Nr.574 39.Jahrgang Ausgabe B Nr. 279 Bezugspreis: Für den Monat Dezember 750,-, Doraus zahlbar. Unter Kreuzband für Deutschland, Danzig, Saar- und Memelgebiet sowie Desterreich und Luxemburg 900,-., fir pas übrige Ausland 1280,- M., Postbestellungen nehmen an Belgien, Dänemart, England, Estland, Finnland, Frant. reich, Holland, Lettland, Luxemburg, Desterreich, Schweden, Schweiz. Tschechoslowakei und Ungarn. Der Vorwärts" mit der Sonntags beilage Bolt und Reit", der Unter haltungsbeilage ,, Heimwelt" und der Beilage Siedlung und Kleingarten" erscheint wochentäglich zweimal, Sonntags und Montags einmal. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin" Abend- Ausgabe Vorwärts Berliner Volksblatt 15 Mark Anzeigenpreis: Die einspaltige Nonpareillezcile toftet 160,-. Reklamezeile 800,-. ..Kleine Anzeiger das fettgedruckte Wort M.( zulässig zwei fettgeorudte Worte), jedes weitere Wort 35, M. Stellengesuche und Schlafftellenanzeigen das erste Wort 25, M., jedes weitere Bort 20,--. Worte über 15 Buchstaben zühren für zwei Borte. Familien- Anzeigen für Abonnenten Zeile 50,- M. Anzeigen für die nächste Nummer müssen bis 4½ Uhr nachmittags im Hauptgeschäft, Berlin SW.68, Linden straße 3, abgegeben werden. Geöffnet von 9 Uhr früh bis 5 Uhr nachm. Zentralorgan der Vereinigten Sozialdemokratifchen Partei Deutfchlands Redaktion und Verlag: SW 68, Lindenstraße 3 Fernsprecher: Redaktion: Dönhoff 292-295 Verlag: Dönhoff 2506-2507 Dienstag, den 5. Dezember 1922 Die großen Unbekannten. Weitere Aussagen im Scheidemann- Prozeß. Leipzig, den 5. Dezember. Zu Beginn des heutigen zweiten Verhandlungstages wurde in der Beweisaufnahme fortgefahren. Bor Eintritt in die Zeugenvernehmung richtete der Barsigende zunächst an den Angeklagten Hustert die Frage, wem denn das Gut Klein- Althammer gehöre, auf dem beide Angeklagten unter den Namen Halber und Wurm als Waldarbeiter tätig waren. Hustert: Es war fein Gut, sondern eine Oberförsterei des Fürsten Hohenlohe- Dehringen. Borf. zu Dehlschläger: Sie haben gestern entschieden bestritten, daß Sie während Ihres Kasseler Aufenthalts nach Berlin und Wiesbaden gereist sind. Dehlschläger: In Wiesbaden war ich im April von Elberfeld aus. Ich habe dort eine befannte Dame aufgesucht. Zeugen, nur furz als Forftreferendar vorgestellt wurde. Den Namen habe er nicht behalten. Dehlschläger habe den Herrn gleich beiseite genommen, und er, der Zeuge, sei sich dann überflüssig vorgekommen und fei gegangen. Bor: Ist Ihnen nicht aufgefallen, daß die beiden so viel Zeit hatten und sich im übrigen mit nichts beschäftigten? 3euge: Ja. Als ich Hustert einmal darüber befragte, erklärte er, er mache Geschäfte für eine Papierfabrit. Bors. zu Hustert: Wer war denn der Herr, der damals ge fommen ist? Anget. Hustert: Das weiß ich nicht. Anget! Dehlschläger: Es war ein Forst referen dar namens Horst Renard. Ich fannte ihn von Hamburg, wo wir zusammen im Lazarett gelegen hatten. In Kaffel hatte ich ihn zufällig getroffen und er hatte mich gebeten, ihm etwas Geld zu Bors: Das hätten Sie doch auch gestern sagen fönnen. Als nächste Zeugin wurde dann die Stüße Katharina Waldleihen. Ich gab ihm 400 m. und nahm ihn deshalb etwas beiseite.schmidt aus Staffel vernommen, die feinerzeit bei Frau v. Schlieben tätig war. Sie bekundet, daß Dehlschläger bei Frau n. Schlieben ein Zimmer gemietet habe und daß er dann mehrere Tage hindurch den Besuch eines Herrn, namens Günther, empfangen habe. Dieser Günther sei aber nicht mit Hustert identisch gewesen. Dann habe Dehlschläger immer von einem Freund erzählt, der entweder schon in Kassel sein sollte oder täglich dort erwartet würde und schließlich sei dann Hustert erschienen und habe sich ebenfalls bei Frau v. Schlieben eingemietet. Bom gleichen Tage an sei dann Günther nicht mehr gekommen. Hustert: Ich war es, der Dehlschläger in den ersten Tagen öfters besucht hat. 3eugin: Nein, es war ein anderer Herr. Borjigender legt ihr das Bild eines junges Mannes in Uniform vor: Bares vielleicht dieser Herr? 3eugin: Ja, er ficht dem Bild ähnlich. Dieser Herr ist dann nicht mehr erschienen, als Hustert bei uns einzog. beiden? Borsigender: Wie waren denn die Geldverhältnisse der 3eugin: Sie haben pünktlich u.id gut bezahlt, mehr als alle anderen Mieter. Dehlschläger hat dann der Frau v. Schlieben auch eine Summe, entweder 1500 oder 15 000 m. zur Aufbewahrung gegeben. Auf Befragen des Vorsitzenden, der ben am Tatort gefundenen eichenen und vorlegt, erklärt die Zeugin, daß fie einen ähnlichen Stock im Zimmer der Angeklagten gefehen habe. Weiter gibt sie an, daß Dehlschläger zuerst sehr solide gelebt habe, später aber, nachdem Huftert cingezogen war, mit ihm immer spät abends nach Hause fam. Bors. zu Hustert: Ich habe den Eindrud, als ob Sie erst später nach Raffel gekommen find, als ob Sie von Dehlschläger erst als Gehilfe zugezogen sind. Hustert: Nein. Bir tamen zusammen nach Raffel. Zeugin: Anfang Juni zogen dann beide weg, obgleich sie die Miete bis zum 15. Juni bezahlt hatten. Als ich einige Wochen später abends nach Haufe tam, begegnete mir an der Haustür plößlich Dehlschläger. Ich war ganz erstaunt, daß er in Kassel war, denn sie hatten bei ihrem Fortgehen gesagt, fie verließen die Stadt. Als id) dann nach oben fam, äußerte Frau v. Schlieben, die an= scheinend betrunten war, Dehlschläger würde nächsten wiederkommen und er folle das Zimmer eines Mieters bekommen, der ausziehe. Borf: So, wann war denn das? 3eugin: Das war 8 bis 14 Tage nach Pfingsten. Ich habe ein anderes Mal noch Dehlschläger in der Hohenzollernstraße in Raffel getroffen. habe nur einmal meinen Roffer holen wollen, habe ihn aber stehen Dehlschläger: Ich fann mich dessen nicht entfinnen. Ich laffen. Borf.: Es ist doch aber merkwürdig, daß Sie nach dem Attentat bei Frau v. Schlieben gewesen find. Angell. jdymeigt. Damit war die Vernehmung des Zeugen Böke beendet, der dann véreidigt wurde. Die nächste Zeugin ist die Bensionsinhaberin Wagner aus Raffel, bei der Dehlschläger und Hustert, solange sie bei Frau von Schlieben wohnten, gegessen hatten. Die Zeugin befundet, daß sie sich des öfteren mit beiden über Politik unterhalten habe. Kurz vor dem Attentat habe Dehlschläger einmal geäußert: Alle, die heute in der Regierung find, sind Spizbuben und Hustert alunten und gehören vor die Pistole." äußerte ein anderesmal: " Scheidemanns Tage sind gezählt." Vorwärts- Verlag G.m.b.H., SW 68, Lindenstr. 3 Posticheckkonto: Berlin 375 36 Bankkonto: Direktion der Diskonto- Gesellschaft, Depofitenkasse Lindenstraße 3 Ein Sieg des Finanzkapitals. Zur Schweizer Volksabstimmung. Wie wir bereits in der gestrigen Abendausgabe_meldeten, ist bei der am Sonnabend und Sonntag in der Schweiz vorgenommenen Boltsabstimmung über die Vermögensabgabe die sozialistische Initiative mit 725 000 gegen 110 000 Stim men verworfen worden. Diefes Abstimmungsergebnis bedeutet einen bedauerlichen Mißerfolg unserer schweizerischen Genossen. Noch im September dieses Jahres vermochten sie bei der Volksabstimmung über die Ler Häberlin eine Mehrheit von 372 000 gegen Gefahr dieses Buchthausgefeßes zu beseitigen. Jetzt jedoch 299 000 Stimmen auf die Beine zu bringen und damit die haben nicht nur die bürgerlich- demokratischen Mitläufer die Sozialdemokratie im Stich gelaffen, es scheint auch, daß manche proletarischen und halbproletarischen Kreise durch die strupellose, vor feiner Drohung zurückschreckende Agitation der tapitalistischen Parteien schwankend geworden sind und der Sozialdemokratie die Gefolgschaft versagten. Vor allen Dingen aber dürfte auf den Ausgang dieses Referendums die eigenartige Struktur der schweizerischen Bevölkerung eingewirkt haben, die trotz der weit fortgeschrittenen Industrialifierung und Proletarisierung des Landes einen starken fleinbürgerlichen Einschlag aufweist. Bei der von den Sozialisten geforderten Initiative handelte es fich darum, durch Ausschreibung einer Vermögensabgabe die erheblich gestörte Finanzlage der Bundesregierung aufzubessern und Mittel für die schon längst zugesagte Verwirklichung der Sozialversicherung, der Alters-, InvalidenHustert: Er fei nicht so beschränkt, folche Geständ- und Hinterbliebenenversicherung zu beschaffen. Zu diesem niffe zu machen. Die Zeugin bleibt aber bei ihren Bekundungen. 3wed sollte eine einmalige Vermögensabgabe erDann wurde Polizeiinspektor Lennark aus München- Glad- hoben werden, die den Kantonen und den Gemeinden die Erbach vernommen, der f. 3t. auf Grund von Mitteilungen über Befüllung ihrer sozialen Aufgaben ermöglichte. Abgabenfrei ziehungen der Elberfelder D. C. zu den Rathenau- Mördern in der follten zunächst die ersten 80 000 Frant des Vermögens, dann Rathenau- Mordfache tätig war. Der Zeuge gab an, daß ihm von für die Ehefrau weitere 30 000 Frank und für jedes mindereinem Gewährsmann, und zwar von einem Offizier, nach dem Rathenau- Mord die Mitteilung gemacht worden fei, daß ein Student fred Günther, der militärische Leiter der D. C. Elberfeld, sich dahin geäußert habe, Tillefsen habe Hustert beauftragt, Scheidemann zu beseifigen. Ueber das Berhältnis Hufterts und Dehlschlägers zur D. C. hat der Zeuge seinerzeit nichts ermittelt. Auf Befragen des Vorsitzenden erklärte Hustert zunächst, daß er der D. C., wie er auch immer behauptet habe, nicht angehöre, daß er sich nur als zugehörig zu ihr gefühlt habe. Auf Veranlassung seines Berteidigers Rechtsanwalt Bloch betont Hustert weiter, daß er entgegen den Angaben des Beugen Lillefsen nie in seinem Leben gesehen oder gesprochen habe. Gegen die Ernährungskatastrophe. Sozialdemokratische Juterpellation im Reichstag. Die gewaltigen Preissteigerungen der letzten Wochen und die bedrohlichen Nachrichten über den Stand unserer Brotversorgung haben die sozialdemokratische Reichstagsfraktion veranlaßt, folgende Interpellation einzubringen: Die fortgesette Steigerung der Preise aller Lebensmittel, die allein im Monat November wesentlich über 100 Pro 3. betrug, stellt die stärkste Bedrohung der Gesundheit und Arbeitsleistung und droht die Wirtschaftskatastrophe Deutschlands zu des Lebens der Bevölkerung dar, schwächt ihre Arbeitsfähigkeit und jährige Kind 10 000 Franks fein. Von dem diese Beträge überjährige Kind 10 000 Franks sein. Von dem diese Beträge übersteigenden Vermögen sollte die Abgabe zu entrichten sein, und zwar in einer Höhe von 8 Proz. für die angefangenen oder vollen 50 000 Frank des abgabepflichtigen Bermögens bis zu 60 Proz. für die 31 Millionen übersteigenden abgabepflichtigen Bermögen natürlicher Personen. Für juristische Personen ( Attiengesellschaften, Genossenschaften) sollte die Bermögens abgabe 10 Proz. des abgabepflichtigen Vermögens betragen. Der Bund, die Kantone, die Gemeinden, die öffentlich- rechtlichen und firchlichen Körperschaften sowie die Körperschaften und Anstalten fulturellen und gemeinnügigen Charakters follten von der Abgabe befreit sein. Alles in allem wurde ange= nommen, daß der Gesamtertrag der Abgabe 1250 Millio nen Frant ergeben würde, was bei einer Schäzung des Nationalvermögens der Schweiz von 30 Milliarden etwa 4 Proz. des Nationalvermögens bedeutet hätte. Wie in der sozialistischen Bresse berechnet wurde, wären lediglich etwa 100 000 Personen oder 2,6 Proz. der Bevölke= rung von der Abgabe dirett betroffen worden. Troß dieser geringen Zahl der Abgabepflichtigen hat die bürgerliche Breffe in der Schweiz es dennoch verstanden, alle privatwirtschaftlichen Instinkte breiter Bevölkerungsfreise gegen das Gefez aufzupeitschen und eine starke Bewegung graulich gemacht, beginnend mit der drohenden KapitalsabMan hat die Bevölkerung mit allen möglichen Schrecknissen gegen den sozialistischen Reformplan in die Wege zu leiten. Die durch diesen Zustand hervorgerufene Beunruhigung vermeidlich folgenden Zusammenbruch der schweizerischen Inwanderung aus der Schweiz bis zu dem Hinweis auf den unund Erregung der Bevölkerung wird gesteigert durch die be- duſtrie. Einzelne Unternehmer haben sich damit nicht begnügt, drohlichen Nachrichten über den Stand der Brofversorgung. fondern drohten ihren Arbeitern für den Fall der Annahme Sch möchte Sie doch ermahnen, hier Ihre Haltung zu Mach amtlichen Mitteilungen ist die Ablieferung der Brotgezelde der Vermögensabgabeinitiative mit Schließung der Fa. amber ch erinnere nur an Ihr geftriges Auftreten gegenüber umlage äußerst gering. Während im vorigen Jahre bereits am briten. Die Hauptursache dieser Hehe war indes nicht die Abanberra Rebentläger, der sich hier mit geradezu bewunderns. 30. November rund 1 375 000 Tonnen abgeliefert wurden, so in diesem gabe selbst, sondern die Tatsache, daß bei Annahme der Ber30. gube und 000 wurden, biefem merter Nachficht und Objektivität geäußert hat. Dan Durbe der Reiſende Bote aus Elberfeld vernommen. Jahre bis zum 30. Movember 610000 Tonnen, also nicht die mögensabgabe die Banktresors ihre Geheimnisse verraten und Er blieb zunächst unvereidigt und wird vom Vorsitzenden streng zur Hälfte. Da außerdem die Käufe von Auslandsgetreide infolge des sich dann der Steuerbetrug offenbart hätte, den die Reichen Bahrheit ermahnt. Böte bekundet, daß er politisch nicht organisiert niedrigen und sich ständig verschlechternden Markſtandes faft un- feit Jahr und Tag mit dem Staate trieben. Gerade die Kreise, fei, daß er Hustert von Elberfeld her nur oberflächlich fenne. möglich find, erscheint die öffentliche Brotversorgung, die Grund- die am meisten die Aufdeckung ihrer Bankgeheimnisse fürchteIm Mai habe er in der Nähe von Kaffel feinen Urlaub verbracht lage unserer Boltsernährung, bis zum Ablauf des Erntejahres auf ten, maren es, die mit einer unerhörten Heftigkeit die soziaund ſei am 20. Mai nach Staffel gefahren, um dort einen Freund das stärkste gefährdet. Unter den sonstigen Preissteigerungen ist liftische Vermögensabgabe belämpften, die den einzig sicheren zu besuchen. Bei dieser Gelegenheit habe er dann auch Hustert ge die unausgefehte Steigerung der Milchpreise die höchste Ge- Beg eröffnete, um den Etat der Kantone und Gemeinden zu troffen, den er später mehrere Male in feiner Wohnung besucht fahr, besonders für Kinder, krante und Greife. Die im Mai 1921 entlasten und den unter Not und Arbeitslosigkeit leidenden habe, wobei er auch Deblichläger tennen lernte. Wie der Beuge befahr, fundet, haben Dehlschäge und Hustert auch öfters auf einer Bant erfolgte Aufhebung der behördlichen Wirtschaft für Milch hat die proletarischen Schichten durch Ausbau der Sozialgesetzgebung am Wilhelmshöher Blat in der Nähe des Scheidemann- Hauses ge- Milchpreise in völlige Abhängigkeit vom Butterpreis gebracht und eine gewisse Erleichterung zu verschaffen. deren unausgesetzte Steigerung hervorgerufen. Berschärft wurde Wie sehr diese Maßnahmen notwendig sind, ergibt sich diese Entwicklung durch die sich gerade hierbei im stärksten Maße aus der Tatsache, daß nach den Ergebnissen der eidgenössischen unjozial auswirkende 2 msahsteuer. Auch die jetzt erfolgte Er- Kriegssteuer vom Jahre 1916 nur ein Sech stel der Erhöhung des Zuderpreises auf etwa 180 m. das Pfund im Klein- werbstätigen in der Schweiz über ein Bermögen von mehr handel ist eine unerträgliche Belaffung. als 10 000 Frant verfügt. Fünf Sechstel des Schweizervoltes sind Minderbemittelte, die auf Lohnarbeit angewiesen sind, 1. Welche Maßnahmen gedenkt die Reichsregierung zur Sicher- um leben zu fönnen. Dafür aber verfügt nicht ganz ein Elftel ftellung der Boltsernährung zu treffen und was gedenkt die Reichs- der Bevölkerung über ein größeres Bermögen, als die übrigen regierung gegen die Zurückhaltung des Brotgetreides zu tun? zehn Elftel ihr eigen nennen. Diese fleine Minderheit hat 2. Welche Maßnahmen will die Reichsregierung gegen die un- nun erneut ihre vorherrschende Stellung gerettet, gewiß nicht geheure Preissteigerung bei Milch, Juder und fonffigen Nahrungs- zum Vorteil der großen Masse der arbeitenden Volkes, wohl mitteln veranlaffen? aber zu Nuz und Frommen des internationalen Finanztapitals. ändern. Seffen. Borf.: Ift bei Ihren Unterredungen nicht auch einmal von Oberbürgermeister Scheidemann gesprochen worden? 3euge: Ja, einmal, als Fräulein Scheidemann vorüberfam. Bor: Haben Sie denn gar nichts davon gemerkt, daß Hustert und Dehlschläger damit beschäftigt waren, Oberbürgermeister Scheidemann zu überwachen? 3euge: Nein, niemals. fchimpft? Bors: Haben die beiden nicht auch auf die Regierung ge3euge: Nein. Wir haben über Bolitit überhaupt nur wenig gesprochen. Und wenn es geschah, dann habe ich mich mit ihnen doch nicht überworfen, well mir die beiden angenehme Gesellschafter waren. Wie der Zeuge weiter angibt, ist dann am 31. Mai plöhlich in der Wohnung der beiden ein Herr erschienen, der ihm, dem Wir fragen deshalb: 3. Ist die Reichsregierung bereit, die Umfazsteuer, welche die Preise start erhöht, bei solchen Lebensmitteln aufzuheben, die der öffentlichen Bewirtschaftung unterliegen? Es ist äußerst lehrreich, wie die deutsche bürgerliche Presse über die Ablehnung der sozialistischen Initiative in der Schweiz Die Notwendigkeit der Konzentrierung aller für den Frieden frohlockt. Diese Freude zeigt mit aller Deutlichkeit die inter-| verwiesen und mir gesagt, derartiges wäre nötig, um den Natto y nationale Solidarität des Kapitals, vielleicht auch die benalisten eins auszuwischen und dadurch die Partei zu arbeitenden Kräfte auf ein gemeinsames Ziel auf der Basis der sondere Intereffiertheit mancher tapitalistischen Kreise in stärken... Meine beiden Hilfsleute waren mir bekannt, doch nicht Resolution des Rom kongreffes des Internationalen GrwertschaftsBerichterstatter: 2. Jouhaug, Paris, Sekretär des Deutschland an der strengen Wahrung der Geheimnisse der ein dritter, welcher uns belohnte; meine beiden Kumpane erhielten bundes. schweizerischen Banktresors. Nicht minder lehrreich ist aber je 200 000 Mart, ich als Ausführender 400 000 Mart, er selber stellte Französischen Gewerkschaftsbundes, Vizepräsident des Internatio auch die Mitteilung des schweizerischen Vertreters der Deut sich als USP.- Abgeordneter Kurt Rosenfeld vor, ob er es auch war, nalen Gewerkschafte bundes. schen Tageszeitung", der in einem vor der Abstimmung ge- fann ich nicht behaupten, da ich diesen Herrn nicht genau tenne.„ Krieg dem Kriege"- Die Aufgabe der organisierten Arbeiter schriebenen Bericht die pikante Tatsache ausplaudert, daß sich Jedenfalls war er Ifraelit, Geld erhielt ich am dritten Tage in in der Bewegung für den Weltfrieden. Berichterstatter: Edo in der Schweiz eine halb geheime Organisation nach dem Berlin. Fimmen, Amsterdam. Sekretär des Internationalen GewerkschaftsMuster der Technischen Nothilfe gebildet habe, die dem An- Hier wurde also mit den plumpesten Mitteln der Versuch bundes und der Internationalen Transportarbeiter- Föderation. sturm der Sozialisten mit Brachialgewall" begegnen wolle. gemacht, das Attentat der Sozialdemokratie in die Schuhe zu Was haben die Regierungen und die verschiedenen politischen Diesmal hat das schweizerische Kapital diese fascistischen schieben. Die deutschnationale Preffe tat so, als nehme sie parteien für die Sicherung des Friedens getan und was können Truppen nicht in den Kampf zu schicken gebraucht. Es hat sie dies blöde Geschreibsel völlig ernst, und behandelte von Stund' fie in Zukunft fun? Berichterstatter: Arthur Henderson, aber fürsorglich in Reserve gehalten für den Fall, daß es ihm ab die Behauptungen des Schwindelbriefes als feststehende Bondon, Seltetär der Britischen Arbeiterpartei. nicht gelingen würde, den Ansturm der Arbeiterklasse auf dem Tatsachen. So druckte das deutsch nationale Blatt in Die Förderung des Friedensideals unter der heranwachsenden Wege des Referendums zurückzuschlagen. Belgard( Hinterpommern) den Mizfche"-Brief ab und be: Generation auf dem Wege der Erziehung. Berichterstatter: Prof. hauptete folgendes: Das Attentat sei von Scheidemann Buisson, Paris. felber aus Reklamesucht inszeniert worden. Nun hat Die Schutzmauer der Attentäter. hatte man alles beieinander: die Attentäter waren Sozial- Weltbewegung gegen Die pazififtischen Organisafionen und ihre Aufgabe in der den Krieg. Berichterstatter: Professor demokraten, die Geldgeber Juden, der Inspirator des Ganzen Dr. 2. Quid de, München, Vorsitzender des Deutschen Friedens. Scheibemann. Die deutschnationale Presse leugnet wie seinerzeit beim Prozeß gegen die Nathenau- Mörder so auch jetzt natürlich Was sollte dieser ganze Lügenbau, menn nicht die wirkjeden Zusammenhang mit den Scheidemann- Attentätern. Sie lichen Mörder sch üben, wenn nicht die Spur von den deutschaber diesen Zusammenhang bereits selber ge- völtischen Kreisen ablenten, die als Urheber gerade den schaffen. Sofort nach dem Attentat bildeten eine Anzahl ihnen so nahestehenden Blättern natürlich genau bekannt deutschnationaler Blätter eine Schuhmauer um die Täter. maren? Wenn einmal der Zusammenhang zwischen AttenWas sie zur Verdunkelung des Tatbestandes und zur Irre- tätern und deutschnationaler Presse handgreiflich ist, dann hier. leitung der Polizei geschrieben und gelogen haben, reicht ziemlich an den Tatbestand der strafrechtlichen Begünsti= gung heran. Man lese einmal nebeneinander die Aussage der Attentäter selber und folgende Ausführungen der Deut- unter neuer Maske. Inserate in der volksparteilichen schen Tageszeitung" vom 6. Juni 1922( aljo am Tage nach dem Attentat): Die rührigen Putschisten. Presse. fartells. Die Londoner Vorkonferenz. Neue Vorschläge Poincarés unwahrscheinlich. Paris, 5. Dezember.( WTB.) Havas veröffentlicht eine Mitteilung, in der es heißt, Mussolini hat die Einladung, sich nach London zu begeben, angenommen. Der italienische Ministerpräsident wird sich nicht in Paris aufhalten, um vorher mit Poincaré zu beraten; er begibt sich direkt nach London. Poincaré mird wahrscheinlich am Freitag mit dem Finanzminister de Lasteŋrie atreifen. Nach französischer Ansicht wird die Londoner ZusammenMan erkennt an dieser Probe, was bereits wieder die Senfa- die Reaktionäre aller Schattierungen neuen Mut schöpfen. Die haben. Es könne ſich nur Die Regierungsbildung ohne die Sozialdemokratie läßt funft nicht den Charakter einer wirklichen interalliierten Konferenz um einen einfachen offiziösen Meitionssucht aus einem Vorkommnis gemacht hat, an dem bei ruhiger Rechtsradikalen, deren Organisationen zum Teil in Preußen nungsaustausch handeln, und diese privaten Unterredungen müßten Betrachtung die Komik bereits überwiegt. Uns will wirklich scheinen, als hätten die dienstbeslissenen Attentatsschnüffler Herrn verboten sind, suchen unter immer neuen Formen ihre zum ersten Biele haben, nach einem gemeinsamen Uebereinkommen Scheidemann einen ziemlichen Bärendienst erwiesen. Nimmt man ätigte it" wiederaufzunehmen. So wird in der deutsch- die Modalitäten der Brüsseler Konferenz festzunämlich selbst den schlimmsten Fall an, daß es sich wirklich um Blau nationalen und der deutschoolfsparteilichen(!) Presse Halles stellen, deren Einberufung man in Paris fortgefeßt für notwendig säure gehandelt hat, dann weiß jeder einigermaßen in solchen Din. ein Aufruf zur Gründung deutschnationaler Frontkämpfer- halte. Es sei unter diesen Umständen nicht anzunehmen ,, daß gen Bewanderte, daß Herrn Scheidemann taum viel anderes hätte gruppen erlassen, aus dem wir folgende Sätze wiedergeben: Poincaré in London einen umfassenden Zahlungsplan für die Re zustoßen fönnen, als eine fleine persönliche Unbequemlichkeit. Denn In steigendem Maße habt Ihr versucht, ein mitbestimmender parationen oder einen bestimmten Plan zur Regelung der interBlausäure, in der freien Luft aus einer klystiersprige gespritzt, Faftor in unserem politischen Leben zu werden und an Stelle der alliierten Schulden zur Sprache bringen und entwickeln werde. Die Don Regierung und Mehrheitsparteien pazififtisch internationalen Erörterung dieses Programms folle der Brüsseler Konferenz vorbe. stellt wirklich keine Mord waffe dar. Wenn es also selbst Blau- Irrwahn betriebenen Erfüllungspolitik zu den aus dem alten Fronts halten bleiben, wo neben den Großmächten der Siegerstaaten auch säure war und nicht ein, gänzlich harmlofer Stoff, so fann geist heraus geborenen Willen zu nationaler Selbstbehauptung zu die Vertreter der fleinen Entente anwesend sein werden. In Paris es sich bei der ganzen Sache doch nur um einen Dummenjungen- entfachen und fern von einseitiger Parteipolitik und dem alles ver- nimmt man an, daß die Londoner Verhandlungen nicht länger als oder um einen Narrenstreich handeln. Denn so wenig man mit einer giftenden Klassenkampf eine wirkliche Volksgemeinschaft zu bilden... Kinderpistole, Marte„ Eurefa", auf Mord ausgeht, so wenig auch Die Erfüllungspolitik ist am Ende. Die Parteien, die unser Bolt zwei Tage dauern werden. mit solchen Mitteln.. Und man fann infolgedessen als nüchtern diesen Weg der Selbstentmannung geführt haben, sind mit ihrem Urteilender nur über die trampfhafte Demagogie fich amüsieren, die Latein zu Ende. Eine neue, über den Parteien stehende, nicht mit das klystiersprigenattentat auf Scheidemann mit dem Sozialdemokraten durchsetzte Regierung hat sich gebildet. Neue un erhörte Drohungen find die Antwort Frankreichs darauf. Jetzt gibt Erzberger- Mord in Parallele setzt. es für uns nur eine Parole: Schließt die nationale Front!" Die Frontfoldaten" werden sodann aufgefordert, in diefer Schicksalsstunde des deutschen Boltes" dem„ Geiste des ewigen Nachgebens nach innen wie nach außen" entgegenzutreten durch Beitritt zur Frontfämpfergruppe der Deutschnationalen Volkspartei, die die Ziele des aufgelösten Frontbundes ebenfalls verfolgt" hat. Aber der Vorfall vom ersten Pfingsttag hat neben diesen, im wesentlichen tomischen auch seine ernten Seiten, und die be ginnen da, wo man erfährt, daß Herr Scheidemann mit seiner Mehr. labepiftole zmeimal hinter dem Attentäter hergeschossen hat. Häfte Herr Scheidemann etwa den dummen Jungen, der ihn bespritzte, erschossen, so hätte er einen Totschlag auf dem Gewissen für eine Angelegenheit, die wahrscheinlich nicht viel mehr als eine Tracht Prügel oder ein paar Maulschellen verdient... Als Versammlungsredner wird u. a. auch Herr Dr. Doch es genügt der nationalistischen Presse noch nicht, die Stadtler angekündigt. Ziel und Sinn dieser Agitation mißglückte Mordtat in dieser Weise zu beschönigen, lächerlicht hier: Man hofft der neuen Regierung den Wechsel präsenzu machen und gar die Schuld auf das Opfer zu wälzen. tieren zu fönnen. Ein eigentümliches Licht fällt auf die Zum Schutz der Mörder mußte dem Ganzen auch noch ein Deutsche Boltspartei. Ihre Organisationen gehen in anderer„ Dreh" gegeben werden. Am 23. Juni 1922 produ- der Provinz immer wieder mit der Reaktion zusammen. Um zierte die Deutsche Beitung" den mysteriösen Brief so weniger können sie sich über Mißtrauen der Sozialdemotratie beschweren. eines angeblichen fozialdemokratischen Arbeiters 2. Nizsche. Dieser L. Nihsche" behauptete folgendes: Am 20. d. M. Bam mein Schwestersohn zu mir, derselbe machte mir folgendes Geständnis: Ich bin der Attentäter auf Scheidemann, doch habe ich dies nicht aus eigenem Antriebe getan, sondern bin von einigen Parteigenossen hierzu bestimmt worden. Mir wurde bestimmt ver. sprochen, daß Sch. nichts passieren könnte, da die chemische Flüssigkeit unschädlich sei..., auch wurde auf meine Zugehörigkeit zur USP. Friedenskongreß im Haag. Der Weltfriedenstongreß, der vom Internationalen Gewertschaftsbund im Haag( Holland) vom 10. bis 15. Dezember 1922 veranstaltet wird, wird neben einer Ansprache des Vorsitzenden J. H. Thomas, des Präsidenten des Internationalen Gewerkschaftsbundes und Sekretärs des Britischen Eisenbahnerverbandes, noch folgende Bunkte behandeln: Bonar Law und Ruhrbesehung. London, 5. Dezember.( WTB.) Im Unterhause fragte gestern Renworthy den Premierminister, ob er irgendwelche Infor mationen bezüglich der Pläne der franzöfifchen Regierung, einen Teil des Ruhrbeckens zu befegen und eine französische Verwaltung dort und in anderen besetzten Gebieten des Rheinlandes einzurichten, befize, desgleichen, ob die britische Regierung in dieser Frage zu Rate gezogen worden sei. Bonar 2am erwiderte, die Antwort auf beide Fragen laute verneinend. Kenworthy fragte hierauf: werden wir, wenn irgendeine Information in dieser Frage einlaufe, unterrichtet werden, bevor wir auseinandergehen? Bonar Law erwiderte: Sede Information, die zu geben möglich ist, wird sicher erteilt wer Wedgwood Benn fragte: Ist die Regierung durch die den. Erklärung der alten Regierung gebunden, daß sie an feinertei militärischen Operationen teilnehmen wird? Bonar Law antwortete: Es ist mir nicht bekannt, daß die alte Regierung eine solche Er flärung abgegeben hat. Wenn ich mich nicht täusche, bezog sich diese auf einen besonderen Borschlag. Dies darf jedoch nicht so ausge legt werden, als ob ich irgendeine Meinung ausdrücke. Wedgwood Benn fragte hierauf: Rann es nicht zur Erklärung der Lage beitragen, wenn hier eine Erörterung darüber stattfindet? Bonar Law erwiderte: Ich bin nicht dieser Ansicht. Annahme der irischen Verfassung. Das Oberhaus hat gestern in dritter Lesung das Gefeß über die irische Verfassung angenommen. in Angriff genommen werden wird, wenn die umfangreichen Schäße der Erscheinung seiner Angebeteten befallen wird, hat nur anzuDer größte Schahfund der Antike. der ersten beiden Kammern sorgfältig geborgen find. Der große rufen, und schon steht sie vor ihm. Freilich wird man da bei der geschichtliche Wert des neuen Fundes beruht darin, daß es sich hier Unvollkommenheit aller menschlichen Einrichtungen auch manche Ent. Die großartigste Entdeckung ägyptischer Altertümer, die um eine noch wenig bekannte Epoche der ägyptischen Geschichte täuschung erleben, wenn plöglich statt der schönen Freundin eine feit langer Zeit gelungen ist, wurde von dem Earl von Carnarvon handelt. Tutanchamon war ein Schwiegersohn bes keer- häßliche Alte erscheint, weil man falsch verbunden wurde." und seinem Mitarbeiter Howard Carter auf der Stätte des alten tönigs Echnaton. Während seiner ersten Regierung wurde Das verheerende„ Tat" heft. Die Novembernummer der Diede. Theben gemacht. Die großartigen, aus edlen Metallen und kost die von Amenhotep eingeführte Sonnenreligion wieder aufgegeben richschen Tat" erschien als„ Kommunistisches Sonderheft". baren Juwelen gefertigten Begräbnisreliquien des Pharao und der König der Götter von Theben Amon- Ra wieder in seine Titel ist irreführend, weil wohl der Herausgeber, der Leiter der freien proletarischen Volkshochschule" in Remscheid, Joh. Resch, Tutanchamon, der etwa um 1400 v. Chr. regierte, find damit Rechte eingesetzt. Die Funde schließen sich also direkt an die zum Kommunist ist, aber nicht die meisten Mitarbeiter an diesem Heft: ans Licht gehoben. Nach einem Bericht der Kairo Times" wird Teil von Deutschen ausgeführten Grabungen von Tel- el- Emil Fuchs, Karl Bröger, Hans Hartmann, Gustav Wyneken, Starl allein der Materialwert diefer Schätze auf 3 Millionen Pfund Amarna an. Man erwartet, daß durch die Papyrusrollen, die Mennice, Ernst Matthias, Artur Jacobs, Paul Destreich usw. Sie angegeben. Ueber die romantische Geschichte und die Einzelheiten sich in einem der Kästen fanden, die Ereignisse nach dem Tode des steuerten bei zum Thema„ Proletarische Kultur", in verschiedenster des Fundes, der in der Gelehrtenwelt das größte Aufsehen erregt, Regerfönigs und die verwickelten Verhältnisse seiner Nachfolge auf- Richtung! Das„ fommunistische" Sonderheft hat nun aber auch den finden sich jetzt in den englischen Blättern genauere Mitteilungen. geflärt werden. Schon jetzt geht aus einer Urkunde hervor, daß wirklich kommunistischen" Herausgeber, Resch, ent, fommunifiert". Die Schätze wurden in versiegelten geheimen Kammern ge- der Pharao Smenthara mit ihm zusammen regiert haben muß, Wegen feines Auffages Die freie proletarische Volkshochschule" in funden, die unter dem Grab von Ramses VI. liegen. Die Ausgräber denn es find Protokolle gefunden worden, in denen beide Herrscher diesem Heft, in dem Resch darlegt, welche Schwierigkeiten seitens der KPD. den aktiven Tat tommunisten in ihren Reihen gemacht maren von dem Glanz, der sich ihnen darbot, geradezu geblendet. unterzeichneten. Die Besibfrage ist noch nicht geklärt. Da werden, wurde er aus der KPD. ausgeschlossen! Resch Das erste, was sie sahen, waren drei prachtvolle vergoldete Ruhe- die Funde an einer Stätte gemacht wurden, die der ägyptischen Re- scheint also direkt in die Eiterbeule gestochen zu haben, die ihn nun betten mit großartigen Schnikereien, die die Köpfe verschiedener gierung vorbehalten ist, fordert diese das Ganze als Eigentum. anfprigt. Das zu dieser Handlung fleinlichster Intoleranz den Anlaß Gottheiten darstellen. Auf diesen Betten befanden sich vergoldete gebende Tat heft ist zu beziehen zum Preise von 50 M. pro Stüd durch die Freie Bolkshochschule", Remscheid, Goethestr. 3( Joh. geschnigte Gegenstände mit Einlegearbeiten von Elfenbein und Resch). 4 Kinder, die bei uns Politit machen, richtig eingeschäßt. Für einen Die Engländer, die den Lunch präparierten, haben die großen Cocktail und Herz, was willst du noch mehr für eine eisige Demonstration befommen sie schon eine Gratisreflame in einem deutschnationalen Papier. Edelsteinen und zahllose Käften von vortrefflicher Arbeit. Da war des Deutschen Korn in greifbare Nähe der Verwirklichung gerückt Fernsehen zu Hause. Das Fernsehen, das durch die Erfindung ein Thronsessel aus Ebenholz mit eingelegtem Elfenbein und wunder- ist, wird über kurz oder lang neben das Fernsprechen treten, und Bremerhaven eine Niederlassung errichtet und einen Dienst Bremen Das patriotische Eis. Die englische White Star Linie hat in voll geschnitten Entenfüßen, dann ein kleinerer Staatsseffel für ein wie die Leute, die sich's leisten können, heute ihr Telephon im New York eröffnet. Ein Teil der Presse ist dazu eingeladen wor Kind von derselben Arbeit. Unter einem der Ruhelager befand 3immer haben, werden sie dann ihren Fernseher" besitzen, wenn den, hat die Bonnen einer freigebigen Bewirtung genoffen und sich der Staatsthron des Königs Tutanchamon, einer der schönsten der praktisch brauchbare Apparat erst einmal eingeführt ist. Eine quittiert nun darüber. Allen voran der Lokal- Anzeiger". Sein Be Kunstgegenstände, die bisher überhaupt aufgefunden worden find. Beränderung des Lebens steht daun bevor, die noch bedeutsamer fein richterstatter schwelat in Engländerhausse und ist besonders gerührt, Es ist ein schwervergoldeter Stuhl mit dem Porträt des Königs wird als beim Telephon, und die Zukunft dieser Erfindung wird, wie daß das Speiseeis die Farben schwarzweißrot trug. War es ge und der Königin, ganz überfät mit Türkisen, Lapislazuli und das ja ftets der Fall ist, Licht- und Schattenfeiten umfassen, von wollt oder ungewollt? Absicht oder Zufall? Jedenfalls: das alte anderen Edelsteinen. Zwei lebensgroße Statuen des Königs, die denen eine Plauderei des„ Journal des Débats" schon jetzt erzählt. Hanseatenherz schlug höher. Ins Theater braucht man dann nicht mehr zu gehen und sich auch in den Händen Stäbe aus massivem Gold halten, standen einander nicht mehr vorher Bläge zu sichern," heißt es da, sondern zurück gegenüber, Kunstwerte von schönster Ausführung mit Glasaugen gelehnt in die Riffen seines Klubfeffels, eine gute Bigarre in der und reich mit Edelsteinen verziertem Kopfschmuck. Auch vier Wagen einen Hand, mit der anderen ein edles mit Wein gefülltes Glas liebwurden gefunden, deren Wände mit Edelsteinen und Goldver- fofend, sieht man sich nach Belieben das Theatersiüd an, das einem zierungen bedeckt sind. Alabastervasen aus einem Stüd befinden gerade gefällt, so wie man schon heute in seinem Zimmer den Genuß Die Schauspieler spielen! Heute abend 7, Uhr im Schwechten. sich unter der Unzahl von köstlichen Sachen, die in den mit Eben eines Konzertes durch die drahtlose Telephonie haben fann. Man Minna von Barnhelm". Freitag Große Boltsoper 10%, holz und Elfenbein eingelegten Kästen bewahrt waren. Ein großer braucht auch nicht in Museen und Kunstausstellungen zu laufen, faal: Teil dieser Gegenstände fand sich in dem zweiten Zimmer, in dem sondern von demselben Sessel aus betrachtet man in guter Ruh die Uhr: Nachtvorstellung der Stäuber". Sonnabend Alhambra( SurSchähe der Sammlungen, die neuesten Werke der modernen Maler fürstendamm) 12 Uhr: Nachtveranstaltung. Kunstausstellung der Sturm", Potsdamer Straße 134a Möbel, goldene Betten, Basen und Kästen dicht aufeinander ge- in den Kunsthandlungen, sieht sich die jüngste Modeschau an und das schichtet lagen. Da gibt es Figuren, die sich zu Szenen des täglichen lehte Sportereignis. Man braucht nur auf einen Knopf zu drücken In der Dezember- Ausstellung werden zum ersten Male die Arbeiten von drei jungen expressionistischen Künstlern gezeigt.: Alexander Boringit, Lebens und Jagden zusammenfügen, fönigliche Roben, goldene und Hallo zu rufen, um Originalwerte aus allen Zeiten der Kunst Paul& uhrmann und Dstar Nerlinger. Sandalen usw. Besonderen Kunstwert besigen die Szepterstäbe; vor sich zu haben. Besuche, Gesellschaften, Feste und Bälle werden Das Tagebuch",( Ernst Nowohlt Verlag, Berlin) läßt sein neuestes einer von ihnen ist aus Ebenholz mit einem Goldgriff, der den viel von ihrem Reiz verlieren. All diese Vergnügungen befriedigen Beft als Sonderheft unter dem Titel„ Das deutsche Buch" erscheinen. Ropf eines Aftaten darstellt. Schließlich seien noch seltsame bron- ja hauptsächlich die Neugierde und Eitelkeit der Damen, die sich in Internationale Konferenz zur Syphilisbekämpfung. Der deut zierte Musikinstrumente erwähnt und Kleiderständer, die für die ihren neuesten Toiletten zeigen wollen. Diese Freuden blühen der sche Balteriologe, Prof. Wassermaun, ist in Baris angekommen, um an Dame dann im eigenen Haus; sie braucht nur ihre beste Freundin einer vom medizinischen Ausschuß des Bölkerbundes veranstalteten interStaatsperüden und Gewänder des Königs bestimmt waren. an den Apparat rufen, um sich von der unübertrefflichen Schönheit nationalen Stonferenz im Pasteurinstitut teilzunehmen. Die Konferens ihrer Toilette zu überzeugen. Auch die Liebenden werden es dann wird sich mit der Frage einer großen, die ganze Welt umspannenden Aerztegut haben, Wer plöglich von einer unbezwinglichen Sehnsucht nach Kampagne zur Bekämpfung der Syphilis befassen. Außer diesen beiden Kammern befindet sich hier noch eine verfiegelte Brücke, die noch unberührt ist und deren Ausbeutung erst " pflicht ist es, die Boltsversammlungen am Mittwoch zu besuchen! Für Wittstock an der Dosse. Gewerkschaftsbewegung „ Die hohen Löhne". rats Broh, ob der Beamte wegen Mißhandlung schon einmal vor=' bestraft sei, verweigerte Graf die Aussage. Der Verteidiger stellte In dem Augenblick, in dem das Provinzialschulkollegium mit deshalb den Antrag, die Personalaften des Kriminalwachtmeisters feinem Verbot republikanischer Jugendverbände sich anschidt, eine heranzuziehen und beantragte ferner, zwei Zeugen zu laden, die „ der Jugend abträgliche Politisierung" zu verhindern, muß an eine nicht der Tischlermeister den Beamten, sondern daß umgekehrt Graf fich in dem Straßenbahnwagen befanden und beobachtet haben, daß im Berborgenen blühende amtliche Auskunft des Herrn dem Lesinsky mit der Hundepeitsche mehrmals ins Dr. Heim, der Führer der Bayerischen Volkspartei, dei Minister oelig erinnert werden, die die Frage der Be- Gesicht geschlagen habe. Das Gericht lehnte jedoch beide" Bauerndoftor", hat in einer Bauernversammlung in seiner demagogischen Manier den hohen Löhnen der Arbeiter die Schuld ge teiligung der Schüler an politischen Veranstaltungen bereits im Anträge ab. Der Staatsanwalt beantragte gegen Lesinsky wegen geben, daß die Produkte so verteuert würden. Erst müsse der AbJanuar dieses Jahres wenigstens soweit Veranstaltungen Widerstandes gegen die Staatsgewalt zwei Wochen Haft, bau der Löhne kommen, dann erst komme ein Abbau der Preise. Der der Deutschen Volkspartei in Betracht kommen ges doch erkannte das Gericht auf eine Geldstrafe von 3000 Mart wegen Körperverlegung. Der Angeklagte hat gegen dieses Geheimrat Dr. Heim ist dabei aber auch ein sehr christlicher Herr. regelt hat. Das Ortskartell der christlichen Gewertschaften in Regens Bekanntlich besteht an und für sich das flare und uneinge- Urteil Berufung eingelegt, da das Gericht lediglich den Angaben burg, dessen Mitglieder sich durch diese falsche, unwahrhaftige und Die Arbeiter geradezu verhöhnende Darstellung ihres Parteigängers schränkte Verbot der Beteiligung von Schülern an parteipolitischen des Kriminalbeamten, der noch dazu Partei war, Glauben schenkte. burg, dessen Mitglieder sich durch diese falsche, unwahrhaftige und Veranstaltungen bereits seit dem 11. März 1920, wo es sich in Privatkapital und Straßenbahn. natürlich besonders getroffen fühlten, hat daraufhin durch den Regensburger Anzeiger" einen Offenen Brief an den Bauerndoktor Abjak 6 des betreffenden Ministeriaferlaffes findet. Nun richteten Die neue Tariferhöhung der Berliner Straßenbahn gibt Beran- gerichtet, der für den christlichen Geheimrat eine schallende Ohrfeige die Ortsgruppenvorstände der Deutschnationalen und der Deutschen Volkspartei in 23 ittstod an der Dosse, bedacht auf recht fassung zu verstärfter Tätigkeit aller Weltverbesserer. Die Deffent bedeutet. Leider fehlt uns der Raum, den Offenen Brief vollinhalt. zahlreichen Besuch der von ihnen als Partei veranstalteten„ Fami- lichkeit wird fortwährend mit fachkundigen Vorschlägen für die lich wiederzugeben. Er enthält fünf Fragen, und zwar 1. die Frage, Heute meldet die wo und wann die Löhne sofort gestiegen feien, wenn die Baluta lienabende", unmittelbar an den Minister Boelitz eine Anfrage bes Reorganisation der Straßenbahn bedacht. treffs der Beteiligung von Schülern an diesen geselligen" Abenden" Deutsche Allgemeine Beitung", daß angeblich Borverhand stieg: 2. ob es heute einem Arbeitnehmer mit seinem hohen" Lohn wann die Preise gesunken seien, wenn die Valuta fant, und erhielten die drahtliche Antwort, daß den Schülern die Teilungen über ein Angebot der EG. auf vollständige möglich sei, feine fittlichen Pflichten zu erfüllen; 3. wo und nahme an den Veranstaltungen politischer Bar. Hebernahme der Straßenbahn schweben sollen. Die Meldung fo, daß ein Lohnabbau möglich gewesen wäre. Die vierte Frage ist ist vollkommen erfunden. Es findet sich heute fein etwas länger: Sie fordert Beweise dafür, daß das in den preisteien in Begleitung der Eltern gestattet sei. Die „ Kreiszeitung für die Ostpriegnig" knüpfte seinerzeit hieran die privates Konsortium, das unter irgendwelchen Bedingungen gestaltenden Unternehmungen erzeugte Kapital zum Preis. in eine Straßenbahn Geld zu steden bereit wäre. Die finanziellen abbau verwendet werde. Im Gegenteil, von den als GesellBemerkung:„ Hiermit ist es also in das Ermessen der Eltern ge Schwierigkeiten aller Straßenbahnen die der privat geleiteten schafter unter den verschiedensten Bezeichnungen auftretenden Bestellt, ob sie ihre Kinder an parteipolitischen Veranstaltungen teil. nehmen laffen wollen oder nicht." Diese Auslegung“, die das all. find noch größer als die der fommunalen find in ihren Ur- rufsleihfapitalisten werde aus den Unternehmungen möglichst viel gemeingültige, in der amtlichen Fassung befannte Berbot ganz will fachen so oft geschildert, daß man nicht mehr zu begründen braucht, Rapital herausgezogen. Wir behaupten deshalb, daß ein Preis. fürlich abändert, ist außer den genannten Parteivorständen nieman- weshalb eine Rentabilität heute nicht zu erreichen ist. abbau nicht erfolgen würde, selbst wenn die Arbeit. und selbst ohne Lohn arbeiten würde." Die legte Frage geht dem bekanntgegeben worden. Es handelt sich also hier um einen In Aussicht steht vielmehr die Möglichkeit einer größeren nehmerschaft nicht bloß acht, sondern 18 Stunden dem bekanntgegeben worden. Es handelt sich also hier um einen öffentlichen Anleihe, über die zurzeit mit den Regierungs- bahin, ob der Herr Geheimrat weiß, daß ein großer Teil der den an den Ufern der Dosse wie ein Beilchen im Verborgenen blühenden " Ministerialdrahtsondererlaß", und zwar in einer so behörden verhandelt wird. wichtigen, die weitesten Kreise aller Parteirichtungen interessierenden, durch die Berliner Verfügung aufs neue in den Bordergrund gerüdten Frage der politsichen Betätigung der Schüler. Der Kampf um Studienrat Lier. Kürzlich wurde der preußische Kultusminister Dr. Boeliz wegen der Bertagung der Bestätigung der Wahl des Studienrats Es ergeben sich zwei Fragen. Erstens: Welche Fassung des Ab- Dr. Lier im Landtag interpelliert. Auf Grund der Ergebnisse der fazes 6 des Erlasses vom 11. März 1920 ist die richtige und foll Berhandlungen hat nun die Berliner Deputation für die fünftig allgemein Geltung haben: Die Berliner oder Wittstocker" äußeren Angelegenheiten der höheren Schulen einstimmig in Fassung? Zweitens: Dürfen die politischen Freunde des Herrn ihrer Montagssitzung beschlossen, Dr. Lier dem zuständigen BeMinisters Boeliz sich auch für die Zukunft solcher fleinen drahtlichen zirksamt zur Wahl zum Direktor derselben Schule wieder Gefälligkeiten getrösten? Es eröffnen sich da in der Handhabung vorzuschlagen. Einige Mitglieder der Deputation hatten vor insbesondere der ins Politische fallenden Erlasse und Verfügungen der Abstimmung das Eizungszimmer veríaffen. ungeahnte Perspektiven." Ausländer auf der Liebesfährte. Das Weihnachtsbuch. Unternehmungen entzogenen Kapitalien ins Ausland. verschoben wird, um es in Sicherheit zu bringen", womit dann die Baluta gemacht wird. Schließlich wurde Dr. Heim um die öffentliche Beantwortung dieser Fragen ersucht, um so mehr, als Sie dabei die christ. lichen Grundfäße hervorheben, so daß weite Kreise glauben, Sie haben bei Shrem Urteil bereits den Maßstab des chriftlichen Grundfages der Gerechtigkeit angewandt." Dr. Heim ging in seiner Antwort dem Kernpunkt der ihm un angenehmen Fragen aus dem Wege, leugnete die ihm unterstellien Ausführungen ab und ließ feinen Unmut an dem Vorsitzenden des christlichen Ortskartells aus, der es gewagt hat, der Bauerndoftor- Demagogie entgegenzutreten. Wir hätten den Herrn noch darüber befragt, ob er es jemals der Mühe wert erachtet hat, die gegenwärtige Lage der Arbeiter fennenzulernen und Bergleiche zu ziehen mit der der Bauern, denen er die Ausrede mit den hohen Löhnen" als Rückendeckung für wucherische Preispolitik lieferte. Wieder naht das Weihnachtsfest. Die Not ist gestiegen. Wie die Berlinerinnen immer wieder hereinfallen. Taufende und aber Tausende müssen sich die Freude des Schenkens Es ist ganz merkwürdig, wie oft und wie leicht die" hellen" perfagen, weil ihre Mitte nicht mehr genügen, um Dinge faufen Die Fränkische Tagespost" bemerkt zu den lehrreichen VorBerlinerinnen auf einen Schwindel hereinfallen, sobald es sich um zu können, die ihnen, wie auch dem Beschenften wirkliche Freude gang u. a.:„ Solange sich die christlichen Arbeiter von der BayeBoltspartei Liebe und Verlobung und eine wenn auch ganz verschwommene, im bereiten. Selbst das Billigste erscheint heute unerschwinglich im rischen Bolts partei nicht frei machen, werden sie von dem Hintergrund der Zeiten aufdämmernde Hochzeit handelt. War es Hinblick auf die Kosten, die der Lebensaufwand erfordert, ist doch schlauen heim und den christlichen Arbeiterfekretären wieder ein. für die zweite Hälfte des November 1922 eine durchschnitt- geseift und eine Befferung ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse wird früher der angeblich orden-, titel und ehrengeschmückte Reserve- liche Steigerung der Lebensmittel gegenüber den Preisen im nicht eintreten, weil die ganze Politik dieser Partei darauf einoffizier oder Beamte, auf den die„ Damen der guten Gesellschaft", Jumi 1914 um mehr als das Taufend fache festgestellt, er- gestellt ist, der Landwirtschaft, der Börse und ihren Nuznießern um die es sich meist handelt, hereinfielen, so sind es heute fast reichen doch einzelne Nahrungsmittel, wie z. B. Schweineschmalz, fast noch mehr Profite zuzuschanzen." ausnahmslos die persönlich und valutarisch so interessanten Aus länder. Die zwei nachstehenden Fälle sind in dieser Hinsicht nicht nur bemerkenswert, sondern auch ganz lehrreich. den 2000fachen Friedenspreis. Wer es nun trotz dieser Not noch ermöglichen möchte, ein kleines Weihnachtsgeffent zu faufen, der sei darauf aufmertfam gemacht, daß Bücher, so teuer sie auch erscheinen mögen, in dieser Woche nur etwa das 400 fache des Friedenspreises foften. Dieser Sachlage entsprechend hat sich die Borwärtsbuchhandlung mit empfehlenswerten Geschenk. büchern in jeder Art und Preislage versehen. Jeder Parteigenosse und „ Vorwärts"-Leser möge daher dort seine Auswahl treffen. In der Weihnachtswoche der Vorwärtsbuchhandlung sind alle Bücher zur wanglosen Besichtigung ausgestellt. werden kann. Zum Streik bei Garotti. Die„ Rote Fahne" als Kronzeuge der Unternehmer. Wir erhalten folgenden Situationsbericht: Zwei internationale Heiratsschwindler machten in der letzten Zeit Berlin unsicher und erbeuteten große Werte. Der eine wurde jetzt festgenommen, der andere ist flüchtig. In einem der ersten Der Arbeitgeberverband der Schokoladen und Zuckerwaren Hotels nahm ein Mann, der sich Stephan Alsstätter aus industrie hot mitgeteilt, daß heute die angekündigte Bezirks. Ungarn nannte, und für einen Großgrundbesiger ausgab, den Besuch von Damen entgegen. Diese heiratsluftigen Frauen ausschußfizung nicht stattfinden kann, weil die Arbeitgeber verlangen müßten, daß die Arbeiter bei Garotti die Arbeit und Mädchen glaubten dem vornehm auftretenden Herrn mieder aufnehmen sollten. Vor allen Dingen müsse eine alles aufs Wort und vertrauten ihm blindlings, In dem Raubmordprozeß gegen Frau Spanier und Genoffen Klärung über den Bericht der Roten Fahne" am Sonntag herbeinachdem er ihnen die Ehe versprochen hatte. Eines Tages bekannte" Herr Alsstätter" feiner Braut, daß er in Geld- ftellte, nachdem das Gericht die Bertagung befchloffen hatte, Rechts- geführt werden, worin behauptet wurde, der Branchenleiter verlegenheit sei, weil seine Bant noch keine neuen Anweisungen anwalt Bahn einen Antrag auf aftentlassung der Frau Wincziers habe in einer Streifversammlung zum Streit gehetzt. nach Berlin gegeben habe. Die Dame gab ihm, was sie an barem Spanier, die seit September 1921 in Untersuchungshaft war. Der Unterzeichnete erklärt, daß der Bericht der Roten Fahne" in Gelde besaß und außerdem noch ihre Schmucksachen, die er dann Frau Spanier sei schwer herz- und lungenleidend und werde eine jeder Beziehung falsch ist. Der Kollege Mincziers hat nur die Lat ebenfalls zu Geld machte. Als jedoch der ungarische„ Großgrund- längere Haft kaum überleben. Das Gericht lehnte eine Haftent- fache kritisiert, daß einige Mitglieder ein Verhalten an den Tag befizer" sich auf diese Weise über 1 Million verschafft laffung ab, da nach dem Afteninhalt der Tatverdacht des legen, das die Arbeitgebervertreter im Zentralausschuß veranlaßte, hatte, bezahlte er feine Wohn- und Zechschulden, zog in ein anderes Raub mordes vorläge. Sollte sich der Zustand der Frau über Zufriedenheit der Arbeiterschaft Berlins zu berichten und da Hotel und nahm dort einer zweiten Bekanntschaft Spanier verschlimmern, werde man sie der Charité zuführen. mit höhere Löhne abzuwenden. Die Rote Fahne" hat in ihrem ebensoviel ab. Die erste war unterdessen, als ihr Verehrer Das Verfahren soll so beschleunigt werden, daß in vier Bericht nichts weiter getan, als zwei Gewerkschaftsvertreter, den nichts mehr von fich hören ließ, zur Kriminalpolizei gegangen. Die Wochen, in der nächsten Schwurgerichtsperiode, der Fall erledigt Genoffen oppe vom Transportarbeiterverbend und mich zu bes Ichimpfen und in den Augen der Arbeiterschaft herunterzureißen und Beamten ermittelten ihn endlich in einem Pensionat am Kurfürstendamm, in dem vornehme Fremde zu wohnen pflegen, nahmen ihn Wo find die Kupferpfennige geblieben? In Nr. 562 unferes den Gewerkschaftsvertreter Wineziers in absolut falscher Weise dem Unternehmerverband zu denunzieren und damit die fest und führten ihm den Untersuchungsrichter vor. Nach seiner Blattes beschäftigten wir uns mit der Abschaffung des Kupfer- gestern mühiam geschlagene Brücke zur Berständigung zu zerstören. Korrespondenz muß der Verhaftete noch viel mehr Opfer gefunden pfennigs und warfen die Frage auf, wo die Millionen Pfennig- Eine solche Wahrnehmung der Arbeitnehmerinteressen mag sich die haben. Es handelt sich um bekannte Heiratsschwindler. stücke geblieben sein mögen? Ein Lefer will uns bei der Lösung Mit einem eigenen Trick sucht sich der zweite Schwindler, ein dieses Rätsels behilflich sein und schreibt, daß in dem Hüttenwert Belegschaft von Sarotti und die gesamte Kollegenschaft in der Schokoangeblich 27 Jahre alter Oberingenieur Oliviero Almerigogna, die von A. Meyer, Tempelhof, Ringbahnstraße, die liebe alte laben- und Zuckerwarenindustrie merken. Wir haben gegen diese Auffassung des Arbeitgeberverbandes und gegen die Benuhung der Der elegante Scheidemünze zu Tausenden von Kilogrammen eingeRoten Fahne" gegen eine Berständigung bei dem Borstand des Mann, der nur gebrochen Deutsch spricht, zeigt in Be- schmolzen wird. Vor einiger Zeit waren noch einige 23 agen Arbeitgeberverbandes formellen Brotest eingelegt. gleitung von Damen großes Mitleid mit Kriegsbeschä ladungen verrätig, die der Einschmelzung harrten. Zentralverband der Bäder und Konditoren. Digten und Bettlern und spendet ihnen reichlich. Er er flärt, daß er dazu imftande sei, meil er in Amerita große Karl Hetzschold. Besizungen und eine einträgliche Stellung habe. Sein weiches Berlin und Umgegend. Biemlich mild, überwiegend trübe und Herz zog die Damen an, so daß sie ihm volles Vertrauen schenkten. neblig, mit leichten Regenfällen und frischen westlichen Winden. Eine von ihnen büßte diefes mit einem Berlust von 3 mil. lionen. Sie empfing den Verehrer in ihrer Wohnung, und er stahl ihr in einem geeigneten Augenblick ihr Geld und ihre Schmuckfachen. Der Schwindler, der jeht vorübergehend Berlin verlassen der Bereinigten Sozialdemokratischen Partei. haben fann, hatte sich in der Baffage photographieren laffen, und so tam die Kriminalpolizei in den Besitz seiner Bilder. Er hat Jungfozialisten, Ortsgruppe Norden. 8 Uhr in der Schule, Putbuser Straße 3/6. leginnen in den Rüden fallen. Neben drei Mitgliedern der HirschBortragsabend. einen italienischen Paß, der am 21. Dezember 1921 unter Nr. 655 ausgestellt ist. Mißhandelt und bestraft! Kriminalbrauch im Verkehr mit dem Publikum. Eine nicht uninteressante Verhandlung fand vor dem Schöffengericht Berlin- Mitte statt. Wegen Körperverlegung und BiderStandes gegen die Statsgewalt hatte sich der Tischler Lesinsty zu verantworten. Der Anflage lag folgender Tatbestand zugrunde: 1 Wetter für morgen. Groß- Berliner Partei- Nachrichten Devisenkurse. 5. Dezember 4. Dezember Käufer Verkäufer Käufer Verkäufer ( Geld-)( Brief-)( Geld-)( Brief) Kurs Kurs Kurs Kurs 3336.60 3853.37 3316.68 3333.32 3142.10 3157.90 586.15 538 85 1556.10 1563.90 Vor einiger Zeit wollte sich der Kriminalbeamte Graf vom Dienst 1 holländischer Gulden aus nach Hause begeben. Er hatte seinen Hund mit und wollte argentinischer Papier- Peso. am Aleranderplatz einen Straßenbahnwagen befteigen. Der Hund, 1 belgischer Frant.. der nicht angeleint war, sprang auf den Anhängewagen, auf dem 1 norwegische Krone sich Lesinski befand. Dieser wollte das Tier vom Wagen scheuchen 1 dänische Strone und gab dem Hunde einen Klaps. In diesem Augenblick bestieg schwedische Krone Graf den Anhänger und es entspann sich zwischen den beiden finnische Mark. Männern ein Wortwechsel, in dessen Verlauf es zu Tätlichkeiten 1 japanischer Hen fam. Schließlich nahm Graf, indem er sich legitimierte, Lefinfty 1 italienische Sire fest und brachte ihn zur nächsten Revierwache. Hier wurde der Pfund Sterling Festgenommene mit Ausbrüden wie Bollad" und" pol- 1 Dollar nisches Schwein" belegt und als er sich dies verbat törper französischer Frank lich mißhandelt. Schließlich verhaftete man den hand- 1 brasilianischer Milreis werfer und brachte ihn in Untersuchungshaft, aus der er am zehnten 1 Schweizer Frank. Tage auf Antrag feines Verteidigers dann entlassen wurde, weil 1 spanischer Beseta Pein Fluchtverdacht vorlag. In der Verhandlung behauptete der 100 österr. Kronen( abgeſt.) Kriminalbeamte Graf, er fei zuerst von Lesinsky geschlagen worden, 1 tichechische Krone und er hätte ihn auf der Stelle niedergeschossen(!), 1 ungarische Strone wenn er nicht befürchtet hätte, dabei Persoren in dem Straßen- 1 bulgarischer Lewa bahnwagen zu verletzen. Auf die Frage des Verteidigers, Juftiz- 1 jugoslawischer Dinar. 1695.75 1704.25 2254.85 2265.65 205.48 206.52 3965.06 2984.94 416.45 418.55 87905 Nausreißer im Streit bei Otto Reichel. Wie bereits in der Sonnabend- Abendausgabe berichtet, sind die Angestellten diefer Firma wegen ungefehlichen Kündigungen und abgelehnten Gehaltserhöhungen in den Streit getreten. Auch bet diefem Kampfe haben sich leider Personen gefunden, die ihren Kol Dunckerschen sind es auch drei Frauen, deren Männer fich in guten Stellungen besinden. Es sind dies eine Elise Müller, Neukölln, Raiser- Friedrich- Platz 6, deren Mann Vertreter einer Schokoladenfabrik ist, eine Elise Falt, Neukölln, Pannierstraße, Frau eines Angestellten der AEG., und als Dritte im Bunde die Frau eines Regierungsrats, Gertrud Richter, Boppstraße. Die Streifenden richten an die Arbeiter und Angestelltenschaft die Bitte, bei ihren Einfäufen der Firma Otto Reichel nicht zur Laft zu fallen. 3107.20 3122.80 Eine Abordnung von englischen Bergarbeitern sprach Sonn540,14 542.86 abend bei Bonar Law vor und verlangte Unterstützung zur Ber1501.23 1508,77 befferung der Arbeitsbedingungen und der Löhne der Bergarbeiter. 1655.85 1664.15 2ẞie verlautet, soll der Premierminister zwar die Notlage der 2189.50 2200.50 Beroarbeiter anerkannt, jedoch erklärt haben, er sehe feinen Weg. 206.98 207.32 auf dem die Regierung zu Hilfe kommen könne. 8990-4010.406.98 409.02 Dertliche Werbeausschüsse des Zentralverbandes der Angestellten. De für 38095.- 87037.10 87242 90 morgen, Mittwoch, angefekte Gigung findet, in Anbetracht der am selben Tage 8358.06 8895.94 8329.12 8370.88 ftattfindenden Parteiversammlungen, nicht statt. Nächster Termin wird noch be573.56 fanntgegeben. 576.44 583.53 586.53 957.60 962.40 987.52 Buchdruckerei A. Genbel& Cie., Betriebsverfammlung morgen 992.48 Mittwoch, vormittags, 9%, Uhr, im Gaal 1 des Gewerkschaftshauses: Belanntgabe 1561.08 1568.92 1571.06 1578.94 des Schiedspruches. Der Betriebsrat. J.A: Otto Fiedler. 1271,81 1278.19 1274.30 1280.70 Chemie. Morgen MittDeutscher Werkmeisterverband. Bez. Berein 23. 11.88 mochabenb: Generalversammlung in Haverlands feftfälen, Neue Friedrich264.16 ftraße 35 Wichtige Tagesordnung, u. a. Neuwahl des Borstandes. 3.61 262.34 263.66 61.84 62.16 112.71 118.290 11.82 262 84 3.59 61.84 112,71 www 61.66 Berantwortlich für den rebatt. Teil: Bietor Saiff, Berlin; für Anzeigen: Th. Gloce, Berlin. Berlag Borwärts- Verlag G. m. b. S.. Berlin. Drud: 118.29! 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