% fit» 630» 37. Jahrgang Ausgabe A fit. 17$ Bezug SvretS: B»rtelfäJirLSO.—-Diumonctl.lO,— TOt fret in« paua. voraus lad'dar. Soft» fctm« Ulonatlidi 10,- MI. trfl.?u» fteUungaflabühi. Unter Situibcnb füt SicuudtlonO und Oeitcrteicti 16�0 MI. für Des übttgi Ausland bei titalich einmal. Sufteliunc 2150'f.?->�->e- ftettunaen nevmen or Cefterteiä� Unjarr, Tschecho- Slooafei, Sane» matt, öBnano,-urembutg, ückuveben unb Die Sthroeu.— emaettaaen ta die Dost- eimnas Pre sIiite. T�er.Sonoarts" mit bet Sanntaq» blilage»Vol! u-Seit* etidtemt wvirei» titgiich zweimal Eouniaqe und Mo»- tags"nma� Telearamm-Adreilei �»z>alvem»tr>il variin». Morgen-Attsgake Nerlinev Poüiölilatl (3SPfennig� Anzeiaenpreiö: S)ie actugeionltent Slonooreiaejei!« loftf 13.— M.,Teuerung»zuich>as SO«/,. .«leine«nzeigen-, das ict!- gebrückte Won 1,— M.(zulässig zwei lettgebruckte Wortes, tebea' weitere Wort SO Psg. 6tenengemdie unb Sidlasstelleuanzeigen das erste Bort bö Pfg. tebea wettere Won 40 Pfg Worte übet 15 Buchstaben zählen fiir iwci Worte. Teueruugs, Uschlag 50°/» Familien. Anzeigen liir Abonnenten sieiie 2,— M« rolttiiche unb ge» werltchastliche Vereins-An-eigen 3,— Ml. bie Seile ohne Ausschlag. Anzeigen für bie n a chsi e Siummer müssen bis 5 Ahr nack miitags im SanvtgeschSil. Berlin SW 3, Linden- straße 3. abgegeben werben, cheofsnei von 9 llht srith bis 5 Uhr abettb«. Tenttalotgsn der roztaldcmohratirchcn Partei Deutfchlands Neöoktion und Expedition: GW. öS, Lindenstr. 5. itenziurecüer: Amt Morntvia«. Sir. K7»I iW— tXi 97. Sonnabend, den 25. Dezember 19�0 Vonvarts-Verlag G.m.b. h., GW. HS. Lindenstr.?. N/ernfprecher: Am» Metrittvlat!, Nr. 117 33—54. Der Dank öes öeutfthen Volkes, zeft der ftohen sotschast. Reichspräsident hat an den Reichs- eine weitgehende HilfStätigteit in Form von Liebesgaben und! Als Fest froher HoffnuNAln ist uns das Weihnachts Der Reichspräsident hat an den Reichs k e n z l e r folgendes Schreiben gerichtet: Berlin, den 23. Dezember 1920. Menfchenfreundliche Kreise deS Buslandes sind seit langem bemüht, der in weiten Schichten unseres Belkes herrschenden Not durch Werke der Nächstenliebe zu steuern. Nn erster Stelle stehen in dieser Beziehung unsere Ziachbarländer Dänemark. Finn- land, Holland, Norwegen, Schweden und die Schweiz. Tie warm- deizige und fürsorgliche Aufnahme, die den Kindern unseres Bol- keS seit Jahren in diesen Ländern monatelang bereitet wird, be- gegnet den schwere» Gefahren, denen das heranwachsende Ge- schlecht in geistiger wie in körperlicher Beziehung durch den Krieg und seine Nebenerscheinungen ausgesevt worden ist, und verfolgt damit ein Ziel, das über die Not des Tages hinaus- weist und uns Deutschen ganz besonders am Herzen liegen muh. De« gleichen Zwecken dient die großzügige Hilfstätigkeit der Quäker. Ihren Speisungen der Schuljugend haben sie eine gleiche Fürsorge für bedürftige Erwachsene folgen lassen. Buch andere Kreise der Bevölkerung in den Bereinigten Staaten haben eine weitgehende Hilfstätigkeit in Form von LiebrSgabra vnd Gelduberweisungen entfaltet. Tatkräftige, von warmer Sympathie getragene Hilfe ist auch von den Staaten Südamerikas ge- kommen; so hat noch jüngst ein Komitee chilenischer Damen der Gattin unseres Außenministers die Summe von 150 009 M. für unsere Kriegswaisen zur Verfügung gestellt. Das Gefühl für den Wert all dieser menschenfreundlichen Hilfe wird im deutschen Volke, das schwer um sein Dasein ringt, nicht erlöschen. Ich möchte das Weihnachtsfest nicht vorüber- gehen lassen, ohne diesen Gefühlen weitesthin Ausdruck zu geben, und bitte Sie, Herr Reichskanzler, allen beteiligten Stellen warmen und bleibenden Dank des deutschen Volkes zu übermitteln. gez.: E b e r t. Dcr Reichskanzler hat veranlaßt, daß den betei- ligten Stellen des Auslandes und den inländischen Haupt- stellen des ausländischen Hilfswerkes dcr in diesem Schreiben ausgedrückte Weihnachtsdank des deutschen Volkes übermittelt wird. Georgs Thronrede. London, 24. Dezember. König Georg hielt im Parlament eine Thronred«, in der es heißt: Die Beziehungen zu den au-twärligen Mächten waren fort» geletzt freundschaftlich, fcuch mit den ehemaligen Feinden sind in befriedigender Weise gewisse Angelegenheiten geregelt worden. waS zu einer allgemeinen Entspannung der durch den Krieg oufgepeitschien Leidenslbaften gesllhrt hat. Die Lage in Griechen» land erfordert die ganze Aufmerksamkeit der Negierung, die in Verbindung mit den Alliierten sich bemühen wird, zu einer art» nehmbaren Ordnung zu gelangen. Auch in Rußland ist die Lag« noch unsicher, doch habe ich das Vertrauen, daß durch die demnächstige Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen mit Rußland eine Zeit des Friedens eingeleitet wird im Interesse dcr Völker Osteuropas. Gemäß dem Völkerbundsvertrag hat England das Mandat über Mesopotamien, Palästina und über gewisse Gebiete von Asien sowie über die deutschen Be» s i tz n n g» n im Stillen Ozean bis zum Aequator übernommen. Di« erste Versammlung des Völkerbundes hat zwei der ehe» maligen Feinde als Mitglieder aufgenommen. Es hat sich gezeigt. welche Bedeutung er haben wird, wenn alle Länder dem Volker» bund angeboren werden. Dann wird in der Thronrede die Notwendigkeit höchster Sparsamkeit betont und die Hoffnung au-sgesprochen, daß das irische Volk auf Rücklehr zur verfassungsmäßigen Methode be» stehen und daß das Homerulegcsetz endgültig Eintracht und Freundschaft zwischen allen Völkeern des Vereinigten Königreichs berbeifühcen wird. Nach der Erklärung, daß die Regierung der Frage der F l o t« e n st ä r k e ihre äußerste Au-fmerksamkeit wid- men werde, befaßt sich die Thronrede schließlich mit der Ar» beitZIosigkeit, die weniger innerenglischen Gründen als dem Rückgang der Ausfuhr infolge der Armut der anderen Völker zugeschrieben wird. Die Arbeitslosigkeit in Gnglanö. Die Arbeitslosigkeit hat auch in England katastrophale Formen angenommen, wie aus folgenden Zahlen hervorgeht, die wir dem Londoner Arbeiterblatt„Taüy Herald" entnehmen: Ende August waren nur 320 000 Arbeitslose angemeldet, darunter 142 000 frühere Heeresangehörige. Am 3. Dezember zählt« man 1 044 442 Arbeitslose, und eine Woche später, am 10. Dezember, hatte sich diese Zahl um weitere 50 000 vergrößert. Damals waren etwa 600 000 Arbeiter und Arbeiterinnen offiziell als erwerbslos registriert, hinzu kamen noch 250 000 Handarbeiter und ebensoviel Kopfarbeiter, die nicht angemeldet waren. Im ganzen zählte man am 10. Dezember rund 1100 000 Arbeitslose nebst 3 125 000 Angehörigen. Das sind also über 4 200 000 Menschen, die im siegreichen Großbritannien eine äußerst schwer« Existenz führen. Eine der Hauptursachen dieser Krise liegt aber in dem diel zu„günstigen" Stand der englischen Valuta, gegenüber allen anderen, ehemals krieg- führenden Staaten Europas. Nicht nur Deutschland, Oesterreich und Rußland, sondern auch Frankreich und Italien find heute nicht mehr imstande, die unerschwinglichen englischen Jndustrieer- Zeugnisse einzuführen. Daher muß die englische Industrie panikartig ihre Arbeiter auf die Straße setzen. Es wiederholt sich drüben im großen, was wir selbst in diesem Sommer in vielen Industrie- zweigen, namentlich in der pfälzischen Schuhindustrie erlebten, als sich die Markwöhrung plötzlich besserte und die ausländischen Auf- träge ebenso plötzlich aufhörten. AnS alledem ergibt sich mit furchtbarer Deutlichkeit, daß die Politik von Versailles nicht allein ein Verbrechen an der deutschen, sondern auch an der eigenen Arbeiterklasse war. Rur eine rasch- und gründliche Abkehr von dieser Methode der künstlichen Ver- «rmung und Aussaugung der besiegten Länder kann auch die sieg- »eiche» Länder vor de» schwersten Erschütterungen bewahren! Selbsteinkehr öer Reichsregierung. Eine halbamtliche Notiz wendet sich gegen das Austreten von Vereinigungen, die sich in letzter geit unter dem Mantel der Wohlfahrtspflege fortgesetzt Bitten an das Aus» land wenden. Die osftzwse Auslassung sagt wörtlich: Die Unternehmer scheinen sich nicht klar darüber zu sein, wie sehr sie durcb diese würdelosen Betteleien das Ansehen deS Deutsch- tnnts im Ausland schädigen. Wir nehmen an, daß die ReichSregierung bei dieser Mah- nung in erster Linie an sich selber gedacht hat, nament- lich an ihre fortgesetzten Noten, die sie in Sachen der Ein- w o h n e r w e h r an General Rollet und die Entente richtete. Gesinnungsgenossen. Der zurückgetretene französische 5triegsminister Andre Lefdvre hat sich am Donnerstag in seiner Kammerrede bemüht, unsere deutsch-nationalen Politiker an Dummheit zu übertreffen. Wenn man manchen seiner Aussprüche liest, dann müßte man meinen, es sei ihm dies beinahe gelungen. Aber unsere alldeutschen Blätter, ob dieser Konkurrenz eifer- süchtig, haben nun sofort versucht, ihren Vorrang auf diesem Gebiete zu behaupten. In einem Kommentar zu Lefsvres Rede schreibt die„Deutsche Tageszeitung": „Wenn der gewesene französische Kriegsminister aber das Wort „Miiletd" in sein von Blut triefendes Mundwerk nehmen kann, so hat daran auch die deutsche W i n s e l e i ihr gut Teil Schuld." Sehr realistisch hat sich das Organ unserer Annexionisten und Imperialisten selbst gekennzeichnet, als es von dem„von Blut triefenden Mundwerk" seines französischen Gcsinnungs- genossen sprach. Uebrigens hätte gerade am gestrigen Tage unsere Rechtspresse eine gute Gelegenheit gehabt, die „deutsche Winselei" zu tadeln, anläßlich der zweiten Escherich-Note. Wenn verantwortliche Politiker in Lebens- fragen des deutschen Voltes den Weg der Verhandlungen einschlugen, um Milderungen des Friedensvertrages zu er? langen, dann schimpfen unscreDeutschnationalenüberMangel an „nationaler Würde". Wenn aber die„Winselei" den Zwecken der deutschen Reaktion dienen soll, wie im Falle der Orgesch, dann ist man mit ihr einverstanden. Ebenso mit den lakaien- haften Anbiederungsversuchen des Generals H o f f m a n n an die anglo-französischen Militaristen zum Zwecke eines gemein- samen Vorgehens gegen Sowjet-Rußland. Damit dem deutschnationalen Gepolter die komische Note nicht fehle, macht der„Lokal- Anzeiger" aus L eftz v re einen General. Andre Lcfevre— übrigens ein Renegat des Sozialismus— ist von Beruf Rechtsanwalt. Aber der Gedanke, daß ein Kriegsminister nicht General sein könnte, verträgt sich mit der militaristischen Gesinnung der Redakteure des„Lokal-Anzcigers" nicht. Paris, 24. Dezember. In der gestrigen Kammersitzung erklärte nach der Rede des Ministers Lefevre der Berichterstatter der Heereskommission, Oberst F a b r y, es handele sich darum, zu wissen, welche Politil Frankreich verfolgen wolle. Es könne sich nur nm eine Politik des Friedensvertrages mit allen er- forderlichen Garantien handeln und nicht darum, den Friedens- vertrag mit allen Mitteln abzuändern. Die deutsche Be- dr oh ung sei vor dem Kriege 300 Kilometer von Paris entfernt gewesen, jetzt liege die Linte der Bedrohung zwischen Elbe und Weser, also 700 Kilometer von Paris enifernr. Im Falle einer deutschen Bedrohung könne Deutschland nicht rasch genug m o b i l i« siere«. denn es würde heute mindestens 3—4 Wochen brauchen, um irgend etwas unternehmen zu können. Wie.Matin" sagt, wurde die Rede link» mit Beifall uad»echt» unter Protest» rufen ausgenommen. Als Fest froher Hoffnungen ist uns das Weihnachts- fest von den hinter uns liegenden Zeitaltern überliefert. Ob es nach heidnischem Brauch mit Legenden verknüpft ist. in denen sich� die Tatsache widerspiegelt, daß mit Beginn des letzten Drittels des Monats Dezember die Sonne anfängt, auf unsere nördliche Erdhälfte ihre lichtspendenden Strahlen wieder länger zu entsenden, oder ob gläubige Christen auf einen dieser Tage die Geburt des die Welt erlösenden Gott» menschen verlegen, immer verbindet sich mit dem Fest, das wir Deutsche Weihnacht nennen, bei den es in dieser Auf- fassung Feiernden eine frohe Botschaft. � Können wir uns heute politisch mit gleichen Gedanken erfüllen? Wer nicht auf das Elend der Massen als den Hebel für die Verwirklichung seiner politischen Pläne spekuliert, dem wird es nicht leicht werden, auf diese Frage mit einem Ja zu antworten. Zuviel der schreienden Not sehen wir noch um ims, zuviel der Arbeitslosigkeit, zuviel der Hemmungen im Wirtschaftsleben, zuviel des Drucks auf die Fi- nanzen in Reich, Staaten und Gemeinden, zuviel der poli- tischen Verblendung und antisozialen Gesinnung. Die vielen Enttäuschungen, die wir erlebt haben, haben zuviel« der Her- zen verliärtet und zuviel? der Geister verengert. Neben dem materiellen Elend, das uns erschüttert, geht eine g e i st i g e I de a llos i g ke it. die uns erschauern macht. Wie soll man da sich überreden können, wir dürfen ein Fest der frohen Botschaft feiern! Liegt es nicht näher, das Weihnachten, das wir heute begehen, als ein Fest der Betäubung auszufassen? Bei Unzähligen von denen, die es diesmal feiern, ist es sckfwerlich etwas wesentlich anderes. Aber auf den Rausch det Betäubung folgt nur um so größere Trübseligkeit, lieber- lassen wir ihn daher den Gedankenlosen und sehen wir den. Dingen klar ins Gesicht. Ist die Lage unseres Volkes, ist der Stand der Völkerbeziehungen wirklich so verzweifelt, daß wir uns durch den Blick auf sie zur Hoffnungslosigkeit nie- derdrücken lassen müssen? Wer sich nicht durch Augenblicks« erscheinungen das Urteilsvermögen beeinträchtigen läßt, wird bei objektiver Prüfung des Sachverhalts zu einem anderen Ergebnis kommen. Es liegt viel Grund zu ernsten Betrachtungen, aber nicht genug Grund vor, den Mut sinken zu lassen. Völker sind leicht geneigt, das von ihnen Erreichte zu unterschätzen. So ergeht es dem deutschen Volk mit der Er- rungenschaft der demokratischen Republik. Weil sie die furchtbaren Wirkungen des Krieges nicht in der kurzen Zeit von zwei Jahren beheben konnte, lassen sich selbst breite Massen der Arbeiterschaft vorreden, diese Republik sei für sie wertlos. Man braucht sich aber nur die Frage vorzulegen, wie es denn gekommen wäre, wenn die sozialistische Arbeiter- schalt Deutschlands in den Novembertagen 1918 die Republik nicht proklamiert hätte, um das Törichte dieser Redensart zu erkennen. Das Kaisertum hätte dem deutschen Volk nicht nur keinen besseren Frieden, es hätte ibm überhaupt keinen Frieden erwirken können. Wilson und die Entente waren damals fest entschlossen, mit dem hohenzollerisch regierten Deutschland sich in keine Friedensverhandlungen einzulassen. Jeder Versuch, die Dynastie an der Macht zu erhalten, hätte dem deutschen Volk nur Vermehrung der Kriegsopfer und Steigerung der Friedenslasten eingetragen. Kein Kaiser und kein König hätte aber die Ernten des Landes auch nur um einen Halm, sein« industrielle Produktion auch nur um den Wert einer Mark erhöht. Um einen Begriff von der schöpferischen Kraft der demo- kratischen Republik zu. erhalten, braucht man nur sich vor Augen zu halten, was sie in Deutschland, trotz der ihr vom Kaisertum hinterlossenen erdrückenden Last von Geld- und anderen Verpflichtungen schon verwirklicht hat. Auch unter den günstigsten Umständen hätte sie den Wohlstand des Volkes nur schrittweise heben können. Denn wie die Natur keine Sprünge macht, sondern nur in langsamer Entwicklung sich herausarbeitende Fortschritte kennt, so auch mit der Volkswirtschaft und sozialen Verfassung der Na- tionen. Aenderungen. die im Laufe eines Jahres sich voll- ziehen, erscheinen oft um so geringfügiger, je mehr sie orga- nischer Natur sind. Aber nur das organisch Werdende be- währt sich als lebensfähig. Verglichen mit den Vorfügungerr über die fast unumschränkten Rechte der Arbeiter im Beirieb, die von den Bolschewisten Rußlands beim Antritt ihrer Herr- schaft erlassen wurden, mag das in Deutschland von der demo- kratischen Republik geschaffene Betriebsrätegesetz alS Lappalie erscheinen. Aber jene Verfügungen sind, nachdem sie auf die Industrie geradezu verheerend eknge, wirkt hatten, eingesargt und von Ukasen über die..eiserne Disziplin" ersetzt. Das Betriebsrätegesetz dagegen lebt und wird selbst von Arbeitern, die ihm ursprünglich skeptisch gegenüberstanden, heute als„wahre Wohltat" empfunden. Es ist die Grundlage einer Gesetzgebung, die den Arbeitern und Auge- stellten eüt poch nirgends ja hex Welt verwirklichte» M&t- beft!mmuM?recht in frer Wirtschaft verbürgte oHne die un- erläßlichen Lebensbedingungen dieser zu gefährden. Das Betrwbsrätcgesetz ist nur ein Stück der von der Republik geschassenen Sozialgesetzgebung und nicht einmal bas am'ckiessten Greifende. Aber sein Vergleich mit den aus dem Papier sich so radikal ausmachenden Verfügungen der Bolschewisten auf gleichem Gebiet ist ein Beispiel dafür, was mörderisch und was schöpferisch wirkt. Die Bolschewist.m haben sich nur in erster Hinsicht als Meister erwiesen. Sie können sich rühmen, die wohlhabenden Klassen Rußlands arm gemacht zu haben. Es war das die leichtere Arbeit, zu der lediglich die volkswirtschaftlichen Begriffe eines Abc- Schützen der Sozialwissenschaft gehörten. Die schwierigere Arbeit, den armen Volksklasscn Rußlands zu Wohl- st a n d zu verhelfen, ist noch nicht einmal in ihren Anfängen systematisch in die.Hand genommen. Selbst die bevorzugten Schichten der Arbeiterschaft erhalten nicht mehr Lebensmittel als zur Erhaltung des Lebens gerode unbedingt notwendig ist. Tie Masse der städtischen Bevölkerung aber lebt in bitte- rem, oft wahrhaft grauenhaftem Elend. Der Bolschewismus hat Rußland wirtschaftlich nicht g-e- hoben, sondern zurückgebracht. Das gleiche Resultat würde sich mit noch viel verheerenderen Folgen in Deutschland ergeben, wenn es der mit großen Mitteln betriebenen Agitation der deutschsn Anhänger des Bolschewismus gelänge, die Mehrheit der Arbeiterschaft dieses Landes zur ttz'achahmung von dessen Vorgehen zu bewegen. Daß dies trotz mancher Unterstützung der Agitation durch Mißgriffe der Regierung und provozierendes Auftreten von Besitzenden bisher nicht geschehen ist, und nach allen erkennbaren Anzeichen auch nicht geschoben wird, kann uns gleichfalls vor pessimistischen An- Wandlungen bewahren. Die große Mehrheit unserer sozia- listisch geschulten Arbeiter hat begriffen, daß so plumpe Ein- griffe ins Wirtschaftsleben, wie sie die in der Atmosphäre des Zarismus herangewachsenen Bolschcwisten im überwiegend agrarischen Rußland vorgenommen haben, im hoch- industriellen Deutschland doppelt verbvocherischcr Wahnsinn wären. Auf wirtschaftlichem Gebiete gilt hier ein ähnliches Ge- fetz witz auf ben verschiedensten anderen Gebieten des sozia- kn Lebens der Menschheit und des organischen Lebens in der Natur. Als kürzlich ein russische Sozialift, der mich bis zum Reichstag begleitet hatte, im Angesicht des Reichstagsgebäu- des bemerkte, die Revolution habe doch im Grunde nur wenig am politischen Leben Deutschlands geändert, antwortete ich ihm, und ich glaube, das mag auch andere zum Nachdenken anregen: „Sie haben in einem gewissen Sinne reckt, aber in dem, woraus es ankommt, geht Ihre Bemerkung fehl. Vergessen Sie nicht, daß, je entwickelter ein Organismus ist, er um so weniger feine Formen ändert. Wir hatten in Deutschland schon vor der Revolution ein außerordentlich entwickeltes po- litisches Leben in der Gesetzgebung und Verwaltung, die po- lifischcu Parteien waren in Deutschland stärker differenziert, «ts in den meisten anderen Ländern, unsere Verwaltungs- Lirper hatten«inen hoben Grad von technischer Durchorgani- sierung erreicht. Was konnte dadieRevolutionanden Formen ändern, soweit sie nicht soziale Schichten ganz ver- schwinden machte, was aber ohne Vorzug nur gewissen oberen Spitzen gegenüber möglich war. So stellt sich den Formen nach üstser politisches Leben in der Tat wenig verändert dar. Wesentlich geändert Hot sich aber das Schwergewicht der ver- fchiedenen � Gesellschaftsklassen und der diese in den Parla- tiivnteN vertretenden Parteien. Und darauf kommt es an. Denn nach ihm richtet sich der Charakter der Gesetze und der administrativen Maßnahmen in Staat und Gemeinde." Die Revolution hat die Klassenreckte sehr bedeutend ge- ändert, aber sie hat die kklassen selbst in ihrer Mehrheit be- stehen lassen. Und zwar nickt, weil ihr die äußeren Macht- mittel zu deren Beseitigung fehlten— in den Novembertagen Weihnachten bei Wilhelm Raabe. Wilhelm Raube, der große deutsche Dichter, der noch viel zu wenig gekannt und gewürdigt ist, gewinne in unserer Gegenwart eine besondere Bedeutung, tveil er unser Schicksal vorausgesehen und gegen den jetzt besiegten Geist des neuen Deutschland mit den Waffen seiner Dichtung gekämpft hat. Für Raobe war daS Jahr 70 kein Glücksjahr, sondern der Anfang unseres Unglücks, da das Volk in Anbetung de? Aeußerlichen und Materiellen verfiel. Ter Dichter hat früh gesehen, was an unserer so viel gepriesenen Kultur der Gründerjahre morsch und hohl war, und in allen seinen Werken versucht, dem gegenüber die idealen Mächte als Wegweiser aufzustellen. So lesen wir heute Raabe mit andern Augen, und besonders zu Weihnachten sollten wir uns in ihn versenken denn Weihnachten war sein Lieblingsfcst und in ihm offenbarte sich dem Meister das Schönste der deutschen Volksseele. Wie Dickens der Wcihnachis- dichter der Engländer ist, so müßte eigentlich Raabe unser Weih- nachteoichtcr schlechtbin sein.„Schön ist's, die Palmen von Bethlehem und Aegypten in den kalten germanischen Winter rauschen und säuseln zu lassen," heißt es in den„Kindern von Finkenrodc", und in der Erzählung„Im alten Eisen" gesteht der Dichter,„daß mir der Mann auZ dem sonnigen Nazara am deut- lichsten in die Erscheinung tritt, wenn hierzulande die Tage kurz und die Nächte lang sind, die Dachrinnen gießen oder der Schnee fällt." In Raubes Erstlingswerk, der„Ebronik der Sverlingsg'asse". ver- poldet ein weihnachtlichter Schein die schönsten Stellen des BucheS; sogleich am Anfang die meisterhafte Schilderung des Weihnachts- Marktes, und wundervolle Worte findet der Chronist für die Schön- heit des Festes:„Da strömt die Quelle, au? welcher die Kinderwelt ihr erstes Christentum sck-öpft. An das Gewühl vor den Buden, an den grünen funkelnden Tannenbaum knüpft das junge Gemüt seine ersten, wahren— und was mehr sagen will— wahrhaft kindlichen Begr.ffe davon." Weihnachten ist für Raabe das Fest der innigsten Liebe: es ist die kostbarste Simmeisolume, die hineinqeflochten ist in den oft so kargen und düstern Kranz des Lebens. Deshalb fällt auch in so vielen Büchern des Meisters daS hellste Licht vom Christ- fest ber auf die Gestalten und Begebnisse seiner Gesch'chren. Bald ist Weihnachten nur als stimmunggebendes Moment benutzt, wie z. V. im„Lar"; dann wieder breitet es seinen phantastischen Märchenglanz über gcnz« Erzählungen, so über den bunten Traum- zaubcr der„Weihnachtsgeiftcr". Nock in die letzten Selbstbekennt- Nisse von„Allershausen" kl-ingen diese Weihnachtsseligkeiten der Kindcrzeit hinein. Aber nickt nur stimmungsvoller Hintergrund und phantastisches Wunder ist Weibnachten für Raabe, sondern in ihm offenbart sich das stärkste seelische Erleben des deutschen Menschen. Das beste Beispiel für diese Bedeutung der Wechnacht im Werk Raabes bietet die gewaltige Schilderung des Weihnachtsfestes im letzten Teil des ..Hungerpastors", die den Höhepunkt der ganzen Dichtung darstellt. Hier ist alles vereinigt, was Raabe sonst in so mannigfachen Ge» ftaltumreip zum Lobe seines LiebiingSfestes gesagt. Das Weih- nachtsfcst in dem Dort am Meer, in der Hungerpfarre von Grün- zenow. gipfelt in der Predigt deS alten Pfarrers Josias TilleniuZ, der von dem Weihnachtsbaum der dörflichen Hütten plötzlich in den Schatten des Baumes der Weltgeschichte tritt,»durch dessen Gezweig 1918 gab«5 gegen sie keinen ernsihaften Widerstand—, son- dorn weil diese Klassen noch mehr und weniger wichtige so- ziale Funktionen zu erfüllen haben, die nur allmählich ab- gelöst, aber nicht kurzerhand abgeschafft w:rden können. Das gilt unter anderem auch für einen großen Teil der Klasse der kapitalistischen Unternehmer. Alle Sozialisten, die sich ernsthaft mit voikswirtschastlichen Fragen befaßt haben, sind, wie weit sie auch in Einzelheiten ven'chiedener Meinung iein mögen, in diesem Punkt grundsätzlich darüber einig. Das beste Zeugnis davon sind die Gutachten der ersten, noch� zu Beginn der Revolution von den Volksbcauftragten eingesetz- ten Sozialisierungskommission, die einschließlich der in sie gewählten Hochschullehrer sich aus entschiedenen Sozialisten zusammenfetzte. Auch diese Erkenntnis schützt uns vor Versinken in Pesii- mismus. Nicht wenige Genossen sind heute bitter enttäuscht darüber, weil es nach ihrer Meinung„mit dem Sozialismus so langsam geht". Sie vergessen, daß gerade nach der Marx- scheu Lehre der Sozialismus keine fertigeAor- m e l, kein abgeschlossenes Schema ist, nach denen die Wirk- lichkest umgemodelt werden soll, sondern eine große soziale Bewegung, die die Formen der Neuorganisation der Gesell- schalt nach den realen Bedürfnissen bestimmt, wie sie sich aus der im Schöße der Gesellschaft vollziehenden Wirtschastsent- Wicklung ergeben. Der Sozialismus oder das, was mau So- zialisierung nennt, verwirklicht sich auf mehr als einem Wege und durch mehr als eine Gattung von Maßnahmen.' Es handelt sich bei ihm ebensosehr um die Verwirklichung eines neuen sozialen Rechts wie um die Venvirklrchiing geänderter Organisation der Wirtschast. In bezng aus die letztere sind wir aber heute in Deutschland infolge des Krieges und der durch ihn uns auferlegten Lastcn in eine Art H ö r i g ke i t s- Verhältnis zu den Ländern der Entente ge- raten, das uns geradezu zwingt, der kapitalistischen Unter- nchmung noch einen starken Spielraum zu lassen, ganz ab- gesehen davon, daß die kapitalistische Wirtschaft im Laufe der Zeit eine Entwicklungsfähigkeit erwarben hat, w'e man sie in der Epoche, in der unsere großen Altmeister schrieben, nicht hatte voraussehen können. So ist denn auch das eingetreten, was Marx im Vorwort zu seiner Schrift„Zur Kritik der po- litischen Oekonomie" schrieb:„Eine Gesellschaftsformation geht nie unter, bevor alle Produktivkräfte entwickelt sind, für die sie weit genug ist." Ast so auf weiten Gebieten der Wirtschaft der Kapitalist als Unternehmer noch nicht zu entbehren, so ist er es darum doch in hohem Grade als sozialer Herrscher. Der so- zialen Herrschaft des Kapitals können Grenzen gezogen wer- den und sind Grenzen gezogen worden. Die Revolution hat uns da ein großes Stück weiter gebracht. Und auch das ist Sozialismus, obendrein sogar Sozialismus von großer Tragweite. Es ließe sich noch an vielen anderen Beispielen zeigen, daß der Ernst der Zeit, dessen wir uns gewiß durchaus be- wüßt bleiben sollen, uns nicht den Mut zu nehmen braucht. Wir haben nicht nötig, uns zu betäuben, um am Weihnachts- tage getrosten Blickes in die Zukunft zu schauen. Im Ge- genteil, mit je offeneren Augen wir die Vorgänge um uns herum betrachten, je tiefer wir in ihre Zusammenhänge ein- dringen, je wahrer wir dabei gegenüber uns selbst sind, um so innerlich gefestigter werden wir den vor uns liegen- den Kämpfen entgegengehen. Schwere Tage mögen uns noch bevorstehen. Tie Sanne des ersten Winbermonats sendet nur erst helleres Licht auf die Erde, ihre Strahlen leuchten wohl, aber erwärmen noch nicht. Indes belebt tzbon das Hellevwerden der Tage die Spannkraft des Geistes. Es ist das Licht, dem der gesunde Mensch entgegenstrebt, aus der Erkenntnis gcwwm er den Sinn für schaffende Tat. Nicht passives Hoffen kann uns am Weihnachtstag ge- nügen. Wir können ihn als Fest frohen Hoffens nur dann feievn, wenn er uns sagt: wir hoffen, weil wir wissen, wir hoffen, weil wir wollen! der Stern der Verlündung auf die Krippe zu Bethlehem nieder- leuchtete." Und er erzählt von dem großen Hunger der Well, der die Hände reckt nach dem„Brot, das vom Himmel kommt und der Welt das Leben gibt." Der Himmel, der so finster und leer ge- wesen war, öffnete sich über den Kindern der Erde: alle Völker sahen das große Licht.— d:e Menschheit riß die Krone von dem gedemü- tigten Haupt und warf den Purpurmantel von den Schultern. Sie schämte sich ihrer blutigen Wunden, ihrer gefesselten, zerschlagenen Glieder nicht mehr,— sie kniete und horchte. Wahrheit! jauchzte es vom Aufgang; Freibeitl jauchzte es vom Niedergang,— Liebe! sangen die Engel um die Hütte, in welcher die Erbtochter des Stammes David und Josef, der Zimmermann von Nazareth, den Hirten das Kind zeigten, das in der Nacht geboren worden war. Tie Hochschule und der..Neigen". Zu den Erörterungen über die Aufführung von Schnitzlers„Reigen" wird uns vom Direktor der Akademischen Hochschule für Musik mitgeteilt: Bei der Erwirkung der einstweiligen gerichtlichen Verfüguna. nach der die Aufführung untersagt wurde, waren lediglich die Interessen der mir anvertrauten Anstalt maßgebend. Der Chg- ratter des Hauses als staatliches Schulgebäude ist im Per:rage mit Frau Eysoldt besonders b«rücksich:igt,. da die im§ 1 entljaltene erste Bedingung des Vertrages Stücke ausschließt, die in sittlicher, religiöser und politifchcr oder künstlerisch«: Hinsicht Anstoß er- regen. Dazu hat Frau Eysoldt bei Verhandlungen über den Ver- trag, als es sich um dessen Anerkennung handelte, wiederholt und feierlichst zugesichert, daß ihre Drrektionsführung aus dem Theater eine sittliche und künstlerische Erziehungsanstalt höchsten Ranges schaffen würde. Nur so ließen sich die für das Theater ungewöhn. lich günstigen Vertragsbedingungen rechtferngen. Frau Eysoldr hat auch den Studierenden der Hochschule ermgßsgte Eintritts- karten bewilligt. Tatsächlich ergab sich, daß für oie Direktions. führung im Gegensatz zu den gemachlen Zusicherungen geschäftliche Tendenzen maßgebend waren und sind. Diesen Tendenzen gegen- über habe ich pflichtgemäß mein Haus- und Vertragsrccht und die Schiilinteressen yewabrt, wie ich das auch weiter tun werde.. Mit Zensur und Polizcinmßnahmen hat mein Vorgehen nichts zu tun. » Tor Protest gegen das Vorgehen der Hochschule für Musik, dessen Direktor Franz Schreker sicherlich kein Zensuranhänger ist, wird in einem Teil der Presse z» einer Hetze gegen Minister Haenisch ausgenutzt. Ehren-Stössinger, der jetzt in der„Freiheit" das Skalpmeiser schwingt, weist dort seine Befähigung für den Skandal mit Erfolg nach. Er macht Haenisch. der nach dem„Verl. Tagebl." nichts mit dem Vorfall zu tun hat, persönlich veran:wort> lich und apostrophiert ibn alz einen„den die Revolurion von der Bierbank und aus der Gartenlaube direkt ins Kultusministerium gebracht habe". Ernster als die Bocksprünge dieses RandalietfuchseS. der den Reigen in einem Atem mit„Romeo und Julia" und der„Walküre" nennt, ist ein Hinweis des„Berl. Tagebl." zu nehmen. Es wird dort behauptet, maßgebende Herren des Kultusministeriums, die die e-gentlichen Urheber des Verbotes gewesen wären, hätten sich trotz der Eirxladung zur Generalprobe nicht eingefunden. Wenn das' zutrifft, ist in de: Tat das Verhalten der zuständigen Personen unbegreiflich. Wenn jetzt dre Zurückziehung des Einspruchs mit dem Eindruck de» Reigen» bei d« Aufführung begründet wird, so �usöehnung öer öeamtenbewegung. Ter Gesamtverband deutscher B e a m i e n und Staatsange« flelltengcwerkschaftrn hat sich auf de» Boden der Forde- rungen der vereinigten Eisenbahaerorganisationrn ge- stellt. Der GeiarnwerSand hatte in seinen früheren Beschtösscn seine weitere Hattung von den Entschließungen des Reichstags abhängig gemacht. Nachdem der Reichstag die Forderungen des Gr- samtvcrbaiideS in wesentlichen Punkten nicht erfüllt hat. sieht sich der Gesamtverband veranlaßt, crncnt mit seinen Wünsche» au die Regierung und das Parlament heranzutreien. öesÄweröe gesen öas Kefl'eUilrteiÜ Der Oberstaatsanwalt beim Landgericht I teilt mit': Tie Einstellung deS Verfahrens gcxen den Hauptmann«.Kessel ist von der Strafkammer des Landgerichts I gegen deu anödrücklichc» Widerspruch der Staatsanwaltschaft erfolgt. Der Be- schlust ist n« ch nicht rechtskräftig. Tie Staatsanwaltschaft hat dagegen Beschwerde eingelegt. Das Kammergericht wird darüber zu entscheiden haben, ob das Amnepicgcsctz vom 4. August 192V auf die dem Hauptmann v. Kessel zur Last gelegten Straftaten Anwendung sinden soll. Diese Slellungnabnoe des Oberstaatsanwaltes deckt sich mit der von uns zum Ausdruck gebrach:en Ansicht lvcrgl. Morgenausgabe des.D." vom Freitag», daß d'.e Einstellung des Veriahreus gegen v. Kessel nick: als endgültig anzusehen iei, sondern daß die weiier-n Instanzen sich aufs neue mit der Angklepenhei: auseinander» zusetze» hätten. Nunmehr hat das Kammergerichl das Wort. Gelohnte Antreue. In ben Kapp-Tagen stellte sich der Generalmajor v. Dassel in Ostpreußen mit mebr:ren. hier seinerzeit wörllick abgedruckten Erlassen offen auf die Seile der Kapp-LLeuierer. In Kassel nahmen die Generalmajoie v. Loßberg und S ck v e I e r als Letter des dortigen WehrlceiSkommandos eine mehr als zweifelhafte Stellung ein. Sie erleiden jetzt die gebührende Straf«: v. Danel und v. Loßberg sind soeben zu Generälen der Infanterie besördert worden. Die Offiziere der Reichswebr wissen jetzt wenigstens, wie man eS anstellen muß. um unter Heirn Geßler Karriere zu machen.__ Karl Lcgieus Befinden. Bis Schluß de? Blattes lagen keine neuen Nachrichten übe: den ernsten Gesundheitszustand des Ge- nossen Legten vor. Seit der am Donnerstag vorgenommenen Operation sind bisher keine Komplikationen einzewetea und es besteht die Hoffnung, daß der Patient die schwere Krise über- windet. Mac Eormick bei Ebert. Der amerikanische Senator Mac Tora: ick war gestern beim R e i ch s p r ä s i d e n t e n zum Tee eingeladen. Unter den Gästen befand sich auch der asfiziöse diplo- mansche Vertreter Amerikas in Berhn, Mr. D r e h s e l. Der Reichs minist er des Auswärtigen hatte vormittag eine Unteredung mit Mr. Mac Eormick. Frühere Auszahlung von Militärpensioneu. Ebenso wie die Beamicngehäiter dürfen auch die am 1. Januar lö2l fälligen Militärpensionen, Renten und Hinterbliebe- nengebührnisse— unter Berücksichngung aller etwa an- geordneten Abzüge— schon jetzt ausgezahlt werden. D'w Postanstalten und die Zahlstellen sind mit entsprechender Anweisung versehen worden. Die Saargrenze» festgesetzt. Die Arbeiren der Grenzfest» setzung des saargebiets sind nunmehr zu einem�ge- wissen Abschluß gelangt. Die gesamten Grenzen deS Saar- aebieis sind vor kurzem endgültig f e st g e f e tz: worden. D:s früheren Meinungsverschiedenheiten sind durch eine zwischen Teutschland und dem Botschafterrai am 16. und 17. Dezember in Form eines Notenaustausches abgeschlossene Vereinbarung, die den beiderseitigen Rechtsstandpunkt wahrt, beseitigt" worden. Die Reichsregierung wird diese Verein- barung demnächst dem Reichstage zur Genehmigung zugehen lassen. hätte man sich davon ebenso gut bei der Generalprobe überzeuge« können. Tann wäre das ärgerniserregende Vorgehen vermieden worden. Jxtzt hat man Kanonen aufgefahren und den Schuß nicht losgelassen! Aber auck hinter der insoweit berechtigten Entrüstung de? „Tageblatts" kommt dock ein Motiv zum Vorschein, das ganz an- derer Art ist. Man wittert in diesem Vorgehen einen Versuch. das Kleine Schauspielhaus wieder in die Hände des Staates zu bringen.„Das ganze Vorgehen hängt anscheineiw zusammen mit den im Kultusministerium heimisch gewordenen, teils utopistischen, teils philiströse.i Bestrebungen, die persönlichen künstlerischen Unternehmungen zugunsten einer sogenannten sozialisierten Kun st pflege zu untergraben. Dazu soll jetzt der Appell an die PH'Usterinstinkte dienen." Also das nackte Theaterunternehmer- interesse ba: den Vorrang! Daß dieses Interesse keineswegs immer auf Kunstabfichten ausgeht und sehr häufig mit böheren Intentionen in Konflikt geraten kann,:st jr gerade ein Grunv mehr für die Sozialisierung der Theater. Für das Kino ist ja wegen des durch keine sittlichen Bedenken eingeschränkten sptkulativen Unternehmerwteresscs die Zensur wieder eingeführt. Wir wün- sckcn keine Theaterzensur irgendwelcher Art, aber wir wollen eine gesteigerte Verantwortlichkeit der Theater neben und über dem Kassenstandpunkt. Ein Lehrfilm über dle Hygiene des tägliche» Lebens. Für daS medizinische Filmarchiv bei der Kulturabteilung der Ufa sind die Aufnahmen zu einem neuen /umfangreichen VolksbelehrungS- siIm�„D. ie Hygiene des täglichen Lebens" obge- schlössen. Gemeinsam mit dem bor der Vollendung stehenden ,Tuberknlose»Film" und einem im Anschluß hieran ausgenom. menen Frlm über Körperkultur, Sport und Leibesübungen ,Wie bleibe ich gesund" ist somit ein kleiner Zyklus von hygienischen Aufklärungsfilmen im Werden, der für die Bekämpfung der Tuberkulose außerordentlich wertvolle Dienste zu leisten ver- sprich:. Zur Bearbeitung der Manuskripte sind die berufensten Fachwissenschaftler, Mitarbcfter des ReichsgesundheitSamis, der Sozialhvgieniker der Stadt Berlin, Herren vom Zentralkomitee .zur Bekämpfung der Tuberkulose herangezogen. Sämtliche Filme sind streng sachltck und wissenschaftlich bearbeitet, jedoch ist durch geeignete Regie datttr gesorgt worden, daß trotz deS trockenen Lehrmaterials den Augen des Beschauer? angenehme Bilder ge- boten werden und seine Anteilnahme wachgehalten wird. Erstausführungen ber Woche. Do.: ReileZ Votts-Tbcater:„Amt Steinptatz•t.VS". Fr.: Schlllertheater:„Der ehemalige Leutnant". � Häusel und(Sretel. Tle Kinder- und H-renszenen nuS der Mäich nover von Humperdinck gelangen Dienstag. 7 Uhr, im Festsaal des neuen Schöneberger RalbauIeS zm Aussübrunq. Tie Zukunft de» Kleinen TchrnterS. Zwischen dem Kleinen Tbeater nnd den Äoliei-Bndncn til eine Jnlei essengemeinich-ttt geschaffen worden. Direitm Attman wird sich neben der Leitung deS Kleinen Theater« auch den Rotter-Büdnen widmen. Tie Hochschule snr bildende Künste will der Direktor der Ztutt- zarter Kunstgewerbeschute Bernhard Pankow nach Berlin beruicn. Dir Bildung des Tage«. In der Mnnchener.Jugend" leien wir unter der Uebertchrilt: Was man wiiien«nug:.Sie wissen doch, Sinstei« hat die RclalioilätSdrüse eriunden! DaS Ding wird heraus leichnitten. da- durch wird man jünger I So steht'S im.Untergang des Abeadtaudes", dem betarmten Buch von Professor Steinach." Nr. 650<• 57. Iahrgattg 1. Heilage öes vorwärts Sonnabenö, 25.dezembee 1920 Erfahrungen auf Mgitation. Don Kurt Heinig. Es ist merkwürdig, wie wenig unterschiedlich zurzeit in den soziczlvemolraüschen Versammlungen und bei den einzelnen Genossen die Auffassungen und Urteile sind, die über die groffen politischen Fragen, die uns betvegcn. gefällt werden. Kommt man böi der Agitation in ganz gegensätzliche Wirt- schaftsgebiete z» den verschiedensten Landsmannschaften und findet doch immer wieder die gleichen Grundgedanken, dann verdienen sie zum mindesten die Aufmerksamkeit eines nach- denklichen Augenblickes. In der Kritik der gegenwärtigen Zustände ist man rasch zur Einigkeit zu kommen. Damit sind die Arbeiter und Arbeiterinnen aber nicht niehr zufrieden, sie wollen greifbare Aus- Wege, wirksame und sichtbare Acndcrungen durch ihre Macht empfinden. Selbstverständlich ist darauf mancher- lei zu antworten. Man tut es ja auch regelmäßig. Aber die Antwort ändert nichts daran, daß in den sozialdemokratischen Massen dieses Gefühl vorhanden ist. Die tiefste Erbitterung herrscht überall darüber, daß d i c großen Ve s itz st euerge setze, deren Inhalt und Auf- bau doch zu einem gewissen Sinne einen sozialdemokratischen Regierungserfolg darstellten, so völlig auf dem Papier geblieben sind. Das Volk hat kein Verständnis, und will keines haben, für die technischen Schwierigkeiten der Durch- führung dieser gewaltigen Vermögens- und Gewinnersassungen. Es verlangt Tawn, Es muß jeden Versuch der Erläuterung dieser Schwierigkeiten alS ein Schutzbestreben zugunsten der der reichen Leute ansehen. Das ist ini Endeffekt ja auch richtig. Warum gelingt eS denn sonst so oft, weittragende Gesetze im Handumdrehen zu schaffen, warum werden diese rasch durchgeführt? Ja, es sitzt Sabotage, es fteckt die Solidarität der besitzenden.Klassen dahinter. Tie Genossen und Genossinnen verlangen von der sozial- demokratischen Parteileitung und von der Neichstagsfraktion unermüdlichen, stets schärfer werdenden, unerbittlich rücksichts- losen Kampf für die Durchführung der großen Besitzstcuer- gesetze. Die Massen leiden unter der Erwägungs- und Druckpolitik. Völlig verständnislos ist man im Lande dafür, daß d i e Verwaitungsreaktion, die Aurea ukratie, so völlig Herr der Lage ist. Auch dagegen läßt sich natürlich ver- schicdenes sagen. Aber man will Erklärungen gar nicht mehr hören, man kennt die Ursachen und Schwierigkeiten dieser Frage, oder glaubt sie doch ivenigstens zu verstehen, man will die zugreifende Hand sehen, man will, daß wir unsere Macht schärfer gebrauchen. Wenn das derzeitige Reichskabinett von unserem Wohlwollen abhängig ist. dann sind wir nicht dazu da, nm.ihm das Leben leicht zu machen! Die Genossen fragen: haben sie es denn mit uns getan? Werden sie es von dem Tage an wieder tun, da sie in die Opposition gehen? Der letzte Prüfstein für die sozialdemokratische Politik scheint die Sozialisier ung der Ko hl e zu sein. Es findet sich in unseren Reihen kaum jemals cüi Verteidiger der verschiedenen unabhängigen und niemand für die alt- rnid ueukommunistischen Sozialisierungsideen. Die Genossen wollen aber dem gegenüber von uns wirklich etwas sehen. Eineinstimmig gefaßter Veschluß und Antrag genügt ihnen schon lange nicht mehr, lieber die Zeiten waren wir doch schon einmal hinweg? Tie Arbeiter denken daran, daß sie Plakate gelesen haben, auf denen die Sozialisierung des Bergbaues angekündigt wurde, sie haben daran geglaubt und sind tief enttäuscht- Diesmal muß die Partei alle Kräfte zusammennehmen und den Kampf um die Kohle ernsthaft vorbereiten und führen. Hier hat die Regierung Farbe zu bekennen, sie muß handeln, aber nicht nach dem bisherigen Rezept, das iveiße Salbe i st, sondern nach den Wünschen, die in der Zeit liegen und pon den Kopf- und Handarbeitern getragen werden. Die Genossen und Genossinnen im Lande rufen der Parteileitung und den Fraktionen zu: Handelt, ihr redet zu diel, fordert, ihr erklärt zu viel, denkt an unsere Sorgen und weniger an die politischen Schwierigkeiten der anderen. Wir glauben ja an euch, und folgen willig eurem Ruf, aber werdet wieder die alten Kämpfer, laßt euch nicht so viel ge° fallen I Und zum dritten Male: Es läßt sich viel gegen solche Anschauungen der Dinge und Verhältnisse sagen. Ich fand nur, daß es nichts nützte. Die Genossen geben einem gern Recht und erkennen die Einwände an, aber sie wiederholen zum Schluß doch nur das, was sie bei Beginn gesagt haben. Ihr sollt uns herausführen aus dem Elend! Jeder Besinnliche, ganz gleich aus welchem Lager, wird begreifen, daß sich in Deutschland wieder Explosivstoffe an- sammeln, einen Betrug der Arbeiter in der Sozialisiernngs- frage kann nur der erträglich finden, dem es gleich ist, wenn alles aus dem Leime geht. Wir brauchen verstärkte, p o si t i V e Führung. Die Sozialdemokratie lebt nur, wenn sie angreift! die Stimme öer Mütter. Ein deutsch-französischer Meinungsaustausch. Im Hinblick auf die von der Entente geforderte Ab-- liefer ung von 8V0000 Milchkühen lind die dagegen eingesetzte Protestbewegung der deutschen Frauen lwt die französische Vereinigung für Frauen- stimm recht an die Genossin Adele Schreiber-Krieger ein Schreiben gerichtet, in dem auf das Elend der Kinder in zer- störten Gebieten Frankreichs hingewiesen wird. Tie fran- zösischen Damen sind der P?einimg, wenn die deutschen Mütter dieses Elend gesehen bätten, dann würden sie wahrscheinlich keine Protestaktion unternommen haben. Gleicbzeitig fragt die französische Vereinigung um die Meinung der deutschen Parlamentarierinnen über diese Frage. Auf diese Anfrage ist jetzt von den weiblichen Abgeord- neten des Neickistags— mit Ausnahme der Unabhängigen und der Kommunisten, die die Mitunterzeichnung ablehnten— eine Antwort erteilt worden, in der es u. a. heißt: Als Frauen und Verfechterinnen der Rechte des Kindes umfassen wir mit gleichem Mitgefühl die leidenden Kinder aller Nationen. Unsere Teilnahme gilt im vollen Umfange den Kindern in den zerstörten Gebieten Frankreichs, und es erscheint uns als dringendes Gebot, daß diesen Kindern so rasch als möglich geholfen werde. Wie Sie aber aus den kurzen Daten, die wir nachstehend beifügen, ersehen, ist die Notlage in allen Teilen Deutsch- l a n d S heute so groß, daß eine weitere Ablieferung von Milch- kühen ein Todesurteil für Hunderttausende vo» Kindern bedeuten würde. Schon heilte verfügen wir an Stelle von 2 2 Milliarden Liter Milch, die wir jährlich im Frieden hatten, nur noch über 8,8 Milliarden Liter Milch. Der städtischen Bevölkerung von über 5—8 Iahren steht überhaupt keine Milch mehr zu. Selbst den jüngeren Kindern, die offiziell auf eine allerdings durch- aus unzureichende Menge Anspruch baben, kann sie zum großen Teil nicht Wefext werden. Vielfach werden die Kinder schon im Mutterleib geschädigt. Die Tu b e rk.ul os e- S t e rbli ch?c it hat sich etwa verdoppelt. Schon 1918 sind an den Folgen der Unter- crnährung 38 999 Kinder mehr gestorben, als im Fahre 1913. Nach zuverlässigen FeststeTlungen starben in Preußen im Jahre 1913 7435 Kinder, im Jahre 1918 11 738 Kinder. In Preußen starben im Jahre 1914 Kinder von 5— 15 Jahren 25 73 9, im Jabre 1918 hingegen 50 391. Im ganzen Reichsgebiet starben in der Zeit von 1913 biS 1918 in Lrten über 15 099 Ein- Ivohnern an Tuberkulose 83 P r o z. mehr Menschen als in demselben Zeitraum'm Frieden. Eine sorgfältige Erhebung über den Zusammenhang ztvischen Milchbelicferung, Krankheit und Tuberkulose der Grotzstadttinder aus dem Jahre 1929 ergab allein für 43 deutsche Großstädte 200 633 Tuberkulose und 8.35 973 kranke und nntcrcrnährte Kinder, also insgesamt 1936 696 kranke Grofistadtkinder. In Hamburg wurden von 123 689 Kindern insgesamt 1399 Säugtingr, 19 999 Kleinkinder und 25 559 Schulkinder als krank festgestellt. In Karlrsuhe sind von 29 390 K.ndern 15009 unterer- nährt, davon 5999 schwer. Von 6630 Kleinkindern sind 2 5 9 0 schwer unterernährt. In Halle a. d. S. sind 9 9 P r o z. der Volksschüler, 9 3 V r o z. der Mittelschüler und«0 Proz. der Schüler in den höheren Schulen stark unterernährt. Bei mindestens ein Drittel ist der allgemeine Schwächeznstand unmittelbar gefahrdrohend; Tuberkulose ist bei etwa 1 5 P r o z. der Mittelschüler und 2 0 P r o- z e n t der Voltsschülcr vorhanden, etwa ein Viertel aller Kinder vermag infolge allgemeiner Schwäche und Schwäche der Rücken- Muskulatur die Wirbelsäule nicht mehr aufrecht zu tragen. Zeigten sich bis 1918 die Folgen der Unterernährung wobl au den jungen Müitem, dagegen nicht an den neugeborenen Säug- lingen, so läßt sich jetzt vielfach schon eine Schädigung der Kinder im Mutterleib feststellen. Für die an Frankreichs und Belgien abzuliefernden Kühe wird ein Mindestgeloicht von 10 Zentnern und ein Milch» ertrag von 10 Litern täglich verlangt. Infolge der eiweißarmen Fütterung gibt es nur noch relativ wenig Kühe in Deutschland, die diesen Auforderungen genügen. Wir bitten die französischen Frauem sich die Ablieferung einer so großen Anzahl von Kühen praktisch vorzustellen! Aus sozialen Gründen, sowie zu- folge der angeführten OualitätSbediugungen könnten diese Kube nicht dem Stall de? kleinen Befitzers, sondern notgedrungen nur den größeren Viehställen entnommen werden. Diese aber sind naturgemäß die Milchlieferanftalten der Städte, in denen die Kinder nun scbon seit 5 Jahren die Milch so bitter entbehren. Wir sind überzeugt, daß die französischen Frauen all dies nicht wissen, daß ihnen durch die Presse ihres Landes nur selten Gelegenheit gc- geben wird, ein richtiges Bild unserer Zustände zu erhalten. Wir würden es begrüßen, wenn cZ möglich wäre, einige Vertrete- rinnen zu entsenden, um sich'an Ort und Stelle von der grenzenlosen Not unserer Kindenwelt zu überzeugen. Tann würden die französischen Frauen sehen, daß e-Z nicht der richtige Weg sein kann, den Kindern eine» Landes Hilfe zu bringen, indem man die Kinder eine» anderen Landes dein Untergänge preisgibt. Sie würden begreifen, daß die in dem Brief vom 18. November erwähnte Bewegung gegen die sofortige Ablieferung der Milchkühe nickt denn Mangel an gutem Willen seitens des deutschen Volkes entspringt, sondern entstanden ist, weil es sich um eine Frage vo» Leben und Tod für Hunderttausende von Kindern handelt. Jede weitere Schwächung unserer Voltsgestmdheit und unseres Nachwuchses muß überdies die Volkskraft derart vermindern, daß auch die Erfüllung unserer Wiedergutmachungövcrpflichtungen da- durch ernstlich leiden würde. Wir bitten die Frauen Frankreich?, zu glauben, daß auch wir die Wiederherstellung von normalen Beziehungen zwischen den Völkern wünschen. Nur durch Zusammenwirken der verschiedenen Länder kann der Ausgleich geschaffen werden, der c-Z ermöglicht, cui» Gebieten, die Ueberschuß produzieren, denjenigen Ländern zu helfen, deren Kinder an Milch- und Nahrungsmangel zugrunde gehen. Unterzeichnet ist dieses Dokument von des Dol- k c s Not von den Wgeordnetinnen Marie I u ch o c z (Sozialdemokratische Partei), Clara Wende(Deutsche Volkspartci), Thusnelda L a n g- B r u m a n n(Bayc- riiche Volkspartci). Margarethe Behm(Deutschnat io- nale Volkspartei), Agnes Neu Haus(Zentrum), Elis a- beth Brönncr-Hötzfner(DeutHdemokrcitiW Partei), Die Genossin Schreiber-Krieger, die von den französisches Frcrncn als Mittlerin angerufen war, hat das Schreiben der deittschen Parlnmentaricrinncn an die französischen Damen weitergeleitet und auf Grund alter Bekanntschaft in einem Begleitbrief noch den persönlichen Wunsch angefügt, von dem wir nur wünschen können, daß er Erfüllung fände:„Im Namen des Wohle? des Kindes und der ganzen kommenden Generation bitte ich Sie, Ihre St'nnme gemeinsam mit der aller jener, die Rettung und Versöhnung der Welt suchen, zu erheben. Sie werden gehört werden, und man wird allenthalben da? großherzige Gefühl von Frauen anerkennen, die sich über die bitteren Leiden der eigenen Nation erheben, um in wahrer mütterlicher Liebe die Wunden ganz Europa? zu umfassen. Helsen Tie uns, das Vor- ständnis zu verbreiten, daß dtese Frage der kleinen Mär- threr eine Weltsrage ist. daß wir Frauen über das Leben von Unschuldigen nicht feilschen können, nicht darüber diskutieren, welche man retten und welche man z n- gründe gehen lassen soll, und daß für die Frau, Quelle alles Menschenlebens, jedes.Kind geheiligt ist." KONZERN OMBN Verkaufsstelle; BERLIN NW 7, Unter den Linden 42 CIGARETTEN SIND DIE BEKANNT GUTEN nie beste ffellinaeMspbB: CoSoniaspert Sachsenbiume Eno f Theater.lichtspieie ett. Opernhags. Außer Abonnement 5 Uhr: Aida. Sonntag(auß. Abonn.) 5 Uhr: Tristan und Isolde. Schauspielhaus. ?/,: Puhrmann Henschel. 7 Urtr(auß-r Abonnement); König Richard III. Stg.�Va; Hacbsm. als Erzieher 7 Uhr(außer Abonnement): Der Kronprinz. Deutsches Theater. 27i Uhr; Was ihr wollt 7: Der Arzt ant Scheißewett. Sonnt 2«/. U.; Er Ist an allem schuld. Der Spieler. Der lleiratsantraz. 7 Uhr: Cisar und Klcopatra. Montag 7: Don Carlos. Kammerspiele. 2V<: Deutsche KUinstiidler. 7 Uhr Er Ist un allem schuld. Der Spieler. Der Heiratsamrag. So. 2'/.: Diichse der Pandora. 7V«; Der Scheiternaufen. Mont7Vj U.: Scheiierbaulen. Kr. Schauspielhaus (Karlstraße) 2,/i Uhr; Danton(auß.Abonn.) 7 Uhr Danton muß Abonn.) Stg. 2Vi; JuI.Casar(auß.ibon.) 7 Uhr: Julius Casar(auß Ab.) Mtg.7: Danton(Gesclii-Autf.) Theater i. 0. Königgrätzer Str. Nachm. 3 Uhr: Rauacb. 'AI Uhr: Rausch. (Orska, üernbutg, Riemann, Veldtkirclt.) 2. Feiertag, nachm. 3 Uhr: Erdgeist(O' Ska). 8 Uhr: Salome. (Orska, Hanau, Liechtenstein, Ve.dt, Faerber, Dern- burg.) Montag: Salome. Dienstag: Salome. Mittwoch: Rausch. Donnerstag: Salome. Silvester; Salome. Neujahr: Salome. Sonntag. Rausch. Montag; Salome. Komödienhans An beW. Feiert nachm.: Sie. Tigbch V,8 Uhr; Die Sache mitLola mlfMa* Pallenbcrg. JosellnC D'ora a. O, Ortrud Wagner, Picha, Haskel, Stieda, Kiper. Berliner Theater An beiden Feiertagen nachm.; 3 Uhr: Der letzte Walzer. 7 Uhr: Die apanlscfae NachtigalB mit PritziMassary Hau Waasmann, Ralph Artur Roberls, Bmmy Sturm, Reinhold Pasch, _ Olga Engl. Besidenz-Theater. An beid Weihnachtsfeiertagen nachm.< Uhr, halbe Preise: Die Frenndln. TSgltch 77, Uhr ilaosi Arnstadt, Adele Sand- rpek, Carola Toelle, A. kor». Trianon-Theater. An beid.Welhn3ChtsIeiertagen nachm. 4 Uhr, halbe Preise; Der Roman einer Frau. Täglich 77, Uhr: Kammermusik. Carl Clewlng, EugenBurj, Olga Llmborg, H. Albers. Admiralspalast Die lustige Puppe. 7>/,: Die roten Schuhe. Eonnt37,: Flirt in St.Morltz 7t,: Die roten Schuhe. Moni, 77, Dl« roten Schuhe mm |7'/,u. Theater 77, uj in beiden Feiertagen 12 Vorstellung.! Dir.: James Klein. Aualanda* Sensationen Kapitän Nansen mit seinen See- Löwen Albas Kopfratsch{ durch den Zuschauerraum Rasendes Reck Sensations-Fahrt | Backpfelfen-Tänze| und weitere Sensationen. Volksbühne Theater am Bülowplatz. 3 Uhr: Kabale und Liebe* Das Käton v.Heiü™ 2F7euehrasWallfnslBinsToil. 3 Uhr: Kabale und Liebe. 3. Feiert. 7: Kätch. v.Ketlbronn Lessing-Tiieater. Direktion: Victor Bamowsky. 3 Uhr: Peer Cynt. vi» uhr> Flamme. (Dorsch, Kartmann, Götz, Prftckl.) 3 Uhr: Flamme. 7v. uhr: Flamme. (Dorsch, Hartmann, Götz, , Ptöckl.) Monte? 7'/� zum 50 Male: Flamme. (Dorsch, Hartmann, Götz, Prückl.) Ceulselies KlinsMeater 3 Uhr: Pygmalion. vh u.: Die Schfilönngspelse mit Max•Adalbert und Trade Hesterberg. Sonntag 3 U: Pygmalion. 71/,; Die Schcidun''srelse. &Ä.Fitz!ffitz 7'/, Uhr: Die Scheidungsreise An beiden Feiertagen 7/,Uhr: Die Frau im Hermelin. Täglich & Der ersten Liebe goldene Zeit. Mtf.37,: Sehneew. u. Rosenrot Th.l.d.KommandanteBitr« früher Hermfcld-Thcater, Täglich 77. u.; Der verjüngte Äilolar IVallner-Thcuter An beiden Feiertagen 37« Uhr; Eine Ballnacbt. Täglich| u7: Der Geiger von Lugano. 1 TValtaalla-Thratep I An beiden Feiertagen I Nachm. 37, u. abends 77, Uhr: Der Rastelbinder. Großes Schauspielhaus. Danton. Heute 7 Uhr: 27, Uhr: Danton Sonntag, den 26., 7 Uhr; SuKns Cäsar. (Mark Anton: Alexander Moissi.) 27, Uhr; Julius Cäsar. MM Neiikölin, Boddlnstr. 65 am Rathaus Intime Musik:.: Neu renoviert Eigene Konditotei. Rose-Theater vit u.: Friedrich Schiller, der Iniant der Menschheit. 3; Geschlossene Vorstellung Il ägi. 3u. 715 U.: H.Stusch- 1 Sarrasanl. Prunkpantom.[ Greils Traum. Eisbären, Löwen, flieg. Menschen. Circusk. ab 10 ununterbr[ WarenhäusTietz. Nachm l albe Preis• für Kinder. I rentrnl-Th enter An beiden Feiertagen 37,Ubr:FlrIefanz(Märchen) 77.: Frau Bärbel(Operette, D8ulscb.0purnhaus 7 uhr: Oberon. Stg. öVfUtir: Tannhüuser. Mtg. 5*/, Uhr; Walküre. Frledr.-Wlelmst.-Theater. Täglich 77, Unr: Hobelt die Tänzerin Kleines Theater. An beiden Feiertagen 3V, U.; Die PiarrhauskomSdle. Täglich P't Uhr: Das Wunder. Der, IFeioriagsspielplan! ISonrabcnd(I. Feiertag) J t.achm, SVo Uhr iFlrlefar.z rer abends V/iUhr Frau Bürbeli Sonntag(2. Feiertag); nachm 37, Uhr; |Firlefanz(Masrpciefn abends 77, Unr; Frau Bärbel I Montag(3. Feiertag): nachm. c1 Uhr IFiriefanz 1 abends;7,Uhr Frau Bärbel! Casino-Theater Lothringer Str. 37. An allen 0..... Feiertagen 6 Nachm. 37, zu klein. Preisen: Eine fldcle Ehe. Abends 7«k: Der Schlager: Jer Fehltritt einer Frau. Feiles Caprice'ö? am Oranienburger Tor. Neun Monate n dato Die Reservedame Meine Tochter d. Herzogin in. Ferd. Grünecker, Rudolf Rudolli, Georg Erich Schmidt. Vorverk. 11—2 und ab 6 Uhr. Tel: Norden 8650 vcnreostraBe 84. Anfang präzis?7, Uhr. RIesen-Weihnachts-Splelplan. SshailundBaueh p in Großen Scnausp,elhaus Dir Hans v. Wol/ogen. djJnssy Holl Gregor Ratofl Walter Mehring; Lia Manza P a n I Ornetz Lala Herdmenger Deslüor Zädor u. a. Konz. 77« U., Beginn 87. U. -iS Winter-Garter An den beiden Feiertagen Je ZVorsteliongenZ 372 � VlSü. Kleine Preise Kin.Ld Hälfte !63iassase-i Jl* Theater | Unter ken Sinken 22/23{ t Dir.: M. Solimnnn» !' i IM»»»««>tU»»t,v»»»»»i 2 Uraufführungen 2 ZDäMucgeMhuittMcht; J 5 In fcnfationeDrs Deteltw- j • �Ibcntiucc au« htm Ziriu,- j Icbrn in 5 AHeni In den Houptrollen: J Carla Ferra* {Heinrich Peer} { Albert fürchtet sich' , vor der nüchste« Ecke.{ j Lustspiel in Z Allen, t { In der Hauptrolle:> Ulbert Paniix,' Coneordia- Palast-Theater. 84 Andreasstr. 8t ffllntfdjoa: Mill HlflO. Die Schuld her Loataia Mor- lanb.— Der geheimnisvolle Steinbruch. I. Teil. BÜhnenschan; VI« nt ofjcn VncicM' «Htotllonen.[106R Variete-Spielplan Rauchen getlsttetl Zweite Wochel 4, 6 nnd 8 Uhr JO rffVPy von NorbertFalk und Hanns KrSly «v* Titelreil*: He nny Porten König Heinrich der Achte: Em il Jannings Aud Egede Nissen Paul Hartmann/ Ludwig Hortan Regie; Ernst Lubitsch Vorvrkaut von II bis I Uhr Ehren- and Fr, Harten ungilttg I | Verlangen Sie llbtrall die„Ann. j Boitya'-Nnmirer der„Filmlranit"; Mey-Meieter-Film Das wandernde Bild mit H i A MAY Regie: Frits Lang Arme Vioietta Drama in 5 Akten von H. Kräly mit POLA NEGRI Alexander ▼. Antalify Regie: Paul Lndw. Stein B. B. Woche I Armer kleiner Pierrot Schauspiel in 2 Akten mit Kait trete M/ KsrlHelsiBntertm Professor Behbein und der Idelsterriuger Lastspiel in 3 Akten mit Leo Pcokcrt Komisehe Oper. I. Weihnachtsfeiertag 7 Uhr: - L'ranirahrtms: anter Leitung des Komponisten; Saronejlehen Sarah Operette von Leo Ascher. Paul Heldeiuann\... Pepl Kampa) a,s aas,e- • Große Volksoper Berlin. Dienstag, den 4. Januar 1921, abends 77, Uhr, Brauerei Königstadt t Schönhauser Tor): i Wagner» Abend B.üttaedr.Orche«ter I di«; Leo Blech Karl Ärmster Karten II— bis 4— aussen!. Steuer Bote& Bock, Werthelm. Könisstadt. | Die Benef i»V orltellnng der VIER TEUFEL I Senentlon*• Film In 6 Akten Die Scbttld [der Lawinia Morland mit M 1 A MAY Regie: Joe May Der galante König Antust der Stark« Regte; Alfred Halm Theater am Kottbus. Tot. Taglich 77, Uhr und an allen 3 Feiertagen nachm. 3 Uhr: Elltc-Süniger Weibnachts- Progr. Nachm. ermäß. Pr. b.voll. Abendprogr. Vorv 11-17,4 Uhr. Steuermann Bolk HanptrolleBi Paal Wegcoer, Asla Nielsen C A B I R I A Der Kampf um die Velthcmcbait Zur*r Ligen suchte und ihren Leib und ihren Geist, alles was an ihr war, lobte und rühmte, daß der Himmel hätte grün werden mögen, aU dazu die Witterung und der Wald so still und lieb- lich waren, verlor Züs endlich den Kompaß, als ein Wesen, dessen Gedanken am Ende doch w kurz sind als seine Sinne: ihr Herz krabbelte so ängstlich und wehrlos, wie ein Käfer, der auf dem Rücken liegt, und Dietrich besiegte es in jeder Weiie. Sie hatte ihn in dies Dickicht verlockt, um ihn zu verraten, und war im Handumdrehen von dem SckAiäbchen erobert: dies ge- schah nicht, weil sie etwa eine besonders verliebte Perion war, sondern weil sie als eine kurze Natur trotz aller eingebildeten Weisheit doch nicht über ihre eigene Nase wegsah. Sie blieben wohl eine Stunde in dieser kurzweiligen Einsamkeit umarmten sich immer aufs neue und gaben sich tausend Kllßchen. Sie schwuren sich ewige Treue und in aller Aufrichtigkeit und wur- den einig, sich zu heiraten auf alle Fälle. folgt.) cfne kaum ü'bershbare Hörerschaft gruppiert. Punkt i Nhr ent» fiamnite das elektrische Licht an dem aufgestellten 8 Me.er hohen Tannenbaum und jvenige Minuten später intonierte die Musikkapelle unter Leitung des Dirigenten Otto Äennbach da? bekannte Lied:„Dies ist Tag. den Gott gemacht". Aon den folgenden Liedern verdient das Weihnachts-Potpurri von Kordel hervorge- hoben zu werden, das Klänge aus den beliebtesten Weihnachtsliedern vereinigt, stimmungsvoll zu Gehör brachte, während dos Glocken- geläute von den nahen Kirchen sich in die musikalischen Weisen mischte. Die ganze Veränstaktung, die bald nach Z Uhr endete. nahm einen würdigen Verlauf.— Ein zweites, ebenfalls von der Amerikahilfe veranstaltetes Konzert fand auf dem Winter. f e l d p l a tz statt. Hier dirigierte PrzyworSki. Auch diese Feier war von Tausenden besucht und verlief trotz des feuchtnassen Wet- Wetters stimmungsvoll. Am heiligen Abend fanden ferner in Berlin die üblichen Weih- nachisfeicrn in öffentlichen Anstalten statt, an denen ficki auch die Quäker und die He i l s a r in e e beteiligten. An der Bescherung im Obdach in der Frübelstraste beteiligten sich u. a. der Pfarrer Heinecke mit dem Stadv. Schwesbardt. Im Waisenhause beteiligten sich Stadtverordueienvorsteher Dr. Wehl und Frau Stadträtin Wehl mit Stadtverordneten und allen Beamten an der Bescherung der Kinderchen� Auch im Arbeitsbaus N u m- m eis bürg, sämtlichen Siechen-, Heim- und Irrenanstalten, Heil- und Pf'ogcauftalten, den Krankenhäusern usw. fanden ge- mciirsame Weihuach kseicrn statt, wobei es an Gcsck'enken in Gestalt von Stollen, Kleidungsstücken, Spiels ichen. bunten Schüsseln, Nüssen, Obst usw nicht fehlte. Sehr eindrucksvoll gestalteten sich die Be- scherungen in den Lazaretten, an Leuen die Angehörigen sich mit Spenden reich beteiligten. Von den Gefängnissen wurden gleiib-allS Feiern mit Bescherungen abgebalten. Im Versorgung-lazarett II Tempelbof,� dein ehe- maligen Garnisonlazarett, tand eine eindrucksvolle Weihnachis- befcherung von 116 Schw erkriegsbefchädigteu statt, die sich noch immer in Lazaretibehandluna besinden. Alle Kreise der Temp-Ihofer Burgerschaft hatten durch reiche Spenden, die in nur dre> Wochen ein Crgehms von 10 000 M. hatten, ihrem Dank an die Opfer des Krieges Ausdntf gegeben. Eine proste Reihe von Geschäften, insbesondere Berliner Wäsche-, Schul:!- und Herrenausstattungsfirmen harten ferner durch Vermittlung deS Bürgcrrats von Grost-Berlin eine Fülle von Waren und Gegen- ständen gesiistet, so daß niebt nur alle Wünsche der 116 Kriegs beschädigten restlos erfüllt, sondern auch darüber hinaus Geschenke gemacht werden konnten. Tie.,Vortvärti"-Lcscr für die käricgszermalmten. Aus Anlast des Artikels»Die Bergesienen", der An'äng Sep' tember>ni.Vorwärts" erschien, hauen unsere Leier svontan ein� Sammlung für die kriensrerinalmien Ovier des Wellkrieges Vera»' staltet, die nocki in den Lararetien liegen. Da die Gaben noch bis gestern einliereir, glaubten wir iin Sinne der Einsender zu handeln. wenn wir einer An, abl der KriegSzermalinlen mit den geiammelten Geldern eine Weih,, achissreude bereiteten. In erster Linie kamen dabei die Kiefer- und G e t i ch t S v e r l c v l e n im Versorgli»gSla;are>t Tbüringer Allee(Westen) für unS in Frage, weil ibre. im.Vorwärts" geschilderten Leiden den eigentlichen Anstost zu der Sammlung gegeben hatten,»nd weil eine große Anzahl Spender ibre Gaben speziell für dieses Lazareli bestimmt halten. Für sie wurde ein Beirag von 60 Mark pro Kopf bereiigeitellt, der als besondere' Zsteib- nachtstpende duich die Obmänner am 24. zur Verteilung gelangte. Mit den verbleibenden Geldern war es noch möglich. die Weihnachtsreiern einer weiteren Reibe von Laiaretteir, die sich be'cmdeis daium beworben hatten, nambakt zu unlerslützen. So erb'eireu durch chre Obleute grästere Beträge rugewieien die Laza- rette SchlostCbarlotlenbura. Proscsl'or Edel- Ehailotien« bürg, St Norbert- Sctiöiieberg, Lazarett Tegels Baracken- lazaretr Tempel b of. Lazarett Potsdam und Lazarett II. Görden a. H. Wenn die vorhandenen Mittel auch nicht aus- reichten, um sämtliche Lazarette in und um Berlin mit gröstelcn Spende» zu verieben, so konnte doch etwa insgesamt 1S00 Kriegs- zermalmten dui ch die Leier des.Vorwäits" eine besondere We'b- nachlsfreude bereitet werden. Um iür die übrigen einen gewissen Ansgleich zu schonen, wurde ein Restbetrag von etniaen tausend Ml'ik sowie ein giösterer Posten Ranchwaren znr Unterstützung der Weibnacht-beschernng verwendet, die der Republikaniiche Führer- Bund iür samt licht Kriegszermalmten Grost-Berlins a'" 26. De- zember, nachmittags in der Philharmonie veranstaltet. r dieie Bescherung noch nnterstütze» will, möae Geldspenden odr Gaben aller Art an den R. F B., Luisenstraste 31 b, gelangen lassen. Bierzcbnte O.ntt»ung. Für die Ki iegSzennalmten in Grost-Berllner Laz retten gingen ferner ein: Durch unser FlenSbui gcr Parteiblatt 256 M.. Angestellte der ReichSfleltchllelle, Verwaltungsstelle Berlin, 120 M., Ilnge. nannt«0 M, Frau Reltor>�onncnbtum s'<), GodeSdera, 4iZM., Angestellte und Beamte des Mirchamtcs Berlin 4owie die ortsgesetzlichen Bestimmungen für die Anstellung und Penflouieruiig der Kommunalbeomlen der Stadl Berlin Anwendung- Tie versprochene Belohnung. Der Mord an der Millionenbrncke, dem bekanntlich der Loko- motivführer Reickimnlh zum Opfer gefallen war, bat ein interessantes zivilreebtlicheS Nachspiel zur Folge. Für die AuSsindigmachung des Mörders, der bekanntlicki später in Kommunisten kreisen gefunden wurde, war von der Eiienbahndiiektion Beilin eine Be- lobnung von 10000 M. ausgesetzt worden Ein Mädchen. das taiiätblick» die Veihaftung des Mörders veranlaßt batte, mackt nun Ansprüche aus AuSzablinng d«� 10 000 M., und zwar ans Giund der ßß 657 ff B.G.B, betreffend die Auslobung von Belohnungen. Tie Eifenbahndircktion erklärt jedoch, dah sie der BelobnungS» frage erst nach Abichluh des gerichtlichen Verlabrene nähertreten könne, und austerdem, daß für die Belobnimg eine ganze Reihe von Personen aus dem Publikum in Betrachi kämen. Damit will sich die Ermiltlerin des Mörders jedoch nicht zufriedengeben und hat durch RechlSanwalr Tr. S. Aron die Klage gegen die Eisenbahndireklion auf Auszahlung der Belohnung einreichen lassen. Zwangseinquarticruug bei sskommerzieuratö. Dze glücklichen Leuic. die sich zwei Wohnungen leisten kön- neu— eine für den Winter in der Stadt iin-d eine fiir_ den Sommer in einem freundlichen Vorort— sind jetzt in großer Sorge und fühlen sich sehr unglücklich. Manchem ist es nämlich doch schon pasiiert, daß man ihm die eine der beiden Wohnungen ab- nahm und er nun entweder seine Wohnung in der«-radt auch im beißen Sommer bewohnen mutz oder im Winter die Unbequem- Uchleit des Wegs aus dem Vorort nach der Stadl aus sich zu nehmen hat. Dieses Schicksal ereilte auch den Klommsrzsenrat Eggebrecht, einen schwerreichen Weinhändler, für den in Berlin im Hause Friedrichstraste 109 eine Wohnung von acht Zimmern und außerdem in Wannsee eine geräu- m i g e Villa bereiisteht Die. Wohnungsinspektion besckilag- nahmte am 10. November die Wohnung in Berlin und gab Rau- mungsfrist bis zum 1. Dezember. Der Herr Kommerzienrat rüstete zur Uebersiedlung nach Mannsee, indem er zunächst ein- mal— Auftrag zum U m b a u der Villa gab. den er für unbedingt notwendig hielt. Tie Bauarbeiten sollen bereits im Gange sein, so daß er einstweilen das Winterquartier nicht räumen zu müssen glaubt. Wenn ihm nachgegeben wird, so würde er hier noch bis zum nächsten Frühjahr hausen dürfen; denn erst da ist die Be- endigung des Umbaues zu erwarten; just zu dem Zeitpunkt, wo der Herr Kommerzienrat wieder ein Sommerquartier braucht. Inzwischen können die in seine Berliner Wohnung eingewiese» nen neuen Mieter, unter denen auch eine Flüchtlingsfamilie eins Graudenz ist, aus der Straße liegen— falls nicht das Wohnungsamt de» Herrn Kommerzienrat gewaltsam an die Luft befördert. Jugendweihe März 1S21. Die Jugendweihen für Grost-Berlin finden am Tonnkag, den 20. März 1921, vormittags 11 Ubr, in Cbarloitenburg. Lichtenbcra, Neukölln und Berlin statt. Im Januar soll mit einem Lebenstuude- umerricht für die Kinder, welche an den Weiden teilnehmen, be» aonnen werden, es empfiehlt sich deSbalb, die Anmeldung sofort vorzunehmen und zwar in Cbarlotlen bürg Sekretariat. Ro- sinensir. 4 1. Lichtenberg Boranowsky. O. 112. Niederbarnim- straste 4. Neukölln Sekretariat, Jägeritr. 56. Berlin Hast. 80. 36. Harzerstr. 117, Walter Rüdiger, N. 58. Lh-bener Str. 127, Adolf Joseph. NW. 21, Wilbelmshavener Str. 48, schriftlich an daS Juaendfekrelariai<21-2-Laden),- NW. 40, In den Zellen 23. Bei der Anmeldung sind 2 M. zu entrichien. wojür die Kinder am Tage der Weihe ein werlvolles Buch erhalten. Ter Lerchenfund in der Blüchcrstraße ist jetzt ganz aufgd- klärt. Auch die Leichenöffnung bestätigte, daß der Reiter Heinz II selbst Hand an sich gelegt hat. Die Gerichts- ärzte stellten die typische Verletzung von einem Nahschuß eines Selbstmörders fest. Auch oie Ermittelungen der Kriminalpolizei ergaben, daß ein Selbstmord vorliegt, Heinz hat, wie früher schon wiederholt, auch am vergangenen Sonnabend abend wieder einer Braut gegenüber die Absicht ausgesprochen, sich das Leben zu nehmen, und ihr mitgeteilt, daß er dazu bereits einen Revolver gekaust habe. Der Schauspieler Klietz hat die Anzeige unterlassen. iveil er fürchtete, daß seine Neigungen im Hause bekannt würden und er eine neu angenommene Anstellung wieder verlieren werde. Unbegreifliche Bummelei! Wer ein'remdes Kind in Pflege nimmt, verlangt mit Recht pünktliche Zahlung der monatlichen Vergütung. Für einen von der Stadt Neukölln in Familien- pflege gegebenen Waisenjungen geht schon seit einer Reihe von Monaten das Ptl-goaeld mit einer so regelmäßtgen Verspätung ein, daß man fast vermuten möchte hier sei die Unpünktlich- ? e i t„ordnungsgemäß" und Zahlung zum Mouvtsersten vor- schrsitSwidrig. Wiederholt ließ der Geldeingang so außerordentlich lange auf sich warten, daß Mahnung nötig wurde. Für De. zember ist jetzt ein Rekord zu verzeichnen, dxr kaum noch über- troffen werden kann. Diesmal kam das Geld am 22., genau drei Wochen nach dem MomatSeriten, nachdem inzwischen nicht wenger als dreimal gemcch.nt worden war. Solche Verzögerungen sind wirklich nicht geignet, die Gewinnung von Pilegefamilieu zu fördern. Zumeist sind es doch minderbemittelte Familien, die Waisen- kinder gegen Entgelt in Pflege nehmen. Wer kann da Wochen hindurch die Kosten der Ernährung eines schon in der Lehre stehen- den Jungen einstweilen aus eigener Tasche hergeben! Ein alter treuer Kämpfer unserer Sache, der Genosse Franz Kleber, Stettiner Sir. 46. Mitglied der 44. Abt. des Wahlkreises Wedding, feiert am 2. Weibnachtstage seine goldene Hochzeit. Ein Menschenalter in unserer Mitte, verdanken wir Franz Kleber den Neuaufbau unserer Lrgonisation aus dem„wilden Wedding". Seine engeren Parteifreunde und auch wir wünschen dem Jubilar eine noch lange ungestörte Gesundheit. � Einen schmerzlichen Verlust haben die Genossen de» Kreises V Friedrichshaiu durch den plötzlichen Tod des bewährte» Genossen Pqul H> n tz, Schreinerstraße 5, zu beklagen.£>intz gehört der Partei feit der Reorganisation des Wahlvereins 1S93 an. Er war unermüdlich im Dienst der Partei tätig und bekleidete sahrelang den Posten eines Bezirks- und später AbleilungsnihrerS. bis auch er im Jahre 1916 �um Heere berufen wurde. Die Genossen deS B. Kreises werden ibm ein ehrendes Andenken bewahren. Flugpostverbindungen Berlin-München und Hamburg- Breslau. Täglickieu Flupposidienst etäffnet der Deutsche Luit- Lloyd Berlin- FodamiiStbal poin 28. Dezember an ans der Slrecke Berlin» Magdebura-Nürnberg-München und vom 4. Januar 1921 an aus der Strecke Hamburg-Magdeburg'Berlm. Flugplan Betlin-München: Ab Berlin 10 30, ab Maadeburg 12.00, ab Nürnberq 2.30, an Münche« 8.45, zurück ab München 80, ao Nürnberg 9.30, ab Magdeburg 42 0 an Berlin 115. Fluivlan Hamburg-Breslau: Ab Hamburg 10.15. ab Magdeburg 12.0, an Breslau 3 0, zurück ab BieSlau 8.45. ab Magdeburg 12 9. an Himburg 139. Durch Neberleilunq der Polt in Magdeburg enistchen giinst>-ie An'chliii'zverhindnncieir zwischen Berlin, Nürnberg, München elnerseils und Hamburg, Bres- lau ondeiseits. Gin MolchnS-Polyp ans dem Mlttelländifchen Meer. Im B e i l i n c r A q u a r'» m in ein A.o'chuS-Polyv> om Milleimeer cingc- Irosscn. eine(eil SlviegSBcginn n!ch» gezewle Tmlenfilchart, da diele Tiere brn nur wenige Mr» ale in Gcsa> gen'chail auSball-n und eine Reuclnludr auSgelchlos'en war. Bon dem g-wötrnlichen Tinlenfilcki unteilcheidei sich diele Foim durch geringere Kröge und dadmch. daß jeder Fangaim nur eine Reibe von Sauonävlen trägt. DaS interessante Stück bewoimt eine Sleinböble des BehälterS 14 auf der Innenleile der Jeewaslclabteilimg. tlm benachbaiten Behälter 29 definden sich drei Ichöue Plauent» gssen, die die Eigentümlichkeit Kaden, sich in der Ruhe wie tot tu Zeitenlage zwiichcn die Felsspalten zu klemmen. Brotkarte:«Ilusi.»' In der Woche vom 27. Dezember 1929 bis 2. Januar gelangen oni den Abichmtl 74 der IS» oi;. Berliner Leb. nömitlel- karte bezirksweise 259 Gramm frilcheS Rindsletjch mü Knochen oder 2 Gramm B ü ch j e n s l c i s ch zur Ausgabe. BezlrksbildiingsanSschust.(Gcösinct von 9—4 Nhr. Donnerstag? von 9— l UM und 4—7 Hin.) Lindenftr. 3, 2. Hol IV, Zimmer 10.— Soziaiinische Bitdungsschule. Im Monat Januar n. I. werden zwei Borliagsleihen abgebolicn. Redeübung.— Gesa ichle der Arbeite, beioe zung iParlamentgrilche Geichichle. Täiigleil der Bartei im Landlag. Oroanisa- ioiiiche Auigoben während der Wablbemcgung). Jede Bortrag-treih» um- lagt vier Abende H rgebühr 3 M. Air bilten, recht bald ichiqttiche Be- n erbungen zur Teilnabmc an beiden VcranjlaUungcii an den Sclrelör des BildungSoueschusscs Alberl Horlitz, Lindenitr. 3, einzureichen.— Theater. Montag, den 27. Dezember, nachmiitags 3 Ubr(3. Weihiiachtsfeierlag),'M Noie-Tdcater! Kr Franlimier Sl'.aßc>32. letzte Amiübrun:„Rose Bernd" von Gerhardt Haupiniann. Eintiitl M. 3,39 cimchiiehlich Koiderobe nnd TbealerzeUel. Die Verlosung beginnt um 2 Uhr nachv itlngs. Karlen sind noch im BezirlsbildungsouSichuy zu laden.— Jeden Mittwoch und Sonnabend, nachmittags 3Y, Uhr. im Zcnlrat-Tbeaier. Alte Jaiovitr. 31 32: Märchenoper„FiAcianz". Kulscheinc a M. 2,— im BezbksbUdnngZsusichuz. Die Märchenoper gelaiigt auch noch im Monat Januar zur Auisübruna.— Festkonzerte. Äm 25. Dezember<1. Weihnachissticitag). nachmiuaaS 2'/, Ubr: Weihnachtliche Musik in der Alien Olarniioniirche. Nene Friedrich- sliadc. EwzeUarten zu M. 4,— noch am Tage des Konzerts tu der Kirche. 5i.'mschau. „Mabamc Röeamier. Die Filmvremiere im Marmorhaus „Madame Röcamicr" war das gewohnle Ereignis eines begeiilerlen Pabli- lums von chern Andra. Als'Madame piücamicr lomiic fic auch wieder ihre groaen künilicrischeii Fähigkeiten, ihre saiziiiiercnde Schönheit in gutes Licht belügen. Es ist so gar nichts Pole an ihr oder Auacnausichlag, ihr Tun und ihre Bewegungen passen wahrhaft zu ihr. Die dem Griechlichen abgelauschten Gewänder der NapoleonSzeit lleiüeten sie gut mrd unterilrichcn i re tnaeenhaiten Linien. Sie war die Seele des FUms. Ehre auch dem vortrefflichen Beruh Aldor und dem Napo eon Ferdinand? v. Alten. � Diese Maske war ausgezeichnet getroffen. Ungüniitg wirkle die Joidphine in der Daislellung Johanna MundS. Lag es am Manuikiipt oder nur an der Darstellerin?—„Nur mit der Melodei seid ihr ein wenig srei," möchte man sogen und mein! mit Melodei die nrcng hisloriichen Tatsachen. Diese Tinge liegen ja in Wirklichkeit zu sebr nebeneinander, und schlietziich ist es gut, das, der Film sein eigenes Lied tpiclt und Napoteons Fumtröming leinen Anspruch auj historijchc Treue majjt. Hro�-Serkiner parteinachrichten. Heute*45. Dezember: Korlshorst, 121. Ztbl. Unsere WeihnachlSseier finde! im Refiamant KlubtiauS, SreSckowollee. an der Rennba.n, statt. Weihoachtsbescheru: g der Kinder 5 Ugr. Nachdem gemülliches Beii immensem mst Tanz. Morgen, ÄS. Tezember: »S.«tbt.(tWeddlna). NachmstlwiS 4 Ubr: Familienabend bei Krüger. Huifiienslr. 34, verbunden mit Konzert, Tanz und Uebeuulchirngen kür Kinder. Karten am Eingang, 4S. Adt. Nawmiliags 4 Uhr Deihnachtsseier bei Marzahn, Utrechter Straße 29. 120. Slbt.(Frtebrichsfelde). Arn 2. Feieriag, vorm. 10 Uhr. Hand- zetlkwerbreuuiig. Treffpunkt bei Hapertanb. Vollzähliges Ericheinen not- wendig. Montag, 27. Dezember: 37. Adt. 6 Uhr Artushoj, Perlebergcr Etc. 26, Säulensaal, Wclh- nachlsseiec. 48. Abt. Abends 7 Uhr Sitzung der Funktionäre, BeiriebsrcrtrauenS- leuic und Bezirkslührerinnen bei Grunwald, Kameruner Str. 19. Juugsozzattfteu. 6 Uhr im BorwärlSgebäude: Arbeitsausschuß- fitzung. Lichterselde. 83. Abt. Ab 6 Uhr große Weihnachtsfeier in den LiibterselSer Festsälen, Zealcndorser Str■>. Konzert, Thcatciaufführungeii, Kinderbescherung. Verlosung, großer Ball, Prei-verteikung. Bezirtssührcr 2. Feiertag Karten bei Hoppe abrechnen. Eöpenilk. Francnabcnd 7'l, Uhr bei-Schulze, Müggelhelmer, Ecke Maiicliiiraßc. Res. Genossin L. Kühler:»Die Frauen und die LandlagS- wählen". Dienstag, 28. Tezember: Z.— 14. Abt. Soziaidemotratiicher Männerchor. Bezirk Halleschcs Tor. Jeden Dienslag von 7'l, Uhr an Uebungsnundc bei Kiaufe, Mariannen- platz 22. Sangeslreudige Genossen sind erwünscht. 45. Abt. Frauenabend 7'/, Uhr bei Pose, Koloniestr. 15: linier- halwngsabeno mit gemütlichem Bessammenieln. Jungiozlalifte». Wcihiiachtsjeier in den Budi-Festiälcn, Nene König- strafe 26. Konzert. Rezitalion, Lieder zur Laute Ansang 6>i, Uhr. KreiS Vit(Charlottenburg)..54. Abt. Zldenös 6'/, Uhr findet im„Birnbaum", Galvanistr. 13, die Weihnachtsfeier mst Bescherung iür unsrre lieben Kleinen stall. Festrede: Gen. Aug. Gebert. Nachher gemüt- liche» BeUammeniein. Um recht rege Beteiligung wild gebetiii. 7. Ab». 7'/, Uhr Bezirkssührer bei Vogler, Msttenwatöer Str. 16, zur Abrechnung. Sämtliche Marlen mitbringen, da neue ausgeteilt werden. « Elteriibeiräte der S.P.T. AuSkunit und Bcraliing I-dcn Tonncrs- tag nachmittag von 4—5 Ubr im Selictariai, Iii den Zelten 23. Zimmer 10. Svzialistiiche Glternpeiräte und Kandidaten an höheren und Mitlelichulen werden gebelcn. ihre Adresse zum Einlr.tt von Besprechungen mitzuteilen an Tausmann, Berlin O., Zelierstr. 27.> IVirtfchnft Die Wirtschaftskrise in der Kalimdustri« beschäftigte den weimarischen Lundiag, dem eine dieie Frage betreffende Jnler» pellalion der sozialdemokratlschen Fraktrou vorlag. In der Jnier- pellation wurde darauf hiiigewiei'en, daß einzelne Weike nur noch an 5 Tagen der Woche arbeilelen, daß eine Reihe von Werken völlig stillgelegt sei und daß weitere 10 Schä.chle des KalilonzeinS WlmerShall>m Werratal stillgelegt werden sollen. Sonlit sei eine Katastrophe im Eiienacher und im Rhöngebiet nnanebleiblich. In der Jnterpellalion wurde behauvrel, die Griibenbeiitzcr würden die Krise künstlich schüren, um die Werke unremabel zu machen und sie >ö vor der Sozialisieruiig zu schützen. Minister Pauissen widerlegte diese B haupiung. Die Krise. sei vornebml'ch auf die Konkurrenz des Auslandes, auf den Absah im Innern und aus die Baiuta'rage zurückzuführen. Der Minister gav über Einzelheiten in der Kein- inisfionsfitzung vertraulich Auskunil. Vorträge. Vereine unü versommlunoen. Arbeiter- Samariter. Abteilung S ch ö n e b e r g. Lebrabend am 30. Dezember iällt aus. Nächster Lehrabend Donnerstag, 6. Januar 192l, schule Rubensstr. Abt. Cbarlottcnbury. Montag. 27. Dezember. bei Thelen. Kaiser-Friedrich-Str. 45b. Vortiag üb-r„Ärzveimillei". Freilag. 30. Dezember. Foitbildungsadend für Mitglieder daselbst.— ZvreireMgiöi'e viemetude. Am l. Feiertag, vorm. lt Uhr, im Raihaus, Königstr.: Festooitrag von Herrn Ernst Däumig. Am Sonntag 26. Dez. <2. Feiertag), Vortiag des Herrn Pros. Dr.«. Hasse: Der Gedmite der äüedergebmt.— Gäste willkommen. Bus See Partei. Wie wir marschieren. Auf Grund eines Beschlusses des Bezirks- Parteitages Salzuflen veranstalteten die Genossen des Verbands- bez.rks..O est liebes Westfalen und lippische Frei- st- a t e n" während der Zeit vom 3. bis 7. Dezember eine Werbe- Woche zur Gewsriniung von Parteimitgiliedern und Abonnenten für die Parteipresse. Im ganzen Bezirk wurden während dieser Zeit 238 öffentliche Versammlungen«bg.chalten. Nach den bisherigen Meldungen aus den Ortsgruppen wurden bis seht Ig«) Mitglieder für die Parten irrtd 680 Abonnenten Tür die Parteipresse gewonnen. Außerdem konnten 13 neue Cr ts g r u pp e n nis Leben gerufen werden. ES ist dies für den fast ausschließlich ländlichen Bezirk ein erfreuliches Ne» fultat. Gleichzeitig ist daraus zu ersehen, waS bei Fle.ß und Energie der Parteigenossen für unsere Organisation hvvaiuZgeholt werden kann, wenn jeder seinen Mann stellt. zember, 8 Uhr ö Minuten vormittags, die Ankunft in Berlin-Jo- hanniSthal ist für 3 Uhr lü Minuten nachmittags vorgesehen. 2333 Tote bc� einem Erdbeben. Ein Kacheltelegramm auS Schanghai, datiert vom 22.. teilt mit, daß in der Provinz von Kanon, welche schon durch die Hungersnot schwer heimge- sucht worden ist. infolge eines schweren Erdbebens am lk. Dezember 2000 Menschen u m S Leben gekommen sind. Sport. �ugenöveranftaltunyen. Sonnabend, den 25. Dezember: Cbarlottenbnrg. Rosincntr. 4. Die NeihnachiSfeicr findet am ersten steieitag, abends V Ubr, im ltuiienddeim statt. Nicht, wie im.VoiwiHS" vom 24. Dezember am zweiten steiertag.— Eine Tbeatervorstestung findet am zweilcn Wei� nacht', feiertaq>m Bernbai d-Ro!e-Tbe»ier� tÄra"e stranksurler S träne 132. stait. Z r Bufifchrunq nc.anqt.Zloie Bernd!' von Hauptmann. Karlen sind noch an der Kontrolle zu haben. Ansang 3 Uhr. Tius aller Welt. Flugpost V erlitt— Königsberg. Pom 27. Dezember ab wird durch Lloyd- Ost flu g G. m,. b. H. täglich eine Flugpost- Verbindung zwischen Berlin und Königsberg einge- richtet. Das erste Flugzeug ab Königsberg startet am 28. De- Die Frrkeit Debwimmer?lr,ikSl». Sfifnl'el) des N.V.B,,»er. anstatten am zweiten Vkibnachtst-iertag. votmütaa? Ist Uhr, in d-r Aula de? Kn ler-irrirdrich-Real ymnafium?. Kaifer-ärieirich/Zt-n 208 10 eine Veibnacht?!e!er für ihr- Kind-robte! nnq. D-Z Programm besteht an? Festrede. Meianq imd Rezitation, Mitwirkende itttd: Männerchor Neu- fältn, Reich»taz».Abz. Frau Klara Bobm-Zchuch, Rezitator Herr Will! Dmanib. Arbeiter-Radkahrerbiiii»»Toilda-itSt«. OrtSgr, Berlin, I, Abt. Sonntaa. den 2«, Dezc aber. WeiimastiSoernnstien in der Anhaltischcn Resionrc-, Möckernstr, 1t4. An'äng 4 Ubr, Gäste willkommen, Wilmersdorf. Zum Betuch der Urania. Tauben iirasie. am ersten Veibnachtsieierlag. 4 Uhr, treffen sich die Mitglieder de? Arbeiter. Tvorikarte llS. auch Gäste, im Tiirncrbeim. Württemberaiiche Sir. kTurnvlab der Freien Turnerichasii. nachmittags 3 Uhr, Daselbst sind auch PorzugSlarten zu halben Preisen zu haben. Geschäftliche Mitteilungen. Stotterer wie all» anderen Sprachleidenden sin? im Leben großen Enitäntchnngen ausgesetzt, Gerade wenn e? gilt, ibr Wissen und Können zu beweisen, ist es der Sprachlehler. der itmen dies unmöglich macht oder d'e Wirkung des Gkfvrochenen bccint'ächligt. Eine tchöne. stlehende Zvrachc sichert jeden Erfolg, und es ist daber jedem, der an rprachstörungen leidet, zu emviebltn, an den neuen Kmien deS Dr, Schradcrichen»pezialinstituls Verlin\V, LLtzowflr. 30, teilzunehmen,(Näheres siebe Jnfeiat.) Tivoli. Mit liebevoller Sorgfalt, großem künfiliiilchen Kefchick imd aufs beste �ausgestaltet, bat Direktor Weife es verstanden, leine beiden oroßen Säle im Barictä Tivoli. Chausieestr, 2ö, dirclt am Stettin» Bahnhof, herznrichien, mn sie am ersten VeibnachtSseierfaz. nachmittag? 4'/, Uhr, jeiiicm Publikum zu übergeben, Carow, der Unverwüstliche, Berlins populärster Komiker, Bergs Teddibären. Edda Dellbrügzer, Etäie Beiiary, Fred Nobber, der Schrecken aller anienkanischen Kriminalisteil, sowie in- und ausländische Kunstkapaziiäien werden sich in allen erdenk- tichcn Runstaussührungen produzieren. Ein Besuch ist daher aus da« wäimste zu enivseblen, zumal die Eintrillspicise im Verhältnis zu dem Gebotenen gering genannt werden lönnen.(Siehe Lnscralenteil) örie??atten üer Neöaktion. steder Mr den Briekkasten belli inmlen Anfrag« füge man eine» Buchstabe» and« i n« Nummer bei. Briefliche Auskunft wird nicht erteilt. Eilig« An- fraaea trage man in der Iurisiikchen Soreckstunde, Lindenstr. 3, t. 6of oar- teere links vor. Lchriktstllcke und Verträge sind mitzubrinaen. I. H. 33. Dissident(Andersdenkender) oder konsessionSlo«(keiner Neligiorisccmcmlchait onpebörend),— I. M. ZK. t. Ja. 2, Den Sied- lungSgesevichaiten; je nach Ermessen der Behörde. 3. Nach üblichem ZinS- iu". 4. Es gibt Beihilfen auch ohne Rückzahlung i sog. Ueberteuerunzs- zuschsisse,— G. W. l. Ein iranzösischer Spruch sagt: ,1.« t-rot est In politesse du coeur," In b i e j c m Falle aber ist die Höflichkeit nicht nur eine Frage des Herzens, iondern auch des Taktes, Ihre Tochter scheint nicht gar zuviel von elfterem zu besitzen, Ihr Mann nicht allzuviel von letzterem. 2. Aui vielem Gebiet ist wenig Aussicht. I ahne 4 u. 7 M. mit TriedsnsUautsehuk S Jahre schriftl. Garantie. Zahnziehen mit Betäubung bei Bestellung von Gebissen gratis. Kronen v. 30 Mk. an. Spez.; Zähne ohne Gaumen. Keine Luxuspreise. ahn-fraxis Katvani, Sanzipr Strajle 1. jßexifiiä&t regelt den Stuhlgang t>e» erwachsenen und Kindern. ArzMich empfohlen1 Bekanntmachung. Waffcrpreis. Aus Srrurd de» Sememdcbeschlusses vom Ist, November IK Dezeuncr lS20 »» gegellt« cc ist jsir das Derforgungsgediet der aus den bisherigen Ge- meindewasserwerken, nämIIS den edrm, Berliner, Cbär'o'.len. bnrger. Lichtenberger, Spandauer, Pantower, Reiniäendorfcr, Tegeler, Hermsdorier, Noscnlhalcr, Rieder- und Hehen'chön- haulener, Tögenicker Walle werten und dem Verband-waffer- wert Alt-iSlienicke mit Wasser delielerien Teile der Stadt- gemeinde Berlin der Preis tüc 1 Audikmeler aus dem Wasser- rohrneti abgegebenen Wassers, beginnend mit der iiir da, Pierteilahr Ottober/Dezember lSSZ auszustellenden Rcchnunz, einhetuich auf 0,80 Mark frsizesetzt worden. Die neben dem Wasservrei» bisher erhobenen Sebghren bleiben bis zur Einführung einheitlicher Wasserlieferungs- drdmaungen bestehen, Die erhöhten Preise gellen zunächst bis St. März ISA. Berlin, den 23. Dezember>920. Ma<,istrat. 3. B: Ritter SscKverKsut! In se em frsibeien llaßetda s, llerlia xo IZ, iZrolle llranliwrler Str. Z2, vek! clen sich noad ca. 7VVO xedrauclite Sacke dzv. Sscklumpcn(Jute) und ca. 230 gebrauchte Papiersrcke. dte iu Wolltransponen gedient haben und verkauft werden sollen. Sie können von jedermann bis rum 29. Dezember 1920 Inkl. jenen Tag von 9—12 Uhr vormittags besichtigt werden y Die Gebote sind schriftlich bis zum 29 Dezember, 2 Uhr nachmittags eintref end, ab u geben, und zwai tOr die gesamte Menge n Mark und Pfenhin. pro Kilo ab Lager. Uer Verkaut enolgt o-ne jede Gewähr der Beschaifenheit und Benutzbart c it. Nach Zuschlag sotortige Abnahme gegen Barzahlung. 122/11 Deolselie ItMtiEipEllscliaft io Uqn BERLIK 10 18, Große Franklorier Straße 82. O»O<»»O>»O>»«DOO»OOOOO««»«»G»»G« » t Lernt fremde Sprachen id den BERLITZ SCHULEN Leipziger Strasse 125 a Ecke Wllhelnu.ras*« Tauenlzienitr. 193 TsttirDeinöiifiindLetenfeirer? Jwiiiz'eselintfiijwjus rordem/j�j ►»Bk-'v Ziiverfässsigster� handfeuertoscher- für den faiert -�jsrTföj-che�• Gej~e£&scha/t rrL.b.fi,> ChjCLTtottenburg 2,* Cea�rsoö. I Möbel zu bedeutend herabgesetzten Preisen Bar oder Tellza'ilicig bei kleinster An- u.Abzahl. Schle zimmer, Wohnzlm. tlerrenrimmer.Spelsezim. Bunte Küchen Einzelne M3bel Liefere auch n. auswärts. Lagerung kostenlos. Möbel-Colin Gr. Franklarter Str. SS 5 Min. vom Alexanderpiatz. Filiale: Balstr 47-48. 5 Min. v. Bhl. Gesundbr. Sonntag 1—6 geöunet Für Silvester! Karneval- and Ballartlkel. Jux- und Scherzartike!, Humor. Kopibedeckungen. Knallhonhons, Sllvesterbtel, Konfetti. Loftscblangen. Verlosungs- n. Dekorationsartikel. Pohl& Weber Kachf., Berlin SW 19 Splttelmarkt 4 7, 1. Verl. Sie Preisliste 33. Man verlange Freiprospekt 15. Georg; Andree Liköriabrik ❖ WeingroObandiung Berlin C 25, Prenzlauer StraQe 12 empiichlt und versen let in be-annt besten Qualitäten Liköre in eleg. ausgestatteten Flaschen Jede Flasche eine Zierde der Fest- ta el, als praktisches Geschenk ein unfehlbarer Trefier Jamaica- Rum, Arrac, deutscher und tranz. Cognac und Verschnitte daraus. Silvester- Punsche 1™° Sherry» und BurgundersPnnsch Bowlenweine, Bowlenextrakte Bordeaux, rote und weiße Burgunder RtieiD-, Mosel-, Spanische Weice, Äpfelweioe. ANKAUF von BRILLANTEN Frledrichstr. 95 ( A. Btal. I.». Cafd Skandlnavla) � Yerjängungsknren! Laut Mittei'ung von Prof. Or. Slelnach, Wien, in den verschiedensten Tageszeitungen ist seine F.ntdeckung Ober operative Verjüngung zu wenig erprob« und warnt der. seine ausdiücklichsi vor zu groben Hoilnungen Rnwnnnni,iinaMfp,ln87/4»| $mObPisi-llLV9f vr. 3 o f f 0 lür«Seschlsch«».. ■k�KZIal»«iZn tjtauU, Harn., JrauenleiOen, neto. Schwache, Syphilis-Snren. Nluluntersuchungen, spez.cheon.Harnleid.n.«nsf!üsse,LIcht-»l.?lnsen.VehbIii. «nst�ki«- SSf.Q. nahe Alexnndeeploh. S-l, 4-8, Sonntags S-U Damen separat. ZDSliSß-AfZ» H�V..°°z'-urnieit harlnädige Anestlisse, Ausschlag, Mannesschwäche, Syphilis.— Nachweis in allen u, zweiselhastn» Fällen durch Blutuntersuchung. Komb Neu tuSilder�Saivarsan-Kuren. Separate» Damenzünmer. Dir.: ä. Löser sen. ÄtÄÄ. Nur Rosenthalerstr. 69-70 9R-4ÄeertiS:L Erstkt. Ausführung* 5«f* Garantie. ... Lmarbe tun alter Geb'sse Reparaturer. rv..'*ö'- Goldkronen. Brücken. 9 7. Sonnt 9 1 HEMPEL. Dentist« LlnienstT aBe 220, naho Schönh Tor ZWe'°°8! ''4..'-ks-k-l\ B■.. t-,' r �r'' 4 �-t-. a/:'' r-j-!s-. h.'- 2 Lverld& MiUeltnann Besonders vorteilhaft für Händler und Wtedervertäufer! Nkulatuwtkatteu tu guten Sortimenten, per 100 Stück von 25U 9J1. an, Ilenjahropolttarten mit Soldglanz, r«n Siettropal, zirka IM Muster. per 100 Stück 18,— M., Echerzkarten svw. Schristkarten in reichster Auswahl. C. Cohn 2, Berlin ff. 54, (Stenabierltr. 42, N, Alezandeipi. Uegr. 1875 Bankgeschäft Berlin C 19, Petriplatz 4 gegenüber der Pcti iklrche. (iegr, 1.75 Schöne Büste prächtige Brustllllle, wohl» geformten Hol» bewirkt Lencios-Susrnvasser. per- grö»rt unentwickelte Büste. festigt erschlasiie Brust durch äutzerilche Krältizung Fi. M. 18—. Olko Reichel. Berlin EO4.!. Eisenbohnft. 4. llernspiecder Zentrum 2373, 7tv3 u. It.-, 4t k- Dnä Man! m Eilte mi Coapon:! OeschattszeK 9—3. UllVlll Mederscbünhausen, in guter Kultur, bequem er reichbar, verkaufe ausnahmsweise billig mit 70 Mk. pro ÜB Auskuntt. auch Sonntags, Nieder schOnhausen.Blanken- burger StraSe 53, an der tnd- hallestelle der Linie 49* S. Joseph, Amt Moabit«67. 7mnl Lötzinn; Melümetall! CilUll i Ble.l; für Spezial ebr. Kuofer I Messing! Nickel! Aluminium I Znkl Salpeters. Silber.' Quecksilber! Zahngeblss�Zahub 100.- Plalinabfälle! Goldbrucb bis 40,— SUberbrucb bis 1,20 nach Kurs. itannlolpapler! Flaschenkapselnl ölühstrumpfssche bis IS kamt Edeinietan-Blnkaiafsbfiro,VVeberstr.3l. äendunien von, auBerhalb werden prompt erledigt: Möbel Ju niedrigsten Pressen irekt an Private. i RiesenauswabL ! Schialz 7688— 16766 M. Spelle,. 1710— 18670 M. Herren,.1753— 17845 SR. W-Hnz. 875- 6890 M. Sachen 446-2886«. Lieferung irto. Lagerung I'OttenL lOjaht Garant ie. | MObel-Hans Rejcwske verlin, Bobflr. 68 Prozesse, r i Kat, Beistand, maoige,'reise. Teil zahlung. Ehe-, Alimenten-, Straf Sachen Steuern, Gnadengesuche Landgenchtsrat Dr v. Kirchbach, Qesellscnalt m b. H., AlexandcrstraD. 45(am Aiexanderpiatz, gegenüber tictzl IS— 7i Glänz t.rfolre Beohacnts Tel.: Kftni st 3595 Spottbilliges Angebot für Kutscher, Chauffeure LEDERSTIEFEL mit Fiizelnlage(soze>annte Eisenbahner) FILZSCHUHE mit Lederbezuo und Ledcrsohle, neue und gebrauchte, letztere gut durchrepariert VprksufcQlpilp' Kslebenerstr. 11 T ul nQulOOlullU I Uadeu 4 Ecke stan�es.raüe Schlafzimmer echene», Spiegeifchrank, Marmortoileite mit gaeette» Ipiegel. Nachttische, Bett- stellen mit StaHiniatratzen. Rohrstühle 3860,-1 basjeibe weiß lackiert 3500.-. Zierren- zimmer 2 ni Bibtiothel iomplett 4660,—. Spei e- zimmer gediegene Ausfüh- inng mit 6 echten Leber- Nühien 4250,—. Aüchenem- tichfung 573,—. Slubgat- nituren 4000—, Nußbaum Standuhren 1200,—. Bleie Geiegenheitstäuie in schweren Zimmei einrichtimgen u. Sinzeimöb. zu enorm billig. Preisen. »siiz Lewrt, Bei Im N, Lothringer Str.55 am Ro'enthaler Pia«. Chronische Harnleiden. Hautkrankheiten jeder Art. Bewährte Spezialbeh., welche Rückfälle ausschlieüt. SOj. Pra x is. Blutunters. Homöop. Institut H arder. Frledrichstr. I12h. Sprechz. 9— 2, 4— 81 iraüsport ÜÄÄkliü. eiserne Helen aller Systeme, Ladern ann's RelerfflOlen 25% Kohlenersparnis, lür Jeden Raum geeignet, Herde f. Haushaltungen, Wirt schalt.. Holeikücn.usw. liefeit F. 11. Hat Laieraann � H; Berlin SW 19. Seydelsir. 12)13. ISGlirellimascIllneiil B,00 aller la-Systemc, 1 1 Iel2t vaeh sehr preiswert, j | auch export.äh. u.iremd- 1 I soracnl. Gr Reparatur- 1 |".eikst u. Zubehörverk.| j Billige Reise- u. stechen- | fnoscliinen.Koniormubel. j Schäler&Ciauss| Berlin, LelpzIgerSlr. 19. iGen.-Vrtr. dSfoewerRec j |Zentr. 92111, 9701.) ettnässen! WlLWMiM pjd GihBöet ®ut« B»tbieitstmöglichl»!t»n! Uuftläning und Anregung gebend» Broichstre I Slu neuer tSrist? lenbet gratis• 3. ffrbmann& Sa., Berlin. Roniggtägcr Str. 71. ulm. werben ichmerzi»» u. ebne Berufsstärung bebanbelt im stohata'Snfltlnl fspezialärztUch« Leitung), Beclia STO, BIBchrrplntz 8(direkt am Halleich. Tor). Sprechstunden Ui— l. 4—8, Sonntag» 11— 1. Damenzimmer separat.| Crjoigt nnchwelodnr Itlbft noch da, wo allen andere we-ruajjtc. Jeder«ranke oerianze Dr. med Ludwig» Aukliürungs- Ichrift für SRI. 2,60 in»erichiossenem Umschlage ohne Ausdruck.—— � Angabe de» Leidens erlo.beri'ch Nana>7a»en mit und Ohne Eedein in ver- senied. Gröüe u Ausiührung. GroBci uager. MäBire Preise. Georg Wagner, CApenicker Str. 71. nein Ladengeschält. M SS Yh Befreiung sofort. Im"Alter u.Qeschlecht angeben. Ausk. umsonst. San. Inst. Qs. Boglbrecht, München B. 69, Kapuziners!. 9. Cognacs, beullch« echt fran etstiiafstge Fabrikate, nzösifche ffoanoco, Zamaliu-Autn, Litore, garantiert m. stucker hei gestellt. Portwein.Maloga.Tarragona, Bordeaug. und Rhein-Welne. Beste und billigste Bezugsquelle litr ffafO» und Restaurants. Bemdari! Brauer. VS Berlin SW 6-1, Frledrichstr. 207. Amt stenirum 840. Filiale: Znnalibenstraße ttt. Drehstrommotor, l.I PS, 440 Boit, zu laufen ges. Harry Mehnert, Reukölln, Weichfcistr. 44 45.[20085 Jet gtililer sscitfchtift für Erwerbfuchenbe. Ptobenummec 1 ,:VJ, Ztachn, 2.1'J. .MKet'-Betlaa, C. äSSrHohmann. Breslau II, Loheftratze 19.44, Kupter Messingt Zinn usw. Quecksilber, Zabagebisse. Platin-, Golil-, SUberbrucb, weit über Tagespreis Brunoensir. tt Geusselstr. 29 Feunstr. 48 Weidenweg 72. MMWer 6» und 8tach, lauft ständig W. Steekclmtnn, Benin W 7, Potsdamer Str. 135(Lütz. 9230) ■lombard-Haus1 T H.Graft, Leipz. Sir. 75 II — HSchate Betelhuntc bf"" Ukrei., Reellste Gelcgcnheitt- käufe, Uhren, Brillanten. Schmucksachen. 10— W/p unter Ladenpr.| 6, � Berlin C/w# Wallsln A3 � atismen timimexfiasrs Bernbcrd Sfitmaii üIGeldü! lüt lebe Werrineoe. ööchfte All. -auispreile für Pfandschein« Brillanten. Goibgegenstänbe lepuiwe. Bücher ulw. Wall! Priedrichsir.4I»I.Ed» Korb irr Kchuts- und Hellverfallren regen Tuberkulose, Skrophulose, Unierercührun;;, ErschSpfung. Kuihaus Mittel-| Schreiberhau, Rieseneebirge. 1 W 62. Klei-tstr. 22, Wiitugpl. Lütz, ' zpreeast. 10-. 2, ä Dir. C. Hemer Unentbehrlich für jetien Hauahait ist BJä» aaa. �a. H. Mooit, Berlin C 23, Pian*lauep Sir. 49 mit fralem SchlUsseiabonnement CClll©! 62DOBlfl6i�X3f 1 Kaibelstr. 11. Al«xand«r 1470 Varlangen SU fiboraU Marko Hoest«Halb und Halb»'.�Plund-Pakot MO Mh Mark,„Bmha", 20 Pro*. lUfUe,>ö-Plaan Grös-e eines ganz_ . a,'it-ja kleii'en Damenfingers lü, Hamen(zu Mit. 75.-) e-- Zufriede�eteilendes / �2-2'���"�u� g�ser zu MS SCO— und Süi-, kleiner an a e-�-�rAivif�1"'"1 Mk sna—, ISO-,>».. ö.-. 45.—, Luxus-AastUnrung �—' mit Goldm.mel Mk. i(H-, Silbe, man t-l Mk. 540-,«.jg ja Mm t»| Grusele«uswahl aller gysteni«. 1! Wochen L'miausch. 10 JaDie Garantie, Fac kundige ßeiatung.»n• w f,«K Reparaturen aller Halter. Berlin V, Frledrlchstpas*e74, gegenüber Kaiser Oafd. Fink ('Brillanten P e s* I e n 9 S m a i« a g d e touft ZUM höchsten Sture(auch ganz« NachiSsse) M. �sesagsn, � Leipziger Sirnhe 112, Eingang Mauer liraße JOgisn' Tabal betriedicen in Quali tat und Freisen. Bezugsquellen durch RleinsTabakfaÄn o. H.-O. Walldorf i.B. 212 Die Quailtatsmarke Haematosen Märke„Dreistern" Jetzt wieder� in altbewahrter FrledensqnaHfSt. ■ragen Sie Ihren Arzt Das beste Kräftigungsmittel f. schwächliche Kinder, Lungenkranke, Blutarme und Rekonvaleszenten, Achten Sie auf Marke„Drelstcrn" Erhältlich In allen Apolhcken und Drogerien Alleinige Fahrikanten: Fliiarescla-We rke fÄT�S lanzltleider' TylvefieP' 5onder> Annebo* oesse Möbel aus renommietten süddeutschen Kunstwerkstätten etc. Luxusmöbel fa Entwürfe, aparte Bildhauerarbeiten Herrenzimmer Speisezimmer Schlafzimmer Wohnzimmer Salons Einzel-Möbel. IVL Schlewinsky&G2 Berlin C., Dircksenstraße 31 AieTand�ab. Gekaufte MSbel können kostenlos(öngere Zelt bei uns isxern. Beispiel Z: Prima Crepe de Chine-KIeid mit aparter Stickerei und Handhohlsaum In diversen schönen Farben 393, Beispiel 1: Gesticktes Vollvoile- Kleid fk mit reicher Spitzengarnle- ik rung und ähnliche Modelle % % mimtillffllklr 2ÄS U, Beispiel 3> Fesches Kleid 1 aus gutem Crepe deChtne. Perlbesalz und Hohlsaum- gamicrung, schöne Farben jk 493,7 .JW Taueoizicnsfrassc 20 am Wlftenbcrgplcit Leipziger Strasse 65 •m iglüelmarU Nähmaschinen, auch Teil- Whtung gettaftet Hahn. Prenzlauer Etraße 2t>.» Riesen- Weihnachtsäerfänf begonnen! Stannenerregmil heradaeschteEirattpreise! Rrerra- Mchl-I 2mg»zcicg wissend tläri über alle» aus.(2,40 M.) Buch- handi.Borwärt». Lindens!ratze2 Selhumionftl Rreuzsüchse. Silderiüchse. fjobeljuchle, Alas- fastichse. wunderbare Pelztragen 50 Marl an. üliasjenuuswahi. Pelzverlrlcd Rottbujer Tamm 2 neben Iandor,. lUR* Jetzt! Extrabrlliger Pelz. vertrieb, Rreuzsüchiel Jackett- anzügel Herrenhosen, Sport- Ulster, Gardiuciioertaus, Bet- Iciivcriaus, Soibsachen Tag- iiche Annahme von Plündern, hächste Beleihung. Eoringecs Warenvertaussetuge, Hermann- platz 6._____ I31R» Rreuzsüchse, jetzt bedeutend billiger,»ur 74 Marh Eilder- süchie. AiasrafUdiie, Llatur- füchse, Aiastajuchje. imittert, jetzt 03 Züart. Oooffumtragen. imitiert, jetzt 75 Mark. Herreit- tragen jetzt 05 Marl. Epczial- Pelzhaus Charlotienburg. WH- metsdorjetstraße 113/1X4, hoch- panerre. 13SR* äSetollbcltcn 225, Ehaije- lonaucs- 125, Rinderdrahldett. weiße Schiaszintmer, Meicke. Anguftstr. 32a. QueepebLude. Schiafzlmmer, weiß, solide Derardeiliing, h»!> ch-» Modell mit l.SOhre lem Antleideschrank, Patent- niidAuffage-üllateatzen, lompiett 4500.—, eichene Sd> las. zttnme: in jeder gewünschten Grütze von 3900.- an. Schlai- zimmer- Evezialfadrii. Burg- stratze 27, BllroHaus Börse._• llhaiselangn«, Shaiselongue- decke 75,—, wunderbare sran- zützsch« Dandbehänge. Pols!«. rer, Panrelallec i2. 43-20' chiafztntmer, Wohnzimmer. Speisezimmer. Herrenzimmer. Rächen, Umhauten, Losas. Ruhe- betten, Elnzelmübei, Peters- burgerftc. 41. gahlungsericich- trrunz._ 105R* -■KübclanRebot. Große Auswahl zu bedeutend herab- gesetzten Preisen gegen Raffe iowle aus Wunsch bei Heiner An- und Abzahlung. Ra.h, Sisasierstraße 44. Oranienburger Tor.' Möbel, Schlafzimmer, Herrenzimmer, Wohnzimmer, Epetsezimmer. Rlldien, ein- Pelzwaron bei bequemer Kahlweise abzugeben. Bei Barzahlung 10 Prozent Räch- laß. Rricgsanieihr wird in Zahlung genommen. Pelz- waren-Fabeik Rallis, Tile- Wardenbcrg-Etraße 11, nahe Etablbhf. Tiergarten. Tele- Phon: Moabit 7022-23.__» Schntzhunde. Etudenhllnd ich»' Schäfe?m.nb?"ö.e?-!!« � ltraße 47.43. lieier. gegen Bar- AaMand. Palisade,"traß" � uns Teilzahlung bei Neinste- Dunte Rüchen 575,—. Model aller Art Rtedtt an alle. Liefere oud) auswärt». Wäbcl-Sraß, Gr. ffranfsuncrffr. i4|. Inva- Ildenitr. ä• Modell Schlaszimmer. Rüchen' Teilzahlung. Hornack. Ttichler- meister Liinenstr 51. Billige Wädcl, Einzelmödel, Schlaszimmer. Herren-, Wohn-, Speisezimmer in guter Aus- siihrung. Stets Gelegenheite- pcideii durch Erotzeinläut Aus Wunsch tzahlungsziel. MLdcl- Frese. Serudergsweg I. Firma bead.tcn. Leiern dieser Zeitung 2 Proz. Rabatt Inserat mtt- bringen�___* Mäbel-Lechner offeriert Schlaf» zlmnier.Tlche. weißlackiert. Z!uß« bäum. Palisander. Rirschbanm, Mahagoni, övelsczlmmer. Her- ren, Ummer, Rächen, Echränse, Peritkow»>!>w. Große Au»- wähl, sehe preiswert. Besuch lohnend. AusWunlch Zahlung«- Erleichterung. Mäbel-Lechner, Brunncnsttab-7. Geichäsls eu 3-7. 13SR HG usik in stz ru re ei,»« „Adam'»" größtes Epezial- haus illr gebrauchte-Piaitos, zelne Möbelstäckc. Preise de. � Fliigel. Harmoniums BechlteiN. beutend heradgesctzl, auf, Bttithnet und andere etste Wunsch Zahluiigscrlctchle-, Firmen. Eigene WerfiiaN, Ir. le Möbelhaus LuiseiistabI,> Lieserung. Adam. Mänzslr. 15. cuno, Räpenickerstroße 77/78, Ecke Bräckenstraße, nahe Iaiiiio. witzdräckc._ 13UR* Unter den Linden 17 18. Mäbel.Eohn.SrZranflurter- ! strahe 58, im Norden- Bad- 25. 34/14» Selegenheitsfanj. Seldnge- fertigte elegante Herrenanzüge 295 Marl, Iünglingsanzäge 240. Ruß. Wuhelmstraße 40-. Rochstraßenecke irir Rreuzsüchse 300.- am Alasla, Zadel, Silberfächfe, Flldffe, paffende Geschenke, gibt einzeln ab- � Rärschiierei Reufelln. Malnzerstr. l'I Hermannvlatz. Handtelter, Rastenwazen, Rodelschlitten, Ersatzräder, bi» 100 Zentimeter, Achsen. Buchsen. Memmler, Zleutblln. Berg, straße 151. Paflageladen. si07R» Seihhan, Schäneberg. Se. danstraß? I. gegeuäber Bahn- hos. beleih! hächstzahlend alle». E!et» Verkaus von Wertsachen. Stephan 2033. Richard Eicheiniann. I0IR� »nd Teilzahlung bei An- und Adzahliing, ganze Woh» nungselnrichlungen, Echias- zimmer, Epeisezlmmer. Herren- zimmer.tardige Rächen, einzelne Model in beller Aussllhrung. Gctauite Mäbel tänneu tosten- los lagern. Liejere auch naä, auswärts. 153R' Nabcnstew. Pianos, Flügel. Harmonium, Geleaenheilstaui, Stimmungen, Reparaturen, Mänzstraße 10 1202» Billige Piano« und Uevungs- ttistiumeme in niee erster Preis- lag«. Saitenjpinner Repara- tuien und Sttmmen. Rlaoler- techmickie Werlstatt Möckern- stratze 85. l» R- Pelzgarnitur 350,—, Seal- mäntel. Rreuzsüchse, Zobelfüchse. Atasfasäeme. Blauiächi«. 50 Prozent herabgesetzt. Tiptop. Turntstraße 38._ Angelkarten 1921, Havel und Seen von Eladow bis B-a»den- bürg, verlaust Obermeister Sieg. srleii Schüler, Pate dam, Watt en- stratze 44. Tel. 481. 47/15 £2225222503 Geschäfte aller Branchen ver- fausl schnellstens Pollrath u Co, "riedrichstraße 113 z. Harmonium, Ronzertplan» 7590.-, Laionpiano 12 bm).—, feinstes Frledensmalerial. 20- jährige Garantie, Rlavicr, de- Maebel.Boebel.MotitzpIatzoll gantes schwarzes,»50 /.-. Ron. Fabrltgedäude. Bedeittende. zeriharmonnim mit eingebuw Preisermäßigung in nutzdaum tem Spielapparal. auch ohnt Wohnzimmern, elnsachcn und" eleganten eichenen Echiaszim» mcrn, Speisejlmmerii, Herren- zimmern. Rächenuiödeln. So- ja», Ruhebetten. Bestchtigung erdeten. 173,1 Möbersabrii Georg Zennig- feit. Orunienslr. 172/173: Bevor Sic Möbel taufen, besichtigen Sie nie n große« Lager und Überzeugen Sie sich von den dilligen Preisen, Nußbaum Ein- richlüngen. eickien Schlafzimmer, Speisezimmer, Herrenzimmer. sarbigen Rächen. Riubmobel. s» .....»h«» Slolenleiinmiffe sofort spielbar, 33-0.—, Heines 275.—,«in- gespielte Dlalinen, Gitarren. Lauten. Rllnstierinstrnmenie. Schlliergeigen außergewöhnlich billig, dloteniager. Bergcr 8- Co, Oraiuciistratze 165.- Fahrrudaiisaus Linienstr. 19.' Schallplatten, Walzen alle. lauft Metalllontor W. Johlt. Alte Zatobstiaße 138(Hallesches Tor).__• SUberschmelze Ehristionat, Röpenickerstr. 20o(gegenüber Maiiteuffelstratzel tauf- Iahn- aebiffe, Plafinabiälle. Schmuck- fachen. Glühltrumpfasche. Ltteck- stlder, lämliiche Mcialle. 142R Rauftnännische Privatschule von Hugo Etiahiendorff.Beuth- straße II, am Spittelmcrtt. 6 Januar beginnen Halbjahre»- lehrgänge, vormittags 9—1 für jüngere und ältere Damen und Herren zur Ausbildung für das Roittori Pierieijahresiehrgänge im fausmünnischen Rechnen, Schrittverlehr, Buchführung. Scheck» und Wechselkunde, Rurz- (christ, Maichineuschrelden Zen- lrum 1750. Lehrpläne unent- gelllich. I19R« Stenottzpisten-Buchhattunas- Privatzntel beginnen?.o- vrmder Rausmaunijche Privatschule» Ludwig Rösntr, In- had�r Ernst Rösner, Neue Promenade 3, Börsedahnhof. Seiideistraße>. Spiltelmarlt.* �Technijch« Privatschule Dr. W>rncr. Regieninas- Bau- mettter 0. D, Berlin. Reander- straße3. Malchtnenbau.Elektro- tcchntt.Hochdau.Tlejbau. Abend- lehrgänge Zageslehrgänge.' Pornehwe Tonzschnie triedr.ch-Donalh, Nichaelllrch- roße 39 Ausängerlurse. Modetanzkurs«, Sttidenien- zlrtei. Echülerzirkei. 4S/I3 Wandervögel ffnden neue Ziele für ihre Fahrten In Lessen» schönem„Wanderbuch".(9 iUU Budih.Vorwäri«. Lindenliraße2 Tamenflanjchinäntiii 55.00, prima 155.00. allerbeste Ouali- täten 250.00, hochelegante hellfarbige, dunkelfarbige Mo- dellffauschulstcr. dirett Werk- statt. Große Auswahl, staunen- 1 erregend billig Sonntag ge-! öffnet. Altmaim, Rosenidaier-. Pratze 44, Iii, Hackescher Mar». I 6292. 9293, IHR GescItaRsankäufe. Braudel& tt#., Wilhelm- straße 139, gegründet 1910 Fernsprecher Rurfürft 9354 und Nollendori 1573, suchen fiir schnell«vlschlossene Bartäufer Geschäkle seder An. Bcrtreter- besuch lostensrei. 185/7 im.t.fjM Tcil.zahlnng Mo! eischatz, Brunnenstraße 150(Eingang Chaiselongues 200 bis 575, Norden 2 Umbauplüschmsa», Auslage- Matratzen. Palemmatratzen 100. Aa. irr. Siargarderstrabe 13.' Anliamersi K)/2* MäbcUredit, bei kleinster Anzahlung und Abzahlung. Groß« Auswahl in kompletten Ziin- mern /owie einzelnen Mbbein, sarbigen Rüchen. Herabge/etzle Prei/e. Lichrenthal, Oraiiien- straße IIa ss?e>nrich»platz). Ge- gründet 1370. Möbeltransport. Spezial- geschält. Berlin— auswärts. Garantie. Stein. Berlin. Diedeiihosenerstraße 5. Hum- boldt 5508.* Piano», aroßes Lager neuer und aebrorichter Instrumenle. Säierer Edauiieestraße istü Pianos, Fiiigei. Harmonien. neu und wenig gedrauchi, Friedensware, Geleaeriheli»- laufe, günstige Zahlweise. Frau, Ferd Setsdei.Spandauerstr.18.» Piano», gebrauchte, gegen Preisangabe kauft Pecker, An- dreasstraße 47 II. Rö-i-gst-idt 3319.__ M fl» Plann, zum Tagespreis. Brennstifte Platintontafte, Gold. Silber in Bruch, auch in Barren. Lueckfflber. Zahn- gediffe taust zu den höchsten Preisen Adolf Frledländer, Roniinandaittenftraße 29 s. rech/» Glühitrumpfaiche eaust Pur- mch E.jasserstratze 23 z L* Tanzschulen PauI.E!se Regebr. Anmeldungen zu neuen Ruesen und Einzelstunden Fiorasälc. Halensce. Iohaungecrgstr. I» (Rutsürfterrdamm), Sonntags 2—4, Mittwoch, 7— II abend». ReichenbergerstraKe 34. Luisen- theater-FesiiäIeSonutags3— 10, Tonnersiags 7-10 abend». Privalinftttut Wilmersdors. Süntzelstratze 42, scderzeit. Tele- phon Uhiand 2598. Biallassche Zuschneideschule. Berlin. Leipziaerftraße 83. Erstkiasstae Ai>»d!(duna in der Zulchneidelunst der Her- re»- und Damenschueiderel. Stenographie, Schreibma- schine 40,—. iandwirtsdiasti. Bnchsührunq 50,—. kzolle» Lehr- anstalt. Poisdamerstr. livz. � Rauimannirch» Prioajsdrnl� Seora Grunow. Pelle-Allo anre-Srraße ivö. Sdiön- schreiben. Maschigrschrerden Sienoaraohi». Brchsllhruna Rechnen Sidrlstverlehr. Mech- seikunde Rlchtiasckreibr». Air- ineidunaen jederzeit. I08R» Maurers Privat. Alrrandrr. Keinrilh Rnlchiieioeschuie. platz(Slnaana Röniasaradens Taaes- Abendkurse Herren. Tgüienschiieiderei. Wasche Putzlurse. Echnttlzeichaen. Zu. >chne!den. Nähwr/e Schnitt- mufter. Fernsvrecher: Rönig- sin dl.339 Beethoven-Ronservatorimn, Friedrichstraß« 214. Rlavier-, Piolme-, Gelang-, Laittcunict- licht Erste Legrilrä-te. Pro- speft gratis. Gelundbrannen. Rausmän- nische Privatschule Bolcslau» Rossatz Badstraße 5? Hum- dosdi 223. Anmeldungen iederzelt. Drucksachen kosten» frei. April neue Lebraäna«. Tanzschule Stumpf, Eope- Nicker Straße 9697. Januar beginnen Eonntagslurse. Wochentagskurse, Moderntanz- lurse._____ 43 5 Rudolf Maurer'« Prival- zuschneibeschulesEarrä-Sastem), Inhaber Attred Maurer, Fried- richstraße 51. gegründet i37I. Zerren- undDamen-Schnelderer, Wäsche. Modensunstverlaq» �TanznnterrichtErnpe, Dreg- deneriiraß? 45. Januar beginnen Anfängcr'urse. einschließlich Modetunze. Sl>nn>ag»lurse, Wocheaiagsfurse.Anmechiinqen sederzett. Prospekte poltsrei. Rlavierschnie. Harmonttmü Diolinen. Zllandoüiten. Gitarre. Ztthersihule, Ackerstraße 59, tiornhalmerstraße 81, Schön. Hauserallee 125. 197R yertranensvalle Anetunst, aewissenhafte Behandlung. .zrau Iancke, Srzil geprütt. vlogauerstraße 32. Sellenstllael pan(Söriiger Bahnhof). Auch Sonntaa« I23R Berkrauensvolle Ansfunst, langjährige Erfahrung, erfolg- reiche, aewissenhafte BeHand- luna. Dame». Frau Zoldau, ärztl. ausgebildet. Frücht- sttoße 35, vmn III. iNähe Echiestscher Bahuhol).___ 102R Gelddarlchtti. Bei» ebskapl- tal, Rate»tstckzah!ung. Ziegen- Hagen. Invalldenileatze>45 II. Vertrauensvolle Uniersuchun- gen. Arzl zur Eielle. Heb- amme Hildesheim. Lathringer- straße 34/�_ NOR» Erfinder. Patentdureau PaS-cher Serlraudlenstraße 15 ckrnlrum 7500 75R» WSchuerinuenh-lm, Reinicken- vorter Straße 55. nimmt Frauen lind Mädchen zu mäßigen � Preisen äuf Einzelzttnmer._* i— ecttcauöisuotU Auskunft. gewlffendatteBehandllMg.Frau Ehm, Hebamme a D. Star- aarderstraß- 75. Seitenffllael.» I Ehesachen! Siralfachen' l Eriolareiches Spezlaidurean' ' Neukölln. Berliner Straße 102 (Hermannviatz) 135R mssrnzm M- etqeEucho I Möblierte Zimmer, von ans- wärtigen Parteiaenasse» zweck» aeiegentlichen Au'enihali» in Berlin gesucht. Offerten unter W. 16 HauptetzpedttiOii„Bor- wärts". 25555 Zeiilings-Zentrale Aftiengesell- Schaft. Immanuekkirchstraße 24. Steglitz, Schildhornstraße 12. varterie, bei Gericke.» r�rm�vr. Wer eine Existenz inchi. wende! sich an Horaf. Büiow- straße 29 Rostenlose Beratung und Nachweis pon fioilgehen- den Geichäjfen, UnterneiiMun- gen. Beleiilgungeu. Grund- stücken. 202l!er>anschluß,voller, freier Station. Deutsche Land» wlrtschaktiiche Betriebszemraie, Polsdamerstraße 12 II, rechts.» Botenfrauen stellt sofort ein Hieteng- sciiiosser j gesucht, tüchtig und\ lidbftänb im Echnttl- und Elanzendau. N Dickel«i co.. +3Ö9DI Cassel, Alumlnmmwarensbrt. I Vertrauensvolle Üi t?r- stichung. eriahrene Hebamme Prilipp, Poeckstr. 75(Auhaiier Bahnhof.) Prloatarimahme. für sämti. Gleich- u Drehstraw- Wicklungen, iawie f.Prüsung von elektrischen Maschinen von Re- paraiurwettstätte nach München gesucht. Eeldstgeschr. Off. mit Zcuginsabschr.. Bild n. Gehull- ungabe a. 54. 1.. 2858 an Rudolf Müsse,.München. 51/11 Leitender Port Iblutt-Uedokieur,"O®© den die ausschließliche VejchSjtigung als Poittster nicht mehr befriedigt, sucht an initti. oder gr. Parteidi. d. S.P D. Stellung mit Geieg., sich neben dem Ehetted politisch zu detätigen, sonst d. Feuill. it. Lolol. zu leiten. Bewecber ist 8 I. Journalist. Lift. u. 2. Id an die Hauptexp. d. Vorwärts. Berlin 136/15 Dt»trct« Eiiiblnduiig. Unter- fttchting. Hebamme Uffnt. Warschauer Straße U IQ-iR Erwerbstätige Stötten er- jähren, was die Frau im vffeut- »chen Leben bedeuten kann, durch die Broschüre..Frauen- stimmen»<2.75 M.) Buchhand- imtg Borwäris. Lindenltraße 2. Angstgefühl Oielieri man �» äffenilidiee Redner, wen»»ia» vorher Fritz Müller».Runsl der freien Rede» llfsL(2.40 ä)L) Buchhoiidlung Borwäris. hin- Vnftraftf•?. ■ Aufpolstern, Sofabezüge.; Ehaiselonguebezüge billiast Papvelallee 12. 187ZD liiigea ieidseiUet fflt koffenschlöffcr suckst erstklasssge Geldschrmr!- sadtil Oesterreich». Aussührliche Zuschriften nebst Angade des srüdesten Einlrttlslerminc» und der Gehalksanspeüche an I35.D l lenösim& Com A.-s.. iieo iv. Luiseugaffe 5. Gehelmauiuahme ku allen Fällen(Arzi zur Eielle)..Oed- amme Watt. ZeHdenlckerstr2>.• Bert tauen» solle AuoRinfL Arzk zur Stelle. Hedamme Ooitz. Neue Rönigstr. 57 (Alexauderpiatzs.;02R Beetraueusoolle Auskuust. bistrete, gewisseubaske Behand- Iting, Damen. Souniag auch. Frau Schmidt, ärztlich au»- gebildet, Lunge Eiraße 4. vorn Iii lini». Nähe Schlest- icher Bahnhof und Iannowitz- drücke. ioor- liebersetznnee.i. Buch rü Stein, Eharloii-nburg 5, Span- dauerstr. 38, Wilhelm 7500.» AW" Lriskrener jlllmelsll»8oi'tierer gesucht. Zu melden(auch Sonntags) Berlin W. Q, Bellevuestraße 13. »Tüchtige Ätadtreileude. ?(otoie 60 19] »Reisende für nnfterhalb Z welche gute Erfolge nachweisen können, flicht sllr ein !? gctilh te Teuren per(olort Hermann tOogsraann \(BroizfjunOIuun in Haus- und listckienaevSken, �- Setiin. aillcrfftctje 24.- e Kino der Weltf. IPoUdamer Str.72» Hochbahn Baiowa�ValS�;{ , Das Weihnachtsprosramm s INinon de Lenclos. Großes Drama In 6 Akten mit Wanila Trenmann. Grolles Weihr.achts-Potpourri mit O r ch est er und C horxesa n s L_ ausgetChrt von bekann.cn Opernsängern. Der SiebesbrieJ der Königin.! _ Lu tspiel m 3 Akien mft Henny Porten. Das große Weihnachtsiestprojjrarara! Uraufführung des Stuart-Wehbs-Großfilmsl George Bully Dctektiv-AbenteuerlnftAkten mit Ernst Reicher, Stella Herl. Aal der Bühne> Gastspiel! Leo Peukerf i Bob and Baa«! Fiirt In I Akt. Heu erölfnet! ThB@l9S UMU! Restaurant und Cafe Bbl. UcrmioBstr. Neukölln Slegfriedstr. 28/29 Augen. Familienanfentfcalt:: Tigl. KQnstlerkonzert tl. Blere, Weine, LlkOre— Solide Preis». /"-—--""v Phorosan- Heilinstitut für tiaat- und Oeschlccbtskraake OroObterenstr, 67.• Sprechstunden IIS, außer Dienstag. Senntags 10—12. Ooaorrböe-Behanaiung naen dem neuen sdimertiostn Pfiorosan- Verfahren Syphlllekar. Streng wissenschart lieh. Spes-Üretl. Leitung. Separate Zimmer. Kur datier siehe Broschüre.„Die aooorrboe uad Ihre ZwBH tpgekar* AI 3,—. Prospekt ,V' gegen Porto. T ei..- Kurf 987$ «adertNot Pelzmantel MSZü5ffi%eritgiSt!!! 1875, 2250, 2750, 3300, 3975, 4500 Pl&sslimSntel W ermfiB'gt oof 640. 825, MO, U00 SealplUschrriäntel 2100 Fesche Ulster 36, 110, 12J, 145, 200*160 Astrachanmäntel im i-wz aar u ciotu 3 1-0, Krimmermäntel 850-1200, Flotte Koetümo'38. 190-215, Kammgarn 415-1500, Strickjacken 42-326, Gummimäntel fOr Herren 400, für Damen 350 Impr. Se d: n- ii. CovsrtGoatBrässt«! jeut 250 StoffrOcke 40-250, Gesellschaftskleider[2 ZZ"Z 250-1200 Westmann 1. Geschäft: Berlin W, 2. Geschäft: Berlin NO, ßlohrenstrasse 37a Gr. Frankfurter Str. 115 1. u. 2. Pelsrtag geachlasacn. Vreutz. Staals-AMenlMerie 480000 Losa mit 2.0 OOS aswinnan u. ü Prämien in 5 Klaaaen im Gesamtbeträge von Uber 108 Millionen Hk ..n..u.4mal5®00Ö8 Nif Extracte pule, alle OualllSt j Echt lamalka-Rum Cognac, kräftige Liköre| Clübpunfct)- / tx teakt, alkoholfrei n kräfHg aromatisch. fl mit Naturgewürun IJ tiein gurkn n/HIp r V'i ri.S.> et» Ft Lnse Ltr. 4.50. GÄk» inkt St»u-r. Otto ßsichel dl), Eteankahailraeie 4 Ankauf Juwelen MrSrskäLv., Lanomerslr. 9. Von weit und breit Komitltn die Paare zu Richard BonnecUf um sich zu verloben. Denlschiands gröEtcs Spozial- Geschäft für Trauringe. 1 Ring Dukat. 0,900 gest. v. HS M an I, IV,, 0,900, Stck. 303 M. 1,2, 0,000,, 406M. 1, O.sss gest. von 100 bis 210 M. ja nach Gewicht. I, 0,333 gest. v. 33,50 bis 120 M. je nach Gewicht. Alles fix und fertig zum Mitnehmen. Versand nach außerhalb. RlesenonNsvnh] aller In der I hren- und Juwelen- braachc vorkemmenden Waren. Diese Ringe m. Inschrift„Du bist mein-. ,Mit Willen d.Elgen- •in 0,585 Q U Ton 210 M. aa. StctsGelegenhcItsklufelBBrlUaiitea AlleWelta.Ua ! RICHARD BONNECK HaoptsescblUt i Berlin>, ScbGnhaas.r Allee 44 (Hocht ahn: Donziger Strafte). Tel: Humb. 13«4. Filiale i NO, Landsborser Allee 41, Ecke Peters» burger StraBe. Tel.: Alex. 4590,* Telegiamm Adresse t Qolilonbel, Berlin. Ankanl v. Gold u. Juwelen. Fahre. w.Tergfllel. Felehsbank-Giro-Kanlo. Ziehung 1. Kltism 11. u. ISS. Januar 2 HauptguvFinne von je MW OOO Vetos« 8m., lose 16 M. Vs lose 32 M.. Vi Lose 64 M. Zn baben bei Mlen Staat!. Lotterie-tinnelimern in Gross-Berlio. Poatg�hdhr u. üewiDuL 75 Pf. heaonder» waren en gro» Einzelverkauf? Alaskafflcbse, Krouz- fOchse, Pelzkragen von 100 M. an, Pelzmäntel, Herren- Sportpelzo S. Sciilesiipr Neue Königstr. 21 (Ordonnanz-Haus) kein Laden, II. Stock Bitta genau auf Finna oni Hausnuininirfal zu achten! Perlen ruwelet Sehr greeate Silierlagtr �Margraf* co.» Kanonlersirasse 9 7 aueattieastrasae 18 a, Obsvlandesgeriehtsrat | nnftttb. IcchxnttcHe Rrchtvbtratung.«btBidlur.p t.fiujltrlajlte ]"Thde.£iw Blnntnlkn, üfrtrar.'nttlodifn, iTrntltttlunpcn. I Paisdtincr Str. 115. Lil.tow 1194. Direktor Fshisch.* MÖBEL1 yvtzen RAumunx des enormen Laders vor der Inventur billiger Verkauf aller Arten von Möbeln N. Stolzinann&Co.,| Belle-Alllaoce-Streeee 100, ,/yorwärts"-Jiusgabelrtdlen und Inferaten-Hnnahmc Sllbatst: Cinbtnllt. 8._ ßol»«rlttte.— �letafaltntct ' ftoppenpla«. CeBftncl von 9 sowie Geschäftsstelle« der Zeitungs-Zetttrale sZ. Z.) Aktiengesellschaft. Sirake öli. BauPtacfAäft. gtatrsu: Ackerstr. 174, cm B|U U SBtft.n; Elcglitzcr Sir. 87, Ecke Magdeburg» Slraß». Se. öfsnci von 9—5 Uhr. SSben: Ädimaldstraße«2. a. b.(bnetfenauftiatc.(BeSffnct von 9—6 Uhr.- Priitgenstr. 81, Hof recht» pari. De- öffnet von 9-6 Uhr. Osten: Marlusltr. ZK. Geöffnet von 9— K Uhr.— Pelers- burger Platz 4.— Rovernitusstr. 29. Stöffnel von» bU W-bbiug: Milllerslr. 54». Ecke Utrecht«- Straße. Geöifnei von. 9— 0 Uhr. tzloienthaler und Oranienburger Vorstadt: Wallstr. 9. Se. öffnet von 9—6 Uhr. Sefundbrnanen: Bastianstr. 7. Seöffnel von 9— K Uhr. Schönhanser Vorstadt: Srelfrnhagener Str. 22. Eröffnet von 9— k Uhr. vblersvol: Eveidmonn. pismarckstr. 4. AU-GIIenIde. Fellenbrrgl S a I 4 IN a n v Kalkcnberg. Gortenftadlstr� 10. »anniläinlenivea! fftoo Röpfe RlefhoUstt. 179. »ernon. Köntarnlel. Revcmtd SchÖnbeüd. Karo» and Bnch: fielnrldi Brot» Bernau SlUhlenflt. 9. •ietiberlt ffl. Dannebera. villorfcstr. IL Betznebetlt 9,tltaann. Oeaoiltnfchaftohots«.USs- radle»-. Ouchholj, Blanlenbnrg: Haicke, Stichholz, Pafüfhof'lr. 24. Sharlottenbarg I: Eefenheinier Slraßr. Seöffnel van 9 duz V Uhr. «herloltenbnrg II: Tauroggrner Str. II. charloUenbnrg III: Raiferdawm 1VI. Geöffnet von 9— S Uhr. Tharlottenöurg IV: Regensburger Str. 10. «oaersboef: Sthönherr Sandobrraer Str. 10. Slchwalde, Schmöckwitz: Schröder, Bahnhofstr. 78. Erlner: A I d« r: st«rnide ffrtedrichstr. 2L Idlchlenon.«rekle. Saldstr. 211 Frlcdenan: Rhelnstr. 27. Ede Rönnebergstratze. Kredecsdorf-Peterghagen: Ulfenwaller. Pelershagen. SriedelchOdagc». Kirlchqaeleni H o f I m a ll n. Rcicbridi*- Hägen stürze Sirake L Grünau: Uran» stleln. ffriedr!d:str. 10. Dalenlee. Aruneroalb: R 0 a ck. Halenfee. stalharinenstr. 4, Gartenbau» Varl. Serzlelde: Marlin Smolibowsll. Senulasdorf: G m m n t a t Raldenaustr. 7. Zobannlstbal. vlwtn Gammi'ch BUmardltr 8. starlihorst: Frau S I a n I e, Hentigstr. Z2, vorn parte»«. stanloborl: W Schal, Ttnlestr 60 Söniii»-Wusterdan|en, Rlebemtztue: Fried v. Bau mann. st»nigs-Wutier Haufen Cutfer.n) tlber etr. 6. SUpculck: Schlag, stietz» Str. K(Laden). Seöjfnet von 9— 8 Uhr. SUtztenbeig I: Lichtenberg. ZZartcnbtrgftr. l. Seöffnel von 9—6 Uhr. Lichleaber« IT. Summelsbutg, Slralnnt Lichtenberg. Dar- Hagener Str. K2. Geöffnet von 9—6 Uhr. Slchtenbeng III, Frl drlchefelde: siranüurler Allee 18ä, Laden. Lichtenrade: Mol Salzmann, Siedlung. Heimweg 8. Llchlerlelde-Sst. Laalwitz:!>. LS e a t e' Lanlwt» Katler- Wildelm-Sir. Z. Llchlerfelde-Weft: s ch a e d e I, Hindeniurgdamm 85. Mohladorf: G m i I R 0 u i ch Lemlestr. so. Mahlow: Frau R s u I e r, Slalowstr. 1. i Marieadorf: Buauft Lein Chansteestr. 29. Marlenlrlbt:?! r n d i. Berlin» Elr. 2. Retienhagen Wentle. Rlegelstr. 71. NeulSbu: tüctlarst». 2. Geöffnet van 0—6 Uhr. ReulöZn.A.ltz: Sieglriedstr. 28/29. Geöffnet von 9—6 Uhr. Niederjchöneweibe. ö a' t r a m r i, Btüttcnftr. 10 II. Rlederlchöahaale» Nordend: s. Schllodener, Tre»- lowstr. 14. Aowawe»! storl Krohnderq Silendahnstr. 10. vrauleudarg: Heinr. Lornhardt, Elralfnnder Str. 6. vberlchöneweldei Roderl Paul Mathildenftr. d. Paulo«: R I k m a u n Mllhlenstr. 70. Potsdam: M. Bierlich Schachstr. 2Z. Rahaodorl: Ze cherl Korststr. 7. «elaickeadotl-vst Schtzatzol»! Albert Wahl«. Provlntz. lirake Z8 eLaden) Kemickendorl-ZUfeulbal: SS.»uro. Prinz-Htinrich-Ztr. 8L Schmarxevdors: RahaS. 2 teilt Str. 4. Schönederz: Pelziger Sir. 27. Eröffnet von 9-6 Uhr. Seazig. N r i e d e w a i d Chauüe.'str. 54. KitNienöstad!: Gl ein. e�nnendamm-AGee 92 c. Spandau: Luft, Rare Drille, geirungohalle. Sddende: Ludwin Halsleitt. 66. Siegiig:©ebrirfe, Sdiilddornstr. 12. Tegel. BorNawalbe,»eiulckenborf.West.«aibmauaslaft. «rele Schalle. Lermsdorf. Blrkeawerder,»ergfelbe, tolpe, Borgsdorj und Hoheuneneudorf: Da�igwalde, Rauichstr. 10. Geöffnet von 9-6 Uhr. Teltow: st r U g e r. Schönow, Dorfstr. 9. Tempelhol: staifer-Wilheim-Str. 18. Trmprlgof! Kandier. Hohenzollernlorfo 5. Treddin: G o r 1 n g, Bahnhofstr. 62. Trrp:ow:(kramen,»Iieidolgflr. 412, Vorn 1 lt. ®eiScn(ec: Periiner illlcc 34. Wlldan-Hoheulehme! R u d. Lei low. Vilbelmodaaea. Selfenwinlel: Arthur Schielte, Wst» heloiohagen Derndurastr 2L WllmerKdorf: Holsteinische Mr. 19. Wiiteua»: SSilh. Zimmermann, Rolenlhaler Str. 46. Woltersborf: Schurbaum. Gichendamm 22. Zeblendorf. gcklachienlee.«ilvlaoleei Segnet der! Lnnaiir. 10. Reulben.«!ee,hrrl: ernst 53 l n 1 1 1 f e'. 6. sturlürNrnftr. 46. Sofien: Li Idert Sl,i«. MittenNialder Str. Retzien' Zeuthen, IT. SSmtlich, Litrratur lowie all« wist«:lchalilt»ett Wer!« tverben«tlleferi. eennlans Und die Sefchäfissteste»»efälaHt*. MARKt_ «MS WIlMBRfNMtRflUH ftfiufAkfä r P&znau REINE WEINBRÄNDE: (iencraivertrctuag: Vcrlriefcsgesellschaft für Brennsrci-Erreognisse tn. b. H,, Berlin 0 34, Romiofener 8fr. 45. Fernspr.: Königst. 593. ßczlrksverband Groß- 1 Berlin (Sozial». Partei Deutschf.)\ l!>. Abteiloog. Unser Mitglied Vml Hinze Schneidermeister. ociinstoft Schreiner k>r. 5 ist am 21 De.,, verstorben Ehre seinem?lnde»!«u! Me Einäschcruna erfolgt am Maring, de» 27. Dez., nach!»!>/? ilhr streng.- loriu!» Ser chtstraste. Zahlreiche Beteilignna er- wouet istl-lS Sei Borstan». 0rk!ilr.'i!i!e i ! der lilediZniker, optüterj \ u.'.erw. Gew. zu Berlin. Am MtlllioÄ.denTZ d.M.. j rtrltncb unser Porstands- j mitflKe», Herr ösksr Helcimow I i'ad! Nlrzer Rranthcil im |H3. Ledenojabr. Seit 36 Iahren»»unier- 1 i rochen der.stosse und dem ZZorliande angr.iijiend, ist er"4 Jahre als ÄorfiKender und»ellverlcetendel Bor- llstender bis zu seinem Tode in rllftigfter Wels» iiir das Wohl der Kaffs und der Berstchcrlen eingetreten Seine Arbeitslratt und Pflichttreue werden wir schmerzlichst vermisten und den, aus unserer Mitte Geschiedenen ei» dauerndes I ehrendes Anden len be- D htm, 151/18 Tic Beerdigung findet am I Diensiag, den 23. d. Ml».. nachmittags 2'.', Uhr, ron | her Umchenhalle des Drei- ! laliigkeitsnrchho'e», Berg» > mannstr. Meli, aus statt. l>«r Vorstana ! tt. ciutzcbs, Borfihender, Ib. iiemann Schriftsührer. Taukiagung. FUr die so Überaus herzliche Teilnahme und zahlreichen itranzspcnden beim Hinscheiden niklnes geliebten Mannes, unsere» guten Vater? 2lik7b Karl Wuckc, sagen wir asten Verwandten. freunden und Belannicn, den Varteigenoffen und Kollegen. Bezirtsvorstand, Borstand und ssraktlon der Eiadtverordnelen- versammIungReulölln.Fraktion der Metallarbeiter der S.P.Z., Wcrbeausschust sllr Polt und Telegraphi-, Angestellten der Ortsnerwalsting de» Metall- arbeitervecbandes, sowie s de: Branche der Metallschleifcr u. Galvaniseure, insbesondere den Genoffe» Bahn»nd Hcilmann istr b.t Iroitretmen Bon« am Sarge desilntschlaienen unseren herzlichen Dans. Martha BHIcfe nebst «linder». Neusdlln. Hermannplah 5. Lpeiislsr?! Hr. Hseliieiks I Iaut-,lZescN>ealirsloicIen.S!ui- uuterzucdunitea. klalearsan- Kursn. Frieifrichsir. 187, s.6 diostronztr. 11-1,3-6, Stg.ll-I. Praktiziere selbst! Spezialarzt Dr. med.Wockeni'ifiR Fri8ilFic!isir.l25 Tüorrf?jer� Soum. II— I. cnvhilis, Harn». firancnleiden. Blutuntersuch. u.chnellr.stchere.schmcrzloieHr>lg ohne Beruisstbrung. Teilzahlg.' LpsziNlsrzt Ür. r.»»!»» Dr. med. Feldniann behandelt schnell, gründlich, möglichst schmerzlos u. ohne Uerutsstörun;' Syphilis, Haut.. Harn., Prniinnlclden, Schv/ßche. Upioot-.s, e MetHodeu H«rn. und Rluiuntersuch KÖIliptP. S4-8o, AaÄerpl bpreunsiunden io~i u Sortmags 10—1 5—>, Tote leben iHii©«itcrpboioflräpbKn. �r.M.lZ.PilK, Drezd Radcbrul. Uil�:rT.T'l Tina erstreb! jdudl.oen Iulländ» dobch notuij die» ir.Sgli> ife. SiooteltW«» | aal Prosa, u.'perv.. mal turch Lllz' Soaalorluai.Dn». bea-ifiadedeiii. Jede» melde sich es. Eintichlung von Finanzkassen bei den Finanzämtern, Bei den In der Anlag? genannlcn ffinanzlimtern wird eine Finanzlaffe eingerichtet, die am Z. Zanunr 1921 in Tötig cU tritt und die Erhebung solgender Zieichssteuern: der Savitalertragssteurr, der Bestnstrner. des Reichnotoviere, der Kriegs'baab» vom BermSaenszuwachsr, der auderordenilichen Krieosabgabe 1919, der mifierordenlllchen ilrleasaboabe ISlS, der strleosabgabe lSI6 nrbst Zuschlag, des Wchrbeltraas llbern.Men wird. Außerdem werden die Finanzsaffen Maricndors, Sögenick(Obcrsvrce) und Spandau die Umlahstrner und das Finanzamt Steglitz, die Elnlommenstarrr. die sthrverschastastnirr, die Umsatzsteuer erheben. Tm ll Helgen verblelbi dl? Erhebnn? der?!eich»steurrn den bisher zustlindinen ffnffrn. Dle Tassen liibren den Namen b-s Finanzami?, zu dem fie aehZren(i. B: Finanz- lasse l Ber»n) und find in den Nliumen Ihres Finanxnnl? untergebracht Fbr sslebebezirt um- labt den Bestrk de? Finan>amt?. T'e Fm-!N, lassen werden an den Postscheckverlehr an- aeschioffrn und auch ein» Bankverbindung rrbal'etz. Bezeichnung(Ankchrists der Finanzämter Geschststsbezirl der Finanzömter Berlin 1 Istdenstr. 58,69 Berlin 2 tziidenfir 58769 Berlin Z Metsdame? Str. 38TI Ber in 4 Tiidrnst-. 58/60 9-rItn 5 .Feldzeuamristereb" Kaile-.Franz-Srenadier-Platz Berlin 6 ..Feldzenameisterei" Tailer-Franz�Srenadier-Platz Berlin 7 Iiidenitr. 58/80 Berlin 8 Tiidenstr. 58,60 Berlin 9 Tiidenstr 58,60 Berlw 10 Mittelste. 58/60 Berlin 11 Mllelstr. 58/80 Berlin 12 Mittelltr. C Berlin 19 fllldenitr. 58/60 Berlin 14 Fildenstr. 56/60 Berlin 15 FNdenstr. 58,60 Berlin 16 .tz'idenlir. 58/60 ssharlottenburg I Snreestr. 7 Ebarlottenbvrg ll Reicho'an.zlervlatz„Haus Tnnnerl" sta'icrdamvi 38 Berlin» SchSnrbern Innsbrnsser Str. 12 Berlln-Wilmeredors Braacr Str 6 Berlin-Llchtenberg Tllrrschmidlstr. 24/25 Neukölln Rcuterltr. 63 Spandau Markt, Alte, Rathau, Steglitz Rothenburgfir. 16 Marleudorf Marienhöhr Tönen ick, norlövg in Berlin, Tempeihofer Uirr 31 Sömlliche nichtnbnst'che Vertonen nnb astaemeiite Verwaltung?- ona-learnbei'en kstr die Stabt Berlin Stadtbezirke l— 40, 143, 144. Schloß»nb Forenlen tl-61 62-78 84-113 79-83. 114-142. 145-149 159-178 177-181. 189 182-188. 190. 191. 192. 193, 19,. 195, 199, 197 198-232. 234-288 233, 237-248 249-261 2*2—268 289-290 300- 313 314-320 Bevor Bin BTsdcr- veitig kaulen.' losic�tigpa fcic tmin* nässe!» ÄiSSiEüt-ng tz« 4 K erren. Geiegrnho'tsV'Ti c wcL takr Breis leiiFZiii. -.M- f. KanirM , lolBsa.'uns. tieien I Cdien [Liiisac�he Linr-chlungwi Z�hJürgfc©! cicHciun�. Ä$be•Heus lADAHITTj RcsertMer, StraCe 46 47 Seit 191(1 IS an Astlioiä a. chronischem Hronchial- katarrh leiffend, hatte ich mehrere Bilder besucht, pi eumatische Kammern nnd Inhalationsapparato ohne wesentlichen Fi folg/ gebraucht Ä'un habe ich selbst ein Vorbeus/nnjrs- mittzel gefunden, das mir sof. geholfen hat Darum gebe ich jedem Leidensgefährten gegen Einsendung eines frankierten, m. deutlicher Adresse versehenen Briefumschlages eine Probomeines Mittels unentgeltlich, damit er sich s elbfit von dem Erfolg überzengen kann. F. Hrfitkronz, Berlin SO 33,SkalitzerSlr.M I. (voldbruch, Jillierliru»4s, Platinabiäll?, ZaHiigebisse kaust 8Ldudott, Flmmerstratze 61 a. Eck- Zrl-drlchstr. Wir liefern ab unserer eigenen Fabrik an Private zu scäiden Preisen In Eicfac, Kassb. Birke. KLirscG aum, Mahagoni Moderne ßtilaren rnia Einfachen bi3 zum Auserlesensten. Sgldafzinnw-r» SpGiserir.7ner Her orzliffwier__ K fl c h» n Med Ein a q i o b e I Bigeue UrusstabiikatiuD* ksur tja iiialsaruoiu Lieferung durch ganz Deutschland. Albert Gleiser Möbel-Fabrik« Berlin C 33 Alexanderplütz, Alexanderstr. 42 Stadtlrel? Tbarlottenburg mit Ausnahm« ber dem Finanzamt II zngemie'enen Bezirke. Eleiierzablstellen I, I'l. IV, VII /von letzterer flastlstelle i'boch nur bgr Teil westlich der Lelbnizilrotze) unb X sowie Heerstrahe Gut Stadtkreis Schöneberg „ Wilmersdorf, Schitiarzendorf, Grunewald und Grüne- rnald-Forst Lichlenborg Rsuflistn Spandau und fliiadeste. Gutsbrzirk Svandcu- Guisdeztr! dl? Trlkchasien Staaken. Zielwerder. Pichelsdorf. Pichelawcrder, Gmioro. Ciabor.,. Stad.tkrei» Slegiis. Friedenau. Fehlenbors, Bahlrm Gut. Wanniee. N!lola»iee, Poisdckmer Forst,.stletii-Slienicke Forst, P-auen- Insel Gut. Ltchterfrlde Mariendari. Temvelhof, Britz. Lankwitz, Lichtenrade, Martenselde. Buchow, Rudow Stadt Cövrnick unb Treptow, Ddlersdok. Niederlchöneweibe. Fobannisthal, Alt-Glienicke, Grüna», Bohnsdorf, Schmöckwin, Müggelheim. Grüna«, Dahlem-Forst Berlin, den 29. Dezember 1020 Ter Prändent des LandesfinanzamtS Grofs-Berlin. S<»ZnrnVli», AiewNDt v. Angslfrefilhi Tora Sprechen werden grllndiich beeoiilgtbci Erwaofcsecen und Kindern. Jeder, der slollerlrc' elw.qt, erhalt eine flieseende, u&türUche Spreche. 3e$|iE!irB ne&ieB« Kurse. Rechtzeitige Anmeldung tfiglich 4 bie 7, auaser Sonnabend und Sonntag, Dr. SchpasJer'sSiiezlallnstüüt. Berlin W,Lützcwsir.3D - Zur Sntoafjnungs Trage-| Unsf�rmen färben in Zlvilumarbeiten in«tChwar*. Jh�nm� fzlrtn. Kran, c-pttn und PovercaatjPiirbe in Tagon sowie i WenrtP�Fniarbolten, Xoriarbeltcn v, fierren- arä Qaaea-GyiigroliM Ii F Taseii L'nnioiiErneOamenkGSiüins werden � �7 mZiierüZte fWenz lW'iewsnde!!- Pelzumarbeitang end Pelztärligfei in � AaBerdegi wird jeder Artikel geiäriil In CS Tagen Tjaocraachen in Stunden AuSetdern wird jed. Artikel gereinigt in 24 Stunden nnck Znwi'iiilnng«intor ?.ur BehandUmj'.jherkaiüscr erscliöpiender Krankheiten Bielchsucht, Blut- nur. SKrofulose, Grippe, Gicht usw schnelle Kiäiiig. Abeespannior, L'cberaibeueier, Nervöser cifolije bei Schlaflo-icke t>35 14* EreleWeinwies- Auiiacscvees.i AloxanÄmstzZ TsLAiax-Hr Acltastes n. nactawcisl. crfolgreichsles Unternetamen dieser Art Oeatschlands. Filialen in alten Stadtteilen OroO-Berlins: m- £5 Besondere Ahtig. I. N'acnwels indbl. Zimmer!£2. a" FQr Vermieter kostenlos! s.o. I- E-ff o-fie E- Wo-Se S ß WtxteTte&cfirLPaujriß, seamsJSsB fertL£sc&nsidifun£er?. >7�,. Khrtfßu$(r.r Tiamm'Zp Eine hochwichtige Erllndun? I. Schnittzeichn, Musterentwerfen und Zuschneiden ist das f,Origiflal- Einheitssystem Biailas" Die Vorzüge dieser Errungenschaft sind: Einfach Im MaBnehmen l Sicher In der Anwen-lupiet Leicnl in der Bearbfltnnz t itrauchhur für jede K.-.-pcrmrm I|> Man erlernt dieses Zuschneidesystem ent- r weder mittels Taees- oder Abendkursus oder aurch den Bezug der Lehrbücher für den Selbstunterricht. Lehrbuch für Herrenkleider.. 60 Mark Lehrbuch für Oamenkfelduag. 40.Mark Der nächste Voll» Kursus beginnt am Montag, den 3. Januar 1921 Illustrierte Lehrprospektc kostenfrei. PfM-lnselineistlnileBiias Berlin 19, LetpslicerStraBo 88. duv Kopfwaschen mit Cis�a Schampon edelstes Haarpflegcmitte!. In elnich!II�!gea Gescbaften r.u habco Joll. Rülhd, Sellen- und Parlumerirtabrlk. Augsburg. Venreler: Ad oit ituschkouer, Treptow, Kouciiös..-. Ii. bei bequemer Zahlweiie ab. ugeb. Bei Barzahlung 10'„ Nachlaß. SriegsaiiL w. m Zahlg. genonun. Velz«nreusabrik' KALLIS, Tilc- FkarSenlierststr 11. nah« Stadtbahn e-Tie-oartru. Telephon. Äoadtt 76Ä/2Z. — neuester Konstruktion, mh nnd hne Feder.—— J. J. Qentil, Berlin B. 80» Potsdamer Str. 5 SptilaUat für BrucbbSador. 9(am Potsdamer Platz) Korpuienz � (Fettleibigkeit KZt j teseiti,;er AÄ J Jr. l}otii>ajcrscs.7C5Cl.. f;'vd [r.inieliunvs-far.leit-T. tt Vollkommen u;.-cnaa lienes u erlolgreich�ie Mitfei ohne tinhiliei einer Diät. Keine Schild Jrüse.Leicnt hekömmi Broschüre auf Wunsch blefanten-Apotheke, Berlin SW. Leipz. Sir. T (Dönhoffpl.i. Ztr."" Sächsische Sozialisierungsgefehe. Die verflossene sächsische Volkskammer hat mit Hilfe ihrer sozialdemokratischen Mehrheit mehrere Gesetze geschaffen, bei benen �Sozialisierungsgedanken maßgebend ge- mesen sind. Eins davon ist dieser Tage Publiziert worden und damit in Kraft getreten. Es nennt sich„Gesetz über den Verkehr mit Grundstücken". Das Gesetz hebt den pfeien Handels mit Grundstücken auf und läßt Grund- st ü ck s v e r k ä u f e in der Regel nur mit behörd- l icher Genehmigung zu. Diese Genehmigung hat nur die Amtshouptmannschaft und in den mittleren und größeren Städten der Stadtrat zu erteilen. Ausgenommen davon sind Grundstücksvcrkäufe durch Behörden und Gemeinden. Ver- saufe zwischen Eheleuten und Verwandten, solche für gemein- nützige Zwecke und landwirtschaftlich benutzte Grundstücke von weniger als 5 Hektar Bodcnfläche. Die Genehmigung ist bei der Veräußerung vom G r u n d b u cha m t einzuholen, bei Zwangsversteigerungen vom Vollstreckungsgericht. In der Regel soll jedoch die Genehmigung nur versagt wer- den, wenn dem Grundstücksverkaufe gewichtige öffentliche Interessen entgegenstehen, ein unangemessener Kaufpreis vereinbart ist oder das Grundstück in einer dem Gemeinwohl schädlichen Weise verwertet werden soll. Diese Bestimmungen sind in bedeutsamer Weise ergänzt und vervollständigt worden durch gesetzliches Vor- kaufsrecht, das den Stvdtgemeinden und Amtshaupt- Mannschaften zusteht imd von diesen an ihre Gemeinden wie an Siedlungsgesellsckiasten übertragen tverden kann. Dieses Vorkaufsrecht geht allen eingetragenen Vorkaufsrechten voran, soweit Reichsgesetze nickt etwas anderes bestimmen. Beson- ders für Gemeinden ist dieses gesetzliche Vorkaufsrecht von größter Bedeutung. Es kann nun in Sachsen nicht mehr vor- kommen, daß ihnen Spekulanten Grundstücke, die sie dringend benötigen, wegkaufen können. Dieses Vorkaufsrecht ist beson- ders durch ein Enteignungsrecht gesichert, daS vom Vorkaufsberechtigten ausgeübt werden kann, wenn der Kauf- preis unangemessen hoch ist, die Besichtigung des Grundstücks verweigert oder der Nachweis abgelehnt wird, daß neben dem Kaufverträge keinerlei besondere Abmachungen getroffen wor- den sind. Von diesem Se'etze hofft man. den Bodenwucher unter- binden und die Beschaffung von Bauland zu Kleinwohnungen erleichtern zu können. Noch entschiedener kommen Sozialisierungsabsichten durch die Abänderung des Gesetzes über die Kohlenabbau- rechte zum Ausdruck. Durch dieses Gesetz war mit Hilfe der sozialdemokratischen Vertreter schon in der Kriegszcit das Recht des Kohlenabbaus an noch unerschlossenen Kohlenlagern allein dem Staate übertragen worden. Praktisch lief diese Maßnahme auf eine E n t e i g- nung der unterirdischen Kohlen im Lande zuaunsten des Staates hinaus. Doch war den Besitzern von Kohlenfeldern im Fall des Abbaus eine für jede Tonne Kohlen zu �>hlende Mrderabgabe zugestanden worden. die etwa 5 bis llZ Pf. für jede Tonne Kohlen betrug Wenn der Abbau noch sehr lange hinausgeschoben werden sollte, dann b�tte der Besitzer des Kohlenfeldes Anspruch auf einen Vorschuß auf die Förderabgabe in Gestalt einer Vorentschädigung. die auch nach bestimmten Grundsätzen gewährt werden sollte. Fm Trüberen Landtage haben die Sozialdemokraten sowohl die Förderabgabe wie die Vorentschädigung als unberechtigte Ge- schenke an die Privatbesitzer entschieden bekämpft, sie konnten aber gegen die bürgerliche Mehrheit in der verflossenen Zweiten Kammer wie die Herren in der PairSkammer nicht aufkommen. Als ober nach der Revolution eine sozialistisch- unabhängige Mehrheit in die säckzsische Volkskammer einzog, ist das Gesetz über die Kohlcnabbaurechte geändert und dabei sind alle Vorschriften über die Förderabgabe und die Vorentschädigung ausgemerzt worden. Dadurch wurde die Enteignung des Kohlenunterirdi- scheu zugunsten des Staates ohne jede Ent- schädigung an die Privatbesitzer durch- gesetzt. Die Besitzer von Koblenfeldern können in Sachsen nimmehr nur Bezahlung für die O b e r f l L ck e der Kohlen- felder, aber nicht mehr für die K o h l c n s ch ä tz e unter der Erde fordern. Ebenso ist ihnen jedes Recht genommen, die Kohlen selbst abzubauen. Denn das darf noch diesem Gesetz. nur der Staat. Der Soziolisierungsfchreck. Die BerlrauenSmärmer des»Berliner Tayeblatt". die— wie tvir im Leitartikel unserer Donn-erStaz-Wendausgabe(Nr. 827) darlegten— den Versuch machten, die Verabschiedung des tvichügen (S'esctzcntltmrfcS über die Selb st bewirt schaftung der Domänen zu unterminieren, wissen sick keinen anderen Rat, alz auf unsere AuSfühnungcn mit den Gedankengängen ihres von uns bereits kritisierten Artikels zu antworten. Dabei weichen sie wieder der Hauptsache aus. die durch die Frage angeschnitten wird: WaZ soll mit den Domänen geschehen, für die ein angemessener Pachtzins nicht geboten wird, und die sich zu Neu- und Anliegersiedlungen nicht eignen? Ter Landwirt- schaftsministcr hat sie mit seinem Gesetzentwurs dahin beantwortet, daß diese Domänen in Selbstbewirtschastung genommen werden sollen. Dabei wird vor allem auch dem von den Demokraten gern in den Vordergrund geschobenen SiedlungSgedanken gedient. Wenn durch d'e Selbstbewirtschaftung der Domänen auch nur solche Domänen erfaß! werden sollen, di« im Augenblick für die Sied- Inng nicht in Betracht kommen, so kann doch gerade das Bedürfnis namentlich für die A n l i e g e r s i e d l u n g im nächsten Augenblick durch Errichtung von Industriebetrieben oder aus ähnlichen Gründen eintreten. Dieses Bedürfnis kann dann nicht gestillt werden, wenn die Domänen auf 12 oder 18 Jahre in Pacht gegeben sind. Wer des- halb den Gesetzentwurf über die Selbstbewirtschastung der Do- Ulänen zu Fall bringen will, versündigt sich am Siedlungsgedanken. Kürsieneigentum ist Diebstahl. Im RechtSauSschuß der Preußischen LandeSversammlnng hat sich klar ergeben, auf welch rechtswidrige Weise die Milliarde, die die HoHenzollern als Abfindung von Preußen fordern, im Lauf der Jahrhunderte ermogelt, erschoben und erschlichen worden ist. Nicht besser, eher noch schlechter, steht«S mit der Viertelmilliarde, die Wilhelm» Schwiegersohn, der ehemalig« Herzog von Braun- schweig, für sich fordert. DaS große Vermögen der Braun- sckweiger Herzöge ist nämlich einfach geraubt. ES ist zur Zeit der Reformation der Kirche weggenommen(für bürgerlube I Demokraten sei bemerkt: ohne Entschädigung!) oder, wie' der Fachausdruck heißt:.sequestriert" worden. Zur moralischen 1 Rechtfertigung dieses EroßdiebstahlS haben die Regenten seinerzeit angeführt, daß sie mit der Enteignung des Airchencigentums auch als Regentenpflicht von den früheren geistlichen Herren die Förderung der Kunst und Wissenschaft über- nommen haben. Jetzt aber ist von Förderung der Kunst und Wissenschaft nicht mehr die Rede, sondern nur vom Privat- cigentum zu persönlichem Genuß und willkürlicher Verwendung.— Die Forderung deS Braunschweiger Herzogs mißfällt selbst der rechtSdernokratiscben»Vossischen Zeitung" so sehr, daß sie schreibt, ein derartiges Verhalten der Fürsten und Dynastien trage un- wissentlich dazu bei, den Anschauungsunterricht zu er- ganzen, den das deutsche Volk mit seiner unerschöpflichen Geduld und Treue noch immer nötig zu haben scheint. DaS Anschauungsbeispiel des Herzogs von Braunschweig sollte eigentlich genügen. Bei einer geschichtlichen Umwälzung vor Jahr- Hunderten geraubtes Gut wird� jetzt als„heiliges Eigentum" mit Klauen und Zähnen verteidigt. Tie letzten deutschen Fürsten sind die würdigen Enkel ihrer Ahnherren aus denn 13. Jahrhundert, die als brave„Landesvätcr" ihre„Landeskinder" wie Vieh rcgi- mcnterwcise an England verkauften, um mit dem Erlös dieses Menschenhandels die Launen ibrcr Maiiressen zu befriedigen. Auch in Braun schweig hat ein solcher Nienscheuhändler aus dem Thron gesessen. Wir glauben gern, daß sein Blut in den Adern des heutigen CumberländerS kreist. Eine Weihnachtsaufgabe. Für jeden Leser und Freund unseres Blattes ist für die Weihnachtstaae eine besonders dringliche Aufgabe gestellt. Es gilt, die Tage der Ruhe und inneren Sammlung zu bc- nutzen, um im Freundeskreise mindestens einen neuen Leser des„Vorwärts" zu gewinnen. Ter.Vorwärts" gehört mit seinen Unterhaltungsbeilagen»Volk und Zeit" und „Heim weit" und der von Neujahr ab erscheinenden Bei- läge„Die Wählerin" zu den best unterrichteten und bestens unterrichtenden Blättern Deutschlands und ist als Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands berufen, im politischen Kampf der fortgeschrittenen Arbeiter- kreise führend zu wirken. Für ihn zu wirken und zu werben ist daher für jeden Sozialdemokraten die vornehmste Weih- nachtsanfgabe. Wie Verleumdungen entstehen. Tom preußischen Minister für Kunst. Wissenschaft und Volks- biloung, Genossen Haenisch, werben uns zu der Vorgeschchte des Prozesse? gegen die deuischnationalen Verleumder, Kirsch- n e r und Plaßmann, der bekanntlich in Bochum mit einer glänzenden Niederlage der Verleumder endete(vgl. die Notiz im gestrigen Abendblatt„Der Rückzug der Verleumder") folgende interessanten Ausführungen zur Verfügung gestellt: Irgendein westfälischer Kaufmann hatte sich in irgendeiner Gastwirtschaft mit mnem seiner Kunden, einem Konditor, über die teuren Schokoladenpreise unterhalten und darüber geklagt, daß auf einem vom Ausland importierten Waggon Schokolade heute an Fracht-, Zoll- und anvercn Spesen infolge des schlechten deutschen Valuta st andeS rund 82880 Mk. Unkosten lägen. Der Konditor erzählt« das einer dritten Person, und in kurzer Zeit hatte die Sache die Gestalt angenommen--- der Genosse Sedering habe sich für die Freigabe emeZ Schokolaven. Waggons 82 000 Mk. bezahlen lassen...... Wonmöglich noch blödsinniger erwies sich die EnlstehungSge- schichte der gegen mich erhobenen Anklage. Irgendwann hat.e an irgendeiner Zweigstatwn irgendein Bahnbeamter in irgend- einem Wagen ein paar Frachlkisien gesehen, die di« Aufschrfft trugen:„Berlin, Lstbohnhof III, LebenSmittelverteilungSstelle. z u Händen des Ministerialsekretärs Jansen." Dieser mir völlig unbekannte Ministerialsekretär Jansen ist ein Beamter des Eisenbahnministeriums, und die an seine Adresse gelangten Waren sind behördltzh für die Versorgung von Eisen- bohnern mit Lebensmitteln freigegeben; sie werden von einer amtlichen Kölner Stelle an eine amtliche Berliner Stelle expediert. Aus dem Ministerialsekretär Jansen wurde nach kurzer Zeit in den Gesprächen der Eisenbahner erst ein M i n i st e r i a l- d i r e t t o r Jansen und schließlich gar ein Minister Jansen. Als man dann, anscheinend in einer Versammlung, einen Verbrei- ter des Gerüchts darauf aufmerksam machte, daß es einen Minister Jansen weder im Reiche noch in Preußen gäbe und «r befragt wurde, ob es sich nicht um einen anderen Namen hau- dein könne, vielleicht Haenisch oder so ähnlich, erklärte er. so genau könne er sich des Namens nicht erinnern. Es sei schon möglich, daß nicht Jansen, sondern Haenisch auf den Kisten ge- standen habe, die übrigens keineswegs er selbst, sondern nur ein Gewährsmann dritter oder vierter Hand gesehen babe. Dies ist buchstäblich der ganze.Tatbestand", der in der zehn- stündigen Essener Verhandlung entrollt wurde. So blieb denn den nationaliitischen Verleumdern nichts anderes übrig, als in der Verhandlung einen kläglichen Rück- z u g anzutreten. Ter ganze Fall ist ein Musterbeispiel da- für, mit welcher Gelvissenlosigkeit unsere deutschnatio- nalen Verleumder vorgeben, wenn es sich um die Er- reichung threr unsauberen Zwecke handelt. WaS wäre wohl im alten Teutschland sozialdemokra- tischen Redakteuren passiert, die gegen zwei konservative Minister ohne den leisesten Schatten eines Beweise? derartigeakln« schuldigungen erhoben hätten? Ich glaube kaum, daß die Minister jener Zeit eben solch Mitleid mit den armen Schächern gehabt und sie mit einer Ehrenerklärung und einer Geld- büße halten davonkommen lassen. Wir Wilden sind halt doch wohl bessere Menschen...... Kalketchapns Taktlosigkeiten. Nachdem vor einigen Tagen der NeichSsrnähruitgZmtnister die Interpellation T r i m b o r u über den Fall v. Falken Hayn beantwortet hat, veröffentlicht nunmehr der»Dens" zufolge die preußische Staatsregierung folgende Antwort, die si« auf eine von den Abgeordneten der Landesversarnrnlung Jacoby-Raffauf, Schmtot(Eonz) und Herkenrath in der gleichen Angelegenheit an sie gerichtete Eingabe erteilt hat. In der Antwort wird darauf hingewiesen, daß die lebhafte Beunruhigung der rheinischen Bevölkerung infolge der beleidigen- den Aeußerungen de? Vertreters der Rcichsgetre'dcstelle, Herrn v. Falkenhayn, itz preußischen Regierung bekannt seien. Obwohl die Verfolgung der Angelegenheit Sache der ReichSregie- rung sei, habe die preußische Regierung � zum Zeichen der schärfsten Mißbilligung des Vorfalls den mit der Letdung der fraz- | liehen Sitzung be-.ufiragtcn preußischen Beamten, der nicht sofort mit der nach ihrer Ansicht nötigen Entschiedenheit den Auslassungen des Herrn o. Fallenhahn entgegengetreten ist, unverzüglich seiner Stellung beim Oberpräsidium in Koblenz enthoben und ihn in ein anderes Amt außerhalb der Rheinl-ande versetzt. Außerdem habe di« Staatsverwaltung sofort, nachdem ihr der Vonfall bekanntgeworden war, dem Reichskanzler ge�en- über ihr Bedauern darüber ausgesprochen, daß derartig u n g e- eignete Persönlichkeiten wie Herr v Faikenhayn im Rheinlande verwendet würden, und an ihn die Bitte gerichtet, sämtlichen Reichsbchörden die sorgsamste Auswahl der dort lät'gen Perionen zur Psl:cht zu machen. Ferner behält sich die StaoiS- reg'erung ihr« etwaige besondere Stellungnahme wegen der ven Herrn v. Fatkenhayn gegen den RegierungSprastdenten in Trier gerichteten Angriffe vor. Korfantps neueste? PropaaonÜQtrick. Das oberschlesische Plebiszitkommissariat für Deutschland, Kotholische Volkspartei(Zentrum), die Sozialdemokralische Partei, die Teutschdemokratische Partei und die Deuischnationile VoltS- partei, wendet sich in einem aus Kattrwitz datierten W e' h- nachtSaufruf an die ober schle fischen Beamten, um einem neuen Agitattonslrick KorfantyS entgegenzutreten. Dieser versucht durch Veröffentlichungen und Einzclzuschriften die Beam- ten zu Loyalitätserklärungcn zu veranlassen und spekuliert dabei auf die Sorge der Beamten um ihr« Zukunft im Falle einer für Polen günstigen Abstimmung und möchte der Interalliierten Kom- Mission„da! friedliche Gewge eines geordneten Bearntctmpparaws als zu seiner Verfügung stehend präsentieren". Die Unterzeichwr erisiuern die Beamten daran, daß solche Unterschriften der Würde, der Pflicht und dem Eid der Beamten zuwiderlaufen würden. Ein Gsldtransport überfalle»«. Bcuthe«, 24. Dezember.(WTB.) Heute früh wurde ein GsldtranSport der Bergverroaliung GiescheS Erben auf dem Wege nach dem Wilhelmschacht von dreißig Banditen überfallen. Dem Geldtransport waren außer Kassenverw'- tungsbeamten fünf Beamte der Abstimm uugspolizei beigeg den. Bei dem Feuergefecht wurde ein Unierwachtmeister am Arm verletzt, ein Bandit wurde e r sch o s s e n, ein zweiter so'..ywer verl.tzt, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Der verletzte und der tote Bandit wurden von ihren Spießgesellen wegge- schafft. Ein Kassenbeamter erhielt einen Bauchschuß, d-m er später erlegen ist. Erbeutet wurde nichts. Lenins Konzejsionspolltik gutgeheißen. Moskau, 28. Dezrmber.(WTB.) Am 21. Dezember fand im GewerkfchaftShauS eine' Sitzung der kommunistischen Fraktion der Delegierten des 8. Rätckongrcsscs statt. Die Ver- sammlung hörte einen 1>h stüudigen Bericht Lenins über die Konzessionen an. Der Bericht rief lebhafte j)-* b a tt cn hervor. L o s o w s k i, Kalantaj» Bucha, in, Sokoluikow und andere beteiligten sich daran. Die P litik der Sowjetmacht in der Kon-essionSfrage wurde schließlich ein st im m ig gutgeheißen. Schiimme Koigen! Athen, 24. Dezember.(HavaS.) Es verlautet, daß inloloe der Weigerung de? engliichen KonieradmiralS Kbllh, die ihm vom König verliehenen Orden anzunehmen, Ministerpräsident RhalliS zurücktreten wolle. Gruß an Georgken. DaS Exekuliv-Kornitee der Englischen Arbeiterpartei sandte dem Vertreter der Sozialdemokratischen Partei Georgiens, Jrakli Z e r e t e l l i. zurzeit in Paris, nachfolgendes Telegramm: Das Exekniip-Tiomiiee der Aibeiterpartei entbietet seinen Gruß der sozialistischen Regierung Georgiens. DaS Komitee bedauerl, daß der Völkerbund den georgi'chen Staat nicht anerkannt und ihn nicht aufgenommen hat. Da? Kotnftee ist überzeugt, daß die georgische sozialistische Regierung alle H�der- ntsie, die ihr im Wege stehen, etfolgteich überwinden w'rd. gez. Arthur Henderson. �luslanSsrunüscbau. Ein von H y in a n S, dem Vorsitzenden der ersten Völker- bundSvevsammiiing, und den Delegierten G. F o st e r- Kanada, I. London- Holland und R e st r e p o, Columbien unterzeich- tteier Aufruf wurde telegraphtsch an alle Mitglieder deS Völkerbundes gerichtet, alles nur Mögliche zu tun, um in rascher und hochherziger Weise zur Beschaffung der nötigen zwei Millionen Pfund Sterling zur Besämpsung des Typhus in Osteuropa beizutragen. Mit der Bekämpfung des Typhus wird in Polen begonnen werden. Laut»Morning Pott" betrage» vre Kosten der Völkerbund. tagung in Genf acht Millionen Franken. Ein öffiziöser Siesanibertcht aus Rom dementiert vie Nachricht der Beschießung F i u m e S und schildert die Lage in einem für die italienische Regierung sehr optimistischen Lichte. Ter größte Teil der Bevöllerung FiumeS und auch der Legionäre wende sieb von d'Annunzio ad. Auch die dein Dichter noch treu gebliebenen Offi- ziere seien entschieden gegen jedes Blutvergießen. Der Pariser Kortespoudeut der.Stampa" berichtet, daß daS fronzöniche KriegSministermm den aliiven Offizieren des HeereS jegliche militärische Vetössenilichung über deu Ktieg ohne vorherige Zensur durch den Geiieralstab untersag! hat. Halleknsa! v. Gräfe bleibt dem Reichstag crbaltcn! Die»Meck- lenburger Nachrichten" veröneiniichen eine Mitteilung deS mecklen- burgischen Landesverbandes der Deutschnationalen Votkspattei. in der e? beißt, daß. Herr V. G r ä s e nicht daran denkt, sein Plan da t niederzulegen oder aus ver Partei auszuscheiden. Welche Folgen er aus den, bedauerlichen Zwitchentall ziehen wird, steht»och dabin, jedoch wird er nach wie vor in Treue zur Deuischnattonalen Volseparlei halten. Selbständige Äandidatcnlijte des Bundes der Landwirte. Wie die.Saalezeitung"(Halle) berichtet, wird irn Wahlbezirk Merse- bürg unter den Teiittchitaltonalen in sosern ciue Spaltung eintreten, als der Bund der Landwirte, dem sich neuer- ding« der Landbund angeschlossen bat. zum ersten Male zu den preußischen Wahlen mit einer selbständige» Kandidaten« liste vorgehen will. Zur Nrsorm der jvriftischen Vorbildung hat sich ein Ausschuß auS NechlSIehtern. Richtern, VerwaltungSbeamten und Anwälten der verichtedeneit Ländern gebildet, dessen Lurgobe es sein wird, zu den Einzelfragen der Vereinbeitlichuiig und Vertiefung der juristi« scheu Ausbildung Stellung zu nehmen. Am lö. Dezember trat der Ausschuß zu ietiter eisten Berotuna zusammen, wobei sich Ein« Helligkeit über eine notwendige Vereinheitlichung der juristischen Ausbildung eraab. Dem Ausschuß gehören u. a. unser Parteigenosse Prof. Dr. Radbruch(Kiel) an. Einreisegesuchc nach Elsaß-Lothringe» werden noch immer von den svonzö fischen nonsulaten abgelehnt und müssen direkt bei den zuständigen Präsekten tn Straßbnrg, Colmar oder Metz ein« gereicht werden. GöWsrSschQstsbewegung Seid einig! Di.'rch die Zersplitterung der ArbeiterSetu-gung ge. nnirtit das Unternehmer! u>m immer mehr die Oberhand. Dafür, daß nicht nur den Grofzfabrikanien, sondern auch ganz kleinen Unternehmern der Kamm schwillt, ein Beispiel: Für die SeifenarSeiter und-arbeiterinnen wurden am 2. No- bemSer 1920 neue Lohn'ätz« oereinbart Tie Firma H a u ck e u. Kuntze, Waldemarstraße 43. meierte sich, diese Lohnsätze an ihre Arbeiterschaft zu zahlen. Vor dem Schlich-ungsausschutz er- klärte der Firwenleiter. ex wolle mit dem Verband nichts zu tun haben. Im Beiriebe der Firma sind unter anderem zwei alte Arbeiter seit eiwa 40 Jahren beschäsiigt. Diesen beiden Arbeitern zahlt die Firma den horrenden Lohn von 3,2 6 Mark Pro Stunde, die anderen Arbeiter erhalten pro Stunde 4 0 P f. weniger als für die Seifenindustrie tariflich vereinbart ist. Ein Betriebsrat besteht im Betrieb nicht, weil die Firma d a S Betriebsrätegesetz nicht anerkennt. Ans die Be. lehrung. welche dem Firmenleiter. Herrn Dr. Nagel schmidt, über Wahl von Betriebsräten erteilt wurde, erklärte dieser Herr folgendes:„Ich bin dcutschnational, Monarchist und erkenne Ge- setze, welche von denen geschaffen werde«, die jetzt dir Macht haben, nicht an!" Dies beweist wohl zur Genüge, daß die Arbeiterschaft alle Ursache hat, darüber ernstlich nachzudenken, wohin eS führt, wenn nicht noch in letzter Stunde die Einheitsfront der Arbeiter- klaffe hergestellt wiro. Die Arbeiterschaft kann sich nur auf ihre eigene Kraft verlassen, diese Kraft darf nicht immer mehr zer- splittert werden. Wir haben in Deutschland nur noch einen fektzusammengefügten Block. dleseS sind die freien Gewerk- s ch a f t e n. Vor dem Kriege hatten die Gewerkschaften die Auf- gäbe, die Lohir- und Arbeitsbedingungen der Arbeiterschaft zu ver- bessern. Heuie haben die freien Gewerkschaften neben dieser Tätigkeit andere große gewaltige Aufgaben zu erfüllen. Diese Auf- gaben können norürlich nur gelöst werden durch ein einmüti- ges Zusammenarbeiten der Gewerkschaften mit den sozialistischen Parteien. Das Maulspitzen Hai auf- g-lört. jetzt muß gepfiffen werden. Die gesamte Bourgeoisie. sowie Unternehmer- und Bürgertum steht der Arbeiterschaft ge- s blossen gegenüber. Noch ist eS Zeit, wird sie verpaßt, dann wird das deutsche Proletariat zum wehrlosen Sklaven seiner Gegner Diese Zuschrift aiiS Gewerkschaftskreisen geben wir gern wieder, weil wir nichts unierlassen möchten, was dazu angetan ist, die so bitter notwendige Einigkeit des Proletariats zu erreichen. Aber selbst das„Fest der Liebe" lann unS nicht in dem Glauben bestärken, daß die Kommunisten auch nur um Haaresbreite von ibrem verderblichen Weg abgehen werden. llstit noch größerer Kraft werden sie im kommenden Jahrs ver. suchen, die Einigkeit der Gewerkschaften ihren Interessen zr? opfern und ungewoll» das Unternehmertum zum Trium- phator zu machen. Nur wenn alle vernünftigen Elemente der Arbeiterbewegung diesem Treiben ihren unbeugsamen Wil- len zur Einigk'eit entgegensetzen, werden die dei.lschen Ge- werkschaften wie bisher dem Stuxm der Rechts, und Linksbolsche- wisten widerstehen und den endgültigen Sieg des Sozialis. m u S in erster Lin e mit erkämpfen helfen. Darum. M a ün e r u n d F r a u e n der Arbeit, schützt Eure Gewerkschaften, haltet ihnen die Treue, seid einig, eins g/ c Vitt g! Tie„notleidende" Hochbahn. Tie Gesellschaft kür elektrische Hoch« und Untergrundbahnen weist in einer Zuschrift an uns ine Annahme, kein Verkehrsunter- nehmen in Berlin, auch nicht im Reiche, floriere so gut wie die Berliner Hoch- und Untergrundbahn zurück. Im Gegensatz zu einer großen Zahl von Straßenbahnen sei eS ihr zwar immer noch. gelungen, eine mäßige Verzinsung deS ihr anvertrauten Kapitals zu erwirtschaften. Diese habe aber im Kriege durchschnittlich! nur 4 Proz. und noch dem Kriege 51- Prcz. für die Stammaktien> betragen. Auch die Ansiebt, daß die Einnabmen ins Riesenhafte. steigen und die Aktionäre sich auf eine angeblich hohe Dividende freuen, trifft nach der Zuschrift nicht zu, da angeblich die Ver-! meh-rnng der Einnahmen mit der sprunghaften Steigerung der Löhn« k? D. Red.) und Materialpreise kaum Schritt halten kann. Das Personal soll in seinem Einkommen gegenüber dem bei gleich- artigen Unternehmungen nicht zurückstehen. Das ist auck nicht bestritten worden und kein Beweis dafür, daß es das E x i st e n z- minimum erreicht und ,um Leben genügt. Das aber wollen die Angestellten der Hochbahngesellschaft. Die B e r e ch t i- et Ii n g dieser Forderung wird selbst die Hochbahndirektion nicht be- streiten, ebensowenig wie sie ihr Personal von der Erkämpfung ihrer Forderungen abhalten kann. Gewerkscbastsvorstänüe,(dbleute unü vor- schenöe öer Angestellten- und Betriebsräte! Mittwoch, vormittags 11 llbr, im Saal 4 des lssewerk- schaftshauseS, Engelufer 15: Versammlung mit folgender Tagesordnung: Tisknssion über Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit. Für die Gewerkschaftsvvrstände gilt als Legitimation die übersandte Einladung. Für die Vetriebsräte außer Mit- gliedSbuch auch die Vetricbsrätr-Legitimation bzw. eine mit Firmenstempel versehene Bescheinigung des Betriebsrats, daß sie Oblente bzw. Borsitzende des Betriebsrates find.«Ohne diese kein Zutritt.) Ufa, KewerkschaftSkommiision OrtSkartcll Groß Berlin. Berlins und Umgegend. pflegt. Damit ist bewiesen, daß irgendein Offiziers- detachement das Geld und die Lokalitäten dieser ältesten Gewerkschaft Ungarns den Proletariern, die es durch jahrzehntelange, opfervolle Arbeit aufgebaut haben, ent» reißen will. Samstag nachmittag erschien ein großes Polizeiaufgebot auf dem Gewerkschaftshause, entfernte � die Mitglieder und die Gewerkschaftsbeamten und versiegelte die Türen. Der Arbeiterschaft hat sich eine große Erregung bemächtigt, denist es wird allgemein angenommen, daß dies nur die Einleitung zu der allgemeinen Verfolgung der Gewerk- s ch a f t e n ist._ Tentslber ZwanSPortarbeiter-Verbanv. BelrlebZräte. VetriebS- obleute, welche Mitglieder deS Branchen-, Sektions- und VerwaNungS- ausich sscs find, 5 ienStag. 28.. 7 Uhr, tat GewerifchastshauS, Saal 3, Vortrag über Nätebildung und Schule. Ztlavierarbeitcr! Ticnsta? S Übt im GewerkichaftSbauS, Engel- uicr 15, Vranchenverfammlung. Tagesordnung: Das Ergebnis der Ver- Handlungen. Tcuticher Portier-Vrrbaiid. öüockc. Berlin. Verlag � Vorivärts-Vertag G. mlb. H.. Verlin. Trtt.e Vor- ivärls-Vuckdriilierei u VeriaaSanilatI Paut Singer«. Co Verli.i Linde tftt. S. Sierza£ Beilagen und lluterhaltuagsdeila-e.Heinnoclt.' Eine neue Verbandsgrünbnnq. Am letzten Donnerstag fand eine Versammlung von Reil e n- den und Agenten der Berliner Bekleidungs- und Tertstindustrie statt, zwecks Konstituierung eines neuen Verbandes. War der Be- such sibvn dürftig, so waren die Reden der Gründer noch dürftiger. Man sprach etwas von der schlechten wirtschaftlichen Lage der Vertreter, um zu dem welterschütternden Entschluß zu kommen, gegen den Kaoitalismus„auf juristischem Boden" zu kämpsen. Man will neben Reisenden, die im Angeslellienver- hältnis sieben, auch solche Vertreter organisieren, die als selbstän- di>ge Gewerbetreibe nde gelten und auch eventuell eine Dame beschäf- tig«n> also Arbeitgeber sind. Auch weibliche Reisende will man organisieren, doch muß bezüglich dieser die Gewißheit bestehen, daß sie„sittlich einwandfrei" sind. Den an- wesenden Gewerkschaftsvertretern gab man wabrichekn- lich aus Besorgnis kür die eigene geistige Rube nicht das War:, wohl aber hatte sich hinter ihnen ein mit Prügeln drohen- der L>err postiert, der wenig nacki einem Reisenden aussah Unter den führenden Männern der neuen Gründung befinden sich die Serren Herzog. Jaroezynski und O l> w e n. Ohne Grundsätze und Programm geht die neue Gründung aus Gimpelfang aus, alle Angestellten seien biervor gewarnt. ES kommt für sie nur der Zentralverband der Angestellten als wirtschaftliche Interessenvertretung in Frage, der in Tarisabkom- ine« und wirtschaftlichen Fragen auck für die Reuenden geformt Haft obwohl diese aus Unkenntnis des richtigen Weges es bäufig an dem nötigen Verständnis für eine strafte Organisation fehlen ließem._ Ter Leipziger Schiedsspruch für verbindlich erklärt. W.T.B. meldet aus Leipzig: Der Demobilmachung s- kommissar hat den am 15. Dezember vom SchlichiungsauSschutz zur Beilegung deS MetallarbeiterfireikS gefällten, von den Arbeit« gebern abgelehnten Schiedsspruch für verbindlich er- klärt... Horthy- Ungarn gegen die Gewerkschaften. Heber die Su-pendierung des ungarischen Buchdruckerverbandes schreibt das./christliche" Blatt„Magyarsag" nach einer Meldung der„Wiener Arbeiterzeitung": „Die SuSpendierung erfolgte auf Grund einer Anzeige der „Nationalen Liga der Arbeiter der Buchmdustrie" ohne irgendeine vorhergehende Untersuchung. Die Gewerkschaft der ungarländi- schen Buchdrucker besteht seit 88 Jahren und hat mehr.alS 9000 Mitglieder, wogegen der Verein, de» die Anzeige erstattete, in-ge- kamt hundert Mitglieder zählt, und nicht einmal di« sind alle Buchdrucker. Dazu berichtet die„N e p s z a v a". daß der Führer dieser„Liga" ein Mittelschullehrer ist, der in O f f i z i e r s u n i- form die Angelegenheiten dieses Schutzvereines zu erledigen Eine Nene Likörstube im Parterre de« EtabNstrmants Ztslia, Einganq Friedrichttraß? 5S.S0. wird heute am l. Feicr'.ag er ffnel. Die Lili.r« der detannlesten und testen Firmen werden in dicker neuen, eteciant eingerichteten Lilörstudc an Oeiginatprrife» geboten. dabei rnnti die Set genbkit zu einem voraiigtiMeu Imbih "o s. --Zj tl ||lS Zs» Kopfschmerz »Bei 0t �Hcfapofneken Ofl-o s.» m iiie ärztlich bevor2uP.j| SMlKS ÄMselWMiA'MWlllllll!!! an beiden Feiertagen am Rachmittag und am Abend werden Zielte»„heitere Spiele- und die ZUinstlervorstelluugen in ZIeltas Atargaretcu-Saal bieten. Da« Programm ist groß und reichhaltig, tiieden den großen Kunststeinen, wie «öudrnn Hildebrandt, den plant», diesen merkwürdigen Rollichuh äufern, den modernen Tanzlünsttern Iono»& Oüola wird eine Nunstlertchar erste,» Sanges für bestes Amüsement lorgen. Für Cltoester werden schon jetzt bei Ziella Vorbereitungen getroffen. Herren oder Damen, welche als üibeilcr in Fabriken, Bergwerken oder andern Be- trieben, ntözlicherweiie auch als Verein?- bot«(Bereinekaisicrer) tätig sind, auch in Tli beiterkolottien, Siedlungen oder auf dem ttande wohnen, gut bekannt nntor ihren Kollegen sind und unter diese san die Karten, und Geldbesitzer derselben) für eine entspiechende prozeutuale Äeraütung sür eine erste gut bekannte Firma Deutschlands einen undedingteu Bedarfsarttkel in berühmter Güte eulhallende. von der Firma gclielerte Vre Sti'ien verteilen und das Sommcln der Austrage übernehmen möchten, weiden für foiott gesucht und wollen ihr gcfl. Angebot mit genauer Angabe de» Wohnsitzes, Alters, Berufes. Atbeüsslätte unter L. C. 3595 an die Expedition des Blattes einreichen._ 61/4 ßtuW'{fiwlÜUiHM&nfr, JB. JI � JL& i fiennuf crm-oumrjs Pelik ah- Apotheke BZRUNW LnPUÜEDSTR.9i AE1/ Spandauex Str. lö BC-RLiN C GegrUnüel löl5 König siraße 11-1-4 Der Inventur wegen bleibt üas kaufhau» Mittwoch unö Donnerstag, öen 29. 20. Dez., geschlossen 8ckv?erkörige Wir liesern für jeden Grab von EchwerhSrigkett elektrische Hörapparate. Probesendung.— Garantie Zurülimchme. Majofone G.m.b.H., Berlin L»4, Neue Echönhau-cr�Stratze 10 veutsolier Sat>ol»«rel»> Ducliel, Wpr.(Pomorze). Die deutsche Unterrichtssprache ist unseren Kindern in den bisherigen höheren schulen nicht bew.lligt worden wir mussten eine eigene deutsche Prlvats. hule gründen. Die ährlich etwa 80 000 5t(ca. 20 000 M deutscher Währung) betragenden Unterhaltunrskosten können wir aas eigenen Mitteln nicht aufbringen Liebe deutsche Brüder, helft uns! Bewahrt unserer Ju-end das deutsche Volks um! Schützt sie vor der Polomsierungl— Geldspenden erbitten wir an die Dresdner Bank. Berlin W 56. Der Vorstand l P. Schlonski. R. Heppner 695 Winkelspifze HHNTZEiS BLÄNCKERIZ 1 FABRIK— BERUTi J Zu haben bei: Edler& Krische, W8, Kronensfraße55 Reuler'S Siecke, W 8, Kronens tr. 64 65 E. Zimmerling, W 8, Markgrafenstr. 50 Heinfre& Blanckertz Erste Deutsche Siahlfederfabrik, ß- rlln NO 43 Zum Jahreswechsel Geschäftsbücher Tisch- und Wandkalender -- sehr preiswert. Berlin SW68, Lifldeastr.78 SÄ Steglitz, Schloßstraße 28 Auf Wunsch Vertreter. Nntzeisen jeder Art: III Rund-, Flach-, Quadrat-«. Bandeisen. GaS-Siede-Nohre,'T-Trägertl.G-Eisen, Feldschmieden und Ambosse sofort ab Lager lieferbar kellxSodls, BerliiiC.25. Dircksenstr. 12, 1 Moritzplan 13172(Ed? Pollaircitratze Morinpla'! t207:t I KON UNOM