Nr. 501 �ZS.�ahrgaag Ausgabe tk Nr. 253 Bezugspreis: SierteljäijTLSe,— SBL, monatL Ii— SR. trci ins Kaus, ooraus zaigbar. Postbczug: ZRonatlich 12.— SR. ei>tschI.Zu- stellungsgebühr. Unter Kreuzband für Deutschland. Danzig. das Saar- und Memclgcdiet. sonne die ehemals beut- fchen Gebiet« Polens, Oesterreich, Ungarn und Luxemburg 22,— M, für das übrige Ausland 2g,— M. Postbestellungen nehmen an Oesterreich, Ungarn, Tscheche- Slowalei. Dane- mark, Holland, Luxemburg, Schweden und die Schweiz. Dsr.Vorwürts" mit der Sonntags- beilag«„Poll und geil'', der Unter- Haltungsbeilage„Heimtoelt" und der Beilage„Siedlung und Kleingarten" erscheint wochentäglich zweimal. Sonn- tags und Montags einmal. Telegramm- Adresse: �Sozialdemokrat Berfln" Sonntags-Ansgabe Serlinev Volksblstt ( 50 Pfennig � Anzeigenpreis: Die neungespaltcne Zionpareillezeiie tostet K,— M. �Steine lUuzeigon" das fettgedruckte Wort 2,— M.aa?en. stein u. Vogler auf Kosten der Invaliden halbe Million schlucken. Exzellenz kann nicht darben, Invaliden können es, weil daran ge- wöhnt. Hunger mit Epauletten direkt tragische Angelegenheit, Hunger -in Arbeiterkittel göttliche Weltordnung. Lästerlich, daran zu tippen! Oder wollen Invaliden vielleicht, daß letzter Hoffnungsanker„Jnva- lidendant" vor Hunde geht, weil Exzellenz darben? Wie? Was? Hä? Exzellenz sind wütend. Infames Hetzblatt„Vorwärts" schlägt Lärm wegen 81 000 M.! Wird es noch dahin bringen, daß Exzellenz nicht mehr mitmacht— einfach. Keine Spur von Verständnis für Situation in besseren Kreisen. Keine Spur von Verständnis, daß Exzellenz Opfer bringen, für Invaliden kostbare Tropfen vergießen. — Wie? Meine natürlich Schweiß. Und wenn Scheitel von Exzellenz perlt, ist dar andere Chose, als wenn Prolet schwitzt. Pfui Teufel! Also was nun? Wird Hetzblatt reüssierest? Werden 81000 M. gestrichen und Exzellenz genötigt' werden, gewohnte repräsentantiv« Lebensweise zum Wohle der Invaliden aufzugeben? In Schand- republik hatte auch das für möglich. Aber bei vorgerückten Jahren von Exzellenz kann plötzliche Diäiänderung gesundheitsschädlich wirken. Sollen Exzellenz schließlich selber Invalide werde, auf Unterstützung von„In v aliden d an k" angewiesen sein und hintermZaun krepieren? Aber noch gibt es deutschnationale Männer und Frauen. Und christliche Zeitungen erscheinen seit gestern auch wieder mit Gottes gnädiger Hilfe. Werden schon nach dem Rechten sehen. Letzte Pull« Sekt zum Wohle der Invaliden haben Exzellenz noch lange nicht geleert. Kops hoch! „Im Flugzeug zum Monde" heißt der astronomische Film, der in die Vorführungsfolge der Urania aufgenommen ist. Aus dem Schatz feines reichen Wissens, leichtflüssig plaudernd, erzählt Prof. Dr. S p i e s allerlei von unserem lieben Nachbarn Mond, dem kleinen Licht, das die Nacht regiert. Durck Experimente wird die wcckifelnde Lichtgestalt des Mondes erklärt. Auch wted man mit den exakten Berechnungen der Wissen- schaft(die Höhe der Mondgebirge wird z. B. nach dem Schatten- hinauszudrängen. Die Sozialdemokraten machten noch einmal daraus aufmerksam, daß durch die geforderte Demission eine schwere Krife mit unabsehbarem Ausgang eröffnet werde.' Aehnlich gestalteten sich die Vorgänge in der darauf folgenden ganz kurzen Kabinettssitzung. Um 0 Uhr nachmittag war die De- Mission des Kabinetts beschlossen. Die PPN. melden: Es veclaukek, daß der Reichspräfideni den bis- herigen Kanzler Dr. wirth mit der Reubildung der Regierung be- auftragen wird. Bestimmt nicht mehr zurückkehren wird der bis- hcrigs Innenminister Dr. Ä r a d n a u e r, den die sächsische Regie- rung soeben zum sächsischen Gesandten in Berlin erwählt hat. Grober Unfug. Die Demission Wirths ist bekanntlich in ganz hervor- ragendem Maße das stolze Werk der Demokraten. Soweit nicht innerpolitische Kombinationen und Intrigen eine Rolle dabei spielten» handelte es sich für die demokratischen Poli- tiker wohl in erster Linie um eine groß« nationale Geste, von der sie noch etwas Gutes für Deutschland erhoffen und von der wir im Gegenteil nur Schlimmes befürchten. Im Gegensatz zu diesen Gesetzesmachern vertritt Herr Theodor Wolff die durchaus vernünftige Ansicht, daß es nicht mehr darauf ankommt zu protestieren. Jetzt müsse gehandelt werden. Durchaus unsere Auffassung: wir müssen versuchen, durch Taten das Meiste für Deutschland noch herauszu- holen, was überhaupt denkbar ist. Hier aber scheint beim Chefredakteur des„B. T." die Vernunft aufzuhören: für uns und wir meinen, für jeden Menschen mit kühlem Kopf und gesunden Sinnen, kommen als Taten nur Ver- Handlungen in Betracht. Anders für Th. Wolff. Er hält an jenem Gedanken fest, von dem wir zuerst glaubten, er hätte ihm nur in einem Anfall von übermäßiger Ner- vosität ausgesonnen: er will Polen ausdörren. Und zwar soll mit P o ln i sch- O b e rsch le s i e n der Anfang gemacht werden! Seine Parole lautet: M a s s e n a u s- Wanderung der Deutschen aus Oberfchle- fien! Zu seiner großen Freude soll er bereits aus Oberfchlesien selbst„von hervorragenden,' ruhigen, nicht nationalistisch überhitzten Männern" bedingungslose Zustim- mung erfahren haben. Merkwürdig! Gestern noch haben die oberschlesischen Verbände, die alle �Parteien und alle Bevölkerungsschichten umfassen, genau das Gegenteil verlangt, nämlich, daß entsprechend der Cntenteentscheidung mit den Polen über das Wirtschaftsregime verhandelt werde. Kein verantwortlicher Politiker oder Führer der Wirtschaft in Oberschlesien scheint jenen wahnwitzigen und selbstmörderischen Gedanken Th. Wolffs überhaupt nur er« wogen zu haben! Der Hauptschriftleiter des„B. T." stellt seinem Plan das Zeugnis aus, daß er der„nüchternsten po- litischen Logik" entspringe. So leid es uns tut, dieser Selbst- Zufriedenheit entgegentreten zu müssen, erklären wir, daß der- artige Gedankengänge in einem Blatte wie das„V. T." und von der Feder eines Journalisten vom Range Theodor Wolffs einfach grober Unfug sind. Dr. Daviü Gefanöter in Darmstaüt. Wie die PPN. hören, ist Genosse Dr. David, der frühere Reichs- innenminister, am Sonnabend zum Vertreter des Reiches in Darmstadt ernannt worden. Er übernimmt damit den Ge- stmdtenpösten, den bis vor kurzem der jetzige bayerische Minister- Präsident Graf Lerchenfeld Innegehabt hat. Republikanische Reichsivehr. Aus München meldet TU.: Zur Trauerfeier des verstorbenen Königs wird das Wehrkreiskommando eine Ehrenkompagnie stellen, welche die Särge des Köniaspaares vom Bahnhof zur Ludwigskirche und später zum Dom begleitet. Die ganze Garnison Münchens, einschließlich der Landes- Polizei, wird bei der Trauerseier Spalier bilden. Auswärtige Garnisonen werden im Trauerzuge vertreten sein. wurf berechnet) etwas vertraut gemacht und man erfährt sogar, wie sich in Millionen von Jahren das Verhältnis zwischen Erde und Mond, beide sind auch etwas abwechselungsbedürftig, gestalten wird. Den Lichtfreunden aber die angenehme Botschaft, daß in einem Jahrhundert der Erdentag immerhin um 8 Sekunden länger wird. Die Berge und Meere des Mondes haben zudem so klang- volle und verlockende Namen, daß der Interessent, obwohl der Mond weder Wasser noch Lust hat, nach diesem Ausflugsort direkt fiebert. Die Spannung wird dann noch erhöht, wenn man zwei Aufnahmen vom Monde sieht mit uns, das heißt mit der Neu- und der Halb- erde, am Himmel. Dannjlog man, Prof. Dr. Miethe war Luft- reisemarschall, nach dem Monde, fand dort Beschäftigung für die kühnste Phantasie, gab sich träumerischen Gefühlen hin und erblickte Landschaftsbilder voll zarten, künstlerischen Reizes. e. d. Die Rackkheii auf der Bühne und im Leben. Ein neues Aus- stattungsstück„Cairo von Oskar Asche, das gegenwärtig am Lon- doner His Majestys Theatre mit viel Erfolg aufgeführt wird, hat einen Streit zwischen den Zeitungen und dein Verfasser hcraufbe- schwären, und zwar nehmen die Blätter hauptsächlich an den Kostümen Anstoß.„Das Stück stellt einen Rekord in der Enthüllung von Damenrippen dar," sagt die„Daily News", und der„Daily Expreß" nennt das Stück„die größte anatomische Schau, die jemals auf der Bühne zu sehen war". Die„MorniUg Post" spricht von „Haufen träumer.der Schönen, die überall in unpassenden Stellun- gen herumliegen", und ähnlich äußern sich die anderen Zeitungen. Der Verfasser des Stückes aber fühlt sich dadurch in seiner Künstlerehre gekränkt und hat sich einem Berichterstatter gegenüber sehr deutlich geäußert.„Die Kritiker regen sich doch nicht darüber auf," sagt er,„wenn sie eine Unmenge nackter Arme und Nacken in den L o g en sehen. Warum stört sie das so auf der Bühne? Auch die Toiletten, in denen sich die Damen in weitester Oeffent- lichkeit.in den Familienbädern zeigen und von denen man Abbildungen in den Blättern findet, leisten im Fehlen einer voll- ständigen Bekleidung viel mehr als die Kostüme von„Cairo"." Ein Haus europäischer Kunst für Tokio. Japan, das bisher der europäischen Maleri und Plastik sich verschlossen hat, wird nun mit einem Male eine große Galerie neuer europäischer Kunst er- halten, als Stiftung von K. Matsukatc, dem berühmten Schiffbauer von Kode. Dieser hat, wie der„Sammler" berichtet, dem englischen Maler und Graphiker Frank Brangwyn Auftrag gegeben,, ein Galeriege- bäude auf einem Hügel oberhalb von Tokio zu errichten, von dem man einen der schönsten Blicke auf die Stadt und die Bucht und auf der anderen Seite die Aussicht auf den Fuji-Verg hat. Der Inhalt der Galerie ist schon vorhanden. Hauptsächlich sind es Franzosen: 60 der bedeutendsten Rodins, dann Degäs, Cezanne, Puvis de Chaoannes, aber auch viel der geringeren Künstler und besonders viele Akademiker. Bon Engländern ist Brangwyn mit 70 Bildern und Aquarellen vertreten, außer ihm Millais u. a. Bei den Amerikanern steht Whistler. voran. Bon deutschen Erwerbungen wird nichts gemeldet. Auch die Ausstattung des Museums wird in Europa gearbeitet. Es soll ganz schlicht werden, ohne dekorativen oder architektonischen Aufwand, Das Asußcre will ohne Anlehnung an japanische Bauten, Kranzojifthe Interessen!n Newel. Eine Handelsgesellschaft, die der französischen Regierung nicht fernsteht, ist an die Stadt Memel, wie-wir aus zuver» lässiger Quelle erfahren, mit dem Angebot herangetreten, der Stadt den gesamten Grundbesitz abzukaufen und ihr darüber hinaus einen Kredit von einigen Dutzend Millionen Mark einzuräumen. Von fran- zöfifcher Seite ist in diesem Sinns nachdrücklich eingewirkt worden. Wie versichert wird, ist der französische Oberkom- missar von Memel Petisnö an dem Projekt nicht uninteressiert. Es braucht nicht betont zu werden, daß diese ftanzösischen Bemühungen für das Memelgebiet eine außerordentlich große Gefahr bedeuten. Anscheinend hofft Frankreich im Memel- gebiet— ob als Teil Polens oder als„Freistaat", mag dahin- gestellt bleiben— den Brückenkopf seiner östlichen Einfluß- sphäre zu finden, da die unter englischer Oberhoheit stehende Freistadt Danzig nicht ganz seinen Anforderungen entspricht. Angesichts dieser Tatsachen sollte von den Bewohnern des Memelgebiets ernstlich erwogen werden, ob nicht eine andere Lösung als die von ihnen angestrebte Autonomie sür das Memelland und das Deutschtum im Mcmelland die heil- samere ist._ Die Gppau-Hilfe. Ludwigshasen. 22. Oktober.(WTB.) Die„Pfälzische Post" teilt mit: In einer Sitzung des Ausschusses für das Oppauer Htlfs- werk wurde beschlossen, daß den Hinterbliebenen derer, die keine eigentlichen Werksangehörigen der Anilinfabrik waren, vom Hilfswerk für Oppau in gleicher Weise Unter- stützung gewährt wird, wie den Hinterbliebenen der Werksange- hörigen selbst. Das gleiche gilt auch für die Verwundeten, die bei fremden Fabriken oder in der Anilinfabrik beschäftigt waren, wie auch für alle anderen, die durch die Erplosion Schaden erlitten haben. Die A u s z a h l u n g der Unterstützung geschieht durch die F i r m e n, bei denen die tödlich Verunglückten und die Verwundeten beschäftigt waren. Die Firmen werden durch das Saatskommissariat ver- ständtgt. Frankreich und öas Wiesbadener Abkommen Paris, 22. Oktober.(WTB.) Die Kommission für aus- wärtige Angelegenheiten nahm vonnittags den Bericht Loucheurs über das Zlbkommen von Wiesbaden entgegen. Der Minister erläuterte die einzelnen Abkommen und die erwarteten Er- gebnisfe. Die Kommission nahm die Aeußsrung günstig auf, unter Vorbehalt einiger Einzelheiten, die kritisiert wurden, und schien geneigt, die Abkommen zu genehmigen. Die Kommission tritt am Montag abermals zusammen. Die portugiesische Revolution. Berlin, 21. Oktober.(WTB.) Die portugiesische Gesandtschast bittet uns um Veröffentlichung folgender Mitteilung: Die Gesandtschaft der Republik Portugal in Berlin erhielt heute morgen ein Zirkulartelegramm des Außenministeriums in Lissabon mit der Nachricht, daß das von Dr. Antonio Granio präsi- vierte Kabinett demissioniert habe und eine neue Re- gierung gebildet worden sei, deren Programm in erster Linie die Lösung der finanziellen Frage und die F e st l e g u n g der inneren und äußeren Wirtschaftspolitik des Landes umfaßt. Das Kabinett setzt sich folgendermaßen zusammen: Präsidium und Inneres: Oberst Manuel Maria Eoelho, Justiz: Dr. Vasco de Vasconceles, Finanzen: Prof. Francisco Antonio Cor- reio, Aeußeres: Dr. Alberto da Veiga Simves, Handel und Arbeit: Dr. Pinto de Caroalho, Krieg: Oberst Oliveira Simöes, Marine: Dr. Victor de Macedo Pinto, Kolonien: Oberst Maia Pinto, Unter- richt: Dr. Joao de Deus Ramos, Landwirtschaft: Dr. Antao de Caroalho. Die von der ausländischen Presse verbreiteten alarmierenden Gerüchte ermangeln einer offiziellen Bestätizung. aber auch nicht mit Bangwyn zu reden, wie ein Fremdling in fremdem Lande sein. Der Stifter will die japanische Kunst nicht aus ihrn eigenen Traditonen fortlocken, hofft aber auf Anregungen besonders aus der Verbindung von Kunst und Gewerbe. Endlich aber will er damit der Welt zeigen, daß die Japaner im Innersten nicht militaristisch sind, daß die Ucderlieferunw der sie am meisten anhangen, ihre Liebe zur Kunst ist und der Friede, den diese vor- aussetzt. Wie werde ich energisch? Diese Frage, die uns sonst nur ouf allerlei Anpreisungen entgegenblickt, soll nun zum Gegenstand einer neuen Wissenschaft gemacht werden. In der„Umschau" fordert Dr. A. Rabinowitsch eine stärkere Berücksichtigung der Psncho- hygiene bei der Aufklärungsarbeit in der Schule und beim Volk, uno als eine der wichtigsten Gebiete dieser Wissenschaft hebt er die praktische Willenserziehung hervor, die bereits verschiedentlich mit Erfolg angewendet worden ist. Ln einigen Städten Europas sind psychohygienische Sprech st unden eingerichtet, in denen vielen Hunderten die Möglichkeit gegeben wurde, an Kursen zur Willensstärkung teilzunehmen. Die Willensschwächen werden hier durch besondere Aufmerksamkeits- und Konzentrationsübungen da- zu befähigt, ihre Gedanken genauer zu überwachen. Der Schüler lernt allmähilch, nur an einen einzigen gewollten und vorher be- stimmten Gegenstand zu denken und alle anderen Gedanken und Erregungen auszuschalten. Dank dieser Erziehung kaiin«r die- jenigen Vorstellungen in sich stärken, die sein Handeln zielsicher und bestimmt machen. Zugleich aber erlernt er die schwere Kunst, sich von schädlichen Seelenzuständcn zu befreien und sich von Stimmun- gen loszulösen, die ihn lähmen. „Die Fortschritte sind manchmal langsam", berichtet Dr. Ra- binowitsch.„Allmählich fängt das Opfer seiner eigenen Willens- schwäche an zu erkennen, daß es ab und zu imstande ist, einen destimmten Vorsatz auszuführen. Jeder Einzelsieg, wie z. B. eine ausgeführte Arbeit oder die Ableitung eines Zornausbruches, wird zu eipem Kristallisationszentrum, um das sich Inselchsn von SeM- vertrsiuen Arbeitslust und Zufriedenheit ablagern. Recht zahMch sind die Fälle, wo es gelingt, eine durch Willenssckwäche oerstum- melte Existenz mit großer Mühe und Not aufzurichten." Mattia Baitistini wird ein l« tz t e s Konzert a:n 11. November in der Philharmonie veranstalten. Da» erste Konzert von Bruno Walter mit Maria Nvogün als Solistin, findet Montag in der Philharinoni« statt. Eieireralprobe Sonntag Uli Uhr. Eine NnSstclliing von Scherenschnitten von Johanna Dechnann ist bis gc-cn Ende November d. I/ in der Bibliothek-des Kunstgeworhe-, Muieums wochentäglich 10—9 Uhr uneMgeltlich geölnet. DI« Billa Falconieri in Frascati, welche persönliches Eigentum des ehe- maliaen deutschen Kaisers war, ist italienisches Staatseigentum geworden. Also der italienische Staat hat diesen lieblichen Musensitz bei Rom ohne Bezahlung an sich gebracht, d. h. kraft Kriegsrechts geraubt. Wilhelm Hohenzellcrn gedenkt sich aber schadlos zu halten, indem er vollen Ersatz von der deutschen Republik sür alle Schlösser, Güter usw. verlangt, die die sremden Regierungen ihm wegnahmen lu. a. auch für die Hohkönigsburg int Elfast). Wie war's, wenn er im Persönlichen Krtegszustaiidc bliev« und sich sein Eigentum gelegentlich zurückeroberte? Luüenöorff und Knüppel-Kuntze. Als vor einiger Zeit in einem linksstehenden Blatte der Oberst Bauer beschuldigt wurde, an neuen Komplotten teil- zunehmen, erwiderte die auf dem extrem deutschnationalen Flügel stehende„Deutsche Zeitung" folgendes: Jedermann wisse doch, daß Oberst Bauer einpolitifcherNarrund Phantast sei. den kein Mensch in Deutschland ernst nehme. Wir haben damals sofort darauf hingewiesen, daß der von den Deutschnationalen als Narr und Phantast gekenn- zeichnete Mann einer der hauptsächlichsten g e i st i g e n V e- rater Ludendorffs in politischen Dingen während des Weltkrieges gewesen ist. Damals haben wir noch ein ge- wisfes Staunen darüber geäußert, daß sich Ludendorff solchen Phantasten zum Berater erwählen konnte/ Aber heute können wir feststellen, daß der Herr und Meister selber ein m i n d e- stens ebenso großer politischer Phantast ist, wie seine rechte Hand. In Heft 31 der„Glocke" veröffentlicht Robert Breuer Auszüge aus einem demnächst erscheinenden Buch Ludendorffs„Krieg und Politik". Das Buch soll noch mehr als feine Vorgänger der Reinwaschung des besiegten Feld- Herrn dienen. Zu diesem Zweck wendet Ludendorff die wahn- witzigsten Geschichtskonstruktionen an. Neun Zehntel des deutschen Volkes werden des offenen und geheimen Hochver- rats beschuldigt, damit Ludendorffs Unschuld heller erstrahle. Zentrum, Sozialdemokraten, Fortschritt- l e r, sie alle hätten auf die Niederlage Deutschlands hingear- beitet. Natürlich auch die Juden! Und hier ist es inter» estant, wie Ludendorff operiert. Er phantasiert sich eine jü- dische Weltoberleitung zusammen, der er sogar die Kraft zutraut, daß sie Frankreich und England amGängel- bände gehabt habe. Wir zitieren wörtlich: „Mit Frankreich und England Hand in Hand arbeitete die Oberleitung des jüdischen Volkes. Vielleicht führte sie beide. Sie sah den kommenden Weltkrieg als das Mittel an, ihre politischen und wirtschaftlichen Ziele durchzusetzen, den Juden in Palästina ein Staatsgebiet und Anerkennung als Volk zu erwerben und ihnen in Europa und Amerika eine überstaatliche und überkapitalistische V o r m a ch t st e l l u ng zu verschaffen. Auf dem Wege zur Verwirklichung dieses Zieles erstrebten die Juden in Deutschland dieselbe Stellung wie in jenen Ländern, die sich ihnen schon ergeben hatten. Dazu brauchte das jüdische Volk die Nieder- läge Deutschlands."(Und dazu sind zirka 10 000 Juden im deutschen Heere gefallen! Red. d.„V.".) Wenn man derartiges im. Blatt des Herrn Knüppel- K u n tz e liest, wundert man sich nicht. Daß aber das deutsche Volk in den Jahren seiner höchsten Not von einem Mann ge». führt worden ist, dessen geistiger Horizont etwa mit dem eines antisemitischen Winkelpolitikers zusammenfällt, das ist das deutsche Unglück und der letzte Grund, warum der Weltkrieg in einer fürchterlichen Katastrophe endete. Ludendorff hat übrigens einen vernichtenden Zeugen gegen sich: Er heißt— Erich Ludendorff. In dem Deuts chenWeißbuch über die Vorgeschichte des Waffen- stillstandest find die Telegramme und amtlichen Aeußerungen für alle Zeiten festgehalten, in denen Ludendorff im Oktober 1918 die militärische Niederlage eingestanden und ihre Gründe auseinandergesetzt hat. Wir haben jüngst schon einiges daraus zitiert. Wir werden Herrn Ludendorff gern noch mit mehr dienen. Aber fest steht auf alle Fälle, daß der Ludendorff vom Oktober 1918 keineneinzigenderGründefürdie Niederlage angegeben und gekannt hat, die der Ludendorff von 1921 nachträglich zusammenkonstruiert. Steuergesetze im Neichsrnt. Der R ei ch s r a t erledigte in seiner öffentlichen Sitzung vom Sonnabend abend zunächst den Gesetzentwurf über das Verfahren in Versorgungssachen, das bisher auf dem Verordnungswege geregelt war und nunmehr auf gesetzliche Grundlage gestellt wird. Die wesentlichen Bestimmungen bleiben, doch ist aus Sparsamkeits- gründen die Mitgliederzahl der Versorgungsgerichte vermindert worden. Völlige GebührenfreiheU wurde festgesetzt. Bei der dann folgenden Beratung der Steuervorlagen gab der Vertreter Preußens eine Erkärung ab, der sich die Vertreter Bayerns, Sachsens, Württembergs. Badens und Thüringens an» schlössen. Danach bilden die dem Reichsrot vorgelegten Steuervor- lagen eine untrennbare Gesamtheit, die nur im ganzen beurleilt und verabschiedet werden kann. Zu dem Entwurf des Rennwettengesetzes hatte Preußen einen Entwurf vorgelegt, wonach an Stelle konzessionierter Buchmacher eine Rennwellzentrale errichtet werden soll mit Annahmestellen über das ganze Reich. Der Betrieb soll durch die Nennvereine erfolgen. Dieser Antrag wurde vom Ncichsrat mit gegen 29 Stimmen angenommen. Beim Versicherung? st euerqesetz wurde ein Steuer- fatz von 13 Pf. auf ItMK) M. für bewegliche und von 30 Pf. auf 1000 Mark für unbewegliche Gegenstände festgelegt. Die Besteuerung der Hagelversicherung— nach der Regierungsvorlage 40 Pf. auf 1000 Mark— wurde auf 20 Pf. herabgesetzt, die Besteuerung der Trans- portverstcherung von 4 Proz. auf 3 Proz. Die Besteuerung der R e n t e n v e r s i ch e r u ng wurde zugunsten der kleinen R e n t- ner bis zu einer Versicherungssumme von 3000 M. ermäßigt. Jahresrcnten bis 500 M. bleiben völlig steuerfrei. Die Umsatzsteuer soll nach der Regierungsvorlage von auf 3 Proz. erhöht werden. Ein Antrag Bayerns auf Herabsetzung der Steuer auf 2)4 Proz. wurde mit 38 gegen 26 Stimmen angenommen. Ebenso wurde mit 33 gegen 31 Stimmen ein von Sachsen mit Rücksicht auf die keinen Gastwirte gestellter Antrag angenommen, wonach eine Rückvergütung der Luxussteucr mit 10 Proz. für O r- ch e st r i o n s und ähnliche mechanische Musikinstrumente statt- finden soll. Die Verabreichung von Speisen und Getränken in Speise- und Schankwirtschaften soll nach der Regie- rungsvorlage erhöhter Umsatzsteuer unterliegen, und zwar wurden zu diesem Zwecke die Wirtschaften in drei Klassen eingeteilt: schlichte Betriebe, bessere Betriebe und reine Luxusbctriebe. In den Ausschüssen wurde statt dessen eine Zweiteilung vorgeschlagen, die Mhrheit aber hat an der Regierungsvorlage festgehalten, das Plenum schloß sich dem an. Das Kapitalvcrkebrssteuergesetz(Neuregelung der Börsensteuer) hat in den Ausschüsien eine ganze Reihe von Um- ändcrungen erfahren, die das Plenum annahm. Die untere Grenze der Vermögenssteuer beträgt nach der Regicrungssteuer 50 000 M.> die Ausschüsse erhöhten sie auf 100 000 Illark. Diese 100000 M. sollen ein für allemal steuerfrei bleiben. Die Zuschläge zur Ablösung des Reichsnotopfers wurden von den Ausschüssen in der Weise gestaffelt, daß für die ersten 100 000 M. 100 Proz.. für die nächsten 150 000 M. 150 Proz., für Ne nächsten 150000 M. 200 Proz. und weiterhin 300 Proz. erhöhen werden. Ein Antrag Preußen, den Höchstsatz von 300 Pro;, aus 200 Proz. zu ermäßigen. wurde vom Plenum mit 30 gegen 28 Stimmen a n g e n o in in c n, sonst blieb es bei den Ausschußbeschlüsien. Für kleinere Vermögen l wurde ein K i n d e r p r i o i l e g nach den Beschlüssen der Ausschüsse I eingeführt, ebenso Steuerbefreiungen für Leute über 60 Jahre. Ver- mögensoermiuderungen find nach der Regierungsvorlage nur zu be- rücksichtigen, wenn sie mehr als den v i e r t e n Teil ausmachen. Der Reichsrat setzte statt dessen den f ü n f t e n Teil. Zum Reichsnotopfcr beschloß der Reichsrat, daß von größeren Vermögen nicht zunächst ein Drittel, fondern 40 Proz. entrichtet werden sollen. Beim Bermögenszuwachs st euer-Gesetz entbrannte wieder der Kampf darum, ob bei landwirtschaftlichen Grundstücken der Ertragswert oder, wie es die Regierungsvorlage will, der gemeine Wert zugrunde gelegt werden soll. Ein bayerischer Antrag, den Ertragswert zugrunde zu legen, wurde mit 30 gegen 20 Stimmen abgelehnt. Angenommen wurde ein Ausschußantrag, wonach steuerpflichtig ein Zuwachs von über 50 000 IN. sein soll, die Regierungsvorlage hatte die Freigrenze auf nur 25 000 ZN. festgesetzt. Ein Gesetzentwurf über Besteuerung des Vermögens» Zuwachses aus der Nachkriegszeit wurde vom Reichsrat dahin abgeändert, daß bei Grundstücken der bis zum 30. Juni 1920 eingetretene Wertzuwachs nicht besteuert werden soll, da die Wert- Veränderung auf die Entwertung der Mark zurückzuführen sei. Im übrigen sind Stichtage für die Besteuerung: 30. Juli 1919, 31. De« zember 1919 und 30. Juni 1920. Die Steuerpslicht beginnt bei einem Bermögenszuwachs von 200 000 M. Die Steuer wird in acht Klassen erhoben und variert zwischen 1 bis 50 Proz. Bei der Körperschafts st euer wurde nach den Ausschuß- beschlüssen eine Verdoppelung auf 30 Proz. vorgenommen. Das im Regierungsentwurf beseitigte Steuerprioileg für sogenannte Schach- telgesellschaften wurde vom Reichsrat wieder hergestellt. Zum Schluß beschäftigte sich der Reichsrat mit dem Entwurf eines Kraftfahrzeug st euergefetzes. Der Ausschuß hat verschiedentlich die Sätze des Regierungsentwurfs erhöht. Die Bo- steuerung der Fahrzeuge ohne Motorantrieb wurde der Landesgesetzgebung überlassen, unter der Bedingung, daß sie den Ländern zur Pflicht gemacht wird. Der Ertrag der Kraftfahr- zeugstcuer wird auf 100 Millionen geschätzt. » Der haupkausschuß des Preußischen Landtags beendete am Sonnabend die Vorberatung des Haushalts des Staatsministeriums und des Ministerpräsidenten. Die von den Kommunisten und Un- abhängigen eingebrachten Anträge, besonders der auf Abschaffung des Staatsrats, wurden abgelehnt. Sodann erfolgte ein ausführ- licher Bericht über die Staatsbank. Der Berichterstatter wandte sich gegen die Ausbeutung des deutschen Dolkes durch die wüsten Börse nspekulationen. Ein Regierungsvertreter erklärte, eine Wiedereinführung der Devifcnordnung könne nicht tn Betracht kommen. Der Börfenfvekulation könne man nur durch eine hohe Umsatzsteuer Einhalt gebieten. Zm Deamlenausschuß des Preußischen Landtags erklärte ein Bertretcr des Finanzministeriums, daß die in Aussicht genommene Aktion zugunsten der Beamten noch nicht st attfinden könne, weil die Verhandlungen mit dem Reich noch nicht zu Ende geführt seien._ yroteft öer Gberschlesier. Die In Berlin versammelten Vertreter aller Bevölkerungs- schichten Oberschlesiens geben folgende Erklärung ab: Die von der Botfchafterkonferenz getroffene Entscheidung hat uns mit h e l l st e r Entrüstung und tiefstem Schmerz erfüllt. Durch den Spruch sind alle Erwartungen der oberschlesischen Be- völkerung enttäuscht worden. Er steht in krassem Widerspruch zu dem Bersailler Vertrage. Er widerspricht dem vom ober» schlesischen Volke durch die Abstimmung kundgegebenen Willen. Er läßt die wirtschaftlichen Notwendigkeiten un- berücksichtigt. Er bringt nicht den ersehnten Frieden, sondern eine Verewigung des Kampfes. Bon der Regierung und Volksvertretung erwarten wir daher, daß sie mit allen ihnen zu Gebote stehenden Mitteln gegen die Eni- scheidung als gegen einen ungeheuerlichen Rechtsbruch Stellung nehmen. In keinem Falle aber dürfen die in dem abzutretenden Gebiete verbleibenden Volksgenossen verlassen werden. Der jähe Zusammenbruch der von deutschen Händen aufgebauten Wirtschaft Oberschlesiens muß verhütet werden. Auch wir halten es für erforderlich, den Weg der Ver- Handlung zu beschreiten. Die in den Mitteilungen des Botschaftcrrats enthaltenen Be- stimmungen sind als Berhandlungsgrundlage für ein Wirtfchafts- abkommen zwischen Deutschland und Polen nicht geeignet. Berlin, den 22. Oktober 1921. Im Auftrage: Hilger. Blas. Ulitzko. Sie polnische Delegation für(Sberschleßen. Warschau, 22. Oktober.(TU. Gestern fand auf Deranlasi'�i. des Außenministers Skirmunt eine Sitzung der polnischen Mitglieder für die gemischte deuisch-polnische Kommission swit, di« zur Vera- tung der Genfer Entscheidung demnächst in Oppeln zusammentreten wird. Jedes Mitglied der polnischen Vertretung vertritt einen Zweig des Staatsressvrts, nämlich: Zivilverwaltung der Dizewoy- wode Z u r a w s k i, Finanzen Abgeordneter D i a m a n d, Justiz Abgeordneter S e y d a, Handel und Industrie Ingenieur K i e- dron, Kohienangelegenheiten Krasnodembski, Post und Telegraph Kowalski, Eisenbahnen Vizeminister Eberhardt und als technischer Beirat Oberstleutnant B a r b e r, militärische Angelegenheiten Oberstleutnant Kuterba, Grenzangelegenheiten Grenzkommissar Graf S t e m b e ck aus Posen. Als Vorsitzender der polnischen Delegation wird sich Generalkommissar der Republik in Danzig, Vizeminister von P l u c i n s k i. nach Oberschlesien be- geben und zu diesem Zweck sein Amt in Danzig aus die Dauer von zwei Monaten verlassen. Die polnische Delegation reiste nach Oppeln ab. » Oppeln, 22. Ottober.(MTB.) Die„Oppelner Zeitung" meldet: Wie wir erfahren, hat der deutsche Bevollmächtigte des Abstim- mungebezirks Oberschlesien, Graf Praschma, unmittelbar nach der Veröffentlichung der Entscheidung des Völkerbundrates fein Llmt niedergelegt. Der Kreiskontrolleur von Hmdenburg hat wegen der zurzeit herrschenden öffentlichen Unsicherheit für den Kreis Hin den- bürg«in« sofort intrafttretende Verordnung erlassen, wonach sämtliche öffentlichen Lokals um9 Uhr abends zu schließen sind und allen Lokalen der Verkauf und der Ausschank alkohol- artiger Getränke mit Ausnahme von Vier untersagt wird. Die Maßnahmen sollen wieder aufgehoben werden, sobald sich die Ver« hältnisse wieder gebessert haben. Koblenz, 22. Oktober.(WTB. Anläßlich der Entscheidung über Oberschlesien wurden heule alle öffentlichen Lust bar- leiten eingestellt, Theater und Lichtspielhäuser geschlossen, Musik- und Tanzveranstaltungen dürfen nicht stattfinden. Der Parteitag der Deutschen Volkspartei, der wegen der inner- 'politischen Lage aufgeschoben war, wurde auf den 1. und 2. Dezem- der nach Stuttgart einberufen. Marschall Joch hat Sonnabend vormittag Paris zum Antritt I feiner Amcrikareise verlassen. Karls Wortbruch. Bern, 22. Oktober.(WTB.) Der Schweizerische Bundesrai veröffentlicht folgende amtliche Mitteilung: König Karl von Ungarn hat am Sonnabend, den 22. Oktober 1921 dem Bunde?» rat schriftlich mitgeteilt, daß, wie er behauptet, seine ungari- scheu Getreuen ihn unter Darlegung schwerwiegendster Gründe seiner eidlichen Pflicht gemäß aufgefordert haben, mit der Königi» unverzüglich nach Ungarn zu kommen. Der König und die Königin haben am 20. Oktober gegen mittag die Schweiz von Dübendorf gus in Begleitung von drei anderen Personen im Flugzeug verlassen. Der Bundesrat stellt bei diesem An- laß erneut fest, daß der König sich am 18. Mai in Herten- stein verpflichtet hat, sich jeder politischen Tätigkeit zu enthalten und dem politischen Departement von jeder beabsichtigten Abreise winde st ens drei Tage vorher Kenntnis zu geben. Am 5. Oktober 1921 hat der König den Anlaß einer Ansprache benutzt, um durch einen besonderen Beauftragten noch erklären zu lassen, er erachte sich durch die am 13. Mai 1921 ihm in Hertenstein unterbreiteten und von ihm angenommenen Bedingungen immer noch rückhaltlos gebunden. Der Bundesrat sieht sich des- halb zu seinem Bedauern zu der Feststellung gezwungen, daß der König durch feine Handlungsweise das ihm gewährte Asyl miß» braucht und insbesondere sein Versprechen gebrochen hat, indem er die Schweiz ohne die ausbedungene Anzeige verlassen hat. Der Start ans Zürich. Bern, 22. Oktober.(WTB.) Nach Erkundigungen der Schweize, rischen Depefchenagentur hat Exkaiser Karl am Donnerstag H e r t e n st« i n v e r l a l l e n, um am Freitag in aller Still« die 10. Wiederkehr seines Hochzeitstages zu setern. Ferner ist bekannt geworden, daß er am Donnerstagmittag mit einem Flugzeug der Ad Astra-Gcsellschaft in Zürich aufgestiegen ist, ohne daß die Direktion bis Samstag mittag Nachricht über seine Landung erhalten hat. lieber den Wegslug des Flugzeugs erfährt die Schweizer De- peschenagentur folgende Einzelheiten: Bei der Ad Astra-Besell- schaft wurden am Mittwoch v i« r Billetts für einen Flug nach Genf und zurück bestellt. Die Billetts wurden bezahlt und für den Flug der Iungscrapparat B. H. 59 bestimmt, kurz nach 12 Uhr mittags erfolgte die Abfahrt. Das Flugzeug wurde aber nicht nur von vier, sondern von fünf Personen bestiegen, die in zwei Automobilen angefahren waren. Die Gesichter der Passagier« waren nicht zu erkennen, da sie stark eingehüllt waren. Der Pilot ist«in Ausländer namens Zimmermann, der von einer beut- schen Flugzcuggescllschafl den Auftrag erhalten hatte, in Düben- darf bei Zürich so lange zu verbleiben, bis die Ad Astra-Gcsellschaft den Apparat übernommen habe. Seit der Abfahrt aus Dübendorf bis heute mittag fehlt der Ad Astra-Gesellschaft jede Nachricht über den Verbleib ihres Flugzeugs, sie meldete daher diese Angelegenheit jetzt dem eidgenössischen Flugzeugamt. Dlutige Demonstration in Paris. Die Kommunisten demonstrieren jetzt in den Westländern gegen das Todesurteil, das In Nordamerika über zwei italienische Kam- munisten verhängt wurde. Im französischen Kriegshafen Brest lzaben sie dem nordamerikanischen Konsulat die Frust« r eingeworfen: in Brüssel verhindert« das die Polizei. Freitag abend wurde in Paris eine kommunistische Dersomm- lung im Saal Wagrom veranstaltet, um die Begnadigung der beiden Arbeiter Sacco und Banzetti von der amerikanischen Regierung zu verlangen. Einige Leute(es ist nicht klar, ob das Freunde oder Gegner der Veranstalter waren) hatten keinen Zutritt erlangt und verteilten vor der Tür Broschüren. Die Polizei wollt« den Zugang zum Saal freimachen. In diesem Augenblick wurde«ine Gra- nate geschleudert. Dadurch wurden 15 Personen verwundet, dar- unter 12 Polizisten. Im Laufe der Zusammenstöße sind 20 Per» sonen verhaftet worden. Nur 5 Verhaftungen wurden aufrecht- erhalten. Unter den Verhasteten befinden sich vier Männer und zwei Frauen, in deren Wohnungen gestern abend kommunistische Flugblätter und Broschüren beschlagnahmt wurden. Der Minister- rat hat beschlossen, die große kommunistische Kundgebung zu unter- sagen, die für Sonntag in Paris geplant ist. Verbot sozialistischer Kundgebungen. Parle, 22. Oktober.(EE.) Die französische Regierung hat Kundgebungen jeder Art vor der amerikanischen Botschaft, wie sie zugunsten der beiden verurteilten Kommunisten Sacco und Van- zettl für morgen geplant sind, verboten. Ztanzö'stsch-Türkiscke verhanökungen. London, 22. Oktober.(WTB.)„Manchester Guardian" er- fährt von zuverlässiger Seite, daß die Aerhandlungen zwischen Frankreich und den K e m a l i st e n in Angora durchaus politischer Art sind. Es bestehe Aussicht darauf, daß ein A b k o m- men zwischen dem französischen Vertreter, Franklin Bouillon, und den türkischen Nationalisten auf folgender Grundlage zustande kommen werde: Frankreich verpflichtet sich, die Türkei bei der Wieder- erlangung von Smyrna und Thrazien einschließlich Adrianopel, zu unterstützen. Frankreich erkennt die vollkommene Souveränität der Türkei über Konstantinopel und die Meerengen ohne jede fremde Kontrolle an. Konstantinopel soll von allen fremden Garnisonen befreit werden. Die Türkei muß jedoch die freie Durchfahrt durch die Meerengen gc- währleisten und darf sie nicht befestigen. Frankreich verspricht der Türkei eine Anleihe zu gewähren und ihr in ihrer Tarifpolitik Freiheit zu lassen. Die Türkei erkennt andererseits die f r a n z ö- fische Einflußsphäre gemäß dem Sevres- und dem Drei- länderoertrag an und oerpflichtet sich, den anderen Großmächten keine Vorrechte in demselben Umfang zu gewähren w i e Frankreich. Die internationale Arbeitsgemeinschaft. Ein Londoner Telegramm des WTB. hatte von einer Konferenz der Führer der Internationale 21- mit Henderson berichtet, und es war daraus der Schluß gezogen worden, daß es sich um eine neue Internationale handle. Wie wir nun einer Londoner Drahtung der Wiener„Arbeiter-Zeitung" entnehmen, hat am Montag in London die Konserenz des Exekutivkomitees der Internationalen Arbeits- gemeinschaft sozialistischer Parteien begonnen. Anwesend waren: Ledebour- Deutschland, L o n g u e t- Frankreich, Grimm- Schweiz, W a l l h e a d- England, Dr. Friedrich Adler- Deutsch- österreich. Außerdem wohnten der Beratung bei: Brack e-Frank- reich, S h i n w e l l- England, K a p l a n s k i(Poale Zion), die nicht dem Bureau angehörten. Entsprechend dem im Juli In Frankfurt am Main gefaßten Beschluß fand Mittwoch eine I n f o r m« t i v e Be s p r e ch u n g mit der Exekutive der L a b o u r Party statt. Der belgische Ministerkonslikk. Nach dem„Echo des Paris" nahm der König die Demission der sozialistische« Minister nicht a«. SeVsrkschQjwbewesung vtthauölungen im Gaftwirtsgeweebe. Di« Untemehmer teilten dem Arbeitnehmerkartell durch einen Beigeordneten des Polizeipräsidiums mit, daß sie zu Verhandlungen bereit seien und boten den Beigeordneten, das weitere zu veran- lassen. Gleichwohl sind die Aussichten auf einen Friedensschluß ge- ring. Der Bericht über die Versammlung der Unternehmer am 21. Oktober läßt den Gedanken an irgendwelches Entgegenkommen nicht recht aufkommen. Der Unternehmer syndikus, Ziechts anmalt champe, wies in dieser Versammlung darauf hin, daß die Ttreikendcn am 1. November kein Geld zur Miete haben und dann schon betteln kämen, und daß die Betriebsräte auf keinen Fall wieder eingestellt würden. Der Cafetier L> e g e w a l d erklärte unter Zustimmung champes, der Demobilmachungskommissar sei nur der Handlanger der Arbeitnehmer. Der Vorsißcnde des Hotel- besißeroereins betonte, daß man vom lOprozentigcn Bedienungsgeld unter keinen Umständen abgehen werde. Das alles läßt auf große Geneigtheit zur Verständigung zwar nichr schließen, immer- hin ist es möglich, daß es dazu kommt. Das Publikum und auch die Ausgesperrten und Streikenden lassen sich jedenfalls nicht irre- führen. Die Gastwirtsangestellten und di« ganze Berliner Arbeiter- schaft stehen bis auf weiteres Gewehr bei Fuß. Die von der Gewerkichaflskornmission gefaßkeu Beschlüsse sind nach wie vor streng zu beachten. Noch liegt der Sieg in weiter Ferne. Um ihn zu erringen, muß jeder feinen Mann stellen und sich seiner gewerkschaftlichen Pflichten erinnern. * Gegen die Absperrungsmaßnahmen der Sipo führten die Ge- schästsmhaber aus der Nachbarschaft der„Träubel' in der Leipziger Straß« energische Beschwerde in einer Eingabe an das Polizei- Präsidium. Diese Tatsache spricht Bände. Eine deutschnationale Anfrage. Die Deutschnationale Partei hat im Preußischen Landtag fol- gende Anfrage gestellt:„Seit einiger Zeit wird wiederum das öffentliche Leben, insbesondere auch der Fremdenverkehr in der Landeshauptstadt Preußens, durch Lohnkämpfe im Eastwirtsgewerbe beunruhigt. Ist das Staatsministerlum bereit, Auskunft über die rechtlichen und wirtschaftlichen Unterlagen dieser Lohnbewegung zu geben und seinerseits deren ausgleichende Beilegung zu fördern?" Sollte diese Partei etwa gar die Absicht haben, in dem Kampfe gegen das Trinkgeld und die Bedienungsprozente mit einzugreisen, um der Sache der Gastwirtsangestellten zum Erfolg zu verHelsen? Es ist in der Tat in höchstem Maße berunruhigend, daß ausge- rechnet die Unternehmer im Gastwirtsgewerbe die Lohnzahlung ab- schaffen wollen. So weit geht selbst die Dcutschnationale Partei nicht. Die Angelegenheit hat in der Tat großes össeniliches Jnter- est«. Hoffentlich aber wird bei der Behandlung dieser Frage außer den„Ausschreitungen" auch der Kern der Bewegung berührt, der so gesund ist, daß sie sich durchsetzen muß, wozu jeder ein- z« l n e Gast beitragen sollte.__ Trohcnder Streik der Hochbahnangeftelltcn. Der am 18. d. M. im Reichsarbeitsministerium unter Vorsitz des Münzdirektors Pickert gefällte Schiedsspruch, durch welchen dem Bureau-, Meister- und Bahnhofsaufsichtspersonal eine Erhöhung der Teuerungszulage in minimalem Umfange zugebilligt wurde, löste bei Bekanntwerden in deren Versammlung allgemeine Ent- rüstung aus. Durch Ausschaltung des Schlichtun gsäusschus- s e 5 Graß-Berlin stV den Angestellten die Möglichkeit genommen worden, chre gerechten Forderungen einer anderen Instanz zu unterbreiten. In der gestrigen Urabstimmung stimmten von 80 Proz. der Stimmberechtigten 2. 8 7 für den Streik, öl dagegen: 1 Stimme war ungültig. Es ist daher in den allernächsten Tagen mit einem Streik der Hochbahnangestellten zu rechnen, falls nicht noch in letzter Stunde die Hand zur Verständigung geboten wird. Der Teuffche Beamtenbund teilt mit: Im Anschluß an die von uns bereits vor geraumer Zeit wieder aufgenommene Fortführung der Teuerungsaktion wurden jetzt wieder in Besprechungen mit dem Reichsfinanzministerium dringliche Vorstellungen erhoben wegen de? unzulänglichen Inan- griffnahme der sogenannten zweiten Etappe der Teuerungsaktion. Sollten die vom Deutschen Beamtsnbund zu fordernden'grundfZß- lichen Maßnahmen(nomhaste Erhöhung der Grundgehälter, Bc- seitigung der Ortsklassenspannung, Existcnzsicherung für die gering besoldeten Gruppen) sich weiter hinauszögern, so müßte für die Beamtenschaft, deren Lebensmöglichkeit durch die außerordentliche Teuerungswelle aufs äußerste gefährdet wird, die Anwendung anderweitiger Hilfsmaßnahmen gefordert werden. Die endgültige Klärung dieser Frage ist durch Verhandlungen in den nächstei-. Tagen zu erwarten. « Die Arbeitsgemeinschaft der preußischen Beamten und Lehrer hatte zum 20. Oktober eine Aussprache ihres Ge- schäftsausschusies mit Abgeordneten sast aller Parteien herbeige- führt. Den zahlreich erschienenen Abgeordneten wurde die dillato- rische Behandlung der preußischen Beamtenfragen geschildert. All- seits wurde die Notwendigkeit einer Besserung der Berhältnisse besonders in cher Richtung anerkannt, daß die Staatsregierung vor der Erledigung allgemeiner und wichtiger Beamtenfra�n mit den Organisationen in Verbindung setzen müsse, um sich durch diese über die Wünsche der Beamtenschaft zu unterrichten. Im Verlaufe der lebhaften Aussprache wurde eine Anzahl der zurzeit besonders im Vordergründe stehenden Deamtenfragen er- örtert. Einen breiten Raum nahm die Besprechung der jetzigen bedrängten wirtschaftlichen Lage der Beamtenschaft infolge der weiter umsichgrei senden Teuerung ein. Die Abgeordneten glaubten versichern zu können, daß dos Par- lament sich mit allen Kräften dafür einsetzen würde, daß der Vc- amtenschaft sowohl ausreichende als auch insbesondere schnelle Hilfe zuteil würde._ Zur Entwaffnungskonferenz. Der Sekretär des Internationalen Gewerkfchaftsbundes, Genosse Fi m m« n, erklärte in einem Interview, der IGB. fühl« sehr wenig Interesse für den Vorschlag von Gompers, daß auch Arbeiterver- treter nach Washington geschickt werden sollten. Er begründete seine Abneigung mit dem großen Pessimismus, der in Arbeiter- kreisen wegen der Entwaffnung sckonserenz herrsche. Besonders die Tatsache, daß die großen Länder ihre hervorragenden Generäle und Admirale nach Washington entsenden, beweise, daß es ihnen mit dieser Angelegenheit nicht ernst sei. Daß der Internationale Gewerkschastsbund jedweder ernsthaften Abrüstungsaktion mit Freuden beipflichtet, steht außer Zweifel. Der Streik in der nordfranzösischen Textilindustrie. Seit mehr als 9 Wochen dauert schon der Streik in der nord- französischen Textilindustrie. Der Opfermut de? Streikenden und di« Solidarität der Arbeiterschaft— sie muß 600 000 Frank pro Woche für die Streikenden aufbringen— ermöglichen die Weitersllhrung des schweren Lohnkompfes. Di« Unternehmer haben bis zuletzt ein« unverantwortliche Schroffheit an den Tag gelegt: sie verhinderten all« Vermittjungs- und Einigungsoerfuche und verweigerten dos Der- handeln mit der Arbeiterschaft. Di« Regierung leitet««ine Vermitt- lungsaktion ein und die Gewerkschaft hat. chren Schiedsspruch im vorhinein anerkannt, doch wollten sich die Arbeitgeber einem solchen Schiedsspruch nicht unterwerfen. Zu guter Letzt, unter dem Druck der Verhältnisse, erklärten sich die Unternehmer bereit, die geplante Lohn- Herabsetzung von 20 Centimes pro Stund« auf die Hälfte zu reduzieren. Die Streikleitung konnte auch dies nicht annehmen, da die steigenden Kosten der Lebenshaltung eigentlich eine Lohn erhohung erfordern würden. Mit aller Gewalt soll dieser Streik nun abgewürgt werden, wie auch aus der neuesten Meldung hervorgeht: In Turquois wurden einige Betriebe geöffnet. Trotzdem in der Stadt starke Polizei- Patrouillen zum Schutze von Streikbrechern untergebracht sind, konnte nirgends di« Arbeit wieder aufgenommen werden. An einer großen Protestdemonstration nahmen gegen 15 000 Arbeiter teil.— In R o u b a i x kam es zu Zusammenstößen mit der Gendarmerie, als Metallarbeiter Streikbrecher an der Wied' rauf nahm« der Arbeit zu hindern veifuchien. Die Streitenden wurden mit Gummiknüppeln mißhandelt. Das Zentral-Streikkomitee hat in einem Telegramm an die Regierung gegen das Vor- gehen der Gendarmerie Protest erhoben. Die Sperre für Tapezierer über die Ledermöbelürma Carl Mati- szik, Wranaslstr. 66, ist ab 21. Oktober ausgehoben. Sie endete mit einem vollen Erfolg. Arbcikswifsenschaflliche Besprechungen veranstaltet die Betriebs- räteschule der Freigeroerkschofttichen Betriebsrätezentrale Ansang Ro- oember. Beginn Donnerstag, 3. November. Der Lehrgang wird regelmäßig in den Stunden von 4M— 671 Uhr weitergeführt. Unter- richtsraum für die ersten beiden Unterrichtstage ist der Gesangssaol des Sophien-Lyzeums, Weinmeisterftr. 17. Der weitere Unterricht wird im Orga-Institut, Friedrichstr. 154, stattfinden. Innerlzalb de# Lahrganges ist eine Besichtigung des Berliner Berufs- amt'es geplant. Ferner wird der Unterricht durch Lichtbad» Vorführungen und praktische Erläurerungen cm Prüfungsap paraten ergänzt. Alle freigeroerkschaftlich organisierten Arbester und Angestellten können an der„A r be i tsw iss ens ch aftli ch c n B e- sprechung" teilnehmen. Teilnehmerkarten zum Preis« von 6 M. (für Arbeitslose unentgeltlich) werden im Bureau der Freigewerk» schaftlichen Betriebsrätezentrale, Engclufer 24/25, 2. Hof I, bis zum 31. Oktober 1921 ausgestellt. SBD.-Funkkisnare der Reichswerke Spandau. Werk Spandau und hafelhorsi! Montag. 4 Uhr. im Hotel zum Stern, Potsdamer Straße, Funttionärkonferenz. Dollzählizes Erscheinen notwendig. Der Fraktionsvorstand. Die Gruppenvollversammlungen der Beiriebsräkezeutrale, die zum Arbeiterschutz Stellung nehmen, finden statt: Gruppe 13. Verkehr. Montag 6 li h r im Gewerkschaftshaus. Gruppe 11, Metallindustrie. Mittwoch 6 U b r Germanio-Prachtsäle. Chausseestr. 110. Gruppe 4. Chemische Industrie, und Gruppe 6, Graphisches Gewerbe. Donners- tag 5 U h r Berliner Vereins- und Konzertsäle(Arminhallen), Kam- mandantenstr. 58/59. Die Unlerskützur.gskcmmission fordert die Kollegen der einzelnen Betriebe dringend auf. die nach vorhandenen Sammelgelder für die Inhaftierten an Richard Herbst, Dezirksverband der Ut-PD.. Berfan C. 2, Breitest?. 8/9, abzuführen. Der Skreik in der Rügenwaider wurstrvaceasabrik von Georg Schmidthols ist beendet und damit die Sperr« über sämÄich- Er- Zeugnisse der Firma ausgehoben/ Die Firma hat ihren unzeitge- mäßen Standpunkt, nicht mit der Organisation der Arbeitnehmer zu verhandeln, ausgegeben und einen Tarifvertrag abgeschlosien. 3m Streik der feinkeramischen Industrie, von dem 143 Por- zellan- und Steingutfabriken mit über 30 000 Personen betrosten sind, wird heute nachmittag im Sächsischen Arbeitsministerium in Dresden verhandelt werden. Der Thüringer Melallarbeilerstreik ist auf Grund einer Vermstte- lung des Thüringer Wirtschastsminifteriums beendet worden. Es sind den Streikenden Stundenzuschläge von 40— 76 Pf. und vom 1. Dezember ab weiter« in Höhe von 30— 60 Pf. zugebilligt worden. ?eran!w.>ür den r-da?!. reit: Dr.«»nie,«ctser. Charlottenburq! für rtn,eii,en: rd. Elickr. Berlin. Verlag: Vor>»grt5-Verlag s. IN. b. H., Berlin. Druck: Bor- irärii-Buchdruckeret n. verlaaSanltalt Bau! kinaer«. So., Berlin. Lindenllr. 5. Hierj«* Beilagen._ Gelknitthtllststlsms, Gicht, KttvkvschnlMtll. „Ein ideales Heilmittel.� Frau StaatSanwaltschoftS-Sekretär E. Rothe. Hamburg, schreibt u. a.:„Im Winter 1015/16 war ick an bösem Gelenkrheumatismus erkrankt. Trotz aller möglichen EinreibmigSmittel und Medizin wollte er nicht ganz verschwinden. Nachdem ich Togal uabm. war ich von der bölen Krankbeit befreit und bis jetzt auch nicht wieder heimgesucht. Daher erkläre ich Tagol als ein ideales Heilmittel,' das allen Leidenden auf dos wärmste zu empfehlen ist. Dieses gute Hausmittel sollte in keiner Familie fehlen." Laut den lang- jährigen, mit Togal gemachten Beisuchen wirkt eS nicht nur prompt bei Rheuma. Schmerzen in den Gelenken und Gliedern, sondern auch bei JzchiaS, Hexenschuß. Eicht, Nerven- und Äopfichmerzen. Aerzflich glänzend beauiachret! In alle» Avotbelen erbälilich. GARDINEN! 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Sonntag, den 23. Oktober: Ein TtlstungSscst findet zum vierjährigen Bestehe» der Abieilu»« Prenzlauer Vorstadt in der Aula der Gemeindeschulc Tanziger Str. 22 statt: Gesang, Rezitationen, Ansprache. Neigentänze und Ausführung det „Ausbruchs". Ansang 6 Uhr. Eintritt 2 M. Kreis Lstbahn. Eine Herbstfcicr findet im Nestaurant von Schldewe in MahlSdorf, Hönower Sir., statt, bestehend auS: Gesang, Ansprache, Rezitationen und anderem mehr. Schöiieberg IL Eine Jugcndscier sindet in der Aula der Coincnills- Schule, Frankcnstr. 10. statt: Prolog, Musik. Ansprache, Neigen und Volkstänze. Eintritt: Erwachsene 1,50 M. Kinder 50 Ps. Kreis HallcschcS Tor. MarioncltcnvorsteUang im Zentraljugcndhcim, Lindcnstr. 3. 2. Hof III Treppen. Zur Aufführung gelang«:„Tr. Faust." I Ansang 6 Uhr. Eintritt 2 M. Wontag, den 24. Oktober: Gesundbrunnen. Gotenburger Sir. 2. Tiskuistonsabend: Warum bin ich in der 2lrbritei!ugend s— Hcrmsdors, Roonstraste. Turnhalle. Tis» kussionsabcnd.— JohanniSlhal, JohaimeS-Wcrner-Straste. Zweck und Ziele der Arbeiterjugend.— Lankwitz, Sepdlitzstr. 0. Lilcraturabend.—< Norden, Putbuser Str. 3/0. Diskussionsabcnd:„Alkohol und Nikoiin.� — Stcglitz-Fricdrnau, Ossenbacher Str..«in. Vortrag:„Anarchismus." ' c'/i. v■-•..?.», 4.■•7/.. yl«.'.. V* v'i, Berlin c* Königstrasse* spAnctauerstrAs .■,;■ I-■• MM->-'*, K-unstseiJenes Band (Urk gerippt, IX 701 lO'/j cm breit..Mtr. Rcinseiaeaes Tafttand in vielen Farben L'T.TS ffi'." 15.50 Gürtel aas schvrarzcm Wachs- tuch, doppeUcitig,*5 Q/"\ 2 cm breit....... Jumper au« reinwollenem Trikot in fit 225.- Abb. 2. Jumper o.reinwoU. Trikot,(arbig t�T«* bestickt.......<*•* Haarschmuck Scbilckpatt-Nechahmung Haarspange......... 2.75 Haarpfeil........... 6.9c-," Garnitur bestehend,.__ aus Spange und Pfeil Stautkamm......... 2.23 Damenkleidung Blusea. gestreift. Flenell. c halsfrei od. geschloas,"" K-lcid aus reinwoll. Cheviot mit Wollstickerel und Fransen......*• Kleid aus reinwoll. 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Die Beerdigung fmbrl am Atontag, 24. b. M., nachmittags 8 Uhr, von der Leichenhalle des Krematorillme Gericht- strahe aus statt. Rege Beteiligung er- wartet. Die Ortsverwaltung. Am 19. Oktober, abbs, 6", Uhr, entschlief»ach I kurzem, schwerem, mit 1 groger Sebulb er- 1 tragenem Leiben nnser! lieber Bater, Echwie- gervater, Krohvat.r, Schwager und Oniel\ Cornelius WieliErt im 69. Lebensjahre. Dies zeigen tiefbctrübt an die trauernden Hinterbliebenen Geschwister Wiehert, Berlin, b.SI Ott 1921, Reichenberger Str. 122 Die Beerdigung findet -ainMontag, d. 24 d. M., nachm. 2>/. Uhr, von der Leichenhalle des Smma- us�llirchhofes.Äieukölln, Hermnnltrnne, ans statt Mfdter XetaMMtnintnl Vertvaltunzsstelle Berlin 71 Si, Linienstr. S3-85 Sefchästszeit von vormittag» 9 Uhr bis nachmittag» 4 Uhr Telephon: Amt Norden 185, 128», 1287,»714 Achtnnci! Klempner. Nd>k»>>q! Mittwoch, den ZS. Oktober, ober.Do 6 Ahr. in den Scholthelh-AestsSlen. Neue Iatodstr. 24/23 (Scke Schmidstraße): MmelMSleWlM'veismiiilWz. Tagesordnung: I, IahW»dericht und Neuwahl der Kommisfion. 2. Verbands- und Branchen- angelegenheiten s. Verschledenes, NAF" Ohne Mitgliedsduch lein gutritt"TSMB Die Bauklrmvner werden ersticht, eine Halde Stunde früher zu erfdieinen; es werden die Nachtrage zum Tarif ausgegeben. 100 ll Kauttuius ANDERS a. Bahnh. Wedding Größtes Haus dir. a. Netielbeckpl. Herren-, Damen- 1 GarHeii Pelzkragen Riesige Auswahl Auf Teilzahlung MÖBEL u.Polsterwaren eigenes Fabrikat Spezialität Einrichtung, u cinz. Möbelstücke sowie farb.Küch.-Einricht. Ricscn.Auswahl Erl.Zahlungsbcdini;. KreditltausANOCRS (irößles Haus dir. a. Netielbeckpl. Reinickendf Str.16. w aren en gros Einzelverkauf» Aiaskafüchse, Kreuzfüchse, Pelzkragen v. 100 M. an, Pelzmäntel, Herren-Sporlpelzc Neue Königsip. 21 (Ordonnanz-Haus) kein Laden, It. Stock BlttegenauaufFIrnia und Hausnumr.i'ir 2D achten I na flj �Ll Mittwoch, den 26. Oktober, abends 7 Ahr, im Aeftour.„eindenpark', Schöneberg. Hauptftr. 14: Grnppenversammlttttg der �abritoptiker Gros)- Berlins. Tagesordnung! I. Berichterstattung über die Iahresiätigkeit. 2. Berichterstattting über den Branchenfonds. Z. Neuwahl der Gruppenleitung. Die Kommifflonsmitalieder treffen sich eine Halde Stunde vor Beginn der Versammlung. Mlttwol ch. den 26. Oktober, abend» U,, Ahr, in der Schulaula, Gemmelsterstr 16 17: Branche»!- Versammlung aller in den Eisenkonstruktions-, «Kran-, Aufzugs- und Signalba«- betrieben Beschäftigte». Tagesordnung: 1. Neuwahl der Branchen- leilung. 2. Bericht vom Berdandslag in Jena. 8. Branchenangeiegenhelten. 4. Verfchiedenes. ZMK—-Eintritt nur gegen Vorzeigung des Mit- glirdsbuche«._____ Die Ortsverwallung. «m; MWlMer Wim! Die Generaloerfanimlung des Perein» Berliner Buch- drucker u. Echriftgieher findet nicht Dienstag, sondern Montag, 21. Oktober, nachm. 5'/# lthr statt, und zwar im kieuie» Saale der„Neuen Welt", Hasenheide 108/114. 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S Antrüge. Oer Aulstchtsrot Oer varslau» I. A,: P. Lange«. Mirus R. Schreiber W. Lamm F. Hille L. Haje? Der Eintrilt zu unserer diesiährlgen Gcneralver- samnilnng ilt nur den eingeschrle Venen Mitgliedern oeg-n Vorzeigung der lila Warenquittungskart- stc- stattet. Nichtuiilzlladern, auch wen» diese Angehiirige von Mitgiicocrn sind, tann auf teinen Fall der Jutrttt gewiidrt worden, weil der ganze vertiigdar« Aon IN ein- schließlich der Daierten für die Mitglieder frelgehaUeu werden muh. Für die Mitglieder, welche kein Markenblatt abge- geben haben, aber an der Generalversammlung teilzu- nehmen wünschen, wird aut Antrag eine desondere Leqiiimation ausgefertigt. Wir ersuchen diele Mit- giieder, eine solche Leaitimalioil unter Angabe der Mit- giiedsnummer»nd Wohnung beim Sekretariat unserer tvenoffenschait, Bsriin-Lichtenderg, Ritiergutstr. 16—26, umgehend zu beanirageu. awr* Alle Betriebsräte und alle Bertranenslcute aller freien Eewerkschalicn treffen sich am Vlenstag. den 2S. Oktober, piinttlich 4"i Ahr nachmittag», bei Schräder„Alles vllrgcrhelin". Alte Schönhauser Straffe 23 24. Achtung: SÜiefltlttt. Achtung! Dienstag, den 25. Oktober, abends 8 Ahr, der Schulaula am ftoppcuplatj 12: ISS" Versammlung"W alker im Tiefbau Beschäftigten. Tagesordnung: Unsere Lohnbewegung. »M- Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt"Hm AMMr-MMlW precht. Aerlin-Treplow, vonchrstr. 17 liefert direkt an Private Stoffe für Herren und Vnmen zu ssadriivreifen. Alfter- und palekotftoste Geschäftszeit van>-.9-7 Uhr.1 Niidel m. Schlewinsky d Berlin, Dircksenstraße 31 Xleke ItiinleBirrabeu, am Bahnhof AlexaDderpiatz ilatkthaüeq- Ausgang. Rissisc Ersparnfsss»arten auf Sie, niso versäumen Sie keinen AugenßücR, Kommen Siel neinwollene dunkelblaue Nachmlltagskleider mit Kurbel- und Wollshckerel, neueste Formen, 345 M.. 21 ö M., 198 M. 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Die Erforschung der Lebensfunktionen unseres Bruders auf dem linken Ast der großen Völkerfamilie läßt der Der mutung Raum, daß nach den Darwinschen Entwicklungsgesetzen einmal in fünfzigtausend Iahren jenseits der Gabel ein gelehrtes Schimpansenkollegium Im Urwald(hoffentlich!) zusammenhockt und ein jüngerer Affe den gleichartigen Vortrag hält über die von Natur aus verunglückte Menschenrasse. Es ist sodann zu erhoffen, daß das Manuskript des Dr. v. Allesch eine vorteilhafte Vergleichsunter- läge zu den gelehrten Untersuchungen abgibt, vorausgesetzt, daß der Schimpansendoktor ehrlich genug ist und die Autorschaft nicht unter- schlägt. In seiner Abhandlung hat Dr. v. Allesch das Verhalten der Mutter während der Schwangerschaft beschrieben und Mutter und Kind von der Geburt ab in physischer und psychischer Hinsicht ge- schildert, die Ernährung des Jungen, seine ersten Gehoersuche, sein erstes Lachen, den ersten Zahn usw., wobei er auch nicht vergaß, die Leußerungen der anderen Schimpansen zu diesem freudigen Famillenereignis mitzuteilen. In lakonischer Kürze hätte der Bericht einfach so gelautet: Mütter und Kinder befinden sich wohl. Jedenfalls war es Anlaß genug, daß ich als schnellstens orien- tierter Berichterstatter mich auf den Weg machte, um im Zoo ein Interview bei Madame Schimpansin zu erhaschen. Ich hatte es schlecht getroffen, denn ich kam in die Völkerwanderung eifersüchtiger junger Mütter hinein, die alle die Aeffin und ihr Kind sehen wollten. Der Andrang war so groß, daß der erhobene Arm unserer Verkehrs- polizei den Kinderwagenkorso vor dem Schimpansenhaus in ge- regelte Fahrtbahnen lenken mußte. Lei Müller und Kind. Mir blühte ein besseres Glück, meine Pressekarte legitimierte mich. Frau Schimpanse ließ sich sogar herab, mir die Fragen zu beantworten, die ich glaubte zur Ergänzung des akademischen Be- richts von Dr. v. Allesch stellen zu müssen. Vorerst machte ich der Mutter mein Kompliment über das blühend« Aussehen des Jungen, was sie aber zweifellos kalt ließ. Gar nicht eitel und eingebildet, reichte sie mir den Fang der Jagdbeute von dem behaarten Kopf des Kleinen und, da ich ablehnte, knackte sie mit eben solchem Ver- gnügen dm Fang selbst zwischen den Zähnen. Unser Gespräch bewegte sich sprunghaft und e» entbehrte nicht jmes zauberischen Reizes, den die Gespräche unserer großen Stars aufzeigen. Auf ihr Affenkind hinweisend, meinte sie:.Es Ist mein erstes, aber auch das letzte. Nie wieder!"' .Wieso?" fragte ich. Worauf sie die sehr kluge und menschlich so verständige Begründung gab: „Ja, glauben Sie denn, ich soll mir durch die Kinder meine Taille ruinierm?" Ich beeilte mich, zu versichern, daß ich solches nicht im ent- ferntesten zu denken gewagt hätte, worauf ich dann das Gespräch auf den wissenschaftlichen Fall und sein Aufsehen in der Gelehrten- well lenkte. Sie hatte nur eine verächlliche Handbewegunz dafür übrig, ihre ganze Meinungsäußerung bestand in den Worten: „Die Affen!" Beinahe sah Ihr Berichterstatter seinen Auftrag schon als ge- scheitert, wenn nicht Frau Schimpanse mir zu Hilfe gekommen wäre. Mit echt weiblichem Raffinement suchte sie sich über die verschieden- sten Fragen des Tages bei mir zu informieren, wobei sie voraus- setzte, daß ein Journalist alles wissen muß. So wollte sie u. a. wissen, wie weit der neue Hebammenerlaß der Regierung schon gediehen sei, ob die Friedländer oder die Gerstel in puncto Hutmoden ton- angebmd sei, ob dle neuen Rennsportbanten absolut sicher wären, ob ich ihr nicht unter dem Siegel der Verschwiegenheit den besten Tip für das Sonntagsrennen verraten könnte und ob in der Tat unter der neuen bürgerllchm Mehrheit im Stadtparlament ver- fprochsnermaßen Gas, Brot und Milch billiger werden würden. Alle diese Fragen standen so wenig mit ihrer Mutterschaft in Beziehung, daß ich wirklich keine erschöpfende Auskunft geben konnte: ich hatte mich ja leider nur für das eine Haupllhema präpariert. Ich armer Besucher war zweifellos in Ungnade gefallen, plötzlich aber ver- schönte ein Schelmenlacheln das bärtige Antlitz der Schönen: „Haben Sie vielleicht eine Zigarette?" Der Abschied. Nachdem ich so glücklich war, ihr das Gewünschte zu über- reichen und sie mir die ersten Lungenzüge mit Eleganz ins Gesicht geblasen hatte, sprang sie plötzlich aus ihrer hockenden Stellung auf, faßte mich an der Schulter und schob mich ziemlich unsanft zum Türausgang. Dabei zischte sie: „Gehen Sie jetzt, mein Herr, gehen Sie! Mein Mann kommt dort und ich habe keine Ursache, ihm Ver- anlassung zu einer Mißdeutung zu geben!". Auch ich hatte keine Ursache und empfahl mich schnell. Als ich draußen am Käfig vorüberging, hörte ich eben eine junge Dame zu ihrer Freundin mit echt mütterlicher Zärtlichkeit sprechen: „Weißt du, Grete, wenn Bubi nur erst etwas weiter ist, werde ich noch anfangen„Jazz" zu tanzen!" �unöeparaöe. Die Automobilhalle am Kaiserdamm beherbergt«ine Aus- stellung von Hunden aller Rassen. Die Automobtlhalle ist gewiß geräumig und an Türen gerade nicht arm. aber man hat nur eine geöffnet. So kam es zu einem Gedränge, das unnötig war. Draußen Schimpfen, innen ohrenbetäubendes Geiläff. Das verschmolz zum Auftakt. Dann bewunderte man die Hunde. Die Bernharditter, stockhaarige und langhaarige, groß und dabei für das Auge doch eigentlich weich. Man wird bei ihrem Anblick an all die lieben Geschichten über sie erinnert, die man als Kind in den Schulbüchern las. Mächtige Neufundländer, in Boren untergebracht, wissen auch für sich einzunehmen. Doch was fressen die bei den heutigen Futterpreisen! Ein leichtes Grauen überkommt den Beschauer. Einen erfreulichen Anblick bieten die deutschen Doggen, in der Farbe eine schöne Mannigfaltigkeit: geströmte, gelbe, gefleckte, schwarze und blaue. Eine ungeheure Schnelligkeit verrät schon der ganze Bau der Windhunde, von denen prächtige Exemplare ausgestellt sind. Etliche unter ihnen sind auch berühmte Nenner, was durch Angabe der gewonnenen Rennen bewiesen wurde. Den Persern schenkte man sonderlich Aufmerksamkeit. Die d e u t s ch e n S ch ä f e r- Hunde, diese treuen Diener der Menschen, finden— und das nicht nur ihrer schönen Augen wegen— immer neue Freunde. Ebenso die D o b e r m a n n p i n s ch e r, die schon manche rühmliche Leistung als Polizeihunde vollbrachten. Für das farbensinnige Auge bietet ihre Farbe auch seine Ab- wechselungen: da sind die schwarzroten, die braunen, blauroten und braunroten. Rottweiler hatten sich auch allerlei eingefunden. Das kann man gleichfalls von den Airedale-Terriern behaupten, denen man es direkt ansieht, daß sie gern mit durch dick und dünn gehen. Ferner sah man Boxer, die zu Fleisch gewordene Grimmigkeit, die aber oft für ein Streicheln recht empfänglich ist. Daß von den Vor- stehhunden aller Art, diesen bekannten Iagdhu»den, sich viele ein- fanden, ist selbstverständlich. Dachshunde gab es natürlich in großen Mengen, ebenso hatten sich viele Foxterrier ein Stelldichein gegeben. Manche von ihnen wartend auf Herrchen und nicht recht wissend, um was es sich handelte, wurden tatsächlich zum drolligen Bild. Die englischen Bulldoggen sind einfach schön ob ihrer arotessen Häßlichkeit, und ähnlich die französischen Bulldoggen, in denen eigentlich gefühlsmäßig eine anziehende Unsinnigkeit steckt. Ferner seien noch die Pudel erwähnt, diese so dekorativ wirkenden Hunde, ein lebendes Spielzeug. Die Aufmachung, in der manche Schoßhunde gezeigt wurden, man sah mit Blumen besteckte Bettchen, verdroß jedoch, wenn man an die Schwere der Zeit dachte. Der Nettangsweg öer Konsumenten. Zum GeschäfisberZchk der Lerliner Konsumgenossciifchasf. _ Die Konsumgenossenschaft Berlin und Umgegend, die' zur ge- meinwirtschaftlichen Organisatton des Verbrauches, der Berliner Arbeitermassen berufen ist, veröffentlicht ihren Geschäfts- bericht für das Jahr 1920/21, der am Mittwoch in der General- Versammlung zur Beratung kommt. Die Mitgliederzahl der Konsum- genossenschaft weist einen Rückgang von 134 891 auf 125 62? auf, der sich aus der großen Zahl von Ausschlüssen erklärt. Es wurde nämlich im letzten Jahre eine Sichtung des Mitgliederbestandes vor- genommen und diejenigen ausgeschieden, die seit mehr als zwei Jahv-n keine Marken abgeliefert lzaben. Bis dahin wurde eine große Zahl von Mitgliedern in den Listen geführt, die infolge des Krieges oder seiner Folgen von ihrem Genossenschaftsrecht keinen Gebrauch machen konnten, teils verzogen, teils verstorben waren oder ihren Haushalt aufgelöst hatten. Die Zahl der Ausschlüsse, die auf diese Weise vollzogen werden mußte, beträgt 19 688: neu ein- getreten sind im letzten Geschäftsjahr 15 550 Mit- g l i e d e r. Die eingezahlten Geschäftsguthaben der Mitglieder er- höhten sich von 3,2 auf 5,5 Millionen Mark. Die Umsätze stiegen von 137,9 aus 232 Millionen Mark: die Steigerung ist zu einem Teil auf die weitere Entwertung des Geldes zurückzuführen. Das wird bestätigt durch die Verbrauchsstatistik einiger Hauptbedarfsartikcl, di« einen beträchtlichen Zuwachs u. a. Im Kartoffelvertrieb, im Verkauf von Weizenmehl und Zigarren zeigt, auf anderen Gebieten jedoch geringere Mengenverkäufe nachweist. Diese Tatsache zeigt, daß die Konsumgenossenschaften noch ein weites Arbeitsfeld vor sich haben, um die Warenversorgung der arbeitenden Bevölkerung sicherzustellen. Günstige Forsschritte zeiesse der Ausbau der Konditorei und der Mineralwasserfabril sowie auch der Neben- bettiebe. Ganz besonders bemerkenswert aber ist die Ausdehnung der V e r t e i l u n g s st e l l e n. Die Zahl der Verkaufsstellen konnte insgesamt um sechs oermehrt werden, und zwar wurden zwölf neue Lebensmittelverkaufsstellen eingerichtet, sechs Spczialgemüseverkaufs- stellen aber geschlossen. Nachdem die Genossenschaft Unter großen Schwierigkeiten auch zum Vertrieb von Manufaktur- und Schuhwaren übergegangen ist, verfügt sie nunmehr über drei eigene Warenhäuser. Das neue Warenhaus in der Reinickendorfer Straße konnte in Bettieb genommen, das Warenhaus 1 in der Brunnenstraße aus- gedehnt werden. Der Ausbau des stüheren Volkshauses Charlotten- bürg zu einem Warenhaus ist im Gange. In den Warenhäusern wurden im letzten Jahre insgesamt 19 Millionen Mark um- gesetzt. Soll die Konsumgenossenschaft auf dem Wege zur Eigen« Versorgung der breiten Massen unter Ausschaltung des ver- teuernden Zwischenhandels sieghaft weiter fortschreiten, so ist es not- wendig, daß sich noch viel mehr Mitglieder der Bewegung an- schließen. Jeder Arbeiter, Angestellte und Beamte, jede Hausfrau sollte sich sagen, daß es ein Widersinn ist, sich von der durch Profit- interessen geleiteten kapitalistischen Warenversorgung abhängst zu machen, während sie in der Konsumgenossenschaft die Waren im Eigcnbettieb geliefert, zu einem Teil sogar hergestellt bekommen können._ Verfehlungen eines Frauenarztes. Der Begründer der seltsamen neuen Gemeinschaft von Menschen, deren Zusammenleben auf einem Gelände von Spreenhagen im Somer d. I. Aufsehen erregte und den Magistrat zum Einschreiten veranlaßte, der Dr. med. Heinrich G o l d b e r g, hatte sich gestern vor der 2. Strafkammer des Landgerichts III auf die Anklage d« fahrlässigen Tötung zu verantv orten. Das Erscheinen dieses Vertreters einer neuen Moral und wirk- schaftlichen Neugestaltung erregte im Gerichtsgebäude Aufsehen: der hochgewachsene Mann mit tiefschwarzem, bis auf die Schulter herab- hängendem Haupthaar, dichtem schwarzen Vollbart und etwas ver- klärtem, sympathischen Gesicht, war nur bekleidet mit blusenartigem Hemd, schwarzem, durch einen Gürtel festgehaltenem Beinkleid und Sandalen an den nackten Füßen. Der Angeklagte, der sich als Anti- Militarist, Pazifist und Altruist bezeichnet und versicherte, nur von idealen Motiven geleitet zu werden, hat im Jahre 1995 seine ärzt- liche Praxis begonnen, die er bis 1911 ausübte. Er hatte in Hohen» schönhausen eine Privatklinit für Frauenkrankheiten, die außerordent» lichen Zuspruch hatte, um so mehr, als er den unbemittelten Patienten in weitestgehender Weife entgegenkam. Er hat in seiner Klinik Hunderte von Operationen vorgenommen, ist aber schon einmal wegen Abtreibung zu 1 Jahr 3 Monaten Gefängnis verurteilt SS) Fräulein. Don Paul Enderllng. Iwelkes Luch. Mademoiselle. Fräulein lag im Sande. Eva lief hochgeschürzt in die See und sprang schreiend vor Glück zurück, wenn die Welle sie verfolgte und bespritzte. Fräulein baute im Sande kleine Figuren, Burgen und Wälle. Biswellen ließ sie nur den Sand durch die Finger rieseln und schloß die Augen. Dann hörte sie die Stimmen ringsum der Großen und der Kinder, die am Strande spielten, das monotone Rauschen der See und ganz aus der Ferne verwehte Klänge einer Musik: die Kurkapelle spielte im Kurgarten. Görkes waren für einige Wochen nach Zoppot überge- siedelt. Seit Jahren bewohnten sie ein Gartenhaus in der Bismarckstraße. Es stand in einem großen Obstgarten. Nach der Straße zu waren zwei massive Gebäude. Das Garten- haus war sommerlich gebaut, leicht, als wäre es für Aegypten bestimmt. Der Seewind pfiff durch tausend Luken und Löcher hindurch. Aber Julius Görke war nicht zu bewegen, ein anderes zu beziehen. Er war auch darin konservativ. Frau Görke war ganz seiner Meinung: sie wohnten billig in der Birkcnvllla. Seit zehn Jahren war die Miete nicht gestiegen. Vormittags saßen Görkes im Kurgarten und hörten der Musik zu; auch Frau Franzius mit Werner saß meist dabei. „Hast du auch deine Ferienaufgaben erledigt?"„Ja, Mama." „Desto mebr Genuß wirst du dann von der Erholung hier haben."„3a, Mama.".Werner sah aber nicht aus, als ob er zuviel Genuß beim Anhören der Musik hotte. Er absol- vierte auch hier eine Aufgabe und hörte die Melodien mit einem Ernst an, als müsse er sie auswendig lernen und später wieder vorspielen. Fräulein war dann mit Eva draußen am Strande. Und nach einer Weile kam Hermann Görke zu ihr Es war immer dasselbe Spiel. Er trennte sich von den Seinen, ging auf den Steg, sagte, R>aß er nach Glettkau zu am Strande gehen wolle, und bog dann in umgekehrter Richtung nach dem Familienbad zu ab. Dort im Freien lag Fräulein mit Eva am Strande. „Ist es erlaubt?" „Bitte." Er lag in einigem Abstand von ihr und sah sie an und half ihr beim Sandformen. Wenn sich ihre Hände berührten, zitterte er. „Gestern Hab' ich ein Gedicht gelesen. Wollen Sie es hören?" Sie nickte, und er begann mit seiner immer etwas be« legten, müden Stimme: Der Kelch der Qual. Und reichst du mir beim leichten Plaudern Den purpurschimmernden Pokal, Ich trink ihn durstig, ohne Zaudern, Ich trink ihn aus, den Kelch der Qual. Und weiß ich auch, daß er nicht enden, Rur mehren kann den dunklen Gram, Ich trink, weil er aus deinen Händen. Aus deinen süßen Händen kam... Fräulein blickt« in die Weite. Möwen stiegen auf und durchschnitten die Luft. Wie weiße Pfeile durchschnitten sie den blauen Himmel. Bis zu den Wolken stiegen sie auf. Sie schwieg. „Gefällt es Ihnen?" fragte er leise. „Es ist sehr traurig," sagte sie.„Und sehr schön," setzt« sie nach einer Weile hinzu.„Wie heißt der Dichter?" „Ich weiß nicht." Fräulein sah ihn an. Sie wußte jetzt, wer der Dichter war. Und in einer Anwandlung von Angst und Erregtheit lief sie zu Eva hin, hob sie hoch in die Luft und tollte mit ihr durch den Sand.„Nun müssen wir aber gehen." In sanfter Linie rundete sich die Küste, die grünen Wälder krönten die Höhen. Dort die grüne Spitze, wo die roten Dächer herllberlugten, war das kleine Fischerdorf Adlershorst: Die Promenadenwege waren belebt. Junge Mädchen und Herren im Tenniskostüm schlenderten. „Finden Sie nicht auch, daß man gescheiter faulenzen kanp, als daß man sich Bälle zuwirft?" Fräulein verteidigte das Spiel im Freien. Hermann aber blieb hartnäckig.„Haben Sie schon mal häßlichere Bewegungen gesehen als beim Temüsspiel? Wie können Frauen nur Gestalt und Gesicht verzerren! Und. alles aus der Leidenschaft, den Ball richtig zu schleudern. Es ist eine Grimasse unserer Kultur. Und natürlich macht es mein Fräulein Schwester mit. Da kommen sie beide— sehen Sie nur!" Drüben in der Allee ging Thea mit Henning. Sie waren jetzt, wo Henning Schulferien hatte, den ganzen Tag zusammen. Thea sprach nie mit Fräulein von jener Nacht: sie ver« mied seitdem ein Alleinsein mit ihr. Wenn Fräulein ins Zimmer trat, wo Thea mit ihrem Bräutigam war, drückte sie sich zärtlicher an ihn und überhäufte ihn mit Liebenswürdig« ketten, als hätte sie das Gefühl, etwas wiedergutmachen ztt müssen, oder als wolle sie ihr sagen: ich habe es mir jetzt über- legt: ich liebe doch ihn. Das war da« einzige, was sie mit jener Fluchtnacht zu verbinden schien. Fräulein hatte sich oft gewundert, daß sie nie mit ihr davon gesprochen. Sie hatte nicht gerade Dank erwartet, aber doch eine Erklärung. Allmählich fühlte sie aber, daß Thea sich zu sehr schämte, als daß sie darüber hätte sprechen können, — oder legte sie dies Feingefühl nur in sie hinein? Thea sprach nie mehr den Namen Lothars aus und begann sofort ein anderes Thema, wenn im Gespräch der Name doch ge- nannt wurde. Fräulein begriff das alles. Aber es tat ihr dennoch weh, daß Thea sich ihr nicht zu nähern vermochte. War sie für sie wirklich nur ein lästiger Dienstbote, der in Dinge Einblick bekommen hatte, die ihm verborgen bleiben mußten? „Ich glaube, nun trennen wir uns wohl." Sie waren am Kurgarten angelangt. Aber Hermann ließ sich heute nicht abschütteln.„Im Gegenteil, ich begleite Sie bis zur Birkenvilla." *** An diesem Tage war Tante Berta draußen. Im Kur- konzcrt nach.dem zweiten Gläschen Malaga„Weißt du, mir ist so blümerant im Magen"— fragte sie, ob es wahr sei, daß Hermann immer mit Fräulein zusammen sei. Frau Görke schrie auf:„Bist du schon wieder bei deiner Idee!" Sie war nur frob, daß Julius und Dora mit Werner auf dem Steg waren und das nicht angehört hatten. Tante Berta zuckte gekränkt die Achseln.„Man denkt nur an die Familie, und das ist nun der Dank. Kein Wort sage ich mehr über die Geschichte. Mögt Ihr Euch von fremden Leuten belehren lassen."(Forts, folgt.) worden. Seitdem er sich dann von femer Frau getrennt hat, führte rr ein abenteuerliches Leben und war einige Zeit in Amerika und England, wo er bei Ausbruch des Krieges interniert wurde und über drei Jahre in Gefangenschaft zubrachte. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland hat der zum Einsiedler gewordene Mann sich ganz seinen philantropischen.Ideen hingegeben und die erwähnte Gemeinschaft begründet, die einem kommunistischen Arbeitsbetriebe huldigt. Die Straftaten, die ihm jetzt zur Last gelegt wurden, datieren aus dem Jahre 1911 und kamen jetzt erst zur Aburteilung, da der Angeklagte bis dahin unauffindbar war. Ihm wurde vorgeworfen, den Tod zweier Frauen, die wegen eines Unterlcibsleidens von ihm dehandelt wurden, durch Vernachlässigung ärztlicher Sorgsalt vsr- schuldet zu haben. Der Angeklagte bestritt dies mit großer Ent- schicdcnheit und wehrte sich gegen die ihm ungünstigen Gutachten des Geh. Msdizinalrats Dr. Pfleger, Geh. Rats Dr. Rüge, Medizinalrats Dr. Stoermer und des Medizinalkollegiums.— Der Gerichtshof kam zu der Ueberzeugung, daß der Angeklagte feinen ärztlichen Beruf in leichtfertigster Meise ausgeübt und drauf- las operiert i/öbe, ohne die Sorgfalt, die der Arzt vor allen Dingen zu beobachten hat, anzuwenden. Da er zwei Menschenleben oer- n-chtet habe, verurteilte ihn der Gerichtshof zu 2 Jahren Ge- f ä n g n i s bei sofortiger Verhaftung. TeuerungSausschuft für Schwerkriegsbeschädigte nnd Kriegcrwitwen. Nach einem Erlaß des Rcichsarbeitsministeriums vom 24. September 1921 sollen durch die Fürsorgestellen für Kriegsbeschädigte und Kriegerhinterbliebene für die Zeit vom 1. August 1921 ab rückwirkend laufend monatliche Teuerungszuschüsse zu den Versorgungsgebühr- nisssn Schwerkriegsbeschädigter und Kriegerwitwen gezahlt werden. Empfangsberechtig t sind nur Kriegsbeschädigte und Krieger- witwen, die laufende Versorgungsgebührnisse nach dem Reichsver- sorgungsgesetz vom 12. Mai 1929, dem Altrentengesetz vom 18. Juli 1921 und den vor dem Reichsoersorgungsgesetz erlassenen Militär- Versorgungsgesetzen beziehen(ausgenommen bei den Kriegs- beschädigten sind Kapitulanten ohne Dienstbeschädigung, Erwerbs- leichränkte unter SO Proz., Berufsoffiziere und cheercsbeamte, die nicht nach dem Reichsversorgungsgesetz versorgt sind). Es erhalten monatlich: Schwerbeschädigte 89 M. und außerdem a) wenn sie für Kinder(§ 39 RBG.) zu sorgen haben, für jedes Kind, 9) wenn er nicht im Erwerbsleben steht und feine Erwerbsfähig- keil gemindert ist um 79 oder 89 Proz., 29 M., um 99 oder 199 Proz., ■15 M. Jede Kriegerwitwe, wenn sie erwerbsunfähig im Sinne des Z 37 Absatz 3 des Reichsversorgungegesetzes ist und nicht im Erwerbsleben steht, erhält monatlich IS M. Die unter die vorstehen- den Bestimmungen fallenden Schwerkriegsbeschädigten und Krieger- witwen werden aufgefordert, persönlich Anträge bei der zuständigen Geschäftsstelle des Verwaltungsbezirks ihres Wohnsitzes u n t e r V o r- tage folgender Schriftstücke zu stellen:-) Ausweiskarte �r Rentenzahlstelle mit der Stammkarte-Nummer; d) Rentenbeschsid, Rcntsnbuch: c) Stammbuch oder Geburtsurkunden für den Nachweis der Kinder! d) Nachweis über die Wohnung(evtl. Bescheinigung des Polizeireviers)! e) Nochweis darüber, daß die Antragsteller nicht im Erwerbsleben stehen und nicht Erwerbslosenunterstützung beziehen lietzt�es evtl. durch Bescheinigung der zuständigen Erwerbsloscnzahl- stelle). Die Anträge werden von Montag, den 24. Oktober ab bis Don- ueretag, den 3. November einschl. bei den zuständigen Bezirksämtern l zw. Vezirksstellen in der Zeit von 4 bis 6 Uhr nachmittags nach den Anfangsbuchstaben(am Montag, den 24.. A, B und C) entgegengenommen. Die Rot einer Sriegerwitwe. WarumkäßtmanKrieger- witwen und Kriegerwaisen auf die bewilligte Nachzahlung ihrer R en t en a u f b ess er u n g uner- träglich lange warten? Eine Kriegerwitwe, die für sich und ihren jetzt achtjährigen Sohn eine Rente von zusammen 194,59 Mark pro Monat bezieht, klagt uns, daß sie nun schon sechzehn Monate der Nachzahlung entgegenharren muß. Ende November vorigen Jahres erhielt sie 399 M. Borschuß, doch der Rest ist bis heute noch nicht ausgezahlt. Einmal hieß es: Die Akten sind noch nicht da. In acht Tagen sollte sie Bescheid erhalten, aber nach vier Wochen war er auch noch nicht gekommen, und als sie dann wieder zur Bezirksstelle ging, schienen die Akten immer noch nicht zur Hand zu sein. Seitdem sind weitere acht Wochen oer strichen— und d i e Kriegerwitwe wartet noch immer! Der Sohn braucht Anzug, Unterzeug und Schuhe, auch sie selber hat für sich nur noch ein einziges Paar zerrissener Stiefel. Aber wovon soll sie jetzt, in dieser Zeit raschester Steigerung aller Preise, das Geld für die dringend notwendige Ergänzung von Kleidern und Schuhwerk heranschaffen? Wir sind neugierig, wie lange die Frau noch wird warten müssen, bis sie zu ihrem bißchen Geld kommt. Die Preiserhöhung bei den Friseuren ist laut Beschluß der Ber- bände von Groß-Berlin ab 15. Oktober dahin festgesetzt, daß der Mindestpreis für Rasieren 1,59 M., für Haarschneiden 5 M., für Damen das Frisieren 4 M. und mit Kopfwaschen 19 M. beträgt. Die übrigen Sätze sind gleichfalls dementsprechend erhöht. Bei der Kundgebung der Oberschlesier, die am Sonntag nach- mittag,(heute) 3 Uhr, im Lustgarten stattfindet, sprechen folgende Redner: Die Abgeordneten Erwin Barth(SPD.) und Dr. Zech- l in(SPD.), Reichstagsprllsident L ö b e(SPD.). Pfarrer Ulitzka (Zentrum), Minister a. D. Dietrich(D. D. P.), Dr. Maretzky(D. Vp.), Oberregierungsrat Laverrenz(Dnat. Vp.). Ferner oberfchlesische Redner: Lukaczkowitz, Bank, Schley, Sosnowsky, Lehe? Hoch, Amts- gerichtsrat Dr. Oettinger. Der Melneckefche Männerchor 1909. Mitglied des DASB., Gau Berlin, veranstaltet am Sonntag, den 23. Oktober(heute), abends 6 Uhr, im Stadthaus, Klosterstraße, unter Mitwirkung des Frauen- terzctts Olga Fleck ein Konzert unter Leitung des Chormeisters Direktor P. A. Joseph. Aeber christlichen Ienseilsglauben und soziaNstis�en Diesseits- glanbcn wird Genosse Pfarrer Hans Franke in einer ö f f e n t- lichen Versammlung des Bundes religiöser Sozialisten am Montag, den 24. Oktober 1921, abends 71-3 Uhr, in der Aula des Friedrich- Realgymnasiums, Berlin SW. 61, Schleiermacherstr. 23, sprechen._ Bezirksbildungsausschuß Groß-Berlin. Heute nachmittag, pünktlich VA Uhr, im Theater der freien Volk;- bühne am Bülowplatz:»Der Bauer als Mllionär." Romantisches Zauber. Märchen mit Gesang in drri Akten von»f. Raimund. Eintritt 4,50 M. einschließlich Kleiderablage und Theaterzettel. AbonnementSsestkonzcrte. Neuauflage eines Abonnements für die folgenden vier Konzerte, zusammen 19,20 M. Einzeichnungen im Burrau des BezirksbUdungsausschusses und bei den Mitgliedern der Kreisblldungs- ausschuüsse. Freitag, den 2. Dezember, nachmittags 5',i Uhr, in der»Neuen Welt", Hasenbeide 10S/114:»Siegfried" von Richard Wagner, 2. Teil aus der Trilogie: Der Ring des Nibelungen", in der ersten Besehung des Deutschen Opernhauses. Künstler. Leitung: Direktor Hartmann. Karten zu 8 M. im Bureau des Dezirksbildungsausschusses, Lindenstr. Z, 2. Hof, 4 Treppen, Zimmer 12, bei allen Mitgliedern der KrcisbildungsauSschüfle und in der Buchhandlung.Vorwärts", Lindenstr. 2. Textbücher zum Vorzugspreis von 1,50 M. im Bureau. Gegen die ösfevklichen Glücksspiele aus Rummelplätzen. Be» kanntlich sind auf den meisten Rummel- und Vergnügungsplätzen Glücksspielapparatc, wie Bolzenschießapparate, Glücksräder, Pferd- chenspiel und ähnliche Apparate, bei denen die Gewinne in Geld bestehen, in Betrieb. Nunmehr sind die Polizeiämter vom Polizeipräsidenten angewiesen worden, in Zukunft keine derartige Spielerlaubnis mehr zu gewähren, soweit eine solche aber erteilt sein sollte, umgehend die Einziehung derselben zu veranlassen und den Unternehmern zu eröffnen, daß bei Fortsetzung des Spiel- betriebes die Beschlagnahme der Spielapparate, der Spieleinsätze sowie des Betriebskapitals und die Einleitung eines Strafver- fahrens gegen sie aus Z 284 RStGB. in der Fassung des Gesetzes gegen das Glücksspiel vom 23. Dezember 1919 erfolgen werde. Volkshochschule Groß-Berlin. Am Montag, den 24. Oktober, beginne folgende Kurse und Arbeitsgemeinschaften: Tillich, Re- ligionsphilofophie. Jnvalidenftr. 42, 6 Uhr.— Tillich: Die Haupt- einrichtungen der griechischen Philosophie, ebenda, 7!� Uhr.— B e h r e n d: Probleme der Sozialphilosophie. I. Mittenwalder Straße 34,. 7� Uhr.— Just: Biologische Probleme, Friedenau, Gymnasium am Maybachplatz, 8 Uhr.— Damaschke: Einführung in die Geschichte und die Aufgaben der Redekunst, Aulagebäude der Universität, Hörsaal 3, 714 Uhr.— Hörerkarten in den bekannten Verkaufsstellen und an den Lehrstätten. Lebensmittel. Auf Abschnitt 13 der Groß-Berlin er Lebensmittelkarte entfallen 500 Gramm inländisches Haushallsweizenmehl zum Klein- handelsabgabepreis von 2,20 M. Die Ausgabe erfolgt ohne Voran- Meldung in der Zeit vom 24. bis einschließlich 30. Oktober d. I. in den durch blaue Aushängeschilder kenntlich gemachten Verkaufsstellen für Weizenmehl, in den Verkaufsstellen der Meierei C. Bolle, in den Ver- kaufsstellen der Konsumgenossenschast und des BeamtenwirtschastsvereinS für deren Miiglieder. In der Woche vom 24, bis 30. Ostober 1S21 darf Brot und Mehl nur auf die Broikarie abgegeben und entnommen werden, deren Ab- schnitte das Stichwort:»Linoleum. Quantmeyer u. Eick«" tragen. Zilmschau. Dorath» von Goldengate, eine Goldgräbergeschichte, di« t» einem sechs aktigen Film verarbeitet wurde, wird im Tauentzinpalaft gezeigt. Das Ganze ist reichlich realistisch. Das Treiben der Goldgräber wird durch nichts beschönigt. Das möge anerkannt werden, aber dt« Prügclszene gegen Ende des Films ist doch von solcher Wildheit, daß sie fast ekelerregend wirst. Voran ging ein Lustspiel:„Das schüchterne Prnzchcn", in dem die Sucht, vor»hohen und höchsten Herrschaften" zu kriechen, drollig verspottet wird. Wetterbericht bis Montag mittag: Ziemlich Mbl, zunächst übeilvlegenb stüb«, mit weit verbreiteten im Küstengebiet ziemlich starke», im Binnen- lande meist geringen Regenfällen und frischen südwestlichen bis westliche» Winden. Später im Westen beginnende neue Aushritcrung. (Schluß des redaktionelle« Teils.) 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(Nachdruck verboten.) In einer Zeit, wo alles zum Leben Notwendige fast uner- schwir.fltich teuer ist, und die Preissteigerungen für all« möglichen Waren sich von Tag zu Tag überstürzen, freut man sich um so mehr, wenn man einmal einen Artikel findet, den man noch für einen inüßigm Preis erstehen kann. Tin solcher Artikel ist der L o h m a n n-- K n e i f er. Zwar ist auch sein Preis von den gestiegenen Material-, Lohn- und Geschäfts- Unkosten in Mitleidenschast gezogen worden, und wir mußten auch fcen neuerdings eingetredznen gewaltigen Preissteigerungen auf allen Gebieten— der Not gehorchend, nicht dem eigenen Triebe!— Rechnung tragen, aber im Verhältnis gesehen, ist der Lohmann- Kneifer immer noch ein sehr billiger Artikel. Während viele Preise auf den 20— Zvfachen Stand der Vor- kricgszeit geklettert sind, ist der Preis für den Lohmann- Kneifer noch längst nicht halb soviel gestiegen. Damit ist die ver- hällnismäßige Billigkeit des Lohmann-Kneifers aber noch nicht er- schöpfend ausgedrückt. Was bei dem Lohmann-Kneifer so entschieden ins Gewicht fällt, ist seine außerordentliche Haltbarkeit. Jeder, der Augengläser braucht, wird die lange Haltbarkeit eines Kneifers schon aus dem Grunde zu schätzen wissen, daß sie ihm die vielen Unbequemlichkeiten, die mit der Reparatur oder Neuanschafsung des Augenglases verbunden sind, erspart. Man wird den Vorteil der längeren �Haltbarkeit aber noch höher bewerten, wenn man bedenkt, wieviel Geld man infolge der langen Haltbarkeit des Lohmann- Kneifers an Reparaturen und Neuanschaffung erspart. Die sonstigen Vorteile des Lohmann-Kneisers: Richtiger, fester Sitz ohne lästigen Druck, elegantes, unauffälliges Aussehen, größte Schonung der Augen bei höchstmöglicher Sehleistung— sind zu bekannt, als daß näher darauf eingegangen zu werden brauchte. Zieht man dann noch in Betracht, daß der Lohmann-Kneifer trotz seiner glänzenden Vorzüge nicht teurer ist als anders Fabrikais gleich guter Materialbeschaffenheit und Verarbeitung, so muß man sagen, daß kein einziger Grund gegen die Anschaffung des Loh- mann-Kneifers vorhanden ist, daß aber sehr viel« gewichtige Gründe dafür sprechen. Lesen Sie bitte die Urteile von Leuten, die den Lohmann- Kneifer praktisch erprobt haben: „Selbst im Feld« hat mir Ihr Kr.»if«r, den ich nun schon fünf Jahre trage, gute und unschätzbare Dienste geleistet, so daß ich ihn nicht mehr entbehren kann und möchte." W. R., beim Stab des 12. Armeekorps. „Mit dem 1916 von Ihnen bezogenen Kneifer habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, so daß ich mir auch als Reserve-Kneiser einen Lohmann-Kneifer zu wählen beabsichtige." M.U., M. „Ich trage seit Jahren Ihre Kneifer, mit denen ich sehr zu- frieden bin, und möchte nun auch einen solckzen für meine Frau besorgen." P. G.. P. „Habe den Klemmer 4'A Jahre an der Front getragen, ohne daß mir etwas mit ihm passiert ist." Rittmeister von E., T. „Bin überzeugt, daß Ihr Klemmer nach 10 Jahren noch genau so fest sitzt und stabil ist, wie heute, nach vierjähriger, ständiger Benutzung." P. Z., W. Wir bieten allen, die sich siir den Lohmann-Kneifer interessieren, Gelegenheit, sich darüber kostenlos in unseren Verkaufs- räumen, Berlin W., Potsdamer Str. 134a(keine Filialen) ohne Kaufzwang zu informieren. Daselbst auch jederzeit gewissen- haste Augenprüfung zwecks Gläserverordnung. Auswärtige wollen Gratiszusendunq des Prospektes T 2 verlangen. Kohlen sparen Sie durch Gebrauch des selbsttätigen Waschmittels„ P e r s 1 1 Ohne Chlor oder schädliche Bestandteile! Zoill 11« Wäscht und bleicht gleichzeiteg __ bei nur einmaligem V* stündigem Kochen. Geld Alleinige Fabrikanten: HENKEL& CIL., DÜSSELDORF, audi der„Henko", Henkel's Wasch- und Bleith-Sodo. Ä ..—..»„t. St--.....' v. VfcT f' rS*»'.'• j.... 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Bitrenhofer, Berlin W 50, fürther Str. 3 •�u�gereift und köstlich- CJuxxg�jy!�>>j{x>üLocnc>dJLgbpt.�««»e«Xi» q Thealer, lldilspleie usw. Operahaas 11". U.: Mittags-AuffQhr. z. Gedihbtal, t. Jas. Mann Palestrina __ 6 Uhr___ Scbanspieibaus t-Flachsnianna. Erzieh. Gefesselte Phantasie . Theater ßeütsch 5«. 2'/,: Ri Je Russ. Oestsple) Jckitarina Jwanowm "flii Prlnr LoulsFerdinand Wontag TV« L'hr; Keaa Sanimerspiele 4 Stg.ZVj: FrühllnznErwach. t Uhr: Der Huhnerhol .V.o. 8: Der Hühnerhot Cr. Scbaospielb. (KarlstraEe) Sig.Z'lt Uhr; Die Rluber (Abt. A 6. Vorst.) 7", Uhr; Die RAubrr Mo Vi, U: Die RSuber Theater 1. d. KoniggrätzerStr. 3 Uhr: Salome Aliabendlich 7.30 Uhr: Manon Lescaut tOrska. 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Rolpk Art Roberts Pepi Zampa, Kiper Central-Theatar s uhr: Die PostiüEisterin Oautsehes Opernhaus P Oper d | Direkt.; James Kiels| Allabendlich Der wuuiauuua wpvi ii4iau0—.__«| a» J D. llfegesile Botlfimfer ITLT gpMf Frietlr Wilhelmstädt. Vh. 3 ▼▼ Veaa« 3 Uhr: Der Troubadour » Uhr-. Affieflem Girl Idlinet Theater 4 Uhr: Drei Einakter 8 Li.: Die Spelunke/ Lauf doch nicht immer nackt herum Kleines Schanspielhans TltU.: Klkl(Lustsp.) Luatspielhaus y/, U.: Die Schauspieler uV: Ute SElumspleler Mef�opol-Thcater 5 Uhr: Die blaue JHazur Z�DIb StfaSensängerin Xaues Operettentheater s uhr: Königin d. Kacbt Neues Theater am Zee uhJasEwig-Hännliehe Neues Volcsiheater Heute und morgen V/t Uhr; ßig Mkllfe Schlller-Th. Charlottenb. 3 Uhr: Helden v.: Raub d-Ssbinerinnen SchloBpark-Th. Steglitz II1/',: Matinee K. Heynicke 8 Uhr: Hans Hackebein [!': Raubd.Ssbinerinnen Thalia-Theater I".U: Rumpelstllzcheu T/iu.tSühiiiii'Dieli.Lflti? Theat a. Nollendorfplatz 31/,: Wena Liebe erwacht �r:¥etier ans Dingsda Theater des Westens Th.l.d.Kowmandantenslr. (JOd. KüBStlePThcater) Täglich 8 Uhr: Neweile Wallner-Theater »j, U.: Die Taazgräfln 7vt imr; Niichen V«lkasper. Wslhalla-Th. 3'/,: Äberlack Halme« uSr: Glocken f.CBrngTillg Admirals- Palast| »au.-. Die rotes Scbuliei p/auBe roten Scbobei I Greüe Ausstatlungs- Operettenrcvue In 8 Bildern Hauptdarsteller> I Max Lands 1 Brune Kästner 1 Sascha Gora 1 Franz Groß Wilhelm Hartstcln I Paul Westermeycr I Lotte Werkmeister j Albert Paulig I Varrerkaul ab 10 Uhr lununterbroch.*eöff. Biiitiiner-Orcbssler Lützowstr. 7», Blüthner-S, Bfcth.-Bpackp.JL Diiig: Camino fllldebrtnd Sol Prot Wald Lüisch|(K) »**•*4 I 8 Uhr 8 Uhr 1 1 Stg. nachm. 31, 1 Unter allabendlicher Leitung] d. Komponisten iPaollMe jJrauÜmtal Groß« Ausstaityn�s- op« rette | Ose&rSabOa.o.i Eise Beroa Frltd Irco Kartin letesr I Wtt Steidl Orig. Qrlg.iatlv iluftbalietti Tageskasse un-; unterbr geöffn. Thalia-Theater Taglich 77: Uhr: CT* f** Ganx Berlin spricht �ClXCLfTl' von der Operptte Dich Lotte Kidnee Theater «IiabrubUd>7V,Uhr: dn snle KW! AI. MM- »eine W Eugen Surg Carola ToeUe Zalkenftein, filbers Trianon-Theater Alluden blich 7>/<, Uhr: Vn mt stale EM! Mein Freund Teddy �lraolö Korff Lotte Alindee Bendow. Schneider-Iliflen Residenz-Theater lägilch PI, Uhr: SN gtoie SM Dielet Spielzell! der König in Paris Slgv«MS EM SliM-M Lugm Lex. MWü Central»Theater Alte JakebstrmSe 3» 32.— Telophea: M.rltrplatz 46-41. Fahrverbtiidongen! Unterrrundbahn bis SpittelmarkL Elehlr. StraBenbahne«: 4,*.°. 12 18. 32, 38. 4.4,«7. 48. 58, 54,#2 04. 05, 8.4,«(, 88. 41, 43, 48. B, R, P. Auto-Omnltnis II. Letzte Vorateifunsen I nur norh kl« Dienntajr. Gm S3. Oktober Allabendüeh 8 Uhr: Die Postmeisterin Operette von August Neidhart, Mnsik tob Leon Jessei mit Molly Wessely. Monte Morgen 24, Okt. Neue Welt Haseuheide IC*'114 Ansaebnelden! Aaasehnoidenl Letztmalige Sondervergünstigung nur gültig bis 25. Oktober. Die Leser des„Vorwärts" erhalten bei Vorzeigung dieser Anweisung auf allen Plätzen 80% ErmäSigüng zahlen also die halben Kassenpreise! Sonnabends 1 ZI. mehr, Sonntags 8 ä. mehr! SSgy Gültig für 1— 6 Personen TSaB T'l ag. 24, Okt. I 12 Der Freischutz ' Karten: Bote 4 Bo k, Wertheim. Badlng,_ Neukölln, Bergstr. 43 u. Abendkasse Montar, 31. Okt., abends Vit Uhr: NEUE WELT, Haseuheide 108.14 V Eallett-Äbend? Kailett«ter Ltsstsoper ß Elnrtudlerunxi Ego:> Molkow i Muslkol. Leltun,! Otto vrock Karten: 20. 18. 15,!3, II. 7 M. Bote& Bock, Weitheim, Bading, Neukölln."ergstraSc 43 Anteilreichner der OVO; 14. 12 18, 9. 7.80, S M nur Bureau(Kroll) Ca&ino-Theater Lothringer Str. 37 Nur noch bis inkl. Nov. Exzellenz Maxe Preitag, 4 Nov. z. 1. Male: Der Weg cum Glück. Volksstück In 4 Aulzen Sonnt, ZV,: Paatellelheld Folien Csprlee Llaicnatr. 132, am Oranienburger Tor Täglich 8 Uhr: Nanons Debnt Posse mit Gesang vo* L. Leonhard mit Ferd. Grünecker Tel.; Norden 8650 Theat. a.Kettbus.Tor Ifl.Sletl8pl,1807" SajL I",Uhtun& Sonnt, nachm. ZU. WeSiingn — 10 Beere« i— «Itzt fiomiC 42». Halbe Prell« �«eil. 11-lV, u. 4 8 cirrlu« SUSEl lgl.7>.., Stg. auch Z U.I Treffpunkt[ Sonntag I Z+ 7V2 Uhr| Circus Busch I 1 Vorverk. benutz. I Thalia-Theater Wegen des groBen Andranges wird gebeien, die Billette mög- liehst an der 1 a ge s k a s s e von 10 bis 2 Uhr einzulösen PUT' Vcrverkaulsgetühr wird nicht erhoben."PM Vormittage teter m ÜcriErsieiiiliiü H«nte, RoMntac ll'/, RTi»»: � Seilt M'ahesa Tänze Hur nooli wanlgoKapt. an der Theaterkasse j SonntMCr S®-®b»., 11'/, Thp: J Roda Roda Kart M. 6-25 u. St b. Beta u. Sank, Werth. Ptonntac,«. Korbr.. 11'/, Uhr: Prof. Alexander fremyslav- Guartett tT.: Tri« ▼.»m«iram. i,- dar 1 TaehaLkawsky, A-aoli Karten M. 6—28 b. Bote u. Beek. Wertheim 1 1»«««»««»»«»»tz � Theater am RüriGrsteniiaffloi Allsbendl 5 Uhr logeborgl: w Eekersberg, Sand- > reck, Gectz, Günther, i Walter, I TlUlinB. 8 Uhr: 1 Wotllauf mit 1 \ dem Schatten, Heims, Winterstein. Oppen Größenwahn! [ Leitung ResaValcttl] Allabendl, 8'/, Uhr (Soae. Theater) 3",; H Sasel und Grete! % Uhr: Das Qmeb der bleiwew Levis hieksiulln-Ti Stettiner SBngar Abds. TV, u Stg nehm. 3 Ncnm.% Pr VarieteDon- hell- Breul. 1 Jeden Sonnlag nachmittag 2 Märchenvorstellnng CI3 Rumpelstilzchen mit Gesang und Tant von Rosa Dediltet I■■■■■■■■■mini------- T-in-niiimrf nr r" � Jeden Sonntag Im Oktober und November z Sonder-Vergunsfigung für die Abonnenten!: I_ Gültig lür 1—6 Personen__ .. 12— I Parkett........ 5.— Fauteull.. 10— Balkon.....,.. 3— Parkett-Pauteuil... 8— 1 e.nsehl Lustbarkeitssteuer von Lee Fall Miztl Günther Trade Hesterberg Guido ThlelscLer Albert Kutaner Leonhard Haskel Otto Treptow Hern. Boetlcber Verth. Reissig □ Gültig bis 50. Oktober 19Z1 Der üoöbertrenliche Oktober-SpfelpiB» Farkett st. äi. 52.— aur M. 18.— I. Rang-Balkan statt M. 22— aar U. 16.— I. Rang st M. 26.— aur M. 18 Ssaataxa M. 8— Aafaoiilag Ausschneiden; IL Raag-Balksa statt U. 13— nur M. 12 II. Fang statt M. 16.- nur M. 10 II. Raag-Trihüne statt M. 14— aur M. 8 Staatliches Sehauspielhaos (am Cendarmenmarkt) Heute Sonntag. 23. Oktober). Mittwoch, 26. Oktober l'/oü Unf Sonntag, 50. Oktober) Die gefesselte Phantasie Ein Zauberspiel in 5 Bildern v. FerdinandRaimund Musik: Schubert-Mottl Regie: Karl Etlinger. Hauptdarsteller: Karl Etlinger, Annemarie Seidel, Elsa Wagner, Paula Conrad, Lothar Mütbcl, Margarete Schön, Günther Hadank. Gewöhnliche Preise. Täglich 8 Uhr Trlhiinp Charlottenburg ft fl 1 r> Lä 11 W Berliaer Straße 37 Berliner Straße 37 »»»»»«»IM null»»«»»»»»»««»» Montag, den 24. Oktober abends 8 Uhr :zuin SO. Naie: ier Wettlanf mit dem Schalten Premierenbesetzung Heims v. Winterstein Forster mau Der Sch'ager aus „American-Giri Thglich 8 Uhr. Täglich 8 Uhr J| ■»«■»■■BaoBKnaHRiRiinwnsiiianM Untei�ctfturK�-Varfe� • 7� Uhr: 14 Variete- Sensationen! 4 Uhr: TanzvorfUhrungen dil freliji Etntiitt Kein Weinzwang. Sl»or< 3 Urauffilrungen S HASCHISCH Das Parndles der H511e Hauptdarsteller: Tllla Durleux, Eva See. berg, Leopold v.Ledebur. Paul Hartmaan, Wiliiclm Dlegelmann 1 Milliarde Falschgeld NOBODY(5. Teil) mit Sylvster SchAffcr Jedem die Seine Filmschwank in 3 Akten mit Paul Heidemann » Heute ausnahmsweise Beginn i u. 8 Uhr ♦ JtamiJlrnsiaedt in Das Ewlg-Männliehe (L' Eterne! Masculin) im Kewen Theater am Zoo. Das..Berliner Tageblatt" schreibt: Hansi Arnstacdt lacht und blendet, macht alle Frauen neidisch. Gustav Charit in bester Ueber liefer uns ein fein xetönter D�rc noble...... Else O• p 1 c r- Deehaads Bühnenbilder zeigen Farbenmelodie. Vorhänrc vnd Kleider fließen seidig.... Der..Berliner Dokal-Anreiger" schreibt: Dies C w i g- Weibliche ist Hansi Arnstaedt— mit retrn Locken. suBcm Mund und wissenden Kinderaugen. Reizend und verführerisch im Nachthemd im ersten Akt. sehr aoart im orientalischen Morgenanzur des zweiten. hinreißend in der Abendtoilette des dritten, die— wie sagen doch die .Schneiderinnen?— ein Gesicht ist. Gegen diese Schultern, diese Hüften ist man machtlos, doch ist sie nicht nur Kleiderpuppe, sondern auch ein ! frisches, natürliches Menschenkind, bei allem äußeren Raffinement seelisch bewegt, innig, klingende Melodie. Sic hat dem Leben viel abgelauscht. oder ist sie nicht selbst das Leben? Das..1?- U h r- M i 1 1 a g b 1 a 1 1" schreibt: Hansi Arnstaedt läßt es begreiflich erscheinen, daß man sich ihre Gunst etwas kosten läßt. Gustav Charld schildert sehr beredt, wie ihre Reize selbst einen alternden Bonvivant zu fesseln vermögen..... Ganz reizend sind wieder die Bühnenbilder von Else Oppler-Lcgband. Der..R e i c h s b o t e" schreibt: Da es gelingt, die Zuschauer bis in die letzten Szenen hinein über das Ende im unklaren zu lassen, und da ein unterhaltender Dialog das abwechslungsreich« Spiel begleitet, so gewinnt die Geschichte das Publikum und führt Amor und Darsteller zu einem, auch gestern abend willig bestätigten Erfolg. In dessen Ehren teilten sich vor allem die Vertreter der führenden Rollen. Hansi Arnstaedt— und es sei gebührend anerkannt, die zu dem Reiz des gewandten Spiels die kostbarsten Toiletten zu gesellen wußte, sowie Direktor Charit. tM TAUENTZIEN-PALAST I Spi«lptanv.21.--27.10.: Im Üfa-Palast am Zoo Heule 4, O, 8 Uhr Der Welt j>rÖsa(er Film OasindistiheQrabmal Regle: Joe May Geschlossene Vorstell tmgen! Vorverkauf 11— 2 Unr Ehren- tind Freikarten ungültig Eorofö? m Csil�ale Eine Gcldgräbergcscbichtc in ö Akten mit Dorotby Oalton Das schüchterne Prlr.zcitcn B. B. Lustspiel mit Leo Pcukcrt Der Mosiwr KoninuanUilf.lJU cer U'a ßerSchisksalsfag Schautptcl in 5 Akten von Alfred Fekele mit Mady Chris tfa ns Regie: Adolf Edgar Liebe Der müde Tod ff»*' igt Ri» deutsches Volkslied Optrone: LH Dago r e r Maanskript n. Regle i Frifs Lang Bas Patttergescliosa L Episode; Ein kompliziertes Vermächtnis IT. Episode: Heirat widerVillen Du Afcsatenor du Sr. Kirclieisen mit Lotte Neomann Das kommt von der Liebe B. B. Schwank mit Arnold Kieck Käsr ffaliii äss thülw Hjriis LydaSnlmooeT«, K. Kaiser-Tita, VlgjfoLarsea.let.:Rnd. Bich» ach tcsMaitn lüiütlclitlTes Abent ia 4 Akt. mit May Alliso» Das Rfitsel der Sphinx Amor am Steuer S'Plt 0**' 0*w>id* �"n�er Aloikai Urwoidrlcran H£ A T E a -f 7 V. täglich 7V, Die neue Revue: Bugen B u r«; und Louis Tautsteln Oesangstexte von Tcohaid Ti*er, Willi Stärk u. Erich Glaser Musik von Radol» Xclaon Tänze: RotertNöxrel\ K6niggrätzorStr.t21{ iFilMSChau: |2Draii!!ü!iriiitp2| Die Gehsimriisse der 3, ÜMIHbA- jwoi!hei'»sii |."ensat.- Fi m in Z A>! Der deutsche Film amerikanischen Stils: Der»eroifietc Strom Spannung and Humor Der II. Plastrick- Film Philharmonie KONZERT des Philh. Orchest. Dlrlg Prot. Richard Hacel Ant-T/iU. Elntr. 5 M Die IwslSe Skia villi Drama tri 6 Akten Re ie: Arthur Teuber i Bü linenschau: Her Sieger Groleake xon Hans Pflanzer Musik von Hans May mit Hilde Jarasch Ernst Pifscbau Max Ruhbeck Kasseneröfln. ZV, Uhr beginn 4 Uhr AUianafrva VirictetnMorilzpI.r 8 Uhr üöllMiMj und ihr Ballett f Dazu li.Risieiiproj. VoIkspr.KelnSlreüi j MHnd. Scharw. Mocartc«»! SannartUi, tfMir.Oktab. Ii» Hato oai Vlnssuhaa Ii. Abend, 3 VerstclTan�e» Rrmässi�tt Fraise! Jugendliche haben Zutritt! ff JPf»CTOTTrWrty A V" 3ML3t Buenos AIKC5 MM« CUBA, MEXICO, NEW ORLEANS Sa M&timSSW HAVANA- VERA CRUZ WocbcnL Ab 6 Uhr ✓ Letzte Vorführung 9 Uhr/ Sonnt. Beginn 1 4 Uhr/ Leiste Vorrührung S1!, ühr Lüteowstr, 70 Heule, nachmilla�s 4 Uhr: iVolkstüml. Konzert Hans Kalinke. Tenor jQiarL v. Schibinsky, Klavier | U. a. CSralBenählung aus„Lohenjrtn", Preis- I Med aus„.MeUtcninler", Arien aus„Aida" und„Afrlkanerln" | Karten zu S— 19 M. einschl. Steuer nur an d. Kasse Kasseneröffnung 3 Uhr am,,' oai isüieilooelie 0 Ulli« QktsliEi-lamrograiiQ .IMMIkMMM bei freiem Eintritt HAVANA• VERA CRUZ 88ACHTD AMPFER NACH OBENGENANNTEN HÄFEN, PERNAMBUCO UND BAHIA REGELMÄSSIGER FRACHTOIENST NACH NEW-YORK Alle Auskünfte Ober Passage durch Passsgeagentur Dr. W. J. van Dalen, Berlin, Unter den linden 68a, tdr bracht durch Internationale Transporte Seb. Böser G.m.b.H., Berlin W57, und die in den meisten Croästädten befindlichen Vertretungen Konzertbureau Mery,\V. Kleiststr.14 Biüthnorsaal. Dann., 27. Okt, 7Vi U. Sonntag, 23. Okt., nachm. 1 Uhr: Staen zu Karlsliorst 7 Rennen Dirigent; Dr. Heins Solisten: Alfred UHCiiil Hanna Laserstein Schniack d. p.: Mahler, IV. Sinfonie Sonnabend, den 22. und Sonntag, den 23. Oktober 1921 Ausstellung von 1600 Rasse-Hunden Fahrverbindungen: Stadtbahnbf. Witzleben, Untergrundb. Kafserdamm, Strallenbahmlnlen D. U, 98, 33, 8!, 80, 62, 162 in der„Autoniobilsüarie" am Kaiserdamm Fthrverbindungcn: Stadtbahnhf. Witzleben, Untergrundb. Kai-erdamm, Straßenbahnlinien D, u, 98,33,81, 80,62, 162 Konzert-l>lrektlon Hcrinami Wollt& JuleH Sachs fr. in. b. H. Oeffentliche Probe 1. ikonzert mit dem Philharm. Orchester BeetbovensaaL IVeitag, 28. Okt., 7 Vi Uhr: Konzert 1. Konzert mit dem Philharm. Orchester BJ sy i W�v v v C** T ¥ BRUNO WALTE Ri CARL FLESCH Sol.: JVOGUN LocateflL Rctfer, Suk, Pa�anini, Am Klav.; Wllh. Scholz,| Karten 30-5 JC. Kiindw.-Scharw.-S» Mittwoch. 2. November. 8 Uhr Ench'Abend— Bruno Minze— Reinhold Fant. C-Moll; Toccsfn D-Moll; Franr. Suite E-Dur; GroSe Fuge A-Moll; Lauten-Suite E-Moll; Son. C-Moll. Karten 20—4 Mk. Bechatclnaaal. Montag, 7. November, S Uhr: Arien, u. Llcder.Abend(verl. v. 2ö, Okt) Edith Diosy Karten 15—3 M. HH-„——4-. Divertimento B-Dur;-!! re pastore"; iVlOZaFr. l-e» petits riens„Mia speranza"; .. jupiter.sinf Bill.: 15-4 M. Konzert, morgen, Montag,?>/, Uhr. Karten 30—5 M. Beettaovensaal. Morgen, Montag, 7'/i Uhr; Arien, und Liederabend— Pool MADSEN Arien von Qlnck, Donizcttl, Rossini Böhmische Volkslieder, Dänische Romanzen; H. Wolf Am Klavier: Wllh. Scholz.— Karten 20-5 Mk. BIGtha ersaat. Morgen, Montag, 8 Uhr: JBiiische u. rnsslscne Ceslnge- ßeru SW ERTLi N Am Klavier: Waldcm. Liachovrsky. Philharmonie. 25. ond 28. Oktober, 7Va Uhr: 2 Siofonie-KoDzerte russlselier Miit mit dem PhUharmonlachen Orcbc.ter Dirigent: Sergel KUSSEWITZKY Solist; Leo SIROTA Progr. 25, 19.: Rlmsky.Korsakow: Scheherezade; Mnssorgsky: Chowanschina; Rublnsteln: Konzert Es-Dur; Olazunoff: Ei Uchnem; Rlmsky-Kornakows Die Schlacht bei Kerjenicz a, d. Oper: Die Sage v. d. Stadt Kiltesch; ailnka; Rußland und Ludmilla. Progr. 28. 10.: Stravtnsky: Petruschka; Tschai. kowskyi Konzert B-Moll; Muasorgaky: La nuit sur le niont chauve; Serlablae: Podme d'Extase. Karte« je 75-13*. MelsterseaL Dienstag, 23. Oktober 7V« Uhr: Klavierabend Gertrud Kundberg W. P.Bach: Orgclkonz, Beethoven t. Vatial F-Dur, Schumann I Davidabündler, Chopin: Impromptu Fis- Dur, op. 36, Scherzo Ii-Moll, op. 2», Liazt: Rhapsodie hongrolse Nr. 13. Karten 15— 4 M. Bechsteinaaal. Mittwoch, 26. Oktober, 7l/> Ubr; L Klavierabend BechsteinsaaL Sonnabend. 23. Ott, TV« Ubr: I. Klavierabend JOHANNES STRAUSS ifSe rvrtiiTS• Ballte P-Moll, Ktttdsn op. 25. �nOpin. Karten: 18—3 M. BeetbovensaaL Sonnabend. ÄI. OkL, 8 Uhr: Einziger Liederabend— Kammersärger Beefhovencaal. Mittwoch.?. November, 7>. Uhr: Arien- und Lieder-Abend Bertha Wang-Halvorsen (Kristiania) Mascagnl, Brahms, Strauß. Melartln, Slbrllus, Backer-Gröndahl, Backer- Lunde, K. Wagner. Karten 20—5 M. BechsteinsaaL Donnerstag. 3. November, 7>,i Uhr; Klavier-Abend LUDWIG HESS! Margarete Sömme Goethe— Schubert— Wolf, Mitw.; Johanna kehrend, Nora Mengelherg, Prot. Ed. Behtn.| Karten 15— 5 M Singakademie. Sonnabend. 20. Ott, 7'/? Ubr; Klavierabend KURT SCHUBERT Bach: Chromat, rantas. u. Pirg«; Beethoven s Dia- bolli-Yariftk; Brahms: Paga�aini-Variat Kart. 15— 5M. Kllndworth-Scharwenka-Saal. Sbd,29 Okt., 8 U.; VALESKA GERT Kino, Salome, Ungar. Tanz, Canaille. Garnlsonkircbe. Sonnabend, 29. Okt, 8 Uhr: Orgelkonzert— Reger-Abend Fritz KLEINER! Karton: 8, G, 4 M. Beethovensaal. Robert RUTHE Karlen 18—4 M. Beethovensaal, Donnerstag, 3. November. 8 Uhr I, Lieder» Abead— Margarete WaelistiiutH Cornelius, H. Rasch. H. Wolf. Am Klavier: Mo* Saal.| Karten; 16—1 Mk. Philharmonie: Montag, 7. November, 7Vt Uhr Konzert mit dem Philharm. Orchester Dirigent: Werner Wolff DER ANBRUCH BROCOER-FEIER TE DEOH- II. SINFONIE Mitwirkende: Emmi Land Karia BranzeM Ccrl Günther Alb. Fischer Der K1YTBLSCHB CHOR Karten 30—5 M. Philharmonie# Donnerttaj*, 3. November, TVa Uhr 1# Klavier-Abcad iv. SAUER Bach: Kon*.!. ital. Stil; Sauer: Son Nr. 1. D-dor; Brahms; Mendelssohn; Chopin; Sgambatl; Liszt Karten: 33—5 Mk Bechstelnsaal, Dienstag, 8.Novemb., 7'/s Uhr Konzert (Viol.) Schweobtenaaal, Donnerstag, 3. November, 8 Uhr Neue Tänze— Ronny JOHANSSON (Neue Kostüme v Lette Priteel-Mfinehen) Am Flügel: R# Smith-Greger.| Kart.: 29— 5 Mk u.St. Anton Witek Strauß: Son. F-Dnr op 18: Bruch: Kons. D-Moll op. 44; Chopin; Mendelssohn,- Alkan; Hsydn; Beethoven; Spohr; Brahms-Joachlm Elgar; Gräfte. Am Kl»v.: Vita Oerhardt-Witek. T Karten 18— t M. Beethovens aal, Dionstag, 8. Novomb., 7'/: Uhr I. Klarisr-Abend EDWIN FISCHER Bach: Toccata F-Moll; Beethoven: Diabclii-Yariat.; Schubert: 4 Impromptu«; Chopin: Soa. H-Moll. Karten 30—5 Mark. Sonatag:, 50. Okt., 8 Ukr; zur Bechstelmaal. . 80. Okt, 8 ühx; N AS» Laute, i S i Iroiiag, 4. November» 7V, Ukr: Konzert— Eulen V Deutsche, russische, moderne englische und moderne Bach: Orfielpräludiura und Fuge A-Moli, Beethoven: 32 Varia t.. Arensky, Rachmanlno4f, Smetana, Cbepin: Son. H-Moll.— Karten 15—3 M. Bchwecbtenaaal. 26. Oktober a. 1. November 8 Uhn Zwei Tanzabende SIL?!! HERZIG U. a.: Morgenstimmung, Frühlingsstimmen, Spitzengavotte.— Karten je 25—5 M. und Steuer. Musik. Leitung; Arpäd Sändor. Brahmssaal. Mittwoch, 26. Oktober, 71/, Ukr: L Lieder- and Arien. Abend(verL v. II 10.) Schubert. Schumann, Llszt, Loewc. A. Fl.: Br. Seldler-Winkler. Karten 20—6 M. Schwechtensaal. Montag, 31. Oktober, V/, Ubr: 1. Klavier-Abend— Leo Sirota Tschaikowsky: Son.; Brahms: Paganinl-Varlationen; Chopin; Llszt; Don Juan. Karten 34—3 M. Singakademie. 31. Oktober u. 4. November, TVjUhr: 11. und III. Kamtnermusikabcnd euer- nna Arten. Abend(verL v. 13. lü.) Kl ttk w w-x i i i elli busse| Busch-Quartett ©n and Lieder von Gluck and Mozart ra Arien and Lieder von Gluck and Mozart Am Klar,; Hanna EngeL Karten 16— i M: BechsteinsaaL Donnern tqg, 27. Okt. 71/a Ubr: II. Konzert HENRY HOLST(vioi.) Kitwu Victor Schiöler(�».) Vitall: Chaconne, Bach: Son. G-Moll. Ernst: Konz. FiS-Moli, VienlawSKit Legende und Polonai«®. Karten 20—4 M._ PeethovenaaaL Donnerst, 27. Okt, TVs Uhr: Konzert mit dem Phliharmonischen Orchester Corcslios Czarniawshi Seltnar Keurowitz ooo« T. Cerneltns Cznrniawskl S; Montag, 81. Oktober, 7>/, Uhr: Phllh. Orch. 31. 10.: Mozart: Es-Dur(K.-V.; 428); Beethoven: F-Dnr, op. 133; Reger: E»-Dur, op. 189. 4. IL:«ermann Suler: Sextett; Beethovea, CIs-MoIL Karte» je 22, 18.»«. 16�», 13. 9, I M. Philharmonie. II. Konaert m. FURTWÄNQLER so.., EMIL von SAUER P.eefhovcn; Ouv. Leonorc Nr. Z; Llszt: Klav.-Konz. Nr. 2. A-dur; Maliter; 1. Sinf. Karten 30—5 M. Oeffentl. Probe; stfi''3'kM.e;"Ä1,,v'Uhr" BechsteinsaaL Dienstag, I. November, VI, Uhr: Arien» und Volkalleder-Abcnd Wolf-Ferrari. H. Wolf, M. Reeer. Am Klav.: Walter Glcscklng. Kart, 20— 1 M. Große Volksoper Derlia. Philharmonie. Treitag, 4. Nov., V/, Uhr; 2. Abonnementskonzert mit dem Philh. Orchester Richard-Strauss-Abend mr.: Gustav Brecher soiiatin: Barbara Kemp Deutsche, russfsehe. moderne englische und moderne spanische Lieder. Am Klav.; Leo Rosenek. Karten 15— 4 M. Alpensinfonie Kart, SS— 6 M. Macbeth 3 Hymnen (UriutlQhrung) BlUthnersaal. Troibae, 4 Novbr., 8 Ubr; KIESELHAUSEN Kartam 88— 8 M.«ad Sw««r. Schwächten»aal. Soanabd., 5. Nov., 7'A DKr; I. Konzert des Vereins gebildeter weiblicher«aus- angestellter unter gflliger Mitwirkung ven Irma M.| Hertha i Nicolas ?etar i Sergholtz üambinen (Sopr.)|(Klar.)|(Viel.) Karten: 18—5 M. BAeihovensaal, Mittwoch, S.Novemb., T'/aUhr III. Konzert Georg KOLEMiMPFF-FOST Händel; Son. A-Dur; Bach i Son. G-Moll; Goldmark; Konz. A-Moll, op. 28; stojowski: Romanze; Winds» perger; Ernst Am Klav.: Wilh. Scholz. Karten 15—3 M. Philharmonie, Donnerstag, 10. November, 7Vt Uhr II. Konzert unter dem Schutze des Deutschen Roten Kreuzes zugunsten der nutleld. Kinder Oberschlcslens P R I T Z Am Klar.: Mich. Rauchelsen. Kart.; 58—8 M. iCs mukuiislcii uet nuäiciu. rviiiuvi vruci atriucaicii KREISLER BectheveneaaL Freite K, 11. November, 7'/z Uhr GoettaeoLiedcrauend NTSZ fiNElNER Am Fl.: Mich. Rauclielten. Karten: 20—5 M, Brahmssaal. ScnnnbeBd. S. Novbr., 8 Uhr; Lieder- und Arien-Abend— Irma Dir.: Kompositionom Fis-MoU, Kl»v.-Kon». Rs-Dmr(Drauff.) Symph. Kart. 26—6 M. w»»«Vii- wnu T vifvnitcuci•rwuciiu W T 131/9/9 m G M«1 rs1; Günther-Rlemann 1 Wolff-Zeidler BccthoveueaaL Sonnabc.id, 12. November, 7'/z UbT I. Klavier-Abend— Josel PEMBAURI Karten; 25— S M. Singakademie. Dora.ratae, 27. Okt, 7>/, Uhr: n. Kammermusikabend Klingler-Quaitett Mitw.; Karl Wendel, Francesco von Mendelssohn. Rrahmc» stradchqnartotit A-Moll, StraiehquinMtt DrailUM. Q.Dnr, tHrwchsextctt B-Dur. Karten nur bei Bot. A Bock. Arien von Beethoven, Händel, Lieder von Bach, Mozart und Volkslieder. Mitwirk.: Allred Lkblensteln(Flöte).— Am Klavier: Walter Gleseklng.| Karten 13—3 M. Bechstelnsaal. Mittwoch, 2. November, TV, Uhr: Lieder Abend Philharmonie. Donnerstag, 27. Okt., TV, Uhr: Erstes Konzert Thea Lehner Schubert— Brahms— Hujo Wolf. Am Klavier: Fritz Lindemann.| Karten 15—4 M. Singakademie Mittwoch, 2. November, 8 Uhr: Back-Abend Theophfl Adolf Jensen, Rieh Sfrauss, fleilbes, Themas Karten: 16—5 U. Beathovoneaal. 1. Lustiger Abend Senff-Georgi Ausverkauft! Sonntag, fl. Mov., 8 Uhr, Beethevensaal WiDriPFhnlllltH d n-"�11- neuen Schlagerprogr. UlCUCrOOlUIlB„Durch Dick und Dünn!" Kartsr 12, 10, 8, 6, 4 und Steuer. t, Uhr: Singakademie, Sonnabend, 12. Nov.,?>/, Uhr Konzert mit dem Philharmonischen Orchester Rudolf Polk Dir.: Prof» Richard Hagel» Violinkonzerte von Nardlni(* moll), Tschaikowsky (D-dur); Bruch■ Schottische i'apleaie TCarten 3C— 6 K. "TT» Wh W A NNV WW rn MW H____-____-_ H Beethoven»anI. Montag, 7. Novbr., 7�8 Uh: JiDLO WKERI I£| c 8 R wri i nTn pkarn B u. Fugen a. d. wohltemp. lüavier, OrgelUktrtra|un|e;i W LilUU II IUI II UHUUIU Arien V. Faiaiello. Uouiusake. Lieder v. gebnbert.-. 1 v. Busoni. d'Albert: Chaconne. Choralvorsoiele. m V V Arien v. Peieiello. Moniusake, Lieder V. Sebnbert, Wolff, RaokmaninufT, GretscbaninofL| Kart 30— 6 M. C-Moll Partita. Französische Suite E-Dur, 6 Präludien u. Fugen a. d. wohltemp. KJavier, OrgelUbertragunge ». Busoni, d'Albert; Chaconne, Choralvorspiele. Karten 35— SM. B Am Klavier: Georg Markewitz. Karte«: 16—4 V. KarTon lüp oblwe��i�nnt«ttnna:«n bei llotf A Kaeb. Wertficlm n.». d. Aben4kakii»e 'M 1-- 1----- 1.'.'i..._____ jj__ J.. v.■■_______'.Ii.—— L..----- ii. i' i» 1 J'J------- i'-jjLL'.je----- et' Beethovensaal, Montaotf4»Kovembert7V,Uhr 1. Arien- und Lieder-Ahend CARL = CLEWINö= Am Flavigr: Mich. Kail• ii 25- Raucheisen. 5 11. Beethovengaal Kothcnei- Str. 32 8 Uhr l Hellte Sonntag: HARCELi. SALZER Karten 6—16 M inkl. Steuer Mittacs- kasse(12— 2) Abendkasse(ab 7 Uhr) Germania Prachtsdle RC,Ricliter�li9ii«MS»r',IO Jed. Sonntag: | HoffonnsKird- cestscheSaager I Gr. Konzert IBegS, Vorst. T. P Nachdem Iffi Ffn.-LänrOeü Imren-weiBen ' Saal v. 8 Großer Bali Lhr 1 BERLITZ SCHOOLS Leipziger Str.I23a Ecke Wilhelmstr. Tauentzienstr. 19a FEEW SPMCBEil Einzelunterricht. Zirkel monttl. 60 Mark Imernttionale Kontertbctrl�ba-ticsellBChafl m. l». M., W 10, MatlhÄlklrebstr. 4 Philhnrmanie. Mittwoch, den 2. Naveaaber, abends 7'/, Ubr j I. OrchesteraAbend Fcrruccio BUSONI mit dem Philharmonischen Orchester Mzidrlgal-Chor Dlriflcnt: Prof. Carl Thiel unter Mit Wirkung de« VortragsVoIße: Mozart: KonzertBtilte a. d. Oper„Idometseo" zua. gest. u. 1,. v. F. Dusoni, J. Ouvcnure. 2: Opferhandlung- l estmarsch, Montev drlgale. Mbeliiis V. Sinfoni(Erstauff. i. Deui&cuiund) Bcefboven; F. Karten M. 50— V bei Bote u. Bock, A. Wer'.heim. Bteitkopt ll Härtel Im Abonnement BlüthneraSaal Im Abonnement 4 Seheinpfmg-Süifonielionzerte 14.(13.) Novbr.— 27.(26.)Dczbr.— 7.(5.) Febr.— 6.(5.) März Cnliofen* Rieh. Tauber(Drcsd Sfazfsoper), Blloab. Rethberr(Dresd. Sttals- dtuoltli. oper), Arnold F�ideny(Cello), Ma* J&J 4(Kiavicr):::: Frogr.: Sinfonien Bruckner, Mr. hier I, Tschtikowcky!ll, Seetliov., Schomann u. a. Kart. i. Abonuem. M. 85—24(Einzelpreis!A. 25—6) h. Bote& Bvck u A. Werthelm P AU L C A S AUKTIONSAUSSTELLUNG DER VERSTEIGERUNGEN C. G. BOERNER(LEIPZIG) DÜRER REMBRANDT GOYA MAN ET KLINGER FREITAG, D. 21.- SONNTAG. D 23 X. VICTORIASTRASSE 35 PAUL GRAUPE AUKTIONSAUSSTELLUNG DER VERSTEIGERUNGEN G.G. BOERNER(LEIPZIG) jAGDSAMMLUNG ALTER GRAPHIK ENGLISCHE FARBDRUCKE DES XVIII. UND XIX. JAHRHUNDERTS FREITAG, DEN 2!. SONNTAG, DEN 23. OKTOBER LUTZOWSTRASSE 38 Winterkuren in Bad Elster heuen Aervculeidca, Gicht, lUteuiualisjtnu», licrzieldet»(Uelhnäekurccj, Blatarmigt, llleichauuUt, ii'rsueuhrauiiheUou, aii0-cmeiuü;i So»zujitA.»i �n, Vor- damiag'ejrtörimgc*, SXcxtM-t. f*eJsuuc- JZacfcerirrKiab hcHA— g PeMtolblgkeltv Iifthmajicen a. a, m.— JDrnokschrlften und nttbere Anskaott durch �dlc BudetUrektlon. KONZERTDir.EKTION ROBERT SACHS Inh. E. SACHS u.£. KULA I H R WWWWtWl Zwßl 0��as?Mßi3 »«K«»aL � �rCluo ' �ilMWMWKIMMWWNK 7. Nov.: Maskenball VorTerbauf an der Kaaae der Sisataeper nl> 27. Oktober Letztes Konzert Philharmonie, Freitag, 11. Nov., abds. TU Uhr. Kartei bei Bote 4 Bock, Wertheim, Konzertbureau Hannoraaal Zoe: Oienatag, 25. Oktober, abends 7:/i Uhr: ArienaAbend Alfred OT PICCAVER Am P10s«I t Bruno Seidler.Winkler. ZanberflSte, Barbier von Bagdad, Carmen, Bohime, Afrikanerin, Toscs. Ktrten: 10— SO Mk. bei Bote 4 Bock, A. Wertheim, Abendkasse. Sinzakad., Morgen, Mantag, abds. 7% Uhr; „.h. Kcra Goetz ...... Sctitnidt-Sadeko«) Lieder v Brahma, Saacb. Trank,' Inier mezzi, Sctiumaaa, h'antasisaonate C-dur, Schubert, Ballade As-dur, Chopin etc. Karten M. 15.— bis bat Bote* Bock, Werth, und an der Abendkaase. Sandra Droucker Melatersaal, Mitlw, 36. Okt. S Uhr: Vortrag l.ber klavierjechn. Fraaea m. Erlkuter, a. Klav. Blüthnero� Sonnab.l. Nov. 7»/, Uhr: Klavierabend. Kart 26—5 b. Bote* Bock, Werthelm. Brahmasaal, Donnars L, 71. Okt, abds Tk U: SchlUer'HSIdarlln'Abend Bettina Seipp Karten M. 15— S bei Bote 4 Bock, Wertheim. Dirigent1 Rafael Dcufsch-Spanische'VereliiiiaBgE.V. Berlin Philharmonie, Dienst, 8. Nov. abds 7'/, Uhr; Binz. Kongert m. d. verat. Phllh. Orchester SPANISCHE MUSIK Benedlto Solistin: l-Ciä AftÖt 06 PSdlüS Kompositionen von Chapi, Arragui, Albeniz, Granados, Usandizaga, Turins, Brstdn, Am Fit gel: Wilhelm Scholz. Karlen M. 50— S bei Bote 4 Bock, Wertheim. Arn 3. Nov., abds. 8 Uhr, findet im Brahmssaal, LUtzowstr, 11 1/1 12, ein Vortr. üb.„Die spanische Musik' mit Erllmerangen am Klavier, geh von ihr. Richard H. Stein, statt. Eintr. anenigeltl. Beethovena, Dienst, 28. Okt., abds. 71/, Uhr Liederabend Wilhelm GUTTMANN Am Flügel: Dr. V. B. Wollt. Karten M. 26— i bei Berte 4 Bock, Wertheim. Kllndv.Scharw.Siali Donnerstag, 27. Okt, 8 Uhr: Tanz und Plastik Lien Engelen Am Flügel: Elsa Fiedler. Karten 5—15 M. Bote 4 Bock, A. Werftu/Abendk. Beetk Svens. Mittw,26. Okt.(verI. v.26. Sept.) 8 U.: Sehn mann« Abend BIDthner-Saal: Sonnabend, 29. Oklbr., 7'/, Uhr: Lieder* u. Arien-Abend "orth» Stolzenberg Am Flügel: Fritz Lindemann. Kart. 5—20 M Bete n. Bock. A. Werth.. Abendk. Becbsteinraal: Montag, den ZI. Oktober, 3 Uhr: M fit Bf BIM HB" Lieder-Abend ercrami l Tilly Erlenmeyer Syraph Etud, Voce. Cdur. Fantasiest Camaval. Kart M. 20.— bis 8.— bal Bota 4 Bock, Wertheim Meiatarsaal, Montag, 31. Oktbr., abends 8 Uhr Lledor«Abend— Margareta (Staatsoper) Jäger-Weigert SchlUlngs, Strand, Bloch. Karten HL. 20—8 Inkl. Steuer, Garderobe und Programm bei Bote 4 Bock, Wertheim, Malaters� Donnerst, 3 Nor, abds. 7*/, Uhr: Vortragsabend Walter Sedlmayr<«'«*•■» Karten 15—5 M. bei Bote 4 Bock, Werthelm Konzerl-Dlrekilon Hans Adler Berlin W 50 I Heule KScala! Oskar- Fried-Zyklus Mahier IL Sinfonie » Der Chor der Staatsoper StaSa il'Ü 30. Okt. Oskar- Fried- Zyklus Solist ab: Lodffig Wüliner* Fradsric Lamond Prozraznza n.».: Oscar Fried, Die Auswanderer Tectaaibowsky> Klavlcr'Konzurt 1 1 livnsb, vluA ITviplÄte# sind aafgehoheb I Korica bei Bote* Beck, A. Wontmuu j Schillersaal. Heute 8 Uhr: mit seinen Uedem j zur Laute Karten 4— 15. Blume | Blüthnersaal. Mittwoch, 26. Oktober, 8 Uhr: vmv Klavier« Abend Reichibt D Beethoven— Eitel— Schumann— Schubert— Uszto— Karten 4— 10 M. ah."i�U.; j Beetkßveß-Bralims-Abcni] Kwasl-flodapp 1 Karton 16— 6M. BeW JtBeek, ▲.Wertheim 1 Musikalische Kaimrspieis ScblllcrsaaL(Dr. Erich FUcher.) Schillersaal. Donnerstag, 27. Oktober,-8 Uhr. I Vorstellung Der süe Diener: Ottenbach Der Herr Doktor: Schobert Die Waschhficbe: Dittersdorf I Ciaire Jache— Anni Charaa— Max Measlaf. Regie: Herbert Neastadt Muf: Leitung; Ernst Naiaxh.— Bote 6 Bock, Wertheim, Schiilerth. MHAikbechschnte Montag, 24. Oktober, abenda• ühr: Klavier-Abeod tünde- irajjer Werke vo» Baoli« Beedserea, Chopin Llszt, Reger Karten 15— 5M. Bote A Beck, A. Wertheim i | Schwechtensaal* Sonnab., 29, Okt. 8 Uhr; L!eder*Abead Margarete u. Eugen Brieger u. freundl. Mitwirkung v Prof Hans Hermann. Am Flügel: Wilhelm Scholz. Schubert— Schumann— Orieg— Hennann. Karten S— 20 M Kllnd warth. Saal. Montag, 31. Okt. 8 Uhr: Liederabend moderner Komponlston. Klindworth'SaaL Pnia,'M Okk, T'/aU.: Bfnafgcr Lieder-Abend Ltwe-Batlodea Lkikrer-fnm Am Flflß-el; Arthar Perfeherg Karten 16— 6 Zt. Bote A Bock, A. Wertheim Am Flögcl: Ivo Gereradorfer. Pranken st ein— Streaf»— Reger— Scott-Komgeld.— Karten 4—20 M. Marmorsaal. Xreik, AMov., ebda. TVtü.: Einziger Irles-, Lieder- 1. Dietten-Abend| Saubenthal Karten 35— OK. Bot. A Boek, A.W.rth.im I Konklmn PaMold Beethovenanal. Dienstag, 1. Nov. 8 Uhr; L war Beethoven-Ahend ilREOTZEB D mit dem Fhilhanm. Orch. unter Leitung von Leo Blech Konzerte: C-motl. G-dar, Es-dur| Kart 8—36. Singakademie. Dienstag, 1. Nov., 7'/, Uhr: II. Abend der Berliner KonzertgeaellschalL Kammer-OrGliesterabend Dir. Meyrowita— Sol. P. R. Mendelssohn. Nachtmusik von Mozart, Var. für Streichorchester von Beethoven, Serenade für Cello und Streichorchester von Volkmann, Suite im alten Stil für Cello und Streichorchester von L. Mendelssohn; Karten 10, 15, 20 m Steuer. Kart für alle Veranst. b. Bote ABock, Werthelm. B&kflt-Golll. SHihI.1 stkn Ar 120,- Mark kmI nr M m erUltiUk. lühn'gs BMA, ▼. SS U. oofvtrM 51» WS dw Mammi AasMkrsagM. dMAGvean SHL«a». Zumb um- nnat» Kn«« glelsh wttaaa.kM. 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Duetten-Abend Schmalstich FritT OUtibernd Am Flügel; Clemens Schmalstlcb. Kart 5-20 M.b. Bote A Bock, A. Werth., Abendk. Marmorsaal(Zoo) Freitag, den IL November, 71/, Cbr: Konzert mit dem Biütfaner.Orchester IirjuNeumark oenstiamn) Sollst: Schlusnus Karten 5—20 M bei Bote u. Bock, A Wertheim. Bafitae-VeranstaUaiic�D(KL Kovenzbcr. 7'/, Ufer) Konzert im Marnsorsaal l Margarethe Arndt»Ober —" Heinrieh Schlusnus Sehwectatenaaal t Vertragsaben d Fritz Kortner Karten bei Bote 4 Beck und A. Wertheim " K&natlcrbaua. Mittwoch, 2* Okt. 8 likr:" YortPaasabcnd— Hedwig H E Ii It I N G- Turgenjeff— J. P. Jacobstn— 0. de Manpasaant Karten M.7, S, 3 bei Bote 4 Bock, A. Wertheim Melatersaal. Donnerstag, 27. Okt, TV» Uhr: Juieder- and Balladen- Abeud Georg Siebenmark (Bariton) Mitwirk: Hans Fassermaon(Viol) Am Flügel: Professor Eduard Befam. Kart M. IC, 8 6 bei Bota 4 Bock. A. Wertheim Meisters«»f. Freitag. 28. Oktober, 8 Uhr: LEO MENTER „X achtgedanken" neues Programm phantastischer Dichtungen v. Büchner, Nietzsche, Strindberg, Wedekind, Wi'dgans, Wcrtel u. a. Karten M. 10, 7, 5 b. Bote 4 Bock, A Werthelm Blüthnersaal. Freitag, 28. Oktober, 8 Uhr: £Inv,iger lilederabend JllBXt® ROSSI �00, or Am Flügel: Clemens Schmsistieh. Bisher unverüfientl. Komposlt r. Rieh. Wagner. Neue Lieder van Clemens Scbmulsticb. Kart. M. 15, 10, 7, 5 b. Bote 4 Bock, A. Wertheim Künstlerhans. DiCDSiag. I.Noremb. 7>/, U.I' Arien u. Lieder des 17.0. 18. Jahrhonderts, MARTA LUHL 2 Am Flügel: Wilhelm Scholz. g Karten M. 15, 10. 5 b Bote 4 Bock, A. Wertheim � Melatersaal. Mittwoch, 2. November, 7,/i U.: a Kompoaitlona-Abend von � Keinhold«f. Beck 2 Mitwir«: Willi Kewltsch(Sopran). Hans Butte- 8 Hasse(Violire).— Am Flügel: Der Komponist 3 Gesengs- und Kammermusikwerke.• Karten M 10, 7. 5 bei Bote 4 Bock, A. Wertheim B Hochschale f.Muslk. Donnerst,} Nov., Sühn P Zar Feier des ZSJShrfgea Bestehens der- Berliner Mozart- Gemeinde E. V.» GROSSE MESSE c 11- von W. A. Mozart (Dirigent: Frlf a Itttck ward) Mitv: Jeannc Koetsicr, RostWalter, Alfred Wilde Eduard Meier-Menzel. Mus.-Dir. Job. Sen fliehen d.Chüre d.Morart-Ocmcind.v.Berlia u.Zehlendorf Kt. M. 20, 15. 12,10.8 0. Bote 4 Bock, A. Wertheim Sezessian. Donnerstag, 3. November, S Übt: Vortragraabenck— Alexaadcr K ARB AN Groteske MIrchen und Gedichte. Kt, M 30,20,15,12,8,5 b. Bote 4 Bock, A. Werth. Meistersaat. Sonnabend, 5. Novmb, 8 Uhr: Liederabend Hermine Behn Mitw:Loth.Karau(VloI) A.FIOg.-.W.MoIdenhauer Karten M. 10, 7, 5 b. Bote 4 Bock, A Wertheim Singakademie. Montag, 7. November, 8 Uhr: Uederabcnd— Snaanne f ischer- Saffersnatm Am Flügel: Kar! August Fischer. Altitalienische Arien Lieder v. Beethoven n.Woll Kart M. 15, 10, 8, 5 b Bote 4 Bock, A. Wertheim BuBtag, Mlifit, 14. Nor., 71., Alte Garnisonkirche PfsnneneehinidtBetaer Chor Ellas von F. Mendelssohn Soli: Pr.AIb.Fischer(Elias),FrI.E Ohlhoff(Sopr), Frl. C. v. Scheele(Alt), Herr P. Huttmann(Tenor). — Kart M. 12,9,7,5 b.Bote4 Bock, A.W ertheim w* Singakademie, Mittvecb« 26. Cktn 7lU Uhr Z Kammermusik Hjaimar von Dameck (Violine) Mitw.: Prof. R. Kahn u. Mitgl. der Staatskap. Progr. Telemann, Bach, Schubert Kahn. Kart. 10, 8, 6, 4 M. b. Bote 4 Bock, A. Werth., Abdk. 1 Konzertsaal d. Hochschule für Musik Mittwoch, 26. Oktober, abds.?>/, Uhr Arien«Abend Sebütz ReinboM n>. d. Blüth ner-GrchesIer-Dirlg. Edmund Meisel Arien v. Gluck, Mozart, Donizefti, R. Wagner, Glordani.— hero u. Leander(Sinf, Dicht f. gr. Orch.) V. P. Erlel. Kart 15—3 M. b. Bote 4 Bock, A, Werth. r Mndrais-Bad�BÄVÄ'�" Kurshtellung unter Leitung von Dr. med. Kieffel früher Dr. Lahmanns Sanatorium„Weißer Hirsch" Gesamtes Wasserheüvert, Kohlensiure- Sauerstoff-, Radium-, Moorlauge-, Sole-, Schwefel-, Lohtannin-. Kiciernaael- usw. B&der, Fango-, Päekg Heißluft-, Dampf-, Giflhl.-. Kastenbäder. Hohensonne. Diathermie. Pranklinasat Vier- zallen- und Weehseletr.-BKder. Dr. Lakmann-Kur. ��fltotfweekooikur�tnnalt�U�onn�Mtah�� Schwechtensaal, Donnerstag, 27. Okt, 8 Uhr Lieder-Abend . Dura Bernstein'Börner? e9 a. Klav.: Max Saal— Kammermus. d. Vrles P (Flöte), Sibeiius, Haas. Brand-Buys(Lieder m. g £ FlÖte), Mahler, Busoni. ig j Kart. 18—5 M. b. Bote 4 Bock, A. Wertheim � ® Schwechtensaal 4 Sinfonie-Konzerte n n Neues Berliner Konzert-Orchester• I Dirigent Max Wollheim t 1. Konzert: Sonntag, 36. Oktober, abds. 8 Uhr| Mitw.: Elsa 6 H00?ölI8ö(Sopran) Marius HL!7kbijM(Klavier) Kart 10—4 M. b. Bote 4 Bock, A. Werth, Abdk. j Singakademie, Donnerst, 3. Novemb„ 8 Uhr I. Konzert Therese Petzko-Sciiubertl Mitw.: Pepi Trau Am Flügel; Waldemar Llachow&kj. Kart 20, 15. 10, 5 M b. Bote& Bock, A. Werth.| Schwechtensaal, 7. November, 7'/, Uhr Brahms* Pieck* Abend irnsgard Waldeck Mitw.: Paul Saubrich(Bariton) Bogi: Fritz Fleck Lieder u. Duette v. Brehms u. Fleck. 1 Kart 12, 9, 6 M. b. Bote 4 Bock, A.Werth.. 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Abt. 7 Uhr Funltionärsitzung bei Grünau, Stahlheimerstr. 30. Die Bezirksabeudc fallen diesen Alonat aus. Die Abtciluugsversammluug findet der Revolutionsfeier wegen schon am 2. November statt. 31 Ab! ssrühcr 17.). Funktionärlonferenz sämtlicher Bezir'ssührer, Bc- tricbsvertraucuslcute, Elternbeiräte und Frauenagitationsmitglieder 7 Uhr bei Lojack, Bcymeflr. 8. Bestimmtes Erscheinen Pflicht. 11. Abt.(sriihcr 6.). 7!4 Uhr Sitzung sänitlicher Funktionäre bei Schult, Mariendorser Str. 5. 45. Abt..(früher 6.). 7 Uhr Sitzung der Funktionäre, Komitee und Kon- trolleure bei Wolf, Forstcrstr. 44. 97. Abt. Neukölln. 7 Uhr Funktionärsitzung bei Schulz, Emserstr. 193. Erscheinen Pflicht.� 108. Abt. Cöstenick. 7'- Uhr Mitgliederversammlung in der Aula der Körnerschule Lindcnstr. Thema:„Frau und Politik." Rescrcntin: Frau Marie Juchacz, M. d. R.(Geschäfts- und Kassenbericht für das 2. Quartal). 123. Abt. Wcisjensce. 7'.i Uhr bei Stärke, Eharlottenburger Str. 3. Sitzung des Abteilungsvorstandes. uvruv?»»-a luji,, fiu u j uiucriucii icueiDtcjammuiiTg xn Der v�ajul- aula Feurigstraste 57 zu erscheinen. Tagesordnung: Bericht über das Geschäftsjahr 1920/21. Aussprache. Ncferent Mirus. Frauenveransialkungen: 9. Kreis Wilmersdorf. 7» Uhr im Biktoriagarten, Wilhelmsaue 111/115 (kleiner Saal). Bortrag des Pfarrer Bleyer über:„Religion und So- gialismus." Gäste willkommen. 8. Abt.(früher 1.). 7li Uhr bei Rickert, Steinmctzstr. 36». 11. Abt.(früher 33.). 7(4 Uhr bei Gillwald. Putbuser Str. 21.. Bericht über die Wohlfahrtstagung in Görlitz. Refcrentin Frau ü 53. Abt. 7(4 Uhr bei Taube, Müllerstr. 63». Thema:„Die WohlfahrtS- pflege in Rußland." Ncferent Tausendschön. 21. und 25. Abt. 7(4 Uhr bei Winzer, Ehristburger-, Ecke Winsstraße. Thema:„Der Zweck der politischen Ausklärung der Frau." Ncferentin Martha Hoppe. 57. Abt.(früher 32.). 7(4 Uhr bei Grohn, MilaSstr. 5. Thema:„Die Wohlfahrtspflege einst und jetzt." Referent Kurt Kietzmann. ?9. Abt. 7(4 Uhr Schule Senefelderftr. 6. Thema:„Tie Frau und der Sozialismus." Ziefereut Dr. Schütte. 31. Abt. 7(4 Uhr bei Goldschmidt, Stolpischcstr. 36. Wortrag des Ge- nassen Lehrer Kreutzigcr. 37. Abt. 7(4 Uhr bei Seeland, HauSburgstr. 8, wichtige Tagesordnung. Erscheinen aller Genossen ist Pflicht. 12. Abt. ifrüher 7.) bei Höhlkc, Bcrnniannstr. 60, 7(4 Uhr. Thenia: „Jugendbewegung"(anschließend Reigentänze der Jugcndgruppe). Refcrentin Lisa Albrecht. 13. Abt(srilher 8.). 6(4 Uhr bei Hcinze, Dieffenbachstr. 59. Thema: „Literatur". Ziefereut Bluhm. 11. Abt.(früher 9.). 7(4 Uhr Ncichenberger Hof, Reichcnberger Str. 117. Thema:„Ergebnis der Stadtvcrordnetcnwahl." Rescrentm L. Köhler M. d. L. 68. Abt. Halens«. 7(4 Uhr bei Schwöb, Paulsborner Str. 22. Ecke Schweidnitz« Straße. Thema:„Schulfragen." Referent Marquardt. 79. Abt. Echöncbcrg. 7(4 Uhr Restaurant Fintel, Bcsscmcrstraße. Thema: „Winter und Kraulheitcn." Referent Dr. Graatz. 82. Abt. Steglitz. 7(4 Uhr Fraueuabend. Thema:„Tie Frauentagung in Görlitz." Referentiu Frau Klitzing. Neukölln 89., 90. und 02. Abt. 7(4 Uhr Aula der Gcmcindcschulc Kaiser- Fricdrich-Straßc 1. Thema:„Die Fran all Staatsbürgerin." Re- scrent Dr. Zcchlin.— 94. Abt. 7(4 Uhr bei Tanbel, Weisestr. 28. Thema:„Die Frau als Staatsbüracriu." Referent Groger.— 95. Abt. 7(4 Uhr bei Grieger, Lessiugstr. 9. Referent Rektor Heyn. Thema: „Unsere Frauen und die Wahlen." Gäste willkommen. 101. Ab». Riederschönctttlde. 7(4 Uhr im Zeichcnsaal der Gemeindeschule Berliner Str. 31. Thema:„Meine Erlebnisse im Orient." Referent Heinrich Bicrbücher. 128.— 130. Abt. Pankow. 7(4 Uhr im Jugendheim, Breitestraße(Eingang hinter dem Finanzamt). Thema:„Die wirtschaftliche Bedeutung Oberschlesicns." Referent Erwin Borth. llederniorgen. Dienstag, den 25. Oktober: 20. Kreis Reinickeudorf. 6 Uhr erweiterte Kreisvorstandssitzung im Rat- haus Wittenau. 25. Abt.(früher 23.). 7(4 Uhr Zahlabcndc bei Gott, Kuiprode-, Ecke Bardelebcnstroßc. Anberg«, Friedebcrger Str. 1. Elbinger Klause, Elbinger Str. 10. Schölzcl, Thorner-, Ecke Cotheniusstraße. 71. Abt. Zchlcndors. 8 Uhr bei Mickley, Potsdamer Str. 25. Sitzung de? Dorstaudes mit den Funktionären. 101. Abt. Treptow. 7 Uhr Mitgliederversammlung im Zeichensaal der Schule 6, Wildenbruchstraße. Acußerst wichtige Tagesordnung. 123. Abt. Kaulsdorf. 7 Uhr Mitgliedervnsammlung rm Zeichensaol der Schule Adolfstraßc. Die noch ausstehenden Karten zum Kursus sowie die Sammellisten zur Wahl müssen abgerechnet werden. Arauenvecanstslkungen: 20. Abt.(früher 15.). 7(4 Uhr bei Pose, Koloniestr. 15. Wortrag der Genossin Kiesel. 86. Abt. Mariendors. 7(4 Uhr in der Schulbaracke Königstraße. Thema: „ß 218." Referent Frl. Dr. Thurnau. 98. Abt. Neukölln. 7(4 Uhr bei Drescher, Kranoldplatz 8. Thema:„Die Frauen in der Jugendpflege." Ncserent Rektor Heyn. Die Frauen aller Mitglieder sind willkommen. Aebungssiunde der SPD.-Thöre: Anfragen sind zu richten an St. Schulz, Charlottcnburg, Äirchstr. 33. Montag. 7(4 Uhr: Arbeitergesangorrein„EinigkeiU'-B u ch h o I z bei Henmg, Pascwalkcr Straße 30.— SPD.-Männerchor Kreis Fried» r> ch s h a i n im„Andreas-Kastno", Andrcaostraßc 3. � Frauenchar„Froh- finn-C harlottcnburg, Aula Roslnenstraße 11.— Dienstag. 7(4 Uhr: Sozialdemokratischer Männerchor H a l! e s ch e s Tor in der Aula der II. Realschule, Bccefhstraße 9/10.—„Harmonie"»W e i ß e» s e c(8 Uhr) ''~""(4—10 Uhr i ÜPM.®rünct Weg.— Soz. Männerchar Mariendorf<8 bis 10 Uhr) bei Niendorf, Slzailssceslr. 19.— Freitag. Männerchor„Harmonie". : Charlottenburg(T.— 9(4: Uhr). Anla der Siemens-Oberrealschule, Smloßstr. 27. !—„Ll-dcrsr->inde".B o r s i g w a I d c- W i t t- n a u bei Schade, Veidt-, Ecke Derlincr Straße.— Soz. Männerchor Prenzlauer Tor(8 Uhr). Pökorz. Vraucrci, Prenzlauer Allee. l : Die gemeinsamen Chorproben zum 20. November finden > am 6. und 13. November statt. Die Chöre werden gebeten, die beiden Sonntage sreizuhallcn. Näheres nächsten Sonntag an dieser Stelle. Tie Chorführerschul« beginnt an, Sonntag, den 30. Oktober, im Restaurant „Bürgerheim", Berlin. Alte Schönhauser Str. 23. Vorträge, vereine imü Versammlungen. Vcrllncr GcwrrkschaflSkommission. Montag, 6 Uhr, im Saal 1 des Gcwerkschastshauses, Engelufer 21/25, Plcuarvrrsammlung. Bericht des Ausschusses. Volkssürsorge. Dilettanten im Mustkgcwerbe. Zcutralvcrband der Schuhmacher. Montag abend 6 Uhr außer- ordentliche Branchenversammlung bcr Stepperinnen der Hausschuh- industrie bei Hentschel, Köpenickcr Str. 127». D« Stand unserer Lohn- bewegung.— Dienstag nachm. 5 Uhr Versammlung aller jugendlichen Ar- bciler id Arbeiterinnen und Lehrlinge der Industrie und des HaudwrrkZ daselbst. i Achtung, Bau-rbcilcr! Die für Montag, nachmittags 1 Uhr. nach dem„Dresdener Kasino" anberaumte Baudeleqicrtcudcrsammlung findet umständehalber zu derselben Zeit in der Schulaula des Sophie gyninasiumZ, Berlin, Weinmeiflersir. 15, statt. Hutarbciterverband. Am Dienstag, den 25. Oktober d. I., Der- sammlung aller Skohhutnäherinncn um 5 Uhr bei Wille, Sebastianstr. 39. Zentralvcrband der Angestellten. Montag, Reichssinanzbehörden: Mit- gliedcrversammlung 7(4 Uhr im„Rosenthalcr Hos", Rosentbalcr Str. 11/12. — Tapisserie: Mitgliederversammlung 5(4 Uhr im Verbandslokal, Komman- dantenstr. 63/61.— Tcxlil, Bekleidung, Lcdcr: Sektionsvorstandssitzung 7(4 Uhr im Berbandslokal, Bcllc-Alliauce-Str. 7/10.— Holzhandel: Dienstag, 7(4 Mir. Mitglicbcrvcrsammlung, in der„Reuen Philharmonie", Köpenickcr Str. 96/97. FrcigewcrkschaftlicheS Jugendkartell. Vollversammlung Donnerstag 7 Uhr Verbandshaus der Holzarbeiter(Sitzungssaal). Ruitgestr. 30, Hof pari. Tagesordnung: 1. Bericht von der gewerkschastlichen Jugend- konferenz iw Kassel. 2. Aussprache über die Frage der Schülcrrät«. Be- stimmtes Erscheinen aller Delegierten ist Pflicht. Tie durch die Organi- sation zugestcllic» Einladungen legitimieren. Steglitz. Vezuk 12. Gewerkschaftsunterkommisston. Montag 7 Uhr Sitzung in Eroß-Lichterfcldo, Schule. Dahlem« Straße. Verband der Buchbinder und Papicrvcrarbcitn. Luxuspapicrbranche. Montag(45 Uhr in der Aula des Köllnischen Gymnasiums. Jnsclstr. 2/5, Versammlung. Werl und Wesensart der neuen Schlichtungsordnunq. Referent Georg Handle. Dienstag(-5 Uhr Saal 10 des Eeioerlschasis- Hauses, Engel-Ufer 24, Versammlung der Koloristinncn. TranSportarbeiterocrband. HandclshilfZarbeitsr und-arbeiterinncn aus der EngroS-Feinlcdcr- und Lcderwarcnbranchc: Montag 7 Uhr bei Witte, Poststr. 29, Grnvpenversammlung.— Handclshilfsarbeiter und -arbeiterinncn aus der EngroS-Schuhwarenbranche: Dienstag 5 Uhr bei Witte, Poststr. 29, Gruvpenversaiumlung.— Bretterirägcr, Platzarbcitcr und Kutscher aus den Furnier» und Nutzholzhandlungcn Groß-Berlius: Dienstag 7 Uhr in den„Ccntral-Fesisälcn", Alte Jalobstr. 32. Vollver- sammlung. Musikervcrband. Gruppe der Ensemblcmusikcr: Dienstag vormittag 10(4 Uhr wichtige Versammlung im Großen Saale unseres Vereinshauses. Asa. Dienstag 7 Uhr im Schulihciß-Ausschauk, Reue Jakobstr. 21/25, Funktionärvcrsammlung der Angestellten der Eesundhritsindustrie. FunktionärauSweiS«iiieZ Asa-Derbandcs legitimiert. KricxSops«! Funktionärkonfercnz für Groß-Dcrlin! Montag, den 21. Oktober, abends 6(4 Uhr, in der Schulaula Sophien-Lyzeum, Berlin, Weinmeisterstr. 16/17, Vortrag des Genossen Ticdt über den internationalen Kongreß in Wien. Erscheinen aller Funktionäre ist Pflicht.— Verein sozialistischer Aerztc. Ocfsentliche Sitzung am Montag, den 21. Oktober 1921, abends 7% Uhr, im Deutschen Zahnärztehcus(Gnümannsaal), Biilowsir. 101(am Nollendorfsplatz). Uever den Reichsgesctzcntwurs zur Bekämpfung der GeschlechtZlrankheiten mit besonderer Berücksichtigung der Derlincr Verhältnisse. Referent: Prosessor Blaschlo. Gäste willkommen. — Gemeinde- und StoatZarbcilcrverband. Branche 3. Wasserwerke. Heute, Sonntag, den 23. Oktober 1921. vormittags 10 Ubr Besichtigung von Wasserwerk Müggelsee. Wuhlhoide..Tresspuntt NS Ubr Bahnsteig Schlestscher Babnyos, Fahrt nach Fricdrtchsbagen.— Charlotten bürg. VolkIIeuerbcftattiingsvcrctn Groß-Berlin. Dienstag. 25. Oktober, abends 7(4 Uhr, im Kaiscr-Fricdrich-Zclt, Berlin« Str. 88, Mitgliedrrvcrsammsung. �us oller Welt. Ein Zestechun.qzprozest in.?rankcn!hal. Beim Landgericht Frankenthal begann am Sonabend der Prozeß L i c s c r und Genossen, zu dem SV Zeugen und Sachverständig-z geladen sind. Der Prozeß dürste etwa vier Tage dauern. Es handelt sich um die Bestechungsangelegenheit bei der Dadischen Anilin- und Soda f ab r it. Der Hauplangeklagte Liefer soll sich in den Jahren 1917 bis 1820 mehrfach Bestechungen gegenüber den Beamten der Aniimsabrik schuldig gemacht haben, die ihm dafür Lieserungs- auftrage versehasit haben, an denen die Anilinfabrik Millionen- Verluste gehabt baben soll. Als Nebenkläger tritt der Deyein zur Dekümpfung des Bestechnngswesen- auf. lieber die Zulassung des Sonntag, 23. Gktobee 1�21 Nebenklägers muß, da gegen sie rechtliche Bedenken vorgebracht werden können, ein Beschluß Ire: beigeführt werden, der die Aufreckst- erhaltung des Zulassungsbeschlusses ergibt. In seiner Vernehmung behauptet Liescr, daß sein Vermögenszuwachs hauptsächlich aus dem Verkauf seiner Grund st ücke herrühre. Natürlich hätten auch die Warenobjekte an Wert gewonnen, woran aber auch die Aanilinfabrik Nuß-m gezogen habe, da sie z. B. dadurch, daß er ihr rechtzeitig Lötzinn verschafft habe, 5 Millionen erspart hätte. Er bestreitet, sich der Bestechung schuldig gemacht zu haben; er habe stets zwischen Geschäft und Privatvcriehr unterschieden. Auch die übrigen Angeklagten bestreiten, sich schuldig gemacht zu haben. Sie hätten sich Lieser gegenüber nur zu gefchäfllichen Sesälligkettcn moralisch verpflichte gesuhlt. Das Opfer der Schlagwallerexplosion. Bon den bei der Schlag- wcttercxplofion auf der Zeche Viktoria Matthias Schwer- verletzten sind inzwischen im Krankenhaus weitere 3 oer- starben, so daß sich die Zahl der bei dem Unglück zu Tode Ge- kommenen Bergleute(72) um neun erhöht, hat. Fünf befinden sich noch ini Krankenhaus. Zaierallilerke Schieber. In dem zweitägigen Prozeß wegen Zoll- betriigereien vor dem französischen Kriegsgeriebt in Mainz wurde erst in später Abendstunde das Urteil verlündet. Ter Hanptangellaate. ein gewisser Florence, wurde zu drei Jahren Gefängnis und 25V VIX) Mark Geldstrafe, zwei weitere französi'che Kauflente zu je einem Jahr Gefängins und IVO 000 Mark Gelvstrate und ein vierter zu secbS Monaten Gefängnis und lvvOV Mark Geldstrafe verurteilt. Ein Haupt mann, der in fahrlässiger Weise durch .Hergabe von nicht ausgefüllten, aber von ibm»nlcrichricbencn AonS, die Zollhintergehuiigrii erleichterte, erhielt drei Monate Ge» sänanis lind ei» weiterer Hauptmann eine Geids'.ra'e von 5000 Mark. Ein Feldwebel wurde zu einem Jahr GetängniS und drei andere Unlerosfiziere zu je sechs Monaten Gefängnis und 1000 Mark Geldstrafe veiurteilt. Sport. Rennen zu Grnnewald, Sonnabend, 22. Oktober. Erstes Nennen. 1. Heilkünftlcr(Ebcrt), 2. Roscnscls(Kosina), 3. General(Nuß). Tot: 68: 10, PI.: 25, 20, 60: 10. Ferner liefen: Sonnenrose(1), Shcitani, Münze, Blumcnkönigin, Wilita, Sonntagsruhe, Flicgerheld, Döberrtz, Ma�in ges., Wehrniann lt, Nignnta, Lachtaube.— Zweites Rennen. 1. Hampelmann(Tarras), 2. Feuer(Staudinger), 3. Queen Hcnrictla (B. Wenzel). Tot.: 37: 10, Pl.: 16, 15, 51: 10. Ferner liefen: Sercnata(1), 3. Scapa(Stoudinger). Tot.: 21: 10, Pl.: 11, 52, 13: 10. Ferner liefen: Medusa(1), Monika, Abendsonne, Wasserschlange, Käthi, Primadonna.— Viertes Rennen. 1. König Midas(Oleinik), 2. Lssian cO. Schmidt), 3. Omen(L. Danek). Tot.: 26:10.— Fünftes Rennen. 1. Cosa Bianca(E. Vehr), 2- Heinrich geh.(Kaiser), 3. Barde CG. Janek). Tot.: 1 18: 10, Pl.: 15, 83, 31:. Ferner liefen: Königsadler(1), Alarid, .Kolik, Black Mark, Ritter Blaubart, Nicotin, Rebe, ProtoS, Galerie, Theobald, Meister. Welcome Song.— Sechstes Oienncn. 1. Ceres (Olejnik), 2. Goldcrsatz(Bleuler), 3. Licberich(Mihan). Tot.: 50: 10, Pl.: 13, 15, 26: 10. Ferner liefen: Esau(1), Georg, Tnrfball, Hexerei, Hartenstein, Leibsuch?, Mobil, Nordsee, Turmwart, Marschmarsch, Morgen- stunde, Wiwia, Esprit, Jnklan, Marlomanne, Maggie.— Siebentes Rennen. 1. Parther(O. Schmidt), 2. Meuiko(Staudinger), 3. Luftibus /Tarras). Tot.: 72: 10, PI.: 28, 81, 39: 10. Fern« liefen: Rastclbind«(1). Katzenjammer, Fürst Poppow, Horst, Prophetin, Erbschleicher, Jndling, Landstreicher, Abcndsturm, Anemone, Arkansas. Arbeitersport. Deutsche Arbeitcr-Sport-Zeitung. Soeben gibt die Zentralkommissien für Sport und Körperpfleg« unter obigem Titel ein« neue W o ch e n s ch r i s t im Format der Tagcszciiungen heraus, die die breiteste O e s s e» t l i ch k c i t über den gesamten Arbeitersport unierrichtcn soll. Die„DASZ." will den Sport in seinen Beziehungen zum politischen und wirtschaftlichen Leben behandeln und be- sonder« Beziehungen zu der großen Arbeiterbewegung herstellen. Millionen innger Arbeiter und Arbeiterinnen sind noch in bürgerlichen Vereinen, leben dort in den gesellschaftlichen Sitten des Bürgeriums und werden den proletarischen Idealen entfremdet, so daß sie der Arbeierbewegung als aktive Mitkämpfer verloren gehen. Ties« Erkenntnis hat auch' in den Kreisen der Arbeiterführer zugenommen, man glaubt ober, daß euch der Arbeitcrsport ein Zcitübcl sei, das viele gute Kräfte absorbiere und dem Klassenkampf d« Arbeiterschaft abwendig mache. Mit dieser Auifasiung vom Arbeitersport erreicht nian aber nur, daß die junge Arbciterschast in noch größeren Massen als bisher der bürgerlichen Bewegung zugeführt wird. Den Schaden hat nicht nur die Arbeitersportbewegung, sondern die Gcsamtaibeilcrschast. Die erste Nummer bringt außer einem Leitartikel über die Ziel« der „DASZ." vorzügliche Darlegungen vom Genossen C. Schreck üb«„Ar- beiie:klasse und Sportbewegung", fern«». Berichte über den Arbeitersport aus ganz Deutschland, sowie eine Rundschau und Notizen. Adresse der „TA�Z." ist die Zentrattommisston für Sport und Körperflegc. Leipzig, Fichtestr. 36. Der Preis beträgt pr? Halbjahr 13 M. Anzugeben ist, ob Postübcrweisung oder Kreuzband gewünscht wird. Arbeitcr-Turn- und Sportverein„Freiheit" Lichtend«« turnt vom Montag, den 21. Oktober d. I.. ab in der oberen Turnhalle der Ge- nreindcschule Holteistraße-Wiiblischstraße. Eingang Böcklinstraße. El- össnuugsturnen aller Ülbtcilungcn: Montag abend 8 Uhr. vorher turnt von 6—8 Ubr die SchiUerinncnabteilnng des Vereins. Die Uebungs- abend« des Vereins find in der Folge dann: Montag und Donnerstag abend von 6—8 Uhr Schülerinnen-, von 8—10 Uhr Jungturnerabteu'ung, Dienstag und Freitag abend van 6— 8 Uhr Schüler, von 8— 10 Uhr Männer und Iungtnrn«, Mittwoch abend von 8—10 Uhr Frauen und Mädchen. Turnfrcudige als Gäste willkommen. asu. 00 50 Damsn» MKalbsciiuhe I-äik. o. andere Lcäi«f�3 I»Uiadb..Derbyrchiil{t.liall>-'-g J3 CS50 hoher Absatz, Gr�se 30-39 Darain- üsibsehuhs prima eclifc Chovrcau, Kohr modor&p epifca* nnd halb--Ä Q nuideferni.elegafi-tcrAbsata Damen-SchnOrstlefal 1» Boxk.,lruree mod-FTimi.xn.<6 � ROO amerik. Abeatn, Dertyaclln.{/«9 Dsiqcr. Lacbschuha z.SchaÖrea oder mit Sp/inpc, mod.tr. ITC Forme eleg. Abeats. Aenscerst preiswert Ca msn-Schsürsffefcl Ii Bestalf, knrze.mod.emo Form, perbyschhl lt, Origin.- /fLE €ood7ea,r-Wclt-Aasführving\k SPtS efa:Cba* Harrer.StüKü.-sZiif&i X»Dox)c.«ud Oherr,, neueste Ä E0" Ferm, erstklassig. Fabrikat&© j prima Chcvreao. tu Boxkalf,. jn vieh ncneji Formen u. Ans-, tthnwgML PchJ* preiswert Xtamcn- Spangonsclmlio schwarz ia8.50, 1X5.00, 08.50,93.00 Pamen» Spangenscbahe gouilarben, uioderne Form. NOCH KÖNNEN SIE BILLIG trotz Preissteigerung bei uns taufen, da wir noch größere L?ger und alte große Abschlüsse haben. 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