Nr. SSS ❖ Z7.�ahrgang Ausgabe Ä Nr. 173 VczugSvretö: B•r£tlI,ä&tL30,— fflumouctUO.— OTl Ire,»is Saus, voraus zahlbar. Post- t-iug Piauatkili! 10,. MI» erkl.?.u- KellunasaeoLdr. Uuier lireu�dand nir Dcmichland und Sesterreild lk�v MI» für das übrige Busland bei taglich «mmaU Zustelluno 2150 Postve- (iräungen nehmen an Oesterreich, Ungarn, Tschecho-SIowa!e>, Dane- mar!, öollano.»uremdurg, Schweden und oie Schweig.— Smoerraoen in die Post- leitungs-Pre-sliste. De?..Vorwärts� mit der Eonniaa» diNgze»Voll u. Zei!� er'cheini wachen- täglich iweimoi Sonntags und Montags-ininal Teiegrarnin-Adreste «Sozioldetnotrai verlin-. Sonntags-Ansgabe kZerliuer Nolksblatt (zopksnnig� Anzeigenpreis: Sie achtaelpalten» Norvarilllezei!, tastet?.— M» Teuerungszufchlaz »Nlaine Anzeig«»--, das teil- gedruiUe SBoct 1.— M.(zulstifig zw-i lettgedruikte Warle), irde« weitere Wort SO Pfg. Stellengesuche«Nd Schlafstellenanzeigr» des erste War! Sä Pfg. lebe« weitere Wort<0 P>-, Warte übet 15 Buchstaben jütlen für Iwei Worte. Teuernugszuschlag 50?» Tlar.filieit-Anieigen für Dbonnenlen Zeile 2,— M» polittlche und oe- wertichaitliche Verein»-Anieige» 3.- Mi. die LeUe ohne Anflch'.az. Anzeigen für tie n d chst e Nummer müsten bis 6 Ahr nach-uiltags im i�ailotgeschlft. Berlin 633 Z, ßinben- ftraxe 3, abgegeben werden. GeSstuel von S Uhr irüh bis 5 Uhr abends. Zcntralorgan der rozialdemokratircbcn parte! Deutfchlands Ncüaktion und Expedition: SM. b8, Lindenstr. Z. aernivrretier: Am» Morttivlav. Nr. 151 90— löl 97. Vonvärts-Vcrlag G.m.b. h., EW. HS, tindenstr. 3. �ernspreeder: Amt Morittpla«, Sir. 117 SS— 54. Ein Schritt vorwärts in Orüffel. Brüssel, 18. Dezember.(Havas-Reuter.). Bericht über die gestrige Nachmittagssitzung der astiterten Delegierten. Im Verlaufe eines Mciuungaustausches zwischen den alliierten Tele- gierten wurde der Beschlust gefaßt, bestimmte Persönlich- leiten aus ihrer Mitte damit zu beschäftigen, dast sie sich mit der deutschen Delegation in Verbindung setzen, um von ihr nähere Erklärungen über einige Punkte zu erhalten, welche in dem bisher von ihr vorgeschlagenen Expose behandelt sind. Tie Dele- gierten werden ihre Kollegen von dem Ergebnis ihrer Unter- Haltungen Bericht erstatten. Eine Sitzung mit der deut- schcn Delegation wird morgen vormittag stattfinden. In ihr soll das Expose, das die de, tische Kommission der Konferenz zu unterbreiten wünscht, zu Ende geführt werden. Tie'Darlesimigcn der Teutschcn. Brüssel, 18. Dezember.(WTB.) Amtlicher Bericht über die heutige Bormittagssitzung. Die Konferenz hat die Tarlegun- gen angehört, welche namens der deutschen Delegation gemacht wurde». 1. Bon Direktor Le Suire über die Folgen der Anwen- düng der wirtschaftlichen Klauseln dcS Vertrages auf den Wieder- lrufba» Deutschlands. 2. Darlegungen von Dr. Melchior über das deulsche Eigen- tum im Auslande und über die Anwendung des 8 18 des AnnoexS 2 d.S Teiles 8 des Friedensvertrages.. 3. Darlegungen des EieneroldirektorS C u n o über die Folgen des Verlustes der Handelsmarine für Deutschland. 4. Erklärungen dcS Bantdiraktors v. Staust über die Rück- Wirkung der Anwendung der Verpflichtungen des Versaillrr Ver- trai's über die BuSgleichsämter auf den deutschen Wechselkurs. Nachdem die deutsche Delegation sich zurückgezogen hatte, haben die Delegierten der Alliierten bestimmte Persönlichkeiten ans ihrer Mitte damit beauftragt, von den Bertrctern Deutschlands nähere Einzelheiten über einige der Punkte zu beschaffen, die im Verlaufe der Sitzung zur Sprache gekommen sind. Tie Konferenz vertagte sich sodann auf Montag nachmittag. Sie wird dann die Berichte anhören, welche ihr von virschiedcnen Delegierten werden erstattet werden über die Unterhaltungen, zu dencn sie Auftrag erhalten haben. Der Fragebogen überreicht. Brüssel, 17. Dezember. lWTB.) In einer Meldung der Agence Hävers- Reulcr heißt es: Die Rede des Chefs der deutschen Delegation Bergmann in der heutigen Vormiliagssiyung der Konferenz hat die Frage der Reparationen i n n a t u r a u n d in bar endlich mit einer gewissen Lopalität angeschnitten. Die deutsche Delegation wurde nach der Rede aufgefordert, den S-d»igS- saal auf einige Minuten zu verlassen, damit die Alliierten sich be- raten könnten. Einige Augenblicke späler wurden die Deutschen wieder hereingebeten, und der Präsident der jt'onferenz D e l a- c r o i x händigte ihnen im Namen der Alliierten den Fragebogen aus, der von den Alliierten gemeinsam über die Reparal'onsfragc ausgearbeitet lvordeu ist. Gleichzeitig wurde den Deutschen noti- siziert, daß die Alliierten heute nack-mittag zu einem Meimmys- austausch untereinander sich zusammenfinden würden über die Art und Weise, wie die DiÄusfion Ivciter durchgeführt werden soll.— So bedeutet die heutige Mittagssißung eine» Schritt vorwärts. Tie Vertreter Teutschlands haben den Eindruck hinterlassen, daß sie damit einverstanden sind, mit einem gewissen guten Willen noch etwas mehr Hera n j>u schaffen, als sie bisher ge- liefert haben. Und man ist entschlossen, sich an die Arbeit zu machen, da llie Dorischen nicht jede Zusammenarbeit ablehnen. Tie Besprechung der Alliierten untereinander, die heute nachinittag sdattfinden wird, hat den Zweck, eine Arbeitsmethode ein- zurichten, die in ihrem Ergebnis fruchtbar sein kann. In den Kreisen der Alliierten scheint man seht ziemlich davon überzeug!, daß die Konferenz nicht zu Ende gehen wird, ohne einiges neues Licht aus die Art und Weise geworfen zu haben, in der endlich das schwierigste durch den Versailler Vertrag aufgeworfene Problem geregelt werden rönne: die Frage der Wiedergutmachung. * Der amtliche deutsche Bericht über die Frcitogsitzung der Brüsseler Wiedcrgutmachungskommission deckt sich im allgerneinen mit der HaoaS-Reuter-Reidung. Bemerkenswert ist, daß die Sondersitzung der Alliierten, in der die deutschen Delegierten aufgefordert wurden, den Sitzungssaal u f einige Minuten" zu verlassen, um„einige Augenblicke später" wieder hereingebeten zu werden, nach dem deutschen Bcrickt fast eine Stunde dauerte.'Räch Wiederausnahme der Vollsitzung teilte Präsident D c! a c r o i x mit, daß hie B i l- dung einzelner Unterausschüsse, insbesondere für die Sachleistungen, die Staatssekretär Bergmann vorgeschlagen Hai, erfolgen soll. Bergmanns Rede. In seiner Rede legte Staatssekretär Bergmann dem WTB. zufolge dar, Deutschland könne seinen guten Willen besser tu der Frage der Eutichädlgungslcistung durch Sach- leistunge-n beweisen. Selche' Leistungen seien durch den Frse- don-svertrdg img Anhcmz 3, 4, 5 und 6 Xitel Vi II vorgeschrieben. Es seien zioei Punkte zu berücksichtigen: Einmal diejenigen, weiche von Deutschlands wirtschaftlicher. Fähigkeit abhängen, u-ud zweitens die Preise,.die � in vernünftiger Weise festzulegen seien. Dann käme die Frage der Lieferung von Chemikalien und Färb- st offen,: welche gleichfalls durch Vereinbarung geregelt sei und zufriedenstellend vonstatten ginge. Es blieben nur noch die Lei- st r-n gen nach Nun er 4, welche ein ganz besonderes Fiitrrcffe nicht nur für Frankreich und England, sondern auch für Deutsch- laud hätten. Es handle sich um die Materiallicscrungen für den Wieberaufbau der zerstörten Gebiete Deutschland sei fest entschlossen, soweit es ihm irgend möglich sei, dabei mitzuhelfen. Geld habe Deutsch. bind nicht,'aber es hahe seine Arbeit und die Erzeugnisse seiner Industrie. Deutschland sei bereit, an jeder praktischen Lösung mitzuarbeiten und hoffe, eine Verständigung erreichen zu- können, mit dem Ziel eines schnellen Wiederaufbaus, der not- wendig sei für die rirtschaftUcke'Wiederherstellung■»oa Europa. Er sei nicht in der Lage, im Augenblick einen Plan in seinen Einzelheiten dafür zu entwickele aber er könne sich persönlich . vorstellen, daß etwa die deutsche Regierung einen gewissen Markkredit eröffne, der freilich innerhalb der Zablungksähigkeit Deutschlands liegen müsse, mn einen Fundus zu schaffen, auf tvelchem franzö- nsckie und englische Bestellungen bei ocutschcn Lieferanten bezahlt werden würden Dies würde mit den Hgüpischivicrigkciten- des Anner 4 aufräumest.' Er meine, daß die Sinzelheitcu in einer ü c> o n d c r e n K o m w issiu« festzustellen sein würden) deren Einsetzung er vorschlage. Fn Benmworti.-ng einer Frage des Italic- Nischen Delegierten sagte Bergmann, daß er meine. Deutschland würde aucb bereit sein die Mtzstlchkoit eines ähnlichen Arrangc- mxnts auck mit'.Rücksicht auf die zerstörten Gebiete, von Nord- i ta l i e.n zu erwirken. i.. 1 Bergmann kam auf die' Frage der De z ah Inn g i n Geld .gl sprechen und erklärte, daß Deulschlgnd natürlich' nicht in Papict- uwrk zahlen kann. Andererseits habe es zurzeit nicht genügend fremdes Geld, um' für die Einfuhr von Rohmaterialien und Nahrungsmitteln zu sorgen, und dieser Zustand steh? im engsten Zu- sammena-ang mit dem Währüngsproblcm. ES sei notwendig, die deutsche Währung au- einem etwas höheren Niveau als jetzt zu stalilisicrcn und wiederherzustellen. Aber er zwei-le, dast Deutsch'and imstande sein würde, das aus' eigener Krait zu ' vollbringen. Cr stelle sich' die Möglichkeit einer Krcditvpcration in grossem Umfang vor, die allerdings die Wiederherstellung der finanziellen Ordnung und der Arbeit in Teutschland zur Voraussetzung habe. Er sei der guten Zuversicht, daß Deutschland schon aus dem rechten Wege sei in bezng auf die innere Ordnung und die Arbeitssreudigkeit. Die Hauptschtvierigkcii aber l>estehe darin, daß Deutschland trotz allen guten Willens nickt genügend Geld habe, um die norwendig- stcn Nahrungsmittel einzuführen, und der Wert der deutschen Währung im Auslande habe so abgenommen, daß er' in keiner Weise mehr mit der KauskrastdesGcldes in Deutsch- 1 a nd ü be r e i n st i m m e. Staatssekretär Bergmann gab dann die Versickerung ab, daß Deutschland die Eniichtidigung in Geld beginne würde, soboid es wieder Gleichgewicht in sein Budget gebracht und eine vernünftige Verbesserung und Stabi- lisierunq des deulschen Geldwertes erreicht habe, aber er erklärte, es würde nickt ehrlich und offen gesprochen sein, wenn er nicht auch auf die Hindernisse hinlveisen würde, die sich ihm entgegen- stellen. Er fürchic, daß der Gesamtbetrag der Bcsatzungskosten den größten Teil der Summe auszehren würde, die Deutschland zablen könne. Er müsse sogar besürckten/daß diese Kosten an sich schon jede möglicke Fa h r e S z ah l u n g übersteigen. Seiner Meinung nach sei es durchaus notwendig, den Betrag der Beiatzungskosten so toeij zu ermäßigen, daß er nicht die Eni- schädigungsleistung unmöglich mache, weil nach seiner Ansicht ein allgemeines und gemeinsames Interesse nickt nur für Teutschland, sondern auch für alle alliierten Länder, welche Entschädigung-- anspräche hätten, vorliege. Die Frage könne vielleicht hier nickt geprüft werden, sondern durch eine besondere Kommission. Er erkenne au. daß sie große politische Bedeutung habe und offen- sichtlich sehr delikater Natur sei. Als zweiten Punkt führte Bergmann die oberschlesische Frage an. Mit dem Verlust von Oberschlesien würde Teutschland nicht nur Köhlen, sondern auch bedeutende Jndnftrwn einbüßen. Und in finanzieller Beziehung wären die von Oberichlesic» eingehenden Dte-uorn wesentlich für d e Balancierung des Budgets. Er wandte rsailles sehr ungünstig nie Deutschland fei. Wenn Deutschland alle seine Interessen frn Auslaiide verlieren würde, so würde es außerordentlich schwer sein, das Gleichgewicht im deutsche» Handel wiederherzustellen. Dieser Punkt sei nach seiner Meinung von entscheidender Bedeutung. Tie nächste Frage sei das Erfordernis der wirtschaftlichen Gleichberechtigung. Die deutschen wirtschaftlichen Sachverständigen würden die Frage näher erläutern.' Schließlich kam. Bergmann noch auf die Frage der Handels- v c r t r ä g c zu sprechen. Er sprach die Hoffnung aus. daß Grnernl- dwektor Cuno darüber der Konfereng näheres ursttoilen würde. Bon Dr. Adolf Köster. Der Außtirpolitiker, der aus dem Berliner Getriebe für eine Zeitlang in das politische Leben der deutschen Prvvinz untertaucht, stellt ein erschreckendes Matz von autzenpoliti- scher Unwissenheit in unserem Volke fest. Anderthalb Jahre nach Friedensschlutz ist dos Werk von Versailles weder in seinen konkreten wirtschaftlichen, finanziellen und poliLischen .Hauptforderungen noch in seinen moralisch niederdrückenden Bestimmungen einigennatzen im Volke bekannt. Nober die deutsche Autzenpolitrk vor dem Kriege und die Umstände, unter denen der Krieg ausbrach, hertzchen im grötzten Teile des Volkes noch die alten, aber zähen Phrasen vorrcvolwtio- närer Geschichtsklitterung— ab und zu durchbrochen von üblen Selbstbeschuldigungeit unkritischster Art. Mit Bezug auf die Zukunft ringen nationalistische Revancheideen mit bolschotvistischen Wettrevolutionsträumereien und, vernebeln dem deutschen Volke den einzigen Weg in die � Wirklichkeit, der durch die schmale P f o r t e v o n V e r.s a i l l c s führt. Dieser Zustand ist um so beklagenswerter, als auf anderer �eiie ein wahrhafter Hunger nach autzenpolitischeni Wissen, außenpolitischer Klärung, autzenpolitischcr F ii k- rung im Volke zu konstatieren ist. Nie werden die Ge- sichter gespannter— die Verhandlungen lautloser, als wenn man auf die großen europäischen Wacht- und Ideen-Lagerungen zu sprxchen� kommt, von deren Entwicklung das Schicksal des Volksganzen abhängt. Nie- mals war die Gelegenheit, das deutsche Volk aüßcnpoli- tisch zu erziehen, so günstig wie heute, wo die großen autzenpolitischen Bindungen unserer Wirtschast und Kultur jedem Einzelnen täglich und stündlich zum Bewutztsein ge- führt werden. Sicherlich gehört es mit zur Aufgäbe der großen Par- teieN— zumal dex großen Linksparteien— die hier kläffende Lücke auszufüllen und au die Stelle. von Mtioimlistischeil Par teile g'e reden nüchterne historische Tatsachen. an' die Stelle von' rechts- ustd liftksbAschewistischen' Phttn» tastercien ein autzenpolitiscbe-Z' Programm des W ie de r- einbaues Deutschlands in die Weckt zu stellen. Aber mindestens ebenso sehr- ist es in? Ausgabe eines lebendigen deutschen Autzenminisiers, diese autzenpolitische Er- ziehung und Führung des Volkes in die Hand zu nehmen. Es darf nicht.dahin kommen, haß' der Aiitzenminister Zinn b'otzen Notar der deutsch.en Nation degradiert wird, der lediglich ihre autzenpolitischen Rechts- beziehuugeu zu überuxicheit dat.. Wer.jemals— und sei es mir kurze Zeit— an autzeuvolitisch'verantwortlicher Stelle gestanden hat, weist, dast keine Autzcnpolitik zu führen ilt. ohne einen einigennatzen kosolidietzen e i übe i t l ich e w Nationalwillen. Dieser Nationalwille braucht nicht aggressiv zu sein. Er kann sogar pazifistisch sein. Aber w mutz existieren. Der Bismarcksche Obrigkcitsstaqt Itzt den deutschen Nationalwillen, der in der Mitte des vorigen Jahrhunderts im Entstehen begriffen tvar, abgewürgt. Sein obrigkeits- staatlicher Etzatz lwt in Deutschland, Rußland und D äster- reich Schisfbruch gelitten. Alles eckte— und das heitzt go.vachsene— National b e.w u.ß t sei n ist de m o k r ä- tisch. Ein solches Nationalbewnsttssin ist bei wns wieder im Entstellen begriffen. Ein deiirscher Außenminister, der mehr sein will als der Rechtsanwalt der deutschen.Republik, mutz an der Entstehung, Pflege und Führung dieses Ratio- nalbewutztseins das größte Interesse haben. Je stärker die Fesseln sind, die unsere Bewegungsfreiheit nach guhen hemmen, desto intensiver kann und mutz. er sein Außenmevf auf diese wichtige innere Am sg-abe der deutschen Außenpolitik richten, ohne, deren' Lösung sein ganzes Werk in der Luft hängt. Mit der Pflege und Führnug dieses wieder ertvachten„N a t i o n a l b e w u tz t s e i n S von u n t c n" schafft sich der verantwor.tifdve Leiter der deutschen Alchenpolitik die notuvndige Basis jeder aktiven deutschen Außenpolitik für die Zeit, da uns eine solche wieder mög- lich nt. W i e ein deutscher Außenminister dieses Ziel erreichen kann, ist eine technische Frage, deren Lösung er mit dem Reichsminister des Innern, den Kultusministern der einzelnen Länder, der Zentrale für Heimatdienst, den Volks- hochschnl- und anderen Bildungsorgamsationen zu besprechen bat. Dabei darf es sich aber Ömchous nicht nur um die Jnterpretierung des Versailler Vertrages handeln'. Mit der in Aussicht stehenden billigen Reclam-Aiisgabe der Friedens- bedingungen ist diese Aufgabe nicht�erledigt. Wichtiger noch ist etwas anderes. Unser Volk weist heute noch nicht, wie die öffentlich? Meinung der Welt— auch und gerade die gutgesinnte— über Deutschlands Schuld am Weltkriege urteilt. Gerade wenn wir, überzeugt sind, daß diese Schuld nur eine Teilschul d ist,. haben wir die Pflicht, über sie zu reden. Ein Volk, dessen große Masse die politische Katastrophe des Weltkneges'chc'Ute noch mit den' abgegriffenen Formeln Bethmann Holl- wegs zu erschöpfen sucht, wird niemals Träger und Rejo- nanzboden für eine Außenpolitik fein können, wie sie heute allein möglich und notwendig ist. Wir können nicht zwei Arten von Politik machen, eine für das Ausland und eine für das Inland. Warum beschränkt sich die Kenntnis der deutschen Dokumente zuui Kriegsausbruch, ie von der deutschen Regierung selber im Augenblick der höchsten Not herausgegeben wurden, auf einen kleinen Kreis von Fachleuten? Das Ministerium des Auswärtigen, dessen zwangsläufige Politik— ganz gleich, wer sie verantwortlich zeichnet— heute bei Millionen von noch immer verblendeten Deutschen Kopfschnttetn erregt, hat selber das größte Jnter« esse daran, daß wenigstens die Grundlagen, von denen aus es die Politik der Republik betreibt, daß wenigstens die grundlegenden Erkenntnisse über unseren außenpolitischen Zusammenbruch, seine Ursachen und sein? Folgen, zu Erkenntnissen des ganzen Volkes werden. Diese Kluft zwischen dem Volksempfinden und der Führung unserer auswärtigen Geschäfte, diese innere Ent- sremdnng der Außenpolitik von dem dumpfen Empfinden und Wollen der Volksgemeinschaft ist unheilvoll nicht nur 1 ü r die Entfaltung unseres neuen demokra- i i f ch e n N a t i o n a l b e tv u ß t f e i n s, sondern auch für die� Führung der auswärtigen Politik selber. Ohne die intime Reionanz in den breiten Massen des Volkes, die in der mangelnden Untcrnchtung dieses Volkes ihren Grund bat, läuft die deutsche Außenpolitik Gefahr, das Ganze ihrer ssvlndlunchm lediglich in ibrer Wirkung auf das Aus- l a n d, nicht in ihrer R ü ck w i r k u n g a u f d a s I n l a n d abzuschätzen. Wir haben in letzter Zeit Beispiele dieser Art erlebt, Beispiele, die�— das muß offen gesagt werden— auch und gerade für die Anhänger der neuen deutschen Außen- polirik>des Rechts ebenso erstaunlich wie peinlich waren. Es darf nicht vorkommen, daß die Träger der deutschen Außenpolitik sich mit den einzigen außenpolitischen Hoffnungen und Zielen, die unser zmammengebrocksenes Volk nock, hat. in so überflüssigen Widerspruch setzen, wie das letzthin gesdfochen ist. Sie müssen Träger, ja Führer dieser V.o kks i dea l e, die zu gleicher Zeit höchste Rech t s fo r d e r u n gen sind, auch da bleiben, wo sie ihnen Schwierigkeiten bereiten könnten. Wir können- mich hier wiederum nicht eine Politik der Reichs kanzlerreden nach innen und eine Politik von Ministertelegrammen nach außen machen. Die Volksgemein- fchoft muß durch Erziehung zu der grundlegenden Erkenntnis nnd Würdigung unserer außenpolitischen Bindungen und Schwierigkeiten herangebildet toerden. Aber die auswärtige Politik darf nicht aus irgendlvelchen taktischen Rücksichten che raus an den über alle Parteien hinaus gemeinsamen Zielen aind Hoffnungen der deutschen Volksgemeinschaft irremachen. Das braucht weder eine Sabotierung des Veriailler Trak- tates, noch einen Rückfall in üblen 3!atioualismus zu bedeuten. Es gab eine Zeit, in der die außenpolitische Fiihrugg Deutsch- lands zugleich die Führung des ganzen Deutschlands bedeutete. Die Irrwege der kaiserlichen/ Außenpolitik belasten uns in einem Maße, von dem das deutsche Volk auch beute noch Jmtm eine Ahnung hat. Langer und niühsamer Arbeit wird es bedürfen, ein zum großen Teil noch in Macht- gedanlen Bismarckscher Prägung lebendes Volk für den Rechts- pedanken der neuen deutschen Außen volitik zu gewinnen. Aber es gibt keinen anderen Weg zur Gefundung unseres Volks- bewußtseins, als diese Erziehungsarbeit. Sie zu organisieren und zum Ziele zu führen, muß eine der wichtigsten Aufgaben jeder l e b e n d i g e n d e u t sch e n Außenpolitik sein. parlamentsferien. Reichstag und Preußische Landesversammlunq sind gestern in die Ferien gegangen, der erste um am 19. Januar seine regelmäßige Arbeit wieder aufzunehmen, die zweite um vom kl. Januar ab in einem kurzen Tagungsabschnitt ihre Tätig- keit abzuschließen. In beider« Parlamenten hat man noch in den letzten Tagen die Rechtsparteien im Kampfe für die Jnter- essen des Besitzes gesehen. In Preußen widersetzten sich die Deutschnationalen in Gemeinschaft mit dem Zentrum einer Erhöhung der Domänen pachten, die den Gewinn der Weiterverpächter zu verringern drohte. Im Reiche kämpften die Deutschnalionalen, nachdem die Deutschen Volks- Parteiland und Demokraten ihren Widerstand'ausgegeben hatten, isoliert gegen die beschleunigte Erhebung des ReichsnotopferS. Was die Deutsche Volkspartei in letzter Stunde noch er- reicht hat, sind unerhebliche redaktionelle Aenderungen, ihr Versuw, den Einwand der wirtschaftlichen Gefährdung soweit auszudehnen, daß auch die gefährdete„notwendige E r- Weiterung des Betriebs" mit unter diesen Begriff fällt. wurde abgeschlagen. Wir wollten gesehen oder lieber nicht gesehen haben, wer sich dann noch der Pflicht der beschleu- »igten Zahlung unterzogen hätte. Auch so wie es ist. verrät das Gesetz eine Neigung, besondere Fälle schonungsvoll zu behandeln, die für die Gesetze zur Besteuerung der breiten Massen vorbildlich zu wirken verdient.« Ter Reichstag konnte sein vorgesehenes Arbeitspensum nicht mehr ganz erledigen. Der Antrag auf Aufhebung des Belagerungszustandes in Bayern und die Interpellation über die Beziehungen zu Rußland blieben auf der Strecke. nachdem die B e s ch l u ß u n f ä h i g k e i t festgestellt worden war. Dieser iveiiig erfreuliche Zustand, in dem der Reichstag seine Tagung vor Weihnachten beendete, ist eine Folge der vielbeklagten Viclrednerei: Man sollte über dem Präsidenten- sitz statt der vielen geschnitzten Fratzen, die von dort herunter- schauen, lieber die Worte anbringen:.Spare mit der Zeit, dann hast du'sie in der?!ot!" ** a Der A e l t e st e n r a t der Preußischen LandeSver- s a m m l u n g blieb bei seinem Beschlutz, an, Sonnabend slS. De- zember) in die Ferien zu gehen und noch einmal vom 11. bis 14. Januar zu tagen. Erledigt solle« noch werden: Nachtrags- Haushalt, Landedsleuergeietz, Kriezswohlfahrt, Wandergewerbelager, L derbruibeni ichädiguiig, Mietsverordnung, Kommunal- abgabengeietz, Bergschutzenrwurf. vesoldung der M i t t e I s ch u l- l e h r e r. Ausbau des Königsberger Halens, KultuSctat, Landwirtschaftsetat, Staatsmmisterium. Landesversammlungshaushalt. Eine starle Beschränkung der Redezeit toird nötig lein. Bei der dritten Lesung des Etatö soll eine grotze politische Aussprache stotifinden. * Der.Hauptausschuß der Preußischen LaudeSuersammlung brach die Beratung über den Ädetzenlwun, der eine B e r Ii ä r k u n g des Beamten st andes im Berliner Provinzial- schultollegium fordert, ab, weil man die Begründung der Regierung nicht für genügend hielt. die Kommunisten stimmen ab... Gegen Sozialrenten— für tkapitalistenschutz. Die Kommunisten baden in der letzten Reich« lagSlitzung vor Weihnachten gegen das Gesetz gestimmt, das die Invaliden-, Alters» und Witwenrenten um 40 M.. die Waisenrenten um 20 M. monatlich erhöht. Sie haben dann gegen da« Gesetz über die beschleunigte Einziehung der Reichsnot- abgäbe u gestimmt, wonach die Besitzenden ein Drittel ibrer B e r- mögens st euer schon im nächsten Jahre zu bezahlen haben. Wäre es nach den Kommunisten gegangen, so wäre also den Aermslen der Armen die bescheidene WeibnachtSgabe, die ihnen der Reichstag aus den Tisch legte, vorenthalten geblieben. Dagegen hätten die Reichsten der Reichen das erste Drittel ihrer Vermögens- ileuer nicht schon im nächsten Jahre, sondern erst in den nächsten 10—16 Jahre» bezahlen müssen! So handeln die Leute, die die Dreistigkeit besitzen, andere .Sozialverräter" und.Söldlinge der Kapitalisten" zu schimpien- Christbaumschmuck. HunioreSke von Theodor Thomas. Der Oekonom Christofs Mel war in arger Verlegenheit. Diel Geld hatte er in den letzten Jahren verdient, soviel, daß er nicht wußte, wohin damit. Seit er sich„Oekonom" nannte, trug er jeden. .falls kein Geld mehr auf die Sparkasse. „Alte, waS mache mer mit dem Geld? Im Hause ist es mir zu gefährlich. Ader in die Stadt bring ich es nicht." „Vergrab es doch im Keller, da sucht es kein Mensch." „Dran gedacht Hab ich schon. Aber weißt, Malwine, das kann dich verraten, denn so IvaS merkt jeder, der wo Geld sucht. Nein, lieber nicht." „Wie wärS denn hiniev den Dachsparren? Da ist es doch mn sichersten." „Da kommt alleweil mal ein Knecht oder eine Diogd nauf, da lift'S schon gleich schlecht aufgehoben."« „JesuS ist das ein Kreuz, wenn man Cileld hat. Lerstcck'S doch im Bett." „Da suchen es die Spitzbuben am ehesten; den ganzen Tag ckannst du so nit mit dem Hinteren drauf liegen." „Dann weiß ich es auch nicht. Ach Gott, ist daS ein ltreuz. Wieviel hast du denn?" „Es sind nit ganz Hunderttausend. Mit der Kuh sind'S aber Hun'dertsiebcntausend." Aus einem Topf dein Stubenschrank kramte er ans: 32 Tausender, 434 Hundertmark- und 380 Fünfztgmarkschein«. ES .war ein schöner Hansen Papiergeld, gerollt und gebündelt. Wie die Geier saßen sie über dem Raub und hakten mit den Krallen dazwischen. Auf einmal kam Malwine ein Gedanke. ..Ich wccß jetzt wohin damit. Im Eckzimmer steht die große -Pappschachtel mit dem Christbaumschmuck. Packen wir das Geld dort ein, hier ist es gut vcrtoahrt." „Jetzt hast du aber recht. Jawohl, da sucht es keiner. Den Schlüssel trägst immer bei dir!" „Düj soll wahr sein." So wurde noch mitten in der Nacht der Geldschrankwechsek vor- genommen. Fein gebündelt kamen oi« braunen und blauen Lappen �wüschen das ChristtinSleinShaar und dt« Lickststümpfchen vom letzten Weihnachtsbaum. Dann wurde die Papiergeldschachtel im oberen Eckzimmer sichergestellt. Dort suchte niemand Geld. Christoff und Malwine freuten sich immer beim Anblick des Papplastens. der so schlicht dastand und dem Staat ein Schnippchen schlug. Nun konnten sie kommen mit der 5capi:a!»crtragSsteucr, dem Reichönotopfer, der Vermögensab- gade und Einkommensteuer. Sie Pfiffen darauf und ramschten niuerdesicn zum zweiten Hundertlausend zusammen, was sie bc- lammen konnten. Weihnachten kündigte sich an, allmählich kam die Zeit, wo der Christbaumschmuck hervorgeholt werden mußte. Christofs und.Malwine, das edle Paar/ wallfahrten deshalb zusammen in das historische Eckzimmer, um den Schatz zu heben. Wäre ich die Courts-Mähler, könnte ich leicht zwanzig Spalten allein darüber schreiben, welche Vorsichtsmaßregeln sie dabei an- lvandten. So begnüge ich mich mit dem eigen Satz: Wie Spitz- bubcn schlichen sie nächtlicherweile im eigenen Heini umher. Als der Bauer, richtiger: der Oekonom Abel die Schachtel hochhob, überkam ihn auf einmal ein Grausen-: der untere Teck der Papphülle siel wie Zunder in sich zustimmen, gleichzeitig sprangen wohl ein Dutzend Mäuse wie kleine Teufel aus ihrem Versteck. Mit einem Schrei, der dos Haus wackeln machte, stürzte Mal- wine aus der Kammer. Er aber, in banger Ahnung, faßte den Inhalt, stülpte ihn in einen Korb uns angjtschlvdßtriefend taumelte er hinter feiner Frau drein. Durck deren Lärm war es in der Lcntekammer munter geworden. Neugierig sahen Knechte und Mägde dem sonderbaren Transport mitten in der Nacht zu. „Schert euch inS Nest, ihr Luder." Mit diesem zornigen Befehl wies der Bauer die Teilnahme der Leute zurück. In der Wohnstube stülpte er den Inhalt aus den Tisck. Leser, verhülle dein Gesicht, besonders die Rase Was hier zum Vorschein k-nn, verträgt keineswegs eine zarte Natur.' Wenn ein Dutzend Mäuse elf Monate in einem Pappkasten Quartier bezogen hat, dann ist zu dem ChnstiindleinShaar manches andere gekommen, Ivas im Familienleben der kleinen Nager eine Rolle spielt. . DaS war aber nicht das schlimmste: Die Papiergeldbürrdel waren zu Mebl zernagt und bereits verdaut. Hier lag noch ein angefressener Rest von Fünfzigmarkscheincn. dort Fetzen der Taufen- der. Bei den Hundertmarkpaketchcn war nur noch etwas Bindfaden da. Von den Fünfzigern sahen die Beiden noch einige Ränder. „RdchSbanknoie Reihe 2" konnte Christoff grab noch lesen und Ib. B. D. auf der Rücksctic. Das toar alles. Am anderen Tag fuhr der Oekonom Abel zur Rdd»»l>ank. Beim Herrn Direktor ließ er sich melden. Dem klagte er sein Ge- schick, die Reste haiie er mitgebracht. Schadenersatz wollte er. Ter Ttrcklor lachte ihm mitten in das Gesicht. -„Wenn Sie mehr als die Hälfte von jedem Schein mit der Nummer bringen,. gut! Sonst kann ich Ihnen nicht helfen. Wenn Sie Ihre Banknoten den Mäusen vorsetzen, kann doch der Staat nicht dafür imfkommen." Unvcrrichieter Sache kehrte Abel zurück. DaS ist die Geschichte vom Bauer Abel und seinem„Christbaum- schmuck". Seit ich diese Erzählung in einem Abteil der Bahn zwischen Götting'en und Hildesheim gehört habe, mag ich die Mäuse gern leiden... Man sollte diese Sorte züchten und sie aussetzen, es könnte unserer Valuta nichts schaden. Zu nagen würden sie genug finden. Und jetzt lebt der' Schätzesammler in der dauernden Furcht, daß , Der Gerechtigkeit wegen sei hinzugefügt, daß diese SbstimmungS» Witze nicht jeuer Gemeinheit an Gesinnung einspringen, die man hinter ihr vermuten könnte, sondern bloßer Konfusion. Tie Leutchen haben eine Todesangst davor, daß man ihnen nacksagen könnte, sie seien ans parlamentarische Abwege geraten und hätten an irgend etwa» positiv mitgearbeitet. Darum müjicn sie zu allem Nein sagen. In der Einzelberotung haben die Kommunisten allerdings für den entscheidenden Z 1 de» RotopferS gestimmt, sowohl im Ausschuß wie auch im Plenum, ebenso auch für die folgenden Paragraphen. Sie haben also alle zehn Paragraphen deS Gesetze» angenommen. das ganze Gesetz aber zum Schluß abgelehnt. Links auf ibre Stüble geleimt, wie rechts die Deutschnationaien, boten sie ein Bild, daS einige Augenblicke lang den Reichstag mit lauter Fröh- lieh keit erfüllte. Die öesolüung See Sisthöfe. Au-Z der Fraktion der Preuß. LandeSversammiung wird unS geschrieben: In der„Freiheit" vom 13. und 13. Dezember wird in dema- gogischer Weise die Haltung unserer Genossen im Houplauöichuß angegriffen, weil sie für einen Antrag des Zentrums stimmten, der besagt, die StaalSregierung zu ermächtigen, die zu Kapitel 113 vom Finanzmimster zugestandene Besoldungserhöhung katholischer Geistlicher vom l. April 1320 an zu zahlen. Zuüüchit muß gesagt werden, daß dieser Antrag des Zeu- trumS erst im Januar nächsten Jahres>m Plenum der LandeSver- sammlung zur Verhandlung kommt, also ein endgültiger Beschluß noch nicht vorliegt. Zur Sache selbst aber folgendes: Nach der Säkularisation hat der Preußische Staat mit der Kurie im Jabre 1821 einen Vertrag geschloffen, wonach den Bischöien 12 000 Thaler gezahlt werden sollen. Es ist aber in Aussicht gestellt, daß diese Barleistungen durch Gewährung von Grundbesitz abgelöst werden können. Dieser Grundbesitz ist aber nie gewährt worden. Die Barlctstungen wurden an die Bischöfe bis 130C gezahlt. Infolge der damaligen Enlwerlung des Geldes wurde im Jahre 130« belchlosien. widerrufliche Bei- Hilfen zu gewähren. Die Bischöfe behaupten nun, wenn der doinals versprochene Grundbesitz gewährt worden wäre, dann hätten sie heute die Erhöhung nicht notwendig. Durch die ungeheure Geldentwertung während der letzten Jahre reichten nun die Bezüge nicht aus, da die Bischöfe aus diesen Bezügen ihre Sekretäre, Reisekosten, die Unterhaltung der Seminare, Gebäude uiw. s e I b st bezahlen muffen. Die neu erhöhten Bezüge sollen aber ebenfalls widerruilich geleistet werden. Tie Neben- einnahmen werden eingerechnet. Bei der sinanziellen AuS- einander t'etzung zwrichen Staat und Kirche kommen diese Beträge nicht in Betracht. Die Leistungen des Staates an die Kirche richten sich nach den rechtlichen Verpflichtungen, wie sie am, 11. August 1319 sTog der Jnkrasitretung der Vcrsaffung) be- standen._ Sesatzungszulage für Gberschlesien. Vor einigen Tagen wurde in einem Teil der Presse darüber Beschwerde geführt, daß die rückständige BeiatzungS- z u l a g e für die Beamten in O b e r f ch l« i i e n für 3 Monate inimer noch nicht bezahlt sei. Hierzu erfahren wir vo» zuständiger Stelle, daß dos preußische Finanzmimsterium am 1. Dezember einen Erlaß herausgegeben hat, wonach den Beamten in den von Entente- truppen besetzten und besetzt gewesenen rhernischen, ober- ichlesischen.o st preußischen und früher w e st p r e u ß» sch cn Gebieten die WirtschaftSberhilse bereits vom Tage des Beginns der Besetzung, frühestens von» 1. Januar des Jahres mit der Maß- gäbe gewährt wird, daß die Nachzahlung der Beträge von diesem Zeitpunkt bis Ende Jnni 1320 am 17. Dezember d. IS. ersolgt. Für Oberschlesien ist als- Tag des Beginns der Beietzung der 1. Februar 1920 anzusehen. Die Beamte» dürften jetzt also bereit» im Besitz der rückständigen BdatzungSzulage sein. das Finanzamt die Steuerhintcrziehunng entdecken und womöglich die 100 000 Mark für dem Staate verfallen erklären wird. Dan» m/ißte er sie noch einmal herschaffen. Goethe und Beethoven. Goethe versuchte, Beethoven kennen- zulernen. Er traf ihn in Teplitz im Jahre 1812. Sie konnten beide zn keinem gegenseitigen Verstehen gelangen. Beethoven war ein leidenschaftlicher Bewunderer von Goethes Genius. Er aber war zu unabhängig und heftig, als daß er sich Goethe hätte anpasseir können. Er selbst erzählt von einem gemeinsamen Spaziergang, Ivo er als stolzer, Republikaner seiner Exzellenz, dem Geheime» Hosrat des Großhcrzogs von Weimar, eine Lehre von Menschen- würde erteilt, die ihm Goethe nie verziehen hat. „Könige und Fürsten können wähl Professoren machen und Geheimräte und'Titel und Ordensbänder umhäilffen, aber große Menschen können sie nicht machen, Geister, die über das Wel:- iceschmeiß hervorragen, das nriiffen sie wöbl bleiben lassen zu machen.— Und wenn so zwei zusammenkommen wie ich und der Goethe, da muffen diese großen.Herren merken, u>as bei unse» einem als groß gelten kann.— Wir begegneten gestern auf dem Heimweg der kaiserlichen Familie, wir sahen sie von weitem kommen, and der Goethe machte sich von meinem Arme loS, um sich an die Seite zu stellen, ich mochte sageck, was ich wollte, ich konnte ihn keinen Schritt wciicrbringen. ich drückte meinen Hut auf den Kopf und knöpfte meinen Ucberrock z» und ging mit untergeschlagenen Armen mitten durch die dicksten Haufen.— Fürsten und Schranzen haben Spalter gemacht, der Herzog hat mir den Hut gezogen, die Frau Kaiserin hat gegrüßt, zuerst.�— Die Herrschaften kennen mich— ich sah zu meinem toahren Spaß die Pcozeffion c»n Goethe vorbeidefitiere», er stand mit abgezogenem Hut, tief gebückt an der >r-eite. d.rnn habe ich ihn den Kopf gewaschen, ich gab lein Pardon." Goethe blieb Beethoven nichts.schuldig.— Urania. Nm Sonntag, Donnerstag und am t. Feiertag: Moli von Ncapol". Montag: Meinncr:„Krankenpflege und erst? 4jilfe". Dienstag:.Winterzauber». Millivoch:„Lerusalem und leine beiligcn Stätten." Am 2. Feiertag:„Die�chöne dcutlche Stadt-.(Pros. Gocite» Wcihnaclitsspielplan der Staateoprr. Am 23. dS. MtS.. A! d a' mit den Dame» Kcmp. Branzcll. den.stxrren Hütt, Zaber, Arvüler»ni> Schützendorf tn den Hauptrollen. Tiriaent Leo Blech; am 26. dS. Mc». .T r i it a n und A> o I i> e- mit den Damen Wlldbrunn. AinSobcr und den Herren Mann, Braun und Fällig. Dirigent Max o. Schillings. Orin«iaüfpicl der Munchexer Gl««»sovrr stndet am Einladung des Verein»„Berliner Vrelsc- am Sonntag, den 2. Januar, mittags, im Melropolibealrr unier Leuung von Biuno Valier st'it. Aulgciüdit wird „Don BaSquala" mit Maria Jvvgün, Joses Geiz. Friedrich Bro- dersen. Karten von Dienstag ab. y.nusik. TonnerSlag, 7>/, Ubr, findet Im Biütbnersaal eine Beeihoven-Feier mit dcni BIüthner.Oichcstcr unter Leitung Heinz Ungers stait.. Die Prrthvvcn-Dusftrllnng m der Ctactsbibliotbek Ist bis zum IS. Januar, wochenlagS von 12— 2 Uhr, unentgelllich zu befichiigen, Gdrung V»tch«rl Gcora ts««ra»s Fränkische Landsleuie und Freunde des Dichters Michael Georg Conrad, der im Avrll leinen 73. Ge» k-urtstag feiert, bereiten auf dem Schnurnbeig im Steigerwatd unter alle» Eiche» und Buche» die Errichtung eures(Sedtulsteiocs vor. Kr. SSH 4 37. FahrgtMg 1. Beilage öes Vorwärts Seantag, iH.Vs-cmbzr 1HL<) Obstruktion in der �anöesversammlung Die Preußische Lai�eSversaunnlung yeneßnngi? am Tonnabend zunächst die allgemeine Rechnung über den Gwatshauödalt für bat Rechnungsjahr 1916, Cchnc Aussprache in zweiter imb dritter Lesung angenommen wird alsdann der Gesetzentwurf über die Gewährung von Not- z u s ch l ä g e n zu den gesetzlichen Kinderbeihilfen und zu den OrtSzu schlagen der nicht planmäßigen Beamten une Volksschullebrpcrsonen. ES folgt die ftcrtsetzuny der Beratung Wer die Bereit- stcllung von Staatsmitteln zur Selbstbewirtschaftung von Domänen. Abg. PelerS-Hochbrnn(Soz.): Man kann nicht an dem aäßer- ordentlich reformbedürftigen Zustand der Domänen vorübergehen, wenn man die Finanzen des Staates verbessern will. ES ist skandalös, Ime ballig angesichts der hohen Preise für laich- wirtschaftliche Produkte die Domänen verpachtet tverdcn. Der an- gcbliche DurchschntitSpreis von 46 M. für den Hektar wird nicht einmal immer erreich!. In verschiedenen Gegenden. kommen Preis« von 22 und 24 M. für den Hektar vor.(Lebhastes Hört, hört! links.) In Frankfurt a. O. find Domänen für 8 bis 10 M. pro Hektar verpachtet worden. Wir bedauern außerordentlich, daß der H a u p t o u s f ch u ß beschlofien hat, die Vorlage nicht in dritter Lesung auf die Tagesordnung zu setzen. Wir werden den Wählern klar machen, in wie unerhörter Weise daß Staatseigentum von einer kleinen Schicht für sich ausgenutzt wird. Partei- politisch b.'tfachtet, kann uns die Slcllungnahin« de: Rechten nur nützlich sein, aber wir betrachten da? Gesetz nicht parteipolitisch, sondern vom Standpunkte der tvirtschaftlichen Notwendigkeit. Es gibt Pächter, die ihre Domänen abfichtlich heruntergewirtschaftet derben, und man sollt« doch darüber einig sein, solchen ZusiSnden ein End« zu machen. Im Interesse der VolkSernährung ist diese Sabotage völlig unerträglich. Die- Angriffe der Rechten gegen die Bildung einer Treuhandgesellschaft sind gegenstandslos, denn eS mußte eine neue Form für die Seldstbewirtschafluiig ge- fundenswerden, und da ertoies sich diese als die glücklichste. Natur- lich müssen die sachw-rstäiidisssten Leute für die Leitung ausgesucht werden. Wir sind enischlossen. alles für das Zustandekommen des Gesetze» Zu im,. sLebhafter Beifall.) Abg. Stendel(D. Vp.): Eine Notwendigkeit für dieses Gesetz hat sich absolu: nicht herausgestellt. Es bedeutet den Anfang der Sozialisierung. sHu, hu! links.) Wo die Pachtpreise zu niedrig sind, kann die Regierung mit den vorhandenen Mitteln vereinzelt di« Selbstbewirtschastung verordnen. Wenn der Landwirtschiftsminister darauf hinwies, daß die Reichspachtschutz- ordnung dem Erlasz einer preußischen P ach tschu tz o rdn u ng im Wege stände, so mache ich ihn darauf aunnerlsam. daß der st a a t l i ch e Grundbesitz von der Reichkpachtschutzordnung ausdrücklich ausgenommen ist. Zu der geplanten Treuhandgesellschaft haben wir kein Vertrauen.(Beifall rechts.) Abg. MauSner(II. Soz.1: Trotz aller Bedenken werden wir dem Gesetz zustimmen. Der Rechten kommt eS ja nur darauf an, daß ihr P r»n t nicht g eck ü r z t wird, der Wucher ist ihr völlig gleichgültig. Tie Befürchtungen von rechts, daß das Gesetz ein Sozialisierungsversuch wäre, sind unverständlich; von Sozialisierung kann dabei keine Rede sein. Hoffentlich wird die Sclbstbewirt- fchaflung im Interesse unserer Volkswirtschaft iluf den gesamten Domänenbesitz ausgedehnt. Abg. Menzel-Halle(Komm.): Den Arbeitern muß bei der Selbstbewirtschaftung der weitgehendste Einfluß gesichert werden. Lankvirtschaftsmimster Brau»: Der zweijährige Pacht» vertrag liegt wegen seiner ibürze nicht im Interesse der Pächter und Verpächter, aber die Pcichbnwgungsämier sind auf Grund der Pacht fchutzo rdnung zu einer Abänderung der bisherigen Verträge n. t den Damäncnpächtern nicht befugt. n a t Im weiteren Verlauf der Sitzung versuchen di« Deutsch- t o n al e n, den Entwurf zu sabotiere,,, indem sie über die§§ 1 und S namentliche Abstim m u n g beantragen. Da daS Haus angesichts der beginnende!! Weihnacht*- ferien nicht mehr beschlußfähig ist, kommt dieser Antrag einer Vertagung des Entwurfs gleich. Auf Antrag des Abg. Siering(Soz.) wird darauf die namentliche Abstimmung auf den ll..Januar zurückgestellt. Dagegen stimiirtr neben der Deutsch- nationalen und der Deutschen Volköpartes auch daß Zentrum, das scbon vorher durch einen Antrag auf Absetzung der Vorlage seine Teilhaberschaft an dem reaktionären Sabotageakt kundgctan hatte. Darauf werden dt« Gefetzentwürfe über die Besoldung der Lehrer und Lehrerinnen an öffnrtftchen ,m:tIcre«Wjjh»len. über das Dieniteinlontmen der Gewerbe- und.HandelslchDr und-iehre- rinnen an den gewerblichen, kauimunnischen und Hauswirtschaft- lichen Berufsschulen(zwecks Vereinheftlichung des EPHalio nach den Grundsätzen der staatlichen Besoldungsordnung), über Abändc» rang des Gesetzes über die Besteuerung des WanderlagerbetriebeS und über staatliche Förderung der KönigSberger Hafenanlaoen an die zuständtgcn Ausschüsse überwiesen. Ein Gesetzentwurf über die Errichtung eines Amtsgerichts i n Hamborn wird in allen drei Lesungen angenommen. Der Gesetzentwurf zur Abänderung de» allgemeinen Berg- g e s e tz e s und des Knappschaftsgesetz eS,'der diese Gesetze dem BetriebSrätegesetz anpaßt, wird in zweiter und dritter Lesung angenommen, ebenso wird obne Aussprache angenommen ein An- trag Limbcrtz(Soz.) auf Gewährung einer außrrordent- lichen Vergütung an diu staatlichen Bergwerköbeamlen für P f li ch t n b e r s ch i ch t e n. Nach debatteloser Erledigung zahlreicher Eingaben tritt' das Hau? in die zweite Beratung des Hantzhalts der lcindwirtfchnftllchrn Verwaltilug ein. Abg. v. d. Esten(Dnat. Vv.): Dem Lamdwirtschtaftsmirrnter stobt das Recht nicht zu, von sich aus das Landeöökonomie- kollegium auDulvien, denn das Kollegium ist durch KobinettS- ordcr cmf rechtlicher Grundlage«rnfrvsstellt worden. Ein rechtlicher AufläfungSbeschluß kann nur durch die LandeSversamm- l u n g hcrbcigefühnt werden. Wir warnen vor überstürzter Siede- lung. Die Liguidation der Viehhandelsverbände muß mit tunlichficr Beschleunigung durchgeführt worden. Wenn wir aus den wirtschafAichon Schwierigkeiten herauskommen wollen. Wird künftig in der Landwirtschaft m e b r gearbeitet werden mirssen als bisher.(Widerspruch liinZS.) Wir bstt-n den Herrn Minister, den Jnteres'sen.verbänden der Arbeitnehmer und -gebe: ein gleiches Entgegenkommen zu zeigen. Eine einheit- l i ch e Tarifpolitik iit unmöglich,' wenn wesentliche Teile der Artbeitnchmec oder-geb'r draußen bleiben. Daß die Land- arbeiterorganisation in ein immer radikal eres Fahrwasser geraten'.st, ist nicht d-i? Schuld der Avbeitgcber. Abg. Kaulen(Z.): In der Versorgung der Landwirtschaft mit Düngemitteln kann nicht genug geschehen. Die LamdÄKrt- schakl rnuß alles tun, um ihre Produktion zu heben. Abg. Wende(Soz.): Wir gehen infolge des Abbau-e? der Zwangswirtschaft einer Ernährnngstatastrophe entgegen. Wenn hier immer die kleinsten Streiks, die w:r ja auch sehr oft mißbilligen, uns entgegengehalten werden mit den Worten:„So uiÄeryräbt man die Dolksernährungl", so sind das Kindereien gegenüber der planmäßigen Sabotage de: VolkSernährung durch Verweigerung der Ablieferungspflicht und Vernachlaffigrtng großer Anbauflächen. Wie ist eS denn mit der Milchlieferung ang.sichis der zugrundegehenden Kinder? Die 16 Millionen Selbstversorger haben 22 Millionen Liter Milch zur Verfügung gegenüber 16 Millionen Liter» für 45 Millionen VerforgungSbercchtigter. So sieht der Wiederaufbau der Landwirtschaft aus. Eine reichliche Belieferung von Düngemitteln halten auch wir fiir noiwemdig, da in de« letzten 0 Jahren:n der Land» wirtschafr Raubbau getrieben wurde. Gegenüber fried!'.',.-n Vex« fichcrungen von der Rechten weise ich d.rrn.uf bin. bund der Provinz Brandenburg beschlossen d-rt, rn ng s streik zu politischen Zwecke«' pto. j de reiien.(Hört, twrt! IWÄ.) Die Landarbeiter sollen Land» den Liefe- ünäßig rar zu.- diesen bag rer lr od? Die Propaganda der Groi. ,runÄ- - Mwtsenschoften unräug zusehen? än? Prora besitze: für« u 6 l-i n d i s ch e W a u oE r a r d �: t e r.: vorn 'nationalen Swukdvuntt aus sehr gefährbt. Aber man will lerne städtischen Arbeiter,>verl man mit den ausländischen um. uuttv» was man will. In der SiodluatgSnm-ze glaube ich. daß all.-? ge- schehen ist, was unter den schwier en Verhältnissen nw..ich w«. Die Tarifverträge roerden leider nur von einer Minde-heit umsichtiger Ländwirte ge.sördenb di-e Medtzbeit will nichts von- nen wijjcn, wtii sie die Organisationen der Landarbeit«« nicht anerkennen will. Dalle: wird Ir.t biitza'.''. und Boden» j tnng der landwirtschaflUchett SteeAs stark ülecirlcjea. Wen., maa für erw anständige Vechindlnng der Landatdeiter l auf dem Boden der Gl euchbe rächt jgung sorgt, wird keine Streik» «eben. Wer da» jetzige rücksichtslos« Vorgeben vennebn nur die ilnzus riedeuhnit. Der Landwirt kst wohl ft, d?r Lage, auch l i dnu fetzt festgesetzten Auoeitszeit fem« Erat?«chtzewig zu bergen. Wen« man freilich der'. Gelben niebr Laim uiÄ D.putat givl als fcc.s Frchoryanistew.e n, wich man nicht weit kanunen. ÄngesichlV der bestehenden BerhLltniste ist die bllftchnnng, sich oinguschrä::»!, n.ck'i t sehr bei dar Arbeite ckchivft am Pllrtz«, als bei den Kressen, welch« die großen Profi:« machen und die Schlemmerhotel? bevölkern. Auch wir wünschen eine Hebung der Produktion,«ber wir weise« es zurück, die Arbejtrrfchaft für schuldig zu rrttären Abg. Drld«Dna:.): Es ist sehr zu bedauern, daß sich die Preise nach Aufheduna der Zwal>o->.'nnr:s4�'.fl noch nich: gesenkt haben. W'r müssen-dafür fv'gen, daß das Schlachtvieh nicht ins Ausland geht. An der Verteuerung der landmzrtschafllichaa Produktionsmittel ist.hauptsächlich ir:~ Z ro ischenbaadel schuil. Bei der Verteilung der. llellerfchüsse der Vieyhondelev-trlläride mnst gerecht vorgegangen werden. Kurz vor Toresschltiß gibt eS noch einmal einen Zusammenstoß zwischen der Virrgrrlichcn und der Linie». Als Genossin Egc(Toz.) beantrugt, die zweite©cratmifl des H« d a m m e n g e s e tz« s am 11. Januar lü2l al? drillten Ätgeaftand auf der Tagesordnung zu' derandeln, widersetzten i' h dem die deutschnall Malen Abgg. Rippe! und«tendcl. üo gleich selbst der Demokrat Tr Schloßmann in dem Wider» spruch der Rechten den Zweck erblickt, auch diesen Gesetzentwurf zu Fall zu bringen, sekundiert das Z e n i r um wiederum! den Deutfchnatienalen und-ebnt den Antrag bei dir Ab»- stimmung Arm in Arm mit der Rechten ab. Der Anir wird trotzdem angenommen. Nächste Sitzung 11. Januar Igst, 3 llbt; Abstimmung'"der die Vorlage beir. die Se'bii bewirtschaft i.'nq der Do- m ä n e n, LandwirtschaftshauShal:, KultuSetoi, lleinc Vorlagen, Hebammengesetz. Schluß ii» Uhr. �______ Ms der Partei. Vrovo k Die„Rheinische Zeitung" inekdrt. doß eis Ergebnis der Werbewoche de? Bezirks.Obere' Nbeinpioviiiz" bis» her 300V neue Parteimitglieder und 2000 neue Leser für die Parteipresse gezählt wurden.— Im Bezirk Hessen- Nassau, wo. wie wrr schon berichteten. 17 Ortsgruppen der U.S.P. zu uns übertraten, wurde die.Ro-e W-che' mit einem Mi:- gliederzuwachS von rund 4000 und dem Gewinn vo» mehr als 100V Lesern abgeschlossen. Der Bezirk hat beut« einen Mitgliederbestand von 39 000 aufzuweistn. Ludwig Franks Mutter gestorben. Erst jetzt erreich::>, die Nachricht, daß die hochbelagle Mutier unseres Ludwig Frank am S. Dezember in BoderSwe'er(Baden) verstorbeu rst. De» Verlust ihres Sohnes, so schwer er sie traf, konnte sie nicht vor- schmerzen! in erstaunlicher Rüstigkeit des Körpers und de? Gers c» verbrachte sie die letzten Jahre im Hrniie ihrer Tochter. BERLIN C, Spandaaer Str. 16 Gegründet ISIS lüer BERLIN C, Königstrasse li-I4 Gegründet ISIS przisuüzrtz, praktis�e(�ejc�e/z�e kauft— bcscf&nkt siefa selbst Wirkwaren �auswasche Damenwäsche i B'us«»n, oehoniocK kariertem WoP •loS. Abbild. 98.- Seidenbtuie ein- farbig ud. ka- 1| O nert,*t« Abbild 1 1»Ja* O 1 aua geatreiftem Flanell, Kala- iJltlSÖ Irai oder hoch geacbioatcD tjl I�.Oclc prft''t,*c�e,n" meliertem Morgen jacke SuaTbÄb 4500 TS]'1 au» reinwollenem Stoö, Q7 1�00 iSieid mit Stickerei garniert... jbt tJ Blusenseide ÄÄ 29'° /"M• 1 elfenbein.achwart.�rt(y) Chinakrepp farbig..... mu/ y KöperkarchenteorÄt». 1950 Bett Jamast wer« 62 cai...Mte. 28°° 130 e«..Met. 45°° Kragenschoner Kunstseide, gestreift. 57.- Schal Reinw. gestrickt, färb. 87.- Damen-Strichjacke.. 165.- Kmder-Leihhöoches 10.75 Beinkleider. für Knaben u. MSdchen 10.75 Kleiöerstoffe Bedruckt. Velour» Mtr. 17.- Tennisflanell..... Mtr. 17.50 Dirndlstolfe...... Mtr. 17.50 Ginsham 100 cm.... Mt». 24.- Popelin mit Kunstseide, klein kariert......... Mtr 33.- Taschentücher Weiß. Batist mit Hohl-. saum f. Herren 45x45, St 5.75 Weiß. Batist mit farbig. Kordelrand für Damen, St 2.95 Weiß. Batist mit Hohlsaum u. Bestickter Ecke 2.63 � 3.95 � 4.95 Ttsclltucll Reinleinen Hautmacher Jacquard, Q1 Sternmuster. 1 30X 1 60 cm 04.DU M undtncherd60x6o"<�<1 15.75 Stuhenhandtuch weiO. Reinleinen. 45x100 cm.. 13.75 Frottierlaken weifl, Kriuselstoff, 160x200.127.50 Herrenwafthe Farhi�e Oberhemden mit Klappmanschetten....«—•— Farbige Oberhemden gestreift oder gemustert 1" Weiße Oberhemden® �®"- Ein» u. festen Manschetten 1■*5.~ Stnckk Inder große Auswahl 1 5.- Taghemd» im Rumpf gestickt....... Ott.» Taghemd au» feinem Mada- polam in Ein- a.An»»iereck. 42.— Beinkleid mit Stickerai- Ansatz.................. 39.— Bademantel sreiß.Frottiei- Stoff m- färb- Aufschlägen—95.— tzerrenkleiöung Hausjoppe mit Schnut ond Apraffc 1«*•" Schlafrock mit Schnur und Agraffe 190.- Fantasic- Westen..... 128.- Beinklez�er moderne Streifen-Muster.. 9S.— Polster-Möbel Ruhebett a starkenSprung- federn mit Kretonbezug..435.- Polstersessel niedr Klub- form m. gern u st Go belinst Backensessel mit gemustert. Gobelinstoff 975.— LeSerwaren Aktenmappe Rindloder mit Griß, braun od schwarz oy.— Nagelpflegekasten 5teil.25.50 Ledertasche größere Form für Damen................ b4.— Isolierflasche mit AIu- miniombechet. für warme t n-- n.kalteGetränke.Vtilnbait 19.JU Elektr.�pparate Bügeleisen eemickcU mit kompletter Zuleitung 119." Kocher Messing»emickeh mit Zuleitung.......... 145.— Wärmestrahler olekt». Heizofen mit Zuleitung. 290- Heute Ist des KeufHeus von l'U bis S Ubr geöffnet Weihnacht®-Verkauf Bcmtmai-egtoiiiici atu Ssesonders billigen Preisen,«emewni-ss-sttae« » Röcke fiö— s Blvdsen auS seidervcrftpe.... H a- i Jacken-Kragen Ltz M aus guten Stetten......... K DtJ»| GUS �-Spe de Chine...... M. 125.- � Zobelfarb. Kanin.......... H | Kleider aus reinwollenem Kamnv | gam................... M- *| Fuchs-Kollier-S7fi« SM»"' Alaskal.................. K fifii-'« I Eleciricseal-_ Kindermanfel... m. 15."" PaletOfS alle Gröflen— 1 TrikOtjaCkeH reine WoHe, In den QftS_| aus•warmen Flauschsloften. M. VU» s schönsten Farben, tür Wintersport... M i ICu liC�i. M. P£lz-Mede81c in den edelsten Fellen, PelZ-flglll£l. PClZ-fiarBSlürCB bis 50% VMANHEIMER AM UNTEROBUNDBAHNHOF HAU3VOOTE1- PLATZ BERLIN, OBERWALLSTRASSE 0-7 AM UNTEROBUNDBAHNHOF HAU3VÜOTE1- PLATZ Theater, lichtspiele etc. j Opemhaas. ■/plZ Uhr; BeethovMn-Pelcp (Volkskonzen) »uhr: FMeiio. Sciiauspieiiiaas. Z1/]. FUchsm�ua.18 Erzieher. 7 Uhr; Richard III. Döaiscises Theater. V: Der Arzt«m Seheidewes. Mont. ö», U.: Paust I. Teil. Kasmerspiele. Scnntad lo1/»: rututnadaeca irall(iadescjw. y/.i'hr; D. deutsch. Kiews» ddi 7 Uhr Er ist I-U allem schuld. Der Spieler. Der Heiratsanirac. Mont.V'/j U.: SchelterhauJen. kr. Schaßspielhans (Kanstrahel Etz. ZV,! Daulan iuuL. AvOhn.) 7!'»r! duF'cs Cäsar(aud. Ad.) Mo!< Jedermann(33. A., Z Ab.) Theater t.«1. hö�'�grStzerStraSe 3 Uhr: Ransctu «/.«uhr. Rausch Montag Ranach. 'Dienstag, zum ersten Maie v-8 o Salome. T;;.gRdle von Oskar Wilde. (!L...rla Orska, Ludwig Hanau Conrad Veidt, Ernst Uernbuig kose Liechtenstein. Konrad Faerber.) Mittwoch: Salam.. Donnerstag: Salome. 1. Feiertag; Rausch. Nachm.: krdxslst. 2. Feiertag; Salome. Nachm.: Rausch. Montag. Salome. Ronrädicnbafls 3 Uhr; Di« Ehre. Täg: ch V>8 Uhr: Die Sache mitLola mit Max Pallcnbcrg. (Josefine Oora a.(J. Ortrud Wagner, Picha, Haskel, St eda Berliner Theater 3 Uhr: Der letzt. Walzer. 7 Uhr: Dl« spanische Biactatiigall mit PritziMassary Hans Wassmenn. Julius Brandt, Ralph Artur Roberts, Emmy Sturm, Herbert Klper, Olga Engl Residenz- Theater. heute« Uhr, halbe Preise: IHe Freundin. Täglich 7'/, Uhr:\ LaäySliinteiieresFäcIiBr Hsnsi Arnstadt, Adele Sand- wek, Curoia Toelie, Arnold K.n., Julias Fslkensttla, Hermann Vallentia. Trianon-Theater. Meute 4 Uhr. halbe Preise; 1>1« Kasebhotlsk Täglich 7Vt Uhr: Sammerinnslb. Carl Clcwlnjc, Bur.nHarx, Olga Limburg, H. Albers, Adele Hartwig, Luis« Werkmeister. Rose-Mter ti,-. Bn Torsiciillgef Bau. Casino-Theater Lothringer Str. 37.— Tgl.'/,» zum 30 Male;' Flamme. Dentsehes Kfinstler-Ilieater 3 Uhr: Pygmalion. Herne bis Donnerstag Tl.: DieScbeidungsreise mit Max Adalbert und Trade Hesterberg. L Feiertag 3: Pygmalion. T/, Die Scheidungsreise. 2. Feiertag 3: Pygmalion. 7'/,; Die Scbeiduugsreise. Mittwoch. 21, u. Montag 27,, 3 Uhr(Kindervorstellung): Fitzlifitx, der HimraelsMehneider. Mtg. 7'/» Die Scheidungsreise Gültig bis 2'. Dezember. Ausschneiden! nG0,t"!b!s 7. Dezember. Sondervetgünstisung für aie Leser des„Voiwäns", RESIDENZ•THEATER Sonntag, den 19. 4 Uhr: Die Freundin. Mittwoch, den 2, 4 Uhr: Rotkäppchen. Donnerstag d 33. 4 Uhr: Schneewitteben. Sonnab(l. Feiert). 4 Uhr; Die Freundin Sonnt.(2. Feiert.i, 4 Uhr. Die Freundin. TRIANON» THEATER Sonntag, den"7, 4 Uhr: Die Raschhoffs. Mittwoch, den 2,. 4 Uhr» Struwelpeter. Donnerstag, d. 23, 4 Uhr: Max und Moritz Sonnab.(1. Feiert), 4 Uhr: Der Roman einer Fron. Sonnt.(3 Feiet:), 4 Uhr. Der Roman einer Frau. Auf Grund dieses Scheines auf allen Plätzen 30'/, Ermaaigung, d. h. nie Hälite der Kassenpreise. Cen tral-Thonter pfc: Fraa BärlisI(Operette) Deatnrhoi« Opembnan 7 uhr: Rlgoletto. FHedp.-WIlUelmat.Tb. ti. u.. Boheit die Tänzerin. Kleinen Theater. 3ViU.: Die Pfarrtiauskomödle. 7', Uhr: Das Wunder. Der Selige. Lattchens Geburtstag Kl. Seliaaapleihnna. j". uhr: Ehelei. Kamlsr.he»per 3>/,: Raub der Sabtncrinnea vi. uhr: Liehe Im Schnee, Lnntiiplelhnna ZV, Uhr: Familie Kaanemanu '•f» Uhr: Arnold Rlcck in Die schwebende Jungtran Hetropol-Theater. 3 Uhr; Charleys Tante Bollandweibchen äieaett»perettenhisua P/, Uhr: Der Obersteiger. 7v, u.: Die CsiBösbaroness Neues Volkathcator t«* u.. Jugend. „, Der Tor und der Mg.7V,i Tod. Elektro. Srhlller-Theat. C'hitrl. 3 Uhr: Der Melueldbauer. ti.v.: Alt-Beidelberg Thalia-Theater 3 Uhr: Die närrische Liebe. Gastspiel Hanel Nlcea Tl.: Botach alterin LenL Th.am.Vollendorfplata Tl. Uhr; Drei alte Scbachttln 7 uhr; Venn Liehe erwacht Theater den Weeten« 3"/, Uhr: Die Frau im Hermelin. �DerersteoUebegollZeii Dl, Ml. 3'/,; Schneew.u.Rosenr. Th.i.d.Kommundantenatr. f/.u.: Der verjüngte Adolar Wallaer-Theater 3'/« Uhr; Eine Ballnacht. Gi? Der Geiger von Lngano. Walhalla-Theatep vi. u.: Rastelbinder mit Altied Läutnet als Gast. Blülhner- Orchester Lutzowstrf 76, Blüthnersaal. N- Konzert Dirigent: S. Meyrowitz. Sol.f Hilde Ellger(Gesang). JUieingold Bellevuestraße Tanza Abend Dl e asta g Mittwoch Doaaerstag Freitag Dlar ■ GetrH uke Sehall nndjlaueh im Großen Schausplelhaos Dir. Hans v. Wolzogen. • Holl Gregor Ratoff Walter Mehring Lla Manza Paul<«roct* Lala Herdmenser Desldor Zador u. a. Konz. 71/« U., Beginn 8*/« U. CeM- Prachtsäle C. Richter, N 4, Chausseestr. 110. jeden Sonntag: Hoffmanns Nordd. Sanier (stets neues Progr.) Anfang 6 Uhr, _ Beg. d. Konzerts"/ \achd.: Familien-Kränzchen Weiß, Saal ab 4: Groß. Ball 2 Uraufführungen StrSfUngsheifen u t.« ! Regie: Richard Bichberg. In den Hauptrollen I Lee Parry. Violett» Napierska. j Außerdem: Voshiwara Die Liebesstadt der Japaner. Auf der Bühne: Geschwlsf. Servera», Schirmer| in Ihren Tänzen. ADMIRALS-PALAST Repertoir der Weihnacht&woche t Erster Fee tag, nachm. nachm. 3V, Uhr„Die lustige Puppe". Abends Tl. Uhr:„Die roten Schuhe". Zweiter Feiertag: nachm. 3V, Uhr;„Flirt In St. Moritz". Abends 7", Uhr:„Die roten Schuhe". Montag. 27. Dez., abends 77, Uhr; Die roten Schuhe". Dienstag, 28. Dez., abends 7'/, Uhr:„Die roten Schuhe". Mitiwocn, 29. Dez. abends Tl. Uhr:„Fürt in St. Moritz". DonnerstagT." O.Dez., abds 71- Unr:„Die roten Schuhe". Freita, 31. Dez. GroBef Silvester.Bail. Sonnabend,! Jan., nachm 37, Uhr:„Flirt in St. Moritz". Abends VI, Uhr:„Die roten Schuhe". Sonntag, 2. Jan.. nachm. VI, Uhr;„Die lustige Puppe". f Abends 7", Uhr:„Die roten Schuhe". l Zu allen Nachmittags-Vorsteliungen ermäßigte Preise. 1 Vorverkauf schon jetzt; , Wertholm, Invalldendank, Theaterkasse usw. Konigstadt-Theater Bahnhof Jannowiizbrücke Tägl.7.30 GalaaSän�cr. Im Ballsaal TANZ. PHIL HARMONIE." KONZERT des Pbllbarm. Orchesters. Dirie. Richard Hagel. Anf. VI, Uhr. Eintraft 4 M. V Polles Caprice'if am Oranienburger Tor. Netin Monate a dato Die Reservedame Meine Tochter d. Herzogin m. Perd. Grunecker, Rudolf Rudolii, Georg Erich Schmidt. Vorverk. 11—2 und ab 6 Uhr. Tel: Norden bWO. MM gTv.u Theater 7'/, L'j Dir.: James Klein. Auslands. Sensationen Kapitän Nansen mit seinen See- Löwen Albas Kopfrotscb{ durch den Zuschauerraum Rasendes Reck Sensations-Fahrt |Backpfeifen-Tänze| und weitere Sensationen. 1 Sonntag 3", Jeder Er- I wachsene 1 Kind frei I C7«mS«fie Weihnachtsbäume stehen wieder auf den Straßen und Plätzen. Wie in den letzten Fahren wird ti auch diesmal vielen nicht möglich sein, das uralte VollSfest durch einen Lichterbaum zu erhellen. Die Preise für Weihnachtsbäume sind derart!n die Höhe gellettert, daß man sich vielleicht nach einem Ersatz umsehen dürfte. Dabei wird die Erinnerung an ein altes Emblem für das Berliner Weihnachtsfest einen Fingerzeig bieten. Dem Weihnachtsbaum voran ging bekanntlich die sogenannte Weihnachtspyramide oder„P e r j o m i e t e", wie der Berliner sie nannte. Sie hatte als Hauptsach« einen senkrecht stehenden Holz- stamm; von dieser Achse gingen wagerechte Stäbchen au», die von unten nach oben kürzer wurden. Die äußeren Enden der Stäb- chev wurden durch Holzleisten untereinander nnd mit der obere» Spitze der Hauptachse verbunden. So entstand ein Holzgerüst von Prmnidenform, das das Gerippe bildete. Um dieses Gerippe herum legte man Reifen au» Holz oder Rohrstöcke. Die Pyramide wurde grün angestrichen oder mit grünem Papier beklebt; Girlanden aus grünem Papier schmückten da» Ganze. Häufig waren sie durch Neste und Zweige von Nadelbäumen ersetzt. Eine solche Weihnachtspyramide wurde nun in gleicher Weise geschmückt und mit Kerzen versehen wie später die WeihnachtS- bäume. Allerlei bunter Tand. Honigküchlein, Aepfel und Nüsse bildeten den Schmuck. Auf dem Berliner Weihnachtsmarkt der vergangenen Fahr- zehnte bildeten die Pyramiden einen wichtigen HandelSgegeastond. Ganze Wälder von ihnen waren aufgebaut, und auch später, als hie Weihnachtsbäume mehr und mehr heimisch wurden, behaupteten sie noch lange ihren Platz. War die Weihnachtszeit vorüber, so wurde die Pyramide geplündert und wanderte in irgendeinen Winkel, wo sie stehen blieb bis zum nächsten Jahr; dann wurde sie wieder hervorgeholt und aufs neue herausgeputzt. Jetzt sind die Weihnachtspyramiden nahezu völlig verschwunden. Am längsten hielten sie sich noch auf den Zillen; für den beschränkten Raum der SchifsSkajüte waren die umfangreicheren Weihnachtsbäume weniger geeignet. Di« hohen Preise für Weihnachtsbäume bringen eS nun viel- leicht mit sich, daß ihr alter, vergessen geglaubter Vorläufer wieder zu neuem Leben erweckt wird. Mit etwa» Geschick und Fleiß kann sich manche Familie eine Weihnachtspyramide selbst herstellen und tr-enn man das klein« Bauwerk mit Tannengrün geschickt verziert und eS mit den notwenhigsn Lichten besteckt, so wird e» seinen weihnachtlichen Zweck zur Freude aller erfüllen. Ein alter Berliner Pfeffenkuchcnspruch aus der Zeit, da man sich darum stritt, waS besser sei, Pyramide oder Weihnachtsbaum, lautet: Perjamiete oder Weihnachtsbaum, Beide« ist ja nur ein Traum. Beide glänzen von heute auf mcrgew Sind die Sichler au», bleiben die Sorgen? hotelkrieg am Satte! Im Berliner R a t b a u« fand gestern»mter Vorsitz des Biir erme'sterS Ritter eine Besprechung statt, an der ver- treier der Ministerien und sonstigen staatlichen Behörden, sow'e de« Mogistrai«, ferner Vertreter de» verein« Berliner Hotelbesitzer. verireter der Gastwirtschaften und verwandten Beiriebe, sowie auch führende Peisönlichkeiten ans Handel. Geweibe. Berlebr»md Industrie ieilnabmen. Al» Ergedni« dieser Besprechung»erichtet da« Wolff-vurra», daß die Brrtrrter de« Vereins Berliner Hotel. desitzer« zusagten, daß sie aus Grund der beirirdigendcn ErklSrnng der Vertreter der Behörden ihrer Organisation die sofortige Wieder. Iffnung der KScheubrtriebe empfehlen werde». Die Masse der Berliner Bevölkerung wird gespannt sein zu erfahren, wor'n nun«igenilich die.be'rievigende Erklärung der behördlichen Vertreter' beilanden bat. Wir wollen nicht hoffen, daß die>« Erklärungen so weit gingen, um al« Fieibriei iür wetteren Halelwucher gelten ,» können, sondern nehmen zunächst an. daß 7s Die drei gerechten Kammacher. von Gottfried Keller. Aber dies war ein strenges Leiben für die armen Kamm- mocher; so kühl sie von Gemüt waren, gab es doch, seit ein- mal ein Weib im Spiele, ganz mtgeivoynte Erregungen der Eifersucht, der Besorgnis, der Furcht und der Hoffnung: sie r'.ciben sich in Arbeit und Sparsamkeit beinahe auf unb magerten sichtlich ab: sie wurden schwermütig, und während sie vor den Leuten und besonders bei Züs sich der friedlickfften Berodsamkeit boflissen, sprachen sie, wenn sie zusammen bei der Arbeit oder in ihrer Schlafkcmrmer saßen, kaum ein Wort miteinander und legten sich seufzend in ihr gemein» schaftliches Bett, noch immer so st ll und verträglich wie drei Bleistifte. Ein und derselbe Traum schwebte allnächtlich über dem Kleeblatt, bis er einst so lebendig wurde, daß Jobst cm der Wand sich herumwarf und den Dietrich anstieß: Dietrich fuhr zurück und stieß den Fridolin, und nun brach in den schlllmmertrunkenen Gesellen ein w ider Groll aus und in dem Bette der schreckbarste Kampf, indem sie während drei Minuten sich so heftig mit den Füßen stießen, traten und ausschlugen, daß alle sechs Beine sich ineinander verwickelien und der ganze Knäuel unter furchchorem Geschrei aus dem Bette purzelte. S'e glaubten, völlig erwachend, der Teufel wolle sie holen, oder es seien Räuber in die Kammer ge- brachen: sie sprangen schreiend � auf. Jobst stellte sich auf seinen Stain. Fridolin eiligst auf seinen und Dietrich auf denjenigen, unter welchem sich bereits auch seine kleine Er- sparnis angesetzt hatte, und indem sie so in einem Dreieck standen, zitterten und mit den Armen vor sich hkn m die Luft schlugen, schrien sie Ze'er Mordio und riefen:„Geh fort! Geh fort!' bis der erschreckte Master in die Kam-ner drang und die tollen Gesellen beruhigte. Zitternd vor Furcht. Groll und Scham zugleich krochen ste endlich wieder ins Bett und lagen lautlos nebeneinander bis zum Morgen. Aber der nächtlich? Spuk war nur ein Vorspiel gewesen eines größeren Schreckens, der ste jetzt erwartete, als der Meister ihnen beim Frühstück eröffnete, daß er nicht mehr drei Ar- to ter brauchen könne und daher zwei von ihnen wandern müßten. hatten nämstch des Guten zu viel getan inrd so diel Ware zuweg gebracht, daß ein Teil davon liegen blieb. die Hotelbesitzer da« AussichtSIoie ihre« Borpeden« erkannt haben, was dann al« berechtigter Eriolg der behördlich?» Maßnahmen gebucht werden soll. Feuer am Wannseebahnhof. Wegen eine« großen DackiftuhlbrandeS wurde die Ber- ssner Feueiwehr gestern nachmittag nach der Linlstraßels alarmiert, wo neben dem Durchgang znr Wann seebahn da« Borvei hon« In Flammen stand. Diele schlugen an mehreren Stellen hell empor, al« die Gefahr bemerlt wurde und Lärm gc- ichlogen wurde. Der S. Zug war schnell zur«ulle und griff mit mehreren Schlauchleitungen von Dampsspnyen über Treppen das Feuer an. Dadurch gelang e«, den Brand auf den Dachstuhl zu oeschränlen. Der Schaden ist erheblich. Die Enistehung konnte noch nicht aufgeklärt werden. « Angesichl« der in der Presse wiedergegebenen Meldung üb�r die Möglichkeit einer MunitionSexploiton»m Polizetpräftdium muß betont werden, daß bereir« am Abend des Brande«— am 16. Dezember— eine vom Polizei« präfidenien zuiammen mit dem Branddirektor Reichelr persönlich eingeleitete Uitteriuchung die völlige Haltlosigkeit dieier Annahme ergeben hat. Die Art der Explosion leibst, die in einer einzigen großen Drionation bestand, sowie der Umstand, daß auch nicht ein einzige« Sprengstück sich an der Brandstelle finden ließ. beweiien nach iachverstäudigem Urteil da« gänzlich Unzittreffende de« erwähnten Gerücht«.— Die durch den Brand im Polizei- Präsidium gestörten ff e r n s p r e ch l e i t u n g e« sind zum größten Teil wieder betriebsfähig._ Staötrechnungskammer. Der verNner Magistrat hat in seiner letzte» Sitzung die Einrichtung einer StadlrechnungSlammer für die neue Stadt- gemeinde Berlin beschlossen. Die Kammer soll eine der staatlichen Oberrechnungskammer ähnliche Einrichtung werden, die aber ent« sprechend den verfassungsrechtlichen Bestimmungen der Städte- ordnung nicht den städttichenKörperschaftengegen- über s e l b st ä n d i g ist. sondern ein dielen nachgeordnete« und in ihrem Auftrage handelndes Amt iein soll. Reben den al« B e- a m t e der Kammer zu beschäftigenden RechnungSrevisorrn sind al» Kammer Mitglieder höher» Beamte vorgesehen. Außerdem ist für Fälle besonderer Art die Heranziehung von Sachverständigen beabsichtigt.— Die Amtsbezeichnung der Kammermitglieder soll .SladtrechniingSdireltor". die der Revisoren.OberrechnungSreviior' sein. Di« durch die Bildung der Kammer zu erwartenden Kosten werden unbedeutend sein, da die Mitglieder und Beamten im wrsentlichev der Zahl der durch die Eingemeindung sreiwerdenden Beamtenkräfle entnommen werden sollen. Einsch räukung der Freifahrtkarten. In der gestrigen Sivuug der Berliner Vertehrsdepnta- Ii on unter Borfiy de« Siadibaurat« Dr. ing. Adler wurde die Abgrenzung der Rech»« der Deputation und der einzelnen ver- waliungSräie eingehend beiproche» nnd der den städtischen Körper- schallen vorzulegende Beschluß festgelegt. Die Frage der Ausgabe von Freisahrikarten war Gegenstand eingehender und lehr lebhafter Aussprache. E« wurde beschlossen, rn Zukunft Fieisahrt- karten nur mit Lichtbild auszugeben. Die Mitglieder der Bezirlsäntter und Beziilsversammlungrn. die biSber Fretsabltlorten hatten, erhalten auch weiierbin Karten für iänttliche Linien, jedoch auf Kosten der Bezirlsverwaltungen und zum Preise von Dauerkarten sür zwei Linien. Di« Frage der Ausgabe von ermäßigten Karlen sür Blinde und Invaliden wird in der nächsten BerwaltungSratsssyung der Stiaßenbabn erledigt werden. Außerdem wurde in der Deputationsfitzung die Organt- sierung der Straßenreinigung nach den Bezirke« be- schlössen, wobei der Meinung allgemein Ausdruck gegeben wurde, daß eine Verringerung der Straßen, einigungsbezirke im Wirtschaft- lichea Interesse uubedrngt anzustreben ist. deutsihaationale Komik mit Krach. Ein kleines Erlebnis au? der deutschen Republik. Im Skala- v a r i e t ö in der Martin Luther-Straße tritt ein Herr Walter Steiner auf, der sich bemüßigt fühlt, seinen lendenlahmen Dickztergaul über die Hürden der hohen Politik humpeln zu lassen. Nach einem Appell an das tcutsche Gemüt, der sich unlcr einem Tannenbaum in zwei WcihnachtSlicdcrn Bahn bricht, bringt der indes der Meister den vermehrten Erwerb dazu verwendet hatte, das Geschäft, als es auf dem Gipfelpunkt stand,»m so rascher rücktvörts zu bringen, und ein solch lustiges Leben führte, daß er bald doppelt so viel Schulden hatte, als er einnahm. Daher waren ilM die Gesellen, so fleißig und ent- holtsam sie auch waren, plötzlich eine überflüssige Last. Er sagte ihnen zum Trost, daß sie ihm alle drei gleich lieb und wert wären und es ihnen überließe, unter sich rniszu machen. welcher dableiben und welche wandern sollten. Aber sie machten nichts aus. sondern standen da bleich wie der Tod und lächelten einer den andern an: dann gerieten sie in eine furckstbore Aufregung, da dies die verhängnisvollste Stunde war: denn die Ankündigung des Meisters war ein sicheres Zeichen, daß er es nicht lange mehr treiben und das Kamm- fabrikchen endl'ch wieder käuflich würde. Also war dos Ziel. nach dem sie alle gestrebt, nahe und glänzte wie ein himm- lischcs Jerusalem, und zwai sollten vor den Toren desselben umkehren und ihm den Rücken wenden. Ohne alle fürdcre Rücksicht erklärte jeder, dableiben zu wollen, und wenn er ganz umsonst arbeiten müsse Ter Meister konnte aber auch dies nicht brauchen und versicherte sie. daß zwei von ihnen jedenfalls gehen müßten: sie fielen ihm zu Füßen, sie rangen die Hände, sie beschworen ihn und jeder bot Insbesondere für sich, daß er ihn hehalten möchte, nur noch zwei Monate, nur noch vier Wochen. Allein er wußte wohl, worauf sie speku- lierten, ärgerte sich darüber und machte sich über sie lustig. indem er plötzlich einen spaßhaften Ausweg vorschlug, wie sie die Sache entscheiden sollten.„Wenn ihr euch durchaus nicht einigen könnt,' sagte er,„welche von euch den Abschied wollen, so will ich euch die Weise angeben, wie ihr die Sache entscheidet, und so soll es dann sein und bleiben! Morgen ist Sonntag, da zahle ich euch aus, ihr packt euer Felleisen, er- greift euren Swb und wandert alle drei einträchtiglich zum Tore hinaus, o'ne gute halbe Stunde weit, auf welche Seite ibr wollt. Alsdann ruhet, ihr euch aus und könnt auch einen Schoppen tr'nken. wenn ihr mögt und HM ihr das getan, so wandert ihr wieder in die Stadt herein und welcher dann der erste sein wird der mich von neuem um Arbeit anspricht, den werde ich bohalten: die anderen aber werden unauÄble'b- sich aeben. wohin es ihnen belieb'!" Sie sielen ihm abermals zu Füßen und baten ihn, von dirtem groufamm Borhaben abzustehen, ober umsonst: er blieb fest irnd unerbittlich. Un- Versehens sprang der Schwabe auf und rannte wie tosessen Herr in der Maske des Weihnachtsmannes einige geschmacklose Hetzereien, die jedoch noch relativ harmlos find. Im ziveiten Eouplet besinnt er sich aas sich selbst und erscheint ohne Maske als mit Geist unbeschwerter, verseschuiterndcr Clown. Im dritten Touplei schwatzt er oon Deutschlands AiiSverlauf. Hierbei läßt fein Pegasus folgende hervorragend dustende Produkte fallen:' „Die guten allen Farben schwarzweißrol hätte man versucht um. zufärben, aber d i e seien, Gatt sei Dank, echt, und alle Vcrnüiis» tigen würden sie bald wieder allein kamen."„Kaisertorte und Königskuchen gäbe es leider nicht mehr, dafür RcvolutionStörtchen, die jeden Magcm redollttioniertea. wogegen das einzige Mittel BiSmarckberinge. Goldene Zeil, in der man sich an Kaiserjekt de- rauschen konnte 1' Einige Chauvinisten unterstrichen diese Stellen durch demonstrativen Beifall. Daraui psiifen zwei Nepublikancr zum Protest. Einer wurde in höflicher Form bei der Direktion vorstellig und«z kam zu wüsten Krachszenen Soweit die Zuschrift. Wir haben bereits seinerzeit bei Be» sprechung des künstlerischen Programms auf die minderwertige» und provozicreniden Darbietungen dieses sogenannten Komiker« hingewiesen. Pflicht einer Berliner Vrrietedircktion ist eS jetzt, schnellsten« dafür zu sorgen, daß aus einem Varicteprogramm jede Politik und zumal«ine derartig provozierend reaktionär« gestrichen wird. Ter Arbeiter-otizkalender 1921 ist soeben bei der Buch- Handlung Votwörts. Berlin EW. CR, zum Preise von 3.50 M. erschienen. Er wird wie in früheren Jahren auch in dem kommenden seine Ausgabe erfüllen, dem Arbeiter ein täglich nützlicher Freund zu sein.- Textlich culdält er allcS für den orgouisierten Arbeiter wichtige Material über die Gewerk- ichaften und Parteiorganisationeu sowie andere wissenswerte Dinge. Für di« Vormerkungen ist diesmal ein bedeutend größerer Raum vorgesehen, wodurch der Kalender in seinem eigeritlichcn Zweck, ein Merkbuch zu sein, wesentlich gewinnt. Der rrhöht««asprri» von t 25 M. für da« Kubikmeter soll, tote auS dem �nferateutetl unteres BlaNcS*11 entnehmen tfl, für da« gesamte Bersorgungsgebiet sänttliwer Gememvi-gaswerke von der im Lauf« de« Monat« Dezember d. I. ersolgten Standaufnahm« festgesetzt werden. Einbrüche, Erpressungen und Hehlerei spielten in einer Ver» Handlung eine Rolle, welche die S. Strafkammer des Landgericht? I beschäftigte. Angeklagt waren: der Händler Richard Schön. fisch, der Bäcker Leopold Gatzke, der Händler Karl Faber, der Schlosser Artur K r i s ch b e i n, die Ehefrau Frieda Gatzke und die Verkäuferin Marie R a a s e.— Der vielfach vorbestraft« Faber halte mit dem ebenfalls schon vorbestraften Schönfisch und Gatzke in der Nacht zum 23. Februar d. I. einen Einbruch in da» Warenhaus von Ahrensdorf in der Oranienstraße verübt, bei welchem den Dieben für über 150000 M. seidene Blusen und Röcke in die Hönde gefallen waren. Als Krischbein, der von der Tat wußte, bei der Verleitung der Beute nach seiner Meinung zu kurz gekommen war, begann er die drei Einbrecher mit Er- Pressungsbriefen zu bombardieren, in denen er drahte, die ganze Gesellschaft zu.werpfeifen".— Vor Gericht waren die Angeklagten nur zum Teil geständig und hatten durch die Rechts- anwalte Dr. T a r n o w« I i und Dr. Puppe EntlastungS- beweise angetreten, denen das Gericht auch bezüglich der Angeklagten Raase stattgab. Diese wurde freigesprochen; im übrigen wurden verurteilt: Faber zu I Jahr Zuchthaus, Schönfisch zu Wi Jahren Gefängnis, Gatzke' zit 9 Monaten. Krischbe in zu 2 Monat und 2 Wochen und Frau Gatzke zu 2 Wochen Gefängnis. .vergebliche" gibt es auch in der Umgebung des preiißi'che« Minister» iür Kunst, Wissenschast und Volks- bildung. Zwar dal da« Miilisterium in Erlassen über die Be- leitigung von Kaiserbildern ans Schulen gezeigt, daß es sich der Revolution noch erinnerte, bei der die Monarchen zum Teuiel ge« jagt wurden. Aber noch im Dezember l020 wurde ein vom Minister Haenisch unterzeichnetes Schreiben mit einer Siegelmarle de« .Königlichen preußischen Ministerium« der geistlichen und Uiiterrichisangelegenheiteu" verschlossen, gewiß nicht von ibn, selber, sondern von einem untergeordneten Beamten, der eben auch— z» den.Vergeßlichen' gehört. Eine»och bedenllichere„Vergeßlichkeit" bat vor nicht langer Zeit im Vorraum zum Amtszimmer de« Reichspo st minist eis einen Beiucher peinlich berührt. Dort hingen— und hängen vielleicht noch jeyt—© t l d e r W i l h e lm« II. n e d st Gattin. Ein.auies Beispiel" sür minder hohe Beamte der Poktverwaltung! Dürfen wir un« da noch wundern daß man zum Hause hinaus unb zu Ziis Bünzlin hinüber: kaum ge- wahrten ds?s Jobst und der Bayer, so unterbrachen sie ihr Lamentieren und raunten ihm nach, unb die verzweifelte Szene war alsobald in die Wohnung der erschrockenen Jung, frau verlegt. Diese war sehr betroffen und bewegt durch das uuer- wartete Abenteuer: doch faßte sie sich zuerst und die Lage der Dinge überschauend, beschloß sie, rhr eigenes Schicksal an tos Meisters wunderlichen Einfall zu knüpfen, und brtrackste!« diesen als eine höhere Eingebung: sie holte gerührt sin Schatzkästlein liervor und stach mit einer Nadel zwischen die Blätter, imd der Spruch, welchen sie aufschlug, handelte vom unentwegten Verfolgen eines guten Zieles. Sodann ließ sie die aufgeregten Gesellen aufschlagen, und alles, was diese aufschlugen, handelte vom eifrigen Wandel auf dem schmalen Wege, vom Vorwärtsgehen ohne Nückschauen, von einer Laufbahn, kurz vom Lausen und Rennen allerart, so daß der morgende Wettlauf deutlich vom Himmel vorgeschrieben sch'en. Da sie aber tofürchtrte. daß Dietrich als der Jüngste leicht am tosten springen und die Palme erringen könnte, to- schloß sie. selbst mit ton drei Liebhabern auszuziehen und zu sähen, was etwa zu ihrem Vorteil zu mgchen wäre: denn sie wünschte, daß nur einer der zwei älteren Sieger würde, und:s war ihr ganz gleichgültig, welcher. Sie befahl daher ton Wehklagenden und sich Bezankendon Ruthe und Ergebung und sagt«:„Wisset, meine Freunde, daß nichts ohne Bedeutung geschieht, und so merkwürdig und imgrtvöhnlich die Zumutung Eures Meisters ist. so müssen wir sie doch als eine Fügung ansehen und lins mit einer höheren Weisheit, von welcher der mutwillige Manu nichis ahnt, dieser jähen Entscheidung unterwerfen. Unser friedliches und verständiges Zusammenleben ist zu schön gewesen, als daß es noch lanae so erbaulich stattfinden könnte: denn ach! olles Schöne und Ersprießliche ist ja so vergänglich und vorübergehend, und nichts besteht in die Länge, als das Uebel, das Hartnäckige und die Einsamkeit der Seele, die wir alsdann mit unserer frommen Vernünftigkeit betrachten nnd beobachten. Daher wollen wir, ehe sich etwa ein böser Dämon des Zwiespaltes unter uns erbebt, uns lieber vorher freiwillig trennen und auseinantor scheiden, wie die lieben FrühIingSlüstlein. wenn sie ihren eilenton Lauf am Himmel nehmen, ehe wir auSein- anderfahren wie der Sturmwind des Herbstes. lForts. folgt.) SteraJe 5«! der Post so oft auf Beidebattung der„Kaiser f!chkeit� tötzt? Die erste Sreisvertreterschuii,, von Lcrliu-Mitte stellte nach einem einleitenden Reiera« des Genosien Kuttnel über die„Per- dienste der Hot)e»,oCkrn" folgende Kandidaten auf: Als Spitzenkandidat Genosie Paul Hirsch mit 1l2 Stimmen! serner Gen. Liideinann, Geilmd Hanno, Heller. Kuitner, Heilmann. Cunow und Braun. Weiter wurde Klage ge'iihrt. dast bei der Biioung des Benrksamtes die gewäblten Be�irkeverordneten nicht voll,ählig anwesend waren wodurch den büraerlicken Parteien Gelegen heil gegeben war, den PorstaiidSposten für sich in Anspruch zu nehmen. Die schärfste Mistbilligung fand die Haltung des Ee nassen Hetzschold in Sachen des Hotelbesttzerstreiks zum Kuchenback derbat. Niis der LebeiiSmittelbelieferunA, Brotkarte„Wind«. An der Woche vom SO. bis i>g. D�ember gelangen aus den Abichnill 73 der Grotz-Berliner Lebensmitielkarte igtz Gramm Büchscnsletsch sowie 100 Gramm Spech oder 150 Gramm frisches Ri n d s l eis ch zur Aus« gäbe. Verlorene Ak'enrasche. Am Donnerstag ist dem Bignchem leiter der Kesselschwiede, Kolllgen Richard Watzlawc ijk. die ZiNevtaichc mit seinen sämilichen Pnpiereli. zwei stempeln und Quittiingen für den Deutichen Melallarbeileivciband abbanden gekommen. Um jeden Mitz- brauch zu unterbinden, werden die Tlemvei hiermit iür nnaWig erkläii, i iluSkunst wird an daS Bureau des Deutschen Metallarbeiteroerbandes, .! Linieniir. 83/65, erbeten. B ezirksbildunsiSauSselufi. sKeZfinet von 0—4 Uhr. Donnerstags bau 0— l Ubr und t— 7 Uhr.) Linkrnslr. 3. 2. Hos IV, Zunmer lOi— Lozialiiiische Bitdiingcsll ule. Am Monat Januar n. A. werden zwei BortiligSleidkn abiicballci'. Redeübung,— H'esaichte der Zlrbeite? bewegung iPartamentalische Geschichte, Tätigleit der Partei im itandtog. Oraanism torliche Zlusgaben während der B ablbewegung). Jede Vortragsreihe um saht vier Abende. Htrgcbühr 3 M. Wir bitten'echt bald schrislütbe Be- werbnnpen zur Teilralmc rn beiden Vriauslottnngen an den Sekretär deS BiIdllngSal!.-!chusses Albert Horlitz, Lindenstr. S. einzureichen.— Dheater. Iür die Aufsübrung„Rose Bernd' im Ziose-Tbeater, Giotze Ftauisurier- Etr. 132, sind noch Karten an der Kasse zu haben sür Sonntag, den l!)., nachm. 3 Ubr, und Montag, den.0. Dezember, abends 7�/, Uhr sSaltesches Tor) zum Preiic von 3.30 M. einichltcxl. Gaidcrobe und Tbeatcrzettel.— Jeden Mittwoch und Eonuabcnd, iiachmiUags 3>/, Uhr, im Zentrat»Tbegter, Alte Jakobstr. 3l/32, Märchenoper.Firlefanz'. Gimcheme ä. 2 M. im BezirtS- vitdungsauslchusi Gror-Berlw, Lindenstr. 3.— Zldouuements-Kestkonzerte. Am 25. Dezember(t. WeibnachtSseieitag), nachmitlagS 2'/, Ubr: Weihnacht- liche Musik tu der allen Garnssonkirche, Reue Friedrichstratze. Wir biUen, unverzüglich die Marken einzulösen. Ein altdeutsches Wcihnachts-Krippenspiel wird zum Besten der �Deutschen Kinderhilfe" am 20. und 21. Dezember, abends 8 Ubr, rm Tbeaiersgal des Loi, dwebrkasinos am Babnhof Zoo von einer Gruppe älterer Wandervögel und Sludenten ausgesührr Weibnachtsseirr für reltgtousloie Ktuder des Südostens DieuS- tag. 2l. Dczcnlber, in Graumanns Festsätcn, Naunynstr. 27. Kafsenöffnung k Ubr. Begmn 7 Uhr. Eiwachjene 75 Pf.. Kinder 30 Pf., ArbeUSWfe mit Kindern frei.— Ueberfchng erhalten die Arbeitslosen. Der Nrpiibltkaiiiiche FLHrerbund bat für 1080 noch in den Lazaretten liegende Schwerkriegsbeschädigte eineWeib- nachisbescherung in Vorbereitung, welche am Dienstag, den L8. Dezember, im grasten Saal der Pdilbarmonie, Bernburgcr Elraste, siatifindei. Geschenke sür den Gabentisch nimmt die BtlndeSIettung des R F.-B, Berlin NW. 6, Luisenstr. 31 b, mit Dank entgegen. Mit der Beicherung ist eine kleine Untei Haltung der- Kunden, zu welcher erste Künstler ihre Mitwirkung bereits zugesagt baben. Bestellungen aus die noch verfügbaren Plätze— Logen und Balkon— llimml die Bundesleitung des R.F.- B. ebenfalls eutgsgsu. Kommunaler Bolksbildungsanskchust Reinickeudorf. Eine graste Wrilinachlsausfübrung für Kinder mit sÄmiwoMleHung. Lichtbildervortrag, Tbkaterszene usw. findet statt am Tonnerelaa, den 23. Dezember, abends 5 Ubr. in den„Hubcrlusfälen', Remickenbori-Oii und eine Märchenvorlefung mit Liedern zur Laute am Sonnlag, den 23. Dezember, nachmittags 3 Ubr. in der V. Schule, Slugufle-Vikloria-Allee, Reinickepsort-Weft. Est, tritt 50 Pst für Kinder, 2 M. für Erwachsene, llrwerbstofe Kaden gegen Vorzeigung chrer Stempelkarte mck ihren Kmdern freiM.Zutritt,. �.. , Mxbei-p.qemeiufchqft soz. GttcrnbeirSte Schöueberg. Friedenau. Oitüfr: Montag, den 20, Dezember, angesagte Sitzung kann umständehalber nicht stattfinden. S.P.Td.-Kousmngouosseuschaster der 5. Verkaufsstelle, Gartenstraste, werdi n ertucht zu einer Besprechung am Montag, den 20. Dezember. 7 Uhr. tei Bä'.wald«, Schlegetstr. 8, sowie m der Verkaussstellenvcriammtnng am Dienstag, den 21. Dezember, 7 Uhr, Schul auka, Gartenstr. 136, zu er- scheinen.•* kstrcptow- Sternwarte. Borträge: 19. Dez., nachm. 3Uhr:„Weibnachts- Märchen" fFitme): 5 Uhr:„Mit Ozeandampfer von Bremen nach New Aon"(Filme); 7 Uhr:„Im Lande der schwarzen'(Deutscher Sudansttm); LI. Dez. abends 7 Uhr:„Gibt es ein Leben auf d«n Monde 3«(Bortrag mit Lichtbtldein von Dr. Archenhotd.) Treizchute L-uittiivg. Für die dtricgszermalmien m Groß-Berliner Lazaretten sandten serner ein: Vonsekretär X 150 M., Gelderbeber der Ga-betriebs-Gelellschaii 100 M.. M. H 20 M.. H.?limz ll) M, Lotte B.. Heilstätte Beelitz t(X> M. Abteilung der Blumenbtnderei Fraukenschwerth u. Blank, Jerwalemer Slrake 35 M., Heinrich Seidel 10 M, Bildhauer Huk, Neukölln!2 St.. Cbei und'Angestellte«er Firma Braunsberg u. So. 491 M.. Angestellte der Rcichszuckerstelle 919 M., Angestellte der.SekuritaS' Feuer-Bers-A.-G.>32.65 M., oaiu tetzler AuSwels 29613�0 M. u id 120 M. RriegSanlethe, insgesamt 31 Sdiit.IS-.VI. uuo 120 M. Kriegsanleihe. Reinickendorf. Seine 12. LebenSmittelverkaufS stelle «röffiiet das Reinickendorfer W t r l s ch a s t s a m l am Montag, de» 20. h. M. in der P r o v i n z st r a s;- 8 8. Die vtetfach geäußerten Prophszelungen, die Aushebung der Zwangswlllschast wütde den bei haßreu kommunalen Gebilden den Garaus mawen, hat ficb inS Gegenteil verwandelt. Der stets wachieirde Zu'pruw, den unsere BerkaufSstelleil sowie der c i g e n e Schlächterladen in der R e s i d e n z st r a ß e haben, zeigen, daß selbst rn diesen schwierigen Zeiten die kommunale Versorgung die v o r l e i l h a f l e st e ist, Die Auflegung der Zucker liste gibt Gelegenheit, außer bei der Koiisiinigeilosseiischa'i in erster L nie stcki in die Gemeindeläden ein- tragen z,i lallen, s�ür die Koblenversorgung kommen die Gemeindekohleuplätze Granaienstraße, Kopenhagener Straße und Auguste-Biktoria-Allee in»frage. Groß-Serliner partetnachrichtea. Heute, 1!>. Tezeurber: 24. Abt. WeibnachtSseter der 3. Gruppe nachm. 4 Uhr bei Schulz. Greift ivalder. Ecke Kugleistrasie. Montag abend 7>/. Ubr Funklionür- sitzuna bei RöSner, Ammanuelkirchfir. 25. Der Zahlabend fäll! aus. Kreis Wcdding. Nachm. 1 Ubr tu der Aula, Grürithaler Siraste 5, .Märchen und Kindel fieder". Eintritl Erwachsene 1,50 M., Kinder 50 Ps. Karten find am Eingang zu baben. Martendorf. In der Aula des Gymnasiums, Kaiserstraste, Weih. tiachlSieler, betiehend aus Olgetverträgen, Aestansprache, Kmderreigen, Votkslänzecn, WribnachlSsestwiei J-bcS Kind rrhäll ein Geichkut. EintlUtS. taiten tür Erwachsene t 3)1., Kinder 50 Pi. bei den Bczirlsjühreru uud an der Abendkasse. Eröffnmig 4 Ubr, Ansang 5 Ubr. Morgen, 5iO. Tezember: #. Abt. VI, Ubr BeznkSsüdrclsitzung bei Kniep, Haienbeids 11. 22. Abt. Fmit-ionäisieung sämtlicher Funtiionäre und Betriebs- verlraucnsiciilc 7st� Uhr Frtedenstr. 7t, bei Neumann. S5. Abt. 7 Ubr Funllwnär. und BelnebSvertrauenSleutefttzung bei Krüger. Husfitenstr. 31. 11. Abt. Abends 7 Ubr WeihnachtSseler und Kinderbcscherung. An- schliestcnd Frauenobend. Liteialischcr Vorlrog aus den Weilen deS Ge- vosiei Kobelitz in der 208. Schute, Gotendurger Siraste(Konferenzzimmer). 45. Ab». Abends 7 Ubr Sitzung der PaitrisunkKoiiäre, Bell iebs- veitraucnsletite und Elternbetiäte bei Pose, Äolonicstt. 15. Juiigsozialisten. 6 Uhr im TtSkiilierzimmer des Jugendheims. Lindenstr. 3, wichtige ArbeitsauSIchustfitzung. Ebarlottenburg. Die Uebungsilunde deS Männerchor».H-nmionIe' tSPD.)findkI diese Woche am Montag<21.) in der'Aula der StemenS-Oberieal- ichute. S chloststr. 27, stau. Tic nöchnc am 2. Januar 1921 vorm»ag im Ver ei us total. Spandau, 8. Kreis. Oefieutliche Volksversammlung abends 7'/, Ubr im Lotat Seih, Schulzenitraste. Tbema:„Jmiere und äustere Politik und Bestaub der Repub.it'. Rrscrent: Reichskanzler a. D. Gen. Herrn. Müller. Dienstag, 21. Dezember: 5— 13. Abt. Sozialdemokraiitcher Mäniierchor. Bezirk HallescheS Tor. Jeden Dienstag von 71/, Ubr an UcbungSswnde bei Krause, Mariannen- P atz 22. SangeSsreudige Genossen sind erwünscht. Am 2. Feiertag, nach. mittags 1 Ubr, daselbst gemütliches Beilammenscin. 13. Kreis. 7 Uhr KreiSoorstandSsstzung m Mariendorf, Rathaus, Zimmer 32. 18. Abt. WeibnachtSbescherunq in den PbaruSsäle», Müllerftr. 142. Beginn 61/, Ubr. Wir bitten um allseitigen Zuspruch. Wahlkret« Tiergarten. Abends pünttlich Vi, llhr KreisvorstandS- sitzung mit r'tbleilungsleiteln, Kassierern, Frauenverttelerinnen. Wichtige Besprechung bei Trümper, Flensbiirger Str. 3. Neukölln» 05. Abt. Abends VI, Ubr bei Lemve, Lelfingftr. 16. Eck« Prinz-Handjerh-Straste, Funktionäre, Fuiiltiouärtnnen. BetrtebsvertraueriS- leule. Wichtige Tagesordnung. Abrechnung sämtlicher BezirtStassterer. » 3. KreiS. Friedrichsbai«. Die Parteigenossen, die sich beim Sänger- chor FriedrichSbain eingeichricben haben, und alle SangeSkundige sowie die Genossen, die sich dem Cdor noch anschliesten wollen/ werden gebeten, am Mittwoch, den 22. Dezember, 7 Uhr, beim Genossen Schuckert, Rüders- dorser Strasse?. zwecks einer wichtigen Aussprache zu erscheinen. Elternbeiräte der S.P.D. Auskunft und Beratung jeden Donners- tag, nachm. von 4—5 Uhr, im Setretaiiat. In den Zeiten 23. Zimmer 10. 7. Kreiö. 55. Ab». iCbariollcnbmg), Mittwoch, den 22. Dezember. 6 Uhr, Weidnachlsieier mit Kniderbescherunz bei Eckmann, Schalieiistr. 34. Feitiede: Genosse Rektor Blum. Lichterfelde, 83. Abt. Montag. 27. Dezember, in de« Lichterfelder Festsälen, Zchlendorser Strohe 5. Weibnachlsseier mit Konzert, Tdeater- aussübrungen. Kinderb-scherung, Beilosung. Boll usw. Die Genossen werden gebeten. Geschenke zur Verlosung und Kinderbescherung beim Gen. Hopp«, Hindenbtrrgdamm 128, abzugeben. Jugenüveranstaltungea. Heute, de« tv. Dezevlber: T-s AentraliugendhesW wuch fheuts. erst, von ö�Uhr.an geöffnet. Motttag, den Ä«. Dezemder, T1� Uhr: Die Bczirtsvorftändssibung muß dringender UmstSitde wegen ausfalle». Hermsdvrf. Roonstraste: Weibnachtsfeicr mit besonderem Progranmt.— Kaulsdorf. Adolsilr. 25: Mädchenaöend. Bortrag: Körverknllnr.— stieuiöllo. Tmnabciid Elbestr. 11/18.— NlcdcrschSueweide. Berliner itraste 31: Mädchenabend.— Südost, lüdöjtl. Vororte. Wraugelstr. 128: Vortrog„Soziale Dichtung'._• Vorträge, Vereine und Versammlungen. KreiS I. A.-LS-B. Schwimmwartefitzung am Montag, de» 20. De» zember, abends V/, Uhr, bei Maiello, Lichtenberg, tzauptitr. 6. Freie Stenographische Vereinzgung Stolze-Schrey. Knrse finden statt: Osten und Nord o si c n. AniängerkuriuS-. Dienstag, den 4. Januar, abends von 7'/,— S1/, Uhr, in der Gemeindeschule Strastmann- Nraste 6; ForlbildurigsiurluS: Freitag, den 7. Januar, abends von 7'/, bis S1/, Uhr, In der Gemeindeschule Strastmannstr. 6. Südosten Ansänqcr. lursuS: Sonntag, den 9. Januar, vormittags von 10—12 Ubr, Adatberl« "rage 21(Lokal des Heirn Lebmann); FolUnldungSkurlnS: Donnerstag, den 6. Januar, abends 7— 9 Uhr. Adaiberlftr. 21 tLotal des Herrn Lehmann). Neukölln. AnsängerkurlnS: Donnerstag, den 6. Januar, abends von 7—9 Ubr. in de: 29. Gemeindeschule, Boddinstr. 52—56. Süden und Südosten. Seitens der Buchdiucker-Slenographenvereinigung Stelz«. Jchrev die uns er er Vereinigung angegliedert ist, finden Dienstag» von 7—9 Uhr Ansänger- und ForlöitduugSturse stall, an denen jeder teilnchmen kann. Ein neue: Antängei tursuS beginnt am Dienstag, den 25. Januar. im Lhzcnin Tempcldoier User 2, Schulgebäude, L Tr. Auch die Fort- bildungSkurle finden Dienstags daselbst statt Nach Bedarf werden auch in anderen Stadtteilen Berlin» Kurse eingerichtet. Unterricht» beilrag in allen «nsängerlurten 20 M.(auäichL Lebrmittetn). Die Beteiligung au den FortbildungSlmsen ist durch die Mitgiicdlchast bedingt, ein weit rcr Unter» richtSbeitrag wird nichtsamm< lung.— Rcichsbund der KrtegSbeichädigteo. Bezirk 3(Südost). Montag, den 20. Dezember, abend» Vi, Uhr,»n Schuhmachers Feiiläteu, Lkatitzer Str. 126: Bezilt-venammtiing(Reterat vom Gairoorstand).— Reichsveretuigniig ebemaltger KriegSgeiaugeuer. BezirkSgrupve HO. Montag, den 20, Dezember, abends l1!, Ubr, in den Un onS-Fest'äten. Greisswakder«.raste 221—223: GeneralvcÄainmtiin.t.— Arbeiter- Zlbftineutenbunv. Montag, den 20. Dezember, abendS 7 Uhr, im Köll- nilchen Gyml asium. Jniet-, Ecke Vallitraste: Bc tammlung Bortrag deS Genossen Haaie über„trirl'chaitl che und loziale Verhältnisse in Jrati. n'.— Ucder BSettiPrachs uns Biidung iprichl am Doniicislag, 23. Dezbr., abends S Uhr, Genosse Dr. W e n d o i f m der Aula de» Sophien» Gymuassums, Weiiimeilleritraste(am Hackeschen Marli). Hm aller Welt. So leben wir... Eine recht eigenartige Schadenersatzforderung, die auf die berzetltgen Lebcrlsverhästnisse aus dem Lande e:n bezeichnendes Licht wirst, ist dieser Tage bei der Eisenbahndirektion Königsberg eingereicht worden Vor einiger Zeit passierte bei Marienburg e;n großes Eisenbahnunglück dem 20 Menschen zum Opfer fielen. Unter den Getöteten befand sich auch ein Ehepaar au» dem Kreise S t u h m. Die Verwandten hotten bei dem Leichenbegängnis dem Trauergefolge den dort üblichen Leichenschmaus gegeben und setzten mit holder Naivität der Eisenbahndirektum u. a. folgende Kosten an: 1, Tonnen Bier 165 M., 1500 Zigarren 650 18 Flaschen Rum und Kognak 1085 M., 21 Pfund Zucker 142,80 M.. 10 Mandel Eier 300 M.. 1 Zentner Weizenmehl 200 M., 2 Zentner Fleisch 2400 M., 25 Pfund Butter 868,75 M., 50 Pfund Fische 350 M.. 3 Pfund Kaffee 114 M., an Leihgebühr für daS Tafelgeschirr wurden 175ch0 M. auf Rechnung gesetzt und— was auch recht bezeichnend ist— 71,50 M. sür abhanden gekommene Messer. In ihrer Naivität haben die Fordernden offenbar gar nicht daran gedacht, daß sie Bekanntschaft mit dem Straf- r i ch t« r machen könnten wegen deS immensen Verbrauchs ratio- nierter Lebensmittel. Der ganze Vorgang aber ist ein beschämendes Zeugnis für unsere Verhältniffe. Aus der einen Seite betteln wir das Ausland an. damit unsere Kinder nicht völlig verkommen und auf der anderen Seite wird gefressen, daß da? Maul schäumt! Eröffnung der Großfunkstelle Lakayette. llnterstaatSsekretär Desckiamps ist nach Bordeaux abgereist, wo er die drabttois Station Jasayetle einweihen wird. Es wird dre bedeutendste Funtstalton der ganzen Weil sein. Geschäftliche Mitteilungen. Damen- Lackbctatzsticscl mit Wildlederewtatz für t29 M. dringt da' Slbubbaus?!. Klein, Drunnenstr. 179, Ebarlottenburg, Taneiitzieiiur, 18. .osladen, WilmerSdorl. Beiliner Str. 1, Ecke Jenaer Strasse, als ganz bc- pnderes WethnuchlSanaebot Ausserdem nnlerhält dasselbe ein rlessgeS Lager in Kinder-, Damen- und Herrenitiefeln aller Acten zu ebenfalls niedrigen Preisen. Das Zahnen der Kinder. Eine der gefnrchtetsten und schtimmste« Perioden, welche der Mensch im stüben KindeSaiter durchzumachen bat, ist die Zähnung-' penode. Besonders schwächlichen Kindern kann das Zahnen durch seine üblen Begleiterscheinungen-.echt gefährlich werden Mit dem Herausbringen deS ärztlich emptohlenen neuen Z idnerlerchternngSmittelS .Dentinox' gibt es eigentlich keine ZadnungSbeichwerien mehr. Die An- Wendung des PrävarateS(Emreikung des ZiblifieisbeS) verschafft iosortige Linderung, sämtliche mit dem Zahnen verbundenen Begleiterlcheinniigen verschwinden satt p Ltzltch. D nlüioz ist in allen Avoth-ken erhältl-ch und Die llbren- und Juweleusirma Richard Bonneck. Berlin- Schönhauser Allee 15. und Landsberger Allee 11. bat wieder ihren Bestaub an Trauringen wie vor dem Krieg« ausgebaut. Ausser der Rietenau-wadl in Trauringen findet man alle in der Uhren- und Juwetenbranche vor- kommenden Waren wie Ubre». Kelten. Ringe, Broschen. Armbänder uiw uiw. von den«insachiten bis zu den feinsten, geschmackooll len Miiitei n. Sämtliche GeschZstslokaliläten sind heute bis 6 Uhr abends geöffnet. Alles Nähere im heutigen Inserat._ öriefkasten der Neüaktion. F. M. Uns ist eine Ausstellung solcher Modelle nicht bekannt; die Erbauer lolcher nützloien Spielzeuge dürsten dieselben wohl meist selbst wieder auseinandernehmen.— AI. M. 1O06. Rein. Wetteransitchten iür das mittlere Norddeutschlaad bis Montag mittag. Zeitweise anfkiarend. meist trocken, Temperatur dem Gefrierpunkt nahe, an der Küste westliche, trn Binuenlande noch vorwiegend östliche Winde. slms � u. 7 ZKK. mit?rledenskautsshuU 5 Jahre schriktL Garantie. Zahnziehen mit Betäubung bei Bes> 1 Hang von Gebissen gratis. Kronen v. 30 Mk. aft. Spez.: Zähne ohne Gaumen. Keine Luxuspreise. aliu-Praxis Katuani, ßanzlger Strails 1. Kopfschmerz Bei___ a a.Hofapot5gjre�0�5»»■_ ärztlich■) ifl�OVan ÜlS bevorzuqkj m > O J* --S «»I /35> /cht- £lSf � MO. y Messaline gestreift,{Uta Qualität, in vielen Mustern und Farben............ M. Batlkseide in den herrlichsten Färb- Stallungen, doppelt breit............ M. Täff Ct"R�[oUSsdui6 helle, elcgaotestv Farben, doppeltbreit...........,.. M. Chma-Krepp in modernen Farben doppeltbreit.................. M. k R 1 I 1 s rr A aer*VtArtlra>.|-i I-aI» Seidene Damenstrümpfe und Unterwäsche, seidene Herrenselbstbinder. Schals, I Ollllge VjeSCnenKarilKei._ Spiuenschleier.- Kimono». Kusen, Tisch- und Flügeldecken 1 Stz.Vjl»?!.'- vVXe Ir/tji-.f."..■.■.., .... V-'*. * v Vp. �, Ä- V 5 hWWMWW Unsere öeschäHsräume sft.2 heute vor 1—6 Uhr gcblJnet r- v. ''': l-etl>zl9er S>tiixa,»o 4�/44. Unsere QesinafUfflame sind heute von I— 6 utu gsüflnot -■;• V> %i)r-■>- M •-'■.ya ■JC-V-:*''.;•>•• ■..,.äS 1 fe»" v1-■£su* F'Vv.m;-.■.•■§•»! iögJiSJBü�?a MlMs veHs�rtSS �iiNn�e�sKSscksn�k viSVOlI�OTNN�Sn�Sl't unserer, Erzeugnisse sfempelf Josetfi Clooreften zu Q.uol if dts-Mar Ken ersten Ranges! Ansser, «ÄW-» "Ä»» allen Abreilunqen Heure Sonnraq von 1-6 Uhr aeöffnei* Oraniensrr.155 LeipzigersrrAZ Teppich-Engros-Haus besond, preiswertes Angebot! Prima Vrloar»»Plüsch reine Ware 17 X 40 cm 200X400 cm Beacl6»Haar-Qaalltlt 200X300■ m 260X350 cm Vi. 975«— M 1340,- M.'650,- M 938,- .'tascblnen�Sitiyroa, persisches Master, M» 2000,— ca. 250X360 cm Besonders seliwere Plösch-d Jalitll, ca 2U0XW) cm 3\. 1700,- 25 X3S0 cm M 2600.- reine Ware snox�oo cm M. 3600,- r�2aa9aas<4A�lrAM KrCßte Auswahl In Gobelin, Moguette, fi#IVailClcCKcSn Mohair, reine Ware, von M. 200?- an. Lätsferstoffe, Gardinen� Stores, Mohalr'Reisedeckeiia 174 2 Gladtke& Königsfeld, M»L'Ä.!!L! Sonntag, den 19. Dezember von 1—6 Uhr geSffnet. i Juwelen. Golrt-, Silber-, Alfenidewaren JCmil Quade, Schöneberg,{ J Hauptst raUc US. In Brll'anfen stets».e|pj?en eltskäufe! -W��WWMWMMWIMMW fraDspori. Kä'llßlilßfl. eiserne ßelen aller Systeme. '"uademann's kcklMW 25% Kohlenersparnis. (ür Jeden Raum«eeignei, Herde i.Hausnaliungtn Win schall., hote kücii. usw. liefe i FJ-KatLademann�ii- Herl in s.v 11. Sevdelstr. I2II3. Weihnachtsa iiniiiiiiiuiiiiiiiiiiiiMiiiiiiiiutuiiiiiiiiliiHiiiiiiiiimiiiitiiiiitimiiiiiiiiuiiiinuitiiuiiiiiimtiiim EinkochartikeS Haus- und Küchengeräte, Glas, Porzellan, Steingut, Kristall 100 o Ermässigung HOHENDORF"% tt Spezlalhaus für Einkochartikel Kantstraße 122. Liköre Cognac Bnm f Bisquit Dubouch� 1 Winkelhausen*** f Jamaica 1 Jamaica Verschnitt M o s e I■ y Rhein-, Bordeaux-, und Sudweine Wllh. Hoeok likörfabrik and Weiagroßbandlimg cbariottenburg. TWilmersdorfer Str. 149 5 695 Winkelspifze HEINIZE5 BIÄNCKERIZ FABRIK— BERLIN � Zu haben bei: Wllh. Papier, N 4, ChausseestraBe 121 E. Ringel» N 24, FriedridtstraBe 133 E. C. Schröder, N 4, invalidenstraBel27 Heintxe& Blanckertz Erste Deutsche S>ahiabrik, B rlin NO 43 Sonnlag geöffnet 1-6 Uhr. KrlofMn ntbe wird n 84*/« In �ahlnng genommen. Everth 4 Mittelmann Bankgeschäft "a. Berlin C 19, Petriplau 4 VT1'7'' i gegenüber der Penlkirche. rernsp>eeher Zentrum iT73 7I0J u. 115 41 äö- und Verkaol?od Gdekten nod Copns! Cicschttüszeil A. I Pelzmantel Ui i.r llff: crxHIst 2150, 2909, 3975, 4500. 5400 6510 Plüschmän'el sekr billig 650, 810, 950, 1220, 1470 Astrachanmantel}Ür 345 Ulster 86 135, 192, 275 Strickjacken 45-375 Impr. Mäntel 250*,Ä0? Gesellschaft' kleider Kostüme 156—850 350-750 Stoffröcke 44-275 Gummimantel„«"arS 410 Westmann 1. Geschäft: Berlin W, MoHrenstrasse 37a 2. Geschärt; Berün NO Gr. PrankfirtprStr ttn Grosser Wei h nacMs Verkauf Preiswerte GsscfiCRik-�iSike! Federhalter sm�r««1°«...... 1953 Briejö ijner"»i««........ 1950 Bleisti}te mm....... 1750 Bonbonn!erenÄ"39C0 59co Herren-Taschenuhr..... 2850 Schreibtisch-Uhren...... 2850 Reise-Uhren.................. 2850 Holzslanduhren we.««. A poliert, verschiedene Gongarien........... Qj? ModerneSalon-Uhren- nit la Werk 390'° Rauchgarnitur � Eisen gehämmert, mit Messing............... RaUQltl'SCh mllgehammerterMetall- T a JTqo plalte Ourrhme.ser«cm. mit Glauchrank.. NähkastenmiiEimaicv«.?50 � 2450 pamS'n-Toilelteseijens�S�S0�0 Geschenkkarlonagen 185022503500 Wäsche Damen-Hemden jesfer Slott mit Sickeret....................... Damen-Beinkleider (eiter Slo|| geschiouene Form, mit Sllcker«!......... Damen-Nachthemden tesler Slot. Rumpt gesückt....................... Hemdhosen ocslickler Bat st, reich ausgesleftel............ Garnitur Mersion. garniert, Hemd und Beinkleid passend...... Herren-Hemden vonräolicher Ma-ostoij. mit Klappmanscheile t breiter Stickerei 3973 395C 69» 95°° 110°° .......... 75°° Korsette Reform-Korsette AcC0 mit und ohne Stangen veror bettet,«elu und natur....... Backfisch-Korsette m« Stangen«r.-�730 arbeitet und Leibchen mit Pa! enbmsi weiss und natur.,.. JL/ Büstenhalter U50 vorzüglich sitzende Form........................ � Korserte au» natur tarde» oder weissen testen yJ�oQ Stollen, zum Teil mit Hailer............................ �*3 Blusen u. Unterröske Flanellbfusen"SS" ,.»�Q!ocos» tasson, olien und geschlossen, leine Slrel�n�� mJj/ Reinw. Tuchbluseni 4/-5Ci/rQ50 i/:cco In venchl den. aparten Aus|ührungen l�-fv I-/ V Seid. Blusen QeJS qosotzqso it�oo helle u. dunkle Farben, aparte Fassons I�O\l J Trikot-Unterröcke /roscRQsonRso mit llolten Ansätzen, modernen Austührungenü� O HO Haib-mh- Unterröcke �q50 7 4zg verschied. Formen, gute, warme S olle\J J/*4 Tuch• Unterröcke reinw., I- Quollt, vornehme Farben lD-> IOO L\J J Pelzwaren Kinder-Garnituren«.»».dunke Ka In. Muft und Kragen zusammen.................*4-� Damen- Sturmkragen qoC0 |ör Mäntel und Kostüme, mit Seiden futfer........... Alaskafüchse rtm.e Form ml) Seidenfular.....»».....�».»»»...... Älaskalüchse graue gerade Form, m» Setdenlu.ler....................................... ,00 525» Taschentücher Taschentücher«Xmen. l90-279 mit gesltdüer Ecke.............. Siüi Z. J Taschenlücheroam«.. 47z Batist mit Hohlsaum und gestickter Ecke, Stück �4 TaschentüdierS�«.. ��7, Bailsl, mli Hohlsaum u. geillxkheü n 2 Kn an 180- l ugtumden ■eiche Si'ekerei, gute Stoffe, 45— 'üt Damen Nachthemden � le.mte Stoffe, echt larbtge beeälte 95.- Nachthemden fit Damen, ga« Qaahtä 75. Beinkleider 0»� geschlossene, mit reichet Stickerei 45.- e*e'S>0'O0*0*»*0*>0«0*0-0*0*0-0-0*0©- o—■evO->0*0«0*e<*0«0*0<»0*Q— 00 0*0»0w0—0—0w0— 0w0-»0w0»0w0»0w0—0 0»0-w0-.0w0-.0*0»0»0»0-»0*0-»0»0w. ? ? 0*0 Hervorragende Qualitätsware | Damen-Lack-Pumps F Herrcn-Schnürstiefcl fT —..... 1057..............................' beste Rahmenarbelt,*or- xagllchet Uckleder, besonders guter Slts aus vorzQgtlchstem Rindbox-Leder, beste Kemleder- Doppel- � Jl ßtf W Kamelhaarstoff, dicke Filz sohlen, echle Rahmen-!— 17846 M. Wohn). 87»- 68-10 M. Rüthen 445—2885 SR. Lieierun« itlo. Lagerung toftcnl. lOjähc Garantie. | Möbel-Haus Rejcwske Berlin, BaYNr 66 für Kohlenhandlungen und anderen bedan. Taluiwagcn und Oewicnie. Billigste Preise.! iro.'es Lager. Georg Wagner, Cöpenlcker Strasse ijt Kol' Ladenr vsi ha i*1 MWWM 6- und 8-ach. iaun stänbiq V. Steek,lman», Berln W->, Potsdamer Str. 185(5!üu.!l2o9) Wocricniegs aD 7 13 r>,l Sonntags Sag nn 4U1sr Latrta Vorführung 8 Uhr Wo finden die Pferderennen im Winzer(lall? In Berlin, PriedriChstr. VT ffl. COBH,Mwäseliefabi ik, Blumenslr. 67 Neu eingetroffen: Deckbett, 1 Kopfkissen glatt, l.Konfkisscn mit Stiokereieinsati und Skumcheti oder Hohlsaum..-, 185 Garnitur„Triumph", s Garnitur„�Qhortl m.. KOpfklSSen 80' 80.lt II... and Hohl.num 03 Sonntag, den 19. Dezember, für den Einzelverkauf geöffnet. 00 aus betrm Jladupolame, 1 Deckbett, 1 Kopfkissen 9 ackeret und Hohlsaum Aetzv/ 00 Tzibiinenelitaai atort t (Bartenpoctat Sira und Plag wird ausgezahlt von 3-11 Uhr. Eintritt jederzeit. Sti-uveuhuhuverhlnduu�g hl» Zlurhunnti-uvo: 3. 22, 2S, St, 46, 66. 67, SS, hl» ütrtkuah»- i-gni» Platz i t, i, i, 10. 70, 71, 76, 77, 78, 79, 98 Ich Höre wieder durch diesen lamolen elettr. Hör-Apvnral der «. NI. h.». It K, et I, i K. Neue Schbnhausei Str.1l> Geöffn o,;i— o. Somit. 9— 2; Ltejeranl der Berüntr Be; amIen-Berelnigung. A O SprechmaschinenM m 65.-. 85-, IM-, 1Z5-, 150- Dil 425.- M la Alpaka und Alpaka rarailberu Neu aufgenommen Massiv Silberbestecke in Tlttleii aparten k'orwe» Ib unserer erweltertsn Stahlwaren- Abteilung ■ RaaUrapparata, Raaiermaaoar n Taseaanmaaaer. GeflCgalaoharan, R Tortenheber, Obatbastaeka u.v.„ . P. R ADD ATZ& Ce, BerUw tetpalper Str. 122/12». Trauringe Dukatengold 900« 14 Kar. Gold 585 gestemp. 8 Kar. Gold v. M. 59.75 an Otataehlanda bedeutendste Fabrik mit direktem Verkauf an private. i Weinstoekv.tti.bjL I Zentrale; lotirensir. 16 am WMÄ.nBO' Alcxaadcrstr. 14a, aabc Jannowltzbrücke. Kottbnscr Damm 24, Chausecestraltc 69, Cfcarlbg, smtti.rt. Pl.S, Sthfinebf, Omncwsldtir. It. inkanf* Uold-, Silber-, Plstlit« aUSAUl. Hrnob, Httanra,»Ahne. | Achtunpl Kein Laden I Oe»ffnet 9-1, 2—6.| Gardinen spottbillig! WeiHnachtverkauf. Auf jeden Sintauf S Prozent Rabatt. «bOennkta»chnia(schaiel, 45, 65 SR, usw. vom«tüd«jo die» Ä. beppeltbrtU 18» bis 90 SR. pro Meter. Seif. Wen.»weidetiiz,«8. 75. 95 3R. und mehr, Teppich«. tlhahifioll** Tisch- und SiBAAGctfd». spottbillig. MF* FahrgeldvergUtunA. Brautieute erhalten ein Sefchent. Spezialgejchäst für Gelegenheitskäufe löSB'eitS Verlin, Nene ttönigstr. Sl, It/vl oiy« nahe Alexauderpiatz. W-- _________r..,.rtr Berren-Bemden,«i«« o. m. cin»� m. 26.50 Berren-Normalliemden...« 39." Kaki-Kord, Beten Beiugscheln. Meter M 16,�® Inlfltt 110 cm drei!, gegen Beiugscheln. 0N 20 UU011. aunendi�hf M. ter M. ö»l. Eduard Mankiawitz, Charlottenburg, 83. tiorthe-stra e 88. OcballiiiatteB tfepieltdtlg S—, 10, Nadeln ZOO atüek 1.75 Eraatetelle jtroaaa Anawahl! H'erke, Tonaime, SchaNdoeen ete. ifu SCO Tr.cbter Stack 5.—, mlttelzree, 10.— Zltbern, 5 Acearde, mlttOCnterlereeetea 75.—. Zithern. 5 Aeenrde, m. TD Ciiterl«pennteii85.—. Zicb>Ban.ontkem gros.» Au.wä.Sl von S.—»c. n n nd Ii a r m o nl kna 1 Ma 20— N., Geigen, Konzert.rtenunein, Flöten ete. Kmrbldiampen 3 so.-t.so. O—, 10—. Knrbld Neue Fahrrader« 500— Mi- noterrlder, Anlemoblle, Kootstnotore. ca. 15000 Fahrrnaiatildecken �*** 55.-, 60-, 65-, pnirn. gz.- Qnjx LUltS ClkläUCtke 2LO--. ml, dnUhrker OwaU. 25.- M. (Gtuunlrenaad saeb»oseorhzib gegen NaehazbaaV Macluoow, Weinmeister-Str. 14 Or.iaetea Fa tz r r ei d tzm u i üer ine. Rente ge5fTnet von I bteö Uhr. Herrenkieldung. Anrufe..... 190#- bi» 650.- Einsesn.>Anzflse 145.- m* 475.- Hosea...... 60.- bis 185.- Ulster..... 150.- bis 695.- Paletots, ntartngo 380.-, 395.- Trikofagsn. MIdch.-Beinkleid, i« nach or 27.*° an Damen-Schlüpfer i* nach or. 38." an Damen• Reform-Beinkleider ie nach Größe 50.- an Herren-Trik.-Hemden 45, 80 57" Oamenhleidnng. Kostüme...; 125.-»>» 435.- Ulstcr...... 148." vis 675.- Astrachan- u.T uchmäntel, hocheiega it Röcke.... 32."»i. 160.- Blusen, Seide, Crepe de Chine. Mouss�llne, Barchend 30." dl» 120— Blusen, Sportflanell.. 45.®° bis 69." Strumpfwaren. Damenstrümpfe,""','��"18? Socken, rnu gestrickt.... 10." Socken, schtran a. grau gesttickt 14." Kinder-Sweater....... 15." Kinder-Trikots....... 8.95an Schuhwaren, Herren-Stiefel.. 115- bis 325.- Damen-Stiefel.. 110.- bis 245.- IVelinhbesohlniiAt«ehr prompt nnd allcrbilligAt. Burschen Stiefel..... 88.- Kinder-Stiefel>e nach OröSe 35,- an Garnitur Hosenträger mit Sockenhaltern in geschmackvollen Oeschenkkanons. Taschemücner in netter Geschenkaufmachunß.».Darm-nhemden mit Stickerei. Unterröcke(Sergel.• Scr.ürzenstoff, zirka 110 cm breit, prima Qualität, blau- weiß gestreift, für Wirtschaftsschürzen.• Roh-Nessell. Lakenbreite zirka 150 cm Heute Sonntag, den 19. Dezember, geöffnet von 1—6 Uhr. Wir liefern ab unserer eigenen Faunk an Private zu soliden Preisen MÖBEL in Elche, Nußbaum, Birke, Kirschbaum, Mahagoni Moderne Stilarten vom Einfachen bis zum Auserlesensten. Schlatzlmmer Hsrrenz'mmer Speisezimmer Wohwaalon« KUchen und Alnzelmöbe Eigene 0 r o 1 1 a b r I k a 1 1 on Nur Qualitätsarbeit Lieferung durch ganz Deutschland Albert Gleiser Möbel-Fabrik« Berlin C. 33 Alexanderpl., Alexanderstr. 42. DWWIW Sonntag bla 6 Uhr geBttnet. Oeschäftsbßcher Kontor- Arti ke! Moderne Drucksachen kür Handel u. Gewerbe CU m. b« Ha Berlin SW68, Undenstr.78 ÄÄ Steglitz. SchloB&traBe 28 Karten- Registraturen Pack- und Schreibpapiere Tisch- und Wandkalender Als Seihnzchlsgeichenli :::: Baustellen:::: Parzellen am Bahnhof Schulzeildorl. Best» Anlöge Ml Sriparnisse Anzahlung von --------- Mark«0«,---------- an und vlertelihh-Iid>e Abzahlung von ------- Mark 10«,--------- Auskünjt« und Pläne vom Berliner Bodenverein Ntittellir.S«. Eck? Artebrtchftrafte An Orl und Slell» burch derrn Otto Werneii». IVb/tefc 1d dardinenham Bernhard Sdiwutz, ? Egejp U die größte Zigarette aus rtin orlenta'lsehetii Tabak ,"K lür 30 u. 40 Pf. 3V off..,i:«;e|o**-Taabak(abribat4>"Wül A*! Charlottenburg All ■ A? Wllrae radorler StraUe I AJ zwischen Bismarck- und Schlllcrstiaße Wlederverkttufer t-rhalten Rabatt. ■9 Nr. 620» 37. Jahrgang 3. Heilage öes Vorwärts Sonntag, 10. vezember 102O �ungöeutsche Irechheit. Von PH. S(h e i b c:n c n n. Tic reaktionären Drahtzieher des Fungdeutschen Ordens werden nicht müde, die Harmlosigkeit ihrer Organisationen zu betonen. Sie wollen angeblich nur die Autorität der Staatsgewalt stützen� und stärken im Kampfe mit denen von links oder rechts, die diese Staatsautorität oder den Sfö«: selbst stürzen wollen. Man kann sich ungefähr vorstellen, mit nZelcher Wucht und Begeisterung sich die Orgeich-Mannen und sungdeutschen Hakenkreuzrilterchen auf die 5tappisten stürzen würden, falls diese erneut versuchen sollten, der Re- publik ans Leben zu gehen. In Preußen sind Orgesch, Iungdeutscher Orden und ähnliche reaktionäre„Selb''tichuh"-Organisationcn verboten worden, ebenso deren offizielle Zeitungen. Mit welcher Dreistigkeit die Herrschaften die ZeitUngsverbote aber zu umgehen bemüht sind, soll an einem Beispiel illustriert werden. Die Zeitung des Jungdeutschen Ordens in Kassel erschien am!. und 15. eines jeden Monats acht Seiten stark und sab so aus: Dieser sungdeutsche Pressö-Ersatz ließ- an Dreistigkeit bereits nichts zu wün'chen übrig. Durch irgendwelche Um- stände hatten yoüjeiliäv Behörden Kenntnis von dsr.dreisren Berbotsmißachtung bekommen und.75 000 Exemplare der .�ung-, Deutschen Ordens"-Zeitung verfielen� der Beschlag- nahnre. Vierzehn Tage später sollte wiederum chie nach Ansicht der„Ordens�-Leirung fällige Rümmer erscheinen, die jedoch von der Polizei beschlagnahmt wurde� bevor sie gedructr war. Ter Korrektürabzug deS Titelblatics sah seht so ans: 'x' Zeitung � des „Hllg-IelitsA« IlöetiS" Das Vaterland über die Dartei.' l Jahrganch � Caliel, Monwg den 1. Nov. lüÄi Nr. 13 Nachdem die Zeitung verboten worden war. erschien sie pünktlich wie in früherer Zeil in folgender Aufmachung weiter: •J* Tie Zeitung des«Z» ..M-NWAN WM" ist verboten, deshalb tonnt? die von? , in Engel am Montag,»cn 18. Jlc- 1. �aorgang oeniver 1920, iöuig gewesene Nr. U nicht ceschewen. i\m Bcfidei and Sieunöe Des jungDeutidien Um"! ...... D»e langen 5criegejahre... baben unS ja io manches Eriapimucl für irübergebable Genüge ickosfen und kenneiilerneti lassen und>o habe iZH mich entschlojfen, vor- liegendes Blältchen als �Ersatz' herauszugeben.... Leider ist mir noch kein geeigneter Name für das von mir heraus- aegebene Elsatzbtältchen eingefallen, den freundlichen Lesern aber wäre ich für einige Vor'chläge sehr dankbar... A T •j* ssai die Zeitung des „ZMii'NiiWev öiöeiss" immer noch v erb o te ni st. konnte die l. Fabrgang ln Eosscl am Montag,»ext 22. Ko- uembec 1910. fällig gewesene Nr. 15 „Es ist gar n cht wahr, daß die Krankenkassen zum Kamps gegen die Acrzt: oder gegen die freie Acrztewahl ausrufen. Sie rufen nur nach dem Schutze der Gesetzgebung gegen die SMach:» Politik der Aerzteorganisation. Sie sind dazu gezwungen, weil die Persuche, durch Vereinbarungen mit den Aerzten die ärztliche Per- sorgung der Versicherten zu gewährleisten, gescheitert sind. Jeden Tag kann sich der Generalstreik der Aerzte vom Mai 1320 wieder- holen, denn nur in den tveuigsten Orten ist es bisher zum Ab- schluß von Kassenarziverträgexs gekomme«. Die Aekzteorganisatiou hat zudem die im Juni abgeschlossenen Vereinbarungen in großen Landesteiken bei ihren Mitgliedern nicht zur Anerkennung bringen tonnen.' Die Krankenkassen sind, wie stet?, zur Verständigung bereit. Wer sie wollen eine dauernde Verständtguug. Tie Kassenvertreter verhandeln j e tz t s e i t f a st zwei Jahren Monat, für Monat mit den Aerzten— ohne bleibendes Resultat. Da halten die stärksten Nerven nicht stand. Daher verlangen di? Krankenkassen jetzt eine Regelung des Schiedsverfahrens durch die Gesetzgebung. Solange die Kassen freie ärztliche Behandlung gewähren'müssen, die Acrzte sie aber jederzeit ablehnen können, solange die Kassen Arztverträge schließen, die Aerzte sie aber jeder« zeit brechen tonnen, hängt die Durchführung- der Kranlenversiche« rung ganz von dem guten Willen der Aerzte ab. An dem guten Willen der Acrzte aber fehlt es. Bisher haben es die ärztlnchen Organisationen fertig gebracht, alle Wie alle früheren Nummern, so war die„äuck' nichter- Versuche der Kassen, die spott schlechte Behandlung schienene" Nr. 15 allst Seiten stark fertig gestellt. Ter Text.her.Versicherten zu verbessern, zum Scheitern zu bringen. war der übliche„jungdeutsche". Daß die Herrschaften ihre, Tic Einführung der Fqmilienvcrjicherung, die Eckeiterung des Versuche nicht einstellen worden, ihre sog.„Selbstschutz"-: Kreises der Versicherten muß unterbleiben, die Bekämpfung der Gc- Organisationen ausrecht.zu erhalten und ihre Zeitung weiter. schlechtÄrankhekten, die Kranken- und Zalmpflege in den Schulen, herauszubringen, gebt klar und deutlich aus dein Leitartikel j die Säuglingssiirsorgo muß. in kläglichen Anfängen stellen bleiben, der letzten Nummer hervor..Torin heißt es u. a.: weil der Widerstand der Aerzte unüberwindlich ist. Tie Krankenkassen wollen, wie. bisher, freie ärztliche BeHand« !ung gewähren. Aber wenn sich die Aerzte mit ihren Forderungen in Widerspruch zu den Grundlagen, der Krankenversicherung setzen, dann muß ihnen das Recht gegeben werden, die Beziehungen zu den Aerzten zu lösen. Für diesen Fall müssen den Kranken die Kosten der ärztlichen Behandlung in bar ersetzt werden. An rechtzeitiger niemand gehindert werden. inrichtcn wollen, in denen werden, oder die eine hus äsÄf" 3:r'ta 611«■***-»• ""W UnltrWiW) Wiiira brv TÄwr-» w RMZ.***.!»»>»---»-- nXM. LinkSöolslltewisten tritt immer klarer, zutage. Die von l i 1 � s machen sich gegenseitig mit Redensarten betrunken und kbmso wie die Nr. 14 auch nicht crfchcir.cn. letzten Nummer hervor..Torin heißt v,... Die Auslösung des Jungdeutscheu Ordens wird erst dann anerkannt werden, wenn die Gerichte in diesem Sinne entschieden haben...." Mit anderen Worten: die Serrcn, die die Staatsautorl- tat angeblich stützen wollen, pfeifen aus diese Autorität. Eine Regierung, die einem- solchen srechen tatenlos zuschauen wollte, lväre freilich einen einzigen Tag länger r::i Amte zu dem Minister Scvering allerdiug Der großen Mehrzahl der heutigen Aerzte steht ihr materielles Interesse in erster Linie. Das ist ihr gutes Recht. Sie dürfe» aber dann n cht gleichzeitig das Recht haben, den Krankenkassen Organisierung des ärztlichen Dienstes, die zum Schutze der male« riellen und gesundheitlichen-Interessen der Versicherten notwendig ist, zu unterbinden. Die Krankenkassen handeln lediglich als Sachwalter der ihnen anvertrauten Interessen der Versicherten. Damit sie das in der rechten Weise tun, haben-die Gswerkschafte» ihre Vertrauensleute MI IDD�I in die Ausschüsse und Vorstände der Kassen entsanot Tie Ver» kassentages, der am 2 Dezember in Berlin tagte, hatten wir die sicherten dürfen sich daher nicht von den Aerzten in der. Presse und Inschrift eines.allen, pcrrzeigenössischen- ArxteS wiedergegeben, der in de 5 Sprechstunde gegen ihre Vcrtrauertsleute in den Kasstznvor- die Spannung zwischen Kassen und. Aerzreu bedouerr und in' den ständen aufwiegeln lassen. Tie Sorg- um das Wohl der Versicher- Beschlüssen der Kasscnioge eine Kampsansage gegen dw Aerzte sah. ten- wird von den Aerzten vorgeschützt, weil- die Vorrechte einer Dazu erhalten wir mm mit einiger Verspätung cme Erwide- kleinen Akademiker schiebt ins Wanken zu geraten drohen. rung vom Hauptverband Deutscher Ortskranlenkassen, die wir nach. Möchte sich die Gesetzgebung bald zu einer Regelung der Arzt« deur Grundsätze wiedergeben, dasi man beide Teile hören muß, um frage aufraffen, damit die Bahn frei wird für den Ausbau der ein gerechtes Urteil zu fällen Der Hauptverband schreibt: i Sozialversicherung." schloßen sich dann im Pbrasenransch die Köpfe cm. Tie von rechts aber sehen den Linksern mit Behagen zu und— arbeiten._ i> Krankenkassen und Merzte. Im Anschluß an die Verhandlungen des Deutschen Kranken- ,v Tanzkleid flotte, jugendiiehe Form, aus vbr- zti�licher Voile rosa oder blau, mit Stickerei und Hohlsaum [SavnmeM�antel aus prima Cord-Sammet, in �5 Jch? � modernen Farben CO Männer-Socken wollgemischt, graumeliert Berchentl�emden Öamen-Taghemden Renforce, im ßumnt �estiHct und mit Sti ker;»'.- 650 für Minner>8*$50 Ä— ni0�®'«ni r�nt gesti�tjmd mit Stvkerei- ung-ebl�ungerauht, Srrapazierhemd! 35 Oamen-Besnklefder Knieform und Passenform- 21 50 2S00 27™ 3850 Damenlasckentücher �errentsscheniücher 480«600 ; Leinen, 45 cm groß Stück i< Pelzkragen feferbt Kanin, Kragen- oder ierform Hausschürzen Teeschürzen 2150 aus kräftigem blau-weiß ge streiften Baumwollstoff ' neueste Holländer Form, aus 1 weißem Stickereistoff tßttmr Oamen- Nachthemden Rentbrce, jrute Ausführungen 9S®8 12©60 135°° Heute von 2—6 Uhr geöffnet Heute von 2—6 Uhr geöffnet ff Exira'Angebot breiswerter Herrevlleidvng Nor'-njoKKev 242 212.- 00,. SchlaiMe""'�� 212.- Farbige Westen x-. 150 11�.50 06.- u?« Gefir. Hosen m_ d. aeftr. ffveviot) 255- 180.- 118— 98— Sacce-Anznge Sc S- 320. Herren-tlifler'SS:-S- 180. Raglans-Schllipser 1250— 1050.— 770— XJ". Knsben-Anznse»Ä. 75— 58.— ix bare Stoffe, HO Knaben-Wer 240. Zünglmgs- Anzüge berner Schnitt_ - Ms.— 88.— Ux« SSvrtpelze besonders preiwett!.y,»,3.20.,4« Cpäffuin mil OaraOer, Ularbtt mii cHTura-|' chlJJlvl Form : r wamme. Opossum mn dtminurmt'- r_ I � jlO._ 165. schöne 190- gante 139- Carl Schulze© Co. Kabisch© Co für Manfertiöunö I örlillewir. 11 Siühe&ecg: fimtslr. 18 Gr. ZlaüWtec Str. 20 '" ecke Naagcstr ckck« vorbergftr. Ecke a«ppcv?Ir. Msenttjalu Slrase Z Eck« cinlcxslr. Heist© von 1-6 Uhr geöffnet I MISM» I B lliiiMHÜHB Uli? D W I K ö ti. u M 1 5 1= m Oamen-Schnürstiefsl 14500 Rindbox und vrcau, mit und ohnc Locktaupe, frdr mo- d-rnr,e>c,ante Zonnen !Z xt r a billig Kamelhaarsioff- �aichenschuhe 0�7. mit starten Fil» und L?der. z sohlen...... wr«ße 3b— � X Kamelhacirstosf- (Zchnallenffiefel LAA» Fllz-u.Ledirsohl„S:.!ö-Sb sJkJ Kameltaarstoff» £afuT.r�» sohlen..... St»»e M- 42 Kamelhaarstoff- Gchnallenstiefel/?� Ftlj.lU:ed°rs-HI..Sl.4Z.4S XJsJ Herren-Schnürstiefel 428°° Rindbox mit Sportnab., breite, bequeme Aorm, guter Ltrapajlerielefel Extra billig Oamen-Spangenschuhe Soxkals und andere Ledersörten, auch Sa«! Oamen-Gpangenschuhe eine Oberleder! oiten, für Etrahe u. Hauo Oamen-Spangenschuhe Soxkals logenannte Schwcstemichuhc. Kinder» Schnürstiefel tum Strapazieren....... Sväbc 27- SO Kinder. Schnürstiefel UNI Strapazieren........ Größe Sl-25 Kinder» Schnürstiefel irr Knaben, Größe»i-39, Rindbox mit Lvortnarben. dauerhafte Mnterftiescl,.. 9800 9800 IS00 89C0 so Herren-Schnürstiefel Rindbox.BcsatzodirD«rby,mod.Formen Herren-Schnürstiefel Box'alf oder Chevreau, Goodyear Welt Aerren'Schnürstiefel Boxkalf oder The-rrau. Goodyear Welt Herren-Schnürstiefel Boxkalf ofler Chevrexu, Goodyear Dell Herren-Schnürstiefel Bore..stzikDorpelIohl.. clea-Wintersttef. Herren. Lackstiefel tti? CtTaKe und OMeHschcift, moderne Stoffeu�Ltze. Arze elegante Forni.... 495«° 225°° 23S00 245°° 265°° m S3 8 I 5-::: Damen Schnürstiefel 465°° an, echtem Boxkalf. und echtem Ghepreau, mit und ohne Lack- kappe, hohe Echilfte Extra billig Herren- Schnürstiefel 465°° Rtnbdox oder R..Thkor. mit Laekkappe, Derdy, mod. breite Form,«ute Oxxlttiit, auoge'elch- neter Etrapazierstieftl �ök MWM«»III!I!!!!!!I!W»WwIW» iüliSÜl'f.»iHllSÜII bietet oequeme'XlNlj dlllixtte lüelszentieil rum Einkaut von Weiß» und Rotweinen aus eigener Kdlerci. PFeiswerte Liköre, Kcjnik, Eiini, Funseli. Verkauf wochentäglich von 9 bis 8 Uhr in den neuen Probierstuben 601/3 Altes Ratbaus, Eingang Berliner Str. Umsonst > IBr«B«ni(bunr*n. entklantc rMrkoM PNMtocl nantoaaltch billigen Preisen tu kauten, wean Ii« v nl»» unrer fUetenluger besuchen TroU«Mrer b« j | knvjitea bMl�gan Fr«lM heben wir Ermlklro ttffen< btanu aK»/» vorgenommen Relcbe Auivehlln ere. J gaatea WekBungoeinrlchtorgen««wie elueelne Zimmer. Ausserdam suis Oeleffeebel«. ktuf« in hemchnltlicktn Zimmern. Mfibcl-Contral« I.& M.HasMRr] oup Splttaimeekl t SciTönstes WeihnaclitsgescW] Notgeldscheine Eprtimeut« nur von Scheinen in füniilrcifcher und»rigtnelter Auofithrung iOO Stück verecbledenc 40 M./ Preislisten 1 180„„ 100 ,,\ kosienlo,| UALL. Münzcnbandlung, Berlin W.66. Wilhclmstr.46. Am Montag, de» 27, Dezember 1920, bleiben unsere Geschäfte und Wechselstuben in Berlin und Vororten mit sämtlichen Kassen geschlossen. Nur für die Hinterlegung von Aktien zur Teilnahme an Generalversammlungen, sofern es sich um den letzten Tag der Hinterlegungsfrist handelt, und für Wechselzahlungen wird im HauptgescbAft ein Schalter von 10—12 Uhr vormittags geöffnet sein. Berlin, den 18, Dezember 1920. Bank für Handel und Indnitrie. Berliner Handels-fiesellscbaft S. Blelchröder. Comnerz- n. Prif at-Bank Aktiemeseilschaft Delbrück, Schickler ft Co. Deutsche Bank. Directlon der Dlsconto-fiesellschaft. J. Dreyfns i Co. Dretdner Bank. Hardy 6 Co., 8. m. b. 3. Mendelssohn& Co. Mitteldeutsche Credltbank. Nationalbank für Deutschland. . p...'■ 4"; Spottbilliges Angebot für Kutscher, Chauffeure LEDERSTIEFEL mit Filzeinlage(sogenannte Eisenbahner)' FILZSCHUHE mit Lederbezug und Ledersohle, neue und gebrauchte, letztere gut durchrcparicrt. VprbiiMßiip 1 Eislebenerstr. 11 VCinaUlOOlOliC I Laden< Ecke Iianke->r»ee rm Wims �&d&Tl&cithfün£(£LUTTjZ. ßfpmm&ms festige Quiziebtungerj. färköuser Damm. p? Lernt fremde Sprachen In den BERLITZ SCHULEN Leipziger Streite 123« Ecke Wiihdnufrasse TauenUlemh-, 19« Man verlange Freiprospekt 15. JStadtieickSft 1 SerjsifiSe lü. Fernsprecher: Neukölln 1523—30. Stadtgescbüftn HeffBinsstrifc K-K. In den letzten Wochen erschien I 13170 Das Erwachen. Revolut. Dichtungen, ausgew. v, Dr. K. Hoppe. Broschiert M. 6.—, gebunden M. 18.—. ISO Jahre deutsch. Frelbciudlcbtung v, 1770-1920. Neben Goethe. Schiller, Freiligrath u&w. sind die neuesten Schriftsteller vollzählig mit Beiträgen vei treten. Ein Buch zur Erbeuune;. Ein Vortragsbuch. Ein prächt. Oeschenkbuch für alle VnlkgkreUc. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen Oder direkt vom Verlag Ott« Züphcl in Leipzig. Eleg. Knaben- u. Bnrschen-Uister fomle y.ijUgf. iUCiüit SBelhnadUeDecfnuf an Prlvare. Franz Hübner, Nnrltraße 34.36(SpitteiniarM, 2 Treppen. Monö-Ora Iflf MKVMtttf Hill 1/ 1 Itlt lltllilll•( Ii J'ntl»,*y.tltlfll Btsonders günstige Preise in Beieuchtungskärpern: Gm* und elektrische Krone«, Zugkrooeu, Zugampcla« DcckeDhcleucliturs«ru Pendel, Lftternen, Wundarmc, - Amaturen. Vernickelte Casplltten Garnitur: 2 Eisene 1 Erhitzer. ElefctroteekiiselK Idirlsirdkei. Eiektrisck FDlvinner. ÄkonkSxira Klmgen �alirrapparai tß,to?enrr lZäÄNte.«M», ketiilbil. MWM.Mö. WWW desGnäers preiswert. Eieklr. Tiseb-, Nacbt- liseb-a SIÄBderlaaipen Gas-Tischlampen. Glflhstrümpfe für Steh- und Hänge'icht I. und II. Walil. Metalldrahliampen In allen Kerzensiärken. Eleküiscli! ZigsrrsB�öztiBMP Qelegenheitükäule: iessinn- Zugampeln für Unsnteli licht 15 vernickelf, kompl. mit Schnur und Stecker, 3vfl kg schwer. llehfucliteZveiloeli-GiskocIier J&fts y*tn**4jiJn4S' fiai»macr.«. m. Wer«, tu«t, Spae'lUUM(4Wr. M t—-r 1»•». eietchuitziyio«rfchefiMt Ucnlchtl�nns nnneror Kt«4ltckon im ersten GeichäriSiahre voll aiisivirke». Aber von der Ueberzeagunq geleitet, daß die Ausgabe jeder Aufbau« und WiederbelebuiigspolUil die höchste Steigerung der vrodnk- tiv-n Leq'lung bei höchster Verringerung der Kosten tu Erzeugung und Abfatz sein muß, ist beabsichtigt, die gegebenen ggoßen Möglichkeiten der technischen, geschärt- lichea und organiiatoriichen Konzentration in vollem Uin- sänge, wenn auch nur schrittweise, ousziiniitzen. Die Brouereibetriebie beider Unternehmungen könne» iür abiebbare Zeit nur zu einem Bruchteile ihrer Leistnngrsähigki'it aiisgenutzi-werden. Urber weitere Schritte, die nach Schluß des Ge'chäiiSja'rreS erfolgt sind, wird im nächsten Bericht Milieilung gemacht werden. Trotz oller Schwierigkeilen, die sich im lanfeiiden Gefchäftssabr ergaben. sieht die Gesellschaft der Zukunst mit Vertrauen entgeaen, weil von der besseren Oualttisl ihrer B'ere eine Absatzsteigeruirg erwartet und aus die ollmähliche Wirlung der von ihr ins Auge gefaßten strafferen Zui'ammenfaffung der gesamten Organiiation gerechnet wird. Vcrsaeen nmrrikanischcr Motorpfliigr in Rumänien Von den Vereuiigten Slaaie» wurde» gioße Mengen Motoipstüge nach Rumänien geliefcrl, die jedoch lehr bald in Mißkredit gekommen find, da keine Ersatzteile vo> banden waren, die Vor- rnbrungen in'chi?chier Weife erfolgten und die Pflugfchaufeln für den rilinämichen Boden v et zu lief gingen und daher großen Schaden veruriachten.. So�ales. Tie Militärvcrsorgung. Die Ausführungsbestimmungen des Rcichsarbe-tsininisterS zum RerchSversorgungsgesetz vom 12. Mai 1929 sind erst unterm 16. No- vember 1929 im limiange von 79 Sei'cn erlaffen und im Reichs- Geietzb'att Nr. 225. ausgegeben am 39 November, verösfentlichi worden. Dadurch haben viele Ansvrucksberecktigte. über deren An- träge erst nach Ersaß diefer Ausführungsbestimmungen entschieden werden sollte, nunmehr Aussicht auf schnellere Erledigung. Aus den AusrührungSbestimmungcn fei einiges hervorgehoben. Ansprüche auf Gewährung von Versorgung nach dem Re'chsversorgunasgesetz müssen angemeldet werden Ansprüche, die aus Grund früherer Bestimmungen abgelÄnf worden sind, können nur berücksichtigt werden, wenn sie c r n e u t geltend ge- macht werden. Ein„Verforgungsanfpruch" ist nur dann geocben. wenn ein im Spruchversahrcn vcrsolgbarer Rechtsanspruch besteht. Letz�rer kommt bei allen solchen Bestimmungen des ReichSper- sorgungs�ssetecs nickt in Frage, wc eS sich um Kannvorschriften bandelt Die Neukeststellung der nach früheren MtlitärversorgungS- gesehen bewilligten VersorgungsMbührnisse(Umanerkcnnung) er- folgt ohne Antrag von Amts wegen. Eine eigenartige Erklärung des Wortes „D i e.n st b e sck ä d i g u n g" ist im K 2 der Ausfübrungsbestim- mi'ngcn gegeben. Danach sollen unter„Tienstbeschädigung" die schädigenden Vorgänge, nicht aber eine als Folge dieser Vorgänge austretende Gesundheitsstörung oder Minderung der Erwerbsfähig- keit zu verstehen sein. Diese Deutung des Wortes ist purer Uu- sinn, und es ist nickt zu verstehen. waS eigentlich mit dieser tief- sinnigen Deutung de? Wortes gesagt werden soll. Die schädigenden Borgänge sind dock beispielsweise das Platzen einer Granate, gif» tige Gase, der Ausschlag eines Pferdes usw..Wenn ein Mensch da- von körperlich geschädigt wird, dann entstehen erst die Folgen, die allein nur die Tienstbeschädigung sein können. Für ehemalige Kriegsgefangene gilt auch für die Zei! der KriegSgefongenschast der allgemein geltende Satz:„Auch mittelbare Folgen einer Dienstbefchädigang und die infolge einer Dienstbeschädigung eintretende Versch'immerung eines früheren Leidenz begründen einen Persorgungsanspruch." Einer Nachprüfung der Frage, ob der Beschädigte' unverschuldet in Kriegs- gefangenschaft geraten ist. bedarf es nur dann, wenn bereits bc- lastende Tatsachen vorliegen. Eine absichtliche Beschädigung, die nicht zu ent- schädigen ist, soll nach 6 3 Ziffer 5 nur dann angenommen werden. wenn sie vom Beschädigten erstrebt war. Die Absicht, sich das Lebei��u nehmen, schließt nicht notwendig di« Absicht, sich zu beschädigen, in sich; eS kann daher auch bei Selbstmordversuch Anspruch auf Rente bestehen. Anträge auf Elternrente sind bisher noch nach d-* alten Gesetzen entschieden worden. Der- Erlaß der Ausführung bestimmungen gibt nun die Möglichkeit, auf Entscheidung danib nach dem neuen Recht zu' dringen, da dieses günstüser ist. Di Elternrcnte wird auch dann gewährt, wenn mehrere infolge vo Dienstbeschädigungen gestorbene Söhne gemeinsam die E näbrer ihrer Eltern waren. Auch kommt in Betracht, daß berüc sichttgt werdÄr muß, ob der Gciallene nicht Ernäbrer hätte werde können Tie Gewährung' der Elternrente ist auch von dem Bot liegen der Bedürstigkeit abhängig. Eines Nachweises des Vorliegen der Erwerbsunfähigkeit bei?lnträgcn auf Elternrente bedarf c nicht bei Vollendung des 69. LebenSsahre? Großeltern können di Elternrente nur dann erhalten, wenn keine Eltern mehr Vorhände. sind oder wenn die Eltern keinen Anspruch haben. Die Vers oraungZgebübrnifse sind vom t April 1920 ab nach dem R.eichsversorgungSgesctz zu zahlen, wobei jedoch die nach den bisher geltenden Bestimmungen seit diesem Zeitpunkte ge- zahlten Gebühr�iisse anzurechnen schd. - Nach dem ReichSversorgungSgesctz werden Militärrcnten be- kanntlich nur dann aewährt. wenn die Erwerbsfähigkeit um mindestens 15 vom Hundert gemindert ist. Bcsckä- digte, die niedrigere Renten beziehen, müssen jetzt abgefunden- werden. Ihnen stehen solche Minderbeschädigte gleich, die ihren VersprgungSanspruch vor dem 1. April 1929 stellten. Personen der Unterklaffen des Soldatenstandes die ihren PersorgungSanspruch zwar vor dein 1. April 1920 angemeldet haben deren Versorgungs- bcrechltgung ober erst vom 1. April 1929 oder von einem späteren Zeitpunkt ab anerkannt worden ist. fallen nur unter das Reicks- verforgungsgesetz. Ist ihre ErweibSfabigkctt um nur 19 vom Hundert gemindert, so haben sie keinen VersorgungS- a n f p r u ch, auch nicht nach dem alte» Mannschaft-'versorgungS- gektz. Ist der PersorgungSanspruch erst nach dem 3t. März 1929 angemeldet worden, so wird die Abfindung nur in den ZftiSnahme- fallen des Abf. 4 des§ 94 des ReichsversorgungsgefetzeS(uiwpr- schuldete Kriegsgefangenschaft usw.) gewährt. Solche PeMKn, deren Versorgungsleiden sich nach Zahlung der einmaligen Wftn- dungssumme in Höhe des dreifachen Ialk.reSbetragS der ihnen zu- stehenden� BersorgungSgebübrniffe verscblimmcrt haben, wenn die ErwerbSfähigkcit durch die Folgen der Dienstbeschädigung um min- bestens 15 vv-m Hundert gemindert ist, haben Anspruch auf Per- sorgung. Bei der Versorgung von Hinterbliebenen Ist für die Frage. welcbeS Gesetz anzuwenden ist, maßgebend der Zeitpunkt, an dem der Verstorbene sein- Dienstleistung beendet hak. Liegt er vor dem 1. August 1914, fo kommen nur die früheren Militärversorgungsgesetze, liegt er dagegen erst nach dem 31. März 1929, so kommt nur daZ ReichSversorgungSgesetz zur Anwendung. Fällt die Beendigung der Dienstleistung-n die Zeit vom 1. August 1944 bis 31. März 1S29 einschließlich, so muß jeweils geprüft werden, ob die Versorgung nack den früheren Gesetzen oder nach dem ReichsversorgungSgesetze für die Hinterbliebenen günstiger ist. Diese haben aber darüber kein Wahlrecht, sondern darüber ist von Amts wegen zu beschließen. Soweit Zuwendungen an Per- s o n e n, denen das Reichsversorgungsgesctz keine VersorgungS» berechtigung in bezug auf Hmierbliebenenversorgung einräumt (z. B. unter Umständen Zuwendungen an Eltern, an Schwieger- eitern und Stiefgeschwister nach den Erlassen des Preußischen KriegSminisieriums). sind nur noch bis zum 31. Dezember 1920 weiterzuzahlen. Biiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiisiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii« = 5 11 z-.-ll7.iM .1 Ii iä Ii E. G. rn. b. H. Konfumgenoffenfchaft Berlin u. Umgegend Am Sonntag, den 19. Dezember d. js. find untere Warenhäufer Brunnenftrabe 188-190(am Rofenthaler Platz) und Reinickendorfer Strafee 21/ Pankftrabe 89(am Bahnhof Wedding) von 1 Uhr bis 6 Uhr •nachmittags zum Verkauf geöffnet. Derfelbe erfolgt nur an die Mitglieder unterer Konfumgenoffenfchaft 0MU>i!UMiIUII!!iI!iiI!>ii!i!Ii!Ii!II>Uiiiiii,i!iiIiiiIiii>!iii!IiI!i!!iiiIMi!iI>iiilIiII!Ii!!ii>»I!i>i>iiii>ii»I>ii!II!Ii!lM>ii!i>I!Iii>iii>iiIii>iiiiII!!iiiM!lIiIIii!iiINM!!ii>iiii!i>!IiiiiilIiii>IiIIl!!i>iiiiilIi>>N>iII>i>!!!IIiii!IIIIi>>iiMIUiIIMIMIiMIi!iI»I>IWUiI>iMiiIMMiIIMi>iIiMiI!I>i>ii!il>i!IIiiII!iii!M>I>II>IiI!lli>i!ii>IlMiM!II!U>i>i>I!!IIiIi>iiI>iiiiii>>i>Iiil»liiiiii!>>>ii>l!!lM»il!>i!!iiiiI!ii Reiche Auswahl an praktifchen Weihnachtsgefchenken aller Art nimrmmmiitiiiimimirimmmiimmnmririmiiumiii iiiiiiiiiiiiiiii.ii obei Bedeutend herabgesetzte Preise. Bar oder TeilzatilüiH] Kleinste Än-D.AI]za!iluns Wohnzimaier, Schlaf. zimraer.Spi-lsi-zlinaicr Herrenzimmer, farbige Küchen, einzelne Möbel. Liefere auch auswürts. Landwehr üSllersir. 7,w;s.'- Sonntag eeOffnet. Tote leben will wtjlcrpöoiOfirapDica. 'Hr.M. DiesORadcdeul. Dieser critrcbl �tücllicjiere Zusrö.nde dlirch nalurflemäb. Slaaialeoen Wie dies mvs.lich.t'csacst'Prosp. u.Progr.. grat.durch Älz' 6c,natorlum.Drt> den-Rodebeul. Jeder melde sich an ISchreibmasciilnenl atoo aller la- Systeme, g 1 jciil noch sehr prelsaeri, j | auchexport.ah. u itemd- (spracui. Cr Reparatur |«.rutt u. Zubehör veik Sllflze Reise- u. Kechen- I maschinell, Koninrmubel. 1 Schäfer&GiaD3sj Uerlln, Leipziger S>r. 19.| LCen.-Vrtr. d.Stoewer Ree, |Zen«r. 92111,9701 Meitcrschönliausen, in guier Kultur, bequem er reichbar, verka'e ausnahmsweise billig mit 70 Mk. pro QR Auskuntt. auch Sonntags. Nieaerschönhausen.Ulanken- burger Sttcße 53, an der Knd- haitestelle der Linie 49* S. Jcscpü, Amt Moabit«67. AuPtellzalilang I GrasHinopIion«« spiel- dosen, Lei o, Cbrisibaum Ständer usw Wandnhret Juhre& Röih, Warschauer Streue 06 I, Erstklassige Stoffe KartimgariihoscnstQlt Maren- go. blau Cnevioi, Anzug, Kostüm, Ulsterstöf'e nrht zu Eneiospre sen ab Kellotat, Solinger Straße II, Bahnhof Tiergarten. 60/1> (Yoidbruch, Silberbruch» Platinabftille, Zakuigebissc '-uf. Schildert, Aimmersirage Sl a. Site Iriedetchste. Scijoftoiaden- Idfeln, betcnntelle Warfen, fo- tpie Srtioiolabcnprmten uf». zu niedriMa» Preisen. �oliSnwsll, prledr c-r tr. ISO, C. 10654. Haiideisrriaubiits Nr. 9780. . Cognacs, deuttche ersilinMge Fadriiate, tdit seanzSstfche Corrnaca, Zamoitu Rum, Ctföee. dt jntlert m. Suder hetqcsiellL ortwew.Mdidgd.Trrrdgcuid, orbeenx. und Rhein-Weiae. Defie und billigste Brzug»qui-lle für CafSs unb RestdurdNt». Weiuaroß- , banblunn Berlin SW 6s, Friebrichftr. 207. Ami gentcum 84a ffiliole: Snonllöenftroß« Iii; Zlgaretten-Orolibaiidlung 81. Dessen, Berlin AlexanderplaU 2, 1 Treppe Nur für ffiieactpccläufet 25 Pf. o. äR 200 u. 205 M. Mille 30,,. 200. 210.„ 40.,, 240, 2«_, 00... 300. 275 �. Abgabe von 100 Silld an Auswahl bek.Mdr'.». Engrospr- Vomjgttsskreüevde um ElWer ®ute ajerbienttmünlidiletlen! »nsNarnna nnb Aneegung geben be Broschüre: Sla neuer Seift? fenbet gratis* 9. Schmonn& Co., Berlin, ftoniggriiher Sic. 71. Picflccnüffe, ZDaffcicoften in geoher Auswahl für Bereine uub Süebet oeriSufet zu Engrospteisen tDlppeemann, MünzNr. 2o. 2044b ärammoplione TeiUabluns. Schmidt, Petersburger 09 1 Stralle£>0 Sonntag 1—9 geöifnet. unb• Iflstallations- Material u touien gesucht Ing.-SüFeaiischuc'h.ing Bei lin W 9, ütntftt 10. Tell LUhow 3705 u. 8518 ettnässen! Befreiung soforu Alter u.Qeschlecht angeben Ausk umsonst San. msL Oj. Eoftlbrecht, •Oncr en B 69, Kanuzlneist O B Metalibetten Stahlbrahtmatratzen. Stinbcr- betten Polster an iebermann Katalog fr. Eisenmobelfabrik, Lchiafzimmer eichenes, Lpiegelschrout. Marmortoileite nm Facette. ipiegel, Nachttische. Bett» stellen mii Stahlinatrazeu. Rohrstühle ZVA-i 5oe>elbe aieljiatflectföOu.-. Herren» limmer 2 m Bibiiothet tomplett 4850,—. Epel e- ztntmec gebiegeue Ausflth- inng mit 6 echten CeDec- itühlen 4250,—. Kiichenein- tifhtung 575/—. Klubgarnituren 1000—, Nußbaum Standuhren 1200.—. Stiele a!os,resto>iroat(Inhader Drange), Berliner Str. l, stattstnbeuden 151/17 Ordentlichen Ausschutzsitzung ein. Tagesordnung: l. Bericht des Vorstandes Aber den Stand der Arztfrage. 2. NachdewiUigung der Vor- anschlansiiberschreltungen sllr 1920. 8.®oljI de« Ausschusse« zur Priisung der Rechnung des lautenden Jahres. 4. lSeschSuiichc». Die Miiglieder des Aus- schuffe« erhalten noch desondere Einladungen. Köpenick, lS Dezember 1920, Der vorstand. »lchard vauch, stellvertr. _ Vorsitzender,_ wird die engere Wahlzeit ist! Sonntag, den 19. Dezember, vormittags von 19—1 Uhr; Mon'ag, den SO. Dezember, nach mittags von 2—7 Uhr. Sewählt wird In den unten angeffihrteu Lokale». Ab- immungsberechtlgt ist jedes Mitglied, welche« nicht länger als uhs Wochen»"''......* Wahl wird gel« eingesetzten Wahlausschuß, dessen Obmann der JtsHege Pan echs Wochen Nlit seinen Betträgen im Rückstände ist." Die leitet durch den»o» der E-eneraloerfommlmio „. ahlausschuß, dessen Obmann der«»lieg» Paul Schlecht ist. aaiersbott 1. Michael. Bismarckstr. 73. BanmscbalcnweK: 2. voge», Baumschulenstr. l 4. Bernau: 3, tvewertschastshauG, Kaiscrstr,«iv. -Charlotteabargi 4.' Jtcbei, Salzuser. Eck» Englische Siratze.. 5. volkshau», Rasinenstr, 8. 6. porichel, Aaijer-Friedrich- Straße 8l. Cöpenlcki Ecke Pelz Haas i; Lelpzlget Sti. 58 ................. Nach meinem in allen Abteitungen vorgenommenen Preis- A bbau Perser und aMöbelsiofTe, Gardinen \J»tjUrMofle, Tisch- und Lhwandecken, TflUbeti- decken, Steppdecken, Treppenläufer• leppieli-Spezialtiaiis Bfiflin-Süd. Seil 1882 nur dHiisfr. 158. 7. Schulz, BahnhossK. 34. 7A. Augustin, Kirch Roscnftraße. Friedenau I 8.-Tanz.Solslcinische SIr.2?, Nrledrlobsbaxaat 9. Ilnlns, Friedrichftr. 121. vartenkeldet 9.tz.»Lehmann, gegenüber dem Kabelwerk. ' Hennlzrsdort» 10.'Zun, Zlseffrrbeeg, Rest. HohenscbitahnuAen» II.'Marquardt, Berliner Straße 85. Nullcberxei 12. Ureter. Am See. l,Ichteab«rgi 13. Aar Wartburg, Frank- mner Allee, am Bahnhos, 14. Schul, Echarnweber-, Ecke Kronprinzenstrahe. lNarlenckorkt 15.»Streiter, Ehaufleestr. 27. INnrlenkelde« IS.»vrbant, Kicpertplnß 7. NeahSlIm 17. chentschel. Boddinstr. 58. 18. Ideal- Klaus«, Maresch- »ratze 1418. 19. Ideal-«astn», Weichsel- st ratze 8. 20. picknick. Ok-rfir. 5. 2l.»ückh-im, Berg-, Ecke Lahnstraße. Ntederschssneweidcl 22. Irsch, Grllnauer Straße 5. VdersobLnereeld«» 28. Imberg, Wiihelminenhof- straße 84. Randow» 24. Schmidt. Flora-, Görschiiraß«. Reinlckendork-West» 25 Wedinq. Berliner Etr.Ill. 28 Zugendheim. Echarn- wederstratze 115 27.»hanake, Eichbornstr.«9. Rosentvsli 28.»Zelnd, Am Bahnhof. Schöneberg,. 29. Aossntlzal, Edcrsstr. SS. 80.»vrnmm. Reichert-, Ecke Geneftitraße. .-clemen.-stadtl 31.»Kon», Siemens-, Ecke k-erststratze. 32.»MLNer. Märkischer Steig. 33.»Marsand.Nonnendamm- - Alle?. Le«?»k«ld» 34. Dolf. Hauptsiraßr. Spandau I 35. Steinmetz, Bismarckstr. 10, 38. Sohlschmidt, Reuendorfer Stratze 87. 37.»Znr letzten Minnle, Bahndosstr. 2 O 38 Wohlsarth. Hamburger Stratze 50. Zn den mit Stern' tag tri»« Wahlen statt. SevislSkr Ueklillkrdelker'verblNiö. öeuWer SolMbeller-WöMv. vervons Sex Mier uns Mttec«vi» vervong ver Sullier. Ditndtag, den 21. Dezember, abends 7 Uhr Boll-Bersam mlung aller im Karofferiebau besckäftigten Kollegen in BökerS Aritsälrn, Webcrstrahe 17. Tagesordnung: 130/7 :: Bericht der Verhandlungskommission.:: Zahlreiches und pfinliliches Erscheinen wird erwartet. ___ Die Ortsoerraallnngen. Bekanntmachung. Gaspreis. Ecke Staaken« 89. vepauraul Molf. StegNtst 40. yent«. Flensburger Str. 7. Teltow t 40�. Staar, Berliner Str. IS. Tegel» 41. e«stnh«rdl, Berliner Straße 84. Tempetvok I 12. saegetgaefon. Berliner Straße, am Bahnhof. Treptow> 53. koch, Heidelberger Str. 81.[ Waldtnannslust I 44. Sd>metz«rhan».Dianastr. VVclßensee I 45. Masch«. Berliner Alle» 251.' 49.»pittz, Rrnnbahnstr. 4. Wildau: 41.»ftoslno, Schwartzkopssstr BERLIN, Norden! 48.'Carus, Boliastr. 37. 49. vllhling Brunnrnstr 79. i 50. Merlens. Bernauer St 82. 5L Sättnee, Schwedler St. 23. 52, vam». Schlegelftr. 9. 53.»Wald. Pssugstr. 5. 54. Zlietschmaaa. Ackerstr 122. 55. c enschner. Ackerstr. 110 56. KSuig. Susfiienstr. 85. 57.«Igt. S-richlfir 74. 58.-Giebel. Panlstr. 82. 59.-Schnlania. Wiesenftr. 66. 60. varleben, Burasdorfst.13. 61. Kittel, Sreftr 61. 62. Zimmer, Fehmarnstr. 6. 63.«atz. Maxstc. Ii 64. wiedlng, Hennlgsborfer Straße 13. 65. Fritsch.DrontheimerStr. 4. 66. wende, Kolonieftr.-147. 67. kn«p. Grstnthaier Str. S. 68.-Albrecht,. Si 69. Gliefche. Kopenhagen, r Straße 74. Nordoste»» 70. SpdIH, Georgenlinhstr. 65. Osten i 71. Pilzecker,«lumenstr. 34. 72. vlnm», Alt-Boxhagen 56. 78. Not«, Etratzmannstr. 29. 74. Nost», Gubener Str. l«. 75.»VAHr, Etralauer Allee 47. _. Um I Soeben erschienen?"TM® Rcichs-ötsMiiiigs-Mniilig von Dr. HSsl«, M. 6 R.. nach Reichstagsbeschluß v. 16. 1220 Preis 4 Mi. pr. vesoldnngsordnnng. desgl. 6 M? Wirtschastsverlag A. Sudau, Berlin SD. 48 Auf Grund des Gemcwdrbcschwsses von 19 November 16 Dezember 1920 Friedrichshagener, Sennsdorser und Heiiigenseer Gaswerke mit Wirkung von der im Lauie des Monats Dezember ISA»Holzten Standaufnahme ab einheitlich auf 1,25 M. für da« Kubikmeter festgesetzt worden. Alle bisher gewährten Preisermäßigungen, sowie die für Gasbenuhung vermittels! Gasautoma:-n erhobenen Zuschläge fallen mit dem gleichen geitpuukle irrt. Für da, in der Zeit vom L April bis zur Etandaufnahine Dezember 192o gelieferte Sa» werden ine bisherigen Preis- 'von' 5 JH. Brstkl. Aastührang.!> J, Qarantle. Umaibe tun» alter Gebisse. Reparaturen ,t__"" sof. Goldkronen. Brücken. 9-7, Sonnt 9-1 HEMPELi Dentist, Linlenstralte 220, nahe Schönh. Tor, �... 7�� im ermäßigungen, soweit st» nicht Gasverbrauche entsprechend am vergütet. Bertin, den 16. Dezember 1909* Magistrat Berlin. Z.».! Ritter. Zu I.-Zkr. 5946 Erl. l/29 laufend oerrechnet"find/ der Schlüsse de, Geschitstssa�re ,'$>_____________ /Jy Rlassen-lolfette Vft1 jSä Jedes zweite Los gewinnt, / 2 Hanptgewinlle einschl. Prämie- � im gilnotigstsn Fall« zu s» 1 Hllllon ElQlianlerttgasen')«'/»'!i rar Jede Küsse U 16 32 64 h . PoatfloOünr und Llata 7j Pt. ' Lose noch orhSItllch k DnvnlhStsatl Lotterle-Blnnchmer y.«w '\�\|jUrUlUdoillnW8.rricdiicJ!fltr.72V 4� Postscheckkonto Bsr.ln�/«�, No, 10i846 t/�rrrr�f y�kiT.n | nach beendeter tncros- Frille 4>rgrhiitzerStr.5S. «demertschastshanW, Engelufer 15. Süden> 83. vtttrlch. Sebastlanftr. 77. 84.� VImtl«. Schonlein-, Ecke Boppstraße. 85. Itlespodzimy. Branden- bnrgslr 54. 86 winlet. Ritterftr. 117. 87. Zlowak, Dltschiner Str. 67. Südwesten: 88.-Topp. Alle Iakobstr. 1. 89. SpSrer. Gneikenaustr. 8V. 9V.!ia»hm>mn.Wilhelmst.llb Westen l. 91. Miemer, Bülawftr. 58.' / Nordwesten i 92 Sturz, Buttenftr. 9 93. Oelschiagee.Berlichtngen- straße 5. 94. kehr, er, Butlitzstr. 16 95. Znm Schlütersteg. Schiff- banerdamm 12 130-6 Zentrum! 96 Hummel, Saphienstr. 6 bezeichneten Laialen finden am Sonn-!! Der vghlaasschnß.>> iMilM!«l!kttv.'Zj.8Alü. ÄElnung! Aussehneiden! Von weit und breit kommen die Pssrc zu Richard Booneck, um •Ich zn verloben. Deolschiands größtes Spezial» GesehäU für Trauringe. 1 Ring DukaL 0,900 gest. v. 145 M. an 1» l1/«. 0,900, Stck. 303 M. 1, 2, 0.900,, 406. Vi. I, 0,583 gest. von 100 bis 210 M. Je nach Gewicht. I, 6433 gest. v. 3840 bl* 120 M. je nach Gewicht. Alles fix und fertig zum Mitnehmen, Versand nach außerhalb. RIcsonaaswahl aller in der Obren- und Jnwelen- branche vorkommenden Waren. SletsOelezcnheltskluke In Brillanten Diese Ringe m. fnschrilt„Du bist melnV,Mit Willen d. Eigen" in 0485 O Id von 240 M. an. AlleWeit.a La«. RICHARD BONNECK HaaptgescbSftt Berlin N, SctaSnbauser Allee 43 (Hoch ahn: Danziger StraBe), Tel: Humb. 13(4. Filiale: NO, Landsberger Allee 41, Ecke Petersburger StraBe. Tel.: Alex. 4390.• Telegiamm Adresse; Qoldookel, Berlin. Ankauf v. Qold u. Juwelen. Fahre, w.»ergület. Reiehsbsnk-Giro-Konto. ÜVermisst! Heinrich Reineldsmonn, 1 4. Komp. Alezanderrcai- 1 mein bei Chavigncm 23.' 10. 1917. Austnnit er- bittet Ketnrich Remolds- mann, Rettr bei Mengede,] Kreis Dortmund. Einzelverkauf? Alasksfüchse, Kreuz- fQchse, Pelzkragen von 100 M. an, Pelzmäntel, Herren-Sportpelze S. Schlesinger Neue Königstr. 21 (Ordonnaos-IlAiis) holn Laden, II. Stock Bitte genau auf Firma 44 HiusRflnuiierAi und u achten! Einzel- u. Echockverlaui, Znn» straße. Ecke Weferstr.. ReuUlln. UeNZIS. Tel. 1224. 113, 13a» 8lellevgvgebotk G Untap»sn»toliung»pp«la O Imp'* Seidenmäntel, Covercoat- Paletots SSV Lodenmäntel, Lodenpe'eHnen-HAU Kosttmc 95, 150,295. 4608. 1 Ssori Jaciea 150, 225, 3001. I M. mm. Laolsktr�er lim 55. lm A�Ä"IU- 1 3er»l� i Sonntag, den 19. bis 6 Uhr geoffne». SONNTAG, den 19. Dezember 1920 ' 1—6 geöffnet. Gehen Sie in das seit 50 Jahren bestehende Teppichliaus Dreiiin Hackescher Markt 4 am Bahnhol Börse OroBe Änsvabl! Billsts Preise! Wo kauft man Nlöbel reell und billig 7 Im attrenommlertcn Trauringe Dukatengold 900 gest., von Vi. 120,— an 14 k. Qold 585 ges* M. 70 an 8 k., 333„ 40„ Stets vorrätig M I.figer. Moritz öirseiiowitz nur Südosten* 1 UlzerSlr.2§ Hochbahn: Ilottbuscr Tor. Heute v. 1—6 Uhr j .' edltnet. z.lile die düdislcn Preise. Kock, Berlin O. Andreasstraße 44 vis ä vis Jandorf. — Nebenanschi. Alex. 3265.— Die durch Utbrrtr.lt des hiesigen Biira-nnciiirrz in d�n vreutzilchenorenfat>r!f• K ALLIS, Iii«- warbeubvenstr. 11. nahe EtadtbabtthvfTteraaeten. Telephon: Moaotl 76?2/23. medikljW «ANDERS� Größte» Ha»>»tccK am Reiteibeck. Plan. X ii» Kredit! ZKödel eiQrn*» Zavrikat. Herren- u. Saaten- Kredtthaus ...ixnnKS'- BetnidenOactce Sirahe 16 panf.töerichlstr.- Ctfc Speziaisrzf Dr. med. I.aab« ilr. med. fcldmnnn aehandeit seltnen, gründlich, möglichst schmerzlos u. ohne Berutsstörung Syphilis, Haut», Harn*, Vrauenleideo, Schwäche. Erprobteste Methoden. Harn* und Bluluutersucb. KünlgstP. 84-88, aÄV Sprechstunden 10— 1 u. S— 8, __ Sonntags 10—1.__* Praktiziere selbst l Spezialarzt Dr. ined.W ocketifDÜ Friedrictistf.lla toluT.-� Somit. 11— L Syphiltz, Harn», Staiicit'.eibcn. siutuntcrfud). Sd>neUe,!tchere.fchntenlofeHetIg. ohne Bfrufostörttttg. Tellgahlg.' kireuz-, Alaska-, Silber-Füchse sehr Damcnpeizkrugen v. 48 Rotfudtskragen v. 170 Pelzfutter tör Mäntel ton ISO M. an Herrenkragcn v. 05 an Seal Pltktric. Diheret, Herren- u.Dam.-Sbawl- kragen ausAustralisch. Opossum v SSO.— an P e 1 z w a r e n h u u s A.Kiass&Co., t'ackescher Markt Resenlhtlcr Strf 40 41. pretsw Bleie Beeile tahlf stets für alt«, auch zerbrochene Lvdiss« Gold, Silber, Platmbruch nur lZsrl billig, KoMLniisiiisnMe 30 U Laden, 2 Min. t. Moritzpl., Spittclmarkt tt. Dönboifpl. I AdsnKffebictfurHiiudleru.Ttiitistcu, Spezial-Arzft für Hauts u. alle Harnleiden, Harn» und Blutnntersucfaunxen. Di«, med. ÜCaH BeifiBiardty Potsdamer SiraOe Ii?, LaÄSiBe. Sprechstunden: VjU— 2,'/ab— 8 abds, Sonntags>/jn— I Uhr Aufklärende Broschüre mit Beschreibung sämtL Heilverfahren in verschl. Kuveit reg. Einsend. v 2,— M nonofrei fCe�ÄwSal„ Ä Dr. Statte für alle Gefchiechto-- arsArl?Z»EeI" O»e da» Hatit-, Harn», Frattettleiben, Imritt-IikiLe Auostüsse. Attsfchlag, Manneoichutäche, Syphilis.— Rachwels in allen u. itwetfelhaiieu Fällen durch Blutttnlersuchttnh. tt0mb.Z!euu.S!lbet>Sa1oarfan-Rüren. Separates Danten-itnuter. ft'ir.z A. Löser sen. s�tmÄÄ Nur Rosenlhaierstr. 69-70«��N.at� i+ lau-, ufw. werden schmerzlos u. ohne Berufsftäruna behandelf Im | natura- Tinftffnt ispezfalarzfliche Bettung), Berlin Stü, Biachrrptatz Z(btreft am Hallefch. Tor). Sprcchfninden! lü— L 4—8, Sonntags LI— 1. Damcnziinmer separat. Erfolge(tochnieisbae selbst noch da, v« s.Il«N»nderv v«?r.-»xt«:. I Jeder firanle verlange Dr. med. Ludwigs Anfkfäntngs» ahnst für Mk. Ihüv in verfchfofsenem Umschlagr- qllu« I \ Ausdruck.........."i Angabe de» Leidens erforderlich. Spezial-Arzt Dr. jafft', für Geächlc.t.tjW Haut*, Hara-, Prauentciden, nerv. SchwSche, Lues*Kuren. Bluluntcrsuchun�en; Hesl.ahlua�en mit Hütaensonnc.Blau* u. PlnsencLicfat.; An,fd.e,r,L5seer" Dir. O. Löser, Münzstr.9, nahe Aiexanderplaiz. 9—1,4—8. Sonnt. 9—1. Domen separat CmAyifli.n i>vd>®c- 3of fe für Geschlechts., •ePtvSSuCil MlZl Haut-, Harn-, Zrauenleiden, aeta. Schwache, Syphilia-Suren, Blutuntersuchungen. spez.chrott.Harnlet6.u.AuaftüIsr,cicht-a.F>usen-v«tst niemals abgcbalien worden. Ebeniowenig hat bei einer anderen Gelegenheit mit Angehörigen der soüaldcmo- kratischen Parier eine Erörterung über die in dem Artikel er- wäbntcn Fragen stattgefunden. Die Berseyung eines älteren Polizeioberbeamlen ist niemals zur Erörterung gelangt. In Anbetracht dieser Sachlage sind auch alle an die Meldung der »Berliner Morgcnpost� geknüpften Schlußfolgerungen hinfällig. Narürlich hat fich inzwischen bereits die gesamte reaktiv- näre Preise dieses Bissens bemächtigt. Wie wir die deutsch- nationale Agitation aus Erfahrung kennen, wird sie sich durch die entlarvte U n w a b r h e i t der Meldung nicht in deren Weiter- Verbreitung stören lassen. Die»Morgenposr aber darf stolz auf ihre Uiheberichafr sein. Hat sie doch als das polttische Hiiilerhausorgon des llllitein-Verlages endlich den Ruhm des Bor« derhauSorgans. der Bernhardichen»Vöisiichen Zeitung" errungen. durch böswillige und ungerechrfcitlgte Angriffe gegen sozialistische Minister der Reaktion Marerial zu liefern. Man fragt fast, ob es denn schon verkappte S t i n n e S reaktionäre sind, die hier»nler »demokralischcr" Flagge auf das Arbeiterleiepublikum Jagd machen. Noch eine Tatarennachricht! Die»Deutsche Zeitung' behauptet in einer Ausgabe vom Sonnabend abend, dust das Auswärtige Amt in den Bentz der Photographie eines Briefes von Trotzki anVigdor Kopp sei, in dem die Aufforderung enthalten sei, mit allen Krä'ten an der N evolutionierung Deutschlands und dem Sturz der deutschen Regierung zu arbeiten. Wie die P P. N. von zuverläistger Seite erfahren, ist diese Bebaiiptung unrichtig. Im Auswärtigen Amt ist ein derartiger Brief TroykiL weder im Lrigiual noch in einer anderen Form bekannt. Schieösfpruch im fächftstben Kohlenstreik. Berlin, 18. Dezember.(WTB.) Heute tagte im Reicks- arbe tsministerium unter dem Vorsitz des Ministerialrates Dr. B o d e n st e i u das Schicbsflericht. das von Arbeit- tteh-merseite zur Beileaunzz der L o h n st r c i t i g k e i t c n i m sächsischen Bergbau oiirberufen toar. Nach mehr als lOstündiger Verhaiibluiig wurde' einstimmig folgender Schiedsspruch gefällt: a) Vom Beginn der Wiedcraufna�mie der Arbeit treten fol- genbe Lohnerhöhungen in Kraft: 1. Für Arbeiter ül�-r 20 Jahren eine Erhöhung von 1,75 M. pro Schicht.' 2. Für die Arbeiter von 10 bis 20 Jahren und für die weib- lichen Arbeiter eine Erhöhung von je einer Mark pro Schicht. 3. Für die jugendlichen Arberter eine Eichöhung von 50 Pf. pro Schicht. 4. Für Verbetratete und alleinige Er näh cor im Sinne der Dvputai'onsberechngung etil Haussmndgeld von 2,50 Ml pro Arbeitslag.' 5. Erhöhung des Kindergeldes von 2 M. auf 2chO M. pro Arbeitstag.. b) Für bis Monate Oktober. Novembep und Dezem» der bis zur Riederlegung der Ar Veit wird zuerkannt:• 1. Für die Arbeiier über 20 Jahren eine Erhöhung von 2,30 M. pro Schicht. 2. Für die Arbeiicr von 16 bis 20 Jahren und für die Weib- lichen Arbeiter eine Erhöhung von je einer Mark pro Schiäfti. 3. Für die jugendlichen Albeiter eine Erhöhung von je 50 Pf. pro Schichte Die Parteien lxaben sich über die Annahme oder Ablehnung dieses Schiedsspruches bis zum 23. Dezember' 1920 zu entscheiden._ Um üie ostpreußiscke Einwohnerwehr. Der amtliche preußische Pressedienst gab am gestrigen . Nachmittag eine von der Berliner Spätabcndpresse über- nymmene Meldung heraus, in der es hieß: Im Hinblick auf.die in der Frage der Einwobncrtvehr von der interalliierten Kontrollkommission sin ihrer Ichtcn Antivormote ein» g-iwmmene Haltung ist es nicht möglich, sich der endgültigen Auf- lösung der Einwohnerwetzren auch in Ostpreusie» zu cutziclirn. Da- für soll jedoch gleichzeitig eine stgtthafte Organisation geschaffen iverdeu, die mit einer den Forderungen der Entente nicht zuwiderlaufenden Bewaffnung in der Lage sein wird, die Ordnung und Sicherheit auch auf dem flachen Lande, mS- besondere in den Grenzprovinzen, zu gcwährlesite.t. Die diesbezüg- lichen Anweisungen werden schon dieser Tage erlassen werden. Einige Stunden später jedoch veröff.entiichte derselbe amtliche Preußische Pressedienst folgende Richtigstellung: Reichs-- und Staatsrcgierung halten trotz der ablehnenden Note des Generals Rollet an der Hoffnung fest, die glliicrtcn Mächte von der Notwendigkeit des rinstwkiligrn Fortbestehens der behördlichen. Sclbftschutzorganisationcn in Oftpreuhen zu über- zeugen. Das Ergebnis erneuter Verhand.'unzc» wird abzu- warten sein. Eilte Aufflänmg über diele Unstimmigkeit zn erhalten, war uns nicht mehr möglich Daß Unstimmigkeiten irgend- welcher Art vorliegen müssen,-erscheint uns bei dem Wider- spruch zwischen den beiden Meldungen KweiseUos. Gefährliche Neichswehrübungen. Uns wird geiibrieben: Am Freitag, den ft). Dezember, übte daS Re chSwehrregiment 0. Neuruppin. einen.'Spartakisten- kämpf' in den Straßen deö Dorfes Wuschou. Durch die Knallerei der Maschinengewehre wurden die P'erbe eines Fuhrwerkö scheu und gingen durch. Der Kutscher Albert Schulz, ein 17 jäbtiger sunger Mann, die Stütze seiner alten Eliein, wurde iibrrsahrc»: der Tod trat auf der Stell« ei». Eine öffeutliche Versammlung bc- fchätiigte sich mit dieser An.ielegenbeit, und eS kamen unter anderem noch iolgende Einzelheiten zur Sprache: Der H«r Regnneiiiskommaiideur leitete selbst daS Gefecht, Als eine Abteilung aus dem Gememdebans hervorbiach. letzte ei» beftigrS Maichiiiengewehileuer ein. Tie Folgen: Das Unglück wie oben gr'childert. Der Regimentskommandeur>oll«»klärt baben, der Vorlall brauche nicht weiter gemeldet werden, da die Uebung höheren OrteS befohlen fei. Wir fragen den Herrn Reichswehrminister: Seit wann sind Hebungen in b e w o h u t e u Orlen üblich, und welcher höhere Ort hat den Beseht zur Uebung erteilt? Annahme öes Der R e i ch s t a g beriet am Sonnabend weiter über die von allen Parteien mit Ausnabme der Unabhängigen und Kommunisten beantragten außerordentlichrn Beihilfen für die Jnvalidcnrentacr. Abg. Puchta(U. Soz.): Die Jnvalideurciltner können sich bei den ttappisten bedanken, daß die Versicherungsträger bankrott gegangen sind. Wir müssen die Regierung jetzt zwingen, Farbe zn bekennen, ob sie den Rent- ncrn helfen will oder nicht. Tie Rentner können nich. mit den vor dem Kriege festgesetzten Renten auskommen. T-ie eine Milliarde als einmalige Hilfe für die Sozialrentner muh aufgebracht locrden. (Beifall bei den Unabhängigen.) Abg. Moidenhaucr(D Vp.) Ter Entwurf bildet nur einen Anfang der Hilfe für die Sozialrentner. Bereits im Januar sollen die Beträge ausgezahlt werden. ?lbg Bari,(Komm.): Die LandeSversicherungsanstalten, die gleich den Gemeinden gezivungen wurden, Kriegsanleihe zu zeichnen, rechnen heute mit einem Defizit von 8 Millionen Mark. So wurde durch die KriegZpolitik der H e l f f e r i ch e tisch, mit' den VersorgungS- geldern gewirtschaftet unter Zustimmung aller bürgerliche», Parteien einschließlich der Mehrheitssozialistc». Wir wollen eine einmalige Beihilfe und eine laufende Zuwendung von 20 bis 50 Mark. Die Vorlage wird angenommen. Es folgt die zweite Beratung des Gesetzes über den Erlaß von Vervordnuiigen für die Zwecke der Uebergangswirtschast (ErmäcktigungSgcsctzst Danach kann die Regierung mit Zustimmung eines Reicösiogsausschusses von 28 Mitgliedern wirtschaftliche Ueber- gangSverordnungen erlassen. Der Rechtsansschuß beantragt, daß zur. Beschlußfassung des 28er-Auöschusses eine Zweidrittetmehrbeir nötig sein soll und daß die Verhandlungen öffentlich sein sollen. Die Koalitionsparteien beantragten dazu, die Zweidrittelmehrheit nur ftir die Einführung oder Aufhebung von Bewi�schaftungen anzuerkennen. In der Abstim-ming wird das Gesetz mit dem Koakitions- antrag gegen die Unabhängigen und Kommunisten angenommen. ES folgt die erste und zweite Beratung über die beschleunigte Veranlagung zum ReichSnvtopscr,» verhunden wirp damit ein Antrag M ü l le r- Franken(Soz.) und der anderen Parteien, der Vorschriften über die beschleunigte Ver- anlagung enthält. Ein Antrag Dr. Becker-Hessen(D. Vp f will die Gefährdung »der Fortführung' auch erweitert sehen auf die»notwendige W e i t e'r e n t w i ckl v n g". Ein Antrag Dr. Helfferich(Dnckt. Vp.) will ohne b e- Ivnderc Prozentnale R ü ck s i ch t n a h.m c festsetzen, daß daS Reichsnotopfer, schleunigst zu entrichten ist. Auch die Bestiin- wung, daß der überschießende Teil bis zum 1. Mai 1922 zu zahlen �i st, soll gestrichen werden. Ferner soll die be- s ch l e u n i ft e Einzahlung nicht verlangen wcrd.„ von solchen Aögäbepflichtigen, deren Vermögen nicht über 200 000 M. und deren Jahreseinkommen nicht aber 10 000 M. beträgt. Abg. Dr. H e I f f e- r i ch begründet diese Anträge in längeren Ausführungen und kommt dabei auf die Borgänge im Ausschuß zu sprechen. Der§ 1 hat auch in der etwas abgeänderten Form keinerlei Notwendigkeit. Für eine beschleunigte Veranlagung wollen wir die Möglichkeit geben, nicht aber für eine beschleunigte Steuer». bescheidung. denn dazu muh der Steuerpflichtige erst gehört werden. (Zuruf des Abg. Hildenbrand lSoz.l: Sie wollen die ganze Sache sabotieren.— Widerspruch.) Wir hatten bei dieser Ansicht einerechtguteGesellschaft.diewir jetzt allerdings über Nacht verloren haben.(Hoitcrieit links und rechts.— Zurufe von den Koalitionsparteien.) Di« Regierung hätte aus dieser Frage aus»einen Fall eine Regierungskrise machen dürfen. Redner begründet dann in kängeren Ausführungen feine Ansicht, daß hie Zwangs an leibe der be ff c r e Weg getvesen wäre, für'die im Kabinett selbst der Fincmzminister gestimmt hatde. Rcichsfinauzminister Dr. Kirth: Ich ersuche um Zustimmung zur Borlag« der iHegierungS- Parteien Gegenüber den A'.isfübrungcn des ReichSbank- Präsidenten war es einzig iache der RegierungSpaiteien, sich im Ausschüsse zu entscheiden. Die Behaupiungen dcS Herrn Ab- geordneten H u e im Ausschuß, als ob die Landwirtschaft zui» ReichSnotopfer nicht genügend herangezogen würde, trifft nickt zu. Ich. bin der Ueberzeugung, daß der Antrag der Deutschen Volts- oarici der Industrie keinen Geioitin bringe» wirb, weil das kein- Rechts-, sondern'eine ErmessnngSfrage ist. Für die Schluß in Genf.' Die Völfgrbundsversammlung wurde am Sonn- abend abend mit Ansprachen von H y m a n s und M o t t a geschlossen. Ter belg:fck>e Präsident führte, in seiner Schlußrede den einseitigen c n t e n t i st i sch e n Charakter der Kon- ferenz dadurch noch einmal deutlich vor Augen, daß er auf den Sieg der Alliierten anspielte, den er einen„Sieg des Rechts' nannte, wofür die Tribünen mit donncriid'em Beifall quittierten. Ter Schweizer dagegen appell.exte au den Geist der Vers LH- n u n g und des Vergessens and wies darauf hin, daß alle Völker� unschuldig seien. Mit einer stillimungSvollen Anspielung auf daS bevorstehende W e i h n a ch t s s e st schloß er seine Rede, die eben- falls sehr beifällig aufgenommen wurde und einen starken und ernsten Eindruck hinterließ.-- Gin �usgleichsversuch in Prag. Sturm in der Kamm-- Aiiö Prag wird uns gemeldet: Der Zusammenbruch der kommunistischen Slreikiewegung der Tschechoslowakei ha« im linken Flügel sehe ernüchternd, gewirkt. Tie radikal orientierte»» Abgeordneten T e s ka, Z ka 1 u I a, T o u z i l und Mala haben sich mit Führern der Reckten iu Lee- bindung gesetzt und verhandeln wegen ihrer Rückkehr iu dir alle, Partei. Zwischen den beiden Flügeln der Sozialdemokratie wird gegenwärtig über dos Eigentum der Parteien ver- handelt. Tie Linke hat einen A u S g l e i ch vorgeschlaßen und »erlangt die Auszahlung von zwei Millionen Kronen. Bei der Bebondlung der Regietungsvorlage über die Berstaat- lichung der B u ich t i e hr a d e r und der A u>si g- T e p l i tz e r Eisenbahnen kam es heute im Tichechoslowakticket'. Abgeord- netenhouse zu Szenen von soltber Heftigkeit, wie sie im par'a- menlanschen Leben nur selten siud. Die deutsch-bürger- lieben Parteien traten gegen die Vorloge in V b st r u k t i o n und veiur'äckten durcd Rufe und du»» Scbl.agcn auf die Pulte so viel Lärm,- daß jede Verständigung unmöaltid war. Sie zertrümmerten Pultdcckel»ud Länke. Die Sitzung mußte zweimal unterbrochen werven und der Voisitzende ließ schiießlich medrcre der Hauptschreier o»S dem Siyungs- ioal entfernen, ivogegen die deutich-bürgerlichrn Parteien geschlossen den Saat verließen. Dir deutschen Sozial- demotratrn verhielten fich während der stürmischen Szenen vollkommen ruhig. Die Vorlage wurde dann in Abweieuheit der Deutsch- bürgerlichen in erster Leiuug angenominen. Der Vorsitzende de» Abgeordnetenhauses erklärte, daß die deutsch-bürgerlichen Atz- teichsnotopfers. Schonung dcrKleinrcntncr bin ich gern bereit.(Beifall.) Der Antrag Helfferich geht jedoch zu weit. Die Abgg, Becker(D. Vp.) und Blunck(Dem.) stimmen dem Gesetzentwurf zu. Wg. Braun-Nürnsierg(Soz.): Da meine Partei unter allen Umständen die Tagesordnung durchber.tten will und besonders Wert auf die Beratung des An- träges Aderholden über die Beseitigung des Ausnahme- zuständeS in Bayern legt, versage ich es mir, auf das lockende Thema des Zwiespaltes innerhalb der Regierungsparteien einzu- gehe». Redner wendet sich dann gegen die Ansführungen des Abg. Helfferich, der die Frage nur vom parteipplirischen Standpunkt aus betrachtet hat.(Sehr richtig!) Welchen Ein- druck muß es in Brüssel machen, wenn wir offen dartun, daß die besitzenden �Klassen keinen Zahlungswillen haben.(Sehr gut!) Die Zwangsanleihe würde an der Papierflut gar nichts ändern, sondern sie nur vermehren, da sie ja jederzeit in Banknoten eingewechselt locrden kann. Wir haben n'chtS gegen die Zwangsanleihe, aber sie kann das Notopfer nicht ersetzen.(Sehr richtig!) Es muß erkannt werden, daß es besser ist, den privaten Interessen entgegenzutreten, um das Reich zu reiten.(Beifall.) Wir wehren uns gege», jede Berschleppung. ganz besonders angesichts der erst.recht drohenden Kapitalflacht. Ganz außer acht gelassen wird von den Rechtsparteien die Wir- kung auf die?lrbeiter. Angestellten und B e- ahmten, die es einfach nicht verstehen, daß ihnen schon längst die Steuer direkt vom kärgliche», Einkommen abgezogen ivird, während die besitzenden Schichten, die unter so unendlich viel besseren Lebensbedingungen leben, noch lange nicht bis an die Grenze ihrer Tragfähigkeit belaste« si»d und sich mit allen Kräften gegen eine solche Belastung wehren.(Beifall.) D'ese Leute aber rechnen eben:„Ach, in drejhig Johrrn müssen wir erst zahle«, bis dabin kann sich mit Hilie der Orgrsch viel Sndern."(Sehr richtig! link») Redner wendet sich dann gecsen die Bevorzugung der Landwirtschaft, die auck» in diesem Gesetze wieder zum Aus- druck komme, und verlangt ein Gesetz, das bestimmt, daß Grundstücke nur zu dem Preis verkauft werde» dürfen, für dessen Wert sie be- steuert sind.(Beifall links.) Wir haben keine Veranlassung, das mit scviel Schwierigkeiten zustande gekommene Gesetz durch Anträge weiter zu durchlöchern, wir lehnen jede tveiterc Abschtväckung ab und werden der Vorlage der Regierungsparteien zustimmen. (Beifall.) Abg. Henke(U. Soz.): Die Besitzenden werden veranlagt nach der Deklaration von 1918. die Arbeiter dagegen müssen heute bereits das Sechs- bis Siebenfache an Steuern zahlen, während sie relativ mit den Löhnen zurückgehen. Indessen häufen sich bei den Depositen, Banken u. dcrgl. Instituten die Geioinnc und Permögen der Bourgeoisie an. Ülbg. Helfferich, der durch seine frivole leichtfertige Finanzpolitik während des Krieges den Stab heute vor den unabwendbaren Bankerott gestellt hat, tritt nun wieder als Kommis der Bourgeoisie zum Schutze des ProfttS auf. ES muß unsere Aufgabe sein, Leute von der Sorte Helfferichs hier unmöglich zu machen.(Beifall b. d. Linken.) Abg. Röfickc(Dnat. Vp.) und Abg. Dr. RitKer(D. Vp.) be- gründen in längere»» Aussi'ihrniigen ihre Partestinträge. Nach verschiedenen Einzrltzemeeknngen wird das Gesetz unter Ablehnung der deutschnatlvnule« Anträge und An- nabme des zweite» Teil« de« Antr»»« Becker lD. Bp.) in«Ken drei Lesungen gegen die Stimmen der Dentschnarionalen und Kimmu- nisten angenommen. Abg." Leicht(Bayer. Vp.) bemftragt Absetzung der �erdcnss nächsten si-wgciiständc: 1. Aufhebung des AuSnabmezusimtdeS in Bauern.; 2. Unahbängige Interpellation(Unabh. Antratst übert die Aufnahme der diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen� mit Rußland. Auf Widerspruch des Abg. Ledrhour(II. Soz.) zlvciiclt Abg. Leicht die. Beschlußfähigkeit des Hauses an, der NamenLaufrus cr- gibt die Anwesenheit von 177 Abgeordneten; das Haus ist be- s ch l ii ß u n f ä h i g. Daraus vertagt sich da? Haus auf Mittwoch, den 19. Jakutzar 1921, nachmittags 2 Uhr: Kriegsbeschädigtengesetz. Koloniaischäde»- gesctz. die noch ausstehenden Interpellationen. Präsiden« Löbe teilt noch mit, daß der StoatSministcr Sivkovich(Dem.) neu in den Reichst� eingetreten Ist. Schluß 5, Uhr. rk: n-----.r,r: 7, r-- r-m-r-irn— n— mtv" geordneten Staatseigentum beschädigt hätten und et' stattete Strafanzeige. Die Gcrichtskommission stellte sich beieitS zur Festsiellung des Schadens im Parlament ein. Gin sonöerbarer Zwischenfall. Anläßlich eines Essens, das Kammerpräsident Pxrrt an» Mittwoch dkm diplomatischen Corps in Paris gab. kam(i zu «inen» beutsch-ainertkaniscben Zwischenfall. Da der deutsche Botschafter Dr. Mayer zum rechten Tiichnachbarn der Gattin: d r s amerikanischen Botschafters Wallacc aus- ersehen war. wünschte er, ihn dem Botschafter vorzu- stellen,»m auf diese Weise eine persör:liche Vorstellung bei drr BolschafterSgattin durch Wallace selbst zu«rmö,tlichen. Drr amerikanische Boiichafter lehnte mit derVegründunz ab. die Vor- stellung könne nichi erfolgen, da zwischen Deutsch- laud und den Vereinigten Staaten noch der Kriegszustand herrsche._ /wslanösrunöschau. Der 10. Kongreß der Kommunistischen Partei in Moskau ist nuf Anfang Februar angesetzt._ Auf der Tagesordnung stehen u. cr.: Die GewertschaftS frage und ihre Rolle im wirtschaftlichen Leben, die Sowjetrepublik und ihr? Beziehungen zu den kapitaklstischen Staaten, die Qrggniiatioi» der Industrie, die Arbeiterdemokraiie. die R a t i 0 ti a l s r a g e. die Frage des öffentlichen Unterrichts usw. Die»Prawda' erklärt, daß diese umfangreiche Tagesordnung dre riesigen Fortschritte des Sowjetstaates bezeuge. Die Interalliierte NheinlandkominHsion hat den vertrieb des Buche«»Der U n t e r g a n g Frankreichs', veröffentlicht hon Hoffmann n. Campe in Hamburg, für die besetzten rheinischen Gebiete verboten. Tie Wiener Gastwirte Hachen beschlossen, die Ford:- rungen der Gastw:.rtKzphUfen abzulehnen und»yrigefffavS sämtliche Wie u er Betriebe zu sperr«»». Anderer- seiia sind d« Stre-ikei-ch«»» fest cm schlösse u, aus restloser Ex- süllung der Forderungen zu brl>arreir mrd d«n Streik über ganz Wie» und seihst auf die Kricgfi- und Gemein- schaftSküchen. die bisher vom Streik verschont bliebe,». apS- zudehnen. Tie Äiigeslellten wollen, fäll« der Streik sich aus- dehnt, zur Sicherung der Versorgung der Bevölkerung die Be- triebe selbst weiterführen. Nach amtlichen Angaben betrugen die Verluste d e S Militärs uud der Polizei in Irland vom 1. Januar bis 11. Dezember 1«9 Polizisten und S 2 Militäroer- so n e n a n Toten und 245 Polizisten und 110S zMjitürpersoneu an Derwundeten. GswerMostsbeWegung Rufch oder Aiska l In der„Jniernationalc". dem jetzigen Sprachrohr der Rusch und Genossen, wird der Kamps um die Urivahlen für die Berliner Verwaltung des Metallarbeiter-Verbandes in einer Weise geführt, die einer besseren Sache würdig wäre. Nicht weniger als in Spalten widmet das kommunistisdje Organ in ihrer SpnnabendauSgabe dem Nachweis, daß die Kandidaten der Liste Rusch— Posselt überzeugnngstreue Ver- treter der Arbeiterschaft sind, während die Kandidaten der Liste Z i s k a— U r i ch gewiisermasien als Jammerkerle hin- gestellt tverden, die nur allzusehr bestrebt seien. Verrat an der Arbeiterklasse zu begehen. An„ileberzeugungstreue" tvird der Spitzenkandidat Rusch freilich so leicht Don niemandem übertroffen. Hat eres doch fertig bekommen, im Verlauf von noch nicht zwei Jahren drei verschiedenen politischen Parte i e n anzugehören.' Als Kandidat der sozialdemokra- tischen BctriebSoblcnte wurde er seinerzeit in den Vollzugs- rat gewählt, heute ist er über die U. S. P. hinweg bei den Kommunisten gelandet. Seine hervorragenden organisatorischen Fähigkeiten hat Rusch bei dem unglücklich verlaufenen Metallarbeiterstreik des letzten JahreS bewiesen, dem Streik. unter dessen Folgen die Berliner Metallarbeiter noch heute zu leiden haben An zweiter Stelle ans der Liste der Moska--Anhänger steht P o i s e t t Wenn die Tatsache, dasi jemand in organi- satorischer Beziehung ein unbeschriebenes Blatt und in den weitesten Kreisen der Berufskollegen eine u n- bekannte Größe iit. eine Empfehlung für die Kandidatur zu einem verantwortlichen Polten bedeutet, so ist Posselt der gegebene Mann. Nur behaupten seine speziellen Arbeitskollegen in einer uns vorliegenden Resolution von ihm. daß er sich a l ö Lohndrücker bewährt ha:. Aber vielleicht ist auch das eine Empfehlung in komlniinistiichen Kreisen. Haben doch seinerzeit in einer Versammlung der Betriebsräte im Svortpalast kommunistische Arbeitslose erklärt, daß sie sich den Unternehmern billiger anbieten würden, wenn die Arbeitenden nicht ihre uto- pi'ch-'n Wünsche annehmen. Diesen famosen Kandidaten gegenüber stehen die Kandi- dalen»er Liste Fi s ka— U rich. Es war unseren varteige- nössischen Metallarbeitern bei dem ganzen früheren Verhalten der ZiSka und Urich nicht leicht, bei der Wahl für diese Lille einzutreten. Nur die Tatsache, daß diese Kandidaten für die Beschlüsse des frcigewcrksch östlichen B e t r i c b s r ü t e k o n g r e s s e s. für den Allgemeinen Deuts,chcn G e w e r k s ch a f t s b u n d und für die Beschlüsse der Amsterdamer G e Werkschafts- internationale eintreten, gab unseren Metallarbeiter- geno'sen die Möilichkeit. lür die- Liste Ziska— llrich zu summ;i Bei Dieser llrwahl ist die Antwort zu geben, ob die Beniner Metallarbeiter damit einverstanden sind, daß durch kommunistische Zellcnbildung die unter schweren Mühen auf- gebauten deutschen Gewerkschaften zerstört werden sollen, oder ob sie auch in Zukunft in Ueberein- st i in m u n g mit dem Deutschen 6s e iv c r k s ch a f t s- bundc und der, Amsterdamer Gc Werks ch afts- lnter nationale arbeiten ivollen. Bei dieser Fragestellung wird den Berliner Metallarbeitern die Antwort nicht schwer s fallen. Sie werden eintreten für die heute und morgen in den Wahllokalen! bietet, die eine Lahmlegung des HanbelZ uns der Industrie zur Folge haben könnten. Liste Ziska-Urich! Gcwerkschaftsvorstände ivewertsckaftskommisfion, Asa-LrtskarteU) sowie die Delegierten beider Körperschaftc», Obleute und Borsttzendc der Angestellten- und Betriebsräte! Am Montag, 20. Dezember, abends 6 Uhr, findet in der Neuen Welt. Hasenheide(kleiner Saal), eine Versammlung- statt mit der Tagesordnung: 1. Die Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit. Referent Dr. Herz. 2. Bericht über die geforderten Nachlzuschläge lvegcn der Strom- Versorgung. Für die Tewerlscbaftsdelegiertcn gilt als Legitimation die über- sandte Einladung Für die Betriebsräte außer Mitgliedsbuch auch die BetriebSrätc-Legitimaiion bzw. eine mit Firmenstempel versehene Bescheinigung des Betriebsrats, daß sie Obleute, bzw. Vor- sitzende des Betriebsrats sind.(Ohne diese kein Zutritt.) Afa-Ortskariell Groß- Berlin. Gewerlschastskolmnissiou Berlins und Umgegend Gegen die Einstelluug des Flugzeugbaus. Die veu nigten Angestelllen- uiid Betriebsräte haben im Aus- trage der gesanüen Angestelllen- und Arbeiterichafi, die im Flugzeugbau und Luftverkehr beschäftigt ist. folgendes Telegramm an den Internationalen GewerkicliafiS- bund Amsterdam gerichlet mil der Bitte, vcn Jnbalt der Drabtung sofort der Arbeiterschaft der Entenieländer übermitteln zu wollen: Am 16. Dezember bat unsere Negierung Line Note an die eure gerichlet. in der sie deren rechtli.ch unbegründete Forderung nach Einstellung des deutsche» Flugzeugbaus ablehnt. Hellt uns. Kollegen schützt uns vor BroiloSmachuna. Wirkt auf eure Regierung ein daß sie vre Vorschläge rn serer Ne- gierung annimmt. Eine Geiabr aus der Luit droht von deut icher Seite niwtmehr. Die Neuhersiellnng von deutschen Kriegs flugzengen werden wir stets zu verhindern wissen. »- Protestversammlung der Postbeamten. Die Post« unp Telegraphenbeamten und-Beamtinnen Berlins Kielten am Freitag eine vom Deutschen Beamle>-bund einberufene Versammlung ab, in der Postiekretär Rieck über das Tbema ,E>n Ausweg aus unterer Notlage" spiach Der Redner bezeichnete in, seinem Vorttage die Lage der Postbeamten und-Beamtinnen als eine elende und üble an der Halimig der RcichSregierung.«owie auch der Meh'.heit des Re-chsiageö icharke Kritik. Die heutige Versammlung mäste sich zu einer machtvollen Kundgebung gegen die Ablehnung, lnsbe'ondere anch gegen die Beschränkung der Koalitionsfreiheit gestalten und weiter zur Gründung einer Reichsvo st gewerk icha'l führen. Mit den AuSsübrungen des Vortragenden waren die nach- folgenden Redner in allen wesentlichen Punkten einverstanden Zwei Postbeamte aus Leipzig sprachen sich dabin ans. daß die dortige Äollegenkchaft sich voraussichil'ch mit der Berliner solidarisch erllären weide. Zwei Eiltichließnngen. welche gcoen die Haltung des Deutschen Beamtenbundes vrotestieren und Protest- kandgebungen im ganzen Retche gegen die Bedrobung deö KoalttionS- rechtes seitens der Regierung, iowie kosortiae Urabstimmung in den Betrieben über den Streit verlangen»nd das in Berlin gebildete Sekretariat der Reichepostgewerlschast beaui ragen, die Bildnn' einer Einbeitsgewerkichatt in die Wege zu leiten, wurden last einstimmig angenommen. Gi« amerikanisches Nntistreikgeketz. Aus Washington meldet TU.: Der mnerikänische Senat hat ein Gesetz angenommen. da§ die Streiks untersagt und ver- Eine Mitgliederversammlung der Schuhmacher wählte an Stelle des 1. Bevollmächtigten Stock mann der Zahlstelle Berlin den Neukommunisten Herz gegen 154 Sthmuen, die auf den rechtsunab- bäugigen H o h e i m- Bremen entfielen. Vollmershaus von der Gewerkschaftskommissioir hielt ein ausführliches Referat über: Die wirtschaftliche Lage. Seine Ausführungen wurden von Weiß unter- strichen, der betonte, daß die Gewerkschaften— der Felo, auf den die deutsche Arbeiterbewegung ruht— sich gegen jede Zersplltterungs best rebung wehren müssen. Tic beiden Kandidaten Herz und Hoheim stellten sich auf den Boden der bisherigen Gewerkschaftspolitik und holten wiederholt hervor, für die E i n> g k e i t der Arbeiterschaft zu wirken. Herz wird den Beweis erbringen müssen, ob er den Verband zu einer il a m p s o r g a n i s a t i o n ausbauen oder d:e Berliner Zahlstelle zu einem Tummelplatz polnischer Leidenschaften und einer Filiale Moskaus machen will. Deutscher Bauarbeitcrvcrband, Verein Berlin. Die Auszahlung der WeitinachlSuinerstützung für die vom 4. Oktober bis 18. Dezember mindestens 5 Wochen arbeitslos gewesenen Mitglieder erfolgt am Mittwoch, den 22. Dezember. Für die Beitragsfreien und von der Krankenkasse ausgesteuerie Mitglieder criolgt die Auszahlung am DonnerSiag, den 23. Dezember. Diese Unterstützung mutz bis sväiestens 15. Januar abgehoben iein. Des wetteren diene den Mit.iliedcrn zur Kenntnis, datz die Forlsetzmig der am 6. Dezember vertagten Versammlung der Obleute. Generalversammlungs- un» Baudelegierien am Montag, den 26. Dezember, abends 6'/z Uhr, im»Dresdener Kasino", Dresdener Straße 66, stattfindet. Der Vereinsvorstand. WrihnachtSuntcrstützung im graphischen Hilssarbeitervcrband. Ein erireuiiches Zeichen von Sotivarnäl für ihre arbciisioicn Kolleginnen»nd Kollegen habe» die Berliner graphischen Hilf«» orbeiler und Aibeiterinnen bewiesen. Durch Sammlunnen unter den arbeitenden Mitgliedein ist für die Ovrer der Mrtickiaslsli>se die nennenswerte Summe von 126 666 M. ausgebracht worden. Hierdurch ist es mvgl'ch. jedem Arbeitslosen nach der Dauer seine, Erwerbslosigkeit eine Wethnochistpeiide von 125 bis 325 M zu gewähren und für jedes Sind 25 M. exira. Alle biS zum 26. Dezember im Arbeitsnachweis eingetragenen oder> ach dem>5 November in L-beir getretenen Mitglieder baden Auwruch aus Meie lliiter'tütziina. Die invaliden Mi alieder sollen 256 M. und alle über 15 Wochen kianken Mitglieder 166 M. erhallen. Die Auszahlung dieser Erti annterslützunaen findet gegen Vorzei ning des Mitgliedbuche? am Montag, den 26 und Dienstag, den 21. Tezeinber, vormittags. von 9 bis 1 Uar. im Bureau. Alte Jakobstr. 5, statt.- Die Orisverwalmng. S.P.T.-Holzarbeiter. DonneiStag. abend; 7 Uhr, bei Kiu er, En!ie,lutci 13: Sitzung des sfrattionsvolstandes, des Betriebsräte- voriländes. der Kommi-sionsm-tglieder und S'V.D.-Mitzlieter der OrlS- Verwaltung. Bnch-tuderverba«». Mittwoch, abend; 7 U'-w, im Kewerfichait;- baus. Saal II: Große Bersammiung aller jugendlichen, welche in Buch- Kindereien und verw-indten Branchen beichältigl sind. Zcutralvcrband der Angestellteu.(Holz- und Möbeiindu rie und -Handel). Moiiiag 7'/, Ui>r»n Beibandslolai, Belle-ÄU»ance-Slr. 7/16 Funktionäl Versammlung Zentrnlverband der Fleischer. Ieklion ,1. tVurst- und Konlervcn- sabriicn. Fleiiche-.eien) Diensta 7 tibi im lllcc tbaler Hos. Roienibaicr Stiarre II: Belli ll»cilzmäiinersilziliig Lic BctriedSräte und Lblcuie werden gebeten ebrnsall? zu erscheinen Deutscher Hiltarbeiterverd.ind. Dien'tag 5'/, Uhr Im He verk- sibaslsbau?-R-staürant. Eilgeluser 14/15: Äenaiumum.i aller in den Damen- dut- und llnchletzbetrieben beichäiligtcn iUbe lcr uud Arbeiterinnen. Achtung!'Aga! Montag, den 26. Dezember, im G weil-chasls-auS, Engemser: Slreitoeriammiung Die Kl cikleimmh ?crcnlw Mr den redall. Teil Tr. Werner Peiter. Cbartoltenburg.«!>r Anzeigen TS. Gla-tc. Berlin. Verlag- Borwörls-Verlag iS m b H. Verlin Truck i-.x- wärls-Buchdruckerci u Verl lasnntinii l- in! Zinaei u Co. Vcrll.i llinbenur Z Hicrz» t Beilagen. A�ftfertheim Preiswerte Geschenk-Äriikel in allen Abteilungen Blusen Sportbluse gestreifter Baum- woll-Flanell.........."J' Bluse Seiden-Popeline, gestickt SS00 Damenkleidcr Tanzkleid weiBerTOII, Jugendl. Form, Seidenbandgürtel... 2/v"" SeiclenKleic! gutepail!ettese!d.325� Morgenröcke Morgenrock Rauschstoff... 95� Morgenrock RauscKstotk...125� Kleiderröcke Kleiderrock marine Wollstoff 7800 Kleiderrock reinseid. Taffet 225°® Damen- und Backfisch- Mäntel guter warmer Rauschstoff, farbig garniert............. 295 00 Taschentücher Unterröcke mit Unterrock warmer Stoff..... Tressengarnitur.)....... 4b Unterrock reinseidener Taffet und weiche Seide......, wO0" Schürzen TeeSChÜrze weiB gestreift Batist, Stickerei Om- und-Antat:... �> Teeschürze Wiener Form, biau- . weiß gemusterter Baumwollstoff �2 Blusenschürze bunt gemustert. Kretonne, einfarbig garniert..«JÖ- Hohlsaum- Taschentücher fürDamen, weiß, gest Ecke Stck. 380 Hohlsaum- Taschentücher für Damen, weiß..... Stck. 4� Batist-Taschentücher Hohi- saum, gestickte Buchstaben, Stck. 4 63 Linon-Taschentücher weis stock.............. 600 Herrenartikel Oberhemd durchgehend Perkai 125°® Selbstbinder breite Form,.. 1225 Weicher Herrenhut Haarfilz 75C0 Lederwaren Geldtaschen verschiedene Lederarten 575 900 II00 1800 Scheintaschen Leder, mehrere Abteil. 18°° 2250 2750 2950 Damen-Handtaschen Leder 29«« 3900 6 8 00 98°° Brief- u. Banknotentaschen Leder 2950 45°° 5800 8500 Zigarrentaschen Leder 49005900 580 Hohlsaum- Taschentücher bedruckte Kante..... Stck. Herren-Taschentücher ge- brauchsfertig, gemust Kante, St. lvJ's Batist-Taschentücher ge- stickte Ecke Dtzd.!. Kart. Ib'5 Leinene Taschentücher... geettumt......... Stck. 4�3 Gardinen, Decken Halbstore Erbstüll, Bandarb. 8800 Bettdecke Erbstüll, für 1 Bett 11000 Bettdecke Erbstüll, 2 Betten 178C0 Optische und elekir. Artikel Opernglas schwarz mit Etui>. 10000 Barometer rund........ 6500 Fenster-Thermometer... 700 Zimmer-Thermometer... 600 Elektrische Plätte mit Zuleitung........... HO Elektr. Haartrockner ,Fön' 29500 Taschen-Feuerzeug Aipacca 2650 Wand-Feuerzeug Messing, 7°° Heute Sonntag von 1—6 Uhr geöffnet auch der Fahrkarten verkauf in den Reisebüros leipziger Streß c und Königstraße Damen- W&sche Untertaille reich garniert... II75 Damenhemd mit Langetten.. 3675 Damenhemd mit Stickerei.. 3909 Bett-Wäsche Deckbettbezug....... 95°® Kissen... 29°° Laken•.. 78°® Kinder- Wäsche Mädchenhemd mit Langetten LäJiQö 45 cm••••••••«« bis Länge 100 cm 36.75 Mädchenbeinkleid Stickerei- Volant...... Länge 30 cm bis Länge 60 cm 28.50 Knabenhemd mit Falten, halbe Aermel...... Länge 50 cm bis Länge 85 cm 40.30 Damen-Handschuhe Gestrickt grau meliert, ange- ' rauhte Manschette....... 750 Gestnckt reine Wolle..... 1750 Trikot reine Wolle m. 2 Druckknöpf, 215a Herren-Handschuhe Gestrickt farbig........ 12®® Trikot starke Qualität...... 145® Schirme Damen- und Herrenschirm_ Halbseide, reinseid. Futteral. oOw Damenschirm Halbseide.rein- eeidenes Taffctfutteral.... lo4clJ 1575 1730 1975 Unentbehrlich fQr Jeden Haushalt Ist Ä a � �—m. M. Heost, Berlin C 25, Prenzlauer Str. 4« mit freiem SchlUsselabonnemcnt@Ciatt3l BlO■@@ Keibeistr. 11. Alexander 1470 Vcrunxcn sie übereil Merke Ueoet»ttelb und ltelbu'.vPiuod-rekct 2,t0 3L, aerke«Badie*', 20 Prob Kaffee,'/�-Ptued.Peket 3 M., Uooet Maetreide-Kallccu i.Piuad-Peket 3,3« x.•