t!r.2H7 ♦ ZS.�ahrgavz Ausgabe H Hr. 151 SeAttadttceiSt «ikrt-qzhrl. ao,- M. monatl 10,- M. frei in»»an», vormi» zahlbar, PoÜ» bczug: Monatlich 10,— M. einschl. Ru- Unter Kreuzband für da, Eaar» und »e ehemal« der» schen Gebiete Polen», Oesterreich, Unzarn und Luxemburg 20,— M., für da, übrige Ausland 27,— M. Post» beilellungen nehmen an Oesterreich, Ungarn, Tschecho- Slowakei. Dane- mark, Holland, Luxemburg, Schweden und die Schweiz. Der.Vorwärts� mit der Sonntag» beilage.Boll und Aeit�, der Unter» haliung»bkilage �eimwelt� und der Beilage.Siedlung und Kleingarten� erjcheint wachentägllch zweimal. Eon» tag, und Montag» einmal. Telegramm-«dreffe: »Sozioldamotrol Sark«- Sonntags-Ausgabe Devlinev Volksblstt ( 40 pksnnls) AuzetgeupretS» Di« achtgelpalten» stlonPareillezeill käste« bchd M..Klein» Anzeige»� da» fettgedruckte Wort IL» M. fzo- lawg zwei fettgedruckt» Wortel. fede» «eitere WoN l,— M. Stellengesuch» und Schlafstellenanzelgen da» erst, Wort U— M. fede» welter» Wort «o Bfg Wort» llder l» Buchstabea zählen für zwei Wort» ffamilien-An- zeigen für Abonnenten Zell» Z.— R. Die Pretle verstehen stch etnlchliehlich reueruugstulchlag. Anzeigen für dt« nächste Nummer müsten bi»» Uhr nachmittag» Un Hauvtgeschllst. Berlin EW stst. Linden» ftraße st abgegeben werden. Geöffnet von» Uhr früh bi, i Uhr abend». Zcntralorgan der fozialdemohratifcbcn partei Deut feb lande Reöaktwn und Expedition: SV 08, Linöenstr.Z Expeditio» Moritzplatz 117SS— L4 Sonntag, den 26. Juni 1021 vorwärts-verlag G.m.b.H., GW 08, Lindenftr. 3 Kernivrll'ek'e'tt• Verlag. Expedition und Inseraten» nwiprcpzer• Abteilung Morinplatz 11753-64 SozialöemokratiMer Parteitag. Parteigenossen! k.'uf Grund des Organisaklousstatuls der Partei beruft der Parke', oorfluad den nächsten Partellag aus Sonntag, öen 18. September, abends ö Uhr nach Görlitz( Stadthalle) ein. Als vorläufige Tagesordnung ist festgesetzt: 1. Bericht des Parkeivorstandes: -) Allgemeines. Referent: Franz Krüger. Vi) Organisation und Sasse. Referent: Bartels. ?. Bericht der Sonkrollkommisflon. Referent: B r ü h n e. 3. Bericht der Rcichstagssraktion. Referent: Gustav hoch. 4. Die Wirkung des Versailler Vertrage» auf die innere und äußere Polltit Deutschlands. Referent: Hermann Müller. 5. Das Parteiprogramm. Referent: Hermann Molkenbnhr. 6. Anträge. 7. Wahl de» Parlelvorstandes, der Sontrollkommifston und des Ortes, an dem der nächste Parteitag stattfinden soll. Parkeigenoste»! wir fordern Euch auf, die vorarbeiten für den Parteitag, besonders die Wahlen der Delegierten und die Stellung von Anträgen rechtzeitig zu bewirken. Die Anträge der Parteiorganisationen müsten spätesten, am 20. August im Besitze des Parteivorstande, sein, wenn sie nach den Be- ft'.wmungen des Organisakionsstakuts veröffentlich werden und in der gedruckten Vorlage Aufnahme finden sollen. Die an den Partei- vorstand einzureichenden Anträge sind, jeder für stch. auf ein befou- derc» Blatt Papier zu schreiben. Rur eine Seite de» Papier, darf beschrieben werden. Am 17. September, vormittag» 10 Uhr. findet in Görlitz (Stadlhalle) eine statt. Re:'chsftauenkonferenz vorlaufige Tagesordnung: 1. Die Arbeit der Frau in der Gemeinde: a) wirtschaftlich b) sozial c) Vereinsarbeit Referenten werden noch bekanntgegeben. 2. Bericht über den Stand der Frauenbewegung. Referentin: Marie Znchacz. Zur Teilnahme berechtigt find aus jedem Bezirk 1 bi» Z vele- gierte, die weiblichen Delegierten zum Parteitag und die weiblichen Mtglleder des Reichstags. Sofern männliche Genosten von ihrer Vefirksleitung mit Mandat versehen werden, find fie zur Teilnahme an der Rreichsfrauenkonserenz berechtigt. Die Bezirksleitungen werden dringend erfocht, dem Parteivorstand die Ramen der gewählten Delegierte« unter genauer Adestenangabe möglichst bis zum Zö. August mitzuteilen, damit ihnen da» Mandat, die Vorlagen und sonstigen Mitteilungen zugestellt werden können. «* • Wegen Wohnnngsbefchoffung müsten sich die vele- gierten beim Ookalkomit« melden. Adreste: Gotthold Oitzk«, Görlitz, euiseustratze«. Berlin, den ZS. Zun! 1321. der parteivorstand. Die GrgeM für Berlin. ZS.Zuni.(WTV.) Amtlich. Zum ZI. Mal d. Z. hat. wie bekanntgegeben, die Reichsregieruog der iuteraMierteu Milllär- koatrvllkommlsjion die bis zu diesem Zeitpunkt erforderte Oiste der auszulösenden Selbstschutzorganisakionen überreicht. Mit Rücksicht auf den am 30. Zun! bevorstehenden Ablauf der im Ultimatum für die Auflösung gesetzten Frist hat die Reichsregierung nunmehr die formellen Bekanntmachungen über die Auflösung der Einwohnerwehren in Bayern, der Ort»- und Srenzwehreu in Ostpreußen und der Organisatio- neu Escherich erlasten. vrn der amtlichen Veröffentlichung dieser Bekanntmachungen. die Montag im Reichsgesetzblatt erfolgt, sind die Organisattoneu ausgelöst.?hre Eintragung im Register ist von Amt» wegen zu löschen. Die Beteiligung an den aufgelösten Orga- nisalionen ist strafbar. Die entscheidende Wendung in der Frage der Auflösung ist be- kanukllch dadurch eingetreten, daß. während der Friedensvertrag von Selbstschuhorxavisationen nicht spricht, da» Ultimatum vom 6. Mai d. 3. in Verbindung mit der Pariser Rote vom 23. Januar Deutschland auch die Auslösung der Selbstschuhorganisalionen aus- erlegt und die Bestimmungen de» Friedensverträge, in diesem für Deutschland ungünstigen Sinne interpretiert. Die Reichsregieruug war durch die Annahme des Ultimatum, gezwungen, diese Znter- pretalion zu übernehmen und auch ihrerseits diese von ihr früher bekämpfte Auslegung der Arttkel 177. 17S des Zriedeusverkrage» au- zuwenden. Zuständig für die Auflösungsverfügung ans Grund der Arttkel 177, 17S sind nach dem Gesetz vom 22. März 1321 die Lande»- regierungen. und, wenn diese von der Auflösung absehen, die Reichsreglernng. Die beteiligten Laudeil- regierungen haben es zum Teil vorgezogen, die Verfügung der Reichsregierung zu überlasten, wollen jedoch selbstverständlich. getreu der Verfassung und in Anerkennung der Zwangslage der Reichsregl-rung. dieser Verfügung Rechnung tragen. Die Reichsregierung richtet nunmehr au alle Beteiligten die drin- g e n d e A u f s o r d e r u n g, auch ihrerseits sich mit Rücksicht auf die Zwangslage in die gegebene Notwendigkeit im vaterländischen Interesse zu fügen. Der Erlaß war eine sachliche Notwendigkeit sowohl aus außenpolitischen wie innerpolitischen Gründen. An seiner Be- rechtigung ist nicht zu zweifeln. Eben deswegen hätten wir ihn in der Sprache etwas energischer, weniger entschul- digend und beschwörend gewünscht. Die Kreise, die der Ent- waffnung aktive und passive Resistenz entgegensetzen, werden auch durch die triftigsten Darlegungen und wohlwollendsten Ermahnungen nicht bekehrt werden. Ihnen gegenüber hilft nur ein Mittel: die Ankündigung rücksichtslosen D u r ch g r e i f e n s, der d i e Tat auf dem Fuße folgt. Sehr bezeichnend für die Situation ist der Hinweis auf gewisse Landesregierungen, die nicht selber der ihnen obliegenden Entwaffnungspflicht nachkommen wollen, sondern die Sache dem Reich überlassen, worunter natürlich in erster Linie die bayerische Regierung K a h r zu verstehen aufgelöst erklärt! fft. Wenn es auch heißt, daß sie dem Erlaß„natürlich" Rech- nung tragen wollen, so deutet doch das Verhalten dieser Re- gierungen darauf hin, daß wir noch nicht am Ende aller Kon- flikte stehen. Für die Reichsregierung kann es nur eines geben: Fest bleiben! » Die Bekanntmachungen de» Reichskanzler» über die Auflösung der Selbstschntzorganisattonen haben folgenden Worttant: 1. Ans Grund de» ß 1 de» Gesetze» zur Durchsührvng der Ar- Skel 177, 176 de» Friedensvertrages vom 22. März 1321 werden in Verfolg de» Alttmatums der alliierten Regierungen vom S. Mal 1321 die in der Provinz Ostpreußen noch bestehenden Ort»- und Grenzwehreu für aufgelöst erklärt. Alle Personen, die sich an einer der aufgelösten Organisattoneu als Mitglieder beteiligen, werden mit Geldstrafe bi» zu 50 000 Mark oder mit Gefängnis bis zu drei Monaten oder mit F e st n n g bis zu gleicher Dauer bestraft. 2. Aus Grund des 8 1 des Gesetzes zur Durchführung der Ar- tttel 177, 176 des Friederlsoerkrages vom 22. März 1321 werden in Verfolg de» Ulttmatum» der alliierten Regierunge» vom 5. Mal 1321 hiermit die Organisationen Escherich innerhalb des Deut- scheu Reiches für aufgelöst erklärt. Personen, die stch an einer der aufgelösten Organlsattonen als Mtglleder beteiligen, werden mit Geldstrafe bi» zu 50 000 Mark oder mll Gefängnis bi» zu drei Monaten oder mU Festung bi» zu gleicher Dauer bestraft. Z. Auf Grund des 8 1 de» Gesetzes zur Durchführung der Ar- tttel 177, 176 de» Friedensvertrages osm 22. März 1321 werden in Verfolg de» Ulttmatum» der alliierten Regierungen vom 5. Mai 1321 die Einwohnerwehren innerhalb des Freistaate» Bayern für oufgelöfi erklärt. Personen, die sich an einer der aufgelösten.Organisakon als Mllgtteder beteiligen, werden mit Geldstrafe bis zu 50 000 Marl oder mit Gefängnis bis zu drei Monaten oder mit Festung bi» zn gleicher Daner bestraft. Teilweise Aufhebung ües Selagerungs- zuftanües. Magdeburg. 25. Juni. sichten des Mnisters Loucheur tu der Frage des Mederaufbaues der zerstörten Gebiete durch folgende Mitteilungen kennzeichnen zu können: Die zerstörten Departements sollen in eine Anzahl von Abschnitten, zum Beispiel zehn, eingeteilt werden, in jedem Gebiet soll eine ständige S o m m i s s i o n gewählt werden, deren Mllglteder allerdings auch aus den übrigen Teilen des betreffenden geschädigken Departements genommen werden könnten. Diesen Korn- Missionen würden sämtliche Bestellungen des Departements oder Abschnitts zugehen, fei es von privaten, von Gewerkschaften. Berelnen oder Genossenschaften. Bon ihnen würden die Bestellungen unmittelbar an die in Deutschland arbeitende Zentral- k o m m i s s i o n für die ftanzöstichen Bestellungen geleitet werden. die dem Miederausbauminislerium angegiicderl sei. Frankreich werde weder Maschinen, noch Maren, sondern M a k e r i a l für den Wiederaufbau der zerslörleu Städte und landwirischaslllchen Gebiete verlangen. Deutscherseits würden die Bestellungen an diejcsmgen Licferanken weitergegeben werden, die die vorleilhaslesten Augebote machten. Dann schicke Deutschland die bestellten Mo- terialieu unmittelbar iu die betreffenden Abschnitte, wo der Wiederaufbau durch französische Arbeiter erfolgen solle. Das durch die Kommissionen der einzelnen Abschnitte stets auf demi laufenden gehaltene französische Mlnisteriumm der befreiten Gebiete setze sich lnisschlietziich mit der Reparationskommisfion auseinander. Die Lieferung der 5000 Holzhäuser sei jedoch eine Sache für sich. Di« Elnzclheilev. in dieser AugelcgenheU seien noch nicht festgesetzt, doch Höllen die beiden beteillglen Regierungen den Plan in jcincr Sc- samlheil al» durchführbar anerkannt. Die Reparationskohle bleibt. pari«, 25. Funk. lwTV.) Die Reparalionskommlsslon hat beschlossen, die auf Reparafionskonto abzuliefernde deutsche Sohleumeuge für den Monat Zuni 1921 auf 2200000 Touren festzusetzen. Es ist die gleiche Menge, die von der Kommission bereit» für die vergangenen Monate festgesetzt worden war. De? Zusainmenschlnh der Kaukasusländer.„Tcmpz" veröffentlicht eine Nachricht aus Angora, wonach die armenische Press« den Wortlaut eines Handelsvertrages bekannt gibt, der zwischen Delegierten von Armenien, Georgien und As er- beidschan abgeschlossen wurde. Durch den Vertrag sind die drei Republiken mit Bezug auf den Außenhandel zu einer Ein- heit zusammengefügt. Der Hauptsttz wird Tiflis sein. dagegen einer Telefunkcn-ckzochfrequenzmaschine mit 130 Kilowatt in der Antenne. Die Empfangsstationen in Athen, Budapest. Bu- karcst, Haag, Helsingfors, Kopenhagen, Kristiania, Madrid, Prag. Stockholm und Zürich hörten diese Gespräche Wort für Wort mit vollkommener Deutlichkeit und zwar ohne Empsangsverstärter. Un» nun aber festzustellen, aus welche Entfernungen die drahtlose Tele- phonie überhaupt noch ausnehmber ist, hat der argentinische Dampfer „Böhla Vlanca" auf seinem Rückweg nach Amerika, soweit e» die atmosphärischen DerhäUnisie zuließen, regelmäßige Aufnahmen ge- macht und hierbei festgestellt, daß die Telephonie mit dem lO-Kno- watt-Telefunken-Robrensender von Königswusterhausen noch auf«ine Entfernung von 3L00 Kilometern und die mit der WO-Kilowatt-Hoch- frequenzmaschine in Nauen gegebene auf 4340 Kilometer auszu- nehmen war. Atmosphärische Störungen unterbanden weitere Per- suche. Da nun aber Nauen noch lange nicht mit der vollen Hock- frequenzenergie gesendet hat, ist anzunehmen, daß noch bedeutend größere Entfernungen überbrückt werden können. Röntgenstrahlen und Heilkunde. Zur Erinnerung an die ocf 25 Jahren erfolgte Entdeckung der Röntgenstrahlen hat die„Um- schau" ein« Röntgen-Sondernummer herausgegeben, in der die be- rufensten Vertreter des Fachs über den heutigen Stand der Röntgen- strahlen und ihre Anwendung in allgemeinverständlicher Welse berichten. Pros. Dr. Konen zeigt die geschichtliche Entwicklung der „Röntgenphysik" seit der Entdeckung der X-Strahlen. Dem Beitrag von Prof.(Sorte zufolge, der die Anwendung der Röntgenstrahlen in der Chirurgie schildert, konnte man im Anfang einigermaßen brauchbare Röntgenbilder erst nach einer Belichtungszeit von etwa einer Stunde erhalten und nicht einmal eine 23 Zentimeter dicke Weichteilschicht durchleuchten. Heute kann man wundervolle, beul- liche Bilder, die die feinsten Strukturoerhältnisse des Knochens rvie- dergeben, in 2 bis 0 Sekunden Belichtungszeit herstellen. Kleinste Splitterchen von Glas, Metall im Ausmaß von 1 Millimeter, im Gewicht von 0,02 Gramm zeigt uns die Röntgenplatte selbst in bettöchtticher Gewebstiefe. Bei der Erkennung von Lungenerkran- kungen, Herzkrankheiten, Rierenerkranlungen. Krankheiten des Magen-Darmkanals und der Bauchorgane sind die Röntgenstrahlen nach den Ausführungen von Prof. Krause ein außerordentlich wich- tiges Hilfsmittel. Von besonderer Bedeutung sind die Einwirkungen der Röntgenstrahlen auf den Hoden und den Eierstock. Ohne daß äußerlich Veränderungen auftreten, können Tiere samenlo« gemacht werden, so daß die Zeugungstraft vernichtet oder der Eierstock schwer gefchödigt wird. In Amerika wurde auf Grund dieser Er- gebniste die Kastration von Verbrechern und unheilbaren Säulern erfolgreich durchgeführt. Wie Prof. Hoffmann darlegt, leistet die Röntgenbehandlung wohl nirgends so viel Gutes bei so viel ver- schiedenartigen Leiden wie aus dem Gebiet der Hautkrankheiten. Auch in der Fronenheilkunde sind die Röntgenaufnahmen nnentbehr- lich geworden. Aufnahmen von Schwangeren in allen Stadien der Schwangerschaft und Geburt haben für dos wistenschaftliche Studium der Kindeslagen und ihrer Ursachen sowie des Geburtsmechanismus in normalen»nd abnormalen Fällen ganz neue Aufschlüsse und Ausblicke ergeben. Mit gutem Erfolg wendet man die Röntgen- strahlen schließlich auch noch auf bösartige Geschwülste, besonde--, auf Krebs an. Nr. 297 ❖ ZS. Jahrgang 1. Heilage öes VorWäets Sonntag, 26. Fun! 192? verbanöstag öer Masthiniften unö Heizer. Vorbcrichk. Am 26. Juni beginnt in Karlsruhe die 14. ordentliche General- Versammlung des Zentralverdandes der Maschinisten und Heizer. Nach der Reorganisation des Verbandes auf dem letzten Verbands- tag in Halle hat die Organisation eine wesentliche Erstarkung nach außen und innen erfahren: gegen die Vorberichtzeu konnte sie am Jahresschluß 1320 100 287 Mitglieder mustern. Mit dem Wachsen der Mitgliedschaft nahm die Bedeu- tung und der Einfluß des Verbandes zu. Der Wiederaufbau der Industrie, die Sozialisierungsfrage, besonders im Bergbau und in der Elektrizitätswirtschaft, berühren die Berussfragen der Ma- schinisten und Heizer auf das engste. Der Verband mußte in der Berichtszeit auch einen ständigen Kampf mit der„Technischen N 0 t h i l f e" führen, der allerdings noch nicht endgültig zugunsten des Verbandes entschieden ist. Erreicht wurde aber, daß die Ent- wicklung der.Technischen Nothiife" andere Wege nahm als ursprünglich beabsichtigt und deshalb den Gewerkschaften weniger gefährlich wurde. Durch die Entwertung des Geldes mußte ein Ausgleich zwischen den Bedürfnissen des Lebens und den Löhnen geschaffen werden. Zu diesem Zwecke mußten im Berichtsjahre zahlreiche Lohn- beweg ungen geführt werdeki. An diesen Bewegungen ohne Arbeitsniederlegung waren in 623 Orten mit 11 286 Betrieben 138 S31 beschäftigte Maschinisten, Heizer und Berufs- kollegen beteiligt. Da die berechtigten Ansprüche oftmals durch Verhandlungen nicht erzielt werden tonnten, mußte die schärfste Waffe des gewerkschaftlichen Kampfes, der Streik benutzt werden. Davon betroffen wurden 103 Orte mit 514 Betrieben mit 6328 Be- schäftigten. An Lohnerhöhungen wurden insgesamt er- reicht im Jahre 1313 100 000 000 M. und im Jahre 1320 sogar 263 000 000 M. An Arbeitszeitverkürzungen wurden erreicht im Jahre 1313 3 344 350 Stunden und im Jahre 1320 weitere 87 256 tunden. An Tarifverträgen laufen insgesamt 550. Schöne Zeichen gewertschaftlichen Erfolges! Zur Demonstrierung der Leisiungssühigkeit des Verbandes dienen einige Zahlen über Ausgaben. An Streiks- und Aussperrungsgeldern sind im Jahre 1313 446 750 M. und im Jahre 1920 1 433 610 M. oerausgabt worden. Für Arbeits- losen-. Kranken- und Sterbegelder 1313 insgesamt 245 339 M. und für das Jahr 1920 565 008 M. Der Kassenbericht schließt im Jahre 1319 mit 2 118 012 Mark Einnahme und 1868 570 M. Ausgabe, also mit einer Mehr- einnahm« von 149 442 M. Im Jahre 1320 betragen die Ein- nahmen 7 303 256 M., die Ausgaben 9 119 291 M., das bedeutet eine Mehreinnahme von 1 188 964 M. Zur Stabilisierung der Finanzen des Verbandes liegen der Generaloersammlung Anträge zur Beitrgserhöhung vor, desgleichen auch zahlreiche Anträge zur Erhöhung der verschiedenen Unterstützungssparten. Die reichhaltige Tagesordnung der 14. Generalversammlung enthält außer den üblichen Geschäfts-, Kassen- und Redakionsberich- lzn usw. eine Statutenrevision und daneben noch zwei Referate von besonderem Bmifsinterejje. Verbandsvorsitzender Klebe- Berlin spricht über die Sozialisierung der Eleklrizitälswirlschafl und R u ck st u h l- Berlin behandelt die„Heizer- und M a- schinistenschulen" und die„N e u r e g l u n g der Dampf- kesselüberwachung". Außerdem wird der Berbandstag ein Referat von S ch l i ch t i n g über„Berufsorganisation oder Jndustri-oerband" entgegennehmen. Zu diesem letzten Punkt liegen ebenfalls zahlreiche Anträge auf Schaffung von Jndustrievcroänden cder Verschmelzung mit dem Metallorbeiterverband vor. Zu der Sozialisierungs- frage wird im Bericht des Borstandes gesagt, daß ein ganz schwacher Anfang auf diesem Gebiete durch das Sozialisierungs- gesetz der Elektrizitätswirtfchast vom 31. Dezember 1919 gemacht sei. Die in dem Gesetz bestimmte Einbringung eines Regelungs- gesctzes bis zum 1. April 1320 sei allerdings trotz des Drängens der Organisation dem Reichstag noch nicht vorgelegt. Nunmehr müsse man miit allen zu Gebote stehenden Mitteln die Sozia- listerung der Elektrizitätsindustrie fördern. Die Arbeitsge- m ei n s ch a f t wird ebenfalls größere Debatten hervorrufen, ver- langen doch eine Reihe Zahlstellen Austritt aus derselben. München beantragt, den Offenen Brief der VKPD. zu besprechen und Berlin wünscht Stellungnahme zu der 3. Gewerk- schaftsinternationale. Doch ist anzunehmen, daß der Verbandstag über diese Anträge zur Tagescrdnung und zur praktischen Arbeit übergehen wird. Außerdem beantragen die Zahlstellen Witten und Berlin zu jedem Punkte der Tagesordnung Korreferenten. Der Verbandstag wird also eine Fülle von Arbeit zu erledigen haben und es ist zu hoffen, daß sie zum inneren Auf. und Ausbau der Organisation beitragen wird. Wir werden über die Verhand- lungen berichten. MM DEf�i 9- Obtksihlefi» find ohne Obdach und Ärotl S Gebt flst dad' \J poW.L-u.u awtk Die Angestellten üer Krankenkasten. Wenn es eine Arbeitnehmertategorie gibt, die unter einer starken Voreingenommenheit, bisweilen sogar Mißgunst ihrer eigenen Klassengcnossen zu leiden hat, dann sind es die Kafsenange- stellten in Groß-Berlin. Der berufliche Umgang mit kranken Leuten wirkt auf das Nervensystem eines Kassenangestellten derartig stark ein, daß im Laufe der Jahre, namentlich bei den in der Abferti- gung tätigen Angestellten ein Zustand eintritt, den man als„Be- rufsklaps" schlechthin bezeichnen könnte. Das liebe Publikum kann und mag sich auch gar nicht in den Geschäftsgang einer Krankenkasse Hineinoersetzen. Wenn irgend etwas mal nicht so klappt, wie es sollte, wenn Versehen des Arbeitgebers vorliegen, die gesetzlichen Ansprüche eines Kranken fragwürdig erscheinen und von übergeordneten Stellen Nachprüfungen angeordnet werden,— der Abfertiger ist an alledem schuld, den hat man vor sich, an ihm kann man seinen Unmut auslassen. Wenn dann auch einmal dem Kassenmenschen eine Laus über die Leber läuft, dann ist erst recht der Teufel los. Die Kriegsjahre haben diesen„Berufsklaps" noch besonders gefördert, infolge der in dieser Zeit geforderten höheren Arbeits- leistungcn, bei einer relativ niedrigen Entlohnung. Die nach der Revolution abgehaltenen Versammlungen der Kasienangestellten hatten daher auch das Gepräge, als seien sie Konventikel der ärgsten Revolutionäre. Eine kleine Anzahl Hyperradikaler sah dos.Heil der Arbeitnehmer darin, die bestehenden Parteien und Gewerkschaf- ten sowie überhaupt alles bisher im Interesse der Arbeiterschaft aubgebaute zu zertrümmern zur höhöeren Ehre der„Weltrevolu- tion". Die revolutionäre Phrase beherrschte die Versammlungen, der Berufsklaps ging in revolutionäre Phraseologie über, und so war es den einsichtigen Elementen unmöglich, sich durchzusetzen. Die Gewerkschaftstreuen und die Genossen von der SPD. dursten sich kaum in Versammlungen sehen lassen: mit ohrenbetäubendem Lärm wurden sie empfangen und ihnen von revolutionären Maulhelden solange zugesetzt, bis sie das Feld räumten. Unter den einsichtigen Kollegen war man sich darin einig, daß diesem berufs- und gewerkschaftsschädlichen Treiben begegnet wer- den müsse. Zunächst kam man in kleinen Gruppen zusammen, um zu beraten, wie dem Uebel zu steuern sei. In erster Linie galt es, die der Sozialdemokratie treu gebliebenen Kollegen zu sammeln. Es war nur mehr ein kleines Häuflein, aber seiner Aufgaben be- wüßt! Es sind nun fast zwei Jahre vergangen seit den Anfängen, die Kassenangestellten wieder zu besserem politischen und gewert- schaftlichen Verständnis zurückzubringen. Schon die Wahlen zu den Betriebsräten bei den einzelnen Kassen haben mit Deutlichkeit gezeigt, daß die Arbeit der SPD.-An Hänger gute Früchte getragen hat. Die hyperradikalen Elemente find durch stillen, aber zähen Kampf, immer mehr kaltgestellt worden. Selbst dort, wo sie un- bestritten dominieren zu können glaubten, bei der größten Kaste, der Allgemeinen Ortskrankenkasse der Stadt Berlin, sind sie zu einem kleinen Häuflein zusammengeschrumpft und vegetieren jetzt im Stadium der Bedeutungslosigkeit. Aus der kleinen Schar aber ist heut eine starke SPD.-Fraktion geworden, die ihre Vertrauensleute in allen Berliner Kasten von einiger Bedeutung hat und durch zielbewußte Aufklärungsarbeit dafür sorgt, daß solche Zustände, wie sie sich kurz nach der Revolu- tion herausgebildet hatten, nicht mehr einreißen können. Daneben besteht auch eine Fraktion der USPD.-Kollegen, die aber über die Allgemeine Berliner Ortskrankcnkaste hinaus nur wenig Einfluß hat. In der Betriebsrätegruppe Sozialversicherung sind die SPD.- Kollegen ausschlaggebend, da sie auch mit den Betriebsräten und Vertrauensleuten der Berufsgenostenschasien Hand in Hand arbeiten. Der Gruppenrat und die Fraktion hatten nun vor kurzem be- schlössen, durch statistisches Material den Beweis zu erbringen, daß es durch zielklare und tatkräftige Agitation gelungen ist, die Ber- liner Äastenangeftellten zur Organisation und damit zur Vernunft zurückzubringen. Wenn heute noch von den Anhängern der Ar- beiter-Union mit Schlagworten von„Massenaustritt aus dem Zentralverband" gearbeitet wird, dann kann man ihnen an Hanb unserer Statistik ganz getrost sagen, daß ihre Agitation unnütz ist, auf ihre Phrasen niemand mehr hineinfällt. Die Organisations- Zugehörigkeit der Berliner Kassenangestellten ist jetzt geradezu mustergültig. In unserer Erhebung fehlen nur drei Kasten von geringerer Bedeutung, von deren Angestellten die Fragebogen nicht zurück- gegeben wurden. Bei der Allgemeinen Ortskrankenkasfe konnten die Hilfsarbeiter, die erkrankt oder in Urlaub waren, nicht mit- erfaßt werden. An der Erhebung sind 31 Krankenkassen mit 2052 Angestellten beteiligt, und zwar 1436 männliche und 373 weibliche Angestellte, sowie 64 männliche und 113 weibliche Jugendliche. Gewerkschaftlich organisiert waren 1730 Angestelltes wovon 1532 im Zentralverband, 66 in anderen gewerkschaftlichen Organisa- tionen, 83 in gelben Vereinen und 48 in der Arbciter-Union. Die Angestellten der Buchdruckerkasse sind sämtlich Mitglieder des Buch- druckerverbandcs. Politisch organisiert waren nur 845 Angestellte, und zwar zählten 511 zur SPD., 267 zur USPD. und 66 zu den kommunistischen Parteien. Von den 82 Betriebsräten gehörten 52 zur SPD., 16 zur USPD und 5 zu den Kommunisten, während 3 politisch indifferent sind. Im Zentralverband der Angestellten sind 77 Betriebsräte. Sieht es auch bezüglich der politischen Or- ganisatton noch nicht glänzend aus, von 1369 erwachsenen Ange- stellten sind nur 845 überhaupt politisch organisiert, so sind es doch wenigstens die Betriebsräte bis auf 3 Ausnahmen. Der gewonnene Ueberblick wird jeden anspornen zur weiteren Aufklärungs- und Organisationsarbeit._ Fugenüveranftaltunyen. Verein«rbeiter.Zugend«rob-Verliit. Sekretariat: RW.<0, Za den gelte» ZZ. Zllontag, den 27. Iuni: Zohanniathal, Iohannes-Wemerstr. Vertrag!„Die Darwinsche Entwick» lungslehre."— Maricnsclde, Turnhalle, Dorsstr. S4. Vortrag!„Eine Reise nach dein Orient." (Schluß de« redaktionellen Teils.) ärztlich empfohlen gegen: Gicht Rheuma Ischias Hexenschuß Nerven- und Kopfschmerzen Togal stillt prompt die Schmergen, scheidet die Harnsäure aus und geht direkt zur Wurzel� des UebelS. Keine schädlichen Neben- Wirkungen. Klinisch erprobt! Ii, allen Avotheken erbältlich.* Z atme 4 n. 7 M. mit FrieSensksulsoimk 5 Jahre schriftl. Garantie. Zahnziehen mit Betäubung bei Bestellung von Gebissen gratis. Kronen v. 30 Mk. an. Spez.: Zähne ohne Gaumen. Keine Lnxusplrcise. ahn-Praxis Katvani, teiger Strafe 1. Rvmouw f/rarzoc Inventur� Verkauf Besonders billige Preise in allen Äbfeilungen. 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Täglich 7J0 Uhr: Mit dem tfeutr Wielen 9 Uhr: Sataus Maske SrDuIt» t»»«» MUdt Berliner Theater Allabendlich 7.30 Uhr. Ralph Artur Koberts, Else Müller, Uschi Elleot, Herbert Klper, Paul Rebkopf Komodienhaas 7.30i Der blonde Bngcl Oentrnt-Thrater 8 Uhr: Jlonka Heiitsrlaoa Opernhano 7 uhr: Trouhadour Vriedr. WtihrljuHt.Th. uhr: Die Kleine aus der Bölle Ml. hlohausplelhaaa 7Vt ute: Reigen Kleine« Theater 4 Uhr; Nur oln Traum 7'/« Uhr; Nur ein Traum l.netepleltaaan VI, Uhr: Arnold Riech In Die spaalscbe Fliege Ketrupol-Xbeater Jh'Die blaoe Mazur Nene« Oprrrttenthcat. '.uhrÄinerican-Girl Weaes Volbstheater 7 Uhr: Die Lokalbahn Morgen 7; Die Lokalbahn HesidenB-Theater 4 Uhr: Am Tcetlscb 7Va Uhr: 1919(Ab dafür) Hctiiller-Thest.Uharle 3 Uhr; Der Meineidbauer 7v.u.: Alt-Heideiberg KchloäpurU- Thuut. Steglitz, SchloSstraiie 48 1'/rflauli der Satilnerinnen Uhr: Thalia-Theater 7»/. uhr: Mascottchen Th, am o II en do rtp lata 3'/.: Wenn Liebe erwacht J&fcr Kelter aus Dingsda Theater des IVeatenn S'/jU.; Die PfarrhausKomädie uhr; Morgen wieder lustlk! Tb.i.d.Kommandantenstr. t»/, uhr Die goldene Freltieit Trlanon-Ttaeatcr 4 Uhr: Rosen 71/»: Carola Tülle, Herrn. Valien- tin I. Udy Windermeres Fächer Wallner-Theater ?>/, uhr Der Kuhreigen Walbulla-Ttaeatcr J�Scheidnngsreise Komisehe Oper Opernsplelxelt Täglich l'U Uhr Alt-Welderg Ooer von Pacchlerotti Stg.J1/,: Der Barbiers. Sevilla BebrenstraDe S4 Präzis Vi, Uhr: Internat. Damen-Boxkämpfe und der unübertreffliche Juni iiJSpIHplan Volksbühne JanTowp,. ?/, Unr; Da» Postamt Die Komodie der Irrungen 7u.:DerDaDeralsl9iiiioniir Lessing-Theater 3'/« Uhr: Ein Idealer Qatte Allabendlich 7'/, Uhr: Die Balierißa des Königs (Konstantin, Gütz) Deotsehes KDnstler-Theater 3 Uhr: Pygmalion i'/zuhn Geständnis Ralph, Kor», Otto !i WodieSühmallien nisten z&y&Täxo ST A AI SO PER Sommer- GMpiel« Leitung: Gustaf Lergmon Freitag, t. Juli, Vit LlHr abends Zkeuemstudiert llnier persönlicher Leitung des Komponisten Die Strohwitwe «CNto Prot»Ohrt OptnHt h 3«Ktq von Augaft Aeldhard Musik von Leo Blech Hcupldcrlliller. JMistf-awffed. »mfi txmh. Vera Schwarz/ Lllh 5eux/ Snl Kirl/ Franz Groß Kaldem. Senle/ t. v. Ledebur/ Senn. Soettcher/ Herb. Stock Die Aufführungen finden nur während des Monats Juli Im»oreertoof ftnd« im her Tagedlasse her«taallopet nah hei SL TBertbdm sali väimsux»zisas&suäii Serlinerftater Kastanien-Allee 7—9 Täglich 1f,S Ohrt Variete:: Wenn Engel streiken! Operette in 3 Akten •rv**.AT*o 7'»,�-"—"— 7'/,� _| Die große_ lisslattBii5S-Seliaa_ 1 Tip np larrab! i Ueber 150 Mitwirk. I | mit dem bekannten_______ •Sä a?■ i MiMRW Heinz Samow Erna Albertl Else Schlolcka Orio.-Pienlerennen 1 MesseFObBeiuhe UNDWEDBEWESEN FRIEDRICIISTR. 110-112 (EHEIML.PASSAGElUiiFiUUSJ HEUTE LETZTER TAG Folies Caprice Llnienstr.I32.amOranienbg.T. Taglich S Uhr: Sehlalzimmergeiieiinßis und I.lebe en gros mit Ferd. Orünecker. Variete-! Rauchen geatattetl Th. a. Kottbnger Tor Tel.Moritzpl. 15077 Tägl. 7V, Uhr: Elite-Sänger — 10 Herren!— Witz 1 Komik I Urkom. Typen? Qröllt. Lacherfolg Vorvk.lI-l'/3, 4-5 U. Königgrätzer Str. 121 Heute 8 Uhr Allabendlich werden Tränen| gelacht beim Herrnleld« Gastspiel ReiebsiiaiL-Tbealer Stettiner SSnger Anfang 7I/,Uhr Dönhofl-Bretll i! Varleti:i Seal u. Garten tfldmirals falasf Vi, Uhr: Abrakadabra Vorher Fllmschau Oer groSe Erfolg. Uraufführung d. ersten! amer. Wild-West-Fllms Kaii*o-Ass Der große Film in 32Akt. j I. Episode: Die Platlnmlnc II. Episode: Dem Tode entrissen 12 Akte Kagstnftifnung 5»/, Uhr Beginn f Uhr Sonntags 4 Uhr Dai gröiite Kino der Welt I PoUdaner Str. 7 2• Haehbaba Bhlowetr.| Der flueb des Jfurij Die Liebestragfidie eines Verwachsenen in 5 Akten Qesangeinlagen v. B. Sänger Marodeure der Revolution| Soziales Schauspiel Möbe! zu niedrigsten Preisen Bircft an Private. Riesenauswahi. 1 Schlaf,. 1688-147559». Speife� 1710-185709». fteteeuj. 1755— 17845®. mobil j. 875—58909». ftiidjvn 445-288527. Lieferung frlo. Lagerung toftenL lOsähr. tBarontie. j Mühel-Hans Reiewske Berlin. Babdr. 88 Metallbetten, Etahimatratzen, ftinbtrbrtten dir. an Private, StalaL 30A frei. Eis-nmSdelfabrU Suhl(Thür.) Jsgd suk Oeburllvn IL reil AdeateurerfHm mit Edith Pose» Der Holeldieb mit der vierten Hand Eine seltsame Begebenheit in 5 Akten Der Seclenrotter B. B, Lustspiel mit Arnold Rteck |2r Die Furcht vor dem Weibe 6 Akte von Georg Engel mit Mari ja Leiko ✓ Bernd Aldor Regie: Hanna Henning Lotte Nenmann n. Theodor Loos In dem Maxim-Film Das Gelübde Nach d, Schauspiel v. H, Lanlensack Regie; Rudolf Bicbracb Der Schwur des Peter Hersatz Schauspiel in S Akten In der Hauptroll«; Emil Jannings Mitwirkende: Stella Harff, Mila de la Cha pelle z' Regie: Alfred Halm Machtbesuch in der Horthernbank Drama in 4 Akten ▼. Psul Rosenhayn mit Grit Hegesa ✓ Regie: Karl Grüne SCHERBEN El« Drama In 5 Tagen von Carl Mayer mit Edith Posca /■ Regle i I-npu Piek Die Junge Mama 5 Akte von E. Baron ond Joe May Haupt darstellcrin s Eva May Regie: Uwe Jens Krafft Am Webstuhl der Zeit Scheuspiei in 6 AJcf.T. Hoiger Madsen mit Käthe Haack, Mari)aLelko, Erich Kaieer-Titz/ Regie: Holger Madsen prenji.£ose 1. Klasse 10.— 28.— 40.— 80.— vorrätig Zieliung'/Äf ■ 8*— A_ Pr. Lotterie- nBB*Z6 Einnehmer KKUIiIX SW. 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Konnten wir unlängst berichten, daß unser berühmter Zoologi- scher Garten trotz der unausbleiblichen Schädigung durch die Kriegszeit wieder ganz auf der Höhe steht, gilt dies in gleichem Maße von dem stattlichen Gebäude, das sich an seiner Südseite erhebt, dem Aquarium. Es ist eine verhältnismäßig junge Schöpfung, hat aber schnell seinen Vorläufer, das alte Berliner Aquarium Unter den Linden, überflügelt und erfreut sich bei Männern der Wissenschast der gleichen Beliebcheit wie bei den weiten Kreisen des Volkes. Der unterste Raum führt in das Tierleben des Meer- und Süßwassers. In hergebrachter Weise hat uns die Dalmatinische Küste besonders reich versorgt. Malerisch wirken die in den Bassins befindlichen Tuffsteingrotten und Wasserpflanzen. Für Pflanzen hält der Laie meist auch Seenelken und Seerosen und erfährt mit Staunen, daß die bunten, zierlichen, blumenarrigen Gebilde auf dem Meeresgrunde in Wahrheit Tiere find. Neben ihrer anmutigen Er- scheinung nehmen sich die Gestalten des Stechrochens, des Einsiedler» krebses und gar erst der Seespinne grausig aus. Zwischen großen Gesteinen bewegen sich die Riesensalomander aus Japan. Wer mit den noch lange nicht abgeschlossenen Forschungen nach dem Menschen der Tertiärzeit vertraut ist, findet es begreiflich, daß man einst die versteinerten Skelette solcher Tiere für Reste von„Sintflutmenschen"' hielt Ihr Verwandter, der Schlammteufel aus Nordamerika, zeigt weit weniger menschenartige Formen. Zu anttken Mythenbildun- gen Anlaß gegeben hat das Seepferdchen mit dem Pferdetopfe und dem gewundenen Greifschwanze. Gefällige Erscheinungen sind At- tinien. Purpurrosen, Seemannsliebchen und zahlreiche Fischarten wie Goldstrichbrassen und Regenbogenforellen. Hummern und Spiegel- korpfen von erstaunlicher Größe erregen den Appetit mancher Be- schauer. Beim Katzenhai erwarten viele ungeheurliche Tiere, finden aber nur kleine, zierliche Exemplare, die frellich noch sehr jung sind und auf die Dauer groß und stark zu werden versprechen. Schon hier im untersten Räume treffen wir Schildkröten, so die unechte und die echte Karettschildkröte und gar erst die große Geierschildkröt«, die im Seewaffer unermüdlich hin und herrudert und aus ihrem raubvogelartigcm Kopfe unheimliche Blicke versendet. Aber die Hauptvertreter dieser Tierart finden sich eine Treppe höher im Terrarium. Unter dm dortigen Riesenschildkröten ist eine elesanten- artige, deren ganzer Bau an die Wunder der Vorzeit gemahnt. Andere Arten wie die Matamata tummeln sich im Wasser. Mit Vergnügen schauen wir junge im Aquarium geborene Schildkröten. die zeigen, daß auch dies Haus gleich dem Zoologischen Garten eine für die Fortpflanzung mancher Tiere günstige Stätte ist. Den Mittelpunkt des Ganzen bildet das mächtige Krokodilhau». In seiner Treibhaustemperatur gedeihen Palmen, Bananm, Gummi- bäume und andere tropisch« Gewächse in üppiger Fülle. Auf der Brücke mit dem Bambusgeländer stehend, sieht man dos bösartige Volk der Krokodile, Alligatoren und Gaviale träge im Wasser gelagert. zuweilen den Rachm weit geöffnet, daneben auch einige Schildkröten. Daß die Zahl der großen Panzerechsm, von denen einige«inen gewalttgen Wuchs aufweisen, noch immer über zwanzig beträgt, zeugt von der guten Pflege, auch in den Tagen de» Krieges und der Not. Noch eine Treppe höher kommen wir zu einem Institute, das den Berlinern lapge Zeit fremd war, dem Insektorium. Als es eingerichtet wurde, hörte man manchen verwundert fragen, was denn wohl in einem solchen viel zu sehen sei, dachte er doch bei Insekten nur dn einheimische Fliegen, Käfer, Schmetterlinge u. dgl. Tatsächlich ist denn auch an einheimischen Tieren gerade kein Man- gel. Besonder» die schöne Waldpartte mit dem auf einer kleinen Insel gelegenen Ameisenhaufen und den Nesselfaltern hat für den Naturfreund viel Anziehendes. Die Hauptsache aber bllden die Bio- logischen Erscheinungen aus fernen Landen. Das unter Eichenlaub hausende Wandelnde Blatt hält mancher erst für ein wirkliches Baumblatt, den spindeldürren Körper der Stabheuschrecke für einen kleinen Zweig. Im Heim des Maulbeerseidenspinners wird die Ge- winnung der Seide veranschaulicht. Der Pillenkäser aus Aegypten erinnert an den Tierdienst der alten Bewohner des Niltales. Neuer- dings ist auch in der Insektenabteilung ein merkwürdiger,„Wasser- kalb" genannter Sattenwurm ausgestellt, der wie ein dunkles Pferde- haar aussieht und sich in mannigfachen Windungen verschlingt. Diese Tere, über die im Mittelalter viel gefabell Wörden ist, machen ihre erste Entwicklung nach Art der Trichinen als mikroskopische Wesen in den Muskeln kleiner Wasserinsekten durch und warten, bis ihre Achtung, Zunktionarinnen! Wichtige Soaferenz am Mittwoch, de« 29. d.M.: Kundgebung zum Jugendwohlfahrtsgesetz. Besonders bedeutsam für die Wohlfahrtsausschüsse. Städtberordneten. Bezirlsverordneten, Elternbeiräte lreaktionäre Gefahtvn Verzuge). Lokal wird am Dienstag unter Parteinachrichten bekanntgegeben. Wirte von größeren geftessen wurden. In diesen verwandeln sie sich dann vollends und verlassen den Körper z. B. der größeren Wasser- käfer als vollentwickette Tiere. Und so finden wir noch zahlreiche, oft unbeachtete Lebewesen, die die Wunder der Natur in schönster Weise offenbaren. Berlin wird dankbar anerkennen, daß auch diese letzte Abteilung des hoch- interessanten Hauses unter so gründlicher wissenschaftlicher Fürsorge steht._ Annahme öe? Gaspreiserhohung. Fortsetzung der Beratungen im Haushaltsausschutz. Der Haushaltsausschuß der Stadtverordnetenversammlung setzte gestern seine Verhandlungen mit der Beratung des Zentralhaushalts fort. Stadtkämmerer Dr. K a r d i n g gab einen Ueberblick über die Voranschläge der Siedtungsbauten, der Straßenbahn und der Werke. In der Aussprache machte der Redner der unabhängigen Fraktion Mttteilungen über den Ersatz der Einnahmen bei einer Ab- lehnung der Erhöhung der Gas- und Strompreise. Der Kämmerer bezeichnete die Vorlage alz keine sachliche Hilfe. Die Steuern seien schon so stark angespannt, daß sie nicht weiter In Anspruch genomen werden könnten. Die Hausangestellten- steuer werde nur die Hälfte bringen: wann die Wohnungsluxussteuer in Kraft trete, sei noch ungewiß. Die empfohlenen Steuern würden vom Magistrat geprüft werden. Es bleibe nichts anderes übrig, als die Werktarifs zu erhöhen. Bon deuffchnati analer Seite wurden die unabhängigen Vorschläge als anfängerhoft und in der Luft schwebend bezeichnet und demgegenüber 8 Punkte als Boraus- fetzungen für die Durchführung des"Housholts lS21 und die Gefun- dung der städtischen Finanzen aufgestellt. Die s o z i a l d e w o- Fraktion bezeichnete die unabhängigen Vorschläge als u n a n- nehm bar, ebenso die Fraktion der Deutschen Volkspartei. In namentlicher Abstimmung wurde dann der vom Magistrat beantragten Erhöhung des Gaspreises von 1,3S ans 1,50 M. mit 15 gegen 10 Stimmen(Unabhängige und Kommunisten) zugestimmt. Die bürgerlichen Frakttonen behielten sich die endgültig« Stellung bei der Verabschiedung des Haushaltsplanes vor. Die abgeSnderte yausangestellkensteuer. Der O b e r p r S f i d e n t hat dem Magistrat mitgeteilt, daß der eingereichten Hausangestelltenstcuerordnung trotz zweifelloser Be- denken nach Miteilung der Fachminister unter Voraussetzung gewisser Aenderungen wenig st ens auf ein Jahr zugestimmt wer- den könne. Der Magistrat bittet die Stadtverordnetenversammlung in einer Vorlage mit Rücksicht auf die erwünschte Verabschiedung der Steuer vor den Stadtverordnetenfcrien von einer Ausschußberatung abzusehen und den abgeänderten Entwurf einstweilen anzunehmen. Steuerfrei ist nach der neuen Borlage da. Beschäftigen des ersten Hausangestellten unter gewissen Umständen(Verwandte, Haustöchter, Jugendliche, mehr als 10 Jahre in demselben Haushalt Beschäftigte oder wenn der Haushalt, in dem sich keine weiblichen Personen befinden, aus mehr als S Personen besteht oder sich mehr als 3 Kinder unter 14 Jahren im Haushalt befinden. Wenn die Hausftau fehlt, krank oder als Haushaltungsoorstand zugleich er- werbs- und berusstätig ist). Teilweises Bestehenbleibe« des Tchlostlazaretts? Der Kampf um das Bestehenbleiben des Schloßlazaretts scheint tellweise zu einem Erfolg für die Kriegsbeschädigten geführt zu haben. Nach Mitteilung einer Korrespondenz, die wir im Augen- blick nicht nachprüfen können, hat das R e i ch s a r b e i t s m i n i- sterium angeordnet, daß diejenigen Kriegsbeschädigten, die noch des weiteren der orthopädischen Behandlung bedürfen, in das dem Schloß Charlottenburg nahe gelegene Berforgungskranken- Haus Thüringer Allee verlegt werden sollen, wo bisher nur eine Station für Kieferverletzte sich befand. Die o r t h o p ä d i- schen Einrichtungen im Schloß Charlottenburg, der Zander-Saal und die Werkstätten für künstliche Gliedmaßen bleiben be st eben und sollen von den im Lazarett Thüringer Allee untergebrachten Kranken weiter benutzt werden. Die übrigen Insassen des Lazaretts Schloß Charlottenburg sollen auf andere Berliner Versorgungskrankenhäuser verteflt werden. Der Abtransport dorthin soll im Einvernehmen mit den Kriegsbeschädig- tenorganisattonen erfolgen. Morast öer Sitiettlostgkeit. Dos Urteil in der Dahlemer stuppeleiafäre. Die drettägige Verhandlung, die die 4. Strafkammer des Landgerichts III unter Ausschluß der Oeffentlichkeit gegen den sehr wohl- habenden ehemaligen Landwirt und späteren Amateurbildhauer Georg Ahrens zu führen hatte, ist gestern zu Ende gegangen. Wie sich aus dem öffentlich verkündeten Urteil ergab, hat die Ver- Handlung in einen Morast von Sittenlosigkeit und Frivolität hineingeführt. Der Angeklagte hatte, wie mitgeteilt, in der Fontanestraße 14 in Dahlem eine„InternationaleKünstlergesellschaft" begründet, als deren„Direktor" er fort und fort ungezählte junge Mädchen als„Modelle" zu sich kommen ließ und mit denen er dann Dinge trieb, die ihn dem Gericht als Wollüstling erscheinen ließen, wie er fetten vorkommt. Er war wegen Anstiftung zur Kuppelei, Verführung einer Minderjährigen und Blutschande mtt seiner un> ehelichen Tochter angeklagt. Das Urteil besagte, daß seine Opfer von nicht einwandfreier Art gewesen, er aber zur Verpestung des moralischen Sumpfes in oft raffinierter Weife beigetragen und feine bedeutenden Mittel und Gaben dazu benutzt hat, um widerstrebende Mädchen seinen Lüsten gefügig zu machen. Sein Treiben hat viel- fach bei seinen Nachbarn, so besonders auf seinen Besitzungen in Stechow und Westerland, Aergernis erregt. Die Verteidiger hatten in allen zur Anklage stehenden Punkten die Freisprechung beantragt, der Staatsanwatt hatte die beiden ersten Punkte der Anklage fallen lassen, dagegen wegen Blutschande und. Notzucht 8 Jahre Zucht- Haus und 5 Jahre Ehrverlust beantragt. Das Gericht sprach den Angeklagten von der Anstiftung zur Kuppelei und der Verführung einer Minderjährigen frei und ver- urteilte ihn wegen versuchter Blutschande in drei Fällen zu 10 M o n a t en Zuchthaus, die in 1 Jahr 3 Monate Gefängnis um- gewandett wurden. Der Rnbel auf Reisen. Die Strafkammer des Landgerichts l hatte am Sonnabend als Berufungsinstanz darüber zu entscheiden, ob das Verbot, ohne G e ire h m i g u n g Münzen nach Deutschland einzu- führen, übertreten bzw. ob die für Uebertretung dieses Verbors von der ersten Instanz verhängte Geldstrafe und verfügte Beschlag- nähme der in Frage kommenden Münzen gerechtferttgt sei. Die An-" geklagten Obmann und R p ch m a n n hatten den Versuch unter- nommen, ein erhebliches Onantum von Silberrubeln wohlverpackt einzuführen. Der Wert der Münzen wurde auf etwa 70 000 M a r k geschätzt. Die Behörden erhiellen aber Wind von der Sache and beschlagnahmten die Rubel. Das Gericht erster Instanz ver- urteille die Angeklagten zu einer Geldstrafe von 5000 Mark und sprach die Beschlagnahme des Geldes aus. Vor der Berufung»- kammer machte ihr Verteidiger(Iusttzrat Chodziesner) gellend, daß die falsche Deklaration der Kisten nur zu dem Zweck gewählt wurde, im Hinblick auf die unsicheren Verhältnisse einen Diebstahl zu ver- hindern. Es sei den Angeklagten auch zu glauben, daß ihnen von dem am 15. März ISIS erlassenen Verbot nicht» bekannt war. Sollte das Gegenteil angenommen werden, so würde doch eine mildere Strafe und Aufhebung der Beschlagnahme gerechtferttgt erscheinen, da sie sonst völlig ruiniert würden.— Der Staatsanwalt beantragte die Abweisung der Berufung. Der Gerichtshof setzte die Strafe für U] Die Rächer. Roman von Hermann Wagner. Reisner warf die übrigen Angebote, die äußerlich v glänzender aufgemacht waren, wieder in die Tasche zurück, verloren an Interesse für ihn immer mehr, während der Br des Ehrhard Gutzeit seine Phantasie nach wie vor beschäftigt� Sein kaufmännischer Instinkt, der die Gelegenheit, die günstig war, witterte, war erwacht. Er war voller Ungeduld und Neugier. Als der Zug an der nächsten Station hielt, übergab Reisner dem«Schaffner eine Depesche zur Besorgung. Sie war an Ehrhard Gutzeit gerichtet und teilte diesem mit. er möge noch heute kurz nach sechs gewärtig fein, in Angelegenheit der Beteiligung an einem Geschäft Besuch zu erhalten. In Berlin angekommen, fuhr Reisner sogleich in das Hotel Atlantic und bestellte zunächst für vierzchn Tage für sich zwei Zimmer. Er wusch sich, zog sich um. aß etwas und nahm ein Auto nach dem Westen. Es war etwas nach sechs, als er vor einem der großen modernen Miethäufsr hielt, an dessen eichener Tür ein blank geputztes Messingschild Ehrhard Gutzeit. I. Stock, angebracht war. Auf sein Läuten öffnete ein Mädchen, da? auf fein Kommen schon vorbereitet schien, denn es führte ihn sogleich in den verschwenderisch eingerichteten Salon und bat ihn, ein wenig zu warten: die gnädige Frau werde in wenigen Augenblicken erscheinen. „Ich möchte Herrn Gutzeit selbst sprechen," sagte Reisner enttäuscht,„ist er nicht da?� Doch im gleichen Moment tnst eine junge Dame ein, bei deren Anblick Reisner vor Ueberrafchung die Augen aufritz. Es schien ihm unmöglich, daß sie die Frau Eutzeits fein könne, der doch von sich geschneben hatte, daß er ein alter Mann fei. Sie war nicht schön, aber hübsch und raffiniert nach der neuesten Mode gekleidet. An ihrem Gang und an ihrem Lächeln war etwas, das sich anbot. Zugleich aber hatte sie die beherrschten Formen einer fast prüden Frau. Er stand auf, verbeugte sich und nannte seinen Namen. Sie streckte ihren rechten Arm aus. um Reisner zu be- deuten, seinen Platz zu behatten. Dabei glitt der halblange weite Aermel ihres rohseidenen Kleides zurück und entblößte einen winzigen Teil des schön und fest geformten Oberarmes. dessen weiche Weiße sich von der dunklen Farbe des Kleides sinnlich abhob. Sie lächelte maskenhaft und sagte mit dunkler Stimme, in der etwas wie Verachtung kür ihren Mann ent- hatten schien:„Mein Mann ist mit den Kindern spazieren gegangen. Er tut das jetzt alle Tage, da er so viel freie Zeit hat. Ihre Depesche kam in seine? Abwesenheit. Ich möchte Sie bitten, einstweilen mit mir vorlieb zu nehmen." Noch mehr als ihre Worte bat ihn der Ton ihrer Stimme, zu bleiben, desgleichen ihr kalt aufreizendes Lächeln, dasselbe. dem er schon einmal in seinem Leben erlegen war. Die Er- innerung daran erfüllte ihn mit Schrecken, aber zugleich mit kaltem Haß. Er fühlte, daß er ihm nie mehr erliegen würde. Und diese Gewißheit gab ihm heitere Sicherheit und innere Ruhe. „Gern," antwortete er und freute sich, daß sein Spott so beherrscht war, daß sie ihn kaum verstehen konnte,„nur weiß ich nicht, gnädige Frau, ob Ihnen da«, was mich zu Ihrem Gatten führt, bekannt ist." Sie seufzte, ließ sich in einem Sessel nieder und schlug wie in Gedanken ein Bein über das andere, so daß er ihre feinen Knöchel bewundern konnte, die ein Strumpf von taubengrauer Seide höchst vorteilhaft hervorhob.„Freilich," sagte sie,„wir rechnen sehr auf Sie. Sie sah hilflos und bekümmert drein, war aber doch kalt genug, diese ihre Hilflosigkeit auf das vorteilhafteste zur Schau zu stellen. Er weidete sich an diesem Versuch, ihn zu sangen. Wieder dachte er an die Jahre, die binter ihm lagen, und wunderte sich, wie er damals hatte so schwach sein können.„Ich müßte," sagte er,„ehe ich mich in irgendeiner Richtung entschließe, natürlich erst einen genauen Einblick in die Verhältnisse Ihres Gatten bekommen." Es war, als überhöre sie, was er sagte, denn sie fragte unvermittell:„Sind Sie verheiratet?" Er war nicht im mindesten überrascht, sondern ant- wartete trocken:„Nein." „Sie sind noch jung," sagte sie und musterte ihn eine Weile ganz offen, mit einer Miene, die ihm zeigte, daß er ihr gefiel. Wieder seufzte sie.„Mein Mann ist alt," setzte sie dann nach einer Pause hinzu. „Wie alt?" fragte er. „Er wird fünfundfünfzig. Und ich? Wie alt schätzen Sie mich?" „Dierundzwanzig," antwortete er aufs Geradewohl. „Cechsundzwanzig," verbesserte sie ihn. ihm kokett zu- nickend und ihm mtt einem Blick dankend. Sie sprang plötzlich auf, ging unruhig im Salon hin und her und begann, sich in ein Fieber hineinredend, un- vermittelt die Geschichte ihres materiellen Zusammenbruchs zu erzählen. Er hörte ihr aufmerksam zu und wog gleichmütig ab, was an ihren Worten Wahrhett und was Lüge sein könne. Aber er fand schließlich, daß sich wohl alles in Wirklichkeit so verhalten und zugetragen haben konnte, wie sie es er- zählte. Sie war Schauspielerin gewesen. Sängerin am Thea- ter des Westens, allerdings erst eine Anfängerin, doch hatte man schon begonnen, ihr größere Rollen zu geben. Da lernte sie Gutzeit kennen, der sich in sie verliebte, und der Himmel und Hölle in Bewegung setzte, um sie heiraten zu können. Er tat es auch, nachdem es ihm gelungen war, sich von seiner ersten Frau scheiden zu lassen. Damals brach das erste Unglück über das Geschäft herein, denn Gutzeit mußte nach erfolgter Scheidung seiner ersten Frau die von ihr in die Ehe eingebrachte Mitgift von dreihunderttausend Mark zurückzahlen und zwar, was das Unglück war, in bar. Immerhin, Gutzeit, der sich aus den Ansängen eines kleinen Möbelfabrikanten emporgearbeitet hatte und der für seine Person sparsam war. gelang es, der Lage Herr zu werden. Besonders nachdem er in der Person eines Herrn Goedecke, eines jungen Berliners, einen außerordentlich tatkräftigen und gewandten Geschäftsführer erhalten hatte, vergrößerte sich der Umsatz ständig. Aber nach einer kurzen scheinbaren Blüte trat jäh und unerwartet die Katastrophe ein. Goe- decke, der nach Rußland gereist war, um dort einen großen Einkauf in Hölzern abzuschließen, kehrte von dieser Reise nicht mehr zurück und es ergab sich, daß er dem Geschäft, dessen Führung ihm in dummer Vertrauensseligkeit über- lassen worden war, in jahrelangen Unterschleifen an vier- malhunderttausend Mark entzogen hatte. Das war vor drei Monaten geschehen. Die Lage war zwar noch immer ver- worren, soviel aber sicher, daß, wenn nicht ein kapitalkrästi- ger Helfer einsprang, das Geschäft verloren war. Ein großes Sägewerk an der Ostsee, bedeutende Holzlager und das Haus, in dem sie wohnten— alles Objekte, die hoch belastet waren, so daß man die Zinsen, die sie fraßen, nicht mehr aufbringen konnte—. würden um einen Spottpreis verschleudert werden. Und ihnen selbst bliebe nichts. Nichts... (Forts, folgt.) Rochmann auf 3000 Mark und für den weniger belasteten Obmann auf 2000 Mark herab, lieh es aber bei der verfügten Beschlagnahme der Rubel bewenden.___ Wreigabc von Kohlcnkartenabschnitten. Vom 1. Juli ab werden zur Entnabme und Abgabe von Kohlen folgende weitere Abschnitt« der Kohlenkarte freigegeben: Abschnitt S der S-Zentner-Kohlenkarte, Abschnitte 4 und ö der 10-, 70-Zenlner- Kohlsnkorten. Bevorzugt zu beliefern sind die bcrettS früher frei- gegebenen Abschnitte der Kohlen-, Koks- und Sonderkarte. Weiter- hin wird die Frist, innerhalb deren noch der Bekanntmachung des KvhlenamtS Berlin vom 14. Mai 1021 jede Haushaltung gegen Vorlegung der.Kohlenkarte bis zu 10 Zentnern GaSnilhIoks markenfrei bezieben kann, bis zun, gl. Juli d. I. verlängert. Das Kohlenamt weift bei dieser Gelegenheit darauf hin. daß es im Jnterefie jedes einzelnen Verbraucher« gelegen ist. sämtliche freigegebenen Brennstoffmengen baldmöglichst zu b e- ziehen, da einerseits in Kürze mit einer Preiserhöhung zu rechneu, andererseits die Verfallerklärung der Abschnitte 1 und 2 der Kohlenkarte sür die nächste Zeit in AnSstcht genommen ist. Ein ösi�rr eichisch. deuischcs Sow.merfest. veranstaltet von, Kuratorium der österreichisch-deutschen Volksbundspend«, verelnigte gestern, vom wiedererstrahlenden Somniermelter begünstigt, ein zahl- reiches Publikum im Park und in sämtlichen Räumen des Zoologi- scheu Gurtens. Das Fest wurde über den Rahmen ähnlicher Per- anftaltungeii herausgehoben durch einen künstlerisch wirkenden Zug österreichischer Volkstrachten und durch eine Ansprache des Reichs- Präsidenten Gen. Lobe, die den Vereinigungswillen der deutschen Stämme beiderseits der Grenzen auf Grund des freien Sclbstbe- stimmungsrechts feierlich behandelt«. So galt das Fest nicht nur den üblichen Festesfreuden, sondern auch der Huldigung für einen ernsten Gedanken. Gegen die IhnwanMrnzg von Hokels in GcschäfisrSumc, wie es insbesondere in Berlin zu beobachten war, wendet sich ein Erlaß des Wohlfahrts Ministers. Die Verwaltungsbehörden wer- den darin aufmerksam gemacht, daß die Gemeinden die Umwandlung van Gasthöfen in Geschüstsräume usw. auf Grund des§ 2 der Woh- nungsmanqeloerordnung vom 23. September 1318 zu verhindern in der Lage sind. Nach dieser Bestimmung kann die Gemeindebehörde mit Zustimmung des Ntieteinigungsamts anordnen, daß Räume, die bis zum 1. Oktober 1918 zum Wohnen bestimmt waren, zu anderen Zwecken nicht verwendet werden. 3n der INilchregelung innerhalb Berlins treten ab 1. August folgende Veränderungen ein: Die Sonderbeliefcnmg mit je '4 Liter sämtlicher Krankcnkarteninhaber fällt ab 1. Juli d. I. fort. Bestehen bleibt die Verbilligung in der bisherigen Weife für die Kinder bis z» 4 Jahren und die schwangeren Frauen. Der Preis für die zum freien Verkauf gelangende Milch, der zurzeit 4 Mark beträgt, wird vom 1. Juli d. I. ab auf 3,60 Mark herabgesetzt. Vetriebsänderungen bei der Straßenbahn. Vom 27. Juni d. I. ab treten im Betriebe der Linien 7, 13, 21, 48 und V neue Fahrpläne in Kraft, und zwar wird auf den Linien 7, IS und 21 während der verkehrsschwächeren Zeit der Fahrabstand von 13 auf 20 Minuten erweitert, Linie 48 bis zum Ringbahnhof Neu- tölln verkürzt und der Endpunkt der Linie V nach der Thüringer, Ecke Bergstraße verlegt. Brotkortcnftichwort. In der Woche vom 27. Juni LiS 3. Juli darf ?rot und Mebl nur auk die Brotkarte abgegeben und entnommen werden, deren Abschnitte das Stichwort„ S a r o t t i E.($. K a£ a o• tragen. BeziresbildungSaiiSschust Grob- Berlin..Der Kuhreigen" im Wallner. Tbeater. Eintritt« karten» 7,50 M. jind zu haben im Bureau de« BezirtSbildungsaiiSschutseS, Lindentir 3, lbof4Tr., Zimmer 10 ....v-------— v._------ Aborme- Im ZvolaglsSeu«arten sind«» m den Sommermsnaien täglich Nachrnittogskonzert« unter iolzenden Dirigenten statt: Montag LSermunk- meister Knoch, Dienstag und Donnerstag Kapellmeister Rich. Eilenberg. Mittwoch Muükdireltor Dippel. Freitag Obermufikmeister PrzvwarSli, Sonn- abend Obermusitmeiiter Becker. Eintritt 4 M., Aipiarrum 3 M.. Kinder unter zehn Jähren die Hülste. Leffeiitkiche(Kltcrnveriammlung. Montag, den 27. Juni, abend? 7 Uhr. Schulaula. Araunftr. II.»Das Panlenfchi Schulprogramm Referent: Dr. O« r o w» k i. Zilmfthau. .De« Hoteldiest mit der dierten Hand- erleSte im Mozart. s a a t feine Uraufführung. Dieter Film kann für sich den. Reiz der Neu- hell in Anjpruch nehmen, weil in ihm ein Affe die Hauptrolle spielt. Und dieser liegt wohl die wahre Legebenheit zugrunde, die sich vor Jahre» in PariS ereignelc. Dort lricb ein gesürchieier Warenhausdieb fein Unwesen. Spitzen, Perlen, Juwelen, Handtaschen, aber auch gar nicht» war vor ihm sicher. CS dauerte lange, bis man ihm lein Handwerk legte. Als man ihn jedoch fchlietzlich ertappie, mußt« man gleich rwei verhatten, denn der ge» liebere Gauner hall« sich bei feinen Diebstählen eines abgerichteten Affen bedient, den er irntcr leinen, großen Umhang verborgen hiett. Die» üleffchen tarn damals in der Setnestadt mit nach der Polizei.— Auch im Film iehcn wir Jack«den Affen) zuletzt hialer Kertermauern sckmachieii. nachdem er erst als Hoteldirb sein Unwesen getrieben hat. In dm Bildern ist zu viel Unruhe und ein arges Durcheinanderquirlen. Zudem wurde so ge- kurbelt, dosi alle Personen sich im Üausschritt bewegien. Sonst aber macht der Film viel Vergnügen und gut« Laune. 3k. ilbl. Uhr bei ENdsiSmidk. iStolpische Str. SS. Thema:„Die pviltrlche L-rae". Ree. Dr. Zeailin, �- r.. 42. Abi. TU Uhr bei Behrens. Tegeler Str. 22. Thema:„Staat. Religion und Soziallemne". Ref.i Uh' im BSHmischen Brauhaus, Aurniritendamm»?, 80. Abt. Frikdcuau. 7� Uhr bei Kärlich, RubeiiSstrahe. Ecke Begas, irahe. Theuia:..Wohlfahrtspflege". Sief. Genossiu Wachrnheim. � 82.«dt. Sieglitz. 7�. Uhr bei Thiel, Albrechtstraße, Ecke Ringstraße. Thema: „Mutter und die Schule", Ref. Genoffin Wellmann._. ReuisUn. W., 92. und 9». Abt. 7 Uhr bei Rupvelt. Kai!°r.Fr,cdcich.»tr°'-c Rr. 171:172. Theina:„Die B-tiitizuug der Frau im Sinne einer sozialiffi. schen Weltanschauung". Ref.«Senosi« v. Harnack. Da der Bortrag pünUIuy Jugenderziehung". Ref. Senoffin Klara Bahm-Echuch, M. d. R. Eifle wlllkomvien. Jede Genoffin mich erscheine»...... 1«.«bt. Treptow. TZh Uhr bei Zackes. Bouchestr.«. Eck-»i-fholzsttag-. Thema:„Freiheitadichter". Ref. wen. Heinrich Zierbiicher. 137. Abt. Reinickendorf. Weit. 7th Uhr in der Aula der 5. aemeinblschule. AuguIs-.Biktoria.Allc- 37. Thema:„Die Frau im Dasenzkampf". Res. Den. Adolf Wuschick. Dienstag, den 2S. Itini: 3. Stellungnobme ,um Parteitag. 4. Sonstige Angelegenheiten. 14. streb. Reulölln.Lritz.Buäow.Rudo». 7 Uhr-rweltertc«rcisv-rftants. sttzung im Rathaus ReuZöllii, Sitzungssaal 2. 1». streU. 7 Uhr streisdelegiertenpersammlung in Paulom im„Türluchcn "est". Breite Str. 14. Das Erscheinen der Delegierten ist unbedingt erfor- � G?oß-öerliner pa?tewachrichten. Henke. Sonntag, den 26. Zuni: Abt. Schönebcrg: Bei der heute stattfindenden Elt-rnbei-atswahl auf dem 82.«bt. Steglitz. 7-, Uhr Slteruoersammlung der Schule 8 und S in der«übt der Realschule, Floraslro.ßc. am Stubenrauchplatz. 85.«bt. Tempclhof.«>1 Uhr bei Hucksbold, Friedrich.Franz-Str. 12. trsffen sich die Mitglieder ,u einer kurzen, wichtigen Besprechung. 744 Uhr Mutter. Wahl findet von S bis 1 Uhr im öi 125. Abt. Beißensce Die .. Nachmittags B Uhr Drankesee" in Hohenschönhausen. Gesang, stonzer:. Fackelzug. Eintritt 1,ü0 M. statt. mmerfest im Wirtsha u»„Zum Tanz. B-rlosung und Aranenveranfialkungcn am Sonntag, den 26. Juni: 131.«dt. Niederlchönhsusen. Bei gntem Wetter F-urili-nausflug nach Lwacs. Treffpunkt 2 Uhr staiferweg. Eck« Platanenstraß«. Morgen, Montag, den 27. 3tin5: 21. streis. 6)» Uhr. F-aktionssttzung in Reinickendorf. Beiw-lwngsg-bZude, gimmer IS...„ 13.«bt: 7 Uhr,«brach nun, sämtlicher Funktionäre bei Iatzeck,«leraudrinen. straße 137. 89. Abt. Neukölln: 7 Uhr. Abrechnung der«egirlslelter und«afsterer bei Schmidt, Reul-rftr. 3«. Die stattotheken jind mitzubringen. 9». Abt. Reulalln: 71-7 Uhr, bei Prüfer' Fuldastraße. Ecke Weferstrasi». Per» sammlung der Funktionäre und der Delegierten zur streisvertreterversamm. ,02. Ab?. Daumschnleuweg: Slternversammluug �der 2. und t. Gemeindeschul« 7:» Uhr in der Aula de» Lyzeum». Rektor Heyn, Neukölln. „Die GartenarbeitsfchuU", Rejcreiit: und bei de» LitdnusisauSschilsimitgliedern der Wteilunaen.— Die Al nicntSIIiten iür die fünf grogen Festkonzerte im Winter 1921122 liegen in den Mteiluiisteil zur Einzeichming aus: Auch in dem Bureau hes Se- zirkSbildungSauSschuffes können Einzeichnungen etsoizen. Der Preis für alle fünf Konzerte beträgt 24 M. Zur Mitwirkung sind Dirkgenien: die Herren FtlrtwSnglcr. Dr." I Tbiel. AIS Soliiten gewonnen als erren Ftlriwänglcr, Dr. Muck, Mörike, Stiedry, Prokeffor I en: Ed. Eidmann, Pitzfeffoc Walter Fischer, W. Henke, Fela RoonsKd. Roie Waller. S»>!I Kühne n. a. Das PhübarmöiiisH- Orchester. Bier Konzerte in der Philharmonie, das WeibnachtSlonzert m der Allen Garnisonkirche. Di« Konzerte finden statt am 1«. Oktober«Bach» Beethoven), 13. November(Mozart). 23. Dezember ifi'i(Beihnochtliche Musik), am 15. Januar sKlavicrtonzert), 12. März 1922(Moderne Musik,. Gl« beginnen nachmittags 3 Uhr Dg wir diesmal nur 2500 Plätze vergeben können, empffehlt es ff», dl« Einzeichming recht bald vorzunehmen. Tie Listen liegen nur bis sböteften» 15. August auS. stlllg. Familiensterbekafse. Heut«: Zabk-«nh Auinahmetaz von. ? bis 5 Uhr in den Restaurants Gerichtstr. I2'li! und Vkdalbertstr. 34. 108.«bt. Eöpenick. Th Uhr, öffentliche«Iternnersammlnng w der störnees-hnie, Lindensttsße. Thema:„Do- Panleufch« Schnlpragra««." ffZ Rlfer-llt: chenosfe Erwin Marquardt v.i Uhr Sitzung de« engeren«bteilungsv-rstand»» im Versammlung. 134.«bt. Buch. T»i Uhr Borstandssitzung bei Pietrawski, Lahnhsfstratze. » 3».«bt Die Bezirkszahlabend« fallen in diesem Monat aus. Am Miiimach. den W. Juni, abends 7 Uhr, Sitzung des Abieilungsvorstande». der Bezrik», sichrer, streisdclegicrien und Beiriedsverirauenslcuie bei A. Earl. Wiche:!, straße 69. Irauenabende om Dienstag, den 28. Zum: 58. Abi. Eharlsttendurg. 7>j Uhr bei Bohne. Schloßstt. 45, Lartrag de» W« i ß« n s e«<8 Uhr,. Pistorius-, Ecke Rölkestraße.— Sängerchor der SPD. P a n k o w CHi—lOUtH) im„Türkischen gell". Breite Straße.— Mittwoch. Sozialistttch-r Miinnerchor B e r I i i,. M: i i e. V.i Uhr im„Bllrgerheim". Ali« SchSuhaufer Straße 23.— Donverstag. Freier Mänuerchor R» i» i ck e n. darf(7)4—10 Uhr) hei Lindsted!. Restdenzstr. 120, Eck- Grüner Weg.— Soz. Mänuerchor Mariendorf(8—10) bei Alendorf, Ehausieestr. IS.— Frei» — 8 Uhr: Sazialisttscher Männerchor Pre Brauerei, Prenzlauer Allee. »zlauer Tor, Bötzow- 125.«bt.«sitessie.__________._ Lokal Stärke. Eharlotiendurger Straße 3. Frei« Lehrergeweekschaft(in Verbindung mit der Berliner Gewerkschastskom- niission). 7 ig Uhr im Leidniz-Echmnaftum. Mariannenplatz 27138, Oesfent- liche Bcrsammlimg. Thema:„Reform de» Berlin»! Fach, und Zortbildungs- wefens". Ref. Dr. Harring. Frauenabeude am Montag, den 27. Zuni: 4.«bt Vi Uor bei Rickert, Eteinmetzftr. 36«. Thema:„Goethes Faust". Ref. Dr. Herzfsld. 7. und 8.«bt Uhr bei Höhlke. iraukhelten". Ref. Dr. 1».«bt W, Uhr h-i Brandt. Ru-iau-r Str Ref. Gen. Dr. Maz SäMt». 16.«bt. TH Uhr nehmen die G borten«dteilr 1».»bt „Bei 22.«bt 8»? uluuae» teil. Bergmann str. KS, Bortrag. Thema:„Frauen. Thema:„Freiheitsdichter". Genossinnen an den Frauenabenbe» der bcuach, f. dnh Allee 168t. ana, Th> ema:„Wohl- R-f. Gen. Kurt Heinig Thema:„Die politische Lage". Mus aller Welt. Grohfeuer in einem amerikanischen Heereslager. In der ftait zum 24. vrach kurz nach Mitternacht aus unbekannter Ursache>,n amerikanischen Zeniraldepot in Bendorf Feuer ou�, daS große Siapellager des KaiernementS sowie ein großetz Borrats- lager und zahlreiche EisenbahnwaggonS völlig vernichtete. Groß« Borräte von Gasolin und Oelen. die kurz zuvor angekommen waren. konnten noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Ta die Feuerwehr den Brand matt bewältigen konnte, mußten etwa 2000 amerikanische Soldaten aufgeboten werden, die in Autvlastwagen an die Brandstätte befördert wurden. Der Brand konnte erst in den Morgensiiinden auf seinen Herd beschränkt weiden. Nach.Echo du Rhin' beläuft sich der Schaden auf mehrere Millionen Dollar. Ei» guter Fang. Die Frankfurter Kriminalpolizei hat einen Hehler verhaitri. der 174 Edelsteine aus dem im vorigen Jahre verübten Einbruch in der Marburger Etiiabeth-Kirch« bei st.ch batte. Die Verhaftung erfolgte, al« der Hebler, von England kommend. wo er die Stein« feit Weihnachten vorigen Jahre» verborgen ballt, die deutfch-holländiickie Grenze überschreiten wollte. JnSgejantt sind damals 194 Edelsteiue und Perlen geraubt worden. Kleiderstoffe R-einwoll. Cteviot marin«, 0iiwarz,doppcit-Q�[*1 EL Weit.... Meter � � 'Cammgarnserge R«n- wolle, 105 cm.. Meter KücLenliancltucli" u'ci/?,Gerst«ikor» mitharh.*7 A Ei � � Kante. 48X100 cra.../• W Stutenliaa, «tatt 33.- rrr 17.75 statt 42.- n, 48.- für 29.- statt 48.- ti. 72.- für 37.- Untfirtailic reich sut Sticher« gfemiert, ▼oraß�lichcr Stoff statt 19.50... für 14.50 Weil?er Stickerei- Unterrock reich garniert,-1'.« Bettwäsche Kissentezuck Hemdantueh"1 O l C «0X80 en....... lO./O Kor.ctt 22 JO Korsett»na waillem Stoff 4�/7 fj, mit iP.Haltern.mod.Form" '? ICorsettbalhhohe Form, au«(5Q �tzs modefsrhigem Stoff Rluaen-dar farbiges WaeAstoffes. � statt 69.- y. 85.-für45.- statt 98.- bi.l45.-fur79.- stattlSS.-«. 175.-für98.- Damen- Kleidung Laken»« Daulaa 130X205cm 45«-- Uekerscklaglaken reich beatickt 150X250 cm .145- Rock au« praktieebem Stoff 19.50 Frott�-KleiJ..... 169.— Loden-Mantel.... 193— Paletot mod« Corerteomt. 190.-- Seidenstoffe& � �t�ädicnkleidunq � � Kinder-Kleider waigo. q<> P farbig. Unga 45-60 cm, M � BackLsck-Blusen weg O A � ix-S»od farbig Voll».... w*»— W Backf.-Mäntel /TO 1 OC »W Gr. 38. 40. 43. Oö." 1 Z J." Backfiscli-Kostüm 29o.— Paillette. Seiden-Frottrf. 19.50 Meter 21.50 | n., natorfarbig. ca. i? ' Uastseide 80 am. Metex"* _,«cbwar*. errill, farbig, CA • i alt es. 85 em... Meter Ckinakrcpp ca. 100cm Mater 59- --, imprägnjebwara CQ Mantelseide u.farb.ea.lOOcm»'7-" 1 Herren-Wäsche j ; Weü?e01>erliemdcn 4Q cn ( mit Manachette»... Jk/ Sport- Ol, erkemden w«g ge- streikt ZcpKir m. piwendam ZT � Kraben o-KJappmiaachctten"*�®"�| | Sportkragen weill... 3.25 | Selbstbinder;nTiel.Farbra6.90 j S trohliut Matelotform 19.sl0« Herren- Kleidung' Sakko-Anzüge 260.- 560.- duakekblao. Remerolla», 8 /O.— Rock und Weste 390.- 575.- 850.- M Gummi- Mäntel 325.- 375- 475- W Sommer-Ulster(Schlüpfer) � 290- 390- 590- M Knaben- Kleidung M 4-8 J. 9- 1 4 J. 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GrotZohn-Verlin über die Forderungen nach Gesundheitsämtern. Er weist darauf hin, daß diese Forderung aus der Rot der Zeit geboren wurde. Erhöhte Sterblichkeit und Geburtenrückgang haben als rVlge des Krieges eine empfindliche Schwächung unserer Volkskraft, die da- durch entstanden ist, daß Unterernährung und Woh- n un g s n o t chronische Schwächezustände, Rachitis, Tuberkulose und zahlreiche Körpcrschler verursachen und unterhalten. Um diese Zu- stände zu bekämpfen, sind besondere Maßnahmen gesundheitlicher Fürsorge erforderlich. Tie bestehenden Medizinalbehörden haben trotz ihres unzureichenden Personalbestandes in der Bekämpfung der ansteckenden Krankheiten und der Fernhaltung der Seuchen Vorbildliches geleistet. Ihre Kräfte reichen jedoch nicht aus, um die komplizierte sozialhygienischc Fürsorge in der notwendigen Verall- gcmeinenmg zu übernehmen. Die Behörden der Selbstverwaltung in Stadt und Land haben deshalb bereits zahlreiche Einrichtungen geschaffen und neben den staatlichen Gesundheitsbeamten einen schnell wachsenden Stand von Kommunal- und Fürsorgeärzten geschaffen. Es fehlt jedoch an einer Zusammenfassung dieser zersplitterten Ein- richtungen sowie an einer Eingliederung der Personen, die ihnen dienen. Diesem Notstande kann nur dadurch abgeholfen werden, wenn auf gesetzlicher Grundlage ganz allgemein Gesundheits- ä m t e r errichtet werden, die selbständig neben den Wohlfahrts- uno Jugendämtern zu verwalten sind.(Lebhafter Beifall.) Neue Aufgaben. v.eber die Aufgaben der Gesundheitsämter im einzelnen referierte Prof. Dr. Kraulwig-Köln a. Rh. Für die Obliegenheiten der Gesundheitsämter forderte er bclonders die Fürsorge für hoffende Mütter, für Wöchnerinnen und stillende Mütter Säuglings- und Kleinkindenürsarge in der Form von offener, halboffener und ge- schlossener Fürsorge. Schulgesundheitspflege, Land- und Kuraufenthalt für Kinder, Fürsorge für Lungen- und Geschlechtskranke, für Trinker, für körperlich und geistig defekte Personen, für Kriegsbeschädigte, Woh- nungs- und Familienpflege, Auskunfts- und Hilfsstelle für private sozialhygienische Einrichtungen. Ferner Mitarbeit beim Jugend- und Wohnungsamt, Bcrufsamt usw., Einrichtung und Verwaltung von Anstalten und Heimstätten. Stäötetag in Stuttgart. Ihr Aufbau. Dr. med. Pfeiffer, der Präsident der Gestmdheitsbehörde von Hamburg, erörtert den Aufbau des dortigen Gesundheitsamts. An der Spitze steht ein fachlich vorgebildeter Arzt. Das Amt gliedert sich in eine Anzahl Abteilungen. Die Bearbeitung von Spezial- fragen erfolgt in besonderen Unterabteilungen mit Beiräten ans den Reihen der Aerzte, Versicherungsträger und anderer Jntcr- esfenvertreter.. Gefundhciksamk und Zugendwohlfahrt. Stadtrat Dr. med. 5ilb?rslein-Neukölln referiert über die Stellung des Gesundheitsamts innerhalb der Lugendwohlfahrts- pflege: In feinen Leitsätzen fordert er die Uebertragung der gesamten Gesundheitsfürsorge für die Jugend an die Jugend- ä m t e r, wie es in dem Entwurf des Reichsjugendwohlfahr�s- gesetzes vorgesehen ist, vom hygienischen Standpunkt als eine durchaus unzweckmäßige Maßnahme angesehen und bekämpft werden muß.(Zustimmung.) Neben der pädagogischen Fürsorge, die zum großen Teile auch nach dem Entwurf des Reichsjugendwohl- fohrtsgesetzes— von den Jugendämtern getrennt— der Schule überlassen bleibt. Der zurzeit bestehenden Verelendung der Jugend und der Ausbreitung der Volkskrankheitcn wirksam Einhalt zu gebieten, muß die wichtigste Aufgabe für Staat und Ge- meinde bleiben. Mit großer Entschiedenheit muß die Zersplitterung der Gesundheitspflege nach Altersklassen abgelehnt werden. Wir begrüßen es, wenn der Reichsmini st er des Innern Dr. Gradnauer auf dem Standpunkt steht, daß die Gesundheitspflege zentral geleitet werden muß. zirken Gesundheitsämter mit einem Sozialhygieniker als voll- besoldete hauptamtliche Magistrats- resp. Bezirksausschußmitglieder in der Spitze zu schaffen. Auch nach dem Ausscheiden der gesundheit- lichen Jugendfürsorge verbleiben den Jugendämtern neben den im § Z des Gesetzentwurfs für das Reichsjugendwohlfnhrtsgesetz genannten noch eine Reihe außerordentlich wichtiger Ausgaben zum Wohle der Jugend. In der Debatte begrüßt zunächst Reg.-Rat Dr. Becker für das Ministerium des Innern die Verhandlungen. Nach Ausfüh- rungen im Sinne des Referenten sprachen Geheimer Rat Dr. Dierk- Eharlottenburg, Dr. Olendorf, der Leiter des Jugendamts Berlin. Es tritt die Mittagspause ein. Es sind noch über 50 Redner zum Wort gemeldet. Der fünfte deutsche Städtetag, der am Donnerstag in Stuttgart zusammentrat, bedauerte zunächst in einer Entschließung die Ab- Wesenheit der Vertreter der oberschlesischen Städte. Als gerechte Lösung der oberschlesischen Frage könne nur eine Wiedervereiniguna mit Deutschland betrachtet werden. Zum ersten Punkt der Taaesordnung,„Die geaenwärtige Lage der Städte", sagt der Berichterstatter Oberbürgermeister Dr. Luther- Esten: Se.bstverwaltung und Staatsverwaltung seien ihrer Natur nach Gegenläke. An Reibungen zwischen beiden habe es daber, be- sonders in Preußen, nie gefehlt. Mehr und mehr habe sich aber der Zustand herausgebildet, daß in beiden Verwaltungen im Grunde genommen dieselben politischen Kräfte wirkten, wodurch einige Besse- rung gekommen sei. Selbstverständlich dürfe das Selbstverwa'tunys- recht nickt übertrieben werden, es sei nicht Selbstzweck, sondern müsse und wolle immer dem Gesamtwohl dienen. Zwei Dinge seien Voraussetzung hierfür: Beseitigung gemischter Einrich- t u n g e n, also sckwrfe Scheidung und ein unbedingtes gegenseitiges Vertrauen. Die Kriegswirtschaft müste jetzt völlig verschwinden. Für Verluste der Kommunalverbände bei Einkäufen von Lebensmitteln auf Veranlastung des Reichs müsse das Reich billigerwcise Ersatz leisten. Staat und Städte müßten ihre Organisation so gestalten, daß die Wirksamkeit beider in Einklang gebracht werden könne. Nicht nur die Provinzen, auch die Städte müßten in Staat und Reich mitwirken können. Die aus dem Wirtschaftsleben erwachsenen Gemeinschaften und Verbände sollten mehr als bisher mit den Städten gemeinsam die großen Aufgaben zu lölen trachten. Reichswirtschastsrat und die vorgesehenen Vezirksräte lollten mit den Städten zusammenarbeiten. Statt dessen werde das Wirkungsgebiet der Städte zum Schaden der Gesamtheit immer kleiner. Heute be- fänden sich Abwässerregelungen, Energiebewirtschaftungen usw. vielfach schon nicht mehr in der Städte Hgnd. Dos Arbeitsnachweiswesen, die Erwerbslolenfürsorge, die Sparkassen, sie olle entwickelten sich in einer Richtung, die den Städten abgewandt sei. Die Selbstverwaliung der Städte sei von hohem Wert. Sie hole den Bürger zur Mitarbeit heran, erweitere seinen Gesichtskreis, gebe ihm Selbstverantwortung, Selb- ständigkeit und dadurch Selbstvertrauen. Die Richtlinien der Arbeiter für Reich. Staat und G-nneinden mühten sein: Sparsam- keit, Sachlichkeit, finanzielle Ehrlichkeit und finanzieller Mut. Lohn und Arbeit müßten einander decken. Freiwillige Arbeit und 5)öchst- l-nstungen sollten den Achtstundentag unterstützen. Das Reichswohnungsabgabengefetz müste trotz seiner Un- Popularität angenommen werden, weil es zur Beseitigung der Woh- nungsnot beitrage. Die städtischen Betriebe müßten, unbekümmert um die Fragen Kommunalisierung oder Enttommunalisierung. wirt- schastlich sein, Ueberschüste abwerfen, um der Rot steuern zu helfen. öitihnitikmi Kleiderstoffe Blusenstoäe römische a.Bandstr.1-*7 €c r o$ e Preiscrmafj Waschstoffe Seidenstoffe i g u n g e n Kleider und Blusen 50 m.195 m.4950 Kleiderstoffe schwarz- weiß und schottisch kariert.... Coaiing reine Wolle, marine und andere Farben. Kammgarn-Kaschmir in allen neuen Farben..... Gabardin in marineblau reinwollener Kammgarn... Reinwoll. Herrenstolfe m.58,- m.69.- im engst Geschmack, vorzügliche QQ Onalitäst 140cmbieit Meier M.-'O»" Bestickter Blusenbatist 1*50 in weiß, sehr gute Qualität... M Dimdl-Musselin■<--50 hübsche Bauemmuster, ca. 80 an br. 1 0 Gardinenmull laQuai., Punkt-«jqso n. Fantasiemuster, 135-140 cm br. 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USIPZISERSTR, 33-35 Die Semeinden müßten ihr Sein gesichert wissen, weil Reich und Bolt auf ihr stehen. Stürzen die Gemeinden in den Grund, dann bricht alles zusammen. Immer wieder müßten daher die Städte ihren berechtigten Anteil an der Einkommensteuer fordern, bis ihre Zukunft sichergestellt ist.(Lebhafter Beifall.) Oberbürgermeister Dr. Lohmeyer-Königsbcrg, zweiter Bericht- erstatter, ergänzte die Darlegungen, machte Vorschläge für ihre prak- tische Anwendung und ferner Vorschläge über Sparsamkeit der Stadkverwallungen. Genaue, regelmäßige Aufstellungen der chausholtpläne feien un- erläßlich. Der Städtetag müsse Wege finden für einheitliche Auf- stellungen dieser chaushältpläne. Eine zentrale Zusammenfassung aller Anschaffungen, ferner eine einheitliche Kontrolle aller Be- stellungen und" des gesamten Verbrauchs müßten durchgeführt werden. Rechnung?- und Kassenwesen gehörten dem der Groß- banken angepaßt. Die wirtschaftliche Betätigung sei ein chaupterfordernis. Nicht kamerolistifche, sondern kaufmännische Buchführung müsse durchgeführt werden. Eine Lebensbedingung der Städte sei die Abgrenzung der Finanzen zwischen Reich, Ländern und Gemeinden.(Lebhafter Beifall.) R i tz e r t- Darmstadt fordert in der Debatte Zusammenwirken von Stadtverwaltungen und Technikern, ch a n d k e- Görlitz tritt Dr. Luthers Forderung nach finanziellem Abbau der Schulen eni- gegen. Leid- Berlin wendet sich gegen die Uebcrvrganisation. Die Ausgaben für soziale Zwecke dürften nicht eingeschränkt werden. Bürgermeister Scheidemann-Kassel erklärt, man dürfe nur sozialisieren, wenn die Allgemeinheit einen Nutzen davon habe.(Sehr richtig!). Mit dem starren System der Zuschläge zur Reichseinkommen st euer können die Städte auf die Dauer nicht auskommen. Dieser Einsicht habe sich auch der preußische Finanzminister nicht verschlossen, als er zu Scheidemann kürzlich gesagt habe, man werde einen Weg suchen müssen, um die Gemeinden wieder unmittelbar an der Einkommen- stcuer zu beteiligen. Die Städte können der Anleihenwirtschaft nur entgehen, wenn Reich und Staat ihnen die nötigen Mittel geben. Notwendig ist die Steigerung der Produktion auf allen Gebieten. Brechen die Gemeinden zusammen, dann ist alles vcre loren.(Lebhafter Beifall.) Frau W e y l- Berlin fordert beim Sparen Rücksichtnahme auf die Kinder, sonst müßte später doppelt für Sieche gegeben werden. Nach kurzen Schlußworten der Berichterstatter erhebt Freund« Nürnberg namens der Unabhängigen Fraktion gegen die G e» schäftsführuna des Städtetages Protest, wogegen sich der Vorsitzende P ö ß- Berlin unter lebhafter Zustimmung verwahrt. Hierauf wird die mit zur Debatte gestandene nachfolgende Eni- s ch l i e ß u n g mit überwältigender Mehrheit angenommen: „Der Deutsche Städtetag fordert von der Landes- und Reichs« gefetzgebung uneingeschränkte Selbstverwaltung der Gemeinden, Be« freiung von überflüssiger Staatsaufsicht und Beseitigung des die Verwaltung verzögernden und verteuernden Jnstanzenzugs. Der Deutsche Städtetag beauftragt den Vorstand, unverzüglich einen Studienausschuß zur Prüfung des Gemeindever- fassungsrechts einzusetzen." Damit ist der erste Punkt der Tagesordnung erledigt. Irl allen Abfeilungen verbürgt gute Waren ■■■BaB&DBHE'aiakaBBBBSCIHBMaBSBIHBaBlBDHnnEEIIBHHHHBBISHaBBaBaHBMBBaBBBEIEaHaSlSaBlBaiHBiaaBHBBBUMnHanUBUanBBaBBQ w S �KMwMiNllWlilllMIIllillWWM/� M Landeshuter Leinen-% « B und Gebildwebcrci ■| F. V. 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Fried- s Gadtsttahe(Schöne- > 1, Blanle Söll«) aus statt. Der Borstand. Am 24. Juni entschlief im 7l.Lcbensjahre nach kurzem lkrantenlager mein lieber Mann, unser Bater, der Gitrtler tMÜ SEhülZ Glara Schulz nebst Kinder». Einäscherung Mittwoch nachm. 4V, Uhr im Krematorium Zlauuischulenweg, Siesholzstratze.»S7Sb vonoüasstredMe ullii ElBüer Gute Berdienstmöglichteitrn! Stuskiarung nnd Anregung gebende Broichüre:«tu neuer »eilt? sendet gratis» j. tttd.iiano ch Co� Berlin. Käntaarither Str. 71 Rähmaschinenka»?. zahlend. Wallank. strahe 1». Höchst- Wiesen- ch24« M die MmeWs«««Wie!,;««? ms VMl««»«ller MeiMem Mit-Bnlitü! Mittivoch, den 2g.Ziiul 1921, obös. S Uhr, im„Lehrernereinshans-, Alexanderstr. 41 /illgemeine Zunktionär-Verfammlung Tagesordnung: Der Streik auf de« Rieselgütern der Stadt Berlin. Zutritt haben nur Funktionäre der unterzeichneten Organisationen unter Borzeigung ihre» Ausweises und Mitgliedsbuches. 37/2 Di« Ortsverwaltungen: verband der Gemeinde- a. Skaatsarbeiter. Deutscher Transportarbeiter-Verbaod. Deutsche» Metatlorbeiter-Verban». verband der Maschinisten und yeizer. Verband der Gärtner und GArtnereiarbeiker. Zeatralverband der Angestellten. StMnNkkMlMNMwlt ver«allung!ltelle Berlin X II. 54, Linien Nr. 83—85 Geschäftszeit von vorm. 9 Uhr bis nachm. 4 Uhr Telephon: Amt Norden 185, 1239, 1987, 9714 Montag, den 27. Juni 1921, abends 6>/, Ahr Versammlung aller in Eisengießereien beschäftigte» Guß- Putzer und Gußschleifer in Aeys Zestsälen. Kolberger Sttafie 23. Tagesordnuna:l.Die Lage der Putzer und Schleifer in den Berliner Betrieben. 2. Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimier« t Dienstag, de» 2». Juni 1921. nachm. 4 Ahr Branchen-Verfammlung aller in der Geldschrank-Jndustrie beschäftigten Kollegen i« der Schulaula d. Schill er-Lyzenm,, Paukst-., Ecke Böttgerstr. Tagesordnung: 1. Bericht und Stellungnahme. Z. Stellung zur TartftUndigung. S. Dranchenangelegenhetten. Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt. Achtung i Sekriebslöle Achtung! Der SaMruW IV Der MßioDuftrie! Dienstag, den 2». Znnl 1921, abend» X Ahr in der Schulaaia, Noppenploh 12: Versammlung sämtlicher Betriebsräte der Untergruppen « bis»3 (Metallgießereien, Belmchtungsgegenständ«, Graveure, Schrau- den-, Metallmöbel-. Waffen- und Drahttvarensadriken. Gold- und Stlberwarenindusttie, EmaMierwerke, Eisenkonstruttions- und Gelbschrankbettiebe, Bouschlossereien.) Mitgliedsbuch und vetriebsrkltetarte legitimier». 92/14' vis ortsuerwaltung. �«FtzkLaOiet«» n«�t2Nä, m»Sige preise, Tr». I I Zahlung, Lde-, Alimenten-, Strat- 5 lachen. Steuern. Gnackengesuche. Landgerichtsrat Dr. v. K i r c h b a c h, Gesellschaft m. b. H., Alexnnderatraßc 45(am Alexanderplatz, gegenliber Tietz)(9—7) Glänz Erkolgel Beobachtg. Tel.: Könlsst. 3595 Kriegsanleihe wird zu 84% in Zahlung genommen. Preisermäßigung bis 50% und darüber im Wat-SporljÄl 10»OMMWMÄM 98 OiHliiM i Ino 380. Oiiiinlei i Berren iI8 ii. 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Die Entwicklungsphasen der; ; Organisation der Volkswirtschalt Sowjet- Rußlands.: 198 Selten Preis M. 3.50 Zu beziehen durch Verlagsbuchhandlung CarlBoyinNacSiUcBiisCahi!M3:y,gs:m3sisr�ll and FranHes Verlag Mmi genug, aber die preise stehen für wirklich gute Qualiiäken nichi lm richtigen volkswirtschafilichen Verhältnis, fle find immer noch zu hoch. Hier nun Wandel zu schaffen, ist unser Äesireben. Wir sind bemüht, Schuhwaren ersMasstger deutscher Fabrikate nach unserem früheren System, d. h. mit ganz geringem Ausschlag, ohne Zwischen» Handel an den Verbraucher abzugeben.' Das ist uns jedoch nur dann möglich, wenn wir große Mengen umsehen können und in diesem Äestreben vom Publikum untersiuht werden. Dadurch schaffen wir Gelegenheit, wirklich erstklassige Schuhe billig zu kaufen. Dieser Tage bringen wir nun braune Herrenftiefel aus Vindbox in eleganter, randgenähter Ausfuhrung zu pro paar. 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SINOWJEW Der Aufbau der Volkswirtschaft und die Sowjetmacht (Rede auf einer allgemeinen Konferenz der Belriebsvertreter/ Petrograd, April 192]) INHALT: Der imperialistische Krieg und seine Erbschaft/ Die internationale Lage der Republik/ Das Anwachsen der Weltrevolution/ Die Intrigen der Mensche- wisten/ Kronstadt/ Unsere Lebensmittellage/ Naturalabgaben/ Dekrete über die Verbesserung der Arbeiteriage/ Die politische Arbeit und die Parteilosen Schlußwort: Zwei Abwege der Arbeiterbewegung/ Die Verbrechen des Mensche- wismus/ Ueberau sind die Arbeiter für die Sowjets/ Unter der Maske der Parteilosen/ An der Schwelle des Aufbaus/ Nochmals Kronstadt/ Der neue Weg Preis M. 2.— Zu beziehen durch: 3561b» IIIS Frankes yeriagb-iJ:! Demnächst erscheint I Demnächst erscheint I E.VARGA; Die Krise der KapKaiisdsdien WeUwirisdiafi Inhalt: Vorwort./ I. Die VerSndenmsen der Weltwirtschaft durch den Krieg./ 1. Die Gmndtatsachen der Weltwirtschaft vor dem Kriege./ 2. Verschiedene Folgen des Weltkriegs auf verschiedene Länder./ a) Kriegführende Länder./ b) Die neutralen kapitalistischen Länder./ e) Die Industrialisierung der Kolonialländer./ II. Die Hochkonjunktur nach Kriegsende./ III. Die gegenwärtige Wirtschaftskrise./ Wirtschaftskrise und l'.inkommenverteilung./ Die Zerstückelung des Weltmarktes./ Die Ausdehnung der Krise und die Arbeitslosigkeit./ IV. Die Lebenshaltung der Arbeiterschaft seit Kriegsausbruch. I 1. Deutschland und die mitteleuropäischen Staaten.(2. Die Ententeländer./ V. Die Arbeitsleistung seit Kriegsbeginn./ VL Konsolidierung oder Verfall des europäischen Kapitalismus./ VILEs gibt keinen Ausweg./ VIU. Vom kommenden Weltkrieg. 72 Selten Zu beziehen durch die Preis H. 1,90 Verlagsbuciaiiilliiiig Carl Hoym Nachf. Louis Gahnliley Hamburg 11 3560b» lorioc Hinpf 1 M Das fettgedruckte Wort 1.50 M.(rulässig UCUCS VI Uli I IB. 2 fettgedruckte Worte). 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Die HtlfSaktion soll nunmehr auch auf deutsche Studenten ausgedehnt werden. Das Komitee will weiterhin hilfsbediiritige Kinder unterstützen. Derhavdlongen über Kriegergräber. Abgeordnete des deutschen und des belgischen Kriegsministeriums find zusammengekommen. um über die Ausgrabung der inBelgieit begrabenen deutschen Soldaten und der in Deutschland begrabenen belgischen Soldaten und Bürger zu beraten. In Belgien sind 122 600 veuksche und auf der anderen Seite tliS Rheins 2200 Belgier begraben. Die Deutschen erklärten, dah man nicht über die Mittel zur Ucber- sübrung nach dem Vaterlande verfüge. Die Belgier teilten mit. dast vor dem Abschlust einer Uebereinkunft kein einziger Deutscher übergeführt werden dürfe, und der Zustand der Gräber unverändert bleiben müsse. Die deutschen Bettreler sind zu Besprechungen nach Deutschland zurückgekehrt. Die verschwundenen Schiffe. Zu den Meldungen über der« schwundene amerikanische Sckiffe teilt»Daily Mail' auS New Jork mit. feit Januar seien scvätzun gSwetie 2 0 Sy ahrzeug«, darunter nicht nur Küstensckoner, sondern auch Holbseedampfer und Segler verschiedener Nationen sputlo» verschwunden. Arbeitersport. TaZ heutige Slrbeiter-Twr».«ud Zportfc't der Freien Turnersch all Echöneberg-Berlm beginnt bereits B/, Uhr mit einem F e st z u g e mit Musil von der Tnrttbolle. Boeckh't?. 17/20, an«. Anschließend sofort vom Sportplatz 31 m Urban ab die interessanten S traft enläuse. DaS übrige sehr umfangreiche wörtliche Programm wickelt tick auf dem Spoitplax ab bei Konzert der ilrbeitcrmujiker. Um zahlreichen Bestich der Arbeiterschaft wird gebeten. Kartellverband für Sport- und Körperpflege<1S. Bezirk). Ar- beiter-Tvortkarlell. Am Sonntag, den 2ö. Auni. nachm. 2 Uhr, findet das Kartell-Sportfest unter Mitwirkung aller Sportorganisationen aus dem Sdoridlaß Pank»«. SollanNrah«, Eingang PichelSwerdcr Straß:, flalt. Zur Aüffübiung gelangen: Massen-Klnderfceülbungen nach Muktt, leicht- alhlethche Uetlkämpje. turnerische Vorsirbrungen au: Zieck n-nd narren, Radfahrcr-Kunst- und Zleigensahren. Äewichcheben. RuialZinpic. KesangSoorträge, Schachwettkämpfc; zum Schluß Bezirrifußballipiel..'Im. 12 Uhr?lntreten xmn Ummaisch Zan.'om. ZtndreaS-Hofsr-Vlatz. Gena« w wie im Porjadre ist auch dieses Feit im Zinne der Wohltätigkeit gedacht. Der Ueberjchug wird oen polttijch- yssetaten preisen. D»Z nach steh Angebot hat bis Sormabd., 2. Juli. Oilög- keit md ist freibleibend; weitere Ansverkanfs- Angebote vorbehalten Sportöflrtel 29« ▼ereoU«d«nT>ä»-..........» 15« Hosenträger.TS! 6« Tasehcntfieber�Ä�r� TP Änzugstoffe i3ÄÄ3Ä?2 22« 6"*25«S35«245«i 68« ökterstoffc äJSÄT! 68« Hosenstoffe Ä�!'. TTÜ 34« Serie ll. Ezaancsnart, MO■■ br, IL 58« Serie IN, in festem 8ztiZ(evebe, 4 Ii 00 140 sd breit............ IL 43 BlffSCll-Ä!l lÜge Sport.«.JbekeMon« 4 A/V)A J-Wch.. 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Schluß H2 Uhr. » Der Aeltestenrat des Reichstages beschloß in seiner heutigen Sitzung, vor der Plenarsitzung am Montag die Frage der Handelsflagge und um die Frage der Zulassung der Frauen zum juristischen Studium im Plenum zur Be» iprechung zu bringen. Am Dienstag soll über das Gruben- unglück von„Moni Cems" verhandelt werden. Der Mittwoch bleibt wegen des katholischen Feiertages sitzungsfrei. U-ber die weiteren Dispositionen wird sich der Aeltestenrat am Diens- tag abend schlüssig machen. Es wird jedoch an der Hofjnung festgehalten, den jetzigen Tagungsabschnitt am 2. Juli ab- schließen zu können. Wann die o b e r s ch l e s is ch e Interpellation auf die Tagesordnung gesetzt werden kann, steht noch nicht fest. Zunächst wird sich der Duswärtiae Ausschuß am Dienstag mit der oberschlesifchen Frage beschäftigen. Der Aeltestenrat ver. handelte endlich in der heutigen Sitzung noch über die Frage der Diäten für die Reichstagsmitglieder. Voraussichtlich wird eine Regelung dahin getroffen, daß die Aufwandsentschädigung für die in Berlin ansässigen und die auswärts wohnenden Ab- geordneten verschieden bemessen wird. Schutzpolize! im Preußenhaushalt. Der Hauptausschuß des Landtages beendete am Sonnabend die Borberoiung oes Haushalts des Ministeriums des Innern. Zu einer� längeren Aussprache kom es noch über die Ver- hAtnisfi bei der Schutzpolizei. Abg. Krüger(Soz.): Dre Organisation der Schvpo ist nicht aus richtiger Grundlage ausgebaut, hier muß eine weseniliche Aenderung eintreten. Der Redner tritt! entschieden für den Antrag seiner Partei aus Abänderung der' Anstellungsbedingungen für Beamte der Schupo ein. Minister Dominicus wendet sich gegen den sozialdemokratischen Antrag, der die Zurückziehung des Erlasses vom 10. Mai bedeuten würde. Durch seine Annahme würde große Unruhe in die Beamtenschäft getragen werden. Dez. älteren Beamten soll der Uebcrgang in den Verwaltungsdienst, besonders in den Dienst der Polizeiverwaltung ermöglicht werden, soweit Stellen vorhanden sind. Eine parteipolitische Betätigung der Beamten der Schupo kann nicht geduldet werden.— Abg. Ruschke(Dem.) fragt an, ob nicht die Verlegung von Polizeischulen für be- sonders guolifizierten Nachwuchs nach Universitätsstädten möglich ist.— Ministerialdirektor A b e g g: Die Kleinstädte haben besiere Unterbringungsmöglichkeiten und sind auch mehrfreivon Versuchungen für Polizeischüler.— Unter Ablehnung der übrigen Anträge werden die Anträge, die einen genauen Nachweis der Opfer in Mitteldeutschland im Mörz 1921 verlangen, wobei sich die Untersuchungen auf Angehörige aller Klassen erstrecken soll, angenommen, ebenso die Anträge auf bessere Versorgung der Beamten nach ihrem Ausscheiden. Durch besonderes Gesetz soll ge- regelt werden, inwieweit im Falle des Ausscheidells eines Beamten nach Ablauf der IZjährigen Dienstzeit eine Entschädigung oder Versorgung gewährt werden soll. Ein sozialdeinokrati- scher Antrag, das Berliner Polizeipräsidium im Haushalt für 1922 zum Rang einer Oberbehördc zu erheben, wird abgelehnt, gleich- falls wird ein unabhängiger Antrag abgelehnt auf sofortige Aus- Hebung des Ausnahmezustandes in Ostpreußen. Ein Antrag Heil- m a n n(Soz.), das Verbot der Lrgefch ungeachtet entgegenstehender ortsinftanzlicher Urteile auf dos strengste durchzuführen und auf alle gleichgerichteten Erfatzorganifationen auszudehnen, findet Annahme. Für den Fall, daß die früheren Ver- böte durch das Oberverwaltungsgericht aufgehoben wer- den sollten, soll rechtzeitig für ein Reichsgesetz Sorge getragen werden, das generell alle Selbstschutzorgamsationen oerbietet und unter Straf« stellt.— Ferner wird angenommen ein Zentrumsantrag für die L a n d e s s ch u tz b e a m t e n, denen durch Erlaß des Mi- nistertums vom 24. Mörz 1921 zum 1. April 1921 g e k ü nd i g t worden ist, trotzdem mit ihnen dreijährige, beiderseits unkündbare Diensto ertrage bis Ende 1922 abgeschlossen worden waren, b e s v n- d er e Maßnahmen anzuordnen: 1. Ersatz für Umzug und für Führung eines doppelten Haushalts zu leisten; 2. möglichst die Landesschutzbeomten in geeignete Staatsstellungen einzustellen; 3. sollte diese Einstellung nicht möglich sein, die Einreihung in alle Anwärterlisten für diejenigen Beamtenstellungen zu veranlassen, die ehemaligen Offizieren im Reichs- und Staatsdienst offenstehen. Ein Zentrumsantrag, der besonderen Jugendschutz im Anglcich an die Bestimmungen des Lichtspielgesetzes, Beseitigung der Rummel- Plätze usw. verlangt, wird unter Ablehnung des Absatzes, der eine Aenderung der Strafbestimv'ungen bezüglich unzüchtiger Handlungen fordert, angenommen.— Weiterderatung Montag: Haushalt der Bergoerwaltung,_ Das Moröinftrument". Mit großem Pomp hat die„Rote Fahne" di«„Eisenstange" ab- gebildet, mit der Sabath �aus die Arbeitslosen eingedroschsu" haben soll. In der Tat würde dieses Instrument eine Verewigung ver» Abschied vom Wein. In den bekannten Wem orten der Haardt (Pfalz) haben die großen Welnversteigerungen ihren Anfang ge- nommen. Wer in weinfremden Gegenden die Preise hört, der wird mit Wehmut dem Weine die Freundschaft aufsagen. Für je ein- tausend Liter eines guten Mittelweins 1920er Jahrgangs wurden durchschnittlich bezahlt 14 000, 16 000. 17 000 und 22 000 M. Der wertvollere 1917er Tropfen bewegte sich zwischen 22000 und 43 000 M. Die Auslese erzielte k>Z 000 und 78 0000 M., ja, die aller- edelsten Gewächse in Diedesheim und Dürkheim kamen auf 108 000, 133 000'und 250 000 M. Wer trinkt nun diese kostbaren Weine, von denen die Flasche etwa 100 und 200 M. kostet? Selbst den Schiebern sind im allgemeinen diese Weinpreise zu hoch uud es heißt, daß unsere edelsten Gewächse ins Ausland wandern. Z Der Iahresbericht der Deutschen Schillerstlfiung für 1920 zeigt das ganze Elend des deutschen Schriststellerberufs. Trotz der weit- greifenden Not konnten von der Zentraltasse und den Zweigstiftun- gm nur 99 365 M. als Pension und Unterstützungen dargeboten werden. Die Echriststellerspende brachte von Verlegern und„be- güterten Privatpersonen", vom Bühnenverein u. a. 50 224 M. Mehr Erfolg hotte ein Aufruf in den Vereinigten Staaten, insgesamt kamen 700 000 M, ein, wovon ein großer Teil sogleich zur Ver- teilung an notleidende Geistesarbeiter kam.(Die Abrechnung dar- Über erfolgt erst im nächsten Jahr.) Das größte Luslschlss der Welt.„R. 38", dos in England gebaut wurde, hat in der Nacht zum Freitag feine Probefahrt mit 48 Pasja. gieren gemacht.„R. 88" ist von einer amerikanischen Gesellschaft ge. kauft worden und wird auf dem Luftwege nach Amerika geführt werden. Die Probefahrt hat den besten Erfolg gezeigt..A. 38" ist 231 Meter lang mit einem Durchmesier von 28 Metern und einem Inhalt von 72 000 Kubikmetern, Es übertrifft als» die Zeppelin- luftschjffe„& 51" und ,L. 52" um 8000 Kubikmeter. Es besitzt sechs Motoren von je 350 Pferdestärken und hat 28—32 Personen Be- mannung. So erlebt Zeppelins Idee, die angeblich durch da» Flugzeug über« dost ist, neue Triumphe. Zunächst im Auslande, da dte Entente die Erfindung in ihrem Mutterlande brachgelegt hat. Nun stellt sich aber obendrein heraus, daß dies«„Eiseristange noch nicht einmal eine Eijenstange war. sondern— der harmlose Draht eines Zeitungs�alter»! Die„Freiheit", die dies „Mordinstrument" aus der Abbildung wiedererkannt hat. kann dar- Über folgendes berichten: Als di« Demonstranten am Montag in dos Restaurationszimmer dse Gewerlschaslshauses eindrangen, ärgerte sich einer von ihnen über eine an der Wand hängende Zeitung und riß sie wütend mit solcher Wucht aus dem Halter, daß der Draht- s p a n n e r gleich mit herausging. Dielen Drahtspanner schwang dann später einer der Demonstranten und nachträglich wurde er als „Siegesbeute" aus die Redaktion der„Roten Fahne" getragen. Sabal!) hat ihn überhaupt nicht in der Hand gehabt. Vielleicht aber wird die„Rote Fahne" nun behaupten, daß Sabath aus einem Behälter der Restauration einen Zahnstocher genommen und mit diesem die 12 000 Demonstranten in die Flucht geschlagen habe. Ein Kommunist ist ja verpflichtet, alles zu glauben, was in der„Roten Fahne" steht,— warum nicht auch das! Wirtsthsft Dis sinkenös Max?. Verfolgt man die Kursbewegung der deutsche". Mark im Laufe der letzten Woche, so fällt es auf, mit welche? Stetigkeit die Kurse zurückgehen. Es sind jeden Tag nur rvenige Punkte, um die die Kaufkraft der Reichsmark im Auslande nachläßt.?>n ganzen aber zeigt sich die fortschreitende Lähmung der deutschen Zahlungskraft mit erschreckender Deutlichkeit. Man zahlte für 100 bell. Gulden 1 Vsd. Sterling 1 Dollar... 100 sranzöf. Fr. 100 Schweiz. Fr. 100 österr. Kr. abgestempelt 100 tschech. Kr. Die Kurse vom letzten Freitag wurden gestern, wo infolge des Börsenruhetages keine amtlichen Dernsenturse notiert wurden, im freien Verkehr bereits wieder ein wenig überboten, da an den ausländischen Börsenplätzen die Reichsmark weiter znrückge- gangen war. Diese Bewegung wird und muß anhalten, so lange es nicht gelingt, die Kriegetostenschuld aus Erträgnissen der beut- schen Produktion oder aus der Substanz des deutschen Volksoer- mögens zu bestreiten. Für 10 Millionen Goldmark mutz die deutsche Reichsrezierung täglich Devisen einkaufen, um an dem Fälligkeitz- tage die eingegangenen Verpflichtungen an die Entente auszahlen zu können. Bislang stehen dieser Ausgabe von 160 Millionen Papiermark täglich keinerlei Einnahmen gegenüber, da die Steuer« eingänge noch nicht einmal ausreichen, um die laufenden Ausgaben des Reiches zu decken. Daher können letzten Endes die für die Reparation nötigen Beträge vorläufig nur durch die Noten- presse aufgebracht werben und es ist nicht abzusehen, wann das aufhören wird, wen» man sich nicht schleunigst zu einem groß- zügigen Steuerprogramm entschließt. Mit Recht Hot daher die Sozialdemolralifche Fraktion des Reichstags vor der Bewilli- gung einzelner indirekter Steuern, die Vorlage eines Gesamt- Programms gefordert, das auch über die Erfasiung des Besitzes zur Wiedergutmachungszahlung Auskunft gibt. Sln dem Niedergang der deutschen Mark erfreut sich das Börsen kapital wie jemals früher. Die Kurse gehen in die Höhe; die Gewinnmäglichkeiten des Aktienbesitzers und der Speln- lauten waren während des Krieges und in der Revolutionskonjunk- tur selten so gut wie in der legten Zeit. Die Kosten des Ver- brauche? der breiten Massen aber steigen mit jedem weiteren Rück- gang der Mark, da Deutschland in hohem Maße von dem Lebens- mittelbezug aus dem Ausland abhängig ist. Doppelt schwer wer- den diese Preissteigerungen wirken, wenn, wie es beabsichtigt ist, die Zuschüsse zur Verb'lligung der Lebenshaltung seitens des Reiches abgebaut weroen und die Getreidewirtschaft so gut wie völlig aufgehoben wird. Es gibt sich doch kein Mensch ernsthaft einer Täuschung darüber hin. daß das Umlagevsrfahran nur von kurzer Lebensdauer ist und auch für Brotgetreide die freie Wirtschaft bald erreicht sein wird, die Landwirtschaft und Hcawcl seit langem fordern und zu der da? Uinlageverfahren überleiten soll. Wenn dem aber so ist, so bahnt sich bereits von neuem die Bermögensumfchichtung an, die während des Krieges Eselskmnbacken, mit dem Sirnfon hundert Philister erschlug._.. Vn(,ftl„J't,* hPnf.,Xt »er«Sache. Do. Schiller« Theater: Stein: Frau. Fr. StaatSover: Die Strohwitwe. Königgrätzer«tr.« Glaube und Heimat. Voisbübne: Kaiserjäger. DaS WalbaNa-Dbeater toll vom 1. September an in den Dienst der tlaifische» Operette gestellt werden. Tie stluSstellnng im Kvvtersttch-Kabinett zur MebbiSite der Na- dirnrnn wird am L7. Juni geichloüen. itm ö. Zoll wird dort eine Aus- stellun., eröffnet, die—»ur Dante-Feier— u. o. BotticelliS Zeichnungen zur Köstlichen Komödie enthält. Bon DrehkerS Knnftbandbnch ist nun auch der dritte Band«« fifienen OBerlacT von Ernst EJaSrnnth, Berlin). Er ist heu deutschen lon- vertierenden Künstlern, ülusttern. Sängern, Toniebern, sowie den Mustf« gelehrten und MustttchrRstellern der tvegenwart gewidmet, kluger vdrefse und Berui sind zumeist auch Geburtsort und-datum, Ausblldünasganq uud Werke angegeben. Soweit wst loutrolliereu tonutcu, sind die An- gaben de« sehr sorgsälstg aufgemachten»and«« durchaus zuverlässig. Grgesch wirö lpdjch. Ein Leser unseres Blattes.übersendet uns folgende„Verse", die in. einem O-Zug-Abteil von Jünglingen mit handtellergroßem Haken- kreuz am Wyffenrock gesungen und von unserem Gewährsmann seft- gehalten wurden: .. Du tapferer Held. Du schoßt den Gareis nieder, Du brachtest allen uns Befreiung wieder Bon einem säubern Evzihund. Welch' Licht in unserer Trauerstund! O Auch Rathenau, der Walter, Erreicht kein hohes Alter. Die Rache, die ist nah. Hurra! Hurra! Hurra! Laßt uns froh und munter fem, Schlagt dem Wirth den Schädel ein. Lüstig. lustig, trallerallakb, Bald ist Wilhelm wieder da! Wenst einst de? Kaiser kommen wird, Schlagen wir zum Krüppel Dr. Wirt!?, Knallen di« Gewehre tack, tack, tack Aufs schwarze und das rote Pack. Haut immer feste auf den Wirth! Haut feinen Schädel, daß er klirrt! Knallt ab den Walter Rathenau. Die gottverfluchte Iudenfau! Schillers JLtü" und Kleists„Hermannsschlacht" verblassen neben dieser völkischen Dichtkunst._ Entente für Kapitalisten. Eingriff in die bulgarischen Hoheitsrechte. Paris, 25. Luui.(WTP.) Wie der Korrespondent des„Temps" in-Sofia meldet, hat die Interalliierte Kommission der bulgarischen Regierung zu verstehen gegeben, daß sie gegenüber der Einführung einer Kapitalsteuer, die das Kapital bis zur Hälfte feines Betrages in Mitleidenschaft zöge, nicht gleich. gültig blechen könnte, da ein« derartige Maßnahme die im Besitz der Alliierten befindliche Üypoth.? auf Bulgarien gefährden und di« Wiedererhebtznq des Landes fif!, meiern müßte. Die Interalliierte Kommission habe oliv die Regierung ersucht, die Beratungen über diesen Entwurf vorläufig aufzuschieben. und der Revclutton zugleich mit der Geldentwertung beobachtet wurde. Wex nie! hat, dem wird nach mehr gegeben und wer wenig hat, den. wird noch das Wenige genommen. Cülrt erdrückendes Maß indirekter Steuern wird die ollgemeine Preissteigerung be- schleunigen helfen, ohne daß man ihnen ganz aus dem Weg» gehen kann." Es hat keinen Zweck, vor diesen Ausfichten den Kopf in den Sand zu stecken. Der verantwortliche Politiker, der zur Ver- meidung eines neuen Krieges mit oll feinen vernichtenden Folgen dem Ultimatum der Entente zugestimmt hat, wußte und mußte es wissen, daß die breiten Massen das schwerste Opfer dabei zu bringen hotten. Aber auch die schärfste Anspannung der indirekten und der Einkommensteuern reicht nicht aus, um die gesamte Wie- dergutmachungsschuld zu verzinsen und zu tilgen. Auf der einen Seite steht die Masse der Arbeiter, Angestellten und kleinen Be- omten, deren Lebenshaltung auf das Aeußerfte berabgedrückt wird. Auf der anderen Seite stehen die Besitzer- von Sach« und Goldwerten, die aus dem Anwachsen der Arbeitslosigkeit, au« der Not der hungernden Kinder, aus der zunehmenden Ver- elendung noch Riesengewüme schlagen können. Es ist einfach unfaßlich, wenn es noch Befitzende gibt, die sich gegen eine scharfe Heranziehung des Sachvermögens zu den Wiedergutmachung?- Zahlungen sträuben. Der deutschnationale Steuerdemagoge H o l f f e r i ch hat erst kürzlich wieder in der„Deutschen Tagesztg." mit einem ganzen Aufgebet unfachltcher Kampfesmittel die Er- fassung des landwirtschaftlichen Grundbesitzes. bekämpft. Er ver- stieg sich dabei zu der Behauptung, daß der landwirtschaft» liche Grundbesitz gar keinen Goldwert vorstelle, obwohl ihm bekannt ist, daß trotz des landwirtschaftlichen Produktionsrückganges eine bedeutende Steigerung der Gelderträge und des Bodeirwertes erfolgt ist, und obwohl er weiß, daß eine weitere Wertsteigerung nach der Lockerung der Zwangswirtschaft bevor- steht. Man gewinnt aus solchen Aeußerungen den Eindruck, als ob es den konservativen Politikern jetzt darum zu tun sei, der Entente mit allen Mitteln zu der Besetzung des Ruhrgebietes zu verhelfen. Einen anderen Sinn kann es nicht hoben, wenn man ohne Rücksicht auf die ungeheure Fiuanznot des Reiches jeden ernsthasten Schritt zur Durchführung des Steuerprogramms be- kämpft und fo die Erfüllung der Wiedergutmachungspflicht praktisch unmöglich zu machen sucht. Herr Helsferich hat gute Bundes- genossen nicht nur in den Kommunisten, die sich die bevorstehende Verteuerung der Lebenshaltung sehr zu Nutze ziehen werden, son« dern auch in denjenigen französischen Polittkern, die noch immer nicht gesonnen sind, Deutschland von drückenden wirtschaftlichen, für die Weltwirtschast unproduktiven Lasten zu befreien. Noch immer liegen die S a n k t t n n e n auf dem Rheinland. In Ober- s cht» s i e n hat man die Produftion durch die Begünstigung des polnischen Aufstandes auf da« Schwerste beeinträchttgt, und es scheint sogar, daß man allen Warnungen zum Trotz zu einer Teilung des zentralen Industriegebietes dittieren will. Wenn mtt den Wirtschaftskräften Deutschlands so frevelhaft umgesprungen wird, braucht man sich nicht zu wundern, wenn die finanzielle Leistungsfähigkeit Deutschlands beute mehr als je in Frage gestellt ist. Darüber hilft kein Optimismus, wie ihn die verantwortlichen Führer des Reiches haben müssen, um ihren Aufgaben gerecht zu werden, hinweg. Die internationale Finanzwelt sieht das denn auch, und schon deshalb muß die Mark fallen, bis ein vernünftiges Zghlungsprogramm aufgestellt wird. Wir können aber vom Aus- lond wenig Einsicht erwarten, solange im Innern Männer wie .Herr Helsferich bemüht sind, zu beweisen, daß es noch Volksschich- ten gibt, die an der Erhaltung des Friedens nicht dos geringste Interesse hoben und jedes Opfer für ihn von voruherem ablehnen, GeVsrMojwbewegung 25 Jahre Tarifgemeinschast der Suchörucker. Der TarifauSschutz der Deutschen Buchdrucker trat gestern im Jngenieurhaus in Berlin mit der Tagesordnung:.Erhöhung der Teuerungszulagen und Beibehaltung der WirtschaftS« delhUfe uns der Entschädigung für Kurzarbeit' zusammen. Vor Eintritt in die Tagesordnung wurde der 215jährigen Wiederlehr der Gründung der Tarif gemeinschaft der Deutschen Buchdrucker von dem PrinzipalSvorsttzenden, Stadtrat Heenemann, gedacht und bei dieser Gelegenheit die Lbjährig« der- dicnstvolle Tätigkeit des Geschäftsführers � des Tarifamtes für daS Deutsche Buchdruckgewerbe, SchliebS, gewürdigt.— Die Ver- Handlungen dürsten eiuige Tage dauern. Hoffentlich wird daS Werk der Tarifgemeinschaft durch gute Beschlüsse gekrönt! den Organisationen der Kriegsbeschädigten. Zwei Resolutionen, die erste gegen eine Stimme, die andere einstimmig, wurden beschlossen. In der ersten wird schärfster Protest gegen die Llbleh- n ung des Antrage» M ül l e r- Franken, welcher die Sicherung eines Jahreseinkommens der Angestellten und Beamten verlangt, durch die bürgerlichen Parteien des Reichstage« erhoben, und die Gewerkschaften aufgefordert, unverzüglich Schritte zu unternehmen, um die Erhöhung der Teuerungszufchläge zu erwirken, damit der ! bestehende Notstand wenigstens einigermaßen gemildert werde. Die zweite Resolution erhebt Protest gegen die geplante Er- - böhung der Einkommensgrenze bei der An g e st e l l t e n. D« r> sicherung. Die Angestellten seien nicht in der Lage, die hohen } Beiträg« von ihrem Einkommen zu bezahlen. Im Fall« der Eni- lassung seien diese Beiträge für sie verloren. Die Versammlung nahm einen ruhigen und würdigen Perlauf. Die Lage der Angestellten im Versorgnngswesen beschäftigte eine Versammlung, einberufen von der Arbeitsgemein- fchaft der Betriebsräte-Vereinigung des Dersorgungswesens Groß- Berlins und der Provinz Brandenburg, am Freitag in der Bock- bcauerei Die Frage war:„Wie kann die Lage der Angestellten im Dersorgungswesen verbesiert werden?' Schleenbäcker als Referent ging in seinen Ausführungen auf die Bewegung der An- gestellten ein und hob hervor, was bisher erreicht worden fei. Für die Gehaltszahlungen gilt der am 4. Juni 1920 abgeschlossen« Reichstarif. Der Redner brachte dann eine Reihe von Klagen über die Behandlung der Angestellten vor. Die Betriebsräte gingen mit Ernst und Eifrr an die Arbeit, doch wurde das nicht gewürdigt. Man erklärte, die Betriebsräte hätten kein Recht, sich in die inneren Geschäfte der Derwallungsämter einzumischen, da es sich n i ch t u m Betriebe„zu wirtschaftlichen Zwecken" handle. Dagegen sind wir der Ansicht, daß hochwichtige wirtschaftliche Zwecke für das ganze Reich in Frage kommen. In einer Berfügung wird gesagt, daß Wert auf Beamte mit sozialem Verständnis gelegt werde. Dann müßte aber auch den Betriebsräten mebr Entgegenkommen bewiesen werden und weniger Wert auf die E i n st e l l u n z früh»r er Offiziere gelegt werden. Man wolle die Kosten der Aemter verringern, lasse anderseits jedoch ganz überflüssige Ar- beiten verrichten. So die Herstellung der Personalbogen, auf denen der ganze Lebenslauf von Geburt an verzeichnet werde. Wir wollen tüchtige Arbeitskräfte im Betriebe haben, sie sollen aber auch ihren Leistungen entsprechend bezahlt werden.„Gesinnungstüchtigkeit" darf nicht Mit Leistungsfähigkeit verwechselt werden.(Beifall.) Unsere Bezahlung muß so sein, daß uns die Arbeitsfreudigkeit ver- bleibt. Auch die überflüssige Bequemlichkeit für die höheren Be- amten sollte aufgehoben und darauf gehalten werden, daß diese ebenso pünktlich ihre Dienststunden anzutreten haben, wie die anderen Angestellten. In der Umgruppierung bzw. der anderen Rummerierung auf Anweisung des Finanzministeriums jabe die Angcstelltenschaft eine erhebliche Benachteiligung erblickt. Sie sei deshalb klagbar geworden, und so habe man jetzt die Tat- ache zu verzeichnen, daß sich etwa 18 Juristen mit dem Für und Wider beschäftigen. Dabei haben die An- zestellten bereits zwei günstige Urteile erreicht. Augenscheinlich gehe das Bestreben um, die Löhne abzubauen, statt sie zu er- höhen. Die Angestellten müsien die Augen offen halten und sich gegen solche Bestrebungen wehren. Sie müssen sich zusammen- schließen und solidarisch zu ihrer Organisation halten. Rur auf diesem Wege werden sie eine Verbesserung ihrer Lage erreichen können.(Lebhafter Beifall.) An der Aussprache vetelligten sich mehrere Redner, auch von Kaspar auS der VKPD. ausgeschlossen. Der Aktionsausschuß und die Untersuchungskommission der VKPD. haben gestern beschlossen, den bisherigen Genosien Peter Kaspar sofort au» der Partei auszuschließen. Was hat Kaspar, der Vorsitzende der Berliner Zahlst»'.!« des Buchbinderverbandes, der schon auf der Reise nach Moskau war, denn nun eigentlich ver- brachen? Das wird in der Begründung de« Beschlusses aussührlich gesagt. Er hat der Wahrheit die Ehre gegeben, hat als Mitglied de» Ausschusses der Berliner Gewerkschaftskommission unter deren Aufrufe anläßlich der kommunistischen Aktionen im Gewerk» schafishaus seinen Namen gesetzt. Das, was er mit eigenen Augen sah, wollt« er nicht wie die„Rote Fahne" ins Gegenteil oerzerren. „Eine solch« Handlungsweise ist eines Kommu» n i st e n u n w L r d t g." Für jeden anständigen Menschen, zumal für«inen Gewerkschasts- angestellten ist es eine Ehr«, aus der VKPD. ausgeschlossen zu werden. Wie aber wird es Kaspar beim nächsten Besuch im Gewerk- schaftshaus ergehen? Er dürfte aber nach allem schon jetzt von Moskau gründlich kuriert sein. Ucberstuudcn im Eiseubahubetriebe. Kürzlich wurde im Reichstag um AuftlSning über da» lieber« stundenwefen bei der Eisenbahnverwallung Berlin ersucht Die Der- waltung stützt sich aut die Ministeriolverfügung vom 24. März 1919, wonach geleistete Ueb erstunden nicht abgefeiert zu werden brauchen. Es Handell sich jedoch darum, daß Ueberstunden nicht erst gemacht, sondern aufs äußerste vermieden werden. Das würde zweifellos mehr beachtet, wenn, die Ueberstunden abgefeiert werden. Wie Stich» proben des Bezirks-Betriebsrats ergaben, haben im Mai 10 Bahn- meistereien S290 Ueberstunden geleistet, d. s. 110 4 8 st ü n. dige Arbeitswochen.— Im April hat«in Rottenführer der 32. Bahnmeisterei außerhalb seiner Dienstzeit Gleisneubauten bei der Transportgeselllchatt Hansa ausgeführt. Der Bezirtsrat hat deswegen an die Eisenbahndirettisn verschiedene Anfragen gerichtet, die dahin beantwortet wurden, daß dieser Rottenführer, w«tl er Privat- arbeiten ohne Genehmigung der Eisenbahnverwaltung ausgeführt hat, ernfttich zurechtgewiesen wurde. Der Ueberstundenwrrtschaft muß ganz gehörig gesteuert werden. Achtuug! Betriebsräte der UletaMadostrie der Hauptgruppen V und VX Alle Kollegen der SPD. und die mit ibr sympathisierenden Kollegen werden. erfu. Gcm-rMich««nzestkllte dir Reichs-rganisa, tum. Monwg, 5 Uhr, bei Fiigara, Melchiorsir. lo. ftunltumär-Skcfammlima. — Bctrirdo- und Arbeiterräte. Dienstag, 6 Uhr, bei«schweitardt. Alte Iakoo- straße 2«: Sitzung. geetral-erb-nb der Angeftelte», O-tsgrurp« Berlin, Dienstag, 7 Uhr. Delegierten-Bersammlung, Eopbiensäl«, Sophienstr. t7-18. Bericht vom Per- band»!-».— zigaerenhanbel. Die slir Mittwoch angesetzt« Mitgliedcrversamiu. lung fällt in diesem Monat ou». Werk»eister-Berta«d, Fachgruppe Metall-Induftrie. Obleute- und Betrieb». vertraueusleute-Bersammlung Mittwoch. S Uhr, Restaurant Schultheiß, Reue Iaiobstr. 24-25. tlllndigung de» Tarifverträge». Achtung Holzarbeiter! Mittwoch,« Uhr, Fortsetzung der Teneralvers-mm. lung im Saal 4 de» Gewerischastshaufe». Dtstusswn Wer den Berbanb?. roa-bericht.— Modell, und Fabrittischler. Die Branchenversammlung am Mittwoch findet nicht statt. Beranv». füz den redakt. tetl; Dr. veraer Brisrr, CharloUendurq: flir ilnzeigrn: T». Glocke. Berlin. Verlag: BorwärtS-Berlag G m. b. H., Berlin. Druck/ Bor- «irtS-Buchdruckerei». Berlagdan'tall Bau! Singer«. lo.. Berlin. Linde/Iltr. S. Hierzu Z Beilagen. Wie befreie ich mich von Rheumatismus! Rheumatismus und Vicht sind Stoffwechselkrankheiten. Das B'ut Ist bei diesen schmerzhalten Leiden n/cht imstande, alle Schlacken, die aus dem Verbrenmxngsproiess des Körpers als Rückstand bleiben, hinwe-zuspülen. Deshalb lapern aich diese Rückstände, besonders die schädliche Harrsäure, in den Muskeln und Gelenken ab. Dort erreuet sie die so schmerzhattcn, und die Bewegung hindernden Gichtknoten oder rheumatischen Verdickunger.. Sie sind nur dauernd ru beseitigen durch die Abtragung der Harnsäure- Ablarerungen. Zweckmäßig geschieht das durch die autdie alten unschädlichen und bewährten Vorschi ifien des verstorbenen Dr. med. Olaf Tof« zurückgreifenden Levathol-Tnbletten. Diese Lcratbol-Tablettea haben folgende Zusammensetzung; rad. sarsaparillae 5, amm. spiric 5, potass Jodid. S, t leg, art tabl. 100. Dieselben sind leicht und bequem zu nehmen. Fordern Sie aaadrfickllch Lcvaiholprlparate, weisen Sie Nachahmungen zurück. Levathol ist in den Apotheken zu haben. Alleinige Faori kanten C. F. Asche& Co- Hamburg 19.«41/1' leipziger Straße» König-Straße» Ro»enthaler Sir.» Mortieplot» Versand• Abieäang t Berlin W. 9 Damenkletder»u» bedrucktem baumwoll. Musselin, Jugendliehe Form Mk. 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