Nr. 50239. Jahrgang Ausgabe A nr. 247 Bezugspreis: Für den Monat Oftober 250,- 902., voraus zahlbar. Unter Kreuzband für Deutschland, Danzig, Saar- und Memelgebiet fowie Desterreich und Luxemburg 346,-M., für das übrige Ausland 515,- M. Postbestellungen nehmen an Belgien, Dänemark, England, Estland, Finnland, Frankreich, Holland, Lettland, Luxemburg, Desterreich, Schweden, Schweiz Tschechoslowakei und Ungarn. Der ,, Borwärts" mit der Sonntagsbeilage ,, Bolt und Zeit", der Unterhaltungsbeilage ,, Heimwelt" und der Beilage ,, Siedlung und Kleingarten" erscheint wochentäglich zweimal, Sonntags und Montags einmal. Telegramm- Adresse: ,, Sozialdemokrat Berlin". Morgen- Ansgabe Vorwärts Berliner Volksblatt 10 Mark Anzeigenpreis: Die einspaltige Nonpareillezetle Loftet 60,-M. Reklamezeile 300,- M. ,, Kleine Anzeigen" das fettgedruckte Wort 14, M.( zulässig zwei fettge. bruckte Worte), jedes veitere Wort 12, M. Stellengesuche und SchlafStellenanzeigen das erste Wort 8,- M., jedes weitere Wort 6.- M. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Familien- Anzeigen für Abonnenten Zeile 20,- M. Anzeigen für die nächste Summer müssen bis 42 Uhr nachmittags im Hauptgeschäft, Berlin SW.68, Lindenftraße 3, abgegeben werden. Geöffnet von 9 Uhr früh bis 5 Uhr nachm. Zentralorgan der Vereinigten Sozialdemokratischen Partei Deutschlands Redaktion und Verlag: SW 68, Lindenstraße 3 Fernsprecher: Redaktion: Dönhoff 292-295 Verlag: Dönbeff 2506-2507 Dienstag, den 24. Oftober 1922 Vorwärts- Verlag G.m.b.H., SW 68, Lindenstr. 3 Posticheckkonto: Berlin 375 36 Bankkonto: Direktion der Diskonto- Gesellschaft, Depositentasse Lindenstraße 3 Vor ernsten Entscheidungen. Der Kampf für aktive Währungspolitik. Das Reichskabinett beschäftigte sich gestern morgen mit| 3u all dem kommt, daß durch den wachsenden Ein- unserer finanz- und wirtschaftspolitischen Berhältnisse einzuder katastrophalen Finanz- und Wirtschaftslage, fluß rechtsgerichteter Bestrebungen ein Faftor leiten. Diese Aufgabe fann fie aber nur dann leisten, menn die infolge des ftefigen Sintens der Mark eingetreten ist. der Unsicherheit auch in der auswärtigen Politif eingetreten im Reichstag eine Mehrheitsbildung erfolgt, die in der RichGegen Abend traten die Vertreter der Sozialdemokratischen ist. Die sogenannte Erfüllungspolitit hat uns für die Bar- tung zu den hier dargestellten Zielen liegt und wenn eine Reichstagsfraktion und die der Arbeitsgemeinschaft der zahlungen zu Reparationszwecken und neuerdings auch für Regierung vorhanden ist, die bereit ist, mit flarer EntMitte" zu einer Besprechung zusammen, in der starte Mei- die Ausgleichszahlungen ein vorläufiges Morato- fchiedenheit auf diesem Wege vorwärts zu schreiten. nungsverschiedenheiten zutage fraten. rium gebracht. Von Sanktionen erscheinen wir in diesem Die nächsten Tage milssen zeigen, ob eine solche MehrDie Besprechungen sollen im Laufe des heutigen Tages Augenblick nicht bedroht. Die Leistungen aus dem Friedens heitsbildung möglich und eine solche Regierung vorhanden fortgefeht werden. Mittlerweile tagte gestern abend bis in vertrag beschränken sich bis auf weitères auf die Sachleistun- ist. Bon der Antwort auf diese Frage hängt unendlich viel die Nachtffunden die Sozialdemokratische Reichstagsfraktion. gen. Das ist ein Erfolg der Erfüllungspolitit, ab. Daß der Reichstag morgen voraussichtlich entgegen seinen Sie billigte einmütig den von ihren Vertretern bisher der nicht forciert und nicht übertrieben werden sol, der mohr- bisherigen Absichten sich nicht vertagen, sondern in ben näch eingenommenen Standpunkt. haftig nicht geeignet ist, uns übermütig zu machen, der uns sten Tagen, zum mindesten am Mittwoch noch. beifammen aber auf der anderen Seite auch ermutigt, auf dem oisher be- bleiben wird, ist ein Zeichen für den Ernst der Sitretenen Weg fortzufahren. Schwankungen, Schnenfungen tuation. unserer auswärtigen Bolitik wurden die schwerstwiegenden Folgen haben. Der Reichstag wird heute den Reich spräsidenten bis zum 30. Juni 1925 in seinem Amt bestätigen, und man wird ein wenig aufatmen dürfen, wenn dieser Aft vollzogen Jein wird. Denn durch ihn wird für absehbare Zeit wenigstens ein ruhender Pol in der Erscheinungen Flucht gesichert. Je unsicherer die Regierungsverhältnisse sind, desto notwendiger ist das Vorhandensein einer Stelle, die, von den innerpoliti fchen Erschütterungen unberührt, in der Lage bleibt, mit ordnender Hand eingreifen zu können. Die Aufgabe der Sozialdemokratischen Partei ist also, ein Abgleiten der auswärtigen Politit auf jene Bahnen, auf denen sie sich in der Zeit der halbvolksparteilichen Fehrenbach- Simons- Regierung befand, zu verhindern und eine Sanierung Gegen die Verfklavung Oesterreichs! Ein solches Eingreifen fann vielleicht se hr bald notwendig werden. Denn im Gefüge der Regierung wie der bisherigen Regierungsparteien sind Veränderungen im Die französischen Mitglieder des Exekutivkomitees der Gange, von denen man einstweilen noch nicht weiß, ob sie Internationalen Arbeitsgemeinschaft Sozialistischer Parteien haben zum Stehen gebracht werden können, oder ob sie zu einer den Entwurf eines Aufrufs an die Arbeiter aller Länder in der Krise führen werden, deren Ergebnis nicht abzusehen ist. Frage der Versklavung Lesterreichs durch den Genfer KnechtungsDurch die Entstehung der Arbeitsgemeinschaft vertrag ausgearbeitet. Um die Stellungnahme der Erefutine der der Mitte" hat sich die Parteikonstellation, auf die sich die JASP. nicht bis zu deren nächsten Sizung aufzuschieben, wurde im Regierung stützt, geändert. Es ist schwer zu sagen, ob die Wege der schriftlichen 11mfrage die Stellungnahme der Erefutive Roalition, auf der die gesamte bisherige Regierungspolitik be- festgestellt. Der einstimmig von der Exekutive beschlossene ruht hat, die Koalition von Sozialdemokraten, Demokraten und Text des Aufrufs lautet: Bentrum eigentlich noch besteht. Die Sozialdemokratische Bartei befindet sich vor einem Arbeitsfeld, das jetzt ganz anders " 1 Arbeiter und Arbeiterinnen aller Länder! Die Sozialdemokratische Reichstagsfraktion hat im Reichstag felgende Entschließung eingebracht: Der Reichstag wolle beschließen: einem vollkommenen 3usammenbruch der öffentlichen In Anbetracht der Tatsache, daß der Sturz der Mart zu Brotversorgung zu führen droht, da die inländische Ablieferung weit hinter den gesetzlichen Ablieferungen zurüdbleibt, die Einfuhr von Getreide bei einem Dollarsland von fast viertausend völlig unmöglich wird, ist die Sicherung des nackten Lebens der Bevöllerung oberste Pflicht der gesetzgebenden Körperschaften. Das erfordert die restlose Erfassung der im 3nland vorhandenen Vorräte an Lebensmitteln, die sich in den Händen der Erzeuger, der Verbraucher und des Handels befinden. Jede Berzögerung dieser Maßnahme ruft die Gefahr der Verfütterung an das Vieh und der Verarbeitung zu Spiritus hervor. Der Reichstag ersucht deshalb die Reichsregierung, fofort einen Gefehentwurf vorzulegen, durch welchen zur Sicherung der Bolfsernährung die vollständige Erfassung der wichaussieht als noch vor einem halben Jahre, und sie fühlt, daß sich Das Exekutivkomitee der Internationalen Arbeitsgemeinschaft tigsten Nahrungsmittel verfügt wird. die Widerstände, die sich gegen ihre Einflußnahme auf Sozialistischer Parteien lenkt die Aufmerksamkeit der Proletarier die Regierungsgeschäfte geltend machen, ganz außer- aller länder auf das Manöver des internationaten Deutsch- französische Wiederaufbaukonferenz Kapitalismus, der unter dem Vorwand, Defferreich Hilfe zu Unter dem Borsiz des Reichstagsabgeordneten Silberbringen, es in Wahrheit darauf abgesehen hat, dieses europäische Land einem protettorat zu unterwerfen, wie es die tapitalisti- fch midt und des französischen Senators Charpentier fand schen Großmächte in maroffo und Mefopotamien aufge- gestern in Berlin am Site des Verbandes der Sozialen Bauberichtet haben. ordentlich versteift haben. Diese Versteifung der Widerstände ist um so gefährlicher, als die Sozialdemokratische Partei gerade jetzt auf eine attive Politit am allerwenigsten verzichten fann. Das Ziel diefer aktiven Politik ist, die Katastrophe der Mart aufzuhalten, die uns innen und außen mit den schwersten Folgen bedroht. Was die fortschreitende Mart. entwertung im Inland bedeutet, braucht nicht näher ausge führt zu werden. Jeder Mann und noch mehr jede Frau weiß das aus eigenster Erfahrung nur zu gut. Nach außen aber sind erst recht stärkste Anstrengungen notwendig, um zu verhindern, daß Deutschland unaufhaltsam auf dem österreichischen Weg hinuntergleitet und schließlich rettungslos der finanziellen Fremdherrschaft, d. h. in ihren Folgen der Fremdherrschaft in jeder Beziehung verfällt. Auf dem Weg zur Stabilisierung der Mark ist nun ein Schritt unternommen worden, von dem alle, die zu ihm rieten, Schritt unternommen worden, von dem alle, die zu ihm rieten, von vornherein sagten, daß er allein zum Ziele nicht führen werde. Es ist nur eine Verschiebung des Tatbestandes, wenn man uns jetzt fagt, daß sich die Devisenverordnung als ein Schlag ins Wasser erwiesen habe. Die Devisenverordnung mußte ein Schlag ins Wasser bleiben, wenn ihr nicht auf der Stelle positive Maßnahmen folgten, die ihre Wirkung verstärkten oder eigentlich überhaupt erst ermöglichten. Als solche pofitive Maßnahme wurden hier vorgeschlagen die Schaffung eines wertbeständigen Inlandspapiers und eine Stügungsaktion für die Mart, wozu ein Teil der bisher tot daliegenden Goldbestände der Reichsbank heranzuziehen wäre. Das Erefufiofomitee wendet sich mit allem Nachdruck gegen die Folgen des Genfer Vertrages, der durch die Einsehung eines der Entente das österreichische Bolt groingen will, eine vorGeneralfommiffars und einer kontrollfommission übergehende Hilfeleistung mit dem Verlust seiner Freiheit zu bezahlen und sich der Fremdherrschaft zu unterwerfen. Das Eretufivkomitee ruft die Entrüstung aller Völker gegen die Beseitigung der finanziellen Kontrolle durch das Parlament auf, die tatsächlich die Abschaffung der Demokratie bedeutet, triebe eine Konferenz statt. Der Zweck dieser Konferenz war, die Besprechungen und Abmachungen, die schon in verschiedenen vorhergehenden Konferenz stattgefunden haben, definitiv festzulegen. hervorragender und einflußreicher französischer Bersönlichkeiten teil, An dieser Konferenz nahmen außer den Genannten noch eine Reihe und zwar der Abgeordnete Poitevin, der Bürgermeister von Reims, Rocha; Griesel, Beigeordneter von St. Quentin; Doucedame, Generalrat des Departements Aisne und Generalsekretär des Aktionsfomitees der zerstörten Gebiete, Cordier, Sefretär des französischen Bauarbeiterverbandes, Grumbach und Dufau, Architekt des Indem er Deutschöfferreich bei Strafe des Hungertodes den Aktionsfomitees der zerstörten Gebiete. Bon deutscher Seite nahVerzicht auf seine Selbffregierung aufzwingt, versucht der fapita- men daran teil Dr. Wagner und Astor vom Verband der Sozialen fische Imperialismus, der in den jogenannten Friedensverträgen Bautetriebe, Saffenbach und Spiteth vom ADGB., Süß vom AFAvon Bersailles und Saint- Germain usw. das Selbst- Bund, Keppler, Sekretär der Bauarbeiterinternationale. bestimmungsrecht der Völker auf dem Gebiete der auswärtigen Die französische Delegation erstattete zunächst Bericht von den Politik verletzt hat, es auch in der inneren Politik zu vernichten. fürzlich stattgefundenen Berhandlungen mit der französischen ReDas Crefuliofomitee der 32SP. fordert alle angeschloffenen gierung. Aus diesem Bericht ging hervor, daß die französische ReParteien auf, in ihren Parlamenten gegen diesen exprefferischen An- gierung dem Aktionskomitee als Beauftragter der Geschädigten der fchlag zu profeftieren, der gegen ein Bolf verübt werden soll, das zerstörten Gebiete bestimmte Zusicherungen gegeben hat. Diese zuinfolge der Friedensverträge in feinen Lebensmöglichkeiten be- ficherungen betreffen insbesondere die Berteilung von Reparations= schränkt ist und das nunmehr unter Vormundschaft gestellt, ja kohlen, für die Bestellungen, die durch das Aktionskomitee an den Verband der Sozialen Baubetrieb: gegeben werden. Im Anschluß geradezu in Stlaverei gestürzt werden soll. Das Erefufiofomitee erwartet, daß die Parteien in ihrer Presse hieran ist seitens der deutschen Delegation darauf hingewiesen wor und in ihren Versammlungen den Profetariern ihres Candes die den, daß vor einigen Tagen in der Presse eine Notiz erschienen ist, Gefahr begreiflich machen werden, mit der die Kontrolle des aus- wonach die Reparationsfommission die Lieferung von Rohlen an Eine Revision unserer Steuergesetzgebung, eine Berbeffe- wärtigen Kapitals in Defterreich die Errungenschaften der Frankreich von 1 600 000 Tonnen auf 1954 000 Tonnen zu erhöhen, rung unserer Steuerverwaltung, eine energische Drosselung Arbeitertiaffe und den Beftand der Republit bedroht. beantragt habe. Diese Pressenotiz ist von autorativer deutscher Das Erefufiufomitee ist überzeugt, daß alle der JASP. ange- Seite als richtig bestätigt worden. jeder entbehrlichen, lediglich der Befriedigung von Lurusbedürfnissen dienenden Einfuhr müßten diefe währungspoliti- fchloffenen Parteien überall dem arbeitenden Bolt das Zusammen- Delegation darauf hingewiesen, daß, wenn diese Forderung wirklich fchen Maßnahmen nach der finanz- und wirtschaftspolitischen Spiel der fapitalistischen Bourgeoisie aller Länder aufzeigen werden, aufrechterhalten werden sollte, damit alle Lieferungen und Sach. Seite ergänzen. Der Bedarf an notwendigen Einfuhrgütern, die ebensowohl bereit ist, aus Angst vor der wachsenden polififchen leistungen für die zerstörten Gebiete, wie alle bisher abgeschlossenen wie Lebensmitteln, müßte nach Möglid: Peit eingeschränkt wer Macht des Proletariats ihren Jutereffen alle Rechte der Arbeiter- Verträge hinfällig würden, da es ganz ausgefchloffen ist, den, indem die im Inland erzeugten Lebensmittel für die flaffe und selbst die Freiheit des eigenen Bolles aufzuopfern, als fie daß von den deutschen Bergarbeitern höhere Boltsernährung gesichert werden. andererseits bereit ist, zum Nutzen ihrer Profitgier das Elend eines Leistungen als die bereits gefahrenen Ueber. Das sind in den Grundzügen die Maßnahmen, die von Volles auszunühen, um es auf die Stufe einer kolonie hinab- schichten verlangt werden können. Die französische der Sozialdemokratischen Partei vertreten werden und die zustoßen. Delegation war sich durchaus einig mit den deutschen auch hier unabläffig vertreten worden sind. Positive Vor- Es ist Pflicht der gesamten flaffenbewußten Arbeiterschaft, ihren Bertretern, daß tatsächlich diese Forderung alle Verträge hinschläge anderer Art find von feiner Seite gemacht Proteft mit dem des österreichischen Proletariats zu vereinen, es mit fällig machen würde. Sie hat die bestimmte Erklärung abge worden. Die Sache steht in diesem Augenblid aller Kraft in seinen Bemühungen zur Abwehr der verhängnisvollen geben, daß sie sofort nach ihrer Rückkehr nach Paris mit der frandemna so, daß es überhaupt nur ein pofiti Folgen des Genfer Kapitalistenpattes zu unterstützen und so fraft- zösischen Regierung sich darüber ins Evernehmen sehen wird, um Des Programm gibt, das der Sozialdemokra voller als je zufammenwirken an der endgültigen Befreiung der dieser die Tragweite der Kohlenfrage klar zu machen. tie. Ihm hat man von der anderen Seite nichts entgegen internationalen Arbeiterklaffe. Nachdem in der Kohlenfrage eine vollkommene Uebera zustellen als Einwendungen, Bedenken und Widerstände. leinstimmung zwischen den beiden Parteien festgestellt worden # Das Erefutivkomitee der JASP. Es wurde von der deutschen war, wurde in die Beratung der beiden Vertragstentwürfe, die von deutscher wie von franzöfifcher Seite vorlagen, eingetreten. In allen Punkten, die heute zur Beratung gelangten, wurde zwischen Den vertragschließenden Parteien vollste Uebereinstimmung erzielt. Die Weiterberatung ist auf heute vormittag 9 Uhr vertagt worden. Das Stinnes- Lubersac- Abkommen gefährdet? Der Soz. Parlamentsdienst teilt mit: Bonar Law als Führer bestätigt. dern wie im Falle Desterreich nur noch die Frage, was die Alliierten im eigenen Intereffe und im Interesse des Allgemeinwohls Europas London, 23. Oktober.( WTB.) Die heutige Konferenz der Konopfern müßten bei der Anfgabe, Deutschland zu retten. Brad. bury habe in einer langen Erklärung auf einer nichtamtlichen fervativen im Hotel Cecil, nach deren Beendigung Bonar Law Zusammenfunft am Sonnabend der Kommission flargemacht, daß erklärte, daß er die Aufgabe der Regierungsbildung annehme, feine Zeit verloren werden dürfe für die Ergreifung praktischer begann mit einer Rede Sir George Younger, der die Wahl Maßnahmen, wenn diese nicht zu spät kommen sollen. Der fran- Bonar Laws zum Führer der konservativen Partei warm befürzösische Plan scheine das Problem beiseite stellen zu wollen. Nach wortete. Hierauf wurde die Wahi Bonar Laws von Lord Seit einigen Tagen ist Marquis de Lubersac in Ansicht der Engländer würde jeder Versuch einer Kontrolle der Curzon vorgeschlagen und von Stanley Baldroin unterstützt. Sie neuen Berhandlungen mit Stinnes begriffen. Zunächst deutschen Finanzen den Zusammenbruch beschleunigen. Dem Be- erfolgte einstimmig. glaubte man, daß es sich bei diesen Besprechungen nur um die richterstatter fehlt es nicht an Anzeichen, daß sowohl Belgier als Beratung von Einzelheiten des Abkommens handle. Neuer- auch Italiener der französischen Auffassung start zuneigen. Auf der dings aber scheint, daß doch erhebliche Schwierig- Sibung am Sonnabend sei der Hauptpunkt der Ausführungen Brad teiten über die Grundlage des Abkommens selbst bestehen. burns gewesen, daß einer Errichtung der von den Franzosen an Am Montag abend verbreiteten Abgeordnete der Deutschen geregten Kontrollmaßnahmen juristische Schwierigkeiten Boltspartei im Reichstage das Gerücht, daß das Abkommen entgegenstünden, da die Befugnisse der Reparationskommission und Stinnes- Luberfac sehr gefährdet, wenn nicht über des Garantiefomitees streng beschränkt seien. In der Mantelnote haupt fchon in die Brüche gegangen sei. Ueber die zum Bersailler Vertrag werde ausdrücklich erklärt, daß sich die Ursache dieser Krisis Stinnes- Luberjac war nichts Näheres Kommission nicht in die innere Verwaltung Deutschlands einmischen zu erfahren. Vielleicht wirkt die Kabinettskrise in England fönne, und der Beschluß der Alliierten vom 5. Mai 1920 scheine auf die Haltung maßgebender französischer Kreise ein, die nun diese Auslegung der allierten Bollmachten zu bestätigen. Es fei wieder sich in dem Glauben bestärkt sehen, daß sie auf direktem wahrscheinlich, daß, wenn der franzöfifáje Standpunit siege, die Wege an die Ruhrtohle fommen fönnen. Von anderer britische Delegation die Verantwortung für die von ihr nicht geSeite dagegen wird behauptet, daß diese Armahme unzu- billigfen Maßnahmen ablehnen werde. Das würde zu einer treffend sei. Sicher unterliegt das Abkommen Stinnes- Luber Schwächung der Stellung des Garantieausschusses führen. fac zur Stunde großen Gefahren. Dagegen meldet die Telegraphen- Union: Internationale Arbeitskonferenz. Die Frage des Achtstundentages. Bonar Law erflärte, die Aerzte häffen ihm gejagt, daß er die Caff des Amtes eines Premierministers übernehmen könnte. Seine Politik legte er aur furz dar. Als die führenden Punkte bezeichnete er: Weniger Abenteuer in den verschiedenen Teilen der 2eft, eine ftefige Regierung, größeres 3ujammenwirten mit den Alliierten. Bonar Caw fagle nech, anscheinend bezugnehmend auf die Tarifreforme, es jei jetzt nicht die Zeit, große Pläne vorzubringen, die für das Reich förderlich sein könnten, wenn sie ihm auch noch so sehr am Herzen lägen. Men müsse eine periode der Ruhe flatt heftiger Kreitigkeiten erhoffen. Eingelheiten feines Programms werde er erst in seiner Rede am Sonnabend in Glasgow milteilen. An der Konferenz nahm feiner der unionistischen Führer, die Lloyd George unterstützt hatten, tell. Banar Cam gab jedochy feiner Hoffnung Ausdrud, daß die Unionisten, die in der Sigung im Carlton- Klub für die Koalition stimmten, fidh mit ihren unioniftischen Brüdern zusammenschließen und als vereinigte Partei vor das Land treten würden. Er appellierte an alle Richtungen ber fonfervativen Partei zufammenzuarbeiten und erklärte, fie hätte liche Mehrheit davonzutragen. sehr gute Aussichten, bei den nächsten Wahlen eine beträchtAn die Tatsache einer Besprechung zwischen dem Reichskanzler und Herrn Stinnes, die am gestrigen nachmittag stattfand, hatten sich, wie bei der im Augenblick erregten Stimmung nicht weiter zu verwundern ist, sofort allerhand Gerüchte gefnüpft. 1. a. murbe gesagt, Herr Stinnes habe dem Reichskanzler erklärt, er fei infolge der rapiden Markentwertung nicht mehr in der Lage, das mit Luberfac getätigte Abkommen zu erfüllen. Wie der TU. von zuständiger Stelle erklärt wird, entbehrt dieses Gerücht jeder tat- tfchechoslowatische Regierungsvertreter darauf hin, daß habe, die Wahlen am 15. November stattfinden zu laffen. fächlichen Grundlage. Die Lösung der Ausgleichszahlungen. Zum Abschluß der Verhandlungen über die Ausgleichszahlungen erfährt die„ Dena" von unterrichteter Stelle, daß das Abkommen, das am Sonnabend unterzeichnet wurde, nicht unbedeutende Bor teile für Deutschland enthält. Es wurde vereinbart, daß Deutschland bis zum 1. Juni 1923 von Zahlungen im Ausgleichsverfahren befreit fein soll. Bis dahin wird Deutschland über die jeweils fälligen monatlichen Zahlungen Bans ausstellen, die den ailiierten Regie rungen zwar fofort übergeben werden, die aber erst em 1. Juni 1923 fällig werden sollen. Collte Deutschland am 1. Juni 1923. die Zah. lungen nicht leisten können, fo find die allierten Regierungen berechtigt, die ihnen übergebenen Bons freihändig zu per taufen, wobei es auch deutschen Staatsbürgern geftattet sein foll, folche Bons anzukaufen. Den deutschen Staatsbürgern, die folche Bons erworben haben, wird es auch gestattet werden, diese Anweifumgen zur Bezahlung ihrer Steuern zu benützen. Internationalen Arbeitskonferenz über den Generalbericht von Albert Genf, 23. Oktober.( WTB.) Die heutige Plenarsizung der Thomas war vor allem der Frage des Achtstundentages gewidmet. Nachdem die Arbeitervertreter Ja pans und Indiens gegen die Haltung ihrer Regierungen protestiert hatten, wies der 4 Condon, 23. Ottober.„ Star" zufolge geht in pofifischen Arailen heute des Gerücht, daß Bonar Caw endgültig beschloffer Donnerstag Parlamentsauflösung. Beginu des Wahlfeldzugs. ausgearbeitet werden. feine Regierung das Abkommen über den Achtstundentag nicht nur ratifiziert habe, sondern es auch streng anwende; er bedauere lebhaft, daß nicht alle Staaten diesem Beispiele folgten. Der Condon, 23. Oftober. Der König empfing heute Bonar italienische Arbeiterdelegierie d'Astragon a stellte fest, daß, obgleich die italienische Regierung das Abkommen noch nicht ratifi. Law, der den Auftrag zur Kabinettsbildung formal übernahm. Wie diert habe, der Achtstundentag doch dank der Initiative der Arbeiter Reuter erfährt, hat Bonar Law dem König geraten, das Parlaorganisationen faft überall in Italien in Kraft sei. Er ment aufzulösen. Die Auflösung wird voraussichtlich am proteftierte aber lebhaft gegen die Fascisten, die das Bestehen der Donnerstag verkündet werden. landwirtschaftlichen Organisationen unmöglich machten, und forderte, daß das Internationale Arbeitsamt eine Untersuchung darüber anftelle, wieweit in Italien die Bestimmungen des Friedensvertrages über die Betätigung der Arbeiterorganisationen geschützt sind. Es London, 23. Oftober.( EP.) Die Führer der unabhängigen genüge nicht, daß Bestimmungen erlassen werden, sondern das Ar- Liberaien haben sich gesteren abend unter Borf von squith beitsamt miffe auch über ihre Anwendung wachen. Der eng versammelt, um über die Zusammenstellung ihres Bahlmaniifche Arbeiterbelegierte Boulton bedauerte die zu geringe festes zu beraten, das sie gleichzeitig mit den Konservativen Zahl der Vertreter der Arbeiter auf der Internationalen Ar- veröffentlichen werden. Das Wahlmanifest der Arbeiterpartei beitstorfferenz gegenüber den zahlreichen Vertretungen der Rewird morgen nachmittag in einer Eigung des nationalen Bollzugs. gierungen und der Arbeitgeber. Er wies auf die zu nehmende Zahl der Mitglieder hin, die ihre Beiträge nicht bezahlen, ausschusses von dem parlamentarischen Komitee der Arbeiterpartei und beklagte, daß bisher nur zu wenig 2btommen retifiziert wurden. Er hoffe jedoch, daß die Mahnung des Direktors Albert Thomas Das von den Vertretern der beiderseitigen Ausgleichsäniter ver- auf diesem Gebiet Gehör finde. Ueber die Erfolge des InternatioUrquharts Rat an Rußland. einbarte Abkommen ist nummehr den Regierungen zur endgültigen nalen Arbeitsamtes in Berfien äußerte er feine Befriedigung, Annahme vorzulegen. Die Reidsregierung arbeitet zurzeit an einer forderte aber stärkeren Schuß im Orient. Bum AchtstundenLondon, 23. Oftober.( WTB.) Der Borsigende der Ruffo- oflati tag erflärte Boulton, daß die Hoffnungen fiber die Aussichten, die Dentschrift über die gefante Frage der Ausgleichsverhandlungen, men in Washington bei den Arbeitermassen erweckt habe, getäuscht schen Gesellschaft, Urquhart, sprach in einer Sitzung der Aitio die in Kürze dem Reichstag zugehen soll. Die Entscheidung der worden feien. Er trat lebhaft für die allgemeine Durch näre der Gesellschaft über die letzten Berhandlungen mit der rus Reichsregierung über das Abkommen wird im Zusammenhang mit führung des Washingtoner Abkommens über den fifchen Regierung, die zu einem Abkommen mit Krassin geführt der Regelung des allgemeinen Reparationsproblems erfolgen müffen. Achtstundentag ein. Die norwegische Regierungsvertre hätten. Die Ratifizierung des Abkommens sei durch den Rat der terin Frau Kjelsverg perlangte stärfere Propaganda für die Arbeits- Wolfskommissare aus politischen Gründen abgelehnt worden. Die Kämpfe in der Reparationsfommißion. organisation. Der schweizerische Arbeitervertreter Schuerch Bolllische Fragen feien mit geschäftlichen in einer Weise zusammen London, 23. Oktober.( WIB.) Der Pariser Berichterstatter führte Klage über die feindselige Haltung schweizerischer Arbeitgeber gebracht worden, die Geschäftsleute niemals dulden würden. Sein der Limes" schreibt, in der Reparationsfommission sei eine gegen den Achtstundentag, die dazu geführt habe, daß die schweize Rat für die Sowjetregierung, wenn sie auswärtiges Kapitol herangroße Schlacht über die einander widerstreitenden Bläne riche Regierung die Nichtratification des Washingtoner Abkommens ziehen wolle, sei einfach: Ratifiziert das Abkommen, und zeigt, daß Barthous und Bradburys im Gange. Der britische Abgeordnete ihr in eurer Politik in Genua und im Haag aufrichtig und verheimliche nicht seine feste Ueberzeugung, daß, wenn nicht irgendBerkündet eure Bereitschaft, Rußlands Der Staatsgerichtshof gegen Pfarrer Traub. Wie die BB- folgerichtig wart. eine entscheidende Aktion auf der von ihm angegebenen hören, ist vont Doerreichsanmait beim Staatsgerichtshof zum nationale Schulden anzuerkennen und befriedigt die auswärtigen Grundlage unternommen werde, der Ruin bald erfolgen würde, Schuge der Republik gegen Pfarrer Traub ein Verfahren wegen Besitzer, deren Eigentum nationalisiert wurde. Wenn das getan und es würde nicht mehr länger eine Reparationsfrage geben, son- Beleidigung des Reichspräsidenten eingeleitet worden. wird, so wird balb die politische Anerkennung folgen. empfehle. Bildniskunst und Monumentalmalerei, liftischen und Gegenständlichen entfernt, desto besser wird er diese der Linie und der Farbe wird. Die bayrische Richterfeele. Bon Joseph Roth. Aufgabe lösen. Die Monumentalgemälde, die im Saal 1 zu sehen Bemerkungen zur Juryfreien Kunstschau von John Schitowski. find, verfehlen bei allem ehrlichen Streben nach ernster GroßzügigAuf drei Punkte konzentriert sich die Aufmerksamkeit des Be- feit und trotz manches in seiner Art imposanten Wertes( namentlich Die bayerische Richterfeele, juristische Atart der banerjidhn fuchers. Erstens auf die neuen Namen, die hier auftauchen, zweitens Seifert) durchweg ihr Ziel, weil ihre Linien und Farben unfrei Bottsicele, unbewußtes Exekutivorgan des gefeggebenden„ ies. auf die schon wiederholt gemachten Versuche, eine zeitgemäße Monu- find, viel zu ſehr am natürlich Gegenständlichen haften. Man tann bacher Anzeigers", stammt noch aus dem Mittelgiter und gelangte mentalmaierei zu schaffen, und drittens auf das zum erstenmal unter fich feine Architektur denken, die von diesen Wandgemälden unter als Beweis für die Theorie der Seelenwanderung in das für ihre nommene Bagnis, die Mittel der modernen Kunst in den Dienst füßt und getragen würde. Sie wirken als Staffeleibilder in riesigen Entwicklung am günstigsten gelegene Gebiet Bayerns. des Porträts, speziell des Gruppenporträts zu stellen. Maßstäben. Vergleicht man mit ihnen die Arbeiten von Thomas Unbekümmert um die Neuzeit, die sich rings um die Grenzen Eine Kunst, die ihren Schwerpunkt nicht in der Wiedergabe des Ring( Saal 5) und Heinrich Salze( 27), jo erkennt man den dieses Landes ausbreitet, lebt die bagerische Richterfeele in ben äußeren Naturbildes, sondern in der Wirkung ihrer reinen Mittelfundamentalen Unterschied. Dieses sind tros des relativ bescheidenen Körpern akademisch geschulter Untertanen und spricht Recht im in der Malerei fucht, wird als Bildnis Formats wirkliche Monumentalgemälde. Ein flares Liniengerüft, Sinne föniglicher Majestäten, wenn auch noch nicht in deren funft immer einen schweren Stand haben. Man ist gewohnt, vom umweht und durchleuchtet von farbigen Klängen und Düften, baut Namen. Bildnis eine gewisse äußere Aehnlichfeit" zu fordern, und der Be sich auf der Fläche auf. Es fehnt sich nach dem architektonischen Den Applaus Europas vernimmt sie nicht wegen der großen fteller eines Borträts wird auf diese Forderung nicht verzichten Raum, den es umhegen, heben und verflären will und der es seiner Entfernung der bayerischen Ordnungszelle, die irgendwo verioren, mollen. Er verlangt ein naturtreues Dokument, mit Linien- und feits wieder erst zur vollen Wirkung kommen lassen würde. Bon in fultureller Nähe der Kannibalen, losgelöst vom Festland umherFarbenrhythmen ist ihm nicht gedient. Die mittelalterliche Kunst, solchem einheitlichen Zusammenwirten erhält man im Zimmer 18 die wie die heutige moderne expressionistisch" war, fannte feine ben wunderbarsten Einbrud. Der Raum selbst ist völlig reizlos: schwimmt. Nur des eigenen Volkes Beifall dringt zur banerischen Bildnisse. Sie gab einem Stopf oder einer Figur, die die allge ein achteckiges Zimmer, drei Wände von Türen durchbrogen. Mit Richterfele aus den Spalten jener Münchner Neuesten Nachrich meinen Kennzeichen des Tnpus Mensch trug, irgendein charatteri- diefem simplen Material hat die Kunst des großen russischen Malers ten", in denen das Bockbier der frommen Denkungsart getraut fierendes Beiwert, das den Dargestellten als Kaufmann, als Hand- Randinsky ein Wunderwert geschaffen. Man glaubt beim Be Also tommt es, daß Milde sich der bayerischen Richterseele nur werfer, als Ritter oder Kaiser bezeichnete, und der Besteller und Betreten des Raumes fich in ein Märchenreich versetzt. Auf tief in jenen Fällen bemächtigt, in denen der Delinquent ein Graf ift schauer war zufriedengestellt. Die klaffische Antife, deren Kunst schwarzer Grundfläche entwickelt sich ein Spiel von leuchtenden, naturalistisch war, hatte Borträts, und die Neuzeit, seit der gleitenden, hüpfenden, vorschießenden, zurückweichenden, mellenartig und durch einen fleinen Meuchelmord seine jüdische Großmutter in Renaissance, hat sie sich wieder geschaffen. Heute leben wir in einer fich schautelnden, breit gelagerten und mächtig aufstrebenden Farb- Bergessenheit bringt; daß aber Strenge der Richterfeele oberstes Uebergangszeit: das Stunftempfinden der großen Masse ist noch formen. Die Fülle der Motive ist unerschöpfich und unerschöpflich Gebot wird, wenn sie einen Republikaner vor die Gerichtsschranken naturalistisch, während die Kunst selbst schen in expreffionistische ist das Reich der Empfindungen, Gefühle und Stimmungen, die sie zitiert, die ihren Horizont abgrenzen. Bahnen eingelentt hat. Man verlangt Bildnisse, also ureigenste Bro- hervorzubern. Das ist feine Deforation, fondern seelische Ausdufte einer noturaistischen Kunst, von Künstlern, die feine Natura- drucksfunft tiefften Gehaltes. Auf der strengen Basis der räumlichen listen find. Das Resultat fann nur Kompromismert sein, und Stom Rhythmik und feft gebannt an die architektonisch gegebenen Flächen promißwert ist in der Tat alles, was der Saal der Gruppenpor ist ein malerischer Organismus geschaffen, bei dem sedes Einzelglied träts( 2) zur Emau stellt. Entweber haben die Maler sich zu älteren mit dem Ganzen vermoben und verwachten ist, bei dem eins das Stilformen gezwungen, wie es Straube und Schroefer tun, andere trägt und dem Ganzen dient. Ein Muster- und Meisterwerk oder fie garnieren ihre Porträts mit expressionistischen Knochenbei moderner monumentaler Malerei, dem nichts fehlt als eine fonlagen( Cro de 1), ober fie schaffen, wie Deierling, glatte Kari geniale Architektur. Vielleicht bieten die Schöpfungen von alter faturen. Büttner und Baste machen ernste Versuche, durch Gropius und Adolf Meyer vom Weimarer Bauhaus, die gegenständliche Gruppierung eine wirklich malerische Flächengliebe im Zimmer 19 zu fehen sind, mit ihren edlen, strengen, schlichten rung zu schaffen, aber das Problem haben auch sie nicht lösen tönnen, Raumgliederungen eine folche Architettur, und vielleicht erhalten wir meil es eben restlos nicht zu lösen ist. einmal Gelegenheit, Früchte der Zusammenarbeit von Gropius und Kandinfin zu sehen. Und trotzdem ist ihre Objektivität eine Tatsache und gegen jeden weifel gefeßlich geschützt. Ja, man möchte fagen: über jeden weifel gefeßlich erhaben Auch ihre Unabhängigleit- von der öffentlichen Meinung ist niemals bestritten worden. Seltsam nur ist ihr Hang zur Paraborie: In dankbarer Erinnerung an die Revolution erwählte sie das Boltsgericht zu ihrem Siebepuntt; fie fammelt fozusagen Meilen und schichtet sie zu Zuchthäusern für steine der Revolution Revolutionäre... Die Arbeiterbildungsschule veranstaltete am Sonntag im Großen Die Grundarschauungen der modernen Kunst, die der Schöpfung Schauspielhause ihre Proletarischen Feierstunden, an einer neuen Bildnismalerei entgegenstehen, müssen der Monu Bum Schluß noch einen Blick auf die neuen Künstlernamen, denen außer dem bekannten Sprechhor das Orchester der Großen mentalmalerei zugute fommen. Der Naturalismus, dessen denen wir hier zum erstenmal begegnen. Da sind zunächst einige Boltsoper unter der Leitung D. Hoeblins mitwirfte, das legtes Ziel die malerische Gestaltung des dreidimensionalen Raumes Berliner Arbeiter: der greife Afylift Martaraf, der im Beethovens Leonoren- Divertüre und die 7 Sinfonie in vollendeter war, verfagte gegenüber der Aufgabe, Wände und Mauern als Simmer 19 prachtvoll humoristische, nais bema'te Holzffu sturen Weise zu Gehör brachte. Die Musik und die Darbietungen des Flächen zu behandeln. Eine wirkliche Monumentalmalerei aber ist zeiat; der junge, fehr begabte Bildhauer Sofol( 10 und 17) mit Sprech hors, der„ Erlösung", ein Bethelpiel von Bruno Shöniant, immer an die von der Architektur geschaffene Bildfiche, die Wand fräftigen, auffallend sicher gearbeiteten Blafliken im Hofafnigerstil; fowie Mahle, Mihle, Mahle" von Richard Dehmel( dieses in Ver. oder Mauer, gebunden. Sie fommt nur im innigsten Zusammen- der Maler Genf( 14) mit mehreren Arbeiten, darunter einem Land- bindung mit dem Orchester) sprach, wollen sich nicht recht vertragen, hang mit der Architettur aur Geltung. Ihre Aufgabe ist nicht, die fchaftsbild, das einer feinen Stimmung in wenigen Farbflächen es find zwei Bole, die sich gegenseitig ausschließen. Der Erfolg ist architektonisch gegebenen Räume durch Eröffnung malerischer Ber- fonzentrierten Ausdrud gibt. Ferner B. Grunwaldt( 9) mit der, daß der Zuhörer zu feiner rechten Sammlung tommen fann, fpeftiven zur Surchbrechen, jondern die Raumwirkung zu verdeut gefchmackvollen, in der Technit noch etwas ängstlichen Aquarellen; Jein Gefühl penbelt zwischen beiden Bolen hin und her. Man muß lichen, indem sie die umschließenden Wände als Flächen betont. Eine E. Ja d städt( 9), dessen Gemälde in festem Aufbau und breitem dem Sprechchor, der für sich allein durchaus wuchtig zu wirken ver Malerei wie die moderne, die auf perspektivische Effette verzichtet, Farbenauftrag wie gemauert dastehen; B. 2iesner Alfer mag, in feinem eigensten Intereffe eine andere Umrahmuna münihen. wird diese Betonung der Fläche zwanglos zuwege bringen, und da( 21), bei deren talentvollen Arbeiten nur der Eindruck stört, daß die In der nächsten Feierstunde, die am 12. November stattfindet, wird fie ihre Wirkung nicht in der Wiedergabe von Naturbildern, fondern erpressionistische Formgebung feinem innern 3wang entspringt, zum ersten Male Bruno Schönlants„ Großstadt" gesprochen. W. M. im reinen linearen und farbigen Ausdruck sucht, so bird es ihr nicht sondern mehr Modefache ist. Der Hauptgewinn scheint mir diesmal Mat. Sela rau spielt in ihrem 1. Cello- Konzertabend am schwer fallen, sich den Linien und Farben des architektonischen H. Schwarz( 21) zu sein, der fehr start in der Farbe ist und in 26. Diteber 8 Uhr im Schwechtenfaal Berte von Bergolese, Saint- Saëns, Raumes anzupassen. Je meiter sich der malerische Stil vom Natura- der Rompofition eine ganz eigene interessante Note verrät Busoni, Reger, Hindemith, Glazounow und Popper. Einkehr im Fall Fechenbach? 47 In der„ Deutligen Zegesseltung" ergreift ber si Rheinland Angestelltenversicherung Umlage Schriftleiter aul Bäder das Wort zum Fechenbach- Prozeß, um die Kritik der Linkspresse an dem Urteil zurückzuweisen. Aber erhebt. " ändert angenommen. Besoldungsgeseh. Abg. In der Frage der Auf der Tagesordnung steht eine Interpellation aller Parteien, Hierauf wurde der Gesezentwurf betr. Aenderung des diese Zurückweisung ist doch in einer Form gehalten, daß man ausschließlich der Kommunisten, die gegen das bekannte Vorgehen Reichswahlgefeßes in allen drei Lesungen ohne Aussprache bei der Lektüre ständig das Gefühl hat, der Verfasser wolle der Interalliierten Rheinlandkommission im Falle Smeets Einspruch erledigt. Der Gesetzentwurf bestimmt, daß die Stimmzettel bei fünftigen Wahlen( einschl. Oberschlesien) auch die Parteibezeichnung das Urteil selber in feiner Weise verteidigen. Bäcker beruft Abg. Sollmann- Köln( Soz.): enthalten dürfen. fich im wesentlichen darauf, daß der größere Teil der BerDer zur Verhandlung stehende Eingriff der Interaffiierten handlungen unter Ausschluß der Deffentlichkeit erfolgt sei und Rheinlandtommission in die deutsche Rechtspflege wird nicht nur in Zur Beratung einer Ergänzung des Besoldungsgefeges daß man daher nicht wissen fönne, was das Gericht zu feinem den besetzten Gebieten, sondern im ganzen deutschen Volk als ein und des vierten Nachtragsetats für 1922 nimmt das Wort Urteil bewogen habe. Aus dieser Argumentation muß man unerhörter und Abg. Steinkopf( Soz., Berichterstatter): Der Ausschuß hat die notwendigerweise den Schluß ziehen, daß das bisher be= in feiner Art beispiellofer Berfall Besoldungsvorlage namentlich bezüglich der Ortszuschläge noch etwas fannt Gewordene auch dem Chefredakteur der Deutschen Tageszeitung" nicht als Unterlage für ein derart drafonisches empfunden. Die Rheinlandkommission hat den deutschen Behörden günstiger für die Beamten gestaltet und im Nachtragsetat unver Tageszeitung" nicht als Unterlage für ein derart drakonisches untersagt, eine auf acht Monate Gefängnis lautende Strafe gegen Ein Regierungsvertreter bittet, die Regierungsvorlage wieder Urteil ausreicht. Theoretisch gibt Bäcker fogar zu: einen politischen Agenten des französischen Imperialismus zu vollMatürlich ist die Möglichkeit nicht völlig ausgetreden. Es handelt sich für uns nicht um die belanglose Person herzustellen. Die Regierung sei bereit, die Wünsche der Beamten bei den Ortszuschlägen nach Möglichkeit zu berücksichtigen. schlossen, daß das Gericht in seiner Auffassung vom Wesen der des Bestraften, der in feiner Schicht der rheinischen Bevölkerung Steinkopf( S03.) zieht mit Rüdficht auf diese Erklärung der Regienennenswerten Anhang hat, sondern um die elementarsten Grundbegangenen Straftaten fehlgegriffen habe. Bielleicht wird Herr Bäcker demnächst erkennen, daß nicht füge der Rechtssicherheit. Unsere Partei steht der gegenwärtigen rung nunmehr im Einverständnis mit den Mehrheitsparteien den Ausschußbeschluß bezüglich der Ortszuschläge zurück. Fehlgriffs vorliegt. Herrn Bäcker, der ein hohes Ehrenamt ohne Stritik gegenüber. Um so entschiedener erklären wir: Die von wohlerworbener" Rechte der Beamten und Offiziere wird gegen Kölner Gerichten gegen den Herausgeber und Redakteur der Rhei die Stimmen der Deutschnationalen abgelehnt. in der bürgerlichen Journalistenorganisation bekleidet, fcheinen nischen Republik" verhängten Strafen sind nicht härter, als sie jeder Ortszuschläge wird die Regierungsvorlage wiederhergestellt. Im die Konsequenzen, die sich aus dem Fechenbach- Urteil für die andere deutsche Staatsbürger zu gewärtigen jat, wenn er ver- übrigen erfolgt Annahme der Vorlage nach den Beschlüssen des Auslandsberichterstattung der gesamten Presse ergeben, selber leumderische Beleidigungen und Beschimpfungen öffentlich verbreitet. Ausschusses. Angenommen wird weiter eine Entschließung, die eine einigermaßen unheimlich zu werden. Er legt deshalb als besonders verlehend empfinden wir, daß die Rheinlandtommif- besondere Berücksichtigung der Beamten in den Grenzgebieten bei Nachdruck auf die Behauptung, daß die Münchener Ange- fion schwerste Beleidigungen des deutschen Reichspräsidenten für der Aufbesserung der Bezüge verlangt. Im Anschluß daran gelangt flagten teine journalistische, sondern nur eine scheinbar belanglos erklärt. Wir erheben gegen diefe Nichtachtung der deut die Vorlage schließlich in dritter Lesung zur Annahme. journalistische Tätigkeit entfaltet hätten. Auf Fechenbach schen Republik und der deutschen Reichsverfassung schärfften EinDie am Sonnabend abgebrochene Debatte über die trifft das sicher nicht zu. Und wenn Herr Bäcker seinen fpruch. Die Sozialdemokratie als eine Bartei, die auch unter den Angestelltenversicherung Artikel mit dem recht gemäßigten Schlußfah beendet, Kritik an lirteil dürfe nicht vermehrt werden, nur dürfe diese drückenden Lasten der Befagung nicht dem Bölferbaß, sondern der Völkerverständigung dienen mill, bedauert aufs tieffte, daß die Kritik die Grenzen nicht überschreiten, so hat man wiederum Rheinlandtommiffion mehr und mehr eine Bolink betreibt, die den Eindruck, daß auch er persönlich dem Urteil fritisch eine immer größere Siluft zwischen den Beschungsmächten und der Welche Fußengeln dieses Urteil dem Auslandsjournalisten legt, zeigt ein einziger Satz der Urteilsbegründung. aufreißt. Die fremden Heere am Rhein sind der stärkste Beweis da für, daß wir zwar einen sogenannten Friedensvertrag, aber feinen Das Volksgericht hat sich auf den Standpunkt gestellt, daß wirklichen Frieden haben. Darum erheben wir mit der gesamten Mitteilungen über geheime Waffenlager und befozialistischen Internationale auch bei dieser Gelegenheit die Forde waffnete Organisationen an das Ausland immer rung: Abzug der Entente heere vem Rhein! dann als Landesverrat anzusehen feien, wenn ausdrücklich ge- Abg. Dr. Laufcher( 8.) bezeichnet die Zustände im besetzten Ge. sagt oder auch nurdurch Stillschweigen der Anbiet als aller Kultur und allen Rechtsbegriffen hohnsprechend und fchein erwedt würde, daß eine Regierung diese Dinge erhebt gegegen die Willkürherrschaft der Rheinlandkommission ProDie test.( Beifall.) begünstige. Man stelle sich vor, was das bedeutet. In ähnlichem Sinne sprechen die Redner der anderen Parteien. wahrheitsgemäße Meldung von der Eristenz eines verbotenen Waffenlagers oder dem Bestehen einer verbotenen Reichskanzler Dr. Wirth: Geheimorganisation- ohne jeden Zusatz- fann danach als Die Reichsregierung ist mit Ihnen der Ansicht, daß es sich bet Landesnerrat bestraft werden. Denn der Jurist soll noch ge dem Beschluß der Interalliierten Rheinlandfommission um einen funden werden, der es nicht fertig brächte, eine stillschweigende" schweren Eingriff in die Freiheit und Unabhängigkeit gegenübersteht deutschen Bevölkerung wird hierauf fortgesetzt. Der Antrag Leusch( Bentr.) und Gen. auf Wiederher stellung der Gehaltsgrenze wird in namentlicher Abgenommen. Danach setzt der Reichsarbeitsminister mit Zu fiimmung des Reichsrats die Jahresarbeitsverdienstgrenze feſt. Angenommen wird weiter ein Antrag der Volkspartei, wonach weiblichen Mitgliedern bei ihrer Berheiratung die Hälfte der von ihnen eingezahlten Beiträge zurückerstattet wird. Stimmung mit 173 gegen 164 Stimmen der Sozialdemokraten an Ein Antrag Teusch( Zentr.) auf lebenslängliche Anstellung der Direktoren und höheren Beamten wird in namentlicher Abstimmung mit 230 gegen 126 Stimmen abgelehnt. Die namentliche Abstimmung über den Antrag Giebel( S03.), der dem Arbeitgeber zwei Drittel der Beiträge auferlegen mill, ergibt die 2 blehnung des Antrags mit 202 gegen 144 Stimmen. An Antrag Thiel( D. Vp.), das Gesez am 1. November d. I. in Kraft treten zu lassen, wird angenommen. Die endgültige Abstimmung erfolgt in dritter Befimg. Die zweite Beratung des Gesetzes betreffend Umänderung der Berordnung über die Lohnpfändung wird erledigt. Die Umlage. Es folgt die zweite Beratung der Novelle über die Reges lung des Verkehrs mit Getreide aus der Ernte 1922 Behauptung des Einverständnisses einer Regierung zu fon- der deutschen Rechtsprechung handelt, der nicht widerspruchslos hinstruieren. Doch ist es nicht überdies Tatsache, daß die bane- genommen werden fann. Man mag den Begriff dessen, was im rische Regierung lange Zeit drücken wir es ganz milde Interesse der Sicherheit der Besatzungsarmee notwendig ist, noch so aus- sich den verbotenen Orgeschverbänden gegenüber aufweit ziehen, niemals wird man zu der Schlußfolgerung gelangen,( Getreideumlage). fallend passiv verhalten hat?! Hat eine solche Regie- daß diese Sicherheit fordert, daß die Ehre des deutschen StaatsNach den Ausschußbeschlüssen beträgt der Preis für das erste rung das Recht, eine wahrheitsgemäße Kritit ihres oberhauptes und der im beschten Gebiet tätigen Beamten Ver Drittel der Umlage für Roggen 28300 m., für eigen leumbungen preisgegeben wird. Der Beschluß der Interalliierten 30300 M., für Gerste 27000 m., für Safer 25500 m. je Verhaltens als Landesverrat zu verfolgen?! Rheinlandtommiffion verweigert aber nicht nur dem Reichsorüfi Tonne. Das zweite und dritte Drittel der Umlage soll anstatt in denten und den übrigen verleumdeten Persönlichkeiten den Schutz zwei Fristen in vier Fristen zu gleichen Teilen an die Reichsgetreide ihrer Ehre, sondern beleidigt die deutschen Richter, die das Urteil stelle geliefert werden, und zwar bis zum 31. Dezember 1922, gefällt haben, indem ihnen nachgesagt wird, daß sie sich bei ihrem 31. Januar 1923, 28. Februar und 15. April 1923. Für jede dieser Urteilsspruch nicht von der reinen Gorge für die Gerechtigkeit hätten vier Fristen foll der Breis besonders festgesetzt werden. bestimmen lassen, sondern durch politische Rücksichten. Die Mitalieder des Landgerichts in Köln sind über diesem Verdacht erhaben. Rückfall in die Kabinettsjuffiz Wir machen nochmals auf folgendes aufmerffam: Die Rechtspresse hat wiederholt Sensationsmeldungen über die angebliche Eristenz Roter Armeen in Deutschland gebracht, die sich nachher von A bis 3 als Schwindel erwiesen haben. Benn irgendein deutschnationaler Korrespondent eine solche Meldung gutgläubig an das Ausland weitergibt und auch nur irgendwie durchblicken läßt, daß die Reichsregierung Es würde einen oder die preußische Regierung nicht genug in der Bekämpfung der Roten Armeen getan hätten, so ist er nach dem Münchener des absolutistischen Regimes vergangener Jahrhunderte bedeuten, Urteil ein ehrloser Landesverräter. Wollen die Deutschnatio- wenn eine politiche Körperschaft das Recht haben sollte, das Urteil nalen noch diese Konsequenz aus dem Fechenbach- Prozeß eines unabhängigen Berichts zu annullieren. Der Beschluß, der die ziehen? Berleumdung des deutschen Reichspräsidenten als Taten von unter geordneter Bedeutung bezeichnet, übersicht, daß im Rheinland zahl reiche deutsche Reichsbürger wegen der geringsten Kränkungen von Soldaten zu schweren Gefängnisstrafen verurteilt worden sind. Sowohl die Reichsregierung wie die Regierungen der beteiligten Länder find von Anfang an der Ansicht gewesen, daß es nicht im Intereffe der betroffenen Bevölkerung liegen würde, wenn die Reichs- und Landesregierungen der Interalliierten Rheinland tommission gegenüber eine Kampfstellung einnehmen. Dementsprechend find die Beamten zu einem forretten Verhalten gegenüber allen Befagungsstellen angewiefen worden. Diese Ansicht der Reichsregierung wird aber gelähmt und durchkreuzt, wenn Beschlüsse gefaßt werden wie im Falle Smeets. Milde gegen reaktionäre Bombenwerfer. Das Sprengstoffattentat auf die Mannheimer Börse fein Sprengstoffverbrechen! Das Mannheimer Schwurgericht verhandelt: am Montag gegen die Nationalsozialisten Jansen, Schumm, förster und Maurice, die das Sprengstoffattentat auf die Mannheimer Börse am 15. September d. 3. verübt hatten. Der 22 Jahre alte Angeklagte Jansen gab die Tat zu. Er habe mit dem Attentat Schreden verbreiten wollen. Er berief sich dabei auf „ Christi Borbild", Ab. Krähig( G03.) berechnet den Brotpreis nach dem Auss schußbeschluß auf 450 m. Er beantragt deshalb eine Entschließung, wonach die in den Händen der Erzeuger befindlichen Lebensmittel vorräte sofort erfaßt werden sollen, um die Ernährung der Bes völkerung sicherzustellen. Wir gelen andernfalls der schlimmsten Ratastrophe entgegen. Es bleibt, um das Chaos zu verhindern, mur die Zwangswirtschaft übrig. In der Landwirtschaft besteht jetzt das Bestreben, die Kartoffeln einzumieten, weil ihr die Preise noch nicht hoch genug sind. Das ist ein Verbrechen om Bolte. Ringehörigen der Befahungstruppen bis herab zum einfachsten der Deutschen Volkspartei, der Bayerischen Bolkspartei und des Abg. Hemeter( Dnat. Bp.) begründet einen Antrag seiner Partei, bayerischen Bauernbundes, wonach nicht nur Originalfaatgut, sondern auch anerkanntes Saatgut erster Aussaat" von der Erfüllung zum Liefersoll eines bestimmten Preises freigegeben werden kann. Abg. Koenen( Komm.): Wenn heute zu den hohen Margarine preisen auch noch eine Steigerung der Bretpreise fommt, bleibt vielen Leuten nichts anderes übrig, als sich aufzuhängen. Wir beantragen, die Umlage auf 4% Millionen Tonnen zu erhöhen. Der fommunistische Antrag betreffend Erhöhung der Umlage auf 4% Millionen Zonnen wird gegen die Stimmen der Kommu niften und Sozialdemokraten abgelehnt, dagegen der Antrag He. Die deutschen Vertreter in den Ententéländern haben ent- meter( Deutschnat.) und Gen. angenommen mit der Wende ber nach der Bibel Schädlinge aus dem Tempel vertrieben habe! fprechend meinen Ausführungen Beschwerde gegen den Beschluß der rung, daß er auf die Frühjahrsbefteffung beschräntt wird. Es Da nach Ansicht des Angeklagten die jüdische und internationale Interalliierten Rheinlandkommission erhoben und nicht nur die bleibt bei dem Ausschußbeschluß bezüglich der Preise. Angenom Hochfinanz nicht durch Worte beseitigt werden könne, habe er einen Beleidigung des deutschen Richterstandes entsprechend zurückgewiefen, men wird auch die Ausschußentschließung über Serabsetzung fondern auch den unhaltbaren Zustand hervorgehoben, daß dem der Umlage, falls deren Aufbringung nicht möglich ist, umb Schreckschuß gegen sie abgeben wollen. Der Angeklagte er- Reichspräsidenten auf deutschem Boden ein Schutz gegen freche über Lieferung von Kunstdünger zu verbilligtem Preiſe. Abgelehnt flärte, feine Reue über seine Tat zu empfinden, fie sei eine Verleumdung versagt werde. Der Reichspräsident fühlt sich durch wird die sozialdemokratische Entschließung, betreffend 3 wangs ,, deutsche Tat". Der Angeklagte Schumm gab zu, für Jansen in dieses Vorgehen der Interalliierten Rheinlandtommission nicht nur wirtschaft für alle michtigen Nahrungsmittel. München zwei Handgranaten besorgt zu haben und in seiner Eigenschaft als deutsches Staatsoberhaupt, sondern auch Nächste Sigung Dienstag, 11 Uhr: Anträge, darunter zwar von dem angeklagten Uhrmacher Maurice. Der Angeklagte in feiner bürgerlichen Ehre berührt. Deutscherseits wurde ferner zweite Lesung des Antrags über Aufhebung der Inse gehört der Mannheimer Ortsgruppe der Nationalsozia das bringende Verlangen gestellt, den Beschluß alsbald wieder auf raten steuer, dritte Lefung des Umlagegejeges und der listischen Partei an und erflärte, mit dem Bombenwurf einzuheben. Eine Antwert der Regierung steht noch aus.( Lebh. Beif.) Borlage über die Präsidentenwahl verstanden gewesen zu fein. Der Angeklagte Förster, zweiter Schriftführer der Nationalsozialistischen Partei, gab zu, daß er Schumm bei der Besorgung einer Handgranate be= hilflich gewesen ist. Der Angeflagte Maurice ist seit 1921 befoldeter Angestellter der Nationalsozialistischen Partei. Bund für Freiheit und Ordnung. Schreiende Not. Die Leitung des Bundes für Freiheit und Ordmmg" hatte den Nach den Beschlüssen der Nationalversammlung und der Reichs Polizeibehörden gegenüber sich auf die Zugehörigkeit des Abgeord- regierung sollen die bis zum 30. April 1920 erworbenen Benneten opsch und des Zentrumsabgeordneten Dr. Pfeiffer befionsansprüche der Arbeiter der, früheren Heeres- und Er kommandiert eine" Sturmabteilung" dieser Partei. Er rufen. Der„ Germania" teilt nun Dr. Pfeiffer mit, daß er Marinebetriebe, die in die Dienste der Deutschen Werte gab zu, die Handgranaten besorgt zu haben, will aber nicht gewußt zwar seinerzeit eine formale Beitrittserklärung abgegeben habe, daß Attiengesellschaft übergetreten sind, aus der von dieser Gesellschaft haben, wozu sie gedient haben. Ein Waffenfachverständiger be- er aber nie an einer Sigung teilgenommen habe, noch im Vorstand gegründeten Versorgungstaffe erfüllt werden. Das der Verforfundete, daß der Börsensaal schwer beschädigt worden wäre, wenn tätig gewefen sei. Er lehne jebe Verbindung mit dem Bunde ab, gungstaffe vom Reich zur Abgeltung der Versorgungsansprüche zur die Handgranaten frisch gefüllt gewesen wären. der seine Bestrebungen offenbar geändert habe. Wir meinen, daß Verfügung gestellte Rapital ist so gering bemessen, daß den bei Die Geschworenen verneinten nach einffündiger Beratung man freilich auch schon 1921 auf Grund der vom Bunde vorgelegten der Deutschen Werte Attiengesellschaft pensionierten alten Staatsfämtliche Fragen, die sich auf Verbrechen gegen das Sprengstoff- Sagungen, die Dr. Pfeiffer zitiert, auf eine recht zweifelhafte Gefell- arbeitern aus der Versorgungsfaffe eine Pension nur in der Höhe gejet bezogen, bejahten dagegen die Frage auf unbefugten schaft schließen fonnte. Es gibt genug bürgerliche Politifer, die gezahlt werden fann, wie sie die Rentner des Reihs am 1. Mai 1920 Besiz von Waffen bzw. Beihilfe zu diesem Bergehen. Außer- reaktionären Bestrebungen gegenüber, wenn sie sich ein wenig in befamen. Die durch die andauernde Geldentwertung dringend notdem wurden sämtlichen Angeklagten mit Ausnahme von ein neutrales Mäntelchen hüllen, die nötige Reserve mehr wie ver- wendig gewordene Erhöhung ber Pensionen fonnte durch die Maurice mildernde Umstände zugebilligt. Das Urteil lautete missen loffen. Versorgungstasse der Deutschen Werke Aktiengesellschaft nicht erfolgen, während das Reich feinen Pensionären die Bezüge wieberbolt erhöht hat. Die vor dem 30. April 1920 pensionierten Staatsarbeiter erhalten zurzeit vom Reich, wenn sie 40 Dienstjahre aufweisen, monatlich 3600 Mart, ein bei der Deutschen Werke Aktiengesellschaft pensionierter früherer Staatsarbeiter aus der Verfor. Wie die Berliner Bolkszeitung" feststellt, hat dieser Herr gungstaffe nur etwa 120 Mart! Die letzteren befinden sich in Wangemann eine recht seltsame politische Vergangenheit. Bor zwölf bitterster Not. Die Genossen hoch und Brandes haben daher im Reichs. Bürgerblod gegen den 9. November! Der Rechtsausschuß des Jahren hielt er in den Bersammlungen der Demokratischen Reichstages beriet am Sonnabend den 1ozialistischen An. Bereinigung, die damals als linfsliberale bürgerliche Partel tag eine Anfrage eingebracht. Sie fragen die Regierung, ob sie trag, den 9. November zum gefeglichen Feiertag zu den Freifinn und den Bülowblod befämpfte, äußerst rabitale bereit ist, der Versorgungstaffe die Zuschüsse zu geben, die den nach machen. Genoffe Dr. Rosenfeld begründete diesen Antrag Reden, wobei er sich als Vorkämpfer für eine neue freie Geschlechts- bem 30. April 1920 pensionierten ehemaligen Staatsarbeitern eine unter Darlegung der Bedeutung des 9. November für das deutsche moral vorstellte. Er verkündete bas Evangelium der unbeschränkten gleich hohe Unterstüßung sichert wie den übrigen. Bolt und die deutsche Arbeiterschaft. Der Demotrat a as lehnte freien Liebe für die Jugend. Bon der rechtsstehenden Presse wurde für die Demokraten die Anerkennung des 9. November als Feierlag er deshalb heftig angegriffen. ab, indem er hervorheb, daß wir am 9. November nicht eine Repolution erlebt hätten, sondern nur den Zusammenbruch des alten Jetzt ist dieser Herr plöglich deutschvöllischer Agitator. Wenn Systems. Bei der Abstimmung lehnten alle anderen bürgerlichen er anderen so schnelle Umfälle zutraut, so ist dies offensichtlich ein Parteien den Antrag ab Rückschluß aus( einer eigenen politischen Veranlagung. gegen Janfefn auf neun Monate Gefängnis, gegen Schumm In der Zirkus- Busch- Versammlung hat sich, wie erinnerlich fein auf fechs Monate und gegen Förster auf zwei Monate dürfte, der deutschvölkische Pfarrer angemann mit einer antiGefängnis. Bezüglich des Angeklagten Maurice tam das Ge- Jemitisyen Hegrede hervorgetan, in ber er erflärte, die sogenannten richt zu der Ueberzeugung, daß die Geschworenen sich zuungunsten Novemberbemokraten würden bei dem Rechtsputsch im des Angellagten geiret hätten und jetzten den Fall erneut zur Ver- tommenden März sehr schnell Monarchisten werden. handlung in die nächste Schwurgerichtsperiode. Devisenkurse. Unserer gestrigen Kurstafel sind noch folgende amtliche Notierungen nachzutragen: 100 österreichische Kronen 5,60 Geld, 5,64 Brief, 1 tschechische Krone 133,16 Geld, 133,84 Brief, 1 bulgarijche Lema 29,17 Gelb, 29,32 Brief.- 100 Bolenmart galten im freien Berfehr etwa 36% Gewerkschaftsbewegung Entlassungen bei der Reichspost. Als Aushelfer zu alt geworden. Zu diesem leider immer noch aktuellen Thema wird uns vom Postamt 77 in der Luckenwalder Straße in Berlin mitgeteilt, daß in der letzten Woche 40 Aushelfern gekündigt wurde. Es sind„ Aushelfer", die über 10, 13 und 14 Jahre im Dienste der Reichs post standen und wahrscheinlich noch jahrelang als„ Aushelfer" beschäftigt worden wären wenn sie nicht das Unglück gehabt hätten, inzwischen zu alt" zu werden, über 65 Jahre alt. In feinem Privatbetriebe fönnte es vorkommen, daß Arbeiter jahrelang als Aushelfer" beschäftigt werden so lange, bis sie zu alt sind. Der Bureaufratismus darf denn doch nicht ohne weiteres über Menschenleben gehen. Was die Entlassung unter den gegenwärtigen Verhältnissen für die im Dienste der Reichspoft zu alt gewordenen Leute bedeutet, tann man sich auch in den Kreisen unschmer vorstellen, die diese Entlassungen veranlaßt haben. Bugegeben, daß es im dienstlichen Interesse liegt, zumal jegt, wo es an jüngeren Kräften nicht fehlt, verbrauchte Arbeitskräfte zu verabschieden, so müßte denn doch erwartet werden, daß die Gefündigten gleich den ebensoviele Jahre als Unterbeamten Beschäftigten behandelt würden, anstatt der Sozialrentnerfürsorge ausgeliefert zu werden. Ein Streik der Kellerarbeiter aufgeschoben. Am Sonntag tagte im großen Saal des Gewerkschaftshauses die Versammlung der in den Weingroßhandlungen sowie in den Liförfabriken beschäftigten Kellerarbeiter,-arbeiterinnen, Rutscher und Kraftwagenführer. Saal, Galerie und Tribüne waren überfüllt, so daß eine Parallelversammlung abgehalten werden mußte. als zuständige Arbeitnehmervertretung der Probefchwestern anzu-| ftimmungen der Arbeitsordnung fristlos entlassen. Da mit sehen ist. Die in den städtischen Krantenanstalten beschäftigten dem verbleibenden Teil der Belegschaft des Lokomotiv- und WagenProbeschwestern werden vom Beamtenausschuß vertreten, welcher baues ein ordnungsmäßiger Betrieb nicht ohne vorherige Umstellung der fristlosen Entlassung zugestimmt hat. J. Nr. 587, Dienstbl. möglich ist, ist zugleich der ganze Betrieb des Lokomotiv- und Teil 1. Unter diesen Umständen dürfte es sich erübrigen, auf die Wagenbaues geschlossen. Bis zur Wiederaufnahme des Bea hinsichtlich des vorliegenden Falles gezogenen Folgerungen einzu- triebes soll den Arbeitern, die am Sonnabend gearbeitet haben, der tarifmäßige Lohn gezahlt werden, doch müssen fie fich täglich zu gehen. J. A.: gez. Hoffmann." Schichtbeginn im Betrieb melden. Die Antwort des Gesundheitsamtes dürfte es verständlich erscheinen lassen, daß der in Betracht kommenden Schwester von dem Direttor Franke, wie auch von dem famofen Arbeitnehmervertreter Prof. Sommerfeld folgende zynische Frage gestellt wurde:„ Na, was hat Ihnen denn der Verband genügt?" Dieser Fall ist nicht der einzige im Kinderkrankenhause. Vordem sind drei Schwestern, weil sie sich angeblich verheiratet haben, unter völliger Außerachtlaffung der rechtlichen Vorschriften entPostabonnenten welche die Erneuerung des Abonnements für den nächsten Monat noch nicht vorgenommen haben, müssen sofort das Versäumte nachholen, wenn keine Unterbrechung in der Zustellung der Zeitung erfolgen soll Vorwärts- Verlag G. m. b. H. Die Streifenden und Ausgesperrten haben auf diese Weise Gelegenheit, ihre Pappenheimer fennenzulernen. Die Eisenbahner Elfah- Cothringens haben in einer Bersamm lung eine Entschließung angenommen, in der sie gegen die Ber= pachtung des Eisenbahnnetzes und gegen das Defret über die Abschaffung des Achtstundentages protestieren. Betriebsräte! Gruppe XII und XIII. Die Bollversammlung der Gruppen XII( Staatliche und kommunale Behörden) und XIII( Berkehr) findet nicht im Gewerischaftshaus, sondern in den 8entral- Festfälen, Alte Jakobstr. 32, statt. Wir bitten um Kenntnisnahme und zahlreichen Besuch. Freigewerkschaftl. Betriebsrätezentrale für den Wirtschaftsbezirk Groß- Berlin. Be: band der Eattler, Tapezierer und Portefeuiller. Dienstag 7 Uhr im Gewerkschaftshaus Generalversammlung. A- Funktionäre der Metallindustrie! Mittwoch 6½ Uhr im großen Saal der Germaniafäle, Chauffeestraße 110, Bersammlung der AfA- Funktionäre der Groß- Berliner Metallindustrie, in welder Bericht gegeben werden wird über die letzten Mantel- und Gehaltstarifverhandlungen mit dem Verband Berliner Metallindustrieller. Es werden wichtige Beschlüsse gefaßt werden müssen. Es ist deshalb unbedingt notwendig, daß jeder AfA- Funktionär pünktlich zur Stelle ift. Mitgliedsbuch eines AfA- Berbandes legitimiert. Aus der Partei. Bezirksparteitag für Schleswig- Holstein. In Neumünster trat der diesjährige Bezirtstag für Schles wig- Holstein als Einigungsparteitag zusammen. Die Grüße des Barteivorstandes überbrachte Otto Wels. Der Oberpräsident von Bom Deutschen Transportarbeiterverband referiert: Liebe= now, während in der zweiten Versammlung Ullrich die Ver- lassen worden. Beschwerden bei der Verwaltung, bei dem foge- Schleswig- Holstein, Genosse Kürbis, würdigte die erfolgte Einihandlung schilderte, die mit dem Arbeitgeberverband der Getränke- nannten Beamtenausschuß und beim Gesundheitsamt hatten feinen gung. Dem Bericht des Bezirksvorsitzenden Genossen Berdied Industrien und verwandter Gewerbe von Groß- Berlin E. B. ge- 3wed. In allen diesen Fällen handelt es sich um freigemert- ist zu entnehmen, daß die Mitgliederzahl im Berichtsjahre zurückführt wurde. In einstimmig gefälltem Schiedsspruch schaftlich organisierte Schwestern, die der rücksichtslofen gegangen und das Verhältnis der weiblichen Mitgliederzahl zur vor dem Schlichtungsausfchuß wurden die Lohnfäße für Oftober Agitation des Kommunalbeamtenverbandes, dem die Verwaltungs- männlichen gegen die Borfriegszeit ungünstiger geworden ist. Der Parteipreffe bereiten die kleine Provinz- und die Generalanzeigerfür Arbeiter auf wöchentlich 4750 M. festgesetzt. Die Verhandlungs- beamten zum Teil angehören, Widerstand geleistet haben. Was sagt der Medizinalrat Dr. Rabnom zu all den Vorgängen? preffe fchwere Echmutzfonkurrenz. Die Dänenpreffe wird zu einem tommission der Arbeitgeber sowie eine Bersammlung der Unternehmer haben den Schiedsspruch abgelehnt und boten Will er etwa noch ferner dulden, daß Beamte feines Ressorts Be: monatlichen Bezugspreis von 15 m. vertrieben. Die Agitation für einen Wochenlohn von 4300 M. an. Der Arbeitgeberverband er- fchäftigten die Koalitionsfreiheit, die auf Grund der die Presse müsse daher mehr belebt werden. In Altona allein klärte, daß er dieses Angebot nur bis 20. Oftober aufrechterhalte, Reichsverfassung jedem Staatsbürger garantiert ist, in übelster Weise haben sich bisher über 700 Mitglieder bereit erklärt, doppelten Beitrag zu zahlen. Die Mindestwochenbeiträge wurden vom Beandernfalls würde eine Revision des Angebotes nach unten erfolgen. beschneiden? Wir richten aber auch an den Magistrat die Frage, was ziristan auf 8 M. für Männer und 4 M. für Frauen festgesetzt; in Dieser ultimative Hinweis rief schon bei den am 18. Oftober versammelten Vertrauensleuten eine recht erhebliche Kampfesstim- er gegen Verwaltungsbeamte zu unternehmen gedenkt, die ihre rein ländlichen Ortsvereinen kann der Beitrag ausnahmsweise 6 bzw. mung hervor. Inzwischen wurde in einem großen Betriebe am Eigenschaft dazu mißbrauchen, um für eine gelbe Organisation unter 3 m. betragen. Die besonderen Kosten der Kreisorganisationen Sonnabend passive Resistenz geübt, und die Anerkennung und Aus- den ihnen unterstellten Beschäftigten zu werben und die sich sollten durch Umlageverfahren von den angeschlossenen Ortsvereinen eingezogen werden. Die Vorschläge der Bezirksvorstände der SPD. zahlung des vom Schlichtungsausschuß festgelegten Lohnes verlangt. Dagegen Wehrenden maßregeln?" und USPD. über die Einigung wurden einstimmig angenommen. Eine Verhandlung mit der betreffenden Firma zeitigte das Ueber die politische Lage referierte Genosse Wels. Ergebnis, daß vier größere Firmen sich bereit erflärten, in der geftrigen Sigung der Arbeitgeber die Annahme des Schiedsspruches Der fommunistische Reichsausschuß der Betriebsräte macht in aweiten Tage hielt die Genoffin Schröder ein Referat über Die zu befürworten, unter der Voraussetzung, daß bis dahin fein der Roten Fahne" bekannt, daß zu dem aufgeschobenen, sogenanten Stellung der Frau in der Politik". Beiden Referaten folgte Streitbeschluß gefaßt wird. Beide Referenten empfahlen dringend, wilden Betriebsrätekongreß auch Jugendliche mitwählen können, eine stundenlange Aussprache, die sich auf bemerkenswerter Höhe mit Rücksicht auf die verändert: Situation, von der sofortigen Ar- um den berechtigten Wünschen der werktätigen Jugend gerecht zu hielt. Besonders trat die Frage in den Vordergrund: Kann durch beitseinstellung abzusehen. werden". Wahlberechtigt sind somit Arbeiter beiderlei Geschlechte die Notverordnung des Reichspräsidenten ein weiteres Hinaboeiten In der sehr eingehenden und durchaus sachlichen Diskussion und ohne Unterschied des Alters." Sehr demokratisch! in die Katastrophe verhindert werden? Auch die Grenzpolitif wurde das Berhalten der Arbeitgeber mit scharfen Worten kritisiert. Wenn das nicht hilft, eine starte Vertretung zusammenzubringen, der Bartei im Norden spielte in die Debatte hinein; die Genossen Die meisten Redner verlangten den sofortigen Streif. Betont außer der sonstigen Wahlmache in den Betrieben, dann hilft nichts Michelsen und Haberlandt- Flensburg erörterten diese Frage hierauf eingehend unter dem Beifall der übergroßen Mehrwurde, daß es ein bitteres Unrecht ist, den Arbeitern den verdienten mehr. Lohn folange vorzuenthalten, wodurch die Kauftraft für die BeIn Berlin weiß man sich übrigens auch in den Betrieben heit des Parteitaas. Ein Redner trat für die Erhöhung des Ge teiligten erheblich gemindert wird. Das Angebot der Arbeitgeber, zu helfen, in denen durch Sabotage der Gegner der Betriebsräte- freide- Umlagepreises ein. Einstimmig angenommen wurde eine Enteinen niedrigeren Lohn zu zahlen, wie vom Schlichtungs- bewegung( Wie die Kommunisten diese Bewegung auffaffen. D. Red) schliehung gegen den Preiswucher mit den notwendiesten NahDer ordentliche Bezirksparteitag wird fünftig nur ausschuß festgesetzt, wurde einstimmig abgelehnt. Die Ab- bieber feine Belegichaftsversammlung stattfand" zu helfen. ftimmung ergab den Beschluß, mit geringer Majorität, von Befürworter der Betriebsrätebewegung( b. b. eines fommunistischen alle zwei Jahre abgehalten. Ein weiterer Beschluß richtet sich gegen einer fofortigen Arbeitseinstellung abzusehen. Betriebstätefongresses) berufen selbstständig eine Belegschaftsver- bie Kinderarbeit auf dem Lande und fordert einheitliche Regelung der Schulferien. Ein weiterer Antrag, Arbeitsfräfte nur von dem pari sammlung ein, in der die Kandidaten aufgestellt werden. tätischen Facharbeitsnachweis, Rückerstr. 9, zu ver= langen, wurde ebenfalls angenommen. Heute, 7 Uhr, findet im Saal 3 des Gewerkschaftshauses eine weitere Bersammlung der Helfe, was helfen mag! Die rungsmitteln. Am Bei der Wahl des Bezirksvorstandes wurden zu den bisherigen fechs Beifikern noch drei weitere von der bisherigen USPD. hinzu gewählt. 2ehnlich wurde bei der Zusammenfekung der Kontroll fommission perfahren. Ferner entfenden die bisherigen USPD.- Ge zeituma" und in die fünf Agitationstommiffionen der Unterbezirke je ein Mitglied. Betriebsräte, Obleute und Vertrauensleute statt, die zu dem weis garmorfaal fand heute eine mächtige Kundgebung der hamburgischen noffen in die Prestommiffion der Schleswig- Holsteinischen Bolts teren Verlauf der Angelegenheit Stellung nimmt. Das Hauptgesundheitsamt verhandelt nicht. Man schreibt uns: Kundgebung der Bankbeamten in Hamburg. Hamburg, 23. Oftober 1922.( Eigener Drahtbericht.) Jm Banibeamten stait, die vom Allgemeinen Verband der Deutschen Banfangestellten einberufen war. Der Versammlung wurde mit teilung davon gemacht, daß die Ueberstundenverweige rung bis auf ganz wenige Ausnahmen durchgeführt sei, was großen Beifall auslöſte. Die Versammlung stimmte nach einem umfassenden Referat einer Entschließung au, die Ueberstundenver weigerung, die einmütig von allen Organisationen eingesetzt habe, auch geschlossen bis zum vollen Erfolge durchzufüh.en. " Der Direktor des Kinderfrankenhauses Reinickendorfer Straße entließ eine seit mehreren Jahren im Dienste der Stadtgemeinde stehende Krankenschwester fristlos, weil sie auf einem Antaltsgastocher ein Stück Fleisch gebraten hat. Der Vertreter des Beamtenausschusses, Prof. Sommerfeld, hat dieser EntAchtung, Metallarbeiter! Mittwoch abend 6 Uhr im Rofenlaffung zugestimmt. Auf die Beschwerde der Organisation hat weder dieser Arbeitnehmervertreter" noch der Direktor Frante thaler Hof. Noienthaler Str. 11. 12: Konferenz sämtlicher funktionäre reagiert, weil nach ihrer Auffassung nur der Kommunalbeamtenvers des Deutschen Metallarbeiterverbandes, sofern sie auf dem Boden band als Vertretung der Schwestern in Betracht komme. Der der Amsterdamer Richtung stehen. Tagesordnung: 1. Neuwahl des Bürgermeister Ritter, bei dem die Schwester persönlich vorstellig Fraktionsvorstandes. 2. Aussprache über unsere nächsten Aufgaben. wurde, hat diese Entlassung als ungerecht befunden und Referent: Kollege Brandes. feinen Standpunkt dem Medizinalrat Dr. Rabnow telephonisch mitgeteilt. Die beiden Herren sind übereingekommen, daß die Schwester die während ihrer dreijährigen Tätigkeit im KinderSiemens- Schudert- Charlottenburger- Wert. Mittwoch nachmittag frantenhaus nicht einen einzigen dienstlichen Ladel hatte in 41%, Uhr: Veriammlung jämtlicher Mitglieder der Vereinigten SPD. städtischen Diensten weiter zu beschäftigen sei. Statt dessen bot ihr bei Berger, Levegow, Ede Jagowstraße. ber Direktor des Gesundheitsamtes Prof. Hoffmann eine Privatstellung auf Wyk gegen freie Rost und Logis und einen monatlichen Barbetrag von eintausend Mart an. Eine Beschwerde der Organisation an das Hauptgesundheitsamt wurde wie folgt beantwortet: Wir sind nicht in der Lage, den dortigen Einspruch gegen die fristlose Entlaffung der Probeschwester Martha B. vom Kinderfrankenhaus berücksichtigen zu fönnen, da der dortige Verband nicht Eintritt nur gegen Vorzeigung der Funktionärtarten und Mit gliedsbücher der Parteien. Zum Streit bei Krupp in Essen meldet die TU., daß von der Belegschaft des Lokomotiv- und Wagenbaues, die etwa 6000 Mann umfaßt, der überwiegende Teil am Sonnabend die Arbeit nicht wieder aufgenommen hat. Die Firma hat gestern durch Anschlag an den Toren alle diejenigen Arbeiter des Lokomotiv- und Wagenbaues, die am Sonnabend nicht zur Arbeit erschienen sind und länger als zwei Tage unentschuldigt gefehlt haben, gemäß den BeEin Zurüdgefehrter. Der fommunistische Gemeinderat Rari Müller in Bödingen( Württemberg), ist zur Bereinigten Sozialdemo ..Es zeigt sich, daß die Eirinung auch dentende fratie übergetreten. schreibt das Neckar- Echo" dazu. Kommunisten anzieht" In Aschaffenburg trat an Stelle des im Bezirk mitverbreiteten ,.Sozialdemokrat" als Organ der Vereinigten Partei die Aschaffenburger Boltszeitung". In der Beitragsfrage aing die Generalvers fammlung der Bereinigten Partei über den Antrag des Bezirkspor ftandes hinaus und setzte den Monatsbeitrag auf 30 Mart fest. Es wird eine gemeinfame 3entralbibliothek der Partei und Gewerkschaften geschaffen. Berantwortlich für den rebaft. Teil: Victor Schiff, Berlin: für Anzeigen: Th. Ginde, Berlin. Berlag Vorwäris- Berlag G. m. b. S.. Berlin. Drud: Borwärts- Buchdruckerci u. Berlaasanstalt Baul Ginger u. Co.. Berlin, Lindenstr. 3 Bierzu 1 Beilage. Krankheitserreger, die durch Mund- und Nachenhöhle in den Körper eindringen wollen, werden durch Panflavin- Pastillen abgefangen und un'chädlich gemacht. Sie find daher ein wirksames Schutzmittel gegen Erkältung und Ansteckung, Bon ersten find angenehm von Geschmack und greifen den Magen nicht an. Forschern warm empfohlen. Erhältlich in allen Apotheken und Drogerien. für Herren- u.Damen- Bekleidung baste Fabrikate, große Auswahl, Verkauf meterweise Stoffe G. b. H. Koch& Seeland C. m. Gertraudtenstraße 20-21, UD 5 קום גי R E A M T E Die R billige Lichtreklame Nr. 50239. Jahrgang Beilage des Vorwärts Der Stiefel auf der Dollarleiter. Es wird weniger Schuhzeug gekauft. Dienstag, 24. Oftober 1922 Wochen wieder erhöht und werden mit dem 20. Oktober erneut steigen. Die Ernährungsdeputation beschloß auf Grund genauer ihr vorliegender Kalkulationen, dem Magistrat vorzuschlagen, den Preis des Großbrots von 1900 Gramm vom 30. Oktober ab auf 98,50 Mart, den der Schrippe von 50 Gramm auf 3.50 M. festzusetzen. Gegenüber der Roggenmeblpreiserhöhung der ReichsDer Stiefel ist tüchtig am Wert, dem Tollar nachzufteigen.| stets überholt. Außerdem tommt es darauf an, wieviel Borräte getreidestelle von rund 186 Proz. beträgt die Verteuerung des Großbrotpreises rund 124 Proz. Zum Vergleich sei darauf hinges An eine Erneuerung der Bekleidung und des Schubzeuges ist für vorhanden sind und zu welchen Preisen die Vorräte eingekauft sind wiesen, daß 1900 Gramm freies Brot in der laufenden Woche die meisten schon lange nur noch unter Entbehrungen anderer Jm allgemeinen ist heute ein brauchbarer Berufsstiefel nicht unter bereits 263,20 M. fosten. Art zu denken. Sie fönnen eben nicht wie der Kaufmann mit Radiergummi und Bleistift arbeiten. Sie lönnen nicht die Summe ihres Lobnes willkürlich um den Betrag erhöhen, der ihrer Meinung nach zum Lebensunterhalt zu fehlen scheint. In welcher wirtschaftlichen Lage sich das Schuhgewerbe heute befindet und welche Aussichten sich dem Konsumenten bieten, dafür liefern die folgenden Ausführungen Anhaltspunite: Steigende Preise für Rohmaterial. erbittern muß. Die Steuern der Alten. Wasserpreis nach dem Klauselsystem. 3000 Mart zu haben. Kinderschuhe und stiefel tosten in den fleinsten Größen gegen 1500 Mart und steigen an bis 2500 m. Für Damenstiefel muß man ebenfalls, wenn man etwas Brauch bares faufen will, mindestens 3000 M. anlegen. Wesentlich ist Die sich überstürzenden Preiserhöhungen aller Betriebsstoffe zwingen auch die Wasserwerke, zu einem automatisch wirbei den Schuhen die Verarbeitung, das Material für die Sohlen, fenden System der Steigerung der Wasserpreise die Jimenausarbeitung usw. Nach oben gibt es eigentlich überhaupt überzugehen, das lediglich von dem Steigen der Selbstkosten und der feine Preisgrenze. Es wird gerade in Schubzeug ein Notwendigkeit, die Werte in brauchbarem Zustande zu erhalten, Lugus getrieben, der alles übersteigt und der ausgeht. Wenn die der Stadtverordnetenversammlung zurzeit vordiejenigen, die nicht das nötigste zum Essen haben und die zu- liegende Teuerungsflaufel eine Kohlenklaufel ist, so hat das seinen Der Dollar marschiert in einem Tempo, für das überhaupt sehen müssen, wie für ein Paar Stiefel, ohne mit der Wimper zu Grund darin, daß der Kohlenpreis zurzeit die Inderziffer fein Geschwindigkeitsmesser eriſtiert. vorwärts. Und mit ihm der allgemeinen Berteuerung bei Werksbetrieben darstellt. Im natürlich auch die Preise für alle Rohmaterialien, besonders für zuden, ein Monatseinfommen hingeworfen wird, auf das äußere Gegensatz zu diefer von den etwa 4 des Stadtgebietes versorgenden die, die aus dem Ausland kommen Die Häute, aus denen das städtischen Wafferwerfen vorgeschlagenen Berechnungsart steht bie Leder gegerbt wird, stammen nur zum allergeringsten Teil von bei der Charlottenburger Wasser- und Industriemerke- 2.- G. geübte deutschem Vieh, zum großen Teil kommen fie aus cußerdeutschen 1 Methode, nach der die Wafferpreise am Schlusse jedes Bierteljahres Ländern, besonders jezt, wo infolge des starten Nüdganges des I auf Grund der tatsächlich eingetretenen Mehrausgaben für das abge= Fleschtoniums auch die Schlachtungen erheblich abgenommen haben. leber die breiten, knarrenden Holztreppen des ehemaligen laufene Bierteljahr berechnet werden. Die Notwendigkeit Die Verarbeiter und Käufer dieser Häute sind im Verhältnis zu Hotels fluten Menschenwellen. Täglich Tausende sind es, die hierher des Klauselsystems tritt gegenüber der bei der Stadt bisher anderen Gewerben noch sehr gut daran; unter der Geld- und beordert und vom Steuerfiskus auf Herz und Nieren geprüft wer- üblich gewesenen Einzelbewilligung durch die städtischen KörperKreditnot haben sie weniger als andere Gewerbe zu leiden, und den. Ein Labyrinth von schmalen, halbdunklen Gängen nimmt sie fchaften am flariten zutage bei dem Vergleich der Wasserpreise der zwar deswegen, weil ein großer Teil dieser Waren verarbeitet städtischen Werfe in dem verflossenen Vierteljahr Juli/ September wieder nach dem Anstande zurückgeht und hieffir neue Devisen auf. Die Wände sind bepflastert mit papiernen Hinweisen. In die 1922 mit dem den Charlottenburger Wasserwerken auf Grund ihrer hereinfommen, mit deren Hilfe neue Einkäufe vorgenommen Hunderte gehen die Zimmernummern. Von den Türen, durch die Klausel zustehenden Preise. Während bei den städtischen Wasserwerden fönnen. Da die Weltmarktpreise nur geringen dürftiger Lichtschein fällt, sind die Kleiderriegel und die elektrischen preisen der Wasserpreis von den städtischen Körperschaften nicht Schwankungen unterworfen find; hat itur der Sorge Klingelleitungen längst entfernt. Wo einst überall Betten und höher als 3,50 Mart bemessen worden ist und weitergehende um die Beschaffung der Mittel, der das Geld in deutscher Waschtoiletten ftanden, proßen mächtige Aktenschränke, dicht gefüllt Anträge des Magistrats von der Mehrheit der Stadtverordnetenver. Währung besigt und dafür ausländische Devisen beschaffen muß mit den allerpersönlichsten Geheimnissen des Staatsbürgers. Ach, fammlung abgelehnt worden find, beträgt der Wasserpreis, den die oder wer direkt in deutscher Mart die in ausländischer Währung wenn das alles auf die Goldwage käme! Charlottenburger Wassermerke für das genannte Vierteljahr erholten festgelegten Breife zahlt. Immerhin tlagt auch dieses Gewerbe über Nachlaffen des Umsatzes und zwar hängt dies in erster Linie damit vor Berlusten bewahrt und auch die Zahlungsfähigkeit der Haus werden, 6 Mark, alfo 2,50 Mark für ein Rubikmeter mehr. Wäh rend letzterer Preis den Berhältnissen gut entspricht, die Gesellschaft zusammen, daß die lederverarbeitenden Industrien, wie z. B. das Schubgewerbe, nicht mehr die früheren Quantitäten abnehmen fönnen. befizer nicht übersteint, werden die städtischen Wasserwerke Sich Ledervorräte zu kaufen, dazu fehlen ihnen die Mittel und der bei dem ihnen bewilligten Wasserpreise mit einem erheblichen augenblickliche Bedarf ist verhältnismäßig gering, da der Abjay an Berluste abschneiden. Schuhen nachzulassen beginnt. Verringerte Produktion. Ein genialer" Mann. Jer Kanal über die Berge. Steuerfiskus zu beschummeln. Heute, bei der mindestens zehn Für die meisten Menschen war es ja früher Ehrensache, den prozentigen Lohn- und Gehaltsabgabe, ist das nicht mehr so gut möglich. Nur die immer noch Hunderttausende, die nicht in festem Lohn stehen, führen einen verzweifelten Kampf um Soll und Haben. Die einen fuchen mit allen Finessen die wirkliche Höhe ihrer Einnahmen zu verschleiern, andere haben ein sehr geringes und schwankendes Einkommen, das nur ein Hungerleben ermöglicht, Das Nachlassen der Beschäftigung in den Schubfabrifen ist nicht und empfinden jede Besteuerung als eine drückende Last. Woher Seit November vorigen Jahres hielt sich hier ein angeblicher nur auf das Nachlassen des Absages der Einzelhandelsgeschäfte zurück nehmen? Man trennt sich wieder einmal von einem liebgewordenen Marineingenieur Henry Lander auf, der sich als Heirats zuführen, sondern hängt auch damit zusammen, daß die Mittel, mit Stück aus der schon so arg zusammengeschmolzenen Wirtschaft und schwin dier betätigte. Er schwindelte seinen Bräuten" vor, daß denen die Fabriken arbeiten, infolge der ständigen Geldentwertung verfauft es. Das ist immer noch besser, als wenn der Vollziehungs- er aus Reval zu dem Zweck nach Berlin gekommen sei, um von unzureichend sind. Die Banken aber find in bezug auf Kredit- beamte mit dem ,, Bögelchen" antanzt. Solche bitteren Klagen hört großen deutschen Firmen Eisenbahnmaterial einzukaufen. Obwohl geben febr zurückhaltend. In den Zentralpunkten der Produktion man im Labyrinth der Finanzämter massenhaft. Ganz auffallend er nicht gerade elegant gekleidet war, gelang es ihm doch, die Domen haben schon erhebliche Betriebseinschränkungen stattgefunden, in Birmaiens, in Erfurt, den Hochburgen der deutschen Schuhfabrikation, ist die große Zahl der hierher vorgeladenen alten Leute. derart für sich einzunehmen, daß ihm nach und nach größere Summen mehren sich die Entlassungen von Woche zu Wohe, und noch ist das Trosilos hocken sie auf den wenigen Bänken oder lehnen, auf den zufielen. Da er gleichzeitig 3, Bräute" hatte, fehlie es ihm nicht an Geld. Seinen Bräuten, die er sowohl in Deutschland, Ende gar nicht abzusehen. Augenblicklich noch kaufen diejenigen, Altersstod gestützt, an den Wänden, bis nach langer Wartezeit an wie im Auslande hatte, hatte er die Ehe versprochen und sich offiziell die über einiges Geld verfügen, an Kleidung und Schuben, was sich sie die Reihe kommt, und wettern über das Elend unserer Zeit. Es mit ihnen verlobt. Eine der Domen stellte ihm den Rest ihres nur austreiben läßt. Gegenstände, die man nicht unbedingt braucht, will ihnen nicht in den Sinn, daß auch sie noch Steuern zahlen Vermögens in Höhe von 120 000 m. bereitwilligst zur Verwerben in Geld umgesetzt oder in die Pfandleise getragen, follen von ihrem Wenigen, wenn Milliarden von Schieber- und fügung. Der Hauptschwindel, mit dem er operierte, war der, Sparkassen- und Wantguthaben werden abgeboben, Vorfüsse ge- Balutagewinnen nicht erfaßt werben. daß er vorgab, er habe von der brasilianischen Regierung einen Auf nommen, nur um die Möglichkeit zu haben, jetzt noch ein Und wie oft stellt sich ihre Ladung nach dem Steuerfriminal- trag, einen 76 Rilometer langen kanalin 600 Meter zulaufen, weil mit einer cewiffen Berechtigung die Ansicht borberischend ist, daß das Ende der Teuerung noch gar nicht gericht als recht unnötig heraus! Niemand erseht ihnen das Fahr- Höhe über dem Meeresspiegel durch mehrere Gebirgszüge zu legen, Ein Berliner der nicht weniger als 30 Schleusen haben sollte. Detail- geld von einem vielleicht weit entlegenen Vorort. Schimpfend Journalist fiel auf den Schwindel ebenfalls hinein und würdigte in ge hätten ständig zurückgegangen. Die Kassen sind zwar mehr humpeln sie die Treppen hinab und ereifern sich in allen Varia- einer befanten Berliner Tageszeitung das Projeft als eine geniale gefüllt als je, in Waschtörben wird das Geld in die Banten tionen über das Heinrich Heine Wort: Ein Recht zum Leben haben Erfindung. Diese Breffeäußerung vergrößerte natürlich seinen Kredit. getragen, aber troydem hat der Ilmiah, was die Mengen anbetrifft, nur, die etwas haben! Die brasilianische Gesandtschaft in Berlin erklärte aber das Ganze für nachgelassen. Am meisten getauft werden noch die besseren Sorten, einen Schwindel, und nun fonnten die Behörden eingreisen. Als er denn Leute, die diese Artikel bevorzugen, die können es sich nach zuleht noch einen gutangelegten Schwindel zum Nachteil des Staates wie vor leisten, wenn auch das Paar im Preise um ein vaar Tauiend Auch das Martenbrot wird teurer. in Szene fezzen wollte, und er sich bereits in den Besiz notarieller Mart mehr in die Höhe geht. Start zurückgegangen ist der Umiat Urkunden gesetzt hatte, die ihm ohne weiteres 8 Millionen Mart im Mittelgente. Die Stiefel, die der Mittelstand und auch die ArDie Ernährungsdeputation beriet gestern über die eingebracht hätten, wurde er verhaftet. Man fand bei ihm 6000 m. beiter ehemals als Sonntagsnachmittagsausgebitiefel faufte, geben durch die kommende Wehlpreiserhöhung gefchaffene Lage. an barem Gelde und die notariellen Urfunden über 8 Mill. M. überhaupt nicht mehr. Die arbeitende Bevölkerung begnügt sich Die Reichsgetreidestelle hat ihre Mehlpreise vom 30. Ottober ab Nach Ermittlung der Kriminalpolizei dürfte es sich um einen Hotelmit dem Ankauf der Berufsstiefel, aber auch sie werden, soweit das um fast 200 Pro. erhöht. Ferner steigen die, neben der schwindler Namens Nielsen handeln, dessen Mutter eine geeben möglich ist, auf das äußerste geschont und länger getragen. Mehlpreiserhöhung allerdings nicht wesentlich ins Gewicht fallenden, borene Lander ist. In seinem Besiz befanden sich nicht weniger zum letztenmal im Juli berechneten Unkosten von der Ueberweisung als sechs Auslandspäs e, die aber sämtlich von auswärtigen Es ist natürlich schwierig, in Zeiten, in denen der Kaufmann des Mehls durch die Reichsgetreidestelle an bis zu seiner Ankunft Gesandtschaften ausgestellt sind, nicht aber von seiner Baterstadt mit Bleistift und Gummi arbeitet, Preise zu nennen; sie sind beim Bäcker. Auch die Bäckerun tosten haben sich in den letzten Kopenhagen. Lander hat nachweislich die ganze Welt bereist und abzusehen ist. Trogdem ist der Umsat 41] 111 den Sachawachiat der Eskimo. Bon Ejnar Mikkelsen. An einem Herbsttage fam er von einer Jagdtour zurück. Die Sonne fchien, das Meer war blau, es war warm, und Eachamachiat faß fröhlich im Achterteil des Umiats, der schwer belastet mit Fellen und Fleisch und verschiedenem Hausrat nach Westen zur Flagmann- Infel, zur Heimat hineilte, mit iciner ganzen Familie, seiner Welt an Bord. Neue Brotpreiserhöhung. andere Weiße, als die er früher getroffen hatte, die taten sicher niemandem etwas. Und er blieb lange an Bord, es war so viel Neues da, was er noch nie vorher auf einem Walfischfängerschiff gefehen hatte. er konnte deutlich an ihren Spuren sehen, daß sie bei seinem Haus gewesen, und nicht weit davon hatten sie tiefe Löcher in die Erde gegraben. Wunderliche Weiße, worauf waren sie denn nun verfallen? Ein paar Tage nach seiner Heimkehr, gerade als der Als er am Abend den Schoner verließ, betamen er, Binterigiu instand gesetzt, und er eingezogen war, hörte er Douglamana und die Jungen Geschenke, ohne daß dafür etwas Schritte draußen, die Tür wurde aufgestoßen und dort, in der verlangt wurde, und die beiden Männer, die er für Kapitäne Deffnung, standen zwei weiße Männer. hielt ja, was konnte der Andere sonst sein? Steuermann war er offenbar nicht also doch wohl auch Kapitän- aber wer hatte je zwei Kapitäne auf einer Schute gesehen?- baten ihn, bald wiederzukommen. 11 In dieser Nacht schließen Douglamana und Sachawachiat nicht; sie sprachen von den Weißen, von den merkwürdigen Leuten, die nach ihrer Insel tamen und nicht handeln, keinen Walfisch fangen, fein Fleisch kaufen, nicht das mindeste Nütz liche unternehmen, sondern Land suchen wollten- Aber was für ein Land? Die Eingeborenen fonnten zu feinem Resultate gelangen, folche Weiße hatte Sachawachial noch niemals getroffen. Was wollten die Menschen, sie waren doch nicht etwa Missionare? des weißen Mannes, dürfen wir hereinkommen?" Gie lachten. Guten Tag", sagten sie in einer Sprache -Sacha wachiat nickte stumm, er konnte den Kampf ebenso gut jegt, Sachawachial freute sich, als er sich seiner Insel näherte- wie später aufnehmen. da fühlte er sich zu Hause, und konnte ganz ruhig vor den Die Weißen nahmen Platz und sprachen viele Worte, die Weißen sein; ihre Jagdgründe lagen jezt viel weiter nach er nicht verstand, aber Douglamana fetzte den Kochtopf aufs Often, er brauchte keine Furcht zu hegen, daß sie jemals dahin- Feuer und bot den Weißen zu essen an. Sie aßen mit und kommen und ihn von der Freistatt, die er vor vielen Jahren lachten. Wunderliche Leute, es waren Weiße und doch waren gefunden, vertreiben würden. Nein, alles war gut jetzt, er fie anders als die, die Sachawachiaf früher gekannt hatte, und hatte die Ruhe und den Frieden gefunden, nach denen er sich das Merkwürdigste von allem war, sie sprachen fein Wort immer gesehnt. in feiner Sprache, Belzhändler fonnten es also nicht sein. Aber als er um die Landzunge herumfuhr, wurde sein Durch Zeichen machten sie ihm verständlich, daß er mit Auge stier und starr, ein Stich fuhr ihm durchs Herz. War ihnen an Bord gehen sollte, und von Douglamana und den Es dauerte jedoch nicht lange, bis Sachamachiat soviel der Friede trotz allem nur ein Traum? Denn dort, im Sungen gefolgt, gingen fie alle zu dem Schoner hin, wobei von dem Wesen der Weißen verstand, daß es ihm klar wurde, Schutze der Insel, in dem schmalen Streifen Baffer, lag ein sich Gachawachiaf beständig über die Fremden wundern mußte. Sie wären teine Missionare; sie wollten über das Eis nach Schoner und fein geübtes Auge fagte ihm fofort, daß er nicht Und auch das Schiff war anders als die gewöhnlichen Norden, über das Backeis, das schreckliche Treibeis, das fo auf der Fahrt war wie die vielen anderen Schiffe, die er im Balfischfängerschulen oder Handelsschoner. Die Kajüte war viele seiner Stammesgenossen gefordert hatte. Er veritans Laufe der Jahre gesehen hatte. Nein, der war gekommen, um groß und geräumig, überall befanden sich merkwürdige In- nicht ganz, was sie dort wollten, aber das war ja ihre Sache, zu bleiben. Die Gegel waren heruntergelassen, und der ftrumente, auf den Brettern standen Bücher, Bilder waren das ging ihn nichts an, und er fonnte nur froh sein, daß sie Schoner war vom Bug bis zum Achter mit Segeltuch zu auch vorhanden, und in einer Ede lagen, forgfältig abge- auf das Packeis hinaus wollten, um so eher wurde er sie los, gedeckt. Sollte er wirklich wieder vertrieben werden und fich zogen, die Felle von den am häufigsten vorkommenden Tieren von ba tam niemand zurück. eine andere Freiftatt vor dem weißen Mann suchen müssen? des Landes, aber feinerlei Handelswaren. Stumm ließ er seine Segel herunter und paddelte den Borne im Schiff befand sich ein Mann, der etwas estiUmiat nach der Küste hin, band ihn felt und fing an, die Laft mois fprach, er wurde nach hinten geholt, und von ihm er an Land zu tragen. Er arbeitete, daß ihm der Schweiß fuhr Sadamachiat einiges über die sonderbaren Meißen. herunterlief, aber seine Gedanken waren weiter westlich, an„ Nicht Walfische fangen, nicht handeln, nicht Felle faufen, Bord des Schoners. Wer war das, was wollte der hier, war der Frieden nun wirklich vorbei? An Bord des Schoners hatte man den Umiaf um die östliche Spitze der Insel biegen sehen und freute sich; denn die Schute war gekommen, um zu bleiben, und die Besatzung war froh darüber, Eskimos auf der Insel zu treffen, eine kleine Abwechselung für den kommenden Winter, Leute, von denen man Fleisch und Schinken faufen konnte. Sachawachiat ging nicht zu den Weißen hin. Wenn sie ihn sprechen wollten, wußten sie ja, wo er zu finden war, denn Der Winter verging und Sachawachiaf wurde gut Freund mit den Weißen an Bord des Schoners, besonders mit den beiden, die zuerst zu ihm gefommen waren, den beiden Rapitänen; der eine hieß Mr. Hodley, der anderena ja, das war ein schweres Wort, das fonnte er nicht aussprechen, Migi nannten ihn daher die Eskimos. gar nichts machen," war die Auskunft, die er von dem sprach fundigen Weißen erhielt. Land suchen, Schlittenreisen, viele Sachawachiats Furcht vor den Weißen war ganz verHunde, viel Fleisch," war das nächste, was er über die Absichten schwunden, diese hier waren nicht gefährlich. Und als er sich der Weißen erfuhr. Und dabei blieb es. Der Bortvorrat das erst flargemacht hatte, half er ihnen auf alle Arten und war aufgebraucht; aber um Sachawachiaf herum faßen wurde ein häufiger und gern gefehener Gast an Bord des Männer und fasen in großen Büchern, sie lachten und sagten Schoners. Und im Winter, wenn der Sturm heulend über Worte, estimoische Worte, die merkwürdig furz und ohne das Land fuhr, faß er oft über große Karten gebeugt, unten Sinn und Zusammenhang waren, und so in den Büchern der in der Kajüte bei seinen Freunden, die nun seine Sprache so Beißen standen. einigermaßen sprechen fonnten. ( Fortsegung folgt.) Sachamachiat fing an, fich zu beruhigen. Diese hier waren scheinbar überall vom Schwindel gelebt. Geschädigte fönnen sich beim Kriminalassistenten Kleiner im Zimmer 44 des Polizeipräsidiums melden. 23 Jahre Konfum. Der Die Konfum Genossenschaft Berlin und Umgegend veröffentlicht ben Bericht über ihr 23. Gefchäftsjahr, das mit dem 30. Juni 1922 abfóließt. Das Gesamtbild der Entwidlung des letzten Gefchäftsjahres zeigt eine erfreuliche Aufmärtsbewegung in allen Betriebszweigen; auch das finanzielle Ergebnis hebt sich günftig von dem des Borjahres ab, inhem den Mitgliedern an Rüdnergütung statt 1% Brozent bes Unisoges gleio) 3 151 187 M. im Borjahre, für 1921/22 2 Prozent gleio) 10 992 659 M. aur Berfügung stehen. Die darüber hinaus bilanzmäßig ausgemiefene Grübrigung beträgt 827 061 m.( im Vorjahre nur 24 458 M.); fie wirb reitlos aur Stärkung der Reserven verwandt werden. Aus der geschäft lichen Entwicklung perbienen folgende Biffern festgehalten zu werden: Die Zahl der Lebensmittelvertaufstellen erhöhte sich durch Neuerrichtung und liebernahme des Behlendorfer Ronfum. vereins von 145 auf 155; außerdem befigt die Genoffenfchaft zwei Fleischverteilungsstellen in Charlotenburg und fünf Warenhäuser, von denen zwei im letzten Jahre zur Eröffnuna gelangten. Umfaß der Warenhäuser beziffert sich auf 45 Millionen Mark. Unter den Produttiv betrieben ragt die Bäderei hervor, ihre Gesamterzeugung erhöhte fich von 44 auf 112 Millionen Mart. Die Steigerung des Umfages ber Bädereiprodufte ist höher( 153 Brozent) als die des Gefamtumfakes( 185 Brozent), ein Beichen für die wachsende Leistungsfähigkeit diefes Smeiges der Eigen produktion. Der Gefamtumfak befäuft floh auf 546 709 471 Mart gegenüber 232 071 459 Mart des Borjahres eine Steigerung um 314 638 017 2., die allerdings zum übergrößten Teil auf die Gelbentwertung zurüdzuführen ist. Als Moment des Fortschrittes ift welter zu vereinen, daß bie Beteiligung der Mitglieder eine regere geworden ist. Während im Vorjahre 69 Prozent der Mitalieber burch Abgabe eines Martenblattes ihre Beteiligung am EinBauf nachwiefen, beträgt ble entsprechenbe Riffer in Berichtsjahr 73 Prozent. Die Spartalleneinlagen der Mitglieder erhöhten sich von rund 42 Millionen auf 62 Millionen Marf, ein Zeichen des starken Bertrauens ber Mitglieber zu ihrem eigenen Unternehmen. Die Zahl der Beschäftigten steigerte sich entsprechend Der Ausdehnung der einzelnen Betriebsmeige von 2216 auf 2562. Reiher zwingen die Unsicherheit der mirischaftlichen Verhältnisse und durch die Melbentwertung verursachter Kapitalmangel die Geneffen schaft zur Beschränkung des Ausdehnungsdranges; Pflicht der Mitafieber wird es fein, durch rege Einzahlung auf die erhöhten Geiäftsanteile( 2000 m.) bas Gigentapitol zu stärken und so ber Berwaltung die Möglichkeit zu geben, auf sicherer Grundlage hen Ausbau stärker ins Auge zu faffen. Es ist notwendig, doß die in der Bilanz ausgewiefenen 10 Millionen Befchäftequtboben sich im Laufe des neuen Geschäftsjahres auf mindestens 50 Millionen er höhen. " Die Not der Rheinlande. Am Montag befaßte sich der Landtag mit den verschiedenen lebendig werden im Bolte. Diese Gemeinschaft leidet, folange noch Großen Anfragen über das Elend am Rhein. Zunächst fam, wie bereits gestern in der Abendausgabe mitgeteilt wurde, der Fall Smeets zur Sprache. In seiner Beantwortung dieser Anfrage er Ministerpräsident Braun: flärte Der hier zur Berhandlung stehende Fall eines unberechtigten schweren Gingriffs der Rheinlandkommission in die Rechte der deutschen und preußischen Regierung im befegten Gebiet wirft wieder einmal ein grelles Schlaglicht auf die Zustände, die sich dort heraus gebildet haben, und zeigt mit aller Deutlichkeit die Schwierigkeiten, auf die die Organe der Reichs- und Staatsregierung dort bei der ordnungsmäßigen Erfüllung ihrer Dienstpflicht unablässig stoßen, Die Rheinlandkommission hat eine große Anzahl von Verordnungen geschaffen, welche die weitgehendsten Eingriffe in die deutschen und preußischen Hoheitsrechte bedeuten. Der unerhörte Eingriff im Falle Smeets = geht über alles hinaus, was auf dem Gebiete der Willtür bisher geleistet worden ist. Wie sollen die deutschen Behörden für die Aufrechterhaltung der Ordnung, für Ruhe und Sicherheit sorgen, wenn es erlaubt sein soll, daß jemand, der sich der gröbsten Beschimpfungen des Repräsentanten des Reichs, des Reichspräsidenten, schuldig gemacht hat, straflos ausgeht?( 3uruf des Abg. Schulz- Neukölln Komm]: Drücken Sie doch nicht so geffiffentlich Ihre Sympathie für Herrn Smeets aus! Burufe recht: Schamlos!) Nicht nur der Eingriff in die Rechte der preußischen Justiz, sondern auch die Begründung dieses Eingriffs fordert zum schärfsten Widerspruch heraus, Da wird gefagt, die Kommission sei der Auffassung, die deutschen Behörden hätten sich bei der strafrechtlichen Verfolgung des Emeets nicht von der reinen Sorge um die Gerechtigkeit, sondern von einer politischen Stellungnahme leiten lassen. Der Bescheid der Rheinfandtommiffion macht nicht einmal einen schwachen Bersuch, diesen unerhörten Vorwurf auch nur zu begründen. Ich beabsichtige nicht, mich mit den Urteilen, deren Bollstreckung verhindert worden ist, zu beschäftigen, ich will mich auch nicht mit der Person des Herrn Smeets weiter befaffen. Die Staatsregie. rung hat nach Bekanntwerden des Eingriffs sofort alles getan, um seine Wiederbeseitigung zu erlangen. einzelne Verblendete auf Rache, Mord und Meuchelmord sinnen, wenn Kreise glauben, die Konjunktur zu Riesengewinnen ausnuten zu fönnen.( Andauernde Zurufe und Unterbrechungen bei dem Kommunisten.) Nur wenn wir zusammenstehen, werden wir über die Schwere der Zeit hinwegfommen. Der Rhein ist deutsch und soll es bleiben.( Lärm bei den Kommunisten. Langanhaltender Beifall bei den übrigen Parteien.) Ein tommunistischer Antrag, in eine Besprechung einzutreten, wird gegen die Antragsteller abgelehnt. Es folgt nun die gemeinsame Beratung der neuen großen An fragen über die Zustände im befehten Gebiet. Abg. Dankler( D. Bp.) begründet die von der Deutschen Boltspartei im Berein mit den Demokraten und Sozialdemokraten am 26. Mai eingebrachte große Anfrage, die von der Staatsregierung partei im Berein mit den Demokraten und Sozialdemokraten am verlangt, auf die Reichsregierung einzuwirken, daß das Reich die ganze Wirtschaftsbeihilfe( Besatzungszulage) an Gemeindebeamten, Angestellten, Volksschullehrer und Arbeitern übernimmt und daß bis dahin die fehlenden 20 Broz. aus der Staatstaffe gezahlt werden. Genoffin Frau Schiffgens- Köln spricht zu der in der Presse bereits bekanntgegebenen großen Anfrage unserer Genossen über die wirtschaftliche Not im befesten Gebiet. Genoffin Schiffgens verlangt möglichst rasche Erledigung und Begleichung der Erfazansprüche bei den Personen- und Sachschäden, Hergabe größerer Mittel zur Förderung der Bauten für die Befahungstruppen, Ber befferung der Milchwirtschaft im Regierungsbezirk Aachen und Unterbindung des Ausverkaufs durch die Ausländer, Staatsregiebetont unsere Genessin haben schon rung und Reichsregierung oft Abhilfe für das befehte Gebiet versprochen. Aber immer wieder hören wir aus dem besetzten Gebiet dieselben Klagen und Wünsche. Es scheint also bei der Hilfe doch bloß bei Anläufen geblieben zu fein. Der Kampf zwischen der Staatsregierung, und den Kommunen darf nicht auf Kosten der Gemeindebeamten und Lehrer geführt werden. Die Befagungszulage ist als Folge des verlorenen Krieges vom Reich zu tragen. So rasch wie möglich müssen die notwendigen Auszahlungen der Zulage erfolgen. Denn Die Botschafter der Stegierungen der Befagungsbehörden find angeschärfste Maßnahmen gegen den Ausverkauf. Die Ansprüche auf wiesen worden, von diesen Regierungen zu verlangen, daß fie die Rheinland kommission anweisen, den erfolgten Uebergriff ungeschehen zu machen. Es ist ganz ungeheuerlich, wenn der Repräsentant des Deutschen Reichs fouhles den gröbsten Angriffen preisgegeben Die Generalversammlung, in der der Geschäftsbericht und die Bilanz zur Erörterung steht, findet am Donnerstag, ben 26. Oftober, abends 6 Uhr, in der Steuen Welt", it; der Reichspräsident kommt dadurch auch im Berkehr mit den Hafenheide, statt. Es ist bringendfte Bilicht aller Genoffen, recht diplomatischen Vertretern dieser Staaten in eine überaus peinliche zeitig dort zu erscheinen, um bei den Wahlen zum Aufsichtsrat der Lage. Ich hoffe, daß es gelingt, bie Rüdgängigmachung zu er Der Einwurf, daß die Rheinlandkommission felbständig Borschlagsliste des Genossenschaftsrates, die mit dem Namen reichen. Der Einwurf, daß die Rheinlandkommission selbständig Bethte beginnt, am Siege zu verheffen. Es ist leider damit zu fci, trifft nicht zu. Die Rheinlandkommission läßt andererseits den rechnen, daß auch in die rein mirifchaftlichen Aufgaben dienende Bertretern ihrer Rechte, den Besatzungsbehörden, den Truppen und Konfumorganisation die Kommunisten bur Aufstellung einer fom- ihren Angehörigen und deren Familien den weitestgehenden Schub munistischen Sonderlifte ihre Beriplitterunastatit zu tragen ver. Buteil werden; schon die nicht respektvolle Haltung von Privatper fuchen. Deshalb, Genoffen, erscheint vollzählig in der General fonen gegenüber franzöfifchen Kinderfrauen oder afrikanischen Sol versammlung und schüst Euer Unternehmen vor der daten ist danach mit schwerer Strafe bedroht. Es ist nötig, im BuMinierarbeit tommunistischer Saboteure! sammenhang damit die Stimmung der Bewohner des Rheinlandes zu fennzeichnen. Arbeiter- Bildungsschule Groß- Berlin. Es ist eine Kulturschande sondergleichen, wie die Bevölkerung dieses Gebietes den finnlichen Begierden der afrikanischen Soldaten ausgesetzt ist.( Lebhaftes Sehr richtig!) Die Schule hat in- diefem Quartal ihre Unterrichtstätigkeit mit folgenden Kursen begonnen: 1. Seminar für Theorie und Praxis Roheitsdelifte aller Art fommen dazu. Den Besatzungsbehörden ce modernen Arbeiterbewegung. Letter: 2. Stein, Kurfusabend: ift es nicht in allen Fällen gelungen, ausreichende Gühne herbei Donnerstag, 7 Uhr. 2. Geld. und Kreditwesen: Entfiehung, Befen zuführen. Auch wenn die Besaßungstruppen untereinander u und Bedeutung des Geldes, Währung und Baluta, Kredit, Geld Gewalttätigkeiten übergehen, sind die Lasttragenden meist die deutverkehr, Geldentwertung und Inflation vor dem Kriege, Währungs- fchen Behörden und die beutsche Bevölkerung. Ich erinnere hier form und Martftabilisierung, Inflation und Steuern. Bortragender: besonders an den Dr. Wilheim Necker. Kursusabend: Freitag, 8 Uhr. 3. Philosophie bes Sozialismus. Die philofophischen Grundlagen der politischen Fall von Obertassel. Barteien mit Rücksicht auf den Sozialismus. Das Prinzip der staats- Bisher ist den beteiligten Personen, besonders den Der erhaltenden Barteien( Ronfervatismus und Reaktion). Liberalis- hafteten und außerordentlich standelös behandelten Personen jede mus und Freiheitsparteien. Reformismus. Warpismus. Komusreichende Genugtuung versagt worden.( Lebhaftes hört, hört!) munismus. Demokratie und Sozialismus. Bortragenber: Dr. Hell Auch die wirtschaftlichen Folgen der Besetzung sind ungeheuer grob muth Faltenfeld, Surjusabend: Freitag, 8 Uhr. Rurfusfotal für Große fruchtbare derflächen werden froß der großen Ernährungsalle drei Kurse: Sophienschule, Beinmeisterstr. 16/17. Das Hörer. not für militärische Zwecke beschlagnahmt. Trog der großen Wohgeld beträgt 25 m. für den Kursus. Für alle drei Kurje fönnen nungsnot werden wir mit sich noch hörer am Vortragsabend melden, da im zweiten Vortrag das Wesentlichste im ersten Gesagte wiederholt wird. Eine Bitte für nufere Kleinsten. " " riefigen fasernenbaufen für die Besatzungstruppeu belastet. Durch die Einquartierung von Befaßungstruppen und ihrer Angehörigen wird eine Atmosphäre geschaffen, die vielen dort Von der Arbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde geben uns wohnenden Familien geradezu zur unerträglichkeit geworden ist. folgende Zeilen zu: Wit freundlicher Unterstützung der Bezirks-( Lebhafte Suftimmung.) Sh habe während meiner Anwesenheit im ämier Mitte und Friedrichshain wird von der Arbeitsgemeinschaft befehten Gebiet Gelegenheit gehabt, Einblik in einzelne Familien der Kinderfreunde" in der Blumenstraße 77 ein Kinderhort zu tun, die seit Jahr und Tag unter der Einquartierung zu leiden zunächst in den Wintermonaten weitergeführt, der geschlossen haben. Zu den Befagungstruppen felbft fommen ja noch ihre Angewerden sollte. Die Räume milfen jedoch etwas freundlicher ausgehörigen, nicht nur Frauen und Kinder, sondern auch Schwiegerstattet werden, damit sich unsere Kleinen darin auch wohl fühlen. mutter, Schwester usw.( Lebhaftes hört, hört!) Die fleinlichen und Auch die vorhandene Einrichtung, Tischchen und Stühlen, muß gehässigen Schifanen gerade dieser Angehörigen machen der Bevöl etwas hergerichtet werden. Wir richten darum an unsere Genossen, ferung das Leben zur Qual. Maler und Tischler, bie herzliche Bitte, unseren Kleinen ben Liebesdienst zu erweisen und ihre Hilfe uns freiwillig zur Verfügung zu stellen zur freundlichen Ausstattung der Räume, damit fie zu einem behaglichen Aufenthalteort für unsere schutzbedürftigen Lieblinge werden. Das hierzu erforderliche Material steht zur Ver fügung. Genossen, die hierzu bereit sind, wollen sich recht bald bei G. Sabath. ED 16, Engelufer 24/25 I, melden, da der Hort bereits am 1. November eröffnet werden soll." Das Verhalten der interallierten Agenten und sonstiger will fähriger Subjekte verschärft noch die Atme phäre des Mißtrauens. Dabei wird von französischer Seite eine Kulturpropaganda ge trieben; die Bevölkerung fell noch zur Liebe gezwungen werden. ( Lachen.) Schlimmer und wirkungsvoller tann diese Kulturpropa ganda nicht bekämpft werden als durch das Vorgehen der Be fagungsbehörden und der Zivilbesaßung.( Lebhaftes Sehr wahr!) Die angebliche geistige Durchdringung ist nichts welier als die Korrumpierung einzelner, die Zeuerung im belegten Gebiet ist enorm. Der Zentner Kartoffeln foftet 750 bis 800 M. Die Preise für die Vefleidungs- und für die übrigen Gebrauchsgegenstände sind enorm in die Höhe aegangen. Die Fremben faufen mit ihren Dollars, Frants und Gulden alles aus. Wir fordern von der Regierung Entschädigung bei Personen- und Sachschäben müssen in fürzester Frist erledigt werden. Was soll es für einen Eindruck auf die Bevölkerung machen, wenn Leute, die durch die Besahung an Leib und Eigentum geschädigt wurden. immer wieder aufs neue vertröstet werden. Da hat z. B. ein Mann im Jahre 1918 durch einen bis heute erhielt er noch belgischen Schuß ein Bein verloren feine Rente. Das ist ein Beispiel für viele. Eine rasche und verStändnisvolle Erledigung der Entschädigungsfälle liegt nicht nur im Interesse der Geschädigten, fondern auch im Intereffe Selbstverständlich müssen des die zurückgewiefen werden, die in der Entschädigungsfrage lediglich den und das eigene Bolf plündern wollen. Der Wohnungsbau für die Befahungstruppen muß gefördert werden; denn die Wohnungsnot und die Cinquartierung macht des Leben unerträglich. Die Woh, nungsnot hat stellenweise fürchterliche Formen angenommen: auf einen einzigen Raum neun Personen zufammengepfercht. die Betten tagsüber im Speicher verstaut und nachts auf dem Stubenboden aufgefchlagen. Die Milchpersorgung im Bezirk Aachen ist so schlimm geworden, daß ohne die Unterstügung durch andere rheinische Großtädte nicht einmal die Säuglinge von zwei Jahren versorgt werden önnten. Gegenüber den verschiedenen Anfragen der Rechtspartelen über die Ausschreitungen der Soldateska betonen wir: diesen Ausschreitungen steht das französische und belgische Boff ebenso fern, Gicates. Stoat wie das deutsche den Ausschreitungen der deutschen Soldatesta wäh rend des Krieges fernstand. Die Deutschnationalen mögen bedenten, Daß mit ihrer Reflame über Hindenburg der Bevölkerung am Rhein feine Erleichterung gebracht wird. Auch wir verdammen die drafonischen Maßregeln in Obertassel. Wir miffen uns aber frei von jedem Chauvinismus. Und wenn die farbigen Truppen immer wieder Ausschreitungen sich aufchulden fommen laffen, fo wollen wir deshalb keinen Rassenhas prediger, sondern an das Gewissen Grantreims appellieren. Zu den Loslösungsbestrebungen erklären mir, daß das ganze Rheinland von solchen Bestrebungen nichts miffen will. Benn aber wirklich ein paar Duhend dunkle Elemente Herrn Smeets anhängen, so find das gewiß feine Arbeiter. Bielleicht stammen diese Leute aus den Kreijen jener Herrschaften, die gegen die Getreideumlage und gegen das Steuerzahien Sturm laufen. Die Haltung der Interalliierten Rheinlandkommission im Falle Smeets ist natürlich nicht geeignet, das Zusammenleben zwischen Besatzung und Bevölkerung zu erleichtern. Troh aller llebergriffe der Interalliierten Kommission werden die Arbeiter am Rhein treu zu Deutschland stehen. Abg. Krug( 3tr.) begründet dann die Anfrage über die Wirtschaftsbeihilfen für die Bolfsschullehrer im befehten Gebiet und der deutschnationale Abgeordnete Dr. Deerberg spricht zu den Anfragen ber Deutschnationalen über Ausschreitungen der Befagungstruppen. in Duisburg und Hamborn fomie über die Zustände im Saargebiet. Nachdem Abg. Dr. v. Campe( D. Bp.) die Borgänge in Oberkassel behandelt hatte, führte Ministerialdirektor Dr. Lärrs zur Beantwor tung der sämtlichen neuen Anfragen furz aus: Im Ganttionsgebiet ift die Bevölkeruna noch schlimmer dran als im befetten Gebiet. Dort ist sie der Willkür der Militärbehörden ganz preisgegeben. Typisch für die dortige Rechtlosigkeit ist der Hamborner Fall, auf ben ich nicht mehr weiter eingehen will. Es geschieht alles, um das schwere Los der Betroffenen zu erleichtern. Nach dem Rheinlandabkommen befinden wir uns in dem Berfahren zur Regelung der Ansprüche leider in der Minderheit. Zur Linderung der Quartierlaft tun wir ebenfalls das Möglichste. Europa muß darauf aufmerksam gemacht werden, daß im Rheinland heute 150 000 Mann die jetzt am Rhein einherstolzieren und dem Aufbau in Frankreich Truppen liegen, während im Frieden die Besatzung nur 60 000 Grozjener tam am Montag aus noch nicht ermittelter Ursache in fehlen( Lebhaftes Sehr richtig!), in irgendeine Beziehung gesetzt Mann betrug. Die Regierung wird immer wieder das Weltgewiffen der Hoch meist erstraße 20, an der Fransedistraße, in einem werden kann zu bem, was in den dunkelsten Zeiten der Reaktion zu weden fich bemühen und darlegen, daß solche Zustände in eine von mehr als 40 Parteien bewohnten Grundstück zum Ausbruch. der rheinischen Bevölkerung angetan worden ist.( Erneute lebhafte moderne Demokratie nicht hineinpassen. Unfer Genoffe Aleinmeyer unterstreicht nochmals die AusAls die Gefahr bemerkt wurde, schlugen die Flammen schon hell Buftimmung.) Für die Staatsregierung fann ich erklären, daß aus dem Dache und Bodenfenstern vermischt mit dichtem Qualm weiter alles geschehen wird, was in ihren Kräften steht.( Beifall.) führungen der Genbffin Frau Schiffgens und kommt dann besonders Es ist traurig, daß sich Elemente gefunden haben, die Rhein auf das Saargebiet zu sprechen. Das Saargebiet fo hebt unser empor. Die Feuerwehr nahm vier Schlauchleitungen vor und gab lande vom Reiche lcszulösen. Französisches Geld hat diese Bestre Genoffe hervor- ist das traurigfte Kapitel der westlichen Belegung. werden, auch haben die oberen Geschosse und Treppenaufgänge bungen genährt. Teils fagt man es offen, teils betreibt man es Bielbewußt wird durch Waffer gelitten. Der Schaden ist bedeutend und trifft befon- versteckt, indem man vorgibt, einen bers hart die Mieter. Diebesbente. Bei einem Einbruch in die Wohnung eines dänifchen Kaufmanns Spanholm in Charlottenburg haben Diebe die nicht mehr den Anspruch auf den Namen Deutsche erheben Geld und Wertsachen im Gesamtwerte von fünfzig Millionen fönnen. Dabei wird von franzöfifcher Seite auf die Unterdrückungen Mart erbeutet. Aus dem Museum für Meereskunde ftahl ein vor der Kriegszeit hingewiesen. 3d muß auf das entschiedenste beunbekannter Besucher einen schweren Geschüßbestandteil streiten, daß das Verhalten der Soldaten afrikanischen Ursprungs, im Werte von 100 000 Mart. neutralen Staat Schiffsunglück. Auf der Fahrt von Stockholm nach Jönköping schaffen zu wollen. Es ist eine gefährliche Illusion, wenn felbft ist der Dampfer„ Bictor Rndberg" gestrandet und gefunken. Deutschgesinnte Rheinländer glaben, durch unterstützung dieses 3wei Maschinisten und ein Beffegier find ertrunken. Blanes ihrer Heimat zu dienen.( Sehr richtig!) Die Loslösung aus Attentat gegen bas polnische Senatsgebäude. Das im Bau dem festen Gefüge des preußischen Staates bedeutet die befindliche Senatsgebäude in Warschau ist infolge einer Brandstiftung teilweise den Fiammen zum Opfer ge fallen. Den Bemühungen der Feuerwehr gelang es, den Brand zu löschen. Eine Untersuchung ist eingeleitet. Vorträge, Vereine und Verfammlungen. Berein der Freibenter file Feuerbestattung. Beziet 7( Charlottenburg): fchöneweide): Donnerstag 7 Uhr Schulaula Niederfchöneweide. Dienstag, 7 Uhr Gailler- Realgymnasium, Shillerstr. 26; Bezirk 15( Nieder Mieterverband Echöneberg. Donnerstag 8 Uhr öffentliche Mieterverfamm Tung in der Hohenzollernschule, Belziger, Ede eifenacher Straße. Es sprechen Genoffe Prof. Dr. Chajes über Wohnungsnot und Boltsgefundheit" und Rechtsanwalt Dr. Engel über die Mietezahlungen am 3. November, Coslöfung vom Reich und würde das Rheinland zum Spielball fremder Interessen machen.( Lebhaftes Sehr wahr Die rheinische Bevölkerung, vor allem die Arbeiter, würden bauernd wirtschaftlichen Schaden erleiden, Biele Dinge in unferer inneren Bolilit gehen zwangläufig. Die schweren Friedensbedingungen lasten ja auf uns. Das deutsche Bolf will gutmachen, soweit es in den Grenzen der Möglichkeit liegt. Das deutsche Bolk muß aber erst wieder leben. Teuerung und Elend belasten es; feina Wirtschaftstraft ist erkrankt. Mehr denn je ist heute eine gefchloffene innere front am Blaze, Der Gemeinschaftsgedante muß mehr die wirtschaftliche und politische Durchdringung des Landes von den Frenzosen betrieben. Das Deutfchtum im Saargebiet braucht moralische und wirtschaftliche Unterstügung. Leider firden fich auch im Saargebiet Elemente, in denen der deutsche Gedanke nicht so lebendig ist, wie mir das wünschen. Die Landwirtschaft z. B. verlangt die Frankenwährung ( hört, hört, finfs). Trotz aller Widerstände und Dranafalierungen von außen, trot verschiedener schwachmütiger Seelen im Innern der Rhein und das Saargebiet find deutsch und werden deutsch bleiben. Nachdem der Zentrumsmann Dr. Schwering über die schwache Befeßung des Haufes geflagt und auf den schlechten Eindruck diefer schwachen Belekung hingewiefen hatte, vertagte sich das Haus auf Dienstag, 12 hr Zanesorhnung: Fall Stubenrauch, Beamtenbefolbung. Schluß nach 5 Uhr. Wetter bis Mittwoch mittag. Bielfach heiter, im öftlichen Küften gebiet teilweiſe ſtärker bewölft, ſehr fühl, meist troden bei schwachen, bot herrschend nördlichen Winden. Groß- Berliner Parteinachrichten der Vereinigten Sozialdemokratischen Partei. Franenarbeitsgemeinschaft. Das Wesen des Volksstaates"( Verfassung). Ref. Genessin Klara Bohm- Schuch und Genoffin Todenhagen, Donnerstag, den 26. Oftober, pünktlich 7% Uhr, im Wartezimmer der Juristischen Sprechfunde, Lindenstr. 3, 1. Sof parterre.( Südfahrscheine lösen.) 124. bt. Mahlsdorf. Dienstag, den 24. Oktober, 8 Uhr, öffentliche Berfemminag bei anders, Bahnhofstraße. Thema: Das Reid, smieten geles". Ref. Genosse Robert Winter. B., 13., 20. Kreis. Der 2. Abend der Vortragsreihe Hirsch ,, Kommunalpolitische Probleme" findet am Dienstag, den 31. Oftober, abends 7 Uhr, im Er frischungsraum der Schule Grünthaler Straße 5 ftatt. Flensburger Str. 3. 4. Berwaltungsbezizt. 11., 12., 13. und 14. Distrikt. Der Kursus des Genoffen Stauch beginnt Mittwoch, den 25. d. M., 7 Uhr, Danziger Str. 64, porn 1 Treppe, Zimmer 9. Thema:„ Die Einführung in den wissenschaftlichen Sozialismus". Teilnehmer lönnen sich am Zimmereingang noch melben. 2. Kreis. Siergarten. Die für Dienstag bestimmte Zusammenkunft der Funt tionäre der Freien Edulgemeinde" findet umständehalber erst am Mittwoch abends 7 Uhr bei Jofeph, Wilhelmshavener Gtr. 48, statt. Diens tag 7½ Uhr Gigung der Abteilungs- und kreistaffierer bei Triemper, 7. Areis. Charlottenburg. Heute, Dienstag abend, pünktlich 7½ Uhr, im Schiller- Realgymnasium, Schillerstr. 26, Lehrturfus der foz. Elternbeiräte Charlottenburgs. Bortvagender: Studienrat De. Deiters. Thema: Die rechtlichen Grundlagen der Gemeindeschulen und der kommenden höheren 6. Areis. Kreuzberg. Mittwoch, den 25. d. M., 7% Uhr, Elternversammlung in der Turnhalle der 80. Gemeindeschule, Wrangelfir. 128. Thema: Bie forgen wir für ſanitäre und feguelle Aufklärung unserer Rinder?"" Ref. 4. Berwaltungsbezirl. Elternbeiräte und foz. Lehrer! Donnerstag, ben 26. d. M., 7 Uhr, Bersammlung im Thystisaal der Schule Senefelderstraße 6. Schulen". Gen. Dr. Karfen. Thema: Stellungnahme zur Errichtung weltlicher Schulen". D. Areis. Wilmersdorf. Die Vortragsveihe Die Argumente gegen ben Soziqtag, den 28, 8. W., 8 Uhr, in der Oberrealschule am Seepart. lismus und ihre Widerlegung" beginnt not am Donnerstag, sondern FreiHeute, Dienstag, den 24. Offober: GL 轻 Arbeiter- Sport& Der Sport der Frau. ber FTGB. veranstalten im Januar 1923 ein großes Turnfest in der Turnhalle Prinzenstraße; auch die Kinder dieses Vereins werden zu einem großen Bereinsmetturnen aufgerufen werden. Hodeŋ. 3:06.&. 1- Moabit 11: 1;... 2- Moabit 2 Bidite Oft 1-2ichtenberg 1 3: 4; Charlottenbung 1- Wilmersdorf 1 2: 2; sichte XII 3- Sichte- Ost 27: 2; Fichte XII 2- Roland 1 0: 5; Site XII 1Schönholz 0: 0( wegen Unfall abgebrochen). Es ist ganz bezeichnend, daß man bogende oder ringende Frauen nur dort findet, wo die Sensation zu Hause ist: im Barieté. Der Fußballresultate vom Sonntag. Sport spricht Frauen die Berechtigung für diese Sportdisziplin ab. Leils weil es die Aesthetik des Sports verbietet, mehr aber noch, 2: 2; S.- Gesundbrunnen 3- Wustermart 12: 1; S.- Gesundbrunnen( Jugend) S- Gesundbrunnen- Alemannia 1: 3; 5.- Gesundbrunnen 2- Alemannia meil schwere sportliche Betätigung die Gesundheit der Frau gefährdet. Spandau( Jugend) 1: 0; Alemannia 3- Norbista 3 2: 0; Neuföln- BrizDer Sport defretiert: die Frau soll nur jenen Sport betreiben, der stania 2: 2; Meukölln- Briz 2- Astania 2 4: 2; Fichte- Ost- Teutonia 10 1: 1; Adler 12 ihrer natürlichen Anmut feinen Abbruch tut und den weiblichen Dr- 3: 3; Abler 12- anfa 4: 3; Adler 12-Sanja II III- Mbler 08 111 2: 3; bler 12( 1. Jug.)- Reinickendorf( Jug.) 5: 1: ganismus, der zumeist starken Beanspruchungen nicht gewachsen ist, abter 12( 2. Jug.)- Mbler 08( 2. Sug.) 2: 1; Teutonia- Oschersleben 8: 0; nicht schädigt. Was immer die Frau als Sport betreiben mag, fie Adler 12( 2. Sch.)- Wader 20( 1. Sch.) 0: 2; Adler 12( 1. Sch.)- Adlersmuß die Grundregel nicht aus den Augen verlieren: der gewählte bef( 1..) 2: 1. Sportzweig muß gewissenhaft ausgeübt werden, er darf nie zur Entartung führen und muß Freude und Befriedigung bringen über sportlich erzielte Leistungen. Kein Gebiet des Sports eignet sich darum für den Frauensport besser als die Leichtathletik. Die Leichtathletik beginnt mit dem Gehen. Sportmäßiges Gehen ist nicht nur nicht leicht; es ist sogar sehr anstrengend! Die Auf das Hallen- Turn- und Sportfest des Turn- und EportFerse des ausschreitenden Fußes berührt immer früher den Boden, vereins Fichte"-Berlin, das am Sonntag, den 29. Oktober, im bevor ihn die Zehe des rückwärtigen Fußes verlassen hat. Dabei Sportpalast, Potsdamer Straße, stattfindet, set hiermit noch bleibt das Knie gestreckt und die Arme unterstützen burch Schwingen einmal aufmerksam gemacht. Der Besuch kann der Arbeiterschaft die Arbeit der Beine. Die Frau, die sportmäßig gehen gelernt hat, Groß- Berlins nur empfohlen werden. wird die radikalste Feindin des hohen Abfahschuhes sein, ein gesundheitlicher Vorteil, der für das gesamte Frauengeschlecht nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Vom Gehen geht man zum Laufen, vom Laufen zum Springen, vom Springen zum Werfen über, und erst so vorgebildet, kann sich die Frau sportlich spezialisieren. Im Schwimmen, Rudern, Tennisspielen, dieser Name ben Klang einer besten Freundin. Die Natur selbst Fechten, Wintersport usw. Leichtathletik! Für die Frau hat ist der Sportplatz der Leichtathletik. Sonne, frische Luft, grüner oder weißer Rasen! Für das Training der Leichtathletik ist nichts erforderlich als normaler Wuchs, gesunde Konftitution und ein geSchulter Lehrer. Schule braucht die Leichtathletit. Denn es sollen nicht nur Uebungen produziert werden, es sollen vielmehr durch ein Sportliches System der Gesamtkörper und die Einzelpartie leistungstionell betriebene Sportarbeit Herz und Lunge widerstandsfähig gefähig gemacht werden, Muskeln und Sehnen gestärkt und durch ramacht werden. Hauptpflege und tägliche Bäder gehören zu den Borbedingungen allgemeiner Körperabhärtung, ebenso ist regel 6. Abt. Außerordentlich wichtige Zahlabende 7 Uhr in den bekannten Lokalen. mäßige Lebensweise und Beachtung einer bestimmten Schlafenszeit 7. bt. 7 Uhr Bahlabende in folgenden Lokalen: Bezirke 255 und 256 bei erwünscht bei Durchführung eines leichtathletischen Trainings. Döll, Bergstr. 71; Bezirke 257, 258 und 267 bei Rube, Strelitzer Str. 55; Leichtathletik ist der berufenste Sportzweig für die Bezirle 268 bis 273 bei Dahms, Schlegelfir. 9; Bezirle 274a und b bei Frau. Denn er ist der natürlichste. Alles, was die Mutter dem geBayrau, Pflugftr. 1; Vezirt 275 bei Dicke, Boyenstr. 19. 9. Abt.( 6. Sitsil). 7 Uhr gemeinsame Distuisions- und Zahlabende: Befunden, normalen Kind abgeschaut hat, alles, was an Bewegung sirfe 727 bis 752 bei Sämmerer, Bendel-, Cde Birkenstraße; Bezirke 723( Behen, Laufen, Springen) dem jüngsten Menschen natürliche his 735 bei Faber, Stephanfir. 11; Bezirke 736 bis 739 bei Sufenbach, Per Leichtathletik" ist, das jetzt sich in den sportlichen Uebungen der 10. t. 7 Uhr Discussions- und Behlatende in folgenden Lotalen: Sanja Leichtathletik wieder in Durcharbeitung der Musteln und in Erpiertel: Trümper, Flensburger Str. 3; Belleourviertel: Gemeinceshare, alt höhung der Denttätigkeit um. Leichtathletik will der Frau nur die Gesundheit schüßen und erhalten, so wie es die mächtigste Förderin 11. 6. 7% Uhr bef Raiser, Gogłowskystr. 34, wichtige Funktionärsizung. 14. Abt. 7 Uhr Rablabende in folgenden Lotalen: Grünthaler Str. 5, Grün- und Stüße der Menschen, die allgütige Natur, selbst anstrebt. thaler Str. 13, Butibufer Str. 14, 24 und 49, Lorgingstr. 20, Gleimftr. 63, Nügener Str. 19. 21. 16. 7 Uhr Rahlabenbe: 746 und 747 bei Scherbel, Antonftr. 8; 782 bei Strill, Utrechter Gir. 21; 783 Liebenwalder Ctr. 11; 784/86 bei Marzahn, Utrechter Gir. 29; 787/88 bei Groll, Sennigsdorfer Str. 10; 789 bei Böhme, buser Sir. 24. Materialausgabe. Gen. Kreuziger. 14. st. 7½ Uhr Sigung der Bezirksführer und Rassierer bei Gillwald, Butt21. und 22. st. 7 Uhr Bersammlung der Anhänger der weltlichen Schule in der Aula ber 278. Gemeindeshule, Utrechter, Ede Malplaquetstraße. Be richterstattung über„ Die Lage im Stampf um die weltliche Schule". Ref. 80. Abt. Göneberg. 7½ Uhr gemeinsame Mitgliederversammlung im Helm. holy- Gymnasium, Rubensstraße. Thema:„ Unsere Wirtschaftspolitit". Ref. 18. Scrmeltungsbezint. Weißenfee. Bereinigte Bildungskommiffion der SPD. Sungsozialisten. Gruppe Lichtenberg. 7% Uhr im Jugendheim, Partaue 10. und feltheren UCPO. Dienstag abend 6½ Uhr Eihung im Realgymnafium. 1. Fortsetzung der Mitgliederverfamlung. 2. Vortrag: ,, Arbeitsvecht". Ref. Morgen, Mittwoch, den 25. Oftober: Gen. Surt Siegmann. D. Lamm. Teberger Straße 64. Moabit 23. Sharite. 18; 790 bei Rehmann, Saulstr. 86; 791/92, 796/97 bei Fuchs, Bed bingitr. 5; 793/94 bei wölle, Adolfftr. 12; 795 Antonfir. 16. Referenten: Drews, Fendel, Gursky, Klinge, Rummer und Liebersti. 22. 6. 7% Uhr Sigung jämtlicher Parteifunktionäre und Sauskassierer bei Radzay, Briffeler Str. 48. 24. att. 7½ Uhr Sahlabende: Gruppe 1 bei Schmidt, Marienburger Str. 48; Gruppe la bei Rösner, Immanuelkirchfir. 25; Gruppe 2 bei Winzer, Christ burger Str. 9; Gruppe 3 bei Schüß, Belterstr. 2. 25. 96t. Der Jahlabend füllt aus. Noch einmal„ Kunfiturnen". Schaufchwimmen in Neutöllu. Die Freien Schwimmer" Neutölln, Mitglied des Arbeiter- Turn- und Sport- Bundes, veranstalten am Sonnabend, den 28. Oftober, abends 8 Uhr, und am Sonntag, den 29. Oftober, nachmittags 3 Uhr, im Stadtbad Neukölln, Ganghoferstr. 3, ihr diesjähriges zweitägiges Schauschwimmen und springen. Am Start find Breslauer, Hamburg- Altonaer und Haltreter der Groß- Berliner Bereine. Aus der Fülle des Programms lenser Schwimmerinnen und Schwimmer, außerdem die besten Berversprechen die Stafetten, Einzelfämpfe sowie die Wasserspiele, Altona gegen Neukölln, Breslau gegen Sonnabend, sowie Breslau gegen Neukölln, Altona gegen Bor Borwärts"-Berlin, am wärts"-Berlin am Sonntag äußerst spannende, scharfe Kämpfe und fnappe Entscheidungen. Am Sonntag werden Frauen und Mädchen mit der Borführung eines Deforationsreigens Zeugnis von ihrem preis, Sonnabend 20 M., Sonntag 25 m., ist jedem Sportsfreund können ablegen. Durch den äußerst niedrig gehaltenen EintrittsGelegenheit gegeben, einem der besten und vollkommensten Berliner Arbeiter- Schwimmfeste beizuwohnen. Die Nachfeier findet am Sonntag in Kliems Festfälen, Hasenheide, statt. " " Generalversammlung des Kartells für Sport und Körperpflege. Der artellseitrag wurde auf 1 m. pro Mitglied fiber 17 Jahre und Monat ab 1. Oftober erhöht, um die Anstellung des Kartellvorfibenden beibehalten zu fönnen. Ob dieser Beschluß durchführbar ist, muß babingestellt bleiben, da nicht einmal der bisherige Beitrag von 10 f. von allen Vereinen begabit führende i startell bat bieber menia pofitive strbeit geleiftet, bere Ausschuß faft gans einseitig Bum Buntt Jugendamt werde gegen 21 Stimmen die Mitarbeit befloffen, was eigentlich felbftverständlich ist, und über die Frage des... BauptBetreffs der Zeitung Arbeitersport" wurde die Notwendigkeit der Uebergabe an den 1. reis be ausschuffes" ging man aur Tagesordnung über. gründet.. Damit war die sportliche Tagesordnung erschöpft. Die Ber fammlung bielt es bann noch für gut, fich mit ber Mitwirtung des Proletarischen Gesundheitsdienstes bei der Birkus- Busch- Altion zu beschäftigen. Cine Resolution verlangt die Entlassung ber verhafteten Samariter und protejliert dagegen, daß der$ 63. als fommunistisch" bezeichnet wird. Lat fache ist, daß der GD. weder von der Berliner Gewerkschaftskommission noch von der Parteiorganisation der VSBD. anerkannt wird. Aber auch der Benebenso wurde er nicht zum Bundesfeit in Leipzig zugelaffen. Der Sowjetftern traffommiffion für Evort und Körperpflege ift ber BGD. nicht angeschloijen, als Abzeichen des D. läßt auch auf eine fommunistische Einstellung fchließen. Anerkannt ist von der Bentralfommission, ben Gewerkschaften und nabme ber Zentralen muß auch für die Berliner Sportler maßgebend sein. ber Bartet nur der Arbeiter Samariterbund, und diese StellungUeber obige. Versammlung hat die Rote Fabne" einen tendenziösen Be richt veröffentlicht, gegen den fich die Einfendung eines Mitgliedes vom Ge bie Rote Sabne" zu belemifieren, die lediglich das Biel verfolgt, für die schäftsführenden Ausschuß des Kartellverbandes wendet. Es ist sedlos, gegen Dritte Sportinternationale" den Boden zu bereiten und die Arbeitersportler beraustreten sollten, solange es noch Seit ift. Borficht ist beffer wie Nachsicht! deshalb fortgefett gegeneinanderbett. Wir ftimmen dem Einsender aber darin zu, daß die andersdentenben" Arbeitersportler mehr aus ihrer Referbe 5. Kartenbezirt.( Friedrichshain.) Montag, den 30. Oftober, 7 Uhr, Set Soffmann, Gubener Straße 5, Kartellversammlung. Tagesordnung: Stellungnahme zur beabsichtigten Gründung eines Bezirksausschusses. Babi Unseren Artikel über„ Runstturnen" in voriger Nummer fönnen wir heute noch wesentlich ergänzen, Die Berliner Filiale der Bundesschule, die bisher nur die Ausbildung von Turnerinnen auf dem Programm hatte, richtet nun auch Muster tlassen für männliche Jugendliche ein, und zwar eine im Norden, Rheinsberger Str. 4, um deine im Süden, Bouchéstr. 75. Jede Woche wird an einem Abend von 7 bis 9 Uhr geübt. Diese Musterklassen können, wenn sie von tüchtigen Fachleuten geleitet 28. st. 7 1hr Rehlabende in folgenden Lotalen: Stadtbezirk 237 bei Boigt, merden, zur Ausbildung von Vorturnern und Turnwarten ganz Belforter Ctr. 21; Stadtbeşirt 298 bei Altmann, Syleftr. 2; Stadtbezirte 239 und 241 bei' Bartelt, örther Str. 19; Stabibesirt 240 bei Sahn, wesentlich beitragen. Auch das Verzeichnis der Gerätewettkämpfe beairte 243a und bei Glede, Edönhauser Allee 164; Stadtbezirke 244 bis die Hallen- Betturnen des 1. Kreises, die am 18. Februar Bether Str. 15; Stadtbezirt 242h bei Richter, Rathenower Str. 5; Stadt. fann noch wesentlich erweitert werden. Zu erwähnen sind zunächst 245 bei tener, Oberberger Str. 38. 30. bt. Bezirksabende 7 Uhr in folgenden Letalen: Duit, Pappel- Alee 80; 1923 in allen Bezirken getrennt abgehalten werden, um eine möglichst Soffmann, 2ndener Str. 8; Roper, Stargarder Ste. 18; Carl, Wichert große Beteiligung zu ermöglichen. Zur Teilnahme find zugelassen: faße 69; Mahntopf, Carmen- Sylva- Str. 128; Stoltmann, Dunderstr. 27. 31. p. 7 Uhr Rehlabend. Die Lotale werben den Genoffen durch die Be Männer, Turnerinnen, Jugendliche, die an Red, Barren und Pferd airtsführer noch befannigegeben. in Ober- und Mittelstufe in Wettbewerb treten. Die vorgeschriebe86. 15. 7 Uhr wichtige Funitionärversammlung bei Bittschuß. Peters- nen llebungen sind in Nr. 42 des Arbeiter- Sport" veröffentlicht. pünktlich abends 8 Uhr, im Bereinslolal von Torne, CO. 16, Michaellirchburger Str, 5. 28, außerordentliche Bierteljahrsversammlung. 37. st. 7% the Bablabens in folgenden Zotalen: 1. Bezirk( Morik und Die besten Kräfte fönnen bie Kreismeisterschaft erwerben, die Kreife fraße Friedrich) bei Strösle, Ebertyfir. 6; 2. Bezirk( Friedrich und Nerlich) bei werden dann später in Wettbewerb um die Bundesmeisterschaft Das Erscheinen fämtlicher Mitglieder über 17 Sabre ift unbedingt Pflicht. Die Uebungsstunden sind jebt für fämtliche Abteilungen reserviert jeden Sevasch, Eberinstr. 10; 8. Begint( Neumann und Wolf) bei Linke, Straß- treten. Das Kinderturnen soll ebenfalls noch mehr als Dienstag bon 47 B13 9 Uhr in der Schwimmhalle Bärwaldstraße, jeben mennfraße 15; 4. Bezirk( Händler und Wintler) bei Köhler, Mattern bisher gefördert werden. Kem Kreisfinderturnwart ist eine 2useeitag von 47 bis 29 Uhr im Stadtbab Friedrichshain( An der Schillings Straße 14. 40. 95. 7 Uhr Rahlebend bei August Neufner, Hagelberger Str. 20a, und bildungsstunde für Kinderturnwarte zum 5. November in der bride). Voigt, Drelbundir. 11. 7% Uhr Bahlabenb in folgenden 2otalen: 123, bis 124. Bezirk bei urnhalle Rütlistraße in Neukölln einberufen, zu der einer der abteilung, jeben Montag, Dienstag, Freitag von 8-10 Uhr Turnhalle Steim, Bundesturnwarte erscheinen wird. Am gleichen Tage veranstaltet 127. Dezirt bei Rolfermann, Gräfeftr. 42; 128. Bezirk bei Rniep, Safen der 4. Bezirt ein Kindermetturnen in Steglitz, Anfang 8 ube ebenda. Am Sonnabend, den 28. Oftober, findet ein Bunter Abend heide 11; 129. Bezirk bei Echmidt, Urbanstrake; 180. Begirt bei Menzel, nachmittags 1 Uhr; Kampfrichtersizung 12 Uhr. Die Bettübungen des Vereins im Artus- Sof", Perleberger Straße 26, statt. Anfang 7 Uhr Millenhofftr. 1; 181 Bezirk bei Bieber, Boedhftr. 49; 132. Besirt bei um, fönnen bei E. Schmidt, Halensee, Joachim- Friedrich- Str. 24, angetungsfeit Gonnabend, ben 28. Oftober, Orpheum, Safenheide, Ede Gräfeftraße. Arbeiter- Nadfahrer- Bund Solidarität", Ortsgruppe Neukölln. 25. Stif Manufer 75; 180. Beşirf bei Node, Dieffenbacftr. 86; 134. Begirk bei Wolf, Gräfeſtr. 30; 136./198. Bezirt bei Beat, Boppstr. 8; 187./180. Beziet bei fordert werden. An diesem Wetturnen sollen sich die Kinderabfel- u. a. Auftreten ber lingkten Kunstfahrerin der Welt( 3 Jahre), Lotti KnopfGüttler, Gräfestr. 3. lungen aller Bereine zahlreich beteiligen. Die Turnerinnen nntel. 43, bt. 46. t. 7 Uhr Eitung der prov. Abteilungs-, Bezirkskaffierer und Funktionäre bei Geißler, Glaliger Str. 59. Charlottenburg. 52. bt. 7% Uhr bei Bade, Raiserin- Augusta- Allee 52. Ref. Genoffin Dietmann über: Baluta und Breisschwantung". 53. bt. 7 Uhr bei Eur, Ufnauftr. 1. Thema: Breissteringen und Lohn gulagen. 58, 61. 7 Uhr bei Stein, Baffauer Str. 35. Ernstes und Seiteres" unter Mitwirkung der Arbeiteringens. Gäfte willkommen. ib. Salenfee. Der Frauenabend muß wegen der Mitgliederversammlung ausfallen und wird verlegt. Weitere Bekanntmachung folgt. 47. bt. Büntili 6 Uhr wichtige Abteilungenerftandsfihung bei Lier, NaunynStraße 9.7 Uhr Distutier- und Jablobende: Bezirke 82/83 bei Storarius, Adalbertstr. 19; Deair! 97 bei Lier, Naunynftr. 9; Beşirf 98 bei Sieden. topf, Musteuer Str. 35; Besire 60/100 bei Stranfe, Mariannenplay 22; Begizle 181/102 bei Jahn, allerfir. 38; Bezirle 103 bis 105 bei Grutike, Muskauer Str. 1. Die Bezirksführer werden gebeten, eingeladen. Charlottenburg. 51. t. 7% Uhr im Coale des Bau- und Sparvereins, 68. Königin- Clifabeth Str. 6( Eingang Restaurant Echellbach), gemeinsame Mitgliederversammlung ber Bereinigten Sozialdemokratie. Thema: Bas bringt uns der Zusammenschluß?" Ref. Gen. Bittor Schiff. 54. t. 7 Uhr Behlabend in nedfchenben Lofalen mit der Tagesordnung: Bore trag unb artelangelegenheiten: 5. Gruppe Botal Bühnemann, Helmholt firaje 39; 6. Grupne Solal Salob, Gafpaniftr. 7; 7. Gruppe Lokal Galein, Charlottenburger Ufer 5.55, Sibt. 7% Uhr Bablabend der 8. u. 9. Gruppe bei Neimer, Wilmersdorfer Str. 21. 57. t. 714 Uhr Bahlabenb: 1. Gruppe bei Arndt, Stantstr. 51; 2. Gruppe bei Brill, Knesebecstr. 2. 50. Sibt. Cacabo. 7½ Uhr Fablabende: 1. Bezirk bei Hant, Stresowplak 18, Thema: Unsere Birthdalfspoliti", Stef. Gen. Rurt Riezmann: 2. Vezirt im Surfischen Belt", Moltbe-, Ede Bismarcftsaße. Thema: Das Reichsmiehengefek, Stef. Gen. Felgentren. Bricht. es, st. Salenfee. 7½ Uhr außerordentliche gemeinsame Mitgliederversamm Tung bei Ganamann, Westfälische Str. 42, 71. 96. ilmezsborf. 8 Uhr bei Jonak, Durlacher Str. 8, Bersammlung fämt licher Funktionäre der Vereinigten sozialdemokratischen Partei. Erscheinen Eneberg. 77. t. 8 Uhr Mitgliederversammlung in der Comenius- Schule, Frantenstr. 11. Ref. Gen. Joachim. Thema: die Aufgaben der vereinigten Barici". 78. und 79. Abt. 8 Uhr gemeinsame Mitgliederversammlung ber Bereinigten fozialdemokratischen Partei in der Soulaula, Seurigfir. 57. Ref. Gen. Steeler. Thema: Entwicklung und Aufgaben der beutschen Ge mertfchafien". Die Begirlsführer und Funktionäre der früheren USPD. laben dazu ein. -6% Uhr im selben Lotale Borlandskung. 82. bt. Steglig. Bilburgsausfuß: 7 Uhr bei Thiel, Albrecht, Ede Ning. ftraße, Ausgabe der Kartei für die Festtonzerte und den MilhlenhoferSibenb in Steglig am 4. November( Breis 10 Mark). Danach 7% Uhe wichtige Sigung des Abteilungsbildungsausschusses. Erscheinen Pflicht. Ortsgruppe Stealis. Actung, frühere USPD.- Genossen! 7½ Uhr in der Gemeindefdule 1, Ringstraße, Mitgliederversammlung. Die Bezirksführer merden gebeten, einzuladen. Neuron. 1. wbt. 7 Uhr gemeinsame Mitgliederversammlung im Karlsgarten, Rarisgartenstvabe. Thema: Was bedeutet die Einigung für die Arbeiterschaft". Ref. Gen. Göring. 95. Wbt. 7 Uhr Konferenz der ge famten Funktionäre und Betriebsvertrauensleute bei Grieger, Leffing fushe 9. Wichtige Tagesordnung. 104. b. Rieberle öneweide. 7½ Uhr Knabenschule Rudower Straße, Borftandsfizung mit fämtiden Functionären. Tagesordnung: Borbereitung ber Wahlen zum neuen Borstand". 105. 6. blershof. 7% Uhr Funfiionärversammlung im Seichenfaale der 108. Sibt. penid. 7½ Uhr in der Aula der Körner- Schule, Cinbenstraße, gemeinfame Mitgliederversammlung der Vereinigten Sozialdemokratie. Then Die Aufgaben der geeinten Sozialdemetralie". Stef. lbg. Otto Meier, Stofenthal, 7 Uhr Mitgliederversammlung in der Eufaula Schillerstraße. Thema: Bas bedeutet bie Ginigung für die Arbeiter. Kommunalbehörden. Nachmittags 4 Uhr Konferens fämtlicher Funktionäre der Becanten und Angestellten, die der EBD, angehören, bei Saverland, Neue Friedrichstr. 35. Tegesordnung: Die wirt affliche Not des deutschen Volkes und die Beamten". Ref. Redefteur A. Stein. Freie Aussprache. Organisationsfragen. Schule( Modideste, 11. SU. b. L. 141, 15. Elaffe. 21 Frauenveranstaltungen am Mittwoch, den 25. Oktober: 20. unb 41. 5. 7½ Uhr bei Voigt, Dreibundstr. 11, Bunter Abend. Gäfte willkommen * Jungfogtafiften. Gruppe Senfön nub Brig. Donnerstag, den 26. b. M., 7 Uhr, im Jugendheim, Nogathflr. 53, Bortrag bes Genoffen Otto Lamm über Arbeitsrecht". Bäfte willfommen. Gruppe Beig. Donnerstag, den 2. Nonember, 7 Uhr, im Jugendheim, Chauffeefte. 48, Gerhart- Hauptmann- Abend. Dazu find alle Berliner Jungfozialistengruppen eingeladen. Mitwirkung von Jugendgenossen( Resitationen usw.) erwünscht. Jugendveranstaltungen. Heute, Dienstag, den 24. Oftober: Verein Arbeiterjugend Groß- Berlin. Köpenid. Jugendheim Grlinauer Str. 5, Distuffionsabend: Unfere Jugendschusforderungen" Rosenthal. Sugendheim Walderfeestr. 5, bei Mil Reinidendorf- Oft. Jugendheint See bad Residenzstraße 46, Distuffionsabend: Unsere Winterarbeit". broot, Bortrag: Altohol und Nikotin".. Steglig. Jugendheim Albrechtstr. 46, Diskussionsabend: Die Arbeiter Jugend". Sud. eften. Jugendheim Lindenstr. 3, Bericht von der Generalversammlung. Rosenthaler Vorstadt. Jugendheim in der Gemeindefchule Gipsftr. 23a, SeineAbend. Zum Bortzog tommen Rezitationen, Anspreche, Lieber zur Laute usw. Sozialistische Proletarierjugend Groß- Berlin. Die Generalversammlung findet heute abend in der Aula der Schule Weinmeisterstraße 15-16, ftatt. Gesundbrunnen. Jugendheim Gotenburger Str. 2, Bortrag: Buchdruck. tecnit. Sport. Nennen zu Karlshorit am Montag, den 23. Oktober. 1. Rennen. 1. Narr( Mate), 2. Reichsgräfin( Müschen), 3 Laubs frofch( Sardel). Toto: 48: 10, Blag: 19, 20, 18: 10. Ferner liefen: Gallipoli II. Cato, Kazenjammer, Kridente, Münze, Rotgold, Rheingau, Komponist, Nubin. 2. Rennen. 1. Esprit( Einfinger), 2. Raugraf II( Austel). Toto: 45: 10, lag: 18, 14:10. Ferner liefen: Kirsche, Credo, Phyllis. 3. Rennen. 1. Haima( M. Schmidt) ,. 2. Friedrichsdor( Olejnil), 8. Denistein( Bolger). Toto: 68: 10, Blag: 24, 16, 21: 10. Ferner liefen: Melinit, Faun, Sham dich, Taugenichts, potentieler, Alsteriose, Tango, Minenbof, Hände hoch. 4. Nennen. 1. Bind( Hr. Schlutius), 2. Bellejas( v. Mofiner), 3. Fregatte( Hr. Bed). Soto: 22:10, Blat: 13, 10:10. Berner liefen: Medusa, Bonis, Schnuci II. 5. Rennen. 1. Georg( Bar), 2. Pad( Mate), 3. Innocenz( Rufulics). Toto: 214: 10, Blag: 33, 15, 24: 10. Ferner liefen: Modonna, Hörfelberg, Tristan, Ganymed, Credo, Fonialyca, Aterina, Breja, Alarid, Rofperga, Mime, 6. Nennen. 1. Lorbas( b. Herder), 2. Glatteis( Gr. Borde), 3. Spreewald( R. v. Westernhagen). Foto: 27: 10, Blak: 12, 11: 10. Berner liefen: Raufbold, Weiterfcheibe, Kavalyi einer Bezirksleitung Berfchiedenes. Berliner Schwimm- Union 1913. Am Donnerstag, den 26. Oftober, Sportverein Moabit: Leichtathletik, Sodeh, Männer, Frauens, Jugend " 7. Rennen. 1. Sinnig( Meja), 2. Gyere velem( Schneider). 3. Savoyard( Schulz). Toto: 60:10, plat: 20, 16: 10, Ferner liesen: Drianne, Malacara, Fontafee. 8. ennen. 1. Thor( Olejnit), 2. Ulan II( Sentpell), 3. Minor Ferner liefen: Tann(. Schulz). Toto: 32: 10, Blap: 15, 21, 49: 10. tönig, Halunte, Tanz, Mercedes, Wilita, Döberik, Biebermann II, Sage. Hühneraugen und harte Haut beseitigt Bubirol の Wellen Sie Ihre Hühneraugen, Ihre Hornhaut oder Ihre Schwielen wirklich schnell und sicher, dabei aber absolut schmerz- und gefahrlos beseitigen, bann kaufen Sie in der nächsten besseren Drogerie oder Apotheke, das in vielen Millionen Fällen bewährte, ärztlich empfohlene Kukirol. Eine Schaditel kostet nur 50 Papiermark. Lassen Sie sich aber nichts anderes als auch sehr gut aufreden, denn es gibt nichts ebenso Gutes oder Besseres. Bekommen Sie das millionenfach bewährte Kukirol in einem Geschäft nicht, dann gehen Sie in das nächste. Fußpflege, Fußpflege das ist, was heute jedem Menschen not tut. Das dauernde Gehen und Stehen nimmt die Füße furchtbar mit. Kaufen Sie sich deshalb noch heute in der nächsten Apotheke oder Drogerie ein Paket Kukirol- Fußbad für 50 Papiermark. Das Kukirol- Fußbad reinigt die Füße gut, macht die Haut weich und geschmeidig, beseitigt das lästige Brennen der Füße und verhütet Fußsch weiß und Wundlaufen. Bestellen Sie noch heute die äußerst wichtige und interessante Broschüre ,, Die richtige Fußpflege". Die Zusendung erfolgt kostenlos und portofrei Beachten Sie bitte unser großes Preisausschreiben, bel welchem 50 000 M. in bar für die besten Hühner. augen Witze zur Verteilung kommen. Die Bedingun gen hängen in den Schaufenstern aller größeren Drogerien aus. Sie können diese auch durch uns direkt erhalten. Anforderung durch Postkarte genügt. Kukirol- Fabrik Groß- Salze 90 bei Magdeburg Am Freitag, den 20. Oftober, verstarb piöglich am Herzschlag unser Mitglied Dr. Alfred Bernstein. Die Arbeiterschaft verliert in ihm einen hilfs- und opterbereiten treuen Freund, dessen Leben mit der Sache des Proletariats unlöslich verbunden war Ehre feinem Endenten! Die findet og Central Theater 72 Kabale u. Liebe einstud.: Gorter Theater, Lichtspiele USW. Deutsch. Opernians Opernhaus .6 Uhr 7 Volkshähne Uhr: Carmen 71 Uhr: Große Volkseper Siegfried Verschwender im Theat.d. Westens D. Troubadour Uhr: Doch, Den 25. Offabet, vormittage Schauspielhaus Lessing- Th. Intimes Theater 10 Uhr, im Krematorium, Berlin N, Gerichtstraße, statt. 2554b Geschäftskommis: ion der F.A.U.D. ( Syndikalisten). Peer Gynt 11/2 8 U.: Heute nicht! Heute bis Donn... Die Leiter! Vater u. Sohn Arbelterbörse Groß- Berlin( Syndik.) Deutsch. Theat. Freitag 7 Freie Vereinigung der Kopiarbeiter Berlins und Umgerend. 2301-2400 7. Abonnem.- Vorst FranAdas G m.b.H. Faust Lustspielhaus 8 Uhr: Schule der Metropol- Theater Baut. Künstler- Th. Kokotten 71%, Uhr: Der Bund Heute u. morgen 771 4 Berein Berliner Buch Mittw. 3 Tänze Madame Sans- Gene Neues Operett.- Th der Jugend Käthe Dorsch in New York- Berlin Drucker u. Schriftgleßer Niddy Impekoven 2401-2500 7. Abonnem.- Vorst. Donnerstag, 26. Oft., nam. 5% 21.71, Der Bund der im großen Saal der Bodbrauerei, Fibicinfte. 2/3: Generalversammlung Jugend Kammerspiele 8: Das Glas Wasser Tagesordnung: 1. Anträge der Arbeits- Mittw. 7 U. z. 1. Male: lofen 2. Feftiehung der Beiträge. 3. Antrag auf Ausschluß von zwei Mitgliedern. Timetheus in flagranti Zu dieser Bersammlung haben außer Gr.Schauspielh. den Delegierten die Bertrauensleute und Drudereitaffierer Zutritt Ohne Legit mation tein Einlag Donnerst.7 U. z.1.M Käthe Dorsch in Liebelei. Die Lore Residenz- Th. Täglich 8 Uhr: Lady Windermeres Fächer ( Karlstraße' Arnstädt, Sandrock 1 Die schwarze Rose Neues Th. am Zoo 7 Uhr Dorine und der Zufall Operette v. Gilbert Nauss Volkstheater 72 U. zum 1. Male Michael Kramer Renaissance- Th. Hardenbergstr. 671 U. Bis Sara Sampsen Schiller- Th. Charl. 25/17 1½ U. Der Wider- Toeile. Falkenstein 3 Der Gauvorstand spenstig. Zähmung Kioeffer, Bergner. Trianon- Th. Graetz Mi. 71% Der WiderDeutscher Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin N 54, Linienstraße 83/85. Spenstigenzähmung Geschäftszeit vorm. 9 Uhr bis nachm. 4 Uhr. Telephon: Amt Rorben 833, 834, 335, 836. Achtung! Fankionire. Achtung! Dienstag, 24. Ottober, abends 6 2hr. Kloef er, Bergner, Graetz Sonntag, d. 29. Okt., 2 U: Danton Theater i. d. in der Schultheiß- Branerei, Safenheibe Königgrätz. Str. Versammlung aller Funktionäre aus den Besu. Min v.Toledo Täglich 3/8 Uhr: Erika Glassder in Cissi die Kokotte Albers, Kettner Kleines Th. Tag ich Uhr Agnes Jordan trieben, welche dem Verband( Brska, Dealsch, Kinz, Pahl, Berliner Metallindustrieller an Stieda, Lieren, Moad) geichlonen fins und Mitglied Mi: Judia v. Toledo einer zum Metallfartell gehören. Do: Wand. Gesch. Kreisler Jrene Triesch den Organisation find. Tagesordnung: Stellungnahme zur Komödienkans legten Lohnvereinbarung mit dem BBMJ. 3: Kenne im Korb Zutritt haben nur Rolleginnen und Kollegen, welche sich durch ihr wittaliedsbudy. Eckersberg, G. Alexander. und der mit dem Stempel BBMJ. versehenen Funktionärtarte ausweisen fönnen. Das Metallferiell. J. A.: Deutscher MetaKarbeiter- Berband. Berliner Th. 7.15; Madame Olga Limburg Eugen Burg SCALA Täzl.& Uhr Juferuat. U.: Assenmontag Thalia- Theater Uhr Prinz Ben Jean Th. a. Nollendoript. U.Dein Mund... Theater in d.Rommandant. Str. SU.: Die Sprache der Vögel Wallner- Theater 8 U.: Die kleine Sünderin Theater des Ostens ( Rese- Theater) U.Bachstelzchen OUL Potsdamer Str.3% Alexand.- Pl.- Pass. Der schwarze Stern Turmstr. 1: Fas Spielzsay einer Birne Pompadour Varieté Friedenau, Mainst 14 Achtung! Funiflondre. huna Fritzl Massary a u. Dienstag, den 24 Ditor., abbs. 6 1hr, Roberis, Wirl, Haskell in der Schulania, Roppenplay 12: Gemeinsame Versammlung der Funktionäre, die nicht in den Betrieben des Verbandes Berliner Metallindustrieller beschäft. fins. Tagesordnung: Bericht über ble Berhandlung mit dem BBMJ. Sutritt nur gegen Borzeigung der Functionärfarte und des Mitgliedsbuches. Praschnas Geheimnis Komische Oper ( 72) Dir.: James Klein( 712) Die große internationale Revue in 25 Bildern: Europa spricht davon!! Uebertrifft Paris und London an Pracht und Ausstattung und ist das Fabelhafteste, was aui einer Bühne gezeigt worden ist 6 Pracht- Ballette!! 200 Mitwirkende!! Mister Jackson v. AlhambraTheater in London mit seinen englischen Girls Hauptdarsteller: Margit Suchy, Rosa Feisegg. Balzer- Lichtenstein, Max Landa, Albert Kutzner, Bruno Kastner. Arnold Rieck, Mizi Metelka, Else Reval, Walters, Spira, Bartels usw. Vorverkauf ununterbrechen. Allabendlich Casino- Theater Nur noch bis 2. Nov. 8 Uhr: Lammelmanns Bummelfahrt Circus URANIA Taubenstr.: 8 Uhr. Liberia K. Saal 52 U. Mit der Kamera durch Feld, Wald und Wiesen 8 U. Erforschung des Weltalls Russ.- Hom. Theater Rusch invalidenstry& Uhr. Russisch. Balleti Rage: Bor. Romanoff Ballettm. des ehem. kaiserl. Theaters in Petersburg. ElenaSmirnova, PriTgl. 7, Stgs. auch 3 hr Noch wenige Tage i u.Vergeh. im Weltenraum Die lebenden Theat.a.Rottbus.Tor maballerina, Antoji Bräckenpfeiler Obouchoff. 1. Solotänzer v. ehem, kais. russ Theater. Elsa Krüger, Claudia Pawlowa und das Corps de Ballett Friedrichstr. 218( Apollo- Th.) Ania g 72 Uhr Ende 10% Uhr Vorvkf v. 11 Uhr ab. außerdem b. Werth a. anderen Vorverkaufsstellen Walhalla Theat. Tägl. und die OktoberSensationen Trkt. Werfa. u. Circusk Behrenstr 54 734 Uhr Tal. Die tolle Lola Intern. Varieté 74: Ausik von H. Hirsch Molly Wessely Paul Heidemann Der BlaueVogel Folies Caprice VarietéGotizstraße 9 Nollendorf 1613 Uhr: Das neue dritte Programm. Vorverkauf an allen Theaterkassen und an der Kasse d. Theaters v 11-2u ab 6 Uhr abends M Linienstr. 132( Oranienbg. Tor) Tägl. 3/8 Uhr: Madame Cocoite Spielplan Moritzplatz 16077 Jeden Abend 71/2 U. und Sonntag nachm. 3 Uhr ELITESänger Volkspreise! Vorvki. 11 12 4-6 W Ankauf etall Ranigstor Nave Königst.87 zahit Tagespreise f. Messing, Kupfer, Blei, Zink etc. Monatlich etwa 12 je 35 kg SCHUHPUT Servus Terpentinware Servus, merke sich ein jeder, putzt die Schuh! erhält das Leder. Chem. Werke lub szynski& Co, A- G., Berlin Lichtenberg. Rauchen gestattet Habel- u.Sägespine Restaurant mit Grundstück Die Badewanne VEZIONAR Beethoven- Sonate O diese Beine NTBLANC FULLHALTER GERA STOFFHAAS FINDRICHSTR- 851HAUS CAPÉ BAVER Gold Jedes Wort 12 M. Das fettgedruckte Wort 14 M.( zulässig 2 fettgedruckte Worte). Stellengesuche und Schlaistellenanzeigen das 1. Wort( fettgedruckt) 8 M., jedes weltere Wort 6 M. Worie mit mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt Verkäufe gemischt zu vergeben. Reichshallen Th. täh Dorotheenjir 3 11 Allabendl. 74 Uhr ( Gartenlokal oder Saalgeschäft) Tauit iür Fabritationsbetrieb Fröbel Rud. Oehlke, Berlin 2033 Cübbener Str. 1. Tel: Morigplay 1709. Sonntag nachm, 30, halbe Preise 99 STETTIRER Operlin- Instit. Pri vat- Haushal schule Sang. Heinr Pollack, Bin. Binhoff- Wilhelms r.10.Beste Brett'l H.& P. Uder, 5016, Engelufer11 Ausbildung junger Zigaretten, Kau-, Rauch- und Schnupftabake Mädchen. Prospekt 6. A. Hanawacker, Goldfarb, Landfrieden, Eicken, Raulins Anf.7%/ U. Mark 198/ 1ldenkett. Geöffnet 8-2, 3-5 Uhr. Moritzol. 3014. 13720 Rennen zu Grunewald Dienstag, d. 24. Oktbr. nachm. 122 Uhr rfolg haben Inserate im Vorwärts Silber- Brillanten Hodam Kapitän- Kautabak Linkstraße 45 Platin, alte Münzen Uhren, Zahngebisse Ecke Potsdamer Str. Hohe Ankaufspreise Kleine Anzeigen Musikinstrumente Klaviermacher ift im Geschmack unübertroffen; in Bigarrenhandlungen erhältlich. und Potsdamer Platz C. Röcker, Berlin, Lichtenberger Str. 22( Rst. 3861 für die nächste Nummer mässen bis 42 Uhr nachBerlin SW 68, Lindenstraße 3, abgegeben werden. Dieselbe ist wochentags von 9 Uhr vormittags bis 5 Uhr nachmittags geöffnet Anzeigen mittags in der Haupt- Geschäftsstelle des Vorwärts. • Stellengesuche Jurist, Dr. Bolkswirtschafter und rer. pol., sucht Stellung in Arbeiterbewegung( bei Arbeitnehmerverband, Gewerkschaft, in der Partei oder an eitung). Angebote unter R. 879 Ann. Exp. Rofiefsly, Bonn. Stellenangebote 196/17 Bettwäsche 5 Prozent Rabatt! Nur 130 000 Razt zahlt wirklich für kreuzbis 27. Enorm günstige Gelegenheit. faitige Bianos wegen dringenden BeBettbezüge 975.-, 1250.-, Riffen 200.Bianas, gebrauchte, billigst. Meter, barfs Boigt, Neukölln, Kaiser- FriedrichStraße 58. Telephon: Neukölln 9777. Mittwoch. den 25. Offober, nachGelegenheitsläufe in Bettwäsche spott- Balen 520- an. Jnletts 1950.-, Sand Chausseestraße 33. Vianes preiswert. Gädceinlauf, Garne. Emballage, mittags 5 2hr, in den Sephienfälen, billig: Beitbezüge, Linon, Distiti, Da- tlcher 55.-, Wäsche stoffe, Lalenstoffe, mast, Rüchen, Handtücher Wäscheftoffe. Damafte, bunte Bezüge, Stidereififfen eint. Brunnenstraße 35. Aratau, Strausbergerstraße 52. Sophienstr. 17/18( Gänger aal): Hemden, Beinfleider. Riefenauswahl. fabelhaft billig, da riesige Mengen AbPianes, Flügel 36 000.- an. Raben- Settlotte, Weintorte. Staniole Pauft Versammlung Seppiche. Gardinen. Brüten, Diwan- schlußware. Rur gute Qualitäten. Gejedes Quantum Brand, Linienftr. 201a, Deden, Tischdecken, fertige Betten. waltige Massenauswahl. Berliner Bett- ftein, Münzstraße 10. aller Kolleginnen und Kollegen, Steine Lombardware. Nur im Wäsche- wäschefabriten, Chausseestraße achtund- Grammophene, Eichenapparate, mit Laden( Rofenthaler Tor). die in der Galvanik beschäftigt find. hof. Leihhaus Morigplag 58a. achtzig( gegenüber Liefenstraße); Butt- 10 Platten 4000.-, neue und gebrauchte, Säde, höfehlenb! Backleinen, tamerstraße 1, Wilhelmstraße. Spottbillige Gelegenheiten. Tagesordnung: 1. Die Gituation in 8wigers, Garnetauft Märkische Sackhandlung, Krenzfüchse, Pelzwaren Spottbillig. dem Galvaniseurberuf. 2. Disfusion. Leihhaus, Reinidendorferstraße 105( Set tauf. Geöffnet 9 bis 7. Georgenkirchstraße 58. Lützow 3361. Größte Spezialfabriten mit Detailver: Charlottenstraße 74/75. Das Erscheinen aller ist Pflicht. Grammophone, Spulendrähte, Kabel, Liken, Motore, telbedplat). goldreinspielend. fämtliches Installationsmaterial fauft Mitaliedsbuch legitimiert.. Bettwäsche billig! Diese Woche wie Krenzfühle, Alaskafüchse, fämtliche BettSinz, Elfaffer Str. 76a. Nord 4688. Belzarten, größerer Schraubenfabrik in füddeutscher fpottbillige Sommerpreise. Der äußerst günstige Angebote. bezüge, gute Qualität, 975.-, 1450.-, Holzschrauben, Nägel kauft Elsholz Großstadt werden mehrere tüchtige, ledige Friedrichsgracht 1. Snlette 1850. an. Hemdentuch 195. fauft, Louisianatuch, Dedbettbreite, 490. Ede Achtung! Weißmetan. Achtung! Reine Lombardware. Leihhaus Rosen 1850.-, Bettlaten 475.- 725.- 975.* thalertor, Linienstraße 203/204, Ecke Mittwoch, 25.Oftober, abbs. 6 Uhr, im Rosenthalerstraße. Reichenberger Hof, Reichenbergerstr.147 traße. enorm Schlüpfer, Gehpelze, Füchse aller Art. Keine Lom bardware. Achtung! Kunstgewerbe. Achtung! Sisirischer Kreafus, felter fun, nur Bietsch, Streligerstraße 47. Kaufgesuche * 4 * * Für die Automaten- Abteilung Treibriemen, neu, gebraucht, ruft Antomaten- Ginsteller 199/8 gel. Bizemeister mögl ledig, für angenehme Dauerftellg. Angeb. v. Bewerbern, die befond. ichtig im Ein- u Umstellen v. Schraubenautomat. übl Systeme find u. Erfahrg. L. Attord eftlegg u im Umgonge m. Ar Anbeitern haben, unter N. S. 1933 an Rudolf Wolfe. Niirnberg. 4617 Chauffeur für Motorrad mit Beiwagen von großer Attiengesells aft sofort gesucht. Schriftliche Offerte mit Beugnisabschritten und Gehaltsforderung unter J. P. 6507 an Rudolf Mosse, Berlin SW 19 Exiafzimmer, Speisezimmer, Herren verkauft Hempe, Grüner Weg 86. nzige, Winterpaletots, Winter Ueberschlaglaten, Plumos, Pavadetissen, zimmer, Einzelmöbel, Teppiche, Klei Berjammlung widipfer, Cutaways, Bir taufen rohe Kanin zu höchften ferner Borarbeiter, bzw. Gehrodanzüge. Wäschefteffe, Dimiti, Damast, 8itchen, dungsfüde, Federbetten, Nachlässe. Breifen. H. Bitschpatsch u. Co., C. 19, Gummimäntel, Hosen bil. Handtücher, beste Qualitäten, Söd ftzahlender. Rönig, Elfasserstr. 19. Wallstr. 21/22. aller Kolleginnen und Stollegen lige Breise. Friedensstoffe. Retne enorm billig! Prima reinleinene Tisch- Norden 749. aus den Betriebender WeißmetallLombardware. Leihhaus Rofenthaler tücher und Gervietten. Zuvortommende Alte Schallplatten in großen Men- Geschäftsankäufe Industrie, deren Inhaber nichtor, Linienftr. 203/204. Ede Rofenthaler fachmännische Bedienung. Hotels, An* ftalten Rabait. 300 M., fauft Ringewald, Mitglicher des BJ. find. Stumpe u. Jdger, gen, Rilo Flüchtlinge suchen dringend Eristena Tagesordnung: 1. Bericht von der Leibhaus Spiegel, Chauffeestraße 7, Größte Bettwäsche- Spezialfabrit, Rott- Schreinerstr. 57, Sof parterre; John, gefchäfte, Grundstücke. Degen, Chauffee. Lohnverhandlung. 2. Discussion verkauft fpetibilig eritfiafilge Anzüge buferdamm dreiundsiebzig, Landsberger- Großbeerenstr. 9, Laden. ftraße achtundachtzig, Dresdenerstraße 3. Berschiedenes. Metallabfälle, Edelmetallbruch, Qued. traße 116, Botsdamerstraße 68. Sportpelse, breiunddreißig. Ragenjaden, filber, 8ahngebisse. Münzen höchstzah. rufen: Norden 62, Kurfürst 3686. Mitgliedsbuch legitimiert. lend. Chriftionat, Röpenickerstraße 39 Garbinenverlauf, Künstlergardinen,( schrägüber Adalbertstraße). weiß, creme, bunt, Fenster, dreiteilig 360, 500, 650, 725 bis 1800 Mart. Stores, Fahrradankauf, Linienstraße 19.[ 1499 Unterricht prachtvoller Blaufuchs, Gilberfuchs. Bettdecken, Mabrasgardinen, Gardinen- Gäde fauft Bener, Gollnowstr. 9. Donnerstag, 26. Oftober nachmittags 3obelfuchs, außerdem elegante Ragen stoffe, Mull, Etamine, Leinenportieren, Englisch. Harry Neumanns Winter5 Uhr, im Reichenberger Ho, iade. Klaviere, Flügel, Perferteppiche fucht furfe beginnen Donnerstag, 26. OktoSportpelz, billig verkäuflich. erandrinenitr. 44 11. Ede Buggardinen, Tischdecken, Divaneden bringend Serer. Ballasstr. 9( Anruf ber, Bolkshochschule, Gipsstraße 3a. Reichenberger Straße 147: ufw., weit unter Ladenpreis. Bizniger. Rurfürst 9104). Kommandantenstraße. Anfänger 6½, Fortgeschrittene 8 Uhr. Wichertstr. 73 1. Rein Laden, am RingStüd 60.- Monatlich 200 Mart im Boraus. 2541b Seppise, herrliche Persermuster, Di- bahnhof Schönhauserallee, Hochbahnhof Grammophonplatten, aller Kolleginnen und Kollegen vandeden. Brüden, billige Gelegenheit. Nordring. Fahrtvergütung. 1/383 trichterlofe Grammophone kauft 3wigers, Raufmännische Privatschule Strah aus den Betrieben des Berliner Reschte, Neukölln, Raiser- Friedrich- Kinderwagen, Klappsportwagen, Rin. Charlottenstraße 74/75. lendorff, Spittelmarkt, Beuthstr. Straße 5 III. 181/17 berdrahtbettstellen, neue und gebrauchte, Rezkflaschen und Steinkruten fauft Buchführung, Rechnen, Schriftverkehr. Rottbufer Schwarzmann, Germania Berfandhaus, Große Frank Schönfchreiben, Deutsch, Maschinen Schlosseriehrlinge, renatagie, Robelfüchse, Gilberfüchfe. perkauft Lohnverhandlung. 2. Distusfion. Blauwölfe. Täglicher Riefenverkauf zu Damm 93. Bentilatoren- Gesell. 3. Verschiedenes. Sensations- Sommerpreisen.( Reine Ber- Bersuch macht flug! Seihhaus" Brun- Berfer und deutsche Teppiche tauft den, Lehrpläne unentgeltlich. Mitgliedsbuch legitimiert. fagware.) Pfandleibhaus Schönhauser nenstraße 5. Firma achten! Täglich höchftzahlend Reschke, Neutölln, KaiferTechnische Privatschule Dr. Werner, fchaft, Bastianfte 17 Allee 115( Singbahnhof Hochbahn großer Berkauf maßmäßig hergestellter Friedrich- Straße 5. Tel. Neukölln 9123. Regierungs- Baumeister a. D., Berlin. hof). Anzüge, Baletots, Schlüpfer, Cutaways, Achtuna! Orthopädische Gruppe., Schlüpfer, Baletots spott Ghallplatten; Stild bis 150.-, Rilo Reanderstr. 3. Maschinenbau, Elettro. Niesen- Auswahl. Hofen. Belzwaren: 300. zahlt grundreell Weseloh, Fried. technit, Hochbau. Abendlehrgänge, Gehpelze, Sportpelze, Ragenjaden, richstraße 9. Tageslehrgänge. Donnerstag, den 28. Ditabre, abends billig. Leihhaus, Reinidendorferstraße 105 na horren billigen Preisen höchstblend Arndt, Utrechterstraße 10. Verschiedenes Neubrandenburg tungsbaucon Mandolinen Geigen, 6 Uhr, in der Brauerei Bögon,( Rettelbedplay). Reine Lombardware. Raninjaden, Gealmäntel, Streusfülchfe ufw. zu Prenzlauer Allee( tleiner Saal) Leibhaus griebrichstraße 2( Hallesches Reine Lombardware. vertauft spottbillig elegante AnBerkaufe Winterüberzieher, Whatsapparate tauft Rose, Gollnow große allge, Schlüpfer, Paletots. Gelegenheits- fchlante Figur, desgleichen einen für fraße 16. täufe: Sportpelze, Gebpelze, Ragenjaden, eine Figur, Damenbut, schw. Gamit. Belamäntel, Füchse aller Art. Reine Bechmann Hagelbergerstr. 14, III Tr. Versammlung Kunstgewerbes. Tagesordnung: 1. Bericht von der Versammlung ber orthopädischen Gruppe. Achtung! 0 Lombardware. . 11. Erfiriaffiger furter Straße 63. Königstadt 6334. ſchreiben, Uebungsstunden, diftatſtun, fellt ein WerkzeugSof parterre. fauft berger Str. 4. * Grundierer Derlangt für Berlin, Görliger Straße 52. dauernd ein b. H. macher der Sicherheit im Meffen, Zeichnungen lefen u. Weiterleiten Don Arbeitsstücken hat, als Kontrolleur flir Berlzeug und Goldleistenfabrik fucht 46 11 Werkführer Feldstecker, Photoapparate tauft Bert rene Hebamme Edel. Bülowitr. 62. Gewißenhafte Untersuchung. Erfah. 2- Zimmer Wohnung Berliner Großfirma verhanden 46/8 gesucht. Offerten er beten unter J. H. 8282 Ohne Verbandsbuch tein Zutritt. aentrale, Oranienstraße 138, 1. Etage. Privstanfnahme, Untersuchung. Seb- Mecklenburgische an Rudolf Mosse, Silbershmelze Chriftionat, Köpenideramme Hartwig, Invalidenstr. 148. Berlin SW 19. Donnerstag, den 28. Offober, nad Getragene Friedensanzüge, große Aus. Möbel Hraße 20a( gegenüber Manteuffelstraße), Vertrauensvolle Auskunft, mittags 42 Uhr, in den Mufiter- wahl. zum Teil auf Geide, fehr ilig. tauft Platinabfälle. Unter- Goldleistenfabrik. Bahngebisse, falen, Kaiser- Wilhelm- Straße. Mabelhaus Rehfeld. Badftraße 34. Schmudfachen, Glühfirumpfafche, Qued uchungen, Arzt. Erfahrene Hebamme. fede Figur peffend, auf Lager. Frad.. in Schlafzimmern, filber, fämtliche Metalle. 1428 Hildesheim, Lothringerstr. 34/35. Smolinganzüge. Schnurmacher. Gelegenheitstäufe Branchenversammlung Straße 108 Saben. Sodhbahn Drantenir. Spelfezimmern, Cinzelmöbeln. neu und Rat umsonst, gewiffenhafte Behand Kugellager, Rugeln, Magnete, VerDer Zigarettenmaschinenführer und gebraucht. Stube und Küche, 16 Teile, Stennenerregend! Kreuzfilchse, Silber- 29 000.- Komplette Küchen von 9500. gafer. Bündterzen, lauft habitzahlend lung, langjährige Erfahrung, HeizungsBetriebshandwerter. Frau Rammonat, A. Pils, nur Reinickendorferstraße 93, geprüft. Straus monteure füife. Stotfüdfe, Alastaftichfe, Robel- Rur folange Borrat. Cagesordnung: 1. Bericht. 2. Branchen füchfe. Opoffum, Wölfe. Stuntic. Riefen Chaiselongnes, Sofas, Auflage und Betriebsangelegenheiten. 3. Ber- auswahl! Rahngebife, Rahn bis 2000,-! Blatin 132 000 Ratsuchende! Bereinigung der Bezahlung über Laschiedenes. fabbat bicice Commer: matrahen, Patentmatrasen 2600. Wali berfachen! Sten Rechtsfreunde: nur Friebrid, ftraße 127. til, ftellt fojort für für Bronziererei preise! Spezial- Belzverkauf im Leihter, Stargarderstraße achtzehn. u.Ferligmacherei. niolpavier! Das Erscheinen aller Kollegen ist baus Worschauerstraße 7. Rur neue, Quedflber! Glühftrumpf Anerkannte Brozeßabteilung. 9-7. Off unter SO H.821 Kussatz G.m. Chaiselongues 1800.-, Metallbetten afche bis 900,-! Rinn! Binngefchirr! ringend erforderlich. teine Verfaswaren! an Rudolf Moffe, 2000.- Patentmatratzen, Bolsterauf. tauft Edelmetall- Einkaufsbureau, Weber Gefunden Verloren 50 36, Forster Str 41 Wiener Sir 16. Erebit- Meth. Künstler- Gardinen. Ma Achtung! dras, Stores, Bettdecken, Tisch und gen. Kinderdrahtbett. Meide, Auguft ftraße 31( auf Sausnummer achten!). große Auswahl. traße 32a, Quergebäude. Schallplatten vielmehr zahlt Bietfch, Gelber Schäferhund,„ pras", Marte ir ausgezeichnete Lage Süddeutschlands Die geitungs Ausgabeftelle Chaiselonguebecken, Zahlungserleichterung im großen Mö 2888, 15. b. M. Lichtenrader Chaussee tüchtiger, unverh. Mechaniker ammel, Sophienpraße 5, if aperte Muster, bequeme Teilzahlung. Elfafferite. 44 I, Oranienburgertor. belfeller, wenig miete, daher preiswert, Schallplatten, Schellad, Leim fauft fchnung: Strefantrag wird nicht gestellt pon Auto mitgenommen. 2009 M. Be Klichen, iermit aufgehoben. Solafzimmer, Wohnzimmer, Silberfüchse, Beiß Bettstellen, Einzelmöbel. Schönhauser Schriftliche höchftzahlend Silberwölfe, Allee 50, Berner, Belle- Alliancestr. 83. Selle tritt Mestaurant Alement, fuchie, Blaufühle Robelfilchfe, Genl. Garantie. Schak, Brunnenstraße 169, of 1. Sophienste. 6. mäntel, Bibermäntel außergewöhnlich Achtung, Eingang Antlamerstraße. Gold, Silber- Bruch, Blatin, Brillan billig. Riefenlager, Gelegenheiten. ten, ausländische Gold. Gilbermingen. Möbel- Vorbel, Morisplay 58. Fabrit Rahngebiffe. Bahn 15 bis 500 Mart, tung! Sie finden, was Gie fuden, gut und billig. Blauer Bazar, Raiser- Wilhelm- gebäude. Sofort Geld, Ratenrückzahlung. Büg Gediegene Wohnungseinrich tungen zu denkbar niedrigsten Preifen. Brennkifte, Rontattifte, goldene Uhren, net, Große Frankfurterfit. 141. Straße 16, Alexanderplah. Ringe, Retten, Quedfilber, Double, Riefenauswahl in Nusbaummöbeln, ipata tauft zum Auslandskurs Rurt Geld sofort. Natenrückzahlung. Aram. Belzgelegenheitslauf! Gilberwolf, eichenen Schlafzimmern, Speisezimmern. pig. Linienftr. 88( 9ofenthalerpl.). Kreuafuchs, feiten fchon, Opoffumichal Serrenzimmern, Allchen. Volitermöbeln. Rehlert, Berlin, Lothringerstraße 34. Laß, Aleganderstraße 8a, fauft PrisSofort Geld, Ratenrüdzahlung. Mi. fade, Sportpelz, verkauft billig Feige Auflegematragen, wunderbare Wand- Garberoben, Bartiewaren. Chaiselongue, Chaiselonguebede 250. ton, Mohftraße 12. mengläser, Wäsche, Stoffe, Gardinen, Gelb file jebe Wertfache. Höchfte An. Dölz, Immanuelkirchstr. 24 Weinflaschen! nzge, Schllipfer, haltbare, folide behänge. Politerer. Bappelallee 12. Staufe jeden Poften laufspreise für Pfandscheine, Brillanten, Fischer, Bastianstr. 7 Metallbetten, Rüchen, auf Teilzahlung Weinflaschen Bolff, FriedrichSettflaschen, Rognal. Goldgegenstände. Stoffe, teilmeise wenig getragen, CutSchmidt, Bärwaldstr. 42. Alte Schönhauser flaschen, Weißbierflaschen fowie fämt. ftraße 41 III. aways, Streifhofen, Burfchenanzüge au pertauft Wenger, fonkurrenzlos billigen Breifen. Lager. ftraße 20 liches Altpapier, Beitungen, Bücher. Pfandscheine, Bertgegenstände kaufen Lindenstr. 3, Laden, besuch lohnend. Monatsgarderobenhaus. Baltfaden Stripturen, Alteifen. Sole ab. 3fen- mit Rüdtaufsrecht, behördlich tongeffio. Weinmeisterstraße drei, L 25526 dahl, Blumenstraße 17. Rönigstadt 7068. niert, Harder u. Co., Neue Roßit. 7. Hauptexpedition Vorwärts. ching! Gelometall. Die Au beren Sigung der Branchen tommiffionsmitglieder der Gelb. metallindustrie findet in diesem Monat nicht statt. 128/11 Zähne von Die Orisverwaltung. 60 20. mur drsiki an Ausführ, Teil Aahl Spez. Zähne ohne Gaumenplatte Tor. 9-7 Gonntag 10-12 Hempel Linienstr 220, nahe Schönh. edten Stuntsfragen, bildschöne Kagen. Brilberite. 42 II( Schlo plat). Bertaufe Muschelbett. ftraße 18 IV. Twelfer. * Streligerstraße 47. * Gerdvarkenr 25566 für Daueritellung gesucht, der später Meifter werden fann. Bersönl. zu melden bei Brinkmann, erleberger Straße 13. Botenfrauen und Männer stellt fofort ein