!&$$$♦ AS.�ahrgaug Msgabe B Nr. 142 Bezug SvreiSt BierkIZZHrl. Z0�» mmlatl. 10�— Zl, frei ins Hans, voran» zahlbar. Pllli- bezug: Monatlich 10,— M. einschl-gn. frellungsgediihr. Unter Kreuzband für Deutschland, Danzig, das Eaar- und Memelgebiet. sowie die ehemals beut« scheu Gebiete Polens, Oesterreich, Ungarn und Luxemburg 20,— M, für das übrige Ausland 27,— M. Post» beftellungen nehme» an Oesterreich, Ungarn, Tschecho- Slowakei. Däne- warh Holland, Luiemburg, Schweden und die Schweiz. Der �Porwärt«� mit der Sonntag». beUage„Boll und klein, der Untev- haltungsbkilage �eimwelN und der Beilage.Siedlung und LlewgarteiN erscheint wochentäglich zweimal. Sonn- tag» und Montag» einmal. Ted Adresse: oftol Berlin- Abend-Ausgabe Devlrnev Volksblatt ( 20 Pfennigs Anzeig enprets, Sie uchtgefpaltene Nvirpareillezell, kostet 5,50 M.aiclne Anzeigen- da, fettgedruckte Wort 1,50 M.(zu. lässig zwei fettgedruckt» Worte», fede« weitere Wort l.— M. Stellengesuch« und Echlafstellenanzetgen das erst, Wort U— M. fede, wettere Wort SO Psg. Worte llber 15 Buchstaben Zählen für zwei Worte, ffamtlien�ln, zeigen für Abonnenten gelle M Die Preise oerstehen stch«inschli-ßlick Teuerungszuschlag Anzeigen für dte uächfte Zlumme, müssen dt» S Ahr nachmittag» tw Hauntgeschäft. Berltn SW W. Lmden. Krache 5. abgegeben werden. Geäffnei von 9 Uhr früh bis 5 Uhr abend». 2entralorgan der rozialdemokrati fchcn Partei Dcutfchlands Redaktion und Expedition: EM SS, Ändenstr. Z Redaktion Morihplast 151»5— 97 Wepwfyrcwici:. Expedition Mortssplat» 11753—54 Dienstag, den AI. Juni ISAI Vonvärts-Verlag G.m.b.H., SW 68, Lindenstr. Z AerttiNr�ckz'B- Verlag, Expedition und Inseraten- yrcr iprercier' Abteilung Moritzplatz 11753-54 englische Rei Am Montag ist in London die sogenannte Reichskonferenz zusammengetreten, ein Kabinettsrat, an dem die ersten Mi- nister aller englischen Kronländer tellnehmen. Die letzten Reichskonferenzen fanden in den Iahren 1917 und 1918 statt. Bereits auf der Konferenz von 1917 wurde ins Auge gefaßt, möglichst bald nach Friedensschluß eine konstituierende Ver- sammlung aller Kronländer nach London zu berufen, um das englische Weltreich verfasiungsrechtlich auf neue Grundlagen zu stellen. Die Reichskonferenz, die augenblicklich in London tagt, wird diese Aufgabe nicht lösen. Das Programm be- schränkt sich auf a u ß e n p o l i t i s ch e F r a g e n, die aller- dings von außerordentlicher Tragweite find. Reben der Frage der nationalen Verteidigung zu Lande, zu Wasser und in der Luft steht das englisch-fapa nasche Bündnis im Vordergrund des Interesies. Dieses Bündnis ist sozusagen der Angelpunkt der englischen Politik. Während des Krieges kämpften zwar die Bereinig- ken Staaten und Japan Seite an Seite, aber die Gegensätze wurden dadurch nicht verwischt. Die Vereinigten Staaten und Japan bleiben Rivalen im Stillen Ozean; Amerika kann sich auch heute noch nicht entschließen, die gelbe Raste als gleichberechtigt in seinem Lande aufzunehmen. Auf diese Gegnerschaft muß England Rücksicht nehmen, wenn es bei einer Erneuerung des Vertrages mit Japan die amerika- nische Freundschaft nicht einbüßen soll, an der ihm auch im chjnblick auf die europäisch« Politik sehr viel gelegen ist. Es ist beachtenswert, daß sich die Kronländer Australien und Reu-Seeland in der japanischen Frage auf halbem Wege mit den Vereinigten Staaten treffen. Auch hier fürchtet man das Vordringen der gelben Raste als eine Lebensgefahr und die ersten Minister dieser Kranländer Hughes und Massey erklärten vor ihrer Abreise nach London, daß auf die Jnteresten ihrer Länder bei einer Verlängerung des Ver- träges mit Japan Rücksicht genommen werden muß. Es ist deshalb sehr geschickt von Lloyd George, wenn er in seiner Eröffnungsrede den Ton auf die Gleichberechtigung der Rasten legte und auf die Verdienste Japans während des Krieges hinwies. Es fft anzunehmen, daß man für die Lösung der„gelben" Frage eine Japan möglichst wenig verletzende Formel suchen wird, da eine Aufkündigung des Vertrages kaum im englischen Interesse liegen würde. Immerhin ist es nicht leicht, zu gleicher Zeit für den Handel mit China das Prinzip der offenen Tür zu verlangen, wie es augenblicklich von England und den Vereinigten Staaten gescbieht, und in der Einwanderungsftage der gelben Raste einen Sonderstand- punkt einzunehmen. In Deutschland wird man dem Verlauf der Reichskonfe- renz mit Aufmerksamkeit folgen. Auch wir können es nur be- grüßen, wenn die Einheit des englischen Reiches sich weiter befestigt und wenn möglichst weite Bereiche des Erdballs der kriegerischen Atmosphäre entzogen werden. Aber wir blicken mit einer gewissen Ungeduld auf E u r o p a, wo es sich heute noch verhältnismäßig kleine Nationen erlauben dürfen, ange- sichts der Vertreter Englands mit Recht, Gesittung und Zivili- fation Schindluder zu treiben. Llopü Georges Reöe. Lottdoo, tl. Juni.(Reuter.) In der gestrigen ersten Sitzung der britischen R e i ch s k o n f e r e n z, auf der die Premier- minister der Dominions anwesend waren, hielt Lloyd George eine Rede, in der er ausführte: Die Entwaffnung Deutsch- lands kann als gelöstes Problem bezeichnet werden. Die deutsche Flotte ist verschwunden, ebenso die österreichische. Die deutsche Armee, die eine gewaltige Macht darstellte und nach Millionen zählle, besteht nicht mehr. Sie ist jetzt wenig mehr als 1 sundheitspflege, insbesondere für den Lau von Lolksbädern, Schlachthäusern, Wasserleitungen, Kanalisationen, Friedhöfen 199 706 003 M.(199 367 003 M.). Erziehung und Unterricht, Hc* bung der Volksbildung 99 277 325 M.(99 21? 325 M.), für sonstige Wohlfahrtszwecke 239 357 763 M.(238 387 595 M.). Die Auf-! Wendungen für eigene An st alten(Krankenhäuser, Heifc anstalten, Lungenheilstätten, Erholungs- und Genesungsheime, In< validenhäuser usw. betrugen 121 427 702 M.(96 899 364 M.). Der Ilmfang der Unfallversicherung. Dem vor kurzem über das Berichtsjahr 1919 veröffentlichten Jahresbericht über die Unfallversicherung ist zu entnehmen, daß in 117 Berufsgenossenschaften, 191 staatlichen Ausführungsbehörden, 380 Ausführungsbehörden von Gemeindeverbänden und Gemeinde» und 14 Zweiganstalten rund 26 Millionen Personen gegen Unfall versichert waren. Obwohl im Berichtsjahre einige Berufsgenossen, schasten und Aufsichtsbehörden im abgetretenen Gebiet« ausgeschieden sind, ist die Zahl der Versicherungsträger di« gleiche geblieben. Auch die Zahl der Versicherten weist nur ein« geringe Differenz gegen das Vorjahr auf. Eine genaue Vergleichs- Möglichkeit ist nicht gegeben, einmal wegen des Ausscheidens der schon genannten Versicherungsträger und zweitens, weil von ein- zelnen Berufsgenossenschäften nicht berichtet wurde und dafür di« alten Zahlen eingesetzt wurden. Auf die gewerbliche Unfall» Versicherung kamen 583 Versicherungsträger mit rund 9 750 000 Versicherten(davon auf die 67 Berufsgenossenschaften allein 8 439 937), auf die l a n d w i r t s ch a f t l i ch e Unfallversicherung 104 mit rund 16,2 Millionen(davon aus die 49 Berufsgenossenschaften allein 16015 000), und auf die S e e- U n f a llo e r s i ch e r u n g 15 mit etwas über 90 000. Die Zahl der versicherten Betriebe stieg bei den 68 gewerblichen Berufsgenossenschaften von 770 376 auf 801 706: dagegen war bei den land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften ein Rückgang von 5 080 059 auf 5 079 750 Betriebe zu oerzeichnen. Bemerkenswert ist, daß die Zahl der technischen Auf» sichtsbeamten, die im Dienste der 68 gewerblichen und 49 land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschoften standen, von 430 auf 282 zurückgegangen ist. /Ins öer Partei. Dänisches Parteijubiläum. Am 21. Juli 1871 veröffentlichte die dänische Sozialdemokratie die erste Nummer eines sozialdemokratischen Wochenblattes, da? bald darauf zur Tageszeitung„Socialdemokraten" in Kopenhagen wurde. In demselben Jahre wurde eine Abteilung der.Jnter« nationalen Arbeiter-Assoziation" sowie verschiedene Fach-Seltionen iGewerlichaften) gestiftet. Da kurz darauf die dänische Abteilung der„Internationale" durch ein polizeiliches Verbot aufgelöst wurde, entstand der sozialdemokratische Bund, der sich zur politischen Landes» organisation der sozialdemokratischen Partei entwickelte, während die fachlichen Sektionen sich zu Gewerkschaften heranbildeten, die später durch Verbände zentralisiert wurden. Dänemark zählt 8 Millionen Einwohner. Anderthalb Millionen Frauen und Männer besitzen politisches Wahlrecht. An den letzten Wahlen beteiligten sich 77 Proz., das heißt 1211695 Wähler: auf die Sozialdemokratie fielen über 32 Proz. von den abgegebenen Stimmen oder nahezu 400 000. Die politische Organisation der sozialdemokratischen Partei besteht jetzt aus 1003 Abteilungen mit etwa 130 000 Mitgliedern. Die 3113 Gewerkschaften haben 362 363 Mitglieder. Die sozialdemokratische Presse besteht aus 15 selbständigen und 42 Kopfblättern. Die gesamte TageSauflage beträgt 175 000 Exemplare. Ferner bestehen eine Reihe von kooperativen Unternehmen: Bäckereien, Branereien, Schlächtereien, Einfuhr von und Handel mit Fpuerung, Bauunternehmen, Buchhandel, Verlag, Druckereien und Bank. Arbeiter- konsumvereine finden sich in den Städten 27 mit 55000 Mitgliedern, und außerdem Vereine in allen Landbezirken. Die Sozialdemokratie hat die Mehrheit der Stadtverordneten» Versammlung der Hauptstadt(33 von 55) und in 49 Gemeinden außerhalb Kopenhagens. Das 50jährige Jubiläum wird durch die Herausgabe einer historischen Festschrift sowie durch große Feierlichkeiten im ganzen Lande begangen. Das Hauptfest wird in Kopenhagen gefeiert und durch einen Umzug eingeleitet, an dem sicherlich 100000 Kopenhagener Arbeiter sich beteiligen werden. Verantw. für den rebatt. Teil: Dr. Werner Peiser, Cbarlotlenburg: für Anzeigent Tt. Glocke. Berlin. Verlag: vorwärts-Verlag G. m. b. H., VerltN. Druck: Vor- wärtS-Buckibruckerei n. BerlaaSanitait Vau! Einger v. Co.. Berlin, ßmbeittr. S. Nutzeisen Stabeisen, Bleche, T-Träger, U-Eisen, Rehre, Ketten, lagerbScke, Riemenscheiben, Fußstanzen usw. in verschied. Dimensionen haben abzugeben Nutzeisenabteilnng, Bln.-Nenkölln WcscPBtr. 35136— TeU Neuk. 4170 COHN& BORCKARDT Zentrale: Uchtenbcpg, Rittergutstr. 47/48 Telegr.-Adresse„Erzcobor". Tel. 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Loenhardt, Etralsunder Str. 0. Oberfchöneweibe: Robert Paul. Mathildenstr. 6. Pankow: R i tz m a n n Mllhlenstr. 70. Potsdam: Frau Lack, Kurfstrstenstratze IL Rahnsdorf: Z e> ch e r t Forststr. 7. Reinickendorf. Ost SchönboU: Albert Wahl«, Provinn- ftratze 60(Laben). Reinickendorf-äiofenthal: W. Büro. Prinz-Heinrich-Str. 34. Schmargendorf: N e h a b, Breite Str. 4. Schöneberg: Beiziger Str. 27. Geöffnet von 9—0 Uhr. Senzig: Frtedewalb Gdausteeftr. 04. Strmeugstadt: Stoi»,{tamanbaam-tUlM SS«. Spandau: BuIIack, Moritzstr. 14, Garth. 8 St. Staaken: Frau Äuferau, Staaken. Echeidtstr. 12. Südende: Ludwig: Salskestr. 30. Steglitz: Iabnstr. 81, Ecke Ediildfiornftr. Restaurant Mahlo w Tegel, Borfigwalde, Reinickcad-rf.West,«aidmanuslust, Freie Scholle,«ermsdorf, Birkenwerder, Bergselbe, Stolpe und Borgsdors: Borfigwalde. Räuschstr. 10. Ge- öffnet von 9—0 Uhr. Teltow: Krüger, Schönow, Dorfstr. 9. Tempelhos: Kaiser-Wilhelm-Str. 18. Tewpelhos: Kandier, Hohenzollemkorfo ö. Trebbin: Döring, Bahnhofstr. 02. Treptow: 01 r a m e n 4»tefholaftr. 412, Vorn 1 Ir. Weitzenfee: Berliner Allee 54. Bildau-Kohenlehm«: R u d. L e t t 0 w. Wilhelmshagen, Heffenwintel: Schulze, Wilhelmshagen. Wilhelm sir. 81. Wilmersdorf: Holsteinische Str. 10,«aiserplatz 15. Wittenau: Wilh. gimmermann, Zwlenthalrr Str. 46, Woltersdorf: Schurbaum. Sichendamm 22. Rehlendorf. Schlachtenfee Rikvlaslee: W e a N i r. stehlen» darf. Teltower Str. Z. stenthen. Miersdorf: Ernst Winterfeld. Reuthen, Kurfllrflenftr. 46. Zogen: Albert Stein, Miftenwalder Str. 17. Sämtliche Literatur sowie alle wistenschastlichen Scrli werben geliefert >.. Sonntags find vi« Grlchäftsstellru gefchlotzen,