Nr. 192 39.Jahrgang Ausgabe Nr. 95 Bezugspreis: Bierteljährl. 90,-., monatl. 30,- 902. frei ins Haus, voraus zahlbar. Postbezug: Monatlich 30,-, einschl. 84stellungsgebühr. Unter Kreuzband für Deutschland, Danzig, Gaar- u. Memel gebiet, sowie Defterreich u. Lugemburg 61, M., für das übrige Ausland 82,-. Poftbestellungen nehmen an Belgien, Dänemart, England, Esth land, Finnland, Frankreich Holland, Lettland. Luxemburg, Defterreich. Schweden, Schweiz, Tschecho- Slowakei und Ungarn. Der Borwärts" mit der Sonntags. beilage Bolt und Zeit", der Unterhaltungsbeilage Seimwelt" und der Beilage„ Siedlung und Kleingarten" erscheint wochentäglich zweimal, Sonn tags und Montags einmal. Telegramm- Adresse: Sozialbemotrat Berlin" Abend- Ausgabe Vorwärts Berliner Volksblatt Groß- Berlin 50 Pl. auswärts 60 Pfennig Anzeigenpreis: Die einspaltige Ronpareillezeile foftet 12,-M. Aleine Anzeigen" bas fettgedruckte Wort 3,- M.( zu fäffig zwei fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort 2.- M. Stellengefuche und Schlafstellenanzeigen das erste Wort 2, M., jedes meitere Wort 1,50 M. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Borte. Familien- Anzeigen für Abonnenten Zeile 6,- 902. Die Preise verstehen sich einschließlich Teuerungszuschlag. Anzeigen für die nächste Nummer mülffen bis 4 Uhr nachmittags im Hauptgeschäft, Berlin GB 68, Lindenstraße 3, abgegeben werden. Geöffnet Don 9 Uhr früh bis 5 Uhr nachmittags Zentralorgan der Sozialdemokratifchen Partei Deutschlands Redaktion und Expedition: SW 68, Lindenstr. 3 Fernsprecher: Redaktion Morisolas 15195-97 Expedition Morisplas 11753-54 Montag, den 24. April 1922 Vorwärts- Verlag G.m.b.H., SW 68, Lindenstr. 3 Verlag, Expedition und Inseraten. Fernsprecher: Abteilung Morisplay 11753-54 Lloyd George gegen Poincaré. Die Lehren von Rapallo. = Frankreich aber bleibt so. Bei dem gestrigen englischen Prefseempfang hat der englische| lichen Mitteilungen zuweilen teleponisch übermittelt werden. Pressechef Sir Edward Grigg folgendes erklärt: Da hört aber der Fortschritt von drei Jahrhunderten auf. Die Lloyd George habe in der Sigung der Signaturmächte Mittelsmänner wurden doch verleugnet, die Fernrufe doch V. Sch. Genua, 23. April.( Eig. Drahtbericht.) feine Zufriedenheit ausgedrückt über die friedvollen Erklärungen des mißverstanden und das Resultat ist, abgesehen von den schwer Mit der dem deutschen Reichskanzler überreichten zweiten Herrn Bratianu im Namen der kleinen Entente. Cloyd George sten weltpolitischen Erschütterungen, daß schließlich die beiden Note der großen und kleinen alliierten Mächte ihren Wort- babe weiter ausgeführt, daß er auf das engste mit den alten Allier- Barteien fich nur noch darüber streiten fönnen, wer als der laut lassen wir an anderer Stelle folgen-, dürfte der ten zusammenarbeiten wolle; man müffe fich jedoch darüber voll- Meistmißverstandene dasteht. tommen flar fein, daß diese Zusammenarbeit nur dann möglich In diesem besonderen Fall ist aber die Kritik an der Zwischenfall um den Rapallo- Bertrag soweit Genua in Frage fei, wenn sie im Sinne einer vollkommen friedlichen Politik erfolge. deutschen Delegation um so berechtigter, als sie die Anwenfommt, nunmehr endgültig erledigt fein. Welche Wenn das Gegenteil der Fall wäre, wenn man jeden Augenblic dung dieser Mittel gar nicht nötig, im Gegenteil, alles InterWendung durch Lloyd Georges Fügung, wenn man bedenkt, daß noch vor 24 Stunden, beim Bekanntwerden des Schreibens 3wischenfälle schaffen wolle und einen Zustand der ständi effe hatte sie, sei es durch offizielle, sofort zu veröffentlichende von Barthou, die Konferenz als gesprengt betrachtet wurde! gen Beunruhigung aufrecht erhielte in Europa, so würde die Note, sei es durch Breffeempfänge oder durch sonstige ähnliche englische Demokratie nicht fortfahren tönnen, mit den alten Alliier. Schritte die Welt unverzüglich auf die Gefährdung der deutOb der ärgerlich vorwurfsvolle Ton der ten zusammenzuarbeiten und ihre Handlungsfreiheit zurüd- schen Interessen aufmerksam zu machen. Die Stimmung bei letzten Alliiertennote dem französischen nationalen Block" nehmen müssen dem allergrößten Teil Europas war nach dem ersten Konferenzund vor allem der Tardieu- Gruppe als ausreichende Genug- Faft die ganze Londoner Presse äußert sich im gleichen Sinne. tag so unparteiisch, um nicht zu sagen, so deutschland- und tuung erscheinen wird, ist allerdings sehr zweifelhaft. Aber rußlandfreundlich, daß ein derartiger Appell an die Welt diese Intrigen und Stürme innerhalb des französischen Parlazweifellos das größte Verständnis gefunden hätte. Für ein ments gehen uns einstweilen nichts an. Auch die Drohung Havas hat Sonntag eine Note aus Genua verbreitet, von der solches Vorgehen spricht noch ein anderer gewichtiger Ummit der Annullierung derjenigen Bestimmungen des Rapallo- angenommen wird, daß sie von Barthou dittiert worden ist. In stand: Deutschlands Einspruch gegen seine Ausschaltung Bertrages, die in Widerspruch zum Versailler Diktat und den dieser Note wird ausgeführt, trotz der seit zwei Tagen unternom war besonders berechtigt, aber es ist nicht allein beiseite Befugnissen der Reparationsfommission stehen könnten, ist menen Versuche, den Riß zu verdecken, der durch tie Konferenz von geschehen worden, sämtliche neutralen Staaten hatten nichts weiter als eine Rückzugskanonade. Einen Genua neuerdings infolge des deutsch- russischen„ Manövers" hin- ebenfalls das Gefühl, daß ihnen gegenüber inforreft ge vollen Tag, nämlich am vorigen Donnerstag, haben die be- burchgehe, sei dieser für jeden aufmerksamen Beobachter zu er- handelt werde und sie haben bekanntlich dieses Gefühl in fanntesten Bölkerrechtler der Entente, die sog. juristischen tennen. Weber die deutsche noch die russische Antwort auf die Note einem der Veröffentlichung des Rapallo- Bertrags unmittel Sachverständigen, Fromageot, Sir Cesar Hurst und Scialoja, der Alliierten sei völlig zufriedenstellend und beruhigend, und die bar folgenden Schritt zum Ausdruck gebracht. Wenn Deutschden Tert des Vertrags nach derartigen Verlegungen artikel, französische Abordnung werde alsbald Vorbehalte aus- land sich mit den zahlreichen neutralen Delegationen in Verfatz- und stellenweise geprüft. Wer zweifelt daran, daß, wenn sprechen müssen, auf denen sie voll bestehen werde, und sie laufe auf bindung gesetzt hätte, wäre seine Position bei einem Protestfie ein stichhaltiges Gegenargument entdeckt hätten, die Alliierten sofort die schärfste Verwahrung eingelegt hätten? diese Weife Gefahr, daß alle diejenigen sich von neuem gegen fie schritt moralisch ungeheuer viel stärker gewesen, Statt dessen Sie haben nichts gefunden, und wenn auch der große Dereinigten, die selbst mit Hilfe der schlimmsten Zweideutigkeiten den verhandelte man mit den Ruffen, schloß mit ihnen ab und Sie haben nichts gefunden, und wenn auch der große Erfolg der Konferenz wollten und die, wie die Deutschen und stellte die ganze Welt vor eine vollendete Tatsache. Besserwisser und Buchstabenreiter Boincaré verkündet, daß die Russen, hauptsächlich deshalb nach Genua gekommen feien, um ständnis für die deutsche Zwangslage, sich fast ebenso vor den Das Ergebnis war, daß sämtliche Neutralen, bei allem Berfür ihn die Verlegungen feststehen, so brauchen wir das nicht im Trüben zu fifchen. Die französische Abordnung werde trot Kopf gestoßen fühlten wie die Alliierten selbst. fchr, tragisch zu nehmen. Die juristischen Berater der deut dem nach den ihr gegebenen Richtlinien weiter verhandeln. Die Kopf gestoßen fühlten wie die Alliierten selbst. fchen Delegation behaupten vielmehr, daß der RapalloHätte Lloyd George nicht rechtzeitig eingelenkt, Sch an. Bertrag nach dieser Richtung hin vollkommen einwandfrei ist, förmlichen Zugeständnisse, die sie vielleicht gemacht habe und und sie würden sich eine Freude daraus machen, auf Versailles trachten feien, fönnten in feiner Weise weitere Beschlüsse in bezug vollbracht, dann wäre die Konferenz entsprechend den franund sie würden sich eine Freude daraus machen, auf Versailles die als das unentbehrliche Wechselgeld auf jeder Konferenz zu be- 3er nicht Wunder an taktvoller und geschickter Bermittlung Klauseln gestützte Proteste schlagend zu widerlegen. auf jene Garantien nach sich ziehen, die Frankreich für unerläßlich zösischen Wünschen aufgeflogen und vier Fünftel der Welt Die politischen Wolfen der Rapallo- Krise sind also nach halte. Um ihre unter den gegenwärtigen Umständen schwierige hätten gesagt: durch Deutschlands Schuld! einer aufregenden Woche seit heute verschwunden und wie Aufgabe durchzuführen, stüße sie sich auf die französische öffentliche Und nun bedente man, wie glänzend und wie stark durch zur Feier dieses Tages scheint nach einer Zeit scheußlichen Meinung, die ruhig und maẞvoll sei und überstürzte Urteile die anfängliche Zurückhaltung der deutschen Delegation und Wetters die herrlichste italienische Sonne über die wunder- vermeiden möchte. Die Uneinigkeit der Verbündeten, die Isolierung vor allem durch das tölpelhafte Auftreten der Franzosen die schöne ligurische Küste. Jezt mögen auch ein paar offene Frankreichs, das Zustandekommen einer deutsch- russischen Gruppe, Stellung Deutschlands auf der Konferenz war; man bedenke Worte zu der ganzen Angelegenheit gesprochen werden. Der alles dies stelle folgenschwere Möglichkeiten dar, die durch tie ferner, welche Stimmung in der Welt gegen uns geherrscht Deutsche Standpunkt, so wie er von unserer Delegation zur Konferenz von Genua zur Auswirkung kommen müßten. Man hätte bei einem Auffliegen der Konferenz und man beantworte Begründung ihres Borgehens dargelegt wird, ist hier von An- werde mit faltem Blut der Zukunft ins Gesicht sehen in der für die daraufhin die Frage, ob unter diesen Umständen die Tatsache fang an mit aller Schärfe und ohne jede Einschränkung ver- Bukunft Europas und Frankreichs entscheidenden Stunde. des Vertragsschlusses wirklich als politischer Erfolg hätte ge treten worden, und zwar nicht allein, weil unsere Sache in Zahlreiche Pariser Preffeäußerungen lassen die Hoffnung, daß bucht werden können. Nein, Glück haben wir gehabt, viel Schwieriger Zeit zu stügen oder auch, weil die Haltung der nun die Konferenz im Sinne Englants, Italiens usw. werde arbeiten Glück, daß sich die Sache noch so eingerentt hat, d. h. daß wir deutschen Abordnung zweifellos in ihrer großen Linie berech- tönnen, als taum berechtigt erscheinen. ohne Sprengung der Konferenz den Vertrag bekommen tigt war auch wenn die abschließende Note der Alliierten fonnten. Und in diesem Falle gebührt das Lob der Tüchtigdieses bestreitet, so ist es doch wahr, daß die deutschen teit Lloyd Georges und dann Schanzers und auch RatheInteressen durch die Sonderverhandlungen naus. Dennoch wäre die günstige Stimmung gänzlich verder alliierten Hauptmächte mit den Ruffen gefährdet nicht gleich, daß Deutschland diese Frage selbstverständlich mit pfuscht worden, wenn nicht und in dieser Hinsicht haben maren, und es ist auch Tatsache, daß diese Mächte durch ihre ganz anderen Augen betrachten müßte. wir das allermeiste Glück gehabt die Franzosen zuletzt fo Gonderverhandlungen den Geist der Konferenz von Genua Aber- und man darf jetzt wohl diese Frage aufwerfen- dumm manövriert hätten, daß sie alle Welt gegen sich aufzuerst verlegt haben. ist die Art, wie Deutschland sich sein Recht verschaffen wollte brachten: durch den Barthou- Brief vom Sonnabend. Durch diesen aufdringlichen Versuch, die beigelegte Angelegenheit Nun habe ich man mag darin ein Zeichen von poli- und sich verschafft hat, auch die richtigste und beste? tischer Naivität erblicken auf Grund der verschiedensten Es ist in den legten Wochen viel von Schritten gesprochen wieder aufzurollen, ist es den Franzosen gelungen, die neue politischen Besprechungen und Beobachtungen den Eindruck worden, die Deutschland unternommen haben soll, um Isolierung Deutschlands wieder in eine Isolierung Frankreichs gewonnen, daß die Alliierten sich weder einer Gefährdung der bei den Alliierten Einspruch zu erheben, um sie zu zu verwandeln. Ausnahmsweise sind wir es, die diesmal von Deutschen Interessen, noch einer Verletzung des Geistes von warnen, sie zu informieren und wenn auch die letzte den Fehlern des Gegners leben. Genua bewußt waren. Bei der einen oder anderen Macht Ententenote und der dazu angekündigte deutsche Kom Der Bertrag von Rapallo aber, wegen seines Zwecks und mag es anders gewesen sein, mögen böse Hintergedanten mentar nur den offiziellen Schlußpunkt hinter diese Inhalts von der deutschen und man fann wohl sagen, von der dabei mitgespielt haben; nie und nimmer werde ich glauben, Bolemit sehen, so dürfte dieser Streit doch noch eine europäischen Arbeiterschaft sympathisch aufgenommen, ist eine daß z. B. die italienische Delegation Deutschland zu be- Beitlang in der Presse der verschiedenen Länder fort- Sache für sich. Auch galten diese Kritiken nicht dem Was, nachteiligen und zu verlegen beabsichtigt hat. Auch bei geführt werden. Ich möchte hier nicht auf Einzelheiten zurück- sondern dem Wie; und sie sind, wie ich gern zugebe, fast ausLloyd George hat man diese Empfindung nicht, wenn kommen, denn diese telephonischen Anrufe, die ihn nicht er- fchließlich vom Gesichtspunkt des unmittelbaren Beobachters auch die wandelbare Psyche des„ Walifer Teufels" uner- reichten", diese Aufträge, die ihm nicht ausgeführt wurden". der Genueser Konferenz verfaßt; auch weil fast jeder Versuch gründlich ist. Jedenfalls fennen die meisten hier versammelten diese Besuche, die er nicht empfangen fonnte", diese ganze Deutschlands, wiederum attive Außenpolitik zu Staaten von Europa ihren Versailler Bertrag viel zu wenig, Kette von Irrungen und Wirrungen, von tatsächlichen und un- machen, mit einem gewissen Rifito verbunden ist, das stets mit als daß sie von selbst auf jenes neue unheil hätten beabsichtigten Mißverständnissen ist ein wenig erbau in Kauf genommen werden muß. Die Tatsache, daß hier etwas fommen können, das durch die Versailler Artikel 116 und 260 liches Satyrspiel, das sehr leicht die schlimmsten Folgen Hafard gespielt wurde, ist ebensowenig zu fritisieren, als es bei diesen Sonderverhandlungen für Deutschland entstehen hätte haben können und weder den Alliierten, noch Deutsch dem großen Ziel galt, das deutsche und russische Volk einander fonnte. Man fonnte beobachten, wie viele Alliierte erst durch land besonders zur Ehre gereicht. Das alles aber fonnte nie wieder zu nähern und in ein stabiles Verhältnis zueinander die nachträgliche Begründung des deutschen Gegenfchrittes entstehen, wenn die Regierungen nicht von der verdammens- zu bringen. Dafür, daß Dr. Rathenau die Initiative zu diesem auf die Existenz dieser Artikel aufmerksam gemacht wurden. werten, der sogenannten alten, in Wirklichkeit allzu- Schritt ergriffen hat, gebührt ihm der Dank auch der sozialDaß Deutschland dagegen um so schneller darauf tam, wird modernen Geheimdiplomatie besessen wären: demokratischen Arbeiterschaft Deutschlands. Aber weil in niemand wunder nehmen. Ich möchte jogar weiter gehen und weil in allen Staatskanzleien Europas, ganz Europas, auch solchen Dingen immer etwas hasardiert werden muß, sollten behaupten, daß die meisten Alliierten subjektiv nicht das Ge- der Wilhelmstraße, die Atmosphäre des westfälischen Friedens gerade die deutschen Staatsmänner in Zukunft darauf achten, fühl hatten, inforrett gegen Deutschland zu handeln, als sie von 1648, des Wiener Kongresses von 1815, der Geist die Verlust chancen soweit wie möglich im voraus zu fich allein mit den Russen zu Verhandlungen zufammen- Talleyrands und Metternichs noch immer herrschten. Der ein- verringern. Und daß dies beim Abschluß des Rapallovertrags setzten; sie hatten sich drei Jahre lang so sehr daran gezige Unterschied ist, daß jeht die offiziell- offiziöfen Mittels- nicht genügend beachtet wurde, bas ist die Lehre, die ich aus wöhnt, dauernd Oberster Rat zu spielen, daß personen mit dem Auto zwischen den einzelnen Delegationen diesem ersten Nachkriegsausflug Deutschlands in die aktive fie es in Genua nicht gleich laffen fonnten, fie begriffen auch hin- und herpendeln, statt in goldenen Karossen und die münde Außenpolitik zu ziehen wage, " 1 Herr v. Simson ist mittlerweile in Berlin eingetroffen. Die Kleine Entente als„ Wachthund". Wie ein Sonderbericht des Sozialdemokratischen Parla- 1 well Mitglieder der Delegafionen der einladenden Mächte die Prü- miffion fich lediglich beschränkt auf Berhandlungen, die den anzu mentsdienstes meidet, hat die deutsche Delegation in Genua fung großer Schwierigkeiten abgelehnt hätten, welche die von strebenden Vertrag zwischen anderen Regierungen und Rußland den Staatssekretär im Auswärtigen Amt, p. Simson, mit ihren Sachverständigen in London ausgestellten Vorschläge für zum Gegenstand haben. Unsere Interessen haben ihre vertrags dem Auftrag nach Berlin entsandt, den hier zurück- Deutschland geschaffen haben würden. Die unterzeichneten Bertreter mäßige Form bereits gefunden. Ob die anderen Mächte zu einer gebliebenen Regierungsmitgliedern und den Parteiführern der einladenden Mächte haben bei den Mitgliedern ihrer Delega- ebenso dem Frieden und dem Aufbau dienenden Formel gelangen Aufschluß über die Notwendigkeit und die Einzelheiten des tionen Nachforschungen angestellt und haben festgestellt, daß nicht der werden wie mir, bleibt abzuwarten. Vertragsabschlusses mit Rußland zu geben. Schatten eines Beweises für diese Behauptung vorliegt. Wenn die unterzeichneten Regierungen sich ausdrücklich das Die Mitglieder der deutschen Delegation haben sich zu wiederhol- Recht vorbehalten, alle Bestimmungen des deutsch- russischen Vertrags ten Maten mit Mitgliedern der Delegationen der einladenden Mächte als null und nichtig anzusehen, die etwa den geltenden Verträgen getroffen und unterhalten. Sie haben jedoch nie mals zu ver- zuwiderlaufen, so hat selbstverständlich die deutsche Delegation, der Sehr bemerkenswerte Ausführungen zum Verständnis flehen gegeben, daß die Londoner Vorschläge teine geeignete Basis auch der Justiziar des Auswärtigen Amts angehört, diese Rechtsder Vorgänge in Genua veröffentlicht der bekannte franzöfifche für die konferenzberatungen seien und daß die deutsche Delegation frage sorgfältig vorher geprüft und das Bestehen eines Widerspruchs Publizist Philippe Millet in der„ Prager Presse". Millet im Begriff stehe, mit Rußland einen Sondervertrag abzuschließen. verneint. 3um selben Resultat sind die englischen und itaerklärt für die wichtigste bisher zutage getretene Tatsache nicht Die Behauptung, daß die offiziösen Beratungen mit den Ruffen über lienischen Rechtsfachverständigen in Genua gelangt. Der Borbehalt etwa den deutsch- russischen Vertrag, sondern den definitiven die Anerkennung der Schulden die Delegafion der Gefahr ausgesetzt türfte sich daher als rein formal charakterisieren. Eintritt der Kleinen Entente und Polens in den Großen Rat hätten, sich einem für Deutschland unannehmbaren und von der Nach dieser endgültigen Note stellt sich der Sachverhalt also Europas", den er als Frankreichs Verdienst feiert. Seit mehrheit der Mitglieder der Kommiffion bereits gebilligten Entwurf dahin dar, daß der deutsch- russische Vertrag in voller Wirksamkeit dem 9. April habe sich Barthou bemüht, die Rieine Entente gegenüberzusehen, ist gleichfalls unbegründet. Kein Entwurf aufrechterhalten bleiben solle, daß die deutsche Delegation und Polen zu den Russenberatungen mit heranzuziehen. Lloyd wäre von der Konferenz angenommen worden, oder hätte von ihr in der Weise an Beratungen über russische Angelegenheiten teil. George habe aber dagegen eingewendet, dann müsse man angenommen werden können, ohne die volle Möglichkeit feiner Er- nimmt, wie sie in unserer Antwort auf die erste Note der einauch Deutschland zuziehen. Durch den Fehler, den örterung in den zuständigen Kommissionen und Unter- ladenden Mächte umschrieben ist, und daß die bisher angerufenen Deutschland mit dem Abschluß des Russenvertrages begangen tommiffionen zu geben, und in diesen Kommissionen und Unter- Rechtsstellen einen Witerspruch zwischen den Verträgen von Rahabe, sei dann der gewünschte Zusammenschluß erreicht fommissionen war Deutschland auf dem Fuße der Gleichberechtigung pallo und Versailles nicht haben feststellen können. worden, auch Lloyd George scheine endlich begriffen zu mit den anderen Mächten vertreten. haben, daß die Kleine Entente der best ee Wach thund des europäischen Friedens ist". Millet läßt sich dann über die Wachthund"-Rolle, die er der Kleinen Entente zuweist, folgendermaßen aus: " Der Stand der Reparationsfrage. Paris, 24. Arpil.( Savas.) Die Reparationsfommission ver öffentlicht folgende Note: Ein Irrtum über die Tragweite der Sachverständigenvorschläge oder eine falsche Auslegung der offiziösen Unterhaltungen mit den Russen här wohl das Verlangen nach einer eingehenden Erörterung mit en Kommissionen der Konferenz rechtfertigen können. Es ist wichtig, daß man aus dem geftrigen Ereignis alle Dagegen können sie in feiner Weise das verfolgte Verfahren Summe von 1 Milliarde Goldmark gemäß dem Zahlungsplan vom Nachdem die deutsche Regierung im Jahre 1921 in bar eine Folgerungen zieht, die darin enthalten sind. Die erste wird rechtfertigen, und die Unterzeichneten tönnen nur bedauern, daß 5. Mai bezahlt hatte, hat sie am 14. Dezember einen Aufschub nachsein, daß seit dem 1. April 1922 die kleine Entente und Polen Ihre Note den Versuch macht, auf diese Weise die Verantwortung gesucht für die Zahlungen am 15. Januar und 15. Februar, die im definitiv an den Arbeiten des Obersten Rates teilnehmen müssen, so für ein Verfahren, das mit dem für die Wiederherstellung Europas gleichen Zahlungsplan vorgesehen waren. Die Reparationsfom oft dieser Rat sich versammeln wird. In zweiter Linie laffen es das notwendigen Geiste loyaler Zusammenarbeit so sehr im wider- mission hatte in Cannes am 13. Januar eine Entschließung gefaßt, Berhalten Deutschlands und Rußlands schwierig erscheinen, die spruch steht, anderen Mächten zuzuschieben. auf Grund welcher Deutschland vorläufig, bis die Kommission endRonvention bezüglich der Aufrechterhaltung des Friedens, wie sie chub unter folgenden Bedingungen bewilligt wird: gültig über den deutschen Antrag Beschluß faffen fonnte, ein Aufgierung in Auslandsdevisen alle zehn Tage 31 Millionen Golda) Während des vorläufigen Aufschubs sollte die deutsche Remarf zahlen. Die erste Zahlung sollte, am 18. Januar erfolgen. Llond George fich dachte, und die alle Nationen Europas umfaffen soll, sofort zu unterzeichnen. Könnte man nicht den Abschluß eines begrenzteren Pattes in Aussicht nehmen, der genauer und wirkfamer wäre und nur die Alliierten West- und Mitteleuropas umfaffen sollte? Das ist die Frage, die sich heute ergibt, und auf die die nächsten Tage jedenfalls die Antwort bringen werden. Bolen und die Kleine Entente sollen auf diese Weise in das europäische Direktorium" mit eintreten. Deutschland, Rußland und die Neutralen, d. h. etwa 250 Millionen Menschen, bleiben aus ihm ausgeschlossen und werden unter die Kontrolle gestellt, die der französische Imperialismus mit Hilfe seiner„ Wachthunde" über sie ausübt. Das erhofft man in Frankreich als das Ergebnis von Genua. Wortlaut: Antwortnote der Alliierten. das Recht vor, alle Bestimmungen des deutsch- russischen Bertrages Die Unterzeichneten behalten ihren Regierungen ausdrücklich als null und nichtig anzusehen, die etwa als den geltenden Verträgen zuwiderlaufend befunden werden. werden. Der Zwischenfall foll jetzt als abgeschloffen angesehen Genehmigen. Sie, Herr Präsident, die Bersicherung.. gez.( folgen Unterschriften). b) Die deutsche Regierung sollte innerhalb 15 Tagen der Kommission den Entwurf von Reformen mit geeigneten Garantien seines Haushalts und feines Geldumlaufs vorlegen fowie ein collständiges Programm der Barzahlungen und Sachleistungen für das Jahr 1922. c) Der vorläufige Aufschub läuft ab, fobald die Rommission oder die allierten Regierungen eine Entscheidung über das in b) erwähnte Programm getroffen haben. Der deutsche Kommentar. Hierzu erfährt WTB. von zuständiger Seite: Es ist offenfundig, daß es sich angesichts der von den EntenteAuf Grund der Bedingungen unter b) hat die deutsche Redelegationen bis jetzt ausgegebenen Presseparolen bei der heute über- mente vorgelegt, auf Grund welcher die Kommiffion am 21. März gierung der Kommission am 28. Februar 1922 eine Reihe Dokugebenen Note um ein Kompromiß handelt zwischen Mächten, eine Entscheidung getroffen hat, durch welche Deutschland für die tie im Interesse Europas eine Fortdauer der Konferenz wünschen, Zahlungen und Sachleistungen für das Jahr 1922 ein Auffub be. und solchen, die ihre eigenen Ansprüche über die der Allgemeinheit willigt wurde, deffen Beibehaltung von der Erfüllung einer Die Antwortnote der großen und fleinen Entente auf die stellen. Sicher ist, daß die Note das Bedürfnis der übergroßen Reihe von Reformen abhängig gemacht wird. Diese Entscheidung Note der deutschen Delegation vom 21. April 1922 hat folgen- mehrzahl der in Genua vertretenen Mächte zum Ausdruck bringt, hat auf Grund des Absages c den vorläufigen Zustand der Dekaden endlich einmal diesen und jeden weiteren fünstlich konstruierten zahlung beendet, bei dem Deutschland vom 18. Januar bis 18. März Genua, 23. April 1922. 3wischenfall zu Ende zu bringen. Die darauf gerichteten englischen 1922 fieben Zahlungen von 31 Millionen leistete, die zuzüglich der vor dem 18. Januar erfolgten Zahlungen den Gesamtbetrag am unt italienischen Strömungen find nur zu flar. 22. März auf 281 948 920,49 Goldmark bringen. An Stelle des Die Unterzeichneten bestätigen den Empfang Ihrer Antwort Deshalb und angesichts des Unterschieds des Inhalts der vor. Systems der Defadenzahlungen wurden folgende Berfallstage feftauf die Note vom 18. April, worin Ihnen von dem Standpunkt liegenden Note zu früher lanzierten Pressestimmen hielt es die gesetzt: 18 051 079,51 Goldmark am 15. April 1922, 50 Millionen Kenntnis gegeben wurde, zu dem sie sich gegenüber dem Bertrag deutsche Delegation für falsch, die Diskussion durch einen Noten- Goldmart am 15. Mai, 50 Millionen am 15. Juni, 50 Millionen zwischen der russischen Delegation und der deutschen Delegation ge- wechsel weiter zu führen. Das wäre nur Wasser auf die Mühle am 15. Juli, 50 Millionen am 15. Auguft, 50 Millionen am 15. Sepzwungen gesehen haben. Sie stellen mit Genugtuung fest, daß die derjenigen Delegationen gewesen, die darauf ausgehen, die Kon- tember, 50 Millionen am 15. Oftober, 60 Millionen am 15. Nodeutsche Delegation der Tatsache Rechnung trägt, daß der Ab- ferenz zu einem Kampfplah politischer Auseinanderlegungen zu die deutsche Regierung der Reparationsfommission wegen der Revember und 60 millionen am 15. Dezember 1922. Am 7. April hat fchluß eines Sondervertrages mit Rußland über zum Tätigkeits- madhen, anstatt sie zu pofitiver Arbeit fommen zu lassen. Der formen geantwortet, deren Durchführung eine Bedingung zur Beigebiete der Konferenz gehörende Fragen es unerwünscht macht, Inhalt der Note hat der deutschen Delegation diesen Berzicht erdaß diese Delegation weiter an der Erörterung der Bedingungen eines Abkommens zwischen Rußland und den verschiedenen auf der Konferenz vertretenen Ländern teilnimmt. Herr Präsident! Die Unterzeichneten würden es vorgezogen haben, von jeder Fortsetzung des Schriftwechsels über diese Angelegenheit abzusehen. The Brief enthält jedoch gewisse Behauptungen, zu deren Richtig stellung fie sich verpflichtet fühlen. Nach Ihrem Schreiben hat sich die deutsche Delegation zum AbSchluß eines Sonderabkommens mit Rußland gezwungen gefehen, Zwei Werftbilder. Fünf Uhr morgens. Morgen im Regen. Feiner Regen riefclt hernieder und macht die Dunkelheit, die auf Häusern und Straßen lastet, noch um einige Schatten tiefer. Eilige Schritte hasten hinunter zu den St.- Pauli- Landungsbrücken. Die Zeitungsverfäufer, alte Männer und Frauen, machen heute schlechte Geschäfte; ihr Umfag fällt und steigt wie das Barometer. Wasserlachen blitzen im Lichte trüber vereinzelter Lampen, mit unzähligen Bünktchen und feinen Kreisen üborstreut, die bestrebt find, fich gegenseitig zu verdrängen. bar niemand wiederkehrt. leichtert. Die einladenden Mächte geben aufs neue ausdrücklich zu, daß Besprechungen zwischen Mitgliedern der deutschen Delegation und Mitgliedern anderer Delegationen über die Verhandlungen mit Rußland stattgefunden haben. Mehr haben wir nicht behauptet, mehr war aus dem ausführlichen Bericht über die Unterhaltung mit dem italienischen Entsandten Giannini nicht abgeleitet worden. 3weitens bestätigt die neue Note ausdrücklich, daß unser Berzicht auf Teilnahme an den Sigungen der ersten Unterfom lofen verschwindet, wenn die Luft durchsichtig leuchtend ist, dann flingt der Arbeitslärm fogar luftig wie ein Lied, das junge Buben in loderem Uebermut aus voller Kehle munter singen. Dann ist's, als müßten uns Flügel wachsen oder die Schwingungen der großen Arbeitssinfonie uns erheben und hinaustragen lich ist, dorthin, wo wir aufjubeln tönnten in göttlicher Freiheit. ins Wesenlose, dorthin, wo es schön und heiter, warm und freundder Werft, man hört sogar Lachen und Scherzworte und alles ist so Ja, wenn die Sonne scheint, sieht man auch frohe Gesichter auf freundlich: Den dien Nebel, den rieselnden Regen, Kälte und Müdigteit machen diese Strahlen vergessen. anderen Ufer der Elbe führen, ist Himmel und Erde oft in feltene Wenn uns die Fährdampfer am Abend eines solchen Tages zum Farbenpracht getaucht und die Bauten am Ufer heben sich scharf von dem reinen Hintergrunde ab. nimmt, und alles war schön und heiter, weil uns die Sonne schien. Himmel und Erde scheinen eins, menn solch ein Tag Abschied Moebus. behaltung des Aufschubs ist; jedoch befriedigte dieses Schreiben nicht. Die Reparationsfommission antwortete am 13. April. Die beiden Schreiben wurden veröffentlicht. Die deutsche Regierung hat jedoch am 15. d. M. die erste der monatlichen Zah lungen geleistet, die in der oben genannten Aufstellung vorgefehen sind. gegeben, möchte wir ergänzen. Und die Reparationsfommission hat dieses Gold nicht zurüc Dollar mittags 258, im Steigen. Krügers zweites Paradebild in der Nationalgalerie. Die Natio nalgalerie fonnte jetzt endlich auch das zweite der großen Paradebilder des Alt- Berliner Meisters Franz Krüger aufstellen, die furz vor dem Kriege als Geschenke des Baren für den Kaiser, und zwar als von der Galerieleitung angeregte Ge fchente nach Berlin gekommen waren. Diese zweite Barade ist faft 25 Jahre später gemalt als das vor drei Wochen ausgestellte Bild damer Luftgarten vor dem Stadtschloß, das rechts erscheint, hinten der Truppenschau Unter den Linden. Der Schauplatz ist der Botsdie Garnisonfirche, lints der Bart mit den Statuen davor. Wieder ist an der Schloßrampe die große Zuschauermenge da, wenn cuch fallen mit ihren charakteristischen Köpfen auf. Bei allem Streben nicht so viele Menschen wie Urter den Linden. Rauch und Schinkel nach genauefter Sachlichkeit, die dem Bilde feine charaktervolle Hal tung gibt, ist es genau so wie die Werke von Krügers Nachfolger nungen, die die Handzeichnungssammlung der Galerie besitzt. Menzel in der Werkstatt gemalt worden, auf Grund von Zeich Eine schier endlose Menge wälzt fich auf einer Landungsbrüde entlang und fließt in die am Rai liegenden fleinen, fräftig gebauten Fährdampfer. Ein Glockenzeichen, die Schrauben beginnen sich zu Drehen; sie schlagen das Wasser zu Schaum und mit schwerer SchlagLondoner Beschlüffe gegen welbliche Aerzte. Der Vorstand des fcite nach Steuerbord strebt einer diefer Dampfer dem jenseitigen Ufer zu. Es scheint, als überspülten die trüben aufgewirbelten heute noch in irgendeiner Pariser Borstadtbühne die Madame Sans Ceffing- Theater:„ Madame Sans- Gêne". Gewiß, fie spielen auch London- Hospitals hat den Beschluß gefaßt, feine Frauen mehr zum Medizinstudium zuzulaffen. Die augenblidlich dort studierenden Bogen der Elbe die Füße der dicht auf Dec zufammengepreßten Gene und die ehrgeizigen Damen, die in der französischen Proving Medizinerinnen, ungefähr 100, fönnen ihr Studium noch am Hospital Menschen. die Unsterblichkeit der seligen Frau Rejane beneiden, versuchen sich beenden, aber es finden keine Neuaufnahmen von Frauen mehr Auch vor dem Eingang zum Elbtunnel drängen fich die Massen. als Wäscherin der Revolution und Herzogin von Napoleons Gnaden. ftatt. Der Beschluß hat, wie die„ Deutsche Medizinische WochenOhne Unterlaß heben und senten sich die schweren Fahrtörbe, die mit Aber man vergist doch nicht, daß dieses prächtige Reißerftüd aus Schrift" berichtet, große Entrüftung hervorgerufen. Der Instituts ihrer 10 000- Rilogramm- Tragfähigkeit 130 Personen mit einem Male der Anekdotentiste nicht mehr in die gute Literatur- Gesellschaft ge- vorsigende Lord Knutsford erklärte, daß die Ausschließung nicht auf verschlucken und hinuntergleiten laffen in die Tiefe, aus der schein hört. Ein famoses, altertümliches Museum tut sich noch immer auf. einem Bersagen der Medizinerinnen beruhe, sondern daß sich„ UnBom Theatermeister Sardou hat sogar Ibsen gelernt, die Herren zuträglichkeiten" in bestimmten Kollegs ergeben hätten. Studenten Unter dem Wasser aber, das Riesenschiffe zu tragen vermag, ist von heute fönnen auch von ihm sehr viel lernen. Nur ist das Aus- wären ihnen ferngeblieben, da sie nicht gemeinsam mit Frauen ein vieltausendfüßiges Gehen. Zwei Röhren sind durch den Fluß framen der Klatschmemoiren um Napoleon etwas peinlich geworden. unterrichtet werden wollten(!) Um Doppelturfe einzuführen, fehlten fand gewühlt, von denen die jeweils rechter hand liegende passiert Es bleibt aber immer und ewig Frau Katharina Hübscher aus aber die Mittel. Deshalb würden im Interesse der Fakultät die wird, so daß eine Begegnung im Tunnel unmöglich wird. Heute ist dem Elsaß, die jetzt von Frau Dorsch gegeben wird. Ihre Rolle Frauen wieder ausgeschloffen werden. Eine Umfrage an den andes die linke Röhre vollkommen trocken und grau, die andere aber schwarz ist ja eigentlich eine Operettenrolle mit einem Dutzend echterer ren englischen medizinischen Fakultäten ergab, daß dort das gemeinund feucht, denn Taufende tragen mit ihren Sohlen das Regenwasser Herzenstöne und die Erinnerung an die Soubrette Käthe Dorsch fame Medizinstudium beider Geschlechter zu teinerlei Schwierig. von der Oberwelt hinab in dieses unterirdische Gewölbe. Etwa 100 Meter vor dem Ende der Röhre stauen sich die Ar- aus ihren molligen Bewegungen singt, was aus ihrer Kehle wird fröhlich wieder aufgeweckt. Was um ihren Mund spielt, was feiten geführt hat. beitermassen und langfam nur, schrittweise gehts wieder in die Fahr- zwitschert und trotzdem die Seele nie verliert, all dies Gefonnte, und fall in den Winter verursacht. Aus dem ganzen badischen Lande Ein großes Vogelsterben wurde durch den unerwarteten Rüdförbe, die sie der Welt zurückgeben. darüber hinaus durch größte Lieblichkeit Veredelte, verdient volles und auch aus Württemberg tamen der„ Süddeutschen Gärtnerztg." Bald darauf strömen alle diese Menschen durch enge Kontroll- Lob. Frau Dorsch leitet die Sommersaison ein. Es ist gut so, es gänge in das Innere der großen Werft, wie der Regen, nur in lot- ist immerhin besser, als wenn man dieser erlesenen Künstlerin einen Nachrichten darüber zu. Aus der Heidelberger Gegend wurde be rechter Richtung zu diesem. Blöglich gellen die Dampfpfeifen. größeren Schmarren zugemutet hätte. Schauspieler wollen ja nun richtet, daß man Baumfänger und Lerchen, zum Teil jedoch auch „ Huiii, huiii, jetzt gehört ihr uns, hui, huiii ein für alle Male die große Rolle. Dichtung, Leben, Tiefe, selbst fräftigere Vögel, wie Drosseln und andere, erfroren auffand. Dann Humor, der aus der echteren Quelle stammt, alles Unsinn, alles wurden also nicht nur zarte Bugvögel, sondern vorzugsweise auch fchließen fleine Rolltüren die Fabrifeingänge; wie Gatter einer nebensächlich. Herr Kurt Göz muß sich beträchtlich Gewalt antun, Wintervögel betroffen. um mit der historischen Stirnlocke und dem tapfer gestopften Bauch aus einem angenehmen Bonvivant ein lediglich imponierender Napoleon zu werden. Während man in Frankreich den Herzogsaft und die Hofakte immer etwas leicht faritiert und beinahe einen fröhlichen Schmierendharakter sucht, stilisierte man im LeffingTheater sehr auf Glanz und Pomp. Aber die Treuherzigkeit des Herrn Steinbed, der den Marschall Lefèbre spielte, und die muntere Aufgelegtheit des Herrn Lindt, der den faiserlichen Sherlock Holmes mimte, mußten gefallen. Ein großer Abend im äußeren Erfolg, und er zeigte doch nur, wie arm unser Theater eigentlich geworden ist. M. H. -Schleuse teilen fie den Massenstrom. Nach einer halben Stunde öffnen sich diese Gatter erneut, um den Rest des frierenden und durchnäßten Stromes zu verschlingen. Die anderen aber haben sich ebenfalls frierend, erschauernd und schimpfend auf die Helgen oder sonst wo an ihre Arbeit begeben. Langham flingeln die Krane ihren Weg, gierig drehen sich ihre Arme nach allen Seiten und allmählich erstarkt der Arbeitslärm im trüben Tag. Ja, wenn die Sonne scheint! Ja, wenn die Sonne scheint und der Blick von der Höhe der Helgen weit, weit hinausschweift, bis dorthin, wo die Elbe im EndEs leber Der Wille zur Polarität in der Geschichte( fozial bychologiſche Durchdringung des Geschichtsunterrichts) spricht Dr. Friz reformer am Dienstag, dem 25., abends 7, 11hr, in der Aula des BetnerBuessing in öffentlicher Versammlung des Bundes entschiedener Schul Siemens- Realgymnafiums, Hohenstaufenstr. 47/48. Langenbedhaus, Luisenstr. 58, einen öffentlichen Vortrag über. Leiden Dr. Magnus Hirschfeld hält Donnerstag, 27., abends 8 Uhr, im der Liebe auf Grund schriftlicher Fragen aus dem Publilum. Die Beisetung der Frau Meifel- Sek findet am Dienstag, den 25. April, 4%, Uhr, auf dem Stirchhof Marienhöhe der Mathät- Gemeinde, Südende, statt Sieg in Schaumburg- Lippe. Wieder ein Turmhausprojekt. Die bürgerlichen Hoffnungen zerstoben. Bon Turmhausprojekten hagelt es in Berlin zurzeit nur fo. Büdeburg, 24. April.( WIB.) Bei den gestrigen In der Hauptsache scheint es sich allerdings mehr um die sehr vagen Wahlen zum Schaumburg- Lippischen Landtage Ideen einiger Architekten zu handeln, die gern von sich reden machen wurden im ganzen 24 301 Stimmen abgegeben. Davon, entfallen möchten. Wieviel davon in Wirklichkeit ausgeführt wird, muß die auf die sozialistischen Parteien 12 349 und auf die bür- Sufunft lehren. Jetzt taucht ein neues Turmhausprojekt auf, das gerligen 11 952. Die Einzelergebniffe ftellen sich wie folgt dar: an der Südseite des Blücherplates, gegenüber der BelleSozialdemokraten 10 783, Unabhängige 1566, D. Bp. 3545, Alliance- Brücke feine Verwirklichung finden soll. Seit vielen Jahren Duaf. Vp. 2506, Wirtsch. Vgg. 396, Parteiloje 545, Landbund 1857, Handwerkerbund 1771, Demokraten 1992, nationalsozialistische Bgg. 140. Das Stärteverhältnis im Landtage bleibt wie es gewesen ist. Die Sozialdemokraten behalten die Mehrheit. Otto Hues Bestattung. angeschossen hätten. Auf Grund ihrer Darstellung wurden fie zu nächst nach Hause entlassen. Nach dem Ergebnis der sofort aufgenommenen Ermittelungen aber wurden beide nachträglich verhaftet und sie werden wegen Totschlags dem Untersuchungsrichter vorgeführt werden. Kriegsbeschädigtendemonstration am Wittenbergplatz. Der Instaltete am gestrigen Sonntag vormittag eine Demonstration auf ternationale Bund der Kriegsbeschädigten und Kriegsopfer veran= dem Wittenbergplatz, an der sich etwa 2000-3000 Kriegsbeschädigte mit ihren Angehörigen beteiligten. Die dort gehaltenen Reden schlossen mit der Forderung: Freilassung der politischen Gefangenen, Herstellung der proletarischen Einheitsfront und ausreichende Verforgung aller Kriegsopfer. ,, Amüfierklub und Oberpräsidium." Unter dieser Ueberschrift brachten wir vor einigen Tagen eine Notiz, die sich mit eigenartigen ohnungsvorgängen im Hause Rurfürsten str. 88 hingewiesen, daß die Vorsitzende des Deutschen Frauenklubs, Frau in Berlin beschäftigte. Von unterrichteter Seite werden wir darauf ist das zwischen der Blücher und Belle- Alliance- Straße gelegene von Leyden, von dem ihr gesetzlich zustehenden Rechte Gebrauch Gelände, das an mehrere Friedhöfe angrenzt, und das der Dresdner gemacht hat, gegen die Inanspruchnahme von Teilen der VereinsBank gehört, unbebaut. Die früher hier befindlichen Baulichkeiten, wohnung durch das Wohnungsamt beim Oberpräsidium der in denen die Speicher des Berliner Spediteur- Vereins und das Provinz Brandenburg Dienstaufsichtsbeschwerde zu erheben; hierauf Hauptquartier der Heilsarmee untergebracht waren, wurden mehrere wurde von dieser Stelle der Magistrat Berlin unter vorJahre vor dem Kriege abgerissen, um einem Warenhausneubau Plaz läufiger Aussehung von Zwangsmaßnahmen zur Bericht. Effen, 23. April.( Eig. Drahtbericht.) Unter ungeheurer Be- zu machen. Dieser Bau tam jedoch nicht zustande; auch andere Pro- erstattung aufgefordert, die im Augenblid noch aussteht. teiligung der Effener Arbeiter- und Bürgerschaft fand heute die Be is jefte, an dieser Stelle ein Theater oder einen Zirkus zu errichten, fegung Otto Hues statt. Im großen Saale des städtischen gelangten ebenfalls nicht zur Ausführung. Bom städtebaulichen Saalbares war der Leichnam aufgebahrt. Knappen in Bergmanns- Standpunkt wäre der Bau eines Turmhauses an diesem Brenntracht hielten die Ehrenwache bei ihrem Toten. Das große Konzert- punkt des Verkehrs nur zu begrüßen, da die Friedrichstraße auf diese podium fonnte faum die ungeheure Menge der Kränze fassen, die Weise einen wirksamen Abschluß nach Süden zu erhalten würde. als Zeichen der Verehrung und Dankbarkeit aus allen Teilen des Von städtischer Seite wird dem Projekt, dem die Dresdner Bank Reiches und aus dem Auslande cingetroffen waren. In Anwesenheit von Tausenden fand die Trauerfeier statt, an der u. a. teil- nahesteht, großes Interesse entgegengebracht, und zwar besonders nahmen: für die Reichsregierung Staatssekretär Grzesinsti, im Hinblick auf die über den Blücherplatz führende Nord- Süd- Bahn, für die preußische Regierung Wohlfahrtsminister S) irtsiefer und da der Stadt eine möglichst dichte Bebauung des an die Bahn anStaatsfommissar Mehlich, für den Parteivorstand Genosse grenzenden Geländes vom verkehrstechnischen Standpunkt aus nur Adolf Braun, für den Reichstag und die Reichstagsfraktion Ge- erwünscht ist. nosse Löbe und für die Landtagsfraktion Genosse Limberg. Der Noch aus einem anderen Grunde hat die Stadt Berlin an der Essener Oberbürgermeister und die Regierungspräsidenten von Düssel- Bebauung des Geländes am Blücherplaz großes Interesse. Unabdorf und Arnsberg waren ebenfalls erschienen. Außerdem nahmen hängig von dem Plan eines Turmhausbaues besteht nämlich das zahlreiche ausländische Deputationen an der Totenfeier teil. Nach einem Orgelspiel und einem Liedervortrag des Volkschors Projekt, ein neues Heim für die Verwaltung der Berliner Straßenhielt Genosse Husemann, der Borsigende des Bergarbeiterverbahn zu errichten. Das jetzige Verwaltungsgebäude am Leipziger bandes. seinem toten Kameraden eine tief empfundene Gedächtnis- Blaz entspricht den gesteigerten Anforderungen der Verwaltung nicht rede. Er schilderte das Wirken Hues als Mensch und Kämpfer, feine mehr; ein Teil der Bureaus, ebenso das Verkehrsamt, befindet sich Verdienste um die Arbeiterschaft, besonders um die Bergarbeiter und in der Dessauer und Köthener Straße. Die Dresdner Bant hat nun das ganze deutsche Volk. Die Anwesenden forderte er auf, sich nicht der Straßenbahn gegen Ueberlassung dieser Räumlichkeiten und des von der Trauer niederdrücken zu lassen, sondern im Sinne Hues Gebäudes am Leipziger Plaz den Bau eines großen Verwaltungsweiterzuarbeiten für die Arbeiterklasse. Das sei der beste Dank und die schönste Ehrung Dito Huts, der uns allen allzufrüh entrissen gebäudes angeboten, für das ebenfalls das Gelände am Blücherplaz auptattraktion das Buddenbrod- Rennen, jene befannte Vorprobe zum murde. Wieder setzte Orgelspiel ein, und nachdem die Klänge des Liedes„ Ein Sohn des Volkes will ich sein und bleiben“ verflungen maren, fehte fich der unübersehbare Trauerzug nach dem Südwest friedhofe in Bewegung, wo Hue feine letzte Ruhestätte fand. Wohl 50 000 Menschen begleiteten ihn auf seiner letzten Fahrt; 1½ Stunden dauerte der Vorbeimarsch des Trauerzuges. Am Grabe sprachen unter anderem noch die Genossen Waldheder, Graßmann für den ADGB., Löbe für den Reichstag, Limber für die Landtagsfraktion. Für die Bergarbeiter Der Tschechoslowakei iprach Abg. Pohl- Faltenau. Er wies insbesondere darauf hin, welchen Dank die Bergarbeiter des alten Desterreich Hue schulden. der ihnen seit Jahrzehnten beim Aufbau ihrer Organisation behilflich war. in Aussicht genommen ist. Für die Straßenbahn würde dieser Tausch den Vorteil bringen, daß die bisherige zeitraubende und kostspielige 3ersplitterung der Verwaltungsstellen aufhören würde. Inwieweit dieser Plan mit dem Projekt des Turmhausbaues verschmolzen wird, steht zurzeit noch nicht fest. Die Beisehung der ermordeten Türken. Unter startem Polizeiaufgebot. Das Bezirksamt Wedding ersucht mitzuteilen, daß der für Diens. tag, den 25. d. M., angekündigte Vortrag über das Jugendwohl. fahrts geset nicht stattfindet. Wetter für morgen. Berlin und Umgegend. Etwas wärmer, zeitweise beiter, aber sehr beränderlich mit wiederholten Regenfällen und ziemlich frischen, zwischen Südost und Südwest schwankenden Winden. Groß- Berliner Parteinachrichten. 101. Abt. Achtung, die Funktionärsizung findet nicht am Montag statt, sondern Dienstag, den 25. April, 7% Uhr pünktlich bei Kliche, Elsenstraße. Sport. Die Rennen zu Mariendorf am geftrigen Sonntag Brachten als Traber- Derby. Das Rennen brachte infofern eine leberraschung, als die dreijährige bisher ziemlich unbeachtete Stute Frübauf durch ein auf der Innenseite des Feldes entstandenes Loch als Siegerin hervorschoß. Nach I. Nimbus Rennent. Gestüt Ringenwaldens Dualle M.( S. Feiser) 1.. Pollur 2., Balkan I 3. Tot: 23:10. PL. 15, 54, 16:10. Ferner liefen: Cometterling, Humor I( 4.), Nordon, Rogenluft, Franzi Chelsea I ( angeh.) Ethelbert, Erna Bingen. 10-3 2g. II. Teddy Mac Gregor. Rennen. Stall N. Neumanns Zufall( B. Horstmann) 1., Dr. Chellea 2., Hartenfels 3. Tot.: 201: 10. BI. 40, 23, 46: 10. Ferner liefen: Allertony, Schlips, Erbschleicher, Feuers ball, Lagune, Presbourg, Finale I, Fibel, Anton, Diaufgänger. Hals- 1 Lg. Onvard( 2. Weiß) 1., Young Condilet 2., Verdun 3. Tot.: 17:10. Blak: III. Gondter Rennen. Gestüt Wilhelmsburgerhofs Long 14, 26: 10. Ferner liesen: Handfest, Hindenburg II, Mitrovica 6-4 2. Franko I'( 4.), Elfchen( 6.), Julian Willes( 5.), Jola River( 9.), Bärbel ( Bef.) 1., Agi( Herm. Schleusener) 2., Gbonit( Biltshire) 3. Tot.: 313: 10. Blaz: 27, 15, 13:10. Ferner liefen: Heiderose B.( 7.), Ludmill I( 8.), ( als 4. d. 3. gel.) V. 2ongino Rennen. Herrn P. Kulfes Sigurd( C. Weismüller) liefen: Seufertrud, Die Beste( als 2. dis. 80 Proz. d. Platzw. zur.). 52. 1., Gradiska 2., Matador 3. Tot.: 41: 10. Play 18, 32: 10. Ferner Ferner liefen: Eleo Kufer, Clara Bingen, Brachtmädel. 1-1, 9. VII. Barongele Rennen. Herrn. Unterreiters fenstein ( C. Weismüller) 1., Albatros 2, Gudrun II 3. Lot.: 35: 10. Platz: 16, 17, 20: 10. Ferner liesen: Manfred, Picque, Jung- Bergfried, Dolomit. 3-3 2. Die belebtesten Straßen Berlins sahen heute vormittag einen seltenen Trauerzug. Die beiden Opfer des politischen Mordes in der Uhlandstraße, der frühere Generalgouverneur von Trapezunt, Djmal Azmy Bey und der Professor Bahan Eddin Chafir Bey wurden unter großer Teilnahme ihrer Landsleute auf dem IV. Buddenbrod Rennen. Herrn W. Weidners Frühauf Die Gewerkschaftsinternationale. Rom, 24. April.( Intel.) Am Sonnabend führte Referent Schau hause, in dessen Halle die Särge aufgebahrt waren, auf Türkenfriedhof in der Hasenheide vorläufig beigesetzt. Am Jouhaur aus: Falls die Wirtschaftspolitik in Europa sich dem Friet hof und in den Straßen, die der Zug passieren mußte, nicht ändern werde, würden sowohl die Länder mit hohen hatten die Abteilung la des Polizeipräsidiums und die Schutzpolizei als mit niedrigen Valuten zum Schauplah trauriger, elen- alle Vorbereitungen getroffen, um etwaigen neuen Attentaten vorder Zustände werden. Die Regierungen find taub gegenüber zubeugen. Ein großes Aufgebot von Schutzpolizei zu Fuß und zu VI. Heir Reaper Rennen. Gestüt Lindows Monarchist den Stimmen, die von den Arbeitermassen erhoben werden und die Pferde begleiteten den Zug. Die beiden in türkische Fahnen(. Knipnadel) 1., Manteuffel 2., Araber 3. Tot: 48: 10. Blab: 21, 17:10. eine Politik der Vernunft und der Menschlichkeit fordern. Man er- eingenähten Särge waren mit zahlreichen Kränzen bedeckt. örtert in Genua gegenwärtig das russische Problem. Aber wir man fah Widmungen der türkischen Studentenschaft Aber wir man sah Widmungen der türkischen Studentenschaft Bergeben uns feinen großen Illusionen hin. Man wird dort nur den lins, ter ägyptischen Kolonie Berlins, der indischen Kolonie, des Anfang einer Lösung finden. Die Pflicht der Arbeiterklassen ist es, Orientklubs, der indisch- türkischen Etudentenschaft, der türkischen den wahren Frieden zu erringen. Das setzt aber voraus, daß jezt Kolonie von Hamburg usw. Nach der Trauerfeier in der Halle die Sonderinteressen hinter die allgemeinen Interessen zurücktreten, wurden die Särge auf zwei Leichenwagen gehoben. Landsleute der daß Ermordeten in Fez und Turban folgten mit den Angehörigen in tein Land eine Monopolherrschaft über ein anderes einer langen Reihe von Wagen und Automobilen. Auf dem türkiausübt. Alle Sträfte der internationalen Arbeiterklassen müssen der schen Friedhof, tessen Umgebung vollständig abgesperrt war, wurden Revision der bisherigen Wirtschaftspolitik, deren Bankrott wir täg die Gärge nur vorläufig beigesetzt, um später in die Heimat lich erleben, gewidmet sein. Die Untersuchungen über die internatio- der Ermordeten übergeführt zu werden. Auch der Sarg des ernalen Kredite gehen gut vonstatten. Aber wir müssen verlangen, mordeten Talaat Pascha hat hier nur einstweilen in einer Gruft daß diese nicht von dem internationalen Konsortium der Plutofraten, Aufstellung gefunden. sondern von dem freien Willen der Bölker geführt werden. Die internationalen Kredite müssen dazu dienen, die Arbeiter zu unter stügen, nistt aber dazu, die Gewinne des Kapitals zu vergrößern. Jouhaur fordert die Solidarität der Nationen und den Ausschluß jeder Hegemonie. Er erklärt, daß die erste Bedingung zur. Gefundung fci. Auf dem Friedhof wurde eine Trauerandacht gehalten, von einer Rede, wie sie sonst üblich, nahm man Abstand. Unter den Beteiligten fah man die Witwe Talaats sowie viele Türken, aber auch Indier, Perser, Aegypter, deutsche Offiziere in Uniform, Dozenten des Orientalischen Seminars usw. Der Einlaß zum Friedhof wurde rur auf die Traueranzeige hin gewährt. * VIII. Meum Rennen. Handstreich 2., Quallensohn I 3. Tot.: 22:10. Plas: 15, 18:10. Ferner lief: Jupiter III.- 2. Gestüt Ellenhofs Karla( L. Beiß) 1., Radrennen in Treptow. Trodenes, aber dennoch wenig freundliches Better war den gut besuchten Rennen am Sonntag beschieden. Der sport liche Genuß liek viel zu wünschen übrig. In den Dauerrennen gab es die nun schon zur Gewohnheit werdenden Motordefekte und in den Fliegers rennen steht die Teilnahme der Extraklasse noch immer aus. Das Halb itundenrennen gemann Lewano i fambflos; Sawall hatte Motorschaden und wittig sowie Bauer bezeugten teine Stampfesluit. Auch der Aprilpreis sab schon wie eine sichere Sache für Lewanow aus, eine Motorbanne bes grub dann aber feine Chancen. Krüger, der Schrittmacher Lewanows, wollte das Rennen tros des defekten Motors gewinnen, vergriff sich aber dabei im Mittel, was ibm zwar nicht den Sieg, aber eine Geldstrafe von Rennen wieder seinen Motor wechseln, so daß Wittig nun gewonnenes 300 Mart wegen unfairer Führung eintrug. Sawall mußte auch in diesem Spiel batte und lampilos vor Bauer als Sieger dem Ziele zuftrebte. Ergebnisse: Salbundenrennen: 1. Lewanow 33,390 Kilometer, 2. Bauer 33,110 Kilometer, 3. Wittig 33,090 Stilometer, 4. Samall 31,970 Rilometer. Aprilbreis, 50 Stilometer: 1. Wittig 47 Min. die Entwaffnung und die Wiederherstellung des Friedens Die Nachforschungen nach den Urhebern des Türkenmordes find 43% Set., 2. Bauer 320, 3. Lewanow 325, 4. Gawall 1300 Meter zurüd. Nach kurzer Pause sprach als erster Redner Deipart noch, ob der Student Berberian für das Verbrechen in Frage 20%, Sef., 2 Schulz, 8. Betri, 4. Hoffmann, 5. Schröder, bisher ohne Ergebnis geblieben. Ungeflärt ist bisher auch immer alfabren, 1000 Meter: 1. Hoffmann, 2. Kendelbacher, 3. Häusler, 4. Backebusch. Prämienfahren, 30 Runden: 1. Techmer 13 Min. ( Deutschland), der die Ausführungen Jouhaur ohne Ein- tommt oder nicht. Wie wir schon mitteilten, glaubt ihn die Witwe ichaftsverfolgungsfahrer: Sieg der Mannschaft: Dabrie, schränkung unterstützte und die Lage der deutschen Arbeiterklaffe, die Talaat Baschas bestimmt wiederzukennen, auch die Pförtnersfrau stops, Magnussen, Backebusch, Stolz vor der Mannschaft: Gloor, Hoffmann, Entschädi. unter traurigen Berhältninsse lebe und besonders unter der Arbeits- gibt die Möglichkeit zu, daß er sich unter den Männern befand, die Stendelbacher, Neinas, Techmer. Beit: 10 min. 27, Ser. 1000 Meter: 1. Hensch, 2. Amort, 3. Linsener, gungsfahren, losigkeit leide, schilderte. Das Elend und die fortschreitende Geld- ihr vorher aufgefallen waren. Gestern fand nun eine Gegen4. Strüger. entwertung seien die Früchte de Ernetntepolitif. In längeren Aus- überstellung der Frau des ermordeten Djemal Asmy Der Fußball Länderkampf Deutschland gegen Cesterreich, der führungen legt dann Leipart dar, daß die Option der deutschen Ar- Ben mit dem Verdächtigten statt, die Berberian bestimmt wiederzuerkennen glaubte. Der Beschuldigte aber bleibt geftern im neuen Wiener Stadion vor etwa 80 000 Buschauern aus beiterklasse seit der Konferenz von Paris darauf gerichtet war, von dabei, daß ein Versehen vorliegen müsse, bestreitet jegliche Beteili- getragen wurde, endete mit 2: 0 für Deutschland. Halbzeit 0: 0. den Interessen der Allgemeinheit Rechnung trage. Die Arbeiterschaft gung und Mitwisserschaft am Berbrechen und hat auch einen 21 ibi. Die ore schossen Weizenbacher- Pforzheim und Jäger Altona. Deutschlands protestiere gegen die irrsinnige beweis angetreten, der bisher nicht widerlegt werden tonnte und durch Zeugenaussagen beträftigt wird. Unnanoff, der Freund Polifif der Revanche bis ans Ende". Berberians, wurde, da gegen ihn feine Verdachtsgründe vorliegen, auf freien Fuß gesezt. Aus der Provinz laufen jezt viele Anzeigen ein, die auf Armenier hinweisen, die während der Feiertage ihren Wohnort verlaffen hatten. Auch diese werden eingehend nachgeprüft. Ebenso der Verdacht gegen einen Armenier, der außerhalb bei einem Landsmann Unterkunft gefunden hatte. Ferner wendet sich Leipart in seiner Rede gegen die weit verbreitete Auffassung, daß Deutschland Arbeiter, die besser gestellt sind, aber im allgemeinen herrsche doch großes Elend bei den Arbeitern. Die Gehälter seien niedriger als in anderen Ländern. Er widerlegt die Behauptungen, daß der Achtstundentag in Deutschland nicht eingehalten werde. In vielen Industrien werde sogar weniger gearbeitet als acht Stunden. Die deutschen Arbeiter hätten schon immer auf dem Standpunkt gestanden, daß die niedrige Valuta tein Ansporn sein dürfe für die Konkurrenz, sich auf Kosten der anderen Länder zu bereichern. Die deutsche Arbeiterschaft habe das Wiesbadener Abkommen unterstützt, Erschießzung eines Kriminalbeamten. Alibiweil dieses der Spefulation einen Riegel vorschiebe. Turner( England) erklärt, die Reparationen fämen bis jetzt bächtiges beobachtet haben, was ihn veranlaßte, sich an der Ede nicht den Arbeitern, sondern nur dem Kapital zugute. Die Verteidigung des Achiffundentages Das Opfer eines Totschlags ist in der Nacht zum Sonntag der Kriminalbetriebsassistent Richard Bartolein vom 67. Polizei revier in Berlin- Charlottenburg geworden. Bartolein befand sich in früher Morgenstunde auf dem Heimweg. Er war nicht im Dienst und hatte seine Pistole auf der Wache in dem dazu bestimmten verschlossenen Raume zurückgelassen. Unterwegs muß er etwas Berder Ansbacher und Augsburger Straße hinter einen Baum zu stellen, um seine Beobachtungen fortzusetzen. Während er da stand, famen, ebenfalls auf dem Heimwege, die Kaufleute Gebrüder Hein sei eine unbedingt notwendige Aufgabe der Internationale. rich und Otto Prechtel heran. Der jüngere Bruder, Otto, trat Buozzi( Italien): Während man in Genua über auf den Beamten zu und fragte ihn, was er da mache, ohne zu den Wiederaufbau Europas fonferiere, wurde gleichzeitig eine Bo- wissen, daß er einen Beamten vor sich hatte. Da Bartolein sah, litik der separaten Wirtschaftsverträge daß beide angetrunken waren, so wies er sie mit dem Bemerken betrieben. Der fürzlich ab, sie möchten ihrer Wege gehen. Statt dem zu folgen, zog Otto zwischen Frankreich und Polen abgeschlossene Vertrag mache letzteres Brechtel sofort einen Dolch. Nach der Befundung eines Zeugen, zum Tributär Frankreichs. Der Handelsvertrag zwischen Frankreich der noch dazugekommen war, wies ihn Bartolein jetzt durch einen und Italien richte Schutzölle auf und schließe so den italienischen leichten Drud mit der Hand ab. Trotzdem griff nun sein älterer Handel aus. Diese Politik werde in ganz Europa verfolgt, wo die Länder an andere Kriegsschulden bezahlen sollen, die selber wieder. um Schuldner find Madsen- Dänemark entrollt ein Bild von der wirtschaftlich troftlosen Lage der skandinavischen Länder. Die Resolution Joahaug wird einstimmig an genommen. Die Sigung wurde um 7 Uhr abends auf Montag vertagt. Arbeitersport. MannEntscheidung um die Meisterschaft der MSV. Fußball Brandenburg 02: Adler 08 2: 1. Um es gleich von vornherein zu sagen, einen Stampf um die Meifterfchaft hätte man fich anders vorgestellt. Das Spiel litt an zwei Kardinalfehlern, und zwar wurde überaus hoch gespielt, wobei Brandenburg ab und zu besuchte, das Ganze aufs flache Feld zu leiten, das aber nicht oft gelang, und zum andeien an dem plan- und ziellosen Treten des Balles. Auch bier versuchte Brandenburg zeitweilig Besseres zu zeigen, wurde aber beständig von den Adlern zerrissen. Infolgedessen fehlte es an aufregenden Momenten und das Spiel floß ieicht und fanit dahin. Eine hübsche Leistung zeigte Brandenburg gleich zu Anfang des Spiels. Unmittelbar nach dem Anstoß führte der Linksaußen den Ball ins Feld und schoß nahe an der Elf- Meterlinie eine gute Flanke dem Brandenburger Spielstürmer auf den Fuß, der dann auch unhaltbar das Leder einfandte. Nach dieser Leistung flaute das Spiel ab. Die Adlerleute fonnten durchbrechen, umspielten die sonst sehr gute Verteidigung der Brandenburger und fandten mit einem leichten Schuß ein, nachdem vorher der Torwart zur Rettung des Balles herausgespielt war. Dann ereignete sich nichts mehr Aufregendes. Die schwächste Position der Brandenburger, das Tor, war östers bedroht, aber die Verteidigung, besonders die linte, wußte immer wieder mit einem langen Schuß ins Feld zu führen. Sturz vor Halbzeit begannen die Adlerleute, nachdem ihnen der Erfolg nicht mehr blühen wollte, unfair zu spielen, was ihnen einen Strafstoß in der Elf- Meterlinie einbrachte. Der Brandenburger Mittelstürmer brachte den Ball mit einem Gdenschuß elegant ins Tor. Nach Halbzeit fam Brandenburg start auf, die Spieler fanden sich, von ihnen auch wurde das Spiel jett viel ins Flache gedrückt. so daß vor dem Tor der Ablerleute mehr als einmal eine bedrohliche Situation entstand. Nur dem guten Abwehren des Adler- Torwartes haben die roten Adler es zu verdanken, daß die Niederlage nicht stärker, wie 2: 1 wurde. Borauf ging das Entscheidungsspiel des MSV. für Hodey, das Fichte 12 gegen die Freie Turnerschaft Schönholz ausführt. Es endete mit 4: 3 für Fichte und zeichnete fich durch Klarheit und durchdachte Spielweise aus. Bruder Heinrich zum Revolver und gab 3 wei Schüsse auf Bartolein ab. Dann gingen beide davon, ohne sich um den Angeschossenen zu fümmern. Bald darauf fanden andere Leute Bartolein schwer stöhnend und sich windend vor dem Fause Augsburger Straße 18 auf der Bordschwelle sitzen. Er fonnte nur noch mühsam Auskunft geben und brach dann tot zusammen. Die Brüder Brechtel begaben sich unterdessen nach der Wache des 67. Re Geschäftliche Mitteilungen. viers und zeigten an, daß sie an der Ede der Ansbacher und Augs. Im Inferatenteil unserer heutigen Ausgabe wird ben, Borwärts"-Befern der Befud burger Straße einen ihnen unbekannten Mann in der Notwehr des Babes Salz brunn( Schlesien) burch die dortige Bade- Direttion empfohlen. Gewerkschaftsbewegung Das Mitbestimmungsrecht der städtischen Arbeiter. Der Verband der Gemeinde- und Staatsarbeiter schreibt uns: ader Sonntagausgabe des„ Borwärts" ist eine Notiz enthalten, ie über Berhandlungen mit dem Berliner Magistrat und dem ohnkartell berichtet. Diese Notiz entspricht nicht dem Gang der Gerhandlungen. Diese Verhandlungen fanden statt unter Vorsiz des Stadtrats Koblenzer und beschränkten sich im wesentlichen auf den§ 2 des Manteltarifvertrages, und zwar auf die Position der geteilten bzw. ungeteilten Arbeitszeit. Ueber diese Fragen wurden zwischen den Parteien Vereinbarungen erzielt. Die endgültige Entscheidung darüber wurde bis zum Abschluß des Gesamttarifes zurückgestellt. Die Verhandlungen werden heute Montag, mittags 1 Uhr, im Berliner Rathause weiter fortgefeßt. Das Mitbestimmungsrecht ist nicht Gegenstand der Verhandlungen gewesen. Ein Schiedsspruch für Portiers. Hotelangestellte, SPD. Mittwoch, nachmittags 3% Uhr, im lubhaus, Biegelstraße 2, Bersammlung der Mitglieder und der Generalversammlungsbelegierten. Stellungnahme zur Generalverfammlung. hriftlichen Gewerkschaften nicht minder an der Löfung der Probleme| hälfte angehalten. Im genannten Zeitraum haben u. a. auf interessiert, denen die Demonstrationen am 1. Mai gelten. Solche genommen: die Regierung von Niederländisch- Indien unter Garantie Berirrungen zeigen uns nur, wieviel an Aufklärungsarbeit noch der niederländischen Regierung 40 000 000 Dollar; die Paris- Lyonzu tun ist. Méditerrané- Eisenbahngesellschaft 30 000 000 Dollar in Schuldverschreibungen; die Chemins de Fer du Midi 25 000 000 Francs oder 5 000 000 Dollar al pari und die Framerican Industrial Development Corporation 10 000 000 Dollar in Obligationen. Die letzten zur Beichnung aufgelegten Anleihen sind die der Städte Soissons in Höhe von 6 000 000 Dollar und Elberfeld in Höhe von 66 000 000 Jm Strelt der Hamburger Versicherungsangestellten sind die in Mart zu 5 Broz, welch letztere die erste deutsche Anleihe ist, die nach Berlin geführten Berhandlungen gescheitert. Die Angestellten der Krieg- fchluß in ten Bereinigten Staaten untergebracht worden ist. Generalagenturen stellen dem Arbeitgeberverband ein Ultimatum Diese Anleihe ist laut amerikanischen Berichten auf dem Weg jahr. auf Anerkennung des Schiedsspruchs. Anderenfalls wollen auch fie licher Macfungen an päiftens dreißig Jahren cudzahibir, eine fich mit etwa 2000 Mann dem Streit der übrigen Versicherungs- besondere Klausel sieht die Sicherstellung der Anleihebesitzer gegen F. P. S. eventuelle Beränderungen der deutschen Währung vor. angestellten anschließen. Berantw. für den redakt. Teil: Franz Klühs. Berlin- Lichterfelde; für An zeigen: Th. Glode, Berlin. Berlag Borwärts- Verlag G. m. b. S., Berlin. Drud: Borwärts- Buchdruckerei u. Berlagsanstalt Baul Ginger u. Co., Berlin, Lindenstr. 2. In Worms ftreifen die Hafenarbeiter, nachdem die Kohlenarbeiter infolge von Lohndifferenzen die Arbeit eingestellt hatten. Kohlenschiffe fonnten nicht entladen werden. Ein Streit der Wiener Journalisten wurde den Wiener Zeitungen für den Fall angekündigt, daß die Auszahlung des geforderten AnEin neuer Schiedsspruch für Portiers, Fahrstuhlführer, Heizer, fchaffungsbetrages von 60 000 kronen bis gestern mittag nicht erwächter usw. in Geschäfts- und Industriehäusern wurde am 11. April folgen sollte. Die Zeitungen haben einen 30prozentigen Anschaffungs3. J. vom Schlichtungsausschuß Groß- Berlin gefällt. Diefer Schiedsbeitrag bewilligt, der im Mindestausmaße von 30 000 und im Höchstspruch sieht Löhne von 575 bis 700 M. pro Woche für die einzelnen maß von 70 000 kronen zur Auszahlung gelangen soll. Berufsgruppen vor. Die Bollversammlung hat den Schiedsspruch angenommen, während die Arbeitgeber denselben ablehnten. Die Organisation hat beim Demobilmachungskommissar die Berbindlichkeitserklärung des Schiedsspruches beantragt. Ob der Demobilmachungskommissar die Verbindlichkeitserklärung dieses Schiedsspruches wiederum mit dem Hinweis der unbilligen Härte für die Arbeitgeber trotz erheblicher Erhöhung der Mietszuschläge ablehnen wird? Die Schiebssprüche sind bei den Funktionären sowie bei der Sektion 7 des Deutschen Transportarbeiterverbandes, Bayreuther Straße 31, erhältlich. Lohnbewegung in den Ladenfleischereien. Die tarifliche Regelung der Löhne ist nunmehr vor dem Demomobilmachungsfommissar zum Abschluß gekommen. Die Fleischerinnungen haben die 40prozentige Lohnerhöhung ab 1. April ange nommen. Die Löhne befragen nunmehr für Gesellen im ersten Jahre nach der Lehre 448 M., für Gesellen ohne verantwortliche Stellung 588 M., für Gesellen in verantwortlicher Stellung 658 m. und für Ladengesellen 770 M. Für Verkäuferinnen monatlich während der Lehre 910 M. oder 280 M. mit Rost und Logis; im 1. Berufsjahre 1260 bgm. 630 M.; im 2. Berufsjahre 1470 63m. 812 M.; im 3. Berufsjahre 1610 bgm. 980 m. Für alle übrigen Berufsjahre tritt ein Zuschlag von 30 m. pro Monat bis zu 10 Berufsjahren ein. Die hier festgesetzten Löhne und Gehälter find in heutiger Zeit gewiß nicht als vorbildlich zu betrachten und stehen gegen Löhne anderer Arbeiter bategorien erheblich zurüd. Trotzdem gibt es Fleischermeister, die gutgehende Geschäfte betreiben und gegen die Lohnerhöhungen sich mit Händen und Füßen sträuben. Zu diefen gehört auch ein Renegat, der selbst jahrelang der Gesellenorgani fation angehörte und es sich nun angelegen sein läßt, gegen die Ars beitnehmer scharf zu machen. Es ist dies Herr Otto Ruddet, Elsaffer Straße 67. Neue Branchenleitung der Schmiede. Eine Versammlung aller in der Metallindustrie, den Karosseriefabriken, Brauereien, Fuhrmerfs- und Innungsbetrieben GroßBerlins beschäftigten und im Metallarbeiterverband organisierten Schmiede tagte am Sonntag in den Pharus- Sälen, um die Neuwahl der Branchenleitung vorzunehmen. Nachdem Urich in turzen Zügen die Wichtigkeit der Wahl bargelegt und insbesondere darauf hingewiesen hatte, daß die zu wählenden Kollegen zuverlässig und fachkundig, wie auch in der Lage fein müßten, die Organisation den Industriellen gegenüber zu Dertreten, feßte eine lange, zeitweise stürmische Aussprache ein, in Der erhebliche Meinungsverschiedenheiten hervortraten. Hinsichtlich des Wahlmodus einigte man sich schließlich dahin, baß über jeden Kandidaten diskutiert und einzeln abgestimmt werden solle. Zentralverband der Hotelangestellten. Dienstag, vorm. 7 Uhr, Sophien- Säle ( nicht Musikerjäle), Sophienftr 17/18, und nachts 1 Ühr Germania- Säle, ChauffeeDas einheitliche, foziale fraße 110. große allgemeine Mitgliederversammlungen. Arbeitsrecht in Gefahr Freitag, abends 8 Uhr, Lichtbildervortrag: Die weiße Geuche", Gophien- Gale, Sophienftr. 17/18. Modelltischler. Dienstag 1,5 Uhr im Arbeitslofenfaal Berlin, Rungeftr. 30, Bersammlung aller in den Privatbetrieben beschäftigten Kollegen. Stellungnahme zur neuen Lohnforderung für den Monat Mai. Aus der Partei. Die Inauguraladresse von 1864. CALMON -REIFEN QUALITÄT KEINE REKLAME! 5. Klasse. Gewinn- Auszug ber 9. Biehungstag. 22. April 1922. Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und swar je einer auf die Lofe gleicher Nummer in den belden Abteilungen I und II Neben dem fommunistischen Manifest hat die fogenannte Inauguraladresse der Internationalen Arbeiter 19. Preuß- Südd.( 245. Preuß.) Klassen- Lotterie Affociation" in der frühen Geschichte der sozialistischen Bewegung wohl die hervorragendste Bedeutung. Sie wurde befann ich als Programmschrift der Internationalen Arbeiter- Association im Jahre 1864 von Marg verfaßt und in den verschiedensten Sprachen veröffentlicht. Die deutsche Uebersetzung erschien damals im Vorboten", der von J. Ph. Becker in der Schweiz herausgegeben wurde. Troß ihrer hohen geschichtlichen Bedeutung ist die Inauguraladresse jedoch seit langem in Deutschland so gut wie unzugänglich. Man fennt awar ihren wesentlichen Inhalt, den Wortlaut sich zu verschaffen, ist jedoch den meisten Barieigenossen bisher unmöglich gewesen. Die Buchhandlung Borwärts hat sich. Deshalb ein Berdienst ertorben, indem sie diefes für die Geschichte des Sozialismus so bedeutungsvolle Dokument in einer neuen Uebersehung, die Luise Rautsky vornahm, mit einem von Rarl Rautsin verfaßten Kommentar über ihre Entstehungsgeschichte und ihre Bedeutung in der Sozia liftischen Literatur neu herausgab. Außer den Wortlaut der Adresse find auch die Statuten der Ersten Internationale und mehrere Be schlüsse und Erflärungen des Generalrates, deffen Präses bekanntlich Karl Marr selbst war, der neuen Ausgabe einverleibt. Das Schrift chen wird zum Preise von 10 M. abgegeben. fk. Wirtschaft Eine Verfuchsanstalt für Tabatanbau. Der Ausschuß des Reichswirtschaftsrats für Landwirtschaft und Ernährung beschäftigte sich mit einem Antrag der Badischen Landwirtschaftskammer, betreffend die Errichturg einer Versuchsanstalt für Tabatanbau. Die Eingabe geht davon aus, daß im Interesse einer Verbesserung der Handelsbilanz eine wünschenswerte Steigerung der inländischen Tabaterzeugung ohne Inanspruchnahme einer größeren Anbaufläche nur durch Bereblung des Tabafbaues möglich ist. Da Baden die größten Tabafflächen in Deutschland besigt, wird Forchheim in Baden als Siz der Bersuchsanstalt vorgeschlagen und die Bewilligung vor 2 Millionen Mart aus Reichsmitteln für die Errichtung verlangt. weil Tabat ein Genußmittel sei und die Finanzlage des Reiches die Bewilligung von Beihilfen zu solchen Zweden nicht gestatte. Die Mehrheit des Ausschusses stimmte ihm jedoch zu und beschloß, die Regierung zu ersuchen, einmalig 2 Millionen Mart aus den Erträgniffen der Tabatsteuer für die vorgeschlagene Verfuchsanstalt bereitzustellen. Ohne Gewähr. Nachbruck verboten. In der Bormittagszichung wurben Gewinne über 490 Matt gezogens 2 zu 40000 M 199031 4 zu 10000 M 5802 218930 22 z 5000 M 28574 23581 46442 105563 165454 185892 195621 208081 281632 831798939 90 zu 3000 M 4998 8894 6629 10024 48324 49097 52511 56024 67505 67840 68-92 71004 76240 95944 96178 103691 105944 109010 136534 140222 145071 148258 15 297 15 972 178713 191683 192086 195452 1964 6 302 99 210357 2113 3 218852 222143 225930 238082 240398 243738 275 98 276844 278899 280 54 284951 291994 295051 420 zu 1000 M 1728 3030 360 5621 7771 8514 8663 9135 9703 11589 12054 12 91 145 9 14586 15338 15438 17140 19840 22073 22224 24153 24971 30820 3 162 33170 34619 34791 36000 4C655 42454 47581 43900 44344 45187 46004 47741 47964 48140 49001 49107 41728 51984 52544 35051 43471 54998 66850 569 3 57035 59225 59489 67025 61998 6: 087 83694 65489 8886 69330 71100 72810 74279 74792 97177 80505 82437 83705 84 21 88962 90659 92621 924 7 93864 97878 99244 99953 100905 101 93 103031 104555 104783 105140 105671 105785 106521 106870 110148 111508 112 83 112633 1 3.63 114 80 181 0 123450 124239 127575 127777 127965 128063 13 877 131981 133473 134866 135935 136816 141 65 142 48 142943 14 947 144455 145087 145561 1469 3 50040 150607 1547 2 155 44 160067 1 0242 160574 163917 166408 167690 16785 168034 269527 170899 17 800 173040 176183 176985 183087 188157 183327 188395 188704 189646 189742 19.209 19893194449 195240 198985 200013 200229 200* 25 206352 206725 208979 210 47 211120 212568 213080 215783 216443 217746 2 9069 219164 221 87 222069 222196 223264 223641 223703 226259 228156 230231 282898 242902 236020 239604 241392 244658 244895 245193 246 11 24.988 248459 2 8465 25 469 25 278 53969 255484 265018 269019 259409 260247 266157 267068 367.40 269105 269760 270092 27 626 274575 277389 277514 277638 278152 278745 28 252 255594 285850 285922 280409 286539 292179 297 7 294920 296015 297 17 In der Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 490 Mart gezogen: 2 zu 10000 M 289974 16 zu 50.0 M 32925 100477 125665 127444 177797 191723 249870 29 521 148 zu 3000 M 6398 7796 8077 9331 11119 15873 165 3 17715 18097 22082 27431 33575 34953 35150 37553 44314 48073 0007 54133 55138 55360 5883€ 6343 76346 78338 82757 86600 873.0 83157 88449 89991 91639 93183 94473 102505 107521 112950 117581 118227 1 0574 130727 184058 185513 97.16 197377 208289 21 558 215433 217102 224129 232025 23 561 9561 239818 245356 249160 249811 208906 266929 276308 278560 287599 93278 297016 Zum Branchenleiter wurde Schindel, zum Stellvertreter Wolf, zum Schriftführer Erner und zum Kassierer W. Hent- Bertreter der Arbeitnehmer erklärten sich gegen den Antrag, 132432 134811 148654 159838 162714 170758 171873 17 654 181624 1829.9 fchel gewählt. Ferner wurden gewählt als Bertreter für die Groß betrieben: Borowski, Weiß. Domed, Stieger, Hanita und Handte; für die mittleren Betriebe: Grahl, Stenzel, A. Köhler, Noad und Binde; für die landwirtschaftlichen Betriebe: Bibde; für die Reichs werte: Ebersbach und Mir; für die Karosseriebetriebe: Holzrichter und Freusing; für die Brauereien: Rentowski; für die Fuhrwertsbetriebe: Schudar und für die Innungsbetriebe: Steppuhn. Die Versammlung mußte der vorgerückten Zeit wegen vertagt werden. aus Christliche Gewerkschaften gegen Maifeier. Eine Vertrauensmännerversammlung des Chriftlichen Gemertchaftsfartells in Frankfurt a. M. hat beschlossen, es prinzipiellen und wirtschaftlichen Gründen abzulehnen, den 1. Mai als Weltfeiertag zu begehen. Die Mitglieder wurden aufgefordert, überall dort, wo die Möglichkeit besteht, ihrer Tätigkeit nachzugehen. Solche Beschlüsse schaden der Maifeier weniger als den christfichen Gewerkschaften. Geht man der Sache auf den Grund, dann gibt es wenige christliche Feiertage, die fo echt christlich sind, wie der Maifeiertag. Wenn auch das offizielle Christentum prinzipiell gegen unsere sozialistische Maifeier ist, so sind doch die Mitglieder der Bad Salzbrunn Schlesien 1. 15. fuss.- Deutsch.- Th. Mai Kafarrhe Oktbr. D.blane Vogel Asthma, Grippe Nieren- Blase Gicht, Zucker, Steine Vorstellung allabendl.! Prospekte durch die Badedir. Goltzstraße 9 Nollendorf 1613 Anfang 82 Uhr MetropolVarieté Zähne von 10M.Teilzahl.5jGar.Kronen an 30M., Zahnz.m.Einspr. Behrenstr. 54 h. schmerzld. Umarb. schlechts.Geb. Rep.sof. Der tote Punkt Zahnarzt Dr. Wolf. Potsdamer Str. 55, Hochbahn- St. Sprz. 9-7 Duette, Terzette von Pflanzer- Ziegler Else Müller Danger, Riedel, Pauly 5 Junetros Slier, Alvari, Libal Reeves& Reeves 2Borellis, Piltnay; Jupsin- Bario Lotte Werkmeister PelzHans abuco Möbel taufen Sie sehr vorteilhaft im Spezial Möbelhaus G.CAMNITZER Soeben erschien 364 za 000 M 1001 2223 3716 9942 11016 11410 11739 13679 17626 20554 21187 23233 25600 27647 29139 29289 3189 32126 35279 38507 39822 41.70 41414 43 11 44738 47556 48823 52268 53988 65081 55497 55844 66479 56852 5 923 57122 58024 59541 60120 62754 63768 70143 70902 76716 76963 80825 81308 85057 86166 88216 8 519 88897 89295 92006 94343 94744 96619 100942 102638 107438 108019 112844 113373 114063 becken( einschließlich der fintsrheinischen Bechen) wurden im März Die Kohlenförderung des Ruhrbedens im März 1922. Im Ruhr- 114558 1 83 5 1191 0 1: 0157 121787 121958 12 685 12.722 12439 124659 124910 125750 126035 128632 13 716 132 05 133755 134500 134650 135447 136987 137303 139455 140885 141030 141466 142613 143290 144082 144828 147839 151096 15.628 154277 154747 155096 166425 159203 159645 161235 161321 162673 166533 165621 166354 189290 169809 171810 1761 6 175997 176149 180234 181417 181897 1 0082 190455 191502 194 64 195484 19: 432 198492 1996 6 1999 2 200112 200920 205742 206533 210514 2106.3 215124 216299 216948 218947 2 9297 219355 221047 221431 222707 227616 230864 237136 239 68 39 89 239789 240908 242443 24 6 0 245486 246189 248 34 267 48 278658 274672 277526 281023 285043 28 061 28 491 280699 288245 289.00 289486 289640 290028 292981 293161 2933 6 298131 d. J. 9014 278 Tonnen Kohlen in 27 Arbeitstagen gefördert gegen 7 737 974 Tonnen in 24 Arbeitssagen im Februar 1922. Die GeTonnen höher als im Februar. In der Hauptsache ist das bessere famtförderung im März stelle fich demnach um rund 1,27 Millionen tären. Aber auch die arbeitstägliche Förderung hat 251106 264494 254627 366361 257347 268 50 269673 260369 265189 265899 Ergebnis durch die höhere Bahl der Arbeits age( 27 gegen 24) zu er ugenommen; fie betrug im März 333 862 Tonnen gegen 322 416 Tonnen im Februar. Amerikanisches Kapital für Europa. Die Unterbringung großer europäischer Anleihen auf dem amerikanischen Geldmarkt, die man als Zeichen für das wachsende Butrauen in die finanzielle Gesundung der alten Welt auffassen darf, hat besonders in der zweiten MärzKARL RADEK Soeben erschien! Genua, die Einheitsfront des Proletariats und die Kommunistische Internationale. Inhalt: 1. Vor Genua: Der Bankrott des Völkerbundes/ Der anglo- französische Gegensatz/ Der Tanz auf dem deutschen Vulkan/ Der Kampf um den Nahen Osten/ Die Lage im Fernen Osten/ Die politische und wirtschaftliche Bilanz der drei Jahre. 2. Der Kampf in Genua: Der neue bürgerliche Pazi ismus. 3. Der Abwehrkampf Sowjetrußlands. 4. Die Einheitsfront des Proletariats. 78 Seiten Preis 7 Mark( Organisationsausgabe 3 Mark) Zu beziehen durch alle Buchhandlungen oder direkt durch Verlag Carl Hoym Nachf. Louis Cahnbley, Hamburg 15 bis 16 Jahre, Bote, m eigenem Rad sucht Redaktion d. ,, Vorwärts" Lindenstr. 3. Vom Beter zum Verkäufe Kämpfer Ragenjaden, Füchse aller Art. Die in dem vorstehenden Gewinn- Auszug nicht enthaltenen niedrigeren Gewinne find aus den Listen zu ersehen, die bei Den staatlichen Lotterie- Einnehmern zur unentgeltlichen Ein. ficht ausliegen. Tausche Staunenerregend! Wunderbare Neu- Webbing, Gesundbrunnen. heiten in Kreuz-, Alaska-, 8obel und Simmer- Wohnung gegen fleinere. Bast, Gilberfüchsen! Riefenauswahl aller Wohnungsnachweis, Lindower Straße 8. Belzarten au fabelhaft billigen Som- Auch Gonntags. merpreisen! Reine Bersagwaren. SpeWohnungen vermietet, mietet, tauscht zial- Belzverkauf im Leihhaus! Bar- Baft, Berlins bekanntester Wohnungsfchauerstraße 7. Anzüge, Sommerpaletots, Sommer fchlüpfer, Covercoats, Cutaways, Geh nachweis, Langeftr. 78; auch Sonntags. rodanzüge, Gummimäntel, Sofen, legt Verschiedenes fünfzig Prozent billiger. Friedens ftoffe. Reine Lombardware. Leihhaus Vertrauensvolle Auskunft, Arzt zur Rosenthalertor, Linienstr. 203/4, Ede Stelle. Hebamme Opiz, Neue KönigRofenthalerstraße. Möbel Chaiselongues, Umbausofas, Auflagematragen, Batentmatraßen. Walter, Stargarder Straße achtzehn. Kaufgesuche fauft straße 57( Aleganderplan). Vertrauensvolle Auskunft, gewiffen. haft. Frau Ehm, Hebamme a. D., Stargarderstr. 75. ZZ Potenfrauen u. Männer werden zu den neuen, sehr start erhöhten Löhnen eingestellt: Rirgends beffer taufen Sie erft- Metallbetten 250.-, Chaiselongues Flaffige Herrenmoden, wie Anzilge, 275.-, Patentmatragen, Bolsteraufe Paietots, Schllipfer, Cutaways, Cover lagen, Rinderdrahtbett. Meide. Auguft Belawaren, Sportpelze, Razenjaden, coats, Streifhofen usw. in unübertreff- Straße 32a, Quergebäude. Kreuzfüchse, Silberfüchse, Bobelfühfe, licher Auswahl und Schönheit au tonWölfe enorm billig. Reine Lombard. Furrenzlos billigen Preisen. Sämtliche ware. Leihhaus Spiegel, Chauffeeftr. 7. Waren find Erfag für Maßverarbei fung. Fahrgeld- Bergütung. Reine Leihhaus BrunnenZeihhaus Friedrichstraße 2( Hallesches Lombardware. Sallplatten, Rilo 55. Aufläufer Tor) verkauft spottbillig Anzüge, traße 5, direkt Rosenthalertor. 60.- brei zerbrochene tauscht einen Schlüpfer, Paletots. Pelzwaren- Ge- Sibirischer Kreuzfuchs, felten schön, neuesten Schlager Weseloh, Friedrichstr. 9. legenheitstäufe: Sportpelze, Gehpelze, 575, prachtvoller Gilberfuchs 750, außer Fahrradantauf, Linienste. 10. Reine dem Gilberwolf, Blaufuchs, 8obelfuchs 149 Lombardware. billig verkäuflich. Goldmann, Alegan- Maschinenschrauben, Muttern von Nit.Osterroth drinenstr. 44 II, Ede Rommandantenstr. Albrecht Reinickendorferstraße 10. Billige Bettwäsche, da eigene Fabrita. Ernste u. beitere, aber tion im Hause. Bettbezüge 136.ijhaus Sumboldt, Gerichtstr. 23, gegenSie sparen Geld! Benn Sie im Leihimmer von frischem fen 43. Bettlaken 89.Diefe Sturmgelft, von föftl. Boche bedeutend ermäßigte Preise. über der Städtischen Badeanstalt, AnHumor durchwehre Wäsche, Latenstoffe, Inletts, Tischtücher, age, Ulfter, Schlüpfer, Sofen, Pelztaufen. Damaste, Stidereigarnituren staunend waren Spottbillige Preise. Schilderungen einer billig. Riefige Auswahl. Nur Quali- Reine Lombardware. Proletarierjugend. tätsware. Ueberzeugen Sie sich vor Beihhaus Spiegel, Chauffeestraße 7. Wohnungen, Bermietung, Tausch. Neukölln, Redarftr 2 u. Siegfriedftr. 28/29 Preis 10 mt. Einkauf. Berliner Bettwäschefabrit, Sonderangebot in Anzügen, Schlüpfern, Sauseigentümer Bast, Gollnowstraße 35, Niederschöneweide, Brüdenstr. 10 Chauffeestraße achtundachtzig( Haltestelle Belzwaren, Stoffen. Nur befte Quali- Lange Straße 78, Lindowerstraße 8. Be. Niederschönhausen, Trestowstraße 27 3 Bände, 75,- Vorwärts. Verlag, Buchh. Borwärts giesenstraße). Größte Spezialfabrit mit täten. Enorm billige Breife. Reine fanntester Wohnungsnachweis Berlins; Schöneberg, Belziger Straße 27 Lindenstr. 3( Laden). Bin.SW., Lindenstr.2/ Detailvertauf. Geöffnet 19 bis 7.* Lombardware. . lauch Sonntags. Tempelhof, Raiser- Wilhelm- Straße 13 Schönhauser Allee 82 Ede Wichertstr., am Ringbahnh. Schönhauser Allee und Hochbahnft. Nordring. Auf Wunsch bequeme Teilzahlung. Lepager Str. 58 Adreßbuch 1921 Zahlungserleichterung an. Vermietungen Wohnungen Aderftr. 174( Roppen-| Lübecker Straße 11 plag) Bärwaldstraße 42 Bastianstraße 7 Martusstraße 36 Müllerstraße 34 a Petersburger Blag 4 Borhagener Str 62 Brinzenstraße 31 Greifenhagenerstr 22 Stegliger Straße 37 Immanuelfirchstr. 24 Battstraße 9 Laufiger Blas 14/15 Wilhelmshav. Str 48 Borfigwalde, Räuschstraße 10 Cichtenberg, Wartenbergstraße 1