flg. 539 ♦ ZS. Jahrgang Ausgabe A Nr. 272 Bezugspreis: vierteljShr� ZS.- M.. monatl. Ii,— M. frei ins Saus, voraus»adlbar. Poll» I-cjug: Monatlich 12,- M, einschl. zu- stellungsgediilir. Unter Kreuzband»iir Deutschland, Danz g, da« Saar» und Meinelgediet. sowie die ehemal» deutschen Gebiet» Polen». Oesterreich. Ungarn und Luxemburg 22,— M., siir da» iidrige Ausland 2g,— M. Posl- deftellungen nehmen an Oesterreich. Ungarn. Tkchecho- Slowakei. Dänemark. Solland. Luxemburg. Schweden und die Säiweiz. Der„Vorwärts� mit der Sonntagsbeilage»Bolt und zeit" der Unter- baltungsbeilage»Heimwelt" und der Beilage»Siedlung und Kleinganen" erscheint wocheniaglich zweimal, Sonntag» und Montag» einmal. Tclegramm-Adresse: »Sozialdemokrat verlin- Morgen Ansgabe berliner VolksvlAtt ( 40 pßsnnis) Anzeigenpreist Di» zehngespaltene Nonpareillezeil« tostet 7,— M.»tileine Anzeigeoda» ietlgedruSte Wori 3.— M.(zulässig zwei tettgedructte Wortes, sede» weitere Wort l.SO M. Stellengesuche und Schlassiellenonzelgen da»'erste Wort 150 M»>»des weitere Wort I.— M. Worte Uber lö Puchstaben zählen sUr zwei Worte. Familien-Au- »eigen siir Abonnenten Zeile 4.— M. Die Preise veriiehen sich einschließlich Teuerungs-uschlag. Anzeigen siir die nächste Nummer müssen bis47 Uhr bei Boeker, Weberstr. 17, Bollnersammlung. Bericht über die Lohnnerhandlung.... Deutsche Filmgewerkschast. Die nSchfte Borführeroersammlung findet erst am ZZ. November in Schirms Lokal, Eharlottenstr. 7, statt. Vorträge, vereine nnü versammsttn-?en. Im Frledensbnnb der»riegsteilnehmer im Biesdorf spricht am Mittwoch lBuhtag). den 18. November, abends 8 Uhr, in der Schultnrnhalle, Pfarrer Blrier über da» Thema„Du sollst nicht töten". Eintritt frei.— Mieterschutz- Bereinigung Beelin, C. B. Dienstag, de» Id. d. M., abends 714 Uhr, i» de» Kolibri-Festsälen, Eartenstr. 6, Versammlung. Arbeitersport. Berliner Arbeiter. Echachklub, Abt. Süden, spielt leben Dienstag Wasser- torstr. 8 bei flöppe; jeden Donnerstag Waldemarstr. 82 bei Drisler und ieden "reitag Hagelberger Str. 20» bei Keufner. � In allen Spielabenden von 7 �llhi grwünlchte Austnnst erteilt Stich. Scholz, S. 42, awiicttotitt. i».— wruppe< (Abt. Eharlottenbvrg und Wilmersdorf) fährt am Bußtag nach Spandau, um Freunde und Gönner sind herzlich willkommen._. FSe Inaendlich« nnd Schüler findet am Büßtag, den 18. November, nach» mittag» I Uhr, im Jugendheim, Neukölln, Mllnibener Str. 82,«In« Schach» Veranstaltung statt. Dortrag. Simultanspiel. Wettkampf R-ukölln-Norden. Teilnahme und Eintritt frei. Turnverein..Oberspree". Oderschineweide, feiert am Mittwoch sDußtag), den 18. November, abend» 148 Uhr, seinen 8. Elternabend der Schüler-»nd Schülerinnen-Abteilungen im Rest. Blumengarten, Inh. Görtig, Osteiidstraße. Alle Anhänger des Berein» und der Zugendpflege find herzlich willkommen� Berantw.!ür den redakt. Teil:«r. Werner Peile», Eharlottenburg: für An. zeigen: Th. Sloche, Berlin. Verlag Vorwärts-Berlog S. m. b. H.. Berlin. Druck: Lorwärts-Duchdruckereiu. Berlaasapstalt Paul Einger u. Co., Berlin, Lindenstr. 8. Hierzu 1 Vellage. Stoffe anslavi«- Millen (gel. geschützt) jot vttwfekilo» der Mund-»nd Hachen HO HK besonder» bei /ftrintio vierteil. ßalsenhZndung. ver« Ufll|l|lvt schleimung. Erhältlich In den Apotheken u. OrogerleB. liir Herren- llk.it Damen- Bekleidig beste fiabr. gr. Auswahl, Verk. meterw, ise Koch& Seeland �: Gertraudtenstr.- ße 20—21. \1-v.-*- HON UNON ,„_____' zuenfscheiden, und Sie werden den kleinen Preisd ufschlä£ für die gu/e MASSAPV-�iigdreiie mäßiQ und hegrundet finden. _ MAJSSAJRY~ VLASSE 50J*__ Kleide Dich billig, elegant! Jackett-Anzüge, Cutaways, Schlüpfer "■"."■ mß■ mß■ teil! au« Seide. I»ta< für 400-600 m. Femer Damen.KestCme,-MSntel, Wische, Teppich,, im Lttzlhhau« MAritTBlaty �fisa«en« billig l Peltwarea l Kr,acfQeh«e«10, ZobcIfQebs, 400, Blau-, Silbertüch«». Skankt, ■ III heinnau» rowrlizpiau 99 a WWn,»pwtplao»OO, onpl». uvo, PelunUtel zwo. Kola« LMDbarnwarw. Nr. 539 ♦ ZS.Iahrgaag Heilage öes vorwärts Dienstag, 75. November 7921 Raubtiere in öer Großstaüt. Dressurkünste.— Wie sie leben und arbeite». Man weiß aus dem Berliner Zoo, daß er seinen Pfleglingen lediglich drei Pflichten auferlegt: das Fressen, das Schlafen und das Sichbeguckenlaffen. Sie führen, fo will es dem Besucher scheinen, hinter ihren Gefängnisgittern ein beschauliches Dasein. Man freut sich, wenn sie nur erhalten bleiben und möchte sie sozusagen am liebsten für die Ewigkeit konservieren. Welch ein Leben von Mühen und Arbeit— und noch dazu meist widerwillig geleisteter Arbeit— führen dagegen die Tiere, die zurzeit in der Hagenbeck-Schau in der Potsdamer Straße Abend für Abend in der Manege ihre engelernten Kunststücke einem schaulustigen Publikum zeigen. 3a öer Manege. Unter Peitschenknall und Pistolenschüssen eilen Löwen in die umgitterte Manege und noch einigen Wendungen besteigt jeder der Herrschaften seinen kleinen, hölzernen, mit Farben buntbemalten Thron. Wie sie mit Zähnen fletschen, ein heiseres Brüllen ausstoßen und jede Bewegung ihres Meisters verfolgen, der, mit Peitsche und Revolver bewehrt, sie mit harten Augen im Schach hält. Im Bogen schleichen sie, geduckt und gar nicht königlich, um den Dompteur, der sie mit Blicken verfolgt, auf ihre Plätze. Ganz lang- sam und wohlüberlegt sind alle Bewegungen des Dompteurs. Wäre er heftig oder gar tölpelhaft, würde der Bann seiner Herrschaft ge- brachen sein. Zum Schlüsse zwingt er seine Untertanen, sich ge- meinfam niederzulegen, wobei sie alle die Blicke auf ihn gerichtet haben, und dieses Bild, das die großen Tiere im Staube vor einem aufrechtftehenden Menschen zeigt, der als Zeichen seine? Herrsch- gemalt die Peitsche in der Faust hält, mutet an wie ein Symbol diktatorischer Gewalt, die jeden Augenblick um ihren Be- stand besorgt sein muß. In ähnlicher Weise produzieren sich die Tiger, die einen noch weit gefährlicheren Eindruck machen, weil ihre Gewandtheit, Ihre Geschmeidigkeit, mit der sie um ihren Bändiger herumschleichen, viel augenfälliger ist als die der Löwen, die im Vergleich zu ihren buntfleckigen Kollegen sich etwas tolpatschig ausnehmen. Auch die Eisbären sind nicht so harmlos, wie viele der Besucher wohl annehmen. Sie werden als besonders h i n t e r l i st i g be- zeichnet. Dann gibt es da noch kaukasische Bären, Lippenbären, Kamele, Elefanten, australische� Wasserdüffel, Lames, Bergziegen und Pferds, eine reichhallige Menagerie. hinter öer Zeltwanö find die Käfigwagen, die eine Länge von Z bis S Metern haben und in denen immer drei bis vier Tiere einquartiert sind. Da liegen sie in dem kalten Raum dicht aneinander geschmiegt im Stroh. Die Wagen können völlig geschlossen werden, so daß die Tiere einigermaßen vor der Kälte geschützt sind. Anfänglich gehen sie nicht willig in das Gefängnis, aber bald gewöhnen sie sich daran. Eigenartig mag die Tatsache scheinen, daß die in der Gefangen- schaft geborenen Raubtiere wilder und schwerer zu zähmen sind, als die in der Freiheit aufgewachsenen. Es ist gerade so, als ob die Natur die hervorragendste Eigenschaft dieser Tiere bewahren möchte. Bon den hier vereinigten Tieren ist eine ganze Anzahl in der Gefangenschaft groß geworden und in einem Wagen spielen kleine sechs Monate alte Löwen, die immerhin die Größe eines ansehnlichen Hundes haben. Die Aufzucht der Raubtiere ist sehr schwierig. Es kommt sehr oft vor, daß die Mutter ihre eigenen Hungen frißt. Vier junge Tiger, die% Lahre alt waren, töteten vor inniger Zeit einen ihrer Brüder und begannen ihn aufzufressen. Es kommt auch fönst noch vor, daß die Tiere übereinander her- 'allen und sich zerfleischen. Eine Legende erzählt, daß man diese Tiere durch Grausamkeiten dressiere. So wird gesagt, daß man Bären auf heißen Platten das Tanzen lehre, daß man durch Feuer die Tiger und Löwen bändige. Nichts wäre verkehrter als solch ein Borgehen. Ganz im Gegenteil muß G e- walt fast völlig vermieden werden, da die Tiere außerordenllich schreckhaft. sind. So erschreckte sich ein Tiger im Laufgang(der Gang, der die Manege vom Käfig trennt) und war weder durch Gewalt oder irgendwelche Lockmittel zu bewegen, diesen Gang zu passieren. Er muhte an einen zoologischen Garten als Schautier abgegeben werden. Beim Beginn der Löwendressur geht der Dompteur mit einem tragbaren Holzgitter gegen die Löwen vor, die meistens dagegen anspringen, bis sie das vergeb- liche ihres Bemühens einsehen. Es gibt auch solche, die von vorn- herein versuchen, in den Rücken des Bändigers zu gelangen. Es gehört also viel Geistesgegenwart, Gewandheit und Kraft dazu, mit diesen Tieren zu arbeiten. Wenn man sie zur Gruppen- b i l d u n g auf irgendeinen Platz haben will, legt man Lecker- bissen an den betreffenden Stellen nieder. Sie gewöhnen sich bald so sehr daran, diese Plätze aufzusuchen, daß man ihnen diese Leckerbissen vorenthalten kann. Bei Löwen und Tigern nimmt man Fleisch, die Bären ziehen Brot, Honig und Zucker vor. Während des Krieges war die Ernährung der Tiere infolge des Fleischmangels sehr schwierig und viele von ihnen sind daher eingegangen. Uebrigens sind sie gar nicht so gefräßig, wie man es sich wohl vorstellt. Ein ausgewachsener Lowe begnügt sich täglich mit etwa 15 Pfund Fleisch. Die Dompteure begannen ihre Laufbahn meist als Tierwärter. Sie müssen die Charaktereigenschaften ihrer Schutzbefohlenen sehr genau kennen und vor allem ein hohes Maß von Willenskraft und Selbstbeherrschung besitzen. Ein Dompteur oersicherte, daß er nie und in keinem Augenblick ein Gefühl der Angst vor den Tieren habe, sondern sich völlig als ihr Herr fühle, und er streichelte dabei die Bestien, die an den Gittern ihres Käfigs schnupperten, so daß man ihm sehr wohl Glauben schenken darf. Es ist aber auch vor- gekommen, daß Löwen im Alter von IS und 17 Lehren, die im allgemeinen als gutmütig galten, plötzlich eine unerklärliche Wildheit zeigten und dann auf den Dompteur losgingen. Bor Schüssen und Peitschenknall haben diese Tiere eine merkwürdige Angst. wo kommen üie Tiere her! Während die Löwen und Tiger meist schon in der G e- fangenschaft geboren wurden, sind die Eisbären als junge Babys gefangen worden. Mit diesem Geschäft geben sich insbesondere die Fischer des nördlichen Norwegen ab, die, nach- dem sie die Alten verjagt, das Junge mit einem Netz sangen. Das Jagdgebiet liegt meist in Spitzbergen, auch L s l a n d und Grönland kommen in Frage. Elefanten werden aus Indien und Sumatra bezogen. Der Preis für' einen„kleinen" Elefanten bewegt sich so um ',4 Million Mark herum. Der Kaukasus lieferte die braunen Bären und Afrika die Kamele, die Wasserbüffel aber haben in Australien das Licht der Welt erblickt. Aus allen Teilen der Erde hat man sie geholt und nun reisen sie in kleinen Käfigen von einem Ort zum anderen. Ueberall ist die Menge bereit zu schauen und Beifall zu klatschen, denn sie sind auch in den Riesen- städten Europas keine Alltäglichkeit. Um öen Staötverorönetenvorsteber. ' Zur Wahl des Stadtverordnetenvorstehers hat i die Zeitungskorrespondenz eines deutschvolksparteilichen Stadtver- ordneten die Mitteilung oerbreitet, die bürgerlichen Fraktionen hätten l„sich darüber geeinigt, dem Ergebnis der Stadwerordnetenwahl bei | der Besetzung des Vorsteherpostens Rechnung zu tragen, und ein- ! mütig als ihren Kandidaten den Stadtverordneten Reichswirtschafts- minister a. D. Dr. Scholz benannt".„Die bürgerliche Mehrheit Groß-Berlins würde", behauptet diese Korrespondenz,„es nicht ver- stehen, wenn wiederum an die Spitze des Stadtparlaments auch unter den veränderten Verhältnissen ein Sozialist gestellt werden würde." Die Berechtigung des parlamentarischen Grundsatzes, daß der �Posten des ersten Vorstehers f elb sto erstä n d lich �mit einem Vertreter der stärksten Fraktion zu be- setzen i st, wird auch durch das Ergebnis der Stadtverordneten- wähl nicht widerlegt. Die Wahl hat zwar den bürgerlichen Frak- tionen zusammen ein paar Mandate mehr gebracht als den drei linksstehenden Fraktionen zusammen, aber zugleich hat die Verschie- bung innerhalb der Linken die sozialdemokratische Frak- t i o n zur st ä r k st e n der ganzen Stadtverordnetenversammlung ge- macht, so daß jetzt der erste Dorsteher aus ihren Reihen entnommen werden muß. Wir finden, daß die Größe und Macht der bürger» lichen Mehrheit im Rathaus denn doch überschätzt wird. Diese Einsicht ist wenigstens den Demokraten bereits ge- kommen. Im„Berliner Tageblatt" führt der demokratische Stadtverordnete Dr. Paul Michaelis aus, daß die nicht. sozialistische Mehrheit bei der Winzigkeit ihres Uebergewichtes keine selbständige Kommunalpolitik werde treiben können. Er hält eine Verständigung der bürgerlichen Demokratie mit der sozialistischen Demokratie für wünschenswert und sagt, daß die Vorsteherwahl die erste Probe auf diese Verständigung bedeuten werde. Gegenüber der Kandidatur des Deusschvolksparteilers Dr. Scholz erklärt die„F r e i h e i t" nochmals, daß„gar kein Anlaß be- steht, von dem Gewohnheitsrecht der stärksten Frak- t i o n abzuweichen". 74 009 Erwerbslose in Oerlin. Ein Beschluß der Froklionsführer im Berliner Sladlparlament. Gelegentlich einer Besprechung der Fraktionsoorsitzen- den der Berliner Stadtverordnetenversammlung beim Ueberbürgermeister B ö ß meldete sich eine Abordnung der Neuköllner Erwerbslosen, um den N o t st a n d vorzutragen, in dem sich die immer noch zahlreichen Erwerbslosen Berlins befinden. Sie beziffern sich zurzeit auf etwa 7 4 ONO. Im Anschluß hieran wurde beschlossen: Die Vorstände sämtlicher Fraktionen richten durch den Herrn Oberbürgermeister an den Herrn Reichsarbeitsminister die Bitte. sofort alle Vlittel zur Behebung der augenblick- lich dringendsten Rot der Erwerbslosen anzuwenden. Die Angelegenheit ist so dringend, daß wir diesen Weg wählen, weil ein Aufschub bis zur nächsten Stadtverordnetenversammlung unübersehbare Folgen nach sich ziehen müßte. koch. Dr. Weyl. Easpari. Braun. Ezeminski. Lange. Müller-Franken. Säbel. Oberbürgermeister Böß hat sich sofort mit dem Reichsarbeits- minister und dem preußischen Wohlfahrtsministerium wegen unoer- züglicher Erhöhung der infolge der Geldentwertung nicht mehr zu- reichenden Bezüge der Erwerbslosen in Verbindung gesetzt. Ein Generalvertreter Köhns vor Gericht. Ein Zivitprozeß, der einen Einblick in di« Praktiken der General- Vertreter der Wettkonzerne gewährte, wurde vor der 45. Zivilkammer 'des Landgerichts I verhandelt. Der Militäronwärter F. und der Kalkulator R. hatten ihr« ge- samten Ersparnisse— und zwar F. in Höh« von 1ö 000 M. und R. in Höhe von 3900 M.— durch den Generalvertreter des Köhn- Konzerns Kaufmann Grischno bei dem Wetttonzern angelegt. Nach- dem Köhn in Konturs geraten war, hotten die Geschädigten durch ihren Rechtsbeistand«inen Arrest gegen G. beantragt, der auch vom Landgericht ohne mündliche Verhandlung erlassen war. Hiergegen. hatte der Rechtsvertreter G.'s, Lustizrat Dr. Cohn-Biedermann Widerspruch eingelegt, über welchen im Termin beim Land- gerickt I verhandelt wurde. Im Termin mochte der Vertreter G.'s geltend, daß sein Austrag- geber ein stellungsloser Kaufmann sei, der vom Wettbetrieb keine Ahnung hatte unud daher selbst von Köhn getäuscht worden sei. Das ganze Versahren bedeute lediglich den Versuch, sich beim Versagen des Hauplfchuldners an eine unbeteiligte Person zu halten.— Dem oqenüber betont« der Vertreter der Kläger, Rechtsanwalt Dr. Schweitzer, daß die Wettkonzern« niemals ein derartiges Unheil, wie geschehen, hätten anrichten können, wenn nicht'die Generalver- ireter iür enorme Provision dos große Publikum an sich gelockt und getäuscht Kütten. Dr. Schweitzer suchte dann durch Ueberreichqnq von eidesstattlichen Versilderungen nachzuweisen, daß G. noch nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit Einzahlungen angenommen und andererseits noch nach Beginn der Liquidation Auszahlungen in voller Höh«, insbesondere auch an nahe Familienangehörige gemacht habe. Zur Glaubl?astmachunq für letztere Behauptung überreicht« der Rechtsvertreter der Kläger einen eingehenden Bericht eines hiesigen Handelsrevisors.— Dem gegenüber betonte der Rechtsvertreter G.'s. daß dieser sich zu seinem Vorgeben berechtigt aehalten habe. Das Gericht setzte die Entliheidung des' Recktsstreires auf den 18. November cm. die von prinzipiellem Lnte'esse für alle diejenigen Kuni-'n von Wettkonzernen fein dürste, di« ihr Geld aus Beraniassung von Generalvertretern der Konzerne angelegt haben. -4s Fräulein. Von Paul Enderling. Dann hatte Hermann zu verzweifelten Mitteln gegriffen, an die er nicht denken konnte, ohne daß ihn der Schweis; über- rann. Ein Glas Wein half dann: abschütteln— dnrchtauchen durch die Welle— man kam schon wieder ans Licht! Er ging durch das Grüne Tor über den Langen Markt. Er kannte jedes Haus. Das da drüben hatte Schlüter in seiner Jugend gebaut. Dort hatte der Reformator Pankratius Klemme gestanden, umjauchzt vom Volk. Ueberall war etwas geschehen, das weiterwirkte. Das alles recht, schreiben zu können, Nebel und Licht recht zu verteilen, bis alles körperlich, statuenhaft dastand! Konnte er das? Hatte er überhaupt dichterisches Talent? Die Freunde in Berlin sagten Ja. Ueber ein gut empfundenes Gedickt, über eine hingehauchte Ski'"' hatte er es nie hinansgebracht. Reichte das aus— mein Gott — ein Leben darauf zu gründen? Ein Leben ist so lang. Ein Leben will so viel. Und draußen drängten sie Ellenbogen an Ellenbogen. Wenn er durch die alten Gassen ging, sah er die Schotten, die in den Winkeln kauerten und nach Erlösung schrieen. Er hörte fremde Kommandorufe und sab seidene Standarten und vernahm Fansarenklang. Er sah sse ringen mit deutscher Zähigkeit. Paläste und Kirchen wuchstn auf. Reben der Kelle und dem Kelch lag das Schwert. E? biVe. unvorhergesehenem starken Andrang weiter zu verstärken. gemeinde Kroß-VerNn umfauend. whd daZ Werk jetzt auf all, Fragen «ichoplendc«luökunjt geben tonnen. Im Interesse des Einzeinen reit der fflefnmlEieit liegt ti. dich die durch HauSUsten oder Vertreter eibelenen Angaben genaueilen» gemacht weiden. Vor allem wollen fich Handel«-, Industrie- und Gewerbebetriebe ihrer Eintragungen im Hinsel«- und ffit- werbenachwcis versichern. Au! Aiijragcn lüerjür, wie auch über die Bezug«, bcdingungen gibt die Geschästsstclle des Berliner Adrexbuches, Berlin 811' 6S, Ziinmerstr. 41, Auskunjt. ' POSTABONNENTEN* wefcße auch im nächsten Monat Werf auf eine reget' mäßige Zusteffung des. Vorwärts' fegen und eine Unterßrechung in der Zusteffung nicht wünschen, müssen die Erneuerung des Postbezuges in den Tagen vom 15- Bis 2o. d. M. hei dem zuständigen Postamt vornehmen. Der Bezugspreis Beträgt einschfießfich Zusteffungsgehühr 12 Mark. * Vorwärts' Verlag G. m. B. h.* Groß'Serttner parteinachnchtek. heule. Dienstag, den 15. November: U Ä«i« Mitte.-H Uhr bei Schulz, Am ftiftigentatea%. Thema: „Regiinun�ebilduag und Koalition". Referent Landtagoabgeord. nanig». lbarlortentur«. 2«. Thema:„ 7. Kreta«I straße.. Kourad Saenifch. 15. Kreil Ricder'chöneweid«. 7H Uhr In der«chulanla Berliner Str. It. Sema!„Partei und Koalition". Referent Seich Knttner, M. 6. 8. t. Spandau. 7H Uhr im Tii-iighcn Zelt, N-lUestr.«. SS- Biomarckftrehc. Thema:„Dir politisch« Tag« und Koalition". Sic- frrcnt Kurt Kiefcwann. 81.«dt. Halens«. 7U Uhr Bei Schwöb. Schwridniher Strohe. Thema:„Sirli.._______________..... rent Senoge Frani, Reinkaecht. 74. Abt. stehlendorf. B Uhr Mitglicderuertammlung im Kaiferhof, Potadamer Str. 5«. Thema:„Sie Koalition in Peeuhcn". Refe- 71? Uhr im SchUlrr.Zlealgqmnaftu», Schill«- .Rcgierungudildunz»nd Koalition". Aeferrat IVirtfthQst Zur Erhöhung der ZNargarinepreije. Im Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft fand eine Konserenz über die Erhöhung der Margarine- preis« statt. An den Beratungen nähmen Vertreter des Mar- aarineverbandcs, der Arbeitsgemeinschaft der Ber- braucherverbände»nd der drei Gewerk schaftsrich- t u n g e n teil. Seitens der Produzenten wurden unter Borlegung statistischen Materials die Gründe dargelegt, die eine Heraussetzung des Margarinepreises notwendig gemacht haben. Mit Nachdruck wurde auf Erzeugerseite darauf hingewiesen, daß der schlechte Stand der deutschen Valuta gerade bei der Margarinefabri- kation einen so starken preissteigernden Einfluß ausübt, weil fast sämtliche Rohstoffe aus dem Auslande bezogen werden müssen. Denn von dem Gesamtpreis der Margarine entsällt nur ein Verhältnis- mäßig geringer Tell— etwa ungefähr ein Fünftel des Wertes— auf Unkosten, Löhne, Frachten und sonstige Spesen, die zwar auch in deutscher Währung gezahlt werden. Dagegen stelle die einge- führten Rohstoffe die übrigen vier Fünftel des Wertes der Mar- garine dar. Eine Gegenüberstellung der Preise, die für ausländisches Rohmaterial(Oele und tierische Fette) am 1. November und am 11. November gezahlt werden mußten, ergab eine ganz ungcwöhn- liche Verteuerung inerhalb dieser kurzen Zeit. Die Vertreter der Margarineindustrie erklärten sich bereit, beim Margarineverband dahin zu wirken, daß bei künftigen Preisfest- setzungen Vertrauensleute der Arbeitsgemeinschaft der Per» braucherverbände und der Gcwerkschastsverbände hinzugezogen wer- den. Die genannten Organisationen werden zu diesen Beratungen Vertreter entsenden, die imstande sind, über die Berechnungen der Margarinefabriken ein Fachurteil abzugeben. Di« amtliche Untersuchung der derzeitigen Margarinepreise findet ebenfalls unter Zuziehung von Verbraucheroertretern statt. rent Robert Fendel. 88. Abt. Mariendorf. 714 Uhr in der Aula der Schale Klnigftrah». Thema:„Der Sorllh« Parteitag»nd Koalition". Referent Arthur Haußlrr. 120. Abt. grirdrichofelde. 7>4 llh, im Rest. Sindenpart, Wilhelmstrast«. Thema:„Die politische Lage und Koalition", Rescrent Heinrich vi«" Vlerbücher. 78. Abt. Dchönrberg. Die Bezirksfllhrer holen da» Material iiir«ine wichtig« Handze.ttcloeebreitung von 8 Uhr ab beim Genossen Hbndel, Vorberg- Nrahe 11, ab. Renkillln. 92. Abt. 7 Uhr in den bekannten Lokalen tzahkdbend der Bezirl» 14 u. 29, 27 u. 32, 28 v. 88, 81 u. 44, 45 u. 55, 72 u. 78. Erscheinen Pflicht. Aeuhers! wichtige Darteiangelegenbeiten.— SS. Abt. 714 Uhr Zahlabende in folaeirden Lokalen: Bez. 47, 58, 54 und 60 bei Arlt, Ziethen., Ecke .......----- vermannsir. 199- Enchemen auer Mitglieder Psl 101. Abt. Treptow. Wegen der wichtigen?rei»m!talitdcrversammlnnz am 15. d. M. findet der Zahlabend erst am Mittwoch, den 28. November, statt. Um recht zahlreichen Besuch, der Kreismitgliederversammlung wird gebeten. 118. Abt. Lichtenberg. 7 Uhr Eihung sämtlicher Funktionäre bei Iorisch, Eieafricdstr. 2. Wichtige Taaeiordnung, Erscheinen notwendig. 14>>. 9164. Borsigwalde. 744 Uhr Mitgliederversammlung bei Heider. Wissen- schaftlicker Pvrtrag. Referent Dr. Korach. Fcurigftr. 57. Beginn 7:4 Uhr. Th, .entin Frau Dr. Wegscheidel, M. d. Morgen, ZUitlwoch. den IS. November: S- 14. Krei» RenkällN'Bri«. Po, mittag» 18 Uhr auherordentliche gros,« ffnnttianärversammlunq in der Aul» de» Rcalgymnaiium», Kaiser. irriedrich-Str. 210. Thema:„WIrtslhaftspolitit. Referrnt Genosse Rispel. Elve Mahnung an dle Hauswirte. Die Hauswirte und die Hausverwalter werden erneut daran erinnert, daß«S ihre Pflicht ist, bei Schneefall die Bürgersteige zu säubern und mit Sand oder Aichs so zu bestreuen, daß ein Ausgleite» möglichst ausgeschlossen ist. Diese Maßnahme wird dringend der Beachtung empfohlen, da sich jetzt täglich schwere Unfälle iniolge Ausgleitenö ereignen und die Verunglückten eveniuest Schadenersatzansprüche an die zur Säuberung der Bürgersteige Verpflichteten stellen lönnen. Die verboten« Schlagsahne. Im Interesse der bedrohten Milch- Versorgung wurde von den zuständigen Stellen am 14. Okiober eine Verordnung erlassen, nach der die Herstellung von Schlagsahne aller Art verboten ist. Da sich viele Liebhaber noch nicht von diesem langentbehrten Genuß trennen können, ivird adermaiS an dieie Verordnung eiinnerr. Durch unauffällige Kontrolle von Zivil» streiten der Schutzpolizei wetdcn auch weiterhin die Kaffees, Kon- diioreien, Hoicls und Gustwirtschaflen auf die Durchführnitg dieser Bestimmung beobachtet werden. Bei nachweislichen Verstößen kann sogar die HandelserlaubniS' entzogen werden. Achtung. SPD.. Genossenschafter k Am Mittwoch, lö. November. vormittags 9'/, Uhr, im.Bürgerheim", Rite Schönbauier Siran- 23/24: Vollvcriammiung der SPD.-Fraklion de« Kenosienichailsiat«. VerkausS- stellen, die in der Fratiion»ich! vertreien sind, werden hiermit um Eni- sendung eine« Berti etrr» ersucht. Aulrllt nur gegen Voizeigmig de« Paiieiniitgiiedsbuche«. Wichtige Tagesordnung. Niemand darj fehlen! Die Arbeit für das Berliner Adrestbnch ls»s(Ericheinen fllv'.il n. I.i ist setzt in vollem Manne. Zum eisten Maie die Elnbei!-?- 92. Abt. Renkllla. 7 Uhr Zahlabend der Bezirk« 48 u. 59 bei Dahl«, Richard», Ecke Bertclsdorscr Etrahe. 121. Abt. Karlihorst. 7 Uhr Mitgliederversammlung bei Suth, Tre»?owalle« 85. Thema:„Die Reaierung»dil!s:,ng in Vreusien". Referent Emil Lehmann. 188. Abt. Reinickenbors-Oft. 74, Uhr Mitgliederversammlung im Biiegergarten, Hauptstr. 51/52. Thema:„Tie Koalition und die politische Lage". Refe. rent Robert Fendel. 188. Abt. Lermidors. 8 Uhr bei BSItcher, Wolds«», Ecke Berliner Chaussee, Mitgliederversammlung. 18». Abt. Tegel. Bormittag, 10 Uhr Funktlrnärversammkung im Jugendheim. ?ugenüveranftaltunsen. Berel» Arbeiter-Zugend. Seteetarial: SD. 08. Lmdenstr. I, t, Kos link«, 2 Treppe« recht». Telexhon: Mpl. 121 88—10. heute, Dienstag, den 15. November: Krei» Prenzlauer Per«: Jugendheim Eenefelderstr. t. Portreg:„Die Buch- bruckerkunss".— Rasenthaler Varstadt: Jugendheim Eirelltzer Str. 42, Bortraa: „Da» Sozialistengesetz".— Steglitz II: Jugendheim Iohanna-Siezen-Str. 28, Bortrag:„Sternenkundr".— Reichenbcrgrr Biertct: Jugendheim Glogaurr Straß« 12/16, Leseabend:„Maxim Gotfi". Morgen, Mittwoch, den lö. November: Krei» Prenzlauer Berg. Besichtigung der Konsumgenossenschaft. Tresspunkt 8 Uhr Bhf. Schönhauser Allee. Am Sonntag, de» 20. November, nachmittag» sei ... nggj.._.__.g indet im Schiller- . �________________________________. Uhr. si: Theater Ehnrlottrnbnig ein« Theatervorstellung statt. �>»r All „Der Reinridbaner" von Anzengruber. Karten 8 8,50 M.| srkretariat, Linbenstr. 3, zu haben. Mus aller Welt. Schwere Benzinexplosion. In der Oellobrik Fouth in Dotzheim bei Wieskiaden explodiert« ein Benzlntant im Keller. Das vierstöckige Gebäude stürzie in sich zusammen und begrub fünf oder sechs Arbeiter unter seinen Trümmern. In der gegenülser liegenden Fabrik wurden sämtliche Fensterscheiben zerlrümmerr und durch Glassplilter etwa hundert Arbeiterinnen zum Teil erbeblich velletzl. Auch am Gc- bände und an de» Maschinen wurdet! chwerer Schaden ange- richtet. Die Oeivorräte der Fauthschen Fabrik gerieten in Brand. der abends noch forlwütcle. » In Pari» explodierte Montagnachmittag ein Lufttompresior in einer Automobilfabrik. Es entstand eni Brand, der schnell gelöscht werden konnte. Die Explosion forderte zehn O p-f e r. Einbrüche bei Konsulaten. Als Montag das spanische Gcneraikonsulal in Hamburg geöffnet wurde, stellle man fest, daß Einbreaier dort eine tZkaräiige goldene Herrennhr nebst Ketie. deiiriches und amerikaniiches Geld im Gesamtwerte von über 1 Million Mark geraubt babeu. E n zweiter Konsulatseiubruch ist Sonnabend abend beim polnischen Generaikoniulat verübt worden, hier aber mußten die Besucher unverrichleier Sache wieder abziehen. Die beabsichkigie Erhöhung der Kohlensteuer.' Der K o hl« n st« u era us s ch u ß des Vorläufigen Reichs- wirtschaftsrates beriet den Entwurf eines Gesetzes über Aenderung des Kohlensteuergesetzes.— Die Steuer soll nach der Regier ungeoorlage auf 4 0 v. H. des Wertes der gelieferten oder sonst abgegebenen usw. Kohlen erhöht werden. Von Vertretern des Reichsfinanz- und Retchswirtschaftsministeriums wurde ausgeführt: Durch erhöhte Besteuerung der Kohle wird die Ausfuhr- abgab« ergänzt werden können. Dazu kommt, daß der niedrige Kohlenpreis die durchaus notwendige Sparsamkeit im Kohlenoerbrauch in Frage stellt. Der Inlandskohlenpreis wird auf den Selbstkostenpreis gehalten. Eine wesentliche Beein- trächtlgung der Kaufkraft der Löhne durch die Kohlensteuererhöhunz dürfte nicht stattfinden Die Preisbewegung ist aus fast allen ande- ren Gebieten längst voranqeeilt. Die Steuererhöhung wäre aus allen disfen Gründen zur Annahme zu empfehlen. Die Mehrheit des Ausschusies stellte sich auf den Stand- puntt, daß allenfalls ein Steuersatz von 3 0 P r o z. als tragbar anzusehen sei. Die Erhöhung der Kohlenpreile würde das Niveau der Lebenshaltung der breiten Masse noch mebr herabdrücken, weitere Preissteigerungen out anderen Gebieten zur Folge haben und außer- dem dem Reiche nur eine vorübergehende finanzielle Erleichtenmg verschaffen. Aus jeden Fall würde der moaliche Vorteil die Erhöhung der Nachtelle nicht aufwiegen. Don Verbraucherseit« wurde erneut ein« besonder« Berücksichtigung des Hausbrandes emp- fohlen. Der Ausschuß nahm den Entwurf mit Mehrheit unter Vornahme folgender Aenderungen an: 1. Der Steuersatz soll nicht 40 v. H., sondern nur 30 v. H. betragen. Der Differenzierung wird im übrigen zugestimmt. 2. Die Ermächtigung des Reichsminister, der Finanzen, den Steuersatz zu ermäßigen,-soll nicht nur an die Zustimmung des Reichskohlcnrats und des Reichsrois, sondern auch an die gutachtliche Anhörung des R e i ch s w t r t s ch a f t s r a t» ge- bunden sein._ Die Besserung der Mark an der gestrigen Börse, von der wir bereits kurz berichteten, brachte Im amtlichen Kurszettel der aus- wärtlgcn Devisen folgende Aenderungen: Der Dollar ermäßigte sich von 282 auf 237. 100 holländische Gulden von 97V0 auf 8941, 1 Pfd. Sterl. von 1107 auf 1003, 100 französische Franken von 2008 auf 1848, 100 Schweizer Franken von 3257 aus 4870. Infolge der Besserung der Valuta waren die Dividendenpapiere im Kurs gedrückt. Auffallend war, daß sich da» Interesse in er- hohlem Maße deutschen Anleihen, und zwar den alten Wer- ten zuwandte. So stieg die 3proz. deuffche Reichsanleihe von 80,50 auf 110, auch ältere preußische Anleihen erhöhten sich um einige Prozent. Unsere diesjährigen karloffelvocräle. Angesichts der Beunruhi- gung, die in großen Teilen der Bevölkerung über die Kartossclvcrsor- gung besteht, wird über die vorhandenen Kartosseloorräte von zu- ständiger Stelle folgende« mitgeteilt: Die bisherigen Schätzungen der Kartosselernte beziffern sich aus 26818000 Tonnen gegen 28248000 Tonnen im Vorjahre. Die diesjährige Ernte beträgt also um etwa IM Millionen Tonnen weniger al» im Vorjahre, trotzdem die Anbaufläche um etwa 10 Proz. größer war al» damals. Die Ursache für diesen Ertragrückgang ist vor allem die Dürre gewesen.— Für die Ernährung der Bevölkeruna werden bei einer Nation von 6 Psund wöchentlich p r o K o p f 5,3 Millionen Tonnen, bei einer Ration von 7 Pfund ß'A Millionen Tonnen erforderlich sein. Dos würde nicht ein Viertelder Gesamt- Produktion ausmachen. Als Caataut sind Millionen Tonnen erforderlich, so daß mithin noch über die Hälfte zur Ber- wendung der Erzeuger freibleiben. Vor dem Kriege wurden viel- leicht 2 Millionen Tonnen für gewerbliche Zwecke verbraucht: der Derbrauch hierfür ist in diesem Jahre«her geringer als größer, da die hohen Preise davon abhalten. Bis jetzt sind ungefähr 2 J-, M i l- (ionen Tonnen in d i e Städte transportiert worden, d, i. etwa gleich viel wie im Vorjahre. Der Oberpräsidenk von Hannover geoen den Ausverkauf. Gegen den Valutaau-verkauf hat der Oberpräsident der Provinz Hannover für den Bereich der Provinz Hannover eine Verordnung er- lassen, nach der der Kleinhandelsverkaus von Gegen- ständen des täglichen Bedarf» an Ausländer und die Vermittclung solcher Verkäufe durch Banken verboten wird. soweit es sich nicht um die Deckung eines augenblicklich dringenden persönlichen Bedorss handelt. Verstöße gegen die B-stinnnung werden mit der höchst zulässigen Geldstrafe geahndet. Bussenzeld. Blättormeldungen zufolge hat die Sowset- regiecung Banknoten zu 1, 5, 10, 15, 20, 25 und 80 Mi l l i o n e n Rubeln ausgegeben. Aus diesen Banknoten soll das Grundkop'.tal der S o w j e t st a a t s b an k gebildet werden, das sich auf 2000 Milliarden Rubel beziffern soll. Die Sowjctrcgierung hat auch mit dem Verkauf der zaristischen Silberrubel begonnen. ■""■v par-01iäümrper2&% Het/stes Li cht bei geringstem G as verbrauch Sestes Erzeugnis,, Uhr Der griTtte Ertolz tlcr Spielzeit i Lai3yWiEgem.Ffciw Kleines Theater Tägl.ch',,8 Uhn Fräul. Josette — meine Frau Bußtnc J'.'a Uhr: DseJFreundin von Sudermann. Isiilfl« (Rose»Theater) .0.(Ihr* tJia isino-Theater •hri«ß..Slr.3jT� Lessing-Theat. Tl. Uhr• Dop Inatorhafte Hopp Tscha Mittw. 7: Peer Qvnt Donnerst, h Sonnt. TV,: Die Spielereion einer Knieerin OenbcliEsKlinstler-'ni w, Uhr: Mlltwo h'Tr, Uhr: Spielereien ein. Kaiserin Allabendlich 7", Uhr; Oer hellige Ambrosius Centrai-Theater tuv.-. Detektiimäilei DeutsohesOpemhaus -V.U.: Die toten Ängen Frledr. Wilhelms!. Th ' uhr: Anierican Girl Intimes Theater ,U; Die Ep-Itinkc Lauf doch nicht Immer nackt herum Klein. Schausplelhaut l'/.U.! Kifeitunsisö. Lustsnielhaus rv, u: Peter Brauer Melropol-Theater �D-StraBensängerii! Heues Ooeretten-Th »uhr Königin dlaetil Rcnes Theater rm Zoo 7'/, Letzte Aufluhrunven Hensi Arnstaeflt Das BwIx-MAnnllche Sonnabend, 15. Novbr. Dopprl-Onstsplcl Eansi Arostaeät Otto Tressler ErstauflDhrung Der Dnantnkopf Lustspiel von Fulda Neues Volkstheater -v, uhr Rose Bemil Schiller-Th Charlbg 8 Uhr Die Schmctter- Ilnersschlaeht SchloBpark-T. Steglitz t«/, uhr: Däs Körner! Thalia-Theater um' Schäm' Dieh, Lotto Theat am Nollondorfpl. 4 U:Sc'ineeir.«.Rosenrot u8. Die Ehe Im Kreise Theater dos Westens uü? Braut d.Lucnilus Th.i d, Kommandant Str (Jüd. Kiinstler-Th.) Vit Uhr Dybuh Wallner-Theater "/.uhn Nixchen Walhalla-Theater aJung muß man sein FOLiESCAPRiCE Linienstr. 132, am Oranienbur;;er Tor Thgllch 8 Uhr: Die Oni Bell mit Perd. Qrünccket Tel. R'orden r650 8 Uhr ÜSensationen ilöimirais Palast '■/.Uhr Abrakadabra Fuisuamci all oc, I Turmstr. 12 Violet §3;r f.3, Tun einer I Awxanderpl.-Pass lOermudeTotii Walhalla-Theater Täglich 8 Uhr; Operette in 3 Akten von Leo Leipziger und Erioh Urban Mus k von Jean Gilbert Else BÖUicher a. G. Grete Sellin Maria Crlmm-Einödshofer Sophie Kaniss Martha Winter Alfred Läutner a. G. Theo Lucas a. G. Harry Coilin Karl Neisser Hans H. Zerlett Lnnh�rÄÄa6n,u; 50% Ermäßigung Wir verfeaüfeü kratz getonlliyer ptcisffeigetung aus unteren Lager- brstdnden fpez. Ttukibnum- MSKsl jeder Art, Soias, limhauten, Bühebeiien Inroic weist» nntt farbige Küchen auf bequeme Teilzahlung Wein» Schlager auf Schlager -«.»O.iO? 0' 4Je*onde,fi iFAOper� 1 Dir Jntn. Klein Die groQe Revue Keine BiihneilEr Welt bietet sol-l ich! Prachtans- | statt, nlam.hc- j rühmt. Darsteil.i Max Landa Bruno Kästner Sascha Gura 1 Wtih. Hartstein Franz GroB P.WEStermeyerj L. Werkmeister 1 Älbert Panllg � c Damen UdBaliettii Bußtag IVgü.:! Einmalig Gastspiel dcrTRotier-| Bühnen Irene Trieseli in d. Hauptrolle J Vorverkauf ununterbiocheil 1 Apollo- uhr Theater„2, ] Jlr. Jans. Klein Die Sensation Berlins Frau Luna | Große Austtalt.- Operette von Paul Llncke mit dem iGrlsolatls-j Luft-Ballet 1 OskarSabo all Else Berna jülarttn Kettner MI Aren J Fritz Steiili MDamen-l Ballett! ®legoitxte Dultsf.-Goiö, SOüsesi.� schon für 250rHr' nsd tostaio: nur Cc! uns erbillllcii. 333/S8!) gest.. V. 150 M. aufwärts bis zu den feinsten Ausführun- Sen. Jede Größe am Lager ameri umsonst und Ringe gleich mitzunehmen. mr* VVfr führen keine Uhren und Quid. waren, und sind(olglich einzig dastehend als Deutschlar.ds Spoziaihaus f. Traurings «. Alb. Thal, C 18, Scydelstrv 5. Eigene Fabrik. Verkauf direkt an Private. Versand nach auswärts. Katalog gratis I Garantieschein tür gesetzt. Goldinhalt.. „Eäs©" zaEiU jslenKiiaf itGchsZe Preise ifür Brillantem insbesondere für i eine weiße Steine, sowie für Qold-.Platin-.SiP ergegenstände, auch jp-oSc Objekte Kommen in rage „Ekß" lnl die b e s 1 8 n Asslaedsbez Hungen I Hören Sie unbedingt uns. Angebot! JuwcUGksiifsgesslIsti HllfßÄ ktßHMIHl leli-r. Bresdillre teedet gsj. 2 Mk. Pool mm Barlitt a. Die fflenehmljnnq ju« SfitfstetTun.i aan SlilhUn ouf Ceu GihmuckpinL«» und In den Parkantsgen im Gebiet« der allen Etadtqemeihde Berlin fc!l nnm 1. gommr Iv.'Z neu neraeben werben. Gebote find die 30. November d. Z. bei intv, Rathaus, gimmer I ZU, flmiireidien. Stdblffd)«: tinf-Ocnnfallon. KokoskiÄÄ! BriDfimeolociiieitif! MW.MS'MMMM! inwie SegensVinbe den KifchstenTageskur». Dirette Verwertung. groooonstr.ikL�'�'« Tcleph. Humboldt 3180 Gegr. Ukvi einmal ueurobt—tmmtr m gelobt. Feinst. Geschmne!; Z /< IZuermäß. Preiset| Vorverkauf 1 ununterbrochen| Tarielfi-Spiglplaii Rauchen ceatattet Kcicasbulieu- Theater Stcittn«r ■iSL �än»er jJfipAb.vv, u. t ßXn St nehm 3 v\V:« Nm.V.Pr ü JilU Varletd DSnh.-Br. Friedenau, Rheinstratte 14 Pola Necri in Snnpho \mm BOSCH 1 HcuteDlensfasT'/jU, | Ehrennhend EiscnKöniß Breiten aieSchlaBgedtrl , indisches Manege- | Schaust mit Paula 1 Busch persönlich t Jedes |Quan- * tum, Kruft Metall■ Kontor John, Altejakobstr. 138 a Theat. a, Kottb.Tor W rt ael.iSMp'. 10077 ' Tägl. U.Uhr u. JStq Nachm. 3 U Elite-Särioer 10 Herrent Witz t KO.N! k! Nm.haib.Priise -Vnlt.I I-tV.u4 0 piiilltarmanie Zinkonie» kon?eFt ges Phil härm. Orciiesl. Uirlg! Prof. Rieh Hagei Pastor Sinlon.- Bcem.; ViO'-Konz I Q-moll- Bruch(Dahmem Anf. 8 Uhr Eintritt 4 M. [iserne ra n jpor t.Kach eli\ ÖFEN iSEMMLK&ßlEYBERGy �presönersfr.Qi?/ .BERLIN 5.14. IBdlianteti! Ringe.Schmurlftiick« fed.Art, gerhe. wertu. In- welett.Perlenfchnllrelath.Ld.mnmenlan ehr s dvh Auslandqtnre u. zahl Kar., reine Steine direkt» Phantastepreife. Wir Uderdiei. fast ied. reell ahqegeb. Gebor d. 30»� da wir eine ein, fg- ! artige dlrekt.Veiwert. baden. Nnkauf auch mit ! Rstcktaufsrechi(städt. kanzef fion). Ferner zu fehr höh Preis.: Gold. Uhren. KeUen.Vfatfn». Äolh» u. Silderdruch u.Gi genstände.MItnren» fammlungen.Pfandfcheine fttf. ein u zahl zu I Grotz Vertust erleiden Sie. wenn Sie nicht zu «nekommen Gr. Enttäuschung Hab. Sie stet», wenn Sie hie nfed.ig Angebote andetw-Hbren Berlioei' lii«e!eo- Verwertüngssieile Spezialgeschäft f. den Ankauf«roh. Objekte.! Vom Pudltfum selbst als eine hächstzahi.S'este anerkannt. Laden: Llthowstr.hZ. erst Ha»s r. b VotsdamerSir. Gedstn.o 8-7 Uhr. Btibow SiM I | Sonnfag» 9—1 Uhr| wir taufen rote immer guldehandelie rohe wollgeffittert, p. Stück 90 11. 110 M. Versand p Nachnahme. „AGÜLa" G.m. li.H.. Beriim C 18, � iGeschleciitskrankei Uclehrcnde Broschüre Uber alle Gc- | schlechtskrankheit.wie Harnröhrenleidcn, I ] Syphilis, Mannes? chwäche, Weißfluß»er- 1 sendet kostenlos gegen I M. für Porto in geschlossenem Doppelbrief ohne Aufdruck | Dr.meci.H. Seemann O.m.b.H. Sommerfeld M 3 Bez.Frankf. Od.) t Spezlalßritfiche Leitung j Leiden atiteben. damit richtige Broschüre! gesandt werden kann 157/7* j stets Irisch. Hu kauf. lud. ifapitä'n � Zlgarrengefch. usw. Neue «ef»T II 1 o h<} P Perkauftilell. richte! ein: U ö»» 4« V»4 8«enerawertr€ Kiffer, ------------------...—.1 t! »' �7\ Derün. Cirfifenbetpet Str. 22(PrnV.ltntit ins:)) 7!lhnD fi M- Teilzahlg. 5j. Gar, Kronen| LCllUfJ'51 O an MM., Zahnz m. F.lnspr. schmerz hl. Ilmarb. schlechtsitz.(leb. Rep.; Zaiiwr t Dr. Wolf, potsj.st. y.Hocm>-st Spat bin 12000 ij per Zahn,, 20-200| b Zahngeblsse ÄOSZß-, Sifibar-�ruch kauft wieder zu allerhöchsten Tagespreisen Labornior. Seidenbach, KuriQrstenstr. 97, i;egcnUb,Hauptcing.Zoo. Achtung, kein Laden: Maustoreing direkt nn d F.cke Kunütstendamm. 8-7, Sonnt 9> Bei Ankauf wird Fahrgeld vcrgUlcl. Pfandsche>na ßrlllantcn.(ioic Silber(Bmit) PSalsn' ZaEingebässe Zahn 10 bis 190 Mark Prismen- Peldsiecher Ankauf xum Auslandskurs � Einwechseln von ausländisch. i Goid- u. SMbermünzen�' Kurt Kehlart, Berlin Lothringer Str. 34 AEG Schlosser, Stelhnaehcr, Tischler! Elektrisch betriebene Werkzeuge beschleunigen den Arbeilsgang, sparen Zeil und Geld! Bohrmaschinen jeder Große, Schleifmoioren, Poliermoioren liefert die iiigemeine Eleklriciläts- Gesellsehafl 3»'♦unzensartunlunft| Suche dringend ptefäpi HUmetalle A H®td)«0 ES ES w j Kupfer. Rot�uO Mes Golti-, Süöeriiritcti ZaliGgeaisse (pro Zahn M. 10.—) Kauft z. reell.Tagespr Lemberg Neukölln, Bcrgstr. 14« Ein ang üoethestr. Im Laden: tfigl. v. 9-7 Fahrgeld tri iirgDlet ohne Abgug I Anstecke ncdits mierträül. juckende Baut- i uiiafttlisge mit wiiffrigen Bläseiie» u. Ileinen rolen Punkten verichwinben in wenig Tag durch Retchelo keStzabatsam 1.S.S0. Otto«etchol, Bln. 43, 60, EisenbaHnstr. 4. ■ sinjr, Zinn, Lager- metall usw. zu bekannt höchsten Tagespreisen. Siinnl Alte Jakob- OUllyl, strnUc 90. Zentrum 3317.* ißhaufsstelle Osten GrOiurWajea zanh läaesDieise für Kupfer. Hessing Blei, Zink etc. AutoiiiatlSKiu Pislaleß usw. Ankauf, Verst.. Umtaufu) Gert>ehr-?nbrif* Qust. Ratzel BfrlltiW8,!llarl(3rzfcnstr.5(l IcieOffnet 9-» 1k ÄufTeilzabluDg Anzüge Cutaways, Ulster, Schlüpfer, Raglans, Mastarb.. mader.Sachcn bega biakr.Natrn-.nblg heiser kvttBeh No»eudortstr.22A» INZhe Nulleodorl-Pl.t Deutsch-Uetailarbsller- rcrbaml Verwaltungsst. Beil. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Arbeiter iZWo Domdei cm S. November gestorben iit. Die EiirSscherung findet am Dienstag, den Iii. Nov., vorm. llj'/j Uhr, im Krematorium(öerichlstraße statt. 102/8 Ferner starb anfet Kollege, der Älitth. össtliolli Lampe am U. November. Die Einiiiche rung findet ain Doniler»- lag, den l7.Nov, vor- mitiags IV/, Uhr. im Kreniatoriumda!»>tesiki!l.5Ba vertäust staunend billig Hemd., Beinkleid., Bett» dezüg», große Tcppiche, Kiins>l..ward., Stepp- u. Diwan decken, Daunen. bell. Nur Geiegenheits- känke. Keine Lamdardw »- Bonoer»»ag. 17. Aooember, abends 6 Ahr. in Schulz' Aestsklleu am Känigsgraben 2: veMWessmLWerkoaserellz der Branche der Walzwerk-, Blei-, Trahtkabel- und Papierrohr- arbeitcr sowie Arbeiterinnen. Tagesordnung: 1. Bericht 2. Branchen- angclegenheitem 3. Verschiedene». >02 7_ Bl« Orlsuermalluug rillanleis» lawelen kailff ouch ganze Nachlässe siullät esond. grobe Posten gute Ware, zum höchsten Kurs* Amsterdamer KMamantenschlelferel Gegr. 1891. i60 Frledriclislr. Ii0a Kreuz-, Alaska- Silber-, Zobel-, Rotfüchse staun-billig v 300 M.an Skunks-Game � Pelzfutter f.Dam u.H.v.250M.an Felle für Besatz am.Op.dS�ustr.O.1 10, Seal El.25.biber.45 M.a Hamsterfelle f.Sportpelze, s.pr eisw. Pelzwarenhaus A.KIaß&Co. Roscnthaler Str. 4041 a. Hackeschen Markt mit Husten- anfällenund stark. Verschlei- rnuno finaet wirks. Hille durch Reichels ecliteAsthinatropsen.be- rühmt durch Ihre Wirkung. ZOiährige"länz. Ertolge. M. 10.80. Otto Reichel, er:. 43, 50, Eiscnhahnstialle 4. iur Such« Selbstvrrwertung WchMe n. Edelmelast« zu höchst. Preisen 0, Schllephackc Juwelier.' Friedrich snaße 210 Ecke Kochstraße Ankauf GoM-, Siiisr-Bruos. Barren, Uhren'. Sobznnokeachen allor Art, McColiicn, Beettckoa HQnzm Platin Sammlungen AbffiUen, Zahnetttten, Brennapätson ete. o tini>• Bleich- Soüa unentbehrlich /ür IPascheund Hausnut� Hcrsieller: Henkel �.C«. Düsseldorf Infolge der nnglln-i öligen M&rkbewer-. lang haben b& m t ehe Edel. metalle die denk. höchste Be-, Wertung erreicht X,. Versäumen Sie Ankauf nicht/ diesen günstigen � �LISKN Moment und Ter- iem" 7 Brillanten ' 1/ aum Anslandskurs Gold-, Silber-, X Platinbruch n Ge-/ G9WU genstände— Meine/ handelsgerichtlich/ Edelmelallgronhandlung eingetragene Firma bürgt Ihnen für j absolute bandelsgerichtlich eingetragen® Firma Beuihstrasse IC (Laden) am Splttelmarkt Telephon: Zentrum 1076. auch zerbroeb. einzelnen Zähnen Man verlange in allen einschlägigen Geschäften ausdrücklich Urbin-T erpenfinolwarc die notn nie crreidile«usiilStt =" K4?.Udßr,S6l8,8ngehi[er5 ReeMität tleinrlcli Trapp-Sr .... Ä Ä brsten Ostfrieciisctien Torf- �•Elsner� versendet besten Ostfriesischen Hochmoortorf in al e sei« Her ms Billiger als Briketts Ele.buhrp..eio Lagerpl Charlbg., Gal ranletr.8 Wilh- Im 49'i3. 3306 Zigaretten, Kau-, Rauch- u. Scbnupltabake G.A.Hanewacker, Goldf,,Lanöfr., Eicken, Raoimo Oldenkott Gcöff.S— 2,3— S U. Mon'tzpl 3014 1372» «!M>I-«erllM� H.Tamprcchl, Bin.-Zceploio. Bouchtslr. 17 Uesen direkt an Private Stoffe sür Herren und Bameu zu Zadri'preis. Alfter- u. Paletotstoff« »eschSstszett von> ,9— 7 Uhr f ptlp« U/Nrt 1 511 fil Uns lettgedruckte Wort 3.— M.(zulässig I llCUbä IVuril.JU ltf|. 2 fellgedruckte Worte). Stellengesuche I und Schlalstellenanzclgen das erste Wort(fettgedruckt) 1.50 51.. jedes weitere Wort I.— M. Worte Ober 15 Uuchstaben zählen doppelt| Ma Kleine Anzeigen( Anzeigen �mmeVmü»!» bis 5 Uhr nacbraittaijs In der Hat"-----.....---— aupt-Expedition des Vorwärts, Uerlin SW 68, Linden- 1 straßell abeeeeben werden. Geöffnet TonVUhrlrQhblsSUhr abends I Verkäufe Pafcnocctanfl Billig! An Händler und Private. Hofen» fabrik Teitz, ÄSpenicker» straße IM, Zaorttg«. bäudc.________ � 500b Sibirischer Kreuzfuch», seilen schän, 475, pracht- voller Silberfuchs 575, außerdem Aiaskafuchs, Blaufuchs dillig oer» käuslich.(Soldmann, Alexandriuenftraße 4411, Ecke Kommandanten- straße.____• Kreuzsüchse 100,-, gobelflichs«, Blaufüchse, Silber- füäse. Seltene iüele- flenheiten. Sensations» ommerpreife. Anzüge, Hosen, Uhren, Sold- Spottpreise. Gelegenheitekanf. Leinen, Handtücher 5,— Mark, Laken 28—05, Deckdettbezüge 48—65, Kissen 13, Bettbezüge mit herrlicher Blumen- stickerei, Damast-Hand- lllcher, Wäschestofse, Damenhemden spott- billig. Badenschesiraße 10 Ii, Nähe Bayrischer- Platz.__* (Keine Bersaßware.) Faiv-oerglltung. Pfand- leihhau», SchSvßauser Lom- Allee 135(Ringbahn- hol. Hochbahnhos.)_ � Leihhau» Friedrich» straße 2(Halleiches Tor) verkaust soottbtllig Ul- stcr, Paletots, Schlllp- fer, Iackettanzllge aus erstklasfigcu Maßlloffeu in prima Verarbeitung. Dclegenheitskäuse in Kreuzfilchsen, Silber- ffichsen, Alaskafüd)sen, vpossumkrogen und Wölfen.«ei dardware._ Wintermäntel M.SO, Webfehler. "ilauschmäntel 145,00, ZioppSulster 165,00, Prachtmodelle, Astra- chanmäntel spottbillig. Kallweit, Charlotten- bürg, Bismarckstr. 5911. Halönmsonftl Krcnzsächse 90,— an, Rotfüchse 70,—, Rohe!- füchse, Alaskafüchse, sämtliche Pelzwaren zu Schleuderpreisen. Pelzvertrieb Kottbuser Damm 2, neben Jan- darf._• Monatsgarderobe und Renl Herrenanzüge, Burschenanzüge, Schlüp- fer, Paletot», Hosen, Damenkleider, Damen- möntel, Kostüme, Röcke, Schuhwaren. Verleih- institut von Gesell- schaftsanzllgeu. Große Auswahl, billige Preise. Neukölln, Berliner- straße 41.____ Anzüge, Gummimäntel. Hosen, Cutawaps, Gehrock- anzüge, Ulster, Pale- tots, Schlüpfer noch zu alt-- spottbilligen Preisen. Friedens» sroffe. Keine Lombard- wäre. Leihhaus Ro- senviascrtor, Linien- straße 203/4, Ecke Ro- senthalerstroOe.___* Anzüge, Schlüpfer, Ulster ISO,—, Gummi- Mäntel, elegante Da- menmöntel 275,—>• MWW Kreuzsüchse 185,- usw.! Küchen' uswl N-ci-iiatiswahl zu so»' öelhaft billigen Ptei Kreuzsächse.! Schallplatte», Alaskafüchse, Silfier- alte, zerbrochene, Kilo- silchse, Slunks«. Samt-! gramm 27,—, Plaltcn- liche Pelzarten Hälft«' Umtausch. Sauge, herabgesetzte spottbil-' Bcrgmattnstrabe IS lige Sommcrpreise.!(Kreuzberg). S47b «eine Lombardware. s«sandschelnm SeiDIiaus Rosritthaler- j«eidungsstUck-. Wäsche, «j'"»"r' tfc'i r. i Wcrtgegenstäude kauft Ecke Rosenthalerstraße.(Rllcktaufsrccht) Joseph. Braunsbergerstrabe 4, Rähe� Frieorichshain�* ttödel Ehailelsng»« 100,—, Ehaisclongue- decke 75.—, Aterall- betten 160,—, Kinder- drahtbctt. Melcke, Au- gusistraße 32», Luer. gebäude. � 1.5K' Möbelspelchee. MLbclabzahlung ohne Preisausschsog. ilom» plette Zimmer. Einzel- möbcl, Ghaiielonzue spottbillig. Wenger, Marfiliusstraße 8!e "aodgewehre kauft /ellsritsch, Tempel ofcr User 10, Hallesches Tor. ffahrradankauf, Liuieustraß« 19. 149»» Versedieltelles Danerwäsche repariert Born, Rel- nahe chenbergerstraße 7._* Dauerwäsche repariert Born, Sle!» chenbergerstraßs 7.» Tücktixo sowie jüngere dl/nottjndsicüer rechnen kBnnen sofort gesucht Af eldungen: 12—2 Uhr mittags 5—6 Uhr abends. A. Janoorf& Co. Kottbuser stamm I. Nur Süi' stellt ein 5. 4b Ä.B.C.-SelireilJ!ii5se!iiaeD G.ra.ti. H. Maucrstr. 83 64.— Vorstellung Tüchtige sofort gesucht Meldungen: 12—2 Uhr mittags ä— 6„ abends A. Janilöl& Co. Kottbuser stamm I. tzuoertälfize, Ie- oci g e, U ch z. z. Brlnzenstr. SL Lansitzrr Platz 14/1% Petersburger Platz 4. Zmtnant-elttrdistraße Ii Mortuestraße 36, Ludecker Str ll. Wattltt 9. PLiwatostt. 42 Acker» straße 174, Mnllrrstr'4 r. Gre/senhageuer Str 21 Valtiaustr 7 Wtlhelmshaoenrt Straße t». 1>en- tötln, Neäarllr 2 und Stegiriedler. 28 29. 433 3 Franen oder Männer »UM eiMimie!) gesucht z.z. causiher Platz 14/15