Nr. öSS ♦ Z7. Jahrgang Ausgabe A Nr. 167 BezuffSvretS: V-rtellShru Zv.— mollatl�O/— M. fttt m» Sans, voraus ahldar. Post- »e-uz Mimatlild Iv.—- Mi. ntL?u- ftcannirsuebmir. Unter fttnubonB ffit Teutlchlanb unb Oefterteidi 16�0 Mi. . für aas übrtgt Äuslana cet täglich einmal. Saftelluno 2L50 Tb. Vvftae. ftellungen nehmen an Oefterreich, linjatn, Nchecho-EIvwaiet, Sane« muri, obllano,.urewburz. Zchweben nnb aie Scbtneu.— imaetraoen in die Taft- eming» Pretslifte. Der.Zarrvarlg' mit ber Sonntag». btllage.Pol? u-Seit� erichemi troaten» tagtich zweimal Sonntags und Man- tag«"NtTKÜ. Sei en tamm.-a btefte Jlejlalbeaiotcat Setiin". Sonntags Ansaabe Derliltev Volksble»tt (ZLpksnnks) ZlnzeiaenprriS: Die achtgelpaltene Zianrarelllezeii' toftetS.— M.. 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Der Schweiber soqia- vktische Parteitag lelinte mit Zi)0 gegen 213 Stimmen den Eintritt in die Dritte Internationale ab, woran? die Partei links den Saal verließ; sie wird sich, an de» weiteren Arbei- len der Partei nicht mehr beteiligen. Die Schweizer Kommunisten haben also genau ebenso aehandelt. wie M? Rechtsunabhängiaen in Halle, deren Aus- Mig Von den Kommunisten aber als großes Verbrechen ver» schrien wurde.— Praktisch bedeutet der Vorgang die S p a l- t u n g der schweizerischen Partei. Wer hier die Spalter sind, kann nicht zweifelhaft sein. �ean Longuet gestorben! In den Spiitabendst-Ttnden kursierte auf verschiedenen Berliner KeitungSrcdaktionen das Gerücht, der bekannte sozialistische ssührcr Jean Long» et sei in Paris im Alter von 48 Jahren plötzlich gestorben. Da die telephonische Berbindung mit Paris gestört war, war eine Bestätigung dieser Nachricht nicht zu erhalten. Würde diese Meldung auf Wahrheit beruhen, so n�äre dies ei» sehr schwerer Schlag nicht nur fsir den französischen, sondern auch für den internationalen Sozialismus.. Wir wollen aber hoffe», daß es sich hier nm ein Mißverständnis handelt. Tintenkrieg gegen Georgien. Au» georgischen parteigenössischen Kreisen wird un» K«- schrieben: Wenn auch viSHer die Führer der türkischen Nationalisten Sttver Pascha und K e m a l Pascha(im Hauptberuf Armenien- schlächter. nach Parteizugehörigkeit— Mitglieder der 3. International«) vcr Georgischen Republik keinen Krieg erklärt und auch die russischen Sowjet truppen die Grenzen Georgiens respektiert haben, wird dennoch gegen Georgien Krieg geführt. GlüMcherweise wird in diesem Kriege kein Blut verspritzt, eS wird nur dabei Tinte vergeudet. Dieser Krieg gegen Georgien wird in Berlin geführt— von den kommunistischen Paschas der..Internationale" und der»Roten Fahne"./.)' Tie Berliner Kriegserklärungdigen .iinftlichen Dünger an das Ausland zu verkaufen und für den erzielten Gewinn Getreide aus dem Ausland zu im- Portieren, während er eine planmäßige Bewirtschafwng des Stickstoffs und seine restlose Zuführung an die deutsche Land- Wirtschaft durch Verb llignng der Preise schroff ablehnt. Ihm trat energisch Herr S t i n n e 5 gegenüber, dessen Ausfüh- iningen in diesem Punkte durchaus eine Verteidigung des Stickstoffprogramms sind, das der preußische Landwirtschafts- minister Genosse Braun ausgearbeitet hat. Sünnes legte dar, daß die Zuschüsse, die das Reich für die Verbilligung des Stickstoffes leisten würde, die beste Kapita lsan- läge und das b i l l i g st e Mittel seien, nm d'e verfüg- bare Getreidemcnae gewaltig zu vermehren, viel billiger, als wenn der Stickstoff erportiert und das dadurch verursachte Minus an Getreide dann aus dem Ausland zurückgekauft werden müsse, und außerdem bliebe dabei das Geld im Lande. In diesem stalle braucht das Zeugnis von Stinnes für die Brmim'chen Pläne nickt mißtrauisch zu stimmen, denn als Großuniernehmer hat Sünnes selber ein bedeutendes materielles Interesse daran, daß � endhck die Er- nährungsfrage für die Arbeiter gelöst werde. Tie lieber- einstimmung zwischen Braun und Stinnes bezeugt vielmehr, daß die Braunschen Plane, die hier schon ausführlich aeschil- dert wurden, das einzige Mittel sind, um aus der Ernährungskalamität herauszukommen. Im Gefolge der Hermes- schen Stickstofspolitik befindet sich wirklich niemand als die kapitalistischen Interessenten derstickstofs- w? r k e. die ihren Dünger lieber an das Ausland als gn dos Inland verkaufen möchten, weil sie dabei m-chr verd'enen. Daß btwüber die VolkSernäbrung zusammenbricht, bekümmert die Herren wenig, leider auch Herrn HermeS nicht. » Reichsernährungswinister Dr. HcrmeS: De? Grundguffassung Dr. RösickeS über die organische Wirt- schaft stimme ich durchaus zu. Durch die Lockerung der Zwang»- Wirtschaft sind wir der Londwiclschast weit entgcgcngelommeu und haben ihr die Möglichkeit zur ProduktionSsteigerung gegeben. Aber nun ist im Wbau der Jirxing-- wir tschaft zunächst eine notwendige Pause eingetreten. Aus dem Gebiete der Brotgetreide-, der Mikch- und der Zuckerwirtschaft kann eine weitere Lockerung nicht eintreten. In der Brotgetreidewirtschaft werden wir im nächsten Jahre rechtzeitig mit einer gesunden(?) Umstellung beginnen. Di? Vorbereitungen im Ministerium sind im Gange. Die Landwirtschaft mutz bei ihrer Propaganda auf die Interessen der Verbraucher schaft Rücksicht nehmen, die schäd- lichen wuchertreibenden Elemente in der Landwirtschaft müssen rück- sichtslos an den Pranger gestellt werden. In der Bewirtschaftung des Hafers kann ich keine Aenderung eintreten lasten. Schuld daran trägt die Landwirtschaft. Zu einer katastropha- len Beurteilung der Brotgetreidelage besteht keine Veranlassung. Sie ist nicht ungünstiger als im Vorjahre. Wir haben unsere Brotgetrerdeeinfuhr nur mit den Vorschüssen aus dem Abkommen von Spa durchführen können. In Zukunft wird das nicht anders sein. Das müssen wir der Entente bei den kommenden Verihand- lungen klarmachen. Der Abstellung der Absatzichwierigkeften mit künstlichem Stickstoff durch Verbilligung mit Rüchsmitteln kann ich nicht zustimmen. Wenn wir ein« stärkere Diingererzeu- gung betreiben, können wir Düngemittel ausführen(!) und viel. leicht dadurch die Jnlandspreft'e senken. Präsident der Reichsgetreidestelle v. Kleiner ergänzt die Aus- führnngen des Ministers mit Zahlenmaterial. TaS Ausland hat günstige Getreideernten, so günstig, wie seit Jahrzehnte» nicht. Der exportfähige Ueberschutz beträgt üd>-r 20 Millionen Tonnen. Er kann uns aber wenig helfen, wenn wir nicht die Zah- l u n g s m i t t e l für seine Einftthr haben. Abg. StinneS: DaS Eckwein ist keine produktive Umwandlimg des Brotgetreides. Wir müssen dafür sorgen, � daß da» Schwei» uns nicht auffrißt. (Sehr richtig I) Die Millionen oder Milliarden zur Verbilligung der Düngemittel fmd da« billigste Mittel zur Hebung der nächsten Ernte. Das Geld bleibt im Lande. Ohne die Anwendung von Stickstoff geht es nicht. Di« jetzige Lebenskxtltung kann die Be- völkrrung nicht länger ertragen.(Sehr richtig!) Abg. Bäftlein(Zentralverbrnd deutscher Konsumvereine): Auf dem Kartoffelmarkt waren die schlimmsten Prcistreiber die G r o tz- industriellen. In der Gctreideversorgung kann die Zwangs- Wirtschaft noch nicht aufgehoben werden. Der jetzt vorhandene Snckstoft sollte nicht ausgeführt, sondern billig an die Landwirt- schaft geliefert werden. Dann müssen sich aber auch die Landwirte zur Gegenlieferung»an Getreide verpflichten.(Beifall.) Abg. Frau Mühsam(Hausfrau): Was nützen alle Bersprechun- gen ster Landwirte; wir Hausfrauen sehen docki, daß keine Kartos. feln da sind. Zu einer Zeit, wo Schlagsahne noch im Verkehr ist, mutz man die schärfsten Matznahmen in der M i l ch w i r t- schaft fordern. Abg. Thoma»(Arbeitnehmer): Die rheinischen Bauern haben sich gesund gemacht. Durch daS Berbalten eines Teil» der Landwirte ist die Annäherung zwischen Stadt und Land auherardend> sich erschwert worden. Darauf wird die Beratung abgebrochen.— Reick swirtschafts- minister Scholz teift mit, daß er die Interpellation Bernhard über die ZwangSanleibe in der üblichen Frist beantworten wtod. Nächste Sitzung: Montag 3 llhr: Anfragen; ErnähvungsauS-< spräche; Interpellation Bernhard; Anträge. 1 demokratie und Demokraten. Zur Nürnberger Tagung. Die Demokraten halten in Nürnberg ihren Parteitag ab. Zur Feier dieser Tagung hat gestern der Abgeordnete Ruer in der Preußischen Landesvcrsammlung die Absetzung der G r u n d st e u e r von der Tagesordnung beantragt und mit Hilfe.aller übrigen bürgerlichen Parteien auch durchgesetzt. Dieser bemerkenswerte Vorgang bietet ein artiges Gegenstück zu der systematischen Verschleppung des Reichsnotopfers, die im ReichZtagsauslchuß von den Rechtsparteien betrieben und von den Demokraten verständnisvoll- unterstützt wird. Man redet in politischen Kreisen viel von einer Verschwel zung der Demokratischen Partei mit der Deutschen Volkspartei Ein solcher Prozeß wird sich natürlich nicht von heute auf morgen vollziehen, und richtiger als von ihm würde man von einer drohenden allmählichen Auflösung der Demokrati- schen Partei sprechen, bei der dann ber größere Teil der Führer Anschluß nach rechts, der größere Teil der Anhänger Anschluß nach links nehmen würde. Als nach der Novemberumwälzimg linksstehende Elemente der vormaligen Fortschrittlichen Volkspartei an die Gründung der Deutschen Demokratischen Partei herangingen, schwebte ihnen ein Gedanke vor, der auch bei s o z i a l i st i s ch e n An» hängern der Demokratie freundliche Aufnahme finden konnte. Ihre Absicht war, eine Partei ins Leben zu rufen, die sich mit beiden Füßen auf den Boden der demokratischen Republik stellte und zu ihrem Schutz eine einheitliche Front mit der sozialdemokratischen Arbeiterschaft bildete. Jedoch erwieS sich bald, daß die Verhältnisse stärker waren als die Ideen. Tie Kraft der Demokratischen Partei reichte gerade.noch aus. um in der Nationalversammlung die Brücke für die demokratischen Elemente des Sozialismus und des Zentrums zu bilden und jene Koalition herzustellen. der die deutsche Republik ihre Verfassung oerdankt. DaS ist ihr historisches Verdienst, das ihr nicht geschmälert werden soll- Sie vermochte aber nicht, jene Werbekraft nach rechts hinüber zu entwickeln, die es ermöglichte, die Verluste der Sozialdemokratie nach links auszugleichen und eine demokratische Koalitionspolitik fortzuführen. Von der Macht der Verhält- nisse getrieben geriet sie in eine Regiernngsgemeinschast mit der Deutschen Volkspartei, die ihr je länger je mehr zum Ver- hängnis zu Werden droht. Mit der Auflosung der alten Koalition wurden in ihr jene Kräfte entbunden, denen zum Teil das Bekenntnis zur Demo- kratie leeres Lippengebet ist, und die zum andern Teil ihr« ernst gemeinte republikanische Ideologie mit den schärfsten plutokratischen Tendenzen verbinden. Dadurch wurde daS Verständnis zwischen der„bürgerlichen" und der „sozialen" Demokratie aufs äußerste erschwert. Zwei Notwendigkeiten' kreuzen sich hier. Die eine ver- langt, daß alle, die zur Verteidigung der demokratisch. republikanischen Staatssorm bereit sind, trotz aller sonstigen Verschiedenheiten der Weltanschauung zusammen- stehen. Tie andere aber fordert gebieterisch, daß vorhanden? grundsätzliche Gegensätze klar und scharf ausgetragen werden, weil von ihrer Entscheidung die ganze Zukunft unseres Volke? abhängt. Der Krieg hat eine bnitale Ueherspannung des StaatS- gedankenS zur Folge gebebt; seinen Rückschlag erleben wir heute in Form eines sich überall breitmachenden E g o i s- m u s, der sich auf wirtschaftlichem Gebiet vm iingcbimdcnsten austobt. Die sozialistische Bewegung ist von diesem Rückschlag nicht verschont geblieben, und der Sozialismus selbst, obwohl er in Wirklichkeit etwas unendlich Höheres darstellt, schien eine Zeitlang nichts anderes als der Egoismus der armen Leute. Dieser Egoismus, der rücksichtslos eine Arbeitergruppe gegen die andere ausspielte und das einheitliche Band der Be- wegnng zerriß, ist aber trotz seiner Ausschreitungen für das sittliche Empfinden immer noch viel leichter z» ertragen als der rücksichtslose Egoismus der besitzenden Klassen, der über' einem Meer von Not und Elend triumphiert. Die Sozialdemokratische Partes hat den Kampf gegen die Nmfälscknng des sozialistischen Gedankens aufgenommen, sie hat in ihm schwere, aber ehrenvolle Wunden davongetragen. und sie zweifelt nicht an ihrem Sieg über eine die Demoketatie. verachtende scheinsoziolistische Demagogie, die an die brutalen Instinkte appelliert. Was aber bat die Demokratische Partei getan und was tut sie noch nm den demokra ti- schen StaatZgedanken gegen die Zersetzung durch eine rücksichtslose Eigenrnihwi t tschaft der besitzenden Klassen zu schützen? Niemand kann sich darüber täuschen, daß das hart- köpfige Sichversagen des steuerpflichtigen Besitzes dem Staate gegenüber. daS ungezügelte Profittreiben letzten Endes dem demokratischen Gedanken selbst gefährlich wird und daß seine Schwäche auf diesem Gebiet feinen Gegnern von rechts und links zugute kommt. Eine bloße Geldiackrepublik wäre- ideell wehrlos gegen bolschewistische Tendenzen. Aber auch unsere Monarchisten beginnen schon, gelegentlich sich daran zu er- innen», daß der französische Bonapartismus mit einer gv- 'chickten Ausnutzung der sozialen Tendenzen semer Zeit die besten Geschäfte gemacht hat. Aus alledem folgt, daß es die Demokratie selbst preisgeben fieitzt, wenn man auf ihren sozio- len Inhalt verzichtet. Und so völlig verkehrt es ist, die formal- rechtliche Demokratie zu verwerfen, weil sie eben nur eine leere Korm ist, der ihr Jnk�rlt erst gegeben werden mutz, so venig kann von ernstlicher demokratischer Gesinnung dort die Rede sein, wo die freie Staatsform nur für wert gehalten wird. den Rahmen zu einer schrankönlosen Klassenherr, .schaft der Reichen abzugeben und den egoistischen Stre- Hungen der kapitalistischen Profitwirtschaft womöglich noch die letzten Zügel abzunehmen, die der monarchistifch-bureaukratische Staat ihnen aufgelegt hatte. Indem wir Sozialdemokraten die staotszersetzenden Ten- denzen des privatwirtschastlichen Egoismus bekämpfen, ver- teidigen wir die Gegenwart und noch mehr hie Zukunft der Republik, und daS müssen wir auch gegen die bürgerlichen Demokraten tun. Bewußt' oder unbewußt geht eine starke Rich- tung darauf aus, den Staat zugrunde gehen zu lassen, damit die Privatwirtschaft leben kann. Die Ungeheuerlichkeit diests Trugschlusses braucht nicht erst nachgewiesen zu werden: mit dem Staat mutz auch die Privatwirtschaft zugrunde gehen. was freilich nicht hindert, datz sich eine dünne Schicht an dem Untergang beider schamlos bereichern kann. Unsere Wirtschast wird dang ein Laichenfeld sein, über dem die Aasgeier kreisen. Ein reaktionäres Dogma kündet uns, datz die Deino- kratie die Staatssorm niedergehender Völker sei. Sie wäre es, wenn sie sich aus den Niederungen einer klotzen Geldsack- Demokratie nicht zu erheben vermöchte..Was diesen Nieder- gang auslialten kann, das ist die E r n e u e r u n g d e r s i t t- lichen Staatsidee oder, wenn man es so lieber hört. die Erneuerung des Gemeinschaftslebens in sozialistischem Geiste. Weil die Demokratische Partei diese . Einsicht nicht hat und nach ihrer sozialen Herkunft und Stel- lung nicht'haben kann, ist sie trotz der besten Absichten ihrer Gründer eine theoretische Konstruktion geblieben, der das warm pulsierende Leben fehlt. Die Demokraten sind die -eigentlichen Konservativen unserer Zeit, sie verlegen sich auf das klotze Beharren im geschichtlich Gegebenen, des Lieblings- Worts Theodor Barths vergessend:„Wie ich beharre, bin ich Knecht." Wir aber wollen die Demokratie erhalten. indem wir über ihre blohe Form hinaus einem Höheren zirstreben, und darum ist die lebendige-Kraft zur Verteidigung der Republik nicht bei ihnen, sondern bei uns. Der Derater lluüenöorffs. Gin Phantast als Leiter der deutschen KriegSpolitik. Die„Freiheit" heröffentlickt Mitteilungen über eine an- gebliche internationale monarchistische Verschwürung, an deren Spitze u. a. Oberst Bauer und der russische General Bis» k u p s k i stehen sollen. Interessanter als diese Mitteilungen selber, deren Ouclls uns unzuverlässig erscheint, ist aber eine Entgegnung der„Deutschen Zeitung". DaS Organ der extremen Alldeutschen schreibt:> Was die Personeu betrifft, denen die angeblichen Putschpläne unterstellt werden, so ist die„Freiheit" in ihrer Auswahl wenig glücklich gewesen. Oberst Bauer ist doch nachgerade in ganz Deutsch. land als ein Phantast bekannt, de» es an de««wfachsten Grund- lagen für politisches Fühlen und Handel« fehlt. Als die„Deutsche Zeitung" voll frohen Triumphes diese Zeilen niederschrieb, da war ihr sicher nicht gegenwärtig. welchen Stotz sie s i ch selber versetzte. Denn der von ihr als nicht crnstzunehmender Phantast bezeichnete Oberst Bauer war während des ganzen Weltkrieges einer ddr Haupt- sächlicheng ei st igen Berater des Generals Ludendorff gerade in politischen Dingen. Dieser Mann, von dem das alldeutsche Organ zugesteht, datz es ihm an den einfach st en Grundlagen des Vanöerkomööianten. Die Tribüne: Die Tournee. Abseits vom großen Pariser Theaterbetrieb hat Herr Lenormand ein Schmierenkomöt-iantenstück geschrieben, in dem sich Bühnen. tälent, Dichtung und Kolportageplhaiitasi« seltsam mischen. Es lsi ein. Montmartr-esiLch es kommt von einem jungen Menschen» der .zu einer alten Journalijtcngeneration gehört. Es wurde nach Deutschland mit einigem Mute au» der Schweiz eingeführt. In Gens spielte man das Stück, die Pariser tvollien ek- noch nicht. Die Berliner hätten e» au<� entbehren können. Und �trotzdem: Während die jungen Deutschen vergebens danach trachten irgendwie SastigeS aus die Bühne zu bringen, leben die jungen Franzosen noch immer von der altertümlichen Ueberlieferung. ES ist beinah lehrreich zu sehen, w!e sie aus dem Theatermarkt siegen, wie wir ohne sie nicht auskommen werden, wenn die jungen Deutschen nicht endlich aufhören, ihre orphischen Launen für das Theater Ungeschick: und schwelgerisch herzu- stammeln. Technik, Technik? Wahrscheinlich wird sich dann das .Herz' und daS übrige Talent auch noch einfinden. ES handelt sich um Literatenliebe und Schauspielerinnen- imldheit. Montmartrcelend, bunt aufgeouvr, die Typen des r:n- genden Dramatikers, der kleinen Komödiant!!!, des oerkrachien Musikers, der komischen Altem deS lächelnden Heldenspielers, deS ProbinzialleäemanneS sind mit«in vaar Worten hingestellt. AlleS ist eine aus der alten Erfährung gesogen« Technik. Auch Sie ganze dramatische Geschichte hat nur«inen alten, nie versagenden Kol« portagesin». Cr. der Literat» wird eif:stüch::g, weil sie, die Schau- spielerin, sich einmal einem ande»»» gegeben bat, um Me Hunger- tage abzukürzen. Da stranguliert es ihn von Perdächtizunge» und Erinnerungen: Er wird ein Säufer aus P-ezi'.eiklunz. seine Hände widerstehen nicht mehr, im Suff und in der letzten Geistes- triibung würgt er di« Geliebte. Ein Revolverlchutz»och in die eigene Stirn, während das ganze Komodiantenzchmvl greinend und in Kulissenhohlhcit aufgeschwollen an die Leiche der jungen Kameradin tritt. Tilla Durieux spielte diese Fraiu der Kolporiag« mit eines. unglaublichen Mrtuosibät. Sie ist Natur, und sie ist doch wieder die große Vervollkommnung aller Bravourmittel. Die Regie hält dieses Stück, das häufig ein Borstadtstück ist, autzerordenilich be> wüßt im Gebiete des Ernst.'n. Herr Anb>»l Ed t h o f e r kommt ans Wien, um den modernen Dichter zu spielen. Die Dämonie liegt ihm nicht, er ist ein schlecht« Trunkenbold, er ist aber ein inniger Liebhaber. Fehn G o t t o w t, Ernst Gronau, Hadria» Netto und Olga W o j a n stehen in einer Truppe, die sich gern im Hand» festen, aber doch sorgfältig geleiteten Auftragen des Theatralischen gefällt. Mar Hochdorf. Duo' Buch der Freiheit„Von nuten aus", da» in den Letzten Fahrest im Buchhandel fehlt« und nur vereinzelt da und dort ein- politischen Fuhlens und Handeln« fehlt, war das politische Orakel für die Militärs, er hat die militaristische Neben- oder vielmehr Hauptregicrung inspiriert und so im eminentesten Sinne des Wortes d i e deutsche Politik während des Krieges mst geleitet. Mit den Feststellungen der„Deutschen Zeitung" über die Person des Obersten Bauer ist die Kriegspolitik der ganzen Litdendorff-Clique gebrandmartt, ist Ludendorff ffelber gekennzeichnet, der sich einen Phantasten zum politischen Berater nahm. • Amerikanischen Meldungen zufolge der fügten nach einer Fest- stellung des Wilsonschen KriegSministe-rS Baker die Amerikaner am lt. November IllG über eine Gesamtheeresstlrk« von 3 800 000 Mann. In Frankreich befanden sich damals mehr amerikanische als erglisch« Truppen, und die Zähl der französischen Soldaten wäre in wenigen Monaten von den Amerikanern überflügelt worden. Für ein KriegSjahr 1919 hatte man mehr Soldaten aufgebracht als die vereinigten französischen Armeen in Frankreich zusammen zählten. Baker, der wegen verschwenderischer Geschäfisführung angegriffen wird, er- klärt, daß man mit einem Heer von 5 Millionen Mann gerechnet und dementsprechend disponiert hätte. Die eigenen Erfahrungen an der Westfront in den letzten Kriegsmonaten, wo die gegnerische U ebermacht immer erdrückender wurde, während sieb die eigenen Reserven immer mehr erschöpften, sprechen für die Richtigkeit dieser Angaben. Sie zeigen, was dem deutschen Heere im Westen bevorgestanden hätte, wenn eS, nach dem Wunsche der Hasardeure Ludendorff und Bauer, zu einem fünften Winter, und Frühjahrsfeldzug gekommen wäre.(Von der allgemeinen Auflösung im Süden und Südosten gar nicht zu sprechen.) Die militärische Niederlage wäre noch vollständiger und noch verlustreicher gewesen als sie eS schon war. Selbst ver» ständlich hat tnese Feststellung nichts mit der völkerrechtlichen Ber» bindlichkeit der 14 Punkte Wilsons zu tun. Wer sie bildet«ine neue Widerlegung der'deutschnationalen Lüge der„erdolchten Front". Und w-e sagte der jetzige Führer der Deutschnationalen Volkspartei, Dr. Hergt. in bezug auf die amerikanischen Divisionen: „Sie können nicht schwrmmen, sie können nicht fliegen; sie werden nicht kommen!" Der teure �bgeorünete. Die öeutschvolksparteUichen Kreise bemühen sich seit ie» er, gerechte Forderungen der Arbeiter und Angestellton zu ekiimpfen, und in ihrer Presse findet man ständig« Hintverie auf die„hohen Löhne" der Arbeiter. Was die Herrschaften aber unter hohen und niederen Einkommen verstehen, das be- leuchtet folgendes Dokument, das in Bremen von der Deutschen Volkspartei vorbreitet wurde: Bremen, im November 1920. Schor vor 1l ebernahm« des Mandats für den Reichstag hat unser Reichstags abgeordneter zum Ausdruck gebracht, daß«S ihm nicht möglich sein würde, die finanziellen Lasren, die mit der Führung des Mandats verbunden sind, allem zu tragen. Er hat mehr oder weniger auf die Euckünfte au- seinem hiesigen Bureau, die ihm sonst zur Vevfügung gestanden hätten, verzichten muffen, um sich soviel wie möglich der Ausübung sein«» Mandats widmen zu können. Es sind auch bereits entsprechende Zu» sch ü sse zugesagt und hoffen wir, daß auch Sie sich bereit er- klaren, zu diesen Zuschüssen beizutragen. ES kommt vorderhand eine Summe von 60 000 M. jährlich in Frage. Wir erlauben uns, Ihren Beitrag mit 2000 M in Vorschlag zu bringen und bitton Sie, diesen Betrag auf Konto Reichstag der Nationaldank für Deutichland zu überweisen. gez.: F. H. Noltemus. gez.: L. Hinsch. Der bemitleidenswerte deutsche Volksparteiler, der ,wor- derhand" jährlich nur eine Summe von 60 000 M. braucht, ist der Bremer R e ch t s a nw a l t und Notar Dr. jur. Al- mal zu hohem Preise auftauchte, wird vom Verlag der Buchhand- lung Vorwäris abermals herausgegeben, und zunächst ist jetzt der erste Band neu erschienen. Wir wollen diese Sammlung der geistig wuchtigsten, künstlerisch besten freiheitlichen und sozialen Versdichtung für die neuen Freund«, die sie erwerben will in den Reihen der Jungen und Alten des Proletariats, kurz kennzeichnen mit den Worten, die schon früher sagten, was das Buch geben will: Leben, von vielen Seilen gespiegelt, grausam niedergehaltenes und niedergetretenes Leben, und Leben voll frohgemut trotzender und zukunftswilliger Gläubigkeit, daß der Kampf aus Druck und Banden und Wirrsal hinaufführt zu einer neuen geheiligten Ordnung froher Arbeit und hellen LebenSglückeS, in der alle Kräfte befreit sich entfalten können, um dem Ganzen mit stolzer Freude ihr Bestes zu geben.>'' Das Geleitwort, daS Genosse Franz Diederich, der Ge- stalter dieses vielen Tausenden bekannt gewordenen Werkes, der neuen Auslage auf den Weg gegeben hat, schau- auf die letzte Wan« derzeit des Buches zurück:„«eit„Von unten aus' zuerst erschien, sind gerade zehn Jahre hintet unS versunken. Größte Weltge- schichtsjahre. � Erschütterndste Bewegungen allen � Kulturlebens. Landerverwüstende Kriege und klassenstürzende Revolutionen. Blutigste Willkürtriumphe und bannsprengende Befreiungen. Jäh unterbrochen daS entwicklungsgläubig fördernde Bauen Stein um Stein, ein Wirbelrasen de« Fühlens, Denkens, Dichtens in Haß. Verzweiflung, Widerstandswut, und nun ein neues Entwirren- wollen in wilden Weben ohne Ende. Das Meer dieses Weltschick- sals ging auch über das Atom dieses Buches hinweg, drückte eS eine Zeitlang nieder, konnte es aber doch nicht begraben. Ein vergeb- I'ches kleines Bemühen war vorweg das Drohen staatsanwaltlicher Verfolgung geblieben, bald nach Beginn seines Daseins; erst der Krieg legte die stetig wachsende Verbreitung'plötzlich still. Doch um so reger stieg das Verlangen wieder an, seit das blutige Rin» gen, die Geister aufrüttelnd/der Katastrophe zutrieb. Als ein. Kind vorrevolutionären Höffens und Wollens mußte das Buch durch die Revolution zu neuem Wandern und Wirken genesen." In einigem hat die? Buch hartnäckig wollenden, endlich stür- menden Emporringens Veränderungen erdulden müssen, natürlich auch im Preise, der jetzt für den 336' Seiten starken, in feste Pappe gebundenen Band LS M.(ohne Buchhändlerzuschlag) beträgt. Die Aenderungen ließen sich nicht vermeiden. Das inner« Leben der Gedichtgruppen aber blieb unberührt. Und für den zweiten Band, der im neuen Jahre folgen soll und bik zur Gegenwart her» aufführen wird, oerheißt das Vorwort: der Stamm de! Werkes werve aus des letzten Jahrzehnts Dulden und Drängen, Bluten und Branden einen neuen Wetteraft revolutionären Geistes empor» treiben. Denn das Buch will bleiben, was es war: ein schaffender Zeuge unserer in Not und Tod unverwüstlich ausharrenden, von unten auf bauenoen Volkskraft. Aus diesem Geiste soll es wie bisher alle FreiheilSandacht der einzelnen und alles B«» mühen proletarischer F e st g« st a l t e r, die berufen sind, den Massen erhebend«, kompfstarkende Stunden zu bereiten, be- fruchten und nähren. Ter Hlmmcksschnelben Tsl- D.'utfche.Künftlerthester brinzt Mar Jung'nickels frohsinnig.naive MS:ch»ngeschichte von „Frtzlifitz der H i m m e l S s ch n e i d e r" als WesthnachtSfest» freb G il d e in e i st e r. Während sich ein soztaldsmokrat:- fcher Abgeordneter mit 50 M. Tagesdiäten zufrieden geben muß und während die best bezahlten Aroeiter nichr sonderlich mehr beziehen, als die I a h re s s umm e an Diäten ausmacht, bedarf Herr Gildemerster neben seinen Privateinkünften, die bei dem größten Teil der Abgeordneten reduziert find,„vorderhand" noch ein Neben« inkommen von 60 000 Mark! Ein Zeichen, daß die wirtschaftliches Verhält- nisie kolosiale Ansprüche an den Geldbeutel stellen. Für die Herren der Vokkspartei werden also recht an- sehnuche Ansprüche anerkannt, und selbst der Bettelsack mutz herhalten, damit um Gottes willen die Summe, die mehrere Arbeiterfamilien befriedigen könnte, aufgebracht wird. Es wäre gut, wenn der Reichs- sinanzminsster sich einmal die freiwilligen Geldspesder an- sehen würde. Vielleicht hat sogar Herr Gildemeister ein Gefühl dafür, wie peinlich es wirkt: einmal, wenn seine Partei die Besteuerung der Besitzenden be- kämpft, die ihn aushallen müssen, und zweitens, wenn sie die Forder ungenderArbeiterundAng'e st ell- ten systematisch als unerschwingbar bezeichnet! Student und Republik. Aus dem Burschenschafter, der 1848 unter dem schwarz-rot-' goldenen Banner neben dem Arbeiter auf der Barrikade für die Freiheit focht, hat eine lange politische und ökonomische Entwicklung den Burschenschafter von häute.werden lassen/ der als Zeitfrei- williger mit fanatischem Haß sie Arbeiterschaft bekämpft, dis schwarz- rot-goldcne Fahne der Republik als„Judenfahne" be- schimpft und Mitglieder jüdischer Abstammung aus der Korpo- ration ausschließt. Die Wandlung des inneren Geistes der Sbu- dentSnschaft überhaupt von der Demokratie zur Reaktion ist damit gekennzeichnet. Kaum in einer Schicht dürfte di« Republik so diel Gegner und geschworene Feinde zählen wie m der Stu- dentenschaft. Ob da« so sein m u ß„ ist eine schwer zu beantwortende Frage. Jedenfalls darf man denen dankbar sein, die den Versuch nicht auf- geben, die studentische Intelligenz für di« Sache der Republik zu gewinnen und fie zum Verständnis für die Arbeiterbewegung zu erziehen. Zu diesen gehört m-it in erster Reihe Konrad Haenisch, der preußische Unterrichtsminister. Eine in Münfteo vor Studenten gehaltene Rede hat«r in sorgsamer Ausgestaltung als Buch erscheinen lassen.(Staat und Hochschule, ein Beitrag zur nationalen Erziehungsfrage. Von Konrad Haenisch. Verlag füu Politik und Wirtschast.) Ter Werdegang deS Verfassers und seine geistige Einstellung machen es ihm möglich, üher die jetzige Geistesrichtung der Studenten nicht einfach abzuurteilen, sondern sie von innen her- a u S zu verstehen. Mit Recht warnt Haenisch an einer Stelle des Buches die Parteigenossen, es bei'der Beurteilung unserer Gegner ebenso zu machen, wie diese oft mit uns, wenn sie die Sozialdemo» kratie kurzstcht-g für nichts weiter erklärten als für das Produkt von ein paar Hetzern und Wühlern. Es wäre in der Tat verfehlt, die heutige Stimmung der Studentenschast kurzerhand nur auf Verhetzung zurückzuführen, sie hat tiefere Ursachen, die Haenisch richtig erkennt und schildert. Aber bei allem Verständnis für ihr jetziges Denken warnt Haenisch die Studenten in eindringlicher und überzeugender Weise, sich nicht an unwiderruflich entschwundene Ideen der Vergangenheit zu klammern. Sehr geschickt und wir- kungsvoll versteht es unser Genosse, dem Zerrbild der Republik und der Arbeiterbewegung, das vielfach in studentischen Kreisen leibt, ihr wirkliches Bild entgegenzustellen. An denkunwilligen Fanatikern wird freilich auch die best« Ueberzeugungsmethode ab- prallen. Aber wer in der Studentenschast da» ehrliche Streben hat, sich seine politische Ueherzeugung nach bester Einsicht zu bilden, kann an diesem Buch nicht vorübergehen. Es wäre zu wünschen, daß daS Buch in Studentenkrsisen eifrig gelesen wird, aber auch darüber hinaus von allen, die ein Hand-in-Hand-gehen geistiger und körperlicher Arbeit anstreben. spiel. Die erst« Aufführung am Sonnabend nachmittag zum Besten der Deutschen Kindevhilfe fand bei den Zuschauern, den� alten wie den jüngsten, dankbar vergnügten Beifall. Man spürte in jedem Zug der Dichtung die helle Freude an der Kinderseele und deren buntem Fabulierverlangen. Die Musik hat HanS Ebert. Eduard Suhr die allerliebsten lustigen Dekoraftonkentwürfe beigesteuert. Julius Herrmann führte die Regie. AlleS war mrt ebenso derb-frischem wie seinsinnigem Humor ganz stilecht aufeinander abgestimmt;, mit Ausnahme von einigen Momenten in den Engels- szenen. wo der Dichter, wohl in Erinnerung an Hauptmanns jg>ann«l«"«in wenig aus der Rolle fällt, über die Grenzen und Schranken seiner Eigenart hinausschweift. Hier wird im Augen- blick die Frage etwas.süßlich matt, doch leuchtet sie bald wieder um so heller. Gleich die erste Szene, in der Irma Bodo als Wind mit rotgefrorener Rase äftr Spiel treibt, und das Bilderbuch der kleinen Brigitte aufklappt, aus dem dann allerhand Märchentypen, König Kleinsorge, Rentier Bummelmann, Muhme Ravunzel und Fitzli- fitz, der spindeldürr« Schneider, aufsteigen, schafft den richtigen StimmungSauftakt. Maha Hart, wenn auch in der Figur zu groß für das Brigittchen, traf in dem hellen Jubelklange des Or- ganS und in dem Minenspiel wunderbar den Ton kindlich-enizück- >en Staunens. Mit denn aus dem Buch entwichenen Schneider- lein, der allerhöchste Konnektionen in dem Himmel hat, und Klei- der für die Engel liosert, macht sie sich aus die Reise zu dem lieben Gott, wobei sie unterwegs dem guten König, der vor lauter Gähnen nicht regieren kann, und dessen sonstigen Bildkollegen auS dem Buch begegnet. Reizend und(von jenen paar falschen Tönen ab- gesehen) ganz ohne pädagogisch-sentimentale Zuiat sind die Szenen in dem Wolken-Dachstübchen des lieben Gottes, der(von Herrn N e ß l e r gespielt) wie das leibhaftige Leben ausschaut und durch sein Fernrohr gutmütig-ruhig das Treiben seiner Menschen auf der Erde verfolgt. Immer wieder mußte da der Borhang von neuem ausgehen, wozu die ungewollte Drolligkeit d«S allerkleinsten Pausback-EngelchenS nicht wenig beiiraug. Die Schauspieler waren mit ganzem Herzen bei der Sache: Fritz Spira famos al» Schneider) Hans Sternberg ein rundlich-jovialer Rentier Bummelmann, und Julius H e r r m a n n in der Figur deS ver- schlafen«» Königs. dt. Kohlennot— und öffentliche Wege. Eine Fahrt inst der Eisen» bahn und dann noch anschließend eine Wagenfahrt durch die Ost- Provinzen drängt einem Volkswirtschastler die Frage aus: Warum sind die öffentlichen Wege nicht mit Nutzbäumen bepflanzt? Di« Chausseen sind in Pommern zwar sämtlich mit Bäumen bestanden, so auch in allen anderen Provinzen, jedoch sind diese Bäume nicht immer Nutzbäume bester Sorte, sondern man sieht oft Zierbäume. Bei Anlage der Chausseen wird man wohl die Frage eingehend beraten haben, ob di« Anvflanzung von Obstbäumen mög» lich ist oder ob man des Klimas oder Bodens wegen lieber Nutz. holzbäume pflanzt. Mir ist eine Chaussee im Oderbruch bekenn:, welche Kastanien hat. Die Kastanie ist ein ausgesprochener Zier» bäum, da auch sein Holz sich nur zu Brennzwecken eignet; dasselbe könnte man wohl von der Linhe sagen, obwohl Lindenbolz sich doch noch zur Möbelkabrikarwn eiavei Nun komme ich aber zu einem iraurigen Kapitel in unserer Volkswirtschaft— das sind die öffentlichen Landweg«. Diese b'eten Hr. 60$ ❖ 37. Jahrgang 1. Heilage öes vsrWärts Sonntag, 12. Dezember 1�20 / In der gestrigen Gitzung der Preußischen Landesver�'ammkung stand als erster Punkt aus der Tagesordnung die erste' Beratung des Gesetzernwurses betreffend die Erhebung emer vorläufigen Steuer vom Grundbesitz. Zur Geschäftsordnung spricht Abg. Tr. Ruer(Dem.): Mit Rücksicht auf unseren Par- te itag bitte ich namens meiner Parteifreunde den Enimurf über die Grundsteuer heute von der Tagesordnung achzusetzen.(Leb- hafte» Hör:, hört! bei den Sozialdemokraten— Große Unruhe und Zurufe.) Präsident Leinrrt: Der angeführte Grund kann hier nicht gelten. ES handelt iich doch nur um die erste Beratung des Ent- würfe», nicht um eine Abstimmung. Nur Abstimmungen von Be- deutung könnten wir aus solchem Grunde zurückstellen. Abg. Dr. Ruer(Dem.): Bei einem Entwurf, der so Plötz- lich eingebracht worden ist. kann in den Fraktionen die Beratung nicht so stattfinden, wie es der Bedeutung deS Entwurfs entspricht. Präsident Lcinert: Der Gesetzentwurf ist bereits am 16. No- vember eingegangen(Hört, hört!), von Plötzlichkeit kann nicht, die Rede sein. Abg. Hauschild(Eoz.): Der Antrag des Abg. Ruer kann, um so weniger Geltung haben, als über diesen Gegenstand seit Wochen in den Fraktionen beraten worden ist. Ueberdies hat die Fpak- tion des Herrn Ruer im Aeltestenrar sich einoer- standen erklärt, daß der Entwurf heute aus die Tagesordnung kommt. Es.ist somit gar kein Grund für eine derartige Obstruktion vorhanden. Abg.' Dr. Ruer(Dem.): ES sind ja'vgar Sitzungen wegen Parteitagen abgesetzt worden. Präsident Leinert: Aus den Ausfall von Sitzungen wegen ihres Parteitages hat die demokratische Fraktion im Aeltestenrat aus- drücklich verzichtet. Abg. Dr. Ruer t'Dem.): Gerade deshalb, weil wir aus die Ge- ■fchäftslage des Hauses Rücksicht genommen haben, wäre eS loyal, jetzt auch aus uns Rücksicht zu nehmen. Abg. Hirsch(Soz.): Da» Streben de» Herrn Abz. Ruer gebt darauf hinaus, die Beratung des Gefcventwurfs für diese Session überhaupt unmöglich zu machen.(Sehr richtig! bei den Sozial- demokraien, Widerspruch bei den Demokraten/) Der Antrag wird gegen die Stimmen der sozialistischen Par- teien angenommen.(Großer Lärm und Zwischenrufe bei den So- gialdemokraten, andauernde Unruhe.) Die Beratung des Grundsteuergeietzeniwurfes ist damit abgesetzt. ES ffölgt die zweite und dritte Beratung des Gesetzentwurfes betreffend das Gemeindewahlrccht in Helgoland. Nach dem Entwurf wird das Wahlrecht an das Erfordernis «ine» fünfjährigen Aufenthaltes geknüpft. . Abg. Ludwig(S. Soz.): Wir lehnen die Vorlage ab, weil wir es für unmöglich halten, daß für einen Teil de? Landes solche Aus- uahmebestimmungen gemacku werden. Abg. Brecvur(Soz.): Es handelt sich hier um eine Frage von großer prinzivieller Bedeutung. Der Verlaus der Angelegenheit ist eigentümlich. Es komm: daraus hinaus, daß hier Kopzeisionen dem a l l e r k r a s s.e.st e n E.i ge n n u tz.gemacht, werheni Der Zweck ist durchsicklig. So wie bisher�.soll auch we'iterhsn sti tzelgo- lasid»ur der Hä ü sb e.> i tz K'r dM'Wahlrech! haben. Tie For- hefung nach Zerstörung her Hafenänlage.n bezweckte. alle-Horels, Strandanlagen. Seebäder usw. mit zu vernichten. Ebenso durch- sichtig ist die Hetze, die betrieben wird, um Helgoland gegen Deutsch- lland aufzustacheln. Wir stimmest aus prinzipiellen Gründen gegen diesen Gesetzentwurf. Räch weiterer Debatte wird die Vorlage in zweiter und dritter Lesung ohne wesentliche Aenderungcn gegen die Stimmen der so- zialistifchen Parteien angenommen. Aweite Lesung öes Serghaushalts. Ahg. Kilian(Kommp: Die Rede des Herrn Abg. H u e über die Sozialisierung bat angenehm abgestockten von den bisherigen rechtssozialistischen Reden darüber, aber daran-ragen die kom- menden Wahlen schuld, denn die Mehrheitssozialisten wissen ganz tenau. daß sie mit ihrer bisherigen Arbeitsweise keinen Hund inter dem Ofen bervorlocken.(Widerspruch bei den Sozialdemo- kraten.) Troy ihres großen Einflusses im Staate haben sie gar nichts für die Sozialisierung getan,(Sehr richtig!— Widerspruch) Auch die Ilnabhäiigiizen sind von ihrer ehemaligem richtigen Haltung abgewicke» und haben sich ganz auf die Hilferding. Die Grunöfteuer abgesetzt! schcn Pläne versteift, die nur eine Dauerrente für die Kapitalisten bedeuten.(Widerspruch bei den U-nabhängigen.) Nur die kom- munist'sche Revolution kann uns retten.(Lebhafte Heiterkeit im ganzen Hause.) Damit sckiließt die' Aussprache. Der Haushalt der Bcravcr- waltung wird unverändert nach den Ausschußbescksiüssen ange- noiumcn. Angenommen wird ferner ein Antrag des Zentrum» über schärfere Beaufsichtigung der Förderseile und ein An- trag der Sozialdemokraten aui schärfere Unwrsuckung der För- derschächte, Förderseile und Fangvorrichtungen und um neue Maßnahmen zur Verhütung von llnfüllen im Bergbau; die Annahme dieser Anträge erfolgt einstimmig. Unter Ab- lehnung sozialdemokratischer und unabhängiger Anträge erfolgt mit geringer Aenderung d'e Annahme deS Steinkohlcrtbcrgbaugcsetzes in zweiter Lesung gegen die Stimmen der drei.sozialistischen Gruvpen. Es folgt die dritte Lesung dieses Gesetzes. Abg. Hue(Soz.): Die Annahme dieses Gesetzentwurfs bedeutet nichts anderes als eine Herausforderung an die Sozialdemokra- tische Partei und darüber hinaus an die großen Massen der orgai-isterten Bergarbeiter. Kommen Sie(zur Rechten) mir nicht mit Dingen und Redensarten, es handle sich hier um Unwesent- lichcs. Es kommt hier auf die Tendenz an und das ist die Herausäorderung. Tie Kommunisten haben durch ihren über- stürzten Antrag neuerlich eine Verschlechterung des Gesetzentwurfs zur Sozialisierung herbeigeführt und dem Pvivatkapital ein Sprungbrett geliefert für privatkapitalistische Ausbeutung.' Ter Gesetzentwurf zeigt wieder deutlick, daß die Reichsregierung die Sozialistcrung sabotiert. Die Vertrustung geht' mit Riesenschritten ihren Weg. Fahren Sie nur fort(zur Rechten), dann werden Sie zu fühlen bekommen, waS ein gänzlich verarmtes Massenproletariat vermag. Doch an dieser Hockspannung haben wir kein Interesse, wir Sozia'demo- kratcn wollen nicht zerstören, nicht zerreißen, nicht den Mittel- swnd und das kleine Gewerbe vernichten, die heute, durch Sie irre geführt, unverständig gegen die Sozialisierung protestieren reiner Angst um ihre Selbständigkeit und Existenz. Wir seine Millionen Orgeschleute pochen kann, glaubt man. mit diesen Dingen die Verhandlungen mit England zu erleichtern? Ich lehne es ab, im Reichswirlschaftsrat die Kohlensozialisicrung zu be- sprechen, ich will das'. verfassungslose Borgehen der Regierung nicht noch unterstützen. Tag um Tag werden jetzt Loblieder auf die privatkapitalistische Wirrschäft gesungen. Man ruft das Aus- laud zum Mitleid iür unsere verhungernden Kinder auf, auf der- anderen Seite verschieben menschliche Hyänen im Innern des Lan- des um schnöden Valutagcwinst Tansende von Mllchkühen. Das sind die Folgen des ersten kapitalistischen Gebotes: Bereichert Euch! Zur Sozialisierung bedürfen wir strenger und guter Er- zichung der Arbeiter, um den Egoismus aus dem Menschen zu ver- bannen. Wenn aber Sie immer weiter an den Egoismus appellieren, dann werden, Sie wahre Orgien des Egoismus erleben, dann werden Sie die Flut heraufbeschtvören, von der Sie hinweggeschwemmt werden und auch wir!(Beifall bei den Sozial- demokraien.) Ein Regicrungsvertrcter: Dieses Gesetz ist durchaus nicht ein Schlag in das Gesicht der Arbesterschaft. Die preußische Re- gierung hat nicht die Absicht, die Sozialisierung zu sabotieren. Abg. Brust(Zentr.): Herr Hue bat eine reine Agitati ausrede gehalten.— Abg. Kilian(Komm.): In der Beurteilung der Rede des Abg. Hue stimme ich mit dem Vorredner überein.(Heiterkeit.)— Abg Dr. Leidig CD. Pp.): Der Abgeordnete Hue bat sich niit seiner heutigen Rede dem T e m a a o g e n t n m dedenklick genähert. Die nojtveitoige Unternebmerinitiaiive darf man nickst mit dem Egois- mus auf gleiche Stufe stellen. Das Gesey wird auch in der Schlußabstimmung gegen die Stimmen der sozialistischen Gruppen unverändert angenommen.. Es folgt die zlvcste Lesung des Etats der Zorstverwaltung. Abg. Brückner(Sog.): In der Foritvertvaltnng ist leider von demokratischem Geiste, noch nicht» zu spüren. Viele Obertörster nehmen bewußt gegen den Landwirtickraftsminifter Stellung und verweisen ibre Forstarbeiter höhnisch.auf den Land- wirtschaft»minister, bei dem sie. ibre Forderungen durchsetzen sollten. duz; Es werden auch die mit dein Landarbeiterverbande abgeschloisenen ver- Tarifverträge»ielracb nicht innegehalten. Im Regie- kennen die Schwierigkeiten der Sozialisierung nicht-- �rungsbe.strk Frankkurr/Oder wird den Landarbeitern getagt:„Wei Doch fahren Sie nur weiter fort in der Annahme solcher Gesetz- entwürfe wje vorlnn und zertrümmern Sie die großen Ideale unter der Apbeiterichafi) vernichten Sie deren Hoffnungen auf Bus- serung ibrer Lage, die Sie beute noch zur Mehrarbeit anspornen. Tie Produktion soll gehoben wepden, aber Sie wenden sich immer und immer wieder mit Ihrer Aufforderung an die avSgcmevgelten, ausgebunaevten Bergarbeiter, die jetzt einsehen, daß jede Aufforde- rung zur Mehrarbeit nur im Interesse des.Kapitals geschieht. Der Sozialismus ist bereit, im Interesse der All-' gemeinheit Opfer zu bringen. lind wenn es zur So- zialisierung kommt, dann haben Sie auch die Gewähr dafür, daß die Führer mir gutem.Gewissen zur intensiven Mehrarbeit an spar- r.en können. Die Unternehmer sollten aus der Vergangenheit lerne». Wir werden die Hoffnung der Arbeiterschaft nicht mehr nähren können, wenn wir nicke die absolute Geunßheit haben, daß die Mehrheit der Parteien davon absteht, die Sozialisierung zu hintertreiben, im, entgegengesetzten Falle aber werden Sie auf un- sere Hilfe cheitn Wiederau ffidu der zusammerigebrochenen Wirtschaft nick: rechnen können. Die Forderung nach der Sozialisierung ge- schicht nicht aus politischen Gründen. Das Sozia.'isierungSgcsetz ist in der Reichsverfasiung festgelegt. Wir. fordern, daß die Bergcsellschaktlickiung der Bodenschätze nach den in der RrichSverfassung nickergelegten Grundsätzen verwirklicht wird. Man zieht uns ja den Besitz der Kohlen unter den Händen fort. indem man sie an das Ausland verkauft. So hat die Phönix- Gesellschaft den größten Teil ihrer Aktien an holländische und französische Kapitalisten verkauft.(Hört! hör:!' So ging die große Zeche Herrmann an rin französisches Konsortium.(Hört! hört!) Wenn die Reichsregicrung unter dem Einfluß gewisser Kreise gegen unsere Forderungen austritt, dann trägt sie allein die Verantwor- tung dafür, wenn unsere Kohlenschätz- ohne Besetzung de» Ruhr- gediets durch Valutaschieber in das Ausland verschleppt werden. Wir haben im Ausl.nid alles getan, um bei unseren Genossen Ver- ständnis für umere Lage.zu finden und dieses Verständnis wächst st, immer breiteren Schichten. Wenn Sic mit Ihrer Politik so fortfahren, wenn ein Herr v. d. Osten mit stolzer Siegermiene auf dem Verbände beitritt, fliegt!" Der militärische Ton muß aus de? . Verwaltung verschwinden. Der Redner bespricht den Streik der F'orstschüler in der Forstschule Steinbusch, der dadurch ver- uriackt worden ist, daß die zum Teil achlundzwanzigjäbrigen Leute, von denen ein großer Teil im Felde gestanden hat, im Internat unwürdig bebau bell worden sind. Bei der Holzbewirt- sckmflung muß der die Preise steigernde Ztwffchenhandel ausge- schaltet werden, Ist es wahr, daß"ftohleniclder, die sich in staatlichen Forsten befinden, noch in letzter Zeit an Private vergeben worden sind? Wir protestieren aurs schärfste gegen diese Sabo» t i e r u n g der Sozialisier nng des.Kohlenbergbaues.(Leb- harter Beifall bei den Sozialdemokraten.) Abg. Ncumann-Barenberg.'Tnat.) rordcr: den Schutz des beut- scheu Waldes. Abg. Riol(Z): Das günstige Resultgt der Fopswerwaltung ist dem unermüdlichen Willen der Beamten und Rvbeiter zu verdau- ken, denen wir hiermit unsere Anerkennung aussprechen.(Beifall,). Das Haus. vertagt sich bis Dienstag. 1 Mir. Erste, zweite und dritte Beratung des vorläufigen Staatshaushaltes; Kleine Vorlagen, daruntcL Altersgrenze der Beamten; Fortsetzung der heutigen Debatte.'.. Geschästlicke Mitteilungen. Die Setzirmfabrik M.Wigdor empnebli als praktischste Wcihnachts» gffchenke ibre preiswerten Schirme und Jpazicrstöckc und ladet zum'Beinch ihier Zweiggetchäste ein. Siehe heutige» I nierat. , Viele» Geicheiiigebcrn ciststebt bei der Wabl der Weihnachisgaben mein oder weniger gtoßes Kopizcrbiechcn. Dicic Ünbevuemlichkeil sällt bei der beutigen Ankündigung der Kiciderwerle B a e r Sohn in der gbaliffekstraßc Sü.llO fort. Die Preise sind spottbillig und die. einzelnen Eegenilande baitbar und geschmackvoll. Die Iiuporifirma„(yda*. Nabrungsmitlcl- Iudustne- Geselllchast m. b. H., Berlin K' B, Am Karlsbad 16. hat ihre Firma aus Gründen warenzelchenr-chtllcher Art geändert. Sie firmiert fein„Woguna". RahrungSmiltel-Industrle-Ncjellschast m. b. H. Der Geschäftsbetrieb wird unverändert sortgciiibrt. 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KomOdlenbans S Uhr: Der Biberpelz, '/|8; Die Sache mit Lola mit Maa Fallcnberg. losefine Dora a-U, Ortrud 'agner, Picha, haskel,St.eda Kiper.) Berliner Theater 1 Uhr; Oer letzte Walzer. Allabendlich 7 Uhr: Die spanische Nachtigall mit Fritzi Massary Erik Wlrl, H. Wassmann. Ralph Artur Roberts, Bmmy Sturm, Olga Engl. Residenz-Tbeater. Heute 4 Uhr. halbe Preise; Die Freundin. Tiglich 7'/, Uhr; l»ady Windermere« _, Fttcher Hansi Arnstldt, Adele Sand- rock, Carola Toelle, Arnold Korff, Falkenstein, Vallentln. Trianon-Ttaeater. Heute 4 Uhr. harne Preise: Die UaaehholfH. Täglich 7'/, Uhr: „ Kammermusik. Carl Clewins« Euxeovorx, Olga Limburg, H. Albers, �dcIe-, Hartwig, Luise WcrckmcUter. Voiksbühne 3 Uhr Kabale und Liebe. TVa Uhr: Paul Lange und Tora Parsberg._ Lesslug-Ttieater, DireMion Victor B�rnowskv 3 U.: Frau Warrens Gewerbe. Amphitryo. Montag 7,v Flamme. Diens ag 7Vt. Flamme. Mittwoch 7'/,: Amphitryo. Donner tag Flamme. Freitag 7V2; Amphitryo. Sonnabend 77»■ Flamme. Sonntag VI,: Flamme. Montag 7'/». Amphitryo. Deutsches Künstler-Theater 3 Uhr; Pygmalion. Ailabendiicn ,»/, Uhr: DleScheldnngsrelse mit Max Adalbert una Trade Hesterderx. Miftwocn und Sonnabend 3 Fltzlifitz. der HlnimelBNchnoider. Dontral-Thcuter ?'?» Frau ßärhel(Operette) ItentuplirH Opernhau. 7 vhr- Zigeanerbaron Frledr.- iVtlhelniMt.Tli /•/, u.: Hoheit die Tänzerin Kieint-H Tlioater. J'/jU.: Die Piarrhauskomüdie. u'hr Die Piarrhauskomüdie. Kl. MclinnNpiclbaua, uhr,. Efaelei, KomiMrlir««per 3peretteiiliHU(« 3�/, Uhr; Der Obersteiger. vi, u.; Die Csikdsbaroness Neues VulkHtheatur v, uhr Jugend. Ülrhlllpr-Tbeat. Chart 3 Uhr: Der Melneldbauer. 7'?. u. Alt-Heidelberg Thalia-Theater 3 Uhr: Die närrische Liebe. Gastspiel Hansi Niese 77,: Botschaiterin Lenl. Th.am Xolle»«iorrplata 37, Uhr: Der Vielgeliebte mit Eduard Licmenstetn. 'um; Wenn Liebe erwacht Mlttw.3*, U. Aschenbrödel. Theater de« Weeiteii« 3'/, Uhr: Die Frau Im Hermelin. u'? Der ersten Liehe goId.M Mw. 3V»: Schneew. u. Rosenrot Rose-Theater uhr Der Erbförster. Casino-Theater Latbringer Str. 37.— Tgl.»,'.8 Der neue Schlager: Der Fehltritt einer Frau. VolksstUck in 4 Bildern. Vorher: Tbeaterllebe. Operett.-Sketsch m. v. Litzek Sonnabend 3 Abend Dienstag MI 1 1 wo ch Donnerstag P r e I t a x GenDMia-PrachtsEle C. Richtei. N 4, Chausseestr. IIb. iede. Sonntag Hoffmanns iNordd. Sänger (stets neues Pro�r.) Anfjng 8 Uhr, Beg d. Konzerts 7,6 Nacnd.: Familien-Kränzchen Weiß Saal ab 4: Groß. Ball (Diöld Potsdamer Str. 3S Turmstr. 12 Der Golem wie er In die Welt kam mit Pan i Wogener. Alexanderpl.* Passage Lotte Scumann in Eines großen Mannes Liebe. { Friedenau, Rhelnstr. 14 Fern Andra Die Nacht d. Königin Isohenu. PHIL HARMON I B.' KONZERT des Pbilharm. Orchasters. Ding Richard Hagel. Anf. 77, Uhi. Eintritt 4 M, IlIrftAPSa Unter den � Neu| S-UHR-MOCCA KoTeVrmänS LM. 7)1 aIa IQ Linden 46 Vornehmer Berliner Familienverkehr• Abends 2 Kapellen IQ IIS Nr. 60S ♦ 37. Jahrgang 2. Vellage öes Vorwärts Sk>untag» 12. Dezember 1H2S GroßGerlln Der praktische weihaachtsmann. In Nesem Jahr gibt es Mar alles, wie-m den Helten Krieden-. l zetten, olles, was in der Wirtschaft, in Kücke und Keller erwünscht � ist, aber die Kriegsgewinnler im In- und Ausland, die Valuta-> fchieber und ander« Glückliche sargen dafür, daß oll die guten Sachen: in ihren Kreisen bleiben, und daß die wenigsten Weihnacht swüniche| in Erfüllung gehen dürften. Man wird sich damit begnügen »missen, die notwendigsten Sachen zu kaufen, ganz gle'.ch, ob es sich i um WirtschaftSartiköl, um Kleidung oder Wasche baildelt, um dowit- den Weihnachtstisch zu schmücken, und wenn es irgend angebt, zu! füllen. Ehe man an den Einkauf denken sollte, wäre es praktisch, sich ungefähr sine Borstellung von den Preisen der verschiedenen Gegenstände zu machen; ist dieser Preis zu doch, so wird man von vornherein vom Kauf absehen und sich unnötiges Nachfragen und Auswählen ersparen, denn niemals war die Zeit, einschließlich Stiefelsohlen und Fahrgeld, so teuer wie in diesem Jahr. Zuerst die Strümpfe. Brauchbare Baumwollstrümpfe in schwarz uno farbig für Kinder sind in der Preislage von S M. bis 13 M. erhältlich, in Wolle kosten sie 13—20 M. Damenstrümpfe stellen sich in solider Wakkoqualität gegen 20 M., in Wolle ca. 40 M. Ersatzfüßlinge und Baumwolle dürften 6— 7 M. mindesten? kosten. Die Schuhe sind auch nicht viel billiger geworden, das merkt man am besten, wenn man sie nötig braucht. Wir wollen hier nicht von den eleganten Luxuskleidungsstücken sprechen, sondern von solider Tauerware, ganz gleich, ob eS sich um Leder-, Woll- oder Baumwell. fachen handelt. Damen-Chevrau-Stiefel kosten mindestens 150 M., Herrenstiefel in Boxkalf und Rindbox, auf Rahmen gearbeitete Fabrikate stellen sich auf ungefähr 100 M. in der billigsten Aus« führung. Knabenstiefel mit dauerhaften Kernledersohlen in Rind- box sind unter 140 M. nicht zu haben, Schnürstiefel für Kinder be- ginnen in der Preislage von 70 M., wenn es sich um brauchbare Ware handelt. Ein Damenhemd kostet gegen 40 M.. Beinkleider stellen sich ungefähr ebenso teuer, gute Nachthemden sind unter 80 M. kaum erhältlich, Herrenoberhemden auS Zephir scheinen etwaS billiger geworden zu sein, sie sind schon zu 125 M. annonciert. Sehr hoch ist der Preis der Bettwäsche, die in den meisten Haushaltungen sehr reparatur- und erneuerungsbedürftig sein dürfte. Roter Inlett st off kostet 40— 65 M., Bettlaken aus Hemdentuch mindestens 100 M., eine Bettgarnitur, be- stehenb au? I Deckbett und 1 Kissen ungefähr 150 M., 80 Zentimeter breiter Wäschestoff ca. 15 M., Stubenhandtücher auS Gerstenkorn 24 M., Staubtücher 5 M., Wischtücher. H Mewr groß. ca. 10 M. Für Hau»schürzen au» G-ingam muß man mindestens 2b M. bezahlen, Trägerzierschürzen find ungefähr 5—6 M. teurer. Wollwäsche ist wieder reichlich auf den Markt gekommen. Reinwollen« Herrenhemden stellen sich auf ca. 90 M. und für schwere gefütterte Herren. hosen werden mindestens 60 M. gezahlt. Taschentücher, als Weihnachtsgeschenk beliebt, kosten 5—10 M.. je nach Größe, in brauchbarer Qualität. Gestickte Untertaillen sind unter 20 M. kaum verwendbar, bessere Batistkragen.wi« die jungen Mädchen sie sich vielfach wünschen, kosten ca. 20 M. Für wollen« Tuchunterröcke rechnet man ungefähr 120 M. Herrenjackettanzüge aus reinwollenem Cheviot stellen srch ungefähr auf 700 M., gute Winterpaletot» sind unter 1000 N. kaum zu haben. Frauenflauschmäntel sind rm Preise von 500 M. schon sehr gut. auch in billigeren Preisen find sie annehmbar. Herrenhemden auS Baumwolle stellen sich auf 50 M.. gestrickte Herrenbeinkleider kosten 40 M., gestrickte Schals sind von 25 M. an erhältlich. Handschuhe sind sehr paffende Weihnachtsgeschenke; gestrickte, farbige reinwollene Damen- Handschuhe tosten 15— 20 M-, Herrenhand schuhe in derselben Qua- lität ungefähr 25 M. Hcrrenulster werden mit 450 M. be- zzhlt, für Jackenkleider rechnet man durchschnittlich 700 M. Herrenanzugstoffe aus reiner Wolle kosten pro Meter 130 M., Ulsterstoff« mit angewebtem Futter 100 M.. marine- blaue, reinwollene Stoffe für Kleider und Kostüme sind im Preise von 80 M. inseriert. Wir nannten hier nur die notwendigsten Textilwarenklsidung und-Wäsche für den täglichen Gebrauch. Pelzsachen, Schleier, Damenhüte usw. baben wir nicht erwfthni, da dire Luxuswaren sind, die zwar als Wei'nnnchtsaeschenke sehr begeh.! sein dürften. b-n indessen in den Rahmen unseres Artikels nicht hin.-inpaffen. Tie erwähnten Preise beziehen sich ans Waren, die in de» Grüß-Berlincr' Häusern erhältlich sind, es handelt sich um eine Anzahl Spezi all firmen, in denen wir uns die genannten Textilien zu den betreffenden Durchschnittspreisen angesehen haben. ES bleibt unseren Losern überlaffen, sich nach unseren Angaben zi, ricksien und nach ibrem Geschmack und Bedürfnis zu entscheiden. Ei« netter großer Postdiebstahl beschäftigt die biesig? Knmmalvalizei. Auf der Fahrt van Weißen- iee nach dem Postamt KV 10 in der Beutbstraße ist eine Halzkiste entwendet worden, die 100 000 M. bare« Geld enthielt. Gleich-- zeitig verschwunden ist der Begleiter de« Wagen«, der 28 Iabre alte Postbote Paul Lauterbach. Die leere Kiste wurde bald darauf aufgefunden. Mit ibrem Inhalt ist der Dieb verschwunden. Das Geld bestand auS 78 000 M. in FLnrngmarkicheinen. 12000 M. in Zwanzigmarkschemen. 7000 M. in Fünfmarkscheinen, 600 M. in Ein->md Zweimarkscheinen und 400 M. in Fünfziavfennigscheinen. Der Flüchtige ist verheiratet und bat seine Frau mit einem kleinen Kinde im Stich gelaffen. Für seine Ergreifung und die Wiederbeschaffimg des Gelbe« bat die Obcrpostdirektion eine hohe Belobnung ausgesetzt. Zweckdienliche Mitteilunaen nimmt Krimi- nalkommiffar Boese in seinem Dienfizimmer, Georgenkirchstr. 80z, entgegen.__ Zur Wahrung deS BannkreiSsiebieteS! Von der Pr-siestefle des Polizeipräsidium? wirb berichtet: In letzter Zeit wiederholt vorgekommene Nichtbeachtung der Be- stimmnnaen des BannkreiSgesetze« beweisen, daß dieses Gesetz mehr als bisher in da« ollgemeine ValkSbewnßtsein eindringen muß. Berlin mit seinem regen politischen Leben bietet iast täolich Gelegen« beit zn iraend welchen Straßenknndaebnnaen und d-e daran Beteiligten setzen sich bZiifig den schweren Strafen an«, die eine Per- letzung de« BanntreiSgeietzeS nach sich zieht. Die Bannkreisgrenzen iallte sich daber ieder merken. Sie w-rden im Norden von der Spree szwiichen Weidendnmer Brück- und Luther-Brückel im Süden vom Sondwebrkanal l, milchen Hnllesche« Tor und Lützowvlat-i. im Osten von der Friedrichstraße»nd im Westen von der Haijäaer- Allee abaegrenzt. Wer diese Grenzen nach dem Stndtlnnern zn überschreitet, gelangt in den Bannkreis, besten Freibalning von Umzügen und Veilammliingen unter freiem Himmel in allen Fällen und mit allen Mitteln Psticht der Polizei ist. Nur noch Berliner Strastenbah«. Nachdem die Große Berliner Straßenbahn in den Besitz der Stadigemeinde Berlin übergeaanaen ist, wird nach einem Veichluß de« Magistrat« die Löschung der Firma.Große Berliner Straßen» habn� im Handelsregister in die Wege geleitet weiden. Der Name der Straßenbahn wird lortan.Berliner Straßenbahn' lauten. Achtung! Bankangestellte! Dienstag, den 14. Dezember, abend« 7 Ubr. große ökkent- liche Versammlung in der Aula des Friedrich-Wilbelm- Gynrnasinm», Koktstr. 18. Der ReichStagSabgeordneie Prof. Dr Radbruch-Kiel spricht über:»Was ist und was will der Sozialismus?* Da« Erscheinen jedes Angestellten ist dringend erforderlich. Ei» braver Parteigenosse, der Piarroarbeiter Wilhelm Haas«, ist am Donnerstag in Kalbe a. d. Milde, wo er seit mehreren Jahren lebte, u» Alter von 68 Fahren gestorben. Wilhelm Haase ist den älteren Berliner Parteigenossen, besonders denen des früheren 6. Berliner Kreises, aufs rühmlichste bekannt. In unermüdlicher Arbeit hat der Verstorbene bereits unter dem Schand. gesetz für die Partei gewirkt, keine Mühen und Opfer waren ihm zu schwer, wenn es galt, für die Ideen des Sozialismus einzutreten. Durch da« Vertrauen der Genossen wurde er lange Jahre hindurch in den Vorstand des Wahlvereins für de.lt 6. Kreis delegiert. Auch in seinem späteren Wirkungskreise Kalbe hat unser verstorbener Freund sich die Achtung seiner Mitbürger zu erringen gewußt. Der Partei allezeit getreu, gründete er dort einen sozialdemokratischen Verein und wurde von den Genosse» zum Staötverordnetien er- wählt. Bei ollen, die Wilhelm Haase kanntet:, wird sein gerade: und biederer Charakter in dauerndem und freundlichem Gevenken bleiben. Ter tote Kutscher. In der vergangenen Rackl trafen Beamte der Sicherheitspolizei in dar Großen Frankfurter Straße ein Fuhr. inert, auf dem der Kutscher eingeschlafen zu sein schien. Da ihre dersuche, ihn zu wecken, erfolglos blieben, so fuhren sie mit dem Wagen zur � nächsten Rettungsstelle, wo der Arzt feststellte, daß der Kutscher, ein Schlächter Franz Seger ans Löwenbem, tor war. Wahrscheinlich hat ein Herzschlag den Mann auf dem Kutschbock überrascht. Die Leiche, wurde zur genauen Feststellung der Todesursache beschlagnahmt und nach dem Schaubause gebracht. Beetinen Pi-VtiAjni-K-t. Brotkarte Stichwort W« st e n. Aus de» Abschnitt ,53- der Letwnsmittelko.rtr für Aua« n bil.i ch e der Stadt Berlin cnt'cillt eine Dole Kondensmilch zuni Presse von 8 75-?!. Die«rnneldimaen sind von Fonn-bend. den 11. fn-'- D'enStaa. den iJ.-av, zer.iber bei den durch Säulenan'chlaa bekannt aeaebenen»nd durch grilne Auebäna-tchltder Tcnnfl'fb a-rnachten BerbnifStfelTen abznacben. Der Be:' kaut der Ware findet ab gl. D-,ember t!>?-1 stakt. Ans den Abtchnitt„70" der Groß. Berliner SeiensmWel'art« a-lanacn Mst Gramm BS-b«ensiefich oder Sveck oder, soweit vorbanden.?b0 Gramm Rind, oder Schweine- fieilch zur AuSoabe. Am 12. De:ember wird die'/..-Liter- g r a n k e n- klarte mir mit*1, Liter Friichmilch beliefert. Am 18. und 1t. Dezemder fäll' die Belieternna der't,-Liier- ckrankenkartc mit Frischmilch an? Al-5 Ertatz biertbr wird am IZ. Iffr den 13»nd 14. Dezember eüie Do'« oe- «nckerte Kondensvosimsi-ß zum Preis? von 10.90 27.»erau«aadt. Am Ib. Dezember wird die>/..-Ltter-gro"krn?arte wi-der in>t Fr'tchm'sth beliefert Am Ib. Dezember die»t�Liter-Kart« nur mit>/, Liter, am 17. Dezegibei wird die �.-Liter-Krankenkarie wieder voll, am 18. Dezember nur mit ll, Liter beliefert. Die»/.-Liter-Krankenkarte wird am IZ Der-mber nicht. am 13. Dezember voll mit Frischmilch bili-iert. Am 14.. lä., 18.. 17»nd 18 Dezember fällt die Belieternna der>/,-Liter-Krankenkarte mit Frisch, M'lch a»S. Als Ersatz bieristr wird am Ib. Dezember iür den IV, 18., IT. und 18. Dezember eine Doie kondenfierte aezuckerte Magermilch zum Presse von 8,7b M. veranSaabt. Die anaeaebenc Beliesernna beziebt fich nickt n-il die seit dem 1. Ottober 1920 zu Bertin neu binzngekammenen Gemeinden. Bertbovrn-Konzert. Heute, vormittag« 11 Ith?, i-m Plüi'mc-- s-avl, Lützvwstr. 76, Beelboven-Kon�ert unter Levbnng de? Herrn Kapellmeisters Dr. F. M. Gah. Mitwirkenlze: Splisttn Fol,: Roon seldt und da« Blütbnerorckiesier. Karten sind n«5 au der Kasse zu baden. Preis 1.50 M.— Tbeatrr. Für die Ausführum,..Ras- Bernd" im Rose-Tbeater. Fraukfiirtcr Str. 132, sind noch Karren für Sonntag, den 12. d. M., nackim�ttaa« 8 llbr, bei den Ordnern im Theater zu haben. Ebenso für Montag, den 18. d. M.. abOrd« 7)4 Ubr. Rußeidem sind noch Karten für Sonutag, l�en 10. d. M. naeben-ttags 3 Ubr. im Bureau des BezirkSbilkenngsmlSl'chusscs.. Lindenstr, 8, 2. Hof sV. zum Preile von 3,80 M. ain-scblietzNchi Gard.'robe und Thcater-settel z/u baben, Jeden Mittwoch und Sormabend, nacknnittag« 3)4 Ubr,- im Zen-tnal-Thcater. Abte Fakvbstr. 81/82, Märckumcver-.Fi?leian,<. Gutscheine a 2 M. sind zu haben im BezinkSbribungdauSschuß Groß- Berlin, Lindenstr. 3. Verlegung von. Miete'nignngSämtern. Da-? MieteinignnaSanrtl wird am 14. d. M. von Brückenstr. S nach Molkcnmarki 4 verlegt und bleibt für das Publikum am 14. uwd 15. d. M. geschlossen/— DaS Mieteiniguna-Samt 71 w'rd am. 16. d M.. von Potsdamer Straße 40 nach Lützawstr 61 verlegt;«? bleibt für da« Publikum am 16. und 17. d. M. geschlossen, Sozlalistttche Bi!dung«schu>e. Lim Monat Liamiar n. Li. werden zwei Dortraaereidm abaebalten. Redeübnna und Geschichte der Arbeiter« beweguna lPar'amentoriiche Geschichte, Dätlakeit der Partei im LtlPMaa. Oraaniiaioi Ische Antanven'wäbrend der ZLablbewegimg). Jede'Poriraipt- reibe nmt.-.ßt 4 Abende. Htirgebübr 3 M. Wir bitten recht bald ichriktt-che Bewerbungen zur Teilnabme an de» beiden Beranstaktuncsin on'wm Sekletär de« Bezirksbildnnasausfchnfie« Alberl Horsitz, Lmbenstr. 3, einzureichen,— BisdunqSnnssckiuii Steglitz. Zu dem am Sonntag. 12. Dezember. stattfindenden Weibnachtskonzert in der LnkaSfirche an der Berx- straß« find noch Karten beim Genofien Stobl, Ringstr. 7. zu haben. Neberichnß wird tiir wobltätlae Zwecke verwendet werden.— Tlbovnr- menrS-Festkonzerte. Am 25. Dezember lt. Weibnochtsfeiertagl, na-h- mittag«?'/„ Uhr: WeibnachUiche Mufik in der Alten GarnUov.kirche, T.f-ie Friediichstraße. Wir bitten, nnverzüglich die Maiken einzicköicn. Trotz Wohnungsnot! Ein Acer von Wvlmungsuchenden ist b- den WobmlngSinspektwnen Porome rkt. Zehniauscnde warten ftit vielen Monaten und können keine Wohnung nachgewiefen erhalign Wird man es da glauben, daß irgendwo in Berlin eine leer gl- wordene Wobwung vier Wochen hindurch lger blciiten Einen solchen Fall erfahren wir aus dem Hause Lütt: che.? S_t raße 45. Der Inhaber einer Fweizi-mmg-rwobtiung woHe mit seinem in Pankow wohnenden Bruder das Quartier tausch-gv und gab da» seimige in der Lütticher Straße am 18. Rovcinlbe: vü>. Dar Bruder aus Pankow zog alber nicht zu— und so ftqht die/ Wohnungseitj'tztschonvierWachcnleer. Wie weqn ?] Die ürei gerechten Kammacher. Von Gottfried Keller. Es war ihm auch nicht darum zu tun; aber die Zeit verging ihm so auf die billigste und kurMeiligste Weii'e nach seiner Art und die alten Leute nannten ihn nur den artigen und vernünftigen Sachsen, denn sie verstanden auch nichts. Als die Seldwyler eine große Mienbrauerei anlegten, von der sie sich ein gewaltiges L-eben versprachen, und die weitläufigen Fundamente aus dem Boden ragten, stöckrte er manchen Sonntagabend darin her- um. mit Kennerblicken und mit dem scheinbar lebendigsten Interesse die Fortschritte des Baues untersuchend, wie wenn er ein älter Bausachverständiger und der größte Biertrinker wäre.„Aber nein!" rief er einmal um das andere,„des is ein famescS Wergg! des gibt eine großortigte Anstalt! Aber Geld kosten duht's. na das Geld! Aber schade, hier mißte mir des Gewehl-be doch en bißgen dieser sein und die Mauer um eine U>oe stärgerl" Bei alledem dachte er sich gar nichts, als daß er noch rechtzeitig zum Abendessen wolle, eh' es dunkel werde; denn dieses war der einzige Tort, den er feiner Frau Meisterin antat, daß er nie das Abendbrot versäumte am Sonntag, wie etwa die anderen Gesellen, sondern daß sie seinetwegen allein zu Hause bleiben odcr sonstwie Bedacht auf ihn nehmen mußte. Hatte er fein Stückchen Braten oder Wurst versorgt, so wurmrsierte er noch ein Weilchen in der Kaminer herum und ging dann zu Bett; dies war dann ein vergnügter Sonntag für ihn gewesen. Bei all diesem anspruchlosen, sanften und ehrbaren Wesen ging ihm aber nicht ein leiser Zug von innerlicher Ironie ab/wie wenn er sich heimlich über die Leichtsinnigkeit und Eitelkeit der Welt lustig machte, und er schien die Größe und Erheblichkeit der Dinge nicht undeutlich zu bezweifeln und sich eines viel tieferen Gedankenplanes bewußt zu fein. In oei Tat machte er auch zuweilen ein so kluges Gesicht, beson- ders wenn er die sochverständigen sonntäglichen Reden führte, daß man ihm wohl ansah, wie er heimlich viel wichtigere Dm?e im Sinne trage, wogegen olles, was andere unter- wahnen. bauten und ausrichteten, nur ein Kinderspiel wäre. Der große Plan, welchen er Tag und Nacht mit sich herum- trug und welcher fein stiller Leitstern war die ganzen Jahre lang, während er in Seldwyl Geselle war, bestand barin, sich so lange seinen Arbeitslohn aufzusparen, bis er hinreiche, eines schönen Morgens das Gesckxift, wenn es gerade vakant würde, anzukaufen und ihn sechst zum Inhaber und Meister zu machen. Dies lag all feinem Tun und Trachten zugrunde, da er wohl bemerkt hatte, wie«in fleißiger und sparsamer Mann allhier wohl gedeihen müßte, ein Mann, welcher seinen eigenen stillen Weg ginge und von der Sorglosigkeit der an- dern nur den Nutzen, aber nicht die Nachteile zu ziehen wüßte. Wenn er aber erst Meister wäre, dann wollte er bald soviel erworben haben, um sich auch einzubürgern, und dann erst gedachte er so klug und zweckmäßig zu leben, wie noch nie ein Bürger in Seldwyl. sich um gar nichts zu kümmern, was nicht seinen Wohlstand mehre, nicht einen Deut auszugeben, aber deren so viele als möglich an sich zu ziehen in dem leicht- sinnigen Strudel dieser Stadt. Dieser Plan war ebenso ein- fach als richtig und begreiflich, besonders da er ihn auch ganz gut und ausdauernd durchführte; denn er hatte schon«in hübsches Sümmchen zurückgelegt, welches er sorgfältig der- .wahrte und sicherer Berechnung nach mit der Zeit groß genug werden mußte zur Erreichung dieses Zieles. Aber das Un- menschliche an dfesem so stillen und friedfertigen Plane war nur, daß Jobst ihn überhaupt gefaßt hatte; denn nichts in feinem-Herzen Mang ihn, gerode in Seldwyla zu bleiben, weder eine Vorliebe für die Gegend, noch für die Leute, weder für die politische Verfassung des Landes, noch für sein« Sitten. Dies alles war ihm 10 gleichgültig, wie seine eigene Heimat, noch welcher er sich gar nicht zurücksehnte; an hun- dert Orten in der Welt konnte er sich mit feinem Fleiß und mit feiner Gerechtigkeit ebensowohl festhalten, wie hier; aber er hatte keine freie Wahl und ergriff in feinem öden Sinne die erste zufällige Gosfnungsfaser, die sich ihm bot, um sich daran zu Höngen und sick daran groß zu saugen. Wo es mir wohl geht, da ist mein Vaterland! heißt eS sonst und dieses Sprichwort soll unangetastet bleiben für diejenigen, welche auch wirklich eine bessere und notwendige Ursache ihres Wohl- ergehen? im neuen Vatersande aufzuweisen haben, welche in freiem Entschlüsse in die Welt hinausgegangen, um � sich rüstig einen Vorteil zu erringen und als geborgene Leute zu- rückzukohren, oder welche einem unwohnlichen Zustande in Scharen entfliehen und, dem Zuge der Zeit gehorchend, die neue Völkerwanderung über die Meere mitwandern; oder welche irgendwo treuere Freunde gefunden haben als daheim, oder ihren eigensten Neigungen mehr entsprechende Verhält- nisse oder durch irgend ein schöneres menschliches Band fest- gebunden wurden. Aber auch dos neue Land ihre? WM- ergehen? werden alle diese wenigstens lieben müssen, wo sie immerhin sind, und auch da zur Not einen Menschen vor-' stellen. Aber Jobst wußte, kaum, wo er war; die Einrickhm- gen und Gebräuche der Schweizer waren ihm unverständlich. und er sagte bloß zuweilen:„Ja, ja, die Schweizer sind' politische Leute! Es ist gewißlich, wie ich glaube, eine schön?\ Sache um die Politik, wenn man Lfebhabw davon ist! Jtfi für meinen Teil bin kein Kenner davon, wo ich zu Haus bin. da ist es nicht der Brauch ggpcsen." Die Sitten der Sold- Wyler waren ihm zuwider und machten ihn ängstlich, und wenn sie einen Tumult oder Zug vorhatten, hockte er zitternd zu hinterst in der Werkstatt und fürchtete Mord und Totschlag. Und dennoch war es sein einziges Denken und fein großes Geheimnis, hier zu bleiben bis an das Ende feiiVcfe Tage. Auf alle Punkte der Erde sind solche Gerechte hinge- streut, die aus keinem anderen Grunde sich dahin verkrüche�- ten, als weil sie zufällig an ein Saugeröhrchen des guten Auskommens gerieten, und sie saugen still daran ohne Heimweh noch dem alten, ohne Liebe zu dem neuen Lande, Mfe einen Blick in die Weite und ohne einen für die Nähe, und gleichen daher weniger dem freien Menschen, gl? jenen nie deren Organismen, wunderlichen Tierchen und Pslanwrt- samen. die durch Luft und Wasser an die zufällige Stätte ihres Gedeihens getragen worden. So lebte er ein Jährchen um das andere in Seldwyla und äufnete seinen heimlichen Schatz, welchen er unter ein« Fliese seines Kammerbodens vergraben hielt. Noch könnt? sich kein Schneider rühmen, einen Batzen an ihm verdient zu haben, denn noch war der Sonntagsrock, mit dem er angereist, im gleichen Zustande wie damals. Noch hotte keyi Schuste«. einen Pfennig von ihm gelöst, denn noch waren nicht einmal die Stiefelsohlen durchgelaufen, die bei seiner Ankunft tzoS Aeußere feines Felleifens geziert; denn das Jahr Hot nur zweiundfunfzig Sonntage, und von diesen wurde nur die -Hälfte zu einem kleinen Spaziergange verwandt. Niemond konnte sich rühmen, je ein kleines oder großes Stück GelH. in feiner Hand gesehen zu haben; denn wenn er feinen?orn empfing, verschwand dieser auf der Stelle ans die geheim- nisvollste Weife, und selbst wenn er vor das Tor ging, stMe er nicht einen Deut zu sich, so daß es ihm gar nicht möglich war. etwas auszugeben,(Forts, folgt.) w 1 tt«if kern fflekbtng leint Wshminytnot Kenn der Vcrn. !omer sich die Sache anders Sderlegi hat. so sollte di« WohrtimgS- •rtfepüion die freigewordenen Räume schleunigst einem anderen Wohnungssuchenden zuweisen. Kümmern sich denn die WohnungZ- ins.'pkt!.-?«« nickt darum, ob di« von ihnen zugewiesenen Wohnungen mirA.ch bezogen werden? Bund religiöser ToZ'altften. N e u k Z! l n, Abteilung S lPbilivv Re!anchtbon>. Heute Sonntag, 7 Mr abends. Bertammlung, Gemeinde- taal, Hertbaslrape g/lt, Referent: Genosse Pfarrer Ptechowsti Auf- gaben der kirchlichen Gemeinde, Aufstellung der Kandidaten. Für die Mieter de? 15. Verwaltungsbezirks findet am heutigen Sonntag, vormittags 10 llkr, eine öffentliche Mieterversammlung tm Neuen Gcsellschaftshause am Bahnhof Treptow statt. Thema: Ist die Besetzung der Mieierbe'sitzerpoiten für das MieteinigungS- «mt durch Vertreter der politischen Parteien nach den bisherigen Erfahrungen auck für die Zukunft angebracht? Es wird zahlreiches Erscheinen der Mieter erwartet. HanbelShtstSarbetter und Arbeiterinnen«mS allen Betrieben der Leder« nnb Ledeiwarenbranche lHandet- mid Industrien Montag 5 Ubr in Gidulj' Prachtlälen, am KönigSdamm L sam Atexanderplad), Branchenverfunun- lung.— Vertrauensleute der Gruppe II cuis den EngioSbetneben der Herren-, � Kn?I,en< und Bur'ldenioiifeltion, Gummimäntel, Fantaiiewesten sowie Berufskleidung. Montag S Uhr bei Witte, Poslftr. 2?, Vertrauens« wSnnerversammtung._ Jilmschau. Boa der Genossin Dr. Marth« W»godzinski erhalten wir fol- gende Zitschrift: Auf die in der„Welt am Montag" am 6 Dezember.legen mich gcrchteten Angriffe stelle ich fest, dast die mir dort uiuerstellten Aeuf-erunaen weder in meinem Manuskript stehen, noch— nach der Aussage zuverlässiger Hörerinnen— in dieser oder ähnlicher Form von mir getan wurden. Meme An- sichten über die Aufhebung der Abtreibungsvaragraphen sind in Nr. 44 der„Berliner Aerztekorresvondenl" ausführlich nieder. gelegt und stehen jedem Interessenten zur Verfügung. Dredtow-Äternwarte. Heute naibm. Z Ubr:„Bewovnbarkeit der Welten"«Vmtraa Und L'iblMlderh 5 Uhr:„Vom Monte Rom zur uWa- nüchen ftüite"(ssilmr). 7 Uhr:.Polarjaaden" CSeelömen. SRennt'ere und Elche) tstilme). Dienstag, den 14. Dezember, abends 7 Ubr:.Die Stern- oilder und praktische Zlnleltung m ibrer Aufsindnng'(Vortraa mit Licht- bildern von Dir. Dr. Archenhold). Sonnabend, den 18. Dezember, nachm. 5 Uhr:.WechnachtSmärchen"(Filme). Z'olkSbildunqSamt N-ukölln. Sudwia van Beethovens IM. �»e- burtstag veranlaitt oaS VoitsbildungSamt Neukölln, am deutwen Sonntag das Zlndenken des Komponisten in einer würdevollen Feier in der Aula der hiesigen Renlchnl?. Boddmitr. 84)88, zu besehen. Mitwükende: Ein- leitender Vorliao Dr. Felch Günther. Trio-Vereiniaung. Alice Schüller- Kncznivki als Soliit'n nnd Manired Förch vom Neuen Voltstbeater lRezi- tationen). Das.re'chhaltiae Pi'ooramm wird von Gelängen deS Lehrer. celangvrreinS Neulölln umrahmt. Eintrittskarten zum Preise von 2 R. sind noch an der Abendkasse eihältlich. T.P.D.-Kon'umgenostenfchaltsmttgliedev k Dienstag, denl4. De. zember, abends 7 Uv'. Schutaula, Euimttr. Z5, Bertammlung der 4l. Per- kculslielle Eii'mstr. 20 und 68. Perkarisettelle Kuftöttienslr. 17: Wahl deS GenoffenschaftSiatS und der AgilationStommiision. Erscheint zahlreich. Zentralvcrband bor«»gestellten. Montag: Fa-hgrupve 10 kTertil-, BekleidungSinduitrie). Oeffentliche Versammlung, VI, Uhr. Lehrer- VeremSbauS, Alexanderstr. 40'41.— Fachgruppe 15o tVergman n-K vnsern Verlin und RolentHaK SeklionSversammlung. 7 Uhr. Lö venbrauerei, Hochltr 2.— DienStag: stlugendgruppe �Abteilung Südweit). Ab- teilungSverlamwIimg, 7 Uhr. VerhandSlotal, Belle-Ailianee-Jtr. 7110.— Fachgruppe 7e. kSpezialg'schäste). MitgliederverlamMung. 8 Uhr, Musiker. täle, Kailer-Ailhelm-Ztr. 81.— Fachgruppe 8a(Epport— Import). O-'-nt. liche Verlammluna, VI, Uhr. Schultheis, Neue Llatohilr. 24125.— Fach. grupv« 13 d iCl'emische Industrie). Mitglieder veriamMunq, TU Uhr, Zioleuibalcr Hos, Rofentbaler Str. l 1112.— Bezirk Zempelhos. 8 Uhr bei HuekShold, Fried, lch-Franz-Stratze, Eck Bohsestraxe: Mitgiiederoelsamnilung aller Fachgruppen. Achtung. Buchdrucker l Montag S Ubr Im Schliltbeifi-AuSschauk, Neue f Llakodltt. 24,25: Aeufeich wichtige Zuianimenlunsi sämtlicher FunliionSre des Vereins der Beillner Buchdiuckr und Schriitgieser. Die General- peifammlungsdelegierlen werden darauf auimeilfam gemacht, dah sie voll- , nhlig zu erscheinen haben. I. 81.; Adolf vlumenthal, Hermann. Deutscher Hutarbetter-Berbaob. DienStag. den 14. d. M., abdS 5'/, Ubr. im GewcrtjchaftShauS- Restaurant, Versauimlung der Damenhul- blanche. Berband der GSrtner nnb Gärtnereiarbeiter. Gruppe Handels- gärtneret.»SSliltwoch 7'/, Uhr Gruppenvcrsammlung in den Sophiensälen, S ophicnstrasie 17/18.— Gruppe FriedhosSai steiler. Donnerstag 7 Uhr im Eliiabeldgatten, Glilofelhflr. 80,<» ruppenveisanimlung.— Gruppe Land- chesrsgärtnerei. Fieitag 7'/, Ubr Kiupvenvcvjammlung in den neuen Rai- mSläle», Schöneberg, Martln-Lutber-Str. LS.—..Sennabend 7'/« Uhr«m wertschastShaus, Engeliiscr lö. Saal ö, Bersammlung der Betriebsräte . r Gruppe 8(Landwirtschast und Gäitnerei). Deutscher Draneportarbei-er- Bcrband. Branche: Transport- arbeiter in städttschen Betrieben. Freitag, den 17. Dezember, abends 6 Uhr. in LölerS Feiifülen, Weberilr. 17, grosie Branchenversammlung.— Textil- Sranche. Dicnslag ftzb Ubr bei Witte, Poslftrosie A, Perlammiung, Gruppe l, Tuche, Filz« Kleiderstoffe.— Mittwoch S Uhr Schule Niederwoll- ftratze 12, Versammlung, Guipve lll. Samt« und Scidenwaren.— Donnerstag 6 Uhr bei Witte, Poftsir. 26. Berti aueiiSmäiinerverfammtung, Gruppe II. Leinen, Bailmwolle.— TonnceStag l/,6 Uhr bei Fay'ala, Melchiorstr. 15, Versammlung, Gruppe V, Polstennaterialienhandlui'gen.— Dchaubnrg-Lichtspiele. Mit dem Filmdiama„SträflmgSketkeir" von Hellmut O r t m a n n und W. Werte!, das am Freita i zur Uraui- iübrunq kam. ist die Zahl der SentatwnSsilme um eine neue neroenaus- peitschende Nummer vermehrt worden. Der Film stellt an die Phantasie der Zu'chaiier bobe Anipiüche. bis tchliehlich. wie immer nach endlosen Verfolgungen, das Recht triumphiert. An den Haiiptlollen verstanden Lee V a r r h. Violetta N a p' e r S l a und Robert Scholz, dem Phantasie- geb.lde der Vcr'affer Leben und Inhalt zu geben. Ter Trvltfebler«ensel bat in der gestrigen Besprechung des Films „stiltdilb Trachtenderg" n'chtS als Bosheiten verbiochen. Es toll zunSchst Heieen. daß gute Bilder daS Szenische(nicht das Spanische) aus der Höhe halten, und ferner war die Regie anerkennenswert(nicht die � Grazie)._ Groß-Serliner parteinachrichtea. Achtung, Genossinnen! DienStag, den 14. d. Mts, nachmiiiagS bV, Uhr, Schnlanla Steinstr. 32 34, Lorirag des Genossen A. Sckuldt:.DaS Weien der Fürsorgeer-iebiing" mit Kiiiodarnelliingen aus einer mustei- gültigen Anstalt. Die Wohlfahrtsausschüsse müssen vollzählig er. scheinen! Mitgliedsbuch legitimiert. Heute, 12. Tezember: Märchenvorstellnngen l(20 Abt.) NachmittaaS 4 Ubr und abend? ft,7 Nor in der Schulatila. Petersburger Str. 4. Billetts an der Lasse. Funktionär? zur Abrechnung, vormittag? 10 Uhr, m der Aula. ZS. Slbr. Krmzertmarkeu sind beim Genosien Köhn, Husöteustr. Z4, abzuholen Steutölln. Theatervorstellung naitw. 3 Uhr im Role-Thenter. Große Franliui ier Str. 132 Rose Bern dt von Gerhardt Hauptmami. Billett? noch an der Kalle. Morgen. 13. Dezember: L8. Abt. 7V, Uhr bei Allmann, Rhkeftr. 2: Sitzung der VeihnachtS- komnillsioir. Krei« HallelcsteS Dar. Abend? 7 Uhr bei Reim, Uibanftr. 26: Er- weiterte KreiSvorstaudSsttzung. MatilkretS Weddtug. Liluktlich 7 Uhr in den Humhold lälcn, Hul- sitenstraße 40: KreiSvertreterveriammtuna. TageSoldinmg; Die Saud- taaSwahlen. Ref.: Konrad Haenifch. Aufstellung der Kandidaten. Kreis- angeleaen besten. Bungloztaltstilche Bereinigung 2. P.D. Die ArdestSgemeinlchastS- Redeubuna tällt ans. 7. Kreis(Cstarlottenbnrg). SS. Abt.(früher S. Gruppe). 7'/, Uhr bei Bade. Kaiscrin-Angusta-Allee S2: Fraiienabend. 13. Kreis. 7 Uhr: KreiSvertrelerveriammlung in Köpenick im Lokal Bahern�ot, Rudower Str. t. Tagesordnung: D e LandiagSwahlen. Res.: Genosse Adolf Wuschtck. Ausstellung der Kandidaten. Lv. Kreis. Abends 7 Ubr: PcrsamniMng sämtlicher Elternbeiräte de? 20. Kiestes in der Aula der 4. Gcmeindeschule in Reinickendorf-Ost, Hans- olterplatz(Nähe Bahnhos Schönholz). Vortrag des Genossen Kteuziger über;„Die Ausgaben der Elternbeiräte". Neukölln. Flinklioiiäräiinensitzunq 7V, Uhr bei Henschel, voddin- straße 58, Ecke Fsaritraße. Alle FuiiklionSrinnen erscheinen. Tienstag, 14L. Dezember: 5.— 13. Abt. Soztaldemokratg'cher Männerchor. Bezirk Halle- schcS Tor Jeden Dienstag von 7'„Ubr an UibungSstimde bei Krause, Mariannenplatz 22. Sangess kudige Genzsle'i si ,d erwünscht. Wahlkreis Ffriedrichshatn. Abends 7 Uhr Kreisveistrelerversamm- lung Im Lokal.Freischütz", Fmchlstr. 38a. TageSordiiunq: 1. Vortrag des Genossen Sie-.ing sM. d. L) über„Die Sazlatdemotratle und die tomnwtrde LandtagSwabl." 2. Diskussion. S. Ausstellung der Kandidaten. 4. Bezirksangelegenheiten..-- Z. ZLahltreis(BSebbing). Abends 7 Ubr groß« öffentl. Versamm- lung in den PharuSsälen, Mülle» itr. 142, Tagesordnung: 1. DaS Erstarken der Reaktion lind die Macht der Aibeilcrk äffe. Referent: Mi- nisleriaidirekior a. D Ulrich Rauscher. 2. F;eie AllSiprache. S. Kreis.(-rSilmersdorf. Halensee. Grunewald, Jlchmargeu- dort.) Ab'NdS 7V, Uhr KrelSver lrelerversammlunq im Aeichenliial der Gemeindeschule. Kob enzer Jtraire. Knabenablestung. Tagesoi dnung: Die preußiichen Landtagswahlen. Ref.: Gen. Lüdemann. Aufstellung der Kandidaten. » 10. Slbr. Die BücheranSgabe erfolgt jetzt jeden Freitag von 6 bi» V,7 U>r beim Gen. Kümmcler. Lausitzer Str. 6, Ouerg. 2 Tr. K». Abt. Nachm. ö Ubr in der Braueret Köntgstadt, Schönhauser Allee: Weidnachtsbeicheeriing für Kinder. Elternbeiräte der 3. P.D. AuSkunst und Beratung jeden Donner«- tag nachmiltaa von 4— 5 Uhr im Sekretariat. In den Zeilen 23, Zimmer 10. Kreis VU Charlottenburg, SÄ. Zlbt.(früher 8. Giuvve): Mit- gliederver>amm!unr am Mittwoch, den lö., 7'/, Uhr, im Schlozkasino, Kaise- in-Augusta-Allce 63, Ecke Taurogqener Straße. Roicnthal. Passende Weihnachtsgeschenke, wie PorwärtS-Almanach 162t und rsirbciler-Noiizlnlender in gediegener r'luSs>bruiig sind beim Ge- Nossen Schöneiuß erhälllich. Die bereits heilelltcn Exemplare find baldigit ab ubolen. VerlagsoerzeichniS der Buchhandlung Vorwärts kann ein- gesehen werden._ JrauenabenAe: Msntag, öen 15., abenös 7'/- Uhr: Pankow: bei KoritkowSki, Florastr. 73. Res Kenosie KasiSki. Lichtenberg: im CceUienlhjcum(GesangSjaal), Rathausstraße Res. Genoisi» Wachcnbeim. B'eis'ensre: im �IriedcnSgarten", RöHIckcstr. 26. Res. Genosse Klütz: Dirtlchattsfragen. Wilmersdorf: bei Kasper. Lanenburger Str. 20. Ref. Genofsiu tzanna:»Vor veraiilworllicher Entscheidirng". Jugenüveransta!tunyen. Souutag, den 12. Dezember: An der Schulaula Soiincnburger Str. 20, abendS 6 Uhr: Lichtbildervortrag deS Genosse» Dr. Löwenilein über:»Sexuelle Hygiene", Ardeilerelteni sind herzlich eingeladen. Montag, den 13. Dezember, abends?'/, Uhr: Niederschöncweide. Augendbeim, Berliner Str. 3l: Mädchenabend.— Vrenjlauer Boestadt. Fugendhcim. Somienburgerr Str. 20; Mädchen» abend.— Neiiiickendorf-BSest. Lolal Eichborniä.e. E chhonistr. S>»:D S- tulnonSabend Letzie Nummer der»Arbei erjugend".— Ziihost. Eoprnlcker Bierlel. Wränge str. 128: Vorirag„Die großen Utopisten".— Südost. Reichenberger Bietet. Aiigenhde;m, Glogauer Str. I2/l6: Bortrag deS Genosien Fuhrmann über.Die gememsaine Erziehung beider Geschlcchlcr zum LebenSlamvi".— Tegel. FugendHeim, Bahnhoiiir. 15: Mä chcn- adcnd.— Ze»ira!sngeudHeim, Lindeirstr. 3, Sozialistische Schülersclliou: Bortrag»Schulreform". « Am Mittwoch, den 13. Dezember, abend? um SV, Ubr. km ßöllnüchen Gymnasium. Fnselitr. 2/5: Allgemeine Funktionär, ionserenz. Tagesordnung: l. Vortrag.Die Geirhren für dieFugend!" Re'erentin: Frau Dr. Weg! yeider, M. h. L. 2. Aussprache. Ohne Emladmrg und Mitgliedsbuch lein ZutriU! Sport. Internationale? Schachturnier. Der Siegeslauf de? Ungarn Vreyer in am Sonnabend jäh unterbrochen woiden. und zwar durch MieseS, der nach feinen anfänglichen Mißerfolgen wieder, wenn auch etwa? ipäl, eine gute Form zeigt. Hierdmch ist nunmehr der Russe Bogoliabow an erste Stelle gerückt, der gestern Spielmann ichlug. Tartakower und M a r o c z t> machten reini». Di« Partien Dr. Tarrasch-Sämiich und Röti» Leonhardt wurden in ztenilich gleichen Stellungen abgebrochen. Am heutigen Sonntag wird nicht geipiett. DaS Turnier wird am Montag 2 Ubr fortgesetzt. 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Kongrasaa« dar Komirmnlstl. '■i■ achen Intaruatlonalet D.e kapitalistische Wet und die Kommuni.tische Internail nale.— Q. Stnowjewr Rede zurEr- fiftnune de- Kongresses./ aulruf des Koneres es./ Statuten und LeltcUze der Kommuol«tl«cben Internationale.— C. Slnawjew: Der II Koitgree der Kommunistischen Inte naiionole.(Bericht in det Sitrung des Petrocrad r Sowjets)— L. Tratzld« Brief an einen Iran »fli'SChen Syndikalisten Ober die Kornntunict. Partei.— L, Destlnlhreat Kommunismus und Produktion.— B. K.« Die ungarische At bei' et schalt unter dem weiften Terror,— Cb. Rakowtldt 2ur Geschichte de' Roten Armee.— H. Roland* Holst t Kommunismus und Bühne— J. Reedt D'e Industrie-.rbri er der Weit— A. ü. t Der Kcmmon'smus In At menien— Snltan.Sadftt Lieber die iranische Kommunistische Partei. — Ret Die Lage in Ostasien.— Ch. Rakcwsklt Die kommunistsche Bewegung In RumSnien.— M.t D e Arbeiterbewegung in Jugoslawien— VftaMt Brie' aus hallen.— Dokumente dar Intarnatlenaten körn» mnnlsttscben Bewegang.— Ans der Titlgkelt des Ezekatlr* kamlices der Kommunistischen Internationale.— Internationale dar kammnnistlsclien Jagend.— niastrntionen t N. Lenin./ Konyeft- aufnanmen.— SZS S, Preis M. 7,— Zu beziehen durch die Verlagsbachbandiung Carl Roym Nacht. 2.90b- Lonis Cabobley, Hamburg II, Admiralititsstr. 19. C€iju, die ideale Haarwäsche von anregender Wirkung auf Haare und Kopfhaut -» Einzig In Qualitfti— In alnscbl. Oescbilten au haben. Joh. R5the1, Seifen* n. Partflmeriefahrlk, Augsburg Vertreter; Adolf Biiscbköttcr, Treptow, Bouchdstr. IA Räumungs-Verkauf Vameamäatel, Kostüme uaü Nücke weit unter dem Hetstefitmasprei». Einzelverkauf direkt von der Fabrik. Ol» betheu Sanntagen vor bem Fest geöffnet nun 10—«Uhr. Sarjeig« dieser Annan» erhält S Pro«. Rabatt. 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Wiederholt haben wir berichten können, daß nicht nur führende Persönlichkeiten, sondern auch ganze Ortsgruppen der U.S.P. geschlossen zur alten Partei übergetreten sind. Deutlicher kann die Lebensfähigkeit der alten Sozialdemokratie nicht bewiesen werden. Es zeigt sich, daß unseren Ideen immer voch die alte Werbekrast innewohnt, daß keine Verleumdungen vermocht haben, sie zu brechen. Große Teste der Arbeiterschaft erkennen, daß sie irregeführt worden sind. An unseren Genossen im ganzen Reiche, in Stadt und Land, ist es, nicht zu erlahmen in der Werbearbeit für die Partei, immer aufs neue unsere Ideen zu propagieren, immer wieder zu zeigen. wie verdeMich die Politik der links von uns stehenden Partei. gebilde ist. Wenn jeder in diesem Sinne feine Pflicht erfüllt, dann wird die Feit nicht mehr fern sein, in Der die Einigung des Proletariats und damit sein Sieg gesichert ist. Der Wahlkampf in Preußen hat begonaen. Unsere Gegner sind gerüstet und warten aus den Tag, an dem sie uns niederreiten wollen. Welche Gefahr der Ar. beiterschast äuS ihrer Uneinigkeit erstanden ist, haben die Wahlen des letzten Jahres bewiesest. Das Bürgertum hat sich wieder erholt, gewinnt überall, während die Sozialisten Verluste zu buchen haben. Wir haben in Preußen bei den kommenden Wahlen sehr viel gut zu machen! Vor allem gilt es zu verhüten, daß ähnlich wie in Sachsen große Arbeitermassen der Wahlpflicht nicht genüg« w Alles muß getan werden, um die Säumigen aufzurütteln. Es kann Festgestellt werden, daß un- sere Genossen im Lande bereits tüchtig dabei sind diese Aufgabe in Angriff zu nehmen. Vielerorts baben schon große Versamm- lungen stattgefunden, die durchweg einen guten Besuch aus- wiesen und von einer glänzenden Stimmung unserer Genossen Feugnis ablegten. Es gibt überall nur einen Willen: die Re. aktion niederzuhalten. Möge der Kampfes- und Sieges- Wille der ersten Tage anhalten und unsere Kämpfer beseelen bis zum Tage der Entscheidung, damit er ein Tag des Sieges wird.' Genosse Tr. Easpar», unseren Lesern kein Unbekannter, wurde zum zweiten Bürgermeister von Brandenburg gewählt. Gc- nasse Caspari war vorher Direktor des Neuköllner Jugendamtes, hat hervorragend an der Ausarbeitung des JugendwohlsahrtSgesetzes mitgearbeitet und trat am 1. April d. I. als Stadtrat in den Dienst der Stadt Brandenburg. Bezirksparteitage. In der Partei herrscht zurzeit ein außer- ordentlich reges Leben. UeberaS finden Werbewochen statt, die durchweg mit guten Erfolgen enden. Aber auch an große- ren Veranstaltungen, an Komerenzen und Parteitagen der Länder und Bezirke fehlt es nicht. Wir haben in letzter Zeit bereits über mehrere berichten können. Am l9. Dezember tritt in Breslau der Bezirksparteitag für M i t t e l s ch l e s i e n und in Frankfurt a. M. der für Hessen-Nassau zusammen. Beide Tagungen werden hauptsächlich zu den L a n d t a g s w a h! e n Stellung nehmen._ Ausgeschlossen! Ter Bezirksvorstand der Sozialdemokratischen Partei Frankens hat in seiner Sitzung vom 3S. November den leitenden Redakteur der„VolkSzeiiung" in Afchaffenburg, I. F. M a t t h e s, wegen ehrloser Handlung aus der Par- tei ausgeschlossen. Von unsere Presse. Am 1. Dezember ist Genosse Dr. Wilhelm Bolze, früher Redakteur unseres Duisburger Blatte?, als polt- tischer Redakteur in die Redaktion der„Danziger Volks- stimme" eingetreten. Soziales. Militärpapicre für vcrsicherungspsiichUge Kriegstelluehmer. Die der Angesielltenversichsrung unterliegenden Kriegsteil- nehmer sind bereits darauf hingewieien worden, daß sie, um ihre Ansprüche nicht zu verlieren, sich in den Besitz ausreichender Militärpapiere setzen müssen. Nach dem jetzigen Stand des Heeres- alnviiklungswesens dürfen Pässe nicht mehr ausgestellt werden. Seitens des ReickiSabwicklungskommissars ist indessen an die Ab- wicklungSämter eine Verfügung dahin ergangen, Antragstellsrn eme kurze Bescheinigung auszustellen, enthaltend Name, Datum und Ort der Geburt, Dienstzeit mit Angabe, ob FeldzugSteilnehmer, evtl. wie lange, und den letzten Truppenteil. Eine derartige Bescheinigung würde von der Reichsversichereungsanstal! für. Ange- stellte als ausreichend angesehen werden. Es miri), daher den Angestellten empfohlen, sich solche Bescheinigungen zu verschaffen. Ihr Inhalt kann in die von der Siaichsversicherungsanstalt ffir Angestellte ausgegebenen„Anträge aus 11 Übersendung eines Kontoauszuges" eingetragen und beglaubigt werden. Tie Bsglaitbigung kann ent- weder durch die Polizei oder durch die Reichsversicherungsanstalt und die Orisausschüsse der Vertrauensmänner(für Berlin W. 8, Taubenstr. 33 II, Sprechstunden: Montag, Mittwoch, Donnerstag, Sonnabend von IG— 12 Ubr, Dienstag, Freitag von 4— 6 llhri erfolgen. Tie Eesindcovdnung lebt. Vor dem Schöffengericht in Em de n standen am 28. Ok- tober 13 Arbeiter als Angeklagte, denen teilweise Uebertretung des 8®il) des Polizeistrafcngei'ctzcs für Hannover vom 25. Mai 1847 zur Last gelegt war. dadurch begangen, daß einige der An- geklagten die übrigen Angeklagten zum unrechtmäßigen Ver- lassen des Dien st es veranlaßt haben sollen, während acht andere angeklagte Arbeiter und Arbeiterinnen bestraft werden sollten, weil sie obn« rcchtsgenügendcn Grnnd den Dienst verlassen haben. Das Schöffengericht in Emden hat die Angeklagten frei» gesprochen, indem es mit Recht annahm, daß alle Ausnahme- aesetze gegen die Landarbeiter und deshalb auch die entsprechende Bestimmung des Hannoverschen Polizeistrafengesetzes, das den Ver- tragsbruch bestrast, durch den Ausruf des Rats der Volk«. beauftragten vom 12. November 1918 aufgehoben ist. Merk- würdigerweise ist jedoch die Staatsanwaltschaft anderer Auffassung und hat gegen diese? freisprechende Urteil die Berufung eingelegt, worüber das Landgericht Aurich jetzt entschei-den ioll. Es scheint angebracht, daß das Justizministerium den Staats« anwaltschaften Rechtsbclehrung darüber erteilt, daß die Ausnahme. geietze gegen Dienstboten und Landarbeiter aufgghoben sind. Die Strafsache trägt das Aktenzeichen 5 E. 41. 20 beim Schöffengericht Emden. Finanffcrnng dck HeimstnttenbaueS. Zu den Vor'ckilägen über die Ausgabe von HeimstättendarkehnS- kassenscheinen, die in der letzten Zeit niebr'acki in der Presse be- ivrocken sind, wird vom ReicksarbeitSminisierium mit- geteilt: In der letzien Sitzung des ständigen Beirats für das H. im- stöttenweien, in der unter anderem zur Kilian, ieriina des Heim- siäitenhaueS die Ausgabe von He-mstöitevdarlebnkassenicheiven vor» ge'chlagsn wurde, bat das Reilbsarbeitsministeruim auf die schwerwiegenden Bedenken hingewiesen, die gegen die Ansaobe neuer Geldzeichen aiif Grund von Gebäudewert-n in sachverständigen Kreisen erhoben werden, und sich eine Stellung- nähme in dieser Angelegenheit vorbehalten. VortrLse. Vereine und ver�ammiuneken. Der Arbeiter- Schachtlub Neukölln veranstaltet am beutigen Sonntaa, vormittags 1» Vbr, in lemem Taaunaslotal bei gSütig, Tcnou- ttraße-105, ein Blitzturnier. Eintritt vn" Teilnahme fiir jedermann srei.— Bolts-Jciirrbcstatlunqsverein Grost-Beriin. Bezirk Charlotten- bürg. Montag. 13. Dezestber, abends 7 Uhr, im Volkshaus, Rosinen- strane 4: Mtgliedcrverlammlung. fran&port. KäfMßli. eiserne Oelen aller Systeme, SpÄina.. Relormoien 25°'. Kohlenersparnis, für Jeden Raum ueeianet. Herde i. Haushaliungen, Wirt cchaft„ HoieikDch. usw. liefei I F.HJax Lademann Berlin SW 19, Seydelstr. 1213, Troekentlnte zur Seibitherstellung o, 10(Blij. fern reitee Tmie. Beriand geg. Sinsendung van M 4,—. Georg Utecht, Berlin C 2, BoftldjcdtoHto; Berlin NW 7, 91c. 100 835. 20 Job Bertr. gesucht. Nebenverdienst Gebrouchte TreliiriemenleilEralilällß M. 10,— pro Kilo auch in II einen Posten aezugedea. g. Naeliemslein G. m. d. lU Charlotlenburg, Windscheidst. 8 Goldbruch» Silderbruch, Platinabfälle, Zahnnebiffe k°ust Lekadort. Zitumeeileatze 61 a, Site Zriedetchfle. ettnässen! B Befreiung sofon. Alter u.Ocschlecht angeben. Ausk. umsonst San. Inst. Gg. Engl brecht, WeHiLnaelilSßLTigelJoif- GsrcTnanhaus Bernhard Schwarts - i■ Berlin C, WallstpetselS,—--— Un'.ei grundbahn Spille Imar kl, Autg. 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Die senümentale Reise Mr. Berirand Russeis naen RuSland./ Zar Präge dar Blektrltizierunz SowJetrnBlaads> TitigkeitsbeHcht der Staat lieben EleKtriiUierungskommission, Grundme en der flektrlfizierune des zen traten Industriegebietes Grundsätze des Elektnlizierungsplanes für das Wolga gebiet Kurze Denkschrift Ober die Elektiifizierung Westslnlnens. Allgemeine Thesen für die Elektrifizierung Turkestans/ Ch. Rakowskl: Die Seele des Sieges(Zur Geschichte der Roten Armee)./ 0. Sinoview; Die Sowietmaeht und der Olflzlerstand./ W. P. Miljntla: Sozialismus und Landwirtschaft/ 1. Michaila*: Lokomotiven und Wagen in RuBiand./ Kresllaakl: Ueber Organisatlonifragen. A. Anlksl: Organisation de« Arbeltsmarktes In den ersten zwei Jahren der Sowjethenschalt/ Allrnsslacber Landarbeiter. Verband. I S. Strumllln, Arheitsausgleich./ St. Krlwzo», Die Aulgeben der neuen A issenschalt/ Lenin über die politische Lage./ Die Wahrheit Aber die Krim.' China und SowjatroBIand./ Die Aufgaben der rassischen Metallindustrie., Land» mirtscbattltcber Aufbau In So wjetm Bland.' Anlhao der Transpert« mittel./ Kleine Beitrage und Notizen./ lllustraileoca: Bestattung der Ge fallenen während der Februarklmpfe. Petrograd 1017./ Q. Sinowtew./ L Trotzki. Bilder von der Arbeitsfront Preis Mk. iL— Zu beziehen durch die Auslielerun-ssteTle für Deutschland: TWb* A. Meehof& Cd. Verlag. Berlin C®». MV unsie nucKsicnx aur ussnen Kreuznkhs« 300 M. _ HV Ohne Rücksicht auf bisherige Preise 500/o herabgesetzt! Sportpelze 800.- M., Gehpelze, Pelzmäntel, Alaska-, Blau-, ZoheifQcbsa, Skunks, Marder. Femer: Billiger Verkauf in Ulstern und Anzügen..AM- Keine Lombardwaren. Leihhaus Morltzplatz 58a(Größtes Spezialhau« dieser Art). 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KönfgstraSe 33 Am Bahnhol Alexanderplatz ChausseestraBe 113 Beim Stettiner Bahnhoff klr. HHS ♦ 57. Jahrgang 4. Seilaae öes VorWärts Sonntag, 72. dezember lyss Wirtsthaft Tie ZAsammenbruchtbeorie. Auf unsere Nusführungen in Rr. Zg? antworten in fahr fach- licher Weife die Berliner kommunistischen Zeitungen u. m mit »olgenden Ausführungen: »Es ist die alte Kautsky-Theorie von dem durch gutes Zu- reden vernünftig zu mackrmdcn Kapitalismus, die hier bei Tr. Striemer. in nur noch mehr verwäiserter Form wieder auftaucht. Alle diese Kautskhaner fürchten den Sntscheidringskampf. um die Wirtschaftsform. Sie fürchten den Machtkampf um die mit ihm notwendig verbundene vorübergehende Unordnung auch in der Wirftchaftsweise und fie glauben, atis diesem Dilomma da- durch herauszukommen, daß sie durch eine„Umorgamnening" die Mißstände des Kapitalismus beseitigen und ihn so zwingen, sich »organisch" zu Sozialismus zu entwickeln. Gewiß«Uit- wickelt die kapitalistisch« Wirtschattsweise die Produkt! onskräfte der kommenden kommuniiti- s ch e n Ordnung. Aber diese Produktivkräfte müssen dem Proletariat im politischen und w-irtschaftlichen Kampf wirksam: werden. Geschieht da? nicht, so wächst der Kapitalismus nicht organisch, wie Striemer eS sich vorstellt, in den Sozialismus bin- ein, sondern er wird zum Hemmnis der Produktivkräfte der Ge- fellschaft.' Wir fürchten in der Tat bei der herrschenden Arbeitslongkeit, Noi und fortichreitetiden Verarmung auch eine»nur vorüber- gehende' Unordnung, da wir 25 Proz. unseres Volkes mit ein- geführten Waren ernähren müssen.» Aber wer kayn dafür bürgen, daß die Unordnung wirklich nur vorübergehend sein wird? Niemand! Andererseits müssen auch die Kommunisten zu- geben, daß aus dem Trümmerhaufen troh der bestehenden Arbeitslosigkeit ein nationaler WirtschaftSbetrieib wi-der er- öffnet worden ist, der zu einem ErPort von 4 bis 5 Milliarden monatlich geführt hat. ungeachtet aller Störungen. Gewiß hat der Kapitalismus in erster Linie für sich gesorgt und fich gegen die Geldentwertung so geschützt, daß er auch heute Gewinne in Goldmark einstecken kann. Aber ir hat gleichzeitig wc verbauend« Arbeit geleistet und die Produktionsmittel erweitert. Einzelfälle von Verschiebungen von Rohstoffen usw. und Be- triebsstillegungen ändern nicht das Gesamtbild. Die Leistung erfolgreicher wirtschaftlich organisatorischer Anbei t erfordert ein außorvrdenttiches Maß von Erfahrungen und großes Können, über das nur verhältnismäßig sehr wenige Personen verfsinen. Diese Arbeit ist mit orgamürtorischer Parteiarbeit nicht zu vergleichen! Wenn wir eine vernünftige sozialistische Politik treiben, die nicht im U t o p i st i sch e n, sondern »Realen" sich bewegt, dann werden wir die gewinnon können, die uns heute zur Mehrheit noch fehlen. Wir können nicht auf einmal alle Dampfmaschinen hinauswerfen, um mit elektrischem Strom zu orbeften, wenn er nickt da ist. Rur über die Or- ganisation deS höchst entwickelten Kapitalismus können wir m einem technis ch-wi rtschuftlich noch höher stehenden Sozialis- mus gelangen. Unser« Ausgabe muß es sein, die kapitalistische Wirtschast schnellstens zu einer organisch gegliederten zu machen. Die kapitalistischen Ulsternehmer müssen vor den Wagen gespannt bleiben, aber hie Zügel müssen mit sehr kluger Hand von Per- 'önlich-kelten geführt werden, die die Vertreter der Volksinter- e s s e n, der G emx i n w i rts ch a f t sind und d,e Wirtschaft und »olle ihre Leblnsbsdingun�en aus praktischer Erfahrung auf -M» gründlichste. kennen- � Hur-jein« joz i a l i st i sche Mehrheit. fKe das KapltÄi r'rch kl ß z ü b e-h ä n d e l n versteht wird uns 4«tden können». Goldene Bodenrenten. Zu unserer Mitteilung über Verpachtungen in Meßdorf sendet uns ein Leier folgenden Ausschnitt aus den„Ostfricssichen Nach- richten. Aurich": Wilkenberg. Bei der hier stattoehnhten Verpachtung des Gutsbesitzers Gl oeneveld wurde für 4b Dicmetee— zirka 100 Morgen ein jährlicher Pachtzins von 130 000 M., also für den Morgen 1300 M. erzielt. Die Wirknnaen des BodenmonopolS, der Vodenspeming, treten beute mehr denn ie in die Erscheinung � und führen zu einer restlosen A n s v r c s s u n o der arbeitenden Klassen, deren Ein- kommen allein durch die Beftiediaung des NahrungsbedüftnisseS bei den ständig steigende» Lebensmittelpreisen ouftezehrt wird. So iükren die steiaendcn Bodenrenten zur trostloien Verarmung deS städtischen Proletariat" und de? bisherigen Mittelstandes. Betriebsstillegung bei Rheinmetall.. Wie die TelegraphenUuwn meldet, bat die Rheinische Metallwaren- und Ma- schinensabrik in Düsseldorf einen erhebl.chen Teil ihres Betriebes für vorläufig unbestimmte Zeit stillegen müssen, weil wegen Wage»mangels die Versorgung mit Rohstoffen, ins- besondere mit Kohlen, in dem erforderlichen Umfang nicht durch- zuführen war. Miinchcner RsstkverkichenmgS-tYesellschast, München. Der Rem« gewinn beträgt M. 6 754 275 kint Voriabre M. 5 679 277) einschließlich Vortrag von M. 3 025 343 Grund deS niedrigen ValntastandeS, der beute ein»umaekehrtes Dumpina-Spstem" er- mögliche. Dieser Wettbewerb trete beute sowobl in Robeisen, Halb- zeng, wie in sämtlichen Fertigerzeugnissen in Erscheinung und habe einen Grad erreicht, wie man ihn vor einigen MomOen noch nickt geahnt babe. Verschiedene Blätter fordern deshalb jetzt ,, Valuta- s ch u tz z ö l l e" für die belgische Eisenindustrie. Mödchenhändler an der Arbeit. Nachdem in der letzten Zeit in Hamburg mehrere junge Mädchen aus unerklärliche Weise ver« sckwunden stnd, werden se.it Anrartg Dezember wieder zwei junge Mädchen vermißt. Man vermutet, daß sie M ä d ch e n h ä n d l e r n in die Hände gefallen sind. Zum Tode verurteilt. Das Augsburger Schwurgericht ver- Urteilte den Maurer Zunder zum Tode. Zunder hatte im August seine beiden jüngeren Brüder vergiftet, um auf dies« Weise in den Besitz des Guishofes zu kommen. Eine Folirinn Zweibrücken durch Feuer zerstört. Durch Groß- euer wurden Sonnabend früh die Palatiawerke ein Raub der Flainmen,� denen große Holzvorräte und die gesamte wert- volle F a b r: k e i n� i ch: u n g zum Opfer fielen. Ein« KOjährigc Frau� ist e r st ick t. Ten Feuerwehren der Umgegend gelang es, das Feuer auf seinen Herd zu beschränken. Schiffsbrand in Bordeaux. Aus dem Schilf Le mioe de villers brach Freitag morgen Feuer aus. welches durch die Feuer- wehr gelöscht wurde. Um 1 Uhr beschloß man. die Aiweiten wieder auszunehmen.. Ms neun junge Arbeiter sich in die unteren Räumlichkeiten begaben, wurden sie von S t i ck sto f f gä se n be- täubt und mußten ins Hospital gebracht werden. flus olle? Welt. Erdbebenkatastrophe in Italien. Rom, 11. Dezember.„Tempo" meldet aus Valona, daß durck ein Erdbeben sämtlicke Dörfer in der Umgeaend von Tepeleni zer- stört wurden. Die Stadt selbst ist vollständig vom Erdboden ver- schwünden. Mehr als 200 Personen sind umgekommen, 15 000 ob- dacklos. Die Erderschütterungen dauern an. Zvklon in Italien. Ein Z n k l o n bat die Gegend von Man- d u r i a heimgesucht. Zahlreiche Häuser sind eingestürzt, wobei zw.si Personen getötet ur.d 50 verwundet worden sind. In L e c c o ist infolge von Ueber schwemmung eine Drücke eingestürzt; es sollen dabei 20 Personen umgekommen fein. Dreifacher Mord. In Knautkleeberg bei Leipzig wurden Sonn- abend früh die Eheleute Panther sowie der bei ihnen wohnende Ge- meindebeamte Bergmann mit eingeschlagener Schädcldecke er- mordet äufgefunden. Ob Ranhmörd vorliegt, steht noch nickt fest. Die Untersuchung ist im Gange. Berhastctxr Tefrandgnt.�Tfe Hamburger Kriminalpolizei ver- haftete den ehemaligen R e ich sw e h r s o l d a t e n Wagner, der bei dem-hessischen Bastkvefein in Kassel 280 000 M. unterschlagen hatte. In seftke'ns'Besitz' wurden noch.W lXX), M. vorgefunden- Sn'efkasten öer ReSaktZon. Itlr den Briefkasten bestimmten Anfrage was man einen Buckiftaben and? i n e Nummer� bei. Brieflickie Aliekunkt wird nickt erteilt. Eilla» An. iraaen trage man In der guristilcken Svrecksticnde. Lircdenstr. S. l. Kai var. terre link», vor. Sckrikistiicke lind Bertriiae stnd mitzubrinaen. ?. 50. Einen klagbaren Ankpruib gegen die MesckältsNeve der Er- werdsloleniurlorge baden Sie nickt, tvodl aber können Sie den Belckwerde- weg beschreiten.— 61. G. C.. 117. 1. Die Höbe des NnterSaltSbeitrag» richtet sich nack dem Einkommen des Edcmannes. Etwa ein Drittel. ? Nein.— Hoffm. LK/ An die Steiierdevutation des Mggistrgts.— Elake». Firmen denennen wir grundsätzlich, nicht, geeignete Geschäfte finden. Sie aber im 6. Band deS Adreßducks unser„Geweröctrejdende".— F. M. lfZ. Sie können von dter aus nichts tun. Den Patz mutz stch Ibr Schwa-er selbst beloraen. Wegen Zuweisung einer Wohnung müssen Sie stch an da? zuiiändige WodnungSamt wenden.— C. L. K. Wenden Sie sick beichwerdcsiihrend an den dortigen Bezirkskomitiissar. Branden- bürg 1910. Ja.— A. R. 100.'1. Wellen Sie. die Kündigung sofort zurück. S.§ 53 B.G.B, handelt von der Ligssung der Liquidatoren eine? eingelragenen Vereins für den Fall, daß Rc das Vermögen des Vereins vor Be'riediaung der Gläubiger den Nniallberechliglen ausantworten, io- scrn üe ein Bei schulden Iriift.— Deichman». 1. bis 5. Das kann nur von Fall zu Fall entschieden werden. Im Falle be*- Scheidung haben die Eltern die Unterbaltskolten der Kinder gemeinschastlich>u tragen. Für die Frau betzeht aber nur eine Beitraasvftickt: sie ist z. B. gegeben, wenn die Frau selbst etwas verdient. 6. Unter Umständen ja. 7. Dem Mann-— G. ist. 4. 1. Die Eröffnuna eines Testaments eriolat sobald da« Nachlast- nericht von dem Tode des Erblassers Kenntnis erbalt. 2. Ja, soweit die Erben dem Gericht bekannt sind. 3. Un>sres Erachtens ja, sofern daS Ecitament keine anderen Veslimmungen enthält.— L. BS. 107. Sie find Ihrer Mutter- gegenüber rmterbaltspflichtig. Bon Ihnen kann auch -die Erstaltung der Ihrer Mutter gewährten Beträge getordert werden.— M. T.«7. Bis 30. Juni I9A1.— P. Z. Niemals. — I. St. 21. Versuchen Sie es mit einer Belckwerde beim Landrat.— ft. 2. 3. Holen Sie.die Grnebmigung des Meteinigungsamtes zur Kündigung ein und kündigen Sic Hann den Vertrag. Die Kündiguna niust am 15. zum Ende des Monats eriolgen..— M. T. t!0 Die Kranken- kasse ist zur Gzwöhruna der Wochenbilf« verpflichtet. Wenden Sic sich be- schwerdeiübrend an das Ve.rstcherungsamt.— Hertha 18. t. Amtsgericht Berlin-Weddina. Brunnenplatz. 2. Ja., Nenn aber ein« Gefährdung der Person des'Kindes zu besorgen ist, kann das Vormundichaitsgerickt die erforderlichen Mastreaeln zur tzlbwendung der Geiabr tresscn.— G. 2. 1880. Die Höchstmiete.beträgt nur 38,35 M.(Friedensmietei st 90 ProzI. — Spieler..1. Ncins...2. Nein, aber schadensersatzpflichtig. I. Ja. ÜSetterauSitchten für das mittlere Rorddentichlnn» vis Montag mittag. Im Norde» zeitweise aw klärend, sonst überall ziemlich trübes. Frvitwetter und im Süden noch vieisach leichte Schneefälle bei sri'chen oillichen Winden. =5 I ssÜ'r t : ffiebz «»»«»»»»»»i die Augen: TuIuweiN «beb zu ihm: der weist Bei« Die größte Weihnachtsfreude/ ein Praktisches Geschenk. Die Hoffnung, in diesem Jahre auf dem Weibnachtsmarkt billiger zu kausen. bat sich leider noch nicht ersüllt. Ein Vorteil bietet sich jedoch; Sie baben ewe besser« Auswahl und Oualllät an Ware. Dazu kommt jür die Optik, datz die Preise fich nicht böher stellen als im verflossenen Iabre. Wollen Sie dabcr Jbren Angedörlgeu Freud« machen, so legen Sie ihnen, der wirts chasilichen Lage entsprechend, ein praktisches Gcschenl aus den Weihnachtstisch. Große Auswahl in Theatergläsern, Lorgnetten, Barometern, Kneifern und Brillen finden Sie im Spczia!- geichäjt des Optikers Duluweit. 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Berlin, 31. übt. Unser Genosse Hermaimfiahnert B»rni>uimer 6 ratze 74 IiH verstorben. Die Ein- ä Gerung hat bereit» statt- qelunden. sLSIZt Elite sein«»«»denken I MAiere selbst! Spezlalarzt Dr. mcd.WockeBfnB FrlEdriElistr.125 Sonnt. 11— l. Stj Tor. 11-15-7 Hill», Karn> Allen Freunden und Bc- anwen zur Nachricht, daß meine liebe Frau. Mutter, Schwiegeruimtergrnd Gr. tz- mutter l2Sl7i> Martha Hackelbusch am Donnerstag den S De- temder nach ichwereinLeiden verstorben ist. Die Eindicherung findet am>4 Dezember, nachm. 5>/, Uhr, im Sremalotium Baumschulenwe« statt. Die um sie trauern t Frauenleiden. Biutuntertuch. [ Schnelle.sichere.lchmerzloteSeilg. ohne Berutsstötung. Teilzahlg.» JpeÄÄsrst »T. IN»-,!, l.aiikn ! DeNande.t schnell, gtündiich, 1 möglichst schmertlos u. ohne Berufsstörunj Syphilis, Haut«, Harn-, Frauenleiden, Schwlcbe. Erprobteste Mithoacn Harn- und Blufuntersucb. KöniistF.Jm.ÄX, I Sptevhstunden 10— l u 5—8, Sonntag» 10—1.* «aal K-ckelbusch ■Baal«ras. 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Umbrmt, wies als iherichterstalter darauf hin. dah die Beschlüsse der Washingtoner Konferenz nichts Neues enthalten, sondern nur Arbeitsschutzbestimmungen, wie sie von den intcr- nationalen Eewerkschastsorganisationen schon immer gefordert und in Teutschland bis auf Kleinigleiten längst verwirk» luln sind. Sie betreffen die Arbeitslosigkeit, Nachtarbeit der Frauen und die Festsetzung der Altersgrenze für die Zulassung von Kin» dern zur gewerblichen Arbeit usw. Ter Gegenreferent Dr. i>. Rieppe, irmchie unterdessen darauf aufmerksam, dah die Ratifi- pkation auf zehn Jahre binde und bei der Nlchtdurchführung der Be- fchlüsse. die bisher nur von Griechenland ratifiziert worden seien, Zwangsmatznahmen in Aussicht genommen seien. Es bestehe die Gefahr einer einseitigen und konrurrenzerschwerenden Aclastung für die deutsche Wirtschast. Ein Vertreter des Arbettsmunsteriiumö stellte fest, daß eine Er- Weiterung der Schutzbestimmungen gegen die bereits geltenden nur in drei Fällen eintrete. Die Schutzfrist für Wöchnerinnen werde von acht bis auf zwölf Wochen, die Nachtruhe von IlZ auf 11 Stunden erhöht, autzevdem der Begriff der Jugendlichen für manche Arbeiten bis aus achtzehn Jahre ausgedehiü. Der Abg. Cohen(Adolfs teilte mit. dag die ReichKarbeitHgemeinschaft sich einmütig auf den Standpunkt gestellt Hab«, dag zu ratifizieren sei, in der Erwartung, bah die l>auptsächlichsten Konkurrenzländer Deutschlands dasselbe rnn. lieber eine derartige Einschränkung der Ratisikationen ent- i'vann sich eine sehr'lebhafte Auseinandersetzung, die zu keiner rest- loten Einigüng führte. Eine Minderheit, die aus Abgeordneten aller Abteilungen bestand, wünschte eine Art von Vorbehalt, um »'den ein« einscilige Belastung Deutschlands zu vermeiden. � Die Mehrheit glaubt« ein« Anregung zur Ratisikation auf andere Länder am besten durch folgenden Veschlug ausüben zu können:„Ter So- zialpoltttsche AuSschuy empfiehlt der Regierung, die Beschlüsse der internationalen Organisation der Arbeit Punkt 1—9 zu ratifizieren. Er begrügt di« Beschlüsse mit G.'nugtuung und spricht die Hoff- nung aus, daß die anderen Mitgliedsstaaten sie auch rattfiziereni" Da?ach vertagte sich der Ausschuß auf Montag früh 19 Uhr. Vor Zuzug reichsdeutschcr Arbeiter nach Italien warnt eine offiziöse Notiz, weil in Italien die Arbeitslosigkeit im Steigen fei -und außerdem der deutsche Arbeiter noch vielfach auf den Wider- stand der Bevölkerung stoße. Die Gehaltsordnung de, Beamten. Im HIand derartige Mis-acktung unserer Produkttonsquellen mitansehen muß. Selbst- verständlich rühren derartig« Zustände meistens au« der Borkricg». zeit her, jedoch könnte die jetzige Regierung sich auch endlich rühren. Wenn man die vielen Kilometer Wege nur mit Nutzholzbäumen bepflanzt, könnte man zu Brennzwccken große Quanten Holz er- zeugen. Heute sieht man vereinzelt an den Wegen hin und wieder eine schief« Weide. Birke oder auch mal verkrüppelte Obstbäume stehen:—«ine regekrecbj bepflanzte Landstraße ist ejne Ausnahme, ES wäre mir eine interessante Sralistlk, welche nachweisen würde, wieviel Bäume die öffentlichen Landstraßen zahlenmäßig baben könnten. Die Berechnung bei etwa achtzigjährigem Umtrieb in Fest- oder Kubikmetern könnte die Kohlenersparnis nachweisen, Dies« Zeilen sollen em« Anregung sein, um die Regierung auf eine zukünftige Äohlenersparnt» äusmerkiam zu machen. Moritz. Administrator. Tolstoi über Gorki» Nachtasyl. In Gorkis Erinnerungen an Tolstoi, die demnächst im Verlag Der Neue Mertur. München, in Ilebemagung erscheinen, werden auch Geipiäche über GortiS Nacht- aiyl mitgeteilt. Tolstoi sogt« bei dieser Gelepenbeit:»Man merkt immer mehr, daß Sie wie ein Hahn auf alles springen— Sie wollen immer alle.Risse und Sprünge mit ihrer eigenen Farbe übertünchen— Sie sollten lieber nicht das Pflaster auflegen, denn Sie selbst werden später darunter leiden.— Das me-ste, was Sie sagen, kommt von Ihnen selbst, und darum baben Sie keine Tborakim.* Diele Worte bezeuaen den weiten Abstand, der den greiien Tolstoi von der jungen Generation trennte, die, zur Revo- litnon bereit, da» Wablwort Tolstois»widerstrebe nicht dem Bö en l' weit von sich weilen mußt«. Beetbove»-Feiern. Die Aiadeinie der Künste z„ Berlin veranstaltet gemewlgm mit der Rkademlschen Hochschule für Mustk am 17, Dezember eine Bcetboven.Fcier im tlonzettlaal der Hochichule für Äusil. Zur illus- kilyrung gelangen Bcetboveniche Orchesterwerl« unter Leitung von Rudolf Sraiselt, Soliney: Gustav Haoemann und Waldemar Lütlchg.— ltn der SiaatSover findet als erller Abend der Beethvvcnseier ein Festkonzert am 13. Dezember außer Abonnement statt. .Das Plakat», die Zeitlchrist für Kunst urd Kultur ln der Reklame. veronstollet anläßlich des süi fzebnjäbrigen Bellebens de» Verein« der Plalatireunde E. L, einen Wettbewerb für gute Aulsäye und seht 10 OSO 2». an Pi eisen au». SinlielerungStermin ist der Sl..Fidruar, Vedingungen durch den Verlag ,DaS Plakat', Charlottenburg 2, Kant- stratz« 158. Wilhelm versdoken spricht am 15. Dezember im KünstlerhauS Bellevuestr. S. gbendS 8 Uhr. über die.W- r k l e u l e aus Hau« N y l a n d», deren literarische und giapbilche Arbeiten zurzeit vom Künstler- dank bei Reuß u. Pvllack. Kutsürstendamm Ho. auSgestkvt find. WaS letirr die ietite Jnflnenza-Gvtdemle? Ueber die« Tbema spricht Pros. Dr. Möller aus Veranlastung deS.Verein« sür VoltSbvglcne» am 17. Dezember, abends 8 Uhr. im Zentralinstllut sür Erziehung und Unterricht, PotSdanier Straß«>20(gelber Saal). Zutritt unentqeltlich. Große Polksoper Berlin. In der.Neuen Welt', Haien- Heide 108/1 14, findet am Ist. Dezember ein'„HeitererAbend* mit dem Blütbner-Orcheftei statt.-unter Leitung von Jgnad Wagballer. Hertha Stolzenberg und Eduard Lichtenstei» tragen Cinzelgeiäng« und Duette au« Opern und Operelten vor, Demokratifthe Partei und Republik. Das eigentliche Ereignis des ersten Tages waren nicht die offiziellen Referate, sondern die Diskussionsrede des Pro- fessvrs Hugo Preuß, des Schöpfers der Rcichsverfasjung, der ein. offenes und re st loses Bekenntnis zur Re- publik ablegte. Immer wieder klang auS seiner Rede hervor. daß die Demokratische Partei die Republik nicht als not» wendigcS Hebel betrachten, sondern aus innerer lieber» zeugung verteidigen müsse, daß beute ein guter Deutscher und ein guter Republikaner eins ist. Leider wurde der Ein- druck dieser Worte, die stürmischen Beifall auslosten, gleich daraus wieder dadurch einigermaßen verwischt, daß der oaye» rische Abgeordnete D i r r auch hier einen bayerischen Reservat- standpunkt vertrat, indem er die Frage„Republik oder Mon- archie" als offene behandelt wissen wollte. Die Bayern zeigten sich überhaupt als der rückständigste Teil der Partei, nicht nur im Punkte Republik, sondern auch im Punkte R e i ch s e i n- h e i t. Offenbar stehen die bayerischen Demokraten ganz unter dem Einfluß von Kohr und Müller-Meiningen. Der Haupt- redner, Senator Petersen, fand zwar auch ein txia� warme Worte für die Republik, lief in der Hauptsache aber kräftig Sturm gegen den Sozialisierungsgedanken und verteidigte den Privatkapualismus wie ein Löwe, im an- geblichen Interesse der Arbeiterklasse, die freilich selber über ihre Ilsteressen erheblich anders denkt. Zur poki'tischen Lage referierte der Hamburger Senator Dr. Petersen.. Er führt« u. a. au»: Unsere Politik steht auf dem unanfechtbaren Duden der deutschen Republik. iAns-altender stürmischer Beifall.', Leitsterne unserer Politik müssen! die Wort« sein: Rational und sozial. Das wcchre Nationalgefühl � steht im Gegensatz zum Chauvinismus und zum kom- mumsttschen Internationalismus. Nattonalqefithl steht aber nicht einer Verbesserung der internationalen RschiSbeziehun- gen entgegen. Die soziale Ausgestaltung unseres politischen und wirtschaftlichen Lebens muß die Arbeitnehmer zu Subjekten der Gesetzgebung machen. Den Arbeitgebern, die kurzsichtig genug sind, nicht mst den Arbeitern und Angestellten.zusammen zu arbeiten, wird eS gehen wie den Monarchen, die nur Borgesetzte des deutschen Volkes waren. sSehr richtig!) Aus sozialen Grün» den sind wir Bntisozialisten. Ohne daß die Starken im Volke sich-i u s w i r k e n können, gibt«S keine Hebung der Schwachen, keinen Aufstieg der Massen. Aus Liebe(??) zu den Arbeitnehmern lehnen wir den Sozialismus ab. Allen der Steigerung der Produktion dienende« Methoden stellen wir uns zur Verfügung: Erperimente lehnen wir ab. Obn« die Mitwirkung der Sozialdemokratie ist ein liberale» Regiment u n- möglich, aber da? bedingt nicht ein Gebuird�nsein an tak- tischen Unsinn. Um Reichs- und Staatsregierung bilden zu können, müssen die Parteien zusammengehen, aber die Zeit ist nicht reis dafür, über ein taktisches Zusammenfassen hinaus- zugehen.(Siürmischcr Beifall.) Ehefredakteur Nuschle erörterte die Aufgabe der Demokratie in der Außenpolitik. Dem von rechts kommenden Rassenruf müssen wir den Ruf nach Gerechtigkeit und S e l b st b e st i m» mung entgegensetzen. Redner sprach sich entschieden für den Völkerbund und die Gleichberechtigung Teutschlands au» und schloß mit den Worten: Unsere Parole muß lauten: Für die Demokratie in der Innen, und Außenpolitik: für die deutsche Repubtik als nationale Forderung!(Stürmischer Beisglt.) Ueber„die Länder und das Reich" sprach dann der bayerische Handelsminister Hamm. Er faßte u. a.: Die Autonomie der Lan- der darf nicht weiter eingeschränkt werden. Keine Zentral is ition über das Maß de» unbedingt sikotwendigen hinaus. Nicht Bayern, sondern Preußen heißt das Problem. Die Bayern können wir bitten, dies« Frag« als eine gemeindeutsch« Frag« aufzufassen, alS die Frage: Wie gliedern wir unser Deutsches Reich am zweck- mäßigsten, um allen deutschen Zungen Gleichberechtigung zu ge- währletsten. Was wir wollen ist nicht Föderalismus, nicht Parti» kulariSmuS, sondern deutsch« Demokratie. In der Aussprache nahm als erster Redner Staatsminister a. D. Preutz das Wort, um sich mit Minister Hamm auseinanderzusetzen. Die demokratische nationale Republik muß von unten aufgebaut werden. Im Innenleben Bewegungsfreiheit der Länder und Gaue. dem Ausland gegenüber darf es nur ein einiges Dentfchlon» geben.(Beifall.) Die Einheit Deutschlands kann nur durch die Republiken gewährleistet werben, deshalb muß jeder, der die Einheit erhalten will, sich jetzt zur Republik bekennen, wenn er ein g u t e r De u t fch e r sein will. Die Demokratische Partei betrachtet daher die republikanische StaatSform nicht etwa als ein vorübergehendes Uebel.(Stürmischer Beifall.) Die Demo- lra tische Partei wird dem Bekenntnis zur Republik immer treu bleiben. Die Politik der Demokratischen Partei ist es, allen Strö- mutigen gegenüber immer zu betonen, daß nur durch die Republik Deutschland erhalten werden kann. Gegenüöex der von den Rechts- Parteien geübten Taktik, die von ihnen als augenblicklich notwend'g anerkannte SiaatSform zu uniergraben, kling: das Vorgehen der LtnkSradikalen ehrlich. Wer die Republik schädigt, ist ein Fcjnd des dentschen Volkes.(Lebhafter Beifall) Der Sozialdemokratie darf kern Zweifel darüber gelassen werden, daß die bürgerliche Demokratie in politischer Beziehung absolut zuverlässig ist Wer mit uns gehen will, muß mit uns der Ueberzeugung fein. daß die Rettung Deutschlands abhängt vdn der Erhaltung der Re- publik, der Kraft und Stärke der nationalen und sozialen Demo- kratie.(Stürmischer Beifall.) In der weiteren Aussprache begründet Klein(Frankfurt a. M.)' einen Antrag., der sich gegen die Fusion mit der Deutschen Volkspartei wendet. Gegen diesen Antrag sprach sich entschieden der bayerische Abgeordnete Dirr aus. Er wies auf die Gefahr der von Frank» reich getriebenen föderalistischen Politik hin. In der Frage ..Monarchie oder Republik" vertrat er den Standpunkt, daß jeder Demokrat für seine politische Beiätigung sich im Nahmen der Ver- fassung zu halten habe, wandte sich aber Entschieden dagegen, daß gewissermaßen eine Beicktpfltcht für den republikanischen Gedan- keu auferlegt werden tolle.(Teilweiser lebhafter Widerspruch.) Wir nehmen, sagte der Redner, dagegen diejenigen in Schutz, die sich vom monarchischen Gedanken innerlich noch nicht ganz frei- machen können, und die als schlechtere Demokraten hlnaestellt werden sollen. Abg. Korell: Niemand(?) denke daran, eine Verschmelzung der Deutschen Volksvariei und der Deutschen Demokratischen Partei auf einer mittleren Linie herbeizuführen. Nachdem ein Antrag auf Schluß der Debatte abgelehnt war. wurde die ohne jede Pause durchgeführte Sitzung um 6Vi, Uhr geschlossen.— Nächste Sitzung: Sonntag 10 Uhr. /tusnahmezustanö über Süöwest-?rlanö. L o a d o u, 1 1. Dezember.(WTB.) Di« Regierung bat mit- teilen lassen, daß sie vorerst nur über die südwestliche» Be- biete Irlands den Ausnahmezustand verhängt hat, weil dort die grüßten Verbrechen und Anschläge vorgekommen seien. Dieser Ausnahmezustand würde aber ohne«eitere» auch auf die anderen Gebiete Irlands ausgedehnt werden, wenn es die Verhältnisse erfordern sollten. ftbrüftungsöebatte in Genf. Rur Frankreich stimmt gegen den radikalere» Antrag! Genf, 11. Dezamberl(23358.) Die öffentliche Sitzung der A b- rüstungskommiffion nahm den Bericht über die Ab- rüstungsftage entgegen. Die Unterkommission meinte, daß zur Beruhigung der öffentlichen Pieinwng so rasch wie möglich ein« Reihe von Maßnahmen zurVorder'itung der Abrüstung getroffen werden müssen. Der Berichterstativr Fisher-England vertrat dabei die Auffassung, daß die Rebif:.>n der K r t e g s- ge setze im Sinne einer menschlicheren KruzsAilstm.g wehr Auf. gebe einer juristischen Kommission als militäo'scher Fachleute fest Toret-Haiti wünschte die Schaffung einer Kommission für Propaganda im Sinne eine, allg» meinen Ent. spannung im internationalen Li den. Jede? Land müsse auf dem Wege der Erziehung der Jugend das Gefühl einer iaternationalcn Berständtgung und der«o-a'.sch'N Unterstützung bes Völkerbundes fördern. Diese Anregung.vurdo lebhaft unterstützt von dem Vertreter Italien» Schanzer. Fisher- England glaubte jedoch, die Ausführung dieser Idee müsse der Initiative der einzelnen Länder überlassen werden. Lange-Norwegen betonte, daß die Verwirklichung der M- rüstung von den Volksmassen aller Länder verlangt werde. Benes-Tschechoflowakei war derselben Auffassung. Dte Völker erwarteten unbedingt ein positives Ergebnis in der Abrüstungsfrage. Schließlich wurb« von der Kommiision beschlossen, den einzelnen Ländern eine Propagandaaktton zur friedlickten Verständigung zu empfehlen. Lange-Norwcgen brachte einen Antrag«in, Uwnach der Rat aufgefordert wird, an sämtliche Regierungen die Mahnung zu richten, ihre Militärbudgets b(reitS für das nächst« Jahr herobzu- setzen und sich zu verpflichten, ihr« militärischen Ausgaben in den beiden darauf folgenden Jahren nichtzuerhöhen. Er betont« die Llotwendigkett,«inen praktischen Schritt zu tun und den gegen- w äxtigen Augenblick zu benutzen, in dem alle Länder die Kriegs» stärk«, ihrer Armeen herabgesetzt hoben. Nicht nur die Mitglieder des Völkerbundes, sondern auch die noch außerhalb stehen» den Länder, wie z. B. Amerika, Rußland und Deutschland, wünsch- ten die Herabsetzung per Riistnngen. Wenn die Delegationen' aus Genf mit leeren Händen zurückkehren würden, würden die Gegner der Abrüstung n«n« Argument« haben für die Beibehaltung der militärischen Machtmittel. Schanzer erklärte, daß Italien sich dem Antrag Langes anschließt. Der Vertreter Frankreich». Bourgeois(der neue N o b e lp r e i S t r äg e rl! Die Red.), sprach sich für Annahme, de» Antrages Bcnes an», glaubte aber, daß für die Zustimmung zum Antrag Lange neue befsnhere Aktionen der einzelnen Regierungen norwendig seien. Jshii-Japan glaubt ebenfalls, daß es verfrüht fei. den Antrag Z Norwegens zum Beschluß zu erheben. Fisher-England war der Meinung, daß der Antrag Lange ruhig angenommen werden dürfe, weil er den Regierungen in keiner Weis« Verpflichtungen auf- erlege.(1) In der Abstimmung wurde der Antrag Lang« mit allen Stim- mit« zum Beschluß erhoben mit Ausnahme der Stimme des frau» züsifche» Delegierten, der ohne Instruktion seiner Regierung nicht ermächtigt ist, den Antrag anzunehmen. Die übrigen Vor- schlüge der Unterkommtssion, die bereits bekannt sind, wurden ebenfalls ohne Widerspruch angenommen. » Laut amtlicher Mitteilung aus Kristiania Hai da» Nobel- Komitee des norwegischen Storthing den Friedenspreis für das Jechr 1Ö19 dem Präsidenten der Vereinigten Staaten Woodrow Wilson und den Preis für das Fahr 1920 dem Prä» stdenten deS Völkerbundrats Leon Bourgeois zucrteiit.(Hätte das Nobel-Komitee den Friedenspreis aus ewig diskreditieren wollen, hätte es keine besser« Wahl treffen können: Wilson ist der Mann, der den Bertiändigungsntcden verkündete und sodann ten Gewalä frieden mit seinem Namen deckte. Bourgeois ist der Mann, der am harinäckiasten dafür sorgt, daß der Völker- b u n d die kümmerliche Karikatur eines großen Ideals und ein «inseitiges Machtinstrument einer bestimmten Machte- grüppe bleibt. Die Rcd.l Ja der Genfer Völkerbundsversammlung fand gestern eine begeisterte Kundgebung zu Ehren des neugebackenen Nobel- Preisträgers Löon Bourgeois statt. Bon der Galerie wurde„ES lebe Frankreich?* gerufen. Scharfes Urteil überüieMlchkükeforüeruny Rotterdam, 11. Dezember.(23TB.) Der sozialistische „V oo r wa a r t s" schreibt, für jene, die einigermaßen über die traurige Lage des deutschen Volkes bezüglich seines Lebensunterhalte» unterrichtet seien, sei ez klar, daß die Geiahr eines großen Kinder st erb« ns tatsächlich bestehe, und zwar nicht nur. w-nn Sstllylig Stück Vieh abgeliefert wer- den müßten, sondern auch bei Erfüllung der neuerlich gemä- tz i g t« r« n Forderungen der Entente. Di« Pariser Verlandlun- gen zeigten, daß es den Alliierten ziemlich gleichgültig sei» ob Deutschland teilweise aussterbe oder nicht. Die von Frankreich gestellten Forderungen verstoßen in gleicher Weise ge- gen Natur, und Völkerrecht »* Französischerscits wird offiziell mitgeteilt, daß die bisher von Deutschland bewirkten Viehlieserungen an Frankreich bis zum 30. November d. I. 0203 Ziegen, 31 026 Pferde. 101 250 Schaf«, 63 560 Stück Vieh betrugen. Belgien tat bis zum gleichen Zeitpunkt erhalten 67 666 Stück Vieh, 35 060 Schafe, 5004 Pferde, 8285 Ziegen und 31070 Köpfe® e-• f l ü g e l. die Kommunisten-Sewegung in öö'kmen. In der Prager Vorstadt Smichow kam es zu größeren Ausschreitungen. Dt« Menge verprügelt« zwei Abgeordnete und stürmte dt« dort besind'ichs-W a cht st u be. die vollständig demoliert wurde. In einer anderen Swas�e. wurde eine M i l i( tärabteilung angehalten und e n t w a i s n e t.„Pravo Lidu" ermahnt die sozialistische Arbeiterschaft, Ruhe zu halten, um weiteres Blutvergießen zu vermeiden. Es sei festgestellt, daß die Kommunisten die Vernichtung der Republik planen. .Rüde Pravo" zufolge lehnte der kommunistische Vollzugsausschuß ein V e r m j k t l ü n g ö a n g e b o t des Gewerkschaftsrates' ab. Ter kommunistifche Gen.erolstretkvet'such kann alz mißlungen betrachtet! werden._ Der amerikanisch« Senator Lenreet erklärte in einer RedS in New Dork. ein» der ersten Taten de» neuen Kongresses werde fein, mit Deutschland Frieden zu schließen und die Besu�tttss« des Präsidenten für d.e n Kriegsfall einzuschränken. OewerMQjwbsivegung Die Gewerksthastsbewegung in Japan. Aach einem Bericht der.F. P�* bestehen zurzeit in Japan 100 Gewerkschaften mit einer halben Million Mitglieder. Die Zahl der wirtichasllicben Kämpfe ist nach der amtlichen Siatutik im Steigen begriffen. Während >nan 1914 nur 50 Streiks melden konnte, ist ihre Zahl im Jahre 1917 auf 399 gestieaen. Tie Zahl der an ihnen beleiligte» Beisonen belies sich auf 57 309. Das Jahr 1913 brachte 417 Streiks mit SS 437 Personen, und in den ersten acht Mo n a t e n des Jahres 1919 waren 843 Streiks zu verzeichnen Ihre grosse Mehrzahl, nämlich 287, halten Lohnerhöhungen oder die Verhinderung von Lobnverkürzungen zum Ziele. Der größte Teil der Streiks konnte durch Vergleiche beendet werden. Das javanische Parlament wird in seiner nächsten Session die Rechte und Pflichten der wirtschaftlich organisierten Arbeiter in einem Gesetz festlegen. Konflikt im deutschen Bcamtenbund. Wir haben bereits in unierem Sonvabeud-Morgenblatt auf den Widerspruch hingewiesen, der sich zwischen dem Beschlutz des # Deutschen Beamienbundes und dem der Reichsgewerlschait deutscher Eiienbahnbeamlen aurgelan hat. �!ie B. L.-Kotrespondenz verbreitet nun eine lange Erklärung der Reichsgewerlscha't deutscher Eiienbahnbeamten, in der sie ihren Beschlutz, eine Ur ab st im« milng unter ihren Mitaliedern vorzunehmen, verteidigt. Sie sagt darin, daß ihr Beschlutz auch siir den Fall gilt, dotz ein g e m e i n- s a m e« Baraehen mit dem Beamtenbund, der die Noiwendigkeil einer Urabstimmung nickt anerkennt, unmöglich ist. Der Beschlutz der Re'chsgewerlichast stützt sich in der Hauptsache aus die Ausführungen, die die Vertreter der besetzten Ge- biete währen» der Verhandlungen machten. In diesem Bezirken ist die Lage so, datz eine nasche und dauernde Hilfe iür die Beamtenschaft unbedingt eriorderlick ist. ES wurde einmütig der Wille zum ff est halten am Deutschtum be- kündet, der nickt dadurch erschwert werden dürie. datz der Dank deS Vaterlandes den notleidenden Beamten in unzureichender Weile er- wieien wird. Die Vertreter der Reicksgeweikschast haben wegen dieier Differenzen die Freiragsitziing des Deutschen BeamtenbundeS der lassen. Alle Vorbereitungen für die Urabstimmung find bereits getroffen. Auck im Bayerischen Beamtenbund ist eine schwere Krise ausaebrocken. die geeignet ist, seine Auflösung herbeizu- führen. Der Zentrolverband der Gemerndebeamten Bayerns hat seinen Austritt erklärt. Ueber die Gründe hierzu ist uns zur Stunde nichts bekannt. Generawcrsammlung der Gemeindearbeiter. In der am Freitag abgehaltenen Generalversammlung des Verbandes der Gemeinde- und Siaatsarbeibsr teilte Polen s ke mit, datz es nach der Ablehnung des Schiedsspruchs vom 5. No- vember durch den Verband gelungen ist, sich mit den anderen aist. Tarif beteiligten Göwsrkschasten dahin zu verständigen, datz neue Verhandlungen mit dem Magistrat auf Grund der zum sechsten Lohntarif gestellten Anträge geführt werden, wie es die Gomeindearbeiter bei Ablehnung des Schiedsspruchs beschloffen hatten. Nutzer dem Gemeindearbeiterverbanld haben auch die dem TranZportarbeitervebband angehörenden Stratzenbahner sowie die M.tglieber der Gärtne rovga ms ation den Schiedsspruch abgelehnt, während ihn die.üibrigen Organisationen angenommen haben. Der Magistrat hat dem Schiedsspruch zugestimmt und infolgedessen die Auszahlung der durch den Schiedsspruch festgesetzten Lohnzulagen verfügt. Di« Arbeiter, die den SchiedSspvuch abgelehnt hatten, haben auch die Annahme der Lohnzulage per- weigert, weil sie glauben, die Annahme derselben könnte als Einverständnis mit dem Schiedsspruch aufgefatzt werden.— Die Versammlung stimmte einem Antrage der Gasarbetter zu, der bc- sagt, die Lohnzahlung soll nicht auf Grund deS Schiedsspruchs er- folgen, sondern«» foll das(fageftrrfs der neuen Verhandlung ad-.BedSlkerung getrag«« und««ck gewerkschaftliche« gewartet wevden, es soll atber noch vor Wechnachten eine auf die! Grundsätzen gesüdrt werden. Menicklichkeit und Solidarität neuen Löhne vom 1. November bis IS. Dezember zu verrechnende[ gebieten ferner, datz die Entscheidung darüber, ob ein Betrieo. A bschlagszahlung vori 200 M. ohne Steirerabzug gewährt! desien Stillegung das gesamte Wirlichatts- und Geielltckoslsleben werden.! aufs empfindlichste berührt, bestreikt werden soll, nur unter Zu- D.e Versammlung nahm Stellung zur Neuregelung d e r. siimminig und Mitwnlung des Ortsausschusses des A. D. G. und Beiträge. Der Hauptvorstanb hat die Frage, ob die Beitragender Ata als Äemelung der Gesamtheit der Arbeitnehmer gefällt und Unterstützungssätze erhöht werden sollen, zur Urabstimmung gestellt. Beantragt wird, den Wochenbeitrag in den fünf Klaffen aus 2,50, 2,00, 1.60, 1,00 und 0,50 M. festzuse�en. Für die Streit- Unterstützung wird eine Erhöhung bis 72 M., für die Erwerbslosen- Unterstützung bis 12 M. und für das Sterbegeld bis 300 M. be- antragt. Hierzu beantragt die Ortsverwallung, d.e Beiträge ein- schlietzlich Lrtszuschlag auf 3,50, 3,00, 2,50, 1,00, 0,50 M. und die Aobeitslosenunterstützung für Empfänger der öffentlichen Arbeits- losenunterstützung auf 20 M.( nach 26 Beitragswochen), 30 M.(noch 52--'"----'—■'—' 30 Versammlmig die Äyiräge der Ortsverwaltung an. Wochen), für Nichtempfänaer der öffentlichen Unterstützung bzw. 60 M. festzusetzen.— Noch längerer Diskussion nahm die«. Die Metallindustriellen lehne» Verhandlungen ab. Die Angestellten haben dein Verband Berliner Metall- industrieller, wozu sie nach dem Tarifvertrag berechtigt waren, Forderungen aus eine 30prozentige Lohnerhöhung eingereicht. Den Arbeitern gegenüber hat der Verband Berliner Metallindustrieller die Berechtigung auf Lohnerhöhung an- erkannt, den Angestellten will man nicht entgegenkommen. Während, der letzten Tarifverhandlungen wiesen die Ange- stellten bei dem unbefriedigenden Angebot der Unternehmer darauf hin, daß direkte Verhandlungen wohl kaum zum Ziele führen würden und am besten ein Schiedsgericht entscheiden könnte. Hierin sahen die Metallindustriellen die Absicht der Angestellten, „es zum Aeutzersten kommen zu lassen". Jetzt lehnen sie selber jede direkte Verhandlung ab und fordern gleich von Anfang an ein Schiedsgericht, erklären aber gleichzeitig, datz sie sich von vorn- herein dem Spruch dieser Scknedsinstanz nicht unterwerfen wollen, sondern sich ihre Stellungnahme vorbehalten. Die Stimmung unter den Angestellten ist eine äußerst er- bitterte, und es dürfte wohl chrcr nach der provozierenden Hal- tung der Metallindustriellen ein Kampf unvermeidlich sein. Ten Angestellten kann nur geraten werden, eine geschlossene Front zu bilden. Die Haltung. der Arbeiter läßt erkennen, dotz sie gewillt find, wie im April 1919 auch diesmal dkn Angestellten ihre Solidarität zu beweisen. Wenn neulich bürgerliche Blätter von einem Kampf in der Metallindustrie schrieben, so kann jetzt festgestellt werden, datz di« Angreifenden auch hier wieder die Unternehmer sind._*' Technische Noihilfe und Gewerkschaften. Tie Gewelkichaftsvorslände Hannovers, des A D.G. und der Afa. die über 100 060 örrlich organisierle GewerlsckaUer verireien, nahmen in einer am 3. Dezember abgehaltenen Versammlung Stellung zur Tecknischen Notbilfe und zum Erlatz des Netckspräst- denibn vom 10. Nevember d. I. Nach einem Reterat des Getvetl- schaitsielreiärs Genossen Bock winde nach lebhailer AuSiprache gegen vier Stimmen folgende Eniichlietzung angenommen: .Der Ortsansschutz Hannover des A. D. G. bejchlietzi heule, am 3. Dezember 1920: Die bisherige Stellung gegenüber der Technischen Nothilfe ist beizubehalten. Jede Einschränkung des Slretkreckls wird entschieden abgelehnt: wir protestieren daher gegen das Weiterbestehen des Erlasses des Reichspräsidenten vom 10. November 1920. Von der Gesetzgebung ist schnellstens eine Schlichiungsotd- n»ng zu schaffen, die unter Wahrung berechtigter Forderung und des Existenzminimums Garantien gegen jede Verschleppungsmög- lichken enthält., Gegen di« Bestrebungen, Angestellte und Arbeiter leben»- wichtiger Betriebe in wiide Streik« und Putsch« zu treiben, ist entschieden Front zu machen, da diese nur dazu dienen, scharfmacherische Matznabmen der Reaktion zu fördern. Streiks in lebenswichtigen Betrieben können nur Eriolg haben, wenn sie von der Sympathie der großen Masse der werden darf." Erläuternd sei noch bemerkt, datz die bisherige Stellung gegen- über der Technischen Noihilfe eine Ablehnende war, jedoch die Kollegen verpflichtet, Nolstandsarbeiten zu verrichten. Unternehmerpraktiken. Seit längeror Zeit ist die Firma.Aga", früher Autogen Lichtenberg, wie uns ihr Betriebsrat mitteilt, be- strebt, die Löhne und Rechte her Arbeiter abzubauen. Es wur- Akkordreduzierungen im Durchschnitt von 50 Proz. vorgenommen. ?lrbeiterschlrft und Betriebsrot erkannten die schwierige finanzielle Loge der Firma an und erklärten sich bereit, bis zum Grade der Mögl.chkeit die Produktion zu verbilligen, verlangten jodoch. datz bei weiterem Abbau der Preise die Preisprü- sungskommission entscheiden solle. Di« Firusa war damit einverstanden. Trotzdem ging sie dazu über, unter Ausschaltung« der Preisprüfungskommission Preise festzusetzen, die kemerlei Existenzmöglichkeii für die Arbeiter- boten. Da jetzt ein neuer Preisabbau grötzten Stils vorgenommen werden soll, werden sich die Kollegen mit allen Mitteln dagegen zu wehren wissen. Am Montag vormittag 10 Uhr f.ndet für die Belegschaft eine Strerkversammlung im Gewerkschaftshaus, Engelufer 15, statt. S P Metovarbeirer! Montag ue> Sir. Iß, Veriammlung. Tagrkordniing:»Tie Revwnhl der Berliner OrtSvcrwailung»nd unsere Stellungnahme dazu«. Holzardrii erVerband. Dicnslag, 6'!, Uhr. im Gemerlschaflebause, Enge user 15: Vcilammlung der Betriebsräte und Vertrauensleute. Tages- oi dnnng:- Stellimanabme zu den Be'chlüssen der Gewerk ch itstommiision. Wer jür die Geschlossenbeit der Gewerlschailen ist, mutz in diesrr Versammlung erscheinen.— Cvarlottendurg. Dienstag, 7 Uhr, bei. Thunack, Wielandilr. 4: Mngtiesei veria-nmtung. Deutscher Werkmeister-Berblind. Bezirksverein Berlin 20: Monats- Versammlung Montag 7 Uhr bei Berger, All-Mogbit. Eke Jigo v- und Leoetzowllratze.— Dienstag 7 Uhr bei Brandenburg, Stralauer Str. 3: Versammlung. kerantw. für den redall. Teil- Tr. Wcracr Vetfer, Charlottenburg: für Anzeigen: Ttr QUiHfe. Berlin. Verlag- Vorwüris-Verlag s. m. d. H.. Verlln. Druck litt- wärts-vrichoruckerei u. Verlagsaniinli Paul Sjnaec u. Co.. vctU.i. Lmsentlr. S. Hierzu 4 Betlagen. Wer arbeitet, mutz ungestört arbeiten. 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