Hr. 63 ♦ 33.?adrflcmg Ausgabe A Nr. 32 VezugSpret», BVrtff5?i:l. 5iJ,- SSL BiwatL M,— Ä bH m» Hau», sotaus zalildor fofW k> stell.inqegedudr. Unter Kreuzband für Deuischland, Sanzig, da» Saar- und Memelaediet, sowie die ehemal, beut« schen Gebiete Polen» Ungarn und Suxemdun Morgen-Ansgabe da» übrige Ausland' deftellungen nehmen an Oesterreich, Ungarn, Tschecho- Slowakei. Dirne» Mark. Holland, Luzemburg, Schwede» und die Schweiz. Der.«erwart»- mit der Sanntag» de, tage.«ott und Zeit-, der Unie» da>n>ng»d»ilage �»ennwelt- und der Vellage.Siedlung und Klewgarten- «ltcheint wocheniäglich zweimal, Eon» tag» und Montag» einmal Telegramm-Adreffe: «SazioliMmctcsl Berttw" Berliner BoIhr�UIntt (TO Pfennig) Hxjrt»mrrrl*t Ol md»»el»ait»»»«»iwwnlBneBt (>1%- D>.»leine Vi>»«tg«»a I d tetigedeuekte Wort»,— TO.(zw- i;�g zwei leltgedruikte BoNe). Jede« I Htm«ort 1J0 M Slellengewch, ( 1> Schlalftellenanzelgen da» erst» j.ort llda OL.>ede» weitere(Bort |— M Warle über id«uchNaben |"Sien wr zwei Wort, zamllieu-Un» I liste» für Abonnenten geil» C— M. L S«teilt oerstehen sich ernschliedtich Tenernngszuschlag yaz«,»» kdr die» t ch ü»»»»«„ > sÄde» d>»«>.,»h,»achminag» l» '"»ptgesch»«.«erlln«««. Sind«» -He? abgegeben werden. Gedstnet USi(rich dl» 5 Uhr mchmitiag». Zcntralorgan* der rozialdcmohratifcbcn parte» DeutfchlaTids Reüaktton und Expedition: EW 68, Eindenstr. 3 Scrninrrelior- Wrbortion Nisriiiplat, I5ltt5— 9? |\rrnivrca)er. c die beiden ungeheuerlichen Ausstände mit einem Achtungs- ! erfolg zu beenden. Aber die Führer der Neichsgewerkkchast. die Funktionäre der städtischen Arbeiter, möchten wohl, wie wir an anderer Stelle melden, daß dennoch weiter gestreikt wird. Die Allge- meiicheit. die mit Nute» gestrichen wurde, soll also mit Die Nahnongen üer Hewertsch asten. da den Setrieden und Verwaltungen der Sic- dl Verlin ist ein Streik von ungeheurer Ausdehnung ausgebrochen, dessen vcgleil- erscheinungen schon jehi außerordentiiche sind, bei Fortdauer ober geradezu ungeheuerliche Formen annehmen werden. Iva» ist geschehen? Iva rum streiten die städtischen Atbeiier und Angestellten? Handel!« stch um versagung einer Lohnsorde- rung oder eine sonstige wichtige Lebeussrage ihrer Existenz? Nicht» von alledem! Der INantcliaris. der bi» zum 3t. Dezember lSZl Geltung hatte. war vom Magistrot gekündlgi worden. Die Verhandlungen über einen neuen.Vertrag wurden leider durch die wenig sachgemäße Behandlung durch den Magistrat außcrordenllich in die Länge gezogen. Die Beunruhigung der städtischen ArbeUnehmerschasi ist dadurch gesteigert worden. Do» Einigungsami de, Mogistrat» sällle einen leilschiedsspruchg mit dem die Urbeilnehmerschasl stch nicht einverstanden erNSren tonnte. Au» diesem Grunde war der durch Urabstimmung herbeigeführt« Streikbeschluß verständlich. Nachdem nun ober durch die Vermitllang de» ReichsarbeilSministerium» ein neuer Schiedsspruch gefällt worden ist, der den letzten Manlellarifvertrog in seinen wesentlichsteu puiitien bi» 30. 3unl 1922 aufrechterhält, Ist nach der Meinung de- unterzeichneten Vorstände wie noch allgemeingültigen gewerkschafvichen Grundsätzen 1 1 n Streitobjett nicht mehr vorhanden. Veohalb kann auch diese Urabstimmung für den durch Vermittlung de, Reich»- arbeitsmiulsterinm» zustandegetommenen Schiedsspruch keine Geltung haben. Die Acbei!»elnsteUung erfolgte daher unter verkennung der talsächllchcn Umstände und ging von voraussehungen au», die nicht mehr vorhanden waren. Di« Urbeilnehmerschasl führt also einen Streit, den sie lalsächlich gar nlthl beschlossen hat. Für die Verhandlungen über die Erneuerung de» bisherigen Manteltarise» ist in den nächsten i Monaten bi» zum 30. 3uni 1922 genügend Zeil vorhanden. Die unlerzeichncleu Gcwertschasten werden dasiir sorgen, daß die Verhandlungen nicht, wie bisher stch monaietang hluziehen. sondern schleunigst eingeleitet»od beendet werden. Da» in dieser Beziehung vom BerNuer Magistrat bl»her geübt« Verfahren muß geändert werden. Die städlischen Arbeiter haben mancherlei vorteil« in Ihren Verträgen aufzuweisen: daran» sotg« ober, daß st« gegenüber der Allgemeinheit auch besondere Dslichten ans sich nehmen müssen. Wer rechtlich denkt, hat zugeben müssen, daß dl« oorllegende Differenz so geringfügig ist. daß die durch den Streit über dir gesamte Bevölkerung verhängten Leiden und Unbilden vor keinem Forum gerechtfertigt werden lönnen. Trotz der vorstehend geschilderten Sachlage hoben die unterzeichneten verbände vermittelnd eingegriffen und am Heuligen Tage mit dem Magistrat verhandelt. Die verbände haben dabei die Forderung gestellt, daß, sofern die Arbeitsaufnahme zu einem möglich�baldizen Termin erfolgt, keine Maßregelungen statisinden dürsen. Der Magistrat hat die» zugesagt. Er erklärte hierbei weiter, daß mit der Annahme de» Schiedssprüche» de». Reichsarbeitsminislerium, der Magistrat auch anerkennt, daß die diesjährige llrlaub»- regelung noch dem alten M a n lel« o r i s ersolgen soll. Arbeitskollege nt Wir fordern Euch auf onverzllg- lich und geschlossen die Arbeit wieder oofzo- nehmen und diesen, dl« Allgemeinheit schwer schädigenden Streik sofort auszugeben. Auch die bei den Verhandlungen anwesenden Vertreter der Streitkommisston haben die Zusage gegeben, für sofortige wlcderausnahme der Arbeil einzutreten. B e r l l n, 6. Aebruar 1922. Allg. Deutscher Gewerkschaftsbnnd. tvraßmonn. Berba-.: d der Skaats- und Gemeindearbeitcr. Friß Müller. Zealralverband der Maschinisten und Hetzer. Max V e h r e n d. Deutscher Transporlarbeiterverband. Bender. Verband der Gärtner und Gärtnereiarbeiter. Busch. Zentralverband der Angestellten. Karl Giebel. linkt einer gruseligen Geschichte ve�..Ziel der Kommunisten", ' die den gegenwärtigen Streit k Nützen wollten, um eine >Sowjetherrschaft ln Deutschland auszurichten. I Eine größere Albernheit konnte> Ä)t erfunden werden, denn � die Kommunisten werden nicht ixsr von keinem bemerken»- werten Teil der Arbeiter mehr< Ist genommen, sie nehmen sich auch selber nicht mehr ernst. Die Borslellung etwa einer Reichsregierung Höllein-ReNtmele oder einer prcu- ßischen Regierung Katz-Schoi 4m wird bei ihnen selbst nichts als stürmische Heiterkeit S Hcken. Die Verbreitung so unsinniger Gerüchte ist ganz ul verantwortlich, weil sie zu ebenso unsinnigen Gegenaktionen!)en Vorwand liefern kanir. Die Lage ist wahrlich ernst genut. durch eine Journalistik, die sich ihrer Verantwortung nicht fcrSußt ist, kann sie nur noch verjchlimmert werden. Ein Aufruf öes Magistrats. r» Sitzung de» Magistrat!», die 1 dauerte, wurde nach eine« »eu Spitzeuorganisatiouen der 9ä: nicht ständigen Angestellte» czügllch bi» späte st eo« ch in 1 1 1 a g» 2 Uhr. die 3, und zwar ans der Grund- Mgsatisschusses vom 3. d. Iii, )e. Wer bis zum Ablnus de« J ausgenommen hat, Ist seist- 3» der gestrigen anßerorden klick bi» in dt« späten llachmittagsstund Bericht über die Verhandlungen mt Erlaß folgender Kundgebung bcschlot »Alle städtischen Arbeiter ui� werden hiermit aufgefordert, uffi Dienstag, den 7. d. M. u Arbelt wieder ouszuoekmi lag« des Schiedssprüche» de» Schliß der vom Magislrat angenommen n* gestellten Frist die Arbeit nicht ivicK Tos entlassen.' Berlin, den 6. Februar ISA Magistrat, gez. Löß. Skorpionen gepeitscht werden! Und das alles, ohne daß elf Millionen organisierte Arbeiter und Angestellte, daß die Arbeiterparteien gefragt worden sind! Das ist kein gewerkschaftlicher Kampf mehr, das ist auch kein Streit um politische Ziele, das ist Wahnsinn. Die sozialistische Bewegung wird dennoch weiter leben. Sie wird aber aus schweren Wunden bluten, sie wird Kräfte verloren haben, gerade dann— nach diesen Streiks—, wenn es gilt, die breiten Massen des Volkes aus dem Elend heraus- zuführen, in das sie jetzt gestürzt werden. Der Befreiungskampf kostete schon manches Opfer. Wir haben getrauert, haben es ertragen und haben daraus neue Kraft geschöpft. Aber daß es Klasiengenossen, daß es jung- organisierte Angestellte sind, die uns jetzt und damit sich selbst zerfleischen, das wird ein schwarzes Blatt in der Geschichte der deutschen sozialen Bewegung bleiben. 0 Das ,�-Uhr-Abendblatt", das zur Ueberbietung der Früh- abendblätter eine Extrajenjation braucht, unterhält seine Leser Eine Erklärung ü>!f Streikleitung. Eine Deputation der GasbtHnche, beaustragt von der Streitleitung, gibt folgende Crklürut»: ob: .Die städtischen Arbeiter besinl» tzl sich lm A bw e hrtomps. Sie hoben nicht angegriffen, sonde» 4 der Magistrat, der den Ar- beitern das M i l b c st! m m u n g s r cht rauben will. Der Ma- gistrat will weiter die Arbeitss/rit verlängern, die Ur» laubs-, Entlassungs- und Krankcnß �Dbestimmungen verschlechtern. Der Kamps geht also fast nur um i dt il l e Objekte, Die Streikenden wollen weiter nichts, als ihre bishe« Zen Rechte, die ihnen der Ma- gistrat nehmen will, behalten und> rteidigen. Das Hauptmoment des Kampfes liegt in der Bertragsda'er. Ein Ablauf des Vertrages am 30. Juni 1922 ist nach Ansicht dl 7 städtischen Arbeiter rein tech- nisch unmöglich, da natürlich jeder i elbeiter bestrebt sein wird, oox dem 20. Juni den Urlaub anzutretii � in der begründeten Bcfürch» tung, daß neue Tarifverhandlungel, eine 5)erabsestung de» Urlaubs bringen werden. Wie IB möglich fein soll, noch all« Arbeiter vor dem I. Juli zu beurla«den und die städtischen Werke trotzdem nicht zum Stillstand kommt« zu lassen, ist Geheimnis de» Magistrats. Weiter befürchten die i Idtischen Arbeiter, daß sie bei der Gelegenheit unter den am£ Juni gleichfalls ablausenden Reichsmanteltarif gezwungen werbt» sollen, der bedeutende Ver- I fchlech'.erunoen für die Berliner stäb Aschen Arbeiter bringen rourdt, Der Schiedsspruch des Reicht Nbeitsministeriums war den städtilchen Arbeitern bereits am Sa Maben'd'rüh in den Betrieb»- oersammlungen bekanntgegeben w»'den. Eine nochmalige Urabstimmung wurde in allen Dersamil tztngen a b a e l« h n t, da der Ablauf des Mantelwrifs am 39, Ii Ii für die städtischen Arbeiter undistu'abel ist und auch der Maq strat sich m Vorverliandlungen bereiterNärt hatte, den Manteltorts Ä» zum 81. Dezember zu ver- längern." Di« Crttänmg Ist! r re s fi h r?nd. Dir betonen nochmals» daß von dem.Raub' der angeführSN Rechte keine Rede fem kann. Die städtiscben Arbeiter b e b a l t e n laut Schiedsspruch vom 2. Fo- bruar alle Rechte, die sie im Auget.btl'? besitzen. In der Urlaubs- frage soll nach Zusage des Mch Zrats auch noch Ablauf de, Mantettariss am SO. Juni feine v-'nderung eintreten. Unsere aus dem bisherigen Verlaus des i, ideiks gewonnene Ansicht, da� die Streikenden nicht erfahren soll« um was sie streiken, wir durch die Erklärung der Deputation her Gasbranche nur bestätigt. v!e Gbleute See kUichsU�kebe zu den Streiks. Die Obleute de» Verbandes der Gemeinde- und Staatsarbeiter nahmen gestern abend zur Streiklas? Stellung, Als Referent war der Kollege Richter von der Eeku pi der Gemeinde- und Staat»- arbeiter bestellt. In erster Linie Kl ündelte er den Streik der Berliner Gemeindearbelt',? und drückte ihnen die voll» Sympathie der Obleute und der I gter ihnen stehenden Arbeiter und Angestellten au». Er hob besam«s hervor, daß e» sich bei dem Streit der Gemeindearbeiter nicht urt Materielle Forderungen handle, sondern um ideelle, die ihren Eltfelpunkt in der Forderimg de» Mitbestimmungsrechtes, wie es bisht In dem Manteltarif verankert war, erreichten. Er bedeutete, dag«, jetzt nicht an der Zeit sei. Er- rungenschasten, die mühselig durch IiSmpfe erworben wurden, abzubauen, sondern im Gegensatz aui'Dubauen. Der Streit war beschlossen durch 97 Proz. Wennglel h auch es in der Geschichte der Gewerkschaften nicht üblich sei, die 58 Ps der Verhandlungen zu ver- lassen, solange nicht alle Vsjgllchkeiten erschöpft wären, könne man doch den streit Iden Kollegen die Sympathie nicht versagen. Er ging dann ül» I aus den Eisenbahnerstreik und stellte fest, daß erst dm h die Erlöste des Reichs- imd Polizeipräsidenten die Lage überau, verschärft worden lei. Der Streik sei nach jeder Richtung hin zu verwerfen. Daß auch freigewerkschaftlich orgcm'�erte Arbeiter sich solidarisch , erklärten, hätte seinen Ursprung dar! � daß Schupo auf die Arbeits- l statten gelegt worden sei und die M»Ziter sich sträuben, unter will« Krisch?? tfnfdchf git erMtm Br mM? mV b?r fforVmnfl, daß den Äemelndearbeitern w ihrem Kampfe alle Unter st lltzung zuteil werden, dagegen der Streik der Eifenbahnbeamten ge mißbilligt werden müsse, um so mehr, al» sie im Dezember den freigewerkschaftlich organisterten Arbeitern und Beamten bei der Durchführung ihrer Forderung in den Rücken ge- sollen stnd. Die beiden Erlasse müssen.aus alle Fälle zurückgenommen werden. Nach einer regen Diskussion, die sich in denselben Bahnen be» wegte, wurd« folgende Resolution angenommen: Die nm 6. Februar 1922 7 Uhr in der Linienstr. 201 tagende Oblentekonferenz der Branche 12, Neichsbetriebe und Reichsverwaltung, erhebt schärf- sten Protest gegen den Erlaß des Polizeipräsidenten. Die Bersamm- kung erblickt hierin die Verletzung der ehernsten Grundsätze der freien Gewerkschaften und erworten die sofortige Zurücknahme der Erlasse, jsi« geloben, mit allen zu Gebote stehenden Mitteln dafür einzu- s treten. « Gegen den Skrekk sprachen sich die nichtstZndigen Lnge- �pellten im Rathau» mit 201 gegen 57 Stimmen au». •» Der Eksenbahnerftreik. Die gestrige« Verhandlungen. Der„Sozialdemokratische Parlamentsdienst" meldet: DieLermittelungsaktionderSozialdemo- tratifchenPartei scheint, nach der augenblicklichen Situ» otion zu urteilen, nicht den Erfolg zu haben, den sich maß- gebende Parteünstanzen versprechen. Wie bereits gemeldet, bestand der Erfolg des Eingreifens unserer Genossen Hermann -Müller und Otto Wels darin, daß gemeinsame Skrhand» ilungen zwischen den Gewerkschaftsorganisationen und der iNeichsregierung am Montagvormittag stattfanden. Die Vor- -mittagssitzung war eine Vorverhanüliing-, die eine Erklärung ;des Reichskanzlers über die innen- und außenpolitische Lage, i einen Bericht des Rcichsverkehrsministers über die Streik- | sstuation und Erklärungen der Gewerkschaftsführer über die i Forderungen entgegennahm. Zum Schluß der Sitzung er- ! klärte der Kanzler anläßlich der Ausführungen von Gewert- ' schaftsvertrstern, daß die Regierung bereit sei, sowohl über das A r b e i t s z c i tg e s e tz wie auch über die Er» höhung der Grundgehälter mit den Spitzen» Organisationen zu beraten. Nach kurzer Mittagspause traten di« Organisationen (dann im Reichsfinanzministerium zu weiteren Besprechungen zusammen. Bezüglich der Nachprüfung der Grundgehälter der Beamten erklärte der Ncichsfinanzminister: in der Neichs- itagssitzung vom 21. Fanuar habe er eine Erklärung abgeben ! lassen, wonach die Neichsregierung bereit sei, boldmöglichst in «ine eingehende Besprechung über alle Besol- dungsfragen einzutreten und alle in Betracht kommen» chen Probleme zu prüfen. Zu der Gesamtheit dieser Probleme, deren Erörterung damals in Aussicht gestellt worden sei, habe -nach Auffassung der Neichsregierung von Anfang an selbst- � verständlich auch die Frage der Nachprüfung der Grundgehälter gehört. Auch der 23. Ausschuß des | Reichstages für Beamtenangelegenheiten habe Inzwischen in s Aussicht genommen, bei Gelegenheit feiner Beratungen über die automatische Anpassung der Gehälter und Löhne an die - jeweilige Teuerung auch die Frage der Nachprüfung der � Grundgehälter in Erörterung zu ziehen. Er(der Minister) sei bereit, alle Schritte zu hin. um die gegenwärtig der Be- ratung des Ausschusses unterliegenden Fragen, insbesondere der Nachprüfung der Grundgehälter, beschleu- nigt zu behandeln. ?m Anschluß an diese Besprechung wurde die schon fest dem 25. Januar im 23. Ausschuß erörterte Frage der prak- tischen DurchführungderGewährungvonWirt- schaftsbeihilfen an Beamte und Angestellte in An- lehnung an die den Arbeitern zugestandenen Ueberteuerungs- Zuschüsse mit den Spitzenorganisationen durchberaten. Diese Prüfungen werden in den nächsten Tagen fortgesetzt werden. Zur Frage des Arbeitszeitgesetzes erklärte sich der Reichsverkchrsminifter bereit, wie schon mit den Eilen- bahnergewerkschaften, so auch mit den Spitzengewerkschaften über den Refcrentenentwurf eines Arbeitszeitgesetzes zu be- raten. Bei dieser Gelegenbeit kann auch die Frage nochmals geprüft werden, ob die Möglichkeit besteht, das Eisenbahn- Genesung. .von Elfriede D e rg el- G ron emann. Eabrlel» lag weih und matt noch, aber mit geEsten Zügen, in ihren Kissen und schaute mit ein wenig verschlafenen und erstaunten � Lugen In den Tag, der zum Fenster hineinsah. Diese graublaue, etwas weißliche Klarheit und Kühle, die sie empfand— es war ein j bißchen fo, wie nach dem Großreinemachen; erfrischend, aber doch auch leer und nüchtern. Diese Fiebertage und Rächt«! Ein unablässig wirrer Tanz von Menschen, Möbeln, Regentropfen und Schmerzen. Aber manchmal war es auch ein Purpurteppich und goldene Arabesken und Wiegen und Schaukeln und mächtige Akkorde, als ob die ganze Welt an i einem Drahtseil hin und her geschaukelt würde und klänge. Ja, und «» war in klaren Augenblicken auch dies dabei gewesen: da» Ruhe- qcfühl:„Lch kann nichts tun. Ich brauche nicht zu denken. Alles � kommt auf mich zu. Ich muß nur fttllehalten. Ich kling« mit und i schwinge mit und nichts ist da als Ton unk Schwingen— Ton und 1 Schwingen. Und Purpur und Gold." Dann war der Kreis der Dinge, Töne, Fluten wieder enger und enger um sie geworden, es war ein Tosen wie die Brandung— sie hatte betäubt die Augen geschlossen— und dann sank sie— sank— und die Wellen schlugen über ihr zusammen. Und nun— Run waren die Möbel, die solange schwer und schief, als wollten sie auf sie fallen, um ihr Bett gestanden hatten, ganz harmlos an � ihre Wondplätze gegangen, so, als seien sie wirtlich nur stumme � Diener. Die Umwelt war nüchtern und sehr vernünftig und durch- aus beruhigend leer und weit. Gabriele erkannte die Welt, ihre Welt, auf der sie fast dreißig Jahre gelebt hatte und wieder weiter leben sollte. Und irgendetwas Düsteres, dos sie eben noch bewältigen sollte, wurde mit einem Erleichterungsgefühl tn die Ecke geschoben. Sie fühlte, ganz, ganz hinten stand etwas in der Ecke und wartete— � ober sie sah nicht hin— sie sah nicht hin. Plötzlich erblickte sie ihren, Mann am Fußende des Bettes, oder war er es nicht? Ja, es war fein Gesicht, aber eine Schicht, die aus Stahl gewesen war, war ■ wcggeschmolzen. Run sah man da» Weiche und Helle darunter. Ts blendete, überflutete mit Licht.„Oh— ," unbewußt haucht« sie's. ! Er lächelte ganz leise und fast, als ob er weinte. Und eine Krankenschweste? war auch da— die faßte seht ihren Pul» Alles lächelte still. Alles war weiß durchsichlig. hell und still ':nn Gabriele Lange lag sie so, fast unbeweglich, lag, hörte das Rauschen der Stille und dachte nur dies eine: Immer so liegen— Aber schon war die Furcht in ihr. ganz unten, daß es enden würde Allmählich hatten die Gedanken auch ausgefchlafen, und einer nach dem anderen erwachte. Zuerst waren e» nur kleine, harmlose, aber sie störten doch schon die klare Leer«. Und dann kamen sie. alle die alten, nicht zu Ende gedachten, die nicht bezwungenen, ge- hetzten, abgegriffenen Gedanken, und sie standen alle unbeweglich und drohend da. Und zuletzt kam ein Dedankenfadchen— dünn, unscheinbar, belanglos, aber kaum hatte man es erfaßt, zog man auch schon da» große, unentwirrbare Knäuel herauf, da» daran hing. Ein dichte» Netz legte sich um de« müde Hirn. Da» mußte man später, später entwirren. s personal ln das künftige allgemeine Arbelkzellgeseß ein» zubeziehen. Das im Anschluß an diese Besprechungen tagende Reichskabinett billigte die Erklärungen des Reichs- finanz- und Reichsverkehrsministeriums. * Nach Erledigung der Besprechungen mit der Regierung unterrichtete die Reichspostgemerkschast die maßgebenden Führer der Reichsgewerkschaft über das erzielte Er- gebnis. Wie uns von maßgebender Seite mitgeteilt wird, hat das Ergebnis der Verhandlungen innerhalb der Reichs- gewerkfchaft große Enttäuschung Hervorgerufen. Insbesondere ist man entrüstet darüber, daß das Kabinett ein- stimmig beschlossen hat, die Angelegenheit der Maßrege- lungen dem ReichsverkeHrsministsr nach freiem Ermessen zu überlassen. Einen endgül- tigen Beschluß hat die Reichsgewerkschaft noch nicht gesaßt, da man zunächst von dem Reichsverkehrsminister eine nähere Auslegung seiner Vollmacht erwartet. Zu diesem Zwecke wur- den 3 Mitglieder des Borstandes der Reichsgewerkschaft zu dem ReUbsoerkehrsminister entsandt. Die Situation berechtigt also, wie man nach der ge'un- genen Bermittlungsaktion der Sozialdemokratie annehmen mußte, keineswegs zu einer optimistischen Auffassung. Die Sozialdemokratische Partei sah sich zu der Vermittlungsaktion aus innen» und außenpolitischen Gründen veranlaßt, und sie hat aus denselbeir Gründen astch weiterhin ein Interesse an einer schnellen und zu- frieden st ellenden Beilegung des gegen- wärtigen Konfliktes. Deshalb erwarten wir von dem Reichsverkehrominister, daß er seinen Vollmachten eine Interpretation-gibt, die zu einem erträglichen Abschluß der Bewegung führst Um üas KoalMonsrecht. Der vorstand des Allgemeinen Deutschen Gcwerkschastsbundes wird unausgesetzt mit Aufforderungen aus dem ganzen Lande be- stürmt, die Koalitionsfreiheit der Arbeiter und An- gestellten zu schützen, die durch die Verordnung des Reichs- Präsidenten vom 1. Februar 1922 gefährdet sei. Hierzu sei gesagt, daß der Vundesvorsitzende schon von sich ous gleich am ersten Tage beim Reichspräsidenten in diesem Sinne vorstellig wurde. Ts sei ferner auf den Ausruf der Gewerkschaften vom 3. Februar oerwiesen, der die ausdrücklich« Erklärung der Regierung enthält, »daß olle Gerüchte und Dehoripiungen über eine beabflchklgke Beschränkung des verfassungsmäßigen Koalittonsrech!» durchaus «nbegründel sind." Die Verordnung de» Reichspräsidenten will nur feststellen, wor- über Ihr Wartlaut keinen Zweifel läßt, daß noch dem geltenden Beamtenrecht die Beamten kein Streitrecht haben. Ob diese Fest» stellung richtig und endgültig ist, darüber wird die Entscheidung im Reichstage herbeigeführt werden. die Streiklage w Serite. Der Essenbahndirektionspräsident hat den sosorüg» Aushang folgender Aufforderung angeordnet: Alle der Arbeit ferngebliebenen Arbeiter nnd Angestellten werden hiermit aufgefordert, am Mittwoch, den 8. d. M., zu Beginn ihrer planmäßigen Schicht sich bei ihrer Dienst- stelle zu melden und den Dienst sofort wieder auszu- nehmen. Wer dieser Aufforderung nicht Folge leistet, hat sein Dienstverhältnis selbst beendet und Ist entlassen. Die StreiNage in Berlin ist im wesentlichen unverändert. Im Pcrsonenoorortverkehr wurden ln den letzten 24 Stunden rund 100 Züge gefahren. Auf der Strecke Lichterfelde-Ost verkehrt stünd- lich je ein Zug in beiden Richtungen. Seit Montag früh ist zwischen Bahnhof Westend und Potsdamer Ringbahnhof ein halbstündiger Pendclbettieb eingerichtet. Im Personen fernverkehr wurden seit gestern nachmittag bis heute früh 20 Züge gefahren, die sich auf alle Richtungen verteilen. In den letzten 24 Stunden sind mit der Eisenbahn 180 000 Liter Milch aus den Berliner Bahnhöfen eingegangen. Zurzeit werden ö Züge Dienstkohlen für Gasanstalten und Elektrizitätswerke sowie mit Hausbrand den Cmpfongsstellen zugeführt. vke Zcgz km Nekck». Hamburg, 6. Februar. sEig. Drahtbericht.) Durch Einsetzung von etwa 700 Nothelfern ist es möglich geworden, einen beschränkten Personenverkehr zu einzelnen Orten der Umgebung i Ihr Mann kam, immer noch mit dem stillen Lächeln, da» bei- nah« Weinen war, und faßte leise ihre Hand. Schweigen. Aber nicht mehr da» leere, kühle, genesende von vorhin war's. Die Ge» danken drängten sich und schoben einander von der Tür fort, au» der sie in die Erscheinung des Wortes treten wollten.-Tränen traten Ihr in die Augen— hilflos— schwache Tränen. .Nicht weinen, nicht weinen/ sagt« er lest« und skeichdl» thre Wange..Bald bist du wieder gesund und kräftig/ Sie tejückt« matt sein« Hand. Suchte ihr« Tränen zurückzuhakten. Da» Netz mng dichter und dichter. Sie Ichlaß die Augen. Ließ sein Streicheln müde über sich ergehen. Und Ichlies ein. Leise mach!« der Mann leine Hand frei und ging aus Zehen- spitzen hinaus, mit einem zärtlichen Blick auf Gabriele. Gott sei Dank, man durste wieder aufatmen. Als er die Schlafzimmertür hinter sich schloß, ging panz sachte und allmählich auch die innere Tür zu, dt« Besorgnis und Zärtlichkeit in ihm geöffnet hatten. Alles wor so natürlich und glatt, wie es vorher gewesen war, im!) fast schämt« man sich vor d-m nüchtemen Licht de, Alltag», seine» Schmerze; und der Feierlichkeit, mit dem er Tun unh Denken durch- woben hatte._ Der Handel, sa der Handel. Ob der teNwetsen Wiedereinfüh- rung des freien Handels in Sowjetrußland herrscht in der kapitalisti- schen Presse eitel Freude. Denn der freie Handel ist immer noch ihr Schibboleth. Er ist ihr der Kulturbringer und Forischnttwecker. Worin die Segnungen des freien Handels in Rußland zunächst be- stehen, zeigt ein MoskauerStimmungsbtld eines italieni- schen Korrespondenten: „Der 5)andel bekommt wieder Mut. Teilweise sind noch De- stände ans der ersten Kriegszelt vorhanden, die versteckt waren: de? größere Teil aber stammt aus der neu opganlslerten kleinen und mittleren freien Produktion: dazu kompien ausländische Waren, Zucker und Konserven aus Amerika, Gegenstände des täglichen Be- darfs, wie Nähgarn, Nadeln und dergleichen, aus Deutschland, Ge- webe aus Polen usw. Der Schmuggel hat natürlich großen Anteil an diesem Handel. Zu den Geschäften, die bereits wieder in Gang sind, gehören die Bäckereien, Schlächter- und Konditorläden. Da- neben sieht man Geschäfte, die allerlei Waren dunkler Herkunft ver- kaufen, alte Bücher, Teppiche. Möbel, Kunstgegenstände. Es haben so viele Leute die Stadt verlassen, und viele Häuser stehen unbe- wohnt und unbewacht. Andere Gegenstände dieser Art hoben ihre Eigentümer auch verkauft, um in den traurigsten Tagen leben zu können. Abnehmer war In der Regel der„Mann mit dem Sack", jener neue Typus dunkelster sozialer Herkunft, ln dem sich drei Jahre lang der ganze damals ja geheime Handel in Nußland verkörpert hat, und der nun von der Straße und den Märkten oerschwindet. Jetzt liegt dos alte Wahrzeichen ruhig unter einem Ladentisch, und sein früherer Träger treibt legitimen 5zandel: morgen wird er viel- leicht ein angesehener Kaufmann sein, wie der„Spekulant", mit dem zusammen er eine neu emporoekommene Schicht bildet.. Ein großer Teil der neuen Geschäfte befaßt sich mit weiblicher Kleidung und weiblichem Schmuck. Die„Vitalität", die der Frauen- weit nachgerühmt wird, hat die russische in reichem Maße bewiesen; noch fehlen viele der notwendigsten Dinge, und schon sieht man Frauen, di« sich dle Lippen schminken und sich sranzSsisch« Parfüm« auszunehmen. Die Mitgsseder de« Deutschen Essenbahuerverbaiide» befinden sich seit Sonntag im Streik. Auch die Belegschaft de, Kraftwerkes der Eisenbahndirektion Altona ist heute früh tn den Streik getreten. Auch hier wurde die Technische Nothilfe eingesetzt. Eine Besserung steht infofern zu erwarten, als Verhandlungen zwischen dem Deutschen Eifenbahnerverband und der Reichsgewerk- fchast stattfinden jjber die Einrichtung eines Arbeiter-Vorortverkehrs. Draunschwelz, Ö. Februar.(Eig. Drahtbericht.) Die Ortsgruppe Braunschweig des Deutschen Elsenbohnerverbande» ist am Montagmorgen v Uhr in den Sympathiestreik für di« streikend» Eisenbahnbeamten und Anwärter eingetreten. Essen. S. Februar.(Eig. Drahlbericht.) Die Spitzsnorgmrt- salionen haben beschlossen, daß die Arbeit zur Ausrecht er Haltung de» Betriebes sofort ausgenommen wird. 3m Sie gen er Bezirk, in weichem die Mitglieder der Gewerkschaft Deutscher Eisenbahner, des Deutschen Eisenbahnecoerbandes und des Allgemeinen Eijenbahnervcrbandes durchweg arbeilen, haben die Sektionen 1. 4. 6 und 7 der Reichsgewerkschaft thre Mitglieder tn einem Flugblatt ebenfalls zur Miederousnahme der Ar- beit aufgefordert. verhaftunze» ku kottbus. Sonntag sind zwei Agitatoren, die im Auto von Berkin nach Kottbus kamen, verhaftet worden. Sie führten eine Meng« Flug- blätter, darunter viele Nummern der»Roten Fahne", mit. Ferner wurde ein Mann festgenommen, der Flugschriften, welche zum Aus- stand aufforderten, verteilte. Alle drei wurden dem Amtsgericht zu» geführt. �, Ter Bntnb zum Etsenbahnerftreft. Der Borst and des Bundes der technischen Ange» stellten und Beamten beschäftigte sich mit der Erklärung der Spitzenverbände der Arbeiter und Angestellten zum Streik der Eisen- bahnbeamten. Er schloß sich der Verurteilung des it'tteiks der Reichs- gewerkschoft in vollem Umfange an. Mit dersekbrn Entschiedenheit weist eraberdenAngrisfaufdasKoalitionsrecht zurück. Der Auffassung, daß da» Streikrccht mit dem geltenden Beamten- recht unvereinbar und seine Anwendung strafrechtlich zu verfolgen sei, muh grundsätzlich widersprochen werden. Allerdings hoben die Vorgänge anläßlich des gegenwärtigen Streiks gezeigt, daß für Streiks in öffentlichen Betrieben nicht der Wille einer einzelnen Gruppe genügt, sondern, daß Voraussetzung ihrer Zulässigkeit die gemeinsame Beschlußfassung durch die Spitzenoerbände der Gewerkschaften sein muß._ Das verbotene Verbot. Mainz, 8. Februar. s?Ii.) Die Eisenbahndirektion Mainz hat aus Snordnung der Interalliierten Kommission den Erlaß de» R« i cb« P r S s i d e n t e n, der den Streik der Eisenbabnbemnten unter schwere Strafe stellt, zurückzieben müssen. Die Interalliierte Kommiision bei bietet den Erlaß des Reick»». Präsidenten? Da? heißt, sie bestreitet die vefugni» der deutsche« Behörden, im besetzten Gebiet Anordnungen zu erlassen. Sie bot's in diesem Fall leicht, weil sie selbst den Streik mit Militär- maßnahmen unterdrückt. Ein Hellseher. Die»Rote Fahne" serviert ihren Lesern al» Diskussimm'eß«« der kommunistischen Versammlung im.Moabiter Sesellschastshau»" »einen Arbeiter des Vorwärts-Detrlebes". Dieser soll den staune»» den Gläubigen erzählt haben, daß in der Dorwärts-Redattton »Hundert« von Protesten aus dem Reich« einlaufen, aber von der Vorwärts-Redaktion unterschlagen werden/ Wir wissen nicht, wer der Redner war und ob er wirklich gesagt hat, was die.Rote Fahne" ihm unterstellt. Sollte er sich aber wirk» lich in dieser Weise geäußert haben, so beglückwünschen wir Ihn zu seiner Hellsehergabe. Denn selbstverstündssch erhält ln den Driefelii» lauf unserer Redaktion— schon wegen der Wahrung des Redaktion»- geheimnisses den Einsendern gegenüber— niemand außer den Re» dakteuren selber Einsicht. Wir nehmen an, daß das in der»Roten Fahne" ebenso ist. Aber ein weiteres hätte selbst den kommunistischen Gläubigen auffallen müssen. Seit Beginn des Eisenbahnerstreiks erhalten wir nämlich genau so wenig auswärtige Post wie irgendein [ anderer Mensch in Berlin._ Frltssf Pansen ist zum Ehrenmitglied der M»»tan«» Sowjets gewählt worden. .......——■,_________ W und„Kodes et rr.anteaux* zu beschaffen wußten; die Press« stellen freilich astronomische Ziffern dar. Schon öffnen di«»Coifleurs pour darnes* ihre Räume— das Ewig-Weibliche ist es, das zuerst über die Vernichtung triumphiert." Eine neue Orgie kann beginnen, während draußen w der weiten Ebene Millionen verhungernl Wenn der Handel nur flo- riert und die Weibchen sich bepinseln— der Alpdruck des Bolsche» wismu» Ist gewichen, der Kapitalismus atmet auf. Das Spiel kann von neuem einsetzen wie nach der großen französischen Revolution. Die internationale Gr'ppe-Epideml«. Die Grippe herrscht nicht nur bei im«, sondern sie ist auch im 2Uisiond stark verdoeiter. Wie wir einer Zusammenstellung der„Deutschen Medizinischen Wochen» schriit" entnehmen, hat si« tn Stockholm die Hast!« der Bevölkerung ergriffen, und in t«r schtvebüchen Armee zählt man 6000 Cr- kvcmkungen. In Kopenhagen sind 000 Fälle festgestellt. In Paris Verden täglich etwa ßü Grippekranke in di« Kvcmkenbäustr einge» liefert. In London sst ti« vusbrestung dar Krankheit in den süd- lichen und nordöstlichen Vierteln der Stadt am stärksten. In Edin- bürg und Letth sind unter den Cchullinderu 22 000 Erkrankungen» d. h. 36 Proz. der Gesamtzahl, gemeldet. Eine kSnigllche Regenmacherin. Das den südöstsschsten Test von Transvaal bildende Swasiland wnd vrn wenig zivilisizrien SuN, bewohnt, die unter einem eingeborenen Häupling stehen. Das her- zeitige Oberhaupt ist ein« Frau. Die„Königin'' von Swasiland hört auf den schönen Namen Indhiavu-Kasi, was auf deutsch.weib» lccher Elefant" heißt, und erfreut sich bei ihren Untertanen de» Rufs, nicht nur verwickelte Streitigkeiten mit großem Geschick ent- scheiden, sondern auch nach Gefallen Regen oder Schönwetter machen zu können. S!« will jetzt wegen ihres vorgeschrittenen Alters die Macht in die Hände ihre» Enkellohns Eobusu legen und gewährt« kürzlich dem Korrespondenten eines südafrikanischen Blattes«ine Audienz, bei der sie den Besucher in ihrem Kral, umgebest von ihrem eingeborenen Hosstaat, empfing. Sie lag, wie de? Bericht- erstatter erzählt, dabei längelar.g auf der Erde, einen Krug Bier und ein« große Tchnupflabatdvse neben sich. Unlängst erschien bei ihr wieder eine Abordnung von Elnaeborenen mit der Bitte, Regen zu machen. Sie versprach auch den Wunsch zu erfüllen, wenn man ihr ein« Herd« Rindvieh und.gelbe» Geld" überbringen wolle. Da» geschah, aber der Regen blieb aus, so daß die Deputanon miks neue bei her Königin vorstellig wurde. Sie erhielt jetzt den Auf- trag, eine Herde schwarze» Bich hcranzuschasfen. da» bei der An- tunft abgelehnt wurde, da einige Tiere weiß« Flecken hott-m. Tie regen bedürftigen Eingeborenen waren genötigt, eine Reis« von zwölf Tagen zu machen, um andere Tiere herdeizubringen. Wäh- rend sie unterwegs waren, ging«in Wolkenbrnch nieder, der ein« Sintflut befürchten ließ. Als oie Königin um Einste''"ng des Him. mclsscgen» gebeten wurde, lehnte sie die» mit der Begründung ah, daß kieser Regen als Strafe für die Unsittlichkeil der Eingeborenen in den Kauf genommen werden müsse.; Ransen«nb der Frledens-SkobelPretS. Der bänstcke Intertzml!»» mentarilche Ausschuß hat dem Komitee des norwegischen Stortding vorze» schlagen, für da» Jahr 1922 den Fiiedens-Nodelprel» Fritdjof Nansen zn verleiben in Anerkennung der Verdienst«, di««r sich um dt» Rüchührnn»> der Kriegsgesangeueu erworben hat. de? Strek? nnd Sie KrokoStte. � IJerr vr. O. H e t» r« t h, Kustos des Aquariums, schreibt - Vvs: Sa Ihrem heutigen Leitartikel wird über die Krokodil» de» ; Aquarium» zespöttell, daß Ihr« Erhaltung zu den allerdringendstm ! Notstandsarbeiten während des Berliner Streiks gezählt wird.— i Demgegenüber bin ich veranlaßt, zur Vermeidung von Irrtümern, j folgende» mitzuteilen: die Notstands-Elektrizität(Wasser kommt ' dabei nicht in Frage) wird dazu benutzt, den See» und Süß- l«vasserkreislauf und namentlich auch die SB a s s e r d u r ch- lüftung In Betrieb zu erhalten. Unterbleibt dies auch nur für ! wenige Stunden, so stirbt unrettbar der Tierbestand aus. Da «ine Erneuerung heute völlig ausgeschlossen ist, würde das Aqua» ' rium geschlossen werden müssen und damit eine für allgemeinste Jil» ; dungszwecke unentbehrliche Unterrichtsquelle fortfallen. Aus diesen > schwerwiegenden Gründen besteht seit einiger Zeit ein Abkommen mit dem Betriebsrat StBEW., wonach das Aquarium(nicht jedoch i der Zoologische Garten) die Wohltat der Notstandsarbeiten genießt. Herr Dr. Heinroth hat uns mißverstanden. Gegen das Abkommen mit dem Betriebsrat der StBEW. haben wir gar nichts einzuwenden. Nur scheint uns allerdings das Leben von Menschen, das durch die rücksichtslose Durchführung des Streiks bedroht wird, noch wichtiger als das der Krokodils und der Fische, denen wir im übrigen dos beste Wohlsein wünschen. �ausarbeitstohngesetz. Vm»Reichsarbeitsblatt" gelangt der Neferentenentlvurf ietnes Gesetzes zur Abänderung des Hausarbeitsgesetzes von 1911 zur Veröffentlichung. Alle Kenner der Heimarbeit sind seit langer Zeit darüber einig, daß die Wurzeln der so viel beklagten Mißstände der Hausindustrie in der zu n i e d r i» aen Entlohnung liegt, daß diese aber, wie auch die Er- fohrungen in anderen Ländern gezeigt haben, nicht anders als durch gesetzliche Einführung öffentlich-rechtlicher Lohnfestsietzung wirksam zu bekämpfen ist. Der Eni- wurf legt daher den schon bisher vorgesehenen Fachausschüssen die Befugnis bei, im Fall unzulänglicher Löhne bei Hausarbeitern ihres Bereichs nach Erschöpfung anderer Abhilfe- mittel einen Tarifvertrag als allgemein verbindlich zu ? genehmigen oder Min de st entgelte festzusetzen. Nötigen- alls sollen zum Zwecke zentraler Lohnregelung Gesamtfach- ausschüsse gebildet werden können. Die Fachausschüsse er- langen im übrigen die Stellung von Schlichlungsausschüssen für die Hausindustrie. Eine Reihe weiterer Bestimmungen gibt Richtlinien für die Zusammensetzung der Fachausschüsse mit Rücksicht auf ihre neue und besondere Aufgabe und regest das Verfahren bei Lohnfestsetzung. Es steht zu hoffen, daß der vorliegende Entwurf— der übrigens der«nd- gültigen Regelung im kommenden Arbeitsgesetzbuch nicht vor- greifen soll— in der Richtung einer Verbesserung der Arbeitsverhältnisse in der Hausindustrie einen entscheidenden Fort- schritt bedeuten wird._ Vorzugsabfertkgung für SchVerkrkegs- beschäöl'gte. An einem Erlaß vom IS. November 1!>?1 wie» der preußische Handel-mmister die ihm unlcrstelltcn Behörden an. Schwer- triegsbeschädigte bei persönlicher Erledigung eigener An- gelegenheiten vorzugsweise abzufertigen. Wie der amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, erstreckt sich dieser Erlaß de» Mi» nisiers auch auf die Handels- und 5)andwertstammern sowie mif die Arbeitsnachweise und Berussämter. Schwerkriegsbeschädigte, weiche einen von der örtlichen amtlichen Fürsorgestelle ausgesertigten Ausweis vorlegen, sind bevorzugt und gegebenenfalls außer der Reihe abzufertigen. Ln Amtsstellen, in denen stärkerer Derkehr zu herrschen pflegt, ist für ! ausreichende Sitzgelegenheit zu sorgen. De Nicola Sonomis Nachfolger. � Sem, 6. Februar.(ATB.) Der König hatte heute eine De- sprechung mit dem Präsidenten der Kammer de Nicola über die Ministerkrise. Dem Vernehmen nach hat de Nicola den Austrag erhalten, das Kabinett zu bilden. *>1 Eine selkfome Nacht. Roman in vier Stundewoon Laurids Bruun. Er wandte sich an Frau Helwig. die an den Flügel g«. lehnt stand und, die Hand uterm Kinn, ins Mondlicht hin- auzstcrrte. »Was meinen Sie dazu, Frau Hjanncr?' fragte er imt feiner heimlichen Munterkeit. Ei- richtete sich hostig auf. schab die Brust vor. trat zu ihm an den Tisch u>nd«rgriks ein Glas. »Schenken Sie mir ein. Doktor!* Ihr großer, grauer Blick strahlte in tiefe:», seltenem Glanz, während die kleinen Augen des Doktors sie scharf betrachteten. »Es lebe der Instinkt!* sagte sie und hob das Glas.»Es leb« der große, befreiende Sündenfcll!* Frau Hjarmer« Stimme hatte einen eigenen, bebenden Klang, der Fräulein Selma erstaunt und besorgt auf- blicken ließ. Der Doktor hielt ihren Blick fest. '»Wie gelehrig Sie heute nacht sind, Frau Hsanncrl* sagte er leise mit seiner tiefen, heiseren Stimme. Dann fügte er hinzu, indem er den Kopf zu ihr hinneigte, als hätten sie Ee- heimnisfe miteinander:»Sie hauen wohl dem Flötenspiel draußen in der Mondscheinnacht gelauscht?* Sie sah ihm fest und strahlend in die kleinen, scharfen Augen und antwortete im selben vertraulichen Ton: »Die Schale beginnt abzufallen, Doktor, und wir fühlen plötz'ich. daß mir ganz natürlich« Menschenkinder sind!" Der Doktor wandte den Blick ab. trank aus, richtete seinen schrveren Oberkörper aus und sagte hart, sasl streng, indem er das Glas aus der Hand setzte: »So— jetzt wird es Zeit, daß ich zum Patienten hinauf- gehe!* Er wandt- sich kurz und kalt zu Frau Hjarmer: »Haben Sie etwas Saliztzlwatte?" »Ich will nachsehen!*.,. Frau Hjarmer ging ins Eßzimmer, und er folgte ihr. Während sie und Doktor Sylt am Büfett standen und nach Watte suchten, beugte Fräulein Selma sich in einer plötzlichen Eingebung über den Tisch zu Werner Hilsö« und slusterte: »Gehen Siel* Er sah sie mit seinen dunklen Augen überrascht an. »Reisen Sie fort!* flüstert« sie, während ihr das Bnit in die Wangen stieg und ihre großen, blauen Augen streng und t drohend wurden.»Sie bringen Unglück mit sich.* i»Ich verstehe Sie nichts* jlüsterte er zurück, koll unfc ab- ' weijend. � �- fVl Kaköwal RaÄ— Papst pto» XL R««.«. Fedroar. flvDV.) Kardinal Sa MI Ist ,»» Papst gewählt wordeu. Er hat at» Papst den Samen Pia» XL au- genommen. Rom. 6. Febrnnr.(WTB.) Der neugewäha» Papst Pw, XL erteilte von dem äußeren Altan der Basilika herab unter dem Beifall der Menge, die den Petersplatz füllte, den päpstlichen Segen. Die Truppen präsentierten.— Achilles Ratti, der nunmehr als Pius Xl. den päpstlichen Stuhl bestiegen hat, wurde am ZI. März 18S7 in Desto(Prov. Mailand) geboren. Er war früher Nuntius in Polen und wurde dann zum Erzbischof von Mailand ernannt. Zum Kardinal wurde er im Konsistorium vom 12. Junl 1921 ernannt, Seitdem im Jahre 1870 den Päpsten die Klrchengüter durch das Haus Saooyen entrissen wurden, ist die Frage der Beziehungen zwischen Vatikan und Quirinal für die päpstliche Politik und damit auch für jede päpstliche Neuwahl ausschlag- gebend. Es gibt in der Kardinalität zwei Richtungen: die „U«versöhnlichen*, die an die Tradition der Päpste Pius IX.(des Vorgängers Leo XIII.) und Pius X.(des Vorgängers Venedikt XV.) anknüpfen, wollen von irgend- einer Versöhnung mit der italienischen Regierung nichts wissen, die„P o l i t i t e r* dagegen treten für eine Wiederannäherung ein und können sich dabei auf die großen Erfolge berufen, die sowohl Leo XIII., wie auch Benedikt XV. für die Sache der Kirche durch ihre vermittelnde Haltung errungen haben. Die Papstwahl ist also letzten Endes eine vorwiegend innerpolitisch« italienische Angelegenheit. Die ganz intransigente Gruppe ist in den letzten Jahren ziemlich zusammengeschrumpft, nicht zuletzt unter dem Eindruck der sichtbaren Erfolge der Politik Benedikts und seines Staatssekretärs Gasparri. Die italienischen Kardinäle, die die große Mehrheit des Konklaves bilden, neigen immer mehr zu einer weitherzigeren Auf- fasiung des Problems der Beziehungen zum Quirinal. In- dessen scheint die Wahl R a t t i s das Ergebnis eines K o m- p r o m i s s e s zu sein. Der Name, den er als Papst gewählt hat, könnte als eine Anlehnung an die unversöhnliche Tra- dition der zwei letzten Päpste gleichen Namens gedeutet werden, aber seine erste Handlung war ein Bruch mit einem seit 1870 bestehenden Usus: der neue Papst segnete nämlich die Menge auf dem Petersplatz, von dem äußeren Altan der Basilika aus, womit gewissermaßen eine Art Berührung mit der Außenwelt markiert werden sollte, die die letzten Päpste zum Zeichen des Protestes gegen den„Raub der Kirchen- güter* freiwillig und konsequent verschmäht hatten. I t a l l e- nische Truppen, die— zufällig??— aus dem Peters- platz in Reih und Glied marschierten, präsentierten das Ge- weh». Inzwischen ist von feiten des Vatikans folgend« recht geschickte Erklärung des Vorganges ergangen: Rom. S. Februar.(MTB.) Fürst C h i g i, der Konkliw«- Marschall, machte der Agentur Etefani folgende Mitteilung: Seine Heiligkeit der Papst Pius XI. hat unbeschadet aller vorbehalte zugunsten der unverletzbaren Rechte der Kirche und de» heillgen Stuhles, die zu behaupten und zu verteidigen er beschwor, seinen ersten Segen vom äußeren Balkon auf dem St. Peters-Platz erteilt, in der Ansicht, daß dieser Segen nicht allein den auf dem Et. Peters-Platz Anwesenden, nicht allein der Stadt Rom und kitalien zuteil werde, sondern allen Nationen und allen Völkern, und daß er der ganzen Welt den Wunsch und die Botschaft der allgemeinen Befriedung überbringe, die wir alle so heiß ersehnen. Nun geht dem neuen Papst, der wahrend der Abstim- mimgswirren als päpstlicher Nuntius in besonderer Mission nach Oberschlesien fuhr, der Ruf nicht nur einer ausgesproche» nen Polen- und Franzosenfreundlichkeit, sondern auch einer besonderen Deutsch feindlichkeit voraus. Nach einer noch in den letzten Tagen im römischen Blatt„Nazione* er- schienenen Unterredung mit ihm zu urteilen, wäre, falls seine Leußenmgen authentisch wiedergegeben wurden, an der Ve- rechtigung dieses Rufes kaum zu zweifeln. Wir stehen diesen Dingen gänzlich vorurteilslos gegenüber und können es den evangelischen Fanatikern vom Schlage des„Reichsboten* oder des Wullefchen., Deutschen Abendblattes* getrost überlassen, dem neuen Papst Urfehde anzusagen. Wenn Pius XL mit der vornehmen Tradition Sie aber beachtete seine Antwort nicht. „Sie haben Frau Hjarmer behextl' fuhr sie fort,«nd sie mußte sich Gewalt antun, um nicht laut zu sprechen.»Sie ist wie umgewechselt, seit Sie hier sind! O, wie können Sie es übers Herz bringen— solch guten Mann, wie sie hat! Und das Kind!* Hjarmer war mit feiner Untersuchung fertig. Er hatte die Schachtel mit dem gefundenen Stummel wieder fortge- setzt. Auch Herrn Hilsö-s Zigarette hatte er zur Seite as- bracht. Alles lag wohl verwahrt in der Mappe, und die Mappe war abgeschlossen. Als Frau Hs'wig mit Doktor Sylt hinausgegangen und es still im Zimmer geworden war, wandte er sich plötzlich um. Denn in der Stille hörte sein scharfes Ohr ein Flüsier" und er sah zu seinem großen Er- staunen, daß Fräulein Sclma mit roten Wangen und blitzen» den Augen über den Tisch gebeugt stand und dem Ingenieur etwas zuflüsterte. Im selben Augenblick kam Frau Helwig zurück und rief von der Eßzimmertür: »Fräulein Sindall Doktor Sylt wartet auf Siel* »Ich komme, Frau Hjarmer!" rief Fräulein Selma zurück, hob das schwere Servierbrett vom Tisch und ging damit hinaus. 8. Hjarmer ging auf feine Frau zu. indem er mst dem ner- vösen Unbehagen tämpsle, das sich seiner bemächtigt hatte. »Liebste, gehst du nicht mit nacki oben?" Frau Helwig ging an ihm vorbei zum Tisch. »Ich tauge nicht an ein Krankenbett!" sagte sie und griff sich ins Haar, als ob es ihr plötzlich zu schwer würde.»Alles. was krank und unschön ist, drückt mir das Herz ab!* Sie breitete die Arme aus und atmete tief: »Ach, ich sehn« mich nach Gesundheit— Freiheit— Glück!" stieß sie hervor. Hjarmers Gedanken waren von dem. was er eben er- fahren hatte, viel zu sehr in Anspruch genommen, als daß ihm der seltsam exaltierte Ton in den Worten seinerFFrau aufgefallen wäre. � „Ja, ja. nätürlichl* sagte er mechanisch. Dann trat er an den Tisch, wo Hilsöe Platz genommen hatte. »Wie schlecht die Lampe heute doch brennt!— Es ist hier ja Halbdunkel.* sagte er nervös, beugte sich vor. schraubte die Lampe so hoch wie möglich und gab dem Lampenschirm gleichzeitig einen kleinen Stoß, so daß dos Licht voll und stark' auf Hilsöes Gesicht mit den großen, scharfgeschnittenen Zügen fiel. »Dos kommt vom Mondschein!* sagte Hilsö«.»Der macht, dah das Lampenlicht so matt erscheint.* feine« BBTfftngm brechen not», bee bmtd ftto* JleutrafttSt und Unparteillchkett Sympathie stir den Datikan auch in den atheistischen Mafien de» deutschen arbeitenden Volkes 511 gewinnen vermochte, so mag er es tun. Wir wollen zuerst ab- warten, ob der Rus den Tatsachen entspricht, erklären aber offen, daß wir es im Interesse des noch immer zerrifienen Europas vorziehen würden, wenn der Heilige Stuhl als eine Stätte des gerechten Ausgleich» und der frieden- stiftenden Vermittlung so wi« unter Leneditt XV. den leidenden Völkern erhalten blieb«. Dndlch an» der hast entkörn inen. Nach 4mr ReCrnng der .Zt. B. Z.* ist der vor kurzem oerhastet« Kommunistenführer B u d i ch am Eonnabend au» dem PollzeigefSnqnt» de» Polizei- prösidiu'n, befreit worden. Aus Anfrage teilt an, da, Polizeipräsidium mit, tah dies« Meldung richtig ist. Di« Flucht Budich« ist offenbar durch Helfer von außerhalb unterstützt worden. Wegen der zurzeit schwebenden Ermittlungen ist die Mitteilung weiterer Einzelheiten zurzeit untunlich. Segen die Inserat enstener. In de» ntchflen lagen wird sich der 11. Ausschuß de» Reichstag» mit der Inserate nstemer beschäftige». Au» diesem Anlaß erhebt die veeeinigang S r 0 ß st ä d t i s ch er Zeitungsoerleger e. B nochmal» die Forderung auf Be- seitigung dieser Steuer, die als Ausnohmesteuer gegen ein einzelne; Gewerbe, den Zcitungsbetrieb. bezeichnet wird. Inserate, so sagt der Protest, sind kein Luru», sondern oft die einzig« Quelle, a»» der die Zeltungen ihre ungeheuren Anforderungen noch notdürftig bestreiten können.*•- Wirtschaft Devksche, vortriegseigeutnm t» ffmiwk Nach dem deutsch-englischen Abkommen vom 5L Dezember 1920, da, am S. Oktober 1921 ratifiziert worden Ist, soll bent» schen Reichsangehörigen, deren jährstche» Einkommen 4tX) Pfunt Sterling noch dem aeitenden Umrechnungskurs« nicht übersteigt, ihr in England beschlagnahmte» Eigentum bi» zum Werte von övü Pfund Sterling zuzüglich der daraus ruhen. den Lasten freigegeben werden, sofern dem englischen Public Truste« die Freigabeanträge binnen sech» Monaten seit Ratifizierung de» Abkommen» zugeleitet werden. Den deutschen Berechtigten, die nicht über dt«»nr»«ffifnng und Heimschaffung ihre» Eigentum» erforderlichen Mittel oerfügen, Wimen dies« im Oorlehnswege zur Verfügung gestellt werten. Da die Antragssrist in den ersten Tagen de» April 1922 abläuft, kann allen deutschen Beteiligten nur dringend nahegelegt werden, ihre Freigabeanträge unverzüglich bei der Darlehnskafie für Flücht» lmge au» britischem Gebiet, Abteilung Möbel und Gepäck, Leriw, Friedrichstr. 79a. einzureichen._ Psloaifierung Jim Schaden Polen». Dl« Pofener Prefi» bringt einen Artikel, derite«:»Dl» Zukunft der großpolnischen Industrie*, in de?n anerkannt wird, daß die Polonisierung der ehemal» deutschen Industrie w Posen der polnischen Wirtschaft keinen Nutzen gebracht hat. Der Verfasser de» Artikel», Ing. E. Taylor, schreibt:»Der gewaltsame Aufkauf verdeutschen Industrie im ehemaügcn preußischen Teilgebiet war falsch. Die Deutschen tonnten hierbek ihre Unternehmungen günstig liquidieren. Sie brachten den Triö» in» Ausland, wodurch sie den Wert der polnischen Mari herabsetzten. Die deutschen Fachleute, erfahrene Meister und Handwerker, oer» ließen massenhaft da» Land, wodurch die Industrie vollständig lahmgelegt wurde. Ein entsprechender Ersatz für sie fehlte im Land. Da e» Polen nunmehr an qualifizierten Ar. beitern fehlt, kann die einheimische Industrie mit der deutsche» nicht konkurrieren." In Oberschlesien wiederhost sich dasselbe Beispiel w vief größerem Maßstab. An den, Geständni» ewe» einsichtigen Polen ist da» eine interessant, daß man den deutschen Oualitätsarbeiter nicht entbehren kann. Mit der Nachahmung de» preußischen Leutnant» haben die Polen mehr»Glück* gehabt. Zwangswirtschaft und KohlenoeeketltiM. Da» Preußisch» Handelsministerium ist an die zuständigen«stellen mit dem E» suchen herangetreten, die Kommunen aufzufordern, die Aufhebung der kommunalen Kohlen stellen bis zum völligen Abbau der Kohlenzwangswirtschaft auszusetzen, da sich aller Voraussicht nach die Hausbrandoersorgung nach längere Zeit so unbefriedigend ge- stalten wird, daß ohne sachgemäße Verteilung für die Bevölkerung bedenkliche Notstände eintreten müßien. „In, ja!— Sie haben ganz recht!* Hjarmer sprach schnell und so hoch, daß seine nervöse Stimm« ganz schrill klang. Dann setzte er fich In den Sefiel, wo er Hilsöes stark b«- leuchtetes Gesicht gerade vor sich hotte. Er legte seine weißen Hände nervös gegeneinander und begann zu konversieren: »Na, Herr Ingenieur— Sie haben wohl die Absicht, sich in unserer Cegend niederzulassen?* »Ich weiß es noch nichh Herr Amtsvorsteher!* kam e» zögernd, und Hilsöe sah vor sich nieder, als genierten Ihn Hiarmers bleiche, rechtschaffene Augen, die gerade auf die seinen gerichtet waren. »Ich verstehe!— E» tst natürftch nicht leicht, fich von den großen Verhältnifien draußen in der Welt loszureißen.* Hjarmer zögerte einen Augenblick, während er seine hübsch geformten und gepflegten Nägel eingehend betrachtete. »Apropos!* begann er wieder.»Finden Sie nicht, daß sich manches hier in der Gegend verändert hat, seit Sie zuletzt hier waren?* »Ich habe noch nichts von der Gegmcki gesehen!* Hilsöe blickte verstohlen zu Frau Hehoig hinüber, dt« im Mondlicht auf und ab ging, die Hände hinterm Nacken ver- schlungen, als könne ihr Gemüt nicht zur Ruhe kommen. Jedesmal, wenn sie kehrt mochte, suchte ihr großer, exaltierter Blick den seinen: da ihr Gesicht aber im Schatten war und ihm selbst das Licht stark in die Augen schien, konnte er ihren Aus- druck nicht erkennen. »Rein— das ist richtig— Sie sind ja erst heute abend gekommen!* Hjarmer griff sich wegen seiner fatalen Zerstreutheit an die Stirn.»Mit dem Acht-Uhr-Zug— oder mit dem, der um 9,17 aus der Stadt geht und um 10,23 hier ist? Ich erinnere mich nicht mehr.* Seine hellen Augen fixierten scharf da» starkbeleuchtete Gesicht mit dem bläulichen Schatten des rasierten Bartes. „Ich kam mit dem Nachtzug!* sagte Hilsöe und wandte hasttg den Blick von Frau Helwig ab. Das Antworten fiel ihm schwer, so stark arbeiteten seine Gedanken mit der Frage, ob es ibm schließlich glücken würde. „Nichtig!— Sie hörten zufällig von dem Mord— und kamen dann gleich Hierherl* »La— um zu melden—* »Aber dann haben Sie ja gar kein Abendbrot bekommen, Herr Hilsöe?* Wieder fixierten Hjarmers helle Augen Hllsöes Gesicht. »Doch, ich aß im Bahnyofsrestaurar.tl* „Richtig, richtig, jetzt entsinne ich mich!* Hjarmer griff sich wieder an den»Kopf: diese schreckliche Zerstreutheit.»Erst aßen Sie, und dann kamen Sie hierher!* Dann erhob er sich hastig und schlug sich vor die Stirn, Fortsetzung folgt.) GewerEhastsdewegung Generalversammlung de; Betriebsräte. Die Generalversammlung der Betrieberäte der frei- gewerkschaftlichen Betriebsräte- Zentrale, vie zu gestern abend nach der Bockbrauerei einberufen war, war s o ich wach besucht, daß sie o e r t a g t werden mußte. Emil Barth führte den geringen Besuch auf die infolge des Streiks fehlenden Berkehrsmöglichkeiten zurück und erklärte, daß eine so schwach be- suchte Versammlung über den überaus wichtigen Punkt der Tages- ordnung nicht verhandeln oder beschließen könne. Bor dem Ein- gang zum Saal hatte sich eine große Zahl von Personen postiert, me sich nicht durch die Delegiertenkarte ausweisen konnten, trotzdem aber stürmisch Einlaß verlangten. Sie wurden aber unter Hinweis auf die in der Einladung verlangte Legitimation zurückgewiesen. Heute(Dienstagt nachmittag um 2 Uhr soll die Versammlung im Gewerkschastshause stattfinden. Es haben nur Delegierte Zutritt._ Erwerbslosenfürsorge und Berliner Gewerkschaften. In einer Vollversammlung der freigewertschaftsichen flrbeits- losenoer treter am 31. Januar gab Siegle den Bericht der Gewerk- schaflskomnilssion in Fragen der Erwerbslosenfürsorge. Im Verein mit dem Afa-Ortskartell ist dem Reichsarbeitsminister am 24. Januar der Antrag übn-mittelt, In Anbetracht der steigenden Teue- rungswelle eine Erhöhung der Unter ftlltzungssätze um SO P r oz. eintreten zu lassen. Für die sich in besonderer Not- läge befindlichen langfristigen Erwerbslosen wird eine besondere Beihilfe gefordert Di« Gewerkschaftskommission wiederholte den bereits im November gestellten Antrag, der als einmalige Sondsrbeihilfe nach sechswöchiger Arbeitszeit den einfachen, nach 12wüchiger Arbeitslosigkeit den zweifachen, nach 18wöchiger Arbeitslosigkeit den dreifachen, nach 24wöchiger Arbeitslosigkeit den vier» fachen Betrag der laufenden Erwerbslosenunterstützung vorsieht. Der Bundesvorstand des ADGB. hat diese Antrüge unterstützt. Abschriften sind den sozialistischen Fraktionen des Reichs- und Land» tage» und der Stadtverordnetenversammlung übermittelt, die ihrer- seit» entsprechende Anträge den Parlamenten unterbreiten sollen. lDie Berliner Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer letzten Sitzung Kreils entsprechende Schritte unternommen.) Weiter wurde�über die Verhandlungen betreffs de» Z 14 der Verordnung über Erwerbslosenfürsorge berichtet, gegen desien neue Fassung die Berliner Gewerkschaftskommission mit aller Entschiedenheit Protest einlegt«. Zu den von den Gewerkschaften aufgeführten Gründen schrieb selbst die„Deutsche Arbeitgeberzeitung" vom 29. Januar, daß an Verwaltungskosten manches gespart werden wird und daß die Kontrolle durch den Gewcrkschastseinfluß bester fein könnte als bei der Auszahlung und Kontrolle durch die amt- lichen Fürsorgestellen. Jetzt ist der Gewerkschaftskommission van der Deputation für Arbeit und Gewerbe ein Schreiben des preußischen Wohlsahrts- m i n i st e r s zugegangen, wonach auf der strikten Durchführung d e» 5) 14 bestanden werden müsse. Der Ausschuß der Gewerkschafis- tommission hat beschlossen, von einer endgültigen Stellungnahme zunächst abzusehen, bis die daraus entstehenden Wirkungen übersch» bar sind. Die Absicht, die Bestimmungen über den Ausschluß Erwerb«loser nach 13 bzw. 26 Wochen mit größerem Nachdruck durchzuführen, bedeutet zweifellos eine große Härte gegenüber älteren Personen und Erwerbsbeschränkten, die auf dem Arbeits- markt stets zurückgewiesen werden. Hier muß die beschleunigte Ein- richlung eine» Arbeitsnachweises für Erwerbs- beschränkte gefordert werden. Auf gesetzlichem Wege müssen Arbeitgeber gezwungen werden, eine bestimmte Anzahl Er- werbsbeschränkter einzustellen. Besonders bei Vergebung staatlicher «nü kommunaler Aufträge hat dies in erhöhtem Maße zu geschehen. Die Härte dieser Verfügung zu mildern, muß Aufgabe der Für- forgeousschüste sein. Die freien Gewerkschaften müssen daher auf entscheidenden Einfluß bei der Besetzung der Fürsorgeau»- s ch ü s s e dringen. Die Gewerkschaftskommission hat daher bei dem Magistrat beantragt, daß von den 6 0 A r b« i t n e h m e r b e!. s l tz e r n In den einzelnen Verwaltungsstellen mindestens 50 Bei- sitzer auf die freien Gewerkschaften kommen. Wir er- «arten, daß die sozialistischen Fraktionen dem zustimmen werden. Laut Reichsgcsctz vom 7. Dezember 1921 sind den Renten- empfängern im Falle der Bedürftigkeit unter bestimmten Vor- «uvsetzungen laufend« Unterstützungen auszuzahlen. Entsprechend« Antrag« sind bei den Geschäftsstellen der Erwerbslosenfürsorge in demsenigen Berwaltunasbezirt zu stellen, in dem der Renten- «mpfänger wohnt. Die freigewerkschaftlichen Arbeitslosenoertreter werdear ihrer segensreichen Tätigkeit dieses Arbeitsgebiet angliedern mästen, denn die vielen Rentenempfänger, die meist alt, gebrechlich und unbeholfen find, werden sich in erster Linie um Rat und Bei- stand an ihre Klastengenosten wenden. In einer kommenden Der- sommlung soll über da» Gesetz eingehend referiert werden. Streff in der Hagener Metallindustrie. Dl« Metallarbeiterbewegung in Hagen führt« zum Ausstand. Bon 35 000 abgegebenen Stimmen sprachen sich 31 000 gegen de»Schiedsspruch aus. Auch in Versammlungen des ch r i st- lichen Metallarbeiterverbandes wurde der Schiedsspruch a b g e- lehnt und beschlossen, im Einoerstündni» mit allen in Frage kom- inenden Gewerkschaften in den Ausstand zu treten. Kein Schnuspiclerstreik. Der stampf der Berliner Schauipielerichaft ist z» estrem dar- läufigen Abschluß gekommen: der Pläliminarfriede zwischen den Bevollmächligien der streitenden Parteien ist unterzeichnet worden, und seine endgültige Bestätigung wird voraussichilich heute im Laufe des Tages erfolgen, von den Direkloren wurde den Künstlern ein Mindestgehalt do« monatlich»000 R.»n»d fix alle Bezöge bis zu 5000 M. ein« Teuerungszulage von 50 Proz., für alle Monats- gagen von 5001 bis 12 000 M. aber eine Zulage von 2000 M. ,u- gebilligt. Diejenigen Mügtieder, die ou« ihrer Filmtätigkert mehr als eine MonatSgage erarbeiten, haben auf dieie Zulage keinen Änivruch mehr. Die Frage der Personenstärle der Ensemble«, für deren Festsevung die Küiisilerschasr ein MubesiimmungSrechl ver- langt, ist veitagl worden, weil nach der Auiiastung der Bühnen- lciter dickes heikle Pioblem Gegennand des Tarifwerkes ist. das ,11 regeln Aufgabe der Spitzenorganisationcn, nicht aber Sache der Ortsverbände ist- «la-Fu-Ni-nkre»nd BehkhtrStt de« Stetatlixd-stet«.»«tri« 8 Ohe In Haveriand» sseltsSlen, Reue gnedrichstr. S5. BS�.-Seiüliaedoef. Alle Kollegen erhalten von 1— S Uhr Auskunft tn fotxen- den Lokalen: Moabii-Charlottenburg: Lange, Roswder Str. 28; Wcdding: Litttich-r Str. 44; Eesunddrunnen: Putbuser Str. 27; Schönhauser Borstadt: gionsrirchplatz ö; Lichtenberu: Kronpriuzenstrabe(Lokal an der Schule); Neu. katln: Dar, MandeusfeksN. 72; Reinickendorf: Rclidenzllr. ISZ»; Tegel: Lehn- Hardt, Berliner Straße.— Funktionärversammlung Dunsiag Vitt Uhr int Berdandehau», Linienstr. 83/85. »und der technische» Annestellten nnd yenv-ten. MitaNehernersainmInnaen. Heute. Südost: Luisen-Theater-Festsäl«, Reichenberger Str. 34, 7 Uhr. Pankow: Rest. Lindner, Breite Str. 84, Uhr, � Mittwoch. Norden II: Lamoert» gcslsiite, Schönhauser Allee 12», 7°h Uhr. Köpenick: Reg. Ratskeller, Raihau», Ecklohstr. 4. 7� Uhr.— Sonnerita«. Südwest: Södel» Biet. (tnden, Temnelhofer Ufer 8, TU Uhr. llharlottenbur« II: Akademische Bier. hallen. Schillarstr. 24, IM Uhr. Lichtenberg: Rest.„Kur Hütte". Frankfurter Allee 22», 71, Uhr. Narben I: Rest. Oswald Berliner, Brnnnenstr. 140, 7 Uhr. Osten l: Hochhahnrestauront Etralauer Allee 48, 7zh Uhr. Bilmer». darf: Auaulta-Sof, Augnltostr. 1, IM Uhr.— Freitag. Norden ni: Rest. „-ium Hagendeck", Ecke Müller- und Scestraße,"V-i Uhr. Reinickendorf: Rest. Schulz, Bliiena», am Bahnhof, IM Uhr. Siemensstadt: Rest. Schlohklause, Ronncndamniallee."M Uhr. Arbeiter der Otlo-Reth-A.-»., Tmpelhes. Sa nicht anzunehmen, daß am Dienstag genügend Strom zur Derfügung steht, ist, fall» der Streik inzwischen beendet, die Arbeitsaufnahme frühesten» am Mittwoch. Bei lcingerer Streik- dauer erfolgt die Lohnzahlung am Freitaq vormiltog oon 11 Uhr ah. gentralverband der Angestellten. Mittwoch. Kohlen: Mitglieder««- sammlung 7>h Uhr im Rest.„Tucher", Friedrichstr. IM.— Donner, tog. Hüte und Mühen: Mitgliedernersammlung 5>h Uhr im Zweigburrau, Kammern sammlung 7Vi Uhr in den Mustker-Festsiilen. Kaiser-Bilhelm-Edr. 31. 18. Per. waltungsbczir«(TempeNiof-Mariendors): Mitaliedernersammlun» aller Fach. gnippe» 714 Uhr im Rest. Ringler. T-mpelhos. Berliner Str. 100.— Frei- t a g. 1». Becwaltungobezirk(Wrllnau-Bohnsdorf): Mitgliederversammlung oller Facharnppei» 7i4 Uhr im Rest. Zögerheim, Srünan, Bahnhofstraß«. KrankeufassenangeNellte: Oefkentliche Versammlung 4 Uhr t» der Reuen Phil- Harmonie, Köpenicks? Str. 08/87. Waggonbau Ambi Hl. Betriebsversammlung Mittwoch 11 Uhr bei Banslie. Treptow, Am Treptower Park 27. Den tscler Tran-portarbeiteruerb»»».«rwvven SchemtkaltenKsvßhanbel, Oele, Fette und Petroleum: Sruppennersammlung Mittwoch 714 Uhr ln den zentral-Festslllen, Alte Ialobstr. 82.— Hondelshilfearbelter und-arbeiterinnen au» allen Betrieben der Lederbranch«: Mittwoch 3 Uhr Brauch«aper/am in Inn Z im Snglischen Hotz Aleianderstr. 27b. GroF-Serlkner portesnachrlchtea. Mittwoch, den S. Februar: Mtglieöerversammlungen in Gcoß-öerNn. t. Abt. 714 Uhr in der Echnlaula Auguststr. 88. Thema:„Dt, Vollttk de» Reichs, Staat» und der Kommune". Referent Stadtrat Albin Maß. 2. Abt. 7 Uhr bei Ohngemoch, Kommandontenstr. 88. Thema:„See fozlaN- ltilche Staatsdegriff". Referent Pfarrer Franck«. 8. Abt. 7 Uhr im Saal 8 de» Sewerkschaftshause», Engelvfer 88. Thema:„Da, neu« Parteivroaramm". Referent Robert Breuer. 4. Abt. 7-4 Uhr bei Echwarh, Blanlrntetdestr. 10. Thema: �te»«börltger Programm". Referent k. Littke. 8. Abt.?o4 Uhr im Bürgerheim. Alte Schbnhanf«« Str. 28/24. Thema:»Der gegenwärtig, Stand der Krankenkafsenoernchernng". Ref. Rich. Nürnberg. 8. Abt. 7-4 Uhr in der Schuloula Rup piner Str. 48. Thema: �Heinrich Them« �Si«d1m>A«foo8. Themat JIM politische Lage". Referent Dr. Bendiner, M. b. L.— tt. Abt. 7-4 Uhr bei Bcrger, Iaqow-, Ecke Leoetzawftraß». 12. und 13. Abt. 714 Uhr in den Arminius-Festsillen, Bremer Str. 78. Tham«: „Die innere politische Lage". Referent Franz Krüger, M. b. L. 14. Abt. 7 Uhr in der Schuloula Demminer Etr. 48. Thema:»Sefundheit». wesen in der Kommune". Referentin Dr. WngoSöhNski. 18. Abt. 7 Uhr in der Schuloula Dernauer Str. 82/20. Thema:„llnfer» Wirtschaftslage". Referent Dr. Striemer...' t«. Abt. 7-4 Uhr bei Kcliaer. Hufstlenstr. 8«.(Der«aal kst«chetzt.» 17. Abt. 7 Uhr in der Schufanla Tegeler Str. 8». Thema:.St« poimfch« Lage". Referent Richard Woldt. 18. Abt. 7 Uhr bei Siebel, Pankstr. 88. Thema:»Da»»v« an» tun» Pr». aramm". Referent Dr. Herring. l8. 2!bt. 714 Uhr in der Grauen Schule. 8. Singanz,»otenbnrger Straß«. Thema:„Programm, 2. Teil". Referent Grwin Marguarbt. 28. Abt. 7-4 Uhr in der Schuloula Kristianiastr. 35/32. Thema:„Unser XuRa«. Programm und die Gemeinschaftsschule". Referent Rektor Dose. 21. Abt. 7 Uhr in der Schulanla Plantogenstr. 18/17. Thema:„Religloa anb Soziali-mn-". Referent Pfarrer Bleier. �orwSrt»".L«sir und»Leserinnen sind herzlich eingeladen. 28. Abt. 7 Ilde in der Echnlcmta Lüttich«, Str. 47/48. Themat«P» Ii tisch, Lage". Referent Altmaier. 88. Abt. 7 Uhr bei Grunewald, Kameruner Str. w. Thema:„Wirtschaft»- kragen". Referent Friß Brolat. 24. Abt. 714 Uhr tn der Schulaula ckheistburger Str. 14. Thema: �nner, und»nhere Politik�. Referent Steinkapf, M. b. R. 28. Abi. 714 Uhr in der Oberrealschule Pasteurstr. 48/44. Thrm« �duauvaaf- geben der Partei". Referentin Liesbcth Riedger. 88. Abt. 7-4 Uhr hei Wichmann, Weistenburger Str. 8. Thema: �taa»»- und Stcuer-ragen". Referent August Matufcheck, 87. Abt. 714 Uhr in der Echnlaula Sonnenburger Str. 88. Thema:„Wirt. fchaftsvolitik". Referent Bezirksnerardneter Mar Hecht. 88. Abt. 7-/4 Uhr in der Schulaula Sibönhariler Alle« 166». Thema:„Baal- f»n» Schulreform". Referent Dr. Ostrowski. 3». Abt. 7-4 Uhr in der Schulaula Pappelall«« WtL Thema!.AußenpaNttk". Referent Dr. Walter tzechfin. 3l. Abt. 7-4 Uhr in der Schuloula SchbnMeßre Str. 7. Themat„«tfenbahn und Berkehrspolitlk". Referent Louis Brnnner. 88. Abt. 714 Uhr im Andreas-Kastna, Andreasstr. 8. Thema:„Sotfalbe«»» kraii« nnd Steuerkompromiß". Referent Willi M8b»,. 34. Abt. 7-4 Uhr bei Fronzki, Boxhagener Str. 18. Thema: Strner- and Wirtschaftspolitik". Referent Giemen» Nbrpel. 35. Abt. 714 Uhr bei Schulst«, Samoriterstr. 38. Thema:„Da» Wirtschaft»» leben in Rußland". Referent Genosse Ta»ftndsch8n. 38. Abt. 714 Uhr in der Aul« der Gemeindefchul« Peiershurger«te. 8. Thema: „Die neuen Steuern". Referent Abgeordneter Riedmiffler-Baden. 37. Abt. 7 Uhr in der Schulaula Hausburg str. 20. Thema:„Sozialdemokratie nnd Strucrkompromiß". Referent Buchhol,. 32. Abt. 7-4 Uhr in der Juristischen Sprechstunde. Linden str. 8. Thema: „Kunstgeschichte". Referent Dr. Schütte. international« Arbeitsamt". Referent O. Dach._ 42. Abt. 714 Uhr in den Billchersälen, Blücherstr. BL Thema:„Sa» Programm". Sieferent Dr. Diitmer. 43.«it. 714 Uh: bei Rabe, Fichtestr. 22. Thema:„Kulturanfgcdea M Sozialdemokratie". Referent Albert Horlist. 44. Abt. 7-4 Uhr im kleinen.Saal Reichenberger Str. 154(frühe,„nile» Tbcater). Thema:„Unser Parteiprogramm". Referent Kurt Kt-stmann. 45.«st. 7 Ahr in der Sckufauta Reichenberger. Gck« ForNerstraße, Thema: „Sozialdemokratie und Ttei:rrxolitik". Referent Hermann Liidemann. 47. Abt. 714 Uhr-n der Cchulaula Wrangclstr, 128. Thema:„Werden und Vergehen der Zllünchen?? Nät-cepuolil". Referent Robinson,»ei Fort. dauer de» Streik» der städtischen Arbeiter wird die Derfammlung verschoben. 48. Abt. 7-4 Uhr bei Gliestng, Wassrrtotstr. 38. Thema:„Schwere Leite, — und die Sozialdemokrat':". Referent Ernst H eilmann, M. d. L. eharlott-nbnrg. 51. Abt. 714 Uhr Grupvenversammrungen in folgende, Lokalen: 1. Gruppe bei Schellbach, Köniain-Glisabetb-Str. 5. Thema:„Be- beutung der jungsozialiftischen Bewegung". Rc-erent Robert Keller.(V>.hl de» Gruppenführers.) 2. Gruppe bei R-fssus. Frledrick�arl-Plast R 8. Gruvve bei Holtmann, Sophie-Gharlotte-Etr. 78.— 52. Abt- 714-ihr bin Daedelow, Sömmering-, Ecke Nardhaufener Straße. Thema:„Da» ■ Göriister Parteiprogramm". Referent Dr. Koirerau. 54. Abt. 8 Uhr im Birnbaum, Golvanistr. 18. Thema:„Dos PauKenfche Schuiprogromm, Referent Lehrer Knief.— 5«. Abt. 7-4 Uhr bei Janeck, P-stalozzistr 84. Thema:„Dos Görlister Prograntm und die USPD." Referent Heinrich.— 58. Abt. 7-4 Ubr bei Stein, Passauer Str. 85. Thema:„Unsere Wirt» fchaftspolitik".» Referent Echlienz. Da noch wichtig- Punkte auf der Tage». ordnung stehen, ist da. Erscheinen unbedingt Pflicht. Span da«. 98. Abt. 7(4 Uhr im Türkischen Lest, Bismarck., Ecke Moltkestraßa, Thema:„Stenerfragcn und Erfüllungspalitit". Referent Gedhardt.—- 81. Abt. 7-4 Uhr im Jägerbönschen, Lnnarftr. 2. Thema:„Politische La» »nd Ktenerkompromiß". Referent Bartels, M. d. L.__ 72. Abt. WiZmer»b»r?. 7-4 Uhr bei kostath, Heidelberger Plast 1 fRilhe Bahn» Hof Schmargendorf), Thema:„Politisch- Lage". Referentiu Minna Tadenhoaen. 78.«dt. Dahlem. 7-4 Ubr bei Schilling,«önigin-Luise-Str. 42. Thrm« „USPD. und mir". Referestt Bernh-ard Krüger. Schöneb-rg. 77. Abt. 8 Uhr LahlahenV in foIc'rns,n Lokalrn: Milbe, Noven» dorfstr. 15, Reierent Schrindt, Folger, Kpffhliuferstr, l6, Referent Löfs- l-r, M, d. L, Wittiowski. Mortin-Lulher-Str, 78 nnd Will. Mar/in-Luther- Strasse 59, Referent Schubert, M, d. L,- 79. Abi. 714 Uhr Lohlabend« in folgenden Lokalen: Fintel, Siedlung Lindenho', Besssrner Strosse. Themat „Wirtschaftspolitik". Rc-erent Erich FrZnkel. Hampcl, Cachfendomm, Eck» Geneststrasse. Thema:„Literaturaefchichle". Referent Hedwig Kiesel, 85.»dt. Tempelhos. 8 Uhr im Lekchensoal de» R-olg''mngü"M,, Kaifert». Augulra-Strass«. Thema:„Programm". Referent Dr. Karfen. 88. Abt. M.rricnborf. Lohlabende in den bekannten Lokalen. 88. Abt. Lichtenrade. 8 Uhr in der Schulaula Roonstrah«. The«, JB88 neuen Stenern". Referent Felgentreu. Neukölln.»5. Abt. Bezirksversammlungen finden statt: 18„ 17.«n» 24. Be» zirk bei Sommer, Pannierslr. 54; 15. und 25. Bezirk bei Prvfert. Fulda� Ecke Weserstrasse: 15. und 25. Bezirk bei Kliem. Iansckstr. 11; 22.,» an» 85. Bezirk bei Podbielski, W-ichs-lftr. 2: 35. Bezirk bei Echittler, Wri»i-i. fkrosse 5; 84. und 43. Bezirk bei Gross, Mllnchener Str. 63.— 24. Abt. 7-4 Uhr Lahladende in folgenden Lobalen: 51.— 52. Bezirk: Lokal Schiller» Promenade 39: 54. Bezi-k: Lokal Rickifch. L-ethenftrasse: 55. Bezirk: Lakak Wilhelm, Herrfurthplast 5: 55. Be?Iri: Lokal Eneifedecher, Herrfurthstr 28t «7. Bezirk: Lokal'Schühmorber, Steinmeststr. 55; 68.-77. Bezirk: Letal Tanbel, Wclsestr. 23; 75. Bezirk: L-jkal Wall. Allerstr. 7; 78. Bezirk: Leffft Meier, Weileltr, 81.— 27. Abt. 7-4 Uhr im Renen Klndhau», S-rmannz. Ecke Schierkeltrasse. Thema:„Politische Lage und da» Steuerkomprvmiß, R-kerentin Clara Bahm-Echi-ch, M. d. R, 484. Abt. Trepto»!. 7 Uhr gemeinsamer Lahlabend bei Oettinaer, Elfenstr. im. 102. Abt. Panmschnlenwcg.'7-4 Uhr bei S'reubel. Baumschulenstr. 7. Themat ..Görlist und Leipzig". Rese-ent Robert Gerber. 1«. Abt. Oberlchinem-ide. 7-4 Uhr im?e-chenlaal der Schule LeppeNnsteoß«. Thema:„Ge'weindepolitik". Referent B-rndaum. 124. Abt.«leüerschSvemei»». 714 Ubr bei Schoos. Grstnaner Str. 8. T4>e»«4 „Steuerpolitik der Partei". Referent Marie Juchacz, M. d. R 125. Abt. Adlerebof. 7-4 Uhr im Leichenfaal her Echnle Radickeftr. 11. Them« „Politische Laae". Referent Heinrich Kaufmann. 127. Abt. A-t-Glienicke. 7-4 Uhr bei klinacnberg. Grünauer Str. 72. Then«! „Soziaf-cemekrot:« nnd Ste"«rkcmpramiss". Referent Dr. Korach. 488. Abi. Köpenick. 714 Uhr in der Aula der Lörner.Schule. Lindevstraß». Tbema:„Sozialdemokratie und Stenerkompram.ifi". Referent Rübard Fischer. 102. Abt. Friebriihsbagev. 7-4 Uhr Vcrfommlung bei Scholz, Friedrichstr. U. Thema:„Die durch den Streik geschaffene Lage". Lichtenberg. 115. Abt. 7-4 Uhr im Leichensaal der Geme-ndefchnl» Markt» strasse 18. Thema:„Sozialdemokratie und Stenertompromiß". Referenst llcko.— 117. Abt. 714 Uhr in der Turnhalle Lückstrasse. Thema:„Auss- gaben der Partei". Referent Robert Fendel. 422. Abt. Biesdorf. 8 Uhr bei Pvrath. Marzahner Str. 84. Thanea-.Polt, tische Lage". Referent Willy Ram-brock. 423. Abt.»eissense«. 1.«egirk bei R-imonn, W8rtbf!?. T Br�ck ü« Stärke, Gharlottenburger Str. 4: 3. Bezirk des Witrstruck, Langhan»- strasse 52; 4. Bezirk bei Gampe, Lichtenberger Str. 8. Taaesondnuni i, ollen Bezirken:„Die gegenwärtige Loge im Reich nnd in Berlin". 181. Abt. Riederfchönhanfen. 714 Ubr bei Klindt. Am Friedensol�st. Thenn« „Sozialdemokratie.und Steuerkompromiss". Referent Adolf Wnfchick, (?ieuwohl de» Adteilungsoorftandes.) 433. Abt. Bvctholz. 714 Uhr bei Kaehner, BerNner Str. 3». Themat„VraR tilchze Kommt, nolpolitil. Referent Stadtrat Koblenzer. 434. Abt. Buch. 8 Uh: Lahlabend->ei Piotroweki, 7 Uhr dort Bart-aaMslstai»� 432. Abt. leael. 714 Uhr bei Ecdade, Berliner, Ecke Beithstvass«. Thema«, „Unser Programm, 2. Teil". Referent Hon» Wonwod, 140. Abt.«»rssowalbe. 7-4 Uhr bei Heide?, Rän-chstr. 17». Tbem«: ,.«« wirlschoftliche und politisch« Lag« Deutschlands". Referent Heinrich B,e»» bücker.. 141. Abt. No'enthal. 714 Uhr bei M-fhrvdt, Wafdersee-, Eck« Kronpri»«»»» strasse. Thema:„kkohnung»- und Mietersrogen". Referent Winter. Berantw. für den redakt. Teil: Franz KIlih« Berlin-Liäiterfelb«; für Am» zeigen: Tb. Glocke, Berlin. Verlag Vorwario-Vcrlag S. m. d. H.. Berlin. Druck« Vorwärt»-Buchdrucker«iu. Lerlagsansta» Paul Singer u. Co., Berlin. Linbenstr. 8, dterzn I Beilage. attslavio- tZastille» Stoffe (gel. geichüstv jb« Ceslnfcfst« der Mund- und stach enh.f�tz besynder» bei vMlelMmg Erhälitich in den Apotheken u. Drogeeten tür tterri-a-u.ogmen-Zeksei'ljmiF d-tt- fidi litte, gs-üe linnsl.litt,«! Bökl,'-38 & Saeland% Gertraudtenatr ße 20—21. GROSSE WEISSE WOCHE Ich Terkaafo wShrend der wetten Woche sfimtüche Kleiderstoffe, Seidenstoffe, Herrenstoffe Wäschestoffe, Leinen- u. Baumwollwaren wirklich billigen HANS PRANGE BERLIN SO 36 AM GÖRLITZER BAHNHOF WIENER STRASSE il? Kleide Dich billig, elegant! im Leihhaus Moritzplatx 58 a Jackett-Anzüge, Cutaways, Schlüpfer teils auf Seide, leint fllr 400—000 M. Fem«r Damen-Kostüme,-Mäntel, WS«che, Teppich«, aaorai billigt Pcliwaren; Kreuzfüchee 300, Zobellüch»« 400 Blau-, Sitberluchse, Skunks, 8X848«, I»ciie«, SportpcU« 800, Oabpalu>800, Peinninl«! 3800. Kala« Laaibardwsrc«. Vr. SS�A�.�ahrgaag Jm bestreikten Serlin. r'r Me Wasserversorgung Berlins Ist bereits in brt Nacht Vvm Sonntag zum Montag wieder langsam in Gang gebracht und dn Laufe des gestrigen Tages war fast überall bis zu den ersten Etagen der Wohnhäuser Wasser in genügender Menge vorhanden. illlerdings hat dann eine plötzlich einsetzende»Wasserhamste» rei* die in den Reservoirs befindlichen Wasservorräte so stark ver- mindert, daß der Druck in den Leitungen stark herab- gesetzt wurde. Voraussichtlich wird es erst im Laufe des heutigen Dienstag möglich sein, das entstandene Manko in den Wasserbassins wieder auszugleichen und dann durch erhöhten Druck auch den oberen Stockwerken der Häuser Wasser zu liesern. Immerhin waren am gestrigen Montag di« unerfreulichen.Wasserpolonäsen" an den Brunnen aus dem Stiaßenbild wieder verschwunden, da die Be- wohner der unteren Etagen ihre noch nicht mit Wasser belieferten Leidensgenossen bereitwilligst mit Wasser oersorgten. Den Verkehrsandrang auf die Autoombnibusse sowie auf die Hoch- und Untergrundbahn haben die Taschendiebe wieder weidlich ausgenutzt. Die Zahl der zum Teil um erhebliche Beträge oder kostbare Schmucksachen Destohlenen ist, wie aus den eingelousenen Anzeigen zu erkennen ist, u n g e- wöhnlich groß. Trotzdem Beamte des Taschendiebesdezernats ihr Hauptaugenmerk auf diese Stellen gelegt und von ihnen auch eine ganze Reihe unschädlich gemacht werden konnten, sind immer noch viele Langfinger mit Erfolg an der Arbeit. Die Spitzbuben sind wieder m e i st Polen, die, wenn lle ab- aefaht werden, ihre wertvolle Beute stets schon t» Sicherheit ge- «acht haben. Hashähne schließen l Die Direktion der Städtisckvn Gaswerke gibt bekannt, daH die Abgabe von Gas eingestellt werden muß. Bei dem ge- ringen Gasdruck, der in den Rohrleitungen noch vorhanden ist, wird entweder ein Erlöschen oder ein Kleinbrennen der Flamme ver- «rsacht. Sobald dies bemerkt wird, müssen sofort alle Gas- höhne geschlossen werden, da sonst bei Wiederkehr des Drucks die Gefahr besteht, daß das Gas unbemerkt in Wohn- räume und Küchen ausströmt und Schaden anrichtet. Eine Entnahme von Gas aus den Rohrleitungen durch Gassauger ist strengstens verboten, da hierdurch Luft angesaugt werden kann und durch das Entstehen des Gaslust- gemssches schwere Explosionen hervorgerufen werden können. Die Urheber solcher Explosionen würden in vollem Um- fange schadenersatzpflichtig gemacht. Dampsernotoerkehr aus der vberspree. Die Reederei R o b i l i n g hat mit ihrem Eisbrecher die Eisdecke der Oberspree aufbrechen lassen und läßt von morgen, Dienstag, ab nach Oberschöneweide und Söpe- «ick Dampfer verkehren. Der erste Dampfer verläßt Berlin morgens um 7 Uhr nach Köpenick und fährt von dort um V Uhr zurück. Das letzte Danipfschiff verläßt verlin nach Köpenick um S Uhr und kehrt um 8 Uhr von dort zurück. Die Schiffe legen unterwegs an den bekannten Haltestellen, darunter «uch Oberschöneweide, an. Einstellung des Berliner Fernsprechverkehrs. De? private Fern- fpxerb-OrtZverkehr wird auf sämtlichen Berliner Aemtern eingestellt, der der elektrische Strom zu mangeln anfing. Der Vorstand der Berliner Aerztetammer für die Provinz Brandenburg und den Stadtkreis Berlin, sowie der Berliner Aerztebund erlassen einen Aufruf wegen des Streiks, in dem auf die Rot der Kranken hingewiesen »nd jede Verantwortung abgelehnt wird. Es gibt wieder Milch. Die Milcheingänge haben sich wieder gebessert. Bon beute ab tritt daher wieder die normale Belieferung d e r M i l ch k a r t e n ein. Es erhalten mithin Kinder im 1. Lebens- fahr(A l- Karten)% Liter, Kinder im 2. Lebensjahr(A II-Karten) % Liter, Kinder im 8. und 4. Lebensjahr tIZ I- und lZ II-Karten) % Liter, werdende Mütter(A-Karten) K Liter. Freie Milch kann nur oerteilt werden, soweit die Eingänge aus- reichen. Dir Preise sind unverändert, 4 M. pro Liter für Karten- milch unk 6,20 M. pro Liter für freie Milch. Die Zenlralmarklhalle ist während des Streits»«»»•?> mittags von 8— 1 Uhr geöffnet. • Der Zugverkehr nach Ostpreußen wird bis zu? Wiederaufnahme des Schnellzugverkchrs möglichst durch Personenzüge aufrecht- erhalten, mit Uebergang in Schneidemühl. Ebenso besteht Per- sonenzugverbindung zwischen Berlin und Bres- lau. Wegen der Fahrzeit erkundige man sich bei den Bahnhöfen. Beilage Ses vorwärts r dkenstag, 7. Ledeum 1911 Verhaftete Siraßenräuber. Ein Händler aus Neukölln, der gestern «ber den Durst getrunken hatte, wurde von 2 Straßenmädchen nach der Pnnz-Handiery-Straß« verschleppt, wo ihre �Beschützer ihn in Empfang nahmen und auf offener Straße mit Schlagringen so bearbeiteten, daß er zusammenbrach. Dann raubten sie dem Wehrlosen die Brieftasche mit 4000 M. nuv ergriffen damit die Flucht. Der Knminaipciizei gelang es jedoch, den Räubern aus die Spur zu kommen. Die beiden D'irnen und einer der Männer wurden bereits oerhaftet, der zweite, ein Walter Kr äfft, wird nach gxiucht. Er trägt Berbände um den Kopf, da er Verletzungen bei Schlägereien erlitten hat. Die Sranöschäöen der SaroM-fird«iterschafi. Die Schokoladenfabrik Sarow hat jetzt an Arbeiter und vrbet- � terinnen, die bei dem Fabrikbrand einen Schaden durch Verlust von � Sachen erlitten haben, die ersten Entjchädigungen gezahlr. Im.Vorwärts" wurde schon mehrfach darauf hingewiesen, daß der Schaden bei vielen Zlrbcilcr» und Arbeiterinnen sehr beträchtlich ist, weil ste bei der Flucht aus dem brennenden Gebäude ihre Mäntel, Hüte, Handtaschen, auch bessere Ueberkleider, Stiesel usw. im Stich lass.'n mußten. Wir erfahren, daß die bisher gezahlten Entfchädi- gungen in vielen Fällen sehr weit hinter dem jetzigen Anschaffungswert der eingebüßten Sachen zu- rückbleiben, so daß die Enttäuschung unter der Sarotti-Arbeiter- fchaft groß ist. Die Firma Sarotti sollte bedenken, daß nach Aus- bruch des Brandes, wie fetzt amtlich festgestellt ist, die Herbei- rufung der Feuerwehr in unverantwortlicher Weise hinausgeschoben wurde und daß infolgedessen d i e Arbeiterschaft in Unkenntnis über die Größe der Gefahr blieb. Dieser Verzögerung ist es zuzufchreiben. daß nach Ankunft der Feuerwehr die gefährdeten Arbeiter und Arbeite- rinnen in Hast das Gebäude verlassen mußten und ihre Sachen nicht med? mitnehmen konnten. Unter diesen Umständen scheint uns die Forderung, daß die Firma volle» Schadenersatz leistet, durchaus berechtigt._ Steglitzer geistliche Moral. Die Bereinigung der Freunde von Religion und Mlkerfrieden, Tharlottenburg, veranstaltete vor einiger Zeit in Steglitz eine öffentliche Versammlung, in der Genosse Pfarrer B l e i« r über.3st der Sozialismus ein« Religion?" reserierte. Die Steglitzer evangelischen Geistlichen waren zu der Versammlung geladen, um eine Aussprache in dieser Frag« herbeizuführen. Anstatt dieser Einladung zu folgen, zogen sie aber den u n ch r i st i i ch e n Weg vor und eröffneten mit Polemiken in übel beleumdeten westlichen Borortblättern einen schmutzigen und unwahren Kampf gegen den Genossen Pfarrer Bleier. Es wird in diesen Zeitungsartikeln von dem völkerumspannenden Glückscligkcitsreich des Genossen Bleier gesprochen sowie man Pfarrer Bleier als«inen.angestelllen Agen- ten der Entente" dahinstellt, weil er gelegentlich mal auch den Schwarzen dos menschliche Gefühl zuerkannte und erörterte, daß die weißen Kulturvölker ihnen mit weniger gutem Beispiel vorange- gangen seien. AU da» wird begründet mit dem Hinweis aus dos� geij.ig sitlliche Friedensreich Jesu Christi, wie als Ziel der Sehnsucht!! und der Arbeit, das mit dem voikerumspannenden Blückseligteits- reich des Genossen Bleier nach Ansicht der Steglitzer Geistlichkeit Ii nichts zu tun hat. Die geistlichen Herren scheinen aus der Vergangenheit nichts gelernt zu haben. Wenn die Steglitzer Geistlichkeit den Genossen Pfarrer Dieier als angestellten Agenten der Entente bezeichnet, so braucht man sich nicht zu wundern, daß ihnen dieses Wort und dies« Gesinnungsart so geläufig ist, sind die Geistlichen doch im alten Machtstaat samt der Kirche tatsächlich Agenten des Kapitals gewesen und sind es, mit«inigen rühmlichen Ausnahmen, heut« noch. Wir wissen nicht, wie ein 4)4 Jahre langes grauenvolles Menschenmorden mit dem sittlichen Friedensreich Christi sich vereinboren läßt. Denn noch kürzlich wurde von der Steglitzer»anzel gepredigt:.Schickt uns die Jugend, wir wollen sie mit geistigen Waffen ausrüsten und den Haß lehren." Eine wahrhaft illustre Gesellschaft von Himmels- sähnrlche» im wahrste» Sinne des Worte». Das Unvermetüttche. Der Magistrat besteht aus seinem Deckuagpveriange». Am vorigen Donnerstag hat die S t a d t v e r o r d v e l»»»« re- Sammlung von der D e ck u n g so o r l a g e des Magistrots an? Ue Erhöhung des Stroßenbahnsahrpreises bewilligt und alles a»d«r« abgelehnt. Jetzt wird aus dem Rathause gemeldet: Eine neu« Deckungsvorlage des Magistrats ist«tag»» yangen. Er beantragt». a. den Preis für Licht von S auf< M. igt erhöhen für dt« kilowattstund« und den Gasprris aus 3,70 M. ( ri» Kubikmeter. Der Wosserpreis soll oerdoppelt werden auf ! SO M. pro Kubikmeter. Hierüber werden sich voraussichtlich neu« 1 Impfe entwickeln. Die Steigerung dieser Tarife wird mit der dien Kohlenteuerung und der Erhöhung aller Löhn« und Beamte,»» Dhälter eingehend degründet. Ein Brand im Jrrnfprechamt in der»drverstraße 10 defchcks» letzte gestern die Feuerwehr. Der Brant war in einem Motor- l»um ausgekommen. Es gelang, die Flammen auf ihren Herd i ft beschränken. An der Ecke der Brunnen» und Strals unter >» t r a ß e entstand Feuer in dem Warenhaus von Bloch, � r u n n e n st r. S9, in der M ü il e r st r. 179 B I brannten Im» I zvbilien, Samariterstr. 32 eine Wohnung und am Tempelhoser '!j)er 35a stürzte infolge einer Explosion ein Kachelofen um. 7Ml Leu cht aas vergiftet harte sich vor drei Woche» die stra» f�n Klempners Lose aus der W« b e r st r a ß« 46 mit ihren de»d«» t! und 9 Jahr« alten Töchterchen. Jetzt ist auch der Mann sewer I sainüi« in den Tod gefolgt. Er wurde w jewer Wohnung t»t auf dem Fußboden liegend aufgefunden. Er hatte ebenfalls den t&wlnchn geöffnet und so freiwillig seinem Leben ein Ziel gesetzt. Iii« Leiche wurde beschlagnahmt und noch dem Schauhau!« gebracht. Aus der Straß« vom Tode überrascht wurde der 43 Jahr»«tt» ."Wjertmeister Adolf R oli u s aus der MiKelstraße 1 aus Lichten- l drg. Rvlius brach gestern abend um Ii Uhr vor dem Postamt i» I»r Roßstraße bewußtlos zusammen und wurde nach der Hilsswoch« I z der Kommandvntenftraße gebracht. Dort tonnte d«r Arzt ab« , Zur noch feststellen, daß ei» Herzschlag das plötzlich« Ende ha» Ii geführt hatte. Ter?ebent>e»»de»»»rrrtch, sttr dt« �ugendwetde twdel wr»en Stiel«(Eliarlotienburg) jeden Montag von 4— 6 Uhr tan Jugend- Zlostnenjlr. 4, statt._ �ugenüveranftaltunge«. Celrst»««ittel-» Iii oi ».B-rli»,»ffl.«i, in it. Blabenlh. t, l x t n». Betet» UrBetiee-Ziig-nd Sc«»-! Dienstag, den 7. Februar: Vi« avgesehien Vorträge sallen Infolge des Streiks an». Kirtei(chl»h> nonsabin �nterhaltuna-oben». Glaitlenbutfler Str. 1W90, Zie»ita Neindeschul« Heinersdorfe? Str. I». — Rofenthaler Vorstadt! Zugendde ledernerfammwns.— Schöneber« itgliederversainmluns.— Stegll» itSlIederverfaininlung.— teael: immlung.— Weddiag! Zu«enobeim U»liebetobenb.— tBilmecibeesi be, WUgliet-erversowmiung. Der in Fall, daß ve? JaSermorü vor Gericht.' va» Schwurgericht im„limherzlehev". der Geschichte der Berliner Gerichte allein dastehende zu gleicher Zelt S Schwurgericht« tagen müssen, hat bei der Verhandlung des Mordprozesses S i n g h recht eigenartige Berhältnisse geschaffen. Da der bisherige Sitzungssaal des Schöffengerichts III von einem neuen— fünften — Schwurgericht in Anspruch genommen wurde und die übrigen drei Säle von ten Schwurgerichten I und II besetzt sind, mußte las Schwurgericht, das den Prozeß Singh erledigt, umziehen. von Professor Dr. Forster wurde, da am Sonnabend die Schwester des Arnold«inen echten epileptischen Anfall erlitten hatte, der Antrag aus Z 8l StPO. gestellt, den Angeklagten Arnold in einer öffentlichen Irrenanstalt auf seinen Geisteszustand untersuchen zu lassen. Die übrigen Sach- verständigen widersprachen tiefem Antrage, ebenso der Staatsan- walt. Das Gericht behielt sich die Beschlußfassung über den An- trag des Prof. Dr. Forster bis nach weiterer Beweisaufnahme vor. Ein Zeuge Ziermeyer will bekunden,«in Gespräch zwischen einem Engländer und einem Deutschen gehört zu haben, aus dem sich die Unschuld der Frau Singh erweisen lasse. Zeuge Kriminalkommissar Kuhn gab eine ausführliche Darstellung über die Ergebnisse der Vernehmungen der einzelnen Angeklagten, die dahin zusammenge- faßt werten können: nach den Angaben Arnolds und Körwins sei es diesem darauf angekommen, sich Genugtuung von Singh für Beleidigungen zu oerschaffen. Bon der Wegnahme von Papieren sei in allen Vernehmungen kein Wort erwähnt worden. Als Motiv hat der Zeuge au, den Vernehmungen de» Arnold entnehmen zu müssen geglaubt, daß er die von ihm wohnsinnig geliebt« Frau von ihrem Ehemann befreien wollte. Weiter seien die Aussagen Arnolds dahin gegangen, daß ihn Frau Singh ganz systematisch allmählich bearbeitet habe. Irgendwelche antere Motive zur Tat als die angegebenen habe Arnold abgelehnt, namentlich jedes materielle Motiv. Di« Be- kundungen des Zeugen geben zu vielen Erörterungen Anlaß. Die Verhandlung wird Dienstag fortgesetzt. WWWWM fti st»i Öitgenßbei» C6miinb«fdntU ib.— Ratbafltai Jugendheim So ®i»(ufiion»abnib; ,,Al!oh»l uni ütitoti»'. m Semeinbeschul« Strelitzer Str. 42, Bti» I: SiHicrihbetm Rüben»-. Sit« fairpflro»«, n: Zug-ndheim Iühanns-EIegen-Etr. Jugendheim Bcihnbofftr. U, Mitglieber««»» n Drweindeschul« Muller»,®(f« Trift Zugenbheim»emeinbefchul« a-blenbr» Briefkasten üer Reüaktion. rtefttch» A»« t»» I«»irb»«cht•ttellt.- Zeder ftr Sn> Bit«*. b-ftioimt-u Anfrage füg« man«in,» Buchst-de» unb«In« Rum»«» »ilige Anfragen irage man in ber Juristischen Sprechstunb«, U Hof vart. link», vor.'..... Linbeust«. B. Schriftstücke unb Verlrilg» sind mitzubringen. . V. 7«. Vorsitzender ber Jungfozialisten Herr Robert Teller, Berlin, Drüne» «g W.— H. TU Rein, nur bi» zum U April 1S19.— R. 70. B. L Die Sei«- inenbeihilse ist in Monaioraten von 25 M., beginnenb mit dem l. Dezembe« 1, zu zahlen. Jeder Empfänger der Vetcranenbeihilse erhält also oo» Dezin, der 1021 ab monatlich 50 M. 2. Beim Gowerbegericht. Di« Ein» nch-frift beträgt drei Tage. I. Di« näheren Bestimmungen über Ort unb iit bcr Antraasiellung«erden nach bekannt gegeben.— H. tZ. Wenn da, m-rpflichtig« Vermögen Ehegatten,«inbern, Enkeln, Sroßeltern»ber a» iindeosiait angenommenen Tindeln zufällt, so Ist«in Betrog von 5000 Di. uerfrei, im übrigen nur ein Beiraa oon 500 Dt. 4 bi« 70 Pro». Für bi» He des Prozentsatze» ist da« persiinlich« V-rhältni» be» Erblasser» zu« en matzgebend.— T. 25. 1., 2., 7. unb 8. Eiet» 10 Prozent. 5. Bon 20 OOS Jorf an. Der Vermägrnszurvach» mutz aber mehr al» 10 00» DU betragen. l Die Steuer beginnl mit 0,75 Pro», be» Zuwachse». 5. unb t. Stein. 9. Di« »rapitalerlragsteuer wirb, wo die» möglich ist, vom Schuldner de» Tapital- »trage» einbcbalten unb an die Steuerbehörde abgeführU Die Bermögen«»»» »ach-steuer hat ber SIeuerpfl>ck>tig» selbst zu zahlen.— B. B. 17. 1. Zw, 1 Srasa usw.— reine» Schweineschmalz. La Mvrocha usw.--- Ei»- unb Fett» tzbril.— B. 70. Licherheitoleistung' nicht erforberlich. Reichen Sie dem IS»» cht da» Urteil zurück mit dem Ersuchen um Erteilung de« Rechtölrasdattesle». T. B. 0. U Di« Frag, ist strittig. Mit Rücksicht aus die«eringfllgigtett !S» Betrage» empfehlen wir Zahlung. 2. Ein Widerruf ist nicht erforderlich, >4ei ber Berhaubtung oor dem Mieteinigung»amt müsten Sie aber barauf chien, daß die„Jewetlsklausel* in Wegfall kommt.— P. öl. Rein.— H. B, Die Unterstützungen sind nur im Folle ber B-dürftigteit zu gewähren. 2. Da» in Nr. 114 de» Reichsgesetzdlotte» veröffentlichU Dies« Rummer könne» bi« Postanstalt beziehen. 2. De inder seiner Ehefrau au» der ersten zwei! die Rente nicht oerwendel wirb, �.. a Tündiguna nicht von selbst da» Arbeitsverhältnis beendet, so steht ber Ar» Ätrrin ber Lohnanspruch bi« zum Ablauf ber Kündigungsfrist zu. Li» sin» >r berechtigt, ba-ienige vom Lohn abzuziehen, was sie aus Srunb ber«»- -tztichen Trankenversicherung erhalten hat.— H. H. 71. All« Bezüge, die ihre» Vrunb in den geleisteten Diensten haben, gehören zum Arbeitslohn unb unter- legen dem Steuerabzug,. Die von Ihnen zu»ahlenb» Bersicherungsprämie ist »im Abzug nickt zu berückstchtigen. Di« Steuer ist vom Sesaintbetrag Ihre, »nnahmen zu berechnen.— J. R. öö. Unseres Wissen» ja. Wenden Ei« sich M da, Berkehrsbureau ber Handelslammer, Berlin, Klosterstr. 41.— H. 41, Jie können gegen den Vermieter vorgehe», wen» ber Lärm da« Matz dt» E«, rägiicheit übersteigt._ Uvetter für hente. Berti«»nb vmAegend. Heiler, jedoch KdetwIeDen» de» SM mV Dt» " d«äz' tzlutzer um Mittag strenger Frost. Der Ehemann ist nicht verpflichtet, für di« ten Ehe zu sorgen.— Buch-Haspitalite». ird, erhalten Sie st«»»»gezahlt.— H. 07«, BVV rinestubrarzt»r. mee»; Danmann'» Radikalmittel■■ Gcschlechtslcidcn l! Wenn 61« alle« umsonst»der ohne dauernden Ersoia angewandt. lassen Sie sich iofarl Set-hrend« Vraschür» k-stenio» in»erschloss, Tuver! ahne Aufdruck gegen« M. für Porta und Spesen senden, Tansenbe sre>»>T>g» Dank- ß treiben, Leiden geno» angeben, damit richtige roichüre geianbt wird.— Auekumt koiienlos i gegen Rückporto----- Dr. med. H. Sesmann, C. m. h. a. Sommerfeld 5(Bez. Frankfurt, Oder) i.= Breltestratze 12====== s«• s< O t fl c} f I I 4« toifa»« Warnung vor wertlosen PrLparatin, die mit Pdantasieyreisen«nged wero. Snttsntsn �vlct» ZildLe» plstln» dieeenstZnite aller Art. Krucit usv. Itsllleii zletz zd den hothstfo Freisen j Gelip. FutirnianD»ÄÄ GOastige Ängeboie w Imcrlk. Oposs.- pcii * Schalk riß... WUM» iT�Sr. 85D m. Imerik Opo».- IIC 4 Felle... von'"o«» Biberetfelle für IG o Besau.. von Man Kreitz-Alaska-Zob.-Silb. FiiChS! mItI§0/oErmaB. biete. Pelzwarenhans ü-Klass&Co. RosenthakrStraBe 40/41 am Kackeschen Markt Kavitän- U-4-- »»Sösts»einst. Seschmack. stet« j. t t, mich Zu kauien i» den ** o lU o b o f Sccnn.(4 Bilöonlea, Sold-. Diüiin-. 5ilDer-,Söuö!ö- Stach.* fte»«n, Uhren Zahngedlss». alte Münze» zahle weg dringend. Bedors» bi» >>leii5telll»,ußkel« risiz jegssodei tb»z. p. �lrenüt Ackerstraße 28, Min v Stett.Bahnh. «n der Bornauer Str Lauset Manzen verlangen Sie nur Eckolüa«W«. Zu Hab, in d.Srogeclen: Serkiall, >f,. Bastiansir, 2: Brüsseler vr». Str, 49; O. Kanzler, Müllrcitr läS, am Leovolbplatz; Biiniüolbl-Dcog., Brunnen» ftratze#9;«fniean. Invaiidensir 33; O. Cuftig, Schötlhauier Allee 86; ß. Snappe, Reinickrn» botf« Str. 88; fteah. Reinlckendarfrr Str llO; »erie. äffen. 0.«trsehke Xi ■nie, Brüsseler Zragenhan» Moadt», W A Dorn,Att.Moad>t45: gegenüber gtnzenborsftr; 0:«nbeeao-Vrog. TlrinrAnbreasstr,!2; pietsch,»rünederger Str. 7; «locken-tZrog., Petersdurger Str 83, am Balten» platz; Hadert»»- Vrvg.. Ebrrinftr 48; S0: Drogennaus 54.»nraffa.«raetzstr 2>;«.verger, Brückenitr 18; Aentcal-vroU. u, Sanitätsdaiar des Südosten», iresbenet Sit 18; S: S. CeHtfe. Taitbufer Damm 81/82; SU»: ö-». weirich. Blücherstr 1; C: Praaer, Reu« Promenade 2. Nähe Bahnh Börse:« A Ueumann. Etraiauer Str, 28; Aharloktendur»: Lteohan- vrog., Wilmer«dorirrEir 155; Ua»,,4en»; wearg warn», Breite Str. 40; BehSnoderg: Drogenhau» ÖS- »ei�SchSter.«tazirnilr 4; Slegiiy: Drogerie und Paeiiimeri» mtmp, Aibrechlstr iT: lege«- y. Aarihmt». Berliner Str, 9«; UenköNn: Zen- irel-Bro»..«oddinftr,»5; Ze-npelhos:«e- brfiber vittner. Brrliner Str �«0; Cichtea »arg: 3- Heinrich. Frantjurier Allee»7. -... S sttz- 7e»r»»It N an>8 R. 2al>»a m. silnepr. h 51. 7*/tUhr Scliwedlscb. Ballett Mitivr 7>/,- Schwe. _diÄClies Ballett Theater I. d. SdalBßrStz.St. 7 Uhr zum 1 Male; D. wunderlichen Geschichten des Kapellmeisters Kreisler Phantast Melodram nach E.T A Hof'manns Leben u. Erzählungen von Carl Vielnüard u. Rud. Bernauer. Musik mit tciiw. Benutzung von Motiven aus Möllmanns„Urdine" und Mozarts»Don Juan" von E. N. von Rcznicck. Ktmßtofians Täglich 7�50 U.ir Kar"»Se„ mit Maria Orska Job» kleinaiin Ralpb Aru Roberts t BcrlSaerTh. 5 Täglich 7-J0 Uhr: typtnssQffin VsMsdlMne Theater a" Bulowpiat 7� KSnlBlear Theat. ub'r Die rote Robe Mittwoch u.Donrerstag 7'/j- Flamme(Dorsch» h'rritag Vi,-. Die rote Robe SeutsriiesOnsfler-Th □ottsp des Mosksuei Künstler-T'icater» 7; Nachtasyl Mltiwoch 7: Honstet Donnerstag 7: Drei Schwestern Freitag 7: Hamlet Kleines Theater Täglich'/.S Uhr: Kübcn Sie siebis zu usrzoücs? Olga Limburg, Julius FalKenstein, Alhers jcmcos msm \ sx>. m. eiz. Lichten! ■ Tui T'/t ,St auch 8 U leitFtbr.-Seas Honen Publikum u. Presse Sind voll Lob! J\'oc einige Tage: BD.>ch!ange iLDurg» Iv'vk Weith.u Cixc.r. Casino-Theater l.othrlng.Sfr 33 TäglTA, Die reue Berliner Posse Tamilia GilnsekSeiu Vorher Lachende Liebe ües-Posse m d neuest Schlager.Bumme Iroit' Stg. Zt-,: Oeaiandnls SMs-Ftt 7V, Uhr; Fatirlstlscö. laPBeral UlePrinsessln r.Traginl im aespenstcrschloB i!Dss.-B8i!{soli.f}!sa{Er KiiiWV Uoltzstraßc 9 Nohendorf 16)3 Anfang 8>7, Uhr Viirsleüiing«Unbonillleh 1 1 Thest b Kottb.Ter rt Set.anori8.I«077 X Tagt. T1 lUbru � Sifi nachm. 3 U l Ellte-Ssüger 10 Heeren! Wltz l Komik! Nm.halb.Prelsr �«°N.i I-l',,tt« t» ?/oßperT/s Dir Jam. Klein| Die große Revue ZZrZlm tele!! SiJii' eaiilinnder !3ellbtel.solsliei Ifenv-renf Stunn Herb. Klper, Louis iiaUyer. Wally Koch Centrat-Theater uh.Bas Dstekörmlöri Deutsches Opernhaus 6 uhr Sis Walklire Friedr.-Wilhelntst. Th. Jh?. Der IraüdÄoiir Intimes Theater I: Badende Njmpne Orausig. Experiment Ousta'c. es blitzt Klein. Schauspielhaut �uhr Die Mütter Lvetepielhaus • OerWerwclI Metro pel-The&ter a'ß.Stfaäensäßgerla Keues Operettea-Th »Uhr WW Neue« Operetienhaus Schöncbg, Hauptstr M4 Geschlossen Donnetst tS? Sedäni' ßisti Lotte Neues Theeier am Zeo »uhr. Annette Netras Volkstheater Tv. uhr Heochior Sohlller-Th. Charlbg. u-EtaWiBleraiärciieo SobioSpark-Th Gtegliiz Schloßstr. L. , Uhr: Der Haha— Ter Gelzlxe Thaüs-Theater TV» Uhr: Die Herren ▼on um! zu,, ,1 Thea) am NoIiendertpL u" Bis Ehe Im Kreise Thealer des Westens u�ßerlanz los Glück Th.l.d Kommandant Str (JQdi KUnstlcr-Th.l VI,: iankelderSchmlcd Wsllner-Theater �.DieSpItzenkönigla Walhalia-Thoater S Uhr DI« Mond. schelndame_ Besidenz-Theat Täglich VI, Uhr: Eine Fron ohn. Bedeutung Irene Trlesch, Berten», Atnstidt, Korkt !?rstiil-Ans5!g!-| (ar.g n. Hsipens iitr D»f£i?iler|| Max Lsndi Urans Iselr.er Saieha Cnrs Viih. HaristeiRjl iFrani Gross JPjiil Wäslerniprr Hü-! W rtn. Ister liier.» Kit hier I7C Damen- ■ iü Baiiett! Sonnlasi fGroSeYclksoperK Nachm 2'/. Unr Loheugrin |Vo-vkt.unui;ierbri "hl Trlauoa-Theat. Täglich S Uhr. Elga v. Oerhart Hauptmann (Till» Durleux, Konred Veidt. Becker, Klein) Apollo- |3 Theater 8j Ar. 4*nu Klein t iSleÄDäSlaltüogs- ITariett-Sohau IAkteinrer- scbledenenl Ländern |i in shltiesiichei frsaieshaass lufln OhBäj-Hit Natschas SWüsL-Brfssnrei j i d. Hauptrollen j Else Verna Oscar Sabo Martin Kettoer Fritz Steidl Else Reval Alfred Walfers •Jan Kilslsfcartir Marion Illing Waltliorlus üleolong-E; Zus» äth.Oc! I2FI.M.S0,; sseez,�' Echte ctir&itarke_ Kfftot dst.u.Zus v.ith.Od. I2FI.M�O»24FI.M«10<' fr-htki Herst Lab E Wtlther.HalleS.-TrothalAS. Bebrenstratt« 54| 71/» Uhr Das lusilfe Februar» Programm Roiae« Tarieli-Proiiramn Rauchen gestattet| RrlchsfaatlenTheater Allabendlich 7>/, Uhr u Sonnt, nehm. 3 U. Stettiner & Ii. n g c r N'achtn. halbe Pr ü zsim M Gold», Sltber.Brucb, �aecüisisiier» Blei. Knpfer, Platin usw. tanf» wm Cnarwnttlfe Scharno», Sianpr 6tc So. am Schlrsisch«» Bahnhof *—• Kette Welt»—» *—- � c�3.».t- llAseaheldc 10$>1l i Arnold Scholz Heute, Dienstag, den 7. Februar 1922: Eockbiep- Fest Prämiieruna der „schönsten hislor. Frisnr" 3 bare Geldpreise: SCO, SCO, 200 M. 8 Kapeilen. SObayr.Madl. ElnlaOOUbr Anmeldungen zur Piäntilerung bis 10 Uhr abends an der Kasse WWW i Hoisuamcr ötr jö 1 | Uader der Flntlira::| I. Teil Turmstr. fl |0. intrlguend.Wme.� de la Pommer» jt| I Alexanderpl Pas» Harry Llcdlke In: | ImSchatt.d.Sehulii i Friedenau, Rheinst i iD.indischctirabntaU II. Teil Siibor-| Plotla, nrlllasteu.»c »ütrhauiisfi Tsjerprsl«! 0. KüiSriß, larener Frankfor terAilee 276 Nähe Ringbahnhot Fahrgeld wild vergütet 3?!hlflP3Ä! gebündelt. Kk> 2,301 Hau»- Wein- I luropenl Nast?iea: Z HodePreise ilnKdrichäftl Kvin Laden! gtntfpc.: Clfulbün 281.• Hehko Bleich Soöa. imentbetrlic!) für Wäsche u. AauSviiq Herslelier Henkel fiCa.Düfleldorf !Preis: das Paket M.Ä.Fd? f««« Eine S�sSiien»•»« Grojte üeld-Sottcris zugunsten des deutschen Auslands- Instituts, Stuttgart( 28§20 Gewinne Iis Ces�llietrap von! Eine Million Mark! Hauptgewinne: 150.000 100 000 50.000; usw. bar ohne Abzug Original- Lose zum Preise von 6 Mark., Liste I Mark, Porto nach Tarit, versendet, u. SbeimetaU« »u höchst. Preisen 3.Sch Hephack r Juwelier FriedrichTraße 210 Ccfe«ochltcake ßsat l!!|ef Heteüarb�iltnerbnd Berwalningsstella Berit» Den Mitglieder» Zur ?!achricht. daK tntser Kollege, der Klempner MoisNowack AihrbeWrer Ehr. 35. cm 2. Februar gestorben ist Edresslsta liidrJntl Die Einäscherung findet am Freitag. den 10. Februar IM ootfinitt IllbzUdr, im Krematorium Berlw. DerichiftraKe. statt. Rene BeteUignng erwartet Die OrtenermaltuMg. Graus Haare erhalten Ihre urspiflr gliche Farbe and aatfirllctica Ja�eadrlass wieder durch unseren erpioote» und bewährten Baaiforbewisdorherslener „Youpla" Nur«la« FtllssIgkeR. Mn lieht nicht, das das Haar gefärbt ist, Frei von ai en auf Kopfhaut und Nerven schädlich einwirkend. Bestandteilen. Preis einer FIsscheM II. SO, M SS— Kopp&Josfpli Psrffinierlelali. Ber in W 50. Potsdamer Mr. 122 MM fzii! Heikle. Eolleele-GeseNsl 1'''"'�'°' > Brlldcrst. IS( Zietiong: 22.-28. Feijroar 1822 1 icot trat ganten StibcmH KM? — g» hefief, welch« mich burch dal ewig, BurfenSag u. Nacht p einigle». t>n 14 Tagen dal Zneker'« patent.(fiediriual.Zrit, daä ktbel beseitigL Diese Seil» Ift Hunderte wert Seeg. fR.* Dazu Zuckooh-Crcme(nicht 'tttenb u. fettbaltlg). In alle» Ustotheke» Drogerien«tt parsstmerten erhältlich. Gold-, Silber-, Ptetinss ■od Oegenstir.de, Pfandschein« iCoitbiassr NsMM 6, EinkocfsäarsoQ (Rose.Theatert <•', Uhr: Die GrSJln von Hemplnsk! FÖLIES 0ÄPRICE Limenstr. 131 Tä'lien»/.» Uhr: Liebeskanapee Das Käuzchen Die falsche Nummer Frd.Orunecker. K.Bergl Dir. Sfrobcl iiakiifssttüs Osten CrSmrWtg 69 'ann r«�e*oreise für KsnJer.MesslRQ Biel, Zink etc. �tniianl-aans®® H.Oratl, Leipe.Si 7511! «. tibchsle Belclhung U jt m Uiskr. Reellste w Oelcgcnheits-g häuie, Uhren H Hrillsnten? Sehmucksach 3- 10-50% unt.Lsd Pr g Rasenbleiche im Winter wird bei(rSrater Schoo Mg der Visch« a. grwuer Er.peret» M Arbeit crtctxt durcii dü in nllea GucbiXtta«rbifMcb« OraniGn�urgar Selfanpulvcr„SiSora". Cio eoriägllche«, billigee nad bequem« TZascbmittel VOM «»adervoil Wirkung a. frei von K ädilcheu Ocimlsebneges. ABetelg« Fsbrlkeatea: Cbemlsebe Fabrik»la, Ortitleabara. Metalllellsteüen � Eindsrwägen Bettfedern Korbmöbel FürstJeuköilfi Hermannst. 39 E MahlowcrStr. Fabr. f. Rubebett.. Annejramatrati.n. Feldbettstell Fabrikpreise. Lieferung in Neukölln un angrenzende Gegend irel Haus. Slltn StoQfflfn die tranrig» Nachricht. ball unser ehemaliger Angefiellier und langjährig« Br. waUungemitgited, der Werkzeugmacher kkiedsrä Lrler am 5. Februar IM in Osnabrück. seinem legten Wirkungskreis, perstard. Sin harlnäckiaes Nierenietden Hot nnleren treuen Mitarbeitet im beste» Mannesalter dahingerasst und au« seinem katigkeitsaediet herattsgrristen Tetne unermüdliche Tätigkeit sllr unsere Oeganiigtien. Sie er auch so lang« der Berliner Perwaltungsstelle widmete, werden wir immer tu dankbarer So innerung beHallen. Die OnsTcrwsltnnr Berit« des lleulschcn Mctellarbelter-Vtrbaadcs. Vkniilhiiiiistille Serlla H S4, UniesstnSs 83 83. ®ef Aüfteieit von vorm.» Uhr bis nach«. 4 Uh» Tl lephou i T.tnr Norde« 833, 834. 835, 834. ftdinmf| (Ithhtnq! EkiSü!«. Bettwäsche, sehr billig I Dir bringen gute Ouai.inrichiigen Längen n.Presten Dr. Bezug iC5— t«.-!»,— 145.-. RIfieu 30�0 48,50 5-'�0, Sir. Laken, gute Qualität 85,— 98,—. egire-Oingcbet. Rite ioweit Borrat 130 u. 140 ern Nr.. Pr. Renioreä!I,50VI. ifiv em dr. fchw La?en!kosf59,-.WLschestoff«. HsttdiScher billig MSLsMikMN Gffl MllWk'öViZS Solgstr. 23 Schoueberg ftelenntuftr. st am Winterseidpi, I Min. v, Bhs. Schdneb. Fahrwergükung._ Gold-, Silker-, Flatin-l Zahngebisse, Brillanten kauft zu höchsten Tagespreisen --{Hvaiiöenstr.t44 AMreasstraSe 31 kauft zu hO eins Ert tkleAusführ.« 5 J.Qaraiitle M. Umarbeite a t Gebisse. Re- an parat.sof(ioldkronen, Brück TeiJ ahl".9— 7 So?)nt4ii»9 l nahe Schönhauser Tor. I Beinpel, Dentist Linlenstr. 220 Ii: Danncrntaq. den 9. Jebrnor, am»«.'�8 ta Grauutauus Jestsät««, Noungnstr 0: MliiiiegsSiZZüel-Soiisemz aNkr vertrauenspersonea dir Gflrtlah OrLtker, Jütiallfchlcifer,(Hafoatilfnire, Dreher. Former, ffiraornce, Ziseleur« und SIempuer. »egeoerdnnng: L Bericht«em de» Lohnbewegungen in unserer Zad»strt«gr»pp» 3. Dte'nllion. 3. Lerschieden« KXO" Mitgliedsbuch Ugillaim"HO Oennerstaq. tea 9. Jrbran*.»den de T Xhag bei WoaschtSizor, Adaidertstr. 11: Branchenverfammlung der Vrahlarbeiler Groh-Serlin«. Tagesordnung: i. Da« neu» Loh»- abkommen und die Auswirlnng dresribab 2. Branchenangelegenheite». 8. Verschiedenes. Ohne Mitgliedsbuch(ein zutritt I"WM Genf« Oleaotag. den 7..Tebm««. eh»*«« G Ahr. ua V«a>crttcha!!»huue>. BngrUuec XV Saat 10: VettnüiMMiüier-wmeäz der Rohrleger und Helfer. Tagessednuagi ktelluuguaht»» WW Bronchenoersammiang. -459" Die kllr Mittwoch angrseHt» Br«»che» Versammlung stndet»icht statt DI« OCt«0«CTU»llU»g. Gold-, Silber-, Platin-Bncii ----- Orslianien*—--> SchmuchstOckc, Rinc«, ZahngebUec usw. ksüfen slels za ganz besoaders iioiieii Prelsea - Cäabr. Fuhrntann- Kollendorlslraße 30 rg-i_______-j■ i i. 1 1 TPf" farkSofe WjWM |i streu, süchs«, «laekafllchs-. samtsich« Pelzarien jeht Uber die Haisie heradgesehi. Bn- ___________ lüge. Paletots. Schlllp- Stbirifch« streu, snchs, k-r. Dehrockanzstge, selten schön. 475. prachi.! Sutawans, Summl. voller Silberfuchs 575. mantel. Kosen bis 50 Ala-t-suchs.i Prozent billiger,«ein« billig ver» Lomdardware. Leih Haus Linienstrahe außerdem Blau such» billig ver- käuflich.«boldmann. Alerendrlnenstraße 44ll. Ecke stommandanten» ltraß«._• Rokenthalertor. raste 203/4, Sit Silb-rwälse, «ilbetslichse.«-ihsstchs,. «lausllchsr. gobelsstchs,. Sealmäntel, Ptberntän» tri zur Halste de» bisherigen Preise». Nie- senlager, Sielegenheiien. Sie linden, wa» Sie suchen, atti und billig. Planer Pszar, staiser. Wilhelm» Straß, IS, illeranderplaß.* hiosenthalerstraste. Mal«eilzehluug Herreuanzllge. llula» wov. Ulster. Schlüpfer. Wooern» Maßarbeit. Begueme. diskrete Na- tenzahlnuß. Leiser Saiilied, Rollendors. Nraße l!?e, Nähe Nollen» rsplaß. Eeössnetd— 7. Pserd und W»z«» preiswert zu perkausen. stopp ä Joseph, Lützow- !ße 106._ M/7 stre Schläpser,«nzäge. P-letolo, Zutoway» au« prima Maßstossen so» long» oller Borrat reicht, bi» 50 Prozent Srfpetni». Goldman», Aleiandrinenstraß« 44 II, Ecke Kommandanten. straje._' «Weißer Kade'. «rUwäsche noch 8ett. billig einzu- katise». BeiidezUge, «issen. Laken. Hand- illcher, Vamenhemden, Beinkleider. Teppiche. Gordtnen, Tischdecken. Diwandecken. Läufer» üolse. Brucken. Velten. nein« Lombardwar«. Nur S-Iegenheitskäuse im Wäschehoi, Leihbau, Siorißpla» k»e.» Silber fächs« 400,—, «rruzsüchse»oll.-. ffiJI. f» 400.—. Aeißkllchs«, godel-, Plaskasllchse. Skunk». Marder enorm hillig. Pelzmäntel 200«.—. Sporipelze »00.—. Gehpelze. Fer. n»rt Kerrenanziige. Ul» Nee. Euiawaa« sto» stüm», Mäntel. Teppiche. Gardinen. Wäsche oerksusi Leihhau» Morißpla» We.»'toe Lombardwer«. IdtK Siaunenerregeudl Sämtlich, Pelzware» iestt zu gon» bedeutend berabgesehten, spottbilligen Lommerpreisenl stein« Versagwaren. rka extra stark, Dauer. Spezial-Pelzv-rkäus im wisch»,»ertauft Bora, i Leihhau»! Warschauer- NzichstderPtrstraß« ß.»! stroße J,...» Bettwische billigst! ?!, U. 2. Weiße Wochel Snorm billig« Llngedotei Leßi» Gele» genheit vor Prei». erhöhun«.� Bettbezüge KIsseu 24.— an. Seth laken 58.—> Loustano- titch, ISO breit. 42.50, Prima Uebrrlaken 250.—, Plümo», Pa. radeiissrn. Wäschefiosse, Dimitt, Inlette. Send. Illcher billigst! Ztresen- vu«wahL Wäschesabrtk Stumpe u. Jäger, Landsdergerstraße acht- und«ch!z:g. Gräßte, Bettwäsche- Spegialge. schäst.' äonereootmäutel iestt 98.—, 185.—, Web- srhler. Prachtneuheiten spottbillig. Negenmän. Ul. Flauschmäntel 120.—. K-allw«:t, Chor- lottenburg, Bismarck. ftraß« bli ll. I»niltlHälrstBtHH I Bettwäsche vom 8. dt» U. Weiter-....... verkauf zu uerblü/send unter billigen Preisen. Bett. Bt.tiig« 75.—, Uli.—, 145.—,«tlTeie 24.—, 72.—, 88.—. Bettlaken «n. Fertig« Inlett» 155.—, Loutfiana. dezüge 188.—. Raum glaubliche Preirermäßi. «ung sllr Wäscht, La- kenstof«», bunt, Be» züge, Handkücher, Tisch. illcher, Damaste und Viir.iti». Jetzt grä'tt, Ausnahme-Selegonheitl Rtestg» Pu»wahl. Ber- Itner Betiwäsaiekabrik. llhausseestroße achtund» achtzig. HaltefteU« Lie- Bettbezüge vom 6. bis U. Welter. verkauf mit ganz enor- men Preisermäßigu». gen. Bettlaken S.:.—, 88.—. 7?.-. Brttb«. züge 77.-. 118.—, 145.—, sttfienbeztig« ZZ.— en. Stopifrrlige Inlett« 154.—, Wäsche. ftosse, Lakenletyen, bun- te Bezllge. Handtücher. Damast«. Tischlllchee. gute vualiiäien, enorm billig, darunter Schau» senstergarniinren weit unter Prei». Mafien- auswahL Letzt« Gele» Ä BethufölS! btif Puttkamersirak «cke vtlhelm-tras Zstöbel-Lechuer, Brunnenstraste 7. liefert gegen deoueme An- und Zlbz-Hlung Schlaf., Speise.. Herrenzimmer, «üchen usw. t75Ki Shaisel-uguee 100�-, Metallbetien 155,—, Paientmafrahen, Polsterauslagen, Sinder. Meicke, Au. 32», üuerge- :straste t. ste. Ali«, Speifrzimmer. erstNasstge Ardeit, Bll. sett mit Giaspitrtnen, Aufsatz,«reden,. 120 breit, mit Auszugtisch, « L-derstUHI-, nur 9Ä0. Bücherschrank, Dtplo» met, runder Tisch. 2 Lederstllhl«, Schreib» , sessel, 4500. Schlaf. {immer, Küchen sehr illig. Mädelhatt» sta. me-irna stastanienalle« 35(Ecke Wetadergsweg). Faherad«nk«uf, Linienstraste tN�ltist» Silderschmelze Shri. stlouat, stoprnick-e. strai- 20»(gegenüber McnkeusselNrastei, kaust Iahngediste. Plotinab- säll toll«. 142st> Glühlampe». Glettrpmaterwl kauft Schrodee, Beleranen- straste 8.__* stot«»kl. Goldschmied, lauft»u gllnstiaen Prellen: Pla- kin-. Eolb-. Silderbruch, unmodernen Schmuck, i�ahngedifie. Brennstifte, (klgeite Verwertung. Doldworen-Fahrlk. Brunnen strahe 158.* Dnlerrleht [ esdäi J senstraste. zialsabrtk verkauf. bt» 7. Drösti« Kpe- mit Detail- «eäsfuet 5kl cdaiselougue». llmdausofa». Auflage. Matratzen. Paleultna. tratzea 240.—. Walter, Siargarber«iraste achtzehn._* Piano», große» Sager neu«»nb gebrauchter Instru. menie. Scherer. Ghsnsseestraße 105. «ädettredit bei kleinster An> und Aozahlung. stompleiie Wohnung».aittnchkun. gen. eickiene Schlafzim. Leihba»» Frlebeich. wer, farbige Stichen. straße 2(Hallelche« Tor)! einzelne Möbelstücke. Gärtfch, Stralauer Platz Pel�ware» 1-2. am b-i. Ecke Fruchlstraße. Schlestsche« vaha- KsusgszvekL Schallplatte». eli«. zerbrochene. Kilogramm 27.—. Platten- Umtausch. Sange. Vergmannfircßä 15 (Kteuzherg). 882 b- SchueUbrehstahl k-r-tt� pirsch. Snppi»««. st»uswäu»ilch» Privatschul« Hugr Strahlendorff, Sstttel- markt. Beuth straße 11. Buchsührung. Rechnen, Sr!,rtstverkehr, Schnell- schenichreihetr. Deutsch, Kurzschrift Stolze. Schre», Maschinen» schreide»«uf allen g«. bräuchlidten Maschinen. Uebungsstunden, Dikial» stunden. Lehrplän« un- entgeltlich.' Techvifch, Privatlchuie Dr. Wer ner. Siegternng». Bau» meifter a. D.. Berlin, Neanderstroste Z. Mo» schinenbau, Eleiirolech» nik, Lochdcu. Abend- lehrgäage. Tage» lehn- «äuge.* II Bottitas ßlännar M Ackerstr I74(Koppenpi-»> Bärwaldstraße 41 Basttanstraße 7 Bexbagener Straße 02 Sreisenbagener Straße ZI Immanueikirchstraße 24 Lansitzer Platz>41b Lübecker Straß» i Borstgeveld«. Bäu erden zu de« erurn. � erhShten LSHuen eingestellt: Mariusstraste 38 Müller streste 34 s Petersburger Platz 4 Cld(ieah«t«.«arienderg Hcctlln«. Reckarstr Pt inzenstrvße St Steglitzer Straß« 17 Battstraße S At!h«lm»ba»e»e, Str.« eh streb «i ..fieeße I 2 und Stegiriedstr. 28/25 ztzieborfehSaeechride, Brücker.str. to llioverichönhauscu, Tresiowstraße 27 Aeinickendors-Vit, ProoinzNrast» 5« Sehäncderg, Beiztger Straße--7 Deuiuettivl. staiser-Wtlbelnu-Str»»» 85 Draptod». stteshotzstu 432.