fft. 6t� ♦?7. �ohroong fluogade h Nr. 172 Vk«»qsvr»i«: B?rir«�adrt.«».—'�»l.�monatl.lv�Vkt. t»e' n« vou» vvrnuH attldac� izoft- be»ua Monatl'S 10. JliL erfU fteiluna�afMihi Unter xmiincno tiit Deutidiion unö �efterrem 16. 0'JiU Hu �ae abn�i Ausiant oei iGQltds finmat.�uHenutic 2150'— freUunaen tenmen Oesterreich. Uniart. Tschecho-S<«nvate>. �.une- mar:.>oUanu. u emvuca-»weden und>te ScKweu.— �tnaerraaes« öie Post' e'Nina» Vre»iist« Vn.fornwirtd* mu Der Sonmaa» d» Uag-.Polt a.3eit*?t(be«n» women« ägtuy zweimal Sonnlaqe und Mo» tag»-mma». Abend-Ansqado �eiea cau,m-�drest» Jl*iiuiö*mQlzat DecUn*. Deiiiitcc PoIUöliIatt (20 Pfennig SluzeigenpreiS s Die ackstgewonent RonvaretvezeU« tost, t8.— M..Trurrunaszuictstag äV�/y. �Atoin« Amzeiyo«- oa�?«- gevrucne Wor: 1.— M.«Mlklstg?m»i fettgedruckte Pone». ede» Vettere Won Kv Pfy. Stekengefutde und SchlaHieUenanzet�en das erste Don» 65 Ptg. edes Wettere Won 40 �.'fF Worte iider l5 Vucdstaben tädlen Hi* iwet Worte. Teuerunasin n? Sonnabend, den ll�. Dezember IttfäO vvrwarts.-verlag G. m. d. B., CW. öS» iindcnflc. Z. Rfmitm-riifr: Itmi Morivpla«.?! r. 1 1 7 an—.Vi. Sabotage öes Reichsnotspfers. Dem Ne!ck)Stag lc�g heilt? morgen als Ergebnis der gestrigen Vcrl>u:duingen ein Antrag Trimborn-Jtreiemann- Sil'fer vor, der einen vollstän-digen Entwurf eines Gesetzes, betrefsend die deschlcunigle Z�nanlagung und Erh�ung des Zie ll?Snotopfers, darstellt. Der Entwurf untcrsdx'idet sich von den Ausschubbcfchlüssen in zwei Punkten. Aunääist hat Ab- fatz ll des§ 1 solgende Fassung gesunden: Dies« Voifchriflen fii�cn keine Anwendung, soweit der Ak�uvcpflächtige gialwhaft nrucht. dag die bcschleul»ig»r Itnrrichrung der Aligu0e die Gefährdung der wirtschaftlichen Existenz, d.e Eiitzicchiuig deS für die Fortführung deS Betriobes erforderticl)?« ItapitatS o-d.r Kredits oder di« Decinträchtigung deS «iiuzeiness�'ncn Untelchtilt« für ihn oder feine Famitt« zur Folg« hut-en würde, m diese» Fällen Imm auch die Zahlung in den im Gesetz üdvr da» NcichSiwtopser vorgesehenen Te.Ivc trägen üciv-rlligt werden. Di? Aendanmg besteht hier darin, daß die Worte»Die GesÄilbung der wirtscha'üicheii„Existenz" eingefügt worden sind. Neu ist scrnrr ein Paragraph 3 wonad, im Gesetz über t>aS llieichünotopfer Z 23, Absatz l, folgender Satz einzufügen ist:„Wenn das hiernach der Abgabe unterliegende Vermögen den von MM M. nicht übersteigt, bloibt es von der Abgabe frei." Der Neich?finanMi nister hat ferner Angesagt, daß die im Absatz 3 des§ 1 Au gesagten Milderungen in wohl- wollenden! Sinne tnirchgeführt werden sollen. Er will eina cntsprochiMidc Erklärnng abgeben. Die Herren Dr. Becker und Dr. Nießer von dar Dentschen VolkSp�trtei haben sich jedoch mit diesen Zugeständnissen nichtbegnügt. Sie haben einen werteren Abände- rungSantrog eingebracht, wonach die Stundung des ReichSnotopferS erfolgen kann, nickst bloß wenn die Fortfllh- rting des Belriebes, sondern auch„die notwendige Weiter- entwicklnng" durch die beschlenn-gle Zahlung gefährdet würde. Ferner beantragen sie. dem Adlatz 3 des§ 1 folgenden Satz VinAliziifiigen:„Der Steuerpflichtige kann diese Vergllnsti- guug auch schon im Vermrlaaungsverfahren m Anspruch nohiikcn." Praktisch wird sich die Sache nunmehr so gestallten, daß ein sehr großer Teil der Steuervflichtigen den Einivond der..Gesäl?rdnng der wirtsck)aftlichen Existenz" geltend niack>cn wird. Diese Zahl würde sich natürlich noch bedeutend vergrößern, wenn, wie der Antrag Beck�r-Nießer es will, auch di? Gefährdung..der notwendigen Weiterent- w'"g deS Betriebes" alt Eimvand gellend gemacht wer- du..önnte. Die Anträge machen ganz den Eindruck, als ob sie ledig- lich zu dein Zivecke gestellt wären, um das ganze NeichSnot- opfer zu sabotieren. Erhöhung üer Pensionen. Der N e i ch s r a g hat am Sonnabend zunächst die Gcnehmi- � gung zur Einleitung eines ErinilteluugSvcrfahrenS gegen den Ab- geordneten Dr. Levi(Aommunift) wegen Ankaufs von Arznei- Mitteln und angeblichen Berkaufs ins Ausland versagt, Es folgt die zweite Veraiung deS pensionsergänzungszesetzes. Wg. Dr, itlll;00 Millionen jährlich daz'l. Es wäre zu empfehlen, lieber die Regierungsvorlage anzunehmen, bis sich die finanzielle Lage über- sehen läßt. Abg. Hoch(Svz.): Die prinzipielle Frage ist die, wie weit man bei der Bcwilli- gung gehen kann. Das Gesetz soll kein AriSgtcichsgesetz sein, sondern ergänzend und regelnd winken. Die Regierung war sich von vornherein nicht klar, wa? geleistet werden kann und muß. Bei jeder Mehrbelastung deS Siaatsläckel» steigt die Papierflut und iv'rd die WirllckxniS'ris« versch.'i.nmert; dadurch werben Kreise geschädigt, die heute schon sehr schlecht daran sind, wie z. 58. die AlterSrentner u. a. m. Die Gerechtigkeit erfordert, daß nicht denen zuerst zngebessert wird, die heute ohnehin schon bester stehen als die kleinen Deamtcngruppen. Der Ausaleich soll nicht nur für Beamie. sondern auch kür Arbeiter und Angestellt« geschaffen werden. Der§ 8 in der jetzigen Fastung muß vorläufig abgelehnt werden. Präsident LSbe ersucht die Redner mit Rücksicht auf die um- fangreiche Tagesordnung ihre Redezeit einzuschränken. In der Abstimmung werden die Anträge der KoalilionSparteten und der sozialdcmotralische Antrag auf Streichung des 8 8 jeineinhalbfachc Anrechnung der Kriegsdienstzeit) angenommen. Dagegen werden die Anträge von Gallw i h(Tischn.) und Br ü- ninghaui lD. Bp.) über die Kampfzulage, sowie säm.liche Ab» ändcrungSa.rträge der Ilnabhänivgen und Kommunisten gegen die Stimmen der jeweiligen Antragsteller abgelehnt. In der sofort vorgenommenen dritten Lesung wird daS Gesetz mit den Aenderungcn der zweiten Lesung ohne Aussprach« ein- stimmia verabschiedet. Bei Schluß des Blattes hält Abg. Dr. Helfferl-H(Dnat.) eine scharfe OppositionSrcde gegen die beschleunigte Einziehung deS ReichSnotvpferS. Bissigen Hohn richtet er gegen die Deutsch« BvlkSpartei usw., die gestern gegen daS Kompromiß waren und heute dafür sind. Gewerkschaft unü �ntisireikoerorünung. Der zu seiner lO. Tagung in Berlin versammelte BuSschuh deS Allgemkinen Deutschen GcwerkschaftSbnndeS nahm in feiner Sitzung vom 16. Dezember 1920 einmütig folgende Enischliebnng an: »Der Rcichopriisident hat mit Zustimmung deS ReichSkabinettS am 10. November diese» JahreS eine Verordnung ertasten, durch die daS Ttreikrrcht In den Betrieben, die dir BrvSlkrrung mit B.taster, Ga» oder Elektrizitöt versorgen, unter Z w a n g s s ch l> ch- tungSvorschristcn»estrlit und strafrechtlich eingeschränkt wird. Der NeichStag hat am 30. Nooembrr diese» JahreS dieser Berordnung zugestimmt und ihre Aufrcchtrrhaitung bi» zur Ein- führnng eine» obligatorischen Schlichtung�v-rkahrrn» befchtosten. Der Borstand»np der?l»?schutz de» Allgemeine» Deuschen Ge- wrrkschafisbiindr» vertreten in bczug auf da» Streikrech« in den ge- nannten Bclrirbrn den gleichen Standpunkt, den de« iO. Gewerk- schastskongreß 1919 in Nürnberg hinsichtlich de» Streikrechte der Eisenbahner eingenominrn hat. Er verkennt nicht dir groben Sitiii- den, dir durch Streik? in solchen irbenSwichtigen Betrieben für Wirtschaftsleben nnd Bevölkerung hervorgerufen werden und lrtznt insbesondere wilde Streik», d>e entgegen den g�oerkschoft- l'chen Grundsätzen»der Satzungen geführt werden, in entschiedenster Weise ab. Gleichwohl erbeben Birstand nnd AuSschust dr« Allgemeinen Deutschen GeweekschastSbiinde» anch in diestm Falle E I n s V r u ch gegen jede auch nue vorübergehende Elnschrän- kung de» Streikrech»«, da« allen Arbeitern und Ange. strll'en ohne Antznabme zusteht. Sir vertreten anch hier den Standpunkt, dab Streik? n'cht durch Verbote, sondern nur im W'ze der Berständigung mit den gewerkschaftlichen Organisationen zu v'rbütrn sind. Die beiden gewerkschaftlichen Zentralvrrtrrtungen richten an die Nrichsreglerung da? dringende Ersuchen, dir auch mit den Be- stimmunge» der ZtcichSvcrfastung nicht z« vereinbarende Brrord- nung voin 10. November 1920 wieder aufzuheben. Sir protestirrrn nachdrücklichst gegen ihre Aufrrchterhaltung und Abläsunq dnrch ein ZwangSschlickttungSgesetz, da? die Gewerkschaften ebenfalls stet? be- kämpf» haben. An die Arbeiter und Angestellten in den lrben»wichtiqen Be- trieben richte» Borstand und Ausschuß de» Allgemriaca Deutschen Gewerkschaftsbunde? den Appell, ihre Jntercllcn stet? nur im Nahmen der gewerkschaftlichen Organisationen zu vertreten und sich nicht zum Schaden der gesamten Volkswirt. schaf» von unvr'-'�-wortlichen Kreisen in wi'dr Streik? hineinziehen zu lasten." Deutschlanös Entwaffnung. Bari?, 18. Dezember. IDA.) Pariser Blätter«elde, 1 lakonisch: Die Botschafterkonferenz beschäftigte sich mit der Ant-' Wortnote Deutschlands auf die Klagen de? General? Niestet über die verkappten Rüstungen Deutschland?. Tie Konserenz sand die von der drutsch-n Regierung vorgebrachten Argumente vollständig ungenügend. Pari?, 18 Dezember.(TU.) In der Kammersitzung fand eine große Debatte über die auswärtige Politik statt. Be- znglich der Dem stion de» KriegSministcr? erklärte Genera! E a st e l n a Ii, daß eine Verminderung der Truppeuzahl erst er- folgen könne, wenn die Entnxisfnung Deutschland» verwirklicht sei. Der Ministerpräsident erklärte, Deutschland sei noch nicht vollständig entnwffnct, aber man sei au' dem Wege zu seiner Entwaßsiiung und da» Land könne Vertrauen haben. Daudet und Barlhou teilten die Ansicht de» M nisterprä- sidcnten nicht. Deutschland würde di« Bestimmungen von Spa ebensowenig ausführen, wie d.« Bestimmungen de?! Vertrages von Versailles. Der Sozialist Sem bat gab sich mit den Erklärungen de» Ministerpräsidenten ebenfalls nicht zufrie- den. Er tagte, daß die Entwaffnung erst dann verwirklicht werden könne, wenn sie ans beiden Selten vorgenommen werde. Leh- gue» sagt«: Deutsch>Iand wird statt mit Gold auch mit Ware bezahlen könn-.m miter der Bcbingnng. daß e» in Gold be- zahlen muß. sobald es ihm möglich s.-in wind. Wenn Deutsch- land nickt bezahlt, hol Frankreich die nötigen Mittel in der Hand, die deutsche Zablnng zu erzwingen. lBeisall.) Mit 498 gegen OC Stimmen wurde eine Tagesordnung angenommen, di« der Re- g.etting das Vertrauen ausdrückt. l kahr in Nöten. NuS München wird»nS gcschriehen: Die Früchte der bayerisckien Politik sind überreif. Die „föderalistische" Eigenbrödeici, die Nackxifsung überlebter Polizeimethoden wie die Unterhöhlung der demokratischen Ein- richtungcn auf„versassungsinäßigem" Wege, sie stehen ur> mittelbar vor dem Ziisammenbriich. Wie einfach hatten nch die „Staatsinänner" um Kahr die Lösung der Entwasf-- n ii ngs frage der beilTeril'ckscn Nalionnlgarde gedeicht, liatte nicht General Rollet dein bayerischen Ministerpräsidenten bei seiner Anwesenheit in Berlin die Hand gedrückt und Gene- ml Malxolm ihn in München mit einem freiindlicktcn „Goo'J byc-" beglückt? Himinelhochjaiichzend hatten die Kahr- Offiziösen, die an die Schwerindustrie mitoerkauften Ionr- nalisten, von den Erfolgen der Kahr und Escherich sab»- liert. und heute wissen stc nicht, wie sie sich au3 einer höchst fatalen Situation befreien sollen. Ter Versuch veranlaßt höchst drollige Kapriolen der Ein- Wohnerwehrschwärmer. Das Heim-Organ, der„Bayerische Kurier", zieht aus der Antwortnote der Interalliierten Kon- trollkommiision den Schluß, sie gäbe den z» beschreitende» Weg der V« r h a n d l u n a c n an. Als wenn dieser Weg nicht besser früher hätte beschritten werden können! Aber in Süd- baycrn saß man auf dam hohen Noise einer selbständigen Poll- tik. zu der alle Vorbedingungen und vo? allem das notwendige Minimum von Erfahrung und Sachkenntnis fehlte. Woher sollten sie auch kommen. Unser Minister des Auswärii- gen war ein auter Bnreaukrat und seine Ministerialräte batteit wirklich nie Gelegenheit gehabt, sich ausreichend über die Dinge scnscits der blauweißen Grenzpfähle zu unterrichten. Zudem sind die Südbayern von Natur aus nicht zur Diplomatie aus- oestattet. Eine gewisse Gradbeit und Neigung zum„Aiisdrahn� sind gerade keine zur Betätigung in der auswärtigen Politik besonders empfehlende Eigenschaften. Mit der Entwaffnung der-10 000 Einwvhnerwehrmänner wird es also nicht so gehen, wie man e? in München annasim. als die Reichsregieruna in dieser Sache sich vor den Kahr-Escherich- Wage» spannte. Für den Augenblick tröstet man sich damit, daß in der Note der Militärkommitsion nur die Anschauung von Militärs zum Ausdruck gekommen sei, die sich mit politischen Fragen gar nicht zu befassen hätten. Tie Note sei daher nur ein„Gutachten". Tws letzte Wort hätten die politischen Fusianzen der Entente zn sprechen! So macht e'n gsücklicher OvtimismuS aus der Not eine Tugend, und wir wollen nicht so bosbift sein, den schönen Wabn der Münchener Politiker durch nüchterne Einwände zu zerstören. Sintemalen die Kahr-Lente von noch anderen trübseligen Dingen heintgesiicht wenden. In München hatte sich alles, was nicht sozialistisch ist. zu einer reaktionären Masse zu- sammengeballt und unter der Firma eines..Ordnungsblockcs" den Versuch gemacht, vermittelst eine? Volksbegehrens die s o z i a l i st i s ch e M e h r h e i t i m N at h a u s e zu beseitigen. Auch dieser mit allen denkbaren Mitteln der Verleumdung und Lüge unternommene Versuch ist miß- lungen. Die erfovderliche Stimmenzahl ist infolge der Stimm- enlhalwng aller sozialistischen Wähler um zirka 15 000 hintor der erforderlichen Zahl zurückgeblieben. Airch dwier Fchlschla trifft indirekt die Negierung. Denn ihre Hauptstütze, der Polizeipräsident P ö h n e r, hatte alle Schikanen aus der Zeit des Schandgesetzes zum Schutze des Ord- nungsblockes angcivendet: vormärzlickv Plakat- und Flug- blattzensiir. Ausstellung grüner Polizisten mit geladenem Gewehr vor den Wahllokalen— es half alles nichts, die Flinten kamen n cht zum Sckreßen und die Säbel nicht zum Hauen. Die Arbeiter ließen sich nicht provozieren und sahen lächelnd den Pro, Zessionen der Spsitelweiber beiderlei Geschlechts von den Kirchen zu den Wahlurnen zu. Von der Herrn Pöhner für seine Rettungsdienste von der Mün- chener B�völkening erteilten Ohrfeige fällt auch für den Mi- nsiterpräsidenlen etwas ab. Es wäre zu schön-aewesen. zunächst auf ,. verfassungsmäßigem" Wege die sozialistische Rat- bausmehrbeit zu brechen— die in anderen Siädten hätten dann leicht da? gegebene Beispiel naebabmen können. Frech und gottesiürchtig wie auch die bäuerische Neaktion ist, sinnt sie nun auf eine„Reform" de? S e l b st v e rw a l t u n g s- ge setz es mit dem Ziele, nicht nur alle sozialdemo- k r a t i s ch e n Bürgermeister, sondern niöglichst alle Vertreter in den Gemeindtverwats"ngen zu beseitigen. Um das Maß deS Ung'ücks aall zn machen,»nterbreitet« der Gcnostc Abg. S a e n g e r gelegentlich der Beratung des Iustizetats im Landtage ein ganzes Bündel Fragen, deren iZeantwortling dem Hartgesot'enstm aller reaktionären Mitglieder der Regierung einiges Kopfzerbrechen verursacksim dürfte. Der w'chligstr Teil des Sündenbuketts der bürger- lickvn Jnst'Zpflege bezieht sich auf den für uns noch lange nicht erledigten M öhl- Putsch un März dieses Jahres, dem der Treuhänder Kahr und seine Gesellen ihre politische Existenz verdanken. In geradezu dunim- schlauer Weis? erklärte der antisemitisck�entschnationale Justizuitnister in einem Bericht über die von der sozialdemo- kratischsn Lazidtsgsfw?!?»« toorTanfTte Untcrfutfimn des März- iuiricj};;: cd seien 117 gäflc untersucht worden, ohne eine ? r a f b a r e H a n d l u n g i e st st e!!e n zu können. Mit tidcr Urnizruppierung der Ereignisse in der Nacht vom 13. KttiU 1!. März in einen verspäteten Faschingsulk dürften die Kahr-Leuje«Hensavenig Glück haben, wie mit dem Versuch, die von der„Münchener Post" veröffentlichten„Tokumente der Gegenrevolution" in harmlose Stilübungen nicht- ernst zu n hirrender junger Leute umzudeuten. Vie Praxis der Rro'tion, alles was ihr zur Last gelegt wird, in der dreistesten Weise abzuleugnen, schwarz in weiß zu kehren und einzig und allein nach den in Bayern Jahre lang gepflogenen Tend.nzcn der Jesuiten zu handeln, wird ebenso zu einem„schwarzen Tage" führen, wie die an- deren Kunststücke. Noch hat der antisemitische Justizminister die Fragen Saengcrs nicht beantwortet, noch hat die Verlzandlvng gegen den Whner-Vertrauen Bracher-Brachiwe nicht statrge- funden, noch windet sich die Regierung in Krämpfen wegen des Ausganges der Einwohnerwehrsrage. Die Situation ist gespannt und die Lust schwül wie vor einem Gewitter. Das Spiel aus der Versöhnungsflöte hat seine Wirkung verfehlt, die Auslandspolitik und grobmanusfüchtige Eitelkeit hat Schiffbruch gelitten und die Kahr-Leute können sich nur mit den gewagtesten und unehrlichsten Mitteln auf den rück- st ä n d i g st e n Teil der Bevölkerung stützen. Dazu gehört auch das Fähnlein der 13 wackelnden Demokraten, von denen mehr zu sagen einer unverdienten Ehre nahekommen würde. Fazit der Kahr-Politik: Tie eine reaktionäre Masse hat sie Ausammengeschweistt und damit yach außen und innen Schiff- bruch erlitten.__ Der ftoitipf um öas Lazarett. Die Obstruktion der Stmtlcn des Barackenlazaretts Tempelhof. da ihrer Ueberführung in Krankenhäuser jeden erdenklichen Wrder- stand entgegensetzten, hat, wie die B�S.-Korespondenz meldet, dazu geführt, daß das Lazarett nach den WeihnachtsseicNagen g e- schlössen werden wird. Das Haupwcrsorgungsaml hofft, daß die Patienten sich fügen und ihrer Ueberführung in Berliner Krankenhäuser keinen WÄerstand mehr entgegensetzen. Diejenigen Verletzten, welche der ärztlichen Pflege nicht mehr bedürfen, sollen Unterkunft?n einem Uebergangsheim finden, von wo aus versucht werden wird, sie in geeigneten Stellungen nach ihrer völli- gen Gesundung unterzubringen. Sollten die Kranken wiederum durch Obstruktion ihre Verlegung in andere Lazarette unmöglich machen, so wird das Lazarett geschlossen, das Pflegepersonal zurückgezogen und die Nahrungsmittel- und Kohlenzufuhr für das Barackenlazarett gesperrt. Wie uns weiter mitgeteilt wird besteht innerhalb der Lazarett. kommission, einer Vereinigung der Vertrauensmänner aus den Groß-Berlin er Lazaretten, die Ansicht, das Tempelhofer Baracken- lazarett, falls das VersorgungSamt zu energischen Maßnahm-m greift, aus eigenen Mitteln weiter zu unterhalten. Die In- fassen der anderen Lazarette haben sich bereit erklärt. Lebensmittel und Kohlen für diesen Zweck zur Verfügung zu stellen. Kem Ehradstbneiöer! AuS Neustettin wird uns bovichtet: Wegen BeSeidtgung des ko-mmissar. scheu Laudvats Genossen Passehl verurocilte das K esige©chistf CTNjcricht den Rittergutsbesitzer v. Hertz» r. erg. Lottin zu der hoch st zulässigen Geld st rase von 1300 Mark und sprach den als Nebenkläger austretenden koinmissari- schcn Lcmdva! PublikationSbesugnis in der hier er- scheinenden.Ncwdd. Presse" zui. Von Hcrtzberg hatte, wie die Per- Handlung ergab, zu dem ausgesprochenen Zweck, den Genossen Passehl vom Amte zu entfernen, in einer in der»Novdd. Presse" veröffentlichten Annonce behauptet, der kmninissarische Land- rat wäre nach einer Zecherei in bctrunckenem Zustand von einem Güteragenten verprügelt worden. An der ganzen Geschichte war natürlich kein wahres Wort.— Interessant ist nun aber folgendes: Einen Sozialdemakvatsn in Bublitz(ebenfalls wie Neustetttn im erleuchteten Hinterpommern), der gesagt haben soll:.Jagt die Er hat gezvlß gebettelt! Von Erna Büsing. ES ist kalt und glatt und die Fenster der Straßenbahn sind völlig vereist. Dann und wann haucht ein Fahrgast, anstreageud und geräuschvoll, ein Guckloch in die Eiskruste der Scheiben. Ein Pärchen unterhält sich in wohlgcsetztcn Worten über den verlöre- neu Krieg und dieses Jn-Ehren-Unlergehen. Sie hat, dank Puder- Papier und Eau de Colognc, den stumpfen, intcressantea Teint der vornehmen Gesellschaft, dazu trägt sie einen Zylinderhut, unrer dem sich ein elegantes Gesicht gut rmsmacktt. Vielleicht jammert sie darum so in S erbegesteform über Würdelosigkett. Er trägt zwei Diamantringe übereinander. Das verrät den KriegSgewinn. Vor ihnen ein einbeiniger Kriegskrüppel. Schlecht im Zeug und mit einer solch ausgeblichenen Soldateamütze, daß man sie schon bald farblos nennen kann. Seit ein paar Tagen hat er Beschäftigung. Es gibt ja gute Verordnungen über Einstellungen und es gibt wenige, die davon betroffen werden. Doch seit einigen Tagen hat er Arbeit, leicht«, mechanische, er legt Briese ab. Denen ist es ja gleich, wie ein Mensch durcfc den Krieg g.'kommen ist. Heute bekam er sein erstes Geld. Ach, wie froh ist er darüber. Nach wie langer Zeit hat er mal endlich w'.e�er selbstverdientes Geld in den Fingern! Und Weihnachten steht vor der Tür!——— Und das Leben ist so sschandhaft tciftr!——— Behutsam zählt er sein Geld, diese dreck-gen Pasiicrlapven! Da ertönt hinter ihm d'.e Stimme der Dame:.Der hat gewiß gebettelt!" Etivaö Starres kommt in das Gesicht de» Invaliden, da» ganz plötzlich einen grünlichen Schimmer hat. Er nimmt nicht die Krücken und schleudert sie dem frechen Pack ins Gesicht. Zum Zorn fehlt ihm die Kraft. Er weint auch nicht. Tie Wobltat der Tränen bleibt ihm versagt. Er unterdrückt auch kein Schluchzen. Einer Gemütsbewegung, die sich in äußeren Zeichen bekundet, ist er nicht mehr fähig. In ihm ist alles tot, denn der Glaube an die Mensch- heG fiel wie Plunder von ihm ab. Er wird in den Schaufenstern noch viele blanke WeihnachtS- kugeln sehen und sie werden ihn, blind erscheinen; sein Auge wird auf Christkindchens Haar fallen und es wird ihm wie ein ruppiger Strick vorkommen; er wird grüne Tannen wahrnehmen und sie werden für ihn nicht mal mehr Criiincrungswert haben. Ich aber denke, wieviel Liebe müssen wir erst in uns auf- speichern, wicv'el Liebe müssen wir erst ausstrahlen, wenn wir keine Lüge begehen wollen, indem wir Weihnachten, das Fest der Liebe feiern. Agrarier von ihren Höfen." verurteilte das dortige Schöffengrricht zu drei Monaten Gefängnis. Und nun leuMK noch einer, daß bei uns g l e. ch e s Rech; für alle besteht. DaS Urteil gegen Herrn v. Hertzberg-Lottin dürfte aber auch deswegen interessieren, weil dieser Herr in der gleichen Sache den„Vorwärts" verklagt hat. Als nämlich die ge- meine Annonce gegen Genossen Passehl erschien, lUiiirne der.Vor. wärts" Herrn v. Hertzberg-Lottin einen Ehrabschneider. Da- durch fühlte sich der Herr in seiner Ehre getränkt und klagt«. DaS Gericht beschloß, d.c Sache bis zur Entscheidung über die Klage des Genossen Passehl zu vertagen. Nach dem Urteil des Schöffen- gerichls kann nun jeder beurteilen, ob der«PiTfwärts" Herrn 0. Hertzberg-Lottin zu Unrecht oinen Ehrabschneider genannt hat. Nahlkbeme in Lippe- Der l i p p i j ch e Landtag, der am 53. Januar nächsten Jahres neu gewählt wird, hat in dritter Lesung eine Landtags- Wahlvorlage angenommen, dw wohl als einzge in Tculsch land die Wahl mit sogenannten Wahlscheinen vorsieht. Der Landtag hat damit de» besonderen Bcdür'nissen LiPpcS Rechnung getragen, dessen Bevölkerung zu einem nicht unerheblichen Prozent- satz aus Wanderarbeitern besteht, die während eines großen Teiles des Jahres außerhalb ihrer engeren Heimat ihr Brot verdienen müssen. Kampf um üie we'.tlicbe Scbule. Hamburg, 18. Dezember.(Eigener Drahtberich: des„Vor- wärts".) Die Hamburger Oberschulbchörde, die durch den EiU- sche'd des Reichsgerichts genötigt ist» den Reiigionsunier- richt, der bisher an den Hamburger Schulen durch Verordnung des Arbeiter- und Soldatenrats abgeschafft war, wieder e-n- zuführen, versendet an die Eltern und Erziehungsberechtigten Schreiben, in denen diese aufgefordert werden, falls sie es wün- scheu, daß die Kinder am Religionsunterricht tesinehmen. eine entsprechende Erklärung abzugeben. Wenn diese Erklärung n cht abgegeben ist, wird angenommen, daß e:n Religionsunterricht nicht gewünscht wird. Von der Sozialdemokrafschen Partei und verschiedenen freigeistigen Bünden findet in Haniburg eine lebhafte Agitation dafür statt, diese Erklärung nicht abzugeben. Die Sozialdemokratie folgt nur ihrom Programm, wenn sie die Welt- lichkeit der Schule fordert. Nhrulauü im Oruck. Koblenz, 18. Dezember.(„Frkf. Ztg.") Nach einer neuen Ver- ordnung der interalliierten Rheinlandkommission sind die Eisen- bahnen verpflichtet, vom 1. Januar kSLl ab einen Min- destkohlcnvorrot für W Tage aufzustapeln.(Woher? Red.) Fer- ner hat die interalliierte Rheinlandkommission ein weiteres Kon- trollrecht über die Vollstreckung der von den militärischen Gerichten verhängten Freiheitsstrafen beaniprucht, indem sie ins- besondere die Ar: der Vollstreckung in deutschen Gefängnissen und die Ueberführung aus einer Strafanstalt in die andere ton- trolliert. Die örüjseler Konferenz. Es liegen verschiedene Prioatmeldungen vor, wonach Frankreich geneigt sei, auf Miedergutmachung in Gütern einzugehen, die einen engen Zusammenschluß der deutschen und französischen Wirtschaft voraussetze. Nichts könnte uns lieber und Europa nützlicher sein! Unter der Vomussetzung ausreichender Sicherung des. deutschen WirtschaftZlebens und Stützen der deutschen Valuta soll Staatssekretär Bergmann auch deutsche Goldzahlung als möglich bezeichnet haben; auch soll Teutschland den Erwartungen auf Vorlegung eines Plans für die Wiedergutmachung entsprochen haben. Wenn oll das richtig ist. läßt sich die Brüsseler Konferenz besser an, als nach allerhand Haß- und Trohredcn zu befürchten war. Doch seien wir nicht zu hoffnungsselig, damit wir nicht gar zu bitter enttäuscht werden. Wirdcreinschmuzgclung der Theatcrzcnsur soll jetzt in Bayern ganz osf-n dur-bgcfühn werden. Lärmszenen, die bei der Auf- führung von E n st T o l! e r s neuem Drama.M a s s e Mensch' sich abspielten, gaben den Anlaß zu einer konservativen Anfrage in der Kammer, d>e von der Regierung durchaus n'cht nach Gebühr abgewiesen wurde. Die Regierung hat vielmehr nach ihrer Erklärung der Polizei ein Verbotsrecht eingeräumt (jegea S.ücke. deren Aufführung zu Vergehen gegen das Strafgesetz führen könnten. Sie begründet diesen Streich inst dem Hinweis auf die allgemeine Verpflichtung der Polizei, Ruhe und Ordnung aufrcch'zuerhaltcn. Mi: Zensur— sagt die Regierung— habe das nichts zu tun. Geist aussätzigster Reakttonl „Der Selige" und„DaS Wunder". Das Kleine Theater sichert sich etwas frühzeitig sein Karncvalsprogramm, indem es Ludwig Thomas Schnurre„Lottchenz Geburtstag" und einen etwas krumm gewachsenen Schwank von Hermann Bahr auf- führt, genannt„Ter Sebge". Ter Selige ist der brave Soldat, der für tot gilt; seine Frau Gemahlin hat einen Ersatz genommen. Nun geht die Frau, eine brave und geschäftstüchtige T«schlrr- Meisterin, wieder besseren Zeiten entgegen. Das Glück der briven Gatten wird vollkommen, da sich ein Büblein einstellt. Des seligen Helden umflortes Bild und die Ehren ahne des Regiments, die den Tod besiegelte, hängen inzwischen mrhnens an der Wand. Es kribbelt ein wenig bei den neuen Eheleuten. Der Selige beherrscht alles. Welch ein prächtiger Kerl, hinter dem das Kreuz gemacht wurde! Frau Meisterin spielt immer die Tugend des ersten gegen den zweiten aus und die Nachbarschaft tut das gle'che.(Maupassant hat Die Wut des letzten auf den Seligen auch schon einmal skizziert.) Da kommt der To.geglaubie unverhofft aus der Gefangenschaft nach Hause. Er ist wieder gesund. Die Soldatenbrust ist geschmückt mit Orden Er ist aber ein gcn>ütliches Gespenst. Tie beiden Ehegatten. derchcicken Frau Meisterin, setzen sich an den Ktfseetisch und versuchen, die schwierige Angelegenheit ins Lot zu bringen. Weil sie nicht keifen, weil sie sehr artig sind, weil sie ohne Advokatenkniff und nur mit Verstand auskommen möchten, ist die Sache eine Zeit- lang recht lustig. Sie versandet schließlich. Aber Bahr ist ein unterhaltender Heide, er ist beileibe nicht nur Moralist, für den"er sich gern ausgeben möchte. DaS nützt der Fröhlichkeit seines Stück- leinS, obwohl die Komödie am Schlüsse etwas abmagert. F'au G r ü n' n g spielt solche saftige B edcrheit mit Lächeln Weichheit uno Rundung, Herr L i ch o und Herr Kaiser rücken sich sehr heiter in das gegenseitig geweckte Ehcmannsgewissen hinein. Man spielt zu der Schnurre einen literarischen Auftakt, den ein wenig Revolutionslärm durchjobt. Es ist der Einakter„DaS Wunder" von Wo l f g a n g Götz Aber es handelt sich nur um eine Talmirevolution von 18S8. Von den Berliner Barrikaden tönen nur e n wenig Geklirr und Flintenschüsse in das friedliche Zimmer des jungen Adligen, der L-nau liest und selbst von der Welt nichts wissen möchte. Ter junge Baron liebt heimlich ein leichtes Theaterm.ägdele'n. das in der Mohrenstraße wohnt, aber in Wien die Schule ge'dcwänzt hat. Das Mädelchen sehnt sich zwar danach, die Maria Stuart zn Ivftlen. es ist aber sonst ein Spätzle'n. Es benutzt ganz einfach die Revolution, um d-m jungen Ar.sto» Am Wilna. Kowno, 18. Dezember.(Lit. Telcgr. Agenwr.) Der mit Polen abgefchlossene Waffenstillstand scheint von neuem gefährdet zu sein. In den letzten Tagen mehren sich die in Wilna ankommenden Militärtransporte. Man crtvartet eine neue polnische Offensive, und zwar des bisherigen General- stabschefs Zeligowskis, des Obersten B o b> c k i. um die Wilnacr Flage wieder ins Rollen bringen und die Entsendung von tnter- alliierten Truppen als unabwendbar erscheinen zu lassen. In der neutralen Zone häufen sich die polnischen llcberfälle auf friedliche Bewohner. Tie litau. schcn Grenzlruppcn haben mehriach sogar Angriffe auf ihre Stellungen abweise» müssen, was polnischcrfeits als Bruch des Wo n e n still sla nöes ausgelegt worden ist.— In der W i I n a e r P I c b i s z i l f r a g e verharrt die li- lauischc Regierung auf dem von ihrem Deleg.crten Proi. Wolde- mar bei dem Völkerbund vertretenen Standpunkt, ivauach eme Volksabstimmung prinzipiell und ausschließlich in dem Gebrei südlich der Linie Orany— Basluny— Molode tschno slaliftuden soll. Ferner verlangt die litauische Regierung eine Polksbrfragunz auch in den zurzeit von Polen besetzten Gebieten des ehemaligen Gou- vernements Suwalki. den Kreisen Seiny und Augnslowo, und zwar ülxtrall nicht vor Ablauf von sechs Monaten, bis eine auj de- molratischer Grundlage zustand. gekomm>.ttc Selb st vermal- t u n g in den Gebieten gebilde, ist. Vom Voirerbunü. Genf, l? Dezember.(WTB.) Der Pölkcrbundsrai prüfte heute die M a n d a t s p r o j e k t e. die ihm von eiiugen Mitgliedern unterbreite! wurden. Tic Mandat- sind: Samoa(das Neufteland zugeteil: wiröi, Neu-Guinea und die anderen Inseln südttch vom Acquator(Australien>, Nauru(England), das frühere Teuisch» Ostafrtta(Südafrika), d e Inseln des Slillrn Ozeans nördlich vom Acquator(Japan). D.r japanische Penreler machte Vorbehalte über die Behandlung japanischer Untertanen in den Mandatsgebieten; der Rat faßte Beschlüsse über die Mandats- aus Übung. Das Mandat über Samoa wird rm Namen Neuseelands von England ausgeübt. Ein Antrag Take JonescuS(Rumänien t auf Enlsciiduna eines intcrnat onalcn Expeditionskorps von 40 030 Mann nach Armenien, das dem Beseht des iiucralli erien Gcneralstubes unter- stellt werden soll, wird der Spczialiomniission der V.rsaminluNp übcnvicsen mit dem Austrage, in der morgigen Sitzung darüber zu berichten und einen Antra« einzubringen. In der ElatSdebatle bemängelte eine Anzahl Delegierter dl? Höhe der Gehälter. .Allen- Neuseeland»nd Sft Willem Meyer- Indien sagten, das Gehalt des Generalsekretärs mit 2l!0i!IKt Front in Gold stehe in keinem Verhällnis zu Minislcrgehältcrn!II den einzelnen S.aaten. B a l f o u r- England wies diese Kritik zurück. Tic Bezüge des Generalsekretärs seien durch den Vertrag selbst fest- gesetzt worden. Schließlich wurde daS Budget ui i 21 Millionen Mark für 1021 angenommen. Zum Schluß gab Präsident HymanS bekannt, daß die Spczla'- kommifston, die sich mit der Frage zu befassen batte. ob die fünf neu aufgenommenen Staaten noch in dieser Tagung zugc. lassen werden sollen, zu dem Schluß gekommen sei. daß einzig der in Genf anoescnde Vertreter Finnlands ausreichend� Vollmachten habe, um an den Sitzungen teilzunehmen, während die Vollmachten Oesterreichs, Bulgar ens, LuremburgS und Albnii'en» nicht genügten. Nichtsdestoweniger beantrage die Konuniision, sämtliche Vertreter an der morgigen Sitzung teUnchmen zu lassen. Diesen Antrags stimm:« die Versammlung zu. * Danzig. Der Völkerbund bestellte dem englischen G e- neral Haking zum Oberkommissar für den„Freistaat" Dmr.K B:»her war von einem italienischen Zivilisten die Rede gewesen._ �uslanSsrunöscbau. Eine amtl'che Athener Verlautbarung teilt mit: General Ghinbralakis, OberbcschlShabcr der griechischen Armee in Thrazien(Vemizclist) habe den Versuch gemacht, rn verschiedenen Gegenden der Provinz einen Ausstand hervor- zurufen Da der Versuch gcsck eitert sei, sei der General mit mehreren Offizieren nech Konstantinopcl abgereist. kraten eine Komöd e aufzuführen. Ter gefühlvolle Herr ist aber aus Wunder und Verzückung eingestellt. Da ihm das Herzens- mirakel nicht glückt, läßt er, schnell ernüchtert, die Liebste stehen und �eht zu Fr edrich Wilhelm IV. nach Potsdam. DaS Mädchen soll übrigens gerade aus der Badewanne kommen. eS bat also Gelegen- heit, Dinge zu zeigen, die selbst mit einer llcincii Revolution wenig zu kun haben. So w rd die Dunkelheit der politischen Stimmung wenigstens durch ein paar entblößte Fraucnschultcrn und deren glänzende Umgebung erhellt. Herr Rodegg spielt den Aristokraten sehr gut, sehr vornehm, recht im Stile des BicdcrmaierhüftcnrockeZ. Ida O r I o f f scheint, soweit nach den Lc stungen der letzten Monate zu urteilen ist, das Ge'üh! kür die feineren Farben und Seelen- dichter verloren zu haben. Schade! Max Hochdorf. Olive Schreiner tz. AuS Kapstadt wirb gemeldet, daß Frau S. C Cronwright Schreiner, die als„Olive Sclweiiirr" durch ihre Dichtungen und ihren Kampf für die Fraucnrechte und gegen Un- gereebtigkeit aller Art einen Weltrus besaß, gestorben ist. Sie war die Tochter eines deutschen Pastors, der eine Engländer n heiratete. Aufgewachsen im südasrikanischen„Feldt". mitten hineingestellt in den rücksichtslosen Kampf der Engländer um dieses Land, ist sie. nicht erst nach dem Burcnkricg. die schäuste Kritikcrin der britischen Besiedlungsxolitik gctoesen. Die Schmach der Konzen ra- üonSlager hat sie mit flammenden Worten gegeißelt, wie sie nur einer Dichterin zu Gebote stehen. In der Erzählung„Die Gc- schichte einer afrikanischen Farm" schilderte sie rbre eigene Jugend, ihr Leben unter den südafrikanischen Bauern, den Zusammenstoß der Ziv lilalion mit den Eingeborenen, denen ihr Vater als Mif- sionar bis nach Basutoland hin gepredigt hatte. In einer späteren Dichtung schuf sie die F gur des Reiters„Peter Holkct von Ma- fchonaland". In einem großen Werk legte sie ihre Ideen zur Frauen- frage nieder. Aber im Burenkrieg vernichteten plündernde eng- lifche Soldaten ihr Manuskript. A's sie noch dem Kriege heim- kehrte, fand sie nur noch die verkohlten Reste. Sie schr eb das Vnch von neuem. Wir besitzen d e? letzte Werk der Olive Schreiner, „Die Frau und die Arbeit", in einer furz vor dem Kriegsausbruch bei Eugen Diederichs in Jena erschieiienen Uebersctzuug. tLrstniiffnbrnngen der PZuckie. Di. No'c-T�ettcr: Schii'?!. der Infant der Ateinih'-eil*. ivil. DemicheZ Ziieatee �.Saint und Nleovn rn".— Nene? Operenendn is:.?)>- Sbi lnizC.— Kleines Scknu n clt'nus:„Reinen".— Komiiche Oper:„Prinzeßchen Sarah*.— Luiten-Thealer:„Das Spreewaldmädu*. Tlieater. sstn den Knmmersälcn nebt am SS Dcrember in Ab. nndeiung des Sp elpans Strn dbe'g?„Scheiiertmufen* in Srcnc. Die für .Siran"(iftö'lui ttaucn werden auf Wunsch bis zu», 2l. Dezember va der Knssc umgeinuscht. Da? Tckitfinl Georg Kaisers. Sie uns der BeHeidher Georg Kaners. Rechtsnnwnlt Tv. Leo Binner. nus München belichtet, in der Dichter jetzt endlich dank des Veri'ändniffes bei dortigen Äebör>?n in die Pinch ntttj ne Klinlk m München gebracht wm dcn. Es ilelle sich immer dcnllicher bernus. daß Kaiser die ihm zur Lisi gelegten Ztrnsinten IN e nein nöaigcn Dlimme>, nsinnde begonnen bnden mnn. lind ,wnr zu einer Zeit, als er m srcderhasler Arbeit mu seinen letzleu Werken beschäitigt war. o Groß'�erün Verkehrsschmerzea. Tcih eine WeltstciM niii der ÄiiSdednund. der BevUlkminnS- zisrer und der'Nelriebiamkeil von Giotz-Verlin obne nuereict>c»de und tadellos'unlli.>>iic!dei ÄerkeblSeiniia luii�cn»ictil leben kann, ist eine �M'cnwabrbeil, über die irdu niebr ut rc�cn ist. Wie liefen aber beute die Dine.e? B'äbiend dcS«liel,cS Kai ma» alles peben losien. wie eS geben wollte— mehr schlecht alS recht, innner mir der Hoffnung, datz nach dem Krieg? die unbalibaren Anstände von Ki und o»S um�estaliel weiden niükten. Tei Krieg in seit zwei Jadre» beendet, aber von der erbosfien B ssernna ist nichts zu Üben, und was ichon vor vier»»" fün> Jnbren.unha Idar' war, scheint leider recht haltbar tu iein. DaS einzige, was tick g älidcri bai. sind die sx a b r p r e i> e, Aber wen» die Berliner Bevöltl rung erwaiiei halle, dav»>il den gesteigerte» Pleiten die Leistungen Schritt ballen würden, so war das ein Triig'chlutt, Heiire muh man'agen, dah liri'rre Valedlsveibäliiusse önhelsl schmerzhaft— im eiaentlicke» Sinne des Wi rtes— gelvorden sind. Das er ährt jeder Fadrgast. der die unoppet tlicke, Ullhygieniscke, jedes ÄiislalidSge'übl vetletzende ll c b e> f n l l u n g in der Tliasiendahn,»i bei llnlcrauildbobn, out der Ttodt- und Nnigbah» ariSbolte» miist, la. täglich am eigene» Lnbe Es ivult au'ieizend. wenn man siebt, dag n chiS, aber anck gar nichts ge- schiebt, um wenigstens diesrin eine» Uebelslande einigrimasze» abzu» hel'en. Ii» Gegliitril— iclbsl aegeriiibrr der KriegSteil ist teil« weiü eine Perichlech teiuiig z» verzeich nen. Am Sonntag volinittag -um Beispiel wird auf zablieichen Linien der Etrahenbakii obne b! n b ä ii g e w a g e n gesabren, mit dem Eitolg, dah die lieber». snlliiiig der Wochentage sonulä.llich ins»iasiloie prslcigeri wnd Höaerc Pieiü ivllicn gröncre Leistungen bedingen Hwi aber ist die Loiung: höhere Preise— geringere Leistung Und wie nus dei Eleltrischen, io aui dei Ilnlerarundbabn. Der Belli,, er ist ja uniägl'ch gcdnldio prwoide»: sonst würde>k»i d>r Diretiio» dei Ilniergrnnddabn Anstände, wre sie täglich in den Vlil ags- und Abendstunden gewohnheiiSiuähig geworden sind, nrchr zu brere» wagen! Biair verweist ani die Besicrung. die von den in Barr befind- lickcn neue» Uniergiund-L'nien, wen» sie mal fertig werde». kommen ioll. Ader wie siebt es denn mit dei Linie Gleis» d r e i e ck> W> i l e ii b e r g p l>1 tz? Die tollte ja die tckv» voi Jahren dringlich gewoidrne Eullastung sät den Bei ebr Nack dem Westen bringen Dock schiim der Bru dieier Linie ieii langer» vollständig zu ruhen, und ni-mänd weh. wann er wieder ont» genouimc» oder gar vollendet wird. Jiiznischin lö>i»ik wenigstens diirch eine raickere Augsiolge und auch durch gröhere Pünktlichkell in der Äbtertiinug der Aniea» de» Eiidslalionen Abhilre geickaffe» werden. Der Zelininirruieu-Beik.hr auf der Liri'e Warichauer Bi ücte— GleiSdre eck. der heure»ock belieb« wird, ist anqesich!« der Berliner BerlrhrSriot e>» Unding In de» Tagen des letzten Slrahriibabneistieiks bat die DireliilM der Unteiai und- bahn gezeigt, dah sie auch anders lann. Jntwischsu find dieTauie abermals erhöhl worden. Die« legt der Trrellio» dw Pili cht auf. die eihöaien Leriumgen von damals, d e sich in den Ein- nahmen der Gesellschaft wredeifinden dsiskien. zn einer dauernde» Einrichtnnq zu machen. Schliehlich ist da» lliiiernednien doch mehr'ür die B dürjilljie des Paalünurs, ais jrir die Ltvldende» der Äktionäre dal tvohaunzsamt, greif zu l Sind schon all- V c r e i n s r ä u m e, die zu Wohminften umgewandelt werden föratto», durch das Wohnun-gsaurt beschlagnahmt worden? Wir me nen ruich: die für Vereine berci Ige holte nen Himerzimmer von Sicsunratrhrs. sondern die besonderen Quartiere, die für manche VLrcinigwiiuscrn eingerichtet sind. JnanspruchnalM« vvn Wo!>iiräumeii durch einen Äererri, der sie vielleicht nur am einem Abend pro Woche benutzt, ist in Zeiten der WobmunzzKnot ein gerneinschädl chcr Luxus. Man dvaeichl dabei nicht bloh an noble Klubs oder studentische Verbin- düngen zu den-ken, die ihre hochwchi-veri Zusammenikünfle lieber in e.nem eigenen Heim als mi irgc»'deinem Restaurant voran jwltcn wollen. Auch Ncligtons selten könirxn daraus verzichten, für ihre Bel-iUmngen sich mr besonderes Ouar'icr vorzutbelralten. In BerUn-Rord hat z, B, im Haus« Togost r. 76 eine evangelisch- lutherische Bereinigung einen Laden samt anschließenden Räumlich- kc.ton, in denen ihre Gläubigen zusaminoii-kviiimen. Hat das Woh- nunaSaml schon mal die Fraa« geprüft, ob aus den Räumen nicht ein paar Wohnungen zu machen wären? Schwedischer Ckiristbaum im Ceckfieichans. E'.ne überaus sinnige und großherzig« Svcnd« bcr.'iteten schwedische Fauiilien den Tausenden von armen Berliner Kindern, die im Somnicr durch Veriniltlung des Deutsch, n Rmen Kreuze» bei ihnen in Pflege gewesen waren. Jede dieser Faiwlien sandle viele und große Pakete mil KIc dern und Lcb.ri'Sutitieln>, Kakao, Bulter) zur Bescherung der Pileackinder unter dem Chnslbvrum. Tie Abkciiung»Schwedische Hilfr für da» deutsche Kind" d«Z Role» Kreuzes veranstalten im EerilierbiiuS ein« WcihnachlSfcicr, der u, a. der schivcdiiche Gesandt« in Berlin Baron Essen, Fräulein v. Flech als Telichetle des Schwcd schcn Roten Kreuze» und Fräulein Kierch. dü Leiterin der Berliner Abte lung von »Hädda barnen" sowie Tausende don Kindern und deren Familien- anzzehörige beiwohnten. Der Vorsitzende de» Deutschen Roten Kreuzes. Herr Landesoircktor v, Winterfeldl, dankte:n einer Ansprach« den Schmiden für ihre großherzige L ebeSlätigüit. Im ganzen waren 4500 Kinder während des letzten Sommers in Sliivcdcn verpflegt 560 befinden sich heute noch dort über die Winterszeit, die übrigen erhalten die nach Teutschland gesanoten schwodischcn Weihnachtipakel«, K�um Hoteibesstzerstreik. Der Verein Berliner Hotelbesitzer und vcrwi.rdter Betriebe hei in seiner grslrigen Bcre nSvcrsammlung im Hotel Esplanaoe zu der momcnlanon Lage Stellung genommen. Tie Küchenbetriede sollen weiter geschlossen bleiben. Die Versammlung nahm Kenntnis von dem 8 ka der neuen Wucherordnung, der mii einer gewissen Genugtuung begrüßt wor- den ist. obwolsi er de-n Wunschrn de» Gowelbc» nicht voll Rechnung trägt. Für heut« sind verschiedene Unterhandlungen mit Behörden und Regierungsstellen vorgesehen. ES wird erwar!-"!. daß e ne Vcr- stäudigung angebahnt wird, um einmal den für Berlin unerträg- l-chcn Zustand zu beenden und außerdem die Schließung der Küchen. betriebe in ganz Teutschland in letzter Stunde noch zu verhindern. Die Kreisvertretcrversamlunfi des Kreises VN. Eharlottenburg. nochm im BokkShauS Stellrma zu den Land- tagsnxahlen. Nach einem kurzen einleitenden Referat des KreiS» sekretärS Gemosien Tost, der die Wichtigkeit dieser Wahl für die Sozialdemokratie ganz besonder? hervorhob, wurde zur Aufstellung der Kcmididaün geschnitten. Der Kreis VI I wird dem Bezirkstag folgonde Genossen als Kandidaten r�rschlagen: Ernst Heilmann, Rettor Blum, Ströbel und Genossin Frau Zucker. «nch ein Raubllders-N. Sine überraschende Aufkläruno sond ein Raubübcrfall. der vor einigen Tagen dem Äiiilsvorsteher in Großbcsten gemeldot und von diesem der Berliner Kriminal Polizei mitgeteilt wurde. Bei dem Ämlsvorstchcr erschien ein Mann naincns Kubillus, der blutig geschlagen war uno mitteilte, er sei im Walde von mehreren Männern überfallen, n edcrge- sch'agen, schwer mißhandelt und um 30l) M, beraubt worden. Einen der Täler habe er erkannt als einen Arbeiter Paul Schneider aus Berlin, Tie hiesige Krinl nalpolizei fahndete sofort auf diesen Schneider, ermittelte ihn auch und nahm ihn fest. Jetzt aber be- kam der Raubüberfall ein anderes Gesicht. Kub lli's. der sich als ein arbeitsscheuer und wiederholt bestrafter Mensch cn puppte, halte Schneider veranlaßt, mit ihm in die Gegend von Königswuster- Hausen auf den Eindruck?u geben. Schneider wurde bald auf friscker Tat ertappt und sestgeiiommcn. Jetzt begab sich Kubillu» zu seiner Frau, um bei ihr den Verhärteten zu vertreten, wurde jeoock abgewiesen, Glc ck daraus erhielt Schneider Strafaufschub und üm nach H'rise. Als ihm seine Frau nun erzählte. waS Kr billuS ihr angcsonnen hatte, beschloß er, dem falschen Freunde einen Tcnkzc tcl zu geben. Er vcranlaßte zwei andere Männer, d'eicn nach Großbesten m t-unchmen, um dort Einbrüche aus,,»- führen, Kubilln? war auch sosoet bereit Jetzt fielen sie im Walde über ihn her, mißbandeltcn ihn in Gemeinschaft mit Schneider und ließen ihn liegen, ohne ihm irgend etwas zu rauben. Jetzt wird K, sich selbst wegen Einbruchköicbstahls und Schneider außerdem wegen..Körperverletzung zu verantworten haben. (W stich'rne Prvchttriihe. Auf eine in Elberfeld gcftt'blene wen- volle Trübe im Werte vvn mehreren hunkcri'inrsend Mark sabridet auck die kiesige Kr-miiialnolizei. Die Truhe ist ein sckr alles Stück, dessen Herstellung ohne Zivciiel eine Arbeit von mehreren Jabren erfordert bat. Dem Eigentümer, Proüssor Lautcrbach von der Kunstgewerbeschiilc in Eiberfesd. war erst unlängst eine ganz bedeutende Summe für das Kunstwcrf geboten worden, Tie Trübe ist au? Kurier gefertigt und mit Elfeubeintaseln und Edelsteinen verziert, 30 Zentimeter hoch und 40 Kilogramm schwer. An den Enden befinden sick Kupierstähc mit S[hcrichräiibckren, die mit H.r'bedelsteinen und Perlen besetzt ssnd. Der Deckes trägt ein« getriebene Sechange, deren Kops alS Griff dient. Ein Vildrrdirl'fialil. TaS Feruecio Vusoni gebärend« Bild de? im Kriege gefallenen italienischen Futuristc» Bvecioni. daS der Musiker einem bekannten Berliner Bankdireklor in seiner Ab- Wesenheit»�r Ausde,i>ahl>inu gezeben hatte, ist jetzt bei diesem ge- stöhlen worden Da« 3 Meier breite, 2 Meter hohe Werk itellf eine im Wachsen bognffene Stadt dar: hinten ein neu airsgebauieS verkehrsreiches Viertel, vorn die Vorarbeiten zu weiteren Quar- tieren n it Arbeitern und neben Saslpferden. von denen daS vor. derft« fast lebensgroß wiedergegeben ist. Eine PnkctvrfSrderring mi, norwegischen Dampfern ist nach einer Mitteilung der Rorweg'sckcn Pestverwaßuug zwischen Hamburg und Bergen möglich. Postpakete und Post- frachsitücke mit� und ohne Wertangabe nach Nonvegcn werden dalrcr zur Leitung über Hamburg wieder angrirommen. erleiden jedoch einstweilen noch Verzögerungen, Die übrigen Leiiwcge nach Nor. wc,wn— ichcr_ Schweden iinb Tänemark— bleiben noch gesperrt. Alle? Nähcrc ist bei den Postanstallen zu erfahren. In großer Perlcgenhri, befwden sich eine gan� Reihe von HauShaldungeii in L i ck I e r f e l d e. die bei der Firma B e r g e r u, K u I p zi'ini Bezug vvn Prebkvblcn eingetragen sind, aber seit Oktober kein« b, kommen haben, obwohl sie längst im voraus bezahlt wurden Viele Familien baöcn keine einzige Kohle nrcbr im Haus und müssen Weihm-chten frieren, wenn diesem Nebclstand n cht abgeholfen Wied Dü Firma B e rg e r u. K u l p erklärt ihren Kunden, daß sie alle Hebel in Bewegung gesetzt habe, aber keine Kohle» bekommen könne. Vülleicht nimmt die zustä-rdige Kohlenstelle Gelegenheit, sich dazu zu äußern. Zur Einschränkring de? Perbrauchs an Freimarken hat da? Re'VrSpostrilirnsteriuM die Oberpostd.reftume«! ermächtigt.' verfuch?» weife zuzulassen, daß unter gewissen Voraussetzungen Firmen usw., denen a>ls söge nannten Sclbstibcklebenn die erweitert« Vorbereitung von Wert-, Ei u sch-reb. und grtvöhnlichen Paketen für die Einlief«- rung lv der Post geftattcl ist, erlaubi werde, dü Frmgobübr nicht drrrch Aufkleben vvn Freimarken, soindern mtt Ueberweisung oder Scheck zu entrichtcrr. ttnentgr'tüchr Jmpkunq jederzeit. Zur Enilaktuna der regelmälilg k>attsi»d-uden Lneiiibchen Fmviu gen in kSioii-Berlin we-deii tn der'iaal- lichr» igiiiPfliii'S-inflatt, Belli». T'-aeislr, iiir.»m Aenlr»Iv!eh''of.» n e» l- gelllick Jmvlungen tili die Eilt, und Diederin v iinoe vorq. nonrme». i'teiitöllnrr Impflinge könuc» da elil'l ivii» och« und Freitaa«„cm 9—1> Uk> ooigetäbit wer-ien. Auch erwachleue Pelioiien tönrie» sich don z B bei »lulrili einer i>>uSIa»d«rriie green Entriaiung einer Mebiibr imvlen lafs n fz» der gerrani ien Zeit wcr'en ferner von den Aer ten ive'aiunaeri mid Bclrbrungen über augedtich fchädlichc Folge» der Jnipiung erteili. So»nr»wendsrirr de« Bundes entfchiedenrr Tchulrrformer. Souinbrn''.>8. Tezembei. bei iv- n ch n o w e r S ch l e u i e, T,elf,>u»ti >,,.llkr abends ror dem Bobnhof Zcbiendoif.'u.itle iSannjecdahu, Torilcriwei dl euer,?!> ftüvrung de«.Kain', Eüiii willtommen. Firirrl giöir Ermriiide. Sonniag voirn II Nbr im Ralhau«. gSin, fi afr, Boiiiog te« Her,» 7r B iliiei Die Gekait Ehiihi out der Büdiie. Harm ninm: Wcidiiachlsticder(Seine willlonimen, 7 Einbruch in die Vribcr OrtSkrankcnkassr. In der Nacht vom lb. zum 10. M, juchten Diebe daS Kassenlokal der Allgemeinen Orislrankenkass« Berlin-Britz Jahnstr. 82. heim. Sir dvang.m von dem dabintcrliegcnden Friedhofe in den Keller ein. erbrachen da« Schloß der Eingaiigktür zur Kasse und entwei-tzeten. nachdem sie in einem Zimmir die Porhänge von 2 Fenstern lerabgcrisseri hatten, eine Schreibmaschine(C�al 05 891) und 2 DureaujackcltS Ten Geldschrank licßcn sie vnange astet. Genossenschaftliche Erziehung. Daß der N»aufbau des Voilsii'MS ririd l>eS Merischentiims nur wögl'ch ist driich genrsseiisckoftlicke Erziehung, dieien Grimbgedarrlen bat schon auf der Reickerchulkonserenr im Jnni kl>20 Piosrssor Paul Naiorv'n Lkeriengender Art und Weiie eniw ckett Seine damalige Airprach?»st nnn, inier den, obigen T'tel als Broicküre ersch'enen lBeilin Julin« Springer, 40 S), Naioip der w ssenicka'tlicke Begründer der modeinen Soriotpädagogik, ver- laugi hier rrne gänzliche Neugiüuduna der Er.rcbuug und mit ibr der wirrschasrlicklN. der sta.illicken Ordnnnge» an! dem allein Iraa- fähigen Grund« der Gcriossenickasl ickassender Arbeit Geist und Arbeit, Arbeit und Ge lt, die zwei müsse» sich zusammc. finden, anders ist lein Heil. Es muß ermö.ilickt weide», wa» an sick ja d'ichaus möglick ist. die Arbeit nickt zu erkalten lim Snrnr de» »sicien WenbeiverbS". der zur AuSbeirtring der vielen tübri), aber sie aus neilen, Boden da zu gründen, dah sie mit Freuden aeian wird. H it aber die„Grsell'ckast" daurrud das Reckt, etwa öO Proz. .Lohiiarbeiler" zu vcriangeu 7 Das wild von Naioip eiit'ckiedeii vcnieint,.Proletariat"?— DaS ist ein für allemal dabin und kann und dar! nichr wrederkedren,»dieser Begriff»irh weg. daran bil'l UNS nickt» vorbei!" So iprichr ans dem Marburger Philo- ropbeii der soiiatpolirücke Lptm.iii,»nd«S wird bier eine Boiickorr enrwickelt die in dieser Zeil der Zeriissei hert»nd de» Hader» erfrischend wirlt. Siadtia wrat D r. A r> rr r Buchenau. Groß-Serliner Parteinochrichten. Heute,>8. Dezember: Jungtoziallstrn. OrtSgrupvr H e r m S d o r s,'IJI Nbr W c l b- n a S> e i e r im(' atzbanS Lieben tlröber Oi'oSdo'lt. BiSinaickiw, 10, Milwii lende: Pros. Nenirztg, Dr. tziderich, Frl. Deckerl, Herr Brandl. Gäste willtommen. Wivtfdyafi Tic Verfassung des EisenwirtschastsliundeS. Im RcichSwirtschoflsmin-isteri'UM rst ein Ennvurf für eine Aenderung der Verfassung des EifcmvirtfcktzifiShniw.'S auSge- arbeitet worden. Die Bollversammkung des EisemmrtsclwrstSbundeS hat einst, mmig beschlossen, bei den gcictzgebcndcn Instanzen eine UiNMstcrltrutg seiner Grundlage zu erwirken, und zwar sollte sie dahin gehen, daß dies.' Orgairifatron der Eiseninidustric ein wirk- licher Selhsiverwallungskörpcr wird und nicht deratt in Abhänaigkc.t vom ReichSwirtschaftSministevium b!ci>bt w? c? gegenwärtig der Fall ist. Der Volkswirtschaftliche Aus- schnß hatte sich bereit erklärt, auf diese Wünsche eiirzirrnhen. Der Entwurf suchte dieier Forderung soweit Rechnung zu tragen, daß auf daS Vetorecht des R r ichsw i rtselrafts luiiiiftcrs zum Te.l Ver- zicht geleistet wird, dafür aber den Verbrauchern bi? zu den Endoerbrauck)ern ein stärkerer Einfluß eingeräumt rvird. In den Kreisen der Eisenindustr e steht man diesem Entwurf scharf ab- lehnend gogeiniber, weil das Seliicksal der Eifenindnsrric damit ganz in die Hände der Verbraucher gelegt würde und der Ein- fluß der eisen schassenden Industrie geradezu deseit gl würde,. Nack) der SlcllungNiahm« des Deutschen Metallarbeiter- verbände« haben die in den EisenwirtschaislSbund entsandten Arbeirervcrrreter, auch wenn sie der Eisenindustrie arrge» hören, sich nicht als Vertreter dieser Industrie, sondern nur als Lohrrenrpfängcr und Verbraucher zu jühlen. Anziehen der Holzpreise. Bei den jetzt stattfindenden Hoizver- stoigcrurigen in den mitteldeutschen Forsien zc.gt sich fast durchiveg eine erhebliche Stmg.ruug der Preise gegeii das Vorjahr. Oft wird das Doppelte des Vorjahres geboten. Di« für daS kommend, Jahr zu e r>v a r l c u d e Wiederbelebung des Bau markte» mit Roichdinitteln stellt der Haiidol bereits ofseufichtlich in Kalkulation und betet doppelt holre Preise! R. Stock u. Eo,. Spiraldohrrr., Werkzeug- riud Mirschincnfalirik ?lkt,-Ges., Borfin-Moriorrseld«. Ter Aussicktsro: beschloß die Er- l>öhung d.s Aktierikapilats von l4 auf 28 Millionen Mark. D.e neuen Aktien werden von einem unter Fü'hrwirg der Deutschen Bank stechenden Konsortium übcriie'inmcn und den bisherigen Akrio- närcu im Verhältnis vvn I: I zun, Kurse von 112 Proz. ai'g' boten. Ter Börsenkurs steht beute früb 480 Proz., die Dividende betrug 15 Proz. In der Ausübu-ug dcS B c z u g s r e ch t S auf neu« oder JiiT-.gakton zu den niedrigen BorzugSkursen liegen für die Aktionäre außeroedenst.chc Go>v ruilchanren. Gewer�schQftsbewegung Ein üemagogiscdes Manöver. In einer am Frv.tflg abgehmllenen M i tgl i c de rve rsam ml u ng dcS BckleiduiizrstielieitcrverlxrndeS richtete Schuma-ch.-r im Rahmen eines BewchlS über die Bciratssitzung jcharje Angriffe gegen den Hauptvorstand und mache in einer kciuesiiiegs einwand» freien Weise Ct.wmung für Moskau. Er bcfünvorlele eine Re- solution, welche die sofortige Neuwahl der u n b e s o l» deten Zentralleitung? Mitglied er und SdelluugimKme der Zentrallcltung zur A r hei r Sstse u s rege im S iine eine« vom Beirat abgolehitten k o r» m u n i st i s ch c n Antrages forden. Weiter lehnr d.e Rciotu-tioii den Beschluß des Beiruts gegen die lomrnu- iirslische Zcllenbitdung ab und. sag: dann: »Ti.- Versamrnlruig steilp»ach wir vor auf dem Staudpunkt, dah die Verbindung mit den russischen Genossen unter allen Ikniftäriven yemestellt werden muh. Sie sord. et d-z- l>er die Zentralleitung wiederum auf den im Mai in Moskau ■ stattsi lvdeirden Kongreß du ich Deleg crte zu beschicken, unbe- kümmeirt um die Frage, ob interna lional« Vcrbiu'dnng mit Amst.-rderm oder Moskau hergestellt wird," Diese ResoluÄon und mehr noch Schii-rnachrS Rod« sucht den An schein zu erwecken, als ob auf dein Moskauer Kongreß«irre Verständigung über dü Ge>wcrkschaflSsra,zc, viclleich sogar cnre Entscheidung für A ni st c r d a in rnög! ch wäre. Da» ist eine bewußte Irreführung. Schuwocher muß dixh wissen, was jeder Z.-iluw'Slescr rveiß, nämlich, daß seine Moskauer Ge- nosscn di« der Amsterdamer Internationale»ngeschlosscnen Ge- wcrk'chaiften als Gelbe, als Helfer des Kapitalismus und als Gcgcnrevolutionärc bezeichnet haben und daß die Moskauer.Jntvrnaiion-ail« g.gründet werden soll, um di« Amsterdamer Internal, onatc und die zu ihr hatte irden Gewert- sttjefnen zu r u i n' e r e n. Die Moskauer denken gar n-.dy. daran. sich mit den Amstcrtdamern zu verständigen, sondern sie wollen sie bekämpfe». Wer nicht in dieser Absicht nach) dein Moskauer Kongreß geht, der wird der derr nrffischen Genossen SchuinackierS feine Gozeirrl iabe fiebin. Das wird aber den Bert im er Arbeitern, d.e lixni für Moskau c inj argen Will, wohlweislich verschwiegen.— Ganz richtig wies der Unaibhärrgige Fischer darauf bin, daß seine Parteigenossen die Verständigung mit Mosten versucht, aber ein Diktat hineingebracht Hab. n, das bestimmt ist. d.e Arbeiter- bewegung in Stücke und Scherben zu schlagen. Aber da« l>alf alle« nicht, Schumacher verstand cS, die Siim- mmiig der Mehrheit in seinen. Sinne zu lwcinflussen, und Zwar in einer Weise, daß chm Fischer zunief, er. Schumacher, fei ein ganz gemeiner Demagoge. In der TiSkrifstou ging e? ma-uchrnal sehr stürmifch lrer. Schu- mach)er hatte fast zivci Stunden die schärfsten Angriffe gegen den Haupworstand gerichtet. Mehrere Diskussionsredner hieben.n die- selbe Kerbe, Dann wurde die Redezeit auf 15 Miriutcu beschränkt, und der erste, den diese Befchränkuiig traf, tinir das von Schumacher auch persönlich sehr hart angegriffene Hauptvorslandsinitglied P l e t t e l. der in>5 Miuui«,n natürlich nur aus einen kleinen Te.l der Angriffe erwidern konnte. Die Bcrlängerung der Redezeit für Plcttcl wurde abgelehnt, ebenso die Vertagung der Ver- slnnmlurip die in später Stunde beantragt wurde, um dem Haupt- vorstand Gelegenheit zu geben, sich in einer neuen Verfauiuiluiig gegen die Angr sfe Schurneichrrr» zu verteidigen. Tie Verfauimlung schloß die Diskussion und nahm die Schumachorsch: Resolution gegen eine starke Minderheit au. Vorlrer spielte sich nech ein erregter Auftritt ab. Schumacher hatte behauptet, Plcttel habe in der BeiratSsitzung gesagt, alle, die für Moskau eintreten, seien Verbrecher. Pl.ttäl bestr.tt ganz eiilfchiedcn, eine solche Aeußcrung ge-iiiaeht zu h>rben. Als Schu- inacher seine Del>a upluug aus recht erhielt, bezeichnet ihn Pleuel als einen gemeinen Lügner. Ueberfchichtenlohn und Steuern. Der Vorstand dcS Verbände? der Bergarbeiter hat an da» NeichSfinanzmiiiisterst'M, an den FraktionSvorsitzcnden der sozial- demokratischen und an den Vorsitzenden der rechiSnnabhängchen Partei eine Eingabe gerichtet, in der gebeten wird, Saraus hinzu- wirken, daß die Bezahlung für die II eber schichten, die die Bergarbeiter verfahren, nicht als Einkommen g c r c ck- n e t und zur Steuer herangezogen wird In der Eingabe wird darauf hingewiesen, daß die Einziehung d«S lieber- sckichtSlohnS in die Steuerpflicht bei den Dergarbcilern eiae starke Entrüstung auslösen und die schlimmsten Folgen nach sick jicher- würde. Ter?- dauert, ist. wie die„Dena" meldet, nunmehr beendet. Bei der Zrreitan vornenomincnen Äbsl.mmuna der Streikenden stimmten 20Z für die Wiederaufnrbme der Jltbeit und 303 für die o r i f ü Ij r u n q des Streiks Da dir varqeschrie- bene Ziveidriiielmehrheil fehlt, unod heute die Arbeit wieder auigenonunen. Streik Hamburger Warenhaneangestellter. Hamburit, 13. Dezember. sEigener Drohlber iht de? ..Vorwärts'.! In einten der grögten Hamburger Waren- häuier ist gestern ein Streik der Angestellten ausge- brachen, die eine Teuerungszulage verlangen. Der Streik macht sich natürlich empfinidlich bemerkbar. Theater der Woche. tlorn lit Te>e>»d> r vis Äü. Tezember. «aII»I>IZ>»>e! Iv., 21 u. 2K. W-Uenllkins Tnö. 20, Iii, ZZ Kabale und Liede IS. Da« Natalen von Keitdronn.— Qpernhau«! IS Fldetio. So. Riavlett«. St Madame«utteetln..>2 Ritter Blaubart 23.«eidilolfcn. 25. A da&. Tr ftoit — Sch-nipirtiiau»! 19 u 25. tiichard II«. n 22«remweg. 21 Coriolan. 23, Peer Sym Iii. Der ftronvriiu.- Erohe« ffit�onfpictliou«; 19. u. 6. Iuliu» Cäsar. 20— 23. Jedermann 25. Dantmi- Deutsche» Theater 19 n 25 Der! Ar»! am Schrtbemext«. staut! I.»I«lest». N.».»« DStar wr» Meeaarr» — ZI ammerspiel», 19 u. 25. 5i Ist an allem Ichutd De,«vi, Irr Der k>e>rai»ai>rraK Ät, 22. u. 26. Ort Schklletdausen 21?rü!ilnia» Erwachen. 23 Die Nllchse der M M''' � ne: 19. u. 2b. Rausch. 20 ErdW»W»>>W>WW> Schiller� Theater! IS. Bll-0eide!berg. 20. Der Biderpet». 2l. Bettina« Verlodunq. 22. 2X2— 5 23 Dan Carlo«. 25. Rathan der Weise. 28. Der Psarrer von sttrchseld. I a, I I ch. Die Tribüne 19. 2t. 22.. 25.» SÄ Die Znunne« 20 23. Bunburn— Deutiche» Ilitnalertheotrr! Du Kcheidu»g«re>ie- tlomSdIe»''au« i Die Sache mtt Lrla— Berliner Theaier: Di» spanische Nachtwall.- JUeincs SKauspiethau»: 19—23 irdfif. 25 u z>i. Reigen.— Trta»»a>TheoIrr t itammrinmsil.— Res.dcvzthroier: Ladn Bindermere« stLcher— o.entrol- thealer Frau Bärde'- Ttu ater in drr Zsvmmandantenstra' e: Der veriltnql» Adola-- striebrsch.WII' rtm-s'ädillches I eater: Zbre Sohen die Tönrerin— tlomiiche Over:>9.-23 Liebe'M Schnee Ab 25 Baioneßcheu Sarah.- Lustsvielbeu«! DieiwwebendeIungirau.- Zlletropoitheater Das Hvllandw, abm n- R. Operetten. hau«: lS. Di» CllkosbaroNkb. 20., 21 u 24 Sefchlossen. 22., 23. 25. u. 28. Jut— Thatlatheoter: Bot chailerm Leni.- Theater am Rollendors- Plast: Wenn Liebe erwacht.— Tbeatrr de» Besten«: Der ersten Lebe golden» Zeil— ltletnc» Theater: Da« Wunder. Der Selige. Lnitchen» Ge- durt« ag.— Wallner Theater Der«ei er von Luaana.— Balhalla-Theater: Der Rastelbinder— Role Theatcr: IS. Ein»orstchtiger Mann 2V. Kesg lotsen» Bort-elliing. Ad 2!. stried ich Schiller Der Iniant de: Menschheit.— Kasino. Theater> Der Fehltritt einer Frau-- Sutientheater: 19— S> Die Berillugungs ur Ab 25 Do» SprremaldmSdel.— Reue» Boltstbeater: lS. Jugend 20. Ter Tor und der Tod Clettra St.. 23. u. 26 Tie vier Robinions 25. Per-Ncs von Tyru«. - Folie» Cavrice: DI? Reiervibam»— Meine Tochter die Zuwgin.— Neun Mona:»» dato— Admiral»palast: Di» roten Schuhe 20 Die lustig» Pupve. Liebe- Vvernhau»! 19 volk»ton»ert—«ch«»Ipt»IH»i>». manu al« Erzieher 25. Fuhrmann Henschei.— Deutiche« Theater: 25. Wo» ihr ••n»M»wi n.&■. n Ii»» Fiaa,»» ojolli— Ziamwirspiele: lS II'., Tanzmattne» 20, Arllhlmg» Erwachen. 25. Dt» deulichen Ktelnstadiet 28. Die Büchse der Pandora.— Sros,»» Schausptelhauar 19 u. 55. Danlon 28. Juli»» Ciliar.— Theater i. d. Ztöniagräster Straße: 19 u.. 28. Rausch 25. Erdgeist.- Deutsche» Opera' au» 19. II lkhr Kammermustt, Pros. stlinaler. 19 u 25. Aiessandro Slradeila. 28. Der Waffenschmied— Schiller- Theaier: 19. 25 u 28 Der Meineidbaurr— DI« Tribüa«: IS. 25 u 28. Banburr».- Ztombdtrahau»: 19. Die Ehr«. 25. it 28 Sie— Berliner Theater t 19. 55 u 28 T el iestle Walzet- Triaaon.Zheaiee: lS. 25 u 28 Dl» Ra.chhost«. Residenz. Theater! 19, 25. u. 28 Die Freundin- Zeatrat-Ihealer: 19.. 22, 25 n. S Firleianz- Frirdrich-WUbelmstädt. Theater: IS. 25 u 28. Oan» Zn-gebein.— Komisch« Oper: 19. 25 u. 28 Der Roud der Sa inerinnen— Lust- spielhau»! lS. 25 u. 28 amitie Sannemann.— Reue» Opersltenhau»: IS., 25. u 28 Der Obersteiaer— Thalla-Theater: lS., 25 u. 28 Dir närrische L!ed5 - Theater am Siolleodoriplaß: 19 n. 28 Drri alt» Schachteln. 22. Aichendrödel. 25. Der Iurdaron- Theater de« Westens: 19.. 25 II 28 Dl? Frau IM Keenielm. 21., 22 u. 23 Schneewkch und Roienrot— Kleine« Tbeatrr: 19., 25. u 28 Di« ststo.rrhaus'.omödie.- Wallner-Theater: IS.. 25 u 28 Eine Ballnacht— Kasino- Theater: 19. Cousin Emil 25 u. 28 Eine fidel« Ehe.- Sutjen. Theaier:>8 Di« Sieaerin 25. Schneewittchen. 28 Zwerg Nase— Rene, BoU»,Thi ater: IS.. 25. u 28 Nora.— Bdmiral»palaft r IS. u. 28 Flirt m St Wortst. 25. Dt« lustig« Pupp«. Am chetligadend dletden sämtliche Theater geschlossert i'eranlw für den redult. Teil Tb Eiialte. Berlin. Periag BorwärlS-jieriag« m v H. Ioäri4. u,:chdructerei u Serlaasanstatl Paul Singer» Co Tr Werner Aeiser, CbarloUenburg. für tl/iieigeni Berlin TruA ill-r- Berii-i Sindeniir>. «I 1�-3 „Hoffnung" Berliner Mctanclclcrci-(i)eno«»ien!«ehaft K. 4». m. i». H. im Ruienihalcr Rltti BrUllüSIlStr, 185 im Rosenlh«ler Plan Bedeutend herabgesetzte Preise weit unter Herstellungswvrt AnzQ�e.............»on m. 285 di« m 900 Ra;;lans,ÜIsteru. Paletots.. 260..900 Hosen.............. SO.. 300 Kinderg�arderoben, Pa ntssiewesten, Pelerinen und Bozener Mäntel In grwtier Auativalil au billigen l'reloen. lÄnzüge nach Maß seiir preiswert! tieölTnet von 8— llsWjiWL» und Söilalrötlfcn lila FlauKhstoff, Sdinurelnfassung und drei»esdene Agraffen, bconder* pretsvoi••. 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