Nr. 60539.Jahrgang Ausgabe A nr. 299 Bezugspreis: Für den Monat Dezember 750 907. voraus zahlbar. Unter Kreuzband für Deutschland, Danzig, Saar- und Memelgebiet sowie Desterreich und Luxemburg 1250 M., für das übrige Ausland 1750 M. Postbestellungen nehmen an Belgien, Dänemark, England, Estland, Finnland, Frank. reich, Holland, Lettland, Luxemburg, Defterreich, Schweden, Schweiz. Tschechoslowakei und Ungarn. Der Vorwärts" mit der Sonntags. beilage ,, Bolt und Zeit", der Unterhaltungsbeilage., Heimwelt" und der Beilage ,, Siedlung und Kleingarten" erscheint wochentäglich zweimal, Gonntags und Montags einmal. Telegramm- Adresse: ,, Sozialdemokrat Berlin" Morgen- Ausgabe Vorwärts Berliner Volksblatt 30 Mark Anzeigenpreis: Die einspaltige Nonpareillezeile Zoftet 250 M. Reklamezeile 1250. ,, Kleine Anzeigen" das fettgedruckte Wort 75 M.( zulässig zwei fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort 50 M. Stellengesuche und Schlaf Stellenanzeigen das erste Wort 40 M., jedes weitere Wort 30 M. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Familien- Anzeigen für Abonnenten Zeile 80 M. Anzeigen für die nächste Nummer müssen bis 4% Uhr nachmittags im Hauptgeschäft, Berlin SW.68, Lindenftraße 3, abgegeben werden. Geöffnet von 9 Uhr früh bis 5 Uhr nachm. Zentralorgan der Vereinigten Sozialdemokratifchen Partei Deutfchlands Redaktion und Verlag: SW 68, Lindenstraße 3 Fernsprecher: Redaktion: Dönhoff 292–295 Verlag: Dönhoff 2506-2507 Sonnabend, den 23. Dezember 1922 Reparation und Industrie. Die Vorbereitung der Januarkonferenz. Die russisch- französischen Verhandlungen. 11 Vorwärts- Verlag G.m.b.H., SW 68, Lindenstr. 3 Postscheckkonto: Berlin 375 36- Banffonto: Direktion der Diskonto- Gesellschaft, Depositenkasse Lindenstraße 3 Opfer des Besizes". Zur Abänderung des Gesetzes über die Zwangsanleihe. Außer der Einkommensteuer hat der Reichstag in seiner Die Beratungen innerhalb des Reichskabinetts über die letzten Tagung auch die Abänderung der Zwangs= neuen Vorschläge, die den Alliierten noch vor dem Zuanleihe vorgenommen. Die Geldentwertung der lezten fammentritt der Pariser Konferenz unterbreitet werden sollen, Monate hat die kritische Stellung der Sozialdmokratie zu der sind auch im Laufe des gestrigen Tages noch nicht zum AbLondon, 22. Dezember.( WTB.) Der Pariser Berichterstatter Form der Zwangsanleihe, die ihr die bürgerliche Mehrheit im schluß gebracht worden. Auch die Berhandlungen der beteilig- der Times" erfährt, daß die Besprechungen zwischen Frankreich Juli gegeben hatte, voll gerechtfertigt. Die Sozialdemokratie ten Refforts mit den leitenden wirtschaftlichen Organisationen und Großbritannien über die Januarkonferenz fortgesetzt werden, hatte damals vor der Umwandlung der im Steuerkompromiß und mit den Führern der politischen Barteien sind noch nicht auf französischer Seite hauptsächlich durch den französischen Bot- festgelegten Gold milliarde in einen festen Bapierbetrag von zu Ende und dürften erst nach den Weihnachtsfeiertagen ab- fchafter in London, Grafen de St. Aulaire, der fürzlich in Paris 70 Milliarden gewarnt. Nach dem Kurse vom 9. Dezember geschlossen werden. Gegenwärtig stehen noch verschiedene war und Unterredungen mit Poincaré hatte. In französischen offi- wäre der Betrag der Zwangsanleihe bei Beibehaltung der Entwürfe zur Diskussion, was schon aus dem Umstande ziellen Kreisen bestehe man darauf, daß die Grundlage der fran- 70 Bpiermilliarden anstatt 1000 Millionen in Goldmarf nur zu erklären ist, daß die Reichsregierung sowohl eine provi- zösischen Politik in der Rede angegeben worden sei, die Poincaré 35 Millionen in Goldmark gewesen, also wenig mehr als der forische Lösung wie auch eine endgültige Lösung vorzuschlagen jüngst in der Kammer gehalten hat, während Bonar Laws Rede dreißigste Teil des ursprünglich fest vereinbarten. beabsichtigt. Bekanntlich erheben die schwerindustriel über dieselbe Frage im Unterhause weiterhin als Grundlage der Das war eine um so größere ungerechtigkeit, weil im len Kreise um Stinnes heftigen Einspruch gegen eine britischen Politik angesehen werde. Es wäre daher verfrüht, Steuerkompromiß durch die Zwangsanleihe nicht nur ein weitere provisorische Lösung und machen ihre Mitwirkung von anzunehmen, daß beide Standpunkte ausgesichtbares Opfer des Besizes" gegeben werden sollte, sondern dem Zustandekommen einer endgültigen Regelung des Re- glichen seien. Frankreich sei gezwungen, die Gewährung eines weil man damit in erster Linie ein gewisses Gleichgeparationsproblems abhängig. Andererseits erstrebt derjenige selbst furzen Moratoriums an Deutschland abzulehnen, ausgewicht schaffen wollte zwischen der Belastung des BeTeil der Industrie, der auf Fertigfabrikate eingestellt ist, nommen gegen besondere Pfänder. Man hoffe, daß sich Frankreich sizes und der Belastung des Verbrauchs. Dareine baldige Stabilisierung der Mark, da er auf die Einfuhr mit der Verpfändung der Einfünfte begnügen und nicht die tat aus ist schon deswegen nichts geworden, weil die Verbrauchsausländischer Rohstoffe angewiesen ist und diese bei den heuti- fächliche Besizergreifung oder Uebernahme der deutschen Staats- steuern prompt nach dem Geldwert im Augenblick des Vergen Devisenkurse- und Schwankungen immer schwieriger wird. bergwerfe und Staatsforsten verlangen werde, und man glaube, brauchs von den Besteuerten entrichtet werden, die ZwangsDiese Interessengegensätze innerhalb der Industrie sind natür- daß England vielleicht der Ueberweisung gewisser Zolleinnahmen an anleihe aber nach Wertmaßstäben, die zeitlich sehr weit lich ein schweres Hemmnis. Als ein gewisser Fortschritt ist die Alliierten zustimmen werde. Es sei wohl bekannt, daß selbst zurückliegen, und besonders die Sachwertbefizer in faum zu indessen zu verzeichnen, daß in den letzten Tagen auch ein der britische Delegierte in der Reparationskommission zwar daran verantwortender Weise schonen. Der Waldbesitz z. B., der Teil der Schwerindustrie seinen unbedingten Widerstand gegen zweifele, daß solche Pfänder vorteilhaft seien, jedoch der Ansicht sei, augenblicklich bis zu dem Sechstausendfachen des eine Mitwirkung am Zustandekommen eines weiteren Provi- daß sie nicht besonders nachteilig sein würden. Friedenspreises erzielt, wurde nach diesen Bestimmungen nur foriums aufgegeben hat. Die Stinnes- Gruppe fcht je= Dem Berichterstatter zufolge hat Frankreich den Gedanken an mit dem Fünffachen des von ihm selbst angegebenen boch innerhalb des Reichsverbandes der deutschen Industrie eine Ruhrbesetzung noch nicht ganz aufgegeben, aber sicher sei jede Friedenswertes eingeschätzt! Auch die weitere Absicht des und bei den Verhandlungen mit dem Reichskabinett ihre Oppo Attion in diesem Sinne aufgeschoben worden und werde nie unter- Steuertompromisses, einen Betrag von 40 Milliarden noch im filion fort. nommen werden, es sei denn, daß andere Pläne zur Regelung der Jahre 1922 hereinzubringen, ist durch die Geldentwertung Reparationen scheiterten. völlig gescheitert. Nicht 40 Milliarden, sondern noch nicht. drei Milliarden sind bisher eingegangen! Das war auch ein für die Regierung unerträglicher Zustand. Die von ihr beantragte Abänderung des Gesetzes fah dreierlei Aenderungen vor: Der Grundgedante des Anleihe systems, so wie es in den ersten deutschen Vorschlägen ausgearbeitet wurde, ist Die französischen Radikalen zur Ruhrfrage. von dem größten Teil der Alliierten als gesund und gangbar Paris, 22. Dezember.( Tul.) Die raditale Partei hat gestern anerkannt worden, und selbst in Frankreich ist man mit ihm im Prinzip auch einverstanden. Der hartnädige Ruf Poincarés durch den geschäftsführenden Ausschuß ihre Stellungnahme in der nach Pfändern" fann aber nur zum Schweigen gebracht Entschädigungsfrage festlegen lassen. Hiernach spricht sich die Partei werden durch ein Angebot von Garantien, dessen nicht unmittelbar gegen eine Besetzung des Ruhrgebietes aus, son- 70 Tragweite so flar wäre, daß seine Ablehnung den französi- dern weist nur darauf hin, daß die englische Regierung diese nicht schen Ministerpräsidenten vor aller Welt ins Unrecht feßen wünsche. Man müsse sich mit England zu verständigen suchen. Wenn die müßte. Diese Garantien vermag die deutsche Industrie- und Santtionen nötig seien, dann seien wirtschaftliche Forderungen zwar sie allein zu bieten. Sie besitzt nicht nur ungeheure durchzuführen. Sie seien besser als eine militärische Besetzung. Die Sachwerte, sondern auch Devisenreserven dies- und jenfeits Regierung scheine sich auch für den Augenblick nach dieser Richtung regierung sympathisch gegenüber, hielt ihre Vorlage aber für hin orientieren zu wollen. der deutschen Grenzen, und sie hat bisher, im Gegensatz zu den breiten Volksschichten, teine Opfer bei der Abtragung der Reparationslaften gebracht; im Gegenteil: sie hat noch bei den 1. Den Fortfall der Begrenzung der Zwangsanleihe auf Milliarden; 2. die Einführung von Verzugszinsen für Zahlungen, nach dem Ende Februar 1923 erfolgen und 3. die etwas schärfere Bewertung der Wertpapiere. Die Sozialdemokratie stand dem Vorgehen der Reichsvöllig unzulänglich. Sie beantragte deshalb: 1. Die Einfügung einer Bestimmung, wonach die ZwangsKampf gegen die Devisenfpekulation- in Prag verschiedensten Sachleistungen, durch die Ausmuzung der Er- Prag, 21. Dezember.( TU.) Eine amtliche Meldung befagt: anleihe entsprechend den Vereinbarungen im Steuerkompromiß ge. Prag, 21. Dezember.( TU.) Eine amtliche Meldung befagt: nau denselben Betrag einbringen solle wie die pertkonjunktur und, soweit sie selbst Rohstoffe erzeugt, durch Das Finanzministerium führte eine leberprüfung des Devisen Berbrauchssteuern, die das Steuerkompromiß neu eingeDie Anpassung an die Weltmarktpreise oder gar durch deren geschäftes bei den hiesigen Banken und Bankiers durch. Auf Grund führt bzw. erhöht hatte. leberschreitung sehr beträchtliche Gewinne eingesteckt. Ein dieser Ueberprüfung entzog das Finanzministerium der Kredit- führt bzw. erhöht hatte. weiterer Widerstand von ihrer Seite gegen positive und erheb- anstalt, der Deutschen Bank in Prag und ihren sämtlichen Filialen, bis zum 28. Februar 1923 bis 31. Dezember 1922 und so hohe 2. Die schnellere Bezahlung der Zwangsanleihe stalt liche Opfer wäre nicht nur für das ganze deutsche Volk un- dem Banthaus Dr. Eger u. Co. in Prag das Recht zum Devisen- Berzugszinsen für den Fall verspäteter Zahlung, daß die erträglich, sondern auch von ihrem eigenen Standpunkt aus handel. Diese Maßnahmen stehen in Verbindung mit den Aus- Spekulation auf den Niedergang der Mark damit von vornherein sehr furzsichtig. Denn je länger die Herren Industriemagnaten wüchsen am Devisenmarkt am Montag. nun zögern, ihren Laffenanteil zu tragen, desto schwerer wird schließlich diese Laft für sie selbst sein. Hierzu teilt der Soz.- Dem. Parlamentsdienft" noch mit: Abbürdung der Kriegsanleihen. In Deutschösterreich. verhindert worden wäre. 3. Die Bewertung der Wertpapiere und damit aller Sachwerte entsprechend ihres wirklichen Wertes Ende Dezember 1922. Die Reichsregierung wird ihre Verhandlungen über das RepaBei der Zerschlagung Desterreich- Ungarns halfte die Entente Alle Anträge der Sozialdemokratie wurden im Steuerrationsproblem mit den Bankiers und Industriellen im dem lebensunfähigen Staat" Deutschösterreich auch die Verpflich ausschuß wie im Blenum abgelehnt. Nach einem verBerlauf der kommenden Woche fortjeßen. Dem Versuch des tung auf, 12 Milliarden von den f. f. Kriegsanleihen weiter zu geblichen Versuche des angeblichen Demokraten Dr. Fischer Reichsfinanzministers, einen endgültigen Plan unter Beteili verzinsen und späterhin zu tilgen. Nun geht die nicht etwa fo-( Köln), die verzögerte Zahlung der Zwangsanleihe gar noch gung der Industrie zustande zu bringen, stehen noch manche zialistische, sondern im Gegenteil chriftlich- fozial- großdeutsche Re zu belohnen, fand die Regierungsvorlage unveränder: Ghwierigkeiten entgegen. Differenzen find hauptsächlich gierung des Prälaten Seipel daran, diese Kriegsanleihen durch Annahme. Was wird ihre Wirkung sein? dorüber, welche Summe angeboten werden soll und welche Auszahlung des Nennwerts abzulösen. Da inzwischen die Krone Wahrscheinlich wird die Zwangsanleihe jeht mehr als Garantien sonst zu leisten find. auf ein Bierzehntausendstel ihres Wertes gesunken ist, 70 Milliarden Papiermark bringen, vermutlich etwa das Im Laufe des Freitag Nachmittag wurden die Partei- kommt diese Maßnahme einer anti sozialistischen Regierung ledig- Doppelte. Eine Sicherheit für den rafchen Eingang der Die Vertreter der führer von der Regierung empfangen. lich auf die Konfistation eines nur noch eingebildeten Vermögens 3wangsanleihe und demzufolge eine erfolgreiche Bekämpfung Deutschnationalen und der Sozialdemokratie wurhinaus. der Inflation durch die Zwangsanleihe ist aber nicht geden von dem Reichsaußenminister unterrichtet. Die Vielleicht trösten sich die Kriegsanleihezeichner damit, daß schon geben. Vor allem aber bleibt die ungeheure BevorDemokraten und die Volksparteiler waren beim Reichsfinanzminister. Der Berlauf der Besprechungen er- bisher für Wiener Befizer von weniger als 100 000 kronen Kriegs- ugung aller Sachwertbefizer, die nur mit einem gab, daß vor Ende der kommenden Woche die Regierung sich jeden- anleihe die Zinsen nicht die Straßenbahnfahrt gedeckt haben, die zu Bruchteil ihres tatsächlichen Vermögens zur Zeichnung herangezogen werden. falls über die Art ihrer Borschläge nicht schlüssig werden wird. ihrer Abhebung erforderlich sein mochte. Deutschlands Leistungen werden anerkannt. Narutowicz' Andenken. Paris, 22. Dezember.( Eca.) Die Reparationstom- Warschau, 22. Dezember.( Eigener Drahtbericht.) Heute fand mission hielt heute eine Sigung ab, die sich in der Hauptfache die Beifegung des ermordeten Präsidenten statt. Dieser Feierlichkeit mit der Frage der Sachlieferungen befaßte. Dazu veröffent gingen am Donnerstag Gedenkfißungen der Kammer und des lichen die Blätter eine Anzahl offiziöser Auslassungen über die Senats voraus. Die Linte stellte den Antrag, im Sejmgebäude eine Frage der Verpflichtungen Deutschlands. Hierbei wird anerkannt, Gedenktafel für Narutowicz anzubringen. Da die Rechte wider daß Deutschland hinsichtlich der Barzahlung den Be sprach und Einstimmigkeit zur Annahme des Antrages notwendig stimmungen der Reparationsfommission nach gekommen ist und war, fonnte dem Vorhaben nicht entsprochen werden. daß es auch die am 15. Pezember fällige Summe pünktlich be- Der Staatspräsident Wojcziechowosti erläßt anläßlich seines zahlt habe. Hinsichtlich der Sachlieferungen seien die Amtsantritts einen Aufruf an die Bevölkerung, in dem er zur 950 Millionen Goldmart, die Frankreich von den 1450 Millionen Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung mahnt. für das verflossene Jahr von Deutschland zu verlangen hatte, in Der Mörder des Staatspräsidenten Narutowicz wird am 30. De cußerordentlich furzer Zeit geordnet worden. Da Frankreich zember vom Schwurgericht abgeurteilt werden. Niewiadomsti, nicht die volle ihm zustehende Summe von Sachlieferungen ab der gestanden hat, die Tat in vollster Ueberlegung begangen genommen hat, wird es voraussichtlich gegen die Aufrechnung der zu haben, beantragte bisher weder einen Berteidiger, noch benannte Sachlieferungen Einspruch erheben. er Zeugen. In dem ersten Entwurf zur 3wangsanleihe im April schlug die Reichsregierung vor, die Wertpapiere mit 75 vom Hundert ihres Börsenwertes vom 28. April 1922 einzuschätzen. Die bürgerlichen Parteien lehnten diese Bestimmung ab, ,, weil die Wertpapierentwicklung in der ersten Hälfte des Jahres 1922 eine fintende Tendenz zeigte und weil man befürchtete, daß eine auf den Kursen vom 28. April 1922 aufgebaute Bewertung der Wertpapiere für die Steuerpflichtigen besonders ungünstig werden würde."( Begründung des neuen Gesetzentwurfes.) Es wurde sodann beschlossen, die Durchschnittskurse vom 30. Juni 1920, 1921, 1922 der Veranlagung zugrunde zu legen. Da statt der sinkenden Tendenz, aber entsprechend der Voraussage der Sozialdemokraten eine ungemein stark steigende Tendenz eingetreten ist, wäre die Durchführung dieser Bestimmung gleichbedeutend gewesen mit dem Verzicht auf jede gerechte Einschäßung. Denn der Durchschnittskurs der letzten drei Jahre wihbe mur ehria 7, Ses Kurfes von Anfang Dezember 1922 erfaßt haben. In Königsberg wurde vor einigen Tagen der LandwirtschaftAuch die Erledigung der Zwangsanleihe zeigt, daß man alle Lasten den Schwächsten aufzubürden fucht. Jedes erliche Verband Ostpreußen" gegründet, der alle landwirtschaftlichen Die Regierung schlug deshalb vor, den Durchschnittstursen arbeitete Einkommen muß bis zum legten Pfennig Organisationen umfaßt und dessen erste Tat schärfster Protest gegen der letzten drei Jahre hinzuzuzählen den Kurs vom 3. Oktober versteuert werden, bei den Kapitalisten aber bleiben die Absetzung der Landräte" und die Aufforderung an die ihm nahe1922, und die sich hierbei ergebenie Summe durch 2 zu teilen. ohne weiteres zehn Elftel völlig steuerfrei, und stehenden Abgeordneten war, den Minister des Innern, der vor Wie unzulänglich der Vorschlag der Regierung ist, ergibt nur ein Elftel steuerpflichtig. Das ist die treffendste Kenn allem die Schuld an der Absehung trägt, zur Verantwortung zu folgendes Beispiel, das wir mit Ausnahme der Zahlen- zeichnung der Steuerpolitik der bürgerlichen Parteien und der ziehen". reihe 4 der Begründung der Regierungsvorlage entnehmen. Regierung Cuno. Hapag. Deutsch- uremburg Mannesmant Deutsche Bank Schudert Bellstoff Waldhof. Durchschn. d. 6 Papiere 3 Zu versteuernder Tatsächlicher Durchschnitts- Kurs Dom 8. 12 2 Durchschnitts turs nach 30.6. 1920/1921 1922 Rurs vos t 3. 10. 192 furs aus I und 2 287 875 556 7000 451 3200 1825 18500 619 2175 1397 14500 364 660 512 5900 361 1518 960 462 393 1050 1579,3 756 1001 10100 10200 11033 Kurses vom 8. Dezember 1922 vorschlug. 11 Interessant ist, daß jeßt sowohl die Ostpreußische Zeitung" wie die Königsberger Allgemeine Zeitung" erflären, daß niemals der Beschluß gefaßt sei, die Getreideumlage zu sabotieren, wenn die Entlassung der reaktionären Landräte nicht zurückgenommen wird. Zu aufrecht." Reichswehr und Fascismus. Das Reichswehrministerium sieht sich genötigt, unsere Diesem Dementi sagt unser Königsberger Parteiblatt:„ Diese ErAngaben zu bestätigen, daß Mitglieder der Nationalsozialisti- flärung ist eine glatte Lüge. Trotzdem in der genannten Bersamm schen Partei, die ehemals in der Reichswehr dienten, unter lung von einigen Rednern vor solch einem Beschluß, meil zu geZuhilfenahme ihrer alten Reichswehrausweise von Truppen- fährlich, gewarnt wurde, nahm man ihn mit erheblicher Mehrheit an. Diese Tatsachen würden durch die Veröffentlichung des unteilen Waffen erlangten und diese an die Nationalsozialisten verschoben. Zugleich wird mitgeteilt, daß bereits die not- gekürzten Protokolls der Versammlung ihre Bestätigung finden. Wir wendigen Untersuchungen eingeleitet worden sind. Wir erhaben von dem Bericht und von den daran geknüpften SchlußfolgeDie dritte Zahlenreihe stellt den Vorschlag der Reichs- warten, daß diese Untersuchung sich nicht nur auf den Tat- rungen nichts zurüdzunehmen, sondern halten sie in vollem Umfange regi rung und den vom Reichstage nunmehr angenommenen bestand des Waffendiebstahls beschränkt, sondern auch feststellt, Bewertungsmaßstab für die Bertpapiere dar. Bergleicht man ob nicht ernsthafte Verbindungen zwischen der Hitler- Garde diefe' chlenreihe mit der pievien Zahlenreise, die den tatsäch und der Reichswehr bestehen. Nach unseren Informationen Die Partei der Massen. lichen Börsenkurs vom 8. Dezember enthält, jo ergibt sich, daß sind nicht nur einmal, sondern mehrfach Waffenschiebungen die Kurs. verte des 8. Dezember nur mit peranlagt ber gekennzeichneten Art vorgekommen. Der Schwindel mit den Kontrollausschäffen. werden. während ein sozialdemokratischer Antrag des Ist dem Reichswehrministerium übrigens von dem ersten Die Rheinische Zeitung", unser Kölner Parteiorgan, berichtet Diebstahl sofort Mitteilung gemacht worden, und hat es dann von außerordentlichen Erfolgen" des Kölner Kontrollausschusses, Dieser zialdemokratische Antrag ents, prach genau dem unverzüglich Maßnahmen eingeleitet, um eine Wiederholung der in der vergangenen Woche feinen Mandatgebern über seine ,, revoVorschlage der Reichsregierung vom April d. J. Troydem solcher Borfälle zu verhindern? Wenn das Reichswehrmini- lutionäre" Tätigkeit Bericht erstattete. In sechs Versammlungen war statt des Sinferts der Kurse ein beispiellofes Steigen sterium Wert darauf legt, jeden Berdacht einer Verbindung der„ Erfolg" folgender: eingetreten ist, l'ehnten ihn die bürgerlichen Parteien ab. Obter ihm unterstellten Truppenteile mit den Fascisten zu be- Mülheim: Besuch ungefähr 40 Personen; wohl nichts dafür spricht, daß die gegenwärtigen Kurse unserer feitigen, dann sollte es zunächst dafür sorgen, daß seine Be- Kalt: Einige Duzend; Aftienpapiere nur eine vorübergehende Erscheinung sind, und fehle, die den Besuch politischer Versammlungen durch die weil selbst bei einem Steigen der Mark taum mit einem er- Reichswehrsoldaten verbieten, auch auf die Fascistenversamm- stattfinden; heblichen Rückgang der Kurse zu rechnen ist, beschlossen sie ungen ausgedehnt werden. Solange das nicht geschieht, beDiese niedrige Einschäßungsgrundlage. Das ist die offen- steht die Gefahr, daß die Truppe der Republik in noch höherem sichtlichste Begünstigung einer sehr leistungsfähigen Schicht Maße als bisher mit antirepublikanischem Geiste durchsetzt unseres Volkes, die durch Spekulation an der Börje mühelos wird, und daß durch Waffendiebstähle", wie den eben ge Riefenvermögen erwirbt. Sowohl vom sozialen als auch vom meldeten, auch in Zukunft die Arsenale der Fascisten verstärkt fistalischen Gesichtspunkte ift diefe Regelung um so bedent werden. licher, weil sie nicht nur für die Einschätzung zur Zwangsanleihe, sondern auch für die Veranlagung zur Vermö genssteuer gilt. Diese aber wird jezt für die nächsten drei Jahre vorgenommen. Drei Jahre lang also erfreuen sich die Wertpapierbefizer diefer gewaltigen steuerlichen Begünfli gung. " Die ostpreußischen Autonomisten. Die ostpreußischen Junter fahren fort, die Bevölkerung gegen die Regierung, insbesondere gegen den preußischen Innenminister, Genossen Severing, aufzuheben. Die Berliner Noch bedenklicher aber ist, daß die Bewertung der Wert- agrarische Presse wird jeden Tag mit Zuschriften aus Ost papiere auch die Grundlage abgibt für die Einfähung preußen" bombardiert, in denen größte Erregung weitester der übrigen Sachwerthefizer. Die Regierung hat Boltskreise" markiert, die Wiedereinsetzung der beiden deutschangefündigt, daß sie bei Annahme der von ihr vorgeschlagenen nationalen Landräte und die Schaffung eines selbständigen Grundsätze für den Wertpapierbesitz die Einschätzung des übri- Ostpreußens gefordert wird. Interessant ist, daß selbst hergen Sachbesiges lediglich verdoppeln will. Diese dop pelten vorragenden Führern der oftpreußischen Landwirtschaft diese Sätzen entsprechen dann einen zehnfachen Friedenswert. Das Hehe zu toll wird. So hat der Herr v. Hippel, der König von Gut und das Inventar des Landwirts z. B., der für fe me Er- Ostpreußen", in der Hartungschen Zeitung" einen Artikel zeugnisse mindestens die 500fuchen Preise erhält, wird also gegen die Autonomiefreunde veröffentlicht, in dem er versucht, nur mit dem 10fachen Friedensmert eingeschätzt. Noch schlim- den wild gewordenen Junkern zu beweisen, wie wenig ein vom mer ist es bei dem Waldbefizer. Er erzielt gegenwärtig im Mutterlande losgelöstes Ostpreußen in der Lage ist, feine Durchschnitt mehr als 3000fache Breife für Holz. Chn Wald- Wirtschaft aufrecht zuerhalten. Merkwürdigerweise hat die aufrechtzuerhalten. bestand mit 100 000 Mart hat aljo gegenwärtig emen Wert Königsberger Allgemeine Zeitung", die Heerruferin im Kampfe von mindestens 300 Millionen. Sur Steuer wird der Bald gegen Severing, diesen Artikel ihres Parteifreundes erit einen veranlagt mit 1 Million. Kann man da nicht neitisch werden Tag später, und auch dann nur, angeblich wegen Raum mangels, im Auszug gebracht. Wie wenig Ostpreußen ohne Preußen eriffieren fann, zeigt 3. B. die Tatsache, daß ohne große finanzielle Opfer Preußens der Königsberger Hafen nicht vollendet werden kann. Auch das Ostpreußenwerk, das die Licht- und Krafterzeugung des Landes übernehmen soll, kann ohne die finanzielle Hilfe von Berlin nicht gebaut werden. Burzeit schweben Berhandlungen, um vom Reich und von Breußen Mittel zu erhalten. Bon Preußen allein werden 2% Milliarden Mart zu diesem Zweck gefordert. auf diese Glücklichen? Aber fein Einwand hat die bürgerlichen Barteien davon abgehalten, die steuerliche Bevorzugung der Schwertbefizer auf die Spitze zu treiben, und damit derem geringe Steuermoral nun auch noch gejeblich zu unter graben. Für ein folches Verhalten gibt es feine Rechtfertigung. Am wenigsten ist es die behauptete Kreditnot. Kreditnot besteht nur, wenn es sich um das Steuerzahlen handelt, fie hat aber nie gehindert, daß für die Spefulation innmer Geld und Kredit vorhanden gewesen ist. Sie hindert auch nicht, daß die Hitler Garden mit Millionen von der Tofleidenden Induftrie" unterstützt werden. Friede und Freude. Bon Bruno Frei. Weihnachten ist ein Fest des Friedens, so lernen es die Kinder in der Schule. Sie können die Phrase nicht verstehen. Ihre Herzen find immer voll des Friedens. Sie wissen nicht, daß in der Welt Frieden ein Fest ist ein nie gefeiertes. Die Erwachsenen wissen es und sehnen sich nach dem verlorenen Paradies der Kindheit, da die Welt voll Eintracht war und voll unausdentbarer Möglichkeiten. Sie wollen wieder wie als Kinder unschuldig und friedlich sein einen Abend wenigstens, fie nennen ihn den heiligen. Bergeblich! zu groß ist die Schulb, zu tief eingefreffen das lebet des Unfriedens. So wird Weihnachten zu einem Fest der Friedenslüge, der Menschlichkeitsheuchelei. " Nebliger Winterabend. Fröstelnd, die Echultern hochgezogen, haften die Menschen über den weiten Play. Schatten von Baletot rücken; hochgeschlossene Halskragen eilen von allen Seiten den Lich tern der Hochbahnstation zu. Berdrossen und müde strebt die Armee der Arbeitsklaven heimwärts. Blendende Reklameftrahlen locken in Konditoreien, Dielen, Rinos, Rabaretts. Dein Mund..." erstrahlt in Glühlampenpracht und bezwingt den Nebel, die Finster nis, die Kälte. Die Melange der Großstadtnacht beginnt zu quirin. Unter dem Hochbahnoiadukt, vor dem Eingang zur Station, im Brennpunkt des weiten Plages, steht ein Gerüst. Ein vergitterter Metalltopf mit weitem Schlig hängt an hohen Stangen. Blafat fafeln rufen gebielerisch: haltet den Zopfam Rochen! Bereitet den Aermsten eine Weihnachtsfreude!" Drei Frauen in dunkle Tücher gemidelt stehen fingend dabei: Deiner wartet eine Krone, Wartet auch ein weißes Kleid, Komm' gleich dem verlornen Sohne, Jefus stillet all' dein Leid. 71 Langgedehnt hollen die Worte des Liedes in die Nacht. Immer die gleichen vier Zeilen, langgedehnt, einschläferd. Die Frauen machen ein freundliches Gesicht. Sie sind aber häßlich. Die vorüberhuschenden Schatten bleiben stehen. Geldscheine werden in den Schlitz des Topfes gefnüllt. Darüber flattert das Banner der Heilsarmee. Im übrigen bereiten die ostpreußischen Großagrarier unter Führung des Reichslandbundes und des Herrn v. Olden burg- Januschau eine Sammlung aller Reaktionäre vor. Gorge und fümmert euch nicht um die Freude! Jede Kreatur findet sie selbst wenn man ihr nur Zeit läßt zu suchen. Lügt nicht, daß ihr Freude und Frieben spenden wollt, ba ihr doch kalt seid und voll Streitlust! Berteilt nicht, was ihr nicht habt Freude. Ihr schenkt zehn Martes ist gut fo, jedenfalls besser, als wenn ihr gar nichts schenktet. Aber glaubt nicht, nun sei Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen! Go billig ist das alles nicht. Der Wiener Christkindlmarkt. Nippes: Jämmerlich; 13 Personen. Versammlung fonnte nicht Köln- Mitte: Miserabel; 11 Personen. Bersammlung fonnte nicht stattfinden; Köln- Nord: Noch miserabler; 10 Personen. Bersammlung fonnte nicht stattfinden; Ehrenfeld: Schlecht, schlechter, am schlechtesten. Das Ergebnis ist typisch für die Agitation der KPD. Sie besteht nur in Bluff und rechnet damit, daß es immer Nervösz gäbe, die auf ihren Schwindel hineinfallen. Um Effett zu er zielen, und vor allem von der Presse beachtet zu werden, unternehmen sie jede gewünschte Theaterspielerei. Die vorgeftrigen Vorgänge im Berliner Rathaus waren ein Schulbeispiel dafür, wie es gemacht wird. Je weniger man den Herrschaften die Ehre antut, auf ihre Schauspielerkunststücke einzugehen, über die sie selber lachen, um so eher läuft sich der ganze Tamtam tot. Schließlich kommt ja doch der Moment, wo auch der Allerdümmste den Schwindel durchschaut und einsicht, daß ihm damit auch um gar nichts geholfen wird. Ein Vorstoß der Schwerindustriellen. Neben den Vertretungen der Eisenindustrie haben sich auch andere industrielle Berbände an die Reichsregierung mit der drin genden Bitte gewandt, dafür Sorge zu tragen, daß von Lohnerhöhungen im Bergbau mit Wirkung ab 1. Januar abges erhöhungen im Bergbau mit Wirkung ab 1. Januar abge sehen wird, da die damit verbundene Kohlenpreiserhöhung zurzeit für das gesamte Wirtschaftsleben untragbar sein würde. Dieselben Schwerindustriellen, die bisher die Markstabilisierung verhindert haben und somit die Urheber der Lohnforderungen sind, die in folge der Geldentwertung fich notwendig machen, versuchen es hier, fich als die Verteidiger einer wirtschaftlichen Produktionspolitik aufzuspielen. In Wirklichkeit sind es neben der Geldentwertung vornehmlich die steigenden Materialkosten, die die Kohlenpreise in die Höhe treiben. Staatsjefretär von Malhahn übernimmt sein Amt. Staatssekretär von Malzahn hat heute die Geschäfte als Leiter der politischen Abteilung des Auswärtigen Amites übernommen. Der bisherige Staatsfefretär, Freiherr von Haniel wird während der Ueberleitung der Geschäfte noch in Berlin bleiben und dann mit Beginn des neuen Jahres seinen Bosten als Bertreter des Reiches in München antreten. „ Mufil- Chauvinismus". In unserer Mr. 590 berichteten wir von den Anöbelungen, deren Opfer der weltberühmte Geigentünstler Henri Marte au wurde, ais er in München ein Konzert geben wollte. Dazu schreibt uns Herr Marteau folgendes:„ Erklärend möchte ich noch hinzufügen, daß ich mit Frankreich gar nichts zu tun habe und die Münchener Kabale um so finnloser war, als ich schon seit Jahren schwedischer Staatsangehöriger bin. Welchen Eindruck dieser politische Standal in Schweden hervorgerufen hat, wollen Sie schon daraus ersehen, daß sämtliche schwedischen Blätter darüber berichteten, mit einer Empörung, die um so verständlicher ist, als zu gleicher Zeit ein Graf Ludner über Kriegstaten eine Balutareise bei uns in Schweden absolvierte und auf das liebenswürdigste empfangen wurde." Wenn die banerischen Nationalsozialisten nicht bald an die Kette gelegt werden, so bringen diese Rowdies Deutschland noch bei allen zivilisierten Böllern in Verruf. Das war Am Hof, auf dem alten, großen, vieredig in fich gefchloffenen Play mit der dunkelgrauen Burg des Kriegsministeriums, wo sich damals gegen Weihnachten der Christkindlmarkt auftat. Aber das waren nicht einzelne Buben oder Stände mitten im Straßengewühl, mit Beihungsver und Flaschenaufläufern, mit Straßenbahntretglocke und Autobusgetöse. Rein. Außenherum standen Kinder in Museen. Die Führung von Schulklassen durch die Christbäume zum Verkauf und dann war man gleich in den Gassen Museen hat sich in lekter Zeit in England recht eingebürgert. In der Zeltstadt, die Gassen selbst waren überspannt und es roch nach Manchester sind sechs Institute, welche solche Führungen regelmäßig Fichten und Lebkuchen und feinen Geifen, und immer ging ein veranstalten und dafür besondere Beamte, fogenannte Demonftra leises Klingen durch die Luft von Spieluhren und Kindertavieren toren, angestellt haben. Drei weitere Museen follen in nächster Zelt und von den Gewichtchen, die Kinderhände auf messingene Wag- noch dazukommen. Der Gesichtskreis der Kinder erweitert sich durch fchalen fegten. Und alles war hell beleuchtet, selbst die zottigen, diese Führungen, in denen ein zwanglofer Unterricht mit der an fchwarzen gehörnten Krampusse, die die rote Zunge herausredten regenden Betrachtung von interessanten Gegenständen verbunden und deren Augen glühten, wenn sie auf ein hinterrüdisches Ziehen wird, in überraschender Weise. Die Kenntnisse in Geographie, mit den Bapierfetten raffetten. Die Marktweiber luben nur im Naturkunde, Bölferkunde werden spielend gefördert, das Kunstinterfanften Großmutterton die Frauen ein, dem Buben oder Mädel esse wird gewedt, die Fertigkeit im Zeichnen und in der Nachbildung was von den schönen, guten, warmen Sachen zu kaufen. Und alles von Gegenständen, in der Uebung der Hand steigt. Schließlich hat tiang gedämpft, denn man ging auf Tannennadeln und sprach leife, man beobachtet, daß auch das Benehmen der Kinder durch diese Art selbst die Jubelrufe der Kleinen verhallten. Und dann trug die Luft des Unterrichts, in denen der Führer mehr als der gemütliche von der Freyung her, aus der Kirche zu den neun Chören der Plauderer und Erklärer auftritt, ganz von selbst ein besseres ge= Engel" einen Hauch von Orgelton und Weihrauch herüber, und wenn worden ist. man wieder auf den Plak hinaustrat, war alles weiß von frischem Schnee, fogar der alte Radehty auf seinem Schlachtroß, der die Hand schühend über den Markt ausstredte. Und auf der Hand faß brösel, die man fern im norbischen Berlin Krümel nennen mochte. ein Spatz und erkundete von diesem Feldherrnhügel LebkuchenShm. war's egal, wenn er nur welche fand. r. b. Schienenwege im Wasser. Der Kongoftrom war bisher wegen der Stromschnellen, die den Fluß an vielen Stellen wie Barrieren Dampfer etwa 180 Kilometer von der Mündung bis nach Matadi unterbrechen, außerordentlich schwer schiffbar. Zwar können Ozeanhinauffahren, dann folgt aber eine Strecke von mehr als 300 Stilometern Länge, auf der bis jekt eine Schiffahrt größeren Maßstabs vollkommen unmöglich war. Man unging baher diesen unpoffier. Ein Film von Shatletons lehter Fahrt. Der Film, den die baren Teil durch eine Schmalspurbahn, die von Matadi nach NeopoldShatleton- Rowett- Expedition auf ihrer Südpolarfahrt, die dem be- ville führte, wobei aber ein zweimaliges Umladen nötig war. Auch rühmten Forscher den Tod brachte, aufgenommen hat, ist jetzt zum ift die Bahn selbst für den Gütertransport wenig leistungsfähig. Bon An allen Eden stehen die Töpfe. erstenmal in London vorgeführt worden. Die begleitenden Worte da an ist ungefähr 1500 Kilometer gutes Fahrwaffer; von Stanley Weihnachten sollen alle fich freuen. Also verteilen wir den sprach der Kommandant Wild, der zweite Offizier der Quest. ville an find jedoch wieder über 100 Kilometer weit große Hindervorhandenen Borrat an Freude! Wie verlogen das doch ift! Das Er entwarf ein lebendigs Bild von den Schönheiten, den Wundern niffe, die durch eine zweite Schmalspurbahn nach Wabundu umgangen ganze lange Jahr fümmert der brave Bürger sich nicht darum, was und auch den Schrecken, die in der Antarktis die Reifenden umgaben, werden. Wie Hermann Kranold in den Sozialistischen Monate sein lieber Mitmensch im Wedding treibt, ob er sich freut, oder ob von den endlosen Schneefeldern, den Gefahren, die bestanden werden heften" ausführt, find in bezter Zeit auf den Kanälen in der Umer genug zu essen hat. Jeht aber, weil es seine eigene Freude mußten, und der Ausdauer. die zu ihrer Ueberwindung nötig war. gegend von Antwerpen umfangreiche Versuche angestellt morden, um erhöht, wenn er schullesebuchgemäß feftitellen fann: Weihnachten ist Die Ansichten, die der Film barbietet, beginnen mit den Abschieds- bas Befahren von Stromschnellen mit Schiffen zu ermöglichen. Das ein Fest des Friedens, lügt er sich eine Art Sozialisierung der izenen von der London- Bridge und zeigen besonders viele Bilder Berfahren, das hierbei eingeschlagen wird, besteht in dem Bau eines aus dem Tier- und Vogelleben am Kap, in Giidgeorgia und in den einfachen Gleises im Wasser quer durch die Stromschnellen. Diese Freude zusammen. Sozialisiert das Brot und das Fett, verteilt Subpolargegenden felbft. Manche Szene wedte heiteres Behagen, Art Einschienenbahn gibt den Schiffen im Baffer eine Führung, ähn alles Lebensnotwendige, achtet auf die Lebenskraft, auf die Gesund doch überwog bei den Zuschauern infolge des tragischen Berlaufs der lich wie bei den Eisenbahnzügen. Die Dampfer brauchen allerdings heit des Volkes, schont das Leben, vertreibt die Rot und die nagende Expedition die düstere Stimmung. für diesen Schienenweg im Waffer einige bauliche Beränderungen; " 11 Rechts- und Linksbolfchewismus. Die Münchener Berbrüderung. Holzbeschaffung und Wohnungsbau. Als der friegsmütige Artifel in der neuen 3tg." er! schien, stand in München die nationalistische Revanchebemegung auf einer bedrohlichen Höhe. Um diese Zeit tagte im In den letzten Tagen haben sich, mie amtlich gemeldet wird, die Die rechtsbollchemistischen Geheimbündler Bayerns find Birtus Krone in München eine Bersammlung, in der Abg. Reichsregierung und der Boynungsausschuß des Reichs. fich in die Haare geraten. Schon vor einiger Zeit furfierte in Graf dieses Zitat aus der Staatszeitung" bekanntgab: tags mit ter Frage der Förderung des gemeinnügigen diesen Kreisen ein Flugblatt des berüchtigten Arnold Ruge: Offiziere feien an die KPD. herangetreten mit dem Anerbieten, ohnungsbaues befaßt. Angesichts der Tatsachen, daß die Oberland und Treu- Oberland", das die schwersten Berbrechen Sie wollten in diesem Sinne für die Zukunft des deutschen Voltes einzelnen Staaten in den abgelaufenen Jahren durch Bereitstellung dem Hauptmann Beppo Roemer, dem früheren Leiter des mit ihnen gemeinsame Sache machen. Die KPD. weise die ihnen von Bauholz außerordentlich viel für den gemeinnüßigen WohnungsBundes Oberland", antreidete. Roemer sollte schon vor entgegengefleedte Hand nicht zurüd, um Deutschland vor völliger bau getan haben, fam man dahin überein, daß es unzwed mäßig fei, an Stelle der bestehenden Regelung innerhalb der einlängerer Zeit aus dem Wege geräumt werden. Herr Böhner Berfficuung zu bewahren." hat jedoch den Attentäter nicht erreichen fönnen. Welche Das Einheitsbündnis zwischen Kommunisten und natio- seinen Länder eine reichsgefeßliche Regelung zu ſehen, rechtsbolfchemistischen Attentäter hat denn Herr Pöhner über- nalistischen Bolschewisten war also vollzogen. Was das damals Die anwesenden Bertreter der Länder sprachen aber ihre Bereit haupt dingfest gemacht? hieß, fann man aus folgenden Tatsachen ersehen: Der Oberst willigkeit aus, bei ihren Regierungen auf die Verpflichtung In den rechtsbolfchemistischen Kreisen weiß man, daß ylander peitschte damals in ganz unverantwortlicher hinzuwirken, daß, soweit es noch nicht geschehen, bei der Nugholzverwertung aus Staats- und Kommunalwaldungen auf Deckung Beppo Roemer dem" app" itän Ehrhardt fehr gefährlich eise die Massen auf. Er selbst hatte in einer Versammlung des Bedarfs für gemeinnützige Wohnungsbauten besondere Rücksicht werden kann. Tief in die dunklen Machenfchaften dieser Ber in der Hauptstadt Sachfens zu verstehen gegeben, daß genommen wird und, soweit das Holz nicht zu Borzugspreisen, schwörer hat Roemer hineingeblickt. Beide Männer stießen auf Bayern unmittelbar davor stände, sich vom dem oberbayerischen Kampffelde hart zusammen. Die Feinde Reiche zu trennen, und daß man in Bayern die Mon- fondern zu jeweiligen Marktpreifen abgegeben wird, für die Berbilligung des Holzes besondere Zuschüsse gewährt werden, Roemers gingen gar so weit, dem politisch- romantischen archie, die man schon übermorgen proflamieren fönne, nur die Versammlung gab ferner der Ansicht Ausdruck, daß auch der Hauptmann ein Attentat auf Ehrhardt anzudichten. Weiter deshalb nicht proklamiere, weil sie in nächster Zeit im Privatwald zu Bauholzabgaben herangezogen werden müsse, legte man ihm die Unterstützung der kommunistischen Links- ganzen Reich ausgerufen werde. Diesem Mann, der sich als kommender Diktator daß aber bei der Berschiedenheit der Verhältnisse in den einzelnen bolschewisten zur Last. Nun, diese Unterstügung lag doch nur in der Richtlinie der Böhnerfchen Politif des Jahres 1921. fühlte und eine monarchistische Revanche bewegung über das ändern die Regelung am besten ebenfalls in den Händen der Länder verbleibe. Der Wohnungsausschuß faßte daraufMan erinnere sich der sehr merkwürdigen Vorfälle auf ganze Neich entfeffeln wollte, fam die tommunistische hin eine Resolution, nach welcher der Reichstag die Reichsregierung dem rechts- und linksboljchemistischen Münchener Kriegsschau- riegserklärung besonders gelegen. Mußte wift Hans von Henlig in der neuen Zeitung" den Kommu- den Widerstand gegen feine chauvinistische Kriegspolitik schwä- Bauholz aus staatlichen, fommunalen und privaten Waldungen zu platz. Am 4. Februar 1921 ftreckte nämlich der Nationalbolfche sie doch Berwirrung in die äußerste Linke hineintragen und ersuchen soll, auf die Länder und Gemeinden einzuwirken, den ges meinnügigen Wohnungsbau durch verbilligte Bereitstellung von niiten die Bruderhand entgegen. Die Neue Zeitung" schlug chen. In München aber schriften die Nationalisten zu den un fördern; im Interesse einer einigermaßen ausreichenden Wirkung in die dargebotene hand ein und veröffentlichte den damals finnigsten Eaten. Sie flebten ein anonymes, aber von hält der Ausschuß es für gehoten, daß ein fester Holzpreis, großes Aufsehen erregenden Artikel: Die Einheitsfront der ber Polizei abgestempeltes Blatat an die etwa das Hundertfache des Friedenspreises, für 5 Proz. des HolzJugend", in dem es unter anderem hieß: Säulen, in dem es unter anderem hieß:" Jeßt gift es einschlags zugrunde gelegt wird, zumal die Anfuhr und Aufarbeitung Teilt mit uns die Waffen... Heute ist der Tag, da wir uns nicht besonnen zu fein. Auf zum Widerbes Holzes eine weitere Steigerung des Bauholzes nach sich zieht, erheben müssen. Gevt die Waffen, die in Deutschland find, nicht den stand! heraus mit eurem 3orn!" die das Dreihundertfache des Friedenspreises wahrscheinlich überfchwarzen Kolonialfruppen des Westens, gebt sie den deutschen Ar- Demonstrationen vor dem Quartier der Ententefommission steigen wird. belfern. Bereinigt euch mit uns. Caht uns auf die Straße gehen und Demolierungen am Gebäude des französischen Konsulats und die revolutionäre Doltserhebung ausrufen Es lebe die erfolgten. In jener Stunde nationaler Gefahr Die Londoner Arbeitslosenkundgebungen. Räterepublik!" drückten sich also Rechts- und Lints boliche= Der Münchener Polizeipräsident Pöhner, wisten die Bruderhände. Vor jedem deutschen Richter sonst ein unnachfichtiger, gehäffiger Verfolger aller lintsrevo- aber schwören die Rechtsbolfchemisten jeden gewünschten Eid, lutionären Rundgebungen, ließ diese unverhüllte Auf ihre Organisation hebe nur den Zwed, einen Linksputsch forderung zum Aufstand seelenruhig passieren. abzuwehren! Die Münchener Zeitung", häufig das Sprachrohr einfluß reicher Regierungsmänner, ftellte mit einer gewissen Sympathie die enge Fühlung der Nationalisten der deutschen Rechten mit den Radikalsten der deutschen Linken fest. Der Natip nalbolfchemismus", so farieb sie weiter ,,, organi fiert sich und marschiert. Borläufig haben nur einige Adolf Hitlers volltemmen selbständig und zu den anderen nationa Roch vor kurzem war bie nationalfoziatififche Organisation wenige den Mut, mit ihrer Berfon hervorzutreten. Aber der liftischen Gruppen in einem gewiffen Gegenfah. Das draufgängeGedanke an die linerträglichkeit der dem Bolte zugedachten rifche Wesen und die Butschgelüfte der Nationalsozialisten waren für Stiaverei mühlt in allen Kreisen, die ihr Jdeal nicht in der diefe Gruppen eine gewisse Gefahr, da sie bei einem zu frühen Rettung auf eine Insel des persönlichen Behagens erbliden." Losschlagen in eine aussichtstafe 2ltion hineingezogen werden Die Münchener 3tg." stimmte dann in vielen Punkten dem konnten. Der Aufschub der Aktion vom 11. November, die die GeProgramm der Reuen 3tg." zu, nur den stürmischen Hoch- müter tagelang in Erregung verfegte und die energischen Gegenmaß rui auf die Dritte Internationale ließ sie nicht gelten. Sie nahmen ber Ürbeiterorganisationen auslöfte, ist herbeigeführt wor. spendete förmlich Beifall den an die Kommunisten gerichteten ben durch die Eingliederung der Nationalsozialistischen Partei in ble und zu gemeinsamer Tat anfeuernden Sägen des Herrn Bereinigten poterländischen Berbände, die unter Führung des Prov. Hentig und schloß ihren Artikel mit den Worten: 11 „ Ich denke nicht daran zu prophezeien, was werden mag. Vom unpolitischen deutschen Wesen aus sich selbst ist nicht viel zu hoffen. Aber da die erpresserische Tat unserer Feinde unermeßlich ist, fann es trozdem geschehen, daß über die um Böstchen bangenden und deshalb gegen jede Einigung eifernden Nugnießer der Parteien hin. weg die nationalen Reihen geschlossen werden. Diesen Tag der Auferstehung vorzubereiten, ist eine heilige deutsche Aufgabe. Ich grüße jeben ehrlichen Willen zur Lat." sie werden nämlich paarweise gekoppelt und haben außer den Gajrauben noch Zahnröder; die Schiene ift ebenfalls gezahnt. Man hofft, daß sich dies auf den belgischen Kanälen erprobte Berfahren auch im großen bei der Kongo- Schiffahrt bewähren wird! Der Hitlerbund. Die Republikanische Breffe" veröffentlicht über das weitverzweigte Reg der rechtsradikalen Verbände Bayerns einen beachtens werten Auffet, dem wir folgendes entnehmen: feffors Dr. Bauer stehen. Seit beinahe fünf Wochen steht die englische Hauptstadt im Zeichen der Massenkundgebungen von Arbeitslosen und ganz England verfolgt mit leidenschaftlichem Intereffe die Entwicklung dieses Kampfes zwischen den arbeitswilligen, hungernden Massen und der Regierung Bonar Law. Die ersten Wochen der Tätigkeit des neuen Unterhauses waren in der Hauptsache durch Interpellationen und Anfragen der Arbeiterfraktion in Anspruch genommen, die positive Maßnahmen vorschlägt und verlangt, ohne baß fich die Regierung bisher zu energischen Maßnahmen ent" fchließen fonnte. So waren An der Infolgedessen dauern die Kundgebungen noch immer an. perfuchte am Sonntag nachmittag nach einer Bersammlung auf dent Trafalgar Square eine aus Mitgliedern des Aktionsausschusses der Arbeitslosen zufammengefekte Deputation, dem König im Buding ham- Palast eine Petition zu überreichen. Sie hatte indessen einen Erfolg. Der Polizeioffizier teilte der Deputation mit, daß der König erklärt habe, er könne Deputationen nicht empfangen unb erfudge fie, die Beittien an den Staatssekretär bes Innern zu senden. Die Deputation zog fich hierauf zurück. Lansbury hieſt Die Bereinigten vaterländischen Verbände stellten die Spigen darauf auf dem Trafalgar Square cine Rece, in der er den Maniorganisation bar, an die nach und nach alle verwandten Organifeftanten erklärte, sie hätten nicht das Recht zu versuchen, in das fationen Anschluß fanden, entweder durch ausdrückliche Mitgiled- Innere des Palaftes zu gelangen. Sie hätten aber das Recht, an fhaft oder durch Beziehungen der leitenden Persönlichkeiten zuein den König mit einem Brief oder mit einer Betition heranzutreten. Einem Bericht der Wiener Arbeiter 3eitung" über die Entender. Ga der Bayerische Ordnungsblod unter Führung von Dr. Tafel und Piris, der Verbond nationalgefinnter Soldaten, der stehung dieser Kundgebungen entnehmen wir folgende bemerkensGefamtverband nationaler Berufsverbände, Deutscher Arbeiterbund, werte Ginzelheiten: der sich sogar ein eigenes Sekretariat für Oberbayern in München London beherbergt feit mitte November einige tausend Arbeits. eingerichtet hat; ferner der Bund Bayern und Reich, der feinerseits Tefe, die aus den fernsten Tellen Englands und Echottlands u wieder eine Spikenorganisation nationalistischer Studentenvereini- Fuß nach London marschierten, um bort dem Ministerpräsidenten Die Reihen zwischen den friegerischen fommunistischen gungen barstellt. Der Bund Oberland ist infolge der Beziehungen Borstellungen über die entschliche Lage der Arbeitslosen zu machen Weltrevolutionären und revanchelüfternen Rechtsbolichemisten feiner Führung zu dem kommunistischen Abgeordneten Graf und und von ihm Abhilfe zu verlangen. Die Arbeitslosen, die sich waren also geschloffen. Nicht lange allerdings; denn baid infolge feines Stampfes gegen die separatistischen Bestrebungen des Hunger. Marcher"( etwa Hungergänger) nennen, wurden die Herren Thomas und Graf von der kommus bei ben nationalistischen Organisationen hoch angesehenen Sanitäts- och en lang unterwegs, unb fie tamen in einem vollniftischen Zentralleitung in Berlin von der Redaktion der rats Dr. Bittinger etwas in Berruf gekommen. Much werben ihm tommen erschöpften 3ufiarb in London an. finanzielle Beziehungen zur Reichsregierung nachgejagt. Die per Spike des Zuges wurden schwarze Fahnen getragen, mit der AufNeuen Zeitung" abberufen. schiedenen antisemitischen Bereine, gehören natürlich ebenfalls schrift:„ Lieber den Tod als Hunger!" Sie find ein bunt zujambiefem Kreis an. Das Ganze bildet einen äußerst weit verzweigten, mengewürfeltes Bolt, an dessen Spize ein, Bastor, L. E. Bideelastischen Apparat, der seine Wurzeln in alle Teile des Bolts ring, steht, der den ganzen Marsch aus Sheffieib mit ihnen zu förpers, in alle amtlichen Stellen von Staat und Selbstverwaltung, Fuß zurüdlegte und, in London angekommen, wegen widersetzlichvon Bolizei und Reichswehr hineinstedt. feit gegen die Polizei auf einige Lage verhaftet wurde. In Troß der haßerfüllten Gegnerschaft zum Barlamentarismus London angelangt, hielten sie in dem Hyde- Part, dem BuckinghamDer Baum als Geschichtstabelle. Das gewaltige Alter der haben sich durch die Gründung des Böllischen Rechtsblocks auch be Balast gegenüber, wo der König wohnt, eine große Bersammlung Riesenbäume in bem Bojemite- Pert in den Bereinigten Staaten zu gewinnen, allerdings, mie fein Führer, der Oberft v. Anlander, Shrem Wunsch, den Ministerpräsidenten zu sprechen, entsprach aler reits Bestrebungen geltend gemacht, Einfluß in den Barlamenten ab, zu der die Arbeitslosen von ganz London aufmarschierie: 1. wird den Besuchern jeht auf eine neuartige Weise vor Augen ge- erklärt, um ähnlich wie die Kommunisten das Parlament zu dis- Bonar Lam nicht, ließ fie aber durch den Arbeitsminister und führt, indem man die Jahresringe zugleich als Geschichtstabelle betreditieren. Diese neue Parteigründung ist hervorgegangen aus der ben Minister für Gesundheitswesen empfangen. Zehn Stunden nugt. Afs fürzlich einer biefer Mammute der Pflanzenwelt gefät Münchener Ortsgruppe der Bayerischen Mittelpartei( Deutschnatio- lang verhandelte die Minister mit der Abordnung der Hungerwurde, fand man, daß der Stamm 896 Jahresringe aufwies; enale und Volkspartei), bie gegen ihre Landesorganisation wegen Marcher" und wollten sie dazu bewegen, daß sie auf ihren Wunsch, muß also im Jahre 1026 ein fleiner Schößling gewesen sein. Eder ihr nicht radikal genug erscheinenden Politit der Landtags: wurde daraufhin befchloffen, einen Teil des Stammes auszustellen fraktion der Mittelpartei Oppofition machte und schließlich ausge und die Jahresringe, die mit den großen Ereignissen der Weltgeschichte zusammenfallen, durch besondere Färbung hervorzuheben und fchloffen wurde. Der„ Bölfische Rechtsblock" steht durch eine Reihe an jedem dieser historischen Ringe einen Bettet anzubringen, ber on Bersönlichkeiten in engster Fühlung mit den Bereinigten vater zeigt, was für ein historischer Borgang sich in dem Jahr feines EntDie Gefahren der Bewegung für Demokratie und Republit stehens abgespielt hat. So findet man nicht weit von dem innersten Kreis die Eroberung Englands durch die Normannen, die bei der liegen nach dem Gesagten weniger in der Stärke ihrer Organisation, Bildung des 40. Jahresringes erfolgte. Als die Jungfrau von Dr. als in den weitreichenden, in ihren letzten Ausläufern gar nicht zu leans verbrannt wurde, mar dieser Baum bereits ein ziemlich statt- übersehenden Berbindungen, über die sie verfügt. Das Ganze ist licher Gefelle, und als Kolumbus zum erstenmal den Fuß an die fo eingeteilt, daß es automatisch jeder Parole folgt, die in den Küfte der Neuen Welt setzte hatte er das Alter von faft 400 Jahren führenden Organen ausgesprochen wird. Die Gefahr diefer Bewe gung würde noch größer merden, wenn ihr nicht von Anfang an die Das stärkste Gift. Ein Gift, so start, daß alle Menschen auf der größte Aufmerksamkeit geschenkt und ihre Ausbreitung auf weitere heran, faft tein Tag vergeht, daß die englischen Zeitungen nicht zu Erde mit dem millionsten Teil eines halben Fingerhuts davon ge- Gebiete von vornherein durch festes und sicheres zupacken unmög- melden wüßten, daß sich einige hundert neue Marcher" auf den tötet werden könnten, ist das Botulinus- oder Wurst gift, lich gemacht würde. Es gilt von ihr dasselbe wie von den Mökder: Weg gemacht hätten. Die Labour Party, deren nüchternem Sinn das in verdorbenen Chivaren vorkommt. Um einen Menschen zu organisationen. Als auf ihr Bestehen von der Presse der Linken diefe etwas abenteucrfide, aber vor allem das Leben und die Getöten, genügt eine Dofis von 0,000 000 000 000 000 01 Rubitzentimeter ober, um die Stärke dieses Giftes noch anders auszudrücken: ständig hingewiefen wurde, erklärte man diese Hinweise mit angeb- sundheit der Arbeitslosen selbst gefährdende Art der Aufrüttelung die ganze Erde fönnte mit Hilfe eines millionstel Rubitzentimeters lich agitatorischen Gründen, bis die Leichen Erzberger, Rathenau, der öffentlichen Meinung widerfireble, hat sich nun der„ HungerDie Botulinusvergiftungen wurden zuerst die Attentate auf Scheidemann und Harden den Beweis erbrachten, Marcher" angenommen und durch ihren Sprecher George ans. unter der Bezeichnung Wurstvergiftungen" befannt, die nach den daß fie fein Phantasiegebilde aufgeregter Radifaler, sondern fehr Genuß von verdorbenen Burst und Flelsch- und Fischgerichten fich wahre Tatsachen waren. Diese Organisationen tönnten der Re. zeigten. Neuerdings find sie auch nach dem Genuß von verdorbenen publik noch viel gefährlicher werden, wenn die Gefahr nicht ent pflanzlichen Speisen beobachtet worden. Das nicht fehr häufige Borfontmen des Botulinusgiftes macht sich bemerkbar durch einen schloffen im Reime ersticht würde. fauligen Geruch ber Speisen. Durch Auftochen der Speisen wird es un hädlich gemacht. erreicht. entwölfert werden. 11 Die Junge Bühne bringt im Januar Ernst Weiß DIympia" zur Uraufführung. Die Bremlere findet wiederum im Deutschen Theater flatt. Titelvolle gnes Straub. Emil Docpler der Jüngere ist im Alter von 67 Jabren gestorben. Er war als Maler, Graphiter und unitgewerbler ein Vertreter des fogenannten Bubenscheibenftits und erfreute sich der besonderen Protettion Bilheims II. Leon Leipziger, der Herausgeber des Roland von Berlin" und Berfasser zahlreicher Revuen und Romane( Die Bauhaus Anna" usw.), ist furz nach Bollendung seines 61. Lebensjahres gestorben. Eine Ehrung des Dichters der Jnternationale". In Mostan wurde eine Straße und ein Plas nach Eugène Botier benannt, der den Tert und die Musik der Internationale" geschaffen hat. ländischen Berbänben." 44 Haenisch Regierungspräsident in Wiesbaden Söfn, 22. Dezember.( TU.) Gestern nachmittag hatte der Bandes ausschuß sich gutachtlich zu der Wiederbesetzung des Regierungs präsidentenpostens durch den früheren Kultusminifter aenisch an Stelle des von der Rheinlandkommission abgesetzten Regierungspräsidenten Dr. v. Mumm zu äußern. Es kann als sicher angenommen werden. daß Haenisch den Wiesbadener Besten übertragen und daß die Stelle des Oberregierungsrats und Bertreters bes Regierungspräsidenten durch einen Berwaltungsbeamten neu besetzt wird, der dem Zentrum nahe steht. Die Berflamung der Genfer Universität ist von der belgischen Schlichung zweier italienischer Sochichulen. An der Universität Rammer mit 89 gegen 85 Stimmen bei 7 Enthaltungen angenommen in Pavia und der technischen Hochschule in Turin find die Hörer, die morden. am Weltfriege teilgenommen haben, wegen der Aufhebung der Begünsti Zwischen studentischen Gegendemonstranten, die in das gungen, die sie bisher im Studienbetrieb gentoffen halten, in den Streit Parlamentsgebäude eindringen wollten und der Polizei gab es getreten. Der Unterrichtsminister hat die sofortige ließung dieser einen Zusammenstoß, bei dem ein Polizeibeamter und ein StuHochschulen angeordnet. dierender verlegt wurden. den Bremier zu sehen, verzichten, aber die Leute waren davon nicht abzubringen. Seit der Anwesenheit der Hunger- Marcher" in London hat sich aller Behörden eine große Nervojität bemächtigt: Die Regierungsgebäude, vor allem Downing- Street 10, wo sich der Amtssiz Bonar Laws befindet, wird von einer großen bewaffneten Bolizeimacht bemacht und das Breffefefretariat bes Ministerpräsidiums hat mit fügenhaften Meldungen über die bevorstehenden Angriffe der Arbeitslosen auf die Regierungsstellen die ganze Deffentlichfeit in große Unruhe ver ſetzt. Die Arbeitslofen aber machen feine Miene, aus London ab. Buziehen; im Gegenteil, fie machen ihre Anhänger im Lande mobil und leben Berstärkungen" herbei. Allmählich bildet sich da eine große Boltsbewegung 11 burn den Anirag gestellt, daß eine Abordnung vor den Garanter des Barlaments erscheinen und dort ihre Wünsche vorbringen fönne fiber die sozialen Gegenfäße, über die unheilvollen wirtschaftlicher Diese Arbeitslosentrise hat jedenfalls das englische Proletariat Folgen der Friedensverträge und über den tiefen Sinn des Klassen tampfes gründlicher aufgeklärt als in normalen 3eiten eine jahr zehntelange sozialistische Propaganda. Qußer den 1300.000 Gr werbslofen, zu denen nod) fast ebensoviel dirett betroffene Familier angehörige hinzukommen, ertennen auch die bisher von der Rol mität verschont Gebliebenen, daß jebem von ihnen das gleiche Schir fal jederzeit droht und daß es ihr Kampf ist, der gegenwärt zwischen Regierung und Labour Party geführt wird. Die Arbeiterpartei als flärtite Fraffion in Auftcallen. Das endgültige Ergebnis der australischen Wahlen lautet: rbeiter partei 80 Sige( bisber 24), Nationalisten 28( bieber 38). Nationa liberale 17( bisher 18). Die Nationalistische Partei, die unte Führung von Hughes bisher über die absolute Mehrheit n Parlament verfügte und die Regierung allein bildete, wird en weber eine Koalition mit den von ihr bisher bekämpften Liberat eingehen, oder das Staatsruder den Arbeitern abtreten müssen. Die Ententefommission hat in Ingolstadt einen zweiten Re trollbesuch gemacht, der ohne Störung verlaufen ist. Die Poliz hatte für den Besuch umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen getroffe Gewerkschaftsbewegung Die geplanten Kündigungen bei der Reichsbahn. Unter fenfationeller Aufmachung bringt der Tag" in seiner neftrigen Nachtausgabe die Mitteilung, daß 25 000 Eisenbahnern gekündigt worden sei. Der Artikel des„ Tag" wimmelt von Unrichtigteiten. Er fann übrigens nur infolge cines Bertrauensbruchs Veröffentlicht worden sein. Bunächst hätten wir zu bemerken, daß die Kündigungen noch nicht ausgesprochen sind und daß darüber heute im Reichsverkehrs: ministerium verhandelt wird. Durch die Indiskretion des Tag" fehen wir uns genötigt, die Sachlage darzustellen, wie sie sich wirklich rerhält. Richtig ist, daß das Meichsverkehrsministerium eine große Anzahl von Beamten, Arbeitern und Angestellten zu kündigen bzw. zu pensionieren oder in die Finanzverwaltung überzuleiten beabsichtigt. Diese Totsache ist nicht neu, und wir haben selbst schon darüber wiederholt Mitteilungen gemacht. Wenn das Reichsverkehrsminifterium fich nun wieder zu einer Berringerung des Personals peranlaßt sieht, so ist daran zum guten Zeil seine falsche Personalpolitik schuld. Man hat im vorigen Jahre und im letzten Winter massenhaft Arbeiter entlassen, so daß im Frühjahr 1922 98 000 Arbeiter und Angestellte weniger beschäftigt waren als im Jahre 1919. Es trat ein Zustand ein, der dahin zu kennzeichnen ist, daß wohl Das Beamtenpersonal vollzählig vorhanden war, aber das not wendige Arbeitspersonal fehlte. Die jetzt im Reichsverkehrsministerium versuchte Methode der Personalverringerung scheint sich in den elben Bahnen zu bemegen. Ob die geplanten Entlassungen, besonders in dem jetzigen Zeit punkte der zunehmenden Arbeitslofiafeit und der allgemeinen Not des Winters, angebracht sind, fann füglich bezweifelt werden. Bir müssen um so schärfer unsere Bedenken gegen gewisse Entlassungen geltend machen, als die Reichsbahn noch eine erhebliche Anzahl Brivatfirmen beschäftigt. Es müßte untersucht werden, wie meit das Verhältnis zu diesen Privatfirmen gelöst werden muß, ehe Entlassungen im eigenen Betrieb vorgenommen werden. Wir sind durchaus der Ansicht, daß die Reichsbetriebe nach wirtschaft= lichen Gesichtspunkten zu führen sind; dazu gehört aber auch die Ausschaltung des Unternehmerprofits und die volle, Ausnutzung der eigenen Einrichtungen. Festnageln müssen wir die niedrige Heße des Scherlblattes gegen die Arbeiter, Angestellten und Beamten, die von der Kündigung bedroht werden. Das Blatt schreibt u. a., daß in erster Linie nur fciche Bedienstete von der Entlassung betroffen werden sollen, die fich im Eisenbahndienft als unbrauchbar oder arbeitsunfuftig erwiesen haben". Der Tag" bringt die Worte unbrauchbar oder arbeitsunluftig" im Sperrbruck und denunziert somit die von der Arbeitslosigkeit Bedrohten als unerwünschte Elemente. Mit diesem Brandmal der Unbrauchbarkeit und der Arbeitsunluft sollen die Entlassenen dann anderwärts Beschäftigung finden! Wir fordern hier: mit das Reichsverkehrsministerium auf, sich darüber zu äußern, ob Die geplanten Kündigungen wegen unbrauchbarkeit und Arbeitsunft vorgenommen werden und ob es zulässin ist, daß die Entleffenen mit diefem offenen Uriasbrief in die Wüste der Arbeitsloligkeit geschickt werden. Auf die Frage der Urlaubsdauer, die der „ Lag" damit verquidt, fommen wir an anderer Stelle zurück. Die Entlassungen bei der Berliner Straßenbahn. Bom Deutschen Verkehrsbund wird uns geschrieben: Seit November finden dauernd Entlassungen von Personal der Straßenbahn statt.. Bis zum heutigen Laa sind insgesamt 2500 Arbeitnehmer entlassen worden. Wie seitens der Verwalfung vorgegangen wurde, ersieht man daraus, daß sogar Leute mit über 10, ja fogar bis 25 Dienstjahren darunter find. Man sollte Noch nicht so leichtfertig mit der Arbeiterschaft umgehen, zumal doch wirklich nicht alle Mittel erschöpft sind, um die Straßenbahn wieder auf die Höhe zu bringen. Wie oft ist über die Einführung der Staffeltarife gesprochen worden, wie oft sind diese verlangt worden; auch hat sich des öfteren die Verkehrsdeputation und die Stadtverordnetenversammlung mit diefer für die Straßenbahn so wichtigen Frage beschäftigt, ohne bei der Verwaltung der Straßenbahn ein geneigtes Ohr zu finden. Ist es nicht eine Sünde und Schande, so furz vor dem Weihnachtsfeft Tausende von Familienvätern auf die Straße zu setzen? Wo bleiben die Körperschaften, die doch hier der Verwaltung ein Paroli bieten müßten? Wenn am Weihnachtsabend das Fest der Liebe seinen Anfang nehmen wird, dann werden viele Familienväter mt ihren Angehörigen hungernd und frierend darüber nachdenken, mie rücksichtslos die Verwaltung und der Magistrat mit den Arbeitern umgehen. Bei richtiger Erfenntung der Dinge muß es jeder einfichtigen Berroaltung angelesen sein, erst einmal die letzte Erhöhung des Fahrpreises auf 50 m. fich auswirken zu lassen, um durch eine Beibehaltung des Tarifs das fahrende Publikum an die Straßenbahn zu fetten. Dazu gehört natürlich nicht immer wieder Einschränkung ron Linien und Auseinanderziehen der einzelnen Wagenabstände, fordern durch Einsetzen der Wagen zu der Zeit der Verkehrsstunden muß der Bevölkerung jede Möglichkeit gegeben werden, die Wagen der Straßenbahn zu benuhen. Weiter wird vom Personal bitter darüber Klage geführt, daß nicht einmal der verdiente Lohn zur Auszahlung gebracht wird und die Arbeitnehmer länger warten müssen, als bei diesen Zeiten verlangt werden fann. Die wöchentliche Lohnzahlung ist so oft von den Organisationen verlangt worden, aber an dem Starrfinn der Verwaltung gescheitert. Allen Arbeitnehmern der Stadt Berlin wird 3 best mniten Terminen der Lohn regelrecht ausgezahlt, nur die Straßenbahn macht eine unrühmliche Ausnahme. Wenn nicht immer von der Betriebsvertretung gebohrt worden wäre, sollte vor Beihnachten das Fahrpersonal nichts oder nur einen Bruchteil er halten. Mit den Entlassungen hat sich schon in zwei Verhandlungen der gemeindliche Schlichtungsausschuß beschäftigt, ist aber noch zu feinem endgültigen Resultat gefommen. In einer in der nächsten Woche stattfindenden Verhandlung wird hoffentlich die Angelegenheit erledigt werden. Es ist wirklich kein Vergnügen für die Entlassenen, in Hangen und Bangen noch länger über ihr Schicksal im untiaren zu fein. Schiedsspruch in der Holzindustrie. Zusammenschluß der Arbeiter, Angestellten und Beamten.[ schlag des Demobilmachungskommissars ging bahin, ein SchiedsDie Verhandlungen über einen Zusammenschluß des Allge- gericht zu vereinbaren, welches zunächst zu entscheiden hat, ob die meinen Deutschen Gewerkschaftsbundes und des Allgemeinen Freien Notwendigkeit besteht, einen Tarifvertrag für die Angestellten der Angestelltenbundes mit dem Allgemeinen Deutschen Beamtenbund gesamten Schokoladenindustrie Berlinson Organisation zu sind in dieser Woche zum Abschluß gekommen. Die freigewerk- Organisation zu schaffen. Dieser Vorschlag war für die Sarottischaftlichen Verbände werden sich mit ihren Beamten mit Werke annehmbar, da jedes Risiko für sie ausgeschlossen war. Ueber gliedern dem Allgemeinen Deutschen Beamten die Frage der Wiedereinstellung aller am Streit Beteiligten und anschließen. und über die Festsetzung angemessener Gehälter sollte erst Nach den getroffenen Vereinbarungen erkennt der Allgemeine in 3 weiter Linie verhandelt werden. Daran scheiterte jede BerDeutsche Beamtenbund als Rechtszustand an, daß die dem ADGB. ständigung. Die Angestellten geben den Kampf ohne jedes Ergebnis und dem AfA- Bund angeschlossenen Verbände auch nach ihrem nicht auf. Wenn die Arbeitgeber die angekündigte AusAnschluß an den Allgemeinen Deutschen Beamtenbund für die perrung der Arbeiter vornehmen, dürfte sich der Kampf wefentOrganisierung und Interessenvertretung derjenigen Beamten auch lich verschärfen weiter zuständig ist, die in den Betrieben, Verwaltungen, Behörden Reichsgewerkschaft und Eisenbahnerverband. oder Körperschaften des öffentlichen Rechts ihres Organisationsbetriebes tätig sind. Der Allgemeine Deutsche Beamtenbund ist Eisenbahnerverbandes und der Reichsgewerkschaft deutscher EisenDie Mitglieder der Ortsgruppe Magdeburg des Deutschen bereit, den Zusammenschluß der noch vorhandenen Konkurrenz- Eisenbahnerverbandes und der Reichsgewerkschaft deutscher Eisenorganisationen auf der Grundlage der vom ADGB. und AFA- Bund bahnbeamten und-anwärter haben in ihrer Versammlung am anerkannten Organisationsformen zu fördern. Solange dieser Zu- 19. Dezember im Hohenzollernpart, Magdeburg, zu der Frage der sammenschluß nicht erfolgt ist, gelten die Konkurrenzorganisationen Aufhebung der Arbeitsgemeinschaft zwischen Reichsinnerhalb des ADB. in bezug auf die Werbung von Mitgliedern gewerkschaft und Deutschem Eisenbahnerverband Stellung genommen. unter den Beamten und die Wahrnehmung der Beamteninteressen Nach reiflicher sachlicher Aussprache wurde eine Entais gleichberechtigt. Ueber alle in Betracht kommenden Maßnahmen schließung gefaßt, wonach die gemeinsame Mitgliederversammauf den gemeinsamen Tätigkeitsgebieten sollen fich diese Gewerk- lung von dem Abbruch des Arbeitsgemeinschaftsvertrages der beiden schaften vorher verständigen Der ADB. verpflichtet sich, folche Ab- Organisationen Kenntnis nimmt und bedauert, daß es nicht möglich machungen zu fördern, u. a. auch auf eine gleichmäßige Beitrags- gewesen ist, während der Zeit des Vertrages die Verschmelzung höhe in den Konkurrenzorganisationen hinzuwirken, um so den beider Organisationen zu einem Machtfaktor nach dem 3ufammenschluß vorzubereiten. Weiter hat der ADB. die Ver- Grundsah der Einzelmitgliedschaft zu vollziehen. Die pflichtung übernommen, Neubildungen von Beamtenverbänden oder Versammelten fordern ihre Ortsgruppenleitungen auf, an die die Schaffung von Fachgruppen in angeschlossenen Berbänden weder 3entralvorstände heranzutreten mit der Aufforderung, in vorzunehmen, noch zu begünstigen, wenn eine der dem ADB. ange- fürzester Zeit den 3usammenschluß beider Organisationen zu fchloffenen Organisationen für dieses Organisationsgebiet zuständig vollziehen, andernfalls die Verschmelzung der beiden Ortsgruppen ist. Der Zusammenschluß wird voraussichtlich schon am 1. Januar Magdeburgs hier örtlich vollzogen wird. Angesichts der endgültig werden. Die Beamtenzentralen des ADGB. und Tatsache, daß der Kampf der Beamten und Arbeiter um ihre des AfA- Bundes werden zugunsten des Beamtenbundes aufge- Cristenz durch die Verhältnisse immer bedingter wird, darf es nicht löst. Der Abschluß des geplanten Kartellvertrages zwischen diesen angehen, daß sich beide Teile getrennt fühlen oder sogar gegenseitig drei Säulen der freien Gewerkschaftsbewegung steht unmittelbar bekämpfen. Der Konzentration des Kapitals zum Machtfaktor muß die Konzentration der schaffenden Kreise( Arbeiter, Beamte und Angestellte) entgegengestellt werden. bevor. Der große Plan des unvergeßlichen Carl Legien ist zur Wirtlichkeit geworden! Die große Masse der deutschen Kopf- und Handarbeiter steht in geschlossener Front ihren Gegnern gegenüber. Die Gegensäge, die früher zwischen Arbeiterschaft und Beamtentum bestanden, werden schwinden. In gemeinsamer Arbeit werden sich diese beiden großen Gruppen fennen und verstehen lernen. fein, an der alle Widerstände der wirtschaftlichen und politischen Sie werden zusammengeschloffen eine Macht Reaktion scheitern müssen. Erholungsurlaub der Eisenbahnbeamten. verkehrsminister Groen er jetzt noch nicht angebracht. Er will fich Eine Dauerregelung des Erholungsurlaubs erscheint dem Reichsjedoch auf eine Regelung bis auf weiteres" einlassen, wenn die nach feiner Auffassung unbedingt notwendige Kürzung des Er holungsurlaubs angenommen würde. Die Versammelten sind der Ueberzeugung, daß diese Einheitsfront nicht aus einzelnen Gruppen bestehen darf, sondern aus einer organisatorisch festgefügten Masse. Die Versammelten fordern ihre Ortsgruppen auf, bis zur end= gültigen Verschmelzung nach wie vor gemeinsame Tagungen zu pflegen." gez. Göze, Gedrange, Gabler, Vorbrodt. Der Zentralverband der Hotel-, Restaurant- und Caféangestellten teilt mit, daß mit dem Arbeitgeberverband wie im vorigen Bahre vereinbart worden ist, daß das verheiratete Personal am Weihnachtsabend ab 6 1hr abends frei haben soll. ift. Barnimstraße 13, die nächste Bezirksversammlung statt. Achtung, Gewerkschafts- und Betriebsfraktionen! Wir machen wiederholt darauf aufmerksam, daß nach der Zusammenlegung der bis dahin getrennten Frattionen die Anmeldung in unserera Sekretariat, Lindenstraße 3, erfolgen muß. Die Gewerkschafts- resp. Betriebsfraktionen, die Die bestehende Urlaubsdauer sei von vornherein für die das bisher verfäumt haben, machen wir darauf aufmerksam, daß von der Anunteren Gruppen zu hech bemessen worden, und zwar durchmeldung die Ausstellung der Funktionärausweise im nächsten Jahre abhängig Reinknecht. PSPD.- Betriebssekretariat. J. A.: Holz. das vorzeitige Bekanntwerden eines unverbindlichen Entwurfs. Die Gründe für eine Kürzung des Urlaubs hätten sich verstärkt. Achtung, Zimmerer! Am Sonnabend findet vom Bezirk 17 bei Mogwig, Die Ernährungslage habe sich seit Anfang 1921 wesentlich gebessert. Fraktion Amsterdam im Bäderverband. Donnerstag, den 28. Dezember. Die allgemeine Teuerung spiele insofern keine Rolle, da den erhöhten Preisen auch erhöhte bzw. zu erhöhende Bezüge gegenüberstehen, die eine entsprechende Lebenshaltung der Lebenslage ermöglichen". ( Für die unteren Gruppen? D. B.) Auch die Wirkungen des Krieges auf die Gesundheitsverhältnisse müssen soweit behoben sein, daß für die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit entsprechend gefürzte Urlaubsdauern ausreichen. Wo aber im Einzelfall wirklich nachhaltige Gefundheitsschäden vorliegen, wird mit dem Normalurlaub überhaupt nicht ausgekommen werden können, sondern ein ergänzender Krankheitsurlaub in Frage kommen. Bei der Wirtschaftslage des Reichs muß angestrebt werden, die zum Teil übermäßig langen, einen unverhältnismäßig hohen Aufwand an Stellvertretungskosten erfordernden Urlaubsdauern auf ein der Intensität der Arbeitsleistung und damit dem Erholungsbedürfnis entsprechendes Maß herabzusetzen." Eine gegenseitige Vertretung der Beamten lasse sich nur in geringem Umfange durchführen. Für einen großen Teil der beurlaubten Beamten müssen infolge der Eigenart des Dienstes. befondere Stellvertreter herangezogen werden, für die eine sehr bedeutende Summe aufzuwenden sei Soweit es ohne Schädigung des Erholungszweckes geschehen kann, müsse unbedingt eine Kürzung des Urlaubs erfolgen. Dem Einwand, daß die unteren Gruppen dabei stärker geschädigt wurden als die höheren, stehe entgegen, daß die Urlaubsdauer für die unteren Gruppen unverhältnismäßig reichlich bemessen worden sei. Außerdem handle es sich bei den höheren Gruppen um eine Wahrung des Borkriegszeitbesigstandes, während für die unteren Gruppen die Urlaubsdauer auch nach ihrer Kürzung noch erheblich höher sei als früher. Mit Rücksicht auf die recht erheblichen finanziellen Wirkungen einer Urlaubsfürzung sollten Auseinandersetzungen mit den Beamtenorganisationen nicht gescheut werden. Wie wir erfahren, handelt es sich jetzt um eine Urlaubskürzung um drei Tage. Im Reichsministerium des Innern wird mit den Beamtenorganisationen darüber verhandelt mert Feiertagsarbeit in Bäckereien. Die Brot Durch Verfügung des preußischen Handelsministeriums ist der Arbeitstag statt des 2. Feiertags auf Sonntag, den 24. Dezember, verlegt worden. Diese Verfügung ist nach Verständigung mit den zuständigen Organisationen des Gewerbes erfolgt, fabrikanten geben jegt ein Zirkular heraus, in dem sie ihre Mitglieder auffordern, am 2. Feiertag zu arbeiten. Sie stüßen sich dabei angeblich auf eine amtliche Auskunft, nach der sie dazu das Recht hätten. Durch Rüdirage bei dem Herrn Handelsminister hat die unterzeichnete Organisation festgestellt, daß es bei der ausdrücklichen Verfügung des Ministers bleibt, die nur den Sonntag ( 24. Dezember) als Arbeitstag zuläßt, nicht aber den 2. Feiertag ( 26. Dezember). Wir machen unsere Mitglieder darauf aufmertiam, daß sie nur am Sonntag bis nachmittags 4 Uhr innerhalb 8 Stunden pro Mann arbeiten dürfen und daß am 2. Feiertag die Arbeit zu ruhen hat. Zentralverband der Bäder und Konditoren. Zum Angestelltenstreit bei Sarotti. Gestern vormittag fanden vor dem Schlichtungsausschuß GroßBerlin in einer Sonderkammer die Verhandlungen über die Dezember- und Januarlöhne der Holzarbeiter statt. Der Schlichtungsausschuß fällte folgenden Schiedsspruch: Bom 17. Dezember bis 31. Dezember erhöhen sich die Löhne um 20 Proz., Die gestern vor dem Demobilmachungsfommissar stattgefundenen ab. 1. Januar bis 13. Januar um weitere 20 Proz., insgesamt Berhandlungen sind gescheitert, weil nach dessen Vorschlag die 40 Proz. des Durchschnittslohnes, wie er am 16. Dezember be- Angestellten bedingungslos die Arbeit aufnehmen sollten. Es stand. Damit treten folgende Durchschnittslöhne in Erscheinung: wurde versucht, den Streitfall zwischen Angestelltenorganisationen Vom 17. bis 31. Dezember 403,80 m. je Stunde, vom 1. Januar und der Firma Sarotti in einen solchen zwischen Arbeitgeberorganibis 14. Januar 471,10 M. fation und Angestelltenorganisationen zu verwandeln. Der Vorabends 7 Uhr, in den Residenz- Festsälen, Landsberger Str. 31, wichtige Fraf tionsversammlung. Erscheinen aller zur Vereinigten Sozialdemokratischen Bartei sählenden Bäder, Konditoren und Gühwarenarbeiter ist Pflicht. Berbandsund Parteimitgliedsbuch legitimiert. Ref. Gen. Ströbel. Der Aktionsausschuß. W. Richter, Obmann. Aus der Partei. Wilhelm Klees gestorben. In Magdeburg starb im 82. Lebensjahre ein Veteran der Partei, Genosse Wilhelm Klees. Er war einer der Aeltesten, nicht nur dem Lebensalter, sondern auch den Parteijahren nach. Schon Anfang der sechziger Jahre trat er dem Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein bei, der eben von Lassalle gegründet war. Später aber wandte er sich zu den„ Eisenachern", die unter Führung von Bebel und Wilh. Liebknecht standen. Sein Name stand auch unter dem Aufruf, der im Jahre 1875 die bis dahin streitenden Parteien zur Einigung aufforderte. Jahrzehntelang war Wilhelm Klees in der Partei eine befannte Persönlichkeit. Bon 1890 bis 1897 und wieder nach der Revolution gehörte er, der von Beruf Zigarrenmacher war, dem Magdeburger Stadtverordnetenfollegium an. Seit Mai 1919 war er unbesoldeter Stadtrat. In der Legislaturperiode von 1898-1903 vertrat Klees seinen heimatlichen Wahlkreis im Reichstag, von 1903-1907 den Wahlkreis Sorau- Forst. Jugendveranstaltungen. Verein Sozialistische Arbeiterjugend Groß- Berlin. Abt. Niederschönhausen. Heute abend 7% Uhr Weihnachtsfeier im Restaurant Sanssouci, Kaiser Wilhelm- Str. 43. Prolog, Festansprache, Musit, Jugendchor, Rezitationen und Lieder zur Laute. Aufführung des Theaterſtüds Deutsche Weihnacht vor 1000 Jahren". Unkostenbeitrag 29 M. Berantwortlich für den redakt. Teil: Bictor Schiff, Berlin; für Anzeigen: Th. Glode, Berlin. Berlag Vorwärts- Verlag G. m. b. S., Berlin. Druck: Borwärts- Buchdruckerci u. Berlagsanstalt Baul Einger u. Co., Berlin, Lindenstr. 3 Hierzu 1 Bellage. Powolf Die kräftigende Diät bei Morgan- n. Demmlainn Wohlschmeckend- Billig! Zum Weihnachtsfest Scharlachberg Meisterbrand in Geschenkpackung Bei Hautausschlag, Beinschäden ( Krampfadern) ist San.- Rat Dr. Strahls Haussalbe seit 100 Jahren ein mildes u. wirks. Mittel. Orig.- Dose 180 u. 335 M. Elefanten- Apotheke, Berlin SW Leipziger Straße 74 am Dönhoffplatz. Fernsprecher Zentrum 7192. GARBATY GARBATY Die leichte LASPASIA GIPKENS ASPASIA feine Cigarette Nr. 60539. Jahrgang Beschwerden Beilage des Vorwärts Das unzufriedene Berlin Verkehrsnot: Gesundbrunnen- Hennigsdorf. Die Verkehrsschwierigkeiten, unter denen die Arbeiter und Angestellten zu leiden haben, die in den an der Bahnstrecke Gefund brunnen- Hennigsdorf gelegenen Betrieben beschäftigt find, machen es notwendig, die in Frage kommenden Körperschaften auf folgendes aufmerksam zu machen: Die hohen Straßenbahnfahr. preise schließen die Benutzung der Straßenbahn für einen Teil der Arbeiter und Angestellten bis auf weiteres aus. Infolgedessen tommt als Beförderungsmittel nur die Vorortbahn in Frage. Es ist dadurch eine erhebliche Mehrbelastung der Züge entstanden. Diese Mehrbelastung hat in letter Zeit aber Fermen angenommen, die schleuniger Abhilfe bedürfen, sollen Unglüdsfälle verhütet merden. Da es für die Arbeiterschaft unter normaler Beförderung schon feine Erholung ist, täglich dreiviertel Stunden bis Hennigsdorf stehen zu müssen, so ist diese Fahrt, auf einem Beine stehend in fürchterlicher Enge, geradezu eine Strapaze zu nennen. Bei verschiedenen Zügen ist es denjenigen Arbeitern, die einige Stationen hinter Gesundbrunnen einsteigen, oft nicht möglich, in ein Abteil hinein zukommen. Daß die Stimmung über solche Verhältnisse feine rosige ist, dürfte kaum wundernehmen. Ist es doch in der letzten Zeit auf der Rückfahrt wiederholt vorgekommen, daß gerade ältere Arbeiter unterwegs ausgestiegen sind, da sie befürchteten, chnmächtig zu werden. Auf die Szenen einzugehen, die sich auf Bahnhof Eich bornstraße bei der Rückfahrt abspielen, würde zu viel Platz in Anspruch nehmen. Hier muß aber Abhilfe geschaffen werden, und bei einigem guten Willen der Eisenbahnbehörde sowie ter Arbeiter und Betriebsinhaber läßt sich auch eine Abänderung dieser einfach unmöglichen Verhältnisse schaffen. Dazu ist allerdings notwendig, daß die Eisenbahnbehörde nicht mehr mit einzelnen Firmen über die Zuggestellung verhandelt, sondern daß alle größeren Firmen, die an der Bahnstrecke liegen, zu einer Regelung hinzugezogen werden, um somit an Hand der Belegschaftsziffern die Zugfolge einzustellen und eventuell den Beginn der Arbeitszeiten etwas zu verlegen. Gleichzeitig muß die Arbeiter. schaft angehalten werden, nur die ihnen zugewiesenen Züge zu benutzen, damit es nicht mehr notwendig ist, daß in cinem Abteil 30-35 Bersonen fahren müssen. Gleichzeitig würde auch dadurch eine Entlastung der Uebergangsbrüde auf Bahnhof Gesundbrunnen eintreten. Hier tut Abhilfe dringend not. Metallarbeiterverband.( Ortsverw. Berlin. Der Bevollmächtigte.) 3 % Vorschläge Bant einige für gewisse Ban? arbeiten geeignete Echriftsteller in ihrem Betriebe zu verwerten. Und die Bankbeamten, die ja sowieso feine große Neigung haben, ihre Gesundheit zugunsten der Bankprofite zu opfern, sollten hier ein sehr gewichtiges Wort mitreden. 5). Verschloffene Schulen in Charlottenburg. Sonnabend, 23. Dezember 1922 einen eingeschriebenen Brief an den Herrn Oberpräsidenten gesandt und erhielt nunmehr die Antwort von dem Wohnungsamt, über das ich Beschwerde führte mit der Bemerkung, daß meine Beschwerde zunächst dem Zentralwohnungsamt und von dort dem betr. Wohnungsamt zur direkten Erledigung überwiesen worden sei. Richter und Angeklagter in einer Berson! Soll damit der Liefstand deutschen Rechtsbewußtseins gekennzeichnet werden, will ich gern diesen merkwürdigen Instanzenweg entschuldigen. Ich nehme aber gewiß nicht mit Ünrecht an, daß der Herr Oberpräsident von dieser Art Amtsführung noch nicht Kenntnis hat. Vielleicht dienen diese Zeilen dazu, einem einstigen Kriegsteilnehmer und -gefangenen in dringlicher Sache bei dem Herrn Oberpräsidenten Gehör zu verschaffen. E. S. Straßenbahn 70 Mark. Die Charlottenburger Schulbehörden find in einer Zeit, in der mehr als je die Notwendigteit einer innigen Zusammenarbeit Inkrafttreten des neuen Tarifes am 2. Januar. zwischen Schule und Haus gebeten ist, auf die merkwürdige Idee verfallen, die Schulhäuser während der Unterrichtsstun= In der Verkehrsdeputation wurde gestern abend nach langden veschlossen zu halten und nur in den Baufen zu öffnen. wieriger Debatte der Antrag des Verkehrsamts auf Erhöhung der Lehrer, die vor Beginn ihrer Dienststunden das Haus betreten wollen, Straßenbahntarife ab 27. Dezember auf 80 m. abgelehnt. In finden dazu feine Gelegenheit. Kinder, die um Minuten zu fehen und den Tarif am 2. Januar in Kraft treten zu lassen. Es zweiter Lesung wurde schließlich beschlossen, nur 70 m. festzuspät kommen, find häufig ohne ihr Verschulden gezwungen, foll gleichzeitig der Versuch mit einem Teilstredentarif auf eine ganze Stunde oder gar einen ganzen Schul. tag zu versäumen; Eltern, die bei der Fülle der Arbeiten, die den Linien 9, 16 und 116 gemacht werden. Die Preise werden dort ihrer im Hause warten, nicht immer die knappe Fünfminutenpause 60 und 80 M. betragen. In der gleichen Sigung fand eine längere abpassen fönnen, steher vor verschlossener Tür und werden nicht der Straßenbahn in eine G. m. b. 5. statt. Der vorDebatte über einen vorliegenden Entwurf auf Umwandlung hineingelassen. So fann es auf feinen Fall weitergehen. Wenn wir auch bei der gegenwärtigen Unsicherheit gegen Diebstähle die liegende Entwurf wurde von allen Seiten als ungenügend an= Gründe, die das Bezirksamt zu derartigen Maßnahmen veranlassen, gesehen und an den Magistrat zurückgegeben. Die Verkehrsdeputazu würdigen wissen, stehen wir doch auf dem Standpunkte, daß das tion beschloß aber, den Magistrat um Ausarbeitung einer neuen Vorlage zu ersuchen. Da die Entscheidung über diese UmSchulhaus ein öffentliches Gebäude ist, das während der ganzen änderung aufs engste mit der in Aussicht stehenden Bereitstellung Unterrichtszeit Kindern. Eltern und Lehrern zugänglich sein muß. Jeder Vater und jede Mutter haben ein Recht darauf, in jedem pon ein bis zwei Milliarden zur Erneuerung der Straßenbahn zuAugenblick des Unterrichtsvormittags den Lehrer ihrer Kinder oder sammenhängt, so ist immerhin mit der Möglichkeit zu rechnen, daß eine solche Lösung, d. h. die Bildung einer rein städtidiese selbst erreichen zu können. ichen Straßenbahn- G. m. b. 5. schließlich doch eventuell eine Mehrheit findet. Das Kohlenamt dect unreelle Händler. " B. Daß es in Berlin auch unreelle Kohlenhändler gibt, haben die verschiedenen Veröffentlichungen des Vorwärts" bereits ergeben. Daß solchen Elementen aber noch vom Kohlenamt her Stadt Berlin der Rücken gestärkt wird, sollte man nicht für mögi halten. Als ich bald nach Ausgabe der letzten Kohlenfarte von meinem Kohlenhändler mit 5 Zentnern Kohlen beliefert wurde, fehlten an diesen 5 3entnera 90 Pfund. Auf Beschwerde beim Kohlenamt, einem anderen Kohlenhändler zugewiesen zu werden, erwiderte der zuständige Beamte, ich folle meinen bisherigen Liefe ranten bitten, daß er die Erlaubnis gibt, einem anderen Händler zugewiefen zu werden. Selbstverständlich habe ich darauf verzichtet, Diesen Herrn zu bitten; aber auch die weiteren Lieferungen stimm ten nie, 6 bis 12 Pfund fehlten immer am Zentner. Wann wird die Zeit kommen, wo die Kohlenkarte ebenso freigegeben wird B.. Schr. Das Mieteinigungsamt als Rauchsalon. wie die Brotfarte? Alles um Arabien. Deutschnationale Tugendwächter in Neukölln. In der letzten Neuköllner Bezirksversammlung wollte die Rechte mal wieder von fich reden machen. Dazu sollte ihr ein Antrag verhelfen, der Dom Bezirksamt die Entfernung der kommunistischen fommunistischen Studienrätin und Bezirksverordneten Fräulein Besser vom Lyzeum II wegen„ fittlicher Gefährdung" Gefährdung" der ihr anvertrauten Kinder verlangte. Der Begründer Herr Gaudig machte aus seinem Herzen keine Mördergrube und so entschlüpfte ihm ungewollt das Geständnis, daß Fräulein Besser der treibende Keil gewesen wäre, um ihren" Diref for Dr. Jakobsthal megen seiner traurigen Rede" beim Tode Rathenaus zu Fall zu bringen. Als er gar noch den Studienrat Pirs, der wegen seiner Sozibeschimpfung nach Mitteilung des Provinzialschulkollegiums auch versetzt wird, aus der Pfanne hieb, mußte machen wollte. Doch was für ein Verbrechen" hat Fräulein Besser jeder merken, warum man den Fall Besser zu einer Staatsattion begangen? Sie hatte im Geschichtsunterricht aus einem Buch von Hans Bethke, Arabische Nächte", einige Gedichte vorgelejen. Ein Mädchen bat, ein vorgelesenes Gedicht abschreiben zu dürfen. Die Lehrerin beging nun die Fahrlässigkeit", dem Kinde das Buch dann jedenfalls das fünstlerisch sehr hochstehende Buch durchgesehen bis zum anderen Morgen mit nach Hause zu geben. Zu Hause ist worden und da hat man einige Gedichte gefunden, die für andere Beser bestimmt waren. Genosse Stadtrat Dr. Löwenstein fonnte feine amtliche Auskunft geben, weil der Direktor der betreffenden Schule von der Angelegenheit noch nichts wußte, sondern in einem Schreiben an das Bezirksamt mitteilte, er müßte erst mit Dr. BierE. bach Rücksprache nehmen. Geistesarbeiter auf der Nahrungssuche. Wenn der geistige Arbeiter von Sympathie leben könnte, dann würde es ihm heute wirklich recht gut gehen. Ueberall, wohin er tommt, bedauert man fein Schicksal. Solange er die Hoffnung hat, daß eine Besserungsmöglichkeit vorhanden ist, solonge berühren Am 6. Dezember hatte ich Gelegenheit, mit dem Mieteinigungs ihn diese Sympathien wohltuend. Schon lange versuche ich, mich amt 2b in Berlin, Bremer Str. 9, in engere Verbindung zu in anderen Berufen zu betätigen. Ueberall, wo ich antiopfe, vertreten und mußte die Wahrnehmung machen, daß diefer feierliche gebens. So fam ich neulich zu dem Personalchef einer Groß Drt von einem der Herren Beifizer auch noch als Rauchfalon Le bant mit einem Bewerbungsschreiben. Ich schilderte ihm meine Lage, er schien tiefes Mitgefühl mit mir zu haben, aber als der achtet wird. Sogar nachdem die Parteien in die Berhandlung springende Bunft fam, nämlich die Anstellung, da verjagte er. Infigers luftig weiter und fringelte niedliche blaue Wöllchen in den eingetreten waren, qualmte der Bigarrenstummel des Herrn Beidem Arbeitsgebiet, in dem ich zu verwenden gewesen wäre, wäre Berhandlungsfaal. Natürlich tommt jeder, und fei er auch noch fo nights frei. Für rein banfmäßige Arbeiten hätte ich nicht die ge- wenig an dem Mietstreit interessiert, zu der Annahme, daß der Herr nügende Borbildung, für andere Arbeiten wäre ich zu schade" Beisiger mehr Interesse für seinen Bigarrenstummel hat als für die Als ich ihm erwiderte, daß ich jede Stellung annehmen würde, auch Berhandlung, oder kommen nur logische Gedanken beim Rauchen? eine Botenstellung, da sie immer noch mehr einbrächte als Bielleicht entsteht demnächst die Streitfrage: 3ft ein Urteil, im der Ertrag meiner schriftstellerischen Tätigkeit, ich wäre zu feiner Tabaksqualm zustande gekommen, rechtsfräftig? Arbeit zu schade, höchstens zum Berhungern, da fam er mit einem anderen Argument, nämlich damit, daß er Verwalter fremden Ber- Der unerreichbare Oberpräsident. Bei Begründung eines demokratischen Dringlichkeitsantrages, mögens wäre und Neueinstellungen sich in einem gewissen Rahmen Es gibt in Wohnungsfachen als entscheidende Instanz den Herrn betreffend Errichtung von Wärmehallen für Kleinrentner, verschwand halten müßten, denn das Institut sei kein Wohltätigteits, Oterpräsidenten, und ich bin der Ansicht, daß man sich in äußerst die Rechte bis auf die Horchposten. Ob sie von solchen Anträgen sondern ein Erwerbsinstitut. Und diese Antwort ist dringlichen Fällen auch an ihn wenden darf und soll, vor allem| nichts wissen will? Dem Anfrage wurde zugestimmt. ganz charakteristisch. Die Rentabilität steht in der fapitaliſtifd) cber, menn das Verhalten irgendeines Wohnungsamts dazu Anlaß organisierten Wirtschafserdnung höher im Kurs als das Menschen- gibt. Ich habe diesen Weg bereits einmal zu beschreiten versucht Verteidigerstreik im Klante- Prozeß. leben. Was kommt es darauf an, wenn ein paar Schriftsteller ver- mit dem Erfolge, daß meine Beschwerde von irgendeinem Unter- In der weiteren Verhandlung des Klante- Prozesses fam es zu hungern, wenn nur die Rentabilität der Wirtschaft gewahrt ist. beamten zuständigkeitshalber" an das Zentralwohnungsamt und einem sensationellen 3 wischenfall. Bekanntlich bemüht Wenn der Wille vorhanden wäre, zu helfen, der Weg wäre gar von dort an die Instenz weitergeleitet wurde, über die ich mich sich die Verteidigung, den Nachweis zu führen, daß Klante infolge nicht so schwierig. Seit Jahren werden an den Banken Ueber- beschwerte. Ich glaubte damals an einen unglücklichen Zufall. Krankheit haftunfähig ist. Das Gericht hatte jedoch alle diesbezügstunden gemacht, ein Beweis, daß die angestellten Kräfte für die Heute bin ich, der Ansicht, daß in dieser Methode Prinzip zu liegen lichen Anträge bisher stritte abgelehnt. Die Berteidigung beantragte Arbeiten bei weitem nicht ausreichen. Es wäre ein leichtes, für jede scheint: Ich habe durch Vermittlung des Herrn Bürgermeisters nunmehr, außer dem Gefängnisarzt Dr. Bürger auch den Uni47] nur. Die Welt ohne Sünde. Der Roman einer minute von Vidi Baum. Bersunkenheit der Gedanken für Augenblicke ein großes Klar-| sein auf: daß es feinen Tod gibt. Noch sah ich kein Blatt im Wald sterben, das nicht einem anderen Leben Keim oder Bett geschenkt hätte. ,, Nein, das glaube ich nicht." Aber der Namenlos lacht wei sah ich schon sterben, es ging still her und ohne Angst. Wir machen wenig Lärm um den Tod am Klosterberg. Er hat also einen Fuchs, einen Genossen. Nun gut, jeder Es ist mir lieb zu denken, daß nun Baum und Gras in ihren hat feine eigene Freude. Ich kann ein Dach fnolen, Namen Herzen feine Wurzeln wärmt. Von den Frauen wollte ich erzählen, die am Klosterberg los hat einen Fuchs gezähmt, der Einaug, der an der Buchen leben. Das Gesetz erlaubt der Frau, den schuldigen Gatten schonung wohnt, tann wunderbare Flöten schnitzen und ver steht mit jedem Bogel zu sprechen. Der Schwarze im Kloster 34 verlassen; ich selbst schuf das Gesetzes ist lange her... zu Wie sonderbar find Menschen, Linde, daß nicht einer von oben hat sein Herz an den Weinberg gehängt, und im Herbst, den Mördern verlassen ist; jeder hat seine Gefährtin. Wie gut wenn die Lese ist, fommen feine großen Tage. Wir alle vom find Menschen, Linde. Wie gut ist eine Welt, in der jedes BerKlosterberg wandern dann zu ihm und helfen, schneiden, fel- brechen verziehen werden kann: dem Sohn von der Mutter, tern in der großen alten Klosterfelter. Die Frauen und die dem Mann von der Frau. Manchmal, wenn ich durch den Kinder vom Klosterberg sind auch dabei; sie fingen den ganzen alb ftreife, treffe ich eine von ihnen; es sind starte, aufrechte Tag; es sind starte Frauen und wilde braune Kinder. Nur Namenlos ist ein Einsam wie ich. Deshalb hat er den Fuchs gezähmt. Ich aber Ich aber habe ja meine Sehnsucht und meine Gedanken. Vielleicht frorst du manchmal bei mir, noch dicht an meinem Herze mar dir fühl ist es so, Linde, liebe Linde? Auch eine andere fror bei mir, obwohl sie ganz aus Brand und Flammen war. Wenn ich schenke, waren meine Hände talt -it es das, liebe Linde, Dann legte ich sie in dein warmes Saar- und blieb doch eingeitert in mich selbst, in meine Gedanken, in meine Taten. Mitten in der Welt war ich cllein und tot. Erst in der Einsamkeit habe ich mich gefunden, es ist mir eine große Gnade geschehen, Linde, und geschieht mir täglich neu; mit jedem Ding dieser Welt, das ich warm um fchließe, nefchiebt mir Gnabe. Ein alter Spruch ist da aus meiner Kinderzeit: Tau auf, gefrorener Christ.. Frauen mit Arbeitshänden, und alle tragen den gleichen Zug von überwundenen Schmerzen um den Mund. Wenn ich ihre Lippen sehe, dann sehe ich die Nächte, in denen sie ein gehetztes Haupt in ihrem Schoß zur Ruhe betteten, ich sehe die Finsternis, in der ihnen entfeßliche Geständnisse gebeichtet wurden, ich sehe die ewige Bewegung, mit der sie den Schuldigen in ihre Arme nahmen. Wenn ich eine von ihnen sehe, dann denke ich immer an meine Mutter Ich habe im langen Winter eine Wiege gezimmert, das wollte ich erzählen, Linde. nicht vergessen, der mir ganz allein sein Lied vorwerkelte, obwohl ich zerrissene Hosen hatte und nichts bezahlen konnte. Ich habe den Grashalm nicht vergessen, der im Hofe wuchs, neben dem Mülleimer, aus einer Fuge im Pflaster jedes Jahr der im Hochsommer bis in unsere Stube tam; er war nicht neu hervorwuchs. Ich habe den Sonnenstrahl nicht vergessen, vom Himmel; ein Glasreflektor unter den Fenstern sing ihn im dunklen Lichthof und warf ihn uns zu; er malte Wunder an die Wand; einen gelben Fleck, den ich mit meiner Kinderhand bedecken konnte. Der wuchs, wenn ich ihn ansah und wurde ein großes Tor, durch das ich einmal geben wollte. Gut sein, schrie es in mir; beffer fein; ich verstand es nicht. Ich war nicht gut; alle Welt war mir Feind und ich war der Feind aller Welt: ein zehnjähriger fleiner verwüsteter Mensch, mit geballten Händen im Sad und verbisfenem Gesicht unter der alten Müße, die viel zu groß war. Der Lehrer schlug. Kirche gab es für uns nicht. Im Fa britshof warf man uns über die Schlacken, dort kohlen herauszusuchen. Noch sehe ich die schwarze Schlackenhalde vor mir. Träumte ich nur, daß helle nackte Kinder darüber hin liefen und daß Birken und Blumen hervorwüchsen...? Bierzehnjährig schleppten sie mich in Versammlungen. Unzufrieden gingen wir hin, wir schluckten die Worte, die ein Bärtiger uns in den Saal warf, unzufriedener gingen wir heim. Ein faltes Brennen war in uns Jungen. Die Maschinen schrien uns den ganzen Tag die Ohren voll, abends lungerten die Mädchen mit müden hängenden Schiltern neben uns in Kneipen. Einmal sah ich, wie einer von uns eine junge Rage an den Hinterbeinen faßte, den Arm ausschwang und sie an die Mauer warf. Gestreckt, steif, tot, fiel das Tier herab. Es geschah zum Spaß. Ich habe es nicht vergessen. Dann riß ich mich aus diesem Boden, begann zu lernen und zu verstehen. Dann wurde ich, zwanzigjährig, Führer. DannIch sitze den langen Winter in meinem Bau, meine GeSanken tauen, und vom Grund steigen die alten vergessenen Dinge herauf, wie vom Grund eines gefrorenen Teiches im Frühling. Ich lebe die Kindheit noch einmal, und verstehe, wie alles wurzelt und als Notwendigkeit geschieht. Ich ging wieder die Treppe hinunter in der Kaserne, die meine Eltern Ich wollte von den Menschen erzählen, die am Kloster- bewohnten; ich sah die abgeschliffenen Holzstufen und roch berg wohnen. Sie alle baben getötet, und nicht nur mit Ge- den Spülichtdunit aus den fleinen Wohnungen. Smmer danken, wie alle in der Welt draußen es tun, auch mit ihren wurde Kinderwäsche gewaschen, immer hingen Windeln an Meine Gedanken rennen an mir vorbei, nicht einmal GeHänden haben fie getötet. Dann waren sie lange im Berg den Fenstern, und doch hatten wir immer verschmutzte Bäsche, danken, nur Bilder, mur Augenblide. Gesichter, Orte, Ge werk und wurden davon schlimm und hart und verzweifelt. wir Profetentinder. Immer war Schatten über unserer räusche das Knacken eines Schlüffels im Elternhaus, das Egidius führte sie hierher, den Weg her, den ich vergessen Kindheit. Immer zanften welche hinter dünnen Mauern, Gesicht eines Alten, der in der Versammlung mit zahnlosem habe, über den Fluß, der den Berg mit seiner Bindung ganz Türen droschen im Haus, Betrunkene stolperten und schlugen Mund brüllt, ein Pferd, das bergan zieht und geschlagen umschloffen hält wie eine Infet. So sind wir gefangen und hin, noch heute höre ich die betrunkene Nachbarsstimme und wird nichts, nicht das Kleinste ist verloren ix meinem Ge doch sehr frei. Bon Schuld wissen wir nichts mehr am Kloster- den Schrei der geprügelten Frau. hirn. Es taut, steigt auf, treibt vorbei, treibt vorbei, ins berg: zu tausendfach sehen wir, wie unschuldig die Kreatur Einmal schenkte mir ein Fremder auf der Straße eine Schwarze hindie Kreatur tötet, um selbst zu leben. Manchmal sieht aus der Birne. Ich habe es nicht veraelien. Ich habe den Orgelmann ( Fortsetzung folgt.) perfitätsprofessor Strauch, der im Gerichtssaal erschienen war, über die Verhandlungsfähigkeit Klantes zu vernehmen. Als das Gericht das ablehnte, erklärte Rechtsanwalt Bahn: Ich sehe mich nun gezwungen, namens der Verteidigung zu erklären, daß wir Riance für perhandlungsunfähig halten und wir den Gaal verlassen werden, da wir ohne Herrn Professor Strauch nicht verhandeln wollen Da das Gericht keine Erklärung hierzu cbgab, erhoben sich sämtliche Verteidiger und ver= ließen in corpore den Gerichtsiaal. Die Verhandlung wurde vom Gericht fortgesetzt. Große Heiterfeit erregte eine Zeugin, die gestehen mußte, ihre Aus, age auswendig gelernt zu haben. Die Verhandlung wurde auf Sonnabend vertagt. Ein schwerer Raubüberfall. Das Tagebüy einer Hausfrau 22. Dezember. Meine Wohnung ist nun so ziemlich für das Weihnachtsfest hergerichtet. Ich wollte heute Ginfäufe" machen. Aber ich habe es wieder aufgegeben, als ich die Breise hörte. Ein einfaches Damenhemd, das früher 1,50 M. foftete, fommt heute 3500 Ebenso fragte ich nach einer Nachtjacke, sie fostet, nur" 4000 Kindersachen sind ebenso teuer und der Stoff ist leicht. Ich war gerührt und zufrieden als ich wieder zu Haus war. Für den täglichen Bedarf habe ich gekauft: 1 Liter Milch 1 Wfd. Reis 2 Bfd. Aepiel 1 Bäckchen Zimt. 1 Brot 190,-. 250, 70, " 20, " 286, Quiammen 816,- M. Zum Mittagessen gab es Apfelreis. Wenn mein Monn heute abend von der Arbeit kommt, so macht er sich dabei, das Spielzeug, das die Kinder haben. zu reparieren. Dann genügt es auch noch. Ich bin müde vom vielen Ilmherwirtschaften, aber eine Frau hat felten eine ruhige Stunde für sich. Wenn das Abendessen vorbei ist, will ich noch Teig einrühren zum Rochen. Etwas Besonderes wollten wir auch haben. Man muß sich dann aber wieder einrichten und an anderen Dingen sparen. Außerdem stehen treh mehrfacher Mahnung noch von der 12., 64., 72., 76, 88., 108., 122. und 143. Abteilung die Quittungstarten für erhaltene Beitragsmarten aus, die ihnen am 27. November zugestellt wurden. J. A.: Alex Pagels. 2. Areis. Tiergarten.( Moabiter Abteilungen.) Gemeinschaftliche Weihnachtsfeier mit der Arbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde Sonnabend, den 23. d. M., 6 Uhr, in der Schulaula Bochumer Str. 8c. Heute, Sonnabend, den 23. Dezember: 35. Abt. Die Bezirksführer werden ersucht, die Gammellisten zum Kampffonds 109. st. Friebrichshagen. Die Weihnachtsfeier beginnt um 7 Uhr. Saalöfffofort bei Meifinger, Schreinerftr. 25, abzurechnen. nung 6% Uhr. . 5. . * bt. Montag, den 25.( 1. Weihnachtsfeiertag), vormittags 10 Uhr, treffen sich die Bezirksführer zur Vorbereitung der Weihnachtsbescherung im Bürgerheim. Listen und Gaben sind bis spätestens Gonnabend beim Gen. Suhr abzugeben. 41. Abt. Die Weihnachtsfeier findet am 3. Feiertag, Mittwoch, den 27. De gember, 6% Uhr, im Jugendheim Lindenstr. 3 statt. Ordner für die roletarischen Feierstunden treffen sich am 2. Weihnachtsfeier. tage, vorm. 9 Uhr, im Großen Schauspielhaus, Eingang Schiffbauerdamm. 101. Abt. Treptow. Am 3. Weihnachtsfeiertage, Mittwoch, den 27. Dezember, 61 Uhr. Weihnachtsfeier in den Gesamträumen der Concordia- Festsäle, am Treptower Part. Eintrittstarten zu 29 M. einschließlich Steuer sind bei den Funktionären und am Saaleingang zu haben. Konzert, Festrede, Verteilung der Kinderspenden usw. Spenden zur Bescherung der Kinder( nur Ebares) nimmt Gen. Bengler, Grägstr. 67, noch gern entgegen. Vorträge. Vereine und Versammlungen. Freiseligiöse Gemeinde. Sonntag, den 24., vormittags 11 Uhr, im Rathaus, Vortrag des Herrn Dr. A. Rosenberg:„ Die chriftliche Kirche und der Teufel": Am ernen Weihnachtsfeiertag Festvortrag des Herrn Dr. Hompf. Harmonium: Kol nibrei( Bruch). Gäste willkommen. Bereinigung proletarischer Kinderfreunde. Reinickendorf- West. Sonnabend, den 23. Dezember, nachmittags 4% uhr, im Lotal von Müller, Scharnweberftraße 12, Weihnachtefeler. Die Genossen find freundlichst dazu eingeladen. Landsmannschaft bez Echleswig- Holsteiner zu Berlin. Montag, den 25. Dezember, Weihnachtsfeier in sämtlichen Räumen des Dresdener Rafinos, Dres. bener Straße 96. Anfang 4 Uhr. Landsleute und Gäste willkommen. Mit Morphium und Spiralfotschläger. Nach einem mißglückten Raubüberfall wurden zwei Räuber in der Wohnung ihres Opfers festgenommen. Sie hatten einen von langer Hand vorbereiteten Plan zur Ausführung bringen wollen. Eine Frau Franziska F. aus der Alvenslebenstraße hatte vor einiger Zeit in einem Staffee am Botsdamer Plag die Befanntschaft zweier junger Leute gemacht. Beide, der 32 Jahre alte Ostar Krüger aus der Putbuser Straße und ein 22 Jahre alter Lederarbeiter Willi Körl aus der Rammlerstraße 6, hatten es auf die Schmudsachen, die die junge Frau trug, abgesehen. Sie verabredeten mit ihr eine zweite Zusammenkunft in einem anderen Kaffee. Dort schitteten sie der Dame Morphium in den Kaffee. Sie überredeten sie zu einem Spaziergang durch den Tiergarten und hofften, daß ihr Opfer durch das Gift einschlafen würde. Durch die Wirkung des Morphiums wurde die Frau aber nur luftiger und lebhafter, so daß dieser Plan mißglückte. Nunmehr vereinbarten sie den Ueberfall in der Wohnung der Frau. Sie ließen sich zum Kaffee einladen, tamen aber nicht zum Ziel, weil die Schwester der Frau anwesend war. Einige Tage später trafen Ein von Rahardt fen. abgeschlossener Mantelvertrag mit dem Reichssie die Frau allein in der Wohnung. Während nun Krüger verwertungsamt ermöglichte erst dem Rahardt jun. und feinem Anneben ihr auf dem Sofa faß, tra Störl von hinten an sie heran und gestellten Römer das Verbandsmullgeschäft mit dem Reichsverschlug ihr mit einem Spiraltotschläger mehrmals auf den wertungsamt, bei dem dann auch Kriegsanleihe fälschlich als pon Stopf. Die erwartete Bewußtlosigkeit blieb auch jetzt aus. Die Folge Handwertern selber gezeichnet in Zahlung gegeben wurde, so daß war, daß die Ueberfallene laut aufschrie und durch den Lärm sie zum vollen Nennwert angenommen wurde. Kriminal- und Schußpolizeibeamte des 31. Reviers aufmerksam Bei dem Etrafmaß hat das Gericht berücksichtigt, daß Fußball in den Weihnachtstagen. wurden. Diese suchten das Haus ab und fanden einen der Räuber Rahardt Vater und Sohn eine ebriose Gesinnung befunde- Am 25. Dezember( 1. Weihnachtsfeiertag) spielt cine Nürnberger Mannnoch in der Wohnung verstedt, den anderen auf dem Bo- ten. Es habe sich im wesentlichen um Gelder des notleiden- aft gegen gastenberg II im Stadion Lichtenberger Gelegenheit gegeben, den des Hauses. Beide wurden fefigenommen und nach dem Boden Handwerks gehandelt, aber Rahardt Vater und Sohn als hochinteressanten Rämpfen beizuwohnen. Der S. C. Sparta 1911 Lichtenberg lizeipräsidium gebracht. Die ziemlich schwerverletzte Frau wurde Bevollmächtigte der Handwerkskammer mißbrauchten das veranstaltet am Sonntag, den 24. Dezember d. 3., auf seinem Blag in sidh. nach einer Privatklinik in der Potsdamer Straße 92a gebracht. ihnen gefentte Bertrauen. Das rechtfertigte die Ab- tenberg, Wagnerstraße, ein Propagandafußballspiel gegen die Freie Turnerschaft Lichtenberg, Abt. 3. Da beide Vereine über spielstarle Mannschaften erkennung bürgerlichen Ehrenrechte. verfügen, ist guter Sport zu erwarten. Am 26. Dezember( 2. Weihnachts Rahardi Vater und Sohn erklärten, Revision einlegen zu feiertag) veranstaltet der F. C. Sparta 1911 eine Weihnachtsfeier in Haber lands Festsälen in Friedrichsfelde, Wilhelmstr. 17. Jugend- Fußball- Werbespiele. Auf dem Fichte- Ost- Blag, Hohenschönhausen, Sommerfiraße, stehen sich 2 Uhr Fr.. Lichtenberg( Bereinsmannschaft) gegen Sparta gegenüber. Auf um 1 ihr J. B. C. und Frisch- Frei( tombiniert) gegen Britannia und un dem Blag der Fr. 2. Neukölln- Briz, Herzbergplay( Bahnhof Kaiser- FriedrichStraße) unt 1 Uhr Teutonia 10 gegen Fichte- Südost B. Um 24 Uhr Neuköllnwir ber Besuch der Arbeiteria; aft empfohlen. Brig gegen Fichte- Sildoft A. gegenüber. Sim Interesse unserer Arbeiterjugend B. F. C. Nordiska I und R. S. C. Ruftig vorwärts 1913 treffen sich am ersten Weihnachtsfeiertag auf Ein Erledigter. Die Urteilsbegründung im Rahardt- Prozeß. Aus dem nach fast vierwöchiger Dauer gestern zu Ende ge= langten Prozeß gegen den Handwerk stammerpräsidenten a. D. Ehrenobermeister Karl Rahardt, seinen Sohn Erich Rahardt und sieben andere Angeklagte wurde, das Urteil von uns bereits in der Abendausgabe mitgeteilt. Auf die Verkündung des Urteils folgte eine lange Begründung, die der Straffammervorsitzende Landgerichtsdirektor Bogt in etwa einstündigen Ausführungen gab. Bon besonderem Interesse ist die Begründung des Urteils gegen Rahardt Bater und Sohn. wollen. Die Leiche der ermordeten Frau Hertel wurde gestern nach mittag von den Aerzten Dr. Straßmann jr. und Dr. Büren fort gerichtlich obduziert. Der Leichenbefund hat ergeben, daß die Frau durch die gewaltsame Ginführung eines Talentuches in den Hals erstickt ist. Die Ermittlungen nach dem Täter haben bisher noch nicht zu seiner Festnahme geführt. 26. Dezember( 2. Feiertag), Connenwendfeier im Restaurant Bazenhofer Gemeinschaft proletarischer Freidenter. Gruppe Wedding. Dienstag, den ( Medienburg), Ravenestraße 6. Beginn abends 17 Uhr. Eintritt 20 M. Bocher 2. Mannschaften. Arbeitersport. also jedem Genossen Hoden. Die Weihnachtsausstellungen in der Lindenstr. 3 und im Jugend- pläge, 12-2; Fichte 12 I- Schönhola! Schönhauser Allee, Ereraierpläge, 1½ heim Chriftburger Str. 14, Zimmer 12, find heute nachmittag in der Zeit bis 3; ile 3 11- Fichte Oft f Schönhauser Allee, Crersierpläge, 10%-12: bon 5 bis 8 11hr geöffnet. Sonntag, den 24. Dezember, find diefelben Fichte 11- itenberg 11 Lichtenberg, Wagnerplay, 9-10%; Fichte- Oſt 1 gegen naftellungen von 1 bis 4 1hr geöffnet. Jeder, der noch Weihnachtsein: Bestend, Städt. Spielplay, 9-10%. Gd, Bnhols II- eichtenberg III in SchönFichte 10 I Lichtenberg, Wagnerplay, 10-12; Charlottenburg 11- Moabit II tanie in guten Büchern und Wanderausrüstungsgegen bola, 1½- 3. Am 26. Dezember: Charlottenburg 1- toabit I in Westend, standen zu machen hat, besuche erit diese Ausstellungen. dem städtischen Sportplag in Neutöln in der Grenzallee( am Cimbria- Sportplay) feit längerer Zeit wieder zu einem Beide Freundschaftsspiel. Zwei alle kämpfer. Der Tod hält reiche Ernte. Gestern ist Bereine find in guter Form und guter Sport ist zu erwarten. Spielanfang der den alten Berliner Genossen gut bekannte Genosse Otto mittags 10,20 Uhr. 2 Uhr die beiden ersten Mannschaften. 12 Uhr Sordista II und R. V. II vor Spiel- port- Club Wolte sborf bei Ludenwalde. 1. Jugend Bachgänger den Flemmen übergeben worden. Heute folgt ihm gegen Ruftig vorwärts 1. Sugend auf dem städtischen Sportplaz zu einem der Genosse Gustav Beer. Der rote Beer", wie er genannt Freundschaftsspiel. Rahardt sen. fei überführt, gemeinschaftlich mit dem Hand- wurde, wor unter dem Sezialistengesetz einer der tätigsten Genosse: wertstammersekretär Hoffmann und dem Architekten Sonnenburg des ehemals vierten Reichstagswahlkreises und in den neunziger den Militärfistus betrogen zu haben, als dieser die in Jahren lange Zeit Borsigender des Sozialdemokratischen Wahlver- bis 12; 2. G. C. II- Staaten II in Stralau, Goßlerstraße, 12-1; Bilmers Am 24. Dezember: A. G. C. I- Lichtenberg 21 in Stzalau, Goßlerstraße, 10% der Kriegszeit mit Militär belegten Kammerfäie nach dem Kriege eins. Seine Einäscherung findet um 4% Uhr im Krematorium dorf Charlottenburg I in Wilmersdorf, Württembergische, Ede Zähringerwiederherstellen lassen mußte. Durá falsche Vorspiegelungen in dem Baumschulenweg statt. straße, 1-3; Moabit III- Roland II in Wilmersdorf, Württembergische, Ede ron der Handwerkskammer aufgestellten to stenanschlag sei der Bähringerstraße, 10%-12; Roland I- Moabit I Schönhauser Allee, Egerzier Histus veranlaßt worden, einen wahrscheinlich um reichlich 200 000 Mart, mindestens aber um 100 000. zu hohen Betrag zu zahlen. Als die bewußt falsche Aufstellung zunächst gicht zum Ziel führte, bestachen Das ist die Ueberzeugung des Gerichts Karl Rahardt und Hoffmann mit 10 000 m. und mit einer Bewirtung 10-12; Charlottenburg II- Moabit III in Westend, 9-10%; A. G. C. I gegen den damals im Dienste der Militärverwaltung stehenden inzwischen Fichte 12 If in Stralau, 12%-2; Fichte 12 1- Fichte 1 I Gajönhauser Allee, 2 bis verstorbenen Baurat Erler, so daß dieser plöglich entgegen feiner 8%; Fichte Oft I- Lichtenberg 11 Cchönhauser Allee, 10%-12; Fichte 1 II gegen Fid 12 111 Schönhauser Allee, 12%-2; Fichte Oft II- Sichtenberg 1 II Schönfrüheren Aufstellung höhere Einheitsfäße annahm, für 1919 die Ein von Hamburg fommender Dampfer der Sloman- Linie hauser Allee, 9-10%. 31 beachten find die Spiele Bilmersdorf-CharlottenPreise von 1920 ansette und auch Arbeiten in Rechnung stellte, die rammte bei starkem Rebel auf der Reede von Brunshausen einen burg 1, Fichte 12 1- Schönhola 1, Fichte 11- Lichtenberg 1 I am 24. und Fichte 12 I gegen Fichte 11 am 26. Dezember. Wilmersdorf und Schönholz werden ihre gar nicht zu Lasten des Militärfiskus ausgeführt werden durften. vor Anker liegenden australischen Dampfer. Dem Sloman- Dampfer Gegner schlagen tönnen, während bei den beiden anderen Spielen hart um Es wurde erreicht, daß der Fiskus auf weitere Prüfung wurde an der Steuerbordseite über der Wasserlinie die Bordwand den Enderfolg gekämpft werden wird. Es sei jest schon auf die Propagandadieses Kostenanschlages verzichtete und die geforder- aufgeriffen. Er mußte vor Anfer gehen. Der australische Dampfer fpiele der M. G. B.- Hocken am 31. Dezember auf dem Blaß der G. E. Wilmers. ten 376 000 2. zahlte. ist gleichfalls schwer beschädigt. Von Borfum traf die dorf, Württembergische, Ede Zähringerstraße, aufmerksam gemacht. Rahardt sen. gilt auch als überführt der unter Beihilfe Hoff- funtentelegraphische Nachricht ein, daß die Ladung des von Ost- 50 000 Mart für den Arbeitersport.. Der Berliner Magistrat hat dem Anmanus und Sonnenburgs verübten Untreue gegen die indien nach Hamburg bestimmten englischen Dampfers Manfut trage des Startellverbandes Groß- Perlin für Sport- und Körperpflege, ihm eine Handwerkskammer, die durch Einbehaltung von 79 000 m. in Flammen stehe. Als das Schiff in der Nacht vor Blankenese Beihilfe von 50 000 M. zu gewähren, zugestimmt. gefchädigt wurde. Bei der Teilung diefes Betrages erhielt Rahardt angekommen war, fuhren mehrere Sprigendampfer dem brennen- der Aula des Kaiser- Friedrich- Realgymnasiums, Kaifer- Friedrich- Straße, an der Freie Schwimmer Neukölln. Am zweiten Feiertag vormittags 9% Uhr in felber 18 000 M., die er in die eigene Tasche steckte. Daß von dieser den Schiffe entgegen, deffen Eisenrumpf an cinigen Stellen bereits Fuldastraße, Kinder- Weihnachtsfeier. Der Eintritt ist frei. Gäfte herzlich willVerwendung der 79 000 m. der Borstand gewußt habe, glaubt das in Glut stand. Der Dampfer mußte unter Wasser gejetzt werden. tommen. Abents 6 Uhr in Aliems Gensälen Weihnachtsvergnügen. Gericht nicht. Auch bei dem Verbandsmull- und Kriegsanleihe= geschäft hat Rahardt fen. nach Ansicht des Gerichts mitgewirkt. Hier mißbrauchte Rahardi jun. die Hauptstelle für gemeinfchaftliche Handwerkslieferungen, die dem im Kriege notleidend gewordenen Handwerk durch Beschaffung von Rohstoffen und von Arbeit aufhelfen sollte. Als die Hauptstelle infolge von Verluften bei Garntäufen feine Rohstoffgeschäfte mehr machen durfte, machte Rahardt jun. sie auf eigene Faust mit reichlichem Profit. m ப Argument Klasse Schiffe in Not. Groß- Berliner Parteinachrichten. Die Kaffierer der 110., 119. und 122. Abteilung werden hierdurch nochmals aufgefordert, die Quittungsfarten für die bereits am 31. Ottober erhaltenen Einigungsmarten fofort einzuschicken. Ebenso die Kaffierer der 12., 30., 82., 85., 119. und 122. Abteilung die Quittungskarten über die erhaltenen Kampffondslisten. Auserlesene Tabake des Orients sorgfältige Mischung hochwertige Arbeit Allein diese Vorzüge begründen den hervorragenden Ruf der Suggeftion Manoli Zigaretten Arbeiter- Athleten- Bund Deutschland, 4. Rzeis. Der G. V. Britannia 04 hält am ersten Weihnachtsfeiertag eine Sportsvorstellung, verbunden mit Gründungsfeier der Abteilung Johannisthal, bei Jul. Botha, Parkreftaurant Sohannisthal, Stubenrauchstr. 12-13, ab. Abt. Berlin jeden Mittwoch und Sonnabend von 6 bis 10 Uhr Turnhalle Pettenteferstraße. Abteilung Johannisthal jeden Dienstag und Freitag von 8 bis 10 Uhr bei Botha, Park restautent, Ghibenrauchstraße. Turn- und Sportverein Fichte, Berlin. Weihnachtsfeier des Vereins Montag, den 25. Dezember, in den Bharus- Sälen, Millerstr. 142. Beginn 5 Uhr nachmittags. Dienstag, den 26. Dezember, im Saalbau Friedrichshain. Beginn 15 Uhr nachmittags. Fugenlose Zur Verlobung rauringe billiger T Duk.- Gold 900 gest., 6 Gramm schwer St. 33 000 M., einfache Trauringe, gest., von 2000 M. an. Preise fest nur am Tage des Erscheinens! Fast alle Preislagen am Lager. Namen u. Etui umsonst. Umarbeitungen und Anfertigungen von Traurin en bei Goldzugabe in 24 Stunden. Garantieschein für gesetzl. Goldgehalt! Trauringfabrik Albert Thal& Co., 1. Geschatt: C 19, Seydelstraße 5( Spittelmarkt) II. Gesch.: Charlottenbg., Bismarckstr. 76( Untergrdb. Sophie- Charl.- Pl.) ဝ ဝဝဝဝ ဝဝဝဝ ဝဝဝဝ MARGRAF& CO. Juweliere Berlin, Unter den Linden 21 Kanonierstr. 9 Tauentzienstr. 18a Juwelen- Perlen * Reichhaltiges Silberlager oo Besondere Ankaufs- Abteilung Wirtschaft Die Feinde der Markstabilisierung. auf dem Weltmarkt infolge der 3erüttung unserer Valuta und der Die deutsche Wirtschaftslage im November. Nach den Berichten des Reichsarbeitsblattes ergibt großen Bassivität unserer Handelsbilanz hinderte uns, die fremden fich für den Monat November eine Verschlechterung der Holzvorräte in größerem Umfange für uns nugbar zu machen. Jetzt Beschäftigung der deutschen Industrie. Bon 1623 find deutsche Holzfirmen dazu übergegangen, Schnittholz aus berichtenden Industriebetrieben mit 1,29 Millionen Beschäftigten ent- Amerika nach Deutschland wieder einzuführen. Eine Hamburger Solzimportfirma hat einen großen Abschluß über Lieferung von Bitschpine( amerikanischer Riefer) zustandegebracht zu Preisen, die unter der augenblicklichen Bewertung in Deutschland liegen. Die Einfuhr fremden Schnittholzes in Deutschland wird hoffentlich dahin wirken, daß die deutschen Holzpreise nicht mehr erheblich über den durch den Devisenkurs bedingten Preis, den der Weltmarkt hat, hinausgehen, und daß dem offenbaren Holzwucher gewisse Bügel angelegt werden. Die Schwerindustrie hat noch in jeder fritischen Situation gefielen auf: zeigt, daß es mit ihrer Opferfreudigkeit" nicht weit her ist. Auch gegenwärtig nimmt sie zu den schwebenden Reparationsfragen eine Haltung ein, die zu schweren Bedenken Anlaß gibt. Wie die Haltung der deutschen Industrie im Auslande beurteilt wird, zeigt folgender Bericht des Schweizerischen Bantoereins, der sich u. a. mit der Stabilisierung der Reichsmart befaßt. In dem Bericht heißt es u. a.: ,, Damit die Stabilisierung der Mart gelingt, muß fie von ganz Deutschland gewünscht und unterstützt werden. Aber wenn sich auch auf der einen Seite Regierung, Bürgertum und andere Boltsklassen der Notwendigkeit der Rückkehr zu einer gefunden Währung bewußt find, so hat es andererseits den Anschein, als ob ein Teil der Industriellen gegenwärtig jeder Maß nahme zur Stabilisierung feindlich gesinnt sei. Ihr hauptsächlichstes Argument besteht darin, daß die Stabilifierung die Ausfuhr stillegen, Arbeitslosigkeit hervorrufen und so Anarchie und Hungersnot nach Deutschland bringen würde. Allerdings fönnte ein Versuch, die Mark zu einem höheren Kurse als dem der Kaufkraft der Papiermark im Lande selbst zu stabilisieren, der deutschen Industrie zum Verbängnis werden. Niemand aber denkt an eine solche aussichtslose Maßnahme. Dagegen steht fest, daß für die normale Entwicklung aller Industriezweige die Rückkehr zu einem verhältnismäßig gleich bleibendem Wert maß unerläßlich ist. August 1922 September 1922 Ditober 1922 November Befriedigend schlecht Seschäftigte Betriebe. 15 Proj. cut 53 Proz. 81 Broz. 51 32 17 " 11 44 43. 39 10 " 11 " 38 19 " " " " Sm ganzen also ist eine immerhin empfindliche Berschlechterung des Beschäftigungsgrades seit August zu beobachten. Eine ganze Reihe von Industrien flagt, wie schon aus den Berichten der Hans delskammern hervorging, über Beschäftigungsmangel oder Kreditnot. Bon den großen Gewerbezweigen wird jeht die Textil: industrie in Mitleidenschaft gezogen. In der Textilindustrie hat sich die Rahl der schlecht" beschäftigten Betriebe fast verdoppelt; nur 44 Prozent der Betriebe waren gut, 24 Prozent aber schlecht beschäftigt. Im Bekleidungsgewerbe sind die Verhältnisse 3. B. noch etwas befriedigend, in der Schuhindustrie und im Schuhmacher handwerk dagegen zunehmend ungünstig. " Starte Steigerung des Notenumlaufs. Der Notenumlauf hat in der zweiten Dezemberwoche wieder ganz gewaltig, nämlich um 123 Milliarden Mart zugenommen und sich damit der Billion stark genäbert. Nicht weniger als 970 milliarden Mark Geldscheine waren am 15. d. M. im Verkehr. Gleichzeitig ist auch der Bestand Daß die deutschen Industriellen, deren Guthaben in der Haupt- der Reichebant an Reimsichaganweisungen, also Schuldtiteln des sache in fremden Devisen und in Sachwerten bestehen, aus jeder Reiches, erbeblich gestiegen, und zwar um 102 auf 828,7 milliarden Markentwertung Nugen ziehen, da die Lohnsteigerung den Kurs- Mark. Auch der private Verkehr hat den Kredit der Reichsbank rüdgängen nur zögernd folgt und die Waren dank der Abneigung der wiederum start angespannt, indem er ihr gegen Disfontierung von Deutschen gegen das eigene Geld, gegenwärtig in Deutschland selbst Wechseln und Schecks 70,6 milliarden neu entzog und damit den einen beträchtlichen Abfas finden, daß also diese Erwerbsgruppen Bestand des Zentralnoteninftituts an Handelswechseln auf fast 352 Milliarden Mark steiger: e. die heutigen Verhältnisse als in ihrem Interesse liegend begrüßten, Wenn diese Industriellen glauben sollten, daß dieses momentane Interesse sich mit dem Deutschlands deckt, dann täuschen sie sich, denn ein Land von 60 Millionen Einwohnern fann ohne ein verlößliches Wertmaß nicht bestehen. amtlichen Notierungen nachzutragen: 1 finnische Mart 158,57 Geld, Devisenkurse. Unserer gestrigen Kurstafel sind noch folgende 169,43 Brief; 1 japanischer gen 3281,77 Geld, 3298,23 Brief; 1 brasilianischer Wilreis 798,01 Geld, 798,99 Brief; 1 spanische Befeta 1057,35 Geld, 1062,65 Brief; 100 österr. Stronen abgeſt. 9,72 Geld, 9,78 Brief; 1 1fchechische Strone 204,93 Geld, 206,02 Brief; 1 ungarische Strone 3,01 Geld, 3,08 Brief; 1 bulgarischer Rewa 46,38 Geld, 46,52 Brief: 1 jugoslawischer Dinar 73,56 Geld, 73,94 Brief. 38,50 M. 100 polnische Mart galten im freien Verkehr etwa Wetter bis Sonntag mittag. Mild, zeitweise aufklarend, jedoch Regenfällen bei frischen bis starken südwestlichen Winden. überwiegend bewölft mit wiederhollen im Westen stellenweise ergiebigen Bei Grippe- Gefahr schützen die fachärztlich empfohlenen Panflavin- Pastillen ist leicht begreiflich, namentlich, wenn sie der Meinung sind, hierin Amerikanisches Holz in Deutschland. Die Preise für Holz find das Mittel gefunden zu haben, den Wiedergutmachungen in Deutschland über die Weltmarktpreise hinaus gestiegen. 3u entgehen. Der deutsche Industriebedarf an Holz war auch vor dem Kriege aus den eigenen Borräten des Landes nicht zu bestreiten. Im Jahre Erhältlich in allen Apotheken und Drogerien. 1913 zum Beispiel haben wir allein an Nugholz, ungerechnet also Holzschliff und Zellulose, aus den verschiedenen fremden Ländern über 6,5 Millionen Tonnen einführen müssen. Die deutsche Ausfuhr an gleichartigen Hölzern betrug aber bei weitem nicht eine halbe Million Tonnen. Nach dem Kriege hat sich ein vermehrter Holzbedarf geltend gemacht, weil die früheren Holzreserven aufgebraucht worden waren. Außerdem mukten an die Entente in Nugholz abgegeben werden. Die schwache Kauffraft Deutschlands Sollten sie überdies im Glauben befangen sein, die anormale Konkurrenz, die sie den Industrien anderer Länder infolge der durch die Markentwertung sich ergebenden billigen Selbstfosten bereiten, fortführen zu können, so täuschen sie sich ebenfalls, denn Europa Erstklassige Herrenbekleidung Anzüge, Paletots, Schlüpfer, prima Stoffe fertig und nach Maß Billige Preise wird nicht mehr lange das Opfer eines solchen Dumping regelmäßigen Lieferungen überaus große Mengen an hochwertigen MAX FLUSS, Rosenthaler Straße 58 fein wollen." Weihnachten 24 DEZEMBER steht vor der Tür! KON LINON Die gute MASSARY Zigarette URTEILEN SIE SELBST! Massafy Delft edel wie der Name Überall herzlich willkommen! Gold Vertreter gesucht. Prospekt gratis. Ist's die Handschrift, teh' zu Fink. -Füllhalter, 14 kar. Goldf., Diam. Irid.- pitze, la Hartgummi, Präzisionsarbeit. Zufriedenes S hreiben ein ganzes Leben lang. 12 Wochen Umtausch. Fachkundige Beratung. Reparaturen alter Halter. Berlin V., Friedrichstr. 74, gegenüber Kaiser- Calé. Nasenröte, Sommersprossen Pickel, Hautunreinigkeiten, Gesichtsröte usw., werden schmerz!., unmerkbar i d. Umgeb., abgeschält durch echte Vater Philipp- Schälkur und TutogenHautbleichseife, danach kommt anmutige junge zarte Haut zum Vorschein Apotheke, Leipziger Straße. Fink Trauring- Fabrik Duk.- Gold 900 gest., 14 kar. 585 gest., 8 kar. 333 gest. von 2000.- M. an stets vorrätig am Lager. Gold- Charnier- Trauringe billig STEIGERWALD AKTIENGESELLSCHAFT Der LUCCA Likör Kommt wieder! MANDASS ( LUCCA COMPANY) HEILBRONN A/ N In Annene Znit 40. Abteilung. Am 20.12 nerftai b unser Mitglied beißt es besonders sporfam Ein Mittel zum Sparen ist wirtschaften. Süßstoff. Ein vorzügliches Süßgewürz. Gut, billig, betömmlich. Der Jubalt eines H- Päddhend ent spricht der Süßlraft eines Pfundes Buder. Crhällid in Rolonialwaren, Dregenbontimagen und Apothefen Bekanntmachung Am 30. November 1922 machten wir bekannt, daß wir wegrn weiterer starter Verteuerung der Kohle, Frachten, Löhne, MaWilhelm Görreterialien usw. gezwungen wären, den Gaspreis von der im De zember 1922 stattfindenden laufenden Gasmefferstandaufnahme an weiter beträchtlich zu erhöhen und daß wir den neuen Gaspreis bennächst bekanntgeben wirden. Ginäich Gonit abend, nachm.b/ int Krematorium Wilmersdorf, Berlin. Str.101/ 3 Altmetalle zahlt hohe Breise Oderberger Str. 1. Möbel Bar of. Teilzahl billige Preise Wir tetlen nunmehr mit, daß in Berlin Berlin- Schmargendf. Lichtenrabe Gajöneberg Neukölln Steglig Ritolassee Berlin- Dahlem Friebenau " 27 H Grunewald " " " Lantwit " Mariendorf Budow " " Tenpelhof Nudow Wilmersdorf Schönefeld Marienfelbe Groß- 8iethen Niederschöne Grunewald- Forst weibe Al- Machnow Boldzor Stahnsdorf Teltow Wagmannsdorf ter Breis fiir das Rubikmeter Gas bis auf weiteres 120 M. einschl. Rohlen- und Umsatzsteuer und Miete für Gasmesser und Minzgasmeffereinrichtungen sowie Abgabe an die Gemeinden beträgt. Berlin, den 23. Dezember 1922. Gasbetriebsgesellschaft, Attiengesellschaft. Der Borstand: E. Körting. Das Schulprogramm der Wohnz., Schlafz., Sozialdemokratie Speisez., Herrenz Bunte Küchen Binzelne Möbel Kosten). Lagerung Möbel- Cohn Gr. Frankfurt. Str. 58 5 Minuten v. Alexanderplatz Fil.: Badstr. 47/48 5 Min. v. Bahah. Gesundbr Sonntags 1-5 geöffnet! v. RICH. LOHMANN Ein prakt. Handbuch für Eltern, Lehrer u. Erzieher, in dem nicht nur die Forderungen der Sozialdemokratie zufammengestellt find, fondern auch die nädiften Möglichkeit. zur( chrittweifen Erreichung des Zieles dargelegt werden. Preis Mark 200, Buchhandlung Vorwärts BERLIN SW 68 LINDENSTR. 2 KAUFHAUS ANDERS am Bahnhof Wedding Größtes Haus dir, am Nettelteckpl. Garderobe aufbequemst.Teilzahlung ERREN- DAMENOrtstrantentaffe der Mechanifer, Optiter und verwandt. Gewerbe zu Berlin. Bekanntmachung. Auf Grund der Verordnungen vom 1. und 15. Dezember 1922 sind die§§ 2, 6, 18, 19, 24, 27. 29, 30, 44 ber Sagung geändert. Die Borschriften über die Herauffegung der Versicherungsgrenze sind am 11. Dezember, die der Wochenfürforge am 19. Dezember in Kraft getreten. Für die Abänderung der Lohnstufen, Grundlöhne und Beiträge ift der 1. Januar 1923, und für die Leistungen der 12. Februar 1923 maßgebend. Die Ausführungsbestimmungen gehen den Herren Arbeitgebern durch Rundfchreiben zu. Berlin, 22. Dezember 1922. Der Borstand. M. Gutsche, F. Semann, Borfizender. Schriftführer. 175/2 Innungs- Krankenkasse der Juweliere. Gold- u. Silberschmiede( Zwangsinnung) zu Berlin. Einladung zur außerordentlichen Ausschußsihung am Sonnabend, ben 30. Dezember 1922, abends 72 Uhr, im Graphischen Bereinshaus, Alegandrinenſtr. 44. Tagesordnung: 1. Berlefung des Protofoils. 2. Gagungsänderung( Aenderung der Lohnstufen. 8. Berschiedenes. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten. Der Borstand [ 175/1 Hugo Hertz ,, Schriftführer Max Rost Borsigender. Garderobeauf bequemste Tellzahlung Herren- DamenAnzüge, Paletots Paletots, Kostüme, Schlüpfer Röcke, Kleider. Regenmäntel, Burschen- Anzüge Gute Ware, solide Preise, grosse Auswahl. M.Beiser, Lothringer Str.67 Geschlechtsleidende! Heilung ohne Quecksilber, ohne gift. inspritzung, ohne Berufsstör.; aufkl. Broschüre m. taus. freiwill. Dankschr. über 1) Harnröhrenleid.( Ausfinß); 2) Syphilis 3) Mannesschwäche. 4) Weißfluß, kosteni. i. verschl. Briefumschl. ohne Autdruck. geg. Einsendung v. Mk. 18.- für Porto etc Leiden genau angeben! Dr. med. I. Seemann, G. m. b. h. Sommerfeld II, N.-L. HERREN- DAMEN Theater, Lichtspiele usw. Anzüge, Paletots, Ulster Röcke, Kleider Bursdien Anzüge gute Ware, solide Preise, gr.Auswah! BERLIN N. 39 Größtes Haus, dir. am Nettelbeckpl. Reinickendorfer Straße 16. Sonntag, den 17. und Sonntag, den 24. d. M. von 1 bis 5 Uhr geöffnet. Vorwärts- Inserate verbürgen Erfolg! Photo- Blatten Seehundjacken, Zobel- Füchse gebrauchte, faufe Laboratorium Dresden- Zschachwitz 146, in Berlin erhältlich bei Elefantes Butterfaß, Andreasstraße 44 Baſſertoritr.29. Ecke Gr.Frankf.Str. vis- a- vis Jandorf Jahn, Dönhoff 930. Kreuze, Sliber. Mzu wirklich billigen Preisen. D J. Jägermann, Prinzessinnenstr. 14, Ecke Oranienstraße, am Moritzplatz. Telephon: Moritzplatz 157 05. Komische Oper ( 7%) Dir.: James Klein( 7) allabendlich die große internationale Revue Europa spricht davon In 25. Bildern Auftreten Mr. Alfr. Jacksen v. AlhambraTheater, London, mit seinen engl. Girls Balzer- Lichtenstein, Max Landa, Bruno Kastner, Arnold Rieck, Alb. Kutzner, Erna Alberty, Mizzi Metelka, Rosa Felsegg, Pauly, Reval, Bartels, Walters. Vorverkauf ab 10 Uhr ununterbrochen. Theater, Lichtspiele usw. siehe auch nächste Seil.. Unzählige Anerkennungsschreiben beweisen die seltene Preiswürdigkeit und Qualität meiner Ware. Tel.- Adr.: Trauringkanone. Ges. gesch. Brautleute! 1 Die Preise von Trauringen sind- trotz bisweilen ebenbürtiger Qualität derart verschieden, daß oft Preisschwankungen von 1000 bis 5000 Mark auftreten. Wollen Sie sich diesen nicht unterwerfen, sondern sich der günstigsten und leistungsfähigsten Quelle bedienen. so gibt es nur eins- zu mir. Als Selbsthersteller liefere ich in Qualität und Preis einzig dastehend TRAURINGE 1 Trauring( Dukateng.) von M. 4000 an 1 Ring 585 gestempelt von M. 3000 an 1 Ring 333 gestempelt.. von M. 2000 an Garantieschein für gesetzlichen Goldinhalt. Juwelier H. Wiese, Artillericstraße 30 5 Minuten vom Bahnhof Friedrichstraße Passauer Straße 12, Edie Augsburger Straße Sonntag, 24. Dezember, 6pernhaus Volksbühne Residenz- Th. Trianon- Th. Lessing- Th. Central- Theater 5 Uhr: Täglich 8 Uhr Täglich 8 Uhr 72 Uhr: 7 Uhr: Christelflein. Sylvia Ueber die Kraft auch Weihnachten: auch Weihnachten: Der Biberpelz Der Bigamist Schauspielhaus 7% Ur. 712 Uhr: ( I. Teil) Deutsch Opernhaus Ibsen- Zyklus Hedda Gabler Tilla Durieux Peer Gynt Uhr: Lohengrin Walhalla- Theat. Große Volksoper Die tolle Lola 73/4: Deutsch. Theat. im Theat.d. Westens Musik von H. Hirsch 7 Uhr: Hamlet 7/2 Ung: Barbier von Sevilla Molly Wessely ( Alexander Moissi) An beiden Feiertagen 2 Uhr: Paul Heidemann Sonntag geschloss. Raub d. Sabinerinn. Intimes Theater Kammerspiele U: Die Leiter Die Peitsche und...? 7 Uhr zum 1. Male: 1012: 2. 1. M.: Freundinnen Schöne Frauen Jeder die Hälfte! Sonntag geschloss. Lustspielhaus 8. D. Mustergatte Apollo- Theater Gr.Schauspielh. An heid. Feiertagen Russisches Lissi die Kokotte Pers.unter 18 Jahren haben keinen Zutritt Kleines Th. Tägl. 8 Uhr Sonntag geschloss Mont. u Dienst. 72: Königin Christine Mittwoch 72 Der Biberpelz Donnerst. 7: Faust Dent. Künstler- Th. HIMORTEN VarietéSpielplan Allabendl. 72 Uhr: Rauchen gestattet! auch Weihnachten Großmama( Dorsch) Die Unmoralischen 1. u. 2. Feiertag 4 U: Nur ein Traum Theater des Ostens ( Karlstraße 31: Der Werwolf Romantisch.Theater( Rose- Theater) 72 Uhr: Luther Metropol- Theater Telephon: Kurf. 696 134 Uhr: Menschen ( die Nachtigall v. 714 Wittenberg) New York- Berlin Russ. Ballett vom ehem kaiserl. Sonntag geschloss. An beid.Weihn.- Tag. Theat.in Petersburg Montag, 25 12, 22: 3 U.: Die Bajadere Das Schwarzwaldmädel Regie Neues Operett.- Th. Boris Romanoff 73 U: Die schwarze Rose Anf.72, Ende 101 U An beid. Weihn.- Tag Am 1., 2. und 3. 12: E. Prachtmädel Weihn.- Feiert. 3 Uhr Neues Th. am Zoo NachmittagsU Derine under Zufall Vorstellung zu halb Operette v. Gilbert Kassenpreisen mit 7 Uhr zum 1. Male: An beid. Weihn.- Tag. teilw. neuem Progr. Theater I. d. Königgrätz. Str. Savonarola Dorine und der Zufall Abendvorstellg wie 1/ Neues Volkstheater U.: gewöhnl. um 7, U. Reichshallen- Th. Sonntag nachm, 3 U, halbe Preise 71/2 Michael Kramer Allabendl. 7 Uhr Komödienhaus Schiller- Th. Charl. 8: Der prachtvolle Uhr: Die Ehre Hahnrei Renaissance- Th. 7 War: Russ. Ensemb.- Gastsp. Germanowa, Scharoff Maria Orska Thalia- Theater Otto Gebühr 71/2 Uhr Prinz Don Juan An beid. Feiertagen von heute Etablissement Café ielka Friedrichstraße 59/60 Ecke Leipziger Straße Heitere Spiele u. Margaretensaal 4 u. 7% Uhr 13 Attraktionen WeihnachtsSTETTINER Heiligabend Säng. geöffnet DonhoffAnf.720. Berliner Th. Der müd. Theodor Metropol- Varieté 715. Madame . 3: Th. a. Nollendorfpl.| Pompadour.Dein Mund... An beid. Weihn.- Tag. Fritzi Massary 3%, Uhr: Vetter a. Dingsda Roberts, Wirl, Haskel Theater in d.Kommandant. Str 712 Behrenstr. 54. 73 Uhr HeiligabendVorstellung mit Otto U.: Schlemih Reutter Wallner- Theater SCALA U Die kleine Tagi. 8 Uhi: Sünderin 1 Feiertag 3 Uhr: imal Nchm.- Auff. Intern. Varieté Die kl. Sünderin Heiligabend geschlossen! An beid.Feiertag. 2 Vorstellungen 3.30 zu halben Preisen das volle Programm m. Thielscher, Dora Circus Busch Tel. 7. Stgs. auch 3 Uhr An allen 3 Weihnachtstagen Montag, Dlenstag. Mittw.. auch nachm. 3 Uhr „ Die Nibelungen" m. Lindner u. Gebhardt. Morton. Magenwunder Nachm. ein Kind frei!! Der BlaueVogel Goltzstraße 9 Nollendorf 1613 Casino- Theater Allabendlich, Uhr: Eg Das Der neue Schlager! 8 Uhr: Mallers Prinzeßchen Verkäufe dritte Programm. Vorverkauf bei Wertheim, an all. Theaterk. u. an der Kasse d. Th. v 11-2 u. ab 6 Unr abends 24.: Geschlossen Man verlange die Bedingungen! 5 Minuten vom Bahnhof Zoo. Ansführlicher Matalog nach außerhalb gegen Rückporto. Bestellungen nach außerhalb bitte ich rechtzeitig vornehmen zu wollen, damit bei der Fülle der Bestellungen keine Verzögerung eintritt. von 1-5 Uhr geöffnet. Urania Theater 8 Uhr: Prof. Goerke: Jerusalem u. seine heiligen Stätten Theater a. Rottb, Tor Tägl. 7/2 und Sonnt.nachm. 30. EliteDresdner Bank ADMIRALS- PALAST Außerordentliche Generalversammlung - WELT am Bahnhof Rauchen gestattet 7.30 A DARIETE Friedrichstr. Restauration auf allen Plätzen 730 Sanger Das unübertr. neue Varieté- Programm Neues Progr.! Z. Schluß: ,, Seln An den 3 Felertagen 3% Uhr: kleinen Preisen. schönstes Weih- Vorstellung zu nachisfest" RET 5000 Quadrat 500 Angestellte meter Geschäftsräume Teilzahlung Weihnachtsgeschenke! Es ist die höchste Zeit, die Auswahl zu treffen, um seinen Lieben eine Freude bereiten zu können. Unsere Verkaufsräume bieten in allen Abteilungen das Schönste in den verschiedensten Preislagen. Unser diskretes Teilzahlungssystem, welches die Zahlung auf 6-10 Monate verteilt, erleichtert den Kauf. Auf Teilzahlung zu Ladenpreisen Geschenke für Damen, für Herren, fürs Haus. Armbanduhr., Taschenuhr. Feuerzeuge Brillantschmuck Ringe, Ohrringe Halske: ten, Colliers Armbänder, Brochetten Taschen in Silber u. Alpacca Damentaschen in Leder Besuchstasch., Ledergürtel Parfümerien, Seiien Haarschmuck, Necessaires Theatergläser, Lorgnons Uhrketten, Chatelaines Manschettenknöpfe Krawattennadeln Zig.- Etuis in Silber, Alpacca Zig.- Spitzen, Pfeifen Küchen- Waschgarnituren Aluminium- Kochgeschirre Taschenmesser Rasierapparate,-Spiegel Zinkwannen, Küchenwagen Brief-, Zigarren-, Schein- Kaffeemühlen und Aktentaschen Kristallschalen, Römer Schirme, Stöcke Messingservice, Bowlen Photoapparate Nickelservice, Teeglashalter Füllfederhalter, Reißzeuge Kaffee-, Teemaschinen Hausuhren, Regulatoren Bestecke in Alpacca und Schreibtischuhren. Wecker hoiz Sprechapparate,-Platten Bestecke, Alpacca versilbert Korbmöbel, Kinderwagen Zuckerzangen, Tortenheber Reisetaschen, Koiter Elektrische Tischlampen Tafelservice, Kaffeeservice Rauch- Klubtische Mokkatassen, Vasen Teewagen, Standlampen Wein-, Likörgläser, Tabletts Schreibzeuge, Ascher JONASS& CO Belle- Alliance- Straße 7-10 Sonntag von 1-5 Uhr geöffnet Kaufgesuche Gemäß§ 25 der Statuten werden die Aktionäre zu einer außerordentlichen Generalversammlung welche Dienstag, den 9. Januar 1923, mittags 121, Ubr im Bankgebäude Dresden, König- Johann- Str. 3, statt.inden wird, eingeladen. Tagesordnung. 1. Beschlußfassung über die Erhöhung des Aktienkapitals um M. 550 000 000.- unter Ausschluß des gesetzlichen Bezugsrechts der Aktionäre und Festsetzung der Bedingungen fur die Ausgabe und Begebung der neuen Aktien. 2. Statutenänderung: Lie§ 5 u. 6 sollen entsprechend dem Kapitalerhöhungsbeschluß gefaßt werden.§7 soll durch bestimmungen über die Zulassung einer Einziehung von Aktien durch Ankauf aus dem verfügbaren Reingewinn ergänzt werden§ 12 Abs. 2 soil folgende Fassung erhalten: , Von dem nach Abzug sämtlicher Abschreibungen und Rücklagen einschließlich der zur Einziehung von Aktien benötigten Be räge veroleibenden Ueberschusse des Reinewinns sind zunächst vier Prozent auf das eingezahlte Aktienkapital für die Aktionäre zu kürzen" Absatz 2 des§ 17 und Absatz 1 des§ 19 sollen gestrichen werden. 3 Wahlen zum Aufsichtsrat. Zur Ausübung des Stimmrechts in der Generalversammlung sind nach§ 27 der Statuten diejenigen Aktionäre herechtigt, welche ihre Aktien oder eine Bescheinigung über bei e nem deutschen Notar bis nach Abhaitung der Generalversammlung hinterlegte Aktien spätestens am 5. Tage vor dem Tage der Generalversamm ung, den Tag der Generalversammlung nicht mitgerechnet, bei einer der nachverzeichneten Stellen: bei der Dresdner Bank in Dresden und Berlin sowie ihren übrigen Niederlassungen bei der Allgemeinen Deutschen CreditAnstalt in Leipzig bei der Württembergischen Vereinsbank in Stuttgart bei der Deutschen Vereinsbank in Frankfurt a. M. bei dem Bankhause 1.& E. Wertheimber in Frankfurt a. M. bei dem Bankhause F. A. Neubauer in Magdeburg bei dem Bankhause A. Levy in Köln bei dem Barkhause Siegfried Simon in Köln bei der Dürener Bank in Düren bei dem Bankhause Simon Hirschland in Essen bei der Eschweiler Bank in Eschweiler bei der Oldenburgischen Landesbank in Oldenburg gegen eine Empfangsbescheinigung hinterlegen und bis naah der Generalversammlung daselbst belassen. Stimmberechtigt sind auch diejenigen Aktionäre, die ine Bescheinigung der Bank des Berliner KassenVereins voriegen, wonach ihre Aktien spätestens am 5. Tage vor dem Tage der Genera versammlung, den Tag der letzteren nicht mitgerechnet, bei der Bank des Berliner Kassen- Vereins bis nach Abhaltung der GeneralversammJung hinterlegt sind Nathan. Werkzeuge u. Maschinen Dresden, den 16. Dezember 1922. Direktion der Dresdner Bank. Jüdell Kreuzfüfe, Pelzwaren fpottbillig. Monatsanzüge, Winterpaletots, SchlüpRaffehundepark Schaffland, Palisaden. Leihhaus, Reinickendorferstraße 105( Net- fer, Joppen verkauft billig Alexander straße 25. An- und Verkauf von Viaje telbeckplay). ftraße 28a, hochparterre. GesellschaftsSilberwolf, Anzüge, Schlüpfer, Paletots spott. Kugellager, Zündkerzen, Schnirei hunden. Selbstverfaßtes Prachtstück, Blaufuchs, anzüge leihweife. Bahngebisse, 8ahn bis 5000.-! Platin- nen tauft, höaste Preise, Zeidler. Gar: 4-7 Uhr nachmittags Café Bielta, FriedSchokolade verkauft taffenweise von Silberfüchse, Kreuzfüchfe, Wölfe, Weiß bruch, Goldfachen, Gilberfachen! Stan tenplag 5, Erdgeschoß. billig. Leihhaus. Reinickendorferstraße 105 Stuntsschal, außerdem elegante Ragen( Nettelbeckplan). Reine Lombardware. iaden, Sportpelze, Gehpelze verkauft füchle, Robel, Alaskafüchfe, Stunts, niolpapier! Quecksilber! Glühftrumpfrichstraße 59-60, Ede Leipzigerstraße. enorm billig. auffallend billig Goldmann, Alegan Marder Nagel, Belzmäntel, afche bis 3000.-! 8inn! 8inngeschirr! Solzschrauben. MaschinenBerfuch macht flug! Leihhaus" Brun- brinenstraße 44 II, Ede Rommandanten Sportpelze, Gehpelze. Ferner: Herren- fauft Edelmetall- Einkaufsbureau, Weber- schrauben, Schmirgelleinen tauft ElsGelaverkehr nenstraße 5. Firma achten! Täglich straße. anzüge, Ulfter, Cutaways, holz, Friedrichsgracht 1. Roftüme, ftraße 31( auf Hausnummer achten!). großer Verkauf maßmäßig hergestellter Leihhaus Friedrichstraße 2( Hallesches Mäntel verkauft Leihhaus. Morizplaz Fahrradankauf, Linienstraße 19. 1149* Nägel, Schrauben, Epiralbohrer Lauft Anzüge. Baletots, Schlüpfer. Cutaways, Riesen Auswahl. Hofen. Prismengläser, Operngläser, PhotoBelzwaren: Tor) verkauft spottbillig elegante An. 58a. Reine Lombardware. Auf Teilzahlung. Neu eröffnet. Ser- apparate tauft Wertzentrale, Oranien Gehpelze, Sportpelze, Razenjaden, üge, Schlüpfer, Baletots. GelegenheitsAnzüge, Cutaways, ftraße 138, 1. Etage. Raninjaden, Gealmäntel, Kreuzfüdfe täufe: Sportpelze, Geh pelze, Ragenjacken, ren- Garderobe, ufw. Reine Raglans, Schlüpfer, Ersaß für Maßสิน horrend billigen Breifen. Belzmäntel, Füchse aller Art. arbeit. Bequeme, diskrete Teilzahlung. NOA- Zinnschmelze tauft Lötzinn, GeKeine Lombardware. Getragene Friedensanzüge, große Aus- Gebr. Gottlieb, m. b. S., An der schirrzinn, Weichslei und sämtliche MeAlaskafüchse, sämtliche wahl, zum Teil auf Seide, fehr illig. Spittelmarkt). Geöffnet 9-7. Schleufe 5a( Nahe Schloßplag und talle. Andreasstraße 49. Gonn Belzarten. Spottbillige Sommerpreise. iede Figur paffend, auf Lager. Frad, tag, den 17. und 24. geöffnet 1-5. Säde tauft Beyer, Gollnowstr. 9. Leihhaus Rofen Smotinganzüge. Schnurmacher, Staliger thalertor, Linienstraße 203/204, Ede Straße 108 Laden. Hochbahn Oranien itt. Kreuzfüchse, spottbillig, Brunnen Dosen billig. Leihhaus Humboldt" Gerichtstraße 23. Areuzfüchse, Reine Lombardware. Rofenthalerstraße. Lombardware. Anzüge, Gummimäntel, Winterpaletots, WinterSosen enorm Straße 182 1. Teilzahlung. jchlüpfer, Cutaways, Gehrodanzüge. Damentaschen, Aftenmappen, Besuchs. bil. tafchen, auch Einzelvertauf. Leder Schlüpfer billig. Leihhaus Sumlige Preise. Friedensstoffe. Retne warenfabrik Megel, Prinzenstraße 89. boldi", Gerichtstraße 23. Lombardware. Leihhaus Rofenthaler. Sonntags geöffnet. Sadettanzüge billig. Leihhaus Sum tor. Linienfte. 203/204. Ede Rofenthalerftraße. boldt". Gerichtstraße 23. Winterulster billig. Leihhaus Sum. boldt", Gerichtstraße 23. Möbel * * RatenSofort Geld, Ratenrückzahlung. Büg Wodtke, Amsterdamerstr. 21. ner. Große Frankfurterstr. 141. Kugellager, Kugeln, Magnete, BerGelbbarlehn bis 5 000 000.gafer, Zündkerzen tauft höchstzahlend rildzahlung. Milton, Mogitr. 12. . Bilz, nur Reinickendorferstraße 93, Sefort Geld auf Gold, Silbersachen, Hof parterre. Warenposten, Wertutensilien, auch mit Kugellager taufe höchstzahlend. Eberty- Rüdtaufsrecht. Stoblig- Wernette, Bluftraße 46, Laden. 74/11 menthalstraße 10( Bülow straße). Unterricht Perfer und deutsche Teppiche tauft höchftzahlend Reschke, Reutölin, Raifer Friedrich- Straße 5. Tel. Neuköln 9123. Pianos, Flügel fauft Heinrich Maurers Privat- Zuschneide. zu höchsten Tagespreisen Pianomagazin, Barba fchule, Aleganderplat( Eingang Rönigs reffeplaz 2, Nollendorf 5397. 197/12 graben). Tages-, Abendkurse Herren-. Kaninchenfelle etc. kauft höchstzahlend Damenschneidere: Schnittzeichnen, Bu schneiden. Niebuhr, Neukölln, Knesebecstr. 47. An26965* fauf 8-7, Heiligabend 1-5. von Vermietungen Mietgesuche Geschäft, eventuell Restaurant, 3- gim merwohnung mit Wohnungstausch, Nähe Wedding, fucht Bilz, Reinickendorfer. Straße 93. Moabit 3020. Arbeitsmarkt Stellenangebote Weingartens Pfandleihe, Brinzen Gelegenheit. Kleiderschrank 8500.-, Silberschmelze Chriftionat, Röpenider. Verschiedenes * ftraße 83, verkauft billig erstklassige Bertito 7000.-, Umbaue, Sofas, Büfett straße 20a( gegenüber Manteuffelstraße). Monatsgarderobe, Gehrodanzug, Jadeit- 28 500, Trumeaus, Schreibtisch 21 700.- fauft Platinabfälle. Cutawayanzug, Bahngebisse, Teppiche, herrliche Perfermuster, Dianzug, Rodpaletots, aftoiletten 6500.-, Flurgarderoben, Schmuckfachen, Glühftrumpfafche. Qued: 47 Uhr nachmittags Café Bielka, Fried. Kaffee verkauft tassenweise vandeden. Brücken, billige Gelegenheit. Schlüpfer. 74/17 Speifezimmer, große Auswahl in Ein- filber, fämtliche Metalle. Reschte, 142 richstraße 59-60, Ede Leipzigerstraße. Neukölln, Raifer Friedrich. Leibhaus Spiegel, Chauffeestraße 7. zelstüden, Chaiselongue 11 700.- Bett181/ 17* höchstzahlend, Fahrradankauf, Git ftraße 5 III. verkauft fpottbillig erfttlaffige Anzüge. ftellen vertauft Gottlieb, Rügener Gewiffenhafte Untersuchung. Erfah Auto- Klempnez, tüchtigen, älteren, Razenjaden, Sportpelze, ftraße 13, Bahnhof Gesundbrunnen. fchinerstraße 78. rene Hebamme Edel. Billowstr. 62. stellt fofort ein Att. Gef. für Attumul Belzwaren Weihnachts- Bertauf begon. Schlüpfer. nen! lastafüchse! 4500.- 1 Kreuzfüchfe! Gehpelze. Füchse aller Art. Reine Lom- Berfand auch nach außerhalb. Lieferung Felleinkauf, höchstzahlend. Chauffee132 000 Ratfuchende! Bereinigung der foren und Automobilbau, Ofenerstr. 5. * frei Haus. itraße 46. Bobelfüchfe! Silberwölfe! Razenjacken! bardware. Rechtsfreunde: nur Friedrichstraße 127. Dreher, Gesentbauer oft ein Ref Goldwaren! Spottpreise! Etaunenerre- Monatsanzüge, Winterpaletots Sofaumbau 39 000, zu Chaiselongues, Brismengläfer, Dienstgläser 08, Photo- Anertannte Brozeßabteilung. 9-7. fingwerk Neinidendorf, Berlinerstr. 99. gend!( Keine Berfahware.) Pfandleih- itaunend billigen Preifen. Naß. Gor- Auflegmatraßen, Patentmatragen 11 000. apparate Lauft Saller. Eichendorffstraße haus Schönhauser Alee 115( Ringbahn mannstraße 25-26, früher Mulackstraße. Walter, Stargarderstraße achtzehn. fiebzehn, am Stettiner Bahnhof. hof- Hochbahnhof). Obstbäume billig Dames, Raulsdorf. Shallplatten fauft nur heute noch, Belzwaren aller Art, Riefenauswahl, Bequeme, fer Allee 50, of I. Stück 160.-, auch Umtausch, Schönhaus Bootsbauer, Tischler Säde aller Art, auch defekte, Bad- und Stellmacher Teinen, Bindfaden kauft Sadhandlung, Große Frankfurtersirate 25-26. Auf Teilzahlung. Elegante Herren. Musikinstrumente bekleidung. Winteranzüge, Winter ftaunenerregend Spottbillige Breife. Pianos fchlüpfer, Cutaways. Sofen. Maßver Belavertrieb Warschauerstr. 7. preiswert. Klaviermacher Lint. Brunnenstraße 35. arbeitung. Großes Lager. Leifer Gott. Ravalier- Garderobe, wenig getragen diskrete Ratenzahlung. Grammophone, trichterlose Eichenappa. stellt für Dauerarbeit lieb, Nollendorfitt. 22a, nahe Nollen und neu, feinste Werkstättenarbeit, bil. ein Schiffswerft Joh. fig. Preiswerte Winterschlüpfer, Tail- rate, 10 Blatten, 15 000.-, Grantdorfplag. Geöffnet 9-12. 3-7. Hoffmeister G m.b S., Tenmäntel. Bormärtslefer erhalten apparate 60 000.-, piele neue und gebrauchte Gelegenheiten spottbillig. Werft 1, Bin.- Tegel Proz Crebit- Rath. Künstler- Gardinen, Ma- 5 ort, Roonstr. 16. 17. bras, Stores, Bettdecken, Tisch und Triumph", Elfafferstr. 41, zweites Saus Rwigers, Charlottenstraße 74/75. Flüchtlinge suchen dringend Existenz Fernruf Tegel 3041. große Chaiselonguededen, Auswall, von Friedrichstraße. Blaue Firmen- Grammophone und Schallplatten ver- gefchäfte, Grundstücke. Degen, Chaussee. Nur Flareingang. Gonntag tauft billig Schönhauser Afee 50, nur Straße 116, Botsdamerstraße 68. Anaparte Muster, bequeme Teilzahlung. schilder. geöffnet. Elfafferftz. 44 1, Oranienburgertor. Sof 1. rufen: Norden 62, Kurfürst 3686. Monats- Garderobenhaus Geschäftsankäufe Bildungs- Sekretär gesucht Wir suchen zum baldigen Antritt einen Ielf. Sekretär[ 184/ 4° Reflektiert wird auf eine 1. Kraft, die mit den Bi dungsbestrebungen der modernen Arbeiterbewegung durchaus vertraut sein muß Angebote unter Angabe der bisherigen Tatigkeit sind bis zum 7 Jan. 1923 zu richten an Max Schlegelmilch, Leipzig- Möckern, Mecklenburgstr. 27. Allgem. Arbeiter- Bildungsinstitut, Leipzig.