Nr. 584 37.Jahrgang Ausgabe A nr. 155 Bezugspreis: Bertelfährt. 30,-, monatt.10,-t. fee ins Haus. voraus ahlbar. Bof bezug Monatlich 10.- Mt. ertl. Bu ftellungsgebühr. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich 16,50 Mt. Hir das übrige Ausland bei täglich einmal. Ruſtellung 21.50 P Rofthe ftelhingen nehmen an Defterreich Ungarn, Tschecho Glowate, Dane mart, bollano. uremburg, Schweden und die Schwetz Eingetragen in die Boft eitungs- Breislifte. Der Borwärts" mit der Gonntags beilage Bolt u. Reit ericheint moden täglich zweimal Sonntage und Mon tags inmal Telegramm- Adreffe Sozialdemokrat Berlin". Sonntags- Ausgabe Vorwärts Berliner Volksblatt 30 Pfennig Anzeigenpreis: Die achtgespaltene Nonpareillezetle toftets.- M., Teuerungszuschlag 50% Aleine Anzeigen", das rett gebrudte Wort 1,- M.( zulässig zwei fettgedruckte Borte). tebes weitere Wort 60 Vig. Stellengesuche und Schlafftellenanzeigen das erste Wort 85 Bfg. ebes weitere Wort 40 Pfg. 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Mit nicht geringerer Buneigung trieb er Naturwissenschaften und hat sich auch da so bedeutende Kenntnisse angeeignet, daß u. a. ein wissenschaftlich gebildeter Chemifer, den ich einmal bei ihm einführte, nach dem Besuch bei ihm zu mir sagte:„ Aber der versteht ja soviel von der Chemie, daß unsereins noch von ihm zu lernen hat!" Die beutsche Sosialdemokratie hat das große Glüd ge- lichfeiten, mit besonderer Liebe hing, verdanfte er offenbar| listischen Bewegung der Arbeiter und der vorgeschrittenen habt, daß die beiden Denker, die dem modernen Sozialismus die große geistige Begabung und die außerordentliche Demokratie der Hauptländer. Europas knüpfen, den noch in die theoretische Grundlage gegeben, ihn aus dem Fahrwasser Herzensgüte. Sie war die Tochter eines Philologen, und der Utopisterie stedengebliebenen Kommunismus Weitlings utopistischer Spekulation und tastender Experimentiererei in so stammte zweifelsohne von dieser Seite her sein hochent- aus den Köpfen vertreiben, die geistige Führung im Bund das einer Wissenschaft hinübergeleitet haben, daß Karl Marr der Kommunisten erhalten und im Auftrage des Bundes das und Friedrich Engels ihre grundlegenden Werte in ihrer Manifest der Kommunisten verfassen, das ist so oft erzählt Sprache geschrieben, ihre Bewegung unmittelbar geistig worden zuerst in fnappen Umriffen von Engels selbst und befruchtet haben. In deutscher Sprache ist zuerst erschienen zuletzt und am ausführlichsten in Gustav Mayers Buch, daß und hat die größte Verbreitung gefunden das von Marg wir hier nur darauf zu verweisen brauchen. und Engels am Vorabend der Revolution von 1848 verfaßte Oft beschrieben ist ferner die politische Stellungnahme Kommunistische Manifest, das die leitenden Gedanken der und Rampftätigkeit von Engels und Marr im RevolutionsLehre vom Klaffenkampf zwischen Bourgeoisie und Prolejahr 1848. Daß die Revolution in Deutschland im Interesse tariat in der kapitalistischen Wirtschaftsordnung, von der von Bourgeoisie und Proletariat liege, diefe also zunächst großen Mission des Proletariats und den Aufgaben seiner zwar getrennt, aber doch in gleicher Richtung zu kämpfen politischen Partei in geradezu monumental gemeißelten haben würden, hatten die Freunde schon in Artikeln der Säßen niederlegt. In deutscher Sprache ist Karl Marr' deutschen Brüsseler Zeitung dargelegt und in Kommunistiöfonomisches Hauptwerk„ Das Kapital" und find die zu ihm schen Manifest furz wiederholt, und in diesem Sinne ist auch gehörenden Nebenarbeiten zuerst veröffentlicht worden. Und das Programm der von ihnen im Mai 1848 gegründeten und in deutscher Sprache hat Friedrich Engels, dessen Aus dem Briefwechsel Mary- Engels haben wir erst er- geleiteten neuen Rheinischen Zeitung" gehalten, hundertsten Geburtstog wir nun begehen, seine geniale fahren, wie furchtbar groß und wie lange andauernd die die das radikalste und geistreichste Blatt wird, das die 1848er Jugendarbeit ,, Die Lage der arbeitenden Massen Englands", Nöte waren, mit denen Karl Marr im Londoner Eril zu deusche Revolution gezeitigt hat. seine bedeutsame und inhaltsreiche Streitschrift Herrn fämpfen gehabt hat, und daß er nur mit Hilfe der nie ber- Engels hätte nicht der Stürmer sein müssen, der er war, Eugen Dührings Umwälzung der Wissenschaft", die groß- fagenden Hochherzigkeit von Friedrich Engels ihrer hat Herr wenn es ihn in der bevegten Zeit am Schreibtisch gehalten artigste wissenschaftliche Leistung auf dem Gebiet des Sozia- werden können. Dabei waren die materiellen Opfer, die hätte. Wiederholt nimmt er nun an öffentlichen und lismus nach Mary' Kapital", und eine ganze Anzahl auf- Engels Marr brachte, noch das Geringste. Er hat ihm im gebungen und Kämpfen mit der Staatsgewalt teil, ist aulett flärender Schriften bleineren Umfangs geschrieben und zuerst wahren Sinne des Wortes einen großen Teil seines besten Adjutant des Hauptmanns Willig in der badisch- pfälzischen beröffentlicht. Selbst geopfert. Er leistete fast zwei Jahrzehnte prosaische Ar- Reichsverfassungskampagne und muß dann, mie Marx, das beit im Rontor, damit Marg im Britischen Museum Wissen- Eril aufsuchen. fchaft treiben konnte. In der Tat ging die Arbeitsfähigkeit Engels' ins Fabelhafte. Nur kraft ihrer fonnte er Marx den Beistand leisten, den er ihm so willig geleistet hot und ohne den Marr wahr scheinlich in Berzweiflung hätte enden müssen. Als das größte Opfer aber, das Engels dem Freunde in S. 559.) * Er war in hohem Grade Mittler der geistigen Errungenfchaften feines Freundes Karl Marg, aber er war nicht nur das. Der Gebrauch dieses Wortes darf nicht zu falscher Ein- der Bewegung gebracht hat, darf man wohl die von Baul Meit Sehnsucht faben Engels mie Mart dem Wieder schätzung des Plazes verleiten, der Engels neben Starl Mart afargue mitgeteilte Tatsache ansehen, daß Engels nach au 3 bruch der Revolution entgegen. Sunächst fatten als Mann der Wissenschaft und Theorie gebührt. Wohl bat Marr' Tode, um sich ganz der Veröffentlichung der beiden sie verfucht, von London aus den Kommunistenbund wiederes nicht an Leuten gefehlt und fehlt es auch heute nicht, die letzten Bände des„ Kapital" zu widmen, jeine allgemeine herzustellen. Als dieser aber sich spaltete, verlegten sie feinen thm gegenüber dem großen Verfasser das„ Sapital" nur eine bilofophie der Wissenschaften" zur Seite legte, Bentraliz nach Deutschland und zogen sich von aller Emiuntergeordnete Stellung zuerkennen. Im geistigen Ver- an der er seit mehr als zehn Jahren gearbeitet und für die er grationstätigkeit zurück. In der damaligen Stimmung hältnis der beiden Männer zueinander ist nach ihrer Dar- eine Uebersicht über alle Wissenschaften und deren legte Fort- fchrieb Engels jenen merkwürdigen Brief an Mary vom stellung Engels im wesentlichen doch nur der Empfangende, schritte gemacht hatte!( Neue Zeit", 23. Jahrgang, 2. Band, 13. Juni 1851, worin es hieß: Wie passen Leute wie wir, Marr der Gebende gewesen. Aber diese Einschätzung hält die wir offizielle Stellungen fliehen wie die Best, in eine vor der näheren Prüfung nicht stand. " Partei"?" Es war das ein lediglich auf ihre Personen beFreilich, wenn man sich nur an das hält, tas Engels Ein genaues Eingehen auf die wissenschaftlichen Leistun- 30gener Aufschrei, der feineswegs eine allgemeingültige felbft darüber geschrieben hat, inn fann man leicht zu jener gen bon Engels verbietet sich hier. Anerkannt ist, daß sogar Marime sein wollte oder gar sich gegen das Parteinvesen überAnsicht kommen. Er hat faum eine Gelegenheit vorübergehen seine Jugendarbeit über die Lage der arbeitenden Klassen Eng- haupt richtete. Die Notwendigkeit der politischen Partei und lassen, Marr auf Rosten seiner eigenen Person zu preisen. Lands der deskriptiven Sozialökonomie neue Wege gezeigt hat. insbesondere der politischen Partei der Arbeiterklasse haben Ich habe immer nur die zweite Violine gespielt," äußete Reich an eigenen Ideen ist ferner sein inhaltsreicher Aufsatz Engels und Mart immer betoni und scharf gegen alle Soziaer sich einmal zu Karl Kautsky, und war verdammt Umrisseau einer Kritik der Nationalöfono- listen Stellung genommen, die feftirerhaft entweder blog sufrieden, daß ich in Marr eine so famose erste Bioline batte." mie", den er als noch nicht Vierundzwanzigjähriger für die ethifierten oder nur die Konfpiration gelten ließen. Wenn Und in einem Brief vom 25. Oftober 1881 an den Schreiber Deutsch- französischen Jahrbücher geschrieben hat. Seine Ar- fie alfo zeitmeilig der Partei gegenüber eine Sonderstellung dieses, worin er über Neider von Marr wettert, farieb er: beiten für diese von Marg und Ruge herausgegebene Beitschrift einnahmen, so im Hinblick auf die speziell Aufgabe, die sie Jch begreife überhaupt nicht, wie man auf ein Genie neidisch brachten ihn mit Marr zusammen, auf den die aus ihnen her fich als Theoretiker der Bewegung zusprachen und zusprechen fein tann. Das ist eine Sache so eigner Art, daß mir, die wir borleuchtende außergewöhnliche kritische Begabung und Dent- durften. Gerade Engels war aber viel zu ſehr Kämpf r, es nicht haben, von vornherein wissen, es ist für uns unerreichbar. Kühnheit des damals noch in Manchester Kontorarbeit ver- um sich auch nur einen Augenblick zu verheimlichen, daß in richtenden Landsmannes großen Eindruck machten. Im August dem Augenblid, mo es mit dem Kampf der Partei ernst sein En etwas aber beneiben zu können, dazu muß man doch arg 1844 fam Engels zu zehntägigem Aufenthalt nach Baris, und werde, er doch wieder dabei sein würde. In diesem Sinne nachdem Marr und er in allen wesentlichen Bunkten Ueberein- fchreibt er den oben zitierten Satz begründend weiterhin in Aber was er da von sich selbst sagt, darf man nicht zustimmung der Gesinnung und Auffassung festgestellt hatten, dem Brief: wörtlich nehmen. Es fann faum einen Menschen geben, ward dort zwischen ihnen der Freundschaftsbund geschlossen, Gime Revolution ist ein reines Naturphänomen, bas mehr der weniger von sich gemacht hat, als Engels. Ich durfte der zugleich ein Kampfbündnis war. fleinlich sein." nach physikalischen Gefeßen geleitet wird als nach den Regeln, die in ordinären Zeiten die Entwicklung der Gesellschaft bestim Oder vielmehr, diese Regeln nehmen in der Revolution Engels hatte damals schon mit der praktischen Kampf- men. mich viele Jahre seiner Freundschaft erfreuen, und er hat mir vielerlei aus seinem Leben erzählt, allerhand von seinen Kämpfen und seinen Jugendtorheiten, dagegen so gut wie nichts von seinen Leistungen. Dank der außerordentlich ein- bewegung des Sozialismus Verbindung angeknüpft. In Eng- einen viel physikalischeren Charakter an, die materielle Gewalt der dringenden Forscherarbeit des Dr. Gustab Mayer, bon land batte er Sozialisten der Owenschen Schule aufgesucht, an Rotwendigkeit tritt heftiger hervor. Und sowie man als der Redeffen großangelegter Engels- Biographie der erste Band und Robert Owens Zeitschrift The New Moral World" Artikel präsentant einer Partei auftritt, wird man in diesen Strudel der ein Ergänzungsband vorliegen, wissen wir aber jetzt, welch eingesandt, die noch pseudonym erschienen, mit einigen der unaufhaltsamen Notwendigkeit hineingerissen. Nur dadurch, daß reges Interesse Engels schon als gerade zwanzigjähriger namhaftesten Chartisten Bekanntschaft gemacht und auch, bei man sich unabhängig hält, tann man wenigstens eine Zeitlang Handlungsgehilfe und dann als Einjährig- Freiwilliger an einem Besuch in London, einige der tatkräftigsten Vertreter seine Selbständigkeit gegenüber diesem Strudel behalten, schließe den geistigen Kämpfen seiner Beit genommen und in Auf- der damaligen deutschen Kommunistenbewegung fennen ge- lich wird man freilich doch hineingerissen. An dieser Betrachtung ist vor allem bemerkensvert, daß lernt. Ihn zog es stärker als Marg, der noch auf Wissenschaft sägen niedergelegt hat, die in angesehenen Zeitschriften 10 z. B. Karl Gutows Telegraph"- Aufnahme fanden. und Literatur fich beschränkte, aur praktischen Bewegung hin. der Unterschied zwischen dem Einfluß der materiellen Not Gesprochen hat er von jenen Auffägen in seinen alten Tagen So sucht er denn auch, als er von Paris in feine Heimatstadt wendigkeiten auf die Handlungen der Partei in gewöhnlichen meines Wissens nie, obwohl er sich ihrer wahrhaftig nicht zu Barmen kommt, sofort daselbst für den Sozialismus( damals Beitläuften und in der Revolution nur als einer des schämen brauchte. Jedwede Nuhmredigkeit lag ihm fern. noch Kommunismus genannt) au werben, findet mit seiner Grades und nicht der Sache selbst hingestellt wird. Und Lehre bei jungen Leuten aus der bürgerlichen Welt günstige dabei fannte Engels das politische Parteileben doch nur erst Aufnahme, wird aber der Polizei des absolutistischen Staates von außen und, soweit die sozialistische Bewegung in Betracht Am 28. November 1820 in Barmen als der älteste Sohn verdächtig, muß, nachdem er in Versammlungen gesprochen, die fam, mur in feinen elementarsten Anfängen. Er war weit eines firchlich und politisch konservativ gerichteten und doch unter harmlosem Titel veranstaltet worden waren, das Weite davon entfernt, den alles besser Wissenden zu spielen, wie dabei unabhängig gesinnten Fabrikanten geboren, bat Frie- fuchen und findet sich in Brüffel mit dem aus Paris ausge- es ihm auch nicht darauf ankom, öffentlich anguerkennen, drich Engels bom Vater wohl nur den starten Sinn für wiefenen Marr zusammen. Wie sie dort gemeinsam an der daß er und Mary in bezug auf bestimmte Möglichkeiten und Ordnung und Arbeit geerbt, der den in ihm steden- Kritik der nachhegelschen deutschen Philosophie arbeiten, fich den Gang der sozialen Entwidlung fich zu ihrer Zeit geirrt den stürmischen Feuergeist immer wieder in die Bahnen mit dem in ultraradikalismus machenden Biteratensozialis- haben. Die Beit hat aber auch uns Unrecht soliden Strebens und Schaffens zurüdleitete. Der Mutter mus ber Epoche auseinanderieben, immer engere Beziehungen gegeben" diefes freimütige Anerkenntnis im Vorbagegen, an der er, wie so biele geistig bedeutende Perfön- mit der in ihrem Wesen und ihren Bielen revolutionären sozia- wort zu den von ihm als Broschüre herausgegebenen Auf# Seit dem fäßen von Marg über die Klassenfämpfe in Frankreich für uns ftimmt, und haben uns manchen Eih verschafft. Dumm-| fammenhang mit dem Altmaschinenvertrage stände. Das 1848/49 ist nicht nur wegen der sehr wichtigen Frage be- heiten passieren babei natürlich, aber die passieren immer, und das Gegenteil ist jedoch der Fall. Die Kündigung ist viel früher merkenswert, auf die es sich dort bezieht, es fennzeichnet auch ist kein Grund, eine noch größere zu begehen. Ich jagte thm fo- eingereicht, weil ein gedeihliches Arbeiten der Direktion mit die große Ehrlichkeit des Mannes gegen sich selbst und die gar, daß z. B. in Crten wie Berlin, wo der Wahlkampf fast gana dem schwerindustriell orientierten Minister Bewegung. zwischen uns und dem Fortschritt liegt, Berträge vor der Haupts von Raum er nicht mehr möglich war. Von der Direktion Der Satz war 1895 geschrieben, zu einer Zeit, wo in wahl nicht ausgeschlossen seien: Ihr tretet uns diese Wah bezirte der Deutschen Werte erhalten wir dazu folgende Darstellung: Deutschland die Sozialdemokratie nur erst etliche Jahre aus ab, dafür wir Euch jene natürlich nur, wenn man auch dar1. Unter der Amtsführung dreier Reichsschahminister fonnten der Epoche des Sozialistengesetes herausgetreten war und im auf rechnen fann, daß es eingehalten wird. Was mir ungefchid: sich die Deutschen Werte günstig entwideln, ba ein VertrauensBarlament wenig mehr als ein Zehntel der Abgeordneten erscheint, ist nur dies: auf Korgressen im voraus allgemeingültige verhältnis zwischen Minister und Direftion bestand. zählte. Daß, als die Partei dann wei er muchs, mit der ge- Regeln aufstellen wollen für tattische Fälle, die der Zukunft an- Amtsantritt des Ministers von Raumer wurde es anders. Lange, stiegenen Zahl ihrer Vertreter eines Tages auch ihr Aufgaben- gehören.( Brief vom 23. Mar 1884.) ehe an den Abschluß des angegriffenen Maschinengeschäftes gedacht freis in der Gesetzgebung sich erweitern, mit ihrer erhöhten Obwohl in Deutschland infolge der allgemeinen Ein- wurde, hit der gegenwärtige Reichsschazminister unter Ausschaltung Macht auch ihre politische Verantwortung eine höhere werden führung der Verhältniswch! Bablablommen, wie sie in des Aufsichtsrates ein Vorstandsmitglied entfernen wollen. Dieses mußte- mit Sicherheit darf man sagen, daß niemand es diesem Brief als zulässig oder icgar empfehlenswert hinge Vorstandsmitglied erhielt dann aber nicht nur ein einstimmiges williger anerkannt haben würde, als Friedrich Engels. Damit stellt werden, nicht mehr in Betracht kommen, behält er doch Vertrauensvotum des Aufsichtsrates, sondern es wurde soll nicht gesagt sein, daß er nun alles gutgeheißen hätte, was auch jetzt noch seinen Wert als Wegweiser für die Politik der auch damals ein Mißbilligungsvotum des Aufsichtsrates gegen das geschehen ist, daß der Weg, den die Entwidlung genommen Sozialdemokratie. Was grundsäglich für den Wahlkampf als Borgehen des Reichsschazministers nur dadurch mit Stimmen hat, ihn in jeder Hinsicht befriedigt hätte. Er hat ihn fich auch vernünftig anerkannt wird, hat Geltung auch für andere gleichheit abgelehnt, daß unter den acht Ablehnenden damals fürzer gedacht, als er sich uns heute darstellt. Aber politische Betätigungen der Partei. Steinem fonnte die Bah- fieben Beamte waren, hierunter sechs Untergebene bes er wußte und hat es oft genug ausgesprochen, daß die Theorie rung ihrer geistigen und organisatorischen Unabhängigkeit Reichsschahminiſters. der sozialistischen Bewegung, die er und Marr uns geschenft von allen bürgerlichen Parteien mehr am Herzen liegen, als haben, kein Schema iſt, das dem Kampf der Sozialdemokratie Friedrich Engels. Aber ebenso wollte er ihr die geistige Attiengesellschaft, ist am 13. November, ehe irgendwelche Un. über seinen Charakter hinaus auch seine or men, der sozia- Freiheit von der Herrschaft der Formel fichern. Sie follte griffe in der Oeffentlichkeit erschienen, burch ein Schreiben erfolgt, listischen Aktion über ihre geschichtlichen Aufgaben hinaus auch fich für Fälle, die der Zukunft angehören, in bezug auf ihre in dem als Kündigungsgründe das Wastum der bureaukratischen die Methoden für alle Zeiten vorzeichnet. Und am aller- aftit die Freiheit der EntidЛließung vorbehalten, ihre Einflüffe und die immer geringere sachliche Förderung der Gesellwenigften hat er sich darüber getäuscht, daß man notwendige Politik nach der besonderen Lage der Umstände bestimmen bem es dann wörtlich heißt:„ Eine Möglichkeit, auf die Maßnahmen schaft durch das Reichsschahministerium bezeichnet wurden" nd in Entwidlungen nicht durch Gewaltakte aus der Welt heraus- dürfen zu wollen. bugfieren fann. In einem Brief vom Juli 1883 schrieb er an mich( die zwei ersten Unterstreichungen find von ihm): Bei uns kann und muß das erste, unmittelbare Resultat der Revolution, der Form nach, ebenfalls nichts anderes sein die bürgerliche Republik... Der große Fehler bei den Deutschen ist, sich die Revolution als ein über Nacht zu machendes Ding vorzustellen. In der Tat ist sie ein mehrjähriger Entwictlungsprozeß der Massen unter beschleunigenden Umständen. Jede Revolution, die über Nacht abgemacht, beseitigte nur eine schon von vornherein hoffnungslose Reaktion( 1830) oder führte u mittelbar zum Gegenteil des Erstrebten( 1848, Frankreich). 2. Die Kündigung der Direktion der Deutschen Werke, die Direktion der Deutschen Werte ans zwingenden Grün 3. Dem Reichsschazministerium ift genau bekannt, bag ben nicht in der Lage ist, der Oeffentlichkeit die Motive zu dem Bertragsabschluß und das Wesen des angegriffenen Vertrages bekanntzugeben. Die Direktion der Deutschen Werfe erwartet mit Ruhe die Entscheidung des Aufsichtsrates, bem namhafte Sachver ständige und Barlamentarier angehören, und die Entscheidung jeder anderen unparteiischen Instang, der das gesamte Material zur Ver fügung gestellt werden kann. Im Gegenfas zu dem Vertreter des Meichsschahministeriums hält die Direktion der Deutschen Werke es nicht für angebracht, diesen Entscheidungen vorzugreifen. Was ihm mehr als alles andere am Herzen lag, war der des Ministeriums durch Vortrag bei den Herrn Minister Einfluß Geist der Bewegung. Ihn so geftaltet zu wissen, ausüben zu fönnen, ist uns trot wiederholten Bittens daß fie allen Stürmen, allen Wechselfällen gewachsen fei, berfagt geblieben. Durch diese Verhältnisse in den letzten Modas war die große Triebfeder seines Arbeitens für die Be- naben hat die Autorität des Borstandes innerhalb der Gesellschaft wegung und feines Einwirtens auf die Bewegung. So ist gelitten, ist das Ansehen der Gesellschaft nach außen erheblich gemindert worden." er der große Mitarbeiter an ihrer Theorie an der geschichtswissenschaftlichen Grundlage ihrer Daseinsbedingungen und Biele, so ihr getreuer Ratgeber gewesen, folange noch ein Atemzug in ihm lebte. Und als beides lebt er in uns fort, als berehrter Meister und als lieber, auf das innigste mit der Bewegung verwachsener Freund und Lehrer. Wie in seinen wissenschaftlichen ist auch in seinen politischen Schriften Wir erleben jetzt unter von ihm nicht vorauszusehenden biel enthalten, was uns noch heute, noch auf lange hinaus Umständen die Probe auf das in diefen Sägen niedergelegte von Wert für unsern Kampf sein wird. Als Perfon aber Urteil, und wer die veränderten Umstände und ihre Bedeu- wird er uns und den kommenden Geschlechtern ein betúng gewissenhaft abwägt, wird seine Wahrheit nicht ver- geisterndes Vorbild ſein raftlosen geistigen Strebens und fennen. Die Revolution ist nicht an eine Form gebunden, fie felbstloser Singabe ein Lebensbejaher und Zukunftsbejaher kann sich unter Formen vollziehen, die sich von denen des nor- im schönsten Sinne dieser Worte. malen politischen Lebens vorgeschritener Länder äußerlich Eduard Bernstein wenig unterscheiden. Worauf es bei ihr ankommt, ist die Machtverschiebung unter den verschiedenen Klassen der Gesellschaft. Ist diese eingetreten, so daß das Schwergewicht in der Politik sich zugunsten einer bestimnitén GesellschaftsClasse verschoben hat, und das ist das Merfmal jeder wirk. lichen Revolution, so ist es lediglich eine Frage der erreichten Höhe kultureller Entwicklung, heute also, wie Marg im Vorwort zu Das Rapital" hervorhebt, des Entwicklungsgrades der Arbeitertlaffe felbft, ob der soziale Umwälzungsprozeß in brutaleren oder humaneren Formen sich bewegt. Niemals ift es Engels oder Marg eingefallen, das unorganisch- brutale Borgehen für das revolutionäre Vorgehen zu halten. an mich: Ein Jahr, nachdem er das Obige geschrieben, schrieb am Ein Jahr, nachdem er das Obige geschrieben, schrieb am Borabend der Neichstagswahlen des Jahres 1884 Engels Vorabend der Reichstagswahlen des Jahres 1884 Engels Ginger war hizz, ich habe then unter anderem meine Anficht wegen der Tafti bei Stichwahlen gefagt. Ich halte es nämlich für Unsinn, dafür eine für alle Fälle gültige Regel aufstellen zu| mollen, die ja auch in Wirklichkeit nie eingehalten wird. Wir haben da eine große Macht in der Hand, bie total unbenust bleibt, wenn Wahlenthaltung in allen Fällen proflamiert wirb, wo feiner der Unsrigen in der Stichwahl. In Wirklichkeit haben sich ja auch immer in folchen Fällen Wahlverträge z. B. mit dem Zentrum bon felbst gemacht: wir stimmen da für Euch, wenn Ihr bort Raumer Kerkhoff. Der neugierige Freiherr von den Kerkhoff selbst hat befanntlich in der Bresse bestritten, Direktor der von uns mit W. u. E. in M. bezeichneten Firma zu sein. Es werden ihn um so mehr die folgenden Einzelheiten interessieren, die uns noch zu dem Fall Kerkhoff mitgeteilt werden: Die Firma Wagner u. Englert in Mettmann hatte den Deutschen Werken A.-G. am 22. Oftober gedroht, sie würde die Am Freitag ist im Reichstag die Anfrage des deutsch- Maschinengeschäfte der Deutschen Werle einer breitesten nationalen Schwerindustriellen van den Rerkhoff über Oeffentlich feit von berufenster Stelle zur Beurteilung vorden Altmaschinenvertrag der Deutschen Werte.- G. beant- legen", wenn ihr nicht bestimmt Maschinen von den Deutschen orbet worden, von der wir vor einigen Tagen sprachen. Der Werken geliefert würden. Daraufhin haben die Deutschen Werke Vertreter des Reichsschazministers b. Raumer teilte mit, was geantwortet, daß fie fich in ihren Geschäftsabschlüssen durch ingend Firma Kahn der Nachprüfung durch den Auffichtsrat unter- bekannte die Firma 2. u. E. Farbe, indem sie antwortete, es läge schon bekannt war, daß der angegriffene Vertrag mit der welche Drohungen nicht beeinflussen ließen. Nunmehr morfen fei. Es werde auch geprüft, ob der Vertrag rüd- ihr nicht daran, jemand durch leere Drohungen zu beeinflussen". gängig gemacht werden könne. Verschwiegen wurde, was die es heißt dann in dem betreffenden Schreiben der Firma Wagner Es Deffentlichkeit mindestens seit vorigen Sonntag aus dem u. Englert, das uns im Original vorliegt: Vorwärts" wissen fönnte, daß Kahn selbst schon die Ent. Infer Direktor, Herr Reichstagsabgeordneter van ben Kert. bindung von dem Vertrag beantragt batte, daß aber die Direktion der Deutschen Werte diese Aufhebung nicht zugehoff, wird Veranlassung nehmen, mit Herrn Generaldiretor Weinling die Angelegenheit persönlich zu behandeln. Es laffen habe, weil sie ihn nicht für günftig ansieht. ist dieses die Ausführung der ganzen Drohung, die Sie uns unterschieben wollen. ja Wir machen unsere Geschichte selbst. ia auch bei der Bildung der österreichischen Hausmacht entscheidend Bon Friedrich Engels. eine Bingabe ans Einzelne zu erreichen fei. Anſchluß auf allen Gebieten! Gefördert von allen Barteien! Von den Regierungen durch aus unabhängig! Und feinerlei nationalistische Liga! Lenn der artiges liefe dem Berliner Wirken Hartmanns und dem Geifte der soll die angeregte Gründung vor dem Berlöschen sichern. ihm gewidmeten Abschiebsfeier ganz entgegen. Diesen Geist aber Kerkhoff war mit der Antwort nicht aufrieden, fondern fragte weiter, ob die Direktion der Deutschen Werke ein- Die Ausführung der Drohung erfolgte aber dann nicht in schließlich des Generaldirektors ihre Entlaffung gefordert dem persönlichen Besuch des Herrn van den Kerkhoff, for hätten. Der Regierungsvertreter be jahte furzerhand beide dern in Form einer Anfrage im Reichstage! Fragen. Dadurch mußte und sollte bielleicht quch der Es ist zum mindesten ein eigenartiges Busammentreffen, Eindrud enstehen, als ob des Entlassungsgesuch im Bu- daß die betreffende Firma Herrn Kerkhoff als ihren Direktor und dadurch mit internationalen politischen Verhältnissen die ihn verbreiten und seine Berwirklichung vorbereiten, die nur durch find) dazu bestimmt war, die Großmacht zu werden, in der sich der ökonomische, sprachliche und seit der Reformation auch religiöse I'm Beginn ber neunziger Jabre wurde Friedrich Engels Unterschieb des Nordens vom Süden berkörperte. Es wird schwer. aus den Reihen der jungen Generation, bie fich dem lich gelingen, die Existens jedes deutschen Kleinstaates der Ber Sozialismus hingab, zu mehreren Malen nach der Bedeutung ber von vielen nur oberflächlich erfaßten materialistischen Ge gangenheit und Gegenwart oder den Ursprung der hochdeutschen schichtsauffaffung gefragt. Eine oft bervorgehobene, neuerdings autverschiebung, die die geographische, durch die Gebirge von den wieder in den Sozialistischen Monatsbeften abgebrudte Ant Subeten bis zum Taunus gebildete Scheidemand zu einem förm wort Engels' erhielt Conrad Schmidt. Aber es gibt noch lichen Riz durch Deutschland erweiterte, ökonomisch zu erklären, andere Antworten, die vor faft 20 Jabren einm I in einem jest fehr seltenen Heit der Dolumente des Sozialismus" veröffent- ohne sich lächerlich zu machen. licht wurden. Wir wollen sie heute, damit auch der Lebrer Suveitens aber macht sich die Geschichte so, daß das Endreful Engels mit eigenem Wort feinen gefeierten Tag belebe, wiet er tat stets aus den Konflikten vieler Einzelwillen hervorgeht, wovon auffrischen. Die erste Antwort erging am 21. September 1890 an Josef Bloch, die zweite am 25. Januar 1894 an eins ieder wieder durch eine Menge besonderer Rebensbedingungen zu Startenburg. dem gemacht wird, was er ist; es find also unzählige einander durchkreuzende Kräfte, eine unendliche Gruppe von Kräfteparallelo grammen, daraus eine Resultante das geschichtliche Ergebnis I. Nach materialistischer Geschichtsauffassung ist das in letter Instanz bestimmte Moment in der Geschichte die Produktion und hervorgeht, die selbst wieder als das Produkt einer, als Ganzes Reproduktion des wirklichen Lebens. Mehr hat weder Marg noch bewußtlos und willenlos wirkenden Macht anderen berhindert, und ich je behauptet. Wenn nun jemand das dahin verdreht, das öfo was herausfommt, ist etwas, bas feiner gewollt hat. So verläuft nomische Moment sei das einzig bestimmende, so verwandelt er die bisherige Geschichte nach Art eines Naturprozesses, und ist auch jenen Eat in eine nichtssagende, abstrakte, abfurde Phrase. Die wesentlich denselben Bewegungsgesehen unterworfen. Aber dar ökonomische Lage ist die Basis, aber die verschiedenen Momente aus, daß die einzelnen Willen von denen jeder das will, wozu bes Ueberbaus politische Formen des Klassenkampfs und feine ihn Rörperfonstitution und äußere, in letter Inftans ötonomische Resultate Verfassungen, nach gewonnener Schlacht durch die Umstände( entweder seine eigenen persönlichen oder allgemein- ge fiegende laffe festgestellt, usw. Rechtsformen, und nun gar die sellschaftliche) treiben nicht bas erreichen, mas fie wollen, jonReflege aller dieser wirklichen Kämpfe im Gehirn der Beteiligten, bern zu einem Gefamidurchschnitt, einer gemeinsamen Resultante politische, juristische, philosophische Theorien, religiöse Anschauun- verschmelzen, daraus darf doch nicht gefchloffen werden, baß fie gen und deren Weiterentwicklung zu Dogmensystemen, üben auch ihre Einwirkung auf den Verlauf der geschichtlichen Rämpfe aus und bestimmen in vielen Fällen vorwiegend deren Form. Es ist eine Wechselwirkung aller dieser Momente, worin schließlich durch alle die unendliche Menge von Zufälligkeiten( d. h. von Dingen und Ereignissen, deren innerer Zusammenhang untereinander so entfernt oder so unnachweisbar ist, daß wir thn als nicht borhan den betrachten, vernachlässigen fönnen) als Notwendiges die ökonomische Bewegung sich durchsetzt. Sonst päre die Anwendung der Theorie auf eine beliebige Geschichtsperiode ja leichter, als die Lö fung einer einfachen Gleichung ersten Grades. Wir machen unsere Geschichte selbst, aber erstens unter sehr bestimmten Vorausseßungen und Bedingungen. Darunter sind die ökonomischen die schließlich entscheidenden. Aber auch die politi schen usw. ja selbst die in den Köpfen der Menschen sputende Tradition, spielen eine Rolle, wenn auch nicht die entscheidende. Der preußische Staat ist auch durch historische, in letter Instanz öfonomische Ursachen entstanden und fortentwidelt. Es wird sich aber faum ohne Bebanterie behaupten lassen, baß unter den vielen Kleinstaaten Norddeutschlands gerade Brandenburg durch ökonomische Notwendigkeit, und nicht auch durch andere Momente( bor allen seine Berwickelung durch den Besiz von Preußen, mit Polen gleich 0 zu sehen sind. Im Gegenteil, jeder trägt zur Refu' ante bei und ist insofern in ihr inbegriffen. Daß von den Jüngeren zuweilen mehr Gewicht auf die ökonomische Seite gelegt wird als ihr zufommt, haben Marg und ich teilweise selbstverschulden müssen. Wir batten, den Gegnern gegenüber, das von diesen geleugnete Hauptprinzip zu betonen, und ba war nicht immer Beit, Crt und Gelegenheit, die übrigen an der Wechselwirkung beteiligten Momente zu ihrem Recht kommen zu laffen. Aber sowie es zur Darstellung eines historischen Abschnitts, also aur praktischen Anwendung fam, änderte sich die Sache, und da war tein Jrrtum möglich. Es ist aber leider nur zu häufig, daß man gaubt, eine neue Theorie vollkommen verstanden u haben und ohne weiteres handhaben zu können, sobald men bie Sauptfäße fich angeeignet hat, und das auch nicht immer richtig. Und diesen Vorwurf fann ich manchem der neueren Margisten" nicht ersparen, und es ist da dann auch wunderbares Zeug geleistet porben. Die Gründung einer Zubo Hartmann- Gesellschaft regt Stefan Großmann in seiner neuesten Tagebuch Nummer an. Uebers ganze Reich gesponnen, folle ste den Gedanken des Anschlusses von Defter reich an Deutschland, dem Hartmann in Berlin gedient, festhalten, Bremer Handelslebrzeit hat Friedrich Engels ein Jahr in Berlin Ein Selbstporträt des jungen Engels. Bald nach seiner gelebt. Wie Starl Marg vor ihm( er fannie ibn noch nicht persönlich), fo verkehrte auch er dort im Streise der Freien". Diefe Runde der radikalen Jungen bat Engels in einem humoristischen Heldengebicht, das 1842 im Druck erschien, in luftig. grotesten Bildern proträtiert. Das eine Bild zeichnete Marg: Ber jaget hinterher mit mildem Ungetim? Ein schwarzer Kerl aus Trier, ein marthaft Ungeftüm. Er gehet, hüpfet nicht, er ipringet auf den Haden Und rafet voller Wut, und gleich, als wollt er pdden Das weite Himmelszelt und zu der Erde ziehn, Streckt er die Arme ein weit in die Lüste hin, Geballt die böse Faust, so tobt er fonder aften, Als wenn ihn bei dem Schopf zehntausend Teufel faßten. Engels, des Montegard"( weil er aus dem Bergischen stammte), An dieses Bild reiht fich das Selbstporträt bes 22 jährigen ber feine ftreitbaren literarischen Erlinge unter dem Namen Friedrich Dewald ausgeschickt hatte. Mit dem Höllenlied" der Warjeillaise im Sinn fouterfeit er sich folgendermaßen: i Dewald, grau beredt und pfeffeifarb behofet, Doch wer am teiiften links mit langen Beinen tofet, auch innen pfefferfarb. Dewald, ber Montegard, Der Wurzelhafieste mit Haut und auch mit Haar. Er spielt ein Instrument, das ist die Guillotine, Auf ihr begleitet er stets eine Cavatine. Stets tönt das Höllenlied, laut brfiüt er den Refrain: Formez vos bataillons! aux armes, citoyens! Formiert eure Bataillone! Zu den Wassen, Bürger! Der Schrei des Massenaufgebots der großen französischen Revolution. Die Strophen sind für den Geist und das Lebensgefühl bes jungen Engels mit Diary gemeinsam die Schritte, die das Tuch zwischen Engels fehr charakteristisch. Ein paar Jahre später volführte diejen beiden und den Freien" gertrennten. Sie hatten diejen Tisch verlassen und rüdten ganz nach lints auf ein neues, eigen bestelltes felb. Eine Käthe Rollwis Ausstellung findet ftatt im gufammenhange mit dem vom Anfedlungsde ein 60s Berlin zugunnen der notleidenden Grafen Harry Kehler über Die Kinderbolle in Berlin". Berliner Kinder im Schöneberger Statba je veranstalteten Bort ag des Karten zu 10 M. bei der Geschäftsstelle Berlin Friedenau. Ringstr. 39, Portal II, und an der Abendtaffe. im Frühjahr in erften Auftreten lebbaiten Beifall ermete, findet am 1 Des Mufit. Ein er fter Lieberabend von Agnes Schulz, die gember, abends 7, Ubr, im Bechsteiniaal ftatt Eas para nm weist vor allem Lieber von Heinrich Reimann, Brabms und Hugo Wolf auf. Rum ersten Male werden Lieder von Fris Deitmann und Walter Belte gesungen. Nr. 584 37.Jahrgang 1. Beilage des Vorwärts Die Elektrodebatte im Reichstag. ( Schluß aus der Abendausgabe.) -mit' ber Pistole überfallen und gezwungen wurden, den Dienst weiter zu versehen. Die Arbeiter haben in diesem Kampfe eine mustergültige Disziplin bewiesen, sie verdienen die Bezeich nung Avantgarde des Proletariats.( Bustimmung links, Gelächter vechts.) Was die Vorgänge in Mo a bit betrifft, so fann bon einem Ginfeßen der Technischen Nothilfe- 23 mar mehr Not als Hilfe ( Heiterkeit) nicht gesprochen werden. 120 Schulbuben im Alter von 15 bis 18 Jahren, von denen drei eine Rohlenschaufel anpaden mußten( Heiteilent), wurden in diesem Kraftwerte eingejezt. Dieiz Kinder find nicht verantwortlich, sondern die reaftionären Drahtzieher, die sie in diefem lebenswichtigen Betriebe einießten. Diese Jugendlichen schufen sich aber selbst leichtere Arbeit: fie er brachen die Spinde und führten Diebstähle aus.( Hört! hört!) Die Elektrizitätsarbeiter haben es nicht abgelehnt, Rotstandsarbeiten auszuführen, nur verstehen sie darunter etwas anderes als die Technische Nothilie. Es wäre Pflicht der Gewerkschaften gewesen, mit allen Mitteln gegen dieses Ausnahmegetet vom 10. November einzufchreiten, aber ba bätten sie ja nicht den Dant der bür gerlichen Barteien verdient, wie er gestern zum Ausdrud fam.( Sehr richtig!) Auch„ Vorwärts" und Freiheit" die feine Gewaltpolitik treibt, sondern Einsicht und Verständnis für die Forderungen und Nöte der Arbeiterschaft zeigt, wie dies der Berliner Oberbürger meister Wermuth in so hervorragendem Maße getan.( Beifall bei der Soz.) Sonntag, 28. November 1920 Wirtschaft Der Elektromontantrust gegen Ueberfremdung. a Für das ich auch die Haltung des Herrn Ministers Koch, der sich sofort auf Wie die Telegraphen Union" erfährt, soll den demden Boden dieser Interpellation ſtellte. Die Verordnung war danächst stattfindenden Generalversammlungen der sämtlichen Abg. Malzahn( U. So,[ fortfabrend]); Die sozialistische Partei war mals notwendig, heute wo wieder Ruhe herricht, ist fie vier Gesellschaften, welche dem türzlich zustandegekommenen trotz ihrer Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung überflüsiig geworden und deshalb wünschen wir, daß fie ge- Elettromontantonzern angehören, nämlich der Gelsenkirchener Bergs schwach, um die Forderungen zu unterstützen. Redner weist an derade im Interesse der Sicherheit aufgehoben wird.( Sehr gut!) werfs- ft.- Gef.. der Deutsch Luxemburgischen Bergwerks- und Hand von Ziffern nach, daß die notwendige 3 weidrittel onit besteht immer die Gefabr, daß diese Verordnung gegen die Hütten- ft.- Ges, der Siemens und Halste Alt.- Ges, und der Elektrizi mehrheit durch Abstimmung für den Streit erreicht wurde. Er Arbeiterschaft angewandt wird. Redner wendet sich dann gegen täts- A.- G. vorm. Schuckert u. Co., die Schaffung von Vorzugsa wurde von den Verbänden finanziert, es war also kein milder, fon- die Ausführungen des Abg. Malzahn und weist darauf hin, daß attien vorgefchlagen werden, um die Gesellschaften nicht nur vor dern ein Streit auf wirtschaftlicher Grundlage. Ich stelle fest, daß der Ausspruch des Betriebsrates Sylt, der Kampf müsse geführt gegenseitige Verhegung das Gebot der Stunde ist. Auftlärung der Arbeiterschaft und nicht die der Gefahr der Ueberfremdung zu schüßen, sondern ihnen Die auch vorsorglich im Falle des Bedarfs die Möglichkeit aur schnellen werden, felbst wenn er über Leichen gebe niemals von diesem getan äußerste Linke teilt ihren Appell an die Gewalt mit der Geldbeschaffung in größerem Umfang an die Hand zu geben sowie, worden, sondern von enem Angestellten des Transport. äußeriten Rechten.( Unruhe links.) Die Arbeiterführer falls fie bierfür keine Verwendung finden, den Gesellschaften zur arbeiterverbandes in den Berhandlungen mit dem Stadt der äußersten Linken müssen endlich einfeben, daß fie durch ihr Vor- Verbriefung der durch die Intereffengemeinschaftsverträge ihnen ⚫rat. Aber auch nicht in der Form und Schärfe, wie von der bürger- geben nur der Realtion in die Hände arbeiten, fie augesicherten Getvinnbeteiligungsansprüche bei einer etwaigen Auflichen Bresse dargestellt wurde. Daß die Streifenden nach der Ab- müssen einsehen, daß sie nur im Zusammenarbeiten mit den fozia lösung der Interessengemeinschaft überwiesen werden. ftimmung fofort die Arbeit nieberlegten, war einmal statutenmäßiges gutes Recht und zum andern lag der Grund darin, daß sie liftischen Gruppen etwas für das Wohl der Arbeiterschaft erreichen. ( Burufe bei den Neufommunisten.) Wenn wir Eure( u den Neu anläßlich des Kapp- Butsches Ueberfrembungsgefahr bei Sarotti. In der am 8 Dezember tommunisten) Methoden anwenden würden, dann würde nur die Arbeiterschaft die Stoffen zu tragen haben.( Sehr richtig!- Wider wird auch ein heftiger Kampf gegen die dem Unternehmen von stattfindenden ordentlichen Generalversammlung der Sarotti- A.- G. spruch bei den Neulommunisten.) Das wissen auch die alten geschwedischer Seite drohende Ueberfremdung ausgefochten werfichaftlich organisierten Arbeiter und darum verweigern sie werden. In dieser Versammlung wird sich zeigen, ob tatsächlich die den stommunisten die Gefolgfmaft, die diefe Haupt- Mehrheit der Aktien, wie von verschiedenen Seiten behauptet wird, fächlich bei den ehemals Gelben und Nichtorganisierten finden. in den Händen der schwedischen Interessenten ist. Die sensatio ( Eebr richtia! und Widerspruch.) Wir verlangen von der Regie- nelle Aurssteigerung der Sarotti- Artien bis gegen 1000 rung, daß sie ist auf den Kampf der deutschen und der schwedischen Interessenten gruppe zurüdzuführen. Die schwedische Interessentengruppe besteht zum größten Teil aus schwedischen Kakaofabrikanten. Neuerliche Ausdehnung des Engelhardt- Konzerns. In der Au fichtsratssitzung der Engelhardt- Brauerei A.-G. wurde der Abschluß einen Vertrages mit der Firma C. A. F. Kahlbaum A.-G. ge Aba. Dr. Moses( U.S.P., rechts): Die Aeußerungen des Herrn nehmigt. Der Aufsichtsrat genehmigte ferner den Abschluß eines Fusionsvertrags mit der Breslauer Union Braueminifters Koch waren zumindest eine Entgleisung schwerer ret M.-G., Breslau, nach welchem das Bermögen dieser Brauerei Natur, ganz besonders in der Frage der Strafverfolgung gegen auf die Engelhardt- Brauerei A.-G. übergeht. Zur Durchführung Redner fommt dann auf die Vorgänge der bereits früher beschlossenen Fusion mit der Vereinigten den Kommunisten Shlt. im Berliner Stadtmagiftrat und die wittende Heße gegen den St. Georgen- und Feldschlößchen- Brauerei A.-G., Oberbürgermeister Wermuth wegen seiner Haltung zum Streit Sangerhausen, soll eine Erhöhung des Aktienkapitals von zu sprechen und bedauert, daß durch die mangelnbe 10 Millionen auf 15 Millionen Mart beantragt werden. haben durch ihre Darstellung, daß es sich um einen kommunistischen intakeit der inte parteien Oberbürgermeister Wermuth Geschäftsjahr 1919/20 ergibt sich nach Abjchreibungen von rund dem Ansturm der vereinigten bürgerlichen Gegner weichen 1600 000( i. 23. 782 829) M. ein Reingewinn bon rund 1 700 000 2. Butich bandele ufw. nur der Regierung Handhaben zu ihrer mukte. Redner bringt dann Belege über die tollwütigen Ausnahmebeſtimmung gegeben.( Sehr richtig! und Widerspruch.) Ausstreuungen der bürgerlichen Breffe über die durch den Streit( 956 092), aus welchem, wie seit Jahren, 15 Prog. Dividende verteilt Die Betriebsleitung im Elektrizitätswert hat 12 Betriebsräte ge- berurfachte Säuglingssterblich leit und weift demgegenmaßregelt und wenn diese Maßregelung nicht zurückgenommen wird, aber auf den Werate streit hin, der vom Großteil der bürger dann rufen wir die Arbeiterschaft zur Solidarität auf.( Leblichen Breffe totgeschwiegen wurde. Wenn unseren Säuglingen hafte Unruhe.) Redner tommt dann auf die Unternehmeriabotage nichts feblte, als das elektrische Licht, dann wären wir über den zu sprechen und behauptet, daß Stinnes durch Stillegung einer An- Berg hinaus.( Sehr richtig! links.) Rube und Ordnung ist das zahl von Werken zahlreiche Arbeiter gezwungen habe, abzuwandern. und D der Herren von der bürgerlichen Rechten. Krieg, ( Hört! hört!) Die Arbeiterschaft wird sich dieses Vorgehen genau ot und Entbehrungen find es, die die Arbeiter so wenig mehr bieten laffen, wie die Streifverordnung des Reichs- fchaft immer wieder bon neuem bon felbst aufpeitschen. präsidenten oder eine Schlichtungsordnung, die ja doch nur eine Man hatte ihnen zum 1. Oftober wieder etwas ber Budthausordnung bedeutet.( Beifall bei den Neutom sprochen, ohne es halten zu können. Denken Sie sich in den munisten.) Seelenzustand des Proletariers, Ein Regierungskommissar weist die Angriffe Besonders des Abg. Malzahn( U. S. lints) auf die Technische Nothilfe als unbegründet der feine Kinder frühmorgens bei bitterer Kälte und Hunger gur aurüd. Sie habe ihren Dienst in der vollkommensten Weise erfüllt. Schule schiden muß, während die Schaufenster der Schlächterläden Die wenigen Bierflaschen, die von Leuten der Technischen nur für die besseren Streife gefüllt sind. Vor dem Kriege betrug Rothilfe ausgetrunken wurden, stünden in gar teinem Verhältnisse der Verbrauc an Schaumwein 6 Millionen Flaschen, jetzt zu dem Riesenschaden, der durch den Elettriferstreit verursacht wurde. ift er auf aehn Millionen geftiegen. Das ist ein Vermögen Die Technische Nothilfe genießt den Schuß der Regierung von einer Milliarde. Für die Tuberkulofen fürsorge ist und wird auch in fommenden Fällen wieder ihre Pflicht tun.( Leb- diese Milliarde nicht aufzubringen. Von den Proletariern verlangt man hafte Zustimmung bei der Medten.) Arbeit und Produktionserhöhung. Wir gehen einem ernsten, Abg. Laverreuz( Dnat.): Meine Bartei billigt die Ausführungen strengen Winter entgegen. Die Politik, die die Rechte treibt, ist des Reichsministers. Wir hoffen, daß die Regierung Taten sehen teine Bolitik der Versöhnung. Wir werden die Arbeiter bon laffen wird. Sie( zur Linfen) dürfen sich nicht täuschen, daß Ihnen Ilufionen freibalten, und auf dem Bodeu des Klassen eine zweite Revolution fampfes verbleiben. Der Ausgang wird von dem Widerstand abMarktbericht von Gebr. Gaufe. Butter. Die Lage ist un fo leicht gelingen würde. Wir haben einen tatkräftigen Mittelstand bängen. Appellieren Sie nur weiter an die starke Hand! Aber und eine attionsfähige Bauernschaft. Die Regierung hätte gegen fordern Sie diese für Bayern, das der Regierung auf der derändert. Die Vorräte der Fettstelle in Berlin sind nicht mehr Solange die befannten Mörder frei herum groß, so daß dieselben gerade noch für die Dezemberverteilung Sylt als gemeingefährlichen Menschen andere Schritte unter- Rafe herumtanzt. nehmen und ihn wenigstens folange aus der Gesellschaft laufen, folange mißtraut man der starten Regierung" im Ausland. genügen dürften. Margarine. Der Markt ist verworren. Wir Tief steht unfere Baluta. Sie zu beben, wäre Pflicht Einzelne Fabriken haben ben Preis erhöht, während andere noch ausscheiden sollen, bis das Verfahren geklärt ist. Regierung und nicht, der Wiederbelebung einer ben alten Preis beibehalten haben. Die Zufuhren find reichlicher, toollen gern an der Schlichtungsordnung weiter arbeiten, weil wir der Die Konsum babei einen Schritt zur Berföhnung tun fönnen. Der augrunde gegangenen Beitepoche entgegenzukommen.( Beifall bei die Qualität im allgemeinen gut. Schmal a. nachfrage ist schwach. Trotzdem fanden lebhaftere Meinungsfäufe Möglichkeit eines weiteren Generalstreits muß die Spige abge- den Soz.). brochen werden. Eine starke Regierung braucht den Generalstreit Damit ist die Interpellationsdebatte beendet. Abstimmung dare statt, da sich eine Knappheit in Lotoware in Hamburg zeigte, welche eine Befestigung der Preise herbeiführte. Auch die steigenden nicht zu fürchten.( Lebhafte Zustimmung rechts. Widerspruch links.) über Dienstag. Detijenkurse führten eine Erhöhung der Preise herbei. Die heutiAbg. Weygand( Soz.): gen Notierungen find: raffiniertes Schmalz Tierces 20 M., 1/1 Tonnen 20%, Berliner Bratenschmalz Tierces 20% M., Die ganze Interpellation ist nur aus agitations be. 1/1 Tonnen 21 M. dürfnis der Rechten entstanden.( Sehr richtig!) Deshalb bedaure 4> Montag 1 Uhr: Fortfeßung der zweiten Beratung des Gesezentwurfs über den Meichshaushaltsplan für 1920 des Reichswirtschaftsministeriums. Schluß 2 1hr 30. merben sollen. Busammenschluß anhaltischer Privatbahnen. Der anbaltische Eisenbahnkommissar Baurat Hed schloß die anhaltischen Privat bahnen zwecks Erzielung größerer Wirtschaftlichkeit und Vereinfachung der Geschäfte zu einer Betriebsgemeinschaft zu fammen. Die Gemeinschaft trägt den Charakter einer öffentlichrechtlichen Storporation. Es gehören ihr bisher an: die Deffaus Wörlizer, Gernrode- Harzgeroder und die Staßfurt- Hecklingen- Löder burger Eisenbahn. Die Arisis in ber fächsischen Zertilindustrie. Nach einem Bericht der sächsischen Landesstelle für Arbeitsvermittlung Bann die Krisis in der sächsischen Textilindustrie als überunben betrachtet werben. Die Industrie beginnt stärker aufzuleben und neue Arbeitskräfte mußten deswegen eingestellt werden. Im jächsischen Beinenstoffgewerbe hat sich die Bage wesentlich ge bessert. Die Webereien des Vogtlandes verzeichneten sogar einen angel an Arbeitskräften. In der Bogtländischen Spitzenkonfektion befferte sich der Geschäftegang weiter, wie auch in der Stickereiindustrie eine leichte Belebung einsette. Die Laufiber Textilindustrie ist bis zum Frühjahr mit den Aufträgen bere fehen; allerdings wird der weitere Aufschwung von der Sohlenbersorgung abhängig gemacht werden müssen. Im Bekleidungsgetoerbe wurde der Beschäftigungsgrad erheblich besser. 33 DEUTSCHER AUTOMOBIL DUX MAGIRUS PRESTO PRESTO KONZERN GMBH VOMAG LEIPZIG TRONDLINRING4 DUX Verkaufsstelle: BERLIN NW 7, Unter den Linden 42 VOMAG MAGIRUS RUDOLPH HERTZOG Breite Straße BERLIN C2 Brüder Straße Vorteilhafte Weihnachts- Angebote. Zierschürzen blan oder schwarz Satin, weiß gepunkt, mit bunter Einfassung, ohne Latz M. 14.75, mit Trägern M. 2225 Damenhandschuhe gestrickt, farbig.. M. 65| Regenschirme Baumwolle, mit Halle..... M. 5750 Zierschürzen weißer, gestickter Mull, mit Stoff- und Hohlsäumen, ohne Latz M. 18.00, mit Trägern M. 3000 Weiße Bedienungsschürzen Wiener Form, Latz mit Stickereieinsatz Form 3100 Hausschürzen ohne Latz, blaugestreifter Gingham M. 2850 Hausschürzen gestreifter Zephyr mit Blusenlatz, Wiener Form, blau- 3375 M. Damenhandschuhe gestrickt, farbig.. M. 1225 Damenhandschuhe Trikot, farbig... M. 1150 Damenhandschuhe lederähnlich ... 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Mtg.1: Der lebende Leichnam Kammerspiele. 24 Uhr: Der Weibsteufel. 7: Büchse der Pandora. Volksbühne Theater a. Bülowp. 3: Der Richter von Zalames. 7 3. Das Käthchen v. Heilbronn Lessing- Theater. Direktion: Victor Barnowsky. 3 U.: Frau Warrens Gewerbe. Heute bis Sonnntag: 7, Uhr: Flamme. ( Dorsch, Grüning, Pröckl.) Götz, Montag 7, zum ersten Male: Amphitryo. Komödie in einen Vorspiel und 3 Akten von Molière. Mig. 1: Frühlings Erwachen Deutsches Künstler- Theater Gr. Schauspielhaus 3 Uhr: Pygmallen. ( Karlstraße) Allabendlich 7% Uhr: 2 Uhr. Julius Casar( auß, Ab.) Die Scheidungsreise 7: Julius Casar( auß. Abon.) Mg: Jedermann( 15.Abt., 2 Ab.) Theater i. d. KöniggrätzerStraße 3 Uhr: Geständnis. mit Max Adalbert und Trude Hesterberg. Central- Theater 7 Frau Bärbel( Operette) Deutsches Opernhaus 8 Uhr: Frau Margit. 6%, Uhr: Tannhäuser. Kleines Theater. 3% U.: Die Pfarrhauskomödle. ( Kitty Aschenbach, Hartau, Friedr.-Wilhelmst.Th. Riemann, Mendes, Richard.) Montag: Rausch. 1 U.: Hoheit die Tänzerin. ( Orska.Abel, Riemann, Richard Veldtkirch, Dernburg, Römer.) Dienstag: Frau Margit. Mittwoch: Rausch. Donnerstag: Frau Margit. Freitag: Rausch. Sonnabend: Frau Margit. Sonntag: Rausch. Montag: Frau Margit. Komödienhaus 8 Uhr: Die Ehre. 28 Uhr: Die 74, U.: Griselda. Kl. Schauspielhaus. 8 Uhr: Kindertragödie. Komische Oper 3: Liebe im Schnee. Allabendi. Liebe im Schnee. 7% Uhr: Lustspielhaus 3 Uhr: Famille Hannemann 13 Sache mit Lola Uhr: Arnold Rieck in mit Max Pallenberg. Zwangseinquartierung. Metropol- Theater. ( Josefine Dora a. G., Ortrud 3 Uhr: Charleys Tante Wagner, Picha, Haskel, Stieda. Hollandweibchen Kiper.) Nenes Operettenhaus Berliner Theater 3 Uhr: Der Obersteiger. 3 Uhr: Wie einst im Mal. Allabendlich 7 Uhr: Die spanische TU.: Die Csikósharoness Neues Volkstheater U: Perikles von Tyrus. Behiller- Theat. Charl. Nachtigall 3 Uhr: Der Meineidbauer. 7 Uhr: Don Carlos. mit • Fritzi Massary Thalia- Theater 3 Uhr: Die närrische Liebe. Erik Wirl, Hans Waß- Gastspiel Hansi Niese mann, Emmy Sturm, 7 U.: Botschafterin Leni Olga Engl. Th.am Nollendorfplatz 3 Uhr: Drei alte Schachteln Residenz- Theater. Uhr: Wenn Liebe erwacht Heute nachmittag 4 Uhr: Die Freundin. Nur noch 2 Aufführung. 7%: Theater des Westens 3, Uhr: Die Frau im Hermelin. U: Der ersten Liebe gold.Zeit Die Freundin. Mw.3 Schneew. u. Rosenrot Mittwoch, den 1. Dez, 7 Uhr, zum 1. Male: Lady Th.1.d.Kommandantenstr. früher Herrnfeld- Theater. 72 U.: Der verjüngte Adolar. Wallner- Theater 3 Uhr: Eine Ballnacht. Windermeres Der Geiger von Lugano. Fächer Von Oskar Wilde. Hansi Arnstadt, Adele Sandrock, Carola Toelic, Arnold Korff, Jal. Falkenstein, Herm. Vallentin, Paul Otto, Hans! Burg, Emil Mamelok. Trianon- Theater. Heute nachmittag 4 Uhr: Die Raschhoffs. Täglich 7 Uhr: Kammermusik. Lustspiel v. Heinr. ligenstein. Cari Clewing, BugenBurg, Olga Limburg, Hans Albers, Adele Hart wig, Luise Werckmeister. Admiralspalast 3%: Flirt in St Moritz. 7: Die roten Schuhe. U.: Walhalla- Theater Nachm. 3%, u abds. 7%, Uhr: Gastsp. Hartstein Rose- Theater. 7% Uhr: Heimat. Königstadt- Theater Bahnhof Jannowitzbrücke Tägl.7.30 Gala- Sänger. Im Ballsaal TANZ. TROPO VARIETE KABARETT 712 Behrenstraße 54 Merg. Flirt in St.Moritz 12 Attraktionen. prachtvolle, schwere 00 das Stück M. bis Selbstbinder Qualität, einfarbig, in 350 Eleg. Fichu- Kragen vielen 13.790 Hübsche Jabots aus Toll Size 1250 175 4200 in hübschen Formen von M. vielen schönen Farben... das Stück M. Strickbinder von M. 24.00 an Schals in großer Auswahl 0 bis Perlbeutelhandgearbeitet, das St.M. 6825 1000012100 Ledertaschen Preiswert 6420 7925 8500 59300 Montags Reste für Kleidung besonders billig. Ausschneiden! Nur gültig bis 12. Dezember. Sondervergünstigung für die Leser des ,, Vorwärts". Residenz- Theater Jeden Sonntag 4 Uhr: Die Freundin. Jeden Mittwoch 4 Uhr: Rotkäppchen u. der Wolf. Jeden Donnerstag 4 Uhr: Schneewittchen und die 7 Zwerge. Jeden Sonnabend 4 Uhr: Aschenbrödel. Ausschneiden! Trianon- Theater Jeden Sonnta 4 Uhr: Die Raschhofis. Jeden Mittwoch 4 Uhr: Struwelpeter. Jeden Donnerstag 4 Uhr Max und Moritz. Jeden Sonnabend 4 Uhr: Hänsel und Gretel. Dieser Schein gewährt zu allen oben angezeigten Aufführungen ( auch bei Stockwechsel) die Entnahme von 1-6 Billetts im Parkett und 1. Rang zu bedeutend ermäßigten Preisen Die Ermäßtgung beträgt die Hälfte des Kassenpreises. Die Ausgabe der Billetts erfolgt nur an der Theaterkasse am Tage der betreffenden Vorstellung 1 Stunde vor Beginn G Casino- Theater Circus Bufch Lothringer Str. 37.- Tgl.% 8 Der neue Schlager: Der Fehltritt einer Fran. Volksstück in 4 Bildern Vorher: Theaterliebe. Operett- Sketsch m. V. Litzek Sonntag 3 Der Hausdrache. Uhr: Folies Caprice Sanatorium Steinach Der gehörnte Siegfried mit Ferd. Grünecker. Winter- Garten Heute 2 Vorstellungen 31/2 7,15 Uhr un) Kleine Pr. Kino. d Hälite Varieté- Spielplan. Rauchen estatret Tägi 7.15, Stg.u.Mi. a- 3 U. Gastsp. 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( Delog- Filmoperette) DECLA- LICHTSPIELE REINICKENDORFERSTR. 14 Das Skelett des Dr. Markusius DECLA- LICHTSPIELE WEISSENSEE- ANTONPLATZ Das Blut der Ahnen DECLA- LICHTSPIELE UNTER DEN LINDEN 24 Der Vogel im Käfig ( Urauiführung) THEATER MORITZPL Das Blut der Ahnen BALLSCHMIEDER- LICHTSP BADSTR.VO Nirvana( III. Teil). Der Ruf über das Meer HUMBOLDT- THEATER BADSTR.19 Puppen d. Todes ( A bert Bassermann) DECLA- LICHTSPIELE SPANDAU Die Tophar mumie BIOPHON- THEATER SPANDAU Entiess.Leidenschaften Die nicht sterben Uraufführung: dürfen Der Vogel im Käfig (... und vergib uns un sere Schuld) Decla Lichtspleie, Unter den Linden 21 Der kleine Jan Von Heinrich Schulz * Für Eltern und Kinderfreunde ist dieses neue entzückende Buch mit künstler Einband und Textzeichnung. ein ausgezeichnetes WEIHNACHTSGESCHENK Preis gebunden M. 10,80 Buchhandlung Vorwärts, SW 68, Lindenstr.2 Für Ihr Taschenfeuerzeug Große Zündsteinschienen 2 mm dick, 5 mm breit, 35 mm lang zum Selbsteinsetzen. 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Cintäufer im Geschäft ablehnte, brachte er die Kisten Gegen die Autofcheinwerfer soll nunmehr, nachdem eine Warnach dem Hafen und dort auf den Dampfer Deutschmung des Polizeipräsidiums fast wirkungslos geblieben ist, mit aller Die Gefahr völliger Berelendung unferes land, der zwischen Hamburg und Berlin verfehrt. Die Fracht Schärfe bergegangen werden. Vielfach werden die Straftwagen, It a chwuchses, die infolge der besonders den Säugling und wurde als Papier dellariert. Alle 12 Risten mußten cbenauf ver- bornehmlich privates Bugusfuhrwert, mi grell blendender bas Kleinkind schädigenden Ernährungsschwierigkeiten in be- ftaut werden, weil fie, wie der Verfrachter fagte, in Verim gleich Beleuchtung, richtig bezeichnet mit Scheinwerfern, ausgerüstet. brohliche Nähe gerückt ist, hat den Gedanken einer großen die Reife nach Berlin zurückgelegt und am Kronprinzenufer Fußgänger so sehr, daß diese minutenlang nichts sehen fönnen. ausgeladen und abgerollt werden sollten. Nachdem der Dampfer Diese blenden in vielen nur notdürftig beleuchteten Straßen die und allgemeinen Silfsaktion entstehen lassen. angelegt hatte, erichten auch bald ein Mann, der sich Glas nannte. Die Bassanten lansen hierbei Gefahr, von anderen Fuhrwerken Aus einer Reihe von Organisationen für Kinderfürsorge ist mit einem Redfubrweif, lud die Stiften über, und fuhr damit ab. überfahren zu werden. Gegen diefen Scheinwerferunfug sollen ein Arbeitsausschuß zusammengetreten, der unter der Be Soweit geben die Ermitelungen der Kriminalpolizei, die eingriff, jebt die Polizeibeamten energisch vorgeben und in jedem einzelnen zeichnung Deutsche Kinderhilfe" im ganzen Deut- als Rofenthal die 12 Riften abholen wollte und nun erfuhr, daß alle den Besitzer des Autowagens durch die Nummer feststellen, ichen Reich eine auf alle Boltstreife rechnende ein Edwindler ihm auvorgekommen war. Wo die Kiften oder ihr um gegen ihn Strafangeige erstatten zu können. Spendensammlung für das notleidende Kind durch Inhalt in Berlin geblieben find, dafür ist noch fein Anhalt geführen will. Der Ertrag soll auch all den Anstalten zugute beschaffung der Ladung, ist eine Belohnung von 20000 m. funden. Für die Ermittelungen des Kutschers und die Wieder tommen, die der Säuglings- und Kinderpflege fich widmen, aber infolge der Geldentwertung und Ausgabensteigerung ausgeiezt. Mitteilungen werden im Zimmer 104 des Polizeis thren Betrieb ohne erhebliche Beihilfen nicht länger aufrechtpräsidiums entgegengenommen. erhalten können. Nach wie vor find wir der Ansicht, daß die Sorge Das Urteil gegen die Spandauer Millionenräuber. gelabener Gäste besichtigt. Die Gieblung, bie bon, ber Siedlungs. für das Wohl des Nachwuchses eine Aufgabe Strafvollstreckung auf drei Jahre ausgesetzt. Karl Das Reichsbelleidungsamt Berlin, Lehrter Str. 57, berkauft einen Ulster 215-225 M., für einen breiteiligen Anzug 275-800 9. jest feine Anzüge und Ulster freibändig. Die Bréife betragen für Der Berkauf findet täglich von 8-6 Uhr ftait. Die Sieblung. Lichtenrade, ein Romplex bon zurzeit 119 fertiggestellten S.edlungshäusern wurde von einem größeren Kreis gesellschaft Gemeinde Lichtenrade m. b.. in eigener Regie bon Reich, Staat und Gemeinden ist. Aber zurzeit Der Millionenraub in der Epandauer Bitabelle tam gestern in unter Sen allen Siedlungsgesellschaften bekannten Schwierig wäre ein rasches und wirkjames Eingreifen der öffentlichen feiner zweiten Sälfte zur Verhandlung vor der 6. Straflammer feiten ereridtet worden ist, unterscheidet sich äußerlich von der Gewalten nicht möglich und doch tut schleunige bes Landgerichts 111 unter Vorsitz des Landgerichtsdirettors großen Bahr ähnlicher Unternehmungen in der Umgebung Berlins Silfe not. Bum Schuß von Gesundheit und Leben des Dransfeld. Die auf Unterschlagung, Hehlerei und Beritoß eines städtebaulichen Bildes. Man ist auch hier, wie überall, wegen burch einen, wenn auch nur bescheidenen Anflug zur Gewinnung Nachwuchses muß den bestehenden privaten Organisationen gegen verschiebene Verordnungen lautende Anklage richtete sich ber allzu hohen Kosten von dem idealen Typ des Gingelhauses ab und Einrichtungen für Säuglings- und Kinderfürsorge gegen folgende Berjoner: den Raujmann Start röffe aus ber allau hohen Kosten von dem ibealen Typ des Gingelhauses ab schnellstens die Möglichkeit geschaffen werden, bis auf weiteres Spandau, die ledige Frieba dienau, den früheren Bahnmeister, gekommen und baut jetzt lediglich das Reihenhaus, das Regie ihre Arbeit fortzuseßen. Aus diesem Grunde unterstüßen Bernhard Brommeling, ben Bändler Brömmeling unb gebung zu stellen verstanden hat. Die große Frage ist die der jebigen Oberwachtmeister der Sicherheitswehr in Münster i. Weftf..ungsbaumeister Jessen recht gefchidt und reigboll in feine um auch wir den Wunsch und die Bitte, daß die Spendensamm bessen Söhne Johann und Theodor Brömmeling. Wie be- often. Da sich für den Minderbemittelten das Eigenheim felbst Jung in allen Volkskreisen die dringend nötige Beachtung tannt, handelt es sich um die Beraubung der am 7. November 1918 uber dem gemeinsamen Dach des Reihenhauses auch noch zu teuer finden und einen reichen Grirag bringen möchte. Helft den im Juliusturm angelangten und dort eingelagerten 123 iften tellt,( 60 000. bei 25 000 bis 30 000. nzahlung) hat man no leidenden Kindern, verlangt von Hauswirten und Haus mit rumän fden ei. Die aus Bufareft hierhergebrachten jest auf dem Bapier eine sehr ansprechende Hausform ersonnen, verwaltern die Haussammellisten der Deutschen Kinderhilfe" Kisten, die hier in Sicherleit gebracht werben sollten, sollen 540 ML. bie bier Häuschen in einem Blod unter ein gemeinsames Dach zu und spendet für die Kinder euer freiwilliges lionen Lei enthalten haben. Wieviel im ganzen gestohlen- find, steht Gärten lagert. Die behördlichen Instanzen wollen diesem Typ den fammenfaßt, und diesen Blod in das Grün der dazu gehörigen fommenfait, und diesen Blod in das Grün der dazu gehörigen Rotopfer! nicht feit. Die Beweisaufnahme, die sich bis in die späte Nach mittagsstunde ausdehnte, förderte neue Momente nicht gutage, Die Gesellschaft ist nun genötigt, borläufig ihre Bautätigkeit einBuschuß verweigern, weil er angeblich nicht durchlüftungsfähig ist. In Berlin wird die„ Deutsche Kinderhilfe" ihre Hilfeaktion am namentlich auch nicht barüber, wer den Einbruchsdiebstahl im zustellen, bevor sich nicht die wohlweise behördliche Stelle mit der Juliusturm ausgeführt hat. heutigen Sonntag durch Volfsversammlungen( um Das Urteil lautele gegen röfchle auf 2 Jahre Ge- neuen Hausform befreundet hat, was hoffentlich im Interesse der 12 Uhr) einleiten, in denen die Not des Kindes bargelegt werben fängnis und 3 Jahre Ghrerlust, gegen die Angeklagte Bienau zunächst darunter leidenden Bauhandwerker und im Interesse dieses foll. Männer und Frauen aus verschiebenen. Parteien, auch aus auf 4 Monate Gefängnis. Bernhard Brömmeling ganzen gemeinnützigen Sieblungswertes nicht mehr lange dauern ber jozialdemokratischen, werden sprechen. Die Versammlungen wurde freigesprochen. Johann Brömmeling fen. wurde wird. finden statt in: Herrenhaus, Stadthaus, Landwehrkasino( am 800), Sommerfäle( Teltower Straße), Germaniasäle( Chausseestraße), au 1 Jahr Bejängnis, Johann Brömmeling fun. au Frifeurgehilfe Dudat, Berlin, Eulerftr. 17-18, vor dem Geschäfts Bengen gefucht. Am Sonntag, den 16. Mai b. 3. tourde der Prachtsäle Alt- Berlin( Blumenstraße 10), Germaniabrauerei 4 Monaten und 6 Wochen verurteilt. Gegen Theodor lofal des Friseurs Stummer, Berlin NO, Baßmannftr. 16, verbaftet ( Frankfurter Allee 313). Brömmeling wurde auf 1 Monat Gefängnis erkannt. Die unter Angabe des betreffenden Herrn Stummer, Dudat wäre in bas Strafbollitredung gegen die Lienau und die beiden Prömmeling Befchäftslotal eingedrungen und hätte fich renitent benommen. Söhne wurde auf 8 Jahre ausgesetzt. Auch die Hochbahn erhöht. Wenn alles teurer wird, fann auch die Hochbahn nicht zurid ftehen. Die jetzigen Fabipreife auf der Hoch- und Untergrundbahn wurden im Mai d. Js. eingefübit. Jufolge der seitdem eingetretenen weientlichen Steigerung der Löhne und der Material- und Koblen pretie reichen fie, wie die Direktion mitteilt, nicht mehr aus. Tie Hochbahngefellicaft hat daher bei den Aufsichtsbehörden folgende Zuriferhöhung beantragt:. 9 8. laife: 2. Riaffe: I. Bone 70 f.( ftatt 60 f.) 85 Pf.( statt 70 Bf.) IL 85..( 75) 100(.90.) Auch auf der anschließenden Straßenbahn von der Barichbauer Brüde nach Lichtenberg ist eine entsprechende Erhöhung beabsichtigt. Die Fahrpreiserhöhung soll bereits im Laufe der nächsten 28ode in Straft treten. * Das Urteil im Mordprozek gegen den Wilberer Bumblatt wegen Erichießung zweier Forstbeamten bei Malchow lautete auf 15 Jahre Buchthaus und 10 Jahre Ehrverlust. Auftakt zur Landtagswahl. Dudat bittet, die damals anwesenden Kollegen, welche fich gleich nach dem Vorfall bei ihm meldeten, erneut ihre Adressen im Ber bandsbureau, Engelufer 15, III, oder bei Herrn Rechtsanwalt Wolfgang Seine, Berlin NW, Turmstr. 4, abzugeben. Es werdett be fonders die Passanten oder Anwohner, welche den Vorgang am Sonntag vormittag beobachteten und darüber Zeugnis ablegen fönnen, gebeten, gleichfalls die Adressen an den angegebenen Steller abzuliefern. Unfosten werden vergütet. Für den Fall, daß, wenn fich feine Bengen melden würden, laufe Dudat Gefahr, verurteilt au werden. Arbeitnehmerverband des Friseur- und Haargewerbes Berlin, Engelufer 15, Zimmer 59. Tel. Morigpl. 8641. 3m 11. Kreis( Echöneberg- Friedenau) referierte in einer in ber Saute Feurigstraße stattgefundenen Funktionärberiammlung Streiesekretär Genosse Petersdorff über die fommenden Landtagswahlen. Nach einem Rüdblid auf die von dem vor ca. 2 Jahren Aus der Lebensmittelbelieferung. Brotkarte Often. In ber sur Festlegung der neuen preußischen Verfassung gewählten Landtag Boche vom 29. November bis 5. Desember gelangt auf 70 bder Groß- Ber ben neuen Landtagswahlen in eingehender Weise geschildert. Von ländisches etrierfletic( 250 Gramm mit Knochen) oder Büchsengeleistete Arbeit wurde die den Genossen bevorstehende Arbeit zu liner Lebensmittelfarte inländisches frisches Rindfleisch oder aus ben verabschiebeten 85 Gesetzen erwähnte der Referent. be fleisch Cornedbeef( 250 Gramm ausschließlich Büchsengewicht) zur sonders die beiden wichtigsten Gefeze, der Schaffung eines-Liter- Stranfenfarten mit Frischmilch beliefert. Am 30. d. Mts. fällt die Ausgabe. Milch belieferung. Am 29 d. Mts. werden die 1, und Speditionsschwindel zwischen Hamburg und Berlin. Groß- Berlins und die neue Verfoffung für Preußen. Unsere Ver- Belieferung der Liter- Stranfenfarte aus. Am 1. Dezember wird die treter haben, fo betonte Redner, im Landiag an dem Zustandes-Liter- Strantentarte mit Liter Frischmilch beliefert. Die Liter Das ipurlofe Verschwinden von 12& iften, die für 700000 fommen der Verfassung regen Anteil genommen, auch sind dieselben Sianfenfarte wird voll beliefert. Am 2. Dezember fällt die Belieferung ber Mart Stoffe enthielten, beichäftiat die Kriminalpolizei. Es stets bestrebt, eine Demokratisierung der Verwaltung zu erreichen. Liter- Stranfenfarte aus. Die Liter tranfentarte wird mit Bollmilch handelt sich um einen ziemlich ungewöhnl den Ed wintel. Ein Kauf. Bisher find 4 Oberpräsidenten, 4 Regierungsprändenten, 10 Bolizei beliefert. Der Abschnitt 62 der Stofftarte H lann im Dezember mann Rosenthal aus der Kaiser- Wilhelm- Straße 25 batte bei präsidenten und eine große Zahl Landratsstellen aus dem Streife eingelöst werden. Auf diesen Abschnitt tönnen vier Bäckchen Süßftoff. der Spedition von Brasch u. Rothenstein 20 Stiften mit Etoffen der Barteigenossen befeßt. Einige ebenfalls sehr wichtige Gefeße. Die Abschnitte 1-61 dürfen nicht mehr eingelöst werden. H- Badung, zum Breise von je 1. berausgabt und entnommen werden. lagern. Nachdem er acht babon hatte abholen lassen, erhielt die wie die Städte und Landgemeindeordnung, tönnen leider nicht mehr Spedition durch den Ferniprecher von einem Manne, der sich Rosen- aur Beratung fommen. Es wird Aufgabe der Parteigenofien fein. thal nannte, nach einer längeren Unterhaltung den Auftrag, die durch Anspannung aller Kräfte zu erreichen, daß wir unseren Eine übrigen 12 Riften nach Hamburg zu senden. Von dort sollten fie fluß in dem neuzuwählenden Landtag noch mehr als bisher in die nach Griechenland ausgeführt werden. In Samburaj Wagicale werfen fönnen. 78] Das Licht der Heimat. Von August Hinrichs. wollte bauen, in diesem großen Loch bauen. Das fam ihnen bor wie Teufelsfput und Gotteslästerung. Auf dem Mror bauen? Mußte nicht alles verjinten und verschlungen werden von der schlammigen Liefe? Wie wollte man Jauen ,, Erlösen? Das ist ja ein wunderlicher Ausdrud," Tadhte fönnen dort, wo die Pferde nur mit breiten Holzschuhen der Boßbauer, Avie fommst du darauf?" gehen durften, wo man selbst für die fleine Feldbahn erst mit unendlicher Mühe einen schmalen Damm hatte schaffen müssen? Es fonnte nicht mit rechten Dingen zugehen, und man erzählte sich flüsternd die alte, schaurige Sage, daß ein lebendiges Kind mit vermauert werden müßte, wenn ein Bau auf solchem Grunde Bestand haben. sollte. Aengstlich hüteten rings ums Moor die Mütter ihre Kinder. Aber sie gab ihm feine Antwort. Berpundert sah er meta an, aber die hatte nicht auf Zebas Worte geachtet. Gegenüber dem gewaltigen inneren Erleben der letzten Stunde fam ihr jezt flein vor, was doch noch heute morgen ihr heißester Wunsch, ja die Urfache ibies Besuches überhaupt war. Und da er so gleichmütig fahren ließ, was er sonst eisern festgehalten hätte, wußte fie, daß auch der Bofbauer ein anderer Mensch geworden war. Ja, fie gehörten zusammen. Als Teda fie nach dem Abräumen allein gelaffen satte, Legte fie ibre Sand auf die breite Nechte des Boßbausen: Lieber Ubbe, ich habe noch eine Bitte. Ueberlaß mir das alte Haus an der Heide, ich muß in der Nähe sein, wenn mein Sohn draußen sein Werk beginnt.". halb?" Aber das böse Gericht lief weiter und eines Tages saß es leibhaftig in des Voßbauern Saus, in Gestalt der alten Dinamöhm, einer Osterfehner Tante des Bogbauern. Freilich, an den Voßbauern selber traute sich die nicht heran, aber Teda wurde Flüfterna anvertraut, was man an der anderen Seite des Moores erzählte. 1 Der legte Abend im Sturfus des Genossen Dr. Borchardt über Staat und Bezirksbildungsausschuh. Sozialistische Bildungsschule Kommune" findet am Montag, den 29. November. abends 6 Uhr, im Bentraljugendheim", Vindenftr. 8, statt. Theater. Heute nachmittag 8 Ubr im Bentraltbeater, Alte Jafobftr. 81/82: Hochzeit auf Boel. Karten anders geworden, gelassener, ruhiger und heiterer. Aber das war niemand an ihm gewohnt, und Leda, anstatt ihm näher zu kommen, fühlte sich ihrem Vater entfremdet und var einsamer denn je. Um so mehr beschäftigte sie sich in Gedanken mit dem Werk im Moor. Es tam ihr vor wie ehvas Unerhörtes, Atembeflemmendes und Gewaltiges, an dem alle Anteil hatten, alle, die nur irgendwie beim Graben oder Bauen draußen beschäftigt waren nur sie nicht. anderen einmal sorgen. Sie hatte alle Last des großen Hauswesens ganz allein getragen und das als selbstverständlich hingenommen. Jetzt empfand fie bitter, wie eng ihr Kreis war, wie abgeschnitten vom Leben und wie einsam sie hier auf dem großen Hof baufte. Und eines Tages überfiel sie plößlich die Angit. irgend etwas glitte unaufbaltsam an ihr vorüber, und fie selbst stände meilenfern abseits ganz allein und müsse es festhalten. Immer mächtiger wurde dies Gefühl in ihr. Und eines Sonntags nachmittags, als der Boßbauer wie gewöhn lich allein fort war, bedrüdte sie die schläfrige Stille auf dem Teda lachte hell auf: Glaubst du das, Tante Dina?" großen Hof so sehr, daß sie sich kurz entschlossen ankleidete Die wiegte bedenklich irren grauen Kopf: Kind, Kind, und nach der vielbesprochenen Baustelle hinauswanderte. Der Nur deshalb?" fragte er, Meta- wirklich nur des du kennst die Menschen nicht." Rein, wirklich nicht." sagte Weg war weiter, als fie gedacht, und furz vorm Ziel hielt fie Sie sah ihn lächelnd an:„ Deshalb, und- damit ich Teda ärgerlich, daß sie so dummes Zeug ichwagen fönnen." an und überlegte, daß sie eigentlich umkehren müsse, um dir näher bin." Beleidigt fuhr Tante Dina wieder heim. Aber Teda, baheim für das Abendbrot zu forgen. Aber entschlossen zog Da vergaß der Voßjauer, daß ein Viziteljahrhundert jest belförig geworden, bernahm bald Tag für Tag, mas fie die Lippen zusammen und ging doch weiter. Mochten die abiel vergangen war und lühte den elfen Mund, der sich fich die Leute erzählten. Ueber die Grufelgeschichten lachte fie. Aber Leute, die es wiffen mußten, behaupteten, daß ihm so trosig versagt hatte, als er in Blüte stand. Die Osterfehner fowohl als die Nordfchner Bauern diefer Bau unmöglich Bestand haben könne, daß Sunderttamen beide nicht auf ihre Kosten. Denn so sehr sie die Sälie taufende dort nuglos versenkt würden. redten, von dieser Seite des Moors war borläufig nichts, Da fragte Teba ihren Bater. Der fab fie verwundert an aber auch gar nichts von dem neuen Unternehmen zu fpüren. und gab ihr faum eine Antwort: Das verstehst du doch Um so mehr wurde darüber gesprochen, und unerhörte, ganz nicht. unglaubliche Dinge wurden erzählt von Leuten, die den meiten und gefahrvollen Weg durchs Moor nicht gescheut hatten, stehen lernen." Tagte fie. um fich selbst von der Sache zu überzeugen. Eins stand feſt: Ich weiß felbft nicht genau Bescheid." gab er zu, aber Auf des Voßbauern Moor grub man ein Loch- ein Loch, wenn er das burdfegt. was er will, dann fann er was." Bodenlos tief an dem hunderte von Arbeitern zu tun hatten. Darin lag eine faft widerwillige Anerkennung. Stiefengroß im Gepiert, fenfrecht hinabgehend in ten schwar In Tedas Stirn stand jett oft eine fenfrechte Falte. Sie zen Grund. Was hatte das zu bedeuten? Wollte man einen hatte zu ihrem Vater aufgefehen als zu dem Besten und See graben? Bedenklich schüttelte man den Kopf. Dann Sigften. Gab es einen Menschen, der mehr fonnte. mehr wußte einer au erzählen, daß mit der Feldbahn Buichwert perftand als er? Nett murde fie irre an ihm. Warum über und Balten, Sand und Steine herangefahren wurden, man ließ er bem anderen Ruhm und Arbeit? Er war überhaupt Sie ließ fich aber nicht abweisen: Ich möchte es ber Und dann stand sie endlich an der jetzt menschenleeren Baustelle und fob beflommen die riesenhaften Vorbereitun gen, das dunkel gähnende Loch, die ungeheuren Haufen Busch werf und die Reihe von sonderbaren Maschinen, die auf mäch tigen Bohlenunterlagen am Rande der Erde hodten. Vor einer niedrigen Bretterbude stand ein Tisch, auf dem zufammengerollte Zeichnungen lagen. Das waren die Schlüssel zu diefen Dingen. Saftig griff fie danach und rollte ein Blatt auseinander, aber berständnislos fab fie auf ein Gemirr von fcvarzen, roten und blauen Linien. Silflos wollte sie es aus der Band legen, da flang hinter ihr eine Stimme: Soll ich dir das Blatt einmal erklären, Teba?" Als sie erschrocen berumfubr, stand Dierk Foffers vor ihr und begrüßte sie ruhig lächelnd. Da überwand fie Scham und Berlegenheit und fagte einfach: Wenn du das molltest aber ich weiß nicht, ob ich es begreifen werde Borth folgt.)! Dienstag, 30. November: zum Breffe von 3,80. find noch an ber Staffe zu haben.- Engels 1 Kinderaufführung statt. Alle tinder unserer Mitglieder sind dazu einGedächtnisfeier. Heute vormittag 11 Uhr in der Neuen Welt", geladen. Hafenbeide 108/114: Engels Gedächtnisfeier. Mitwirkende: Genosse Eduard Bernstein, Nezitator Kühne, das Blüthnerorchester unter Leitung des Herrn Kapellmeisters Selmar Meyrowiß, der Männerchor Namenlos" unter Leitung des Chormeisters Thilo. Starten zum Preise von 3 M. an der Staffe. Für Arbeitslose stehen Starten zum Preise von 1 M. zur Verfügung. Elfte Quittung. Fa. Hugo Grimpe, SO 26, Dresdener Straße, 190 M. C. Hellwig, Santos( Brafilien) 1000 M. Familie Schmidt, Neutölln, Canneritraße, 20 W. Fischer 10. 131. Abt. S.B.D., Niederichön hausen, 35 M. Arbeiter der Firma Ellrot, Unter den Linden, 50 M. An geftelte und Hilfshäfte im Abeitsnachweis der Stadt Berlin, Gormann firage und Friedrichstraße, 618 M. Concordia- Geselsch it, sesang und Unterſtüßungsverein in Birmingham( labuma, U. S. A.) dura Friz Cornelius 1770 M. Letter Ausweis 25015,10 M.+100. Kriegsanleihe, insgesamt 28 708,40 m. und 100 M. Kriegsanleihe. Filmschau. Uriel Acosta. Hallesches 3. bis 14. Abt. Cozialdemokrati'cher Männerchor, Bezirk Tor. Jeden Dienstag von 7%, or an Uebungsstunde bei Krause, Mariannenplet 22. Congesfreudige Genoffen sind erwünscht. 7. Abt. 6%, Uhr bei Bogler Mittenwalder Str. 16: Bezirksführe: zur Abrechrung. Schöneberg. 79. Abt. 7 1hr: Mitgliederversammlung im Zeichen faal der Gemeindeschule, keurigitr. 57. Tagesordnung: Die tommenden Landtagswahlen. Referent: Barteisekretär Petersdorf. Zahlreiches Ers scheinen dringend notwendig. 11. Kreis. Schöneberg. 74. Abt. 7%, Uhr, Comenius. Schule, Frankenſtr. 10: Mitgliederversammlung. Thema: Die politische Lage. Referent: Dr. Lepère. Lichtenberg. 7, Ubr öffentliche Bersammlung im Jahn- Realgym. nafium, Marttftr. 3. Die Sozialisierung der Kohlenerzeugung. Ref. Gen. Dr. Löwe. 18. Kreis. Lichtenberg. Deffentliche Boltsverfammlung: 7%, Uhr im Jahn- Realgymnasium, Marktstr. 8. Thema: Die Sozialisierung der Stohlenbergwerte. Rei.: Dr. Löwe. Gemeinsame Situng der drei Kreisvorstände, 18., 19. u. 20. 7 Uhr, Pankow, Breiter. 16. Restaurant Zur Sütte. Tages ordnung: 1. Stellungnahme zur preußischen Landtagswahl. 3. Organisations. und 2. Verhandlung über Groß Berlin. Agitationsfragen. . Frauenabende. Montag, den 29. November, 7- hr: Aus aller Welt. Bu ber Explosion des Bulvermagazins in Alt- Berun( bet Beuthen) wird von zuständiger Stelle bemerkt, daß ein politischer Aft nicht vorliegt und anders lautende Sensationsnachrichten jeder Grundlage entbehren. Die Explosion wird auf chemische Veränderungen der Sprengstoffe infolge des plöglichen strengen Frostes zurüdgeführt. Es wurde niemand getötet oder verletzt. Erdbeben. Am 26. November vormittags verzeichnete der Grdbebenapparat der Landessternwarte in Heidelberg ein ai e mlich beftiges Erdbeben, das um 9 Uhr 35 Minuten 32 Sekunden begann. Der zweite Ginfab erfolgte 9 Uhr 55 Minuten 32 Gefunden. Die langen Wellen tamen um 9 Uhr 57 Mia Die Bewegung nuten, das Marimum um 9 Uhr 55 Minuten. bauerte bis 10 Uhr 30 Minuten. Die Entfernung des Grdbebens dürfte 1200 ilometer betragen haben. Schwerer Automobilunfall. Dem„ Magdeburgischen General anzeiger" wird aus Salzwedel gemeldet: Ein mit feds Br fonen befeßtes Auto des altmärkischen Kornbauies Beezendorf fuhr infolge Veriaaens der Steuerung in der Nähe von Hotentramm gegen einen Steinbaufen und ging dabei in Trümmer. Drei J fassen waren auf der Stelle tot, eine vierte Person erlitt schwere Verlegungen. während zwei mit dem Schieden davon famen. Schiffszufammenstoß. Der deutsche Dampfer Jun stick.vis dampfer Camelia zusammen. Der holländische Dampfer fant. Fünf Mann seiner Besabung werden vermißt. Der deutsche Dampfer wurde beschädigt. Verhaftete Kokainfälscher. Die Münchener Bolizei verhaftete aramm gefälschtes Stofain um den Preis von 240 000 M. zu ver eine fünfför fine älich erbande, die im Beariff war, 20 Milofaufen. Diet der Verhafteten wurden in Gewahrsam behalten. Man bezweifelte die Möglichkeit und ging mit dem frohen Geffibl davon einmal aus vollem Herzen Ja" fagen zu tönnen. Es scheint das erstemal in der Geschichte des Films, daß man nicht nur alles im Uriel- coita" Drama( Bearbeitung nach Starl 27. Abt. Sonnabend, den 4 Dezember: Wintervergnügen in Guzkow) verstandesgemäß gutheißen fann, sondern daß man ge Büttners Feitfälen, Schwedter Str. 23/24. Anfang 6 Ubr. Eintrittstarten pacft, erichüttert, aufgerüttelt jeder Szene, jedem Wort- wenhau 2,50. bei allen Bezirksführern Die Bezir: sführer find verpflichtet, man in fagen darf folgte. Die Verfaffer, M. Jungt und bis Freitag, den 3. Dezember, mit dem Genossen Tambach, Brunnenschen muiden und Maasluis mit dem holländischen Fisch 3. Urgis, haben es in bemerkenswerter Weise verstanden, das ftraße 146, abzurechnen. Klischee der einzelnen Liebesbandlungen einer fulturgeschichtlichen Darstellung von monumentaler Wirkung ein und unterzuordnen. Alte Zeiten werden lebendig. Das Mutelalter steigt berauf. Mit Inquifitionsszenen und Rezerverbrennungen, mit eifernden Rabbinen und fanatischen Pfaffen, mit Glaubensbetennern und wabren Christusgestalten eine große, echte, reiche Schöpfung. Der Geist der Unduldiamkeit, der gerade unsere Tage überwuchert, wurde lebendig, nicht als aufgetragene Tendenz, sondern als Sittenbegleiter einer dekadenten Zeit. Dhne tendenzbaiten Moral unterricht zu erhalten, dachte man gern an Schillers Wort von der Bühne als moralischer Anstalt. Bekommt der Film allmählich den Ehrgeiz, ihr nachzueifern? Wir würden es freudigst begrüßen. Decarli als Glaubenseiferer, der doch endlich fürzt; ect im Spiel, ein wenig zu alt nur in der Maste. Würdig Herr Klein als Handelsberr aus Amsterdam( offenbar schon um 1600 mit guter Valuta gefegnet. prächtig wie immer Frau Richard als blinde Mutter. Wärme und Leben ist ihr Spiel. 8um ersten mal standen in diesem Werk die Worte Kino" und Kunst" nicht in einem unüberbrüdbaren Gegensaz. Es ist eine schöne Dichtung. Groß- Berliner Parteinachrichten. Heute, 28. November. wp. 25. Abt. Das von der früheren 25. Abteilung gebildete Bergnügungs. tomitee trifft sich bei Eichler, Gollnon ftr 15, vormittags 10 Uhr. Jungfozialistische Bereinigung. Nachmittags 3 Uhr im Saale ter Juristischen Sprechstunde, Lindenstr. 3, Redeübungen. Thema: Die Reaktion". Alen Mitgliedern ist im eigenen Interesse Teilnahme zu empjeblen. Gäste willkommen! 19. Kreis. Pankow. Bersammlung der Eisenbahnbeamten, bormittags 9%, br, bei Lindner, Breitestr. 34. Thema: Sozialdemotratie und Beamten draft". Referent: Gen. Riefitabl Charlottenburg. Vormittags 10 1hr in der Aula der Leibniz- Oberrealschule, Echillerstr. 125/127( am Knie): Deffentliche Bersammlung. bema: Die meltliche Schule". Referent: Gen. Dr. S. Kawerau. Eltern, erscheint vollzählig! Zehlendorf. Ag tation für den Borwärts". Die Ausgabe der Eremplate erfolgt bei Gen. Strefeler, Teltower Straße 2. Morgen, 29. November: 5. Abt. Kreis Halleides Tor. 7 Uhr Sigung der Barteifu nitionäre und Betriebebeitiauensleute bei Neufner, Hagelberger Str. 20a. 6. Abt.( Hallesches Tor.) Betriebsverti auensleute, Bezitsführer und Stellvertreter. 8 Uhr bei Schult, wichtige Besprechung. 12. Abt. 6 Uhr Vorstandssigung, abends 7 Uhr Sigung aller Funktionäre und Steis delegierten bei Rüge, Waldemaritr. 22. 22. Abt. 7, Uhr, im Paradiesgarten", Bindsberger Allee 155, bei Müller, Sigung sämtlicher Funttionäre und Betriebvertrauensleute. 20. Kreis. Kreisvorstandsfizung 6%, Uhr, Jugendheim Tegel, Bahn. Gofftr. 15. 28. Abt. 6, Uhr Bezitsführerfigung bei Seidler, Belforter Str. 11. 31. 2bt. 7 Uhr Sigung der Bezirksführer und Betriebsver trauensleute bei Goldschmidt, Stolpische Str 36. Schöneberg- Friedenau. 11. Bezirk. 8 Uhr Funktionärinnen. fizung bei Obft, Martin- Luther- tr. 69. Eisenbahnweit Grunewald. 7 Uhr Beisammensein aller S.B.D. Genossen bei Gimm, Charlottenburg, Kaiser- Friedrich- Str. 63. Referat. Neukölln. 93. 2bt.( früber 5. Abt.) 7, Uhr, bei Stellert, Statser. Friedrich- Sir 88, Funktionärsizung mit Seisbeitreter. Neukolln. 94. Abt. früler 6. Abt). Abends 7, Ubr: Funktionär. fizung bei Wall, Allerstr. 7. Frauenversammlung abends 7%, Uhr bei Zaubel, Weisestr. 23. Rejeient: Genoffe Gerstenberger. Mariendorf. Zur Weihnachtsaufführung ahi Sonntag vor Weihnachten findet Montag im Gesangiaal des Gymnasiums, Stai eritraße, eine w Brogramm"( II. Zeil).- 18. Abt. Borrath, Rominiener Str. 21. Net 11. Abt. Geisler, Staliger Str. 59. Rei. Genosse Bluhm:„ Erfurter Genoffin Hanfeleit: Störperpflege der Frau vor und nach der Gebint." 19. Abt. Echolnat, Camariter, Ede Rigaer Str. Ref. Genoffin Birfner: Die Frau in der Reichsverfassung." 20.- 22. Abt. Rohnsdorf, Petersburger Str. 86. Ref. Genoffin Weide: Wohlfahrtspilege." 29. Abt. Konferenzzimmer der Schule Senefelderstr. 6. Ref. Genoffin 30. Abr. Mädchenzimmer Hanna: Die Frau und der Sozialismus." der Schule Greifenbanener Str. 58. Borbedingungen zur Eifenntnis des Sozialismus." 42. u. 47. Abt. Utnehmer, Trift. Ede Samoaſtr. Ref Benolfin Bellmann:„ Die Rechte und Pflichten der Frau im politis ven Leben." 44. Abt. Taube, Müllerit. 62a Ref. Genosse Güttler:( Renoffenschaftswesen Besprechung über die Weihnachtsbeicherung unserer Rinder Baumschulenweg. Han, Baumschulenstr. 71. Ref Genossin Bachenheim. Charlottenburg, 7. Kreis, 53. Abt. Luz, Ofenau trake 1. Ref. Benoise Toit: tinderelend und Stinderwobljabrt." Niederichöneweide. Zeichenfaal der Gemeindeschule Berliner Str. 31. Ref. Genosse Rettor Bablte: Bekämpfung der Lungentuberiuloje. Oberschöneweide. Buisenhof. Luisenstr 26. Ref. Genotfin 313:§ 218 und 219( Unterbrechung der Schwangerschaft)." Bankow. Konitkowsky, Floraftr. 73. Rei. Genoise Kafisti: Frauenl. iden." 17. Bez. Frauenfonferenz in Lichtenbera, Gefangjaal des Cecilienlyzeums, Rathausstr. Ref. Genoffin Todenbagen: Was wir der Barter fein wollen." Steglit. 8 Uhr: Frauenabend bei Beckmann, Berlinst straße 18. BeibTreptow. Kläber liche Gesundheitspflege. Ref.: Genoffin Dr. Loewy. Blesserstr. 8. Ref. Genossin Ryned. Dienstag, den 30. November, 7%, Uhr. Adlershof. Zeichensaal der Gemeindeschule Nadideftr. Ref. Genoffin Frida Müller: Bericht über den Frauentag in Kassel Friedrichsbagen. Dite, Kirch, Ede Wilhelmstr. Ref. Genosin Yohdal. Mariondorf. Schulaula Königstr. Ref. Genoffin Todenbagen. Schöneberg. Girlich, Rubens, Ede Begassir. Res. Genossin Müller Destreich:„ Die wirtschaftliche Lage." Achtung, Genossinnen! Nebnerinnenfurfus der Genofiinnen Bob m- Schuch und Zu chacz: Das Wesen des Volksstaates( Preußens Neu geftaltung." Tiens ags und Freitags, abends 7 1hr( 3 Wochen). Beginn Freitag, den 3. Dezember. Meldungen baldisst im Frauensekretariat, NW 40, In den Zelten 23. Jugendveranstaltungen. Heute, Sonntag: „ Hochzeit auf Boel", eine Komödie in 3 Aften von Georg Engel, gelangi beute nachmittag 3 Uhr im Bernband- lose- Theater, Große Frant furter Str. 132, zur Aufführung. Eintrittsfarten à 3 M. find noch am Kreis Prenzlauer Tor. Schule. Sonnenburger Eingang erhältlich. Straße 20: Bunter Abend. Treptow- Baumschulenweg. 6 Uhr, im Jugendbeim. Elsenstr. 3: Bunter Abend. Die Parteigenossen werden gebeten, fich daran zu beteiligen. Mitglieder der Jungsozialistischen Ber einigung sind ebenfalls willkommen. Vorträge, Vereine und Verfammlungen. 2. S. C. Neptun 1891( M. d. A. W. V.) Heute, Sonntag, den 28., abends 6 Uhr Familienabend in der Wilhelmsbura, LichtenbergFriedrichsfelde, Wilhelmurage, Ecke Eitelstrage. Der Schwimmverein Vorwärts" Berlin 1897 veranstaltet am beutigen Sonntagnachmittag 3 Uhr im Stadtbad Neutoun, Gangboferitraße, sein diesjähriges Schaus und Wettichwimmen. In den lokalen Betttämpfen werden sich die besten Mannschaften der Arbeiterschwimmer gegenüberstehen, 10 dag spannende Stämpfe zu erwarten find. Sport. Fußballspiel Schöneberg- Adlershof, heute nachm. 2 1hr auf bem Die Lehrlingsabteilung Sugendheimplat. Hauptstraße- Rubensitraße. der Freien Turnerschait turnt jetzt jeden Montag und Donnerstag 8-10 Uhr, Belziger Straße( Hohenzollernturnhalle), von 6-8 Uhr 1. Shülerabteilung ebenda. Gr. Ziethen bei Budow. Heute Sonntag Gründungsfeier der Freien Turneric aft im Lofal Hennig. Chauffeeitrabe 1. D alle bürgerlichen Bereine gegen den neuen Arbeiter turnver a clien werden alle Genossen und Turner von Riethen und Umgang fucht, daß Gründungsfest zu unterstügen. Wetteraussichten für> inch Norddeutschland sis endut, o.märts fortschreitende Erwärmung, Montag mittag. später im Weiten vielfach Regenfälle, im Diten noch überwiegend heiter und falt bei mäßinen füdöstlichen Winden. ähne 4 u. 7 k. mit Friedenskautschuk 5 Jahre schriftl. Garantie. Zahnziehen mit Betäubung bei Bestellung von Gebissen gratis. Kronen v. 30 Mk. an. Spez.: Zähne ohne Gaumen, Keine Luxuspreise. ahn- Praxis Hatvani, Danziger Straße 1. Weinbrand Winkelhausen Brennerei Stargard Mingol- Tabletten schützen vor Husten, Heiserkeit und Erkältung. Erhältlich in den Apotheken und Drogerien. Fabrik: H. von Gimborn A. G., Pharm. Abt., Emmerich a. 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Der Kampf gegen Typhus und Ruhr ist mit gutem Erfolg aufgenommen worden. Nur in Oberschlesien konnten wegen der dortigen Verhältnisse die Abwehrmaßnahmen nicht ganz durchgeführt werden. Der Gesundheitspflege in den Schulen wird ständig die größte Aufmerksamkeit zugewendet. Der Andrang zu den Krankenhäusern Sonntag, 28. November 1920 Regierung dafür sorgen muß, daß folch öffentlicher Bette[= gang nicht notwendig ist. Ich begreife nicht, wie man eine so lächerliche Summe mie 150 000 m. für die Bekämpfung der Tuberkulose in den Etat einstellen konnte. Anerkennen muß ich die Objektivität des Ministeriums gegenüber allen politischen Richtungen. Im großen und ganzen fann ich sagen, daß der Minister den Willen hat, bessernd einzugreifen, daß aber eine durchgreifende Reform nur möglich ist, wenn die kapitalistische Wirtschaftsordnung beseitigt und die sozialistische Gesellschaftsordnung errichtet ist( Beifall bei den 1. Soz rechts) Ein Vertreter des Finanzministeriums meist auf die außerordentlichen finanz ellen Schwierigkeiten hin, die einer stärkeren Förderung des Wohnungsbaues entgegenstehen. Auf der Tagesordnung der Preußischen Landesstände habe ich es für notwendig gehalten, das Auswärtige Amt bersammlung steht zunächst der Antrag des Geschäfte mit umfangreichem Material zu versehen, um den Kampf gegen die ordnungsausschusses, die Genehmigung zur Gröffnung eines Ablieferung der Milchfühe erfolgreich führen zu können.( AllgeStrafverfahrens gegen den Abg. Schulz- Kiel( S03.) zu meine Zustimmung.) erteilen. Die Abga. Haber( Soz.), Lichtenstein( U. Soz.) und Siering( Soz.) beantragen demgegenüber, die Sache an den Geschäftsordnungsausschuß zurückzuverweisen, da das Aftenmaterial noch nicht vorliege und es gefährlich sei, ohne nähere Kenntnis der Abg. Frau Pochlmann( D. Vp.): Der Hebammengeset= Angelegenheit einen Präzedenfall zu schaffen. Der Abg. entwurf findet nicht unfere bolle Billigung. Wir sind für die Meyer( Dem.) vertritt den Standpunkt, daß die Genehmigung baldige Schaffung eines Haus angestelltenrechte 3. unbedingt erteilt werden müsse, da das Haus ein Interesse daran ist wegen der Wohnungsknappheit und des schlechten Standes der Hausangestellten unter die Gewerbeordnung werde ich mich mit Minister Stegerwald: Wegen der Unterstellung der weiblichen habe, daß der Abg. Schulz sich unverzüglich von einem so dringen- Volksgesundheit sehr start. Ueber die Arbeitszeit des Pflegeper- dem zuständigen Handelsministerium in Verbindung feben. Wegen den Verdacht reinige Nach sehr heftiger Debatte wird der Antrag sonals ist noch keine Einigung erzielt worden, der Achtstunden des Fehlbetrages von zwei Milliarden in den preußiLichtenstein auf zurückverweisung an den Geschäftsordnungsausschuk abgelehnt. Das Haus erteilt die Genehmigung zur tag stößt auf einmütigen Widerstand der Sachverständigen. Die schen Finanzen sind mir in meiner Tätigkeit gewisse Grenzen geSäuglingsfürforgestellen rufen dringend nach staatlichen Eröffnung des Verfahrens. Leider müssen wir wegen der finanziellen Notlage Mitteln Abg. Bradmann( D.- Hannov. P.) bleibt auf der Tribüne unmanches begründete Gesuch ablehnen. Die Fülle der geleisteten Arbeit läßt mich jedoch nicht übersehen, daß eine ganze Reihe von Es folgen eine Reihe von persönlichen Bemerkungen. dringenden Fragen noch zu lösen ist: z. B. die Organisation des Das Haus vertagt sich auf Montag 1 Uhr. Fortsetzung der BeLandesgesundheitsrates, Die Reform des Apo- ratung thefenwesens, die staatliche Mitwirkung bei der Beschaffung ratung des Haushalts. Schluß 6 Uhr. der Nahrungsmittel Als zweiter Punkt steht auf der Tagesordnung die Fort. Beratung über den Haushaltsplan. setzung der 3, Für die Erwerbslosenfür forge Es wird zunächst über den Haushalt für das Ministerium für WolfsmobIfahrt verhandelt. Minister für Volkswohlfahrt Stegerwald: Die Wohnungsnot dauert als Folge des Krieges unvermindert fort. Ihre Urfachen liegen in der Haushaltsvermehrung durch Zunahme der Hei raten, in der Abwanderung aus den besezten Gebieten und endlich ist eine Milliarde notwendig, fie muß aber möglichst produktiv gein den hohen Baukosten, die dem Wohnungsbau hinderlich sind. staltet werden, um die Arbeitslosigkeit zurückzudrängen. Die ArNach zwei Richtungen suchen wir dem Notstande abzuhelfen, ein- beits nachweise gewinnen immer mehr Anhänger. mal durch bessere Ausn uzung des Wohnungsraumes Mietsteuer oder Grundsteuer Die Ariegsbefchädigtenfürsorge bereitet wegen der unund dann in der Förderung der Bautätigkeit. Bei dieser geheuren Fülle von Eingaben große Schwierigkeiten, ebenso die Unterbringung von Schtverbeschädigten. Viel zu leisten ist noch Förderung find leider die wirtschaftlichen Schwierigkeiten erheblich; in der Jugendpflege, von der alle Parteipolitik ferngehalten ohne Ueberteuerungszuschüsse an die Kommunen usw. werden muß. Soziale Frauenschulen sind ebenfalls eine tommen wir nicht aus. Die gefeßgebenden Körperschaften sind sich Notwendigkeit, auch die Wolfsschülerinnen müssen den Weg zur noch nicht schlüssig, ob die dazu nötigen Gelder durch Wohlfahrtsschule frei bekommen. Wenn die Wohlfahrtspflege im brüderlichen Sinne zur Hebung der Sittlichkeit und Volksgesund aufgebracht werden sollen. Soweit es angängig ist, wurden Na- heit geleitet wird, so ist sie Staatspolitik im besten Sinne.( Beifall.) fernen zu einwohnungszweden verwendet. Erfreulicherweise Abg. Dr. Faßbender( 3.): Von dem System der Beihilfe haben die Gründungen von gemeinnüßigen Wohnungs- auf dem Gebiete der Volfswohlfahrt versprechen wir uns einen bebau- und Siedlungsgenossenschaften neuerdings zu deutenden Erfolg. Um der zunehmenden Unsittlichkeit genommen. In den meisten Städten und vielfach auch auf dem zu steuern, muß die Zensur auf die Theater ausgedehnt werden. Bande find Wohnungsämter eingerichtet, die schöne Erfolge erzielen. Zur Bekämpfung der Schundliteratur empfehlen wir die Die Genossenschaften sollen möglichst mit zweiten Hypotheken be- Schaffung einer Zentralstelle zur Ueberwachung des Inseratendacht werden, deren Garantie der Staat übernimmt. Aeußerste wesens in ganz Deutschland.( Beifall.) Sparsamteit in Material und Baustoffen ist notwendig Für die Abg. Schloßmann( Dem.): Troß der schlechten Finanzlage Untersuchung neuer Baustoffe wird viel getan.( Der Minister bemüßten dem Stat für Volkswohlfahrt mehr Mittel zur Verfügung spricht technische Ginzelheiten der verschiedenen Bauweisen.) Auf gestellt werden. Den Antrag Ludwig( U. Soz.) auf eine Verbilligung des Holzes ist nach Möglichkeit hingearbeitet worden. Auch auf dem Gebiete der Arbeiter für forge, im Rahmen des Wohnungsbaues, find Verbesserungen er zielt worden. Die Stadtschaften werden hoffentlich immer mehr zunuben des städtischen Realkredits beitragen. Der Abgeordnete Dallmer hat die Aufhebung der Höchstmietenverordnung verlangt; folange ich preußischer Wohlfahrtsminister bin, werde ich das nicht zulassen. denn die Höchstmietenverordnung hat nur den Raved, zu verhindern, daß der Hausbesig in die Spekulation einbezogen wird.( Bustimmung links und in der Mitte.) Dem soliben Hausbesik hann bei richtiger Auslegung der Verordnung nichts Abg. Dr. Weyl( U Soz.): Das Programm des Ministers geschehen. Bedauerlich ist es, daß die Verhandlungen bor entsprach vielfach den Anregungen meiner Freunde, aber uns fehlt Ben Mieteinigungsämtern allzuoft in ein politisches der Glaube an die Möglichkeit, dieses Programm unter den jetzt abraffer gelenkt werden. Hier wird das Mietgefeb Abhilfe gegebenen Berhältnissen zu verwirklichen. Herr Schloßmann meinte, schaffen müssen. Vor einer Woche ist von einer Versammlung des daß für unseren Antrag auf Sozialisierung des Geil Berliner Hausbesikervereins die Anfertigung eines wesens das Reich zuständig sei, er hätte sich sagen sollen, daß der Flugblattes beschlossen worden, um mich unmöglich zu Präsident ihn nicht zugelassen hätte, wenn das Haus nicht zuständig machen. Dabei ist das Wort gefallen, daß die Kugel für mich wäre. Der Antrag will ja auch nicht die Sozialisierung schon gegossen wäre. Ich lebe wahrhaftig nicht am Amte; wenn morgen herbeiführen, sondern nur einen Anfang machen. folche, maklojen Angriffe wie bier allgemein werden, mag féin am- Das Verständnis für die besonderen Standeerücksichten der Aerzte ständiger Mann mehr Minister sein. In der fehlt mir allerdings, ich bin der Meinung, daß die Sorge für die Allgemeinheit vorgeht. Was die Mieter angeht, so wird durch das Mietergesetz ihr Interesse auf das beste gewahrt, und die Not der Mieter ist größer als die der Hausbesiker.( Sehr richtig! bei den 1. Soz) Die Mietsteuer und die Grundsteuer werden wir ablehnen. Wo bleibt die starke Hand des Ministers, um Fürsorge für die Volksgesundheit ift eine forgfältige Anspannung aller Kräfte notwendig. In der Säuglingssterblichkeit und der Sterblichkeit an Tuberfulofe ist eine geringe Abnahme festzustellen. Na chitis und Strophulose herrschen noch in bedauerlichem Maße. Erschreckend sind die Ergebnisse einer Gnquête in einer Berliner Gemeindeschule. Hier ist festgestellt worden, daß von 650 Schülern und Schülerinnen nicht weniger als 118 tuberkulos waren, 45 starben im Laufe des Jahres an Entbehrungen, eine ganze Anaahl konnte wegen der Berarmung der Eltern nicht einmal bie amtlich gelieferten Lebensmittel erhalten. Angesichts dieser Zufett. verständlich. Soziales. Gegen den Alkoholmisbrauch. Aus dem preußischen Wohlfahrtsministerium wird uns ge schrieben: Es ist bei dem durch die Kriegsentbehrungen schwer be schädigten Gesundheitszustande unseres Volkes besonders bedenklich, daß der Alkoholverbrauch, der während des Krieges eine wesentliche Einschränkung erfahren hatte, in der letzten Zeit wieder zuzunehmen beginnt. Die staatlichen Stellen erachten es daher als ihre Pflicht, in Verbindung mit den bestehenden alkoholgegnerischen Vereinen und Verbänden Maßnahmen gegen die Gefahren des Alkoholmißbrauchs zu ergreifen. Mittel dafür stehen erfreulicherweise nunmehr zur Verfügung, und zwar auf Grund des§ 258 des Branntweinmonopolgefches bom 26. Juli 1918. Diese Reich 3. mittel belaufen sich für die Zeit bis zum 31. März 1921 auf einen Ein Viertel Jahresbetrag bon 4 Millionen Mart. dieser Gelder soll zur Bekämpfung der Tuberkulose und Geschlechtsfrankheiten, der Rest zur Bekämpfung der Trunksucht und ihrer Ursachen sowie zur Milderung der durch die Trunksucht herbeigeführten Schäden verwendet werden. Ueber die Verwendung des auf Breußen entfallenden Betrages hat der Minister für Volkswohlfahrt foeben einen Sozialisierung der Aerzte Erlaß herausgegeben. Danach soll dieser Betrag hauptsächlich vermüssen wir ablehnen.( Unruhe links.) Die Massenausbildung wendet werden 1. zur Unterstübung der Trinkerfürsorgestellen und der Aerzte muß aufhören. Die 3wangswirtschaft in bezug Trinkerheilstätten, 2. zur Förderung alkoholfreier Gasthäuser, auf die Wohnungen fann nicht aufgehoben werden, deshalb find Bollebeime, Jugendheime, Wanderherbergen, Milchhäuschen. Trint wir für eine. Erfüllung der gerechten Forderungen des Hausbefizes. brunnen und ähnlicher, der Alkoholgefahr vorbeugender Einrich Besonders hart betroffen von der Wohnungsnot ist die Bevölkerung tungen, 3. zu alfoholwissenschaftlichen Lehrturfen im be sebten Gebiet, die wir deshalb besonders unterstüßen für Lehrpersonen, Jugendpflener, Jugendpflegerinnen, Wohlfahrts.. Auch die sozialen Frauens müssen. Die Bekämpfung der Tuberkulose muß zu einer inter- beamte und Wohlfahrtsbeamtinnen. nationalen Angelegenheit gemacht werden.( Beifall bei schulen, Wohlfahrtsschulen und ähnliche Anstalten sollen in ihrem Behrplan der Bekämpfung des Alfobols eine erhöhte Bedeutung den Demokraten.) 4. Zur Förderung der Antialkoholausbeimessen. itellungen. Hier sollen an der Hand von Wandkarten, Sta tistiken, bildlichen und figürlichen Darstellungen nicht nur die Ge fahren des Alkohols, sondern auch Fragen der Säuglingsfür forge, der Kindersterblichkeit, bes Mutterschußes, der Leibesübungen und der Bekämpfung der Tuberkulose, der Geschlechtskrankheiten und der Gewerbekrankheiten sichtbar vor Auger örtlicher Propaganda. geführt werden. 5. Zu sonstiger Aufklärungsarbeit und Anträge auf Bewilligung von Beihilfen sind an die zuständigen Oberpräsidenten zu richten. Soweit die Ruschrift. So sehr wir einen energischen Kampf gegen die Trunksucht auch von seiten der Regierung begrüßen, scheint uns bei der Etatlegung der Etat für Bekämpfung der Tuberkulose und Geschlechtstrantheiten reichlich schlecht abzuschneiden. Geschäftliche Mitteilungen. Billen und Paläste zu beschlagnahmen, damit hier Kinderfürsorgestätten errichtet werden? Die Zahlen über das entsetzliche Kinderelend sind der beste Beweis für die Berech- Wir verweilen nochmals auf das heutige Inserat der Firma Stiefel. tigung unserer grundsäglichen Forderungen. Die Hälfte aller tönig. Friedrichstr. 131e. Da die Firma zurzeit noch große Bestände Schulkinder ist unterernährt. Meine Partei ist gegen die öffent- billig eingetaufter Schuhwaren aus Lager bat, ist fie in der Lage, thre liche Sammlung für die notleidenden Kinder; wir meinen, daß die Waren zu gününigen Preisen abzugeben. Weihnachtsverkauf zu enorm billigen Préisen. Serie I 59.- Serie II 98.Damenröcke Backfischröcke Wollene Jupons Kinderkleider Waschblusen Wolljacken Untertaillen Kinder- Pelz- Garnif. Zobel- Kanin- Kragen Damen- Paletots Backfisch- Paletots Kindermäntel Schulkleider Seidene Blusen Voile- Blusen, handgest. 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Trebbin: ring. Bahnhofstr. 62. Treptow: Gramens Riefbolaftr. 412, born 1 r. Weißensee: Berliner Allee 54. Bildan Soberlehme: Rud. Lettow. Wilhelmshagen, Beffenwinkel: Arthur Schieffe, Wil. helmshagen Dernburaftr 21. Wilmersdorf: Holsteinische Etr. 19. Woltersdorf: Schurbaum, Eichendamm 22. dorf Annaftr. 10. Reuthen, Miersdorf: en Binterfelb. Reuthen, Rurfürftenftr. 46. Rowawes: Rari Rrohnberg eifenbahnftr. 10. Oranienburg: Friedrich Glafer. Bernauer Str. 2. Rehlendorf, Schlachtenfee. Ritolasiee: Beaner. Rehlen Oberschöneweibe: Robert Baul, Mathildenftr. 5. Bantow: Rikmann Mühlenstr. 70. Potsdam: M. Bierlich Schocftr. 23. Rahnsdorf: e chert Forststr. 7. Reinidendorf- Oft Schönbola: Albert Bable. Brovina ftrake 56( Paden) Reinidenborf- Rosenthal: W.- use, Bring- Heinzig- Str. 34/ Boffen: Albert Stein. Mittenwalder Str. 17. Sämtliche Biteratur fowie alle wiffenfchaftlichen Werks werden geliefert. Sonntage fub bie Gibilteleßen geileen. Nr. 584 37. Jahrgang 4. Beilage des Vorwärts Legiens„ Schmiergelder". Sonntag, 28. November 1920 Die Deutsche Cefonomiegesellschaft wird höchstens zwei Bro. gent Provision berechnen, nicht eingeschlossen Untosten für die nötige Finanzierung, Versicherung durch Transporte und Wechsel, Binfen für die Strebite, Stempel." nicht weniger als 6 Pros. des Goldwertes. Dazu wären noch weitere offenbar gang andere Provisionen gewohnt war, nichts einzu. Ausgaben für die Neutralisierung und Berwertung des Geldes gewenden. Genoffe Legien gab ihm dann eine Erklärung, die zu tommen. gleich von dem zweiten Gesellschafter der Oefonomiegesellschaft Olaf Da erschien als neuer Sowjetvertreter Herr Brofessor Aschberg unterzeichnet wurde. und die im Bunft 4 bejagt: Soeben ist im Verlag des Allgemeinen Deutschen Gewerkschafts- Lomonosoff. Auch er gab an, die Silfe der Gewerf. bundes Die Sowjetation gegen die Gewerkschaffhaften nötig zu haben. Er wünschte, die Generalbollmacht, die ten" erschienen( Preis 1,60 Mt.; für Gewerkschaftsmitglieder durch Heri Kopp ausgestellt hatte, zu sehen und bekam diese mit einem ihre Verbände 30 Bf.) Die 48 Geiten umfassende Broschüre ent- Brief Araisins, von dem leider teine Abschrift vorhanden ist, im hält eine Sammlung wichtiger Dokumente, Aufrufe und Aufzeich Original. Diese Schriftstüde sdyidte er nach Moskau und sind diese nungen von Unterredungen, die zwischen deutschen und russischen trotz wiederholter Aufforderung heute ihren Eigentümern Gewerffchaftlern gepflogen wurden. Eingehend werden die wirt noch nicht wieder zugestellt. fchaftlichen Berhandlungen zwischen den Sowjetbertretern und den deutschen Gewerkschaften ( Defonomiegewerkschaft) behandelt. Wir entnehmen diesem Kapitel folgende Angaben über die Verhandlungen betreffend die russische Lokomotivbestellung, auf die wir schon wiederholt zu sprechen famen, und wegen der wir erst jüngst wieder den Genossen egten gegenüber fommunistischen Angriffen in Schuh nehmen mußten. Deuliche Sunder flerbenHungers! Rönnt Ihr Gute glücklichen Kinder tuhigen Gewiffens anschauen? Poftfchecktonto Kinderhilfe 89900 2 Wären trotzdem Ueberschüffe erzielt worden, was bei diesen Riesenbeträgen sehr leicht möglich war, so wären sie den deutschen Arbeitern und ihren Gewerffchaften, nicht aber Privatfapitalisten zugeflossen. Dabei darf erwähnt were ben, daß Kopp die Frage aufwarf, ob nicht in einer Form Brämien an die Arbeiter für schnelle unb pünktliche Bieferung bereinbart werden könnten. Nachdem die Russen so durch die Vermittlung ber deutschen Ges werkschaften Verbindung mit der deutschen Industrie befommen hatten, gelang es ihnen auch, mit den Engländern Verhand lungen anzufnüpfen. Die deutschen Industriellen hatten Angst davor, daß die Engländer ihnen zuvorkommen fonnten und wurden verhandlungsbereit. Unter Führung von Krupp Tehnten fie die deutschen Gewertschaften als o trollorgane, wie es die Vollmacht des Herrn Kopp vorsah, a B. Und was taten da die Sowjetagenten, die sich als Vertreter des russischen Proletariats aufspielten? Eie fdiloffen Die von Herrn Kopp am 15. Mai unterzeichnete Bollmacht ent- mit den schlimmsten Scharfmachern in Deutschland, mit den Großbielt u. a. folgenden Sat: Herr Kopp, der russische Handelsagent" in Berlin, trat mit einem großen Wirtschaftsprogramm an die Detonomiegesellschaft heran und bat um deren Hilfe bei dessen Durchführung und Finanzierung. Ge sollten Lokomotiven, Eisenbahn. material, Werkzeugmaschinen, landwirtschaftliche Maschinen usw. gegen Holz, Felle und insbesondere Getreide geliefert werden. Es fam durch die Arbeitsgemeinschaft zu einer Verhandlung mit Herrno. Borsig, die die Gewerfschaften im Auftrage von Kopp weiterführen sollten. Inzwischen fnüpfte raffin in Ropen industriellen der Metallindustrie, Lieferungsverträge ab unter Aus hagen zu Krupp und Kopp zu anderen Botomotiv. Ich werde ohne Hinzuziehung der Deutschen Dekonomie. fchaltung der deutschen Arbeiterorganisationen. Allerdings haben firmen Beziehungen an. Borsig machte geltend, daß der Fa gesellschaft weder selbst, noch durch befondere Beauftragte mit den sie ihr Geschäft nicht gemacht. Taufenden von deutschen Arbeitern brilantenverband nicht mit der gewerkschaftlichen Lokomotivfabrikanten, deren Organisation oder den anderen ge- ist eine willfommene Arbeitsgelegenheit verlorengegangen und der Detonomiegesellschaft verhandeln fönnte, wenn die nannten Stellen Berhandlungen führen. Sobald ein eventueller so notwendige wirtschaftliche Wiederaufbau Rußlands hinausje Russen zugleich an mehreren Stellen und auch mit Außenseitern Abschluß getätigt ist, soll die Deutsche Dekonomicgefellschaft cbenschoben. ( Strupp) verhandelten. Die Detonomiegesellschaft ihrerseits erklärte, falls bevollmächtigt sein, die Lieferung ber Lokomo. daß sie sich nur dann mit der Angelegenheit weiterbefassen würde, tiven zu kontrollieren, die Finanzierung derselben zu Wie man auf Grund dieser Tatsachen ton Begiens wenn sie Alleinbollmacht befäme und Sonderver. vermitteln und alle sonstigen, mit der Lieferung zusammenhängen. Schmiergelder" reden fann, bleibt Geheimnis der Moten ben Details zu regeln." Fahne", die sich jest um die Austüftelung weiterer Ber. handlungen eingestellt würden. Herr Sopp erteilte darauf bie Generalbollmacht und bot der deutschen Cefonomie- Wie Stopp. so verlangte auch Bomonofoff die Festfehung brehungen und neuer Verleumdungen deutscher gesellschaft eine feste Provision an, die er in der Vollmacht einer Propifion für die Deutsche Oefonomiegesellschaft. Die Arbeiterführer bemühen mag. Die Zahl derer, die da cauf figieren wollte. Die Detonomiegesellschaft lehnte bie igierung Roften wurden ihr auf 1-1½ Proz, ohne die Kosten für die hereinfällt, wird nach Kenntnisnahme der oben geschilderten Tat eines bestimmten Sates ab, da die Kosten sich noch nicht übersehen Wechseldistontierungen usw., die sie nach der Vollmacht nichts an- fachen bedeutend geringer werden. Man wird sich auch in Deutsch ließen. Echon die erste Offerte, die sie dann allein für die gingen, genannt. Genoffe Legien erklärte Herrn Lomonosoff, daß land endlich daran gewöhnen, bie Sowjetagenten nicht nach bren Ueberbringung des russischen Goldes bon Mos.bie Cekonomiegesellschaft aus der Transaktion keine Gewinne ziehen schwammigen Reben und Schriften, die das russische Flend als ein tau nach einer deutschen 8wischenstation in wolle; sie würde ihre Selbstfosten berechnen, die nicht über Simmelreich hinstellen, sondern nach ihren arbeiterfein Deutschland fonnte das Geld nicht bleiben erhielt, belief sich auf 2 Bros. betragen würden. Dagegen hatte Herr Lomonosoff, der lichen Sandlungen zu beurteilen. Strumpfe Sehr preismert Damenstrümpfe schwarz, 975 mit Doppelsohle.... von M. Damenstrümpfe schwarz, weiß, 155 seidenglänzend, mit Doppelsohle von M. Damenwinterstrümpfe schwarz, Mischwolle, sehr vorteilhafte Qualitäten.... .... von M. 1975 Reinseidener Strumpf 4900 vorzügliche, haltbare Qualität,... M CORDS Leipziger- Straße 33-35. 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Bezirksverband Berlin der S.P.D. Neukölln. 95. 261. 53. Bez. Den Mitgliedern die traurige Nachricht, daß un ere Funktionärin Frau Luise Rutetzki verstorben ist. Chre ihrem Aubenten! Die Beerdigung findet am Montag 2 Uhr auf dem Gemembefriedhof, MarienDorfer Weg, statt. Rege Beteiligung erwartet 2408 Der Borstand. Spezialarzt Dr. med. Wockenfuß Friedrichstr. 125 Oranienbg. Tor. 11-1.5-7 Gonnt. 11-1. Syphilis, Harn, Frauenleiden, Blutuntersuch. ohne Berufsstörung. Zeilzahlg. Beachten Sie bitte meine Schaufenster Billige Lifter S. Levy, Geöffnet bis 7 Uhr Ausschneiden! Lichtbilder- Vorträge Oskar Voelker Direktor der Berl. Volks- Lichtheilanst., Invalidenstr. 130( Stett. Bhf.) finden noch statt: Montag, 29. Nov., 7 ,: Berlin, Zentral- Festsäle, Alte Jakobstr 32, Dienstag, 30. 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Bewahrt unserer Jugend das deutsche Volks um! Schützt sie vor der Polonisierungi Geldspenden erbitten wir an die Dresdner Bank, Berlin W 56. Schnelle, fichere.fchmerzloießeilg. Diejenigen Schlächtermeister Groß. Berline, ble gemäß§ 14 der Reichsverordnung vom 19. September b. Jährlich etwa 80 060 M.( ca. 28 000 M. deutscher Währung) auf Grund des Meistertitels befugt find, Frischfleisch gewerbsmäßig im Aleinhandel ohne befondere Genehmigung zu verfaufen, werben erfucht, fich fchriftlich bei ihrer Begirisgemeinde unter Borlegung thres Meisterbriefes fofort, spätestens aber bis 10. Dezember zu melden. Spezialarzt Dr. med. Laabs behandelt schnell, gründlich, möglichst schmerzlos u. ohne Berufsstörung Syphilis, Haute, Harn, Frauenteiden, Schwäche. Erprobteste Methoden. Ter Oberpräsident. 3m Auftrage: ges. Gosling, Regierungstat. Harn- und Blutuntersuch. Spezial- Arzt Dr. Jaffé, für Geschlechts, Haut, Harn-, Frauenleiden, nerv. Schwäche, Lues- Kuren, Blutuntersuchungen, Allgem. 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Nach der bisherigen Sachlage ist anzunehmen, daß diesmal noch nicht nach der vom Min ster ebhafter und andauernder Beifall erhob sich, als des Innern geplanten neuen Wahlfrei sein: eilung mit Müller mit den Worten schloß, daß die tschechos omafischen und Streismahlvorschlägen und Verbandewahlvorschlägen gewählt die reiche deutschen Sozialdemokraten das gemeiniane Biel wird, sondern ungefähr auf der Grundlage der alten Wahl- bereine, das sie Arm in Arm anstreben wollten. Nach Hermann freiseinteilung vom 6. Juni es sei denn daß das Plenum Müller sprach der Bertreter der deutschen Sozialdemokca: er, n der der Landesversammlung einen anderen Standpunkt einnähme, Tschechoslowakei, Eenator Dr. Geller. Alsdann gab Huysmans, Sekretär der zweiten Internationale, in deutscher Sprache der als er bisher im Ausschuß zum Ausdruck gekommen ist. Meinung Ausdrud, daß sich der Sozialism mor nicht aufrichten a fe, sondern sein Ziel nur aur der Linie ruhiger Entwid! ung au erreichen bermjge.. Darauf b gannen die eigentlichen Verhandlungen. 1 Die Deutschen Werke A.-G. sind eine Einrichtung, die in Form einer Attiengesellschaft die Reichswerte verwalten. Die Attien sind im Befize des Reichs, die Aufsicht erfolgt durch die Reichsinstanzen, in erster Linie durch das Reichsschatzministerium. Nun weiß man aber, daß Herr Naumer der Schwerindustrie nicht ganz unbekannt, und daß ihm in seiner nationalliberalen Seele jedes Reichsunternehmen zuwider ist. Man kann sich also denken, mit welcher Freude" er die Ent. midlung der Deutschen Werke A.-G. betrody et. Der Frontangriff der Altmaschinenfonzerne gegen die Werke finde deshalb bei Raumer wahrscheinlich e nen günstigen Boden. Wenn wir uns gegen diesen Inter essentensturm menden und die metallische Ethit" aufdeden. die darin zum Ausdruck fommt, so heißt das in seiner Weise, daß wir den angefochtenen Vertrag mit Seahn billigten. Wir fennen die Einzelheiten dieses VerDie agrarische Bresse möchte die Deffentlichkeit glauben machen, trages nicht. Auf jeden Fall aber find wir der Meinung, daß, durch die in Aussicht genommene Auflösung des Landes. wenn Reichseigentum veräußert werden muß, dies durch die otonomie follegiums würde die Landwirtschaft" einer ihrer Oberschlesien auf der Londoner Konferenz. Reichsstellen felbst und nicht durch Zwischenhändler wesentlichsten Stügen beraubt und gleichzeitig ein Eingriff in erfolgen darf, ganz gleich, ob diese Kahn, Rosenau, Goldstein die Selbstverwaltung der Landwirtschaft vollzogen. Beides ist oder Kerkhoff heißen! Kahr will Zeit gewinnen! falich! Landwirtschaft. Ein Klub der Junker. Paris. 27. November. Wie Petit Parifien" und" Echo de Paris" mitteilen, besprachen Leygues und Lloyd George in London Das Landesökonomie follegium war, wir wir schon dargelegt auch die Frage der Boits abstimmung in Oberschlesien haben, ursprünglich nur geplant als ein Beirat des Ministeriums und die Wiedergutmachungsfrage. des Innern, dem damals noch die landwirtschaftlichen Fragen Haag, 27. November. Rieuwe Courant" bemerkt, wenn die unterstanden. Das LOC. ist aber auch bei weitem nicht, wie man Abstimmung in Oberschleiten im Januar stat: finde, sei Berlin, 27 November.( Amtlich.) Der zweitägige iet glauben maden will eine Vertretung der gesamten preußlichen das wegen der Erichwerung der Reife für die außerhalb der Pro Aufenthalt des bayerischen Ministerpräsidenten von Kahr in Berlin war eingehenden Besprechungen über die babe standen in Preußen den weit über drei Millionen Trogdem stehe es für die Deutschen offenbar nicht schlecht; das Nach der Betriebszählung vom 12. Juni 1907 ving lebenden Oberichle fier für Deutschland nachteilig. rischen Einwohnerwehren gewidmet. Am Donnersbäuerlichen Betrieben im ganzen nur 11 221 Wirtschaften fei aus einer Warichauer Korrespondenz an das„ Eco de Paris" tag natte Herr von Kahr eine Unterredung mit dem Reich 3präsidenten, der sich Konferenzen mit dem Reichsfangler fundien von 1000 Settar und darüber. Das 20. fegt sich aber lebenden Oberichtefier von der Abstimmung gedrungen wird. Tar von 200 Heftar Größe und mehr gegenüber, darunter 360 Latis zu schließen, in der auf die Ausschließung der nicht in Oberschlesien und dem Reichsminister des Auswärtigen anschlossen. nicht etwa aus Vertretern der bäuerlichen Befizer zusammen, sondern aus ergebe sich, daß man in arichau teineswegs Am Freitag erfolgte cine Beratung zwischen Herrn v. Kahr und den beteiligten Reichsministern, zu der außer einigen nach der lezten Mitgliederliste kann man unter den 21 Mitgliedern beruhigt sei über das Ergebnis der Abstimmung. wenn fie in weiteren Mitgliedern der bayerischen Regierung auch der nicht weniger als 14 Ritterguts befizer zählen, der durch den Vertrag von Veriailles vorgeschriebenen Weise Reichsfommissar für die Entwaffnung der 21 find Vorigende von Landwirtschaftskammern und die wenigen darunter wieder 10 ablige, meurere Kammerberren uiw. 12 von den staufinde. Zipilbevölkerung und der vorübergehend in Berlin anwesende übrigen die nicht als Rittergute befiger zeichnen, find Befizer bon Botschafter Mayer hinzugezogen wurden. lieber das Ergebnis der verschiedenen Besprechungen kann öfen mindestens von fo großem Umfange, daß sie einem alt mitgeteilt werden, daß Ministerpräsident Kahr die Durchführung Preußischen Rittergut sehr ähnlich sehen dürften. des Entwaffnungsgefeges und die Erfüllung der Junter gar nicht vertreten. Die Millionen bäuerlicher Besigtümer sind in diesem Klub Danach kann man ermeffen, der in Spa übernommenen Verpflichtungen welcher Bert dem agrarischen Geichrei über die angeblich geplante auch für Bayern als notwendiges 8iel anerkennt(?) und nur, was die für die Entwaffnungsmaßnahmen zu be- Beseitigung des 2.5. C. beigelegt werden kann. stimmenden Zeiten angeht, eine Berücksichtigung der besonderen bayerischen Verhältnisse für unumgänglich erachtet. Während seines Aufenthaltes in Berlin hat der bayerische Ministerpräsident auch den Vorfiyenden der Interalliierten Kontrollfommission, General Nollet, aufgesucht und ihn über den Stand der Einwohnerwehrfrage informiert. General Nollet hat diese Mitteilungen zur Kenntnis genommen. Herr von Kahr hatte ferner Gelegenheit, auch dem hiesigen britischen Botschafter Aufklärungen über die Einwohnerwehren in Bayern zu geben. Der Staatsanwalt und Niemand. Der Fall Schulz. Ein Freispruch. Schleichhandel in gemeinnüßigem Jntereffe. Der deutsche Plebiszitkommissor in Oberschlesien Dr. Ur. bane! bat bei der Jnte: alliierten Rommission beantragt, den polnischen Kommissar Korfanty auf Grund der Bestimmungen des Friedensvertrages auszuweisen, weil dieser eine aufreizende Rede am 23. d. M. in Rosenberg gehalten hat. Zeugen sind vorhanden, doch werden ihre Namen erst mitgeteilt werden, wenn ihnen der besondere Schutz der Jntevalliierten Roms mission zugesichert wird. ** Neue Schwierigkeiten. In einer offiziösen WTB.- Meldung wird auf die infolge des außerordentlichen Wasserstandes des Rheins entstandenen Schwierigkeiten bei der Ablieferung der Wiedergutmachungs. I fohle hingewiesen und die Möglichkeit angedeutet. daß die Zweimillionenlieferung am Ende dieses Monats mit einem ehlbetrag abiließe. Die Vorstellungen bei der Entente, die darauf hinzielten, die Kohle zum Teil auch über deutsche Seehäfen zu liefern, waren bisher erfolglo§. Auch sind die Bemühungen, aus Frankreich ausreichende Men gen bon französischem Wagenmaterial zu er Salten, nur in unbedeutendem Maße erfolgreich geweien. „ Echo de Paris" will wiffen, daß das englische Kabinett zwei Die Preußische Bandesversammlung hat am Sonnabend die französische Noten absligig beantwortet habe. Die erite Genehmigung zur strafrechtlichen Verfolgung des sozialdemo- wollte die nur zufällig(!) in Oberschlesien geborenen Deutschen tratischen Abg. Schula- Kiel erteilt. Der Antrag der Sozial- von der Abstimmung ausschließen, die zweite regte eine Verstär demokraten, die Sache an den Geschäftsordnungsaus fung des Truppenaufgebotes an, weil die Invasion" von 300 000 fchuß zurüdzuberweisen, wurde von allen bürgerlichen Parteien in Oberschlesien geborenen Deutschen die Ruhe und Ordnung ge abgelehnt. Denn die bürgerliche Presse hatte schon vorher fährde. loyd George habe jedoch erklärt, der Vertrag müsse fleißig Stimmung gegen Schulz gemacht, dem fie vorwarf. buchsta en gemäß angewendet werden, und die öffentliche sich umfangreicher Schiebungen schuldig gemacht zu haben. So Ruhe und Ordnung fei nicht gefährdet. ftüraten sich die bürgerlichen Barteien auf dieses gefundene Bahl freffen und lieferten ohne jede nähere Untersuchung der Sachlage Schulz dem Staatsanwalt aus. Daß dabei die parlamenta rische Immunität zum Teufel geht, kümmerte sie wenig. Aber ach! der Eifer tam zu spät. Das Verfahren gegen Aus München wird amtlich durch WTV. folgende Mel- Schulz ist inzwischen eingestellt worden, weil die Beschuldigungen dung in die Welt gesetzt: sich als gänglich haltlos erwiesen haben. Die bürgerlichen Barteien Die Münchener oft veröffentlichte im April unter der haben sich ganz umsonst prostituiert. Der Fall Schuls leberschriit, Dofumente der Gegenrevolution" eine( Riel) hat nur einen Ertrag gebracht, nämlich den, daß die Anzahl Schriftstücke, aus denen fie eine Verschwörung in bürgerlichen Abgeordneten wieder einmal ihren Mangel an poliBayern feststellen zu lönnen glaubte. Diese Dofumente und die tischem Blid an den Tag gelegt haben. Borgänge in München am 18. März 1920 und den folgenden Tagen haben den Gegenstand eines von der Staatsanwaltschaft München I durchgeführten Ermittelungsverfahrens gebildet. In diesem Verfahren wurden im ganzen 117 Berionen vernommen und Hoffentlich gelingt es, durch eine offene Darstellung der 5 Hausfuchungen abgehalten. Das Verfahren ist nunmehr abge- Unter der Anfiage, rationierte Lebensmittel( Schmala, Sachlage die Gegenseite davon zu überzeugen, daß eine 1chlofien. Hinsichtlich der Vorgänge am 18. März Margarine und Sped) in großen Mañien im Schleidhandels etwaige unvollständige Erfüllung des Spa- Abkommens nicht und den folgenden Tagen ergab die Untersuchung mit voller Bewege aufgetauft zu haben. hatte fich der Buchhalter T6. von der auf einen Mangel an gutem len deutscherieits zuriidustimmtheit, daß in jenen Tagen niemand in München hoch- Gasbetriebegeiellschaft vor dem Schöffengericht Berlin- Tempelhof führen ist, so daß aus diesem Anlaß nicht eine neue ichmpere Au berantworten. Auf Grund einer anonymen Anzeige hatte sich rise in den französisch- deutschen Beziehungen eintritt, ie berräterische Beziehungen zu Kapp batte, daß niemand in herausgestellt, daß die Gasbetriebsgesellichaft in in der legten Beit eine erfreuliche Entspannung erfahren München das Unternehmen stappe begünstigte daß auch niemand größerem Maße rationierte Lebensmittel antauitte. Der An- hätten. ein einem hocverräterischen Vorbereitungsputfch ähnliches Unter- geklagte verteidigte sich damit, daß der Ankauf im Einnehmen in München ins Wert zu setzen versuchte. Es fann mit verständnis und auf ausdrüdliches Berlangen, des voller Sicherheit behauptet werden, beißt es in der amtlichen Berarbeiter und Angestelltenrates und im Auftrage ber Botschaft Leygues' on das englische Volk. öffentlichung, daß die Nachricht von dem Unternehmen Stappe die Ga betriebsaefellichaft erfolgt fei, die auch die Verteilung der Paris, 27. November.( WTB.) Nach einer.Savasmeldung aus Münchener Militärbehörden und die leitenden bayerischen Staats- Bebensmittel an die Arbeiter übernommen härten, wobei die Gas- Bandon hat Ministerpräsident Leygues eine Erflärung an bas stellen völlig überrascht hat. Dafür, daß auf irgendeiner Seite die betriebsgefellichaft ihrerseits erhebliche Zuschüsse habe sablen englische Bell gerichtet, in der er zum Ausbrud bringt, daß er müssen. Die Arbeiter feien völlig außerftande gewesen, mit den Absicht bestand, die Regierung gewaltsam zu stürzen oder ihnen augeteilten Lebensmitteln ausautommen und fie hätten ftets ein entschloffener Anfänger der engsten Zusammenarbeit gar die Staatsform mit Gewalt zu ändern, bat die Unteriudung beshalb durch den Arbeiteirat die Erklärung abgeben lassen. daß. Grekbritanniens mit Franfreich gewajen jet. Der Sieg habe benicht den geringsten Anhaltspunkt ergeben. Der falls ihnen nicht von der Gasbetriebsgesellschaft die nötigen Lebens wicien, daß diese Entente für die endgültige Wiederherstellung des Etaatsanwalt hat deshalb gegen sämtlige Beteiligte das Verfahren mittel augeteilt würden, fie die Arbeit niederlegen würden. Friedenszustandes unerläßlich sei, aber auch für die Aufrecht. eingestellt. Diefe Darstellung wurde durch die Beweisaufnahme bestätiat. erhaltung der Gerechtigkeit und der Freiheit der Der Amtsanwalt beantragte, da der Angeklagte nicht in felbft Welt. Diese amtliche Verlautbaruna macht Bayern ohne weiteres fichtigem Interesse gebandelt babe, aber doch strafbar fei, 50 Mart Bündnisreif für Horton- Ungarn. Es handelt sich um dieselben Geldstrafe, R.-A. Dr. Als berg beantragte dagegen die Frei Dokumente, die auch der Vorwärts" im April unter der iprechung des Anneflagten, indem er geltend machte, daß der Rubrik„ das Netz der Verschwörung" brachte. Diese Dofu- felbe fit in einem Bil chienfonflikt befunden habe, der von ihm mente waren seinerzeit bei dem Fliegerhauptmann nicht anders gelöst werden konnte, als geicheben sei. Die Pflicht, Zusammenarbeit zwischen Bergwerksbefizern und Vergarbeitern gegt Berthold gefunden worden, der in den Stapp- Tagen bei einen Streit zu bermeiben, iei wichtiger geweien, als die dem Versuch, mit seinen Truppen zu putschen, in Harburg ein Pflicht, die Mationierungsvorschriften zu befolgen. Bei einem folchen unrühmliches Ende fand. An der Echtheit der Papiere tann Pflichtenfonflikt müsse die weniger wichtige Pflicht hinter der böheren Am nationalen Gedenktag fanden in New York irische fein Zweifel fein. Aus dem Inhalt dieser Papiere ging die aufdireten, wie auch das Reichsgericht in einem ähnlichen Falle anerkannt habe. Das Gericht erkannte auf Freisprechung. Ausschreitungen ftatt. Ein Trupp Jren zertrümmerte die Tatsache einer Militärverschwörung fo tlar herbor, Fensterscheiben im Gebäude des Union- Clubs und holte die daß selbst ein bayerischer Staatsanwalt fie nicht Tschechischer Sozialistenkongreß. englische Fahne herunter. Die Polizei berhaftete übersehen fonnte. Es war fortwährend die Rede von einem 4 Personen. New York Times" schreibt, daß seit langem in Prag, 27. November. Heute wurde hier der dritte on New Yort nicht so ernste Ausschreitungen vorgefommen seien. Wie beabsichtigten Schlag, von der Einsegung einer Dittatur usw. Es waren nicht nur genaue Pläne areb der tfchechischen sozialdemokratifchen Bar Reuter meldet, nahmen an den Ausschreitungen 5000 Berfo. über die Gewinnung der Reichswehrtruppen aufgestellt, tei eröffnet. Es sind nur Delegierte zugelassen, die sich aus- nen teil. In Dublin werden Konzentrationslager zur Internierung sondern verschiedene mitverschworene Difiziere, wie Leutnant drücklich schriftlich gegen die Bedingungen der Dritten Unter den fremden der Mitglieder des irischen republikanischen Seeres eingerichtet. In Franz Maher, Lt. Hager, St. Meyerl uim. be- Internationale verpflichtet haben. richteten auch aufs ausführlichste über ihre bereits Gästen des Kongresses sind zu nennen: Hermann Müller der vorigen Woche fanden 300 Berhaftungen statt. unternommenen Versuche. Mitverschworene Berlin, Vandervelde und Huysmans, Cram, Eefietär der Föderation bei der Reichswehr zu gewinnen Starer als der englischen Eisenbahner, sowie Vertreter der deutschen. polnischen der tichechoslowakischen dieser Tatbestand konnte überhaupt nichts sein. Die Ge- und ruthenischen Sozialdemokratie in ständnisse der Schuldigen lagen von ihnen Republik. Vertreter der füdslawischen sozialdemokratischen Partei, selbst unterzeichnet bor. Aber die bayerische Staats- iowie Vertreter der russischen fozialrevolutionären anwaltschaft ermittelt nichts! Partei. Die Verhandlungen wurden durch den Vorsitzenden des Wenn übrigens der Staatsanwalt weiß, daß niemand" Bollzugsausschufies der Partei Anton Nemec eröffnet. Als damals die bayerische Regierung gewaltsam stürzen wollte erster Redner sprach der belgi che inanaminister Vandervelde. wie tam es dann, daß sie tatsächlich gestürzt wurde?! Bandervelde führte u. a. aus, daß er mit Hermann Müller Heist auch General b. M5 bI Niemand?!" zum letzten Male in Versailles zur Unterzeichnung Un Standalen der Rechtspflege leiden wir wirklich feinen der Friedensvertrages zusammengetroffen sei. Damals sei zwischen Mangel. Der Standal der Münchener Staatsanwaltschaft ihm und Hermann Müller ein Abgrund gewesen. Trotzdem hätten aber, die beim Borliegen des genauen Blanes einer aber die deutschen und die belgischen Sozialdemokraten die Beziehun reaktionären Verschwörung gegen sämtliche Be- gen in Genf bieber angeknüpft, da sie von dem geteiligten das Berfahren einstellt, dürfte schlechthin nicht meinsamen Willen. die Internationale zu erneuern und der mehr zu überbieten sein. Welt den Frieden zu geben, durchdrungen seien. ne Auslandsrundschau. Die mau dem letten englischen Bergarbeiterftre: f vereinbarte nach einer Reutermeldung gute Ergebnisse. Die Rohlenförde rung in der bergangenen Woche beträgt über 5 Millionen Tonnen. Dies bedeutet eine Reford woche im laufenden Jahre. Schweden hat den Völkerbund wissen lassen, daß es bereit ist, unter gewissen Voraussetzungen ein Militär! ontingent nach Wilna zu entfenden, Jm ganzen werden 18 000 Mann benötigt, wovon die drei Bandinavischen Staaten, die folibanisch vorgehen, je 100 stellen würden. Mandatsverzicht Geyers. Der im ersten und zweiten sächsischen Wahlkreis gewählte Abg. Geyer jenior wird auf jedes Mandat berzichten. Im ersten Wahlkreise tritt an feine Gelle der Metallarbeiter Gbert- Dresden, im zweiten Wahlkreise der Korrektor Meyer- Leipzig. Die Bremer Stabtwehr aufgelöst. Im bremischen Barlament ( Bürgerschaft) wurde gestern ein Antrag Starter( unabhängig). ber die Auflösung der Bremer Stadtwehr forbert, mit 49 angenommen. Dafür stimmten die Sozialdemokraten, die Unabhängigen und die Kommunisten; gegen den Antrag sämtliche bürgerlichen Parteien. gegen 47 Stimmen Gewerkschaftsbewegung Tagung des Gewerkschaftsringes. Ein Antrag, der Redaktion die schärfste Mtbilligung wegen ihrer,[ fannten Statistikers Dr. Kuczynsky für den Monat September bie Arbeitsgemeinschaften stüßenden Schreibweise auszusprechen, mit 1287,50 m. für eine Familie mit zwei Kindern anzufeßen war. wurde abgelehnt und folgende Resolution angenommen: Da bis jetzt die Regierung noch teinen offiziellen Be Die ständige Verschärfung der Klaffengegenfäße macht es note ich eid gegeben hat, ist die Gauleitung der Gewerkschaft Deutscher wendig, nochmals unseren ablehnenden Standpunkt Eisenbahner in Essen an ihre Gewerkschaftsleitung berangetreten Am Sonnabend begann die erste Tagung des Gewerkschafts- gegenüber den Arbeitsgemeinschaften zum Ausdruck mit der Forderung, gemeinsam mit den anderen Orga ringes, der kürzlich aus dem Gesamtverband der deutschen Gewerk- zu bringen. Als Gewerkschaftler müssen wir, gewarnt durch die nisationen, dem Deutschen Eisenbahnerverband, dem Allgeschaftsverbände Hirsch- Dunder, dem Allgemeinen Eisenbahnerver- Berrissenheit der politischen Parteien, jede opportunistische Taftit meinen Eisenbahnerverband und der Reichsgewerkichaft, zu be band und dem Gewerkschaftsbund der Angestellten mit seinen Unter- ablehnen, um das Proletariat in den Gewerkschaften für die schließen, unter ihren Mitgliedern eine Urabstimmung vorzus organisationen gebildet wurde. Die Tagung ist von etwa 500 De- tommenden revolutionären Kämpfe aktions- und siegesfähig zu er- nehmen über Anwendung der legten gewerficaft Legierten besucht. Erschienen waren u. a. Reichsarbeitsminister halten." lichen Mittel, um den berechtigten Forderungen größeren Nach Brauns, Reichswehrminister Geßler. Sierauf nahm die Versammlung Stellung zu der am 5. De- druck zu verleihen. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Hartmann zember stattfindenden, vom Verbandsvorstand veranstalteten Urnahm Reichsarbeitsminister Brauns das Wort. stellte die Frage: Was ist größer: die Errungenschaften der Er Drohender Bergarbeiterstreit im Oberlausitzer Revier. Jm Oberlausitzer Kohlenrevier stebt, wie die Dena" aus Dresden meldet, ein allgemeiner Streit der Berg gegenüber. Arbeiterschaft oder ihre Pflichten angesichts der Notwendigkeit Betriebsräte- Vorsitzende, Betriebs- Obleute! arbeiter bevor. Sie verlangen eine gleichmäßige Be des Neuaufbaues unserer Wirtschaft? Und man muß zu dem Schluß kommen: Die Pflichten find größer als die Am Dienstag, den 30. November, abends 6%, Uhr, findet za blung auf allen Gruben des gefamten Reviers. Die Rechte.( Beifall.) Sie gehören zu denen, die keine Rechte haben in der Neuen Welt, Hasenheide( hinterer Saal) eine Ver- Grubenverwaltungen stehen diesen Forderungen ablehnend rechne ich als der Vertreter des Arbeitsministeriums, das große sammlung der Vorsitzenden der Betriebsräte und BetriebsAufgaben zu erfüllen hat. oblente statt. Tagesordnung: Die Verordnung der Achtung, Bauarbeiter! Soweit im Baugewerbe an sich noch Reichstagsabgeordneter Erkelenz sprach über Biele und Rohlenstelle vom 15. November nud die sich daraus ergebenden nicht verfür at gearbeitet wird, diene aur Mitteilung, daß gemäß Aufgaben des Gewirtschaftsringes und führte aus: Die Entwid- wirtschaftlichen Nachteile für die Arbeiterschaft. Referent:§ 2 des Tarifvertrages die tägliche Arbeitszeit in der Zeit hung der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse in und nach Otto 3ista. vom 1. Dezember bis 31. Januar 7 Stunden beträgt. dem Kriege hat bewiesen, daß erhebliche Teile aller Boltsschichten noch nicht volles Verständnis für die Pflichten in der Freiheit und für die Selbstverantwortung als Staatsbürger haben, wie sie für ein demokratisches Staatswesen unent behrlich sind. Beweis dafür sind nicht nur die starte Berbrei tung des Bucher- und Schiebertums, sondern auch die ungesunden Gewinne in Industrie und Handel sowie die unsoziale Handlungsweise weiter Teile auch der Arbeitnehmerschaft. Ich denke an die wilden Streits, ArbeitsDie Vorsitzenden der Betriebsräte sämtlicher Betriebe Groß- Berlins und die Betriebsobleute, die nach dem Betriebsrätegeset als solche gelten, haben die Pflicht, an dieser Berfammlung teilzunehmen. Betriebsausweis und Mitgliedsbuch der Gewerkschaft legitimiert. der Gewerkschaft legitimiert. 0,60 Mark. Gewerkschaftskommission Berlins und Umgegend. Da gemäß den Bestimmungen des Tarifvertrages innerhalb einer Arbeitswoche ein Wechsel der Arbeitszeit nicht eintreten darf, beginnt die siebenstündige Arbeitszeit am Freitag, den 3. De zember. Deutscher Bauarbeiterverband. Bentralverband der Zimmerer. Deutscher Transportarbeiter- Verband. Tertilbranche. Montag 6 Uhr bei Schweikhart, Alte Jakobitr. 24, a. d. Oranienstraße, Gruppen bersammlung der Gruppe V( Möbelstoffe, Teppiche, Linoleum, Bolstermaterialien). 5 Uhr bei Bitte, Poftitr. 29, Gruppenversammlung der Gruppe 8( Damenwäsche, Schürzen, Tapeterien, fonf. Weißwaren). 7 Uhr Lebensmittelbranche- Ber bertreten sein. Mitund Transportarbeiter heute 9, Uhr im Schultheiß, Neue Jakobstr. 24/25. und Zuderwaren- Industrie. Versammlung aller berufsfremden Handwerker Branche: Eintassierer, Sassenboten, Bureaudiener usw. Donnerstag 7 Uhr bei Müller, Stralauer Str. 53, Branchenversammlung. Buchbinderverband. Morgen nachmittag 5 Uhr: Sigung aller auf dem Boden der SP.D. und der Amsterdamer Beschlüsse stebenden Bertrauensleute, Betriebsräte und Obleute im Restaurant B. Reimer, Stommandantenstr. 46. Sehr wichtige Tagesordnung. Alle Betriebe müssen Dienstag geplante Zusammenkunft findet Donnerstag, 4 Uhr, bei Stnauer, S.P.D.- Fraktion N. Stock u. Co., Marienfelde. Die für Großbeerenstraße am Bahnhof Marienfelde, statt. Tagesordnung: 1. Die Borgänge im Deutschen Metallarbeiterverband. Referent: Georg Petersdorf. 2. Das neue Lohnabtommen. 3. Betriebsangelegenheiten. gliedsbuch der Partei und Gewerkschaft ist mitzubringen. Zentralverband der Angestellten. Veranstaltungen für Montag: Fachgruppe 8 a- e.( Grport- Import). Mitgliederversammlung, 71, Uhr, Neue Philharmonie, Copenider Straße 96/97. Fachgruppe 10 III.( Ter til- Industrie). Funktionärversammlung, 7 Uhr, Verbandslokal, BelleFachgruppe 12 d.( Glas- und Keramik- GroßAlliance- Straße 7/10. handel). Deffentliche Versammlung, 7%, Uhr, Sophiensäle, SopbienFachgruppe 17 I.( Beamten- Wirtschafts- Verein). Allge meine Versammlung, 8 Uhr, Verbandslokal, Belle- Alliance- Straße 7/10. Dienstag: Fachgruppe 4 a.( Privatversicherung). Mitgliederversammlung, 7 Uhr, Bozow- Brauerei, Brenzlauer Allee 242. Fachgruppe 7. ( Direttricen des Einzelhandels). Deffentliche Versammlung, 7, Uhr, Neue Fachgruppe 10 I.( Galanterie Philharmonie, Copenider Straße 96/97. und Spielwaren). Mitgliederversammlung, 5, Uhr, Neue Philharmonie, Cöpenicker Straße 96/97. Fachgruppe 17 I a.( olonialwaren, Kaisers Staffeegeschäfte). Allgemeine Versammlung, 8 Uhr, Rosenthaler Hof, Rosenthaler Straße 11/12. straße 17/18. niederlegungen in gemeinnützigen Betrieben, absichtliche Hevab- abstimmung über die Fragen, ob die Extrabeiträge beibehalten oder Dienstag 6 Ubr bei Bitte, Poſtſtr. 29, Gruppenversammlung der febung der Arbeitsleistung, 3ertrümmerungsversuche ob sie wegfallen und statt dessen die ordentlichen Beiträge erhöht Gruppe II( Zeinen, Baumwollwaren). der Gewerkschaften, an die wilden Butsche gegen die Re- werden sollen, und zwar in den vier Beitragsklassen von 2,20 auf fammlung bei Boefer, Weberitr. 17( am Strausberger Plaz).- Schokoladen publik usw. Um diese sozialen Krankheitserscheinungen zu über 3 M., von 1,80 auf 2,40 W., von 1,40 auf 1,80 Mt., bon 0,50 auf winden, haben sich 700 000 organisierte Arbeiter und Angestellte im Gewerkschaftsring zusammengeschlossen, um an der leberwinNamens der Bezirksverwaltung empfahl Ortmann unter bung der Gewaltherrschaft und am iederaufbau Sinweis auf die finanzielle Lage des Verbandes, für die Erunseres Volkes und unserer Wirtschaft mitzu höhung der ordentlichen Beiträge zu stimmen, der arbeiten. Wir bekennen uns zur Ablehnung der Gewalt im Wirt natürlich auch eine entsprechende Erhöhung der Ortszuschläge folgen schaftsleben, zur zielbewußten Reform auf dem Wege des Rechts. müsse. Wir wünschen die Umwandlung des Arbeitsverhält stimmig, den Kollegen zu empfehlen, sich bei der Urabstimmung Nach kurzer Diskussion beschloß die Versammlung einnisses aus einem Gewaltsverhältnis in ein für die generelle Erhöhung der Beiträge zu ente Rechtsverhältnis. Wir halten fest am Gebonden des Tarif scheiben. Gegen wenige Stimmen wurde beschlossen, daß nach Anbertrages, der Vertragstreue und des Schiedsgerichtswesens. Wir nahme der vom Hauptvorstand vorgeschlagenen Verbandsbeiträge wollen, daß die Löhne den Lebensunterhaltungskosten angepaßt diese einschließlich des Ortszuschlages betragen sollen: 1. laffe werden. Wir fordern die parteipolitische Unabhängig 4 W., 2. Klasse 3,50 m., 3. Klasse 2,50 M., 4. Klasse 1 M. teit der Gewerfvereine, ferner den Aufbau der Gewerkbereine auf zentraler berufsgewerblicher Grundlage, und wir lehnen entDer Angestelltentarif in der Metallindustrie. fchieben selbständige Betriebsorganisationen oder Betriebsräbezentralen ab. Wir treten für die Arfrechterhaltung und För Montag 6 Uhr findet in den Arminballen, Kommandanten derung des Gedankens der Arbeitsgemeinschaft ein. Alle gesund straße 58/59( Saal Mag und Morig), eine Versammlung der Bedenkenden Arbeiter müssen sich den ihre Intereffen schädigenden triebsräte, Angestelltenräte, Betriebe obleute und Verbands funktionäre Butschen, Tarifbrüchen und Gewaltmaßregeln energisch widersetzen. der Afa aus der Metallindustrie statt. In dieser Versammlung soll Die Arbeiterschaft tann ihre Ziele nur mit den Mitteln des Rechts vor allem das weitere Vorgehen in der Tarifangelegenheit besprochen werden, nachdem jetzt die Lobnsäße gefündigt Die neue Wirtschaft hat jept die Organisation der Großbes worden sind. Weiter soll unter dem Thema„ Afa, Afa Bund, triebe in planboller Weise durch horizontale oder vertikale Ver- Neuordnung" die Reorganisation der freigewerkschaftlichen Epigenfnüpfung zusammengehöriger Betriebe zu vervollkommnen. Sie organisation der Angestellten behandelt werden. Weiter wird man muß die diktatorische Beherrschung der Produktionsmittel durch auch über die neu zu schaffende gemeinsame Betriebs Mitberatung und Mitbestimmung der Arbeit- rätezentrale sprechen. Referenten sind: Flatau, effe, nehmer im Betrieb und im betriebsgewerblichen Verband er- Liebeskind. sezen. Die sozialen Schutzmaßnahmen und ihre Ueberwachung Da wichtige Beschlüsse au faffen find, von denen vor find zu entstaatlichen und in die Selbstverwaltung der allem die fünftige Gestaltung der Lohnverhältnisse Beteiligten zu überführen. Der Besitz an den Produktions- in der Metallindustrie abhängt, ist das Erscheinen aller mitteln muß jo bureaukratisiert werden, daß durch Ein- Kolleginnen und Kollegen, die Mitglieder der Betriebsvertretungen führung der Teilhaberschaft im Großbetrieb auch der Arbeit oder Afa- Funktionäre sind, Pflicht. nehmer feinen Besit( Stinnes, Sozialisierung". D. Red.) erhält. Der Betrieb muß eine Arbeitsgesellschaft werden. Die wichtigste Voraussetzung für diese Reformen und zur Gesun dung der Wirtschaft erbliden wir in einer schnellen und durchgreifenden Aenderung des Versailler Friedensvertrages und in einer Vereinigung aller Deutschen des ehemaligen Oesterreichs mit dem Reiche( Starker Beifall.) erreichen. Generalversammlung der Transportarbeiter. Afa, Ortsfartell Groß- Berlin. Flatau. Liebeskind. Reinsberg. Vor einem Eisenbahnerstreik? Die Krisenstimmung in der Eisenbahnerschaft des Industriegebiets bat nach einer Dena- Meldung aus Essen ihren Höhepunkt erreicht. Die Gaukonferenz, die wie erinnerlich, am 81. Oftober d. J. stattfand, hatte Forderungen aufgestellt, die nach Auffassung der Gauleitung feineswegs als übertrieben anzusehen find. Denn selbst bei Erfüllung dieser FordeInapp für alle Besoldungsgruppen erreicht, das nach Berechnung des bes Die am Freitag abgehaltene Generalversammlung des Bezirks rungen würde Berlin diskutierte über die Haltung des Berbandsorgans Courier". 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