!fo48$ �ZS.�ahrgaag Ausgabe A Nr. 247 Bezugspreis: B!ertelMrI.zk,— M., monatl. 12,— M. frei ins Haus, voraus zahlbar. Post- bezug: Monatlich 12,— M. einschl. Zu- stellunasgebllhr. Unter Kreuzband ftir Deutschland, Danzig, das Eaar- und Memelqebiet, sowie die ehemals beut- scheu Gebiete Polens, Oesterreich, Ungarn und Luxemburg 22,— M., für das übrige Ausland 2S,— M, Postbestellungen nehmen an Oesterreich. Ungarn, Tschecho- Slowakei, Däne- mark, Holland, Luxemburg, Schweden und die Schweiz, Der.Vorwärts" mit der Sonntags- beilage.Volk und Zeit", der Unter- „Heimwelt" und der Seilaste.Siedlung und Kleingarten" erscheint wochentäglich zweimal. Sonn» tags und Montags einmal. Tele- »Sozio» ramm-Adresse: lernolcof Berlin" Sonntags Ausgabe Berlinev Volksblstt ( 50 Pfennig) Anzeigenpreis: Die neungespaltene Nonpareillezetl« lostet K,— M.„kleine Anzeigen" das scttgedruckte Wort 2,— M. szu- lässig zwei fettgedruckte Wortes, sede» weitere Wort 1,— M. Eiellengesuche und Echlasstellenanzeigen das erste Wort L— M. jedes weitere Wort 60 Pfg. Worte Uber 15 Buchstaden zählen sür zwei Worte. ffamilien-An- zeigen sür Abonnenten geile 3,60 M. Die Preise verstehen sich einschließlich Teuerungs'uschlag. Anzeigen sür die nächste Nummer müssen bis ii Ahr nachmittag« im Hauptgeschäft. Berlin SW 68, Linden- straße 8, abgegeben werden. Geäffnet von 9 Uhr früh bis 5 Uhr abends. Zentralorgan der fozialdemokratifcben Partei DeutPchlands Redaktion unü Cxpeüition: Sw öS, Linüenstr.Z Redaktion Morihplatz ISIUS—»7 �crnlprrn,rr. Morihplah 117 SZ— 54 Sonntag, den 16. Oktober 1931 vorwärts-verlag G.m.b.H., SW 08, Linüenstr. Z - Berlag, Expedition und Inseraten- �rrniprrryer. Zuteilung Morihplah 11753-54 heute ig Staötverorönetenwahl! Die Gegner der Demokratie behaupten oft, daß der Wille des Volkes nur scheinbar unser Staatswesen regiere. Alle vier Jahre einmal werde das Volk zur Wahlurne gerufen, dann lege es sich auf ebenso lange Zeit wieder schlafen. Nun, dieser Vorwurf gilt für die jetzige Zeit sicher nicht. Zum s e ch- st e n Male in knapp dreijährigem Zeitraum geht die Berliner Bevölkerung heute an die Wahlurne, um ihren politischen Willen kundzutun. Zweimal haben wir zum Reichsparlament gewählt, zweimal zum preußischen Parlament, und nun wird das zweite Mal für das Stadtparlament abgestimmt. Man könnte fast von einer Ueberhäufigkeit der Wahlen reden. Die heutige Wahl ist denn auch tatsächlich von den bürger- lichen Parteien nicht erzwungen worden, um den Willen der Bevölkerung zum Durchbruch zu verhelfen, sondern sie haben sie durchgesetzt in der Spekulation, daß die Häufigkeit des Wählens eine W a h l m ü d i g k e i t der Arbeiterschaft herbei- führen würde. Ein juristischer Formfehler bei der Feststellung des Wablergebnisies, der keinerlei materielle Nach- teile für sie im Gefolge hatte,. war den Herren der„aufbau- beflissenen" Deutschen Volkspartei Grund genug, die frühere Wahl anzufechten. Hätten sie sich wohl an diesem Fehler ge- stoßen, wenn diese frühere Wabl ihnen die Mehrheit gegeben bätte?! Aber weil die Bürgerlichen, bei der vorigen Wahl geschlagen, verhältnismäßig wenig zu verlieren haben, deswegen sind sie jetzt auf Neuwahlen versessen. Hier zeigt sich das wahre Gesicht der Herrschaften. Sie, die der Sozialdemokratie„verschwenderische Mißwirtschaft" aus Parteiegoismus vorwerfen, setzen aus nacktesten Partei- interessen den kostspieligen Wahlapparat in Bewegung, weil ein völlig belangloser Formfehler vorgekommen ist, der sachlich niemandem geschadet hat. Das Buchstabenjuristen- tum eines Herrn v. Eynern triumphiert. Die Arbeiterklasse hat heute die Pflicht, durch die bürger- liche Rechnung einen dicken Strich zu machen. Durch die Tat hat die arbeitende Bevölkerung zu beweisen, daß alle Spekulationen auf ihre Wahlmüdigkeit hinfällig sind. Der ungeheure Propagandaapparat, den die bürgerlichen Par- teien zu dieser Wahl in Bewegung gesetzt haben, dürfte den Arbeitern zur Genüge zeigen, daß es bei dieser Wahl nicht umKleinigkeiten geht. Solckie Summen, wie bei dieser Stadtverordnetenwahl opfert das Bürgertum nur, wenn es sich von einem Wahlsieg tausendfältigeVerzinsung der Wahlkosten verspricht.> Was diesen Herrschaften gefährlich dünkt, was sie durch die Wahl beseitigen wollen, ist nicht die„sozialistische Mißwirt- schaft", sondern die sozialistische Wirtschaft. Die fort- schreitende Kommunalisierung, die städtische Bewirtschaftung haben dem profitlüsternen Privatkapital eine Anzahl V e r- dien st Möglichkeiten genommen. Das paßt den kapi- talistifch orientierten Parteien nicht. Betriebe, die heute für die Allgemeinheit arbeiten, sollen wieder in Gewinn- quellen für einige Wenige zurückvcrwandelt werden. ..Freie Bahn der privaten Verdienerei", das ist die wirkliche Wahlparole des Bürgerblocks. Einem sozialistisch orientierten Arbeiter braucht man nach dieser Feststellung nichts mehr zu sagen. Aber freilich, der Kampf hat auch noch ein geistiges Ziel: er wird geführt um die städtische Schule. Die„Erhaltung und Vertiefung des christlichen Geistes" haben die Rechtsparteien auf ihr Banner geschrieben. Wo ist eigentlich der christliche Geist dieser Herrschaften? Ist er bei dem Pfarrer Philipp, der wäh- rend des Krieges auf der Kanzel Gott dafür dankte, daß er den Krieg herbeigeführt habe, oder ist er bei jenem Stettiner Pastor, der nach der Ermordung Erzbergers erklärte, fein Mitgefühl gehöre dem Mörder, nicht dem Gemordeten? Hat das tägliche Haß- und Rachegeschrei der deutsch- nationalen Presse irgend etwas gemeinsam mit der Lehre des Nazareners, der seine Bergvredigt begann mit den Worten: „Liebet Eure Feinde"? Oder läßt sich die von den bürger- lichen Parteien geschützte private Profitgier, der von ihnen verteidigte Lebensmittelwucher, die sprunghaste Dividenbensteigerung, der Börsentaumel,— läßt sich das alles vereinbaren mit dem Jesusworte: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als daß ein Reicher in den Himmel kommt? Wenn man in der heutigen Welt nach Spuren einer Ge- sinnung fuchtf die der brüderlichen Nächstenliebe des Neuen Testaments entspricht,— bei den Vorkämpfern der„christ- lichen" Schule findet man wahrlich kein Körnlein davon! Die Arbeit der Sozialdemokratte für den V. ö l k e r f r i e d e n, für ein besseres Los der unterdrückten Klaffen, das ist das w a h r e, das p r a k t i f ch e Ehristentum der Neu- zeit! Aber gerade von di e f e m Geiste soll nach dem Willen der Patentchristen die Jugend ferngehalten werden: ihre angebsich„christliche" Schule ist ihnen wie alle Religion Das Schicksal der Groß-Berliner Stadt- Verwaltung wird heute entschieden. Gewählt wird von 9 bis 3 Uhr. Geht so früh wie möglich zur Wahl. Die Wahllokale sind an den Anschlagsäulen bekanntgegeben, es sind meist dieselben wie bei der letzten Wahl. Nehmt eine Legiti- mation mit. Vällll m WMMMl! We(SP.) nur ein Mittel, die arbeitenden Klassen in Demut und Gehorsam gegen die Besitzenden zu erhalten. Sie wollen Schulen für künftige Knechte, wir wollen Schulen für freie Menschen! Darum geht in Wahrheit der Kampf! Das Wehegeschrei der Bürgerlichen über die vernach- lässigte Religion und Moral ist eitel Humbug. Aber bei dieser Wahl werden nicht nur die Geschicke der Stadt Berlin entschieden. Wieder stehen wir in einer schweren Regierungskrise. Der ungerechte Machtspruch der Entente über Oberschlesien kommt der Reaktion nicht so ungelegen, wie sie tut. Mit Hilfe dieses Steigbügels hofft sie sich wieder in d e n Sattel der Regierung zu schwingen. Da ist notwen- dig, daß ihr aus den Volksmassen heraus ein entschiedenes „Zurück!" entgegentönt. Durch den Ausfall der Stadtver- ordnetenwahlen, bei denen eine Bevölkerung zur Urne geht, die der des Freistaates Sachsen gleichkommt, muß der Reaktion sofort. gezeigt werden, daß ihre Stunde nicht gekommen ist. Nach der Ermordung Erzbergers hat die Berliner Be- völkerung in einer Wucht und Geschlossenheit gegen die Re- aktion und für den Schutz der Republik demonstriert, die in der ganzen Welt Bewunderung hervorgerufen hat. In- und ausländische Bürgerblätter berichteten damals in unwillkürlicher Begeisterung von der Demonstration der Fünfhunderttausend, die ihresgleichen nicht in der ganzen Weltgeschichte hat. Der Geist jenes Tages, an dem sich die arbeitende Bevölkerung im Lustgarten versammelte, muß auch am heutigen Wahlsonntag lebendig sein. Mit der gleichen Wucht und Geschlossenheit wie am 31. August muß die Berliner Bevölkerung der Reaktion ihre Absage er- teilen. Was damals Viele innerlich dachten:„Könnten wir doch nicht nur gegen den Feind demonstrieren, fondern gleich mit ihm abrechnen", das soll heute zur Tat werden. Die Stunde des H a n d e l n s, nach der sich so viele gesehnt haben, ist gekommen. Und wie an jenem Demonstrationstag klar war, daß der wirksame Schutz der Republik und der demokratischen Freiheit nur durch eine starke Sozialdemokratie gewähr- leistet ist, nicht durch jene Linksradikalen, die sich selber von jeder Mitarbeit ausschließen und dadurch kampflos dem Geg- ner das Feld überlassen, so muß auch heute klar sein, daß die Die Genfer Entscheidung bestätigt. London, 15. Oktober.(Reuter.) Die Botschafter- konferenz ist mit der Veröffentlichung der Empfehlungen des Völkerbundrates bezüglich Oberfchlesiens. die jetzt die Zu- stimmung der britischen Regierung erhalten haben, betraut worden. Dieselbe Körperschaft wird demgemäß die interalliierte Abstimmungskommiffion über das Wesen der Entscheidung unterrichten und sie auch der deutschen und der polnischen Regierung zur Kenntnis bringen. Die britische Re- gierung erkennt an, daß die Regelung sehr gerecht und unparteiisch ist. Wie sie selbst die Empfehlungen ohne Rückfrage und Bedenken annimmt, so erwartet sie. daß dies von allen beteiligten Parteien in dem gleichen Sinne geschehen wird. Paris, 15. Oktober,(haoas.) Die Botschafter- konferenz hat sich in ihrer heutigen Sitzung der vom Völkerbundrat empfohlenen Lösung Hinsichstich der Grenz- ziehnng in Oberschlesien und der wirtschaftlichen Vereinbarungen, die zwischen Deutschland und Polen getroffen werden jollen, a n ge s ch l o f s e n. Sie wird in ihrer nächsten Sitzung, die auf ZR o n t a g festgesehl ist. die verschie- denen Einzelheiten zu ihrer Durchführung prüfen. Mit dem Entschluß der Entente, die Entscheidung des Völkerbundes anzunehmen, ist auch die letzte Hoffnung, durch Anfechtung ihrer Vertragsmäßigkeit eine Abänderung her- beizuführen, ge f ch w u n d e n. Wir stehen vor einer uner- bittlichen Tatsache, die man mit welchen Gefühlen immer auf- nehmen kann, mit der man sich aber abfinden muß! Jetzt heißt es, den Kopf oben behalten und für das Nächste sorgen. Trotz aller gefühlsmäßigen Proteste werden sich jetzt die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Polen enger und lebhafter gestalten. Denn das Leben for- dert sein Recht. Oberschlesien, der politische Streitgegenstand, wird zum wirtschaftlichen Bindeglied zwischen den beiden Ländern. Die deutsche Politik wird mit ruhiger Ueberlegung das Ihre dazu tun müssen, daß sich das Los unserer von uns getrennten Volksgenossen erträglich gestaltet und daß die Schäden, die die deutsche Wirtschaft erleidet, auf das möglichst geringste Maß beschränkt werden. Zu diesem Zweck werden Berhandlungen mit Polen zu führen sein, die nicht vom Haß gegen ein anderes Volk, sondern von der Liebe zu den eigenen Bolksgenossen und von der Sorge um die deutsche Wirtschaft gekettet sein müssen. Was im einzelnen zu tun sein wird, darüber wird man erst reden können, wenn die Entscheidung in ihrem Wortlaut vorliegen wird. Die Veröffentlichung wird jetzt auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Für die Deutschen im abgetrennten Teil Oberschlesiens wie für die Deutschen überall, in Nord und Süd, in Ost und West, die ein verlorener Krieg von ihrem Mutterland getrennt hat, gilt das tiefempfundene Bild, das einst Jean Iaurds für Elsaß-Lothringen geprägt hat. Diesseits der Mauer steht der Baunt, feine Wurzeln reichen aber tief im Erdreich über sie hinaus. Das Bewußtsein der Zusammengehörigkeit kann durch keine künstliche Festsetzung politischer Grenzen zerrissen werden. Erst wenn die wirtschaftlichen Bestimmungen der Ent» scheidung bekannt sind, wird sich ermessen lassen, in welchem Maße durch sie die Möglichkeit zur Erfüllung der uns auf- erlegten Verpflichtungen noch weiter herabgemindert wird. Mit übertreibenden Behauptungen werden wir auf die Welt keinen Eindruck machen, es muh klare und ehrlicha Rechnung gemacht werden, für die man dann die Berück- fichtigung durch alle verständigen Wirtschaftspolitiker ver- langen und erwarten muß. Daran darf aber kein Zweifel bestehen, daß der ehrliche Wille Deutschlands, sein Wort einzulösen, auch nach dieser furchtbaren Erschütterung weiter bestehen bleibt. Im Innern macht die nunmehr unwiderruflich gewordene Entscheidung eine sehr schwere Krise wahrscheinlich. Klarere Einsicht und besserer Wille der bürgerlichen Koali, tionsparteien könnten sie vermeiden, aber die sind leider schein» bar nicht vorhanden. Kommt sie, obgleich die Sozialdemo- kratie alles tut, um ihren Ausbruch zu verhindern, so tragen die bürgerlichen Koalitionsparteien für sie und ihre Folgen, die, wie es scheint, noch nicht überall ganz begriffen werden. die Verantwortung. Bringt die Weisheit der bürgerlichen Po- litiker das Reich in eine noch schwerere Notlage, dann soll sie nicht erwarten, daß die Sozialdemokratie aus purer Gut» mütgkeit und bürgerlichen Wünschen entsprechend die Not- Helferin spielen wird! Deutsch-polnische Teilungskonferenz? Paris, 15. Oktober,(havas.) Die britische Regierung hat gestern die französische Regierung benachrichtigt, daß sie die französischen Anregungen über das hinsichtlich der Emp- fehlungen des Völkerbundrates einzuschlagende Verfahren an- nehme. Die Botschafterkonferenz wird also beauftragt werden, diese Empfehlungen in Beschlüsse umzuformen und wird geeignete Maßnahmen zur Sicherstellung ihrer Anwendung festsetzen. wegen der wirtschaftlichen Anregungen, welche diese Empfehlungen begleiten, werde die Botschafterkonferenz ohne Zweifel die deutsche und die polnische Reg.erung auffor- dern, BevollmSchtigte zu bestimmen zur Besprechung der wirtschaftlichen Verwaltung, die in dem durch die neue Grenzlinie geteilten Oberschlesien einzuführen sei. Der Beschluß der Botschafter- konferenz werde veröffentlicht werden, wenn ihn die beteiligten Re- gierungen empfangen haben werden. (Weitere Meldungen auf der dritten Celle.) künfttge freiheitliche Entwicklung Berlins nur durch eine starke Sszialdemokratie gewährleistet ist. Wir Sozialdemokraten haben den heutigen Wahlkampf nicht herbeigeführt, aber ipir nehmen jeden Kampf an, der uns angetragen wird. Wir freuen uns, wenn sich Gelegen- heit bietet, mit dem Gegner die Kräfte zu messen. W i r v e r- trauen der Einsicht der arbeitenden Bevölke- r u n g, daß sie der Lügenpropaganda ihrer Feinde nicht auf den Leim gehen wird. Wir oertrauen darauf, daß jeder Mann und jede Frau sich klar sind über die B e d e u t u n g des Heu- tigen Tages. Wir erwarten, daß jeder seine Pflicht t u t und an die Wahlurne geht mit der Parole: keine Skimme der bürgerlichen Reaktion— jede Stimme der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands! Wehe üem Volt..! Eine Zeitungskorrefpvndenz versendet folgende Meldung: Als eindrcnksvolles Zeichen der Trauer um das zerstückelte Oberschlesien trägt seit heute morgen das Denkmal Friedrichs des Großen Unter den Linden einen großen Kranz mit zwei Schleifen. Das eine Band in Schwarzweißrot trägt die Inschrift:„Gewidmet von Mitgliedern der Deutschen V o l k s p a r t e K', das ander« Schleifenband den Satz:„Wehe dem Volk, das seine Waffen 5 Mi- nuten zu früh an die Wand stellt!-— Dieser Satz stand, wie er- innerlich, wörtlich im Leitartikel des„Vorwärts- vom 3. Ottober ISIS. Wie ungewollt prophetisch hat damals da» sozialistische Zentralorgan die grausamen Geschicke des deutschen Volkes mit diesen Worten geschildert! Das unkerwöhkte und mißleitete Deutsch- lond hat seine Waffen weggeworfen und muß jetzt trauern um Hunderttausende und Millionen deutscher Volksgenossen und um weite Landesteile, die dem Vaterlande grausam und wider- rechtlich entrissen werden. Das so oft zitierte Wort des„Vorwärts" war nicht un- gewollt prophetisch. Am 3. Oktober �918 machte nämlich Prinz Max von Baden der Heeresleitung Vorstellungen darüber, daß eine plötzliche Waffenstillstandsbitte, wie sie von der OHL. gefor- dert wurde, den Verlust weiter deutscher Gebiete in Ost und West nach sich ziehen werde. Die OHL. antwortete darauf: Die Oberste Heeresleitung bleib» auf ihrer am Sonntag, den 2t. September b 3„ gestellten Forderung der sofortigen her- ausgäbe»es Ariedensangebois an unsere Feinde bestehen.- Der„Vorwärts" war bekanntlich stets für die Landes- Verteidigung, für die Erhaltung Deutschlands, eingetreten. Er kannte die Vorgänge, die zwischen der Regierung und der OHL. spielten. Seine Worte richteten sich so deutlich, wie es die damaligen Umstände gestatteten, an die OHL., die durch ihren plötzlichen Nervenzusammenbruch das Ziel der sozialdemokratischen Landesverteidigung vernichtete. Unsere Prophezeiung war also nicht ungewollt, sondern gewollt, und sie hat sich in furchtbarer Weise bestätigt. Wehe dem Volk, das in solcher Zeit solche Führer besaß! Oröens-Inöuftrie. Der Geschäftsbetrieb der K r i e g er v er e in e. die sich«ine eigene Ordensoerleihanstalt zugelegt haben, läßt den„Verband national gesinnter Soldaten" nicht schlafen. Cr gibt �«uch seinen Privatorden heraus. Uns liegt ein Antragsfor- mular vor, wie es gegen Einsendung von einer Mark erhältlich ist. Als der haup. sächlichst« Test dieses Formulars ist wohl eine an- gebogene Z a h l t a r t« mit dem ausgedruckten Betrag von 30 M. anzusehen. So viel kostet nämlich die Wonne, sich den Piepmatz der Ehrhardianer usw. in« Knopfloch stecken zu können. Aber doch immerhin billig gegen die alten Zeiten, wo man, um«inen Orden zn erhalten, mindestens 10000 M. für einen Kirchenbau stiften mußte. Aber die„nationalgesinnten" Soldatm denken: die Masse muß es bringen und deshalb verleihen sie ihren Orden an jeden Mann, jede Frau, jedes Fräulein ohn« Altersgrenze nach oben oder unten. Der vrdenstandidat hat nur aus Ehre und Gewissen zu ver« sichern, daß er während des Weltkrieges bemüht war, seine Pflicht Ein vorblick aus öas heutige Serlin aus öem Jahre 1524. Von Ernst Grau. Zukunftsutopim hat man von jeher geschrieben, und ein« zahlreiche Epigonenschast hat jedesmal mit ernsten oder schmunzelnden Gesichtern darüber zu Gericht gesessen und sich gefreut, wie reich- lich naiv sich doch die fjerrm Urgroßväter die Zukunft vorgestellt haben. Aber diese Kritiker haben sich ihrerseits wieder ungehemm- ten Zukunftsschwärmereim hingegebm, die un, heut« wieder ebenso naiv erscheinen. Trotzdem steckt darin, wie in jeder Utopie, doch auch manch Körnchen Wahrheit. Bor einem Jahrhundert schrieb Julius v. Boß, der Anfang des vvriHm Jahrhunderts ungezählte Lustspiele, Roman« und Histörchen aller Art verfaßt hat, u. a. auch drei Lustspiel«:„1724"— „1824"—„1924", Dramaturgisch und künstlerisch haben sie welter keinen Wert, doch wurden sie m Berlin gespielt, und unsere Vorfahren hatten sicher ihre Freude daran. EI« saßen im Parkett, lächelten über die Primitivität ihrer Eltern von Anno 1724 und waren stolz auf ihre derewstigm Söhn«, die e« um 1924 dann so herrlich weit gebracht haben würden. Das Spiel endet mit den Worten: „Wer das Stück will kritisieren, warte gütigst hundert Jahr, Früher kann er ja nicht wissen, ob die Zeichnung richtig war." Heute können wir nachprüfen, ob dl« Vorschau richtig oder falsch war. Boß hat das heutige Berlin nur aus 500 000 Einwohner geschätzt. Man war eben damals ein gemächtticheres Tempo gewohnt. Zu den weiter abgelegenm Vorstädtm zählt er Charlottenburg und— Weddingi Vermutlich hatte Voß zu dem Wachstum Berlins kein rechtes Zutrauen. Dagegen ist er dek Iniernen Ausgestaltung der Stadt UM einige Jahrdutzende vorausgeeilt. Bei ihm sind die Kirch- türme schon allmthalbm der Telegruphle nutzbar gemacht, wenn er auch dm Gedanken der drahtlosen Stationen noch kaum zu ahnen wagte. Die Spree Müßte aber nach seiner Voraussage heute schon so vertieft und verbreitert sein, daß ein mit 200 bis 300 Zentnern betasteter Riesenwalfisch bequem hindurchschwimmen könnte. Auch mit dm prophezeitm Regendächern werden wir uns auf eine bessere Zukunft vertrösim miisien. Ueberhaupt sollm es dl« Großstädter nach voß' Meinung sehr gut haben. Sie benutzen Hüte mit Blitzableitern, ledern« Kahnschuhe, um nach Belieben die Spree zu über- schveitm und Teleskopbrillen, durch die man ohne weiteres die Sa- teifitm des Jupiters betrachten kann. Außerdem tragen sie an ge- wohnlichen Schuhm SpruN�edern. vermutlich dachte Voß dabei an hüpfende Köngeruhs. Da er weiter in richtiger Erkenntnis an einen Ewigkeitswert seiner Werte Nicht glaubte, durfte er auch kühn behaupten, es gäbe in unserer Zeit kein« Theater mehr. Jeder ge- wöhnliche Mann sei so gebildet, daß er sich seine Tragödien und zu tun, gleich ob im Felde, in der Etappe oder in der Heimat, mit der Waffe, an der Arbeitsstätte oder in der F a mi lte! Nur „Umstürzler" sind ousgefchloffm. Also, immer heran, meine Herr- schatten, hier kann jeder einm Orden verdienen, hier kostet e» nicht 10 000, nicht 1000, nicht 100 M.,— für 30 M. erhält hier jeder eine leibhoftizs Ehrendenkmünze des Weltkrieges am schwarzweiß- roten Bandet Deine Stimme fehlt noch zum sozialdemokratischen Siege. Die Anhänger der Bürgerlichen Parteien find gegen die Arbeiterschaft aufgepeitscht. Sie werden heute bis zum letzten Mann wählen gehen. Trotzdem ist üer Sieg unser, wenn wir auch ans dem Posten sind. Deshalb eile! unö gib deine Stimme öer Sozialüemotratisthen Partei(SPD.) Neichsbeihilfe für Kapitalrentner? Der„Deutsche Rentnerbund C. B." fordert in einer an den Reichstag gerichteten Denkschrift die Schaffung eines Rcichshklfsfonds, aus dem allen Kapttalrentnern, die-- Männer über 60, Frauen über 50 Jahre— all oder erwerbsunfähig oder dauernd behindert find, ihren Lebensunterhalt durch Erwerb zu bestreiten, folgende jährliche Zuschüss«zu gewähren sind: 1. Bei einem Einkommen bis zu 2000 M. a) Einzelpersonen bis zn vollen 4000 M. Einkommen, b) Ehepaaren bis zu vollen 5000 M. Einkommen. bei einem Einkommen 2. a) von 2000 bis 3000 M. 100 Proz. dieses Einkommens b). 8000„ 4000. 75.. c). 4000. 5000, 50,,. d)„ 5000„ 6000 25„,, e)„ 6000„ 7000„ 15.„„ f). 7000„ 8000 5„ Bei Ehepaaren erhöben sich die durch die Zuschüsie zu 2a bis k geschaffenen Einkommen um 25 Proz. Ehepaare mit einem Einkommen 3.»> von 8000 bis 0000 M. 25 Proz. dieses Einkommens b). 9000. 10000. 20„ c), 10000. 11000, 10,, Auch wir sind der Ansicht, daß die verelendeten Kapitakrentner aus Reichsmitteln unterstützt werden müssen, können uns aber der Tatsache nicht verschließen, daß einer Staffelung, wie sie der Rentnerbund empfiehlt, manche Bedenken entgegenstehen. Uns scheint der Hauptwert der Unterstützung darin zu liegen, daß das Einkommen der Aermsten möglichst nahe an das Existenzminimum herangeführt wird. In Fällen, wo es sich um verhältnismäßig ge- ringe Zlischüff« handelt, ist die private Fürsorge Imstande, mit- dernd einzugreifen, was bei größeren Zuschüssen auf Schwierigkeiten stößt. Auf alle Fälle müßte der Hilfsfonds vor allzugroßer Zer- splitterung dewahrt bleiben. Er soll nicht Almosen gewähren, son» dern wirklich ins Gewicht fallend« Hilf« bringen. Saargebiet und Frankenwährung. Eine auf 25 000 bis 30 000 Personen geschätzte Versammlung protestierte gestern gegen die von der Regierungstommission zur Erweiterung des Franken- Umlaufes in Saarbrücken ergriffenen Maßnahmen.» Zum Schluß wurde ein Telegramm an den Völkerbund ge- fandt, m dem die versammelten bekunden, daß sie geschloffen hinter den Erklärungen und Forderungen der nach Genf entsandten Dele» gation stehen und den Völkerbund bitten, im Sinne der vorgebrach- ten Wünsche baldigst durchgreifende Maßnahmen treffen zu wollen. Da» Telegramm ist gezeichnet von der Demokratischen Partei, Deut- scheu Volkspartei, Deutlchnationalen Dolkspartei und der Zentrums- Partei. Für Sonnabend abend hatte die Sozialdemokratische Partei ebenfalls eine Versammlung einberufen. Komödien selbst schreib«. Ob er dabei an das Heer der Filmdramen- Verfasser gedacht hat, sei dahingestellt. Di« Entwicklung der Presse hat er hingegen wieder unterschätzt, wenn«r uns nur sechzehn Tageszeitungen gönnt. Doch er macht das wieder gut, denn er ge- währt uns zwölf Stundenblätter und sogar ein Halbstundenbiatt. Zei-tungsgründer seien besonders auf diese letzte Möglichkeit hinge- wiesen. Natürlich hat der vielbeschäfttgte Großstädter kein« Zeit, all diese Blätter zu. lesen, und es gibt deshalb eine„Essenzial- Zeitung", die«inen Extrakt aus allen anderen Blättern bringt.— Daß jede» Haus feinen Dachgarten hat, Ist selbstverständlich. Leider aber noch nicht Tatsache. Ebenso, daß man sich in der Stadt die Driefe durch Taubenpost zusendet. Der Postminister wird allerdinge darüber lächeln, denn er hat ja sein« Rohrpost. Aber einen anderen Vorschlag wird«r sicher gern hören. Es heißt da wörtlich:„Von Meile zu Meile �teht ein Mörser, in Bomben stecken die Briefe. Heut morgen schrieb ich nach Wien, nachmittags kann Ich Antwort haben." Wie b«! keinem Utopisten fehlt auch bei Voß das lenkbare Luft- schiff nicht. C« kehrt immer und überall wieder und dokumentiert die alle Sehnsucht des Menschen, sich über den Alltag zu erheben. Außerdem kennt Voß auch den Dompspflug, der aber nicht von Bauern, sondern von„Agrikulttirbeslissenen" bedient wird. Man spricht auch sonst außerordentlich gewählt. Es gibt kein« Köchinnen und Kammerjungfern mehr, sondern„Küchenfräulein" und„Stuben- fräuletn". So wechseln in voß' Lustspiel ernste und törichte Voraussagen. Auch ein großer, gewaltiger Krieg spielt hinein. Die Vereinigten Staaten von Europa kämpfen gegen die Bereinigten Völker Asien«. Allerdings ein kleiner Irrtum. Denn von der Einigkeit der euro- päischen Völker ist noch nicht viel zu oerspüren. Aber Gasbomben und Gasangriffe hat Voß richtig vorausgeahnt. Anderes, wie etwa der amputiert« und wieder aufgesetzte Kopf, ist albern und lächerlich. Doch ein kleiner Ausfall gegen die Be» Hörden ist noch sehr hübsch. Auf ihren Kanzleien werden künftig nur noch Automaten sitzen.„Man merkt's am Stil", bemerkt Voß launig. «fltonon Lescaut� von Karl Sternheim im Theater in der Koniggräher S kratze. Kaum war der Chevalier des Grieu den Kinderfchuden ent- wachsen, als er der zarten Manon Lescaut verfiel. Es nutzte nichts, daß die Eltern ihn für das Priestergewand bestimmten. Er wurde zum Falschspieler, zum Dieb und beinahe zum Mörder für die an- gebetete Frau. Als Manon zusammen mit anderen Frauen des leichten und käuflichen Geblüts nach Reu-Orleans über den Ozean verschickt wurde, folate ihr der Cbevalier. Als Strafkolonist wollte er mit der verhimmelten Frau leben. Sie starb ihm aber fort, da sie die Strapazen der neuen Erde nicht ertrug. Diesen Roman hat der Abb« Prevost geschrieben, der ein Vaqabund, ein Benediktiner und Zeilenschinder gewesen ist. Ms der Abb« auf der Totenbahre die �änülerprofite vor üer Aollerhöbung. Hamburg, 15. Oktober.(Eigener Drahtbericht.) Das Ortskartell Groß-Homburg des Afa-Bundes und der Ortsausschuß Groß- Hamburg des Allgemeinen Deutschen Gewerkschafts- b u n d e s richteten an den Reichskanzler Dr. Wirth folgendes Tele- g r a m m: Exzellenz! Tiefste Erregung herrscht in Kreisen groß- hamburgifcher Arbeitnehmerschast ob der zurzeit im Hamburger Hasen betriebenen wucherischen Ausnutzung d er ange- kündigten Zollerhöhung. Die übermäßigen und über- stürzten Warenhereinnahmen zum niedrigen Zoll- fatz bedeutet nach der Auffassung der hiesigen Arbeitnehmerschast einerseits die schärfste Schädigung der Reichstasse. andererseits die Möglichkeit einer übermäßigen Uebervor» t e i l u n g deutscher Konsumenten. Die eingeräumte ll e b e r« gangszeit von 14 Tagen gibt die Möglichkeit eines Riesen- Profits für den Handel auf Kosten aller Steuerzahler und Der, braucher. Die unterzeichneten Spitzen der wirtschaftlichen Organi- scttionen der hamburgischen Arbeitnehmerschast empfehlen dringend, im allgemeinen Interesse die bis zum 20. Oktober laufende U e b e r- gangsfrist sofort aufzuheben oder aber den aus der Uebergangszeit dem Handel erwachsenden beträchtlichen Gewinn auf Kosten des Reichs und aller Verbraucher im allgemeinen Staats- intereffe durch eine Nachverzollung zu erfaffen. Es liegt die Gefahr vvr, daß Hamburgs organisierte Arbeit- nehmerschaft des Hafen» zur Selb st Hilfe greift, um der zurzeit betriebenen wucherischen Ausnutzung der angekündigten Zoll- echöhung wirksam entgegenzukreten. Es wird dringend anheim- gegeben, zukünftig UebergangKbcstimmungcn, wie sie jetzt ein- geräumt sind, nicht wieder zu gewähren, da diese Uebergangs- bestimmungen nur dem Vorteil einzelner aus Kosten der Gesamtheit dienen. Lanütag unüilfe. Der Hauptausschuß des Preußischen Landtages genehmigte Sonnabend vormittag zunächst einen Bettag von 6 Mcl- lionen zur Unterstützung der Opfer von Oppau. Sodann wurde die Beratung des Haushalts des Staatsminifterinms und des Ministerpräsidenten fortgesetzt. Abg. v. E a m p-(D. Vp.) besprach die Schwierigkeiten In der K a r t off e lvers or g u n g»nd ver- langte eine scharfe Grenzkontrolle zur Verhütung von Berschiebun- gen nach dem Ausland«. Auch Abg. O e s e r(Dem.) brachte die Lebensmittelteuerung zur Sprache, die im engen Zusammenhang mit dem V a l u t a st u r z der Mark liehe.— Abg. Braun(Sozj bezeichnet den Staatsrat als überflüssig, er sei überzeugt, daß sich später einmal eine Landtagsmehrheit für die Abschaffung des Staatsrats finden werde. Der Redner kritisierte da» Be- stehen besonderer preußischer Bevollmächtigter in München und in Dresden. Zum Schluß übte er Kritik an den Kartoffelschwierig- leiten und brachte sodann Beschwerden über die Personalpolitik des Ministers des Innern vor. Hierauf nahm das Wort Ministerpräsi- denk Stegerwald. Er berichtete über die Maßnahmen zur Be- Hebung der Kartoffelnot und verteidigt das Bestreben der prenßi- schen Gesandtschast in München, solange auch die anderen deutschen Staaten Vertretungen dort unterhalten. Der Minlsierpräsident be- sprach sodann die ö b e r s ch l e s i s ch e Frage. Weiter bezeichnete er die Einrichtung eines ständigen Ausschuffes des Staatsrats für erforderlich, damit die notwendigen Arbeiten nicht verzögert würden. Er gab sodann«ine Uebersicht über die in Vorbereitung befindlichen Gesetzentwürfe.— Abg. Severing(Soz.) hob hervor, wenn der Ministerpräsident Ausführungen, wie er sie soeben im Ausschuß ge- macht habe, schon früher gemacht hätte, wäre seine Politik niemals eine reaktionäre genannt worden. Leider Hobe er bisher so weder im Landtag, noch bei sonstiger Gelegenheit gesprochen.— Abg. L e i d(11. Soz.) sagte dem Kabinett Stegerwald den schärfsten Kampf an und sprach sich für Abschaffung des Staatsrats aus.— Abg. Kloft(Z.) erklärte, der Staatsrat müsse bleiben: es seien aber Maßnahmen zu treffen» durch die ein besseres Zusammenarbeiten des Staatsrats mit dem Landtag gewährleistet würde. « Mannheim, 15. Oktober.(WTB.) Der Verband der Badi- schen Ziegeleibesitzer teilt mit, daß er sich bereit erklärt habe, die zur Wiederherstellung der Explosionsschäden von Oppau nötigen Ziegel zum Herstellungspreis zu liefern, und dementiert die Nachrichten von wucherischen Preissorderungen seitens der Ziegeleibesitzer. lag, sezierte man seinen Leib. Aber siehe, er war scheintot, und so schickte er Arzt sich an, da» Messer in einen noch lebendigen Men- schen hineinzustoßen. Hat Karl Sternheim einem scheintoten Werke oder einem noch lebendigen zu neuem Leben verHolsen, als er Manon Lescaut zum Trauerspiel umformte? Sternheim, der Skeptiker, der Theoretiker des gebildeten und der Spießerei abholden Europäertums, geht unter die Rührdraniatiker, unter die Raupache und Sudermänner, und macht aus dem unsterblichen Roman ein Rührstück, das sehr bald vergehen muß. Er schneidet aus dem Buche nicht ungeschickt, aber viel zu grob sechs Bilder heraus. In jedem Bilde steigt eine Szene der Zärtlichkeit zum Gipfel. Die Falschspieler, der soldatische Halunke, der Gastwitt auf dem Lande, der larmoyante Abbe, der lüsterne Alte, der unternehmungslustige Kavalier, das sind alles die Herren und Buben, die lustern nach Manon find, und denen sich der leidenschaftliche Chevalier in den Weg stellt. Sternheim ton- trastlert ein wenig den Gegensatz von Adel und Volk, um sein Stücklein modern zu frisieren. Aber der moderne Geist geht nicht sehr tief, und er geht dem Dichter schließlich vollkommen au». Denn während der Roman skepttsch endet, während in dem alten Buche der Liebhaber am Leben bleiben darf, drückt ihm Sternheim die Giftflasche in die Hand, und der Chevalier endet wie Romeo. An diesem Ende sieht man, daß der Dichter von heute nicht das acht- zehnte Jahrhundert ausfrischt, sondern nur einen Trick aus der ewigen Kolportage. Frau Orska ist Madame Lescaut. Diesmal wirtlich rührend außerordentlich einfach, außerordentlich sanft, schmachtend und hin- gebend, verzichtend auf Kleider, pfeifend wie eine Nachtigall, wohl noch die Worte ein wenig hackend und verschluckend, doch trotzdem ein« sehr voetisch« Gestalt. Herr Janssen, gesühlvoll, jung, schön, töricht liebend, edel untergehend,«in schmelzender Schwärmer, eine nicht minder poetische Gestalt. Herr R i e m a n n gebietet als Bramabas über neu« Tön« der Derbheit, die man ihm nicht zuge- traut hätte. Die Regie Bernauers waltete umsichtig, dämpfend, Sternheim» Theatralik, die diesmal wirklich nur Theattalik ist, ins angenehm Bildliche und Bewegende hineinhebend. _ Max Hochdorf. ZMchael Bohnen, der von allen Banden der Regle befteite. selbst- herrliche und eigenwillige Schauspieler der Opernbühne, spiett im Deutschen Opernhause den Mephisto in allen Schillerungen des teuf- tischen Witzes, sarkastischer und ironischer Weltverachtung. Ein hä- Mischer Bösewicht, der alle irdischen Effekte, dir das Stück und die Galeriesehnsucht erheischen, wie aus einer Spitze auffängt und de- monstriert. Schon sein Aussehen ist ein ungewohntes, besonderes, graugrün die Fratze, graugrün das Kostüm und der weite Mantel. In Momenten der Ruhe und Beobachtung spielt dieser Mantel allein, Und in der Erregung fliegt er In den Bögen und Schwingungen der leidenschaftlichen Szenerie mit den Menschen mit/ Eine starte Theaterleistung, um so eindringlicher, als auch Bohnen» Gesang aus der Sprechroutine wieder in klangvolle breite Melodie hineingleitet. Seine Spielart, die sicher nicht srei von Theater ist, stach dennoch höchst wunderbar ab gegen die markierte und maskierte Kindlichkeit der Stoltenberg, gegen die in Scharnieren knackende Puppenhaftigkeit Die Kreöithilfe der Unternehmer. Im vorläufigen Reickswirtschaftsrat find die Beratungen über die Kredithrlfe der Unternehmer für das Reich fo weit gediehen, daß der vom Unterausschuh ausgearbeitete Gesetz- entwurf über die Errichtung einer Kredit- Vereinigung der deutschen Gewerbenunmehr vorliegt. Die Unternehmerverbände wollen bekanntlich eine Erfassung der Goldwerte vorläufig dadurch unnötig machen, daß sie selbst eine Goldanleihe aufnehmen und dem Reiche zur Verfügung stellen. Zu diesem Zwecke wird die Kreditvereinigung gegründet. Sie soll alle Personen und Ge- sellschaften umfassen, die innerhalb des Deutschen Reiches ein Gewerbe ausüben, Land- oder Forstwirtschast betreiben oder zur Vermietung dienende Gebäude besitzen und deren steuer- bares Vermögen einen bestimmten Betrag übersteigt. Die Mitglieder der Vereinigung werden in Gruppen zusam- mengefaßt, und zwar die Industrie räumlich und nach Be- lAfszweigen, die Landwirtschaft und der Hausbesitz nur räum- lich. Im einzelnen sehen die Bestimmungen die Aufnahme einer Anleihe vor, wenn sie der geschäftssührende Ausschuß beschließt. Die Mitglieder der Vereinigung, die die Zinsen und Amortisation für die Auslandsanleihe aufzubringen haben, haften gesetzlich für die Verpflichtung nach einem bestimmten Antellsatz gegenüber der Kreditvereinigung. Sie zahlen die Zinsen, die ihnen das Reich zurückzuerstatten hat, u. a. auch in der Weise, daß die geleisteten Beträge auf Steuern Anrechnung finden. Der Reichsregierung steht ein Auf- sichtsrecht über die Vereinigung zu. Soweit ist der Plan ganz sorgfältig durchdacht, und es wäre wohl denkbar, daß er die Grundlage für eine s o l i d a- ri fch e Kreditbeschaffung der Unternehmer im Aus- lande bietet. Gänzlich ungeregelt dabei bleibt die Frage der inneren Finanzierung. Wer die Steuern zur Bezahlung der Kredite aufzubringen hat, wird völlig offen gelassen. Diese Frage ist aber außerordentlich wesentlich und kann keinesfalls ohne Kenntnis der Höhe der beabsichtigten Kredite entschieden werden. Im ganzen wird der Eindruck erweckt, als würde hier ein Vertrag zwischen den solidarischen Unternehmern mit binden- den Verpflichtungen festgelegt. Das ist nur im bescheidensten Maße der Fall. In dem Entwurf steht lediglich, daß die Ver- einiaung die„Aufgabe" haben soll, die zur Erfüllung des Friedensvertrages dem Reiche notwendigen Mittel in frem- der Währung zur Verfügung zu stellen. In welchem Maße sie das tun, bleibt ganz und gar den Privaten überlassen, die sich ängstlich hüten, auch nur das geringste Recht darüber an das Reich abzutreten. So soll das Reich nicht einmal die Zahlungen bewerkstelligen, sondern die Kreditvereinigung will das unmittelbar an die alliierten Mächte tun. Aber das ist nur ein kleines Kennzeichen. Viel weiter gehen gewisse sachliche Bestimmungen. Zunächst soll die Krediwereinigung das Recht haben, ihre Mitglieder zu verpflichten, ihre über- schüssigen fremden Zahlungsmittel der Kredit- Vereinigung zur Verfügung zu stellen. Run liegen die Dinge heute so, daß das Reich für seine Lebensmittelbeschaffung und zum Zwecke der Goldzahlungen von den industriellen und Handelsbetrieben Devisen abgeliefert erhält. Diese fremden Zahlungsmittel müßte sie jetzt chren Kreditgebern über- lassen. Das ist ein gänzlich unhaltbarer Zustand, der zur Fole hat. daß das Reich sich seines Rechtes an den Devisen begibt, um es der privaten Körperschaft zu überlassen, die ihr sie borgt! Das Reich würde dann für seinen eigenen Devisen- bedarf ganz auf den freien Markt angewiesen sein und hier die Kurse in die Höhe treiben. Nichts aber steht in dem Entwurf darüber, daß die pri- vate Kreditocreinigung in irgendeiner Weise dem Reiche für die Krebste verantwortlich ist. Die privaten Unter- nehmer entscheiden nach ihrem Gutdünken darüber, wieviel von dem Betriebsvermögen sie für den Kredit in Anspruch nehmen wollen und bedürfen dazu nur einer Genehmigung der Reichsregierung, eine bindende Verpflichtung, selbst eine Vertragsstrafe besteht nicht. Da es sich aber hier um eine Ergebnlsie neuer Volkszählungen. Durch den Weltkrieg ist in den kriegführenden Ländern die Abhaltung neuer Bolkszählungsn zu den normalen Terminen unmöglich gemacht worden, und erst nach und nach kann das Versäumte nachgeholt werden. Deutschland und Oesterreich unternahmen 1S2l1 neue Zählungen, Frankreich gelangte erst tS21 dazu, und aus England ist bis heute nichts derartiges be- kannt geworden. Durch den Ausgang des Weltkrieges ist Frank- reich um etwa 7S(X>l) Quadratkilometer größer geworden als Deutschland, aber in seiner Einwohnerzahl bleibt es um nicht weniger als 22 Millionen hinter diesem zurück; es hat jetzt 33.2 Millionen Einwohner gegenüber den kl Millionen des verstümmelten Deutsch- lands, und ohne Elsaß-Lothringen rund 2 Millionen, mit diesem immer noch-lOOOOo Bewohner weniger als im Jahre 1911. Außer für Frankreich sind in letzter Zeit noch für zwei überseeische Gebiete die Ergebnisie neuer Volkszählungen bekanntgeworden. Chile hatte Ende 1921 mit 3,8 Millionen Bewohnern rund eine halbe Million Einwohner mehr als b?i der letzten Zählung im Jahre 1997, während die reiche niederländische Insel Java einschließlich der kleinen Nebeninsel Madura 33 Millionen Bewohner, darunter 133 999 Euro- päer, hat, rund 999 999 mehr als Ende 1917. tziür die.Bobdme- mit Alsred P i c c a v e r, die am S2. Oktober in Form eines GeseHilbastSabendS in der StaatSover zugunsten der Witwen. und PcnsionSkasse des verein«.Berliner Presse- aufzesüdrt wird, beginnt der Vorverlaus am beutigen Sonntag vormittag an der Opernhauskasse Unter den stinden, von morgen, ivlonlag, ab auch bei Bote u. Bock und luv Jnvalidendank. Tie qrosie VolkSoper gibt ihre nächste Vorstellung Montaa. den 2«.. 7>/, Ubr, in der Neuen Weit. Zur Aufführung gelangt Weber« „Freischütz". Tos BIüthner-Orchefter veranstaltet am Mitlwoö, den 19., abend« VI, Uhr. im grohen Saal der Brauerei Friedrichsbain einci, TsajailowSth.Abend unter Leitung von Camilla ihildebrand. Karten ft 3 M. sind zu haben bei Wcvthcitn, Zigarrengeschäsk Harsch, Engclujex Sb. Orchester- bureau, Konzertlotal und an der AbenMaffe. TaS Moskauer«unftlorideater beginnt sein Gastspiel im Tbeater i. d. Königgrätzer Stratze am 28. Novbr. mit Tschechow« Schauspiel„Drei Schwestern-, Kartenvorbestellungen nur bei I. Ladyschnikow, IV, Rantestr. 38. Tamara Karsavida nimmt vom Berliner Publikum im Drogen Schau» spielhau« am 19. Ollober, nachm. llfi Uhr, Abschied. liebe* die Kultur der Gegenwart und den dinflusj von Natur- willenlchast, Technik, Sozialismus und Neiigion aus da« philosophische Weltbild spricht Dr. V Engelhardt in einer sünsstündigen Vortragsreihe der Humboldt-Hochschule, die Montag, 17. Oltober, Dorotheenstr. IL, be- ginnt. Tie Akademie der Künste wird von der nächsten Woche ab 99 Zeich- nunaen*u Dantes.Dtvina C o m e dt a" von Maler Ciau« Wrage au» Maiente-GremSmühien ,ur Au«slellung bringen. Der Künstler bat diese Zeichnungen in sran»ösischer Geiangenschast begonnen und In den Jabren nach dem Kriege die Reihe vollendet. Prof. LouiS Bachner, der hervorragende Berliner GesanaSpädagoge, ist soeben in die GcsanaSableilung der Staatlichen Hochschule sür Musik in Berlin-Charlottenburg beiusen worden. Max Bewer ist in Dresden im St. Lebensjahre gestorben. Er war der alldeutsche BiSmarcktänger, der Tromveler von Jriedrich«ruh. Wcnn der Krieg durch Lyrtt zu gewinnen gewesen wäre, hätte er allein e» mit seinem fuior lyrions zu Waffer und Lande geschafft. Lebensfrage für das Reich handelt, kann dieses sich nicht mit einer einfachen Versicherung zufriedengeben. Es müßte min- bestens die Möglichkeit haben, daß es auf Grund der Bürg- fchaftsanteile der Kreditvereinigung selbst Kredite aufnehmen darf, wenn aus irgendeinem Grunde die Kreditgemeinschaft ihre Aufgabe nicht erfüllt. Diese Haftung der Kreditgemein- schaft gegenüber dem Reich müßte unter allen Umständen fest- gelegt werden. Mit anderen Worten: das Reich muß das Recht bekommen, die inneren Goldwerte für sich zu bean- spruchen, um daraufhin Kredite aufnehmen zu können. Ohne diese Bestimmung kann es leicht kommen, daß das„Gesetz" nur auf dem Papier bleibt, wenn aus gewissen politi- schen Gründen heraus die Unternehmer die Aufnahme aus- ländischer Kredite verweigern. Schließlich steht noch die Frage offen, wie man sich die steuerliche Regelung denkt. Wenn die Unternehmer ohne weiteres die Quittungen über gezahlle Golddarlehns- zinfen als Steuern in Zahlung geben dürfen, so bleibt zur Die Zrauen haben ein enkscheidendes wort bei der heutigen Sladtverordnetenwahl mitzureden, denn sie stellen mehr als Sie halste üer Wähler Rur die Sozialdemokratie tritt für die völlige Gleichberechtigung der Frauen ein. Rur die Sozialdemokratie allein kämpft in der Berliner Stadtverwaltung dafür, daß die städtischen Einrichtungen im Interesse der Minderbemittelten ausgebaut werden. Deshalb müssen üie Zrauen wählen gehen. Ihre Stimme gehört Ser SPD. Bestreitung der inneren und der äußeren Schuld gerade in der schwierigsten Zeit, nämlich in den nächsten Jahren, die ganze Last des Reichsdefizits auf den Nichtbesitzenden. Die breite Masse darf dann allein die Wiedergutmachung zahlen, zumal unter gewissen Umständen die Haftung der Einzelmit- glieder der Kred'tvereinigung nicht üoer den Ertrag des Vermögens hinauszugehen braucht. Hier ist also der Eingriff in die Vermögenssubstanz der Einzelmitglieder von oomherein ausgeschaltet. Wie mögen erst die Besitz- st e u e r n aussehen, die zur Finanzierung des Kreditab- kommen? beitragen folfcnl Wenn der Besitz seine Leistungen aus dem Kreditabkommen auf Steuern angerechnet erhalten will, so darf das erst zu einem späteren Zeitpunkte zulässig sein, nämlich dann, wenn die schwerste Finanznot überstanden ist. Andernfalls erwachsen der Arbeiterschaft nur neue Ver- pflichtungen daraus, während der Besitz vor stärkeren Steuern geschützt wird. Der Vorschlag, von dem noch nicht einmal be- kannt ist, ob die maßgebenden Unternehmeroerbände ihn auch voll und ganz vertreten, bedarf hierin jedenfalls einer gründlichen Revision, ehe er für die Arbeiterver- treter annehmbar wird._ Eine dunkle Gestbkchte. Diebstahl im Reichsarchiv z« Potsdam. Eine merkwürdige Affäre beschäftigt gegenwärtig den Ober- reichsanwalt und die Polizeibehörden. Unter dem Verdacht, Akten- stücke oder Urkunden, welche die Rechte des Deutschen Reiches ge- fährden könnten, an eine fremde Macht ausgeliefert zu haben, ist der Schriftleiter der periodischen Zeitschrift„Freie Presse, Heinrich Wand, verhaftet und in das Untersuchungsgefängnis ein- geliefert worden. Der Verhaftete hat, wie eine bekannte Berliner Korrespondenz schreibt, vor einiger Zeit in dem genannten Blatt durch die Ver- öffentlichungen über die„Etappe Gen t" von sich reden gemacht. Er wurde deswegen angeklagt und zu einer Gefängnisstrafe von sechs Monaten verurteilt. Wand hat nun, wie die Behörden annehmen, versucht, aus dem Reichsarchiv in Potsdam, wo be- kcmntlich das gesamte schriftliche Material, das während der Kriegs- jähre vom Generalstab gesammelt worden ist und das späterhin be- arbeitet werden sollte, sich Urkunden zu beschaffen. Damit wird die Sache noch merkwürdiger, soll doch Wand einen Beauftragten in das Reichsarchiv nach Potsdam geschickt haben, um dort lagernde wichtige„Etoppen-Akten" zu beseitigen oder wohl gar „einer fremden Macht auszuliefern". Ein Angestellter des Reichs- archivs habe aber zufällig den„fremden Mann" im Reichsarchio herumstöbern schen, er habe auch beobachtet, wie dieser Akten mit- genommen habe. Darauf seien die Verhaftungen dieses Mannes und Wands erfolgt. Vorläufig klingt die Sache reichlich nach einem Filmdrama, dem überdies auch die Pikanterie nicht fehlt, denn Wand hatte u. a. auch über einen Prinzen von Reuß allerlei veröffentlicht. Wir hoffen, daß die Behörden über die noch reichlich mysteriös klingende Ge- schichte bald einiges Licht verbreiten. Ein neuer Karlistenputscb. München, 13. Oktober.(Eigener Drahtbericht.) Di« mon- archistische Agitation in Tirol ist in den letzten Togen in ein neues Stadium getreten. Die Fäden der Reaktion in Innsbruck treten mit aller Deutlichkeit jetzt zutage. Das Z-mtrum der karlistischen Bestrebungen befindet sich zweifellos In Westungarn. Dort wird da» Signal zum Losschlagen gegeben. In den einzelnen Ländern der ehemaligen Monarchie aber sind bereits Stäb« gebildet, die in Tätig- keit treten sollen, sobald die ersehnt« Stunde gekommen ist. So schreibt nicht etwa ein sozialistisches Blatt, sondern die bürgerlichen „Münchener Neuesten Nachrichten". Unser Jnnsbrucker Parteiblatt veröffentlicht unter der Ueberschrlft„Durch Galgen und Schwert zur Monarchie" einen großen Feldzugsplan der Inns- brucker Karlisten. Der Innsbrucker Sonderberichterstatter'ver „Münchener Neuesten Nachrichten" schreibt aus Innsbruck unter der Ueberschrift„Der Aufmarsch der Karlisten, dem Bürgerkrieg ent« gegen":„An der Tatsache, daß die Kariisten auch in Innsbruck eine Aktion vorbereiten, die auf das erste Signa! aus Ungarn erfolgen soll, ist nicht zu zweifeln. Und wenn das sozialistisch« Blatt in Irmsbruck schreibt, daß die Wiederaufrichtung der Habsburger Mon- archie ein Grab unserer International«, der Vereinigung aller Deutschen sein würde, so ist da» ein Wort, dem wir als solch« Bürger mit voller Ueberzeugung zustimmen...." Unser Innsbrucker Parteiblatt gibt über die Putschvorbereiwn- gen der Karlisten solgende Einzelheiten: Di« Wühlereien der Kar'isten konzentrieren sich um drei Persönlichkeiten, von denen jede einen gesonderten Emflußkreis hat. Di« erste ist der Jnnsbrucker Bischof Waitz, ein früherer Erzieher des Exkaisers Karl, der durch die Geist- lichkeit im ganzen Lande für die Rückkehr seines ZöDngs aus den Habsburger Thron agitiert. Dies geht so weit, daß der Bischof der Geistlichkeit befohlen hat. unter gewissem Zwang auch im Beicht- stuhl für die Wiederaufrichtung der Monarchie zu werben. Der zweite Propogan'daheld hat den christlich-sozialen Abgeordneten Dr. Schöpfer, einen früheren Theologieprosessor, zum Haupt, der als Inhaber der Klerikalen Verlagsanstalt„Tirolia" über einen starken Resonanzboden sür die korlistische Agitation verfügt. Den Mittelpunkt des dritten für die Tat jelbst wichtigen Kreises stellt der Generaloberst Dankl dar, um den sich eine ganze Menge von früheren Offizieren und Mannschaften schart. Ein Aufruf des Generals wird jetzt draußen auf dem Lande unter der Hand verbreitet und soll bei den Bauern Mitkämpfer werben. Das Telegramm der„Münchener Neuesten Nachrichten" schließt seine Meldung aus Insbruck mit den Worten:„Wollen die Karliste« den Bürgerkrieg, so werden sie ihn haben. Mit Gottes und deutscher Männer Hilfe werden sie aber blutige Köpfe davontragen." Salfour beruhigt. London, 13. Oktober.(WTB.) B a l f o u r besprach heut« vor Vertretern der Presse die Entscheidung in der Angelegenheit Oberschlesiens. Er erklärte, die Gerüchte, als seien die Mitglieder des Völterbundrats Marionetten in der Hand der verschiedene« Regierungen gewesen, seien vollkommen unbegründet. In der Teilung des Industriegebiets liege eine ernste Schwierig- keit, aber durch die von dem Völkerbundrat ausgearbeitete Regelung würden die Schwierigkeiten wesentlich vermindert. Bal» four erklärte, er Hab« volles Verständnis dafür, daß die Entschei- dung in Deutschland den Ausbruch heftigen Unwillens bewirkt Hab«. Er glaube aber, daß es für Deutschland ein« selbstmörderische Politik wäre, den Versuch einer Zer- trümmerung der Verständigung zu unternehmen. Der Redner kam sodann auf die vom Völkerbundrat für fünfzehn Jahr« angeregte gemeinsame deutsch-polnisch« Bewirte s ch a f t u n g des Industriegebiets zu sprechen und äußerte die Hoffnung, daß die Völker Deutschlands und Polens die ernsten Bemühungen anerkennen würden, die gemacht worden seien, um eine gerechte Ausführung der Bestimmungen des Vertrages zu finden. Zum Schluß warf er die Frage auf, was wohl geworden wäre, wenn der Völkerbundrat sich damit begnügt hätte, eine Grenzlinie entsprechend der Verteilung der Bevölkerung zu ziehen und deutsche Interessen auf polnischem Gebiete schutzlos zu lassen. Balfour sagte in seiner Erklärung weiter: Der Versailler Vertrag schreibt positiv vor, daß als Grundlag« der Teilung Oberschlesiens im Rahmen des Möglichen der Wunsch der Bevölke- rung dienen sollte, daß jedoch dem industriellen und wirtschaftlichen Faktor Rechnung getragen werden müsse. Diese beiden Gesichts- punkte gingen ziemlich weit auseinander. Trotzdem könne man sagen, daß der Friedensvertrag die Wünsche der Bevölke- rung in die erste und die Bedürfnisse der Industrie in die z w e i t e L i n i e gerückt habe. Nach seiner Ueberzeugung würde jeder Engländer, der in Oberschlesien reise, mit Schrecken an die Möglichkeit einer Teilung denken. Gewiß biete diese große Schwierigkeiten. Er glaube aber, daß die bestimmten Anordnun- gen, auf deren Durchfhürung der Völkerbundrat rechne, diese Schwierigkeiten beträchtlich herabmindern könnten. Mit ein wenig gesundem Menschenoerstand und Vorsicht auf beiden Seiten könn. ten die Deutschen und die Polen das vorgeschlagene System in Gang bringen. Balfour verwies auf das Beispiel des Industriegebie- tes von Tschechen, das auch geteilt worden fei und von dem gesagt werde, daß das dort angewandte System funktioniere. Proteste. Die polnische Sektion des Bundes der Ober» fch l es i er protestiert in einem Telegramm an den Völkerbundrat gegen die Zerreißung Oberschlesiens, die eine Zeit schwerster innerer Zerwürfnisse und den wirtschaftlichen Niedergang heraufzuführen drohe. Die Sektion ersucht den Völkerbund, ihre Vertreter zu empfangen. Der Deutsch« Aueschuß sürOberschlesien protestiert in einem Telegramm an den Reichskanzler gegen die Genfer Ent- scheldung, dl« dem Friedensvertrag widerspreche und das oberschlesische Volk vergewaltige. Er spricht die Erwartung aus, daß die Reichsregierung ohne Anhörung von berufenen Vertretern des oberschlesischen Volkes eine endgültig« Stellungnahm« nicht«in- nimmt. Der Innungsausschuß von Königshütte pro- testiert gegen die Zuteilung der Stadt an Polen. Es sei ein Wahn- sinn, Königshütte, das über 73 Proz. deutsche Stimmen aufzuweisen hatte, von Deutschland loszulösen. Ein Aufruf. Der Deutsche Ausschuß für Oberschlesien erläßt einen Aufruf, in dem es heißt:„Ihr alle, die Ihr deutsch denkt und fühlt, schließt Euch zusammen, schart Euch um Eure Führer, laßt fallen die Parteiunterschiede und den Parte-Hader. Denkt an Eure deutschen Brüder.in Posen, Westpreußen und Polen, die schon jetzt in ihrer Einigkeit eine Macht bilden. Sie werden Euch freudig die Hand reichen mit ihren tausend schweren Erfahrungen. Laßt Mut und Hoffnung nicht sinken. Bewahrt Ruhe und Besonnen- h e i t. Schließt Euch politisch eng und fest zusammen; die Weg« für den Zusammenschluß sind bereitet. Wie immer auch die Ent- scheidung fallen möge, sie muß uns als einiges und ge- schl offenes Volkstum finden." Neue Krawalle in Wien. Wien. 15. Ottober.(WTB.) Heute nachmittag fanden er- neut Teuerungskrawall« im Vorort Favoriten statt, es wurden eine Menge Fensterscheiben eingeschlagen. Weitere Aus- schreitungen konnten durch ein starkes Wachaufgebot unterdrückt werden. Hierauf zog dt« Menge vor die G a n g m ü h l e. Auf dem Wege dorthin kam es zu Ausschreitungen gegen die Ge- s ch ä f t s l e u t e, welche überall ihre Läden schlössen. An der De- monstration beteiligten sich auch Frauen und kommunistische Agi- tatoren, die di? Menge zu Gewalttätigkeiten aufhetzten. Wien, 13. Oktoer.(MTB.) In den Wiener Lagerhäusern wur- den von den Behörden große Mengen spekulativ eingelagerter Ware beschlagnahmt wie Kaffee, Marmelade usw. Der Wert der beschlagnahmten Ware soll 79—89 Millionen Kronen be- tragen. Der Achtstundentag der Eisenbahnarbeiker in Mitteldeuifcht.'nd wird durch die„A r b e i t s b e r e i t s ch a f t" bedroht. Lerhandlun. gen zwischen den Eisenbahnorbeitern und den Vertretern des Reichs- arbeitsministerium» und den Eisenbahndirektionen, die gestern in Halle a. C. stattfanden, endeten ergebnislos. Die Arbeiterverrreter traten für die Beibehaltung des Achtstundentages ein, die Behörde aber hielt an der„Arbeitsbereitschaft" fest. Die Streikgesahr in Mitteldeutschland ist also noch nicht behoben, doch hofft man noch eine Basis zur Einigung zu finden. Die erffe Privalzeituna in Moskau. Die Sowsetregierung hat, wie„Intel" meldet, einer Privatunternchmung die Konzession zur Herausgabe einer Zeitung erteilt, die Annoncen enthalten soll. Di« Zeitung soll wöchentlich einmal erscheinen. GewerMastsbeVegung Zum Kampf im Gastwirtsgewerbe. Die Berliner Gewerkschaftskommission und das Ortskartell des Allgemeinen freien Angestelltenbundes haben den feil 1. Oktober im Abwehrkampfe stehenden gastwirtschastlichen Angestellten die Soli- darität der gesamten organisierten Arbeilnehmerschaft Verlins zu- gesichert. Arbeiter und Angestellte! Besucht nur solche Lokale, wo die Forderungen bewilligt sind! Diese Lokale sind kenntlich gemacht durch grüne Plakate, die folgenden Aufdruck haben: „Achtun gl In diesem Betriebe sind die For- derungen der Ange st eilten bewillig t." und mit dem Stempel de? Kartells der im Gastwirtsgewerbe vertretenen Arbeitnehmerorganisationen versehen sind. Zu Versammlungen und anderen Veranstaltungen sind ebenfalls in erster Linie die S a a l g e s ch ä f t e zu benutzen, die be- willigt haben. Diese Betriebe sind beim Zentralverband der Hotel-, Restaurant- und Cafeangestellten, Elsasser Str. 36/88, Fernsprecher Norden 1813, zu erfragen. Bei Veranstaltungen in bestreikten Betrieben, die nicht mehr rückgangig gemacht werden können, ist der Konsum auf das Notwendigste einzuschränken. In jedem Falle ist aber dafür zu sorgen, daß bei Festlichkeiten keine Streik- b r e ch e r beschäftigt werden. Die Bezahlung von 16 Proz. Auf- schlag zu den festgesetzten Preisen der Speisen und Getränke ist unter allen Umständen �u verweigern. Die Streikposten sind, wenn nötig, in ihrer Tätigkeit zu unterstützen. Dem arbeiterfeindlichen Borgehen des koalierten Unternehmer- tums muh die Solidarität der gesamten Arbeiter entgegengesetzt werden. In der nächsten Sitzung der Berliner Gewerk» schaftskommission wird der Lieferungsstreit gegen- über den bestreikten Betrieben und der Boykott der Säle, deren Inhaber die Forderungen noch nicht bewilligt haben, behandelt werden. « Die Arbeitgeber haben bisher an jeden Vermittlungsversuch die Bedingungen geknüpft, daß das Zwangstrinkgeld ein- geführt werde und sofort jeder„Terror" aufhören müsse. Gegen die erste Forderung, die einer bedingungslosen Unter- w e r f u n g gleichkommt, lehnt sich das Arbeitnehmerkartell auf, weil es durch Annahme des Schiedsspruchs bereits außer- ordentliches Entgegenkommen bewiesen hat. Wegen der Streikmaß- nahmen hat das Kartell in seiner Antwort an den Polizei- Präsidenten ausdrücklich erklärt, daß vom Verhandlungsbeginn ab lediglich Streikposten stehen und im Bedarfsfalle Flug- blätter verteilt werden sollen. In diesen Maßnahmen kann „Terror" um so weniger erblickt werden, als der Beginn von Ver- Handlungen noch keineswegs gleichbedeutend mit einer Beendigung des Streikes ist. Wenn die eine Gruppe sich selbst derart in der Wahrnehmung ihrer Koalitionsrechte beschränkt, darf von der an- deren erwartet werden, daß auch sie ihren Verständigungswillen ernstlich bekundet._ Zynismus der Scharfmacher. Das Organ der„Vereinigung der deutschen Arbeitgeberver- bände", des„Bundes der Arbeitgeberverbände Ber- lins", des„Deutschen Arbeitgeberoerbandes für das Baugewerbe", des„Gesamtverbandes Deutscher Metallindustrieller" usw.,„Die Deutsche Arbeitgebcr-Zeitung", scheint beauftragt zu sein, die Ar- beiterschaft fortgesetzt zu provozieren. Ihr großes B. treibt die. Scharfmacherei in jeder Nummer. In seiner neuesten Betrachtung „Zur Lage" geht das große V. u. a. auch auf die Arbeitslosenver- sicheruug ein. Der umgearbeitete Entwurf der Arbeitslosenver- sicherung lege den Arbeitgebern erhebliche Lasten auf, deren Um- fang sich bei der Unsicherheit unserer wirtschaftlichen Lage auch nicht annähernd übersehen lasse. „Sollte z. B. unsere Valuta steigen und gefestigt werden, so würden sich daraus laus dem Steigen der Valuta!) voraussichtlich schwere industrielle Krisen mit entsprechender Arbeitslosigkeit ent- wickeln. Legt man die Erfahrungen der bisherigen Erwerbslosen- fürsorge zugrunde, so wäre jährlich ein Gesamtbedarf von etwa zwei Milliarden Mark aufzubringen, von denen je 760 000 000 M. die Arbeitnehmer, die Arbeitgeber und das Reich mit den Ländern und Gemeinden zusammen zu tragen hätten. Bei einer etwa vor- handenen Zahl von 12 000 000 versicherungspflichtigen Arbeitnehmern würde danach von jedem ein wöchentlicher Beitrag von 1 M. und der gleiche Beittag vom Arbeitgeber für jeden beschäftigten Arbeitnehmer zu leisten sein. Wir sind der Ansicht, daß derjenige, der den Vorteil aus einer Versicherung schöpft, auch die K o st e n der Versicherung in erster Linie tragen muß. Ein Arbeitnehmer mit einem Wochenverdienst von 500 M. und darüber ist sehr wohl in der Lage, erheblich mehr als 1 M. Wochenbeitrag zu zahlen. Die geplante Regelung bedeutet nur eine erneute Angst- Verbeugung der Regierung vor den Massen."... Es führte hier zu weit, zu zeigen, daß die kapitalistische Pro- duktionsweise bereits in den Vorkriegszeiten eine Wirtschaftskrise nach der anderen heraufbeschwor, ohne daß die Unternehmer auch nur mit einem Pfennig zur Fürsorge für die Opfer dieser Krisen, die Arbeitslosen, beitrügen. Ferner zu zeigen, welche Rolle das in- dusttielle Unternehmertum beim Kriegsausbruch, der Kriegsoerlänge- rung durch unersättliche Annexionspläne und während des Krieges als Kriegslieferant gespielt hat. Zu zeigen, wer mit der Haupt- schuldige an unserer üblen Wirtschaftslage ist und wer die großen Profite in jedem Stadium gemacht hat und noch macht. Man hätte in jenen Kreisen jedenfalls olle Ursache, einige Rück- ficht zu nehmen auf die Verfassung der Arbeitslosen und Bedacht darauf zu nehmen, ihnen zu helfen. Statt dessen der blutige Hohn, die Arbeitslosen, die Arbeiterschaft insgesamt habe den Vorteil aus einer Arbeitslosenversicherung. Sie schöpfe den Vorteil daraus, sie müsse in erster Linie die Kosten tragen. Weltfremdheit kann es nicht fein, was zu so töricht frechen Aeußerungen führt. Wer den größeren Vorteil von einer Arbeitslosenversicherung hat, ist wahr- lich nicht die Arbeiterschaft. Was alles hat man der Arbeiterschaft außer dem Steuerzehnten nicht aufgepackt und wird man ihr weiter aufpacken? Während die Lebenshaltung der Unternehmerkreise sich längst in nichts mehr von der der Vorkriegszeit unterscheidet, wenn wir das wahnwitzige Luder- leben gewisser Kreise ihr nicht allgemein aufs Konto setzen wollen, ist die Arbeitnehmerschaft längst noch nicht auf die Lebens- Haltung der Vorkriegszeit zurückgekommen, und kann nur im Traum daran denken, wieder dahin zu kommen. Wie groß ist eigentlich der Teil der Arbeiter, der einen Wochenverdienst von 500 M. und darüber erzielt? Und was ist heute ein solcher Wochenverdienst für einen Familienvater? Das große V. würde die Zumutung ein- fach unerträglich finden, für sich mit 500 M. in der Woche die ge- samten Kosten seines Lebensunterhalts zu bestreiten? Uns soll es recht ssin, aus der„Arbeitgeber-Zeitung" zu er- fahren, wie man in den Kreisen ihrer Leser denkt. Ob es aber klug ist, allzu rücksichtslos, allzu zynisch der Arbeitnehmerschaft gegenüber- zutreten, das mögen die einsichtigen Kreise im Arbeitgeberlager ent- scheiden, die sich einen Rest von Verantwortungsgefühl bewahrt haben. Die Arbeiterschaft kann nur die eine Antwort geben, sich noch fester zusammenzuschließen. Streik im chemischen Großhandel Berlins. Die Unternehmer des chemischen Großhandels, die große Kon- junkturgewinne einstreichen, haben die berechtigten Lohnforderungen der Transportarbeiter abgelehnt und Angebote gemacht, die weit unter den mäßigen Sätzen des Schiedsspruches liegen. Eine gut- besuchte Versammlung der Transportarbeiter dieser Branche be- schloß am Sonnabend im Gewerkschaftshaus mit großer Mehrheit den Streik. Er beginnt am Montag früh. Das Zentralstreikbureau befindet sich Berlin C., Poststraße 29, bei Karl Witte. Differenzen bei Rudolf Moffe. Wegen der Forderung einer Lohnzulage kam es im Betriebe von Rudolf Mosse gestern mittag zu Differenzen. Infolgedessen konnte die Abendausgabe des„Berliner Tageblattes" nicht erscheinen und auch die Sonntagsausgabe wird nicht hergestellt werden._ Ende des Streiks im Hamburger Buchdruckgewerbe. Hamburg, 15. Oktober.(Eigener Drahtbericht.) Nachdem am Freitag eine Einigung zwischen den Organisationsvertretungen der Buchdrucker, Hilfsarbeiter und Buchbinder sowie den Buchdrucker- prinzipalen getroffen war, nahmen am Sonnabend in drei Versamin- lungen die graphischen Arbeiter Stellung zu folgendem Vorschlag: Gleichstellung mit Berlin, Hamburg erhält 8 M. pro Woche Zulage, dazu eine Gesamtwirtschastsbeihilfe von 210 M., für Arbeiterinnen 180 M., zahlbar in drei Raten zu 70 und 60 M. Dieses Abkommen wurde angenommen von den Buchdruckern mit 1536 gegen 538 Stim- men, von den Hilfsarbeitern mit 698 gegen 155 Stimmen und von den Buchbindern mit 100 gegen 51 Stimmen. Der Streik ist damit nach zweiwöchiger Dauer beendet. Am Montag wird die Arbeit in allen Betrieben wieder aufgenommen. Afa-Funklionäre, Angestellten- und Bekriebsräke der Blekall- industrie! Die angekündigte Versammlung, in der die Ergebnisse der Freitagsverhandlungen ausführlich bekanntgegeben werden sollen, findet morgen abend 7� Uhr im großen Saal des Deutschen Hofes, Luckauer Straße 15, statt. In dieser Versammlung wird Material ausgegeben für die in den Bettieben über Ablehnung oder Annahme der jetzt getroffenen Vereinbarungen vorzunehmenden Ab- stimmungen. Wir machen schon heute bekannt, daß nach einer Vereinbarung mit dem Gewerkschaftsbund der Angestellten und dem Gewerkschafts- bund kaufmännischer Angestelltenverbände diese ab Dienstag vor- zunehmenden Abstimmungen vom Afa-Bunde veranlaßt werden sollen. Meldungen über die Ergebnisse der Abstimmungen sind- dem Afa-Bunde mitzuteilen, Abschriften hiervon aber gleichfalls an den Gewerkschaftsbund der Angestellten und den Gewerkschaftsbund kauf- männischer Angestelltenoerbände weiterzuleiten. Die Meldezettel für diese Abstimmungen werden gleichfalls in der Versammlung aus- gegeben. Das Erscheinen der Afa-Funktionäre und der Afa-Bettiebsräte ist Pflicht. Afa-Bund, Ortskartell Groß-Berlin. Gruppenvollversammlungen. Die Gruppenvollversammlungen der Freigewerkschaftlichen Betriebsriitezen- trale, die zum Arbeiterschutz Stellung nehmen sollen, finden Natt:_.. Montag 7 Uhr in den Sophicnsälen, Sophienstr. 17/18: Gruppe 1 Bank und Sandel: Gruppe ö Freie Berus«; Gruppe 12 Staatliche und kommunale Be- Hörden; Gruppe 1ö Sozialversicherung..... Montag 8 Uhr in den Residcnz-Festsälen, Landsberger Str. 51: Gruppe 8 Gärtnerei und Landwirtschaft; Gruppe S Lebens- und Genußmittcl. Mittwoch 8 Uhr im Ecwerkschaftshaus, Engelufer, Saal 4: Gruppe 2 Bau- g-werbc; Gruppe 7 Holzindustrie,. Donnerstag 8 Uhr in den Berliner Vereins- und Konzertsälen(Armin- hallen», Kommandantenstr. SS/bg: Gruppe 3 Bekleidungsindustrie! Gruppe 10 Lederindustrie._..... Tagesordnung: 1. Der Arbeiterschutz. 2. Freie Aussprache. 3. Ersatzwahl der Eruppcnräte. 4. Verschiedenes. In Anbetracht der Wichtigkeit, die in dem Schutze der Gesundheit und des Lebens jedes Arbeitenden zum Ausdruck kommt, verpflichten wir die Kollegen der einzelnen Betriebe, ihre Betriebsräte zu kontrollieren, daß sie auch die Ver- sammlungen besuchen und ihnen Bericht erstatten. Frcigewcrkschaftlich« Bctricbsrätezcntrale Srotz-Berliu. gentralperband der Angestellten. Versicherungseinnehmer! Mitgliederver- sammlung 8 Uhr im Bcrbandslokal, Belle-Alliance-Str. 7/18. Betriebshandwcrker und Arbeiter des D. E. V. Die zu morgen einberufene Branchenversainmlung findet der großen Funktionärkonserenz wegen nicht statt. Zentralnerband der Schuhmacher. Montag abend 5 Uhr Branchenversamm- lung der Ballschuhmacher bei Boeker, Weberstr. 17; für Echäftcmacher und Step- perinnen, Borrichter und Borrichterinnen 8 Uhr bei Sentschel, Köpenier Str. 127a. Zentralvcrband der Glaser. Montag 7 Uhr im Gewerkschaftshaus Mit- gliederoerfammlung. Bericht der Verwaltung. Bierteljahresabrcchnung. Be- eicht der Tarifkommission. Gewerifchaflsunterkommiffion des 12. Verwaltungsbezirks. Montag 7>4 Uhr außerordentliche Sitzung in Steglitz, Gymnasium, Heesestraße. Krankenkassen- wählen. Verschiedenes. Verband der Sattler, Tapezierer und Portcfeuiller. Für alle in der Metall- industrie beschäftigten Sattler, Tapezierer und Porteseuiller Dienstag Königs- graben 2 Versammlung. Wcrkmeister-Verband. Buchbinderei-Werkmeister. Dienstag 5 Uhr im Restaurant„Handelsstätte", Friedrichstr. 18, Versammlung mit wichtiger Tages- ordnung. Angestellte der Chemischen Industrie! Dienstag IM Uhr In der Bockbrauerei, Fidicinstr. 213, Mitgliederversammlung. Bericht Uber die Tarifverhandlungen. Mitgliedsbuch einer Afa-Organisation gilt als Legitimation. Afa-Ortskartell. Verantw tllr den redakt. Teil; Dr. Werner Pelser, Eharlottenburg: fllr Anzeigen: Th. Glocke. Verlin Verlag; Vorwärts-Verlag®. m. b. H.. Berlin. Druck; Bor- wärls-Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Vaul Singer u. Co.. Berlin. Lindenslr. 2. Hierzu 5 Beilagen. JAr Qaffe schmunzelt, wenn Sie ihm den Kaffee wieder mit Weber'» Carlsbader JCaffeegewürz zubereiten. 2)as köstliche Jtfroma und der schöne goldbraune Jon des Getränkes sind ihm noch in €rinnerung, Sie alte, bewährte Würfelpackung ist wieder überall zu haben. tu— irrrm- Tin i hihi m-—-*— Sind Lun�enleiden heilbar? Bei Asthma, Lunsen-»- Kehlkopttuberkulose, Schwindsucht, Lungenspitzen-Katarrh, veraltetem Husten, Verschlelmung, langbestehender Heiserkeit lese jeder die Broschüre mit o.iigem Titel. Der Verfasser, Herr Dr med Guttmann, Chefarzt der Finsenkuranstalt, zeigt darin in volksverständ- Imher Weise natürliche Wese zur Beseitigung dieser schweren Leiden Jeder Kranke erhält diese B'oschüre auf Wunsch vollständig umsonst Man schreibe nur eine Post-& CO., BeFllfl 224, WMKtl'. 203. karte an ��•Wferthdnn (Qikm Weiß'Porzellan Extra-Preise Spcisctcllcr«eh nach.. 425 Dessertteller....... Zm Kompottcller...... I25 Suppens chüss-D1� 35m 48m Kartoffclnapfe 19m 21m Sauciercn.......... 12-« Stück 1 M 1 Zudccrdosc 1 Milchtopf 1 Schäl dien 15C~H 1 Teller h— m cm 1 Bürstenschalc Stück 1 MÜdltOpf mittel 1 Beilagschalc 1 KudientcllerFuB 1 Obstschale 1 SdlÜSSCl rund Obertassen«<-/« QSm. Bunt-Porzellan Kompottsdmss.v.üS1� 13m Bratenschüsseln v. 7" 23m Kaffeekannen von 9"� 16-« Teekannen.. von 125°l8 195« Butterdosen.... 4»o 675 Tassen.......... I75 1»5 Stück 3m 1 Milchtopf groa 1 Seifdose 1 Bürstendose 1 Trichtei 1 Vorratstonne groß izs ... 115« Ibis»75 Kaffeegeschirr.. (Ur 2 Personen____ 38Mbte55M kllr t Personen.... 39Mble75M «r 19 Personen... 115m 145m Küchcngarnit.22.M Klelllg....... blsAVÜM Porzellan- Vasen Z™ w,<50� T afclservice v teuig. kllr 12 Personen....... VXjM Obstscrvicc..__ Ttelllg.......... 49m 85m Tassen mit Goldband... 425 475 Tassen mit bunlem Muster 575 6sn PreßglasgamUur„Hansa" Kompottschüss.*. 5" IO5« Kuchenteller....»50 1450 Käseglocken........»5» Zuckcrschalen...... 425 PreßglasgamUur„Oliven'' Butterdosen... Kompottschüss. Kuchcntcllcr____ hs II75 Wasscrgläscrpfeeß,85w. 95?«. Teebecher......... 95pt Teebecher Bai« 2" Bortüre 2*5 Bierbecher Bo�Üre 2",a„95pf. Likörbecher cari, vikioria Butterglocken gia«.. Käseglocken giatt........ Weingläser gia«...... 425 Likörgläser optisch..... 525 Wassergläser gescbiifren.. 475 Bierseidel Ecken TOblnger. 3 5 Wassergläser 5'�� 95w. t Kristall� Römer 3*tM und 39m I«5 825 825 Teegeschirr, Sleingnt, schwarz, bunt dekoriert Teekannen, von 8M bisl225 Butterdosen........ 8?» Kaffeekennen IV5» 1225 Zuckcrschalen auf fu«.. 35« Zuckerdosen....... 375 Kuchenteller gr 575 uein 2«5 Milchtöpfe......... 3«« Tassen............. 35 Teegeschirr, Steingui, bunt glasiert Teekannen.. von 7m bis II25 Butterdosen......... 625 Kaffeekannen von 7m bis II25 Zuckerschalen auf fub..325 Zuckerdosen....... 325 KuchentclLgT.4MkL95pf. 1«« Milchtöpfe-......... 2«. Tassen.............. 3«« Tafelgeschirr„Marga", Steingut, buntes Bandmaster Spciseteller«-<. Bad.... 3 5 Bratenschüssel 15m ws 40m Kompottellcr....... 2«« Sauciercn......... 245« Kompottschüssel 975 b 155« Suppenschüssel raDl?M 42m Steingut- Speiseteller weiß I20 Dessen OSpc. Wasdigarniiuren stemg..63m 28m 6Sm Steingut, blaues Zwiebelmuster Kaffeekannen voa 75« b.l4M Teckannen...von 6m bis 8m Milchtöpfe... von 225 bis 675 Zuckerdosen... 475 629 Waschschüsseln bunt.. 16m Stein topfe wr ca.«Liter., l?» W asserkannen bum... 975 Durchbr. Körbe«br prtuw*** Blumenkübelj Säulen, Krippen sehr preisWm !Tr. 4$9 ♦ ZS. Fahrgang 1. Heilage ües vorwärts Sonntag, IS. Oktober 1921 „Die größte verbrechenn". So nennt die„Deutsche Arbeitgeberzeitung" in ihrer neuesten Nummer die Sozialdemokratie. Ihr großes Verbrechen soll darin liegen, daß sie„bewußt oder unbewußt dazu beiträgt, d e n F a- miliensinn zu untergraben". Um das zu begründen, schreibt das Unternehmerorgan folgende Sätze: „Das schwerste Bedenken, das die moderne Frauenbewegung hervorruft, liegt in der Sorge um den Bestand der Familie. Ohne Frau keine Familie, ohne Familie keine Kultur! Wenn die So- zialdemokratie keine andere Schuld auf sich geladen hätte, als daß sie, bewußt oder unbewußt, dazu beiträgt, den Familiensinn zu untergraben, so müßte sie um dieses einen Fehlers willen schon als die größte Verbrecherin gebrandmarkt wer- den. Ein Franzose, Victor Hugo, hat es ausgesprochen:„Jede soziale Doktrin, welche die Familie zu untergraben sucht, ist schlecht, wenn Ihr eine Gesellschaft zersetzt, so ist das letzte Resi- duum, das Ihr findet, nicht die Persönlichkeit, sondern die Fa- milie, sie ist der Kristall der Gesellschaft." Diese Ueberzeugung ist glücklicherweise noch fast überall verbreitet, nur eben die ver- bisiensten Anhänger des radikalen Umsturzes, des Kommunismus und Anarchismus laufen auch gegen dieses Bollwerk menschlicher Ordnung und Gesittung Sturm! Sonst aber ist man sich�einig über die Notwendigkeit der Erhaltung des Familienlebens." Die Weise ist nicht mehr neu und ihr Inhalt wird auch dadurch nicht wahrer, daß die„Deutsche Arbeitgeberzeitung" ihn wieder auf- tischt. Die Sozialdemokratie hat bisher nicht unablässig um den Achtstundentag gekämpft, um die Familie zu zerstören, fondern um dem Vater mehr Zeit zu geben, sich um seine Familie zu bekümmern. Die Sozialdemokratie bekämpft nicht deshalb die schamlose Ausbeutung der Frauen durch das Kapital, um ihr ein Faulenzerleben zu verschaffen, sondern darum, um die Frau wirklich als Mutter leben zu lassen, deren höchste Auf- gäbe die Erziehung der Kinder und die Fürsorge für die Familie ist. Und die Sozialdemokratie fordert schließlich nicht die gleichen politischen Rechte für Frau und Mann, um die Hausfrau ihrem eigentlichen Tätigkeitsfeld zu entziehen, sondern um der Frau, der Mutter künftiger Generationen das Recht zu geben, auf das sie un- bedingt Anspruch hat, nämlich mitzusprechen, wenn es gilt. in der Gesetzgebung Fragen zu regeln, die eingrei- fen in das ureigenste Recht der Frau und Mutter. Das bedeutet alles andere, nur nicht Zerstörung der Familie. Das heißt Erziehung der Frau zur höchsten Verantwort- lichkeit gegenüber ihren Kindern, den Trägern der Zu- kunft. Was tutt aber die Kreise, die hinter der„Deutschen Arbeitgeber. zeitung" stehen und auf die moderne Frauenbewegung schimpfen, weil in ihr die„Sorgen um den Bestand der Familie" liegen? Die Unternehmerschaft legt sich nicht einen Augenblick lang die Frage vor, was aus der deutschen Familie wird, wenn sie Gelegenheit hat, die Frau in den Dienst des Kapitals zu spannen, wenn sie Sturm läuft gegen die Forderungen der Sozialdemokratie, daß die Nachtarbeit für die Frauen verboten und die Tagesarbeit auf ein Minimum herabgedrückt wird. Wenn es sich um die Frage handelt, wie vergrößere ich meinen Gewinn, dann ist es vorbei mit der Sorge des Unternehmers um das„Bollwerk menschlicher Orb- nung und Gesittung", um die Familie. Er macht sich gar kein Ge- wissen daraus, wenn die Mutter am frühen Morgen in die Fabrik muß und erst spät abends heimkommt,-wenn die K i-n d e r ohne Aufsicht sind, nicht die richtige Pflege haben, und wenn niemand da ist, der sich um ihre geistige Fortentwicklung kümmert. Ja, den Unternehmern ist es sogar sehr recht, wenn die Kinder ihrer Ar- beiterin geistig zurückbleiben, denn dann werden sie nach- her um so willig er e Ausbeutungsobjekte. Diese Tassachen stehen der unverschämten Behauptung der „Deutschen Arbeitgeberzeitung" entgegen und zeigen, welcher i n- famen Heuchelei das Kapital fähig ist. Aber die Herren Un- ternehmer und ihre Prehkulis werden mit diesem Gejammer keinen Eindruck machen. Die deusschen Arbeiterfrauen kennen ihre Lage und wissen, daß sie diese nur bessern können, wenn sie festhalten an den Rechten, die die Sozialdemokratie ihnen nach der Rc- volution gegeben hat. Sie wissen, daß die Sozialdemokratie allein in der Lage ist, ihnen ein menschenwürdiges Dasein, ein geordnetes Familienleben und die Möglichkeit geben wird, ihre Kinder zu erziehen zu stolzen, selbstbewußten Menschen. Am heutigen Sonntag werden die sozialdemokratischen Frauen Berlins so laut, daß man es auch in der Redaktion der„Deutschen Arbeitgeberzeitung" hören kann, bekunden, daß die deutsche So- zialdemokratie nicht„die größte Nerbrecherin", sondern d i e treue sie Dienerin des arbeitenden Volkes, beson- ders der arbeitenden Frauen ist. Seamte! Seil der Revolution seid ihr gleichberechtigte Staatsbürger. Ztm heutigen Wahltage habt ihr mitzubestimmen über die weitere Gestallung der Berliner Stadtverwaltung. Rur die Sozialdemokratie sichert euch üen Schutz eurer Rechte. Rur die Sozialdemokratie kämpft dafür, daß euch freier Rufstieg für üen Tüchtigen gewährt und eure wirtschaftliche Lage verbessert lvird. Die Sozialdemokratie ist die Be- amlenpartei, deshalb gehört eure Stimme üer Sozialüemokratifchen Partei lSPV.) Sroß-Serliner parteinachrichtea. Wahlbureaus üer Abteilungen. 90. Abt. Reutölln: Schnittler, vonaustraße, Ecke Weichselstcaße. Reukölln 379. 138.„ hermsdors: Böttcher, Waldsee, Ecke Berliner Chanssee. Tegel 282. 140a„ Wittenau: Schulz, hauptstr. 36. Reinickendorf 50. 1. Abk. Der Telephonanschluß des Wohlbureaus Acker- ftraße 1 ist nicht, wie gestern angegeben, Norden 1S3S, sondern Rordcn 2736. heukc, Sonntag, den 1ö. Oktober: ZS. Abt. Alle Genossen, welche zur Wahlaricit nicht eingeteilt sind, tresfen sich beute vormittag 8 Uhr bei W. Burg, Prenzlauer Allee ISS. Keiner darf schien. ZZ. Abt. sfrllher 17.). E-imtliche Genossinnen»nd Genoffen trcssen sich zur Wahlhilse bei Lojack, Beymestr. 8, früh 8 Uhr. ZNorgen, Montag, den 17. Oktober: 18. itrei». Weihensee. 7), Uhr im Restaurant Friedenagarlen, Roelke-, Ecke PistoriusstraKe, Sitzung de« Kreisbildungsausschusses. Frauenveranstaltungen. 17. Abt. sfrilher 41). IV; Uhr bei Behrens, Tegeler Str. 17. Thema:„Wohl. fahrtsvflege". Ref. Frau Weide. IS. Abt. lfriiher 44.). 7hj Uhr bei Kerfin, Pankstr. 80. Thema:„Die Frauen. wgung in Görlitz". Ref. Frau Klitzing. 22. Abt. 71, Uhr im Lokal Illmer, Buchstr. 8. Thema:„Das sexuelle Problem". Ref. Dr. Wegscheider-Ziegler, M. d. L. 40. und 41. Abt. sfriiher 5. und 8.). Ref. Frau Grunbach. 48. und öS. Abt.(frUher 18. und 8.). 7sb Uhr im Lokal Hennig Bercinebaus), Alexandrinenstr. 44. Thema:„Unsere Ref. Gustav Weide. Ucbcrmorgen, Dienstag, den 18. Oktober: 2. Kreis. Tiergarten. 7 Uhr Krcisvorstandssitzung(erweiterte) im Lokal Triini» per. Flensburger Str. 3. Bollziibliges Erscheinen notwendig. 3. Krei». Wedding. 7 Uhr in der Schulaula Pankstr. 47, gemeinsame Eltern- beiratsversammlung der SPD. und der USPD. Es ist Pflicht, daß alle Elternbeiräte erscheinen. Alle sozialistischen Lehrer»nd Lehrerinnen sind hierzu eingeladen._____ Briefkasten üer Reüaktion. Briefliche Auskunst wird nicht erteilt.— Jeder sllr den Bries» tasten bestimmte» Anfrage füge man einen Buchstaben»nd eine Rümmer bei. Eilige Anfragen trage man in der Juristischen Sprechstunde. Lindenstr. Z, 1. Hos pari, links, vor. Schriststllckc und Verträge sind mitzubringen. W. E. Zl/1. Wir hatten Ihnen in Nr. 477 bereits«ine Kasse angegeben, fügen heute noch die Adressen von zwei solchen hinzu: Liepnersche Nranken- »nd Sterbckasse, Otto Schmidt, Swinemünder Str. 53, und Familien Kranken- Versicherung des Vereins deutscher Kaufleute(E. V. a.®.), Alte Iakobstr. 81. Näheres Adretzbuch, 2. Teil, Seite 129. 7ii Uhr bei Keufner, Hagslberger Str. 20,. >cnnig(Graphisches 'Koalitionspolitit". �ugenüveranstaltungen. Berein Arbeiter-Ingend. Sekretariat: SW. 68, Lindenitr. 3, 2. Hof links. 2 Treppen rechts. Telephon: Mpl. l21 08—10. heute, Sonntag, den 1k. Oktober: Alle Mitglieder treffen sich zur Wahlhilse in den Zentralwahlbureau» der Partei. « Zentraljngendheim, Lindenstr. 3, abends 7 Uhr, Heiterer Abend. Morgen, Montag, den 17. Oktober: Gesundbrunnen. Jugendheim Schule Gothenburger Str. 2, Vortrag: memschaftscrziehung".— Hermsdorf. Jugendheim Roonstraße, Turnhalle, Vor- trag:„Alt-Berliner Humor''.— Jobannisthal. Jugendheim Iohannes-Werner- Straße, Vortrag:„Humor in der Literatur".— Stcglitz-Friedcnau. Jugend- heim Offenbachcr Str. 5a, Vortrag:„Hermann Löns". Mus aller Welt. Eissel, der Sohn dos Erbauers des berühmten Eiffelturmes, ist von seiner M a i t r e s s e durch mehrere Revoloerschüsse ermordet worden. Die Mörderin ist verhaftet worden. . Fälscherbande verhaftet. In Budapest ist eine Banknoten- tälscherbande festpenommen worden, die anierikaniilbe Zwanzig- dollarnoten fabrizierle. Die Bande, die technisch sebr put auö- gerüstet war, wollte 40 Millionen Dollar erzeugen, doch ist sie be- reits am dritten Tage ihrer Täligkeil von der Polizei entlarvt und verhaftet worden. Handgranatenexplosion in Wien. Das österreichische Alpen- jägerregiment Nr, 7, das aus Anlaß der burgenländischen Frage nach Wien verlegt wurde hatte für Mittwoch vormittag eine Uebung auf der Militärschießstätte in Wien angesagt. Zu diesem Zwecke waren vom Arsenal 300 Handgranaten angefordert, die auf M u- nitionswagen der Wehrmacht zur Schießstättc geführt werden sollten, Zjus bisher unbekannter Ursache flog ein Wagen i n d i e Luft. Der den Wagen begleitende Wehrmann wurde getötet, drei Personen verletzt) durch die Explosion wurden sämtliche Fenster- scheiden in der Uingebung zertrümmert. Wildwest. Aus das Schlafzimmerfenster der Führerin des Ku Klur Klans, einer wüsten Terroristengesellschaft im Süden der USA., Frau Elizabeth Tyler, wurden 5 Revoloerschüsse abgegeben, die aber ihr Ziel verfehlten. Mrs. Tyler ging gerade durch das Schlafzimmer an das Krankenbett ihrer Tochter, als die Schüsse fielen. Nach altem Sklaoenhaltermuster wurden Bluthunde aus die Spur der Täter gesetzt, konnten sie aber nur 100 Pards lang verfolgen. Eine Anzahl von bewaffneten Klanleutcn übernahm darauf den Schutz der Villa. Nach den neuesten Meldungen um- faßt der KS Klux Klan jetzb' 120 000 Mann. 1221000 Dollar sind zusammengebracht worden. Für die Werbung von Mitgliedern er- hielt Elizabeth Tyler allein 57 000 Dollar. Seschästliche Mitteilungen. Die Firma Lindcmann«. Eo. erösfneie gestern den Erweiterungsbau ihres Kaushauses. BerUn-Schönebcrg, Hauptstr. 149. Ein Besuch der geschmackvoll ausgestatteten Räume und der Riesenauswahl ihrer Läger wird von der Lcistungs- sähigk-it der Firnia Überzeugen. (Schlutz des redaktionellen Teils.) Schmenev in drn Ktlruden und Gliedern, Gicht! .Erlösende Wirkung mit Togal." Herr Kaufmann B. Schönherr. Celle, berichtet, um seine» M4l- »ie»lche» ein ganz vorzügliches Mittel bekanntzugeben, wie folgt: .Ich hatte mich im Geschäft ganz gehörig� erkaiiet und erwachle während der Nacht durch ganz furchtbare Schmerzen in der linken Körperseite, namentlich von der Achsel nach dem Oberarm. CS waren Schmerzen und Beeinträchtigungen beim Atembolen, wie ich sie überhaupt noch nichi bei meinem Alter von 05 Jahren keiincii aeleriit hatte. Da wurocu mir von nieineni HauSarzr 3 Tabletten Togal verordnet. Die Wirkung war erlösend. Nach zwei Stunden hatten die nicht zu bcschreibeiiden Schmerzen doch schon so weil abgenommen, daß ich an eine Wunderwirkung des Togal glauben mußte und auch glaube. Derartige Schmerzen sind bei mir nie loieder eingetreten. Mit vielem, vielem Dank..." In gleicher Weise wirkt Togal bei Rbeuma, Ischias. Hexenschuß, Schmerzen in den Gelenken und Gliedern, Gicht, sowie bei Nerven- und Kopfschmerzen. DieieS wird durch ständig ein- gehende Mitteilungen immer wieder bestätigt. Hervoriagendc Aerzte verordnen Togah-Tableilen! Iii allen Apotheken erhäiilich. iirieireii- und Damen- Bekleiriiing he�te Fabr.. gr. Auswahl, Verk. meterweise Koch& Seeland v h! Gertraudtenstraße 2O— 21. Stoffe ■ ifflSKweufl Die neu erscliienene Herbsl- u. Winler- Prelslisle wird auf Wunsch kostenfrei zugesandt Kleid aus reinseidenem Q'T(- Chinakrepp, wie Abbild. Ol J I l i I Damenkleidung Bluse aua gestreiftem Flanell, halsfrei oder hoch- j geschlossen........ 40.— 98.- Kleid aua rein- OftR wollenem Cheviot diO»" Kleida.weicherSeide OQA mit farbigem Besatz wi/V/» Morgenrock aus Flauach- stoff mit farbigem Qf* Besatz............. uD»"" Morgenrock aus.y- warmem TrikoUtoff JLl J.-- Mantel a.hellem od. oQ/a dunkl. Flauschsloff*"* Büstenhalter Au» weißem Stoß.••■ 0 75 Korsett Seide u. Samt Blusenseide nn ye einfarbig....... Mtr. � Kleiderseide in einfachen u. Streifen,-TO 68 cn�Rreit....Mtr. t O«" Mantelseide qq imprügn., 120cm, Mtr.--ö.— Kasckmir schwatz i aq und(arbig.... Mtr. 140.— Köpervelvet»q schwarz u. farbig, Mtr, wö.■" Zylinderplüsck. in neuen Farben Mtr."4.— Astrackan f. Mäntel. c- 125 cm breit... Mtr. Fransen für Besätze Moderne Lacetfranse, schwarz Br. 10 15 25 35 50 70«» Ml?. 24.50, 46. 66.90.132 Strumpfwaren Damen-Strümpfe schwarz, Baumwolle, mit t A rrtL DoppelsoKIe....... A4» L O Herren-Socken..—- grau Vigogne...... 14.7 J Kinder-Strümpfe schwarz, Baumwolle, stark gestrickt Größe 3-5........ 17.75 Größe 6-9........ 22.75 Füßlinge für wollene Damen-Strümpfe»* q schwarz........... Strickwolle schwarz /- od. grau meliert, 50 Gr. Regenschirme Für Damen u.Herren, A mit Futteral........ 04*ja* "68.- Halbseide» mit seid. Futteral..... BERUM C* K8N1G&TBASSE* SPAMOAUBRSTRASSS. Unterröcke Aus starkem karierten Stoff 29.** Aus Bourettestofif mit färb, o c Kurbelei.............. OD,— Aus schwarzem Satin.... 55.*■ Aus gutem Halbtuch, mit yo hohem Falten- Ansatz.. i O»*■ Aus reinwoll. Velours, 1 1 mit Säumchen- Ansatz X"" Aus rfinwolL Trikot mit|£/% Satin-Ansatz......... X"■ Aus reinseidenem Taft. 240. Handarbeiten Mitteldecke weiß, mit Spitzen-Ein- und Ansatz, 1.4'Tff 60�60 cm............ 14./ D I7x24cm2.25 20x30cm3.25 25x35cm4.25 30x40cm5.25 Kissenplatte»cbwirt Ripj, q. für Wollatickerei, 42x60 tl.OU Bezeichnet». feinem weißen Halbleinen, Loch- od. Ausschnittarbeitt Mitteldecke 65x65 cm 19.75 Kissenplatte 42x60 cm 24.75 REINER WEiNBR/WD in FRiEDENSQUAUTÄT MARKE: Jac. Stück Nacht. A..a., Zweigniederlassung Berlin O 34, Romlntener Str. 45. Telephon: Königstadt 593. J.STUCK-NCHF.Ä.G. WEINDRENNEREIEN HANAU a/a\. WEIN-HAUS-HUTH» POTSDAMERSTR.139* AM PLATZ AUSSTELLUNGSRÄUME PARTERRE FERNRUF ZIRKA 1000 qm SOFORT ZU VERMIETEN * ELEKTR. LICHT* FAHRSTUHL I. STOCK Thealer, Lldiftpiele usw. occococxo ��xicixooocxxxxxsoocsjaooooouüüt� Opernhaus IF/jü: Mittagskonzeri der Staatsoper mit Franz v. Veczeys 7»/2 Uhr; Fidelio Schauspielhaus 21/, uhn Die Räuber M Gelesselte Phantasie deutsch. Theater 2'/,: Kussisches üastspiel Jekatarlna Jwanowna 71/, Uhr; Kean Montag 7 Uhr: Herodes und Mariamne Kammerspiele 2»/«: Büchse der Pandora 8 Uhr; Der Hühnerhof Mo. 8: Der Hühnerhof Gr. Schauspielb. (Karlstraße) 7»/, Uhr: Die Rauber Mo. 7 Uhr; Die Rauber Theater Jn der KönipgrätzerStr. 3 Uhr: Salome ufianouLescant rOrska, Janssen, Kiemann, liiidt, Brandt, Dernhurg, Plcha, Rehkopf, v. Twar- dowski, IClupp) Mo.: Die Fahrt ins Blaue Di.; Manpn Lescaut Mi.: Manon Lescant Du.: Die Fahrt ins Blaue Frt.: Manon Lescaut So.: Manon Lescaut Stg.: Manon Lescaut Mo.; Die Fahrt ins Blaue Komödienhaus 3: Die Sache mit Lola Täglich 8 Uhr: Der burleske Schwank Jonnys Busenfreund Hans Waßmann Arnold Rieck Berliner Theater 3; Der letzte Walzer Täglich 7.30 Uhr; tPrinzefßn 'AM/ gl'lf Ji" FritziMassarya.C. Ralph Art. Roberts Pepi Zampa, Kiper Residenz Theater Heute 4 ü. kleine Preise: Evchen Humbrecht Täglich 8 Uhr: Der König i. Paris I L e Hol) OlgaUmburg, Kaiser-Titz, Else Wasa, Eugen Rex Kleines Theater Heute 4 U. kleine Preise: Casanovas Sohn Täglich 8 Uhr: FrSul. Josette — meine Frau Eugen Burg, Carola Toelle Ealkensteid, Hans Albers Trianon-Theater hMtte 4 v. kleine Preise: Die Freundin Täglich 7>/z Uhr: Mein Freiint! Tedtty Arnold Korff, Lottekliniler W.Bcndow, Eis, Schneider- Nissen, Fr. Schdnemann (Roac. Theater) 4: TrudchensSommerrelse ?»/« Uhr: Bas Glück der kleinen Leute Behrenstr. 54 8 U.: Der uniibertrelilielie Volksbühne Theater-am Bülowplatz 2�/2 Uhr: Die lange Jule u.'! Masse Mensch Hessing-Theater Heute und Montag P/,: Die Spielereien einer Kaiserin Dienstag 7, zum I. Male: D.lasterliaHEllerrTsehu Chinesisches Spiel In 1 Vorspiel und 5 Bildern von Julius Berstl M!ttv<79z: Die Spielereien einer Kaiserin Oeutsebes Künstler-Tb. Allabendlich 79, Uhr: (Leopoldine Konstantin) Cenlral-Thealer 8 uhr: Die Postmeisterin Deutsches Opernhaus 7 uhr: Lohengrin Friedr. Wilhelmstädt. Th. 3 Uhr: Rigoletto s uhr: Ämerican Cirl intimes Theater 4 Uhr; Drei Blnnkfer 8 U.: Die Spelunke/ Laut doch nicht immer nackt herum v Kleines Schauspielhaus 7'/, v.: Kikl(Lustsp.) Lustspielhaus uhr: Die Schauspieler Metropol-Theater 2 Uhr: Die blaue Manar /'/, U. Die 7 V. U.: Straßensängerin Neues Operettentheater s uhr: Königin ü. Nacht Neues Theater am Zoo uhr: Das Ewig-Männliche Neues Volkstheater Heute und morgen 71/, Uhr: Die Wildente Schiller-Th. Charlottenb. 3 Uhr: Nora 8 Uhr: Meine Frau, die Hofschauspielerin Schlo6parlc-Th. Steglitz 7>/,u.: Minna v.Barnbelm Thalia-Theater 8V2U: Rumpelstilzchen �uJebäin'Dich, Lotte Theat- a. Nollendorfplatz 3'/,: Wenn Liebe erwacht u�r: Vetter aus Dingsda Theater des Westens 31/.: Erste Liebe gold. Zeit 7v,u.: Braut iLncullus Th.i.d.Kommandantonstr. s uhr: Newejle Wallner-Theater 3>/z u.: Die TanzgrSfln 7 /, uhn Nixchen Volksoper. Walhalla-Th. uhn Blocken vXorneville I 8 Uhr 8 Uhr I Unter allabendlicher Leitung d. Komponisten 1 Paul linke! |Jrau£unai Große Ausstattungsoperette Oscar SabOa.G.i Else Berner Frltzi Arco Martin Kettner| Fritz Steidl lOrig. Gri�olatlsl Luftballett' | Tageskasse un- uhterbr. geöffn. 1 7V2 Thalia �Theater 7'/, Die Operette, von desrp�:Ber"n Schäm' Dich- Lotte! Eduard Lichtenstein a. G. Else Müller, Dura Urach, Asla Hlller, Fritz Beckmann, Rolf Bninner, Hat sohlen 1 Bis 31. Oktober(auB. Sonntag) SondervergSnstlgong für die Abonnenten.— Gültig für t— 6 Personen. Orchester» Pauteull 25 M. I Parkett...... 15 M. Parkett•Pauteull I 20 M. Balkon...... 10 M. Parkett- Pauteull II 18 M.|(einschl. Luslbarkeitssteuer) Originalkarten 8 Tage im woraus 10 bis'/� und ab SV. Uhr Well! Große Ausstaftungs- Operettcnrevuc In 8 Bildern In Szene gesetzt von Direkt. James Klein Worte von Karl Bretschneider Musik v. Karl Hajos Hauptdarsteller, Max Landa Bruno Kastner Sascha Dura Franz Groß Wilh. Harlstein Paul Westermeyer Lotte Werkmeister Albert Paulig Herta Richter Erna Albert! AUons Martini Erich Barte! Vorverkauf ab 10 Uhr ununterbroch. gedif. P'ulieat Caprice Llnlenstr. 132, am Oranienburger Tor Täglich 8 Uhr: Kanons Dehnt Posse mit Gesang von L. Leonhard mit Perd. Grünecker Tel.: Norden 8650 Casino-Theater Lothringer Str. 37 Täglich?»/. Uhr: Nur noeb kurze Zeit der Possen- Schlager Exzellenz Maxe Volkstümliche Preise. Sonnt. 3'/,: Pantofielheld Theat. a.Kottbus. Tor ToLMoritzpl.L807? TägL 79, Uhr und TonnLnechm. 3 U. Me-ssnger — 10 Herren:— Wik,!«omIII Rm. halbe Preise Bvlf. 11-19, u. 4-6 Brauerei Frledrichsbala Mittwoch, Id.Okl., ab.7V,U. Extra-Volks-Konzert des Biathner-örcbest Tschaikowsky-Abend Dir.; Camilla Hildebrand Kart ä 3 M. b. Wertheim, Horsch, Engelufer 23, Vor- wärts,Preibeit u. Abendk. J U£L S Film der Ufa- Semderabteilung Aosserdoro: Die Chaplin-Quelle Vorverkauf 11— 1- Beginn 1lz7Uhr Der Wnha des Philipp Morris Schattspiel in 5 Akten von Dr. Ludvrig Teil u. V. Anspitzer mit Lyda Salmonova, E. Kaiser-Titz, Viggo Larsen. Reg.: Rod. Biebrach Ausserdem Taucntzienpalast Das kommt von der Liebe Bw B. Schwank mit Arnold Rieck r.� u. T Kollendorf platz Seebär auf Freite B. B. Film in 2 Akten mit Jlse Mar- wenga, Karl Heinz Klubertanz Zweite Wochel , Der grosse Film d.Decla-Bioskop Der milde Tod Ein deutsches Volkslied Hauptrolle; Lil Dagover Manuskript u. Regie: Fritz Lang Von Brültmien und Detehfiien Ein Abenteuer in 4 Akten mit May Allison -S Das Rätsel der Sphinx Schauspiel in 6 Akten von Dr. i"Willi Woiff und Artur Somlay mit B4 1 e n Richter Regie? Adolf Gärtner Amor am Steuer 5 Akte von Dr. Lndwjg Teil und Erich Schönfeldcr mit Oeei Osvalda Regie: Victor Janson Unter Alaskas Urwaldr lesen mit Viola Dana a p p h o Pola Negrl Dimitri Buchowctzki Ml. *0% Vom 14. bis 17. Oktober Die OeUebte Roswolskys m. Asta Nielsen- Reg.: Felix Bäsch Vom 18. bie 20. Oktober Die kleine Dagmar Mozartsaal Donnerstag, den 20. Oktob. Am Natur und WLssemchatt J. Abend Aufierdem; Seebär auf Frolte Ermässigtc Preise Jugendliche haben Zutritt! Wochcnt ab 6 Uhr ✓ Letzte Vorführung 9 Uhr � Sonnjt. Beginn 4 Uhr ✓ Letzte Vorführung S1� Uhr U Heute � Vorstellungen Ä KLPTeise ZU'Kd.d.Hälftl�—P- v ü ri c t Rauchen gesiatietl Königgrätzer Str. 121 Filmschau: 2 Uraufführungen 2 Das große Weltstadtprogramm Die DettelgräDn viorfUrstegdaniGi Qroßstadtbild a. Berlin W in 6 Akten von H. Ortmann In der Hauptrolle Lee Parry Reale: Richard Eichberg. Bfibnensctaao: Persänl. Auftreten von Elisabeth Balzer- Lichtenstein a. Tänzerin Barberlna in dem Singspiel Der König tröuuit.. von Eddy Beuth Musik von rlans May In den weiteren Hauptrollen Greil Plrko und Paul Ludwig; Kasseneröffn. 31/, Uhr Beginn 4 Uhr Frühes Kommen sichert gute Plätze Reichstisllen-Tli Slettlner änger Abds.71/, u Stg. nchm.ö Nchm.'/.Pr Varietäüän- hoff-Brettl. z Mee ielka Friedrlchstraüe SS-BO Ecke Leipziger Str. •—«S.M. MS.•••••. Großer Konditorei- Betrieb Vorzügliche Warme Küche BUre— Weine 72 Uhr Res. Platz 1d, 2 H. '/4 abends 7 3, Dhe Eintritts- Ulir Preise 5 and 8 Mark Auftretende Künstler: Agl Mask£ Erika Pelge Prlfz Witte Zwei Pohleys lity Rutkowsky Edl Niger! Egon Molkow Hertha Neuhaus Richard Schwarz Erna Gagelke Bisa Reiche Georg Ruselll Kapelle Günther Nach TheaMiUi AblO'llUhr Eintritt frei! Slimittungs- Konzeri mir mal dein Muffermal Der Schlager aus :„American-Giri: -WÄ-MMMU- " Täglich 8 Uhr. Täglich 8 Uhr mEmyiEH KUUETBaBw im TAUEN.TZIEN-PAL/rS7 Das«Dmlla bei freiem Eintritt Julius Lieban'sj Kleinkunstbühne rledermaus I Unier den Linden 14 Das große Mover Programm mit Heinz Sarnow Paul Künlg Mia Bergemann Antje Vllndor Werner GroB Elvira Czudor Margot Sokolowska Deneta» Duo Ab TP A'W mit modernen Vjll U. M aä. JL v Ad Vorfflhrnngen Ball• Orchester FRITZ FUCHS T» Uhr: 14 Variete- Sensationen! 4 Uhr: Tanzvorführungen bei freien Eletrltt ■Kein Weinzwang. >e» oif-1N\1 a Das gröure Kino derWelf Dca grollen Erfolges wegen verlängert] Die sensationelle Ptlm-Operetta Miss Venus fersonliehes Austreten am Schluß der Vorstellungen von Ada Svedin mit Ballettmeister Willy Godlewsky Im mexikanischen Original-Cowboytanz, hoch zu Roß im Publikum DasjapanischeRälsel Kobody IV. Teil mit Sylvsstsr Schälle r. Sonntags Beginn 5 und 8 Uhr Freikarten aufgehoben Prozesse gesuche. Landger.-R. Dr. v. K i rc hb ach, G.m.b.H., Alezanderst. 45(am AlexanderpL, gegenüb. Tietz), (8—7), OUbu. Erfolge 1 Beobachtg. TeL-K6nlgsL3595. Rat, Beistand, mäßige Preise, Teilzahlung, Ehe-, Alimenten-, Strafsachen, Steuern, Gnaden- Circus iusch Heute Sonntag I 1 3+ 7'/, Uhr| in den Clrcus Busch! 1 Circus» 11 1" Sensationen H i Vorverk. benutzen I I om% Neukölln an Pollzeipriildl» Nachm. 3>/, Uhr, abends 73/. Uhr 00 CIpch«- LL Attraktion I Neue Welt,Hasenheid.103 Montag, 17. Okt., 7l/,Uhr Wagner- Abend mit großem Orcnester Dirigent: Generalmusikdirektor Leo Blech SoL; Kammers. Hafgren- Dinkela, Kammers. Friedr. Plaschke Karten; Beding, Neukölln, Bergstr. 43, Wertheim, Bote 4 Bock. Abendkasse Schalil und Rauch I Im GroB. Schauspielhaus! AmZIrkusl Nord 8645] Tägl. V-jS Uhr: Tanz-Tee BALLETT Celly de Rbeidt Tägl. 8 Uhr: dastsplel Willy Prager u. das gr. Programm Einfr. 6, 8 u. 12 M. ff. nrne Hebe Plliner- 1. Tnher-Bler 11 Uhr: Ball ii. YorfOhr. k Admirals- Palast 3>/,u.: Die roten Schnbe TV. uhr: lKr»!kSlisdrz UHambra IVirleteamMorltzpl.l CellylieRtieidtj und das RieseavProgr* Volksprcise Germania Prachtsäle C.Richter, Ohausteeslr.llü Jed. Sonntag; | HoffmannsNoril- deutsche Singer Gr. Konzert Beg.6,Vorst.7. Nachdem Fan.-Ir3n2cli«3 Im ren.weiben ' Saal v. 5 Uhr Großer Ball. LT. L Luisen-Theater- Llcbt.piele 34 Reichenberger Str. 34 Der milde Tod Fr. Daeover ersch. per«. m.Lil Dagover, Janssen, Winterstein, Mathel Olegold.Spinne mit Wilh. Hartstein Anf. 6 U., Sonnt.>/,« U. Neues gr. Orchester unt Leitung d bekannt. Kapellmeisters Rivelli Mlttw. u. Sonnab.>/»4 U. Kindervorstellung Schlafzimmer Ausnahme- Angebot I Schloszilllni. Eiche 180 em breit. Schrank mit Spiegel, t|, Wäsche, Umbau, «potb-, lompL Infi. Stahl. bbben Auslag ,| echt. Rarm. Mark Dessin- Möbel RoseDtbalei Str. 39 Fabrik- Gebäude �Ädine« — Teppiche UntEtq rundbahn Spittelmarltf Ausgang Griünstn QardmenXänfer Ab Montag, den 17. bis einschl.Sonnab8nd,den22. bringen wir Prozent Demnächst erscheint! Demnächst erscheint! Karl Liebknecht Redens Aufsitze Aus dem Inhalte: Der Kampf für die Jugend/ Gegen den Militarismus/ Gegen den Reformismus/ Gegen den Krieg I Gegen die offizielle deutsche Partei/ Um das proletarische Klassenbewußtsein Gegen die preußische Klassenjustiz und Verwaltungswillkür Für die russische Revolution/ Für die deutsche Revolution 374 Selten Hukescher Markt zum Verkauf. Kilnstlergardinen, hochmoderne Muster 72,50, 100, 125, 140 M. Schalgardinen, ca. 70 cm breit........ 38, 45, 65„ Stückware in allen Breiten..... Meter 6, 5. 10, 15—26„ Belldecken, zweibettig, mit Volants... 7S, 100, 175—250„ Stores, alle Arten, elegante Ausführung. 48, 65, 100, 137—175„ Zuggardinen, abgepaßt und vom Stück...... 85, 110„ Madrasgardinen, neue, reizende Farbenstellungen, waschecht, in allen Preislagen. Diwandecken, Tischdecken usw. staunend billig. Spezial- Gardinen-Geschäft Herzig Dresdener Sir, 1241KoPenh»Ser s,r* 1 I. Etage, am Kottbnser Tor| am Ringbahnhof Schönhauser Allee In L.einen gcbnnden M.3«.— I'appbantl....... M. 20.— OrganlBatlonsprel«. M. 15.— Bestellungen sind zu richten an ü Verlag Carl Hoym Nachf. Louis Gahnbley Hamburg 11 HSB! SööOb* S SEH heilt Nach mehrjähriger spczlalärztl. Ausbitdung, zuletzt anderdermaiologischen Abteilung, Prot Dr Bnschke) des Rudolf-Viichow- Krankenhauses, habe ich mich als ' Musir— zittern_ Thea Qolwer Wolff, Augsburger Stf. 16. Prospekte. Ausschneiden! Habe mich als 3966b Facharzt fflr Haut- und Harnleiden niedergelassen. KÜgler, Bayreuther Str. 43 p., am Wittenhergplatz. Tel.: Kurfürst 6820. Spr.:>/,9->/,iu.'<»5—■A6 Spezialarzt für Haut-, Harn- und Geschlechtsleiden niedergelassen. Di*, med. Ludwig Fath SO 16, Köpenicker Straße 102. I (an der Biücken- und NeanderstraÖe) Sprechzeit: werkiä lieh 8—9, 12—2, 4—7. Sonntags 10— n1 3.— Zu allen Kassen zusclosser Beachten Sie unsere enorm billigen Preise OröBe 50 60 7,50 65 8,— Klnder-Schürsen...... 6,50 7,— Kinder-Hemden, zum Teil wieder instand gesetzt: Größe 46 50_ 60_ 70_ 50 9,- 10,- 11,50 lä,- 15.25 14,- 15,25 16,- 17,- 18,- Kinder-Trikots aus Altmaterial Herren-Hemden, grau... Herren-Unterhosen... Demen-Hemden..... Herren-Drell-Anzüge... ...... 13,50 ...... 15,— 34,— 36,50 45,75 .. 02,50 05,50 i Herren-Anzüge 3 teilig, ganz besonders preiswert. 130,— Herren-Anzüge moderne Form. 225,- 350,—*-.75,- | Herren-Anzüge 025,— 650,— 675,—©ÜO,- 250,— I Herren-Palelots......___■••• 450,— Herren-Schlüpfer.. 665,— 690,— 731,25 826,— DamensKostüme farbig 125,— 290,— Damen-Kostüme auf Halbseide gefüttert, blau und schwarz 210,— 250,— KVG Kleider-Vertrieb CL m. b. H, Verkaulut.Ua der Eneugnlese der«Udtiscben Blindenanstalt. Annahme von Scbnbrcparaturen zu blUigatan Tajcpreiecn. Hnnptgcnchaft; Kommandontenatraße HO-SI s Vcrkaiaf-mtellc:(baten. War.ehauor Sti-nSettit S. TerkaufBBtellc: IJehtcnbcrg, �rnnkf. Alle« M* 4. Verkauf aste II«: X e n k« 1 1 n. BcrgBtpaH«*9 6. Verkaufsstelle: Worden, Müllrrstraße 181 Es gibt keinen anderen Feuerlöscher, für dessen Güte und Brauchbarkeit so viel Beweise aus der Praxis erbracht werden können wie für Minimax. Seine Erfolge gründen sich auf seine hervorragend. Eigenschaft, wie: leiclite HandUchkeit selbsttätige Funktion sofortige NachfüUbarkelt stete Löschbereitschaft Betriebssicherheit langjährige Haltbarkeit Unschädlichkeit der Löschflüssigkeit Minimax in der Praxis. Bei dem in der Nacht vom 19. zum 20. er. in unserem Betriebe ausgebrochenen Großfeuer bewährten sich die Minimax in ganz hervorragender Weise. Durch das Feuer war das Dach unseres Masohinenhauses ange- friSen worden und wäre ohne Zweifel nicht nur dieses Dach in kurzer eit vollständig abgebrannt, vielmehr hätte das Feuer auch noch das her nachharte Fabrikgebäude gefährdet, wenn es. unserer Fabrikfeuerwehr nicht gelungen wäre, durch Eingreifen mit Ihren Minimax-Löschern den Dachbrand auf unserem Maschinenbaus vollständig zu löschen. Hierdurch konnte es allein erreicht werden, daß unser Betrieb vor erheblichen Störungen bewahrt blieb. Wir haben bei diesem Brande erneut Gelegenheit gehabt, uns von der vorzüglichen Wirkung Ihrer Löscher zu überzeugen. Oranienburg, den 23. September 1921. Theodor Tetchgraeber A.-G. gez. Unterschrift. Lebensrettung. Am 7. Januar 1921, abends 5 Uhr, brach in der Privatwohnnng ein Brand aus. Der Eaum war stark verqualmt. Spielende Kinder unter Aufsieht Erwachsener gössen in einen Küchenherd, welcher noch brannte, Spiritus nach, wodurch die in der Nähe hängenden Kleider und Gardinen Feuer fingen. Das Kind selbst, welches erhebliche Brandwunden erlitt, konnte gerettet werden, sowie überhaupt größerer Schaden durch Minimax verhütet wurde. Die Feuerwehr brauchte nicht mehr in Tätigkeit zu treten. Die Minimax-Apparate funktionierten sehr gut. Stuttgart(Württ.), den 10. Januar 1921. Beatanrant Kttnigln-Olga-Ban , gez. Hausverwalter Maier. Von größtem Wert für den Käufer sind die Gewährleistungen der Hinimax- Gesellschaft. Kostenlose Prüfungen der Löscher— Personalbelehrungen über die Anwendbarkeit des Minimax-Löschers Kostenlose Lieferung von.Nachfüllungen im Brandfalle\ Zehnjährige Haltbarkeitsgarantie 1 die Hauptarten. Berlin W 8, Unter den Linden 2 Braunschweig, Tel. 2696 Breslau, Kaiser- Wilhelm-Str. 11 Bremen, Tel. H 6015 Chemnitz, Tel. 8801 Danzig, Langarten 21 Auskunft wird erteilt: Dresden, Tel. 35485 Erfurt, Hotel Reichshof Frankfurt a. M., Kaiserstr. 7 Hamburg, Ferdinandstr. 12 Hannover, Tel. Süd 5677 Köln, Breite Str. 118—120 Königsberg, Junkerstr. 13-14 Leipzig, Hotel Stadt Rom Magdeburg, Tel. 3268 München, Nymphenburger Str. 19 Stettin, Augustastr. 14 Stuttgart, Militärstr. 22(R, g.) Billiges Angebot 75 Zylinder-Plüsdi mit kunstseiden. Unterrand, moderne Farben Hemdeotiuch kräftige Ware.... Meter ßeilfOPCO mittel fällig................ Meter L«OU9Sie3l121 leinenartiges Gewebe.. Meter besonders schöne Qualität. Meter SCOpeP-BaPChent gebleicht. Meter Ü-iemdeBltllCh schwere Qualität.. Meter Wäsche Damen-Taghemd mit 8�«.. 24 Damen-Taghemd?r?ike"?t'ickerei 2950 Kniebelnhleid �ere!....... 2475 Knieheinkleid SÄnrgst!ck�i: 2950 Nachthemd �iesAh6n?r..s.t!cke.7? 5950 DnterrOCk mit Stickerei-Volant..... 43�" fi2s0 Handarbeiten Ha�dtiScher Geschirrtücher kariert..... Geschirrtücher ca. 55155 cm ManCÜÜCher Gerstenkorn.. Handtücher Handtücher "" Neue Kreuz- oder Richelieu-Zeichnungen Quadrate........ I25 Kissen........... 1550 Korsetts Drell-Korsett mit Languetten..... 29�' Drell-Korsett lange rorm........ 3950 Drell-Korsett Äaür'.".1! 6950 DreU-Korsett�fertmsinSiÄ 9850 Büstenhalter aus gutem stotf..... 14 BUStenhalter mit Spitze garniert.. 17 Einfarbiger IWolton ROCkfianeSS imitiert, gestreift.. Schürzensioff doppe],seitiE Zylinder-Plüsch Unterrand Affenhaut- Imitat . Meter Meter Taschentücher... 245 Nacnttischdecken 495 Ktssenecken...... 495 Kissenstreifen... 495 Mittendecken.... 1450 Tischläufer..... 1975 Kaffewärmer.... II50 WaschliEchprniiiiP.. 10;0 bedruckt...... Meter Weißer Ißefiton.............. Meter Bettzuchen kariert............. Meter Tennisflaneli aparte Streifenmuster Meter i250 gä90 ib80 ae50 ggeo as° Gerstenkorn, voilweiß Grell, mit roter Kante. Küchengarnitur SSS°° Wanddekoration LS" Wanfddekoration handgestickt...... 7dco aus guten Stoffen, 14" ; 24" 25" _ hübsche Muster........• Ecken od. Otuadrate vergezeichnet... 2 Sin. iCissenbsxuge vorgezeichuot. Kossen bez&sye aus gutem Ripsstoft. Kissenbezüge TaschentOcher Dameutnch Batist mit Hohlsaum................. DamentUCh mit farbigem Rand und gestickter Ecke Damentnch Schweizer Stickerei.................... HerrentUCh Linon mit farbiger Kante............. Herrentuch Linon mit Kordelrand 2« 295 550 425 4" Kissenbreite..... Meter 32'° 3� Deckbettbreite.... Meter 4950 B450 50 1 Schlafdecke ca. 140/190 cm 4 50 Belle-Ailiiince-Str. Groüe Fra&ktorier Str. Bmnneflstr. Kotlbiiser Daaun WilDiersüoner ]fK Perlen Uuweled Sehr grosses Silberlager Margraf& Co, Kanonierstrasse 9 TauenUienstrasse IS a. Eigen, Ankauf s- Abteilung. IHölei m. Schlewinsky � Berlin, Dircksenstrajse 31 £efce KOnlgsgraben, am Bahnhof Alexanderplati älarkthallsn-Ausgang. Landsberger Straße| 85, 86, 87. (naltnsimninF«Eiclie" BUfett, Kredenz, Ans- iPEtlulllllutl ziehtisch und 6 LederatabU Bttfett 140 cm breit 160 cm breit, 180 cm breit 4250 M. 5250 M. 7250 U. tUmniimniir»Elche" Bibliothek, Schreib- nerrBE/lffiiagr tisch, Tisch, 2 LederstUble, 1 Schreibsessel Bibliothek: ISO cm bn, 150 cm br, 180 cm br. 3500 M. 4500 M. 6500 M. CrhlafTimniAP Schrank mit Spiegel. Va Wäsche. UillullIRlnlci 2 Stahlbodeo, dteilige AnUege- matratzen, Waschtoilette mit Spiegel und Marmor, 2 Xachtschrftuke elc. Schrank 326 cm br� 350 cm br., 380 cm br. 3350 M. 4350 M. 6350 M. GrSnto Anewalit in besseren Zimmer-| EinricUtungea in allen Freislagen und bester Verarbeltnng S Klubsessel and| Garnituren in Lcder, Cord, Gobelin new. S Einzel-MObel, Belencbtnage-{ gegenstände new. BesiclitiB'mfl lohnend und erwOnaeht! Verkauf na kulanten Bedingungen! Hermann Engel Rissige Ersparnisse warten auf Sie, olso uersfim Sie keinen Auten&lfck, Kommen Sie! Reiimollsne dunkelblau« Nachmitiagskleidsr mit Karbtl- und Wollitlckeral, neuest« Formen, 345 M., 218 M., 188 M. X Seidene Tanz- uid Teekleider in allen Farben, neueste SchSpfangen 5 74 M. 448 398 M., 298 M. X Entzückende Abendkleider, allere rstklawiqe Steife und Zutaten, beste Verarbeitung, schönste Formen 1675 1425 M., 1275 M., 1075 M., 998 M., 798 M. X Schönste Flauschmäntel In allen Farben, aparte jugendliche Formen 478 345 M., 298 M. X Schwere Wintermäntel in dunklen Farben 395 M, S75 M., 198 M. X Winternopjisnmäniel in allen Grössen bis 135 cm lang 725 M., 645 M., 598 M., 475 M., 345 M. X Röcke in grossen Weiten 86 M. X Blaue Cheviot-Kleiderröcke 168 M., 112.50 M. SeaI'i£lc?lri!'pel5'3TfänfcI, moderne Formen, in Raglan, Kimono, Fledermaus 7200, 5600, 3850 JTI. X Seal-Elektrik-Pelz-Iacken in eleganter Fledermaus-iLapeform, la Qualität, mit echten Fellbesätzen, 5400—4500 M. X Sportjacken aus Wildkatze u. Naturbisam, Hochschick, 4500, 3800, 2600 Nk. X hochelegante NIodellmäntel aus echt Nutria, Maulwurf n. Biberette, 22500. 33 500, 42500, 8500 M. X vornehm verarbeitete Fucks-Kanin-Mäntel 3200, 2800 M. Kreuzfüchse 850. 520, 275 M. X Alaska-Füchse 250. 425 M. X Skunks-Schals und - aiieb bei Männern und Frauen; ohne 1 Berufsstärung. Heilverfahren Uber 20 Jahre bewährt durch HnnPert« Olehellta.— Sprech» U. BehandiungSjeiit 9—1, 4—7'/,, Sonniag: l 9—1.— Heilanftait f.»leftrephystk. und Licht» Therapie»» Natur-Heilverfahren. Berlin SO 1 6, Brllikenstr. 10 b(Bahnhof Iannomjzbrllrkej. 1 Prof.Dr.rned.P.MisteIsky, M. in der zweiten Klasse kosten wird. Die neuen Sätze werden nach einer Umrechnungstafel ermittelt, die jetzt den Fahr- kartenausgaben zugestellt worden ist, nach der auch die neuen Fahr- preise zu ermitteln sind. Die Fahrkarten zu den alten Fahrpreisen gelten, Im voraus gelöst, nur noch bis zum 20. November und werden von diesem Tage an von allen Fahrkartenschaltern der Berliner Stadt-, Ring- und Vorortbahn zurückgenommen gegen Erstattung des für die Karten gezahlten Betrages. Nach dem 15. Januar werden solche Karten nicht mehr zurückgenommen. Zuchthausstrafe für einen französischen Hauptmann. Der angebliche ehemalige französische Hauptmann Antoine Maurel, der in Wahrhett Charles G r e m i l l e t heißt, stand gestern zum zweiten Male vor dem Schwurgericht des Landgerichts l, um sich wegen Raubes zu verantworten. Die Sache ist schon einmal verhandelt worden und endete damals damit, daß auf Antrag seines Verteidigers der Angeklagte der Beobachtung seines Geisteszustan- des unterworfen werden sollte. Diese ist vom Gefängnisarzt Dr. Hirsch vorgenommen worden. Der Angeklagte kam am 5. März in das Juweliergeschäft von Theodor M e i st e r in der Charlotten- straße 32, und ließ sich von der anwesenden Ehefrau des Geschäfts- inhabers ein kostbares Brillantkollier vorlegen. Er gab dann Plötz- lich der Frau Meister einen Schlag ins Gesicht, entriß ihr den Schmuck und einen Ring und lief, so schnell er konnte, davon. Am Gendarmenmarkt wurde er ergriffen und ist nun wegen Raubes angeklagt. Vor Gericht gab er über sein Vorleben und seine militärische Lausbahn, seine weiteren Erlebnisse in den verschieden- Pen Teilen der Welt und speziell in Berlin eine sehr abenteuerlich klingende Schilderung. Anfang Februar habe er eine Schauspielerin kennengelernt, mit der er etwa drei bis vier Wochen lang ein Ver- hältnis unterhalten habe. Daraus seien ihm große Kosten entstan- den. Schließlich sei er v ö l l i g m i t t e l l o s gewesen und will sogar direkt Hunger gelitten haben. Da sei ihm der Gedanke gekommen, etwas zu machen, um die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich zu lenken und aus diese Weise wieder nach Frankreich zurückbefördert zu werden. Der Staatsanwalt beantragte 2 Jahre Zuchthaus. Der Gerichtshof ging aber über diesen Antrag noch hinaus. Es handle sich, so führte der Vorsitzende aus, um eine ungeheuer freche Tat. Die Not, in die der Angeklagte geraten sei, könne mildernd nicht in Betracht kommen, denn er habe sie durch eigene Schuld, durch sein leichtsinniges Leben, verursacht. Das Urteil lautete auf 3 Jahre Zuchthaus, unter Anrechnung von 7 Monaten Unter- suchungshaft und 5 Jahre Ehrverlust. Denkt an eure Kinöer! Bei der heutigen Skadtverordnetenwahl entscheidet ihr darüber, ob die Berliner Schulen den Monarchisten, hohenzollernverehrern und kirchlichen Dunkelmännern ausgeliefert werden sollen. Sicherl euren Kindern eine Erziehung zu freien Menschen l Wählt SPD. Die Hausbesitzer möchken die TNieieinigungsämler„auffliegen" lassen. In Hermsdorf waren beim Mieteinigungsamt bis vor kurzem 4 Vermieter und 2 Mieterbeisitzer tätig, die an den Magistrat ein Gesuch um Nachbewilligung der Tagegelder für die Zeit vom 1. Oktober 1020 bis 31. März 1021 gerichtet hatten. Der Magistrat hatte daraufhin mitgeteilt, daß die Bezüge der Mleteinigungsamts- beisitzer durch Beschluß der Stadtverordnetenversammlung vom 28. April d. I. neugeregelt seien und daß für die davor liegende Zeit die bisherigen örtlichen Bestimmungen Geltung hätten. Wegen diese« Bescheides legte ein Teil der Beisitzer(1 Mieter- und 3 Vermieter- beisitzer) ihr Amt nieder. Den wahren Grund gab aber der Ver- mieterbetsitzer Böhme, ein Mann, der in Berlin mehrere Hänser besitzt, an, indem ihm der Ausspruch entschlüpfte: Vielleicht gelingt es uns dadurch, die Mieteintgungsämter überhaupt auffliegen zu lassen. Aushebung des Ali-Moabiler Stadttheater». Nach Schluß der Freitagabendvorstellung im Stadttheater, Alt-Moabit 48, wurden unter Führung des Kriminalkommissars Engelbrecht von Kriminal- beamten und Schutzpolizisten die Räume des Lokals ausgehoben. Insgesamt 100 Personen mußten auf drei Lastkraftwagen den Weg nach dem Polizeipräsidium antreten. Ein Auflaus von zirka 1000 Personen, der sich infolge des Vorfalles gebildet hatte, konnte ohne besondere Zwischenfälle zerstreut werden. Der Prozeß gegen den Beamten da» Dohn»nasomta» Fritz Kaeslath, der wegen Bestechung zu v Monaten Gefängnis verurteilt worden war, wird voraussichtlich noch weitere Folgen haben. Die Gerichtskorrespondenz Thiele teilt mit, daß die gestern verottent- lichte Erklärung des als Zeugen vernommenen Direktors Laporte nicht den Tatsachen entspreche, wie an der Ver» Handlung beteiligte Gerichtspersonen zu bestätigen bereit seien. Der in Abrede gestellte Vorgang habe sich wortgetreu wie folgt abgespielt. Der Vertreter der Anklage, Staatsanwaltschaftsrat Dr. Berliner, richtete an den Zeugen Laporte folgende Frage: Herr Direktor, sind Fälle vorgekommen, in denen Bestechungen vorlagen und die Betreffenden nicht entlassen sind, weil der Betrieb»- rat die Zustimmung verweigerte? Zeuge Laporte: Jawohlt — Diese diametral gegenüberstehenden Erklärungen lassen nach An- ficht der Korrespondenz nur den einen Schluß zu, daß der Zeuge La- parte in einer bei vielen vor Gericht vernommenen Personen in Er- fcheinung tretenden Erregung die Frage des Staatsanwalts vielleicht mißverstanden habe. Der Ausschuß für das Wohnungswesen teilt mit: In der Gerichtsverhandlung gegen den ehemaligen Angestellten des Wohnungsamtes, Kaeslath, und in Pressenottzen, welche sich an diesen Prozeß knüpften, hat der Direktor des Berliner Wohnungs- amtes, Dr. de Laporte, erklärt, daß die Entlassung ungetreuer Angestellten des Wohnungsamtes durch den angeblich bureaukra- tisch erschwerten Weg über das Zentralamt für das Wohnungswesen verzögert oder gar unmöglich gemacht wird. Demgegenüber ist estzustellen, daß schon infolg« der engen räumlichen Verbindung des Zentralamts für Wohnungswesen mit dem Hauptwohnungsamt von irgendwelchen Erschwernissen nicht die Rede sein kann. Wie aber weiter festgestellt werden konnte, ist dem Leiter des Zentral- amts für Wohnungswesen sowohl als auch dem Personaldezernen- ten für die technischen Angestellten im Hauptwohnungsamt selbst kein einziger Fall bekannt, in dem der Direktor Dr. de Laporte einen Antrag auf Entfernung eines ungetreuen Beamten oder Angestellten gestellt hätte. Im übrigen ist in diesem Zusam- menhange zu erklären, daß von Seiten des Betriebsrates dem Leite« des Zentralamts für Wohnungswesen bei Entfernung von Ange» stellten, die einer Unregelmäßigkeit überführt worden waren, irgend» welche Schwierigkeiten nicht bereitet worden sind. Alartt- und Slraßenhändler und Stadtparlamenk. Ueber dieses Thema werden der Stadtverordnete Zimmermann und der in Händ- lerkreisen bekannte Kollege Carl Brendel in der am Sonnabend, den 15. Oktober d. I., abends 5�9 Uhr, in der Aula der Luisenstädtischen Realschule, Dresdener Str. 113, stattfindenden öffentlichen Händler- Versammlung sprechen. Gerade in letzter Zeit haben die Feinde des ambulanten Gewerbes im Stadtparlament und auch bei ihren sonsti» gen Zusammenkünften dazu beigetragen, daß weitere Kreise d«k proletarischen Kleinhändler mehr denn je ein Interesse an der Zu» sammensetzung der Parlament« im allgemeinen und im besonderen an dem Berliner Stadwarlament haben. Die Groß-Berliner Händlerschaft ist sich bewußt, daß sie verpflichtet ist, auch ihr« ganz« Kraft einzusetzen, u» den Feinden des Proletariat», welche« auch thre Feinde sind, den so oft gegen ihren Beruf ausgeholten Hieb a« 15. Oktober 1921 zu parieren. Die Händlerschaft tritt in Wort und Schrift mit aller Energie dafür ein, den Verttetern de« Proletariats, welche auch die Bertteter des Kleinhandels sind, am 16. Ottober d. I. zum Sieg zu verhelfen. Die ambulant« Händlerschaft Groß-Lerlin« wird im eigenen Berufsinteresse aufgefordert, dies« Versammlung zu einer machtvollen Kundgebung zu gestalten. VezirkSbildungSauSschuh Groh-Berliu. Heute nachmittag Sft, Hb» 1. Nelttonzert Bach- Beethoven unter Leitung von T. Mörik» (t. Kapellmeister des Deullchen Opernhauses), Herr JameS Tiemon(am Klavier), das Philharmonische Orchester in der Phllhaimonie, Bernburger Ettahe S2»/2Z.— Am Dienstag, den 13. Oktober, beginnen die Bor» lesungen der Toziali st Ischen vildnnasschul« sllr da« Onarlal Oktober/Dezemder 1321. Die Schule bat die Aufgabe, sozialistische« Dissen zu verbreiten und Ihren Besuchern ein hohe» Matz von Erkenntnis zu vermitteln, da« im geistigen, tvirtschaitlichen und polilifchen Kämpft un» bedingt eriorderlich ist. Sie will Klarheit verbreiten, zur kitischen Beoboch- tung und Weit«b!Idlmg anspornen und ollen, die den setzen killen habe», sich neue, aeiftige Wert« zu erringen, Heiser und Führer sein. Der Lehr- Plan für Oktober/Dezember 1921 enthält zwei Arbeit«gimeinsch-ft«» und 13 Vortragsreihen, die sich mit den verschiedensten Gebiete« der Geist«»» wisienschast beschäftigen. Nrotkaotenstichtvort. In der Doch« vom 17. vis 23. Oktober 1921 darf Brot und Mehl nur aus die Briikarte abgegeben und entnommen «erden, deren Abschnitte da» Sttchwort Leineweber Ulster tragen. Lehrgänge für BDohlfahrtsPflege. Am Montag, den 17. Oktober, beginnen die von der Stadtgemeinde Berlin und sübrenden großen Kohl- sahrteorganisattonen veranstalteten Lehrgänge in der Wohlfahrtspsteg«. AI» Dozenten für die Gebiete allgemeiner, sozialpolitlscher, pädagogischer und wirtschaftlicher Fürsorge sind leitende Persinlichketten: Dr. Alice Ealomon, Oberregierungsrat Dr. Behrend, Direktor Knaut, Etadtmedizinal- rat Genosse Dr. Rabnow, Reglerungsrat Margaret« Tblert, Geheimrat Prosessor Dr. Mahling, Rabbiner Dr. Baek gewonnen worden. Die Kurse vermitteln Kenntnisse ans den verschiedenen Gebieten der Nohlsahrt und find besonders«uf die Entwicklung der Groß-Berliner Derhältnisi« etnge- stellt, tzörerknrten sind in der Geschästsstelle, V 35, Flottwellstr. 4 I, Zimmer i.(Sprechstunden 2—3 täglich) und bei den Abendvorlesunge» in her Alten Bauakademie, Am Schtnkelplatz«, zu ltftn. Zilmschau. Da« Marmorhau» wartet mit ewem sehr langgezogenen Brogramm auf, das freilich den Anspruch aus Güte nicht erheben kann. Zuerst rollt die Metzterwoch«, dann mutz man abermals die Skogerraischlacht über sich ergehen lassen und bernoch kommen unglaubliche 3 Akte, die Armin Beterse» und Willi Zehn verbrachen:.DerTanzumLiebeund Glück'. Er bandelt von zwei sich langwellenden, hysterischen Weibern, die stet» bereit find, sich wegzuwerfen, und einem von allen Jahrmärkten de» Leben» wiedergekommenen Direktor. Eine Unwahrscheinlichkett reiht sich an die andere. Aber so geht'« in vornehmen Kreisen her; da? betont der Fllm nämlich immer und immer wieder. Die Darstellerin der Gibhll veriagte vollkommen; ste wurde nicht einmal anziehend, wie fie stch auszog und da» besorgte fie gründlich. Da« Publikum tonnte schon vom ersten Äff ab de» Film nicht mehr ernst nehmen� es Kümmle sich vor Lachen und dabei hatten die Verfasser wohl aus die Tätigkeit der ttagischen Tränendrüse» gerechnet._ Wetter bis Montag mittag. Zeitweise Hefter, jedoch überwiegend bewölkt. Zunächst meist trocken, besonders an der Küste. Regensälle bet geänderter Temperatur und mäßigen westlichen Winden. (Schloß de««d-ttl-o-ll-o ZeUo.1 Glänzendes, grotzes Künstlerpersonal tritt bekanntlich Im Kaffee tzi elta, Frledrlchstr. 59/6C, Ecke Leipziger Straße, auf, nachmittag« zur Kaffeellunde von VI, und abend» von 7»/, Uhr ab. Nach Schluß des Theater» freier Eintritt bei musikalischer Stimmung, vorzüg- licher Verpflegung, auch bester, warmer 9 ii ch z ahne 4 u. 7 Jßb. mit TriedensUantsehnte 5 Jahre schriftl. Garantie. Zahnziehen mit Betflubnng bei Bestellung von Gebissen gratis. Kronen v. 30 Mk. an. Spez.: Zähne ohne Gaumen. Keine Ltnuspreise, ahn-Praxis Katvani, flanziger Strajie 1, Flu» 10 Proz. Toaerangozuochlaz RUDOLPH HERTZOG b�eite�t? Abteiitinsr für Mobet im III. Stockwerk b�Oder�t� Ständige Ausstellung einer großen Anzahl Empfangszimmer, Speisezimmer, Schlafzimmer usw./ Wcißlackiertc Möbel mit Stoffbezügen für Töditcrziraracr/ Metall-- Bettstellen aus Eisen und Messing/ Auflegematratzen/ Kinderwagen/ Babykörbe/ Wickelkommoden REICHHALTIGE AUSWAHL von MÖBELN aus WEIDENGEFLECHT und PEDDIGROHR Die Firma unierhSil eigene Werkslällen xur Anferiigung von Polsiermöbeln' Jeder Arl •••ll»<»0*0>000••■••••••••■••••••II II,«. ,11, tiflKHII Jeden Montag Auslage von Resten bÄIS ganzbesonders billig Neu erschienen: Herbsl- und Winter-Preisliste. Versand kostenlos. Schnittmusterllste Preis ML 1.73 Die sparsame Hausfrau verwendet im Haushalt nur die täglich frisch hergestellte und gelieferte erfillassige Bolle-Margarine da dieselbe vorzüglich im Geschmack und sehr ergiebig ist. Erhältlich in allen einschlägigen Geschäften und in unseren VerkausSstelten. Ztl Amt Moabit 7905, 7911-14 U. 2565 Meierei<5. Rotte Alt. Moabit 9S/103 Man MMeifetonM Verwaltungsstelle Berlin N54. Lwieustr. 83-85 S»schSst»»rit von vormittag» Uhr bis nachmMaa« 4 Uhr Telephon- Amt«orden l«, 128». 1967, 9714 mittioad), de» 18. Oktober, nachm. S Ahr, I» der Aula de» Cefffng-ffinmnafinme, pankflr. 16: Vranchen-Versammlung aller in der Geldschraukiudnstrie beschäftigten Kollegen : 1. Vericht vorn verbanbotag '"«n wir neue Forderungen zum '&! Tagesordnun Im Zeno. 2. 9 25. Ottober stellen 4. Verschiedenes. »M- Ohne Mitgliedsbuch«et» gutritt 3. Branchenangelegenheiten. Atif ttooA, den 18. ONober. abend* Z Ahr, In dar Kala d. Sophien-ve»enn>». weinmelsterftr. lö 17 Arbeiterinnen- Versammlung aller in der filetallindultrle deschZtt. Rolleginnen Tagesordnung: 1. Aerichl uvin vcrbandslag. 2. Verdandsangelegenhetlen und Verschiedenes. Dar* Ohne Mitglied»buch kein zutritt-WW> -—— ZBiffmoch, den 18. Oktober, abend» T Ahr In»onrad» AeftsSlea, Ariedrichvhagea: MMeder'velsWlllllillg m Ii. öezltts (iLöpenick-Arledrichshagen)" Tagesordnung: 1. v«rieht vom verbandslag. 2. Diskussion. S. Bezirksangelegenheiten. Zahlreiche» und pUnttliche» Srscheinen wird erwariet. Wf Mitgliedsbuch legitimiert-WWA Vienslag. den 1». ONober, nachm. 6 Ahr. im««ewrrkschostshans-.tz«ngelnser 2»: Mlvk. ZvsWmellkullsk(klllkvlllkiollsilbil.) aller Mctalldrücker n. pollerer Groh-Bcrlln», die auf Aluminium arbelleu »ilkyoch. den 18. ONober,«ach«.» Ahr, I«.Gemerkschaftsha»»-. Engolnser IS: Kalkulationsabend Besprechung oller Sollegeu, lfeulde-vruckteilc aufrrtigru UalknlattonsbSiher sind mitzubringen. lgäb"«einer darf fehlen.-MU vonnerskag, den 20. ONober, nach«. 6 Ahr, t«.«Sswerlschaflshans»,«agelnfer 26: Vertrauensmänner-Konferenz Achtung! Betriebsräte. Achtung! und vtenvlag. den 16. ONober 1821» abd». 6 Ahr, in der»chnlanla Aappenplah 12: Versammlung aller aktiven Betriebsräte der haupk- gruppe ll der Metallindustrie: Aakergrnpp« Z, wagenben(«lenbahn nnd Strahendah»), cokon>oiio»»ban, Aeldbaha- nnd allendahmbebarf. »nlergrnpp« 6: Aalomodil-, cufisahrzeug. a, Sahnaobau(Wagon, SeunIBfdigeraitmageu, sonstig« Zahrzen�«� Angel- nnd Augellager- «onkag. den ir. ONober 1821, nach«.»>/,»Hr. «». tt»««andaalrn,alea.»a«maadaal«nstr. 62 Gruppen-Verfammlung aller tn den Betrieben des Fachverbande» für Feinmechanik und Optik befchästigten Aollegen und Aollegionea Zagessrdnnng: l. Oer«bbrnch der Aer- haadlnno dnrch dt« Anisrnshmer. 2. Di« fiellrn sich di««ollrgen und Kolleginnen dazu 1 Vsinktliche» Erscheinen unbedingt natwendig, da der Saal um S Uhr geräumt sein muh. .. MT Ohme Mitgliedsbxch kein Zutritt.-M> vi» orhvnerwallnng. Petroleum btstr, helles, wieder eingetroffen, per oller M.4,-, von l» hiler an»esere frei chmiS. 74/10* Paul Bell teHt haarsrii-a'.-« MUielikrlliWlW. Mittwoch, de» 18. Oklober 1821, abend» 7 Ahr, in den«ermanlasblen, Thaufseeslr. 118: Sl. ZilliiiWvelsWililW für alle in Arbeit stehende u.ausaesperrte Arbeitnehmer der Zigaretten-Zndustrie. Tagesordnung: l.»I,»««aitmahnshmmi»er Ardeliaeber. 2. Das passive Verhalten der Anisichtsbehlbrde und weiche Mahnahmen ergreift die Ardctterschast und ihr« Vettrelung zur Linderung der Not. Z. Bericht der Betttedvobleut«. 4. Diskusston. V-r Zndnstrlera« der»arkeUlerken»««band« ruft alle jnn«nchligsa vrolefi ans! Deut cher Tabakarbeiter-Verbond. veut cher Trausportarbeiter-Berbond. Deutscher TNetallarbeiker-Berbaud. Deutscher Buchbinder-Derbaud. klllal« vcrlla, Sedvsilanatrvlle 37/Z3. -Wung- SmelllWfettloll!«chwng! Heimarbeiter, Werkstattarbeiter und-Arbefterinuen, Zuschneider und Zuschneiderinnen! vieadlag. den 18. Oklaber, abend» 7 Ahr. bei voeker, Weberstr. 17: Mitglieder-Bersammlung. Unsere Forderung desseiden und wie an den Tag es ord nun Arbeitgeververdand, die Aniwott....__________, soll die Stellung der gesamten«renche hierzu sein? Mitgliedsbuch oder»karte legitimiert; ohne die, ober mit mehr als sechs restierenden Beitraaswochen keln Zutritt. m/u Bestimmte» Erscheinen ist erforderlich k"AMI _ vi«»tonchenleltnna. Gearnndet 1881. sparen Brneh beendeter En st»»- Saison Einzel- Verkauf! naBlMÖMM 158,75 löÜI'J'aletets 475, 375 398 mm IIS: 458.258 siididSüi-~iÄ 930 Wsfi-SlrilkiatkEO Iii U5«IvlieMMi 158.M.58 IfHomM. WWÄ.SiWÄO BBi Monte«. VIenstee». flomnobesd«eeeble*«. WA ÄllglHräBässe tür Adierstiol D.llngeg. Ans»rund de« Wahl- ausschrciden» stir d. Dahlen der Versicherten» und der Arbeitgebervertteter zum Ausschuß vom S. September 19X1 ist sowohl von den Versicherten al» wie auch von denArbeitgttiirn nur s, ein« List« eingereicht worden,»te List« der Vorsichetten beginnt mit dem Namen. M«l Knappe* und endet mit dem Namen.Emil Wendler*. Die Liste»er Ardeitgeber beginnt mit dem Namen .August Greulich* für ohemische Fabrik»rllnau* und endet mit dem Namen»Ott» Schulze*. 10/1» Beide Listen entsprechen ihrem gesamt« Inhalte nach den Borschristen der Wahlordnung. Da von deiden Gruppe» de« Wahl. berechtigten n-irsr rtUe Ltsw vorliegt, stndetewe Stimmabgabe nicht statt, sondern es reiten die darin vor- geschmgenen Bewerber als gewählte Vertreter der Ber- sicherten bzw. der Arbeit- geber zum Ausschuß(§ 8a er Wahl«rdnung>. Die Amtspeeiode der ge wählten Vertreter beginnt am i. Ianugr 1922. Berlin-Adlershof. den 15. Ollober 1921. Der Kassenvorstand. Max Knappe, Vorsigender. H MUnzensammlung■ Platin Gold-, Silberbmcti Zatingebisse (pro Zahn M. 10.—) kautt z.reell.Tagespreis. Lemberg MenkSIIn, vergstr. 148 Eingang Qoethestraße im Laden; tägl. v.»—7 Fahrgeld wird verglltot �Ohne�bijnj�� Jastiewilire Automstischi Plstoleo di«. Ankäus, Verkauf, Umtausch «ewehr-ssabrik* ttusisv K»t?e! SskIIi«i, llAiig«l«iHtk. a ISlSISSlSlSlSS SlSSIlSIS SlSSWSlSlS >>>WWW>WW>>WWWW> S s s m öohligKeks Tebr begehrt wegen vorzflgUchtr Qualität l K* Hdhttg, Erste Thüringer Keks-Zabrik Bad Liebenstein(T.-M.) Zwetgnteöerlastung Serlin w SS, Rankestr. 51/52 s®®®®®®® a®@® s®®®®®aä a Möbel■Transporte " I n- u n d A u s 1 1 n d ERNST BOLDT Berlin CS4. Unterarundbahnnot Schönhaujer Tor Norden 646, 27TS, 9414* Bertln» srSUtes Spczlal-Celdsctaraak» und n u MucIünan>Tran»por«*OcscUtt u n KorbmObel kauten Sie am Yortellhattesten direkt drlm Hersteller A. LESDAU WerksUtteo für feine KorbmObel Fernsprecher; Neukölln 1759 tl rolle Auswahl Erstklassig# Arbeit Ausstellung und Vcrksui nur Neukölln, Anzeagruberstr. 20 Oeschaftsgeit von 8 bis I und 0 bis 7 Uhr Daraenhendwi 1050 gewebe, sehr long u. m. Aana. H. 14.80* U Damen-Hosen 2250 •Damen-Schlupfhosen£*■!*£ 1250 Deberzieh-JackenÄÄ.'S: 7400 •Damenstrümpfe a5o govaba,■nltTarstgrkkSpitxeo.FarM U." 750 .M.> Erstlingshemden««« Ne««ei..m. I20 Hemdhosen Mr Kinder. 60 om long 1300 Schlafdecken echwe« gut« oueiit« 4000 »Damenstrümpfe �d •Herren-Handschuhe 690 Herren-Handschuhe 876 Herren-Handschuhe Trikot, ai«*?00 an gewebtem Futter, sehr gute Qu&L, U. Kinder-Handschuhe 590 Feldgraue Militärhosen.. m. ios 9500 .•Marine-Sweater»172 •Jflnglings-Sweater gew...... 450 bestehend au» 3400 sehr haltbarer Sto: und Westa Vigogne-Jacken �rHVraQÄ 21°° Herrenhemden 2750 Herren-Unterhosen vigog»».. m. 26°° »Filz-u. Stepphüte 3250 •Hosenträger 750 39° .n34! gaas Celialc kbr Herren n»6 Dunen. IrtOO acnais reine Voll...... von N u? Schals � Herren und Düna», reine Konstselde Herren-Slrickbinder k0Ä".teu: 72° Herren-Sportkragen ,.«» I50 Herrensocken gou onautu...» 37B Taschentücher.ehr elegant...» 225 Militär-Drellhosen 55°° | Linon, Louisiana, Handtuchstoffe sehr preiswert. BAER SOHN Berlin ühe Chausseestr. 29/30. An m. Unsere Angebote sind stets freibleibend. AnftrSge von außerhalb werden in der Reihenfolg» des Eingange» ausgeführt. Die mit* bezeichneten Sachen werden mir in beschränlctem Umfange abgegeben nnd gelangen nicht zum Veraand. dreiteilig, bsstoh. aus Jacks, Hosa PQOO ..»,» M. 82,%ß7 •Herren-Westen Fa�üSÄÄS. 20°° Henen-Awfige SuErS..»-,�0 U. 17», ISO, luw Herren-Ulster 78°° Winter- Joppen gm»»»hwcnWar* AQOO wana gABMeit........ Ich 125, Vö Herren-Hosen in guten«jnant&te«. 55°° Sport-Stutzen. n 17°° Anzug-, Ulster-, Hueastoffe 7Ä(n IIA ea bralt, sehr baltbsra War« tob M.«tews Drellanzöge 98°° öummi- Mäntel �. m. 265°° Militär-Reithosen sw&SSnSS 125°° •AMMMMMMMMMHMMMMMMMblMMMMIMNHMMMMHdMdmeMMMMbMtMMNMMMMb SälefreüfSH Msnliheu Preisen.»ller» festsSle,«oppenstr.» snbaber: Gustav Semastkl. vezimslwssea U. Tefelwaren, flewlchle Billisitte Preise. Or.Lggei Georg Wagner, Cöpenlcker Str. 71 Kein Uadengeschatt.•' Mao! Plafhl Mini SlltoM. Srillaslsi ZahuBebisse JCInzeCnTÄ Eigen Stbmiza. Direkte irvertng. BSnenprelie. Heinrich Trapp Handelssetlchtl, elmretr. Pirma Bentbstrallc 10, am Lp ttolmarkt, Verknus von fugenlosen Trauringen zu Fabrtk- prelten. Telephon; Zentrum 1876»WWW tevoMv grosieAuawaHl preiswett D.Stredmeefel S, aar Wellstr. 72, Satttet- _ 1 Ecke Senbitlsir., bnrger Plag 2. Alte Steppbecke» werbe» un» 6itk»I»b aulgearbeitet. pa. Strickwolle aarantiort EibertominZl ». Pfd. Wiederverkäufer, Sandler.!jou»nraucn Hört Härr und besudien Sie uns. Wollvertrieb Dircksenstr.16, Hofr.p. NäheBahnh Biirse. reine Wolle, idertammzarn o»n KS M. Kinder-ßekleidang Kinder-Kleiddien 45-53™ long, �oo�'Iöo"" Kincfer-Mäntel 45-«5«m lang. Qooowiej,Mr Kiffellorm, gerauhter Baunwollsfolf, ca. 45 cm � � mehr aus einfarbigen Hauschslotten,ca.43 cm lang mehr Kinder-Spielanzüge �QooWMor Maddien-Mäntel7�""1' 7�(YoW".wr gerauhte Baumwollstafte..... lür ca. 2 Jahre Js neli aui wÄhen wafmen Slofle», ca. 70 cm lang mehr Maddien-Kleid!er6o-KocmiangQrcow*s"ooir' Knaben-Anzüge'�h'«8 Woll-Chevlol, mit Stepperei, ca. 60 cm lang mehr Schluplbluienfarm mll eCra Krage.,(. ca.3) mehr Matrosen-Kleider�, Bursdien-Anzüge'f-h� u. Fallenrock, marine Cheviot, ca. 6C cm lang I � O mehr Sportjoppen u. Relftvofenform, jür ca. 9 j. mehr flw Knaben-Schlupfmäntel 9rjnooWK,Mr für2-Ä johre,welch.Flouschsf0|örca.2Jahre mehr /— Burschen-Paletots £ Schluplform, wekhe warme Stoffe, f. ca. 9 Vr v-r mehr Kinder-Hüle Backfisch-Matelol 4000 iweijarblg gesleckl. aus f iUiloll............... �I-O ��"������Weiche Sammelkappe �00 H Mit Pompon................................... Ov/ , Backfisch-Semmetkappe /-r-oo H � N.\** kleidsame Form.....................«....... 1\ Kl Matrosenform /-noo weiche Filzqualtlhi, mit Bandschleife..•••••»»««,, xJJS _.�4 Haar-Felbelhut 177C0 ungarniert, grosse Malrosenform,, 1�-/ l. Haar-Veio urshut ifiAoo Malrosenfcrm, biigoriflerl....................... T�J\J Kinder-Wäsche Mädchen-Hemden 11 50��75 saumverzlerung, für das Alter von 1—13 Jahren■ 1 blr-' Mädchen-Beinkleider� 1075�750 mit Stickerei- Ansatz. Jfir d. Älter v. 1—13 Jahren■ bis�/ Mädchen-Nachtheraden Äm!'■ZQSOy 7 00 m« Slidcereigamferong, für das Atter v. 3-1 3 J. � bis/ � Knaben-Hemden i�o/in00 Aua4miM,|ür das Aher von I-1J Jahren... ICJbls'-»'-/ Knaben-Nachthemden�igr�yso 7150 krag� färb. Besatz isJasdieJ-d, Atter v. 3-13 J.,.�/ bis/ I Prinzessröckemlt Stickerei garniert, �50��)50 für das Alter von 1-13 Jahren............ �/ bis/ Kinder-Schuhwaren Kinder-HausschuheKamei-y-�o er. 1750 haaraloll, rall Ledereralz-Sohle, Gr. 25-30 K-» 31.35 I Z. Kinder-Siiefel braun, Q'zoo&. qcoo Fabiledar� nuagul* QaAilldl, Gr. 27-30 J J 35-35-70 Kinder-Stiefel braon. nooo&. 17�:00 Rindbox, schöne Form... Gr. 27-30-rO 31-35'ZU Einzdpäärö In verschiedenen Ledersorlen ��(X) Ki nd er-Tr i kot agen Knaben-Hemden■2750&öoe"zc0Q woDgemfsthl........... Gröoe 70-75 80-8S�_>7 Knaben-Beinkleider:?nooar«'«-iiso wofigemischt.......... Grösse lu. 2�v/ 3b.4 � Anknöpfhöschen-irisocwtoe-j/rso wollgemiscfcl.......... Grösse 35-40 50-55�0 Erstlings-Jäckchen*75 f 45 Grösse 45—60 an 29 50 Grösse 65-80 cm 395° OB«.'juns?B3e gras tiSHd-l Offerte 1 i Solange Vorrat: W Herrenzimn], 3000.- SclilalziniinerOOOO.- Küetien... OSO.- Ferner iOelegenheitskäiilein 1 extra breit. Zimmern, I Klubgarnitur., Stand- fuhren, Schreibtischen, i Blhllolhekcn, Vielen- j möbeln usw. zu sehr billigen Preisen Hasemanns mööelEsäHser i NeueSchönhaus.Str.l 1 Lothringer Straße 25 Es lohnt sieh vor festem Kauf zu vergleichen!! N Beispielsweise; pentsehefeppiche moderne Muster reine Ware caar; 130/200 mIOI50 . 140/230.. 207" . M/300„325" Diwandecken Persermusler. reine Ware 140/280 cm M. 118,50 TQli- Gardinen abgepaßt, dreiteilig Fenster M. 67,50 Eine große Anzahl Teppichepemern Möbelstoffe, Gardinen Läuferstoffe, Tisch- und Diwandecken, Tüllbettdecken, Steppdecken, Treppenläufer Teppich-Spezialhaus Berlin-S. Seit 1882 nur U. 158 Reine Filialenll "ReichemonopolüGrrDallung aia rer 3/4 Ctr. PreistTRarfSl. 35 Haumteilc- 29 Cemichtsfetlc Tüemgeist. IK onopoftrinFbranntwcmc ('')_u>ictez/i£lä/ch- trn. tüize/neziAau/'"' lllinillinilllBimilinmillllliniltlllWBiniim täf&TZtonopoIbainntnw-Oeettd�� p S zum TOKdeODStAan/ � KW Jiij//ln/rxxj}e meecten cicue/hs/ ttrureJaerAcui/ifellen. narAgemiesen. REieHsmono�olvarwciliung für Urannfwcin Äi'C .......''....... Raucht: Drum prüfe,wersicli ewig bindet! Ali Selbsthersteller liefere ich In Qualltat und Preis einzig dastehende{ ' Trauringe (j I Trauring, Duk-goldv. 90 M. an .(P 1 Trauring, Uuk. gold J*>'(schwere Ausführung) 300 M. < /O 1 Ring, 585 gest v. 80—230 M. dSr i Ring, 333 gest. V. 35-120 M. Qarantiesch. f. gesetzl. Qoldlnh. Anhaut von Gold-, Silber», Platinbrach infolge Selbstverwertg. z. denkb. günstigen Preisen Brillanten z. Auslandskurs. ER Stambul* Nr. 18* Nr. 40 Teicph. t Norden 1030 K« Wiese, Juwelier, jlrlilleriestr.30. Kreuze, LiiZzer-, Zobelfüehse von 175 Hark an I Pelzhans Jägermann.ÄeÄ««rirMi,,nen; i — f Ziehung 18. u.19. Oktober| SLotterSe 2542 Qewinna Im Sesamtwente von 100000«. i 50 000 m. 110000« Lose Z.60M. Ein CllUckskuvarl enthaltend 10 Loso»r ZS.- M. o o H.CJrdsier Bsrlin W S Ffisürlc'uir. 1PM? an.der Leipziger Straße scüon für 85.00 Hark und(uosnlos nur bei uns erhältlich. 333/580 gest., v. 35 iL aufwärts, bis zu den feinsten Aueführungen. Jede Grösse am Lager. Namen umsonst u. Hinge gleich mitzunehm. Wir fuhren keine Uhren und Go!d« waren, und sind folglich einzig dastehend als DsutstUinnäs Spezlflllmus f. Trauringe G. Alb. Thalf C 19, Seydelstr. 5« Eigene Fabrfli. Verkauf direkt an Prtrat®. Versand nach auawftria. Katalog gratis I Garantieschein für gesetzl. Goldinhalt, HMMIWMWeD H. Lamprecht, Verlin-Treptow, vonchistr. 1Z liefert direkt an Private Stoffe für Herren unb Damen zu Fabrilvreifen. Ulster- nnb paietotsioffo ---- tszeit von' ,9-7 Uhr_ � Kastatiieti- Allee 40 Möbel jeder Art Herrenzintmerwook'än best aus BCcherschrank, Schreibtisch, O Tisch, 2 Stühlen, 1 Schreibsessel. Sehreilitiselie in vÄÄ iLche' in großer Auswahl zu billigen Preisen. Aul Wunsch 2«hL-Erleicht. u.ab Fabrik US Anden In meinen 4 Geschäften| Brunnenstraßel I Frankfurt, Allea 350 KoUb.OammtOS| Charlbg,, Scherl enstr. 6 i eine Riesen-Auswahl t modern. Herbst-Bekleidung , Anzüge» Paletots �Scblüpfer fostüme» Kleider»Hüntel, Morgenröcke» Matlneee Pelz- Kragen und-Muffen Pelz- Mäntel und-Jacken Wäsche. Fertige Betten Teppiche- Gardinen• Stores Kisln« Raten nach Anzahlung Ueberclnkunft JTt.4$9 ♦ 58. Fahrgang A. Oeilage bes Vorwärts Sonntag, 16. Oktober 1<)21 Wirtfehclft Finanzpolitik der Gemeinöen. Wahltng ist heute. Von allen Seiten stürmen Flugblätter und Handzettel auf die Wähler ein, um den Berlinern die„rote Ge- meindeverwaltung" schlecht zu machen.„Sozialistische Miß- Wirtschaft" ist der gelindeste Ausdruck. Ist etwas Wahres daran? Die„Deutsche Allgemeine Zeitung", das Sprach- rohr des Herrn Stinnes und Propagandaorgan der Deutschen Volkspartei, brachte gestern morgen eine Gegenüberstellung der Berliner Schulden. Sie zeigt, daß in der Zeit vom 30. Sep- tember 1320 bis zum 31. März 1921 die Schulden der Berliner Stadlgemeinde von 4322 auf 4105, also um 216 Millionen Mark zurückgegangen sind. Diese Zahlen besagen an und für�sich noch nicht viel, wenn dabei gleichzeitig der Bedarf der Stadt an neuen Anleihen gewachsen wäre. Auch dafür bringt die genannte Uebersicht lehr- reiche Angaben. Der Fehlbetrag der Gemeinde ist von 1929 auf 1921 von 399 auf 9 Millionen Mark zurückgegangen. Es ist Ufo kein Fehlbetrag mehr da. Der Bedarf au Anleihen jedoch hat sich in der gleichen Zeit von 1261 auf 782 Millionen Mark gesenkt, d. h. um annähernd eine halbe Milliarde. Also das Defizit har aufgehört, selbst wenn ein um eine halbe Milliarde verringerter Bedarf an Anleihen für den Etat eingesetzt wird. Ist das auch sozialistische Mißwirtschaft? Man muß sich daran erinnern, welche Schmähungen die bür- gerliche Presse gegen die sozialistischen Parteien ausgestoßen hat, wenn diese im Gemeindeparlamenk neue Ausgaben für ge- m e i n w i r t s ch a f t l i ch e und soziale Zwecke begrün- d e t haben. Die Gemeinde hat aber trotzdem durch Erspar- niswirtschaft dabei ihren Fehlbetrag und dabei ihren Schulden- bedarf herabgesetzt! Der Stadtkämmerer Kording hat die Herabsetzung der Anleiheziffer als wirtschaftlich„bedauerlich" bezeichnet. Nun kann man darüber verschiedener Meinung.sein, ob Schulden besser sind als glatte Rechnung. Sicher ist jedenfalls, daß die Stadt gar keine Wahl gehabt hat, ob sie Anleihen aufnehmen wollte oder nicht. Der Geldmarkt ist für festverzinsliche Papiere infolge der u"".!"'n Spekulation in Aktienwertea nicht auf- nahmefähig. Das ist auch der letzte Grund dafür, daß z. B. Hypothekengelder heute recht schwer zu bekommen sind. Das geht aber nicht allein Berlin so, wie es die reaktionäre Presse und die bürgerlichen Demokraten gern glauben machen möchten, auch andere Städte leiden unter den Schwierigkeiten des Geldmarktes. Diese haben zur Folge, daß der Kurs vieler städtischen Anleihen gedrückt ist. Die vierprozentige Berliner Anleihe von 1912 wird an der Börse trotz der maßlosen Hetze der bürgerlichen Politiker gegen die sozialistische Mißwirtschaft immer noch mit 8 2 14 Prozent bewertet, während z. B. die Düsseldorfer vierprozentige Anleihe von 1899 nur mit 7 5 Prozent ge- handelt wird. Richtig ist, daß die Ausgaben der Gemeinde für manche Produktionsaufgaben herabgesetzt werden muhten. Aber sparen nicht heute auch Staat und Reich? Sind es nicht gerade die bürgerlichen Hetzblätter gewesen, die dauernd eine Er- sparnispolitik gefordert und unterstutzt haben? Jetzt natürlich wissen sie nichts davon und locken ununterrichtete Wähler auf ihren Leim. Glaubt ihnen nicht. Ein Jeder muß heute zur Wahlurne. Dort gibt er die Stimme ab für diejenige Partei, die sich am meisten für eine gemeinwirtschaftliche, aufbauende Kommunalpolitik eingesetzt hat und wie obige Zahlen be- weisen, damit auch finanzielle Erfolge erzielt hat, der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Für Erhöhung der Ausfuhrabgabe. Wie wir bereits mitteilten, hat die Regierung einen Antrag auf sofortige Erhöhung der Ausfuhrabgabe um rund 4 Proz. eingebracht, um wenigstens einen Teil der von der Entente erhobenen Ausfuhrabgabe auf die Valutagewinner abzuwälzen. Der Antrag sieht nun u. a. vor, daß für sog.„Auslandswarcn", also Waren, die aus ausländischen Roh- stoffen hergestellt sind, nur ganz geringe Ausnahmesätze zur An- wendung gelangen sollen(höchstens 3 Proz.). Dieser Punkt ist bei der gegenwärtigen Wirtschaftslage und bei den Anforderungen an die Finanzen des Reiches äußerst bedenklich. Der gute Zweck, den sog. Veredelungsverkehr zu fördern, kann leicht dadurch hinfällig werden, daß Verarbeiter z. B. der elektrotechnischen Industrie sich vornehmlich auf die Produktion solcher Artikel werfen, die viel aus- ländische Rohstoffe enthalten, um der Ausfuhrabgabe zu entgehen. Es ist aber bei der gegenwärtigen Valutakonjunktur durchaus un- erwünscht, daß man sich auf eine geringe Veredelung beschränkt, wo die Möglichkeit besteht, hochwertige Fertigfabrikate, die viel Arbeitskraft erforderten, abzusetzen. Hier müßten also Vor» kehrungen getroffen werden, zumal der deutsche Steuerzahler den Rest von 26 Proz. Ausfuhrabgabe, die die Entente erhebt, aufzubringen hat. Ferner besteht die Gefahr, daß die Erzeuger für alle Produkte, die z. B. nur kupferne Beschläge haben, die Be- freiung von der Ausfuhrabgabe zu erwirken suchen, da auch diese Waren„Auslandsware" sind. Dem muß gleichfalls entgegengewirkt werden durch eine genaue Umschreibung des Begriffe« „Auslandsware", die solchen Mißbrauch ausschließt. Die Arben- nehmer und Verbraucher des vorläufigen Reichswirtschaftsrats haben doppelt die Pflicht, auf diese Fragen ihr Augenmerk zu rich- ten, nachdem die Unternehmer sich um die Abgabe zu drücken ver- suchten._ Neuer Tiefstand der Mark. Der katastrophale Sturz der Mark, eine Folge des Völker- bundbefchluffes über die Teilung Oberschlesiens, hat sich gestern sortgesetzt. Die Preise fremder Zahlungsmittel gingen weiter sprunghaft in die Höhe, und zwar besonders deshalb, weil die Im- porteure eine stärkere Nachfrage nach Devisen aufbrachten. Die Einkäufer decken sich mit fremden Geldsorten ein, weil sie einen weiteren Rückgang der Mark befürchten. Der Dollar erreichte auf diese Weise den Rekordstand von rund 159 M., der Gulden den von 59 M.? die Kursentwicklung anderer wichtiger Devisen geht aus nach- stehender Tabelle hervor. Man zahlte nach den amtlicheWBerlincr Notierungen für: 190 Soll. Gulden 1 Pfd. Sterling 1 Dollar... 199 französ. Fr. 199 Schweiz. Fr. 199 österr. Kr. abgestempelt 199 lschech. Kr. (Schloß des redaktionelle» Teils.» Wer arbeitet, muß ungestört arbeiten. Nickls stört mehr. als ein schlechtsitzender Kneifer, der ein klares Sehen verhindert und ein fortwährendes Zurechtrücken erfordert. Der Lohmann- Kneifer hat diese Fehler nicht. Er ist eine Wohltat für die Augen, weil er fest und sicher sitzt, ohne lästigen Druck, und weil er wissenschaftlich richtig zentriert ist. Er vereinigt die hygienischen Vorzüge der Brille mir den ästhetischen des Kneifers. Man verlange kostenirei Prospekt. Alleinige Herstellerin und Ver- kaufsstelle: Lohmann-Kneifer, Berlin"W, Potsdamer Straße 134a. Geöffnet 9— 6 ununterbrochen: währenddem gründliche Augenprüfung ohne Kaufverpflichtung. Man verlange den kostenfreien Prospekt II. oMMHt» Halbschuh« Boxk. iL andere Lederart., hl O O 00 Spange, z. T. zum Schnüren«r w Damen» Halbschuhe hraun und schwarz, znm Schnüren odmitSpange, z.T. 4 4) A 50 echt Chevrcan. Extra billig| 4bO Damen> Halbschuhe eohtbr. Oheir., Oxford, mod. LMohen-u-StegapangeosolL, 4 9 COO Gmdyeur-Welt-Aoafabnmg| 03 Damen-SchnUr allarel echt Boxk. n.Bindb., mit nnd«M � J? 00 ohne Lackkappe. Sehr billig| O 9 Damen-SchnUrsllsfel IaRlndb.,DcrbypcbDitt,balb- 4 ,4 OSO hoher Abeatz, Grösse 90-89 1 40 Damen- Halbschuhe prima echt Chevreau, sehr moderne spitze nnd halb- Damen-SchnOrstlerel la Boxk., kurze mod.Form,m.*7 C 00 amerik. Absatz, Derbyschn.|/ 9 Damen» Lackschuhe z. Schnüren oder mit Spange, mod.karzeFormen,mlteleg.Schn Urstlefel prima Chevreau n. Boxkalf, in vieL neuen Formen u. Aus- OQ g 00 führungeiL Sehr preiswert �09 „. Qold- und Silberbruch und-Gegenstände. Mfinrensammlungen, Platin kaufen zurzeit I zu unüberbietbaren Preisen. Wegen großer Nachfrage können wir momentan bis 30 Proz. höhere Preise anlegen und überbieten daher last jedes bereits erhaltene Gebot der Ankautsstellen. Pfandscheine lösen ein und zahlen zu. WWp— Ankauf auch mit Rückkautsrechf.| (Städtisch konzessioniert) Berliner Juwelenveiwertungsstells j | vom Publikum selbst als eine der höchst- zahlenden Stellen anerkannt. Laden Lützowstraße 92{ I Erstes Haus von der Potsdamer Straße. 8— 7 Uhr. Lützow2760. Sonntags 9—1 Uhr. j WliMile Erfolge buch unser vefldeMrtes WverWren bei allen Geschleüjlslranktlelten. SWM.Sant-.Sarn'.ZranenWen. I Schnelle sichere Besidttblung ohne Berulsftijrung. 1 Schmerzlose Ealvaesdn-kkuren. Smm- unb Biul- unterfuchung.«uefunft tmb Beratung kostenlos. L-Ichl- Zahle» eise. vor minbenontigen ober Warnung schädlichen Heilverfahren. I Svr.>,,12—2 uTB-S. Sonnt. V-lt— 1.- SffflrokfsIleylicrsAij l.flinXt*- J erde 9 Eiche, Gongschlag, Messingwerk, 1000 Mark. Karl Wutke, Invalidenstraße 16 Ecke Qartenstraße (Stettiner Bahnhol) Gegründet 19O0. Offen eFüße „.en** »rampfabergeschw., a. ver» altete, schmerzh Wund, Eni- zllndg. m. unerträgl Jucken heilt It. viel. Eefolasdertcht. b milde u. wählt..Orlivda- Salbe- 14,50 M. u 8,00 M. Otto Reichel, »In. 45, SO, aisenb-hBfte.« Teppldic kauft man am besten in dem seit 50 Jahren bestehenden Teppichhaus Brünn Hackescher Markt 4 am Babnhof Börse OroAe Answami BtiiKtte Preiset Meilen Ga?'-'u.°ab bei den Bahnhöfen Marlenbot f, Marienfelbe, Biesdorf, Mahlsdorf, ÄttuUbotf nettonfrn billigst Nieschalkr& Nitsche Reue RSnlgst.IS!Äler.3Z76) Gebrauchte Kurbel- MsielKlie ju kaufen gesucht. Angeb. an 0. v. d. Kolk, Hotel Eliesla, Friedrichstr 98. kaust wieder I und zahlt für Kskeaki WliMeii�MWee Wsa,@olHnl5illnM sowie Gegenstände den höchsten Taxeskurs Dire'te Verwertung, eigene Schmelze. Brunnenstraße 168 SS'Ä'Ä 1 waren en gros Einzelverkauf» Alaskafüchse, Kreuzfüchse, Pelzkragen v. 100 M. an, Pelzmantel, Herren- Sportpelze Seae Königstr. 21 (Ordonnanz-Haus) kein Laden, II. Stock Bitte genau auf Firma 01 und Hausnummer 21 zu uchlun! BEHLITZ SCHOOLS Leipziger Str. 123 a Ecke Wilhelmstr. Tauentzienstr. 19a FHEMQE SPRÄCHEN Einzelunterricht. Zirkel monatl. 60 Mark Zähne von 8™ ___ Teilzaitlg.S I. üa Kronen IKM. " Zahnz. m.Einspr.h.scnmerzld. „.,, � Umarb.schiccht-. G. b Pep.sof Zahn-Arzf Dr.Wolf Potsd.St.SS. Hocnn-st Snrz.9 7 ■♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦■ ftedlMWi: ♦ Maiierl chWlWW»»»MWM» ch 4> «großer Ankleide- ch ch schrank mit Kristall ch ch Spiegel, Waschkom- ch ch modedo., mit bestem ch ch Marmor, Nackt- ch ch spind mit Apothe- ch ch ken, Bettstellen mit ch ch Böden, Dre lauilage, ch ch komplett, nur ch ♦ 9400 Mark, t ch Transport, Lagerung ch ch kostenlos f ch » «UCIIIUU HIUMUUUUdch ♦Moritz Hirschowitz� ch Im Südosten q- ♦25Skali(zerStr.25« J llochb. Kotlbuter Tor � ■♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦■ Ca. 200 1 Rehreitescliineii Ufas! aller Systeme,! f neue u. gebrauchte| [Conti, Ideal, Adler, I Torpedo, Undcrwood, I Smith-Prem. ,Remingt. | Reise- u.Rechenmascbltt. Veivlelfflltlger H KontormSbel| { Schäfer&Clauss | Berl}ntLelpzigerS a.Hoctid»NntnXoitdU5/Ior Pelz Demnächst erschein»: � TROTZKI Demnächst erscheint; Die neue Etappe ♦ Die Weltlage und unsere Aufgaben !"?„? einer Vorrede./ I. Die Veitlege> Die Jahre 1,17 bis 1,21./ Beruhigung der Bourgeoisie/ Ist das Weltgewicht wiederhergestellt?/ Der wirtschaftliche Niedergang Europas in Zahlen. Die wirtschaftliche Blüte Amerikas./ Prosperität und Krise/ Der Aufschwung nach dem Kriege./ Die jetzige Krise./ Krise, Aufschwung und Revolution/ Zuspitzung der sozialen Gegensätze./ Das Bauerntum,/ Der neue Mittelstand,/ Die internationalen Beziehungen./ Die Arbeiterklasse nach dem Kriege./ Die nächsten Perspektiven und Aufgaben/ II. Schule der revolutionären Strategie./ III. KongreB der Kommunistischen Internationale; Die materiellen Voraussetzungen der Revolution. /Fragen revolutionärer Taktik/ Schule der revolutionären Strategie./ Die zentristischen Tendenzen im italienischen Sozialismus./ Befürchtungen und Vermutungen der extremen.Linken"/ Die März-Ereignisse in Deutschland./ Die Strategie der deutschen Konterrevolution und die abenteuerlichen Elemente von links./ Die abenteuerlichen Tendenzen und die... vierte Internationale./ Die linken Fehler und die russische Erfahrung./ Die positiven und negativen Seiten der Französischen Kommunistischen Partei. I Kommunismus und Syndikalismus in Frankreich./ Nicht Wendung nach rechts, sondern ernsthafte Vorbereitung zur Machtergreifung./ Anhang: Thesen des Dritten Kongresses zur Weltlage und die Aufgaben der Kommunistischen Internationale./ Thesen des Dritten Kongresses über die Taktik./ Drei graphische Darstellungen: Schema der Produktions- und Preisreguuetung/ Schema der Produktions- phasen QroBbritannfens./ Frledens-Armeebestände. J,«,b" Preis drosch. M. Z.SO, geb. M. 6.— Bestellungen sind zu richten an Verlag CARL HOYM Nacbl. LOUIS CAHNBLBY. Hamburg II gebrauchen. Es spart Geld, weil es keinen weiteren Zusatz von 5eife, Seifenpulver usw. erfordert, daher das Waschen verbilligt und die Wische schont! Es spart Kohle, weil nur einmaliges viertelstündiges Kochen nach vorherigem Einsetzen in PersÜlauge nötigt Es spart Zeit« weil es gleichzeitig wäscht und bleicht. Rasenbleiche ersetzt und die Waschdauer verkürzt I Es spart Arbeit« weil es ganz von selbst wäscht, völlig mühelos, ohne Waschbrett, ohne Reiben und Bürsten I Persil ist ohne jede Schärfe, enthält keine schädfichen Bestandteile, greift das Gewebe nicht an und gibt eine schöne fette Lauge, löst Staub und Schmutz völlig, entfernt die hartnäckigsten Flecken und macht die schmutzigste Wäsche blendendweiß, frisch und duftend, wie auf dem Rasen gebleicht In Fricdcnsqualität wieder überall erhältüch. Nur in Original-Packung, niemals lotcl Paket Hl. 4.0O Der beste Lehrmeister ist ein Versuch! wenn Sie zum Waschen das in allen Gauen Deutschlands beliebte und altbewährte selbsttätige Waschmittel esellschafl l Keine Teuerung empfinden die vielen Keine Teuerung Mausende die ihren Bedarf an einfachsten bis elegantesten Bekleidungsstücken, Stoffen u. Wasche Damen-Mäntel bei der V* B* G Herren- Schlüpfer aus Eskimo, Affenhaut, Flausch und flausch- A f\ � imiwiimwiiiWMimwniimiiiniiiiiiiiiiiimiiiiiwwiiiiiiiiiiimiwiiWMUiwwai in weiten Formen aus Flausch und neu- �"V«■» artigen Stoffen, reich garniert.....|*, J___— reitig gemusterten Cheviots, mit ange- vf mi. 726.-, 2,5.- 17-1. Hemdentuch.. � mx. Q 75«x. .......\V7:— i--- u-—__— � Ü Einkauf in den Vormittagsstunden empfehlenswert Wird nur in beschränkten Mengen abgegeben Knaben-Anzüge/ Backfisch-Mäntel(j Jgden MlttWOdl blUlfler RCSteverkailf W Herren- und Damen-Wäsche aller Art Kein Laden/ Geöffnet von SV. bis 61/. Uhr WZ!L Henkel D Cic. Düsseldorf ein gediegenes Musikinstrument? BeilßxVoss ist die Rrma.die gam Berlin kennt, Weil die Auswahl enorm, die Bedienung reell, Kaufst Du dorfwas Du suchst, an derrichtigen Stell! Electromophon Orig.Grammophon Crammophon'Platten Parlophon-Platten Beka— Platten Tarn—Platten Violinen-tauten Mandolinen G u ita rre n Bandonien Mundharmonikas Saiten u.s.w Eigene Repara f urwerks fa H. Katalog» kosttnloa durch die Zentrale Oer/in C Prem/euer atroea« 55. verkauf im 2. Stock/ Fahrstuhlbenutzuns sind Modelle aus eigenen WerksiÄtten, unter Verwendung allerbester Zutaten u. Stoffe zu äußerst vorteilhaft. Preisen r�3 r Sdilflpler n. Kaplan hochapnrte Farben 1050.- 950.-890.- IM.' 690. aus Homespun Kt und Cheviot ZAA» IM.- 6M.- SM.- WV. Visier SSO. O AlPi aus Sutern Marengo und rUHslV» schwarz. Stoff.>|AA 915.- SM.- IM- 600.- 45W.* aus rorzügl. halft. Stoffen illlZUgC inschf 1050.- SM.- IM. in schOnst.Farb. OAA 590.- 3"V.' ciifawayn.Wc$ic7.A aus Cheviot u. Molton 850.**9Va* Cutaway-Hoscn� neueste Streifen, von 72.- an| s I Reidihalflge Auswahl in Knahen-Anzügen o. Sdilfipfern | SondcivAngcbotc in Sport' und Gch-Pclzen in Maß�Anfertigungl wert! ÜXüsch-u. SQpeäsdvoans- Jftäniel oonJKK.SSbran Slausch-Vlstsv von TftK Z75.- an SKostüme aJUeidep, neueste Schöpfungen eigsnen �äbpihcäiort lar» en I co �-1 ASMAR Unfccem Uel nebft®nnal)I(n zur Silb-rhochzei« i bie herzlichsten©lud- I toünfche VON seinen Mitarbeitern der. ! S-Nion Vlil des KT?.? »�..»-rb.BerI.SPD. 2t. Abi.(früher 4«� Unser Genosse Richard Meimert Pafcwalker Straße S ist verstorben. Ehre setnemAndenken I Die Beerbiauug fand am 13 Oft ober statt. Gardinen- Ipezlolanseboi Beginn Montag, d. 17. Oktober— Scbiuss Sonnab., d. 22. Oktober Bevor die grossen Preisnufschläge(bis zu 408/0) auch notwendigerweise bei uns in Kraft treten, verkaufen wir vom alten, noch billig eingekauften Warenlager 6 Tage konkurrenzlos billig Kreuzlücbse 200M., Skunks, Marder, Weidfilchst, Luchst WMMW Am 14. Oftober, früh 9Ut)r, starb nach langein Leiben mein innigge- liebter Mann u. Baker, der Gastwirt 3S7?b Max Goebel im Alter von 61 Jahren. Frau Malvine(ioebcl geb. Wasner und Sohn Erwin, Tegelort. Einäscherung findet Mittwoch, 19. d.. nachm. ?V»Uhr,Gerichkstr, statt. ' �6ebsl»,1.BtfK.in� v.>l 38 an 1 B i bunt,„__ i|l III I licht, u. waschechte Färb.. M. Danksagung. Fllr bie vielen Beweise aus» richtiaer Teilnahme am «eerbigungotage meine» lieben Mannes unb Bater» Otto Schroeter sagen wir hiermit ben Kollegen unb hesonber» ben Siingern sowie benBereinen „Teutonia- unb �innia* und bem 2., Z., 4. und b. Be» zirTNeuwlln unseren heez- Iichstk» Bant. Fra» Charlotte Schroeter u. Tochter. (siir bie vielen Beweije herziichftcr Teilnahme bei bem Hinscheiden meine» lieben, unveraeßl Manne, spreche ick hiermit meinen besten Dank au». OtitA Witwe Heieoe Meimert geb. Natkowskl. Berlin, Pasewalter Str. t>. Spezislarzt ve. med. Bctamaua behand. schnell, grllndl., mOgl.»chmenlns u. ohne BerufsstOrung Syphilis, Harnl., Frauenleiden, Schwäche. F.rpr. Meth. Harn* a. Blutuntersuch Königstr.h-WaÄV,. Spr. 10-1. W, Sonnt 10-1. sp„e;;Krh' Ischias j.Hüft.» Gesäß u. Bein. Da schw. Fälle in ISTar. bes. hiciüb.unantastb. Ifcflcrf. besl.u. Ref. Invall- linnhu| denstr. 106, v.10 2 SlOfSS iu herrl. Mu'st. rorzüg), Qualität, M. Madrasstoffe, Etamine,{ Schalgardinen, Stück-: wäre etc.»ehr preiswert! 145! ff| ist jetzt die aller- '•li günstigste Einkaufsgelegenheit geboten. i Sonder-Anteuot iuBettdecKen sä - Größe 08.200 � 230 iZweibeftige Bürtfe 19c : mit Volants, � lEtai.MilBdfO • Bei ton, entzörk. Aus f. b..A 275 Teppiche, Divandecken, Dekorationen noch immer ohne jeden Preisaufschlag. Gardlnenhaus Zimet Köpenlcker Strasse 102 mertsfr.eCsechs) teke Hrflcken* mmd NeanderslrasM früher DOiieasirasa Küeke ilrflcken----------- Stadtbahn JarmowItebrOeke. UntergrimdbAbn iBselbrttelK (HaueanoiAnr gee.beaeMen) --------— 3 am lUngbahnhol SchßnLtsuser Alles und Hocbbakahof Nordrinj | AusscItaAlden» mUkrlAgew. -+■ Spezial-Sehandlung+ von Qeactalechts-, Haut- und Harnleiden jeder Art bei Männern u. Frauen. Spez. veralt. Harnl., nerr. Schwäche usw. ohne Operation u. Ber ussstörung. Besonders für Kranke, welche anderwärts nicht ausgeheilt word. sind Amvend. d w issenschaltl anerkannt u. glänz, bewährten klinstl Höhensonne(Rlutunrer- suchung). Sprechst.: 11— 12 4—7 Sonnt. 12—1 Uhr. Dir. Hermanris, Elsasser SI.4Z.I ÄÄ« Rht r— Händler ■ kaufen Toilette- und Kerase1!«« Ker Streichhölzer nm fcUHjjstcn i 1 Seifenhaus A H C 8 Berlin SW II. Anheiistr. 8 Am. Kriegsanleihe wird zu 84#/tt in Zahlung genommen. Möbe! tu ntebrtgftrn Preisen btrelt an Privat- Bietenauswabi. Schlaf,. Spall«,. 1740' 10070„ chareanz. 1700-1704,, Wahn,. 07» 0000„ «Scheu. 44.1-2880 ,. Liefer. ranfo Logernna 0 steil! lOibbr tVOM«! Höbeiiiaiis Rejewskc SacL.Bubftr.ea, Pelzmäntel! Seal Elactiic.,. 3000.- 3450.- 1200.- 5100.- 6200.- Pllisciimäntei 1200.- 1750.- SealplOsch 2450.- 3250.- Ulster 142.- 279.- Astrachanmäntsl 120 lang 300.- 475.- Impf. Seidenmäntel 250.- 385.- GummimäntBl 300.- 480- Strickjacken, reine Wolle 185.- 278.- Stoffröcke 66.- 123.- Westmann 1. Geschält: Berlin W, 2. Geschäft: Berlin NO, Mohrenstraße 37a Gr. Frankfurter Str. 1 1 5 Starker Andrang nacbmitiags, daher Besuch mögt, vormittags erbeten aIoAA OOIH)'MT Wölfe, Zobelirichse,Sportpelre600M.,l,elimänter1S00M, Sllllllf T I 81l.ll VP ABill glfi Oehpelxe»ehr b 1 1 1 1 j!- Keine Lombarstwarc. IHfaWaB PUB M.»eiklians MoriUplaiz 58a. Wen uoran W beim Einkaut von Brillanten, Platin Gold-undSilber-| die führende Firma Juveiler H. Wiese, IrierieM 90 Tel, Norden IWO.— S Minuten vom Bahnhot Friedrichstr. Die Treue und das unerschütterliche Vertrauen,"mit denen immer wieder das alle Publikum zu meiner hiima halt, ist der sicherste Beweis und zugleich der Dank für die strenge Reellität meines Unternehmens Ich halte auch weiterhin troti aller Anfelodungen den guten Ruf meiner Firma hoch. Nur dann brauchen Sie sich keinen Vorwurl zu machen, IbrcWentachen zu billigverkauft zu habe» 75kHn 7m Bratkl. Ausführung,.» Jahre I"l!Rr Inn f Bildungsiek Iure die nicht im Buchhandel erhältlich, liefert im Abonnement,— Prospekt gratis! # Pfonier-Verlag, Hamburg 44 S««««»«OG»GS«»»O»«»OO»S0VG i Eiserne TransporLKadieP OFEN SpezIaUlnstitut für Heilmagnetismus für hotfnungslose Kranke Dir. Martin Schuir 25|änr. Erfahrung Berlin C, Kaiscrsiraüc 35 lAIesandernl> 11-12 u 5-7 einfach u.elegqnt mit Cßetten,*2)aunendecben (Steppdecken* �ettrodsche SGandtüeh.er-n 1 l/ Seht*- ppeisroert! Fabrik I /-aor Gustav KM hf? BeniinS* Prinzenslr. /nur#0 Eingang nur* unten Glaskuppel J «tfujtan&f«»S... Alaskafiichse, SilbersUchfe, Skunkse. SämtUltie Pelz- orten Hälft« herabgefette SommerPreise. Damen- Mängel. Keine Lombard» wäre. Leihhaus Rosen» thalertor, Llnienstr. 203H, Scke Rosenthalerstratze.* «aziig« 250,—, Gummimäntel 275,—, Hosen 45,—, Üutaways, Geh» rockanzilge, Ulster, Pale- tot«, Raglans. Friedens» stoffe. Kein« Lombard- wäre. Leihhaus Rose»- thalertor, Linienstr. 205/4, Ecke Rosenthalerstra�e.* 2 Sealmäntel, Prachtslil-Ie, a 2250. wundervoller Silberwolf, Ztreuzfuchs, Silberfuchs 400 bis 000, grober echter Skuntskrage» 750. Srost- mann, Schöneberg, Kuf- steincrstrabe 2, vorn I. Untergrundbahn Vayeri» scher Plast. lW«' Sibieischer»reuzfuchs, selten schön.»75, a»b-r- dem prachtvoller Silber» such« und Blaufuchs billig verkäuflich. Goldmann, Al-xandrinenftrabe 44 II, Ecke Kommandanienstrahe. Sbeffinierpnmpen, Sauger, Ersatzteil«, Erb- dohrcr. Wolfs, Pumpen» fabrik, Sartenstraße acht- und siebzig. siS' Msnatsanzlige, Winterpaletots zu stau- nend billigen Preisen. Ratz, Gormannstr. 25/20, früher Mulackstraste.' Tapeten, Wachstuche, Linoleum, Dauerwäfche verkauft Szillat. Koloniestrast« 2.» l«>� «reuzfiichse klobelfüchse, Blau- silbersllchsc. Sel- tene Gelegenheiten. Sen- sationsfommerpreise. An- tzllge, Hosen, Uhren, Goldwaren Spottpreise. (Keine Nersatzware.I "'fand- anser Hochbahnhof.l !«UK� iSeausuch» 500,, selten schönes Exemplar, außerdem stbirifcher Kreuzfuchs 050,—. Tip» top, Turmstraße 88.• Spottbillig Pelzwaren: NaturfUchse, Kreuzfllchs«, Alaskafüchse setzt 58, 28, 115 Mark usw. Silber-, ktodel-, W-ißfUchse. Skunks, Opossum und alle anderen Pelzarten ganz enorm im Preise herah- ocsctzt, DamenpelzhUte, Pelzbesätze. Herrentragen 08 Mark, all»« nur Gelegenheitskäufe. Svezial- Pelzwarenhaus, Eharlot- tenburg, Wilmersdorfcr- straße 118/114, nicht irren, nur 118/114. zweites Haus von der Kantstrab«. Ununterbrochen geöffnet « bis 7. 184»» Alans chulster 128, Modellulster 850, ent- tzückende Roppeschlltpfer, Samtmäntel spottbillig Riesenauswahl, direk Werkstatt. Altmann, Ro senthalerstr. 44, III, Hacke- säiermarkt. »arbinen-Selegenteit«- kaufe. Halbstorea mit Fri- sur 48.—, Bettbecken 05.—, KUnstlergardinen 70.—, iSardinenstoff«, all« Breiten, 7.— an. Madrasgar» parterre. Kein Laden. H»lb»«s»nst! Kreuzfüchse 80.— an, Rot- slichs. S-belfstchse. illaskaflichse, sämtliche Pelzwaren z» Schleuder- preisen. Pelzvertried Kott- duser Damm 2. neben Iandorf.____• Ans Teilzahlnva Herrenanzug«, Eutawap, dequem«, diskrete Raten. Zahlung. Leiser Gottlieb, Nvllendorfstroße Z2», II. Etage. Rahe Rollendorf. xlatz._* Stanaeaereegeatzl tfllchs« 80, Kreuzsüchse 75 Mark onl Alaska. fllchse! Silberfuchs«! Z«. belsllchsel Skunks«! Iltis sowie gobelsUchse! Pelz- mäntel sowie alle anderen Pelzarten! Kein« Versatz. waren I Alles z» dedeu» tend herabgesetzten, spott» dilligen Sommerpreisen I Spezial- Pelzverkauf im Leihhaus! Warschauer» straße 7.* Krenzfiich!-»75,-"" Prachtexemplare, zobel» Iuchfe, Blaufüchse, Silber» Uchse, Alaskafüchse, Köl» e, Skunks, Herrenpelze. Sealmäntel sowie Pelz« aller Art 00 Prozent der» abgefetzt. Jedes Sillck ein Gelegenheitskauf. Teii, Rollendorfplatz, Ein» gong Maaßenstraße 1l.* Bettwäsche billigst! Nur noch diese Woche wirklich billiger Berkaufl Deckbettbezug 50.—, Kis» senbezug 17.50, Laken 81.—, Inletts 100.—. Wäschestoffe, Hondtllcher Engrospreis,. Aussteuer Eondcrrabott. Reelle Be» dienung. Nur Wäsche» sobrik Gröfestraße neun» «nddreißig(Kasenheide). Aeltestes Spezialgeschäft. Geöffnet 2—7. Fghrtver- giitung.___* Billig««ettwäsche! Fünf Auonahmetag«! Deckbettbezua 58.—, Kis. sen 12.—< Bezug, bunt, 88.—, Bettlaken 29.—, fe» derdicht« Inletts 28.—, Wäschestoffe, Handtücher, Fabrikpreise. Allerglln» stigste Gelegenheit. Enor» me Auswahl. Bettwäsche» fabrit Puttkamerstr. I, Ecke Wikhelmstr. Fahrt» »erglltung. Geöffnet bis 7. Gardinen, jfüllbetideckcn, Divand ecken, Tischdecke», Liiuserdecken, spottbillig- Gelegenheiten. Pots- bamerstraße 108» Fischer. Rähmaschiueu, Teilzahlung. Kahn, Prenzlauerstr. 20. 104/12» Wälse, Kreuz-, Silber-, Alaska- fiichsc, Opossumkragen, selten schöne Exemplare, zu spottbilligen Preisen. Gelegenheitsiäuse: An» züqe. Ulster, Paletots, Schlüpfer, aus erstklassi» gen Maßstoffen in prima Verarbeitung. Keine Lom» Hardware. Leihhaus Friedrichstrabe 2, Halle- fch-s Tor. Bettwäsche billig! nlett», federdicht, 02.—, Die letzten großen Posten zu alten Preisen nur so lange Vorrat. Bettlaken, reinleinen, voll« Größe, 74.—, Tischtücher 87.S0. Handtücher, Wäschestoffe Fabrikpreise. Riesen- Auswahl. Fachmännische Bedienung. Fahrtvergll» hing. Berliner Bett- wäschesabrit, Ehaussee- ftraße achtundachtzig sSal- testell« Äefeustr.). Größte Epezialfadrik mit Detail- verkauf. Geöffnet bis 7, Bettwäsche blllig! Diese Woche enorm billi- ger Verkauf! Deckbettbe- züge 58.—, gute Qualität 75—, 20.—, Bettlaken 82.—, 48.—, Inletts 102.—. Prima Wäschestoffe, Di- miti, Handtücher preis» wert. Riesige Auswählt Reelle Bedienung! Dä» schefabri? Etumpe u. Jäger, LqndsberoerNroße achtunbachtzia. Größtes Sv-zialgefchäft: wegen Reellilät stadtbetannt.» »»beipreise steigen! Wer«in Schlafzimmer anschaffen muß, versäume nicht, die sich jetzt noch bietende Gelegenheit wahrzunehmen. Ich vcr> taufe, solange vorrätig. noch zu den bekannt dib ligen Preisen. Kostenlos« Lagerung. Schlafzimmer» Fabrit Han» Henkel, Burgstraße 27, Bureau- haus Börse._ 110/19» Shaiseiongue 100,—. Ehaiselonguedeck« 75,—, Metallbetten 180,—, Kinderdrahtbett. Mcicke, Auguststraße 82». Quer. geboude. 188«» Möbel, Teppiche, Betten, Wäsche, Nähmaschinen kaust Bogel, Ack-rstr. 85. 104/10" Mibel werden teurer! Wer wirklich solide und trotzdem preiswerte Mö- bei sucht, besichtig« und«. dingt mein große» Lager in kompletten zimmer» Einrichtungen, eleganten Kitchen, Einzelmöbeln und Sofas. Besichtigung lohnt. Tischlermeister Juli»» Apelt, Abalbertstraß« am Kottbuser Tor. Möbel-Üechner, Brunnenstraße 7, liefert gegen bequeme An- und Abzahlung Schlaf-, Speis»-, Herrenzimmer, Küchen usw. 175«» Aus Teilzahlung! Möbel, Polsterware».«. Grau, Berlin, Friedrich» straße 7(Nahe Belle» ollia»ceplatz>. Röbelang«b»t. Große Auswahl zu be- deutend herabgesetzten Preisen bei kleinster An- und Abzahlung sowie auch gegen bar. Rath, Elsasser- straße 44 I lOraniendur- ger Tor). 127K» Eh-iselougn- 20,00, Ehaiselonguedeck« 05,00 an, wunderbare Wandbehängc. Polsterer, Pappelallee 12. 1800, Bücherschrank 550, Schreibtisch mit Aufsatz, Diplomat 750.—, Um- bausofa 050.—, Spiegel- schrank, 180 breit, Eichen- speisezimmer mit Auszug- tisch, 0 Lederstühlen 5800, Schlafzimmer mit Stahl- Matratze» und Auflagen 8800, hochvornehme Her- renzimnier und Anrichte- küchen billig. Möbelhau» Kamerling, Kastanien- Alle- 50, Ecke Weinbergs- weg. 8270b mm Piunos, Flügel, neu und gebraucht, Ge» legenheitskäufe, Teilzah» lung. Pianohaus Adam, Mllnzstraße 10._* Pelzwarenwegne», totsdumerftraße 48. pollbilliger Pelzverkauf mehrerer Hundert neuer echter Pelzwaren, keine Versutzwaren, echte SÄ? ÄÄ Blaufüchse, Seefüchse, go belfüchse, Silberschakale 125,— an, gefärbt« echte Weißfüchse, Wolsskragen 425,— an. Prachtvolle Vilberwölje, Silberfüchse, godelfüchs«, Kreuzsüchse, Rststlchse, Skunkskragen, Skunksmuffen, Nerzgarni. tuten, Iltisgarnituren fabelhast billig. Damen- pelztrogen, Damenpelz- muffen 48,— an. Back- fifchaarnituren 75,— an� Kinsergernituren 45,— an. Gelegenheite» vieler anderer Waren. Ber- k-ufsstunden neun bis «ins, drei bis sechs, �* Möbel werden teurer! Verlaus« noch zu alten Preise». Bar- oder Teilzahlung. Kleinste An- und Abzah- lung. Küchen, weiß und bunt, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Speisezim- mer, einzelne Möbel. Ge- kausl« Möbel können un- degrenzt« steil kostenlos lagern. Landwehr. Mül- lerstraß« 7(Weddingplatzj. Möbelfabrik Georg Tennigkeil. Ora- nienitraiie 172.178. Bevor Sie Möbel kaufen, bcsich» tigen Sic mein großes Lager und überzeugen sich von den billigen Prei- fen. Spezialität Ruß- baum-Einrichtung., eich. Schlafzimmer, Speisezim» mer, Herrenzimmer, far- bige Küchen, Klubmöbel.» Mobelspeicher. Möbelabzahlung ohne Preisauffchlag. Komplelle immer. Einzelmöbel, haiselongue, spottbillig. Wenger, Marsiliusstr. 8 (Alexanderplatz)._ IIIK� llmbausofa», ne 210.— bis !il achtzehn. »»bel.P-ebel Moritzplatz 58, bände, stu denkbar nie drigsten Preise» offeriere in reicher Auswahl Uber- 'chtlich aufaestellte Nuß- aum-Einrichtungen,«i- chene Schlafzimmer, Speisezimmer, Herren- Zimmer, Küchen, Polster- möbel. Besichtigung er- beten. Eventuell gah- lungserleichteruuge».» Piano», großes Lager neuer und gebrauchter Instrumente. Scherer, Ehausseeftr. 105. Piano«, erstklassige, Stutzflllael, wenig gebrauchl, billig. Dittmar, Große Frank- furterstr. 44. 104/14 Kaufge»uc>ie Fahrradnninuf, Linienstraße 12. 142»» GlShsteumpfafch« kauft Blümcl, Elsasser- praß« 25» 1. Kugellager. neu, rostfrei, kaust ieden Posten P. Schulze, Will- deuowstr. 14, Moabit 048, Kugellager, Maanete, Vergaser, stündkerzen kauft Pilz, Reinickendorferstr. 28, Hof parterre links. kaufen Schellack jedes- Quantum zu höchsten Preisen Ge. vrüder Bvrowskt, Dnei. fenaustraße 5. 117/7' Militärtressen, Kupfer, Messing, Blei, stink, Altgold, Altsilber. Friesenstr. 4, Metallein, kauf. 8208b Stenographie, " afchlne. 40,—, landwirtschaftliche Buch. fllhrung 50,—. Holle» Lehranstalt, Potsdamer- straße 110». Tanzschule, bessere, Karl Friedrich Michaelkirchstraße 82 Täglich Unterricht. An. fängerkurse. Modetanz. turfe._ 00/5» Technische Privatfchule Dr. Werner, Regierungs-Baumeister a. D., Berlin, Neander- e 8. Maschinenbau, Elenrotechnik, Hochbau, Tiefbau. Abendlehrgänge. Tageslehrgänge. 102/15 Togeslehrgänge_ Klavierschule, Harmonium, Biolinen, Mandolinen, Gitarre, Zitherschul«. Ackerstr. 02, haus-r Allee 120. Retall- Laden), tauft gahnaebiss«, �latinabfäll«, Goldsachen, Neanderstraße 85(nur Im Wad�W silbersachen, Oueckstlber, sämtliche Metalle. 114»» ».»«bei«- Schwarzbach» kaufmannische Privat. schule(InHader Franz Sggent), Ganghvfer» straße I, Neukölln, Ber- lineestraße 82, Telephon Neukölln 1008. Anfang Ottober beginnen>/,- uni !i-IahresIehrgäna« in ollen Handelslehrfächern zur Ausbildung für das Kontor. Edenso beginnen Anfang Oktober VIah- resiehrgäna« in Buchführung, Rechnen, Schrift- verkehr, Schönschreiben, Kurzschrift and Maschi- nenschreideu.» Dienerfchul« Manthei, Inhaber Gustav Hofmann, Wtlhelmftr. 12. LUtzow 2000.____• Fröbellchal«. Frau Elara Krohmaun, Berlin, BUIowflraße 82. Privat-Koch-, Haushal- tungsfchule, Töchterpen. sivn, Kurse für Hau»»nb Beruf, Slützen, Kinder- fräulein, Jungfern, Et»- b-nmädch-n. Freiprospekt. Eigene» Haus.__ 101»' � Heinrich Maurer, rivat- Zuschnribeschule, iexanderplatz(Eingang inigsgraben). Tages-, Abendkurse, Herren-, Da- wenschneidcrei, Wäsche, Putzkurse, Schnitizeich- neu. stufchneiden, Räh- kurse, Schnittmuster. Fernsprecher Köuigstadt 882.» Kaufmännisch« Privatschulen Ludwig Rösner, Inhaber Ernst Rösner, Neue Promr. nade 8, Börsedahnhaft Sendelstr. 1, Svittelmarkt. Oktober: Halbjahres-, Iahreslehrganqe, Sonder- lehrgänge für Schlller höherer Lehranstalten, Privatzirkel, Einzelunter- richt zur Ausbildung als Stenotypistin und Buch- Halter, Hanbelskund«, Buchführung, Rechnen, Schriftverkehr, Kurz- fchrift, Maschinenschrei- den. Deutsch, Englisch. Französisch. Anmeldungen jederzeit. 515/20 �sn verlange in allen einschlägigen Geschäften: Urbin-TerpeniinÖlware, die noch nie erreichte Qualität Schretbunterricht, Stenographie, Maschineschreiben, Buchführung, Rechnen, Schriftverkehr, Richtiaschreiben. Kauf- männtsche Privatschule Georg Grunow, Belle- allianeestr. 100. Anmel- düngen jederzeit.' Kaufmanuisch« Privatschule von Hugo Strahlendorff, Spittel- markt, Benthstr. 11. Buch- führung. Rechnen, Schrift- verkehr, Schnelljcyön- schreiben. Deutsch, Kurz- fchrift(Stolze-Schren), Maschineschreiden aus al- len gebräuchlichen Ma- schinen, Uebunasstanden, viktatftnnden. LehrpISn« unentgeltlich.' Wer Gtuff hat. fertige Anzug ZSV.—, Ulster billiger. Stoff preiswert lagernd. Kaizynsti, Lichtenberger- straße 2. ii»/iz Berteauen»,»!« Auskunft, gewissenhaft. Frau Ehm. Hebamme a. D., Stargar- berstraße 75.__ 120»' Vertrauensvolle Auskunft, Untersuchung, gewissenhafte Behanö- lung, diskret, Damen, Sonntag, auch. Frau Schneiderin, ärztlich aus- gebildet, Langestraße 4, III links. Näh- Schlesi- scher Bahnhof, Iannowitz- drücke.___ Dresdener»efeNschast«. ban», Drcsdenerftr. ll0. Saal und große Vereins- simmer für sämtliche Fest- sichkeiten sowie Kegelbahn noch zu vergeben._ 581D» BertranensvoN« Auskunft. Arzt zur Stelle. Hebamme Opitz, Neue Königftraße 57. (Alexanderplatz). Erfinder, Patentbureau Packscher, Gertraudtenstraße 15. Zentrum 7600._ 104K» »anrrwäsche repariert Born. Reichen. bergerstraße 7._• Aufpolstern, eofabezüa«, billigst. Pap- p- lalle« Ii.» Söchnerinncnhei«, R-inickenborferstraße 55, nimmt Frauen und Mab- che» zu mäßigen Preisen auf. Einzelzimmer. /hf belit�MSEKt 8« p. l.l S n y � s u C h S Zunger parleigruoffr, Arademiter, sucht Stellung irgendwotnsoz.-dem.Redat- tion, Bureau, Berwaltung. Behärd« usw. Anged. unter Z 28 an d Expeb. o Zeitung. Ltslionsngevote Zange Arbeiterin bis 10 Jahr« verlangt Fahr»», Mauer- straße Ä.___ 8202b Räheeiaaea und Arbeitsstuben auf Prielenhemben sucht S. Bendit, Neue Fried- r ichstt aße 218/22. 95/2 Hereea.WSfche. Näherinnen, perfekte, er- halten im Haufe Anstel- lung bei Wochrnlasin. Meldung von 2—12 Uhr. A. Wertheim, Moritzplatz. Wir suchen für unser« Zndexoulamatrn einen gulbrzahlten seldständ. Einrichter mit guten Empfehlungen, wegen der Wahniingsfrog« möglichst unoerheiratet. a»p«.w-rt. Vatpdan, Neue Königftr. 8. Tel 1380. i Sehlosserlehrlinge groß und iräflig. Wohnung nahe Königstor, stellt foiort ein Otto Cnbih, Nene Königstr 85. Vorüelluna nur von ll— 12 Uhr. 585® Tüchtige KuuMMlinueu out Gardinen, dauernd de- fchäjt., höh. Lohn, 149/8 ick«, areltiwnläae Ztr.>80 Nachthemden-, Domen- und Mäbchennacht- Heniden-Arbeiterinnen, und Arbeitsstusien suchen gegen Borlaqe von Prodearbeit und Auswer» Riosialstzl o. l-aeams, Rnngestr. 25' 27. Per sofort s»»87D» k>ieiii.seleloii-l!ezelizeli. l>ilZZoI»»PW"........ 1"■> u Mark 150,— Tagesverdienst finden»ertouf»tüchtige Damen und Herren bat« verkauf» unserer 5elf»npupp«u a.»«schckft« Zum Perkauf, unserer »«rof»lseu— O«lseif«n— Toll»tI»»s»tf«» suchen wir eingelllhrte Bertreter »aifeufobrik vlarct»» vl«ud«l, Eharl., kpr««st».0/7 per salort zeoacbt: Lsrswmi Meldung, in der Zeit von 11—12 Uhr vorm. und 5—7 Uhr nachm. Kaiaustoltete G. m, b. H. Berlin W 50 Taaentzienstrafie 21/24 MWswW Petersburger Platz 4. Immanuel Nrchftr. 24. Mark»»- straße 80, Lübecker Str. II, Wattstr. 8, Bärwalbstr. 4i. Ackerstr. 174, Rllllerstr 84a. Greife» Hagener Str 22. Bastianstr. 7, WitHelmsHavener Str. 48. Xoultt* Neckarstr. 2 und Siegfriedstr. 28,«. 488 Einem»eit««serer tze«ti»en«usta,e liegt ein Prospekt der gsirma Wilhelm Putaer, Berlin W SO, Hetnatr. 8, betr. Pat««t�ßs,-S»ffer bei.