Nr.49039.Jahrgang Ausgabe A nr. 241 Bezugspreis: Für den Monat Oktober 250,-, voraus zahlbar. Unter Kreuzband für Deutschland, Danzig, Gaar- und Memelgebiet sowie Defterreich und Quremburg 346,- m, für das übrige Ausland 515,- M. Bostbestellungen nehmen an Belgien, Dänemark. Eng. land, Estland, Finnland, Frankreich, Holland, Lettland, Luxemburg, Defter reich, Schweden, Schweiz. Tschecho flowakei und Ungarn. Der„ Borwärts" mit der Sonntagsbeilage Bolt und Zeit", der Unter haltungsbeilage Heimwelt" und der Beilage Siedlung und Kleingarten" erscheint wochentäglich zweimal, Sonntags und Montags einmal. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin". Morgen- Ansgabe Vorwärts Berliner Volksblatt 10 Mark Anzeigenpreis: Die einspaltige Nonparetezeile Toftet 60,-. Reflamezeile 300,-. „ Kleine Anzeigen" das tettgedruckte Wort 14, M.( zulässig zwei fettgedruckte Worte), jedes weitere Wart 12, M. Stellengesuche und Schlafstellenanzeigen das erste Wort 8.-M., jedes weitere Wort 6.- M. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Familien- Anzeigen für Abonnenten Zeile 20.- M. Anzeigen flir die nächste Nummer müssen bis 42 Uhr nachmittags im Sauptgeschäft, Berlin SW 68, Linden straße 3, abgegeben werden. Geöffnet von 9 Uhr früh bis 5 Uhr nachmittags. Zentralorgan der Vereinigten Sozialdemokratifchen Partei Deutschlands Redaktion und Verlag: SW 68, Lindenstraße 3 Fernsprecher: Dönhoff 292-295 und 2506-2507 Dienstag, den 17. Oftober 1922 Gegen den Ruin der Mark. Vorwärts- Verlag G.m.b.H., SW 68, Lindenstr. 3 Verlag, Hauptegpedition u. InseratenFernsprecher: Abteilung: Dönhoff 2506-2507 Die Einen und die Andern. Nachlese vom Zirkus Busch. Busch ist hier schon das Notwendige gesagt worden. Er hat Ueber den kommunistischen Putsch gegen den Zirfus Bir nichts eingebracht als Unglück für die Beteiligten Das zweite Stadium beginnt nach dem Kriege. mußten sehen, möglichst rasch Lebensmittel und Rohstoffe zu er und eine glänzende Agitationsgelegenheit für die äußerste halten. Unsere Ausfuhr war aber fleiner als die Einfuhr, so Rechte. Strafverfolgungen sind unvermeidlich geworden, da entstand die Bassivität der Zahlungs- und Handels- zweifellos ernste Verlegungen des Gesetzes vorliegen. Den bilanz. Das Ausland nahm deutsche Mart, um deutsche Ware Sozialdemokraten wird wieder einmal die angenehme Aufkaufen zu können, aber auch, um spekulativer Zwede willen. Der gabe zufallen, die Opfer allmählich aus den Gefängnissen Wert der Mark wurde ständig weiter vermindert und der Kurswert der Devisen stieg. Am Ende dieser Periode ist es so, daß herauszuholen, in die sie durch die kommunistische Irreführung das Bedürfnis des Auslandes an Mark völlig befriedigt ist, und geraten find. daß die Entwertung außerordentlich rasch fortschreitet. In der dritten Periode vollziehen sich große Alenderungen in der inneren Wirtschaft. Wenn die Mart unbeständig bleibt, ist es für den Handel unmöglich zu falkulieren. Sie ist eine Gummi schnur, mit der man nichts abmessen kann. Infolgedessen ist man im deutschen Handel dazu übergegangen, in wertbeständigem Gelb, Dollar usw., zu faltulieren. Dann verlangte der Handel, daß auch der Fabrikant mit dem gleichen Werte rechne. Dieser Prozeß hat bei der Industrie begonnen, die mit ausländischen Rohmaterialien arbeitet, und hat sich dann auf die übrigen Zweige unserer Wirtschaft übertragen. Die Großwirtschaft zahlt mit Goldgeld, während die kleinen Leute mit Papiergeld zahlen. Die Berliner Funktionäre der Vereinigten Sozialdemo-| Breissteigerung trat ein. Alles trachtete danach, das schlechte Geld fraten brachten gestern in einer Resolution die Wünsche so schnell wie möglich in Ware umzuseßen. zum Ausdruck, die die Arbeiterschaft in Bezug auf unsere Währung leiten. Nach den geharnischten Protesten der Industrie- und Handelskreise, denen die Mark gar nicht mehr tief genug stehen fann, ist es nur noch das arbeitende Boll, das im Kampfe zwischen Dollar und Mark entschieden zur deutschen Währung hält und so die Republik stützt. Größte Eile tut not, wenn es gelingen soll, das wankende Kursgebäude zu halten. Will man erst wieder warten, bis der Dollar auf 5000 oder 10 000 gestiegen ist, um dann die Köpfe zusammenzustecken und zu diskutieren, wo jezt schon der Weg zu entscheidenden Taten offensteht? Gerade der Widerstand der Industrie und des Handels zeigen ja deutlich genug, daß man in diesen Kreisen gesonnen ist, die ungeheure Last der Martentwertung gänzlich auf die Schultern der Arbeiterschaft und der ohnehin schwer getroffenen Kleinrentner zu legen. Das kann nicht zugelassen werden. Drum hoffen wir, daß die eindrucksvolle Kundgebung auf die Regierung nicht ohne Einfluß bleiben wird und daß sie sie zu weiterem entschiedenen Vorgehen gegen diejenigen, die aus der Not des Volkes Gewinn saugen, und für die Stützung der Markwährung anregen wird. Jede objektive Bestimmung des Martfurses ist verloren gegangen, er ist im wesentlichen nur noch von Zufällen abhängig. Die augenblickliche Lage unserer Wirtschaft ist gefemzeichnet durch die Kreditnot, denn selbst hohe Binsfähe schützen den In der Brauerei Friedrichshain fand gestern die erste allges Geldgeber nicht vor großen Kapitalverluften bei ständiger Geldentmeine Konferenz der Berliner Funktionäre der Bereinigten Sozial- wertung. demokratie statt. Genosse Echlegel wies bei der Eröffnung auf Die Industrie zahlt heute 3infen von 8 bis 10 Broz, monatlich, die Borgänge vom Sonntag am Birtus Busch hin. Er fand all- b. h. 96 bis 120 Pro 3. jährlich! Daraus ergibt sich mit ber gemeine Zustimmung, als er das Treiben der Kommunisten als Beit eine Betriebseinschränkung und damit eine allgemeine reaktionär fennzeichnete. Der Genosse Krille von der Arbeitslosigkeit, eine früheren USP. brachte zum Ausdruck, daß es das Bestreben aller Genossen sein müsse, in brüderlicher Kameradschaft zusammenzuarbeiten. Genosse Hilferding sprach über Krije mit allen ihren Schrecken, wenn diesem Prozeß nicht Einhalt geboten wird. Nehmen wir an, daß das Defizit 2 Golomilliarde betrage, d. h. der vierteljährliche Bedarf 125 Geldmillionen! Es handelt sich um eine Summe von 250 bis 300 Goldmillionen, um den Einfuhrbedarf zu befriedigen. Nun haben wir eine Goldmilliarde in der Reichsbant. Warum wird diese Goldmilliarde nicht verwendet? die Reparations- und Währungsfrise. Er mies einleitend auf die endlich vollzogene Einigung hin. Zwei Pfeiler der Arbeiterbewegung gibt es in Europa: die Arbeiterschaft Englands und die Deutschlands. Unsere heutige Zeit ist man sagt, um einer Hungersnot entgegentreten zu außerordentlich ernst. Der Kampf, den die Sozialdemokratische tönnen? Verliert die deutsche Volkswirtschaft nicht mehr, wenn Bartei im Hinblick auf die wirtschaftliche Lage zu führen hat, ist die Entwertung der Mart immer weiter fortschreitet, als wenn 200 schwer. Es hat eine Beit gegeben, wo man glaubte, daß eine Mi- bis 300 Goldmillionen zur Stützung des Martturses verwendet norität mit Gewalt der Mehrheit ihren Willen aufzwingen zu werden? Die Devisenverordnung hat einen erkennbaren fönnen glaubte. Es hat sich aber, z. B. in Italien, gezeigt, daß Erfolg nicht gezeitigt. Sie tann ihn nur haben, wenn sie mit einer diese Anschauungen falsch sind. Dort herrschen infolge der An- Stüßungsaktion, zu der wir die Goldmilliarde der Reichsbank haben, wendung dieser Theorien heute die Fascisten. Ein gewaltsames verbunden wird. Eine deutsche innere Geldanleihe, die in Gold Vorgehen, wie es auch am Sonntag die Kommunisten in Berlin verzinslich ist, muß ausgegeben werden, damit die Leute nicht mehr Dersuchten, ist eine Unterstügung der Reattion. in Waren zu sparen brauchen und damit wir Devisen frei befommen. Was muß geschehen, um aus der ernsten wirtschaftlichen Lage Der ganze Druck der Partei ist notwendig, um die Widerstände herauszukommen? Noch nie habe ich mit solcher Sorge dem der Kreise zu überwinden, die mit der Inflation Geschäfte gemacht Winter entgegengesehen. Die derzeitige Geldentwertung ist eine un- haben. Die Trägheit und Unentschloffenheit des bureaukratischen gebeure Enteignung des Privateigentums. Die Lage der Ge- Apparates tommt hinzu. Im Auslande weiß man heute, daß die halts- und Lohnempfänger, der Alten und Invaliden ist verzweifelt Reparationen unerträglich sind. Man sieht aber auch, daß nichts geworden. Aber es bedroht uns nicht nur das lebel der Preis- geschieht, der Entwertung der Mark entgegenzutreten. Die fteigerung, sondern auch das der Arbeitslosigkeit. nächste Reparationstonferenz bedeutet für uns eine Katastrophe. Genoffe Hilferding ging dann auf einzelne wirtschaftliche For Tun wir nichts, so geht unser Außenminister als ein gefeffelter derungen des Versailler Bertrags ein und wies darauf hin, daß Mann zur Berhandlung, der teine Bedeutung und fein Ansehen dabei übersehen sei, daß die Aufnahmefähigkeit des hat, als ein Mann, dem man nichts glaubt. Weltmarties nach dem Kriege außerordentlich vermindert Wir fordern von der Regierung flares Handeln. Wir wurde. Während 1913 der Gesamtaußenhandel der Welt find bereit, die Verantwortung zu tragen, wenn gehandelt wird. Es 175 Milliarden Goldmark betrug, beträgt er heute höchstens 80 Mil- ist unmöglich für uns, wenn man unseren Forderungen nicht Rechliarden Goldmark. Deutschland mußte billig verkaufen, um feine Brodufte abzusehen. Es war gezwungen, so zu handeln; so wurde auch gezeigt, daß schon der Versuch der Erfüllung der Berfailler Forderungen die Absurdität des Versailler Friedens beweist. Wir haben stets erklärt, daß es nötig sei, daß französisches Erz und deutsche Rohle zufammenkommen müssen. Das Abkommen, das Stinnes mit dem Marquis Lubersac abgeschlossen hat, beweist. daß auch die Vertreter des Kapitalismus die Notwendigkeit der Erfüllungspolifit anerkannt haben. Dieser Bertrag beruht durchaus auf den Prin zipien, die Rathenau mit dem Wiesbadener Abkommen befolgte. Aber der Stinnes- Vertrag bedeutet infolge einiger besonderer Bes stimmungen eine Erhöhung der nach dem Kriege an sich schon gewachsenen Macht bes kapitalismus. Die Konzentration Der Auftragserteilung in der Hand eines Herrn bedeutet einen ungeheuren Einfluß dieses Mannes. Rathenau hat einmal von den Industrieherzogtümern gesprochen, mit dem Stinnes- Lubersac- Bertrag ist der Weg zum Industrie königtum beschritten. Heute baß der Staat sich um die Wirtschaft nicht zu kümmern habe, bedeutet, daß der Staat vom Rapitalismus abhängig ist. Wir haben bagegen mit aller Energie die Zusammenfassung der Kräfte der Arbeiterschaft zu fördern.( Bustimmung.) Wir haben nunmehr einen Zahlungsaufschub von der Entente tezüglich der Reparationszahlungen erhalten. Sind wir nun imstande, aktiv währungspolitisch vorzugehen? Drei Stadien find in Hinsicht auf die Geldentwertung festzustellen. nung trägt, so daß die innen und außenpolitische Hetze für uns halbwegs erträglich wird.( Lebh. Beifall.) Mit großer Mehrheit wurde von jeder Diskussion Abstand genommen und die folgende einstimmig angenommen: Refolufion „ Der unaufhaltsame Währungsverfall bedroht alle auf Marteinnahmen angewiesenen Cohn-, Gehalts- und Rentenempfänger in ihrem Leben. Er zerrüttet aber auch die Wirtschaft, das fügt zu der Teuerung noch die Maffenarbeitslosigkeit. Die Rechtspresse versucht durch ein furchtbares Geschrei über den bolschemistischen Terror und das Versagen der Polizei das Interesse der Deffentlichkeit von den Vorgängen im 3irtus Busch abzulenken, die auch sehr bemerkenswert sind. Darüber sind uns aus Teilnehmerkreisen verschiedene empörte Berichte zugegangen. Sie finden ihre Bestätigung durch einen Bericht der volksparteilichen„ Deutschen Allgemeinen Zeitung", den wir an ihrer Stelle wieder geben, weil er bessere Aussicht hat, als unparteiisch anerkannt zu werden. Dieser Bericht lautet: Unter einer großen schwarzweißroten Fahne, auf die in goldenen Lettern die Worte:„ Mit Gott für Kaiser und Reich" gestickt waren, hielten der deutschnationale Abg. Laverrenz, der volksparteiliche Abg. Geisler sowie der deutschvölkische Pfarrer Wangemann politische Reden, die mit scharfen und teilweise hohnvollen Worten gegen die augenblickliche Regierungspolitie Stellung nahmen. Zum Teil trugen die Ansprachen start antisemitischen Einschlag. Abg. Laverrenz bezeichnete die Erfüllungs. politit als hoffnungslosen Irrtum. Die Leute, die eine Berständigung mit Frankreich suchten, seien Kastraten, die mit ihren dämlichen Papptafeln„ Nie wieder Krieg" umherzögen. Man müßte dem Beispiel der Türkei folgen und zu den Waffen greifen, aber wir würden wohl nichts erreichen, da es bei uns im Gegen fatz zu der Türkei Sozialdemokraten gäbe. Der Volksparteiler Geisler sprach über die Teuerung. Seine Ausführungen wurden ständig unterbrochen von scharf antisemitischen Zurufen. Zum Schluß wurde von der Versammlung aufgefordert, einen nationalen Block im Reichstag zu bilden. Der deutschvölkische Pfarrer Wangemann erging fich nur in antisemitischen Hezreden und behauptete, daß über Deutschland eine Stickluft lagere, die nur von den Juden herrühre. Die sogenannten Novemberdemokraten würden bei dem Rechtsputsch im kommenden März sehr schnell Monarchisten werden. Man sollte deshalb sehr vorfichtig sein. Zum Schluß der Versammlung wurde eine Entschließung angenommen, in der Hindenburg als nationaler Mann gebeten wird, die Präsidentschaftskandidatur anzunehmen. Die Versamm lung schloß mit Hochrufen auf Hindenburg, Bismard und das Hohenzollernhaus. Die„ Deutsche Allgemeine Zeitung" betont, es wäre zu untersuchen, was es mit diesem Bund eigentlich auf sich hat und welche Bestrebungen jetzt hinter der einst harmlos und zwischenparteilich gegründeten Organisation" bestehen: Die in der Versammlung gehaltenen Reden und die ganze nationalistische, monarchistische und antisemitische Aufmachung scheinen uns zu bestätigen, daß der im vorigen Frühjahr gegründete Bund inzwischen in ein ganz anderes Fahrwasser geraten ist und daß die Abgeordneten der Mittelparteien, die noch da sind, sich schleunigst zurückziehen sollten. Es erscheint uns als ein Hohn, daß während der Gellung des„ Gesetzes zum Schuh der Republik" eine derartige anfirepublikanische Veranstaltung von der Polizei gefördert und geschützt wird. Auch die Vossische Zeitung" sieht in dem Bund für Ordnung und Freiheit" den Anfang einer deutschen Fascistenbewegung. Die„ Berl. Volkszeitung" schließt ihre Betrachtung der Sonntagsereignisse mit der folgenden tiefberechtigten Mahnung: Es ist also wichtig, sich jetzt von der nationalistischen Presse nicht in völlig falsche Borstellungen drängen zu laffen. Pflicht der Republik ist es, die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Aber die Republik hat alle Ursache, auch den Treibereien der Völlischen auf die Finger zu sehen. Diese Entwicklung fann nicht widerstandslos hingenommen werden. Neben dem Bestreben, durch die Erfüllungspoliit eine Neuregelung der Reparationslaften zu erreichen, müssen auch wirkungsvolle inner politische Maßnahmen ergriffen werden, um den weiteren Verfall der Mart aufzuhalten. So angebracht die von der Regierung erlassene Noiverordnung zur Bekämpfung der Deeisenfpeculation ist, so ungenügend ist sie. Sie bedarf dringend der Es scheint nach alledem klar, daß die Polizei durch die Zumuß sie allein auf die Dauer wirkungslos bleiben. Deshalb muß gehörigkeit der Herren Pfeiffer und Kopsch zum durch eine Stügungsattion für die Mart mit Hilfe des Bundesvorstand irregeführt worden ist. Um von Herrn Kopsch Goldschahes der Reichsbank und durch die Auslegung einer inneren nicht zu reden Dr. Pfeiffer ist nicht nur ein angesehener wertbeständigen Goldanleihe die weitere Flucht aus Zentrumsführer, sondern auch hoher Reichsbeamter und deut der Mark verhindert werden. scher Gesandter in Wien! Es ist zu begreifen, daß die Polizei Die Funtionärverfammlung erwartet von der Reichstags- einen Bund, der solche Namen in seinem Borstand führte, nicht frattion, daß sie diese Forderungen mit aller Entschiedenheit erhebt als ordinären völkischen Hezverein betrachten und behandeln und alles fut, um sie durchzusehen, da sonst die Sozialdemokratie wollte. die Verantwortung für die drohenden Gefahren des Winters nicht Nun beruht die Zugehörigkeit der Herren Kopsch und Das erste fällt in die Zeit des Krieges. Der Staat deckte übernehmen fann." Pfeiffer zum Bundesvorstand offenbar nur auf einem Mißfeine Ausgaben durch Ausgabe von Noten und nicht aus Steuern. Eine Entschließung, die fordert, daß die Kartoffelver verständnis. Und eben infolge dieses Mißverständnisses ist Die Waren wurden gegen einen an sich wertlosen Papierzettel forgung in ausreichender Weise zu mäßigen Preisen sichergestellt die gestrige Beranstaltung gestattet worden. Weil sie gestattet abgegeben. Es wurde Geld zum Zwangsfurs in die Massen gewerbe, wurde angenommen und soll der Reichstagsfrattion als war, mußte die Polizei fie auch schüßen, denn es geht natürlich pumpt und so eine fünstliche Rauftraft geschaffen. Eine fünftliche Material übergeben werden. nicht an, daß die Befugnis, Versammlungen zu verbieten und Zentrum und Reichspräsidentenwahl. Die aufzulösen, an die KPD.- Funktionäre übertragen wird. MeIndustrie muß namentlich darauf bestehen, daß mand hat die Pflicht, sich den Anordnungen dieser neuesten laufende Geschäfte unbeschadet der Borschriften der Ber" Behörde" zu fügen, und ihr Versuch, sich mit Gewalt durchDer Reichsparteiausschuß der Zentrumspartei beschäftigte ordnung unter gleichen Bedingungen reguliert werden können, zusehen, muz zu wüsten Prügeleien führen. Das hätten auch sich mit der bevorstehenden Wahl des Reichspräsidenten, ins- unter denen sie abgeschlossen wurden; ferner muß, ohne die KPD.- Funktionäre begreifen müffen, wenn sie noch einen besondere mit dem von Dr. Stresemann gemachten Vor- hier weitere Einzelforderungen zu erheben, die Zahlung in Funken Berstand hätten. Wenn wir recht unterrichtet sind, schlag der Verschiebung der Wahl. Der Ausschuß beschloß die Auslandswährung an Importeure und imporhaben sie es zum Teil sogar schon eingesehen. Entscheidung der Zentrumsfraktion zu überlassen. Dem Vor- tierende Fabrikanten auf Grund der Bestimmungen des Nach der anderen Seite hin ergibt sich, daß ein behörde schlag Dr. Stresemanns wurde im Prinzip 3uge§ 14 der Verordnung gestattet werden." liches Berbot der Zirkus- Busch- Verfamm- stimmt, falls sich die Verschiebung der Wahl aus verfassungsIung durchaus angebracht gewesen wäre. Daß dieses Berbot mäßigen Gründen rechtfertigen ließe. unterblieb, darin liegt der erste Fehler, der in dieser unglückseligen Angelegenheit begangen worden ist. Der deutsche Dollar. Die deutschnationale Fraktion hat im Reichstag wegen der Ereignisse vom Sonntag eine Interpellation eingebracht, Entwurf eines Gesetzes zur Schaffung eines wertbeständigen Das Reichskabinett beschäftigte sich am Montag mit dem die in die dreiste Frage austlingt: Barole Der Feind steht rechts" endlich rückhaltlos Ist die Reichsregierung bereit, unverzüglich ihre Haltung ent- Goldpapiers. Es handelt sich um ein Zahlungsmittel, daß sprechend einzurichten, ist sie namentlich bereit, die volksverhetzende Dollars in Zahlung genommen werden soll. Die Beratun= im Inlande nach dem jeweiligen Werte des aufzugeben und nachdrücklich dafür zu sorgen, daß dem Recht gen des Reichskabinetts wurden am Montag noch nicht abüberall in Deutschland Geltung verschafft wird? Oder will sie weiter geschlossen. Millionen Deutscher, die politisch rechts stehen, als ihre Feinde ansehen, deren Versammlungen und Leben nicht zu achten sind? In Wirklichkeit hat der bekannte Ruf des Reichskanzlers Dr. Wirth,„ Der Feind steht rechts!" durch die Reden, die in Militärische Nebenregierung? Seedts Einmischung in die Politik. Man erzählt sich allerlei über Dinge, die in den Regierungskreisen vor sich gehen. Glaubhaftes und weniger Glaubfolgende Mitteilung, die uns von besonders vertrauenswürhaftes. Vielleicht äußert sich einmal die Reichsregierung über diger Seite gemacht wird: Als jetzt die Absicht auftauchte, den Grafen Brockdorff gleiche Chef der Heeresleitung" aufs neue die Minier. als Gesandten nach Moskau zu delegieren, hat der arbeit gegen ihn begonnen und sie auch fortgefeht, als die Ernennung Brockdorffs trotz seines Widerstrebens beschlossen wurde. der Zirkusversammlung gehalten und die Hochrufe, die dort auf den Mörder Techow ausgebracht wurden, nur eine neue Bestätigung erhalten. Es gehörte schon die auf den Mörder Techow ausgebracht wurden, nur eine ganze Genialität der kommunistischen Strategie und Taktik dazu, um dieses flare Bild für einen Augenblick zu verwischen. General v. Seedt, der„ Chef der Heeresleitung", hat Man kann sich vorstellen, mit welchem tiefen Aufatmen schon in Bersailles während der Friedensverhandlungen gegen die gesamte Reaktion den topflofen kommunistischen Borstoß den damaligen Reichsminister des Auswärtigen und Führer begrüßt hat. Nach den vernichtenden Feststellungen des der Friedensdelegation, Grafen Brockdorff Rangau, Rathenou- Prozeffes, angesichts des standalösen Verlaufs der in äußerst schroffer Weise Stellung genommen. Zirkus- Versammlung, der neues schweres Belastungsmaterial KBD. für fie ein wahres Gottesgefchent. Ihre Presse ist in gegen sie brachte, war die glorreiche Oktoberaktion der Berliner allen Spalten angefüllt von schauerlichen Beschreibungen der geftrigen Borgänge und von Betrachtungen über die„ bolschewistische Gefahr". Nebenbei gesagt, wenn fie behauptet, der Angriff auf den Zirkus Busch sei von russischen Bol= sche witi geleitet worden, so ist das offenbarer Unsinn. War boch auch die neueste 2ftion, mie alle bisherigen der KPD., wom militärischen Standpunkt aus gesehen, geradezu findlich, ihr Berlauf ist der beste Beweis dafür, daß auch nicht einmal ein einziger Unteroffizier der Roten Armee dabei gewesen ist. Im übrigen: es gibt in Deutschland schließlich noch andere Leute als Anbeter Techows und Berehrer von Mar Hölz. Es gibt noch andere Möglichkeiten, Politik zu treiben, als Attentate, Butsche, antisemitische Redauversammlungen und kommunistische Sprengungsversuche. Die großen ökono= mischen Probleme, vor allem das der Markstabilifierung und der Erleichterung der Reparationslasten, haben für die Arbeiterklasse mehr Bedeutung als Reilereien auf der Straße, die mit dem tragischen Ernst wahrer Klaffentämpfe nichts zu tum haben. Es ist darum zu wünschen, daß der blutige Zwischenfall vom Sonntag feinen Nachfolger finde und daß die Regierung die richtigen Mittel wähle, seine Wiederholung zu verhindern. Dazu muß sie sich vom Geift der Gerechtigkeit leiten laffen gegen die einen wie auch gegen die andern. Derhaftete Kommunisten. Bielleicht ist die Frage gestattet, welche dienstliche Befugnis der Kommandeur der Reichswehr hat, sich in die poli= tischen Geschäfte der Regierung zu mischen? Will er die Methoden der Obersten Heeresleitung aus den Kriegsjahren in die Regierung hinüberretten? Gegen den Wucher in der Industrie. Die fächsische Regierung hat im Reichsrat folgenden Antrag eingebracht: „ Der Reichsrat wolle beschließen, die Reichsregierung zu erfuchen, unverzüglich einen Gesetzentwurf vorzulegen, wonach die Preisberechnung nach fremder Währung nur noch für den Teil einer Ware gefordert werden darf, der nachweislich im. portiert und in fremder Währung bezahlt worden ist. Beim Reichswirtschaftsministerium ist eine Stelle zu errichten, wo jeder Abnehmerverband in Fällen, in denen nach seiner Meinung gegen diesen gesetzlich festgelegten Kaltulationsgrundsatz verstoßen wird, ein Berfahren einleiten tann, in dessen Beríauf der Induftrieverband, dem die liefernde Firma der Natur ihres Betriebes nach zuzurechnen ist, nachzuweisen hat, daß tatsächlich bei den in Frage kommenden Waren der aus dem Ausland importierte Bestandteil sich in der der Kalkulation zugrundegelegten Höhe bewegt." Die„ Rote Fahne" teilt mit, daß unter dem Verdacht der Anstiftung des Radaus bisher folgende kommunistische Funktionäre verhaftet worden sind: 1. Mar Dörr, Rebatteur der Roten Fahne" Unter den Broteftanten gegen die Devisenordnung be und Vorsitzender der Stadtverordnetenfraftion, 2. R. Pfeiffer. findet sich auch der Reichsverband der Deutschen"(!) Geschäftsführer der Roten Fahne", 3. Artur Industrie, der sich natürlich von dem Dollar nicht trennen Boerner, Mitglied des Reidsausschusses der deutschen Betriebs- fann. Seine Resolution beschwert sich darüber, daß die Reräte, 4. Bruno Lieste, 5. Hermann Rintorf, 6. Frizz Heil- gierung ausnahmsweise einmal durch die Not gezwungen mann, 7. Mar Roehler, 8. Erich Thiele. wurde, schneller zu handeln als der Reichswirtschaftsrat reden Eine Korrespondenz meldet außerdem, daß mehr als fonnte. Geist und Sinn des Protestes geht aus folgender zwanzig fommunistische Funktionäre verhaftet worden sind. Stelle der Entschließung hervor: Ein Notruf. Mit anderen Worten: Deutschland soll weiter dem Eindringen der fremden Zahlungsmittel un tätig zusehen. Es lebe der Profit! Wir erwarten, daß die Regierung fest bleibt und die notwendigen weiteren Schritte mit größter Beschleunigung tut. Der neue Reichsgerichtspräsident. Ansprachen Eberts und Dr. Radbruchs. Im Reichsgericht Leipzig fand gestern in Gegenwart der Mitglieder des Reichsgerichts, der Reichsanwaltschaft und der Rechtsanwaltschaft beim Reichsgericht die feierliche Einführung des neuernannten Reichsgerichtspräsidenten, des früheren Außenministers Dr. Simons, durch den Reichspräsidenten Ebert statt, der vom Reichsjustizminister Genossen Dr. Radbruch begleitet war. Der Reichspräsident betonte in seiner Ansprache die Verdienste des früheren Reichsgerichtspräsidenten. Er wies auf die besondere Bedeutung der Stellung an der Spitze des overſten deutschen als ein gemeinsames Gut im Bewußtsein und Herzen des Volkes Gerichtes hin. Er betonte, eine zielbewußte Erziehung zum Gemeinwefen müsse in Zukunft auch bewirken, daß Recht und Rechtspflege lebe, und daß die Männer, welche die vornehmste Bertörperung deutscher Rechtskultur feien, in der öffentlichen Meinung einen ganz anders bedeutsamen Blaz einnähmen, als dies heute der Fall sei. Reichsjustizminister Dr. Rad bruch wies darauf hin, daß das deutsche Reichsgericht Achtung in der Welt forbere. Dr. Simons übernehme die Führung der deutschen Justiz in schwerer Zeit. Das Rechtsbewußtsein in den Tiefen erschüttert die Rechtsordnung in Notlage- das Reichsgericht selbst in die vorderste Front erstinstanz. manchen Teilen veraltet der Richterstand von leidenschaftlicher Rritit umbrandet- die Rechtsanwaltschaft in schwerer wirtschaftlicher licher Rechtspflege gerüdt, aber es sei die Hoffnung begründet, daß gerade in fawerer Zeit die Führung des neuen Reichsgerichtspräsidenten unserem Rechtsleben und unserem Vaterlande zum Segen gereichen werde. Reichsgerichtspräsident Dr. Simons betonte: Das Wort, daß die Gerechtigkeit die Grundlage jeder Regierung fei, müsse auch für die demokratische Republik gelten. Die konservative Gesinnung des Richters gegenüber dem Gesetz dürfe nicht zum inneren Widerstand gegen die verfassungsmäßige Form des Rechtslebens werden, weil fonft die Schaffensfreude des Richters eriahmen würde. Trotz aller Schwierigkeiten sei er gewiß, daß das Reichsgericht die Aufgaben der neuen Zeit erfolgreich in Angriff nehmen werde, insbesondere die Bereinfachung des ungeheuren Rechtsstoffes nach großen Linien der Entwicklung, ein Zufammenarbeiten mit den neuen Rechtsinstanzen, bes Reiches, eine Fühlungnahme mit der Rechtsentwicklung außerhalb der Reichsgrenzen und eine ständige Kontrolle der internationalen Rechtsentwicklung. An diese Einführungsreden schloffen sich Begrüßungen des neuen Reichsgerichtspräsidenten durch die Vertreter der Richter, der Reichsanwaltschaft und der Rechtsanwälte an. Die bayerischen Fascisten. Augsburg, 16. Oftober.( Cig. Drahtbericht.) Offenbar angeregt durch das Beispiel der italienischen Fafciften entfalten die bayerischen Nationalsozialisten" in der letzten Zeit wieder eine lebhafte Tätigkeit. Ihr Führer Sitler zieht mit seinen Stoßtrupps von Ort zu Ort. In Rosenheim biwafierte er jüngst mit seinen Leuten auf dem Marktplay. In Bad Tölz erschien er, umgeben von seinen Bewaffneten, in einer Bersammlung. In Allach trat er mit drei Lastautos mit ungefähr 180 Mann auf. besetzte die Straßen des Ortes und ließ drei Arbeiter ver= prügeln. Am Sonntag war er unter Benugung eines Extrazuges nach Roburg gefahren. Im bayerischen Oberland läßt er durch feine Leute in den Waffengeschäften Waffen auftaufen. Die Regierung sieht diesem Treiben tatenlos zu. Die Staatsanwaltschaft lehnt es ab, gegen die Landfriedensbrecher einzuschreiten. Schriftsteller, dem unfreiesten Arbeitsstlaven im Jahre 1922, zunuze| steuerte mit vollen Segeln auf buntbewegte Fröhlichkeit los. Heiter Die Postgebühren und die Schriftsteller. tommen. Geschäftsunternehmungen aller Art, Behörden, Zeitungst das Milieu in seiner Farbengebung und die Darbietungen der unternehmungen usw. entschädigen ihre Angestellten ganz oder teil- Bühne wollen Auge und Ohr entzüden und alle Schmere der Zeit weise, wenn der Beamtete ein häusliches Telephon braucht.( Für vergessen laffen. Man flüchtet in den Farbenrausch, den einige aus die Zeitungen trifft dies leider vielfach nicht zu. D. Red.) Der freie Schriftsteller empfängt solche Entschädigung nicht. Der Staat allein kann helfen und muß helfen. Da ihm die Hilfe diesmal so leicht gemacht wird, darf er sie nicht versagen. d. Unser Mitarbeiter Dr. Mar Hochdorf schreibt uns: gezeichnete beforative Talente hier auf der Grundlage der russischen Boltsfarbenfreudigkeit erregen. Man läßt sich einlullen von dem Die deutschen Schriftsteller werden mit Graufen erfahren, daß Klang alter Volkslieder und folgt, ohne durch beißende Satire in furzer Zeit alle Boſtgebühren wieder um hundert Prozent er oder bohrende Psychologie gestört zu werden, den wikigen Einfällen höht werden sollen, Es ist den meisten unter ihnen kaum noch mögder leichten Muse. Die szenische Aufmachung verstehen die Russen lich, diese ungebeuren Raften zum Schuße ihrer geistigen und wirtaufs allerbeste. Wie trift und monoton sind durchgehends die deutfchen Kabaretts darin, während hier alles in Farbe leuchtet und schaftlichen Eriftens zu tragen. Sie spfern im Grunde schon, was fie gar nicht mehr besitzen. Sie bestehlen sich schon heute selber und Das erste Festtenzert des Bezittsbildungsausschusses. Dr. Kurt Schmettert. Freilich, der Mensch ist fast zur Puppe, zur Marionette verfümmern tagtäglich an Geist und Körper mehr. Unheilbar ver- Singer, der Dirigent der ersten der fünf Festkonzerte, stedt feine degradiert. Alles ist auf einheitliche Wirkung ftitifiert: Russische loren werden sie aber sein, wenn sie die jetzt gültigen Fernsprech- Biele immer sehr hoch, feien die Ausführenden Liebhaber oder Mu- Volkslieder sind in Szene gefekt, alte Balladen werden dramatisiert. gebühren fünftig noch um hundert Brozent überzahlen müssen. filer. Dasselbe Programm, das er voriges Jahr in der Hochschule Das Preziöse und Deforative überwiegt, wofür Nummernbezeich mit Aerztechor und erzteorchester gegeben hatte, brachte er diesmal nungen wie Spielbose" und" Russisches Boltsspielzeug" charatteDas tönnen fie einfach nicht! Und eine Regierung, mit dem Blüthner- Orchester in der alten Garnisonfirche: Die ristisch sind. Dazwischen wird raffig getanzt. Elena Betessi die derartiges auch von den deutschen Schriftstellern verlangt, macht riegerse Kantate über„ Ein feste Burg ist unser ist sowohl im spanischen wie utrainischen Tanz Meisterin. Besonders sich des Versuchs schuldig, das geistige Leben des Baterlandes dem Gott" und die C- Dur Messe von Beethoven. Wie damals reizvoll ist eine Parodie auf die italienische Oper durch Buppen mit endgültigen Untergang auszuliefern. Der Banfier, der Fabrikant, hatte er auch biesmal mit seiner waderen Schar einen vollen Erfolg. Menfchenföpfen, wozu Jaap Rool eine fehr intereffante Mufit der Kaufmann, felbft der Kleinträmer finden Mittel, diese neue Be- Bor allem mit Beethoven, indem er sein großzügiges Temperament beigesteuert hat. Darsteller, Sänger, Chor und Orchester sind vor lastung irgendwie in die Betriebsunkosten einzurechnen. Der. Schrift- und fein feftes Stilgefühl so recht ausleben fann. Die Kriegersche trefflich, aber den nachdrücklichsten Eindrud empfängt man doch von steller, mag er Phantasie und Opferwillen auch übermenschlich an- Rantate mit ihren alten funstvollen Kontrapunkten wirkt faft nur auf der farbigen Dekoration. Dies ist nun das dritte russische Kabarett in Berlin( das zweite strengen, wird hierzu nie und nimmer imftande sein. Aus Not oder Musiker und würde zu vollem Leben höchstens durch einen Rüdelschen Eigensucht versagt ihm der Arbeitgeber die Honorarerhöhung, die oder Ochsschen Meisterchor erweckt werden können. In der Beet- ift inzwischen eingegangen). Freitag wurde eine ruffische Tanzfeine Laften und Einfünfte einigermaßen in Ausgleich bringt. Und hopensehen esse dagegen reichen sich die wundervollsten italieni bühne, Sonntag eine russische Kunstausstellung eröffnet. Berlin der Schriftsteller braucht bei alledem fein Telephon dringender als die hand. Und was hat Beethoven aus dem Tegt herausgeholt! schen Rantilenen und die genialite und gewaltigste Kontrapunktit wird eine russische Kulturstadt. sein tägliches Brot. Wenn der Schriftsteller Arbeit sucht, so tann er wie das über diesem sonst so starren, so oft von größten Meistern Refforatsübergabe an der Universität. Die Universität beging nicht, gleich dem vagierenden Kunden, auf die Wanderschaft gehen. recht schematisch vertonten lateinischen Tegt vibriert! Wie alle nur Sonntag mittag die Rektoratsübergabe in der gewohnten Form mit Er muß zu Hause bleiben, er muß sich seine innere Sammlung er- irgendwie möglichen Deutungen aus ihm herausgeholt werden, einem Festaft in der neuen Aula. Der fcheibende Rettor, Geh. Rat halten, er muß sich, wenn er ein Schriftsteller der Phantasie ist, das dramatische Spannungen, wuchtige Explosionen und lieblichste Lyrif alter ernst, erstattete den Bericht über sein Amtsjahr, dessen Land seiner Träume anbauen, er muß, ist er ein Schriftsteller der sich aufs fchönste ergänzen. Nur ein Berdi in seinem Requiem hat Ereignisse für bas Leben der Hochschule manche durchgreifende AenUeberlegung und Aufklärung, feine Quellen und Bücher durch unter den Späteren diese lateinischen Terte so zu behandeln gewußt. berung gebracht haben. Dann übergab er die Reftorwürde an feinen forschen. Er ist zur Seßhaftigkeit verurteilt. Braucht er den Bu Wenn ich die Aufführung lebte, so will das nicht heißen, daß Nodfolger, Geh.- Rat Arthur Heffter, der den Amtseid leistete jammenhang mit der ernährenden Geschäftswelt oder braucht ihn bie letzten Ausdeutungen schon vollkommen da waren. Das apol und bann feine neugewählten Mitarbeiter bekanntgab. Daran war weniger der Das Thema seiner Antrittsrede hatte Heffter wie üblich aus linisch Hinreißende fehlte da und dort der Verleger, so muß zur Vermittlung das Gott sei Dank erfundene sehr tüchtige und eraft geschulte Werztechor oder das Blüthner feinem Sonderfach gewählt, der Pharmatologie, die zum ersten Male Werkzeug des Fernsprechers dienen. Nimmt ihm die Postverwaltung nun dieses wichtigste Lebens. Orchester oder Herr Priebe an der Orgel schuld als das Solo in ihm einen ihrer Bertreter für die höchste Würde der Universität quartett, das in Lili Dietopp eine eindringliche und liebliche, ftellt. Seine Ausführungen, die sich gegen manche irrtümlichen Borwerkzeug, indem sie für seine Benugung einen unerschwinglichen aber feineswegs energische Führung hatte, woran auch ihre tech- tellungen wandten, wie sie in nicht- medizinischen Kreisen über die Breis verlangt, so macht sie sich der fahrlässigen Tötung der größten nische Unfreiheit in der höheren Stimmfage schuld war. Auch der Bedeutung des Wertes und Begriffes der Pharmatologie verbreitet Masse der deutschen Schriftsteller schuldig. Nein, sie macht sich sogar Gegenpart, der Baß, war durch Dr. Steinharter nicht ganz sind, definierten diese Wissenschaft als die Lehre von den Verände dieser Untat mit Ueberlegung schuldig. Aber sie wird dieser Schuld vollkommen vertreten, während Frau Meyer- Müllendorf rungen, die chemisch wirkende Substanzen im lebenden tierischen Or und der Strafe, vor der fie die Zukunft bewahren möge, entgehen mit ihrem anschmiegenden, wenn auch nicht sonderlich hervortreten ganismus oder an überlebenden Organen hervorbringen und die wollen. Sie fonn es nur, fie fann es defto gewisser, wenn sie Aus. den At sehr sympathisch wirkte. Am besten gefiel mir der Tenorist furz als Giftwirkungen bezeichnet werden. Denn die chemischen Wirnahmebestimmungen für die deutschen Schriftsteller schafft. Für den Baul Bauer, dessen fortschreitend sich besser entwickelnde Stimmungsmittel, mit denen sich die Pharmatologie befchäftigt, tönnen Schriftsteller dürfen die Telephongebühren um feinen Breis hinauf. fultur und intelligenter Vortrag hoch anerkennenswert find. gefegt werden. Sie dürfen für ihn höchftens hinuntergesetzt werden. Ueber die Formulierung der neuen Bestimmung darf sich die Bostverwaltung nicht lange den Kopf zerbrechen. Es handelt sich, sieht mans genau an, ja gar nicht um eine Ausnahme bestimmung, sondern nur um ein Arbeiterschußgefeß: um ein Gesez zum Schuße der geistigen Arbeit. Natürlich soll diese Vergünstigung nur dem sogenannten freien Heinrich Maurer. Schlechtweg als„ Gifte, gelten. Der Schöpfer diefer iffenschaft war Rudolph Buchheim, der, mit 27 Jahren, 1847, mach Dorpat berufen, dort das erste Laboratorium für solche UnterDas Karussell. Bei der neuen ruffisch- deutschen Rammerfunftbühne fuchungen einrichtete und allmählich eine große Schülerzali um sich arussell, die Sonnabend ihre Pressevorführung gab, dedien sammelte. Er schuf bie Syſtematit, in der alle Arzneimittel nach sich diesmal wirklich Name und Sache. Karussell das Wort läßt ihrem chemischen Eigenschaften und pharmatologischen Wirkungen in wieder Kindheitsentzückung lebendig werden: fröhliches Dahinsausen Gruppen zufammengefaßt find. In Dorpat war sein Nachfolger zum Klange luftiger Mufit im Gewoge von bunten Farben und Oswald Schmiedeberg, sein ehemaliger Schiller, der dann Glikerschmud. Das schmude Theaterchen am Kurfürstendamm 232 von 1872 an bis zum Einzuge der Franzofen eine Bierde der deut in den ehemaligen Ausstellungsräumen der Berliner Sezeffion fchen Universität in Straßburg gewesen und das anerkannte Haupt ein mündlicher Zusahbefehl Höhere Preise, aber feine Ablieferung. diefer Weg dürfte nach der Begründung des preußischen Antrages! eine Berbilligung des Brotgetreides für die nächste Zukunft ermög- bestanden, wonach aus denjenigen Häusern, aus denen Schüße geIn den nächsten Tagen wird der Reichstag sich mit der Erlichen. Als Beleg für den sicheren Eintritt der Frachterhöhung fallen feien, alle Bewohner auf die Straße zu führen und dann höhung der Umlagegetreidepreise für das erste Drittet beschäftigen wird folgendes angeführt: eine Durchsuchung des Hauses vorzunehmen sei; die Bewohner, in müssen. Die ablehnende Haltung der Sozialdemokratie ist bekannt. Sie erfolgt nicht nur deswegen, weil die Preise für das erste Drittel Dom Gesezgeber festgelegt sind und das Steigen der Preise für freies Getreide ein ausreichender Ausgleich für die fünftig entStehende Verteuerung der Produktion mit sich bringt, sondern vor allem auch, weil die Steigerung der Preise für das erste Drittel feine Förderung der Ablieferung bedeutet, Bereits seit Wochen ist die agrarische Bresse angefüllt mit Mitteilungen über die Unmöglichkeit, die vorgesehene Menge von 2% Millionen Tonnen abzuliefern. Die tatsächliche Ablieferung ist auch überaus gering. Sie betrug bis zum 5. Oftober 211 000 Tonnen gegenüber 814 000 Tonnen im Vorjahre. Wenn auch zuzugeben ist, daß geringer Ernteausfall und verspätete Ernte die Ablieferung verzögern, so ist die sehr geringe Ablieferung doch vor allem die Folge des attiven und passiven Widerstandes der Landwirtschaft gegen die Umlage. " Die in Deutschland derzeit angebauten 10% Millionen Hektar deren Wohnungen dann Waffen gefunden würden, seien unverzügGetreide sind im Frühjahr 1923 mit jungen Weizen-, Roggen-, lich standrechtlich zu erschießen. In einer Versammlung der KomGerste und Haferpflanzen bestockt. Die Ausgaben, die erforder- mandeure des Freiforps habe Noste selbst gesagt:„ Ich werde jeden lich sind, um diese Flächen zu beatern, zu bestellen und zu be- Angehörigen des Freikorps schüßen, der etwa zu weit gegangen sein fäen, find von der Landwirtschaft gemacht. Große Teile dieser sollte." Flächen sind aber ungenügend mit Stidstoff ver= Es begann dann die Zeugenvernehmung. Die Haussehen; diese Flächen werden bei der Ernte im Ertrag zurück- angestellten der beiden Erschossenen befunden, daß diese die Waffen bleiben und den Ausfall in unserer Brotversorgung verursachen. Derstedt hätten, um sie nicht auszuliefern, daß sie aber nicht Dies kann aber mit einem Schlag geändert werden, geschossen hätten. In beiden Fällen wäre dann nach Entdeckung wenn man zur rechten Zeit im Frühjahr die oben angegebenen der Munition von den beiden Erschossenen das Versteck selbst an= Mengen von Salpeterdüngefalz aufstreut, was mit der Hand oder gegeben worden. Mehrere Angehörige des Freikorps, die bei der der Maschine geschehen fann, wenn man also diesen Flächen eine Durchsuchung zugegen gewesen waren, geben an, daß aus den fragKopfdüngung von 100 Kilogramm Salpeter je Hektar in Ergän- lichen Häusern jede Nacht geschossen worden sei. Es wurde dann zung der bisherigen Düngung gibt." Oberpräsident Noske als Zeuge Ilja Rubanowitsch. Es wird abzuwarten fein, wie sich der Reichsrat und namentlich der Reichstag zu diesem preußischen Antrag stellt. Wenn das vor geschlagene Mittel geeignet ist, die deutsche Wirtschaft aus der verDer Reichslandbund, der die Umlage heftig bekämpft zweifelten Lage, in der sie sich namentlich bezüglich der Volkshat, erläßt jetzt eine Mahnung, die mit folgenden Sägen schließt: ernährung befindet, herauszubringen und sie auf eine gesunde Die Durchführung der Umlage in ihrer jegigen Gestalt Grundlage zu stellen, so darf es nicht abgelehnt werden. Daß etwas würde infolge der schlechten diesjährigen Ernte nicht den von Durchgreifendes geschehen muß, dürfte nachgerade auch dem unverder Reichsregierung erwarteten Erfolg haben, besserlichsten Optimisten klar geworden sein. fiie würde vielmehr die Leistungsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft und damit die Grundlage zerstören, auf der unser ge= samtes Wirtschaftsleben und der Wiederaufbau unseres Baterlandes beruhen. Entgegen dem Ziele, welches die deutsche Landwirtschaft durch das Hilfswerk erstrebt: Unabhängigkeit unseres Boltes in feiner Lebensmittelversorgung vom Auslande, würde Gestern ist einer der ältesten und bekanntesten Führer fie uns in dauernde Abhängigkeit vom Auslande der Sozialerevolutionären Partei Rußlands, Ilja Ruba bringen und uns zu dessen Sklaven machen. nowitsch, in Berlin plötzlich vom Tode ereilt worden. Das ist eine Drohung mit der absichtlichen Mindererzeugung Er war aus Paris, wo er seinen ständigen Wohnsiz hatte, ven Getreide, falls nicht die Forderung des Reichslandbundes nach zur Teilnahme an einer Konferenz der Auslandsdelegation Bemessung des Preises für das Umlagegetreide nach dem Markt- feiner Partei nach Berlin gereist und wurde in der Sizung, preise und die Herabsehung der Umlagemenge erfolgt. Noch ge- nachdem er eine temperamentvolle Rede gehalten, plötzlich von fährlicher als das erstere ist die Herabjegung der Umlagemenge. einem Herzschlage getroffen. Er verschied in den Armen seiner Sie brächte unsere öffentliche Brotversorgung in noch stärkere Ab- Freunde, bis zum letzten Augenblick erfüllt von dem Gedanken hängigkeit von der ausländischen Zufuhr, den dauernd steigenden an die Partei, der er sein ganzes Leben geweiht. Weltmarktpreisen und bringt mit Sicherheit Woche für Woche Genoffe Rubanowitsch gehörte der älteren Generation der Steigende Brotpreise. Da jeßt die Abgabepreise der Reichsgetreide- ruffischen Sozialisten an, die schon in den 70er und 80er Jahren ftelle von 1520 m. pro Zentner auf 4600. festgesetzt worden den Befreiungskampf aufnahmen. Im Jahre 1859 geboren, find, so wird das Vierpfundbrot in furzer Zeit ohnedies einen widmete er sich nach Absolvierung seiner Studien zunächst der Preis von etwa 120 bis 130 m. erreichen. akademischen Laufbahn und war für eine Dozentur bei der Bei der bevorstehenden Beratung der Erhöhung der Umlage- Odessaer Universität in Aussicht genommen. Er zog es aber preise wird deshalb die Regierung sagen müssen, was sie zur Ein- vor, sich der revolutionären Tätigkeit zu widmen, war mit bringung der Umlage bisher getan hat und wie sie den organi- glied der Partei der ,, Bollsfreiheit", die in den 70er und Anfierten Widerstand der Landwirtschaft gegen die Ablieferung zu fang der 80er Jahre ihren heidenhaften Kampf gegen den brechen gedenkt. Ist das Steigen der Brotpreise schon eine unge- Barismus führte, und flüchtete Ende der 80er Jahre, nach heure Gefahr, so noch mehr das Stoden der Versorgung dem völligen Zusammenbruch der Partei, nach dem Auslande. fiberhaupt. Da es immer schwieriger wird, Auslandsgetreide hier war er, hauptsächlich in Frankreich, in den Kreisen der zu beschaffen, muß die inländische Ernte voll erfaßt werden. Ber- sozialistischen Emigration tätig. Als im Jahre 1901 die Sofagt die Staatsgewalt auch hier, so darf man sich über die Folgen zialrevolutionäre Partei Rußlands entstand, wurde er von nicht wundern. ihr in das Internationale fozialistische Bureau in Brüssel delegiert. Seitdem war er ununterbrochen der Vertreter der Partei in der Internationale, zugleich aber auch Mitglied der zentralen Körperschaften der Partei, in denen er bis zu seinem Tode tätig war. Chilefalpeter als Zahlungsmittel. Die preußische Regierung hat beim Reichsrat beantragt, die als notwendig anerkannte Erhöhung des Preises für das Umlagegetreide an die Landwirte in Form von Chilisalpeter auszuzahlen. In der Begründung wird nachge- Name Rubanowitsch seit Jahren bekannt. Als ständiger Mit In der westeuropäischen sozialistischen Bewegung war der wiesen, daß die Inlandserzeugung an Stidstoffdünger zwar von der arbeiter der Pariser Humanité" unter der Redaktion von Landwirtschaft abgenommen wird, aber bei weitem nicht ausreicht, Jaurès und als Herausgeber der Zeitschrift La Tribune um wenigstens die gesamte Getreideanbaufläche des Reiches mit Russe" war Rubanowitsch weit über die Kreise der ruffischen dem wirksamsten aller Düngemittel, dem Sticstoff, zu versehen. Emigration befannt geworden. Die französischen Genoffen Das Reich soll deshalb den für diese Aktion notwendigen Stidftoff- machten ihm mehrfach den Vorschlag, für das Parlament zu dünger vom Ausland, beziehen, wo er in Form von Chilifsalpeter kandidieren. Er lehnte aber dieses Anerbieten ab, um sich der in fast unbeschränkter Menge zur Verfügung steht. Nach dem Vor- russischen Parteiarbeit widmen zu können. Diese Arbeit hat schlag würde schon die Ernte von 1923 um 3-4 Millionen Tonnen er bis zum lekten Atemzuge geleistet. Auch er ist, wie so Getreide erhöht werden, so daß der Einkauf von Auslandsgetreide, mancher unserer besten Genoffen, in den Sielen" gestorben. für den schon im laufenden Wirtschaftsjahr wahrscheinlich mindestens 240 Milliarden Mart erforderlich find, sich erübrigen würde. Nur Aus den Märztagen 1919. 1918 bis zum März 1919: As im Januar die Zeitungen besetzt vernommen. Er schilderte die unruhevollen Tage vom Dezember wurden, war die Regierung fassungslos, so daß er sich entschoß, von Dahlem aus mit der Bildung von Formationen zu beginnen. Das Hauptziel war, die Sicherheit der Wahlen zur Nationalverfammlung zu gewährleisten. Die Agitation auf der anderen Seite wurde mit unverminderter Heftigkeit geführt, um die Revolution nach russischem Vorbild weiterzutreiben, und die mühsam geschaffene Ordnung zu beseitigen, so daß das preußische Staatsministerium über Berlin den Belagerungszustand verhängte. Die Plünderungen am Aleganderplatz verursachten einen Schaden von Millionen. Es handele fich nicht um Ausschreitungen einzelner, denn das Polizeipräsidium wurde sogar mit Maschinengewehren beschossen. Die Spuren sind noch heute zu sehen. Aus der Stadt kamen Hilferufe, ben unmöglichen Zustand, das mitten in der Stadt eine Schlacht zu machen. Das bestimmte mich zu dem bekannten Schießerlaß, drohe, der wahnsinnigen Schießerei und dem Blutvergießen ein Ende richt aber die falschen Meldungen über die Erschießung von Polizeibeamten in Lichtenberg. Als ich den Befehl unterschrieb, war mir flar, daß das tein unbedentliches Borgehen sei. Ich hatte schon früher die Erfahrung machen müssen, daß bei diesen neugebildeten Formationen einzelne Leute bei Straßentämpfen leicht über die Stränge slagen. Es war aber notwendig, rasch Ordnung zu schaffen. Und rückschauend tomme ich heute noch, selbst Folge hatte, zu der Erklärung, daß er richtig war. Der Befehl wenn der Befehl mehr oder weniger üble Begleiterscheinungen zur hat ein rafches 2bflauen der Kämpfe bewirkt. Wenn der Befehl zum Teil meinen Intentionen nicht entsprechend behandelt wurde, so liegt das an der Fieberstimmung und dem den unvermeidlichen Begleiterscheinungen eines Bürgerkrieges. Blutrausch auf beiden Seiten, Einen zweiten Befehl habe ich nicht erlassen. Ob die Kommandeure eine Interpretation meines Befehls gegeben haben, weiß ich nicht. Von dem Befehl der Gardeschützendivision habe ich erst später gehört, er ist dann nach der furchtbaren Marloh- Affäre aufgehoben worden. Für meinen Befehl habe ich restlos die rechtliche und murde aus den Häusern geschossen, die Truppen hatten eine große moralische Verantwortung zu tragen. Die Tatsache besteht: Es Zahl Tote, angeschossene Soldaten wurden in bestialischer Weise niedergemacht. Heute würde manches verhindert werden, was jetzt graufenerregend wirft, aber damals mitten in den Kämpfen mußte man auch die Stimmung berücksichtigen. Auf eine Frage des R.-A. Dr. Alsberg erklärt Beuge Noste noch, daß man sich heute fein rechtes Bild machen könne, in welcher Stimmung damals die Beteiligten waren. Man machte häufig die Erfahrung, daß Leute Leute zu fassen und es dürfte vorgekommen sein, daß die Truppen aufgegriffen wurden, daß dann aber die Truppen durcheinander famen und die Leute wieder entrannen. Daher war es schwer, die immer wieder von denselben Leuten aus dem Hinterhalt beschossen wurden. Es wurde dann auf weitere Zeugen verzichtet. Staatsanwaltschaftsrat Dr. Burchardi ist der Meinung, daß bei einem größeren Maße von Menschenkenntnis und Besonnenheit Czetalla nicht hätte zur Erschießung dieser beiden Bersonen schreiten müssen. Er durfte aber nicht nur so handeln, sondern er mußte division ausführen. Damit entfällt bei Czekalia die Widerrechtlichkeit als Soldat den höheren Befehl der Gardeschüßentavallerieund bei v. Derken die Anstiftung. Er beantragte Freisprechung. Nachdem die Berteidiger sich diesem Antrag angeschlossen hatten, sprachen die Geschworenen die Angeklagten nicht schuldig und es erfolgte ihre Freisprechung. * der pharmakologischen Wissenschaft geworden ist. Es sei nur erin Berliner Märzunruhen beteiligten Freikorps Lützow, Leut- beiden Angeklagten beantragt hatten, erhob sich ein Geschwore 3wei ehemalige Offiziere des an der Niederwerfung der Nachdem Staatsanwalt und Berteidiger die Freisprechung der nert an seine Untersuchungen über das Gift des Fliegenpilzes, an seine Darstellung der wirksamen Stoffe des Digitalisblattes und nant a. D. und jetziger Kaufmann Siegmund Czekalla aus ner und führte aus:" Hohes Richterfollegium, ich möchte Sie auch ihrer Wirkungen auf das Herz. Die Untersuchungen über die zichorie Erfurt und Rittmeister a. D. Rittergutsbesitzer Wilhelm v. Dergen sehr bitten, die Angeklagten freizusprechen. Vorsitzender Landund den horienfaffee gehören zu Schmiedebergs volkstümlichen aus Berlin, ſtanden gestern vor dem wurgericht des Land- gerichtsdirektor Toelf verwies den Geschworenen darauf, daß seine Arbeiten. Hier verteidigt er die arg verleumdete Zichorienwurzel und gerichts I unter der Antlage des Totschlages. bezeichnet fie als einen bei richtiger Zubereitung fehr wohlschmeckenden Ersatz des Kaffees, der unschädlich ist und in vielen Fällen mit seiner appetijerregenden die Verdauung befördernden und fäulniswidrigen Wirkung von großem Rugen sein tann. Als Schmiedeberg im vorigen Jahre starb, ging mt ihm, so schloß Heffter, ein ehrfurcht weckendes Vorbild an Gewissenhaftigkeit dahin, das den Tageserfolg gründlich verachtete und stets die Eache über das Persönliche stellte. Die Ansprache eines Studierenden und der gemeinsame Gefang von Schillers Reiterlied" schloffen den Festakt. Zwei Bewohner der Holzmarktstraße, Händler Abrahamson und Selempnermeister Wallmann, waren auf Befehl des Leutnants Czekalla, der zu dem Detachement des Rittmeisters v. Derken gehörte, am 13. März erschossen worden, da bei einer Hausfuchung bei ihnen Waffen gefunden wurden. Beide Angeflagten beriefen sich auf die Schießerlasse Nostes und der Gardekavallerieschützendivifion. Aeußerungen unstatthaft seien, daß er ja selbst Richter sei und selbst die Entscheidung zu fällen habe. Der Geschworene wollte sich aber durchaus nicht belehren laffen, er sprach immer wieder:„ Ich fann doch auch die Freisprechung beantragen.". Schließlich drückte ihn fein Nebenmann auf die Geschworenenbank nieder, wo er denn topfschüttelnd Plak nahm. Sie haben es zu gut... Die Techow, Günther und Mordkomplicen. Seit die deutschnationalen Heldenjünglinge vom StaatsgerichtsHof zu Buchthaus verurteilt wurden, bemüht sich die deutschnationale Bresse um den Nachweis, daß sie bedauernswerte Mitbürger feien, bie nur einer Berkettung von widrigen Umständen zum Opfer fielen. Maurenbrechers einen falten Wasserstrahl. Sie bringt unter der Dieser Stimmungsmache versetzt die Deutsche Zeitung" Mag Ueberschrift:" Schwergeprüfte Buchthäusler", einen Auffaß, der dem Nachweis gewidmet ist, die Zuchthäusler würden viel zu gut ernährt. Wörtlich heißt es da: Someit hat es der Handarbeiter trotz aller Sireits noch nicht gebracht. Geistige Arbeiter, Mittelstand, Rentner werden wohl bald ausgerottet sein; mit den tieinen Kindern macht man den Anfang durch Entziehung der Milch, die der Zuchthäusler nicht entbehren darf. Und da soll die Lage der armen Zuchthäusler noch verbessert werden! Es ist wahrlich eine Luft zu leben, aber nur für Zuchthäusler! des Spartatistenaufstandes im März 1919. Die Truppen hätten sich Czetalla schilderte ausführlich die Lage in Berlin während vorgenommen, fo loyal wie möglich vorzugehen, durch das Verhalten Elektrische Großfraftübertragung. Ueber dieses Thema sprach der Bevölferung sei ihnen diese Absicht aber erschwert worden. Anam Sonntagabend in der Urania Studienrat Schwerdt, indem dauernd feien aus den Häufern Schüsse gefallen und unter den er auf die ungeheure Bedeutung der elettrifchen Stromübertragung Eruppen fursierten zahlreiche Gerüchte über die scheußlichsten Greuel für Standort und Wirtschaftlichkeit der Industrie einging und die taten der Spartalisten. Für die Offiziere des Freikorps bestanden gewaltigen von der Technik bisher auf diesem Gebiete gelösten die bei Offiziersbesprechungen mündlich erteilten Befehle, Probleme tlar umriß. Experiment, Lichtbild und Film wirkten bei Haussuchungen diejenigen Leute sofort standrechtlich zu erschießen, zusammen, um diese spröde Materie in einem furzen Abend auch bei denen Waffen gefunden wurden. Schriftliche Befehle hätten dem Laien verständlich zu machen. Besonderes fachliches Intereffe nicht vorgelegen. Auch der sogenannte Noste Befehl verdienten die Filmaufnahmen der Hochspannungssicherungen gegen nicht, deffen angebliche Abänderung dem Angeklagten erft Kurzschluß in ihrem Betrieb. Der Bau von Fernkraftleitungen später bekanntgeworden sei. Das Detachement von Derzen, das in und ihre Arbeit, ebenso wie die wichtige Tätigkeit des Transfor. einem Lokal an der Jannowißbrüde lag, batte von einzelnen Solmators wurden padend dargestellt. Ein Schlußbild zeigte die Starte daten wiederholt die Meldung erhalten, daß aus einigen Häusern der des Stromnetzes Deutschlands, wie es sich nach der Durchführung Holzmarktstraße auf die Truppen geschossen worden sei und am aller schwebenden Projekte ausnehmen wird. Der Redner hatte 13. März nahm Czekalla mit mehreren Soldaten daraufhin in einem durchaus recht, wenn er eingangs betonte, daß die Lösung der Pro- dieser Häuser eine Durchsuchung vor, die ihn auch in die Wohnung duktionssteigerung nicht so sehr eine Frage der Arbeitszeit als eine des Händlers Abrahamson führte. Diefer beteuerte auf Befragen Frage des Rohstoffes und der Betriebsfraft fei. Nicht weniger ist wiederholt, daß er teine Waffen befize. In seinem Wäscheschrank ihm belzupflichten, wenn er abschliehend meinte, ein zentralisiertes fanden sich dann aber Revolverpatronen und im Keller Abrahamsons System der Kraftgewinnung und lebertragung bekunde vor aller revolver, aus denen, wie„ fofort festgestellt wurde, frisch ge fanden die Soldaten in einer Baschmaschine mehrere Armee= Melt den Friedensmillen Deutschlands. schossen worden war. Abrahamson wurde dann in den Hof des Die erste ruffische Aunstausstellung, die ein Gesamtbild des Hauses geführt und dort erschossen. In einem anderen Hause der russischen Kunstschaffens feit 1914 bieten will und vom Kommis- Holzmarktstraße wurden dann bei dem Klempnermeister Wallmann fariat für Wissenschaft und Kunst in Moskau organisiert ist, wurde bei einer weiteren Durchfuchung in der Wohnung eine Handgranate, num in der neuen Kunstgalerie von Diemen, Unter den Linden 21, im Ofenrohr ein geladener Browning und in der Werkstatt ein eröffnet. Die sehr reichhaltige Schau reicht von den Impressionisten französisches Infanteriegewehr mit dazugehöriger Munition gefunden. bis zu den fünhnften Reueren: den fon. Rorftruftivisten und Supre. Mit dem verhafteten Wallmann und den gefundenen Waffen begab matiften. Hervorragend vertreten find Archipente, Kandinsky und sich Czekalla zu feinem Vorgesetzten Rittmeister v. Derzen, der Chagall. Auch die somjetistische Blakatfunft ist berücksichtigt. Bir mit ihm der Anfiht mar, daß auf Grund des Befundes Ballmann werden die Ausstellung noch ausführlicher würdigen. Unantastbare Kaiserbilder. zu erschießen sei. Auf Befranen des Vorfihenden erklärte Czekalla, daß er von der Rechtmäßigkeit der Erfchießungen pollfommen Königsberg, 16. Oftober.( Eigener Drastbericht). Die Sozialals Artifelüberschrift: Bolkswirtschaftlicher Gallimathias. O, diese Leherschriften. Im„ 8- Uhr- Abendblatt" fieft man überzeugt gewesen sei, ba die ihm erteilten Befehle teinen 3wel demofratische Fraktion im Provinziallandtag Ostpreußen hatte den Brof. Julius Wolf. Das erinnert an eine ähnliche unbewußte ftandrechtlich zu erschießen seien. Bon fel daran ließen, daß Leute, die den Waffenbesitz verheimlichten, Antrag gestellt, die Kaiserbilder aus dem Landeshaus zu entfernen. Selbstkritik des Prof. Ballod: Sozialismus, Marrismus und Selbst die Erörterung diefes Antrags wurde mit den Stimmen Stumpffinn. Sehr wenig dezent war eine andere Ueberschrift, die schießung gegeben zu haben. Czefalla sei sehr bienfteifrig und der Demokraten abgelehnt, ebenso der sozialdemokratische Rittmeister v. Dergen bestritt, den direkten Befehl zur Er- der Deutschnationalen, der Deutichen Volkspartei, des Zentrums lautete: Die Rehrseite. Von unserm Wiener Korrespondenten. gemesen und habe ihm in einem fort verhaftete Personen vor Antrag, den Freiherrn v. Gahl als Vertreter Ostpreußens im ReichsDie Rudolf- Birchow- Stiftung hat in diesem Herbst Grabungen selbst wissen, was er mit verdächtigen Personen zu tun habe. Neben rat in Anbetracht seiner Tätigkeit für den staatsfeindlichen„ Heimatvorgeschichtlicher Holzbauten ausführen laffen. Die prähistorische Siedelung mit der Waffe in der Hand getroffen würde, zu erschießen fel, au entheben. nach den im mulchellalt bes Schulzenberges bei Sulba erhaltenen Resten dem schriftlichen sogenannten Noste- Befehl, wonach jeder, der bund" und seiner ablehnung des Gesetzes zum Schutze der Republik dort hat sich als eine der ältesten Stulturstätten Deutschlands herausgestellt.| habe auch v. Gayl war bekanntlich auch Organisator der blutbefledten inbenburgempfänge Mitte dieses Jahres. geführt und deshalb habe er schließlich erklärt, er, Czetalla, müsse Staatsgerichtshof einen Vorwurf deshalb zu machen, daß er die Noch niemand ist bisher auf den Gedanken gekommen, dem Morbgehilfen in ein Sanatorium gefchickt habe, in dem es eine Lust zu leben sei. Es blieb der deutschvölkischen„ Deutschen Beitung" vorbehalten, darauf hinzuweisen, daß die deutschvölkischen Meuchelmörder als Zuchthäusler, ein herrliches Leben führen werden. Ein Geständnis wider Billen! " Gewerkschaftsbewegung " Die„ Bühnoß". 32 bis 40 m. die Stunde. festgelegt werden. Die Urwahlen zum Verbandsbeirat im Verbande der Gemeindeund Staatsarbeiter zeitigten folgendes Ergebnis: Abgegebene Stimmen 20060. davon gültig: 19645," Als gewählt gelten: Som old mit 12005, Hermann mit 11990 und Krause mit 11702 Stimmen. Ersatzleute sind: Kammermeier mit 11561, Kiel mit 11504 und Urban mit 11 274 Stimmen. Die Kommunisten hatten alle Anstrengungen gemacht und unter Spefulation auf eine Bersplitterung der Richtung Amsterdam, die Wahl zu einer Kraftprobe der Moskauer Richtung gemacht, mit dem Erfolg, daß einer ihrer Kandidaten, Urban, als Erfagmann 117 Stimmen mehr erhielt als der sechste unserer Kandidaten. Die Wahlbeteiligung mußte weit besser sein. Der fommunistische„ Sieg" wäre dann noch größer geweien. ländern überschwemmt und damit steigen die Warenpreise unge- 1 teil ist richtig, die KPD. hat die Tagesordnung umgestoßen. Das bührlich. Große Waldbezirke liegen in den beiegten Gebieten. Die richtige Licht auf die ganze Sache wird im übrigen durch eine AufLebensverhältnisse sind dort dermaßen teuer, daß es einem Wald- forderung in der Roten Fahne" geworfen, die einige Tage vorher arbeiter unmöglich ist, mit seinem Lohn die Ernährungskosten zu erfolgte, in der von der KPD.- Zentrale befanntgegeben wurde, in bestreiten. dieser Versammlung sei der Reichsbetriebsrätefongreß auf die Ein gemeinnütziges Unternehmen, das dem arbeitenden Bolke Die Löhne, die Beute in den Staatsforsten gezahlt Tagesordnung gesetzt. Diese Versammlung war übrigens äußerst in diesen schweren Zeiten die Erlangung edler Kulturgenüsse et werden, betragen für einen vollwertigen Arbeiter über 18 Jahre schwach besucht, es waren im günstigsten Falle 250 Betriebsräte des leichtern und ermöglichen will, ist soeben begründet worden. Es gesamten Direktionsbezirfes von allen Gewerkschaftsrichtungen anhandelt sich um die Vermittlungsstelle für Theater- Die Organisationsvertreter forderten bei den Verhandlungen am wesend. Mithin ist es wieder einmal die unvermeidliche Ueberbesuche, die von der Genossenschaft Deutscher Bühnen- 11. d. M. einen angemessenen Stundenlohn in Höhe von 82 bis treibung, zu schreiben, mit über 300 Stimmen ist die Resolution angehörigen eingerichtet worden ist, und die vor allem den mit 88 M. für einen vollwertigen Arbeiter über 18 Jahre. Die Staats- angenommen worden. Auch haben nicht 10 Betriebsräte der Aufgliedern der Gewerkschaften zu erschwinglichen Preisen forstverwaltung erklärte sich nur bereit zu einem Zuschlage von 25 forderung, den Saal zu verlassen, Folge geleistet, sondern zumindeſt Eintrittsfarten für die Theater ernsterer und auch bis 30 Proz. für die bisherigen Löhne. Die Verhandlungen ber- 50 Kollegen. für die Bühren fröhlicherer Richtung verschaffen will. Die Bühnengenossenschaft gehört als Gewerkschaft der Arbeitnehmer zum Af durch einen Schiedsspruch geregelt und die Löhne sollen neu gefundenen Betriebsrätevollversammlung des DEB. nicht den Mut liefen dabei ergebnislos. In dieser Woche soll die Streitfrage Fahne": Warum haben denn die Anhänger in der tags zuvor stattIm übrigen aber mal eine fleine Anfrage an die Rote Bunde. Sie glaubte, ihren gewerkschaftlich organisierten Kameraben nachhaltig zu nügen, wenn sie den kunstfreundlichen Arbeitnehmern durch die neue Gründung, die Bühnoß“ reichere und ziell sehr wohl in der Lage, angemessene Löhne zahlen zu können, Die preußische Staatsforstverwaltung ist finan- aufgebracht, ihre Grammophonplatte erschallen zu lassen? wirtschaftlich günstigere Möglichkeiten zur Befriedigung des TheaterDie Kölner Betriebsräte gegen die Kommunisten. genusses erschloß. Die Kunstfreunde, die in dem Verein der Volks- berlangt sie doch jetzt schon für einen Festmeter FichtenDie Vollversammlung der Kölner Betriebsräte nahm eine Entbühne organisiert sind, erfreuen sich schon mancher Vorteile beim Itammholz im Minimum 10000 M. Dieser Preis wird Besuch ihres eigenen Hauses am Bülowplatz und der anderen begründet mit dem Hinweis auf die Erhöhung der Forst schließung an, in der gegen die kommunistischen Machenschaften und Theaterstätten, die ihnen Gastfreundschaft gewähren. Aber der arbeiterlöhne! Die preußische Staatsforstverwaltung ist ihren Versuch, die Betriebsräte ihren Zwecken nugbar zu machen, Boltsbühnenverein kann nicht mehr die Zahl jener Mitglieder Staatswaldungen werden ungefähr 180000 Arbeiter be durch die Einberufung eines Betriebsrätekongreſſes dem Proletariat unter den Waldbefizern der größte Arbeitgeber. In den energisch Stellung genommen wird. Sie erklärte es abzulehnen, unterbringen, die ihm zuströmen. Außerdem find in Berlin andere Theater entstanden, die auch ein wertvolles fünstlerisches Programm schäftigt. Schwierigkeiten bei beantragten Lohnverbesserungen vorzutäuschen, daß es dadurch seine Lage verbessern könne. verwirklichen und sich auf die Bedürfnisse des werftätigen Volkes machen hauptsächlich die nachgeordneten Stellen in den einzelnen Regierungsbezirken. Die Staatsforstverwaltung Metallarbeiter, 21. Bezirk, Oberschöneweide, Richtung Amfterdam. durch ihr Kunstrepertoire und die Berechnung der Preise einstellen fordert von den Dienststellen vor jeder Lohnverhandlung Berichte Mittwochnachmittag 4 Uhr im Zeicheniaal der Gemeindes Bituminer Gemertſchafter ist über dieſe Tendenzen, die feinem ein. Die eingegangenen Berichte zeugen von einer Arbeiterfeind schule, Niederschöne weide, Berliner Straße: Zusammenkunft Bildungsinteresse dienen, aufzuklären, und die Maffen der Gewerkaller Vertrauensleute und Betriebsräte, die Mits schaft, die ihrer Fortbildung und der Unterstützung des Kultur- lichkeit und Weltfremdheit ohnegleichen. theaters einen Dienst erweisen wollen, sind zu sammeln. Die meisten der Forstbeamten find nun zu gleicher Zeit glieder der Vereinigten Sozialdemokratischen Partei Deutschlands Die Bühnengenossenschaft, die dieses Werk der praktischen und nebenamtlich Landwirte. Der preußische Staat schreibt find. Tagesordnung ist sehr wichtig. Erscheinen aller ist dringend Steinfnecht. Holz. geistigen Führung übernimmt, erfüllt mit der Gründung der den Forstarbeitern vor, daß fie die Arbeiten in den Wirt- notwendig. Bühnoß" zugleich ihre fulturellen und sozialen Pflichten. Die schaftsbetrieben der Forst beamten Sachverständigen der Bühnoß" beobachten aufmerksam die Entzu den gleichen Lohnfähen, wicklung des Berliner Theatermesens. Sie tun es, indem sie Rüd- wie im Tarifvertrage festgelegt, mitzuerledigen haben. Die Herren ficht auf die mannigfachsten Geschmacksrichtungen nehmen. Nicht Forst beamten haben in ihrer Eigenschaft als Landwirte nur die ganz ernsten Theater werden herangezogen, sondern auch deshalb ein persönliches Intereise daran, die Löhne Operettentheater. Mit all diesen Theaterdirektoren wurde nun möglichst niedrig zu halten. Es ist ein standalöser Zustand, ein Abkommen getroffen, dessen Vorteile allein den daß auf Kosten der Forstarbeiter die WirtschaftsGewerkschaften zugute kommen sollen. Die Direktionen ländereien der Forstbeamten buchstäblich für Hungerlöhne bewirt werden durch die Bühnengenossenschaft verpflichtet, zu allen der ichaitet werden müssen, lediglich deswegen, damit sich die ForstBühnok" gut scheinenden Borstellungen Bläge abzugeben. Aber beamten ihre Existenz fundieren. die Preise sind aufs mäßigste berechnet. Bielang war es der Verbandeleitung möglich, den Betrieb der Das System ist nicht neu. Neu ist nur die Einrichtung, daß Forstverwaltung in Gang zu halten, ob das aber in der kommenden für die Vermittlung dieses immerhin beträchtlichen Billettankaufs Zeit, falls die Staatsforitverwaltung auf ihrem Standpunkt beharrt, nicht mehr der private und auf eigenes Geschäftsinteresse sich auch aufrecht erhalten lassen wird, ist eine andere Frage. fehende Agent in Anspruch genommen wird. Die Bühnoß" überLohnbewegung in der Landwirtschaftsgärtnerei. Durch VerIn der Verhandlung am 11. Oftober sagte der Herr Oberforst handlungen zwischen den Vertragsparteien find ab 16. Oktober d. J. nimmt die Arbeit des Agenten. Sie verlangt aber nicht die hohen meister von Sydow, als Vertreter der Forstverwaltung, daß auch die Löhne um 25 Broz. erhöht worden. Der gedruckte Tarif fann Buschläge, die natürlich von der einkaufenden Ge- er seine Ausgaben einschränken müsse und nur noch Pferde vom Verband der Gärtner und Gärtnereiarbeiter, Verwaltung Großmertschaft erbracht merden mußten. Die„ Bühnoß" fleisch essen könne. Eine bessere Begründung für die Not- Berlin, Berlin S. 42, Luifenufer 1. bezogen werden. berechnet nur eine geringe Verwaltungsgebühr zur Erhaltung des wendigkeit der Rohnerhöhung der Forstarbeiter ist nicht denkbar. Bureauapparates, den das Unternehmen braucht. Alle Vorteile, Wenn der Oberforstmeister bei seinem erheblich höheren gliederversammlung bei Fleischer, Baefeftr. 7. Vortrag über Arbeitsnachweis Deutscher Holzarbeiterverband, Bezirk Lichterfelde. Mittwoch 5 Uhr Mit die sonst durch die Beziehungen der Kunstgewerkschaft zu den Gehalt und nicht unbeträchtlichen Nebeneinnahmen schon gezwungen und Arbeitszeitgefek. Referent Sollege Horn. Bu erscheinen haben alle im Theaterdirektoren erzielt werden, gereichen ausschließlich den ist, Pferdefleisch zu essen, dann ist wohl die Frage berechtigt, wie Bezirk Beschäftigten und Wohnbaften sowie die Lehrlinge. Der Obmann. Gewerkschaften zum Muzen. Auf solche Art tritt die ein Forstarbeiter mit einem Stundenlohn von 32 M. leben soll. 7 uhr in der Schulaula Stallschreiberstr. 54a wichtige Gruppenversammlung. Deutscher Transportarbeiterverband. Gruppe A Buchhandel. Gewerkschaft der Künstler für die Schwestergewerk- Von der preußischen Staatsforstverwaltung muß er- Bericht über die Loonberhandlungen. schaften der Handarbeiter und Geiftesarbeiter ein. wartet werden, daß sie ohne Druckmittel das notwendige soziale AFA- Funktionäre der Gesundheitsindustrie! Mittwoch 7% Uhr im Emp Man begnügte sich nicht mit der Theorie. In wenigen Verständnis zeigt und den Arbeitern endlich auskömmliche Löhne fangsraum des Bundesbaufes", Berlin Nas. 52, Werfifir. 7, Bersammlung. Wochen wurde schon fleißig vermittelt. Und hier zeigte sich die zahlt. Zentralverband der Zimmerer. Mittwoch abend 6½ Uhr im GewerkschaftsEs ist haus, Saal 5, Engelufer 24/25, Lehrlingsversammlung. Erfahrung, daß viele Gewerkschaften und die leitenden BetriebsAufgabe sämtlicher Blah- und Baudelegierten, dafür zu sorgen, daß sämtliche räte heute noch nicht über all diese Dinge und Vergünstigungen Lohndifferenzen im Nahrungsmittelgroßhandel. Lehrlinge des Hoch, Beton- und Tiefbaus in der Versammlung erscheinen. genügend aufgeflärt sind. Sie sind nämlich so sehr an den Freitag 6 Uhr in den Gophien- Sälen, Sophienstr. 17/18, allgemeine MitDie Arbeiter und Arbeiterinnen in den Kolonialwaren- gliederversammlung. Das Stinnes- Luberfac- Abtommen und das deutsche Bauprivaten Agenten gewöhnt, daß sie sich vorläufig noch mit Großhandelsbetrieben stehen seit Anfang Oftober in gewerbe. Die Kameraden werden auf die Wichtigkeit der Tagesordnung aufZögern an die Bühnoß" wenden. Sie schaden sich aber einer Lohnbewegung. Ihre Löhne waren stets hinter den Löhnen merksam gemacht. Deutscher Hutarbeiterverband. Mittwoch 5 Uhr Versammlung der StrohDonners felbst durch eine derartige Zurückhaltung. Und im höheren Sinne der übrigen Arbeiter im Transport- und Verkehrsgewerbe zurück. hutnäherinnen bei Betsch, Residenz- Feſtiäle, Landsberger Str. 31. verfäumen fie auch die Gelegenheit, mit ihren wirtschaftlichen Für September betrug der wöchentliche Höchstlohn für Arbeiter fag 5 Uhr Fortſekung der Generalversammlung in den Reſidenz- Festsälen, und Kräften das Bemühen der Bühnengenossenschaft um die Sebung 2850 W. und für Arbeiterinnen 2150 M. Fast in gleicher Höhe Verband der Buchbinder unb Papierverarbeiter. Achtung, Buchbindereider Theaterkunft zu unterstützen. Denn die Schauspieler bewegte fich der Lohn im übrigen Großhandel. Die Herren des Affordhefterinnen! partenverfammlungen: Mittwoch ½5 Uhr für haben ein großes Interesse daran, in den schweren Wirtschafts- Großhandels glauben, daß dieser Lohn vollkommen ausreiche, um mittwoch 25 Uhr im Lokal von Siebert, Friedrichstr. 16. In beiden BersammAffordhefterinnen bei Baum, Stallschreiberstr. 47; für Affordfalzerinnen am frisen der Gegenwart die Existenz der Theater zu bei der heutigen Teuerung eine Familie menschenwürdig und ehr- lungen: Der neue Reichs- Affordtarif. Wir bitten die Betriebsräte resp. Berfichern. Sie können es leichter und aussichtsreicher, wenn sie den lich zu ernähren. Für Oftober forderten die Arbeitnehmer im trauensleute, unfere in Afford stehenden Kolleginnen darauf aufmerksam zu Theatern einen festen Besucherstand zuführen. Die Arbeiter aller Kolonialwarengroßhandel 5000 m. für Kutscher, Chauffeure; für machen.- Die Branchenleitung. Klaffen haben wieder das stärkste Interesse daran, daß der Theater- Lagerarbeiter 4990 m., und für Arbeiterinnen 3500 M. Eine Verbefuch nicht nur ein Privileg der Hoch begüterten werde, handlung bierüber lehnten die Arbeitgeber ab. Der Schlichtungswie Schlemmerpreise und Luxusware. Die Probleme ausschuß befaßte sich daraufhin mit der Sache und kam nach längerer des Dekonomischen und Kulturellen gehen hier eng ineinander über. Beratung einstimmig zu folgendem Schiedsspruch: Die Bühnoß" will dazu beitragen, daß die Probleme nach Mög- Der Lohn wird für die Zeit vom 1. bis 15. Oftober um 45 Broz. lichkeit im Sinne der wahren Bolts- und Kunstfreunde gelöst und vom 16. bis 31. Oftober um 60 Proz. erhöht; dies bedeutet Der Zentralbildungsausschuß hat ein Programmheft für werden. einen Epißenwochenlohn von 4132,50 refp. 4560 W. Diesen Spruch die Revolutionsfeier herausgegeben, das eine Disposition für einen lehnten die Arbeitgeber ab. Die Erregung unter der Vortrag von Dr. Breitscheid, einige Erläuterungen über die Arbeiterschaft über die Haltung der Arbeitgeber ist sehr groß. Feier nebst Programmen und Festgedichten enthält. Das Heft ift Dennoch wurde zunächst der Demobilmachungsfontmifiar angerufen. gegen vorherige Einsendung von 10 M. pro Eremplar und Porto In einer Vollversammlung nach dieser Verhandlung wird die oder unter Nachnahme durch den Zentralbildungsausschuß der VerArbeiterschaft über eventuelle weitere Maßnahmen beschließen. einigten Sozialdemokratischen Partei Deutschlands( R. Weimann), Aehnlich liegen die Verhältnisse im Buttergroßhande I. Berlin S. 68, Lindenstr. 3, zu beziehen. Auch dort haben die Arbeitgeber einen Schiedsspruch, der den Verantwortlich für den rebatt. Teil: Victor Schiff, Berlin; für Anzeigen: Arbeitnehmern eine Lohnzulage von 45 Proz. zusprach, a bh. Glode, Berlin. Berlag Borwärts- Berlag G. m. b. S.. Berlin. Drud: gelehnt. Ihre Preise richten die Herren nach dem Dollar, Borwärts- Buchbruckerei u. Berlagsanstalt Baul Ginger u. Co., Berlin, Lindenſtr. 3 die Löhne aber am liebsten nach polnischem Kurs. Die Räume der Bühnoß" befinden sich im Haufe der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehörigen, Berlin W., Keith straße 11. Telephon: Amt Lühom 3312, 3313, 2138. Daseltst werden alle gewünschten Auskünfte mündlich oder schriftlich erteilt. Zur Lage der Forstarbeiter. Infolge der ungenügenden Entlohnung hat sich in lezter Zeit unter den Foritarbeitern eine verständliche starte Gr bitterung bemerkbar gemacht. Die Arbeiter fönnen zu den geltenden Säßen die Arbeit in der fommenden Hauungsperiode nicht verrichten. Die Haltung der Arbeiter wird jedem verständlich, der weiß, unter welchen erschwerenden Umständen sie ihre anstrengende Tätigkeit zu verrichten haben. In vielen Waldgebieten find die Kosten der Lebenshaltung weit teurer als in den Städten. Die Wohnorte der Waldarbeiter sind vielfach gleich zeitig ur und Badeorte, oder sie liegen im Bereiche industrieller Gegenden, in denen die Arbeiter unbergleichlich besser entlohnt werden, so in Bergwerksbezirken und der Kali- Industrie. Viele Waldbezirke liegen im Bereiche der Grenzgebiete. In folge der schlechten deutschen Valuta werden diese Teile von AusVom Kommunisten- ,, Sieg". In der Roten Fahne" ist wieder einmal ein Sieg" für den Reichsbetriebsrätefongreß fällig. In Nr. 454 berichtet sie, daß die Eisenbahnerbetriebsräte fich in einer Berfommlung froß der Sabotage" einiger Sozialdemokraten für den Reichskongreß ausge= sprochen haben. Dieser Bericht enthält, wie das nun einmal bei der Roten Fahne" nicht anders sein tann, eine Fülle von Unwahrheiten. Erstens trifft es nicht zu, daß von den Sozialdemokraten verfucht wurde, die aufgestellte Tagesordnung umzustoßen. Das GegenLandsberger Str. 31. Aus der Partei. Zur Revolutionsfeier. Sierzu 1 Bellage. Mittwoch In Massenversammlungen, Theater, Rino usw, ist man ernstlichen Anfteckungen ausgefegt und man sollte stets mit Panflavin- Pastillen versehen sein. Diese üben eine hemmende Wirkung auf Krankheitserreger aus, die durch MundForschern warm empfohlen, angenehm von Geschmack und greifen den Magen und Rachenhöhle in den Körper eindringen. Panflavin Pastillen sind von erften nicht an. Erhältlich in allen Apothelen und Drogerien. Stoffe für Herren- u.Damen- Bekleidung beste Fabrikate, große Auswahl, Verkauf meterweise Koch& Seeland b. H. Gertraudtenstraße 20-21. G. m. 9J6 OSRAM OSRAM Wer eine gute im Gebrauch billige elektrische Lampe haben will, scheue die Kosten nicht und verlange ausdrücklich " Osram" Nr. 49039. Jahrgang Beilage des Vorwärts Straßenbahnfahrt 20 Mark. Beibehaltung des Einheitstarifs.- Tariffeftfehung in der Verkehrsdeputation. Der Not gehorchend, hatte der Magistrat die Erhöhung des Straßenbahnfahrpreises auf 20 m. beantragt. Auch die Stadtverordnetenmehrheit, die gestern so beschloß, gehorchte nur der Not. Sie mußte zustimmen, wenn sie nicht die Schuld auf sich laden wollte, den völligen Zusammenbruch des Straßenbahnwesens herbeizuführen. Deutschnationale und Kommunisten dachten anders und stimmten vereint gegen die Vorlage, aber die Katastrophen= politiker blieben in der Minderheit. Den fommunistisch- Deutschnationalen Brüdern hielt ein Zwischenrufer vor: Gestern habt ihr euch gefeilt!" * Zu gestern abend war eine außerordentliche Sizung einberufen worden, die über die Erhöhung der Straßenbahntarife endgültig Beschluß faffen sollte, da der Widerspruch der Kommunisten die Vornahme der zweiten Lesung am vorigen Donnerstag verhindert hatte. Wie zu erwarten, nahmen die Vorfälle am Zirkus Busch " = vom Sonntag morgen das Interesse der Versammlung ausschließlich in Anspruch. Von den Deutschnationalen war der folgende dring liche Antrag eingebracht: Bewaffnete Menschenmengen haben am Sonntag, 15. Oftober 1922, gegenüber einer vom„ Bunde für Freiheit und Ordnung" einberufenen Bersammlung Gewalttaten verübt. Der Polizeipräsident von Berlin hat trotz vorheriger Benachrichtigung rechtzeitig feinen ausreichenden Schuh gewährt, so daß es zum Blutvergießen gekommen ist. Die Versammlung beschließt, den Magistrat zu ersuchen, ungefäumt die geeigneten Schritte zu unternehmen, um die Bersammlungsfreiheit in Berlin sicherzustellen und die Bürger Berlins vor Gewalttätigkeiten durch Bewaffnete zu schüßen." Der Antrag fand Widerspruch bei den Kommunisten und kam daher nicht zur sofortigen Verhandlung. Die Kommunisten ihrerseits hatten eine den gleichen Gegenstand betreffende Anfrage eingebracht, die vom Magistrat Auskunft verlangt, was er unternehmen wird, um den Bolizei präsidenten zur Entwaffnung der Orgesch zu veranlassen, die sich als„ Bund für Ordnung und Freiheit" bezeichne. Die Anfrage wurde auf der Rechten mit Entrüftung und mit Gelächter aufgenommen. Nach diesem Vorspiel wurde in die zweite Lesung der Straßenbahnvorlagen eingetreten. Die Reden des Herrn Richard Kunze und des Kommunisten Dr. Rosenberg gingen in der lebhaften Privatunterhaltung der Versammelten nahezu verloren; etwas mehr Gehör konnte sich Lüdide( Dnat.) verschaffen, der schon deswegen den 20- M.- Tarif ablehnte, weil er nach der eigenen Meinung des Magistrats bei weitem nicht ausreiche, und der fogar den Vorwurf, Kata strophenpolitik zu treiben, gern auf sich nehmen will, wenn man Darunter verstehe, daß die Deutschnationale Volkspartei die" Fortwurstelei" des Magistrats nicht mehr mitmachen molle. Nachdem sich noch Stadtbaurat Adler kurz über die gestellten Abänderungsanträge geäußert hatte, wurde die Erörterung geschlossen und zur Abstimmung geschritten. * Erhöhung der Kraftomnibusfahrpreise. Am 17. Ottober( heute) werden die Fahrpreise der Kraftomnibusse wie folgt erhöht: von ( Linie E). Die bisherigen Fahrscheine werden bis zum Verbrauch 10 M. auf 20 m., von 15 M. auf 25 M., von 20 m. auf 30 M. zu den neuen Fahrpreisen ausgegeben. Dienstag, 17. Oktober 1922 eingetreten war. Das fliegende" Lazarett hat dann ohne Unterschied der Parteien Hilfe geleistet und in über 40 Fällen einge= griffen. Der Krakeel im Stadtparlament. Berurteilung des Kommunisten Nawrodi. Die stürmischen Auftritte in der Stadtverordnetenfizung vom deffen Ausübung ein Gemeindebeschluß zu faffen ist. In der Ab- 25. April d. J. hatten gestern ein Nachspiel vor dem flimmung ging mit der Minderheit, die gegen den 20- M.- Tarif ge- den kommunistischen Stadtverordneten Nawro di erhob die Schöffengericht Berlin- Mitte( 135. Abteilung). Gegen fimmt hatte, auch ein Teil der Deutschen Bolfspartei. Die für heute eventuell in Aussicht genommene außerordentliche Staatsanwaltschaft öffentliche Anklage wegen tätlicher BeTeidigung des deutschvolksparteilichen Stadtverordneten Sigung fällt aus. Tropfte, den er in jenem Tumult absichtlich geschlagen haben sollte. Tropfte hatte sich als Nebenkläger angeschloffen. Daß Tropfte in dem erregten Durcheinander von Nawrodi einen Schlag gegen den Hinterkopf erhalten hat, steht fest. Nawroci bestritt ge stikuliert und dabei Tropffe an den Kopf getroffen haben. aber vor Gericht die Absicht und versicherte, er fönne höchstens Als der Vorgang sich abspielte, waren gerade die Stadtverordneten Remniz und Th. Fischer von der sozialdemokratischen Fraktion in einem Gespräch mit Tropffe. Auf diese Zeugen berief sich die Anklagebehörde, aber beide fonnten nicht bekunden, daß Nawroci absichtlich geschlagen habe. Sie bestätigten, daß Nawrocki dazu neigt, erregt zu gestikulieren. Die Stadtverordneten Rube und Budwig von den Deutschnationalen und Grapentin und Frau Klockom von der Deutschen Volkspartei erklärten mehr oder weniger bestimmt, daß sie eine Absicht annehmen müßten. Gegen Tropfle bekundeten die kommunistischen Stadtverordneten Dörr, Gäbel und Goß, daß auch er fich erregt benommen habe. Zur Berhütung von unliebsamen Auseinandersetzungen sei von ihnen sogar versucht worden, darauf hinzuwirken, daß er sich auf seinen Blaz zurückzöge. Der Staatsanwalt hielt die Absicht einer tätlichen Beleidigung für erwiesen und beantragte 1000 m. Geldstrafe. Rechtsanwalt allensleben als Vertreter des Nebenklägers gab als Zwed der Klage an, man wolle die in der Stadtverordnetenversammlung eingeriffenen unerträglichen Zustände wenigstens etwas eindämmen. Auch Rechtsanwalt Weinberg, der Verteidiger des Angeklagten, bedauerte die vorgekommenen stürmischen Auftritte, sah aber in dem Fall Nawrodi- Tropfte teine Absicht und beantragte die Freisprechung. Das Gericht sprach Nawroci schuldig und verurteilte ihn, über den Antrag des Staatsanwalts noch hinausgehend, zu 2 Wochen Gefängnis. Millionenbeute der Sonntagseinbrecher. = Die Zusammenstöße am Zirkus. Schwer- und 16 Leichtverletzte in den Krankenhäusern. Im Laufe des heutigen Tages wird an den Anschlagsäulen folgender Aufruf erscheinen: Am Sonntag, den 15. Oktober, ist es bei Zusammenrottungen vor dem Zirkus Busch zu Gewalttaten gefommen. 500 000 Mart Belohnung werden ausgesetzt für diejenigen, die sachdienliche Angaben zur Ermittlung und Ergreifung der Täter machen. Anspruch auf die Belohnung hoben ferner auch diejenigen Personen, die der Polizei die Veran lasser und Veranstalter der Zusammenrettungen derart namhaft machen, daß sie zur strafrechtlichen Aburteilung gebracht werden tönnen. Nachrichten, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden, nimmt die Abteilung Ia des Polizeipräsidiums auf den Zimmern 264d, 252 und 339, Hausanruf 31, 274, 29 und 300, entgegen. Durch eine Umfrage in den Berliner Krantenhäusern erfahren wir noch folgendes: Insgesamt befinden sich noch 16 Leichtverlette und 7 Schwerverlette in Behand lung. Von diesen liegen 2 im Hedwigs- Krankenhause und einer im Urban- Krantenhause. Bom Rettungsamt der Stadt Berlin werden mir gebeten, darauf hinzuweisen, daß das gesamte Personal des städtischen Rettungsdienstes unmittelbar nach den ersten Zusammenstößen seine Tätigkeit aufgenommen hat. Sämtliche verfügbaren Krantenwagen wurden dem Bedarf entsprechend eingesetzt. * Auch am letzten Sonntag baben Einbrecher wieder eifrig gearbeitet. Bei der Firma Bendrick u. Nettelmann in der Neanderstraße 7 sind sie durch die Decke in die Arbeitsstube eingedrungen und haben aus dieser gestridte Flauschiaden und Stoffe im Werte von über 1 Million Mark gestohlen. Bei der Ueber die Vorgeschichte des Tumults weiß die BS- Korrespon Firma Wedel in der Friedrichstr. 247 stablen Einbrecher Belze denz zu melden: In der kommunistischen Funktionärversammlung im Werte von 900000 Mart, bei dem Kaufmann Schmahl am Freitag abend wurde, nachdem bereits am Donnerstag von in der Prenzlauer Allee 17 für 400000 Mart Stoffe. Aus einem auf dem linken Flügel der KPD. stehenden, in letzter Zeit der Garage der Firma Nagel am Kurfürstendamm 204 Autoauch bei anderen Aktionen vielgenannten Mitglied ein Hinweis auf decken im Werte von 500000 m, in der Metallgießerei die Veranstaltunug des Bundes für Freiheit und Ordnung erschienen Staliger Str. 125 für 200000 m. Meffing. Wohnungseinwar, der Beschluß gefaßt, am Sonntag das Zirkusgebäude unter brecher erbeuteten in der Hardenbergstr. 43 und am Kurfürstenallen Umständen, auch durch Anwendung von Gewalt zu besetzen. damm 208 Sachen aller Art von je einer Viertelmillion Es wurde in der Konferenz mitgeteilt, daß nach den Informationen, Mart. die der Partei zugegangen feien, mehrere hundert bewaffneter Orgeschleute" aufgeboten seien, und daß aus diesem Grunde ein Kampf unvermeidlich werden würde. Eine besondere Kommission," Jeder höret gern den Schall an, der zum Ton sich rundet", die vor der Konferenz gewählt worden war, erhielt den Auftrag, cingedent dessen schuf der Vor- Konzern Wunderwerke von Gruppen für die Besetzung des Zirfus vorzubereiten. Es wurden Schallplatten. Die in Bibration aufgelöste Welt wird dank dem aus diesem Grunde zehn Gruppenführer in den einzelnen Bezirken Können der Technik verwendet, festgehalten, den verschiedensten mit der Bildung der Trupps betraut und von vornherein rund Zwecken nugbar gemacht. Das Haus Potsdamer Str. 4, das 1000 Mann auf die Beine gebracht, denen empfohlen wurde, sich früher dem Gastwirts- und Kabarettbetriebe diente, wurde unter zur Abwehr vor Angriffen entsprechend auszurüsten. Befundung auserlesenstem Geschmack zum Bor- Haus umgebaut. Es " Ein Haus der Musik. Angenommen wurden der Antrag Heimann- Weyl( Soz.), die Einkommensgrenze für die Arbeiterwochenfarten auf 150 000, für Kriegsbeschädigte auf 100 000 M. festzusetzen, und der Antrag v. Ennern( Dtsch. Vp.) auf Gewährung von Schülerkarten an Durch einen besonderen Beauftragten nahm die Funktionär- beherbergt jetzt Laboratorien, die Verwaltung, Ausstellungs- und Studenten. Abgelehnt wurde der Antrag der Kommunisten auf fonferenz dann mit dem Proletarischen Gesundheitsdienst" Füh- Verkaufsräume der Gesellschaft. Dem Verkaufsraum schließen sich Normierung des Fahrgeldes für Kriegsbeschädigte und Sozialrentner lung, einer Samariterorganisation, die zum großen Teil aus Rom- an ein Vorführungszimmer, ein Vortragssaal, vier Ausstellungsauf 5 M.( was auf der Zuhöreriribüne ein Pfui! auslöfte), sowie ein munisten tefteht. Diefer Proletarische Gesundheitsdienst" fette, räume, sowie eine Halle mit eingebauten Zellen für EinzelvorAntrag der Deutschnationalen auf Ermäßigung der Vororttarife. um nach außen hin gedeckt zu sein, für Sonntag morgen um 8 Uhr führungen. Als Verbindungsglieder und Vorräume dienen glasüberMit den genannten Abänderungen und Zufägen gelangte dann in der Elisabethstraße eine sogenannte„ Materialinspektion" an. deckte Borbauten. Die ausstattenden Künstler arbeiteten losgelöst der 20- M.- Tarif gegen die Deutschnationalen, die Wirtschaftsparteiler An die Mitglieder des Gesundheitsdienstes erging von der Leitung vom Gegenständlichen in Farben schwelgend. Im Vortragsfaal und die Kommunisten zur Annahme. Ebenso entschied sich die die ausdrückliche Weisung, daß alle Mitglieder, Samariter, Kran- schuf man durch gewölbte Wände eine wunderbare Akustik. In der Mehrheit für die Beibehaltung des Einheitstarifs und fenträger und auch die Aerzte zur Stelle sein sollten. Um zweiten Etage ist ein Aufnahmezimmer. Dort überträgt ein Aufnahm schließlich in namentlicher Abstimmung mit 106 gegen 8 Uhr vereinigte sich der Gesundheitsdienst an der bezeichneten Stelle. nahmecpporat den Ton auf Wachsplatten, die in die Fabrik in Steg69 Stimmen die Magistratsvorlage an, die die Normierung der Um 49 Uhr rückten dann mehrere Abteilungen auf die Nachricht lih wandern, wo, nachdem Kupfermatrizen hergestellt wurden, SchallStraßenbahnfahrpreise fünftig in die kompetenz der Verkehrs- von dem schweren Kampf nach der Burgstr. 28 ab. Der Führer des platten geurbcitet werden. Die Holztonführung der Apparate verdeputation legen will. Vorher war entsprechend dem Antrage der fliegenden" Lazaretts, tas dort errichtet wurde, war der Arzt bürgt die Tonfülle. Kürzlich fand unter Mitwirkung erster Künstler Sozialdemokraten beschlossen worden, daß in der Deputation für Dr. Lothar Wolf aus der Kleiftstraße. Bei Ankunft der Samariter ein Eröffnungskonzert statt und Programminummer 2, die Vorführung eine Tarifänderung eine Zweidriffeimehrheit erforderlich sein foll, waren bereits zahlreiche Verwundete vorhanden, die zum Teil eines Bog- Musikinstrumentes bewies, daß es gar vorzüglich gelingt. daß der Magistrat ein Einspruchsrecht haben soll, und daß über schwere Verlegungen hatten und bei denen starter Blutverlust Die Stimme der Welt" festzuhalten. 85] Sachawachiak der Eskimo. Von Ejnar Mikkelsen. Atemlos und schwitzend von dem hurtigen Paddeln, trieb Urra seinen Kajak auf die Eiskante hinauf, dort, wo seine Berwandten standen. Es ist ein Mensch!" rief er außer Atem, ,, aber ein toter, er liegt draußen auf der Eisscholle fast zuge schneit." ,, Ein Toter!" " Es schauderten die vorher so vergnügten Estimos, die plötzlich Angesicht zu Angesicht mit dem Ernst des Lebens standen. Ja, das Dasein ist streng an den Küsten des Nordmeers, die Jagd ist gefährlich, die Ernte des Todes groß. Heute ist es ein Fremder, der dem Rasen der Elemente erliegt, morgen vielleicht ich selbst, feiner weiß sich sicher, ein Zufall, ein Unfall, und der Tod fommt, vielleicht streckt er schon jetzt feine Arme nach uns aus, das Eis hinter dem Wohnplatz fann geborsten sein, kann heute nacht bersten, während wir alle schlafen, und morgen fönnen wir auf dem Eife treiben, wie die Leiche da draußen. Sie drückten sich zusammen und sahen einander mit erschrockenen Blicken an, der Tod ist stets so unfakbar; aber die Neugierde bekam doch die Oberhand über die Furcht. Wir müssen sehen, wer es ist, Urra, fanntest du ihn, ist er ermordet oder erfroren?" Igra fonnte nicht antworten, hatte sich keine Zeit genommen, um die Leiche genau zu untersuchen, und im Nu wurde ein Umiat largemacht, ins Wasser gesetzt, und wenige Augenblice später befanden sich sämtliche Erwachsene auf dem Wege zur Eisscholle. " aus dem Norden, aus Jcy Cape oder Nuwuk mußte er stammen. Stumm standen sie und sahen auf den toten Mann, der so weit mit dem Eis getrieben war; was mochte er ausgestanden, was gelitten haben, bevor er den Frieden gefunden? Aber plötzlich durchfuhr es die Estimos und sie sprangen einen Schritt zurück, der Riemen, der über den Mund des Toten herunterhing, bewegte sich ganz schwach. das Meer hinausgetrieben wurde. Jetzt wagten sie nicht länger zu bleiben, und den immer noch fast bewußtlosen, ganz im Fieberwahn befangenen Sachawachiak auf dem Schlitten, gut in warme Felle gepackt, zogen sie nach ihrem festen Sommerplatz in Kozebuesund. Und dort fam Sachawachiat wieder zu sich, wurde wieder Mensch. Schweigsam war er stets gewesen, jetzt war er noch schweigsamer. Sie wußten, wer er war und daß er aus NuSie sahen einander an. Sollte er trotzdem nicht tot sein? wut ftammte, aber wie er auf das Treibeis gekommen war Mar es möglich, daß das Eis, die Kälte und der Hunger ihre und wo und weshalb, erwähnte er nicht. Sie fragten auch Beute wiedergaben? Sie drückten sich zusammen, feiner nicht, mochte der Krante sprechen, wenn er Luft hatte, und wollte sich ihm, der da auf dem Eis lag, nähern; am besten es laffen, wenn es ihm so beffer paßte. Doch Douglamana, wäre es, in den Umiak zu springen und fortzurudern, zum die ihn ins Leben, zurückgerufen und seitdem gepflegt hatte, Lager, wo sie jüngst so vergnügt gewesen waren aber den faß oft über den franken Mann gebeugt, während ihre Ges noch denkt, wenn der Mann nun lebte, wie leicht kann danten weit herumsuchten, um eine Lösung zu finden; in seinen Fieberphantasien hatte er geredet, es waren aber nur nicht das gleiche einem non euch passieren? unverständliche Worte gewesen. Endlich faßte die alte Nanegarat, Taflutsrats Frau, sich ein Herz und ging langsam und zögernd zu dem Manne hin. Lange stand sie und fah ihn an; dann bückte sie sich furz entschloffen und schob ihre Hand unter den Anorak auf das Herz des Mannes. Schweigend und gespannt standen die wetterfesten, jagd gewohnten Leute und sahen auf die zwei, da richtete sie sich hoch: Beeilt euch er lebt!" Die Furcht vor dem Tode, die Angst vor dem Unbetannten verschwand, es fam Leben in die fellgekleideten Leute, mun wollten alle helfen, und behutsam, vorsichtig trugen fie Sachawachiak nach dem Umiat und ruderten fort, nach der Jagdstadt. Es tamen feine Schlitten, es war zu spät im Jahre, der Schnee zu weich; auch feine Schiffe, denn das Eis war noch nicht geschmolzen. So blieb Tatlutsrat mit seinem ganzen Clan von der Außenwelt abgeschlossen und fam erst in Berbindung mit den Eskimos aus Point Hope, als sie schon eine ganze Zeit auf dem festen Lande wohnten. Dann fanden sich Leute im Umiat und Kajaf ein und erzählten vom schwarzen Joe und Igluruf und von Sachawachiafs hitziger Jagd. Wegen einer Frau Das war unbegreiflich, das verstanden sie nicht. Eine Frau ist jo doch nur eine Frau- läuft die eine fort, so nimm eine andere, das Ganze hat meiter feine größere Bedeutung, es gibt genug Frauen. Warum so sehr Es dauerte lange, bis sie wieder Leben in ihn befamen, an der einen hängen, wie Sachawachiaf an Igluruf, besonders aber es waren Leute, die früher schon mit steifgefrorenen, ver- menn fie nichts taugt? Nein, laß sie laufen und sei vergnügt. Borsichtig näherten sie sich, ruderten um das Eis herum, hungerten Menschen zu tun gehabt hatten, fie arbeiteten lang. Ja, viele und lange Gespräche wurden in Tafluksraks einmal, zweimal, während sie fich die Leiche ansahen und be- fam und methodisch; feine erfrorenen Glieder wurden auf großem 3elt geführt und alle drehten sich um Sachamachiat. redeten, wer es fein fönnte. Das erste Gefühl von Unficher- getaut und warme Seehundsfleischjuppe ihm in den Mund Sein Anfehn in Nuwuk hatte die Entfernung nicht verringert, heit verlor sich bald, sie waren ja ihrer so viele, die Leiche gegoffen, sie stritten mit dem Ted um seine Beute, und lang- und die Eskimos verstanden die leise, die er unternommen mußte untersucht werden, es fonnte ja ein Freund sein. fam, unendlich langsam alitt Sachawachiaf aus dem Reiche hatte, zu schäben, aber daß ein Mann so etwas um einer Sie landeten und fletterten vorsichtig auf die Eisscholle der Toten zurück zu der Schar der Lebendigen. Frau willen hatte tun können, das verstanden sie nicht. hinauf. Der Tote lag auf der Seite, die Beine hatte er unter Bierzehn Tage lang blieb Taflutsrat draußen am Land- Nur Douglamana verstand es. Sie war noch jung und fich gezogen, und der Schnee bedeckte fast seinen ganzen waffer wohnen, und das Lachen und Scherzen verstummte, hatte sich lange nach einem Mann umgesehen. Jegt hatte ihr Körper. wenn man an dem schnell aufgebauten Schneeiglu vorbeikam, das Eis einen gebracht, und sie fühlte eine Art Eigentumsrecht Schnee und Reif hingen von den langen Haaren des wo der Krante, gepflegt von Taflutsrats Tochter, Dougla an den immer noch schwachen Sachawachiat. Sie war es ja Anoraks über das Gesicht des Toten, es war fast nicht zu mana, lag. Aber die Sonne wurde immer stärfer, fie schmolz gewesen, die viele Tage und Nächte lang mit dem Tod um den fehen. Wer fonnte es sein? Aus Boint Hope war er nicht, das Eis; immer wieder war es notwendig gewesen, die Jagd- bewußtlosen Mann gerungen hatte, fie hatte gefiegt, der feine Tracht war eine andere als die, die man dort trug, hoch stadt weiter nach dem Innern zu verlegen, damit man nicht in Mann gehörte ihr. ( Forts. folgt.) 60. Abt. Spanban. 7 Uhr bei König, Bichelsdorfer Str. 38. Thema:„ Die wirtschaftliche Lage in Deutschland". Referent Genoffe Fr. Geyffert. Abt. Grunewald. 7½ Uhr im Restaurant Lindenec, Hubertusbaber Str. 8. Thema: Die Sozialdemokratie im Kampf um die wirtschaftliche und politische Macht". Referent Genosse Dr. Herring. wilmersdorf. 69. Abt. 7% Uhr bei Umfang, Giefeler, Ede Wegenerstraße. Thema: Die Macht der vereinigten Gozialdemokratie". Referentin Ge nossin Diekmann. 70. Abt. 7% Uhr bei Pieper, Holsteinische Str. 60. Thema: Organisationsfragen". 71. st. 7% Uhr bei Rohr, Kaiserallee 51/52. Thema: Die Bedeutung der Einigung für das Proletariat". 72. Abt. 7 Uhr bei Kulta, Lauenburger Str. 21. Thema: Die Aufgaben der Vereinigten Sozialdemokratischen Partei in der Zukunft". Referentin Hedwig Wachenheim. Die Verwaltungs- Akademie Berlin veröffentlicht ihren neuen Lehrplan. Nachdem schon in den früheren Semestern verschiedene soziale Stoffgebiete behandelt worden sind, beginnt das bevorstehende 67. 28intersemester mit einem neuen, auf sechs Semester berechneten Studiengang, der den beiden Schwerpunkten: Sozialversicherung und Wohlfahrtspflege" Rechnung trägt. Der Ausbaut für die kommen= den Semester ist einem besonderen Studienausschuß vorbehalten worden. Eine den Studiengang abschließende Diplomprüfung ist in Vorbereitung. Das neue sehr reichhaltige Vorlesungsverzeichnis, das die Ges schäftsstelle der Verwaltungs- Akademie, Berlin W 8, Charlottenstraße 50/51 versendet( Preis 20 M. und 1.50 0. Borto, Bostscheck Berlin 66 635), enthält unter anderem folgende Spezialvorlesungen: Universitätsprofeffor Dr. Heyde: Einführung in die Sozialpolitit. Univ.- Prof. Dr. Kastel: Soziales Versicherungsrecht. Min.- Rat Dr. Dersch: Die Angestellten versicherung unter Berücksichtigung der neuen Reform. Ministerial- Nat Dr. Sarstedt: Ausgewählte Kapitel aus der Wohlfahrtspflege. Anmel dungen in der Geschäftsstelle, Beginn der Vorlesungen am 30. Oktober. Groß- Berliner Parteinachrichten. Da die Kosten für Bersammlungsräume, besonders für Schulaulen, sehr hohe find, und die Beleuchtung nach Zeit bezahlt wird, werden die Genossinnen und Genoffen um pünktliches Erscheinen gebeten. Friedenau. Mittwoch, den 18. Ottober, 7½ Uhr, große öffentliche Versammlung gemeinsam mit der früheren USPD. im Homuth- Gymna fium, Somuthstraße. Thema: Unser Kampf gegen Wucher und Teucrung". Referent Reichstagsabgeordneter Ratl Giebel. Die Abteilungen werben gebeten, in ihren am Mittwoch stattfindenben Abteilungsversammlungen die Zeitungskommissionen zu ergänzen und die 32. 83. bt. Steglig. 8 Uhr im Gymnasium Seesestraße. Thema:„ Die politische und wirtschaftliche Lage". Referent Bruno Gilß. Wirtschaft Die Reichsbank und das Gold. Wieder ist der Dollar seinem Höchststand von 3000 nahegetom men. Aber noch immer spürt man nichts davon, daß nun neben der Devisenordnung auch eine großzügige Attion zur Stügung der Mark zustande kommen soll. Das ist um so erstaunlicher, als noch bis vor kurzem nicht nur in der Arbeiterschaft, sondern auch bis weit in die bürgerlichen Kreise hinein die Auffassung vorherrschte, die Not sei genug gestiegen, um auch das Gold der Reichsbank zur Stüßung der Mart in Anspruch nehmen zu fönnen. Abt. Sempelhof. 7½ Uhr in der 2. Gemeindeschule, Werderstraße. Thema: Widerstand gegen eine solche Aktion dürfte wohl in den Kreisen des Die Bedeutung der Einigung". Referent Genosse Dr. Deiters. 80. Abt. Mariendorf. Den Genossen zur Mitteilung, daß die Flugblätter in Reichsbankdirektoriums zu suchen sein, von dem bekannt ist, daß es der Spedition Leip, Chauffeefir. 29, zur Abholung bereit liegen. 87. Wbt. Marienfelbe. 8 Uhr bei Jefchte, Berliner Str. 114. Thema: Die fich jeder Inanspruchnahme von Gold heftig widersetzt hat. Bedeutung der Einigung für die Arbeiterschaft". Referent Ulmér, M. 5. 2. 84. 85. t. Sichterfelbe. 7½ Uhr in der Oberrealschule Ringstr. 2/3. Thema: Justizreform". Referent Genosse Dr. Seligsohn. bt. Lantwis. 8 Uhr bei Lehmann, Raiser- Wilhelm- Straße, gemeinschaft. liche Mitgliederversammlung. Gesang, Ansprache und Rezitationen. Genossinnen und Genossen! Demonstriert morgen in den Mitgliederversammlungen dervereinigten Sozialdem. Partei für die Einigung des Proletariats! neuen Adressen dem Genossen Reibetanz, Richthofenstr. 32, fofort mitzuteilen. Reun. 89. Abt. 7 Uhr in den Hohenstaufen- Sälen, Rottbuser Damm 76/77; * 2. Kreis Tiergarten. Die Mitgliederversammlung der freien Schulgemeinde findet heute abend 7 Uhr in der Schulaula Waldenferstr. 20 statt. 7. Kreis Charlottenburg. Dienstag, den 17. Oktober, 7 Uhr, beginnt der Lehrkursus für die Elternbeiräte und Erfagpersonen im Schiller- Realgymnasium, Schillerstr. 26. Referent Studienrat Genosse Dr. Deiters. Sörgebühren für die 8 Abende 20 M. Karten sind noch an der Abendkaffe erhältlich. 19. Verwaltungsbezirk( Pankow, Niederschönhausen, Heinersdorf, Rarow, Buch, Buchholz). Arbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde: Montags und Donnerstags in der Turnhalle, Pantow, Grunowstraße, 2. Gemeindeschule, Don 5-7 Uhr nachmittags Turnen und Volksreigentänze. An den übrigen Tagen, außer Sonnabend, werden Anmeldungen von 3-6 Uhr in der Mittelschule, Bankow, Neue Schönholzer Straße( Bimmer 42), entgegengenommen. Im Interesse unserer Kinder wird zahlreiche Beteiligung der Kinder selbst als auch der Erwachsenen als Gäste erwartet. Morgen, Mittwoch, den 18. Oftober, finden die ersten gemeinsamen Mitgliederversammlungen der Bereinigten Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Bezirk Groß- Berlin, in folgen den Lokalen statt: 1. Abt. 7% Uhr in der Schulaula Auguststr. 68. Thema:„ Die Macht der geeinten Sozialdemokratie". Referent Artur Häußler. 2. Abt. 7½ Uhr bei Ohngemach, Kommandanttenstr. 88, Versammlung sämtlicher Funktionäre und Mitgeber, auch der früheren USPD. 3. Abt.( Stadtbezirke 129-144). 7 Uhr im Gaal 10 des Gewertschaftshauses, Engelufer 25. Thema: Die Macht der geeinten Sozialdemokratie". Refe rent Genoffe Persien, M. d. 2. 5. Abt. 7 Uhr im Bürgerheim, Alte Schönhauser Str. 23/24. Die Genoffen und Genoffinnen aus den Stadtbezirken 196, 198, 200-209 und 226 find hierzu eingeladen. Wichtige Tagesordnung. 7. Abt.( Stadtbezirke 255-258, 267-275, 2. und 3. Abt. der fr. USPD). 7½ Uhr in Röhlers Festfälen, Tienstr. 24. Thema: Wirtschaftsfragen". Genossen Dr. Walter Bechlin über unsere auswärtige Politit". 2. Abteilungsangelegenheiten. 8. Abt.( 4. Diftrift). 7½ Uhr in der Schulaula Pallasite. 15. 1. Referat des 9. und 10. Abt. 1½ Uhr in der Schulaula Turmite. 86. Thema:„ Die Macht Der geeinten Sozialdemokratie". Referent Genosse Altmaier. 11. bt. 7% Uhr bei Berger, Levehomstr. 21. Thema:„ Die Wiedervereini gung". Referent Genosse Steintopf, M. d. R. 12. bt. 7 Uhr in der Schulanla Rostoder Straße. Thema:„ Die Einigung der Arbeiterschaft". Referent Dr. Mofes, M. d. R. 13. Abt. 7 Uhr in den Arminius- Feitsälen, Bremer Str. 73. Thema: Die tommende Arbeit der vereinigten Sozialdemokratie". Referent Dr. Kurt Löwenstein. 14. Abt. 7 Uhr in der Schulaula Demminer Str. 27. Thema:„ Der wiffenfchaftliche Sozialismus". Referent Genoffe Dr. A. Stein. 15. bt. 7 Uhr in der Schulaula Bernauer Str. 89/90. Thema: Die Macht der geeinten Sozialdemokratie". Referentin Frau Abg. Juchacz, M. b. R. 16. st.( 7. Diftritt, 1. bt.) 7% Uhr bei Strüger, Suffitenfie. 34. Thema: ,, Bolschewismus Reaktion und Sozialismus". Referent Abg. MüllerHannover, M. d. L. 17. st. 7% Uhr in der Schulaula Tegeler Str. 20. Thema: Die Aufgaben der geeinten Sozialdemokcatie im deutschen Wirtschaftsleben". Referent Genosse Robert Breuer. Das Mitgliedsbuch unbedingt mitbringen. 18. Abt. 7% Uhr in der Schulaula Wiesen-, Ede Pantstraße. Thema: Die Macht der vereinigten Sozialdemokratie". Referent Karl Leid, M. d. 2. 10. 6. 7% Uhr in der großen Gdyule, 2. Eingang Gothenburger Straße. 20. Abt. und 2. Abt. der ft. USPD. 7½ Uhr bei Wende, Rolonieftt. 147. Thema: Der moderne Rapitalismus und die Arbeiterschaft". Referent 21. Abt. 7½ Uhr in der Schulaula Plantagenftr. 15/17. Thema: Die Bedeutung der Einigung für das Proletariat". Referent Gen. Heinrich Ströbel. 22. Abt. Die gemeinsame Mitgliederversammlung findet erst am Donnerstag ftatt.( Giehe unter Veranstaltungen am Donnerstag.) 23. Abt. 7 Uhr in der Schulaula Müllerstr. 48. Thema: Boltsgefundheit und Genosse Willi Möbus. Teuerung". Referent Genoffe Dr. Löwenstein. 25. bt. 7 in der Schulaula Pasteurstr. 5. Thema: Die Macht der geeinten Sozialdemokratie". Referent Genoffe Matusched. 26. 6. 7% Uhr bei Wichmann, Weißenburger Str. 1. Thema: Die Bedeutung der Einigung". Referent Abg. Friedrich Bartels, M. d. L. 27. Abt. 7 Uhr in der Schulaula Sonnenburger Str. 20. Thema: ,, Die Macht der geeinten Sozialdemokratie". Referentin Genoffin Todenhagen. 28. bt. 7% Uhr bei Büttner, Schwedter Str. 23, gemeinsamer Bahlabend der SPD. und fr. USPD. 29. t. 7 Uhr in der Schulaula Senefelderftr. 6 gemeinsame Mitgliederverfammlung. Freie Aussprache, Kaffenbericht, Verschiedenes. Die Bezirksführer werden gebeten, die Mitglieder einzuladen. 30. Abt. 7 Uhr in der Schulaula Pappelallee 40/41. Thema: Die Bedeutung der Einigung für das Proletariat". Referent Adolf Hoffmann, M. d. R. 31. Abt. 7½ Uhr in der Schulaula Schönfließer Etr. 7. Shema:„ Die Macht der geeinten Sozialdemokratie". Referent Genosse Müniner. 32. Abt. 7% Uhr in der Aula der Fortbildungsschule Sange Str. 31. Thema: Rußland und die Sozialpevolutionäre". Referent Genosse Sensineff. Abfeilungsangelegenheiten. Die Funktionäre der SPD. und ft. lispo. laben ihre Mitglieder ein. Borwärts"-Leser willkommen. 34. Abt. 7½ Uhr in der Schulaula Litauer Str. 18. Thema:„ Die Aufgaben der vereinigten Partei". Referentin Frau Klara Bohm- Schuch, M. d. R. Vor der Versammlung wichtige Besprechung der Funktionäre der SPD. und fr. USPD. ebenda. 35. Abt. 7 Uhr im Saal der ehemaligen Germania- Brauerei, Frankfurter Allee 313. Thema: Der Zusammenschluß der Parteien". Referent Genosse Rosien. Borwärts"-Lefer als Gäste willkommen. 36. St. 7% Uhr in der Schulaula Petersburger Str. 4. Thema: Die Einigung der Arbeiterschaft". Referent Genosse Clajus Straße 23. Thema: Die wirtschaftliche und politische Lage". Referent Genosse Karl Hehschold. 91. Abt. Unsere gemeinschaftliche Mitgliederversammlung findet nicht am 18., sondern am 25. Oktober im Rarlsgarten statt. 94. Abt. 7½ Uhr Bezirksversammlungen der BGPD. 1./52. Bez. im Lotal March, Schillerpromenade 39; 64. Bez. bei Nitisch, 8iethenstr. 40: 65./66. Bez. bei Wilhelm, Herrfurthplay 6; 67.168. Bez. bet aubel, Weise ftraße 23; 76./78. Bez. bei Wall, Allerstr. 7; 77. Bez. bei Taubel, Weise 101. Abt. Sreytow. 7½ Uhr im 8eichen faal der Schule 6, Wildenbruchstraße. Referent Genoffe Georg Udo. Thema: Die Bereinigung der Arbeiter[ chaft". Mitgliedsbuch legitimiert. Beiträge können vor Beginn der Verfammlung bezahlt werden. Lichtenberg. 114. Abt. 7 Uhr im Arbeitsamt, Schreiberhauer Straße, Cingang Marktstraße. Thema: Die Aufgaben ber geeinten Partei" Referent Genosse Kurt Rießmann. 115. Abt., früheres Biertel der USPD. Pünkt lich 7 Uhr in der Schulaula Kronprinzenstr. 10. 117. 6. 7½ Uhr in der Aula des Pestalozzi- Lyzeums, Prins Albert- Str. 44. Thema: Wirt faftsfragen". Referent A. Richter, M. d. L. Gäste willkommen. 120. Abt. Friedrichsfelde. 7 Uhr in der Mädchenschule Wilhelmstr. 20 pe ordnung: 1. Die Bedeutung unserer Vereinigung". 2. Aussprache. 3. Parteiangelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimiert. 122. Abt. Biesdorf. 7% Uhr bei Porath, Marzahner Str. 81. Thema:„ Die Macht der geeinten Sozialdemokratie". Referent Genosse Emil Lehmann. 123. st. Raulsborf. 7½ Uhr im Reichensaal der Schule Adolfstr. 26. Thema: Die Aufgaben der geeinten Partei". Referent Dr. Lohmann. 124." Abt. Mahlsborf. 8 Uhr bei Anders, Bahnhofstraße. Thema: ,, Der Kampf um die Getreideumlage". Referent Franz Reininecht. 128.- 130. bt. Banlow. 7½ Uhr Generalversammlung beider Parteien in der Schulaula Grunowstraße. Thema: Die Bedeutung der Einigung des Broletariats". Referent Dr. A. Beyer, M. d. L. 133. bt. Buchholz. 8 Uhr bei Raehne, Berliner Str. 39, gemeinsame mit136. Abt. Meinidendorf- Oft. 7% Uhr in der Aula der 1. Gemeindeschule, Lindauer Straße. Thema: Die Macht der geeinten Sozialdemokratie Referent Genoffe Beide. Organisationsfragen. 137. Hot. Reinidensorf- West. 7 Uhr in der Aula der 5. Gemeindeschule. gliederversammlung. Thema: Die Stellung der vereinigten Sozialdemokratie in der Regierung". Referent Reichstagsabgeordneter Hente. Gäste willkommen. 139. Sit. Segel.& Uhr in der Schulaula Crestonſtraße.bema: Die zu fünftigen Aufgaben der vereinigten Sozialdemokratie". Ref. Kreuziger. 140. 6. Borsigwalte. 7 Uhr bei Woitschach, Konrad-, Ede Ernnoaße. Thema: Was bedeutet die Einigung für die Arbeiterklasse?" Referent 141. Abt. Rosenthal 1( Abt. 24 der ft. USPD.). 7 Uhr in der Schule Schiller straße gemeinsame Funktionärsgung. Bimmermann. Frauenveranstaltungen am Mittwoch, den 18. Oktober: 77. Abt. Schöneberg. 7½ Uhr in der 6. Gemeindeschule, Wartburgplay, Simmer 17. Thema: Das Gemeinschaftsleben im demokratischen Staat". Referent Genosse Erwin Marquardt. 99. Abt. Brig. 7 Uhr in der Schule Hannemannstraße. Thema: Gemein 107. Abt. Ait- Glienice- Faltenberg. 7 hr bei Klingenberg, Grünauer Str. 29. Thema:„ Die soziale Stellung der Frau im Orient"." Referentin Genoffin fames Biel, gemeinsamer Weg". Referentin Genoffin Scheibenhuber. Erna Büsing. Gemeinschaftliche Mitgliederversammlungen am Donnerstag. den 19. Oktober: Macht der geeinten Sozialdemokratie". 22. Abt. 7 Uhr in der Schulaula Lütticher Str. 47/48, Bortrag: Die Cinigung und ihre Bedeutung für die Arbeiterklasse". 38. Abt. 7% Uhr in Schmidts Gesellschaftshaus, Fruchtstr. 36a, Vortrag: ,, Die 86. Abt. Marienborf. 7% Uhr in der Aula ber 4. Gemeindeschule, KurfürstenStraße 53. Thema: Wirtschaftszusammenbruch oder Währungsreforin?" Referent Genoffe Eduard Bernstein, M. d. R. Lichtenberg. 116. Abt. 7½ Uhr im Saal des Arbeitsamts, Schreiberhaner Straße, Eingang Marktstraße. Thema: Die vereinigte Sozialdemokratie und ihre Zukunftsaufgaben". Referent Genoffe Dr. Bechlin. 118. st. 7½ Uhr in der Schulaula Siegfriedstraße. Thema:„ Die Einigung und unsere nächsten Aufgaben". Referent Genoffe Kurt Riezmann. 119. Abt. 7½ Uhr im Cäcilien- Byzeum, Rathausstraße. Thema: Der Nürnberger Parteitag und die Aufgaben der geeinten Partei". Ref." Gen. Karl Sittte. 4. M * * * Frühere USPD. 17 Kinderschuskommiffion Groß- Berlin. Dienstag, den 17. Oftober, nachmittags 5 Uhr, Ausschußßigung, Breite Str. 8/9, Arbeiterbildungsschule. Pünkt liches Erscheinen aller Genoffinnen Pflicht, da uns der Raum nur nach mittags zur Verfügung steht. Diftriftsleiterinnen fönnen an der Be fprechung teilnehmen. Berwaltungsbezirk. 11., 12., 13. und 14. Diftrift. Dienstag, den 17. Dr. tober, 7 Uhr, Sigung der Kinderschutz und Frauenarbeitsfommission bei Klug, Danziger Str. 71. Erscheinen aller Genoffinnen Pflicht. Diftritt. Dienstag, den 17. Oftober, 7% Ubr, bei Krüger, Buttligftr. 10, Diftriftekonferenz. Die Bezirksführer müssen ihre Mitgliederverzeichnisse Stadtücsirt 129–144. 7 Uhr gemeinfame Berfammlung im Gewerkschaftsbaus, 6. mitbringen. Engelufer 25, Saal 10. Thema: Die Macht der geeinten Sozial bemokratie." Referent: Genoffe Persien, M. d. L. Morgen, Mittwoch, den 13. Oftober: 5. Abt. 7 Uhr gemeinfame Mitgliederversammlung im„ Bürgerheim", Alte Schönhauser Str. 23/24. Die Genoffen der 4. Abt. des 2. Distrikts sind auch eingeladen. 37. bt. 7 Uhr in der Schulaula Hausburgstr. 20. Thema:„ Die Macht der Steglis. Alle Genossen, die an der Ginigung teilnehmen, werben gebeten, vereinigten Sozialdemokratie". Die Bezirksführer müssen einladen. 39. Abt. 7 Uhr im Jugendheim, Lindenstr. 3. Thema: Die Bedeutung der Einigung des Proletariats". Referent Genosse Karl Wermuth. 40. Abt. 7% Uhr in der Anhaltischen Ressource, Mödernftr. 114. Thema: Die Aufgaben der geeinten Partei". Referent Genoffe Mich. Weimann. 41. Abt. 7% Uhr im Pazenhofer- Ausschant, Fidicinstr. 2/3. Thema: Die pereinigte Partei und ihre Aufgaben". Referent Genosse Aurt Heinig. 42. Abt. 7½ Uhr in den Blücher- Sälen, Bllicherstr. 61, Vortrag des Genossen 43. Abt. 7 Uhr bei Rabe, Fichteftr. 29. Thema: Die Bedeutung der Einigung für die Arbeiterschaft". Referent Genosse Dr. Nathan. Pastor France. 44. bt. Die Mitgliederversammlung findet Freitag, den 20. Oktober, statt. Weitere Mitteilung folg. 45. bt. 7 Uhr in der Schulaula Forster, Ede Reichenberger Straße. Thema: Die Macht der geeinten Sozialdemokratie". Referent Gen. Adolf Buschid. Tiger Str. 59. Thema: Die Aufgaben der geeinten Bartei". 46. Abt. 11., 12. und 13. Abt. der fr. USBD. 6½ Uhr in der Schulaula Gör47. Abt. 7 Uhr in der Schulaula Waldemarstr. 77. Thema:„ Die Erfolgsmöglichkeiten der Einigung". Referent Reichstagsabg. Ed. Bernstein. 48. Abt. 7½ Uhr bei Gliefing, Waffertorste. 68. Thema: Die Bedeutung der Einigung für das Proletariat". Referent Genoffe Pfarrer Bleier. Charlottenburg. 52. bt. 7 Uhr in der Aula der 35. Gemeindeschule Rammermeierstraße. Thema: Was bringt uns die Wiedervereinigung?" Die Funktionäre werden gebeten, hierzu besonders einzuladen. 53. Cibt. 7½ Uhr bei Diebrich, Berlichingenstr. 4. 55. Abt. 7% Uhr bei Edmann, Scharrenstr. 34. Thema:„ Die zukünftige Arbeit in der Partei". Referent Genosse Stetter. 56. Abt. 7 Uhr in der Schulaula Pestalozziftr. 40. Thema: Unser Organisationsstatut". Referent Genosse Ragenstein. 57. t. 7 Uhr im Lotal Thunad, Wiesbadener Str. 4. Thema: Die Einigung ber Partei". Referent A. Berger. 58. Abt., 8. Abt. der fr. UPSD. 7% Uhr in der Schulaula Joachimsthaler Str. 31. Referent Genoffe Artur Crifpien, M. d. R. Noiflettes Toeisser Chocoladen- Likör zu der ersten gemeinsamen Mitgliederversammlung, die am Mittwoch, abends 7 Uhr, im Gymnafium, Seefeftr. 15, stattfindet, zahlreich zu erscheinen. 7. Diftritt. 3. Abt. Die gemeinsame Mitgliederversammlung der vereinigten 18. Distrikt. Krenzberg. 2., 4. und 5. Abt.( iept 38. und 39. st.), 7 Uhr, im Jugendheim, Lindenstr. 3, Mitgliederversammlung. 19. Diftritt. 3. und 4. bt., Deairle 123, 124, 130–132, 125-129a und Gemeinfame mitgliederversammlung 7 1hr bei Mabe, Fichteftr. 29. Thema: Die Bedeutung der Einigung der Arbeiterschaft:" Referent: Genoffe Dr. Natban. Bartet findet in der Schulaula, Demminer Straße, statt. 86. 133-138. 20. Diftrift. 8., 9. und 10. Abt.( test 47. 6.) 7 the erfte gemeinem Referent: Genosse Eduard Bern M. Mariendorf. Den Genoffen aur Mitteilung, daß die Flugblätter 136. Abt. Reinickendorf- Dit. 7½ Uhr in der Aula der 1. Gemeindeschule, Betteallee, erſte gemeinsame Mitgliederversammlung. Thema: Die macht der geeinten Sozialdemokratie." Referent: Genosse Weide. 2. Organis fationsfragen. Mitgliederversammlung in der Schulaula Waldemarstr. 77. Thema: Erfolgmöglichkeiten der Einigung." stein, M. b. S. 7. in der Spedition Leip, Chauffeeftr. 29, zur Abholung bereit liegen. Distr., Wedding, 2. Abt. Den Genoffen zur Kenntnis. bak die 2. Abt. fortan unter der 15. Abt. 6er BSBD. im Organisationskalender zu finden ist. Bitte diesbezügliche Anzeigen zu beachten und Folge zu leisten. Am Mittwoch, 7 Uhr, Abteilungsversammlung in der Schulaula Bernauer Str. 90. Bitte pünktlich zu erscheinen. Nun ist die Politik der Reichsban? widerspruchsvoll. Wie in der Sage Alberich von seinem Nibelungenhort nur mit List und Gewalt abgebracht werden konnte, so wartet der Reichsbankpräsident, bis ein Ententeultimatum mit List und rauher Gewalt Hand auf das deutsche Gold legt. Eher gibt er es nicht frei, wenn darüber auch ganze Boltsschichten der Verelendung anheimfallen. Aber es gibt einen Begriff von Pflicht beim Beamten, den man achten soll und den man auch beim Reichsbantpräsidenten achten müßte, wenn er ehrlich innegehalten würde. Denn die Reichsbant figt nur auf dem Gold, das sie hat. Das Gold, das sie haben könnte, geht sie nichts an. Bon allen Litfaßsäulen und in allen Inseratenteilen der Tageszeitungen prangt die Anfündigung geschäftstüchtiger Firmen, sie zahlten für fogenanntes Bruchgold höchste Preise. Zu diesem Bruchgold rechnet alles, was der verarmende sogenannte Mittelstand in der Not dieser Beit an goldenen Schmuckstüden hat, selbst wenn es daneben noch einen Kunstwert befigt. Dieses Gold wird heute von Händlern, die nicht immer die einwandfreiesten Existenzen find, oft zu einem Schleuderpreis aufgefauft. Denn wer in seiner Not hingeht, um ererbte oder als Andenken vermehrte Schmuckstücke zu veräußern, hat meistens nicht mehr den Mut, lange zu feilschen, und er muß von Glück reden, menn er auf dem ersten Gang in ein reelles Geschäft gekommen ist. Auf den Anfauf dieses Goldes hat die Reichsbant bewußt verzichtet. Obwohl nur eine geringe Organifation dazu gehörte, um das Gold aufzukaufen, obwohl die meisten dieser goldanfaufenden Firmen mit einem geradezu lächerlich geringen Apparat und, wie ihre große Zahl beweist, mit guten Gewinnen arbeiten, konnte die Reichsbant es nicht zuwege bringen, das Gold der Berarmenden in ihre Tresors aufzufangen. Dafür aber ,, fauft" fie Goldmünzen an. Tut fie es wirklich? Das Behnmark stü bezahlt sie jetzt mit ganzen 3250 M. Es enthält 3,58 Gramm Feingold, das nach Händlerberichten an der Börje in der letzten Woche mit 1600 bis 1300 m. je Gramm bezahlt worden ist. Demnach müßte also ein 3ehnmarkstüd mindestens 5500 Mart fofien. Und eine amtliche Stelle hätte um so weniger Anlaß, mit dem Preise knickerig zu sein, weil sie ja so sagt sie wenigstens, von dem Gold, das sie hat es feinesfalls und unter feinen umständen preisgeben darf. Hier ist der unlösbare Widerspruch. Die Goldpreise, die die Reichsbank zahlt, sind nichts anderes als ein tatsächlicher Verzicht auf den Ankauf von Goldmünzen. Das ist nicht erst seit heute und gestern so, das ist seit Jahr und Tag der Fall. Die Reichsbank verzichtet also auf das Gold, das ihr in Deutsch land zugänglich ist. Dabei hatte sie es so leicht, große Mengen dapon zu erreichen, und wenn nicht große Mengen, dann fleinere; und jede Million Goldmark bedeutet ja eine Stühe mehr für unsere Währung, wenn sie zu Besserem verwandt wird, als zum Cintapfeln in Tresors. Diejenigen, die von der Not gezwungen werden, ihr letztes Gold zu verkaufen, und statt zur Reichsbant, es zu privaten Händlern hinzutragen, die durch ihr ausländisches Firmenschild der staunenden Mitwelt verfünden, daß sie es für Exportzwede gebrauchen- also die armen Teufel sind in der Regel der Meinung, die Reichsbank dürfe nicht anders verfahren als sie. Auch die Reichsbank dürfe ihr Gold nur in der größten Not antasten. Aber es geht ihnen nicht anders wie dem Bolte. Ebenso wie sie ihr Gold nicht essen fonnten, sondern erst zum Händler hintragen mußten, so kann das Bolt sich nicht vor Geldentwertung und Hunger schützen, wenn es nicht auf irgendeine Weise das Gold zur Stübung der Währung heranzieht. Herr Havenstein könnte also von den von ihm vernach läffigten Existenzen lernen. Db er es getan hat, steht bahin. Jedenfalls hören wir noch nichts davon, daß eine Attion zur Stühung der Mark in naher Aussicht wäre, obwohl kein Tag meyr zu verlieren ist. Vielleicht finden die zuständigen Reichsstellen Gelegenheit, aufzu flären, welche Handlung des Reichsbankdirektoriums pflichtwidrig ist, die, daß sie das Gold, das sie haben kann, nicht will oder die, daß sie das Gold, welches sie besitzt, nicht voltswirtschaftlich ausnutt, es also durchaus und mit aller Gewalt will. Jedenfalls zeigt sich, daß das Gebaren der Reichsbank gegenüber dem Gold sehr selbstherrlich ist und in feinem der beiden Fälle den Interessen des Bolles entspricht; wobei sich die Frage aufwirft, ob nicht anstatt der Autonomie, die der Reichsbank fürzlich gewährt wurde, eine wirksame Kontrolle des Volkes über sie am Blaze wäre. ersten Detade des Dftober etwas geringer als in der lezten Dekade Die Zunahme der schwebenden Schuld des Reiches war in der des September. Es wurden für 38,8 Milliarden neue Schapscheine herausgebracht. Mithin betrug die schwebende Reichsschuld am 11. Oftober 489,7 milliarden Mark. United European Investers Ltd., ist ins Leben getreten. Sie macht Die Organisation der Befiher deutscher Mark in Amerika, die es sich zur Aufgabe, die nordamerikanischen Milliarden, die in den Händen nordamerikanischer Brivatleute sind, in Deutschland in Grundstücken, Hypotheken, Wertpapieren und anderen sicheren Unternehmungen anzulegen. Die Gesellschaft verfügt über ein klientapital von 600 000 000 m., die Attiven haben einen Wert Don 10 000 m. Pari. Außerdem find Borzugsaktien in der Gefamthöhe von 60 000 Dollar von den Direktoren des Unternehmens ausgegeben, die eine Dividende von 8 Proz. bringen. Devisenkurse. Unserer gestrigen Rurstafel sind noch folgende amtliche Notierungen nachzutragen: 100 österreichische Kronen Berichtigung! Die für Dienstag, ben 17. Oftober, angefekte Ausschuß abgestempelt 3,80% Beld, 3,84% Brief; 100 ungarische Kronen [ igung ber 114,85 Geld, 115,15 Brief; 100 polnische Mart galten im freien Berfehr etwa 27,25 m. fällt aus. Groß- Berliner Rinderschuttommiffion Landauer& Macholl Curacao Heilbronn. weiss triple sec. Vertreter: Karl Kast, Potsdam, Bismarckstr. 3. Fernsprecher: Amt Potsdam Nr. 366. Wilhelm Wetzel, Berlin- Wilmersdorf, Mecklenburgische Str. 20. Fernsprecher: Amt Pfalzburg Nr. 3400. Arbeiterbildung. Am 16. Oftober d. I. eröffnete die Sozialistische Bil dungsschule ihre sechste Arbeitsperiode, nach dem Kriege. Bon Jahr zu Jahr ist die Zahl der Teilnehmer an den Vortragsreihen und Arbeitsgemeinschaften gestiegen. Aber nicht nur einen äußer起 Arbeiter- Sport A Kunstturnen. geht es in die Pause. Nach Halbzeit stellt Berlin seinen Innensturm um, der dadurch etwas mehr Durchschlagstraft gewinnt. Gin lichen, rein zahlenmäßigen Erfolg haben wir aufzuweisen, sondern Das Geräteturnen ist im letzten Jahrzehnt in vielen Gegenden flottes Spiel setzt ein und Leipzigs Torwächter erhält viel Arbeit, die es hat sich auch eine erfreuliche Vertiefung des geistigen Deutschlands durch den Sport insbesondere Leichtathletik und er mit Geschick und Glück erledigt. Leipzig verwirkt einen StrafLebens in der Schule entwidelt. Das beweist die starke Bu- Fußball- sehr zurückgedrängt worden. Dies gilt insbesondere auch stoß, da der Torwächter den Ball zu lange hält. Berlin schießt den nahme der Arbeitsgemeinschaften, die fich im Anschluß an fast alle für die Mart Brandenburg, während in Süddeutschland, Rhein- Ball, der sicher ein Tor werden mußte über die Latte. Der Abstoß Vortragsreihen gebildet haben. Für uns ist das wichtigste und wert- land, Sachsen usw. das Geräteturnen sich noch in voller Blüte be- wird von den Läufern und Stürmern gut vorgebracht und endigt vollste Ergebnis, daß der Wille, tief und erschöpfend in die einzelnen findet. Daß die Jugend dem Sport immer größeres Interesse zu der aber ins Aus endet. mit dem Ausgleich. Bald darauf erzwingt Leipzig einen Edball, Ein scharfer gut placierter Schuß des Stoffgebiete einzubringen, sich immer mehr und mehr verbreitet. wendet, ist sehr verständlich. Wer tagsüber in den Fabriken und Berliner Mittelstürmers fann nicht gehalten werden und bringt Durch die Vereinigung der beiden sozialistischen Parteien ist Bureaus seiner Arbeit nachgeht, dem ist die Bewegung in frischer Berlin wieder in Führung. Leipzig läßt aber nicht locker und bringt auch eine Zusammenlegung beider Schulen selbstver- Luft, Licht und Sonne eine größere Wohltat als der Betrieb in den den Ball immer wieder nach vorn. Aus einem Gedränge ist es ständlich geworden. Wenn auch mit Beginn dieses Quartals ein Turnhallen. Der sportliche Betrieb hat aber auch mancherlei Nach- Leipzig wieder vergönnt, gleichzuziehen. Die Spannung wächst bei gemeinsamer Schulbetrieb der Arbeiterbildungsschule und der Sozia- teile. Für Kinder und Jugendliche bis zu 16 Jahren sind an den Spielern sowie bei den Zuschauern. Berlin hat Glück. Ein listischen Bildungsschule noch nicht möglich ist, so werden mit Beginn strengende Bettläufe wie auch das Fußballspiel nicht ganz ungefähr Schuß auf das Tor, der Ball prallt gegen den Pfosten und wird des nächsten Quartals im Januar 1923 die Schulen wieder zu einer lich, weil der noch in der Entwicklung begriffene Körper durch dadurch ins Tor gelenkt. Berlin will anscheinend das Resultat halten einzigen vereint unter dem alten Namen„ Arbeiterbildungsschule" Ueberanstrengung der Herz- und Lungentätigkeit leicht dauernden und verteidigt mit mehr als vier Beinen, da Leipzig noch einmal mächtig auffommt. Schwere Arbeit hat der Berliner Torwächter. ihre fegensreiche Kulturarbeit in erweitertem Umfange fortsetzen Schaden erleiden kann. Auch für ältere Personen scheidet die sport Ein Mißverständnis der Berliner Berteidigung bringt kurz vor fönnen. Drei Jahrzehnte ist unsere Parteischule den Berliner Ar- liche Tätigkeit aus, denn der Sport hat als Ziel die Höchst Schluß das ausgleichende Lor. Mit dem Resultat von 4: 4 beitern eine Stätte reger, geistiger Arbeit gewesen. Viele der Alten, leistung, ohne diese verliert er den Neiz. Die aktiven Mit trennen sich die beiden Gegner. Die Leipziger Mannschaft wirtte die heute noch an hervorragender Stelle in der Arbeiterbewegung glieder in den Sportvereinen rekrutieren sich daher fast durchweg mehr als ein einheitliches Ganzes und gefiel durch ihr naches stehen, haben dort den Grundstein zu ihrem Aufstieg gelegt. Die aus 16- bis 25jährigen. Der Turnbetrieb ist im Gegensatz hierzu Rombinationsspiel. Berlin hat noch bessere Spieler in der MSB., tiefe Geistigkeit, die den Emanzipationstampf besonders der deutschen für alle Altersklassen geeignet. In den Turnabteilungen die ihre Farben vertreten tönnten. Alles in allem ein wohlArbeiterklasse durchdringt, läßt uns troß aller drückenden Not, trog fönnen Kinder von 6 Jahren an, Jünglinge, Männer und Alters- gelungenes Propagandafpiel, das der Arbeiterfußballbewegung sicher aller schweren Schläge, die im Augenblick auf uns niederfausen, voll riegenturner, Mädchen und Frauen ihren Körper fräftigen. Aber wieder neue Freunde zugeführt haben wird. Mut und Vertrauen für eine bessere Zukunft streiten. auch das ethische und erziehliche Moment darf nicht außer acht gelassen werden. Der Sport ist rein individuell, jeder strebt für sich. Beim Turnen dagegen herrscht engste Zusammenarbeit, es ist ohne Kameradschaftlichkeit gar nicht denkbar. In den Turnvereinen haben 1. Montag, den 16. Oftober, abends 7% Uhr, im Gigungs- wir mindestens 50 Broz. Mitglieder, die nur aus Freude an förperzimmer 4 des Charlottenburger Rathauses:" Einführung in Berlicher Betätigung und froher Geselligkeit an den Uebungen teilfassung von Reich, Staat und Kommune", Arbeitsgemeinschaft. nehmen, ohne die Erreichung von Höchstleistungen als das eigentliche Leiter: Genoffe Stadtrat Paul Hirsch. 2. Dienstag, den 17. Oftober, abends 7 Uhr, im Sizungszimmer Biel anzusehen. Notwendig ist freilich, daß die Turnvereine ihren des Bezirksvorstandes, Lindenstr. 3, 2. Hof, 2 Tr.: Unser Ber- Betrieb nach Möglichkeit ins Freie verlegen und neben dem Gerätehältnis zu wichtigen geistigen Problemen der Gegenwart", Arbeits- turnen auch den sportlichen Uebungen die gebührende Beachtung gemeinschaft. Beiter: Genosse Dr. V. Engelhardt. schenken. Der Lehrgang für das Quartal Oftober- Dezember enthält 13 verschiedene Vortragsreihen und Arbeitsgemeinschaften. Die Kurse beginnen: 3. Dienstag, den 17. Oftober, abends 7 Uhr, Gemeindeschule Fruchtstr. 38: Der wiffenschaftliche Sozialismus", Vortragsreihe. Leiter: Genosse Horlig. 4. Donnerstag, den 19. Oftober, abends 7 Uhr, in Schöneberg, Gemeindeschule, Feurigstraße: Utopie und Wissenschaft", Arbeits gemeinschaft. Leiter: Genoffe Dr. Israel. 5. Donnerstag, den 19. Oftober, abends 7 Uhr, in der Schule Senefelder str. 6/7: Die Entwicklungsgeschichte des Sozialismus", Vortragsreihe. Leiter: Genoffe horlig. 6. Freitag, den 20. Oftober, abends 7 Uhr, im Zentral- Jugendheim, Linden ft r. 3: Einführung in den Dienst des Schöffen", Bortragsreihe. Leiter: Genoffe Dr. Treitel. 7. Freitag, den 20. Offober, abends 7 Uhr, Sophienschule, Weinmeisterfi r. 16/17: Bom utopischen zum missenschaftlichen Sozialismus", Vortragsreihe. Leiter: Genosse Albert Horlig. 10. Dienstag, den 24. Offober, abends 7% Uhr, in der Schule Grünthaler Str. 5: Rommunalpolitische Brobleme", Bortragsreihe. Leiter: Genosse Stadtrat Paul Hirsch. Der 1. Kreis des Arbeiterturn- und Sportbundes ist eifrig bemüht, eine große Propaganda für das Turnen in die Wege zu leiten. Im Februar d. I. fand ein Städtemettkampf Dresden- Leipzig- Berlin an den Geräten Red, Barren, Pferd und Ringe statt, bei dem Berlin als Sieger hervorging. Es erzielten: Berliner Mannschaft Dresdener Mannschaft. Leipziger Mannschaft.... B• 1055% Punkte, 941% Bunfte, 926% Punkte. Die Höchstzahl der erreichbaren Bunfte betrug 1280 Punkte. Die Berliner Mannschaft stand im Alter von 21-35 Jahren, die Dresdener von 25-50 Jahren, die Leipziger von 23-43 Jahren. Die Vorführungen wurden von den zahlreichen Zuschauern mit großem Beifall aufgenommen. Ein voraufgegangenes o de y mettspiel zwischen Schönholz und Lichtenberg gewannen erstere infolge ihrer besseren Stocktechnik mit dem Resultat 4: 1. Herbstwaldlauf des 1. Kreises. Die werbende Kraft der Waldläufe zeigte sich auch am Sonntag im Grunewald recht deutlich. Die Beteiligung war an allen Konkurrenzen ziemlich start, wozu auch das prächtige Herbstwetter wesentlich beitrug. Den Meilenlauf gewannen die Wilmersdorfer, während Groß- Berlin- Schöneberg sich mit der dritten Stelle begnügen mußte. Jm 3500- Meter- Lauf stellte Wilmersdorf die drei erften und erzielte dadurch auch bei der Punkt wertung den ersten Rang. Bei den Jugendlichen siegten die Sportabteilungen von Fichte vor ASC., die überhaupt im Hintertreffen blieb. Bei den Frauen gewannen die Fichte Turnerinnen, bei den Altersriegen Richter- Groß- Berlin- Schöneberg, der schon am Sonntag vorher beim Bereinswaldlauf erster war. Bei den Kinderabteilungen siegte Fichte ohne Konkurrenz. Warum haben die anderen Vereine an den Stafetten nicht teilgenommen, z. B. F. Z. G. B.? Auf eine stärkere Beteiligung der Kinder muß unbedingt hingewirkt werden, ebenso auf die Teilnahme der Turner durch Propagandaläufe, oder wollen die Turner den Sportlern das Feld überlassen? AltersKnaben: 1. Fichte I, 2 min. 43,6 Get.; Arbeiter- Turner im Sportpalaft. Resultate: Männer, 7500- Meter- Einzellauf: 1. Wiese- Wilmersdorf, 26 Min. 45 Get.; 2. Michael- Wilmersdorf, 26 Min. 46,2 Get.; 3. Bedelih- GroßBerlin- Schöneberg, 27 Min. 6,4 Get. 3500- Meter- Einzellauf: 1. SangeWilmersdorf, 11 in. 38,4 Get.; 2. Krause- Wilmersdorf; 3. Heinze- Wilmersdorf. Punktwertung: 1. Wilmersdorf, 6 Punkte; 2. AGC., 19 P. Jugend, Auf dem Bundesfest in Leipzig nahmen am Runstturnen 3500- meter- Mannschaftslauf: 1. Fichte- Südost, 2. Fichte- Oft, 3. ASC. 8. Freitag, den 20. Oftober, abends 7% Uhr, in Steglit, Gym- am Sted, Barren und Pferd 275 Wettkämpfer teil, von denen 42 Frauen 5X100- Meter- Stafette: 1. Fichte II, 1 Min. 18,3 Get.; 2. Fichtenasium, Heesestraße: Außenpolitit". Leiter: Genoffe Le père. Diplome erhielten. Bon den Turnerinnen nahmen 246 am Geräte- Gibost, 1 min. 18,5. Get.; 3. Neukölln- Briz, 1 min. 19 Get. turner( über 85 Jahre), 3500- Meter- Einzellauf: 1. Richter- Groß- Berlin9. Freitag, den 20. Oktober, abends 7 Uhr, in Weißenfee, Real- wettkampf teil, von denen 38 Diplome erhielten. Die Leistungen Gähöneberg, 14 Min. 40,4 Get.; 2. Fable- Sichte II, 14 min. 57 Gef.; 3. Star. gymnafium, Woeldpromenade:„ Die Entstehung der modernen Bolks- erreichten vielfach ziemlich die höchste Punktzáhl und lieferten den gard- Fichte. Rinder, 10X100- meter- Stafette, Mädchen: 1. Fichte 8b und 13, wirtschaft", Vortragsreihe. Leiter: Genosse Saternus. Beweis, daß das technische Können im Bund sehr hoch entwickelt ist. 3 Min. 4,1 Get.; 2. Fichte 7. Am 22. Oftober findet in Leipzig eine Wiederholung des 2. Fichte 10b, 2 Min. 50,2 Get.; 3. Fire 21, 2 Win. 51 Set. Städtewettkampfes Leipzig- Dresden- Berlin statt, auf deffen Ausgang man gespannt sein darf. Die Leipziger und Dresdener werden alles daran setzen, um den Berlinern diesmal ben Sieg streitig zu machen. Das Einüben der Berliner Mannschaft Am Sonntag, den 29. Oftober, wird in der Niesenhalle des wird durch die hohen Fahrgelder sehr erschwert. Wenn Berlin Bert Sportpalastes der Turn- und Sportverein Fichte" den rettfämpfen zu schiden, so müßte ein dauerndes Zusammenüben warten. Aus dem Programm fei jezt schon genannt: Musterdarauf legt, eine wirklich repräsentative 1. Mannschaft zu den Städte Groß Berliner Arbeitern mit einem Hallen- Sportfest aufder ersten Kräfte unter Gewährung der Fahrgeldunfoften ermöglicht riegenwettunen Stabübungen( Männer und Jugend), Keulen werden. Sollte hierüber nicht eine Beständigung der Groß- übungen der Frauen. der Frauen. Freiübungen der Knabenund BoltsBerliner Bereine möglich sein? tänze der Mädchen. Die Frauen werden außerdem AusErwähnt sei im Anschluß hieran das Musterriegen- brudsübungen vorführen, während die Jugendlichengruppen FreiBetturnen der Freien Turnerschaft Groß- Berlin am Buẞtag übungen und die Männer Schleuderballschwingen zeigen. Die in der Zentralturnhalle Brinzenstraße, zu dem alle Brudervereine Leichtathleten im Berein tragen 50- Mete- Läufe, Stafetten, Manndes 1. Kreises eingeladen sind. Dieses Wetturnen gibt insbesondere schaftshochspringen aus. Ein 800- Meter- Lauf der Jugend und Männer den Groß- Berliner Vereinen eine gute Gelegenheit, ihr turnerisches läßt die Mittelstredenläufer zu ihrem Recht kommen. AbwechslungKönnen einer breiten Deffentlichkeit zu zeigen. Die Meldungen reich wird sich auch das Handballspiel der Frauen gestatten. Alles müssen bis 26. Oktober an G. Czischte, Berlin N. 20, Hochstr. 43, in allem, es wird den Zuschauern etwas geboten und man sollte eingefandt sein. fich jetzt schon mit Eintrittstarten versorgen. Jm Borverkauf 20 M., an der Masse 25 M., Sinder frei. 11. Dienstag, den 24. Oftober, abends 7 Uhr, in Tempelhof, 2. Gemeindeschule, Friedrich- Wilhelm, Ece Werderstraße:„ Die Entgtstehung der modernen Volkswirtschaft", Vortragsreihe. Leiter: Ge12. Dienstag, den 24. Oftober, abends 8 Uhr, in Neuföln, 12. Dienstag, den 24. Offober, abends 8 Uhr, in Neukölln, Mädchen Mittelschule, Donaustraße:" Führende Geister in der Philofophie", Vortragsreihe. Leiter: Genosse Th. Raschte. nosse Biena u. 13. Freitag, den 27. Oftober, abends 7% Uhr, in Wilmersdorf, Oberrealschule, Am Seepark:„ Die Argumente gegen den Sozialismus und ihre Widerlegung", Bortragsreihe. Beiter: Genosse Dr. Israel Jugendveranstaltungen. Heute, Dienstag, den 17. Oftober: Verein Arbeiterjugend Groß- Berlin. Niederschönewelde. Jugendheim Oberschöneweide, Laufenerstr. 2. Dis fiffionsabend: Jugend und Republik". Reinidendorf- Ost. Jugendheim Seebad, Residenzstr. 48. Vortrag: Friedrich Engels". Reinickendorf- Weft. Jugendheim Scharntveberfir. 115. Bortrag: August Bebel". Schöneberg I. Jugendheim Rubens, Ede Sauptstraße. Disfuffionsabend: Unser Museums besuch". Südwesten. Jugendheim Lindenstr. 3. Disfuffionsabend:„ Die Wilmersdorf. Jugendheim Gemeindeschule Koblenzer Straße. Bortrag: August Bebel". Neukölln. Streisfunktionärstzung 7 ühr im Jugendheim Rogatftr. 53. Rosenthaler Berstadt. Jugendheim Gips Straße 23. Bortrag: Heinrich Heine". Arbeiter- Jugend". Sozialistische Proletarierjugend Groß- Berlin. Mitte. Beteiligung am Lichtbildervortag des Arbeiter- Wanderbundes in der Schule Weinmeisterstr. 16/17. Gesundbrunnen. Jugendheim Gemeindefchule Gotenburger Str. 2. Bortrag:„ Die Buchdruderkunst." Vorträge, Vereine und Versammlungen. Stenographenverein Stolze- Schrch zu Berlin, Norbbezirk. Uebungen für Damen und Herren Dienstag 7-9 Uhr 120. Gemeindeschule, Gartenstr. 107a. Mieterverband Schöneberg. Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 19. Oftober, abends 8 Uhr, Uhlandfchule, Kolonnenstr. 21. Tagesordning: Bericht über den 17. deutschen Mietertag in Raffel. Bortragender VorMitgliedstarte dient als Ausweis. figender oeIIe. Beitragsfeftfegung. Sport. Rennen zu Karlshort am Montag, den 16. Oktober. 1. Rennen. 1. Savoyard( Schulz), 2. Neichsgräfin( Müschen), 3. Bwinger( Eide). Toto: 16:10, Plab: 13, 14, 24:10. Ferner liefen: Patella, Digitalis, Falkenhayn, Ginfier, Rubin, Diftel II, 2. Rennen. 1. Narwal( Graf Borde), 2. Belgrade( v. Bottlenberg), 3. Sinnig( v. Westernhagen). Toto: 44:10, Blat: 22, 20, 41: 10. Ferner liefen: Cyganta, Mara, Feuerbach, Sultane VIII, Sinn Fein, Immelmann, Naufbold. 3. Mennen. 1. Contrahent( Derfel), 2. Gimpel( Bismark), 3. Sim Ferner Itesen: plicite( Pegelt). Toto: 67:10, lag: 18, 16, 177: 10. Cigarista, Alarid, Queen Hemietta, Damiana, Prätendent, Andrian Werburg, Bresa, Element, Mobil, Rofperga, Leibfuchs, Innocenz, Madonna. 4. Rennen. 1. Totila( v. Bottlenberg), 2. Glatteis( Graj Borde), 8. Schwerenöther( v. Herder). Toto: 23: 10, Blat: 15, 21: 10. Ferner lief: Coriar. Borstehende Beranstaltungen zeigen das Bestreben der Arbeiter turner, durch praktische Arbeit der Boltsgesundheit zu dienen. Ein gesunder Geist soll in einem gefunden Körper wohnen, damit unsere Jugend die Kraft erhält, dereinst in dem Kampf um eine bessere Wirtschaftsordnung ihren Mann zu stehen. Das ist unsere Losung! S allen festen. Jubiläums- Schwimmfeft. " Der Schwimmberein ,, Vorwärts", Berlin 1897, Mitglied des Arbeiter- Turn- und Sportbundes, hatte am Sonnabend und Sonntag große Tage. Er, der auf ein 25jähriges Bestehen zurückblicken konnte, feierte Stadtbad fein Jubiläums- Schwimmfest im Neukölln, Ganghofer- Straße. Das wurde für alle Beteiligten zur Freude, denn die Zuschauer waren so Fußball- Städtewettkampf Zeipzig/ Berlin 4: 4. zahlreich erschienen, das eben jedes fich nur irgendwie ergebende Bläbchen Bor etwa 10 000 Zuschauern wurde am Sonntag bet munder- ausgenutzt werden mußte. Diese Ueberfüllung aber ist dem Berein ein Be barem Wetter der Fußball- Städtewettkampf Leipzig- Berlin im weis dafür, daß man sein können und fein Streben zu schäßen versteht. Das reichhaltige Programm, es brachte Einzel- und Mannschaftstämpfe, Berlin, mit der Springen, Tauchen, Wasserballspiele und Steigen, widelte fich flott ab. Der Lichtenberger Stadion ausgetragen. Sonne im Rüden, fängt den Anstoß der Gäste auf und fist bald Arbeitersportler bersteht zu organisieren, ihm gelingt es immer, der Bervor deren Tor. Ein hierdurch erzielter Eckball, der gut aufs Tor schiebenart des Geschmacks des einzelnen die nötige Stechnung zu tragen und tommt, wird von dem Torwächter abgewehrt. Die Gäste finden feine Darbietungen abwechselungsreich zu gestalten. Das gewahrt man auf So aber wird auch diese Veranstaltung anit dazu beitragen, sich auf dem glatten Rasen anscheinend nicht zurecht, denn Berlin daß nicht nur dem Schwimmberein Borwärts wieder neue Freunde, Anhat zunächst etwas mehr vom Spiel und drückt. Ein guter Schuß bänger und Mitglieder gewonnen werden, sondern daß auch er flir feinen Organisation werden zu laffen. des Rechtsaußen geht an den Pfosten, prallt zurüd und wird von Zeil mit bazu beiträgt, ben Arbeitersport emporblühen und zu einer mächtigen Generalversammlung des Kartellverbandes. Auf Beschluß der letzten dem Halblinken unhaltbar ins Meh gesandt. Die Gäste gewöhnen fich allmählich an den glatten Boden und können das Spiel jekt Generalversammlung findet die nächste am Mittwoch, den 18. Oftober, in der Schulaula Weinmeisterstr. 16, statt. offener gestalten. Ein plöhlicher Schuß des Leipziger Mittelstürmers der Vereine, Abteilungen, Gruppen usw., ebenss der Geschäftsführende Auswird von dem Berliner Torwart glänzend gehalten. Ein weiterer fuß, müssen pünktlich 7 Uhr anwesend sein. Zagesordnung: Beitragsfrage, guter Angriff der Gäfte bringt durch Flantenschuß des Rechtsaußen Hauptausfuß für Leibesübungen, Jugendamt und die Verhältnisse in den und Kopfball des Mittelstürmers den verdienten Ausgleich. Auf und Bezirkskartellen. Genossen, die Versammlung ist für uns und unsere JugendVersäumt darum diese Versammlung ab mogt der Kampf, denn beide Läuferreihen geben ihr Bestes. Zwei nicht und feid pünktlich zur Etelle. Berliner Barklub 1919. Mittwoch abends 8 Uhr finden in der Turnhalle weitere Eden für Berlin verlaufen refultatios. Desgleichen eine Ede für die Gäfte. Kurz vor Halbzeit kommt Berlin noch ein- egeler Str. 18/20 die lekten Borkämpfe für das im Arb.- Athl.- Bund ausgeschriebene Ehrenpreisbogen statt. Die Sieger dieser Stämple treten dann mal gut durch und sendet unhaltbar ein. Mit 2: 1 für Berlin in den Endkampf. 5. Rennen 1. Rall( Lewidi), 2. Belaca( Dertel), 8. Bilde Rose Duade). Toto: 73: 10, Plag: 29, 17, 55: 10. Ferner liefen: Diamant, Berbi, Biwia, Paulus, Dahome, Phyllis, Charlatan, Fabiola, Herrscherin, Welcome Bliß, Dolce, Lobredner, Stuttgart. 6. Rennen. 1. Rohrdommel( Streit), 2. Augur( Eichorn), 3. Not gold( Ulbrich). Toto: 25: 10, Blak: 15, 18, 17:10. Ferner liesen: Drtan, Zanntönig, Rosenfels, Hoppy, Rheingau, Sheitani, Cora. Tragt Salamander! MARKE SAL bewegung von äußerster Wichtigkeit. Sämtliche Bezirkskartellbelegierte 7. Rennen. 1. Nicotin( Staudinger), 2. Mercedes( Preisler), 8. Notopfer( Braun). Toto: 15:10, Blat: 13, 25, 22:10. Ferner liefen: Elmado, Blücher, Jessy, Henri, Katia, stotil. Wetter bis Mittwoch mittag. Ziemlich fühl, zeitweise helter und meist troden bei mäßigen, nordöstlichen Winden. woch stellenweise Frost. Das Vergnügen, einen Stiefel von Schönheit und Qualität zu tragen, empfindet man im höchsten Grade bei dem Salamander- Stiefel In der Nacht zu MittMARKE AMAN SALP ANDER Vollendeter Sitz, die tonangebende feine Form, die Güte des Materials und hochwertige Verarbeitung kennzeichnen ihn. Salamander- Stiefel stellen daher den Träger immer zufrieden SCHUHPUTE Servus Terpentinware Servus, merke sich ein jeder, putzt die Schuh' erhält das Leder. Chem. Werke Lubszynski& Co, A- G., Berlin- Lichtenberg Theater, Lichtspiele usw. Komische Oper 6pernhaus 7 Uhr: Volksbühne 712 Uhr: D. Zauberflöte Ueber die Kraft Schauspielhaus 72 Uhr: ( I. Teil) Othello Lessing- Th. 7 Uhr: FAUST Deutsch. Theat. Loos, Granach) 1901-2000 Mittw. bis Sonnt.71/ 2 7. Abonnem.- Vorst. Vater und Sohn 72: Der Bund der Jugend Mittw. 2001-2100 Deut. Künstler- Th. 7. Abonnem.- Vorst Allabendl. 7%, Uhr: 72: Cyrano von Käthe Dorsch in: Bergerac Montag, d. 23. Okt. Tanzabend Niddy Impekoven. Neues Programm Kammerspiele Madame Sans- Gêne Central- Theater Die Kleinbürger mit Hermann Vallentin a. G. 8 Uhr: Die Büchse Deutsch Opernhaus der Pandora Mittw.7% Jungfern vom Bischofsberg Uhr: Tosca Große Volksoper Gr.Schauspielh. im Theat. d. Westens ( Karlstraße) 71/2: DerWiderspen7 Uhr: Lohengrin Zähmung Intimes Theater Deutscher Metallarbeiter- Verband Kiefer, Bergner, 5: Die Peitsche und? Graetz 8: Lauf doch nicht Verwaltungsstelle Berlin N 54, Linienstraße 83/85. Mw. 71: Der Wider- immer nackt herum Geschäftszeit vorm. 9 Uhr bis nachm. 4 Uhr. spenstig. Zähmung Lustspielhaus Telephon: Amt Norden 833, 834, 835, 836. Kloeffer, Bergner, 8 Uhr: Schule der Mittwoch, 18. Otjober. abends 7 Uhr, in der Schulaula, Gipsstr. 23a: Versammlung aller Betriebsräte. Graetz Kokotten Sonntag, d. 22. Okt., Metropol- Theater 2, Uhr: Danton 71/4 U.: Theater i. d. Nähere Bersammlungseinladung in der Königgrätz. Str. New York- Berlin Neues Operett.- Th. Die schwarze Wochenbeilage der„ Metallarbeiter- Zeitung" 8: Wund. Geschicht. Rose Nr. 40, unter dem Titel: Was will died Kapellm. Kreisler Neues Th. am Zoo Bühnoß? Mi: Jüdin v. Toledo 72 Uhr: Taubftummen- Seffion. Mittwoch, 18. Oftober, abends 7 2hr, im Berbandshaus, Linienftraße 83-85 ( Arbeitslosenfaal): Versammlung Dorine und der Zufall Operette v. Gilbert Komödienhaus Neues Volkstheater Henne i. Korbander. Satyros Uhr: Der Eng 8: Else Eckersberg Schiller- Th. Charl. Georg Alexander 8 Uhr zum 1. Male: aller Kollegen, die in der Metall- Berliner Th. industrie beschäftigt sind. Tagesordnung: 1. Berufsangelegen 7.15: Madame heiten. Verbandsangelegenheiten. Pompadour 2. Die Betriebsräte und Vertrauens: Fritzi Massary a.G. leute werden ersucht, die taubstummen Kollegen auf diese Bersammlung aufmerk sam zu machen. Donnerstag, den 19. Oftober: Branden- BertrauensmännerKonferenzen: Autogen- und Elektroschweißer: ( Roberts, Wirl, Haskel) SCALA Tägl. 8 Uhr Internat. Abends 7 Uhr, im Lofal von Neu Varieté mann, Gubener Str. 45 Betriebe für gelochte Bleche sowle Bauschlosser Berlins und Umg.: Abds. 62 Uhr, bei Schwarz, Reibelftr. 39. Chirurgische Branche: Rachm. 5 Uhr, ( 7) Dir.: James Klein Die große internationale Revue in 25 Bildern: Europa spricht davon!! ( 712) Uebertrifft Paris und London an Pracht und Ausstattung und ist das Fabelhafteste, was auf einer Bühne gezeigt worden ist 6 Pracht- Ballette!! 200 Mitwirkende!! Mister Jackson v. AlhambraTheater in London mit seinen englischen Girls Hauptdarsteller: Margit Suchy, Rosa Felsegg, Balzer- Lichtenstein, Max Landa, Albert Kutzner, Bruno Kastner, Arnold Rieck, Mizi Metelka, Else Reval, Walters, Spira, Bartels usw. Vorverkauf ununterbrochen. Russ.- Rom. Theater Friedrichstr. 218( Apollo- Th.) Ballett, Pantomine, Oper abends 7 Uhr Malenkönigin. Les Millions d'Arlequin. Gudals Festgelage. Bajarenhochzeit. Künstlerisch Leiter Boris Romanoff Ballettm. des enem. kaiserl. Theaters in Petersburg. Thalia- Theater Rosenmontag The Prinz Don Juan Th. a. Nollendorfpl. Theater des Ostens Uhr 74U.Dein Mund... ( Rose- Theater) Stg. 32: Verl. Leute U. Bachstelzchen Theater in d.Kommandant. Str. U.: Die Sprache der Vögel Wallner- Theater 8 U. Die kleine Sünderin Renaissance- Th. Hardenbergstr. 6 Morgen Mittw. 7 U. Miß Sarah Sampson Höflich, Kanitz, Loos Die tolle Lola Walhalla Theat. Tägl. Molly Wessely Reichshallen- Th. Taubenstr.: 8 Uhr: Allabendi. 7 Uhr Circus Residenz- Th. URANIA Grundlagen d.Einsteinsch. Relativitätstheorie i. Film Hörsaal 512 Uhr: Wandel u. Werden im Tierreich( Filmvortrag). 8 Uhr Das Weltsystem i. Wandel der Zeit 72 Sonntag nachm, 3 U, halbe Preise USC STETTINER Tel. 7, Stgs. auch 3 Uhr Säng. Der Mensch Donhoffals Lady Täglich 8 Uhr: Windermeres Fächer Arnstädt, Sandrock Brett Schrauben- Toelle. Falkenstein Anf.7/ U. Rennen zu Karlshorst ( Unionklub) Dienstag, den 17. Oktober mittags 12, Uhr zieher! Eine eigenart. Sensat. Vrkf. Werth. u. Circask. Trianon- Th. Täglich 3/48 Uhr: Erika Glässner Lissi Casino- Theater die Kokotte 8 Uhr: Die Berliner Posse Lämmelmanas Bummelfahrt MONTBLANC GEB STOFFHAAS FRIEDRICHSTR- 051 MAUS CAFÉ BAUER Dampfschiffsauf S TH Wilhelm Bendow Hans Albers Kleines Th. Täglich 8 Uhr: Agnes Jordan v. Georg Hirschfeld Irene Triesch Eugen Burg, Olga Limburg, los Klein, Schneider- Nissen WIMWEN VarietéSpielplan Rauchen gestattet Weiche mit Henko die Wasche ein Henko Henkel's Waschu Bleich- Soda für Wäsche und Hausputz. Henkel& Cie. Düsseldorf BTL Potsdamer Str.38 Alexand.- Pl.- Pass. Der Graf von Essex Turmstr. 12 u. Eisenbahn- Das Liebesnest II. Teil Jugend Durchfrachten LINES Fahrkartenausgabe Friedenau, Rheinst. 14 Durch connossement via für Personen- Beförderung via New- York, New- Orleans u. Galveston nach den Vereinigten Staaten, Mexico etc. Bei Verladung nach Mexico sind Konsulatsfakturen nfcht erforderlich. Die Zollagenten an d. texanisch- mexicanischen Grenzplätzen übernehmen die Deklaration und Ausfertigung der Zolltakturen. In Verbindung mit der Ueberlandreise nach San Francisco, Californien Ausgabe von Durchbilletten nach Japan, China, Australien. Reservierung der Kajütsplätze auf allen dahin gehenden Dampfern. Näheres durch den Theat.a.Kottbus.Tor Behrenstr. 54 734 Uhr Intern. Varieté Kartoffeln Organisation fami Moritzplatz 16077 noch größere Mengen jeden Abend 72 U Ia- Ware waggonund Sonn- weise billigst abgeben. tao nachm Erbitten Adressen u. 3 Uhr W. 52 Haupterped. ELITE- Dieses Blattes. 25:65 Sänger Volks Buchhdl. Vorwärts preise! Vorvkf. 11-12 u. 4-6 Berlin SW, Lindenstr.2 nferate im Sonntage eines fichern Erfolg! in der Natur Paul Heidemann General- Agenten der Rud. FalckVorwärts Großstädters Der BlaueVogel Goltzstraße 9 Noilendorf 1613 Allabendlich 8 Uhr: Das neue dritte Programm. Vorverkauf an allen Theaterkassen und an der Kasse d. Theaters v 11-2 u ab 6 Uhr abends im Zotal von Hummel, G.phienstr. 5. Jedes Wort 12 M. 2ettgedruckte Worte). Stellengesuche Drahtarbeiter: Abends 7 Uhr, bei Bieberstein, Adalbertstr. 59. Einrichter und Revisoren: Abends 6 Uhr, im Rosenthaler Hof. Rosen thaler Straße 11/12. Elsenformer und Berufsgenossen: Abends 62 Uhr, bet aß, Marstr. 12. Eisenkonstruktions-, Fahrstuhlbrinenftr. 37a. Gaal 4 Gürtler, Kronenschlosser und Das fettgedruckte Wort 14 M.( zulässig und Schlaistellenanzeigen das 1. Wort( fettgedruckt) 8 M., jedes weitere Wort 6 M. Worte mit mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt Verkäufe Fen gen 4 Cutaways, Southern Pacific Lines, Hamburg. Gold Silber- Brillanten Hodam Platin, altc Münzen Linkstraße 46 Von Kurt Grottewitz Mit einem Vorwort von Wilhelm Bölsche Uhren, Zahngebisse Ecke Potsdamer Str. br. 40 M., geb. 80 M. Hohe Ankaufspreise und Potsdamer Platz Kleine Anzeigen Künstlergardinen, Möbel Polsterauf. für die nächste Nummer müssen bis 4/2 Uhr nachBerlin SW 68, Lindenstraße 3, abgegeben werden. Dieselbe ist wochentags von 9 Uhr vormittags bis 5 Uhr nachmittags geöffnet Anzeigen mittags in der Haupt- Geschäftsstelle des Vorwäris. * tauft Verschiedenes Vertrauensvolle UnterSibirischer Kreuzfuchs, selten schön, Crebit- Math. Künstler- Gardinen, Ma-| Metallabfälle, Edelmetallbruch, Qued.| Stenographie, Maschinenschreiben. prachtvoller Blaufuchs, Silberfuchs, dras, Stores, Bettdecken, Tisch- und filber, 8ahngebisse, Münzen höchftzah- Uebungsstunden, Dittatstunden, BuchRobelfuchs, außerdem elegante Ragen- Chaiselonguedecken, große Auswahl, lend. Christionat, Röpenickerstraße 39 führung, Rechnen, Schriftverkehr, und Signalbaubetriebe: Abends Sportpelz, billig verfäuflich. aparte Muster, bequeme Teilzahlung.( schrägüber Adalbertstraße). Schönschreiben, Bettwäsche billig! Diese Woche wie- jade, Deutsch, Lehrpläne 7 Uhr, bei Dams, Schlegelstr 9. Bett- Goldmann, Alexandrinenitr. 44 II. Ece Elfafferstr. 44 1, Oranienburgertor. der äußerst günstige Angebote. Fahrradankauf, Linienstraße 19.[ 1498* tostenlos. Raufmännische Privatschule Bisen. Revolverdreher und drehe- bezüge, gute Qualität, 975. 1450.- Rommandantenstraße. Gelegenheitstäufe in Bettwäsche spott. Strahlendorff, Spittelmarkt, Beuthrinnen sowie Rundschleifer: Abds. 1850.-, Bettlaken 475.-, 725.- 975.-, Klaviere, Flügel, Berferteppiche fucht Areuzfüchse, Alaskafüchse, fämtliche billig: Bettbezüge, Linon, Dimiti, Da dringend Herer. Pallasstr. 9( Anruf: straße 11. 7 Uhr, in der Schulaula, Roppenplag 12. Inlette 1850.- an. Hemdentuch 195.- Belzarten spottbillige Elektromonteure und Heifer: Abds. Louisianatuch, Sommerpreise. mast, Rüchen, Sandtücher Wäscheſtoffe, Kurfürst 9104). Deckbettbreite, 490.- Reine Lombardware. Leihhaus Rofen. Hemden, Beinkleider. Riesenauswahl. 7 Uhr, in der Schule, Auguftstr 68. Ueberschlaglaten, Plümos, Parabelissen, thalertor, Linienstraße 203/204. Ede Teppiche. Gardinen. Brücken. Diwan- Rozbflaschen und Steinkruten tauft. Emaillierer: Abends 6 Uhr, bet B308. Wäscheftoffe, Dimiti, Damast, güchen, Rosenthalerstraße. decken, Tischdecken, fertige Betten. Germania- Bersandhaus, Große Frant Weberstr. 6. Handtücher, nur beste Qualitäten, Anzüge, Winterpaletots, Winter- Reine Lombardware. Privataufnahme, Untersuchung. Heb. Nur im Wäsche- furter Straße 63. Königstadt 6334. Gold- und Silberarbeiter: Nachm. enorm billig! Prima reinleinene Tischschlüpfer, 5 Uhr, im Dresdener Garten, tücher und Servietten. 8uvorkommende Gummimäntel, hof. Leihhaus Morigplaz 58a. Gehrodanzüge. amme Hartwig, Invalidenstr. 148. Säde lauft Beyer, Gollnowftr. 9. Hosen enorm bil- Belzgelegenheitstauf! Gilberwolf, Dresdener Str. 45a. Rat umsonst, gewissenhafte Behand fachmännische Bedienung. Hotels An- lige Preise. Graveure und Ziseleure: Nachm. stalten Friedensstoffe. Retne Kreuzfuchs, felten schön, Opossumschal, Berfer und deutsche Teppiche tauft Tung, langjährige Erfahrung, ärztlich Rabatt. Stumpe u. Jäger, Lombardware. Leihhaus Rosenthaler echten Stuntsfragen, bildschöne Razen höchstzahlend Reschke, Neukölln, Kaiser geprüft. Frau Rammonat, Straus 5 Uhr, im Alexandriner, Alegan Größte Bettwäsche- Spezialfabrit, Rott tor, Linienftr. 203/204. Ede Rosenthaler face, Sportpels, verkauft billig Feige, Friedrich- Straße 5. Tel. Neukölln 9123. berger Str. 4. buferdamm dreiundsiebzig, Landsbitraße. * Brüderstr. 42 II( Schloßplag). Säde, höchstzahlend! Badkleinen, Auskunft, Dresdener gerstraße achtundachtzig, Kronenklempner: Radm. 5 Uhr. im straße dreiunddreißig. Anzüge, Gummimäntel, Wintermän- Damenpelzjaden, Damenpelzmäntel, Garne tauft Märkische Sadhandlung, fuchungen, Arzt. Erfahrene Hebamme. Reichenberger Hof, Reichenberger tel[ pottbillig Leihhaus, Reinickendorfer Serrengehpelze, Herrensportpelz, Da Georgenkirchstraße 58. Lüzom 3361. Sildesheim, Lothringerstr. 34/35. Straße 147. Bettwäsche billiger als jede Kontur- straße 105( Nettelbeckplay). Reine Lom- menpelztragen, Belzfutter, Befagfelle. Spulendrähte, Rabel, Lizen, Motore, Gewissenhafte Untersuchung. Erfah Hobler, Bohrer, Stoßer, Fräser renz, da eigene Fabritation. Deckbett- bardware. Staunenerregend spottbilliger Belzver- fämtliches Installationsmaterial tauft rene Hebamme Edel. Billowstr. 62. an, beste Qualitäten u. weibliche Berufsangehörige: bezüge 750. Kreuzfüchse, Robelfüchse, Gilberfüchse, tauf. Neue Waren. Belzwarenwegner, Sinz, Elfaffer Str. 76a. Nord 4688. 132 000 Ratfudhende! Vereinigung der Abends 62 Uhr, im Sigungssaal bes 1250.- bis 1550.- Einzelne Musikinstrumente aller Art tauft Rechtsfreunde: nur Friedrichstraße 127. Bettlaten 480.- Blauwölfe. Täglicher Riefenverkauf zu Potsdamerstr. 43, Ede Stegligerstraße. an, bezüge 240.Berbandshauses, Linienftr. 83/85. Gardinenverkauf. Sensations- Sommerpreisen.( Reine Ber Kesselschmiede: Abends 7 Uhr, im 675.775.- Bunte Bezüge, Inletts, aware.) Pfandleibhaus Schönhauser 875., 1250.- 1650.- usw., moderne Künstlergardinen Berger, Oranienstraße 166. Anerkannte Brozeßabteilung. 9-7. Lokal von Barleben. Burgsdorfstraße, Catenstoffe zu taum glaublich Sandtücher, Tischtücher, Wäschestoffe, Allee 115( Ringbahnhof Hochbahn Halbstores 750.-, 950.- an, Bettdecken, Frauenhaare, Gramm 1 Mart zahlt Ecke Wildenowstraße. Geldverkehr Gardinenstoffe, bunte Madrasgardinen Haarhandlung, Friedrichstraße 250, I. Klempner: Rachm. 5%, Uhr, im Ge- Preisen. Nur gute Qualitäten. Mas- hof). fenauswahl. Auch Anzahlung für re- Leibhaus Spiegel, Chauffeeftraße 7, werischaftshaus, Engelufer 24. bedeutend unter Ladenpreis. Herzig. Bergüte Fahgeld. Schellad, Schallplatten, Leim Gelb sofort. Ratenrüdzahlung. Kram Maschinenschlosser: Abds. 7 Uhr, im fervierte Waren. Berliner Bettwe vertauft spottbillig erstklassige Anzüge. Lottumstraße 4 II, am Schönhauser Tor. fabrkt. Chauffeestraße achtundachtzig Schlüpfer, Razenjaden, Sportpelze, höchstzahlend Schönhauser Allee 50, Sof I. pik. Linienste. 88( Rofenthalerpl.). Rosenthaler Hof, RosenthalerStr 11/12 Butttamer Gehpelze, Füchse aller Art. Reine Lom Felbstecher, Photoapparate tauft Wert- Sofort Geld, Ratenrückzahlung. Mi Mechaniker, Uhrmacher, Optiker,( gegenüber Liesenstraße), Elcher und Eicherinnen: Nachm. Straße 1, Ede Wilhelmstraße. Größte bardware. zentrale, Oranienstraße 138, 1. Etage. ton. Mogstraße 12. Kinderwagen, Klappsportwagen, Kin- Chaiselongues 1800.-, Metallbetten 5 Uhr, im Gewertschaftshaus, Engel- Spezialfabriken mit Detailverkauf. GeSofort Geld, Ratenrückzahlung. Büg 2000.- Patentmatragen, Silberschmelze Christionat, Köpenider. öffnet 9 bis 7. ufer 24( Gaal 1). berdrahtbettstellen, neue und gebrauchte, lagen, Rinderdrahtbett. Weide, Auguft- traße 20a( gegenüber Manteuffelstraße), ner. Große Frankfurterstr. 141. Metalldrücker: Nachmittags 5 Uhr, im Schwarzmann, Rottbuser Platinabfälle, Gardinenkäufer! Trot täglicher Preis- verkauft tauft Bahngebiffe, Gelb für jede Wertsache. Höchste Anitraße 32a, Quergebäude. Damm 93. Gewertschaftshaus, Engelufer 24. steigerung bringen wir noch aus unSchmucksachen, Glühftrumpfafche. Qued taufspreise für Pfandscheine, Brillanten, Metallformer und Berufsgenossen: ferem alten Lager zu sehr billigen Gardinenverkauf, Chaiselongues, Sofas, Auflage filber, sämtliche Metalle. 142K Goldgegenstände. Wolff, Friedrich Nachm 4%, Uhr, im Lotal von Müller, Preisen zum Verkauf: Künstlernar weiß, creme, bunt, Fenster, dreiteilig matragen, Patentmatragen 2600. WalSchönleinstr. 6. dinen, breiteilig, von 950.- an. Salb- 360, 500, 650, 725 bis 1800 Mart. Stores, ter, Stargarderstraße achtzehn. Rahngebiffe, Rahn bis 2000,-! Blatin- ftraße 41 III. Metall, Revolverdreher und-dre stores, reizende Musterung von 950.- Bettdeden, Madrasgardinen, Gardinen Zahlungserleichterung im großen Mö- bruch, Goldfachen, Silberfachen! Stanniolpapier! Quedfilber! Glühftrumpf- Arbeitsmarkt herinnen: Rachm. 5 Uhr, bei Reinte, an, Bettdecken, elegante Ausführung, stoffe, Mull, Etamine, Leinenportieren, belfeller, wenig Wiete, daher preiswert, ai bis 900,-1 Sinn!, 8inngeſchirt! Grünauer Straße 17. Don 1450.- an. Gardinenstoffe, Meter Buggardinen, Tischdecken, Divandeden Schlafzimmer, Wohnzimmer, Alichen, ' Metallschleifer und Galvaniseure: von 165. an, Madvasgarnituren, fo- usw., weit unter Ladenpreis. Biznizer, Bettstellen, Einzelmöbel. Schriftliche fauft Edelmetall- Einkaufsbureau, WeberStellenangebote Nachm. 5 Uhr, im Dresdener Gesell- wie Sandfilet- Stores und efen. Bichertstr. 73 I. Rein Laden, am Ring- Garantie. Schaz, Brunnenstraße 160. ftraße 31( auf Hausnummer achten!).* schaftshaus, Dresdener Straße 116. auch für den verwöhntesten Geschm, bahnhof Schönhauserallee, Hochbahnhof Achtung, Eingang Anklamerstraße. Schallplatten vielmehr zahlt Pietsch, Tüchtige Barodvergolderin, auch für Schmiede: Abends 7 Uhr, Mite in allen Preislagen. Ferner: Tisch Nordring. Fahrtvergütung. 1/ 38* Möbel- Boebel, Morigplag 58, Fabrit- Streligerstraße 47. farbig, Goldleiftenfabrit, Reichenberger und Diwandecken, Steppdecken, Brüden, Schmiedeherberge, Muladstr 9. Modellmäntel 1850.- Flauschmäntel, gebäude. Gediegene Wohnungseinrich Schnittarbeiter. Stanzer, Presser, Bettvorlagen, Madvasstoffe, Etamine- Astrachanmäntel spottbillig. Gold, Silber- Bruch, Platin, Brillan- Straße 88. Rallweit, tungen zu denkbar niedrigsten Preisen. ten, ausländische Gold, Silbermünzen, Zuschneider und Arbeiterinnen und Kongreßstoffe, Wandbehänge, Mes Charlottenburg, Bismardstr. 59, II. Riefenauswahl in Abends 6 Uhr, in der Schulaula, fingstangen usw. Großdetail. Rußbaummöbeln, Bahngebiffe, Bahn 15 bis 500 Mart, Für Berliner Stadt- und Vorortsbezirke eichenen Schlafzimmern. Speisezimmern, Brennstifte, Rontattstifte, goldene Uhren, le ein jüngerer Provisionsreifender Weinmeisterstr. 16. nen- Etagen. Weininger u. Co., Große Monatsanzüge, Winterpaletots zu Retten, Quecksilber, Double, für erfitt. Schuh, Wietall, Orenpus e. von Schraubendreher: Abends 6 Uhr, im Frankfurter Straße 104, am Straus ftaunend billigen Breifen. Naß, Gor- Herrenzimmern, Küchen. Polstermöbeln. Ringe, Lotal Stalizer Straße 51/52 berger Plag, nahe Andreasstraße. Bon mannstr. 25/26, früher Mulackstraße. Möbelhaus Rehfeld, Badstraße 34. Alpata tauft zum Auslandsturs Kurt alteingef. Firma gegen hohe Provision gef. Schwarzblech, Eisenmöbel- und 1-3 geschlossen. Frieds Gardinenhaus, in Schlafzimmern, Rehlert, Berlin, Lothringerstraße 34. Off u.053 an Anz. Egp Th. Sede, Heidelberg Damenwintermäntel, Kleider, Bracht- Gelegenheitsläufe " belschloßbetriebe: Abends 7 Uhr, Brinzenstraße 84, zwischen Morigplay ftilde, noch spottbillig, auch Teilzahlung. Speisezimmern, Einzelmöbeln, neu und Settforte, Weinforte, Staniole fauft sei Boweleit, Jostystr. 7 und Hochbahnhof Prinzenstraße. 25225 gebraucht. Stube und Küche, 16 Teile, jedes Quantum Brand, Linienftt. 201a, Intarsienarbeiter nach Dänemark Röttger, Großgörschenstr. 10 II. romerzeugende Industrie 29 000.- Romplette Küchen von 9500.Kommunale Betriebe: Abbs. 6hr, age, Baletots, Schlüpfer, Cutaways, füchfe, Rotfilchfe, Alastafüchfe, Robel. Nirgends beffer taufen Sie erstklassige Staunenerregend! Kreuzfilchfe. Silber. Nur solange Borrat. im Botal von Blig, Schicklerstr. 13. Chaiselongue, Chaiselonguedecke 250.-. Walzwerks, Blel- und Drahtkabel. Covercoats, Streifhosen usw. in unüber. fühle, Opoffum, Wölfe. Stuntie. RiefenPapierrohrarbeiter Fabelhaft billige Sommer- Auflegematragen, wunderbare Wandund trefflicher Auswahl, tonturrenzlos billig. auswahll arbeiterinnen: Abends 6 Uhr, bei Sämtliche Waren find Erfaz für Maß- preife! Spezial- Belzverkauf im Leih- behänge. Bolsterer. Bappelallee 12. Große Belzwaren- Gele- haus Borschauerstraße 7. Nur neue, 100 000 Mart zahlt für Pianos Boigt, verarbeitung. Muschel- Bettstelle, Gofa verkauft BaSchulz, Elifabethstr. 30. Reine Lombardware. teine Berfagwaren! genheitstäufe. Werkzeugmacher, gang, Lichtenberg, Sonntagstraße 28, Neukölln, Kaiser- Friedrichstraße 58, Tele. +6 phon: Neukölln 9777. schleifer und Härter: Abbs. 6 Uhr. Leihhaus Brunnenstraße 5. direkt RosenSilberwölfe, Silberfüchse, Weiß nach 6 Uhr abends. thalertor. füchse, Blaufüchse, Bobelfüchfe, Seal Solzschrauben, Nägel tauft Elsholz Musikinstrumente Friedrichsgracht 1. Leihhaus Friedrichstraße 2( Sallesches mäntel, Bibermäntel außergewöhnlich billig. und Tor) Riefenlager, Gelegenheiten. Anzüge fpottbillig Photoapparate kauft Rose, Gollnow Bianos Sie finden, was Sie fuchen, gut und Elementenarbeiter: Abends 7 Uhr, Schlüpfer, Klaviermacher Straße 16. preiswert. Belzwaren- Ge bei Döhling. Brunnenstr. 79. billig. Blauer Bazar, Kaiser- Wilhelm- Lint, Brunnenstraße 35. legenheitsfäufe: Sportpelze, Gehpelse Straße 16. Alexanderplat. Diese Konferenzen finden regel- Ragenjacken, Füchse aller Art. Reine Pianos, gebrauchte, billigst. Mener, mäßig an jedem britten Donnerstag Lombardware. Große Borteile in wenig getragenen Chauffeestraße 33. im Monat in den oben aufgeführten Teppiche, herrliche Bersermuster, Di- fomie neuen Jadettanzügen, Baletots Pianos, Flügel 36 000.- an. RabenSchlüpfern, Gummimänteln bietet ftein, Münzstraße 10. Bertrauensmännerkarte find am Saal- pandeden. Brilden, billige Gelegenheit. Ebners Monatsgarderobenhaus, BrunReschte, Neukölln, Raiser- Friedrich Grammophone, nenftr. 41, dirett am Rosenthalertor. goldreinspielend. ftraße 5 III. 181/ 17* Berkauf und Verleih von Gesellschafts- Pietsch. Streligerstraße 47. Getragene Friedensanzüge, große Aus- anzügen. wahl. zum Teil auf Seibe, fehr illig. jebe Figur paffend, auf Lager. Frau fühle, Robe, Alastafuchfe, Stunts, Silberfife, Kreuzfüchse, Wölfe, Weiß Smokinganzüge. Schnurmacher, Stalizer Marber sowie und Werkzeug in der Schulaula, Gipsftr. 23a. Wickler, Isolierer, Imprägnierer. Batterie Kollektorbauer, Lokalen statt. Mitgliedsbuch und eingang vorzuzeigen. 127/20 Die Ortsverwaltung. Kapitän- Kautabak ift im Geschmack unübertroffen; in Bigarrenhandlungen erhältlich. verkauft Baletots. Gardi Straße 108 Laden. Hochbahn Oranienftr. Sportpelze, Gehpelze. Ferner: Herrenenorm billig. Belzmäntel, $ Kaufgesuche * Laden( Rofenthaler Tor). Schallplatten, Stück bis 150.-, Rilo 300.- zahlt grundreell Weseloh, Fried richstraße 9. 25276* Geschäftsankäufe Flüchtlinge fuchen dringend Eristenzgefchäfte, Grundstücke. Degen, Chauffee ftraße 116, Botsdamerstraße 68. rufen: Norden 62, Rurfürft 3686. Unterricht AnTechnische Privatschule Dr. Berner. Alte Schallplatten in großen Men- Regierungs- Baumeister a. D., Berlin, fpottbillig. anzüge, Úlfter, Cutaways, Kostüme, gen, Ailo 300 m., tauft Ringewald, Reanderit. 3. Maschinenbau, Elettro: Leibhaus, Reinidendorferstraße 105( Ret- Mäntel verkauft Leihhaus, Morigplag Schreinerftr. 57, Hof parterre; John, technit, Sochbau. Abendlehrgänge Großbeerenstr. 3, Laden. Kreuzfüchse, Belzwaren C. Rocker, Berlin, Lichtenberger Str.22( Kst. 3861 tetbedplag). 58a, Reine Lombardware. Tageslehrgänge. 25256 Tüchtiger Intarsienarbeiter erhält dauernde Stellung. Nur erstklassige Kräfte wollen sich melden an: Fabriken Intarsia", Ringe in DäneEventuell Reisevergütung. mark Botenfrauen und Männer stellt sofort ein Melle, Petersburger Plak 4 Dölz, Immanuelkirchstr. 24 Schmidt, Bärwaldstr. 42. Lindenstr. 3, Laden, Hauptexpedition Vorwärts.