Nr. 258. Gird RoR 95 Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Bierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage ,, Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 8,30mt. pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. Desterreichs Ungarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3 Mr.pr.Monat. Eingetr. in der Post Beitungs- Preisliste für 1894 unter Nr. 6919. Do not 11. Jahrg. Vorwärts 800 Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder beren Raum 40 Pfg., für Bereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonn und Fefttagen bis 9 Uhr Vor mittags geöffnet. Fernsprecher: Amt 1, Nr. 1508. Telegramm- Adresse: Bozialdemokrat Berlin! ad 2) jund auf d Berliner Bolksblatt. sad ni msisite siis 294 gunting shilgalt 13 Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. 194 od tibirulino Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Sonntag, den 4. November 1894. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. kein Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt kein Jean Dolders. boykottirtes Bier! 8081 ar Peuple, rue de Bavière eine ungeheure Menschenmasse zu- I eine ungeheure Menschenmasse zu- Und doch hat uns der Volksmann gefehlt, dieser herrliche sammengefunden. Sie feierte durch enthusiastische Jubelbezeugungen Mann, deffen Kraft und flammende Worte die Maffen aufdie sozialistischen Siege in Lüttich, in Charleroi, in der Borinage rüttelten und in Bewegung festen. und in anderen Streifen. Alle unsere Genossen kennen ihn die weitaus meisten nur durch Schrift und Bild; die, welche so glücklich waren, die internationalen Kongresse zu Paris, Brüssel und Zürich durchzuckte es wie ein Schauer diese Menschenmasse. Ein unvergeßliches Schauspiel! In gewissen Augenblicken zu besuchen, vom Ansehen, vom Druck der Hand, vom Diese armen Leute fühlten, daß die Kraft der ArbeiterAlle Leuchten seiner treuen, Begeisterung blizenden Augen, und klasse, ihrer Klasse wuchs, sich verstärkte, und fie begannen zu vom durchdringenden, das innerste Mark und Herz be- hoffen. Es sei also wahr, was die Sozialisten fagten? Sie wegenden Metall seiner Volksrednerstimme. Ein echter würden eines Tags Herren im Land, ihre eigenen Herren, sein? Volkstribun, das Jdeal eines Volkstribuns: hohe Gestalt, Ihre Leiden würden nicht ewig dauern?" Und ihre Phantasie gewinnende Persönlichkeit, mächtiges Organ, hinreißende schuf vor ihnen das irdische Paradies ihrer Träume. Beredtsamkeit und das verbunden mit gesundem MenschenAm Fenster des ersten Stockwerts schlug man eins der verstand, rascher Auffassung und zäher, unerschütterlicher tros ihrer Eigenschaft als Stadt des Luxus, des Handels und der letzten Theil- Resultate von Brüssel an. Die Hauptstadt hatte, Thatkraft. fleinen Industrie, troß der ihr beigefügten großen Landbezirke So weit von Führern" die Rede sein kann, war Jean und ungeachtet alles Druckes von seiten der Regierung, der Volders der Führer der gewaltigen Arbeiterbewegung, die Verwaltung und des Unternehmerthums für die Arbeiterpartei den kapitalistisch- pfäffischen Machthabern Belgiens das all- 40 000 Stimmen abgegeben. Das war ein Ausbruch des Entgemeine Wahlrecht, wenn auch noch nicht das gleiche, ent- zückens! Man sang, man tanzte und man weinte vor Freude. riß; und ihm vor allen Anderen, ihm, der, wie einst In diesem Augenblick hörte ich Jemand an meiner Seite Carnot den Sieg der französischen Revolutions heere, fagen: Armer Jean". Es war ein alter Kamerad unseres so den Sieg der belgischen Proletarierarmee vorbereitet und orders. Auch er war glücklich, aber sein Glück war mit organisirt hat ihm gebührt vor allen Anderen das Ver- Traurigkeit gemischt, bei dem Gedanken an den Abwesenden. dienst des 14. und 21. Oktobers. " " 1 Armer Jean!" Das war das schmerzliche Gefühl, welches uns das Herz zusammenschnürte. Es war in der That das erste Er fonnte an dem Kampf nicht theilnehmen, nicht an Mal seit dem Bestehen der Partei, daß Jean Bolders nicht dabei bem Triumph. Die Riesen- Anstrengungen des Feldzuges war und das an diesem Tage des großen Sieges. Er, der um das allgemeine Wahlrecht waren selbst für seinen die Seele so vieler Arbeiter- Manifestationen war, wenn es galt herkulischen Körper zu viel sein Nervensystem ist der auf zu kämpfen, er war fern von uns in dem Augenblicke, wo die reibenden, nie nachlassenden, immer wachsenden Spannung Arbeiterklasse den ersten Triumph, nach länger als zehn Jahren erlegen, und seit Monaten befindet er sich in einer Frren- des Ringens der Opfer und der Leiden feierte. Man fühlte, anstalt, aber die belgischen Arbeiter haben ihren Jean Boltserregung Giner fehlte. Mancher fragte sich, ob unsere Ver daß bei dem Appell der Arbeiterpartei in diesen Tagen der Bolders nicht vergessen. In der Stunde des Siegs gedachten sammlungen, unsere Manifestationen noch Erfolg haben würden, sie dessen, der ihre Schaaren geordnet, ihnen die Waffen nun Er nicht mehr da war. geschmiedet und den Weg zum Siege gezeigt hatte. Und vorigen Mittwoch schrieb das Brüffeler Bentralorgan der belgischen Sozialisten, der Peuple":" " Je wo der Wahlkampf vorüber ist, wollen wir die Tage affenstillstandes benutzen, um einer Pflicht der Dant zu genügen und der Erinnerung einige Augenblicke zu war der Abend des 14. Oftobers. Inmitten von Schmut egen hatte sich vor dem Volkshaus Maison du 1:00 Feuilleton. Zum Glück eine unbegründete Furcht. Volders hat selbst vor einiger Zeit auf diese Frage geantwortet. Ich hatte ihn in dem kleinen Hause seines Baters in Forest besucht. Die fürchterliche Krankheit zerstörte schon sein Gehirn, doch hatte er immer noch Stunden vollständiger Klarheit. Wir sprachen von der sozialistischen Bewegung. Die Arbeiterpartei." sagte er, , bedarf nicht, oder vielmehr sie bedarf nicht mehr eines Führers. Der Bug ist auf dem Geleise, die Maschine ist geheizt, er läuft allein." " Erinnerungen eines Kommunarden. Szelheiten Aus dem Französischen von Jakob Audorf. Ein Rendezvous. Wie Caesar de Paepe, wie Brismée, Berrycken und viele Andere, hatte auch er schwer zu arbeiten, und wie sie, hat auch er nicht den Lohn geerntet. Aber er wurde am härtesten getroffen. Unter unseren theuren Todten waren auch Märtyrer, allein ihre Leiden endigten mit dem Tode. Jean Bolders ist ein zwiefacher Märtyrer. Getrennt von der Welt der Lebenden, ist er noch fähig, törperlich und seelisch zu empfinden, zu leiden.d Vielleicht hat er in den letzten Tagen auf der Chaussee von Löwen Arbeiter vorüber gehen hören, die durch lauten Gesang ihren glorreichen Sieg feierten. Bielleicht hat er sich gesagt das ist die Marseillaise" und vielleicht hatte jer dann ein unbestimmtes Bewußtsein unseres Triumphs. " den Bisweilen erhellen noch Lichtblicke die Nacht seines Gehirns. Wie kommt es", fragte er fürzlich den Leiter der Anstalt, daß ich Peuple" nicht erhalte, hat man mich schon ganz vergessen?" und nicht selten spricht er vom Fortgeben; er will in die Bettungss redaktion, in das Maison du Peuple, zu den Seinigen nach Forest, überall hin, wo er einen Theil feiner Seele gelaffen. Hoffen wir, daß ihm eines Tages noch diese Freude werde; hoffen wir es für ihn und für uns. Hoffen wir, daß noch nicht alles zu Ende ist, daß er geheilt wird, daß wir ihn wiedersehen, daß sich das furchtbare Opfer, daß er seiner Partei gebracht, der Partei der Armen, nicht bis zum äußersten Ende vollziehen wird. police Aug. Dervinne. Und auch wir hoffen es, hoffend gegen Hoffnung"; Wir fahen ihn zuletzt in Zürich und Schreiber dieses verkehrte damals viel mit ihm und mit den übrigen Aehnlichkeit seines Zustandes mit dem Wilhelm Hasen. Belgiern. Und damals erschreckte uns die unheilverkündende Aehnlichkeit seines Zustandes mit dem Wilhelm Hasen. clever's auf dem St. Gallener Kongreß. Derselbe Gesichtsausdruck, dieselbe Unfähigkeit, einen Gedanken fests zuhalten, dasselbe tiefschmerzliche Aufdämmern der Wahrheit, dieselbe schwere Bewegung des Kopfs, in dem das tranke Hirn sich auflöſte. Armer Hasenclever! Armer Volders! Ihr seid nicht vergessen! Präsidenten des Kriegsgerichts die Erlaubniß erhalten hatte, der Wohnung am Boulevard Clichy, als er eines Abends sein Verhältniß mit Sylvia gefeßlich zu regeln, wurde er von dort zurückkehrte, in Kenntniß gesezt. 30 um fünf Uhr Morgens in der Kaserne Lobau erschossen." Ihr liebes Frauchen", sprach er ,,, leidet an einem HerzIch habe, so schloß der Baron seine Erzählung, diese übel, jedenfalls, wie ich folgere, durch die Aufregungen der von dem Präsidenten des Kriegsgerichts letzten Monate erzeugt. Man muß sie schonen und warten, selber, der noch ganz entrüstet von dem prahlerischen bis man ihr beruhigter die ganze Wahrheit ohne Gefahr und fecken Benchmen des durch und durch Schuldigen mittheilen darf. Eine solche Nachricht, wie ihr kurz oder war."- dinded lang zu Theil werden muß, wenn auch freudig, könnte doch nachtheilig für sie sein. Ich werde übrigens mich mit aller Sorgfalt ihrer Gesundheit annehmen und alles aufbieten, was meine Wissenschaft vermag." " Dieser feige Lügner! Und was antwortete die Baronin, Am folgenden Tage, an einem strahlend heitern Juni- seine Mutter," forschte Sylvia weiter. morgen, saß Sylvia an der Seite eines jungen Mädchens Beugen wir uns, mein Sohn, vor den Rathschlüssen unter den dicht belaubten Kastanienbäumen vor dem kleinen Hause des Boulevard Clichy. Das junge Mädchen, keine Andere als meine Pflegeſchwester Louise, war auffallend blaß, ihre großen blauen Augen standen voll Thränen, sie hielt die Hände Sylvia's in den ihrigen und bedeckte die selben mit Thränen und Küssen. Beruhige Dich, meine gute Louise, redete Sylvia leise, mit schmeichelnder Stimme dem vor Schmerz fast sprach losen Mädchen zu, wir trennen uns nicht mehr. Jacques war Dein Bruder, ich werde Deine Schwester sein. Ich werde Dich nicht in den Händen dieser Frau Baronin Meylan und ihres schrecklichen Sohnes lassen. Aber wie haft Du meine Adresse erfahren?" Durch den Baron Meylan." der Vorsehung;" sprach dieselbe, ohne eine Thräne zu ver gießen, ohne daß ihre Stimme auch nur eine Regung verrathen hätte ,,, was Gott thut, das ist wohlgethan! Früher oder später hätte dieser Mensch uns doch entehrt. Und was sind jetzt Deine Absichten, Sylvia gegenüber?" " Immer dieselben, liebe Mama. Wenn es nur irgend eine Möglichkeit giebt. Wir haben ja überhaupt mit dem traurigen und düstern Ende Jacques' nichts zu thun!" Der Niederträchtige!" murmelte Sylvia. T " Nun, dann schreibe ihr und suche sie womöglich persönlich auf;" fuhr Louise in ihren Mittheilungen fort. Mein Arzt, so sprach die Baronin weiter, hat mir uns bedingt Seebäder verordnet. Die starken Gemüthsbewegungen, welche dieses schreckliche, traurige Jahr mich durchmachen Hat er von der Verhaftung Jacques' gesprochen?" ließ, haben meine Gesundheit erschüttert. Ich reise diesen " Er hat es seiner Mutter erzählt und ich habe Alles Abend nach Dieppe und zwar allein, da einer unserer mit angehört. Er sprach ungefähr folgendes: Ganz unschul- Freunde mir Gastfreundschaft anbietet. Louise wird hier diger Weise gab ich einem meiner Freunde, einem Polizei- bleiben, um das Haus zu hüten. Die Baronin ist darauf Tommissär, die Wohnung Sylvia's an, um dieselbe in dem denselben Abend abgereift und ich benutze diesen Morgen Drunter und Drüber zu beschützen. Dieser Beamte übernahm des Barons Abwesenheit, um mit Ihnen zu weinen." den Auftrag mit Vergnügen, wahrscheinlich jedoch hatte er Ich danke Dir meine gute Louise," sprach Sylvia, eine geheime Instruktion, welche er mir nicht mittheilte. das Mädchen bewegt an sich drückend. Nur noch wenige Er wußte selber nicht, wie er mir seitdem sagte, daß Tage und wir beide werden uns nicht mehr trennen. Jacques mein Bruder sei, da es viele Meylans giebt. Er Ich habe noch, bevor ich Paris verlasse, eine Pflicht zu war Sylvia vom Boulevard Sebastopol gefolgt und hatte erfüllen. Sobald dieses geschehen, reifen wir miteinander auf diese Weise Jacques entdeckt, welcher sich dort bei einem nach Morne- Rouge. Paris und Frankreich ist jetzt für mich Freunde heimlich aufhielt. Jacques wurde natürlich ver- ein Gegenstand des Abscheues und des Schreckens. Ordne haftet, vor ein Kriegsgericht im Chatelet gestellt, wo er ein Deine kleinen Angelegenheiten und halte Dich auf den ersten voll ommenes Geständniß seiner Verbrechen ablegte; fein Ruf bereit." Sa tsal konnte danach nicht zweifelhaft sein. Zum Tode Derurtheilt in einer Abendsigung, und nachdem er vom Was Sie mir mittheilen, lieber Doktor, betrübt mich, ohne mich jedoch zu überraschen," antwortete ich. Sylvia's Vater, d'Herbois, mein Oheim, ist plötzlich auf der Reise von Amerika hierher an einem Herzschlage gestorben. Es ist wohl klar, daß die Aufregung während des Krieges und die Gemüthsbewegungen während der blutigen Woche eine Krankheit entwickeln mußten, zu welcher das arme, liebe Kind wahrscheinlich den Reim schon in sich trug." " Eine Krankheit," meinte der Arzt, welche nicht nur leicht heilbar ist, sondern auch nicht verhindert, hundert Jahre alt zu werden. Und Sie, wie geht es denn mit Ihnen? Geben Sie Ihren Puls! Kein Fieber geht zum besten Sie brauchen weiter nichts als Ruhe und Pflege." alles Er untersuchte meine Wunden und die Zufriedenheit spiegelte sich auf seinem Gesichte wider. Das lasse ich mir gefallen! Einen solchen Kranken mag ich gern. In acht oder zehn Tagen sind Sie nicht nur außer Gefahr, das sind Sie schon jetzt, aber Sie können daran denken, die Grenze zu gewinnen." Dante Ihnen, theurer Doktor! Aber es bleibt immer noch die Frage, wie bekomme ich einen Baß?" Sprechen Sie und Ihre Frau englisch?" " 07 Wie französisch! Da wir in Jamaita, einer englischen Rolonie, erzogen und aufgewachsen sind, mußten wir wohl die Sprache des Landes lernen." " Gut, dann läßt es sich machen! Ich bin mit einer jungen englischen Familie speziell bekannt, die sich ein Vergnügen daraus machen wird, Ihnen ihren Paß zu leihen. Die Frau ist eine hübsche Brünette. Der Der Doktor hatte mich von dem Stand der Dinge in Mann von einem unbestimmten Blond. Alle Beide lehre" Als neuer Justizminister nach Schelling's Rück Auch ein„ Beitrag zur ber bem neuen, balbamtlichen„ Gefundheitsbüchlein" fleht: tritt, ber ja in jedem Fall bald erfolgen muß, wird Volkswohlfahrt." Für denjenigen Menschen, den man im gewöhnlichen Leben Tessendorf genannt. Und Der paßt für den neuesten einen Arbeiter nennt, reicht.... die oben angegebene Kurs. Eine amtliche Anleitung zum gesunden und guten Menge dieser Nahrungsstoffe nicht aus; namentlich gilt dies Leben das ist das Neueste, wozu es unser Staat der Herr v. Plök, der Vorsitzende des Bundes der Lands min e flet at der von den kräftigen Leuten, die über eine bedeutende Muskel- wirthe, erläßt jezt eine Erklärung, in der er bestätigt, am chriftlichen Sozialreform gebracht hat. Wir wollen damit in deren Körper die Eiweiß- Vorabende der Audienz seiner Bundesgenossen beim Kaiser, nicht sagen, daß das„ Gesundheitsbüchlein", welches maffe verfügen und das Reichs: Gesundheitsamt vor kurzem( Verlag von erfegung eine erhebliche Größe erreicht. Solche 2eute feinerseits eine Unterredung mit dem Grafen Gulenburg gebrauchen im Zag nicht 118, jondern 130 bis J. Springer, Berlin) herausgegeben hat in amtlichem 150 Gramm Eiweiß; auch haben sie nicht genug laut bereits genehmigt gewesen, so daß Graf Eulenburg habt zu haben. Damals sei die Adresse im WortAuftrage von vornherein ein unnüßes Unternehmen an 56 Gramm Fett, sondern bedürfen dessen selbst auf deren Text gar keinen Einfluß mehr ausüben sehr der Belehrung in gesundheitlicher Beziehung beamtliches„ Gesundheitsbüchlein", also von der Hauptsache; o dürfen, und daß ein wissenschaftlich unbefangenes und und eben deshalb hat man wohl das Recht, von einer was er dem Grafen Eulenburg über die Situation leicht verständliches Buch über diese Dinge Vicles nügen wissenschaftlichen Unehrlichkeit desselben zu sprechen. gesagt und diese Mittheilungen stroßen von feindseligen die Für kann. Nur darf es dann nicht 1 Mart kosten, wie das vorWendungen gegen Caprivi, demgegenüber Ebenso steht es dort, wo es gegoften hätte, offen und liegende, damit der Verleger ja noch einen kleinen Profit klar die Forderungen aufzustellen, welche an die praktische rühmend hervorgehoben wird. Trotzdem Herr v. Plöz sehr sorge des preußischen Ministeriums für den Grundbesit mit ihm macht, weil dieser Preis sehr selten gerade von Gesundheits- Gesetzgebung nach dem heutigen Stand der entrüstet ist wegen der Beitungsberichte über seine Unter denjenigen erschwungen werden kann, die es am nöthigsten Dinge gerichtet werden müssen. Gewerbe Juspektion und brauchten. Und nur darf die Belehrung nicht erst spät ein Arbeiterschuß sind S. 161 ff. richtig in das Gesundheits- der genannte Minister mit dem Bunde der Landwirthe an redung mit Graf Eulenburg, bestätigt er doch indirekt, daß sehen, sondern sie muß statt vielen anderen unnüßen büchlein" eingereiht. Die Gewerbe- Inspektion als Staats- einent Strange gezogen hat. Und das ist wesentlich zur ErBlunders ein Hauptgegenstand des Jugendunterrichts in fürsorge wird gerühmt, daß aber gerade der größte deutsche einem Strange gezogen hat. Und das ist wesentlich zur Erder Volksschule werden. Außerdem darf sich solch eine klärung der Miniſterkrise. Staat den gefundheitsfördernden Beruf der Fabrikaufsicht Belehrung aber nicht davor scheuen, zur Verwirklichung des durch die geflissentliche Verknöcherung desselben zu einem Die klägliche Haltung der Mittelparteien in der wissenschaftlich als richtig Erkannten auf die graden Wege maschinentechnischen Amt unterbindet und Aerzte kaum Umsturzkrise erfährt durch einen mittelparteilichen Politiker, jemals zu wäre. Es ist richtig, daß viele Volksfreise noch bi3 zu 200 Gramm." Davon schweigt unser halb fonnte. Dann giebt aber Herr v. Plöß noch kund, = H 1 entspricht das neue Bolfsbuch" des Reichs- Gesundheitsamts verschwiegen. Um die Nothwendigkeit wird sorgfältig den freitonservativen Professor Delbrüd, in den " " niederschmetternde Kritik: Den Mittelparteien felber fiel nichts ein, aber die Regierung Das neue reichsdeutsche Gesundheitsbüchlein" bekennt fürzung der täglichen Arbeitsdauer, welche die Gesundheitsfich in erster Linie nicht zur vollen wissenschaftlichen Ehrlehre seit Ihren für eine große Reihe von Arbeitern wurde angedonnert, daß sie die verdammte Berpflichtung habe, ( Bergarbeiter, Bäcker, Eisenbahn- Bedienstete zc.) verlangt, sich etwas einfallen zu lassen, und daß man mit Begeisterung lichkeit. Das sei an einem Beispiel erläutert. Es giebt auf Seite 61 eine Muster- Zusammenstellung von Nahrungs In jedem Beruf kann eine im Verhältniß zur menschlichen parteien heruntergetommen: Gift ein wahrer eingefallen wäre. So weit sind unsere Mittelauf Seite 61 eine Muster- Zusammenstellung von Nahrungs- geht das halbam.liche Schriftchen mit dem Satz herum bereit sei, sie zu unterstüßen, wenn ihr nur erft irgend etwas mitteln, nämlich 600 Gr. Roggenbrot, 500 Gr. Mager Teistungsfähigkeit zu sehr ausgedehnte tägliche Arbeitsdauer Jammer, das mit anzusehen. Eine Partei, wie die National milch, 400 Gr. Kartoffeln, 150 Gr. mittelfettes Rindfleisch, der Gefundheit nachtheilig sein, doch ist die Abschätzung des liberalen, die so sehr an der richtigen Stelle steht, noch 150 Gr. Erbsen, 40 Gr. Reis, 35 Gr. Schmalz und 20 Gr. Mager- Beitmaßes, welches ohne Schaden ununterbrochen der Arbeit immer die Maffe der bürgerlichen Intelligenz hinter sich hat und täse zum Gesammtpreis von 58 Pf., wobei offenbar außer gewidmet werden kann, schwierig." In einem als Programm nichts weiter zu proflamiren weiß, als ihre ordentlich billige, für den Ankauf in kleinen Mengen kaum volksthümlichen Gesundheitsbuche verlangt man doch etwas eigene Impotenz!... Leute, die sich liberal nennen und verwendbare Preissäge maßgebend gewesen sind und mehr, als die bloße Hervorhebung dessen, was nach Ansicht dabei doch einer großen politischen Erscheinung gegenüber nichts schreibt dazu:" Für rund 60 Pf. fann also eine Tagestoft der Verfasser schwierig" ist; man verlangt mehr, als die weiter zu thun wissen, als nach der Polizei zu schreien, die haben beschafft werden, welche in 1895 Gr. Nahrungsmitteln, allgemeinen Redensarten, die kurz vorher über Frauen- und sich selber aufgegeben." 135,1 Gr. Eiweiß, 56,0 Gr. Fett und 499,7 Gr. Kohlen- Kinderarbeit verloren werden. In allen diesen Dingen Großgrundbesitz und Landarbeiter. In der„ Kreuzhydrate enthält, während das in§ 56 für den männlichen Ernimmt der oben schon genannte Grismann, ein Hygienifer Beitung" tadelte vor einigen Tagen ein Herr Tsch a schkewachsenen bei mittlerer Arbeit als erforderlich bezeichnete von europäischem Ruf, viel bestimmter Stellung; er Babin das Vorgehen der Invaliditätsanstalt in Posen, tägliche Kostmaß 118 Gr. Eiweiß, 65 Gr. Fett und 500 Gr. schreibt: Im allgemeinen scheint ein Arbeitstag von 10 weil diese die Hinterbliebenen des Landarbeiters Goredi, Kohlenhydrate beträgt.... Durch Zugabe von Wurst und bis 11 Stunden( mit Einschluß der Pausen für die Mahl- der infolge eines Bruchschadens 9 Monate Invalide und Butter, welche mit einem Theile des Brotes als Frühstücks- zeiten) unseren europäischen Verhältnissen am besten zu ent- dann gestorben war, mit 14,07 m. abzuspeisen versuchte. und Vespermahlzeit eingeschoben werden, kann die Tagestoft sprechen... Es sollte gefeßlich die Anstellung von Die„ Erben" des Martin Gorecki sind nach dem Berichte des noch nahrhafter, durch Gewährung einiger Genußmittel, 3. B. Familienmüttern in den Fabriken verboten werden." Bei Großgrundbesizers seine 63 Jahre alte Frau; eine Tochter, Raffee, Bier oder Wein, abwechselungsreicher gestaltet ihm kommen Redensarten, wie diejenige, mit der wir unsere An- welche Idiotin ist, eine zweite taubstumme Tochter; ein Sohn, der werden." Was an dieser Darstellung auffällt, das ist führungen aus dem halbamtlichen„ Gesundheitsbüchlein" schlie an Knochenfraß leidet, und eine dritte Tochter, welche zwar das Bestreben, eine Nahrungsausgabe von 60 Pf. täglich Ben wollen, nicht vor:„ Eine zu weit gehende Besorgniß( d. b. ohne Gebrechen, aber geistig wenig entwidelt ist. Wer als die mögliche Regel namentlich für Arbeiter hinzu- um die Gesundheit der Beschäftigten)... würde dazu wohl diese Tegeneration einer ganzen Landarbeiterfamilie stellen. Der sozialpolitische Beigeschmack dieser Dar- führen, daß mit der Abnahme der Gefahr auch eine Ver- verschuldet hat? D, das tennt man schon. Das viele und ftellung wird wohl Niemandem entgehen. Nun sind die minderung der Leistungen erreicht wird, und daß der Ein gute Essen, das Faullenzerleben, an das diese dennoch nie 60 Pf. aber reinftes Phantasiegebilde. Der Nachsatz von zelne, wie die zu gemeinsamer Arbeit vereinigten Personen zufriedenen und ewig gegen den darbenden Großgrundden Zugaben" läßt bereits erkennen, daß mit jener Summe im Wettbewerb mit anderen, weniger bedenklichen Arbeitern befizer maulenden Arbeiter da oben in Posen, Breußen und nicht durchzukommen ist. Er ertheilt das Geständniß, daß und schließlich unser Volk überhaupt im Wettbewerb mit Bommern gewohnt sind. Ja wohl, anders wird es wohl ein nahrhaftes Effen nicht blos chemisch richtig zusammen- anderen Völkern nicht bestehen kann." Das Reichs- Gesundheits- nicht sein. gesetzt, sondern auch schmackhaft sein muß, daß für die amt bringt es hier fertig, eine Bedenklichkeit" der Arnöthige Abwechslung gesorgt sein will. Wer sich vollends beiter zu konstruiren, wo es sich lediglich um die Strupel zu dem„ Wein" versteigt, von dem das Reichs- Versicherungslosigkeit der Unternehmer handelt. Und es fümmert sich amt spricht, der muß 60 Pf. Tagesausgabe weit über außerdem um die Leistungsfähigkeit" der Industrie, die schreiten. Aber nicht einmal rein physiologisch ist die Dar: es vom gesundheitlichen Standpunkt aus gar nichts stellung richtig. Erstens ist ganz außer Acht gelaffen, daß angeht. Das genügt wohl. Eine Rehabilitirung Pfizer's. der in den Speisen enthaltene Nährstoff niemals vollständig Deshalb kann Niemandem im Ernste gerathen werden, bergische Justizministerium hat verfügt, daß der in legter dem Körper affimilirt( verdaut und ins System über sich das balbamtliche Gesundheitsbüchlein" anzuschaffen. Beit vielgenannte, entlassene Landgerichtsrath Pfizer in geführt wird. Und außerdem giebt die Darstellung Die Schriften von Erismann und Hirt sind für jede Ulm als Rechtsanwalt beim Landgericht Ulm zugelassen nur das Mindest maß des unumgänglich Nothwendigen, Arbeiterbibliothet weit vorzuziehen. Es gehört eben zum wird. und sie gilt in keiner Weise gerade für die angestrengt Bild unserer Zeit, daß auch die Gesundheitswissenschaft jetzt Das Urtheil des Disziplinar Gerichtshofes in Arbeitenden, wegen deren doch die 60 Pf. berechnet sind. sich halbamtlichen Rücksichten beugen muß, wenigstens in Sachen Leift ist veröffentlicht worden. Wir kommen auf Professor Erismann sagt S. 233 seiner kleinen Gesundheits- dem Buche, das hier vorliegt. Man hat uns offenbar ein Einzelheiten des sehr umfangreichen Aktenstücks noch zurück. neues Beweisstück dafür liefern wollen, wieweit der von Ihrem Alter und fast von Ihrer Größe. Wenn tapitalistische Einfluß bewußt oder unbewußt schon geauch das Signalement nicht ganz ftimmt, was will das drungen ist. sagen? Ift schon jemals die Personalbeschreibung in einem Paffe von Bedeutung gewesen? Mit einer prononzirten englischen Aussprache des Französischen und einem Anzuge, worauf in ganz Europa die Engländer das alleinige Monopol zu haben scheinen, gehen Sie an den Augen der Grenzbeamten und Polizeispione vorbei, wie ein rekommandirter Brief." So vergingen einige Tage. Der brave Doktor Jean Marcas beschäftigte sich so eifrig und unausgesetzt mit Politische Leberlicht. Berlin, den 3. November. Der Zusammentritt des Reichstags ist, laut Verordnung des Reichsfanzlers im heutigen Reichs- Anzeiger", auf den 5. Dezember verschoben. Der Reichs- Anzeiger" dementirt die Nachricht eines obsturen nach In Niederbayern wird vom Bauernbund eine Be wegung organisirt, die darauf hinausgeht, Stundung der alsbald fälligen Bodenzinse bis zum März zu er streben. 35 Das württem an Ein Opfer des Barenthums nennt der„ Reichsbote" in einem lichten Augenblicke den verstorbenen russischen Kaiser. Für den Unglücklichen, der nach 13 Jahren greulichster Qualen und Mißregierung den Tod fand, welchor für ihn und für achtzig Millionen Menschen eine Erl war, ist der Ausdruck ganz richtig gewählt und wir baben ja wiederholt den Baren und seine Familie a Opfer seines Regierungssystems hingestellt. Aber is Barenthum das einzige Regierungssystem, dem obersten Vertreter zum Opfer fallen? Gilt nicht, was das konservative Blatt von dem Barenthum zugiebt, von dem Persönlichen Regiment überhaupt, das auch in zu besuchen und nahm sich ihres Gesundheitszustandes mit lich dem Kriegsminister Bronsart von Schellendorf angeboten römischen Zäsaren vor Augen diese Nemeſis an den Verund gar vernachlässigte. Er ging jeden Abend um Sylvia tritt der Reichskanzlerposten einer jüngeren Kraft", näm- anderen Formen vorkommt, als in der des Zarenthums? das Beispiel der mehr väterlicher als ärztlicher Sorgfalt an. Er kehrte dann von dort zu mir zurüd und brachte mir eingehende worden sei, und erst als dieser abgelehnt habe, dem Fürsten messenen, die sich mehr dünken als ihre Mitmenschen und dann von dort zu mir zurück und brachte mir eingehende Hohenlohe. Das Dementi, das wohl dadurch veranlaßt von olympischer Höhe die niedrige Menschenheerde unbeschränkt Neuigkeiten. Eines Abends war er ganz vor Freude strahlend, ward, daß die jüngere Kraft" angeblich deshalb abgelehnt regieren wollen, den 8äsarenwahnsinn genannt. als er mich aufrecht fand, wie ich an einem Stock ini habe, weil, so lange Bismarck lebe, immer zwei Wer eine Laſt auf seine Schulter nimmt, die keine menschzu tragen Dermag, wer Uebers Zimmer umher ging. Er verschaffte mir dann bald den Kanzler sein werden und er nicht der zweite sein liche Schulter wolle- dieses Dementi eines - dieses Dementi eines aus der bekannten mensch sein will, geht naturnothwendig zu Grunde. versprochenen Paß, der ganz und gar in Richtigkeit und Bismarck'schen Skandalfabrik stammenden Klatsches scheint Endet er nicht als Epileptiker in geistiger Um von feiner Behörde anzufechten war; derselbe. lautete auf uns recht überflüssig. Wenn man einmal Gerüchte wider nachtung, so stößt er wider- nachtung, sich den Schädel ein die Namen von Mister Archibald Stanson Esq. und seiner legen will, dann giebt es andere, die einer Widerlegung dem Granite der Thatsachen; und entgeht er selber der Frau Mrs. Lucy Stanson. Ratastrophe, so beschwört er sie auf das Haupt seiner Kinder Meiner Treu, lieber Freund!" sprach Doktor Jean weit bedürftiger wären. Wie immer es mit Bronsart von Schellendorf sich ver- und Entel herab, wie der Sonnenkönig" von Frankreich, Marcas, vielleicht nach Verlauf von vierzehn Tagen, nach halten mag, so viel steht fest, an den Fürsten Hohenlohe Ludwig XIV.. ber Urheber des verbrecherischen Thoren dem er meine Wunden, welche fast ganz vernarbt waren, hat in erster Linie sicherlich niemand gedacht; und so wortes: der Staat bin ich"- mein fleines Hirn ents besichtigte, es liegt jest nichts mehr vor, was Ihre Abreise viel steht weiter fest, daß Fürst Hohenlohe nur ein hält alle Weisheit des ganzen Landes und es muß denken verhindert; ich habe niemals eine Heilung erlebt, welche so schnell und gründlich erfolgte. Es war ein Glück, daß nichts Provisorischer Reichskanzler ist und sein für alle meme Unterthanen, die zum denken nicht das Recht haben; in mir verkörpert sich alle Vernunft, mein Wille ist zerbrochen war, sonst hätte es wohl länger gedauert. Aber das das einzige Gesez. das ist gleich, lieber Kerl," setzte er jovial hinzu, Sie Der deutsche Reichskanzler ein Franzose Die französische Revolution war das Strafgericht für können wirklich sagen, den Tod von Angesicht zu Angesicht ist die neueste Entdeckung der Franzosen. Wie wir dem tennen gelernt zu haben!" Pariser 19. Jahrhundert" entnehmen, ist die Hohenlohe- diesen ungeheuren Frevel an der Menschheit, für diefe Nun wohl, Doktor, tönnen wir denn nicht morgen Familie echt international- fie hat dem Papst und Hybris, diesen Uebermuth, den schon die altgriechische namentlich dem auch schon Winthe als den größten Frevel gegen die göttlichen und französischen Staat Abend abreisen?" Ei, was mich anbetrifft, so sehe ich keine Hindernisse. manchen Beamten und Großwürdenträger geliefert. Ein menschlichen Gesetze hinstellte und zu den schwersten Strafen 1828 Marschall und Pair von der Ober- und Unterwelt verurtheilte. Wir werden uns miteinander zum Boulevard Clichy be- Hohenlohe wurde Und unter der alten, vorrevolutionären Und lag schon im grauen Alterthum auf dieser Selbst geben; Sie bleiben im Wagen und nachdem ich Ihre Frau Frankreich. möglichst vorbereitet haben werde, erscheinen Sie. Ich über- Monarchie gehörten die Hohenlohe zu dem vornehmsten überhebung des Individuums der Fluch, wie viel mehr nehme es, daß die Ueberraschung keine zu starke sein wird. Adel Frankreichs; sie kämpften und konspirirten nach 1789 beute, wo der Gedanke der Gleichheit unter den Menschen Wir fahren unmittelbar darauf nach meinem Landhause gegen die neue Ordnung der Dinge, wanderten mit aus, herrscht und wo die Schätze des Wissens im Verhältniß Villeneuve- Saint- Georges, welches an der Lyoner Eisenbahn- um echt adelspatriotisch in den Armeen der Landesfeinde ungleich größeren Massen zugänglich find. Auch der neue Bar wird ein Opfer des Barenthums linie liegt. Am nächsten Tage begleite ich Sie zur Station ihr eigenes Vaterland zu betriegen. Aus diesen Thatsachen und Sie besteigen den Zug, welcher am Abend von Paris zieht das 19. Jahrhundert" den tröstlichen Schluß, daß der sein. Weun wir lesen, was über die Erziehung dieses abfährt und fahren direkt bis Genf, wo Sie am nächsten neue deutsche Reichstanzler wenigstens fein Franzosenfresser Jünglings, dem jezt das Geschick vieler Millionen an Morgen anlangen." sein werde. Und wir glauben, daß er, bei der außer vertraut ist, von den russischen und konservativen deutschen Bravo!" rief ich freudig aus. ordentlichen Internationalität seiner Familie, fich hüten Beitungen, also offenbar aus authentischer Quelle, vers " Jawohl, bravo! Denn das ist wirklich fein ausgerechnet. wird, der deutschen Sozialdemokratie ihre Internationalität öffentlicht wird, so können wir mit mathematischer GewißAlso beginnen wir unser Wert und schmieden wir unser vorzuwerfen. Wir würden dann Retourkutschen vorfahren heit den Schluß ziehen, daß der neue Zar nicht einmal von den einfachsten Aufgaben eines Staatsoberhauptes einen Laffen.Eisen!" ( Fortsegung folgt. " tann. sad dot psd woo big booR 2 " V egriff Haben kann. Glaubt man etwa, ein freies Volk, die Amerikaner, die Schweizer, würden jemals jemanden zum Staatsoberhaupt wählen, der das Volk nicht kennt, es nicht kennen kann.— Wie Zaren sterben. Seit fünf Generationen starben die allmächtigen Beherrscher Ruhlands theils durch Meuchel- moib, theils im Wahnsinn. Katharina die Große lieh am 17. Jnli 1762 ihren Gemahl Peter III. durch Alexei Orlow und Fürst Bariatinski ermorden. Iwan VI. wurde am 16. Juli 176-4 von seinen Wächtern Kapitän Wlassin und Lieutenant Tschekin erstochen. Paul L ward unter dem Mitivissen seiner eigenen Söhne durch die Schärpe Jaschwil erdrosselt am Morgen des 24. März 1824. Alexander I. überhäufte die Mörder mit Gold und Ehren, um dann eine Zeil lang als Romantiker aus dem Thron zu glänzen und schließlich in Geislesstörung zu sterben. Sein ältester Sohn rvar irrsinnig und statt seiner bestieg Nikolaus I. den Thron, der im Cäsarenwahnsinn den Krimkrieg begann und dann vergiftet wurde. Alexander II. war nicht weniger als fünf Mordanfällen entgangen, um dem sechsten zu erliegen. Am 4. April 1866 feuerte der Student Wladimir Karakosow ein Pistol auf ihn ab. Im Juli 1867 unternahm der polnische Handwerksgeselle Betcczowski das bekannte auf den Pariser Champs Elysees verübte Attentat. Im Jahre 1879 verurtheilten die Nihilisten Alexander II. zum Tode. Am 14. April desselben Jahres gingen die vier Schüsse fehl. Im Herbst wollte man den kaiserlichen Extrazug in die Lust sprengen; die Minen unter der Mos- tauer Eisenbahn explodirten jedoch erst, als der Zug vor- über war. Am 17. Februar 1880 hatte der Sprengversnch in dem kaiserlichen Palais stattgesunden, dem der Zar nur durch einen Zufall entging. Im Sommer 1880 wurden abermals die Vorbereitungen zu einer Bahnmine entdeckt. Im nächsten Frühjahre griffen aber die Nihilisten zu dem furchtbaren Mittel der Orsinibomben, die denn auch ihren Zweck erfüllten.„Kalt— nach Haus— sterben!' Das waren die letzten Worte Alexander II., als er blutend und verstümmelt auf dem schneebedeckten Boden lag. Woran eigentlich Alexander III. gestorben ist, weiß man noch immer nicht.— Ter bulgarischen Sobranje wurde eine Botschaft des Prinzen Ferdinand verlesen, in welcher der verstorbene Zar als Hort des Friedens und als Befreier Bulgariens gepriesen ward. O Heuchelei, Dein Name ist Politik!— Schweiz. Man schreibt uns: Seil dem berühmten Verfassungskampf, der im Jahre 1874 in der Schweiz tobte und das Volk in zwei Lager riß, war wohl noch keine politische Bewegung stärker als die durch die Zoll« initiative hervorgerufene. Die Forderung der Ultramontanen, der sich bald auch die Konservativen und der Bauernhund an- schlössen, daß von den jährlichen Zolleinnahmen der Bund zwei Franken pro Kopf an die Kantone abzuführen habe, wurde damit begründet, daß Mama Helvetia zu vollblütig sei und daher die Souveränetät der Kantone gefährde. Man hatte allerdings bald den Plan durchschaut: Die Ultramontanen und Konservativen bezweckten eine Schwächung des Bundes, weil sie von einem finanziell starken Bund eine fortschrittliche Politik befürchteten. Vor allem wollte man durchgreifende soziale Reformen (z. B. Unfall- und Krankenversicherung) und die Duchführung der Schcnk'schen Schulvorlage verhindern. Mit dem Köder von 6 Millionen Franken aus dem Buudessäckel wollte man das Volk über die rückschrittliche Tendenz der Volksinitiative hinweg- täuschen. Aber„Die Eeister, die ich rief, werd' ich nun nicht los-— in geradezu großartiger Weise giebt schon vor der Ab- stimmung das Volk sein Urtheil ab. In Hunderten von Ver- sammlungen, die am letzten Sonntag und seither abgehalten wurden, erschallte als Antwort auf die Frage:„Soll der Bund finanziell geschwächt werden ein rundes und klares„N e i n!* Dre Gegner der Initiative, die sie nicht mit Unrecht eine „Beutezugs- Initiative- genannt haben, können ruhig dem Resultat entgegensehen, welches die am 4. November(Sonnlag) stattfindende Volksabstiminung ergeben wird.— Wahlsystem und Wahltaktik. Unser Baseler Partei- Organ, der von Genoffen W u l l s ch l e g e r redigirte„Vor- wärts', bringt folgende Betrachtung: Wie sehr die Wahlsysteme die Wahltaktik beeinflussen, hat sich jüngst wieder bei den belgischen Wahlen gezeigt, auch inner- bald der sozialdemokratischen Partei. Gewisse im übrigen ein sichtige deutsche Genossen wollten nie begreisen, weshalb die So- zialdemokralen in der Schweiz gelegentlich bei Nationalraths« und Kantonrathswahlen neben ihren eigenen Kandidaten auch gegne- rische auf ihre» Wahlvorschlag setzten. Jene Genossen übersahen eben, daß eS einen wesentlichen Unterschied ausmacht. ob man Liftenwahlen hat, wonach im gleichen Kreis mehrere Vertreter zu ernennen sind, wie bei den meisten Wahlen in der Schweiz, oder ob man nur Einerwahlen hat, wonach jeder Kreis nur einen Vertreter wählt, wie bei den Reichstags- Wahlen in Teutschland. In Belgien sind auch Listenwahlen und da haben nun die belgischen Sozialdemokraten, die an Radikalismus gewiß nickt? zu wünschen übrig lassen, unter dem Einfluß des Wahlsystems gleich den übrigen Parteien von Ort zu Ort ganz verschieden ge> bandelt. So hat es letzten Sonntag der den Provinzialwahlen«ine Menge von Wahlbündnissen gegeben, und zwar waren es in jeder Provinz, in jeder Stadt, ja fast in jedem Wahlbezirk andere Wahlbündnisse. Hier gehen Liberale und Demokraten gegen Sozialisten oder Klerikale, dort Demokraten und Sozialisten gegen Liderale oder Klerikale; hier kämpfen Liberale, dort Demokraten, wieder an anderen Orten Klerikale oder Sozialisten allein gegen alle übrigen Parteien. Schon bei den Kammerwahlen war diese Erscheinung zu bemerken, da z. B. die Demokraten an dem eine» Orte mit den Liberalen, an dem anderen mit den Sozialisten gingen. Der Wahlagitation in der Presse sind solche Erscheinungen natürlich sehr nachtheilig, denn der Feind in dem einen Wahlkreise ist der Freund in dem andern; der Wahlkampf verliert somit jeden Zug und löst sich in eine Reihe vereinzelter Scharmützel auf. Wir sind wahrlich die letzten, welcbe solche Wahlbündnisse extra loben möchten; an unserm Ort (in Basel) haben wir sie stets nach Möglichkeit bekämpft. Wir wollten hier nur ihre Ursache erklären. Mit doktrinären Be> trachtungen und ödem Geschimpf über„Verrath des Prinzipsist da wenig oder nichts zu bessern; gründlich geholfen werden kann hier nur durch zweckentsprechende Reformen der Wahl- systeme, insbesondere durch Einsührung des ProporzeS(der Pro- portionalwahl). Wieder ein Spion verhaftet— diesmal in Frankreich, ein höherer französischer Offizier, Namens Drey sus, der, nach den Einen, an die italienische, nach den Anderen, an die deutsche, und nach wieder Anderen, an die deutsche und italienische Regierung„militärische Geheimnisse- verkauft haben soll. Wann wird der nächste Spion in Deutschland abgefaßt werden? Der Miti- tarismus braucht Spione, gerade wie die politische Polizei Spitzel und Lockspitzel braucht. An dem Gift der Sumpf- pflanze erkennt man das Gift des Bodens, aus dem sie einporivächst.— Ein demüthiger Kriegsminister. Im Perier'schen Frankreich spukt, aus Anlaß des Zarenwechsels, wieder einmal das Gespenst der französisch-russischen Allianz. Der dünne Casimir und der dicke Dupuy umwedeln den neuen ar. Das Geschmackvollste aber leistet der Kriegsminister iercier, der nach Livadia telegraphirte:„Die gesammte französische Armee legt zu Füßen Ew. Majestät die Huldigung tiefsten Schmerzes nieder". Warum legt er nicht die ganze Armee zu Füßen des Zaren? Das wäre diesem gewiß weit lieber. Uebrigens wird auch von deutscher Seite in Hundedemuth gegen den jungen Zar Großes geleistet. Das schmachvolle„Wettkriechen- scheint wieder zu beginnen.— Chinesisch-Französisches. Ein Pariser Blatt,„Le Soleil"(die Sonne) bringt einen satirischen Leitartikel, der eine gewisse symptomatische Bedeutung hat. Der Kor- respondent der„Kreuz-Zeitung- schreibt darüber: Der Arlikel bringt eine eingebildete Unterredung mit einem Chinesen, der ebenso naive, wie kluge Fragen thut. Er vermag es nicht zu begreifen, daß die Franzosen so viel Geld für ihre Armee ausgeben, wenn sie den Frieden wollen. Darauf er- widert der Verfasser, der bewaffnete Friede sei eine preußische Erfindung. Warum hat Preußen diese Erfindung gemacht? fragt der Chinese weiter. Und er erhält die sehr zutreffende Ant- wort:„weil Preußen, das uns gewaltsam Ellaß-Lothringen ge- nomine» hat, befürchtet, daß wir ihm wiedernehmen wollen, was es uns genommen hat." Und der Chinese erkundigt sich, ob Frankreich ohne die„elsaß-lothringische Frage" seine Milliardenausgaben sparen, seinen jungen Leuten die dreijährige Dienstzeit ersparen und sie im Handel, in der Industrie und den freien Künsten beschäftigen könne,— und da er eine bejahende Antwort erhält, gelangt er zu dem sehr richtigen, sehr tiessinnigen Schluß: „Na, da verzichten Sie doch auf Elsaß-Lothringen!" Der Ver- fasser erwidert:„Wir wollen nicht darauf verzichten." Der Chinese:„Na, da erklären Sie den Krieg, um Elsaß-Lothringen zurückzugewinnen." Ter Verfasser:„Wir wollen den Krieg nicht." Der weise Chinese:„Da weiß ich wirklich nicht, was Sie wollen." Und der Verfaffer geringschätzig:„Chinese!" Diese Satire in einemL bis vor kurzem stark chanvini- tischen Blatt beweist, daß die französischen Chauvinisten ich der Lächerlichkeit ihrer Situation und ihres Treibens ?ewußt zu werden anfangen.— Tas Gesammtorgan der französischen Sozialisten, die„Petite Republique", dehnt ihren Leserkreis fortwährend aus und hat sich eine vollständig gesicherte Existenz erkämpft, was für ein französisches Tageblatt viel sagen will. Mit rem 1. November ist der, vielen unserer Genossen von Berlin und vom Erfurter Kongreß her bekannte Genosse Du c- du er cy*) als Leiter des Arbeitertheils in die Redaktion eingetreten. Eine bessere Wahl konnte nicht ge- troffen werden.— Die Expedition gegen Madagaskar wird jetzt be- ginnen müssen— der französische Gesandte Lamyre hat auf sein Ultimatum von der madagassischen Regierung gar keine Antwort erhalten. Das wird ein theurer Feldzug werden. Die Insel Madagaskar hat, bei einer Bevölkerung von drei Millionen Einwohnern, einen Flächenraum so groß wie Frankreich, und das gebirgige, mit tropischem Urwald bedeckte Land macht militärische Operationen sehr schwierig.— China-Japan. Die Japanesen melden offiziell einen neuen Sieg. Die Chinesen rhun desgleichen. Die chinesischen Papier-Siege haben aber bisher die Probe sehr schlecht be- standen.— Pattfeinatfmdjfen. Zur Stichwahl in Beruburg, welche am 13. d. M. statt- findet, haben die Genoffen Metzner, Keßler, Bebel, Singer, Pfannkuch und Auer ihre agilalorische Beihilfe zugesagt. Die beide» erstgenannten Genossen werden bis zum Stichwahlstage im Kreise bleiben. Unsere Genossen in Beruburg verbreiten heute vereits ein Flugblatt, welches die Wähler zur Stichwahl für unseren Kandidaten Karl Schulze einladet. Die Gegner, unter- stützt von den Behörden, verlegen sich— nachdem sie im schrift- licken und mündlichen Kampfe bisher überall den Kürzeren ge- zogen haben— auf das Abtreiben der Lokale. In vielen Orten und diese feigen Quertreibereien auch von Erfolg begleitet ge- wesen und sind bereits zugesagte Versammlungslokale wieder zurückgezogen worden. Der Eifer und Opfermuth unserer Ge- nossen wird durch diese Taktik der Gegner freilich nur ver- doppelt. •* • Von der Agitation, vor einer nach Tausenden zählenden Volksmenge sprach am letzten Dienstag der Reichstags-Abgeordnete Bebel in Würzburg.— Der Genosse Wurm reserirte am Montag in Nürnberg, am Mittwoch in B a m b u r g. Beide Versammlungen waren überfüllt.— Ueber eine längere Agita- tionslour, welche Frau Ihrer gegenwärtig durch das sächsische Voigtland macht, wird uns von dort geschrieben: Von den ge- planten Versammlungen verfielen vier dem vorherigen Verbot mit der Begründung, daß die Frau Reserentin hinlänglich be- tannt sei(wir glaubten nach der bisherigen Praxis der sächsischen Behörden, daß das letztere gerade ein Haupt- ersorderniß sei. Red. d.„Vorw."), sowie daß sie bereits wegen Beamienbeleidigung vorbestraft sei. Die kgl. AmtShauptmann- schaft zu Plauen(dessen Vertreter der wohlbekannte Ex-Reichs- lags-Abgeordnete Polenz ist) nahm an, daß die Versammlunge» gesetzwidrigen Zwecken dienen würden. Eine Versammlung in Netzschkau, in welcher Frau Vogel das Referat übernommen hatte, wurde aufgelöst, weil Frau Ihrer in die Diskussion ein- griff. Der überwachende Beamte erklärte, es stünde im Gesetz, daß Frau Ihrer nicht sprechen dürfte, während sie iu drei anderen Orlen ungehindert sprechen durste. Jedoch können wir mit dem Resultat der Verbote, sowie den imposant verlaufenen Versmnmlungen vollständig zufrieden sein. Eege« die Tabaksteuer. �Genosse v. Elm macht gegen- wärtig eine Agitationslour durch Württemberg. Er sprach am Sonnlag in Stuttgart vor einer stark besuchten Versammlung über:„Die Tabakneuer und ihre Folgen", am nächsten Tage über das gleiche Thema in Heidniheim vor ca. 600 Personen. In beiden Versammlungen trat eine starke Strömung gegen die Mehrbelastung des Tabaks zutage; entsprechende Resolutionen wurden angenommen. 9« Seinen Austritt aus* der Partei hat der Dr. Rüdt-Heidelberg erklärt. Auf rothen Plakaten, die in Mannheim zur Verbreitung gelangten, hat er folgende Erklärung abgegeben:„Den Parteigenossen zur Nachricht, daß ich mich den Beschlüssen des Frankfurter Parteitages in Bezug ans die Badischen Parteiange- legenheilen,_ soweit sie mich selbst betreffe», nicht fügen kann. Würde ich es thun, so hieße das meine Ueber- zeugung und meine Ehre opfern. Es ist mir nämlich unmöglich, zuzugeben, daß der Beschluß der Landeskonferenz zu Offenburg vom 22. Juli, der meine Stellung zur Ordenssrage im Badische» Landtag rechtfertigte, null und nichtig sein soll, und es ist mir noch unmöglicher, die Beschuldigung hinzunehmen»„intri- ») Sprich auS: dück kärrsi. guirt und gehetzt zu haben". Die Entscheidung darüber, auf welcher Seite die„Jntriguanlen" und„Hetzer" waren, über- lasse ich getrost dem Urtheile der Badiscken und nicht zum wenigsten der Mannheimer Parteigenossen. Ich unterwerfe mich also nicht, erkläre aber zugleich damit meinen Austritt aus der Partei. Dieser Schritt wird mich jedoch nicht ab- halten können, meiner sozialistischen Ueberzeugung treu zu bleiben und immerdar, wo und soweit es mir möglich sein wird, der Aufklärung des Volkes zu dienen, und gegen seine Verdummung, Ausbeutung und Unterdrückung zu kämpsen. Des Volkes Wille und des Volkes Wohl wird mir auch fernerhin höchstes Gesetz bleiben." Wenn dem Herrn Dr. Nüdt seine Ueberzeugung andere Wege einschlagen läßt, so wollen wir ihm das nicht weiter ver- argen. ** ♦ In einer Versammlung der Parteigenossen Stuttgarts erstatteten die Delegirten Frau Clara Zetkin und Fr. Her- mann Bericht über den Parteitag. Dre Versammlung erklärte sich mit den Beschlüffen im allgemeinen einverstanden. Im An« schluß hieran wurde das städtische Komitee beauftragt, die Auf- stellung der Kandidaten zur Bürger- Ausschußwahl zu bewirken. Saalabtreiberei. AuS R*a venSburg in Württemberg wird geschrieben: Durch Saalverweigerungen glauben die ultra- montanen und nationalliberalen Stadtväler von Ravensburg dem immer weiteren Umsichgreifen der sozialdemokratischen Lehren am beste» Einhalt thun zu können. Sie haben deshalb in ihrer letzten Sitzung ein erneutes Gesuch des dortigen sozial- demokratischen Vereins um Ueberlassung der Turnhalle zu einer Volksversammlung, in welcher Redakteur Tauscher über die bevor- stehende Landtagswahl sprechen wollte, mit allen gegen zwei Stimmen abgelehnt. Und das nennen sie dann„Kampf für Freiheit" und„gleiches Recht für Alle!" * 9 Einen Saalban beabsichtigen die Genossen von Velbert (Westfalen) auszuführen und sammeln zu diesem Zwecke Gelder. So sehr es auch verständlich ist, daß die Genossen mancher Orte, der ewigen Saalabtreiberei müde, einen solchen Ausweg suchen, so sehr sollte man andererseits doch mit äußerster Vorsicht an derartige Unternehmen herantreten. 9 9 Die NiickwLrtSrcform deS Leipziger Gemeindeivahl- rechts» wie sie nun glücklich zu Ende geführt ist, hat den Math unserer Parteigenossen durchaus nicht sinken lassen. Das„Bater- land", das die Befürchtung ausspricht, die Ordnungsparteien könnten trotz des neuen Wahlrechts doch recht fühlbare Schlappen bekommen, falls sie nicht energisch in den Wahlkampf eintreten, dürfte vielleicht mehr Recht behalten, als es selbst glaubt. Die „Leipziger Volkszeitung" wenigstens scheint davon überzeugt zu sein; sie schreibt: Trotz Klassen- und Bezirkswahl und trotz aller fürsorglichen Wahlkreisgeometrie wird die Niederlage der Orb- nungsparteien eine vollendete sein. Die bevorstehend« Wahl wird die Ouittung für das mit der Wahlrechtsveränderung an den mitt- leren und unteren Schichten der Bevölkerung verübte Unrecht auS- stellen. Mögen auch die Leipziger Sozialistentödter ihre Bor- bereitungen und die Arrangements zur Wahl selbst tressen, wie sie wolle», mögen die Wähler auch noch so plötzlich mit der Aus- schreibung der Wahl überrascht werden, die Sozialdemokratie wird auf dem Posten sein und den Wahlrechts-Verkümmerern den Beweis liefern, daß die von ihnen geübte politische Unterdrückung von allen gerecht denkenden Wählern verdammt wird. Bei dieser Gelegenheit wollen wir noch die Mittheilung machen, daß von der Sozialdemokratie im Laufe der übernächsten Woche die Wahl- agitation mit voller Kraft eröffnet werden wird. Todteuliste der Partei." In Netzschkau i. B starb der Partei-Veteran Fritz Drechsler. Die Partei verliert in ihm einen allzeit lhätiyen Genossen, der biS zum letzten Augenblick unserer Sache treu gedient. • Polizeiliches, Gerichtliches te. — Der Genosse Paris in Velten hatte für einen Sonntag im August eine öffenlliche Versammlung unter freiem Himmel anberaumt. Der Amtsvorsteher versagte die Genehmigung aus grund des§ 9 des Vereinsgesetzes, da„Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung" zu befürchten sei. Die Beschwerde an den Landrath von Osihavelland hatte nur den Erfolg, daß der Beschwerdeführer nun näher erfuhr, worin die„Gesahr" bestehe. Es hieß in dem landräthlichen Schreiben, daß das betreffende Grundstück zu nahe am Gemeindeforst gelegen sei, so daß eine Feuersgefahr nahe liege. — Der Redakteur der„Reußischen Tribüne", Genosse Wilhelm Leven in Gera hatte einen ihm übersandten Ar- tikel abgedruckt, der dem Pastor Köhler in Liebschwitz vorwarf, er sei ein schwarzer Gendarm, ein christlicher Prügelpädagoge und dergleichen mehr. Das Landgericht Gera verurtheilte Leven am 30. April wegen Beleidigung zu zwei Monaten Gefängniß. Darauf, ob die den inkriminirten Vorwürfen zu Grunde liegen« den Thatsachen wahr seien oder nicht, wurde kein Gewicht geltgt, da die Absicht der Beleidigung auS der Form sich ergab, weshalb auch der§ 193 nicht in Frage kam. Die Revision� des Angeklagten wurde heute vom Reichsgericht als unbegründet ver« worfen. — Am 19. Oktober wurden die Genossen Jaeckh-Mül« Hausen und Z, e l o w s k i- Offenburg wegen Beleidigung durch die Presse verurlheilt, und zwar ersterer zu drei Monaten Gefängniß. letzterer zu 14 T a g e n Gefängniß. — O e st e r r e i ch i s ch e Z e n s u r b l ü t h e. In der Wiener „Arbeiter-Zeilung" lesen wir:„Illustrationen zur österreichischen Rechtspflege. Wir lesen in der Wiener bürgerlichen Presse: Konfisziert! daraus hin. „Das allgemeine, gleiche und direkt« Wahlrecht Konfiszirt! Konsisziert! glückliche Menschheit." Glücklich« Menschheit in Oesterreich!— Soziale Ueber die wirthschaftliche Lage der landwirthschastlichen Arbeiter werden gegenwärtig von den Vorständen der land- wirthschastlichen Vereine im Leipziger Kreis« Erhebungen angesteUl. Diese Berichte sollen noch vor Jahresschluß zusammen- gestellt und an das Ministerium des Innern abgesendet werden. Als Endtermin, bis zu welchem diese Berichte aus dem ganzen Kreise an das Direktorium des Landwirthschastlichen Kreisvereins in Leipzig gelangen müssen, ist der 11. November bestimmt wor» den.— Wir sollten meinen, daß„Erhebungen und Erwägungen über die miserable Lage der Laudarbeiter kaum noch nölhig sind. Hebe man zunächst die G e s i n d e- O r d n u n g auf und wir sind sicher, man würde die Landarbeiter bei weitem mehr zu- frieden stellen, als durch die vielen„Erhebungen" und noch dazu von dieser Seite. Scklvarze Liste». Der Verband der Metallindustriellen ist hinlänglich bekannt als einer derjenigen Unlernehmerverbände, die am rigorosesten jede Selbständigkeit der Arbeiter unterdrücken. Davon bringt unser Leipziger Bruderorgan einen neuen Beweis, indem es folgenden Uriasbrief veröffentlicht: Verband der Metallindustriellen im Bezirk Leipzig. Leipzig. den 26. August 1893. Mittheilung an die geehrten Mitglieder des Verbandes. Di« Firma Gerhardt n. Dehme in Leipzig- Lindenau. Mitglied des Verbandes, hat zur Anzeige gebrachr, daß eine Anzahl Arbeiter ihres Betriebes die Arbeit gleichzeitig niedergelegt hat, daß besonders Bezeichnete die Anregung dazu gegeben haben und daß diese auch bestrebt gewesen sind, noch| Mahnung richten, mit allen Kräften dahin zu wirken, daß der andere zu verführen. Der Gesammtvorstand des Verbandes hat Buzug nach Rive de Gier unterbleibt, dann muß der Sieg zu hierauf eine sehr eingehende Untersuchung des Falles angestellt gunsten der Genossen ausfallen. fizzender. Gewerkschaftliches. Gerichts- Beitung. " " " einigten sich die Vertreter der beiden Parteien dahin: Der Kläger Blau erhält 2000 m. und trägt die Hälfte der Prozeßkosten, entfagt aber auf alle weiteren Ansprüche sowohl dem hohen Beflagten gegenüber, wie Swoboda's. Der Vergleich kann nur bis zum 15. November d. J. widerrufen werden. Ein Gemeindevertreter als Urkundenfälscher. Eine die ein zu haben. Der An und die Ueberzeugung erlangt, daß ein strafbares Vorgehen einzelner vorliegt, und daß diese von der Beschäftigung in den Betrieben des Verbandes für eine bestimmte Zeit aus: geschlossen werden müssen. Demgemäß ist dem GeAntisemitisches. Wegen wucherischer Ausbeutung eigenartige Urkundenfälschung führte gestern den früheren Geschäftsführer der Arbeitsnachweis: Stelle aufgegeben worden, den Schlossern Emil Karl Aug. F. aus Neuschönefeld, Paul K. aus der Nothlage eines Dritten hatte sich heute der Buchhändler meindevertreter des Millionärdorfes Schöneberg, den Rentier Gotha bis Ende September a. c., Karl F. aus Walldori F. R. Thiele in Charlottenburg, seinerzeit Herausgeber und Emil Flauger, vor das Schwurgericht am Landgericht II. bis Mitte September a. c. die Verabfolgung eines Redakteur des verflossenen antisemitischen Schalt", in vielstündiger Angeklagter war feiner Zeit Mitglied der Gemeinde BauNachweisscheines zu verweigern. Für den Verband der Metall- Sitzung vor der ersten Straffammer am Landgericht II zu ver- fommission, welche im August vorigen Jahres antworten. Die Denunziation war von dem angeblich Be- gegangenen Offerten bezüglich der Straßenregulirung und industriellen im Bezirk Leipzig. D. Magnus, 3. 3. Bor- wucherten, dem Kaufmann und Redakteur Hans Unruh aus Pflasterung der neuen Straßenzüge zu prüfen hatte, welche So bestraft das Unternehmerthum jede selbständige Be- gegangen. Dem Angeklagten wurde zur Laft gelegt, unter über das Terrain des früheren Etablissements Bum schwarzen thätigung der Arbeiter zur Verbesserung ihrer Lage mit der Kenntniß und Ausbeutung der Nothlage des Unruh für Dar- Adler" gelegt worden waren. Unter anderem lag eine Offerte lehen im Nennbetrage von 8500 Mart 1700 Mart 3insen des Steinfegmeisters Nieze über 61 431 M. vor, welcher der ZuHungerpeitsche. und Diskont genommen und den Schuldner dadurch in schlag ertheilt wurde, vorbehaltlich der Genehmigung der Ge Nach berühmtem Muster haben auch die Hausbesitzer von die Lage versetzt zu haben, daß derselbe in den Verkauf von meindevertretung. Bald darauf reichte Niege eine neue Offerte Barmen ein schwarzes Buch angelegt, in das die 30 000 m. Attien der Deutschen Verlagsanstalt und Buch über 62 481 M. ein, und erklärte dem Flauger mündlich, er habe unpünktlichen Miether eingetragen werden. Ein Schlächter, so druckerei, Aktien- Gesellschaft" zu dem niedrigen Kurse von 25 pet. fich bei der ersten Offerte bezüglich der 3000 Kubikmeter er fönne den Meter nicht für erzählt unser Elberfelder Bruderorgan, der wegen rückwilligen mußte, die an Thiele bereits verpfändet waren. Der Ausschlachtung gerirt, ständiger Miethe in diese Liste aufgenommen worden war, stellte Angeflagte wies diese Beschuldigung weit von sich und führte 1 M., sondern nur für 1,35 M. ausschachten. Flauzer änderte in sein Ladenfenster ein Plakat mit der Aufschrift:„ Warnung. aus seinen Büchern den Nachweis, daß er für verschiedene Dar- nun ohne weiteres die in das amtliche Formular eingetragenen Wer hier miethet und bleibt etwas mit der Miethe rückständig, lehen im Gesammtbetrage von 8500 m. thatsächlich 8000 M. in Zahlen der ersten Offerte entsprechend den Zahlen der zweiten Der kommt sofort auf die schwarze Liste des Barmer Haus- und Baar und Wechseln auf turze Friften gegeben habe. Die Aktien Offerte um. Darin wurde die Urkundenfälschung gefunden, während Grundbefizervereins." Der Hausbesitzer dürfte über diese dagegen feien zu der Zeit, als sie aus seinem Pfandbesih in sich Flauger bei der Korrektur gar nichts Schlimmes gedacht Segenmaßregel nicht sonderlich erbaut gewesen sein. seinen definitiven Besitz übergingen im Sommer 1892 haben will. Die Sache kam zuerst vor der Straftammer zur Der Tagameter in Breslau. Eine Versammlung noch gar nicht einmal 25 pet. werth gewesen. Er habe Berhandlung, wurde aber auf Antrag des Vertheidigers an das Breslauer Droschkenbesitzer, die sich auf Anregung der zunächst für ein Darlehen von 3000 m. 300 M. für seine Schwurgericht verwiesen, weil es sich um Fälschung einer amtBolizeibehörde mit der Frage der Einführung des Tarameters Bemühungen, für Zinsen und Diskont berechnet, davon habe er lichen Urkunde handele. Das hat zwar das Schwurgericht nicht beschäftigte, lehnte schließlich die Einführung desselben ab. aber allein 210 M. für mehrere Reifen nach Leipzig gebraucht, angenommen, indessen wurde der Angeklagte der Unterdrückung um sich das Geld von seinem Kommissionär zu verschaffen. Für einer amtlichen Urkunde(§ 133 Str.-G.-B.) schuldig gesprochen Das gräßliche Unglück in einer Mannheimer chemischen ein späteres Darlehn von 2000 m., welches der christliche und darauf zu zwei Monaten Gefängniß verurtheilt. Fabrit, wo, wie wir fürzlich mitgetheilt, ein Arbeiter von scharfen Germane Unruh brauchte, um seine Bemühungen zur Ge- Der Staatsanwalt hatte sechs Monate beantragt. Säuren buchstäblich aufgefressen wurde, hat zu einem Rechtsstreit winnung einer reichen Braut mit Erfolg fortzusehen, Eigenartige Streiflichter auf die polizeilichen Zustände geführt zwischen dem Mannheimer Verein chemischer Fabriken ins Seebad nachzureisen 2c., habe ihm dieser 400 M. Provision Nixdorf's warf eine Verhandlung gegen den Tischler Guſt a v und der Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie. Der be- geboten, er habe aber nur 200 M. genommen und davon creffende Arbeiter war bekanntlich in einem elfäffischen Etablisse: 100 m. als Prolongations- Diskont für die früheren 3000 m. Schrammar, welche am Freitag vor dem Rixdorfer Schöffenment des Vereins, wie man annahm in einen Kessel mit berechnet. Alsdann habe er noch 1000 m. ohne Provision gegeben, mit gericht stattfand. Schrammar war angeklagt, sich in der Nacht fochenden Säuren gefallen und spurlos aufgelöst worden. Die Rücksicht auf den in Aussicht stehenden Berlauf der hinterlegten Papiere zum 8. Juli d. J. des Widerstands gegen die Staatsgewalt, der Berufsgenossenschaft weigerte sich, eine Entschädigung zu zahlen, und habe versprochen, falls der Verkauf perfekt werde, die Pro- Verübung ruheſtörenden Lärms, der gefährlichen Mishandlung eines Beamten und des Werfens harter Gegenstände da sie die Möglichkeit eines derartigen Unfalles nicht zugeben visionen, Zinsen zc. zurückzuzahlen. Das sei auch thatsächlich auf Menschen schuldig gemacht wollte. Die betheiligte Fabrik wies jedoch diese Möglichkeit geschehen, als er im Juni 1892 die Papiere faufte; ganz aus durch Experimente mit Fleisch, Knorpel und Knochen aufs schla- freien Stücken habe er noch den Koupon mit 500 m. an Unruh geklagte behauptete, von allen ihm zur Last gelegten Borgendste nach, worauf die Berufsgenossenschaft sich nunmehr, wie gezahlt, obwohl die Gesellschaft gar keine Dividende zahlte. Die fällen nichts zu wissen, da er damals sinnlos betrunken gewesen oie" Droguisten- Zeitung" mittheilt, zur Entschädigung ver- Staatsanwaltschaft ging nun besonders von dem Gesichtspunkte Abend des 8. Juli d. J. fand der Nachtwächter Salewski den fei. Die Beweisaufnahme ergab folgenden Sachverhalt: Am standen hat. aus, daß Thiele, der mit Burkhardt und Herrn v. Hammer Angeklagten schlafend vor der Hausthür des Grundstücks Goethestein von der Kreuz- Zeitung einen Vertrag über Lieferung von 100 000 m. Attien der in Rede stehenden Ge- traße 1; er weckte denselben auf und erfuhr nun, daß Schrammar sellschaft mit der Erfülungszeit des 1. Oftober abgeschlossen in diesem Hause wohne, jedoch nicht in das Haus gelangen fönne, da er den Hausschlüssel vergessen habe. Als nun der Thiele daher ein bedeutendes Interesse an Der Kampf gegen die Gewerkschaften in Sachsen. Das hatte, daß er der Erwerbung der Attien hatte und diese daher für start angeheiterte Sch. nach seiner Frau rief und dabei natürlich etwas laut war, wurde er von dem NachtGewerkschaftskartell in Krimmitschau ist bekanntlich vom dortigen ihn einen bedeutend höheren Werth hatten, als wie die 25 pt., wächter gepackt und nach dem Amtshause gebracht. Stadtrath aufgelön und von der Amtshauptmannschaft Zwickau für welche Unruh unter dem Drucke seines Gläubigers verkaufen bestätigt worden. In der Verfügung, welche die beiden Behörden mußte. Dieser Ansicht war auch der Zeuge Unruh, den der Hier hatte der 20jährige Bureauschreiber Mey Nachtdienst. übereinstimmend erlassen, heißt es: Der in Krimmitschau vor furzem gegründete, nach§ 1 seiner Statuten mit öffentlichen An- Vorsitzende bezüglich seiner Erwerbs- und Vermögensverhältniffe Der junge Mann ordnete an, daß Sch. zu seiner eigenen Sichergelegenheiten befaßte Verein Gewerkschaftskartell für Krim- fehr eingehend examinirte. Der Zeuge gab an, er sei in der Zeit beit" in Haft zu behalten sei, worauf Sch. nach dem Amtsmitschau und Umgegend" besteht nach§ 2 der Statuten aus vom 2. Januar 1888 bis 1. November 1889 Theilhaber des gefängniß gebracht wurde. In der Belle gefiel es Ech. jedoch volljährigen Delegirten der das Statut anerkennenden„ Berufe"," Deutschen Tageblatt" und in der Expedition dieses nicht und so schlug er gegen die Thür, was den Gefängnißfezt also zu seiner Eristenz das Vorhandensein anderer Vereinigungen Blattes beschäftigt gewesen. Alsdann sei die Aktiengesellschaft wärter veranlaßte, die Belle zu betreten, um Sch. zu beruhigen. dem Deckel einer blechernen Kaffeekanne einen Schlag ins Gesicht; voraus. Diese Vereinigungen bestehen nach dem Inhalt der Statuten begründet worden, die ihm mit 30 000 m. Aktien abgefunden habe. Als der Beamte aber die Thür öffnete, erhielt er von Sch. mit und dem Ergebniß der angestellten Erörterungen feineswegs in Alsdann sei er der Reihe nach bei der Staaten- korrespon alsdann ergriff der Betrunkene den in der Belle be findlichen irdenen Wasserkrug und warf mit demselben einmaligen, vorübergehenden Versammlungen, sondern haben den z" und als Redakteur in Wolff's Telegraphen- Bureau" beeine dauernde Existenz, was sich durch bei bestimmten Ber- schäftigt gewesen. Ueber Vermögen habe er nie verfügt, er habe er nach dem Gefängnißwärter, traf aber nur die Thür, an welcher anlassungen wiederkehrenden Zusammentritt, fortdauernde Be- auch dem Thiele nicht mitgetheilt, daß er eine Erbschaft von der Krug zertrümmerte. Der Beamte entfernte sich wieder und 34 000 M. gemacht habe. In Bezug auf letteren Punkt wurde aufsichtigung der Delegirten und Erhebung laufender Beiträge ihm ein eigenhändiger Brief vorgelegt, in welchem er dem Thiele Sch. schlug weiter gegen die Thür. Bald darauf erſchien ein tennzeichnet, es sind also Vereine, als deren Mitglieder die zu einer Fachgenossenschaft oder Gewerkschaft gehörigen Arbeiter der schrieb, er habe 34 000 M. geerbt, die zum 1. April fällig zweiter Nachtwächter, der einen anderen Arrestanten brachte und würden. Diesen Brief mußte Zeuge anerkennen. Die Höhe der nun ging der Gefängnißwärter mit dem Nachtwächter wieder in betreffenden Berufsart fog., organisirte" Arbeiter anzusehen find. empfangenen Summen war dem Zeugen nicht im Gedächtniß. Er die Belle des Angeklagten, um diefen die Zwangsjacke anzulegen, wobei der obenerwähnte Bureauschreiber dem Gefangenen die Auch diese Berufe" beschäftigen sich, wie feſtgeſtellt, mit öffent- tonnte weder bejahen noch verneinen, 1200 M. mehr erhalten zu Beine hielt. Als man die Belle betrat, hatte Sch. die GintretenBerein Gewerkschaftskartell das Recht der Körperschaft erlangt. ihm der Bücherrevisor Siemon aus den Büchern des Angeklagten nach den mit Scherben werfen wollen, er unterließ dies aber, fation gemäß§§ 24 und 25 des Vereinsgesetzes vom 22. No: wies, daß er die streitigen Beträge in der That erhalten habe. als er den Wächter erkannte und dieser seine Waffe zog. vember 1850 der Verein der Lithographen, Steindrucker und Da also ein überaus hoher Binssah nicht nachweisbar war, so anderen Morgen wurde Sch. entlassen, doch wurde gegen ihn Buchdrucker von Krimmitschau und Umgegend zu Leitelshain lag der Schwerpunkt der Beweisführung auf der Prüfung des( wegen der Eingangs erwähnten Vergehen Anzeige erstattet. In 33 hiermit unter Bezugnahme auf die Strasbestimmungen in§ 38 Werthes der Attien. In dieser Beziehung gab Ronkursverwalter der Beweisaufnahme suchte der Vorfizende, Amtsgerichtsrath Dielit Aufschluß. Derfelbe war Berwalter der Schleicher'schen Niemir, zunächst aufzuflären, weshalb der Nachtwächter unter c des angezogenen Gesezes hiermit aufgelöst. In dem ganzen Schriftstück wird nicht der geringste Versuch Kontursmasse und fand in derselben für 877 000 m. Attien der Salewski den Angeklagten eigentlich verhaftet habe und erhielt gemacht, das Behauptete zu beweisen, die Delegirten werden Deutschen Verlags 2c. Gesellschaft", die aber darauf von diesem Beugen zur Antwort, daß dies zur bei einem Banquier für 200 000 Mart Mart verpfändet eigenen Sicherheit" des Sch. geschehen sei, boch vermochte nämlich auch hier in öffentlichen Versammlungen gewählt, erGanz unglaublich aber Angeklagten bedroht gewesen sei. heben keine laufenden Beiträge; Organisationen treten eben waren. Es babe sich für ihn nun darum gehandelt, aus den der Beuge nicht anzugeben, inwiefern die Sicherheit des Papieren im Interesse der Gläubiger mehr herauszuschlagen, als wollte es dem Gerichtshof scheinen, daß ein 20 jähriger junger falls nicht in Verbindung miteinander. Macht alles nichts, die die Pfandsumme betrug. Durch Verständigung mit dem Pfand: Mensch darüber zu entscheiden habe, ob jemand in Haft zu be Behörde sagt es und damit basta. gläubiger gelang es ihm, für die Schleicher'ichen Papiere das StimmDie Schneider der Rubach'schen Werkstatt in Go31 arrecht in der Generalversammlung der Gesellschaft zu erlangen. Da er halten sei oder nicht. Durch die Vernehmung des Mey als stehen im Streit; Zuzug ist deshalb fern zu halten. in der Aufstellung in der Bilanz wie in der Verwaltung auf Seugen wurde festgestellt, daß dieser weder angestellter Beamter, noch vereidigt oder verpflichtet worden, sondern lediglich eine schwere Mängel Mängel stieß, habe er fich der Oppositon Der Glasarbeiter- Streik in Rive de Gier, an dem angeschlossen, die aus Luckhardt, Thiele und Anderen gegen Tagegelder beschäftigte Privatperson ist. Auf die Frage, 1160 Arbeiter betheiligt sind, währt nun bereits acht Monate bestand und sich theils aus politischen, theils wer ihm die Befugniß übertragen babe, über die Inhaftnahme von Personen zu entscheiden, erwiderte Zeuge, dies sei durch den und noch ist kein Ende abzusehen. Leider sind es hier deutsche Herr von Der Amtsanwalt Bureauvorsteher Mier geschehen. Streitbrecher, die den Kämpfenden in den Rücken fallen. Das aus finanziellen Gründen gebildet hatte. Streitfomitee läßt über die gegenwärtige Lage an das Fachorgan Hammerstein wollte das im Besitz der Gesellschaft befind- achtete den Angeflagten im vollen Umfange der Anklage für liche Deutsche Tageblatt" antaufen, um es eingehen zu der deutschen Glasarbeiter folgenden Bericht gelangen: Am 18. Oktober fand eine große Versammlung statt, in lassen, andererseits strebte die Gesellschaft selbst nach einer Ma- schuldig und beantragte gegen denselben 3 Monate Gefängniß unzweifelhaft sinnlos betrunken gewesen, tostenlos frei. In welcher von dem Pariser Deputirten Charpentier die Lage jorität. Unter diesen Umständen sei es ihm gelungen, für 250 000 m. und 6 Tage Saft. Der Gerichtshof sprach den Angeklagten, der welcher von dem Pariser Deputirten Charpentier die Lage besprochen und der Antrag eingebracht wurde, sämmtliche Glas, Attien zu dem Kurse von 60 an den Direktor der Gesellschaft der Urtheilsbegründung führte der Vorsitzende aus, daß der Anabzusehen, wodurch diese die Majorität erlangte, doch diesen arbeiter des Auslandes von dem Stande des Streits in Kenntniß zu Berth hätten die Papiere nicht gehabt. Nur speziell Interesfirte geklagte geradezu skandalös behandelt worden sei. Der Nachtwächter Salewsti habe ihn ohne jeden Grund ver segen und sie davor zu warnen, nach Rive de Gier zu gehen; konnten sich um die nicht börsenfähigen Papiere bewerben, und obwohl dies so gut es ging schon längst geschehen, so ist doch antworten vermocht. Ueberaus auffallend dabei fet es, der Andrang deutscher Streifbrecher infolge der Agitation der auch das würde für niemand mehr ein Intereffe gehabt haben, haftet; er habe die diesbezügliche Frage nicht zu beder Andrang deutscher Streitbrecher infolge der Agitation der nachdem durch den neuen Aktienankauf der Gesellschaft die daß eine Privatperson darüber zu entscheiden habe, ob jemand Agenten Echüß, Dlougé, Naumann u. a. ein großer, denn wie Majorität entschieden war. Er zweifle daran, daß die Papiere festzuhalten sei oder nicht. Bei Gericht habe nur ein fest es heißt, sollen noch Streifbrecher aus Portugal, Salgó Tarján, für Nichtinteressenten überhaupt 25 pGt. Werth gehabt hätten. angestellter Richter unter Hinzuziehung eines Protokollführers Dresden, Papenburg, Oldenburg, Turin und anderen Orten tommen, aber alle ſollen Deutsche sein. Wenn doch diese Leute Für den ruhig operirenden Geschäftsmann sei das teine em bas Recht, über eine solche Frage zu befinden. Aber auch die wüßten, wie es den anderen deutschen Streitbrechern hier geht. pfehlenswerthe Rapitalanlange gewesen. Nach diesem Gutachten Behandlung des Angeklagten in der Belle sei zu tadeln, denn bung der Zwangsjacke erst recht gereizt, man hätte viel besser fie ein wenig ſpaziren gehen, laufen voraus und hinterher richtshof erkannte demgemäß, weil eine Ausbeutung der Noth- ein Betrunkener werde durch das Betreten der Belle und AnwenGendarmen. Wollen die Frauen Einkäufe besorgen, wird ihnen lage weder bei den Darlehen noch bei dem Ankauf der Papiere gethan, ihn ruhig austoben zu lassen, was sicher sehr bald geschehen sein würde, wenn man ihn in Ruhe gelassen hätte. Gendarmerie mitgegeben. Und ist es nicht eine Schande vorliege. Ein verklagter König. Eine eigenartige Ziviltlage für die gesammte deutsche Kollegenschaft, daß Deutsche es Vor dem Rigdorfer Schöffengericht hatte sich am Freitag waren, welche deutsche Kollegen denunzirt haben und die Schuld gelangte am Dienstag vor dem Oberlandesgericht in Dresden zur der Tischlermeister Hermann Gottwald aus Brig auf eine tragen, daß die letzteren gleich Berbrechern an Händen und Verhandlung. Der frühere Direktor des Deutschen Theaters in Brivattlage wegen Beleidigung des Schneidermeisters Wilhelm Füßen gefesselt ins Gefängniß geschleppt wurden? Das ist aber Budapest, Josef Blau, flagte gegen König Albert. Der Beklagte Kluge von dort zu verantworten. Gottwald sollte in einer nicht allein, was die Erbitterung gegen die Deutschen aufs höchste wurde durch Justizrath von Schüß vertreten, ten Kläger vertrat fozialdemokratischen Bersammlung den Kluge als" Achtgroschen gesteigert hat. Schon haben die deutschen Streitbrecher es dahin Rechtsanwalt Pfitzner. Albin Swoboda war, bevor er Mitglied des sozialdemokratischen Versammlung den Kluge als„ Achtgroschen= gebracht, daß das im Jahre 1891 unter schweren Kämpfen Gr. Dresdener Hoftheaters geworden, Direktor des Deutschen Theaters Junge" und" Polizeispigel" bezeichnet haben, was der Beklagte rungene wie mit einem Echlage beseitigt wurde, nämlich die in Budapest. Als solcher hat er bei Josef Blau größere Geldanleihen jedoch bestritt. Da Kluge den eingeforderten Auslagenvorschuß Sonntagsruhe. Mit Recht kann von jedem billig denkenden gemacht, die sich schließlich bis auf 20 000 Mart fummirten. bei der Gerichtstaffe nicht eingezahlt hatte, so waren feine Kollegen erwartet werden, daß er ein Gegner der Sonntagsarbeit Als S. nun in Dresden am Hoftheater engagirt wurde, kam ein Beugen geladen worden. Infolge deffen sprach der Gerichtshof ist, unsere deutschen Streitbrecher in Rive de Gier aber fangen Vergleich zu ftande. Blau reduzirte feine Forderung auf 15000 m. Den Betlagten frei und legte dem Privatkläger sämmtliche Kosten Sonntags Nachmittag 4 Uhr an zu arbeiten! Über Diefen Betrag verpflichtete sich wiederum Swoboda in monat- zur Last. auch die Zentrale der französischen Glasarbeiter- Organisation ist lichen Abschlagszahlungen von 100 M. zu tilgen. Während gefährdet, wenn der Zuzug deutscher Streitbrecher zunimmt. Denn 10 Jahren erfolgten diese Zahlungen an Blau und zwar feitens der Hauptsitz und Stützpunkt der Organisation ist Rive de Gier. der Kasse des Hoftheaters, dann wurden dieselben auf Verfügung Es besteht gar kein Zweifel darüber, daß Richarme eine große der Hofkanzlei eingestellt. Blau verklagte nun durch seinen ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Anzahl der zumeist unfähigen Streitbrecher nach Beendigung des Rechtsanwalt den König Albert auf die restirende Summe, welche Ausstandes wieder aus der Fabrit werfen wird. Was aber wird er noch zu fordern hatte. Justizrath von Schütz gab nun AusHalle, 8. November. Bei der heutigen Landtags- Erfahwahl dann mit den Leuten werden? Sie werdeu fein Mitleid und funft, daß S. der Kanzlei angezeigt habe, er habe seine Schilden feine Unterstügung finden vor den französischen Genoffen, die an. Blau getilgt. Selbstverständlich seien darauf weitere im 4. Wahlbezirk des Regierungsbezirks Merseburg erhielten von sonst immer sofort hilfsbereit sind, wenn es gilt, Bedürftigen Zahlungen an Blau nicht mehr abgegangen. Der Rechtsanwalt des insgesammt 538 abgegebenen Stimmen Professor Dr. Friedberg unter die Arme zu greifen. Wenn alles das hier Aufgeführte Klägers erklärte dagegen, daß Blau noch 3000 M. zu fordern( nationalliberal) 376 Stimmen, Stärkefabrikant Schmidt( freif.) Die Lösung der Krisis hat bisher die deutschen Kollegen nicht zur Einsicht bringt und sie abhält, habe, jedoch sich mit 2000 m. begnügen wolle, wenn die Zahlung 162 Stimmen. Ersterer ist somit gewählt. ihr Heil in Rive de Gier zu suchen, dann kann ihnen nicht ge- fofort tostenlos erfolge. Der Vertreter des Königs gab an, daß Madrid, 3. November. holfen werden; dann muß angenommen werden, daß es böser ermächtigt sei, 1500 M. zu zahlen, wenn sich Kläger damit keine Fortschritte gemacht, da mehrere Persönlichkeiten, welche für willige Absicht ist, die Interessen der ausländischen Kollegen zu einverstanden erkläre, fönne die Summe sofort ausgezahlt werden. gewisse Portefeuilles designirt sind, noch abwesend sind. Mau schädigen, wo sie nur tönnen. Wir können an die zielbewußten Swoboda habe seiner Zeit viele Vorschüsse als Direktor zahlen glaubt nach wie vor, daß ein liberales Konzentrationskabinet zu Kollegen und Organisationen im Auslande nur die dringende müssen, die ihm nicht gut gerechnet worden seien. Schließlich Stande kommen werde. Es werden daher wegen verbotener Verbindung und Organi = taling out Depeschen. Verantwortlicher Redakteur: J. Tierl( Emil Roland) in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Am Hierzu zwei Beilagen. er 1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Mr. 258. Sonntag, den 4. November 1894. nd 11. Jahrg. Arbeiter! Varteigenoffen! Die Verhandlungen wegen Beendigung des Bierboykotts find abgebrochen worden, weil die Ringbrauereien eine Bedingung stellten, deren Annahme mit der Ehre der Arbeiterschaft unvereinbar ist. Die Vertreter des Brauerrings hatten die Stirn zu fordern, daß der Friedensschluß davon abhängig gemacht werde, daß 33 Arbeiter nie mehr in den Betrieben der Ringbrauer beschäftigt werden. Arbeiter! Parteigenossen! Ohne jeden Anlaß seitens der betreffenden Arbeiter sind am 16. Mai Hunderte aufs Pflaster geworfen worden. Und nun sollen nach monatelanger Aussperrung, nach monatelangen Entbehrungen dreiunddreißig Arbeiter dauernd dem Elend, für immer der Eristenzlosigkeit, also dem langsamen Zugrundegehen überliefert werden, dreiunddreißig Mann, von denen keiner Schuld an dem Boykott trägt. Sie sollen als Opfer des Kapitalistenübermuthes auf der Strecke bleiben. An der barbarischen Doppeldezimirung des 16. Mai hatte der Brauerring nicht genug- seine Rache verlangt die Vernichtung von weiteren dreiunddreißig Existenzen. Arbeiter! Genossen! Wir wissen, daß wir in Eurem Sinne gehandelt haben, als wir diesem ungeheuerlichen Anfinnen ein empörtes turzes Nein entgegenseßten und die Verhandlungen abbrachen. Die Arbeiter Berlins konnten und wollten einen ehrlichen Frieden schließen; niemals aber werden wir unsere Hand dazu bieten, niemals werden die klassenbewußten, in den Gewerkschaften und der Sozialdemokratie organisirten Arbeiter dulden, daß ein geschlossen wird. ehrloser Friede Nun ist die Entscheidung getroffen. Der Boykott muß mit erneuter und vermehrter Energie fortgeführt werden. Die Parole Kein Tropfen Ringbier muß mit unwiderstehlicher Macht zur Durchführung gelangen. Jeder einzelne Arbeiter muß seine ganze Kraft aufwenden, um den Boykoft zur vollen Wirkung zu bringen. Dazu ist nöthig, daß die gesammte Arbeiterschaft mit verdoppelter Kraft Hand ans Wert legt, die zur Organisation, Ueberwachung und Durchführung des Boykotts erforderlichen Maßregeln energisch zu unterstützen. Es bedarf aller Kraft, aller Energie, denn die Brauerdirektoren haben offen erklärt, die Unterwerfung der Berliner Arbeiterschaft durch neue Massens maßregelungen erzwingen zu wollen! Arbeiter, Parteigenossen! Der Brauerring hat zwar Millionen zur Verfügung und wird in diesem Klaffentampfe auch fernerhin Hunderttausende opfern; hinter uns aber stehen die Massen, auf unserer Seite ist das Recht, ist die Begeisterung, ist der Opfermuth. Und an Euren Opfermuth appelliren wir abermals. Die unschuldigen Opfer kapitalistischen Uebermuthes dürfen nicht dem Hunger preisgegeben werden. Seit Monaten liegen diese Hunderte existenzlos auf der Straße. Wir wenden uns deshalb an die Arbeiter von ganz Deutschland um thatkräftige und schnelle Unterstügung. Der Kampf ist uns aufgezwungen worden. Die Berliner Arbeiterschaft hat den Handschuh aufgenommen und sie wird den Kampf durchführen bis zum Ende. Arbeiter! Euer Klassen Intereffe nicht blos, Gure Klassen Ehre ist im Spiel. Da giebt es feinen anderen Gedanken als Sieg! Vorwärts zum Sieg! Kein Tropfen Ringbier! Hoch der Boykott! = Boykottfreies Bier liefern: Brauerei Carlsberg, Friedrich Reichenkron, Charlottenburg. Brauerei Wilhelmshöhe, E. Lehmann, Berlin. Brauerei Pichelsdorf, Direktor Hoffmann. Münchener Brauhaus, Aktien- Gesellschaft, Berlin. Süddeutsche Brauerei, Karl King u. Ko., Berlin. Brauerei Müggelschlößchen, Friedrichshagen. Nordstern- Brauerei, Berlin. Rathenower Exportbrauerei- Niederlage. Inh. Max Dennhardt, N.W., Hannoverschestr. 18a. Tel. III, 8178. Schloßbrauerei, Fürstenwalde. Niederlage bei Franz Heiser, N., Liesenstr. 5. Die Boykott- Kommission. Wie schade! Tiefe Stille herrscht im Reiche derer um| anvertrauten Kindern die Unzulänglichkeit der Pflege in der Jakobi und Merker, in den Zirkeln der klugen Geschäftsleute, Genesung durch eine erhöhte Sterblichkeit zu Tage getreten ist, die sich höchst eigenhändig die Ruthe durch die brüste Heraus- und daß diese Entdeckung ebenfalls nicht erst heute oder gestern Eine Notiz in der Boff. Ztg." sagt auch forderung weiter Boltstreise aufgebunden haben. Die Sieges gemacht worden ist. fanfaren sind verklungen; einer nach dem anderen schleicht bei geradezu, die Erhöhung des Koftgeldes sei beschlossen worden, da Seite und wir sehen den Augenblick nahen, wo den Haupt- das bisher gewährte zur träftigen ausreichenden Ernährung nicht atteuren dieser Tragikomödie nur die wenigen Befizer von zweifel- genügte." Daß 18 M. pro Monat für einen Säugling haften und unzweifelhaften Lokalitäten Gefolgschaft leisten, über in Berlin teine glänzende Bezahlung ist, und daß dafür deren Schwelle schon seit Jahren fein zielbewußter Arbeiter den selbst dann nur das Allernothwendigste geboten werden kann, Fuß sett. Aber noch ein anderes beklemmt das Gemüth der wenn die Pfleger nicht gerade ausschließlich auf das Verdienen führenden Geister: der fein angelegte Plan, die Abtrünnigen bedacht sind, das ist ohne weiteres flar. Hervorragendes wird durch die famose 500 M. Konventionalstrafe zu züchtigen, ist auf selbst nach der beabsichtigten Grhöhung von 18 auf 30 M. nicht Steine des Anstoßes gerathen. Wir wissen, daß man schon in geleistet werden können, wenigstens werden die Pfleger auch bei einem Falle, um sich ganz gehörige Kosten und die unvermeid- dieser Entschädigung ihren genesenden Pfleglingen noch manches liche Blamage zu ersparen, die mit Pauten und Trom Stärkungsmittel vorenthalten müssen, das s der Arzt empfiehlt, peten eingeleitete Klage de= und wehmüthig zurück- und das dem Kinde des Reichen auch in gesunden Tagen als regelmäßige Nahrung gereicht wird. Uebrigens giebt es hier aber mit der gleichen Münze zahlen will, so tönnen sie sich noch mehrere Stiftungen zur besseren Pflege und Ausbildung von darauf gefaßt machen, daß der Spieß umgedreht wird und die Waisenkindern, darunter eine, deren Zinsen dazu bestimmt Angreijer zu dem Spott noch den Schaden zu tragen haben. find, kleine, unter sechs Jahre alte Waisen bei„ streng fittlichen" Man soll nie mit dem Feuer spielen, auch wenn man so ein und möglichst wohlhabenden"(!) Leuten in Kostpflege zu bringen, damit sie gesunde Nahrung erhalten und ihnen tein Stückchen Saalautofrat ist. böses Beispiel werde. Des Vorzuges, einen Rassengeldzuschuß Ein Gemüthsmensch ist offenbar der Professor Del- von monatlich 12 Mart aus dieser Stiftung zu erhalten, tönnen brük, der Herausgeber der Preußischen Jahrbücher. aber immer nur wenige sich erfreuen, im letzten Jahre 12, im In einer Abhandlung über die gescheiterten Einigungsversuche vorlegen 15. Auf die Leistungen gewöhnlicher Pflegestellen, die in der Boykottfrage schreibt er: mit den üblichen Minimalsägen entschädigt werden, wirft der Bürgerliches Brauhaus( in Firma Müller), Frant- gezogen hat. Wenn der Betreffende den Urhebern dieses Streiches furt a. D. Niederlage Greifswalderstr. 228. Phönig- Brauerei, C. Radon, Lichterfelde. Brauerei Jagdschlößzchen, Eberswalde. Niederlage Edm. Renter, Swinemünderstr. 45. Brauerei Tivoli, Strausberg. Niederlage Stabernad, Mühlenstraße 49a. Louisen- Brauerei, Bellermanustr. 71a/ 72. Brauerei Königs Wusterhausen, Niederlage Reichenbergerstraße 33. D N., Gartenstr. 152. Brauerei Danz, Freienwalde a. D. Vertreter: W. Marten, Bürgerliches Brauhaus, Luckenwalde. Niederlage Gust. Spiekermann, Weberstr. 66. Export Brauerei Grabow a./D. bei Stettin. lage Marthen, Bellermannstr. 6. Brauhaus Hohen- Schönhausen bei Berlin. Lokales. " Arbeiter die Friedensbedingungen der Brauer, die eigentlich jedenfalls läßt er nicht darauf schließen, daß der Stifter die ges Die einzig richtige Antwort also, wenigstens als jetzt die Wortlaut der Bestimmungen der Stiftung tein günstiges Licht; schon gut geheißen waren, ablehnten, wäre gewesen, daß sich eine wöhnliche Beköstigung, die für den Minimalſat( jetzt 13,50 im Roalition der großen Arbeitgeber von Berlin bildete, die 2. und 12 Mark im 3.- 6. Lebensjahre) eben nur geboten werden sämmtlich zwanzig Prozent ihrer Arbeiter fann, für ausreichend gehalten hat. Aber selbst diese Nieder- entlassen hätten. Da wäre der Boykott bald zu Ende geringeren Leistungen gehen gewiß in den meisten Fällen gewesen, die Sozialdemokratie hätte eine Niederlage erlitten und noch weit über das hinaus, womit sich viele Kinder begnügen die Arbeiter hätten sich das für lange Zeit gemerkt. Warum müssen, die noch Vater und Mutter haben. geschiebt dergleichen nicht?" Wie wir unsere brave Bourgeoiste kennen, würde sie auch feinen Augenblick anstehen, ihre Arbeiterfreundlichkeit auf die vorgeschlagene Weise zu bethätigen, wenn das Mittel des Herrn Professors nicht gar zu sehr in der Art der berühmten Rezepte des seligen Doktor Eisenbart wirken würde und zwar am eigenen Körper der Herren Unternehmer. Die Brauereibefizer wissen ein Lied davon zu fingen! Wo steht das geschrieben? er wartet Don am 10. Auguft 1893 verunglückte im Dienste der Stadt der Von der Fürsorge der Stadt Berlin für ihre Arbeiter. Arbeiter Schmerling beim Transport von Vermessungsgeräthund eine Sehnenverlegung am linken Fuß, die ihn zum Krüppel schaften. Er erlitt einen tomplizirten Fersenbruch Es liebt die Welt, das Strahlende zu schwärzen und machte. Was that die Stadt Berlin für den in ihrem Dienst das Erhabene in den Staub zu ziehn. Mit diesem Dichter: verunglückten Arbeiter? Sie zahlte ihm vom 10. August worte mag sich Herr Brauereibefizer und föniglicher Hoflieferant 1893 ab teinerlei Lohn mehr aus. Zum Unglück für Böhow über sein trauriges Schicksal, vom Proletariat verkannt Eine Quittung. Unzweifelhaft ist der Boykott ein für die den armen 45 jährigen Arbeiter erkrankte auch seine Frau. Inzu werden, trösten. Ja, er ist bisher schmählich verkannt worden, Brauereien empfindliches Rampfmittel in den Händen der Arbeiter, folge der Erkrankung, des Unglücks und der Nichtzahlung des der Herr Brauereibefizer und königliche Hoflieferant Bögow. da dieselben zu den hauptsächlichsten Bierkonsumenten zu rechnen Lohns für den formell nicht entlassenen Arbeiter, konnten die Aber daran war er selber schuld, denn der Mensch siehet, was sind." Ratenzahlungen für die Nähmaschine, durch deren Benutzung vor Augen ist, Gott aber siehet das Herz an". Und dieses HerzFrau Schmerling einige Pfennige hatte verdienen können, o welches Herz!-jezt endlich hat er der staunenden Mitwelt In dem jüngsten Geschäftsbericht der Schultheißbrauerei nicht gezahlt werden. Die Nähmaschine holte der Gerichts entdeckt, auf daß sie fortan Gerechtigkeit an ihm übe und ihn lob Attiengesellschaft; gewiß ein kompetentes Zeugniß, daß der vollzieher ab. Der Wirth des Hauses Franseckistraße 17 hatte mehr Oftober 1898 Menschenliebe: seit preise als einen edlen warmherzigen Menschenfreund, als welchen Bontott wirkt. auf Miethszahlung. Schmerling verlangte nun er fich jetzo entpuppt hat. Daß er als Brauereibesiger dem " Ringe" angehöre und von seinen" schuldlosen Arbeitern, gemacht darauf aufmerksam, daß der im Achtung, Schöneberg! Die unterzeichnete Kommission der Stadt die ihm zustehende Unfallrente. Nach vielem horsam dem Winte des Herrn Röficke, im Mai d. I. den auf ihn Almanach" unter Inserat verzeichnete Restaurateur C. Dorn- Berunglückten wendete sich Schmerling an das Reichs- Versicherungs Arbeiter- Berkehrs erfolglosen Hin- und Herschreiben zwischen Magistrat und dem entfallenden Theil auf die Straße geworfen habe, wurde ihm bisher zum Vorwurf gemacht. Und doch war diese edle That busch, Schöneberg, Bahnstr. 42, nach seinen eigenen Angaben amt. Dies gab ihm bereitwilligst die von der Stadt vergeblich nichts weiter als ein Ausfluß der ihm innewohnenden Nächsten dem Kontrolleur gegenüber Ringbier schänkt. Die Lotal- Rom erbetene Auskunft, wer über seinen Unfallsrenten- Anspruch zus nächst zu entscheiden hätte: das Schiedsgericht für die Regieliebe, denn Jeder ist sich bekanntlich selbst der Nächste! Daß mission von Schöneberg. J. A.: Schubert. er zwei feiner" Arbeiter auf die schwarze Liste setzte, ist auch nur auf sein gutes edles Herz zurückzuführen, denn er wollte jene Adressen dreier Gastwirthe unrichtig angegeben. Stort wohnt statt. Zur Lokalliste. Unter Weißensee sind gestern die bauten der Stadt Berlin. Am 15. Oktober fand dort Termin Als Richter fungirten: Landgerichts- Direktor Hoppe, Stadt Baus offenbar nur veranlassen, sich einem leichteren und angenehmeren nicht Elsaßstraße, sondern am Zionstirchhof 106; Gerling wohnt Stadt Bauinspettor Saad, Lebensberufe zuzuwenden, wozu sie aus freien Stücken sich doch nicht Nr. 34, sondern 34d in der Gedanstraße, ferner ist das Lokal inspektor Krause, Bauwächter Gollow und Bau. nicht entschlossen haben würden. wächter Förster. Nach sehr langer Berathung theilte der, wie freundliches Herz hat sich aber erst gestern und vorgestern in seinem von Wolff Sedanstr. 34b und nicht Sedanstr. 34. Im zweiten Wahlkreise führen folgende Wirthe boykottfreies es schien von den städtischen Beamten überſtimmte, Borsigende dem Verunglückten mit, es bestehe darüber feine Zweifel, daß er ganzen erhabenen Werthe gezeigt, denn man höre! am Bier: Stowasser, Dieffenbachstraße 28; Bachmann, Freitag und Sonnabend hat in der Villa des Bierfabrikanten Schönleinstr. 10; Schubert, Gitschinerstr. 66. Bu streichen im Dienst der Stadt verunglückt und noch Krüppel ist. Indessen und Hoflieferanten Böhow, Saarbrückerstraße 5, ein Wohl ist Schade, Gitschinerstr. 61. habe die Mehrheit des Schiedsgerichts sich den Ausführungen des thätigteits Bazar stattgefunden zum Besten von Halbotti Oberbürgermeister Belle dahin angeschlossen, daß die Vermessungs. weisen, von vater- oder mutterlosen Kindern, von Kindern, deren In der Genesung befindliche Waisenkinder will der arbeiten feinen fommunalen Gewerbebetrieb, sondern eine Mütter im Elend verdorben und gestorben sind, deren Bäter als Berliner Magistrat fünftig für einige Zeit in besonderen Pflege- öffentlich rechtliche Funktion der Stadtgemeinde darstellten, überlegten Ausweg aus ihrer Arbeitsnoth sich vielleicht das Leben stellen unterbringen, die nicht nur von Aerzten zu diesem Zweck dies nicht ausschließlich Bauzwecken dienten." Deshalb untergenommen haben! In der Villa des Herrn Böhow! Be- ausgesucht und beständig kontrollirt, sondern auch besser als die liege der Betrieb, in dem Kläger beschäftigt war, nach Ansicht Gerichts dem Unfallversicherungs Gesetz nicht; greifst du, Welt? Thränen des Dankes werden fließen gewöhnlichen Pflegestellen bezahlt werden sollen. Hier und ander- des für Herrn Bögow, den Wohlthäter! Dankgebete werden wärts gemachte Beobachtungen haben ergeben", sagt eine durch sein Anspruch habe deshalb abgewiesen werden müssen. ihn in sich schließen, Herrn Böhow, den Wohlthäter, die Zeitungen gehende Notiz hierüber, daß unter Säuglingen und Kläger möge nicht verabsäumen, rechtzeitig Refurs einSelbstverständlich hat Schmerling Refurs an der, wenn er auch schuldlose und ehrenhafte Arbeiter maßregelt, Kindern im 1. Lebensjahre, die im Krankenhause eine Krankheit zulegen. daß es so eine Art ist, im Glorienschein modernen Christen- überstanden haben, eine Da die städtischen eine ganz außerordentliche Sterblichteit das Reichs- Versicherungsamt eingelegt. thums dafteht als Wohlthäter der Wittwen und Waifen. Wie herrscht, wenn sie nicht während der Refonvaleszenz eine Vermessungsarbeiten zum Baubetrieb der Stadt gehören, sogar erfolgreich muß mit der Unterstützung von solchen Männern, wie ganz außerordentliche Pflege genießen". Diese Entdeckung ist soweit uns erinnerlich im Bauetat etatifirt werden, wird dem im Der Herr Hoflieferant Bögon einer ist, der große Kreuzzug gegen doch wohl nicht erst von heute oder gestern. Und wenn jetzt Dienste der Stadt Berunglückten hoffentlich bald die ihm zus den Umfurz" geführt werden können! Wenn sie nicht im der Magistrat von der Stadtverordneten- Versammlung die Mittel stehende Unfallrente zugesprochen werden. Da Schmerling bisBeichen brutalfter Arbeitermaßregelungen fiegen werden, die fordert, um wenigstens rekonvaleszenten Waisenkindern lang seit dem 10. August 1893 den horrenden Werktagslohn von Helden im Kampfe für Ordnung, Religion und Sitte, dann ist eine beffere Pflege zukommen lassen zu tönnen, so wird man an- 2,25 Mark noch nicht ausgezahlt erhalten hat, wiewohl er überhaupt Hopfen und Malz an dem ganzen Geschäft verloren. nehmen dürfen, daß auch bei den der Berliner Waisenverwaltung noch nicht formell entlassen ist, so wird er Sein liebevolles menschen= W nunmehr -1000 -W auch seine Forderung auf Zahlung des rückständigen Lohnes| beitern das Haltezeichen zu geben. Diese drehten daher weiter, und brach das Genick. Im Luisenstädtischen Kanal, bei der gegen den Magistrat geltend machen. Die sozialpolitische bis endlich das Drahtseil riß und Strelom mit dem freigewordenen Adalbertbrücke, wurde die Leiche eines Mannes angeschwemmt. Fürsorge für städtische Arbeiter steht auf demselben Niveau, wie Raften in die Tiefe stürzte. Strelom gab noch Lebenszeichen von Abends wurde ein Droschtenfutscher in der Mauerstraße beim Sie neuliche Darlegung des Stadtschulraths Bertram über die sich und wurde sofort nach einem Krankenhause gebracht. Dort Aufhalten feines durchgehenden Pferdes überfahren und am Knie Nothwendigkeit, Arbeitern unter 18 Jahren feinen förderlichen starb er aber alsbald infolge eines Schädel und Wirbelsäulen- erheblich verlegt.- Im Hause Elisabeth- Ufer 2 fand ein kleiner obligatorischen Unterricht zu ertheilen, da sonst die Gefahr bruchs. Eine Gerichtskommission wurde am Sonnabend Morgen Brand statt. bestehe, daß die Handwerker feine Lehrlinge mehr anstellen auf dem Lehrter Bahnhofe erwartet, um den Thatbestand klar b. h. Lehrlinge nicht mehr in derselben Weise wie jezt ausbeuten zulegen. - würden. Witterungsübersicht vom 3. November 1894. Stationen. Wegen versuchten Mordes wurde am Freitag Nachmittag Die neuen Erwerbungen des Berliner Aquariums der 21 jährige Dienstknecht Matthias aus Malchow in das Unterwerden diesmal im wesentlichen von der Fauna des Meeres und fuchungsgefängniß des Landgerichts II in Moabit eingeliefert. des Süßwaffers gestellt. Die werthvollsten Arten und Stücke M., der bei dem Bauerngutsbesizer Mei daselbst bedienstet war, verdankt es wiederum seiner Fangstation zu Rovigno. In einem hatte ein Liebesverhältniß mit einer Magd des Eigenthümers besonderen Ballon langte von da soeben ein in der Adria er Silberberg, gleichfalls in Malchow, angeknüpft, das von der beuteter prachtvoller achtfüßiger Tintenfisch an, der, da in Wien Herrschaft des Mädchens nicht auf grund der berühmten das Wasser gewechselt wurde, sehr munter ist und alsbald an patriarchalischen Fürsorge geduldet wurde. Da unter diesen Swinemünde die Einrichtung eines Steinnestes ging. Die an Form und Ge- Umständen die Braut ihr Verhältniß mit dem jungen Manne Hamburg. stalten so unermeßlich reiche Abtheilung der niederen", aber nicht fortsehen konnte, so beschloß dieser, sich zu rächen. Am Berlin darum umso anziehenderen wirbellosen Thiere ist vornämlich be- Donnerstag Abend lauerte der Knecht das junge Mädchen auf und dacht worden. Aus der Klasse der interessanten, zwischen Weich feuerte, als dasselbe das Gehöft ihrer Herrschaft verließ, aus München thieren und Würmern stehenden Moosthiere, welche an und für einem Revolver zwei Schüsse auf die Magd ab, ohne dieselbe ien fich sehr klein sind, indeß durch Verbindung zu rinden- oder erheblich zu verlegen. Ehe es dem M. gelang, noch einen dritten Haparanda moosartigen Kolonien zierliche und dabei oft recht ansehnliche Schuß abzugeben, wurde er durch hinzukommende Personen ding. Petersburg Thierstöcke der verschiedensten Gestalt bilden, ist die sogenannte fest gemacht und der Behörde übergeben. Neyforalle mit angekommen, deren vertalkte Stöcke traus blätterig, forallenförmig und nehartig durchbrochen erscheinen und davon die erwähnte Bezeichnung beigelegt erhielten. Die Rigdorfer Gemeinde- Vertretung hatte sich in ihrer fekten Sigung mit der Kommunalsteuer- Reform zu beschäftigen. Die früher geplante Biersteuer hat man jetzt fallen lassen, nach dem man sich von der Unzweckmäßigkeit derselben überzeugt hat. Im neuen Rechnungsjahr ist eine Ausgabe in Höhe von 945 194 Mark zu decken. Die eigenen Einnahmen der Gemeinde aus Grundstücken und Gebäuden, Renten u. f. w. beträgt 331 602 M., so daß rund 613 600 M. zu decken übrig bleiben. Diese Summe foll in folgender Weise aufgebracht werden: Hundesteuer à 12 M. 9000 M., Umsatzsteuer bei Grundstücksverkäufen 1 pst. 50 000., Lustbarkeitssteuer, welche von allen öffentlichen und nicht- öffent lichen Veranstaltungen in Höhe von 1,50 und 3 M. erhoben wird 5000 m., 100 pet. Zuschlag zur Einfommensteuer = 182 000 m., 150 pet. Buschlag zur ftaatlich veranlagten Gewerbesteuer 60 000 m., und als Grundsteuer 2,10 M. pro Wiesbaden. Cort. Aberdeen Baris Barometerstand in mm, d. Meeressp. Windrichtung Windstärke (-1) 3122220 etter Temperatur 50 G. 4° R.)] ○ 69961( nach Celsius 763 Regen 763 764 wolfig wolkig 766 2 woltenlos 766 23 heiter 2 770 756 60 Still heiter wolfenlos -0 -19 746 SM 753 G halb bebedt bedeckt 13 11 762 GSD 12 • 632 bedeckt drive anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. F. F. 5. Beim Abgang fönnen nach§ 113 G.-D. die gewerblichen Arbeiter ein Beugniß über Art und Dauer ihrer Be schäftigung fordern. Wird ihnen die Ausstellung verweigert, so tönnen sie Klage auf Ausstellung eines solchen erheben. Für die Klage ist nach richtiger Ansicht das Gewerbegericht, soweit solches besteht, sonst das Amtsgericht zuständig. Eine in Seide gekleidete Dame wurde am Sonnabend Morgen um 6 Uhr im Thiergarten durch einen Schuhmann des 38. Polizeireviers bewußtlos aufgefunden und nach einem Wetter- Prognose für Sonntag, den 4. November 1894. Krankenhause gebracht. In der Nähe wurden Ueberreste von Gift Ziemlich warmes, theils heiteres, theils woltiges Wetter mit aufgefunden, die darauf schließen lassen, daß es sich um etwas Regen und mäßigen südwestlichen Winden. Berliner Wetterbureau. einen Selbstmordversuch handelt. Wer die Dame ist, hat bisher nicht ermittelt werden können. Es ist möglich, daß sie unmittel bar, aus einer Gesellschaft kommend, den Thiergarten aufgesucht und die That begangen hat. Darauf läßt die Kleidung schließen. Bielleicht bringt schon die nächste Zeit eine Klärung der räthsel- Briefkaffen der Redaktion. haften Angelegenheit. Nicht minder räthselhaft ist ein Leichen Wir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( 3wet Buchstaben oder eine Bahl) fund, der am Freitag Nachmittag um 41, Uhr im Luisenstädtischen Kanal an der Adalbertbrücke gemacht wurde. Es handelt sich um einen unbekannten, etwa 35 Jahre alten Herrn, der sehr gut gekleidet war( schwarzer Tuchanzug), schwarzes Haar und einen schwarzen schwachen Vollbart hat. Die Strümpfe tragen das Zeichen K. B. An der Uhrkette des Todten hängen 2 Münzen. Zu der Verhaftung des Kaufmanns Frank wird bekannt, Tausend vom gemeinen Werth aller bebauten und unbebauten daß eines Briefes gelangt ist, worin der durch Selbstmord ge- Ermissionsklausel für den Fall uupünktlicher Zahlung festgesezt Befit endete Bruder des Verhafteten sich der in Nede stehenden Be- das geschieht in fast jedem gedruckten Kontrakt- so müssen trügereien für schuldig bekennt und sich deshalb das Leben Sie auf Verlangen des Wirths wegen nehmen zu müssen erklärt. Der Untersuchungsrichter, Land- Miethezahlung räumen. Sie und Ihre Sachen haften gerichtsrath Pochhammer, hat nun die Entlassung des Gustav jedoch für die gesammte Miethszeit, falls dies, wie gewöhnlich, Frank aus der Haft ohne Kaution verfügt. im Vertrage vereinbart ist. Ist die sogenannte Ermissionsklausel im Miethsvertrage nicht enthalten, so hat der Wirth nur das Recht, falls Miether mit 2 Miethszinsterminen im Rückstande ist, dem Miether noch vor Ablauf des Vertrages unter Einhaltung sehen, daß die wirthschaftliche Uebermacht des Vermiethers die der gefeßlichen( Quartals-) Kündigungsfrist zu fündigen. Sie gesetzlichen Bestimmungen durch Vertragsformulare recht sehr zu Gunsten des Vermiethers geändert hat. Traum. Auch die gesundesten Menschen träumen. Träume nicht Folgen eines frankhaften Geisteszustandes. R. P. 5. Jn 4 Jahren. Grundstücke. Die Ranalisationsgebühr soll in Höhe von 4 pet. des Nugungswerthes erhoben werden. Die Miether werden durch diese neue Steuerordnung ganz erheblich entlastet, aber auch die Hausbefizer kommen durch die Heranziehung der unbebauten Grundstücke um ein Drittel besser weg als bisher. Der beſſer Plan wurde genehmigt und soll der Regierung eingereicht werden. Tesla's Licht der Zukunft" wird Herr P. Spies in der Eine erregte Szene, die fast zu einer Ruhestörung aus Urania am nächsten Dienstag und Mittwoch in seinem großen artete, spielte sich, wie berichtet wird, gestern Nachmittag in und Experimental- Vortrage noch einmal vorführen, während an den vor dem Hause Wilhelmstraße 122 ab. Im ersten Stock des anderen Tagen der Woche der Rundgang durch alle Welten" Hauses wohnen zwei Damen, die, wie man sagt, ihrer Bedienung das Repertoire des Wissenschaftlichen Theaters beherrscht. bei geringer Gegenleistung sehr viel zumuthen. Wohl um Rache Aus staat erhaltenden Kreifen. Eine Frau Pastor 34 üben, hatte ein Unbefugter in einer hiesigen Zeitung eine UnDr. Kipper, verwittwete Frau Dr. med. Schrecker, deren ver- zeige veröffentlicht, derzufolge die beiden Damen gegen einen Lohn storbener Gatte der Leibarzt des abgedankten Raisers von von 27 M. und freies Mittagessen eine Aufwartung suchen und Brafilien, Dom Pedro, war, wird sich am 5. d. M. vor dem Meldungen von 2 bis 3 Uhr entg gennehmen. Der verhältnismäßig Schwurgericht am Landgericht I wegen Meineids zu verantworten sehr hohe Lohn hatte Frauen und Mädchen aus allen Theilen der haben. Die Sache heißt Mary und Genossen und der Meineid, Stadt angelockt. Schon um 1/22 Uhr waren Treppe und Hausdeffen die Angeklagten beschuldigt find, soll in einer Klagesaché flur dicht gefüllt und auch vor der Straße hatte sich eine durch wegen Ehescheidung geleistet worden sein. Es handelt sich hier Neugierige verstärkte Menschenmasse angesammelt, die ständig um eine Ehescheidung aus den Kreifen der oberen Zehntausend, anwuchs. Raum schlug es zwei Uhr, als ein wahrer Sturm entund die Einzelheiten, welche zur Sprache gebracht werden müssen, stand. Da auf Klingeln und Klopfen nicht geöffnet wurde, be: find geeignet, den Stoff zu einem Sensationsroman zu liefern. mächtigte sich der Menge fehr bald eine erregte Stimmung, die Wahrscheinlich wird während der ganzen Verhandlung die wuchs, als man von schadenfrohen Hausbewohnern den wahren Deffentlichkeit ausgeschlossen werden. Sachverhalt erfuhr. Dem Vizewirth, der gegen die Menge gütlich vieler Mühe gelang es, die Menge, die nicht übel Luft gezeigt einschreiten wollte, soll übel mitgespielt worden sein und nur mit haben soll, die Wohnung der beiden Damen zu stürmen, bis auf die Straße zurückzudrängen. sind F. S. 22. Ift in Ihrem Miethsvertrage die sogenannte unzureichender A. 2. 1. 1. Nein. 2. Ist die Herrschaft für Kur und Verpflegung des ertrantten Dienstboten uforgen verpflichtet? Diese Frage ist bei der Unzahl verschiedener Gesindeordnungen, die für die verschiedenen Theile Deutschlands gelten, sehr verschiedenartig geregelt. Sie wollen deshalb angeben, in welcher Stadt der Fall, deffentwegen Sie anfragen, fich ereignet hat. Dud A. B. 1. Nein. G. S. Sind Sie ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist Einen furchtbaren Anblick bot am Freitag Nachmittag vereinbart war, so haben Sie Anspruch auf Entschädigung wegen entlassen worden, wiewohl Ausschluß der Kündigungsfrist nicht ein Unglücksfall, der sich in der Halle des Lehrter Nichteinhaltung der Kündigungsfrist, also, falls Sie innerhalb Hauptbahnhofes zutrug. An der Gifenkonstruktion des Glas daches sind Ausbesserungen nothwendig und die daran arbeitenden 14 Tagen Arbeit nicht erhalten, Lohn für 14 Tage. Nach Schlosser und Schmiede wurden vermittelst einer eigenen Vor- Polizeibericht. Am 1. b. Mis. brachte sich ein Mann in richtiger Ansicht hat der Arbeiter feineswegs die Berpflichtung, aus. richtung in die Höhe gezogen. Es sind Holzkaften im Gewicht seiner Wohnung, in der Bernanerstraße, mehrere Messerstiche in drücklich zu erklären, daß er sich die Geltendmachung feiner Rechte von sechs bis sieben Zentnern hergestellt worden, in denen der den Hals bei und verlegte sich so schwer, daß seine Ueberführung vorbehalte. Einige Kammern des Berliner Gewerbegerichts halten Arbeiter Platz nimmt und mittels eines durch Windevorrichtung in das Krankenhaus erforderlich wurde. Am 2. d. Mts. fiel indeß an der verkehrten, jeder gesetzlichen Grundlage ermangelnin Bewegung gesetzten Drahtseils in die Höhe gezogen wird. Die in der Hannoverschenstraße ein Arbeiter beim Abspringen von den, durch nichts zu rechtfertigenden entgegengesezten Andie Winde bedienenden Arbeiter können von unten nicht sehen, einem in der Fahrt befindlichen Rollwagen hin, gerieth unter die schauung fest. Es empfiehlt sich deshalb in jedem Fall unbe ob der Kasten seinen Bestimmungsort erreicht hat, müssen Räder und wurde am Unterschenkel schwer verletzt. Unter den rechtigter Entlassung dem Arbeitgeber zu erklären, daß man auf daher so lange drehen, bis der Hinaufzubefördernde ihnen Linden wurde Mittags ein Knabe durch eine Droschte überfahren Innehaltung der Kündigungsfrist bestehe und die Geltendmachung 2. Genau so liegt es mit dem ein Halt zuruft. In diesem Augenblick hört das Winden auf, und innerlich anscheinend bedeutend verlegt. Nachmittags schoß feiner Rechte sich vorbehalte. und der oben angekommene Arbeiter befestigt seinen Kasten durch sich ein Mann in seiner Wohnung, in der Gitschinerstraße, eine Ausseßen". Kein Arbeiter ist verbunden auszuseßen". Er thut zwei Haken an einem eisernen Träger des Daches. Freitag Nach Revolverfugel in die Schläfe. Er wurde noch lebend nach dem aber in Berlin gut, dem Ausseßung begehrenden Unternehmer zu mittag um 3/4 Uhr sollte der 20 Jahre alte Schloffer Hermann Krankenhause gebracht. Auf dem Lehrter Bahnhofe stürzte ein erklären: ich sehe die Arbeit lediglich auf Ihre Roften aus. Strelow aus der Rathenowerstr. 79a in der angegebenen Weise bei der Reparatur der Dachkonstruktion beschäftigter Schloffer 3. Der Arbeiter ist nur die Arbeiten zu verrichten verbunden, in die Höhe befördert werden, versäumte aber, den unteren Ar- infolge Berreißens eines Drahtseils auf den Bürgersteig hinab zu deren Leistung er sich verdungen hat. Für den Inhalt der Jnierate über nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber feinerlei Verantwortung Theater. Sonntag, 4. November. Freie Volksbühne( National Theater.) 11. Serie. 5. AbtheiLung, Nachmittag 2% Uhr: Der Biberpels. ( Lessing Theater.) 11. Serie. 1. Abtheilung, Nachm. 22 Uhr: Die Stüßen der Gesellschaft. Opernhaus. Hänsel und Gretel. Die Jahreszeiten. Morgen: Die Meistersinger. Schauspielhaus. Wie die Alten fungen. Morgen: Hans Sachs. Leffing- Theater. Die Kugel. Montag: Die Schmetterlingsschlacht. Deutsches Theater. Die Weber. Morgen: Dieselbe Borstellung. Berliner Theater. Stüßen der Ges fellschaft. Montag: Die Here. Schiller Theater. Der Beilchen freffer. Montag: Ein Fallissement. Neues Theater. Figaro's Hochzeit. Montag: Komödianten. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der Vogelhändler. Montag: Dieselbe Borstellung. Residenz- Theater. Der Unterpräfekt. Billa Bielliebchen. Montag: Dieselbe Borstellung. Theater Unter den Linden. Der Obersteiger. Montag: Diefelbe Vorstellung. Bellealliance- Theater. KönigKrause. Montag: Diefelbe Borstellung. Central- Theater. D! biese Berliner! Montag: Dieselbe Borstellung. Ein Alexanderplat. Theater. Modell. Verbotene Liebe. Adolph Ernst- Theater. Der Kleine Herr. Montag: Dieselbe Vorstellung. National- Theater. Die Weber. Montag: Dieselbe Vorstellung. Reichshallentheater. SpezialitätenVorstellung. American- Theater. SpezialitätenBorstellung. Apollo Theater. Spezialitäten Borstellung. Raufmann's Variété. Spezialitäten. Voritellung. Varodie Theater. Spezialitäten Vorstellung. " Sanssouci“ Rottbuseraraße 4a. Jeden Sonntag und Donnerstag: Stettiner Sänger eyel Pitro, Britton, Eberius, Steidl und Blank). Anfang Sonntags 7 Uhr, Wochentags 8 Uhr. Entree 50 Pfg. Billets à 40 Pfg.( nur für die Wochentage giltig) find im Borver tauf in der Bigarrenhandlung von Reßler, Rottbuferplay, zu haben. Stets wechselndes, amüsantes Programm. " Schiller- Theater.| National- Theater. Adolph Ernst- Theater ( Wallner- Theater.) Wallner- Theaterstrasse. Sonntag, den 4. November, Nachm. 3 Uhr: Festvorstellung zur Feier des 400. Geburtstags von Hans Sachs. Das heyss Eisen. Der fahrend Schüler im Paradies. Große Frankfurterйtraße 182. Doppel- Vorstellung E zu einfachen Preisen. Gastspiel des fliegenden Serpentin- Ballets. Zum 1. Male: Der kleine Herr. Schwant in 3 Aften v. Arthur Lauw. Vorher: Zum 1. Male: Die ewige Braut, ft Der Doktor Die Weber.iederspiel in 1 Att v. W. Mannstädt mit der grossen Nasen. Der Bauer im Fegefeuer. Zum Schluß Hans Sachsen's poetische Sendung von Wolfgang Goethe. Abends 8 Uhr: Der Veilchenfrefer. Dichter- Abende im Bürgerfaale des Rathhauses, Abends 71/2 Uhr, Uhland Abend. Montag, den 5. November, Abends 8 Ubr: Ein Fellinement. Central- Theater Alte Jakobkraker. 30. Direktion: Richard Schulz. Emil Thomas a. G. Anna Bäders. Josefine Dora. Zum 65. Male: Schauspiel in 4 Atten von Regie: Max Samft. Hierauf: Der Raub der Helena. Große Bosse mit Gefang und Tanz in 4 Aften von Karl Peters. Regie: Max Samst. Rassenöffnung 5 Uhr. Anf. 71/2 Uhr. Montag: Gastspiel des fliegenden Serpentin- Ballets. Vorher: Die Weber. In Vorbereitung: Der Tod als Pathe. Ausstattungs- Komödie in 5 Atten von Ernst Bluhme mit theilweifer Benußung einer Idee von August Blanche. Ausschant von echt Culmbacher Bier. und J. Kren. In Scene gesetzt von Ad. Ernst. Anfang 71/2 Uhr. 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November, Abends 8 Uhr: Grosse öffentliche Holzarbeiter- Versammlung für Friedenau, Steglitz und Umgegend aus denim ,, Gambrinus", Ahornstraße 15. " Tagesordnung: 1431 Die Nothwendigkeit der Gewerkschafts- Organisation." Referent: E. Wiedemann- Berlin. 2. Diskussion. 3. Stellungnahme zur Gründung einer Bahlstelle des Deutschen Holzarbeiter- Verbandes. um recht rege Um recht rege Betheiligung an dieser Versammlung ersucht Der Einberufer. Künstl. Zähne, loses anziehen. Theilzahlung. Goldstein, Dranienſtr. 128 vorzügl. u. Garantie, ſchmerzl., Zahnschmerz beseitigt, schmerz 15000 Winter- Paletots in entzückender Pracht und Güte, sonst 30-65 m., jetzt 8, 10, 12, 15 bis 25 M. 12 000 elegante, schneidige Jaquet- und Rockanzüge ( Werth das Dreifache), jezt 8, 10, 12, 15, 18-30. 4000 Pelerinen- und Hohenzollern Mäntel von 12-36 M. 5000 Haus- und Jagd- Joppen von 4 M. an. Burschen- Anzüge wie Paletots, halb umsonst. 8000 naben- und me2 Kleider- Pascha Rosenthalerstraße 32. 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November, Abends 8 Uhr, finden in allen 6 Wahlkreisen Versammlungen der Parteigenossen statt. 44.€ I. Kreis: Röllig, Neue Friedrichstr. 44. II. " 9 III. 19 IV. 99 99 V. VI. 99 Zubeil, Lindenstr. 106. Louisenstädt. Konzerthaus, Alte Jakobstr. 37. Fiebig, Gr. Frankfurterstr. 26. Gründel, Brunnenr. 188. Reichert's Salon, Müllerstr. 7. Tagesordnung in allen Versammlungen: 807b Graveure, Ziseleure! Die am Dienstag, den 5. November, abzuhaltende Versammlung findet der Große öffentl. Volks- Versammlung Parteiverſammlungen halber nicht statt. am Sonntag, den 4. November cr., Vormittags 10 Uhr, in Schneider's Salon, Belforterstr. 15. Nähere Bekanntmachung erfolgt am Sonntag, den 11. November. 133/12 Der Vorkand. Tages- Ordnung: 1. Die Presse und ihr Beruf. Referent: Gen. Liebknecht. 2. Die R. Augustin.t Orts- Krankenkasse der Zigarren- uebernahme des Vertriebs des„ Vorwärts". 3. Verſchiedenes. macher, Zigarrenfortirer und deren gewerbliche Hilfsarbeiter. Dienstag, den 13. November, Abends 8 Uhr, bei Seefeldt, Grenadierstr. 33: Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: Maler- Fachschule ( XII. Semester) Bericht des Rendanten. Bericht des der Vereinigung der Maler, Ladirer, Auftreicher u. v. Berufsg. Vorstandes. Besprechung wegen Verlegung der Kassenstunden. Wahl von 86 Vertretern zur Generalversammlung. jämmtlicher Filialen Berlins. Der Kursus beginnt für das Wintersemester 1894/95 am 11. November Alle wahlberechtigten Mitglieder(§49 im Schullofale Manteuffelstr. 7( Aula der 193./195. Gemeindeschule). Absaz 2) sind zu dieser Versammlung Anmeldungen werden bis 9. November in den Filialen, vom 11. Nov. eingeladen. Quittungsbuch legitimirt. ab nur in der Fachschule bei der Kommission entgegengenommen. 180/14 Die Fachschulkommission. J. A.: M. Mark, Fruchtstr. 51. Dienstag, den 13. November, Nachmittags 5 Uhr, Grenadierstr. 33: 1. Bericht und Abrechnung der Vertrauenspersonen. Arbeitgeber- Versammlung. Schneider u. Schneiderinnen! Wahl von 34 Bertretern zur General Große öffentliche Versammlung 2. Neuwahl der Vertrauenspersonen, sowie der Breß-, Lokal- und Agitations- Kommissionsmitglieder. 3. Bericht der Delegirten vom Parteitage in Frankfurt und Diskussion. In Anbetracht der langen und wichtigen Tagesordnung werden die Versammlungen pünktlich eröffnet. Um zahlreiches Erscheinen ersuchen Die Vertrauenspersonen. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Zahlstelle Berlin. Bezirks- Versammlungen. Tagesordnung: Versammlung. welche Beiträge aus eigenen Mitteln Nur solche Arbeitgeber haben Zutritt, Sonntag, 4. November, Abends 6 Uhr, bei Specht, Markgrafenstrasse 83. Tagesordnung: zu obiger Kaffe zahlen. 8236 1. Betrachtungen eines Laien über Rechtsfragen. Referent Kollege Timm. 2. Diskussion. Der Vorstand. Nach der Versammlung gemüthliches Beisammensein mit Tanz. Um recht zahlreiches und pünktliches Erscheinen wird gebeten. Orts- Krankenkasse Die Agitationskommission der Schneider und Schneiderinnen Berlins. der Weber und verwandter Gewerbe. Die Herren Delegirten, Arbeitgeber und Mitglieder obiger Kasse, werden hierdurch zu einer ordentlichen Generalversammlung auf Sonntag den 11. November, Vormittags 10 Uhr, Wilte's Lokal, Andreasstr. 26, ergebenst eingeladen. Norden: Montag, den 5. November 1893, Abends 8½ Uhr, bei Kelle, Schönhauser Allee Nr. 28. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Verbands- An- in gelegenheiten und Verschiedenes. Moabit: Sonntag, den 4. November 1894, Vormittags 10 Uhr, im ,, Viktoria- Salon, Perlebergerstraße Nr. 13. Tagesordnung: 1. Vortrag des Kollegen Robert Schmidt. 2. Diskussion. 3. Werkstatt- Angelegenheiten und Verschiedenes. Friedrichsberg und Rummelsburg. Montag, den 5. November 1894, Abends 8% Uhr, bri Heinicke, Friedrich Karlstraße 11. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn C. Hoffmann: Das Tagesordnung: 8036 a) In getrennter Versammlung: Ergänzungswahl des Vorstandes von Achtung, Schuhmacher! Versammlungen des Vereins deutscher Schuhmacher am Montag, den 5. November cr., Abends 8½½ Uhr: Filiale bei Tempel, Langeftr. 65. Tagesordnung: 1. Vortrag des Kollegen Niederauer. 2. Diskussion. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. 3. Filiale I bei Feind, Weinstr. 11. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Koblenzer. 2. Vereins angelegenheiten und Verschiedenes. 222/14 Filiale II bei Werner, Bülowstr. 59. Tagesordnung: 1. Vortrag des Kollegen Lau über: Arbeiterstatistit". ben Arbeitgebern nach§§ 37 und 38 2. Diskussion. 3. Abrechnung vom 3. Quartal. 4. Vereinsangelegenheiten. des Statuts für 1895/96. b) In getrennter Versammlung: 1. Ergänzungswahl des Vorstandes von den Mitgliedern nach§§ 37 und 38 des Statuts für 1895/96. 2. Ergänzungswahl des Vorstandes Sozialdemokratischer Agitationsklub für den Osten Berlins. Sonntag, den 4. November, Abends 62 Uhr, Handwerk früher und jetzt". 2. Diskussion. 2. Verbands- Angelegenheiten und von den Mitgliedern nach§ 39 des im Lokale des Herrn Albrecht, Memelerstraße Nr. 67: Verschiedenes. Vertrauensmänner- Versammlung. Süd- Ost: Montag, den 5. November 1894, Abends 82 Uhr, bri Hoffmann, Oranienstraße Nr. 180. Tagesordnung: Besprechung über Lohn- und Arbeitsverhältnisse. Hierzu sind die Kollegen der Luxusmöbel- Branche besonders eingeladen. Statuts für 1895. c) In gemeinschaftlicher Versammlung: 1. Wahl von 3 Revisoren für 1895. 2. Verschiedenes. Berlin, den 4. November 1894. Der Vorstand. P. Stemmler, Vorsißender. C. Reißmann, Schriftführer. Zahlreicher Befuch aller Versammlungen ist dringend erforderlich. Auch Drts- Krankenkasse d.Sutmacher, Nichtmitglieder haben Zutritt. Neue Mitglieder werden in den Versamm lungen aufgenommen. 142/19 Die Ortsverwaltung. Fachverein der Tischler. Generalversammlung am Montag, den 5. November 1894, Abends 8½ Uhr, im Lokale des Herrn Ehrenberg, Annenstr. 16. Tagesordnung: 1. Abrechnung vom 3. Quartal. 2. Bericht des Vorstandes und des Bibliothekars. 3. Erfahwahl des Vorstandes. 4. Vereins- Angelegenheiten und Verschiedenes. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht 288/3 Der Vorstand. DF Die Bibliothek ist wieder durch einen größeren Posten hervor: Hutfournituren- u. Filzwaarenverfertiger zu Berlin. Am Sonntag, den 11. November, Vormittags 10 Uhr, findet im Saale des Herrn Nieft, Weberstr. 17, eine Versammlung behufs Aufstellung der Kandidatenliste von 50 Arbeitnehmern und am Sonntag, den 25. November 1894, Vormittags 10 Uhr, in demselben Lokal die ordentliche 786b ragender Werke bereichert worden; die Mitglieder werden ersucht, hiervon recht Generalversammlung regen Gebrauch zu machen. Große öffentliche Versammlung für Frauen u. Männer. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Fritz Hansen über:" Luther und seine Entree 10 Pf. Zeit". 2. Diskussion. Nach der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein und Tonz. Herren, welche am Tanz theilnehmen, zahlen 30 Pf. nach. Achtung! 160/12 Achtung! Nollkutscher, Möbeltransport- und Speditions- Arbeiter! Sonntag, den 4. November cr., Abends 6½ Uhr: Grosse öffentliche Versammlung GUJmit Frauen bei Bolzmann, Lichtenbergerstr. 16( am Landsberger Thor). ages Ordnung: 1. Die Mißstände im Speditions- Gewerbe in Berlin u. auswärts. Heferent: Kollege Hoffmann. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Nach der Versammlung: unserer Kasse mit der Tagesordnung: 1. Wahl von 25 Delegirten der 2. Wahl von 50 Delegirten der Gemüthliches Beisammensein mit Tanz, 3. Wahl von 3 Vorstandsmitgliedern Verband der im Handels- u. Transport- Gewerbe beschäftigten Hilfsarbeiter Arbeitnehmer, Verein zur Wahrung der Interessen der Zink- rbeitgeber, giesser und Stürzer Berlins und Umgegend. Ordentliche Generalversammlung am Dienstag, den 6. November 1894, Abends 82 Uhr, bei Schuhmacher, Pücklerstraße Nr. 49. S Tages Ordnung: der Arbeite er, 4. Wahi on 6 Vorstandsmitgliedern der Arbeitnehmer, 5. Wahl der Rassenrevisoren zur arrangirt vom ( ehemals Verband der Geschäftsdiener u. s. w.) Die Versammlung des Verbandes aller im Handels- und Prüfung der Rechnung des Jahres 1894 Transport- Gewerbe beschäftigten Hilfearbeiter findet nicht Dienstag, den 6. d. M., wegen der an diesem Tage stattfindenden Parteiversammlungen, (§ 47 unseres Statuts) 1. Bericht des Vorstandes. 2. Kassenbericht. 3. Ergänzungswahl des fatt, zu welchen wir die großjährigen, Borstandes. 4. Gewerkschaftliches. 5. Verschiedenes. 296/3 Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. wahlberechtigten und wählbaren Mitglieder unserer Kasse hierdurch einladen. Eintritt zu den Versammlungen ist nur gegen Vorzeigung des Mitglieds Der Vorstand. ( gez.) H. Ried, Anhaltstr. 14. Orts- Krankenkasse Verband der in Holzbearbeitungs- Fabriken und auf Holzpläßen buches gestattet. beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands ( Filiale Berlin 1). Am Montag, den 5. November 1894, Abends 82 Uhr, bei Wilke, Andreasstrasse No. 26: der Steindrucker u. Lithographen Mitglieder Versammlung. Dienstag, 18. tour. r., Abds. 8 Uhr, 144/7 Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gemacht. Um recht zahlreichen Besuch bittet Der Vorstand. Verband der in Buchbindereien, der Papier- und Lederwaaren- Industrie beschäft. Arbeiter und Arbeiterinnen( Mitgliedschaft Berlin). Montag, den 5. November, Abds. 8½½ Uhr, bei Deigmüller, Alte Jakobstrasse No. 48 a: im Bereinshause, Sophienstr. General- Versammlung der Delegirten. Tages- Ordnung: 1. Ergänzungswahl für den Vorstand. 2. Wahl des Ausschusses. 3. Antrag sondern Dienstag, den 13. Nov., bei Schmiedel's, Alte Jakobstr., statt. Näheres Montag, den 12. d. M., an den Litfaß- Säulen. Sonntag, den 11. Nov., Abends 6 Uhr, grosse Versammlung Charlottenburg( Bismarckshöhe), Wilmersdorferstraße. in des Lederarbeiter! General- Versammlung 185/11 Fachvereins der in der Lederwaaren- Industrie beschäftigten Arbeiter von Berlin und Umgegend am Montag, den 5. November d. J., Abends 9 1hr, in ,, Hoffmann's Fest- Sälen", Oranienstr. 180. Tages- Ordnung: 1. Bericht des Vorstandes( Kassenbericht) Bericht der Arbeitsnachweisdes Vorstandes auf Abänderung des Kommission. 2. Vereinsangelegenheiten( Vertrauensmännerfrage). 3. Ver$ 12, Abs. 1, Biffer 3 des Statuts. schiedenes. Bei der Wichtigkeit der Tagesordnung bitte recht zahlreich zu 4. Antrag der Statuten- Berathungs- erscheinen. Kommission auf Abänderung der§§ 11, 41, 44, 50, 52, 56 u. 57 des Statuts. 5. Beschlußfaffung über Beitritt zur Freien Vereinigung von Krankenkassen [ 161/9] Der Vorstand. Charlottenburg. Mittwoch, den 7. November, Abends 8 Uhr: Mitglieder- Derlammlung. Berlins und Umgebung. 6. Ber- Oeffentliche Versammlung Tages- Ordnung: 1. Bortrag von Dr. Joël über: Wenn Menschen schweigen, werden Steine reben." 2. Mitgliedschaftsangelegenheiten. schiedenes. Berlin, den 1. November 1894. Der Vorstand. Die Kollegen, welche mit der Abrechnung der Billets vom Herbstver: I. A.: M. Stuhlmann, Vorsitzender. der Sattler und verwandten Berufsgenossen 885b in Bismarckshöhe( kleiner Saal), Wilmersdorferstr. 39. Tagesordnung: Stallschreiberstr. 43 I. 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Wahl eines Delegirten zum Gewerkschafts[ 231/17] Der Einberufer. gnügen noch im Rückstande sind, werden in der Versammlung bekannt gegeben. Rechtsbureau des billigst. 3126 fartell. 4. Verschiedenes. 75/1 Der Vorstand. Berantwortlicher Redakteur: 3. Dierl( Emil Roland) in Berlin. Drud und Verlag von Maz Bading in Berlin, SW, Beuthstraße 2. 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 258. Sonntag, den 4. November 1894. 11. Jahrg. Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt kein boykottirtes Bier! Die Schlacht im Fuchsmühler Walde. Den gestrigen Mittheilungen über diese Niedermezelung von Bauern, die sich weiter nichts hatten zu Schulden kommen lassen, als ein altes Volksrecht, das man denen vorenthielt wahr zunehmen, lassen wir noch folgende Einzelheiten aus dem ausführlichen Bericht der Münchener Neuesten Nachrichten" nach folgen; werde. Die Unterhandlungen zerschlugen sich, und die Berech-| mit einem feiner Arme in dies Kleidungsstück geschlüpft, während tigten arbeiteten fort. er mit dem anderen Arm dies nicht mehr konnte, nachdem er Am folgenden Morgen( 30. Oktober) brachen die Betheiligten inzwischen gestochen worden war. So halb mit dem Spenser wieder nach dem Walde auf und mit ihnen noch Andere. Sie gingen bekleidet fikt Stock auch heute noch auf einem Stuhl im Leichenwieder daran, Holz zu fällen, bearbeiteten aber nur solche hause. Nachdem alle sich zerstreut hatten, wurden die Soldaten Bäume, welche von dem Gutsherrn bereits verkauft und ent- im Gutsschlosse einquartiert, wo sie sich heute noch befinden. Im sprechend gekennzeichnet waren. Uebrigen herrscht jetzt vollständige Ruhe und Ordnung. Ein Gerücht, wonach sich in der Nacht etliche 40 Personen dem mit Militär besetzten Schloffe genähert hätten, ist rein erfunden; da gegen ist es hatsache, daß auf einen Briefträger, welcher Nachts noch eine Depesche in das Schloß zu tragen hatte, aus dem Schloß geschossen wurde. " Im Laufe des Vormittags traf der Bezirksamtmann Wall mit Gendarmerie wieder in Fuchsmühl ein und um 11 Uhr marschirte unter Führung des Premierlieutenants Meier von Fuchsmühl ist eine Landgemeinde im Bezirksamt Tirschen- Amberg eine Abtheilung Soldaten( 50 Mann) gegen den Wald reuth mit 1156 Bewohnern, die sammt und sonders mit Glücks- an. Der Bezirks- Amtmann verlas die einschlägigen Aufruhrgütern nicht gar sehr gesegnet sind. Das dortige Schloß ist ein Paragraphen und forderte die Menge in Zwischenpausen von Der Bürgermeister mit zwei anderen Männern fißt nun zu Thron- und Rittermannslehen mit einigen Taufend Tagwert fünf Minuten drei Mal auf, die Waffen( Handwerkszeug) nieder: Waldfassen hinter Schloß und Riegel. So ist denn zuletzt auch Waldung. Der vorige Besitzer, ein Herr v. Zoller, pensionirter zulegen und sich aus dem Walde zu entfernen. Die Leute thaten Blut geflossen in einem endlosen Streite, der bereits ungeheure Bezirksgerichtsrath, prozessirte dreißig Jahre mit Ersteres, blieben aber ruhig stehen, ohne indessen, wie der Be Summen verschlang. Sein Schlußurtheil faßt der Berichtder Gemeinde wegen der Holz- und Streurechte, richterstatter ausdrücklich versichert, eine Bewegung zur Gegen- erstatter in den Worten zusammen: Von einem beab= die auf der Lehenswaldung feit alter Beit haften. Der wehr zu machen. Wie vielfach behauptet wird, hätten nur die sichtigten Aufruhr, von einer Waldverwüstung Prozeß fostete den Bewohnern mehr als 100 000 m. Nächststehenden den Herrn Bezirks- Amtmann verstanden, die oder von gemeinem Diebstahl tann nicht ge Fünfzehn Jahre wurde der Gemeinde das meisten Uebrigen aber, die auf mehrere tausend Schritt im sprochen werden. Wenn die Gerichte in den vers Rechtholz gänzlich vorbehalten, und als endlich Walde zersteut gewesen seien, nicht. Es folgte ein Trommel- fchiedenen Instanzen über schwierige Dinge Fuchsmühl den Prozeß gewann, strengte Freiherr v. 3oller, der signal und hierauf das Kommando Schwärmen, vor verschieden urtheilen, da verliert das Volk unterdessen reichlich Holz verkauft hatte, einen Ermäßigungs- wärts." das Verständniß; es steift sich auf sein altes prozeß an; der Wald liefere, so hieß es, das für die Berechnung Nun ging es im Laufschritt vorwärts. Die jüngeren Leute Recht, und die Folgen davon sind: Blut und nöthige Holz nicht mehr, und der Prozeßtanz ging von Neuem an. der Fuchsmühler liefen ebenfalls und nur die älteren Männer Thränen! Der jetzige Lebensträger, Ludwig Freiherr v. Boller, t. Kämmerer blieben zurück; und diese mußten auch für die übrigen schwer, Dem Konflikt liegt aber noch mehr zu Grunde als die und Landgerichtsrath zu München, prozessirte in neuester Beit zwei mit ihrem Leben büßen, denn sie wurden von den Soldaten widersprechenden Urtheile zweier Gerichte. Er ist einer der mit der Gemeinde Fuchsmühl, weil sie sich nicht zur Zwangs- mit den Yatagans mehr oder minder schwer verlegt. So erhielt letzten Ausläufer des Jahrhunderte währenden Enteignungsablösung der Holzrechte herbeiließ. Die Berechtigten meinten, der der 69 Jahre alte() Gg. Stock von Triebendorf eine schwere prozesses des Gemeindelandes zu Gunsten einzelner GroßgrundThronlehnswald ist nicht Privatbesitz, sondern Staatswald, und Verlegung an der Stirne und einen Stich in das Herz, so daß befizer. Er ragt in eine Zeit hinein, in der das Bolt sich seiner die Holz- und Steuerrechte in einer Staatswaldung könnten nach aus weitklaffender Wunde das Blut hervorquoll und Stock nach| alten Rechte besinnt und sich anschickt, sie zurückzuerobern. So dem Geseze nicht zwangsweise abgelöst werden. Das Oberlandes wenigen Augenblicken verschied. Der Bauer Leonhard Bauer knüpft das neue werdende Recht an an uraltes schnöde entwendetes gericht Nürnberg sprach zu Gunsten der Gemeinde, das oberste von Fuchsmühl, ebenfalls 69 Jahre alt(!), erlitt einen tiefen Volksrecht. Das verleiht dem Kampfe im Fuchsmühler Walde Landesgericht zu München jedoch entschied anders und die Leute Stich in die linke Seite, infolge welcher Verlegung er, nachdem eine höhere Bedeutung. haben nun auch selbstverständlich die Kosten des Streites zu er nach Wiesau auf einem Mistwagen transportirt worden war, beim zahlen. Herunterheben verstarb. Ein Häusler, Namens Fichtner von Fuchsmühl, bekam dreizehn Stiche in den Rücken; er liegt schwer Eine öffentliche Versammlung der Glaser tagte am verletzt darnieder. Der Häusler Andres Schifter von Herzogöd erhielt mehrere Stiche in Rücken und Unterleib. Der Tagelöhner 30. Oftober. Der frühere Delegirte zur Gewerkschaftskommission Michael RobI bekam mehrere Stiche in den Hintertheil, und W. Hünicke sollte Bericht erstatten über seine Thätigkeit, war nachdem er gestürzt war, noch zwei Stiche in den Unterleib. aber leider nicht erschienen. Er entschuldigte sein Ausbleiben. Der Häusler Hecht, 65 Jahre alt, erlitt zwei Stiche in den Die Versammlung fonnte jedoch die Gründe nicht als stichhaltig Rücken und einen Stich in die Seite. Weiter bekamen noch die bezeichnen. Hierauf wurde über die Anträge behufs Gründung Betheiligten Wedlich und Rasp, sowie noch andere, dann eines gemeinschaftlichen Arbeitsnachweises zur Tagesordnung selbst einige Frauen Stiche. Die meisten der Verletzten sind ver- übergegangen. Nach einer Besprechung über den Bierboykott, heirathet und Familienväter. Aus dem Munde des Robl erfährt in der den Arbeitern einiger Werkstätten besonders grobe Ber unser Gewährsmann, daß er infolge der Rückenstiche zu Boden stöße nachgesagt wurden, erfolgte sodann der Schluß der Ver fam und daß dann ein Soldat ihm erst die beiden Stiche in den sammlung. Unterleib versezte. Wie allgemein behauptet wird, sei irgend ein Widerstand nicht geleistet worden. Das bischen Rechtholz war das einzige Einkommen, womit fie ihre Steuern und Abgaben, so gut es ging, decken fonnten, und nicht vereinzelt soll der Fall sein, daß auf solchem Rechtholze, das seit langer, langer Zeit zu diesem und jenem Anwesen gehört, Hypotheten ruhen. Ohne dieses Rechtholz wissen die Leute nicht mehr, wovon sie sich erhalten sollen. Die Betheiligten wähnten sich nicht allein seit Jahren vertürzt, sie begen auch die Befürchtung, daß, nachdem der Wald seit einer Reihe von Jahren abgeholzt wird im Gegensage zu früher es später einmal, wenn es sich um Abgabe ihres Rechtholzes handelt, heißen fönnte, daß der Wald eine weitere Abholzung nicht mehr verträgt. Unlängst baten nun die Holzberechtigten den Oberförster des Lehensgutes wiederholt, er möchte ihnen doch jetzt beim Eintritt des Winters ihr rückständiges Rechtholz anweisen. Von gänzlich unbetheiligter Seite wird konstatirt, daß die Der Oberförster erwiderte, er habe teinen Auftrag dazu. Auf getödteten Stock und Bauer( ersterer ist der Vater des verdieses hin gingen Montag, den 29. Oktober, fast alle Wald- hafteten Bürgermeisters Stock von Fuchsmühl) halb taub berechtigten, mehrere hundert Mann, ans Wert, ihr Holz zu waren; auch Schifter leidet an hochgradiger fällen, wie sie es auch sonst thaten, aber dieses Mal leider ohne Schwerhörigteit, mit welchem Uebel endlich auch erfolgte Anweisung. Der Befehl des Lehensguts Oberförsters, RobI behaftet ist. Es behaupten mehrere der Betreffenden, den Wald zu verlassen, fand kein Gehör. Es erschien hierauf sie hätten gedacht, der Herr Bezirksamtmann hätte sie zu sich der Bezirksamtmann von Tirschenreuth mit sechs Gendarmen auf gerufen. Daß nicht allein Fuchsmühl, sondern die ganze Umdem Plaze. Er rief den Bürgermeister und die Gemeindeausschuß gegend in Aufregung ist, dürfte begreiflich erscheinen. Mert Mitglieder vor und forderte sie auf, den Wald zu räumen. Die würdig sind die Umstände, wie Stock aufgefunden wurde. Auf Leute flehten, das Bezirksamt möchte doch Maßregeln treffen, daß dem Boden liegend, war er zur Hälfte mit einem Unterſpenſer ihnen ihr rückständiges Rechtholz endlich einmal angewiesen bekleidet. Er wollte sich jedenfalls entfernen und war vorher Sonntagsplauderet. " Derlammlungen. Verein der Maschinisten, Heizer und Berufsgenossen Berlins und Umgegend. Sonntag, den 4. November, Nachmittags 5 Uhr, Lindenstr. 106: Bersammlung. Verband der in Buchbindereien, der Papier- und LederwaarenIndustrie beschäft. Arbeiter und Arbeiterinnen( Mitgliedschaft Berlin). mitglieder- Bersammlung am Montag, den 5. November, Abends 8% Uhr, bet Deigmüller, Alte Jakobfir. 48a. Tagesordnung: Bortrag von Hrn. Dr. Joël: Wenn Menschen schweigen, werden Steine reben." Achtung, Schneider und Schneiderinnen! Deffentliche Versammlung am Sonntag, den 4. November, Abends 6 Uhr, bet Specht, Markgrafenftr. 88. Vortrag des Koll. J. Timm über:" Betrachtungen eines Saten über Rechtsfragen." Nachdem: Gemüthliches Weiſammensein mit Tanz. Freie Vereinigung selbständiger Barbiere und Friseure Berlins und Umgegend. Montag, den 6. November, Abends 10 Uhr, bet Buste, Grenadierftr. 33: Außerordentliche Mitglieder- Bersammlung. Kollegen als Gäfte willkommen. Schöneberg. Arbeiter- Bildungsverein. Versammlung am Montag, abends& ühr, bei keßner, Grunewaldstr. 110. Bortrag: Das ländliche Arbeiterprogramm der franzöfifchen Sozialdemokratie. Gäste haben Zutritt. Junker trott man nicht auf die Dauer und unsere Junker Wenn er nach seinem individuellen Geschmack, der sich diesmal find mächtige Hasser. Allein die Diskretion, fie band uns die mit dem der Künstler- Jury nicht deckt, der Frau Parlaghy den Zunge!" Während so das Getuschel über das Intriguenspiel ersten Preis zuerkennt, so ist das gewiß fein Unglück von feines ein Wer hätte das von der alten tapferen Marseillaise geglaubt, gegen Caprivi noch immer nicht enden will, während immer für die künstlerische Entwickelung, die daß sie dereinst noch zu so hohen Ehren gelangen sollte! Der neue Geschichten über Zuträger und Ohrenbläser mit lächerlicher zelnen Mannes Entscheidung abhängt, und wäre es der Selbstherrscher aller Reußen, der Nationalrusse Alexander, der Wichtigkeit vorgetragen werden, als wären es Serail- Geheimnisse, Mächtigste der Erde. Entweder geht der Künstler seinen bei Lebzeiten so eminent russisch fühlte, daß er neben zahlreichen macht man seinen ergebenen Diener vor den neuen Herren, dem geraden, einsamen Weg, den ihm Talent und Gewissen vors anderen Lieblingsgerichten auch die nationale Kohlsuppe und greisen Hohenlohe und dem Herrn v. Köller, der einstmals im schreiben, oder er strengt seinen Wig an, sich einträgliche gesell rothe Grüße in ungewöhnlichen Mengen aufzuzehren liebte, Schlachtlager der Konservativen dieselbe Rolle spielen durfte, schaftliche Verbindungen zu schaffen, um sich vorwärts zu schieben. hatte sie während der franko ruffischen Verbrüderungs wie der Draufgänger, der muthige Ajax in Offenbach's schöner Wer die Weise des ersteren wählt, der handelt unmännlich, wenn tage in Kronstadt stehend angehört. Und nun find die Helena. Allein das find vergangene Zeiten; so wenigstens versichern er darüber winselt, wie ihm der Zweite in der Gunst der Großen Eingangstakte der Hymne sogar in den Sang an Aegir die kundigen Thebaner. Sie wissen genau, wie sich das Draufgänger- überlegen ist. eingedrungen; und ihre feierlich dröhnenden Töne verbinden sich thum des Herrn v. Röller verwandelt hat; sie wissen genau, wie in Das ist nun einmal nicht anders bei unserer geweihten im Aegirfang mit den altbekannten Weisen des deutschen Zukunft tonziliante Milde feinen Sinn lenken wird und sie Gesellschaftsordnung, zu deren Stüße fast alle möglichen Studentenliedes, in dem das Kommando ertönt: Viola, Baß und rechnen es ihm hoch an, daß er als Polizeipräsident zu Frank Schußmannstruppen aufgeboten werden. Es trifft sich gerade, Geigen, die müssen alle schweigen! Der Sang an Aegir aber furt so gar nicht die Manieren eines barschen ostpreußischen daß am morgigen Tage die Gedenkfeier an Hans Sachs, den mit seiner Anlehnung an die Marseillaise und das alte Unteroffiziers angenommen hatte. Oh über die Dienstbeslissen Meister von Nürnberg( geb. 5. November 1494) begangen wird. Burschenlied macht jetzt die Runde über die zivilisirte Erde. heit, die niemals gelernt hat, abzuwarten. Nur Eugen Richter, In seiner Waterstadt, an den Hoftheatern, auf ungezählten Wo er immer Enthusiasmus erweckt, ob im Berliner der Mißvergnügte, grout inmitten seiner freundlich lächelnden städtischen Bühnen werden Festspiele aufgeführt und halbver Opernhause mit großem Orchester und dem Domchor, ob liberalen Brüder, und triumphirend ruft er aus: Wer sind denn schollene, lehrhafte Schwänke des Dichters selber werden zu in dem bescheideneren Nacht- Café, Habsburg" unserer Schwester die Hohenlohe und Köller? Mit Müh' und Noth haben es die furzem, neuem Bühnendasein erweckt. Hans Sachs, der Meisterstadt Wien, das wird alles getreulich berichtet, ja selbst, wenn in Herrschaften zu Referendaren gebracht und ich, Eugen, bin doch finger, gehört mit seinem bürgerlichen Kraftbewußtsein, feinem Amerika drüben der Männer- Gesangverein Arion, dessen Mit Affeffor, also in der Rangstufe um eine Eins höher, und doch derben Spaß, seiner etwas hausbackenen Art und seiner Gesundglieder auch in New- York nicht preußisch- dentschen Sinn ver- habe ich's nicht zum geringsten Ministerposten gebracht. heit der Literargeschichte an. Ueber eine Mittelhöhe menschlicher geffen haben, die Ode von Aegir mit dem darein verwobenen Ja, nicht jeglichem wird die Lebensfarriere leicht gemacht. Erkenntniß ragte seine Kunst nicht hinaus. In Höhen und Tiefen, Thema der Marseillaise erbraufen läßt, werden wir pünktlich Wo aber die Sonne fürstlicher Huld im heutigen Deutschland die fühnere Dichtergenien durchmessen hatten, brang er nicht und durch ein Kabeltelegramm davon unterrichtet werden. hinfcheint, da vergoldet sie, was sie mit ihrem Schimmer trifft. wollte er nicht dringen. Allein wer heute die Kleinmüthigkeit, Aber eines ist mir bei all dem rührenden Eifer um die So wurde Frau Vilma Parlaghy, die Berliner Portraitmalerin, das Wettkriechen, das Buhlen um die Gunst der„ ausschlaggeben Ode an den Meeresgebieter Aegir aufgefallen. Während doch mit der großen goldenen Medaille geehrt. Die Geschichte dieser den Faktoren" betrachtet, wer die Demüthigungen ermißt, denen zur Zeit fo gerne das germanisch- mittelalterliche Reckenthum Künstlertrönung ist nicht neu und ich habe ihrer bereits einmal selbst die stolze Künstlerseele inmitten einer Bourgeoisie ausgesetzt heraufbeschworen wird, während die nordische Götter- und an dieser Stelle gedacht. Frau Vilma Parlaghy ist ein rühriges ist, der Alles Waare geworden ist, der wird das freiere, felbstHeldensage in neudeutscher hösischer Romantik wieder aufersteht, Weib. Sie gehört zum Geschlecht der weiblichen Gabotins, der bewußte Bürgerthum loben, das den wackeren Schuhmacher und Die größere, wirth mag das träge nachhumpelnde Geschlecht der Zeitungsschreiber streberhaften Naturen in der Kunst, die weniger durch die Poeten Hans Sachs hervorbringen konnte. das modische Idiom noch immer nicht gebrauchen lernen, wie Wucht ihres Talents, als durch die Macht der Reklame schaftliche Selbständigkeit konnte jene frische Kraft großziehen, dem aufgesuchten hohen Verbindungen zu die sich's geziemt. Wenn im Sang von Aegir das Kampfgetümmel und der inbrünstig aufgesuchten Gewerbsmann Muße ließ, auch an geistiger in der männermordenden Schlacht geschildert wird, so heißt es Glanz und Ansehen und nicht zu vergessen, zum Arbeit, am tünstlerischen Schaffen sogar sich selbstthätig richtig im romantisch mittelalterlichen Stil:„ Und wenn im möglichst einträglichen Geschäft gelangen wollen. So hat sich zu ergößen. Gewiß, nicht ein Jdeal war damals erfüllt, aber wilden Harste fich Brünn' an Brünne( Panzer) drängt"; was diese Künstlerin denn auch an die Hofgesellschaft heran- dennoch war einer breiteren Klaffe die Möglichkeit, am Schönen thaten aber die vermaledeiten Zeitungsschreiber in ihrer be- geschmeichelt; und wiewohl sie nach ihren Kunstleistungen in der Theil zu haben, gegönnt, als heute; frankhaft ist es, wie sich tlagenswerthen Unkenntniß altgermanischer Kraftworte aus diesen lettvergangenen Ausstellung nicht als Empfängerin der großen heute das Künstlerthum entwickelt hat. Auf der einen Seite Versen? Von der großen Kölnerin bis zum Rizebüttler Wochen- goldenen Medaille von den Preisrichtern vorgeschlagen war, voller Wahn und Illusionen von Kunstherrlichkeit und überblatt ließen sie den Widersinn drucken: und wenn im wilden erhielt sie doch diesen ersten Preis durch die freie Entschließung triebenem Geniewahn, auf der anderen die Unfreiheit des Horfte sich Brünn' an Brünne drängt. Der Harst des Kaisers. Darüber wird nun in unseren Künstlerkreisen ge- Künstlers, der dem Auftraggeber unterthan ist. So oft gewinnt bedeutet aber richtig das Kampfgedränge, die friegerische jammert, als wäre, wer weiß, was geschehen. Die Berliner der Spetulant und der Mann, der die Schleichwege der Protektion So oft wird im Keim erstickt, was den wahren Begier. Ob die Zeitungsschreiber, die Hungerkandidaten nun auch Rünstlerschaft ist in der letzten Zeit allerdings recht sehr vom fennt. ihre elende Unwissenheit einsehen und sich rasch altdeutsche Lerita Muth verlassen. Wie die Sachen heute liegen, ist die Künstlerschaft Künstler zum Reden treibt. Von ihm darf nicht gelten, die anschaffen werden? Sie sollen doch sonst nicht so schwerfällig von jenen ganz exklusiven Rreisen abhängig, die fich höhere Welt duldet es nicht, fie gönnt ihm nicht Freiheit und Raft, was sein und die Wohlgesinnten wenigstens unter ihnen sollen ja eine Luxusbedürfnisse gönnen dürfen. Es ist ein Ueberfluß an der helle, finnenfreudige Goethe vor hundert Jahren von Hans empfindliche Witterung dafür haben, woher der Wind weht. Kräften vorhanden, die gerne produziren möchten, aber wohin Sachs in des Meisters eigenster Form aussprach: Freilich, da Caprivi stürzte und in seinem Fall selbst das mit den Arbeiten? Viele namentlich unserer jüngeren Künstler aalglatte Höflingsgeschlecht derer von Eulenburg mitriß, da leben also in wirklicher Noth und jeder einzelne unter ihnen hatten sie ihre tluge Witterung nicht bewiesen. empfindet die Krönung der Frau Parlaghy wie eine Unbill, die Aber unverfrorene Leute erholen sich geschwind von einer ihm persönlich widerfahren wäre. Was ist Talent, was Fleiß, Ueberraschung. Sie räuspern sich und hüfteln:„ Ach ja, wenn fragen sie, wo andere Mächte entscheiden? Aber der Kaiser hat wir reden gewollt hätten! Für den Eingeweihten war es doch nun einmal das Recht, die Vorschläge der Jury zu ge längst flar, was tommen mußte! Dem Haß unserer nehmigen oder zu verwerfen. Wie er die Frühlingssonne spürt, Die Ruh ihm neue Arbeit gebiert. Er fühlt, daß er eine kleine Welt, In seinem Gehirne brütend hält, Daß die fängt an, zu wirken und zu weben, So daß er sie gern möcht' von sich geben. Alpha. Höchst beachtenswerth! Liest man die vielversprechenden Ankündigungen schwindelhafter Ausverkaufs- Geschäfte der Garderoben- Branche, so könnte man wirklich glauben, daß die Waaren fast verschenkt werden. Demgegenüber muß sich wiederum jeder denkende Mensch sagen, daß wirklich gute und reelle Waaren noch immer Geld kosten. Es ist eine bekannte und auch begründete Thatsache, daß diese Anzeigen der sogenannten Massen- Ausverkäufe ,, wegen Aufgabe des Geschäfts, Konkurs 2c." nur auf Täuschung des Publikums berechnet sind und sich in den meisten Fällen durchaus nicht mit den wahren Verhältnissen decken, vielmehr nur dazu dienen, unter irgend einer schwindelhaften Reklame die Käufer anzulocken! 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