Nr. 156 ♦ 3�. fobtrgttng Ausgabe B Nr. 7$ Bezugspreis: Bif rtfljabrL 90,— SR., Mona», 89,— St Itti ins»aus, voraus zahl dar, Post» bczufli WonailichZO,— SR., einldjLRu" slellunqsgediihr. Unter Krru»dand wr Deulschland, Danzig, Saar- u, Memrl- vrdirl. iawir Weslpolen. Orlterreuh u. iu�emdura St.- M„ iilr da« iibriz« Ausland 82,- SR Siostdestellungr» nehmen an Belaisn. Dänemart, Ena» land, Esthland. Finnland. Frankreich, Holland, Lettland, Luremburz, Oester» reich, Sidrvrden. EchweU, Tschecha» Slowalei und Ungarn. Oer.Vorwärls" mtt der Eonmag». beilage.Polt und Reit', der Unter» ha, lung, beilade.Heimwelt' und der Beilage.Siedlung und Kleingarten' erscheint rovcheniiiglich zweimal, Sonntags und Montags einmal. Telegramm-Adrest«: «Sazialdemotral VerNn- Abend-Ansgabe Verlittev VolKsl»lÄtt >2ia c <»roS»0«?>in SS p? »„»«Set» 60 Pfennig D Anzeigenpreis: Dl» elnl pa I Ii g» NonoareiNezell« lostet 12,— M,.Sileln» Anzelgrn- da« fettgedruckte Wort 3.— M.< zulässig zwei seltgedruckle S?one>. sede» weitere Wort 2,— SR Slellengelilch» und SchlafstcNenanzeigen da» erst» Wort 2.— SR, lede« wettere Wort IÄ> SR. Worte über ld Buchstaben zählen für zwei Worr«, Famllien-An- zeigen für Abonnenten Reite SR Sit Preise verstehen sich elNschliesttich Teuerungszuschlag Anzeigen tllr die n S ch st e Nummer müssen dt»<>,, Uhr nachmittag» im Haupigeschäft, Berlin SW 08, Linden- ftrahe Z. abgegeben werden, weäffnet von 9 Uhr srüh dt» S Uhr nachmittag» Zcntralorgan der Soiialdemohrati fchen Partei Deutfcblands KedoFtion und Expedition: Ev) 68, tindenstr. Z Sirdaktio» M»ri«,plah lSlitS— S7 �crli,picci,cr. M»ri»vl-« Ii7sa-»z Vonvärts-Verlag G.m.b.H., Ew SS, Lindcnstr. Z Äet-rniure-ef,«-?- Brrlag. Srvrditiou und Inicraten. .«vtrilnng Muriftplaft N7S»-S4 Tagung öer zweiten Internationale. Im Sitzungssaal des Parteivorstandes trat heute vor» mittag unter dem Vorsitz des Genossen Vandervelde die Exekutive der Zweiten Internationale zusammen. Es waren vertreten: England durch Tom Shaw, Ramfay Mac Donald, Gosling, Bonins und Gillies, Belgien durch Vandervelde. H. de Man und Huysmans, Holland durch Vliegen, Deutschland durch Wels und Dr, Ad. Braun, Dänemark durch Stauning und Schweden durch Moller. Ferner nahmen an der Sitzung mit beratender Stimme teil: die Vertreter der Ukrainischen Sozialdemokrati» schen Arbeiterpartei, Matuschenko und Bezpalko, der G e o r» g i s ch e n Sozialdemokratischen Partei, Tseretelli und der Sozialrevolutionären Partei Rußlands, Suchomlin und Senfinow. Auf der Tagesordnung standen zunächst die mit der am Sonntag, den 2. April im Gewerkschaftshaus stattfindenden Konkeren; der drei Exekutivkomitees zusammenhängenden praktischen und grundsätzlichen Fragen. 5ranzösisn zweiter Lesung abgelehnten Anträge wieder eingebracht. Ein von Demokraten, Zentrum und Volkspartei gestellter Antrag will die Handelsvertreter von der Umsatz- steuer frei lassen. Abg. Soldmana(U. Soz.) fordert die Umsatzsteuerfreiheit für Genossenschaften. Danach spricht Abg. kseydemann(Komm.), der die Steuerpolitik der Sozialdemokratie bekämpft. Voraussichtlich wird er ein« Obstruktionsrede holten. (Der kommunistische Abg. Heydemann ist übrigen» identisch mit dem königl. preußischen Gefreiten cheydemann, der in der„Großen Zeit" in Königsberg so lebhaft für die Kriegsanleihe Propagandareden gehalten hat. D. Red.) Achtung: vergkstete Srunnen! Deutschnationale im parteilosen Schafspelz. Fvlgende» Rundschreiben weht uns der bekannte günstige Wind auf den Redaktionstisch: Veulschnationale Schristenverlriebsstelle. Rundschreiben Nr. 15. Ws./Ra, Berlin SW. 11, den 22. 2. 22. Bernburger Str. 24. An alle Landesverbände und Kreisvereme! Wiederholt haben Abgeordnete, Parteiorganisationen und Parteifreunde sich uns gegenüber dahin geäußert, daß unser zum Teil ganz vorzügliches Schriftenmaterial nicht genügend Der- b r e i t u n g findet, weil es parteipolilisch abgestempelt ist. Es ist dringend erwünscht, zwecks weitester Verbreitung derartiger Schriften (z. B. die Rede Dr. Drunstäds u. a.) in neutraler Ausmachung er- scheinen zu lasten. Diesen Wünschen wollen wir jetzt e n t- sprechen. Wir haben die Schristenvertriebsstelle dem Bcunueu- vertag angegliedert, der vorlöusig als ofsens Handelsgesellschaft ein» getragen ist usw. usw. Wir bieten mehr als jede andere Verlagsbuchhand» lung den Herren Autoren die Gewähr, daß ihre Bücher weiteste Verbreitung finden und sichern hohe Honorare zu. Mit deutschem Gruß Deutschnationale Schriftenvertriebsstelle G. m. b. H gez. Dr. Weiß. Der.Brunncnoerlag" entpuppt sich somit als vergifteter Brunnen. Aber das macht nichts, da die Brunnentrübung für die deutschnationalen„Idealisten" hohe Honorare abwirft. Steuertompromiß und Sozioidemotratie. Heber dieses Thema sprach gestern abend im Wintergarten Hasenheide Genosse Ed. Bernstein, M. d. R. Trotz des schlechten Wetters war die Versammlung sehr gut be'uch:. Mit größter Aufmerksamkeit solgte die Versammlung den Ausführungen des greisen Führers, der ost von Beisall unterbrwfcn in großen Zügen die Politik der Sozialdemokratie zeichnete. Wir haben, so führt« der Redner u. a. aus, uns bei dem Steuertompromiß nur von dem Gedanken leiten lasten, dem Reich« und dem Volk« schnell zu Helsen. Obwohl wir mit der Erfassung der Gold- und Sachwert« nicht durchgedrungen sind, stehen wir heule noch dazu. Alle bürger- lichen Parteien waren unter keinen Umständen für die Erfassung der Sachwert« zu haben. An der Tatsach«, daß die Besitzsteuern nicht schärfer ausgefallen sind, tragen dl« Unabhängigen auch ihr redlich Teil Schuld, die nicht zu einem Kompromiß bereit waren. Es kam dann dos Kompromiß mit den bürgerlichen Parteien zustand«, die Zwangsanleihe und das auch erst im letzten Augenblick, als Genost« Müller bei der Zusammenkunst beim Kanzler kategorisch erklärte: Wir verlangen ein sichtbares Opfer von den Besitzen- den. sonst können wir nicht mitmachen. Wir wiff-:n, daß es Jjeim werbenden Kapital eine Grenze der Besteuerung gibt, aus der ameren Seite könnten natürlich noch einzelne besitzend« Säsichten viel, viel schärfer angefaßt werden. Doch'dazu sind wir leider hcul« noch zu schwach. Unter dem Diktat der Entente mußten wir uns mit tistster Depression der Bewilligung indirekter Steuern fügen. Aber die größte indirekte Steuer ist ja heute unser Valutaelend, das unter Volk weit mehr ruiniert als die schärfste Steuer.— Di« Genossen Franz und Bernstein hatien im Schlußwort mit einigen kommunistijchen Diskussionsrednern leichtes Spiel. Unter stürmischem Beifall schlag Bernstein seine Ausführungen mit der Aufforderung, neue Kampfer zu werben und die Reihen zu schließen sür den Sozialismus. Genosse Ulrich Rauscher Gesandter in Marschau. Es trifft zu. daß Ulrich Rauscher, der früher« Prcstechef der Reichsregieruim. zum deutschen Gesandten in Warschau in Aussicht genommen ut.. Ulrich Rauscher ist vor kurzem au, Georgien zurückgekehrt, mo er da, deutsch« Reich vertrat, bi» die Ueberschwemnmng durch bostche- wistisch« Heere semer Tätigkeit ein End« setzte. vaera« wird eingesperrt. Da» Oberland«?seri«t Prag bot der Beschwerde de» Siaatianwalt» gegen die Hafientlastuna de» »bg. Baeran(Dnat.). der in der Nationalversammlung«ine Siink» bomb- geworfen bat,«. Folge gegeben und die weitere Haft de» Abgeordneten beschlosien. Der Aall Bendlner. In der Zentrumsparlomentskorresponden; wird behauptet, daß Dr. Bendiner vor seiner Anstellung im Land- wirtschostsministerium Redakteur des„vorwärts" aewefen!ei Wir bemerken hierzu, daß Dr. Dendiner niemals dem Redaktions- kollegium des„Vorwärts" angehört Hotz_ Sedebours ganze Behauptung von der MSglichkeit eine? rein sozialistischen Regierung durch Sturz des Kabinetts Wirth und anschließende Reichstagsauflösung entpuppt sich damit als r e i n e A g i t a t i o n s b e h a u p t u n g, mit der man vielleicht urteilslofen Menschen imponieren kann, die aber einer sachlichen Prüfung auf ihre Wahrscheinlichkeit auch nicht einen Augenblick standhält. Vielleicht interessiert es Ledebour, daß außer ihm noch ein zweiter Mann die Reichstagsneuwahlen fordert: der Junker von Oldenburg-Januschau. Derselbe Herr, der früher mit dem Wort hausieren ging:„Vax papuli— vox Rindvieh", hat jetzt auf einer Bismarck-Feier der Hamburger Deutschnationalen den Appell an die Wähler verlangt. Wir glauben allerdings, daß Neuwahlen für den Januschauer eine noch schmerzlichere Enttäuschung bringen würden als für Georg Ledebour und speziell seine Partei. Aber Ledebour mag daraus ersehen, in welche Bettgcnossenschaften man durch bloße Agitationspolitik gerät. Wenn selbst ein Paul L e v i der Jettgenossenschaft mit den Deutschnationalen überdrüssig geworden ist, so sollten die Unabhängigen endlich einsehen, daß die Ledebonrsche Agitationspolitik nichts als die Ver- e w i g u n g dieser Bettgenossenschaft ist. Nationalliberales. Die Deutsche Volkspartei ist, sie weiß selber nicht wie, über die namentliche Abstimmung vom Donnerstag hinweg- getaumelt. Am Vorabend hatte sie beschlossen, jedes Ver- trauensvotuin abzulehnen, nun hat sie aber doch eines ange- nomm'en und kommt sich feister ein wenig merkwürdig vor. Solche Situationen zu klären, sind die Parteitheoretiker be- rufen. In der„Natll. Korr." setzt sich daher der Reichstags- abgeordnete Dr. M o st mit allen Entwederoders und Einer- seitsandererseits auseinander, um schließlich zu diesem Er- gebnis zu kommen: Unmöglich war es natürlich der Deutschen Volkspartei, auf der «nsteren Seit? einem etwa von den Regierungsparteien ausgehenden Antrag auf Bekundung des Vertrauens zur Gesamt politit der Regierung zuzustimmen. Anders stand es mit dem Antrag Marx vom Zentrum, der(nicht ohne Vorverhandlungen mit der Deutschen Volkspartei) eingebracht wurde: Verwahrung gegen die Forderungen der Rrparalionskommission und daher Billigung der„von der Reichs- rexierung zu diesen Noten abgegebenen Erklärungen". Man beachte die Worte„daher" und„zu diesen Noten I": nichts mehr. Das bedeutet kein„Vertrauensvotum" für die Regierung Wirths und den Reichskanzler persönlich, sondern spricht die Billigung aus für„Erklärungen", die die Rcichsregierung in einer bestimmten außenpolitischen Situation abgegeben hat, um, wie wiedmnii der Führer der Deutschen Lolkspartei zum Ausdruck brachte,„ihr die Möglichkeit zu gebe», bei den sich vorbereitenden oußenpolitischen Situationen sich auf diese Zustimmung zu ihren Erklöningen stützen zu können". Wann wird man endlich hierzulaiche die unfreiwillige Komik solcher Auseinandersetzungen begreifen? Kein Ver- lraucnsviüum ist ein Vertrauensvotum in dem Sinne, daß man der Regierung dadurch für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunfl die Unfehlbarkeit zuerkennt. Ein Vertrauens- ootum ist weder eine Huldigung sadreffe, noch ein Ablaßbrief, sondern es ist eine politische Aktion, durch die man ausdrückt, daß man einer Regierung in einer bestimmten Situation das Weiterregieren ermöglichen will. In diesem einzig richtigen mch eigentlich feldstverständlichen Sinn hat die Deutsche Volkspartei der Regierung das Vertrauen votiert. und die anderen Parteien, die das gleiche taten, haben nicht mehr und nicht weniger getan als sie. Darum möge man uns jetzt mit theoretischen Flohknackereien und Haarspaltereien ver« schonen, durclz die man beweisen will, daß man das, was man getan hat, eigentlich doch nicht getan hat. Solche hinter- hcrige Interpretationen find weder besonders würdig, noch besonders loyal. <» Aus Hamburg meldet TU.: Anläßlich einer Dismarck-Erinne- rungsseier hielt gestern abend Dr. Stresemann ein« Rede, in der er u. a. von den parlamentarischen Lorgängen der letzten Tag« Sonntag! Der tetzce Glockenlchlag vertönt. Es ist Mitternacht. 12 Uhr. Der Sonntag vergeht. Brüder, es dars nicht sein, daß der Sonntag entstieht. So stumm oergeht— in» Dunkle hinein. Ins Wirre..». Was wird morgk» sein? Ein Wochentag. Hinter ihm fünf andere. Böse lauerild. Wie Tiere. Mit großen Augen... Und so sollen wir ins Grau« taumeln— ins Leere— Lichtlose? Haltet den Sonntag— den Fkiertag— die gewaltige Stunde der Woche! Hallet sie in euren schwieligen Händen und schützt sie wie ein Kleinod. Fangt ihren funkelnden Blitz mit euren Augen. Oesfnet euch dem herrlichen Sehein! Und trinkt von ihm— trinkt— trinkt, bi» daß di- Seele überschöumi. Bis daß ihr trunken seid. Und zieht die Glockenstränge— werft eure Körper unter dl« Erze— eure Köpfe in die Höhe, von welcher der mächtig hallende Ton kommt: Sonnlag— Festlag— Feiertag! Kränzt eure Stirnen mit eurem Glück und seid wie die Kinder. Hebt eure stumpfen Füße und tanzt in die Woche hinein— in diese harte Arbeitswoche— sie vergeht vor eurem Liebeshauch— eurer Liebesglnt— eurem brennenden Sein— ihr Götter! � Alfred Fritzsche. Das Mufeumseiutrittsgeid. Am 1. Aprii o. I. war die Erhebung »an Eintrittsgeldern in den staatlichen Berliner Kunstsammlungen „probeweise" für ein Jahr vom Kultusministerium versllgt worden. Das Jahr ist heute abgelaufen, ohne daß die Oeffentlichkeit über die Wirkungen der kultur'eindiichen Maßnahm« unterrichtet worden wäre. Di« Eintrillegeider oder werden trotz des Einspruches der Museumsleiter und aller Sachverständigen auch weiterhin er- I? v b e n nierden. „von üinder», ii>elche die eigene Mutter fresien," wird in Nr. lSS berichtet, und Zwar sind damit Fliegen- und Wurmarten gemeint. Daß es auch Geschöpfe gibt, welche sich s e l b st s r e s s e n, dürste— so schreibt uns ein Leser— noch viel unglaub- licher klingen. Einen solchen Fall, den ein Londmann beobachtet Hot, berichtet Karl Bogt, der lekannte Mitbegründer der Abstoni- mungslehre,' und auch'Alfred Brehm hat in leinen:„Tierlehen" davon Notiz genonnnen. Jener Lank»rann war in seinem Garten mit Graben beichäsligl, wars dabei eine Maulwurfsgrille oder Werre(Gmllotalpa) auf und versetzte dem ebenso häßlichen wie schädlichen Insekt mit dem Spaten einen Stich, der es in der Mitte des Leides durchschnitt, glaubte auch, es damit getötet zu haben. Doch als er«ach einiger Zeit wieder hinschaute, bot sich ihm ein greuliches Schauspiel dar. Der Oberkörper der Werre Harle sich heißhungng über das weiche, zuckende Hinterteil herze- macht und war im Begriff, es, vielleicht>m Gefühl der Leere seines Magens, zu verzehren. Schleunigst gab der Landmann ihm mit dem Spaten den Todesstoß. Der Vorfall ist eine treffende Jllustra- tion zu der ungeheuerlichen Freßlust heuschreckenartiger Tier«. .Lebmshunger",«in sechsaktiges Filmdrama von Artur Z i ck I e r, erlebte in der„A l h a m b r a", Kurfürstendamm S8, seine Uraufführung. Der Verlasier hat unbedingt Gefühl und Verständnis für den Film. Höchst interessante Begebnisse schöpft er aus dem Milieu der Lebewelt und verwertet das heikle Thema so, daß er nie- mals sich in Zweideutigkeiten verfängt oder Kitsch bietet. Er sprudelt von Einfällen und man gewahrt so recht, wieviel in anderen Filmen oft zu wünschen übrig bleibt. Die Zuschauer werden vom ersten Augenblick an zur Ausmerksomkeit gezwungen, ein deutliches Zeichen dafür, daß es nicht an Handlungen und Abwechselungen mangelt. Dabei ist der Text aus ein nachahmenswertes Mindestmaß zurück- geschraubt. Dennach kam es nicht zu einem unbestrittenen Ersolg. weil der Schluß des letzten Aktes unmöglich wirkt und so das sonst tntsächlich gute Ergebnis stark beeinlrächtigt.— Dem Regisieur Leo L a s k o und dem Photographen Fritz Arno Wagner ist nur Rühmendes nachzusagen Si? bringen prächtige Landschaften auf die Leinwand und viel munteres Leben und anmutende Bewegung in den Bildern vom Winterlport, und dabei Großaufnahmen von einer solchen Schärfe und Plastik, wie man si« selten findet. Nessel O r l a verstand es meisterhaft, als Weltdame zu glänzen, die übrigen Darsteller waren ihr ebenbürtig.-. K. Ein österreichische, Wunderbad. Vor«inlqer Zeit wurde in Schallerbach(Oberösterreich) ein« Thermalquelle entdeckt, di« ganz besonder« Vorzüge aufweisen soll, bisher ober nicht rationell ausgenützt wurde. Nach einem vom Zentrolirüpekior der österreichischen Heilquellen erstatteten Gutachten beträgt die Ouellenergibigkeit dieses Heilbades 5600 Kubikmeter im Tag. somit zehn Lastzüge von 56 Waggons Wormwasier. Die Ouelle hat also«ine mehr als doppelt so große Ergiebigkeit, wie sämtliche Sprudel und kleinen Quellen im Karlsbad, ja sogar ein« größer« als die Mineral- wasserquellen von Karlsbad, Marienbod und Fronzensbod z u- f a m m e n. Das Ergebnis der Anolpi« bezeichnet die Heilquelle als geschweselt« Atratotberm« di« ein« Nadioaklivilät, einen Emanation»- gehalr von einer Mochteinheit auscoeist. Schallerbach, bisher ein dürftiges Do:s, hat daher all« Aussichten, in allernächster Zeit ein berühmtes Weltbad zu werden, zumal die Quellenergiebigbeit der deutlchböhmischen Bäder sich langsam vermindert. wie amerikanische Studenten ihr Bröl verdienen. Die Not unseres Landes zwingt unsere Studenten zu allen möglichen Brat- erwerben, um sich die Möglichkeit des Studiums zu verschaffen: sie treten damit in die Fußtapfen der amerikanischen Studenten, unter denen co schon seit langem gang und gäbe ist, daß sehr viel« von ihnen einen Nchenberus haben, der ihnen die Mittel zum Studium gewährt. Was für vcrjchiekenartige und zum Teil merkwürdige Berufe di« amerikanischen Studenten ergreifen, zeigt«in« Statistik der Haroard-Universität in Boston, aus der hervorgeht, daß im letzten Jahre Studenten dieser Universität durch Vermittlung des Arbeiisburcäus dieser Hochschule Arbeiten erhalten haben, di« ihnen in der Gesomiheit eine Summ» oon mehr als 125 000 Dollar eintrugen. Der Bericht zeigt, daß ein großer Teil der Studenten sich selbst sein Brot verdient. Ein« sehr große Anzahl von ihnen war als Kellner tätig, und zwar wurden 500 in den Restaurationen der Universität und der ihr angegliederren Colleges beschäftigt mit einem Durchschnittsgehalt oon 25 Dollar in der Woche. 232 Studenten waren in der Verwaltung der Hochschule und bei den sportlichen Verbänden als Beamte tätig. 74 Studenten verdienten als L-hrer ihr Brot, 64 als Angestellle bei Banken und in anderen Bureaus und 36 hatten andere Berufe, wie Maschinenschreiber. Chausfeure, Musiker, Portiers, Stenographen. Lerkäuser. Landarbeiter, Kutscher, Uebersetzer. Bibliothekare und Agenten. Goethe als vutographensommler. Der stärkste Ausdruck der Persönlichkeit, der in der Handschrift liegt, ist gerade von großen Männern am besten gewürdigt worden. So waren Goethe und Napoleon eifrige Autographensammler. In der bei von Oertel u. Co. erscheinenden„Autographen-Rundschou" finden wir interessant« Angaben über Goethes Autographensammlunz. Welchen hohen Wert der Dichter ihr beimaß, geht daraus hervor, daß er«in Ver- zeichnis drucken ließ und diese, den Briefen an gute Freund« bei- legt«. Sehr oft kehrt in seinen Schreiben die Bitte um etwas Handschriftliches wieder, und überhaupt wußte er sich kostbar« Autographen zu sichern, ohne daß er dafür Geld ausgegeben hat. In seiner Sammlung besaß er u. a. Handschriften von Luther, Erasmus, Calvin usw. Wie er den Wert solch eigenhändiger Niederschriften vor. vergangenen Größen richtig schätzte, so war er auch in der Bewertung seiner eigenen Handschristen voraussehend. Ueber den Briefwechsel zwischen ihm und Schiller verfügte er am 22. Januar 1821:„Alle Aufmerksamkeit verdient das Kästchen. welches bei Großherzogt. Regierung niedergestelll ist. Es enthält die Originalbriese meiner Korrespondenz mit Schiller, welche erst im Jahre 1350 herausgegeben werden sollen, wovon die Akten das weitere nachweisen. Wie sich auch die«eltlichen Sachen bilden, so werden die Papier« von großem Wert sein:») wenn man bedenkt, daß di« deutsche Literatur sich bis dahin noch viel weiter über den Erdboden ausbreiten wird: b) daß darin nahe bis 500 Brief« von Schillers eigener Hand befindlich, daß serner es die Anekdotenjagd so viele Namen, Ereignisse, Meinungen und Austlärungrn finden wird, die, wie wir in jeder Literatur sehen, von äl.esten Zeiten her immer mehr geschätzt werden: so wird man begreifen, was ein kluger Unternehmer aus diesen Dingen werde sür Dorteil ziehen können." Dieser Bneswechsel wurde später für 12 000 M. an Cotta verkauft und ging dann sür Ken gleichen Preis an das Goethe- Archiv über. Goethe hat auch in den sonstigen Bestimmungen über seine Autographensammlung ihren materiellen Wert wohl erkannt. Freilich, daß so große Preise für Goethe- und Schiller- Briese bezahlt werden würden, wie dies heute geschieht, ahnte er doch nicht._ «eftanssahrnngen der BSoche. Mont. StiuitSover?.Schah» gr S b er'.— Dienst. Kuristlei-Theater: ,5 j a r b a» f ü r ft i n*.— Freit. Nammerlptele:.Der N eilt er'.— DcuticheS idpeinbou»! .Der Evangelimann'.— Tounnb. ITatliier Jiratei:.Die beiden Nachtigallen".— Neue» Bolli-Tdeater:.Schulter iüalo«', llrauia- Vorträge. Tonnt. Dien«!., Tonnad.:.Vom Mardale« nach Venedig': Moni.:„Natur und Kultur der Mark Brandenburg; Mitt«:»Wie eine mofernelArohlladt» z e lt u u g en t st eh t'; Donnerst.:, D a» w o d e r n e A m e r t l a' i Freit.:„Erinnerungen an» Deutsch-Opajrila.' Ver poftetat. 5m �auptausschuß des Reichstags wurde heute der Postetat weiterberatejr Abg. M oratb(D. Dp.) gab der Bs- fürchtung Ausdruck, daß der Betrieb" von der„Verwaltung" erdrückt wird. Abg. Seppe! bedauerte, daß bei der Öuafisizierung von Postbeamten zuviel Gewicht aus die Ablegung von theoretischen Prüfungen gelegt werde. Abg. Geck tU. Soz.) brachte eine Reihe Klagen über bureaukratische Behandlung der Zeitungen durch die Post zur Sprache. Ein Vertreter des Postministeriums wies auf die Schwierigkeiten bin, die der Verwaltung durch die häufige Erhöhung der Bezugspreise entstehen. Die Vorschriften über die Drucksachen mimten befolgt werden. f)e\iit bemühe sich jeder, feine Postkarte und Brief« in Drucksachen umzuwandeln, dos müßte schließlich zu einer Untergrabung des Postkarten- und Briefocrtehrs führen. Wallte die Verwaltung hier allen Wünschen Rechnung tragen, so würde das einen Einnahme- vertust von einer Milliarde bedeuten. Alliierte BeName für wullr. Da?.Deutsche Tageblatt' ist im besetzten Rheinland auf drei Monate verboten worden. Der Belagerungszustand in Spanien ist vom König aufgehoben. Zwei damit unzufriedene Minister find zurückgetreten und durch andere ersetzt. ver englisch-irische Friedensvertrag ist mit Zustimmung beider Kammern und Unterschrift de? König« Gesetz. zirk dürfen ledach keme Kosten«ntstehen. Der schone alte Park darf s /ZZ».....««t- ck'.<1...,- durch die Bühne nicht verschandelt und dort auch keine große Garten.? r Mfi Wirtschaft, sondern lediglich eine Erfrischungshall« angelegt werden. tC 25?ahre yochbahn. Heute vor 26 Iahren wurde die erste Hochbahnstrecke Berlins in Beirieb genommen. Schon damals war die älteste„Schnellbahn" der Großstadt, die Stadtbahn, die Berlin von Ost nach West durch- querte, für die Ansprüche des ständig wachsenden Verkehrs völlig unzureichend. Es wurde daher beschlosten, die Hochbahnstrecke War- schauer Straß«— Zoologischer Garten mit einem Anschluß an den Potsdamer Platz zu bauen, die gleichsam als ein« südliche Parallel- strecke der Stadtbahn aufgefaßt werden kann. Diese erste Bauausführung, die sich in einer Länge von ll Kilo- meiern erstreckte, erfordert« damals einen Kostenaufwand von 55 Mil- lionen Mark. Leider stellt« sich später heraus, daß ein Teil der Hochbahnkonstruktion den ständigen Belastungen nicht gewachsen war, und so sieht man jetzt, wie in d«r Gitschiner Smaße schwere Holzpfähle den leichten Eisenbau stützen. Technisch auf Krücken— Kinderkrankheiten. Die späteren Bauten sind denn auch wesentlich stärker ausgeführt worden. Dem Vertehrsbedürfni» entsprechend, wurde die Hoch- und Untergrundbahn, nachdem sie von d«r Hoch- bahng«s«llschast übernommen war, im Westen bi» zum Grunewald sStadion) und nach Norden zu dem Geschäftsviertel am Alexander- platz und dann bi» zum Ringbahnhof Schönhauser Pllee durchgeführt. Weitere Zweiglinien wurden in den nächsten Iahren nach Chorlottenburg. Wilmersdorf und Schöneberg gebaut, so daß die Bahn eine Länge von 4L Kilometer erreichte. Als ein besonders gut erdachter Teil des Baues wurde das Gleisdreieck angesehen, bis das furchtbar« Unglück im September IRIS seine Mängel erwies. Man ersetzte e» dann durch den Kreuzungsbahnhof Gleisdreieck und schuf damit die Sicherung, die der verkehr unbedingt erfordert. Kurz vor dem Kriege wurde mit dem Bau weiterer Schnell- bahnlinieu begonnen. Drei Strecken waren geplant: Erstens die Nordsüdbahn, zweiten» die Strecke Gesundbrunnen— Neukölln und dritten» die Streck« Moabit— Görlitzer Bahnhof mit einem eventuellen Anschluß nach Treptow. Der Krieg hat nicht nur d-m Bau der letzteren Lini« gänzlich oerhk.idert, sondern auch der Ausführung der beiden anderen fast unüberwindlich ascheinende Schwierigkeiten entgegengestellt._ Großfeuee im Lunapart. Baubude und Gebirgsbahn in Flammen. Tin gefahrdrohender Brand brach heute vormittag gegen VA1 Uhr im Lunapark in Halensee au», wodurch ein großer Teil der Gebirgsbahn vernichtet wurde. Zurzeit wird der umfang. reiche Bau der Berg- und Talbahn, bekanntlich die Hauptattraktion de» Lunapark», neu angestrichen und zu diesem Zweck war «in großes Gerüst errichtet worden. Außerdem befanden sich dort große Mengen von O«l und Farben. Für die zahlreichen Arbeiter war«ine Baubude errichtet worden, die gleichzeitig als Kantin« diente. Hier scheint durch Unvorsichtigkeit der Brand ausgekommen zu sein, der sich balk aus den südlichen Teil der Gebirgsbahn er- streckt«. Gegen �«12 Uhr stand bereits das gesamt« Gerüst in Flammen und auch ein Teil der Berg- und Talbahn, der bekanntlich Dekorationen ausweist, brannte lichterloh. Die sofort alarmierte Wilmersdorfer Feuerwehr rückte mit drei Löschzügen au» Wilmersdorf, Grunewald und Halensee an die Brandstätte. Brandinspektor Spahn ließ sofort mit 10 Rohren gegen da» rasend um sich greifend« Feuer vorgehen und sucht« die in der Nähe der Gebirgsbahn belegenen Schaustätten sowie das Moschinenhau», das stark gefährdet war, zu schützen. Da jedoch die Löschmannschaften zur Lokalisierung des Brandes und zur Ber- hütung von Explosionen nicht ausreichend waren, mußte die Ber- liner und Charlottenburger Feuerwehr zu Hilfe qe. rufen werden, die alsbald mit je drei Löschzügen eintrafen. Bis 1 Uhr mittags vermocht« jedoch ein Fortschreiten des Feuers nicht gehindert werden._ ver Fahrgast mit dem Revolver. RaubSberfell auf einen Ehavffevr bei Nikolassee. Die Raubüberfälle auf Kraitwagensührer, mszenievt von Fahr- «ästen, häufen sich wieder. Gestern nachmittag wurde wieder«in Raubüberfall auf den ZI Jahre alten Chauffeur Willy Boll verübt. Als Ball mit seinem Wagen um Z Uhr nachmittags in der Hardenberg- straße hielt, bestieg das Gefährt«in junger Mann von etwa 2i Iahren, der seiner Kleidung nach«inen guten Eindruck machte und als Ziel den Bahnhof Wan ose e angab. Ball kurbelt« an. um seinen Fahrgast dorthin zu befördern. Unterwegs, zwischen Grunewald und Nikolassee, sielen plötzlich aus dem Wogen- inner» drei Schüsse. Die Kugeln zertrümmerte» die Wagen- scheiden und flogen dicht am Kopf dos Wagenführers vorbei. Dieser hielt daraufhin und jetzt entstieg der Fahrgast mit vorgeholte- ney, Revolver dem Gefährt. Er richtet« die Waff« aus den Chauffeur und zwang ihn so zunächst, die Hände hoch zu halten und me Brieftasche herauszugeben. Dann mußt« er seinen Wagen wieder ankurbeln, ihn wenden und in schn«ller»Fahrt zurück- fahren. Der Räuber ist wahrscheinlich in'der Richtung noch Nikolas- see entkommen. Der Uebersallen« erstattet« Anzeig« bei dem Raubdezernat der Berliner Kriminalpolizei, das Meldungen über den Täter, falls dieser später irgendwo gesehen worden ist. im Zimmer 80 des Berliner Polizeipräsidiums entgegennimmt. Der Räuber ist etwa 1,65 bis 1,68 Meter groß, Hot ein bartloses Gesicht und dunkles Haar und trug einen grauen, weichen Hut. Die Brieftasche enthielt zum Glück nur 500 Mark._ Eine Zrreiluftbnhno in NiederichLnhausen. Di« Pankow«? Bezirksoersammlunq stimmte in ihrer letzten Sitzung dem Antrag des Vereins.Volksbühne Norden" grundsätzlich zu, wonach der in städtische Verwaltung übergegangene Dose- park in Niederschönhausett zur Errichtung einer Naturbühne zur Verfügung gestellt wird. Die näheren Be» dingungen sollen durch eine» Ausschuß festgesetzt werden. Dem Le> viehmarkl in der Karwoche. Die Direktion des Magervieh. Hofes zu Bellin-Friedrichsfelde teilt mit, daß in der Woche vor Ostern, vom 9. bis 15. April 1S22, des Karfreitags we�en der Rindermarkt am Donnerstag, den 13. April 1922, abge- halten wird. Der Schweinemar.'t findet wie gewöhnlich c-m M i t t- wach, den 12. April er., statt. Di« Märkte beginnen bis auf weiteres um 8 Uhr morgens. Die wirifchaftliche Bereinigung der Sleinhaus- und Gartenbesitzer von kaulsdorf- Süd und Umgebung, die vor etwa 1V4 Iahren als eine auf wirtschaftlicher Selbsthilfe beruhende Genostenschaft m. b. i). begründet worden ist, zählt heute bereits 60 Mitglieder. Angesichts der in bürgerlichen Grundbcsitzeroereinen immer wieder zutage tretenden Unduldsamkeit gegenüber sich zur Sozialdemokratie be- kennenden Mitgliedern und dem in diesen Vereinen vielfach üppig blühenden monarchistischen Radau-Potriotismus kann allen in Kauls- dorf-Süd wohnenden Parteigenossen, sofern sie Garten- oder Klein- Hausbesitzer sind, nur dringend empfohlen werden, sich der genannten Genossenschast anzuschließen. Unser« Genossen sollten niemals ver- gestcn, wie die bürgerlichen fiaus- und Grundbesitzerverein« und die mit ihnen liierten Vorortblättchen unausgesetzt gegen die Republik und die neu« Verfasiung schüren und Hetzen. Gemüfebaukursus. An der Höheren Gärtnerlehronstalt Berlin- Dahlem findet in der Woche vom 24. bis 29. April d. I. ein Kursus im Gemüsebau für Kleinsiedler und Kleingartenbesitzer statt. An- Meldungen sind sofort an den Direktor der Höheren Gärtnerlehr- anstall Derlin-Dahlem zu richten. Im Zoologischen Garlen haben die großen schwarzen Gayal- rinder wieder ein Kalb gebracht: bei der Seltenheit dieser gewalti- gen Wildrinderart Hinterindiens ein sehr bemerkenswerter Zucht- erfolg. Der Gayal heißt deutsch sehr bezeichnend„Stirnrind", denn die schon vom alten Homer gerühmte Breitstirnigkeit der Haus- rinder ist bei diesem Wildrind in höchstem Maße ausgebildet. Dazu die dicken, kegelköpfigen Hörner und der gewaltige Muskelhal». Alles zusammen gibt«in Bild wahrer Urkraft. Eine Jahrhundert-Ausstellung der Deutschen Garleubau-Ge- sellschasl soll, wie in der 100. Generalversammlung der Gesellschaft am 30. März d. I. mitgeteilt wurde, im Schloßpark Bellevue vom 30. August bis 18. September d. I. stattfinden. Vund der Konfessionslosen. Tonntao, den 2. April, DonnINagZ 10", Ubr. Iuqevdweibe im Rcalgymnasium Lankwitz. Kaulbochstratze. Fest- redurr Genosse Dr. O lt r 0 n> S t i. HanS Fnbrmonn spricht an feinem letzten SortraaSabend am Sonniaa, 2. Apitl. im Meiiielsaal Heine und Liliencron. ZlgneS Fudrmann finat Lieder dieser beiden Dichter in ZZerianungen van Franz. BrabmZ, Sirautz, d'JUbcrt u. a. Alt-Berliner Humor und Jchelmenlieder zur Laute belchlietzen den Adend. Wetter für morgen. Berlin»nd Nmgeoend. Zeitweise heiter, aber nach liberwiegend bewölkt bei mäßigen nordösilichen Winden, Nachtfrost und langsam steigender TageS temperatur. Leichte Schneefälle. 200 000 Toll. Hinterlassenschaft der Schwestern Blascheck Der gestrigen Notiz über den Tod der zusammengewachsenen Schwestern Blascheck ist ein Irrtum unterlausen. Die Schwestern sind nicht, wie gemeldet, in Lissabon, sondern in Ehikago gestorben. Nach einem Telegramm haben st««in Vermögen von ungefähr 200 000 Dollar(etwa 60 Millionen Marks hinterlassen, außer- dem ein« Besitzung in der Tschechoslowakei. Die Erben sind der Druder der Schwestern sowie der Hinterbliebene Sohn. Eine amerlk misch« hafenstadi niedergebrannt. Die Hafenstadt Nastau in Florida(Dereinigte Staaten) ist gestern durch eine Feuersbrunst vollständig zerstört worden. Der Schaden beläuft sich auf mehr als zehn Millionen Dollar. Mehrere Schiffe, die durch das bekannte 5>05-Signal funkentelegraphisch herbeigerufen worden waren, beteiligten sich an den Rettungsarbeiten. Der kommunistische flchtstunüentag. Theorie und Praxis. „Wenn es(das Proletariat) nicht in grauenlp'fie Verelendung und Knechtung versinken will, muß es Mittel und Wege finden, den Kontpf um feine elementarsten Rechte auch gegen den Dillen de? orbeitsgemeinschaftlichen Gewerkschaftsführer sofort zu organisieren und aufzunehmen", schrieb die„Rote Fahne" in ihrer Sonntags- ausgäbe vom 26. März am Schlüsse eines Artikels, der sich gegen die Bedrohung des Achtstundenlages richtete und insbesondere das Gutachten Kaliskis, gegen das wir ebenfalls scharf Stellung ge- nommen hatten, kritisierte. Wer nur die„Rote Fahne" liest, muß glauben, daß gerade ihre Parteianhänger in der Praxis besonders wachsam jede Verschlechterung der Arbeitszeit energisch verhindern werden. Wie der Kamps um die elementarsten Rechne des Prvle- tariats jedoch zuweilen von kommunistischen Vertretern der Ar- beiterschaft geführt wird, zeigt die Verlängerung der Ar» beitszeit in den Deutschen Waffen- und Munittons- f a br i k e n in Wittenau. In der„Abteilung Waffenwerk" besteht ein kommunistischer Be- triebsrat. Gerade hier wird seit einiger Zeit wöchentlich 53 Stunden gearbeitet. Die Sache begann so, daß zunächst t ä g- sich 9 Stunden geschafft wurde, während der Sonnabend frei blieb. Nach und nach wurde dann auch am Sonnabend gearbeitet, so daß der Achtstundentag praktisch erledigt ist.— Im Kugellagerwerk hat es dagegen der Betriebsrat, der aus Rechts- sozialisten und Unabhängigen gebildet ist, verstanden, der Arbeiter- schaft eine geregelte achtstündige Arbeitszeit zu erhalten. Die Der- suche dieses Betriebsrates, im Waffenwerk eine geregelte Arbeitszeit durchzusetzen, sind bisher an der hier in der Praxis vertretenen kam- munistischen Auffastung vom Achtstundentag gescheitert. Zum Tarifftreit im Versichernngsgewerbe. Der Arbeitgebervcrhand deutscher Vcrsichcrungsunternchmungen lehnte bekanntlich den im Reichsarbeitsministerium am 23. März gefällten Schiedsspruch ob. Um den üblen Eindruck seines Ver- hattens zu verwischen und um zugleich seine Abneigung gegen die Angestelltenorganisationen zu bekunden, ließ der Arbeitgeberverband durch Wolffs Telegraphen-Bureau die Nachricht verbreiten, daß er trotzdem den Bedürfnissen der Angestellten nach seinem Ermessen Rechnung tragen wolle und daher die ihm angeschlossenen Versiehe- rungsgesellschaften angewiesen habe, ihren Angestellten ab 1. März das zu zahlen, was die angebliche schwierige Lage der Unter- nehmungen zulasse. Das ist natürlich weit weniger, als im Schieds- spruch festgelegt wurde. Der Zeniralverband der Angestellten erklärt hierzu:„Angesichts der wirtschaftlichen Notlage kann den Bersicherungsange- stellten nicht verdacht werden, wenn sie diese Abschlagszahlungen annehmen. Die am Tarifvertrag beteiligten Angestelltenorganisa- tionen fordern sie aber auf, sich dadurch nicht die Hände binden zu lassen und namentlich jede Unterschrift abzu» lehnen unter einen Revers, die die geschlossen« Durchführung ge- werkschaftlicher Maßnahmen hindern oder gar verhindern könnte." Kommunistische Agitationsfrechheit. Die Zentrale der Kammunistischen Partei—„Abteilung Gewerkschaften"— richtet einen Aufruf an die Mitglieder des ADGB. und der AfA, worin die Gewerkschaften in den Metall- arbeiterkän'yscn einer falschen Taktik beschuldigt werden und der Solidaritätsstreik für ganz Deutschland gefordert wird. Den Herr- schaften muß schon einmal gesagt werden, daß die Führung der Ge- wcrkschaftskämpfe Sache der Gewerkschaften ist und die Kommunisten nicht befugt sind, sich darin einzumischen und Ber« wirrung und Uneinigkeit zu stiften. Das kommunistische Agitations- bcdürfnis ist weder eine Begründung noch eine Entschuldigung für die kommunistisch« Quertreiberei. Hrost-Serliner parteinachricbten. 2»ugs«, talist»» Fried ich-paio. Sonntoa. den Z. April«ondenmz nach Flnken- irug. Treffpantt 71,, Uhr aus dem Wriezener Bahnsteig. �ugenüveranstaltungen. Bettl» Arbeiter. Inqeiid«roh-Berti», S«. M,«iodenst,. I, 1. V»s, t St». Telcph-n aSorihpla* 121 08-121 10. � verein«rbeitee.Zngend»e«». Berlin. Sonnabend, den April.| §0 Oenpp» Süden: Schulentlastungoseicr ia Wille» Feslsälen, Sebastian- H straße 39. Programm bcstrhenb an» Festansprach«, Rezilatioaen, e, ZngcnbspUl usw. Beginn 7 Uhr. eintritt 2,»i> 9S. Theater der Woche. Cent 2. bis 9.«pril. voUobühn«: 2., 4., st. u. 9. Di« Natten, t. Das stSichen von Hrilbrann. s. Ueber die straft ll. Teils. 7. ftiSnig Lear. 8. Masse Mensch.— vperahauo: 2. Maclrndall. 3. u. 7. Schatzgräber, t. Barbier von Sevilla. 5. Salome. st. Figaro, Hochzeit. 8. Tristan und Isolde. 9. stauberflöte.— Schauspielhan»: 2., 5., 7. u. 9. Armand Carrel. 3. u.*. Peer«Sont. 4. Lumpazivagabundus. 8.«önig Richard III.— Deutsche, Theater: 2., 3., S. bi» 9. Cyrano von Bergerac. 4. Lau!» Ferdinand.— stamuierspiele: Z. it.«. Analol. 3. u. 5. Tartüff.(Ein Hrirat,antrag. 4. Di« Jungfrau vom Bischofsberg. 7. bi» 9. De: Meister.— Lesfiua-Thcatrr: 4. bi» 3., 8. u. 9. Faust. 3. Flamm«. 7. Peer Ennt.— Theater!» der stiaiggrätzer Straße: Die wunderlichen De- schichten des stapellmeister»«rei»ler.— Deutsche» vpernha»»: 2. Die Fleder- man». 3. Da» Hoflonzert. 4. Robert und Bertram. 3. u. 9. Margarete. 8. Martha. 7. Der Evangelimann. 8. Der giaeunerbaron.— Schiller-Theater: 3.. 3., 8. u. s. Die fünf Frankfurier. 4. Sin Wundermärchen. 8. Di« Schmelterlingsschlacht. 7. Nora.— Stoß»» Schauspielha»,: Danton, Tod.— Reue, P«ll,.Theater: 2. u. 7. Heuchler. 3. u. 4. DI« Dezierten. Der»er- krochen- strug. 3. u. 8. Persephone. 8. u. 9. Schuster Aivlo».— Die Tribüne: Liebe.— Deutsche, stüustler.Theater: Der geizige Berschwender. Ab 4. Die Csarda-fürslin.— stomöbieuhau»: Dretchen.— Berliner Theater: Einer von unsere Leut'.— Kleiue» Schouspieldau»: Der keusche Lebemann.— Trlouou- Theatee: Der Bullan.— Nessdeuz. Theater: Sine Frau ohne Bedeutung.— ssentrol.Theater: Das Deteklinmädel.— Theater in Orr stoarmaadaatrnsttaße: Da» Destandni, der Lavinia Norloud. r- stomisch« Oper: Der Herr der Welt. — Lnspiclhau«: Der Wrrwolf.— Metropol-Theater: Die Bajadere.— Reu«, Operetteu-Theatee: Lady Chic.— Thalia-Theater: Die Herren von und zu... — Theater am Roleuborsplatz: Die Eh« im streis«.— Theater be» West«»»: schwedische» Ballett.— stleine» Theater: Da, Nrine Schokoladenmädchen.— MaNner.Theater: B>» 0. Die SpitzenkZnigin. Ab 8. Die beiden Nachtigallen.— Walhalla-Theater: Bi» 8. Don Cesar 9. Bajazzo, anschließend Don Crlar.— Theater d«, Ostrn,(Rofe-Theater): Heirat aus Probe.— staflno-Theater: Familie Eänsettein.— Schloßpark-Theater. st l e I n e, Hau»: 2. bi» 4.. 6., 8. u. 0. DI« Hausdame, o. u. 7. Phnlli». Droste» Hau»: 3. Ein Bolko- feind.— Folie, Sapriee: Die stlabriaspartie.— Admiralepolast: 2., 4., 5., 7. bi» 9. Futuristischer starneoal. 3. Die roten Schuh«. 3. Abrakadabra.— Iutimeo Theatrr- Bubi will nicht. Die Peitsche und...? Besuch im Bett.— Theater am stursürftendam«! Frechdach».— Reue, Operettenhau» Schiaeberg: Die blonden Mädel» vom Lindenhaf. Nachm!ttag»»orft«Ila»ge». Bilkebühue: 2. Masse Mensch.■— Deutsche» Theater: 2. stabale und Liebe. 8, Die Büchs- der vandora.— stammerspiele: 2. Ostern. 9. Frühling» Erwachen.— Lelfing.ZH«»ter: J. u. 9. Die Moranise von Arci».— Theater iu ber stZuiggrätzer Straße: 2. Srdaeift. — Deals ist«-i Opernhin,,: 2. 11 Uhr: 10. Sinsoniekonzert. 2. u. 9. Vi Uhr: Zar und Zimmermann. 8. Rigalrlto.- Schiller-Theater: 2., 8. u. 9. Ein Winler- märchen. 3. Wilhelm Tell.— Droste» Schauspielha»»! 2. u. 9. Danton, Tod. — Reue, P»lk».THeater: 2. im Uhr: Persephone. 2. u. 9. 8 Uhr: Heuchler.— DI« Tribüne: 2. Der Weltlauf mit dem Schalten. 9. Totentanz.— Deutsch«, Künftler-Theatee: 2. u. 9. Flamme.— sto«Zdie»ha»»: t. DI« Fahrt in» Blaue. — Berliner Thrater: 2. Der letzte Walzer.— Trlonon-Theater: 2. Mein Freund Teddn.— gent-ol-Theater- 2. Der Berschwender.— Suftsplelha,»! 2. u. 9. RoSivsrk.— Theater de« Westen»! 2. Der ersten Liebe golden« Zeit. 9. Echwedische» Ballett.— stselne» Theater: 2. Der Dieb.— Wallner- Tbrater: 2. Nirä-en.— P alhalla-Theater: 9. Lohengrin.— Theater de» Osten, tRose-Theater): 2. Schneewittchen. S. u. 9. Max und Moritz.— statin». Theater: 2. Da» Rachltelegromm.— Abms-»l»val»st: 2. u. 9. Futuristischer starneval.— ssntimu Theater: 2. II. 9. Die Spel"»k« usw.— Theater am stursürNenbaMm: 2. u. 9. Der Teufel. Reue, Operettenhau» Schiaeberg: 9. Klei» Däumling. .Die Forkbilduvg de» Arbeilsrechks," Bortrag von Hugo Sinz- heimer,„Die Neuordnung der Sozialversicherung," Vortrag von Helmut Lehmann, diese beiden Borträge sind enthalten im sceoen erschienenen„Protokoll vom 1. AsA-Kongreß" (Allgemeiner freier Angestelltenbund) in Düsseldorf am 2. und 3. Oktober 1321, und außerdem besonders in Broschürenform her- ausgebracht worden. Der Preis für das Protokoll be- trägt 24 M., für die Broschüre des Vortrags von Sinzheimer 8 M. und für die Broschüre de? Vortrags von Lehmann 6 M. Für Gewerkschaftsmitglieder ermäßigt sich der Preis. Bestellungen sind an den Derlay Allgemeiner freier Angestelltenbund, Berlin NW. 52, Werftstr. 7, zu richten. Das Protokoll enthält das Referat von Süß über die end- gültige Gestaltung des AfA-Bundes. die Beschlüsse des Bundes. ausschusses des Allgemeinen Deutschen Gcwerkschaftsbundes, den Organ isationsvertrag zwischen ADGB. und AsA-Bund und die Richtlinien über die Satzungen. Die beiden Vorträge über Arbeitsrecht und Sozialversicherung sind von besonderer Bedeutung für alle diejenigen, die sich für diese Fragen interessieren und das sollten alle Arbeitnehmer über- Haupt tun. Es wäre zu wünschen, wenn die vom AsA-Bund her. ausgebrachten Schriften in allen Kreisen der Arbeitnehmer Eingang finden würden. kommunistische„Einigung" im Siemens-konzern. Zu der von uns unter dieser Ueberschrist in Nr. 151 gebrachten Mitteilung er- klärt der Kommunist Gabriel in der„Roten Fahne", daß er die ihm zugeschriebene Aeußerung nicht getan habe. Die Behauptungen unseres Gewährsmannes seien in allen Tellen erfunden. Der Ver- such, eine einheitliche Liste aufzustellen, sei von der KPD.-Fraktinn schon im Dezember gemacht worden und nicht durch die Schuld der Kommunisten gescheitert. Die Kommunisten sind ja niemals schuld: das sind immer die anderen. ver ZNeiallarbeiker streik in Alannhelm-Ludwigshafen ist voll- ständig. Seit gestern vormittag liegen sämtliche Betrieb« still. Nur die Schwerkriegsbeschädigten, die Lehrlinge und die Beamten kamen zur Arbeit. Die Notstandsaibeiten werden verrichtet. Der Arbeit- neberverband hat die VerbindlichkettserNSrung des ihnen günstigen Schiedsspruches, mit 48stündiger anstatt der bestehenden 46stündigen Arbeitszeit, beantragt. Au» der Tschechoslowakei wird berichtet, daß die Reichskonferenz der Glasarbeiter die zwischen der Gewertschaftszentral« und den Unternehmern vereinbarten Borschläge angenommen hnt und die Arbeit am Montag wieder aufgenommen wird. Es wird dann weiter verhandelt, was bei ungelöschten Oefen auch geht.— Die Unternehmer hatten gedroht, die Oefen zu löschen.— Ein»euer Streit ist in der Metallindustrie entstanden um die Erneue- rung des Kollektivabkommens. Die Unternehmer möchten die Löhne um 25 Proz. herabsetzen, wollen jedoch für die nächsten Tage noch die alten Löhne zahlen, bis eine Einigung erfolgt ist.— In Mährssch- Ostrau sind die Bauarbeiter ausgesperrt, weil sie di» Lohnkürzung von(wohl zunächst nur) 5 Proz. für Arbeiter und 15 Proz. für Poliere nicht schlucken wollen. ver amerikanische Bergarbeiterstreik hat heut« begonnen, nach» dem die letzten Einigunqsoersuche im Repräsentantenhaus in Washington vollständig gescheitert sind. Man rechnet damit, daß 600 000 Bergleute, d. h. mehr als drei Diertel aller Kohsenarbeiler in den Bereinigten Staaten, in den Streit eintreten, weil die Unter- nehmer die Löhne um 20 bis 40 Proz. herabsetzen wollen. verantw. für den redakt. Teil: Fra», Stüh, Berlin. Li-bterfeldez für An- zeiaen: Td«leck«. Berlin. Verlag Bärwärtz-Berlutz D. m. d. A.. Berlin. Druck: BorwärtA-Buchdriukerei u. Lerlagaaustall Paul Singer tu Ea„ Berti». Linien sie. 3. msmorsrnth enorm billiat Gardinen-V Ur agenbreite Meier 13.50 Künstler' Gardinen Garnitur 3-teUig....... 370.- Künstler-Garüinen Etamine-Camilur, j-ieilig,. 258.- Halbstores in Erbstüll Ltamme und gewebt..... 158- Tischdecken Fanlaeiegewebe 175.- Damsn-Strumpfe»cAwan and Uder, verttärlcte Fersea.Sp txe. Paar Damen-Strümpfe Seidengriff schwarz, weiß und leder.. Paar Kinder-Strümpfe Maeeo, Gr. 1 steig nd pro Größe£- Damen-Fr B' jahrs-Handsdiahe Schweden- Imitation Paar Herren- Handschuhe Schweden-Imitation...... Paar Herren-Sport-Kragen Rips and Panama,. 14.75 12.50 Herren-Strickbinder moderne Farben... 27 JO 21 SO Herren- Hosenträger Paar 34.75 2475 Herren-Oberhemden mW passendem Kragen 295.- 275.- Herr en-Serviteurs bunt, mit Kragen.... 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Ptsr 7' 165« 1250 22« 14®®' 9®® 197» Oam.-Glacö-HandEchuhe bbS�b"?" 25°° Kein Verkauf an Wiederverkäufer Sportflanell in mitt»IbeN« Pub«.... M.t.r 24®® Bedruckte Wollimitate b.««m duk.i. u.t.r 27°® Dirndl-Musseline i. habaeh« Mut,«. M-t.r 29®® Weisser Krepp-Voile«. wo» br.». Met« 44®® Bestickte Schleierstoffe«. i*«. b».» Meter 47®® Kleiderstoffe � 37®° Schotten für Kinderkieid. doppelt breit. Meter 4250 Gestreifte Rockstoffe d"kl" 49®° Anzugstoffe 49®° Weisse Drell-Handlücher W°'.sta?k 29®® In der WlTiacßafla-AbielJung Porzellantassen sehduform....... stock I95 Vorratstonnen dekorUrt m. v«k.■. Schrift Stack 375 Bratenplatten■>» G.idr.nd....... smck 950 Reibesatten g««.«na nnd gi.».... stock S®® Kompottschalen Pnugiu. gr«».?»«> Stack 157® KäSeglOCke Pr«.glu. n.ne. Mutar.. Stack 19®® Kaffeekanne Kindue.d.keri.rt,t 6?.«<». Stück 29®° Leitungsschoner Emam.. dekoriert,.. smck 487' Kaffeeservice �tnWe�n�T. 35°° »r Str. 86, S>rae©nbahn- Verbindungens Haltestelle Dommlner Straße 27. 40. III. 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