!Tr. 417•» ZS. Jc.fygcinti Busgabe A 11c. 211 Bezugsprets» 3)1., monatL 10,— HR. frei ins saus, voraus zahlbar Posr» br�ug: Monatlich lv.— M. rinschl. Zu» sirllungsgebühr Unter Kreuzband tlir Deulichland. Danzig. das Saar- und Meinelaebiet. sowie die ehemals deur» scheu Gebiete 3*i)l»ns Oesierretch, Ungarn und Luxemburg 20.- äR, für das übrige Ausland 27,— M. Post» dcstellungen nehmen an Vellerreich. Ungarn. TscheGo» Slowakei Dane- mark. Holland. Luxemburg. Schweden und die Schweiz. Der.Vorwärts" mit der Sonntags- beilage„Volk und Zeit" der Unter- ballungsbeilage �heimwelt" und der Beilage„Siedlung und Kleingarten" erscheint wochentäglich zweimal Sonn- tag- und Momag» einmal. Telegramm-Adresse- «Sozlaldemotra» SetllB' Sonntags Ausgabe UM§■ Devlinev Volksblatt SlnzetgenpretS, Dt» achtgelpalten» NonparetSezet!» koste! ÜO an..ftlctn» Wazcigen" da» seltgedruckt» Won l„d0 Vi.:t»«inen Kampf bis auf» Messer an, der, wie er leise durchfühlen lieh, vor dem Messer tatsächlich nicht zurückschrecken wird. Damit war der Hc tenkreuzlertag in München deendet. örotzulage für üie preußischen öeamten. Das Preußische StaatSministerium hat mit Zustimmung deS Ständigen Ausschusses der Landesversammlung b e» schlössen, den preußischen Beamten die gleichen T e u e- rungSzuschläge zukommen zu lassen, die jüngst den Be- amten deS Reiches zugebilligt worden sind. hat, da blicken die großen, ruhigen Braunaugen zur eitlen Schwester hin. „Lotte, modern ist, wa» mich kleidet und mich Neidet alle» das, was meinem Wesen entspricht. Ich bin nicht so arm, daß ich mir ein Stück aufschwatzen lasse. Kleidung und Mensch sollen zu» sammen stimmen, sonst wirkt der ganze Mensch häßlich." Ich hätte aufspringen und das Mädel umarmen mögen: ich sah nicht mehr die eitle Dame, ich sah nur noch di« bescheidene Schwester. Es gibt noch Menschen, dl« aus Persönlichkeitswert achten, und die Arbeiterschast ist reich daran. T. R. Zur Geschichte der menschlichen Dummheit. Anton Tschechow, der ruisisch« Schriftsdeller, hat«in Tagebuch hinterlassen, das stch üb« di» Zeit von 18S2 bis 1904 erstreckt. Wir geben daraus folgend«, für den Autor charakteristisch« Stellen wieder: Ein Beamter prügelte seinen Sohn, weil«r nur von fünf Fächern Zeugnisse aus der Schul« nach Haus« brachte. Als er hätte, daß nur fünf Fächer gelehrt wurden, prügelte er ihn noch einmal— aus Acrger über setne eigene Dummheit. Wenn das Dienstmädchen ausfegt, schiebt sie Imm« dt« Pan» toffeln weit unter da» Bett bis an die Wand. Schließlich kann es der dicke Herr nicht mehr aushalten und kündigt das Madchen. Da zeigt es sich, daß der Arzt sie dafür bezahlt hat, daß sie dt« Pantoffeln soweit als möglich hinterschiebt, um den dicken Herrn von seiner Korpulenz zu heilen. Im Theater: Ein He« fordert ein« Dam, auf, d«n Hut abzu- nehmen, well« Ihm die Auisicht nimmt. Die Frau wird wütend: der Herr gesteht schließlich:„Gnädige grau, ich bin der verfaiser d-s Stücks." Sie antwortet:„Da pfeif' ich droufl" Der Geburtstag eines ehrenhaften Mannes wurde von einigen Soitzen der Geselllchaft gefeiert. Sie benutzden di« Gelegenheit, ein testllche, Mahl einzunehmen und Lobreden auf«inander anzu- stimmen. Gegen End« des Mahl«, entdeckten st«, daß sie oerfehent- lich den ehrenhaften Mann nicht eingeladen hatten. Rlbeet»asiermann. d« inf-Ia, plötzlicher«rlrankung— wltt- da« vau I-mir BaxevtalujIeU im„Stenn" kommen?—,«men öiholunqturlnub «nlv«Un mujjte., ist wiederhergestellt und setzt den„Kenn" im Deutschen Theater fort. -. Vbdrrbalden, der bekannte Lehrer der Phyflaloal« In Halle, hat den Rus an die Universität in Basel abgelehnt und bleibt somit der deustcheu Älssenschutt erhalten. »ine Gedeiikkcler für Alexander«lock. Der verein der russilchen IouniallUcu»««usUrliet am ll>. September im Uogenhau«. Jaachimsthaler Motf c �kdenlseler für den verstorbenen russischen Dicht« Alexander Wilbelm Nagbe» vft. Geburtstag feiert dl« Verliner Ottsgruppe der Gesellschalt der Freunde de» Dichter» am 8. Sept.. 7>i, Uhr. in der HandelShochichule. spandauer«tr. L©eintich Spiro häli die Festrehe. Außerdem Jrio, Lieder, Borlesung. Hortfall de» Zortiuientrr, uschlagS. Aachdem bereit» durch ver- elnbarungen zwischen dem wissenschaitlichen Verlag und dem sorilment der Teuerungsziischlag auf das wissenschaftliche Buch gefallen ist. haben die NM- gearsindcle ArbeitSgcmeinfchast literattsch-kultureller Verleger und die ver- emigung schinwissenfchaftllckier Verleger mit einer Gruppe großer, angelebener Vuchhöndler tu Berlin und im Reich den Fortfall des sortimenler-Teuerung»» »uschlages auch auf da» schöngelsitg« Buch beschlossen. Mögen dt« Bücher- kciitz« dttaui achte»!... �,..... Nr. 417 ♦ 3$. �ahrgaag 1. Seilage ües vorwärts Sonntag. 4. September 1921 Das Zest. Von Felix Timmermans.�) während die andern im Garten auf und ab gingen und auf den Pastor warteten, stellten Pallieter, Charlot und Mariechen einen langen Tisch von Brettern auf Schrägbeinen im Schatten der Kastanie auf. Sie deckten ein blautariertes Tischtuch darüber und belegten es mit hellgeblümten Tellern, glitzernden Gläsern, Messern, Löffeln und Gabeln. Eine dichte Reihe von dickbestaubten Weinflaschen stand dunkel von einem Tischende zum anderen: das sah aus wie hintereinander wandelnde Beginchen, und im Schatten lagen zwei große Fässer Bier. Nach einer Viertelstunde kam der Pastor mit einer langen Ton» pfeife langsam in den Garten. Alle setzten sich an den Tisch, und der blaue Schatten dämpfte die starten Farben ihrer rauschenden Kleider. Während sie in Erwartung des Esten? über dies und das plau» derten, hielten einige vor ungeduldiger Eßlust schon den Löffel in der Hand und blickten, mit den Gedanken in der Küche, über die Wiesen und die Felder, die verlassen in der Sonne schimmerten. Da kam Charlot mit der großen Suppenschüstel angelaufen. Sie schöpfte auf, schwieg dabei kein Aoe-Maria lang still und suchte für jeden nach vielen Klößchen. Der Pastor schlug dann ein Kreuz und betete still. Di« anderen taten dasselbe, und Charlot blieb stehen, die Augen geschlosten und die fetten Hände über ihren dicken Bauch gefaltet. Dadurch gab es einen Augenblick feierlicher Stille, in die grell «in junges Hähnchen vom Misthaufen hineinkrähte. Und ann fing das Geklapper der Löffel an und da» Gefchlabber der vielen Mäuler. Als die Suppe alle war, wurden schon Pfeifen angesteckt, und dann stand Pallieter auf und sagte: „Vettern und Kusinen von Charlot, ihr müßt hier all viel este, denn wir haben viel gekocht, das muß all werden. Und darum sag ich, daß die vier Mensche, die am wenigsten esse, Strohhalm ziehen müsse, und daß der, der das kürzeste Endche zieht, mit dem bloßen Hintern in ein Teller Reisbrei gesetzt werden soll!" Das wurde mit lautem Gelächter angenommen, und dann ward da gegessen und getrunken, wie auf einem Fest von Jupiter. Niemand wollte die Schande erdulden, den lächerlichsten Teil feine« Körpers zeigen zu müssen. Und die Männer und die Frauen, die stopften das Esten hinein, jeder wollte sein Bestes tun; der eine wollte nicht weniger leisten wie der andere. Und es kam hintereinander im Ueberfluß: Steinbutt mit Kar- toffeln, Schinken mit Bohnen, Kalbsbraten mit Spargel, kempische Hühner mit Salat, ein ganzes Spanferkel, mit einer Brille vor den Aeuglein und einer Apfelsine im Rüssel, hundert Meter Wurst mit Weißkraut usw., und es wurde davon gegesten, aufgeladen und ein- geschöpft, daß ihnen der Schweiß auf der Stirn stand und auf die Teller tropfte. Und um alles bester hinunterzukriegen, gasten sie beständig von dem kühlen Bier und dem feinen Wein durch die Kehle, ohne Glucksen und Schlucken, wie durch ein Ofenrohr. Es war ein Lärm und ein Durcheinander, und es wurde gelacht, wenn einer ein bißchen zu wenig aß, und im voraus Viktoria gekräht und gesungen. Sonne und Schatten spielten auf den roten Gesichtern und glänzten hell auf den steifen Kitteln und den seidenen Halstüchern, und da draußen über der Hecke glitzerte die geschmeidige Nethe und streckten sich die ruhigen Sonntagsfelder. Süße Lieder hingen in den *) Ein Kapitel aus dem vlömischen Roman„Pallieter", besten Uebersetzung soeben im Inselverlag erschien. Die ganze Lebensfreude und das urwüchsige Behagen des vlämischen Volke» ersteht darin zu bildkräftiger Wirkung. Uns Deutsche mutet es wie ein Stück Schlaraffenland an. Bäumen, und der angenehme Dust des Gebratenen zog über da» Feld. Pallieter, der sich einen Platz neben Mariechen gesucht hatte, wollte sich schief lachen, als er die stestenden Menschen sah. Charel Verlinden, ein dicker Butterauskäufer, ließ die Kar- bonaden mit Rübchen und Erbsen vorbeigehen.„Ich werd meinen Schaden gleich wieder einholen," sagte er. Aber sie singen alle an ihn auszulachen, und sie krümmten sich vor Vergnügen, daß sie sein großes Hinterteil zu sehen bekommen sollten. Die Bäuche schwollen, und drei Leute standen wartend vor dem Oertchen. Und immerfort kam noch neues Esten dazu. Ein junger Bauer wurde auf einmal blaß, lief hinter einen Baum, balkend wie ein Esel, erbrach sich und kam zurück mit„'s is nixl" Er trank sein Glas Wein aus und steckte sich eine neue Zi- garre an. Mariechen warf Lubas ganze Stücke Fleisch zu, und der Herr Pastor sagte:„Trinken is auch Esten" Der fühlte sich beschützt durch seine Soutane und trank nur de� alten, dunklen Wein. Charlot konnte beinahe nicht mehr.„Ei, ich muß womöglich noch mit Strohhalm ziehnl" sagte sie. Da wurde aber einmal spitz- bübisch gelacht, und man sang schon: „Charlot is von der Brück ins Wästerlein gefalle!" Es gab noch Krautspatzen mit Blumenkohl usw. usw. Eine angenehme Angst berrschte und hundert Dummheiten wurden er- zählt. Man trank immerfort, und der Wein stieg in die Köpfe. Aber dann kam das vorletzte Gericht: junge Tauben mit Kirsch- pudding. Stanz gab ihrem Kinde mit dem Finger von dem Pud- ding, daß es sofort rot wurde wie ein Indianer. Ein Knecht brachte eine zweite Schüstel, aber der Kleine von Stans schlug seine Pätsch- chen hinein, und der Teller fiel mit den Tauben in Stücken auf die Erde: zu vieler Freude, denn es gab wenige, die noch mit Appetit aßen. Stans schüttelte ihr Kind darum, und der Kleine fing sofort an Mord und Brand zu schreien. Stans öffnete die Jacke, zwängte eine dicke, weiße Brust heraus und steckte sie in das mit Kirschsast be- schmierte Gesicht des schreienden Kindes. Der Kleine patschte seine fettigen Händchen darauf und fing an zu saugen. Das Rot aus seinem Gesichtchen klebte sofort auf ihrer weißen Brust. Man wurde ausgelosten. Pallieter, der Mariechm neben sich fühlte, das schöne Kind, faßte sie um die Lenden und drückte mit seinem Kirschpuddingsinund einen Kuß auf ihre Wange, auf der ein rotes Fleckchen blieb, und sogleich wurde alles, was Frau war, von den Mannsleuten geküßt. Es war ein Lärm und ein Gelächter, und hoch darüber klang das helle Krähen des Kindes. Stans ver- gaß die Brust wieder in die Jacke zu stecken, und die schwabbelte und wackelte mit, mit den Lachstößen ihres dicken Körpers. Gläser zerbrachen und rollten vom Tisch. Die Sonne ging unter. Aber da, auf einer Tragbahre, brachten zwei Mann die großen Teller mit Reisbrei. Don diesem Gericht hing alles ab. Jeder raffte seinen letzten Mut zusammen. Eine magere Hexe und Pallieter aßen allein ihre Schüsteln leer. Und dann mußte Strohhalm gezogen werden zwischen dem Herrn Pastor, Mariechen, Charel Verlinden und Charlot. Das war eine ungeduldige Erwartung! Alle standen schweigend und nervös um Pallieter herum, und lauter Jubel brach los, als der dicke Butteraufkäufer das kleinste Ende zog. Aber der dicke Bauer lief weg.„Halt ihn fest," rief Pallieter, „Charlot, bring den Teller." Die Bauern packten Charel, der zappelte wie ein Schwein, um loszukommen, und Charlot kam mit der riesigen Schüstel herangelaufen, aber sie lachte derartig, daß sie in die Röcke pißte und die Schüstel in tausend Stücke fallen ließ. Charel Verlinden tanzte vergnügt mit den Armen in der Luft herum, alles lachte, um einen Bruch davon zu kriegen, und Pallieter wälzte sich auf der Erde. Erschöpft und ermüdet setzten sie sich«mf den grünen Nethe- deich, um auszuruhen, während die Sonne die Well mit goldenen Strahlen umhüllte. Als sie bis zum hellen Mondschein unter den niedrigen Zweige» von krummen Apfel- und Mispelbäumen gegessen und getrunken. gelacht und getanzt hatten, und als zum Schluß das kurze, schnelle Feuerwerk ihre Knochen durchzittert hatte, nahmen sie mit viel LSyn und Geschrei Abschied»«, Charlot und zogen singend, mit Pallieter, der an Mariechens Arm auf seiner Mundharmonika spielte, über den Wall und die Straßen nach dem Bahnhof. Dort gab er den Weibsleuten allen ein paar knallende Küste, bei Mariechen konnte er fast nicht aufhören und ließ sie nicht los, bis sie ihm versprochen hatte, binnen kurzem für ein paar Tage wiederzukommen. Und so zogen sie fort, erhitzt und lärmend in ihren schönen Kleidern in ihr fernes Dorf, um morgen bei Sonnenaufgang schon wieder in schlechten Kleidern auf dem Mist und dem wachsenden Feld zu stehen und zu schaffen. Und Pallieter fühlte, daß etwa» von ihm mitging dorthin. Als er nach Haufe kam, lag Charlot in der Küche mit dem feuerroten Kopf auf dem Tisch und schlief, den Rosenkranz und das Brevier neben sich. Im Garten roch es nach verbranntem Papier von dem abge- brannten Feuerwerk. Der Mond schien und leuchtete auf Scherben von Flaschen und Tellern im Gras, auf das spritzende Fontänchen und die unordentlichen Gläser, das Eßgeschirr und die Früchte auf dem Tisch. Pallieter fand es schön. Er setzte sich auf eine Bank und be* trachtete es still. Ganz fern in der Stadt war noch Kirmesmustk, und ein« Nachtigall flötete dicht neben ihm. Er sah sie sitzen, mtt dem Schwänzchen scharf im Profil auf der silbernen Mondscheibe abge- zeichnet. Sie flötete kurz, belauschte sich lang, aber jeder Ton war Gold wert. So saß Pallieter lange da mit dem Mondschein auf seinen Händen, und die Nacht sprach zu seinem Herzen. Er ging hinaus. Die Nethe war still, und nur hin und wieder leckte der Mond eine goldene Falte in das dunNe Master. Die Wiesen lagen voll Dunst, und das Gras war naß vom Tau. Die Stille war heilig. Pallieter schritt langsam weiter, pslückte eine naste Blume, die er zwischen den Zähnen wippen ließ, und sein Schatten wanderte mit ihm mit. Er kam in das Feld, wo die Frucht regungslos in dem niedrigen Nebel stand. Das Korn leuchtete. Sträucher bogen sich mondbeglänzt über mit weißen Blumen bewachsene Gräben, und die Birkenbäume raschelten mit ihren blinkenden Blättern, wie dünner Regen. Er sah das weiße Hinterteil eines Kaninchens durch den Sellerie weghopsen, und ein bißchen weiter weg saß neben einem Holzhaufen im Gras ein Liebespaar und liebkoste sich schweigend. Pallieter ging zur Seite, um sie nicht zu stören. Nach all dem Rumoren und der äußerlichen Freude an diesem Kirmestag war er von° dieser vollmondbeleuchteten Nacht ergriffen bis in die Seele, und das Herz schmolz ihm von ungekannter Güte in seiner Brust. Er dachte an Mariechen, das gute und sanfte Mariechen, das er so schön sand wie ein Feld, deren Leib er umfaßt, deren Lippen er geküßt hatte. Und er war voll Verlangen, daß Mariechen bei ihm sein möge, so ganz still, Hand in Hand, wie zwei brave Kinder. Es war etwas in ihm, was er sich nicht erklären konnte, aber er ließ es ruhen, denn es war so süß für die Seele, wie eine kühle Kirsche für einen warmen Mund. Und an einem Tümpelchen, in dem der Mond stand, holte er die Mundharmonika aus der Tasche und seufzte und saugte solch zarte Silberklänge daraus, daß es klang, als wäre es der Mondschein, der sang. Tischwäsche Xuclltucll Halblein--q Jacquard 130x1 30 cra 130x160 cm....... 76." Servietten 60x60 cm 14.75 Tiscil tuet Reinleinen Hau/, Uhr Schanspielbaus Der Kronprinz 7 Uhr Dentsches Theater T'/jUhr Potasch u.Perlmutter Mo. 71/,; Potascb u. Perlmutter Kammerspieie T1/»: Er Ist an allem schuld; Spieler; Helralsantrag. Mo. 8 Uhr. Mesalllnnz Gr. Schanspielhans (Karlstraßc) ZVj Uhr; Die Weber (Nachm.-Abt. a, 5. Vorat.) 7: Florian Geyer(Auß. Ab.) Mo.8; DleWeberl IZAbt., 6 A.) Volksbühne Theater am Bülowplatz 2Vt Uhr: Die lanxe Jule 7 u.; DerBaaer als Millionär Theater i. d. Könipprätzer Str. 2 Uhr: Salome Täglich 7.30 Uhr: Satans Maske Mitdem Feuer spielen Maria Orska Riemann/ Bildt Romödienhaus 3 Uhr: Die Sache mit Lola Mittwoch zum 1. Male: Jonnys Busenfreund Schwank In 3 Akten mit Max Palienberg Hans Waßmann LID Breda, Maly Dclschalt, Hermann Picha, Frieda Lehn- dorif, Rudolf Jünger Berliner Theater 3 Uhr: Der letzte Walzer Allabendlich 7»> Uhr: DOS Lessinp-Theater Heute und Montag T/«: Ein idealer Gatte (Tina Durleux) Dienstag 7: Peer ttynt Mittwoch bis Sonntag 7>/, Ein Idealer Oatte Montag 7; Peer Cynt OeDtsehes Xiinsller-Tlieater Allabendlich T'/jUhr: Die Balleiia lies KöDigs Leopoldine Konstantin Besidenz-Theater Täglich TV, Uhr Paul We*en©r Irene Trleaeh Paul Blensfeldt in Totentanz Trianon-Theater Täglich 8 Uhr: Ida Was« Kleines Theater Täglich 8 Uhr: Hansi Arnstadt>» DcrDScb" (Ee voleur) n Dentr.l-Theater u8 Die Postmeisterin DentBeh.OpernhauN 7'/, Uhr: TOSCS Erledr.WlIl.olsv.t.l'B. 3 Uhr: Der �Vaffenschmled 7'/.uhr Amerlvan-Glrl Nkk. Sr.hauaplelhaun 2 Uhr: Klnderfraxftdle 7'/, uhr. Reigen fllctropol-Theater Jh? Die blaue Mazur IVeaei« Opercttentheat. 7-,-u.- Die Königin iL hellt STcneM Theat.». Zoo s Uhr. Die kleine Leesssot Xcuck VolkKtbcater t*/. u.: Die Lokalbahn ttehillnr-Theat.CUitrla 2 Uhr: Helden t«/, uhr Nora Schloßpark» Th. Steglitz 7v. u.: Maria Magdalena Tkalln-Tlieater 3 Uhr: Mascottchen ?>/. u.: Seliäm' Dielt. Lotte Th.am Voll endo rfp lata S1/,: Wenn Liebe erwacht Der Vetter aus Dingsda Theater den IVentena 2 Uhr: Die Fremden 7v.u.: Die Braut d.Lueullus Tb.l.d.Kom niaadanlen.tr. (Jüdisches Künstler-Theater) 7S: O. verla.sene Schenke Wallnrr-Theater 7'/. uhr: Nixchen Volk. Operette Walhalla-Theater 71/. U.i Die.cbSne Helena K(tmiral8-?alast l1/. Uhr; Abrakadabra J TComisdie Oper 7'/a Uhr qx,, 7 Vi Uhr cfirohtvtfMfe Operaffe mnCeo Siech MO $ses Schausp/e/� Abonnements- Einladung" für die Spielzeit 1921-1922 Beginn des Abonnements: Montag, 26. September fl Die Räuber ii mit Werner Krauss und Paul Hartmann. Jedes Abonnement erstreckt sich auf 6 verschiedene Stucke im Grossen Schauspielhanse und— auf Wunsch— auf eine 7. Abonnementsvorsteliuns im DeutschenTheater zu deuAhonnementspreisendes Grossen Schauspielhauses — Neues Abonnement-System;— Die 6 Abonnements-Vorstellungen im Grossen Schauspielhaus lauten auf bestimmten Tag und Datum. FgIM Mite sind in Ansslüil genommen; Die Räuber............. Schiller Götz von Berlichingen.. Goethe Gezähmte Widergpenstige Shakespeare Hannibal............... Grabbe Orpheus i. d. Unterwelt Offenbach Penthesilea........... Kleist Judith............... Hebbel Versunkene Glocke... Hauptmann ÄbonneienispreisfilrdVorsleilBniieD: Parkettlogen M.120 Parkettring., 90 Ringlogen..» 120 Balkon..... M, 72 1, Ring.....» 54 2, Ring...... 26 3. Ring...... M. 18 Verkauf der Abonnements an der Abonnementskas»e des Grossen Schauspielhauses(vormittags 10-2 u. abends 7—9) sowie an den Theaterkassen A.Wertheim. Nähere Anskünfte erteilt das Abonnemrntsbflro des Grossen Schanspielhaoses. Nachm. 4 Uhr: Jagend 8 Uhr: BieMMten B.bren.traQe>4 8 Uhr:• 11 Schlager Köolggrätzer Str. 121 Täglich 2 Uraufführungen Filmschau: Der gewaltige deutsche Sensationsfilm Der König der Manege. In der Hauptrolle: Laeiano Aibertlnl. Regie: Joseph Delmont BUhncnschau: SieXodeptippe Opereite in 1 Akt mit Erna Alberty Kastenerüffnung J'/j Uhr Anfang 4 Uhr 6 Sondervorstellungen Das American-Girl Im FrledrlchWilhelmslädtisch.Theater für die Abonnenten des„VorwSrt.", Von Montag bis Sonnabend, den 10. September, bei Vorlegung dieses Abschnittes. Auf lallen Plätzen halbe j Kassen preise!: GASINO-TflEATER Lothringer Str. 37— Tägl.'/rf Das neue Bröllnuags-Progr. mit der Spltzbubenposse Sxzellenz Jßaxc. Vorher; Das laktige Singspiel Und wem e. Ju.t passieret Sonntag S'/a: Mittelarrest, Folies Caprice Llnlen»tr.I32 amOranlenbg.T. Täglich 8 Uhn D. Geliebte a.Teilung Fiebertaumel Bentachen.neaerltE mit Perd. Orünecker Komödienhaus Mittwoch, 7. September, 7 Uhr; jonnys Bnfcnlrcnnd Schwank In 3 Akten von Walter D. ElÜS äearbelfel ron Julius Horlt und Alexander Engel HaoptdarUeUer t Ha* Palienberg Hans Wabmann DU Breda, Maly Delfthafl.Hermann Picha. Frieda Lehndorff, Rudolf Jönger.- Regle: JuUus Brandt VäV ♦v KNT � x- J&ce: fekim,/ oCecaj'vf c-t Julins liebans Kleinkunstbühne Jledermaus I Linden Unter den i Linden 14 II illiliEniilicii DDlirl das Internalionale| Se�ember-Progr.j Luftballon Im Zuscbaoerraum 6 Karleys Schleuderbrcttakr Eine Nacht In Sevilla QroSe spanische Tanz- Pantomime] mit 24 Damen Bicketler der Urkomische Jolies Duo Amerik. Tänzer Tegetthoff der berühmte | schweri Illus'oni«» u weit Sensationen I Große Volksoper Berlin Freilag. 16. Sepl, abds. 7'/. U. Neue Welt, Hascnhdc. 108/1 14 Fidelio Op. l.2Akf.T.L.v Beeihoren Ä" Gustaf Brecher Hermann Baelunaiin Solisten: Kammers. Melanie Kort - Charlotte Brunner ' Dr. Paul Kühn ' TheodorLattermann Panl PapsdorIlDeutIches KdoüSehöpilinj��""� nno Ziegler staatsoper Kt 18,6 Werth., Bote& Bock. Bading, Neukölln, Bergst 43. Ameilzeichner ü.V O. Frmä'.isuna nur Bureau. WM mgen 2 II N Da« große|* nerAsI- hAuiigs- rropmn mit 33/70: Toni von Bukowl« Thea von Hondra:: Heinz Ehnle 2 Heute 2 Vor.tellungen" Varlet6.Splelplun Rauchen■ es auet! Das siidrossische Quintett E R I M M Nester u. May usw. ib iODhr: Tanz mitmod.Tanz-Voriiilimig. Täglich l/55 Uhr; Der elegant. Gasellschafts-Tanz- Tee mit Vorführungen fpoUd.tner Str.72» Hochbahn BOlowolr. Uraut.uhrung des Rexfilms der U a; Grausige Nächte Hauptrolle: Edith Pokoa Arnold Kor», Alfred Abel, Adele Sandrock Regie: Lopa Pick Tippel-Paule Lustspiel mit Paul Qrltz Kr. 477 ♦ 55. Jahrgang 2. Heilaae des Vorwärts Sonntag, 4. September 792! GroßSerüu H5hsre Straßenbahnfahrpreise! Der Nachttarif einstimmig abgelehnt. Die städtische Verkehrsdeputation hat sich gestern eingehend mit der Frage eines Straßenbahn-Nachttarifs beschäftigt und den beab- sichtigten Zuschlug von 50 Pfennig für die Fahrt nach 10 Uhr einstimmig als unzweckmäßig und schädlich für die Straßenbahn abgelehnt. Es ist durch Zählung festgestellt worden, daß die Fahrten nach 10 Uhr abends nur 7 Prozent des Gesamtverkehrs bilden und daß die Erhöhung auf 1,50 M. eine Abwanderung um 20 Prozent zur Folge haben würde, so daß das Endergebnis voraussichllich keine Mehreinnahme fein würde. Da aber nach dem Grundsatz.Keine Ausgabe ohne Deckung!"' die Lohnerhöhungen nur bei Beschaffung neuer Einnahmen bewilligt werden können und die Stadtverwal- tung femer auf dem Standpunkt steht» daß jedes Erwerbsunter- nehmen der Stadt sich mindestens selbst tragen müsie, so hat das Städtische Verkehrsamt vorgeschlagen, eine Erhöhung des Einheitstarifs von 1 auf 1.30 Mark einzuführen. Durch den I-M.-Tarif ist aber schon eine A b w a n- derung des Verkehrs von über 10 Prozent eingetreten: bei wei- terer Erhöhung auf 1,30 M. würde sich die Abwanderung um noch 13 Prozent erhöhen. Auf den kleineren Dorortstreckm in Köpenick, Spandau. Teltow und Tegel soll der Fahrpreis von ILO M. zum einmaligen Umsteigen berechtigen. In Berlin selbst soll die Be- Nutzung der Umsteigefahrscheine, die 2 M. kosten würden, durch ein« gewisse Freizügigkeit erweitert werden. Sammelkarten für 7 Fahrten sollen dann 9 Sil, auf den Vorortstraßenbahnen 8 M. kosten. Die Preise für die Zeitkarten würden entsprechend gesteigert werden, ebenso die Schülerkarten und die Arbeiterwochenkarten. Die Verkehrsdeputation konnte nach mehrstündiger Aussprache diesen Tariferhöhungen noch nicht zustimmen, weil sie die Frage nicht für genügend geklärt ansah, ob nicht der Straßen- bahn noch andere Mittel zur Verfügung stehen, um die allseitig als höchst unerwünscht bezeichnete weitere Tariferhöhung zu vermeiden. Von feiten des Betriebsrats wurde die Erklärung abgegeben, daß in der Verwaltung der Straßenbahn selbst noch große Ersparnisse gemocht werden könnten, daß die Lohnerhöhung um 80 Pf. als völlig unzureichend abgelehnt, aber auch zugleich die Tariferhöhung nicht befürwortet werde, da andere Einnahmen ge- funden werden könnten. Von der Verwaltung wurde die Möglich- keit weiterer Verwaltungsersparnisse bestritten. Vettere SeSan-provokatlonen! Ein Schulausflug troh Verbot. Obwohl dos Provinzialschulkollegium für dm 1. und 2. Sep- tember allen Schulen Ausflüge und Feiern un- terfagt hat, untemahmen dennoch von der II. Gemeinde» schule(Mädchen) in ch a l e n s e e die'Ober-O.- und Ober-M.» Klassen mit ihren Lehrerinnen Frl. Gerlach und Frl. RückHeim am Freitag, dm 2. September, einen Ausflug nach der Römerschanze. Diese Mädchmschule sowie die angegliederte Knabmschule haben ein zum Teil stark deutschnational orientiertes Lehrerkolle- gium, welche» den sozialistischen Elternbeiräten wiederhost Anlaß zum Eingreifen gegeben hat. Kenner der Verhältnisse wundern sich ja nicht über das Verhaltm der genannten beidm Lehrerinnm. Früher, zu Wilhelms Zeiten, hätten diese Herrschaften nicht wider den Stachel zu lökm gewogt, aber heute, in der freien Republik, macht man von den in den Schoß geworfenm Rechten Gebrauch, läßt sich von der Republik bezahlen und verhöhnt die republika- nische Staatseinrichtung. Was sagt die Schulbehörde zu diesem Verhalten der Lehrerinnen und des Schulleiters? Im Sedanraufch schwelgte auch Herr I. P a a s, Halensee, West- -fälische Str. 70, vorn 4 Zt.(soll Besitzer der Tapetenfabrik Josef Paaz, Berlin. Stallschreiberstr. 25, fein), der schon früh morgens eine schwarzweißrote Fahne zum Fenster heraushängte. Nachmittags versuchten einige Genossm von der SPD. und USP. wiederholt vergeblich, den Herrn zur Einziehung der Fahne zu ver- anlassen, es wurde jedoch nicht geöffnet. Erst abend, gelang es einem Gmossen. mit Paas zu sprechen, der aber die Einziehung der Fahne rundweg ablehnte und erklärte, bei nächster Gelegen- hest 3 Fahnen heraushängen zu wollen. Dieser Herr ist bei frühe- ren ähnlichen Anlässen schon durch gleiche Provokationen unliebsam aufgefallen.— Ein Nachbar dieses Herrn Paas, im Hause West- fälische Str. S7 wohnhaft, hatte sich ebensalls im Laufe des Tages bemüßigt gefühlt, eine schwarzweißrote Fahne zu zeigen. Auch ihn konnten unsere Genossen nicht persönlich sprechen, doch hatten die Vorhaltungen bei der Tochter den Erfolg, daß bald darauf diese Fahne eingezogen wurde. Virginia Moll vor Gericht. Im Prozeß wegen des Lisbesgabenfchwindels der Deutsch- Amerikanerin Virginia Moll wurde gestern die Vernehmung der angeklagten Frau Moll fortgesetzt. Sie drehte sich in der Haupt- fache um eine Einladung zum Tee beim Reichspräsi- Rote Schulwoche in Neukölln Eine Million Kinüer vom Religionsunter' richt befreit, heißt ToS öer Schulreaktion l deuten, der die Angeklagte wie auch verschiedene in Berlin lebende Auslandsdeutschen gefolgt war. Auf weitere Fragen des Vorsitzenden, wovon sie zu jener Zeit eigentlich gelebt habe, erklärt die Angeklagte, daß sie nach Auskunft des Testamentsvollstreckers von ihrem verstorbenen Manne Geld erhalten habe, außerdem habe sie von der englischen Re gierung Geldmittel für ihre Tätigkeit auf dem Gebiet der Anbahnung deutsch-englischer Beziehungen erhalten. Der alsdann vernommene Anklagte Mautner ist nach feiner Aussage nach Rückkehr aus dem Kriege, wo er verwundet worden, ohne Stellung gewesen, hat dann vorübergehend eine Beschäftigung bei der Reichsbank zur Ueberwachung des Druckes von Banknoten, später als HUfsreferent bei der Reichsschatzstelle gefunden. Dann ist ihm gelegentlich Hr. Hirschfeld aus Kopenhagen durch den Zeu- gen Ehrhardt vorgestellt worden, als ein sehr reicher, angesehener Kaufmann, der einen Posten von 15000 Kisten Kondens- milch einführen wollte und gern einen Agenten für seine Lebens- mittelgefchäfte haben wollte. Er, der Angeklagte, habe eine solche Verttetung der Interessen der Firma Hirschfeld gern angenommen und sich bemüht, Abnehmer fiir die 15 000 Kisten Kondensmilch zu finden. Er fei nach der Mohrenstraße zu der Ouäkerkommission Sekommen und dort von Frau Moll angesprochen und mit der iuäkerkommission wegen des Postens Kondensmilch in Verbindung gebracht worden. Er selbst habe sich m allen Maßnahmen, die er für Hirschfeld gettoffen, in vollem guten Glauben be. funden. Frau Moll habe er nach allem, was er von ihr gehört und gesehen, wirklich für eine sehr hochgestellte einflußreiche Per- sönlichkeit halten müssen. Auch bei seiner ganz unentgeltlichen Tätigkeit für die Küchen habe er in bestem Glauben gehandelt. Er bestreitet, etwas davon gewußt zu haben, daß es sich bei den für Hirschfeld von ihm veräußerten Waren um zollfrei einzu» führende«Liebesgaben' handeln sollte. Auch der letzte Angeklagte F l a t o w. bei dessen Bankfiliale Hirschfeld ein Konto hatte und den für die fraglichen Geschäfte auf Grund hingegebener Deckungswechsel der Schweizer Firma Wyler erforderlichen Kredit genoß, bestreitet entschieden die Annahme der Anklage, daß er aus eigenem Interesse die finanziellen Trans- attiogen mit Hirschfeld getättgt und irgendwelche strafbare Beihilfe geleistet habe. Als Zeuge wird außer der Reihe Oberregierungsrat Alex Walter aus dem Rsichsministerium für Ernährung und Landwirttchast, Abteilung für Ein- und Ausfuhr, vernommen. Dieser Abteilung untersteht das Referat über Liebesgaben und Liebeswerke, wie OuSkerfpeisung usw. Der Zeuge berichtet über einen Fall, in welchem auf dem Lehrter Bahnhof zwei Waggons Kondensmilch, die angeblich für eine auswärtige Militärmission befttmmt sein sollten, beschlagnahmt worden sind. Es habe sich herausgestellt, daß die Kondensmilch gar nicht für eine Militär- Mission, sondern für die hier in Frage stehenden Unternehmungen bestimmt waren.— Auf Befragen der Verteidiger bestätigt der Zeuge, daß auf Kondensmilch überhaupt ein Zoll nicht ruht. Die Verteidiger betonen nachdrücklich, daß mit dieser Aufklärung die ganz« Betrugsanklage in Sachen der Kondensmilch-Affär« falle.— R.°A. Dr. Jaffa wies darauf hin, daß das Moment einer Schädigung des Fiskus nun fortfalle.— Staatsanw. Ziegel bittet, d i e Angeklagten darauf hinzuweisen, daß sie eventuell aus dem Gesichtspunkt de» Vergehens gegen da« Einfuhrverbot besttaft werden können. Nach kurzer unwesentlicher Vernehmung des Zeugen Robert Bredow, Abteilungsleiter des Lebensmittelverbandes Groß> Berlin, wurde die Verhandlung auf Montag SVi Uhr vertagt. Geheimnisvolle Millionenfälschnug. Etwas mysteriöse geschäftliche Transaktionen, bei denen dey Sohn des früheren Königs von Sachsen, Ernst Hein-« nch, eine Rolle spielt, beschäftigen augenblicklich die Staatsanwalts schaft und den Untersuchungsrichter bei dem Landgericht III. Ein Kaufmann Artur W i n t e r f e l d war zu einer ganzen Reihe ange- sehener fächstscher Persönlichkeiten in geschäftliche Beziehungen ge- treten, die ihrer Natur nach noch nicht aufklärbar sind. U. a. soll es sich um eine Bohrgesellschaft Saxonia handeln, die in Galizien Erd- ölgruben gekauft haben soll. Trotz aller Bemühungen war es jedoch nicht möglich gewesen, diese Geschäfte, die in die Millionen gehen« völlig aufzuklären. Welchen Umfang diese Unternehmungen hatten, geht daraus hervor, daß der Prinz Ernst Heinrich allein mit zirka 780 000 M. ein Kaufmann Heym mit 250 000 M. beteiligt ist. Eines Tages war Winterfeld spurlos verschwunden. Hinter ihm wurde wegen Betruges bzw. Unterschlagung ein Steckbrief erlassen. Wie sich jetzt herausgestellt hat, hatte W. sich für 0500 M. ein Flug-> zeug gemietet und war über Hamburg und Bremen nach dem Rheinland geflogen, wo er sich nie lange an einem Ort aufhielt, son- dern bald wieder weiterflog. Als er vor einigen Tagen auf Grund des Haftbefehls verhaftet wurde, fand man noch 234000 Mark in barem Gelde bei ihm. Winterfeld befindet sich augenblicklich in dem Moabiter Untersuchungsgefängnis und wird hier erst auf seinen Geisteszustand untersucht. Zersplitterung der Ruftlandhilfe? In den Kreisen der Berliner A rb e i te r sp ortTer tvücd zurzeit eine lebhafte Agitation entfaltet, die Gelder für die hungernde Bevölkerung Rußlands an das kommunistische Komitee.Arbeiterhilfe für Sowjet-Rutzland' abzuliefern. Auch .Arbeitersportfeste' sollen zu diesem Zweck veranstaltet werden. Da diese Sonderattion der Kommunisten geeignet ist, die großs Sammlung des Internationalen Gewerkschaftsbunde» zu zersplittern und neue Uneinigkeit in die Reiben der Arbeiterschaft zu tragen, so werden unsere Genossen aufgefordert, diese Beranstaltungen«icht zu unterstützen. Alle Gelder find nur auf die Listen der Berliner Gewerkschaftskommission zu zeichnen. Ein SpStzug nach Grünau. Einem dringenden Bedürfnis wird durch die Einlcgung eines neuen Spätzuge's nach Grünau abge- Holsen. Die verlängerte Polizeistunde bringt es mit sich, daß auf dieser Strecke noch eine Anzahl beruflich tätiger Personen befördert werden müsien. Daher wird ab 15. September noch ein Spätzug gefahren, der vom Schlesischen Bahnhof um IL? abends abfährt und um 2.10 nachts in Grünau ankommt. Dieser Zug hat auf dem Schlesischen Bahnhof Anschluß vom letzten Stadtbahnzug, der vo« Charlottenburg um 12.58, von Friedrichstratze um 1.18 nachts abfährt. Der Ankauf von Gold für das Reich durch die Reichsbank und Post erfolgt in der Woche vom 5. September bis 11. September dieses Jahres wie in der Vorwoche zum Preise von 340 M. für ein Zwanzigmarkstück, 170 M. für ein Zehnmarkstück. Für 1 Kilo- gromm Feingold zahlt die Reichsbank 47 000 M. und für die aus- ländischen Goldmünzen entsprechende Preise. Die versteckte« Hunde. Der Magistrat teilt mit: Trotz der erhöhten Hundesteuer ist die Zahl der in Berlin gehallenen Hunde zurzeit größer als je. Ein Teil dieser Hunde ist jedoch der Steuer- behörde immer noch nicht gemeldet und wird unversteuert ge- halten. Durch die Nichtbesteueriing dieser Hunde entsteht der Stadt ein erheblicher Einnahmeausfall. In der Regel werden solche Hunde tagsüber in der Wohnung gehalten und nur zu später Abend- zeit für einen kurzen Augenblick hinuntergeführt, so daß, abgesehen von den nächsten Mitbewohnern niemand von der Existenz des Hundes etwas erfährt. Die Hauptsteuerverwaltung des Magistrats wird nunmehr geeignete Schritte unternehmen, um auch die fteuer- liche Erfassung dieser Hunde sicherzustellen. Eine Sedanfeler beabsichtigt am Mittwoch, nachmittags 4 Uhr, der Deutschnational« Bezirksverband Friedrichshain im Lokal von Steffen, Landsberger Allee 151. abzuhalten. Festredner des Tages soll ein Herr v. AHusen sein. Ob diese Herrschasten es trotz de» Verbotes wagen werden...? Brotkartenftichwort. In der Woche vom L. bis lt. September darj Brot und Mehl nur auf die Brotkarte abgegeben und entnommen werden. deren Mschnilte das Stichwort.Goldstück' reiner Weinbrand tragen. BezirksbildungSansschuft Groh-Berlin. Für die Aufführung„D i e- Walküre' sind Textbücher zum Vorzugspreis von t.fiO M. auf unlcrcm Bureau zu haben. Am Sanntag, den II. d.M., nachmittags 3 Uhr, findet im Neuen Volkstheater, Cöpenicker Str. S8, eine Sluffübrun« der Satire»Die Lokalbahn' von Ludwig Thoma statt. Karten zu 4, � M. einschließlich Garderobe und Theaterzettel find bei den Obleuten der Kreis- 78s Die Rächer. Roman von Hermann Wagner. Reisner spielte zunächst mit diesen Vorstellungen, die ihn anheimelnd anzogen. Aber langsam nahmen sie ernsthast von ihm Besitz, und er entdeckte neue Seiten an ihnen. Er erinnerte sich der grausamen Aufforderung seiner Frau. Wie, wenn er dieser Aufforderung folgte? Ernst machte? Sich dem Gefängnis überlieferte? Nahm er damit nicht alle Schuld von feinen Schultern und lud sie ihr auf? So schwer, daß sie eines Tages unter ihr zusammenbrechen mußte? Wie sollte sie der reichen Tafel, an der sie sich mtt ihrem Kind niederzulassen gedachte, froh werden, wenn es ihr zu- gleich bewußt wurde, daß er währenddessen litt? Sie war es dann, die ihn ins Gefängnis gebracht hatte, sie und der andere, gegen den sich bald ihr Haß flammend richten würde, denn das Kind blieb immer als ein stummer Mahner da. Oder war es nur Schwäche, wenn er es tat? Er hob sehnsuchtsvoll die Hände und bedeckte sein Gesicht mit ihnen. Ach, einmal ihr zeigen können, daß er die Kraft besaß, mit sich selbst fertig zu werden!,„ � m Hatte er sie nicht, hatte sie ihn ganz verlassen? Nein. nein.— es muhte gehen! Er ballte die Fäuste. E i n m a l mußte er imstande sein, seine Person voll einzusetzen, für eine Tat, die des Opfers wert war!. m. Mit nie empfundener Süße durchrann ihn das Bewußt- fein, daß er Lucie noch liebte, sie und sein Kind, die beide eines Tages vor Scham vergehen mußten, daß sie ihn preis- gegeben hatten. Ein schöner, entschlossener Ernst überkam ihn mit einem Mal, und alle Berzweiflung war aus seinem Herzen fort- gewebt. Kein Haß war mehr da, keine Ucberschwänglichkeit des Gefühles, kein wirres Träumen.— nur ein leises, er- stauntes Sinnen." Ein grauer Schleieif war von seinen Augen gezogen, und sein Ohr nahm alle Geräusche gefaßter, überlegener auf. Es wurde ihm möglich, über die gespreizte Häßlichkeit des Zimmers, die ihn kurz zuvor noch niedergedrückt hatte, zu lächeln, den tagwandelnden unrasierten Mann draußen sah er nicht ohne Humor und der Lärm der Kinder schmerzte ihn nicht mehr. Immer klarer straffte sich sein Wille. Und zugleich trieben ihn die hämmernden Pulse einer endgültigen Ent- scheidung zu. Cr nahm den Hut und ging fort. Seine Unruhe wurde auf der Straße noch größer. Jeder Schritt, den er tat, trieb ihn immer heftiger dem einen Ziel zu. das ihm vorschwebte: sich freiwillig dem Staatsanwalt zu stellen. Und ganz leicht und sicher war ihm zumute. Und auch an seine Frau dachte er nicht in diesem Augenblick und auch nicht an sein Kind und auch gar nicht an Behrens. Nur sagen wollte er es diesem, ruhig und sachlich sagen, womit die Angelegenheit dann für ihn erledigt wäre. In wenigen Minuten war er in der Gegend des Anhalter Bahnhofes. Nach einigem Suchen fand er die Gasse. Frau Plefecke öffnete ibm. und er fragte nach Behrens.„Hier," sagte Frau Piesecke und wies ihm eine Tür, an die er zwei- mal klopfte. Behrens war nicht überrascht und zeigte auf das wurmstichige Sofa. .Ich habe Sie erwartet, haben Sie sich die Sache über- legt?" «Ja, ich habe mir die Sache reiflich überlegt," antwortete Reisner. „Gut. wieviel wollen Sie haben?" erklärte Behrens ohne jede Anzüglichkeit.«Ich stehe natürlich mit Dergnügsn zu Ihrer Berfügung."„„ Reisner wunderte sich, wie sehr er schon außerhalb alles deffl'n stand, was ibn beleidigen konnte. Er war völlig rubig. Und er ließ sich Zeit, ehe er sagte:„Ich habe mir die Sache auf anders Art überlegt, als Sie vermuten. Ich wünsche nicht, daß Sie mich schonen. Ich schone mich selbst nicht mehr ... Ich gehe jetzt von Ihrer Wohnung aus direkt zu Gericht, um mich freiwillig zu stellen." Und er sah Behrens spöttisch an, um zu erkunden, welchen Eindruck die Nachricht auf ihn mache. Doch Behrens war ebenso ruhig wie Reisner. Cr hob nur ein wenig den Kopf.„Das wollen Sie? Wirklich?" „Ja." „Warum wollen Sie es?" „Das tut nichts zur Sache," entgegnete Reisner.„Ich tue es. und damit genug. Ich tue es sogleich... Ich wollte es Ihnen bloß sagen." Behrens lächelte.„Ich verstehe. Sie tun es wegen Ihrer Frau. Ich soll sie nicht haben. Es tut Ihnen leid, sie mir abgetreten zu haben. Sie gönnen sie mir nicht." „Im Gegenteil," versetzte Reisner ohne Spott,„ich gehe noch weiter: ich gönne Sie sogar meiner Frau... Sie soll glücklich mit Ihnen werden." „Sind sie dessen so sicher, daß sie es nicht wird?" „Ich erspare es mir, darüber nachzudenken. Sie mag es. selbst tun. Sie wird Gelegenheit dazu haben, wenn sie erst Ihre Frau ist." � Behrens sah ihn hart an.„Sie sagen:„Ihre Frau." Und Sie sagen es trotzig. Warum? Finden Sic nicht, daß ich ein Recht habe, sie zu meiner Frau zu machen? Beraube ich Sie oder haben Sie mich beraubt?" Reisner schüttelte den Kopf.„Das sind alles Dinge, die mir zu dieser Stunde fern liegen. Vielleicht waren sie einmal, — ich weiß es nicht... Ich weiß nur, daß ich meine Frau verloren habe. Wer sie findet, wer sie aufhebt, das ist mir gleichgültig." »Und Ihr Kind?" „Lassen wir das alles," erklarte Reisner mit einer müden Geste,„ich bin müde, ich will schlafen." „Hoffen Sie gar nicht mehr auf ein Erwachen?" „Macht es Ihnen Bergnügen, mich zu verspotten?" fragte Reisner. „Ich spotte nie," sagte Behrens kalt„Vergessen S;e nicht, daß auch ich hosten mußte, zwölf Jahre lang. Und daß ich nichts anderes hatte außer meiner Hoffnung." „Die sich jetzt erfüllt.. „Vielleicht, verdientermaßen." Reisner zitterte ein wenig.„Gut Ich bestreite Ihnen das nicht. Ich billige Ihnen zu, was imme- Sie wünschen. Nur--" Reisner? Erregung wuchs, doeb sie war nur weh, nicht gewalttätig.„-- nur ist es doch sonderbar, daß Ihre Rache sich allein� gegen mich richtet und gar nicht gegen meine Frau... Ja, das ist sonderbar." (Forts, folgt) Seflef, Nchtenber,, SchZn«S»z, ConlelB, Hkberf�ine. iiinb;: uiib im Bureau de? BezirkSbUdungSautschuile», Lindenftr. 3. 2. Hos, H Trevpen. Zimmer 12, zu haben. ES wird dringend gebeten, die Karten und Marke» iLr die Festkonzerte abzuholen. 17. Kreis Lichtenberg. VolkSiest am beutigen Sonntag, veranstaltet von den Anbängcrri der weltlichen Schute im Restaurant.Reu- Zeelaud' bei Schouert,?lni Rummeldburger Leg. Alle Genossen werden gebeten, sich zahlreich zu beteiligen. Im Zoologische» Garten kostet bei großem NachmittagS-Dopvelkonzert Jtr■■u'.iiult an dieseni Soimiag nur 2!ch„ ebenso für doZ 3!gittnium, und stmder unter Ii Jahre» jedesmal die Hälfte. Hrofi-Serliner Partemachrichten. Heute. Sonntag, den 4. September: lt. gm»,»eukiil». Rate Sch»I«oche! Die Eiliheitsdenioiistratioi, der Reo. toll»er Aroeiterschasl jür die weltliche Schule geg«»,den Geist von Potsdam sincel oni Sonntag um>..,1» Uhr nm Nörncr-Park stall. Beginn des Um. uoeo Kl Uhr. Sic drei sozialistischen Parteieu, Freie Tnruerschast, Jugend, Irdeiterelternbund. Tanbsluinllicndur.d, Bund der Konfessionslosen und viele andere Vereine haben ihre Teilnahme zngesoqt. Tresspuntl dieser Braauisalionen am SNlbcnrauch.PIatz nnd Rogalstraste, Ardeilereitern, er- scheint alle mii euren Kindern mit Bot und Blumen geschmllitt. Z. Vdt. Früh d Uhr Abholung der Flugblätter im Lokal Bhnzemach, Kom» niondaliieiistrahc o». e!«. Avt. Vv Uhr Flugblatlverbreitniig von Wichniann, ReihenburUer Sirahe 1. 'M.«dl. n.» Uhr Flugblattverbreitnug bei Burg, Prenzlauer Allee ISS. ««. Cldt. Wi>»ec»»»el. Flugdlattvcrbreitnng pstnktlich S Uhr von Andrea», Pfolzburg.. ticke Gllnzelstrahe. !>«. Abt. Britz. S Uhr Tresspuntt Ecke«ermauiaproinenave zur Demonstra. Ii»n slir die weltliche Schule. Morgen. Montag, de« S. September: t«.«bt i« Lyzeum Ursachen»ud Ms öer Partei. Vavidsohn aus der Sozialdemokrotischeu Partei ausgeschieden. Wie bekannt, schwebte seit längerer Zeit gegen D a v i d s o h n wegen seiner Stellungnahme im Korruptionsprozeh SNarz gegen Sonnen- seid und im besonderen wegen seiner Verleumdungen geachteter Parteigenossen ein Ausschluhverfahren. Daoidsohn hat das Ver- fahren oerschiedentliäi verschleppt: als der Bezirksverbond Groh- Berlin energisch auf Weiterführung der Sache drängte, teilte Da- vidsohn mit. daß er aus der Sozialdemokratischen Partei a u s g e- treten sei. Er ist damit seinem Ausschluß zuvor gekommen. . Bauuischulcnweg. vefsentlich» Bolk»»ccs«mmluuq 7ü> Uhr � Baamschulcnsteotzc. Stzewa:„Teaelung und Btener», Ihre_ d teirkunge*'. Aeserent Ratutcheck. �4 4.*»ei«. Prenzlauer tu». 7 Ilbc bei Blessi», Stargarder Str. Z. Sitzung de» Rreispornondrs, der AbtrUnngsogostande, Mr Stobt- nnd Brjitfsoct. ordneten. Die Franenvertrelerinnen und deren Stellvertreter müssrn schon um>i Uhr da jewk ». RreU. I'i übt erweiterte ltreisvorftandssttztrng bei golinth, Heidelberger Straße I. Er icheinen aller Berrehtigte» notwendig. ti. Kreil. Renk»!!«,«ritz, Buckow»nb Rudow. 7 Uhr Sitzimg der Franc». fimitionBre im Rötha««, Zimmer 137. Erscheinen aller Ist dringend not» wend.g. I». Krei».<>. Uhr 5tr«i»vo> sta»d»sitzung der Rener,„Türkische» Zeii*. Breit« Sfrafie 1«. loa. Abt.»iftienick.?>>, Uhr i« Nathan«, Zimmer 4». Fnnilionärkonkreng. Arauenabenbe am Montag, den S. September: M. Abt. Friedenau. 7U.>n>r in der Luisenschute, Soglerstratze. Thema: s ..ZSohlsabrt-pflege". Ne'erenlin öckieibenhuder. l»b. Abt. Ad>er»h»t. 7!» Uhr im Zeichensaol der Schule Nodickestratze. Thema: „Biomarck und Bebel". Aeesrent Dr. Max Schütte. Dienstag, den S. September: !. Frei«. Tiergarte». 7 llbr Kreisvorstandilltznug. Um i Uhr erweiterte Krei»oorslgnb»fttzn»g bei Trümper, FIen»burgrr Str.». » Annglezialifte».«enpg» eichlenberg. Die Mr Dienstag anberanmt« Vera». sraltuieg lädt Ml». Die Grnlwe beteiligt sich geschlossen au der Oessent- licheu Versammlung der Parin. Treffpunkt pünktlich 7 Uhr bei Tornow, ILilhlischstr. 74. Ecke Bdcklinstrahe. «. Frei«. Hallesch»« Tor. Die Kreisdildungsausschlltzmitglieder werden ersucht, dir Slbonnemrnniiouzerttisten für die Abteilungen umgehend adtuschtietze,,. Spälere Berültsichtigling fraglich. Disvosttioiien Mr die Revolutionsseier mn b. November: Sö. chewerkschaflsban», Sugelufer, Mittwoch Säuger ..SBD.-Manneeawr Hallesche» Tor". EW. Früher« Bockdrouerei, Fidiein» strotze Ält. M-truioch Sänger„Typographia". Die lbenosleii niüsten de! ikleii kommenden Veiantmltungen. NM Störungen z» vermeide», für pünkl- liche« Erscheinen der Teilnehpier Sorge tragen. strei»bilditngskoufero»z am Sonnabend, tg» tll. Sepieniber, abend« 7 Uhr, beim Geuossen Reim, Urbanftraste». Alte Abteilungen biite mlt Vertretern pünktlich erscheinen. .lüh Aeimngsswnbe der SPD.-Ehdre: Anfragen lind gu richten an K. Sckmlz. vbavlottenburg, Kirchfir. 3». Wirtschaft Erneuter Rückgang öer Mark. Tie Verilbiechterung des Markkurses war mn die Mitte deS vorigen Monats einigermaßen zum Stillstand gekommen. Dann schwankten die Devisenkurse ohne einheitliche Richtung eine Weile hin und her. ReurrdingS zeigt da? Barometer für die Kaufkraft de? deutschen Volkes am Weltmarkt erneut nach unten. Am Ende der vergangenen Woche waren die ausländischen Zahlungsmittel in Berlin wieder fa st so teuer wie bei dem letzten Valuta» t i e f st a n d wn die Mitte deS Augost. Mau zahlte nach den amt- tichen Rotierungen der Berliner Börse sür: am LS. 7. 12. 8. IS. 8. LS. 8. 8. S. 100 Holl.(Bulben 2477,50 2557,40 2882,10 2673,80 2794,70 1 Pfd. Sterling 289,70 302,50 848,15 316,90 329,15 1 Dollar... 81,03 82,53 90.90 85,91 88,91 lOOfranzöf. Fr. 620,85 648,85 695,30 666,80 685,80 100 Schweiz. Fr. 1321,15 1388,60 1498.50 1461,— 1508,45 100 österr. Kr. abgestempelt 9,13 10.48 10,58 10,08 10,38 100 lschcch. Kr. 101,25 101.75 103,85 101.55 106,10 Außenpolitische Gründe für den neuen Balutarückgang gibt eZ nicht. Der Friedensschluß mit Amerika, der Handeisvertrag mit Italien, die SachlicferungSverhandltmgen mit Frankreich find im Gegenleil dazu geeignet, daß Vertrauen der Welt auf die Wieder» Herstellung der deutschen Wirtschaft zu fördern. Man kann sich also den Lalutarllckglmg mir dadurch erklären, daß die deutsche Handels- biianz weiter paisiv ist nnd das Reich weiter bemüht fein muß. die Devisen zur Deckung der WicdergtltmachungSschuld aufzubringen. Die Nachfrage nach freinden ZuschlagSnlittelm wird dadurch ver- stärkt, daß die Kapitalflucht anhäll. Die imlerpolitischen AnSeinaildersetzungen, die sich an die meuch» lerifche Ermordung deS früheren Reichsfinanzministers knüpften, haben die Ausmerkfantkeit von der dringendsten Arbeit, der Steuer» reform, abgelenkt. Noch haben die Valutagewinner freies Spiel, während das Reich mit jedem KurSverluft der Mark große Smnmen verliert. Der Export lebt auf, dir Industrie verdient, die Warenpreise schnellen in die Höhe. Die ReichSregiernng wird die mächtige Mahnung der Massendemonstrationen für die Republik auch auf diesem Gebiete nicht vergessen dürfen und ein gerechtes Steuersystem schaffen muffen, das in einer wirksamen E r- fassung der Goldwerte gipfelt nnd dem Reich seine« Anteil an den Privatgewiii, ir» der Nutznießer der Geldentwertung gibt. «„t»«. 7'4 Uhr. Arbeitergesangverein„lkinigkeit"-« n«h h» l g be« Hennig. llüisewalker Strotze 36.— SPD.-Männrrckwr«reiz Fried. e i ifi« h«'<" im„Andren«-«asino", Anbrrvoiiratze 3.— Frauenchor � Frvhnnn"< barlzllenburg, Thilo Rosinenstrotze 14.— Dien». top.?!4. Uhr: Sozia Ibcmot ratischer Männerchor Hallesche» Tor in der Aula der 11. Renlschme, Boeckhstratz» ll'Ili.—„Harmonie"» W e i tz» n s« e öi Uhr), Piswri«»-, dcke Nblckestratze.— Sängerchvr der SPD. Pankow(lih— Ii) Uhr) im..Türkische» Zelt". Breite Straße.— D»nner»tog. Soz. Männerchor Berlin- Mitie chie Uhr) im„Bürger- heim". Alie Schönhauser Elraße N.— Freier Männerchnr Neinickendorf l7>b— Id Uhr) bei Lindstedl. Restbenzstr. wli.«cke Senner Weg.— So». Männer- Oior Mariendors(."4—111 Uhr) bei Niendorf, Shausseestr. 1».— Freitag. Mimnerchor„Harmonie"-Thaclottenbnrg(Tii,— SVi Uhr), Aula der Siemen».Okerrealschule. Sckiloßsir. S7.— �liederfreuade"-? o r s i g w a 1 d«- V i t! e N a N bei Schade, Beidt-, Ecke Berliner Straße.— Soz. Rännrrchor Prenzlaner Ter<8 Uhr), Bötzow-Brauer«!. Prenzlauer Allee. Gegen die hohen FWschpreife. Es ist festgestellt worden, daß trotz des infolge der Futterkliappheit erhöhten Auftriebs an Schlachwieh und trotz des Sinkens der Viehpreise die Kleinoerkoufspreise für Fleisch vieisach einen ungerechtfertigt hohen Stand behauptet haben. Um der ernsten Gefahr zu begegne», welche diese unbegründet« Preis- spmiming für die Bolksernährung mrd volksgcsundheit bedeutet, hat der preußische Minister des Innern soeben an die Regierungs- Präsidenten soigenden Erlaß gerichtet: „Die bereits in dem Erlaß des Herrn preußischen Staats- kommiffars für die Voltsernährung vom 25. August d. I. behandelte imnatürliche Spannring zwischen den Lebendoiehpreisen und den Kleinverkausspreisen bedeutet«ir« so ernste Schädigung der Völksernährung daß ein« Beseitigmig des Mißstandes mit lallen Kräften angestrebt«erden muß. FrMere Erfochrmy | gezeigt daß ein Eingreifen der Kommunalverbönd« unter l > preisregulierend wirken kann. Zunächst kommt dabei die Tätigkeit der Preisprüfungs stellen in Betracht. Dann aber wird zu erwögen sein, ob nicht durch den Abschluß von ViehiiejeruNgsver, trägen mit landwirtschaftlichen Gcnoffcnschasten sowie durch die Ein» richtung einzelner städtischer Fleischverkaufsstellen ohne Schädigung des reellen Handels unberechtigt hohe Fleischpreise herabgedrückt werden können. Ich ersuche crgedenst, sofort im Benehmen mit den 5)and«lskammern zu prüfen(!). wo ein derartiges Vorgehen der Kommunalverbände angebracht sein würde und gegebenen, falls(!) auf Die betreffenden Landkreise und Gemeinden dahin ein- zuwirken, daß sie die im Interesse der Bolksernährung zur Beseitigung des Mißstandes erforderlichen Maßnahmen treffen. Auch bei der Durchfühimng dieser Maßnahmen wird sich ein« Fühlnngsmchm« mit den Handelskammern empfehlen." Der Ton des Schreibens verspricht wenig Erfolg. Denn mau sogar vor einer„Schädigung des reellen Handels" Sorge hat, der die Preistreibereien bisher mitmachte, dann wird ein Durchgreifen der zuständigen Behörden kaum zu erwarten fein. Man wird aber die nötigen Maßnahmen so lange„prüfen", bis sie durch die Taffachen überflüssig geworden sind. Jugenüveranftaltungen. Berel» Arbeiter. Zngenb. Sekretariat:«48.«8, tiadenstr. 8, t. Hack Anw. 2 Trrppen recht». Telephon: Mp.. 12168— 16. Sonntag, den 4. September: Halens««. Slii» Gründung», und Werbefeier findet am tz Uhr im Laich«»- saal der 2. Gemeindeschul«, Ioachim-Friedrich-Str. 36, statt. Montag, den 5. September: Srtna». Jugendheim stäpenicker Stx. 168, Mitglied er» ersamnikunA. Vorträge, Vereine unö Versammlungen. Sentralverband de,«»gestellte». Pelzwaren: OeffeutNch« Berfnamlaag Monlag 7 Uhr in deu„Arminhallen",«ommandantenstr. 88/58.— gettung«. gewerbe: Mitgliederversammlung Montag T/t Uhr im„Drezdener Eafinv", Dresdener Str. S«.— Chemie: Fachgruppenversammtung Dienstag VA Uhr „Musttersiile",«oiser.Wiihelm.Str. 31.____... poltarbeiter-Berband. Bezirke Südost nnd Süden. Montag nachmittag 2 Uhr im Ncichenderger Hos, Aeichenderger Str. 147, Etreiknersammlung. Bericht vom Stand der Lohnbewegung.— Bergoldereibetriebe: Mittwoch nach. mittag 4V Uhr im„Dresdener Rastno", Dresdener Str.»6, gemeinsame�Ber- tranensmännerversammlnng. Bericht von den Berhandliingen.— ltarosserie» betrieb«: Donnerztag 6 Uhr bei Boeker, Beberstr. 17, Gesamtfnnlttauarver. ��Tranzpertarbeiterserdand. Branche 6», Eisen-, Eisenwaren», Blech-, Stahl». Röhren, usw. Großhandel: Montag 6 Uhr im großen Saal de« Gewerkschafls- haute», Enzeliifer 24/25, Vollversammlung.— Branche 8b, Glos nnd keramischer Großhandel': Dienstag 6 Uh: im Saal 1 des Sewerkschastshauses, Engelnfer Rr 24/25, Vollversammlung.— Branche Reichsvrgvnisotionen: Du nstog 5 Uhr im Lokal von Femara, Melckiiorstr. 1a, wichtige Zunktionärversammlung. Zentr-lnerd-n» der Schuhmacher. Sch-ßardeiter. Montag 7 Uhr such dl» Begirksoersamwlnnaen in den bekannten Lokalen.__ Buchdrucker: Eharlatteabarg. Montag 7 Uhr Bezirks»ersammtu», tu«ck- mann» Festsälen. Scharr« str. 34. »«werkschast-k-mmiffi-u Steglitz,»rzirk 12. Montag VA Ahr eitznag im Sgmnasinm.____,_,. «erkehrzbaad. Abt. Lnstfahrperlem-l. D>«n»wg VA Uhr Sttiaanalung im neuen Verband-lokal, Mr.rinehan», Brandenburger Ufer 1. an der Iannowltz- brücke. Die jüngsten Lohnbewegungen. » Bereinigung für Religio» and«ölkerfriehe». Bfarrer Blei« kp eicht am Sienotag, ben 6. September, abend- 7)4 Uhr, in der»aiser.Fnedrich�schnle, Charlottenburg, Knesebcckstr. 24(am Bahnhos Saoigngalotz), über da- Gcrbart Sanptmannsche Schansviel„Die Bebcr". Anschließend Dt-tnlsio».— S«i. religiöse»emeinde. Sonntag vormittag 11 Uhr IM R-ih-ru-, SUnigstrage. Vortrag de» Herrn Dr. H. Hasse: Zivilisation und stnlwr". Harmonium: An,„Die Meistersinger"(Wagner). Gäste willtommeu. Geschäftliche Mitteilungen. Da, zahnärziNche Institut de, gahaarzte« Dr.«olf. tzchtodame»«ch.«. »i«.lt.Ui,»er p-chbahnstetion«ülowftraße. ist am I. September nach grsind» licher Renovierung neu eröffnet worden. Da- Instita» i st g t. öffnet von früh 6 bi- abends 7 Uhr. Da» Ziel einer eigenartigen sportlichen Leistung ist morgen anttag de« Potsdamer Plaß. Dort kommt der Weltrekordläufer M o z e p p- mit dem 314 gentner schweren Sri- Riesen-Rade an. welches er zum Au-tro, einer Wette von Göppingen auf der Landstraße nach Berlin roll!. Zn der Reih« der günstige» Angebot« veröffentlichen in der Vatigen An- Hlndigung die Kleiderwerk« B-cr Sohn, Berlin, Eh-nsserstraßc 283«, Herren- anlüge für Straße und Gesellschaft, Uedergangspaletoi,, Ulster. Siaglau» sowie Beintleider einsacher und bester Luolität. Di» Firma Baer Sobu twird jebein P'eiewucher feiten» der Fadrikantrn bei der im Anmarsch beffndlckhenn asig». meinen Zenerung in schärfster Weise entgegentreten. Wetter biS Montag mittag. Zeitweise Heller mrt troffen, tagSsiber warm bei mäßigen westiichen Winden. RUDOLPH HERTZOG BREITESTRASSE BERLIN C2 BRÜDERSTRASSE Neue Stoffe für Damenbekleidung«r Herbst nnd Winter Wollsamt f�i«»4«r)kieue8t«?»rben A. aatzwora. Er.lFOarn. 120°° 135°° 147Z Reinw. einfarbigen, schwarze Orr Kleider, Kostüme nnd Röcke. Br. 90—110 cm. DasMtr.M. 38°° 41°° Ö9«w. Br.tSO— 140em. DesMtr.M. 7750 81°° 105�» Streifen und Karos Breite m-t» cm Des Meter........ M. 35°° 3950 102" Kostümstoffe Br. 750-140 cm. DesMtr.M. OD IDU Bordürenstoffe � � R6cke' Br«N(e90-T05 cm. DesMtr.M. 70 8 7 w, 132 oo Noppenstoffe � n,htl"• Parwtö«. Br. 13(V140 cm. Des Mtr. M. 39°° 00�1� Zweierlei Stoffe(Compoa�)r j,,ck~k' geeigii. Br.l30cm. Gestr. 163°° f67�«f4D� Wollener Trikotstoff Kr KieMer«d Schlupfblusen(Jumpers) Breite 130-185 cm. fXO00 Das Meter................... M. U* Blusenstoffe Reinwollene,(halbwollene und baumwollene Stoffe in einfnrWs/, gestreift, kariert, bestickt und mit Bordüren,-T-TTOO 00 A-TOO Breite 70-90 cm. DasMtr.M. 1« Elfenbein- u. lichtfarb. Stoffe Wollene, kunstseidene und halbseidene Gewebe Br. 90-1« cm. DasMtr.M. 49°° 55°° IIOS kOO Bedruckte Wollmusseline Hem Mittel- und dunkelgrund, /sft00 �H00 Breite 75-78 cm. Das Mtr. M."v-'*JKJ vJ-3a«w. Mantelstoffe(audi mit Abseite). Wollsamt (V elour). Breite 130-140 cm ÄQOOQBTSO I3ös Meter e» e.... M. OO C30 Morgenrockstoffe Breite 70-130 Dea Meter........ M 25°° 29°° 412- Köper- u. Chiffon-Samt(Veiveo (JiT Damen- und Herrenbekleidung, pro 00 Q CZOO Breite 53— 70 cm. Das Meter. M. Dö OOuew, Mantel-Samte und-Piüsdie Breite 75 b. 125 cm. Des Mtr. M. 114°° 128�- Große Eingänge von Neuheiten, halb- u. ganzseidene Stoffe für Tanz- u. Gesellschaftskleider Jeden Montag Auslage von ganz besonders billig Mus aller Welt. Valtaulvstverkehr. Der rumänisch-serbilche Ausschuß zur Rege- lung der Eisenbahnverbindungen beendigte seine Arbeiten und be« ichloß den Bau einer Linie Bukarest— Belgrad mit Donauübergang bei Semendria. Eine Verbindung durch Flugzeuge wird ebenfalls hergestellt werden, indem beide Länder Flugplätze und entsprechende Einrichtungen auf ihrem Gebiet schassen werden, um die Linie Paris— Prag— Belgrad— Bukarest— Konstantinopel zu ergänzen. vte Nordische Woche in Lübeck nimmt einen solchen Berlouf, daß man dem Zweck, der Förderung der deutsch-jkandinavischen Be» Ziehungen, gutes Gelingen voraussagen kann. Auch der Reichstags» Präsident Gen. Lobe hat dies hervorgehoben. Kapitel Abrüstung. In England werden Versuche mit Tanks unternommen, die auch Flüsie durchqueren können. Ausrnelfuug von Geisteskranken. Gleichzeitig im Saargebiet und in Elsaß-Lothringen werden die in dqn dortigen Irren» anstalten internierten Geisteskranken reichsdeutscher Staats- angehörigkeit ausgewiesen. Die saarpfälzische Heil- und Pflege« anstatt Homburg, eine moderne, vom bayerischen Psalzkreis er- richtete 1909 bezogene Musteranstalt von elwa SO Gebäuden auf 350 Hektar Fläche soll wahrscheinlich militärischen Zwecken der französischen Besatzungstruppen künftig dienen. Wie soll der Kneifer sitzen? (Nachdruck verboten.) Diese Frage ist viel wichtiger, als im allgemeinen inigenommen wird. Vom guten Sitz des Kneifers hängt die Sehfähigkeit und das Wohlbefinden der Lugen ob. Kneifer, die nicht fest sitzen und oft wie- der zurechtgerückt werden müssen, verursachen nicht »ur dadurch ständig ärgerliche Störungen, sondern — wo« noch weit schlimmer ist— sie schädigen auch die Augen empfindlich. Viele Kneifer erreichen das Ecststtzen nur durch«inen starken Druck auf die asenwände, was sehr unangenehm empfunden wird. Ein gutsitzender Kneifer soll nicht nur festsitzen ohne zu drücken, sondern er soll auch richtig sitzen. Das heißt, er soll 1. genau in dem richtigen Augenabstand, 2. genau in der richtigen Augenhöhe. 3. genau in der richtigen Entfernung vom Auge, 4. genau in der richtigen Neigung zum Auge fitzen. Wenn man sich allgemein diese Forderungen, die »n einen gutsitzenden Kneifer unbedingt zu stellen sind, vergegenwärtigte, dann würde vielen auf ein- mal klar werden, warum ihnen ihr Kneifer keine volle Befriedigung gewährt. Noch deutlicher würde es ihnen werden, wenn sie einen Lohmann- Kneifer probierten, der diesen Forderungen voll- kommen entspricht. Der Lohmann-Kneifer ist nicht nur leicht und elegant, er sitzt nicht nur bei fast unfühlbatem Druck auch bei den heftigsten Körperbewegungen tadellos fest, sondern er läßt sich— und das ist für ein gutes Sehen von der allergrößten Bedeutung— infolge seiner genialen Konstruktion dem Augen- abstand, der Augenhöhe, der Entfernung vom Äuge und der Neigung zum Auge genau anpassen. In der Augcnovtik spielen wenige Millimeter Unter- schied in der Stellung der Aurenzläscr schon die größte Rolle. Dadurch, daß der L o h m a n n» Kneifer der Augenstellung, mag sie noch so un- gewöhnlich sein, so"haarscharf genau angepaßt wer- den kann, ermöglicht er die beste Sehleistung und die größte Schonung der Augen. Viele Leute tauften früher, um gutsitzend« Augengläser zu erhalten, ein« Brille, weil früher nur bei der Brille eine richtige Gläserstellung ge- währleistet war. Sie haben das jetzt nicht mehr nötig, denn der Lohmann-Kneifer sitzt nicht nur fest, trotzdem er fast keinen fühlbaren Druck auf die Nasenwände ausübt, sondern sein« einzigartige Konstruktion ermöglicht eine stets richtige Gläser- einstellung vor den Augen. Zum Tragen einer Brille kann sich mancher mit Recht nur schwer ent- schließen, weil die Brille sehr unhandlich, auffällig ist und altoussehend macht, andererseits viele der heut noch getragenen Klemmcrkonstruktionen aber häufig stark drücken oder schlecht sitzen. Der Loh- mann- Kneifer dagegen verleiyt dem Gesicht einen flotten Eindruck; er gibt die bestmögliche Sehleistung wieder und schont die Augen. Daher ist der Lohmann-Kneifer auch allen denen sehr willkommen, die sich bisher noch keine Augengläser anschafften, trotzdem sie solcher zur Schonung ihrer Äugen und Erhaltung ihrer Seh- kraft dringend bedürfen. Einige von den taufenden Anerkennungen über den Lohmann-Kneifer mögen hier folgen: „Ich tra'e jetzt bald 2 Jahre den Lohmann- Kneifer: ich bin mit dem bequemen und doch festen Sitz dieses Klemmers zufrieden. Auch die Unter- suchungsmethoden und die dort für meine astig- matischen Augen festgestellten Gläser haben mich befriedigt." Dr. R., Arzt, Berlin. „Ich möchte nicht verfehlen, meine vollste An- erkennung und meinen Dank für die tadellose Konstruktion, die ohne persönliche An- Wesenheit gelungene Herrichtung auf rich- tig«n Sitz und für das elegante Aussehen Klemmers hiermit abzustatten. Ihre in jeder Hinsicht erstklassigen Augengläser werden jedem, der wie ich, jahrelang nach einem wirklich brauch- baren und zugleich' unausiniligen Kneifer vergebens alle Geschäfte absuchte, wie eine Erlösung vorkommen." G. S., Feldwebel, Cuxhaven. „Der Sitz des Klemmers, den ich nun schon bei allen Witterungsverhmmissei! erprobt habe, ist leicht und dabei fest. Bin außerordentlich be- friedigt." M. L., Lehrer, Seibersdorf Die Lohmann-Kneifergefellschaft, nur Berlin W.r Potsdamer Straße Nr. 134s, gibt gern ohne Kaufzwang Auskunft über den Lohmann-Kneifer und gewährt forg- fältige, kostenlose Augenprüfung. Allen, die Augen- gläser benötigen, und denen daran liegt, ihre Seh- kraft zu erhalten und ihre Augen zu schonen, ist dringend zu raten, sich über den Lohmann- Kneifer zu informieren. Man verlange Pro- spekt 2 B; er wird kostenfrei zugesandt. «S Deutschlands bei weitem allergröötes KredKhaus B. FEDER Norden: Brunn an strafte 1 Osten: Frankfurter Aliee 3S0 Süden: Kottbuser Damm 103 Westen: Charlbg-f Scharrenst. S «mpfiehlt dl»»uf weitere» MÖBEL trotz dor»normen Teuerung und trotz der tigl. Lohnerhöhungen nach wie vor auf bequeme Teilzahlung ku alten bllllgaie Preisen. Sa h• Ii a w• r t• Ausstsllung ca. 100 kompl. Wehnungs-EliiHelitung. Stllgorechta Speisezimmer, Harrenzimmer, Schlafzimmer, Wohnzimmer, farbige und lasierte Küchen CINZBLNZ MOBCL und ganz» Clnrlehtuns«n kiitiiM bl« zur Lieferung ko»tgnlos b«l mir Itgtrn Verkauf gegen bar- Verkauf auf Kredit r Rlissn-tisnM Ii 10 Etigci Mitglfeil der lrl.Ilickl.-lniioag "d SctirlftHdw Z J l i„.Swn, J Gegrün iL b. 1898 1 Bil.Tipu.-inuf Mltollid der �"»�•""Zlchyns ,d,i0kttr ym WohltBtlgkalts- jM Uiberllngar MOnater- Lotterm-lMiie 4832 Qew.a.1 PrimieWJL 100000 MO 000 *150000 Iii 0000 WohltttlKlrelUlow M.3.90 List«». Porto M. extra IS 376 0«nr„ zu, M. 300000 175000 140000 125000 üeberllageT Lo«o iL 860 I,iston.PortolL ISOextra 1 Wohltitigkeit-i- n. I Ueberilneer Lo« U 0 01) 1 mit Porto nnd Listen fl- OiOU) S lose iä[ÄläSJ- lUWO Lud. Müller& Co. kkSkÄ Lose auch In allen Lotteriegeeehllften ZähnemS." Brstkl. AasfShntng;. 8 Jahre Garantie, Umarbeitg. alt. Gebisse- an Reparaturen sofort Goldkronen. Brücken. Teilzahl. 9-7, Sonnt. 9-1. Kempel, Dentist Llnienstr. 220, bei KL AMTE Preisend mit viel schönen Äeöen Ihrer Wetten Wert und Zahl. Trugen viele die Moneten Nach Herrn Älante's Wett-!okal. Doch nun naht das dicke Ende! Zeder Wetter freut sich heut. Wenn Herr Alante setzt Prozent« Ihm als Abschlagszahlung beut! Zridolin, mein kluger Detter. Sagte gestern früh zu mir: „Zast war ich da auch ein Wetter. Schon stand ich vor Älante's Tür. Doch die„Nlärker", statt zu wetten. Trug ich zu der nZcbslen Tür Und Nlassarp-Zigarretten Aaufte ich zwei NlilT dafür. Nun brauch ich mich nicht zu ärgern. Aauche froh im Uebersiuß Und ich Hab von meinen„Nlärkern" ZmtuMamn Hochgenuß?" ■w JDie Oute MASSARY CAID 40 Pfö „Die Kommiiiilsflsdie inlemaflonale" ====== Organ des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale=== Nr. 17 Inhalt: A. Rosmer; Der Dritte Kongreß der Komm. Internationale/ J. Frils: Die Bedeutung des Dritten Kongresses der Komm. Internationale/ Zum Dritten Weltkongreß der Komm. Internationale(Schreiben des Exekutivkomitees der Komm. Internationale)/ (i. Sinowjew: Ein Jahr des Kampfes/ H. Brandler: Die revolutionäre Lage in Deutschland/ Karl Radek: Der Fall Levi/ lieber den Rücktritt*on fünf Mitgliedern aus der Zentrale der VKPD/ N. Lenin: Zur Naturalsteuer(Die Bedeutung der neuen Politik und ihre Bedingungen)/ E. Varga; Die wirtschaftlichen Grundlagen des Imperialismus der Vereinigten Staaten von Nordamerika/ F. Kapclnscb; Die Wohnungsnot als Weltkrise/ 0. W. Knusincn: Zwei Probleme ,' Tom Barker: Der Seetransport, seine Organisation, seine Autgaben und seine Aussichten/ L. Trotzky: Lieber die Politik der KAPD/ A. Lunatscharski: Die Kommunistische Internationale und die Intellektuellen/ William D. Haywood: Die revolutionären Probleme in- Amerika./ Jaroslaw Salat nnd Eduard Brenner: Der Kampf um den Kommunismus in der Tschechoslowakei/ A. Sultan Sacke: Das neue Kriegsgewitter/ Michael Pawlovitscb: Die kommunistische Bewegung in der Türkei/ M. Zschakala: Die Menschewiki Georgiens und die Baschnaken Armeniens/ Sen Katajama: Der japanische Arbeiter/ Der Internationale Rat der Roten Gewerkschaften/ Dokumente der Internationalen Kommunistischen Bewegung/ Von der Tätigkeit des Exekutivkomitees der Komm. Internationale/ Die Internationale der Komm. Jugend I Internationale Kommunistische Frauenbewegung/ Helden und Mgftyrer der proletarischen Revolution I Illustrationen: Begräbnis des Gen. Sylt. SM Selten Zu beziehen durch die Preis M.•,— Verlagsbuchhandlutig Carl Hoym Nachf. Louis Cahnbley, Hamburg II 37530* sowie durch alle Buchhandlungen nnd Organisationen der VKPD. Möbel m SdilcwmsKy d Berlin, Dircksenstr.S� Ecke Königrsgraben am Bahnhot Alexanderplatr Markthallen. Ausgang �NbicOTlniniPP„Nicke» Büfett, Kredenz. Aus- j □pCloCjuIilllitScl ziehtisch und 5 LederstOhle Büfett... 150 cm br. 150 cm br. 180 cm br.] 4250 Mk. 5250 Mk. 6250 Mk HorPOnThnitlOP«Elche" Bibliothek, Schreib- j Kureuzilüiuer tisch, Tisch, z Lederstilhle,[ Bibliothek 120 cm br. 3500 Mk. l �chreibsessel 150 cm br. 180 cm br. 4500 Mk. 5509 Mk. i Schlafzimmer! Aullegematratzen, Waschtoilette mit Spiegel und Marmor, 2 Nachtschränke etc. Schrank 125 cm br. 150 cm br. 180 cm br. 3350 Mk, 4350 Mk. 6200 Mk. i Größte Auswahl in besseren Zimmereinrieb- tängeit In allen Preislagen und bester Verarbeitung/ Klubsessel und Garnituren inj Leder, Cord, Gobelin usw./ Einzel- Möbel,{ Beleucbtongsgegenstände usw. Besichtigung lohnend und erwünscht.'] Verkauf zu kulanten Bedingungen! DezImaJ wagen Tafelwagen, Gewichte Billigste Preise. Großes Lager. Georg Wagner, CSpenickcr Strasse']\ Kein Ladengeschäft.•* Möbel tu niedrigsten Preisen birett an Private. RiesenauswahL Schlafz. 1088— 167653)!. j Spcisez. 1710—186703». 1 tjeccenj.l'nS— 178433». I Wahn,. 875— 38903». Küchen 445—2885 3». Lieferung frto. Lagerung j toftcnU lOjiihr. Garantie.| 1 Möbel-Haus Rejewske) Berlin. Bndstr. 66 Sponlal-lnwtltnt für HeUmapetismus für hoffnungslose Kranke Dir. Martin Schulz, 25jähr. Erf. 108/12 Berlin C, Kaiserstraße 35 (Alexanderplatzj 11-12 u. 5-7. Ca. 200 | fast aller Systeme, neue u. gebfaueme.\_ St(eise-u.Re£ii';ii!nase!i.i 1 Vervieliälfi�. konform öhj � Gen.-Vertrieb der 1"� jSteewer-RBcurdü.-Ellle i |sof.lielerb.(Fabrikpr.;| | Schäfer& Claussl Berlin, Leipziger Str. 19| Gegr. I89y vonvilttssttedeade und Wer (Sule■Bccölcnfttnöalidjtcitcn! Slnffiöenng nnd Anregung gebende Äroichnre: Ein neuer Geist? fenbet gratis' Mi(ftdmann A CTo*. Berlin Königgrätzer Etr. 7L BERLITZ SCSI® SS LS Leipziger Str. 123 a Ecke Wilhelmstr. Tauentzienstr, 19a FREMDE SPRACHEN Einzelunterricht Zirkel monatlich 60 Mark M lieariitenswert! Der in allen Abteilungen meines Hauses vorgenommene* Bsisiiielsweise: lÄtt» moderne Muster reine Ware. G?aBc130/2ß0Ml6750 . 140/230 Jir , 105/300..325M IhiTandecken Hersermuster, reine Ware 140/280cmM.118,5« Tüll• Gardinen abgepaßt, dreiteilig Fenster M. 67,50 Eine große Anzahl Teppiche Möbelstoffe, Gardinen, Läuferstoffe, Tisch- und Diu'andeck.,Tullbettdeck, Steppdeck., Treppenläufer ieh-Spezialhaus 11 Berlin-Süd. Seit 1S82 '. 118. Keine Filialenü! Br, FranKfffller Str. Bronnenstr. KotOniser Damm Wllmersflorler Str. Glocke aas Zylinderpläsch, mit jarbigtm jP ASO Unter rund Gi�V Filz~ Sporthut moderne Farben Jb%30 JLinonf armen 9iiz&Mte*»Q3o nuuitnu fassant.............. �a f-ormen und färben............ Paletot extra weite Olocken- fdrm, in verschieden. Farben 175°° Damen-Strümpfe fÄo" kok Gessel» 50kl«! uvä fmte.»ehr baltbare QualHSt......... ganz besonder» preiswert............. Meter V Damen-Strümpfe»Ä 10«, Hemdenbarchent sä 1Aa> schwarz mit breitem Doppelrand..............■da vorzügUche Qualität, ca. 90 cm......... Meter I*» Damen-Strümpfe S4d�ulnz4 jss Sportflanell**one 4 jso schwarz, mit br. Doppclrand, Doppel«, a. Hochferse I" etntarblg, ca. 90 cm................... Meter I"* Damen-Stiümpfe SÄ onn Louisianatuch ÄS'"'1�«ja» webe. schw.. bretler Doppelrand. Doppels. n. Höcht fc-f rflslrmg. Deckbettbreite................. Meter fc*» Tueh-Jumpar Reine Wolle, moderne Farben mit F rotte- Stickerei, Schärpe mit Fransen ISS" webe, schw., br dl er Doppclrand. Doppels. D�man-Blus« gSÄf-Äi 39°° Falten-Rock Kostüm-Rock SSaSäÄ- 29� Falten-Rock S-ää.�.9«-° in verschiedenen 50 Damen, mod. Gloekenfonn, m 3 1@B01S Velour de lalne. versch. Färb. sÄSr il# ivHidi Mm Mao! von Schweizer und Plauener Wäsche, Stickereien, Klöppel-Spitzen und einreib, und handgeklöppelten Spitzen, Tablelldecken, Tischdecken, Klöppel Motiven und Klöppelbesätzen. WS Sie mit Smog /eimdeteMiiftm: HermannEngel Landsberger Str. 85, 86, 87. MM.«W. Atit'rf Mimt WS «in- Ausstellung»»» ZerbZi-IliHkelltlg» t Boten, die in bezug auf Reichhaltigkeit. Qaalltät. Sxklllsivltäi und außergewöhnliche Billigkeit den höchsten Grad der Leistungsfähigkeit darstellt. Sie größten und vornehmsten Konfelttons-Fabrikatlons-Säuser find in dieser Ausstellung mit ihren herrlichsten Schöpfungen vertreten. Kommen Sie und besichtigen Sie diese für Sie so interessante und lohnende Ausstellung, zu der ich Sie freundlichst einlade. Wintermäntel allerfeinster Modellgenre, ganz auf Seide gefüttert ISSS. 12S5, 975 M., mit edlen Pelzwerken teils besetzt, teils gefüttert 8»50, 8450, 1975, 1675 M. X Reizende reinwollene Winternoppenmäntel. die große Mode 275, 898 M. X Entzückende, schwer« Wintermänt el mit großein Kragen 198, 178, 148 M. X Allereleganteste neueste Diodell- kostüme. nur auf reiner Seide gefüttert, teils mit feinste« Pelzen verbrämt 8900, 1950, 1450, 975 M. X Blaue reinwollene Cheviotkostüm«, auf Seide gefüttert 496, 278 M. X hochelegant« Abendkleider aus Velourchiffon, Kaschmir und Crepe de chine, reich mit Spitzen» volants garniert 1675, 1175, 998, 798 M. X Reinwollene Nachmittagskleider mit Frottt und Wollstickerei 245, 818, 198 M. X Kleiderröcke aus Garbadine und Twill, nur für ganz starke Damen»98 M. X Wollene lodenartige Kleiderröcke 69, 49 M. X Reinwollene, gestrickte ava, 325. 2,5. 225 m 75 x Wasch» und Sportblusen 29.«.»5. 17,50 M. HO cm br. Kostüm- u MäniebSioff» Met. 39ßo M. 180 cra breiten lllsterstoff in neuesten Farben Meier 425,00 95.50 M. ISO cm breit« reiuwoll. u. seid. Garbadine in großer Farbenauswahl Meter 116,60 M. Wunderbare liindener Kleider-Velvets in beliebtesten Farben. SO cm breite Kleider- u. ZNusen-Flanelle Meier 22,50. IS. 60 M. Reinwollen« Kammgam-tl»« viois, schwarz u. farbig Meter 54,60. 37,50, 29(/60 M. Skstr. Semden- u. Slusen-Zephyrs Stück 12 50 M. »rsutpssro unel»psr»smv«»»»frsusn, Itlsr kommt Ikrv«Zslvgsnkstt kür Ku»stvuorn. Krim« BettbezCge, Oberbett 120.—, 98 50, Kissen 33.75, 24 75 M., Bettlaken aus schwerem Dowlas 57.—, 49.50 WL, Damenhemden mit Languette, Hohlsaumgarnierung u. Stickereien 37.50, 29.50 M. Damen- Kniebeinkleider mit Stickereien, Hohlsaumgarnierung 37.50 M. Untertaillen mit Klöppelspitze und Einsätzen 23.75 M. Pollertücher 2.50 M. Hemden- tuch. prima Qualität. Meter lS.SO, 17.59, 15.75 M. Vorza7Ucbe« Unislaaatuch, Bezugbreite, Meier 3750, 3«.— M. Kissenbreito Meter 22.—. 18.50 M. Gerstenkorn- Handtücher mit weißer und roter Kante Meter 12.75, 11.50, 9.75 M. Reinleinene Wischtüeber, rotkariert Stück 1175. 9.75 M Prima Drell-Tischtücher, schwere Qual, 135x130 cm Stück 48 M, Ba Hat-Taschenlücher mit Hohlnaht, gestickter Ecke, gepunktem Rand Stück 4.90, 3 45, 3 25 M. Deutsche Perser-Teppiche oime jede tzZapiermisch»»« 120X190 cm 880 M.| 185X286 cm 490 M. 160x220 cm 240,| 240X340 cm 698, Bettvorlagen 60X115 cm 64 M. Tüllbettbecken 125, 99, 66 M. üfinltlerwölnm""«. HalbstoreS aus gewebtem Tüll, Erbstüll und Eiamin HS. 79. 54 M. Wadrasgardinen, 2 Schals, 1 Querbehang, in herrlichen Farbenstellungen 190, 165, 148 M. Metallbetten, Siahlmatratzen, tttaderbettm dir. an Private, gatal. 50.4 frei atseäätdbrlfabri! Suhl(Thür.) Kreuz?, Silber», Zobelfüchse ▼on 175 Snrb an Pelzhaus Jagermann iSSr« SÄT1"""; 1 BettfecJem Rupffedem»oo 9.-mÄI SAlcißfcdcmr32.- pj�Z Daunen....*« 59.-pfipS FertlgeBetteft Oberbett»»» rr~- 225 W- Untcrbctt �>->�>> 205 M. Kissen«•«»««• 82m. Bettwäsche Obcrbcttl"«n- 79.- M. Kissen J tuA 22.- M. Dberbettl guter 105.- M. Kissen/ Uno» 32.- m. Bettlaken"SS*" 69.- m. Bettlaken Dauisa 75.- M. HsSÄfchrm.-«. Kissen dazu passd 3950Ml Steppdecken 185.- M. 265.- M. Bett-Inlette Oberbett 96.- 165.- M. Unterbett 85.-145.-M, Kissen.«. 29.- 52»- M. HandtüAer Gerstenkorn. 9riM. Gerstenkorn ��.IZ�M. Jacquard.»•••• IS90*! Metall-B ettstcllcn OL 17 mh ttarktm, 30 b«« Rohrfcfljd, fein lackiert, a /■ r* ZugfetJermatratie, I i~\ C-—_ IV, sAlafig....L\jJ, � Messing-Bettstellen G l 500 loO< Joo cta mix QCA. M Gcä eo dru Am atrau«...*»• Daanendccien daÄÄSffißÄw 860.-14 895.-14 sr, �.'..'.Tf.zsoOr-M. AaeHtsoM gute Eettunkailuf« Monopoldaunea S! ISs: 59.— M.- Schlafzimmer •rebaladu, mit graasai. III cm btaiteo Schrank 2950.- m, Eidie furnier# 4200.- m. Mahagoni, Birke, Rüstern poliert, entsprechend billigt Gustav mm w yen Berlin S.* Prinxcnsfr. fnur�V Eingang nur urtfgr Ol�skuppc?! Hr. 417 ♦ ZS. Iahrgaag 3. Seilage öes vorwärts Sonntag, 4. September 1421 /tos zur Staötverorönetenwahl! Flugblattverbreitnng: Heute 9 Uhr. Treffpunkt in den Bezirkslokalen. Große öffentliche Wählerversammlungen Montag, den 5. September, abends 7 Uhr: f. Atel«(hallesches Tor): Kliems Festsäle. Hasenheide 1Z. Dienstag, den d. September, abends 7 Uhr: i. Kreis(Mitte): Sophiensäle. Sophienslr. 17-18. Z. Kreis(wedding): parussäle, Müllerstr. 142. Aula des Schiller-Lyzeums, Pankstr.. Ecke Böttcherslr. ler Tor): Bötzow Brauerei, prenzl. Allee. 8. Kreis(Spandau): bei Koch, Feldftr. 5Z. (Siemensstadt): Rest�„Heidekrug-(3nh. Marsandt), Nonnendammallee 89. (Staaken): Restaurant Bornemann. 9. Kreis(Wilmersdorf): vikloriagarten, Wilhelmsaue 114. 10. Kreis(Zehlendorf): Kaiserhof, Potsdamer Str. SO. 12. Kreis(Lichterfelde): Schiller-Lyzeum, Berliner Straße. (Lankwitz): Lehmann, Kaiser-Wilhelm-Stratze. 14. kreis(Reukölln): Schultheiß- Ausschank, Wintergarten, Hajenheide ZS. 4. Srei»(Prenzlau 5. Kreis(Friedrichshain): Sönigsbant, Gr.Frantsurt.Str.117. V. Kreis(Hallesches Tor): Patzenhofer Brauerei, Fidicinit.2.Z Referenten: Heinrich Sahtte, Karl Bauer. Dr. Vendiner. Fritz Brolat. Eng«, Brückner. Otto Frank. Zohanne» haß, Ernst hellmann. Albert Horlitz, Richard Joachim Dr. Kallmann. Erich Kuttner, Dr. Lohmann, Joseph Mühlmann, Nikolaus Osteroth, Dr. Ostrowski. Willi Sieriug, Friede. Schlienz. Heinrich Ströbel, Karl Mermuth. IS. Kreis(Oberschöneweide): Aula des Realgymnasiums. Frischenstrahe. IS. Kreis(Friedrichshag.): Gesellschaflshaus, Friedlichst. 137. 17. Srei»(Lichtenberg): Schulaula. Marktstr. 10. (Sarlshorst): Försterhaus. Tresckowallee. Ecke Auguste-Viktoria-Straße. (Biesdorf): Rest, poralh, Marzahner Str. 31. 19. Kreis(Karow): bei Berndt, Dorfstraße. 20. Kreis(Reinickendorf- Ost): Bürgergarten, hauptstr. S1. Prefewerte Angebote DAMENWÄSCHE Taghemd mit Stickerei und Börtchen Beinkleid mit Maschinenstickerei Untertaille mit Stickerei-Ansatz Nachthemd mit Hohlsaamgarnlemng TISCHWÄSCHE Reinl. Tischtuch �,Äcm Reinl. Mundtuch Ä� cm stck. Halbl. Jacq.-Tischtuch cm 2550 19" 1500 �0° 98°° 18" 115°° HANDTÜCHER Weiß Gerstenkorn gesäumt und gebändert, Stck. 1" Dfsinl irÄn<»r f"- roLKante.Gr-47/100cm 14 KCHII.IVOper gesäumt u. gebänd.. Stck. 1* 50 Berlin SW 68 Markgrafemir. 84/88 HEINBICH JORDAN Berlin SW 68 Lindem irahe 91/92 Große Ausstellung vollständiger Wäsche-Ausstattungen In der bedeutend erweiterten Möbelabteilung fertig eingerichtete Speise-, Herren-, Schlafzimmer/ Küchen Jungmädchenzimmer/ Dielen/ Klubmöbel/ Kleinmöbel Wäschestoffe Bettwäsche Hemdentuch 80 cm breit, gute Qualität Mtr. M. 9| Uaken Oowlas, Gr. 160/220 cm M. 89°° Cretonne tor Laken, 160 ern breit Mtr. m. 29" veckhettdezug m. 13600 Kissenbezug m. 29" Herbst- Mode- Neuheiten DAMCNKLEIDUNG Jumper-Bluse �ÄÄ«i 148°° eutWollstoIl, mod. Färb, m. reich OOROO IVIctu Stjcicergi, Falten- und Plisseerock tiOu Mantpl vorzOgl. Flauschstoff, welche QQROO inauiti m reinem Farbenmuster uJf J KLEIDERSTOFFE Blusenstoffe in hirbschen �Tm. 29" 34°° 48" Schotten ,ür K,e,der und Blu�er riiowJnf reine Wolle, in mod. Farben VueVlUl Meier M. ZUR EINSEGNUNO Kleid'pf,rte Fasson- aus schwarzseid. ��00 A n-rnrr marinebl, reinwoli. Chev� 1- od. iRÄOO rtU£U3s 2reih.,mit u ohne Umschlaghose TilU PUTZ Damenfilzhut ÄÄieÄt 68°° Gesteckte Filzglocke zweifarbig. 87°° :.c i itteWar*: billin _ Die neuen Stiefel für den Herbst sollte man fetzt kaufen, wo so ,, . A.% � L X" J.I i• MF- IV~,. J preiswerte Angebote für erstklassige Waren noch möglich sind Damen• Schnürstiefel, prima echt Chevreau. mit Lackkappen, Derbyschnitt, sehr elegante und bequeme Form, gute Verarbeitung, ein ganz besonderer Schlager Für jnnde Damen: Ein- segnangssflefcl, prima R.- Chevreau, Derbyschnttt, mit echten Lackkappen, elegante, moderne Form, sehr haltbar, Crosse 37— 39 Fflr junie Herren: Ein- se*nungsstiefel, prima Rindbox. Derbyschnitt sehr moderne Form, erstklassiges Fabrikat, ganz besonders preiswert, Grösse 36—40 Herren. Schnfirsüefel, prima R.- Chevreau, echte Lackkappe, vorzügliche Verarbeitung, Kem- ledersohlen, elegante, moderne Form, wie nebenstehende Abbildung Neue Herbst-Moden aus gutem Fanfasie-Noppensfof!..,. M. •y v__-r�-aw■tf-zc�'D aus feinem Velours in modernen Farben, rierosilliaill�l weiter GlockenschnitI......... M aus neuem Rafin6-Sfof!........ M. Tuclicapes die große Mode scKwarz, mit weisser Garnierung M. 3 V MANHEIMER Oberwollsimsse e/7 Am Unfergrundbahnhof Hausvogleiplarz ScrgC,»A�ere Qualität, weiß, grau, 120 cm breit........................ Mark Marquisette, reine Seide, beste Qualität, elegantes Parbsortiment für Kleider, doppeltbr. Mark oo oo Dudiessc Messaline, gestreift,»r BI usen, Kleider u. F utter, gute Qualit., doppeltbreit Mark T äffet»Mousselin, elegante Kleiderware, modernes Farbsortiment, doppeltbreit..... Mark »tz STRUMPFE Töwenmarlce Ei �kTT£■ N Reinseidener Herren«Selbstbinder, elegante Streifen.................. Mark OO oo oo JSerUn SW KS Leipziger Streike Heinrich Mennes Alexanderstraße 54, I. {Untergrundbahn Alexanderplatz) MF" Etwas Besonderes!"Ml Neu eingetroffen: Mehrere IM Sffich RClHWOll. BlUSCIl dos Beste vom Besten, in vielen Farben, aadi schwäre, weih u. gestreift. ✓ Samtbinsen E1SeM« EnflfL BerHsl- uWinicrmänie! ä Feinste SeidenplOsdi- und Samlmanlcl auch große Weiten Reinwollene HOSflinie vemehmer im WolHiieider/ Seiden- und ITlHol-Kleidcr usw. »•«#•••••••••••• In allen Warengatlungen wie slels erstklassige Erzeugnissei m Montag, den 5. September■. beginnt in der K.V.G. der wohlfeile Verkauf in Herren- Damen-Konfektion Damen-Koslüme Ä ä;»rM8" Aus der Fülle unserer Angebote heben wir besonders preiswert hervor: Fol. Dnnißn-KosiOmc.......... 80°° poVEInsegnungskleliler_____ 8850 75°° pltMfiöclißn-Kßnle!$8°° 43°° 37°° 31°° p«V Herren-finzüge.. 225°° 175°° 130' Pole Hmeü-ÜIIIW�/ 875°° 650°° 825 pltEiDie5DDog5-AnzSgebia42500 390°° 125 lt. DaniEn-Koslöiiie 250°° 210°° l«. Dcmm- Hßnlel 275°° 285°° 225°° 175°° 98" 85°° !«> 00 00 KW m. b. H. Kleidn-Vertrlei) G. Hauptgeschäft: Kommandantenstrasse 80-81 2. Verkaufsstelle: Osten, Warschauer Str. 33 3.„ Lichtenberg, FrankfurterAllee82 4.„ Neukö lln, Bergstrasse 29 Verkaufsstelle der Erzeugnisse der stüdflschon Blindenanstalt. Teppiche Untergrundbahn SplttelmarKt Ausgang Grönstn GARDINEN Feststehende Tatsache Ist, daß die Preise anziehen! Da wir aber noch enorm große Posten rechtzeitig zu den billigsten Preisen eingekauft haben, empfehlen wir unserer verehrten Kundschaft, den Bedarf jetzt zu decken. Wir offerieren: MBWiej Abtfepabie ttha'äarainen mit Quer- AQ Behang...... 88, 18, 62. 10 KCnstleriarataeil, 2 Schals, l Quer- behäng... von 225, 125, OS, MaOrasdaniftiiren, waschechte Farben... von 250, 115, 125, Balbsiores. englische, FrbstUU. Flamin.... von 250, 123, 95, 68°? 98 45 Slfldiware In allen Breiten, sehr halt- ESO bar, p r Meter......... Jan TfiUbettaeAeil, ein- und zwei- 1 COO bettig.... von 300, 125, 05.*tJan Diwandeaien, Perser Muster, Mou- 1 EEOo quant, oobeiin, Kelim.... von IJJan Tiltbllediea in allen Farben und OKOO ........ von OJan ürößen Bettvorlagen, Brücken, Wandbehlnge, Satin unterlagen, Hcsslngstangen und alle anderen Artikel äußerst preiswert. L. Herzig NeueKönigs!raße9t I. Etage(am Alexanderplatz) 2. Geschüttt SkaEltzer Straße 114 I. Etage(Hochbahn Oranienbrücke) 3789b Ch. Herzig Gormannstraße 1 II. Etage(Ecke Rosenthaler u. Weinmeisterstr.) 2. Geschäft s Holzmarktstraße 71 II. Etage(am Bahnhof Jannowitzbrflcke) Ol IS o N ■ 30 01 CT BI Lieferant des Beamten-Wirtschafts-Vereins.— Bramlcnlc besondere Vergünstigung, M ÄiisschneSdenS Mitbringen! Kreuzlßchse 200 M., Skunks, Marder.Weißlflchse, Luchse, SMücrlcüse Mortlzplajz 58a. Gastwirtschalt om fffcnbatjnti w.?luc.manbcrq. für SOtion M Paul Korn, Tharlattenburg 4. so 35 RS J3 E t— «x T3 O CD "eS cc CD =s CO 13- co 2Z- 5 m gr Eiche. Gongschlag, MelfWg.Wzrl, IVLV BÜRFk. .18 eBJ)erb�elmUt,eeh8BerBlMegn*agMtlerel I«fcQ Damen-HalbSChUheeehtbrasnOhevT.Ozlbrd, 4 9C« moderne Laeobaa-«. Stegspengcneehalu/loodg�Welt-inefflluE. IOe# Damen-SchnarsllefeleahtBoxkeimdBind- 49 km box, mit ud ohne letokkepp* Aneeergewohnlioli billig I e#«l Damen-Schnürstiefel TeB�cberr�nLeekk, 4 com eleganter Blnxegnungaatlefel, Grosse 91—09. Sehr preiswert lelO Damen-SchnOrstiefeliaBoxiuii, ksm med. 47c Bonn, mit troerik. Absei», Derbreehnltt, emkUaei«, Babrlket I/ D Damen-Lackschuhe mm Mm«m od« mit«oc moötm kann Formen,«tt elegantem.Iteafci larnl Damen-Schnürstiefel 1« cbeyr..B» m. L»ok.«,«e r 00 htppe�mbl Honheeliefteaef.ninlegem Abe,Orig�oody..Wtlt«C OD Form m. sterk. Caterboden, krüt BtraeeenaOelbL Bxtn billig Herren-Schnürstiefel mit uekk. 47 cm Bernte und ßerbjsohnltt, prima QoelltU. Auwergew, billig I# O ,■ HerrOn-HalbSChUhe■ebwansndbraim.eeitt 40 CM Chevt«. Blndh, moderne Formen, öoodyeae-Writ-Anaahrtuig IVO OO, Kinder- Sandalen, alJ. echw.u.br grnarbtBIiidlfld.. TsOnoIit., stark. I�tder- A A »Ohle, ar.81-35e2.AO, Gr.27— 3052>6O| Gr.£3-26 00 •ehUsenlte Glelfer-Möbel CrtReniMi«IdtM RatmaL wrctfobrllanoe Schlafzimmer, ».4000 ».6500 Speisezimmer,««* » 4250 ÄÄÄk»».5400 Herrenzimmer, BlvNoiv-f. 1.80 m tt.,»wie- »t 3850 asiwiemn, im b tt. Divio- saÄTSnfcr;'».4630 rvaasrsiisu?»--M« Slcfcrtinj durch ga*|«euljchlmib. fmUIiften l-ß-ulet. »erliotIers.,Dam.separ. Dr. med. Lommer, Ambulator., BrDGnenstr.ll�ÄS� 10~1, 4— n/z. Sonnt. 10—12. ♦ SPneur-rBrh-ISChiaS . HOft.Qesäß u. Bein. Da setw. Fälle In IS Tag. beseitigt, hier Üb unantastb.llellerlolge best. u. Referenz. Invallden- straße 106, Ton 10—2. U SttlMolle. garaitt. reine Well«, w schwarz u. grau, e. M. 45.— p. Bfunfl. SSltbecucrtäufer.fvattbler.e'nin. freuen hört! hört! u-beludien Sie uns. Wollvettr. Olrckscn- stroh» 45, Hos rechte, Bahn- hos Börse. WS/10 Teppiche kauft man am besten in dem seit SO Jahren bestehenden Teppichhaus Brünn Hackescher Markt 4 am Bahnhof Bärsc Große AnswaW! Billigste Preise! ]|| Seit 30 Jahren als stärkstes Radikalmittel bekannt II urztr/l e-octl/t« l/nrtlltft__ mm mm» UM mm m werd. restlos vertilgt_• m mm m_ W Wanzen®" T od.Teufel Fernspr: Morltzplatz 4751-58, Zlnhung 21�-28. Saptambnr.»■ In OrlnlBalpncknnsen zu Mk. 5,50, 6,50, 9,80 ond 15, Otto Reichel, Berlin SO. Elsenbahnstr. 4. Perlen Unwglert Margraf£ Co. Kanonierstrasse 9 Tjaenliienstraste 18a. Ulgem» Jh>Saaf*'Abltllung, Dessin Möbel Ä Rosenthaler Str. 39 K,oke,eh,r Markt Chausseestr. 105 IÄ5T «WWtMiW Fahrräder und Motorräder auf Teiiznhlnnsi kleine Anzahlung. Antra en unter R. 26 Heuct- expedition Vorwärts. 3.97b besond. Zeiss u. Gaerz werden ständig angekanft Photohaus Stackelmann Berlin W9, Potsdamer Str. 135 Weigfola's unsichtbare Haarkunst muß man gesehen haben! Rmnommiertoa Berliner Haar- haus für Haßanfarhgung, bidividaeUe Anferi/gunQ. Nur Netielbeckstr. 14, pari. u. I. Eiage. Küchen slcbenteillv. In allen Parhen von M. 450 an Aal Wunsch Zahlungserlelchteruns Stolzmann&Co. Belln-AIHance-Str, 100 lader Art bei kleiner Anzablaog und | bequemer Abzablang| Möbolhsus Andreasstr. 28 Strengste Diskretion. Gartenstadt Neuseegefeld sBorortsirecke«erliu-Nauen) «aureise Parzellen, bester »oben sitr Obst und Semlls«, B»r>ii>iV80,lturitir!toni>amuit7. Seeaeteld. Auch Sanntiige geöffnet.) Zfsvmorrdoidsn Izcbwinden schnell und' schmerzlos durch Mxro. balanura, sich, bewahrt, iuBcrliche Anwendung. M. io,oo. Otto Reichel, Berlin 43. Eisenbahnst.,. Q Große| eld-Lotteries 30920 OeldgewUuM»naammon IMILUONinl Heoptgawlnn# Mark> tsoooo tooooo soooo »X Lose zu 6 M. werden aua�egabea durch das Bankhaus AU FloBlInflS. Berlin W 9, Leondetraie 4- Loa© Uberall©rHVIttleh. Deutsche Gewerbeschau München 1923. Lose aar Preußischen Staals-Lotterie Ziehung IV. Klease am 20. und 31. September. V, Loa M. 40.«/.Loa M. 80, V« Loa M. 180,•/, Loa M. 820 bei laZtoallBnat. Berlin VV», Lenndatr.A gMmlllsssg Vorwärts G. m. b. H. Seiiii SW.60, Llndmtral« 3 FranzMeiiring! DeotsebeGescIiietitovoi!) Aosgang des Mittelalters Ein Leitfaden für Lehrende u.Lernende Preis geb. Mk.14.40 Wohnunflt-Austautch |Ä. SCHKFER Spedition(gegr. mu Lagerhaus Berlin'Wilmersdorf, Wilhelmsaue 36 Langjdhiige bewährte Vertretungen in ganz Deutschland, MMil-MerlM W nprecht, Seclln-Iegplen». Vonchtstrotze tt ■chatesa uob Co�m Lamprecht, diren an Private zu Fadrilprelsen. Zllflec- neb polctotftoffa in großer Sus» wähl uon 55 Wart an._ 1* Jeder dem»anduieri?Ingel>5tig» oder ihm RaheNehend» muß dies- Beoschllre I-s-n. Pottoftete gusendung 0 NN unter Poreins, üdung dro Beiro»-- von Marl O.UVI Bestellungen unter HnnOrucer unb Vlannrirlsehast. I fiir.miiain(BejirE Hoffei), Vesisach. Be fonders günfiigejlngebotei IIMIIIIIIIIIIIIIllllllllilllllllllllMliMIIIIMIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIINIIMIUlM���.............................. Jackett-Anzüge s» i,-«- Farbenstelloagen, ra od. verarbeitet, M. 760y 600, 500, 800■ w w Jackett-Anzüge � 700» nehme Machart.................M. 900• 3' w Jackett-Anzüge iv.V'Ä arbeitet.................. U. 1200, 1000 U.sa, kua beetn Stoffes r.r- branner Fkrb.................... M. 600 Cnfirf-Anvlino*** Honeepn. nnd Menebeeter. in J|IUI 1 MlilUyC den neues ton Fawone.. IL 760 marsngo nnd echvan, xntor Stoff, tadelloser ..... M. 900, 760 Cutaway u. Westen Sits nnd Verarbeitung...... Buckskin-Hosen*ä AV.mV.: meliert IC« 55 Kammgarn-Hosen nmetern......,. M. 170, 150, 120, 98 Kammgarn-Hosen ....... M. 350, 300, 250 Stoffen. Breeches-Hosen an* Loden. um nnd IL 175 Sport-Anzüge Ann" brauner Farbe................... M. 500 W 600°° 600°° Gehrock-, Smoking- u.Frackanzüge« nnnm In großer AonreU, ana bot eretkL Stoffen, anlangend mit I VW Modemaie Maaaonferitgung— Verwendung bester Stoffe und Xutoten— Seör mUastge Preise Manchester-Hosen Krsrf. ▼ielen Farben.............. M.195 Militär-Hosen r.,.;"«.?- ..••«•••••••• hie 108 täten. Arbeiter- Hosen grauem Drell 46°° 72°° 200°° 140°° 150°° 95°° 48°° Ulster, Schlüpfer, Raglans den modernsten Fassons.«.»»«« M. 700, 550, 425 Schlüpfer u. Raglans beitnng.................«- 1000, 800 DäicfntC ans marengo Cberiot, gute Qualitäten in Stoff I UlCIUlJ und Zutaten M. 800, 700 für Damen und Herren, hoch- geschlossen n. mit Fasson, in guten QualitSten.............. u. 650, 400, 360 CnmmimSnfol in Double und CoTertcoal, borror- ÜUmmimdlllCI ragende Qualität. Ii. 760. 050 Lodenmäntel loden............. M, 460, 426, 350, 275 Loden- Pelerinen z loden...........•......... U. 260, 228 Gummimäntel 285°° 800°° 575°° 265°° 550°° 225°° 190" In der Morgenaimde billiger Verkauf von Trikotagen und anderen Süthen BAER SOHN Der Versand nath ausserhalb erfolgt Inder Reihenfolge der eingehenden Aufträge NUN Chausseestrasse 29-30 M loffoc Ki'nrf 1 M Das fettgedruckte Wort I.SO M.(zulässig lloUCa rdUll 1 lila 3 fettgedruckte Worte). Stellengesuche und Schlafstellenanzeigen das erste Wort(fettgedruckt) I M., jedes weitereWort 60 Ptg. Worte über IS Buchstaben zählen doppelt | Kleine Anzeigen j Anzeigen JÄe" m&U bis 5 Uhr nachmittaBS in der Haupt-Expedition des Vorwärts, Berlin SW 68, Llnden- strassett abgegeben werden. Gcöffnetvon 9 Uhr früh bis 5 Uhr abends Verkäufe «reuzfäcksr 85,—. Süratlid»« ?>«l.iurten Hdlfte Hsrubgesektc (rbnunerprrisc. Dameiuiidnicl. Krina Lomburdward. Leih» lians Rofruthalertor, Linien- siratzz 20Z-(, Eike Roscnthaler- slrasr.___________ 187S SlujSjt 250,—,(Summt- mdutel 233,—, Hosen 45,—, Gutoumns, Ulster, Paletots. geiebetisftoff«.«eine Lom- horbroatc. Leihhaus Rosen. tiioiertor. Linienstr. 208,4, Sde Rosenthalerstrohe.____* " SLdizischer Kreuzsuch«, sei- ten schdn, 850, außerdem prachtvoller Silberfuchs billig »erlausiich. Soldmann, Aiexandrinenstr. 44, vorn U. Rähmuschiuen. Teilzahlung. Kahn, Prenzlutterstr.�20._• Silberstichse 800,—, Kreuz- füd'le m,—, Wdlfe 400,-, Zileihsiichse, Zobel-. Asasta- siichse, Slunts, Marder enorm billig. Pelzmäntel 1500,—, Sportpelze 700,—. (vehpelze. Ferner: Herren- «nziioe, Ulster, Euiawoys, Koimme, Müntes, Teppiche, «Sardinen. Wäsche oerlau|t Leihhaus Morigplatz 58.. Keine Lombardware.__ 131«� Kreuzfiichfe, Silbcrfüchjc, Alastafitchse. Spottbilliger L-rrtaus. GelezenheitsCaufe von Serreugarderobe. Keine Lamtardware. Leihhaus Friedrichstruße Z, Hallesches Kammgernanzüge 290,—, leine Lombardware. Herren- anzüge, Paletots, Summi- tnantel spottbillig. Riesen- Inger. Leihhaus,»sxhageuer- straße 4?(Holteiecke).__• Fnchslragen jeder Art, un- erreicht billig. Keine Lom- bardwore. Pamenmäniel. Siiesenauswahl. Leihhaus, Soxhazenerstrahe 47(Holiei- ecke).________* Ispeten, Wachstuche, Line. leum, Danerwäsche oerlansi Ezillat.«olonieftraße 9. IWI� »eenzslichse 100.—. Zobel- füchse, Blaufüchse, Silber- füchse. Seltene K-legenheiten. Seiisationssommerpreise. An- zilge, Hosen, Uhren.(Oolb- waren Spottpreis«.(Keine Bersatzware.) Fahrverglitiing. Psandleihhaus, Schönhauser (Ringbahnl' . has. msr ff P Allee US, Hochbahnhof.)_ Stattfuchs 5M.—, selten 'oncs Exemplar, außerdem irlscher Kreiizsuchs 850.—. Tiptop. Tiirmitr. 8«. 171K' »elzrnareuWegner. Potsda- tnerstraß« 48. Streng reeller Berlauf eller erdenNichsten neuen Pelzwarett. Sommer- vreife. Riesenauswahl. Keine Lersaßivare. Jerkaufsstunden »eun bi- eins. �drei bis sechs. LeberWare«. Altentasche», Domentaschen, Briestasdien, «veldtaschen, Bern sota scheu, Schulmappen. Fabritpreis«. Stalitzersir. 10.___ 80fX6o Ronetsnnznge. Ninterpal«. tats zu staunend billigen! Preisen. Rah, Sormann, Pratze 2ö?8(früher Mulack- Pratze).__ 64/12* llnbedingt müssen Sie sich davon überzeugen, daß wir die billigste und beste Sin- taufsquelle für Private und Wiedervertäufer sind. Durch rechtzeitige Abschlüsse bei den renommiertesten Fabriten ha- den wir uns noch sehr glln- jiig eingedeckt lind sind wir infolge der Airs,/, umsähe in der Lage, mit dem tleinsten Ruhen zu arbeiten. Ohne jeden Kaufzwang besichtigen Sie bitte unsere unüdertreff- liche Auswahl. Sie werden b«t uns zu Ihrer vollsten Zu- friedenhett bedient! Zum Bertaut gelangen: Gardinen- ftoffe. ca. 70 Zentimeter breit, daaerhasre Qualität, Meter sechs Mart, doppeltbreit UM an. Schalgardinen, ca. 65 , Zentimeter breit, Fenster 45,—, 68,—.»ünstlergardinen, dreiteilig, Fenster 68,—, 95,—, 125,—. Äadrasgarnitnren, mchbeftickt, 98,—, 125,—> 160,—. Halbstores, in Eng- lifchiilll, Erdstüll und Eta- min« 45,—, 88,—, 99,—, 118.—! Bettdecken siber zwei Letten 76,—, 93,—, 120,—, 153,—. Steppdecken, prima Satin, 175,— an. Diwan- decken, garantiert reine Ware, in griitzter Auswahl, 185,— 190,—, äaO,— aufwärts. Tischdecken(Gobelin, Leinen, Plüsch), sowie Teppiche, Bett- vorlagen. Brücken usw. bis 50 Proz. herabgesetzt. Wei- ninger u.(Co., Große Front- siirtersir. 104(am Strausber- ger Platz, Eck« Andreasstratz»). Grotzdetail- SpezialHaus in der ersten Etage. Gutschein über 5 Proz. Exirarabatt auf jeden Eintauf. Der weiteste Weg lohnt!__ Krettzsiichse 875.—, Pracht- exemplärr, Z.belistchse, Blan- sückse, Siibersüchse, Alasta- füchse, Wälfe, stuuts. Her- renpelz«, Sealmäntel sowie Pelze aller Art 60 Proz. her- abgesetzt. Jedes Stück ei» Gelegenheiistauf. Teit, Rol- lendorfplatz, Eingang Maa- ßenftratze II.______• Spottbillig Pe!, waren. Ra- turjiichse. Kteuziächse jetzt 5«,—, 96.—, 115.— usw. Silbeesuchse, Zobel,«eitzfüdife. Stiintie, Opossum und alle anderen Pelzarten ganz enorm Im Preise heradgesetzt. DamenpelzhiUk, Pelzbesätze, Herrentragen 08,— Marl. Alles nur Gelegenheits- tauf. Speziai- Pelzwar rnhans EharIottenburg,BUu>ersborser. stratze 113/114, nicht irrm, nur 118/114. Uiiiinterbrochni ge- ilffne: 8 bis 7. Zweites Haus von der Kantstratze. Serbinen-Grlegevheitstäuf«, Künftlergarnituren, dreiteilig, 60,-. 70.- bis 300,—, Ma. drasgordinen 105,— aufwärts, Halbstorr« 45,— an. Gardi. nenstoffe, Bettdecken staunend billig. Deutsch, Landsberger- stratze 13,—'-rrr. Kein Laden.* Bezlans« billig erftllassigen Gehrock anzng. Zackettanzstg, Sutawananzug, Paletat, Hos«. Weingarten, Prinzen- patze 83.________ 64/1»' Sibirischer Graufuchs, Zobel- fuchs, Opossumschal, Kreuz- fuchs, Wölfe, Silberfuchs, olles Rrachteremplare. Jedes Stück ein Erlegenheitstauf, enorm billig. Kein Laden. Felge, Drllderstratze 42, Ii (Schlobvlatz).____» Labevelarichiung. Rie!en- «uswahl. Schiuder, Große Kamburgerftr. 4. 31 ,8a' »i-lgefchaft. iä8K' »ardinenaertans! Künstler- gard. 48,—, Madrasgard. 105.—, Stores 48.— Bett- decken, Tischdecken. Divan- decken. Witte, Eharlotten- bueg. Wilmersdorferstr. Ob, XV. Kein Laden.____120SU Geaniuch« 350, außerdem prachtnaller Silberfuchs, sibi- risd)er Kreuzfuchs, fpbitd..tig abzugeben. Weinstein, Li- bauerstr. 9, fünf Minuten von Warschauerdrück«.____ Teppich«, Sardinen, Tllll- dettdecken, Divandecken. Tisch- Sardinen-, Decken- nnd Teopichtoufer! Wir dringen jetzt folgend« Gelegenheits- polten mit 5 Proz. Extra-Ra- dott zum Berlauf: Mehrere hundert Fenster Künstlergar. dinen in Englisch-, Erdsiüll und Etomine. 78.—, 95.—, 125.— bis 275.—. Mehrere hundert Fenster Madrasgar- dinen, nur wafchedite Farben- slickereieu, 98.— ,123.—, 148.—, 165.— bis 250.—. Mebrere hundert Halbstares in Eng- lisch-, Erbstüll und Etamine, 48.-, 65—, 90—, 115— bis 223—. Mehrere hundert Fenster Schalgardinrn, prima Qualität, fS.—, 65—, 90.- bis 133—. Mehrere hundert Bettdecken, zweibettig. wun- derbare Ausführung. 105—, 128—, 113—, J90.— bis 275.—. Einzelne Bettdecken, 68—, 85— bis 110—. Meh- rere tausend Meter Gorbinen- stoffe, Friedensguautät, dop. peltbreit, Meter 11.59, 14—, 17.50, 21.—. Ferner gewähren wir 10 Proz. Exira-Rabati auf Stepp- und Daunen- decken, Wassel-, Diwan- nnd Tischdecken, Portieren. Tep. piche. Läuser, Vorleger, Felle usw. Kein Ausvertauf! Fried's Gardinen- und-Truo'—t. Prinzen str. 84, n, am Moritz. platz, tetn Laden. Hochbahn Prinzenstratze._ Bettwäsche billig! All erletz. tes günstiges Angebot vor Preissteigerung. Rur diese Woche. Oberbett 45.—, Kissen 14.50, Laien 24.—. Inletts, federdichl, 93.—. Handtucher, Wäschestoffe, jetzt noch un- glaublich billig. Sosort tau- sen, da Ware tnapp wird. Fahrtvergütnng. Betiwäsche» fabeit Putttaaierstr. 1, Eck« Wilhelmstratze. Seäffnet bis 7. 2 Sealmäntel, Zufallstauf! Fesche Modelle, Salonarbeit, 2800 Marl. Echter Kreuzfuchs 800 Marl. Wagner, Dahl- maiinstraße 11, Gar en», Kurfurstendamm, Bahnhof Eharlotienbnrg.- Bettwäsche billig! Günstigste Eeleaenheit vor Preiserhä, hang. Deckdettbezug 45—, Kissen 14.50, Laken 2i—, Inletts 95.—. Saschestos/e, Handtücher Engrospreise. Wäschesabrit Gräfestratze neununddrritzig lHasendeide). FahrloetzgÜtung. Geösjnet bi, 7.» Sasaamda» 650,—. Ehaise- longues 200.—, Auflag- Matratzen, Potentmo trotzen 110. Walter.Jötargarderstr.'lb. Ehgitelougn« 100—, Ehaise- longuedeck« 78,— Metallbetten 180—, Kinderdrahlbett. Melcke. Auguftßir. 32o, Quer- gebSnd«._____ 183« Ehaiselongn« 90,00, Ehaise- longuedeck« 65,00 an, wun- betbare Bandbehänge. Pol- sierer. Pappel-Allee 13._• Möbel. Lechaer, Brunnen- siratze 7. Große Auswahl in Möbeln jeder Art. Teilzah- Inng gestattet.______ Möbel werben teurer! Der- taute noch zu alten Preisen. Bar oder Teilzahlung. Kleinste An- und Abzahlung. Küchen, weiß und bunt. Wohnzimmer, Schlafzimmer, Speisezimmer, einzelne Mo- bel. Getaufte Möbel tönnen unbegrenzte Zeit tosi-nl-S lagern. Landwehr, Müller- »ratze 7(Webbingplatz). Schlafzimmer." tompleit«, in Eiche, allerbeste Ansfüh- rung garantiert, mit Stoil- austageu, echtem Marmor. Stühlen usw., solange noch am Lager, 3500. 4500, 55 1 Bettwiische billig! Deckbett- bezug 4s.—> Kissen'4.50, Loten 24.—, Inletts 05—. Prima Wäschestoffe billig. Riestge Auswahl. Reellsie Be°...----- dienung. Wäscheiabrit Stump« I Mart. Schlafzimmer-Spezial-> Landsbergerstrahe fadzit Hans Hentel, Burg-»lllhftr-mpfasch« tauft BlÜ- lg. Größtes Spe- I stratze 27(Bureauhmta Börse). I mel, Els-sserstr. Zlla. l.« Staunenswert billig. Stube und Küche, Bettstellen, Tru- menus, billig« Schlafzimmer, Speisezimmer, Herrenzimmer, Wahnzimmer, Küchen, erst- tlafsigr Verarbeitung. Wegen großen Lagers soliden Kau- fern Zablungserleichterunq zu Kafsooreisen mit reeller«ins- berechnung. Tischlerei Re- jewste, Badste. 66. 29/20a Aufpassen! Wer sein« lom- plette Zimmereinrichtung, Aaßbaummöbel. Mahagoni- wöbel oller Art, Teppiche, Rachlaßsachen günstig oer- foufer. will, wenbe sich an Spielgel, Elsasserstr. 76a. Norden 2696.___ 64)17' Maebel-Baebel, Moritzplatz 58, Fabritgebäude. Zu dent- bar niedrigsten Preisen offe- riere in reicher Auswahl übersichtlich aufgestellte?!uß- baum-Einr!chtungen, eichene Schlafzimmer, Speifezimmer, Herrenzimmer, Küchen, Pol- siermöbel. Besichtigunq er- beten. Eventuell Zahlung«- erleichteruugen. 181 R' Möbelangebot. Groß« Aus- mahl zu bedeutend herabge- setzten Preisen bei Neinfter An- und Abzahlung sowie auch gegen bar. Rath, El- sasserftraße 44 1(Oranien- burgerTor)._ 127«' Sinniertet Anzahlung, angenehme Restzahlung im großen Möbelteller, wenig Miete, daher preiswert. Schlafzimmer 2102. Küche 442, Stubeneinrichwng mit Betten 1619 aufwärts. Ein- zelmöbrl. Schriftliche Garan- tie. Sehatz, Brunnenstr. 160. Achtung! Eingang An- tlamerstratz«._ 90/7' Speilezimmee, Schlaftim mer, Herrenzimmer, Küchen, Kugellager, hochzahlend, Selbstverbraucher Pilz, Üiei- nickendorferstr. 93, Hof pari. linf». Moabit 3020. Unterricht Frödelschule. Frau Clara Krohmann, Berlin, Bülow- straße 82. Koch-, Haushaltunzs- fd)ule, Töchtervension, Kurse lür Haus midBeruf, Stützen,Kinber. fränlein. Jungfern, Stuben- Mädchen. Freiprospett. Eigene» Hau«,___* Biertellahres-Sonberlehr- aänge: Buchführung, Rechnen, vchriftuertehr, Kurzschrift, Maschinenschreiben. Halb- jahres-, Iahreslehrgänge, Sonderlebrgänge für Schüler höherer Lehranstalten, Eng- lisch. Französisch.«auf- männische Prtvatschnlen Ludwig Rösner, Inhaber Ernst Rösner, Reue Promenade 3 (Börfebahnhaf), Sepdelstr. 1 (SpUtelmarN)._ 116)12' Tanzschule Friedrich-Donath. Michaelk/rchstr. 39. Septem- l ber-Oliober beginn«»: An- fängerturse, Modetanzkurse. Kinderturse, Schil.erturse, Studententurfe. Sanntags. turfe. Wochentagstnrfe. 6' 14' Salon«, Ledermöbel, Sofa«, Ruhebetten, sehr billig. Eng- lische Bettstellen 475—, Bitd/erschränte 350,—, Schreibtische 700.—, Sofaumbaue 400—, Kleiderschränte, Berti- low«, Möbelhaus Komerling. Kastanien- Allee 56(Ede Weinbeegsweq), 38020 Bettstellen, 4, mit Matratzen, siarmige Gastron«, Sofa, Kommode, dio. Stühle, 9 Holz. eimer, billigst. Stern, Chat- tottenburg, Kantftr. 69, Gor- tenhaus Iii. Pttznitoin�tmeneerl« Pianss, vrächiig«. Teilzah- hing gestattet. Sachter, Oranienburgersir. 42. 147«' Bianaa. großes Lager neuer und gebrauchter Instrumente. Scherer Ehousseestrotz» 105. ' Pianes, gebraucht, Flügel, neu und Gelegen! � l Teilzahlung. Pianohans Adam, Münzstr. 16._____« Pianos, billig. Kirpfchinsti� Kopeuhagenerstr. 5. 31l2tt Kaufgesuche Tifchlermaschlnen, neu und gebraucht, taufe» und verlaufen Maschinensadeit Hirsch. Pantstr. 39.__ 64-18» Fahrradantanf, Linien- stratze� 19.___ 14»«» " Quecksilber, Höllenstein, teuft jedes Quantum. Metall- tontor John. B..e Iatob- stratze 138._ Technische Privatschule Dr. Werner, Regiernngs- Bau- meist«« a. D., Berlin, Nean- derstraße 3. Maschinenbau, Elettrotechnit, Hochbau, Ties- bau. Abeitdlebrgänge. Tages- lehrgättge.____ 64/15' «aschinenban, Nif, Tagesturse, Privatschule Friedrichsir. 118. Elettrotech- Abendturse, «tetlmacher, 126» Klanier-, Violine-, Gesang-, Louienunterricht. Zllonats- ? onorar 30,—. Erste Lehr- räfte. Beethooen-Konserva- torn/m, Friedrichstraße 214.' Englisch, schnellfördernd, best- bewährteste Methode zur Er- lerming der Sprache in Wort und Schrift. Zoellner, König- grittzeeftr. 631___ 37876 Holländisch, Freiprospetl. Rollendorf 42i8. 37866' KngeNager, neu. rostsrei tau« ieden Posten P. Schulze Wlvdenowsir. 14, Moabit 648.' KotosN. Golbschmied, taust zu gllnstigeu Preisen: Pia- tin-, Gold-, Silberbruch, un. modernen S/dmuck, Zahnge- bisse. Bxennftme. Eigen« Berwerlung. Goldwaren. Fabrit. Brunnenstratze 168. u. Jaget, achinnbachtzitz \2S Sprachen. Unterricht. Uedersetzungen. Eosmos, Eharlottenstr. 77. Zentrum 7756. Rad, mittags.____ 31)4a «. B-Heim- Schwarzbachs taufm. Privatschule(Inh. straß« 32, Telephon Neukölln 1063. Anfang Oliober begin- nen')/- nnb'b-IobrcMrlu- aänge in allen Sandelsledr- fächern zur Ausolldung für des Kontor. Ebenso beginnen Anfang Ottober It-Iahres- lehrgänge in Buchfilhruug, Rechnen, Schriftvertehr, Sdiönfchreiben, Kurzschrift und Maschinenschreiben._• �Kansmännisch« Privatschule von Hugo Strahlendorsf, Spittelmartl, Beuthstr. 11. Zentrum 1750..4. Halbjah» res- und Iahreslehrgänge. für jitnaere und liiere Da men und Herren»«trennt. zur Ausbildung für das Kon- tor. 3. Halbjahreslehrgänge für Damen und Herren mit höherer Schulbildung, zur Ausbildung von prattischei, GeschäftsNenographen. die mindestens 200 Silben stena- graphieren, fertig Maschine schreiben und mit allen tausmännischen Arbeiten ver- tränt stnd. Englis/ber, fran- zöstscher Schriftvertehr. C. Bierteljahreslehroänge. Lehr- Pläne unentgeltlich.' Danerwäsch« revariert Born. Reichenbergerstratze 7.__ r Beroielsältignugen. erstklassig, Ernst, BeForter- straß« 30. Hnmdaldt 6535. «nfpolstern. SosabezSg-. billigst. Pappelallee 12. Bertranensnalle Auskunft, gewissenhaft, Frau Ehm, Hebamme a. D., Stargarder- strotz- 75.__ 190«' »er Stoff hat, fertige An- zug. 350 M. Kaezynski, Lich- ienbergerstr. 9.__ 64)19 Malerarbeiten, beste, dil- ligste und schnellste Ansfüh- rüng. Daumann, Schöneberg. el-Paulusftr. 36. Z7Söb /�i-hehsmscht Zlsttn LerilljtMkter (30 3.0lt gel. Buchdrucker. langj. Parteig),der vorwärts strebt u. sich weiter ausbilden möchte, f. Stellung als Lotalredatteur (Sprziatsach Spart!), gewandt im Berlehr mit dem Pubtitum. Off.erb. n. K. 2b an die Erp. des „Vorwärts'. BZEmmma lin-Tempelhof, stratze 42. Banschlassee für leichte und mittlere Eisentonftrnllionen verlangt Paul Heinrichs, Ber- ~' Ringbahn- _ 90/12 Keaniührer mit langjährigen, guten Zeugnissen für Dreimoiaren-Lausiran sofort Gottschalt u. Michaelis, Neu- tölln. Lahnstr. M,35,_ 37961, Lehrling zur Erlernung der «MI/ mein Bittenauer Wert \t ich 491$ Stellmacher«>» Maschinenarbeiter Meldungen Earl Flahr, Ma- schinenfabrit, Wittenau deiTegel Zick-Zack- Näherinnen, imHause, suchen bei hohen Stücklöhnen Mlehalski & Cozarus, Damenwäsche fabelt. Rnngestt. 25/27, IS800b MeiMM auf Daenennräntei, ÄostO/vo nnd Kleiber verlangen so/ori Bpsteln& Barachsohn Kronenftr. 30,31(• Damen-Wäschc- Heimarbeiter- und-Arbeits- «üben aus alle Artitel suchen bei erhöhten Löhnen 3301 o B'.nhnlstl& Cazaras, Rungestr. 25/27. Einige weitere j - W Kunst per l. 10. verlang!, Elichk-Ges. chemigravhischen l, 10. verlang! Berlin, Friedriam'. 231_ Selbständige Msdellnebeitr. rinnen für Binsen und Klei- der, dauernd« Stellung, suchen Fraentel u. Roer, Komman- dantenstr. 12/13, Hof 4 Trp._ Blnsen-Räherinuen, geübte. in und außer dem Hause, ver- langen Fraentel u. Roer. .'lommandantenftr. 12/13, Hos 4 Ztv.__ 3794b Zackenarbeiterinnen für Kostüme verlangt Johanna Marbach, Lennl-str. 3. 90,-8 Stickerinnen, geübt tm Bor- spannen von Gobelintissen, sucht F. B. Ernst Schmidt, Friedrichstr. 78. 3785b antcrbezirMekretäre werden gesucht. Genossen, die schon längere Erfahrung in der Parteibewegung und erfolgreicher Agitation haben. wollen Meldungen mit selbstgeschriebenem Lebenslans an Relnhold Detter, Halle a. S.. Klausbergftr. 6a, ein- reichen. 191/10 2er WrtsverSM der SVS. Alle. \ Tüchtiger, erfahrener ReViSlOIlSIlieiSter,| vertraut mit dem neuesten Toleranzsystem,\ baldmöglichst gesucht. 109 Deutsche Nlles-Werke A.-0., Berlln-Weillensuc 1 Werkzeugdreher%�fS?ani 1 Werkzeugmacher M U«tzwertze«ze. 1 Werkzeughärter zum sofortigen Antritt gesucht. Meldungen im Einstellungsdureau. ÜliliSlülle A.-E. Berlin-Oberschöneweide, Ostendstr. I/S. Tüchtiger Vo�lialliulalck, im Werkzeug. und blaschinenbau bewandert, per baldmöglichst gesucht. 109-17 Dentscbe Alle». Werke A.-C1,, Berlin-WeiBsnsee trieb für Stockholm gestecht. Tüchtiger Cnppenffirbcr, der selbständig nach Muster färben tann. Persönliche Porstellung mit Reserenzen Hotel Bristol Montag, morgens vor 9 Uhr. Zimmer 416._ ssobb Schreibmaschinen -Neparatevre einige tüchtige gut empfohlene stellen mit tarifmäßigem Lohn sofort ein Scbäfer& Clauß SeelinlDO, Leipzigers tr.lll Emaillenr,''Är auf Manschettentnöpfr gesucht. M ßrouen& Co..|Sr"ön, Deich enberger Stralte 35 liiclit. Miästff, in der Fab trontc«rfo sucht Off» !- 1 gesellschaft > Probutte, i • I straße 44, in der Fabrikation von Schuh crem? erfahren, per bald ar sucht. Offerten an die Attten- für medizinische . BerUnWg,»an anter- Orössere Anzahl tüchtige Lackierer Stellmacher Klempner Sattler auf Loxuskarosserie eingearbeitet, bei hohem Lohn von Autpmobiltabrik nahe Berlins sofort gebucht, Schriitliche Angebote an Nordflug; Teltow i. Jlark Werke P o r 1 1 e r mit langjährigen Zeugnissen per sofort gesucht Rur schriftliche Angehoic. Albert Rosenbain, Leipziger Str. 78/74 «Httcm IcU unserer deutigeu Anflöge liegt ein Prospekt der..rrsletts.Qiko» tiiiel KilttleM-.ffloiIo" der Rachhaudlnntf Frans O. tüctarüder, Wllhelmatr. 87/88, bei. Zur rechten Zeit noch haben wir bedeutende LlnkSufe In Schuhwaren bei ersten deutschen fabilken 7um flbsch?uh gebracht und stnd, ohne k�ückstcht auf die gegenwärtige enorme p.eissteigerung, heu'e in der Lage, eine hervorragende fluswahl vamen-- und Herren- lowie Knaben- u. Mädchenttiefel in den neuesten formen u. Modelten noch?u den alten, bekannt billigen preilen anzubieten. Vementtprechenct verksuten wir: yerreottiefel sus krSlligem Rindbox mit Prtftnarbtn.. 8850 Scrrcnftiefd ÄWÄ» 12850 ierrcnttiefcl SSÄÄK 18860 H-mnitletei S'tf'aar. i8850 DamenMicfel'£ pSSZ."�. 88 50 aus R•Cbeoreaux In d/, Uhr.»am Fried» Hai der Fricdensgemcinde in Nordend aus statt. Eotrugen wir den Schmerz um den geliedten Sohn, nun trage ich idn allein 37S8d jKexirltgverdüerlinSpo 94. Abteilung. Am 2. b M. oerstarb unler� aller lieber Partetgenofie ErnZZ PayenkaK Bernauer Str. 95 Ehre seine« Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 5. Septemder. nachm.2>/, Uhr, oom Fried» Hot der Friedensgemetnde in Nordend aus statt. I97Sgb Negc Beteiligung erwartet Die Abteiluugslettuug. Deatscber Metallirbsltinerb. Verwallungsstell« Berlin. Den Mitgliedern zur Nach- ridit, daß unser ttollege, der Werlzeugmacher Kadett Thons Neutölln, Lahnstr. 65 am 31. o. M. gestorben Ist. Ehre seine« Aadenlen I Die Einäscherung findet am Montag, den 5. d. M., nachmittag» 2ht Uhr, im «rematormmBommschuIen- weg statt. SeWelNMMeitelMldms oerwallungZltelle Kerlln X II. 59. Clnlenltr. 83— 85 Geschäftszeit von vorm. S Uhr bis nachm. 4 Uhr Telephon: Amt Norden l«S, 1289. 1987. 9714 Montag, den S. Teptembrr, abends S Uhr, im GewerkschaftshauS(Saal I), Engelufer 15: Branchen-Verfammlung der Metall- und Revolverdreher sowie -dreherinnen(Gelbmetall). Tagesordnung: l. Bericht über unsere Lohnverhältnisse in der Branche. 2. Branchenanqelegenheiten. 3. Verschiedene«. lgUU- Ohne Mitgliedsbuch kein Futritt.-MVl> TirnStag. den 6. September, abendS 7 Uhr. in der Aula des Söllnischen Gymnasiums, Jnfelftrahe 2—5: B r a n ch e n- V e r f a m m l n n g sämtlicher Elektromonteure und Helfer (Aross-iverlins Taassorduung: X Relerat über dle gei� wirtschaftliche Lage und die zuMustigen Tarife.£ Distussion 8. BranchenangelegenheUen. 4. Berdandsangeligenhellen und Verschiedene». 44»»� Zutritt haben nur itollegen. die sich durch ihr Mllgliedsbuch als Branchenangehiirige ausweisen. vi« 0rt»»«r«»atIuug Se«Wiiiei m die SMMn millmodi, den 7. September, Bobbintlauf«. Bobdinftr.10: Zulammenkunft der Ortsgruppe Ileukdlln des hllls- verelns für DcuUcbböbtncn u. d. Sudctenländcr C. V. Rescrafe über Ol« alte f)cimaf veotschästerrelch. Erscheint deshalb in Massen._ Der Vorstand. "TäUi. a___ n M. Tellinhlg. 5 J. Garantie Kronen /.flllllb?cn Li 19 M. Zabnxleh. mit Elaspritz. höchst «..?.»cdmerrlä. Umarb.schlechts Geb Rep Zahn- Arzt Dr.Woll ,o« Pot«danier»t�S.Hochb-St Sprz.9 7 In allen Seifen-.!)rogen-, Kolonialwaiengeschäften zu hallen. Steröefoflcn»*" sH-K-Isch««ass«) Sonntag, den 19. September. vorm.«... Uhr. im.Rosenthaler Hof?. Nosenthaler Elrage 11/12, anherorbenlllch» woneral- nersammiung. Tagesordnung: Krsatiw v Vorstandsmitgliedern M::dl>cdsduch lenitimiert. ?__ Der iiocitonb. Zurück 90/1 Dr. Erich Wossidlo Facharzt Nteren».BIa:en».Harn. leiden. Nachmittag« 4—6 Uhr, -il Am«arisbad la. Sbd. 8—11 Zurückgekehrt Dr. Zadek Mpl 8580. Oranienstr 139 Von der Reise zuiOCK: San-Rai Dr. Max Cohn, Neanderstr 19. 109/12 Nur wenige Tage verkaufen wir in Lombard verfallene Billige Schuhe alles neue einwandfreie Ware Herrenstiefel kräftige Ausführung... 65°° Lackstiefel für Herren........ 99°° Herrenstiefel ia Rindbox...... 9900 Herrenstiefel ia Rindieder...... 90°° Braune Herrenstiefel...... 12Ol)0 Damen-Schnürstiefel ia Rindbox.. 85° Damen-Schnürschuhe....... S500 Braune Damen-Spangenschuhe.. 6990 Burschenstiefel»ehr haltbar.Qröße 34-39 7B00 Leder- ü.SchühbedarfG.ni.b,H. BERLIN S Konmandantenstraae 37(im Laden) nahe Alexandnnenstrate deSItnct aar ron 10 hl» 9 Uhr—— Kriegsanleihe wird zu 84% in Zahlung genommen. Plüschmäntel| Pelzmäntel 750. 1075«. 1650« 2300« 3200« 3800« Ulster Kostüme 189« 287« 425«| 350« 575« 786« Jetzt sehr, sehr billig Gammimäntel für Damen 298 m. kUr Herren 350, 475«. Sportjacken»au 38 Sportjacken rem« wo»- 148, 212«. Mantelkleider 275«. Gesellschaftskleider 312, 450 M. Stoffröcke...... 55 m. Imprägnierte Mäntel 146, 255 Westmann 1. Geschäft: Berlin W, 2. Geschäft: Berlin NO, Mohrenstraße 37a Gr. Frankfurter Str. 115 DM Ridiard Bonnefis Deutschlands größtes Spezialgeschäft; für Trauringe. 0-�0»»-.>»»-.[ kauft für seinen eigenen Riesenbedarf jeden Posten i Gold, Brll.anteQ, Perlea etc.; Haben Sie alte Ringe, Ketten, Broschen, Ohrringe oder andere Wertstücke, die ac tlos in der Ecke liegen, hin I zu Richard Bonneck damit. Richard Bonneck zahlt daliir die höchsten Preise. Kür die Reeliität bürgt mein allbekanntes. 1892 von mir j selbst begründetes Unternehmen. Von weit nnd breit kommen die Paare zn Richard Bonncck, um sieh zu verloben. I Ring Oukat. 0,900 gest. von M, 75 an I„„ 0,900„ 3 Gramm M. ISO 1 A 1 a 0,900 3,9 a ,. 175 >» V/,« 0.900„5„„ 250 1 ,, 2 ,, 0,900 7„ 350 I Ring 0,585 gest. v. M. 40 W« M. 160 1 Ring 0,333 gest. v. M. 30 bis M. 100 ~ Sämilichc Ringe 2Vt— 7 mm brcll.am Lager.- Alles fix und fertfj» mm Ifritnohmcn. Sämtliche Preise inkl. Lnxnsstener. Diese Ringe Ornament„Rose" j und„Myrte" sowie mit In! schritt„Du bist mein",„Mitl Willen Dein eigen"(in 0.585 j Gold) von M. 200.— an. Alle Weiten vorrätig.] Katalog gratisl Versand nach außerhalb. Rlesenauswahl aller in der Uhren- und Juwelenbrandie j vorkommenden Waren Stets OelegenlieltsKlufe In Brillanten. RICHARD BONNECK I Hauptgeschäft: Berlin N, Schönhauser Allee 45 (Hochbahn: Oanziger Straße), Tel: I lumb. 1344. Pillale: Landsherger Allee 41. Telegramm- Adresse; Goldonkel, Berlin. Ankauf v. Gold n. Juwelen. Fahrg. w. vergütet. Kcichsbank-Giru- Konto gegründet 1894. el* spare» d* Einzelverkauf*£ 0» � Einzelverkauf Winter-Modelle. 7« nunt-UIlfir 258, 158. 75 Tirrh«aklm». SW», ,,r II1UI Mäntel 4,0. j/3 Kfifflüie: 458 ßoli Slriikjstksn 145 flM30t-8c£ö2Ä459 MMl 575. 450, 258 Seiile5pläscft-p"r7so, 593 h'inSoraäötEl 150. lED, 50 wjomjtz. Lasilsliorsef StraOe 59. ÄÄ SonnflhendB nrui SonntM«»»* bfpurji'DiA'iD Alchllg für alle 5?ÄM Zukuntt der famllie und die vorlorge für das, Alter durch den HMdituß einer Cebensverfidierunü- Richten Sie daher umgehend Ihre Aufrage an Hsrlzrulier Lehen8ver5iehervng s. K. Gnnpfoertreinnn(Broh-Sctfin s verlin 20»0, Elslcbcnee Strafte 6|* D Morgen kommt das Eri-Riesen-Radan! Zum Austrag einer Wette rollt es Mazeppa der Weltrckordlänler von Göppingen in Württemberg über 988 tan Landstrasse nach Berlin.— Durchmesser des Rades 2,80 m, Breite des Rades 1 m, Umfang des Rades zirka 9 m. Start- Eri-Hau» Göppingen am 17. Augnit, vormittag»" Ohr. Route: btnttgan Karistohe Mannheim. Oarmsiadi, Hanau. Krankfurt a M., Lohr. Kissingen. MeUlnzen Blsenaoh, Weimar Naumburg. Leipzig(ä Tage Eundtahit durch Leipzig). Kbnnem, Macdebnrg. Gentbin Werder. Berlin In leder giflezeren titadt wurde da« ii»1 darob die Bauptgeecekrtsstraasen eefDbit pVAs0 AnnC#vsl.■ Wieviele Kilometer durchlief das Eri-Riesen-R?d durchschnitt- lieh täglich aut seinem Weg von Göppingen bis zum Zlell _____________________._______ �________________________ wir*! nach Beendistiing das Weuleoft In Gegenwart PlrieHl�taVs�bmonTieri vom NotO> ungoÖf'net In Verwahrung genommen u am 12. Soq'omber, morg.»I Uhr, geöffnet. An dem tin-Rieeen-Rad oetti det steh ein vergeh lo smer nnd teislegelter Kilometer-Z&hler. Dieser wii Gesellschafft setil Hark 3000.— Preise ins tflr die Oeoafleslen Lösbd08d, üdö ivar: f. Prel« Mk. IOOO.- in bar, 2. Preln Mk. SOG.- In bac, 3. Wrnln Mk. 200.- In bar, 4. bis 10. Peel« ja Mk. iOO.- In bar, ff. bl* 20. Prala Je Mk. CO. In bar, 21. bis 70. Preis Je ein Packchen ERI leine Sohuhptteoemlttel. Jedermann kann«Ich kostanloa an dem Preleauenohrolben beteiligen durch Einsendm.g einer frankierten Postkzrt» mit der errephneton ""' und seiner genauen Adranse— Die Erl Kilometerzahl zu die olben beteiligen durch Binsendung einer nransienen foetkarte mit der erreennex�n Erl GesellschaH, Göppingen(WUrtt.) Eobluss dss Wettbewerbs am 10. September, naohta 12 Uhr. Uzzacsbend Ist dar Poal.tempcl Vis ko-tenloae Oebetundung dar Pitts# an dl« Gewinner erfolgt im Laute des September schafft dem Schuh strahlende Jugendfrische Ii �Tamaaaaaaanaaam /\/s/\/\/\/s/\/\/\/ss iL i i i B B B B B B B B B B B B B B B B B B B B B B B B B B B B § B B B B B B B B B B WVWWWWWMWWWWWWLWWWM» B Arbeiter«. Angestellte Berlins! Die Berliner Gewerkschaflskommission hat eine neue Warenverteilungsstelle am Kettbuser Damm 88-89 eröffnet Schuhwaren sss Kleidung Wasche usw. Au&erdem bestehen bisher Warenverteilungsstellen: Zimmerstraße 68 Sebastianstraße 37-38(Bctriebswem- stätte des Sdineider-Yerbandes) Enfieluier 21(Transportarbelter-Yerband) Charildstraße 3(A. L G. Konsumverein) Sdidnhanser Allee 173, Eingang SdiwedterStr. Comeniusplatz 4 Sdmeiderei-Genossensdiaft„Hoffnung", Berlin N, BrnnnenstraOe 185 JablonsRistraOe 8 Adlershof, Netzer Straße 14 cspenldi, Kaiser-Vllhelm-Straße 101 Friedridishagen, Sdiarnweberstraße 4 Harlshorst, Valdsiedlang, Hegemeisterweg 54 Wildau, Sdiwarzkopfl-Verke Die Ware kann in der Zeit von 9 Uhr vormittags bis 6% Uhr abends besichtigt und gekauft werden Arbeitnehmer übt Solidarität!/ Bezieht von Eurem Unternehmen! Ortsausschuß des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes Berlin— gez. Sabath Verbandsbuch mitbringen I B B B B B B B B B B Ib B B B BaaaHHHEHQSHHaHHHHQaHÖEQgZasaaaKHGSHgSaöQHHaHKSÖEaRäHHH // A/\// /\rAA/\/ A/ aaaaB REINER WEINBRAND IN FRIEDENSQUAÜTAT MARKE; UWeMMDUk weihbrennereIek HANAUS. Jme, Stock Nachl. A.'O., ZwelKniederlassuos Berlin O S4, Romlntener Str. 40. Telephon 1 K5nis*tadt 093. ' f- iSpitlptoiy. 2.-0. S<|rt.} 4, 6 und 8 Uhr W Belieftie Rfl�olsltn j Akte n.(L Roman ▼. G. F röschel, bearb. ▼. H. Galten n. H. Janowitz mit Aata Nlclacn P.Ve�encr. M Landa» F. r. Altan, W, Diebel mann. M- ▼. Kierska, Adolphe Enger», A. E. Llcho Regie: Felix Baach »oriw: Ehagün länfl RoDschali Vorr erkaut 11 bis I Uhr Der Film erschien als Roman in den Kronenböchern Rudolf Motte, Buchverlag Beginn 6 Uhr Sonderfilm des Ober- schlesier Hilfswerk» Regie Jam» Bauer Chaplin läuft Rollschuh Ausserdem i. d, ersten 3 Theatern Kit Bficiise Mü Spatel im U.T FriedricbttraAe Seefahrt ist not nach d. Ronan von Gorcb Fock, bearbeitet von Thomas Hall mit Lüde Höflich ✓ Hans Marr Regie: Rudolf Biebracb Dritte Woche Glorla-Monnmentalfilm der Ufa Die Nacht ohne Morgen Verl Paul Rosen baya Darsteller Hana Miereadorft Grit He�csa• Hannl Weiße* Alb. Steinrßck a Eng. KJöpfer# Hdgtr Klitsch a Regie: Karl Grnnc Rex-Film der Ufa Grausige Nächte von Carl Mayer Hauptrolle; Edith Potei A. Abel, A. Korkt, A. Sandrock Regie: Lnpn Pick Tippelpaule mit Paul Graetz Regle; Paul Ludwig Stein Sturmflut des Lebens mit Gnnnsr Tolnaet Regie; Paul Ludwig Stein Vom 2. bis 5. September Der schwarze Zeuge Drama in S Akten mit FX. Bushmann u. Beverly-Baync Vom 6. bis 8. September Dam ra- Film In S Akten Der Schrecken der weissen Hölle 0|h Die Perle des Orients Wochentags ab 711 br/Let-teVor lührang 3I49 Uhr ✓ Sonnt Beginn 4 Uhr/ Letrte Vorfflhrung 8 Uhr Prozesse, � M MM fifffnaaeeitiee«Ma vtC&$90tCttCUI!(mW€V UvUNstV»?» ein vollweviises Gv- zensnis in dev 3C Of. PveiSSase! verlangen Gie die neue Mansli „Silm" Iisaveiie. Die davwvevavbetteie hervorvasende Mi» ßchnns reiner ovienia- Mcher TabaSe Vereins in ftch alle Verzüge in Nezng auf ein mildes nnd trovdem volles würziges Slvoma. «aus»„mim" ist In aßen Gestböften � S B AAJUlkßh � A AA IW M A A OSSEE» DK® i-ldnO KuXlv HUI wvwwey vw w v v ww w v w v v v haben. Rat, Beistand, mSlllze Preise, Teilzahlung, Ehe-, Alimenten-, Straf- . Sachen. Steuern, Cnadengesuche. Landgerichtsrat Dr. v. K i r c h h a c h, Gesellschaft m. b. AI ex enders traße 45(am Alexanderplatx, gegenüber Tietzl(»—7) Glanz Erfolge l Beobachtg. Tel.: KUniast. 3S95 Central-Theater Alte Jakobstraße 30-32;s Telephon Moritzplatz 4047 Donnerstag, /. Sept., Beginn der Winterspielzeit 8 Uhr Der große Operettenerfolg 8 Öhr Die Postmeisterin von August Neidhardt, Musik von Leon Jessei mit Molly Wessely Aasschneiden l Sondervergünstigung Aasschneiden t - nur gültig vom 1. bis 1 5. Sept.- Mittelbalkon Parkett... Rangloge.. . statt 12.- 8,— . statt 14.- 10.- . statt 20-. 12.— Balkonsessel. statt 22.- 14.— Rarkettsessel. statt 25.- 16.— Orchestersess. statt 30.- 20.— Sonnabends I Mark mehr, Sonntags 2 Mark mehrt Gültig für 1 bis 6 Personen Wegea des großen Andranges wird gebeten, die Billetts möglichst an der Tageskasse von 10—12 Uhr einzulösen. Die Billetts sind 8 Tage vorher erbältlich. Berliner Ttatet! Kastanien-Allee 7—9 Vorletzter Sonntag der Saison I Konzert and Spezialitäten; An'ang<>/, Uhr Kafleekücbe v. 3 Uhr ab geüftn Reictishailen-Theal STETTINER SSNQER AbdS-T'/jU. u Stg nehm. 3 U. Ntn halbe Pr Varlctd Dtahoff-Brettl PHILHARMONIE LiMllllll�KoiizM Dienstag, den 6. September abends 8 Uhr: Zum Male des Philharm. Orchesters Dirig. Prof. Richard Hagel Anf. 7>/, Uhr Eintritt 5 M. Geiiia-Praitsi C.RIchter.Chausseestr. 110 D Heute Sonntag, d. 4. Sept.! Gr. Eröilnangs-\ Vorstellung der DotansNorii-l öeutscli. Sängen Vollstfind. neues Prog, Kassenölln 4 U., Beg 6 U. NachdemFamll-Kränzch. Im renov. weißen Saal| 1 von S Uhr ab TANZ. ZooL Garten Heute am i. Sonntag im Monat Eintritt) Zoo d. Äqual 21. Nachm: Großes Doppel-Konzert. Aquarium CM** Operette In drei Akten von Herman Haller u Rldeamus, nach einem Lustspiel v Kempner-Hochstfidt Musit von Eduard KGuneke Charlotte Boerner Ilse Marwenga Mlzzl Schütz Carl Qeppert Gottfried fiuppertz Ktirt Lilien, I. Komiker des, ,,,, Karl- Schultze- Theaters, Hamburg UeDUt j Hellmuth Neugebauer,> lyrisch Tenor vom Landestheater Karlsruhe als Debüt I Hans Schüren, Richard Drescher Musikalische Leitung: MaX Roth Bühnenbilder: Ludwig Kainer Täme: Robert N6grel Eennesi zu Grunewald (ITnlonklab) Sonntag, d. 4. September, naebm. Z'Aühr ........... 7 Rennen....................... III 5 VOLKSKUNSTABENDE DES LYRABUNDES. Lieder� u. AriensAbend-ÄLiehtu?.""« ■(Brahms)— 0 laß' dich der Himirielstllr(Rieh. - Die junge Nonne(Schubert)— Motgenstandchen(Schubart)— Die (Nast)— Der sakrische Baß(Koschat)— Romarie und Mevrltchcs .Mlgnon"(Thomas). Arien-Einlage iu„Ündlne"(Lortzing-P. Gumbert) halten goidne Stunde(Ad Jensen)— Das Fräulein an Gende)— Die junge Nonne......... Rose nur(Nast)— Der saki Lied aus„Mignon"(Thomas). Arien-Einlage iu„Ündlne"(Lortzing-P. Gumbert) — Ane: Horch auf den Klang der Zither aus„Don Juan"(Mozart)— Eine Maiennacht(Abt)— Fahr wohl, du Lenzesmorgen(Plell) Mitwirkende: Margarete Scholz— Fritz Llsslg— Gustaf Kühn. ~!S BERLINER SOLO. QUARTETT 1 Willi Ludwig, Otto Adolph, Gustaf Kühn, Fritz Lorbeer. NEUES BERLINER SOLO.QUAR' WMWstWMWW tlpf________________ Ellen Byk, Violine: Die Nachtigall(Alabiell/VieuxtemBS �- Ländlicher Tan* (Weber)— Ave Maria(Schubert/Wllhelmy)■ _ Am Flüge: Kurt Riedel Die Jagd(Cartler/Kreisler). Bunter Abend Tony Ja. ekel, Lieder zur Laut*: Schä erilea (Hannes Ruck)— Die Bauernhochzeit Volks- weise)— Klagelied im Mai(Volkswelse)— Schmij-Kayser Dei wandemdeMusikant, Der Nachtwandler. Dl» drei jungenLeute. Erich Taeppe, ernste und heitere Rezitationen: Der Schllfniüchige iFrangois Co pdej— Genesung iK Ettlingcr)— Fnedenswaie(K. Ettlinser)— Die ~"------ �"—----- nb Nachtieall iHans Brennen) - Der verlegte Sonntag(Verfasser unbekannt). Irma Schiele; Heimalstraum(Carl"Heins)— Es hat mir der Himmel ein Scnätzchen beschert(Peter Paul)— Das Lied vom süßen Mädel aus„Das (H. Reinhardt)— spiegieln, Spievlein in meiner Hand aus„Der (Leo Ascher)— Der Schwur(Carl Brthm). süße Müde: Soldat der Marie'____________,__________ Franz Leonhard, Klavier-Solo: Rondo caprlccioso(Mendelssohn)— Terzen Etüde(Chopin)— Walzet in E-Moll(Chopin)— Nocturne in F-Moll(Chopin)— Spinnerlled aus..Der fliegende Hol ander(WagnenLiszt). _ Begleitun" der Gesän e: Peter Paul._ Gebet au: „Tosea" (Puccinl. Opertig u, Operetten»Abend kecnatl. und Arte der cho cho-san au»..Madame Bullerrly"(Fuccini)— Proloi aus„Bajazzo"(Lioncavallo)— Hymne aus„Stradelia"(V. Flotow)— Duett: Leonurc und Grat von Luiia aus ,Der Troubadour"(Verdi)— Walierlled aus-Oaaparone"(Mlllßckei)— Duett r Lydia und W'' (Supee)— Ducti i Milosch und Suza, Wenn zwei sich blnder"(Lßhar)- Duett: S amslaus und Christel, Schau DoSlft LydTä'und Wladimir aus-Fatlnlne" iza. Wenn zwei sich lieben aus„Der Rastel- mir nur recht.n» Ge icht aus„Der Vogelhändler"_________ Mitwirkende: Elsbctn Kotl— Irma Schielt— Fritz Llsslg— Brnao Faethe. Sela Trau, Cello-Virluosin: Cavatine aus„Rigol etto"(Vardl)— Walthers Preislied aus„Die Meistersinger von Nürnberg"(Wauner)— Fortunlos Utd [Offenbach)— Wer uns getraut aus„Der Zigcunerbaron"(Joh. Strauß). Am Flügel; Kurt Henalg. Unterhaltungs» Abend (Nähe Alt-Moabit— Kleiner Tiergarten).___ Dienstags. Reihe am| 13. Sept j 20. Sept.| 27. Sept.| 4. Oklob| H. Oktob. im Festsaale des Fricdrlch-Real-Gymnasiums, Mlttenwalder Straße 37 (Nähe Marhcineke-Platzi Mittwochs- Reihe am 1 14 Sept.| 21. Sept.| 2S. Sept. I 5. Oktob| 12 Oktob im Fest-aale des Filedrlch-Gymnaslums, Albrrchtstr 27(Nähe ßhl. Fried: Ichsfr. Donoersinga. Reihe| 15. Sept.| 22. Sept.| 29 Sept.|-.Oktob| 13. Oktob Im Frstsval- des Lelbniz-Qymnasiums, Marlanncnplatz 27iNäne Köpe Icker Br.) Preltags. Reihe am| is. Sepr j 23. Sem.|.k>.-epi| Okiob.| M. Oktob im Festsaale der Werner-Slemens-Realschule IX, Bsdslraße 23 (Nähe Bahnhol Oesundbrunnen i Sonnabends» Reihe| 17, Sepr.| 24 Seit. 1 1. Okton| 8. Oktob| 15 Oktob im Festsalle des Kdnigstädt Lyzeums, Grelfswalder Str. 25(Nä'ie Könlgsior: — Beginn punktlich fiMh�ncrit�Uhi� Rezltations- Abend von Herrn Erich Taeppe ___ u ter Mitwirkung von Herrn Maximilian Corrßus(am Flügel). Auszug aus dem Programm. Ernste und heitere Rezitationen: Der Eisberg (H. Urban)- Der A.jnolia Ellzug(H Urban— Postenspuk(K. Ettlinger)- Das Reisekiavier(K. Ettll iger)— Großpapas Abreise(Roda-Roda)— Der Käse(Hans Brennen.— Der Einsiedler(Otto Sommers'orll)- Professor rorlah(Man reu Ky' er) Melodramen: Der Todspieler, Bai ade von Börrles, Frhr von MOnchha isen (Mu ik von Prof von Wo howskl üedau). Der Taucher von Friedr von Schil er(Musik von J. Thomas) K:aTicr.Solo; Polonaise Cn-Moli(C opln)— Mmueito und Scherzo aus der Sonate Es- /ur(van Beethoven)— Lützow's wilde Jagd IC. M. von Weber; '-ei bearbeitet von Prof Th. Kul ack_ Lied der Auel» aus„Die Fledermaus" (Joh. Strauß)— Unter dem Lindenbaum aus„Die Kätzchen"(Hugo Felix)— Lied der Christel aus„Der Vogelhändler"(Zelter)— preiflicd aus„Der Hutmacher Seiner Durchlaucht"(Snaga)— Weinlied aus„Der lachende Ehemann"(Eyßler) — Hab' Mitleid(Bakalemikow)— Leo Blech- Wat lang' Ich an— Hasensalat Heiterer Abend — Die fünf Hühnerchen— Meine Alpcnwelt(Mendelssohn— End oser Selbstmord(E. Pirani)— Ich muß wieder einmal In Grinzlng sein iBenatrky)— Laß dir Zeit, immer mit Gemütlichkeit aus„Der Hebe Augustin"(Leo Fall)— Serenade an Italien(Scholz). Heitere Rezitationen! Die beiden Schnupfen(Moszkowki)—'s Jubiläum -.>— Mein Vater,'s ist ein kleines (Rob johannes)— s" fürsichtige (Fraungruber). Mitwirkende: Scnta Horst— Irene Katsch— Irma Schielt— Gustav Kühn— Olto Adolph.— Am Flügel Willy Schulz-Fiedler. »eitere tteziiatiunea: uit: uetuen trennupu (Sommerstorfl)— Ganz nüchtern(Halbauer) Mannchen(Wiener-Braunsberg)— Das Rmd< Dirndl(Fraungruber). Mitwirkende; Scnti BerPreis W eine Dauerkarte 5Äg"de beträgt 9 Ii.- (einschl. Steuer). Für diesen perinaen Beiras? sichern Sie sich einen Piatzräenn es wird nur eine best mmie Zahl LmlaßKarten ausgegeben, sodaü es sich empfiehlt, umgehende Bestellung von Hörerkanen an die Leitung gelangen zu lassen, da die Karten cnahrüngsgem.lß bald vergriffen sein werden.— Die Dauerkarten sind unpersönlich. Können al>o im Behlndetungssa le an jede andere Person v ehergegeoen weiden.— Die Zusendung der Karten er olgt auf Wunsch durch die Pos« ner Nachnahme, Jeuo h wird Einzahlung durch Zahl Karte auf Postschec«Konto �2203 Berlin NW anempfohlen, damit den Bestellern das Nachnahmeporto erspart bleibt Bei Einsendung des Betrages erlotgt franko Zusendung. 90fr Zur gefl. Beachtung;! Für persönliche Abholung befindet sich jetzt die Verkaufsstelle Lutsenstr 50, 1(Näne Karlspl.), welche von 2—7 Uhr nachmittags geöffnet ist. Schriftliche Bestellungen sind a> die Geschäfts- ici'ung nach ßeriin NW 40, Neues Toi 3, zu lichten Es wird gebeten, für Bekanntgabe des Prospekt Inhaltes im Fre-mdes- und Bckan nie kreise zu wirken; weitere Prosoekte stehen für diesen Zwecs ger zui Verfügung. Die Leitung I. Schleie, Berlin NW 40, Neues Tor 3. Tel-:phOQiscae Bestellungen unterNorden Ab, Kancnverk ufsstelleffQ persö il che Ar-holung).„uisenstr 50, 1 tNahe Karls 1). 2-7 Uhr->cbrir liehe Bsstellunven nach Berlin NW v.NenesTori Posischeckkonto Be lin 2b Bestellschein: Ich O'Sle e h ertn t bei I. Sehlde, Berti i NW 40. Neues Tor 3(Leitunv de» Lyra vnides) - Dauerkarten ied. Dauerkarte iltl. Vo. tiagsahen ej zum i'if isc von je 9 Mk. (einschi Steuer. SOnmagsreihe, Montagsreihe. Dienstagsreihe, Miitwochsrcihe, Donnerstagsreihe. Frcltagsrelhe, Sonnabend, reihe. Die Z tsendung wnd durch Nachnahme gewünscht. Der Betrag igt auf das Postscheckkonto 22'.03 Berlin eingezahlt Um genaue Ausfüllung des Bestellscheines wird gebeten. Nichtgewünschtes bitte streichen. Welche Reihe darf gesandt werden, falls die gewünschte vergrilfen ist? 37t3b Name u. Stand:. Wohnung"- Tv. UND AU/7TELLUN6 NEUER. DAMENMODEN � Damenkleidung Blusen, Unterröcke Kleiderstoffe Seidenkleid ÄmÜM«t.r 295™ Kiltelkleid �qrjoo aus ludi. mit reicher Sltdcerd J Kittelkleid �qqoo aus gutem Gabardine, ml! StUkerBl..... Seidentrikotkleid /jonoo sehr|csdi gearbeitet.................. Samtkleid(Veiveo /lon00 jugendliche Fassons................... Jackenkleid corjoo * aus gulem Kammgarn................ CrepedeChine-Kleid 70000 mit apailer Stickerei................../ JSiq50 manne und schwarz......... Meter Z.-7*A-j7 FouIetudirÄ"Ä495C6950 Seidenstoffe Serge 7,50 |0r jackenfuilcr, gute QuaMM....... Matar Z.I Blusenseide?.50 moderne Streifen................. Meter Rippenvelvet.qso ca. 68-70 cm breit............... Meier �1�7 Seidenflausch>. sporiiwec*. a:>150 und Morgenröcke ca. ICO cm breit.. Meter J Putz Fesche Filztoque orv» mit Hlzquaste......................... OvJ Schwarze Samtkappe 97" Filzglocke m» Fiizgomik»..... 105 Fescher Filztrotleur ,,7� gesteppt, ml* Fllzschleite................. Iii- Strumpfe Damenstrümpfe 0751150 Baumwolle, gewebt, schwarz und(arblg O II Damenstrümpfe 17501-50 Baumwolle, gewebt, schwarz, la Qualität 1�- 1-� Herren socken-750 �73 11 750 gewebt, schwarz u. fartx, Baumwol.e/ Mako fiita- Jnaebet-' Wintermänfel 1»� sehr flollc. Ausführungen, in,!IIII,�.'»rtN,trtNW,rtrr�—-Mt-NtM-lt——.............................................................................. III.«,!.»,!!«!,«,' 1>»««>»>>>> tedtedteteteteeilllllliuil. � I Übergangs- und Winter-Mantel neueste MaAorten, vorzügl. Stoffe 275.- 375.- eadi große Wetten Jj » 225.-| Seide...... 150.-= Velvet... 275.» 375.-? >* � •Ai". Hochfeine reinwollene Strickjacken noi. F�bm...... 223.» 275.- 375.- 1 V*._ ff .fev klärt, daß die Beratungen zwischen den Vertretern Belgien», Bro- sllien», Spaniens und Chinas unter dem Vorsitz de» Präsidenten Hymans begonnen hätten, doch weiß man darüber nichts Genaues, denn die plitglleder de» VSlkerbnndes scheinen in dieser Hinsicht Stillschweigen beobachten zu wolle». polnische ßälschungsmanöver. Kallowih. 8. September.(WTB.) In den polnischen Zeitungen Oberschlesiens, voran in der„(B r» n z z e i t u n g", wird In der Nummer vom 3. September ein Bericht über die Ergebnisse der Petriebsratswahlen auf den obersthlesjjchen Indu- striewerken veröffentlicht. Der Bericht soll den Eindruck erwecken, als zähle er die Betnebsratswahlen dieses Jahres in sämtlichen Werten auf und kommt natürlich zu der Feststellung, daß die pol» nische Arbtiterichaft einen gewaltigen Sieg errungen habe. Die Rechnung, die in den polnischen Blättern aufgemacht wird, Ist in ihrer Zusammenfassung und in allen Einzel- Helten falsch. Eine Nachprüfung im einzelnen ist nicht möglich, weil die Werke nicht einzeln aufgeführt, sondern die Zählungen kreisweise zusammengestellt sind. Wenn ober die Ge» samtzahl der Betriebsratsmitglieder, die in den polnischen Blättern aufgeführt wird, richtig wäre, so wüßte es in Oberschlesien nahezu dreimal soviel Betrieb« geben, als In Wirklichkeit vor« Händen sind. Di« hohen Zahlen sind offenbar dadurch zustand« ge- kommen, daß nicht nur die gewählten polnischen Betnebsratsmit- glieder, sondern auch die Ersatzmänner mitgezählt sind. Di« Feststellung des Gesamtergebnisses ist aber schon deshalb nicht mög« lich, weil in einer großen Anzahl von Beirieben die diesjährigen Wahlen infolge de» Ausstand«» und der noch nachwirkenden Fol. gen noch gar nicht stattgefunden haben. Für alle dies» Betricbswahlen sind in dem polnischen Bericht die Ergebnist« der vorjährigen Wahlen eingesetzt. Ferner sind ein« große Anzahl deutsch« Arbeiter»och nicht an ihre Arbeitsstätte zurückgekehrt, well| die polnisch gesinnten Arbeiter sie nicht zuließen. Allein«ms den Werken der Kreise Pleß und Rybnik sehlen etwa noch 12 000 in deutschen Gewerkschaften organisierte Arbeiter, die sich noch als l Flüchtlinge in anderen Teilen Oberschlesiens oder auch im Reiche| aufhallen müssen und nicht zurückkehren können. Soweit sie den Versuch gemacht haben, sind sie von der polnisch gesinnten Arbeiter- schoft wieder verjagt worden. Tatsache ist, daß bei sehr vielen Be- triebsratswahlen dieses Jahres die bisherige Mehrheit der Betriebsräte entweder sehr stark abgenommen hat oder in eine Minderheit verwandelt wurde. Die Einzelergebniste der Be- triebsratswahlen, die mitgetellt werden, sobald sie vorliegen, werden das noch in größerem Umfange bestätigen als die schon bekannt- gegebenen Ergebnisse. Daß ein so schwindelhaft zurechtgemachtes Wahlergebnis in den polnischen Blattern als neuer Beweis dafür verzeichnet wird, daß da» ganze Industriegebiet polnisch ist, ist selbstverständlich. Dieses Berfahren ist von jeher üblich gewesen und hat sich auch im Zeichen der von deutscher Seite durchaus ehrlich aufgefaßten Der- ständigung nicht geändert. vor öen Toren �ngoras. London. 3. September.(EP.)„Daily Expreß" erfährt aus Konstantinopel: Die griechischen Truppen stehen nunmehr vor den Toren Angora». Doch bleibt da» kemalistische Heer, wenn auch durch Derlust« geschwächt, unversehrt stehen und zieht sich nach Südosten zurück. Angora ist geräumt worden. Der Sitz der kemalistischen Regierung wurde nach Caesarea verlegt. Da« französtsch-türkische Abkommen wird baldigst unterzeichnet werden. 60 französische Gefangene, die freigelassen worden waren, begaben sich nach den nächsten Seehäfen, um nach Frankreich zurückgeschickt zu werden. Die Voltspartei gegen links. Zur politischen Lage schreibt die.Nationalliberale Korrespon- dmz": Ueber Konswenzen der Parteivorsitzenden mit dem Reiche- kanzler und über spezielle Verhandlungen der Deutschen Dolkspartei mit den Regierungsparteien sind in den letzten Togen irreführende Meldungen durch dl« Presse gegangen. Tatsächlich handelt e» sich um folgendes: Auf Grund einer Besprechung de» Vorstandes der Reichstags- und preußischen Landtagefraktion der Deutschen Volts- oartsi haben die Abgeordneten Dr. Stresemann und Dr. von Kraus« in einer Besprechung mit dem Reichspräsidenten sowie Dr. Strese- mann nach Rückkehr des Reichskanzlers in einer Besprechung mit diesem die Stellungnahme der Deutschen Dolkspartei zu der Der- ordnung des Reichspräsidenten wegen de« Ausnahmezustande» in folgendem dargelegt: Di« Deutsche Dolkspartei steht auf dem Boden der verfassungsmäßigen Grundlag» de» Reiches und erhebt deshalb auch grundsätzlich keinen Einspruch dagegen, daß in Zeiten außergewöhnlicher Erregung die verfassungsmäßig dem Reichspräsidenten zustehenden Rechte zur Verhängung des Aus- nahmezustandes Anwendung finden. Die Partei verwahrt sich aber dagegen, daß die Anwendung dieses Ausnahmezustandes eine ein- feitige, von parteipolitischen Rücksichten diktierte wird. Sie lenkt die Aufmerksamkeit der Reichsregierung insbesondere auch auf die dem Reich und der Verfassung durch die systematisch« Arbeit der Kam- munisten drohende Gefahr, zumal die Kommunistische Partei auch nicht den geringsten Zweifel daran läßt, daß ihr Ziel die BeseitI- gung der Verfassung ourch Gewalt sei. Die Partei verwahrt sich deshalb auch dagegen, daß etwa der von der Mehrheit des Reichs- tage» gefaßte Beschluß wegen der Begnadigung der bei den Rom- mumstenausständen Beteiligten hazu führe, kommunistische Rädel»- führ« wieder in Freiheit zu setzen und damit für dt« Agitation frei- zumachen. Schließtich betont die Partei, daß sie allen Bestrebungen auf Durchbrechung d« Verfassung durch ein» nicht versassungi- mäßig, Nebenregierung wirtschaftlicher Organisationen entgegen. treten wird. Di« Deutsch« Bolkepartel wird sich gemäß ihrem ganzen Cha- rakter gegen jeden versuch wehren, durch Gewalttaten gegen Per- sonen oder gegen die Perfassung die ohnehin unsäglich schwierige Lage unseres Vaterlandes weiter zu erschweren. Sie erwartet des- halb auch von ihren Parteifreunden, daß sie ihrerseits trotz aller Schärfen, wie sie der Ausnahmezustand an sich mit sich bringt und wie sie in dem Verhalten linksstehender Organe zum Ausdruck kommen, die Parteileitung in ihrem Bestreben unterstützen, uns wieder geordneten Verhältnissen zuzuführen. Gerade in Zeiten, in denen radikale Kreise die öffentliche Meinung aufzupeitschen und zu verwirren suchen, ist es um so notwendiger, daß diejenigen weiten Kreise des deutschen Bolkes sich zusammenfinden, die in bewußter Bekämpfung jeder Gewalt nur von einer organischen Entwicklung Im Innern und von der Sammlung aller oufbaufreubigen fträste die Möglichkeit einer Gesundung unserer Lage erwarten. Sie werden elegisch! Der„Deutschen Tageszeitung" ist in diesen Tagen Heil wider- fahren. Al» ihre sachlichen Argument» auf die Neige gingen, hat ihr ein Anonymus»inen unflätigen Lchimpfbrief mit Morddrohungen gegen deutschnationale Führer ins Haus gesandt. Nun endlich hat sie„Material". Das Geschreibsel wird im Wortlaut abgedruckt und dazu bemerkt: Da« ist die Verurteilung des politischen Morde», wie sie bei den Gesinnungsgenossen des„vorwärts" und der.Germania" besteht: das ist die sittliche Höhe der Kreis«, die man unter den besonderen Schutz von Ausnahmeverordnungen stellt. Das sind die Vorkämpfer der deutschen demokra» tischen Republik. Wir wollen hier«ins verraten: Seit der Ermordung Erzbergers bringt uns fede Post ein halbes Dutzend anonymer Drohbrief«, zumeist fürchterlich mit Hakenkreuzen bemalt, in» Haus, in denen Scheidemann, Ebert usw. als die nächsten Todesopfer bezeichnet werden. Wir haben es aber stets für unter unserer Würde gehalten, uns an solchem Unflat die Finger schmutzig zu machen, und werden un« auch von der„Deutschen Tageszeitung" nicht dazu verleiten lassen. Es ist nur bezeichnend für den jetzigen Geisteszustand der deusschnationalen Pressr, daß sie mit Wann« diesen Schmutz als politischen Leckerbissen genießt. Angesichts ihres Heißhungers sind wir gern bercit. ihr unfern Etnlauf auch noch zur Verfügung zu stellen.__ ßolge des Selagerungszustandes. Wer hat geschossen? Koburg. 3. September.(WTB.) Bei der heuttgen Vemonstro- tlon der sozialistischen Parteien wurden 12 Personen aus dem Pudli- kum durch Schüsse und Handgranaten verletzt. Ein Mann ist so schwer verletzt, daß wenig Hoffnung auf Erhaltung seines Leben» besteht. Ein« Anzahl Schaufenster und Wohnungsssnster sind durch Gewehrschüsse und Handgranaten zertrümmert. Ein Pollzeibeamter wurde durch Stockschläge erheblich oerletzt. «- Koburg gehört bekanntlich fett einig« Zeit zu Bayern und muß infolgedessen alle Vorzüge des Kahrschen Regime» auskosttn, namentlich den Belagerungsz.stand. Ein wettere» verbot. Die..Ostpmlßische Zeitntiq" Ist auf drei Tage oerboten worden.— Die Verordnung des Reichspräsidenten sieht nur»in verbot auf 14 Tag» vor. Wird m Königberg da» ver» bot ander» ausgelegt? Kommunistische Verwirrung. Obwohl die französische Presse üb« die Mittwochdemonstratio- nen in Bertin und im Reiche größtenteils nur durch recht dürftige und unrichtige Agenturtelegramme informi«t worden ist. ist es un- verkennbar, daß der Aufmarsch der Republikaner zum Protest gegen die deutschnationale Mordreaktion auf die französische öffentliche Meinung einen oußerordenllich tiefen Eindruck gemacht hat. Da» geht auch au» den Kommentaren der einflußreichsten Pariser Blätt« hervor. Es fällt übrigen» dabei auf, daß es gerade die nationalisti- schen Organ« sind, die bemüht sind, die Bedeutung unserer republi- tonischen Massenkundgebungen herabzusetzen. Daran«kennt man die Besorgnis der französischen Scharfmacher, daß ihnen der beste Agitationsstoff dadurch entzogen werden könnte, daß unseren Scharfmachern das Handwerk gelegt wird. Eigenartig berührt es aber, daß unter den Blättern, die am eifrigsten bemüht sind, die Tragwelle uns«« Abwehrbewegung durch höhnische und giftige Bemerkungen herabzusetzen, die kam- m u n i st i s ch e u m a n i t e" an erst« Stelle steht. Diese« Blatt, da» seit der Spaltung der französischen Sozialistenpartei zum Tum- melplatz einiger Fanatiker und Ignoranten herabgesunken ist, unter- häll In Berlin einen anonymen Korrespondenten, der„Revo"(lies: rrevolutlonärl) zeichnet. Wahrscheinlich wird dieser Mann nicht von der„Humanite" selbst, sondern von Moskau au» direkt unterhalten und er erweist sich auch als getreues und blindes Werkzeug der Si- nowjew-Eliqu«. Einerseits versuchte er schon im voraus den Ein- druck zu erwecken, als ob die Mittwochdemonstrationen unter k o m- m u n i st i s ch e r Führung ständen, und v«spottete dqbei tagelang nicht nur die Mehrhellssozialisten, sondern vor allem die Unabhän- gigen, die einen neuen„Verrat" am Proletariat vorbereiteten. Höhnisch berichtete er über die fühlbare Annäherung zwischen SPD. und USP. und wittert» in der Aufforderung der„Freiheit" an unsere Partei, Wied« in die preußische Regierung einzutreten, einen neuen„Dolchstoß" im Rücken des Proletariat»! Ueber die Demon- stration im Lustgarten meldet„Revo": „Die deutsch» Arbeit«klasse ist offenbar von ihren demokra- tischen Illusionen noch nicht geheilt. Neben den roten Fahnen flatterten die schwarzrotgoldenen Fahnen der Republik über den Köpfen der Demonstranten. Aber die in diesen Versammlungen formulierten Ford«ung»n sind derart, daß ihre Erfiillung im Rahmen de» bürgerlichen Staate, nicht möglich ist. Sie setzt in Wirklichkeit den Sturz der Republik voraus." Das schreibt nicht etwa irgendein bürgerlich« Angstmeier Stinnesscher Richtung, sondern der B«ichterstaUer eines Arbeit«- blatte»! In d« gleichen Nummer der„Humanit�" vom 1. September «zählt irgendein anderer Korrespondent aus Salzburg über eine Unterredung mit der Gräfin Treuberg über die Persönlichkeit des ermordeten Erzb«zeri, und nimmt alle Schmähungen, die diese von niemanden In Deutschland ernst genommene alte Klatschbas» über den toten Zentrumsführer anhäuft, für bare Münze. So wird die französische Arbeiterschaft über deutsche politisch« Fragen unterrichtet! Dl« Stärk» der französischen Arbeiterbewe» gung ist auch dannch: am vorigen Sonntag sollte in Paris nach tags- lang« Propaganda durch die„Humanitt" eine Nlesenvcrsammlung unter freiem Himmel für Sowset-Rußland stattfinden. Es fanden sich aber im ganzen 7000(nach geringeren Schätzungen 5000) Menschen«in. Etwa soviel wie bei uns am vorigen Mittwoch— in Fürstenwald«. Erledigung der 5ahnenflucht,flnklagen. Dem preußischen Justizminist» sind Mitteilungen zugegangen, daß noch Fäll« d« Strafvollstreckung wegen Fahnenflucht oder un- erlaubter Entfernung aus der Zeit vor der Staatsumwälzung vor- kommen sollen. E» kann sich dabei nur um solch« Fälle handeln, in denen die militärisch« Amnestie vom 7. Dezember 1918/6. Juni 1920 um deswillen nicht Platz greift, weil der Verurteilte mll Rücksicht auf eine andere Straftat als Fahnenflucht, unerlaubt« Entfernung, Feigheit od« Vergehen gegen die Unterordnung aus dem Militär» dienst entlassen worden ist. Der Justizminister hat nun die Straf» anstalten, in denen DerurtelUe derartige Strafen verbüßen, ange- wiesen, unverzüglich den Vollstreckungsbehörden Anzeig» zu machen. Die Strafvollstreckungsbehörden aber haben alsbald die Akten dieser Strafsachen an den Justizminister einzureichen und in geeigneten Fällen die Vollstreckung der Strafen zu unterbrechen. Die Staats- anwaltschaft hat die Anweisung«hasten, falls wegen Straftaten der In Rede stehenden Art noch jetzt Verfahren anhängig sein sollten, dem Justizminist« wegen Niederschlagung zu berichten. Gleichzeitig wendet sich der preußisch« Justizminister in einem Erlaß gegen die etwa noch vorkommende weitere Erledlaung von Steckbriefen und Fahndungsersuchen gegen ehemalige Wehrpflichtige wegen Kon, trollentziehung und ähnlicher militärischer Vergehen. Soweit Justiz- behörden von dem Fortbestehen von derartigen Strafmaßnahmen Kenntnis«halten, hoben sie unverzüglich die Zurücknahme zu ver- fügen. « Kriegsgefangene und Lähnungsfrage. Auf dem dritten in Leipzig abgehaltenen Dundestag der Reichsvereinigung ehemaliger Kriegegefangener wurde in ein« Entschließung von den zwischen ihr« Bundesleitung und den Reichsbehörden getroffenen Verein» barungen über den Ausgleich in der Löhnungsfrage Kenntnis ge» nommen. Weit« heißt es dann in der Entschließung: Es ist den Vertretern nicht leicht geworden, sich dies« Vereinbarung z u fügen, weil die in den Reihen der ehemaligen Kriegsgefangenen heriichende Not durch die so späte Rückkehr in die Heimat immer noch eine sehr große ist. Wir wurden an der Front und nicht in der Etappe gefangen genommen. Wir wollen ob« die von der Re- gierung vorgeschlagene Lösung deshalb annehmen, well wir in der Zeit, wo die innere Einheit unserer Heimat aus» schwerste durch Parteihaher gefährdet ist, nicht zu denen gehören wollen, die un- serem Volte Schwi«igkeiten machen. Wir haben in der Not der Gefangenschaft gelernt, daß nur kameradschaftliches Zusammcnhal- ten und opferwilliger Gemeinschaftssinn zum Ziele führen. Das möge auch unserem Volk«»in Leitstern sein. Die aber, die in un- serer Heimat auf unredlichem Wege während de» Krieges und d« Revolution sich unsinnige Gewinne erworben haben, müssen sich ein Beispiel an unseren ehemaligen Kriegsgefangenen nehmen, die willig auf ihre Rechte verzichtet haben, die ihnen eigenllich zustehen. .Leipzig« Volkszeitung"«ls PubNkattonsorgan d« Amt». hauptmannschast Leipzig. Amtshauptmann Ryssel berichtete im Leipzig« Bezirksausschuß, daß Ministerpräsident Duck angeordnet habe, baß neben der.Zwenkau« Zeitung" nicht mehr»in bürg«- ltchr, Leipziger Blatt, sondern die„Leipziger Volkszeitung" von jetzt ab als amtliches Publikationsorgan der Amtshauptmannschaft Leipzig zu bestellen sei. Er, der vmtshauptmann. habe deshalb dar«Leipziger Dolkszeitung" bereit« einen Vertrag zur Unterzeich» nung zugehen lassen. Ein« neue Räumungsaufsordnnng an Ungar«. Die Paris« Lotschasterkonferenz hat unter dem Vorsitz von Jules Cambon eine Sitzung abgehalten. Sie hat den diplomattschen Vertret«n der Alliierten in Budapest Instruktionen«teilt und sie aufgefordert, bei dem Präsidenten der ungarischen Regierung Schritte zur R ä u, MUNgWe st Ungarns zu tun. harding, Hossnungen auf Abrüstung scheinen sehr gesunken zu sein: er hat eine ganz scywarzseherische Rede gehalten. Auch in d« Adrüstungskommission de« Völkerbundes zeigt«« dte Antworten d« Staates«in höchst verworrenes Bild. OewerMoftsbewegung „Potsdamer Geist". Die Notiz mit obiger Spitzmarke bat uns eine große Anzahl Zuschriften eingebracht, in denen festgestellt wird, daß nicht nur von der Potsdamer, sondern auch von den anderen Behörden die Gehaltsregulierungen oft jahrelang verschoben werden. So auch im Neichs-Patentaml, dessen Präsident ein Herr v. Specht ist. Hier warten fast alle mittleren Beamten üöer JahreHrist auf die Feststellung ihres BesoldungS-Dienstalters. Durch diese Ber- schleppung werden die Beamten aufs schwerste geschädigt, da ja seit Verabschiedung des Gesetzes eine weitere Entwertung der Mark ein- getreten ist. Vielleicht ist es möglich, im Reichspatentamt einige Pialhematiker aufzutreiben, die sich der schwierigen Aufgabe unter- ziehen, das Dienstalter der einzelnen Beamten zu berechnen, damit diese endlich zu ihrem Recht lommen. Transportarbeiterstreik in den Zigarettenfabriken. Seit Dezember v. I. sind die Transportarbeiter in den Ziga rettenfabrikeN tariflos, da der alte Vertrag, welcher bis 30. April d. I. gelten sollte, durch Auflösung des Arbeitgeberverbandes ein vor- zeitiges Ende fand. Nachdem sich ein neuer Arbeitgeberoerband ge- bildet hatte, wurde von der Organisation ein Tarifvertragsentwurf eingereicht, doch konnte trotz mehrfacher Verhandlungen keine Eini- gung erzielt werden. Der Schlichtungsausschuß, von den Arbeit- nehmern angerufen, wurde von den Arbeitgebern nicht anerkannt. Noch Beendigung der sechswöchigen Aussperrung verlangte der Transportarbeiterocrband neue Verhandlungen. Da der Arbeit- geberverband es nicht für nötig hielt, darauf zu antworten, beschloß eine Versammlung der Transportarbeiter am Montag in den Aus» stand zu treten, falls bis Sonnabend mittag keine Verhandlung pattfände. Die Arbeitgober erklärten, daß sie erst zu den Forderun- gen Stellung nehmen müßten. Also vom 5. April, wo die Forde- rungen eingereicht wurden, bis Anfang September, in 5 Monaten, hatten die Arbeitgeber keine Zeit, über den Tarifvertragsentwurf der Transportarbeiter zu beraten. Es handelt sich bei den Forderungen weniger um die Erhöhung des Lohnes, als vielmehr um einen Ausgleich der jetzt in allen Be- trieben verschiedenen Löhne. Weiter werden Berbesierungen des sozialen Teils des alten Tarifvertrages verlangt. So werden z. B. in Krankheitsfällen nur 3 Tage von den Arbestgebern bezahlt, bis 4 Wochen wird Bezahlung verlangt. Die Transportarbester sind nunmehr der ewigen Verschleppungs- taktik der Unternehmer müde und haben beschlossen, Montag früh in den Streik zu treten. Die Betriebe der Berliner Zigarestenindustrie sind daher bis auf weiteres für alle Transportarbester gesperrt. Bevorstehender Streik in de« Kiuotheater«. Ende August sind die Tarifverträge für die Vorführer und An- gesteMen in den Kinotheatern abgelaufen. Für die Vorführer konnte mst dem Wirtschaftsbund deutscher Filmtheater, der die größten Betriebe erfaßt, ein neuer Tarifvertrag abgeschlosien wer- den. Mit dem Verein der Lichtbild-Theaterbesitzer dagegen konnte eine Einigung nicht erzielt werden. Ueber den Tarif der Theater- angestellten ist bis jetzt nicht einmal verhandest worden. Der Der- ein der Lichtbild-Theaterbesitzer bot den Vorführern anfangs einen Wochenlohn von 200 M. Die Vorführer werden nun in einer Versammlung am Mittwoch im„Allen Askanier", Anhallstr. 11, die zu ergreifenden Maßnohmen beraten. Bei ihrer Nollage ist damst u rechnen, daß sie in einen Streik eintreten. Inzwischen bitten wir ie organisierte Arbeiterschaft, nur solche Theater zu be» uchen, in denen die Forderungen der Ange» stellten erfüllt sind. Diese Theater sind durch Pia» k a t e gekennzeichnet mit der Unterschrift des Zentralver. bandes der Film- und Kinoangehörigen. Wir bitten die Arbeiter. fchoft, strengste Solidarität zu üben. Lohnbewegung der Friseurgehilfe«. «amtliche Vertrauensleute des Arbeitnehmerverbande« de» Friseur- und Haargewerbes(Zweigverein Berlin) befaßten sich in einer Funktionärkonferenz mit der notwendigen Derbesierung der Lohnverhältnisse und der Berufsverhöltnisie. Es wurde beschlossen, die mst den Innungen und Bereinigungen am 2. Mai getroffen« Vereinbarung zu kündigen, da die gegenwärtigen Wochenlöhn« von ISS Ma k bis höchstens 17S Mark schon vor der jüngsten Teuerung nicht mehr ausreichten. Die aufgestellten Forderungen % bedürfen noch der Zustimmung der am Donnerstag sin Gewerk- schaftshaus stattfindenden Mitgliederversammlung Beschloflen lyurde, fegen diejenigen Arbeitgeber, die immer noch in der rück- tchtslosesten Weise die achtstündige Arbeits- zeit durchbrechen, energisch vorzugehen. Ferner befaßte sich die Konferenz mit den immer trostloser werdenden hygienischen Verhällnissen, wobei insbesondere die allzu„sparsame" Wer- wendung der Wäsche st ücke eine üble Rolle spielt.� Ein Fall wurde besonders vermerkt, in dem ein Geschäftsinhaber für die Bedienung seiner ganzen Kundschaft in einer Woche 10 Servietten zur Verfügung hat. Die Gehilfenschaft will sich nicht länger zu Mitschuldigen dieser unsauberen Geschäftspraktiken machen, fordert vielmehr die Gewähr, die Kundschaft ordentlich bedienen zu können. Die Lehrlingsausbeutung ist ein Kapitel für sich. Die Herren Arbeitgeber wollen sich in die Lehrlingsvcrhältnisie nicht hineinreden lasten, vor allem aber von einer halbwegs ange- mestenen Entschädigung der Lehrlinge nichts misten. Die Eltern sollen gewarnt werden, ihre schulenllastenen Söhne dem Friseur- gewerbe zuzuführen, da sie weniger beruflich als zu notorischen Beziehern der Erwerbslosenunterstützung ausgebildet werden. Auskunft wird ratsuchenden Eltern im Bureau des Verbandes, Engelufer IS, Zimmer S9, täglich von 9 bis 4 Uhr erteill. Zum Streit im Nahrung smittel-Grosthandel. Nachdem e» den Unternehmern bisher nicht gelungen ist, Streik- breche? und Arbeitswillige zu finden, um die Betriebe notdürftig im Gange zu hallen, verlangen sie jetzt das Eingreifen der Tech- nischen Nothilfe. Dazu liegt absolut keine Veranlassung vor, da eine Gefährdung der Versorgung der Bevölkerung Berlins mit Nah- rungsmitteln nicht besteht. Den 42 bestreikten Firmen mit 726 Streikenden stehen 90 Firmen mit 2321 beschäftigten Arbeitern gegenüber. Außer diesen Firmen kommen für die Versorgung mit Lebensmitteln noch die Konsum-Genof« senschoft, der Beomten-Wirtschoftsverein und die.verschiedenen Werk-Konfumvereine in Frage. Bei diesen Unternehmungen streiken die Arbeller nicht und wird von hier aus auch die Bevölkerung mit Lebensmitteln versorgt. Die beiden Konsumvereinigungen haben allein über 200 Verkaufsstellen in Berlin. Nun behaupten die Unternehmer, die leicht verderblichen Lebensmitel seien dem Ver- derben ausgefetzt, wenn sie nicht vom Waggon oder Kahn abgefahren würden. Zu dieser Notstondsarbeit haben sich die S t r e i- kenden bereit erklärt, also ist auch aus diesem Grunde das Ein- greifen der Technischen Nothilfe nicht notwendig. Durch die bürgerliche Preste wird die Oeffentlichkeit irregeführt, um gegen die Streikenden Partei zu nehmen. Das„Berliner Tage- blast" berichtet über die Lohnbewegung und meint, daß durch den Streik eine weitere Verteuerung der Lebensmittel hervorgerufen wird. Das ist nicht der Fall; im äußersten Falle könnte hier eine Schmälerung des Profits der Unternehmer eintreten. Auch wird dieser Streik als ein„wilder" bezeichnet, ha die Ar- bester sich nicht bedingungslos dem Schiedsspruch des Schlichtungs» ausfchustes unterworfen haben. Auch die„Vossische Zeitung" ruft nach der Technischen Nothilfe, da die Lebensmittel verderben und eine Verteuerung derselben eintreten würde. Die Technische Nothilfe ist aber nicht dazu da, um für halsstarrige Unternehmer Rausreißer- dienste zu leisten. Die Stimmung der Streikenden ist vorzüglich. Streikbrecher aus den Reihen der Streikenden haben sich bisher nicht gefunden. Die Streikenden rechnen auf die Solidarität ihrer Kol- legen in den Fuhrwerksbetrieben. Generalversammlung der Betriebsräte. Um dem allseits geäußerten Wunsche der verschiedenen Betriebs- und Gruppenverfammlungen Rechnung zu tragen, findet am Mittwoch, den 7. September 1921, abends S Uhr. im Saal 4 des Bcwerkschaftshauses, Berlin SO. 16, Engelufer IS, die Generalversammlung der Betriebsräte des Wirtschaftsbezirks Groß-Berlin statt mst de, Tagesordnung: 1. Steuerfragen und Teuerung. Referat Kurt Heinig: Korreferent Emil Barth. 2. Freie Aussprache. Wir bstten die Kollegen aller Betrieb« und Gruppen, darauf zu achten und zu kontrollieren, daß sämtliche Generali) er- sammlungsd elegierte in der Generalversammlung erscheinen. Freigewerkfchoftliche Betriebsrätezentrale für den Wirtschafts- bezirk Groß-Berlin. I. A.: E. Barth. Schichtarbeiter! Da viele der Kollegen durch Abend- oder Schicht- arbeit an dem Besuch der BetriebSrätekurse verhindert sind, be- abfichtigt die Schule, einen BormittagStursus einzurichten,. der noch ftn Laufe dieses Monat« beginnen soll. Der Kuriu» heißt: „Der Betriebsrat und seine Aufgaben" und� wird Freitags, in den Vormittagsstunden von si'zl.0—'/,1t Uhr staltsinden. Kollegen, die diesen Kursus besuchen wollen, bitten wir, ihre Meidung an die Ortsverwallung ihres Verbandes oder an das Bureau der Betriebsräteschule, Berlin LO 16, Engelufer 15, 2. Hof l. zu senden. Der Knriusbeginn wird, sobald genügend Anmeldungen eingelaufen sind, durch die Presse bekannlgegeben. Freigewerkschaflliche Betriebsrätezentrale. Abteilung Räteschule. Einigung im Stein-«nd Kohlenbergbau« Im Reichsarbeitsministerium fanden zwischen den Arbeit- gebern des Stein- und Kohlenbergbaues und den Arbestnehmer- Organisationen zentrale Verhandlungen zur Regelung der schwe- benden Lohnfragen statt. Nach mehr als 12stündigen Beratungen wurde für alle Reviere mst Ausnahme des bayerischen Bergbaues eine Verständigung über Durchschniiissätze der vom 1. September ab zu leistenden Lohnerhöhungen erzielt. Die Verteilung der durch- schnittlichen Lohnerhöhungen auf die einzelnen Arbeitnehmergruppeu bleibt den Tarifoerhandlungen in den Revieren vorbehalten. Diese Verteilung der durchschnittlichen Lohnerhöhungen auf die einzelnen Arbeitnehmergruppen bleibt den Tarifverhandlungen in den Re- vieren vorbehalten. Diese Verhandlungen sollen sofort aufgenommen werden._ SUD.- and USPD.'Funfflonäte der Gemeindest elriebe Groß. Berlins. Alle im Lohnkartell für die EemeindebetRebe organi- sierten Funktionäre, die der SPD. und USPD. angehören, werden dringend ersucht, zu einer Versammlung am Dienstag abend 7 Uhr im Lokal„Bubifäle", Neue Königstr. 26, zu erscheinen. Zutritt nur gegen Vorzeigung von Mitgliedsbüchern und Partei- ausweisen. Die Fraktionsoorstände. holzarbeikerverband. Streikende Funkfionäre! Dienstag vor» mittag 10 Uhr im Gewertschaftshaus, Saal 4: Versammlung der Streikenden. Jeder Betrieb muß oertreten sein. Betriebe bis zu Z0 Beschäftigten entsenden 1 Vertreter, darüber hinaus 2 Vertreter. Ohne Legstimation kein Zutritt. Fehlende Karten können im Bu- reau. Zimmer 3, abgeholl werden. Die Streitleitung. Achtung! Sollegenschafi der Firma Ashelm. Die sich neust int Ausstand befindliche Kollegenschast trifft sich am Montag nachmittag 2 Uhr, im Lokal von Nietzsche, Triststraße, zu einer wichtigen Be- sprechung. Die Vertrauensleute. Rechtsverbindlicher Tarifvertrag für die Schaßschuhmachcr. Der am 9. Mai mit dem Verband der felbständigen Schubmocher der neuen Stadtgemeinde Berlin vereinbarte Lohntarii ist für die neue Stadtgemeinde Berlin ab 1. Juli vom ReichsarbeilSministerium für allgemein verbindlich erklärt worden. Jeder einzelne Schuhmacher- gehilfe hat Anspruch auf die zwischen dem Zentralverband der Schuhmacher und dem Verbände der Arbeitgeber vereinbarten Lobniätze. Die Tarifverträge sind im Bureau, Engelufer 14—15, Aufgang B pari, rechts, erhältlich. Die Metallarbeiter Im Slcgerland haben str der Urabstimmung den unter dem Vorstß des Reichskommissars Mehlich, Dortmund, gefällten Schiedsspruch abgelehnt. Der Streik geht weiter und hat sich verschärft. Verantwortlich für den redatt. Teil:»iktar Schiff, Berlin; für Anzeigen: Tb. Stocke, Berlin. Verlag: vorwärls-verlag G.m.b.H.. Berlin. Druck: Vor- «ärtS-Buchdruckerei n. Lerlagsanstail Vanl Tinaer n. Co.. Berlui. Llnbenttr. 3. Hierzu 4 Beilagen. ärztlich empfohlen gegen: Gicht Hexenschuß Rheuma Nerven« und Ischias Kopfschmerzen Togal stillt prompt die Schmerzen, scheidet die Harnsäure aus und gebt direkt zur Wurzel des UebelS. Keine schädlichen Neben- Wirkungen. Klinisck erprobt I In allen Avotheken erbälllick.* z ahne 4 n. 7 M. mit TriedenshantsehuU 5 Jahre schriftl. Garantie. Zahnziehen mit Betäubung bei Bestellung ton Gebissen gratis. Kronen r. 30 Mk. an. Spez.; Zähne ohne Gaumen. Keine Luxuspreise. ahn-Praxis Katvanl, Oanziger Strajie t. CO mmmmxmmmmm&m nsm.ns Filzotero Füzstreifengarnitnr..... Filzmatelot mit Ripsband-Gamitor und Einfaß, feine Farben.... WOM Dreispitz Cylinderplüsch mit Rosetten i Q Q u nnd Agraffengarnitur....• kJ M HutVormen Filzhut 45m Haarhut C.ÄT 78« Hutform z,iSSim 128m Velbelhut&SÄ 185« Unterform«hm. o» 6« Hutgarnituren Straußfederplatte 19 schwarz und farbig....... 1�75 Straußfederkranz groß, schwarz und farbig.... O�fso Straußpom pon 4�38» Federpompon Ä? Sts Doppelflügel öis Flügelbando feine Färb. 28» Kammgarnitur m£SJ 13« GInrkp jugemmeti, V-MUL-rXC aus Silkina, farbig, mit Bandrüschen- gamitur......... QlOCke fesch. Silkina, in fein. Färb., mit hochsteh. Bandgamit. u. Seidenrosette 135i 145« Lederhut äoqku leder, mit hübschen Garnit�- � Hutblumen u. Bänder Lackmohn r, SÄ„ und Kelch...........«N Lackblume teSdecke15- II75 LacksternblumeÖlT» M 0 h n gold- und silberfarbig. 1 1 75 R0S6 gold- und silberfarbig. 2975 X aftband schw., ca. II cm br. 975 Glacäband r'TÄif 11« Röm. Streifen ca.iicmbr. 12so Reinseidenes jaftband«n ca. 15 cm br.. feine Färb., gute QuaL 15775 FiiztoquersÄ 5pm Farben.......... OOM Duvetinehüte in modernen Formen und Q Q � Farben, mit Ledergarnitur. w � M I n f* k O aus Kunstplösch, VJIUUrXC schwarz und farbig, mit Fransen und 1 0 Q.. Tuchgarnitur....... l�vJM Backfisch- u. Kinderhüte Kinderglocke Ä- u.farb.,Tuchrand,häng.Bandgam. Backfischkappe Qo aus Silkina, zweifarbig.... M Backfischhut K„„M. Qo., Plüsch, schw. u. färb., Filzgarnit»OM Backfischglockeim;t11n Zylinderplüsch, rilzrand, GairaiL' lUM Schleier und Sammet Gesichtsschleier 0 bekurb.,ChenilIetupfen, schw., färb.