Itr. 561 ck57.?abrgaa«. ootcus lahldar. Soft- oema Monalli» 10,— 3JL«fl- Rn- ftellungogedühr. UnurÄrtmbcn# für Scutfdilone unl) Ctftrcmd) 15/0 JiU für da» übrige Znslane d«i ibglich »imnal. Rnftellnnc 21ü0 Veftn?» ftellungeii nebmei,»>' Oeitorreich. Ungarn, Tschecho-SIowalei, Dane- mar!, öolland. �uiemdurg. n cd weben nnb die S-bwe«.— ringetraae» m die Soft--»itungs-Vreiolift«. Der.Vorwärts"' mu»er Sonntag»- beilage.Bol! a. Reit� eritdein! wockien- lilgiich zweimal Sonniag, und Montags-inmor Tetegramm-Ädreftei .ftozlalttemotcal BetlUe". Abend Ansllave c ) Berliner Bolkslilstt AnzetgeupreiS: Dt» achtgelgalten» Oimtoamüejc:.' toftotO,— B!., Teuernngszuichlag Svr/. .ftleiae Anzeigen- das;»!!■ g-drnitt, fflort I.— M.(jnloffifl zwe eNgebruiite tfotlei-eb», weiter- Wor! SO Pfg. Stellcngeiu»«>n> Lchlafftrllenanzeixen das erste Bs' «Ö Vfg. i«»es weiter» Wort 40 Bl- Korn über lö Buchstaben zählen fr -ni« Barle. Teuerungsznichlaq SV» �antilieu-Anzeigen für Abonnente. Zeile%— SPt, politiicht und er wertichaftliche Verein,-«nieige Ml. die Zeile ahne«uffchlo- «nzeige» für die n a chst e sthuntne lnüsten dt» i Uhr nag mittag» iv Sattutgeichiiti, Berlin SB i, Linbea strahl Z. abgegeben»erde». SeSst"- »an s Udr iriih di» b Uhr abend- Zentralorgan der rozialdemokratifchen partei Deutfchlands Kedaftion und Expedition: SW. dS, Linöenstr. Z. Mtminreritfr: Amt Mortnvln«, Nr. Il»I v<1— IX! S7. II Sonnabend, de« IS. November lVÄY! vonvärts-.verlagS.m.b.tz.,SW.H8.-in»enstr. «,4-»« N..F.»»»v ibrerttcr: flmt Morwpln«. Rr. H7.V1— S4. Die Sowjettürtei. Konstantiuopel, 13. November. fRevtcr.) Wie (untelbci wird, hat die Nationalversammlung in Augora die sowjetistische» Grundsätze augenom- mcn und Mustafa Kewal zum Volkskommissar er» nannt. Du hast's orrricht, Oktavio!— kann man bei dieser Nack- richt den Friedensmochern von Paris zurufen. Es winken ihnen vielleicht noch weitere Erfolge auf dieser Bahn des Ruhmes. H a r d i n g rückt deutlich von den ehemaligen Berbün- dewn ab. In einer Rede an der metikmnschen Grenze sagte er nach dem Amsterdamer„Telegraof", daß Amerika gekäiepft habe, wie cS einem freien Lande gezieme und allen Haß und alle Habsucht aufgegeben habe, sobald der Sieg er» runden war. Mit dieser Rede Hardings stimmt es nur überein, wenn der Abg. Kahn, Vorsitzender des HeereSausschns'eS der Abgeordnet enkammer des Kongresses, die Zurück» ziehung der Truppen aus Koblenz verlangt hat, ..da sie kerne Schilldeintreiber oder P o l i z i st e n für andere Völker sind". « Offensive der Sowset-Türken. London, rs. November.(WTB.)„Dailq Marl" meldet aus konstantiuopel vom Id., batz die türkische« Nationalisten an der gesamte« Westfront in Kleinerfie» von yrnssa bis Ntchat Teiloffensive« begonnen babe«. Die Griechen haben I«rifcheher, Fnezoel und Simaw geränmt. Nach Enylanö- Frankreich. ?» r i», l3. November.md die Volks- genoffen aufruft, sich dieser ungeheuren Gefahren bewußt zu werden. Soweit würde man den Ausruf natürlich nur unter» stützen- können. Auf dag Entschiedenst« protestieren muffen wir aber gegen die hetzerische Sprache, die in dieser Erklärung angestimmt wird. Sie kann der Sache, um die es sich da lvmdelt. nur schaden. So heißt es darin: „Unsere Feinde wollen«m dieser grausamen Forderung die Äzt an die Wurzel unserer Volksgesundheit legen, nicht bloß Wirt» schaftlich sollen wir vernichtet werden, unser Nackwuck»». unsere Hoffnung soll zugrunde gerichtet werden." Hier wird ohne vernünftigen Grund und Zweck eine mutmaßliche Wirkung als Absicht unterstellt. Der Leser empfängt den Eindruck, als handle es sich um eine mit teui» lischer BoShcft ausgeklügelte Zwangsmaßnahme, die jedes lach» liehen GrundeS entbehrt. Tatsächlich jedoch gehört die Ver- pflichtimg zur Ablieferung von Milchkühen in die Kategorie jener Wiedergutmachungen, zu denen sich Deutschland beim Friedensschluß freiwillig beveiterklärt hat— Wiedergut. mackmng für das her Bevölkerung der deutscherseits befetzten Gebiete im Kriege weggenommen« Vieb. ES ist durchaus wahrscheinlich, daß die angegebene Zahs der weggenommenen Milchkühe auf übertriebene Angaben beruht— Schaden» anmeldunaen sind es nur zu oft—, und die sofortige Abliefe- ruug ist sicher unmöglich, obne hierzulande furchtbares Elend anzurichten. Dies hervorzuheben, eine Erörterung über die gerechtfertigte Höhe der Forderung und einen erträglichen Modus der Ablieferung zu beantragen, ist daher gutes Recht Deutschlands gegenüber den— bisherigen— Gegnern und die Pflicht der deutschen Regierung gegenüber dem beut- schen Volke. Man wird aber um so größeren Eindruck damit machen, je deutlicher die anderen iehen, daß auf deutscher Seite nicht mangelnder guter Wille, nicht das Fehlen des Ge» sühlS für eine in sich begründete Verpflichtung dem Ver» langen zugrunde liegt. Von dieser Erkenntnis ist unter an- derem die Sprache diktiert, welche von den verantwortlichen Vertretern Deutschlands im Verhandeln mit der Entente ge- führt wird, und sie ist dort, wo sie geübt wurde, auch nicht ergebnislos geblieben. Der Ton dagegen, den der Aerzteaus» schuß anschlägt, ist nur geeignet, diese Bemühungen zu schädi» gm. Bekommt der Ausschuß es doch fertig, seine Erklärung im den Satz auslaufen zu losten: Unsere ReichSregiemtig muß der Entente ein entschlossenes. »nobänderliche» Rein entgegen schleudern, will sie nicht fönldig werden an der Aushungerung unserer Jugend. Da? ist di« Sprache nationalistisch überhitzter Bierbank- Politiker, nicht aber von Leuten, die zur geistigen Elfte der Nation gehören wollen, zu jener Schicht, von der man ver- langen darf, daß sie mit Einsicht in die weltpolitische Loge ihre? Landes gehöriges Verständnis für ein Auftreten ver- bindet, durch das man ihm Freunde wirbt. Ich bezweifle auch sehr, daß der Ausschuß mft ihr die Mehrheit der deut- schm Aerzt« hinter sich hat. Im übrigen mag er bei I. M. KeyneS— gewiß kein„Feind" des deutschen Volkes— nachlesen, wie es rn den deutscherseits besetzt gewesenen Ge- bieten Frankreich« aussieht. Wir''chrü�m nicht 1914. sondern 1980' die Hetze gegen Scheiüemar-k. In unserem gestrigen Abendblatt hatten wir die Behaup- tung der„Täglichen Rundschau" bis zum Beweise des Gegen- teils für unrichtig erklärt, daß Genosse Scheidemann U r- Heber des Kasseler MzgistrvtsbeschlusseS war, in dem die Mißbilligung gegen die Attentotshstze de? Kasseler Na- tionalistenblattes gegen dm C-b-u-bürgermeister Scheidemann ailsgesprochen wurde. In Bestätigung unserer Vermutung wird uns von einem Mitglied des Kaffeler Magistrats ge- drahtet: Der Deigeorirnefce Jordan hatte die Absicht, de» Artikel des dsutfchnationalen Blattes cnn Sonnirbend, den g, November, im Magistrat zur Sprache zu bringen. Er teilte das in der Sitzung dem Oberbürgermeister Tcheidemann, der den Vorsitz führte,»it. Dieser bat ihn jedoch dringend, davon Abstand zu nehmen. Jordan fügte sich dem, mußte sich aber überzeugen, daß die Stimmung der Arbeiterschaft infolge des Artikel? der.Kasseler Mgemeinen Zeitung" eine derart erregte war, daß er es am Montag, den 8. d. M-. für seine Pflicht hielt, im Jnter. esse der Stadt die Angelegenheit im Magistrat doch zur Sprache zu bringen. Der Oberbürgermeister Scheidemann hörte die Aus. führungen Jordans an, gab zwei oder drei Rednern das Wort, stellte einige unwahre Behauptungen deö deutschnationalen BlatteS richtig und verließ dann di« Sitzung mit dem Bemerken, er habe nicht di« Absicht, nachdem di« Angelegenheit gegen seinen Wunsch zur Sprache gekommen, den geringsten Einfluß ausüben zu wollen. In Abwesenheit ScheidemannS wurde dann noch in etwa dreiviertelstündiger Aussprache der von unS veröfsciu- lichte Beschluß mit allen Stimmen gegen ein« einzige ge» fotzl. d. h. es stimmten sämtlich« Magistratsmitglieder der So- zialdemokraten, Demokraten, de» Zentrum? und der D e u t s ch n a t i o n a l« n fnr den Beschluß. Bon dem einen Stadtrat, der gegen die Resolutton war, wurde später versichert. daß er lediglich«ine ander« Stilisierung de» Beschlüsse» gewünscht habe. Wir sind gespannt, ob die„Tägliche Rundschau" nunmehr soviel Anstandsgefühl besitzen wird, ihre Angriffe gegen den Genossen Scheidemann, die sich als gänzlich halt- los erwiesen haben, zurückzunehmen, oder ob sie weiter, im« bekümmert um journalistisches ReinlichkeitSempfinden, im verleuwdungssumvf wühle» wird. kommunallflerung. Bon Viktor Noack. Die Sozialisierungskommission hat ihren Vorschlag fii, ein Kommunalisier ungSgesetz jetzt der Regierung. überreicht und für die Veröffentlichung freigegeben. Der Entwurf ist im Verlage von Hans Robert Engelmann, Berlin W 15. erschienen. Im Frühjahr 1980 hat die Sozialisierungskom- Mission denKommunalisierungsauSschuß eingesetzt. Der vorliegende Entwurf ist als erstes Werk aus den Beratungen de? Ausschusses hervorgegangen. Für die Beurteilung deS EntivuriS nicht belanglos ist. daß der Kommunalisierungsausschuß sich an den„Entwurf eines Gesetzes über die Kommunalisierung von Wirtschafts betrieben" gehalten hat. den unterm 24. April 1820 der Reichs minister des Innern Kock, dem ReichSrat übersandt hatte. Der Vorschlag der Sozialisierungskommission ist also als ein Gegenentwurf zum Regierungtentwurf zu beurteilen. Bei der Drucklegung ist dem Rechnung getragen. indem beide Entwürfe und die Begründung der von der Koni Mission vorgeschlagenen Aenderungen des Regierungsentwurfs paragraphenweise übersichtlich nebeneinander gestellt sind. Der Entwurf unterscheidet Wirtschaftsgebiete, wo die Gemeinden ohne Genehmigung alle oder einzelne öffentliche Unternehmungen kommunalisieren können, von Unternehmungen, die nur mit Genehmigung der Landes- regiernng zu kommunalisieren sind. Für die Kommmialisienmg freigegeben sind: Unter- nehmungen, die vorzugswcie der Personenbeförderung dienen, mit Ausnahme des Luftverkehrs. Versorgung des Ge- meindebeziiks mit Wasser, Gas. elektrischer Energie und Wärme, Bestattungswesen. Anschlagswesen, Abfuhr und Ab- deckerei, Lichtspiel- und SwanstellunzSiinternehiiiiingen, Bade- anstalten. Erzeugung, Beschaffung. Lagerung, Verarbeitung und Vertrieb von Nahrungs- und Genußmitteln. Besckaffung, Lagerung und Vertrieb von Brennstoffen. Die NahrungS- und Genußmittel und B renn- st o f f e hatte die Regierung aus ihrem Entwurf fortgelassen. und zwar mit folgender Begründung: „Ob«ine spätere Zukunft einmal dazu kommen wird, diese WftischaftSzweige allgemein zu kommunalisieren, ja. wie sich die Reichsregierung, fall» ihr au» einer Gemeinde der Äntrag auf Zustimmung zu einer solchen Kommunalisierung schon jetzt zugeht, zu diesem Antrag stellen wird, lann hier unerörten bleiben. Di« K omni unalisierung dieser WirisdmstSzweige in da« Belieben jeder Gemeinde zu stellen, ohne nochmalige Nachprüfung der Frag« in der Reichsinstanz, schien jedensall« nach den Erfahrungen ver letzten Jahre znrzeir nicht empsehlenSwerl". Die Sozialisierungskommission ist hingegen der Meinung. daß gerade wegen der großen Bedeutung dieser Wirtschaftszweige die Entscheidung über die Zulässigkeit ihrer Kommu- nalisierung schon jetzt durch den Gesetzgeber erfolgen und nicht von Fall zu Fall durch die jeweilige RelchSregierung getroffen werden soll. Diese Auffassung wird von den weitesten Bevölkerungskreisen geteilt. Nach dem Entwurf der Kommission kann die Reichs regiernng nach Anhörung dcS ReichSwinschaftSrates die Zu- ständigkeit der Gemeinden füc die Kommunalisierung auch ans andere alS die in der obigen, sogenannten„Freiliste" ge nannten Wirtschaftszweige ausdehnen. Die Kommission schlägt vor. demeiitsprechcnde Au äge einzelner Gemeinden von der Landesregierung entscheiden zu lassen, da nur sie über die erforderlichen Organe für eine sachgemäße Prüfung verfügt. Um aber eine einheitliche Genehmigungspraxis zu gewährleisten, soll in jedem Falle die Zustimmung der Reichs- regierung eingehott werden. Für Anträge der Gemeinden auf Kommunalisierimg e i n z e I n e r Unternehmungen, nicht ganzer Wittschaftszweige, sollen auch nachgeordnete Stellen zuständig sein. Von der Kommunalisicrung ausgeschlossen sind Er- zeugungsbctriebe, deren Absatz zu mehr a!S der Hälfte, Handelsbetriebe, deren Absatz vollständig außerhalb der Gemeinde erfolgt. Um zu vermeiden, daß die Kommunalisierung etwa benutzt werde, die freie wissenschaftliche und künstlettsche Betätigung ouS politischen, konfessionellen oder ähnlichen Gründen zu unterbinden, schließt der Entwurf auch von der Kommunalisierung auS Unternehmungen zur Herstellung und zum Vettrieb von Druckschristen, zur Veranstaltung von schau- svielerischen und musikaliichen Ausführungen und" von Ä Umstellungen künstlerischen und wissenschaftlichen Charakters. Unternehmungen zum Betriebe der Land- und Forstwirtschaft. deS Heilwesens(Aerzte, Apotheken. Krankenhäuser), der Woh- nungsversorgung(Wohnhäuser. Bauland, Wohnungsbau) und der Arbeit»- und Stellenvermittlung sind nicht w den Gesetzentwurf aufgenommen, weil sie in den Spezialgesetzen behandelt werden sollen. In der Einleitung zu der Veröffentlichung deS Entwurfs wird in Aussicht gestellt, daß dies„baldmöglichst" geschehen werde. Das vorgeschlagene Gesetz ermächtigt die Gemeinden, von Unternehmungen Besitz zu ergreifen, oder sie zu Zwangs- verbänden zusammenzuschließen, diese unter öffentliche Auf- s'cht zu stellen und Vorschriften für ihren TeschSstSdetriev zu erlassen. Die Gemeinden können die Aufhebung von Be- mebs- oder Pachtverträgen verlangen. Sie können zum Zweck kieS ausschließlichen Betriebes eines Wirtschaftszweiges(Ge- meindemonopol) die Fortführung und auch die Errichtung gleichartiger privatwirtschaftlicher Unternehmungen verbieten. Schon zur Vorbereitung eines Kommunali« sierungsbeschlnsses kann die Errichtung neuer privat- wirtschaftlicher Unternehmungen bestimmter Art untersagt werden, um zu verhindern, daß während der Vorbereitung eines Monopolisierungsbeschlusses neue Betriebe mit der Absicht gegründet werden, eine hohe Entschädigung heraus- ;uschlagen. Ein solches Verbot tritt nach zwei Jahren außer Äraft, wenn der betreffende Kommunalisierungsbeschluß in- zwischen nicht gefaßt und durch zweiten Gemeinde- beschluß bestätigt worden ist. ES darf dann erst nach Ablauf weiterer zwei Jahr? wiederholt werden. Die Bestätigung des Kommunalisierungsbe- schluffes durch einen zweiten, vier Wochen später zu fassenden Gemeindebeschluß hält die Kommission für nötig, um zu der- hüten, daß eine Kommunalisierung von einer Zufallsmehr- heit in der Gemeindcvertretersitzung beschlossen werde. Jeder KommunalisierungSbeschluß ist einem Verwalhings- gmicht zur Prüfung zu unterbreiten. Er tritt erst endgültig in Kraft, wenn das VerwaltnngSgericht nicht binnen zwei Monaten nach der Vorlegung Einspruch erhoben hat. Dieser Einspruch kann aber im wesentlichen nur auf Formfehler deS GemcindcbjffchliiffeS gegründet werden. Ausdrücklich heißt es in der Begründung dieser Vorschrift, daß die Prüfung der Zweckmäßigkeit von Kommunalisterungsbefchlüffen durch die Verwaltungsgerichte ausgeschlossen ist, weil diesen damit eine außerhalb ihrer Zuständigkeit liegende Beurteilung wirt- schaftlicher Maßnahmen zugewiesen würde. Ein weiteres Einspruchsrecht ist dem vom Kom> munalisicrrmgSbeschluß direkt Betroffenen gegeben. Er ist be- rechtigt, die auf Grund des Gemeindebeschlusfes im einzelnen — eben in seinem Falle ergangenen Anordnungen im Verwaltungßstreitverfahren anzufechten. Eine solche Klage hat aufschiebende Wirkung, vermag also die Durchführung der Kommunalisierung im einzelnen Falle aufzuhalten. Die Frage der Entschädigung war außerordentlich schwer zu beantworten. Die Kommission war bemüht, gerecht zu sein gegen alle Teile; redlichem Schaffen nicht wohlver- dienten Lohn zu nebmen, und doch die Gemeinden nicht so mit Entschädigungspflichten zn belasten, daß die Kom- munalisierung eine schöne Hoffnung bleiben müßte. Sachver- ständige, darunter etliche der bewährtesten Oberbürgermeister, sind gehört worden. Nach sehr eingehenden Beratungen wurde im wesentlichen beschlossen: Bei Feststellung der Entschädigung ist zugrunde zu legen der Ertrag,„welcher bei Berücksichtigung der gesamten Wirtschaftslage nach der gegen- wärtigen und voraussichtlich anhaltenden Ertragsfähigkeit des Unternehmens zu errechnen ist.... Die Entschädigung darf in keinem Falle den gemeinen Wert deS Unternehmens übersteigen". Erwähnt fei. daß die Mitglieder der Kommisston V. Da-- tocki, Kraemer, Melchior und Vogelstetn in einem Sonder- votum verlangen,»den persönlich in dem Unternehmen tätigen Unternehmern in Form einer auf bestimmte Zeit laufenden oder einer kapitalisierten Rente auch den Verlust zn ersetzen, den sie durch das Aushören ihrer Tätigkeit in dem Unternehmen erleiden, soweit nicht dieser Verlust durw Erwerbsmöglichkeit in einer dem Unternehmer billiger- weise zuzumutenden neuen ErwerbStätigkett ausgeglichen wird." Die in kommunalisierten Unternehmungen beschäftigten Ange st eilten und Arbeiter werden nach dem Vor- schlage der Kommission zu den Bedingungen der bestehenden oder mit den zuständigen Berufsorganisationen abzuschließenden Tarifverträge von der Gemeinde übernommen. Die länger als ein Jahr bei einem kommunalisierten Unternehmen be- schäftigt gewesenen Angestellten und Arbeiter, die nach- gewiesenermaßen infolge der Kommunalisierung ihre bisherige Neuesvolkstheater�penklesvonT�rus" Da? überraschende Gelingen dieses mit den ganz beschränkten Mitteln einer kleinen Bühne unternommenen Experiment», auf der Heinz GoldbergS Regie HofmannsthalZ.Elektra" und.Tor und Tod" so wenig hatte zum Klingen bringen können, zeigte wieder einmal, wie falsch e» ist, aus dem Versagen der und jener Einzelvorstellung einen Rückschluß auf da» Fehlen künstlerischer Qualitäten der betreffenden Splelleitung überhaupt zu ziehen. Jede Regie bleibt an die mannigfachsten für den Außenseiter unüberseh- oaren Bedingungen gebunden. In der szenischen Herausgestaliung diese» Märchenspiels, von dem es fraglich ist. ob Shakespeare es geschrieben oder e» nur nach einem früheren Text für sein Theater eingerichtet bat, trat, wovon die Wredergabe der HofmsnnS- thalschen Szenen nicht» verraten hatte, bei aller Kargheit, ja Aerm< lichfeit des Dekorativen eine bildhast eigenartige Phantasie zutage. So stark war dieser Eindruck, daß die Zuschauer am Schlüsse mit den Tarstellern zugleich(was selten fft) auch de» Leiter selber vor den Borhang riefen. Das Werk, da» früher wohl an der Münchener Hofbühne, aber in Berlin überhaupt nicht zur Aufführung gekommen ist, wird so im Neuen Volkstheater voraussichtlich sich lange aus dem Spielplan behaupten können.> Sein Reiz, beruht nicht zum wenigsten darin, daß cS eine so lebhast anschauliche Vorstellung von der naiven Art de» Volksstück- mäßigen BüHnensiilS und Zeitgeschmacks gibt, den Shakespeare vor- fand, zu einer dramatischen Einheit, wie sie keinem der großen Shakespearedramen fehlt, so locker hier und da in Einzelheiten das �'efüge, läßt sich hier auch kaum nur ein Ansatz spuren. Man gab die Szenen in der freien, aber alles Wesentliche bewahrenden, ge- schickt gereimten Nachdichtung EtlingerS. Mit �unbefangener Lust am Fabulieren folgen die vier Akte den Wechselfällen, die eine «lte englische Erzählung von dem Helden berichtet. Das Publikum, aus das d-aS Drama wirken will, bat offenbar zu dem, daS heute sich in die Kinos drängt, eine nahe Wahlverwandtschaft. Die allgemeine Losung gilt auch da: Je überraschender und abenteuerlicher, desto lieber. Nur daß hier Wer dem Gedränge der Begebenheiten, die die ll.baulust fesseln, am Horizont von fernher der Geist poetischen Emvfindens, vertieften Füblens und nachdenklichen Sinnes weiter- leuchtet. SB-c Romeo,«he er Julie beoeonet. in höchsten Tönen des Eni« sürfenS für ein anderes schönes Fräulein schwärmt, geht auch dieser Perikles,«he ihn ThaffaS holde Weiblichkeit für alle Zeit erobert. Uieichfam zur Probe und zur Vorbereitung durch«ins andere Leidenschaft Er wirbt mit Einsatz seine» Lebens um eine bös verschlagene Prinzessin, die die Freier, wenn sie die aufgegebenen Rätsel nicht zu lösen vermögen, crufs'Schaf rot schickt; entkommt, wird schiffbrüchig am dann als Ritter im Turnier Thaisos Huld zu gewinnen. Das Schaue, Zage der großen L'ebe wird>"3 gefühlvoll wie humoristisch überlegen dargestellt. Auf der Heimfahrt des jungvermählten Paare? abermaliger Schiffbruch! D-e icheintoie Gattin hat man in dicht verschlossenem Sarg ins Meer versenkt. Dann springt der Chor, den Fränze R 0 l 0 f f tu bunter Narren» ffacht sehr iemperamentvoll, flott«ad au»ge lassen lustig sprach lwie veschäfftgung berüerfn. ohne anderweit entsprechende Stellung zu finden oder sonst. geschädigt werden, erhalten Entschädigung von der Gemeinde bis zur Dauer eines Jahres, Im weitern soll hier maßgeblich sein das bei der Ucbernahme von Eick- trizitätswerken auf das Reich geübte Verfahren. Auch bei der Aufhebung eines Betriebs- oder Pacht- Vertrages wird natürlich eine angemeffene Entschädigung ge� währt. Bei allen Entschädigungsfällen sind die besonderen Umstände in Rücksicht zu ziekien. um unbillige Harten zu vcr- meiden. Hiermit ist das Wichtigste aus dem Vorschlage der Sozia- lisierungskommission vom 24. September 1920 berichtet. Der ernste Wille, den Forderungen unserer Zeit Rechenschaft zu tragen, kann nicht verkannt werden. Was der Entwurf der Sozialisierungskomntission bietet, wird jedoch als das Min- d e st e dessen, was sie fordern muß. hingenommen werden. Von diesem Minimum wird die bürgerliche Regierung nichts abhandeln können, obwohl die Rechtsparteien darauf drängen werden. Die Entschädigungen für die von der Kommunali- sierung direkt betroffenen Unternehmer werden über die heutige Leistungsfähigkeit der meisten Gemeinden hinausgehen. Ein Vorstoß öer deutschnationalen. Gegen das Koalitionsrecht. Die Deutfchnotionale Reichstagssroktion hat folgen de Interpellation eingebracht: „In der Rocht vom 5. zum 6. d. MrS. find die Aribeiter der Berliner Elektrizitätswerke unter Bruch aller gewerkschaftticher Grundsätze in einen sogenannten wilden Ssreick getreten, der bis zum lt. d. Mts. gedauert hat. Durch den Streik, von dem die gesamte ElektrizitätSvers vr- gtrng Berlins betroffen wurde, sind die schwersten Schäden und Gefährdungen für das ganze Wirtschaftsleben, für Verkehr, und zwar auch der Staatsbohnen, für die öffentliche Ordnung und Sicherheit und, für Leben und Eigentum der Bevölkerung herauf- beschworen worden. WaS gedenkt die RetchSregieruny zn tun, um künftig Ahn- lichen Streiks wirksam zu begegnen und die Staatsautorität aufrecht zu erhalten? Ist d.e Reichs regicvung bereit, die Tech- nifche Nothilfe, falls dies erforderlich fein sollte, zweckent- sprechend zu ergänzen und auszugestalten, insbesondere aber die zu treffonden Vorkehrungen dahin auszudehnen, daß nicht nur die Versorgu ng der sogenannten lebenswichtigen Be- triebe, sondern auch der gesamte« Bevölkerung mit Elektrizität, Gas und Wasser sichergestellt wird? Ist die Reichsregierung ferner bereit, zur dauernden Er- reichung dieser Zwecke einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die am ly. d. Mts. zmn Schutze gegen wilde Streiks und wilde Aus- spemingen in lebenswichtigen Betrieben erlassene Verordnung de» Reichspräsidenten ersetzt und ergänzt und diesen Schutz der lebenswichtigen Betriebe auf den öffentlichen Berkehr und die Landwirtschaft ausdehnt? Es ist cm sich nur allzuaut zu verstehen, daß die Reaktion den Mißbrauch, den die Elektriker mit dem Streikrecht ge- trieben haben, sofort ausnutzt, um einen energischen Vorstoß gegen das Koalition srecht überhaupt zu unetrnehmen. Jede mißbräuchliche Handhabung des Koafftionsrechtes gibt natür- lich denen, die aus der Lauer liegen, es zu beschneiden, will- kommene Waffen in die Hmid. Trotzdem muß natürlich dem Ansinnen der Rechten energisch entgegengetreten werden, wegen eines nicht zu verantwortenden Streiks eine derartig weit- gehende Einschränkung des Koalitionsrechtes vorzumchmen, wie sie von den Dcutschnationalen gefordert wird. Es ist sehr bezeichnend, daß die Reaktionäre sich jetzt für den Streik der Elektriker an den— Landarbeitern rächen wollen! Hier zeigt sich deutlich der agrarische Pferdefuß, wie sich der scharfmacherische in der Forderung zeigt, die Tätigkeit der Technischen Nothilfe über die Verrichtung von Notstands- arbeiten auf die gesamte Arbeit auszudehnen. Die Arbeiterschaft aber darf sich mit einer park amen- torikchen Bekämpfung des deutsch-nationalen Antrags auch sonst immer, wenn eiwa» zu erklären ist), im Auftrige des Dichters ein, und man erfährt: Nun seien nacb dem Schiffbruch hurr die bur? schon sechzehn Jahre abgelaufen. ThaisaS Tbchierchen — wie PerikleS gerettet, indes von ihm getrennt— sei herrlich zum Ebenbild der Mutter aufgeblüht, doch drohe ihr Gefahr. Wirklich! Im nächsten Bilde will ein gedungener Mörder sie erstechen. Doch wird sie dann im letzten Augenblick von Banditen geraubt, die sie zu einer Kupplmn verschleppen. Die triefende Gemeinheit dieses Weibes, ibros lasterkronken, in einem Schubkarren sich fortbewegen- den Ehekrüppel» und ihres renommierenden Kumpans(Armin Schweizer) kam in der Darstellung zu verblüffend grotesk phantastischem Ausdruck. So abstoßend d:e«zenen waren, so packend gruben sie s ch der Erinnerung ein. Bon dem dunklen Hintergründe hob sich in desto eindringlicherem lichten Kontrast rührend die Gestalt des reinen, unschuldsvollen Mädchens ab, dessen Hoheit den griechischen Grandseigneur, der sie mit Geld erkaufen wollt«, bändigt und beschämt. Freundliches Märchenschicksal führt au» den Wirrnissen zu spätem Glück. PerikleS. den der Scknnerz um die Verlorenen in kranke Schwermut stürzte, findet die Tochter wieder, und auch die Gattin, die als Dianos Priesterin im Tempel waltet. Die beiden weiblichen Figuren wurden durch Rosa Lichtenstein und Gertrud K anitz sympathisch verkörpert, B i l d t war ein männlich würdiger PerikleS. vortrefflich namentlich im Schmerz und in der Seligkeit der letzten Szene. Einheitlich schloß das Ensemble sich zusammen; in keiner Nebenrolle eine störende Niet«.___ ckt. Die Erde nnd ihre Brwihner. Nachdem die durch den Krieg unterbrochen gewesenen Postveibindimgen Deutschlands mit der übrigen Welt wieder ausgenommen sind, ist es möglich, statistische Angaben über Flächeninhalt, Bewobnermhl usw. der verschiedenen Staaten zu erhallen. In dem.Goihaischen Kalender" ist das völlig uene Zahlenmaterial zu'ammengestellt. Die gesamte Land- vberfläche belrägt rund 149 Millionen Ouadraltilometer. Hiervon entfallen auf die Ostseste(Asien, Europa und Australien) 93 Mil- lionen Ouadratkitometer, auf die Westfeste(Nord- und Tüdamcrüa) 42 Millionen Ouadratlrlometer. Die Bewohner« zahl beträgt rund 1999 Millionen. Die Ostfeste wird von 1494 und die Westseste von 296 Millionen Seelen bevölkert, während das Ssidpolarland unbewohnt' ist. Die durchschnittliche Dichte beträgt 11.4 Bewohner auf den Onadrat« kilometer. Am dichtesten ist Europa bevölkert, da» auf den Onadrar- kilometer 45,8 Bewohner aufweist, während in dem am schwächsten bevölkerten Australien nur 9.9 Bewohner auf 1 Ouadraililomeler kommen. Auch?lordamerika ist veihältiiismäßig schwach bevölkert mit S.V Bewohnern aur 1 Ouadratlilomeler. An, wenigsten ist noch die BevölkeiungSzahl von Persien, Abeisinien und dem Kongostaat bekannt. Sie ichwankt zwischen 4—9, 8—12 und 16—29 Millionen, so daß bei diesen Staaten ein Gesomtunt-rschied von 14 Millionen vorbanden ist. An der Zabl von rund 1~90 Millionen Bewohnern der gesamten Erde ändert die» freilich nicht viel. Wissenschaftliche Anstalten i« BerNner Schloß. Da» Berliner Statztschlotz, tn dessen Haupträum« jetzt die Sammlvngen des Kunst. AsverbemuseiimZ einziehen, wird nun zum Teil auch von wissen» schaftlichen Anstalten besetzt. Auf der Seile des Eojamdtr-PorvalS nicht geuLgen lassen. Auf ifir Dauer wirk die einzig wirf- fönte Bekämpfung derartiger Anträge darin bestehen, daß eine mißbräuchliche Benutzung des Streikrechts wie beim letzten Elektrikerftreik vermieden wirb. Geschieht das nicht, dann steht zu befürchten, daß die in der Bevölkerung erzeugte Mißstimmung sich in reaktionäre Parlaments- befchkusse umsetzt, denn einstweilen haben wir noch einen Reichstag mit bürgerlicher Mehrheit und werden ihn auch nicht los werden, solange die Arbeiterschaft sich weiter i n 9 eigene Fleisch schneidet. Die neue Schlichtungsordvnng. Vom ReichSarbeitSministerinm wird mffgetet't: Nachdem die Beratungen beendet sind, die von der tSgliedrige« Kommission und Vertretern der großen Arbeitgeber- und Arbeit- nehmerverbände im Reichsarbeitsministerium über den V 0 r t f u- figen Entwurf einer Schlichtungsordnung geführt worden find, wird zurzeit der endgültige Entwurf unter weitestgehender Berücksichtigung der Ergebnisse der Kommission s- beratungen ausgearbeitet. Dieser wird nach seiner Fertigstellung entsprechend den Be- stimmungen der Reichsverfassung zunächst dem vorläufige« Reichswirtschaftsrat, alsdann dem Reichs rat und schließlich dem Reichstag zugehen. Mit der Einbringung de» Gesetzes im Reichstag kann für den Anfang des nächsten Jahres gerechnet werden. I Was den Inhalt d«S Entwurfes der Schlichtungsordnung anlangt, so sind die in der letzten Zeit, insbesondere anläßlich der Verordnung deS Reichspräsidenten vom 19. Novem- der 1929 in der rechts- wie in der linkspolitffcheo Presse erschiene- nen Notizen vielleicht geeignet, Irrtümer zu erregen. Unen gegenüber muß betont werden, daß die Schlichtungsordnung nicht ein„Polizei- oder Zwangs"gescy werden, soll, sondern daß sie dazu bestimmt ist, aus der Grundlage des freien Selb st best im- mungSrechts der Parteien«in« gütliche Einigung in Arbeitsstreitigkeiten in einer für beide Teile versöhnlichen Weise herbeizuführen. Diesem obersten Gesichtspunkte werden sich alle Bestimmungen des zurzeit in Arbeit befindliche» Entwurfes der Schlichtungsordnung unterordnen müssen. tzaenisth und üie Reaktion. Im HauShaltSauSschuß der Preußischen Lanbesversckmmkung eröffnete gestern die Beratungen des KultuAetrts der deutschnationale Abgeordnete Superintendent B r e n i s ch. Er begann. wie die P. P. N. berichte«, mit einer eingehenden Stellungnahme zur Persönlichkeit des Ministers, wie sie sich in seinem Buche»Staat und Hochschule" und in seiner gesamten öffentlichen Wirksamkeit spiegele. Man gewänne den Eindruck eines u n e r- müdlich tätigen, hohen Zielen zü st rebenden Mannes. Gerade wenn man unter dem Eindruck der erschrecken- den Geisilosigkeit der gegenwärtigen Zeit stehe, müsse man dank- bar anerkennen, daß die preußische UnterrichtSverwoltung von einem Manne geleitet werde, der von der überragenden Bedeutung des Geistes für den Wiederaufbau durchdrungen sei. Man müsse weiter anerkennen, daß der Minister es verstanden habe, in und außerhalb Berlins mit Persönlichkeiten aller Richtungen in Fühlung zu treten und aus diese Weise zahl- reiche Mißverständnisse aufzuklären und RoibungSslächen zu ver- mindern. Auch habe der Minister eS verstanden, für sein Ressort ein« ganze Reihe befähigter Mitarbeiter z« gewinnen. Wir geben diese Ausführungen in solcher Ausführlichkeit wieder, weil fte indirekt die verlogene Hetz- und Agitation»- method« der deutschnationalen Press« charakteri- sicren. In den Blättern vom Schlage der„Deutschen Tageszeitung". »Deutsche Zeitung" usw. wird an Genossen Hae misch kein gutes Haar gelassen. Bezüglich seiner sachlichen Befähigung stellen es diese Blätter so dar, als sei er gänzlich unfähig für seinen Posten und ermangele jedes Verständnisse» für seine Aufgaben. Die Rede des deuffchnationalen Abgeordneten zeigt, wie bewußt und gegen bessere Ueberzeugung die deutsch- nationale Presse gegen sozialistische Minister hetzt. Die»Deutsche Tageszeitung" möge übrigens aus dieser Gegenüberstellung nicht wieder schließen, daß wir ans das Urteil»nationaler Kreise" besonderen Wert legen. Wir legen nur Wert darauf, der Welt zu zeigen, von welch ehrenwerter Presse diese»nationalen Kreise" sich willig dirigieren laffen. haben sich die LondeSanstalt für Gewässerkunde, das Bureau für die HaupwivellementS und das bisher in der Dovotheenstraße unter- gedachte Psychologische Institut der Berliner Universität angesiedelt. To» von Prof. Stumpf geleitet? Institut konnte für ForschungS- und Uöbtin�zwecke und für feine große Bücherei hier zwecke, rt- sprechende Räume finden. Man darf hoffen, daß nicht mehr so viel psychologische Fehler gemacht werden wie beim früheren Schloß- Herrn. Azetykenhriznag. Wie in der»Zeiffchrift für Dampfkessel, nnd Mafchinenbetried" mitgeteilt wird, Hai man mit der Azetylen- Heizung in der Schweiz günstige Erfahrungen gemacht. Die Be. dienung des Feuers ist einfacher, die Anbeizzeit kürzer, der Brenn- stoff selbst sparsamer. Der Brennstoff wird in einem Azetylen- apparat erzeugt, dann mit Luft gemischt und verbrennt in einem Rotrschlangeniystem, ähnlich wie in einem Gasbadeofen. Di« ganz« Wassermenge einer Zentralheizung könnt« innerhalb 29 Minuten auf 7g—89 Grad Celsius erwärmt werden. Theaterstreik in Halle. Im Halleschen Stadttheater verweiger- ten die Chorsänger, deren Lohntorderunqen den SchlichtungSauS- schuß beschästigten, an Donnerstag die Mitwirkung bei der Auf» führung, falls ihnen nicht ein Vorschuß von 1999 M. gewährt würde. ES wurde dann ohne den Chor gespielt. Grstanssiibrnngen der Woche. Do. Berliner Tb.:»Dir spanische Nachrtgal". Fr. T h a l i a- T h.:»Botschafteria Lew". So. Deutsches Th.:»Th-uffeur Martin". Urania. Montag vr. Schröter:»Edelgase nnd elektrisch« Belench- tung." Dienstag Dr. Schmidt:»Arabien. Land und Leute." Sonntag: »Am Itzoli von Neapel." Mittwoch Prof. Eoerk«:»Jeiutalem." Sonn- abend:»Di« schöne, deutsche Sladl.- DonncrSIag Pros. Spie«:»Oswalds neue Farbenlehre." Freitag Dr. With:»Jndisch-javanischeS Volksleben." Mustk. Bei dem Eonntag-MittagS-Konzert de» Schiller-Tbeater« fingt Joseph Mann Lieder von Krieg. Aiißeidem: Momarts Klavier-Trio in E-dur und da« Klantcr-Quwtett in Ä.-dur von Anlon Doorat.— Im MUtagStonzert de« DeutschenOvernhauseS wird am roan» tag RcznicekS Sinsoni« D-dnr und Mozarts Iugiterstntoni« aufgeflZbrt. Kefang: Lilli Lehmann�— Fm Blüthner-Saal findet Sonntag ein BrahmS-Abend itait. Solistin: Margarete Wit.— Die für Sonntag von der S t a a t S 0 p e r in der Reuen Weit angesetzte Matinee mutzt« am Sonntag, den 21. November, verschoben werden. Etne Tombola-Abtösung werden die Besucher de»»OperndallS' finden, den da« Deutlch« OpenibnuS Sonnabend, den 1Z. im goo veranstaltet. Statt der üblichen Tombola wird den Motten im Januar eine voll- ständige Overnaufsübrung der»Tiavinta" geboten, zu der sämtliche Karle» nach den Grundsätzen der Volksbühne unter die Ballgäsle zur Verteilung gelangen. Masskalienpreile. Seit 1. Oktober darf aus Musikalien keinerlei Sortimentszuschlag mehr erhoben werden mit AuZnabmr der Berlagswerbe einiger weniger Firmen, bei denen der bisherige Zuschlag von 20 Proz. in Ärasi bleibt. Die Herbst-ZluSstellung der Älademic der Künste wird am Montag. den IS. November, mittags 12 Ubr. vor geladenem Publikum eröffnet. Die Akademie ist mit dieser Veranstaltung zum erstenmal zu dem System der allen akademilchcn Ausstellungen zurückgetedrt, wie dieie vor dei Begründung der Großen Berliner Kunstausstellungen bestanden Hab«», d. h. die Akademie hat die ganze Künstterschast zur jreien Beschickung der Ausstellung auf. gesordert. Sachlich handelte es sich der Ntzung hauptsächlich um dies Der slo w»lisch e Na ti o n alrat in K r ak au protestiert s Eurrtchcklng sogenannter konfessioneller Volksschulen ohne Reli- beim Obersten Rat gegen die Gewalttätigkeiten t s ch e cb i sch e r> gionSunterricht. Tekannilich hat Genosse Saenisch, da nach Militärs. �7.,d«Z«Äe« �nb der Gesetzgebung die Einrichtung von«w i In F ucata n sWexSKl kam es zwischen Liberalen m*> So- i oeLItehen Schulen noch nrcht möglich ist angeovdne� datz dort wo k ,�«1. die die Sowjets bochlebcn ließen, zu einem blutigen Au-! zahlreiche Kmder au' Verlangen der Eltern vom Relrgmnsunter- �ammenstoß. Es gab 185 Tote und zahlreiche Verwundete/ ; Das M ü lhau se r Kriegsgericht ve.rurieilte den Soldaten� Rrliaipnsunterricht erteilt wird, die Eriellnna aber so lange m-n» vom 5. Vhasseur.Rcg.mcnt. der am 10. August einem Zuge ruyt, wie keine Schüler vorhanden stnd. die Unterricht? Ungorm e-ne rote Fah� vorangetragen hatte, zu drc, Jahren :e:lnehman. Gegenüber dem deutschnationalen und einem Zen "mmSredner, der die RochtZgültigkeit der Verordnung bestritt, führte Genosse H a e n i s ch aus: Bei den bemängelten Neubildungen handle es sich nur um„Zkotklassen'. bei denen dem Elternrecht der Dissidenten usw. Rechnung getragen werden sollte. Es habe stch die Notwendigkeit herausgestellt, für die Lehrer und Schüler Unterkunft zu schaffen, die von dem durch die Reichsverfassung ge- gebensn Rechte der Nichtbeteiligung am Religionsunter- richte Gebrauch machten. Leider habe sich für diese Fäll« ein Reichs- noigesetz nicht rechtzeitig schaffen lassen; so habe man sich darauf beschränken müssen Notklassen für die �in Frage kommenden Lehrer und Schüler einzurichten. Hiergegen hätten auch maßgebende Männer der katholischen Kirche nichts einzuwenden gehabt. Man habe katholischer, ertS allerdings aus grundsätzlicher Erwägung heraus der Gründung weltlicher Schulen nicht zugestimmt; jodo« >'ei man angesichts dar gesetzgeberischen Notlage mit den getroffenen vorläufigen Maßnahmen einverstanden gewesen. Die gelegentlich der Errichtung derartiger Norklassen ausgebrochenen Schul» streik? müsse er vom erzieherischen Standvunkt aus v e r u teile»; es sei bedauerlich, daß keiner der beiden Borredner di? Veranstaltung von Schulitreiks grundsätzlich verurteilt habe. Sonderbare Wandlungen. Die.Magdeburgifche Zeitung" kämpft heute mit c-.n«n Eifer. der wirklich Siner besseren Sacke würdig wäre, für die Orgesch und deren heiligste Güter. FS ist nun sehr interessant zu sehen. daß die ,L>?agdchied?sitzung infolge des L ichtarbeiterftreiks mehrere Tage hinausgeschoben wurde, kann jetzt nicht mehr zusammentreten und muß daher ohne Abschied von der komnrunalen Bühne verschwinden. Die Spandauer Stadtverordnetenversammlung ist noch zu einer Sitzung auf nächsten Montag zur Erledigung einer reichen Tagesordnung einberufen worden. Ihr Zusammentritt ist gesetz- lich unmöglich, weil sie rechtlich nicht mehr besteht. D« Magistrat Berlin hat der Versammlung bereits durch Schreiben vom 22. Ok- tober mitgeteilt, daß die Stadtverordnetenversammlung nur bis zum Zusammentritt des neuen Magistrats und der neuen Stadt- berordnetenversammlung besteht. Alle Bezirke Groß-BerlinZ müssen ihre kommunalen Fragen jetzt den Bezirksverfammlungen über- lassen, deren Cröfinungssitzungen in den Danen vom 28. bis 25 No- vember anberaumt worden find. Die gemischt« Deputation zur Beratung der ersten Maßnahmen fiir di? Einrichtung der neuen Verv»ltung war bereits heute früh im RathauS unter Vorsitz des Oberbürgermeisters Mermuth zusam mengetreten. um über die Frage des lieber- ganges bis zum Inkrafttreten der Bezirksverwaltungen und über die Schaffung zentraler Verwaltungsdeputationen zu be- raten..Heute nachmittag findet eine weitere Magistrats- iitzung statt, um die in der gemischten Deputation gefaßten Beschlüsse zu Vorlagen zu gestalten, welche der �fa>G-nord- netenversammlung umgeheno zugehen sollen. die Srennholzversorgung der MinSerbemittelten. Wie wir kürzlich berichteten, hatte der Verband der Berliner Brennholzaroßhändler in einer der G-oß-Berliner Presse zuge- Die Genfer WiedergurmachuegSkonferenz wird«st»ach der gangenen Notiz di- Geschäftsführung der Volzhikfe G. m. b. H. oberfch lesischen Abstimmung stattfinden. i einer starkm Kritik unterzogen D'e angegriffen« Holzhilf« ersucht Di« polnischen Neutralitätserklärungen für uns hierauf um Aufnehme folgender Entgegnung: Sowjetrußlond werden beleuchtet durch dir Berökientlichung eine« Der genannte Verband bat bereits feit Monaten in Ealgaben Glückwunich. nnd DegrüßungSschreibenS von Pilfudski an an die zustäudrgen Ministerien ern« durchaus unrichtig« Darstellung P et l jur a und eine» entsprechenden H a I l er- Briefes durch die der Geichäfisführuna der Hslzh'lfa gegeben, worauf die genannte Lemberger Ukrainer-Presie. Trotz?, will demnäck» de" General«. m. b. H. Veranlassung nahm, dtesen Behörde» eine ausführliche Balachowitsch in WetßrifiWand«ledigen. t Darlegung und Erwiderung auf dre Vorwurfe zugehen zu lassen. fZrbesteraristokratis. In ihrer Sucht, sich revalutionär und marxistisch zu gebärden. prsstereu dar.Rvtvn Kabne" mitunter die sonderbarsten Dinge. C? ünfte noch in aller Erinnerung sein, daß die Arbeitslosen in ficht zu durchschauender Absicht eine Zeitlang von den Kommunisten ls, revolutionärer Vortrupp', als.Arbeiteraristokratie" ufio. be- zeichnet und IN dieser Eigenschaft lebhaft umworban wurden. Das bat sich jetzt plötzlich geändert und die„Rote Fahne' erklärt mit . inemmal, die Arlbeit«artstokratie fei auf unserer Seite. Wir danken namens der in der Sogfaldomokoatifchen Partei ovgani- n exten Arbeiterschaft aufrichtig für diese Erkenntnis, die nur leider xi ß zit spät kommt. Außerdem scheint es, daß die-Rote Fahne" ner kleinen Vorlesung üb« Bogriff und Waken der Arbeiter- iristokvatle bedarf. Wir verstanden näurlich bish« vmr« der ürbeiteraristokrati« die Kerntruppe des Proletariats, r.cbikdet au? den besten Mitgliedern der Arbeiterschaft, die ihre Auf' - xbe in d« Erringung mensche-mrürdiger gesellschafklicher Zustände stir di« Arbeiterklasse erblicken. Ander? die Kommunisten. Wenn wir nämlich ihrem Haupt- Wortführer Thalbeimer in dar„Roten Fahne" Glauben schcn- .hn. so wäre die Avbeiievarisiokrattz die„weiße Schutztruppe der Bourgeoisie" innerhalb der Arbeiterschaft selbst. Eine höchst sonder- bare Auffassung, die sich nur aus der Verlegenheit erklären läßt, m welch« die Warnung der S.P.D., sich nickt m einen neuen unorganisierien und disziplinlosen Generalstreik- rummel zur Freude der Reaktion hmeinbetzen zu lassen, die «.P.D. gebracht hat. Wa« da? kommunistische.Führertum" für die Arbeiter zu bedeuten hat, daS hoben die letzten Tage de« Berlin« ElektrizitätSstreitt schlagend bewiesen. �uslanösrunüstbau. Di« eingehende Prüfung der Sachlage hat die in Frage kommen- den behördlichen Sellen veranlaßt, die Holzhilfe erneut mit der Beschaffung von Holz kür drc Groß-Berliner Bevölkerung zu be- auftragen. Kennzeichnend für die Treibereien des Verbandes Ber- liner Brennfolzgroßhändker ist die Belmupiung desselben, daß die Holzhilfe, anstatt die Preise für Brennholz auf einer erträglichen Höhe zu halten viel zu hohe und unangemessene Verkaufspreise seftgesetz: habe Dem ist entgegenzuhalten, daß ein Vertreter des Holzhandels in einer Sitzung der � VreisprüfungSstelle Berlin am 9. Juli 1920 erklärte, daß der ursprünglich vom Handel heab- sichtigte Antrag auf Erhöhung der Holzverkaufspreise an die Per- braucher fallen gelassen werden mußte lediglich infolge der niedri- gen VerkaukSpreise der Holzhilfe und auf Einspruch der Geschäfts» leitung dieser Gesellschaft, welche stch gegen jede weitere Preis» estböbunq erklärte. Richtig ist folgendes: Die Berliner BrennstoffbeschafftinaSg«- fellschaft hatte im Jnteress- der Versorgung der minderbemittelten Bevölkerung Berlin? mit Brennholz erhebliche?lhschlüsse in Brenn- holz mit dem Handel getätigt. In Wirklichkeit aber standen alle diese Verträge lediglich auf dem Papier und die zur Lieferung verpflichteten Händlei kamen ihren Verpflichtungen keineswegs nach. verlangten vielmehr mit Rücksicht ans di« dauernd steigenden Lölne und Frachten ständig Erhöhungen der vertraglich a-uSbcdungenen Preise. Di« erst anfangs November 1919 vom Kohlen"erband Groß-Berlin gegründet« gemeinnützige Gefellschaft..Solzhilfe" bat unter den größten Schwierigkeiten es verstanden, bereits im De- zembe? 1919. also innerhalb w-miger Wochen, erhebliche Mengen Brennholz nach Berlin zu schaffen. Wenn dabei berücksickstgt wird. daß die Forstverwaltung da? Holz auf dem Stamm, also unae- schlagen zur Verfügung siellte uns. daß zum MtranSvort ledi-lich die Wasserwege, die im November und Dezember 1919 crößfanteils zugefroren waren, benutzt werden durften, weil die Eisenbahnen damals überlastet waren, muß zugegeben werden, daß die Holzhikfa den ibr a«stellten Aufgaben durchaus gerecht wurde. Nnrfchtig ist ferner die Behauptung, daß die Holzhille Wallis? Nutzholz in Brennholz verarbeitet hat. Das bei den Ein�illlag- arbeifan anfallende gesunde Nutzholz wurde der Forstverwaltung übergeben. Zu den Einschlagarbeifen der Holzhilfe sind in großem Ilm- fange Erwerbslose herangezogen und so im Fnteresse der Allgemein- best einer nutzbringenden Beschäftigung zuaefi'lhrt worden.— Wenn trotzdem di- Verkaufsvreise der Holzhilfe ans einer weit unter den üblichen Verkaufsvretsen de? Handels liegenden Sö�e gehalten wer» den konnten, so beweist da?, daß die Verwal�nnaSkosten auf einer durchaus bekch-iden zu bezeichnenden Höhe gehalten wurden. Zusammenfallend sei festgestellt, daß die Holzhilie in den Win- terntonaten 169 990 Raummeter und bis 30 Juni 1929— also in noch nicht ackst Monaten— 260 990 Raummeter nach Berlin gebracht hat. Was diese Mengen kür den Gesamtverbrauch bedeuten, aeht aus der Tatfach? hervor daß in früheren Jahren als FahreSbedarf in Brennholz fiir Berlin die Menge van zfitka 180 099 Raummeter iestgestelli wurde. Soweit der reelle Berliner Brennholzhandel sich bereit erklärte. sich an dem Vertrieb dieses Breunholzes zu den von der Hol»hsife vorgeschriebenen, im Vergleich zu den seinerzeit sonst üblichen Vor- kaufSpreisen, erheblich niedrigeren Sätzen zu beteiligen, bat er jederzeit die weiteste Unterstützung bei der„Holzhilfe" G. m. b. H. gefunden. Allem voran sieben mußte aber immer die dringende Notwendig- keit. di« Allgemeinheit nicht zum Spielball wilder Preistreibereien auf dem Holzmarkt werden zu lallen nnd diese Aufgabe glaubt die Holzbilf« in vollem Umfang- erfüllt zu haben. Jlfitt ein. städtisches Gesundheitsamt. Uns wird folgende» geschrieben: I« der letzten Nummer der„Berliner klinischen Wochmischrifi" wird in einem Artikel über die„Neugestaltung der Groß-Berliner Verwaltung" mit vollem Recht auf die„unheilvolle Zersvlstterung in der Verwaltung des Gesundheitswesens in dem alten Derlr« hingewiesen. Irrenpflege, Siechenbäuser, Rettungswesen. Für- sorge für uneheliche Säuglinge gehören nickt zu dem Arbeits- be reich der„Deputation fiär die Krankananstalten und das öffont- sich« Gesundheitswesen!" Und so fordert den« H. K.»achdrücklichst ein große« stadtisches Gesundheitsamt,„gestützt von einer einheitlichen Devutation für daS Gesundheitswesen", das alle Zweige der kommunalen ärztliche« Betätigung in sich zu vereinigen und zu regeln hätte. To erst würde auch dent Zimte deS StadtmedizinalroteS der rechte Inhalt gegeben werden können.— Man kann sich diesen Ausführungen voll und ganz anschließen, und es ist zu hoffen, daß sowohl in der Stadtverordnetenversamm- lung wie im Magistrat sich eine Mehrheit für diese Forderung, deren Erfüllung überhaupt erst die gedeihliche Entwicklung de? Gesundheitswesens in dem neiten Groß-Berlin ermöglicht, mit allem Nachdruck einsetzen wird. Theater üer Woche. vom 14. bis 20. November. »ovibSh«: 14., 16 n. 18. Nach Damaskus. 2. u. 8. 5>iL 15. D«r eun Seile ir.se,!?., 19. u. 21. gada!? und Liebe. 29. Da» Rätdjen von Heilbnonn. vvernliovs- 14 TannyStlser. 18. Rlgvletla. 16. ftrou efnie Elbaite«. 17. Tb»i. tonACrt. 18. Tiefland. 19. öimphonufonsert 20. Madame Dutterfli). 21. Cohen- drin. 22, Ritter Blau dort.— Schanfpielhan». 14., 18, 20. u. 2t SUlnia Richard III. 15. Fuhrmann Sentfchet 16. Beer Gynt. 17. Der Kronoriaz. 19.©ie Ianrnalifien. 22. Coroolan.—©rohe» Schauspiel Hau»: 14.. 19. u.' 20. Europa. 15. Danion. 15, 17.. 15, 21. u. 32. Jedermann.— Deutsche» Theater: Der Scheiterhaufen. 15. Der Kaufmann von Venedig. 16. Othello 17. Lebende Leichnam. 18. u. IS Einsame Menschen. 20, 21 u. 22. Scheiter- bauien.—»ammerspiele: 14» 15. 18» 18. 19., lÄ, 21. u. 22. Wer ist an allem Schuld. Die Spieler. Der Heiratsantrag. 17. FriihIIng» Erwachen — LeMngtheater: 14. Flamme. 17. Peer Ehnt— Theater in der Nlh arSper Ätrahe I 14.. 15, 18» 20. u.?t Rausch. 15 u IS. Erdgeist.— Drascht» Overnhan»: 14. Enrmeu. 15. Da» Rheingold. 16. Mignon. 17» 2. 11. Parflfat 18. Tannhduler. 10. ReoolrUionshochzeit— Schllleeihraier: 14., 18, 19. n 21. Die gutgeschnittene E k'. 16. Kettwa» Verlobung. 17., 15 u. 20. Don Karlos. ia glich. Di« TribSne I Vundury.— Deutsche- Kllrntlertheowr: Die Scheidungsrestc. Mitlwoch oelchlollen.— Itomödienhau»: Die Sache mit Lola. Mittwoch geschlossen— Berliner Theater: 14. Der legte Walzer. IS. bi, 17. ge» schlollen. 15 Sie spanische Nachtigall.—«lewe» Schausplelhan,: Die Biichsr der Vandora.— Trianon-Theater: Der Roman einer Frau.- Nesidenztheate»: Die Freuudiu.— geatraltheater: Frau Vdrbet— Tliratrr in der ltomman- danieastrahr: Der versllnqie Adolar— Zri«drich-WU> elmstädt. Theater: Ihr« Kohett die ISnzerm. Mittwoch qeichwllen.—«»mische Oper: Liebe im Schnee. Miliwoch Jugend- Lustsplelhau«: Fwangseinquartterung Mttiwoch geschlossen. — iNetrppSltheater: Da« Hoslandwcidch u.— Reue« Operrttenhau»: Die Esilosbarvnetz.— Tholiatheater: 14. bis 15 Die närrische Liebe. Ab Feettaq: Bot chatterin Leni.— Theater am Nallendorfplad: Wenn Liebe erwacht MUt- wo»:«onzeri Ansorge.- Theater de» Westen,: Der ersten L'ebe goldene Zeit. Mittwoch: Die Schbpwng.—«leine» Theater: 14. bw 16.. 15 bl» 21.©riselba 17. Vortragsabend Walter Friebenivnn- Wallnrr- Theater Der Sei er von Lugano.- Walhalla- Theater: Taftsplel tzaristein- Rofe-Theater: 14.15. 19. und 21. Heimat 15«ater Lampe. 15 17. rntt) 20 Seschlostene Borstellung. —«afln».Th«ater: Der Fehltritt einer Frau.— Lutsenthrater: Dir Siegerin.— Ren«, Doltstheater: ,4.(5. 19. bis 21. VeriNe» von Tyru». 15 und 18. Mafsr Barbara. 17 Seschlostene Vorstellung.— Folieo Eapriee: Sanatorium Stttnach. Der gehSrnte Siegfried.—«dmlralsoalaft: Die roten Schuhe Mittwoch trine Vorstellung. Xachiailf fagavaclfallnagcB- �«IkoviU,»«: 14. Der Richter s»n »alamea.- Schausptelhan»: 11. Flmhsmann als Erzieher. 21. Rathan der Weise. -«drohe» Schansptelha»»: 14. Julius Casar. 2L Danton» Tod.— Stimmet« spiele: 14. Der Weststoufei. 21. Frstbi'ngs Srwachen.- Lessinatheattr: 14 Frau Barren,©ewerb«.— Theater t. d.«äuigqratzer Strohe. 14. Baumeister Sottieh. 21.»eständni».— Derttsche« Operukan, 14. II Uhr 4. Siutonietonzert. 2>/, Aleflandro Stradella.- SchilleuTbeater: 14 Der Me neidbauer 20 Rathan der Weife.- Die Tribstu«: 14». 21. Bundurp.- Deutsch«,«üustler. Theater: 14. Pngraalion.—-wnrö dien bau»: 14 a. It Sie.— Berlin» Theater: 14 u 1t Wie einst im M«I.— Trianon. Theater: 14 Der Roman einer Frau.- Restdo»»- Theater: 14 Dt« Freundin Zeutral-Thrater: 14. Flrlesanz.— Friedrich. «IlhelmfS*. Theater, 14 Hau« Huckevem. 20. Häntel und Srriel.—«mnische Oper: 14 Liebe im Echnee � Lustspielhau«: 4 amilie Haunemmrn.— Reu«« Opeeettenhau»: 14 Der Sbersteiger— Thalia-Theater: 14 Die nürrilch» Liebe- Theater am Nollendortplatz: 14 Der Iuxbarom ih, cz u g ,. Die bitte« Reichenmllllck.— Theater be» Westen»: 14 u. 21. Die Frau im Hermelin 29. Schneeweiß und Rosenrot.—«leine» Theater: 14 Die Piarrhausiouiädie.— Dalluertbeater. U. Eine Vallnacht. r- Rose-Theater: 26. Die fieberr Raden.— «afw«-Theater: 14 Set Hausdrache— Luisen- Theater: 14 Vom andern Ufer 20. S�neowttchen.- Stern»««»o-Theater• 1t«. 2L Rora-«»mtral- valäst: 14 Flstt in S-. Moritz. GsweLMMstsbeVegurlg b Sylt Sabotage verübt oder daran; Tuhnirg unserer gerechten Forderungen unt-rstutzen nnrd� mitgewirkt hat. Bis zur Feststellung der Datsachen ist Sylt unter Forlgahlung der Bezüge seines Postens enthoben und ihm daS Betrete-« der Anlagen und Perwallung�zebZude der elektrischen Werke Vorbote» worden. Deutscher Portier- Verband, Sevion 7 de! Deutschen Transport- arbeiter-BerbandeZ. Montag abenZS 7 Uhr im National!-??, flulonjitr. 87, allzeeneine gunkttonSllonferenz sämtlicher Branchen der Gettion Vll. Achtung. Liram- Fobrik! Die Arbeil wird am Montag. den 15. Nrwember, morgen? 7,5 Uhr, in vollem Umsmige wieder ausgenommen. In der „König divtdende Die Forderungen der Eisenbahnbeamten und-Arbeiter. Am IS. d. M. beginnen im Rsich�verkehrSministerium die neu«» Verhandlungen über den Manteltarif für die Eise». bahnbeamten und-arbeiten Die zuständigen Organi»! fationen habe« dem Ministerium zugleich mit den Forderungen auch eine Denkschrift überreicht, in der besonders auf die Notlage der Beamten hingewiesen wird. Die bisberigeo Besprechungen zwischen den Organ isalstmSver» tretern und den Beauftragten des R e ichdvcrkeh rSm unsters, die aller- dingS nur unverbindlichen Charakter trugen, haben noch kein greifbares Resultat gehabt. Tie Beamtenvertreter wiesen darauf hm, daß Unterbeami« zum Teil schlechter gestellt seien als Eifenhahnarbeiter und daß bei den Tarisverhandlungen unbedingt auf eine Entschuldung, aus eine Winterbeihilfe zum Ankauf von Kartoffeln und Kleidung hinge- arbeitet werden müßie Seiten» der Regierung.'mir de den Be- amtenvertretern tste trostlose Finanzlage des Reiches klargelegt und darauf hiNAewiesen, daß das Reich nach Kräften helfen wolle, daß aber auch Bcainte und Arbeiter auf die Reichs» baffen Rücksicht nehmen müßten. Die hoste» Löhne und Gehälter. Aus den Kreise« der Eisenbahner wird uns geschrieben??m Publikum ist vieliach d?« Meinung verbreitet, daß an dem. Tefizir von IS Milliarden Mark im Etat der Eisenbahn die hohen Löhne und Gehälter der Arbe�er und Beamten Schuld wären, wie daS auch von H el f f e r i S in seiner Red« zum Etat im Reichstag he- � u hauptet wurde. Mit dem wollen w>r über diese Auffassung nicht j rechten, da ja bekannt ift. daß dieser Herr immer bemüht ist, die allgemeine Notlage, entstanden durch die Mißwirtschaft der Re- gierung, in der er selbst ein? tonangebend« Rolle spielte, der Ar- Seiterschcrft in die Schübe zu schieben, denn bei näherer Prüfung stellt sich heraus, daß die Lrbeitcrlahne durchaus nicht höher als i» der Privatindustrie sind. Von der Privatindustrie ist aber be- kannt. daß sie bei den angeb'ich„hohen" Löhnen auch heute noch die glänzendsten Geschäfte macht. Kann schon hei den. Eisenbahn. arbeitern nicht von allzu hohen Löhnen gesprochen werden, so trifft. QfreBot das für die Beamten noch viel weniger zu. Ja hier tonn es sogar- Der Arbeit errat. Wivtfäyaft Groß-Serliner parteinachrschten. Heute, IS. November: KjeddiAfl. Die Abteilungsleiter de# WabllreiseS Vehdinz und die Fmiitim-är« der SS. Abt. werden gebeten, die Streuzettel heute abend bei sdtrfin, Ponksir. 60, abzuhaten. Morgen, 14. November: 70. Dbt. Wilmersdorf. Smintag, den IS., vormittag? SV, Uhr. wichtig« Sitzung icmllichcr Funktionär? bei Schramm, Hohenzollerndamm ü » Kreis 7. stharlottenburg. SaugcLlustlge und stimmbegabte Frauen und Mädchen, welche Lust haben,«»Irrem neu gegründeten Franenchor .Frohlüv!' beizutreten, werden gebeten, D i e n? t a«, den IS. November, '!,S Uhr, im Lokal von Schwoche, Krumme Str, 4, sich einzufinden. Näherei wird dort bekannt gegeben. Sport. Kreier Ruderbuvd Berlin. Für die am heutige» Sonntag 1 Uhr veranstalieie Urania-Borslellung„Die Insel Rügen" sind noch Karten an der Kasse zu haben. Prei? 1,75 M. inkl. Ktcidcrablaze. Wilmersdorf. Fußball- Städtesircit Weser 08(Bremen) gegen WilmelSdors Sonntag nachm. SUfir aus de!» Spielvlatz der Freien Turner. Erwciteruvg des Stunttn-KnuzervS. Generalversammlung des Estener BergweukSvereinS i I h e l m" wurde der GemeinschaftSvertrag mit der Gewerkschaft M intster Achenba ch zum Abschluß ge°; ,ch„st BUmirtterf. tSürtte'mdergiich. Straße. bracht. Duner Vertrag zeigt einen neuen Veg. durch den die____________ L..______.: mannigfachen eine Angliederung ein-eS Unrerrüeftnten� WM beiterverhältniz bckanu Daß durch solche Ungerechtigkeiten klar. Wie wenig abe werden TeuernngkverhSltnissen ent» LrbeitSfvcudigScit nstht gehoben wird, ist Aar. Wie wenig aber im allgemeinen die Löhne der unteren Beamten— die oben recht auskömmlich bezahlt— den sprechen, zeigt folgend« Aufstellung: ES bekommt em: Ar.gesichrZ tre'er Eknkommen berührt eS eizstntümlich, wenn man die hohen Löhne und Gehakter flrr da? Defizit bei der Eisen« Sahn verantwortlich macht. DaZ Defizit ift entstanden durch die ungchruerkichen Matcrialpreise. die die Kkassengenofssn des Herrn Hekfferich fordern und auch erhalten und die sich damit ihre Taschen füllen. Wir Eisenbahner willen, daß Deutschland durch de» Krieg ein arme» Land geworden ist und wollen darum auch mft allen Kräften an dem Wiederauibiu Deutschlands mitarbeiten. Um aber hierzu die nötige Arbeitskrast und Freudigkeit ausbringen zu könne», ................... n i impi-�Knymgi.-iw— iiiiiiniiiwimii.iiMiiwiwuw« Eigentum, Zweckveränderungen usw. der Gesellschaft betreffen. Für" Maßnahmen oder Unterlassungen, die durch dieft beiden AufsichtSratSmitglieder verschuldet werden und der Gesellschaft nachweislich Verluste bringen, haften Gebrüder Stumm G. m. b. H._ Batzerische Motoren-Werke A.-G.— Knorrbrewse A.-G. Eine Generalversammlung der Baheriiche» Mvioren- Werke A.» G. in München hat beschlossen, da? Kapital von 12 aus 24 Millionen M. zu erhöben. Anläßlich dieser KopilalSerhöhung beteiligt sich bieKnorrbrenife A.« G. in Lichtenberg in erweitertem Maße finanziell an dem Unternehmen, da? sie bereits seit Jahresfrist in umfangreicher Weife mir Aufträgen für Eisenbahnbremsen be« schäsligt hat. Sondcrmnitn tu Stier A.-G. in Che-nnih. Di« Verwaltung 5oJ einen ftir die weitere Entwicklung de? Unternehmens bedeutsamen Entschluß gefaßt und die Ausdehnung des FabrikationSprogrammS der Gefellichait auch auf die Herstellung von Textilmaschinen beschlosten. E? sollen zunächst Zwirnerei Maschinen sowie Spulmaschinen angefertigt werden. Um auf diesem Gebiete sorort mit einwandfreie» Fabrikaten vertreten zu sein, haben Sondermann u. Stier die Firma Gebr. Franke in Ehem« nitz erworben. Dtn« GkwIHr. Kdiffvruck»nbotm. tzsa der v«n»i>iaz?zlchimo wnrdc» S-winne iiter 34« Vint gciozatl 4 O« Winne ra 10000 M 137887 169705 8 Uewinn« ra 8C30 U 839! 101901 184120 314281 92 Gewinne in 3000 M 1640 3301 110:6 11!3S 2305« 22138 27384 8239831847 88718 41194 43359 66173 6)329 81734 6fc893 70324 7�830 80.74 102198 111383 113172 120434 122064 122623 132813 145813 156170 169388 169870 170439 174515 175765 178601 183214 185162 196223 199553 200941 803930 207063 209344 212674 218125 213745 223078 173 Gewinne zn 1000 il 3297 4755 6918 8617 10X21 11208 11723 18104 18038 29131 21 OOS 23202 23249 31109 30333 45038 48343 50544 61983 62025 64050 547.0» 64855 66413 6843!»7784 65314 72053 75507 76486 84470 86273 93569 95466 03178 99934 102410 102891 107001 107353 110500 125763 130383 131143 1S30 0 134718 137381 142837 143632 144357 160708 134726 165841 167441 182474 162062 164015 165820 170005 171221 178885 179703 181738 18687» 190668 192350 1.02683 195871 196442 197023 199003 304690 205094 208328 207057 209478 213269 216239 216859 317588 318068 319038 323077 223069 2256, ,3 227333 22820» 231924 232789 214(Sewicna na 600 11 1640 2294 4027 6575 8705 10004 11022 18779 18741 22789 24186 24439 27160 82224 33374 S7308 38050 40559 42137 42256 44582 46843 49293 53165 63768 82478 84573 68073 69007 69057 71612 7175» 74338 75214 76.63 77459 78212 80593 65186 83 73 84340 89460 91761 93312 95455 97291«9192 102905 105858 110582 110700 115785 118821 1164,18 116036 119716 120730 121881 122275 122785 120679 120862 132876 135693 138463 137644 138933 141651 141587 143193 140780 153757 164125 154399 164629 167281 168578 153395 139091 160033 105440 100747 186089 169500 171917 173503 177094 179244 180413 182057 184542 187180 187418 138859 189174 180131 103103 103933 134625 201160 205370 221424 218029 228149 228587 229357 23033! S« der Nachmittag?, ichunz»mbtn Oraince 66« 344 Spart ggagent S Gewinne zn 60030 U 142811 8 Gew. ans zn 16000 tl 31 263 8 Gewinne tu 5000 M 41879 43048 95384 108134 «2 Gewinne TO 3000 M 3316 11433 11817 28031 82904 88499 43020 44309 45986«1474 83123 69480 72247 75027 76611 94569 10.943 105212 106400 11474« 12734« 133590 139748 188000 174714 175562 170330 177521 180558 18182» 183491 183857 191016 193083 194813 209483 209933 213421 215662 229638 231342 194 i-ewinire zu 1000 M 83)8 7044 12004 16000 16144 18360 16816 17751 21129 24912 23029 33151 34675 86314 38411 38902 4170146106 45452 45898 48923 40957 82 4» 63069 64343 64338 52-5 87582«0073 60532 63118 87188 70397 71618 73433 83502 0169» 95600«5601 9848" 100053 102260 103812 109827 111142 113308 116532 117188 117604 121747 124274 125797 127252 131533 23545g 138613 147009 147447 165278 165988 153323 160344 161433 164631 164744 164873 167169 168685 173130 178220 176340 175031 177837 178365 131787 183531 186845 188038 168013 180756 192004 193082 164042 164232 180347 203503 204337 211438 213267 816033 217633 210368 220513 221036 223749 230526 232637 302 Gewinne zn 600 51 5732 6.063 8!01 10603 14481 17105 17218 17733 24483 37935 29404 81863 35047 58453 43801 4024) 47563 51234 69367 63519 64260<7223 88211 68210 71650 72695 76123 73098 82671 83533 88824 90039 92024 94670«8613 90168 99321 99696.01015 101295 10 816 1043.3 109011 110400 112081 1129ol 112965 116439 117952 110330 120913 12326« 124308 126165 127074 117383 130747 130923 131293 134533 137747 142628 142976 140015 164682 168163 168638 161879 16)800 163401 169273 170929 171003 171481 176437 180171 183819 184672 188004 192672 193281 196270 202419 202823 204857 20659» 208079 209228 211640»11910 212073 917648 2!8!81 218998 221878 222923 224125 ,26742 227243 227098 229563 Tau.* Im Teil2»lllung.5J.Ciarinl. 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