Abends 9 Uhr, Zwingliftraße 6a im Restaurant. Mitglieder werden daselbst aufN. G. Sie finden in der Nummer des Vorwärts" vom genommen. Privat Theater: = und Bergnügungsverein eiße 29. Juni 1894 einen belehrenden Artikel über das jetzige Rose, Sigung jeden Sonnabend bei Bölz, Köpeniderstr. 62. Bühnen Retentionsrechts- Gesez und dessen Entstehung. 4. Sie müssen die Miethe hintragen.. verband Normania, jeden legten Sonnabend im Monat Sigung bet G. Leichnis, Königsbergerstr. 28. Privat- Theater- Gesellschaft Schiller, Sigung Abds. 9 Uhr bet Linke, Buttbuserstr. 24. Nach der Sigung: Fidelitas. Privattheater Gesellschaft Toni, Connabend 9% Uhr bet Buleger, Swinemünderstraße 144. Theaterverein Lunige Brüder II, Sigung jeden Gonnabend, Abends 9 Uhr, bei Reichelt, Hasenhaide Nr. 45/47. Privat- Theaterverein Blaue Schleife jeben Sonnabend Abend um 9 Uhr Sigung, nachher Fidelitas bei Bluhm, Wollinerstraße Nr. 27a. Theaterverein Berliner Bär jeden Sonnabend nach dem 1. und 15., Röpenickerftr. 550. Theater verein Borussia, Wienerfir. 66 bet Walter. Theatergesellschaft Satur, Lindenstr. 106 bei Poppe.- Vergnügungsflub Ostend, Cigung Abends 9 Uhr im Restaurant Biudolfs, Krautsstr. 6. Geselliger Arbeiter- Berein Proletaria, Sonnabend nach dem 1. und 15. jeden Monats, Abends 9 Uhr bei Sommer, Grünstraße 21. Grünftraße 21. Bohemia, Sigung Abends 9 Uhr bei Wolter, Schwedterstr. 17.- Rauchflub Blaue Woltell, Sigung jeden Sonnabend 9 Uhr im Restaurant&. Steuer Weinstraße 22. Rauchtlub Dornröschen, jeden Sonnabend, Abends 9 Uhr, bet F. Krüger, Fennstraße 5. Stattiub Blaue Blouse, jeden Sonnabend bei Wuttte, Graudenzerir. 2.- Stattlub Revolution, Sigung jeden Sonnabend 9 Uhr bei Gerhardt, Grünauerstraße 27. Tambourverein Muf, Abends 9 Uhr bei Jatob, Inselstr. 1. Dansk Forening Freja, Oranienstrasse 51, Módeaften hver Lördag Kl. 9. Besógende ere velkomne. Danske Aviser findes i Lokalet. Deutscher sozialdemokratischer gefeklub in Paris. Rue St. Honore 814 Cafe du Lion de Belfort. Jeden Sonnabend öffentliche Ber: sammlung; reiche Bibliothet, Beitungen, franzöfifcher Unterricht. Fondon. Der einzige hiesige sozialdemokratische Verein Londons, der alte, von Karl Marx und Friedrich Engels 1846 mitbegründete kommunistische Arbeiter Bildungsverein befindet sich nach wie vor 49 Totte in Street, Tottenham Court Rd., W. London. Vermischtes. Briefkaffen der Expedition. Für die ausgesperrten Brauerei Arbeiter gingen ferner ein: Drechsler- Werkstatt von Hahner, Bülowstr. 57 5,-. Frei burg i. B. durch E. K. 83,-. Tuttlingen durch R. Schupp 12,15. Bigarrenfabrikant Rich. Schulze und Arbeiter, Friedrichfelderstr. 21 13,50. Rother Polyphon, Würzburg, 2,95. Von den Kellnern aus Etablissement Südost bei G. Ullrich 2,50. Schneiderwerkstelle, Markgrafenstr. 1, 11,30. Sängerfahrt nach Woltersdorf 7,90. Gesellenfeier bei D. M. 7,70. Ueberschuß vom Lichtbraten, von H. Peege, Rüdersdorferstr. 48, 6,-. Tischlerei von Groß, Nostizstr. 9, 3,-. Braunschweig. Auf Hochzeit gesammelt 3, Durch den Gastwirth Otto Heikaus, Rixdorf, Hermannstr. 48 100,- Hochzeit bei Gold, Gr. Frankfurterstr. 133, 3,55. G. G. 500 1,-.„ Spandauer grüne Jungen", 10. Rate 26,-. Hartha F. B. S. 19,95. Vom aufgelösten Diskutirklub„ Beit geist" 18,45. Ueberschuß vom ringfreien Bier, Spandauerstraße 30, zweiter Hof, 13. Woche 4,10. Gesammelt auf dem dem 10. Stiftungsfeft des Rauchklubs Böninger" 7,- Kleiderwerkstatt von Möser, Potsdamerstr., 2,-. Tapeziers werkstatt von Flatow und Priemer 10,-. Gesammelt in der Die Familien- Selbstmorde, diese neueste Erscheinung auf Tischlerei von Ostar Springer mit Ausnahme der unteren Werksymptomatisch. Ein neuer derartiger Fall wird aus dem„ reichen" Ges. bei Möhring, Hohenschönhausen, 1 St. Pflaumenfuchen 2,10. dem Gebiete der gesellschaftlichen Verelendung, mehren sich statt 9,-. Gesangverein Unverdroffen, 3. Rate 6,- Bon drei ehemaligen 38. 1,-. Beim Schafskopfspiel, Wrangelstr. 12, 1,60. Hamburg gemeldet, wo die Großbourgeoisie bekanntlich ganz besonders enragirt an der Auflösung der alten Gesellschaft arbeitet. Ges. Alte Jakobftr. 20 9,20. Von einer rothen Geburtstagsfeier, Am Donnerstag Nachmittag wurde auf der Elbe treibend. K., Weißensee 2,20. Von den Arbeitern der Fabrik Müller 81-10% Uhr: Distutir- Uebungen. Bei allen Unterrichtsfächern werden neue Theilnehmer, Damen und Herren, jeder Zeit aufgenommen. ein Boot aufgefunden, in welchem sich nur Kleidungs Auktions- Ueberschuß fideler Buchdrucker 5,-. Groß- Lichterfelde, u. Komp., Blücherstr. 35 16,55. Auktion von 10 Cigaretten 0,75. Arbeiter- Sängerbund Serlins und Umgegend. Borsigender Ad. stücke und Schirme befanden. Man vermuthet, daß Neumann, Pafewalterfir. 3. Alle Aenderungen im Vereinstalender sind zu Gefangverein Einigkeit III 20,-. Frischbier, Wittenberge 1,65. richten an Friedrich Kortum, Manteuffelfir. 49, v. 2 Tr. Sonnabend, Abends sich um ein Boot handelt, in welchem am Sonntag die Familie Gefangverein Ginigkeit III 20, 9-11 Uhr: Nebungsfiunde und Aufnahme neuer Mitglieder. Gesangverein des Lederhändlers Rothgardt und dessen Schwager eine Elbfahrt Bachel, 4. Rate 21,05. Rothe Kindtaufe, Oppelnerstr. 41 3,-. Gewerkschaftskartell Haynau 5,- Maler Werkstatt Schmidt u. Esmeralda, Tilstterstraße 82 bei Hänice. Grüne Giche, Strdorf, unternahmen. Dieselben werden seitdem vermißt und man nimmt Sermannstr. 48, Ecke Herrfurthstraße, bei heickaus. pranta, ands mit ziemlicher Gewißheit an, daß die vier Kinder der Familie Rauchklub Blaue Wolke Rirdorf, 2. Rate 5,-. Ruderverein berger Allee 156 bei Goebel. Sanges Echo, Naunynstr. 86, bei Zubeil. Glück zu, Pasewalkerstr. 3 bei Neumann. aus Nahrungssorgen ertränkt sind und daß die drei Erwachsenen an. B. 5,--. Von den Töpfern am Stuttgarter Play", Trink ,, Vorwärts", Sigung am 18. Oftober 1894( 1. Sammlung) 2,60. Gesundbrunner Männerchor, Prinzen- Allee 10 bet Bergmann Männer- Gefang- Selbstmord begangen haben. Am Sonntag Nachmittag wurden verein Ziederkranz in Brandenburg a. b. Savel, Mengert's Bolts: alle sieben Personen am Elbestrand in einem Wirthschaftslokal geld vom Bauherrn 3,-. Malieus 2. Rate 2,-. Ueberschuß garten, Bergstr. 6. Gefangverein Sängerhain, Reichenbergerstr. 16, bet Soffmann. Deutsche Eiche II, Brandenburg á. gavel, Captitrage, gesehen, wo sie schließlich das heute aufgefundene Boot mietheten. Bierprozente von einem Rothen der elektrischen Abtheilung Martinickenfelde 8,-. Tischlerwerkstatt von Marten, Thurmfiraße 58, 9. Rate 12,-. Gesammelt bei einer rothen Geburtsbei tagsfeier Hirtenstr. 10 bei Krüger 7,-. Summa 420,75 Mart. Bereits quittirt: 18 040,17 Mark; in Summa 13 460,92 Mart. großen Saale der Aminhallen, sommandanteniraße 20, Berfammlung. Ethiſme Gesellschaft. Sonntag, den 21. Oftober, Abends 6 Uhr, im Vortrag des Augenarztes Herrn Dr. Wurm über:„ Die Pflege der Augen". Arbeiter- Bildungsschule. 2. und 4. Sonnabend im Monat, Abends 8%-10% Uhr: Nord, Schule, Müllerfir. 179a, und Süd- Ost- Schule Waldemarstr. 14: Naturertenntniß. 1. und 3. Gonnabend im Monat, Abends Wintel's Salon.- Frisch auf I, Friedrichsberg, Rummelsburgeritr. 23 bet Emil Neumann. Gängerlufi, Luckenwalde, Beeligerstr. 34 bei Otto Schulze. Männer- Gesangverein Fortschritt, Königsbergerstraße 28 bei Leichniß Hand in hand I, Friedrichsberg, Friedrich Karlier. 11 bet Emil Heinecke. sund der geselligen Arbeitervereine Berlins und. Umgegend Briefkaffen der Redaktion. es A. R. 99. 1. Ziegt ein wirklicher Kauf auf Abzahlung Alle Zuschriften, den Bund der geselligen Arbeitervereine betreffend vor, so kann eine Unterschlagung seitens des Eigenthümers nicht Für den Inhalt der Juierate übernimmt die Redaktion dem Bublikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Sonnabend, den 20. Oktober. Opernhaus. Der Freischüß. Schauspielhaus. Der Tugendwächter. Die Dienstboten. Lessing Theater. Die Schmetter lingsschlacht Deutsches Theater. Die Weber. Berliner Theater. Die Here. Schiller Theater. Ein Fallissement. Neues Theater. Komödianten. Der Vogelhändler. Adolph Ernst- Theater Charley's Tante. Schwank in 3 Aften v. Brandon Thomas. Vorher: Die Bajazzi. Parodistische Posse in einem Alt von Ed. Jacobfon und Benno Jacobson. Musik von Franz Roth. In Szene gefeßt von Adolph Ernst. Anfang 71/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. National- Theater. Große Frankfurterstraße 182. Gastspiel Friedrich- Wilhemstädt. Theater. des fliegenden Serpentin Ballets. Rehdenz- Theater.( Théatre libre.) arrangirt v. Balletmeister Géza Zinner. La Dupe. Theater Unter den Linden. Dr pheus in der Unterwelt. Bellealliance Theater. Ehrliche Arbeit. Sensationelle Novität. Der Raub der Helena. Große Boffe mit Gefang und ans in 5 Atten von Karl Peters. Regie: Mar Samit. Tanz Adolph Ernst- Theater. Charley's Raffenöffnung 61/2 Uhr. Anf. 71/2 Uhr. Tante. Vorher: Die Bajazzi. Morgen: Gafispiel der berühmten Central- Theater. D! diese Berliner! Liliputaner Gesellschaft bei ihrer Durch Alexanderplay Theater. Theater. Nach reise nach Hamburg. Sonnenuntergang. vagabundus. Lumpaci Große Doppelvorstellung. National- Theater. Der Raub der Der Raub der Helena. Helena. Reichshallentheater. Spezialitäten Sierauf: Der Mikado, Boffe. Vorstellung. fliegenden Passage- Pane pticum. Castan's 51 wilde Beiber Panopticum. aus Dahomey. Die Herenschaukel, Hassan Ali der grösste Mensch der Welt. Prinzess Topase neueste Illusion. Das fleinste Menschenkind. Mexikanische Riesen- Cacteen Alcazar Vaudeville- u. Variété- Theater Dresdenerstr. 52/53( City- Passage) Vornehmster Familienaufenthalt. Neu! Sensationell! Neu! Pusebach auf Korea. New! Gesch Congo. Neu! Auftreten sämmtl. Spezialitäten. Entree: Wochent, 20 Pf., Sonntags 40 Pf. Anfang: Wochent. 71/2 Uhr, Sonntags 6 Uhr. R. Winkler. Armin- Hallen Apollo Theater. Spezialitäten Bum Schluß: Gastspielen Sommandantenstraße Nr. 20. Vorstellung. Kaufmann's Variété. Spezialitäten. Vorstellung. Parodie Theater. SpezialitätenVorstellung. Serpentin Circus Renz Eäle und Bereinszimmer Carlstrasse. Schiller- Theater. Sonnabend, den 20. Oktober cr., ( Wallner- Theater.) Wallner- Theaterstrasse. Abends 7/2 Uhr: Jubiläums- Vorstellung. D3um 25. Male. Sonnabend, 20. Ottober, Nachmittags Auf auf zur fröhlichen Jagd. 3 Ubr: Schüler Vorstellung. Der Mnonit. Abends 8 Uhr: Ein Außerdem: d. oftpr. Hengst Blondel ut. Monstre Tableau von 60 Pferden, vorgeführt v. Dir. Fr. Renz. Bolero, in Prachtkostümen ger. von 6 Damen und 6 Herren: d. Reitfünstlerin Frl. Mathilde Renz; die Recfünstlerinnen Geschw. Hoffmann; d. renom. Afrobaten Gebr. Eugene etc. Falliment. Sonntag, 21. Oktober, Nachm. 8 Uhr: Die Räuber. Abends 8 Uhr: Der Veilchen freer. Dichter- Abende im Bürgersaale des Rathhauses, Abends 71/2 Uhr: Chamisso- Abend. Central- Theater Alte Jakobrake Nr. 30. Direktion: Richard Schulz. Emil Thomas a. G. Sonntag, 2 Uhr: Gr. Matinée. Auf auf zur fröhlichen Jagd. Loge 4 M., Kinder 2 M.; Sperrfi 2,50 M., Kinder 1,50 M.; Tribüne 2 M., Kinder 1 M.; 1. Rang Balfon 2 M., 2. Platz 1 M.; Gallerie 50 Pf. Auf Anna Bäders. Josefine Dora. Lesteren brei Bläßen ein Kind unter Zum 50. Male: O! diese Berliner! 10 Jahren frei. Borverkauf Sonnabend von 11-2 Uhr an der Zirkuskaffe. Abends 71/2 Uhr: Auf auf zur fröhHchen Jagd. Große Posse mit Gesang und Tanz in Fr. Renz, Rommissionsrath. 6 Bildern nach Salingre's Reise durch Empfehle mein Weiß- u. Bairisch Berlin von Julius Freund. Bier Lokal. Großer Mittag- und Musik von Iul. Einödshofer. Abendtisch. Kulmbacher u. Rathenower Raffeneröffnung 6/2 Uhr. Bier. Jeden Sonnabend: Gänse Anfang der Vorstellung 71/2 Uhr. Ausschieben. Morgen und folgende Tage: 0, diese Böhne, Berliner! Alte Jakobstraße 108 a. 4496 von 20-600 Personen. " Sanssouci" Rottbuseraraße 4a. Jeden in noch nie gesehener Größe. Armin- Hallen, Kommandanten- Straße Nr. 20. U. Sonnabend, den 20. Oktober: 10. Stiftungsfest des Rauchklubs Lange Piepe" verbunden mit Großem Ball. Anfang 8 Uhr. Hiezu ladet freundlichst ein Das Comité. Freunden und Bekannten zeigen die Geburt eines Töchterchens an 165b Siegfr. Manasse und Frau, geb. Banditowsky. In der alten Rize, Barnimstraße drei, Ladet Behmer Frihe Ganz ergebenst ein. Jeden Sonnabend: Großes Gäufe Ausschieben. Vereinszimmer( 30 bis 40 Personen). Luckenwalder Bier! Todes- Anzeige. Unterstügungsverein d. Kupferschmiede, Filiale Berlin. Allen Kollegen zur Nachricht, daß unfer Mitglied, der Kupferschmied Wladislaus Rynkowski am Montag, den 15. Ottober cr., im 46. Lebensjahr plötzlich verstorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 21. Oktober, Nachmittag 4 Uhr, von der Leichenhalle des ZionstirchUm zahlreiche Betheiligung bittet Der Vorstand. Billets find in den mit Blakaten befes, etßensee, aus statt. legten Lokalen zu haben. 404b Die Bügler und Zuschneider des 159/2 Oſtens Berlins werden zur Gründung Zentral- Kranken- u. Sterbekasse eines Arbeitsnachweises am Sonntag, den 21. Oft., 10 Uhr Vorm., bei Röhl, Rüdersdorferstraße 8, eingeladen. Die Agitationstommiffion b. Bügler Berlins. Für naturgemäße Behandlung franker oder unruhiger Kinder habe Oertliche Verwaltung Berlin H. der Tischler u. j. w. Nachruf! Den Mitgliedern zur Nachricht, daß ich Borm. von 9-11 Uhr unentgeltlich unfer Mitglied, der Korbmacher Sprechstunde. R. Soffers, Apotheker, Manteuffelftr. 87, pt. IF Baustellen. 458b Sonntag und Donnerstag: Dube. 5,50 m, an, erſte Hand Stettiner Sänger ( Meysel, Häckel, Pitro, Britton, Eberius, Steidl und Blank). Anfang Sonntags 7 Uhr, Wochentags 8 Uhr. Entree 50 fg. Billets à 40 Pfg.( nur für die Wochentage giltig) find im Borverfauf in der Bigarrenhandlung von Reßler, Rottbuserplay, zu haben. Stets wechselndes, amüsantes Programm. # Ostbahn, Vorort, Wald, Wasser, Ruthe M. verfauft Toepfer, Andreasstraße 77 ( Laden). 443b J. Kosmann, Zimmerstraße 22, schänkt Münchener Brauhaus- Bier. Jeden Sonnabend: Gänse Ansspielen. Achtungsvoll A. Voigt, Besselstr. 13. Ausschant Münchener Brauhaus. 440b Verlftaare, penflieglige 1,50 M., Beisige, Hänflinge, Kreuzschnabel 1 M. Alle anderen Arten billig. Eisenbahnstr. 28( Laden). 489b Ernst Heinrich am 15. Ottober im Alter von 40 Jahren verstorben ist. 287/7 Ehre seinem Andenken! J. A.: Die Ortsverwaltung. Danksagung. Allen Freunden und Bekannten, die meine liebe Frau Auguste Wüstenhaagen zur letzten Ruhe geleitet haben, für die reichen Kransspenden, sowie die trostreichen Gesänge des Gesangvereins Freiheit"( Adlershof) u. dem ArbeiterBildungsverein Grünau sage ich meinen herzlichsten Dant. " 450b Der tranerude Gatte nebst Kind. Danksagung. Wir fagen hiermit dem Fechtklub Nord- Oft Berlin", sowie all. Freunden Gr. Vereinszimm., 2 W.- Kegelbahnen und Kollegen für die herzl. Theilnahme find zu vergeben Schulze's Restaur., bei der Beerdigung meines. lieben Urbanftr. 48. Rein Ringbier! 4576 Mannes unseren innigften Dant. Säle zu Versamml. u. Festlicht., anch Sonntags. Oranienstr. 180. 406 Hohlroller hochfein. Verkäuft. Stralfunderftr. 30, Laden. Molkerei und Pferdestall, Panktrasse 5, 442b Wwe. Gebauer nebst Bruder u. Schwägerin. Gr. Vereinszimmer Neue Hochstr. 49 Für die Berliner Leser liegt Freunden u. Genossen empfehle mein Weiß- und Bairisch Bier- Lokal, der heutigen Nummer unseres Boffenerstraße 30. Vereinszimmer zu au 15 Rüben, 6 Pferden u. reicht. Zu- Blattes die gestrige Gewinnlifte vergeben. Rein Ringbier! C. Jaap. behör sofort oder später zu vermiethen. I der preuß. Lotterie bei. Achtung! Achtung! Achtung! Sozialdemokratischer Wahlverein für den 4. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Infolge der Reorganisation des Wahlvereins werden die Mitglieder dringend IF Achtung! Verband der Glaser( Bahlstelle Berlin). Sonntag, den 21. Oktober 1894: Tanzkränzchen in Schmiedel's Festsälen, Alte Jakobẞtraße 32. 132/4 Anfang 6 Uhr. Entree: Herren 50 Pf., Damen 30 Pf. Bier aus der Brauerei Reichenkron und Echtes( Münchener Es ladet ein Das Komitee. Bürgerbräu). gebeten, die Umschreibung der alten Bücher in nachstehend bezeichneten Bahlstellen Verein der Färber, Appreteure und Decateure. schleunigst bewirken zu wollen. Die Zahlabende finden jeden Sonnabend von 8 Uhr 罪 ab statt. 279/14 am Sonntag, 21. Oktober, Vorm. 10 Uhr, Langestr. 8. Görlitzer Viertel. Stadtbezirk 83 bei Denner, Manteuffelstr. 19. Rassirer: Möller. Stadtbezirk 84 bei Zubeil, Naunynftr. 86. Kassirer: Streit. Stadtbezirk 86 bei Teichert, Adalbertstr. 15. Raffirer: Schulze. Stadtbezirk 88 bei Breyer, Reichenbergersir. 170. Kassirer: Kobin. Stadtbezirk 89 bei Breitenfeld, Staligerstr. 117. Rassirer: Traczyk. Stadtbezirk 90 bei Weiland, Reichenbergerstr. 160. Raffirer: Weisse. Stadtbezirk 91 bei Gumlich, Reichenbergerstr. 149. Kassirer: Thiel. Stadtbezirk 92 bei Fürstenau, Reichenbergerstr. 39. Kassirer: Voigt. Stadtbezirk 93 bei Scheyer, Reichenbergerstr. 54. Kassirer: Behm. Stadtbezirk 94 bei Bieberstein, Laufiger Platz 2. Rafsirer: Scharf. Stadtbezirk 110 bei Fechner, Wienerstr, 50. Rassirer: Buchholz. Stadtbezirk 111 bei Goltz, Grünauerstr. 3. Rasfirer: Lohse. Stadtbezirk 112a bei Dierberg, Forsterstr. 17. Raffirer: Reinisch. Stadtbezirk 112b bei Spindler, Reichenbergerfir. 118, Rassirer: Köppen. Stadtbezirk 113 bei Seidler, Ratiborftr. 16. Raffirer: Schütze. Stadtbezirk 95 bei Zubeil, Naunynſtr. 86. Rassirer: Schubring. Stadtbezirk 85 bei T. Tyra, Oranienstr. 4. Rassirer Gersdorf. Köpnicker Viertel ze. Stadtbezirk 96 bei Ullrich, Waldemarstr. 75. Raffirer: Baberske. Stadtbezirk 97 bei Neumann, Mariannenstr. 53. Raffirer: E. Voigt. Stadtbezirk 98 bei Denner, Manteuffelstr. 19. Raffirer: P, Treptow. Stadtbezirk 151 bei Rattke, Krantitr. 48. Kassirer: Schulz. Stadtbezirk 152 bei Ruttle, Große Frankfurterstr. 87. Kassirer: Rogal. Stadtbezirk 153 bei Ruttle, Große Frankfurterstr. 87. Rassirer: Richter. Stadtbezirk 154 bei Schulze, Weberstr. 10. Rassirer: Candale. Stadtbezirk 155 bei Schaeffer, Pallisadenstr. 20. Kassirer: Kaiser. Stadtbezirk 156 bei Kintz, Große Frankfurterstr. 39. Kassirer: Zeuge. Stadtbezirk 157 bei Karge, Strausbergerstr. 52. Kassirer: Hirsekora. Stadtbezirk 158 bei Lock, Friedrichsbergerstr. 11. Rassirer: Werner. Stadtbezirk 159 bei Nemitz, Lebuserstr. 5. Rassirer: Motz. Stadtbezirk 160 tei Lorenz, Roppenstr. 47. Kassirer: Winkler. Stadtbezirk 161 bei Klages, Große Frankfurterstr. 20. Kassirer: Matthes. Stadtbezirk 162 bei Wiedemann, Blumenftr. 38. Kassirer: Pöschel. Stadtbezirk 168 bei Schönfeldt, Krautstr. 17. Rassirer: Händel. Stadtbezirk 164 bet Wilke, Andreasstr. 26. Kassirer: Paulekun. Stadtbezirk 165 bei Schmidt, Breslauerstr. 27. Kassirer: Lauschke. Stadtbezirk 166 bei Staberaack, Mühlenstr. 49a. Raffirer: Linduer. Stadtbezirk 167 bei Beyer, Vor dem Stralauer Thor 32. Rassirer: Faber. Stadtbezirk 168 bei Tempel, Langestr. 65. Rassirer: Galle. Stadtbezirk 169 bei Zimmerling, Fruchtstr. 20. Kassirer: Blume. Stadtbezirk 170 bei Hildebrandt, Koppenstr. 85. Kassirer: Döring. Stadtbezirk 171 bei Weigmann, Andreasstr. 32. Raffirer: Rott. Stadtbezirk 172 bei Werner, Rüstriner Platz 9. Kassirer: Wunderlich. Stadtbezirk 99 bei Petit- Jean, Wrangelſtr. 4. Stadtbezirk 173 bei Böhl, Rüdersdorferfir. 8. Raffirer: Peppel. Stadtbezirk 100 bei Köppen, Röpnickerstr. 20a. Kassirer: Menzel. Stadtbezirk 101 bei Schilling, Pücklerstr. 55b. Kassirer: Zimmermann. Stadtbezirk 102 bei Manzey, Wrangelstr. 124. Rassirer: Westphal. Stadtbezirk 103 bei Manzey, Wrangelstr. 124. Raffirer: Westphal. Stadtbezirk 104 bei Carl Scholz, Wrangelstr. 32, in der Wohnung. Stadtbezirk 105 bei Maass, 3eughofstr. 6. Rassirer: Philipp. Stadtbezirk 106 bei Trittelwitz, Faldensteinstr. 7. Raffirer: Bauer. Stadtbezirk 107a bei Redanz, Wrangelstr. 84. Rassirer: Bahlke. Stadtbezirk 107b bei Pauks, Schlesischestr. 38. Kassirer: Degener. Stadtbezirk 108 bei Tolksdorf, Görlitzer und Sorauerstraßen- Ecke. Rassirer: Klawitter. Stadtbezirk 109 bei Hubrich, Lübbenerjir. 22. Rassirer: Wenzel. Kaffenlokale der Bezirke im Osten: Stadtbezirk 145 bei Homuth, Wallnertheaterstr. 20. Raffirer: Ibscher. Stadtbezirk 146 bei Köpnick, Schillingstr. 30a. Raffirer: Lorenz. Stadtbezirk 147 bei Kleinau, Blumenstr. 52a. Raffirer: Wollschläger. Stadtbezirt 148 bei Köpnick, Schillingstr. 30a. Rassirer: Zastrow. Stadtbezirk 149 bei Wagner, Holzmarktstr. 49. Raffirer: Wiedekopf. Stadtbezirk 150 bei Spiekermann, Markusjir. 6. Rassirer: Breitbarth. Kassirer: Wendisch. Stadtbezirk 174 bei Jauer, Fruchtstr. 52. Kassirer: Vogel. Stadtbezirk 175 bei Schubert, Königsbergerstr. 12. Raffirer: Katlewski. Stadtbezirk 176 bei Kühn, Poſenerstr. 10. Kassirer: Motes. Stadtbezirk 177 bei Fortong, Memelerstr. 69. Kassirer: Frauke. Stadtbezirk 178 bei Wuttke, Graudenzerstr. 2. Kassirer: Klasse. Stadtbezirk 179 bei Zabel, Frankfurter Allee 90. Kassirer: Kleemann. Stadtbezirk 180a bei Gorn, Frankfurter Allee 119. Rassirer: Hirsekorn. Stadtbezirk 180b u. c bei Böhl, Frankfurter Allee 74. Rassirer: Schöppke. Stadtbezirk 181 bei Möbas, Frankfurter Allee 64. Rassirer: Otto. Stadtbezirk 182 bei Lange, Elifabethstr. 65. Kassirer: Mann. Stadtbezirk 183 bei Münzer, Gollnowstr. 20. Kassirer: List. Stadtbezirk 184 bei Haseloff, Landsbergerstr. 8. Raffirer: Kutscher. Stadtbezirk 185 bei Reichert, Friedenstr. 97. Rassirer: Witting. Stadtbezirk 186 bei Jakob, Büschingstr. 7. Rassirer: Röhn. Stadtbezirk 187 bei Spät, Weinstr. 28. Kassirer: Werner. Stadtbezirk 188 bei Spät, Georgenkirchstr. 65. Raffirer: Haberlandt. Stadtbezirk 189 bei Vogel, Elbingerstr. 9. Kassirer: Sarnow. Stadtbezirk 190/191 bei Lange, Landsberger Allee 27a. Rassirer: Jopp g. In den vorstehend bezeichneten Lokalen werden auch regelmäßig neue Mitglieder aufgenommen und bittet zu diesem Zweck um rege Agitation Schuh. Stiefel Rohtabak. u mit Kontrollmarke.[ 825L Empfehle mein Schuh- und StiefelGeschäft Gr. Ausw. i. Winter- Artikeln. Louis Zaake, Küstriner Platz Nr. 8. Grösste Auswahl. Billigste Preise. Formen, Bockfaçon, wieder vorräthig. Heinrich Franck, Brunnenr. 185, Der Vorstand. Versammlung Tages Ordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Ergänzungswahl des Vorstandes und Vereinsangelegenheiten. 127/4 Ausschank der Brauerei Pichelsdorf. Fritz Zubeil 106 Lindenstr. 106 Der Vorstand. Ausschank der Brauerei Pichelsdorf. ( vis- à- vis der Neuenburgerstrasse) ( früher aunynstraße 86) empfiehlt den Parteigenossen, sowie allen Freunden und Bekannten nebst deren Familien sein neurenovirtes Weiss- u. Bairisch- Bierlokal nebst schönem Naturgarten sowie Saal( ca. 300 Personen fassend) zu öffentlichen Versammlungen, für Vereine und Festlichkeiten. Mehrere Vereinszimmer mit Pianinos, 2 franz. Billards u Regelbahnen. Mittagstisch sowie Speisen à la carte zu jeder Tageszeit zu soliden Preisen.„ Wiener Arbeiter Zeitung" und sonstige politische und Fachzeitungen liegen aus. Fernsprecher Amt IV. No. 1399. Otto Eleser, Uhrmacher( Fachmann), Naunynftr. 15. jest wieder Nur 1 Mark toftet die Reinigung jeder Uhr. Bei allen Reparaturen wird der Preis vorher gesagt. Lager und Reparaturwerkstatt für Uhren, Musikwerke, Goldwaaren und optische Gegenstände. Auf das Einschleifen von Brillengläsern fann geivartet werden. TE Grosse Auswahl Damen- Mäntel eigener Fabrik, neueste Façons, enorm billig. Regen- Paletot, anschließend und lose, aus beiten engl. Stoffen, chic, neueste Façons, 10 Mt., 12 Mt., 15 Mt. Regen- Valetot mit abzus nehmender Pelerine, mit u. ohne Capuchon, 12, 15, 20 Mt. Regen Mäntel mit Hohenzollern- Pelerine, mit und ohne Capuchon u. reicher Applikationsstickerei, 18, 20, 25 Mt. Badfisch- Mäntel in größter Auswahl, 10, 12 u. 15 Mt. Golf Cape( Serbit- Umbang) lette Neuheit, in leichten, warmen Stoffen. Große Farben- Auswahl, 7,50, 9, 12, 15 u. 20 Mt. Jaquets fehr chicke Façons in für Herbst u. Winter, den neuesten Farben u. Stoffen, 9 M., 10 M., 12 M., 15 M. Plüsch- Jaquets 30 u. 40. Plüsch- Capes und Kragen, echt engl. Sral, 30, 40, 50 Mark. 929L* Mantel- Fabrik Sielmann& Rosenberg Berlin, Kommandantenstr., Ecke Lindenstraße. Jaquet- Anzüge in Kammgarn und Cheviot zu billigen aber festen Preisen empfiehlt Julius Lindenbaum, Große Frankfurterstraße 139. Schmerzloses süss, Faldenſteinſtr 32. Zahnziehen, Nervtödt. Endesunterzeichneter erklärt hiermit öffentlich, während des Boykotts nur 2 halbe Tonnen Königstädter Bier in Flaschen abgezogen und außerhalb meines Lokales verkauft zu haben. Ich verpflichte mich von jetzt ab, nur ringfreies Bier zu verkaufen und mich der Kontrolle meiner Gäste und mit Legitimations Karten versehenen Kon trolleuren zu unterwerfen. 4546 Malinowsky, = Große Frankfurterstraße Nr. 16. mit Feft- Saal sine Bühne Brunnenstr. 188 ( 500 Personen) zu Bersammlungen und Festlichkeiten noch einige Tage frei. In Vertretung: W. Gründel, Theile hierdurch Freunden und Be fannten mit, daß ich das 9562* Lokal von Don Fritz Zubeil, Naunynstraße 86, in Vertretung übernommen habe. Reinhold Streit, Tischler. Ein Restaurant m. Saal, Vereinszimmer und Vorgarten ist frankheitshalber sofort oder später zu verkaufen oder zu verpachten. 456b G. Förster, Reinickendorf, Amendestr. 1. Arbeitsmarkt. Riftenm. verl. Fehse, Sebastianſtr. 83. Kaufmann ( Buchhändler), 3. 3. in einem Parteiunternehmen in Stellung, wünscht sich 1. Januar 1895 oder später zu verReferenzen. Offerten sub Martin Klein, Schuhe und Stiefel ändern. Sehr gute Zeugnisse und Uhrmacher, 5464L aus der Deutschen Schuhfabrik in Erfurt C. Anders, Gerichtstraße 82. 25 Neue Hochstr. 25 empfiehlt empfiehlt sein Lager aller Arten 894L* Kaufmann" durch die Exped. d. Bl. 9499* zu vergeben. Barton Arbeiterinnen, geübte, Garten- verlangt M. Wolff, Neue FriedrichWand- und Tajchen- Uhren. Vereinszimmer, auch als Zahlstelle Reparaturen zu soliden Preisen C. Meckelmann, fra 165.traße 48. 415b Ecke Durch Auflösung des Geschäfts findet Gesundbrunnen, Badstr. 26, Edie Prinzen- Allee, ein totaler Ausverkauf bes großen Lagers in fertigen Herren- und Knaben- Garderoben, sowie in Schlafröcken, Joppen und fämmtlichen Arbeiter- Sachen zur Hälfte des Selbstkostenpreises statt, da der Laden bereits anderweitig vermiethet, müssen die enormen Vorräthe baldigst geräumt sein. Laden sowie Gaseinrichtung stehen billig zum Verkauf. 9692* Verantwortlicher Redakteur: J. Dierl( Emil Roland) in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin, SW., Beuthstraße 2. 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 245. Sonnabend, den 20. Oktober 1894. Arbeiter! Parteigenoffen! 11. Jahrg Die Verhandlungen wegen Beendigung des Bierboykotts find abgebrochen worden, weil die Ringbrauereien eine Bedingung stellten, beren Annahme mit der Ehre der Arbeiterschaft unbereinbar ist. Die Vertreter des Brauerrings hatten die Stirn zu fordern, daß der Friedensschluß davon abhängig gemacht werde, daß 33 Arbeiter nie mehr in den Betrieben der Ringbrauer beschäftigt werden. Arbeiter! Parteigenoffen! Ohne jeden Anlaß seitens der betreffenden Arbeiter sind am 16. Mai Hunderte aufs Pflaster geworfen worden. Und nun sollen nach monatelanger Aussperrung, nach monatelangen Entbehrungen dreiunddreißig Arbeiter dauernd dem Elend, für immer der Eristenzlosigkeit, also dem langsamen Zugrundegehen überliefert werden, dreiunddreißig Mann, von denen keiner Schuld an dem Boykott trägt. Sie sollen als Opfer des Kapitalistenübermuthes auf der Strecke bleiben. An der barbarischen Doppeldezimirung des 16. Mai hatte der Brauerring nicht genug- seine Rache verlangt die Vernichtung von weiteren dreiunddreißig Existenzen. Arbeiter! Genossen! Wir wissen, daß wir in Eurem Sinne gehandelt haben, als wir diesem ungeheuerlichen Anfinnen ein empörtes furzes Nein entgegenseiten und die Verhandlungen abbrachen. Die Arbeiter Berlins konnten und wollten einen ehrlichen Frieden schließen; niemals aber werden wir unsere Hand dazu bieten, niemals werden die klaffenbewußten, in den Gewerkschaften und der Sozialdemokratie organisirten Arbeiter dulden, daß ein geschlossen wird. ehrloser Friede Nun ist die Entscheidung getroffen. Der Boykott muß mit erneuter und vermehrter Energie fortgeführt werden. Die Parole Kein Tropfen Ringbier muß mit unwiderstehlicher Macht zur Durchführung gelangen. Jeder einzelne Arbeiter muß seine ganze Kraft aufwenden, um den Boykott zur vollen Wirkung zu bringen. Dazu ist nöthig, daß die gesammte Arbeiterschaft mit verdoppelter Kraft Hand ans Werk legt, die zur Organisation, Ueberwachung und Durchführung des Boykotts erforderlichen Maßregeln energisch zu unterstützen. Es bedarf aller Kraft, aller Energie, denn die Brauerdirektoren haben offen erklärt, die Unterwerfung der Berliner Arbeiterschaft durch neue Massens, maßregelungen erzwingen zu wollen! Arbeiter, Parteigenossen! Der Brauerring hat zwar Millionen zur Verfügung und wird in diesem Klassenkampfe auch fernerhin Hunderttausende opfern; hinter uns aber stehen die Massen, auf unserer Seite ist das Recht, ist die Begeisterung, ist der Opfermuth. Und an Euren Opfermuth appelliren wir abermals. Die unschuldigen Opfer kapitalistischen Uebermuthes dürfen nicht dem Hunger preisgegeben werden. Seit Monaten liegen diese Hunderte existenzlos auf der Straße. Wir wenden uns deshalb an die Arbeiter von ganz Deutschland um thatkräftige und schnelle Unterstützung. Der Kampf ist uns aufgezwungen worden. Die Berliner Arbeiterschaft hat den Handschuh aufgenommen und sie wird den Kampf durchführen bis zum Ende. Arbeiter! Enter Klassen Interesse nicht blos, Eure Klassen- Ehre ist im Spiel. Da giebt es teinen anderen Gedanken als Sieg! Vorwärts zum Sieg! Kein Tropfen Ringbier! Hoch der Boykott! Boykottfreies Bier liefern: Brauerei Carlsberg, Friedrich Reichenkron, Charlottenburg. Brauerei Wilhelmshöhe, E. Lehmann, Berlin, Brauerei Pichelsdorf, Direktor Hoffmann. Münchener Brauhaus, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Süddeutsche Brauerei, Karl King u. Ko., Berlin. Brauerei Müggelfchlößchen, Friedrichshagen. Nordstern- Brauerei, Berlin. Rathenower Exportbrauerei- Niederlage. Juh. May Dennhardt, N.W., Hannoverschefstr. 18a. Tel. III. 8178. Schloßbrauerei, Fürstenwalde. Niederlage bei Franz Heifer, N., Liesenstr. 5. Die Boykott- Kommission. Ueber„ Unsere jugendliche Verbrecherwelt" 8 hoch war sie 1872-77, am höchsten 1875 und 76. Die 1875 und 76 Geborenen wurden 1887 und 1888 ftrafmündig und ver ließen in der Mehrzahl 1889 und 1890 die Schule. Bei den vor 1875 Geborenen trat beides natürlich entsprechend früher ein, fie hat Landgerichtsrath Dr. Felisch die Damen der Vereine mußten also die Zahl der Strafmündigen zwischen 12-18 Jahr, " Jugendschuh" und" Frauenwohl" in einer gemeinsamen Sizung sowie die Zahl derjenigen, die sich bereits einem bestimmten unterhalten. Nach den Berichten bürgerlicher Blätter hat er ge- Beruf zugewendet hatten, schon entsprechend früher beeinflußt haben. flagt, daß im letzten Jahrzehnt das jugendliche Verbrecherthum Das Minimum des Antheils der jugendlichen unter den überhaupt ganz außerordentlich stark angewachsen sei. In Deutschland Verurtheilten fällt in die Jahre 1885 und 1886. Es dürfte mit Jugendliche( d. h. Personen zwischen 12-18 Jahren). Die Zahl 1871 war die Geburtenziffer so niedrig, wie nie vorher oder seien verurtheilt worden, 1882: rund 30 000, 1892: rund 46 000 durch die Geburtenziffer von 1871 beeinflußt worden sein. aller Verurtheilten sei um 28 pet., die nur der jugend nachher in den legten 31/2 Jahrzehnten. Die 1871 Geborenen lichen um 51 pet. gestiegen. Diese alarmirenden Angaben be- wurden 1883 strafmündig und traten in der Mehrzahl 1885 ins dürfen einer Richtigstellung. Von 1882-92 ist weder die Zahl aller Leben über. Alles das wird man mit beachten müffen, wenn Verurtheilten, noch die nur der jugendlichen ununterbrochen man die Zahlen der jugendlichen Verurtheilten aus dem legten Bestiegen, nicht einmal absolut( trot ununterbrochener Bevölkerungs- Jahrzehnt und besonders die mit Beginn der 90er Jahre einBürgerliches Brauhaus( in Firma Müller), Frank- unahme), geschweige verhältnismäßig. Auf 10 000 ftrafmündige getretene starte Zunahme einigermaßen richtig beurtheilen will. furt a. D. Niederlage Greifswalderstr. 228. zd. h. über 12 Jahre alte) Zivileinwohner tamen 1882: 103,2, In der Hauptsache bleibt diese Zunahme jedoch trotzdem Phönig- Brauerei, C. Radon, Lichterfelde. 1883: 102,4, 1884: 106,6, 1885: 104,6, 1886: 106,7, 1887: eine ungewöhnliche und auffällige, so daß doch wohl nichts anderes 106,8, 1888: 105,6, 1889: 110,2, 1890: 112,2 1891: 112,4, 1892: übrig bleiben wird, als sie vorwiegend aus der Verschlimme Brauerei Jagdschlößchen, Eberswalde. Niederlage 119,9 Verurtheilte( Verurtheilungen wegen im Auslande be- rung der Wirthschaftslage zu erklären. Ist das Lettere richtig, so Edm. Nenter, Swinemünderstr. 45. gangener Strafthaten deutscher Reichsangehöriger mitgerechnet). bedeutet das Anwachsen des jugendlichen Verbrecherthums eine schwere Brauerei Wusterhausen, Vertreter: Max Fleischer, Man hat in dem Auf und Ab dieser Zahlen nicht ohne Grund Anklage, nicht gegen die Jugend, und auch nicht gegen die besitz. Reichenbergerstr. 155. eine Wirkung der jeweiligen Wirthschaftslage erblickt. Bei den lose Klasse, sondern gegen die Gesellschaft, in der solche Beurtheilungen wegen Verbrechen und Vergehen gegen Zustände möglich sind. Daraus ergeben sich dann aber auch die das Vermögen", die beinahe die Hälfte aller Ver- Mittel der Abhilfe von selbst. Die von Dr. Felisch gemachten urtheilungen ausmachen, also die Gesammtzahl merklich Borschläge betreffen nur Nebendinge und versprechen daher nur hang noch deutlicher hervor. beeinflussen müssen, tritt jener urfächliche Zusammen- untergeordneten Erfolg. Es lohnt sich nicht, näher darauf einAuf 10'000 strafmündige zugehen. Wer es unterläßt, den wirthschaftlichen Untergrund, Zivileinwohner famen 1882: 53,0, 1883: 51,1, 1884: 50,2, auf dem solche und ähnliche Erscheinungen ruhen, zu betonen, Bürgerliches Brauhaus, Luckenwalde. Niederlage| 1885: 47,9, 1886: 47,4, 1887: 46,4, 1888: 46,0, 1889: 49,4, der bleibt auf halbem Wege stehen. Die Wortführer der bürgerGust. Spiekermann, Weberstr. 66. Export- Brauerei Grabow a./D. bei Stettin. lage Marthen, Bellermannstr. 6. Brauerei Tivoli, Strausberg. Niederlage Stabernack, Mühlenstraße 49a. Louisen- Brauerei, Bellermannstr. 71a/ 72. Brauerei Danz, Freienwalde a. D. Vertreter: W. Marten, N., Gartenstr. 152. 1 1890: 49,4, 1891: 51,1, 1892: 55,8 Verurtheilte. Das Auf und lichen Klasse haben freilich allen Grund, in diesen Fragen nur Nieder- Ab dieser Zahlen geht beinahe genau parallel der Bewegung bis zu einem gewissen Buntte zu geben. Sie wissen ganz genau, der Preise der wichtigsten Lebensmittel. Besonders der Roggen daß, wer die sittliche Noth erfolgreich bekämpfen will, zuvor preis hatte 1881 ein Maximum, 1886 ein Minimum und 1891 gegen die leibliche Noth ankämpfen muß. Und wer da 3 ernstlich wieder ein Maximum; und der Kartoffelpreis machte in demselben und ehrlich will, den führt sein Weg sehr bald und unweigerlich Beitraum eine ähnliche Bewegung durch, die namentlich 1891 cin ins Lager der Sozialdemokratie. deutliches Maximum und 1885 und 1886 ein etwas weniger deutliches Minimum hatte. Wenn das von 1882-92 beobachtete Fallen und Steigen der Zahl der Verurtheilten in der Hauptsache hieraus erklärt werden muß, so läßt im Voraus ver Boykottirt sind die folgenden, dem Ring augehörenden Brauereien: Aftien- Brauerei Friedrichshain, Berlin. Aftien- Brauerei- Gesellschaft Friedrichshöhe, vorm. Paßen- dieselbe Bewegung zeigen wird, zumal da bei den jugendlichen hofer, Berlin. muthen, daß die Zahl nur der jugendlichen Verurtheilter Gerichts- Beitung. Aktien- Brauerei- Gesellschaft Moabit, Berlin. Aktien- Gesellschaft Schloßbrauerei Schöneberg, Schöneberg. Bergschloß- Brauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Berliner Bockbrauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Berliner Kronen- Brauerei, Aftien- Gesellschaft, Berlin. Berliner Unions- Brauerei, Berlin. Böhmisches Brauhaus, Kommandit- Gesellschaft auf Aktien, A. Knoblauch, Berlin. Brauerei Oswald Berliner, Berlin. Brauerei Julius Bözow, Berlin. Brauerei Borussia, Aktien- Gesellschaft, Niederschönweide bei Johannisthal. Brauerei Gambrinus, Attien- Gesellschaft, Charlottenburg. Brauerei Carl Gregory, Berlin. Brauerei F. Happoldt, Berlin. Brauerei Königstadt, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Brauerei Pfefferberg, vorm. Schneider u. Hillig, Berlin. Brauerei A. Werm, Berlin. Bürgerliche Brauerei, Berlin. Bürgerliches Brauhaus, Otto Müller, Berlin. C. Habel's Brauerei, Berlin. Gebrüder Josty, Berlin. Norddeutsche Brauerei, Attien- Gesellschaft, Berlin. Schultheiß' Brauerei, Aktien Gesellschaft, Berlin, Abth. Schönhauser Allee. desgl. Abth. II Tivoli. V Brauerei Schweizergarten, Berlin. Gewerbegericht. die Verurtheilungen wegen Verbrechen und Vergehen gegen das Vermögen" sogar drei Viertel aller Verurtheilungen aus- Ramer III. Die Verbindung mehrerer Klagen machen. Natürlich dürfte die Zahl der jugendlichen Verurtheilten gegen ein und denselben Arbeitgeber ist ein beliebtes Mittel der nicht mit der Bahi aller Etrafmündigen, sondern nur mit der Vorsitzenden, berufungsfähige Objekte zu erzielen, welche man Zahl aller Personen zwischen 12-18 Jahren verglichen werden, sehr gern hat. Die verschiedenen Klagen gelten verbunden als die uns für die einzelnen Jahre des Beitraums 1882-92 nicht eine Klage, die Klagesummen als ein Objekt. Selten findet bekannt ist. Vergleicht man nun aber die jugendlichen Ver die Verbindungsluft der Vorsitzenden bei der Mehrheit der urtheilten mit der Zahl aller Verurtheilten, so ergiebt jeweilig tagenden Gerichtshöfe Widerstand. Einer dieser seltenen sich, daß das Verhältniß keineswegs, wie mancher erwarten Fälle trat am 13. Oftober ein. Die Majorität eines Gerichtshofes möchte, in allen Jahren dasselbe war, aber auch nicht, aus der Kammer III trat nicht der Anregung des Vorsitzenden wie es nach dem Geschrei gewisser Leute scheinen tönnte, sich Techow bei, vier Klagen auf Lohnentschädigung, welche sich ununterbrochen verschlechtert hat. Es waren nämlich von gegen den Steinfegmeister Brehmer richteten, zu verbinden. 1888 9,1, 1884 9,1, 1885 8,9, 1886 8,9, 1887 9,3, 1888 9,4, 1889 8ufammen, mußte deshalb getrennt verhandelt und geurtheilt je 100 Verurtheilten noch nicht 18 Jahr alt: 1882 9,3, Da die Kläger zu zwei und zwei geklagt hatten und nicht alle 10,0, 1890 10,7, 1891 10,8, 1892 11,0 Verurtheilte. Das heißt: werden. Gegen die Klagen selbst wandte der Beklagte ein, die Der Antheil der Jugendlichen unter den Verurtheilten stieg von Kläger wären nicht entlassen worden, sondern hätten nur aus1882-92 nicht ununterbrochen, sondern fie! bis Mitte der 80er fezen sollen. Der Gerichtshof sah aber eine Entlassung in den Jahre und stieg dann aufs Neue, und zwar stärker, als er vor: Thatsachen, daß die Kläger Buch und Karte" bei der Unterher gefallen war. Man fönnte geneigt sein, auch diese Erschei- brechung der Arbeitsverhältnisse ohne jede Erklärung des Poliers nung aus dem Auf und Ab der Wirthschaftslage zu erklären. erhielten und daß dem Polier von seinem Borgesetzten keine Anweisung Auf die Jugendlichen, namentlich auf die noch bei den Eltern gegeben war, den Klägern irgend etwas mitzutheilen. Gemäß wohnenden oder wenigstens unter ihrem Einfluß stehenden den Klageansprüchen wurde Beklagter verurtheilt. Jugendlichen, wirken ungünstige wirthschaftliche Verhältnisse Rammer IV. Entschädigung für Versäumnisfe" doppelt ein, einmal direkt, insofern sie selber Moth leiden müssen die aus der Unterbrechung eines Attordes ents und infolge dessen eine Lockerung ihrer Moral erfahren, sodann standen. Der Tischler K. war beim Tischlermeister Hoffmann aber auch indirekt, insofern sie unter dem Einfluß der durch die als Bautischler thätig. Eines Tages ersuchte letterer ihn, doch Noth ihres fittlichen Haltes beraubten Eltern erst recht fittlich ge- den Fensterakkord, welchen er vorhatte", zu unterbrechen und I fährdet sind. Ein überzeugender Beweis hierfür ist natürlich einige Möbelstücke anzufertigen." R. ging hierauf ein. Er glaubte, nicht möglich, weil es sich um Dinge handelt, die nicht gut Anspruch auf den Verdienst zu haben, welchen er bei der zahlenmäßig erfaßt werden können. Außerdem wird man aber Bauarbeit erzielte. Er flagte auf Zahlung der Differenz zwischen noch einen anderen Umstand zur Erklärung heranziehen müssen. diesem Verdienste und des ihm für die Möbelarbeit zu theil geSpandauerberg- Brauerei, vorm. C. Bechmann, Westend bei Die Zunahme der jugendlichen Verurtheilten und ihr Verhältniß wordenen Lohnes. Das Gericht war anderer Meinung als er. Charlottenburg. Vereinsbrauerei Rigdorf. Versuchs- und Lehrbrauerei, Berlin. Liftoria- Brauerei, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Germania- Brauerei, David u. Martin, Berlin. Brauerei Stralau. zur Zahl aller Verurtheilten sind auch von der Zahl der Jedoch verurtheilte es den Beklagten zur Zahlung von Geburten und dem für später sich daraus ergebenden Alters- 6,25 M., unter der Begründung, die Unterbrechung eines Affords aufbau abhängig. Die im Jahre 1892 verurtheilten Jugend- zum Zwecke der Ausführung anderer Arbeiten habe stets gewisse lichen z. B. haben ihre Straftaten in Der Mehrzahl Nachtheile für den Tischler zur Folge, die technisch erklärlich zwischen Ausgang 1891 und Ausgang 1892 begangen, müssen alsa seien. Das Gericht habe 6,25 M. als Ausgleich der dem Kläger zwischen Ausgang 1873( 1891-18= 1873) und Ausgang 1880 durch die Affordunterbrechung entstandenen Nachtheile für an= ( 1892 12= 1880) geboren sein. Nun hatte aber die Zahl der gemessen gehalten. Für Tischler ist diese Entscheidung von bes Geburten in den Jahren 1872-79 in Deutschland eine Höhe fonderer Wichtigkeit. In Tischlereien sind Akkordunterbrechungen wie nie vorher oder nachher in den letzten 50 Jahren. Besonders gerade besonders häufig. Von den Segnungen der Sozialreform. Die Mittwoch: Sanfen zu schießen, wenn er nicht sofort zur Bache| 10 M. Geldstrafe verurtheilten Milchhändler gleichen Namens Verhandlungen vor dem hiesigen Schiedsgerichte für folgte. Der Angeklagte hat über den Schuhmann Be- nicht identisch ist. zu die für Unfallstreitigkeiten führten eine höchst bedauerliche schwerde geführt, aber damit nichts erreicht. Der Vertheidiger Das Hoch auf die revolutionäre Sozialdemokratie Thatsache zu Tage. Der Stuckarbeiter Marker, am 22. Mai v. J. des Angeklagten( man vergesse nicht, daß der Händler, dem vom und der bennruhigte Gendarm. Der Tischlergeselle derartig verunglückt, daß er das eine Schienbein brach, war an- Schußmann der Revolver auf die Brust gesetzt wurde, An- Otto Paris aus Sandhausen hatte in einer von den fänglich zur Vollrente entschädigt worden, welche infolge all- geflagter war), der Vertheidiger also meinte, daß in dem Mitgliedern des Arbeiter Bildungsvereins in der Nähe von mäliger Befferung des Patienten auf die Hälfte ermäßigt wurde. Augenblick, wo fein Klient nicht mehr auf dem Bürgerfteige, Oranienburg veranstalteten Versammlung am Schlusse derselben Laut erneuten ärztlichen Gutachtens ward Marker im September sondern in dem Hausflur stand, der Schuhmann nicht mehr das als Vorsitzender ein Hoch auf die„ völkerbefreiende und vorigen Jahres nur noch ein Viertel der Vollrente feitens der Recht hatte, ihm zu gebieten, sich zu entfernen, dieses Recht viel revolutionäre Sozialdemokratie" ausgebracht. Der Berufsgenossenschaft zugebilligt, d. h. 20 pet. der ursprünglichen mehr nur noch dem Hauswirth zugestanden hätte. Der Gerichtshof Ausdruck revolutionär" erschien dem überwachenden Gendarm Entschädigungssumme. Bis hierher Alles in geseglicher nahm dagegen an, daß auf grund des Straßenpolizei- Reglements anstößig und brachte er demgemäß unseren Genossen Paris zur Ordnung. der Angeklagte verpflichtet gewesen wäre, den Anordnungen des Anzeige. Das Schöffengericht zu Oranienburg hielt eine VerAls nun aber Marker gegen die 20 pet. Ermäßigung feiner Schußmanns Folge zu leisten. Da er dies nicht gethan, verlegung des berühmten groben Unfugs Baragraphen Rente beim Schiedsgerichte Berufung eingelegt hatte, trat der urtheilte der Gerichtshof den Händler, der die preußische vorliegend und verurtheilte den Angeklagten seinerzeit bemerkenswerthe Fall ein, daß Kläger nach 6 Monaten erst zur Staatsraison so schlecht begriffen hatte, richtig zu drei Mark drei Mark Geldstrafe. Gegen Verurtheilung ärztlichen Untersuchung herangezogen wurde! Diefe Thatsache Geldstrafe. legte Paris Berufung ein, welche gestern vor der I. Straftammer erregte in der Verhandlung vor dem Schiedsgerichte sowohl das Die hauptstädtischen Nasen und der Herr Polizei des Landgerichts II zur Verhandlung gelangte. Der Vertheidiger Bedauern des Vorsitzenden wie auch des schiedsgerichtlich lieutenant Fröhlich. In den reichgefegneten Gefilden der des Angeklagten, Rechtsanwalt Heine, führte aus, daß man in Anspruch genommenen ärztlichen Sachverständigen. Ersterer deutschen Justiz blüht ein Kräutlein, Grober Unfug- Paragraph| bei dem Worte revolutionär" in den maßgebenden Kreisen der entschuldigte diese Saumfeligkeit mit Recht dadurch, daß zirka genannt, dessen Destillat gar manchem schon Bauchgrimmen ver- Sozialdemokratie nicht an Heugabeln dente; wer die Ideen und 300 unerledigte Berufsfälle ihm zur Entscheidung vorlagen; der ursacht hat. Daß diese Wunderblume auch gegen Niesen als Prinzipien der sozialdemokratischen Partei verstehen wolle, müsse Schiedsgerichtsarzt erklärte privatim vor sämmtlichen Partei- Medikament gebraucht wird, war bis vor kurzem unbekannt. fich in die Lehren und Gedanken derselben vertiefen und genossen und sonst Anwesenden, daß eine Wiederkehr von derlei Der berühmteste Paragraph Des deutschen Strafgesetz fie studiren. Eine Beunruhigung des Publikums könne ,, höchst bedauerlichen" Vorkommnissen nur durch die gesetzlich an- buches ist nunmehr aber auch auf den" Nies in dem infriminirten Ausdruck nicht gefunden werden, zuordnende Heranziehung eines dauernd als solcher fungiren brauch" unseres ominösen Gesichtsvorsprunges ausgedehnt. Ein denn es sei nicht Schuld der Sozialdemokratie, wenn ben Gericht 3 arztes verhindert werden könne; demselben habe Berliner Polizeilieutenant schleppte den ersten Uebelthäter vor die jemand, den man nun einmal als Gendarm zur Ueberwachung die Pflicht objuliegen, nach jedesmaligem Einlauf der Unfall- Schranken des Gerichts, das vorgestern über die sehr figliche einer Versammlung bestellt habe, in das Wesen der sozialdemo berufungsfachen den betreffenden Unfallfläger fofort, und Frage zu entscheiden hatte, ob und warum der Bäcker Dettloff fratischen Partei nicht so tief eingedrungen sei, um die Bedeutung nicht erst nach etwa einem halben Jahre, auf die Be- in der Nacht zum 29. Juli d.. eigentlich laut genießt hatte, durch die des Wortes revolutionär" im sozialdemokratischen Sinne zu rechtigung seines Anspruches hin körperlich zu begutachten. Beweisaufnahme wurde festgestellt, daß der Angeklagte am verstehen. Der Gerichtshof pflichtete diesen Ausführungen nicht Wie soll ein Arzt nach 6 Monaten auch den Körperzustand besagten Abend ,, mit seinem Freund Paul in der bei. Die Auffassung des Vertheidigers über die Bedeutung des beim des Berufungsklägers, wie solcher zur Zeit der eingelegten Be- 3immerstraße Billard geschoben" und Nachhause- Wortes revolutionär" möge wohl in sozialdemokratischen Kreisen dem, unter gehen von letterem eine Prise von rufung war, noch ermitteln können? dem Geltung haben, aber der Gendarm sei als„ Laie" und„ Zuhörer" Namen Schneeberger bekannten Schnupftabat angenommen hatte. anzusehen, der diese Auffassung nicht theile und sich daher durch Das sollte verhängnißvoll für ihn werden. In der Jerufalemer den Ausdruck revolutionär sehr wohl habe beunruhigt fühlen straße fühlte D., den der Niesreiz mächtig gepadt, plöglich eine tönnen! Die Berufung wurde verworfen. Betanntlich ist die Faust in seinem Genick, deren Besitzer ihm versicherte, daß er, Auffassung, daß der von der Polizeibehörde in amtlicher EigenHerr Revierlieutenant was nämlich, ihm gegen schaft in die Versammlung geschickte Gendarm„ Zuhörer" sei, wolle. Vor Kurzum: der im Daseinskampfe so bitterschwer ringende das Niesen verschreiben der Hand war nicht nur bei Richtern im Lande der Gottesfurcht und frommen Arbeiter tann und muß eine prompte Justiz in seinen An- allerdings das besagte Riechorgan selbst dem Willen des Sitte.? Sehr richtig war außerdem die Ansicht deffelben Arzt- Sachverständigen, daß gleichfalls dauernd ein Techniker dem Schiedsgerichtshofe zur Seite stehen müsse. Ein solcher nur tann den Werth oder Unwerth der vom Berufungsfläger angegebenen Unfallsursachen sach- und zweckgemäß beurtheilen. der " Briefkaffen der Redaktion. Wir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( 3wei Buchstaben oder eine Ba!! anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden foll. R. W. 22. Der Ortsvorsitzende der Berliner Krankenkasse gelegenheiten verlangen. An Rlarlegung und Offenkundigmachung Inhabers nicht ganz unterthan und der Verhaftete foll Deutsche Justiz. Das Landgericht Plauen hatte den Res der so vielfach bestehenden Mißzustände, ganz abgesehen vom Ge- merkwürdigerweise auf der Wache noch weiter genieft haben. dakteur der„ Boigtländischen Zeitung" zu einem Monat Gerichtswesen, fehlt es seit langem bereits nicht mehr wo aber Als wesentlich erschwerender Umstand kam hinzu, daß die Besind diejenigen, die den Fehler in erster Linie nur zu wohl er- gleiter des D. fich sogar im Beisein des Herrn Lieutenants noch fängniß verurtheilt, weil er auf unser herrliches Kriegsheer das fennen, thn zu beseitigen daher die unabweislichste Pflicht ver- über das Niesen amüsirt hatten. Der Amtsanwalt begründete angewandt hatte. Diese Bezeichnung sollte u. a. deshalb be spüren müßten? feinen Strafantrag auf 1 M. refp. 1 Tag Kittchen mit dem leidigend sein, weil die Soldaten mit schwächlichen Kindern verWer die Brausewetter'sche Beurtheilung der Gummi Hinweis, daß selbst die schlimmsten Wirkungen des Schneeberger glichen werden, die durch mildthätige Unterstüßung unterhalten schlauchaffäre vom glorreichen 18. Januar 1894 noch nicht durch ausgiebige Benutzung eines Taschentuches paralysirt werden und gepflegt werden!!! Die gegen dies Urtheil eingelegte würdigen gelernt hat, der sei auf eine Verhandlung aufmerksam fönnten, während der Angeklagte zu diesen Ausführungen beharrlich Revision wurde vom Reichsgericht verworfen. den Kopf schüttelte. Durch den Mund des Präsidenten verkündete das gemacht, die sich gestern vor dem Schöffengericht abspielte. Es ist Gericht nach eingehendster Berathung, daß Dettloff seiner ganzen eine in das Rechtsbewußtsein preußischer Richter tief einge Natur nach" wohl fähig gewesen wäre, die Aeußerungen seiner drungener Grundsatz von original- preußischer Qualität, daß derjenige, der den Anordnungen, welche die Polizeibeamten Nase zu unterdrücken; dieser Ulk sei zu fühnen, gemäß dem Anim öffentlichen und Verkehrsinteresse" treffen, nicht Folge leistet, trage des öffentlichen Anklägers. Da der Verurtheilte feierlich geschworen, unter allen Umfich strafbar macht ganz gleichgiltig, ob dem Betreffenden ständen Berufung einzulegen und eine Reihe von Beugen gegen der Handlungsgehilfen und Lehrlinge ist: M. Jastrow, Markusdiese Anordnungen berechtigt berechtigt oder unberechtigt den Herrn Lieutenant ins Treffen führen will, so wird erscheinen! Diese staatsstüßende Lehre wurde gestern dem sich in nächster Zeit Händler Lehmann von dem Schöffengericht ertheilt. Der fenfationellen Fall weiter beschäftigen. Vorläufig dürfte jedoch eine höhere Instanz mit diesem straße 52. Dort tönnen Sie genaue Auskunft bekommen. R. Jahn, Charlottenburg. Gewiß wäre uns das er Angeklagte hatte eines Sonntags Nachmittags in einem allen in Berlin hausenden Schnupfern der Rath beherzigenswerth wünscht. Schanklofal der Lothringerstraße gefneipt und mit mehreren erscheinen, ihren sträflichen Gelüsten nicht anders zu fröhnen als Jahn, Niederschönweide. Wir bitten um Rücksprache in anderen Gästen in Hemdsärmeln kurze Zeit auf dem Bürgersteige auf hohen Bergen oder in tiefen Thälern, wo die Ohren nicht der Redaktion. vor dem Lokale Aufstellung genommen. Zwei Schugleute, welche derart empfindlich find, wie in des Deutschen Reiches Hauptstadt Ihnen eingesandt ist. Ehlert. Wir bestätigen Ihnen, daß der Bericht nicht von die Lothringerstraße entlang patrouillirten, nahmen bieran im Jahre des Heils Eintausendach thundertvierundneunzig. Anstoß und geboten den Leuten, vom Bürgersteig weg und in das Lokal zurückzugehen. Es tam hierüber zu Der Bezirksausschuß hat in seiner letten Sigung einem Mißhelligkeiten und der Angeklagte ging war zunächst Droschkenkutscher den Fahrschein entzogen, weil er als erwiesen fehrte weg, aber gleich zurück und stellte fich in annahm, derselbe habe auf der Straße Unfug getrieben. Der so dem Hausflur des betreffenden Hauses auf. Auch hier hart Gestrafte hatte sich nur einen einfachen„ Unfug" zu schulden verlangte der eine Schuhmann seine Entfernung und als diese fommen lassen, der vielleicht nach bestehendem Recht mit 10 m. verweigert wurde, griff wie der Angeklagte und ein ver- Geldstrafe geahndet worden wäre. Der Bezirksansschuß soll eideter Zeuge behaupten der Schuhmann in die hintere Rock- häufiger derartig streng urtheilen. tasche, holte einen Revolver hervor und setzte diesen dem Angeklagten auf die Brust mit der Drohung, ihn über den Der Milchpächter A. Wegener, Mariendorferstraße 10, ersucht uns, bekannt zu geben, daß er mit dem vorgestern zu Tannhäuser. Anzeigen von Festlichkeiten werden redaks tionell nicht aufgenommen. Herrn Emil Muzzle. Theilen Sie doch, wenn Ihnen der artige Fälle bekannt werden, dies den in der Liste besonders betannt gegebenen Personen mit, worauf dann sofort Abänderung vorgenommen wird. Ch. B. Der Umzug muß bei fleinen, aus höchstens zwei Wohnzimmern bestehenden Wohnungen am ersten Tage( also nicht schon um 12 Uhr Mittags) beendet sein. P. D. 27. Nein. Deutscher Holzarbeiter- Verband Theilhabergesuch. Deutscher Metallarbeiter- Verband. Zahlstelle Berlin. Sonntag, den 21. Oktober, Vormittags 10 Uhr, in den ,, Armin Hallen", Kommandantenstraße Nr. 20: 1 Branchenversammlung der Drechsler. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen Boft über: Soziale Kämpfe im Mittelalter. 2. Diskussion. 8. Werkstattangelegenheiten und Verschiedenes. Hierzu sind die Kollegen der Werkstätten von Görschner, Wienerftraße 44, Schoy, Reichenbergerstr. 34, und Schwarz, Dieffenbachstr. 33, defonders eingeladen. 142/16 Bolts Buchhandlung in einer der größten Städte Süddeutschlands( Kolportagegeschäft mit 4000 Abonnenten, fowie Sortiment und modernes Antiquariat; Vertriebsrecht in allen Parteiversammlungen) sucht behufs Vergrößerung und Durchführung gewinnbringender Unternehmungen und Errichtung von Vertriebsfilialen in nahe gelegenen größeren Städten Theilhaber ( Genoffen) mit 7000 M. Einlagekapital. Sorgenfreie und gute Eristenz. Offerten unter N. V. 101 an die Süd- Ost: Sonntag, den 21. Oktober, Vormittags 10 Uhr, Expedition d. Bl. bei Hoffmann, Oranienstr. 180: Bezirks- Versammlung. Zages Ordnung: 9228* Pianino fauft Kube, Adalbertstr. 66. 37 37 Als anerkannt reelle und billigste Einkaufs- Quelle des Süd- Ostens für 1. Vortrag des Genoffen Otte äther. 2. Diskussion. 3. Berbands Gold-, Silber-, angelegenheiten und Verschiedenes. Vertrauensmänner- Versammlungen Norden: Montag, den 22. Oktober, Abends 8½ Uhr, bei Kelle, Schönhauser Allee 28. Moabit: Sonntag, den 21. Oktober, Vormittags 9%, Uhr, im Victoria- Salon, Perlebergerstr. 13. Tages- Ordnung: Wertstattangelegenheiten. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Die Ortsverwaltung. Die General- Versammlung findet am Mittwoch, den 31. d. M., in den Armin- Hallen statt. Mitglieder- Versammlung der Holz- und Bretterträger Berlins und Umgegend am Sonntag, 21. Oftober, Vorm. 10 Uhr, im Märkischen Hof, Admiralstraße Nr. 18e. Tagesordnung: 1. Abrechnung vom 3. Quartal 1894. 2. Wahl glieder und Verschiedenes. des ersten Schriftführers. 3. Vereinsangelegenheiten. 4. Aufnahme neuer Mit Um zahlreiches Erscheinen bittet Achtung! Stolpe. Der Vorstand. Achtung! Arbeiter- Bildungsverein Zukunft. Sonntag, 21. Oktober, Nachmittags 31/2 Uhr, bei Herrn G. Bergemann ( Stolpe a. d. Nordbahn): Große Versammlung. 1. Vortrag des Genossen Otto Kuauf Welt455b Alfénidewaaren( Eg.Fabr.) goldene u. silberne Uhren empfiehlt sich H. Gottschalk, Goldarbeiter und Uhrmacher, 37 Admiral- Straße 37 in Reichert's Fettsälen, Müllerstr. 7: General- Versammlung der Filiale Nord. Zagesordnung: 1. Abrechnung vom 3. Quartal. 2. Die Reorganisation der Verwaltungen Berlins. 3. Diskussion. 4. Verbandsangelegenheiten. 5. Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimirt. Dienstag, den 23. Oktober, Abends 8/2 Uhr, bei Möhring, Admira ftr. 18c: Versammlung der Filiale Centrum. Tagesordnung: 1. Bortrag von Frau Rohrlad über: Boltsaberglauben." 2. Die 3. Verbandsangelegenheiten. Reorganisation der Verwaltungen Berlins. 4. Verschiedenes. 177/14 Wegen der wichtigen Tagesordnung ist es Pflicht eines jeden Mitgliedes, Die Verwaltungen. pünktlich zu erscheinen. Metalldrücker. Dienstag, den 23. Oktober, Abends 8½½ Uhr: Große öffentl. Versammlung in den Armin- Hallen", Kommandantenstraße 20. 11 Zages Ordnung: 175/7 1. Wie stellen sich die Kollegen zur Nachfeierabend- Arbeit? Referent: Rollege Paul Litfin. 2. Diskussion. 3. Wie stellen sich die Kollegen zu den öffentlichen Unterstützungs- und Agitationsfonds der Metallarbeiter? 4. Verschiedenes. Der Vertrauensmann Paul Hetz, Strausbergerstr. 20, v. I. Sonntage: Hosen Verband der in Buchbindereien, WerktagsEngl. Leder- von 1,50 an in großer Auswahl zu billigen, festen der Papier- und Ledergalanteriewaaren- Industrie beschäft. Preisen empf. Julius Lindenbaum, Grosse Frankfurterstrasse 139 Alle Uhren 5462L* werden sauber und sorgfältig reparirt unter Garantie des Gutgehens für 1,50 Mark( außer Bruch) bei W. Winkler, Berlin N., Reinickendorferne. 2g, gegenüber der Dankes- Kirche. Lager aller Arten Uhren, Uhrketten Evora- Bräu Fürth- Nürnberg, in vorzügl. Qualität empfiehlt in Gebinden von 17 Litern an, auch in Flaschen. Arbeiter und Arbeiterinnen. Mitgliedschaft Berlin. Montag, 22. Oktober, Abends 81/2 Uhr, bei Deigmüller, Alte Jakobstr. 48a: General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Geschäfts- und Kaffenbericht vom 3. Quartal. 2. Wahl eines zweiten 74/19 Borsigenden. 3. Mitgliedschaftsangelegenheiten. Verband aller in der Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Dienstag, den 23. Oktober, Abends 8 Uhr, bei Deigmüller, Alte Jakobstraße Nr. 48a: Branchen- Dersammlung der Schrauben-, Façondreher u. Berufsgenossen. Zages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Heymann über:" Was ist Religion?" 2. Diskussion. 3. Wahl eines Beisigers zum Vorstande. 4. Aufnahme neuer Mitglieder, Berbandsangelegenheiten und Berschiedenes. La Meltuntergang. 2. Diskussion. 3. Defchen über: Otto Linke, Lagerhof 3. italia, treiches une punttliches Erscheinen ersucht schöpfung und Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch bittet Der Vorstand. Telephon Amt III Nr. 404. 178/9 Um Der Vorstand. DER HBAXINDUST IN 2741 Arbeiter! Genossen! Kauft nur Cigarren mit der Kontrollmarke der Tabakarbeiter. Nachfolgend verzeichnete Fabrikanten und Händler führen nur Gigarren mit der Kontroll- Schuhmarke der Tabakarbeiter. S. * Wilhelm Börner, Ritterstr. 15. H. F. Dinslage, Rottbuserstr. 4. R. Fiebig, Böchstr. 21. Guft. Lochmann, Brandenburgstr. 82. Michaelis, Alerandrinenstr. 40. H. G. Schmidt, Gräfestr. 68. SO. Händler können nur veröffentlicht werden, wenn dieselben ausschließlich Maare mit Schuhmarke führen, jede andere Veröffentlichung beruht auf Täuschung. 15. Baumgarten, Swinemünderstr. 48. Franz Döring, Ruppinerftr. 21. R. Gefelle, Ruppinerstr. 19. Gustav Hennig, Coloniestr. 147. August Hirte, Swinemünderstr. 67. Hermann Hirte, Stettinerstr. 59. Emil Höhne, Ackerstr. 89. Löffler, Badftr. 42-43. B. Morin, Bernauerstr. 18. A. Schröder, Bernauerstr. 15. Hermann Vogel, Demminerstr. 62. C. Walter, Hussitenstraße 35. Mag Winkelmann, Ackerstr. 153. Georg Wolter, Aderstr. 58. Max Walter, Usedomstr. 14, H. Zechert, Putbuserstr. 37. Carl Abert, Pücklerstr. 6. Behnke n. Kinzel, Schmidstr. 21. Carl Böhlert, Mariannenitr. 5. G. Fischer, Stalitzerstr. 128. E. Gosda, Manteuffelstr. 8. A. Kunze, Grünauerstr. 34. Lobbes, Adalbertstr. 58. * Wilh. Mertens, Cuvryftr. 34. Theodor Stampehl, Mariannenstr. 26. SW. Schönhauser Vorstadt. Wilhelm Brall, Swinemünderstr. 4. * Heinrich Schröder, Kreuzbergstr. 15. C. Herm. Diet, Pappel- Allee 2. E. Schulze, Friesenstr. 28. 0. Louis Anders, Krautstr. 16. Auguft Dahnke, Roppenftr. 2. A. Gräff, Holzmarktstr. 42. August Heck, Gr. Frankfurterstr. 4. desgl. Weidenweg 96, Th. Hodde, Langestr. 108. * August Motes, Posenerstr. 22, A. Neumann, Markusstr. 8. Samuel Riek, Münchebergerstr. 23. Johann Schirlitz, Holzmarktstr. 63. Rich. Schulze, Friedrichsfelderstr. 21. Otto Schreiber, Blumenstr. 51c. Otto Unterberg, Koppenstr. 8-9. B. Unterlauff, Frankfurter Allee 117. Gustav Vogel, Koppenſtr. 88. W. Wolf, Andreasstr. 60. * Johann Hahn, Fehrbellineritr. 3. Lorenz Heidemann, Danzigerstr.10. Rudolf Magnus, Weinbergsweg 10. 2. Malkowi, Kaftanien- Allee 95.96. $. Mehnert, Diedenhofenerstr. 3. Adolf Mirak, Chorinerstr. 76 part. Gustav Pinner, Trescowstr. 32. NO. Hermann Bailoff, Pallisadenstr. 79. 5. Kraft, Landsbergerstr. 112. Beyer, Landsberger Allee 131. Gustav Mirak, Georgenkirchstr. 12. Gebr. Lewy, Marienburgerstr. 37. Jakob Reul, Höchstestr. 21, 2 Tr. Gustav Richter, Landsberger- Allee 145 NW. Paul Böning, Bremerftr. 56-57. P. Wotschke, Andreasstr. 3 und 63. Joh. Böienberg, Beusselstr. 64, C. * Robert Drescher, Linienstr. 50. 5. Mamlok, Barnimstr. 42. Carl Blanzwirn, Linienstr. 21. Oranienburger Vorstadt. Adolf Adelt, Reinickendorferstr. 64b. * Louis Dechaud, Ruheplaystr. 24. Franz Frank, Röslinerstr. 2. Baul Franke, Eichendorffitr. 15, Wilhelm Göppner, Fennstr. 1a, Jakob Götting, Lindowerstr. 9. Fr. Jordan, Reinickendorferstr. 37 a. Oskar Klose, Reinickendorferstr. 20. Baul Müller, Hochstr. 2a. Franz Nofffe, Borsigstr. 28. Paul Pflug, Reinickendorferstr. 39, Wilh. Steinbach, Antonstr. 1. A. Tieg, Invalidenstr. 124. Carl Werner, Gerichtstr. 25. * Robert Kern, Stromstr. 45. G. Reincke, Stromstr. 5. Rudolf Runge, Rostockerstr. 13. Stralau- Rummelsburg. Jul. Malit, Dorfstr. 17. Theodor Ritter, Kantstr. 6, 3. Ulbrich, Schillerstr. 1. Möbel- Tischlerei u. Lager Polster- und Dekorations- Werkstatt August Herold, Tischlermeister 6482 83184 Oranienstr. 83/84 Berlin MW., 83/84 Oranienstr. 83/84 zwischen Alexandrinen- und Alte Jakobstrasse. Eigene Tischlerei. Eigene Tapezierwerkstätten. Berkauf nur gegen Gassa ohne Zwischenhandel zu Werkstattpreisen. Besichtigung der Lagerräume erwünscht. Illustrirte Musterbücher kostenfrei. Compl. Wohnungs- Einrichtungen von 260-3000 M. Solideste Preise. Sauberste Ausführung. Reelle Bedienung. Carl Mampe Berlin N Zu haben Verdauung belardernd Lo allen Colonialwarceabandlungen Möbel, JOH Halb und Halb. Mampe mit Pomeranzen Feinste Champagner Flasche Likörmischung Mark1,25 Carl Mampe Likört, brik Berlin. N.28 Für nur 5 M. 30 Pf. mit Porto u. Verpackung verf. ich einen hochf. Harzer Kanarienroller v. Dezember ab 6 M. 30, Weibchen jest 50 Pf. Umtausch geft. Betrag ev. zurück. L. G. Müller, Vogelzüchterei, Nordhausen a H. Hüte Schirme für Herren 2,-, 3,-, 3,50. Für Knaben von 1,25 M. an. in allen Qualität. Nadelschirme ( feberleicht) von 3 M. an!! in größter Auswahl, rein feiden, von 50 Pf. an. Oberhemden, Kragen, Man= schetten, Serviteurs in befter Qualität. farbige Glaeees, Cravatten Spiegel- u. Polsterwaaren- Magazin Wäsche, mit eigenet Werkstatt. Große Auswahl in Nussbaum u. Mahagoni, fowie Handschuhe, paar 3 wt.!! großes Lager von Küchenmöbeln empfiehlt zu den billigsten Preisen bei nur solider Ausführung( 776L Hosenträger, Julius Apelt, Tischlermeister, Berlin S., Sebaftianstraße Nr. 20( her) Jede Uhr früher 27/28). 5400 5466* L zu repariren und reinigen kostet bei uns unter Garantie des Gutt gebens nur Mk. 50 Pfg.( außer Bruch), fleine Separaturen billiger. Großes Lager neuer und gebrauchter Uhren, getragene Uhren von 5 M. au. Neue silb. Cylinder- Remontoirs, 6 Steine, Friedrichsfelde- Lichtenberg. von 14 M. an, do. 10 Steine, von 16 M. an, goldene Damen- Remontoirs, 14- Karat Gold v. 24 M. an. Gold- und Silberwaaren in gr. Auswahl zu Fabrikpreisen Wiesner, Prinzen Allee 24. Anton Kopp, Friedrich- Carlstr. 4. Weissensee. Emil Apitsch, Langhansstr. 135. N. Liebschwager, Gustav Adolfstr. 16. R. G. Schröder, Königs- Chauffee 45b. Reinickendorf, Burgus, Martstr. 5. F. Schellenberg, Scharrnweberstr. 107. Tempelhof. August Reisen, Berlinerstr. 44. Schöneberg. E. Rothert& Stolz, Geschäft: Andreasstr. 62. Uhrmacher. " Chausseestr. 78. 2 nur in besten Qualitäten Strümpfe, Cachenez, bei Laigentiger Gottmann, Laschentücher Gr. Frankfurterstr. 130. Jede Uhr revariren u. reinigen toftet bei mir unter Garantie des Sutgehens nur 1,50 M., außer Bruch, fleine Reparaturen billiger. Großes Lager neuer u. gebrauchter Tasajenugren, Regulatoren u. Wecker zc. Gegen wollene Lumpen aller Art liefern moderne, haltbare leider-, Alle Arten Ketten, sowie Brillen und Unterrack- und Läuferstoffe, Schlafdecken, Teppiche, sowie Buckskin, Bincenez. blau Cheviot und Loden anerkannt billig. Wichtig für Jedermann! Muster frei. Gebrüder Cohn, Ballenstedt a. Harz 7. bei Frau S. Jablonsky, fowie in deren Filialen: C., Hirtenstr. 21 und Sammelstelle und Musterlager in Berlin: NW., Lübeckerstr. 36 v. I. Prenzlauerstraße 18, bei C. Baum; N., Bionskirch- Plat 3 bei Rosenthaler Vorstadt. Reinhold Auders, Streligerstr. 45. Carl Basemann, Prinzen- Allee 57. Albert Butry, Akazienſtr. 10, 2 Tr. Die Liste der die Kontroll Schußmarte führenden Fabrifanten wird von jetzt ab nur monatlich einmal an dieser Stelle veröffentlicht; A. Goebler. wir bitten deshalb die rauchenden Genossen, sich dieses ausschneiden und auf heben zu wollen. Neumeldungen von Fabrikanten find persönlich bei Louis Gesellschafts- Anzüge * Dechand, Ruheplatstraße 24, sowie beim Unterzeichneten zu machen. Neue in besten Stoffen u. größter Auswahl Marken sind ebenfalls dort, sowie auch an den mit bezeichneten Stellen der su billigen aber festen Preisen empfiehlt betr. Bezirke zu entnehmen. Die Kontroll- Kommission der Tabakarbeiter. J. A.: Carl Butry, Stralsunderstr. 17, II. 239/10 Möbeltischlerei und Lager von A. Schulz, Tischlermeister, 5 ReichenbergerStrasse 5, gegründet 1878, empfiehlt fein enorm großes Lager in Mahagoni u. Nußbaum- Möbel, sowie Bolsterwaaren eig. Fabrik, zu billigen Preifen. Garantie für dauerh. Arbeit. 617L* Markthalle Gustav Sabor mahalle 159 Invaliden- Straße 159 empfiehlt sein reichsortirtes Lager in Damen- und Kinderhüten garnirt und ungarnirt zu außerordentlich billigen Breisen. Julius Lindenbaum, Große Frankfurterstraße 139. Wallstr. 82( e Nene Rohstraße) 931L* Uur Hüte mit Kontrollmarken. Grosse Auswahl in Schirmen. W. Wolff. Schneidermeister, E. Strauss, Blumenstr. 46 pt. empfiehlt sich unter Garantie zur An fertigung gut paffender Herren- Garde roben. Lager von Stoffen in Auswahl. Roh- Tabak 641L A. Goldschmidt, 4435L am hiengen Plage wie bekannt grösste Auswahl! Garantie für sicheren Brand. Streng reelle Bedienung, billigte Breife! Sämmtliche im Handel befindl. Siontavate sind am Lager. A. Goldschmidt, 58352* Carl Lux, 34. Chausseestr. 34. Bitte genau auf No. 34 zu achten. MöbelGelegenheitskauf zu außergewöhnlich billigen Preisen. Für Brautleute ganze Einrichtungen von 200-1000 m. Theilzahlung gestattet. Elegante Nußbaum- u. Mahagoni- Kleiderspinden u. Bertikows 30 M., einfache 20 M.; Sophas, Bettstellen mit Matraße 20 M.; Waschtoiletten, Küchenspinden, Kommoden 12 M.; Stühle 3 M.; Sophatische 6 M.; Säulen- Trumeaur 65 M.; Plüschgarnitur 60 u. 100 M.; Baneeliophas 80 M.; Buffets, Silberschränke, Herren- Schreibtische, SchreibOranienburgerstr. 2. fekretäre, 3ylinder- Bureaux, Spiegel Rannen, Satten, Maße, Milchkübel, Siebe, Tafelwaagen, Lampen, Kühlapparate, Buttermaschinen Butterkneter, Drehrollen. Jordan, R. Markusstr. 28. Gute Herren, Damen- u. Kinder3048b ftiefel empfiehlt sehr billig ( wenig gebrauchte) zu halben Preisen und sollte es Niemand versäumen, wer gut und reell taufen will, mein großes Lager zu besichtigen. Getaufte Möbel werden bis Januar kostenfrei aufbe wahrt, transportirt und aufgestellt. Schützenstr. 2, Möbelfabrik. an Arbeiter spottbillig G. Posten Hosell auch einzeln 3. verkauf teite SkalitzerRulante Zahlungsbedingungen.[ 603L J. Kluge, Charlottenbg., Berlinerstr. 79. Pfandleihe, alize. 13. Herren- and Knaben- Bekleidung L. Meyer& Co. 774L* Brückenstr. 6b, an der Jannowitzbrücke. Winteranzüge, Paletots. Anfertigung auch nach Maak. Garantie für tadellosen Sitz. 4 Billigste, feste Preise. E Arbeiter 味 So= eben ist er schienen u. durch alle Buchhandlungen. Rolporteure und Zeitungs Spediteure zu beziehen: Arbeiter. な Verkehrs- Almanach für Berlin und Umgebung. Mit einem Plan von Berlin. Winterhalbjahr 1894/95. Preis 20 Pf. Verlag von Hans Baake, Berlin S., City- Pallage. Control Marke deutscher butz- Marke 1590 der Arbeiter Co Ausgegeben Control dean Hurmacher sion in Berlin Commission Die Marle ist grain auf weißem Bapter gebrudt In folgenden Solidarität! Geschäften sind Arbeiter! Nur Hüte, welche nebenstehende Marke unter dem Schweißleder tra gen, bieten Garantie, daß den Berfertigern gerechter Lohn wurde! Hüte mit og KontrollRauft nur Hüte mit dieser Marke! H. Aertsens, Prinzenstr. 28. 0. Arnold, Dresdenerstr. 116. F. Antoni, Chausseestr. 60. Rud. Beisse, Chausseestr. 70. W. Bracklow, Schönhauser Allee 29. 0. Böttcher, Landsbergerstr. 113. E. Dittmer, Ackerstr. 68a. G. Dunsing Nachfl., Dresdenerstr. 6. Max Eckard, Alexanderstr. 16, Oranien straße 57, Kommandantenstr. 20, Spittelmarkt 18, Alexanderstr. 1. A. Fuchs, Manteuffelstr. 35/36. 0. Gerholdt, Dresdenerstr. 2. E. Grünbaum, Badstr. 44. Th. Gerlach, Linienstr. 39. G. Gottmann, Große Frankfurterstr. 130. H. Girsabeck, Ruppinerstr. 4. Ph. Haase, Reinickendorferstr. 64. R. Haase, Raftanien- Allee 36. marke zu haben. L. F. Koschel, Charlottenburg, Sophie- Charlottenstr. 27. Arnold Lange, Brunnenstr. 181. A. Lemaitre, Wilmersdorf. H. Meissner, Neue Hochstr. 43. J. C. Otto, Chausseestr. 22. M. Polvogt, Gleditschstraße Nr. 52, am Winterfeldt- Play. E. Rieck, Badstr. 64. W. Rother, Arndtstr. 31. E. Radloff, Charlottenburg, Berlinerstraße 50. H. J. Stoboy, Oranienstr. 170. Carl Stark, Neue Königstr. 73. Carl Scholz, Hochmeisterstraße 6. G. Schaudt, eißensee, Langhansstraße 71. A. Schumann, Gerichtstr. 20. W. Wolff, Mallstraße 82, Ecke Neue Roßstraße. P. B. Hansen, Münchebergerstraße 26, C. Wolter, Bionsfirchplab 2. Beusselstr. 18. A. Holtze, Rummelsburg, Schillerstr. 11. 0. Jörs Nachfl., Pantstr. 5a. J. Kock, Kaftanien- Allee 80. W. Kliem, Bernauerstr. 108. G. Knaake, Andreasstr. 24, G. Köpke, Prinzenstr. 60. Ph. Krull, Bionskirchstr. 55. Rud. Wegener, Moabit, Stromstr. 59. A. Wittenbecher, " Lübeckerstr. 4. W. Zapel, Staligerstr. 131. A. Zechelius, Manteuffelstr. 17. Oskar Liscow, Oranienstr. 147a. Frau C. Klinge, Cöpenid, Grünstraße 34. A. Graffert, Rummelsburg, Türrschmidtstr. 2a. Es ist immer nach der Marke zu fragen, das EinKleben derselben beim Kauf ist Betrug. 203b* Die Kommission. J. A.: C. Kempe, Weinstraße Nr. 12. Reell und billig fauft man in der Norddeutschen Schuhfabrit von W. Hitschke, gegründet 1872, Staligerstr. 13, Ece Admiralstraße, am Kottbuser Thor. 59702* Buchhandlung des Vorwärts Berlin SW., Beuthstr. 2. Anläßlich des Parteitags in Frankfurt a./M. empfehlen wir Kongressprotokolle. Wyden 1880 Kopenhagen 1883 St. Gallen 1887 Halle 1890( 320 S.) . 20 Pf. 20" 25" 50 " Erfurt 1891( 368 G.) 50 " 50 " Berlin 1892( 304 S.) Köln 1893( 285 G.) 40 " Sowohl zur Beurtheilung der inneren und äußeren Entwickelung der Partei wie zum Vergleich der früheren Debatten über die gleichen oder gleichartigen Verhandlungsgegenstände liefern diese Protokolle unentbehrliches Material. Gesucht: Fr. Engels, Bauernkrieg. Offerten mit Preisangabe an die Expedition. 275/5 Winter- Paletots zu billigen aber festen Preisen empfiehlt Julius Lindenbaum, Große Frankfurterstraße 139. In RohTabaken and Utensilien für Cigarren- Fabrikanten !! billigster Einkauf!! W. Hermann Müller Berlin Neue Friedrich- Strasse 9. Streng reelle Bedienung. Creditgewährung nach Uebereinkunft!! Ein Jeder mache den Versuch. INIGKEIT MACHT GESETZL EUTSCHE STARK GESCH. ERFURT SCHUHFABRIK ER Arbeiter Berlins! Die Fabrikate der ausgesperrten Schuhmaches in Erfurt werden jezt, außer in den bekannten Verkaufsstellen, in den eigenen Niederlagen Bellealliancestr. 98/99 und Rosenthalerstr. 6364 in vorzüglichster Beschaffenheit zu den billigsten Preisen verkauft. Wir bitten uns durch reichliche Einkäufe zu unterstützen. 736L* Deutsche Schuhfabrik G. Markus& Co. deckt mit 14 Pfund, hell, brennt schneeweiß, per Pfund 3,30 Mart, verkauft Sumatra, gelangen die 19 Carl Roland, Mariannenstraße 23. meines feit 21 Jahren beWegen Umbau meiner Geschäftsräume Restbestände stehenden Waarenlagers: Teppiche! Fertige Wäsche! Gardinen! Steppdecken! Portieren! Leinenwaaren! zu spottbilligen Ausverkauf. Preisen zum Am Stadtbahnhof Börse. J. Brünn 4. Hackescher Markt 4. Möbel Am Stadtbahnhof Börse. Spiegel und Polster- Waaren. Ausstattungen in Mahagoni u. Nusbaum; Küchenmöbel empfiehlt; Preislisten auf Wunsch franco. Berlin S.O., Franz Tutzauer, köpnickerte 25. Streng reelle Bedienung! Konfektionshaus fertiger Herren- u. Knaben- Garderoben. Größtes Lager der Louisenstadt. M. Schulmeister, Shneidermitr. Kottbuser Thor, Dresdenerstrasse 4, Kottbuser Thor, empfiehlt zur Saison sein reich fortirtes Lager zu aussergewöhnlich billigen Preisen! Bestellungen nach Maass von deutschen, englischen und französischen Stoffen werden in eigener Werkstatt unter meiner persönlichen Leitung billig und gut fihend ausgeführt. Begründung des Geschäfts 1878. Achtung, Parteigenossen! Arbeiter, Parteigenossen! Nachstehend veröffentlichen wir die Liste derjenigen Restaurateure, welche tein boykottirtes Bier schänken. Es ist nun Ehrenfache eines jeden denkenden Arbeiters, uns in diesem gerechten Kampf zu unterstützen und nur bei den Wirthen zu verkehren, welche sich freiwillig unserer Kontrolle unterstellt haben. Alle Gesuche um Aufnahme in diese Liste sind nicht an die Redaktion oder Boykottkommission, sondern an die untenstehenden Adressen zu richten. An der Schleuse 12, R. Gwit. Brücken- Allee 8, Alex. Lange. 32, D. Grünhagen. Brüderstr. 32, H. Knauth. 34, W. Stamer. " Claudiusstr. 19, Wendt. Fischerbrücke 14, A. Fabig. 25, Biel. Fischerstr. 29, Laue. Französischestr. 6, Pätschke. Friedrichstraße, Neue, 3, Merker. 1. Wahlkreis: Grünstr. 13, P. Freiberg. 21, Sommer. Holzgartenstr. 5, Stockfisch. Heilige Geiststr. 40, Matuschewsky. Holsteiner Ufer 1, Terpit. Jägerstr. 10, Tripfe. Jüdenstr. 50, Lehninger. Kanonierstr. 9, Ecke Jägerstr., H. Bock. " " 5, H. Hahn. Cuxhavenerstr. 11, S. Samtlebe. 20, Keller. " " 4, W. Güldenstein. " " 44, Röllig. Dorotheenstr. 46, Rud. Urban. 37, G. Steinbrück. " " 63, R. Jahp. " " " 56, Megner. " 92, G. Grob. Fischerbrücke 11, G. Schulze. Friedrichsgracht 16, H. Pinger. 26, Zieste. 26a, Ecke Französischestraße, W. Borths. Kleine Rurstr. 1, Maschte. Kleine Kurstr. 10, Stobbe. Klopstockstr. 1, C. Bürger. Krausenstr. 9, E. Langfeld, Bierverlag. 11, Rolffs, Fremdenverkehr. 18, H. Hensel. " " " 55, G. Ruppert, " 71, Zastrow. Klosterfir. 83, Salzwedel. Lessingstr. 28( an der Brücke), Rickmann. Mohrenstr. 63/64, Goerte. Moltenmarkt 6, Haase. Moltenfir. 12, H. Gärtner( am Molten markt). Oberwasserstr. 13, Fr. Bujanet. Petriplay 3, Ecke Scharrnftr., G.Schmidt Poststr. 31, H. Michel. Taubenstr. 41, C. Dullin. 10, E. Ladner. Stralauer Brücke 4, G. Gallasch. Stralauerstr. 7, A. Mandelt. 18/14, C. Roplin. " " " 10, D. Russom. 16, Kreuzberger, Meldungen nehmen entgegen: Wendt, Claudiusstr. 19. Sommer, Grünftr. 21. Tripke, Jägerstr. 10. 5. Wahlkreis: Artillerieftr. 4, Großmann. Auguftstr. 65, Wels. 26b, M. Schönburg. Gollnowstr. 6, Teschner. 24, Wwe. Rüfter. Greifswalderstr. 210, Burth. 5, Schmidt. 31b, Kahl. Marienstr. 2, C. Otte Wiv. Rosenthalerstr. 13, Bobert. " 57, Wernau. Schiffbauer Damm 15, Paul Jura. 12, Sauer. Neue Schönhauserstr. 2, Schmidt. Sophienstr. 22, Huar. 88, Braft. " 57, Büttner. " Chariteeftr. 3, Brunsch. Christburgerstr. 42, Wwe. Werdermann. 46, Rönig. Danzigerstr. 50-51, Groth. Dragonerstr. 32, Kamlowsti. Elsasserstr. 76, Liebrand. Fusilierstr. 13, Schmarsow. Gipsstr. 16, Blaurock. 3, Politt. " 10, Salbach. " 28, Fr. Krüger. Georgenkirchstr. 19, Blümfe. 25, Klautsch. " 35, Bartel. " " 17, Gewies. 32, Wwe. Bradlow. Grenadierstr. 19, Winkler. 38, Stolle. 50/51, Lange. Hamburgerfir., Große, 40, W. Ried. Hamburger, Kleine, 27, Wittchow. Heinersdorferstr. 10, Wiechmann. 14, Schulz. Hirtenstr. 10, Krüger. 18, Effenberg. 8, Wachsmuth. " " n 20, Beil. " " 26, Deutschmann. " 20, Huth. 12, Brüssel. Johannisstr. 9, Gründer. " 48, Zuscher. n 12, W. Wieschendorf. Karlstr. 38, Ede Louisenstr., Spann.[ Linienstr. 17, Steinlein, RäucherReibelstr. 40, Belfert. Prenzlauerstr. 58, Bug. waaren- Handlung. 22, Hänßgen. 53, Schreiber. 37, Nadol. " " 1, Heinz. " " " 7, Zimmerling. Lothringerstr. 67, E. Dieke. 68, Ph. Koplin. Louisenstr. 60, Bressel. . 11a, Hoffmann. " 47a, Bohn. " Am Königsgraben 18, Roziad. Neue Königstr. 11, Schüler. 19, Helbig. 60, Clafen. Roppenplatz 2, Heidepriem. Landsbergerstr. 57, Gampe. 41, Weber. Landwehrstr. 11, Mertins. Linienstr. 71, Meinicke. " 8, Rabe. " " " 1, Ede Gollnowstraße, Weczereck. " " " " 29, Waßmann. 35, Marquardt. 5, Laube. 22, Pickard. Meyerbeerstr. 9, Stolpe. " 20, C. Tezlaff, Grünkram- Mulackstr. 35, Schlüter. gefchäft. " 43, Gulben. " 15, Mogge. " 18a, Dittmann. Marienburgerstr. 23, Appler. Oranienburgerstr. 11, Zirkler. 33, Kröning. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei 26/27, Wirth. 11, Grohmann. Spandauer Brücke 4-5, Gde An der Stadtbahn, Karl Rosenfeld. Steinstr. 17, Schünemann, 13/14, Seifert. Weinmeisterstr. 2, Gleisberg. 5, Deicke. Ziegelstr. 24, H. Leister. " Mertins, Landwehrstr. 11. Krüger, Hirtenstr. 10. Blaurock, Gipsstr. 16. Gründer, Johannisstr. 15. Schüler, Neue Königstr. 11. ( Fortsetzung in der dritten Beilage.) Verantwortlicher Redakteur:, J. Dierl( Emil Roland) in Berlin. Drud und Verlag von Mar Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. 3. Beilage zum Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 245. Alexandrinenftr. 122, Gauger. Alvenslebenstr. 10, Lebrenz. An der Apostelkirche 5, Hanke. Arndtstr. 34, E. Rothe. " 14, Ludwig. " 35, Hagenow. Barutherstr. 5, Haasel. Belle- Alliance- Platz 17, Martau. Belleallianceftr. 71, Raabe. Fidicinstr. 29, Bohn. " Sonnabend, den 20. Oktober 1894. 26, Döring. Friedrichstr. 238, Hafeloff. 234, Jarius. Friesenstr. 23, Dtto. 2. Wahlkreis: Friesen- u. Arndtstr.- Ede, Löwendorf. Frobenstr. 39, Bocher. Fürbringerstr. 7, Grothe. " 1 22, Wwe. Läge. Gitschinerstr. 79, Schiefelbein. Heimstr. 16, Schoemann. Hornstr. 11, Voß. Johanniterstr. 14, Gierke, Katzbachstr. 1, Steinhöfel. Raßlerstr. 1, Barnowsky. 5, Schulz. Kirchbachstr. 19, Scholz. Rochstr. 6, Schumacher. " 20, Hube. " 15, Schüßler. " 56, Maitre. Markgrafenstr. 28, Trunz. Mittenwalderstr. 16, Imhoff. 43, Briefe. 39, Rau. " " 2, Gauger. Mödernstr. 126, Sonntag. 11. Jahrg Steimeßftr. 17, Juhrs. 17 24, Bernhard. Tempelhofer Ufer 4( Ecke Lantwißstr.), 120, Löblich. Hans. 6, Gädike. Trebbinerstr. 3, Krebs, " " " 70, Wildgrube. Urbanstr. 26, Renner, 73a, Bittner. 68, Erner. " " 78, Hannemann. " 80, Feder. 51, Wulle. " 84, Schrief. " 66, Hoffmann. Königgrägerstr. 103, A. Genth. Rottbuser Damm 33, Lindner. 23, Günther. Morisstr. 9, Lindemann. Motstr. 14, Laube. 8, Wichmann. 48, Schulze. Urban, Ecke Jahnstraße, P. Schulz. Wasserthorstr. 5, Pultz. " 74, Rizing. H 84, H. Thiele. 67, Wünsch. " " 88, Hülse. 85, Rohrbeck. " Nostizstr. 12, Ryschki. 110, Dellmann, Bergmann- u. Solmsstraßen- Ecke, Weise. " 41, Lehmann. " " Bergmannstr. 95, Senfft. Besselstr. 14, Hertel. Blumenthalstr. 5, Behrend. " Blücherstr. 16, Neusius. Boeckhstr. 7, Lingt. " 62, Mierisch. " 16/17, Koottamp. " " 93, Krause. 37, Lott. " 50, Wesse. " 107, Harms. 39, Steinicke. 6, Schirmer. " 61, Schaade, Bierverlag. " 5, Hübner. " 82, Schütze. " 68, Mießke. 70, Krüger. 55, Schulz. " 51, Weiß. " 40, Ww. Rebbin. 1, Jahn. 18/19, Gell. Kreuzbergstr. 12, Rothe. n 47, Ebel. 32/33, Uhle. Kurfürstenstr. 170, Lorenz. Lantwigstr. 9, Kirstein. Lindenstr. 106, Zubeil. 2, Bohnsack. 80, Schlüter, " 85, Conrad. " 16, W. Reiche. 25, Schuster. " 19 73, Golz. " 47, Freiwald. " 115, Lange. 26, Haensel. Pallasstr. 16, Faller. Plan- lifer 92a, Herrat. 27, Fried. Potsdamerstr. 86a, Berger, Wilhelmstr. 16, Müller. 2, Zimmermann, " 3a, Cunow. " 122, Collas. Willibald Alexisstr. 10, Schulz. " 128, Rarge. 88, Dumfe, " Prinzenstr. 110, Ballwig. " " 6, Hensel. 16, Wüstinger. Prinz Albrechstr. 3, Ww. Gabel. " 2, Ww. Schmidt. Schönebergerstr. 19, Hansen. " 27, Wegel. Schönleinstr. 23, Hahn. Linkstr. 9, Hanice. " 27, Degner. 15, Wotschke. 22, Reichert. 31, Müller. " Yortstr. 43, Hoffmann. 37, Lindner. " 44a, Ww. Koch. " 68, Krenz. " " 61, Lehmann. 64, Paul. Zimmerstr. 52, Wwe. Schröder. " 46, Adolf. " 42, Krebs. " 49, Bahlmann, 21, Jacob. Boppstr. 4, Karthun. 5, Ungerberg. Bülowstr. 59, 5. Werner, n 45, Lewinsky. 65, Richter. Chamisso- Play 4, Ihloff. Charlottenstr. 97, Portopee. Culmstr. 36, Raumann. 34, G. Schulz. " " 12, Land. " 20a, Berger. Dennewigstr. 10, Schmitt. " 94, Meisgener. Glöditschstr. 43, Bartsch. Gneisenauftr. 35, Rosse. " 27, Bluntfe, 71, Menzel. Göbenstr. 15, Haak. Gräfestr. 8, Schonheim. 31, P. Müller. " 34, Plög. 37, Baum. " 74, Ralmus. " " 5, C. Behrend. Grimmstr. 25, Aust.( Ecke Urbanstr.) Louisen Ufer 53, Billep. 31, Lehmann. " 35, Ziemke. n 27, Giese. 3, Loewert. " 15, Wisnewsti. " Dieffenbachstr. 31, Gaule. 34, Schmidt. " " 75, Landschulze. " 54, Holz. 59, Krause. Fidicinstr. 15, C. Frick. Fichtestr. 3, Drews. Großbeerenstr. 54, Wichert. Großgörschenstr. 13, Müller's Bier- M. 14, Ecke Culmstr., Bothe 15, Pohsner. 24, Jung. " " Hafenhaide 47, Reichelt, hinter Bohne's Garten. 50, Hjarup. Lüzowstr. 7, Appelt. " 4, Hermann. 6, Start. " Magdeburger- und Stegligerstr. Gottschalt. Mariendorferstr. 5, W. Grube. Martgrafenstr. 102, Saß. " 75, Pose. " 77, Schulz. 23, Neumann. " Schüßenstr. 33, H. Otto. 33, Schaade, " 28, Hensel. " 6, Kraatz. " 26, Voß. 10, Kruhl. " 3/4, Stiba. " 77, Wiv. Jaed. " 18/19, Frengang. 38, Sauer. " 62, Schaade. " 12, Mißfeld. " 17 89, Engel. 60, Aynick. " 55, Schulze. Schwerinstr. 2, Schimann. 9, Graffunder. Ecke, Solmsstr. 43, Kahn. 22, Trinks. Steglitzerstr. 50, Dobbert. Steinmezstr. 5, Marsch. 57, Böttcher. Teltowerstr. 28, Engel. " 61, Ruden. 3offenerstr. 10, Lüdke. Der Schankwirth Pohl, Tempelhofer Ufer 18, wurde gestrichen, weil er die Kontrolle verweigerte und Boykottbier schänkt. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei 30, Jaap. 6, Jahn. 31, Baumann. Schonheim, Gräfestr. 8. Sass, Markgrafenstr. 102. Grube, Mariendorferstr. 5. Werner, Bülowstr. 59. Adalbertstr. 74, Krüger. 4, Wählisch. " 15, Teichert. " 16, Schmidt. " " 82, Pätsch. 5, Geu, 7, Lenz. " " 71, Feiler. 72, Hoth. " 4. Wahlkreis( Südost): Görligerstr. 70, Robilfe. Görliger Ufer 2, W. Fichte, Glogauerstr. 30, Böhmer. Grünauerstr. 3, Golg. Manteuffelstr. 53, Fürstenau. Oranienstr. 22, Sauer. Staligerstr. 70a, Ruchta. 29, Krone. " " 189, Heinze. " 57. Kießling. 46, Liewald. 23a, Buckow. 36 Knobel. " " " " 51, Zawadzky. 196, eier. " " 87, Petereit. " 9, Balta. 65, Plebuch. " Püdlerstr. 49, Schumacher. 38, Neumann, " 30, Woiter. 48, Kahl. " " 12, Schulz. " 41, Holz. 35. Kabelig. " 52a, Tornow. 10, Ringel. " " " 117, Breitenfeld. " 27, Laukeit. 76, Gast. 53, Burbs. 124, Hübner. " " 5, Nietschmann. 65, Plebusch. 55, Schilling. " " Cuvrystr. 25, Emil Grüning. Rottbuserstr. 1, Fellner. 49, Ehrhardt. " Ratiborstr. 6, Grassow. " 38, Klopsch, Bierverlag. 4, Wendt. " 25, Horn. 2, Schleue. " " Soranerstr. 9, Karl Felske. 4, W. Seefeldt. Waldemarstr. 75, Ulrich. " 46, Schäßict. " 6, Hübler. " 27, Heider. 20, Barsch. " " 48, Ließ. " 8, Stehr. " 50, Rubiaczył. 16, Seidler. " 10a, Gimmler. Dresdenerstr. 3, Strahle. 60, Bersky. " 18, Hahn. " 10, Fengler. 16, Tauchert. 29, Herrman, Eisenbahnstr. 11, Garn. Röpniderstr. 181, Nizsche. 175, Jonas. 71, Hartmann. Reichenbergerstr. 54, Scheyer. Mariannenstr. 48, Gittler. 142, Schnell. " " 5, Klafti. 191, Foge. 53, Neumann. 145 146, Wallach, " " 12, Redlich. 64a, Schubert. 68, Bandel. 23, Wittwe Heine. 6a, Paul. 16, Richter. 149, Gumlich. " 35, A. Semisch. " " " 171, Schmidt. 2, Lange. " 154, Melzer. 36b, Liebe. " " 20a, Köppen. " 5, Ziegler. 12, Ritter. " 9 157, Bergner. " 145, Theer. " 15, Pussehl. " 17, F. Habermann. 160, Weiland. " 156, Grüttner. 21, Käding. 170, Breyer. Falckensteinstr. 5, Rümpfel. 23, Haun. " Mariannen- Platz 12, Alexander. 24, Tauschke. " 7, E. Trittelwih. 22a, Beissert. " 36, Pahl. 149, Stammert. " " 18, Wittwe Pietsch. 13, Stromeier. 133, Rube. " " 122, Brandt. " 38, Sommer. 24, Schwarting. " " " 11, Dsw. Klopsch( Bier146, Bernhardt. verleger). " 190, Badhaus. 15, H. Bowitz. 181, Gläser. " 30, Schulz. 163, Walter. " Mariannen- Ufer 4, Gehlhoff. 7, Karpe. Mustauerstr. 14, H. Korneffel. 44, Meißner. Naunynstr. 8, Schönebeck. 118, Spindler. " " 113a, A. Gasper. " 74a, Hirseland. " " 110, Grimm. " 107, Ziehmann. " 21, Stahnsdorf. Laufiberstr. 11, Pezke. 10, Mülsch. " 106a, Lange. " " 33, F. Schöps. " 35, Roßberg. 14, Schäfer. " 97, Dugig. " 27, R. Krüger( Bierver" 34, Voigt. 16, Schmidt. " 98, Liebig. " Wienerstr. 44, Schmidt. 54, Hans. 55, Schmidt. 56, Walter. 57a, Zierrath. 63, Felske. 1-6, Hauptmann. 9, Wittwe Werner. 27, Melior. 18, G. Thiel, 23, Segel. 18, Rachfal. 17 51, Heinze. 60, Herr. ㅂ 15, Heronimus. 50, Fechner. " Forsterstr. 17, Dierberg. [ leger). " 44, Scholze. " 23, Niedrig. " 16, Hoffmann. 18, Liebsch. " 19, Krüger. " 15, Gottschlich. 31, Schulz. 164, Schutsch. " 36, Scheel. " 23, Tilgner. " 49, Busse. 65a, Mauff. 128, Schmidt. " " 37, Rug. 49, Wucke. " 50, Grande. 78, Rohr. 10, Bretsch. " " " " 35, Wollgaft. " 54, Urban. 2, Scholz. 77, Nitsch. " 143, Halle. 45, Reim. " 55, Lemte, Bierhandlung. Lausißer Plaz 2, Bieberstein. " 74, Hautelmann. " 100, Hübner. 52, Eckert. 57, Fride. 18, Werner. 83, Köhn. 63a, Groth. " Wrangelstr. 32, Paul Lucas. " 40, Zugundle. 17, Hahn. " 86, Zubeil. " 61, Lorenz. 91, Kind. " Görlitzerstr. 44, Seraphin. Liegnigerstr. 18, Grubert. " 88, Vogler. " 56, Liepelt. 39, F. Ebel. 30, Delf. 70, Mohr. 135, Lübke. " 99, Wagenschütz. " " " 95, Wwe. Splitt. " " 35, Wanzlik. 38, Wied. 6, Kühne. " " Schlesischestr. 15, Segelez. " 136, Beyer. 33, Roblig. 3, Adam. " Oppelnerstr. 13, G. Boden, . " 36, Pohlandt. " 9, Huschke. " 32, Weber. 26, Grünberg. 2, Röhr. 38, Paucks. " " 4, Petit Jeans. " " 40, Thäder. Lübbenerstr. 9, A. Lehmann. " 21, M. Brandenburg. " 41, Suckert. " 11, Baum. 42, Picht. 45, Rode. 18, Altmann. " " 44, Rust. 44, Meitmann. " 72, Rudolf, Ecke Görlitzer 20, Ernst Eckert. " " 33, W. Henkel. 37, Cohn. " 74, Fieß. [ Ulfer, 46, Christians. 22, Karl Hubrich. " 43, Otto Baumann( Bier5, Becker. " 80, Sarnow. " 50, Siewert. 24, Otto Schneider. " verleger). 11 9, Hanwig. " 84, Redanz. " 52, E. Vogel. 27, Karl Rudo. " Oranienstr. 4, Tyra. Stalizerstr. 75, Otto Joft. " 63, Paul. 55, Utte( Ecfe OppelnerManteuffelstr. 9, Nowack. " 184, Aepler. 104, Winter. " 65, Reschke. straße). " 34, Bringmann. " 180, Hoffmann. 123, Spaar. " 124, Manzey. " 58, Tolksdorf. " 86, Raßner. " 61, Tschenscher. " 56, Härtig. 192, Gahl. " 62, E. Wesenburg( Ecke " 95, Schulze. 183, Cobin. Lübbenerstraße). " 57, Weidner, 176, Bezz. " 63, W. Meyer. " 32, Gabbert. " " 60, Frau Schramm. " 59, Tschitschmann. " 197, Mohn. 69, Schulze. " 19, Denner. # 14a, Wolff. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste anfnehmen lassen wollen, können sich melden bei: Wendenstr. 1, Scholz. 4, Mezze. Zeughofstr. 21, C. Wolff. 3, Fähnrich. 6, Maas. 8, Behlendorf. 9, Thurley. Spindler, Reichenbergerstr. 118, Streit, Naunynftr. 86, Schayer, Reichenbergerstraße, Ecke Lausitzerstraße, Schilling, Bücklerstr. 55b, Lucas, Wrangelstr. 32, Tolksdorf, Görlitzerstr. 58, Trittelwitz, Faldensteinstr. 7. 181, Bommersche Küche. 117, Dettke. " 110, 3ollah. " " 29a, Frau Kaufmann. 59, Gerhardt. " 24, Frau Erdmann. 65, Krause. " 69, Mahn. " 18, Eichendorf. Annenstr. 16, GEhrenberg. Dresdenerstr, 45, Maneke. " 1, Langer. 15, Lembke. " " 18, Bergmann. Glisabeth- Ufer 12, Fründt. 19, Köhler. 52, Siebert. " 19a, Wringe. 42, Teschner. " " " 21, Schnieber. 49, Riedel( Wittwe). " " " 23, Röhr. " 48, Freudenberg. 67, Schreiber. 50, Opaz. " " " " 9, Prog. 58, Werner. " " " 87/88 Lamprecht. " 87, Schiffner. 77, Jeftram. " 37, Malik. " 32, Stöpel. 134, Gauter. 85, Haupt. 81, Goslau. " " " # 7 " 42/43, Artner( City- Passage.) 37, Görsch. " " " 137, Bener. Prinzenftr. 99, Wwe. Walter, " 72, Ferger. Adalbertstr. 32, Knoll. 80, Pritsch. " Jakobstr., Neue, 12, Grund. 46, List. " 63, Finke, Ecke. " 3 40, Pfeil. " 59, Schulz. 40, Dorn. " " " 38, Richter. " Admiralstr. 9, Henning. 57, Böhm. " 17 79, Rosendorn. " 136, Poft. 28, Schmidt, Josephstr. 10, Günther. 13, Mehlan. Rommandantenstr. 20, Armin- Hallen. 21, Barnad. Röpniderstr. 37, Peufert. 12, Wwe. Schmidt. 73, Wwe. Neubauer. " " " 96, Vollmer, Nachf. 73, Wipf. " Prinzessinnenfir. 17. Krüger. Reichenbergerstr. 11-12, Ehm. 14, Kretschmer. Seydelstr. 16, Bohnstengel. " Simeonstr. 23, Flick. 3, Handtke, " " 4, Horst. 11, Wölt. " " 13, Wippler. " 17, Fietzeck. 20, Heinze. 3. Wahlkreis: Jakobstr., Alte 46, Rusch. Neuenburgerstr. 20, Hagen, Oranienstr. 109, Greiser. Sebastianfir. 47, Wertmann. " " 21, Hartmann. 31, Schulze. 183, Kirschke. " 38, Güzz. 184, Djang. " " " 26, Kraft. " 26, Jänsch. 48, Krause. " Ritterstr. 41, Bodin. " 27, Püll. 19, Weigel( Bierverlag). " 54, Seppelt, jun. 47, Lochow. " " 33, Kierstein. Engel- Ufer 3, Jähn. " 70. Fischer. 32, Bathe. " " " 18b, Frantfe. 18d, Bohm. Alexandrinenstr. 22a, Sprotte. " 1 10, Maluschte. 39, Wendt. " " 99, Agenroth. " 38, Schröter. Hollmannstr. 31, Lehmann. " Beuthstr. 3, Schulz. 5, Scheerer. Brigerftr. 22, Graf. 4a, Mize. Grünstraße, Neue, 21, Gebhardt. 9/10, Hartmann. Inselstr. 12, Herrmann. 9a, Kameruner Gasth. Jakobstr., Alte, Ecke Seidelstr., Kleber. Louisen- Ufer 12, Mönke. 121a, Schöbel. 38, Barnick. " " " 45, Frou Schlickmann. " 119, Lorenz. @taligerstr. 7, Schönemann. 11, Schwarzkopf. 147a, Müller. Stallschreiberfir. 27, Schulze. " 126a, Wahlstab. 70, Wabniz. 26, Meinefe. " " Rottbuser Ufer 57, Singel. " 25, Püschel. 63, Schmidt. " Sürassierstr. 19, Laban. " 64, Ried,( Café Meyer). " 29, Schöning. 83, Paul. 11, Gooßens. " " 84, Raag. 17, Werner. " " " 17, Eichhorn. " 96. Moseler. " 43a, Krüger. 7, Blume. 51, Conradi. " 97, Grauer. " 64, Heese. " " " ″ ″ " 66, Lüneburg. " 46, Pannewig. 49, Thieme. " Walljir. 1, Ecke Seydelstraße, Eingang " 34, Reil. " 40, Siebfe. " " 1 68, Dieffenbach. Matthieustr. 17, Koch( Bierverlag). 112, Wodrig. " Spittelmarkt, Dorn. " " 69, Lenz. Michaelkirchstr. 20, Korizky. 123, Stramm. " 63, Otto. " 46, Kornetty. Brandenburgstr. 17a, Elsner. " 7 " 66, Schwarzkopf. Naunynstr. 45, Heyer. " 72, Krieg. 65, Schmidt. " " " 118, Garg. 54a, Diege. 31, Pahl. 88a, Gutke. 18, Götte. " " " 52, Voß. Rungestr. 28, Werneke. " 35, Zacharowski. " 55, Ehrenreich. " " 56, Thiele. 103a, Böhm. " " 74, Wolter. " Neanderstr. 5, Gehne, 3, Kettner. 13, Albert. 130, Frankenberger. Neuenburgerstr. 10, Haberstroh. Schmidtstr. 8, Geume. Sebastianstr. 1, Laude. 7, Schneider. Waldemarstr. 27, Birett, früher Mann. 36, Rottulinsty. Wasserthorstr. 3, Frante. 36, Lindig. Meldungen nehmen entgegen: Götte, Brandenburgstraße 18. Lenz, Alte Jakobstraße 69. Schöning, Stallschreiberstraße 29. Alexanderstr. 25, W. Tieze. 27b, Behnke. D 10, Gundlach. An der Michaelsbrücke 1, F. Lehmann. Andreasplay 2, Wogé. Andreasstr. 26, Fr. Wilke. Schönemann, Stalizerstraße 7. Böhm, Dresdenerstraße 57. 4. Wahlkreis( Dit): Frankfurter Allee 20, Rlages. 18, Harmuth. Holzmarktstr. 1, Kleinschwager. 44a, Diskowski. 49, Wagner. Gr. Frankfurterstr. 44, Seiler. " " 73, J. Bedarf. 8. Deter. " 87, Rutle. " " 37a, Dobberahn. 39, Jost. " " 66, Borcherdt. " 32, R. Weigmann, 86, Scheibe. " 4, Decker. 73, G. Schulz. " " " 68, Königstedt. 68, W. Röhl. " 99 77, Thomsen. 133, Gold. 7, Reiche. 36, Rastrow. Friedenstr. 59, 3ipter. 8, Geier. 44, G. Burde. " 52, Zollkühn. " " 29, F. Clauß. 39, Ww. Brandt, " 20, Ralfofen. " 30, Billerbeck. " 40, Heste. 61, Pettersen. " " 38, Wagner. 71, Lenz. 63, Sommer. " 12, Schubert. " 1 33, Schröder. " " 56, Raetig. " 77a, Th. Schillakowski. " " 97, Reichert. " Kleine, 9, Nachtigall. 47, A. Seifert. " " " 6, A. König. 55, D. Hannemann. Barnimftr. 46, Steeger. 58, Lindner. " 3, Behmer. Blumenstr. 3, Siejack. 69, Kirchner. 群 75, Jante. Langenbeckjir. 4, Techmeier. " 14, Ecke Landsberger Allee, Wieske. Lichtenbergerstr. 16, K. Bolzmann. Bosenerstr. 22, Seife. " 29, R. Meyer. 10, Kühn. " " 16, Frau Schüttepels. Proskauerstr., Schneider. Raupachstr: 1, Kleine. 6, J. Palacz. Rüdersdorferstr. 8, A. Boehl. 46, Bredschneider. 48a, Ratrowicz. Justerburgerstr. Weiden- Garten, Bähr. Königsbergerstr. 1, Rahl. 5, Laskowski. 28, Leichniß. 10, Dietrich. Koppenstr. 10, G. Seehaus. 20, Borchert. " 11, Teuber. " " 21, Heise. " 17, Filig. Lebuserstr. 2, A. Jakob. 5, A. Nemiz. Siebigftr. 43, we. Strauß. 5, Bauerhin( Bierverleger). Madaistr. 6, J. Stange. Magazinstr. 12a, Rochalski. Markgrafendanum, Reschke, Markusstr. 14, W. Zipke. 6, Spidermann, 31, S. Elsholz. " " 25, Nawrot. 13, Müller. KI. Markusstr. 10, H. Gorn, Marfiliusstr. 16, Zimmermann. Mehnerstr. 7, Brezke. Memelerstr. 4, Biedermann. " 60, Fr. Bethge. " 64, Schulz. " 67, Wehner. " 42, G. Mezzer. " " 50, Franz Wiesegart, 38, Wwe. Kühl. " 27, Herrmann. " 18, Berlin( Kaufmann). Schillingstr. 30a, Roepnid, 38, Jezke. " 14, Marien. 27, Reinicke. " " Strausbergerstr. 12, Zimmermann. 6, A. Preuß. 52, Karge. 34, R. Bach, i. Reller, 23, Grunewald. Stralauer Plat 21, Roeste. 10/11, Poppe. Stralauer Thor 18, G. Müße. 13, Dohn. " " 47, W. Lorenz. " 49, Nogel. " 23, F. Jonas. Friedrichsbergerstr. 11, W. Lock. 59, Franke. 24, F. Resad. " 22, Weiß. " " 24, Engel. " 27a, Heidfeldt. 19, Winkelmann. " 28, M. Kürsten. " 35, Nitschke. " 38, Wiedemann. " " 27, Witthuhn. " " 74, Schmidt. 55, Pause. " " 46, Aug. Zamoschat. 24, Wolff. 77, Dobberahn. " 2, Pietsch. " 49, Ruppin. 52, Schumann. " 52a, D. Kleinau. " " 29, Haupt. " 70, H. Telschow. 75, Sickel. " Friedrichsfelderstr. 30, Wodiczka. " Fruchtsir. 52, Jauer. 61, Tilpe. 20, Zimmerling. " 93, Grüßmacher. " " 69, Fortong. " 37, Lange. 3, Friebel. 69, Krause. " 78, Reinebeck. " " 62, Wulff. 67, Albrecht's Ball- Salon. " " 91, Arendt. 20, Göldner. " 82, Schmidt. " 61, Vorwerk. " 85, Hildebrandt. 8, Schülfe. 26, H. Wilhelm, " " 16, Pansegran. 24, Uefermann. " " 32, Beyer. " 54, K. Wuttke. " " 68, Steppin. Krautstr. 4/5, Bilzecfer. 68, Theis. Thaerstr. 5, Lange. " 37, Marquardt. " 29, Musche. 6, R. Rudolph. 11 Mühlenstr. 49a, B. Stabernad. " 20, H. Bernice. 31, Becker. " " 36, Jufinger. 36, Kummer. 61, Brzondfa. Tilfiterstr. 79, Dertel. " " 73, Fender. 18, Wesner. 17, Schönfeld. " " 60, Desterreich. 76, Renner. " " " 14, J. V. Köhler. 59, Advernat. " " 41, Friedrich. 46, Lamprecht. " 82, Hanice. " " 72, R. Land. 26, Grunow. " " 42, Henze. 37, Blasig. " " " Ecke Markusstr., Hilgener. " 60, Marquardt. 48, Ratte. " 47, Müller. " " " 51b, Beckmann. 69, Lehmann. " " 52, Maaß. " 21a, Jonas. " 25, Morig. Münchebergerstr. 28, Schmidt. # 1 2, Riesewetter. 43, F. Asmus. " 78, Borkenhagen. " 30a, J. Meier. Breslauerstr. 9, Bölz. 27, Schmidt. " 23, Meyer. " 38, Wiesegard. 50, Böhmert. Büschingstr. 5, A. Grunow, " 28, Munzig. " 20a, Tißmarr. 16, Stanislaus. n " 7, Jakob. " 21, Roziact. " 15, E. Wille. Cotheniusstr. 13, Schwach. 13, v. Backrzewski. Elbingerstr. 9, A. Vogel. " 22, G. Kind. " 15, Dames. " 20, Mirschens. " 31, Körner. Elisabethstr. 10, D. Weinberg. Fürstenwalderstr. 5, Carl. " 17, Schonefeld. Georgenkirchstr. 65, Spät. Gollnowstr. 28, Befarra. 20, Münzer. 33, Schäfer. " Graudenzerstr. 2, H. Wuttke. " " " " 3, Thiele. 15, Fuhlbrüge. 7, Wilke. 11, Fietze. Grüner Weg 54, Stromphardt. Ba, Jacobi. Küsiriner- Play 8, lose. 9, A. Werner. Landsberger Allee 37, F. Bense. " " 27a, Lange. 156, Goebel. 41, Voigt. 44, V. Rolland, an der Kremser- Haltestelle. Landsberger Play 5, Bartel. Landsbergerstr. 34, Krüger. Am Ostbahnhof 4, A. Förster, " 2, Boderke. 7, Aft. Pallisadenstr. 2, Schwarz. " 16, Theeß. 29, Dehmichen. 18, Jänice. 19, K. Oberstuck. " 2, Wwe. Steinte. " " Feld- Restaurant Mauer, Wallner Theaterstr. 21, Puhahn. 26/27, Orlowski. 20, Homuth. Warschauerstr. 6, Möbus. Waßmannstr. 6, Scholz. 31, Thom. 11, Schröter, Weberitr. 10, F. Schulze. 77, Raluscha. 34, Lehmann. " 45, E. Berlin. " 10, Krippehne. 66, G. Spieckermann. " " 20, Scheffer. " 15, A. Rezke. " 22, Ww. Bartel. " 26, Wwe. Fellenberg. " 33, D. Friese. " 6, Rose. " 105, Germer. " 65, E. Nadge. " 8, Pauca. " 106, Beckmann. 66, Geier. " 41, P. Meyer. " " " 90, Bengler. " 8, Hafelof. 68, Marsch. " 42, Dohms. 55, P. Winkler. Langestr. 1, Milzewski. 70, Bergholz. Weidenweg 93, Scholz. " 63, Seifig. 24, Jeratsch. 75, Rose. 95, Horn. " " " " 83, Menzel. 54, Wwe. Becker. " 84, Holzmann. 12, Fehlow. " " 49, Woelki. " " 109, S. Striegel. 64, Chrbar. 93, Ullrich. 58, Schüler. " " " 65, R. Lange. 110, G. Brolius. 65, G. Tempel. 83, Kahl. 79, Holland. " " Feldrestaurant Obst, Kamerun. " " 122, Friedrich. 90, Wittchen. 88, A. Hein. " 14, Schmidt. " " Frankfurter Allee 74, G. Böhl. 47, Adler. " " 91, F. Ahrensdorf. 34, Rechbeer. 81, Quensel. 64, Möbus. " 6, Suchland. 94, G. Eckert. 52, Zalaret. Weinstr. 14, Wartenberg. " " " 31, Werner. " " 38, G. Scherz. 105, Schwart. 47, Arndt. " 28, Späth. " " " 90, D. Zabel. 97, Michaelis. 35, Meier. 98, Meier. " " 11, Feind. " " 96, Hirsch. Gubenerstr. 17, Bath. 44, C. Pofahl. " 91, Jwert. " 13, Hoffmann. " 142, Otto. " " 60, Bienede. " 70, Völzmann. " 95, Bretag. " 22, Steuer. 181, Liebenow. " 7, Segner. " 7, May Richter. 76, Werner. " 29, E. Hanold. 145, Gottwald. 53, Wwe. Hildebrand. " 12, Buchmann. " Zorndorferstr. 3, Möller. " 17, Hoffmann. 35, Vogel. " " 119, A. Gorn. 92, Hantfe. 60, Szeblukat. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, Tempel, Langeftr. 65. Zabel, Frankfurter Allee 90. Rosenthaler- Vorstadt. Anklamerfir. 32, Schibilsti. Bernauerstr. 95, Strauß. 40/41, Hohlfeld. Posenerstr. 20, Ortel. 5, Nockendorf. können sich melden bei Lock, Friedrichsbergerstr. 11. 6. Wahlkreis: Brunnenstr. 12, H. Werner. Brunnenstr. 52, Raschte. 81, Schirmer. 113, Schlottle. " 96, Werner. 73, Rosendorn. " " " 33, F. Kreuzer. 103, Jungnick. " 74, Herzberg. 127, Pengel. " " 84, Fischer. 106, Winkler. 43, Wien. " 76, Baureftauration. " " 58, Schulze. 109, Ullrich. 55, Dlböter. 60, Scheinemanu. " " " 7, Pralow. 47b, Hoffmann. 43, Ende. 89, Guiß. n " " " 37, Franz. 50, Roswig. 101, Adler. 106, Gaſter. " 45, Grothe. 91, Scholz. 100, Herfort. Gremmenerstr. 5, Poltehn. Bernauerstr. 83a, Hildebrandt. 13, Achilles. Brunnenstr. 71, Dittmann. 44, Schayer. 125, Richter. 160, Rieger. # 1, Mathies, Demminerftr. 15, Wiemer. 14, Schorsch. 80 1, Kerrinnis. Demminerstr. 12, Franzke. 10, Schüttke. 60, Lärm. Elisabethkirchstr. 11, Heise. Elsasserstr. 11, Raday. " 76, Siebrandt. Fürstenbergerstr. 10, Pfefferle. 2, Rühle. 5, Gabbert, " 5, Wraße. 11, Schmidt. " " 47, Rudolf. 25, Völkel. " " 30, Kohn. " " 24, Renz. " 34, Pöle. 35, Schulze. " " " 41, Trebesius. " 208, F. Grühmacher. " 61, Roschinsti. 215, Bandt. " Boyenstr. 19, Heise. Strelitzerstr. 22, Normann. " 237, Neugebauer. 6, Dtter. " 224, Achsel. " 1 64, Reuter. " 7 232, Freund. 40, Gieŝhoit. Chausseestr. 64, Peitsch. Burgsdorfstr. 18, Pflug. " 7 48, Henoch. 87, Zichi. " 83, Rieder. " 34, Bödel. " 230/31, Paliga. " 98, Grebing. " 7, Röhr. 21, Langer. " " 115, Michel. " 51, Schirdewahn. Mylesir. 24, Sing. " 30, Gatler. " 4. Hoffmeister. 13, Walter. " 102, Briefe. Swinemünderstr. 20, Geite. " 29, Sterlo. " 24, Lince. " 25, Mansfe. 30, Reimann. " 32, Gnadt. " " 33, Hennig. " 35, Treuter. " 42, Rehang. " " " 152, Kiesel. " Wörtherstr. 39, Buchholz. Griebenowstr. 6, Winkler. Fehrbellinerstr. 81, Dengler, Hussitenstr. 12, Wendel. 34, Voigt. " " " 46, Orlowsky. " " 50, Rügen. 57, Decker. " 24, Rösling. 18, Greiner. " " 21, Kirstein. " 25, Jonscher. " 28, JBleiber. 43, Kraz. " 59, Feil. " 8, Helmuth. " 73, Neumann. 50, Rublmen. " 75, Janged. 6, Kufe. " Butbuferstr. 19, Schupke. " Franseckistr. 12, Grobler. 30, Engfer. 83, Damm. Hagenauerstr. 5, Rascha. Hochmeisterstr. 18, Beschel. 11, Schulz. Rastanien- Allee 11, Augustin. 19, Schmidt. 15, Zimmermann. " Ecke Weißenburgerstraße, Schüler. 36, Franz. 35, G. Pusch. Zehdenickerstr. 21, Rosenow. Oranienburger Vorstadt- Wedding. Ackerstr. 93, Mohrmann. Neue Hochstr. 30, Kerber. Emdenerstr. 8, Biermann. " 19, Liese. " 39, Blöhs. " " 48, Duschinsky. 2, Schwarz. t 29, Wolter. 13, Lage. Kesselstr. 42, Hordorff. Kielerstr. 19, Schmidt. Kolbergerstr. 2, Steffens. 6, Roll. 47, Schürrmer. Gotłowstystr. 3, Leder. 7, Schröder. " 10, Mally. Havelbergerstr. 7, Rasch. 37, Perschfe. Jagowfir. 23, Langhoff. u. Wiesenstr.- Ecke, Schulze. Kirchstr. 5, Fürstenberg. Röslinerstr. 9, Nuß. " " 23, Pape. " 29, Frig. 11, Goyke. " 3. Peters. Lehrterstr. 52, Blachezky. 48a, Zierrath. " 54, Feindt. Liebenwalderstr. 43, Wagener. Lübeckerstr. 27, Meier. 50, Kramm. 77, Pieper. 125, Dierberg. 8, Lindemann. " 45, A. Scholz. 49, Giebeler. " " 150, Gundlach. " 34, Walter. 48, Gerlach. " 26, Schramm. " " " 25, Kunze. " 26, Vogt. " 45, Hermann. Butbufer u. Rammlerstr.- Ecke, Schultze. Rammlerstr. 33, Drews. Rheinsbergerstr. 66, Walter. 62, Lüder. 59, Porawski. " " " " 94, Niedergefäs. 110, Rühle. 35, Schänel. 4, Siebert. 45, Voß. " " 79, Ruzte. 17, Manfraß. Liesensir. 5, Seiser. " Lothringerstr. 41, Brüß. 34, Steinbrück. Linarstr. 3, Raabe. " 15, Lehmann. 51, Eckelt. Lindowerstr. 26, Sachse. " " " 1 28/29, Haffe. 131, Mindner. 15, Bölke. " " " 34, Haeger. 41, Liez. " 42, Ehlich. " 3, Rose. " " 30, Müller. 90, Thomas. 20, Mathiae. " " " 53, Bache, Megerstr. 19, Gruhu. 51, Preez, Ecke Swine- Oderbergerstr. 34, Bleyer. münderstraße. 38, Salzmann. Ruppinerstr. 1, Märtner. Pappel- Allee 109, Häsner. 48, Rothacker. Müllerstr. 7a, Gleinert. " " 81, Schreiber. " 159a, Strawczack. " 42, Wolfsschlucht. 109, Mengel. 7, Reichert. " " 122, Schöne, " 10, Bergmann. " 20, Andrasch. 129, Pohl. " 12a, Schönnagel. " 28, Baumann. " 83, Soppe. " 24, Schaar. 145, Witzel. 25, Bonk. " 42, Rabe. " 108a, Rulite. Adolfstr. 12, Krüger. " 7b, Berger. " " 26, Lenhardt. 3/4, Meinhardt. " 3, Dierig. 32a, Dreßler. " " " 33, Klippenstein. 105, Bosselt. 15, Trenn. 33, Hensel. " " Melanchtonftr. 24, Freiwaldt. 6, Wilde. Perlebergerstr. 28, Hermerschmidt. 6, Geppert. 23b, Wilke. 8, Schentle. Perleberger- u. Lübeckerstr.- Ecke, Bugge. Perleberger u. Havelbergerstraßen- Ecke, Bankow. Britwalferstr. 14, Glause. Buttligstr. 9, Pfarr. Rathenowerstr. 58, Schrobac. " 71, Jäger. 82, Schönemann. Rostockerstr. 22, Preppernau. 40, Nürnberg. " 46, Nern. " 24, Knappe. Antonstr. 1, Ecke Müllerstraße, Engel. " 35, Herzfer. " 34, Duste. " 36, Wrasse. 129, Schulz. " 2, Reichenbach. " " 163a, Eing. Burgsdorfer" 38, Bunten. 101, Spicale. " 18, Michael. " straße, Hartert. Rügenerstr. 14, Brüßhaver. 106, Schmidt. " 5, Helterhoff. " " 15, Kruhl. " Ecke Stargardterstraße, " 9, Huth. " 23, Rambow. " Maiwald. Bergstr. 21, Frost. 13, Grunow. Echönholzerstr. 18, Markgraf. Stralsunderstr. 19, Lehn. 133, Memel. " 10, Merker. " 10, Petsch. 42, Altendorf. " " " 22, Blankenburg. " 60, Hilgenfeld. 135, Jänice. 43, Görner. " " 27, Zimmermann. Prenzlauer Allee 13, Bluhme. 26, Riedel. Borsigstr. 9, Kasper. u. Lindowerstr.- Ecke, Krause. 66, Rielecke. Nordhafen 7, Zielfe. Bankstr. Ecke Weddingsir, Pohland. Pantstr. 3b, Schmidt. Pasewalkerstr. 3, Neumann. " 1, Blum. 9, Hennig. Pflugstr. 16, Dudeck. Plantagenstr. 8, Mazenthe. 12, Klob. Prinz Eugenstr. 22, Mary. Reinickendorferstr. 58, Schütt. 40, Herzog. Salzwedelerstr. 15, Bachstein. 14, Bienert. Stendalerstr. 6, Dürre. 5, Nürnberg's Bierverlag. Stephanftr. 65, Lobbihn. 25, Wildenhain. Stromstr. 28, Lange. " 34, Hollmach. 5, Wendt, Thurmstr. 63, Coßann. 84, Holzbächer. 61, Bolle. " " 58, Werner. b) " 72, Döring. 74, Raden. H 52, Frobenius. " 85, Genzen. " 65, Gädecke. 47, Ulrich. " " 44, Handke. " 12, Nigbur. " 15, Böhm. " 11, Kühl. " " 48, Fiedler, i. V. Menzel. " 52, Ziems. " 27, Grühmacher. 82d, Zimreck. " 17, Werner. 27, Ecke Zielsir., Jentsch. 11a, Gerlach. " " 47, Schwan. 51, Krause. " 5, Reinke. " " 56, Eingang Liesenstraße, " 45, Renter. 125, Müller. " " 51, Maier. " 12a, Lorenz. 38, Blankenburg. 33/34, Hendrich. Saarbrückerstr. 31, Matthes. 29, Semmerling. Riegel. " 67, Schumann. 24, Kentler. " " 95, Zintlow. " 17, Thetmeyer. Schönhauser Allee 135, Mufold. 45, Kürbis. " " 29, Dobrijk. 49, Boschke. " 2e, Gandt. " 49, Sammler. " " 48a, Falkenhan. " 52, Hecht. " 55, Schmidt. 35, Vierath. " 122, Dielice. " " 60, Walter. 28, Kelle. " 70, Beckstein. 152, Lorenz. 140, Holm. 56, Paul Kringel. 65, Seidel. " " 48, Reppin. " " 15, Zinnow. 40, Behnfeld. " " 72, Höffe. 51, Schulze. " " 144, Buleger. 70, Schebera. 群 " 41, Blözške. 46, Höhne. 12, Schäfer. " " " 136, Nutzeblume. 68, D. Schulze. 18, Bohrmann. " " 120, Barske. 64, Schmidt. Fennstr. 2, Wiesener. " " 122, Köhn. 79, G. Ebel. " 5, Krüger. " Usedomsir. 5, Leidolt. 120, M. Walter. 6, Meißner. " " 10, Buchwald. 9, Linke. " " 32, Leppert. " 22, Fickinger. 33, Mielte. " 156, Bäthge. " " 80, Liesenberg. " 13, Sterzing. " 164, Stege. 17, Gaede. " 174, Bürger. 21, Dittmann. " Beteranenstr. 4, Geisler. 101, Wilfe. 44, Probft. " " 47, Gronau. " 21, Petersohn. 103, Schmidt " " 19, Biring. ( Jägerhaus). 56, Madler. " 58, Bullack. 18, Schulz. 135, Schadow. " Wollinerstr. 3, Bieste. " 46, Stutz. " 1, Wollgast. " 14, Wegen. 62, Seidel. 139, Maus. Schliemannfir. 2, Böhme. " " 20, Maffert. 101/102, Mierke. 77, Brückner. " " 36, Sperling. 18, Rummel, " 40a, Pflug. " 64, May Behr. " == 19, Buhle. 152, Marten. " " 62, Dambeck. 20, Schröder. 165, Merkelmann. " " " " 58, Ringel. Schwedterstr. 247, Friedr. Roßbach. 45, Lappe. " " " 70, Bornholz. 5, Schröder. 84, Schulz. " " " 9, Krätge. 240, Krüger. 53, Pusch. " " " Zionefirchplatz 5, Trid. 47, Grunewald, 70, Schulz. " " " Zionstirchstr. 40, Rogge. 33, Liegte. 168, Langner. 53, G. Schensch. 136, Gustav Grohn. 38, Pyrtect. Dalldorferstr. 2, Dumschat.. " 5, Borchert. 8, Röder. 17, Förster. Eichendorffitr. 11, Falte. Feldstr. 7, Jungherr, 4a, Schartenstein. Gartenstr. 178, Schirdewahn. 55, Läckenstedt. Ruheplaftr. 23, Schoch. Scharnhorststr. 37, Obst. Schulstr. 104, Strech. 39, Krause. Schlegelfir. 31, Fiebig. Schulzendorferstr. 27, Weltcl. Seeftr. 25, Mandel. 40, Timm. Sellerstr. 11, Tesch. 5, Trenter. Teglerstr. 26, Bräfete. 55, Geisler. Ziedstr. 20, Knorn, Triftstr. 1a, Kloß. 40b, Schmiege. Njerstr. 14a, Liepke. 14d, Goege. Webdingstr. 8, Ignatius. Wiesenstr. 39, Schröder. 29a, Bastian. 21, Teschner. Waldenserstr. 18/19, Mente. 24, Hahn( Jungbier Berkauf). Waldstr. 57, Fabra. 43, Brunn. 58, Schlecht. Wiclefstr. 3, Fritsche. Wilsnackerstr. 34, Römer, 54, Mönch. Wilhelmshavenerstr. 13, Dummert. Zwingliftr. 16, Rudloff. Gesundbrunnen. Badstr. 42/43, Hoffmann. 10a, Heinrich Schmidt. 47/48, R. Runisch. Bellermannstr. 87, Paul Haferland. " 6, Gustav Völsch. 97, Bienterra. Buttmannstr. 2, Hobein. Egerzierstr. 3a, Schoppe. " 3, Schubert. 4b, Pferdebörse. Freienwalderstr. 7, F. Schneider. 12, Aug. Treite. Grünthalerstr. 4, Hemmerling. Koloniestr. 148, A. Di Dio. 127, Beidler. 43, Bölicke. Pantstr. 32b, Th. Herzog. " 53, Herzog. " 46a, Klippenstein. 7, Schöps. " 57b, Meier. " " 23, Krüger. 42, Ballmüller. " " 64b, Heckendorf. " 2a, Sof, Schulze. 28, Sofath. " " 23d, Zöller. " " N 29, Wedding Kasino. " 28, Franz Walter. " 114, Heising. " 64, Gniste. # 13, P. Wieland. " 43, Lehmann. 12, E. Kranz. 17, Mothes. " " 10, Pätzold. 13, Schulz. 7, Rottke. 32, Jacob. 39, Anton Müller. " " 11, Burrmann. 56, Roch. " 55, Engler. 60, Rostalsti. 17, Ból. 10, König. 12, Weber. # " 12, Hopfer. 44, Walter. 50, Strohmeier. 6, Blank. 14, Schubbert. " " " 49, Arndt. 78, Köhler. 25, Mielke. " 22, Georgi/ Schulz. " " Schönhauser Vorstadt. " " 36a, Maier. 16, Ebert. " 11, Heusterberg. 31, Mothes. " Angermünderstr. 12, Natuschke. 226, Thielke. 27, Hoffmeister. " 19a, Bum luftigen Müler. " 4, Bohni. 32, Klinner. 62, Schmidt. 43, Schütte. 32a, Grunert. Prinzen- Allee 14, Segler. 21, Wolfram. " Belforterstr. 13, Gichelmann. 227, Abraham, 52, Müller. " 25, Werschke. " 27, Thie. " 21, Ganig. 28, Muchow. 228, Beyer. 85, Günther. Moabit. " 30, Thenée. " " Gerichtstr. 19, Bahr. 2- Moabit 51, Engel. 67, Conrath. 39, Schulze. 53, Schäfer. 68, Albühr. " " 18, Pätzold. 79, Fischer. 15, Nimscheck. " " 49, Thomas. 70, Schramm, 28, Ries. " " 2 77, Koch. 62, Bannier. " " 35, Zimmer. 98, Peter. 64, Bernicke. " 61, Krause. " 79, Schulz. 57, Crahé, 17 18, Lieberrich. 15, Schneider. Buchholzerstr. 3, Berndt. 1, Schmidt. 6, Wegner. Chorinerstr. 30, Gruner. Stargarderstr. 81, Dable. Straßburgerstr. 18, Engel. 58, Hannemann Straße 15, Nr. 4, Baumann. 8, Häder. Trescowstr. 30, Büttner. " 45, Moll. " 55, Sobeck. " 77, Flesch. 53, Suhl- Andre. " Tanzigerstr. 12, Schwandt. 3, Seifert. 82, Heß. 15, Krüger. " " 18, Ziege. 24, Pannier. Dunckerstr. 7, Steinbach. " 7, Mügelburg. " 6, Pidel. 29a, Peters. 30, Rykestr. Ecke, Bartow. 54, Tetens. Trescowstr. 45, Eichner. 24, Schmidt. 40, Ramrath. Templinerstr. 7, Veide. Weinbergsweg 15c, Krusche. 11d, Oberschmidt. Ecke Zehdenickstr., Leutemayer. Weißenburgerstr. 67, Rulisch. 79, Lorenz. 75, Berendt. 2, Lent. " 4. Goehrt. 34, Paul. Grenzftr. 4, Tauschel. " 10, Leschner. 2, Bösche. " 21, Went. " 16, Neubauer. Hennigsdorferstr. 6, Birghan. 24, Laatsch. Hermsdorferstr. 4, Großkurt. Hochstr. 32a, Wilfe. 60, Saalmann. Beus litr. 24, Rosenthal. Residensstr. 9, Gugler, Sandstr. 1 b, Luh. " 1c, Gleiße. 14, F. Jessen. Soldinerstr. 19, Mielsch. 51, Lachmann. " 62, Niez. " " 71, Gohlfe. " 76, Ohlfen. 6, Glaser. " 66, Fischer. 27, Seidel. " 17, Grebsé. " " 21, Sziedat. " 9 15, Schulz. " 87/88, Bitsch. 57, Caspari. 16, Rieding. " 28, Brüger. Stettinerstr. 2, Wilhelm Hoppe. 61, Emil Richter. " " 50, Trzewik. 54, Altmann. " 19, Remfer. Birkenstr. 28, Kluge. " 17, Schadewald. " 56a, Bogel. Bremerstr. 62, Schwarze Calvinstr. 11, Köhler. Beuffelstr. 39, Siegler. 4, Schmiedel. Eberswalderstr. 8, Georgi. 16, Mierke. Fehrbellinerstr. 9, Schönfeldt. n 18, E. Rose. " 35, Raasch. 60, Schnelle. 53, Ad. Baer. " 43, Müller. 44, Hante. " 38, Hodde. " 88, Jooft. u. Lübeckerstr.- Ecke, Plustota. Schwedenstr. 2, Toltsdorf. Diejenigen Schankwirthe, welche sich in diese Liste aufnehmen lassen wollen, können sich melden bei Augustin, Kastanien- Allee 11. Bahr, Gerichtstr. 19. Gnadt, Butbuferstr. 32. Gleinert, Müllerstr. 7a. Hermerschmidt, Perlebergerstr. 28. Haferlandt, Bellermannstr. 87. Lietske, Schwedterstr. 33. Schröder, Wiesenstr. 39. Tauschel, Grenzstr. 4. 11a, Schüßler. Thurneißerstr. 6, Giebect. Gieshoit, Gieshoit, Boyenstr. O. Marten, Gartenstr. 152. In den nachfolgenden Orten des Kreises Teltow- Beeskow- Storkow schänten folgende Wirthe kein Boykottbier, und ersuchen wir die Genossen, in den Vororten streng diese Liste zu beachten: Adlershof. Wöllstein's Lustgarten. Bismarckstr. 53, Ackermann. 28a, Ww. Lawrenz. Hackenbergstr. 8, Boranzke. 9, Soltysiak. Grünauer Chaussee, Schubert. Kronprinzenstraße, Kuhle. Die Lokalkommission: Albert Hannemann, Kaiser Friedrichstraße( Haus Lischitzki). Beelitzhof. Meyer, Wilhelmshöhe. Siegel Braunsdorf. Britz. Bürgerftr. 4, Rarl Dorn. Chauffeeftr. 101a, P. Mainz( FlaschenBier). Rudowerstr. 65, i. V.: R. Niemetschek. Werderstr. 15, Wwe. Waßmann. Die Lokalkommission: R. Schönberner, Rigdorf, Juliusstr. 39. Charlottenburg. Ansbacherstr. 48, Schmidt. 41, Reimann. Augsburgerstr. 5, G. Schulz. " " " 34, Wilhelm. 38, H. Mücke. 75/76, Bastian. 78, Bredlow. 98, Schmidtke. Bayreutherstr. 6, Michaelis. Bisinardstr. 74, Krause. Carmerstr, 9, Türke. Cauerstr. 16, Franzke. 23, Lange. 33, Brandt. Charlottenburger Ufer 18, Schmidt. " 3, Blant. Dantelmannstr. 10, Baldermann. 45, Bree. Eisenacherstr. 4, Putschege. Englischestr. 23 c, Ruhm. Garde du Corpsstr. 15, Thurnu. Goethestr. 16, Dillenberg. 75, Maaß. Grünstr. 1, Hagen. 12, Rolbow. Grollmannstr. 48 an der Stadtbahn, P. Meiser. Raiser Friedrichstraße und Bismare: straßen- Ecke, Lademann. Kaiser Friedrichstr. 61, Meier. " Rantfir. 56b, Linge. 74, Eichhorn. 89, Schulze. 132, Pansch. " " 144, Beinert. 166, H. Barh. " Kirchstr. 23, Rosenberg. Lutherstr. 19b, Röhler. 45, Löwner. " " 46, Dreßler. 50, Niemann. Leibnizstr. 23, Röhr. " 66, Wegner. 69, Meier. " 76, Steinke. " 78, Trageheim. Magazinsir. 15, Wolter. 21, Jahns. Marchstr. 24a, Gaumert. Marburgerstr. 5, Köfter. " " 2, Geschke. Deutsch- Wilmersdorf; Badenschestr. 18, F. Stabinsky. Eislebenerstr. 14, F. Nir. Günzelstr. 39, K. Liebeldt. Neuheimerstraße, Franz Thärichen. Straßburger Play 11, Gustav Blümel. Uhlandstr. 54, Karl Bahr,( fr. Pallast). Die Lokalfommission: Gust. Behrendt, Gasteinerstr. 29. Eichwalde. Kein Lotal. 号 Friedenau. 15, W. Brauns. Moßftr. 14, Laube. Nehringstr. 3a, Wegner. Nonnen- Damm 1, Hense. Kulicke. Osnabrückerstr. 28, Gimpel. 30, Sonte. Pestalozzistr. 23, Schurig. Passauerstr. 35, Renner. 27a, Gessewicz. Handjernstraße, Weißwange. Handjery- u. Bennebergstr.- Ecke, Weinez Kirchstraße, Hohl. Nied u. Lauterstr.- Ecke, Hentschel. Rheinstraße, Spremberg, Kurhaus( Saal und Garten). Weber. Wielandstr. 11, Bereitschaft. Lokalkommission: Müggelheimer und Gartenstraße- Ecke ,, Lessingstraße, Ecke Kopfstraße, Mayer. Röhra. Rosenstr. 102, Troppens. Schönerlinderstr. 9, Schulz. Schloßstr. 23, Kutowsti. Die Lokalkommission: Karl Streichan, Glienickerstr. 11. Langendamm bei Alt- Markgrafpieske, Graßnick. Mariendorf. Chauffeestraße, Wohlgemuth. Lokalkommission: A. Senger, Ackerstr. 12. Marienfelde. Teutschbein. Ober- Schönweide. Haferlandt. Nieder- Schönweide. A. Schwerike in Steglit, Hubertusstr. 7. Grünauerstr. 5, Gastwirth Strecker, " 32a, Sbresny. " 55, Cieslick. " " 63, Klick, Flaschenbier. 64, Masche. Witte. " 71, Schütte. " Harsdorf. 73, Radecki. " " 83, Saffe. 85, Schilling. " 86, Handtke. Potsdamerstr. 8a, Rüftig. 26, Lugebiel. 44, Fr. Vogt. Rankestr. 8, Federau. Rückertstr. 1, Kirchner. Rosinenstr. 1, Wwe. Müller. Schulstr. 17, Witt. Stuttgarter Platz 6, Mehnert. 18, Weber. Savignyplatz 3, Niceus. Spandauer Berg 1, Vogel. Schlüterstr. 65, Reimann. " " 72, Kühn. 68, Bastian. Straße 31a, Nr. 4, Th. Bodtke. Schillerstr. 26, Hämmerle. " 44, Friese. 75, W. Walter. 11 79, Ww. Walter. " 90, Ronect. " 102, R. Stahl. " " 114, Hegener. Schloßstr. 25, Schermer. 60, Mehlih. Spreestr. 3c, Niedergefäß. Tauenzienstr. 18a, Lasch. Tauroggenerstr. 10, Bruhn. Tegeler Weg 6, Prozesky. Uhlandstr. 189, Glander. Wallstr. 12, Rudat. " 13, Dörp. 35, Stage. 63, R. Wilke. " " 66, Hilscher. " 90, Ulrich. Weimarerstr. 38, G. Dehn. Wilmersdorferstr. 36, Holm. F. Hagen. Kleiftstr. 35, Schulze. Knesebeckstr. 88, Gehrmann. Knobelsdorfstr. 19, Neuendorf. 48, Schubert." " " u. Nehringstr.- Ecke, Trageheim. 109, Büschel. " Kurfürsten- Damm 17, Kriele. 125, Springer. " Kurfürstenstr. 108, Rüdiger. " P 30, Ecfe Wallstraße, Krummestr. 5, Gehrsdorf. 19, Wernicke. " 49, Musick. 134, Ruprecht. 149, Goldmann. " 55, Weiht. " 58, Rinke. " H. Wernicke, Krummestr. 19. 63, Bartenheimer. " K. Niemann, Lutherstr. 50. " 65, Böhland. P. Wolter, Magazinstr. 15. " Weitere Meldungen nehmen entgegen: Glienicke. Lokalkommission: Herm. Bertz, Grünauerstr. 34. Gross- Lichterfelde, Brauerstraße, Phönix- Park. Heinersdorferstr. 15, H. König. Karlstraße, F. Scheide. Neue Dorfstraße, H. Lähn. Die Lokalkommission. Grünau. Friedrichstr. 1, Liedtke( Bur Rathshalle). 2, Lindenhain. Röpnickerstr. 79, Duchauffour( Gra velotte). 108, Niggemann( Volts garten). 2 Lokalkommission: F. Wüstenhagen, Friedrichstr. 7, Halensee. Rheingau, F. Thärichen. Westfälischestr. 44, G. Wünsche. Die Lokalkommission: Gustav Behrendt, Wilmersdorf, Gasteinerstr. 29. Johannisthal. Senftleben's Volksgarten. Henneberg. Die Lokalkommission 0. Noack, Baumschulenweg 77, Treptow. Köpenick. Annen- Allee 18, Richter, Vierverlag. Grünauerstr. 4, Hertel, Bierverlag. 18, Gufo, " " " 42, Joch, " 72, Weiß, " " Grün- und Riehitraßen- Ede, Gaul. Hinter der Bahn( Marienheim), Bocher. Riet Nr. 20, Schröder. Die Lokalkommission: Otto Noack, Baumschulenweg 77, Treptow. Neu- Waltersdorf bei Alt- Markgrafpieske. Pöschke. Rixdorf. Berlinerstr. 117, Schaller. " " " 136, Kummer. 84/85, C. Herzberg. 98, Mar Weiß, Bigarren Gesch. u. Bierverlag. Bergstr. 5, Wanzlick. " 71, Carl Kramer. 142, Schimkäse. Cottbuser Damm 74, A. Hilfe, 99, Lau. " " 101, H. Schmidt. Delbrückstraße, Hoppel. Ertstr. 14, Klähne. 10, Otto Ramm. Faltstr. 47, Arndt, Material- Gesch. Hermann- Platz 7, A. Barthel. Hermannstr. 9, Köhler. waaren- Geschäft. " 21, H. Hornburg. " 33, Fr. Bergemann, 47, Kortmann. " 48, Heithaus. " 49, W. Weiß. " " 115, H. Halfenbach, Mater. 118, Babenschneider. " 140, Daniel Böttcher. " 145, D. Lindemann. " 151, G. Wilfe. 9, Hohensee. " " 19, Freund. " 18, Franz Nigge, Material: waaren- Geschäft, Sobrechtstr. 1, G. Schumacher. Jägerstr. 2, Martinius. " " " 12a, Wanzlick. 45, Stoof, Deftill.- Niederlage. 53, Otto Schwarz, Bierverlag. Karlsgartenstr. 1, Hilpert. 17, Peters. Kirchhofstr. 4, Klar. " 26, A. Filice. 1, Niecke. 47, D. Richter. " " " 2, Schulz( gegenüber der Turnhalle). Marienstraße, Raiser. 57, Wwe. Wuhler. " Ecke Bergstraße, Dückert. Knesebeckstr. 11, Frau Schöneck. Müggelheimerstraße, Pauligt( weißer Knesebeckstr. 14/15, Wwe. Appelt, Schwan). 10 77, Wiersing. 26, A. Howe, Viktualiens Maibach- Ufer 3, Schmot. Prinz Handjerystr. 7, Schüß. " " " " W " " " " D BA geschäft. 60, M. Hoffmann, 63, Schaumann. 44, Ruppert, Bierverl. 55, Hübner, Matrials waaren- Gesch. 58, Reden. 52, W. Krüger, Ma terialw.- Gesch. 19, S. Jenisch, Viktual.- Gesch. 23, G. Appel, Viktual.- Gesch. 34, Ch. Ostertag. Schönweiderstr. 11, Kretschmer. " 14, Gastwirth. 15, Nagel. Steinmeßstr. 45, Nitschke. 32a, Franz Lasch, Buffetier. Treptowerstr. 4, Fricke. Wißmannstr. 20, Fr. Bergemann( Vertr Ziethenstr. 24, Wolf, Buffetier. Domschke). 42, Hübler. " " " 59, R. Schlutius, Bierverl., 71, Wanzlick. Weitere Meldungen nimmt entgegen R. Becher, Bigarrengeschäft, Hermanns straße 148. Schmargendorf. Wirthshaus Schmargendorf, Warne münderstraße( F. Friedrich). Ruhlaerstraße, Sanssouci( W. Weiß). Lokalkommission: Paul Hoffmann, 3oppoterstr. 2. Stolpe bei Wannsee. Mattausch, Restaur. Lindenhof. Teltow. Antauer, Wirth vom Schüßenhaus, Schwarzer Adler. Derg, Restaurateur, Rugsch, Gastwirth. Meier, Kaufmann. Matensie( verweigert aber feinen Saal zu Versammlungen zu geben). D. du Grain, Kaufmann. Tempelhof. Berlinerstr. 33, Räthner. 41, Fischer. Dorfstr. 18, Gerth. Lokalkommission. R. Gaede, Dorfstr. 22. Treptow. Neue Krugallee, Gastwirth Zornow. G. Hjertberg. Restaurant Neu- Tivoli". " H. Otto, Restaurant zum Rarpfenteich ( führt jezt nur boykottfreies Bier). Lokalkommission des 4. Kreiſes SO. Jöchel, Berlin, Röpnickerstr. 190. Neu- Treptow. ( Station Baumschulenweg.) Baumschulenstraße, D. Lange. G. Herrmann. 78, F. Hochstein. Zehlendorf. Wernicke, Teltowerstraße 24. In den nachfolgenden Orten des Kreises Niederbarnim schänken folgende Wirthe ,, kein Boykottbier". Rummelsburg. Gürtelstr. 12, Weber, Gastwirth. Göthe und Kantstraßen- Ecke, Greinert. Göthestr. 2, Nad, Kaufmann. 20, Hinkelmann, Grünfram. Hauptstr. 88, W. Bowinkel, Saal. 86, Koopmann, Gastwirth. Kantstr. 11, Löschow. " 3, Frizz Peters, Gastwirth. " " 44, Biel, Nachfl. Burgenger. 36, Liedke. Lessingstr. 23a, Legde. Mozartstr. 5, Sebelfeld, Gastwirth. " 2, Roßland. Neue Prinz Albertstr. 70, Müller, Saal. Prinz Albertstr. 39/40, Mittenzweng. " " 18/14, Schrepffer. 5, Koitsch. Schillerstr. 3, Müller, Gastwirth. 26, Kleiber, Zürrschmidtstr. 1, Leber, Gastwirth. Friedrich Karlstr. 34, D. Schulze. Frankfurter Allee 169, Pirschel. Blumenthalstr. 1, Pietsch. 5, Rupschat. " " 10, Wegner. 30, Wittenberg. " 3, Braun. " " 44, Fr. Schwarz. 45, Münzner. Kronprinzenftr. 23, Arndt. 28, Fengler. Jachmann. Gürtelstr. 34, Neumann. Frankfurter- Chauffee 127, Buchelt. " " " 99, Glaß. 136, Lindner. 83, Schmidt. Bürgerheim 52, Tschiche. Wartenbergstr. 67, B. Lange. Charton. Steppin. Rummelsburgerstr. 69, Adam. Raiser Friedrichstraße, Korkow. Schönholzerstraße, Bourset. Wollantstraße, Lehmann, Nordstern". Clemen. " " Richter, a. d. Nordbahn. Schulzestraße, Buge's Vereinshaus, Saal. Lorenz, Flaschenbier. Rommunikationsweg, Würgenthaler. Floraftraße, Röhler. Aleyer. Mühlenstraße, Störr's Gesellschaftshaus. Stralau. Dorfstr. 17, F. Heinze. 50, Wwe. Ramlau. Reinickendorf( Ost.) Residenzstr. 101a, Malchin, 117, Apelt. Gesellschaftsstr. 12, Hartmann, 2, Weigt. 28, Neumann, Saal. Provinzstr. 49/50, Gäbler. 19, Goost. Plätterich. Beier. " 23, Friedrich, " " " 25, Sypreß, " " 33, Schröder, " " " " 38, Stadlich, " Pfarrstr. 12, Schubert. 12, Chorin. " Paradiesgarten, Burgemeister. Birkenwerder. Friedrichsberg- Lichtenberg. Borhagenerstr. 21, Heider. Kreuzigerstr. 8, Ziegler. Scharnweberstr. 41, Brückner. 31, Frei. Friedrich Karlstr. 11, Heinecke. 23, Banten. " " 26, Franke. " 29, Noad. 35, Henschke. Dorfstr. 2, Fuchs, Saal. Afche, Saal, Friedrichsfelde. Prinzen- Allee 6, Karl Schulz, Garten. Frankfurter Chaussee, Velten. Pankow. Kaiser Friedrichstraße, Krüger's Saal. Wiemer. " " Reinickendorf( West). Berlinerstr. 16, Franz Schellens. Scharnweberstr. 15, Franz Theil. Spandauer Weg 4, Otto Möwes. Tegel. Berlinerstraße, C. Dressel. Schloßstr. 11, Franz Wieczorect. Spandauerstr. 15, C. Rentner. Stolpe a. d. Nordbahn. Bergemann.( Saal.) Weissensee König- Chauffee 38, zum Pfeifen- Müller. 37, Burgan. " " 41, Frentz. 45b, Hürseforn. Lehderfir. 3, Leuchtenberger. 33, Kürschner. 118, Jrmler. Langhansst. 106, Prot' Palmensaal, " " vorm. Kähling. 42, Hoffmann. 96/97, Ludwig. 37, Neudenberger. 56, Miethke. 136, Conrad. Charlottenburgerstr. 105, Fettenheuer. 152, Ressel, Gäblerstr." 50, Jrrgang. 55, Relm, Partstr. 3, Dietrich. Pistoriusstr. 8, Dammbed. Rölfeftr. 138, Plaß. " " 20, Benndorf. 138, Gulfe, Flaschenbier, Cuxhavener Platz 8, Schüler. Gustav Adolfstr. 15, Menz. 10, Brennförder, " 23a, Herda. " 142, Hannemann. Saal. 143, Schulz. " 106, Rort. Generalstr. 97, März. Sedanstr. 50, Gehrke. Sedanstr. 35c, Meyer. Berlinerstr., Fürstenberg. Elsaßstr. 7, Scherzberg. 16, Straßburger. WilhelmsbergHohen- Schönhausen. An der Landsberger Chaussee, Vesper. Wilhelmsberg, Wwe. Jehnich. " " C. Deckert. H. Siebenwirth. Neupert. Trinkhaus, Restaurant. Schloß Hohen- Schönhausen, Steuer. Bernau. Am Markt, Beeger. Bahnhofstraße, Bum Stettiner Hof". Berlinerstr. 118, Feder. Breitestraße, Eggert. Bürgermeisterstraße, Brauerei Schulz. Gasthof Hirsch. Chausseestraße, Reuter. Hussitenstraße, Elysium. Kronenstraße, Kluge. Mühlenstr. 4, Hering. Krause. Tuchmacherstr. 162, Bernikow. Viktoriastraße, Stöwe. Wallstr. 2, Wünsche. Weinbergstr. 18, Dietrich. Woltersdorf. Restaurant Wilhelmshöhe, Gillmann. Woltersdorfer Schleuse. Wwe. Lehmann. Fangschleuse. Nieder- Schönhausen. Lindenstr. 25, Thieme, 3um Lindengarten", Saal. 35, Zibelt. " 26, Bernau. " Karl Sprecher. " 33, Reglaff, Flaschenbier. 34, Jarling. 34b, Wolf. Kolonie Schönholz. Bagand, Garten. Rüdersdorfer Hinterberge. Restaurant von Hennig. können sich bei den am Orte befindlichen LokalDiejenigen Schankwirthe, welche sich noch in diese Liste aufnehmen lassen wollen, fommissionen, sowie bei E. Bilz, Bankow, Schulzestr. 15, melden, und wird pro Zeile 30 Pfennige berechnet. Verantwortlicher Redakteur: J. Dierl( Emil Roland) in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin, SW., Beuthstraße 2.