Nr. 180 39. Jahrgang Ausgabe A nr. 90 Bezugspreis: Bierteljährl. 90,-., monatl. 30,-902. frei ins Haus, voraus zahlbar. Postbezug: Monatlich 30,-, einschl. Zuftellungsgebühr. Unter Kreuzband für Deutschland, Danzig, Saar- u. Memel gebiet, sowie Westpolen, Desterreich u. Lugemburg 64,-, für das übrige Ausland 82,- M. Boftbestellungen nehmen an Belgien, Dänemart, Eng. land, Esthland, Finnland, Frankreich, Holland. Lettland, Luxemburg, Desterreich, Schweden, Schweiz, TschechoSlowakei und Ungarn. Der„ Borwärts" mit der Sonntags beilage Bolt und Zeit", der Unterhaltungsbeilage Heimwelt" und der Beilage Siedlung und Kleingarten" erscheint wochentäglich zweimal, Sonn tags und Montags einmal. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin" Sonntags- Ausgabe Vorwärts Berliner Volksblatt 1,50 Mark Anzeigenpreis: Die einspaltige Nonpareillezetle toftet 12,-M. Kleine Anzeigen" bas fettgedruckte Wort 3,- M.( zu läffig zwet fettgedruckte Worte), fedes weitere Wort 2,- M. Stellengesuche und Schlafftellenanzeigen das erste Bort 2, M., jebes weitere Wort 1,50 M. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Familien- An zeigen für Abonnenten Beile 6,- M Die Preise verstehen sich einschließlich Teuerungszuschlag. Anzeigen für die nächste Summer müffen bis 4%, Uhr nachmittags im Hauptgeschäft, Berlin SW 68, Linden. Straße 3, abgegeben werden. Geöffnet von 9 Uhr früh bis 5 Uhr nachmittags. Zentralorgan der Sozialdemokratifchen Partei Deutschlands Redaktion und Expedition: SW 68, Lindenstr. 3 Fernsprecher: Redaktion Morisplak 15195-97 Expedition Morigplas 11753-54 Sonntag, den 16. April 1922 Reparationsaussprache in Genua. * Genua, 15. April.( Sonderbericht des Sozialdemo-| Genua erlebt, das alle Machtgruppen Europas einschließt. Noch fratischen Parlamentsdienstes.) Die geänderte Tattit der sind wir weit vom Ziele aber in Genua wurde ein Stüd des französischen Abordnung zeigt sich darin, daß Frankreich fich Weges, den wir noch zu gehen haben, weiter geebnet! entgegen seinem anfänglichen Verhalten nicht nur eifrig an den Beratungen mit den Ruffen beteiligt; es macht praktische Havas behauptet, daß die Russen in der Frage der VorfriegsVorschläge und zeigt einen anerkennenswerten Willen, schnell schulden und der Gegenrechnung unnachgiebig feien und die Alliierten zu einem Ergebnis zu kommen, sowie die Geneigtheit, über gestern nachmittag nur noch ihre Stellungnahme hierzu beraten das Reparationsproblem mit sich verhandeln zu hätten. Andere Meldungen legen jedoch die Vermutung nahe, daß laffen. Die ersten deutschen Fühler sind bereits bald nach der bei der Havas- Meldung der Wunsch der Vater des Gedankens sei. Ankunft der Antwort der Reparationsfommission in Genua ausgeftredt worden. Nachdem einmal Indiskreditionen begangen worden sind, haben wir feinen Grund, weiter zu verWie aus nunmehr vorliegenden Genueser Berichten hervorschweigen, daß diese Fühlungnahme heute zu einer Bed geht, lautete die Aeußerung von Sir Robert Horne in der Hauptsprechung zwischen Mitgliedern der fran- fommission für Finanzen am 13. April gegenüber dem russischen zöfifchen und Angehörigen der deutschen Delegierten Rakowsky dahin, daß es jedem Delegierten freifte be, Delegation führte. Wir verraten weiter fein Geheim- alle tatsächlichen Verhältnisse, die Ausgaben verur nis, wenn wir darauf hinweisen, daß auch sonstige deutsche fachen könnten, zu erwähnen, daß aber Anträge zu den Bunkten Versuche zur Fühlungnahme gute Fortschritte gemacht haben. nicht gestellt werden dürften, die ausdrücklich von dem Programm Die zurzeit flattfindenden Verhandlungen werden vorläufig der Konferenz ausgeschlossen sein sollten." in unverbindlicher Form fortgesetzt. Ueber alles kann geredet werden. Die Türkei meldet sich. Vorwärts- Verlag G.m.b.H., SW 68, Lindenstr. 3 Fernsprecher: Berlag, Expedition und Inferaten. Abteilung Moritplat 117 53-54 Weltauferstehung. Bor 1900 Jahren begann eine reiche große Kulturwelt fich aufzulösen. Freilich geschah dies nicht in dem Tempo und in dem Maße, wie es uns die Geschichtsstunde gelehrt hat. Das weltumspannende Römerreich hat noch mehrere Jahrhunderte über das augustische, goldene" Zeitalter gedauert und die Menschen, die unter dem Szepter des römischen Imperialismus in verhältnismäßigem Frieden gelebt haben, dürften nicht die unglücklichsten Generationen der europäischen Menschheit gewesen sein. Aber vier- bis fünfhundert Jahre vor der endgültigen Katastrophe hatte doch diese Kulturwelt ein merkwürdig sicheres Empfinden dafür, daß sie den Höhepunkt ihrer Entwicklung überschritten hatte. Es gab fein Aufwärts mehr, nur noch ein Abwärts. Reichtum freilich war noch auf Generationen genug vorhanden, aber er führte zur Verschwendungssucht und fittlichen Verkommenheit. Genau wie heute stand einer kleinen, in finnlosem Lugus aufgehenden Schicht die große Masse der Hoffnungslosen und Bedrückten gegenüber, den wenigen tausend Herren die Millionen Sklaven. Pessimismus und Resignation war die herrschende Stimmung der oberen Klassen. Auch darin eine gewisse Parallele mit der Jetztzeit, wo die Zerrüttung Europas durch den WeltWeiter meldet der S.- P.- Dienst, daß diese deutsch- franfrieg gerade in den bisher herrschenden Klassen den Glauben Rom, 15. April.( WTB.) Eine in Genua eingetroffene Ab- an den„ Untergang des Abendlandes" geweckt hat. Die Kultur zösischen Verhandlungen noch in den Anfängen stehen und ordnung der Nationalversammlung von Angora übermittelte der des Altertums ging- troß ihrer imposanten Zuammenfaffung bisher über ihren Verlauf nichts gesagt werden könne. Aber Agencia Stefani einen Protest dagegen, daß sie von der Genueser im Römerreich- unaufhaltsam dem Verfall entgegen, blühende so erfreulich die Tatsache dieser Berhandlungen ist, so ist fie Konferenz ausgeschlossen sei. Die Türkei könne von der Kon- Städte verödeten, herrliche Kunstbauten zerfielen zu Ruinen, boch eine blanke Selbstverständlichkeit, wenn Genua über- ferenz nicht ausgeschlossen werden, da sie wichtige Intereffen in Sprache und Literatur der ehemaligen Weltbeherrscher haupt zu etwas führen soll. Hat doch der gewesene Wieder- Europa habe. starben aus. aufbauminister Loucheur in einer Rede in Lille rund Auch eine Pariser Utrainer- Delegation ist nach Genua gekommen. Nur eins blieb: Unberührt durch den Zerfall der Welf, aus heraus erklärt:" Deutschland muß 136 Milliarden Goldmart Die Not der Valutaländer. der sie entstammte, pflanzte sich die christliche Religion bezahlen, und das tann es nicht. Das liegt für uns alle in die folgenden Jahrtausende, in die germanischen Stammesauf der Hand. Deshalb habe ich das Abkommen von Wiesbaden geschlossen, denn Deutschland fann uns nur mit Wirtschaftstom- Maschinenzeitalter Bir meldeten schon in unserer gestrigen Abendausgabe, daß am reiche, in die mittelalterliche Ritterzeit bis in das neuzeitliche feiner Arbeit bezahlen. Also müssen wir Deutschland ar- Freitag nachmittag ein Unterausschuß der Wirtschaftstom- Maschinenzeitalter fort. Eine Erscheinung, die auch dem feiner Arbeit bezahlen. Also müssen wir Deutschland ar mission tagte. Man beschäftigte sich in ihm an Hand der Unter- Sozialisten immer wieder zu denken gibt: denn dieser beiten lassen." lagen des Londoner Memorandums im besonderen mit dem Problem Glauben war nicht das Erbteil der herrschenden Oberschicht, Frankreich bestreitet. Genua, 15. April.( EP.) Vom Pressedienst der französischen Ab- achtenswert ist, welch scharfe, sachlich gut fundierte Kritik die Ver- und Herren, sondern er war das Erbteil der verachteten Genua, 15. April.( EP.) Bom Pressedienst der französischen Ab- ber 30titarife und Handelsbeschränkungen. Be- der in üppigen Gastgelagen wetteifernden römischen Ritter erdnung wird entschieden bestritten, daß zwischen den franerdnung wird entschieden bestritten, daß zwischen den französischen und den deutschen Delegierten unter der Hand Berhandlun- handlungsgrundlagen gerade von dem Bertreter eines hochvalu Armen und Unterdrückten, der Sklaven und ber Be Verhandlun- tarischen Landes, der Schweiz, erfuhren. Die Dürftigkeit der siglosen. gen über die Wiedergutmachung stattfinden. Finanzminister Hermes Londoner Vorschläge wurde dadurch grell beleuchtet. Das tam am Herrscherhäuser fönnen aussterben, Adelsschichten und ihre habe zwar wiederholt in den Kommissionen auf die Rückwirkung der deutlichsten bei der Besprechung der Bestimmungen zur Geltung, die Kulturen untergehen. Völker sterben nicht so leicht. Während Wiederherstellungslaften auf den deutschen Staatshaushalt aufmert die Ein- und Ausfuhrverbote oder beschränkungen als im Prinzip Staaten zusammenkrachen und neu erſtehen, geben die Milfam gemacht und es wurde von französischer Seite anerkannt, daß schädlich hinstellen und deren Abbau verlangen. Schultheß lionen Namenlosen still ihr Erbe auf die nächste Generation ihm dieses Recht nicht bestritten werden könne. Offiziöse Ber erklärte unter ausführlicher Erläuterung der wirtschaftlichen Schwie weiter, fetzen sie ihre Wirtschaft und ihr Dasein fort, ohne daß handlungen über die Wiedergutmachung seien nur außerhalb der Kommission denkbar, und es sei nicht ausgeschlossen, daß die schränkungen nicht verzichten könne. Die Vorschläge seien nur der gemacht wird. Und doch beruht auf der Tatsache, daß die der Kommission denkbar, und es sei nicht ausgeschlossen, daß die igkeiten des von ihm vertretenen Landes, daß es auf Einfuhrbe- viel Wesens in der landläufigen Geschichtsschreibung davon Deutschen eine Berständigung anzubahnen suchten, was durch einen Versuch, ein Symptom zu furieren. Völker die Geschichte der Staaten überlebt haben, die persönlichen Meinungsaustausch geschehen könnte. heutige Kultur. Danach wird das entschiedene Bestreiten des ersten Satzes start Die erste Woche. eingeschränkt! vorgelegt werden. Ueberdies sollen gleiche Anschauungen eines In den nächsten Tagen werden neue Vorschläge der Schweiz Ausschusses der italienischen Rammer schriftlichen Niederschlag gefunden haben. Auch sie werden bald zur Debatte stehen. In dem Situationsbericht, dem die obenstehende Meldung ent- Man sieht, daß die Auffassung der Londoner Sachverständigen nommen ist, telephoniert der Vertreter des S.- P.- Dienstes" weiter: in dieser Frage nicht nur für uns und andere niedrig valutarische So resultatlos auch das Ergebnis der bisher stattgehabten Länder falsche Wege sucht, sie muß auch für hochvalutarische Länder öffentlichen Verhandlungen ist, so bleibt doch die Tatsache, daß die unrichtig sein, weil sie um das Kernproblem der europäischen Not, andauernden Beratungen yi ter den Kuliffen einen großen Fort die Stabilisierung der Baluta, und damit um die Reparationsfrage schritt gegenüber früheren Besprechungen zeigen. Ein folder felbft herumgehen will. Wir unterschreiben die Worte, daß so ver Fortschritt zeigt sich in einer geänderten Tafit der Fran fucht wird, ein Symptom zu furieren, ohne an die eigentliche Krant. 30fen. Man darauf ruhig behaupten, daß die Beratungen über heit heranzugehen. Dies Urteil ist deswegen noch von besonderer Bedie russische Frage auf dem Wege der Verständigung zum deutung, weil es von dem Vertreter eines Landes gefallen ist, für Ergebnis führen werden. Zwar sind noch Gegenfäße zu über das heute Deutschland eine wirtschaftliche Gefahr darstellt. brüden, aber die bisherige Art der Verhandlungsführung und der Ueberdies soll in der nächsten Sizung der Unterkommission die von all Eeiten enertaunte gute Wille sämtlicher Verhandlungs- bisher unterbliebene Generaldebatte über diese Fragen noch nach teilnehmer lassen erwarten, daß auch die legten Schwierigkeiten geholt werden. überwunden werden. Diese Schwierigkeiten lieger meniger, wie man mir von franzöfif.her Seite versichert, in der Anerkennung der VorPriegsschulden und ähnlichen Fragen, als in den rein juDie Völker leben und wollen leben. Wenn herrschende Oberschichten am Ende ihrer Kraft und ihres Könnens von einem müden Sich- zur- Ruhe- legen, von Sterben und Untergang träumen, dann antwortet ihnen jedesmal aus der Tiefe des Volkes der Ruf: Wir wollen leben". Auch in den Völkern des alten Römerreiches war der unzerbrechliche Lebenswille, wie sie ja auch niemals untergegangen oder ausgestorben sind, sondern in den heutigen Mittelmeerſtaaten fortleben. Aber freilich: gerade an dieses natürliche Fortleben wagten die Aermiten und Bedrücktesten, wagten die rechtlosen Sklaven, die das römische Recht als eine tote fortleben, wenn selbst die Reichen und Mächtigen dort oben Sache behandelte, am wenigsten zu glauben. Wie würden sie Deshalb zugrunde gingen?( Und trotzdem war es so!) Ostern, der Tag der Auferstehung, das Symbol des vom flüchtete sich ihr Lebensglaube und Lebenswille ins Jenseits. Leben über den Tod errungenen Sieges, wurde der Mittelpunkt der christlichen Religion. Die Goldschlucker am Rhein. Diese Religion ging ins Leben mit einem ethischen Köln, 15. April.( MTB.) Die ,, Rheinische Zeitung" schreibt: Radikalismus, dem man heute noch ansieht, daß nicht ristischen Angelegenheiten, die in der Denkschrift über Rußland Die rheinischen Stadtverwaltungen, soweit sie mit der Unterbringung die Reichen und Mächtigen, sondern die Leidenden und zur Bedingung für eine Lösung des Gesamtproblems gemacht werber Besagungstruppen befaßt werden, und die Reichsver- Armen diese Ethik geschaffen haben." Liebe deinen Nächsten den. Rußland sträubt sich vorläufig noch, den verlangten weitgehen. den Schuß für Ausländer zu gewähren, weil eine Bestätigung von mögensverwaltung find in schwerer Sorge wegen der ständig wie dich selbst!" ja noch viel mehr:„ Liebet eure Feinde, segnet, russischen Gerichtsur eilen über Ausländer durch die Konfulate einen und mit hohen Kosten in Angriff genommene Bau von Häusern für Forderungen, die nicht der Stolz des Unterdrückers, sondern wachsenden Quartier ansprüche. Der in großem Umfange die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen!", all das find Eingriff in die russische Gesetzgebung bedeuten würde. Frankreich die Besatzungstruppen schreitet nur langfam fort, weil es an Baudas Solidaritätsgefühl der Unterdrückten aufgestellt hat. verlangt dagegen auf Grund der unsicheren Verhältnisse Bürgschaf stoffen und gelernten Bauarbeitern fehlt und der lange und dann die immer wiederholte Berfluchung des Reichtums, ten nicht nur für das Leben, sondern auch das Eigentum der Aus- Winter die Arbeit auf mehrere Monate unterbrach. Die Wohnungs- so sehr sie auch spätere Redaktoren aus dem Neuen Testament länder, die übrigen Alliierten schließen sich diesem Berlangen an. Man spricht in französischen Kreisen von einem Mittelweg, der die verhältnisse in den Gemeinden werden immer verzweifelter. auszumerzen gesucht haben:„ Eher geht ein Ramel durch ein Lösung bringen soll. Deutschlands Haltung in diefer Si- Selbst da, wo Bauten in größerer Zahl fertiggestellt wurden, ist Nadelöhr, als daß ein Reicher in den Himmel kommt." Schließẞtuation ist gegeben: Soweit es die gegenwärtige Lage gestattet, feine Erleichterung zu verfpüren, weil Frankreich in wachsendem lich das Bekenntnis der Apostelgeschichte zu sozialistischen womit nicht gesagt ist, daß wir uns hilflos den Russen an den Hals Maße unverheiratete Soldaten durch verheiratete ersetzt, die Ideen, soweit sie die damalige Beit wirtschaftlich verwirklichen fonnte: das Ideal der ersten Christengemeinde, in der alles werfen und alles das schlucken, was Rußland auf Kosten DeutschWahrscheinlich will man so, statt durch deutschen Häuserbau in allen gemeinschaftlich gehörte und brüderlich geteilt wurde. Und lands von den Alliierten zugesichert wird. als Warnung vor dem Betrüger an der Gesamtheit wird von Frankreich, die dortige Wohnungsnot vermindern! Ananias berichtet, daß er der Gemeinde seinen Reichtum vormit Nachdruck Christen nennen und sich gerade am Osterfesttag enthielt und diesen Frevel mit dem Tode büßte. Was ist heute davon übrig geblieben bei denen, die sich etwas auf ihre Religiosität zugute tun? Unwillkürlich denkt man bei dieser Frage an jenen Herrn Superintendenten, der einem fozialistischen Pfarrer auseinandersetzt, daß Weltfrieden und Böllerversöhnung, wie er fie auffaßt, mit dem Geist des unterzubringen find. Heiratsgesuche bis spätestens 1. Mai einzureichen sind, da die AmeDas amerikanische Besatzungsfommando teilt mit, daß rifaner abziehen. Es gestattet auch der Verlauf der ersten Woche eine allge. meine Befriedigung schon insofern, als man sich in allem Ernst als Gleichberechtigte zusammengefunden hat in der Erkenntnis, daß es so wie bisher nicht weitergehen fann. Nicht zum wenigsten hat die Erfüllungspolitit der Regierung Birth hierzu beigetragen. Ohne den guten Willen Deutschlands, ohne die EinDie Oppelner Ententekommission hat alle Rundgebungen für den ficht der anderen Mächte, daß der deutsche Erfüllungswille ernst 1., 2. unb 3. mai verboten, damit das Land in Ruhe der Uebergabe zu nehmen ist, hätten wir in diesem Jahre ganz sicher noch kein entgegengehe. wahren Christentums nicht zu vereinbaren seien! Ja wirklich, wo sollen auch solche Christen mit den Lehren des Nazareners hin, Leute, die im Krieg spitzfindig bewiesen. daß das Völkermorden ganz im Sinne der christlichen Ethik sei, Leute, die hüben und drüben die Kanonenschlünde segneten im Namen desselben Heilands, dessen Geburt nach der Sage mit dem Rufe„Friede auf Erden!" der Welt angezeigt wurde. Dann möchte man schon eher jene Deutschvölkischen loben, die in ehrlicher Konsequenz ihrer Weltanschauung sich von dem „internationalen pazifistischen Juden Jesus" losgesagt haben und in dem altgermanischen Schlachtengott Wuotan das Symbol ihres Denkens sehen. Die christliche Ethik, die den Herzen der armen Fischer und Handwerker am See Genezareth entsprang, kann auch heute noch der Welt manches sagen. Aber eine Kirche, die das Evangelium gegen den Reichtum zu einer Schutzreligion für den Kapitalismus umdreht, die aus dem Segen > f des Friedens den Segen des Krieges gemacht hat, kann der sterbenswehen Welt nach der Katastrophe des Welt- krieges nichts bieten. Auferstehung und Erlösung, so lautet auch heute ihre Pa- role. Wieder sind es die Armen und Bedrückten, von denen die neue Heilsbotschaft ausgeht. Aber es ist keine Heilsbot- schaft des Jenseits mehr! wenn nicht von den heute Lebenden, so soll doch von ihren Kindern und Enkeln wenigstens ein besseres Reich auf Erden erschaut werden. Im Sozia- l i s m u s konzentriert sich heute der Lebenswille und die Lebensbejahung der europäischen Völker. Der Glaube des Sozialismus ist kein Wunder- glauben, und wo er dazu wird, wie in Rußland, muß er enttäuschen. Nicht vom Messias, nicht von der Umgestaltung der Welt an einem Tage träumt der Sozialist, sondern er ver- traut auf den Erfolg zäherund geduldigerArbeit, auf die unausbleibliche Auswirkung eherner Wirtschaft- licher Gesetze. Das sozialistische Proletariat weiß, daß es sich eine Zukunft schaffen muß, nicht nur im Kampf mst seinen Gegnern, sondern, was ebenso wichtig ist, aber leider vielfach übersehen wird, im Kampf mit seinen eigenen Mängeln und Unvollkommenheiten. Nur dann führt der Kampf mit dem Gegner zum Ziel, wenn in diesem Ringen das Proletariat geistig und sittlich zu seinen großen Aufgaben heranreift. In Genua wird jetzt an der Weltheilung gearbeitet. Staatsmänner aller Nationen beraten über die Rezepte, die man dem tranken Europa verschreiben muß. Wir kennen die Natur der heutigen Staaten und ihrer Staatsmänner genug, um zu wissen, daß für sie ein kleiner Fortschritt schon einen großen Erfolg bedeutet. Wir werden zufrieden sein, wenn in Genua der schlimmste Zusammenbruch verhindert wird, der unvermeidlich ist, wenn der Imperialismus weiter rast. Selbst wenn diese Konferenz und die folgenden das denkbar größte Resultat zeitigen, das wir überhaupt erhoffen können— das Beste für die Wiederauferstehung der gemarterten Welt wird dann immer noch die Gemeinschaft aller Schaffenden zu leisten haben, der das große Ziel des Sozialismus auf ihrem Wege voranleuchtet._ Zwangswirtschaft oder nicht! In dem Blatt Stegerwalds„Der Deutsche" behandelt Graf von Stolberg-Wernigerode, Abgeordneter der Deutschen BoMMrtei im Landtag, die Frage, ob die Zwangswirtschaft gänznct) zu beseitigen sei oder nicht. Mit einem anerkennen?- werten Willen zur Sachlichkeit tritt er der schlagwortmäßigen politischen Agitation von beiden Seiten entgegen und weist. obwohl er selbst Rechtspolitiker ist, auf die erdrückenden Folgen der Teuerung auf die anderen Berufszweige hin. Wie wenig die L a n d w i r t e bei dem Umlageverfahren Not leiden, das kennzeichnet er mit folgenden Worten: „Es wäre aber trotzdem lächerlich, wenn wir Landwirte uns hinstellten und über Not klagen würden. Das würde uns doch kein Mensch glauben. Aber es kann auch einmaldie /Suferftehen! i. Immer ist in uns das Leid der schweren Tagt, jede Nacht kennt Kreuzigung und Untergang. Blutend schmerzen Hände und des Leibe» plage überschreit der Seele Hoffnungssang. wie ein Stein vor unserem wahren Sein Iran und Not. der Qualen vielerlei. Und uns naht kein Engel mit erhabnem Schein, und kein Gott blitzt unsere Nacht entzwei. O. wir brauchen keinen, der das Kreuz oud trägt, weil in uns die große Kraft aufstrebt, die es einst zerschlägt. Kühn«, klare Tage liegen frei, ganz von unserer Schaffenslust belebt. Waun geht unsere Passion vorbei? IL Ostern, milder Tag, du stühlingsblütenfrohe» Fest, wo die Winde wunderlau die Knospen küssen, wo wir auf das große Brausen horchen müssen, da» die Berge bald erzittern läßt: Alles, was noch Lebenssäfte In sich spürt und vor Sehnsucht nach dem Blau des Himmel» brennt, schlägt die Augen auf nach wintersnächteu und bekennt, daß es in der Dunkelheit nie deu Tod berührt. wir bekennen uns zum Leben, das uns noch köstliche Erfüllungen und schön'ren Glanz bewahrt. wir bekennen unsere Kraft, ausgespart in den dunklen Jahren, die kein Stern erhellt O, sie lebt und schafft und schürst und hämmert doch unsre freie, schöne Welt! IIL Auferstehen heißt das sturmbeschwingte Losungswort! wo die Trägheit und der böse Zwist unsrer Kraft mit scharfen Zähnen au der Wurzel stißt: Auserstehen! Und die Schatten und die Zweifel fort! Wo noch allzugroße Not die schweren Hände niederdrückt und Herzen eingekerkert hak Wacht der dumpfen Qual ein Ende! Auferstehen in euch selbst ist eure erste Tat! Sehl, es kämpft hent auf der weiten Erde ein dem Licht des Glücks entfremdete» Geschlecht «n sein höchstes Menscheurechlt Zeit der Not für die Landwirtschaft kommen, und dann wird sie die Hilfe aller anderen Stände brauchen. Wir werden diese Hilfe aber nicht finden, wenn wir nicht in den Zeiten, wo es uns gut ging, uns freiwillig zur Verfügung gestellt und die Lasten auf uns genommen haben, die wir tragen konnten." Graf Swlberg kommt zu dem Schlüsse, daß es eine Z w e ck m ä ßi g k e i t s f r a g e ist, ob man das Umlagever- fahren aufhebt oder nicht. Ist die D i f f e r e n z zwischen dem Umlagepreis und dem Preise am freien Markt für Getreide groß, so müsse die Umlage in irgendeiner Form aufrecht- erhalten werden, auch wenn dann eine kleine Schädigung der landwirtschaftlichen Produktion herbeigeführt wird. Ist sie klein, so scheine ihre Beseitigung im Interesse der Hebung der Produktion das richtigere zu sein. An dieser Beweisführung ist kein Wort, das nicht auch wir unterschreiben könnten. Aber weder Graf Stolberg noch einer der deutschnationalen Agitatoren kann eine Gewähr dafür übernehmen, wie sich der künftige freie Preis gestalten wird. Gerade die Deutschnationalen und die Landbündler werden ja nicht müde, zu erklären, daß Deutschland bei der gegenwärtigen Reparationspolitik„zusammenbrechen" müsse. Niemand weiß heute, niemand wird es auch in wenigen Monaten wissen, ob und welche Summen für Deutschland ohne Schädigung seiner Valuta erträglich sind, niemand wird also darüber maßgebend urteilen können, auf welcher Basis der übrigens auch eigenen Schwankungen unterworfene Weltmarktpreis für Ge- treide, den die Landwirte verlangen, zustande kommen wird. Wir haben Grund zu der Befürchtung, daß spekulative Treibe- reien und ententisttsche Drohungen noch lange die deutsche Va- luta und damit die Weltmarktpreise des Getreides in Unsicher- heit lassen werden. Die Frage stellt sich dann folgendermaßen: Wer trägt das Risiko? Die Landwirte, denen es nach ihrem eigenen Zeugnis nicht schlecht geht und die ja in jedem Falle ihre Erzeugungskosten auch beim Umlageverfahren erhalten, oder die Verbraucher, deren immer mehr von der Last der Teuerung erdrückt werden? Viele Landbündler wollen den wirtschaftlichen Zusammen- bruch des republikanischen Deutschland, eine schlechte Valuta und auf diese Weise recht hohe Preise. Sie wollen, wenn der von ihnen gewünschte, aber hoffentlich vermeidbare Bankerott eintritt, als bezahlte Gläubiger sich aus der Affäre ziehen. Ob dabei eine große Zahl von Volksgenossen, die nicht der Deutschnationalen Volkspartei angehören und dafür Anspruch auf verbilligtes Propagandagetreide haben, um- kommt oder nicht, ist ihnen gleich. Und darum kann man die Frage, ob das Umlage- fahren aufrechterhalten werden soll, nicht maßgebend sein der zufällige Preisstand einiger Tage oder Monate, sondern nur die rühme Ueberlegung, ob wir die unerträglichen Wirtschaft- lichen Schwankungen bereits überwunden haben. Das ist heute und in absehbarer Zeit n i ch t der Fall, und darum muß das Umlageverfahren nicht nur aufrechterhalten, fon- dern die Menge des von ihm erfaßten Getreides noch derart erhöht werden, daß die Gefahr der Hungersnot unter allen Umständen gebannt wird._ Kapp stellt stch. Durch fein Leibblatt, den„Berliner Lokalanzeiger" läßt Kapp folgendes Schreiben veröffentlichen, das er an das Reichsgericht gerichtet hat: Mein Anerbieten, mich unter Hinterlegung einer Kaution von IM OOll Mark freiwillig zu stellen, wenn mir sicheres Geleit und Verschonung mit der Untersuchungshaft gewährt würde, ist vom Reichsgericht, wie ich aus den Zeitungen entnehme, auch in der Be> schwerdeinstanz abgelehnt worden. Die gegen I a g o w und Gen. ergangene Reichsgerichtsentschei- dung vom 21. 12. 21 ist inzwischen in einer abschriftlichen Ausferti- gung zu meiner KennMis gelangt. Sie hat in mir die Ueberzeu- gung nur befestigt, daß die Rechtsgrundlagen, die sich die Entfchei- Auferstehen! Fort die ewige Qual der Taget Es gilt größeren Kampf und größere plage: Daß ein Wenschheitsaufersteheu werde! _ Hans Gathmann. Wie Goethe Ostern feierte. Goethe ist durch die Osterfzenen des „Faust" zu unserem größten Dichter des Osterfestes geworden, und wie dieses größte Fest der Christenheit mit feinem Schaffen eng ver- knüpft ist, so hat es auch in feinem Leben ihm so manche ernste und fröhliche Stunde geschenkt. Goethe hat in Frankfurt das Osterfest in einer fröhlich volkstümlichen Weise gefeiert, die der Weimarer Gesellschaft augensch. ich fremd war. Wir hören nämlich, daß erst Goethe die Weimarer Kinder auf die segensreiche Tätigkeit des Oster- Hasens aufmerksam machte und ihnen in seinem Garten ein vielbe- sprochenes Fest gab, das dann Nachahmung fand und zum alljähr- lichen Beschenken der Kinder führte. In seinen Erinnerungen be- richtet der Dichter Friedrich Mathisson aus dem Jahre 1783 von diesem Kinderfest, das das größte Aufsehen machte:„Goethe gab ein Kinderfest in seinem Garten außerhalb der Stadt. Es galt Öfter- eier auszuwittern. Die muntere Jugend, worunter auch kleine Herder und Wielande waren, zerschlug sich durch den Garten und jubelte beim endlichen Entdecken der schlau verborgenen Schätze. Mitten in der mutwilligen Gruppe erschien Goethe als ein wohl- gewogener, aber ernster Vater, der zugleich Ehrfurcht und Liebe gebot." Ein intimeres Bild des Festes gibt uns Karl von Lyncker in seinen Erinnerungen, denn er hat als Knabe selbst bei diesem denkwürdigen Eiersuchen teilgenommen:„In allen Winkeln des Gartens waren Orangen und bunte Eier versteckt, die wir aufsuchen mußten. Alles war erlaubt: unsere Hofmeister schmausten an einem besonderen Tisch und durften uns nicht stören. Gegen Abend ließen sich dann zwei hohe wandelnde Pyramiden sehen, welche mit Eß- waren aller Art, namentlich mit Bratwürsten, Karbonaden und der- gleichen behangen waren. An diesen sprang die muntere Jugend in die Höhe, rupste sich nach Belieben herunter, was ihr annehmlich schien, und geriet vor Lust dergestalt außer sich, daß sie die eine um- warf, aus welcher der Bauinspektor Götze, damals Paul genannt, zu allgemeinem Gelächter hervorkroch." politische Ostereier. Es dürste nur wenig bekannt sein, daß die Ostereier gelegenllich auch dazu gedient haben, der politischen Ge- sinnungstüchkigkert und der parteipolitischen Richtung Ausdruck zu geben. Unter der französischen Revolution enthielten beispielsweise die Ostereier, die man einander schenkt«, winzige Nachbildungen der phrygischen Mütze, kleine dreifarbige Kokardcn. Minialurwiedergaben der Bastill« und kleine Guillotinen. Dafür erhielten sie unier dem Kaiserreich als Inhalt Nepoleonischs Dreispitze, Nachbildungen von Blumen, die Napoleon besonders lieb waren, mid für die Angehörigen der legitimistischen Partei lanzensörmige Lilien. Aber in Frankreich wie in Italien gibt es auch Eier, die kunstgeschichiliche Bedeutung tu langt haben. Von Frankreich sind die Eier zu nennen, die von Malern wie Watteau, Millet und Corot künstleriich bemalt wurden. Unter den italienischen Raritäten ist an erster Stelle des aus zwei Perlmutterschalen gebildeten Ostereies zu gedenken, das im Innern«in die Entführung der schönen Helena darstellendes Miniaturbild enthält. Da» kostbare Ei gehörte ursprünglich der Lucrezia Borgia und bildet gegeawärtjg eine Zierde der Schatzkammer des Vatikans. dung zu eigen gemacht hat, zu einem F e h l s p r u ch geführt haben. Durch eine ungünstigere Behandlung, als sie allen anderen am März-Unternehmcn 1920 Beteiligten bisher zugestanden worden ist, kann ich mich von der Erfüllung desien, was ich als Gebot einer Pflicht erkannt habe, nicht abhalten lassen. Ich werde mich nunmehr dem Gericht bedingungslos zur Verfügung stellen. Auch diese bedingungslose Selbststellung ändert, wie ich hier- mit ausdrücklich erNäre, nicht das geringste an meinem grundsätz- lichen Standpunkt, daß ich einer Regierung Ebert wegen der März-Ereigniffe 1929 keinerlei Rechenschast fchludig bin. In deutschen Landen scheint nachgerade ganz vergessen zu werden, wer in Wahr- heit die Hochverräter am deutschen Volke sind, und wohin der Treu-, E-id- und Berfassuirgsbruch vom 9. R ov e m- b er 1918 mit dem Glied um Glied folgerichtig sich schließenden Ring, Waffenstillstand— Versailles— Spa— London— Genf und jetzt Paris— Genua, das deutsche Volk geführt hat und noch weiter füh- ren wird. Die Männer vom November 1918 werden in der Ge- schichte für immer als fluchbeladen« Hochverräter dastehen. Doch kein Gerichtshof der Welt wird die Teilnehmer des März-Unterneh- mens 1929, und wenn er sie hundertfach des Hochverrats für schuldig erklärt, jemals zu Hochverrätern an ihrem Vaterlande stempeln können. Nur um ein von Pflicht und Gewissen mir auferlegtes Gebot erfüllen zu können, begebe ich mich unter Aufgabe meines Asyls aus freiem Entschluß in den Machtbereich der zeitigen deutschen Gewalthaber. Nach Erledigung meiner persönlichen An- gelegenheiten treffe ich Ende April in Deutschland ein. Diese Selbststellung nach zwei Iahren ist ein letzter Ver- such, das Urteil zu revidieren, das so ziemlich die ganze Welt ohne Unterschied der Partei nach dem Verlauf des Jagow-Prozeffes über das Abenteuer der Kapp und Gen. gefällt hat. Es läßt sich jetzt schon voraussagen, daß er ergeb- nislos bleiben wird. Kapp ist ein Theatraliker, der sich nicht mit dem Gedanken abfinden kann, feine Rolle ruhmlos ausgespielt zu haben. Jetzt bildet er sich ein, er könnte mit seinen Tiraden von der Anklagebank her die Republik erschüttern. Aber auch dieses UnternehUien des impulsiven Mannes wird wie noch jedes der seinen mit einem schweren Katzenjammer enden. Das Jnteresie an dem März-Abenteuer von 1920 und seinen traurigen Helden ist nur noch gering. Was man von da aus noch weiter erwartet, ist kein Kapitel Weltgeschichte, sondern nur ein Stückchen Gerichtssaal. „Einheitsfront!� Am letzten Mittwoch sprach in einer Volksoersammlung in Bremerhaven Gen. Noske. In der Diskussion trat ihm ein aus Rußland stammender junger Mensch, der sich„Heinz" aus Bremen nannte, entgegen, der sich in breiten Schilderungen des in Deutschland zunehmenden Elends erging. Als ihm aus der Versammlung entgegengerufen wurde, er möge doch endlich einen Ausweg aus diesem Elend zeigen, wußte der junge Bolschewik laut Bericht der„Nordd. Volksftimme" nichts anderes zu antworten als dies: Wenn die Kommunisten die Wacht haben, dam» werden sie die Sozialdemokraten an die Wand siellen, wie es die Lolfchewiki in Rußland mit den Menfchewifien, also mil de» dortigen Sozialdemokraten. gemacht haben! Es ist immer hübsch, wenn ein unvorsichttger junger Mann aufrichtig genug ist zu sagen, wie er und seinesgleichen sich„die politische Einheitsfront" vorstellen. Solche Redens- arten find ja gewiß nicht tragisch zu nehmen, sie berechtigen aber doch zu dem Wunsch, die Kommunisten möchten erst ein- mal ihre blutrünstigen Hanswurstereien unterlassen, bevor sie verlangen, daß verständige Menschen mit ihnen in irgendeiner Beziehung gemeinsame Sache machen sollen. Die nächste Ausgabe des„vorwärts" erscheint der Osier- feiertage wegen am Dienstag, den 18. April, morgens. Gsterfreuden öes Theaters. Alles, was mit dem Theater zu tun hat, ist heut« organisiert: die Direktoren, die Schauspieler, die Dramatiker, die Kritiker und noch einiges. Auch die Zeitungen bilden«inen Verband(der aber nur etwas in der Niedrighaltung der Redakteurgehälter bedeutet). Trotzdem herrscht an den Vors-eiertagen«ine vollkommene Unorgani- fiertheit des Theaters. Zu Ostern beschert man uns fünf oder sechs Premieren und Novitäten. Als ob die Leser der Osterzeitungen sonst gar keine Interessen hätten, als fünf- oder sechsmal wiederholt zu bekommen, daß...(mdesien greifen wir den einzelnen Teilnehmern an diesem Frühjahrsnachtsport nicht vor.) Berliner Theater:.Madame Flirt", Operette von O k on- kawski und S t e i n b e r g, Musik von Walter Bramme. Iolant«, die launenhafte Richte des Plantagenbesitzers Tormählen, /heiratet den ungeliebten Brillantenkönig Don Jose. Ihr Herz erwacht, als der Bräutigam ihr seinen Chauffeur, einen verkappten Grasen, zum Brautgeschenk macht. Entführung von der Hochzeit— die unausbleibliche ragik des zweiten Akischilusses— ist geschafft. Dcr Kom- ponist Walter Bromme sucht die üblichen Tanzweisen der modernen Operette nach Möglichkeit zu vermeiden, wenn er ihnen auch nicht gänzlich— dem Geschmack des Publikums Rechnung tragend— zu entgehen vermag. Sein« Instrumentation ist gefällig und geschickt, zum Teil recht charakteristisch, wie im Opiumlied des zweiten Aktes. Stücke wie:„Genießt ein Jüngling ein Vergnügen" und„Erst komm: der Frühling und dann kommt die Liebe" werden bald in aller Munde fein. Die Aufführung unter der Gastspwkdirektion des Komponisten war ausgezeichnet. Vor ollem zu nennen Hilde W ö r n e? als Iolante. fesch und voller Scharm in Gesang imd Spich nicht minder die stimmbegabte' Russin Luise Thierfch. Ihncn zur Seite Karl B a ch m a n n als Graf-Ehauffeur und Ferry S i ck l a als Brillantenköniq in komischer Tragik— in kleineren Rollen Louis Kaliger und Olga Engel—. dazu Dr. G r z y b mit sicherer Hand am Dirigentenpult. Wiederholungen, Blumen, Hervorrufe—„der groß« Erfolg". K. 8. »Berlorene Liebesmüh' oder Liebes Leid und Lust", eine der am seltensten gespielten Shakespeareschen Märchen- komödien, brachte das rührig geleitete Steglitzer Schloß- part-Theater. Paul Henkels hatte die Szenen so zusammen- gerückt, daß die Wandlungen auf der Drehbühne ohne Fallen des Vorhanges in raschem Fluß einander folgen konnten. Er leitete auch die Regie. Ein rechter Erfolg war dem kühnen Versuche, wie zu erwarten, nicht befchieden. Die nur andeutende Kärglichkeit der De- koration wäre kein Hindernis gewesen: aber wie sollen kleine und mittlere Bühnen über Mitglieder verfügen, die den uns heute so fremden romanlisch bunten Geist Shakespearescher Märchenwelt i» kongenialer Weise widerspiegeln können? Und ohne das läßt die Bergegenständlichung auf der Bühne die trennende Distanz nur noch schärfer hervortreten. Von der weltfreudig-sonnigen Laune in dem besten jener Lustspiel« ließ sich ein Abglanz kaum verspüren. Der Last des historisch Veralteten stand kein genügend starkes Gegen- gewicht gegenüber. Lndwig A ch a tz als Fürst von Raoarra. der mit den Freunden einen Eid geschworen, drei Jahre lang in strengen: Studium jede Liebesregimg zu ersticken und der nebst den Kollegen dabei so gründlich Schiffbruch leidet, näherte sich am ehesten der Ge- Palt, wie sie dem Leser vorschwebt. du Das Londoner Memorandum. Die Meinung der Sachverständigen über Finanzen, Wirtschaft und Transport. Die Verhandlungsgrundlage der Kommissionen ist in Genua im Zu den Währungsfragen fagt es, daß die Stabilisierung der einzelnen Länder ein Haupterfordernis für den Wiederaufbau Europas fei. Rein Land fann aber die Kontrolle seiner eigenen Währung zurückgewinnen, solange sein Staatshaushalt einen Fehl betrag aufweist, der durch die Ausgabe von Papiergeld oder die Inanspruchnahme von Banffrebiten ausgeglichen wird. Maßregeln zur Währungsreform fönnen durch dauernde Zusammenarbeit der Zentralbanten gefördert werden. Eine auf Dauer angelegte Verbindung der Zentralbanken, die nicht auf Europa beschränkt zu sein braucht, würde Gelegenheit für eine gleichartige Kreditpolitit geben. besonderen das Londoner Memorandum. Der nächste Schritt wäre die Festsetzung des Goldwertes der Münzeinheit. Dieser Schritt kann nur unternommen werden, wenn die wirtschaftlichen Verhältnisse des Landes es gestatten, dann wird das Land die wichtige Frage zu entscheiden haben, ob es die alte Goldparität beibehalten oder eine neue sich dem Wechselkurse der Währungseinheit nähernde annehmen will. fremmungslandes und der Durchgangs- Visa etwa dazwischenliegender I und wirtschaftliche Aufklärung in Wort und Schrift und Bild und Länder. endlich um Erziehung und Heranziehung der Kriegsopfer zur Arbeit. Des weiteren wird die Weiterbildung des Schuhes des induftriellen Eigentums und des Copright des näheren vorgeschlagen. dern eine Arbeits- und Vermittlungsstelle. Große Organisationen, Die Reichsvereinigung Kriegertreue ist teine Organisation, sonUeber den Verkehr schreibt das Memorandum: Gute Transportmittel sind ein wesentliches Erfordernis für die Wiederbelebung der wie z. B. der Reichsbürgerrat, der Reichslandbund, die nichtsoProduktion und des Handels. Es erscheint deshalb wünschenswert, ialistischen Arbeitnehmerorganisationen, eine Anzahl von daß die Länder fortfahren sollten, ihre ungeschwächten Bemühun- Frauenverbänden und Bereinen und die nichtsozialistischen gen auf die Wiederherstellung und Berbesserung der Organisation Barteien haben ihren organisatorischen Apparat und ihre Organe ihrer Eisenbahnen, Häfen und anderer Verkehrsmittel zu richten. für breitefte Bolksschichten zur Berfügung gestellt. Wo dieses nötig erscheint, sollten unter angemessener fachver= ständiger Leitung Erhebungen über die Erfordernisse angestellt Kreisen großes Interesse gefunden, so haben z. B. Banken und InUnsere Bestrebungen und unsere Arbeiten haben in weitesten nicht ausreichen, um die Ausrüstung und den Bau dieser Unter- und Personen schon namhafte Beträge zur Verfügung gestellt. werden, und da, wo die gegenwärtigen Hilfsquellen eines Landes dustriegruppen, Institute, Verbände jeder Art, Einzelunternehmen nehmungen einschließlich der Lieferung des zum Betriebe nötigen Brennmaterials zu beschaffen, sollten Schritte unternommen wer den, um sich die Hilfe der internationalen or poration, sobald diese gegründet ist, oder anderer passender Einrichtungen zu sichern. Großbanken und Industriegruppen 15-25 000 m., Infflfufe 3-10 000 m., Einzelunternehmungen und Private 1000-5000 M. Unter anderen können Auskünfte über unsere Bewegung erteilen: die Bereinigung deutscher Arbeitgeberverbände, Podbielski. Allee 19, Herr Direktor Michalowsky von der Deutschen Bant, Herr Dr. von Bieler von der Diskontogesellschaft, Berlin, Herr Geh. Regierungsrat von Klizing, Direktor der Zentralbodentredit- A.G., der Verein deutscher Eisen- und Stahlindustriell r ( Herr Dr. Reichert oder Herr Steinbrink), Herr Dr. Döring und Herr Dr. Sorge vom Reichsverband der deutschen Industrie, Herr Geh. Rat Prof. Dr. Rießer oder Herr Dr. Bernstein vom 3enHerr Geh. Komm.- Rat Dr. Ravené( Zentralverband des deutschen Großhandels), Herr Heinrich Grünfeld( Hauptvereinigung des deutschen Einzelhandels). Es ist wünschenswert, daß Bertreter der Eisenbahnverwaltungen der in Betracht kommenden Staaten zu einer Konferenz zufam mentreten, um zu entscheiden, welche weiteren Schritte nötig sind, um die internationalen Verkehrsbedingungen zum mindesten wieder derartig befriedigend zu gestalten, wie vor dem Kriege, und demWenn die Goldwährung dauernd erhalten werden soll, dann entsprechend Vorschläge oder Empfehlungen für ihre Regierungen zu würde dafür nicht nur die vorgeschlagene Zusammenarbeit der vereinbaren. Aehnliche Besprechungen sollten stattfinden mit BeZentralbanken, sondern auch ein zu paffender Zeit abzuschließendes ziehung auf die Wasserstraßen und Häfen. Die internationalen internationales Abkommen wesentlich beitragen fönnen. Transportverhältnisse sollten nicht durch politische Erwägungen be- tralverband des Bant. und Bantiergewerbes, Es wird vorgeschlagen, daß die Konvention Bestimmungen auf- ftimmt werden, sondern lediglich durch kommerzielle und technische. nimmt, welche den Gebrauch des Goldes einschränken dadurch, daß im Auslande Reserven in der Gestalt von Guthaben unterhalten werden, wie z. B. der„ Gold Exchange Standard" oder ein internationales Clearing"-System. Deutschnationale in Genua! guten Sache rechnen zu dürfen, zeichnen wir In der Hoffnung auf Ihre freundliche Unterstügung unserer mit vorzüglicher Hochachtung gez. Scheibe, Fregattentapitän a. D. Genua, 15. April.( Sonderbericht des„ Sozialdemokratischen Zur Kreditfrage wird betont, daß die Schaffung einer beson Barlamentsdienstes".) Es gehört schon die Kurzsichtigkeit mit deren Einrichtung für die sofortige 3usammenarbeit der wirtschaftlich stärkeren Länder beim Wiederaufbau nötig fei.chwarzweißroten Farben gezierter Arier" wie sie sich Es sei für die kreditbedürftigen Länder wichtig, fofort Schritte zu hier aufhalten dazu, im Strudel des Tagesallerleis nicht zu er= Grießer, tun, um ihren Besih für den durch die internationale Korporation tennen, daß hinter den Kulissen emfig gearbeitet wird und MeiGeneralsekretär. oder auf andere Weise benötigten Beistand verfügbar zu machen. nungsverschiedenheiten durch Vermittlung der einen oder anderen Die Industrie fauft sich also Kriegsopfer. Was denn? Das Thema der Wechselkurse wird wie folgt behandelt: Alliierten zur Beilegung gelangen. Ich habe vorläufig feinen Anlaß, Nur eine besondere Art der Kapitalsanlage. Wer sich ZeiEines der Haupthindernisse zur Wiederherstellung des Handels große Hoffnungen auf die Konferenz zu setzen oder gar irgendwelche tungen, Korrespondenzen mit Redakteuren und allem Zubehör find der Zusammenbruch und die Unbeständigkeit vieler europäischer Erfolge für Deutschland in Aussicht zu stellen. Aber Grund genug fauft, was follte der sich nicht auch einen gelben Kriegsbe Wechselkurse, die hauptsächlich eine Folge der fortgesetzten Entwertung liegt vor, entschieden die deutschnationale Phrase von der 3 weschädigtenverband kaufen? Alles Spekulation, alles Geschäft! der Währung, des Mangels an ausfuhrfähigen Waren und an tosigkeit der Teilnahme der deutschen Delegation an den Bestellung Europas schädlich sei, weitgehend zu beschränten. Es ist wünschenswert, daß von Zeit zu Zeit durch eine dafür geeignete Organisation, z. B. den Bölkerbund, Erhebungen darüber fäge in die Tat umgefeht haben. Zur Behandlung von Ausländern bei der Ausübung des Handels wird vorgeschlagen, daß ausländische Firmen oder Berfonen, die irgendein erlaubtes Geschäft betreiben, einen Beruf ausüben oder einer Beschäftigung nachgehen, feiner höheren Besteuerung unterworfen sein sollten wie die eigenen Angehörigen des betreffenEs ist wünschenswert, daß mit Beziehung auf die Berordnungen über Paß- Visa alle Länder sofort folgende Vorschläge unverzüglich a) die Aufhebung der Ausreise- Bifa;** den Staates. annehmen und durchführen: b) die Einreife- Bisa sollen allgemein 1 Jahr gelten; die Dauer der Durchgangs- Visa soll dieselbe sein wie die der Bisa des Be ftimmungslandes; Ein verbotenes plakat. Handelsgelegenheiten sind. Die fünftliche Kontrolle der Wechselgeschäfte, sei es durch ihre ratungen zurückzuweisen. Wie fann man überhaupt schon heute von Bindung an eine besondere Erlaubnis oder auch durch Begrenzung einem negativen Ausgang sprechen, obwohl alle Dinge noch in Vorder Raten, zu denen sie abgeschlossen werden können oder durch das bereitung sind und die Deffentlichkeit noch nicht erfahren durfte, was Die Arbeitersportler haben sich für ihr erstes Bundesfest Berbot des Termin- Devisenhandels, ist zwecklos und schädlich. Es wird deshalb empfohlen, daß alle Verordnungen der besdyrie Ronferenzen zu der deutschnationalen These Anlaß geben, dann wäre schaffen laffen. Eine mächtige, in fattem Rot schimmernde Fahne behinter den Rulissen vor sich geht. Sollte der Verlauf der vergangenen von dem Leipziger Künstler Erich Gruner ein Werbeplakat benen Art, die darauf hinausgehen, die Schwankungen der Kurse es angebracht, das Politikmachen überhaupt anderen zu überlassen herrscht das Plakat, und eine mit einer roten Schärpe umgürtete, durch künstliche Kontrolle der Wechseloperationen zu beseitigen, found den Dingen ihren Lauf zu lassen. Eine Konferenz, die 2000 prächtige, ideale Turnerfigur hebt fich wirkungsvoll von der Fahne bald wie möglich aufgehoben werden. Zur Frage der Zolltarife und Handelsbeschränkungen wird vor- Teilnehmer vereinigt und viele Auffaffungen beherbergt, fann nicht ab. Der Festausschuß beabsichtigte, dieses Blafat als Werbemittel geschlagen, eine stetige Zollpolitik einzuleiten und das System der von heute auf morgen zu einem Ergebnis führen Einfuhr und Ausfuhrverbote, das für bie wirtschaftliche Wiederher pofitiven Ergebnis, das die Deutsch nationalen ernsthaft gat Dieses gab seine grundsägliche Zustimmung, machte sie aber von der zu einem für das Bundesfest auf den Bahnhöfen auszuhängen und wandte sich nicht wünschen. Gesuch an das Reichsverkehrsministerium. Die deutsche Delegation, die leider auch nationalistische Einsendung eines Blafats abhängig. Nach erfolgter Einsendung teilte angestellt werden, wieweit die verschiedenen Staaten diefe Grund- eister unter sich hat, gegen die das darf man heute nun das Reichsverkehrsministerium in einem von Herrn Groener geftehen bereits furz nach der Ankunft in Genua a n gefämpft unterzeichneten Schreiben mit, daß das Plakat zum Aushang auf werden mußte, verschmäht jeden Uebereifer. Sie wird sich auch in den Bahnhöfen nicht zugelassen werden könne, da die rote Bukunft nur von fachlichen Erwägungen leiten lassen und mit der Fahne auf dem Plakat zu stark hervortrete. In dem Rot sieht der notwendigen Ruhe alle Anregungen und Vorschläge prüfen. Seit Reichsverkehrsminister das politische Glaubensbekenntnis der Arder Ankunft in Genua sind viele Arbeiten erledigt worden. Beratun beitersportler und er befürchtet, daß der Aushang der Blafate auf gen über Spezialprobleme zur Ausarbeitung der in den Kommissio- den Bahnhöfen zu Auseinandersegungen mit politisch Andets= nen abzugebenden Erklärung über einzelne Fragen fanden mehrfach denkenden führen könne. Diese Auseinandersetzungen könnten nachdem sich die Gelegenheit bietet, vorgelegt werden sollen, er- fteigern. Auch würde Herr Groener bei Genehmigung des Aushangs statt. Aenderungen an den Denkschriften, die der Kommission, fe fich bis zum Abreißen der Blafate und damit zu Zusammenstößen forderten mühsame Besprechungen. ensina nicht in der Lage sein, Blafate mit starker Betonung der schwarzFür die deutschen Minister ist der Aufenthalt in Genua wahr weißroten Fahne abzulehnen. Auch die Oberpostdirektion Leipzig haftig fein Bergnügen. Der Reichskanzler ist überanstrengt, feine hat mit der gleichen Begründung die Anbringung des Bundes Stimme läßt Leberarbeitung verspüren, und auch die übrigen Mi- feftplatats auf den Reflameflächen ihrer zur Entleerung der Briefnifter haben vollauf zu tun. Ob diese Aufopferung, diefer unermüd- fästen bestimmten Autos abgelehnt. liche Arbeitseifer unserer Regierung mit dem gewünschten Erfolg ge. Uns sind genug Fälle bekannt, bei denen Behörden eine große frönt werden wird, sei vorläufig dahingestellt. Noch fann man nicht Dulbsamkeit gegenüber der schwarzweißroten Fahne übersehen, was die nächsten Tage bringen werden. Die Luft ist mit zeigte und man nicht soviel Rücksicht auf politisch Andersdenkende Gerüchten geschwängert, auf die leider gemisse nicht beamtete nahm. Wir sind überzeugt, daß die Stellungnahme der Behörden Herren der deutschen Delegation ihre Politik einstellen. dem Bundesfest keinen Schaben zufügt, ganz im Gegenteil! Das Theater in der Kommandantenstraße hat richtig getippt: Bewiesen ist vorerst jedenfalls, daß die Beteiligung Deutschlands an mit der Frühjahrssaison fehrt in der Welt, in der man fich nicht der Konferenz eine unbedingte Notwendigkeit war, und daß die Er langweilt, das Interesse an den Frühjahrsmoden und damit an füllung diefer Notwendigkeit durch Männer erfolgt, die nur das Beste der Roanfektion. Also her mit einem Konfektionsstück. Da es feine neuen gibt, tut's auch ein altes und so wird der Selbstern" leumber wieder gutzumachen. Mehr Vorsicht der Regierung bei wollen, nur von dem Willen beseelt sind, die Fehler ihrer Bervon Burg und Turszinsky neu belebt. Diese Bilder aus dem Geschäfts- und Liebesleben der Konfektion eröffnen nach einem etwas der Zusammensetzung der Delegation, mehr Rücksichtnahme auf die umständlichen Anlauf ganz nette fatirische Einblicke in diese Welt, epubfif bei der Auswahl der Personen hätte nicht nur der Bernehmen dann rechtzeitig den Dreh und zeigen die Herrschaften, die leumdung einen Damm entgegengesett, sondern auch den Regierungsfich gegenseitig entlarvt haben, im holdesten Berein, eine neue Ron- mitgliedern selbst die Arbeit an Ort und Stelle wesentlich er fettionsfirma zu gründen. Jüdischer und Berliner ih umspielen die leichtert. Handlung. Die Darstellung gab der grotesten Komödie Leben und Wirklichkeit. Die fonfeftionellen Diosturen: der schneidige Dörwald. und der schlaue Loewenherz fanden in den Herren Laut und Treptow vortreffliche. Repräsentanten. Eine Nummer für sich mar John Gottomt als jüdischer Lehrling, die stürmische Entwidelung vom Mauschel zum angehenden Berliner Gent zeichnete er meisterlich. Ein Bild intimer Kleinmalerei bot Mar 3ilzer in dem alten Agenten. Die weibliche Hauptrolle( den Gelb stern) stattet Lili Rodewaldt mit allem Charme, mit aller Rührfeligkeit, mit allem Schmiß aus, der in diesem Genre nur aufzubrin gen ist. Ueber ihre Toiletten möge die installierende Firma im Annoncenteil berichten. c) die höchste Bebühr für Einreise- Bisa soll 10 Goldfranten, für die Durchgangs- Visa einen Goldfranken betragen; d) die Durchgangs- Visa sollen, wenn nicht besondere Gründe vorliegen( lästige Ausländer), fofort ohne weitere Erfundigung aus gestellt werden, lediglich auf die Borlage der Einreise- Bisa des Be-1. Hier werden Kriegsopfer gekauft! Folgendes Rundschreiben gelangt zu unserer Kenntnis, das wir im Auszug wiedergeben. Reichsvereinigung Kriegertreue E. 2. Geschäftsführender Borstand. Firma Berlin SW. 47, den 18. März 1922. • Nach Berständigung und auf Empfehlung Ihres Fachverbandes geftatten wir uns, Ihnen folgendes vorzutragen: Oberschlesien im Staatsrat. vorigen Jahr nicht stattfinden konnten, sind, wie der amtliche Die vorläufigen Wahlen zum Staatsrat, die in Oberschlesien im Breußische Preffedienst mitteilt, am 5. April d. J. vollzogen worden. Es wurden in den Staatsrat gewählt: Bitta, Beh. Justizrat, kom. miffarischer Oberpräsident, Oppeln( 3entrum), Dr. Stephan, Erster Bürgermeister, Beuthen D.-S.,( Sentrum), von Brond. zynski, Generaldirektor, Groschowitz D.-S.,( Bentrum), Offowsti, Klempnermeister, Hindenburg D.-S.,( Soz.), Trappe, Bezirksleiter, Beuthen D.-S.,( Soz.). Als Stellvertreter wurden gewählt: mener, Bezirksschornsteinfegermeister, Bors. der Handwertstammer in Oppeln,( 3entrum), 3ipper, Bauernguts befizer, Heidersdorf, Kreis Neiße,( 3entrum), Schnäste, Gewerkschaftsfefretär, Gleimig,( Zentrum), Brisch, Redakteur, Hindenburg D.-S., ( Soz.), Donsti, Redakteur, Baborze( Soz.). Die Gewählten treten sofort in den Staatsrat ein. Der sozialdemokratische Lehrertag. Komische Oper:„ Der Meister vom Montmartre". Clarisson Hamburg, 15. April.( Eigener Drahtbericht.) Der sozialdempheißt der Edle, Habé sein Assistent, die zu dem Text von James Klein das Liebesleben Offenbachs in drei Bildern musikalisch schil gehalten worden, daß die Arbeiterschaft noch in verschieabend im Großen Saale des Bewertschaftshauses feierlichst eröffnet. Unsere innere Lage ist bisher politisch dadurch in der Schwebe fratische Lehrertag, der hier die Ostertage furz vor der Hamburger pädagogischen Woche zusamemngetreten ist, wurde am Sonnabent dern. Das Musikalische besteht aus lauter Offenbachschen Original- bene Lager getrennt worden war und daß es gelungen ist. Es find bislang etwa 120 parteigenössische Lehrer und Lehrerinnen melodien und ist bei seiner geschickten Mache natürlich allein für sich einen gewissen Teil von den radikalen Strömungen fernzuhalten. aus allen Teilen des Reiches versammelt, fowie eine große Anzahl imstande, die Zuhörer in Champagnertaumel zu versezen. Der Legt selbst ist nicht sehr originell, im Humor und Wiz teils abge 3weifellos befinden sich in Deutschland unter den Kriegsbeschädigten von Gästen. Aus Berlin find u. a. Staatssekretär Genoffe Heintragen fade, teils tablos derb. Offenbach selbst erscheint in jener und Kriegerhinterbliebenen viel radikale Elemente. Es gilt rich Schulz und Oberstadtschulrat Paulsen erschienen. Der rosaroten, halb melancholisch- bengalischen Beleuchtung, die sich die Radikalisierung, zu der offensichtlich große Neigung besteht, hier hamburgische Schulsenator, Genosse Emil Krause, begrüßte die lassen müssen. Aber Aufmachung und Darstellung täuschen wunder- Organisationen mit allen Mitteln aufzuhalten unb zu mit besonderem Erfolg in Hamburg von der Sozialdemokratie im namentlich Tonheroen in Opern und Operetten immer gefallen ganz besonders durch Stärtung der nicht sozialistischen Tagung im Namen des Senats der freien Start Hamburg und entwarf ein Bild der schulpolitischen und kulturellen Tätigkeit, die bar über all den holden Blödsinn hinweg. James Klein, ber dämpfen. Regiffeur, Paul Hühn, ber temperamentvolle Rapellmeister und Berein mit der Lehrerschaft entfaltet worden ist. Am Ostermontag George Blanvalet, der Ballettmeister verdienen hohes Lob. tagsabgeordneten aller bürgerlichen Parteien und von hervorragen Diesem Zwede dient die am 16. Dezember 1920 von Reichs- um 9 Uhr beginnen die eigentlichen Verhandlungen. Waldemar Staegemann, der maskentreue, famose Offenbach, den Bersönlichkeiten des politischen, des wirtschaftlichen und des Lehrer Deutschlands ist bereits am Sonnabend zu den ersten BerDer Hauptausschuß der Arbeitsgemeinschaft sozialistischer die vornehnie Margit Snchy, Friz Steibel, die treffliche Balzer- Lichtenstein, Herbert Rieper u. a. bildeten ein brillantes Geifte slebens gegründete Reichsvereinigung Kriegertreue", handlungen zusammengetreten. In der Hauptsache galten sie der Ensemble. Für Leute ohne höheren Horizont jebenfalls eine treff- früher Reichsvereinigung) eimatbant". Ihr Vorstand und abfassung dreier Entschließungen, die zur Frage der Aufbauliche Unterhaltung. H. M. ihr Beirat find aus Anlage 1 zu ersehen. Ueber ihr Wesen und ihre Schule und der Lehrerbildung dem Plenum vorgelegt werden follen. Urania- Borträge: Sonntag. Montag, Dienstag und Freitag: Reichsverbandes der deutschen Industrie, des Zentralverbandes des Wühlarbeit gegen das fächsische Parlament. Ziele gibt Anlage 2 Aufschluß, die inhaltlich in den Mitteilungen des Gardasee nach Venedig"; Mittwoch: Ingenieur Mehen: Filmgeheimnisse und Film wunder"; Donnerstag: Brauchen deutschen Großhandels und der Bereinigung der deutschen Arbeitmir Kolonien?"; Sonnabend: Mar Osborn: Modern ste geberverbände als empfehlende Notiz erschienen. Malerei". Dresden, ben 15. April.( Eigener Drahtbericht.) Die DeutschEs handelt sich kurz zufammengefaßt um Beseitigung der orga- nationale Partei und die Deutsche Bolkspartei in Sachsen haben bei Eine Studienfahrt nach Dresden unter Führung von Dr. Cohn- nisatorischen Verzettelung und Zersplitterung der nichtsozia. der Regierung ben Antrag auf die Herbeiführung eines BoltsentWiener veranstaltet die Humboldt ochschule. Besichtigungs. tage find Sonntag, der 23., und Montag, der 24. April. Borbesprechung istischen Verbände, um Stärkung und Förderung der Haupt- fcheids über die Auflösung des Landtages offiziell eingereicht. Mittwoch, den 19., abends 8 Uhr, Georgenstr. 30/31. anziehungsmomente einer Organisation, der Masse und der QualiDie Wifente ausgerottet. Die kürzlich durch die Bresse gegangene tätsarbeit bei dem größten der nichtsozialistischen, auch in Arbeit- Arbeit für Nollet. Havas meldet aus Lorient: Die beiden alten Notiz, daß die Bifente im Bialowiczer Walde der völligen Bernichtung nehmertreisen weit verbreiteten Kriegsopserverbände, dem 3en- Panzerschiffe Tonnerre und Devastation( Donner und Zerstörung), Naturwissenschaftlichen Museums in Warschau hat auf eine Anfrage erheimgefallen feien, findet ihre Bestätigung. Die Direktion des staatlichen tralverband deutscher Kriegsbeschädigter und die über 40 Jahre im Dienst und vollkommen außer Gebrauch waren, widert, daß sich von den Wisenten tros eingehenden Forschens nicht ein interbliebener, um die Fernhaltung radikaler Einflüsse dustriellen verkauft und dann an ein deutsches Haus weiter verlauft find durch die Berwaltung der Domänen an einen Pariser Ineinziges Stud mehr auffinden lasse. rch befonders forgfame Interessenvertretung, Gesinnungspflege worden. Gie verloffen Lorient mit Hamburger Schleppern. Gewerkschaftsbewegung Auferstehung! In der Chronik der Menschheit finden wir immer wieder, daß man die Verbreiter erlösender Gedanken ans Kreuz geschlagen hat. Ihre Ideen aber blieben lebendig und feierten ihre Auferstehung. Wenn wir uns in der Kindheit empört und zweifelnd fragten: Wie war das nur möglich, wie konnten die Menschen damals nur so töricht handeln?", so wußten wir noch nicht, daß es auch heute noch geschieht; daß die Menschen jeweils faum anders handeln fonnten, weil ihre ganze Denfweise, ihre Auffassungen und Gesetze lediglich ihren Zeitverhältnissen, ihrer ökonomischen Lage entsprangen, die ihre fittlichen und rechtlichen Anschauungen widerspiegelten. Die Annahme, als habe der ungeheuere 3eltkrieg nur unsere wirtschaftliche Verfassung zurückgeworfen, die geistige Verfassung der Zeitgenossen aber revolutioniert und gehoben, wäre recht schmeichelhaft. Allein sie ist durch die einfache Tatsache widerlegt, daß das Proletariat seine Erlöserin, seine Einigkeit ans Arenz geschlagen hat. Die Schächer stehen rechts und links. Doch der Auferstehungsmorgen unserer Einigkeit fommt, weil er tommen muß! Nicht durch ein Wunder heben sich die Steine, die die Auferstehung noch hindern; wir müssen sie mühsam aus dem Wege räumen. Wir müffen felber fest zu unserer Sache stehen, aufflärend wir fen, die Revolutionierung des Magens zur Revolutionierung des Gehirns erheben. Dann feiern wir das Auferstehungsfest! Schiedsspruch im städtischen Tarifftreit. spruch gefällt: Der neue Manteltarif. Ueber Bilanzfragen und Fragen aus dem Aufsichtsratgefeß wirb nur nach vorheriger Anmeldung Dienstags von 5 bis 6 Uhr in unserem Bureau Auskunft erteilt. Wir hoffen, daß von diesen Einrichtungen recht reger Gebrauch gemacht wird. Freigewerkschaftliche Betriebsrätezentrale für den Wirtschaftsbezirk Groß- Berlin. R eichssammlung ,, Brüder in Not" für die hungernden Rußlanddeutschen und für deutsche Auslandflüchtlinge Bankkonto: Preußische Staatsbant, Berlin W56 Postichedfonto: Berlin Nw 7, Nr. 656 00 Auflösung der Betongruppe der Bauarbeiter. Der Bauarbeiterverband schreibt uns: Die Rote Fahne" brachte in ihrer Nummer 175 einen Artikel mit der llebersdrift:„ 23 auarbeiter, wettet Guren Verband."( Ein Musterbeispiel frivoler Gewerkschaftszerstörung durch die Amsterdamer.) Daß die„ Rote Fahne" mit Lügen und Verdrehungen arbeitet, ist man nachgerade gewöhnt, daß fie aber die Dinge vollständig auf den Kopf stellt, um dadurch für die fommunistische Fraktion Stimmung zu machen, zeugt von nicht allzu großem Vertrauen in die eigene Sache. Wir sind daher gezwungen, auf die Dinge etwas näher einzu gehen. Am 14. März hatte die„ Rote Fahne" zu einer Berfamm Iung der Betonbaubranche nach dem Rosenthaler Hof" eingeladen mit der Tagesordnung:„ Neuwahl der Sektionsleitung". In dieser Versammlung, die von der Kommunistischen Partei einberufen war, wählte men gegen das Verbandsstatut den Sektionsvorstand, der selbstverständlich von der Verbandsleitung nicht anerkannt werden konnte. An dem Tarifftreit waren die Verbände der Gemeindearbeiter, Transportarbeiter, Metallarbeiter, Maschinisten und Heizer und der Gärtner beteiligt. Der auf Antrag beider Parteien vom Reichsarbeitsministerium eingesetzte Schlichtungsausschuß, dem von Moellendorf, Ministerialdirektor Bickert und Oberregierungsrat von Hoffmann als unparteiische Vorsitzende angehörten, Kämmerer Karding und die Stadträte Koblenzer und Wege als Vertreter des Magistrats Um nun eine ordnungsgemäße Wahl vorzunehmen, wurde durch und die Gewerkschaftssekretäre Lagodzinski, Ortman 1 und Reinefeld das Mitteilungsblatt des Bereins eine Sektionsversammlung einbe als Arbeitnehmervertreter, hat am Karfreitag folgenden Schieds- rufen und zu deren Leitung der Kollege Tornow bestimmt. Die Stundenlohnfäße für April und Mai betragen: Mehrere Mitglieder wurden mit der Türkontrolle beauftragt, weil sich an der Neuwahl der Seftionsleitung nur Mitglieder der a) Männliche Ungelernte Angelernte Handwerker Sektion beteiligen fönnen. Es war jedoch nicht möglich, die Konim April Mai April Mai April Mai trolle der Mitgliedsbücher auszuüben, weil der größte Teil der Erüber 18 bis zu 21 Jahren 12,- 12,50 12,50 13,- 13, 13.50 schienenen nicht Mitglieder der Sektion waren, die sich mit 21 24 13, 13,50 13,50 14, 14, 14,50 Gemalt Einlaß verschafften und die Türkontrolle 24 Jabre 14,14,50 14,50 15, 15,- 15,50 beiseite stießen. mit 50 Pf. Stundenzulage nach einem Dienstjahr. Bei der Wahl des zweiten Borsigenden war nicht, wie behauptet Jugendliche erhaiten für April und Mai mit 14 Jahren 7 M., wird, nur 5 a ag vorgeschlagen, sondern außerdem noch zwei Kollemit 15 Jahren 8 M., mit 16 Jahren 9 M. und mit 17 Jahren im gen. Haag erhielt 113 Stimmen, die beiden Gegenkandidaten zu Jammen 128 Stimmen. Haag hatte also nicht die Mehrheit. Es war darum eine Stichwahl notwendig. Der Leiter der Versammlung lehnte es jedoch ab, die Stichwahl vornehmen zu lassen, trok Protestes des übergroßen Teiles der Bersammlung. " " April 9,50 M. und im Mai 10 M. Mindererwerbsfähige bis zu 18 Jahren erhalten 90 Proz. der Lohnfäße der Jugendlichen: mit 18 bis zum 21. Lebensjahr im April 9,50 M. und im Mai 10 M.; bis zum 24. Jahre 10,50 bzw. 11 M., ältere 11,50 bzw. 12 M. b) Weibliche erhalten 75 Broz. der Säße zu a auf 5 Pf. nach oben abgerundet. Die Sätze für Mai gelten darüber hinaus oh ne Kündigungsfrist. Die Lohnerhöhung beträgt mithin für Bollarbeiter: Ungelernte 3,66 M., Angelernte 3,94 m. und für Handwerker 3,91 m. pro Stunde, ab 1. Mai je 50 Pf. pro Stunde mehr. Im vierten Manteltarif, der ab 1. Juli 1922 wirksam werden und am 31. März 1924 ablaufen soll, bleibt die bisherige Arbeitszeit unverändert. Im Falle erwerbsunfähiger Erfrankung werden nach mindestens vierteljährlicher ununterbrochener Beschäftigungszeit 90 Proz. des Bruttolohnes als Krankenlohn weitergezahlt, und zwar bis zu einjähriger Dienstzeit während 6 Wochen, bis zu zweijähriger Dienstzeit 13 Wochen und bei längerer Beschäftigung während 26 Wochen; bei Heilstättenbehandlung darüber hinaus während deren Dauer. Dafür fällt das Krankengeld fort und für jeden der ersten drei Krankentage wird die Unterstüßung um einen Berrag in Höhe des täglichen Krankengeldes der Krantentasse gefürzt. Unfallzuschuß, Stillgeld und Entbindungszuschuß bleibt von der Kürzung unberührt, ebenso Hausgeld oder Taschengeld bei Krankenhausbehandlung. Die unter dem Tariflohn gezahlten Löhne und Kinderbeihilfen werden fortgezahlt, scheiden jedoch bei der Berechnung des Krantenlohnes aus. Daraus ergibt sich, daß nicht die Verbandsleitung, sondern die fommunistische Frattion darauf ausging, die Wahl einen derartigen Ausgang nehmen zu lassen. Troß der mehrmaligen Aufforderung Tornows, ruhig zu bleiben und die Wahl ordnungsmäßig vorzunehmen, stellte sich die Versammlungsleitung auf dem Standpunft, daß die Wahl von Haag erledigt und eine Wahl der übrigen Vorstandsmitglieder nicht mehr nötig sei, da diese schon in der fommunistischen Bersammlung gewählt worden seien. Da unter diesen Umständen eine Wahl nach dem Verbandsstatut nicht möglich war, und auch die Versammlungsleitung mit ihrem Anhang eine Disfuffion mit allen Mitteln zu verhindern fuchte, war Kollege Tornow gezwungen, die Betongruppe aufzulösen. Die angeblich so ruhig und fachlich verlaufene Versammlung fette fchon bei der Eröffnung mit großem Tumult ein, der zeitweise br: hte. Nach Auflösung der in Tätlichkeiten auszudrten Seftion war es nur der Besonnenheit einer größeren Anzahl von Kollegen zu danken, daß Tornom ungefährdet( von einigen Fußtritten abgefehen) den Saal verlassen fornte. Daß es zur Auflösung der Sektion der Betonbranche kommen mußte, baran ist einzia und allein das verbandsschädigende Treiben der KPD. Fraktion schuld und die verhetzende Schreibweise der Roten Fahne". d Wir werden aber unseren Mitgliedern, soweit sie auf dem Urlaub wird nach mindestens halbjähriger Beschäftigung ge- Boden der Verbandssagungen stehen, Gelegenheit geben, ihre Mit mährt, dessen Dauer sich aus einem Drittel des vollendeten Lebens- gliedschaft aufrechtzuerhalten, und dann wird sich jahres und dem Zweifachen der vollendeten Dienstalterzahl ergibt, zeigen, wie bereits im Bezirk Charlottenburg, wo die Mehrwobei jedem höchstens fünf Dienstjahre berechnet werden. Für Arbeit der Kollegen steht. Bielleicht ist es auch nur die Angst der beitnehmer bis zu 21 Jahren soll der Urlaub nicht mehr als 8 Ka- Rommunisten um ihren Einfluß innerhalb der Organisation, die die lendertage, für ältere nicht mehr als 28 Tage betragen. " Rote Fahne" von der Rettung des Verbandes" reden läßt. Den Parteien wird aufgegeben, auf Grund der bisher geltenden Sprüche, Vereinbarungen und Anträge die noch verbliebenen strittigen Punkte untereinander zu erledigen und den 4. Manteltarif abzuschließen. Sie sollen binnen zwei Wochen erklären, ob sie dei Schiedsspruch annehmen. Arbeiter, Angestellten- und Beamten- Räte. Da die Neuwahlen zu den Betriebsvertretungen größtenteils vollzogen sind, machen wir erneut auf die Einrichtungen der Freigewerkschaftlichen Betriebsrätezentrale aufmerksam, die zur Verfügung der Betriebsvertretungen sowie der Gewerkschaften stehen. Diese sind: Die Betriebsräteschule, in der Auskunft über den Unterricht, sowie Lehrberatung erteilt wird, und zwar täglich von 9 bis 4 Uhr, außerdem Montags und Freitags von 4 bis 7 Uhr. Das Archio ist in seinem Aufbau soweit fortgeschritten, daß die Betriebsvertretungen dort alles sie interessierende Wirtschaftsmaterial erhalten und Ausfünfte einholen können, die sie für ihre Mitwirkung an der Betriebsleitung gebrauchen. In den arbeitsrechtlichen Sprechstunden von 9 bis 4 Uhr, sowie Montags und Freitags von 4 bis 7 Uhr wird Rat in allen Arbeits streitigkeiten erteilt. 25. Verbandstag der deutschen Werkmeister. Der 1884 gegründete Deutsche Wertmeisterverband zählt zurzeit mehr als 160 000 Mitglieder. Der Geschäftsbericht für die Jahre 1920/21 gibt ein anschauliches Bild der gewerkschaftlichen Tätigkeit des Verbandes. Die Leistungen des Verbandes an Unterstützungen in der Berichtszeit betragen mehr als 5% Millionen Mark. Die Kosten für den Rechtsschutz belaufen sich auf mehr als 200 000 m. An Unterstützungen für Stellenlose find 2 369 683 M. und an Unterstügungen von Fall zu Fall an die Invaliden, Witwen und Waisen 2 881 937 m. geleistet worden. Die Berhandlungen begannen am Ostersonnabend im Ratskeller zu Erfurt. Sie wurden vom zweiten Borsigenden Tönges eröffnet, da der erste Verbandsvorsitzende Leonhardt durch Krankheit verhindert ist. Oberbürgermeister Mann( Erfurt), Dr. Potthoff ( München), Professor Hende von der Gesellschaft für Sozialreform und Bertreter anderer Verbände wurden durch den Vorsitzenden begrüßt. Nach der Bildung des Bureaus hielt Dr. Potthoff einen Bortrag über„ Das Arbeitsrecht der Werkmeister und das fünftige Angestelltenrecht". Edelster deutscher Weinbrand Aus dem Bankgewerbe. Unerquidliche Szenen in den Berliner Großbanken spielten sich am legten Arbeitstage vor Ostern ab. In Uebereinstimmung mit dem vom Allgemeinen Verbande der Deutschen Bankangestellten vertrete irreführenden Bezeichnung„ Abschlußgratififation" einbehaltenen nen Standpunkte, daß die im Jahre 1921 verdienten unter der Einkommensteile- jekt endlich ausgezahlt werden müßten, verlangten die Angestellten in großer Anzahl die Auszahlung dieser Bezüge noch vor dem Osterfest. Als der Reichsverband der Banfleitungen generell diese Auszahlung den ihm angeschlossenen Bankbetrieben verbot, bemächtigte sich der Angestelltenschaft eine ungeheure Erregung. Die Direktionskabinette wurden regelrecht belagert, und der Sturm fonnte nur dadurch beschwichtigt werden, daß die Bankdirektionen entgegen der Weisung des Reichsverbandes Vorschüsse auf die Gratifikation bzw. das Maigehalt auszahlen ließen. Aus dem Reich werden ähnliche Vorkommnisse gemeldet. Es ist bedauerlich, daß der Bankenverband dem durch den schlechten Schiedsspruch ohnehin mächtig aufgefladerten Feuer der Unzufriedenheit unter den Angestellten unnötigerweise neuen Brennstoff hinzufügt, wie es im vorliegenden Falle durch das Dr. Moslersche Verbot der Vorschußzahlungen geschehen ist. Berband der Gemeinde- und Staatsarbeiter, SPD.- Fraffion! Donnerstag, 7 Uhr, in den Berliner Vereins- und Konzertfälen ( Arminhallen), Kommandantenstr. 58/59( großer Saal): Bersammlung aller SPD.- Mitglieder unseres Verbandes: Der Gewerkschaftskongreß in Leipzig und feine Bedeutung für unsere DrStellungnahme zur Bergewaltigung der SPD.- Mitganiſation. glieder innerhalb unserer Filiale. Genoffinnen und Genossen, er. scheint in Massen! AEG. Kabelwerk! Mittwoch, 3½ Uhr, im Luisenhof, Oberschöneweide: Sigung aller Vertrauensleute und Betriebsräte der SPD. Mitgliedsbuch der Partei legitimiert. Erscheinen unbedingt erforderlich. Deutscher Bekleidungsarbeiterverband. SPD.- Fraffion. Alle Kollegen werden dringend ersucht, an den Branchenversammlungen am Mittwoch, 5% Uhr, teilzunehmen. Da es durch das Treiben radauluftiger Elemente nicht möglich war, die Tages. ordnung der letzten Generalversammlung zu erledigen, muß die Aufstellung der Kandidaten zum diesjährigen Verbandstag und zum Gewerkschaftskongreß in den Branchenversammlungen vorgenommen werden. Die Bekanntmachung der Versammlungen für die einzelnen Branchen erfolgt durch die Tagespresse. Kein SPD.- Kollege darf fehlen! Der Tariffampf im Versicherungsgewerbe hat eine Bendung erfahren, indem der Reichsarbeitsminister die Parteien zu neuen Berhandlungen am Freitag geladen hat. Der Arbeitgeberverband hofft und trägt hoffentlich dazu bei daß diese Verhandlungen zu einer beide Teile befriedigenden Einigung führen werden. In Hamburg haben sich 2000 Versicherungsangestellte gegen 391 Stimmen für den Streit entschieden, falls das Ultimatum auf Anerkennung des Schiedsspruches bis Dienstag mittag nicht erfüllt ist. Deutscher Transportarbeiterverband. Betriebsleute und Obleute der Rollfutfcher und Speditionsarbeiter. Mittwoch 6½ Uhr bei Böter, Weberstr. 17. Ileiner Saal, Versammlung: Betriebsräte und Gewerkschaften. Wahl eines Branchenausschusses. Stellungnahme zur Industriegruppen- Vollversammlung. Berbandsbuch und die Betriebsrätefarte borzeigen. Handelshilfsarbeiter und arbeiterinnen aus allen Betrieben der Lederwaren und Feinlederbranche. arbeiter und-arbeiterinnen ans allen Betrieben der Schuhfabrikation und Schuhgroßhandel. Donnerstag 5 Uhr Gruppenversammlung bei Witte, BostHandelshilfsarbeiter und arbeiterinnen aus allen Betrieben der Mittwoch 6 Uhr Gruppenversammlung bei Witte, Boftftr. 29. Sandelshilfs ftraße 29. Bodenleder, Fell und Häutebranche. Donnerstag 7 Uhr Gruppenversammlung bei Witte, Poststr. 29. Wetter bis Montag mittag. Jm Osten zunächst noch beiter, warm und froden, sonst überwiegend bewölkt und etwas fühler mit oftwärts fortschreitenden Regenfällen. Berantw. fitr den rebatt. Teil: Franz Klühs. Berlin- Bichterfelde; für An. zeigen: Th. Glode, Berlin. Berlag Borwärts- Berlag G. m. b. S., Berlin. Drud: Hierzu 3 Beilagen. Borwärts- Buchdruckerei u. Berlagsanstalt Baul Singer u. Co., Berlin, Lindenstr. 3. 25000 Mk.bar für ein Wort oder einen Satz. Näheres gratis Botsdamerstraße 1340 Wollen Sie ebenso gut sehen und aussehen, dann holen Sie fich heute noch einen patentierten Lohmann Kneifer in der alleinigen Verkaufsstelle Groß- Berlins Potsdamer Str.134 Scharlachberg Meifferbrand Weinbrennerei Scharlachberg G. m. b. H., Bingen a. Rhein Vertreter: Carl H. Bitzenhofer, Berlin W 50, Fürther Str. 3 ab Bad Elster 15. April Fernsprecher: Amt Uhland 524 Sommer- Betrieb Nr. 180 39. Jahrgang 1. Beilage des Vorwärts Nicht Auferstehung- Wandlung! " Bon Minna Todenhagen. Eins der bequemsten Schlagworte unserer Zeit ist das Wort Uebergangszeit". Unter diesem Titel läßt sich die Pflege jeder Ueberlieferung rechtfertigen, so auch die der firchlichen Gebräuche. Er gibt dabei seine Geistigfeit teilweise auf, macht der Sinnlichkeit ein Zugeständnis, indem er„ den" Schöpfer erfindet. Rein geistig oder ganz seelisch ist nur der Glaube an das" Schöpferische, ewig unbekannte, unergründliche, gewiß nur im Rätselhaften. Vom Willen des Schöpfers leitet der Mensch alle seine Anlagen ab. Die Auswirkungen der guten Anlagen( ihm und der Gesellschaft nüzlichen) entwickeln sich zu Gottes Geboten, die der schlechten zu seinen Verboten. Alles, die ganze Gefellschaftsform, entspringt dem Willen Gottes. So hat Religion zur überweltlichen Orientierung der Ideen geführt. Wie verhält sich zu diesem Wesenskern der Religion der Sonntag, 16. April 1922 Zwischen das gereimte Pathos eines revanchegierigen Prologs und eine von versöhnlicher Völkerverständigungstendens getragene Szenenreihe der Franz- Hofer Film, den man im UT. Nollendorf plas find entfernte Anklänge an Schillers Glode" gestellt. Darum heißt auch fiebt, Die Glode". Deutschlands Gegenwart, sein Schicksal, seine Hoffnungen werden, reichlich überzudert und mit Tränensalz begossen, an Zeit läuten die Glocken, und damit die Gemüter besser mitschwingen, erden kleinstädtischen Erlebnissen zweier Heimkehrer gezeigt. Sur rechten klingt ein gemischter Chor. Das Ganze ist trop vieler Rührseligkeit ganz gefchickt und meist mit einem gewissen Taft gemacht. Darstellerisch leisten töstliche Hermann ich a Beachtenswertes. nur die stets tüchtige Frida Richard und der in Ernst und Scherz gleich Im Marmorhaus wurde der historische Großfilm„ Die Tragödie eines Bolles" zur Tragödie des Zuschauers. Mit einer entwaffnenden Naivität wird in diesem Film Geschichte geflimmert; die Geschichte Bayerns zur Zeit der Erbfolgekriege, Berherrlichung des tapferen Schmiedes von Rochel, dessen Rolle man einem Artisten, statt an fich wirken, ohne daß Fluß und Rhythmus in fie fäme. Gelangweilt einem Schauspieler anvertraute. Sie geriet auch ganz ins Artistische. verließ man das Haus. p- s, Wer viel in Parteifreifen herumfommt, erfährt immer mieder, daß sich z. B. um Taufe und Konfirmation in den Familien Differenzen ergeben. Dabei macht man häufig die Erfahrung, daß felbft die radikalsten Gegner derartiger Ge Sozialismus? bräuche Ideenüberlieferungen stark huldigen. ,, Auferstehung der Religion im Sozialismus" fordern in unseren Reihen Er unterläßt jegliche Bindung an ein bestimmtes geistig Sozialismus führt zur weltlichen Orientierung der Ideen. nicht nur viele Frauen, sondern auch Männer. Mit derartigen feelisches Welterlebnis, hemmt auch nicht die Orientierung der Vorstellungen wird die innere Neuschöpfung ge- Ideen( Ableitung von Gott) im Innenleben des einzelnen, hemmt. Halbheiten können überzeugende Wirkungnicht auslösen. Die Art der festlichen Begehung bedeutsamer läßt vielmehr alle Entwicklungsmöglichkeiten offen. Das ist Es waren zwei Königslinder...", unter diesem altbertrauten Titel Lebens- und gewisser Zeitereignisse wird ganz von selbst auf der letzte und tiefe Sinne unseres Programmfazes:„ Religion schrieb sans Gans fein Märchen, sondern sechs Afte voll unzulänglich. teiten für den National- Film. Die Hoffnungslosigkeit, die einen bei der hören, Gegenstand von Meinungsverschiedenheiten zu sein, ist Privatsache". Uraufführung im Marmorhaus nach dem ersten Aft überfam, fand wenn wir die große Wandlung zur Klarheit in Seinem Ziel find die Ideen wichtiger als ihre in den folgenden Aften ibre zunehmende Begründung. Das Manuskript ens vollzogen haben. Ableitung. Er ist ohne Liebe, Hingebung, Opferfreudig- ist ein Gebräu von Ballett, föniglichen Liebesaffären, wahrer Liebe mit Folgen und Intrigen. Beim Spiel siegte die Stilechtheit( Perückenzeit) Viele berauschen sich an dem Wort„ neuer Mensch". Eine feit nicht denkbar. Die unterschiedliche Auswirkung zwischen über die Charakterisierung. Den einzelnen Schauspielern wurden tatsächlich rechte Borstellung vom neuen Menschen hat jedoch wohl taum Sozialismus und Religion durch die Einzelpersönlichkeit liegt fo wenig eigene Büge gegeben, daß eine Unterscheidung der handelnden einer. Georg Kaiser läßt sein Drama„ Gas" ausklingen in in der Willensrichtung. Er stellt die in der Seele des einzel- och stört es fehr, wenn man Statisten nur ftüdweise fleht und Bersonen Personen schwer fiel. Die Massenaufnahmen ließ man bildhaft wirken, der Verheißung des neuen Menschen durch die Tochter des nen vorhandenen( gleichgültig mie abgeleiteten) Anlagen auf im Hintergrund der Kopf fehlt. Von den Darstellern müssen Hermann Fabrikbesizers, dessen Wert durch Explosion in die Luft ge- weltliche Ziele ein, unterstellt sie dem Willen des ein- Bicha und Josefine Dora erwähnt werden, denn sie waren erfreuliche gangen ist. Als der Bater, verzweifelt über das Scheitern zelnen und der Gesamtheit. Religion erschöpft sich in Lichtblide. feines Planes, an Stelle des aufgeflogenen Werkes eine länd- Gefühlstätigkeit. Sozialismus erfordert außer der Ge- Schauburg. Der Mann aus Stahl". Verfasser und sonstige liche Siedlung für die Arbeiter zu errichten( am Widerspruch füh is tätigteit Verstandes tätigteit. Der Mensch muß Mitwirkende find hier ziemlich gleichgültig, denn Luciano Albertini als der Arbeiter selbst), feststellt, daß der„ neue Mensch" für eine mit seinem Berstand die Welt erst schaffen, in der seine Ge- und gewinnt fast unausgesezt auf der Szene. Er ist Schauspieler, Humorist, banksanierender Bankkönigssohn steht, springt, flettert, fliegt, faust, wagt „ neue Zeit" noch nicht da sei, ruft die Tochter aus:" Ich will fühlstätigkeit sich auswirken, immer höher entwickeln kann. Afrobat und Equilibrist, und als er sich gar persönlich zeigte, da explodierte ihn gebären." War es zufall, daß mich gerade dieser Schluß, So erfährt im Gemeinschaftssinn das Gefühl der Nächsten die Begeisterung. der Höhepunkt der Handlung nicht mehr packte, während mich liebe eine Entwicklung zum Unpersönlichen. Die aus Nächstendie übrigen Afte in fortgesetzter Spannung gehalten hatten, liebe entspringende Wohltätigkeit des einzelnen an den als ich vor drei Jahren die Aufführung zum ersten Male fah? einzelnen entwickelt sich zur Wohlfahrt der Gemein Diese Worte hätten, wie quellend aus beseeltem Mutterschoß, ichaft für den einzelnen und die Gemeinschaft. Das Geein Ahnen von vollendeter Mutterschaft durch den Theater- fühl, aus dem heraus im Einzelfall gehandelt wird, die Nächraum gehen lassen müssen. Diese Wirkung blieb aus. Die stenliebe erfährt in der gemeinnüßigen Einstellung eine Darstellerin war feine Prophetin. Ihre Ausdrudsform traf Steigerung. Sie tritt im Einzelfalle nicht immer flar die Durchschnittsfrau von heute- Worte ohne Sinn. Das ins Bewußtsein. Dieses Bewußtsein muß in allererster Linie Bublifum aber, Männer und Frauen, beklagte sich über die gepflegt und zu einem starten Willen gesteigert werden. Nicht Schmere des Stoffes. nur dem Einzelfall, auch der Einrichtung muß die Frau ihr Dennoch hat Georg Kaiser Recht. Der neue Mensch ist die Interesse widmen. Im Schaffen der Dinge oder Einrichtungen Mission des Weibes. Wie aber soll dieser neue Mensch aus- müssen Herz und Verstand zu einer höheren Einheit sich geschen? stalten. Wir können und wollen ihm eine bestimmte Schablone nicht geben. Wir würden ihm dadurch Entwicklungsmöglichfeiten verlegen, genau so, wie die Kirche das getan hat. Das Wort vom neuen Menschen gilt auch nur bedingt, sofern man Entwicklung gleich Erneuerung ansieht. Der Mensch von heute ist das Ergebnis einer religiösen Weltauffassung. Er hat seine vielfachen Anlagen einer, der Religion, unterworfen und im allgemeinen diese am stärkften entwickelt. Das letztere gilt insbesondere von den Frauen. Die allgemeine Auffassung setzt Religion gleich dem Befenntnis zu einem bestimmten Gott. Da es aber die verschiedensten Bekenntnisse gibt, muß Religion als ein aus einer Anlage entwickelter Begriff aufgefaßt werden. Bom persönlichen zum sachlichen, vom überweltlichen zum weltlichen zur eigenen inneren Neuschöpfung, das ist die große Ostermandlung! Filmschau. Die Filme der Woche. min Hereinspaziert, meine Herrschaften, in den Tauenpienpalaft! sier sehen Sie den baluntengeiger", sechs Rapitel aus der Großstadt- Kriminalchronit! Hans Mierendorff, der die künstlerische Gefamtleitung für sich in Anspruch nimmt, hat nichts vergessen, was ein Rino herz erfreut. Hier sehen Sie den eleganten Salon und die Kaschemme, hier wird geweint und gelacht, hier ochts lieblich und tragisch zu Mannesstolz Es ist schwer, feinstes Innenleben im Wortbild zu veran- und Mutterliebe, Kinderglüd und Greisenbrunst, Edelfinn und Verbrecherschaulichen. Religion ist geistiges Wefterlebnis. tum alles, alles da. Man flettert über schwindelig hohe Gerüste, man Dem Menschen genügt es nicht, die Welt mit seinen tafelt bei Millionärs, ausgejottene Salunken weinen, wenn sie Beethoven hören, kurz hier ist ein Universal- Film, nach einem Sammelrezept gefocht, Sinnen zu erschauen. Er sucht mit seinem Geist nach, mit Berlogenheit gewürzt und auf den Geschmad des vorurteilslosen Publi ihrem geistigen Ursprung. Diese geistige Anlage entwickelt den fums zurechtgemacht. James Bauer führt, vielseitig, wie es dieser Forschungstrieb. Die Ergebnisse eifrigsten Forschens bringen bunte Film will, die Regie, Hans Mierendorff spielt sich gründlich aus, des Rätsels letzte Lösung nicht. Da fezt der Mensch seinem fiches, raffiniertes und naives Spieltalent. Daß er im Zwischenati geund ein lieber zwölfähriger Junge, Martin Herzberg, zeigt erstaunDenten einen Schlußstein durch den Glauben an einen Gott. feiert wird, ist weniger erfreulich. Neue Wollstoffe Karierte u. gestreifte reinwoll. Stoffe Neue Farbenstellungen, sowie grau mit schwarz und schwarz mit weiß Br. 105-130 cm, das Mtr. von M. 141.50 an Phantasiestoffe f. Jackenkleid. ( Reine Wolle) Köper- u. Fischgratgewebe mit Streifeneffekten u. im Herrenstoffgeschmack Br. 130-140 cm, das Mtr. von M 243.- an Einfarbige Stoffe für Kleider u. Kostüme Reinwollene Stoffe in allen neuzeitigen Webarten und Farben Br. 85-140 cm, das Mtr. von M. 115.- an ODIATRAJA 12W 2 Bedruckte Wollmusseline Punkt- Streif.- u.Phantasiemuster Breite 75 cm, das Meter von M. 137.- an Blusen- u.Tennisstoffe. Einfarbig, kariert u. gestreift. Waschbare Blusenflanelle Breite 70-90 cm, das Mtr. von M. 59.- an Mantel- und Sportjackenstoffe Covertcoat, Wollsamt, Cheviot, Kamelhaarstoffe und bayerische Loden Br. 130-150 cm, das Mtr. von M. 175.- an Klare Stoffe Glatte u gestreifte Schleierstoffe in großer Farbenauswahl u. in schwarz Breite 90-100 cm, das Mtr. von M, 85.- an e. b. n. „ Hanneles Himmelfahrt", der neue Film, dem zur Uraufführung die Pforten des Opernhauses geöffnet wurden, erprobte mit starkem Erfolg feine Bublikumswirkung in der Alhambra am Kurfürstendamm. Der Gesamteindruck hat durch die Kürzung des letzten Aftes noch erheblich ge= wonnen. Arbeitersport. Ein großes Schauturnen zur Feier des 60jährigen Bestehens findet am anstaltet bom Bezirk Wedding der Freien Turnerschaft Groß- Berlin. Die BorOftermontag in der Turnhalle des Leffing- Gymnasiums, Banfftr. 18, stott, ber= führungen der Männer, Turnerinnen, Jugendlichen und Kinder beginnen Bunkt 3 Uhr. Die Arbeiterschaft des Weddings ist zu dieser Beranstaltung der Arbeiterturner freundlichst eingeladen. Fußball Stettin- Neukölln- Brig I. Bum heutigen 1. Feiertag hat die Fußballabteilung der Freien Turnerschaft Neukölln- Brig den Beirts meifter Stettin" au sich auf den Fortuna- Sportplay in NeuSpieles 5 Uhr. Um 43 lbr fpielt die 2., und um 2 Uhr spielt die 3. Mannfölln, Kaiser- Fridrich- Straße, am Herzbergplas. verpflichtet. Anfang des fchaft Neuköllns gegen Concordia Il und III. Eintrittspreise für Erwachsene 3 Mr., für Jugendliche 1,50 Mt., für Kinder 50 Pf. Arbeitslose frei. Jogal ärztlich empfohlen bei: Grippe Herenschuß Nervenschmerzen. Gicht Rheuma Ischias o gal stillt die Schmerzen und scheidet die Harnsäure aus. In allen Apofhelen erhältlich. Best. 64,3%, Acid. acet. salic., 0406% Chinin, 12,6% Lithium, ad 100 Amylum. ähne 10 u. 15 M. mit Friedenskautschuk 5 Jahre schriftl. Garantie. Zahnziehen mit Betäubung bei Bestellung von Gebissen gratis. Kronen v. 30 Mk. an. Spez.: Zähne ohne Gaumen. Keine Luxuspreise. ahn- Praxis Hatvani, Danziger Straße 1. Neue Seidenstoffe Bedruckte Seidenstoffe( Foulard) die große Mode Br. 88-100 cm, das Mtr. von M. 225.- an Rohseide für Kleider, Jackenkleider u. Herrenkleidung Br. 98-130 cm, das Mtr. von M. 315.- an Gestr. u. karierte Seidenstoffe neueste Muster in wirkungsvollen Farbenzusammenstellungen Br. 80-100 cm, das Mtr. von M. 350.- an Tafte erstklassige erprobte Fabrikate, in neuzeitigen Farben und in schwarz Breite 84-98 cm, das Mtr. von M. 300.- an Rudolph Hert BREITESTRASSE- BERLIN Bedruckt Madapolam u. Musseline neue Phantasie- u. Blumenmuster, Br.78-80, Mtr.v. 38.20 an Bedruckter Schleierstoff( Voile) neue Muster auf hellen und dunklen Grundstoffen Br. 70-72 cm, Mtr. v. 90.-, Br. 100-112 cm, Mtr.v. 135.- an Gekreppte Seidenstoffe Von der Mode sehr bevorzugt. Krepp- Marokain; China- Krepp; Faltenkrepp; Krepp- Satin; Krepp- Kaschmir; Krepp- Georgette usw. in neuzeitigen Farben, elfenbein und schwarz Breite 98-100 cm, d. Mtr. von M. 300,- an Kunstseidene Trikotstoffé glatte Band- und farbenprächtige, bunte Phantasiestreif. für Kleider, Blusen u. Jumper Breite 140 cm, das Meter von M. 375,- an Eolien und Krepp- Marokain ( Wolle mit Seide) in allen neuen Farben, sowie in elfenbein und schwarz Breite 100 cm, das Meter von M. 230,- an Hertzog C. BRUDERSTRASSE Waschstoffe Schleierstoff, einfarbig( Voll- Voile) In reicher Farbenauswahl, beste Qualität, Breite 110-112 cm ... das Meter M. 150, Bestickt. Schleierstoff in farbenprächtigen Ausführungen, Breite 110-112 cm, Mtr. v. M. 180.- an Bedruckter Perkal und gewebter Zephyr für Herrenhemden und Blusen Breite 70-80 cm..... das Meter von M. 50.- an Schleierstoffe glatt( Voll- Volle) welf Breite 110-115 cm....... das Meter von M. 156.- an Neu erschienen: Frühjahrs- u. Sommerpreisliste( kostenlos) Favorit- Schnittmuster und-Alben zu Originalproisen Die Meisterstücke der Zigaretten- Industrie Hänsom Barock Domäne Die Packungen sind nur echt mit dem Bild unseres Gründers Seniors JASMATZI 6pernhaus 5 Uhr: Parsifal Montag 5 Uhr: Parsifal Volksbühne Theater a. Bülowpl. Uhr: Ueber d. Kraft I. Teil Schauspielhaus Morgen: Die Ratten 7% Uhr: König Richard III. Dienst.:7:König Lear Mont. 2: Flachs. Lessing- Th. mann als Er. Uhr: Faust zieher 7 Uhr: Lumpazi. Ostermont. 72: vagabundus Kollege Crampton Dienstag 1: Faust Deutsch. Theat. Mittw. 7: Kollege 2: Ostern Crampton Donnerst. 7: Faust 7: Cyrano von Freitag 7: Kollege Bergerac Crampton Mont 2: Ostern Sonnabd. 7 z. 1 Male 7: Cyrano von Mad. Sans Gêne Sonnt. u. Mont. 72: Mad. Sans- Gêne Bergerac Kammerspiele 3: Die Büchse der Deut. Künstler- Th. Pandora Allabendl. 7: 72: Der Meister Operettengastspiel: Mont 2 Frühlings Die Csardasfürstin Erwachen 72: Die Jungfern Central- Theater v. Bischofsberg Alte Jakobstr. 30 An beid. Feiertagen Gr.Schauspielh. ( Karlstraße) kr: Detektivmädel 21: Dantons Tod Letzte Vorstellgen 8 Dantons Tod Mont. 21 Dantons Tod 8: Dantons Tod Theater i. d. Deutsch Opernhaus 7 Uhr: Tannhäuser Mtg. 7%, Bohème Friedrich- Wilhelmst. Th. An beid. Feiertagen 8 Königgrätz. Str. Uhr Frauenräuber An beid Feiertagen 3 Uhr: Erdgeist Intimes Theater 7.30: Die wunder. An beid. Feiertagen Heh. Geschichten 8: U. Bubi will nicht! d.Kapellmeisters Die Peitsche und.,? 4 U.: Spelunke etc. Klein. Schauspielh. Täglich 7, U.: Kreisler Komödienhaus An beid. Feiertagen 3: Fahrt ins Blaue وو D.keusch.Lebemann Lustspielhaus An beid. Feiertagen 7.30: Gretchen" 3: Nachtasyl ErikaGlässner Uhr: Werwolf An beid. Feiertagen R. A. Roberts Metropol- Theater Berliner Th. 3: Er und seine Schwester ( Gastspieldir. Walter Bromme) 7 Uhr: Bajadere An beid. Feiertagen Neues Operett.- Th. 3: LetzterWalzer Täglich 8 Uhr: Lady Chic 730: Madame Firt Residenz- Th. Neues Th. am Zoo An beid. Feiertagen Täglich 8 Uhr: nachm. 4 U kl. Pr: Scampolo Minnavon Barnhelm Neues Volkstheater 72: Eine Frau An beid. Feiertagen ohne Bedeutung 72 Irene Triesch, Korff, U. Schuster Aiolos Bertens, Sandrock Schiller- Th. Charl. An beid. Feiertagen Trianon- Th. U: Wintermärchen An beid. Feiertagen 8.5 Frankfurter nachm. 4 U. kl. Pr.: Schloßpark- Th. Iphigenie Stegl., Schloßstr. 48 U.: 8 Uhr: Der Vulkan Kleines Haus Lustspiel von Fulda 7%, U: D. Hausdame Burg, Limburg, Junkermann Mtg. 72: Phyllis Großes Haus 7 Kleines Th. An beid. Feiertagen An beid. Feiertagen U: Liebes Leid und Lust nachm. 4 Uhr kleine Thalia- Theater Preise: Der Dieb An beid. Feiertagen 7: Das kleine 3: 0 schöne Zeit, selig. Zeit Schokoladenmäd. 7: Die Herren von und zu.. Albers, Bendow Th. a. Nollendorfpl. Ebinger GEORG JASMIZ SUMNEESDEN 416 TREATED KESKATZERSTE UNTER ATEMLOVER ENKLINGS DIE UNDERLICHEN GESCHICHTEN DE KAPELLMELTERS KREVLER DAJ UNUMTERUROCHEME TALE CODICALS Dr. Waldemar Staegemann Komische Oper Direktion: James Klein An allen 3 Felertagen 7/4 Uhr Der Meister vom Montmartre 3 Bilder aus dem Liebesleben Offenbachs unter Verwendung Offenbachscher Musiken Margit Suchy In Szene gesetzt von Direktor James Klein Musikalische Leitung: Paul Hühn Offenbach Dr. Waldemar Staegemann . von der Dresdener Staatsoper Herzogin von Orleans... Margit Suchy vom Theater des Westens Balzer- Hortence Schneider.. Balzer- Lichtenstein Lisette............ Else Müller Lichtenstein Louis Qualitäten in höchster Vollendung GROSSES SCHAUSPIELMAUS Abonnement 1922/23 6 verschiedene Vorstellungen Abonnementspreise: das ist für für 6 Vorstellungen Parkettloge. ausverkauft Parkettring. ausverkauft Ringloge..... Mk. 225.Balkon... ausverkauft 1. Ring 2. Ring 3. Ring .Mk. 100.80 64.80 ausverkauft eine Vorstell Preise der Tageskasse Mk. 125." Mk. 37.50 94.125." 75.99 Mk. 16,80 10.80 54.99 36.99 99 18. • Schluss des Abonnements definitiv 30. April Billettbestellung: Steinplatz 931 Theater des Westens Schwedisches Ballett An beiden Feiertagen: Nachmittags 3 Uhr, abends 7½ Uhr: Divertissement+ Aus alten Tagen Die törichten Jungfrauen Außerdem die große Bilddichtung Paul Clauder's: Der Mensch und seine Sehnsucht Berliner Theater 71%, tägl. Gastspieldirektion Walter Bromme. 71%, tägl. Eine Sensation für Berlin Madame Flirt Operette von Walter Bromme. Hilde Wörner Ferry Sikla Herbert Kieper Hans Werder, Fritz Steidl, Erich Bartels, Porensky, Neuburger, Falk usw. Else Muller Vorverkauf an d. Theaterkasse eröffnet Trabrennen Mariendorf Rennen zu Karlshorst Täglich 7 Uhr: Ostersonntag, 16. April, nachm. 2 Uhr Casino- Theater Verliebte Leute Lothringer Str. 37. Tgl. 734 Heute 31: Die Ehe im Kreise. Morgen 31: 8 Rennen Der neue Schlager Vetter aus Dingsda Gesamtpreise M. 218 000. Der Neffe aus Afrika Theater d. Westens Vorbar vollständig neuer Teil Tgl. Schwed. Ballett Am 1. u. 2. Osterfeiertag Heute 3: Schwed. Ballett Nachmittags 32 Uhr Morgen 3: Erste Der starke Herr Liebe goldene Zelt Theater in d.Kommandant. Str. Tägl. 8 Uhr: Casino- Th. Lothringer Str. 37 Gelbstern An allen Feiertagen Wallner- Theater Tägi. 7 Uhr: nachm. 3, Uhr: Der starke Herr D.beid.Nachtigallen Abends 7: Heute 3/4: Nixchen Der Neffe aus Afrika Morg. 3 Spitzenkönigin Walhalla- Theater An beid. Feiertagen Primus U.: Gasthaus Palasi Lichtspiele Potsdamer Str. 19 Edke Margaretenstr. Das Mirakel von zur Liebe 2 U Operngastsp. Barbier von Sevilla Blüthner- Orchester, Lützowstr. 76 Blüthnersaal. Heute 7/2 Wagner- Abend. Dir.: C. Hildebrand Morgen 712 Uhr: Tanzweisen- Abend. Dir.: C. Hildebrand Sol.: G.Lenzewski( Viol.) Dr. Karl Vollmiller SCALA Regie: Prof. Max Reinhardt Tägl, 8 Uhr Internat. Vorstellungen: Varieté As beiden Werktags 64%. BU 2 iste Hungen 2 Sonnt.46.8%. Nadm. 3.30 za halb. Pr. das volle Progr. Ostermontag, den 17. April Snachmittags 3 Uhr. 25/12 Carl Bachmann a. G. Louisl Tiersch HAUENT IEN ZEN VARIETE IM TAUENTZIEN- PALAST 8 Uhr: BERLINS BESTES PROGRAMM Jede Darbietung ein Schlager! 4 Uhr: TANZ mit TanzWalter Steiner vorführungen Ein Meisterwerk deutscher Regiekunst Ein Markstein in der Geschichte der Kinematographie die große Czerny- Hummelsche Filmoper ,, Jenseits des Stroms" Erscheint Anfang Mai Regie und künstlerische Oberleitung: Ludwig Czerny Musik: Professor Ferdinand Hummel A29 Dichtung: Helene Witte- Krefeld In den Hauptrollen: Karl Armster( Staatsoper), Karl Bachmann( Staatsoper), Rudolf Laubenthal( Deutsches Opernhaus), Walter Janssen( Deuisches Theater), Ada Svedin, Lyda Salmonova, ilka Grüning, Hilde Wolter, Ballett der Staatsoper Besuchen Sie die Berliner Aufführungen und beachten Sie die deutsche und ausländische Tages- und Fachpresse Nofofilm- Ges. m. b. H., Berlin SW 68, Friedrichstr. 201 Russ.- Deutsch.- Th. D.blane Vogel Goltzstraße 9 Nollendorf 1613 Anfang 8 Uhr Vorstellung allabendl.! Circus Busch Billettbestellung: Steinplatz 931 APOLLO SU. Theater SU Dir. Jam. Klein An beiden Feiertagen 3 Uhr in Orig- Besetzun Venus auf Erden Jed. Erwachsene ein Kind trei! Ermäßigte Preise! Theater des Ostens Folies Caprice ( Rose- Theater) Sonntag u. Montag 31 Max und Moritz 73/4 Heirat auf Probe MetropolVarieté Behrenstr. 54 Donnerstag, 20. April, 7% Uhr, EHRENABEND f. d. künstl. Leiter SiegmundFLATOW Festvorstellung nar„ Gast"-Nummern Nie dagewesenes VarietéProgramm s. Anschlagsäul. Vorverkauf eröffnet. Tischbestell. rechtzeitig erbeten Germania- Prachtsäle E. Richter. Chausseestr. 110 Jeden Sonntag: Hoffmanns Norddeutsche Sänger Gr. Konzert Beg. 6, Vorstg. 7. Nachdem Fam.Kränzchen Im ren. weiß. Saal v. 5 Uhr Großer Ball. Etablissement Café Zielka Heitere Spiele und Margaretensaal Leipziger Straße 101/102 Ecke Friedrichstraße Jean Moreau und das interessante PROGRAMM 0 Bier:: Wein Tägl. Nachm.- Vorst. Allabendlich Schall Die große Ausstatt- Operette Rauch von Paul Lincke Venus auf Erden In den Hauptrollen: Grete Sellin Martin Kettner Fritz Spira Erna Alberti Else Reval u. Bier- Kabarett Am Zirkus 1 8 Uhr Gastspiel Willy Prager und das große Programm Linienstr. 132 Täglich 48 Uhr: Die Klabriaspartie m. Genehmigung v. Dir.Anton Herrnfeld m. Ferd. Grünecker, R. Bergl usw. $ Splelpian vom 15. 4.- 20. 4. 22 Näheres Anschlagsäulen UFA- PALAST AM ZOO Das Weib des Pharao KURFÜRSTEND. Der Strom Knoppeken persönlich! TAUENTZIEN- P. Der Halunkengelger MOZARTSAAL KAMMER- LICHT Fridericus Rex I. u. II. Teil NOLLEND. PL.4 Dle Glocke II. mit Gesangs- Einlagen FRIEDRICHSTR Fridericus Rex II. Teil ALEXANDERPL Die Ranbzüge der Totenkopfflieger WEINBERGSW. Schatten der Vergangenhelt SCHÖNEBERG HAUPTSTR, 49 Der Strom HASENHEIDE 28 Fridericus Rex I. Teil Zu den FridericusRex- Vorstellungen haben Jugendliche Zutritt 合 WINTERTEN An den beiden Osterfeiertagen je Admirals- Palast 2 Vorstellung. An beiden Feiertagen nachm. 32 u. abends 7/2 7.25 3 Ubr Klein Preise Uhr 30- Damen- Ballett Futurist. Karneval Kind, d. Hälf Varieté- Sensationen Vorvrk. ununterb Die Prinzessin von Tragant Varieté- Spielplan! Im Gespensterschloß Dienstag: Futur.Karn. etc. Rauchen gesiaitet Wien Berlin Unterhaltungs- Varieté Jagersh 63 730 Uhr: 4 Uhr: Das interessanteste KAFFEE Varieté- Programm mit mit Internationalen Paul Jülich Tanz- Vorführungen UFA- PALASTAM ZOO Osterfrende! DAS WEIB 3 Osterfeiertagen Sonntag, Montag. Dienstag nachm. 3 Uhr 1 Kind frei! Auch Nachmittag Störtebeker, d. Seeräuber u. sämtl. neue ✓ Sensationen Muniterale e legenheit. stellt die Ortsverwal tang des Deutschen Mutter Berbandes, Raifer- Wilh.- Str. 81. Norden 988. " DES PHARAO v. NORBERT FALK. HANNS KRAELY REGIE: ERNST LUBITSCH Heute u. morgen 3 Vorstellungen 24 Uhr 6 Uhr 3/49 Uhr Vorverkauf von 11-1 Uhr Kasseneröffnung 1 Stunde vor Beginn Engelufer 25 An beiden Gewerkschaftshaus$ 016, Engelufer 25 Oekonom Schröder Fernsprecher: Moritzplatz 8641 Osterfeiertagen Anerkannt vorzügliche Küche Konzert Gesang gut gepflegte Biere Ihre Augen und Ihre Gläser! Paffen sie noch zusammen? Wir möchten gern jedem, der Augengläser trägt, Gelegenheit geben, sich kostenlos die Gewißheit zu verschaffen, ob seine Gläser wirklich richtig passen. Die Leistung der Augen ändert sich meist in ein bis zwei Jahren. Zu schwache Gläser können ebenso schädlich wirken wie zu scharfe. Es ist nicht so wichtig, daß Sie das tostspieligste Fabrikat von Augengläsern tragen; wichtiger schon ist, daß Ihr randloser Kneifer passend und kleidsam sitt und Ihre Hornbrille sich leicht und korrekt anschmiegt. Die Hauptsache aber bleibt, daß Ihre Gläser dem Fehler Ihrer Augen mit Sorgfalt, Gewissenhaftigkeit und Intelligens ange. baßt worden sind; sonst haben Ihre Augen darunter zu leiden und Sie selbst. Zum mindesten entgeht Ihnen die Behaglichkeit, welche Sie von den wirklich richtigen Gläsern haben könnten. Auch wenn Sie noch nicht im Besitz der großen Ruhnke- Garantie find, sollten Sie Gebrauch von unserer freundlichen Einladung machen und sich Ihre Augen und Gläser bei uns tostenlos prüfen laffen. Ja selbst, wenn Sie nur aus reiner Neugierde zu uns tommen, sind Sie uns herzlich willkommen; haben wir doch aus so bielen Neugierigen treue und überzeugte Anhänger unserer Ge schäfte werden sehen. Mit Aufmerksamkeit, Liebe und Sorgfalt widmen wir uns der Prüfung der Augen eines jeden, der uns besucht. Wir fragen nicht einmal vorher, ob bei Ihnen die Absicht besteht, etwas zu kaufen. Wir halten es bei der führenden Stellung unseres Unternehmens einfach für unsere Pflicht, für die Pflege der Augen unserer Mitmenschen aufs beste zu sorgen, um ihnen zu helfen, behaglich sehen und den besten Gebrauch von ihren Augen machen zu können zu ihrem besseren Fortkommen und Wohlbefinden. Wir sind stolz darauf, schon so vielen geholfen zu haben. Wir werden auch Sie ebenso gewissenhaft beraten. Falls Ihre alten Gläser gut paffen, so sagen wir dies Ihnen getreulich. Andernfalls werden wir Ihnen die richtigen Gläser empfehlen; aber drängen zum Kauf werden wir nicht. Die von uns mit Gewissenhaftigkeit und Sorgfalt Ihnen torrekt angepaßten Gläser werden Sie gerne von uns beziehen; sind doch die Ruhnte- Augengläser in Güte unübertroffen und reichlich wert, was wir dafür berechnen müssen; aber billiger als gleichwer tige andere Fabrikate. Wünschen Sie, soweit Ihre Leistungen von Ihren Augen abhängen, stets auf der Höhe zu bleiben, so vertrauen Sie uns jetzt Sind's die Augen C Spiltelmarkt Ecke Wallste Ulerander- Platz nahe Aichinger Königstr. 55 gegenüber Rathaus SW Belle- Alliance- Str.4 PHILHARMONIE Heute Sonntag Konzert des Philharm. Orch. Dirig. Prof. Richard Hagel 2 Fe ert.: Konzert Ant 72 Eintr. 10 M. Dienstag, 18. April: Beethoven- Cyklas des Philharm. Orch. Dirig. Prof. Richard Hagel 1. Abend. Sol.: M. v. d. Berg Viol.- Konz.; I. Sinf. Anfang 8 Uhr Eintritt 10 M. Theater a.Kottb. Tor Aliabdl.72 a. beid. Ostertag. nachm.3U. Elite- Säng. U.a. Ein toll. Ehemann u. Berl. Anno Tobak Hachm. kleine Pr. Reichshallen Th. Allabendl 72 Uhr u. Sonnt. nachm. 3 Uhr Stettiner Sänger Nachm. halbe Pr. nahe Jandorf W Friedrich- Str. 193 a SO Oranien- Str. 44 Ede Leipziger Str. Leipziger Str. 113 Ede Mauer- Str. Lint- Str. 1 Gde Potsdamer Str. " zwischen Moritz- und Dranien- Plag Skottbuser Damm 10 nahe Jandorf Frankfurter Ullee 14 nahe Zieg die Sorge für Ihre Augen an. Erst mit richtig paffenden Gläsern leisten Sie ebensoviel wie Ihre Mitbewerber, die normal sehen können oder die schon vor Ihnen bei uns waren. durch Gläser ausgeglichen worden sind, können allerlei Störungen Augen, deren Fehler überhaupt nicht oder nur ungenügend der Gesundheit hervorrufen. Dies sehen wir fast täglich; besonders gehören hierher Kopfschmerzen, rasche Ermüdung, Augenschmerzen, Tränen, aber auch nervöse Gereiztheit, Uebelwerden und Schlaflosigkeit. Also. find Ihre Augen oder Ihre Gläser nicht so, wie sie sein sollten, so besuchen Sie uns, bitte, sofort. Vielleicht haben Sie schon viel Gelb ausgegeben für Ihre Augen und waren doch nicht zufrieden. Wir garantieren Zufrieden heit und werden Sie nicht enttäuschen. Gerade solche Augen, an denen sich andere vergeblich versucht haben, sehen wir mit Vorliebe bei uns. Die Augenuntersuchung ist kostenlos. Besuchen Sie uns balb; Sie sind uns herzlich willkommen, auch wenn Sie nichts von uns laufen. Sie sollen uns mit der festen Ueberzeugung berlassen, daß Sie uns die Sorge und Pflege Ihrer Augen ruhig anvertrauen tönnen. Wann dürfen wir Sie erwarten? geh zu Ruhnke! N Friedrich- Str. 106 NW Friedrich- Str. 150 Ede Ziegei- Str. Invaliden- Str. 164 Ede Brunnen- Str. Invaliden- Str. 117 am Stettiner Bhf. 33 Geschäfte in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Cöln, Magdeburg, Bafel Schauburg Königgrätzer Straße 121. Das große Festprogramm: Der Mann aus Stahl Sensationsabenteuer in 6 Aften Don R. Vanloo. Hauptrolle: Luciano Albertini Regie: J. Delmont Bühnenschau: Edmund Loewe in der Burleske Chaplin kommt persönlich Mitwirkende: Emil Albes, Lizzi Neubold. Beginn: Wochentags 6 u. 1/29 Uhr Sonntags 4 Uhr. Dungee Neue Welt... Đinh. Brettl. Anf. 71% U. BTL Potsdamer Str.33 m. Das Spiel im dem Weibe 5 Akte mit Lofte Neumann Georg Alexander. Alexand- Pl.- Pass. Carola Toelle i. Schausp. Kean Friedenau, Rheinstraße 14 Schande 0000000 Arnold Scholz Hasenheide 108/114) Montag, 17. April 1922: II. Osterfeiertag Großes Konzert und Varieté- Vorstellung Das Riesen- Varieté- Programm ( 15 erstklass. Attraktionen) Einlaẞ 5 Uhr Anfang 6 Uhr Außerdem: BALL Anfang 5 Uhr Einlaß 4 Uhr ALHAMBRI Varieté am Moritzplatz Celly de Rheidt in ihrem neuen Sketch ,, Berliner oneland Pflanze" und das Riesen- Programm was Edelbuschrosen das Edelste, darin existiert für Balkon, Garten, Friedhof, vom duntelsten Rot bis zum zartest.Gelb, pflanz fert beschnitt. 10 Gt 37 M. 25 St. 87 M., 100 Büsche 325 M., 16t. 4 M. RiefenStachelbeeren 10 Bilsche 55 90. 100 St 500 02. Hochstämme 1 St. 15 0., 10 St. 140 M. Johannisbeerbifche, rote Riefentrauben 10 St. 22 M., 25 Büsche 52 ., 100 St. 200 M. Hochitämme 1 St 15 R., 10 St. 140 M. Mahonienbische, fogen. Stechpalmen, Gommer und Winter ihr schönes, glänzendes Laub behaltend, 10 Gt. 12 M., 25 St. 28 m, 100 St. 100 Echte riesenfrüchtige Garten Brombeeren 10 St. 34, 25 Gt. 80 m, 100 St. 300 M. Riefen- Simbeeren 10 St. 7 M., 25 Gt. 15 0., 100 St. 52 M. RiefenErdbeeren 50 St. 15 W., 100 träffige Pflanzen 28 M., 250 Gt. 65.. 500 St. 120 m, 1000 St. 230 M. Gefüllte riesenblumige Rnollen Begonien 10 Gt. 24 9, 100 St. 225 M. Mit eblem, echten Wein sollte jedes Haus. Stell oder Baube. Wände usw. nugbringend anADMIRALS- PALAST planzt werden. Bo teine Spaliere vorApril Nur noch bis 23. geöffnet!! behangen find. Sjährig verpflanzte Büsche, 3 Uhr Sonntag An belden Osterfeiertagen Letzte Aufführungen 8 Uhr und Dienstag, 18. April, 8 Uhr Futuristischer Karneval PRINZESSIN v. TRAGANT. Im Gespensterschloß. Ab Mittwoch, den 19. April, bis zum Tage der Schileßung, täglich 8 Uhr: GROSSE REVUE aus den erfolgreichen Balletten: Flirt in St. Moritz Die lustige Puppe Abrakadabra Die roten Schuhe Preise: Mittelparkett. nachm. 22 Mk, abends 49 Mk. Parkett 2. Rang- Balkon 15-20 15 " " 28-40 25 99 handen sind, kann man den Wein auch mit gutem Erfolg an Pfählen hochziehen Jch empfehle frühreifende Sorten, die sich vor allem für rauhe Lagen eignen und zur Zeit mit zuckersüßen Riesentrauben fchöne fräftige Ware, St. 12 50 M., 6 SL 60 M., 10 St. 110 M., 100 St. 1000. Nur ber tolossalen Borräte wegen diefe niedrige Preisnotterung. Hauptkatalog umfonft. Großgärtnerei Höltge, Stagebuhr 24. Ede Dorotheen- Str. N Chauffee- Str. 72 nabe Müller- Str. Schönhauser Allee 81 am Bhf. Norbring HAMBURG AMERIKA HINIE UNITED AMERICAN LINES INC Nach NORD-, ZENTRAL- UND SUDAMERIKA AFRIKA, OSTASIEN USW. Billige Beförderung überdeutsche und ausländische Häfen. Hervorragende III. Klasse mit Speise- und Rauchsaal. Erstklassige Salon- u. Kajütendampfer Etwa wöchentliche Abfahrten von HAMBURG NACH NEW YORK EISENBAHNFAHRKARTEN zu Schalterpreisen. Zusammenstellbare Fahrscheinhefte für das In- und Ausland SCHLAFWAGENPLÄTZE Bettkarten für deutsche und für inter nationale Schlafwagen REISEGEPÄCKVERSICHERUNG ohne Zeitverlust zu günstigen Bedin gungen, auch für Übersee LUFTVERKEHR Rundflüge, Reklameflüge, Brief und Paketbeförderung Auskünfte und Drucksachen durch HAMBURG- AMERIKA LINIE HAMBURG und deren Vertreter in: BERLIN W 8, Unter den Linden 8, Potsdamer Platz 3 u Leipziger Straße( Kaufhaus Tietz) Juwelen Perlen Margraf& Co. BERLIN, Kanonierstr. 9. Besond. Ankaufs- Abteilung. Charlottenburg Lanentien- Str. 15 Gde Marburger Str. Joachimsthaler Str. 2 nahe Bhf. 800 Wilmersdorf: Berliner Str. 132-33 nahe Uhland- Str. Fabriken in Berlin und Rathenow Schöneberg: Saapi- Siv. 21. Ede Klazien- Str. Friedenau: Rhein- Str. 18, Gde Kirch- Str. Neuföln: Berg- Str. 4, Ede Biethen- Str. Spandan: Brelle Sir. 18, nahe Martt Deutsche Gewerbeschau München 1922 MAI OKTOBER Die Deutsche Gewerbeschau München 1922 bietet eine umfassende Auslese der gediegenen, formenschönen Arbeit deutscher Industrie und deutschen Handwerks vom einfachen bis zum höchstwertigen Gegenstand. Notgeld. Roßbach. Marktschorgaft Blaue Mainz Mülsen 50 20 .3 20 8.60 Steinburg..10 80 Elchroth. Kahla: Siftorische". 1 8 281/2 Weihnacht 6 30 „ Silvester 9 45 Landschaft" 9 45 „ Krieger 5gedächtnis". 3 15 „ Ehrenurkunde des Rats" ( Geburtsdaten angeben!) Staßfurt Stammbach, neu Mücheln. 649 6.40 6.40 Ströbeck, alt 3 15 6 30 Orlamlinde 7 50 neu Bitterfeld, Kohlen Elektrizität Notgeld6 30 9 45 Stammbuch 20/150 ( Tabellen zum Eintragen der eigenen Sammlung DSM. angemeldet Alleinvertrieb. 11fragen bei d. Städten awecklos. Nachnahme oder Voreinsendung plus Porto. Stadt- Verkehrs- Amt Kahla Sa.- Altbg. Rührige Bertreter b. h. Berdienst gesucht! Münzensammlung Betten- Reinigung Platin Aufarbeiten der Federn.Waschen der Inlette. Abholung und Zustellung in Groß- Bertin kostenfrei Telephon- Anruf Mpl, 3300 ettfedern Berlin s. Prinzenstr. nur 40.97 angang aur unter Game Gustav Fabrik Lustig Quecksilber kauft höchstzahlend Heinrich Trapp, Beuthstr.10 ( Laden nahe Spittelmarkt) Unsere neuesten Fabrikate: ,, Lomos" Modell 1922 2½ PS. Das leichte Sportmodell ,, Eichler" 2½ PS. -bnedA 3 пойоту чепі rid017 LA- D199 Gold-, Silberbruch Zahngebisse ( pro Zahn Mark 30.-) kauft zu reellenTagespreisen Lemberg Neukölln, Bergstr. 140 Eingang Goethestraße, im Laden täglich ven 9-7 Uhr. Fahrgeld wird vergütet ohne Abzug! Bekanntmachung. Nachdem die Wahlen der Mitglieder bes Ausschusses zur neuen Allgemeinen Ortstrantentasse Niederbarnim stettgefunden haben, has nunmehr die Wahl ber Mitglieder des Vorstandes der Raffe zu erfolgen. Die Wahl findet am Sonnabend, den 20.Maid.., vormittags 11 Uhr, im Kreishaufe ftatt. Der Vorstand besteht aus 6 Mitgliedern und 12 Stellvertretern, von denen 2 Mitglieder und 4 Stellvertreter von ben Arbeitgebervertretern und 4 Mitglieder und 8 Stellvertreter von den Bersichertenvertretern zu wählen sind. Wahlberechtigt find nur die in den Ausschuß gewählten 30 Bertreter der Arbeitgeber und der Versicherten. Die Wähler werden zur Einreichung von Wahlvorschlägen aufgefordert, mit dem Hinweis darauf, daß nur soldje Wahlvorschläge berücksichtigt werden, die bis zum 6. Mai beim Versiche rungsamt eingehen. Die Wahlvorschläge Knb gesondert für die Arbeitgeber und die Versicher ten einzureichen und müssen von mindestens 3 Wahlberechtigten der Gruppe unterzeichnes sein. Berlin, ben 13. April 1922. Der Vorsitzende des Versicherungsamts des Kreises Niederbarnim. Schlemminger. Internationale Sport- Ausstellung 1922 ( Automobile, Motorräder, Motorboote, Fahrräder, Sportgeräte etc.) vom 15. bis 30. April Sport- Palast, Potsdam. Str.72 im 3 Geöffnet von 10 Uhr vorm. bis 7 Uhr abendsTäglich ab 4 Uhr Konzert 5- Uhr- Tee im I. Rang nexosplot2 Qos SESSEL KRAFT- RAD mit Fußkupplung und unzerbrechlichem Preßrahmen. Hochwertiges Material. Fahrbar in verschiedenen Gangarten. Ueberwindet jede Steigung mit Leichtigkeit. Leerlauf( Friktions- Kupplung). 3 Gangarten. Rassiger Schnitt. Tempo ca. 65 km. Aktionsradius ca. 180 km. Der beste Bergsteiger. Leichtes Gewicht. ca. 40 kg. EICHLER& CO. Berlin SW 68 32 Kochstraße 32 Ich bin Käufer von Brillanten lose und gefaßt Platin Gold Silber BRUCH und BARREN Berliner Edelstein- u. Edelmetall- Einkaufskontor Adolf Friedländer, Berlin Kommandantenstr. 29. Tel.: Mpl. 4502 Billige LEIDERSTOFFE Moderne Blusenstoffe reine Wolle, viele Farben, 195⁰⁰ .... Mtr. 2450 . Mtr. 3650 br., Mtr. 4950 325⁰⁰ 39500 Mtr. 3250 19500 . Mtr. 4850 Pau de laine reine Wolle, doppeltbr.... Mtr. 1650 Extra- Angebote: Gardinen usw. Kleider- Mousseline Mtr. 4850 Kammgarn- Twill 110 cm breit. Mtr. Moderne Schalgardinen.... Popeline mit Seideneffekten... ..... Mtr. 6850 Kost.- Cheviot, 130 cm breit, reine Wolle. Mtr. 22500 Weißer Opal, 115 cm breit. Mtr. 125 Modelarbige Flauschstoffe, 130 cm br., mtr. 2950 Extra breite Tullgardinen Großgeblümte Möbelstoffe, 100 cm Schweizer Voll- Voile doppeltbreit.... Mtr. 13800 Mantelstoffe, 130 cm breit Mtr. 295 Leinen- Künstler- Garnitur Steilig Gestreifte Voile, 115 cm breit..... Mtr. 13500 Aparte Kostümstotle, 130 cm breit Mtr. 13500 Aparte Kostümstolle, 130 cm breit.Mtr. 27500 Eleg. Madrasgarnitur steilig Weißer Frotté, 120 cm breit Mtr. 14800 la Covertcoat, 140 cm Kostume. Mtr. 295⁰⁰ Jute- Läufer extra breit Reinwoll. Cheviot doppeltbreit...... Mtr. 14800 Römischgestr. Homespun, 130 cm breit, Mtr. 285 Tapestry- Bett- Vorlagen Römische Rockstreifen, 110 cm breit. Mtr. 1680 Prima Herrenstoffe, ca. 140 cm Mt. 85.00 2950 Prima Flausch- Schlafdecken Soweit Vorrat breit, für Mäntel und breit Das moderne Kaufhaus LOEBMANN& SINGER Berlin- Schöneberg, Hauptstr. 113, Ecke Tempelhofer Straße .35000 Besichtigung ohne Kaafzwang sehr erwünscht Apertes 965- 795Woll- Kleid reich m. Tressen besetzt seitlich m. Fransen gam. Sowelt Vorrat! Beachten Sie bitte unsere 13 Schaufenster und 15 Sebaukästen. Günstige Gelegenheit! Soweit Vorrat! zum Einkauf von Damenkonfektion noch billiger Dispositionen! Kostüme Prima Stoff- u. Cheviot- Kostüme farbig, mod. u. schw. 1485, 985, 795, Gabardin- Kostüme 1a. Qualität in modernen Farben 2750, 1985, 1750, 585.1495.= Homespun- Kostüme( engl. Art), 1575.sehr kleidsam, 2975, 2150, 1895, Backfisch- Kostüme in schön. Fass. 495.und guten Stoffen, 1295, 985, 795, sehr preiswert. Modell- Kostüme in eleganter Aufmachung, in Wolle, Seide u. Blusen u. Jumper voile, sehrpreisw. Mäntel Covertcoat- Mäntel.-Jacken schöne und gute Qualitäten 1975, 1285, 995, 495.Donegal- Mäntel( weite Schlüpfer) in Ia melierten Stoffen 1595, 1185, 895, 675.Tuch- Mäntel elegante Fassons in vielen Farben 1985, 1575, 1195, 985.Seiden- Mäntel gute Qualität, großes Farben sortiment 1485, 1195, 995, Alpakka- u. impr. Regenmäntel bis zu d. größt. Weiten 1175, 895, 675, Kleider u. schönen Formen Aparte Stoffkleider in guten Stoffen 495, 385, 265, 165.allerneuesten Aufm., 1485, 1175, 895, 595.Fesche Seidenkleider in herrlichen 695.Elegante Wollkleider in la Qualit. u. Farben 1985, 1485, 975, Vornehme Samtkleider garant. florfeste Ware. 675.2250, 1595, 985, 785.Duftige Voile- u. Tüllkleider 495.Kinderkleider u.- Mäntel sehr kleidsame Aufmachung. in Seal-, Flauschsoweit Vorrat, noch sehr bill. weiss, farbig u. bestickt.. 1475, 1175, 895, 585.Kostüm- Röcke in Wolle, Seide und Frotté sehr preiswert Winter- Mäntel offen, soweit Vorrat reicht, noch sehr billig! Strickjacken und Wolljumper in schönen Fassons und Frühjahrs- Mantel DamenM. & Co. reichem Farbensortiment Berlin 0112 Eckhaus Niedermil schöner Locale Konfektions- Haus Kraus Frankfurter Allee 50 barim- Strasse Fahrver bind.: Ringbabahot Frankfurter Allee. Straßenbahn: 6, 68, 69, 70, 71, 77, 168, 176. Deutschlands größtes Spezialgeschäft for Trauringe Von Nah und Fern kommen die Paare zu Richard Bonneck, um sich zu verloben. Gestempelte Traurin Diese Ringe, Ornament„ Rose" und„ Myrte" sowie mit Inschrift Du bist mein" ,,, Mit Willen Dein eigen" ( in 0.585 Gold) v. CHLEIN DE M. 350 an. Alle Weit vorrätig. Doublé- Trauringe, Gold- Ersatz, von 25 M. an. Silberne Trauringe für Silberne Hochzeiten von 35 M. an. rauringe, schmal oder breit, leicht oder schwer, in allen Größen, fix und fertig am Lager zum Mitnehmen. Hochelegante, feinste Ausführung, fugenlos. 585 gestempelt, 14 Karat Gold, 2, 3, 4 u. 5 Gramm schwer, per Gramm M. 150.- inkl. 333 8 2, 3, 4 5 99 " Dukatenringe, 85. " " " ob 3, ob 5 oder 7 Gramm m per Gramm M. 225.Fasson und Luxussteuer Für größte Reellität bürgt das von mir vor 30 Jahren gegründete Unternehmen Versand nach außerhalb Telegr.- Adresse: Goldonkel, Berlin Richard Bonneck Landsberger Allee 41 Tel. Alex 4390 Postscheckkonto: Hauptgeschäft: N, Schönhauser Allee 45 Tel. Humboldt 1344 Berlin 101 442 ( Hochbahn Danziger Straße) Reichsbank- Giro- Konto, Bank- Konto: Bank für Handel und Industrie, Bank Fédéral La Chaux de Fonds Eleg. Leder- u. Gobelin- Garnituren in erstklass. Ausführung Herren- Speise- u. Schlafzimmer in guter Verarbeitung Krause zu zeitgemäß bill. Preisen stets vorrätig.- Auf Wunsch Zahlungserleicht. u. ab Fabrik. Kastanienallee 40 Versand durch ganz Deutschland Suez- Beh- Ischias nur für 1. Hüft., Ges. u. Bein. Da schw. Fälle in 15 Tuchfabrik- Niederlage Tag. bes. hierüb. un- H.Lamprecht, Bln.- Treptow. Bouchéstr. 17, Itefert Stoffe f. Damen u. Herren antastb. Heilerfahr. D. Kriegsanleihe wird in Zahlung genommen Brautleute wollen! Elegante fugeniose Trauringe nicht aus einem sogenannten Spezialgeschäft, welches unter anderm alle möglichen Gegenstände, wie Uhren und Goldwaren führt, oder gar altes Gold usw. aufkauft, sondern aus einem Spezialgeschäft, welches ausschließlich nur Trauringe fabriziert und an Private liefert. In Deutschland stehen wir als solches konkurrenzlos da und liefern eigene Erzeugnisse in echt Gold von 120.- Mark an aufwärts bis zu den feinsten Ausführungen, in großer Auswahl, direkt vom Lager. Besichtigung ohne Kaufzwang erbeten. Ausführliche Preisliste gegen Rückporto! Versand nach auswärts gegen Voreinsendung des Betrages! best. u. Ref. Invaliden- 34 Fabrifpreif. Gr. Auswahli b. Trauringfabrik G. Albert Thal, straße 106, v. 10-2. Jacoby modernsten Farben für Anzug u. Baletots. Große Weiten Leopold Gadiel in allen Artikeln Infolge meiner großen, rechtzeitigen Abschlüsse Wundervolle Woll Kleider viele Farben, fesche Formen von Blendend schöne Frühjahrs- Mäntel 675.flotte Macharten 775.von an Hochfeine, moderne Entzückende Voile- Kleider Jungmädchen- Mäntel weiß und farbig von 775.Hochfeine Kleiderröcke neue Streifen u. Karos M Jungmädchen- Kleider W Abend- und Nachmittags- Kleider Selde u. a. Gewebe Hochfeine, reinwollene Strickjacken von 750.- an C 19, Seydelstraße 5( Spittelmarkt). Wetterfeste Königstr. Loden- Mäntel immer 22-26 1 Treppe für Damen gute Qualitäten 575.och enorm billige Preise! Hochelegante Frühjahrs- Kostüme helle und dunkle Fesche Sport- Kostüme gute Qual., auf Seide 1275.äsche für Brautausstattungen u. Ergänzungen im Haushalt! Bettgarnituren aus Damast u. Dimiti, vorzügl. Qualitäten Handtücher Bademäntel, Extraweite Wäsche| Damen- Taghemden, NachtBadelaken, für Damen hemden u. Beinkleider Taschentücher Tischwäsche Die große Model' Jumper in den künstlerischsten Ausführungen handgehäkelt und handgestrickt in Wolle 725.in Seide 1675 Entzückende Seiden- u.Voile- Blusen Einfache u. ganz elegante Ausführungen, weiß u. farbig Reizende Pittwoch, den 19. April: Besonderer Verkauf von Kinder- Kontektion aller Art. Bildwollene Knaben- und Mädchen- Frühjahrs- Mäntel feinste Stoffe, Hochfeine Knaben- Wasch- Anzüge| Wollene Knaben- Anzüge formen bis 16 Jahre, gestreift, weiß u. grau mit blauem Kragen alle Größen, Kieler- u. SportKnaben- Sport- Blusen u. Hosen. Blendend schöne Voile- Kleider für Mädchen Entzückende Neuheiten Dirndl- Kleider alle Längen Mädchenkleider in Woll- u. Seiden- Trikot, vorzügl.Woll- u. Seidenstoffen Nr. ISS ♦ 39. Jahrgang 2. Seilage öes Vorwärts Sonntag,?H. �ipril 1922 Hlumenopfer zum Osterfest. Trotz aller Kälteschauer, die sie zitternd durchzumachen hatten, sind die Blumen schon bereit, in den Frühling zu treten. Frühling seit drei Tagen, wonnig warme Regcntropsen, die alle Knospen streicheln, daß sie gerade zu Ostern springen... Vor vielen Jahren, noch vor dem Morden der Völker, wurde in Brüssel von ewcm Mann, der ein Dichter war und der eines Sommertages vor den Riesenmauern der Fabriken erschauerte, der Vorschlag zu einem Blumenopfer für die Aermsten der Zlrmen ge- macht. Der Mann sah die traurigen, vom eintönigen Werk zer- mürbten Gesichter der sungen Arbeiterinnen. Er sah diese Jugend, die das Werden des Frühlings zwischen häßlichen Mauern, zwischen Eisen und kahlem Stein erlebte, die das Sonnenlicht durch blinde Scheiben, gleichsam aus schmutzigen Gläsern trank. Er sah fahle und kränkelnde Blässe, während die Welt in Grün stand, in Grün und Rot und Blau und dem zarten Weiß der Lilien und Obstblüten. Und das ist nicht für sie, dachte er, und ist doch für alle geschaffen. Selbst die Straßen sind von Blumen umbrandet, die. den Leuten, die genug des schmutzigen Geldes haben, zur Folie dienen werden. Und er schlug vor, diesen jungen Arbeiterinnen Blumen zu opfern. Da und dort sollte die Blumenhändlerin als Steuer dem verkauften Strauß wieder ein oder zwei Blüten entziehen und sie einem allge- meinen Blunienfonds zuführen, der täglich sich bis zu einer bestimm- ten Stunde zusammenfand...- Es war ein schöner Gedanke, leider ist nicht bekannt geworden, ob es nur ein Gedanke blieb. Aber beim Anblick der unerhörten Blumenpracht, die Berlins Blumenläden jetzt zu frühlingshaften Feengärten wandelt und die auch bald seine Straßen reichlich zieren wird, wird man daran gemahnt, ob dem Gedanken nicht etwas Gutes entsprießen könnte. Denn welche Blumenfülle sammelt sich täglich in Berlin und welche? Zauber erblüht für kurze Zeit, dem raschen Tode geweiht, einer auf das sorgfältigste gepflegten Erde? Darüber mag das Folgende Aufschluß geben. Treibhausblumen— Treibhauspreise. Die Blumen blühen, weil sie blühen müssen und sind bereit, jeden zu erfreuen. Vor dem Kriege wurde Deutschland im Winter und im Frühling aus dem Blumengarten des südlichen Frankreichs und Italiens, insbesondere der Riviera, mit Blumen reichlich ver- sorgt. Unter der Gunst des südlichen chimmels wachsen dort unzählige Blumen, deren Schwestern im rauhen Norden nur in der künstlich erzeugten Wärme der Gewächshäuser mühsam gezogen werden können. Ausgezeichnete Transporteinrichtungen standen bei zollfreier Einfuhr zur Versügung, außerdem hatte damals noch die Mark ihre volle Kaufkraft, und so waren denn die ausländischen Blumen wesentlich billiger, als es die inländischen Treibhauspflanzen sein konnten. Heute finden wir in den Blumengeschäften Berlins fast gar keine ausländischen Blumen mehr, und Tulpenzwiebeln, die aus Holland bezogen werden müssen, sind infolge des Valutastandes außerordentlich teuer. Zu den hohen Kosten, die die Treibhauskultur au sich schon durch die Ausgaben für 5>?izunfl. Instandhaltung und Pflege der Blumen verursacht, kommt noch das fehlende Angebot des rnisländischenDlumenmarktes, und so haben denn die Preise in den Blumengeschäften eine früher unglaublich erscheinende Höhe, eine wahre Treibhaushöhe, erreicht. Selbstverständlich spielt hier- bei auch die Lage des Geschäfts, seine Aufmachung usw. eine Rolle, jedoch sind die Unterschiede nicht allzu groß. Für eine Rose werden 25 bis 50 Mark gefordert, ein kleiner Rlisentopf kostet 75 Mark. Der Preis für eine Rclke schwankt zwischen!0 und 25 Mark. Für eine Fliederslaude werden oft 40 und 50 M. gezahlt. Ein kleines Bund Berginmeinnicht kommt mindestens aus 5 M. Für ein kaum handgroßes Beilchensiräuhchen werden bis zu 15 M. gefordert. Die teuersten Blüten liefert die Or- chitee, die in den letzten Jahrzehnten in Hunderten von Arten kulti- viert wurde und deren Farbenpracht und Größe nur mit zunehmender Wärme und Feuchtigkeit»nd höchster Wirksamkeit des Lichtes ge- steigert werden kann. Schon in früheren Jahren war sie die ausge- sprachen« Blume der Besitzenden, heule ist sie es in erhöhtem Maße geworden. Für eine Orchidee werden 75 bis 200 Mark gezahlt. Für Alum.enarrangemenis steigen die Prelle auf Tausende von Mark. Als Käufer solcher kurzlebigen Kostbarkeiten finden wir im heutigen Berlin insbesondere Ausländer. Was macht es schließlich einem Ame- rikaner aus, wenn er zu seinem Vergnügen 10 Dollar, d. h. 3000 Mark opfert? Aber auch Einheimische, die trotz der steigenden Not reich geworden sind, treten als Käufer auf.— Im krassen Gegensatz zu diesen Preisen, die hier gefordert und gezahlt werden, sind die Löhne der in den Gärtnereien, Bindereien usw. Arbeitenden außer- ordentlich niedrig. Die pflege öer Cmpflnölichen. Welch eine Summe von Arbeit ist für diese leuchtende, tau- frische Pracht, die man hinter den Schaufenstern der Blumengeschäste ausgestellt sieht, seJbst dann noch aufzuwenden, weTrn die Blüten schon aus der Gärtnerei geliefert sind! Rosen müssen zunächst völlig entdornt und soweit entblättert werden, daß man sie bequem halten kann. Vielfach iqerden sie durchdrahtet, um ein zu schnelles Auf- platzen zu verhindern. Auch schwache Stiele müssen durch Draht ge- stützt werden. Die Stengel aller Blumen werden mit einem scharfen Messer schräg geschnitten. Man sieht zuweilen, wie Leute Blumen mit einer gewöhnlichen Schere schneiden. Sie wissen nicht, daß sie dabei die zarten Zellen'zuguetschen und so die Lebensdauer der Blumen verkürzen. Jede einzelne Blüte will wohl beachtet sein. Falsche, der Eigenart der einzelnen Arten nicht angemessene BeHand- lung, läßt sie in kurzer Zeit welken. In den Läden ausgestellte Blumen werden seden Tag nach Geschästsschlvß In den Blumenkeller � gebracht, einem Rckum, der selbst in heißer Sommerzeit ein« kühle I und feuchte Temperatur haben muß. Das Wasser in den Behältern | muß dort täglich erneuert werden, um die Bildung von Fäulnis • zu verhindern. Der Keller selbst ist mit einem Hnlzlattenbelag ver- ! sehen und so eingerichtet, daß das abtropfende Wasser sowie auch das Schmelzwasser des Eises, das oft in einem besonderen Behälter ! untergebracht ist, ständig abfließen kann. Die Blüten kurzstieliger ! Blumen dürfen nicht in das Wasser tauchen, sie werden sonst in wenigen Stunden glasig. Auf den Regalen ruhen nun des Nachts � all die schönen Sträuße, Kränze und sonstigen Bindearbciten, sorg- lich mit Seidenpopier bedeckt. Aber auch am Tage bringt man frische Blumen, die während ihrer Bearbeitung gelitten haben, in diesen Keller, der hier wie ein wahrer Jungbrunnen wirkt, denn schon nach einer Stunde sind sie wieder taufrisch, als ob man sie eben gescbnitten hätte. Welk gewordene Schnittblumen stellt man In warmes Wasser lnicht über 40 Grad Celsius), überbraust sie und hüllt sie mit feuchtem i Papier oder Stoff ein. Nach wenigen Stunden haben sie sich eben- � falls erholt. Eins Reihe von Blumen, insbesondere solche mit weißen Blüten, dürfen jedoch nie mit Wasser bestäubt werden: das zarte Weiß verwandelte sich alsbald in ein schnrntziges Grau und alle Pracht wäre dahin. Gsterblüten. Jeden Morgen wandern die Blumen dann wieder zurück in den Laden, der jetzt um die Ofterzeit aanz besonders festlich hergerichtet wird. Da wetteifern als echte Osterblüten die kleinen zartweißen Blumen der Schneeglöckchen, die anmuten wie ein Abschiedsgruß des Winters, mit den duftenden Narzissen. lieber den still beschei- denen Veilchen, über Erika, Primeln, Tausendschön und Weiden- kätzchen thront stolz erhaben wie eine Herrscherin dlg.ge'be Marschall- Niel-Rose. Und so locken uuh leuchten diese Osterblüten, die oft umgeben sind von tausend Kostbarkeiten, von Samt und Seide, Vasen und Porzellan und Terrakotta, geschliffenen Schalen, die ihren Glanz widerspiegeln, Perlenketten und selbst Statuen und Ge- mälden. « So läßt sich wohl verstehen, wenn jenen Dichter in Brüssel Bitternis beschlich. Jene große Bitternis über die unverständige Ordnung der Welt, die die Schößlinge der Erde in den Rahmen prunkvollen Reichtums zwängt, während den Kindern der Menschen die düstere Mauer freudloser Arbeitsfron verbleibt. Der(dstertanz öer Sonne. Aus den fernsten Tiefen der Zeit sind alle unsere Feste empor- gestiegen, und so haften ihnen bis�zum heutigen Tage, besonders in ländlichen Gegenden, allerlei Gebrauche an, die man wohl als Aber- glauben bezeichnet. Die christlichen Feste mit ihrer auf den Wetterlöser bezogenen � Symbolik haben die Menschen vollkommen vergessen lassen, welche unbegrenzte machtvolle Rolle bei allen früheren Festen der so- genannten Heiden die Sonne gespielt hat. Zwar sagen wir sonder- barerweise d i e Sonne, aber die Alten waren durchaus der Anscha»-. ung, daß die Sonn« männlichen Geschlechts, daß sie der Bater, der große Schöpfer und Erhalter alles Lebens ist. Und diese Anschau- ung galt ganz besonders für die nordischen Länder, die ohne Sonne in Nacht und Eis und Tod versanken und denen das Aufsteigen der Sonne im Frühling tatsächlich eine gar nicht genug zu preisende und ehrende Erscheinung war. Darum drehen sich tatsächlich auch alle Feste der nordischen Menschen, zu denen die Urbewohner des heutigen Deutschland zählen, um den Kultus der Sonne. Die merk- würdige Sitte, daß man sich bis auf den heutigen Tag zum Oster-, d. h. zum Frühlingsfeste, mit Eiern beschenkt, gehtz auch wieder auf die Sonnenverehrung zurück. Die alten Ostarafeste waren Frucht- barkeitsfeste, waren Tage der Vermählung zwischen Sonne und Erde. Das Ei war das Sinnbild der gleichen Fruchtbarkeit. Und ebenso wie zur Sommer- und zur Wintersonnenwende zündete man früher auch in den Tagen des Ostarafestes Feuer auf den Bergen an. Verehrung des Feuers aber bedeutet immer Verehrung der Sonne, von der dos Feuer ein Teil ist. Man scheute sich aber selbst nicht, die höchste Gottheit, die Sonne, zu vermenschlichen und ließ sie am Ostcrtag früh beim Aufsteigen am Horizont ein Freudentänzchen aufführen. Der Theologe Rollenhagen(um 1S00) sagte: Man predige, der Measch soll sich billig des Osterfestes freuen, denn auch die Sonne am Himel tue auf den ersten Ostertag früh, wenn sie auf- geht, drei Freudensprünge nach den Worten des 19. Psalms: Er hat der Sonne eine Hütte gemocht und dieselbe geht heraus wie ein Bräutigam aus seiner Kammer und freut sich wie«in Held zu laufen den Weg. So ist denn seit uralten Zeiten in den ersten Tagen des Früh- lings die ganze Menschheit immer und einzig auf den Gedanken eingestellt gewesen, nun endlich. einmal die lästige Herrschaft des Winters abzuschütteln und sich den leben- und gesundheitspendenden Frühlingslüften hinzugeben. Jeder, der ein wenig Erde fein Eigen nennt, wartet mit Ungeduld auf diese warmen Tage, die Milliarden Saatkeime und Samen zur Entfaltung bringen soll. Die vielen Siedler und Kleingartenbesitzer wissen das und sind froh, daß die Sonne wieder zur Macht kommt. Und� die Bewohner der Notwoh- nungen sind auch froh, daß ihnen die Sonne die Bretterwände end- lich durchwärmt. Die Wandersleute jung und alt, die Rodler und die Ruderer sind unterwegs. Wenn nun aber auch bald die Knospen zur vollsten Blüte aufschlagen und das ganze Wunder des neuen Frühlings offenbaren, dann sollten die Menschen enouiy anfangen, ein wenig liebevoller zu der Natur zu werden und sie in ihrem märchenhaften Blühen nicht zu stören. Es bleibt ihnen ja allezeit unbenommen, gleich der Sonne,„wie ein Bräutigam hervorzugehen" und, wie die Sonne, ein Ostertönzchen zu wagen. Denn da die ganze Natur um diese Zeit sich freut, warum soll es der Mensch nicht, da er doch selber auch ein Stück Natur:st! Weiterbetrieb öer volksspeisung. Die Berliner Volksspeisung, deren Betrieb stark eingeschränkt worden ist, weil die Inanspruchnahme sehr nachgelassen hat, sollt« in nächster Zeit völlig eingestellt werden Der Magisttat hat jetzt diesen Plan einstweilen aufgegeben und hat beschlossen, die BolksspÄsung weiterbe st ehen zu lassen. Doch muß wegen weiterer(�ige- rung der Lebensmittelpreise, die ja auch jede Hausfrau am Geld- beutel spürt, der Portionspreis des Gssens vom 1. Mai ab u m 1 M. erhöht werden. höhere Milchpreise. Vom Sonntag, den IS. April, ab beträgt der Preis für Karten- milch wie bisher 5,60 M. je Liter, für freie Milch 9, SO M Di« Preise sind für Kle'nhandelsgeschöft« und Abmelkwirt'chaften (Molkereien) die gleichen.— 7 je Erhöhung des Preises für Frei- milch gegenüber dem bisherigen Milchpreise ist, wie das Nachrichlen- amt des Berliner Magisttats mitteilt, darauf zurückzuführen, daß der Preis frei Berlin um 1,20 M. je Liter gestiegen ist, daß mit dem Steigen des Milchpreises auch die zu zahlende Umsatzsteuer steigt und dafür ein Ausgleich gewährt werden muß, und endlich darauf, daß infolge der Nichtsrhöhung des Kartenmilchpreifes die erforderlichen Zuschüsse durch entsprechende Normierung des Freimilchpreists aufgebracht werden müssen. 31) Die Macht der Lüge. Roman von Johann Vojer. Während er mit dem Brett vor sich im Bette saß, zog sie die Vorhänge zurück, daß der klare Wintermorgen mit seinem weißen Schneelicht hereinströmte. Kurz darauf drehte sie sich zu ihm:„heute morgen bekam ich solchen Schreck!" „Bekamst du solchen Schreck?" schlürfte er mit dem Kaffee. „Ja— auf der Vortreppe saß ein Mann, als ich die Türe aufmachte Da mußte ich mich doch erschrecken, denn es war der Schneider." „Was?!" rief er unwillkürlich und ließ die Hand mit der Kaffeetasse sinken.- „Er muß doch nicht ganz richtig sein. Und er sitzt immer noch da. Er sagte, er wolle warten, bis du herunterkämst!" „Kannst du den Menschen denn nicht da wegbekommen?" sagte er heftig. „Nein, er sagte, er bsiebe jetzt da sitzen, bis du kommst. Ich weiß nickst aus noch eitt." Das war Der alte Schneider, der beim Konkurs seine Sparpfennige verloren hotte, von denen ihm Wangen so hohe Zinsen versprochen. Er kam fast jeden Tag und wollte ihn sprechen: aber Wangen hatte vor diesem Menschen Angst, der in letzter Zeit so einen wahnsinnigen Blick hatte. Und nicht nur der Schneider erinnerte ihn an die schreck- lichen Folgen seines Bankerottes. Er erhielt verzweifelte Briefe, die ihn beschworen, doch nur den dritten Teil des ihm anvertrauten Geldes zurückzugeben,— Briese, die ihm drohten vnd fluchten Die Leute liefen ihm dauernd mit heulen und Droben die Türe ein— es war, um toll zu werden. Diese Leute lebten noch immer in dem Glauben, er und kein anderer sei an dem Unglück schuld. Und das war noch nicht das schlimmste Auch in Wangens Innern konnten sich dunkle Arme ausstrecken, daß er schnell an etwas anderes denken mußte. „Da!" reichte er ihr das Brett. ,.Du bast ja aber deinen Kaffee nicht ausgetrunken," sagte sie erstaunt. Er legte sich wieder hin und legte die Hände unter den Kopf:„Nein, wenn du mir den Appetit verdirbst, Karen." .Ich?" „Ja, du,— offen gesagt, begreife ich nicht, wie es dir Freude machen kann, mir vor diesem Schneider zu erzählen! Du konntest ihn doch eher bitten, zu Norby zu gehen."— Und er blieb liegen und atmete schwer/ als müsse er etwas außer- ordentlich Peinliches verarbeiten. „Verzeih nur!" seufzte sie, nahm das Brett und ging. Seit der Verhandlung hatte Wangen wie im Fieber gelebt. Seine Taktik, um seine Unschuld zu beweisen, nämlich zu zeigen, daß die Geschichte mit der Fälschung nur ein Glied sei in einer Kette von Verschwörungen gegen seine Unternehmungen, hatte jämmerlich gewirkt. Damit war das Mißtrauen gegen ihn nur vermehrt worden. Aber deswegen kam es ihm nicht in den Sinn, daß er einen falschen Weg gewählt habe. Nein, das erhob seinen Verdacht nur zu desto größerer Sicherheit. Denn der Glaube an diese Verschwörung— das war ja die Macht, die ihm mitten in allem Unglück nach seinem Bankerott ein gutes Gewissen schaffte. Das Schwurgericht, das ihn verurteilen oder freisprechen sollte, rückte unbarmherzig näher. Und was Wangen vor Spannung über den Ausfall krank machte, war nicht so.sehr Angst, wegen Fälschung verurteilt zu werden. Denn da konnte er sich ja selber freisprechen. Nein, wovor ihm graute, war. daß ihm seine Illusion von der Verschwörung zerrissen werden könne, denn dann mußte er sich selber oerurteilen. Und weil dieser Glaube an die Schlechtigkeit seiner Feinde ihn sich selbst als guten Menschen empfinden ließ, darum fühlte er es wie einen Verrat, wenn seine Frau diese Menschen ver- leidigen wollte Er wurde ganz wütend und bekam Lust, auf sie loszufahren. Diese Planke, an der er sich noch über Wasser hielt, die wollte sie ihm fortnehmen. Er hatte auch ein gewisses Gefühl, daß nur diese Ver- schwörung ihm ein wenig Recht dazu gab, die Arbeiter zu seinen Leidensgefährten zu machen. Darum empfand er die leiseste Verteidigung Norbys durch seine Faru als einen Versuch, ihn selbst jener Stärke und Tugend-zu berauben, die ihm die. Gunst der Arbeiter gegeben hatte. Als er an jenem Morgen endlich herunterkam, war es in dem Zimmer warm und behaglich. Fast ängstlich fragte er: „Ist der Schneider gegangen?"„Ja," antwortete sie— aus der Küche, wo sie die Wäsche spülte—„endlich bekam ich ihn fort." Als er gegeffen hakte, setzte er sich zu der einzigen Arbeit, die er in dieser Zeit tat, Artikel für eine Arbeiterzeitung zu schreiben. Heut lautete der Titel:„Erfahrungen mit dem Acht- stunden-Arbeitstag,— von einem Fabrikbesitzer." Und was ihm über dieses Thema einfiel, erschien wie in einem wundersamen, goldenen Lichte, gerade weil er sich an den Glauben klammerte, daß weder er selber noch irgendeine leicht- sinnige Reform es sei, die den Ruin verursacht habe. Dies Ideal war ihm so lieb, und er empfand Trost in seiner Ver- herrlichung, denn es sprach ihn selber frei und warf zugleich Schatten auf seine Feinde. Aber wie er so dasaß, mit der kurzen Pfeife im Mund, und sich wärmer und wärmer schrieb, geht die Küchentür auf und Frau Wangen kommt mit aufgekrempelten Aermeln herein: „Liebster Henrik, willst du denn auch heute nicht gehen und dich ,megen einer Wohnung umtun?" Er wurde über die Störung etwas ärgerlich:„Ich habe dir doch gesagt, daß es keinen Sinn hat, nach einer Wohnung zu suchen, so lange das da auf mir sitzt." Und er schrieb schon wieder, als sie beharrte:„Aber willst du denn lieber auf die Straße gesetzt werden? Hast du denn vergessen, daß nächste Woche hier die Versteigerung ist?" Er warf den Bleistift auf den Tisch. Es war, als ob sie in der letzten Zeit immer glaubte, er mache etwas Verkehrtes und darum sich an alle seine Angelegenheiten einmischen müsse: „Kannst du denn nicht gehen und dich nach einer Wohnung umhören, anstatt immer und ewig hereinzukommen und mich zu stören?" sagte er. Ich wußte doch nicht, daß du so etwas Wichtiges zu tun hast, Henrik. Und wenn du jetzt wieder etwas Anonymes über j Norby oder andere, die du im Verdacht hast, schreiben.willst, dann möchte ich dich bitten, laß es fein. Ich bin überzeugt, dadurch schadest du dir nur!" „Du kannst dir natürlich nichts anderes denken, als daß ich hier sitze und irgend etwas Gemeines zusammenschreibe. Das ist angenehm zu hören, Karen!" Sie blieb stehen und sah ihn still an. Dann ging sie leise hinaus in die Küche, wo sie weiter die Kinderwäsche in einer Butte spülte. Es war ihr so peinlich, in dieser flotten Umgebung zu wohnen, jetzt, da ihnen das alles nicht mehr gehörte und sie mittags nicht wußten, ob sie etwas zum Abend haben würden oder nicht. (Fortsetzung folgt.) Der Witterungsumschlag. % Lebensmittelpreise der Woche. haben, Angaben über ihre Beobachtungen an Kriminalfommiffor Werneburg nach Zimmer 80 des Berliner Polizeipräsidiums. Eine Internationale Sportausstellung wurde im Sport palast in der Potsdamer Straße, dem früheren Rino und späteren In der Woche vom 9. bis 15. April galten in der Zentralmarkt- fnl für Borkämpfe und Sechstagerennen, eröffnet. Die Ausstelhalle folgende Kleinhandelsprelse: lung, die von Oberbürgermeister Böß eröffnet wurde, bietet einen Schweinefleisch 33-39 M. Rindfleisch 30-40 M. Kalbfleisch 32 bis etwas begrenzten Ueberblick über die zur Ausübung der meisten Speck 48-50 M. Wilde Kaninchen 25 M. Puten 55-60 M. Hühner 50 das Gebiet des Wassersports. Man sieht viele neue Typen Ruder-, 40 M. Hammelfleisch 32-40 M. Geräucherter Schinken 56 M. und Sportarten notwendigen Gerätschäften. Besonders reich beschickt ist bis 55 M. Mastgänse 55-60 M. Tauben 48-50 M. zwei Stück. Segel- und Motorboote, wobei die Vorliebe für die praktische KanuSchellfisch 8-10 M. Kabeljau 9-12 M. Seelachs 9 M. Rotzungen 12 form besonders auffällt. Die Ausstellung bleibt bis Ende April bis 14 M. In Eis: Aale 30-50 M. Schleie 18-26 M. Zander 25 bis 40 M. Lebende Barsche 18 M. Aale 65 M. Hechte 25-30 M. geöffnet und soll in jedem Jahre zur gleichen Zeit wiederholt werden. Schweineschmalz 42--48 M. Plötzen 14-16 M. Naturbutter 65-72 M. Margarine 30-40 M. 10 M. Linsen 15 M. Backobst: Aprikosen 60 M., Aepfel 60 M., Erbsen 8,50-11 M. Weiße Bohnen 8 bis Birnen 8-40 M., Pflaumen 20-22 M., Gemischtes 16-24 M. Wirsingkohl 8-10 M. 8 M. Grüne Gurken 25-35 M. das Stück. Salat 6-8 M. der Kopf. Weißkohl 6,50 M. Rotkohl 10-12 M. Spinat 6 bis Kchlrüben 1,50-2 M. Zwiebeln 8-9 M. Kartoffeln 28-30 M. 10 Pfund. Eßäpfel 13-15 M. Apfelsinen 3,50-7 M. das Stück. Familientragödie in Neukölln. Vater und Tochter mit Gas vergiftet. Brotkartenstichwort. In der Woche vont 17.- 23. April darf Brot Abschnitte das Stichwort„ KVG., Bekleidung billig und gut" tragen. und Mehl nur auf die Brotkarte abgegeben und entnommen werden, deren Berlin am Montag, den 17. April( 2. Feiertag), nachmittags 5 Uhr, in Lustige Musit( Die Operette von Offenbach bis Lehar) heißt ein vielversprechender Kunstabend, den der Bildungsausschuß der SPD. GroßBehlendorf- Mitte, Kaiserhof, veranstaltet. Mitwirkende find Professor Jott, Professor Karmann und die Solotänzerinnen des Deutschen Opernhauses, Ruth Bolz und Fr. Beyer. Bezirksbildungsausschuß Groß- Berlin. Heute nachmittag 2% Uhr int Deutschen Opernhaus, Charlottenburg, Der Postillon bon Bonjumeau" von A. Adam.( Karten sind vergriffen.) Heute nachpro Person erhoben.( Eine kleine Anzahl Karten find noch an der Kasse Gerhart Hauptmann. Für diese Vorstellung wird ein Zuschlag von 2 M. mittag 2½ Uhr im Theater am Bülowplas Die Ratten" von zu haben.) Der Wettergott meint es doch freundlicher mit den vielgeplagten reichend, Geschäft schleppend. Obst und Gemüse schwach, GeZufuhr: Fleisch ausreichend, Geschäft rege. Fische ausBerlinern, wie es unser Wetterprophet wahr haben wollte. Statt schäft etwas rege. des Regens, den er in der ofterlichen Zukunft sah, scheint jetzt die helle Sonne, er stellt einen radikalen Witterungsumschlag fest, an dem alle, die werftäglich schaffen müssen und auf fonnige Feiertage hoffen, ihre helle Freude haben werden. Der Grund dieses Wechsels ist aus folgenden Mitteilungen zu ersehen, die uns auf unser Ersuchen das Berliner Wetterbureau zugehen ließ. Das Tieftrudgebiet, das uns am Donnerstag Regenfälle brachte und sich sehr weit nach Osten auszudehnen schien, hat sich schneller, als man erwarten tonnte, von uns entfernt. Das ist wohl darauf zurückzuführen, daß das im Innern Ruß Iands befindliche Hochdruckgebiet sich verstärkt hat und dem genannten Tiefdruckgebiet das weitere Vordringen nach Osten verfperrt. Am Freitag früh ist dann freilich ein neues Tief brudgebiet im Atlantischen Ozean, südlich von Irland, aufgetreten. Es hat aber ebenfalls nicht weiter nach Osten vorbringen können, da das hoch noch in Europa verweilt. Diefes neue Tief fam anscheinend aus sehr niedrigen Breiten des Atlantifchen Ozeans her, denn es brachte für uns in dieser Jahreszeit un= gewöhnlich warme südliche Winde, die im Verein mit der Sonnenstrahlung im Laufe des Karfreitags eine außer ordentlich schnelle Erwärmung herbeigeführt haben. Da das Tief langfam nerdwärts zu ziehen scheint, werden die war in Neukölln ab. Der 72 Jahre alte Rentier Friedrich Heidendorf Der Schlußatt einer Tragödie stillen Elends spielte sich gestern men Winde voraussichtlich länger bei uns anhalten und auch mehr aus der Reuterstraße 13 zu Neukölln verlor vor einem Vierteljahr Sonnenschein in den Feiertagen bringen, als man Mitte durch den Tod seine Frau, die ihm in feiner schwierigen wirtschaftder Woche noch hätte erwarten sollen. Es können sich möglicherweise lichen Lage als Kleinrentner stügend zur Seite gestanden hatte. im Südosten des neuen atlantischen Tiefdruckgebietes einzelne Sein Los war besonders schwer, weil die 42 Jahre alte Tochter Schweres Explosionsunglück in Düsseldorf. fleine Ausläufer entwickeln, die dann im westdeutschen In- eta nerventrant und erwerbsunfähig und infolge ihres hönir- Aktiengesellschaft in Düsseldorf ereignete Auf dem Röhren und Eisenwalzwert der lande vermutlich ziemlich ergiebige Gewitterregen bringen werden, Leidens auch nicht imstande war, die Wirtschaft richtig zu versorgen. Phönig- Aktiengesellschaft in Düsseldorf ereignete in Berlin und Umgegend jedoch voraussichtlich nur vor- Der unerfeßliche Verlust der Frau und die mit dem Ginfen des Geld- fich eine ich were Reffelerplosion, durch die 12 Arbeiter übergehende Trübung, leichte Sprühregen, höchstens furze wertes immer weiter steigenden Gorgen machten den Mann so perwundet und einer getötet wurde. Hunderte von Fensterschwache Gewitterregen zur Folge haben werden. Im ganzen fann schwermütig, daß er in der Berzweiflung beschloß, seinem Leben scheiben der in der Kölner Straße gelegenen Häuser wurden durch man also mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit auf schönes feibst ein Biel zu sehen. Die frante Tochter aber wollte er nicht befand, ist zerstört. Der Betrieb der Werte kann jedoch weiterge= feßen. den Luftdruck zertrümmert. Das Gebäude, in dem sich der Kessel hilfs- und mittellos zurücklaffen. Ob er sie von seinem Vorhaben Nieder mit den Meteorologen! verständigt und ihr Einverständnis erreicht hat, weiß man nicht. Als führt werden. am Karfreitag abend eine Verwandte zu Besuch tam, fand Man schreibt uns: sie die Wohnung verschlossen, und erhielt auf Klopfen und Klingeln Ich protestiere! Ich verlange Schadenersatz. Ich benenne als feine Antwort. Ein Gasgeruch erschien ihr verdächtig, und so verHaftpflichtige in dieser Reihenfolge: 1. Herrn Schriftstellereibefizer anlaßte fie, daß mit Gewalt geöffnet wurde. Jezt fand man Bater Tobias Bemberlein, 2. Herrn Mar Räbel, Nordpolentdecker in und Tochter tot auf. Die Gashähne waren geöffnet Eisenach, 3. die„ Borwärts"-Redaktion. Ob ich dazu berechtigt bin? und die Räume mit Gas angefüllt. Die Leichen wurden beschlagBitte hören Sie: Anfang März ist bekanntlich die Jahreszeit, wo nahmt, jedoch in der Wohnung belassen. der anständige Mensch, soweit nicht Schieber oder Devisenspetulant, fich für die Idee erwärmt wenn es auch sonst talt ist, seinen Winterüberzieher zu lombardieren. Auch 1922 blieb ich meiner Gewohnheit treu. Nur hegte ich, wiewohl in den ersten Märztagen etwas Sonne schien, berechtigten Zweifel über den richtigen Beitpunkt dieser finanziellen Transaltion, an der sozusagen meine Existenz auf vier Wochen hing. Der Winter war hart gewesen, man fonnte nicht recht wienen.... Da lese ich im Vorwärts" vom 12. März die Rundfrage des elenden Zeilenfchinders Tobias Bemberlein über den Frühling. Ich denke: wenn Autoritäten wie Friedrich August von Sachsen, Henny Borten, Adolf Hoffmann, Herr von Raehne usw. fich für das Eintreten warmer Witterung verbürgen, donn fannst du's ja ristieren. Sogar eine Glektrische spendierte ich mir bis zur Pfandleihe. warmes Osterwetter rechnen. Folge: 3 Grad unter Null, Schneesturm. Jeden Morgen pfiff ich beim Ausgehen:„ Es muß doch Frühling werden", und friegte als Antwort Schnee oder Graupeln in den Mund. Weitere Folge: Rachenfatarrh, Bermanenzschnupfen, Berlust eines Gspufis, die sich nicht gefallen lassen wollte, daß ich ihr mit eiskalt triefender Nase ins Geficht fuhr. Jeden Morgen derselbe Gedanke: Du holst den Baletot wieder, ersticht durch zwei Gegengedanten: a) es muß doch mal auf hören zu schneien, b) das schöne Geld! Nach einem Monat atme ich auf: jezt ist's überstanden. Da lese ich die Prophezeiung des Nordpolentdeckers Mar Räbel in Eisenach von der Kälte bis Mitte Mai. Das Blut gerinnt mir in den ungeschüßten Adern, als ich von der großen Eisbahnbarriere im Bottnischen Meerbusen lese, die teinen Frühling durchläßt.( Kleine Anfrage: Um wieviel Kilometer ist Herr Räbel schon über den Gesundbrunnen nach Norden hinaus vorgebrungen?) Hundefälte bis Mitte Mai ich löste den Ueberzieher aus. Folge: Julihize im April. Ich am Karfreitag schwitzend im Borortzuge nach Wannsee, mit 40 Mann in ein Abteil gestopft, stolz den ausgelösten Winterüberzieher umgegürtet. Werde von allen ausgelacht. Ein fleines Mädchen, auf das ich ernste Absichten habe, fragt allen Ernstes, ob ich aus Dalldorf käme. Schweißverlust von zwei Litern, zermanschter Steehfragen. Froh, als ich wieder zu Hause bin; totaler Dalles für die Ostertage, da alles Geld für die Auslöfung des Winterpaletots ausgegeben. Wer erfekt mir Unkosten und Aerger? Tobias Pemberlein? Da lachen die Hühner. Ich gründe jetzt einen Verein zur Abschaffung der Wetterkunde. Finanzielle Beiträge werden dankbar entgegen Mich. von Lindenheden. genommen. Hunderennen. Der Berliner Hunde- Rennflub hält am 16. April ( Ostersonntag), nachmittags 2 Uhr, feinen zweiten Renntag im Stadion des Ostens, Berlin- Lichtenberg, Herzbergstraße, ab. Auf dem gut zusammengestellten Brogramm stehen 7 Flach- und Hürdenrennen, ausgestattet mit 2350 m. an Geldpreisen und einem Ehrenpreise. Cape ,, Genua" aus vorzüglichem Tuch schwarz oder 2250.modefarbig.. Die Bücherdiebstähle in der Staatsbibliothek. Zu dem Bericht über Diebstähle in der Staatsbibliothet versendet der Rechtsbeistand des Studienrats Dr. Dobe, Rechtsanwalt Dr. Geride, folgende Mitteilung: Die Diebstähle in der Staatsbibliothet find nicht aufgeklärt. Richtig ist vielmehr folgender Sachverhalt: Die Gymnasialbibliothek vermißt ein Buch, das Herr Dr. Dobe entliehen und das furz nachdem er es ordnungsmäßig zurüdgegeben hatte, spurlos ver schwand. Es ist troh wiederholter Haussuchungen bei Herrn Dr. Dobe nicht gefunden worden. Da die fragliche Bibliothek aber einen nur ganz oberflächlich verschlossenen Nebenausgang nach einem auch nachmittags und abends jedermann ohne Kontrolle zu gänglichen Haufe befigt, da ferner sowohl, ehe Dr. Dobe bort arbeitete, als auch nachher wertvolle Bücher aus jener Bibliothek verschwunden sind, muß jeder redlich dentente Mensch eine Ver dächtigung des Herrn Dr. Dobe als ungerechtfertigt empfinden. Bon den in der Staatsbibliothet als permißt gemeldeten Früh drucken sind ein fleiner Teil, nämlich 11 Bücher, bei Herrn Dr. Dobe beschlagnahmt, zwei bavon indessen bereits als unverdächtig wieter freigegeben worden. Für die anderen Bücher hat Herr Dr. Dobe durch mehrere Zeugen einwandfrei nachgewiesen, wo er sie her hat, so daß auch hier ein Diebstahl oder Hehlerei von feiner Seite nicht in Betracht kommt. Da indessen hierüber Ermittlungen noch im Gange find, würde jedes weitere Wort darüber einen unzuläffigen Eingriff in ein schwebendes Verfahren bedeuten." Raubmord im Eisenbahnzug? Groß- Berliner Parteinachrichten. Erscheinen der Genossen zu den Veranstaltungen stets erforderlich! 124. Abt. Mahlsdorf: Mittwoch den 19. April, öffentliche Bersammlung bei Hinweise einzelner Abteilungen bringen wir nicht mehr. Anders, Bahnhofstraße, Thema: Aeußere und innere Politik." Refe rent: Genoffe Dr. Bechlin. Achtung Genoffinnen! Dienstag, den 18. April, nachmittags 4 Uhr, gemütliches Beisammensein im Gewerkschaftshans, Engelufer 24, Saal 4. Musikalische Darbietungen, Resitationen, Rhythmische Tänze u. a. 4. Kreis, Prenzlauer Berg. Mittwoch, ben 19. April, 6% Uhr, Sigung der Funktionärinnen bei Winzer, Chriftburger, Ede Windstraße. 5. Kreis, Friedrichshain, Mittwoch, ben 19. Aprit, 7 Uhr, Signng ber Elternbeiräte bei Schudert, Rüdersdorfer Straße 8. Die Abtei lungsleiter werden ersucht, auch zu erscheinen. Stellungnahme zu ben Elternbeiratswahlen. 6. Kreis, Kreuzberg: Mittwoch, ben 19. April, pünktlich 8 Uhr, bei Reim, Urbanstr. 29, Kreisbildungskonferens. Die von den Abteilungen nengewählten Genossen müssen unbedingt erscheinen. Tagesordnung: Stellungnahme zu den Arbeiten des Geschäftsjahres 1922/23, 16. Kreis, Röpenid: Mittwoch, ben 19. April, 7½ Uhr, Kreisver treterversammlung im Reft. Etadtpart, Bahnhofftr. 1. Männerchor Hallesches Tor( 6. Kreis, Kreuzberg). Sonntag, 16. April, Früh lingsfeft des Männerchors der SPD. im Gewerkschaftsbaus, Engelufer 24. Beginn 6 Uhr. bt. 74, 3chlendorf: Montag, den 2. Seiertag, nachm. 8 Uhr: Künstlerische 31. Beranstaltung. Eintritt 5,80 901. fammenfein und Zans. Eintritt s mr, Abends 8 Uhr: Gemütliches BeiDienstag, den 18. April: b. 7 Uhr bei Goldschmidt, Stolpische Straße 36, Sigung aller Funktio näre und Elternbeiräte fotoie aller Genoffen, die noch fhulpflichtige Kinder haben, 104. Abt., Niederschöneweide. 7½ Uhr bei Nichter, Gaffeliverberstraße 36, Sigung des Borstandes und sämtlicher Elternbeiräte. Mittwoch, den 19. April: 28. st. 7% 1hr Elternbersammlung in der Schulaula Schönhauser fee 166a. Thema: Die weltliche Schule. Referent: Pastor France. 131. Abt., Nieberschönhausen. 7% Uhr Mitgliederversammlung im Restaurant Wilhelmshof, Raiser- Wilhelm- Straße 64. Thema:„ Das Reichsmietengefeg." Referent: Felgentreu, Ein mutmaßlicher Raubüberfall mit tödlichem Ausgang im Eisenbahnzug Berlin- Guben beschäftigt die Berliner Kri minalpolizei. Am 7. April verließ der 22 Jahre alte Dietrich Holz aus Berlin mit dem Frühzug 3,15 Uhr den Bahnhof Alleganderplay, um nach Liegnig zu fahren. Kurz vor Guben wurde er 21. während der Fahrt besinnungslos in seinem Abteil liegend aufgefunden und dann von Eisenbahnbeamten in Guben 52. nach dem städtischen Krankenhaus gebracht. Dort ist er am Sonn tag, gestorben. Die Angehörigen, die benachrichtigt wurden und nach Guben tamen, ftellten fest, daß ihm die Brieftasche mit über 1000 m., ein golbener Siegelring, eine filberne Herrenuhr und ein silbernes Bigarettenetui fehlten. Der junge Mann ist wahrscheinlich von Räubern, mit denen er allein im Abteil war, betäubt und ausgeplündert worden. Die Gubener Kriminalpolizei leitete die Nachforschungen ein. Das Raub dezernat der Berliner Kriminalpolizei nahm ebenfalls die Ermittelungen auf und erbittet von allen, die zur Aufklärung beitragen fönnen, insbesondere von denen, die ebenfalls den Zug benutt Aiefel. Frauenveranstaltungen. t. 7% Uhr bei Groll, Hennigsdorfer Straße 10, Bortrag der Genoffin bt., Charlottenburg. 8 Uhr im Restaurant Babe, Kaiferin- AuguftaAllee 52. Thema: Die englische Friedensbewegung." Referentin: Martha Steiniz. Vorträge, Vereine und Versammlungen. Freireligiöse Gemeinde. Sonntag vorm. 11 Uhr im Rathaus, König Straße, eftvortrag des Herrn Dr. S. Chriftiani: Bur Psychologie der reli des Herrn Dr. M. Brie:„ Der Sinn und die Bedeutung der Fauftdichtung." giösen Seften." Harmonium: Serenade( Haydn). Pappelallee 15 Vortrag Gäfte willkommen. abends 6 Uhr, Versammlung bei Hennig, Alexandrinenftr. 44. Thema:„ Das Berein Berliner Notations- Maschinenmeister. Mittwoch, den 19. April, Reichsmietengefeß." Referent: Winter. Nofsrael GEGR. 1815 BERLIN C KONIGSTR. Damenkleidung Bluse a.vorzgl.weiß.Voll- Voile m. feinen Säumchen u. Hohls, 275.Kleid aus bedruckt.BaumwollMusselin in verschied. Farben 550. Kleid aus bedruckt. Voll- Voile 775.Kleid aus Velours de laine in Kleiderstoffe Wollmusselin in dunklen Mustern, ca. 80 cm...... ME. 98. Reinwoll. Blusenstoffe 95.weißer Grund mit römischen Streifen Mtr. Covertcoat für Kostüme und. Mäntel, vorz. Qual, 130cm, Mtr. 375.vielen Farben, mit Stickerei 1050.- Zephir für Blusen und Herren- 46. Gummi- Mantel in verschiedenen Farben.... 975.Kinderkleidung Mädchenkleid marine- weiß getupfter Waschstoff, Lg.60cm 145.Je 5 cm länger M. 15. mehr Mädchenkleid weiß- marine gestreifter Kadettstoff, Lg.60cm 320, Je 5 cm länger M. 25.- mehr 115. Jumper aus gestreiftem Waschstoff, Gr. 38, 40, 42... 115. Backfisch- Rock grau mit farbigen Streifen, 390.Lg. 75, 80, 85 cm Hemden... ........... Mtr. Bedruckt Foulardine Muster im Seidengeschmack.... Mtr. 46. Frotté in modernen Streifen. doppelt breit......... Mtr. 140.Seidenstoffe Mantelseide imprägniert. schottisch kariert, 90 cm, Mtr. 254. Bastseide farb, ca. 80 cm, Mtr. 258. Taft einfarb. u. changeant, Mtr. 328. Chinakrepp in vielen Farben....... Mr. 378. Foulard in den neuesten Mtr. 398. Mustern, ca. 90 cm SPANDAUERSTR. Frottier- Wäsche Frottier- Handtuch weißer 49.75 Kräuselstoff, 50x100 cm. Frottier- Laken weißer Kräuselstoff, 125 × 160 cm.. Bademäntel für Herren, 172.50 hellgemusterter Frottierstoff..525.Geisha- Form für Damen, weiß 690. Frottierstoff mit farb. Besatz Kimono- Form für Damen, gemusterter Frottierstoff Wirkwaren 970.Damen- Hemdhose Baumwolle, feingestrickt.. 75.Damen- Schlupfbeinkleider 82.50 Baumwolle, farbig, fein..... Herren- Hemden baumwoll. Trikot, gelblich, 113.Mittelgröße. Herren- Beinkleider baumwoll. Trikot, gelblich, Mittelgröße.. 94.Korsette Korsett aus modefarb. Nessel m. 1 Paar Haltern 59.Korsett aus weißem Batist, lange Form...... 75.Korsett a.weißem Drell mit 4 Haltern...... 190.Büstenhalter.......... 22.50 Taschentücher Damentücher Weiß Linon, 39 cm..... 9.75 Weiß Batist mit farbig. 11.75 Häkelkante..... Weiß Batist mit Hohlsaum und bestickt. Ecke od. m. Langette und Kantenstickerei 14.75 Herrentücher weiß Linon mit farbigen 13.75 Kanten, 44 cm.. Kindertücher mit farbigem Bilderdruck 4.45 Garten- und Balkon- Möbel Holzklappmöbel, naturfarbig Armlehnsessel........ 90.Stuhl 78.- Hocker 27.Tisch116.- 100132. Rohrliegestuhl..... 895.Weiß lack. Gartenmöbel in großer Auswahl Wirtschaft Vorschläge zur Linderung der Zeitungsnot. Die wirtschaftliche Not der Zeitungen hat zu den bekannten Schritten des Vereins deutscher Zeitungsverleger bei der Reichsregierung geführt. Man forderte eine Sperre der Ausfuhr für Drudpapier und Zellstoff und eine scharfe leberwachung der Preise, die von den Synditaten der Bellstoff- und Druckpapier erzeuger verlangt, teilweise sogar ohne jede Kontrolle diftiert werden. Zu diesen Anregungen hat jetzt die zentrale Organisation der deutschen Zeitungsverleger im Anschluß an die Beratungen des interfrattionellen Ausschusses des Reichstages vom 6. April bem Reichswirtschaftsminister eingehende Vorschläge unterbreitet. Sie fordert, daß eine Ausfuhr von Bellstoff nur dann genehmigt werden darf, wenn der Bedarf der deutschen Drud papierfabriken daran gedeckt ist. hin den Papierpreis verteuern. Bemerkenswert ist die Feststellung, baß sich Ersparnisse an den 2öhnen und Gehältern der Druckpapier erzeugenden Industrie nicht erzielen lassen. Es ist erfreulich, daß hier endlich einmal ein Unternehmerverband den Mut findet, in dieser vorsichtigen Form dem Gerede von den hohen Löhnen entgegenzutreten. Mangel im 3nland steigende Ausfuhr. Der starten Nach frage nach Da dy ziegeln in Deutschland steht nur ein geringes Angebot gegenüber, die Preise steigen ins Ungemessene, auch die schlechteste Biegelei wird wieder rentabel und die gut eingerichteten Streichen Riefengewinne ein. Diese Konjunktur fann, so bemerkt die Zeitschrift ,, Soziale Bauwirtschaft" treffend, der Ziegelindustrie Als eine besondere Aktion ist die Erfassung der Aus- nur angenehm sein, besonders wenn diese Verhältnisse verstärkt were fuhrgewinne bei dem Export von Papierholz, Bellstoff, Kohle den fönnen, nicht etwa durch Zurückhalten der Ware vom Markt, und Druckpapier mit dem Ziele gedacht, außerdem noch eine Aus- wie es früher so oft geschah, sondern durch Steigerung der Ausfuhr, gleichstaffe zur Ermäßigung des Papierpreises zu gründen. Die D. h. durch abermalige Steigerung der Berdienstmöglichkeiten. Wie d. Ausfuhrabgabe müßte sich auf etwa 50 bis 70 Broz. der Ausfuhr gut die Ziegelindustrie versteht, troß gewiffer Ausfuhrbeschränkun gewinne belaufen. Die Inlandspreise dieser Rohstoffe follen, wenn gen" ihr Auslandsgeschäft zu steigern, beweisen die Einfuhrzahlen andere Mittel nicht helfen, durch Festsetzung von Höchstpreisen ge- nach Holland in den letzten Jahren. Die Höchst zahl der deutregelt werden, die sich auf den Selbstkosten der Drud- schen Ausfuhr nach Holland wurde vor dem Kriege im Jahre 1913 mit fünf Millionen Stüd erreicht. Die Zahl hielt sich noch auf papierindustrie aufbauen. Das etwa ist das Bild, das die Zeitungsverleger von der Organi- guter Höhe in den Jahren 1914 bis 1917, um dann 1918 und 1919 fation zur Niedrighaltung der Druckpapierpreise entwerfen. Wefent- bis auf 500 000 b3m. 700 000 Stück zurückzugehen. Das Jahr 1920 lich ist die Preistontrolle der Rohstoffindustrien und das brachte eine Steigerung auf rund 1600 000 Stüd. 1921 stieg die System von Zuschußleistungen, die aus den Kaffen der Länder, des Ausfuhrziffer nach Holland auf rund 9 millionen Stück, d. h. Es fommt ja vor allem darauf an, den Zeitungen überhaupt Reiches und aus den Exportgewinnen der Industrie aufgebracht wer- fast auf das Doppelte der Borkriegszeit, und das alles trotz des be ihren notwendigsten Bedarf an Druckpapier sicherzustellen. Der Ber- den sollen, und die Frachtverbilligung. Ob die Preisbindungen, die hier stehenden Mangels im Inland. Diese ganzen Verhältnisse sind ein band deutscher Zeitungsverleger verlangt hierzu, daß eine gewisse gefordert werden, nur der Niedrighaltung des Druckpapierpreises als allein mögliche Triebfraft der Wirtschaft" der Gesamtheit des neuer Beweis dafür, wie schlimm der private Unternehmungsgeist" Mindest menge an 3eitungspapier zu erträglichen dienen sollen oder ob nicht überhaupt die einmal zu schaffende Or- Wolfes mitzuspielen vermag. Preisen bereitgestellt wird. Man denkt sich also eine Art Umlage- ganisation den Grundstein zu einer erhöhten Beeinflussung der Rohverfahren, wie wir es bei der Getreidewirtschaft haben. Als Maßstab stoffpreise bilden können, das ist eine andere Frage, die der Regieder Druckpapierumlage soll der dringendste, von einer neutralen rung und den beteiligten Stellen zu denken geben sollte. An den Stelle kontrollierte Mindestbedarf zugrunde gelegt werden. Darüber neuerdings enorm hochgetriebenen Holzpreisen z. B. leidet nicht hinaus sollen die Zeitungen das Recht haben, am freien Markt zu nur das Zeitungsgewerbe, sondern auch beispielsweise die Holzverden normalen Preisen zu kaufen. Zur Senkung der Papierpreise fordern die Zeitungs- arbeitung, dann aber auch das Baugewerbe, insbesondere aber die verleger Maßnahmen, die die Preise der notwendigsten Rohstoffe, Herstellung von Siedlungsbauten. Es sollte ernsthaft erwogen wernämlich Papierholz, Holzstoff, Bellstoff und Kohlen sowie der Güter- den, inwieweit es möglich ist, hier die Interessen der Presse und die frachten niedrig halten oder zum mindesten stabilisieren sollen. Zu anderer Gewerbezweige in Uebereinstimmung zu bringen. Leider der Berbilligung des Papierholzes sollen die Länder beitragen, fommt die Einsicht derjenigen Zeitungsverleger, die in ihren Blättern indem sie sich verpflichten, das zur Erzeugung des Existenzminimums die gebundene Wirtschaft bekämpfen ließen und noch lassen, zu spät, der Zeitungen an Papier notwendige Holz zu einem ermäßigten als daß man empfehlen fönnte, jezt in aller Haft die einschlägigen Preise zu liefern. Der Fehlbetrag, der den Ländern daraus ent- Fragen in ihrer Gesamtheit zu lösen. Das würde einen Aufschub steht, soll zu einem Teil von ihnen selbst aus den großen Gewinnen der ganzen Frage bedeuten. Die Notlage der Zeitungen ist aber auf getragen werden, die ihnen das allgemeine Holzgeschäft bringt, zu einem Bunft angelangt, der einen weiteren Aufschub nicht mehr ereinem anderen Teil durch Beiträge des Reiches, die ihnen im Umlageverfahren nach der Kopfzahl der Bevölkerung zu erstatten wären. trägt und deshalb ist es notwendig, daß die Regierung sobald Bei Holzstoff und Bellstoff verlangt man eine Beobachtung und Kon- als nur irgend möglich zu Entscheidungen über die trolle mit Hilfe der Preistreibereiverordnung. Die zur Bapierher Hilfsmaßnahmen für die Bresse fommt, ohne Rücksicht darauf, welche stellung notwendige Kohle soll ähnlich wie das Holz billiger beschafft weiteren Arbeiten sich im Interesse des Boltsganzen daran schließen werden. Endlich soll verhindert werden, daß die Frachten weiter. fönnten. tagen gab es einen Breisrückschlag am Fettmarkt. Butter wurde Preisrückschläge am Fettmarkt. Unmittelbar vor den Feierzunächst in der Provinz billiger, um dann am Sonnabend auch in Magarinepreise wurden von den Fabriken um 2 Mart das Pfund Berlin um rund 8 Mart im Großhandelspreis nachzulassen. Die herabgesetzt mit Rücksicht auf die etwas bessere Baluta. Ob es sich nur um eine vorübergehende Verflauung des Marktes handelt oder ob sich die Preissenkung fortsetzen wird, ist noch durchaus ungemiß. schaftsabkommen vereinbart, das am 25. April mit dem Landesrat Deutschland und die Memellandverwaltung haben ein Wirtschaftsabkommen vereinbart, das am 25. April mit dem Landesrat Dr. Steputat redigiert werden wird. Amerikanische Kriegsgewinnler. Wie der General Lord vor dem Senatskomitee für Militärlieferungen feststellte, wurde von den Bereinigten Staaten während des Krieges ein Betrag zumindest von 45681000 Dollar zuviel für Kriegslieferungen bezahlt. Der General erklärte nach FPS., daß zum wenigsten ein Betrag in dieser Höhe von von den Kriegslieferanten zurüdzuerstatten fei, daß aber die lleberprüfung aller Lieferungsverträge durchaus noch nicht abgeschlossen sei und weitere Ueberzahlungen sich noch herausstellen würden. Sim 15. 4, feiib Bekanntmachung Deutscher Metallarbeiter- Verband Deutscher Bekleidungsarbeiter- Verband Deutſchermetallarbeiterverband Lohnfartell für die Gemeindebetriebe Kranken- und Sterbekasse 4. früh Serafchlags mein guter Sohn und Neffe, der Mechaniter perfchieb infolge Betriebskrankenkasse Verwaltungsstelle Berlin N 54, Linienstraße 83/85 der Stadtgemeinde Geschäftszeit vorm. 9 Uhr bis nachm. 4 Uhr Berlin Einladung 12156 Radolf Paeche im 39. Jahre. Feuerbestattung Zur ordentlichen Telephon: Amt Norden 833, 834, 835, 836. Filiale Berlin Sebastianstr. 37/38 Deutscher Solzarbeiterverband Achtung Mittwoch, den 19. April, Verband der Maler n. Ladierer Berband der Sattier und Transportarbeiterverband. abends 62 2hr, finden für sämtliche Branchen Achtung! Außenmonteure. Mitglieder- Versammlungen Dienstag, ben 18. April, abends 7 2hr, Montag, den 17. April, vorm. 10 Uhr, statt und zwar für die Donnerstag Ausiqußigung im Verbandshaus, Linienstraße 83/85 Blusen-, Kleider- und Gardinenmittage 6 Uhr Baumschulenwg Die franernden Hinterbliebenen. Bezirksverb.Berlin SPD. 131. Abteilung. Nieder- Schenhausen. Am 8. April verftarb als Opfer Des Krieges unser lleberGenosse, der Steinbruder Karl Gast Ehre sein.Andenken Cinäscherung am Dienstag, abends 6 Uhr, im Krematorium Gerichtstraße. 4/2 Rege Beteiligung erwartet Die Abt. Leitg. Ruderverein ,, Vorwärts". Am 10. April ver. schied unerwartet unfer langjähri ges Mitglied, der Hilfsmonteur Karl Bartsch Eindscherung am Montag mittag 12 Uhr im Stre matorium richtstraße. 8ahlreiche Beteili gung erwartet Der Vorstand. Danksagung. der Betriebokrenten taffe ber Stadtge meinde Berlin am Freitag, b. 28. April, nachm. 5 Uhr, im ( großer Gaal): Versammlung. in Boelers Festfälen, Weberstr. 17: Vollversammlung Branche in den Meminhellen, aller in den Wagen- u. KarofferieKommandantenfte. 58/59 Damentonfeffions- Branche bei Büttner, Schwedter Str. 23 Tagesordnung: 1. Die AuslösungsSimmer 109 b. Sat- regelung für April und welche Forderungen hauses zu Berlin, ftellen wir für Mai? 2. Sonstige Monteur- Damenmaß- Branche im FriedrichRönigstraße 15-18. Tagesordnung: 1.Abnahme d Jahresrechnung 1921. 2. Aender. d. Gazung angelegenheiten. Die Nachträge zum Tarifvertrag werden in dieser Bersammlung ausgegeben. ( Beitragserhöhung) Dienstag, den 18. Apell, nadmiffags 3. Gewährung eines 5 Uhr, in den Sophienfälen, SophienButchusses zu den ftraße 17/18: fabriken Beschäftigten. Tagesordnung: 1. Stellungnahme Ründigung unseres Bertrages. aur 2. Diskuffion. tommen pinttlich 5 Uhr in demselben Die Funktionäre aller Betriebe Botal( fleiner Saal) zusammen Wilhelm- Gymnaflum( Schulaula), Rochstraße 13 Damenwäsche-, Schürzen-, Jupon-, 116/20 Sterbewäsche- u. fonfeffionierte Weißwaren- Branche in den Sophien- Sälen, Sophienste. 17/18 Dampfwäschereien-, Krawatten- u. Branchenversammlung Trifotwaren- Branche in ber von Spielplägen. 4. Berschiedenes. aller in der chirurgischen Branche Anfragen oder Befchwerden, zu beren beschäft. Kollegen u. Kolleginnen. Griebigung Atten- Tagesordnung: Stellungnahme einficht ober ander zum Berhandlungsergebnis. weite Feststellung erforderlich find, müssen mindestens mittwoch, ben 19. April, abends drei Tage vorher 7 Uhr, in der Schulaula, Roppenplag 12: beim Borsigenden des Vorstandes eingereicht werden. Vor der Sigung findet 164/6 Vollversammlung der Innungsschmiede. um 3 Uhr in dem- Tagesordnung: 1. Stellungnahme zur Maifeler. 2. Das Ergebnis der letzten felben Simmer bie übliche Borbe- Berhandlung. 3. Verschiedenes. fprechung unter den Mitgliedsbuch legitimiert. Ausschuß mitgliedern statt. Die Ortsverwaltungen. Möbel- 11 Altes Spezialgeschäft in AutoSchlafNenen Philharmonie, Köpenider Straße 96/97 Gummimäntelfonfektion und Cieferungs- Branche in der Sebastianste. 37/38, Hof lints part. Herren-, Knaben- und Burschenfonfeffions-, Fantasieweften- und Hosenträger- Branche sowie Befleidungsamt in Böters geftjälen, vier Etagen Hasemann ReiseWeberstraße 17 Herrenmaß- Branche im Deutschen Hof, Endauer Str. 15/16 Herrenwäsche-, Wäscheherfleller- u. Korsett- Branche in den Germania- Feftfälen, Chauffeeste. 110 Tagesordnung in allen Versammlungen, Berlin, 13. April 22 Achtung! Autofchloffer. Achtung! Vorschläge für die Delegierten zum Der Vorsitzende der Betriebskrankenkasse Die Vertrauensmännertonferenz d. Stadtgemeinde Berlin. inbet nicht am Mittwoch, ben 19. April Gewerkschaftskongreß und Verbandstag Achtung! fondern am Freitag, den 21. April, ftatt. Mitgliedsbuch oder-tarte legitimiert; ohne dies oder mit mehr als sechs reftierenden Beitragswochen fein Zutritt. Allg. Oriskranken- Achtung! Engere Ortsverwaltung. ble openider Kollegen und Kolle. kasse Spandau Die Gigung am Dienstag, den 18. April, findet nicht statt. Die Ortsverwaltung. Am Montag, den 24. April 1922, abbs. 116/19 71 Uhr, findet im Bereinshaus Palme, Spandau, Hitterftraße 12, eine Für die Beweise ordentliche Herzlichster Teilnahme beim Sinfchel- Ausschuß sitzung den meines Mannes fage hiermit meinen statt. herzlichsten Dant. 164,5 Tagesordnung: Ww.Minna Schneider, 1. Abnahme der Jah geb. Sonnenschein, Charlottenburg, Rosinenstraße 4. Spez.- Arzt Dr. R. Sprinz Syphilis, Harn-, Haut-, Frauenleiden, Mannesschwäche. Rasche Hilfe ohne Berufsstörung. Potsdamer Str. 45 Sprechst.11-1, 4-7 Sonntags 11-1. Aufklär. Buch m. 50 Bild, über uns hilfebring Orig. System Haas" b. Rückgratverkrümm hoher Schulter u. Hüfte( keine Berufsstörung) Zu bezieh. geg Eins. von 5 M od. Nachn. von Franz Menzel, Berlin W 7, Magdeb, Str. 25 resrechnung 1921. 2. Bericht der Kaffenprüfer. 3. Gazungsänderung 3. Stellungnahme zur Eingemeindung b. Ortsteils Ruhleben auf Grund ber Reichsversicherungsordnung zu unserer Raffe. auf 5. Berschiedenes. Anfragen, welche eine Einsichtnahme in die Bücher oder Atten erforderlich machen, find dem Vorstand mindestens 8 Sage por der Sigung fchriftlich mitzuteilen. Die Herren Ausfchußmitglieder er halten noch eine be fondere Einladung. Der Vorstand. G. Richter Borsigender. An- u. Verkauf von Grundstücken aller Art übernimmt Heinrich Schreiber Schöneberg Hauptstraße 17. Soeben erschien! ginnen ist das nächstgelegene Berfamm lungslotal maßgebend. Die Ortsverwaltung. J. A: W. Lehmann. 81/9 KARL RADEK Heue SchönhauserStr.1 Aufgestellt in 100 komplette Speisezimmer Herrenzimmer Schlafzimmer Wohnzimmer, Küchen, Leder- Mabel, StandUhren. Schreibtische usw. Große Gelegenheitskäufe Decken Trikotagen Strümpfen Fries zu billigen Tagespreisen Gebrüder Pflaume Berlin SW Friedrichstr.205 EckeZimmerstr. in besseren Möbeln Möbel Soeben erschien Genua, die Einheitsfront des Proletariats und die Kommunistische Internationale. Inhalt: 1. Vor Genua: Der Bankrott des Völkerbundes/ Der anglo- französische Gegensatz/ Der Tanz auf dem deutschen Vulkan/ Der Kampf um den Nahen Osten/ Die Lage im Fernen Osten Die politische und wirtschaftliche Bilanz der drei Jahre. 2. Der Kampf in Genua: Der neue bürgerliche Pazirismus. 3. Der Abwehrkampf Sowjetrußlands. 4. Die Einheitsfront des Proletariats. 78 Seiten Preis 7 Mark( Organisationsausgabe 3 Mark) Zu beziehen durch alle Buchhandlungen oder direkt durch Verlag Carl Hoym Nachf. Louis Cahnbley, Hamburg z. niedrigst. Preis. direkt an Private. Riesenauswahl. Schlafz. 6250-32575 M Speisez. 7265-38645., Herrenz.6488-34770 ,. Wohnz. 5930-22560 ,, Küchen 1975-10690, Lief.franko Lager, kostenl.10jhr.Gar Mittwoch, den 19. April 1922, abends 6 Uhr, Funktionär Versammlung in der Bockbrauerei, Fidicinstr. 2/3: D des Lohnkartells. Tagesordnung: Stellungnahme zum Schlebsspruch des Reichsarbeitsministeriums. im allgemeinen Verkehrswesen beschäftigten Personen and verwandten Berufsgenossed ,, Eintracht". Mittwoch, den 17, Mai, abbs. 18 Uhr, im Restaurant, Bür gerheim", AlteSchönhauser Str. 23/24: Außerordentliche Butritt haben nur Funktionäre gegen Borzeigung der nenen weißen Funktionärtarte für 1922 und des Mitgliedsausweifes Generalversammlung Berband der Gemeinde- und Staatsarbeiter. Deutscher Transportarbeiter- Berband. Berband der Maschiniffen und Heizer. Deutscher Metallarbeiter- Verband. Berband der Gärtner und Gärtnereiarbeiter. bureau bes Berbandes der Gemeinde- und Staatsarbeiter, Mittwoch, den 19. April 1922, vorm. 11 Uhr, im Orts Johannisstr. 14/15: Sigung der Tariffommiffion. 34/15 Das Lohnkartell. Berband der Gemeinde- und Staatsarbeiter Tagesordnung: Antrag auf Aenderung der Sagung. Der Vorstand. 3. A.: Karl Wendt, 1. Borsigender. BERLITZ SCHOOLS Filiale Groß- Berlin. Am Dienstag, ben 18. b. M.( 3. Feiertag), bleiben die Ecke Wilhelmstr. Bureaus und Kaffen gefchloffen. Die Ortsverwaltung. Leipziger Str. 123a Tauentzienstr. 19a Seifenpulver FREE SPRACHEN Salmiak- Terpentin, ca. 10%.. M. 3,60 Schnitzelpulv., ca. 50%+ 10% Schnitz. 4,80 per Pfund- Packung für Wäschereien in 100- Pfd.- Säcken M. 25. weniger per Zentner Ludwig Behrend Anhaltstr. 8 Nollendorf 4079 Metallbettstellen stets in großer Auswahl und in jeder Preislage Betten Haus H. Wartenburg Charlottenstraße 15 d. Mobeth. Rejewske Möbelfabrik Rob. Seelisch Berlin, Badstr.66 verwerten Patente erwirken Ing.Jaeger& Dr. Breslauer Berlin, Gitschiner Straße 106c. Broschüre und Beratung gratis. RUSSISCHE KORRESPONDENZ Nr. 1/3 Inhalt: N. Lenin: Ueber die neue ökonomische Politik Sowjetrußlands( Rede auf dem IX. Sowjetkongreẞ) L. Kamenew Die ökonomische Politik Rußlands/ N. Ossinski: Die Lage der Landwirtschaft/ M. Chintschuk: Lage und Aufgabe der Genossenschaften/ N. Krestinski: Finanzen und Budget/ P. Salutzki: Die vorläufigen Ergebnisse der Parteisäuberung/ Resolutionen der allrussischen Konferenz der Kommunistischen Partei Rußlands Beschlüsse des IX. allrussischen Sowjetkongresses/ Leitsätze des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Rußlands über die Gewerkschaftsverbände A. Andrejew: Die Gewerkschaftsverbände in den vier Jahren der proletarischen Revolution 0. Safarow: Der Kongreß der revolutionären und kommunistischen Parteien des Fernen Ostens/ B. Borijan: Die Arbeiterkontrolle/ A. Chrjaschtschew: Die Evolution der Klassen innerhalb der Bauernschaft S. Tschernomordik: Die Aufgaben des Arbeiterschutzes in der neuen Wirtschaftspolitik G. Krsishanowski: Die Planwirtschaft und die Elektrifikation/ W. Miljutin: Die Sozialversicherung unter den Verhältnissen der neuen Wirtschaftspolitik/ A. W.: Die Auswirkung der neuen ökonomischen Politik in der Provinz/ P. Girbassow: Theorie und Praxis der neuen Wirtschaftspolitik am Ural/ A. Chalatow: Die Kollektivversorgung und die verstaatlichte Industrie| S. Strumilin: Die Bewegung der Preise und unsere Industrie N. Meschtscherjakow: Die neuen Grenzpfähle/ M. Pokrowski: N. A. Nekrassow/ P. Kerschenzew: Das schöpferische Theater/ H. Wardin: Die Spaltung der Kadettenpartei/ Die russische Revolution in der Emigrantenliteratur 226 Seiten Preis 30 Mark( Organisationspreis 20 Mark Von der Russischen Korrespondenz Jahrgang I( 1920) und II( 1921) steht eine geringe Anzahl gebundener Halbjahresbände zur Verfügung. Vorzugspreis für Bibliotheken und Parteiarchive für vier Halbjahresbände 200 M. Zu beziehen durch Verlag Carl Hoym Nachf. Louis Cahnbley, Hamburg Berlin 0 112, Rigaer Str. 71-73 a, 5 Min. vom Bhf. Frankfurter Allee empfiehlt zu bekannt billig. Preisen bei solider Ausführ. Gegründet 1876 Komplette Schlafzimmer Speisezimmer Herrenzimmer einfachen und Einzel- Unterricht Zirk. monatl.100 M Reste- Haus C. Pelz Kottbuser Str. 5 Anzugstoffe Kostümstoffe Mantelstoffe Kleiderstoffe Seidenstoffe Mäntel, Kostüme Röcke Gut, reell, billig! Abessinier- Pumpen f. Laubenfolonisten 3. Gelbstaufitellen. Rob.Brien Spritzpumpen Pumpenfabrik 027 Krautst.31 am Schles. Bhf. Kaufe Gebisse auch zerbr., zahle pro Zahn M. 35.Platin-, Gold- u. Silberbruch Tagespr. Zanzow Friedrichstraße 192/193 II. a. d. Leipziger Str. Gaüif. 9-7. besseren Genres Leiterwagen Küchen farbig und naturlasiert in allen Preislagen Gekaufte Möbel können beliebige Zeit kostenl. lagern Dezimalwagen Tafelwag., Gewichte. Billigste Preise. Großes Lager. Georg Wagner Cöpenicker Str. 71 Kein Landengeschäft. Neu- Parzellierung! Biesdorf, Mahlsdorfu.Marienfelde Auskunftshäuschen an beiden Bahnhöfen Hervorragender Gartenboden u. alle ander. Transportgeräte liefert billigst. Großer Vorrat. Georg Wagner Cöpenicker Str. 71. Kein Ladengeschäft. iteffer Pickel, auch die hartnädigsten Hautunretnigteiten beseitigt die feit 30 Jahren ficher bewährte PastaGera. Nieschalke& Nitsche. 20.Bugch. Geite Berlin, Neue Königstr. 16. Alex. 3376.3623 M.10- OttoReichel, Berlin 43, SO, Eisenbahnstr KLEIDER- SEIDEN WASCHSTOFFÉ Kleiderstoffe Streifen für Blusen Kleider breit... Waschstoffe Meler 9850 Kost.- Cheviot 115% Dirndlstoffe moderne Farb. 3650 Karos schwarz- welss, doppellbrell. Meter 58 Schotten for Röcke u. Keller 7950 für Musselin er 9850 Reinwolle, oparte Musier.. marine, Mir. 100 cm br., div. Frottéstrell.. Woll- Voile Porn, Meler 16950 Crêpe Rconwolle, Frost 19500 Kleider- Alpaka 1980 . 120 cm Serge für Jeckenfutter Meter 7950 Seiden- Duvetineler 130 Stück סון Kurzwaren Halbleinenband 215 Leinenzwirn........... Stem 125 Haarnadeln... Lockennadeln... 5 Briele 100 Armblätter platte la Seide, Gummi- 375 Armblätter Balls- Satin, waschbar 3 Briefe 275 Blusen Hemdbluse us gutem auch geschloss.zu irag, m. Täschchen 21000 Panama, aus Voll- Volle, flottes garnieri, lange Aermel Meler ...... Meler Meter Frotté doppeltbrell, mil Bordüre....... Meler 13000 Musselin Baumwolle, ca. 80 cm 3950 Voll- Voile bedruckt, mod. Muster..Meter 17500 Krepon wasbar, moder 4850 Punktmull doppeltbre Meler 8800 Schleierstoff bedrer Mir. 9500 Schleierstoffbe16500 doppeltb. Mir. bedruckt, Seiden- Frotté: 13500 Bastseide gule Qualider Unterröcke Unterrock aus gestreiflem Waschstoff....... 1185 Unterrock aus gutem Trikot. mit hohem plis-Meler 24000 Schürzen Tändelschürzen, weiss, Stickerel- Ein- u. Ansatz 3250 3750 Bluse Fichus, relch mil Spitzen 680 siertem Moiréansatz, verschled.Farb.192 m.Trägern, Stick.- Ein- u.Ansatz4250 4750 aus bedrucktem Jumper Voll- Volle, mit vier eckigem Ausschnalli u, halb. Aermel 28000 aus Voll- Volle, eleg. Fichus, mit breiler imit. Bluse Fileisplize verziert, halber Aermel 28508 Hermann aus Alpaka, Unterrock hoher Ansalz, mit Malerel 19850 Unterrock aus gutem Salin, verarbelleler Ansalz............ hoher, elegant 21500 Tietz LEIPZIGER STR. ALEXANDERPLATZ FRANKFURTER ALLEE Wiener Formweiss, m. Trägern, Slick.- Ein- u.Ansalz 72508950 Wiener Forma bunt gemustert, hübsch garn. 76508950 Selbstbinder für Damen, aus Kunstseide, moderne Sheijen 1950 für Damen, verschiedene Matrosen- Garnit. für Kinder, aus gutem Stolt... 3600 Schalkragen Ausführungen. 1950 Morgenhaubensplize.Band 263100 mit 11. M.U.Z." Fahrradbau F. Makowski& Zerbst Berlin N. 58, Danziger Str. 75 liefert: erstklassige Fahrräder sowie Fahrrad- Rahmen eigener Fabrikation anch an Private zu billigsten Preisen Reparaturen jeder Art werden fachmännisch prompt ausgeführt Großes Lager in sämtlichen Fahrrad- Bedarfsartikeln Ca. 200 Schreibmaschinen ast all. System. neu.u.gebraucht deutsche und russische auch für Export Adler, Ideal, Smith, Torpedo, Remingt. Merc., Senta, Erika Reise- und Rechenmaschinen Vervielfältiger Büro- Einricht. General- Vertreter d. Stoewer Schäfer& Clauß Berlin, Leipziger Straße 19. Zentrum 9211 a. 9701 Tader Morgenstande ....... Mk. Herren- Hemden festes Gewebe 3750 Herren- Hemden geruht, für 7900 Herren- Hemden wollgemischt, mit schönen 13700 den Winter Mk. Einsätzen, vorzügliche Qualität... Mk. Herren- Unterhosen festes e 1900 Herren- Unterhosen la Koper- 4500 webe.............. Mk. 36.00 25.00 nessel Mk. 5900 Herren- Unterhosen vigogne Herren- Unterhosen, Mako 78⁰⁰ fädig, sehr haltbar, in allen Grössen.......... Mk. Herren- Socken...... Mk. 8.50 650 Stutzen wolle........... Mk. 39.00 2450 1750 Hosenträger Gummiband, mit Strickbinder K. Seide, mit kleinen Lederteilen.... Mk. Fehlern........ Mk. Schlafdecken 1250 ARDINENH BERNHARD WALLST.13 U- BAHN SPITTELMARKT AUSGANG GRÜNSTR GARDINEN Schleifen schöne Muster...... Mk. 100 Herren- Hüteм.79.00 75.00 59.00 4800 Knaben- Sweater mit kleinen 2900 Fehlern..Mk. für Damen und Kinder, 575 ......... Mk. Strümpfe durchweg Damen- Schlupfhöschen schönsten Farben.... ..... Mk. In 4500 haltbare, gute 3000 Herren- Ulster Qualität von Mk. Herren- Litewken von Mk. 125 an Jackett- Anzüge Stoffen.... Militärhosen aus Bucksdreiteilig, aus sehr haltbaren 45000 von Mk. schwarz, sehr 22500 haltbar...... Mk. Herrenhosen gestreift, feste 18000 Qualität...... .Mk. Unterwesten mit Kapok wattiert, mit und ohne Aermel 4500 Mk. 80.00 90 x 140 cm 9800 weiss, gute Qualität, 190 X 140 cm gross... Buckskin- Reste 2 Meter lang, 140 cm breit, geeignet für Knabenkleidung, Damen- Kostüme, Röcke etc.i... ... Meter Mk. 7500 BAER SOHN Berlin nur Chausseestr. 29/30 Anmerkung: Angebote freibleibend. Verkauf rationiert. Aufträge von außerhalb werden in der Reihenfolge des Einganges ausgeführt. TARIK SCHWARTZ TEPPICHE Große fehenswerte Möbel- Husstellung Speisezimmer, Herrenzimmer, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Wohnsalons, Dielen, Küchen usw. Klubsessel, Garnituren in Leder, Cord, Belours, Gobelin. ENORM GROSSE AUSWAHL. Alle Preislagen und Stilarten! Beste Verarbeitung. M. Schlewinsky sco Berlin& Dirkfenftraße 31 am Bababol Alexanderplat, Ecke Königsgraben. An der Jentral- Markthalle. Dr.Scotti f. Haut.Spezial- Arzt5 u. Geschlechtsleid. Syphilis, Salvarsan- Kur ohne Quecksilb. Veralt Harnleid., Schwäche. Glänz.Erfolg. Blutuntersuchung. Im ältest.Löser- Instit. Dir.: Löser senior 9-1.4-8 Sonnt. 9-1 Rosenthaler Str.69/ 70, nahe Pl.Damenz.separ. Zahngebisse zerbrochene Telle, elnz. Zähne Gold Silber Bruch, Ketten, Bestecke, Barren kauft zu unüberbietbaren Preisen Heinrich Trapp Handelsgerichtlich eingetr. Firma Beuthstr. 10( Laden) am Spittel. markt. Telephon: Zentrum 1876 ASOS 10 000 Mk. Borwärtsstreb. und Erfinder Auftl. Anreg., g. Berdienstm. biet. Bosch. Ein neuer Geist grat. d. F. Erdmann& Co., Berlin, Königgrätzer Str. 71. Metallbetten Stahlmatrazen Rinderbetten dir. an 1-3 geschlossen Trotz Warenknappheit unterhalte noch Brio Ratal. 30 A fr imposantes Lager Eisenmöbelfab. Suhl( Th.) 7. Kriegsanleihe wird zu 84%, nur gegen Legitimation in Zahlung genommen. Größte Sile geboten Bald ist's vorbei mit billigen Angeboten! u.Stalpen Echte Pelzmäntel Plzendapen 6500.-, 8750.-, 10050.-, 12500.Astrachanmäntel auf Herrenfutter 1475.-| Covercoatmäntel..... 345.Tuchmäntel, schwarz.. 345.- Tuchmäntel, fesche Ausführung.. 760.Gummimäntel 660.-, 990.-, 1375.- Impr. Seidenmäntel.. 825.Wollene Jumper 235.- Reinwollene Strickjacken 575.Jumper Runstsalde, handgestrickt 750.-, 825.- Kindermäntel.... Kostüme, auf Futter... 245.- Modell- Kostüme Ulster .. 169.- Röcke.... 135.-, 250.-, 390.... . preiswerter Teppiche ( Deutsche u. Perser) Gardinen Möbelstoffe Läufer- u. Belagstoffe Stepp-, Diwan- u. Tischdecken Schlaf- und Reisedecken Eine Anzahl mit 225.2150.• Teppiche Fehlers Teppich- Spezialhaus Trikotkleider, reine Wolle 635.-, 750.-, 990.Mäntel, engl. Art 330.-, 475.-, 650.-, 890.-, 1070.Westmann 1. Geschäft: Berlin W 8, Mohrenstraße 37a 2. Geschäft: Berlin NO 18, Gr. Frankfurter Str. 115 elèvre Berlin- Sud.Seit 1882 nur Oranienstr 158 Keine Filialen! Nr. 180+ 39. Jahrgang 3. Beilage des Vorwärts Osterlegende. Bon Alfons Pezold. Der leidvolle Leib des Gekreuzigten lag wieder einmal in den Kirchen zur österlichen Schau. Es war am legten Tage der stillen Karwoche. Vor den Gittern der heiligen Gräber schob sich die ehr furchtlose Schaulust der Menschen in bunter Dichtheit. Nur wenige beteten voll Inbrunst und knieten auf den Fliesen in Demut und Trauer. Bur Mittagszeit stieg ein Wandersmann die Bergstraße in die Stadt hinab. An seinen hängenden Schritten schleppte er viele Stunden beschwerlichster Wanderschaft nach sich. Staub von vielen Straßen des Landes lag auf seiner armseligen Gewandung, und die Eisendornzwinge seines Stodes drückte sich bei jedem Aufstoß immer tiefer in den auftauenden Boden, beschwert von der Laft feines müden Körpers. Aus dem grauen Leinensad, den der Mann auf den Schultern trug, ragte das Ende eines langen Hebels und das eines Winkeleifens hervor. So mußte der Wanderer wohl ein reisender Tischlergeselle oder Zimmermann sein. An einer Straßenfreuzung fragte er eine des Weges fommende Frau schüchtern nach der großen Möbelfabrik Jakob Schmied. Und als ihm die Frau bereitwilligst und mit einem Mitleid in Blick und Stimme Auskunft erteilte, fagte er ganz leise: ,, Dante, liebe Frau!" Da mußte diese in einem schrechaft und doch sonderbar freudigen Staunen dem Weitergehenden nachschauen, war es ihr doch soeben gewesen, als hätten über ihr vier filberne Mädchenstimmen im reinen Gefang wiederholt: ,, Danke, liebe Frau!" Als der arbeitsuchende Tischlergeselle an das Tor der Möbelfabrik kam und, arger Unruhe voll, wie ein Bettler anklopfte, machte ein beleibter, blaubeschürzter Hauswart die Pforte nur zu einem schmalen Spalt auf, musterte den Draußenstehenden mit einem fahlen, teilnahmlosen Blick und grunzte im Ton schläfrigen Mißvergnügens: ,, Was woll'n Se denn?" Demütig verlor es sich von den Lippen des Gesellen in das widerwillige Gehör des Dicken: ,, Lieber Herr! Ich möcht anfragen, ob hier nicht ein guter, fleißiger Arbeiter angenommen wird?" ,, Schau'n S', daß S' weiterfommen, Landstreicher!" Und den fnappen Spalt in der Tür fraß das Schnappen des Riegels im Schloß. Nun schleppte sich der stadtfremde Arbeitslose durch die halbe Stadt von Fabrit zu Fabrik, von Meister zu Meister, um überall mehr oder weniger barsch abgewiesen zu werden. In einer geringen Werkstätte, wo er in der Borstube des längeren auf den Be fcheid des Meisters warten mußte, gab ihm der anwesende Lehr. junge im Gefühl des Mitleids für das arme, bittende Menschlein eine Schnitte und wußte dann nicht, welch Wunder ihm auf einmal geschah, als der fremde Geselle fie mit einem leisen Dant entgegen nahm. Dem Knaben war es da, als stünde seine längst verstorbene Mutter leibhaftig an feiner Seite und bedankte sich bei ihrem Sohne für das Stückchen Brot. Auf dem Marktplatz plätscherte aus einem marmornen Brunnen eifrig ein flares Wasser. Zu ihm schlich sich der arme, hungrige, todmüde Mensch. An dem klingenden Strahl wollte er fich die verdorrte Zunge erfrischen und die schmerzzeugende Leere des Magens auf eine kurze Frist hinwegtäuschen. Eben beugte er sich über das pruntsteinerne Beden, um den bronzenen Auslauf, der ein zierliches Engelköpfchen darstellte, mit dem Munde zu erreichen, als ihn eine zangenscharfe Hand zurüdriß. Er rutschte auf den glitschernden Fliesen aus, knickte in den Knien zusammen und sah über sich das eifrig entrüftete Geficht eines Stadtpolizisten, der ihn scharf anschrie: Was machen Sie denn da oben auf dem Brunnen? Wissen Sie nicht, daß das verboten ist?" 11 Dann ließ er seine mißtrauischen Blicke über den Miffetäter riefeln. Wer sind Sie eigentlich? Was machen Sie da?" Ich bin ein zugewanderter Tischlergeselle und wollte mir nur meinen Durst löschen!" " ,, So, fo!" feigte böse der Polizist. Ah, das fennen wir. Haben Sie einen Wohnort, einen Arbeitsplatz?" ,, Nein, Herr Polizist, ich bin erst zu Mittag in die Stadt gekommen und hab' mir gleich Arbeit gesucht, bin aber überall abgewiesen worden!" Der Stadtsoldat glühte vor Amtseifer und dem Willen der Gefezerfüllung durch seine wichtige Person. Und er packte den armen Burschen roh am Arm und zerrte ihn über das Pflaster vieler Gassen, durch die Spottluft und schmutzige Schadenfreude unzähliger Leute zu dem Polizeigebäude hin, das alt und verdroffen, blind, ver räuchert und graumodrig wie eine versteinerte Riefenfröte in einem abgelegenen Stadtteile hodte. Da die Amtsräume wegen der nahen Auferstehungsfeierlichkeiten schon geschloffen waren, wurde der Häftling feinem verhörenden Beamten vorgeführt, sondern sofort in den Arrest geftedt. Stumm und teilnahmlos rüdten die Infaffen enger zusammen und gaben dem Neuangekommenen eine schmale Fläche der nackten, schmußigen Diele zum Hinlegen frei. Nach einer Weile rasselte es vor der Eisenblechtür, sie ächzte in den Riegeln, gähnte auf, und herein trat ein Gefängniswärter, dessen Gesicht im fahlen Licht des Ganges wie das einer wütenden Eule hing. Er zählte brummig und umständlich die Insassen des Loches und wollte wieder gehen, als vor ihm der neue Häftling aus der Dämmerung tauchte und mit inständigster Bitte bat: ,, Guter Herr, ich tät' recht schön bitten um ein Stüder! Brot. Ich hab' feit zwei Tagen nichts gegessen, und mich hungert so sehr." Du arbeitsscheuer Lump, du! Was willst du, Brot willft? Mit einmal an die heiligen Täg gibt einem das G'sindel eine Ruh! Da beiß nein, wenn du einen Hunger haft!" Er hielt ihm die geballte Faust mit dem umfrallten Schlüffelbund vor das hilflose Ge. sicht. Als er den Raum vor Empörung fauchend wieder verlassen und die Tür hinter sich zugeworfen hatte, wachten die Gefährten des Tischlergesellen aus ängstlichem Berkrochensein und anscheinender Teilnahmlosigkeit auf. Sie scharten sich um ihn und schenkten ihm ihre laute Empörung über den rohen Gefangenenwärter als gutgemeinten Troft. Der Gefelle hob den Kopf mit dem feinen blonden Kranzbart, schaute sie alle der Reihe nach mit blauen Lichtaugen an und sprach ein Seltsames: Brüder, er weiß ja nicht, was er tut. Aus ihm fprechen die anderen, und aus diesen wieder andere, die vielleich: schon dieser Erde gestorben sind. Das Schlechte und Böse, Brüder, ist wie feinster Staub, es bringt in alle Seelen, in die heimlichsten Sonntag, 16. April 1922 Falten unserer Herzen. Laßt uns nicht richten, Brüder, denn es könnte sein, daß wir zu den anderen gehören, die das Böse weiter. geben, und vielleicht sind wir inwendig voll bes Staubes. Bas wiffen wir von unseren guten Werken? Wenig oder gar nichts, aber mit bösen Dingen sind wir vollbepackt!" Die Zerbrochenen und Geringsten der Menschen starrten den Sprecher an wie ein Wunder und wußten es nicht zu deuten, das sonderbare Erlebnis, in dem thre Seelen standen. Denn sie per: gaßen auf einmal alle Schimpfnamen, alle Anschuldigungen, den ganzen Groll ihrer zertretenen Leben und wußten nicht, worüber fie fluchen oder flagen sollten. Eine samtene Stille hüllte sie warm und sättigend ein, eine gute Stille, in die unerwartet feierliches Glockengeläute brauste und manchmal Töne eines Auferstehungsliedes hereinzitterten, das eine ferne Menschenmenge fang: Christ ist erstanden aus Todesbanden. Halleluja! Halleluja! llow Da löfte sich von der Landstreichergruppe ein fleines budliges Männlein los. Bon tantiger Stirne flossen ihm lange Haare ins Genic, und die anderen nannten ihn den verrückten Profeffor. Jeßt warf er die Hände in die Höhe und stammelte mit hoher Stimme: ,, Die Wundmale... Die Wundmale!" Dann trat er auf den Tischler zu und bat inbrünftig Segne mich Herr, segne die Brüder!" Und der Geselle stand auf, beugte sich tief und füßte den Ber flärten auf die Stirne. Zugleich öffnete eine strahlende Hand die versperrte, schwere Tür, schob sie wie ein Wöllchen zur Seite. Draußen bannte kein düsterer Korridor die Blicke, eine Frühlingslandschaft mit blumigen Wiesen, blühenden Bäumen schenkte sich den Augen der Gefangenen. Und sie fahen durch die Landschaft den Bruder Tischler wandern. Sie knieten sich im Kreis um das bud. lige Männchen und falteten die Hände. Sie hörten noch immer Glockengeläute. Aber sie hoben nicht die Häupter, um besser zu lauschen, denn sie wußten ja, die Glocken tönten in ihnen und nicht irgendwo in einer Turmstube. So horchten sie andächtig in fich hinein, und die Töne fangen ihnen alles Weh, alle Verzweiflung. jede Sorge und Qual von ihren Herzen weg. nits Alle Welt raucht LANDE ZIGARETTEN Stoffe 975: Mk. Das wollene Trikotkleid ( wie Zeichnung) aus feinsrem reinwollenen Kammgarntrikor- in vielen modernen Farben- sehr elegante Form mit reicher gediegener Reliefstickerei( Handarbeit) M.975, Das kunsiseidene Trikotkleid ( wie Zeichnung) aus wundervollem fließenden Material- in leuch renden und dunklen Farben- vornehme Machart -mit dem modernen weiten Ärmel- Rock mit seit licher aparter Zipfelgarnitur M.975, Das wollene Gabardinkleid aus feinem reinwollenen Kammgarngabardin -helle und dunkle Farben-in 3 verschiedenen. Formen- mit der neuen riefsitzenden Tailleund reicher Stickerei M.975, Das wollene Trikotkleid Abgabe nur je 1Stück Anderung und Zusendung ausgeschlossen für Herren- u.Damen- Bekleidung beste Fabrikate, große Auswahl, Verkauf metervelse b. H. Koch& Seeland.. Das kunstseidene Trikotkleid MAASSEN Oranienstr. 165 ( Am Oranienplatz) Leipziger Str.42 ( Ecke Markgrafenstr.) Gertraudtenstraße 20-21. Kleider Stoffe Voll- Voite in vielen modernen Farben... Meter 11800 Reinwoll. Schotten ca. 105 cm breit.. Meter 13800 Rockstreifen mit seidenartigem Durchzug 4500 ca. 110 cm breit **** Meter Moderner Frotté aparte Streifen, ca. Woll- Voile hübsche Farben, 12 12 ca. 105 cm breit Belle- Alliance- Str. Ständig. Lager von über 150 Standuhr. i. all. Holz- u. Stilart. Schriftliche Garantie 14 Karat Gold- Armband- Uhr. sowie Herren- Uhren. Goldene Trauringe Juwelen, Silberkäst. nach Gewicht Alpaka- Bestecke Alte Juwelen, Gold- u, Silberwar, werden zu höchst. Tagespr. angek. Karl Wutke Uhrmachermeiffer Gegründet 1900 Invalidenstraße 16 Ede Gartenstr.( Stett.B.) Kunstspielpianos u. Flügel VIRTUOLA Fußbetrieb Elektrisch beides vereinigt ermöglichen gleichzeitig Wiedergabe der Musikstücke nach Auffassung des Künstlers und Selbstnuancierung Leipziger Str. 119 Römhildt A.-G., bis 120, L. Stock 110 cm breit Meter 14800 ... Meter 168⁰⁰ Gr. Frankfurter Str. D. R. G. M. Allen voran beim Einkauf von Brillanten- Platin Gold- u. Silber-Bruch Uhren, Zahngebissen, Ketten, Münzen die renommierte Firma Jeweller H. Wiese Artilleriestraße 30 5 Min. v. Bahnhof Friedrichstr u. Passauer Str. 12 ( Ecke Augsburger Straße) 1 Min. v.Wittenbergpl- Bnt. Zoo unmittelbar Nähe Kadewe handelsger. eingetr. Firma Telephon Norden 1030. Elgene Schmelze Kleinhäuser KLEINE ANZEIGEN Die Siedlung am Bahnhof Friedichs. hagen soll im laufenden Jahre um ca. 40 Kleinhäuser( 70 und 80 qm Wohnfläche und 200-250 qm Barzellengröße) erweitert werden. Ber liner Berwaltungen, Großfirmen oder Berbände, welche Interesse am Erwerb dieser Häuser haben und gewillt find, größere Anzahlungen zu den Baukosten vorweg zu leisten, werden zwecks Verhandlungen um ihre Ruschrift gebeten. Friedrichshagener Siedlungsgesellschaft mbH. Friedrichshagen, Friedrichstr. 29. Für Gold- u. Silber-€ Brillanten etc. zahlt die höchsten Tagespreise Juwelen- ZinkaufsGesellschaft Berlin Antwerpen Beuthstraße 12 ( Spittelmarkt) Goldene Uhr zu kaufen gesucht G. Bölke, Kochstraße 11 Bächste No. Jedes Wort 2.00 M. Anzeigen Dasfettgedruckte Wert3.00 M. bestimmt sind, müssen bis ( zulässig zwei fettgedruckte 4 Uhr nachmittags in der Worte). Stellengesuche und Hauptexpedition des Vorwärts, Schlafstellenanzeigendaserste Berlin SW 68, Lindenstr. 3, Wort( fettgedruckt) 2.00 M., abgegeben werden. Dieselbe jedes weitere Wort 1.50 M. ist wochentags von morgens Worte mit mehr als 15 Buch- 9 Uhr bis nachmittags 5 Uhr staben zählen für zwei Worte ananterbrochen geöffnet. Verkäufe Dirndl- Stoffe hübsche Muster Blusen- Flanell hell gestreift Blusen- Stoffe hübsche Streifen Meter 395 4650 .... Meter Meter 5800 Kleider- Schotten doppeltbreit Tupfen Batist weiß, Punktstellungen, mit Lochstickerei Meter Blusen- Flanell engl. Geschmack Voll- Voile bedruckt Meter 7800 ...... Meter Kleider- Serge marine, farbig bestickt Meter 79 50 9650 ... Meter Reinwoll. Cheviot Kleider- Voile Meter 9800 entzückende Muster, doppeltbreit.... Meter 9850 Popeline Schotten ... Meter 625 50 marine, doppeltbreit verschied. 6850 Meter 6950 einfarbig, doppeltbreit .... Meter 76 50 hell oder dunkel gemustert.......... Meter Foulardine hübsche Kleidermuster Woll- Batist m. seidenartigem Durchzug, doppeltbreit Meter Reinw. Musseline Jandorf Brunnenstr. Hottbuser Damm Wilmersdorfer Str. Auf Teilzahlung. Herrenanzüge, Teilzahlung. Einzelne Möbel, ganze Schreibunterricht, Stenographie, MaCutaways, Ulster, Schlüpfer, moderne Einrichtungen, farbige Rüchen in fel- fchineschreiben, Buchführung, Rechnen, Maßarbeit, bequeme, bistrete Raten- tener Auswahl, bequemfte Bahlweiſe, Schriftverkehr, Richtigschreiben. Rauf106. Anmeldungen zahlung, reichhaltiges Lager, ftets Ein- verkauft Möbel- Cohn, Große Frant- männische Privatschule Georg Eruno Einrichter • für Halbautomaten, stellt ein ( 1007 gang Don Reuheiten. Leifer Gott furterstraße 58( 5 Minuten vom Alegan- Bellealliancestr. lieb, Rollendorfftr. 22a, 2. Eage, Nähe derplag), im Norden: Badstraße 47/48. jederzeit. Nollendorfplag. Geöffnet 9-7. Möbel werden teurer! Wer wirk Rudolf Maurers Privat- Zuschneide Gardinentäufer! Noch größeren Bor- lid) folide und troßdem preiswerte Schule( Carre- System), Inhaber Alfred rat in Rünstlergardinen, Stores, Bett- Möbel sucht, besichtige unbedingt mein Maurer, Friedrichstr. 61, gegründet Fittler- und Lowedecken# บ meinen billigen Breifen. großes Lager in tompletten Bimmer- 1871. Herren- und Damen- Schneiderei, Witte, Charlottenburg, Wilmersdorfer Einrichtungen, eleganten Rüchen, Ein. Wäsche, Modenkunstverlag. Telephon Revolverdrehbänke Straße 66A, I. gelmöbeln und Sofas. Besichtigung 8entrum 7360. Areuzfüchse, Alastaflchfe, fämtliche lohnt. Tischlermeister Julius Apelt, Heinrich Maurers Privat- ZuschneideBelzarten, über die Hälfte herabgefeßt. Adalbertstr. 6, am Rottbufer Tor. fchule Alexanderplag( Eingang Rönigs- NAG. Oberschöne weide. Reine Lombardware. Leihhaus Rosen- Speisezimmer, tomplett 8800.-, Gobe- graben). Tages, Abendkurse, Herren-, thalertor, Linienstraße 203/4, Ede Tinfofa, Roßhaarpolsterung, Gofaumbau Damenschneiderei, Buzturse, Schnitt Rosenthalerstraße. mit Baldachin und geschnigtem Geiten- zeichnen, Zuschneiden, Nähturse, SchnittSilberwölfe, Silberfüchle, Beiß- fchrant, sehenswertes und prima ver- muster. füchse, Blaufüchfe, 8obelfüchse, Seal- arbeitetes Schmudſtüld, nur 7800.-, Kaufmännische Privatschule Hugo mäntel, Bibermäntel zur Hälfte des Schlafzimmer in allen Holzarten und Strahlendorff, Spittelmarkt, Beuth bisherigen Preises. Riefenlager, Gele- Größen, Kücheneinrichtung fehr preis- ftraße 11. Buchführung, Rechnen, genheiten. Sie finden, was Sie suchen, wert. Billig fauft man stets im Möbel- Schriftverkehr, Schnellschönschreiben, gut und billig. Blauer Bazar, Kaiser. haus Ramerling, Rastanien- Allee 56, Deutsch, Kurzschrift Stolze- Schren, Ma. Wilhelm- Straße 16, Alexanderplag. Ede Weinbergsweg. 1208b fchinenfchreiben auf allen gebräu Teppiche, Gardinen, Tüllbettbeden, Metallbetten 155.-, Bolsterauflagen, lichen Maschinen, Uebungsstunden, Dif Diwandeden, Tischbeden, Läuferstoffe, Rorbmöbel, billigste Gelegenheiten. tatstunden, Lehrpläne unentgeltlich. [ pottbillige Gelegenheiten. Potsdamer. Bingler, Neukölln, Weserstvaße 212 1. Fröbelschule. Frau Clara Arohmann, Straße 109, Fischer. Möbel- Lechner, Brunnenstr. 7, offe- Berlin, Billowstraße 82. Privat Bettwäsche vom einfachsten bis ele- riert Schlafzimmer, Speifezimmer, Roche, Haushaltungsschule, Töchterpen gantesten Genre. Dimiti, Damaft- und Herrenzimmer, Rlubgarnituren, Korb- fion, Kurse für Haus und Beruf, Rinderfräulein, geftidie Garnituren. Safen in jeder möbel, Ritchen usw., große Auswahl. Stügen, Jungfern, Breite und Länge. Nur la Qualität. Besuch lohnend. Auf Wunsch Zahlungs. Stubenmädchen. Freiprofpett. Eigenes Spezialität: Ganze Aussteuern, auch Erleichterung. Haus. 1018* Extra- Anfertigung billigst. Leibwäsche, Plüschsofa, wie neu, 500.-. PappelWäscheftoffe, Batist, Boile, Bunttmull, Allee 12. Handtücher, Taschentücher, sehr preis. wert direkt in der Bettwäschefabrit an der Jannowißbrüde, Aleganderstr. 14c, Fahrtvergütung. Musikinstrumente ftraße 10. Fahrräder 9850 98,50 Metallschleifer Autogenschweißer stellt ein NAG. Oberschöneweide. [ 1004 Emaillewerk Norb deutschlands sucht bei hohem Lohn tüchtige Brenner Perfekte Fräser und Aufträger Knopffabr. Böhm& Spezialit.: Schilder, gesucht. 26/9 Solms, Wilmersdorf, Signalflügel, Werftr. 33, direkt am Rgbhf.Wilmered.- Fr. und Reflektoren Angebote unter C.40 an die Geschäftsstelle des Vorwärts". 8um 1. Juni 1922 ift bet unterzeich netem Bezirksverband die Stelle eines Verschiedenes Bezirks- Parteisekretärs • neu zu besezen. Barteigenoff. gefekten Alters m. nachweisb. Befähigung für solche Stellung wollen ihre Bewerb. bis zum 30. April einreichen beim Sozialdem. Bezirksverband Magdeburg- Anhalt Magdeburg, Neue Theaterstr. 2 Vertrauensvolle Auskunft, Arzt zur Pianos, großes Lager neuer und Stelle. Hebamme Opig, Reue König. Anzüge, Sommerpaletots, Gommer- gebrauchter Instrumente. Scherer, ftraße 57( Aleganderplag). fchlüpfer, Covercoats, Cutaways, Geh- Chauffeestraße 105. Wöchnerinnenheim, Reinidentorfer rodanzüge, Gummimantel, Sofen, jest Stugflügel 16 800.- Pianos 9600.- traße 55, nimint Frauen und Mäd fünfzig Prozent billiger Friedens toffe. Reine Lombardware. Leihhaus Harmonium 6800.-, Rabenstein, Münzen zu mäßigen Preisen auf. Einzelzimmer. Rofenthalertor, Linienftr. 203/4, Ede Bertrauensvolle Auskunft, gewiffenRofenthalerstraße. Redakteur gesucht! Für das mehr haft. Frau Ehm, Hebamme a. D., heitssoz Halberstädter Tageblatt" wird Leihhaus Schöneberg, Gedanstraße 1, Stargarderstr. 75. zum 1. Juli ein politischer Rebakteur ge gegenüber Bahnhof, beleiht höchftzah- Brennaborräder! Görideräder, Welt. Bertrauensvolle Auskunft, Unter- fucht. Genoffen mit längerer Braris, Tend alles. Stets Berkauf von Wert- räder, 3300.-. Schlawe, Weinmeister- fuchung, gewissenhafte Behandlung, guter Renntnis des wissensch. Sozialismus, fachen. Stephan 2033. Richard Eichel- ftraße vier. bistret, Damen, Sonntags auch. Fran fowie guter Beurteilungsgabe über polit. Fahrradgummi! Laufmäntel 125.- Schneiderin, ärztlich ausgebildet, Lange-. wirtsch. Verhältnisse wollen fich melden. Fertige Betten, Oberbett, Unterbett, Luftschläuche 48.- Jahresgarantie. ftraße 4, III lints, Nähe Salefischer Gehalt nach d. Sägen d. Vereins Arbeiter Ropftiffen laufen Sie enorm billig. Schlawe, Weinmeisterstraße vier. Bahnhof, Jannowigbrüde. Reine Lombardware. Leihhaus, MorigBertrauensvolle Auskunft, Unterplag 58a. fuchung, diskret, langjährige Erfah. mann. Ronkurrenzlos billig laufen Sie Anallge, Schlüpfer, jeder Maßarbeit ebenbürtig, im Garderobenhaus ,, Triumph", Elfafferftraße 41, sweites Haus von Friedrichstraße. Blaue Firmenschilder. Nur Flureingang. Bettwäsche billight! Kaufgesuche • presse Bewerb sind zu richten an d. Bors. b. Breßt. P.Wille, Halberstadt, Gerberstr.15 rung, gewissenhafte Behandlung, Damen. Betriebsleiter 90/7 Frau Boldau, freisärztlich geprüft, Fahrradankauf, Linienstr. 10. 149R Fruchtftraße 35, porn III links( direkt Glühftrumpfafche tauft Blümel, El. Schlesischer Bahnhof). fafferstraße 25a I. Säle, Bereinszimmer unentgeltlich. Weinflaschen, Gettflaschen, Bier. Oranienftr. 180. Riefenauswahl flaschen, Basserflaschen Bauft Mar Polsterauflagen billigst Pappel- Allee 12. in Belgen 135. Riffen 38. Bett- Bloch, Flaschengroßhandlung, BerlinTaten 425.-, Paradetiffen, Wäschestofic, Prima Ueberfchlag- Tempelhof, Teileftraße 5. 134/ 5* Inletts, Dimili, Damaft, bunte BeMaschinenschrauben, Kugellager tauft Vermietungen sugstoffe, Handtücher, nur prima Qua- laufend Albrecht, Reinidendorfer fitäten. Bedienung. Fabrikpreife! Streng reelle straße 10. Wäschefabrik Stumpe u. Jäger, Landsbergerstraße achtundacht- len tauft Lindner, Röpenider Str. 98. Schmirgelleinen, Spiralbohrer, Feiaig. Größtes Bettwäsche- Spezialgeschäft. Tafen 96.- an. • * k * Mietgesuche Zimmer, gut möbliert, fucht Bureau1211b fofort Arbeitsmarkt Stellenangebote 90/14 burchans firm in der Herstellung von rot- blausaurem Kali in fehr gut bezahlte Lebensstellung von chem. Fabrit gesucht. Nur allererste Kräfte mit hervorrag. Renntn. speziell in diesem Produkt wollen sich meiden. Buschriften unter Ro. N. 742 befördert „ Vorwärts", die Hauptegpedition des Berlin SW 68, Lindenstr. 3 Wir suchen per fofort tüchtige u zuverlässige Werkzeugdreher 11. auf genaueste Präzisionsarbeiten, für Gewinde und Schneidwerkzeuge fofort bet bester Bezahlung gesucht. Ausführl. Offert. unt. A. 40 Haupterp Vorwärts". Derl. Speck, Metallschmelze, Neanderstraße 35( nur angestellte, möglichst GB. oder Neu- Dreher, Karuffelldreher, WertBettwäsche billiger! Diese Woche im Laden), tauft Zahngebisse, Blatin. topiti Borwärts.. 40" zeughärter und Kupferschmiede besonders billig! Einzelne Garnituren abfälle, Goldfachen, Gilberfachen. Qued- expedition Borwärts. bedeutend herabgefegt, weil etwas an- filber, fämtliche Metalle. Kleines Zimmer, einfach möbliert, Daimler- Motoren- Gesellschaft geftaubt. Dedbettbezige von 135.-, von jungem Mann gesucht( evtl. Möbel. Cafen 98.- Inletts 280. Herrliche Rähmaschinen, gebrauchte, tauft zu übernahme). Breisofferte unter C. 40 8weigniederlassung Berlin- Marienfelde. Belzwaren- Gelegenheitskäufe: Razen- Stidereibezüge, bunte Bezlige, Damaste, dorferstraße 50/51. hohen Breisen Schlesinger, Wilmers an Haupterpedition Vorwärts. 1216b Mehrere tüchtige jaden, Sportpelze, Gehpelse, Kreuz- Handtücher, Bischtülcher, Bafcheftoffe fiche, Gilberfüchse, Alastafuchfe, 80-84 Engrospreisen. Reelle fachmän- Rugellager, Magnete, Bergafer, ober 1. Mai möbliertes Zimmer. Of Werkzeugmacher belfüchfe. Billige Preise. Reine Lom- nische Bedienung. Heltefte Spezial- Bündkerzen fauft Bila, Reinidendorfer- ferten unter Sp. N. 4201 Rudolf Moffe, bardware. Leihhaus Friedrichstraße 2. Bettwäschefabrit, Gräfestraße neunund- straße 93, Hof parterre links. Berlin, Hermannplag. Pelzwaren, Sportpelze, Razenjaden, dreißig( Hafenheibe). Fahrradankauf höchstzahlend, GitKreuzfüchse, Gilberfüchse, 8obelfüchse, Bettwäsche billig, weil eigene Fabri- shinerstraße 78. Wölfe enorm billig. Reine Lombard. Tation. Dedbettbezüge 128.- Riffen Schallplatten, drei zerbrochene, abge ware. Leihhaus Spiegel, Chauffeeftr. 7. 36. Bettlaten 92. an. Angeftaubte spielte, tauscht einen neuesten Schlager. Leihhaus Friedrichstraße 2( Hallesches Ueberschlaglafen 395.-. Bezüge weit unter Preis! Brima Weseloh, Friedrichstr. 9. Tor) verkauft spottbillig Paradetiffen, Anzüge, Büchen, Bäschestoffe, Damaste, Dimiti Schallplatten, Rilo 50.- Aufläufer Schlüpfer, Baletots. Gelegenheitstäufe in Belzwaren. Reine Lombard. Engrospreise. Für Aussteuer Gonder- erhalten 60.- Weseloh, Friedrichstr. 9. Zuschneider für Möbel und Innenvabatt. Bettwäschefabrit Dresdener. Schallplatten. Umtausch, Kilogramm hannisstraße 2. bau verlangt A. Pauder u. Co., Jo. 90/18 Straße breiunddreißig( Nähe Brinzen. 50.-, alte zerbrochene. Sange, BergLeibhaus Spiegel, Chauffeeftraße 7. ftrage). Geöffnet bis 7. mannstraße 15. 11995 Scheling sucht Margonal, BelleSonderangebot in Anzügen, Schlüpfern, Belzwaren, Stoffen. Nur befte Quali heiten in Kreus, Alasta, 8obel- und nerstraße 37. Staunenerregend! Wunderbare Neu- Schnellbrehtahl kauft Hirsch, Ruppi- allianceſtr. 32. täten. Enorm billige Preise. Reine Silberfilchfen! Bombardware. Riefenauswahl Belzarten zu fabelhaft billigen Som- straße 124. aller Nähmaschine sucht Zellmer, MödernSibirischer Kreuzfuchs, felten fchön, merpreisen! Reine Berfazwaren. Spe. 575, prachtvoller Gilberfuchs 750, außersial- Belzverlauf im Leihhaus! Bar bem Silberwolf, Blaufuchs, Zobelfuchs fchauerstraße 7. billig verkäuflich. Goldmann, Aleganbrinenstraße 44 II, Ede Rommandantenware. Straße. Unterricht 90/ 12* 134/7 12076 Schlofferlehrlinge, große, Wohnung Nordoften, stellen ein Bergmann- Eisenmöbel- Fabrit und Otto Lubis, Runft. und Bauschlofferei, Neue Rönigstr. 85. Anmeldung 96 Uhr. Lehrmädchen zur Erlernung der Puzfedernfabritation fucht Adolf Rosen, 12146* Former- u. Dreherlehrlinge zigomitraße Prinzeßröcke Unterblufen- Arbeiterinnen außerm Hause gegen hohe Löhne finden Dauerbeschäftigung bei Safir& Lederer Aommandantenstr. 79 Fantasjed. und Strauß Potenfrauen u. Männer werden zu den neuen, sehr start ' erhöhten Löhnen eingestellt: Möbel Stenographie, Schreibmaschine 50.-, Wallstraße 16. Sie sparen Gelb! Wenn Sie im LethLandwirtschaftliche Buchführung 75.Metallbetten 250.Fantasie, geilbte Rieberinnen in und haus Humboldt, Gerichtstr. 23, gegen- 275.Chaiselongues Solles Lehranstalt, Potsdamerftr. 116a. außer dem Sause sucht Adolf Rosen, Geübte Arbeit. bei höchftem Lohn bauernd Batentmatragen, über der Stäbtischen Badeanstalt, Anlagen, Rinberdrahtbett. Meide, August führung, Politerauf 12135 Bachmann, Leipziger Str. 103 Bierteljahres- Sonderlehrgänge, Buch- Wallstraße 16. züge, Ulfter, Schlüpfer, Hosen, Belz- ftraße 82a, Quergebäube. Rechnen, Schriftverkehr, Lageristin für unsere Rohwarenabtei waren taufen. Spottbillige Preise. Möbelpreise steigen Stenographie, Maschineschreiben. Salb- lung, Abfertigung Hausgewerbetreiben Reine Lombardware. weiter! Ber jahres-, Jahres- Lehrgänge, Gonder der. Gebrüder Nelson, Leipzigerstr. 71. deshalb ein Schlafzimmer anfchaffen lehrgänge für Schüler höherer Lehr Nirgends beffer taufen Gie erft will, verfäume nicht bie fich jegt bei anftalten, Englisch, Franzöfifch. Rauf Stoffhülte finden in und außer dem Buzarbeiterinnen für Leder und Elassige Herrenmoden, wie Anzilge, mir noch bietende Gelegenheit wahr männische Privatschulen Ludwig Rös. Saufe lohnende, bauernde Beschäftigung Paletots, Schlüpfer, Cutawans, Cover- zunehmen und mein reichhaltiges Lager ner, Inhaber Ernst Rösner, Neue bei S. u. M. Auerbach, Krausenstr. 31/32. coats, Streifhosen usw. in unübertreff- in fompletten Schlafzimmern jeber Promenade 3( Börsebahnhof), Sendel. licher Auswahl und Schönheit zu ton- Größe und Ausführung zu befichtigen. ftraße 1( Spittelmarkt). 121/4 Aufwartefrau oder älteres, bestemp. furrenzlos billigen Preisen. Sämtliche Getauftes tann toftenlos beliebige Waren find Ersatz für Maßverarbei. Seit fohlenes Mädchen von älterem Ehepaar Klavierschule, Harmonium, Biolinen, gesucht. Angebote mit Angabe der bis. lagern. Schlafzimmer- Spezial Mandolinen, Fahrgeld- Bergütung. tung. Gibarre, Reine Fabrik Hans Sentel, Burgstr. 37 Aderstraße 69, Schönhauser Allee 126. expedition Vorwärts. 8itherſchule. herigen Stellen unter D. 40 an HauptLombardware. Leihhaus Brunnen- Bureauhaus Börse. straße 5, dirett Rosenthalertor. . Einzelmöbel. Technische Privatschule Dr. Werner, Rompletts Weingartens Simmer, Regierungs- Baumeister a. D., Berlin, Bfandleihe, Bringen- Chaiselongues, Rüchen. Bar- fowie Neanderstr. 3. Maschinenbau, Elettro Spottbillig. Benger technit, Monatsgarderobe. Hochbau. Abenblehrgänge, Gehrockanzug, Marfiliusstraße acht( Alexanderplat). die Sicherung d. Zu- Jadettanzug, Cutawayanzug, Baletot, Möbel immer noch zu alten Brei Tagesiegrgänge. kunft der Familie a. die Vorsorge für das Alter Schlüpfer, Sose. Stolze- Schrey. fen. Bar- oder Teilzahlung. Kleinste bung in der Kursschrift. Maschinendurch den Abschluß einer Lebensversicherung. Gründliche Ausoil für Gleich- und Drehstrommotoren Immanuelfirchstr. 24 Wattitraße 9 Tapeten, Wachstuche, Linoleum, An- und Abzahlung. Ganze Einrich Schreiben auf allen gebräuchlichen Ma Richt Sie dah. umgehend Jhre Anfrage an Dauerwäsche verkauft Szillat, Rolonie- tungen, einzelne Möbel. Roſtenloſe Straße 9. Lagerung. fchinen, Uebungsstunden, Diktatstunauch Jadett- Anzüge, Baletots, wenig ge- Landwehr, Müllerstr. 7( Weddingplag). verfehr, Schnell schönschreiben, Deutsch. den, Buchführung, Rechnen, Schrift brauchte, auch neue elegante, vertauft Chaiselongue, Chaiselonguebede 125, Lehrpläne tostenlos. Berlin, Rosenthalerstr. 10. Wichtig f. alle bond. heute ist morats garderobe, ut billig, eritiffige Sellzahlung. Karlsruher Lebensversicher. a. G. Hauptvertretung Groß- Berlin Berlin 350, Eislebener Straße 6 Liefere auswärts. 12126 Aderftr. 174( Roppen- 12übeder Straße 11 Perfekte Wickler plaz) Marhusstraße 36 Bärwaldstraße 42 Müllerstraße 34 a Bastianstraße 7 Petersburger Blag 4 Boghagener Str 63 Brinzenstraße 31 Greifenhagenerftr 22 Stegliger Straße 37 Baufiger Play 14/15 Wilhelmshap. Gtr 48 Cichtenberg, Bartenbergstraße 1 Neukölln, Nedarstr. 2 u. Siegiriedftr. 28/29 Niederschöneweide, Brüdenstr. 10 Schöneberg, Belziger Straße 27 Tempelhof, Raifer- Wilhelm- Straße 13 Eisendreher für große Borfigwalde, Räuschstraße 10 stellen ein Banke billigst Schneidermeister Fürstenzelt, Auficgematragen, wunderbare Wand Privatschule Hugo Strahlendorff, Spit. Lenore Maffei- Schwartzkopff- Werke G. m. b. H. Niederschönhausen, Treskowſtraße 27 behänge. Polsterer, Pappel- Allee 12 telmarkt, Beuthstr. 1 Wildau( Kr. Teltow).