Nr. 54« ♦ Zl.�abrgaag Ausgabe A Nr. 135 BezuqSvretS i »«t»I»hr>.«.—«.monan.«.-«. in im öout esrmi* ahlbac. Poil- ttvna Monatti» ia— nTL Ra» fttUunühz. UmetRmuhcnft füt D»miIimt ans Odtcmidi 18. 0 Bf!« tili oa« ubnai Zu»!ont oti läylich •mmaL RuftfDiinc 2150" RfDunarn n.hmm in OtftmeiA. Unzarn. Tschecha.EIowalei, i>an— «mr. iollanv.-u emvur«.-dimrOtn ans ii. gdimm.— imintooen in et» Dov- etmnQ.'tBtr-elifti, Pft.Ssranne* mit en Eonmaa» brtlajt«Boll n.3rit*»cubtini mpmna tfeglidi»meimii' Sonntoa. und Montag»"nmaz ?»i ea ramm-'Z dr�f» �»«zInl»»N,oioWl vorlln». Morgen-Ansgabe rliner volk�Ulatt �zapk«ki?sig) Anzeiae.Zvrciö t Z>.«ldtgtipnltent JiBin)0.»rtRf>ctl« InRrtS.— S..trjrTn!KKnnKtilOC|50'V» «ftlemc ttazeigen". ect rn- jtönitft»®an f.— M. izulällig sw« ilttgovruckl« seif), n'.ilet« Sori 60■Big. öunrnetüt«. ano S«b!at!let>cngn.i.ig«ii da»»cftr KcH C. Ptg.»de» c f tn» War! 40 T'm. Eon» iidrr ljBaci8ob»n•Jhlfn für no« Wort». Trn.ri>na»?.>iiid!aa Somili.n-Xnj» fi.3(Cr Adonn.ntrn 8»il» 2.— M. eelttUdn nnt it- QtctiiltarüidM Strttnf■ �n fiom S.— äii. dir Rrtl. olyne Aufsckilag. *n»ct««n für eit n a cr.'l r Biumnirr miliitn bu S> Uhr nori nsilton« nn ftonrtgefftfi't Striin SB i. einetn- krahr 3. avakgrdrn mcröm. �tSRnei oon» Ulir trüb in«» Uhr abtue». Zentralorgan der rozialdcmohratifchcn Partei Deutfchlanda Keöaktion und Expedition: SW. 68. Eindenllr. Z. itornivrectier!!! Millionen Gulden Schulden für ihn über- nommem Aber die Stände seien dabei nicht zu kurz gekommen, denn ihnen sei dafür sie ganze S.euererhcbuag erlassen worden, und so sei auch die Bevölkerung, de„damals etwas zu sagen Hatte*, voll zufriedengestellt gewesen. Natürlich soll diese Rederei bedeuten, daß der Hohenzoller und die Junker zusammen dem Volke da« Fell über die Ohren gezogen haben. Im 18. Jahrhundert gelang eS allmählich durchzusetzen, daß die Hohenzolle-in StaaiSeigcntum und Gelder der Hofverwaltung auseinanderdielten.«Aber seit jenem Tage*, erzählt der Herr Professor,»arbeiteten sie planmäßig ans Vermehrung ihres SchatullenvrrmögenS hin, ausgehend immer von der lleberzeugung, daß nur wohlhabende Fürsten etwas zu bedeuten hätten*. So ist eS denn auch den Hohenzollern gelungen, zu erreichen, daß ihnen die I u r i st e n jetzt riesige Summen als Privat- vermögen anrechnen wollen. Einstweilen hat man Wilhelm nach Holland 51 Millionen Mark und im Januar 101? eine Million Gulden(das waren damals mindestens 45 Millionen Mark) ge- schickt; außerdem d'« Mobillen zur Ausstattung des Schlosse» Toorn. Ebenso haben die Prinzen bis zum Juni 19t? ihre Apanage aus der Staatskasse bezogen, seitdem aus der Kronkasse, dem angeblichen Privateigentum der Hohenzollern; in letzter Zeit hat man ihnen die Apanage auf zwei Drittel der früheren Hohe gekürzt. Tie hohen Zuweisungen an Wilhelm erklärte oer Ministe» rialrefcreni damit, daß die„hochherzig gewährte GaltfreuaMchail* de? Grafen Dentinck in Amerongen täglich etwa 1060 Gulden(das sind gegenwärtig 25 000 Mark) gekostet hätte. So hat wenigsten» Wilhelm an da» Finanzministerium der Republik berichtet, alz er wieder einmal Geld brauchte. Der nach Doorn geschickte„HauSrat* ist noch nicht ganz genau festgestellt. Ein vorgelegtes Verzeichnis fängt an:«Tifchlerwerkzeuge, ein Schleifstein.* Mit ähnlichen Utensilien geh! es noch eine Weile fort. Daß man auch einig« wertvolle Gemälde und ziemlich viel Silberzeug mitgefch-ckt hat. geht aus»er Nachweisung nicht hervor, die nur summarisch kistenweise berichtet; aber es wird noch näber festgestellt werden. Die Regierung hat sich auf den Standpunkt gestellt, für Wik- Helm alle bewegt chen Gegenstände sreizugeben, die von den Hohen- zollern während der Regicrungszeit Wilhelm II. angeschafft worden sind. Begründend bemerkte sie, es handele sich durchweg um ..Gegenstände ohne besonderen Wert*, und als darüber Erstaunen berrscht«, erhob sich hurtig der Kunstfachver ständige und versicherte eindringlich:«Sie können mir glauben, daß alle Sin- richtungSgegenstänoe au» der wilhelminischen Aera ohne jeden kunst- oder kulturgeschichtlichen Wert sind.* So kann denn Wilhelm über alles, was er in 30 Jahren Regierung an- gelchifft hat. auch nach Holland flei verfügen. Dem Frommen muß alles zum Besten dienen. Das Justizministerium hafte übrigens in seinem Eifer, W>1' Helm zu d-enen, Vertreter de» früheren Hohenzv-llernschen Hau?ministeriums zur Beratung in dir Sitzung WS RechtSautz- schuffes mit eingeladen. Die sozialdemokratischen Vertreter er- haben gegen die Anwesende« dieser Diener der Monarchie Ein'pruck und der Vertreter des StaatSministeriumS erklärte, daß da» letztere von der Eigenmächtigkeit de» Justizmin sterS keine Kenntnis habe und wahrscheinlich ernste Bevenken geäußert hätte, wenn eS über die Absicht informiert worden wäre. Schließlich wurde gegen die St'mmen der Rcchtsparte'en und dei Zentrum» beschlossen, die Eingeladenen an den Beratungen nicht teilnehmen zu lassen.___ Der dentsch.holländische Grenzschmnggel. Im Hinblick auf den sebmiuggol Handel an der deuti'chen Grenze hat der niederländische Finanznrimster in einer Lnzabl von Grenzgeb eten auf einer 300 Meter breiten Dtrecke den Warenverkehr der- boten.(E» wäre schon längst die Pflicht der deutschen Regierung gewesen, angesichts der ungrheuren Zunahme diese» Sckmuggelhandels und der dadurch mitbewirkten Verschlechterung unserer Valuta, eine ähnliche, womöglich nach schärfer« Maßnahme zu ergreifen. D.e Red.) VorwärtS'verlas S.m.b. k.» EW. v8. LinScnstr. Z. Kernivreckier: Am« SKortnvlan. sie. 1 1 7 5�— 51. Amerikas Präsidentenwahl. Wann in Deutschland gewählt wird, konzentriert sich das politische Interesse auk die Zahl der abgegebenen sozialdemo- kr«, tischen Stimmen. Das negative Merkmal amerikanischer Wahlen ist. daß die Zahl der sozialistischen Stimmen zunächst gar nickt gemeldet wird. Erst nach einer Reihe von Taaen werden w'r erfahren, ob sich die ErNtarinnaen unserer ameri- kanftchen freunde erfüllten, die mit der Wahl vom 2. No- vember eine neue Stifte ihres unsäglich milbevollen Ausstiegs zrr erfteiaen hofften. Wir können nur sagen, am 2. November hätten Millionen deutsche Arbeiter gewünscht, Amerikaner zu sein, um für Eimen P. D c b s. der im Zuchthaus von At- lanta sitzt, stimmen zu können. Tie Republikaner verdanken ihren überwältigenden Sieg Wilson. Man hat Hardinq gewählt, nm die Partei � Wilsons, die demokratische, nicht zit wählen. Di? Bürger ' der Bereiniaten Staaten wissen heute, daß sie im Weltkrieg .nicht für amerikanische Interessen gekämpft haben und auch > nicht tür.amerikanische Ideale, sondern als Soldaten einer enrodäischen Mächtegruppe, die nicht besser war als die andere. AIS der Sieg aewonnen war. schickte man die amerikanischen � Soldaten nach Haifte. und die europäischen Diplomaten machten an? dem Siea etwas, wokür den amerikanischen Soldaten zn kämpken nicht im Traum eingefallen war. Darum ! araut den Amerikanern auch vor dem V ölkerbund, durch den sie ebenso zum Jnssrnment fremder Absichten de- oradiert zn werden fürchten wie sie im Weltkrieg durch die verunglückte Völkerbundpolitik Wilsons zu ihm degradiert word-n sind. Unier den Krieg zwischen Amerika und Deutschland ist noch immer nicht der völkerrechtliche Schlußpnnkt gesetzt. In welcher Form das endlich geschehen wird, dafür bietet auch der Siea der republikanischen Partei keine Fingerzeige. An eine Ratiffnerung deS Vertrags von Versailles ist nicht zu denken, an einen Eintritt Amerikas in den Völkerbund höch- ftenS dann, wenn er gründlich nmaestaltet wird. Aber auch dazn ist die Neigung im Auaenblick nicht groß, das amerika- nilche Volk bat bis aift weitere� genug und übergenug von jeder Einmischung in die europäische Politik. Die Frage ist nur, ob man sich von der enropäischen Politik fernhalten kann, wenn man in das europäische G e- schält bineingeben will. Und das will man. Denn Hardiug ist als Kandidat der revublikanischen Partei der Kandidat der wirtschaftlichen Expansion, und seine Regiening wird ihren Befäbigungenachiveis'erbringen müssen, indem sie das große Geschäft zur Blüte bringt. DaS hat den Dorteil für un«. daß jede Unteifcheidimg zwischen den einstigen Verbimdeten im Weltkrieg und den einstigen Gegnern ausgeschaltet ivird, sie sind nicht mehr politische Feinde und Fteunde, sondern nur noch Kunden. Alle Berichte auS Amerika stimmen darin üderein, dast es Dcutichenbaß jetzt schon drüben nicht mehr gibt. Man > spricht auf den Straßen deutsch und liest» deutsche Zeitungen. ohne im geringsten behelligt zu werden. DaS deutsch-anier- konische Bürgertum ist für Harding eingetreten. Bor uns liegt ein deutsch-amerikanischer Wahlaufruf, in dem folgende» ausgeführt wird: Wir alle wissen, wie wir in den letzten 8 Jahren unter der bemolratiscken Administration gedrangsalt wurden und wollen D'r nock vier weitere Jahre dieses durch« machen? Denn sobald Tax»iwätist wird, ist Wilson.Boß*. Sa« bat Wilson nicht alle« versprochen und was hat er ge» halten? z. B.„Ue kept ns out of war"(.Er hielt uns dem Kriege st-rn*) und wie tauge hat«s gedauert, nachdem er erwählt wli.de, da waren wir ichon in ernen Krieg verwickelt, und wie ist e« un« ergongen? Alle unsere persönlichen Freiheiten sind un» genommen, und wollen Tie. daß Eox erwählt wird und der bestehend««Humbng" für die Völkerliga fortgesetzt wird? Daß un'erc Väter und Söhne bei jeder Gelegenheit, wenn sich tie europäifbrn Völker r» den Haaren liefen, bmübergeschickt werden und gegen Humanität lämpsen müssen? Jbr Frauen habt unter den KriegSzu länden doch am meisten zu leiden. Deshalb stimmt am 2. November für den Präsidentschafts» Kandidaten H a r d t n g. Daß ein Kandidat, der in deutsch geschriebenen Flug- schristrn auf solche Wesse empfohlen wurde, mit gewaltiger Stinimeumehrheit gewählt werden konnte und daß das Wahl- nianöver der Demokraten. Harding sei«der Kandidat der Deut'chen*. vollnäiidig versagte, ist gleichfalls ein Zeichen für den eingetretenen Gesinnungsnmschwuiig. Deshalb witd die amerikanische Politik unter republl- , kaniscber Führung»ock nickt.deutschfreundlich* sei»— wie eS ! ja überhaupt lächerlich ist. alle Welt in gute und böse Menschen..Deutschfreunde* und.Deutichfeinde*. einzuteilen Deutschland war nie der Nabel der Welt, ist ies nach dem Kriege weniger als zuvor, und für die i anderen Völker ist ihr Verhältnis zu Deutsckland nur ein größerer oder kleinerer Bruchteil ihrer allgemeinen Politik. DaS Verhältnis Amerikas zu Deutschland wird davon abhängen, wie die Interessen der beiden Länder zu- > saulmenstimmen. ES gibt eilte Minderheit in Amerika, die ein starkes Ge° kübl bat für das Unrecht, das Deutschland durch den frieden von Versailles nicht mit Amerikas Willen, aber doch mit seiner Hilfe anaetan worden ist. Aber diese Minderheit wird die öffentliche Meinung nur dann beeinflussen können, wenn infolge einer Uebereinstimmunv der Interessen die Verhält- nisse für sie günstig sind. Wir branchen Amerikas Äilfk. werden sie aber nur erhalten, wenn drüben das Vertrauen bestebt. daß sich die deutsche Wirtschaft, sei es unter welchem Tystem immer, wieder kräftig aufwärts ent- wickeln wird. Vor Sozialisierungcn werden die amerikani- ' beri Kovitaliflen nicht erschrecken, da?» suhlen sie sich?u stark und ist Deutschland zu weit, asber sie werden sich stets fragen, ab Deutschland ein zahlungDsShigrr und �.ahlungs- witkiaer Knnde ist. stur? nach der?'ovemberrevolutic»n bestickite ein amerika» nischer Pressevertreter den damaligen Volksbeatiitraqten .fs a« s.. Und da war eS intereffant zu fchen, wie dieser f ügflr der unabhängigen Iührer dem?tmerikaner verncherte: Deutschland werde keine Enteignungen ohne Entschädigung varnebmen und keine Anleihen� für nichtig erklären. Er wnstte. daß sene. Sorte von„Sozialismus-, die erst alles kaputwirtfchaflen tmll, bevor sie mit dem Hinaufwirtschaften beginnt, für Deutschland auch weltpolitisch eine Lebensgefahr bedeuten würde. Dc-nt' �laud war vor dem Krieg der drittgrößte Industrie- staat der Welt, aber der einzige Industriestaat, in dem der Sozialismus icbov eine Macht aewnrden war. In Amerika. dem arößten, dessen Stellung durch den Ausgang des Krieges noch aewaltia neboben worden ist. besindet sich die sozialistische S�'ioeaung erst in ihren Ansängen, sie wird sich dort, aller Wahrscheinlichkeit nach, ähnlich wie in England, erst aus der starke»! Geiellschastsbewegiing heraus allmählich entwickeln. Der amerikanische Kapitalismus ist eine Tatsache, vielleicht die stärkste Totlache der Welt, und mag sie einem auch nicht gefallen, so muß man doch mit ihr rechnen. Auf der anderen Seite ist Amerika eine demokratisch- föderalistische Republik wie wir. Es leben dort drüben Millionen Deutsche, die ihrem alten Daterlande einen desto besseren Dienst erweisen, je wehr sie sich als Iren» de des neuen republikanischen Deutschland fühlen, das den gleichen Zielen dauernder Völkerversöbnuug zustrebt wie der moralisch am höchsten stehende Teil des Amerikanertnms. Sie können Brücken schlagen und das Verhältnis zwischen Deutschland und Amerika günstig gestalten helfen unter der Präsidentschaft Hardings. der weder ein Ireund noch ein Ieind der Deutschen.' sondern ein„hundertprozentiger Amerikaner" ist. » zflardingÄ Wahl= Separatfrieden mit Teutschland. Haag, ö Alwembtr. Hollandsch Nievwk-bnrkan« meldet ans Rem Aort: Nach Bekanntwerden des Wahleegebnisse» baden die derneteotischen ffüftrcr allgemein die Anficht geändert, daß diese Entlcheidimz einem Sepaeatseieden zwischen Amerika n n d Deutschland qleich kommt»nd die BSlkerbilndsrage»ollkommen sabotiert. HardingS Rekordsteg. New Bork, November. sRenter.j Die einlansenden Wabl- rriu'bniffc weifen darauf diu, daß Harding eine biöber«och nicht dagewesene Mehebeit erzielt bat. Boston. 2. November.(28153.) Die republikanischen stübrer fckäpen die von Harding erreichte Mehrheit auf sOOOOY i'"® iitorrw)'. Parts,!!. November.(WTB.) Nm 2 Ubr«acht?- waren nach Pariser Ausgabe der„Daily Mai!" folgende(Ergebnisse der PröiidenkichastSwahl in Nordamerika bekannt: für Harding wurden gewäblt: Im Staate Neio Dork 45 Deleakrte, In Silas so» ch u»>' e t t ö 48, in Illinois 2U. in Vermont 4. in Michigan l5, inConneetieu»?, in Ohio 2S, in N e>v Ierley l4. in Pennsylvania SS. in Indiana!5 und in Wisconsin l3, im ganzen also 22? Delegiette. Für den demokratischen Piäsidentichastskandidaten Cox wurden gewählt: Im Sücher-Konsumgenossenstbasten. Wir geben der solgenden Erirtzsun? einer wichtigen Kon« lumerlteni-ulgabe gern 3!aum, ohne die entgegenstehenden Schwierizteiten zu unlerfchähei:. Die Red. Bei dcn lkrörtetungm!. der Büchcrnot ist der genoffenschaftliche Gebaute iauM einmal ernstlich in Ertvägllng>rezogen worden-, und doch ist die genoffeuschattlicku: Selbsthilfe vielleicht die erste Möglich- kei:, um die mimderbemittehten Volksschichten wieder zu erschwing- lichen Preisen mit'Büchern versorgen»u können. Der Buchhändler macht gerne gellend, daß Bücker immerhin noch eiste Verhältnis- meist ig billige Ware sind und daß sie. wenn sie niit dem Sinken der Valiti-., Und der allgettieinen Preistreiberei Schritt gehalten hätten, Herne das Zehnfache statt das jfunssache kosten müßten. Demgegenüber bloibr zu bedenien, daß das Lesebodürfnis der Ällgemeinlieit durchaus yicht so uahedimgz ist, wie sich manche Leute gerne glarrbtn machen möchten, und 4>ast eben darum das Buch, das für da-s kulturelle Leben soviel dedeutet wie die Kohle für da? Wirtschaft- liche Lehen, unter allen Umständen' tiwhlseil sein muß. Sin Reclam- Hestchen kostet hcwte IL». ein JpsÄ-Pändchen SJüO. M., ein blauer Laugelviesche 4PS R., ein drmmvr 7.50 ifi. usf. Eine auch für die„Leuie im.ö-in:erhaus' wohl lesenswerte Neuerscheinung wie d.iS.Neiselagebuch eines Philosophen"� vom Grafen Keyserling kostet(dirrchcmS nickt sehr kostspielig ausgestattet) sticht weniger als 144 M. Von jedem verkauften Buch erhält der Sottimenrer ein- mal'M bis 45 Vrgz. Rabatt, außerdem einen besonderen Sorii- mcnlerzn'cklag von Ä) Ptoz. Wenn also ein Käufer für ein Buch z. B. 12 lN..zahlie. so steckt allein der Mann hinter dem Ladentisch bavon 5 M, bzw. 6,50 M. in die eigene Tasche. Von den übrigen 7 M. bekommt derjenige, den das Gelchäf: am meisten angeht. nämlich der Versaffer. durchschnittlich 1 M.(10 Proz.'vom Luiden- preis), der Rest bleibt dem Vorleger. An den L>erstel!ungslosten find bekanntlich in vorderster Reibe die Papierf.tbrikanten mit UN- erhörten Gewinnen beteiligt. (Gelänge eS einmal einem bestimmten Teil der Bücherkäuser. durch genoffenschasclichen Zusammenschluß für sich dxn verieutrnoen Apparat des Sortiments ganz auszuschalten und das Buch aus dem Lager des Verlegers direkt dem Publikum zuzu- führen, so würde sich damit der Preis sofort um mindestens cin Dri-tel verringern. Eine eigene Organisaiion brauchte nicht vollkommen neu geschaffen zu werden, da die bestehenden fertigen Organisationen, soweit sie sozialkulturellen Zwecken dienen, nur zu einer Interessengemeinschaft mit einer gemeinkamen Spitze zu» sommenzufassen wären, z. B. die Volksbildungö. und Volkshoch ''chulverbände. die Geiomschaiten. der Dürerbund, der neue.Bund der Erneuerling in wirtschaftlicher Sitte und Verantworiung" usw. Da der rognläre Buchhandel dem Verleger, der die Büchergenossen- >ckrft zu beliefern geneigt wäre, natürlich ohne weiteres mit dem Boykott antworten würde und dt« Verleger andererseits bedingungö- los in der starren BuchhawdrlSorganisation festgelegt sind, so ergäbe 'ick für hie Genossenschaft die Scolwendigkeit. auch die Geschäfte des Verlegers selbst zu übernehmen und einen eigenen Verlag zu gründen. Damit würde der Weg vom Erzeuger zum Verbraucher -abermals verkürzt, und die llnkosten, die auf das einzelne Buch ent- fsSen, würden weiterhin verringert. Ekaak Mich» gan SO Delegierte, in Texas 20, Jn Virginia 1, in Kentucky 8 und inTrnneffee 12. im ganzen also 61 Delegierte. Das Ergebnis kann aber noch wesentlich beeinflußt werden, da S»1 Delegiert« zu wählen find. Die ersten Ansprache« und Interviews. New Aork. 3. November.(WTB.). Nach Bekanntwerden seiner Wahl zum Präfidenten erschien Harding auf seine,« Balkon„nd hielt, zu Tränen gerührt, folgende Ansprach«: I» habe gemein- sam mit Ihnen gearbeitet»nd habe mich immer bemüht, Ihnen gegenüber mit vollständiger Ehrenhaftigkeit zu bandeln; wenn das Schicksal mich nun zum Präfidenten bestimmt, so wünsche ich g e- gen üb er allen Völkern ein lohakes Verfahren einzuschlagen. Mirryon(Ohio). 8. Nodember.(WTD.) In einem Interview betretend die Wahlergebnisse iagie Harding, er hege kein Gefühl des TrinmpheS, sondern bitte Gott, daß er ihm viel Kras« geben möge, die ihm anvertraute Ausgabe zu lösen. Er betrachte«eine Wahl nicht als persönlich«« Sieg, sondern als einen Ruf der Skation an die republikanische Partei. Irland im Oberhaus. London, 3. November. Im Oberhaus verlangt« Lord Loreburn die Aufnahme einer Un'ersuckung über die Repressalien der englischen Truppen in Irland. Der Erz- bischgs von Canterbnry verurteilte die Repressalien und forderte die Regierung auf, zu deren llnterdrücküng größere Energie ans,»wen den alS bisher. C ir r z o n verteidigte die Haltnng der Regierung, indem er ceusführie, in Irland arbeite ein? der- brechcrikche zügellose Verschwörung nrit Mitteln, die den Hottentotten zur llnehre gereichen würden. Bei den sogenauiiicn Repressalien seitens der Truppen und Polizisten handele es sich um Selb st Verteidigung oder um den Versuch, Ver- drechor zu verfhaflen. Willkürliche Rcnhehandiunyan würden von der Regierung verurteilt und nach Möglichkeit verhindert. Der von Lord Grey cruögeg-aatgene Vorschlag betreffend die Selbstregie- rung von Irland sei gefährlich und beklagenswert. A s q u i t h, der Irland ein eigenes Heer und eine eigene Flotte Ixibe geben wollen, solle nicht vergessen, daß gerade unter seiner Regierung eine Verschwörung zwischen Deutschland und Irland angezettelt worden fei. Später unter Lloyd George sei«in gleicher Versuch aufgedeckt toorden. aber mißlungen. Die Kontrolle über Heer und Flotie werde Sache des ReichSparla- monts sein. Es sei Irland gestattet. Zölle und Einkom-mensteuer zu erheben. Bisher sei noch von jeder Hom«rnl«-Bi-ll gesagt worden, sie sei unpopulär. Jedenfalls sei zu ernwrem, daß Ulster der Regierungsvorlage zustimmen werde. DnS HcruS veowarl mit 44 gegen 13 Stimmen den Antrag LoreburnS. Das Hau« verlangte die vollständige Autonomie Irlands unter Vorbehalt der Kontrolle der Armee und der auswärtigen Angelegenheiten durch das britische Parlament._ Polens deutscher Wagenpark. Oppeln, 3. November. Seitens der Interalliierten Kommission find bei der Warichauer Regierung dringende Vorstellungen ans sofortige Rücklieferung der deutschen Güterwagen aus Oberschlefien erhoben worden, die Bolen in Verbindung mit den Kohlen«»nd anderen Transporten erhalten hatte, aber bisher für eigene und sogar für militärische Zwecke benutzte. Die Iniersllnerie Kommisfion verlieh.diesen Boistelluugen dadurch Nachdruck, daß sie im Weigerungsfälle die Einstellung der 'Kohienlieserungen in AuSfichr stellte. Di« jetzige zeit- weitige Einstellung des Personenverkehrs in Polen wird in Zu- iammeNhang gebrächt mit der Freimachung von Maschinen für den Rücktransport der deutschen Güterwagen. Rückkehr König Konstantins auf den Thron? Aus Athen mel- den die„Times": In lssrieckenland sind ernsthafte Be- fprechungen über die mögliche Ruckkehr Konstantins auf den Thron eröffnet worden. Für den Verlag, der— als Unternehmen einer ztoar knldurell gleichgerichteten, aä>ci>n sich verschiedenartig zusammengesetzten Interessengemeinschaft— politisch neutral sein müßte, kämen selbst- serstän-dlich nur Werke von sicherem Bestand und positiv bildendem Wert in Bei nacht. Beröflewtlichungen der Art. wie ss« in den verschiedenen volkstümlichen Bücherserien enthalten sind: in Reclam s Universcttbiblivthek, der Jnselbücherei, Hesses Volksbüchern, den Wiesbadener Volksbüchern, den Lange wie scke-Bö» de n, Aas Natur und GeisteSweli, Sammlung Göschen, Wissenschaft und Ml- dung, Krögers Taschenbüchern, KoSmos-Bändchen usw. Nicht zu- letzt populär-wissenschaslliche Literatur. Aber auch Werke zeit- genö ssischer Dichter könnten von der Genossenschast verlegt loerden, vielleicht als besondere VolksauS�zaüe neben einer Lieb- ldaberaicegabe. die gleichzeitig in eimnn anderen Verlag erscheint. Damit wäre auch den lebenden Sckriftstellern außerordentlich ge- Holsen, und es könnte so auf genossenschaftlichem Wega au» dem Volke heraus ein momunentales Kulluriverk zustände kommen. Es ist nickir einzusehen, ivarum ein Unternehmen aus so breiter Grund- läge nick: gedeihen sollte, da loch ein einzelner private: Unter- nehmer wie Reclam im Laufe der Jahr? allein über 6000 ver- schievene Nummern und die Inselbücketvi in kurzer Zeit über eine Million Bändchen absetzen korniten— gewiß nicht unter Opfern. Ansätze in ähnlicher Richtung, wenn auch von anderen Voraus» sctzungen cnlSgchend, sind schon gemacht durch die Deutsch« Dichler- Gedächtni ssti stung, den Volksverband der Bücherfrennde>: a. Die Genossenschaft könnte allmählich noch lvciter ausgebaut werden. Sie könnte z. B. die gch'amte Herstellung ihrer Büscrr selbst übernehmen, zu gelegenerer Zeit auch die Papiersabrikativn. Vielleicht geben diese Zeilen weiteren Kreisen Veranlassung, die praktische Dnrchsührturkeit des Pldnc» im einzelnen einmal ir,i Airge zu fassen. O. D. Nur Erwachsene spielen! Während man blShcr gewohnt war, daS Spiel für eine spezifisch« Beschästigung deö Kindes zu halten, tritt der englische Psychologe Ficldcr Holland mit der überraschenden Behauptung hervor, daß nur Erwachsen« spielen, während das Kind das Spiel nicht kennt..Spielen ist das Zeichen des Enoachsen- seins, nicht das der Kindheit." sagt er.„das Kind spielt nicht; ihm ist eS heilig ernst mit allem, was es tut. Die älteren Leute aber spielen: sie spielen mit den Kindern, die Kinder nicht mit ihnen. Aas dem Erwachsenen Spiel ist, ist dem Kinde ernste Arbeit, mag es sich dabei um daS Bauen mit Holzklötzern oder um.Kutschieren mit Pferden" handeln. Das Krnd ist für den Augenblick der wirk- liche Erbauer eines Hauses, und wenn man sagt, das Kind spiele mit dem Baukasten, so trägt der Erwachsene in seine Tätigkeit eine dem Kinde völlig fremde Vorstellung. Von dem Begriff Spiel ist der Begriff Arbeit, der seine Ergänzung und sein Gegenpol ist, nicht zu trennen. Erst wer wirklich arbeitet und Werte schafft, bedarf zur Erholung des Spiels, bedarf der zwecklosen Beschösti- gung mit Dingen, die ihn von seiner zweckvollen Tätigkeit ablenken. AuS diesem Grunde ist das Spwl für den Erwachsenen unbedingt notwendig, nicht für das kleine Kind, das die ernste Arbeit noch nicht kennt. Äpiel dringt in die Welt jene Stimmung von Roman tik und Untvirklichkeit, ohne die der Mensch nicht leben kann. In seiner höchsten und schönsten Form offenbart sich diese Spieltendenz in der Kunst." putstbgerüchte in MagAeburg. Mogdehorg, 3. November. lEigener Dradtbericht des„Vor» wärtS".) DI« Magdeburger„Bolksstimme" teilt mit. daß ihr im Laufe des Vormittags von verschiedenen Seiten Nachrichten zuge- gangen sind, dir daraus hinweisen, daß von reaktionärer Seite End« dieser Woche ein A u f st a n d in Szene gesetzt werde« soll. St: veröffentlicht dazu auszugsweise ein Schreiben der Technische» Nothilse an die pensionierten Lokomotivführer, Zugführer«nd sonstigen Eisenbahnbeomlen, die aufgefordert werden, sich der Technischen Nolhils« zur Verfügung zu stellen, um de« Eisenbahnverkehr aufrechtzuerhalcen. Tie Veemten w.'rden aufge- fordert, soweit sie eigene Waffen besitzen, dies« mitzubringe«. EL erscheint notwendig, angesichts dieser neuen Putschgerüchte a« die Bemerkungen zu erinnern, die wir in der letzten Worgenaus- gäbe an-die Putfchnachricht aus Hamburg anschlössen. Tie Arbeiter- schaft muß jeden Augenblick bereir sein, in geschlossener Kampffront jeden Putsch abzuwehren. Sie darf sich aber keineswegs durch das häufige Auftreten von alorwierendeu Gerüchten kopfscheu oder vertrauensselig machen lassen. Mehr wie je gilt heute das Wort: Bereit sein ist alles! „Lrmü Gberfcblesien''. liebet den im Reichsrat zurzeit verliegenden Gesetzentwurf über das..Land Obcrschlesien" erfährt die„Drna": Nach dem Entwurf soll die Abstimmung darüber, vb ein Land Oöerschlesien ge» bildet werden soll, innerhalb zweier Monate stattfinden. nachdem die deutschen Behörden die Verwaltung nncder übernommen haben werden. Es wird in Betracht zu ziehen fein, daß die Abstimmung in Lberschlesten laut Friedensvertrag nick: später als 18 Monate nach dem Amtsantritt des Internationalen Ausschusses vorzunehmen ist Die Entscheidung über die Abgrenzung des Tont schon Reichs gegen Palen haben sich die Ll l l i i e r t e n im. Vertrage vorbehalten. Sind die Grenzlinie» festgelegt, so wird der Internationale Ausschuß alsbald die Verwaltung der besetzten Gebiete wieder den deutschen Behörden übertragen. DaZ Versah reit bei der Abstimmung soll nach dem Gesetz über den Volks- entscheid erfolgen, das bis dahin voraussichtlich in Krasc getreten sein wird. Falls die Frage der Umbildung der Provinz Ober- schlesicn in cm selbständiges deutsches Land von der BeVölker ing bejaht wird, so soll das Land unverzüglich gebildet N-erden, ohne daß es eines weiteren ReichSgesetz-eS bedarf. Zunächst ist-.'ne Landesversammlung zu wählen, die binnen drei Monaten zur Einsetzung der Landesregierung und zur Beschlußfassung über die Landesversassuttg einberufen werden soll. Die Vest-mutungen dcS AB. 17 Abs. l der Reichsversassung sind'hicrfitr maßgebend. Ter Reichspräsident erläßt die Wahlordnung nach den Grundsätzen deS Rc'chswahlgesctzeS und bestimmt den Wahltag. Die Verfassung- gebende LandeSvcrsammlung beruft zunächst auf Grund ihrer Parteiverhältnisse eine parlamentarische Regwrmvg und arbei'et eine provisorische Versassuitg aus. Bis zur lieben:. ih:iie der Re- gi-rungSgeschäfte durch die Landesregierung wer iei die'Obliegen- heiter, der Regierung vom Oberpräsident-n in Oppeln nehrge» nm-rnen. Die oberschlesische StaakScmgehörigke't muß neu gc-schasfen werden. Außer den am Tage der?c cubssdung des Lcn.dcS dor! an- sösstgcn ReickSangehörigen sollen aber auch die dort geborenen Preußen in den neuen StaatSvcrband eintreten können, falls sie innerhalb eines Jahres in dem Sinne sich erklären. Die Erklärung gilt auch für ihre Familienangehörigen. Rnsilandsreundlickie Aktion in Frankreich. Der Allgemeine Arbeiterverband'(E.G.T.l', die sozialistische Partei und die Liga für M e n f ch>'»rechte haben si.b zu eineri Pro- vastanda' zugunsten der' Einstellung der Feindseligkeiten gegen Rußland und zur Wiederierstellung des Friedens im Orient vereinigt. Tie belgische Regierungsk üse akut. König Albert ist von seiner mehrwöchigen Reise nach Südamerika wieder in Brüssel eingetroffen. Er hatte eine lauge Unterredung mit dem Minister- Präsidenten D e I a c r o i x, der daS R ü ck t r i t t S g e s u ch des GeiamtministeriumS unterbreitete. Das neue Reichöarchi» in PotStzam. Dieser Tage tritt in Berlin zum ersten Male die Histoitiche Kommafion zusammen, die für das in Potsdam zu begründende neue llieichsaritiv eingesetzt ist. DaS Potsdamer Arckiv ist bestimmt, die Alten der Retchsänuer zu vereinigen imo den Milielpnnkl iür die Ersoiswung nnd Schilderung der Reichsgeschichte von 1807 an zu bild-m. Der zunächst in Pols- dam befindliche Grundstock ist das itühcre Archiv des Großen GenerolstabeS. Für das neue Reichsarchiv sind 8" höhet? Beamten- stellen vorgesehen. Piäüdent ist ein trüberer bayenicher Oberst. (Sehr republikanisch siebt diese E nrichtnng nicht gerade aus»nd SS böbete Beamte dürften selbst für ein reiches Deutichland zu- viel sein.) Eine Münckhausen-Novelle läßt Wilhelm Weigand soeben bei Georg Müller-Müncken in einem neuen Novcllcnband„Frauen- icknck" erscheinen. Als Münchbcru.sin einmal einem ungläubigen Besucher in der Praxis vorsübren will, wie man aus einer Kanonen- kugel fliegen kann, landet diese Kugel versehentlich im H.mmei. 'Dort kommt Münchhausen gerade an, als Mozart eine himmlische Kammermusik dirigiert. Der Baron erbätt von Petrus die Er- laubniS, noehmatS nock der Erde zurückzukehren, um zur böher.n Veiwvlltommnung dieser Kammermusik sein berühmtes türkisches Horn zu holen. Auf der Erde wird Münchhausen dann in neue langwierige Abenteuer verwickelt, die Wilhelm Weigcmb mit der fröhlichen Breite des epischen Dichters erzählt, der noch für die Poesie Z:it hat. T beatee. In der StgatSvder werden die si!r den 4.„nd ä. ursprünglich angesetzten Doriicllunee» noch vor Beginn des VoioertansS vetaulchl.weide". Es wird vlio am 4. statt„Ba estrina-„R i> l e r Blaubart" �und am ä. statt.Riitei Blaubart-„P a i e st r i n a" gegeben. Büiioenchronik. Das Dculiche Opernhaus hat als Ballettmetsterin Stesti H e r e e g veipslichtel. Tie Reue Woetvc-GefcBictäft bölt ilnen ersten Koetbekongrest am S. November im Harmonium-Saal. Steglitzer Stratze tzö, ad. Alberl Ullrich ipricht über das Tdcma:„Eoelbe als Evangelist der Acvolutioii- mit belondeiem Bezug aui die polilischcn Sstmdole der Klasfischcn Walpurgis« nacht. Zutritt sür jedeimann srei. Tie erste» Wewrrbeiirzte der StaatSregiening will jetzt daS Preutziiche Ministerium für Vollowoh savrt anstellen, iüns an der Zahl. Die künitige Ausgestaltung der Gewerbeoissüchl' denkt man sich an zuftändtaer Stelle so, daß sie von je einem ärztlich und Uchinsch ausgebildeten BcamUn ausgeübt wird.. Fenerdestattung und Naturwissenschaft. Di« Novembecnumpter der-.Flamme" entyält einen Aussatz, durch oen die von Pros. Schleich gegen die Feuerdeftallung angeblich aus naturwissenschajtlichen>»>lö"den aerichleten Augrisse sowohl vom wlssenschastlichen wie vom pbilolophiiche« Standpunkt auS auis grAndlichste wideilegt werden..Iniccess nlen stellt der Verein Iür Feucibcstallung, SB!, ll, Anhaitjir. 6, Souderabdiücke kostenfrei zur Bersssgung. Eine Sich» für Lll vvv Mark. Eine gewalttge Eiche, ein wabrer Sto,z llnierer Wälder, ist vor kurzem an eine Holzdandlung in Blelejeib verkauft wo> den. Ter Baum, der in Redbecke im.giciic vivvstadt stand, hatte einen Umjana vo» 4 Meter und ein Gewichl vo, 200 Zentnei. Bei 12 Meter Länge betrug der Durchmesser noch l.tzv Meier. 20 000 M. wurden dafür gezahlt Tratsche Musik in Amerika,(im Earnegie Hall, dem größten Konzertsaal Zenqorks. ettlang am 7. Okiober zum erssenwal wieder seit Iahten das deutsch« Lieb. Und daS Pubvlum«trüstete sich nicht ob diese« Hunnen einjalls. tlr. 544 ♦ 37. Jahrgang Seilage öes vorwärts Vonnerstag. 4. November 1Y2< Groß'�erlln Stromüberschuß in öer Nacht. Tie euiherordeiilhck e r n n e L a p e in der Kohlen Versorgung Berlins l'eichä'l'gte oestern in einer Sitznng de» i ReichSkohlenkommisiar und die Ziohlei'sirlle m de» Mörlen sowie die Leiter der Berliner Krasnverke. Die Tlädiisiben EIekiiiiiiätS> werke ballen sich in Aiidetrochl der jeyi stöndig knrzel werdenden Tage an den Re'chsloble»ko»»irssar gewand! und zwar mii einer Medrsorderung inr Bergrönernng ihres Koblenkoniingenie um Tonnen Kohle monailich,»m den Mehrbedaif an elek- � tri'cher Zirai't sür BelenchiungSzwecke erzeugen z» löunen. DaS Er- gebniS der Bcrhandlunoen war, das-, sich eine Mchrbelieferuna leider nicht ermögliche» läsit. weil Deiii'ch and infolge des Sva« ÄbkomnienS seinen Kohlcnveibranch aus das Aenberste einschränke» iiiils;. Man hoffl oder einen A» S w e g geiiinden z» haben. Der Taoeeverbranch an elelnischer 5>lafl bctiägt>n Beilin ril»d 7l)lX>l) Kilowatt. 40 000 Kilowatt weiden zurzeit auS den Znichnsien der Golpa-Leitnng gedecki während die drei groben Beiliner Kraii« werke Riniimelebiirg. Odcrspree»nd Moabn die übrigen 30000 Kilowatt mit Sieinkohlen er reu en müsien. Tie Belastniig der Kiait« werke am Tage durch den hohen Fiidililrieverbranch ist a» der Grenze der Lrirnin Ssähigkeit der Beilii er Kra'lwcrle. die duich daS Kontingent beschränkt isi. Run werden in der Zkacht durch die Industrie nur etwa 20 000 Kilowatt des Golpiiiromes entnommen E« iii hier alio nachtS ein Ueberschust von IS 000 Kilo- walt verfügbar. Inr Vermeidung der nn-rkäs'Isch scheinelide» Ein'chiäiikungen de? Stroaiverbrauchs der B.'tl'iier Industrie sollen daber die Grobverbraucher duich eine in de» nächsten Tagen erscheinende B e k a» n l m a ch u n g auigefordert werden, sich auf eiiien vermehrten Nachtbetrieb e'nzuiiellen, die Stlomeiitnabnie am Tage aber zu unterlassen. Auf diele Were können für die Industrie gröbere Strom inengen f- eigegeben we, den. gleich zeitig ober lönnte man die ele'trsche Beleuchtung voll beliefern, soweit die verlängerte Dunkelbeit einen Mehrverbranch erforderlich macht. Sollte sich eine Unistellung auf den Nachtberiieb bei der Berliner Industrie nicht in anSreichendem Umfange ermö lichen lasten, so mub mit einer erbeblichen Ein'chräiikung deS SliomverbrauchS bei der Industrie gerechnet werden. Nattenglst für Sie eigenen KinÜer. DaS furchtbare und unnatürliche Verbrechen einer Mutter, die wegen ehelicher Avist, gleiten den Entschlutz faßte, ihre«wci K nder und sich selbst durch Rattengift zu töten, konnte in Neukölln durch rechtzeitige ärztliche Hilfe in letzter Minute in seinen schlimmsten Folgen abgcwandt werden. ES wird uns darüber gemeldet: SB gen versuchten Mordes wurde die 22 �jabre alt« Ehe- frau Luise des SchmicdcS Steiner auö der Ste'nmctzstraße 11 zu Neukölln von der dortigen jdriinina'pol'zei verhaftet. Frau Steiner hat, wie sie selbst zugibt, in das Mittagsmahl Rattengift geschüttet, um s i ck und obre beiden Kinder von drei Fahren und elf Monaten zu vergiften. Die nichtsahnenden Kleinen aßen auch die vergiftelen Speisen und die Frau genoß ebenfalls davon. Dann brachte die unnatürliche Mutter die Kinder ins'Bett. Bei diesen stellten sich bald darauf heftige Schmerzen ein. und wie die Mutier sah. daß die Kinder furchtbare Schmerzen litten, ricf sie eine Nachbarin herbei, die zu einem Arzt g ng. Dieser ließ der Frau sogen, daß sie die Kinder zu ihm bringen möchte. Als der Arzi die Tat erfuhr, konnte er durch so. fortige Magenentleerung das Schlimmste werhüten, so daß Mutter und Kinder gerettet wurden. Frau Steiner gab bei ihrer Vernehmung an, daß sie wegen «he'icher Awistigkeircn mit den Kindern habe aus dem Leben scheiden wollen. Gegen die Verhaftete ist außerdem ein Stra'vcrlahren wegen E'nbruchdiebstahlS eingeleitet worden, da ihr zur Last gelegt wird, sich bei einer Nachbarin gewaltsam Einlaß verschafft und diese bestohlen zu haben._ Durch Medizin vergiftet. Jener aurfebenerregende Todesfall einer Patientin dts Sanatoriums B e r g st ü ck c n, der durch irrtümliche Dar- reichung einer zu großen Dosis Arsenik herbeigeführt worden war. bei'chäftlgle das Re chögericht in der Revisionswstanz. Wie uns von dort gemeldet wird, hanide�t es sich»m den Aoplhcker- geholfen, fttzncn Trogericbesitzer Ehrhard£»öß. der seinerzeit vom Landgericht Potsdam wegen fahrlässiger Tötung zu 1 MonatGe- sä n g n i S verurteilt worden war Höß hatle. wie seinerzeit mft- geteilt, als Gehilie in einer Apotbete in Nowawes ein von dem stellv. Assistenzarzt Dr. Zöllner ialsch ausgestelltes Rezept über 400 Gramm einer stark gistigen Arseniklösung ange-ertigt in der Meinling, daß das Medikament erst in die Hände des Arztes gelangen würde, der die genauere Dosierung vornehmen würde. E ner lungenkranken Patientin, der Kontoristin Kurth, wurde dann von einer Schwester ein ganzer Tce'ösiel des Giftes einacflößi mit dem Erfolge, daß d'e Patientin starb. Vor dem Reichsgericht vertrat Rechtsanwalt Dr. Frey- Berlin den Stand- pun't. daß die Strafkammer den Vegrift der Fahrlässigkeit nicht au-rreichend gewürd'gt habe. Eine Fahrläss'gkeit aus»eiten des An» geklagten liege nur dann vor, wenn das Gericht feststellen könne, daß der Anaeklagte wissen mußte, daß das giftige Medikament nicht in die Hände des Ar-rcs selbst gelangen würde. DaS Reichsgericht schloß sich die'en Ausführungen in vollem Umfange an und erkannte aus Aufhebung des Strafkammerurteils. Erhöhte Wintcrsäye für Erwerbslose. Die Rftchsregicruna bat beichlosien, zur besseren Versoranng der Eiweibsloien>m Winter die IliitetsiiitzunaSfätze vorüber- gehend z» erhöben. Der ReichsarbcilSminister bat jcyt den Ländern mitgeieilt, wie die Erhöhung im einzelnen dnrchae'übri >v-rden soll Die Erböbling tiitt mit Wiiknng vom 1. November ab in Kiafi und hat bis ,»m 31. März lSZI Geltung. Fü, Groß- Berlin lOitSllaste L.) betragen die lvinlerl'ckkn Höchstfäse für männliche Personen über 2> Jabre. sofern sie nicht'm HaiiShalt eines anderen leb-n 10 M.. sonst S M.. unter?1 Fabren S M.: kür weibliche Per'vnen über 21 Jahre, sofern sie„ cht i» dem Hanshalt eines anderen leben. 8 M., fönst SM., unter 2l Jahre 4 M. Die Famftienznschläae dürfen in der eiwäbnien Fett ii'sgefaml daS Zweifache der Unterstützung, im«in, einen aber folgende Sätze»'cht übeiste'grn: Für den Ehegatten und Kinder bis'um 16. Jabte 4 M.. für sonst ge unterslütznug�berechligte An« geböriae 3 M. Der Reichsarbeitsminister betont hierzu, daß dw »ngünstiae sinanzielle Lage de« Reiches der Reichsregiernng leider nicht gestaltet, den weitergebenden Borschlägen der Landesregie, 'iingen zu folgen. Insbesondere kann neben der Echöhnng der Uiiteistützunassäye eine be'ondere Winiei beihilfe nicht gewährt werden. Durch die Erböbiing soll vor allem den Halisbaltungsvorständen und den linderteichen Familien gekolsen weiden. Es erbäl» z. B in Berlin ein Erwerbsloser mit Frau und ,wei Kindern„nier IS Jahren statt 15 M. wie biSber in den Wiitteimoitaten 22 M. durch Radio verhastet. Tie Funkentelegraphre ha: der Berliner Kriminalpolizei wieder eine» wichtigen Dtenst geleistet. Wie wir erfahren, find auf das in der Angelegenheit des MordanschlageS auf den Al'waren- Händler Mabnkopf in Spandau eilastene R a d i o i e l e g r a», m. das die Berliner Rrimina poli,ti dem bereit» von Twineinünde ab- gefadrenen Dampfer nachsandte, die beiden Reichswehrioldaien G r ü n i ch e l und Re n, lecke in Pillau bei derAnkunit verhaltet worden. Beide sind g e st ä n d i g. da» Verb, echen ausge'ührl zu haben. Sie geben an. daß drei ihrer Kameraden. der Gefreite E> n b e lk und die Füieliere S> e m und Götze, an der Tai beiciligt gewesen sind. Die beiden letzteren sitzen edenfalls bereits Himer Schloß und Riegel. Ebenso«st die Festnahme Ein- becks veranlaßt. Die Angabe» Götze« über die Ba>«nittel der in Pillau Veihafteten stimmen schon deSdalb nicht, weil die''e ionst die Ueberfahrl gar nicht hät'en bezahlen lönnen. Auch sein» sonstigen An, oben enisprechen nicht der Wahrheit. Die Verdasieten werden nach Berlin gebracht, umdaSVer- brechen völlig aufzuklären._ Ter Hausbrandbedarf. Den Hansbesitzern und Verwaltern aller Häuser im Gebiete der Siadigemeinde Berlin geben dieier Tage durch die Koblenbe- zirl äiniei Fragebogen zur Feststellung des Hansbranvbedarfs zu. Es wird ansdeücklich darauf hingewiesen, daß die Verbrauwer zur genauen Anssülliing der Frag bogen veipfl'chiet iind. Die Uebeiiiiililung der Fragebogen a» die Veibiamvel iind Rnckiendung i an d e»liiändige» Gemeiiidebebördcn bat duicv d>e Hauswnie bezlv. Veiwalier oder deien Siellveineicr z» ge'chehe». Die Ausfüllung der Fragebogen muß durrti die Ve> brauchet mii größter Genaiiigkeir ge'chehen. da sonst die recht zeilige Zustellung der neuen Kodlenkarie unmöglich gemacht ivird. Nach eifolqiee AuSsüllnitg s«»d die Fragebogen binnen einer Frst von 5 Tagen der zuständigen Genieindrbedörde. im Gebiete deS alten Mrgittr.i's Berlin de» zustäidigen Br oltom- m''WWW»'' A iiiio»«» ziii ück,»reichen. Jnfaige der Vorarbeiien iiir die »Sgabe»e»er Koblenkaiie» sind die Orisiobleiisiellen(Kohlenbe- zirksämter) übetlailei. und das P iDlifnni wird gebeten, alle »>chl ilnaedinat erfordetlichen Antiäge, Ansrugen«>». in der nächsten Zerr zuiückzuiiellen. Maz Gutschmidt's. Wisder hat der Tod einen unserer Besten hinweggenommen. Am Ticnsiag. den 2. November, v e r st a r b an den Folgen einer Lperakion unser lieber Genosse, der Gemeinde- I schösse und Bezirksverordnete vom 15. Bezrrk. Max Gutschmidt im 51. Lebensjahre. Ter Verstorbene hat als Wohlfahr'Sdezernent in hervorragender Weise gewirkt und besonders den K.iegShinter- blieben«» sowie allen durch das Elend des WellkregeZ in Bedrängnis gerolenen Bürgern von Nicderüf oneweide stets mit Rar und Tat zur Seite gestanden. Für die Parte, hrt der Verstorbene in hervorragender Weise seinen Mann gestenden Tagtäglich war er im Dienste des Sozialikmus tät'g und jeder einzelne unserer Ge- Nossen hat seine Mitarbeit, die im Interesse des Proleiaruts erfolgte, zu schätzen gewußt. Wir verlieren in ihm nicht nur einen langjährigen Parieigenossin, sondern einen wirklichen Freund der Menschheit, dessen Andenken wir in Ehren Hollen werden. Personenstandkcufnlihme Mitte November. Zur Vorbereitung der Vcran'agung zur Einkommensteuer sür die RechnungS- jähre 1020/21 findet gemäß Z 1S7 der ReichSabgeibenordnung in sämtlichen Gemeftiden und GuiSbczirken Groß-Berlins eine Auf- nähme des Personenstandes nach dem Stand« vom 15. Novem- der d. I statt Zu diesem Zweck werden sämtlichen Hausbesitzern oder ihren Stellvertretern drc erforderlichen Vordrucke zugestellt. Die Abholung der genau auszufüllenden Listen erfolgt vom 13. No- v c m b e r d. I. ab. Das Eec» des Schleichhgndcls. Aus Veranlassung der Siaais- anwaliichait bei dem Wucher ondergeiicht de» Land. ericht» 11 tt't der Direktor Birndörfek vom Eden-Holel verhaflei worven, nachdem»ine Haussuchung und Prüfung dei Bücher ergeben dal, daß B. in den letzieu fünf Monate» sur 1' 4 Millioncu Schlcich- handelSwarr, Butler, Mehl, Zucker u. a, angetautt dar. DaS zerbrechliche Porzellangel». lieber de» gegenwäriige» Stand der Heislellung von Geld aus Poizellau el'ahie» die.Ber- liner Mim b.äiiei", paß von der M. inner Porzcllon-Maiiiiialiur nach den Eniiviiifen vo» Paul Böincr Probestücke z» 10, 20 und 50 Pi.. I, 2 uns 5 M. augeieiligl sind, die einer Sachveiiländigen- koinmitfion iür das Deuliche Reich in Berlin zur Beguiach ung vor» gelegen, indessen nicht beirie oig l habe». Aus chiaggevend war wohl der Umstand, daß die gerühniie Uuzeibiechl'chlcrt eer Stücke ii« Zweifel gezogen werden mußie. da ei» wöbrend der Puifnng zur Erde geiallenes Diück bezeich»e»de>iveiie toior» zerbrach! Zurzeii benehl keine«bstchl zur Emsüdlung solchen Porz.llangeld s. iiidessen wird der Beschluß abhäiigig sei» von dem Au»kall der Versuche, die mit emer Legierung au« uiievlem Meiall im Gange siud; es ist beavsichligi, daraus 1-, 2-» n d 5- Mark it ü ck e zu präge». Sarrasani im Zirkus Busch. Bekanntlich ist der Name Sarra» sani ein berühmter in der Zftkusgeichichte und jo wird auch dem Gastspiel im Zirkus Busch reges Jmeresse enlgcgcngebracht. Au» dem reichhaltigen Programm seien erwähnt elnc FÄ.richule, die U)n vier Herren geritten wird, von denen jeder ein Pserd unterm Sattel und zwei Pferde an der Leine hat. Daß i.. der Dressur fremder Tiere im Zirkus Sarrasani Hervorragendes geleistet wird. ist selbstverständlich, da gerade T rektor Stosch auf diejun Geb, et eine anerranntc Größe ist. So zeigt er auch jetzl wieder seine einzig dastehende Elefantcndressur. während der Dompteur Eharle» Brad b u r r q sechs Kamele, ein Zebroid leine Kreuzung znnschen Zebra- Hengst»nd Pierbestute), drei Zebras und ein Nilvftrd rorführt. Paul Eschberger zeig! Pfcrdeslcihettsdrcssurcn, die durch die Masse wirken sollen. Etliche Pferde machen sich sürö Airge sitzt gerade rrich, besonders, weil sie sab zurzeit ihren Winterpelz zu- legen und darum, trotz sorgsamster Pflege, etwas stumpf und rauh im Haar erscheinen.« KrtegSdetchSdigter verlor vom Rinzbabnbos Neukölln bis Potsdamer Badnhok den ihm zu(tiner Prothese gelieferten Leder- Handschuh der gesunden rechten Hand. Da der Handschuh tllr niemand Wen hat. wird der ehrliche Finder gebeten, tbn gegen Belohnung im Bureau des Reichsbundes, Lindenslr. 114, 3. Etage, abzugeben. Achtung. Buchdrucker! Heute 5 vbr im Schultbeih-AuSschant. Neue ?atobllr. L5,. Zii'amnientuntt sämtlicher BrtriebSräte. LertrnuenSleute und <�eneralvkr'ammlurg?dcleflie>ter der aus dem Bod.n der praktischen chetverk- s-baslSarbkit siedenden Buchdrucker. Portrag des Gen offen Heinrich <3 1 r 5 h c L Ohne Legitimation kein Zutritt. Deutscher Dransportarbcitrr- Verband(lAruppe �Lederwaren, Handelshilssardeiter. Packer usw.). Heute, S Uhr, Kruppenversammlung bei Biederffedt, Luiienuser 32.— Branche der Echwrr- und LeichtsubrwerkS- kutscher. Freitag, den b. Rov. 7 Uhr. im Lokal Andrea«. Fesväle. AndieaS- ltraste 21: Grone Branchenversammlung.— Branche der Angeilelllen au« den Pserdebandlungcn und Talterlälen. Freilag. den S. November, abends 8 Uhr. tm Lokal Schultz. Am Königkgraben 2,(Seneralsersammlnug. Sozialistische BtldungSschule. Der Kursus de« Genoffen Erwin B a r t b mug aui Freitag, den 5. d. MtS. aussallen, weil in der Fapiilie de« Äencssen Barth ein Todesfall voraelommen ist Di« BottragSreihe wird am Freitag, den 12. M. weilergesührt.— Festkonzerte! Arn Sonntag, den 7. November, vormittags II Uhr, in der Neuen Welt, Hasen- belde, Nicharo< Stiaust- Konzeit unter Leitung von Weneralmusitdirettor Dr. Karl Muck, Prot. Alberl Fischer, Lieder mit Orchester, da« aus NO Mann oersiärlie Blüthnerorchelter, der Berliner BolkSchor. Wir bitten die Marlen eiuzulölen, da wir sonst bei der grotzen Nach'iage nach Eintritt«. karten anderweitig darüber versügen müssen.— Am Sonntag, den 28. Ro- vember, ooi mittags II Uhr, in der Neu-n Welt, Hasenheid« 108—114. Sag«!»-Gedächtnisfeier zur Wiederkehr lemeS 100 jährigen GebintStageS. EiniriltSkallen zu 3 M. Auch»ach diesen Krilen ist die Rachiiage lehr grast, wir erbitten deSdaib rechlzeilige Bestellung.— Der BezirkSbiidungSauSichust ist geöffnel: Wochentag« von 2—4 Uhr, Donner«- litgS von 9—1 und 4— 7 Udr. Neuköllner Kirchenwahlen finden demnächst statt. Die Anmel- duna zur Wählerliste rnust bis Sonntag, den 7. November, erfolgt fein.(Küstercicn»der Geschäftsstelle des Bundes religiöser Sozia- listen, Kranoldstr. 16.) Da etwa noch 75 Proz. aller Genossen in der Landeskirche siiid, haben diese das Reckst und die Pflicht, sich in der Kirchengcmeindc im sozialistischen Sinne zu betätigen. Der Bund religiöser Sozialisten hat es sich zur Ausgabe ge- macht, alle Genossen, die in der Kirche sind, zu sammeln und zu sozialistischer Arve't in der Kirche zu veranlassen. Eö loirid auch zur Wahl sme sozialistische Liste aufgestellt werden? aber nur dann wird die Arbeiterschaft im.Kampfe gegen die reaktionäre Kirche Erfolg haben, wenn sich alle Genossen, die in der Kirche sind, zur Wähler- liste anmelden. Eile tut not! Denn nicht ohne Absicht ist als Schlusttermin der Anmeldung der 7. November festgesetzt. Heute Äbend, KS Uhr. finden folgende Berfammlungen statt: Aula der Mädchen-Mittelschule, Tonaustr. 120/126. Genossin Lydia Stöcker: Die sozialistische Frau in der Kirche. Aula der Real- schule, Bodtnnstr. 34/41. Genosse Pastor Bleier: Was kann der Arbeiter von der Kirche erwarten? Aula der Oberrealschu!:, Emser Strafe 133/137. ßienosse Ernst v. Harnack: Soll die Kirche ein Instrument der Klassenherrschaft bleiben? K«m«t,»oker VvkkSbslduugSmtllschust kReialckevdors.«m Sem- abend, den«. November, abend« 7 Ubr. findet w der Aula de» Real gymnasium». Berner Sir., eiti Berthoven-Aend statt. Mstwirkend«: Leo Keslenberg, Klarier: Ida Harstb zur Rieden. Gesang; Nilola Lambinon. Biolwe: Godsried Zeelander, Cello. Eintritt 2 JH., Eriverisloje stet Hroß-Serliner partelnachrichtea. Heute» 4. November: Pankow. Sitzung de« ArbetlsgruppenvorstandeS VI, Uhr bei Lind«> mann, Schulftrahe, Eck« Giunowstraste. Frohnau. Zusammenkunft der organisierten Mitglieder 8 Uhr tu der Konditorei Herrmann. KSnigplatz. Portrag- S. Haustier. Morgen» S. November: 2. Wablkrel«(Diergarten). VI, Uhr Kreisvertrete rfitzung bei Trümper, Flensburger Ttr. 3. 11. Krei«, II.«bt. f-ihSneberg.Friedenau). Versammlung sämt- licher Funktionäre Vi, Uhr bei Händel, äforteigstr. 11. 18. llldt. 318., 819., 820, 324, 325. und 327. Bezirk 8 Uhr bei Heese, Memeler Str. 63: Besprechung über Trennung der Bezirke. ES.«dt. VI, Uhi bei Lust. Rückertstr. b. Funktionäisitzung. Achtung. Konsumgenaffenschaft l 7 Uhi Büigerheim. Mi« Schön- Häuser Str. 24: Zusammenlunit aller aus dem Boden der D. P. D. siehenden Angestellten und«ibeiter. Erscheinen drwgend ersorderllch. Mitgliedsbuch der S. P. D. legllimiert. Steglt« kLichterfelde, Lankwitz). Vi, Uhr Sitzung der soziakdemokratst schen Elternbeiräte im Gymnasium Heese mäste. Neukölln. 9. Abt. 8 Uhr PorttandSsitzung bei Schulz. Smser Hos, Emser Str. 102. Wichtige Tagesordnung. Rrtnickendorf-Vst. ElterndetratSsitzunz 7 Uhr Refidenzstr. 1—2 im .SchützenhauS". 0 48. Abt. Sonntag, den 7. November. 3 Ubr. findet tm Zentral- Tbeater. Alte Iakobstr. 31/32. dle Alifiüdrung der.Weber' statt Karten zu dieler Aufführung find beim AdtellungSkasfierer, Senoffen Loschst, Müller-, Ecke Transvalftratze, zu haben. �ugeaüveranftaltungen. He«»le» Tonnerstag, 4. November: Zeutraljngeudbcim, Lindensir. 3. II. Hos III link«: DiSkusfionSabend. „Letzt« Nummer der Arbeiteijugcnd'.— Martenfrldr, Schule, Dorsstr.bt: Milglirdttvetsammlunz.— Stnraurr Btertcl. Schule, N.iglerstraste 3: Mltgllederverlammlung.— Rriutckcodarf.PSest. Eichbornsäle, Eürborn- sliaste 60: Mugliederversammlung.— Schmargendorf,«retleiir. 38. II: Mtigliederversammlung.— Stegliff-Friedenau, Schnle, Osten bachstr. b»: Mitgliederversammlung. « Am Sonnabend, den 6. November cr, findet im Zentral'ugendbeim, Lindenstr. 3, II. Hos II L, eine Konjerenz der Adt-Lorsitzen- den stalt Anwesenden oller Vorsitzenden ist wegen der wichtigen Tages- oldnnng tringrnd ersoideilich. Ohne AuSwe:« fein Zutritt. Eine Revoliitiontsrier findet am Eoniilag. den 7. Nov. cr, abends 6 Udr. im Zentraljugeiidheim, Lindenstr. 8, II. Ho) II Unk», statt. Sinti itt 75 Ps._ Gerichtszeitung. TaS Berbrecherpaar Strauß vor Gericht. Zwei der gemeingefährlichsten Verbrecher, di« berüchtigten Brüder S t r a u tz, werden»n der kommenden Schwurgenchttperiode, in der LandgerichtSdirekior Ernst den Borfitz führr,»in recht um- fangrricheS Schul dkonto zu beglei.ren baden. Wegen Mordes. vestmgen an dem Kriminalwachtmeister Erdman n. derkuchte» Mordes in zwei Fällen, schweren Diebstahls ist der 33jäbrige Ar« better Emil S t r a u tz und dessen Bruder, der Wjäbrige Arbeiter Erich S t r a u h. angeklagt, wählend sich die Geliebte des Emil St, die Arbeiterin Anna Behrendt geb. Prirgnitz, der Händler Kurt Hermann, der Kellner Alfred E n d» r s und die Schneiderin Luike Lehmann geb. Sichenbach wegen Begünstigung der ffle« brüder Strautz. um sie der Bestrafung zu entziehen, zu verant- walten haben. Die Angeklagten werden von den R.-A. Dr. Karl Löwentbal und Siegfr. Eisensiädt verteidigt. Zu der Verhandlung werden die umsangreichsien Sicherheitsmaßnahmen ge» troffen werden, da man mit der Möglichkeit eines gewaltsamen BefreiuitgSversuchs dvrch die zu der Strauß-Kolonne gehörenden Schwerverbtecher rechnet.___ Bus alier weit. Grnbenvnglück in Oberschkrsie«. Die BreSlaner.Volks« wacht' meldet aus Kaltowitz: Auf der Florentiner Grube geriet ein Förderkorb plötzlich in rückläufige vewegtmg. Beim Aufstoßen auf die Sodle wurden zwei Rann getötet, zwei schwer und neun leicht verletzt. Demonstration gegen den Wucher. Den Blättern zufolg« versammelten sich am Dien-Stag während einer Sitzung des Kreis- wirtschaftsverbandcs in Grünberg i. Schl. Einwohner vor dem Lokal. Nachdem eine Abordnung den Bauern über die hohen Preise Vorwürfe gemacht hatte, drang die Menge in den Saal ein und schleppte hic Landwirte auf einen Wagen, der mit Schildern, die Aufsckrisren trugen:.Hier sind die uchererT und dergleichen, umhängt war. Auf dem Ring wurden die Pferde ausgespannt und die Bauern gezwungen, den Wagen, auf den sich T e m o n st r a n r e n gesetzt hatten, zu ziehen. Schließlich wurden die Lan.wirte wieder freigelassen.— Durch diese Art der Behandlung cinze'ner Landwirt« tmrd selb sie? erstand- lich an der Preispolitik der Regierung ntch:S geändert. ES wird nur Erbitterung auf dem Lande gegen die Städte geschaffen. So verständlich die Erregung in den Städten über die Wuchervreise ist, so wenig nützlich erschein! die Mißhandlung einzelner Personen, auch wenn man sie für den DypuS ihrer Berussgenossen ansieht. Nnrrwünschte Schmuggelware.?n Kerkrade in Holland wurde ein aus Köln stammender Deutscher verhaftet, als er eine falsch« 25- Gulden- Note miSgäb. Er harte noch andere Banknoten bei sich. Ein Bergarbeiter in Kerkoade, der mit ihm in Ver- bindung stand, wurde gleichfalls festgenommen. vorträae. vereine und verfammlunoen. Repudlskaniiwer Führerbund. Lezirt liSO und 3021. Am Freitag. S. Nov. 7 Nht, Milgliederoetsammlung Ekalitzer Elr. 51/52. Um zahlreiche« Erscheinen wird gebelen.— Bezirk Charlottenburg. Am Sonnabend, 6. Nov., 8 Ubr, Vollversammlung im Lokal Engelhardt, EbarloNrnburg, BiSinarckstr. 38. Däne willkommen.— Daorifieuverei» »Tie Naiurlrrnnde«. Osibabnvoiort«. Heute Miigllede rerf mmlung tm Luaendbemr dt» Osten«, ltziotze Frankfurter Str. 16117. 7 Ubr. Sonntag, 7. November. Lichtbiidervortraz Älosterur. 74, abend« 6 Ubr:.Sin« Lommeiteis« zu den ESlimos'. Vortragender: Professor O. Baschin. SÄ- triNSlart« IchO M. ZSetterauSftchte» kür da» mittlere Freitag mittag. Trocken und vie.'sach heiter Winden und wenig geänderter Tempei etur. Narbdeutschlanb bis bei starken südöillichen S? v. 0klzgkllppe sillch Soimabend, den 80. Oktober verstarb unser langjährige« Parteimitglied Albert leeke. Dt» kinäschernna findet am ffreilag. den o. Nov., nackim. V Uhr. in der ffle- richtfiraße statt. 246fl2 ffifne seinem Andenken! üMlrkstzerbantf S.P.O. Fvl. nirderichöoew.ide Scjicf IS. Sa« Dienetaq. den 2. Ro- vemder, nachm b Uhr, ver. starb an den Folge» einer Operation unser langjäh- rig«, Parteimitglled. der Cchofie und Bezirkover- ordnete des 15. Bezirkes Max fiotsebrnidt im 5i. Ledenojahre Wir werden dem Berft"!�«-« ei» ehrende» Andenken de- wahren. De» Borstanh der?lbUg. NIrderschäneweid«. s Dt« gewesen« Fraktio» der wem« indevertreinng Die Beerdigung findet am Freitag. 5. Rovemder. nachm. 3 Uy-. ans dem itirchhos i. Alt-ffllienicke fiaU Bdsahrt von Ni der- schilnewelde 1,57 Uhr. Rajanol Hauicrßme vornehm pnrslimier», nicht kettend, macht die Haut zart Und weig. Sleg Porzellan- dose 7,50 M.. Tube 3 M 3u haben in Drogerien und Pnr/llmerien. wo nicht, vom Hersteller. Blu.- Lberschön«W«itzr Fernlprecher: Oberschw.Säd is tür �.nrüxs ti. Paletots jetst W billig Spltteliwurkt 14 I.(Kela Lade«.) MM! WA.» WIMM Alle Kolleg en. welche zum Donnerstag früh zur Arbeit bestellt find, tvmmen«rit am Sonnabend früh zur Arbeit nud arbeiten dann am fflonnade»d, Montog nud Dienstag. <20 D_ v««ri»d»rat. Doesken. Wie bekannt zahle ich die höchsten Preise Gold Silber Brillanten, goldene Uhren Paul Schöpel p QolduiarenQetegenheitskäufe Annenstr. 23. scgenObtr Thalia-Theater. SliflllilehliKifaone von ersten medizinischen Auloritäten empsobien als '-Nrncd Nach fast Zvj ähriger glück- licher Ehe verstarb p�ohlilj, mein« mnigstgeliedte Fran Wanda 61oy gl» Hoppe w> Aller von 57-,, Jahren. I» tiefer Trauer Johannen tSloy, Agnen Hoppe Ol» Mutter. Die Beerdigung findet am Freitag, den 5 No» nachm g Uhr. von der Halle des Thomas-.girchhojes au» statt flO Dem Auge fern. dem Herzen ew g nah! Metalle. Quecksilber, Zinn. Weißlager taufen laufend SßuMoifei Str. 2. Mive Stt.ö. MvMSlMStt. m. Slll.S!ste»s!r.s. nahe Potsdamer Strotze XeahvIIn: SWMosieil'iit 23. Kupier Hessing, Zinn nsw. ßDKksilliEr. Zalrnoebisse. Wstln-, GoIi!-. Siiberliraeh. weit über Tagespreis Brunneostr. 11 Beusselslr 29 FeunsiF. 48 Weideuweg 72 Pianos, Flügel, gebrauchte u neue, in allen Holz» and Stil- orten giet» Seiegeilheit»- känse. Eigene Revaranir» werlstatt.- Piano-Hans «ler-nderstrnf,. 37 II. am Aleranderviatz. gegen Blutarmut. Bleichsucht, Franentrmckheiten, Mag«,., DarMstSrnnaea, Nierenleiden. Krmttranlheiten sFiechtea, Fwnev, Mitesser, Fnrimtei usw.), Tubertalose. Strolulose. Nachitt» seagl. Krankheit), Her,tran5h«ttrn. Arterien. vertniknng.Hnartrant erten ns». and Hoaransiall sowie zur Erhotnna nach Ztrantdeitrn and Operationen. Eine nur 75 M.(15 Bestrahluusstn) erspart oft wochenlang« Badereise. Dluckfchrlit N. g und mündlich« Auskunft koilinlo« in dem snchmönitüch geleiteten Kiinsd. Höhensonnenbad Jltls". Belle-AJIiancE-PIs(z6a (10—1 u. 4— 8 Uhr.) Grönte Svez.-Anstalt Deutschland» mit 9 Höhensonnen. ____ Isi d?.ä flaossalbel v HaoiauucbUi!, Flechten, Bein- u. K(nipi- BdereesehwQrea, Frost- sdiüdcn, Hämorrhoiden ein besibewährtes und I schnellhellendes Mittel.| Orgl-Doseöau I7.00M Elefantcn-ApotheKe, Berlin 215&W. Leipziger Str. 7 Alte Gebisse auch xerbrecheae» bla 3000 Mk. Einzelne Platinstiftzflhne von 12 bla 300, Jeckocb niebt nntar 12 Mk. pro Zabn KnOpf StlftZÜhne nicht anter 7 Mk. Platin«Brennstifte, Kontakte etc. Ms 163 Mk. pro Gramm[• Gold-Brncb a.-Oegekttlnd. 42 Mk. p Gramm Lilber. �. woo.oov BrNIantan,>oao anck xetaRt. kaust J I-Z Febrbelllner Str. S2 • 1 A C JT Msf na he Branneostraae emsprecher Hui�bo'dt«2? Ohne ieden Vorschuß (Provision ranidar nur nach Erlolg) vermittle leb Teilhaber, Hypot:ekenMeA�r uunndi auswä ts, evtt. auch dritte Stellen. GiundstDcm- und OeschSttsverkinI« Paul Hlehaike, Berlin C2S� MBnzatr.Oa 20 Fernrnf: Alex. 3320. + Spezial-Bebandlung 4> n�ljnntv Horn., Uatarletbsltibca, netvöler Schwache, idrotztr Spezial-Arzt für Haut« u. alle Harnleiden, Harn- and Blatantervuchungen. Dr. med. Karl Remhardl, Potsdamer Straße 117, an der LötzowstraOe. jprerhstunden:>/,t2— 7,' Kau t zu Tagespreisen» Edelmetall-EiDkanls- imreao. weversir n Dezimalwagen 4L üi KohienbaDdiun�en nd anderen beJar. iaKluagen und Uesic.ne. Billigste Preise.(■•ro"e8 Lsaer, Georg Warnet, Copea'cker Strasse>71 Kei' Ladengesc hiii. MetalPtt? Ordner Weg 80 zahlt höchste Tage preis« fOt Knpfer, Messing, Biel, Zink etc. Hinn u. Blei, Altmetall«, fouft zu hohen Preiien Slnnsehnsalza, Prinzelstnn-nstr. 17 _(Motitzplatz).• Ttraftenhändler! Hausierer! Hohen, gewinnbringenden Ärtikel? Grothe. Neukölln 4Z. Hermannitr IgS,» _ Elnga ig Leh'eftr. 18,11 £/J6ctaVn� Orslchtshaare n. alle häBl. vö-oerhaare vernichtet sof. scnmer(i.n. radikal, Depltator* durch Absterben a. Wurzeln «IlmShllch und für immer. Caram. nnschädllch! o. 7�0, verstärkt M. ,2.».| Ott» Reichel, Berlin 43, _ Elsenbahntiraae i. Coiptiies, deutsche erstklaifig, F idrlkate. »cht franzllfischa Eegnaes. Zarnalta Nn«. otttra. aranttert m Zucker hergestellt. artmein.iialeaa.TaerogaAa, lardeaux-uao«Hein. Seine Beste»nd billigste Bezugsquelle für Eni«, und SWtou anl«, Wanl Brauer. Berlin sW 68, Fried, idjflr. 207 Amt fienirurn 810. Mialt�Zvvalidenftrahr Ul. Sdar* Sealninotel.-ÜMch Bracht stück SV—, wnndero «rruz-»ilder-uch, 23—451- 750 oert»rotzmann. Schöne- berg,«uifteiner Siratz» 2. I. Unterqrundd. Bayerischer Piatz Instatlntenral Acbtnngt Ziollerrohe. perdl.. tt m. m 200M.,«upier'raht I gm l Ichqm i.üM., stupierlitz« billig. Glühlampen 20°„ Rad Fr..Schalter 850, Steckdose IM kodda« rn dH.AIleZckotst.I25 Piano« Ktkiat, Harme. naUUB, nlnrns. Runft- (plelplanos.Spielappatalr. (Ui lebt« Harmonium paffend. JHano'lltagajin* 1. Lehmann& Co., llnh. Sanken barg, Celpzlget Str. 218 113. (Bt. ifran'lurtct Sir. 106. Klavier •der Sims:Ggel sacht •t 8139. KarIQrst i 27-7* SSlvkllSe MiMlle raun stets»u Zagespreiien Bremer Str. 84, nade Turmlir M ooit) kvrze Zeit! Prima Marengo. Se. renstoff >40 drelt.(»des Matz zum Gnaro»G»IdNlostenore>». 14. Nlrscbo-elte, Berlla, Reinlckrndorier Sir 18' für Kupier. Messine. RofuB usw spe» Zinn unj Wei»- metaii erzielen Sie Adalbertstraße 4 u Prinzenstraßa 101. Kupfer, Mesüng. Sinn, fiint. Biet, Platin, fflolb- und«Ubtrbaich ,aw:r fätntL Alt- u. Edelmetalle laun hitchstzahlend* Metall- Elnkaafs-Zentral«. Kottbuscr Damm 66 (Hermannpiaa). Mpi. 1.4580. Pelzwaren I TZ I G KOrscbaermelster Charlottenburg Kan tsstr, 50, nochp. im Haoae der Poat Füchse in allen Farben und Fellarten Herren«Geh« und Sportpelze Damenmäntel in allen modernen Pellarten i tmarbettang, Reparalar in tlgaacr Warkatntl» V-'�Jvv'iy r Friedlich»! 193s SSe Lcipjill« Sil. »ech>i!ier Str 113 TSe Mauerkr. »mtstr. 1 (tdt Poll dam« SiroSe SO Granienftr. 4t a>i chen Mvliy. u. Oranienplatz H Frladrichstr. 106 (?.dt jjiegelstr. Fnpalidenstr. 164 «de»ruimcnflt. i �mxlildenstr. 117 am eteUtn««hl Thauffeestr. 72 | naht MüllerN r. ZchAndaiikr «illee 81 am Bhf. Nororwg \ Kotlbuier Damm 10 ! ahe Wa>e»hauZ Iaa»orl HW Fiiedrichslr ISO Ecke tOlOit)ccnftt Dieser Kneifer aus Golö Double ?etzt nur M. Mit Gläsern M. iS� mit Menisken 29", üazu ein Jahr Garantie für die$ajfunp Optiker Shnke/aj ich heutzutage Ich wende mich an den gesunden Menschenverstand! Ich spreche hier von preisen! Viese hatte die größte Wichtigkeit bei Anschaffung von Augengläsern sowohl wie bei jedem anderen Einkauf! vlle» endere. oSg'cich auch wichtig genug, tritt in den Hintergrund gegen!! der dem(Segenwert, den Sie Iflr Ihr ®e!6 erhalte», «U werden sicher gut» Verwendung baden für die Bl. 10. 20.— oder 40.—, die Sie IJmren, indem Sie Ihre Sugengliser bei unl taufen. »4 gibt fein Fabrikat, wie«» auch beißen oder wie teuer eZ auch immer fein möge, das>Zhne» mit Cid) mehr teilten kann als untere AugengiSser, ganz zu schweige» von den Äoniigen unterer patentierten Sanotkod-AIäfer, die, solange das Patent deitedt, nicht nachgemacht werden dürfen. K»a««lo< prüfen wir Citg-n und Sehfraft mit Sorgfalt»ad garantieren für vosie»°>- Ktäier fowie ür Haitbar.eil aller Met>ll- fafsiinge» ei» di» vier Jahre, d. h. ,fe lange eihaiten Sie alle Siepiroturen um' onlt*, selbst wenn die ftasiung durch Ihre Schiri» zerbrochen w rd. Nur iür tzoriireüe, SchUd- palt»nd iür zerbrochenen Fleisch und Bint übergegangen, daß wir Ihnen einlach gar keine Augen» glZser»erabtoige» können, die Sie nicht voliomnren befriedigen würden. Ader täten wir es dennoch, lo würde nniere große Karantie uns bald mehr kosten, als wir überhaupt einnehmen. Denn st« lautet einlach ani»Zufrieden heif. Und trotz alledem wissen wir; die Frage nach gutem Eitz«nd gut m Passen der Augengläser muß beute für die allermeisten zurücktreten hinter der Frage, für möglichst wenig Meld gute Waie zu erhalten. Darum haben wir uns enstchlossen, ahne Minderung unserer Aarantie, aifo unter boller Ausrechlerhattlinz aller Lorteiie, die wir bisher Ihnen zu bieten vermögen, ,» »achitehenben billigen Preisen zu beriiu'en. Oelber ist durch da» Steige» der Paluia auch da«(Soid teurer geworden, io daß wir schon genöiigt waren, die Prei'e iür echie»olb»Sneifer»nd-Brille» w eder eiwas zu erhöben. Warten Sie also nicht mit Ihrem Eniiaui so ianae, di» auch di« Preise'ür«oid-Doublö eidödi werden müsse» oder bis auch echle«(Sold noch teurer wird. Belle-Allianeo» Straße 4 nahe Jandorf Spittelmarkl Ecke WatMratz« Nlexandervlatz nah««ichinger granksurter Allee 14 nahe Tietz il'iarlottendllfg: j laueiitzienstr. 15 dicke Mrrburger Siratze Joachimsthaler Straße Z nahe Bahnhos Zoo j Jritbtnau: Rheinstr. 18 «ae Ritchfirctz« Berliner Straße 132-31 nah« Uhianostr. SchSnebersii Haupistr. 21 Ecke«tazienitrabe] ÄcuISVn: Bergstr. 4 Ecke Zieihenstratze] Spanbau: Breite Str. 18 nahe Markt Hornbrillen von M. ZS.— an. Mollcrne Lorgnetten. Silber, von M. 95.— an, So'd-Doublö von SR. 82— an. tLläser werden erika berechnet, tmd zwar bei» Paar: ülachforoer Schlei a t M. 8,—, P' ntlorlk-MenisCn M 19.—. dle'clben au» gu e n Sanofkop Sla, M. 27.—. Alle Preis» sind n.tio.— g.eparature n werden schnell, gut und pretowert ausgeführt. Siud's die Augen— Geh' zu Ruhnke Sie sparen cas teure odr.«Ich.§t 3m oberen Saal: Ccffenlliificc Tone. ■■>5 rao Kapitän-Kautabak Bieber reichlicher m der früheren enlen Qualität zu deztehe» durch dir i-etannirn Berka» s' ellen tt. seifet. Berlin, eichten vergor Sic. 22. Bönigft. 3881 Stellengesuche fflhmMjmnntt«ajunu. onopkxwKJOüixa>oiiiJoi.m ei von dir chevolulion bi» itnbe Müiz ivlS als Perllelei der Aibeheischait bei dem»iieiSwirt- ichasteaml in Faiklnbeig D..®. nenibeilct bai, öbiiiiche Tlellung. Zu näberei ikinSkuiislgei» beten Ttaatsministrr von Sieibnitz, Mitglied deo Meichsrats. Steustr.liq. »»»»»»»«»»»SÄ Tüchtige die gut rechnen können, sofort gesucht. Meldungen: 12-2 Uhr mittags, 5—6 Uhr abends. . Jandorf& Co., Belle-Alliancc- Straße 1/2. I SteSEenangeboke Tüchtige tur Handschuhe Strümpfe Trikotagen sofort gesucht. Meldungen: 12—2 Uhr mittags, 5-6 Uhr abends. &. Jandort& Co., Brunnenstraße'9— 21. Tüchtige Verkäufer und für Kleiderstoffe sofort gesneht. Meldungen: 12— 2 Uhr mittags, 5—6 Uhr abends. A. Jandorf£ Co., | Belle'Aliiance- Straße 1/2. Hutorcblorrer nur tüchtigen, steißigen, mit allen nort. Arbeiten verir., fpej. Di». hellen in Mahnet u. Vergaser, m. gut. sieugn. verlangt soson Schräder, Reinickendorf erste. U8 Solides, illchi. Alleinoradchen oder eins. Silltze bei einzelner Dame sofort od. 15 Novemder Suier Lohn. UHIand 43Ä Bardos, Wiim.LandauerStr U. Theater, llthtspieie etcT� ssghsSVSII �SsiWiilZls Opernhacs. Ritter Blaubart. 6 Uhr. Schansplelbans. Fuhrmann Henschel. I Uhr. Deutsches Theater. 7 uhr Urfaust. Preiia«/ Uhr: Urfanst. Kammerspieie. eu.: Er ist an aüeni sütaW. Der Spieler. Prtj». 7: Büchse aer Pandora. Gr. Schauspielhaus ikan.u-.liej 7 Uhr; üamoa(3J. Abt. I Ab.l Frelia.'. zum ersten Maiel 7 Uhr: Ejropa(auB Abonn) Theater I.<1. KOuiggrStzerStraße Uhr. Rausch. (Oj SNa,Abei,Rjemann,Richard Ve dtkirch, Dernnur Römer.) Fret.: Baumeister Solnc»« (Ste nrüCA, ülässner.) Sonnabend: Reusch. Komödlenhaus V|8: Die Sache mit Lola mit Max Pallenberx. (Jo-efine Uora a. u, Emmy Sturm, Htcha. Haskel, Scher icr, K.per j Berliner Theater � Der letzte Walzer Ocntral'Thcater 7'/, Frail Färliel(Operette) I>eiiti»rUes Dper»I>i»n» 7 thr Dar Zlpcerbarou. frlcilr.-ll»ihc*i»»i«i.TI». p/c u. Hafisii ilie Tänzerin. Klein«-» Thcutcr. v„ u; Griselda. Kl. Kp|>nnH|>leIUiiiiH 7-,.uhr. Eiieiise derFantlora. KoiniHrhe Oper T'zUhr: Liebe im Schnee. Lu.tMpieUmuK 1'/. Uhr: Arnold Riech in Zwanjgsclnquartierunz- Herr»pol-Theater. tu Hollandweibchen �euei» Opc�rcrt«hi)b au» u.; Die Csikösbaroness Neuen Vnlhntiieatcr 7v,u; Major Barbara Nchlllrr< riieni. Chart, i DD.'epgeschniiiene Eckej 'riitiliA-TheAtPr 7»/. u. Die närrische Liebe. k'hjsni VoUrHiturfiilnta 3'/.: iiofimarns Erzählungen 'Uhr Wenn Liehe erwacht Theater«ie«(VeHten» 7J/?Dererslenliehegolil.Zeil Sbd JV, Sei; cee«. u. Kostnrot Th. l.d.KQmmnndonienatr. früher nerrnteid-Tneaier. 7 uhr Der ierjilnöte Aiioiar tVnllner-Thcnter u': Der Geiger ven Lugano. M'nlhnlla-Thentcr uh'rüastsp.Hartstein Volksbühne Iheatei am Bülowniarz. 7 uhr Rabaleu.liebe f Residenz-Theater. "£ Uhr: Die Freundin Tilla Uurleux, Toel c, Ulldt. Albcrs, Va.lentin- Sonnta" 4 Uhr: Die Freundin. friaoon-Theater. »,n Uhr: Der Roman einer Frau Ida Wüst, Burg, Limburg. Vaiettl, Falkenstein. Stg. 4. Roman einer Prau. Casino-Theater Lothringer Str. 37,— Tgl.'/.S Nur noch bis 4. November Seit August auf dem Spielplan Knorps ssl. Witwe Freltar.S November, z.!. Male Der'Fehltritt einer Frau. Sonnig. J1/,: Der Hausdrache. Rose-Theater. 7% Uhr Mutter u.Sohn Lessing-TPeater. DireKtion Victoi Barnowsky. 7Vj uhr Flamme. (Dorsch. Orüning, Götz, PröcKl.) Frehag 7: Peer(iynl. Sonnabend bis Mi. mag 7'/,: Flamme. Deutsches kiinsüer-Tliester Allabendlich Uhr; DleScheldungsrelse mit Max Adalbert unu Trude Hesterberg._ Z FoliosCaprice Siittni Sleieli DergehörnteSiegfried mit Ferd. Orüneckcr. roletarisches THeater. 10. Nov. Mülle Str. 142 7l/j Die Feinde von Maxim Qorki. APOLLS • S T..vuirr VIM Dir James Klein.{ Letzter Monat I Orient» Hatura-! Schau Harerm- Nächte! 160 Mitwirkende! | sow e im Rahmen de Novembei-Sensal. Löwen- Dressuren | in nie gezeigter| Wildheit. Die Löwen sind I. cj I vVildni- einre ang u. 1 | nicht wie bei anderen| 1 Löwendiessurcn I. l. I j ieiangensch. aufgez I | SoartagäS hat jede,| rwachs I Kind ire>' Königstadt-Theater liahnnoi lannonlizbrücke Tägl. 7.30 Gala-Sünger. Im Bali.aal TANZ. Donnerstag:. 4. Novbr.. mUtasm IL1/, l'hr: 8 Rennen. Gesamtpreise 122 000 Mark. Start ab 3 wird ausgezahlt mit Jcckey= Betrieb Eintritt frei! Frieririclrstraße 93. Cmtt?Sa|cjh ■ rä 1 7.15, Stg u Miliw 3| B orv:Circus-ass u Tietz 1 i H. Stosch• Sarresanis| H neues Programm y Merino, v. Auto uberfahi MBRBIBlBSHBliBBHBBnBMi /Bwirals-falasL Flirt in St. Moritz Zinn u. owic aile A.tmeid.i<' kaufen zu Tatjes�reisen* Metallscriinuizwsrke, Waldemarstr. 74. rel€ph«7n.nrt zo'aTz Ü' rtlll 1U Ol. muillti Berlin SW i 4(sr&K*• c& 5,-7�«) VW ? ?isto!s« und Jaxd�vaiien ksuke-n F.W.Vandrcy&Co.,(jewehi;br. j Berlin** h Lindensir. 90•' Wie»op dem Kriege stellen wir wieder unser»ürbin* aus Terpentinöl und ersrWassigen Edel- wachsen her und bringen diese ganz hervorragende GLualilar unrerder Bezeichnung qtcfiin- Terperitinölware min IN Dosen mil Banderole in den hAndel. Hr H Theater in dar N» 17 Ill.Jt Kommanda itenstr.lll.Jf »WO»»«»»»»»»»»»»,»»»»»»»(fruhtP Harrnfeld-Thea er) ❖V 0 �Premiere ikarten ausvarkauft! �--- Musik Schwank in 3 Akten von KRAATZ und KESSLER Gesanostexte von HERMANN FREY, Musik von WALTER KOLLO Dirigent: KURT HÄRDER ü T nies BERT OE BRUN s; In Sze te gesetzt; FRANZ ARNOLD ........................ Hauptmi. wirkende:........................ ALICE HECHY:: FERRY SIKLA Ellenlsenta, Josefine Klein, Lili Rodewald, Grete Senz, Kurt Busch, Arthur Eugs'S, Fritz Ruß, Heinz Sarnow, Ewald Wenck, Wla* WÜmsen, Julius Voigt ts: CtXKJO:(9�4 Seliallnndjtaueh im(Jfoüon Schauspielhaus Dir Hans v Wolzooen ..Der Rummelplatz» Vilma von Mcdgyanzay Transky. Kiabui.d, Höh, Gregor' Ratoff m s. Chol Wolowsky, Bendow, Newolina, Bland Ebinger .Totentanz- Kapelle Leomdoff Konz 7 Uhr, Anfang 8 Uhr. BchrenatraSe 94 7 h. Uhr Reeves& Reeves Senta Söneland Paul Steinltz Lola Qray 5 Onirotta Yo Lartc 4 Hof Alberty■ Senlu. und Z ve'tere Atirtktionen /Va chiru.ttö.g� Tknz Vorführung en sB�aEzsssa Frisdriciisip. 95 (A. Bhf. L H. Cafä Skandtnarla) Krauts Pianot xar Niete insbacher Straße l. BckeKnrfBrstenstrnUe Gertrude 7 // � ��Barrison�� Max örk■ (h'igoi)! Truppe Keinrich Braun Barossia Björnson| Comp %. -■ v fi■■ t SV-■ Werkmeister früz, Spira � bei freiem(Sin triff D9RSKT.ON: SIESBERT GOLOSCffMIDT '4M Theater a. Boaenthatar ä Willi, Hartstein, Tätlich<>., Uhr 1 sonntags 3'/, u 7'/, Uhr Die neue groB. | Aus.tattangsburl*«k( je toller, je besser! | o Bilder von W Hartstein 1 AaScrdem die n t o. a November- AUrak. Ionen. Winter- Gatten faßlich 7.'5 thr: ifarlele-Sple'plan Rauchen gestattet: Theatci a.Kottbus.Tor Tel.. Moiitzpiatz 14914. Taglich 7L, Uhr und Sonniag nachm. 3 B. Elite-SScger. vojistän ig nehes rrogtamml Bluthgen-honzci" Vorv 1! I',<' L'h flelctisnil.-Iliealer ÜbtnCw 7', uns CpDSt.': Ztm. 3: Sicnincr Sänger. >i. halbePmle Variete» Oänhefl-Breftl.Tlni 8'. So 5 Berlins TagessesprSch muss Jeder gesehen habenl Des großen Erfolges wegen eine weitere Woche prolongiert I Der Monumentalfikn der Decsa-Bioskopl Der Richter von Zalamea Regia i Dr. Ludwig Eerger Haup'.d.i'r..üAer, Li! Qsssvsr• mbart Steinrück Af;.es Straub, Erioat ikOimund, Eiissfaeth Horn Lothar Müthei, Hermann vaiientin, Ernst Legal Heinrich Witte, Max Schreck, Hellmuth Krüger Vorwerkauf 11—1 Uhr Lii.j.b» S-*0 Sonlra Rrillanlen� Juwelen jeder Art fletat u lebt große Ob» je Ir. raelf ober f n hSthÜta Zogestocn, Bructigold dl» 39 Si. Bruchsliber Ms 1�0 Ii.. Platin 150 dl» 170 IL per(Brzmm (fttlbl.). Un:rre bite he Seraettuns ennccliäit uns. sehr bebe Preise «ntAiiIegen. die oou ope» nannten Anl.iujosteüen selten getahit werbet, fönnen. Nnscr Stich» wort: W:e lübren, anberr lolgrn. EäsKlelmei'- Uerüiugzzlkllz Koebotr.>0 I? Oiein Laden,,, {9-7 Uhr). Knpser, Messing, Zinn. sünefUcha tUfmeinll« famt»u Taqeopreiien. SleueRocdzttaLöZR. Häubier Egtrop reise.* Oioi frierfons-GUiollfW isf In allen Gevchiffen Zuhaben FabriK; Urbzn u Uemm.Charloftenhjrj, ANKAUF von BRILLANTEN MMN, Mii, GM. Sildei' Bruch unv Sachen, AM. Mea isnD Zomilim lymi! :au!t und zabü!>■( bödthen Tag.spreiir S. hu Linienstrahc 77� Trlrpbpn Degeu, , am Moscnthaler Tor. No.ben 1588. Ankauf von Brillanten, Perlen, thron, Platin nnd GoIdbrnriL. S. Schliephseke, Trauringe nss: Duka cn 900 gestemp. Stck. Mk. 110 an 14 Karat*35 w« n 00 w 8 n n MM 30 vs Volle OTrantie für Feinrehalt. stets vorräti. am Lager Uhren. Gold», Silberwaren. Ankaui von Gold«| S'lber. Brillanten zu höchsten Pr"ls n. H. BOCK« Berlin O.« Andreasatr« 44, vis ä-vis Jandorf Feinspr. Alex 3itS Neh.-Ansch'»| Heißgetränke(slkobollrei) Rumpunsch ä Liier m. 4,50 Qlühpunsch» Liter n.d,50 i illusipc Steuer. Kein Zucker erforderlich. Sin Tri! ßg'roft, storl Seilt Wasser rrjebat ein heruvrrugenb süßes fflelcflnf. H. KrSmei*9 Berlin N. 24. Oranienburger Str. 66. Berlaussstellcn: tSalsbeimet Str. TS. tiubrgüsstr. 7S, Bicfenslt. 2< Serfonb In Korbflaschen: 5, 10, 25 Liier. Riesige Preise zahl« Ich Zhueu ,ür alle, auch jeebtochen« Gebisse, Gold-« Silber», Platin» Bruch. Carl Willig, Kommandantenstr. 30, u.-.", 1 tntnat* aom Morihpiuh. Splttcl nurft u. VSttbossplutz. «uies«dsuhged ef sür hiinbter und veullsiau. Znbrgeldue gütunq bei An aus. 74# Hervorragende Bürofedern. n? 652 Eilfeder (brause 31 ßärofeder (brause ���5�328 Kugelspitz die federn unsererZeit! Tu haben in den Schreibwarenhandlungen. BRAUS ES: C9�/-g/M�/7&M3seriohn. Wir haben bililffht nbgngcben: Kernseife in Kiegeln i |(Doppelstück) Chensische Fabrik Franko! fi. m.b.H. Kcrlln-Teuipeltiof. UinsbatiiiMtr. n%. 1 eL. Südri. g HVi I199D »«««?,, Palelott, Cutaway?, Hosen. Alaska» und Kreaztüchse, Mafien(Keine Lombatdwate.) Verkauf zu enorm billigen Preisen. Leihbans Friedrlchstr. Nr. 2 eizwareh au�IÄ f Skunks« Marder usw. Uarnitu en von Nach beend. Engros Sais bedeut herab * R. Michaelis, QroBe Frankfurter St Am Strautib«*r»>er Platz. Victoria Leo-Befmann-Konzerlii- Zigeuner-Kapelle Fcrko Kurucz ♦ Zentralpunkt der Friedrichstadt für gute Musik Uni-i» den I. Inden 40. Ecke ErledplohatraBe Treffpanist»Her Fremden ♦? ünpel» a» Tlscbbeittellans: Zenir. 5400 4 Leltanss KU BT UOFSAM Diele Sozialöemokratie und Agrarier. Di« Richtlinien der Agrarpolitik, die auf dem Kasseler Parteitage zur Annahme gelangt sind, scheinen mit ihren klaren, vernünftigen, eine gesunde Fortentwicklung der deutschen Landwirtschast gewährleistenden Forderungen den Agrariern schwer im Magen zu liegen. Die„Deutsche Tageszeitung" widmet diesen Richtlinien, die sie fälschlichenveiie„Agrarprogramm" nennt, zwei langatmige Aufsätze. Dabei passiert ihr das Unglück, daß sie die ganze Wucht ihrer Angriffe in der Hauptsache gegen zwei Punkte richtet, die überhaupt nicht in den Nicht- linien enthalten sind! Einmal bekompst sie die Forderung einer Sozialisierung des Grund- st ü ck s h a n d e l s. Diese fand sich allerdings in dem u r- fprünglichen Entwürfe der Richtlinien, wurde aber bei der nochmaligen Durcharbeitung aus wohlertvogenen Gründen fallen gelasien. Die Kasseler Beschlüsse verlangen nur. daß die Spekulation mit land- und fvrstwirtschast- lichem Grundbesitz zu unterbinden, und daß der Handel mit solchen Grundstücken unter Staatsaufsicht zu stellen sei. Also Kampf gegen den Bodenwucher und die G ü t e r s ch l ä ch t e r e i— damit waren, früher wenigstens, auch die Agrarier durchaus einverstanden. Aehnlich steht es mit dem Merten Punkte. Die „Deutiche Tageszeitung" will glauben machen, die Kasseler Agrorrichtlirrien verlangten die Sozialifierung„um die Landwirtschaft herum", das heißt die Sozialisierung der vielerlei kleinen und kleinsten Handwerksbetriebe, die für den Landwirt arbeiten. Davon ist natürlich ni�t die Rede. Unsere Richtlinien enthalten lediglich die Forde- rimg. daß die Produktion und Berteilung der für die land- wirtschaftliche Erzeugung notwendigen Maschinen und Betriebsmaterialien, vor allem der künstlichen Dünge- mittel und der Kohlen zu sozialisieren seien. Das ist ganz «twas anderes, als tvvs die„Deutsche Tageszeitung" ihren Lesern auftischt. Sie würde gut tun, zunächst immer festzu- stellen, was wirklich beschlossen worden ist, bevor sie Behauptungen aufstellt, mit denen sie auf die ländliche Wählerschaft Eindruck zu machen hofft! Mit Ausnahme dieser beiden Punkte, bei denen das agrarische Organ einen so gründlichen Rrinfall erlebt, hat di.e'„Deutsche Tageszeitung", wie man mit Ucberraschung feststellen kann, grundsätzliches gegen unsere Rieht- linien nicht einzuwenden. Nur nimmt sie bei einzel i unserer Forderungen die Vaterschaft für ihre kons-ervativeu Freunde in Anspruch. Die.DageÄeitung" irrt— zwischen dem konservativen und dem sozialistischen Agrarprogramm steht auch da, wo die beiderseitigen Forderungen sich schein- bar decken, weiter nichts als eine Weltanschauung: der kapitalistischen Profitgier der Agrarier stellen wir die ausgleichende Arbeit des Sozialis- m u s für das Wohl aller Schichten des Volkes und chre Erlösung vom Fluche des Kapitalismus entgegen. Das ist der Sinn unseres Agrarprogramms! dentlcbnationale Lügenhetze. Daraus, daß der„Vorwärts" gestern die in Hamburg verbreiteten Gerüchte von einem Rechtsputsch mit allen Vor- behalten wiedergegeben hat, macht die„Deutsche Zeitung" folgendes: Täglich predigen die Führer der sostaldemolrntikchen Parteien aller Färbungen den U m st u r z und den Kamps bi» aufs Ptesier gegen die bürerrliche Staatsordnung. Offen wird �um Bürgerkrieg gehetzt... Nun kommt natürlich olle? darauf an. den Umsturz» willen zu verschleiern und die Organe der Ordnung und de» Recht« zu lähmen, und da belannilich der Hieb die beste Parade ist, so uniei stellt man kurzerhand den ordnungsliebenden Elementen Puiichobfickten. Der„BenoärtS" tritt für dir Diktatur der Straße ein, unter AuS'chaltung und Mißachtung von Recht und Geietz. So schreibt das deutschnationalc Organ, das den Kapp- Putsch als„Deutschen Vorfrühling" feierte. Wie es einst mit Lügen zum äußeren Krieg gehetzt hat, hetzt es heute>»it Lügen zum inneren. Das ist seine Antivort auf unseren Ii i sich, die rechtsstehende Presse möge ihre Anhänger vor Unbesonnen- heften warnen._ die Sehnsucht nach öer U.S.p. Di« Kommunisten vertagen sich. Am Mittelpunkt der gestrigen K.P.D.- Tagung stand Brandlers Rcjeiat über»Betriebsräte, politische Arbeiterräte und Arbeitslo senfrag«". Nach V«r- lesung eines BegrühlrngStclegrammS der italienischen kommu- nistischen Partei führte Brandl er aus: Nach dem Zusammenbruch im Jahre lSl8, der der Arbeiterschaft die Erfüllung einer Anzahl ihrer wichtigsten Forderungen brachte, hätten weder Betriebsräte noch Arbeiterräre im ger'ngsten daran gedacht, an die Befidvcrhäitniffe der Produktion selbst heranzugehen. Die Einstellung auf die Sozialisierung der Bergwerke zeige die ganze kleinbürgerliche Auffassung, dw immer nur rücktvärts, aber nicht vorwärts blicke. Eine wirkliche Revo- luiion gehe etappenweise von Schritt zu Schritt vorwärts und philosophiere er st hinterher. Brandler kam dann nach langen Ausführungen auf den Kampf der politische nAr» beiterräte gegen die Wiederaufr'chtnng der Mackst des Bürger- tums zu sprechen und Erklärte: Severing verbietet die Orgesch und die Onacsch spuckt aus Severing. Die Wiederauirichtung der bürger- lichen Wach: hat:m Proletariat den festen Willen hervorgerufen. seinerseits die kapital stische Macht zu brecbcn DaS Problem der Arbeitslosigkeit, des Kernpunktes unserer Wirtschaft, ist nur durch Sprengung der wirtschaftliche» und politische« BcrbSUnifle zu lösen. Denn das Kapital kann heute seine eigenen Sklaven nicht mehr ernähren. Selbst die Sozialdemokraten find heute zu der Erkenntnis gekommen, daß die Arbeiter d�e Produktion kontrollieren müssen Aber— und das ist bezeichnend— zusammen mit den Unternehmern. Wir da- gegen sagen: Die Kontrolle der Produktion kann nicht mit, sondern mir gegen das. Unternehmertum durchgeführt werden. Keine Tonne Kohl« darf gefördert, transportiert und der Industrie zu- geführt werden, ohne daß die Betriebsräte darum wiffen. Weder Truppen Noch Munition dürfen auf der Eisenbahn und auf den Wasserwegen tranSpmtiert werden. Die LuxnS- und Spielwaren. isdustrie muß aufhören, vor allem aber muß die Waffen- und Mmiitionsherstellung unterbunden werden. Allerdings, wenn wir die politische Macht eiobcrt heben, werden wir auch wirdrr Waffen und Munition herstcllrn, nm dir volitische»lacht behalte» zu kSnnen. Die K.P.D. muß schärfsten Kampf gegen die H a r m o n i e- d u s« l e i der Gewerkschaften führen. Die kommunistischen Betriebsräte müssen in die freien Gewerkschaften hinein, um gegen die konterrevolutionäre Gcwerkschaftsbureaukratie zu kämpfen. Unter stürmischem Beifall teilt« dann der Borsitzendc Pieck der Versammlung nrt, daß die Arme« WrangelS völlig geschlagen sei. Tie Versammlung erhob sich spontan von den Plätzen und sang den ersten BerS der Jniernationale. ES wird beschlossen, ein Glückwunschtelegramm an die Stete Armee zu sende» mit dem Gelöbnis, der Roien Armee Räterußlands bald die mäch- tige Rote Arme.« einer deutschen Räterepublik an die Seit« zu stellen, um den Bourgeoisien der West» länder die Spitze zu bieten. Dann wurde in die Aussprach« über das Referat Brandlers eingetreten.— ThomaS-München Verlangl mehr Broschürenpropaganda— Becker: Dieser Partei- tag philosophier: zuviel. Bei diesen kommenden Wirtichaftskämpfen werden die Hllfcrding und Scheidemann das größte Hindernis sein. Zu Beginn der Nachmittagssitzung wurde beschlossen, das Refe- rrrt Handle:»Unsere Tätigkeit in den Gemeindeporlamenten" aus Zeitmangel von der Tagesordnung abzusetzen. Nach Verlesung eines BegrüßungStelegramms der Kommunistischen Part«: D e u t s ch- B ö hm e n? und nach Mitteilung eines Beschlusses des Kongresses der s o z i a l i st i s ck e n Jugend in der Tscheche- slowake', sich der kommunistischen Jugendzentrale anzuschließen. wurde in der Aussprache über das Referat Brandlers fortgefahren. D ü w e l l schlägt Anschluß der syndikalistischen Arbeiter- union an die K.P.D. vor. G e s ch k e- Berlin: ES wird in nächster Zeft in Berlin eine Aktion gegen die Nnternehmcrsabotage eingeleitet werde« unh die Genossen im Reich müssen diese Aktion aufmerksam verfolgen. Rueck-Württemberg: Ich bin nicht der Ansicht, daß in der Partei keine Gegensätze bestehen. Ich glaube vielmehr, daß sie bei einer Aktion, die sehr schnell ofsenbar werden wird, schwere politische stolgen nach sich ziehen können. Nach meiner An- ficht wird das Proletariat nur a u S den schwersten wirt- schaft lichen Nöten heraus sich zum EntscheidungS- kämpf entschließen müssen. ES ist gefährlich, in solchem Falle den Betriebsräten die Leitung einer solchen Aktion zu übertragen. Beim Generalstreik in Württemberg bat es sich gezeigt, daß die Betriebsräte, denen die Leitung des Generalstreiks übertragen war. der Situation nickt gewachsen waren. S ch u l z- Berlin: Wir müssen die Propaganda aufs Land hinnus unter dis Landarbeiter tragen. Dort haben wir fast gar keine Stütze. De Schließung der Fabriken, die landwirtschaftliche Maschinen herstellen, ist nicht nur ein Ver- brechen an der deutschen Landwirtschaft, sondern vor allem an unleren russischen Brüdern, die zum Wieder- ausbau dringend dicier Maschinen bedürfen. In einem Begrüß, ingstclrgramm der dänischen Kommunisten, das zur Verlesung gelangt, wird mitgeteilt, daß die d r» t s ch r R e- gierung den dänischen Vertretern die Erlaubnis zur Einreise verweigert habe.(Stürmische Pfuirufe.) Walch er(Zentrale der K.PD.): Unsere Partei ist zu wenig elastisch, um aus den gegebenen Verhältnissen jedesmal herauszuholen, was sich herausholen läßt. Dann erhielt Brandler das Schlußwort. Er sagte u. a.: Wir werden auS den Kleinbaurr» keine revolutionäre Avantgarde machen können, aber wir können sie wenigstens neutrali- s i e r« n. Die Eingliederung der Arbeitslosen in den Produktionsprozeß ist keine Frage der Reformen, sondern der Kampf um die Macht. Di« Arbeitslosen müssen von den Unternehmern eine Unterstützung in voller Lohnhöhe er- halten. Es ist Aufgabe der gesamten Berliner Metallarbeiter in den Kampf bei Borsig einzugreifen. Und wenn das nicht hilft, müssen Eisenbahner und Bergleute in den Kampf einbezogen werden. Die Millionen Stammaktien. An der h.esigen Börse sind nur die Vorzugsaktien eingeführt und notierten am 28. d. M., obwohl dieselben nur 6 Proz. Dividende er- halten und jederzeit von der Gesellschaft mit cirvj ähriger Kündi- guugSsrist 4 120 Proz. zurückgezahlt werden können, 210 Proz. Diese kursanomnlie ist sicherlich darauf zurückzuftihren, daß d a S Publikum wahllos im Kurse niedrig stehende Aktien kauft, �ohne sich über die sachlichen Grurcklagen genau zu informieren. Ofsenbar geben sich die Käufer der trügerischen Hofsroing hin, haß diese Afticn aus der a m e r i k a n i s ch e n B e t e 1 1 u n g großen- Nutzen ziehen würden. Diese Bcteilnn-z tomml aber nur den Stammaktien, die an der Börse nicht einge- führt sind, zugute. Im Falle einer Künd gung, die immerhin im Bereiche der Möglichkeit liegt, würden also die jetzigen Käufer der «»proz. a 120 Proz. rückzahlbaren Vorzugsaktien«inen empfindlichen Verlust von L0 Proz. erleiden. Gewinnbeteiligung. Vor kurzem ist ei» Fall bekannt geworden, in dem die bereits durchgeführte Beteiligung der Arbeiter und Angestellten am Gewinn ihres Unternehmens nachträglich wieder aufgehoben wurde. Bemerkenswert sind Ausführungen, welche der Generaldirektor BenkeNberg in der Generalversammlung der Phönix A.-G. für Bergbau und HüttenbetriÄ machte. Bea etwa 44 000 Arbeitern und Beamten würden bei einem Anteil von 20 Proz. der verteilten Dividende aus ven einzelnen im Durch- schnitt kaum 100 M. entfallen. Durch eingehende Untersuchungen sei festgestellt, daß die bisl erigen praktischen Versuche einer Gewinnbeteiltzung nur für einzelne kleine Werke mit großem Umsatz sich einigermaßen bewahrt haben, aber zu einer Ueber- trogung auf da? ganze WirtschaftÄeben nicht ermutigen. Als einzig gangbarer Weg. den Arbeitern und Angestellten eine Kapitalbeteili- gung am Unternehmen zv geben, glaubte man die Einführung der Äleinakticn für einen gewissen Bruchteil des Aktienkapitals «mpfob'en zu sollen. Ermüßignng»es Ausnatimcknrsrs für Kriegsanleihen. Die Re ich v a n let h e A.- G. hat ihren Äuiiiahmeturs für bpiozentige Reichsanieihen auf denjenigen Olirs, zi, dem die nickt selhlt gezeick- » et« KriegSanleibe aur das Reicksnolopier>n Zabiung genommen wird, d. i. aus 77', Pro,, h e r a b g e> e v t. da die Wabrvedmiing gemackt worden ist. daß der bisherige höhere Kurs in steigendem Maße zu Tauickopetatione» Anlaß gegeben dal. . Jnzahlnoggabe.»an Kriegsanleihe zum Nennwert iweck» Ent- nchtiing des ReicksnolopkerS ist, wie der Reich finanzminister in Beaiitworluiig einer Anfrage der Abzg. Dr. Hugeiibeig uns Dr. Reickerl bestimmt hat. bis 31 März 1921 in der Wei'e zulässig, daß die nachweislick aus Etstaitiii'g einer Ueberzablin g ans die Kriegsabgabe vom VermögenSzuwackS der- rührenden Schuldbilckveisckreibtmaen oder Sckatzanweisui gen zum ilWzugskurie des§ 43, Abs. 1 N O.G. in Zabiung gegeben werden können. Ebenso kann der Struerpfl chtiae, der einen über kein« sieuer'chuld hinausgehenden Beirag iemer Sckuldbuckfoidernnoe» bat übertragen lassen, unter Zuiückiabe der Ueberna'ungs- besckeinigung ckeam'prucken. daß der Betrag nunmehr aui das Konio der ReichSknsse iür das Reickwnoiopfer übertrage» und ,um Borzugskurie ans das Rechsnotopier in Zablung ge- nommen wird. Abschluß der B.E.W. Die Berliner Elektri,itäiswe»ke weiten für das Geschäftsjahr 1919 20 einen Reingewinn von 5 783 287 M. gegen 4 781 745 M. im Voijahr öns»»d bringen eine Dividende von 10 Pro,, gegen 8<10. 8. 7 Pio,. in den Fahren 1917 18— 19l5/lch Proz. im Vorjahr auf die Siäinmaktien der aui den 29. November anberanmien G«P. in Boikcklea Humbvldtmühle A.-G. in Berlin. Dem Geschäftsbericht ent- nehmen wir folgendes: Wiederum bestand unsere Hauvt aiigkeit in der Vermahlung von Roggen, Weizen und Gerste für Rechnung der R e i chs g e t r c i d e sie l l«. Nebenher wurde etwas Haftr für fremde Rechnung vermählen. Die überiviesenen Mengen er- reichten nicht die vorjährige Höhe und gestatteten nicht die volle Ausnutzung unseres Werkes. Die neue inländische Ernte ist nach allen uns zugegangenen Berichten sehr klein ausgefallen. Die Ablieferungen sind schwach, auch die Oualitä e» lagen v'?! zu wünschen übrig, so daß mft einer noch geringereu Beschäftigung für das laufende Geschäftsjahr zu rechnen ist, wenn unS nicht erhebliche Mengen von ausländischem Getreide überwiesen werden. Die Enftohnung der Mühlen seitens der ReichSpetreidestelle hak insofern eine Aenderung erfahren, als Ver-> gütungen für Ueberschuß mehle nicht mehr bezahlt werden. Diese Vergütungen sind in den Mahllohn eingerecknet. jedoch gewähren diese unter Berücksichtigung der erhöhten Löhne und Ge- kälter und der wiederum teuer-.n Koklenpreft'e keinen Ausgstich. Vor kurzer Zeit ist die Einfuhr von M a i S freigegeben worden. Wir beabsichtigen die Vermahlung dieses Artikel? für eigene Rechnung vorzunehmen und hoffen bei der großen Knavpheit neu Mehl auf regelmäßigen Absatz der herzustellenden Fabrikaic. Der Abschluß ergib: einen Reingewinn von 357 873 M.(243 452 M.), Dividende 12 Proz.(10 Proz.). Dir Schnellwerkzrng G. m. b. H. in Briefen(Mark) wurde mit einem Kapital von 1 225 000 M. errichtet.. Gegenstand des Unter. nehmens ist die He rstellun« nnd der Vertrieb von Werkzeugen und ähnlichen Artikeln, von Maschinen und Maschinenteilen und Klemeisenzeug. An dem Unternehmen ist die A.-G. Deutscher Eisenhandel in Berlin beteiligt_ Mohrrübe« als Pferdrsotter. D-r unersckwinalicke HaierpreiS von Ihu M. pro Zentner zwinn'' Pfeidebalter. die keinen Hastr anbauen, wie zum Bei- 'viel vre Aärtner. Mohrrüben zu verrüttetn Wir elhalte» auS Cap' t einen Notrui, da die P'erdehalter dort seit 15. August keine«�„fer, es sei denn zn Wuckervreisen erbalten. Die Erzeuger liefern ,n den s e st g« s e tz« e n Haferpreisen nicht ab. WaS ge» dentt die Regierung dagegen zu tun? GewerHschlZstsbeweg u ng Einigung im öeutschen öuchüruckgewerbe. An drr der für November und De.ember z» be- willigenden Teuerungszulagen drohten, wie mir bereits be- richteten, die Tariiverdandlangcn der deutschen Buchdrucker gu sch ütern. Die Tarifkontrahenten hatten nach erfolglose» Verhandlungen meg'n, der Ten'ruugszulagen das Reichs- arbeitsministerinm um einen Spruch ersucht..�n letzter Stunde ist es am Mirtivoch, ohne das? das Arbeits ninisterium in Auipruch genommen �u iverden brauchte, �u einer Einigung über die Teirernngszulage ge- kommen. Der Tarifausschutz der deutschen Butidrncker belchlotz datz an neuer wöchentlicher Teuerungszulage den2 Mark. Männliche Hilfsarbeiter erhalten in denselben Altersgruppen 8. 13 nnd 17 Mark. jjnnl Ausgleich iür die erdödte Tetierungsznlage werden die derzeitigen Preise für Herstellung von Drucksachen um 5 Prozent erhöht. Mit diesem Bekchlutz sind die Differenzen, die der Be- ratniig des neuen BiichdruckertarüeS entgegenstandeu. beseitigt. Der Taiifausschutz, rrat im Anichlutz an den Beschlutz über die Teuerungszulagen in die Beratung des neuen ZarifeS ein. Die Lohnbewegung öer stäütischen Arbeiter. DaS tarifliche Einigungsamt der Stadt Berlin hat am Mittwoch zu den Forderungen der städtischen Arbeiter und Bureanhilfskräfte Stellung geuoinmeu. Das Einigungsa-nt, bestcdend aus 5 Mitgliedern des Magistrats uns 25 Mit- gliedern der Stadtverorduetenver aiilinlun'. bei dem die ein- zelnen Frakuonen ihrer Stärke entsprechend beteiligt sind. fatzie nach längerer Beratung folgenden Beschlutz: Das EinigungSamt ist bereit, den Forderungen der städtische» Arbeiter und H liskräfte grundsätzlich näher- zutreten. /Stach der Meinung des Einigungsamles mutz vorher aber der Magistrat die D e ck u n g s f r a g e beraten. 'Das soll im Laufe des Donnerstag vormittag geschehen Am Donnerstag nachmittag 5 Uhr tritt das Eimgnngsamt zu erneuten Beratungen ziisammen, die am Freitag vormittag fortgesetzt iverden sollen. Zum Streik im Textilgrosthandel. Bon der Zentralstreikleitung erhalten wir sorgenden Situalionsbericht: Eine Versammlung der sttdikenden Angestell- ten am Miltwoch bot ein glänzendes Stimmungsbild. Die An- gestellten werden sich von Stunde zu Stunde mehr bewußt, daß «s jetzt ums Ganze gehl. Tie verharren in dem einmütigen, un- abänderlichen Beschluß, nicht eher in die Betrieb« zurückzugehen, bis ihre Forderungen restlos erfüllt sind. Die Zentralstreikleitung hat bis jetzt, einmal auS taktischen Gründen, dann aber auch, um die Konfektion in Berlin, welche auf den Texlilgroßkandel angewiesen ist, nicht gänzlich brachzu- legen, von«mer Stillegung sämtlicher Betriebe abgesehen. Aber auch die Belegschaften dieser Häuser kommen täglich, um ihren Streikwillen zu bekunden und ihre Bereitschaft erkennen zu geben, daß sie auf den ersten Wink der Zentralstreikleitung den kämpfenden Berufsgenossen an die Seite treten. Einen glänzenden SolidantätSbeweis geben auch die gewerb- lichen Arbeiter im Textilgroßhandel. Die im Textilarbeiterver- band organisierten Arbeiter setzen von heute ab ihre Arbeit aus, um nicht in die Gefahr zu kommen, die geringste indirekte Streit- arbeit zu leisten. Desgleichen stehen die Handelshilfsarbeiter nach wie vor in ausgesprochener Solidarität zu den kaufmännischen Angestellten. Heuke, Donnerstag, finden vor dem DemobilmachungS- kommissar die ersten Einigungsverhandlungen statt. Di« Ange- stellten sind, wie stelS, zum Frieden bereit, zum Kampf gerüstet. Sollte aber die Einigung auf Kosten der Bngestellienforderungcn beabsichtigt sein, so dürfen wir schon heule sagen, daß die An- gestellten gar nicht an ein faules Kompromiß denken. Zu erwähnen ist ferner, daß am Freilag in einer anderen Branche des TexlilzweigeS dir Verhandlungen beginnen, nämlich in dem Baumwoll-, Leinen und Klciderstoffgroßhandel. Ma» wird das Ergebnis abzuwarten haben, ehe man davon sprechen kann, daß auch diese Angestellten bei mangelhaften Zugestand- nissen Hand in Hand mit den bereits im Streik befindlichen Massen zu gehen entschlossen sind. Die streikenden Angestellten treffen sich täglich in Havellands Festsälen. Neue Friedrichstr. 35, J In den nächsten Tagen soll gemeinsam mit den Heizern unk» Maschinisten eine Versammlung svattslndcn, und da an sollen cnt» gülnae Beschlüsse gefaßt werden. An den Herren vom Arbehgeberverband im Einzelhanizel liegt es nun, zu beweisen, ob sie den Kampf oder eine Nerständ'gung ' wollen. Die Geduld der betreffenden Arbeitnehmergr lopen, welche sich seit neun Monaten bemüht haben, ist jedenfalls erichöpft. Ablehnung des Schiedsspruches für die Portiers. Der Buno der Berliner Giuiidbesiyeroereiiie bat dnicb ein Schiewen au das Neicbsarbeileiiiui>ster>u>ii den gefällleu Scvwds- 'priich für die Hiiupatuec« usw. abgetehm.)u dem Swleibc» heißi es, daß der Bund de» von den Pförtner» erhodeiien Foide- niiigen auzesichis der Zeilv rdaltuisie volles Vefftäudnis eutge.r»- bringt� daß er aber bei der heutigen Lage des H.iuSbesives es als u n m ö g l i id bezei.vuen»»»g. die piehikoste». die durch Bewilligung der Fordeiliiigc» euistebeli werden» de» Hausbesitzer» aufzuerlegen, wenn liichl deieu Abwälzborkeit in vollem Um» fange gesichert> st._ 'Neuer Kainpf im Einzelhandel? D'e im Einzelhandel beschäftigten Werkmeister und technischen Angestellten b. mühen sich seit neun Monaten um den Abschluß eines Tarifvertrags. Leider bisher ohne jeden Erfolg. Nach langwierigen Verhandlungen kam am 21 Oktober ern Schiedsspruch zustande, welcher nicht im ge- rlngsten den Wünschen der en sprech»den Angestelltengruppen cnt- sprach. Eine kurz darauf staltgefundene VerlraueiiSinäiinexver- fammlung lehnte deshalb die'en Schiedsspruch einstimmig ab. A Sonntag, 3l Oktober, fand eine Versammlung aller tech- nischen Angestellten und Werkmeister statt. Zu derselben waren außer den bcte ligten OrganisationSverlretern auch ein Organ-i- sat.onZvertleter deZ Zen ralverbandes der Heizer erschienen Bernard vom Deutschen Werkmeisterverband referierte über den bisherigen Stand der Bewegung. Aus dem Bericht ging hervor, daß am Freitag, den£l> Oktober,«ine Verhandlung zwiichen den kaufmännische n Verbänden und der EinzelhandelSzemeinschaft stattgefunden habe. Unser Bestreben, unsere Forderungen in dieser Sitzung mit zur Verhandlung zu bringen, scheiterte an dem Auftreten des Führers des Deutschnationalen HandlungSgehilfenverbandeS, Herrn Wall ner. welcher erklärte, daß sie kein Interesse an den technischen Angestell- ten und Werlmcistern hätten und deshalb verlangten, daß die Ver. treter dieser Herren sich, entfernen. Die Ausführungen des Refe- reuten wurden vom Kollegen A. M. Schmidt vom Bund der tech- nischen Angestellten und Bcam en noch ergänz', und ersuchte der- selb:, das verräterische Verhalten dos Deutschnationalen Hand- lungSgehilfenverbandeS aller Welt preiszugeben. In der DiS- kufsion kam man allgemein zu der Ueberzeugüng, daß jetzt genug geredel worden sei und Schar itc unternommen werden müßten. die ut.sere Forderungen zum Durchbruch bringen können. Der Vertreter des Setbai. de« der Heizer erklärte, daß seine Kollegen, dt« Maschinisten und He'zer, den Maschinenmeistern in jeder Weise solidarisch zur Seite stehen würden Die straffe Organisai an deS Verbandes der Heizer gebe auch d:e Eawähr dafür, daß eS unmöglich wäre, an S ells der etwa streikenden Kollegen Streikbrecher zu stellen. Ter Beschluß der Funktionäre, den Schiedsspruch abzulehnen, wurde gurgeheißen Angenommen wurde«in« Reso- lution, die den Teuischen Werkmeisterverband und den Bund der technischen Angestellten und Beamten beauftragt, dafür zu soezen, daß Eis Sonnab nd. den 6. November 1020, ein gemeinsamer, bvauckbarer Trms für alle technischen Angestellten mit der.Einzelhandelsgemeinschaft Groß-Berlin" abgeschlossen wird, im anderen Fall« von allen pev erkschaftlichen Mitteln Gebra ich zu machen. Die Berliner Betriebsräte des Verbandes der Sattler uuv Tapezierer nahmen am 1. November den Bericht vom Betriebs» rärekongretz entgegen, der von K i e h l m s i e r erstattet wurde. Der Redner bewertete die Beschlüsse des» Kongresses vom Stand» �punkte des linksradikalen Arbeiters. Seine Ausführungen gingen dahin, daß an der Betrieb-rätezenlrale in d«r� Münzstraße fest» . gehalten werden müsse, da sie alle Betriebsräte, der A.D.G.B. � dagegen nur die fre'geiverkschaftlich organisierten Betriebsräte er» fasse. In der sehr lebhaften Diskussion betonten fast sämtliche Redner, daß wirklich praktische Arbeit von dieser Körperschaft nicht geleistet werden könne. An den Betriebsräten lieg: es, die Be» schlüsse des RcichskongresseS zur Durchführung zu bringen. Dazu gehört aber eine Einheitsfront. Infolge der Spaltung der polt» tischen Parteien kommen nur die G e w e r k s ch a f t e n in Frage. Eine Resolution, die dazu aufforderte, an der BetriebSräteze i'.w.'e der Münzstraße festzuhalten, wurde abgelehnt. Damit ist auch im Verband der Sattler und Tapezierer der zersplitternden Tätigkeit der Münzstraßenzentrale die gebührende Antwort ge- geben worden. Ei» Gegner deS KoalitionSrecktS. Zu der von uns unter vor- stehender Spitzmarke in unserer Abendausgabe vom 30. Oktober veröffentlichten Notiz ersucht uns der Inhaber det Optischen In» stituts H. Heß Nachs.. Kommandantenslr. 51. um Aufnahme fol» gender Berichtigung: Anfangs September d. I. suchte ich einen jüngeren Qptikcrgehilfcn und wandle mich dieserta.'b an die Ge- bilfenorganisation des Lptikerverbandcs Daraufhin meldete sich bei mir ein älterer Optiker. Aus meine Bemerkung, daß ich einen jüngeren Gehilfen suche, ciwiderte der Betreffende, daß er zu einem niedrigeren Lohn arbeiten wolle, als der Tarif vor» schreibe. Daraufhin fragte ieb ihn, ob er der Organisation ange» höre. Auf seine bcjabende Antwort erwiderte ich ihm, daß ich ihn ja dann zu einem Lohn unter der Tarifgrenze nicht einstellen dürfe. Ich suche einen jüngeren Gehilfen zu dem für solche vor- geschriebenen Tari'lohn. Mithin kann gar keine Rede davon sein, daß ich mit organisierten Gehilfen nichts zu tun haben wolle. Als Gegenbeweis führe ich an, daß ich einen andern mir von der Lr- ganisaiion zugewiesenen jüngeren Gehilfen eingestellt habe. Zum Streik in der Herrenwäschebranckie. In unserer Aus» gäbe vom 23. Oktober brachten wir einen Bericht über eine Ver» sammlung der in per Hcrrenwäschebranche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen, in der eine Resolution angenommen wurde, die dem Schlichtungsausschuß resp. dessen Vorsitzenden wegen Nicht- auShändigung des Protokolls einer Sitzung des Ausschusses das Mißtrauen der Versammelten aussprach. Der SchlichtungSauS» schuh sendet unS durch Vermittlung des Verbandes der Schneider dazu eine Berichtigung, in der er die Richtigkeit der Darstellung bestreitet. Dem Vertreter des deutschen BekleidungSarbeiterver« bandcS sei erklärt worden, daß die protokollarische Erklärung Be» standteil deS Protokolls sei. Und eine Abschrift erst ausgehändigt werden könne, wenn dos Protokoll vom Vorsitzenden unlerichrieben worden ist, zumal von ihm am Entwurf des Protokolls Aenderun- gen vorgenommen werden könnten. Die Akten sowie djt proto» kollarische Erklärung sei bercilwilligst zur Einsichtnahme.zur Ver» fügung gestellt worden, ebenso sei auch Abschrift deS Protokolls sofort nach Unterschrist des Vorsitzenden dem Deutschen Be- ileidungSarbeiterverband ausgehändigt worden. Von einer eiwa vorzunehmenden Aenderung der Erklärung sei überhaupt nicht gesprochen worden Dazu bemerkt der betreffend« Vertreter deS Verbandes der Schneider, daß ibm ein mit Bleistift geschriebene» und in manchen Worten verbessertes Manuskript vorgelegt worden sei mit de» Worten: Eine Abschrift vom Protokoll kann ich Ihnen nicht geben, da Herr Dr. Schallhorn nicht anwesend ist und ich nicht weiß, ob er nicht irgendwie Aenderungen vornimmt. Bund der technischen Angestellten n»d Beamten. Heute Mtlglitderver sammlung. Norden IV: 7>/, Uhr in der Löwen» draueeet, Hoch-. Eck« Badsuaße.— Oben II; 7'/, U r in der Brauerei Psefferberg. ltionlturtcr Allee 313.— ChailoUenburg II: 7'/. Udr in der Ana der 18. und II beschule, Pcslnlozziiliaße— Sbarloltenbura III: 7'/, Uhr m Teuischen Hau», Wiiidui eidstraße.— Friedeneu: 7'/, Uhr im Hoi enzollcin. LwiidseimiiiiRe.— Etecliv: 7>/, Uvr im Allboss, Allhoff., Ecke ltöinerstraße.— SSiltmrSdo's: 7';, Uhr in, Au uistabos, Augustastr. t. Siemensstadt: 4'/, Uhr ,n der schloßtlonie, SltmeiiSbadl. perantw tlir den redall. Teil tr Werner PeUrr, Cbarlottendura: illr ilnzeiarnt TV. Wljtfc. Berlin Perlag Porwüris-Peelaa«mbH. Perlin Track P.r» wärts-Puchdeuckcrei u Perlrasanstnli Vrmi sinner u Co. Perli.i öindenilr. 8, Hierzu» Settagr t.vlp-»gvr Str. KönigstraOo AWertheim Rosenthal"r Str. Moritzplatz Herrenartikel Sportkragen wem, mitVer- grso bmder...... Selbstbinder breite, offene 4450 Form......... 14.50 11 Stnckbmder reichhaltige 4ASO Ausmusterung...... 21.00 Hosenträger farbig ge-«lOSO «treiftes Band mit Gummibiesen. Herrenkleidung Hosen..... 85°° 125°° Westen.... 85«° 125°° Anzüge....350°° 5 7 5°° Wettermäntel 275°° 375°» Ulster..... 250°° 675°» Paletots...6j 5°° 975»° Herren-Ulster v/arme Stoffe, durchschnittlich 0** jPQkOO Herren- Beinkleider moderne Streifen, durchschnittlich 105 Herren- Oberhemden weiB, hellgestreifter Zephir- Einsatz 00 98 Herren-Nadiihemden ca. 120 cm lang, farbige Borde,,. �5� 50 86 Herren-Stiefel Schnürstiefel Rindbox-tgcoo oder Rollchevreau...... Iwö Schnürstiefel Boxcaif sqcoo Derbyschnitt........ 1570 Schnürstiefel soxcaif�oeoo imrl Chp.vrAnn.. braun 243OO und Chevreau Schnürstiefel Oerbyschnitt.... Damen-Stiefel ss 00 Halbschuhe verschied. Ausführungen und Ledersorten Halbscnuhe verschied. 4�3,1500 Ausführungen und Ledersorten Schnürsciefel mit und tocoo ohne Lackbesatz...... IäO Hochschartstiefel schwarz.......... 185 00 Unentbehrlich iür ieden Haushalt ist a � ä SfcmÄ 1*»n l» Hoo»t, Berlin« 2S, Prenzlauer Str.«8 mü freiem SchittsselabMnnement■■ wOSe�l�s CIDO Vllfl6slKCl■ GG Kelbelstr. 11. Fernruli Alexander 1470