Nr. 248 39.Jahrgang Ausgabe B Nr. 122 Bezugspreis: Bierteljährl. 105.-W., monatl. 35,-. frei ins Haus, voraus zahlbar. Poft. bezug: Monatlich 35,- M., einschl. 8ustellungsgebühr. Unter Kreuzband für Deutschland, Danzig, Saar- u. Memel gebiet, sowie Desterreich u. Luremburg 69.-M., für das übrige Ausland 87.-M. Postbestellungen nehmen an Belgien, Dänemark, England, Esth land, Finnland, Frankreich, Holland, Lettland, Luxemburg, Defterreich, Schweden, Schweiz, Tschecho- Glowakei und Ungarn. Der„ Borwärts" mit der Sonntags beilage Bolt und Zeit", der Unterhaltungsbeilage Heimwelt" und der Beilage Siedlung und Kleingarten" erscheint wochentäglich zweimal, Sonntags und Montags einmal Telegramm- Adresse: Sozialbemotrat Berlin Abend- Ausgabe Vorwärts Berliner Volksblatt Groß- Berlin 79 Pf. auswärts 80 Pfennig Anzeigenpreis: Die einspaltige Nonpareillezet toftet 16,-M.- Reklamezetle 80, Aleinenzeigen" das fettgedruckt Wort 4, M.( zulässig zwei fettge druckte Worte), jedes weitere Wor 3, M. Stellengesuche und Schlet ftellenanzeigen das erste Wort 2,50 gm. jedes weitere Wort 2, M. Wort über 15 Buchstaben zählen für zwe. Worte. Familien- Anzeigen für Abon nenten Beile 8,- M. Anzeigen für die nächste Numme müssen bis 4 Uhr nachmittags im Hauptgeschäft, Berlin SW 68, Lindenstraße 3, abgegeben werden. Geöffnet von 9 Uhr früh bis 5 Uhr nachmittags. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands Redaktion und Expedition: SW 68, Lindenstr. 3 Fernsprecher: Redaktion Morisplan 15195-97 Expedition Morikplas 11753-54 Sonnabend, den 27. Mai 1922 Ablehnende Antwort aus Paris. Die Antwort der Reparationsfommission, auf den Wunsch erfolgen. Journal" glaubt, daß diese Begegnung am 17. Juni in der Regierung eine Klausel in die Bradbury- Formel ein- London erfolgen werde. zufügen, die auf eine fatastrophale Entwertung der„ Echo de Paris" und Journal" stellen fest, daß, entsprechend Mart nach dem 31. Mai weitere Rücksicht nimmt, wurde der Praxis der Reparationskommiffion, im Notfalle eine Frist heute durch Bergmann von Paris übermittelt. Die Antwort von 14 Tagen zu gewähren, nicht direkt nach dem 31. Mai ein trägt ablehnenden Charakter, so daß im Augenblick Verzug auf feilen Deutschlands festgestellt werden könnte, sondern noch nicht abzusehen ist, welcher Art die Beilegung der Mei- erst nach dem 15. Juni. nungsverschiedenheiten im Reichskabinett sein wird. Das Kabinett tagt in diesen Stunden, um die von Baris eingetroffene Antwort zu besprechen. Der Auswärtige Ausschuß ist um 10 Uhr zufam mengetreten und beschäftigt sich mit dem deutsch- pol nischen Vertrag über Oberschlesien. Ueber die Einzelheiten der Hermes- Abmachungen gibt die„ Dena" noch folgende Nachricht: Die Balancierung des Etats, die mit der Fristseßung vom 31. März 1922 eintreten muß, bezieht sich nicht auf alle in Golddevisen zu zahlenden Leistungen, also nicht auf die Leistungen für Besatzungskosten, ferner nicht auf die in Gold und Devisen zu zahlenden Reparationsleistungen; dagegen müssen alle Leistungen aus dem Bemelmans- Abkommen und alle sonstigen Sachleistungen noch innerhalb des Etats durch innere Anleihen und Steuern gedeckt werden. Alle diese Maßnahmen der deutschen Regierung müssen nur durch geführt werden unter der Voraussetzung, daß der deutschen Regierung die Unterstützung durch die internationale Anleihe in angemessener Frist" zuteil wird. gelegenheiten teilt mit, daß Ministerpräsident Poincaré sich am Paris, 27. Mai.( WTB.) Das Ministerium für auswärtige Andes Marschalls Pétain nach London begeben wird, um 17. und 18. Juni auf Einladung eines Ausschusses in Begleitung einem Gedenktage für Berdun, den einige Vereinigungen abhalten, " beizuwohnen. Der halbarliche Petit Parisien" glaubt diese Mitteilung dahin ergänzen zu tönnen, daß im Augenblick von einer Zusammenkunft mit Lloyd George im Laufe dieser Reise nicht die Rede sei. Vorwärts- Verlag G.m.b.H., SW 68, Lindenstr. 3 Fernsprecher: Verlag, Expedition und Inferaten. Abteilung Morinplatz 11753-54 Ein neues Kulturinstrument. Die Bedentung der Elternbeiratswahlen. Bon Frizz Karsen. Die Elternbeiratswahlen werden von unseren Gegnern mit ungeheurer Erbitterung betrieben. Sie wissen, worum es geht: Wir stehen mitten in einer gewaltigen fulturellen Neuformung, die in der Elternbewegung zutage tritt. Ein neues Kulturinstrument ist geschaffen. Nun gilt es auch für uns, es zu paden, es zu halten und es anzuPriesterstand, die Kirche. Ihr allein fiel die Befriedigung wenden mit dem höchstmöglichen Erfolg! Träger der Kultur war durch lange Zeiträume der lichen Lebensunterhaltes hinausreichten, also auch die Eraller der Bedürfnisse zu, die über die Gewinnung des alltägziehung der Jugend, sobald sie von der Familie allein nicht der Geldwirtschaft, der neuen durch Geld mächtigen Bürgermehr getragen werden konnte. Aber mit dem Emporkommen klasse und der absoluten Fürstenmacht tritt als neuer Träger der Erziehung der weltliche Staat nach und nach immer stärker hervor und macht die Kirche, namentlich die protestantische Kirche, zur Dienerin seiner Zwede. Sie macht so unter Bewahrung eines starken Einflusses ihren Frieden mit dem Die Reparationsbesprechungen vertagt. Paris, 27. Mai.( WTB.) Die Reparationstommiffion hat gestern folgendes offizielle Kommuniqué ausgegeben: Das mit fapitalistisch- militaristischen Staat. der Prüfung der Bedingungen einer der deutschen Regierung zu gewährenden Anleihe beschäftigte Komitee hat gestern und heute in Wirtschaft, Politik und Kultur auf Bergesellschaftung aus. Die außerordentlichen Wandlungen der Gegenwart gehen drei Sigungen abgehalten, in deren Verlauf die Prüfung verschiede- Wir haben fost nur auf den beiden ersten Gebieten diese Erner den Gegenstand der Aufgabe betreffenden Fragen vorgenommen scheinung aufmerksam verfolgt. Es ist aber dieselbe, die auf wurde. Von dem Wunsche beseelt, persönliche Studien vor kulturellem Gebiete in der Elternbewegung hervortritt. zunehmen und die technischen Informationen zu vervollkommnen und eventuelle Fühlung zu nehmen mit den in frage tommenden Finanzkreisen, haben gewiffe Mitglieder die UnterTräger einer Zukunftskultur abgewirtschaftet hat, bedarf heute Daß die dogmatisch- fonfessionell gebundene Kirche als unter uns feines Wortes mehr. Der bureaukratische, durch Besprechungen in der Sanktionsfrage. Baris, 27. mai.( WTB.) Oeuvre" bestätigt, daß ein Mei- brechung der Sizungen um einige Tage vorgeschlagen. Der Verfügungen regierende Obrigkeitsstaat, unter dem wir auch nungsaustausch zwischen Paris und London über die Aus- Ausschuß hat infolgedessen beschlossen, die Beratungen bis to mheut noch leiden, ist und bleibt auf absehbare Zeit die an sich legung des§ 18, also über die Frage, ob Frankreich allein menden Mittwoch, 31. mai, nachmittags 4 Uhr, 3u 3wangsmaßnahmen gegen Deutschland vornehmen tönne, vertagen. Es wird vor der nächsten Sigung feine Mitteilung ver. im Gange ift. Das Blatt glaubt, daß diefer Meinungsaustausch eine öffentlicht werden. Alle Mitglieder des Romitees haben den auf fünftige Aussprache notwendig machen werde. Es behauptet, eine richtigen Wunsch, zur Lösung eines Problems zu gelangen, das einZusammenkunft zwifchen Poincaré und Lloyd Ge- mütig als für die wirtschaftliche Aufrichtung Europas vital anerorge oder einem anderen Mitgliede des englischen Kabineffs werde fannt wurde. Der Preußische Städtetag. Demokraten als Reaktionäre. Auf dem schlesischen Städtetag, der unlängst in Breslau Goslar, 27. Mai. Nach den Referaten über die neue Städteordnung vertagte der Städtetag die Aussprache auf stattfand, trat der Demokrat Dr. Heilberg dafür ein, Sonnabend, damit die einzelnen Gruppen genügend Gelegenheit daß das Gemeindewahlrecht für die Zwanzigjährigen von einer hätten, vorher dazu Stellung zu nehmen. Nach Mitteilung des einjährigen Aufenthaltsdauer in der Gemeinde ab Borsigenden haben sich Gruppen der Sozialdemokraten, der Unabhängig gemacht werde. Dr. Ablaß, auch Demokrat, verlangte hängigen, der Kommunisten, des Zentrums und der Demokraten ein ablalter von 24 Jahren bei einjährigem Aufenthalt in gebildet. In der Nachmittagssigung wurde zunächst der vom Ge- der Gemeinde und Wählbarkeit erst mit 25 Jahren! schäftsführer des Städtetages, Miglaff, erstattete Geschäftsbericht Die Reichsverfassung läßt leider die Aufenthaltsbauer ohne Aussprache genehmigt. Darauf wurde der Entwurf der neuen bis zu einem Jahr als Voraussetzung des Wahlrechts in der GeSazung durchberaten, den der Vorstand vorgelegt hat. Die wesent- meinde lichsten Aenderungen sind die, daß Mitglieder des Städtetages nun- meinde zu, im übrigen aber bestimmt Artikel 17: mehr auch Städte mit 10 000 Einwohnern werden können. Die Die Grundsäge für die Wahl zur Boltsvertretung gelten Beiträge sollen in Zukunft nach der Einwohnerzahl, nicht nach der Stimmenzahl berechnet werden. Diese Sagungen wurden in dieser Form angenommen, nachdem alle anderen Abänderungsanträge der Ablehnung verfallen waren. Kritik an der Städteordnung. auch für die Gemeindewahlen. Das sollten doch auch die Demokraten beachten, selbst wenn fie so gewiegte Juristen find, wie die beiden hier genannten Herren. Wer wird bestraft? fulturlose Organisation der politischen Macht. Unsere preuBische Kultusbehörde hat auch unter Herrn Boelig feine neuen fulturellen Welten geschaffen, sondern schwankt haltlos und planlos hin und her. Es erübrigt sich vollends, auf die geistigen Schöpfertaten der Provinzialschulfollegien hinzuweisen, die vielfach zu bloßen Briefträgern des Ministers herabgefunten sind und deren Leistungen sich in der kleinlichsten Aufsicht über die Einhaltung von Formalien erschöpfen, die nicht selten die Grenze der Lächerlichkeit überschreiten. Autoritative Aufsicht und Kultur sind nun einmal unvereinbare Gegensätze. Mo heut neue Kultur wird, entsteht sie wie alles neue gesellschaftliche Leben der Gegenwart aus der aufstrebenden Arbeiterflaffe. Die ist nicht vertreten in der Kirchenherrschaft, nicht vertreten in den Kultur- ,, Behörden", sie ist aber da als Elternschaft. In Hamburg wurde die neue Schule in den Stürmen der Revolution geboren; sie wurde getragen und hervorgebracht von der neuen Kulturmacht der sozialistischen Elternschaft, nicht etwa vom Staatso fort fchrittlich gerade der hamburgische Staat auch ist, bei dem fie sich auch erst durchsetzen mußte und immer noch weiter durchsetzen muß. Um der neuen Kulturmacht der Elternschaft, um dem neuen sozialistischen Kulturbewußtsein, das in der Arbeiterschaft lebendig war, ein Organ zu geben, schuf der erfte sozialistische Kultusminister Preußens die Elternbeiräte. Und was erlebten wir? Die abgelebten Mächte des Alten, die Kirche und die Anhänger des abfolutistisch- militaristisch- kapitaliftischen Staates in trautem Verein bemächtigten sich der neuen Einrichtung und bedienen sich ihrer zur Verstärkung ihrer an sich schon in den Behörden genügend starken Position. lität diese christlich- unpolitisch" organisierte, unaussprechlich fulturlose Spießburgergesellschaft dort, wo sie die Macht zu haben glaubt, die finsterste Reaktion durchzusehen strebt. Da ist fein Dorf zu flein, fein Haushalt zu verächtlich, als daß man nicht, gestützt auf den Kredit der Kirche und der reaktionären Parteien, feine Agitation dorthin trüge und oft genug auch vor der Spekulation auf gemeine materielle Interessen nicht zurückschreckend, mit der Fahne Christlich- Unpolitisch" eine Politif im Sinne der reaktionären Mächte triebe. Auf einer Bezirkskonferenz unserer Partei für Mittel- Nachspiel zu den Borkumer Reichswehrerzeffen. fchlesien referierte Landtagsabg. Genosse Scholich über die Aus Rüftringen wird uns geschrieben: Borkommnisse, die beneven Entwürfe für eine preußische Städte und andreits seit dem Dezember 1920 zurückliegen, hatten jetzt ein Nachspiel gemeindeordnung. Echolich, der als Vorsitzender des zu vor dem Schöffengericht. In der Silvesternacht 1920 war es ständigen preußischen Landtagsausschusses an den Vorarbeiten für beide Entwürfe Anteil hatte, wandte sich gegen die übertriebene einem Busammenstoß gekommen, wobei ein Einwohner durch einen für beide Entwürfe Anteil hatte, wandte sich gegen die übertriebene difchen dortigen Küftenwehrangehörigen und Zivilpersonen zu Man muß einmal erlebt haben, mit welch rücksichtsloser BrutaMöglichkeit von Staatseingriffen in die Selbstver- Soldaten erschossen wurde. Einige Bürger und Arbeiter beriefen waltung, die die neuen Entwürfe z. B. in der Frage des Bestäti- daraufhin eine Versammlung ein und ließen ein Flugblatt mit der gungsrechtes vorsehen. Mit besonderer Schärfe bekämpfte er die Ueberschrift„ Ein feiger Meuchelmord" druden, das den neuen, auch von demokratischer und Zentrumsfeite unterstützten 3wed hatte, die Entfernung des Militärs von der Insel zu erreichen. Versuche, das Wahlrecht zu verschlechtern, das Wahlalter Der Kommandeur der Küstenwehr hatte deswegen Strafantrag heraufzusetzen und von einer längeren Wohnsizdauer abhängig zu gestellt. Das Schöffengericht verurteilte den Dachdeckermeister machen. Bedauerlich sei, daß nicht auch die neuen Kreis- und Pro- cho 13, den Kaufmann Rechenberg, den Redakteur Specht, vinzialordnungen bereits vorgelegt seien, da für viele Einzel- den Bureauangestellten Nowad und die Arbeiter Möller und bestimmungen der neuen Gemeindeordnungen alle Voraussetzungen Gröpel zu Geldstrafen von 200 bis 500 m. fehlten. Im Anschluß an die neuen Gemeindewahlen, die auf jeden Mit diesem Urteil ist natürlich die Erregung der Bürgerschaft Fall, und sei es auf Grund von Notverordnungen, im nächsten über das skandalöse Berhalten der Küestnwehr, die im Jahre 1920 Frühjahr stattfinden würden, sei nach Berabschiedung der Entwürfe größtentels aus ehemaligen Ehrhardt Hochperrätern beauch eine allgemeine Neuwahl der besoldeten komftand, vollkommen besänftigt". Wir stehen vor einer neuen Mustermunalbeamten notwendig. Eingemeindungen und Zusammen- leistung der Justiz: Reichswehr in angetrunkenem Zustand führt legungen müßten erleichtert werden. Weder die vorgesehene Ma- Krieg gegen die einheimische Bevölkerung, ein Einwohner word ergistratsverfassung noch das Bürgermeistereisystem mit seiner der schossen, und dann werden de bestraft, die darüber in Erregung geAufgabenverteilung nicht mehr entsprechenden monarchischen Spitze raten. Alles von Rechts wegen! biete genügende demokratische Garantien, die nur durch ein kolle" Diesem Treiben steht die Arbeiterschaft gegenüber als der einzig mögliche Träger neuer Kultur, wie sie geboren wird aus ihrem fämpfenden, das Diesseits in Gemeinschaftsarbeit erobernden Leben. Sie steht da mit der gelassenen Zuversicht derer, die mit unbedingter Sicherheit wissen, daß ihnen doch die Zukunft gehört Aber über solcher Zuversicht darf sie es nicht vergessen, der mächtigen, ungeheuer geschlossenen Organifation der Gegner auch eine gleichwertige Organisation gegenüberzustellen, die bis ins letzte Dorf Aufklärung bringt über fonderen. Sie darf es nicht unterlassen, wenn sie nicht auf die entscheidenden Fragen der Kultur und der Schule im be Jahre, ia Jahrzehnte zurückgedrängt werden will. Nur die großen Arbeiterparteien, die SPD. vor allem mit ihrer Kulturorganisation, fann hier helfen. An sie ergeht der besondere Ruf! giales Einkammersystem gegeben werden könnten. Die Gutsbezirke André Lefèvre ertiärt im„ Journal", daß er in feiner Be Zum Fall Anspach. Der ehemalige französische Kriegsminister und ebenso die Interessengemeinden müßten sämtlich verschwinden, ziehung zu dem der Fälschung von Dokumenten Angefalgten während die neuen Landbürgermeistereien zu begrüßen seien. Die Anspach gestanden habe, daß er ihn nicht fenne und daß er fein Finanzhoheit der Gemeinden fönne beweglicher ausgestaltet werden. Toftument veröffentlicht habe, das von ihm herrühre. Im ganzen zeigen sich die neuen Entwürfe als zuviel Geheim= Glückliches Amerifa! Seit einem Jahre haben sich die Kosten ratsarbeit, die dem Ausbau der Selbstverwaltung ungünstig der Lebenshaltung in den Bereinigten Staaten um Noch gibt es offiziell nur Elternbeiräte an den einzelnen werden müßte. Schulen; noch ist thr offizieller Einfluß überaus gering- und 125 Pro Derringert. es wäre ein Unding, wollte man jedem einzelnen Elternbeirat| Als dann endlich am 6. November 1918 de Genehmigung erteilt| Angestelltenversicherung wurde ein Antrag des Unter einer einzelnen Schule eine entscheidende Macht über die ein wurde, die K.'sche Operationsmethode zuzulassen, da ist der Befehl ausschusses angenommen, der die Bersicherungsgrenze von 30 000 zelne Schule einräumen, es würde den Zerfall unseres Schul- wiederum verloren gegangen". Jedenfalls wurde er nicht ausge- auf 100 000 m. heraussetzt unter entsprechender Aenderung der Gemesens bedeuten!- aber täuschen wir uns nicht: Die Entwick- führt. Auf wiederholte ergebnislose Beschwerden und auf mehrere haltsklassen und Beiträge. Ferner foll grundsätzlich das Markenlung wird auf eine Zusammenfassung der Elternbeiräte drän- ebenfalls ergebnislofe Angebote, feine Prothesen im Interesse der verfahren eingeführt werden. gen aus Gründen, die hier nicht näher ausgeführt werden Kriegsbeschädigten unentgeltlich zur Verfügung zu stellen, fönnen. Und dann wird ihre Macht als Träger des Kultur- fchrieb Prof. R. eine Beschwerdeschrift an das Reichsarbeitswillens wachsen. Lassen wir uns dann nicht überraschen; ver- ministerium, worauf Anflage wegen Beleidigung des Gene fäumen wir nichts! raloberstabsarztes Schulzen erfolgte! In der Verhandlung erkannte selbst der Bertreter der Staatsanwaltschaft an, daß Wer sich verantwortlich fühlt für eine neue Zukunft der deutschen Kultur, wer nicht will, daß die Herrschaft des militaristischen Staates und der eng mit ihm verbundenen Kirche wiederkehrt, der werbe überall für unsere Listen an den Volks und an den höheren Schulen und gebe seine Stimme für sie ab! beim Sanitätsdepartement nicht alles jo ganz foscher" Der Reichstagsausschuß für Kriegsbeschädigtenpflege beschäftigte sich heute mit einem Gesetzentwurf über Teuerungsmaßnahmen für Militärrentner. Der vorliegende Antrag, mit Wirkung vom 1. Juni d. J. die Rente um 100 Proz. zu erhöhen, wurde, nachdem die Regierung Cinwendungen erhoben, zurüdgenommen. Beschlossen wurde, einen Unterausschuß einzusehen, der mit der Regierung gemeinsam beraten soll, wie die Rentenangelegengewesen sei. Das Gericht vertagte die Sache, weil es noch einige heit bis zur endgültigen Neuregelung behandelt werden soll. Zeugen und Sachverständige vernehmen wollte. Die Leidtragenden bei der ganzen Sache sind die Kriegsbeschädigten und Amputierten, denen durch Nichtzulaffung einer unentgeltlich angebotenen Prothese das Sanitätsdeparie ment den ,, Dank des Baterlandes" in geradezu überwältigender Weise abgestattet hat. Wohlfahrt im Landtag. Die Urabstimmung in Bayern. Münden, 27. mai.( Eigener Drahtbericht.) Das Gesamtergebnis der Urabstimmung in Bayern zur Beendigung des metallarbeiterstreits ist folgendes: Abgegeben wurden insgesamt 37 876 Stimmen, für die Annahme des Verhandlungsergebnisjes 29 157 Stimmen, für Ablehnung 5600 Siimmen. Die Arbeit wurde in Nürnberg, Augsburg und Fürth am Freifag wieder aufgenommen. In München wird nur in einzelnen Betrie ben gearbeitet. Die Mehrzahl der Münchener Firmen weigerte sich, den Se trieb wieder aufzunehmen. Es sind dies die Bayerischen Motorenwerte, Bayerischen Bergmann- Werte, Elektromotorenwerke, Süddeutsche Waggonfabrik, Krupp- Werke und weitere 8 Betriebe. Die aufgeführten Firmen machen bei der Einstellung Schwierigkeiica, zum Teil erkennt man den Arbeiterrat und die Betriebsräte nicht Loslösungsbestrebungen in Oldenburg. Die militaristischen Gesundbeter. Das Sanitätsdepartement anf der Anklagebank. Ein sehr interessanter Prozeß beschäftigte dieser Tage das Elberfelder Amtsgericht. Das Sanitätssystem des alten Militarismus mußte sich eine eigentümliche Beleuchtung seiner Tätigkeit gefallen lassen. Formell richtete sich allerdings die Anflage gegen den in der Der Preußische Landtag trat heute vormittag um 10 Uhr zumedizinischen Wissenschaft geschähten Professor Dr. Krutenberg- fammen. Die Berichte des Ausschusses für Beamtenfragen Elberfeld, der durch eine Beschwerdeschrift an den Reichsarbeits- wurden chne Debatte erledigt. Dann sette das Haus die Beratung minister den fattsam bekannten Generaloberarzt Schulzen be- des Haushalts für Volkswohlfahrt beim Kapitel Jugend leidigt haben soll. fürsorge fort. Dazu forderte Frau Abgeordnete Lauer( 3.) In Kriegsbeschädigtenkreisen weiß man hinreichend, was von größere Beachtung der Jugendbewegung, den Ausbau der Wanderherbergen und ein Reichswohlfahrtsgeseh. Sie betonte besonders die Herrn Schulzen und seiner Leitung des Sanitätsdepartements zu Notwendigkeit einer neuen Grundlage der Gefährdeten- Fürsorge halten gewesen ist. Die Deffentlichkeit kann es durch diesen Fall er- durch die Pflegeämter, fowie die Erhöhung der Stipendien für fahren. Professor R. war es gelungen, dank seiner neuen Operations- foziale Ausbildung und staatliche Beihilfen für soziale Frauenschulen. methode den Gliedstümpfen der Amputierten eine gewisse Beweg- Frau Abg. Dr. Spohr( Dnat.) wünscht, daß die Jugendfürsorge lichkeit zu verleihen und daraufhin eine neue Prothese zu sich der förperlichen, der geistigen und sittlichen Beschaffenheit der konstruieren, die er dem Kriegsministerium vollkommen un- Söglinge anpoßt. Bei der Fürsorge für Gefährdete müsse darauf geentgeltlich zweds Ausnutzung zur Verfügung stellte. Wiederholt achtet werden, daß fittlich vergiftete Kinder nicht auf gesunde Kinder betonte in der Verhandlung Professor K., daß ihm niemals etwas einen Einfluß ausüben können. Eine Trennung sei da sehr not- zosen besetzt und in Lübeck machen sich in letzter Zeit die Losdaran gelegen gewesen sei, feine Erfindung finanziell auszunuzen. Er habe lediglich das Los der Amputierten erleichtern und diesen helfen wollen. Statt Dank und Anerkennung erntete Professor K. vom KriegsArmampufierte nicht nach Elberfeld zu senden. Die in Elberfeld befindlichen Kranken, die sich für die Behandlungsweise des Professors K. geeignet hätten, wurden nach auswärts perlegt. Auf eine Vorstellung des Dr. K. hin sagte ihm sein Bergesetzter, Generaloberarzt Dr. Neumann: R. solle feine Proitapraris wieder aufnehmen. Interessant ist in diesem Zufammenhang, daß sich beim Kriegsministerium einige Männer befanden, die industriell start engagiert waren. So war der Obergutachter beim Kriegsministerium für Prothesenangelegenheiten Mifinhaber eines amerikanischen Patentes wendig. mehr an. Für den Freistaat Oldenburg sind die beiden Enfíaven, der im Hunsrück liegende Landesteil Birkenfeld und das zum Freistaat ge= hörende Gebiet um Lübeck, in den letzten Jahren zu rechten Sorgenfindern geworden. Birkenfeld ist seit dem Kriegsschluß durch Franlösungsbestrebungen wieder stärker bemerkbar. Insbesondere sind es die landwirtschaftlichen Kreise, die gern von dem entfernt liegenden Oldenburg loskommen wollen und eine Angliederung an den spielen hierbei eine Rolle. Freistaat Lübed verlangen. Geographische und Steuerfragen Der Oldenburgische Landtag beschloß, demnächst die Provinz Lübeck zu bereisen und dabei im Sinne der alten bisherigen Zufammengehörigkeit zu wirken. Im vorigen Jahre diente eine Agitationsreise des Ministerpräsidenten Tanzen dem gleichen Zwed. In Oldenburg hat sich in diesen Tagen gegenüber den immer deutlicher auftretenden Loslösungsbestrebungen ein Abwehrausschuß gebildet, dem Vertreter aller Parteien und Stände angehören. Die Renten der Unfallverletzten. minifterium und vom Sanitätsdepartement nur Schifane. Zur Aus- abend der Gefehentwurf über Erhöhung der Zulagen in der Im Reichstagsausschuß für Sozialpolitik wurde am Sonn führung der Prothese stellte man ihm einen Grobschlosser Unfallversicherung beraten. Für die Zeit vom 1. Juli 1922 zur Verfügung. Auch diesen entzog man ihm bereits nach vierzehn ab sollen die Zulagen im allgemeinen so erhöht werden, daß der Tagen und verbot dem Mann ausdrücklich jede Tätigkeit für Pro- 3ulageberechtigte an Rente und Zulage zusammen um die Hälfte fefior., obwohl er nichts zu tun hatte und sich infolge seiner Be- mehr als bisher bezieht. Nach dem Entwurf werden vom 1. Juli schäftigungslosigkeit in Lokalen herumtrieb. Gleichzeitig erging an 1922 ab die Bezüge eines Berlegten, der seine Erwerbsfähigkeit durch Unfall völlig verloren hat, insgesamt 12 000 m., die Bezüge das Versorgungsamt in Münster der Befehl, einer rentenberechtigten Witwe 3600 m. betragen. Für die Zulagen folcher Berechtigten, deren Rente nach dem durchschnittlichen Jahresarbeitsverdienst eines landwirtschaftlichen Arbeiters festgefegt ist, Der Landtagsabgeordnete Dr. Kaufhold, dessen Artikel über läßt sich nach Ansicht der Reichsregierung eine Erhöhung nicht recht- die Ernährungsfrage im„ Tag" wir in lester Beit öfter zitiert fertigen. Ein solcher Verletzter erhält also bei völligem Berlust der haben, bittet uns mitzuteilen, daß er nicht Pressechef des Erwerbsfähigkeit an Rente und Zulage zusammen zwei Drittel von Reichslandbundes ist, eine solche Stellung im Reichslandbund be8100 m. gleich 5400 m. Nach längerer Debatte wurde beschlossen, daß die Zulage zu stehe auch gar nicht. Die fraglichen Artikel habe er ohne jedwede einer Berlegtenrente bereits dann gewährt wird, wenn die Rente Anregung oder irgend einen Auftrag als freier Schriftsteller ge 33% oder mehr Prozent der Vollrente beträgt. Alls Jahresarbeits- schrieben. In dieser Hinsicht sei er an Aufträge und Instruktionen verdienst soll gelten: 1. Bei Berechnung der erhöhten Berlehten- nicht gebunden. Die von uns kritisierten Artifel sollten wesentlich rente eines Verlegten, der als solcher eine oder mehrere Renten be- zur Aufklärung der Verbraucherkreise dienen. zieht, deren Hunderthäge zusammen die Zahl 50 nicht erreichen, dieser Erklärung gern Kenntnis. Unsere Bezeichnung des Dr. Kauf falls die Rente nach dem durchschnittlichen Jahresarbeitsverdienst hold war dadurch entstanden, daß im Handbuch für den Preußischen eines männlichen landwirtschaftlichen Arbeiters festgesetzt worden Landtag Herr Dr. Kaufhold sich als Leiter der parla mentarischen Abteilung des Reichslandbundes war, ber Betrag von 9000 M., falls fie nach dem durchschnittlichen angibt. Es erschien uns immerhin auffällig, daß ein prominenter Jahresarbeitsverdienst eines weiblichen landwirtschaftlichen Arbeiters festgesetzt worden war, der Betrag von 4800 W., im übrigen der Bertreter des Landbundes derart legerische Ansichtenfegeriich Betrag von 15 000 M. 2. Bei Berechnung anderer erhöhter Renten, im, Sinne des Reichslandbundes über das Veriagen des freien falls bie Rente nach dem durchschnittlichen Jahresarbeitsverdienst Sandels äußerte. Wir wollen hoffen, daß Herr Dr. Kaufhold eines männlichen landwirtschaftlichen Arbeiters festgesetzt worden diesen Ansichten auch innerhalb des Landbundes Geltung war, der Betrag von 15 000 m., falls fie nach dem durchschnittlichen verschafft und nicht nur als freier Schriftsteller im„ Tag", wo er Es mar ja 1917- noch herrschte der alte Musterstaat" Preußen. Jahresarbeitsverdienst eines weiblichen landwirtschaftlichen Ar- an Aufträge und Instruktionen nicht gebunden ist"." Das Tollfte bei der Sache ist, daß in dieser Sache zwei beiters festgesetzt worden war, der Betrag von 9000 m., im übrigen Deutichen Neich und der tschechoslowakischen Republit geEin Auslieferungs- und Rechtshilfevertrag ist zwischen dem wichtige Urfunden verloren gegangen" der Betrag von 24 000 m. Einstimmig wurde ein Antrag angenommen, wonach der Reichs- schlossen worden. find. Nach der Behauptung des Sanitätsdepartements ist ein e- arbeitsminister mit Zustimmung des Reichsrats und eines Aus- Eniwaffnung der Wrangel- Armee. Die 30 000 Wrangel- Leute schwerdefchreiben des Professors R. nicht eingegangen, schusses des Reichstags von 28 Mitgliedern die im Artifel 1 3iff. 2 in Bulgarien sind von bulgarischen Truppen entwaffnet, der ganze obwohl Professor K. in der Verhandlung an Hand des Bostabschnitts festzusetzenden Cedbeträge anderweit festießen kann. Bei der Be- Wrangel- Stab ist festgenommen, die meisten Offiziere sind nach den Nachweis erbrachte, daß das Schreiben eingegangen sein muß. I ratung des Gefehentwurfs über teilweise umgestaltung der Konstantinopel ausgewiesen worden. ein Herr, der selber nebenbei für Prothesen war. Außerdem waren zwei weitere Dezernenten in feinem Sanitätsdepartement ebenfalls an der Herstellung von Prothefen finanziell intereffiert. Bor Gericht führte Professor R. die ihm zuteil gewordene, sonst unbegreifliche Behandlung daraufhin zurück, daß diese Leute um ihre petuniären Interessen sehr besorgt roaren. Um ihre finanziellen Interessen nicht zu schädigen, hätten sie die Herstellung der beffer entwickelten K.'schen Prothese verhindert. Bilder und Bildertexte. Bon Nepomu f. Mir fällt die Nummer einer jener Zeitschriften in die Hände, die sich bemühen, die elegante Welt" über das auf dem laufenden zu halten, was sie augenscheinlich am meisten interessiert: Mode, Sport, Film und Theater( will heißen: Sensationstheater). Der Inhalt besteht, von den Inseraten abgesehen, zu vier Fünfteln aus Büdern; sie sind ja auch bequemer als lange Abhandlungen. Aber die Unterschriften der Bilder sind umfangreicher, als sie sonst in unseren„ alten" illustrierten Blättern üblich waren. G. 68)." Man braucht sich über all das nicht aufzuregen. Aber es tennzeichnet unsere Zeit oder wenigstens ihre elegante" Welt, daß nicht bloß in einem Blatt, sondern gleich in einem guten Dugend der artiger Organe in diesem Stil Kulturarbeit" geleistet wird, und daß diese Blätter scheinbar ein recht weites Publikum finden. = Wir nehmen von treter neben den gewaltigen Kollegen ihre Plätze ein. Da fist vollfommen gelaffen ein fleiner Reiher vor den furchtbaren Zähnen eines Riesenkrokodils. Kreischende Seeschwalben haben sich ungeniert zwischen einer Schar von Kranichen und dem photographischen Apparat niedergelassen, und die kleinen, schmächtigen Strandläufer haben ohne weiteres zwischen den Beinen des Jungfernfranichs Schutz vor dem Habicht gesucht. Von großer Wirkung ist ein Bild, das drei gewaltige Marabu- Störche zeigt, wie sie in hihigem Streit ihre Beute, ein Stück von einem Nilpferd, hin- und herzerren. uf Befragen, ob der Forscher Afrika wirklich ohne Schußwaffe durchstreift habe, meinte er, gerade dem Umstand, daß er die Tiere nicht durch knallen erfchredt habe, verbanke er unter vielem anderen ein Bild, auf dem eine Gruppe von Schillufnegern ein harpuniertes Nilpferd ans Land zieht, unmittelbar bei dem Versteck des Schweden, von dem aus er mitten unter den Bögeln und Krokodilen feine Aufnahmen machte. Um zu Bögel selbst. Bom großen Nil aus ift er in Aegypten den Weißen seinen Bildern zu kommen, hat Berg denselben Weg benutzt wie die Der Kupferstich und der Holzschnitt Albrecht Dürers. In mehr als 200 ihrer bekannten„ Reichsdruce" nach alten Meistern zeigt die Reichsdruckerei im Lichthof des Kunstgewerbe museums, Prinz- Albrecht- Straße, während des ganzen Monats Juni einen bedeutsamen Ausschnitt deutschen Kunstschaffens: den Kupferstich und Holzschnitt Albrecht Dürers und seiner Zeit genossen. Der besondere Wert dieser Nachbildungen liegt darin, Und sie sind sehr charakteristisch, diese Unterschriften. Es heißt daß sie sämtlich original groß sind und infolge der besonderen da nicht etwa:„ Will Bundjack, der bekannte Preisborer." Auch nicht: Verfahren, in denen sie hergestellt werden, annähernd vollkommene Bill Bundsad, der in den letzten Borfämpfen durch seine geschickte Wiedergaben der foftbaren und schwer zugänglichen Originale dar Technik auffiel." Sondern man liest:„ Der Faustfämpfer Will Bund stellen. Mit Michael Wohlgemut, Dürers Lehrer, und fad, der in seinem Kampfspiel wie in seiner Erscheinung( 1) gleich Martin Schongauer, feinem fünstlerischen Vorbilde, anelegante(!!) deutsche Mittelgewichtsmeister." und unter einem hebend, zeigt die Ausstellung in etwa 150 Blättern charakteristische Nil südwärts hinaufgefahren und hat sich dort bis Ende März aufDamenbildnis steht nicht:„ Lya Bara, die Filmdina" oder dergleichen, Proben aus allen Schaffenszeiten des Meisters, von den frühen gehalten, wo er die Beobachtung machte, daß die Zugvögel sich zum fordern es heißt: Die entzückende Filmtünstlerin Lya Bara, die dramatisch erregten Holzschnitten der Apokalypse über die Meisterftets in ihrer Erscheinung Schick und Schönheit vereinigt, in ihrem ftiche Ritter, Tod und Teufel", Hieronymus im Gehäus" und Aufbruch nach dem Norden rüsteten. Die Fahrt auf dem Nil war nach des Forschers Schilderung reinste Poesie. Man wohnte auf neuen mauvefarbenen Stepphut( Modell Piepmaz u. Müller, Berlin Melancholie" hinweg zu den abgeklärten ruhigen denkmalartigen Ded unter einem Mestitones, schlief unier dem Bruften neugieriger Schöpfungen feiner Spätzeit, und fie flingt aus in Werfen der Man weiß nicht recht, worüber man sich mehr ärgern foll: Ueber Meister, die in Dürers Nähe und unter seinem Einfluß schufen. Die Nilpferde ein und erwachte vom Ruf der Kraniche. Die Besehung die füßlich- arrogante Schweifwebelei, die hier vor irgendwelchen Ausstellung, zu der der Direktor des Kupferstichkabinetts Mar des von Berg benutzten Nilbootes fetzte sich aus acht Mann zu Modegrößen aufgeführt wird, über die durchweg vorherrschende Be- 3. Friedländer einen trefflichen Führer geschrieben hat, der in der sammen. Von seiten wilder Tiere war nichts zu befürchten. Gie trachtung aller Dinge und Menschen unter dem Gesichtspunkt der Ausstellung fäuflich zu haben ist, wird am 1. Juni eröffnet, und ist find nach der Auffassung des Schweden nur von dem Augenblick ab gefährlich, wo man eine Schußwaffe benutzt, und sie dadurch erschrect Eleganz und„ Bornehmheit", über die Albernheit der meisten Say- tostenlos zugänglich. und ärgert. Das Wagnis, fich unbewaffnet in diesen Gegenden zu gebilde, oder über die Bevormundung, die sich das Lesepublikum Ohne Büchse durch Afrika. Der schwedische Vogelforscher bewegen, sei nur gering. Millionen von Eingeborenen leben in diefer Blätter anscheinend mit Wonne gefallen läßt. Bengt Berg ist fürzlich mit einer reichen Ausbeute an photo- Afrika, von wilden Tieren umgeben, ohne jemals von ihnen anNoch ein anderes fällt auf Die Bilder zeigen feineswegs bloß graphischen Aufnahmen aus dem Vogelleben, das sich während gefallen zu werden. Scherzend fügte der schwedische Forscher hinzu, Röpfe und Gestalten befannter Persönlichkeiten. Ein halbes Dutzend unseres Winters am Weißen Nil abspielt, von dort nach seiner daß es, soweit er unterrichtet sei, bis jetzt nur dem Präsidenten von Photographien führt stattlich aufgepuzte Modedamen vor, die Heimat zurückgekehrt. Berg hat sich während seines afrikanischen Roosevelt geglückt sei, in weniger als einem Jahr von Löwen, der Redakteur dem Leser in seinen begleitenden Anmerkungen als Aufenthaltes vielfach in nächster Nähe von allerlei wilden Lieren Elefanten, Rhinozeressen, Leoparden, Büffeln und, soviel er wisse, „ die liebliche Tänzerin Rulla Lulla", die blond haarige Schau aufgehalten, und zwar stets ohne Schuß waffe, um die Vögel, fogar von einer Gazelle und einem Kanarienvogel in Lebensgefahr spielerin Marija Laboda", die junge Tragödin Linda Leu" oder die er beobachten wollte, nicht zu verscheuchen. Das zusammen gebracht zu werden. weiß Gott wie sonst vorstellt. Der Himmel behüte mich vor einem gebrachte reiche Material an Lichtbildern ist außergewöhnlich Bezweifeln der Tatsache, daß es all diese Tänzerinnen, Film- und fesselnd. Man sieht da Krokodile von ungeheurer Größe sich gegen Erstaufführungen der Woche. Dienstag. Die Tribüne Bühnenfünstlerinnen mit den feltfam- schönen Namen gibt. Weitesten den wogenden Hintergrund des Nils abhebend, Adler mit Flügelnie Unschuldige"," Der Tyrann"," Varieté". Donnerst. Künstler. Kreisen blieben ihre Talente und Berdienste bisher nur unbekannt. von der Schönheit von Cherubsschwingen, Geier, die erbittert um beater: Die erste Nacht". Freitag. Boltsbühne:„ Der Sonnab. Schiller Theater:„ Charleys Tante. Ich lese ziemlich gewissenhaft nicht nur die Zeitungskritiken, sondern ihre Beute kämpfen oder mit ausgebreiteten Flügeln unmittelbar Velichwender. auch die Konzert- und Theaterinferate, und bin selbst an den Anschlag- vor der Nase der Krokodile schläfrig in der Sonne döfen. Eine andere Deutsches Theater:" Pottasch und Perlmutter". Urania Vorträge. Connt. u. Mittw. Vom Fels 8 u m fäulen bin ich zu Hause. Aber hier flingen Namen ans Ohr, die noch Platte zeigt Wildenten, schlafend auf den Wassern des Nils, wieder nie gehört wurden. eine andere ganze Scharen, wie sie längs des Flusses dahinstreichen. Meer". Mont. u. Sonnab. Der Einstein Film". Dienst. Donneret.„ Das südindische Paradies". Bas steckt dahinter? Sollen ein paar Modenbilder, die man Es macht einen eigentümlichen Eindruck, diese Vögel der nordischen Spanien. bringt, nur interessanter" gemacht werden, indem man die Träge- Landschaft in solcher Menge unter den Palmen Aegyptens wieder- reit. Filmgeheimnisse und Filmwunder". „ Die Wölfe“ von Alfred Brust ist in diesen Tagen am rinnen der Kostüme und Hüte mit Namen nennt und quasi als Be- zufinden. In freundlicher Idylle vereint sieht man kleine Bekassinen, Deutschen Landestheater in Prag zur Uraufführung gekommen. Das Stüd rühmtheiten anführt? Oder handelt es sich um Versuche, gewisse Regenpfeifer und Blaufehlchen. Das Bild eines Strandläufers, der iit vom eisingtheater in Berlin, dem Schauspielhaus in Namen zu„ lancieren". Was könnte in diesem Falle die Redaktion an einem windstillen Morgen sein Bad nimmt, liegt neben dem Leipzig und der Schaubühne in München zur Ausführung angenommen. veranlassen, die Reflametrommel zu rühren? Genügt es, wenn die eines fchneeweißen Silberreihers, der in den schäumenden Wogen Ein Lehrstuhl für deutsche Volkskunde an der Prager Universität. „ entzückende" Dame Soundso sich die Gunst und einen Modellhut der des Flusses mit eleganten Schritten dem Fischfang nachgeht. Unge- Die Regierung der tschechoslowakischen Republit hat jest an der deutschen Firma Lehmann u. Cohn verschaffte, oder muß noch anderes nach- heure Scharen von Kranichen sehen den Beschauer in Erstaunen. Universität Prag einen Lehrstuhl für deutsche Volkskunde errichtet. Er helfen? Mit ruhiger Selbstverständlichkeit nehmen auch ihre kleinsten Ber- wurde Prof. Adolf aufieu übertragen. Im Garten der Jugend. Unter den scharfblidenden Augen solcher Lehrer, die das Talent zur schuttechnischen Psychoanalyse besitzen, haben sich in den letzten beiden Jahren bereits vielversprechende Anfänge einer Schulgartenpsychologie herausgebildet. Man machte schnell die Erfahrung, daß fich viele, eigentlich die meisten Schüler und Schülerinnen, in den reu eingerichteten Schulpflanzgärten ganz anders als in der SchulKlasse und auf dem Schulhofe bewegten. Zwischen das pianmäßig geregelte Schulpenfum und die ungebundene Freiheit des mitunter richt gerade schönen Straßenspiels schob sich ein zwar nur auf 1 bis 2 Stunden täglich berechnetes Gemeinschaftsleben, in dem der Lehrer, ohne die Zügel am Boden schleifen zu lassen, eine möglichst Icse Aufsicht führte. An gar vielen Kindern zeigten sich Eigenschaften, von denen man bisher in der Schule nichts mußte, die aber zum Teil sehr geeignet waren, die geistigen und sonstigen Fähigkeiten des Schultintes und auch feinen Charakter wesentlich richtiger als bisher zu beurteilen und einzuschäzen. Der erste teine Anfang zur Arbeitsschule, die ja alle folche Erziehungsmethoden noch in festere Formen gießen soll, war gemacht. Es war, allen Anfeindungen und allem auf overflächlichen Informationen beruhenden Kritisieren zum Troß, der denkbar beste Anfang, weil sich die Liebe zur Natur in faum einem Menschen verleugnet und schon im frühen Kindesalter scharf hervortritt, wenn auch die feineren Züge des Naturschäzens erst zielbewußt gepflegt werden müssen. Ein kleines Wunder, dem Psychotechniker allerdings längst vertraut, vollzog sich. Recht mittelmäßige Schüler, denen das Kopflernen furchtbar schwer fällt, entpuppten fich hier im Schulpflanzgarten als die Eifrigsten, Fleißigsten und Erfolgreichsten. Sehr wertvoll war, daß sich unter der als Annehmlichkeit empfundenen Gartenarbeit die sonst gezeigte Renitenz vielfach abschliff. Gerade ältere Schüler befundeten wieder Bertrauen zur Schule, die ihnen so lange Zeit als Treimühle erschienen war. Freilich mußte in der Auswahl der aufsichtführenden Lehrer mar. Freilich mußte in der Auswahl der aufsichtführenden Lehrer sehr geschickt verfahren werden. Im Schulgarten mit den Kindern richtig umzugehen, ist gar nicht so einfach, wie man sich das vielleicht vorstellt. Der Garten ist ein Stück der Schule, ein Stück des naturkindlichen Anschauungsunterrichts, und dennoch soll, weil er auch ein Stück praktischen Lebens ist, weitgehende Freiheit herrschen. Er ist auch nicht etwa mit den Ferienspielplägen zu vergleichen, weil hier im Gemeinschaftsleben mit Lehrern und Lehrerinnen nur gespielt wird, aber im Schulpflanzgarten neben aller persönlichen, mit Geduld und Geschick in die richtigen Bahnen geleiteten Freiheit leicht gearbeitet werden muß, wenn man, sich selbst zur hohen Freude, ernten will. Eltern, wahret Eure Rechte! M Gewerkschaftsbewegung linien ja schon befannt sind, und die Berstaatlichung der Kriminalpolizei. Die ganze Neueinrichtung merde auch das Bild der Kris minalpolizei wesentlich verändern. Auch Dr. Abegg erkannte an, daß die Besoldung der Kriminalbeamten nicht auf amten müßte sie anders sein, bindende Zufagen könne er aber bei der Höhe stehe. Bei der Vielseitigkeit der Tätigkeit dieser BeEinigungsverhandlungen im Buchdruckgewerbe. der ungünstigen Finanzlage in Reich und Staat nicht geben. Schon demselben Verhandlungen statt, und zwar voraussichtlich am.. Auf Veranlassung des Reichsarbeitsministeriums finden vor in der Diskussion über den Vortrag des Kriminalinspettors Dienstagvormittag. Müller Magdeburg war auch die Verstaatlichung der Kriminal polizei berührt und die Befürchtung ausgesprochen worden, daß auch Drohender Streif im Beamten- Wirtschaftsverein. hierbei die Kriminalpolizei zu furz fommen werde. Insbesondere sei zu befürchten, daß in den Städten, die bisher Kriminalpolizei Die Angestellten des Beamten- Wirtschaftsvereins nahmen am hatten, an die Spike der Kriminalpolizei Männer ohne genügende Freitag im Alten Askanier" zu dem Schiedsspruch Stellung. versicherten, daß sie sich für eine Verbesserung der Lage der Kriminal- ist, den einstimmig gefällten Spruch anzuerkennen. Diese GeFachbildung gesetzt würden. Die anwesenden Landtagsabgeordneten Andree führte u. a. aus, daß die Geschäftsleitung nicht gewillt beamten einsehen würden. Welche Anforderungen an einen schäftsleitung fei bemüht, einen Keil in die Angestelltenschaft zu modernen Kriminalbeamten gestellt werden und mit welchen Schwie- treiben und damit den Angestelltenrat faltzustellen. Die Verhandrigkeiten er in der Bekämpfung des gewerbsmäßigen Verbrecher- lungen in legter Zeit wurden ohne Hinzuziehung des Angestellten tums zu tun hat, zeigte dann Kriminalkommissar Trettin in rates geführt. Wenn die Geschäftsleitung behauptet, sie wolle feinem fachmännischen Bortrag über diesen Gegenstand. feinen Lohnabbau vornehmen, so sei das unwahr. Richter vom DHB. erklärte, was der Schlichtungsausschuß uns zuerkannt hat, muß uns werden. Wird der Streit abgelehnt, so find wir für lange Zeit verloren, darum muß die Anerkennung des Spruchs erfämpft werden. In der Diskussion sprachen sich fast alle Redner für den Streit aus. Weiterhin wird bekannt, daß die Geschäftsleitung ihr legtes Heil bei den Filialleitern versucht hat. Sie versprach diesen Angestellten für April und Mai höhere Gehälter, wodurch Darf der Verkäufer rationieren? In Friedrichshagen hatte der langjährige Inhaber eines Kaufhauses einem Käufer die Abgabe von 8 Meter Kleider stoff, der pro Meter nur 39 M. foftete, verweigert. Er gab aber willig die Hälfte des Verlangten mit der Erklärung, daß 4 Meter für ein Kleid ausreichend seien. Der Käufer führte beim Amtsanwalt sich auch einige Filialleiter födern ließen. Beschwerde, die zunächst abgewiesen wurde. Auf erneuten Einspruch erhob der Amtsanwalt nur deshalb die Anklage, um den Kläger den Streif. im allgemeinen Interesse durch eine Entscheidung zu bc= lehren. Die Verhandlung vor den Schöffengericht Köpenid ergab, daß der Verkäufer selbst mangelhaft beliefert worden war und das vernünftige Bestreben hatte, Stoffhamsterei zu vermeiden. Der Amtsanwalt beantragte Freisprechung, auf die das Gericht erkannte. Der Verteidiger bedauerte, daß es teine gefeßliche Handhabe gebe, die Kosten des unbegründet angezettelten Verfahrens, die nun die Steatskasse tragen müsse, dem Beschwerdeführer aufs zuerlegen. Go fehr jede Hamsterei bei den Nonfumenten zu verwerfen ist, ist doch auch sehr gut der Fall denkbar, daß ein Geschäftsmann aus anderen Gründen als aus denen der Rationierung seine Waren zurückhält, und dann zum Schaden der Konsumenten. Die gerichtliche Feststellung diente hier dem dringend notwendigen Käuferschutz. Die nun folgende Abstimmung ergab eine große Mehrheit für Eine Entschließung, die der Geschäftsieitung die Möglichkeit gibt, den Streik zu verhüten, wurde gegen eine Stimme angenommen. Wird bis zum 1. Juni der Schiedsspruch von angenommen. Wird bis zum 1. Juni der Schiedsspruch von der Geschäftsleitung nicht anerkannt, so tritt der Streif ein. Schulstreik gegen Prügelpädagogik. Aus Adlershof wird uns von der weltlichen Schule über Oeffentliche Volksliederkonzerte. Die Stadt Berlin hat zur Förderung und Hebung des Volts. liebergesanges dem Berliner Sängerbund und dem Arbeiteriängerbund eine Beihilfe von je 10 000 m. gewährt, damit in den Sommermonaten Juni, Juli, August und Anfang September Stonzerte auf öffentlichen Plätzen und in städtischen Parfs innerhalb des gesamten Gebiets von Groß- Berlin unent geltlich veranstaltet werden können. einen Schulstreit berichtet. Veranlassung zu diesem Vorgehen der Eltern fei, sagt die Mitteilung, das Birken eines Brügelpädagogen, beffen Rame aber in der Zuschrift nicht angegeben ist. Beschwerden von Eltern über die Unterrichtsmethode des Lehrers feien bereits feit längerer Zeit mehrfach an den Elternbeirat gerichtet worden, und der Lehrer habe auch schon von der Aufsichtsbehörde eine Berwarnung erhalten. Da wiederholte Versuche des Elternbeirats, auf den Die Elternbeiratswahlen, die am morgigen Sonntag Lehrer einzuwirken, nicht den gewünschten Erfolg hatten, forderte in Groß- Berlin stattfinden, sind von den Gegnern der freien Schule die Elternschaft von der Aufsichtsbehörde die Bersetzung des Lehrers. und jeder freien Geiftesregung als Kraftprobe gedacht. Mit allen Von dem Lehrer verlangte sie die Erklärung, daß er bis zum Mitteln werben die fich christlich- unpolitisch" nennen- 15. Juni die weltliche Schule verlassen werde. Bis zum Eingang den Schulreaktionäre in Bersammlungen, Flugblättern und dieser Zusage bei der Schuldeputation wollen die mit seiner ErBeitungsartikeln für ihre Kandidatenlisten, die sie den gemeinziehungsmethode unzufriedenen Eltern ihre Kinder den Klassen, in samen Kandidatenlisten der bei den Elternbei denen er unterrichtet, fernhalten. ratswahlen Schulter an Schulter kämpfenden Linksparteien entgegenstellen. Aufgeklärten Vätern und Müttern brauchen wir nicht erst zu sagen, daß sie unter feinen Umftänden für die angeblich unpolitischen" Listen stimmen dürfen, mit deren Unterstützung fie tatsächlich den politischen Parteien der rechten Seite dienen würden. Wir weisen aber darauf hin, daß an manchen Schulen den Wählern leider überhaupt keine Liste der Linkspartelen vorgelegt werden kann, weil die rechtsstehenden Parteien durch Ausnugung des Einspruchsrechtes das verhindert haben. Bon chriftlichunpolitischer" Seite werden Nachrichten verbreitet, daß bei den Unterschriften, die den einzureichenden Kandidatenlisten in vor, geschriebener Mindestzahl beigegeben sein mußten, Fälschungen vorgekommen feien, so daß die betreffenden Listen beanstandet wurden. Hierzu erfahren wir aus Neukölln, daß die christlich unpolitischen" Schulreaktionäre alle möglichen Gründe zum Einspruch gegen die Liſten der Linksparteien herangezogen haben. Mitunter wurde, obwohl die Wahlordnung fagt, daß beanstandete Listen 3urüdzuweisen" find, durch einfache Einbehaltung den Linksparteien die Möglichkeit rechtzeitiger Alenderung ihrer Listen genommen. Wo Kandidatenlisten der Linksparteien überhaupt fehlen, wird kein Freund der freien Schule für eine andere Liste stimmen. Unberechtigte Beanstandungen von angefochten werden, so daß für die betreffenden Schulen eine Wiederholung der Wahl zu erwarten ist. Wo die Listen der Links parteien amtlich anerkannt sind, müssen alle aufgetlärten Eltern ihre Stimmen auf fie vereinigen. „ Rein deutschnational". Generalversammlung der Transportarbeiter. Am 24. Mai wurde im Gewerkschaftshaus die vertagte General versammlung fortgesetzt. Die für den Süddeutschen Metall arbeiteritreif cusgeschriebenen Extrabeiträge find Pflichtbei träge, von deren Entrichtung die Ausübung des Wahlrechts zum Vers bandstage abhängig ist. Als Urwahltag ist der 16. Juli bestimmt. Folgender Antrag wurde nach eingehender Diskussion angenommen: „ Die Generalversammlung beschließt, daß die Zugehörigkeit zur Technischen Nothilfe unvereinbar ist mit der Mitgliedschaft im Deuts schen Transportarbeiterverband bzw. im Deutschen Verkehrsbund, Bezirksverwaltung Groß- Berlin. Demgemäß ist auch jede Dienst bereitschaft oder Hilfstätigkeit zum Zwecke des Einfages bei Arbeitslämpfen der Zugehörigkeit zur Technischen Nothilfe gleichzuchten und bedingt den Ausschluß aus der Organisation gemäß§ 3 Abs. Sa und b des Verbandsstatuts Die Borlage des Verbandsvorstandes über eine Beitragserhöhung wurde zur Besprechung gestellt. Für den Metallarbeiterstreif feien von unserer Organisation allein 2½ Millionen Mark verausgabt worden; die Aufbringung neuer Mittel sei dringend notwendig. Die den Mitgliedern gewährte Streifunterstützung erfordert eine Erhöhung auf 500 M. pro Woche, da sie sonst den kommenden Kämpfen nicht gewachsen feien. Nach eingehender Aussprache wird die Beitragserhöhung nach der Vorlage des Verbandsvorstandes mit der Maßgabe ange rommen, daß sie mit der 23. Beitragswoche in Kraft treten solle. Die Lage im Klempnergewerbe. Diese wurde am Freitagabend in einer allgemeinen Klempner versammlung durch einen Vortrag des Branchenfeiters Jur af chec eingehend beleuchtet. Der Redner schilderte den hartnäckigen Wider stand der Arbeitgeber bei allen Lohnforderungen, der aber durch die Festigkeit der Arbeiterschaft und ihrer Bertretung überwunden wer den konnte. Das letzte Abkommen ist für die Zeit vom 16. bis 31. Mai getroffen. Damit ist der Tarif.ohn der Bauarbeiter erreicht Bayram in Winsdorf. Im Namen der Mitglieder des Drient- worden, der zurzeit 26 M. beträgt. Es soll darauf gehalten werden, Klubs und der Tataren ladet der Lagermullah Dr. K. Bedri zu daß die Klempner nicht mehr hinter den Bauarbeitern der Feier des Ramajan- Bayram, die am 29. d. M. unter der Leitung zurückbleiben. Auch dieser Lohn tomme noch lange nicht des türkischen Obergeltlichen Dr. Hafis Schütri Ben in der an an die Friedenslöhne heran. Gemessen an ter Teuerung Moschee des Weinbergslagers Wünsdorf bei 3offen statt- würde dazu eine Erhöhung um das 65fache nötig fein, wäh finden wird, alle in Berlht weilenden mohammedanischen Glaubens- rend nur eine 30fache Erhöhung erreicht ist. Durch die Branchen genoffen leitung wurde ferner für die Kollegen in der Badeapparateindustrie Türfen, Perser, Araber, Afghanen, Inder und Tataren. herzlichst ein. Der Zug nach Wünsdorf fährt morgens 8.28 Uhr und ebenso für die in der Kühlerbranche die Lohnbasis von 26 M. vom Potsdamer Ringbahnhof ab. erreicht. Die Konjunktur fönne als günstig angesehen werden und das müsse der Arbeiterschaft zugute fommen. Für die unter den Tariflöhnen des VBMI. arbeitenden Mitglieder forderte der Redner eine bessere Ein.gruppierung; fener trat er für Abbau der sozialer Bulagen zugunsten einer Erhöhung der Grundlöhne ein. Vortrag folgte eine rege Aussprache. Durch elektrischen Strom geblendet. Am Sonnabend abend entlud sich in Friedrichshagen ein Gewitter. Infolge eines Blitzschlages arelle Lichtwirkung wurde der 35 Jahre alte Mechaniker Franz Kochan, der in Senzig, im Kreise Teltow wohnt, auf bei den Augen geblendet, so daß er nur mühsam die Nacht hindurch seine Arbeit fortsehen konnte. Als er am Morgen den Heimweg antreten wollte und an das Tageslicht hinaustrat, versagte das Augenlicht vollständig. Ein Beamter der Polizeiwache Adlershof mußte ihn nach Hause bringen, wo ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden mußte. Wir berichteten( in Nr. 229), daß in Berlin in der Potsdamer Straße ein Juwelier Emil Schölzke( in Firma J. Richter), der sich und sein Geschäft durch Reklameplatat als„ rein deutschDer Preis für Kartenmilch beträgt von Montag, den 29. Mai national" empfiehlt, sein Schaufenster mit allerlei Karikaturen und d. J. ab 6 m. je Liter. Für freie Vollmila 10 M. je Liter. beigefügten Erklärungen ausstattet, um die ihm verhaßte Re- Die Preise sind für Kleinhandelsgeschäfte und Abmellwirtschaften gierung der Republik zu verunglimpfen. In unserem( Mollereien) die gleichen. Die AI- und A II- Milchfarten werden durch Wiedergabe von Proben begründeten Urteil, daß der Mann wie bisher mit je 1 Liter, die BI und BII- Milchfarten sowie die nicht Entrüstung, sondern Mitleid verdient, weil offenbar der Haß Starten für werdende Mütter( A- Karten) wie bisher mit je 3/4 Liter ihn frant gemacht hat, werden wir bestärkt durch einen Brief, Frischmilch täglich beliefert. den er uns jetzt als Erwiderung überfandt hat. Das Schriftstück umFlugpoftverkehr Königsberg( Pr.) Moskau. Damit die Berfaßt sieben eng beschriebene. Seiten in Großoktav, so daß der Berliner Flugpost den Anschluß an die Flüge nach Moskau sicher faffer nicht die Freude haben kann, das Erzeugnis feiner schäumenden erreicht, muß fie bereits mit einem früheren Buge nach Königsberg But ungefürzt im„ Borwärts" veröffentlicht zu fehen. Wir müssen befördert werden. Schlußzeit beim Postamt Berlin C 2( Königstraße uns damit begnügen, einen Abschnitt wiederzugeben, der eine Art Heiligegeiststraße) statt 9,30 und 8,30 Uhr abends daher schon Selbstporträt des Mannes sein soll und zu seiner Kennzeichnung 5,00 Uhr für überwachungsfreie und 4,00 Uhr nachmittags für über ausreichen wird. Nachdem der rein deutschnationale" Juwelier wachungspflichtige Sendungen. durch Schimpfen fein Herz erleichtert hat, beruhigt er sich auf S. 6 und fommt auf sich selber zu sprechen mit folgenden Worten: " Hinzufügen will ich noch, daß ich wohl nicht frant sein fann, wenn sich Ihre Delegierten bei mir Rat holen und geholt haben bis in die neueste Zeit, bei mir, dem Deutschnationalen. Vielleicht fragen Sie jetzt verwundert: Was hat denn der plundrige Goldschmied in der Potsdamer Straße getan?" Nun, ich will's Ihnen sagen: 1. Derfelbe hatt in 200 Arbeiterprozeffen unter der Kaiserzeit mehr für die internationale Arbeiterschaft getan, als wie Sie mit Ihren großmänligen 110 Abgeordneten im Reichstage. Beweis: Meine Orden. 2. Derfelbe hat das Lurus- und Umsatzsteuergesetz zur Entlastung des arbeitenden Bolkes gemacht, natürlich ohne dieses entfehliche Beamtenheer, sondern nach einem von mir eingeführten Kartensystem. - Derselbe hat das Zivilverdienstkreuz geschaffen zur Entlastung des Eisernen Kreuzes usw. usw. usw., und jetzt: derselbe tönnte mit mehreren Drohungen nach Westen hin dem deutschen Bolte helfen - aber Ihnen? Ihnen!!!" Herr Emil Schölzke( in Firma J. Richter) gibt seiner Unterschrift den Zusatz: Ritter hoher und allerhöchster Ehrenzeichen. Verfasser des Luxus- und Umsay Steuergesetzes." Will nicht eine der deutschnationalen" Bereinigungen, die gleich ihm die Pflege deutsch nationalen Geistes" betreiben, ihm die Freude machen, ihn zu ihrem Ehrenmitgliede zu ernennen? Wetter für morgen. Berlin und Umgegend. Etwas fühler, vielfach heiter, vorübergehend stärker bewölft, bei ziemlich frischen westlichen bis nordwestlichen winden. Keine erheblichen Niederschläge. Wieder eine Explosionskatastrophe. Seeleutebeihilfen. Dem Der Geschäftsausschuß für Seeleutebeihilfen in Hamburg fordert alle Antragsteller, die bis jetzt noch feinen Bescheid über ihren Beis hilfeantrag erhalten haben, auf, unter Beifügung von Rückporto und genauer Angabe ihrer Adresse sich sofort bei ihm zu melden. ( Hamburg 1, Brandsende 15/17). Die Anträge derjenigen AntragSteller, die sich bis zum 31. Auguft d. I. nicht gemeldet haben, werden endgültig abgelehnt. Nach dem 31. August ei gehende Meldungen fönnen nur berücksichtigt werden, und zwar längstens bis 31. Oftober 1922, wenn der Antragsteller nachweist, daß er durchy Abwesenheit auf See an der rechtzeitigen Meldung verhindert ge= mesen ist. verDifferenzen auf dem Deutschwerk Rüstringen. Die Direktion der Deutschen Werke in Rüstringen hat am Freitag gegen fünfhundert Arbeitern des Werkes der schiedensten Branchen( meist Metallarbeitern) mit vierzehntägiger Frist gekündigt. Als Ursache gilt die Direktion an, daß die Maler des Werkes sich seit 14 Tagen im Streit befinden und daß aus diesem Grunde für die übrige Belegschaft nicht genug Arbeitsmöglichkeit vorhanden sei. Hierzu ist zu bemerfen, daß der Streit der Maler schon beigelegt wäre, wenn die Direktion sich zu dem Schiedsspruchgedanken hätte entschließen fönnen, sämtliche Streifenden wieder einzustellen, das verweigert sie. Bei der jetzt erfolgten Kündigung behauptet die Leitung mit der Zentrale in Berlin fonform zu gehen. Aus diesem Grunde hat die Belegschaft des Werkes zwei Arbeitervertreter nach Berlin zu Verhandlungen Kartell der im Gaffwirlsgewerbe vertretenen Arbeitnehmerorganisationen. Der Schiedsspruch des Reichsarbeitsministe riums vom 15. Mai d. 3. wurde am 24. mai von dem Arbeitgeber. verband und dem Kartell angenommen. Die Lohnsäge sind rückwirkend ab 1. Mai zahlbar. Die neuen Nachträge sind in den nächsten Tagen im Verbandsbureau zum Preise von 2 M. erhältlich. Am Freitag abend furz vcr 8. Uhr ist ein Pulver- delegiert. magazin, das eine halbe Stunde von Thun( Schweiz) in der Nähe des Lerchenfjeldes liegt, in die Luft geflogen. Die Explosion war so heftig, daß das Gebäude vollständig zerstört, viele Häuser in der Nähe beschädigt wurden. In dem Magazin befanden sich zurzeit der Explosion teine Menschen; doch sind zwei Kinder getötet worden. Biele Personen wurden durch Glassplitter verlegt. Ueber die Ursache der Explosion ist nichts bekannt. Der Schaden ist sehr bedeutend. leber die Ursache des Explosions unglüds in Bluma u verlautet, daß der Explosion ein am Anfang unbedeutend scheinender Brand im Läuferwerf, wo die Explosivstoffe zu Pulver zerrieben werden, vorausging. Die Blumauer Feuerwehr verlor bei den Löscharbeiten drei Mann, außerdem wurde ihr Kommandant lebensgefährlich verletzt. Achtung, Elektromonteure und Helfer! Wir weisen nochmals darauf hin, daß der Tarifvertrag vom 4. Mai 1921 nebst Nachträgen für das Elektroinstallationsgewerbe in der Stadtgemeinde Berlin Es ist Pflicht aller für allgemeinverbindlich erklärt worden ist. Kollegen, in der öffentlichen Versammlung am Montag abend 7 Uhr in der Schulaula, Weinmeisterstr. 16/17, pünktlich zu erscheinen, wo über die Wirkung der allgemeinen Berbindlichkeitserklärung geDie Branchenleitung. Der Flug um die Welt. Major BI ate und zwei andere eng- sprochen werden soll. Die Besoldung der Kriminalbeamten. lische Flieger sind in Croyden zu einem Flug um die Auf dem Vertretertag, den zurzeit die Bereinigung der Welt aufgestiegen, der über Arabien, Indien, Japan, Alaska, Ka- Die Verhandlungen in der böhmischen Metallindustrie wurden höheren Kriminalbeamten Preußens in Berlin abhält, nada, Grönland und Island über die Strede von 30 000 meiten nach 18stündigen Beratungen beendet. Es wurde ein gemeinsamer erschien in der Nachmittagssigung auch noch Ministerialdirektor führen soll. Als Flugzeit sind 90 Tage in Aussicht genom- Vorschlag ausgearbeitet. Nach der Stimmung der streitenden MetallAbegg vom Ministerium des Innern. Er hielt einen längeren men. Etappen sind Lyon, Rom, Athen und so fort in östlicher arbeiter zu rechnen, dürfte sich die Mehrheit für die Fortsetzung Vortrag über die Umorganisation der Schutzpolizei, deren Grund- Richtung. des Streit's entscheiden. Theater der Woche. Vom 28. Mai bis 4. Juni. Bollsbühne: 28., 30. u. 3. Die Ratten. 29., 31. t. 1. Der Traum ein Leben. 2., 4. u. 5. Der Verschwender. Opernhaus: 28. Der fliegende Holländer. 29. Rigoletto. 30. Der Barbier von Bagdad. 31. Mona Lisa. 1. Figaros Sochzeit. 2. Der Troubadour. 3. Boheme. 4. Der Rosenkavalier. 5. Lohengrin. Schauspielhaus: 28., 31., 2., 4. u. 5. Napoleon. 29. König Richard III. 30. u. 3. Peer Gynt. 1. Lumpazivagabundus. Deutsches Theater: 28. bis 2. Des Efels Schatten. 3. bis 5. Pottasch und Perlmutter. Stammerspiele: 28. Einen Jug will er sich machen. 29. bis 5. Batermord. Theater in der Königgräger Straße: Die wunderlichen Geschichten des Kapell meisters Kreisler. Deutsches Opernhaus: 28. u. 1. Margarete. 29. Hugenotten. 30. Bohème. 31. Don Juan. 2. Robert und Bertram. 3. Tiefland. 1. Martha. 5. Carmen. Schiller- Theater: 28. Alt- Heidelberg. 29. Die Stügen der Gesellschaft. 30., 1. u. 2. Die fünf Frankfurter. 31. Prinz Friedrich v. Homburg. 3., 4. u. 5. Charleys Tante. Neues Bolls- Theater: 28., 30., 31., 2., 3. u. 4. Anna Boleyn. 29. Heuchler. 1. u. 5. Schuster Aiolos. Die Tribüne: Die Unschuldige. Der Tyrann. Varieté. Deutsches Künstler. Theater: Man tann nie wissen. Komödienhaus: Gretchen. Berliner Theater: Madame Flirt. Kleines Echauspielhaus: Der keusche Lebemann. Chic. 1 Groß- Berliner Parteinachrichten. Morgen, Sonntag, den 28. mai: Kreis. Alle Parteigenossen und-genoffinnen haben sich in dem Zentral wahllokal ihrer Orte pünktlich um 8% Uhr einzufinden, damit genügend Hilfskräfte gestellt werden können. Die Pankower Genossen finden sich bei Vater, Mühlenstr. 11, ein. 19. Abt. Die Genossen treffen sich vormittags um 9 Uhr bei Gaßmann, Trianon- Theater: Moral. Residenz- Theater: Eine Frau ohne Bedeutung. Zentral- Theater: Die Mädels von Davos. Theater in der Kommandantenstraße: Gelbstern. Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater: Prinz von Hom burg. Komische Oper: Der Meister vom Montmartre. Luftspielhaus: Der Werwolf. Metropol- Theater: Bajadere. Renes Operetten- Theater: Lady 19. Theater am RollendorfThalia- Theater: Die Herren von und zu. Theater des Westens: Elga. Wallner- Theater: Die Play: Berliebte Leute. beiden Nachtigallen. Walhalla- Theater: Das Gasthaus zur Liebe. Theater des Ostens( Rose- Theater): 28., 29. u. 31. Thre Familie. 30. u. 1. Brot und Arbeit. Kasino- Theater: Der Neffe aus Afrika. Folies Caprice: Nachtdienst. Mandelbaums Hochzeitsreise. Neues Theater am 800: Scampolo. immer nackt herum.- Zheater am Kurfürstendamm: Der schwarze Pierrot. Intimes Theater: Die Peitsche und? Besuch im Bett. Lauf doch nicht Nachmittagsvorstellungen. Voltsbühne: 28. 1. 29. Der Traum ein Leben. 30. König Lear. 4. Die Ratten. 5. Masse Mensch., Schauspiel haus: 4. Nathan, der Weise. 5. Lumpazivagabundus. Deutsches Theater: 28. Was Ihr wollt. Kammerspiele: Die Büchse der Pandora. Deutsches Opernhaus: 28. u. 5. Hoffmanns Erzählungen. 4. Lohengrin. Schiller Sheater: 28., 31., 4. u. 5. Ein Wintermärchen. Neues Volks- Theater: 28., 4. 11. 5. Heuchler. Wallner- Theater: 28. u. 4. Carmen. 5. Troubadour. Neues Theater am Zeo: 4. u. 5. Credo. 1 Stettiner Str. 48. 38. Abt. Die Genossen und Genoffinnen treffen sich zur Wahlhilfe bei Döhring, Landsberger Allee 157/158, vormittags 9 Uhr. 44. Abt. Die Genossinnen und Genossen treffen sich zur Wahlhilfe vormittags 9 Uhr im Reichenberger Hof, Reichenberger Str. 147. 63. Abt. Lichterfelde. Zentralwahlbureau zur Elternbeiratswahl bei Schnabel ( Alter Dorfkrug), Hindenburg- Damm. Treffpunkt für nicht eingeteilte Helfer um 1 Uhr nachmittags. Verantw. für den redakt. Teil: Franz Klühs. Berlin- Lichterfelde; für An zeigen: Th. Glode, Berlin. Berlag Vorwärts- Berlag G. m. b. H., Berlin. Drud: Borwärts- Buchdruckerei u. Berlagsanstalt Paul Singer u. Co., Berlin, Lindenstr. 3. Vorteilhaftes 168 195 225 Mfür Pfingsten Blusenhemd Bluse offen und geschlossen aus prima Vollvoile zu tragen, aus prima mit imit. Filet reich Wäschestoff. garniert. VollvoileJumper mit reichhaltiger Stickerei und Hohlsaumverzierung 375. Elegante Fide- Bluse aus prima Vollvoile, reich garniert 125 Kleider- Rock aus schwarz- weißkariertem leichtem Sommerstoff 295 Eleganter Frottérock mit modernen eingelegten Falten 250 575: 650 975 185 275 HIL Praktis ches Schulkleid aus gestreiftem Waschstoff mit verschiedenfarb. Paspelierung. 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