fr. 1040. Jahrgang Ausgabe A nr. 5 Bezugspreis: Für den Monat Januar 1600 9. voraus zahlbar, Unter Rreuzband für Deutschland, Danzig, Saar. und Memelgebiet fowie Oesterreich und Luxemburg 2100 M., für das übrige Ausland 2600 M. Postbestellungen nehmen an Belgien, Dänemar!. England. Estland, Finnland, Frank. reich, Solland, Lettland, Luxemburg. Defterreich, Schweden, Schweiz. Tschechoslowafei unb Ungarn. Der Borwärts" mit der Sonntags. beilage Bolt und Reit", der Unter. haltungsbeilage., Seimwelt" und der Beilage ,, Giedlung und Kleingarten" erscheint mochentäglich zweimal, Sonntags und Montags einmal. Telegramm- Adresse: " Sozialdemokrat Berlin' Sonntagsausgabe Vorwärts Berliner Volksblatt 55 Mark Anzeigenpreis: Die einfpaltige Nonpareillezeile toftet 800 M. Reklamezeile 1500 1. ,, Kleine Anzeigen" das fettgebrudte Wort 120 M.( zulässig zmei fettgebrudte Worte), jedes weitere Wort 80 M. Stellengesuche das erste Wort $ 0 M., jedes weitere Wort 60. M. Worte über 15 Buchstaben zähten für zwei Borte. Familien Anzeigen für Abonnenten Zeile SO D. Anzeigen für die nächste Summer müssen bis 4½ he nachmittags im Hauptgeschäft, Berlin SB.68. Linden. ftraße 3, abgegeben werden. Geöffnet von 9 Uhr frith bis 5 Uhr nacm. Zentralorgan der Vereinigten Sozialdemokratischen Partei Deutschlands Redaktion und Verlag: SW 68, Lindenstraße 3 Fernsprecher: Redaktion: Dönhoff 292-295 Verlag: Dönhoff 2506-2507 Sonntag, den 7. Januar 1923 Internationale gegen Ruhrbesetzung. Köln, 6. Januar.( Eigener Drahtbericht). Die Inter- afuter denn je, und es wird wahrscheinlich zurzeit des Hamburger nationale Sozialistische Tagung in Köln hat heute fol- Rongreffes noch immer nicht gelöst sein. gende Entschließung einstimmig angenommen: Aus diesem Grunde schlage ich vor: Das Affionskomitee hat die Mitteilung des Genoffen Wels über die Mißbräuche, unter denen die Bevölkerung des befehten Gebietes leidet, mit besonderer Aufmerksamkeit entgegengenommen und fordert die sozialistische Preise auf, diese Tatfachen zur Kenntnis der Oeffentlichkeit zu bringen. Das Affionstomitee lenkt mit besonderem Nachdrud die Aufmerksamkeit aller Arbeiter auf die schweren Gefahren hin, die für den Weltfrieden aus der durch das Scheitern der Pariser Konferenz gefchaffenen Cage entstehen. Es bestätigt nachdrücklich die Beschlüsse von Haag und Frankfurt über die Notwendigkeit, so rasch als möglich den milifärischen Befahungen durch Truppen aller alliierten Nationen ein Ende zu machen und die Wiederherstellung der durch den Krieg zerstörien Gebiete in der von den proletarischen Organisationen vorgefchlagenen Weise durchzuführen. Das Affionsfomitee protestiert mit aller Kraft gegen die Politit, die unter dem Vorwand der Pfandnahme gewaltsame Maßregeln gegen Deutschland, insbesondere die militärische Bejeßung des Ruhrgebiets befürchten läßt, und fordert die fozialistischen Parteien auf, diese Politik mit Entschloffenheit zu bekämpfen. Die Rede von Wels. Ueber die Rede des Genossen Wels, auf die in der Entschließung Bezug genommen wird, erhalten wir folgenden gedrängten Bericht: Bels erinnert daran, daß vor Jahresfrist die sozialistische Fünfländerfonferenz in Frankfurt a. M. anerkannt habe, daß das Reparationsproblem nicht von der Frage der Besazungskosten getrennt werden könne und daß jede Lösung der Reparationsfrage nur ein Stüd wert bleiben würde, Stüdwert die nicht einem Zustande ein Ende mache, durch den ein großer Teil der von Deutschland aufgebrachten Wiedergutmachungssumme von den alliierten Besatzungstruppen verschlungen werde. Während sich die. deutsche Vertretung in Frankfurt zu weiterer Wachsamkeit in Hinsicht auf die Entwaffnung verpflichtete, forderten die Vertreter der anderen sozialistischen Parteien die Aufhebung der mili. tärischen Ottupation. Die Entwaffnung Deutschlands ift nunmehr restlos durchgeführt. Das haben indirett jogar die allierten Regierungen anerkannt, indem sie bereits seit Monaten die Zurückziehung ihrer militärischen Kontrolltommiffion erwägen. Bels bringt fodann die ungeheuren Rosten zur Sprache, die die Besagung bisher verschlungen hat. Sie betrugen vom 11. NoDember 1918 bis zum 31. Dezember 1922 nicht weniger als 4% Milliarden Goldmart, die der Reparationssumme entzogen werden. Er weist an einer Reihe von Einzelfällen den Lupus und die Berschwendung nach, die von den militä rischen Behörden auf Kosten des deutschen Boltes in dem besetzten Gebiet betrieben werden. Sodann fährt Genosse Wels fort: Es ist flar, daß diese Tatsachen und Ziffern, die dem deutschen Bolte bekannt sind, eine ungeheure Erbitterung und be= fonders in der nofleidenden deutschen Arbeiterklasse wird als ein besonderer Punkt auf die Tagesordnung des Inter1. Die Frage Reparationen und Ottupationen" nationalen Stongreffes in Hamburg gesetzt. Vorwärts- Verlag G.m.b.H., SW 68, Lindenstr. 3 Bosschedkonto: Berlin 375 36 Banffonts: Direktion der Diskonto- Gesellschaft, Depojitenkasse Lindenstraße& Kein Abirren! Bon Rudolf Breitscheid. In zwei Lagern herrscht Freude über das Scheitern der Bariser Konferenz. Sie stehen einander schroff gegenüber, fie sind durch eine scheinbar unüberbrückbare Kluft voneinander listen; aber innerlich find fie eng miteinander verwandt und getrennt: Die deutschen und die französischen Nationa 2. Als Grundlage des Referates und der Debatte über diese beide triumphieren über den Ausgang, den der letzte BerFrage soll ein Bericht dienen, den eine hier einzufegende interfuch zu einer friedlichen Verständigung genommen hat. nationale Rommission verfassen soll, die die Zustände im besetzten Gebiet unter besonderer Berücksichtigung ihrer Zusammenhänge mit der Reparationsfrage zu untersuchen hätte. darum ersucht werden, ihr besonderes Augenmert auf diese Frage 3. Die internationale fozialistische Bresse soll schon jetzt zu richten, und den parlamentarischen Vertretungen der sozialistischen Parteien wird empfohlen, bei passenden Gelegenheiten, die geschilderten Zustände zu beleuchten. Was noch vor einem Jahre als fühner Zukunftsgebante er fcheinen fonnte, und was damals noch ausschließlich von den internationalen Sozialisten gefordert wurde, nämlich die Die Nationalisten Frankreichs sind beglückt, daß eine Einigung mit England nicht zustandegekommen ist. Nun sind sie den lästigen Genossen, der auf Erwägungen wirtschaftfichtslosestes Draufgängertum behinderte, los. Sie haben die licher Vernunft nicht ganz verzichten wollte, und der ihr rückHände frei für eine selbständige Aktion, die sich, wie immer fie ausschauen mag, und welcher Vorwände sie sich bedienen wird, ausschließlich auf das Prinzip der Gealt gründet. Mit Hilfe der Besegung des Ruhrreviers, der Erfassung produktiver Pfänder, der Errichtung einer Zollgrenze im Innern Deutschlands sollen die Forderungen des beschleunigte Räumung des befehten Gebietes, unbarmherzigen Gläubigers eingetrieben werden, und zweiist seitdem immer mehr zum Gemeingut auch der bürgerlichen fellos gibt es Leute in Paris und vielleicht gehört zu ihnen politischen Welt geworden. geschlossenen Parteien, baß ein Gebante, ben sie zu allererst Methode halten, die Reparationsansprüche Frankreichs zu be Es liegt im Interesse der Internationale selbst und der ihr an- fogar Poincaré, die das für die beste, ja die einzig mögliche auszusprechen gewagt hat, nicht von den bürgerlichen Regierungen, friedigen. Aber hinter ihnen stehen mächtiger als sie die Andie feine Richtigteit viel später erfannt haben, verwirklicht wird, hänger der Idee, daß Deutschland zerstückelt und ohne daß der Sozialismus die Völker auf sein geistiges Prioritäts- vernichtet werden müsse. Für sie ist die Wiedergutrecht aufmertfam mache. Alle Lösungen, die die Internationale be- machung eine Ausrede, als das wesentliche gilt ihnen die Losreits vor Jahren vorgeschlagen hatte, werden nach und nach, viel lösung der Rheinlande in der einen oder der anderen Form, später und meist viel zu spät, von den bürgerlichen Regierungen die Berstörung der wirtschaftlichen und politischen Kraft der übernommen, die sich das noch als besonderes Berdienft den verdeutschen Republik, die Aufrichtung der unbedingten und nicht geßlichen Bölfern gegenüber anrechnen. So wird es auch über furz bestreitbaren Borherrschaft Frankreichs auf dem europäischen oder lang mit der Frage der militärischen Offupationen fein. Kontinent. Wer das Vorhandensein solcher Bestrebungen leugnet, den können die Depeschen Is wolffis, der Bericht Dariacs und zahlreiche andere amtliche und nichtamtliche Auslaffungen eines Besseren belehren. in dieser Frage in Händen zu behalten und die Bölker daran zu Wir haben daher alle das gleiche Interesse daran, die Initiative erinnern, daß es die sozialistische Internationale war, die zu aller: erst den Krebsschaden der militärischen Besehungen aufgedeckt hat. Diesem Ziel wird in hoheni Maße gedient sein, wenn die von mir angeregten drei Puntie angenommen und durchgeführt werden. Der Einigungs- Weltkongreß. Das in Köln tagende internationale Aktionskomitee hat den Ginigungsfongreß auf den 21. Mai b. J. vormittags in das Ham burger Gewerkschaftshaus einberufen und als vorläufige Tagesordnung aufgestellt: 1. Der imperialistische Friede und die Aufgaben der Arbeiter flaffe. 2. Der internationale Kampf gegen die internationale Reaktion. 3. Die Uttion der sozialistischen Arbeiterparteien für den Achtstundentag und die internationalen sozialen Reformen. 4. Die Organisation des internationalen Proletariats. Auf je 5000 Parteimitglieder soll ein Delegierter entfallen, jedoch nicht mehr als 50 auf jedes Land. Reichstag und Regierung. Was hilfts, daß solche Absichten nicht von der Masse des französischen Boltes, ja möglicherweise nicht einmal von der Regierung geteilt und unterstützt werden? Die maßgebende Stellen haben sich auf die verhängnisvolle Bahn treiben lassen, und die Gegner der verderblichen Politik, selbst die, die er fennen, daß man in diesem Falle Vernichtung meint, menn man Reparation fagt, erheben von den Sozialisten abgesehen nur mutlosen und schwächlichen Protest. Sie werden zu spät einsehen, daß sich das von ihnen angestrebte und von ihrem Standpunkt bis zu einem gewissen Grade zweifellos. berechtigte Ziel auf dem betretenen Wege nicht erreichen läßt, und daß man in Wirklichkeit nur die Geschäfte der Elemente auf beiden Seiten der Grenze besorgt, die alles andere eher im Sinn haben, als die Welt wieder zur Ruhe kommen zu lassen. Es droht sich an ihnen das Schicksal des Lyndierkönigs Kröfos zu wiederholen, der sein Reich vernichtete, weil er den Sinn des delphischen Orakelspruches serkannte, daß ein großes Land zugrunde gehen werde, wenn er den Halys- Fluß überschreite. Wenn Poincaré über den Rhein geht, läuft er GeGefühle hervorrufen, deren Auswirkungen eines Tages außer= Der Reichstag wird, wie schon gemeldet, nicht, wie nach fahr, nicht nur ein Reich, sondern einen Erdteil zu zerstören. ordentlich gefährlich werden fönnten. Ich muß bei dieser Abschluß der Pariser Konferenz beabsichtigt war, am 10. Ja- Und wie ihre französischen Gesinnungsgenossen, so jubeln Gelegenheit leider feststellen, daß dieses Tatsachenmaterial, obwohl nuar, sondern erst am 16., nachmittags 2 Uhr, zusammentreten. Die deutschen Nationalisten: Sie fühlen sich bees aus den parlamentarischen Berichten und aus der deutschen Bresse Boraussichtlich wird sich das Plenum an diesem Tage mit den freit von den Fesseln der Erfüllungspolitit. Es habe sich num miederholt hätte entnommen werden fönnen, noch nicht den neuen Finanzkrediten aus Anlaß der Besoldungserhöhung für flar herausgestellt, daß jedes Berständigungsbemühen schei eg in die internationale sozialistische Presse Dezember und mit dem Gesetzentwurf über Aenderungen der tern müsse, und daß für Deutschland von allem Anbeginn an gefunden hat. Seit vier Jahren vertritt die deutsche Sozialdemokratie und Tarif und Schiedsgerichte befaffen. Mit der außenpoli- das glatte und unverklausulierte Nein das Gegebene gewesen vertreten mit ihr die freien deutschen Gewerkschaften bei jeder Gestischen Lage soll sich vorläufig der Auswärtige Ausschuß sei. Daß der ernste Wille, zu erfüllen, was irgend erfüllbar legenheit den Standpunkt, daß es eine Ehrenpflicht des deut am Mittwoch, 5 Uhr nachmittags, beschäftigen und einen Be- war, moralische Pflicht gewesen ist und heute noch ist, läßt schen Volkes ist, die Schäden in den zerstörten Gebieten wieder gut richt des Reichskanzlers entgegennehmen, der der Presse zur sich diesen Leuten schwer begreiflich machen. Aber sie sollten zu machen. Wie wenig die franzöfifche Regierung auf Verfügung gestellt werden soll. Im Plenum selbst wird die zum mindesten dafür ein Verständnis befizen, daß, wenn wir unfere pofitiven Borschläge bis zum Abschluß des Stinnes außenpolitische Debatte erst am 17. Januar beginnen. jetzt tatsächlich an der Grenze des Möglichen angelangt sind, Lubersac- Abkommens reagiert hat, ist Ihnen bekannt und ist namentDie Beit" hält es anläßlich der Situation und in An- damit noch kein Beweis für das Berfehlte unseres Berholtens lich von der französischen Gewerkschaftspresse wiederholt feftgenageit betracht der Tatsachen, daß von einer Kundgebung des Reichs- in den letzten drei Jahren erbracht ist. morden. Ich kann Ihnen nicht verhehlen, daß unsere Mah tags nach allen bisherigen Erfahrungen fein ungetrübter, das Londoner Ultimatum abgelehnt, so würde nicht nur Hätten wir in Bersailles die Unterschrift verweigert und nungen an das deutsche Bolt, für den Wiederaufbau der zerstörten Gebiete vor feinem Opfer zu scheuen, mit der Zeit an durchaus einmütiger Eindruck zu erwarten ist, für angebracht, das Londoner Ultimatum abgelehnt, so würde nicht nur Birtung verlieren müssen. Einmal wegen der an Sa- einen Vertrauensbeschluß des Auswärtigen Ausschusses für die Frankreich, sondern die ganze Welt gegen uns gewesen sein. Regierung gegenüber den positiven Vorschlägen der deutschen über bis jetzt nicht verhandelt worden; im übrigen aber waren gewisses Verständnis für unsere Situation an den Tag legen. botage grenzenden Passivität der französischen Regierung Cuno zu empfehlen. Soweit uns bekannt, ist hier- Jeht haben wir wenigstens erreicht, daß die angelsächsi fchen Mächte die französische Politik verurteilen und ein Gewerffchaften, ferner aber auch, und sogar vor allem, infolge diefer derartige Methoden bisher auch noch nicht üblich. ungeheuren Geldvergaudung im besetzten Gebiete. Staatssetretär Bergmann ist am Sonnabend. Man braucht diese Sympathie nicht zu überschätzen und man abend 6 Uhr in Berlin eingetroffen. Er wurde um 8 Uhr 10 fie nicht überschäßen. Sie wird uns für den Augenblic Dom Reichstanzler zur Berichterstattung über seine Eindrücke wenig helfen, und es sieht nicht so aus, als ob England und in Paris empfangen. Das Reichskabinett wird auf Grund oder eine Gefte hinausgehen, entschließen würden. Und den Amerika fich zu irgendeiner Handlung, die über einen Brotest nicht sehr bald ein Ende gemacht wird, so wird es uns deutschen der von Bergmann überbrachten Informationen am Montag noch ist die Stimmung, die in diesen Ländern herrscht, nicht Sozialdemokraten unmögli fein, weiter für die Er- usammentreten und zur außenpolitischen Lage Stellung gleichgültig. Auch die Sanktionen, die Frankreich jetzt erfüllung auch der legitimften Forderungen Frankreichs nehmen. einzufreten. Das deutsche Bolt leidet felbst zu große Not, als daß ihm länger zugemutet werden fann, Opfer zu bringen, die nachweisbar nicht dem Wiederaufbau von Zerstörungen und der Linderung fremder Sorgen und Nöte dienen, sondern in der Hauptsache in das Danaidenfoß des französischen Militarismus mit allem Nachdrucke und in vellem Bewußifein n einer Verantwortung erkläre ich hiermit: Wenn diesem Panama des Besatzungsheeres = greifen wird, bilden feinen endgültigen Abschluß. Wir müssen mt der Zukunft rechnen und mit der Möglichkeit, daß politische Englisch- Amerikanische Verhandlungen. und wirtschaftliche Bernunft doch noch einmal den Sieg da. Morgen, Montag, beginnen in Washington Berhandlungen mit pontragen. der britischen Schuldenfommission. So viel ist allerdings ficher: die deutschen Nationalisten aan Rhein wandern und nur neue Note und Sorgen bei den eigenen Sie Forderung gerichtet, 1792 108 Pfund Sterling für den Umbau Mind auf ihre Segel führt. Boincaré erleichtert ihre gitaDas britische Handelsamt hat an die amerikanische Regierung haben Grund zu hoffen, daß die französische Rückichtslosigkeit Bolfsgenossen creuaza Das Abrüfungsproblem besteht, soweit Deutschland in Frage früherer deutscher Schiffe, die Großbritannien überwiesen tion. Die Nationalsozialisten und andere fascistische tommt, heute nicht mehr. Das Reparationsproblem und in engster, worden waren und die zur Beförderung amerikanischer Truppen Berbände fönnten ihn zu ihrem Ehrenmitglied ernennen. nfosbarer Berbindung mit ihm das Problem der Ottupationen ist beruht wurden, zu bezahlen. Die Frage ist nur, wie diese Bewegungen zu einer Lösung der brennenden Probleme gelangen sollen. Sie können dazu bei- tragen, Deutschland noch tiefer ins Unglück zu stürzen, sie können seine ökonomischen Schwierigkeiten noch ungeheuer erhöhen, aber sie vermögen nicht, uns ins Freie zu führen. Die Proklamierung des Machtgeüdnkens bleibt dort eine Phrase, wo keine Macht vorhanden ist. Nichts wäre deshalb verfehlter, als wenn die gegenwärtige Regierung oder irgend- eine andere den Einflüsterungen dieser Kreise nachgäbe, und nichts bedenklicher, als wenn die Sozial- demokratie sich etwa bereitfände, eine Ein- heitsfront mit ihnen zu bilden Unsere Abwehr der franzöüschen Ansprüche beruht auf anderen Voraussetzun- gen, als die der Leute, die noch in der Kriegs- und Vorkriegs- Mentalität leben, und wir müssen, uon allen Gegensätzen zu der gegenwärtigen Regierung abgesehen, uns dieses Unter- schiedes auch dann bewußt bleiben, wenn wir mit aller Ent- schiedeuheit die Uebergriffe der französischen Kapitalisten und Imperialisten zurückweisen. Was aber soll die Regierung tun? Für den Mo- ment scheint alles zweck- und hoffnungslos. Die französische Politik hat sich offenbar so stark festgelegt, daß mit einein Zurück kaum noch zu rechnen ist. Trotzdem darf Deutschland nichts unversucht lassen, was ihm, wenn nicht für die gegen- wärtige Stunde, so doch für eine spätere Zukunft, Nutzen bringen kann. Es hat von den mehr oder weniger böswilligen Regierungen an die Völker selbst zu appellieren. Nicht auf dem Wege der sogenannten Propaganda, sondern durch sein praktisches Verhalten. Es ist nicht recht verständlich. worum das Kabinett Cuiw nicht schon das Projekt veröffent- licht hat. mit dem Herr Bergmann in Paris auf Gehör wartete. Es soll zeigen, daß es einen Vorschlag unterbreiten wollte, der Frankreich unmittelbar zu einem größeren Geld- betrag verholfen hätte. Es soll sich darüber hinaus eventuell bereiterklären, die in diesem Vorschlag angeführte Summe entsprechend den englischen und italienischen Kalkulationen zu erhöhen. Essoll Industrie und Landwirtschaft dazu nötigen, die in Aussicht gestellten Garantien positiver zu umschreiben. Damit werden sich sicherlich die angekündigten Gewaltmaßregeln kaum mehr abwenden lassen, aber wir können so doch wirksam spätere Diskussionen vorbereiten und gleichzeitig diesenigen unterstützen, die heute schon in Frank- reich das Vorgehen Poincar�s für bedenklich halten, aber noch nicht den Mut und die Kraft besitzen, ihm wirksamen Wider- stand entgegenzusetzen. Es sollte ferner auch die Frage geprüft werden, ob es sich nicht empfiehlt, in dieser Situation den Völkerbund an- zurufen. Die Bedenken, die dagegen sprechen, sind be- kannt. Aber selbst wemr wir von vornherein mit einem Miß- erfolg rechnen, haben wir die Pflicht, alles zu tun, was unser ehrliches und ernstes Streben nach einer für uns auch nur einigermaßen erträglichen Verständigung dokumentiert, und was insbesondere uns Sozialisten betrifft, so mögen wir hundertmal recht mit der Behauptung haben, daß die kapitali- stische Welt sich als unfähig erweise, das Rcparationsproblem zu lösen; wir können aber die Hände nicht in den Schoß legen, bis der internationale Sozialismus stark genug ge- worden ist, seinerseits die Aufgabe zu übernehmen. Mit anderen Worten: Deutschland muß bei allem Protest gegen das was geschieht im großen und ganzen auf der bisher innegehaltenen Linie des L e i st u n g s w i l l e n s verharren. Nichts wäre verhängnisvoller, als ein Nachgeben an natio- nalistisclx Scharfmacher oder auch als einfache Resignation. Das eine wie das andere würde nur den Interessen derer dienen, die dos Scheitern der Pariser Konferenz als einen Er- folg buchen. krach zwischen Stinnes und Levsch. Gestern schlössen wir aus den hier zitierten liebevollen Auseinandersetzungen zwischen.Zeit" und..Deutsche Allq. Ztg." auf einen Krach in der Deutschen Volks- parte. Da die.Zeil' das Bestehen eine» solchen bestreitet, handelt es sich vielleicht doch nur um einen Krach zwischen Stinnes und Lensch. Die /ibseits-Menfthen. Von Joseph Roth. Eine Droschke wartet, im Regen, vor der Diele. Die Diele hat alle ihre Lichter rötlich besänftigt, und aus ihren Fenstern bricht gespenstisch ein Widerschein, wie bei einem Zirkus- brond im Film. Hinter den safrangelben Vorhängen steht man die Silhouetten angeschmiegt kreisender Paare. Die Droschke, die im Regen wartet, besteht aus einem Gefährt, einem Kutscher und einem Pferd. Der Kutscher sitzt auf dem Bock, In einem Kittel, mit einer Kapuze, wie ein Mann ohne Unterleib. Die Beine hat er hoch- gezogen und er sitzt vielleicht auf ihnen. Oder er hält sie unter der Decke. Oder er hat gar keine. Der Peitschenstiel schwankt gertenhoft im Regen und webest mit dem Lederriemen. Der Kutscher niest manchmal, und es klingt als ob er wieherte. Das Pferd streichest mit dem rechten Borderhuf da» Pflaster. Vor der Drehtür der Diele wacht, goldbetreßt und imposant. ein Portier. Sein Schnurrbart mitten im Gesicht ist ein blonder Draht und läuft in zwei feine, aufwärtsgereckte Spießhaken aus, an denen man, wenn alle Kleiderrechen schon benützt sind, je einen Stadtpelz aushängen könnte. Die Drehtür kreist ewiglich um ihre Achse und aus ihren Fächern fallen Menschen heraus, wie Kohlenstücke aus einem Kran. Die einen fallen in die Straße, andere in die Diele. Die Drehtür ist eine philosophische Einrichtung, und manche erblicken in ihr ein Symbol des Lebens. Der Portier greift immer mit der Rechten an die goldene Kappentresse, wie einer, der grüßen will, aber es doch lieber unter- läßt. Wenn er wirtlich einmal: Guten Abend! sagt, antwortet ihm keiner, als wäre er ein Automat oder ein Grammophon. Der grün« Schutzmann entsprießt einer Mauernische und man- hert gemessen der Diele entgegen. Der Portier hebt mechanisch die Hand an den Trcssenrand und spricht. Man kann deullich hören, daß er kein Grammophon ist, oder daß seine Plaste viel mehr Worte hat, als nur: Guten Abend! Der Kutscher vernimmt durch den Halbschlaf verwehte Laute und schwenkt seine Beine vom Bock, wie ein Paar hohler Hosen. Dann steht er unten und beweist, daß ein Kutscher einen Unterleib hat und nicht ein Bestandteil der Droschke ist. Der Dienstinann hockt auf einem Schemel, an die Wand ge- drückt, eine rot- und dunkelangestrichene Derzicrung: ein« ver- kleidete Freske mit einer Pfeife im Mund. Plötzlich bläst er eine Rauchwolle als Lcbensbeweis in die Luft und brockest von der Mause ab. Er schlurft zur Droschke und klatscht auf den Rücken de» Pferdes. Dieser Laut gibt ihm den fehlenden Rest des Mutes und er schleicht in die Gruppe des Portier», des Schutzmanns und des Kutschers. Internationale Kundgebung in Köln. Köln. S. Januar.(Eigener Drahtbericht.) Misten in schicksals- schweren Tagen Deutschlands erlebt« am Sonnabend abend die rheinische Mestopole eine gewastjge international« Kundgebung für die Friedeneziele des Sozialismus. Die Mitglieder des internotio- nalen Aktionskomitees, die sich in Köln zur Borberestung der Eini- gung versammelt hasten, sprachen zu vielen Tausenden Kölner Ar- beitern und riefen mit leidenschaftlichen Worten ein weithin schallendes Echo gegen die Euofterungspläne des internationalen Imperialismus hervor. Zuerst sprach Genosse Wels Er wies auf die furchtbare Enttäuschung und die schweren Bedrückungen hin, denen das deutsche Boll seit Kriegsende ausgesetzt sei. Der inter- nationale Sozialismus bekämpft den Geist des Krieges, der so lange immer wieder aufs neue genährt wird, solange die vernichteten Ge- biete nicht wiederhergestellt sind. Dafür trist auch der letzte deutsche Arbeiter ein.(Stürmischer Beifall.) Inzwischen werden ober den Obdachlosen und Frierenden in Nordfrankneich Millionen und aber Millionen durch den Militarismus und die Besetzung der Rheinlande entzogen. Nur die Erklärung der deutschen Einheit kann auch dm wirtschaftlichen Wiederaufbau der Welt sichern. Wir lehnm es ab, das deutsche Volk zum Handelsgegen- stand internationalen Schachers und etwa das Rheinland zum Austauschobfekt für türkische Provinzen machen zu lassen.(Stürmische Zustimmung.) Es gibt in der Weltgeschlchte«in« Berusungsinstanz, die Entwicklung! Sie wird den internationalen Kapstalismus zum Erliegen bringen, die Friedensziele des internationalen Sozialismus zum Sieg« führen! (Stürmischer, lang anhaltender Beifall.) Genosse Tom Shaw, Mtiglied des englischen Unterhauses. begann unter brausendem Beifall mit dm deutschm Worten: Deutschland darf ni.cht zugrunde gehen, wir wollen mit dem deutschen Volke in Freundschaft lebsu. Wester betonte er seine scharfe Gegnerschaft gegm die Bedrückung Deutschlands, worin die englische Arbeiterschaft vollständig einig sei. Cr protestierte gegen die Politik der Alliierten und bezeichnete es als dm größten Wahnwitz, Deutschland zu knechten und dann gewaltige Summen von ihm zu verlangen. Kern Soldat und kein Schiff Eng- lands dürfen dazu benutzt werden, mn die beabsichtigten Gewalt- plane gegen Deutschland durchzuführm. Genosse Alexander Bracke überbrachte in deutscher Sprache die Grüße der französischen Sozialisten. Neue Mittel der Gewalt sollen jetzt den unausführbaren Klauseln des söge- nannten Friedensvertrag es dl« Durchführung sichern. Allein die solidarische Verbindung der Arbeiter aller Länder könne den Frieden gewährleisten. Der gemeinsame Feind sei der internationale Kapitalismus. Die französischen Arbeiter fühlten sich eins mit den Arbeitern Deutschlands und der ganzen Welt. Am Freitag Abend tagten in Paris und Lille gewaltige Versammlungen, um gegen jede Besetzung des Ruhrgebietes Stel- lung zu nehmen.(Stürmischer, langanhaltender Beifall.) Am Schlüsse brachte Bracke ein Hoch auf die Bereinigte deutsche Sozial- demokratie und die neu erstellende sozialistisch« Internationale aus Die Versammlung antwortete mst einem flammenden Gruß an die ftanzösisch« sozialistische Arbeiterschaft. Genosse Vanderoelde(Belgienh führt« unter stürmischen Beifallskundgebungen aus, daß er seit zehn Jahren wieder ein- mal in Deutschland spreche. Vieles habe sich seither ereignet. Nie- mand dürfte sich über den Bruch zwischen England und Frankreich freuen, da er eine Gefahr gegen den Frieden der ganzen Welt bedeute. Inzwischen sei die weltpolitische Spannung weiter gewachsen: olle Regierungen tragen die Schuld daran, auch die deutsche, die nicht verstanden habe, die Lasten der deutschen Industrie aufzubürden. Zahlen mußt- b\*tr überwiegend die breite Masse des deutschen Volke. Deutschland könne die übertriebenen Forderungen nicht erfüllen, die jetzt Frankreich mst den Bajonetten eintreiben wolle. In der ganzen Welt herrsche heute Elend und Verzweiflung infolge des Krieges: ihnen gelte der gemeinsame Kampf der?lrbeiterklasis der ganzen Welt. Zum Schluß sprach Genosse Abramowitsch- Rußland. Er betonte, daß Rußland an den großen weltpolitischen Fragen de» Ostens aufs stärkste interessiert sei. Alle drei merken den Standesunterschied und bestätigen ihn durch Schweigen. Der Cellist tritt au» der Diele, um sich abzukühlen. Er ist ein schwarzhaariger Mensch und seine Augen sind klein und glänzend, wie«ingesetzte Glühwürmchen. Sein Schettel ist glatt und sicher, als wäre» die einzelnen Haare an den Enden künstlich wieder in die Kopfhaut eingefügt. Der Scheitel verbreitet Sicherheit und erweckt das Bewußtsein, daß über ihm die fürchterlichsten Stürme ftuchtlos verbrausen. Der Cellist trägt einen Frack, aus der Weste schießt die Hemd- brüst weiße Strahlenbündel in das Dunkel. Der Schutzmann grüßt und der Portier steckt die Hände in die Taschen, um«in kollegiales Verhält» is anzudeuten. Eine ferrst Glocke spuckt zwei erzene Schläge in die Straße. Um sie zu bestätigen, ziehen alle die Taschenuhren.(Nur der Cellist trägt ein« Armbanduhr am Lederriemen.) Um diese Zell trist ein grauhaariger Mann aus der Toilette und steht geblendet in die tönende Helle, deren Widerhall In sein« Stille gedrungen ist.. Er läßt Seife, Nagelfeilen, Bürsten, Zündhölzerpyramiden, dl« quadratischen Handtücher sorglos liegen. Er kennt einzelne Herren und er fühlt sich etwas helmischer in fremdem Glanz, als hätte eq in dieser Gesellschaft zahlreiche gut« Freunde. Er lehnt wie ein zufriedener Besen an seiner Tür und lächelt. Die Klänge des Jimmy kamen zu ihm immer leise und wie in Watte gewickelt; e» waren isolierte Klänge. Von der schmettern- -den Pracht ihrer Nacktheit ist er nun ein wenig verwirrt. Der Herr Direktor wandelt zwischen den Tischen umher und umsegelt mst den Frackschößen die Menschcngruppen in der Mitte. Draußen bekommt der Kutscher einen betrunkenen vom gütigen Schicksal zugeschaukclt. Der Schutzmann nimmt ein« solch« Gesetzesübertorkelung nicht zur Kenntnis. Der Portier lächelt gönnerhaft und mst Kennermiene. Er sagt: Guten Abendl und der Betrunkene antwortet, weil er die Menschen nicht mehr einschätzen kann. Der Dienstmann schlurft zur gegenüber liegenden Ecke und fügt sich wieder in di« Mauer ein. Nur der Portier bleibt, strahlend und golden, an feinem Platz neben der kreisenden Drehtür Lessing-Theater:„Geschäft ist Geschäft" von Oclave Mirbcau. Die Tragödie des modernen Schiebers großen Stile» ist in klassischer Form bereits in diesem Drama, das 20 Jahre und mehr alt Ist, von dem witzigsten und sarkastischsten Talent der modernen sranzösijchen Literatur, von Mirbeau, gegeben. Unser« Literatur fängt erst jetzt an, diesen Typus zu erobern, und ist vorläufig bei der Karikatur der Aeugerlichkeiten stehen geblieben. Mirbeau hat auch— das zeigte die Wiederausgrabung seines Stückes— mit derber Satire alle di« ulkigen Seiten des Emporkömmlings festgenagelt. Aber er die Schuld der Sozialdemokratie. Tcutschnationale Ttänkcrcicn. Deutschnationale und Kommunisten sind auch darin ein- ander ähnlich, daß sie beide eine„Einheitsfront" fordern— die einen die„nationale", die anderen die„proletarische"—. daß sie sich aber deswegen auch das Recht, in jeder Situation inneren Krakeel anzufangen, nicht nehmen lassen wollen. So bringt die„Kreuzzeitung" es fertig, über die drohende Ruhrbesetzung folgendes zu schreiben: In einem solchen Augenblick sich bitterer Wort« zu entHallen ist schwer. Wir wollen uns darum bemühen, müssen aber doch fest- stellen, daß di« Erfüllungspolitik nicht schneidender aä absurdum geführt werben konnte. Immer wieder hat man sie da- mst begründet, daß das Aeußerste, die Besetzung des Ruhrgsbiets, vermieden werden müsse. Immer wieder haben wir darauf geant- wartet, daß diese noch kommen werde. Wir waren uns eben über den Willen der französischen Machthaber und über die Zwangslage, in die sie sich ihrer eigenen Oeffentlichkeit gegenüber versetzt hatten, zu klar, um an die Theorie der Erfüllungspolitiker von den Wir- kungen der verbesserten Atmosphäre zu glauben. Auch sie hätten schon durch die mit Oberschlesisn gemachte Erfahrung darüber be- lehrt sein sollen, was es mit dieser Theorie auf sich hat. E in e b e- sondere Schuld aber haben die Hauptvertreter der Erfüllungspolitik, die Sozialdemokraten, noch da- durch auf sich geladen, daß sie nur nach außen,«ine Politik der Erfüllung trieben, im Innern aber eine solche, die diesem Ziele in keiner Weise Rechnung trug. Wollte man nach außen erfüllen, so muhte man im Innern berest sein, di« äußersten Opfer zu über- nehmen und alle Kräfte anzuspannen. Statt dessen trieb man eie Politik des ausgesprochen st sn Klassen- e g o i s m u s. Die„Kreuzzeitung" vergißt absichtlich, daß im Mai 1921 die ganze Entente mit der Besetzung des Ruhrreviers drohie, während sie jetzt, nach anderthalb Jahren„ErfWungs- Politik" auseinandergefallen ist. Hätten wir deutschnationole Politik getrieben, so hätten wir das Ruhrrevier längst ver- loren und wären im Kamps um seine Wiedergewinnung in einer hoffnungslosen Lage. Jetzt verdanken wir alle g ü n- st i g e n Faktoren, di« wir in unser« Rechnung einsetzen dürfen, eben der Ersüllungspolitik. Die Hetze gegen die Sozialdemokratie ist den Deutschnationalen aber wichtiger als alle außenpolitischen Erwägungen. Darum scheut sich das Blatt der deutschnationalen Großgrundbesitzer und Kapitalisten auch nicht, der ausgehungerten Arbeiterschaft ihren angeblichen „Klassenegoismus" vorzuwerfen. Es bleibt seinem allen Ruf treu, sich an Borniertheit und Gehässigkeit von keinem an- deren übertreffen zu lassen. Deutsth-üänische Kunögebung. Für die Revision des Bersailler Vertrages. Siel. 8, Januar.(Eigener Drahtbericht.) Zu einer erfreulichen Kundgebung kam es am Freitag abend im Kieler Gewerl- fchaftshaus. Tausende waren gekommen, um den Versteter der dänischen Brudcrpartei. den Genossen Bramsnae«- Kopen- Hagen zu hören. In überzeugenden Worten schilderte er die vcr- kehrte Politik der Machthaber der Entente und stellte demgegenüber die internationale Solidarität der Völker. Die Genossin I u ch o c z vom Parteivorstand Berlin nahm Veranlassung, den dänischen Genossen für ihr Hilfswerk an den deutschen Frauen und Kindern zu danken. Für die deutschen Gewerkschaften sprach Genosse K n o l l vom Borstand des ADGB., der al, eine Voraussetzung für den Wiederaufbau des wirtschaftlichen Leben» ein« Revision des Der- salller Verstages forderte. Genosse A p l« r- Eckernförd« wies auf die Tätigkest der deutschen Soziald-mokroti« hin und forderte zum geschlossenen Zusammenstehen auf. Genosse Eggerstedt sprach zum Schluß den Dank der Kieler Parteiorganisation für die ge- währte Unterstützung der dänischen Partei aus. Mit einem Hoch auf die Internationale fand die gesamte Kundgebung ihren Abschluß. hat darüber hinaus die Kraft und Größe in diesem Kerl verkkTvert, der bezeichnenderweise in seinen Kreisen„Tigerkatze" genannt wird. In all seinen Millionenerlvlgen wird die Tragik ausgerissen, die diesen gewissenlosen Spekulanten und Halsabschneider, den wir in seiner Geschäftsführung von mannigfachen Seiten her auf der Bühne wirklich erleben, zum Schluß befällt. Er ist seelisch völlig verein. samt, seine Tochter wirst all« sein« großen Heiratsplän« über den Haufen, indem sie sein« Reichtümer mit Verachtung von sich weist und dem Zug« ihre» Herzen» folgt: sein leichtlebiger Sohn, an dem er mit allen Fasern hängt, wird das Opfer seiner Automobilraserei und auch sein« gute Frau, die sich in die neuen Verhältnisse nie hineingesunden hat, droht ihn zu verlassen. Aber die Bestie hat in all dem Unglück noch die Kraft, zwei gleich gerissenen Geschäfts- freunden, die seine Schwäch- auszunützen gedenken, da» Konzept zu verderben und ihnen seinerseits einen Geschäftskonstakt zu diktieren. dessen Opfer sie sein werden. So steht Mirbeau alz großer Spötter und schonungsloser Ge- sellschaftskritiker mitten zwischen Ibsen, der noch in sernem John Gabriel Borgmann den Kapitalisten poetisch verklärt«, und der modernen Typisterung Raffke-. Er hat uns das Stück des Tages geschrieben, dos höchste Aktualität hat in einer Zeit, da nicht nur die einzelnen Kapitalisten den Titel dieses Dramas zu ihrem Motto machen, sondern ganze Völker Im Krieg wie im Frieden danach handeln. Der Triumph des Abends gehörte Emil Iannlngs, der den Lechat mst voller Urwüchsigkeit auf die Beins stellte. Das Publikum konnte seinem Entzücken über die Wohlgelungenheit dieser Verkörverung' nicht genug Ausdruck geben. Es war in der Tat eine solch« Breite und Vollsastigkest darin, daß man wirtlich den Eindruck überzeugenden Lcbens hatte. Iannings gab nicht nur di« tomischen Seiten der Figur in stärkster aktueller Aus- prägung, er erfaßte auch ihren inmuen Gehalt, ihre Größe und Tragik. Alle anderen Figuren verblaßten daneben, er erfüllt? die ganze Bühne allein. Seine gute spießbürgerliche Frau fand in Rosa Bertens ein« ausgezeichnete Darstellerin, die alle Be- tullchkeit herauskehrte. Dagny Servaes war di« Tochter, Hubert von Meyrint der Sohn. Regle und Ausstattung waren durchaus angemessen. Der Erfolg war durchschlagend. Iannings wird auf Monate hinaus volle Häuser erzielen.— r. Zur Kol der Geistesarbeiter in veukfchland. Ein holländischer Student Im ersten Semester, der. zu seiner eigenen Fortbildung oder um sich ein reichlicheres Taschengeld zu verschaffen. Unterricht erteilt, erhält für die Stund« 2 Gulden gleich mindestens 6000 M. Ein deutscher Student, der vielleichl gezwungen ist, ausschließlich von dieser Einnahme?u leben, bekonmt für die g'eiche Leistung gegen- wärt lg etwa 2S0 M, d. h. den 24. Teil. Auch wenn man berechnet, daß die hollindischen Preise durckichnist'ich wohl das Bierfach« der deutschen betragen, bleibt ein Mißverhältnis von 1: 8. Arme deutsch« Kulturl_ lieber ben„Geist der neuen Tlürkei-' lvricht im Rahmen der von der Deutiih-Törtilchen Vereinigung, dem lürlilchen Klub. OrienINub und der Dcutich-Persilchen Geselllchait oeranllalleten Orientvorträg« im st ün st! er» bau» in der B e ll c v u c st r. 3 am L. iiianuar, abend» 8 Übe. Mebmed ServetBey au» Angora. Karlen Montag 10— S Uhr Schünebergor User 36»(Gelchästsstelle der Deutsch-Türlischen Vereinigung). tzungerftreik in einem Lazarett. Di« Patienten des Dresdner Versorgung«» lazaretts Glasewaldsruhe, Kriegsopfer, die auch heute noch nicht hergestellt sind, traten cm Freitag in den H u n g« r st r e i t, da die Beköstigunzsordnung trotz aller Vorstellungen nicht geändert wurde. Auch die anderen Lazarettinsassen Sachsens protestieren gegen die Beköstizung. Wir entnehmen einem Küchenzettel des Dersorgungskrankenhauses Leipzig für die Zeit vom IS. bis 24. De» zember, den das Hauptversorgung samt zu seiner Rechtfertigung ver» öffentlicht. daß es am Weihnachtsabend Kaffee und S() Gramm polnische Wurst gab. Ein andermal verzeichnet der Mittagbrotzettel 30 Gramm Rumfordsuppe, 300 Gramm Grünkohl und 300 Gramm Salzkartoffeln. Auch wenn man berücksichtigt, daß es mittags meist 120 Gramm Fleisch gibt, muß man wünschen, daß der Verpflegung dieser bedauernswerten Kriegsopfer wehr Sorgfalt zugewendet wird. Wenn die Staatsmittel nicht aus- reichen, sollte man sich um anderweitige Unterstützung bemühen. Neuer Skanüa! in Ingolstaüt.° Aus Ingolstadt wird uns geschrieben: Zu einem Theater- skandal kam ce am Neujahrstage hier anläßlich der Aufführung des Lustspiels von Louis Vermeuil. Rechtsradikale Demon« st r a n t e ii, hauptsächlich aus den Kreil«« der hier erst vor kurzem gegründeten national- sozialistischen Ortsgruppe, hatten sich plenmäßig im Theater verteilt und störten durch fort- gesetztes Lärmen während des zweiten Aktes den Gang der Hand- lung. Als die Trägerin der Hauptrolle durch ihr beherztes Aufsteten die erhitzten Gemüter für einen Augenblick besänftigt halle, drang eine Rolle von Demonstranten von außen in das Theater ein und erzwang den Abbruch der Vorstellung, die von dem an» wesenden städtischen Polizeircferentcn Rechtsrat Dr. Hierl geschloffen wurde. Die vorhandenen Polizeikräst« erwiesen sich als zu schwach, um das Andrängen der Demonstranten von außen abzuwehren. Bei der ganzen Sache ist das verwunderliche, warum von allem Anfange an kein größeres Polizeiaufgebot bereitgestellt wurde. Die Sprengung war planmäßig vorbereitet. Von dem Führer der Nationalsozialisten war offen aufgefordert worden, den Abbruch der Vorstellung zu erzwingen. Diese Vorbereitungen können der Polizei nicht unbekannt geblieben sein. Wenn trotzdem der Polizeireferent statt das Theater von den Störenfrieden ge- waltfam räumen zu losten gegen den Widerspruch de» weitaus größten Teile, der Theaterbesucher die Vorstellung schloß, so läßt das eigenartige Schlüsse aus die geistige Einstellung des Polizei- chefs zur Demonstration zu. Aber daran ist man in Bayern ge- wähnt. Die Demonstranken waren zum größten Teil dieselben, die es verursacht haben, daß das Reich für Zngslstadt 530 030 Gskd- mar? bezahlen mußte.' Deutsche Justiz üer Gegenwart. Unser Magdeburger Parteiblatt, die.Dolksstimme", stellt einige Urteile aus der letzten Zeit zusammen, die den Geist be- leuchten, der heute noch immer in den Strafkammern vor- herrschend ist. Am 23. Mai v. I. wurde der Landwirt Schröder aus Grieben, weil er den Reich Präsidenten einen„Schieber� g e- n a n n t hatte, von der Strafkammer in Stendal zu 3000 Iii. Geldstrafe verurteilt.(Sland der Mark zum Dollar 273.) Am 27. November v. L. wurde der deutschnattonole�Partei- sekretär Fingerhut in Salzwedel zu 20090 ZU! Geldstrafe verurteilt, weil er E b e r t in einer Versammlung als„Schnaps- b u d i k e r" bezeichnet hatte.(Martstand 877S.) Und ein Fleischer- meister Preuschoff aus Stendal erhielt zwei Wochen Gefängnis zu- diktiert, weil er dem Reichspräsidenten den ungeheuer- lichen Borwurs gemocht hatte,«r habe sich von den Großgrund- besitzern die Taschen vollstopfen lassen und sich sür das Geld«in Rittergut von 43 000 Morgen Größe gekauft.„Da könne man sich nicht wundern/ setzte er hinzu,„wenn das Brot so teuer wäre/ Am letzten Donnerstag stand nun der verantwsrtliche Redak- teur der„Aoltsstimme" vor Gericht. Er hatte von einem Ritt- meister der Trainfuhrabteilung 4 behauptet, er habe einen Ge- freiten Müller u n g e h ö r t zu drei Tagen M i t t c l a r r e st verurteitt, weil dieser Müller den Mord an Rathenau ver» urteilt habe. Außerdem wurd« dem Rittmeister vorgeworfen, er habe zwei Büchcrreisende. Vertreter eines Osfizierbimdes, zwei Tage in der Kaserne wohnen lasten. Daran war der Wunsch ge- knüpft, der Reichswehrministcr möchte dem Rittmeister Gelegenheit geben, außerhalb der Reichswehr über die„EntPolitisierung" der Reichswehr nachzudenken. Der Beweis für die Behauptungen konnte nicht erbracht werden, da der Redakteur es ablehnen mußte, feine soldatischen Gewähremänner zu nennen. Das Urteil der Strafkammer lautete auf 40 000 ZU. Geld- strafe! Man sieht, ein Rittmeister wird tn seiner Ehre höher geschätzt, al» der Reichspräsident. Wem da» nicht ganz verständlich fein sollte, dem sei verraten, daß die ersten Urteils in Stendal gefällt wurden, das letzte aber au» dem etwas südlicher gelegenen Magdeburg stammt._ Die Schuldigen. Vctrachtunsten auS der Froschperspektive. Di« Armut stammt bekanntlich von der Pauverte und Deutschlands Not von dem knurrenden Magen der Arbeiter. Der„Tag". der sich befehlsgemäß In jeder Nummer mit dem Mittelstand be- schäftigen muß, fühlt sich bemüßigt, diesen wenig geistreichen Scherz von neuem aufzuwärmen. Er stellt sich selbst und einer nicht gerade hoch eingeschätzten Gesellschaft die Frage: Seit wann baben Gehirnarbciter nicht mehr dos Recht aus angemestene Entlohnung, und gibt darauf die Antwort:„Seit dem S. November 1918, seitdem die Riesenlohnbewegung der Hand- a r b e i t e r einsetzt« und Deutschlands Geistestulwr ntedergetram- pslt wurde." Das Blatt hält sich dann des weiteren über die Löhne der Handarbeiter auf, über deren Realwert das im„Vor- wärts" veröffentlicht« Weihnachtstagebuch einer beut« schen Arbeiterfrau ja einen unzweilxutigen Aufschluß gab. Fragt man nach dem Grund des überflüssigen Geschreis, so erfährt man, daß sich der thüringische Philologenverband� entschlosten hat, für die Privat st und« einen Satz von, lyllv M. zu fordern. Wir müssen gestehen, daß wir diesen Eni-! schluß nur begrüßen und selbstverständlich finden. Wir können uns � nur nicht recht erklären, was die lange Vorrede des„Tag" soll. Sind die Arbeiter daran schuld, wenn die Kapitalisten/ die sich so etwa» leisten können, den Privatunterricht bis heut» nicht gebührend honoriert haben? Die Sache mit der Armut, die von der Pauverts kommt, bot also doch Ihr«n Haken und wir be- fürchten, daß sich der„Tag" in diesem Falle an diesem Haken auf- gehängt hat. Oder hat sich der„Tag", der nacht? erscheint, mit dem satirischen»Tag" verwechselt? Der Kohlen-Sanktionsplan Deutschland soll seine Zerreitzung nuterstiitzen. Pari», 8. Januar.(WTB.)„New'Jork Herald" gibt von dem Programm, dag die französische Regierung im Anschluß an die erwartet« Feststellung einer angeblichen deutschen Verfehlung in der Äohlenlieferungsfrage durchzusühren gedenkt, eine Darst llung, in der es heißt: Wenn die Reparationskommisfion ihren Beschluß übe? die Vers-Hlung mitgeteilt habe, werde das fron- zösisch« Kabinett sofort den Alliierten die Absichten Frankreichs sormell notifizieren sowie gleichzeitig ihre Alliierten zur Mit- wixkung auffordern Daneben werde Deutschland mitgeteilt werden, daß Frankreich und wenigstens auch Belgien— hinsichtlich Italiens bestünden noch einige Zweifel— zur Beschlagnahme der Forsten im Rheinland und de? kohleosleuer schreiten und in sedcs Zollamt Im Ruhrgsbiet und an den Grenzen de» Rhetnlondes sronzöst.sche Bramle zur Einziehung der 2üprozen- tigen Aussuhrobgabe einsetzen würden. Deutschland werde aus- gefordert werden, diese ZNaßnahmen zu unterstützen, und von seiner Haltung werde der Umfang der militärischen V o r s i ch t s- mahnahmen abhängen, die Frankreich bei der Durchführung diese, Planes troffen werde. An einem b. stimmten Tage, wahr- scheinlich Mitte nächster Woche, würden mehrere tausend französische Beamte einschließlich eines Stabes von Ingenieuren, sich auf die für sie bestimmten Posten in den� Forst- verwaltrmgen, Bergwerksdirektionen und Zollämtern begeben. S>e würden von französischen Truppenabteilungen begleitet sein, die für ihren Schutz zu sorgen hätte,, und Streiks und Unruhen zuvorkommen sollten. Di« hierfür erforderliche Truppenzahl werde nichtamtlich auf 7S00 Mann geschätzt. Di« Truppen würden au« dem Düssel- dorser Dreieck herausgezogen werden, wo die Bevölkerung den Franzosen längere Zeit keine Sorgen gewacht habe. Im Rhein- land und entlang der französischen Grenz« seien indessen insgesamt 280 000 Mann verfügbar, falls die oorgefehmen Maßnahmen auf ernsten Widerstand stoße» sollten. Zum Beweis ihrer Solidarität mit den Franzosen hinsichtlich dieses Vorgehens hättcy die Belgier eine klein« Vertretung im Hauptquartier für jede Truppenbewegung zugesagt, ober auch die belgischen Divisionen in Aachen sollten ver- stärkt werden, um gegebenenfalls als Reserve zu dienen. Sollte die Reparationstommission am IS. Januar, wenn diese Maßnahmen im Gange wären, beschließen, Deutschland auf Grund des von Polncare autgcstelleen Systems produktiver Garantien, gegen das England Einwendungen gemacht habe, ein Moratorium zu ge- währen dann würden die obengenannten französischen Mahnahmen neben dem Moratorium cinhergehen. Für den Augen- blick jedoch betrachte man Moratorium und Pfandnahme als imab- hängig voneinander. Gnglanü gegen Nuhrbefetzung. London. 6. Januar.(Reuter.) Bonar Law hat beschlossen, den britischen Kabinettsrat nicht einzuberufen, falls nicht andere � Entwicklungen in der internationalen Lage«inträten. Der Premier- j minister wartet ob, um die genaue Art der unabhängigen Aktion kennenzulernen, die Frankreich im Ruhrgcbiet beabsichtigt, Wenn die Haltung feststeht, wird bis brltischo Regierung eine end- gültige Erklärung über die britische Politik abgeben. Die britisch« Mißbilligung de» Einmarsches ins Ruhrgebiet und die Entwertung de» Franken müssen«in Zögern bei Frankreich her- v o r r u s« n. Die Schwierigkeit, die zähe westfälische Be« völkerung zu zwingen, ist ein weiterer Faktor, der erwogen werde» muß. Belgien marschiert vorläufig nicht. Pari,. 6. Januar. lWTB.) Nach der„Chicago Tribüne" hat! der belgi'ch« Ministerpräsident T h e u n i e aus Befragen erklärt, j Belgien habe sich aus keinerlei militärische Maßnahmen sestgelegt. Die belgische Delegation sei nicht dazu ermächtigt gewesen. Sie Hab« den Standpunkt vcrtrctcn, daß der französische Plan zur VerHand- lungsgrundloge gemacht werden müsse, weil die englischen Vor- schlüge einfach unannehmbar gewesen seien. Was deren Ab- lehnung anlange, steh« Belgien entschieden Hintor Frankreich, hoffe aber, daß sich«ine Möglichkeit stlidcn lasse, di« bestehenden Meinungsverschiedenheiten zu überbrücken. Warum Italien mit Frankreich geht. Pari». 8. Januar, lTU.) Wie wir aus zuverlässiger Quell« erfahren, stehen die französisch-italienischen Verhandlungen wegen Ei»Wanderung von 300000 italienischen Arbei-! tern noch Frankreich unmittelbar vor dem Abschluß. Als Gegen- leistung wird sich Italien verpflichten, die Einfuhr halbfertiger Pro- i bukt« der französischen Hüttenindustrie und die Einwanderung fron-' zöflschen Kapital» nach Italien zu gestatten. Gegen Sie französische fwklage. Die deutschen Tachleistunsicn. Unter dem Titel„Die Anklageschrift" hat der„Vorwärts" am Sonnabend morgen Ausführungen einer französischen Denkschrift> über die deutschen Sachlicferungen mitgeteilt WTB. verbreitet eine offizielle Erwiderung darauf, der wir folgendes entnehmen: Di» französische Regierung vergleich! die Istlieferung an Kohlen In den ersten elf Monaten 1922 an Frankreicki und Luxemburg mit der Sollteferung nach den Höchstziffcrn des Fricüenkvertragcs und s den Programmziffcrn der Reperationskommission, Sic stellt ein „absichtlich herbeigeführtes" Defizit von rund 2,2 Millionen Tonnen gegenüber den letzteren fest. Die Verfehlung sei um so schwerer, als Deutschland nach dem Programm der Reporaticnskcmmission im Monatsdurchschnitt jetzt rund 300 000 Tonnen weniger an die beiden Länder abzuliefern brauche, als es 1913 dorthin freiwillig ausge-! iührt Hobe. Der böse Wille zeige, daß die Fördersteiocruin Ruhrzebiet seit September 1922 keine Zunahme der RepercLio.. lieferungen entspreche. Der jetzige Brenristofsbedars Frankreichs wir. auf 60 Millionen Tonnen fcstzestellt, der nur mi 37— 88 Million«! Tonnen(einschließlich der Saorsörderung nach Abzug des Eigen- bedarfs) gedeckt sei; in Zukunft s« der durch eigene. Produktion nicht gedeckte Bedarf weit größer als vor dem Kriege, und man könne Frankreich nicht zumuten, das Defizit durch die finanziell stark bc- lastende anderweitige Einfuhr zu decken. Wi> Koks wcrde in Deutschland die Eisenindustrie weit besser beliefert, während in Frankreich wegen Kokemangels etwa S0 Proz. der ftochösen kalt stehen müßten. Die Vermehrung der Lieferungen durch Barzah- lungen wird als friedensvertragswidrig verworfen. Somit muß!« eine absichtliche Verfehlung Deutschlands sestgcstellt werden, damit die nötigen Maßregeln eingeleitet werden könnten. Die im Friedensvertrag vorgesehenen AohieNlieserungen be- zeichnen nur die Höchstgrenze einer Option, die nur soweit aus- geübt werden darf, als es die lebensnotwendigen vedürfnisie Deutschlnsdo zulassen. Die Reparationskommission hat demnach mit gutem Grunde diese Ziffern erheblich herabgesetzt, wenn auch bei weitem nicht so weit, als es unbedingt notwendig ist. Es ist eine außerordentliche Leistung Deutschlands, wenn es ihm gelungen ist, die Sollzifser für Frankreich und Luxemburg, wie die Denkschrift behauptet, zu 84,4 Prozent zu erfüllen. Nach den deutschen Ausschreibungen sind sogar 89 Proz. gedeckt und das Defizit nur 1,5 Millionen Tonnen gegen 2,15 Millionen Tonnen. Der Reparatioirskammifston ist nachgewiesen worden, wie sehr die innere deutsche Wirischaft, die gesamkc Lebenshaltung und der Gesundheitszustand des deutschen Volkes unter dieser Belastung leiden, und daß die Mengen nur infolge der ungewöhnlichen Steigerung der Kohleneinfuhr mit ihren o e r- heerenden Folgen für die deutschen Finanzen gel-cfert werden konnten. Im übrigen ist dos Defizit zum größten Teil auf w!Mir- llchc Weigerungen Frankreichs bei der Abnahme zurückzusühren. Obwohl Frankreich im Wiesbadener Abkommen die deutschen Lieser- bedingungen ausdrücklich anerkannt hat, fordert es ein« quali- tativ bessere Belieferung als der deutsche Verbraucher. Der Ausfall ist weiter durch Streik, Transportschwierigkeiten und höhere Gewalt (Frost) entstanden. Der große Eisenbahnerstreik im Februar 4922 ließ mehrere hunderttausend Tonnen ausfallen. Nach Abzug dieser Mengen verbleibt eine Ziffer, die im Verhältnis zur Gesamtlicser- menge ohne Bedeutung ist. Die Gesamtproduktion Deutschlands, ini Mai 1922 noch 12,1 Millionen Tonnen, ist infolge der Abtrennung Obcrschlesienv gefallen auf(In Millionen Tonnen) 9,6 im Juli, 10,2 im August, 10,2 im September, 10,7 im Otiober, 10,5 im November 1922. Es fehlen 1,5 bis 2 Millionen monatlich gegen früher. Unter der deutschen Aussuhr von 17,8 Millionen Tonnen im Jahre 1913 nach Frankreich(einschließlich Elsaß-Lothringen) und Luxemburg befanden sich etwa 2,8 Millionen Tonneri Saar- und lothringische Kohle, über deren Förderung izeut« Frank« reich verfügt. Es bseiben somit rund 15 oder monatlich 1,25 Millionen Tonnen, also eine Menge, die sich ungefähr mit der durch'chnitllichcn Anforderung der Reparationskommission deckt. Die Priorität Frankreichs an den Kohlenliefcrunzen zum Ausgleich deo durch die Beschädigung und Zerstörung von Gruben verursach. ten monatlichen Ausfalles von zirka 800 000 Tonnen ist überdies (nach Abzug von monatlich rund 300 000 Tonnen für den Verbrauch im Saargebiet) rechlich durch die Saarzechen gedeckt, di« über ein« Million Tonnen im Monat fördern. Der Förderrück- ganz in den Zerstörungsgebieten ist nicht in der Beschädigung, son- der» in i..!n allgemein beobachteten Rückgang der Bergarbeiter- leistungen begründet. Im übrigen kann dos Iabr 1313 infolge der g ö>, z l i ch veränderten innerwirischasllicyen Verhältnisse Deutschlands weder ein Maßstab für die heustge deutsche Kohlsnabgabe an Frankreich, noch für den heute notwendigen deutschen Bedarf sein. Die französische Denkschrift sagt, daß die französischen Hoch- öfen eine Leistungsfähigkeit von rund 10 Millionen Tonnen Eisen jährlich haben, wovon zurzeit nur etwa 50 P r o z. ausgenutzt werden. Dagegen wird die Ausnutzung der deutschen Lesen aus mehr als 8 0 Proz. geschätzt und gesagt, daß dieses Verhältnis durchaus unbillig wäre. Die deutsche Volkswirtschaft ha! die Hochofen- anlagen in Lothringen und Luxemburg verloren, so daß sie die ihr verbliebenen Anlagen um so stärker ausnutzen muß. Es ist verständlich, daß sich die französische Industrie, d-rcn Konkurrenzfähizkeit im wesentlichen nicht auf ihrer Leistnrzsfähig« keit, sondern auf dem Lzzugz dkg billigm deutschen RrparaltonskoZs beruht, mit allen Kräften gegen die Möglichkeit wehrt, die Zwangs- lieferungen durch Licsecungcn im freien Verkehr geg.n Barzahlung ersetzt zu erhalten. Was diese Feststellung aber mit einer deutschen Verfehlung zu tun Hot, ist nicht verständlich, da die deutsche Regierung noch niemals eine solche Forderung gestellt hat. Auf die Dauer stellt die Lieferung von Kodl« und Kok» im freien Verkehr gegen Barzahlung nach Ansicht aller rein wirtschaftiich denkenden Kreise den einzigen Weg dar, die Bediirfnsise Frankreichs zu befriedigen, indem nur so Deutschland die notwendigen Mittel erhält, um die nach Frai kreich gehrnorn Kohlen- und Kots- mengen durch fremde Einfuhr zu ersetzen, ohne seine finan« ziclle Leistungsföhigtcl! bis zur Unmöglichkeit zu ge-üyrden. Die deutschen Sachverständigen haben schon miederholt die Re- Mrationskommission auf die Umstände aufmerksam gemacht, die ciner restlosen Erfüllung der Kehlenanforderungen entgegenstehen, und sie haben di« Jleparatlmmkcm' Mission in Berlin Anfang Novem- der 1922 besonders auch auf die schweren gesundheitlichen Folgen hingewiesen, welch« die durch die Neoarotionoiiefrrungen be- dingt« derzeitige Kohlenlagc Deutschlands für die deutsche Droöl- kerüng und insbesondere di? Arbeitermasscn im Gefolge hadrn muß. Zu den übrigen Ausführungen der französischen Denkschrift bezüglich der Lieferungen von Holz, Stickstoff. Pfia'lersteinen und der Se Troequersch?» Pläne wird ein besondere Veröffentlichung er- folgen. Oeschwerüeverfahren gegen vorgefetzte. Gewährleistun-) der Unparteilichkeit. Di« Angehörigen der Schutzpolizei klagen seit längerer Zeit darüber, daß sich da» Bcschwerdeverfahrcn wenig von dem unter» scheidet, da» in der ehemaltgsn kaiserlichen Armee üblich war. Zu- meist entschieden di« direkten Vorgesetzten über di« Beschwerden, und nicht selten fällt sie zu Ungunsten des Peschwerdesührers aus. Der preußische Minister des Innern, Genosse Severing, hat jetzt ein« Verfügung erlassen, um die bestehenden Mißstände zu be- seitigen. Es wird den nachgeordneten Dienststellen der Schutzpolizei zur Pflicht gemacht, Untersuchungen, bei denen es sich um pcrsön- llche Beschwerden gegen Vorgesetzte oder um Aufklärung van Vor- kommnisien handelt, in die Vorgosetzt« oerwickelt sind, grundsätzlich nur durch unbeteiligt« Beamte führen zu lassen und alle Matz- nahmen zu vermeiden, di« den Anschein unsachgemäßer oder Partei« ischer Behandlung erwecken könnten. Vor allem soll bei solchen Untersuchungen die Vernehmung nicht von dem unmiltelbaren Vorgesetzten geleitet werden. Der Minister empfiehlt, daß in wich- tigen Fällen von d?n für die Entscheidung zuständigen Dienststellen besondere Kommissare mit der Dornahme der Ermitilung betraut werden. Alle Beschwcrdefälle sowie di« erforderlichen Ermittlungen und Untersuchungen in Disziplinarangclegenheiten sollen mit grö�r Beschleunigung erledigt werden. Die Wohnunosbauabaabe. Der Ausschuß de» Reichswirtschaftsrat» für Siedlung»- und Wohnungswesen billigte di« E r h ö h u n q d e r W o h n u n g s b a u- abgab- aus 750 Proz.. da di« Gemeinden Zuschlage in gleicher Höhe erheben. Der Entwurf beabsichtigt. Räum-, di- nicht Wohnzwecken die- nen, unter gegebenen Umständen mit höheren Zuschiagen heran- zuziehen. Der Ausschuß fügte hinzu, daß dies nur bei solchen Räumen möglich sein soll,„welche dem Luxusverb rau-b dienen." 941 Gewerkschaftsbewegung Morgen wird verhandelt. Im Reichsarbeitsministerium werden morgen die Berhandlungen über die Bergarbeiterlöhne wieder aufgenommen, nachdem fich inzwischen eine Kabinettsfizung mit dem Faktum der Ergebnislosigkeit der ersten Verhandlungen beschäftigt haben soll. Die TU. teilt mit, daß die Unparteiischen eine Lohnerhöhung von rund 37 Broz, und zwar 600 m. bis 15. Januar und 1100 m. nach dem vorgeschlagen haben, sowie eine Erhöhung des Kindergeldes und des Hausstandgeldes von 100 auf 150 m. pro Schicht, außerdem aber eine Beteiligung der Arbeiter an den Erträgen der Leistungssteigerung. Die Arbeitgeber hätten diese Vorschläge wegen der Unmöglichkeit der Deckung abgelehnt. Da die Arbeiter wegen ungenügender Höhe ablehnten, macht die TU. im voraus scharf durch die Bemerfung. es fänne nicht erwartet werden, daß ein Schiedsspruch höhere Lohnjähe anbiete, unter Hinweis darauf, daß der Schiedsspruch in der Metallindustrie eine niedrigere Erhöhung ergab. Abgesehen davon, daß die Berliner Metallarbeiter zu diesem Schiedsspruch noch nicht Stellung genommen haben, stimmen die Berhältnisse im Ruhrrevier nicht mit den Berliner Berhältnissen überein, und die Konjunktur im Bergbau liegt anders als die in der Berliner Metallindustrie. Wir sind bei der letzten Lohnregelung lebhaft für die Einführung des Prämiensystems eingetreten. Sind jedoch die Bergarbeiter nicht oder noch nicht dafür zu haben, dann soll man es ihnen nicht aufzuzwingen suchen und so die Lohnregelung er schweren. Auch die Berhandlungen über die Reichs- und Staats. arbeiterlöhne sollen morgen beginnen und falls sie zu Ende fommen, am Dienstag weiter verhandelt werden über die Beam tengehälter. Dabei spielt natürlich auch die neue Brot: preiserhöhung eine Rolle mit, während die außenpolitischen Gründe zunächst wohl nicht mehr in Frage kommen. 48 Hoffentlich gestalten sich diese bedeutungsvollen Verhandlungen fo, daß die Criftenzmöglichkeit für die Arbeiter im Bergbau wie im Reich und Staat und damit auch für die übrigen Arbeiterschichten nicht noch mehr erschwert wird und der Wirtschaftsfrieden erhalten bleibt. Die Meldung des New York Herald", die deutsche Induftrie wolle es durch ihren Widerstand gegen die Forderungen der Bergarbeiter zu einem Generalstreit treiben, der dazu dienen solle, die von Frankreich geplanten Maßnahmen illuscrisch zu machen, gehört troh dem neuen Kurs in der Lohnpolitik offenbar in das Gebiet spekulativer Reportersensation. Jedenfalls handelt es sich für die deutsche Arbeiterschaft nicht um Abenteurerpolitik, sondern um ihre Lebensmöglichkeit., Parteigenoffen in der Holzindustrie! Arise in der Goldleiften und Bilderrahmenindustrie. Ceffländischer Gewerkschaftstongres. In Riga Hat währenh Wie in allen Industriezweigen das Arbeitgebertum seine Be- der Feiertage ein Kongreß der lettländischen Gewerkschaften getagt. triebe auf Kosten niedriger Löhne aufrechtzuerhalten versucht, so 8u Mitgliedern des Zentralbureaus wurden ausilietlich inte auch in dieser Branche. In der sogenannten Hochkonjunktur hat die Zahl der Gewerkschaftler infolge der inneren Kämpfe ven Sozialdemokraten gewählt. Aus den Berichten geht hervor, das man es verstanden, die Arbeiterschaft mit wenigen Pfennigen abzu40 000 auf 13 000 gesunken ist. Die extrem linten Gewerkschaften, speisen. Die nun infolge der wahnsinnigen Preissteigerung notwendig gewordenen Lohnerhöhungen glauben die Fabrikanten mit der Anhänger der Moskauer Internationale, bestehen nur noch de m fähig sei. Die Arbeitnehmer aber fönnen sich trotz des nicht aller- Losen Witgliedern in der Woche vom 8. bis 13. Januar nochmals Motivierung ablehnen zu können, daß ihre Industrie nicht mehr tragDer Zentralverband der Schuhmacher zahlt seinen arbeits günstigsten Geſchäftsganges damit nicht abfinden. Sie müssen sich, eine& rtraunter# üßung aus und zwar in der am Schalter wenn nicht anders, so durch Kampf, das erringen, was zur Erhaltung ihrer Familien unbedingt notwendig ist. Die Verwaltung des Deutschen Holzarbeiterverbandes hat den letzten friedlichen Weg eingeschlagen und den Schlichtungsausschuß angerufen. Hier wird es sich zeigen, ob man die Arbeiterschaft weiter zu provozieren gedenkt. Zu dem Ergebnis der Berhandlungen wird eine Vollversammlung Stellung nehmen und entscheiden. Ein kommunistischer Musterknabe. Ber im Norden Berlins tannte nicht den gewerkschaftlichen Obmann der Firma Keyling u. Thomas? Kein Arbeiter fonnte die „ revolutionäre" Auffassung dieses gewerkschaftlichen Obmanns Banell auch nur annähernd erreichen. Aber was ver barg sich hinter diesem Radikalinski? Ein Betrüger, ein Schwindler, ein Lump! Denn dieser Held des Tages brachte es fertig, die Sammellisten zu unterschlagen, die in dem Betrieb im Februar, April und Juni für die arme Witme eines verstorbenen Kollegen herumgingen. Dieser fommunistische Held hatte aber fortgejetzt die Frechheit, namentlich die Funktionäre der Amsterdamer Richtung des Ber rates und des Betruges an den Kollegen zu bezichtigen. Er wollte damit sicherlich seine eigene Schande verbergen. Hoffentlich ziehen die Arbeiter aus dieser neuen wangenehmen Lehre den rechten Schluß, daß man in einen Menschen nicht lediglich blindes Bertrauen sehen darf, weil er versucht, sich durch raditales Gebaren irgendwelchen Einflüß bei der Arbeiterschaft zu verschaffen. Lohnbewegung der Portiers und Hausreiniger. Durch die elende Entlohnung gezwungen, hat der Deutsche Portierverband mehrfach versucht, bessere Lohnverhältnisse für diese Berufsgruppe zu schaffen. Es sind durch den Schlichtungsausschuß eine Anzahl Schiedssprüche gefällt worden, ohne daß die Portiers und Hausreiniger zu einer besseren Entlohnung gelangt wären. Am 28. Dezember 1922 ist erneut ein Schiedsspruch ergangen, der die Portiers und Hausreiniger prozentual an den neu festgefehten Hundertfäßen für Verwaltungskosten beteiligen soll. Von den gesamten Verwaltungskosten sollen den Portiers und Hausreinigern Anteile von 26 und 40 Broz, je nach dem Charakter des Hauses, bezahlt werden. Troß der geringen Summen, die bei dieser Berrechnung für die Portiers und Hausreiniger abfallen, hat die am 3. Januar d. J. stattgefundene, äußerst start besuchte Branchenversammlung den Schiedsspruch unter Protest angenommen. Die neuen Schiedssprüche werden im Bureau des Deutschen Portierverbandes, Berlin. 62, Bayreuther Str. 31, oder im Bureau des Deutschen Transportarbeiterverbandes, Berlin SO. 16, Engelufer 24/25, vorn 2 Tr., 3immer 31, gegen Borzeigung des Mitgliedsbuches abgegeben. Ramen nach. des Arbeitsnachweises ersichtlichen Reihenfolge. Für die Angestellten im Berliner Hut- Einzelhandel ist für Dezember 1922 ein neues Gehaltsabkommen getroffen worden. bzüge beim Zentralverband der Angestellten, Belle- lianceStraße 7-10. Metallfartcll. Montag vormittag 11 br Metamarteigung im Burgu des Metallarbeiterverbandes, Linienstraße, 31mmer des Kollegen ri, Bortal 3. Achtung, Fabrilarbeiter! Dienstag, den 9. Jomuar, abends 6½ Uhr, im Englischen Hof, Alexanderstr. 27a, Berfammlung aller BPD. noffen des Sabritarbeiterberbandes. 1. Vortrag des Gen. BreyHannover über: Die Borgänge in Ludwigshafen". 2. Verschiedenes. Das Erscheinen sämtlicher Barteigenossen und genoffinnen wird er wartet. Partei, und Gewerkschaftsausweis legitimiett Das Betriebsfefretariat. Achtung, Gemeinde- und Staatsarbeiter! Am Dienstag abend 7 Uhr findet im Sizungsfaal des Bezirksamts Prenzlauer Berg. Don ziger Straße 61-64, eine Versammlung fämtlicher BSPD.- Genoffen und genoffinnen statt. Tagesordnung: 1. Bortrag des Reichstagsabgeordneten Franz Künstler über: Weltwirtschaft und Weltpolitif". 2. Disfuffion. 3. Ausgabe von Agitationsmaterial. Partei und Gewerkschaftsausreis legitimiert. Dec Fraktionsvorstand. Zentralverband der Schuhmacher. Montag 5½ uur: Bersammlung ber Dienstag 5½ Uhr: Stepperei und Zuschneider, Aövenider Straße 127a. errichterei in und außer bem Hause für die Straßen, Ball- und BuzuéSand wider und 3widerinnen, Weberftr. 17 bei Böfer. Berband der Buchbinder Boefers eftfälen, Weberftr. 17, Bertrauensmännerberjammlung für die schubindustrie, Röpenider Straße 127a. Dienstag 6 Uhr: Maschinen- und Etuis, Rarton, Kartonnagen und Wellpappbranche. Bericht von den Erfurter Berhandlungen. Stellungnahme zur Neutabl der Branchenleitung. Betriebe bis zu 20 Berfonen entfenben einen Delegierten, bon 20 bis 40 Berfonen zwei Delegierte und von über 40 Perfonen mindestens brei Delegierte. Jeder Betrieb mus, mie borgeschrieben, vertrefen fein, ba die Sigung außerordentlich wichtig ist. Betriebe, die nicht beziteten find, werden ist Die Branchenleitung. ,, Mitteilungsblatt" veröffentlicht. Zentralverband der Angestellten. Sachgruppe Metall, Gettion Bergmann. Mitgliederversammlung Montag 5 Uhr im Kasing der Angestellten, Geestraße 57. Renivabl der Sektionsleitung und der Sunftib näre. Bericht über Zarifberhandlungen und Berbandsangelegenheiten. Deutscher Bekleidungsarbeiterverband. Damen und Mäben. mäntelfonfettion. Dienstag 6 Uhr im Gewoertschaftshaus, Saal 4. Branchenbersammlung. Aufstellung der Delegierten. Bericht übet bie neuen Bobber bandlungen. Der Wichtigkeit der Tagesordnung megen ist es notwendig, daß die Mitglieder vollzählig erscheinen. Eintritt nur unter Borzeigung des Mitgliedsausweises. Verantwortlich für den rebatt. Teil: Bietor Schiff, Berlin; für Anzeigen: Th. Glade, Berlin. Berlag Borwärts- Berlag 6. m. b. S., Berlin. Drud: Borwärts- Buchdruderci u. Berlagsanstalt Baul Singer u. Co., Berlin, Lindenstr. 3 Hierzu 3 Beilagen. DUNLOP Die früher politisch gut organisierten Holzarbeiter hat der Parteistreit teilweise der Parteiarbeit entfremdet. Biele Holzarbeiter sind heute politisch neutral". Da aber jetzt noch mehr als früher die Forderungen der gewerkschaftlich organisierten Arbeiter von einer politischen Partei vertreten werden müssen, ist es notwendig, daß sich die Gewerkschaften auf eine große politische Massenpartei stüßen fönnen. Zur Teilnahme an der Agitationsarbeit für die Partei ruft der Werbeausschuß alle Parteigenossen der Holzindustrie auf. In einer Versammlung der Holzarbeiter aller Branchen ( Richtung Amsterdam) am Donnerstag, 11. Januar, 6% Uhr abends, im Gewerkschaftshause soll mit einer großzügigen Agitation der Anfang gemacht werden. Die Betriebsräte, Generalversammlungsdelegierten und sonstigen Funktionäre des Verbandes find ganz besonders eingeladen. Politisch nicht Der sogenannte Freiwirtschaftsbund des Herrn Silvio Gesell ist organisierte Holzarbeiter werden durch Vertrauensleute legitimiert. seit einigen Wochen bemüht, ir nerhalb der Gewerkschaften eine Für einzelne Branchen und Bezirke finden vorher noch be- besonders rege Propaganda für seine unklaren Ideen zu betreiben. sondere Bersammlungen statt, und zwar für Tischler, Musit. Go werden u. a. neuerdings interne Besprechungen der Gewerkinstrumentenmacher, Polierer und Maschinen schaften" zu den Währungs- und Balutafragen abgehalten, zu denen arbeiter der Bezirke Osten I, II, III, Nordosten und östliche an alle irgend erreichbaren Gewerkschaftsfunktionäre Einladungen Bororte: Dienstag, 4% Uhr, in der Schulaula, Tilsiter Str. 4/5; ergehen. Die Einladung selbst ist derartig abgefaßt, als würde es für Stellmacher: Dienstag, 7 Uhr, bei Hummel, Sophienftr. 5. fich bereits um die Fortsetzung legaler Gewertschaftssitzungen hane Die Suggestiv- Heilmethode br.med. Roeckerath, Friedrichstr.col.34 Der Werbeausschuß. Tariffampf in der Konfektion. Jm Anschluß an unseren Bericht in der gestrigen Abendausgabe wird uns mitgeteilt, daß der Schlichtungsausichuß angerufen wurde, der in den nächsten Tagen entscheiden dürfte. Benn nicht in legter Stunde in den Kreisen der Arbeitgeber der Bekleidungsindustrie sich die nötige Einsicht durchfeßt, dürfte es zu schweren wirtschaftlichen Erschütterungen in der Konfektionsbranche fommen. Berwirrungsversuche. Bom Afa- Bund wird uns geschrieben: " deln, während in Birklichkeit sowohl die freien Gewerkschaften als auch die der übrigen Richtungen allezeit jede Teilnahme an der Bewegung des Herrn Silvio Gesell abgelehnt haben. Die freigewerkschaftlich gerichteten Angestellten und Arbeiter sind entfchloffen, ungeachtet aller noch bestehenden Borurteile, für den Sozialismus weiter zu tämpfen und es wird Herrn Silvio Gesell taum gelingen, troh Anwendung seiner fonderbaren Agitations= methoden die Gewerkschaftsmitglieder von ihrem bisherigen Ziele abzubringen, um sie für den Gesellschen Sozialismus- Ersatz zu gewinnen. Gummibereifung Die Weltmarke bürgt für Qualität! Jogal Sicht 11.3-4 hervorragend bewährt bei: Grippe Derenfchuß Nervenschmerzen. Rheuma Ischias og al stillt die Schmerzen und scheidet die Harnsäure aus. Ausge zeichnet bei Schlaflosigkeit. In allen Apotheken erhältlich. Best. 64.8% Acid. acet. salic.. 0406% Chinin. 12,6%%% Lithium, ad 100 Amylum. RUDOLPH HERTZOG BERLIN C. BREITESTRASSE Besonders vorteilhafte Angebote in Damenkleidung gabe vorbehalten! und Stoffen aller Art Mäntel Kostüme Kleider Kleiderröcke Morgenkleider Blusen Mäntel aus flauschartigem Fantasiestoff, moderne Machart meliert, in versch. Farben M. 12000, 15000, 18000 Kimonobluse reinwollenem Krepp mit Handstichverzierung.. M. 3500 aus Unterrock Jumper Unterröcke Mäntel a. schwarz. Wollvelour, in fescher Passenform M. 20000 desgl. mit aparter Stickerei . M. 30000 Hemdblusen aus bwl. Flanell, mittelfarb. gestreift, offen u. geschl. zu tragen M. 1500, 1869 b. 5000 aus halbwollenem Tuch.. M. 1025 Unterrock Hemdbluse aus Wollkrepp in modernen Streifen.. M. 6500 aus bedrucktem Kretonne mit 1995 plissiertem Volant. Außerordentlich günstige Preise in Schuhwaren spitze u. Form.... M. Rahmenhohe u. Rahmen6900| Herren- Boxcall- Schnürst. M. Sohle M. RahmenChevr. Eins. M. Damen- Roß- Chevr.- Schnürstiefel M. 9800. 7500| Damen- Rok- Chevr. Haus... M. 8900 u Spangen für Straße und Damen- Boxc.- Schnürst. pierde 11900 Bam.- Roß- Chevr.- Schnürhalbschuhe 7900 Herren- Boxcall- Schnurst. Rahmenarbeit 14500 gedoppelt, M. 12500 Damen- Boxcall- Schnürst. Ram 16500 Dam.- Boxc.- Schnürhalbsch.. niedr 9950 Herren- Brann- Rdb.- Schnurst. 12500 Damen- Chevreaux- Schnürst. 17500 Dam.- Chevr.- Schnürhalbsch. 12700 Herren- Lackbesatz- Schnürst. 19500 Einzelpaare in Backfischstiefeln 9500.. 6500 Einzelpaare halbach., nur kl.Grüß., v. ca. M. 5000 an Sportstiefel 1. Damen 1. schw. u. braun 16500 Bam.- Boxc.- Schnürhalbsch. beq.Form M. 14900 Einzelpaare Form Kinder- Stiefel u. Halbschuhe noch preiswert! arbeit M. in schwarz. u. braun. DamenIm Ausstellungssaale: Winter. Sport- Ausstellung Herren- Roß- Chevreaux- Zugstiefel M. 5900 Einzel- KL. Grüßen Herren- Stiel. chied. 6900 paare: Art M. Hausschuhe aller Art zu billigen Preisen! BRUDER STRASSE Σ Nr. 10 40. Jahrgang 1. Beilage des Vorwärts Sonntag, 7. Januar 1923 Eisenbahntarife. Materialpreise 12 miliarden kamen aus Ueberlassung von Bahnanlagen, der industriellen Berbände Von W. Neder. Freiwillige Parteibeiträge. 7. Quittung. Ed. Bernstein 1000-; Pantow" 1000,-; X, Berlin, 15 000,-; C. Aluppel, Gr., Berlin, 200,- 23. 20. E., Neukölln, 100,-; Stücklen, Steglig, 500, Güterverkehr 12,18 Milliarden Mart, wozu noch zirka rialien befreit wird von der Preisgestaltung Das kann auf die Fahrzeugen, aus Veräußerungen und verschiedenen" Ein- Dauer nur geschehen, wenn eine Reihe von Werken auf gesetznahmen. Nun standen die Gütertarife zur Zeit der Ueber- geberischem Wege aus den Verbänden losgelöst wird und Die Agitation für die Entstaatlichung der Eisenbahn ist nahme der Reichsbahn auf dem zirka 5,9fachen, die Personen- in nähere Beziehung zur Reichsbahn tritt. Selbstverständ= in der letzten Zeit nicht mehr so start in den Bordergrund ge- tarife 3. Klaffe auf dem 4,8fachen der Borkriegshöhe. Bis lich ist dabei nicht an eine bureaukratische Verbindung zu treten. Die Abfuhr, die man sich holte, hat wenigstens so ge- zum Dezember des Jahres wurden die Tarife nicht mehr er denken, an eine Verwaltung durch den Verkehrsminister, jontreten. Die Abfuhr, die man sich holte, hat wenigstens fo gehöht. Die Großhandelspreise waren schon zur Zeit dern an eine Bereinigung, wie sie in der Privatindustrie schon wirkt, daß man nicht mehr mit den ganz groben Mitteln vor der Uebernahme der Reichsbahn auf das 15,7f a che, die jetzt üblich ist. geht. Anscheinend versucht man es aber jetzt um so geschick- Ernährungskosten auf das 2,3fache und die Lebenshaltung fer. Kürzlich wurde ein Bericht über eine Sigung des Orga auf das 9,2fache gestiegen. Alles das war auch in der betreffenden Sigung des Organisationsausschusses zur Sprache gekommen. Das wird nisationsausschusses im Reichsverkehrsministerium veröffentlicht, in der über die Angliederung von KohlenNun ist die Eisenbahn ein industrieller Betrieb, der bei aber wohlweislich verschwiegen. Es scheint System in der und Eisenwerfen usw. an die Reichsbahn gesprochen seinen Preiskaltulationen zum sehr großen Teil mit Groß- Sache zu liegen. Richtig ist, daß die Tarife allmählich zu wurde. Bekanntlich hat gerade der Deutsche Eisenbahnerver- handelspreise zu rechnen hat, zum andern, und hoch werden und die Wirtschaft schwer belasten, und daß man band vor furzem in einer Broschüre*) Borschläge zur Gefun- war heute zum fleineren Teil mit den Kosten für Besoldung irgendwie herangehen muß, sie zu stabilisieren". Vorausdung der Reichsbahn gemacht, in der besonders die Wirkung der Arbeiter und Beamten. Auch die Besoldung und Ent- fegung ist aber auch, daß die Industrie entweder nicht der ungeheuren Materialpreissteigerungen auf das Defizit und lohnung war damals schon über das Niveau der Tariffteige- über das Maß hinausgeht, das ihr die Geldentwertung vordie Möglichkeiten, an dieser Stelle einzugreifen, geschildert rungen hinausgegangen. Ein Beamter der Gruppe A III schreibt, oder aber, daß man ihr die Möglichkeit nimmt, die Preise zu hoch zu stellen. werden. Da die Eisenbahn durch die Tarifpolitik in diesem bezog z. B. das 6,8fache Gehalt der Vorkriegszeit. Betriebsjahr bisher kein Defizit aufzuweisen hat, reichen die Legt man für den Güterverkehr im Jahre 1920 statt der bisherigen Argumente gegen den öffentlichen Betrieb der tatsächlichen Steigerung auf das zirka 6fache eine Steigerung| Reichsbahn nicht mehr aus und augenblicklich scheinen ihre noch weit hinter der Steigerung in industriellen Produkten in Höhe der Lebenshaltungskosten zugrunde, die Gegner in die Defensive gedrängt zu sein und sich darin zu im Großhandel zurückbleiben, so fommt man schon zu erheblich Friedrichshagen, 1000, Kirschte, Lichtenberg, 50,-; G. Heymann, Berlin, beschränken, gegen positive Gesundungsvor= schläge Opposition zu machen. anderen Ergebnissen. Die Einnahmen hätten dann bei gleich 2000, C., Neukölln, 750,-; Santom, Berlin, 1500,-; Maandag, Amsterdam, 600, D. Frant, Berl., 5000,-; S. Schulz, Berl., 2300,-; R., Meferig, 1000, Der Bericht über die Sigung des Organisationsaus- bleibendem Verkehr nicht 12,8 Milliarden, fondern 18,98 Mil- Thiele, Tempelhof, 1000,-; D. und St., Berlin, 500, G., München, 10 000, schusses, wie er der Deffentlichkeit zuging, beschränkt sich wohl- liarden betragen. Die Einnahmen aus dem Personen- und C., Chbg., 300 000,- Angeft. des DGB. 24 841, siabath, Wittstod, 1000 weislich nur auf die Ausführungen eines Referenten, der dem Gepäckverkehr hätten bei Zugrundelegung desselben Schlüssels Dom Bezirk Hamburg: Familie Schumann 1000,- Rvaker 50 ,; Dabelfrein 50, Ausschusse nicht angehört, der die bisherigen Verhandlungen nicht 4,59 Milliarden, sondern 8,83 Milliarden betragen. Zu-. 1000,-. 100,- R. 8. 200,- 100,- Schleiferei G. 200,$. 2000, und auch wie fich gerade aus seinen Ausführungen er sammen hätten daher die Einnahmen aus dem Güter- und istensammlg. d. Arb. Gem. der P. B. 1310, s. 30,-; E. n. q. d. n. h. 900, R. 50, zusammen 6990,-; Knöner, Steglig, 1000, X, Berlin, 100,-; Rosegibt die zu diesem Punkte gemachten Vorschläge nicht Personenverkehr 27,81 Milliarden, mit den übrigen Einnah- ler, Berlin, 200, N., Neukölln, 750,-; Dr. Br. Borchardt, Charlottenburg, 1000,-; Bärwinkel, Weimar, 1000,-;$. Leber, Jena, 1000,- M. Jn Summa Legt man 381 381, 0. fannte. So ist es selbstverständlich leicht, zu einer Ablehnung men zirta 29 milliarden betragen. Am 14. Dezember 1922 quittiert 940 252,95 M. Busammen der Angliederung von Rohstoffquellen an die Reichsbahn zu jedoch die Ernährungskosten zugrunde oder sogar die Groß- 1321 633,95 MR. kommen. Die Gründe, die dagegen angeführt werden, sind handelspreise zur Zeit der Berreichlichung mit dem 15,7fachen, Sozialdemokratischen Partei Fr. Bartels, Berlin GW. 68, LindenWeitere Geldsendungen sind zu richten: an den Kassierer der anscheinend auch ganz begreiflich. So ist selbstverständlich, wie es zweifellos bei einer großen Zahl von Industrien ſchon straße 3, ober an das Bosischeckkonto Berlin 7918 Fr. Bartels, daß unter den heutigen Verhältnissen besonders solange die damals bei der Preisgeftulti.ng üblich war, so würde man zu D. Wels, K. Ludwig, Berlin, oder an das Banktonto Fr. Bartels, Reichsbahn in unbedingter Abhängigkeit vom Etat steht einem ganz erheblichen Ueberschuß gelangen, auch wenn D. Heinrich, W. Pfannkuch, D. Wels, Berlin, bei der Direktion der an ein Auflaufen ganzer Industrien oder Industrie- man berücksichtigt, daß die Tariferhöhungen zum Teil wieder Diskontrgesellschaft, Berlin SW. 68, Depofitenkasse. Lindenstr. 3. zweige nicht zu denken ist. In einem solchen Falle würden auf die Materialpreise abgewälzt worden wären. Eine EinFür den Parteivorstand: Fr. Bartels. unter anderem auch die aufzukaufenden Aktien durch eine schränkung des Verkehrs braucht man nach den bisherigen Erplanmäßige Gegenattion so gewaltig verteuert werden, fahrungen nicht in Rechnung zu stellen. Bisher wurden weiter folgende vom Betriebssekretariat ausdaß ein gewinnbringendes Arbeiten ausgeschlossen wäre. DesHinter den Großhandelspreisen ist die Eisenbahn mit gegebene Sammellisten abgeliefert: wegen war auch von gewerkschaftlicher Seite der Vorschlag ihren Tarifen auch noch zurückgeblieben in der allerneuesten g. 3373 1020 W., Daimler- Motoren, Marienfelbe,&. 2657 685 M., 2. 2654 480 M., Görschner, L. 3802 8840 9, Siebert u. Lehmann 2. 3718 1135 M., Bauer gemacht worden, solche Angliederungen auf dem Wege der Zeit, in der bekanntlich das Defizit beseitigt wurde durch. 2655 520 M.,. 2656 430 M., Seinze u. Blanders L. 3529 200 30., 2. 3330 Gefeßgebung vorzunehmen. Wie wichtig es aber ist, dauernde Tariferhöhungen. So betrugen die Gütertarife im 470 M., 2. 9531 385 M., 2. 3532 430 M., Bin. Knopffabrit Röhl 2. 3351 385 M., die Reichsbahn im Materialbezug felbständig zu machen, November bas 673fache, die Großhandelspreise das 1000- Michaeltiroftraße, 2. 3369 1680 m., Fröbel&. 3372 410 M., Brämer u. Schwarzzeigt allein die Tatsache, daß sich das Verhältnis zwischen bis 1400fache. Kohlen und Eisen aber, die Produkte, mit loser£. 3354 890 M.,£. 3355 250 M.,£. 3356 90 m., 2. 8357 155 M., Lubig persönlichen und sächlichen Ausgaben gegen die Borkriegszeit deren Kosten die Reichsbahn vorzugsweise zu rechnen hat, 960.,. 3468 950 M., E. 3469 90 W.,&. S471 140 W.,&. 3472 190 M., Saag zuungunsten der persönlichen Ausgaben start verschoben hat. tofteten noch erheblich mehr. Eisen z. B. schon gegen Mitte.3657 105 M., L. 3658 105 M., Weichbrodt u. Friedrich 2. 2571 2700., Obwohl wie immer wieder von den Gegnern der Reichs- November das mehr als 2000fache. Durchschnittlich fosteten 545 W., Loewe u. Co., Suttenstraße, 2. 2788 365.,. 2789 122 0., 2. 2790 bahn angeführt wird der Personalbestand ungebührlich" die Materialien der Reichsbahn am 15. November, als die 320 m., 2. 2791 730 92., 2. 2792 695 m.,. 2793 200 m., L. 2794 440 M., 2. 2795 erhöht wurde, sind die Ausgaben für diefen erhöhten Berfo- Gütertarife noch auf dem 673fachen standen, das 1633fache, 565 M., Seine 2. 3867 1855 M., Münschmeyer u. Co. 2. 2718 1695 Wt., Bamberg, nalbestand von 60,87 Proz. im Jahre 1913 auf 43,33 Broz. am 1. Dezember, als die Gütertarife auf dem 1680fachen stan- Friebenau, 2. 2649 1100 M.,£. 2650 590 0., 2. 2651 1800 M.,. 2652 1365 W., im Jahre 1922 zurückgegangen. Die fächlichen Ausgaben da- den, das 2140fache. Die Personentarife stehen( 3. Klasse) seit 2. 3493 660 M., Gudicatis&. 3554 900.,. 3555 1165 M.,. 3556 689 M., gegen sind von 39,13 Broz. im Jahre 1913 auf 56,67 Broz. dem 1. Dezember auf dem 90fachen, ab 1. Januar auf dem 3557 1220 M., Berl.- Anhalt. Maschinenbau L. 2982 660 M.,. 2983 510 M., 2. 2984 179 M., Conrad 2. 3873 1650 0., Nieles- Riebe 2. 3724 950 21., 2. 3725 im Jahre 1922 gestiegen. Es steht also schon hiernach fest, 200fachen. 350 M., 2. 3727 845 M., Reschte 2. 3327 4750 M., Giemens- Schuckert( Kleinbau) daß der meitaus größte Teil des Defizits der Reichsbahn zuEs kann nach den neuesten Erfahrungen gar fein Zweifel 2502 290 m., 2. 2503 575 M., 2. 2504 525 m., 2. 2520 200 M.,£. 2521 1000 2522 250 rückzuführen ist auf die gewaltige Berteuerung der Ma- mehr vorliegen, daß eine ganze Reihe von großindustriellen 2. 2526 360 92., 2. 2581 55 M., Giemens- Schudert( Dynamo) 2. 2608 865 37., terialien und nicht auf die Mehrausgaben für das Personal. Produkten durch die Monopolstellung, die sich die In- 2609 695 9.,. 2610 490. 2. 2611 350 M. 2. 2612 745 M.,£. 2613 Andererseits ist das Defizit zum großen Teil bisher nur dustrie verschafft hat, über das notwendige Maß verteuert 205., 2. 2615 550.,. 2617 420 m.,. 2618 100 M., 2. 2620' 375 M., ein rechnungsmäßiges gewefen. Die Tarife wurden ist. Daß B. der Eisenpreis in Deutschland weit über den 2. 2626 155 M, 2. 2627 590 m., 2. 2628 50 m., 2. 2629 350 m., 2. 2630 480 W., nicht auf Grund der tatsächlichen Ausgaben der Reichsbahn Weltmarktpreisen steht, ist wirtschaftlich nicht ge= 2688 800.,. 2639 800 M. Davon bereits am 20. Dezember 1922 Atonto aufgestellt, sondern aus politischen und wirtschaftspolitischen rechtfertigt. Wenn aber wirklich ein so schnelles AnGründen zu niedrig gehalten. Kennzeichnend für die Kampfes- paffen an die Dollarbewegung notwendig gewesen wäre, soweise der Gegner der Reichsbahn ist es gerade, daß diejenigen lange der Dollar stieg, so hätte jedenfalls auch eine starte Streife am meisten in den öffentlichen Körperschaften gegen die Herabfehung der Preise erfolgen müssen, als der Dollar wienotwendigste Erhöhnung der Tarife ankämpften, die jetzt der der um zirka ein Drittel fiel. Die jetzt erfolgte Preisherab Reichsbahn dies Niedrighalten der Tarife zum Vorwurf fegung für Eisenerzeugnisse ist aber nur lächerlich gering und steht in gar keinem Verhältnis zu den bisherigen Steigerungen. machen. Die Einnahmen der Reichsbahn im Jahre 1920, dem Jahr der Uebernahme aus dem Staatsbesitz, betrugen im Berfonen und Gepäckverfehr 4,59 Millionen Mark, aus dem *) Die fünftige Betriebsform der Reichsbahn". Kommissionsverlag Vorwärts. srael 2. 3352 170 2. 3353 450 M., Maurer u. Dimmid 2. 3701 1775 M., Noa, 2. 3580 1750 M., Lindhorft 2. 2681 625 M., Ulstein 2. 3466 25 W., 2. 3467 2. 2572 3500 M., 2. 2573 800 M., Aron 2. 2901 540 0., 2. 2902 120 M., 2. 2903 390 M., 2. 2796 240 M., 2. 2797 253 M., 2. 2798 800 M., 2. 2799 510 M., 2. 2800 2. 2653 1715 M., Verb. der Gemeinde- und Staatsarbeiter 2. 3492 905 0., 2. 2621 691 M., 2. 2622 270 9., 2. 2623 95 01., 2. 2624 310 M., 2. 2625 320 01., abgeliefert 5000 M., Giemens- Werte L. 3400 580 m., 2. 3444 570 9., L. 3456 50 M., Sennide 2. 3707 560 M., Schwarzkopf, Scheringstraße, S. 2536 560 M., . 2537 970 9., 2. 2538 150 M.,. 2539 750., 2. 2540 250 m., 2. 2542 70 M., Mart. Sm ,, Borwärts" vom 29. Dezember 1922 bereits quittiert 224 846 2. Summa: 301 628 M, 2. 2544 790 M., 2. 2545 160 M., 2. 2546 638 m., 2. 2547 250 M. Insgesamt 76 782 Gezeichnete Listen können täglich in der Zeit von 9 bis 5 Uhr 5013. im Betriebssekretariat, Bindenstr. 3, 2. Hof, 2 Tr., abgerechnet werden. Eine behördliche Kontrolle der Privatwirtschaft bas Erstklassige Herrenbekleidung Anzüge, Paletots, Schlüpfer, prima Stoffe fertig und nach Maß Billige Preise hat die Erfahrung gezeigt ist absolut unwirksam. Es bricht sich daher von den verschiedensten Seiten die Erkenntnis Bahn, daß eine Besserung in dieser Beziehung mur erreicht werden kann, wenn die Reichsbahn hinsichtlich ihrer Mate- MAX FLUSS, Rosenthaler Straße 58 Inventur Ausverkauf Kleiderstoffe Reinw.Cheviot 1350.Reinwoll. Blusenstoffe dunkel gestreift, Mtz.1750.Reinw.Streifenu.Karos marineblau.... Mtr. in Cheviot u.Kamm- 3450.garn, 105 cm.....Mtr. Reinw. Popeline 3500.marinebl., 105cmMtr. Seide u. Samt mit Duchesse mech.5400.Streifen, 83 cm, Mtr. Serger Jacken 1160.futter, 48cm br.. Mtr. Köper- Velvet 2400.47 cm breit.... Mtr. Mantelsamt 73 em 93 cm breit... Mtr. 6200.Waschstoffe Doppeltbreit. bedruckt. Ersatz für Wollmarine mit Waschstoffweiß. Punkten, musselin, 120 cmMtr. 1250.Bedr. Voile M. 1900.Sportflanell M. 850.Eiderflanell fur Unterwäsche.... Mtr. 950.Hauswäsche| Herrenkleidung Herrenkleidung| Wäsche stoffe Küchentuch graugot, 490.Reinleinen, 56 × 56 cm Stubenhandtuch Halbleinen, 48 × 100cm 680.Tischtuch Reinleinen. gebleicht, Jacquard. 4900.130x160 cm breit.. Taschentücher angefleckt oder leicht fehlerhaft Seriel: 98. Serie II: 124.Damenwäsche Taghemd stick 1575.Taghemd 1975.Nachthemd Madapolam reich garniert 3200.Beinkleid mit 1675.Ans. Deckbettbezug 7900.Kissenbezug 2700.Linon, 130x200 cm Linon. 80x80 cm... Damenkleidung aus gestreift. Bluse Flanell, hals- 1450.frei od. hochgeschl. reinwoll. Jumper Trikot 7900.Rock reinwollen. mit Stickerei..... Cheviot... 9750.marine oder schwarz Morgenjacke vorzügl. Flauschstoff Kleid reinwoll. 2250.vorzügl. 16000.Cheviot m. Tresse GEGRÜNDET 1815 BERLIN C. Lüster- Sakko mit Ärmelfutter.... 7800.Hausjacke Flauschstoff, mit Verschnürung. 9800.Schlafrock 9000.aus Flauschstoff.. Gabardine- Mantel imprägn m. Seid- 43000.Sattel u.Armelfutt. Schuhwaren Damen- Salon- Schuh aus dunklen Brokat- 9350.stoffen... Damen- Lackschuh zum Schnüren, mit französ. Absatz... 12400.Turnschuh grau Segel- 860.Pantoffelstoff 1375.tuch.... Größe 36-42 m.Filz- u.Ledersohle Regenschirme Regenschirm für Damen u.Herren 4650.Damenschirmmit modernem kurzen Stock und 8900.mit Futteral....... Lederhalter....... Mengenabgabe sämtlich. Artikel vorbehalten. Batist- Madapolam 80 cm breit...... Mtr. 950.Pikeebarchent 80 cm breit... Mtr. 1150.Damast für Bettbezüge 80 cm 1350.- 130 2300.Wäschestickereien Serie Mtr. III 55.- 90. 90.- 120.Wirkwaren Herren- Socken 475.grau Vigogne.. Trikotbeinkleider mit warm. Futter, für Herren, 2850.lederbraun, Mittelgr.. marine, Untertaillen Halbwolle weiß m.langen Ärmeln 875.Schlupfbeinkleider Winterqualität. 1775.Bänder Kunstseid. Band 378.Reinseidnes Taftband 10% cm 580.- 420.10% cm breit.... Mr. Mtr. 7 cm Mtr. Staubkammid 158.Frisierkammeur395.HaarbärsteBorsten.585.vom 2. bis 10. Januar Lederwaren Besuchstasche farbiges Leder, mit Spiegel.. Handtasche .1450.braun Leder, große 6400.Form Rasierapparat in vernickeltem Etui 2900.mit 12 Klingen.... Rasierklingen...... 27.Möbelstoffe Möbelkreton bunt bedruckt 80 cm breit.... Mtr. 1250.Dekorationsstoffe Baumwolle, gestreift.. Mtr.2800.Kunstseide.... Mtr. 5200.Gardinen besonders vorteilhaft Läuferstoffe Juteläufer Mr. 65 cm 1250.Baumwoll. Läuferstoff gestreift, 68 cm breit... Mtr. 1800.Boucléläuferstoff gestreift, 68 cm breit... Mir. 2500.Cocosläufer bunt gemustert. 68 cm breit... Mtr. 3700.KÖNIGSTRASSE SPANDAUER STRASSE Inventur- 3313 Ausverkau Theater, Lichtspiele usw. Opernhaus 7½ Uhr: Cavalleria rústicana Volksbühne Burschen- Anzüge Cutaways Fantasie- Westen Gestreifte Hosen Soweit Vorrat! KLAPEKO die gute Herrenbekleidung am Alexanderplatz Ulster Schlüpfer Rockpaletots Loden- u. GummiMäntel Anzahlung zur späteren Abholung gestattet i.d. Passage Kottbuser Damm 73 Alexanderstr. 39-40 1. Etage am Hohenstaufenplatz:: Nähe Hermannplatz 2 U.; Die Ratten 72 Uhr: Bajazzi Mein Leopold Schauspielhaus Mont: Die Ratten 7% Uhr: Ein Polterabend Lessing- Th. Das Fest der Handwerker Heute u. morg. 7: Geschäft ist Geschäft Deutsch. Theat. Dienstag 7 Der 21 Gespenster 7: Biberpelz Casar und Deut. Künstler- Th. Cleopatra Mig. 7 U.: Hamlet Allabendlich 7, U. Käthe Dorsch in Kammerspiele Großmama 21 Uhr: Der Raub der Sabincrinuen 8: Schön. Frauen Deutsch Opernhaus Montag 8: Schöne 7 Uhr: Carmen Frauen Mtg. 7: Das höll. Gr.Schauspielh. Gold/ Fianso solo ( Karlstraße) Groß. Volksoper 3 U.: Das Schwarz- im Theat. d.Westens waldmädel 11 U: Die Schöpfung 71 Uhr: Luther 7 Uhr: Lohengrin ( die Nachtigall v. 2, U. b. kl. Preis.en Wittenberg) Raub d. Sabinerinn. Mig. 7: Luther Mtg 7 U.: Walküre ( die Nachtigall v. Intimes Theater Wittenberg) 4: DiePeitsche und... 14: Bubl will nicht Theater i. d. 10: Freundinnen Königgrätz. Str. Gastspiel Iven Andersen Nachm. 2 15 U.: Die Wund. Geschichten Jeder die Hälfte! Lustspielhaus 8 U.: d. Kapellm. Kreisler Der Mustergatte 8 U: Savonarola mit Max Adalbert Ernst Deutsch Metropol- Theater 3 Uhr: Die Bajadere 71/2 Komödienhans New York- Berlin 3: Prinzessin Olala Neues Operett.- Th 7% Uhr 745 Erdgeist Heirate deine Frau! Orska, Steinrück Neues Th. am Zoo Mo: Der prachtyolle Hahnrei 7: Jean Gilberts Operette Di: Erägeist Mi: Der prachtvolle Hahnrei Dorine u. der Zufall Do.: Der prachtvolle Hahnrei Ft.: Erdgeist Neues Volkstheater 772: Laun.d.Verliebt. Berliner Th Der Neffe als Onkel 7.15: Madame Schiller- Th. Charl.| 3: Die 5 Frankfurter 8 Uhr. Rose Bernd Mtg. Pompadour& U.: Rose Bernd berts, Wirt, Hasket. Renaissance- Theat Hilde Wörner, Ro7: Ludwig Hardt Residenz- Th. Thalia- Theater Täglich 8 Uhr Es lebe das Leben von H. Sudermann Ida Wüst Schroth. Klein, 3: D. müde Theodor 7/2 Prinz Don Juan Th. a. Nollendorfpl. 3%, U. Vetter a. Dingsda U.Dein Mund... Böttcher, Els. Wasa Theater in d.Kommandant.- Str 12 Uhr: Schrei Trianon- Th. Täglich 8 Uhr Cissi die Kokotte Pers.unter 18 Jahren haben keinen Zutritt Kleines Th. Tägl. 8 Uhr: Die Unmoralischen Carala Teelle, Olga Limburg, Falkenstein, Kaiser- Titz. aus der Straße Wallner- Theater 8 Uhr: Der kühne Schwimmer Apollo Theater Friedrichstr. 218 Russisches Romantisch Theater Regie Boris Romanoff Central- Theater Das Russ. Ballet: Nur noch wenige 7: Der Bigamist Tage das von der Presse begeistert 3 Uhr: Fam. Hannemann besprochene erste Walhalla- Theat. Programm Tanzdivertissement Tag. Die tolle Lola Anfang 8 Uhr Musik von H. Hirsch Telephon: Kurf. 595) Molly Wessely Paul Heidemann Reichshallen Th. Allabendlich 7/2 Uhr, Sonntags Der Blaue Vogel Golizstraße 9 Nollendort 1613 8316 U. Allabendlich Das 3. Programm nachm 3 Uhr halbe Preise STETTINER Säng. Dōnhof! Brett'l & nt.720. SCALA 8 Uhr: Internat. Theater des Ostens Varieté ( Rose- Thenter) 75/ Sonnt. 330 z halb. FloriansHochzeit Preis.d.voll.Prog Opern- Gastspiele Walhalla Theater. Sonntag 21 Uhr CARMEN Inhaber 1-4 Personen 50 Proz. Ermäßigung Komische Oper ( 72) Dir.: James Kieln( 7%) Internat. Revue in 25 Bildern Europa spricht davon 200 Mitwirkende! 6 Balletts! Mr. Jackson vom Alhambra- Theater in London mit seinen engl. Girls Max Landa, Bruno Kastner, Arnold Rieck, Albert Kutzner, Balzer Lichtenstein, Rosa Felsegg, Metelka, Nordheim A dmirals- Varieté 730 30 Der neue grosse Varieté- Spielplan Der BALL der Karikaturisten lindet unter der Devise: Haushall bei Raffke" in den Gesamträumen der Philharmonie am Sonnabend, 20. Jan. zugunsten des Unterstützungsfds. d. Reichswirtschafts- Verbandes bildend. Künstler statt. Ballbureau: PhilharmonieLützow490, 11-5, woselbst Einladungskarten anzufordern sind. Neue Welf Vorverkauf ab heute 11-1 Uhr UA gegenüber dem Polizeipräsidium Aufg. A. UFA- PALAST AM ZOO; DER STEINACH Emel Triedri 7. Januar 72 Uhr. 600 Meistersaal, Röthener Str. 38 Hasenheide 108-114 Sonntag, 7. Januar 1923: Eröffnung der bayerischen Rockbiersaison 50 bayer. Mad'l 8 Kapellen Neue Dekoration Shak Gorki: Nachtasyl Circus AUS SERE UND INNERE 1. GESCHLECHTSMERKMALE BEI TIER UND MENSCH DIE INNERE SEKRETION UND IHRE BEDEUTUNG * GESCHLECHTS UMWANDLUNG ZWITTERTUM 2. 3. UND 4. KORPERLICHES U.SEELISCHES ZWITTERTUM 5. ALTERSBEKAMPFUNG BEIM TIER * * ALTERS BEKAMPFUNG 6. BEIM MENSCHEN Frankfurter Allee 7 FILM: ZUTRITT NUR FÜR ERWACHSENE 1. Vorstell. 6 Uhr Uraufführung morgen 2 vorstell. 9 Uhr Etablisseme Rote Nachtigall Café ielka Friedrichstr. 60 Ecke LeipzigerSt. Varieté- Kabarett Billardsäle Besitzer u.Leiter Robert Zielka Heitere Spiele u. Margaretensaal BUSCH Abends 7%, Uhr Busch Heute Sonntag 23 Uhr und 7 Uhr: ,, Nibelungen" Nur noch wenige Au führungen Vorher die neuen Januar- Sensationen! Das gr. Programm Januar 1923 Elsässer Str. 26 Was laufst da nackt berum? Birrkebarett Tanz Venus- Palais Elsässer Str. 26 Celly de Rheidt Ball LHAMBR am Morte plas Variété DamenRennen Primus Jeden Dienstag Elitetag Casino- Theater Arnold Rieck Potsdamer Str. 19 Außerdem: Großer Ball Einlas Sonntags 3 Uhr Wochentags 6 Uhr Vorzügliche Küche, wohlgepflegte Biere bei Musik u. Gesang bietet das Heimd.Berliner Arbeiterschaft „ Gewerkschaftshans" Engel- Ufer 25 Der neue Schlager! 8 Uhr: Melitta Klefer Mollers Prinzeßchen WIN KEN Heute 2 Vorstellungen Nachm; 312 Uhr Ermäßigte Preise Abends 7% Uhr: Leop. Büron Erna Gagelke Olaf Storm Lotte Herzog StolzenfelsQuartett Berliner Meck- Meck Olga Renner BallettDivertissement Sing- Sang Varieté- Spielplan im Auditorium Rauchen gestattet I Urania Theater 8 Uhr Mil Schnellzug u. Ozeandampfervon Berlin nach New York lien Berlin Unterhaltungs- Varieté Jagerstr 630 4 Uhr 8 Uhr Das neue Programm 2 Kapellen 2 Dir: J. Birnbaum C. Tamborini 4/4 Tägi. 4/4 NachmittagsVorstellungen Ecke Margaretenstr. 2. Woche! Phantom von Gerh.Hauptmann Beginn 7 und 9, Sonnt. 4% Uhr BTO Potsdamer Str. 33 Der Graf von Monte Christo. 1. Teil Turmstr. 12 Wenn die Maske fält Schokoladen, Theater u. Kotib, Tor Tägi. 72 und Sonnt.nachm. 30. Große Auswahl beElitefannter Marten. Billigit. Bezugsquelle Sänger für Rantinen und Der große Januar- Wiedervertäufer Erfolg a. a. Paul Grindel, Die Vers söhnung Schotol Großhandl., Berlin C. 25, Dircksenstr. 47, am Bahnhof Börse. SCHAUBURG Ehren- und Freikarten ungültig! UA Königgrätzer Straße 121 Heute und folgende Tage Monna Vanna Frei nach Machiavelli und Giovio von H. Ortmann und Ola Alsen Lee Parry, Lyda Salmonova, Paul Wegener, Albert Steinrück, Olaf Fjord, Paul Graetz, Dr. Max Pohi, Hans Sturm. Regie: Richard Eichberg Täglich und 9 Uhr 2 Vorstellungen Kasseneröffnung 5 U. neben Tietz Die Firma Stockhausen u. Schent hat die nachträgliche Genehmigung zur Er richtung der auf dem Grundstück Berlin, Georgentirchplas Nr.19, bereits in Betrieb befindlichen Anlage zum Einsalzen ungegerbter Tierfelle beantragt. Etwaige Einwendungen gegen diese Anlage find bei dem unterzeichneten Stadtausschuß binnen 14 Tagen, vom Tage nach der Beröffentlichung ab gerechnet, fchriftlich in doppelter Ausfertigung oder zu Brotokoll anzubringen. Nach Ablauf dieser Frist tonnen Einwendungen nicht mehr erhoben werden. Beschreibung und Beichnungen der geplanten Anlage liegen in unferem Bureau, Bertin C. 2, Baisenstr. 27, 1 Treppe, Zimmer Nr. 25, an den Geschäftstagen in der Zeit von 9 bis 12 Uhr während der oben bezeichneten Frift zur Einficht aus. 8ur mündlichen Erörterung der rechte zeitig erhobenen Einwendungen wird ver dem Heren Stadtobersekretär Runde auf Freitag, den 19. Januar 1923. vormittags 9 Uhr, in unserem Sigungsjaole, Waisen ftrage 27, 1 Treppe, ein Termin anberaumt, zu dem die Unternehmerin sowie die Widerfprechenden unter der Eröffnung geladen werben, baß auch bei ihrem Ausbleiben mit ber Erörterung der Einwendungen vorgegangen wird. Berlin, den 21. Dezember 1922. Der Stadtausschuß Berlin, Abt. I Schneider. Allgemeine Oriskrankenkasse für den Verwaltungsbezirk XI Schöneberg- Friedenau Das Oberversicherungsamt Berlin hat ben X., XI. und Xii. Nachtrag zur Refjen jagung genehmigt. Es werden hierdurch Die Bestimmungen der S$ 19, 20, 22, 25, 33, 34, 84 und 98 ber Raffenfasung, grändert. Die Aenderung des§ 19 Abi. 1 und 2 ist am 18. Dezember 1922 in Kraft getreten, was durch Bekanntmachung vom 17. bzw. 18 Degbr. 1922 veröffentlicht wurde. Die übrigen Aenderungen treten ant 8. Januar 1923 in Kraft. Auf schwe bende Bersicherungsfälle finden die Kenderungen teine Anwendung Das Bersicherungsamt hat den Wert Der Gachbezige ab 1. Januar 1923 erhöht, was besonders für Dienfiherrschaften wichtig ist. Für weibliches Dienstpersonal betragen die Beiträge bis 1500 M Monat lohn 36 M, täglich( Lohnstufe 3), bis über 1500 9 bis 7500 m. Monatslohn 54 M. täglich( Lohnftufe 4). Drudftilde der Benderungen find in Den Raffenlofalen Schöneberg, GrunewaldStraße 30, und Friedenau, Rheinstr. 9, nach einigen Tagen erhältlich. Berlin- Schöneberg, ben 6. Januar 1923. Der Borstand. 175/19 Fritz Senss, Schriftfithrer. A. Schuldt, Borsigender. Metallbetten Stahlmatratz., Kinderbetten dir. an Priv. Kat.30A frei. Eisenmöbelfabr. Suhl Thür. Kriegsanleihe wird zu 88%, nur gegen Legitimation in Zahlung genommen. Eile geboten! Die Bestände in meinen guten Qualitäten werden schnell vergriffen! Schluß des großen Inventur- Ausverkaufs 13. abends 7 Uhr Nie wieder la Sealplüschmäntel auf Brokat Maulwurf, Biber imit. Reinwoll. Mantelkleider, Modelle Reinwollene Jumper Flauschulster. so billig!!! Soweit Vorrat! Prima Qualitäten! 125 000| Seidenplüsch mäntel 74 000 Astrachanmäntel 39 000 Kammgarn- Röcke 78 000 18 750 9900 4000 Reinwollene Strickjacken 9000 Ulster, weiche Qualitäten 9750 18.000 Affenhaut-, Kamelhaar-, Eskimomäntel durchweg 33000 Herren- Gummimäntel.... 22 500| Ledermäntel, imit. für Damen • 29 750 Westmann 1. Geschäft: Berlin W 8. Mohrenstraße 37a 2. Geschäft: Berlin NO 18, Gr. Frankfurter Str. 115 Deutscher Metallarbeiterver band Verwaltungsstelle Berlin Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Rollege, der Arbeiter Paul Treblow am 81 Dezember geftorben ift. Chre seinem Andenken! Die Einäscherung findet am Montag den 8. Januar, mittags 12 llbe, im Krematorium Berlin, Gerichtstraße, statt. Ein Geistlicher geht nicht mit. Rege Beteiligung erwartet 133/4 Die Ortsverwaltung. Deutscher Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin N 54, Linienstraße 83/85. Geschäftszeit vorm.9 Uhr bis nachm. 4 Uhr. Telephon: Amt Norden 833, 834, 835, 836. Achtung! Juntfionare. Achtung! Montan, ben 8. Januar, nachm. 5 Uhr, im Kriegervereinshaus, Chauffeeftr. 94: Versammlung aller Funktionäre aus den Betrieben, welche dem Verband Berliner Metallindustrieller an. geschlossen und Mitglied einer zum Metallkartell gehörenden Organisation find. Tagesordnung: 1. Stellungnahme zu dem Schiedsspruch. Butritt haben nur Funktionäre, welche fich burch ihr Mitgliebsbuch und Bertrauensmännerkarte ausweisen können. Das Metallfartell. J. A.: Deutscher Metallarbeiter.Berbaub. Achtung! Funktionäre. Achtung! Montag, den 8. Jannar, nachm. 5 Uhr, in der Schulaula, Roppenplay: Konsumvereine Fabrikkantinen Bruchkrankel tönn.ohne Operation geheilt werden.Sangi. erprobte Methode. Sprechst. jed. Dienst., Donnerst u. Gonnab. 10-1. Spezialarzt Dr. med. Coleman, Berlin W 35. Bots damer Str. 102. Höchst= Grossbetriebe!! preise Spart Zeit und Geld und benützt den rühmlichst bekannten, zuverlässigen u. allerorts bewährten DKW DKW- Einbaumotoren zu 1 resp. 1½ PS DKW Lelchtkrafträder Verlangen Sie Prospekte, Referenzen und Siegeslisten! Gemeinsame versammlung Zschopaner Motorenwerke den Betrieben des Verbandes Berliner Metallindustrieller be schäftigt sind. Tagesordnung: Bericht über ben Schiedsspruch. Rutritt nur gegen Borzeigung der Funktionärfarte und des Mitgliedsbuches. Zontag. den 8. Januar, nachm. 5 Uhr, in den Andreas- Festfälen, Andreasfte 21 Versammlung der Metallformer und Berufsgenoffen. Tagesordnung: 1. Jahresbericht und Dis'uffion. 2 Wahl des Branchenvertreters und der Rommission. 8. De richt über unsere Lohnbewegung. ichtung: Metallichleifer, tung im Sof". Dienstag, 9. Januar, abends 7 Uhr, Rofal Reichenberger Reichenberger Straße 147: Versammlunge der Metallschleifer, Galvaniseure, Silfearbeiterinnen und arbeiter nus ben Kundenbetrieben. beren JuhaberMitalieder des Verbandes der Metallschleifereien find. Tagesordnung: 1. Bericht von den 2ohnverhandlungen. 2. Disfuffion. 8. Berschiedenes. Bagen- und Karofferiefabriten. Dienstag, 8. Januar, abends& Uhr, im Verbandshaufe( Arbeitslosenjaal), Linienstraße 83-85: Vollversammlung effer in den Wagen- u. Karosserie. fabriken beschäftigt. Arbeiterinnen und Arbeiter. Sagesordnung: 1. Bericht der Berhandlungskommission. 2. Disfuifion Die Kolleginnen und Kollegen werden ersucht, bestimmt zu erscheinen. Un die Betriebsräte bes Legitimation unhedingt erforderlich! J. R. Rasmussen Zschopau 25/ Sachsen Achtung! Augen auf! Achtung! Diese Woche zahlen wir A Riesenpreise Alte Zahngebisse erreichen Werte bis zu 500000 mt. bis einzelne Zähne 50 000 mt. ( bei Ankauf wird Fahrgeld vergütet) Platin-, Gold-, Silberbruch- u.- Sachen zum höchsten Tagesturs. Berlaufen Sie nichts su billig an ber unrechten Stelle, sondern tommen Sie vertrauensvoll zu uns, wir zahlen reell und gut und find dafür in Groß- Berlin bekannt. Edelmetall- Einkaufs- Gesellschaft m. b. H. handelsgerichtlich eingetragene Firma a.Potsdamer Köthener Str. 36 a. Potsdamer Platz Platz - Stein deutsches, christliches Unternehmen Geschlechtskranke Syphilis, Männerschwäche, Frauenleiden. Hartnäckige veraltete Ausflüsse finden schnelle Hilfe ohne Berufsstörung durch Phorosanos neues deutsches Reichspatent Deutschen Metallarbeiter- Verbandes klärung kostenlos. Teilzahlung. Gewissenhafte ärziFür das Jahr 1928 find bie bisherigen Legitimationstarten nur bann gilltig. wenn fie mit dem Stempel 1923 versehen find. Aus dem Grunde ersuchen wir die Betriebsratsmitglieder, die Rarte nebst einer Bescheinigung des ArbeiterratsBorsitzenden, daß sie noch als Betriebsrat fungieren, in unserem Bureau, 8immer 5, zur Abstempelung vorzulegen. Aus praktischen Gründen empfiehlt es fich, daß die Borsigenden des Arbeiterrats gemeinfam bie Karten einsammeln und] zur Abstempelung vorlegen. 138/3 Die Ortsverwaltung. Kranten- und Begräbnistafe der Seifensieder u. Berufsgen. zu Berlin Sonntag, den 11. Febr., vorm. 10 Uhr, im Restaurant Remerfun, Blitcherftr. 31: Ordentl. Generalversammlung. Tagesordnung: Jahresbericht, Borstandswahl, nochmalige Beschlußfaffung über die am 3. Dezember v 3. vorgeschlagene und angenommene Sagungsänderung. Berschiedenes. Der Vorstand 175/17 9..: Karl Geisler. Cöpenider Str. 123 Kranten- und Sterbelaffe der im allgem. Berfehrswesen beschäftigten Personen u. verw. Berufsgen. ,, Eintracht"( B. a. G.) Freitag, den 9. Februar, abbs. 71, Uhr, in Restaurant Bürgerheim", Alte Ghönhauser Straße 24/24: 175/18 Ordentl. Generalversammlung. Tagesordnung: 1. Geschäfts- u. Raffenbericht vom Jahre 1122. 2. Wahlen des Borstandes. Aufsichtsrates und Schiedsgerichtes. 3. Antrag auf Menderung der Gagung 4 Recichiebenes Der Borstand. 3. A: Karl Wendt, Borf. Reelle höchste Bezahlung für Zahngebisse ( auch zerbrochene) Brillanten Gold-, Silber-, Platin- Bruch Brennstifte, Münzensammlung, Ketten, Ringe, Uhren. Juwelier Bocksch Kleine Frankfurter Str. 1 3 Min. vom Alexanderplatz. Tausende, auch die schwersten Fälle, die anderweitig jahrelang ohne Erfolg behandelt waren, wurden d Phorosanos kurziristig geheilt. Täglich viele Danksagungen u Dankschreiben. Untersuchung und Aufliche Leitung. Phorosanos Heilanstalten: Potsdamer Str. 109, nahe Steglitzer Str., Brunnenstr. 191, nahe Rosenthaler Platz. Getrennt für Herren und Damen. Sprechst. 10 bis 7 Uhr tägl. Sonntags 10-12 fülr Bruchgold, -Silber, platin, Doublé sowie Edelsteine Aahlt Carl Hamann Münzffe. 17 Gegründet 1880 Waschseife ca. 500 Gr., Block 170. la Gaßseife eingetr. 1 Bfd. 180 2. Geifenpulver billig. Büttner Gr. Frantf. Str. 130 Leser! Nur beim Genessen, Uhrmacher Max Katschalski Prinzenetraße 6, werden Ihre Uhren und Juwelen gat and billig repariert und erzielen Sie Höchstpreise für Gold-, Silb.- u. Platinbruch PATENTE Dr. Bogdahn, Geschäftst d. Treuh.- Verein berat. Ing. SW 61, Gitschin. Str. 3.* MarkenZigaretten äußerst vorteilhaft a. Biebervert. abzugeb. Fritz Senf, SW, Binbenftr. 109. Dönhoff 727. Jnventur- Verkauf Fertige Betten, Metallbettstellen, Bettwäsche, Inlette, Handtücher, Steppdecken, Daunendecken, Wolldecken, Ruhebetten, Kinderwagen, Kinderbettstellen. Dienstag, 9. Januar, letzter Tag! Bedeutend herabgesetzte Preise! Bettfedern- Lustig Candrirniy Prinzenstraßendrierrig Achtung! Wir zahlen Riesenpreise! Achtung! für Sachen Bestecke Gold- Silber- E Barren PlatinWir kaufen ferner zu Liebhaberpreisen alte Münzen, für zahlen wir fürchterlich hohe Preise Brennstifte Tiegel Kontakte Rubel und Brillanten prima große Steinen Herrenuhren bis 500000 auch zerbrochene, ganze Ger 500000 M., dringend alte Zahngebisse bisse erreichen Werte bis zu für einzelne Zähne bis 50 000.- M. Kommen Sie vertrauensvoll zu uns, der weiteste Weg lohnt sich. Ecke Kochstraße Herrmann& Co.; Wilhelmstr. 39 nahe Potsd. Bhf. Gardinenverkau 5 Prez. Rabati weit unter Tagespreis und 5 Proz. Extra- Rabaff Mengenabgabe vorbehalten! Bettdecken Etamin- Garnitur Gardinen zweibettig, herrliche Muster von mit reichem Einsatz und Motiven von Meterware, schöne Muster . von 11.500.00 7500 125000 Madrasstoffe, Etamine Mull, Spannstoffe enorm billig Plauener Gardinen- Vertrieb 24 Gertraudtenstr. 24 1. Etage( Fahrstuhl) Bettwäsche Ab 2. bis 13. Januar großer Inventur- Verkauf zu fabelhaft billigen Preisen! Infolge unserer Riesen- Umsätze sind wir in der angenehmen Lage, unsere Artikel äußerst niedrig zu kalkulieren; außerdem legen wir ganz besonderen Wert auf gute haltbare Qualitäten. Bitte, lassen Sie sich daher die Vorteile eines baldigen Einkauis bei uns nicht entgehen. Unser gutes Renommee bürgt für beste Bedienung! Nachfolgend bringen wir einige Beispiele unserer Angebote: Deckbeltbezüge besten Stoffen aus guten und 3200.- 4800.- 6800.- 8700.Kissenbezüge dazu passend Bettlakenbelarus 1950.- 2900.a haith. Stoff. Dowlas- Haus- 1950.- 2900.- 3800.- 5400.Bettlakenuch, Halbleinen, i.all. Größ Ober- und Unterbetten aus Staut, sowie 6500.- 9600.- 12800.Inletic bestem lederdichten u. farbechten Köper Bunte Bezüge, nur prima Qualitäten, in großer Auswahl Besondere Inventur- Angebote! Deckbetfbezüge Bettlaken aus gutem Hemdentuch aus prima Linon ohne Naht 5400.3250.7500... Meter 650.Ueberschlaglaken ppa. Louisianatuch mit herrlichem Stickereieinsatz Kissen dazu passend Hemdenfuch gute Qualität für Leibwäsche ppa. elsässischer Bett Damast Hemdentuch, Renforce, Damast Dimiti, Louisiana u. Makota Lakenstoffe, bunte Bezugstone, Handtücher in a lerbesten Qua itäten zu u erreicht bij en Preisen Prima haibicinene and reinleinene Tischinder und Servietten Riesige Auswahl! Fachmännische zuvorkommende Bedienung! Wiederverkäuter, Hotels, Aus alten usw. erhalten Rabatt Stumpe& Jäger mannplatz) Rottbuser Damm 78( Nähe HerLandsberger Str. 88 Alexanderplatz) Dresdener Str. 38( Nähe Prinzenstraße) Größte Spezialfabrik für Bettwäsche Bitte genau auf Firma zu achten! 3 Proz. Rabatt Streng reelle christliche Bedienung Schokoladen, Pralinen, Cognacb etc. noch zu alten Preisen. Großhdig. H. Bartel, Stralauer Straße 51. Ausbau der Kinderfürsorge durch die Gemeinde von Dr. Selma Schöfer Auweck Eine notwendige Schrift für Behörden und Ausschüsse, Lehrer und Erzieher, wie überhaupt für alle, die sich in der Wohlfahrtspflege betätigen. Preis 90,- Mk. 1 Max Busse Neu eröffnet! Gegründet 1878. Neu eröffnet! Ankaufsabteilung für Gold-, Silber-, Platin- E Brillanten gegenüber dem altbekannien Haupt Geschäft Brunnenstraße 18 an der Invalidenstraße. Berlin SW. Lindenstr.2 Wohnungstausch Felle und Ranchwaren aller Art tauft Gebr. Schön, Gollnowst.32. Humb.4615| 10000 Mk. Erfinder Aufl. Anreg, g. Ber bienstm. biet Brosch. grat. b. F. Erdmann& Co. Berlin, Königgrätzer Straße 71 in und nach Berlin am schnellsten durch eine Anzeige im Grofner Wohnungsanzeiger Berliner ais einzige Spezialzeitung für möblerte Zimmer, Wohnungen u. Tauschwohnungen Verbund. mit d. ,, Or.- Berliner Wohnungsanzeiger" ist der Anzeiger für Grundstücks- und Geschäftsverkäufe Bei allen Zeitungshändlern und Kiosken zu haben. Verlag und Hauptanzeigenannahme: Zeitungszentrale( ZZ.) Aktiengesellschaft Jerusalemer Str. 5/6: Ferns recher: Dönhoff 8310-3312 Zu Ehren des sechzigsten Geburtstages GERHART HAUPIMANNS erschien in vornehmer Ausstattung und mit einem noch unveröffentlichten Tiefdruckbild des Dichters: KONRAD HENISCH Gerhart Hauptmann und das deutsche Volk Das aus unmittelbaren Erlebnissen quellende Buch bringt viel Neues, bisher Unbekanntes über den Menschen und Dichter. Es offenbart in ihrer Kraft und Schönheit Hauptmanns unvergängliche Werke und seigt den bahnbrechenden Genius in seinem Einfluß auf den mächtigen Umgestaltungswillen des Volkes Dreis geb. M. 2100.BUCH HANDLUNG VORWÄRTS BERLIN SW 68, LINDENSTR. 2 Juwelen- Ankauf Gold-, Silbergegenstände z. höchsten Auslandsk ars Köthener Str.20, partem Potsdamer Geöffnet von 9-4 Uhr Platz aus eigener Großfabrik noch zu toliben Pretien Ständige große Möbel- Ausstellung von über 500 Musterzimmern in neuzeitlichen Stilarten. Schlafzimmer Speisezimmer Herrenzimmer Klubgarnituren in Leber u. Gobelin Drucksachen follemips Möbelfabrik Albert Gleiser Berlin C31, Alexanderstr. 42 Alexanderplat Alle Gebisse auch zerbrochene pro Zahn 800, 1000 bis 80 003 Mk. Gold-, Dubleer, Silberbruch auft .zum Tageskurs Zahn- Ankaufsstelle D. Zymelski, Weißenburger Straße 32. 86 Gartenstr. 86 Zahngebisse Gold, Silber- Bruch, Platin kauft zu höchstem Tageskurs Paul Schneider, Juwelier 86 Gartenstr. 86 Der weiteste Weg zu mir lohnt sich! INVENTURE Diamant 2. bis 15. Januar Leipziger Strasse Verkauf III. Stock VERKAUF IN FAST ALLEN ABTEILUNGENI Alexanderplatz, Frankfurter Allee Verkaut Erdgeschoss Glas+ Porzellan+ Wirtschaftsartikel Mengenabgabe vorbehalten Diamant Pressglas Glas Pressglas Kompottschalen.... 85- bis 450.90.Kompotteller..... Kuchenteller...... 600.- 800. 500. Käseglocken. Butterdosen... 450.- 500. Zuckerschalen............... 200.Sturzflaschen mit Glas...... 225. Teebecher glatt 175.- Sand blas GUADA 195.100.Becher sortierte Formen Sportlikörg äser grünem 475.Vasen Tabletts.. auf Fuss 275.- 625.275.- 400.Mit kleinen Fehlern Weiss Porzellan 185.Speiseteller let oder flach....... Abendbrotteller...... 100.- 135.85.Kompotteller..... Kartoffelschüsseln 750.- 1000.Saucieren.......... 275.- 350.Bratenplatten 145.- bis 950.54960 Dessertteller Steingat. Kaffeeservice dekoriert 5 tellig 9 teilig 1950: 3400 15teilig 6900. 9500Kein Verkauf an Wiederverkäufer Mit kleinen Fehlern Salatschüsseln 200.- 300.420. Kaffeekannen 350.- bis 650.Teekannen 200. bis 500.Milchtöpfe.... 50.- 100.- bis 350.Zuckerdosen 65,- 85.- 100.Tassen....... 85.- 120. 140.50.- Steingutteller tief oder flach 55.Steingut- Waschgarnituren Waschbecken creme a. bunt 850.- 1100.- 1500.Gold creme and bunt 850.- 1100.- 1500.5 tell., 3500.- 4500.- 6500.- 9500.- Waschkrüge Teegeschirr, Handmalerei, besonders preiswert 3 Waggons Emaille mit Il. Fehlern, darunter Kochtöpfe, Kafferollen, affer teffel, Bratpfannen, Kaffeekannen usw., befond. preiswert Gold Korge Hermann Tiefz Silber- Brillanten Hodam Platin, alte Münzen Linkstraße 46 Uhren, Zahngebisse Ecke Potsdamer Str. Hohe Ankaufspreise und Potsdamer Platz. Brillanten Berlen, Edelmetall- Bruch tauft Sendelstraße 32 A. Fuss, dhaus Spittelm. aeöffn. 8-1 und 2-5, libr Ungeheuer Emaille Wirtschaftsartike! Kochtöpfe Decke 950. bis 1450. Kasserollen Emaille 375. bis 600. Wasserkessel Emaille 19503400Wassereimer Emaille verzinkt 26 cm... zirka 28 cm.... 1950.Eimer Wasserkessel. Aluminium... 8 Ltr. 28 900.cm 2450.Lir.3900.4 3250.Wannen Zink 3200- bis 4600.Leibwärmer Kochlöffel. oval 450.- 750. 10. Stück Geflügelscheren mit Fehlern 1950.Esslöffelu. Gabeln Aluminium 185.250.Essbestecke mit vernickelten Griffen...... Ein großer poffen Paar Emaille Kochgeschirre extra schwer, in allen Größen, für Restaurateure! gestiegen 1. Preise sindy alle Lebensmittel und Bedarfsartikel. Kleine Anzeigen im Vorwärts sind aber immer noch Kauf ohne Sorge- bei Korge Zähne W. in nur erstkl von 4001 an Ausführ., Teilzahl. Spez. Zähne ohne Gaumenplatte Hempel Linienstr 220, nahe Schönh. Tor. 9-7. Gonntag 10-12 10% Inventurverkauf 10% Bis zum 15. Januar 1923 geben wir, um unsere ungeheuren Läger zu räumen, auf alle Waren einen Extra- Rabatt von Riesenlager in Original bayerischer Lodenkleidung, Wäsche und Schuhwaren! Um unsere Original Bayerischen Loden- Fabrikate immer mehr einzuführen, geben wir auf diese sogar einen Rabatt von 15% Vorzüge: Elegant, praktisch, haltbar Orig. bayr. Lodenanzüge| Sport- Breeches fesche Sporifasson. M. 41200 Manchest. Sportanzüge eleg., erstkl. Verarbeitung M. aus gutem, graugestreiftem, starkem Kordstoff 1146 a M. 10500 1146 b M. 16500 1146 c M. 27500 maus- od. silbergrau, hoch 49000 Org. Boz. Lodenmäntel Jünglingsgrößen, Imprägniert M. 39000 speziell für Schüler geeignet, Bayer. Lodenschlüpfer Marke„ Hindenburg", beste Original 10% Ermäßigung. bayer. Verarbelt, fesche Verarbeit. Elegante Straßenanzüge und Form, pa. Material, bestehend aus Hose, Jackett u. Weste. in verschiedenen Farben M. 34500 aus guten gemustert, modern. Stoffen Lodenpelerinen Nr.8202 auf Serge gefüttert, Weste mit Innen- aus gutem Lodenstoff, weit und lang ganz enorme Auswahl 27000 für Touristen u. Landwirte pro Stick..... M. 35000 tasche, Hose mit u. ohne Umschlag, gearbeitet, außerordentlich praktisch M. 42000, 36000, Hocheleg. Sportanzüge Wintermäntel aus den modernsten, besten Stoffen, elegante moderne Schlüpferform, fesche Sportfasson, mit aufgesetzten weit geschnitten, mit prima ganz Taschen, mit und ohne Gürtel, sehr breiten Innenbesatz, ganz welche flotte Verarbeit., Breeches m. Weste, Flauschware in den mod. hellen und wirklich allerbeste Abarbeir dunklen Farben, wirkl. Ersatz für 39400 M. 42000, Samtleder- Breeches sehen, m. dopp. Gesäß M. Maßarbelt, ganz enormes 34000 Lager .M. 39000 Wintermäntel Damen- Sport- Kostüme aus bestem echten Münchener Loden,' feinste Modellarbeit, wunderbarer Sitz und Verarbeitung, 49000 bestehend aus Jackett und modern geteiltem Rock....... M. dito drelteilig mit eleganter Breeches.. .M. 58000 Damen- Sport- Breeches ganz elegant. Verarbeitung, unendich große Auswahl in den versch. Farben u. Qual., außergew. preiswert. Damen- Lodenmäntel wirklich fesche Form, tadelloser Sitz, 39000 erstklassige Verarbeitung ... M. Damen- Jumper 2ckende, kleidsam. Facons 12500 neueste M. 17500 Seidene Jumper sowie Modelle der Wiener Werkkunst das Entzückendste, was die Saison bletet, ganz kolossale Auswahl. Gestr. SportJacken, Strickkleider, gesir. Sportkostüme wunderbare Muster, erstkl. Qual., besonders preiswert, große Auswahl. Enormes Lager in entzlickenden Damen- Leder- und Sporthüten neueste, schicke Modelle. Riesenlager! Billigste Preise in wasserdichten Hockey, Fußball, Tennis gute Verarbeitg., eleg. Aus 17500 moderne, zweireihige SportManchester- fasson. mit Gürtel, eleganteste Jagd- u. Sportstiebreeches Abarbeit, prima Qualitäten fein für Ski, Eislauf, flotte Form, dopvon M. 78000 an. elegante Damen- u. säß....... Gummi- Regenmäntel prima Gummierung, beste Stoffbez., fesche Form.M. 23900 Damen- Regenmäntel, peltes Ge- 19500 Herren-, Straßenschuhen, warmen Hausschuhen, Morgen- oder Reiseschuhen aus fein. leichten Leder, wirki. QualitätsNr. 1102. elegante Raglanform, Aermel weit geschnitten, mit Gürtel, in mitt- Gummischuhen leren und dunklen Farben, pro Stück Windjacken, 29500 waren, größte Auswahl. Gelb. Schnürstiefel, Deutsch. Sport Nr. 2207. Prima solide gearbeitete Touristen- und Jagdschnürschuh, gediegenste Verarbeitung nur prima Kernledermaterial, m. durchM. 5900 Grüne Flanell- Jagdhemd.| Nachthemd pa. Qualität mit abknöpfbarem Kragen Mako- Einsatz- Hemden tatsächlich nur erstklassige Qualimit elegantem roten Besatz, 4900 Geishaform, beste Qualität M. Wirtschaftsschürzen täten mit best. Perkal- Ein- 4200 klass. Qualität, sehr welt gearbeitet, prima doppelseitiger Blaudruck, erstsätzen.. M. wirkliche Qualitätsware.. M. Oberhemd 3050 Weiße Herren- Taghemd. mit einer Tasche, wirkliche Strapazierware pro S.lick M. aus allerbestem Hemdentuch, 4500 Wienerschürzen bunt geblümt, mit entzückender Veraus gutem Perkal mit weichem Um- zierung in d. verschiedensten Farben, legekragen, 3450 Muster vornehmste 4500 mit Säumchenarbeit pro Stück M. M. In Artikel für Wintersport überr. Auswahl! Gestrickte Jagdwesten 19500 für Jagd und, Wintersport ganz bes. zu empfehlen, aus wunderbarer weicher Wolle, vorzügl. warm haltend, in den versch. Farben M. Gestrickte Sporthandschuhe ,, Marke Krummhübel" für Damen u. Herren, extra praktisch, wunderbares Material Woll- Stutzen viele Farb.u.mod. Must.v. 5900 Wickelgamaschen von......... M. 1250 lang, weiß u. in allen Modefarben, elegant u. 9500 ... M. Unsere Wascheabteilung gehender Doppelsohle M. 29600zeug, Bettwäsche, Handtücher, HerrenDeutscher Jagd- u.Sportstiefel 2212 bietet die größte Auswahl 1. Damen- u. Herrenwäsche, v. einfachst. b, elegant. Genre, TischArtik., Krawatten, Hosenträger, Herrenu. Damen- Handschuhe, Riesenauswahl, noch weit unter Tagespreis. hochschäftig, mit Schnalle, Waden- Entzück. Künstler- u. Kaffeedecken, fasson, mit breiter Lasche, Schafthöhe M. 4200. 32-34 cm., a. allerbesten prima deut- gute Qualitäten, vorzügliche Muster schem Fahlleder, ohneKappe, Reise u. Sportmützen, Loden, Woll-, Haarsol. Kernledersohle, pro Paar u. Stepphite, ganz außergewöhnlich billig. Große Auswahl in: Schirmen, Spazier-, Jagdu. Wanderstöcken mit Stahlspitze. 36500 Woll- und Reisedecken! aus imprägnleiten, best, Stoffen, Offiz.- Ledergamaschen Grüne Jagdhemden 1024 Eleg. Lederbekleidung praktisch. elegante Verarbeitung, aus la. Rindleder gut ausgearbeitete mit aufgesenter Brust- u. Seitentasche für Damen......... 16500 Wadenform, prima Verarbeitung außerordentlich praktisch, erstklass. schwarz u. braun Qualität II M. 17500 Qualität mit fesfem Stehum- 5500 18500 Qualität genarbt 5900 Qualität I glatt ***** 06 M. 18500 legekragen M. 25500 M. Gestr., woll. Sport- Qualität Peitsche u. Sturm M. 29500 dito mit losem Kragen... M. für Herren...... u. Straßenschals sehr breit u. lang a. erstkl. Mat. in den verschied. Farben, unglaublich große Auswahl, außerord. preiswert Arthur Korge Vertriebs- Zentrale landwirtschaftlicher und sportlicher Geräte und Bekleidung. Berlin SW 1311, Schöneberger Straße 27. Fernsprecher: Nollendorf 4672 Am Anhalter Bahnhof. Geschäftsschluß 1/27 Uhr. Kein Laden. Kempi. Auto- Ausrüstungen Auto brillen, Handschuhe, Kappen. Elegant. Auto- Fahr- u. Sportmäntel neueste Form, zweireihig mit Gurt, mit u. ohne Futter. wunderb. Sportpelze, Damen- Pelzjacken Modells. Reise- Effekten, Rucksäcke Chauffeur- Livreen in verschiedener Ausführung Auto- Schutzmäntel f. Chauffeure i. verschiedenen Farben. Motor- u. Herrentahrer- Kombinationen Sämtliche Artikel auch zu Originalpreisen erhältlich in unserer Verkaufsstelle b. den Dürkoppwerken Berlin NW 7, Unter den Linden 48-49 Der Versand erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs unter Nachnahme. Die Preise gelten nur für die vorhandenen Waren! Verlangen Sie unsere reichhaltige Preisliste! Alte auch Kauf ohne Sorge- bei Korge E Korge Zahngebisse Azerch kauft 650000 M. Gold-, Silber-, Platin- ,, Schmelze Christionat" 39 Köpenicker Str. 39 v. 2 Tr. Haltest. Adalbertstr. brochene bis u. sämtliche Metalle FahrgeldVergütung! 39 Schlesische Str. 39 v. 1 Tr. Keine Läden! Nr. 10 40. Jahrgang 2. Beilage des Vorwärts Alltag im Schöffengericht. Kleine Augenblicksbilder von den Verliner Straßen im Gerichtssaal. Man denkt für gewöhnlich nicht an die Straße. Man benützt fie als den leeren Raum zwischen den Häusern, den fluge Städtebauer freiließen, damit die Menschen ins Geschäft gehen und Besuche machen können. Die Straße ist das große Durchhaus, in dem Bettler und Räuber, Zeitungsausrufer und Banffilialen ihren Stand aufschlagen, um die Borbeieilenden anzumelden. Neuerdings begann sie überflüssig zu werden; man baute Untergrundbahnen und Rohrpoftleitungen, um sie zu entlasten man wird schließlich finden, daß der billigste und bequemste Weg der Luftweg ist. Und doch hat die Straße ihr Eigenleben. Ein Leben, wie jedes andere, voll Leiden und Kämpfe, voll Abenteuer und Ereignisse. Das zeigt ein Vormittag bei den Schöffen im Moabiter Kriminalgericht. Strafabteilung des Amtsgerichts Berlin- Mitte. Es treten Menschen auf, deren Beruf auf der Straße sich abspielt: Kutscher, Schuyleute, Fuhrwerfer, Ladeninhaber, Chauffeure, Bettler. Das Leben der Straße erwachten aus den Akten. Irgendein Ereignis, vor vielen Wochen vorgefallen, findet hier seinen feierlichen Abschluß. Das überlastete Pferd. Ein Grünframhändler ist wegen Tierquälerei angeklagt. Feierlich beeidet, in strammer Haltung, macht der Polizeibeamte mit fefter Stimme feine Aussage: Das Pferd war abgetrieben", 50 Zentner Kartoffeln waren aufgeladen, der Angeklagte trieb es mit der Peitsche weiter an. Das Straßenpublikum murrte. Der Beamte schritt ein, befahl auszuspannen. Der Angeklagte widersprach, der Auflauf wurde größer. Mit der Polizeistrafe wollte der Angeflagte sich nicht einverstanden erklären. Also muß sich das Gericht mit dem abgetriebenen" Pferd beschäftigen. Der Angeflagte meint wohl das Recht zu haben, von einem rechtschaffenen Pferd verlangen zu dürfen, 32 Zentner mehr sind es nicht gewesen zu schleppen. Der Staatsanwalt beantragt aber 500 m. Geldstrafe, die das Gericht schließlich mit 200 m. bemißt. Nicht das Gemicht überhaupt fei maßgebend," meint der Richter weise, sondern das Gewicht im Verhältnis zur Lei. stungsfähigteit des Pferdes!". Wann wird die Leiftungsfähigkeit des arbeitenden Menschen von Amtsanwälten und Amtsgerichtsräten so feierlich ernst geschützt werden, wie die gewiß auch schutzbedürftige Leistungsfähigkeit des Zugpferdes? Die Spritzfahrt des Chauffeurs. Ein Mietautobefizer wird in der Nacht mit dem Alarmfernruf gewedt, wenn er feinen Wagen noch haben will, so möge er sich fputen; der Chauffeur fei durchgebrannt. Er stürzt auf den Standplay und erfährt, ein Wagen offenbar der feine fei ohne Licht und mit eingeschalteter Uhr vorbeigerast. Er schildert vor Gericht breit und anschaulich die Berfolgung des Wagens durch vier Radfahrpolizisten. Um drei Uhr in der Frühe wird der Wa= gen auf der Potsdamer Straße gefunden. Es war weiter nichts. Der Chauffeur war angetrunken, hat das Benzin ausiaufen lassen und fam nun nicht von der Stelle. Sonst aber ist er ein zuverlässiger und anständiger Mensch, den er gerne weiter verwendet. Er war eben angetrunken 300 M. oder 6 Tage Haft. Es tann jedem etwas passieren!" ,, Weiter, der Nächste!" Der Straßenbettler. " „ Es kann jedem etwas passieren!" Sonntag, 7. Januar 1923 das Reich zu richten. Deffentliche Unternehmungen müssen Hand in Hand arbeiten, eventuell zusammengelegt und vereinfacht werden. Die Elektrisierung der Stadtbahn muß mit allem Hochdrud betrieben werden, da jede Kapitalinveftierung dieser Art sich auch heute noch mehr wie reichlich rentiert. Eine kleine Entlastung bildet die Fertigstellung der Nordsüdbahn. Nichts wäre verhängnisvoller, als wenn durch Mangel an Weitsichtigkeit ihr weiund unter Aufbringung aller Mittel gearbeitet werden. Trotz der terer Ausbau verzögert wird. An ihm muß mit Hochdruck vor Tag zu Tag steigenden Baukosten wird der Verkehr mit der Nordsüdbahn immer noch billiger, bequemer und rationeller fein als mit der Straßenbahn. Aeußerlichkeit der Anklage bank auf die meisten Angeklagten ist. Es ist nicht uninteressant zu sehen, von welcher Birkung die Wie wenn die bürgerliche Welt hinter ihnen versinken würde; eine Barriere, ein Gitter trennt sie vom Leben. Hier scheiden sich die Guten von den Bösen, die Unschuldigen von den Schuldigen. Die moralische Kraft dieser Trennung, dieses äußerliche Anzeichen der Tariferhöhungen werden sich gewiß nicht vermeiden laffen, Beschuldigung und der Anflage ist bei den noch nicht abgeftumpften wenn man nicht will, daß die Arbeiter und Angestellten überhaupt Angeklagten deutlich bemerkbar. Ein Kutscher wird wegen lints ohne Entlohnung bleiben. Aber das allein wird gar nichts nügen, eitigen Fahrens zu 100 m. verurteilt. Ein Mann gibt zu, wenn nicht die Lasten der Straßenbahn auf stärkere als die städtidie der Anzeige zugrunde liegenden Obstschalen weggeworschen Schultern gelegt werden. Ihre Stillegung wäre sonst unverfen zu haben, ein Gewerbetreibender hält einen Lehrling unentfchuldigt von der Fortbildungsschule zurück. Die Polizeistrafen meidlich und bedeutete für die Berliner Bevölkerung eine Katawerden auf Ermahnung des Richters noch vor der Verhandlung an- ftrophe von kaum auszudenkenden Folgen. Wir wollen feine genommen. Es fann jedem etwas passieren," sagt der Worte und Versprechungen. Wir wollen, daß die Inimmer eilige Vorsitzende nach jeder verhandlunglofen Beilegung, stanzen jetzt endlich handeln. nur darf man nicht starrsinnig sein!" Der Nächste!" Die Ueber die neuen Tarifverträge der Straßenbahn berichten wir Gerechtigkeitsmaschine arbeitet mit Bolldampf weiter. Auf der Straße weggeworfene Kirschterne tommen auch vor Das Strafgericht. Alle Wege führen dahin. Banfdirettoren und Balutaaufläufer verdanten es nur ihrer Erziehung", daß fie auf der Straße teine Obstferne fortwerfen, sonst führte ihr Weg- im Auto ficher auch nach Moabit, wohin er meist auch ohnedies führt. Die Straßenbahn am Ende. Stillegung an anderer Stelle. Das ganze System ein großangelegtes Betrugsmanöver. Drei Jahre Gefängnis für Klante. das Wort Rechtsanwalt Dr. Welt und führte für den HauptangeNach den Strafanträgen des Staatsanwalts ergriff als erster flagten Mag Klante aus, daß die beantragten Strafen in feinem Berhältnis stehen zu den tatsächlich vorliegenden Bergehen. Man habe es jetzt mit einem schmerkranken MenDie Stuttgarter Straßenbahn A.-G. hat unter Strafe wird abbüßen tönnen. Er kam zu dem Schluß, schen zu tun, der doch wahrscheinlich keinen Tag feiner Borbehalt der großen Mehrzahl ihres Personals zum 1. Sebruar gekündigt, da sie von diesem Zeitpunkt ab den daß man Klante von der Anschuldigung des Betruges freisprechen Betrieb nur noch für den Güterverkehr aufrechterhalten will. müsse. Rechtsanwalt Dr. Blumberg unterstrich diese Ausführungen ber Münchener Straßenbahn? Troß der Turiferhöhungen ist das Defizit bei der und beantragte für Klante Freispruch vom Betrug und städtischen Straßenbahn stetig gewachfen. Der Stadtrat be- wegen des Kontursvergehens und des Glücksspiels absichtigt daher, wie die Münchener Boft" hört, sich an milde Strafen. Klante habe das Pech gehabt, daß er seine das Reich zu wenden, das Kleinbahnzuschüsse geben foll. Wetten bei Buchmachern ausgerechnet in der Zeit untergebracht Solche Nachrichten ließen sich zahlreich zusammenstellen. Die habe, in der die Buchmacherwetten strafbar waren. Rechtsanwalt Lage aller deutschen Straßenbahnen wird immer fatastrophaler. Dr. van Deueren bat um ebenfalls milde Beurteilung der Bergehen Gott läßt dabei seine Sonne gleichermaßen über Böse und Gerechte der Mitangeklagten, da diese überhaupt nur dadurch straffällig fcheinen. Straßenbahnen, die unter einer erstklassigen bürgerlichen wurden, daß Klante sein Unternehmen, was er nicht nötig gehabt Verwaltung stehen, find genau so dran wie solche, die unter„ fozia- hatte, in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und ihm dadurch den listischer Mißwirtschaft" zu leiden haben. Die Ursachen sind be- Anstrich eines regulären kaufmännischen Geschäfts gab. Nach mehr fannt. Straßenbahnen find an und für sich kein sehr rationelles als zweistündiger Beratung fällte in vorgerückter Abendstunde die Berkehrsmittel, fie bedürfen ungewöhnlich großer Ausgaben für Straffammer folgendes Urteil: Es werden verurteilt: laufende Erneuerung, wie für Bedienungsmannschaffen. Mag Klante wegen Betruges, gewerbsmäßigen Glüds spieles, Bergehens gegen die Konkursordnung und § 145 AStGB. zu fängnis und 105 000 2. Geldstrafe. Die Untersuchungshaft wird in einer Gesamtstrafe von 3 Jahren Gevoller Höhe von 1 Jahr 3 Monaten angerechnet. Außerdem wird Mag Klante zu 5 Jahren Ehrverlust verurteilt. Gerhart Klante wird freigesprochen. 3 gegen Berlin steht vor einer neuen Erhöhung. Der 100- Mart- Tarif ist eine Frage ganz kurzer Zeit. Jeder empfindet, daß es so nicht weitergehen kann". In Berlin liegen die Dinge besonders schlimm, tion des Berliner Verkehre gefordert. Heute vor der neuen ErWir haben mehr wie einmal die einheitliche Organisa. höhung erklären wir noch einmal mit aller Deutlichkeit: die Ber. Hornigt wird wegen Beihilfe zum gewerbsmäßigen Glücksspiel liner Straßenbahn muß zugrunde gehen, selbst 34 Monaten Gefängnis und 50 000 m. Geldstrafe verurteilt. wenn Genies an ihrer Spige stehen, wenn das nis unter Anrechnung von 6 Wochen Untersuchungshaft. Epstein wegen Beihilfe zum Betrug zu bier Monaten GefängReich nicht endlich eingreift, wenn die Herren Dethleffsen wegen Beihilfe zum gewerbsmäßigen Glücksspiel zu Geheimräte in Reichsvertehrsministerium fich zwei Monaten Gefängnis unter Anrechnung von 2 Wochen Unternicht endlich entschließen, die Vorschläge auf fuchungshaft sowie zu 50 000 m. Geldstrafe. Jedech wird dieselbe Er hat gebettelt, wurde aufgegriffen, faß drei Tage auf Vereinheitlichung des Berliner Verkehrs nicht in eine weitere Geldstrafe von 50 000 m. umgewandelt. der Polizeiwache, einen Tag im Untersuchungsgefängnis und steht nur zu begutachten, sondern in die Tat umzu- Den Angeklagten Epstein und Hornigt wurden drei Jahre Bejezt vor dem Strafrichter. Der Tatbestand ist erwiesen; der Anfeßen. Was in Berlin getrieben wird, ist volkswirtschaftlich der währungsfrist zugebilligt, jedoch unter der Bedingung, daß Hornigh geflagte gibt alles zu. Stumpf und scheu steht er in der Angeklagtenzelle, verständnislos dem Ablauf der Gerechtigkeitswalze helle wahnsinn. Mit Milliardenunterstützungen werden die 100 000 m. und Epstein 300 000 m. Buße zahlen. Der Haftbefehl folgend. Feinde! Die flejnen Augen in dem zerfurchten, müden Tarife der Stadtbahn niedriggehalten, während der Berliner das Mart aufgehoben. In den Urteilsgründen wird ausgeführt: gegen Mar Rlante wird gegen Stellung einer Kaution von 500 000 Geficht blicken ratlos um sich. Ein schimmeliges Hutwrack baumelt Dreis und Bierfache an Frachten für seine Lebensmittel jeden Tag Das Unternehmen Klantes war von vornherein auf Läuschung in der schlaff herabhängenden Hand. Welche Kluft zwischen den bezahlen muß. Er mertt es nur nicht. Die Folge der eingerichtet. Dafür spricht die Ar, wie er es nach außen gestaltet vornehmen Herren, die sich hier im Bewußtsein ihrer Würde nur Tarifpolitit ist die Ueberflutung der der Stadtbahn, hatte, so daß es äußerlich als ein reelles und solides miderwillig mit der läppischen Angelegenheit befassen. Der Ange. Ruinierung des Wagenmaterials und der Ruin Geschäftsunternehmen zu sein schien. Im Innern des flagte wird zu einem Tag Haft verurteilt." Saben Sie verstander heute immer noch nötigen Straßenbahn, die natürlich Unternehmens fehlte aber alles, was zu einem geordneten Geschäftsden? Beruhigen Sie sich bei dem Urteil?" ,, Aber ich sitz' doch schon seit Montag...", stottert es zaghaft. gegen eine solche Konkurrenz nicht aufkommen fann. In einem betrieb gehört. Dem Angeklagten war es gar nicht ernst, sich einen Ja, das war Polizeiarrest und dann Untersuchungshaft, und jetzt kommt erst die halben Jahr wird sie zum Stillstand kommen müssen, da es fein wie sie ihm der Zufall zuführte, ohne Prüfung der Geeignetheit. ordentlichen Geschäftsbetrieb zu schaffen. Seine Gehilfen nahm er, „ Das versteht dieser dumme Kerl offenbar gar Rezept mehr geben wird, auch nur die laufenden Löhne zu bezahlen, Die Art, wie May Klante mit fremdem Geid gewirtschaft hat, wie Er nimmt die Strafe an, weil es ja doch gleich ist, wo er geschweige denn Reparaturen usw. Die Stadtverordnetenversammer Millionen in seinem Köfferchen mit herumschleppte, deutet darauf sich den einen Tag aufhält. lung muß sich dazu aufschwingen, einen energischen Appell an hin, daß es ihm gleichgültig war. woher das Geld tam und wohin Strafe!" nicht!" ( Nachdruck verboten. Der Malit- Berlag, Berlin.) 5] Drei Soldaten. Bon John dos Paffos. Der Mann schüttelte den Kopf, legte fein Geficht in Falten und machte eine sonderbare Anstrengung beim Ausspucken. " Schon lange hier?" " Nicht so sehr lang." Wie lang." " Drei Monate.. ist nicht so sehr lange." Der Mann spie wieder aus und fletterte von seiner Leiter hinunter, um bort zu warten, bis Andrews mit dem Reiben seines Fensters fertig sein werde. „ Ich werde verrückt, wenn ich drei Wochen hier bleibe. Jezt bin ich eine Woche hier", murmelte Andrews zwischen den Zähnen, fletterte hinunter und stellte seine Leiter an das nächste Fenster. Dann bestiegen sie wieder ihre Leitern schweigend. Warum bist du bei den Reinemachern?" fragte Andrews wieder. . „ Lunge." ,, Warum entlassen sie dich nicht?" " Werden's wohl bald tun." dieser Rhythmus gewaltig flang. Sein Herz schlug schneller.| grauen, schmutzigen Enden ausgebrannter Zigaretten zu= Er versuchte es in sich festzuhalten und es niederzuschreiben, fammenzulesen. Als er sich hinunterbeugte, sah er in die damit Kapellen es spielen und die Ohren der Massen es hören dunkelbraunen Augen des Soldaten, der neben ihm arbeitete. fönnten. Die Augen waren vor Wut zufammengezogen, und er sah eine Röte unter den Brauen des fnabenhaften Gesichtes. ,, Bin nicht in dies Heer gekommen, um mich von einem gottverfluchten Blödian rumfommandieren zu lassen," murmelte der. Den ganzen endlosen Nachmittag hindurch arbeitete er, fletterte die Leiter hinauf, herunter, schmierte die Barackenfenster mit dem seifigen Tuche ein. Eine irrsinnige Phrase verdrängte die Bewegung der Musik in seinem Bewußtsein: Arbeit und Rhythmus. Er mußte es immer und immer zu sich selbst sagen: Arbeit und Rhythmus. Er versuchte, das Wort aus seinem Bewußtsein zu verjagen, es in dem Rhythmus der Musik, die in ihm gewesen war, zu begraben; die staubige Langeweile, die gewaltsame Bewegung warmer Körper voller Gesten und Hoffnungen und Erwartungen, Körper, die man in steife Formen einpressen wollte wie Zinnsoldaten: all das ging unter in dem ewig wiederholten Wort: Arbeit und Rhythmus. Es begann ihm grollend in den Ohren zu flingen: Arbeit und Rhythmus ertränkte alles andere. Plötzlich aber lachte er laut auf. Es war ja ein deutsches Wort, das er sprach. Man rüstete ihn ja aus, um Männer zu töten, die so sprachen. Hätte ihm jemand das gesagt, würde er ihn töten. Sie würden jeden, töten, der diese Sprache redete. Er und alle diese Männer, deren Schritte er über das Exerzierfeld dröhnen hörte, deren Beine man alle gleich lang machte auf diesem Ererzierplag. 3. Dann arbeiteten sie meiter, schweigend. Andrews begann am oberen rechten Ende und schmierte jede Scheibe mit Seife ein. Dann fletterte er hinunter und stellte seine Es war am Sonnabend morgen. Von einem Korporal Leiter an das nächste Fenster. Manchmal begann er quch in fommandiert, einem fäbelbeinigen Italiener, der es troß der der Mitte, der Abwechslung halber. Beim Arbeiten schob Heeresdiät fertig brachte, immer einen Knoblauchgeruch um fich plöglich ein Rhythmus durch den harten Klumpen feines fich zu verbreiten, fegten drei Soldaten in blauen Kitteln die Bewußtseins und machte ihn weich und flüssig. Es drückte Blätter in der Straße zwischen den Baraden zusammen. fich in diesem Rhythmus die weite, staubige Trägheit aus," Kerls, ihr seid faul wie die Schweine... in fünfund die Soldaten, die reihenweise auf dem Ererzierplay in zwanzig Minuten ist Inspektion hier," sagte der Korporal strammer Haltung warteten, das monotone Stampfen gleich- immer wieder. mäßig schreitender Füße, der aus den Bataillonen aufsteigende Staub, die über den Ererzierplay gingen. Er fühlte, wie der Rhythmus seinen ganzen Körper erfüllte, von seinen wunden Händen bis zu seinen vom Hin und Hermarschieren er müdeten Beinen. Sein Bewußtsein begann, ohne daß er es eigentlich beabsichtigte, aus Gewohnheit das Thema auszuarbeiten, Er hörte schon ein ungeheures Orchester, aus dem Die Soldaten arbeiteten weiter wie die Hunde und gaben nicht acht auf das, was er gesagt hatte. Ihr fümmert euch ja gar nicht um das, was ich euch fage! Ich bekomme einen furchtbaren Krach, nicht ihr. Bitte, becilt euch! Sebt mal schnell diese verfluchten Zigarettenstummel, die hier rumliegen, auf!" Andrews verzog das Gesicht und begann die kleinen, I Ist ja ganz gleichgültig, wer dich rumfommandiert. Rumkommandiert wird man doch," sagte Andrews. Boher tommst du denn?" ,, D, ich fomme aus New York. Meine Leute wohnen in Virginia," fagte Andrews. Ich bin aus Indiania... Mach, daß du arbeitest. Der blöde Bastard kommt dort um das Gebäude herum." " Hebt sie doch nicht so auf! Kehrt sie aus!" rief der Korporal. Andrews und der Junge aus Indiania gingen mit einem Besen und einer Schaufel herum und sammelten ausgefaute Tabakstücke, Zigarettenenden und fettige Papierfetzen auf. " Wie heißt du? Ich heiße Chrisfield. Man nennt mich immer Chris. Ich heiße Andrews, John Andrews." Mein Alter hatte einen Arbeiter namens Andy. Wurde frank und starb vorigen Sommer. Wie lange glaubst du wohl, wird es dauern, bis wir hinübergeschickt werden?" Weiß nicht.". " Ich möchte schon das Land da drüben sehen." Wirklich?" " Du denn nicht? ,, Aber natürlich." Was steht ihr Kerls hier rum? Macht schnell und leert die Aschenkästen aus!" rief der Sergeant und watschelte mit feinen Säbelbeinen umher. Er schaute immer die Barackenreihe hinunter und murmelte:" S'st 3eit für die Inspektion jetzt. Berflucht... Diese Zeit will gar nicht vorübergehen." Plötzlich erstarrte seine Miene in einem Ausdruck friechender Unbeweglichkeit. Er brachte seine Hand an den Schirm seiner Kopfbedeckung. Eine Gruppe Offiziere schritt an ihm vorbei in das nächste Gebäude. John Andrews, der gerade seine Abfalleimer ausgeleert hatte, ging an die rückwärtige Tür der Barade. ( Fortfegung folgt.) floß. Das Gericht ist der Meinung, daß Klante in Sportsachen selbst blieb auch nicht lange in Haft, da fein Helfer Kaminsti ihn einer großen öffentlichen Mieterversammlung vormittags 11 Uhr im viel zu bewandert mar, um an sein Bettsystem zu glauben. Was in der Maste eines Rechtsanwalts auf raffinierte Weise Charlottenburger Volksgarten, Jungfernheide 74, gegen die hohen Alante hier von feinem System vorgetragen hat, konnte das Gericht aus dem Untersuchungsgefängnis befreite. Beide verließen Berlin. Forderungen an Betriebskosten, Umlagen und weiteren ständigen nicht überzeugen. Das System war, wie das ganze Geschäft, nur Nach einer kurzen Mittagspause wurde zunächst der Angeklagte Erhöhungen. Der Berliner Mieterverein E. B. hält auf Täuschung aufgebaut: die tommenden Einzahler sollten dafür Raminti vernonimen. Er ist nach seinen eigenen Angaben von heute vormittag 11 Uhr öffentliche Brotestversammlungen in folherhalten, die versprochenen Gewinne zur Auszahlung zu bringen. Jugend an nervös gewesen. Infolge Kriegsverlegungen fam er genden Lokalen ab: Verwaltungsbezirt II: Stadttheater AltDas war ein groß angelegtes Betrugsmanover, dem im Kriege nach Deutschland zurück und wurde kurze Zeit darauf, Moabit 47/48, Schulaula Culmstr. 15, Schulaula Pallasstr. 15; sehr viele Menschen zum Opfer gefallen find. Das Gericht nimmt im November 1916, mir Rente entlassen. Er war zu 60 Prog. Berwaltungsbezirk I: Lehrervereinshaus Alexanderplatz, Kriegeralso einen fortgesetten Betrug an. Das Kontursvergehen liegt friegsbeschädigt. Bei der Weinfirma Borchardt, bei der vereinshaus Chauffeestr. 91. barin, daß Klante nicht ordnungsmäßig Buch geführt hat und über er Weihnachten 1916 eintrai, lernte er Bernotat tennen, mäßig Aufwand trieb. Durch die Haltung der luxuriösen Autos trat ihm aber nicht näher. Später machte er sich selbständig. Einen und bie Bulegung einer Billa, die ein Millioneneinfommen voraus breiten Raum in der Bernehmung nimmt zunächst der Diebstahl in legte, wird diese Annahme erhärtet. Bei der Abmessung des Straf- der Kantener Straße in Anspruch. Kaminti fährt dann in seiner maßes hat das Gericht die Gefährlichkeit der Tat Klantes für die Aussage fort: Bernotat habe ihm seinerzeit versprochen, mit ihm Allgemeinheit erwogen. In der heutigen Zeit befinden sich viele zusammen in die Fremdenlegion zu gehen. Als sie aber miteinander Menschen in Notlage und ergreifen jede Gelegenheit, ihre Lage zu nach Köln gefahren waren, habe ihn B. ausgelacht. Von Köln aus Derbeffern. Die Gefährlichkeit liegt auch darin, daß Rlante von an- machten beide ben bekannten Abstecher nach Wiesbaden, beren zur Ausplünderung des Publikums nachgeahmt wurde. wo binnen fürzester Frist drei große Hoteleinbrüche verübt wurden. Der Staatsanwalt ertiärt, daß wegen dieses Diebstahls nicht K., sondern Bernotat angeflagt sei. Trotzdem bleibt R. bei seiner Darstellung. Die Diebstähle seien immer aus der Gelegenheit hervorgegangen, nie verabredet worden. Als der Vorsitzende darauf hinwies, daß in demselben Hotel am gleichen Tage noch ein mal eingebrochen worden sei, gesteht R. dies auch ein:" Ich war in ( Heiterkeit bei den Berteidigern, ba alle biefe Selbstbezichtigungen nicht stimmen.) Der Wiesbadener Kriminalkommissar Hansen äußerte sich dann des längeren über die Vorgänge anläßlich der Berhaftung der beiden Angeklagten. Er habe tagelang im" Nassauer Hof auf der Lauer gelegen, um die betben zu fassen. An dem fraglichen Abend war der Einbruch bereits verübt, als er im Hotel erschien. Kaminski wurde unmittelbar darauf festgenommen, Bernotat am anderen Tage. Er suchte sich durch einen Sprung aus dem Fenster zu retten und brach bei dem tollkühnen Sprung beide Beine. Der Markthallen- Kampf. Spandau- West- Hennigsdorf. Am Montag wird die Strecke landespolizeilich Spandau- West- Hennigsdorf abges Bahnhof nommen. Falls die Genehmigung zur Inbetriebnahme der Strecke erteilt werden sollte, wird noch am gleichen Tage im Anschluß an die Abnahme der Betrieb der neuen Linie 120 mit Benzol. Die Linie 120 verfehrt vom Bahnhof wagen eröffnet werden. Spandau- West über Seegefelder Straße, Potsdamer Straße, Neuen berge, Niederneuendorf bis Hennigsdorf. Die Fahrpreise betragen: Spandau- West bis Hennigsdorf 120 M., Spandau- West bis Nieders berge, Niederneuendorf bis Henningsdorf. Die Fahrpreise betragen: Spandau- West bis Henningsdorf 120 M., Spandau- West bis Niederneuendorf 90 M., Johannisstift bis Hennigsdorf 90 M., SpandauWest bis Johannisstift 60 M., Johannisstift bis Niederneuendorf 60 M., Niederneuendorf bis Hennigsdorf 60 m. Bleier in der Trinitalistiche, Charlottenburg, Karl- August- Plas, ab. Eine religiöse Feierstunde hält heute vorm. 10 Uhr Gen. Biarrer beiterbildungsschule für das Duartal Januar/ März 1923 iſt erschienen und Bezirksbildungsausschuß Groß- Berlin. Der Lehrplan der Arzum Preise von 10 M. bei den Obleuten der Streisbildungsausschüsse und im Bureau des Bezirksbildungsausschusses, Lindenstr. 3, 2. Hof, 2 r., Bimmer 8, zu haben. Heute, Sonntag, nachmittags 3%, Uhr, im großen 4. Festkonzert- 2. Serie, Saal der Philharmonie, Bernburger Straße rote Karten( Russische Mufit). Leitung: Herr Kapellmeister Brecher. Wit wirkende: Die Herren Ignaz Biegerman und Dimitri Mitropoulus, das verstärkte Philharmonische Orchester.( Die 5. Sinfonie von Tschaikowsky, das Klavierkonzert von Radmaninoff, Betruschfa von. Strawinsky). Es wird ein Zuschlag von 60 M. pro Perion erhoben. Einzelfarten zum Preise bon 120 M. find an der Kasse zu haben. Heute nachmittag 8 Uhr im Neuen Theater am 800 Anatol", vier Einafter von Schnißler. Für die Theatervorstellung am 21. Januar Rosenmontag" im Schiller- Theater wird ein Zuschlag von 20 M. pro Person erhoben. Die Notversorgung des Magistrats im Gange. Gestern( Sonnabend) abend bot die Bentralmarkthalle das feit einigen Tagen gewohnte Streitbild. Alle Stände sind geschlossen, mährend die der städtischen Verkaufsvermittler unter polizeilichem Schutz arbeiten. Die Kleinhändler stehen in Gruppen zufammen und diskutieren die Streiffrage. Am Montag soll die ges famte Händlerschaft in einer Vollversammlung einen endgültigen Beschluß über die Verkaufswiederaufnahme faffen. In der Halle 6 in der Invalidenstraße fam es gestern ebenfalls zu turbulenten Szenen. Einige Händler hatten versucht, ihre Stände zu öffnen, wurden aber von Streifenden daran gewaltsam gehindert Die Schußpolizei räumte darauf die Halle. In den Reihen der Kleinhändler' cheint sich die Bernunft immer mehr Bahn zu brechen. Ein Teil begreift jezt endlich, daß sie bisher nur als Bor Spann der Großhändlerschaft gedient haben, während ihre Ware ver Die neuen Tarifanträge der Straßenbahn. birbt und sie selber babei ihr Betriebskapital verzehren müssen. Die Direktion der Straßenbahn hat bei den zuständigen städtiDazu müssen sie mit dem Berlust der Stammkundschaft start rechnen. schen Körperschaften die Erhöhung des Straßenbahntarifs auf 120 Daß der Händlerausstand zugleich auch den Wucher fördert, erfieht Mart zum 10. Januar beantragt. Bei dem gegenwärtigen 70- Martman daraus, daß gestern für ein Pfund Naturbutter Tarif erzielt die Straßenbahn eine tägliche Durchschnittseinnahme 4000 m. gefordert wurden. Die Polizei schritt sofort ein. Wie von 53 Millionen, während die laufenden Betriebsausgaben auf wir erfahren, werden noch immer Produzenten aus der nächsten 70 millionen gestiegen sind; es bleibt also ein täglicher FehlUmgebung Berlins gehindert, ihre Ware nach Berlin zu bringen. betrag von 17 millionen. Da der lezte, auf 80 m. lauDas Magistrats gemüse, etwa 40 Waggons, gelangte im tende Antrag der Direktion der Straßenbahn von der Berkehrs- 1. Laufe des Sonnabend in verschiedenen Stadtteilen zum Verkauf. deputation abgelehnt und lediglich eine Erhöhung auf 70 M. beFür Montag erwartet man neue starte Zufuhren, so daß mit einer schlossen worden ist, muß nach Ansicht der Verkehrsverwaltung Barentnappheit nicht im entferntesten zu rechnen ist. früher als ursprünglich beabsichtigt, eine weitere Tariferhöhung 6. Areis. Areuzberg. Montag, den 8. Januar, pünktlich 7 Uhr, kurze Be burchgeführt werden. Aus diesen Gründen soll der Einzelfahrpreis Sprechung mit den Abteilungsleitern bei Reim, Urbanstr. 29. auf den Stammbahnen auf 120 m., auf den ehemaligen Borort. Reis. Charlottenburg. Montag, den 8. Januar, 8 Uhr, erweiterte Sigung im Rathaus, 8immer 1. bahnen auf 100 m., für Kinder, Schüler, Lehrlinge usw. auf 60 M., 9. Kreis. Wilmersdorf. Montag, den 8. Januar, 7% Uhr, erweiterte Kreisfür Umsteigefahrscheine auf 180 m., auf den ehemaligen Vorort- 11. Reis. Cöneberg- Friedenau. Montag, ben 8. Januar, abends 8 Uhr, vorstandssigung bei Rollath, Heidelberger Plag 1. bahnen auf 120 m. erhöht werden. bahnen auf 120 m. erhöht werden. Es ist aber faum anzunehmen, daß die Verkehrsdeputation am nächsten Montag diesen Anträgen in voller Höhe entsprechen wird. Der Magistrat hat in seiner geftrigen außerordentlichen Sigung das Angebot, das er den Gemüsehändlern am Donnerstag machte, im großen und ganzen bestätigt. Danach wird den Händlern augebilligt, daß die Erhöhung der Markthallenstandgelber für Januar von den Standinhabern auf Antrag in zwei Raten, und zwar am 15. Januar und 1. Februar, bezahlt werden fann. Die Erhöhung für die beiden folgenden Monate ist am 1. Februar und 1. März zu zahlen. Ferner hat sich der Magistrat verpflichtet, bis zum 1. April 1923 feine weitere Erhöhung der Standgelder vorzunehmen, falls nicht eine weitere Entmentung des Geldes eintritt. Prozeß Bernotat. Ein Arzt, der sich zu helfen weiß.! Groß- Berliner Parteinachrichten. Kreis. Berlin- Mitte. Montag, den 8. Januar, äußerst dringende Gizung des Borstandes mit den Abteilungsleitungen im Restaurant Bürgerheim", Alte Schönhauser Str. 28-24. Jede Abteilung muß unbedingt vertreten fein. Kreisvorstandssigung im Simmer 144 im Neuen Rathaus. 16. reis. Röpenid. Kreisvertreterversammlung am Montag, den 8. Januar, abends 7 Uhr, bei Stippekohl, Köpenick, Schönerlinder Str. 5. Borstands. mitglieder um 6 Uhr. 17. Streis. Sichtenberg. Montag, den 8. Januar, 7% Uhr, Funktionärsgung im Arbeitsami, Schreiberhauer Straße, Eingang Marttstraße. Laut Beschluß der legten Kreisvorstandssigung hat jeder Funktionär die Vorwärtsquittung für Januar mitzubringen. 20. reis. Reinickendorf. Montag, den 8. Januar, 7 Uhr, Rathaus Wittenau, Fraktionssigung. Hierzu sind die Mitglieder des erweiterten Kreisvorstandes eingeladen. Für die Funktionärinnen des Kreises Beginn um 6 Uhr. Wichtige Tagesordnung. Reis. Prenzlauer Berg. Dienstag, den 9. Januar, 7½ Uhr, engere Areisvorstandssigung mit den Abteilungsführern an der bekannten Stelle. 7. Kreis. Charlottenburg. 8eitungskommission. Dienstag, den 9. Januar, Areis. Tiergarten. Donnerstag, den 11. Januar, 7 Uhr, Elternbeiratssigung 7 Uhr, Sigung in der Spedition Gefenheimer Straße 1. 2. 3. in der Borwärtsspedition, Wilhelmshavener Str. 48. Ersagmitglieder sowie foz. Lehrer find hierzu willkommen. Kreis. Webbing. Für Schöffen und Geschworene findet eine Bortragsreihe an folgenden Donnerstagen 7% Uhr im Gigungssaal des Bezirksamts Webding, Schönstedtstr. 1, 5 Treppen, ftatt: 11., 18. und 25. Januar, 1., 8. 15. und 22. Februar fowie am 1., 8., 15., 22. und 29. März. Rosten werden nicht erhoben. Morgen, Montag, den 8. Januar: Arbeitsgemeinschaft fozialdemokratischer Lehrer und Lehrerinnen Groß- Berlins. Pünktlich 7 Uhr in der Juristischen Sprechstunde, Lindenstr. 3, Gigung. Tagesordnung: Die Schulforderung im neuen Parteiprogramm". Ref. Gen. Dr. Herring. In den Allgemeinen Deutschen Metallwerten zu Oberschöne weide verunglückte in der Nacht ein Arbeiter Otto Müller und zog sich Verbrennungen an Armen und Händen zu. Nach Anlegung von Notverbänden durch Fabrifwächter Der Lebenslauf des Angeklagte.. wurde er, wie der Betriebsrat uns mitteilt, von einem Stollgen zu Bei der Vernehmung Bernotats ergibt sich, daß er aus dem Oberschöneweider Arzt Dr. Noste( Rathausstraße) gebracht. Königserg in Preußen stammt und später in Hamburg tätig gewesen Diefer hielt ein paar Mullbinden für nötig, aber weil er sie wohl ift. Darauf ging er nach Wien und bald darauf nach Nizza. In nicht selber auf Lager hatte, schickte er den Verletzten zur ApoBerlin war er im Kaufhaus des Westens als Deforateur thefe. Unterwegs nahmen zwei zufällig vorüberkommende Meditätig. Die Anflage wird sich vor allen Dingen mit den Die bainer sich des Mannes an, und sie brachten ihn zum Wert zurüd, stahlen befaffen, die Bernotat mit feinen beiden um ihn dort regelrecht zu verbinden. Was hätte Herr Dr. Noste Helfern hier ausgeführt hat. Sie stahlen u. a. in getan, wenn der Arbeiter mit Berbrennungen nicht der Hände, Schoneberg bei dem Konsul Bio Buolma wertvolle fondern der Füße zu ihm gebracht worden wäre? Der Verunohnungseinrichtungsgegenstände, darunter fost, glüdte tonnte übrigens bei brei nach einander aufgesuchten Aerzten bare Delbilder, im Balasthotel einem Raufmann Stiel eine feine Hilfe finden, weil feiner Antwort gab. Leibet Oberschöne Raffette mit wertvollen Schmudgegenständen, in iesbaden weide fo fehr Mangel an Aerzten, daß die vorhandenen mit Arbeit entwendeten sie einem Kaufmann Spann aus seinem Hotelzimmer überlastet sind? außer einem Belzmantel den Reisetoffer mit Inhalt, bei dem Ingenieur Weber in der Xantener Straße entwendeten fie 1. Abt. 7 Uhr Funktionärtonferenz beim Genoffen Dietrich, Linienstr. 122. einen Silbertasten mit Inhalt, und in Wiesbaden erbeutete Die Gruppen der Arbeitsgemeinschaft der Mieter 4. bt. 7% Uhr allgemeine Funktionärversammlung im Lokal Hermann Bernotat bei verschiedenen Hoteleinbrüchen außer Schmucksachen Groß- Berlins, zum Gau gehörig, veranstalten Heute, Sonn- 8. Abt. 7 Uhr Bezirksführersizung bei Wiemers, Bülowstr. 58. Schwark, Blantenfeldestr. 10. auch fremde Baluten von beträchtlichem Wert. Bernotat hatte bei tag, vormittags 8% Uhr, folgende Demonstrationsversammlungen: einem Einbruch das Bech, von einem Dienstmädchen erfannt zu wer- Gruppen Friedrichshain, Senefelder Blaz und ben, das bei ihm, als er einen Spielflub in Swinemünde hatte, in Warschau: im Theatersaal der Schweizer- Gartens; Gruppe Stellung gewesen war. So gelang es der Polizei, Bernotat zu faffen, Rönigstor im Böhmischen Brauhaus, Landsberger Allee; 12. abt. 7% Uhr Funktionärsigung bei Schmidt, Wiclefstr. 17. und es wurden gegen ihn Strafatten angelegt. Merfwürdiger Gruppe Biehhof: Schulaula und Turnhalle Samariberstr. 20; 15. bt. 7½ Uhr Funktionärsigung bei Anderson, Stralsunder Str. 19. weise verschwanden diese Atten, ebenso die Pa Gruppe Weißensee: Gemeindeturnhalle, Weißenfee, Pistorius- 17. bt. 7 Uhr Vorstandssitzung bei Nitschte, Triftstr. 6. Die Borstandsmit 16. 6t. 7 Uhr bei Krüger, Suffitenstr. 34, Gigung fämtlicher Funktionäre. piere, in denen die Borstrafen des Berbrechers entstraße. Es soll Stellung genommen werden gegen die Forderungen glieder und Stellvertreter müssen erscheinen. halten waren, auf rätselhafte Weise aus den Räumen der Staats- der Bermieter, gegen die vom Magistrat beliebten Jeweilssäge und 18. bt. 7 Uhr Konferens sämtlicher Funktionäre in der Schule Wiesen-, Ede anwaltschaft. Wegen dieser Angelegenheit, in die zahlreiche Beamte gegen die Richtbeachtung der Mieterschaftsvertretung. verwickelt sind, schwebt noch ein besonderes Berfahren. Bernotat Mieterverein Charlottenburg demonstriert heute in 19. t. 7 the Abteilungskonferens in der Grauen Schule, Gotenburger Str. L. # Die heutigen Mieter- Proteftversammlungen. Ausverkauf Beginn 2. Januar Stoffen der InventurBestände Der Achtung, Ronsumgenossenschaftsratsmitglieder. 6 Uhr im Gewerkschaftshaus Ge noffenfchaftsratsversammlung. Erscheinen aller VSPD.- Genossenschaftsrats. mitglieder Pflicht. Mittwoch, den 10. Januar, 7½ Uhr, Mitgliederversammlung in der Schulaula Ballas. ftraße 15, Vortrag des Genossen Dailyk über: Das Reichsmietengefeg". Die Bezirksführer werden gebeten, hierzu einzuladen. Die Stadt- und Bezirksverordneten sind zu dieser Bersammlung willkommen. Pantstraße. Der Abteilungsvorstand sowie sämtliche Funktionäre müssen erscheinen. Baer Sohn St Alleinige Verkaufsstelle: Chausseestraße 29-30 Uister aus grau melierten und dunkelfarbigen halten, 2900| Sport-, Geh-, Reise-, Fahr- und Wirtschaftspelze| Feldgraue Litewken Ulster in branner Farbe, gediegene Qualität Mk. 7800, 4600, Formen, Nerzmurmelfütterung mit Walabykragen Mk. Akt.Ges. Ende 13. Januar Mk. 10 000, aus richtigem Militärstoff, gefüttert 8000 Mk. 19500 12.900 Sportpelze mit melierten Homespunstoffbezügen, fesche moderne 150 000 Blaue Litewken mit Serge gefüttert Opossumseitenfutter mit Walabykragen... Mk. 170 000 Hausjoppen 19500 Schlüpfer u. Raglan schönsten Dessins Mk. 29000, 24 500, eleganter Art und Ausführung, in den Paletot aus marengo und schwarzem Cheviot und Eskimo 19200 Mk. 26500 aus meliertem Cheviot und Homespun usw. in guter mod. Verarbeitg. Mk. 24600, 19500 13100 Anzüge f. Herren Lodenmäntel aus gutem Strichloden in vielen Farben v. Fassons 15000 Pelerinen aus wetterfestem Lodensto Feldgraue Mäntel, sehr strapazierfähig WinterJoppen Mk. 22000, 18 500, Mk. 18000, 12000 M. 14000 Mk. 16500. 10000, 6000 M. 3750 6000 aus gutem Lodenstoff mit schwerem Futter Buckskinhosen, praktisch im Tragen.... Hosen, aus gestreiftem Satin u. Kammgarn Mk. 12000, 9000, 8000, Buckskinhosen, schwere Winterware....... Militarhosen, schwarz, sehr beliebt Mk. 9500 Naturfarbige Schmaschenfutter mit Opossumschweifkragen in aus Flausch- und glatten Stoffen mit Verschurung 9800 eleganter Ausführung mit Rückengurt u. Tallenschluß Mx. 245 000 Kapokwesien, schwer gefüttert Einze ne Modelle in verschiedenen Pelzfülferungen, wie Opossum, Katze u. dergl, bedeutend unter Preis. Mk. 18 000, 16000, 14000, Mk. 800, in geschmackvollen Fassons und Farben 350 Jünglingsschlüpfer Mk. 25000, 21 000, 19000, 14500 Burschenschlüpfer verschiedener Art u. Ausführung. Gr. 7-12 9000 ..... 6500 185 000 Knabenmäntel, Mustern u. guten Qualitäten Mk. 14000, 9000, Gehpelze schwarz Tuch und marengo Stoffberilgen. 1. Nutriastückenfutter mit Sealkaninkragen 2. Schmaschenfutter mit Sealelektrickragen. 3. Naturwalabyfutter mit Sealkaninkragen. erstklassiger Ausführung. . Mk Mk. 210 000 Mk. 225 000 4. Sealkaninstückenfutter mit Sealelektric- Rollschalkragen in 275 000 Sealelektric- Plattenfutter mit Rollschalkragen, prime er 425 000 VerMk. 450 000 Bisamkopffutter mit Sealelektric- Rollschalkragen Mk. Großes Lager in den edelsten Pelzsorten, wie Bisamrücken mit virginischem und Sealotterkragen zu bedeutend herab. gesetzten Preisen, fertig am Lager. Mk. 18 000, 14 000, 11000. Ulster, Schlüpfer, Pyjacks, Gr. 1-6, in schönen Mk. Mk. • Damenjumper, eine Wolle, Handarbeit, in elegantester 9250 rang Sweater, wolle, gute Qualität, Gr. 40. Barchentdecken, grau, 140-190 Barchentlaken Aus Mk. Mk. 450 Mk 1900 2200 210 000 11800 Reise und Fahrpelze, Doubelberge in schwarzen und grauen Farben, mit Lammfell 170 000 fütterung und Lammfellkragen Lammfell- Fütterung mit Opossumschweifkragen Posterrecheshose, außergewöhnlich preiswert. Ein großer 29 500 Relsepelz emelterung und Walang mit Walabyfütterung 325 000 Manchester- Sport- Anzüge mit Verkauf rationiert! Mk. 36 000, Walabykragen. Große Auswahl In verschiedenen Pelzlütterungen Wirtschaftspelze bezige in verschiedenen Arten mit 16 200 Kaninfütterungen ... Mk. 27500, 140-190, weiß, mit roter oder blauer Kante Mk 3500. V, Homespun- Doubelmäntel 30000, Gummimantel Serie V, Covercoat u. and. guie Gewebe m. pr. Gummierung 25000, Serie III, Eleg. Satinmäntel m. sehr gut. Gummierung 22000, Serie II, sehr haifb. Cöpermantel m. guter 16 500 Gummierg. 19500, Serie 1, Nesselmäntel m. gut. Gummierg. Mk. Angebote freibleibend! 20. b. 7 Uhr bei Fritsch, Drontheimer Str. 4, Funktionärkonferenz. 21. Abt. 7% Uhr allgemeine Funktionärsigung bei Fuchs, Weddingstr. 5. 22. 2bt. 7% Uhr Sigung der Parteifunktionäre bei Sönisch. 23. Abt. 7% Uhr Funktionärsigung bei Grunewald, Kameruner Str. 19. 24. Abt. 7 Uhr Funktionärsigung im Restaurant Schleiff, Bins, Ede Christ burger Straße. 25. Abt. 7 Uhr Sigung sämtlicher Funktionäre in der Oberrealschule Basteurftraße 44-46, Klassenzimmer Sof parterre rechts. 81. bt. T½ Uhr Funktionärsigung bei Goldschmidt, Stolpische Straße 36. Stellungnahme zur Neuwahl der Abteilungsleitung. 40. Abt. 7 Uhr Gigung aller Bezirksführer, Betriebsvertrauensleute und Elternbeiräte bei A. Reufner, Sagelberger Straße 20a. Erscheinen unbedingt erforderlich. 41. Abt. 8 Uhr Sigung fämtlicher Funktionäre bei Schult, Mariendorfer Str. 5. 42. Abt. 7 Uhr bei Höhlfe, Bergmannstr. 69, Funktionärtonferenz. Tages ordnung: Neuwahl des Abteilungsvorstandes. ftraße. wie Funktionäre bei Geißler, Staliger Str. 59. bei Lug, Ufnaustr. 1. Straße. Wirtschaft Ein schlechter Jahresanfang. erhöhte fich der Preisspiegel der Großhandelswaren, an dieser Inderziffer gemessen, um 4,2 Proz. Im Durchschnitt des Dezember 1922 find die Preise im Großhandel um 30,3 Proz. gegenüber dem Novemberdurchschnitt gestiegen. Der Dezemberdurchschnitt be trug 1726,20 gegenüber 1324,64 als Movemberdurchschnitt. Der Großhandeisinter der Frantfurter 3eitung" ist Der Fehlschlag der Pariser Berhandlungen von Anfang Dezember auf Anfang Januar bon 167 412 auf hat auf die Marf feinen übermäßig großen Einfluß ausgeübt. 3war 205417 gestiegen. Danach haben also die Großhandelspreise sogar hat sich ihr Wert am Weltmarkt erneut vermindert. Der Dollar, das 2000 fache des Borkriegsstandes überschritten! der vor Weihnachten sich unter 7000 hielt und mit einem Kurs von 7350 das alte Jahr abschloß, ist in der ersten Woche des neuen Bon den Produktenmärkten. Jahres bereits wieder auf den Stand von 8700 geflettert und be43. Abt. 7½ Uhr Bezirksführersigung bei Menzel, Mühlenhoff, Ede Grimm. endete sie mit einem Kurs von 8540. Diese Berteuerung der werden immer einen Grund zu einer Preiserhöhung finden. Wen Die Mart fann steigen, die Mart fann fallen, die Landwirt 45. Abt. Pünktlich 7 Uhr Sigung fämtlicher Funktionäre in der Oberklaffe der fremden Zahlungsmittel reicht aus, um die wichtigsten Auslands- nicht fachliche Gründe vorliegen, so find sie gewöhnlich mit der Et Forster- Schule. Mitgliederlisten und tartothet mitbringen. 46. bt. 7 Uhr Sigung der Abteilungsleitung, Bezirksführer und Raffierer fo- lebensmittel und die Preise am freien Getreidemarkt in die Höhe tlärung bei der Hand, daß die Getreidepreffe noch lange nicht d zu treiben und auch einige besonders geschäftstüchtige" Industrien Höhe der anderen Lebensmittel erreicht hätten und daß sie doc 48. Abt. 7% Uhr bei Keller, Fürstenstr. 1, Funktionärtonferenz. 53. bt. Charlottenburg. 7% Uhr Gigung des erweiterten Abteilungsvorstandes zu Preisherauffehungen zu veranlassen; im Verhältnis zu der Mark- gezwungen wären, einen Teil ihres Getreides im Umlageverfahren verschlechterung bei ähnlichen früheren außenpolitischen Krisen aber unter den Gestehungskosten abzugeben; fie müßten also durch der 85. Edt Neue orage. 7 Uhr erweiterte Borstandsfizung bei Hansen, Borussia-, ist sie gering. Offenbar steht die internationale Spekulation unter Breis für das freie Getreide entschädigt werden. Augenblicklid Neukölln. 89. Abt. 7% Uhr Vorstands und Funktionärsigung bei Stahl, dem Eindruck der Tatsache, daß die Drohungen Poincarés diesmal teuerung und die gesteigerten Frachten als Grund für die wird denn die Erörterung über die bevorstehende Kohlenver. Sanderstr. 11. 90. Abt. 7 Uhr Anaben- Mittelschule Donaustr. 120. Sigung fämtlicher Funktionäre. 93. Abt. 7½ Uhr allgemeine Funktionärverfamm zum erstenmal in bewußtem Gegensatz zu den Auffaffungen Eng- höheren Breisnormierungen angeführt. Man muß den Landwirter lung im Lokal Günzel, Marefch, Ede Schubomastraße. Neben ben Be lands und Ameritas erfolgen. Die Erfüllungspolitik des früheren einiger Gegenden, besonders solcher, die Weizen anbauen un airtsführern und Kaffierern haben auch die Gruppenführer und die Bei Kabinetts Birth hat eben den Erfolg gezeitigt, daß wenigftens ein Roggen beziehen müssen, das Zugeständnis machen, daß sie unter tungstommiffionsmitglieder der Bezirke zu erscheinen. 98. bt. 7½ Uhr Funktionärsigung bei Berthold, Aranoldstr. 1. Abrechnung der Bezirts. Teil der Entente, und zwar der zahlungskräftige Teil, der zugleich hinzurechnung der Transportkosten den Roggen teurer eintaufer 103. Abt. Oberschöneweibe. 7% Uhr pünktlich im Konferenzzimmer der Kott. Gläubiger der übrigen Entente ist, sich von der Leistungsunfähigkeit müssen, als sie den Beizen abgeben. Das hat zur Folge, daß b meyer- Schule, Eingang frischenstraße. Borstandssigung mit sämtlichen Deutschlands überzeugt hat und eine Politik des Ausgleichs sucht. Landwirtschaft dieser Gegenden, die sonst Roggen zur Abgabe an di 107. Abt. Alt- Glienice. In der Wohnung des Genossen Billmann um 7½ Uhr Es wäre verfrüht, zu hoffen, daß diese neue Gruppierung der Reichsgetreideftelle einfaufte, von diesen Einfäufen absieht und stat Funktionärsikung. Einladungen zum zahlabend werden bort ausgegeben. Mächte Frankreich veranlassen wird, von dem Versuch einer Durch deffen eigen zur Ablieferung bringt. Am freien Markt wurde Weizen von Süddeutschland au 125. Abt. Weißenfee. 7% Uhr im Gigungssaal bes Rathauses, Albertinenführung seines rigorosen, auf Eingriffen in die politische und wirt begehrt. Die Berliner Mühlenindustrie war ziemlich zurückhaltend schaftliche Hoheit des Reiches abzielenden Pfänderpolitik abzustehen. Dagegen trat die Provinzmüllerei els Käufer auf. Auch im Aber selbst wenn der Versuch eintreten sollte, geschieht er diesmal Roggen gefchäft war es verhältnismäßig still. Es waren einzig im Zeichen eines Konfliktes Frankreichs mit seinen Gläubigern und und allein Deckungsfäufe auf Grund von Ware, die an die Reichsist schon deshalb zur Aussichtslosigkeit verurteilt. Bleiben getreideftelle abgegeben war, zu verzeichnen. Auch die Reichsalso schwere wirtschaftliche Erschütterungen von der Außenpolitik her getreidestelle selbst soll mit Kausbegehr am Markt gewesen sein. immer noch zu befürchten, so ist es doch feineswegs zu verwundern, Ebenso luftlos war das Geschäft am Gerstenmarkt. Die Brauer deß die übliche Markpanit ausgeblieben ist und daß statt dessen der sind für den Tagesbedarf eingedeckt und sind mit Räufen auf lange Kurs des französischen Frank wieder einmal ins Schwanken ge- zeitweise nur etwas Raufneigung aus dem Westen zu melden ist. Sicht sehr zurückhaltend. Aehnlich lag das Geschäft in Hafer, we bracht worden ist. Noch sind seine Kursverlufte gering. Aber es Mais wurde in stärkerem Maße gekauft, und zwar deswegen, gehört wirklich wenig Prophetengabe dazu, um vorauszusehen, daß weil der per Schiff transportierte Mais billigere Transportfoſten Frankreich über furz oder lang den Weg Deutsch- Defterreichs und hat, folange die Binnenschiffahrt offen ist, als die anderen GetreideDeutschlands gehen muß, wenn es auf die internationale Zusammen- arten, die auf der teuren Eisenbahn versandt werden. arbeit an der Ueberwindung der Kriegsfolgen verzichtet und statt fauften sehr wenig Mais. Das Brennrecht für Kartoffeln ist vom beffen mit Gewaltmaßnahmen gegen Deutschland, die niemals die Reichsernährungsministerium von 20 auf 60 Proz. erhöht worden, d. h. der sechzigste Teil des eingeschränkten Brennrechts fann für erwarteten Erträge bringen fönnen, sein Staatsdefizit decken will. Herstellung von Spiritus aus Kartoffeln verwandt werden und wird wohl jetzt die Kartoffel an Stelle des Maises von den Brennereien als Rohmaterial verwandt werden. filhrer. Funktionären. 124. bt. Mahlsdorf. 8 Uhr bei Anders, Bahnhofstraße, Funktionärsigung. frraße, Funktionärversammlung. Inngsozialisten. Arbeitsgemeinschaft über Wiederaufbaufragen. 7½ Uhr im Raum der Wertfreunde, Magdeburger Straße 7. Thema: Deutschland innerhalb der Weltwirtschaft vor und nach dem Kriege". Frauenveranstaltungen am Montag, den 8. Januar: findes". Ref. Gen. Dr. Feilchenfefb. Hofmann. 7. Abt. 7½ Uhr bei Dahms, Schlegelftr. 9. Thema:„ Die Pflege bes Alein68. Abt. Salenjce. 7% Uhr bei Gös, Kurfürstendamm 92, 3 Treppen, Bor lesung:„ Sozialistische Gedichte und Novellen" durch Schauspieler Ernst 84. bt. Santwig. 7% Uhr im Lehrerzimmer der 1. Gemeindeschule, SchulStraße. Thema: Rinderfreunde und Jugendpflege". Ref. Frau Dr. Roeder. Uebermorgen, Dienstag, den 9. Januar: Vollzähliges Erscheinen Pflicht. 58. Abt. Charlottenburg. 7½ Uhr Funktionärsigung bei Schmidt, Rankestr. 30. 118. Abt. Lichtenberg. 7% Uhr Funktionärversammlung bei Rothe, Frankfurter Banten! Alle fozialdemokratischen Bankangestellten treffen sich am Dienstag 7 Uhr abends im Brandenburger Reller", Mittelstr. 29. Thema: August Bebel". Ref. Gen. Dr. Schütte. Diskussion. Verschiedenes. Allee, Ecke Gudrunstraße. 11 Frauenveranstaltungen am Dienstag, den 9. Januar: 95. Abt. Neukölln. 7 Uhr im Klassenzimmer der Schule Leffingstraße. Thema: ,, Die Frau und der Sozialismus". Ref. Gen. Kurt Riezmann. Brenner Auch das Mehlgeschäft war sehr still. Hier hängt es damit zusammen, daß die Kaufleute noch frühere Abschlüsse haben, die sie abnehmen müffen. Diese erfordern große Kapitalien, so daß für Mehlpreise im Jahre 1922 ergibt sich folgendes Bild: neue Käufe feine Kapitalien vorhanden sind. Für die Getreide- und Weizen. Mais Mitte 2. Oft. 22 Juni 1914 2. Jan. 22 1. Juli 22 94% 2 Berlin( in Mark für 50 kg) Weizen Roggen Sommergerfte. Sater. Mais 29. Des. 22 120,25 132, 123, 138.50 9.7,25 26,50 63, 76,50 864 10,50 376-382 920-936 3450-3500 15600-15400 8,70 300-806 650-663 3100-3150 14000-14100 8,25 356-370 780-805 8150-3450 12500-13500 288-288 685-705 3450-3525 281-282 668-670 3500-3550 930-1075 2325-2450 9550-10200 730-810 1675-1800 8000-8600 38000-42000 871/4 13400-13700 15600-15800 41000-46000 100 kg Weizenmehl 100 kg Roggenmehl. 22,80 Inzwischen zogen Jedenfalls ist jetzt von der Besserung der Mart, die irrtümlich als ein Erfolg des Kabinetts Cuno von den Bürgerlichen gebührend gefeiert wurde, nicht mehr viel zu spüren. Im Inland drängen die Breise weiter nach oben. Neue riefige Mengen Papiergeldes sind im letzten Jahre in den deutschen Wirtschaftskörper hineingepumpt worden und wirken auf die Preise ein. Nach dem jezt vorliegenden 58. Abt, Charlottenburg. Am Mittwoch, den 10. Januar, Abeilungsversamm. Ausweis der Reichsbant betrug der Banknotenumlauf am lung Pestalozziftr. 40, 15. Gemeindeschule. Thema: Die Steuervorlagen". Eichwalbe. Mitgliederversammlung am 10. Januar, abends 7% Uhr, Schule Jahresende 1280 milliarden Mort, mehr als 1½ Billionen gegen Bahnhofstraße. Ref. Gen. Fleischmann. Thema: Die Pariser Berhand- nur 113,6 Milliarden am Ende des Jahres 1921, er hat sich also auf New York( in Cents pro Bushel) Iungen". Rieberlehme. Mitgliederversammlung am 10. Januar, abends 7 Uhr, bei das Elffache erhöht. In ähnlichem Verhältnis, nämlich von 132 791/4 Uerte. Ref. Gen. Emil Klodt, M. d. 2. Thema: Die Parifer Berhand- auf 1181,5 milliarden Mart ist auch der Barrat der Reichsbank an lungen". 14. Abt. Laut Beschluß der Funktionärtonferens findet am 17. Januar ein Reichsschahanweisungen, die vom Kapitalmarkt nicht aufgenommen Extrazablabend statt. Die Bezirksführer werden ersucht, hierau einzulaben. werden, angewachsen. Die fortgeschte Ausgabe von Papiergeld und Die Abteilungsversammlung findet am 31. Januar statt. die anhaltende Schuldenwirtschaft des Reiches laffen den inneren Markt auch dann nicht zur Ruhe tommen, wenn die Baluta zeitweilig günstiger steht. So schreitet die Teuerung unaufhaltsam weiter fort, während das Unternehmertum den berechtigten Lohnforderungen einen verstärkten Widerstand entgegensetzt. Infolge der Schwächung der Rauftraft stockt aber der Absatz im Inland, und die lange erwartete Rrise schien unvermeidlich. Durch die neue Verfchlechterung der Mark ist freilich wieder eine gewisse Anregung für den Export gegeben, der aber deshalb nicht genügend ausgenüßt werben wird, weil die Inlandspreise auf vielen Gebieten über die Weltmarktpreise hinausgegangen sind und die Industrie teine Miene macht, den Preisabbau einzuleiten. Im Gegenteil versucht der Rohlenbergbau es weiter mit seinem alten Rezept, die Lohnforde. rungen der Bergarbeiter durch Preiserhöhungen auf die Ber braucher abzuwälzen. Der Arbeitsmartt aber meist bereits Störungen auf. So ist die wirtschaftliche Lage am Jahresbeginn verworrener als je, und erst die nächsten Tage mit ihren wichtigen außenpolitischen Entscheidungen werden zeigen, wohin der Kurs geht. Jugendveranstaltungen. Verein Sozialistische Arbeiterjugend Groß- Berlin. Heute, Sonntag, den 7. Januar: Eintritt frei. 5. Areis. 6 Uhr Neujahrsfeier im Jugendheim Große Frankfurter Str. 16. 17. Kreis. 7 Uhr Basifiſtiſcher Abend im Jugendheim, Lichtenberg, Bart. aue 10. Borlesungen. Bortrag: ,, Weltfriedenstongres im Saag". Rezitationen. Morgen, Montag, den 8. Januar: Stralaner Biertel. Eine Richard Wagner- Einführung findet abends 7 Uhr im Jahn- Realgymnasium, Lichtenberg, Marktstr. 2, statt. Untoftenbeitrag 15 M. Am Dienstag, den 9. Januar, veranstaltet bas Jugendamt Reukölln in ber Aula ber Bobbin- Schule einen Rino- Abend. 8ne Aufführung gelangt:„ Der erste Kreuzzug" nebst Beiprogramm. Karten zum Preise von 20 M. für Jugend liche und 50. für Erwachsene find am Saaleingang zu haben. Achtung, Charlottenburg. Am Dienstag, den 9. Januar, außerordentliche Mitgliederversammlung. Tagesordnung: Stellungnahme zu den legten Bor tommnissen". Am Sonntag, den 14. Januar, finbet im Neuen Theater am 800 eine Aufführung von Schniglers Anatol" statt. Preissteigerung im Großhandel. Für die Woche vom Sonnabend, den 30. Dezember v. I., bis Freitag, den 5 Januar d. J., betrug der Großhandelsinder ber Industrie und Handelszeitung" 1798,44, d. 5. die zugrunde gelegten 44 Waren im Großhandel haben durchschnitt. lich das 1798fache ihres Preisstandes zu Ende 1913 ( gleich 1) erreicht, so daß damit die Inlandskauftraft der Mart, am 8. b. al., im Solal Baber, Giegfriebjir. 202, und am Dienstag, den 9. 3a- Großhandelspreisniveau gemessen, nur noch 1788 ihres Borkriegs wertes besaß Der Devisenverteuerung zum Teil folgend, Vorträge, Vereine und Versammlungen. Lichtenberg. Eine Mieterausschußverfammlung findet Montag, den nuar, im Bolal Kupfch. Tasdorfer Straße, statt. weiter on. die Preise mit dem Ginfen der Mart Hiernach hat die höchste Steigerung der Maispreis erfahren, der gegenüber Mitte Juni 1914 um ungefähr das 2160fache gestiegen ist. Wesentlich hat hierzu die Verwendung des Maifes für Brennzwede beigetragen. Es folgt Roggenmehl mit einer Steigerung um das 1750fache, während sich die übrigen Steige. rungen in den Grenzen des 1550 bis 1650fachen halten. 2. H. Die erfte Juternationale Meffe in Köln wird vom 6. bis 12. Mai d. 3. stattfinden. Revision der Eisenbahntarife. Die neuen Eisenbahntariserhöhungen brachten eine Flut von Klagen und Beschwerden. Es ist deshalb vom Reichsverkehrsministerium, wie die P. B. N. melden, für den 10. Januar eine Konferenz des Reichseifenbahnrates angeiegt worden, die sich mit den laut gewordenen Wünschen und Anregungen beschäftigen soll. Die Frage der Tarifierung und Detarisierung ist als erster Bunft auf die Tagesordnung gefeßt. Die Frage der Ausnahmetarife für Nahrungsmittel, werden. Ein Entgegenkommen der maßgebenden Stellen soll jedoch vor allem für Kartoffeln, soll nochmals besonders genau geprüft Etat der Reichseisenbahn nicht gefährdet wird. nur soweit geben, als die jest mühsam hergestellte Balance im Wetter bis Montag mittag. Ziemlich milb, zeitweise aufflarend, jedoch überwiegend bewölkt; im Nordosten leichte Regenfälle, sonst meist troden bei schwachen westlichen Winden. Die billigen Preise Rest- und sprechen für sich, Einzelpaar Woche" daher der große Verkaufs- Erfolg! Der Verkauf dauert in bisheriger Weise fort! Leiser 412 Der Sonderverkauf von Kleidern, Blusen, Jumpern usw. beginnt Montag früh um 9 Uhr Unmöglich Leopold Gadiel war es, Königstr. 22-26. 1 Treppe Anderung u. Zusendung ausgeschlossen! alle meine werten Kunden vergangene Woche nach Wunsch bedienen zu können. Ich gebe daher hiermit nochmals Gelegenheit in meinem großen welcher Inventur- Ausverkauf 2. bis 13.d d. Mts. hochwertige Waren nur vom währt, Verkauf nur soweit Vorrat. Bildschöne seidene Trikot- Kleider 25000.- 28000.Reinseidene elegante KaschmirKleider 45000 Reinwollene bestickte TrikotKostüme, blaue, reinwollene, aut Futte, Kleider 25000.Wollene Kleider 35 000.- 32000.Winter- Mäntel, weiche, mollige 9880.Cheviot bestickt 18000.18000.22000.Kammgarn 22 000- 25 000.Voile- Kleider farbige, gemusterte 11780.Moderne Frotté- Kleider 9975.15 880 u. Strickjacken, reinwollene, viele Farben gute Qualitäten 6500.- 7500.- 9000.Reinwollene, handgestrickte Jumper Regenmäntel 18000.- 15000.Kleiderröcke, fesche, Ku reinwollene, blaue 7500.erstaunlich billig einzukaufen. Elegante Damen- Wäsche: Nachthemden Mako- Batist 4500.- 3500.Taghemden Beinkleider 2100.- 1900.1900.- 1700.Gestickte Damen- Wäsche! Nachthemden 3500.- 2500.viele Farben 7500.- 9500.unstseidene Jumper 5500.- 7000.Reinwoll. gestrickte Jumper 6950Frotte- Bademäntel tür Herren u. Damen, vorzügl. Qualität 8500.- 9500.- 12750.Taghemden 1575.- 1975.Beinkleider 1575.- 1975.Kein Verkauf an elegante, gute Jungmädchen- Kleider in Weiße Voile- Blusen, legalitat gestrickte, 100 bis 115 lang 8500.- 9500Landsberger Strasse 85, 86, 87. Hermann Engel Grosser Saison- Ausverkauf vom 2. bis 15. Januar zu ganz besonders herabgesetzten Preisen! In diesem Saison- Ausverkauf bietet sich Ihnen eina ganz selten günstige Gelegenhelt in allen Abteilungen meines Hauses ganz bedeutend unter meinen bisherigen, bekanntlich schon sehr billigen Preisen einzukaufen. Herrliche Pelzmäntel, Pelzschals, Pelzkragen aus Seal- Bisam, Seal- Electric, Skunks- Kanin, Persianer, Nutria, Biberette, Nerzmurmel, Fohlen, Wildkatze, Seehund, Slinks, Skunks, Amerik. Opossum, Echte Weißfüchse, Naturfüchse, Wölfe, Sibirische Ottern für Pelzkragen. Prima Seal- Electric- Mäntel 120 cm lang mit großem Schalkragen... 395 000 Große Mode: Seehundjacken mit Zobel- Wolf- Bes. 268 000 Nerz- Murmel Mäntel 120 cm lang in versch. feschen Formen.. 545 000 Nerz- Murmel Jacken. O 498 000 Skunks- Kanin- Mäntel 120 cm lang..149000. Skunks- Kanin- Jacken 108 000 . 110 000 Fohlen Jacken mit Silber- Schakal, 306 000 Grane Slinks- Jacken Hochschicke Winter- Konfektion In Mäntein, Jackenkleidern, Kleidern, Morgenröcken, Blusen, Kleiderröcken Imitierte Katzenjacken, gauz gefüttert 14500 11500 Schwere schwarze Matiassée- Wintermäntel 9950 Winterulster, Donegal, Raglanform. 7200 Schöne Winterflauschmäntel, dunkel- und hellfarbig 19 500 10 500 14 500 9800 Dunkelblaue Cheviot- Jackenkleider, ganz gefütt. 29 500 Reinwollene Nachmittagskleider, eleg. neue Formen, alle Farben, mit Tressen und Stickereien verziert 12 000 9900 8900 Eleg. Seldenkleider, in all. licht. a. dunkl. Farb. 18 500 Wintermorgenröcke 7900 Praktische farbige Kleiderröcke 2950 2350 1950 Dunkelblaue Kleiderröcke, reine Wolle 9500 7800 6900 Brautleute, junge Ehepaare, sparsame Hausfrauen, Hotelbesitzer, Speisehausbesitzer, Pensionate Fachten Sie auf folgende Angebote: Leibwäsche, Bettwäsche, Tischtücher, Servietten, Handtücher, Wischtücher, Poliertücher, Spültücher, Taschentücher, Hemdenstoffe, Madapolame, Renforcé, Makotuch, Inlette, Drells, Damaste, Dimitis, Lakenstoffe, Leinen, Stickereien, Klöppelspitzen, Filetspitzen, Trikotagen, Strümpfe, Korsette, Herren Oberhemden, Hosenträger, Krawatten. Damen- Nachthemden mit Stickerei, n. Valenciennes 3350: Damen- Beinkleider, offen u. geschlossen 2225.Damen- Taghemden m. Stickerei aus gutem Renforce 1450.ON 650.- 770.Gerstenkorn- Handtücher in grau und weiß Damast- und Jacquard- Handtücher in prima Qualität und schönen Mustern, 2550.- 2175.- 1950.- Weiße u. farbige Servietten 65/85 790.Prinzeßröcke mit reicher Stickerei 5500-4275.Damen- Reformhosen 2850.- 2250.Gofütterte Damenschlüpfer 2250.Reinwollene Damenstrümpfe 69.50 Gelbe Pollertücher Bettlaken, Bettgarnituren in weiß und weiß gestreift. Haus-, Wirtschafts- und KinderSchürzen in neuesten Stolfen und Formen. Wollene Umschlagtücher Gestreifte Velours- Unterrocke. 1750.Prima Hemdentuch u. Renforcé 2250.Schwarze Mako- Strümpfe Schwarze und farbige MakoStrümpfe in bester Qualität 1750.Schwarze und farbige Seldenflor- Strümpfe 1750.850. . 2000.in allen Breiten. • .3750.Herren- Oberhemden aus gutem gestreiften Perkal. 7500.- 4850.Wollgemischte Normalhemden 3450.- 2250.Wollgemischte Normalhosen Trikot- Einsatzhemden in Mako und wollgemischt. 3700,- 2750.00 Herren- Garnituren in weiß und blau. .4900.- 4500, Trikot- Futterhosen 5250.- 4500.- 2500, Herron- Socken, grau u. farbig B 825.- 750.- 500.Herren- Woll- Westen 7800.- 6200.Woll- Schals in schönen Farben nnd gestreift 1950.- 1650.Gestrickte Selbstbinder 490.Teppiche, erste Fabrikate Läuferstoffe Vorhangstoffe* Diwandecken Schlafdecken Tischdecken. Künstler- Garnituren, Stellig, engl. Tüll, Etamin 9500 7600 5400 Halbstores, engl. Tüll, Etamin 7800 6300 4500 2750 Madras- Garnituren, 8teilig 18500 14500 11800 Halbstores, Filet- antique, elegante Ausfülhrung... 2700 22500 18500 Bettdeckenm, 2bettig, engl. Tüll, Erbstüll, Etamine, Bettvorleger, 19800 15500 10500 Plüsch, sehr gute Qualität.. 18400 17400 13400 Steppdecken, Satin, zweiseitig, in allen Farben. 19500 16500 Drum prüfe, wer sich ewig bindet! O Als Selbsthersteller liefere ich in Qualität und Preis einzig dastehend Trauringe 1 Ring Dukatengold v. M. 4000 an 1 Ring 585 gestempelt v, M. 3000 an ges. gesch. 1 Ring 333 gestempelt v. M. 2000 an H.Wiese, Juwelier Berlin, Artilleriestr. 30 Berlin W, Passauer Str.12 Ausführliche Preisliste nach außerhalb gegen Rückporto. Anfragen u. Bestellungen ohne Rückporto können nicht erledigt werden. Garantieschein für gesetzlichen Goldinhalt. Telegr.- Adr.. Trauringkanone Berlin. Wiederverkäufer, E in faufs- und Konsumgenossenschaften! Zigarren, Zigaretten, Tabake in atten Preislagen, Dersteuert( etliche Posten noch mit alter Höchstbanderole). Bigarren unversteuert an Steuerlager- Inhaber. Lagerbesuch lohnend und erwünscht. Zigarrenfabriklager Julius Kahn Berlin N 58, Franseckystr. 43. Humbold 4838. Fahrverbindungen: Danziger Straße, Schönhauser und Prenzlauer Allee. Ginfauf von Brillanten, Berlen, Smaragde, Platin, Gold- und Gilberbruch, sowie Uhren, Ketten u. Ninge. Schapiro, Neue Königstr. 19a, im Laden.* auch farbig Engros Gegründet 1894. Bls 16. Januar ExportLager Lager Inventur- Ausverkauf Damen Konfektion herabgesetzl 5800 10500 15500 Flauschulster 3750 7500 12500 17500 Qualität 4500.- 5500.Kohlen ギ !! BB Wiederverkäufer !! Kohlen 父 25000Neueintragungen Seidenplüschmäntel 2500065000 75000 Affenmantel 21500 28500 55000 haut36000 48000 33000 48000 18000 22500 Astrachanmäntel 24000 38500 Krimmermäntel 35000 65000 Katzenjacken 13500 28000 35000 Strickjacken 7500 9500 Tuchmäntel 8500 24000 Neue FrühjahrsKonfektion unter 35000 45000 etzigem Herstellungspreis. Tuch- Wickelmäntel. Kostüme. Covercoat- Paletots. Alpaccamäntel. Imprägnierte Sommer- Mäntel. Gummi- Mäntel. Homespun- Donegal- Schlüpfer. Spezialität:-Weiten u.-Längen Extra für starke u. große Damen M.Mosczytz, Landsbergerstr. 59 eine Treppe, am Alexanderplatz. Sonnabendu. Sonntags geschlossen KarnevalArtikel feber Art sehr billig Domino- Masken von 5 Mt. an. Mützen von 3 Mt. ant. Fächer von 15 Mr. an Martgrafenfte. 84 9-6 Uhr. Gegr. 1890. A. Maas& Co. aber Lindenstraße Eingetr. Firma ges. gesch. Allen voran beim Einkauf von Brillanten, Platin Gold- u. Silber- Bruch Uhren, Zahngebissen, Ketten, Münzen, Bestecken die renommierte Firma Juwelier H.Wiese Artilleriestraße 30 5 Min. vom Bhf. Friedrichstraße Tel Norden 1030-1437-5390-11153 u. Passauer Str. 12 ( Ecke Augsburger Straße) 5 Minuten v. Wittenbergpl.- Zoo Steinpl. 11803 Tel.- Adr.: Platinwiese 25% Inventur- Verkauf Eigene Schmelze in die Kundenliste der B. B. Z. für Hausbrand, Gewerbe, Behörden finden im Januar stati. Lieferung ab Platz und frei Haus. Anmeldungen auf nachstehenden Lagerplätzen, im Zentralbüro W. 9, Linkstr. 25, und in der Hauptexpedition, O. 27, Marsiliusstr. 12, I. Lagerplätze der B. B. Z. Inspektion Zentrum Berlin: Platz 1 Stralauer Platz 35-36( Fernspr. Kgst. 9692, Magistrat 56). Platz 2 Greifswalder Str. 176( Fernspr. Alexander 2780). Platz 3 Sellerstr. 27-29( Fernspr. Norden 3391). Platz 4 Urbanhafen, Lade- Insel( Fernspr. Moritzpl. 4499). Inspektion Nord: Platz 1 Reinickendorf- West, Aug.- Vikt.- Allee 16( Fernspr. Rein, 3515) Platz 1 a Tegel, Veithstr. 5( Fernspr. Reinickendorf 3515). Platz 2 Reinickendorf- Ost, Granatenstr 31( Fernspr. Rein. 3315). Platz 3 Reinickendorf- Ost, Kopenhag. Str. 82( Fernspr. Rein. 3515). Platz 4 Niederschönhausen, Kaiser- Wilhelm- Str. 25. Platz 5 Pankow, Wilh.- Kuhr- Str. 32. Inspektion Ost: Platz 1 Rummelsburg. Hauptstr. 4( Fernspr. Lichtenberg 1020), Platz 2 Karlshorst, Dönhoffstr. 30( Fernspr. Lichtenberg 1020). Platz 3 Friedrichsfelde. Wilhelmstr. 9( Fernspr. Lichtenb. 1020). Inspektion Südost: Platz 1 Adlershof, Radickestr. 35( Fernspr. Adlershof 234). Platz 2 Niederschöne weide, Grünauer Str. 12( Fernspr. Adlershof 234). Platz 3 Oberschöneweide, Luisenstr. 33( Fernspr. Oberschöne weide 3317). Platz 4 Friedrichshagen, Friedrichstrasse 96-97, Inspektion Süd: Platz 1 Neukölln. Oberhafen, Köllnische Allee( Fernspr. Neuk. 0918). Platz 2 Tempelhof, Kais.- Wilhelm.- Str. 15, Ecke Werderstr.( Fernspr. Südring 3445). Platz 3 Mariendorf, Rathausstrasse 69-72( Fernspr. Südring 3445), Platz 4 Britz, Chausseestrasse 50. Inspektion West: Platz 1 Schmargendorf- Wilmersdorf, verläng. Falkensteiner Str.( am Bahnhof Schmargendorf). Fernspr. Rheingau 1379. Platz 2 Charlottenburg, Spreestrasse 60, an der Caprivibrücke. Inspektion Nordwest: Platz 1 Spandau. Südhafen, an der Schulenburgbrücke. Auf Wunsch Vertreterbesuch. Berliner Brennstoff- Zentrale G. m. b. H., Berlin W. 9, Linkstrasse 25. Fernsprecher: Nollendorf 8366-8369. Magistrat Berlin 623. Speisezimmer, Schlafzimmer, Grosse sehenswerte Möbel- Husstellung Herrenzimmer, Wohnzimmer, Wohnsalons, Dielen, Küchen usw. Klubfeffet, Garnituren in Leder, Cord, Velours, Gobelm. ENORM GROSSE AUSWAHL. Alle Preislagen und Stilarten! Beste Verarbeitung. M. Schlewinsky sc. Berlin C., Dircksenstrasse 31. am Bahnhof Alexanderplatz, Ecke Königsgraben. An der Zentral- Markthalle. Gardinen Inventurausverkauf vom 3.- 13. Jan. Bedeutend herabgesetzte Prelse. Riesenauswahl elegant. Künstlergardinen, Etamin, Madras, Erbstüll, Mull, engl. Tüll, feinste Meterware in allen Breiten, Halbstores mit reichen Klöppel- u. Filetmotiven, Bettdecken, entzück. Muster, ein- u. zweibettig. Ferner Spannstoffe, Zuggardinen, Tischdecken. Gardinenhaus Hugo Roiek, Sebastianstr. 24 II. Etage. nahe Moritzplatz u. Spittelmarkt/ Fahrtvergütung. II. Etage. Kein Laden Vom 8. bis 11. Januar Montag, Dienstag und Mittwoch in Pelzwaren und Herren- u. Damen- Konfektion Leinhaus Moritzplatz herabgesetzt! Extra- Abteilung für Damen-, Tisch- und Bettwäsche, Gardinen, Teppiche, Betten u. Steppdecken Spezialhaus dieser Art Oranienstr. 58 a Berlins größtes Nr. 10+ 40. Jahrgang Das Rasieren. Bon Pierre Hamp. 3. Beilage des Vorwärts Fridtjof Nansen arbeitet bekanntlich seit einem Jahr an der Spige eines internationalen Kommissariats für die Bekämpfung der Sungersnot in Rußland. Zum Besten dieser Arbeit hat er jcht ein Buch herausgegeben: Für unsere tleinen russischen Brüder", zu dem eine Reihe der berühmtesten Künstler West europas Beiträge in Wort und Bild geliefert haben. Die deutsche Ausgabe des Buches ist vor kurzem im Berlag für Politik und Wirtfchaft erschienen. Wir veröffentlichen daraus den nachfolgenden Beitrag: Der Barbiergehilfe band dem Kunden die Serviette um, seifte feine Wangen ein und begann die Unterhaltung: Mein Herr, es gibt keinen schlimmeren Beruf für einen Mann als seinem Nächsten zu dienen. Haben Sie einen Diener?" Der Kunde, der zu den Menschen gehörte, die keine Fragen ertragen fönnen, schloß die Augen und überließ ihm schweigend sein Gesicht. Der Barbier ergriff die Rafierklinge und zog unsanft am Ohr seines Kunden, dessen Zorn ebenso schnell verrauchte, als er entfacht war, denn er fing den Blick des Mannes auf, der ihm das Messer an die Kehle sezte. ,, Nicht rühren ich könnte Sie schneiden, und dann würde es heißen, Sie hätten einen Nervenchock gehabt. Sind Sie verrückt? Ich nicht, obwohl ich auf meiner legten Stelle als Kammerdiener nahe daran war, den Verstand zu verlieren. Bleiben Sie ruhig fizen, Herr. Sie haben Bediente und werden von ihnen„ gnädiger Herr" tituliert. Sie haben Arbeiter, die Sie Meister nennen. Hier dagegen sind Sie nur Kunde, und in meinem Handwerk ist es von jeher Brauch gewesen, mit den Kunden zu plaudern. Wenn das heutzutage seltener wird, so sind nur die illustrierten Zeitungen daran schuld; wir unterhalten uns bedeutend weniger, seitdem in den Friseurläden illustrierte Blätter ausliegen." Das Gesicht des Kunden war ebenso weiß wie der Seifenschaum, der seine Wangen bedeckte. Die Klinge figelte ihm die Schlagader und er wußte, daß er verloren sei, wenn er sich dem Wahnsinnigen nicht fügte. So brachte er ein verzerrtes Lächeln zustande, worauf der Barbier diese Höflichkeit damit beantwortete, daß er ihm die Bungenspitze heraussteckte und dann fortfuhr: ,, Man seift die Bartstoppeln ein, bevor man sie strichweise rasiert, aber man fönnte sie auch einfetten. Sie fizen hier, einem Stüd Eisen im Schraubstod des Mechanikers vergleichbar. Ich salbe Sie ein, damit das Rasterwerkzeug um so leichtere Arbeit hat. Ich kann Seifenwasser oder Del anwenden, wie bei einer Maschine. Ich habe stets über mein Handwerk nachgedacht Ich bin tein Weil diese Kräfte existieren! Der Mensch hat die Elektrizität ebensowenig erfunden, wie er das Wasser erfand, als er den ersten Eimer herstellte, um damit aus dem Flusse zu schöpfen. Die Mußestunden meines Berufes benutze ich, um mir jo manches durch den Kopf gehen zu lassen, was nicht jedem gegeben ist. Der Reiche hat zum Geldausgeben Zeit, aber meist tommt er zum ernstlichen Nachdenken überhaupt nicht. Jeder Mensch beherbergt in seinem Gehirn einen Marstall voller Ideen häufig jedoch befindet sich nur ein Pferd darin. Mein geistiger Marstall ist besser versehen, aber die Pferde laufen heraus, wann es ihnen beliebt. Ich eile hinterdrein. In diesem Augenblid tummelt sich der Hengst Elektrizität". Man unterscheidet die wilde Elektrizität: den Bliß, und die gezähmte Elektrizität: den Sählapparat, der die Anzahl der Kilowattstunden zu 35 Centimes anzeigt. Das Erstaunlichste an der gezähmten Elektrizität besteht nicht darin, daß der Funke durch einen Draht läuft, sondern daß man mittels Drücken auf einen Knopf schleunigst einen Dienstboten fommen fäßt, einen Menschen, der einen anderen säubert und der ihm Speisen und Getränke zureicht. Früher war es Gitte, eine recht auffällige Tischglode zu benutzen. So eine altmodische Glocke zeugt von einem besseren Geschmack als die electrische Klingel. Sie ist das Merkmal der vornehmen alten Hauses. Aber ich fand es nicht richtig, stets dasselbe Klingelzeichen zu benügen: weil der Befehl dann jedesmal erst ausgesprochen werden mußte. Darum schlug ich vor, das System der Morse- Apparate auf die Tischglocke zu übertragen und bat, man möge für die Milch mit einer Kuhglocke läuten: bim bamm, bim bamm; für den Tee mit einem chinesischen Gong: bum, bum; für den Wein mit dem Glöckchen der hl. Saframente: fling ling, fling ling; die Klapperschlange hingegen fönnte verwendet werden, um 44 Der Kunde, überzeugt davon, daß die Krise in einem Wortschwall enden würde, empfand lebhaftes Interesse für die FortTegung dieser Erzählung, die dem mit einem scharfen Messer be. waffneten Mann die Angriffsluft benahm.. Deshalb wiederholte der Eingeseifte fragend die letzte Silbe: Der Barbier geriet außer sich: um?" Was geht das Sie an? Ich schulde Ihnen teine Bertraulichfeiten! Am zweckmäßigsten wäre es allerdings, wenn ich Ihnen mit tellte, was ein Haartünstler über seine Kunden denkt. Sonntag, 7. Januar 1923 gedämpft, damit sie eine natürliche und haltbare Ondulation betommen. Die Posticheuse befestigt sie dann in der Tüllunterlage, die nach der Kopfform des Kunden gearbeitet ist. Solch Aufwand von Müh gehört dazu, einen Schädel wie den Thrigen zu verschönern, den Sie, mein Herr, sehr schlecht pflegen. Sie tun unrecht, Ihrem Friseur untreu zu werden. Man soll sich stets denselben Händen anver trauen, damit der Schnitt immer gleich bleibt. Wenn Sie wiederkommen, verlangen Sie nach mir. Ich heiße Ludwig, wie die Könige Frankreichs. Ludwig IX., der ein Heiliger war, Ludwig XI. ein Lump, Ludwig XIV. ein Verschwender. Ludwig XV. ein Buhälter, Ludwig XVI. ein Dummfopf und Lu wig XVIII. nicht einmal das. Ein wenig Puder, Sie bluten! Rasse: Einmal rasieren!" " Filmschau. Die Filme der Woche. Bieber Historie. Zeit des Sonnentönigs. Die reichlich gebeimnisvou Geschichte des Mannes mit der eisernen Maske"( aufgeführt in der Weil ein ftumpfAlhambra) des fagenbaften Bruders Ludwigs XIV. finnines Horoskop tum Unbeil andichtet, wird er von einem Geschöpf des allmächtigen Kardinals Mazarin gefangen gehalten und von den Hugenotten auf den child erhoben. Diese biftorische Legende ist nach Dumasschen blättert worden, dem bei aller Ihrischen Schönheit der Situationen die Motiven von R. Sallitomer und D. Montis zu einem Film zerdramatische Schlagkraft fehlt.. Bertrand, der Mann mit der eisernen Maste, ist ein paffiver Held, der vom Zufall und Schicksal geschoben wird. Die Regie von Mar Glaz hat oft Vorbildliches geleistet. Sie erfühlte den ber aufgeregten Maffe Sinn und Notwendigkeit, fie hielt die Darsteller zu landschaftlichen Rahmen ganz im Stimmungsreiz alter Gemälde, fie gab feinfter, abgestimmtester Eindringlichkeit an. Die beste schauspielerische Leistung: Baffermann als Mazarin. Ein Molait delikatester Kleinig feiten, die sich zu einer runden, großen Leistung schließen. Wladimir Gaidarom in der Doppelrolle Ludwig XIV. und. Bertrand sieht unerhört meich, fast weichlich aus. Decarli allein findet ganz persönliche Ausdrudsmittel. Friedrich Kühne mimt altes Theater und Helga Molander, der die. Wucht zum Tragischen laum gegeben ist, wirlt dort, wo sie jung und lieblich sein darf, überzeugend. Das Massensterben bei einer Schlußrevolte reicht an die Grenzen, die zwischen Ernst und Lächerlichkeit gezogen sind. Von diesen Einwänden abgesehen, ein stilsicher mit Inltiviertem Geschmad regierter, oft sehr gut photographierter Film, der dem sterbenden Genre der Filmhistorie die lette Ebre erweist. Des alten Sapitans Marryat reichlich angestaubter Roman Der fliegende solländer" der immerhin starte Filmmöglichkeiten enthält wurde von Nordisk Film in Bilder gebracht. Die vornehme, reine Linte, die sonst nordischen Filmen eignet, ist diesmals berwischt; es fehlt ant flarem Aufriß der Handlung, das Tempo schleppt, selbst die wunderschönen Es kommt Ihnen nie in den Sinn, daß der Mann, der Ihre Landschaftsbilder erfreuen faum, weil sie bewußt gezeigt werden und sich Arbeiter und auch nicht mehr Diener. Wir verabscheuen es, wenn Schuhe puzzt, Ihnen zu essen bringt oder Sie rasiert, einen Gedanken nicht notwendig aus den Vorgängen ergeben. Die Regie versäumt Berman uns Friseurgehilfen nennt: wir sind Haarkünstler! Ich habe meinen freien Tag in der Woche, den man mir auf meiner früheren Stelle verweigerte. Ich war nicht so bevorzugt, wie Gott, der sich am siebenten Tag ausruhte, ohne es verdient zu haben, denn er hatte herzlich schlechte Arbeit geleistet und längere Zeit dazu gebraucht, als man glaubt. Im Haufe meines Herrn, wo Gelehrte verkehrten, die von jeder Blatte zweimal nahmen, hörte ich sagen, daß ein Tag der biblischen Schöpfungsgeschichte 7000 Jahre zähle. Also arbeitete Gott sechs Lage 42 000 Jahre, und 7000 Jahre ruhte er, was einen Präzedenzfall zu dem Gesez vom 13. Juli 1906 darstellt, das Sie dort angeschlagen sehen:„ Der wöchentliche Ruhetag foll 24 Stunden, ohne Unterbrechung, dauern." Ich beanspruchte ols Urlaub einen Tag der Schöpfungsgeschichte, alfo 7000 Jahre. Großen Respekt habe ich vor Madame Jungfrau und Gottvater, obzwar letzterer mir einst einen Fußtritt versetzt hat. Bei meinem Herrn fand eine spiritistische Sigung statt. Es gelang mir, daran teilzunehmen, denn es war dunkel.( Ich lege besonderen Wert darauf, mich zu bilden.) Dort erhielt ich einen Tritt in den Hintern, und man erklärte mir, daß er aus dem Jenseits tomme. In Anbetracht der Entfernung mar er gut gezielt, aber Sie werden begreifen, daß ein derartiges Benehmen gegen einen armen Teufel nicht danach angetan ist, ihm Liebe für die Religion einzuflößen! Meinen Posten als Kammerdiener gab ich auf, weil ich zuviel über das Klingeln gegrübelt hatte. Feine Leute gebrauchen bei Tisch feine Klingel. In großen Häusern hört der Diener nicht, was er tun soll, sondern er sieht es. In kleinen Familien hetzt man uns mit flingeln und rufen. Was ist doch die Elektrizität für eine wunderbare Erfindung, mein Herr. Uebrigens ist es feine Erfindung. Wieso erzielt man Kraft, Feuer, Licht, indem man einen Schalter knipst, oder Kupfer- und Zinkstücke in verdünnte Schwefelfäure legt? haben könnte. Um meinen Lebensunterhalt zu verdienen, bin ich gezwungen, mit meinen Händen Ihr Gesicht zu bearbeiten, Ihnen den Kopf zu waschen: das ist ekelhaft und entehrend. Jedesmal, wenn ich jemand rasiert habe, fühle ich mich mehr erniedrigt. Sie könnten meine Ehre nur dadurch wiederherstellen, daß ich Ihnen beim Berlassen dieses Sessels einen Fußtritt in den 2.... verabfolge. feinerungen, die Darstellung stedt im hohlen Pathos leerer Gebärden. Bielleicht bringt der zweite Teil den ersten sah man im UT. Nollen dorfplat- stärkere dramatische und bildhafte Reize. p- s. „ Der Schatten des Lord Chillcott" wurde im Biting Balast zum erstenmal sichtbar. Dieser Ermalieff- Film bat im Manuffript das Schidfal eines Nervenfranten zur Grundlage. Ein dem Morphium und dem sicheren Untergang Berfallener bittet seinen per Zufall entdeďten Doppelgänger, die Rollen zu vertauschen. Dadurch wird man Zeuge, wie der richtige Lord Chillcott durch einen Dpfertod, indem er eine zu starte Dosis Morphium nimmt, sich selbst aus dem Wege räumt und sein DoppelAlle Kunden beschäftigen sich damit, ihr Spiegelbild zu begänger nicht nur die entfremdete Frau zurüderobert, sondern auch die Befremdend wirkt es, wenn es trachten. Der Mensch verwendet viel Zeit im Leben auf das größten Erfolge im Barlament feiert. Studium seines Gesichts. Ich kenne nicht einen einzigen Kunden, der nicht, sobald er figt, in den Spiegel starrt, als hätte er sich nie gesehen Für einen Mann ist der schönste Anblic seine Frage auch für Sie, mein Herr, der Sie eine so unangenehme besitzen, ein richtiges Ohrfeigengesicht! im Tert heißt, der Rebel legt sich bellemmend auf Lord Chillcotts Nerven, und man auf der Leinwand flare Bilder fieht. Wir sind es gewohnt, daß man die Witterung mit all' ihren Stimmungsreizen, ja, jogar Naturereigniffe zu photographieren versteht. Die Besetzung der Hauptrolle mit effanten Gesichts, feiner eleganten Bewegungen und seines durchdachten Man erfreut sich seines feinen, interMosjontine ist ein Genuß. Spieles, dem jede Aufdringlichkeit fern ist. Mosjontine ist alles und der Was tann ich Ihnen als Haarwasser empfehlen? Petroleumöl? Regisseur ist nichts, denn der hatte auch nicht den geringsten Ehrgeiz zu einer bemerkenswerten Leistung. Chinintinktur? Wenn Sie Haarersaz, eine Postiche, benötigen, Für tosende Lachstürme hingegen sorgt Fatty in seiner Didheit, Tole, b. denten Sie an mich. Ich werde Sie so ausgezeichnet bedienen, wie patschig und Pfiffigkeit. es bei Ihrem Haar nur irgend möglich ist, vorausgesetzt, daß Ihr Die Dret von der Straße" liefen in den Richard Dswald. Kopf eine geeignete Stelle aufweist, von der aus sich alles übrige ich tiptelen erstmalig über die Leinwand. Dieser Film nennt sich Die Anfertigung von Haarersatzteilen nicht zu eine Geschichte in Lichtern und Schatten, aber die sind schlecht verteilt, fo bedecken läßt. Briesemann bringt nämlich ist ein verfeinertes Handwert. Die wohl im Manuskript wie in den Aufnahmen. verwechseln mit der Berücke Perückenfabrikation hat große Fortschritte gemacht. Bisher wurde der aus der Fremdenpension, wie sie jeder Liebhaberphotograph mittelRegie und Photographie gaben mäßiger Begabung auch bringen fann. jedes einzelne Haar mit Hilfe eines Häkelhafens durch Stoff gezogen, fich wirklich teine besondere Mühe, und es wurde ein recht dummer Detektiv. Doch selbst heute dagegen hat man eine Maschine erfunden, die die Haare be film, der dann und wann mal durch einen Hund belebt wird. der fonnte nichts anderes als Hübschmachen und schweifwedelnd über die festigt, und auf diese Weise bringt man in 20 Minuten dasselbe zu Szene laufen. Nachdem das deutsche Publikum die fabelhaften amerikanistande, wie früher in vier Tagen. Die Preise für Berücken werden schen Tierdreffuren kennen gelernt hat, fallen Versuche, ein Tier in den Maria Zelenta dementsprechend fallen. Theaterperücken stellt man in Fabriken her. Bordergrund zu stellen, doch gar zu leicht blamabel aus. freierte ihre undankbare Rolle in unvorteilhafter Aufmachung. Starl Im Vergleich zu diesem Massenartikel ist der Haarersas foftbare Geppert hingegen machte seine Sache vortrefflich, dant feinem unver Handarbeit. Allem Anschein nach interessiert Sie dies außerordent- wüstlichen Humor. Der Film an und für sich ist Wirtschaftsfattor, wann lich? Meine Frau ist Bostichen- Künstlerin. Sie wäscht die Haare endlich wird er Stulturfaftor sein? Die Deulig och e brachte, in gerade nicht überwältigenden Ausin Geifenwasser, dann träufeln sich die Spitzen, so daß man leicht nahmen, Bilder vom Stapellauf des Hapag- Dampfers„ Ballin" und von die Wurzelenden erkennt und sie zusammenfügen kann. Hierauf Bau der Berliner Untergrundbahn. Frohgemut stimmende Zeugnisse werden sie auf Papilloten gewickelt, gründlich gekocht und monatelang deutscher Unternehmungslust und deutschen Fleißes. e. b. WENESTI RUND ORANGE ORIENT WENESTI RUND PRÜFEN SIE QUALITÄT U. PREISE UNSERER MARKEN WENESTI ZIGARETTENFABRIK A.G. BERLIN KARTELLFREI! LUXUS WENESTI RUNDI WENESTI RUND Liföre find nicht teuer Betriebskrankenkasse der Stadt Berlin. Der XIV. Nachtrag der Gagung betreffend die§§ 2 Abs 1b, 9 Abs. 1 und 2 und 36 find vom Oberversicherungsamt Berlin genehmigt. Durch die Aenderung des§ 36 der Gagung sind die Beiträge mit Birkung vom 1 Januar 1923 auf 7 Broz. des Grundlohns festgesetzt worden. Berlin, den 5. Januar 1923. wenn Sie, wie schon Ihre Eltern und Großeltern es fafen, sich Jhre Schnäpse mit den Echten Reichel Effenzen felbst brauen. Sie brauchen fich dann ben Genus auch des kostbarsten Likörs nicht verlagen. Mehr können Sie nicht sparen! Machen Sie heine neuen, riskanten Berjuche, bestehen Sie auf Reichel- Essenzen" die altberühmte Marke, die vollwertige Qualität und gutes Gelingen verbürgt. Fordern Sie in Ihrer Drogerie oder Apotheke Reichels der Betriebskrankenkasse der Stadt Berlin. Rezeptbuch mit erprobten MonopolbranntweinRezepten. Wenn vergriffen, kostenfrei durch: 6 gen BKK 23. Otto Reichel, Berlin SO 23, Eisenbahnstr.4 Der Vorstand [ 175/16 M ünzen kauft Münzenhandlung Ball, Wilhelmstraße 46. Marken kauft Markenhandlung Kosack, Burgstraße 13. جم ASS CAFKAHLBAUM AKT- GES- BERLIN SEIT Kahlbaum Liköre Weine 1818 Montag, den 8. Januar 1923 beginnen unsere billigen VerkaufsTage Rindbox- Herrenstiefel kräftige Strapazierstiefel, bequeme Form.. 8500.R.- Chevr.- Damen- Halbschuhe mit Lackkappe, hübsche Form. R.- Chevr.- Herrenstiefel R.- Chevr.- Damenmit Lackkappe, hübsche Ausführung 10500.Rindbox- Herrenstiefel la Rahmenarbeit, eleg. Strassenstiefel.... 12500.Rindbox- Herrenstiefel feinster Rahmenstiefel, ringsgedopp., moderne spitze Form. Charlottenburg 99 16500.stiefel bequeme Form, mit flachem Absatz Grau- Wildleder- Imit.5900,- Damen- 2700.7900.Echt- Chevr.- Damenstiefel moderne, spitze Form, elegantes Modell 10500.la Boxkalf- u. Chevr.Damenstiefel Rahmenarbeit, erstklassige Fabrikate, elegante Ausführungen M. 15500.Der Schuhhof" Wilmersdorfer Straße 117, part. u. I. Etage Jedes Wort 80 M. Das fettgedruckte Wort 120 M.( zulässig 2 fettgedruckte Worte). Stellengesuche das erste Wort( fettgedruckt) 80 M., jedes weitere Wort 60 M. Worte, die mehr als 15 Buchstaben haben, zählen für zwei Worte Verkäufe 10 Möbel Schuhwaren- Groß- und Kleinhandlung, Inh.: Th. David Berlin W 9, Linkstr. 11 Unsere Verkaufslokale sind ohne Unterbredung von 10 bis 1 Uhr geöffnet Kleine Anzeigen * * Fahrradanlauf, Linienstraße 19,[ 149* Säde lauft Beyer, Gollnowstr. 9. * * Halbschuhe Leder- Schwesternschuhe breite, bequeme Form mit Gummi- Absätzen 2900.Damen- Lack- Halbschuhe in eleganter Form und Ausführung 9500.la Boxkalf- u. Chevr.Damen- Halbschuhe Rahmenarbeft, erstklassige Fabrikate, elegante Ausführungen 13500.Spandau Breite Straße 22, I. Etage für die nächste bis 4/2 Uhr nachm. Anzeigen Nummer müssen in der Haupt- Expedition des Vorwärts, Berlin SW 68, Lindenstraße 3, abgegeben werden. Geöffnet von 9 Uhr früh bis 5 Uhr nachm. Auf Teilzahlung. Neu eröffnet. Ser- Schlafzimmer, Speifezimmer, Herren- Felleinlauf zu höchsten Tagespreisen. Bierteljahres- Sonderlehrgänge: Buch- Wohnungstansch. Schöne 8weizimmer ren- Garderobe, Anzüge, Cutaways, zimmer, Einzelmöbel, Teppiche, Klei. Chauffeestr. 46. führung, Rechnen, Schriftverkehr, Kurz- wohnung, Räbe Schönhauser Tor, wird Raglans, Schlüpfer, Erfag für Maß- bungsstüde, Federbetten, Nachläffe. Schallplatten vielmehr zahlt Pietsch, fchrift, Maschineschreiben, Salbjahres-, gegen gleiche Nähe Schlesisches Tor zu Jahreslehrgänge, Sonderlehrgänge für tauschen gesucht. Angebote Gutschmidt, Leihhaus Friedrichstraße 2( Sallesches arbeit. Bequeme, distrete Teilzahlung. Höchstzahlender. König. Elfafferstr. 19. Streligerstraße 47. Schiller höherer Lehranstalten, Englisch, Schlesischestr. 42. 35/15 Sor) bertauft fpottbillig elegante An- Gebr. Gottlieb, m. b. S. An der Norden 749. ( Nahe Schloßplag und Gold, Silber- Bruch, Platin, Blatt Französisch. Kaufmännische Privat. alige, Schlüpfer, Baletots. Gelegenheits. Schleuse 5a Perfer und deutsche Teppiche tauft gold, Brillanten, ausländische Gold, schulen Ludwig Rösner, Inhaber Ernst täufe: Sportpelze, Gehpelze. Razenjacken, Spittelmarkt). Geöffnet 9-7. höchstzahlend Refchte, Neukölln, Raiser. Gilbermünzen. Bahngebiffe, Bahn 15 bis Rösner, Neue Promenade 3( BörseBelzmäntel, Füchse aller Art. Reine Arbeitsmarkt Strchsäde, Rucksäcke, Plane, Kar Friedrich- Straße 5. Tel. Neuton 9123. 500 Mart. Brennstifte, Kontaktstifte, bahnhof). Lombardware. * toffelfäce. Neukölln, Fuldasir, 25. Silberwolf, Brachtstüd, Blaufuchs, NON- Zinnschmelze fauft Lötzinn, Ge- goldene Uhren, Ringe, Ketten, Qued Heinrich Maurers Privat- Zuschneide. Stellenangebote Stuntsichal, außerdem elegante Razen fchirrzinn, Weich blei und sämtliche Me. filber, Double, Alpala, Kristall fauft talle. Andreasstraße 49. zum Auslandsturs Rurt Rehlert, Ber- fchule, Aleganderplaz( Eingang Königs. jacken, Sportpelge, Gehpelze verkauft lin, Lothringerstraße 34. graben). Tages-, Abendkurse, Herren-, Kontoristinnen mit guter Sandschrift, auffallend billig Goldmann, Alegan. Chaiselongues, Auflegmatragen, PaDamenschneidere Schnittzeichnen, 8u- die flott und ficher rechnen fönnen, fo Gädeeinlauf, Walter, Star Emballage, drinenstraße 44 It, Ede Rommandanten tentmatragen 1300.-. 8wirn schneiden. fort gefucht. Melbungen: 12-2 Uhr mit Plane. Neukölln, Fulbastr. 25. ftraße. garderstraße achtzehn. Möbel( auch Teilzahlung), Tomplette Gesundbrunnen. Raufmännische Pri- tags oder 5-6 Uhr abends. A. Jandorf Franenhaar, 100 Gramm bis 340.-, Leibhaus Spiegel, Chauffeeftraße 7, patschule Boleslaus Roffag, Badstr. 67, u. Co., Belle- Alliancestr. 1-2. Einzelmöbel, Metallbetten Grüner Weg 80. 8-7. vertauft fpottbillig erfttlaffige Anzüge, Bimmer, Humboldt 228. Anmeldungen jederzeit. Schlüpfer, Alte Schallplatten, zahle die höchsten Drucksachen fostenfrei. Ragenjaden, Sportpelge, Wenger, Marfiliusstr. 8( Alexander- Metallschmelze, höchstzahlend Kupfer, Meffing, 8inn, Quecksilber, Platinab. Januar neue Gehpelze, Füchse aller Art. Reine Lom- plag). Schreiner Lehrgänge. Ringewald, fälle, Bahngebisse, Silberbruch. Gold. Tagespreife, hardware. Möbel- Sonderangebot! Wegen Auf- fchmelze Christionat, 39 Schlesischestraße Straße 57, Sof parterre; John. Groß Getragene Friedensanzüge, große Aus- gabe meiner Abteilung Nußbaum- o- 89, Köpeniderstraße 89( Saltestelle Adal- beerenstraße 9, Laden. wahl zum Teil auf Seibe, fehr illig, bel verlaufe die noch vorhandenen Rest- bertstraße). Glühstrumpfafche tauft Blumel, fafferstraße 25a I. jebe Figur paffend, auf Lager. Frad, bestände von Spiegelschränken, BettSäde, höchstzahlenb! Badleinen, Pianos, Flügel kauft zu Smotinganzüge. Schnurmacher, Stalizer ftellen, Waschkommoden, Nachtfpindchen, Straße 108. Laben. Hochbahn Oranien tr. Rohrstühlen, Gofaumbauten zu außer Garne tauft Märkische Sadhandlung, Tagespreifen Bianomagazin, gewöhnlich billigen Preisen. Moebel- Georgenkirchstraße 58. Lugow 3361. Enzüge, Kreuzfüchse, Stenographie, Schreibmaschine 975.ressaplag 2, Nollendorf 5397. Garderoben, Boebel, Morigplag. landwirtschaftliche Buchführung. Holles Belamaren( pottbillig. Seihhaus ReiSettkorte, Stanniol, Weintorte fauft Schallplatten, auch Plattenumtausch, Brivatschule, Potsdamerstraße 116a. Bar Möbel, ober nickendorferstraße 105( Rettelbedplag). Zeilzahlung. Ricinfte An- und Abzahlung. Soften. Brandt, Linienstraße 201a, Ronfettions- fauft höchstzahlend Röpenickerstr. 183a, Romintenerstr. 4. Lofe Lagerung. Landwehr. geschäft( Rosenthaler Tor). MüllerZeppiche, herrliche Perfermuster, Diftraße 7( Webbingplak). vanbeden. Brüden, billige Gelegenheit. Reschke, Neukölln, Kaiser- Friedrich- Möbel, große Auswahl, in Nußbaum ftraße 5 III. 181/17 und eichenen Schlafzimmern, farbigen Rüchen, einzelnen Möbelstücken. Even Belzgelegenheitstant! Silberwolf, tuell.8ahlungserleichterung. Gärisch, Areuafuchs, felten schön, Opoffumfchal, Stralauer Blak 1-2, Ede Fruchtstraße, chten Stuntstragen, bildschöne Ragen- am Schleftfchen Bahnhof. jade, Sportpels, perkauft billig Feige Rüchen, edelste Formen, vornehmste bis Brilderstr. 42 II( Schloßplag). einfachste, preiswert. Märkische HolzBerleihe Gefellschafts- Anzüge Aschheim, industrie, Bilhelmstraße 33, tein Laden. Neue Schönhauserstr. 12. Telephon: Kurfürst 3118. Keine Lombardware. Zeppiche, prachtvolle Muster, verkauft Möbelhaus Rehfeld, Babstraße 34. billig Stein, Antlamerstr. 20. Gelegenheitstäufe in Schlafzimmern, Leibhaus Rosenthaler Tor, Sinien- Speisezimmern, Ginzelmöbeln, neu und ftraße 208/204, Cce Rosenthalerstraße, gebraucht. Stube und Küche, 16 Teile, pertauft befannt billig Kreuzfitchfe, 58000.- Romplette Küchen von 25000.Alastafüchse, sämtliche Belzarten. An- Nur folange Borrat. süge, Winterschlüpfer, interpaletot, Zahlungserleichterung im großen B. Gummimäntel enorm billig. Reine befteller, wenig miete, baher preiswert, Lombardware. * Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küchen, Gardinen. Inventurverfauf 6. bis 19. Bettstellen, Einzelmöbel. Schriftliche Größere Bestände Gardinen, Stores, Garantie. Schaz, Brunnenstraße 160. Bettdecken, Mabrasgardinen, Borhang- Achtung. Eingang Anflamerstraße. ftoffe, Ctamine, einfacher fowie eleganSochelegante Schlafzimmer in reicher tester Ausführung, empfehle äußerst Auswahl zu foliden Breifen verkauft preismert. Rüchenbehänge, ausgelegt, Schlafzimmer- Spezialfabrit Sans Henkel, 985., Metergardinen 395., Gardinen Burgstraße 27, Bureauhaus Börse. mufter 65. angestaubte Einzelfenster. Gardinenverfand Weinbergsweg 7. Gelegenheit. Kleiderschrank 10 500.bringt Kundfchaft und Geld! Inferieren im Vorwärts und Berlig School. Fremde Sprachen. Leip. Elziger Straße 123a, Ede Wilhelmstraße, EinzelTauengienstraße 19a. Klaffenunterricht. Eintritt jederzeit. höchsten Prospekt frei. Barba 197/ 12* * Damenschneiderei, vierteljährlich 800, Raufmännische, gewerbliche Privatschule Enecht, Neukölln, Schudomastr. 3-4( Ri chardplag). Tüchtige Optiker für Trittbank und Hebelarbeit in gutbezahlte Dauerstellung sucht für Mädchen und Frauen, Johann Berg Opta" Optisch- mechanische Anstalf Verschiedenes Berlin- Neukölln, Knesebeckstr. 111/12 Straßenhändler gegen Cohn und Provision werden so Bertrauensvolle Auskunft, Frauen, fort eingestellt für alle Gegenden von Mädchen, langjährige Erfahrung, ärzt- Groß- Berlin. Meldungen von 10-5 Uhr lich geprüft. Wolff, Wienerstr. 20, Borwärts- Berlag, Berlin, Lindenstr. 3. 3. Portal II. Erfah 132 000 Ratfuchende! Vereinigung ber Rechtsfreunde: nur Friedrichstraße 127. Anerkannte Brozeßabteilung. 9-7. Gewissenhafte Untersuchung. rene Hebamme Edel. Billowstr. 62. Mietssachen, schwierigste Fälle, ver. tritt früherer Vorsitzender des Mieteinigungsamts. Lothringerstraße 47. Detektivbureau Staschel, Chauffee. Straße 77. Fernsprecher Norden 7886. Beobachtungen, Ermittlungen, Auskünfte allerorts. Geldverkehr . • Koffermacher möglichst unverheiratet, in felbftän dige Stellung für sofort nach Danzig gesucht. Derselbe muß in der Fabri tation von Bullanfibertoffern vollständig erfahren sein und ungelernte Leute darauf einrichten tönnen. Be werbungen mit 8eugnisabichriften fowie Gehaltsansprüchen erb. unter B. 57 an die Egpeb. dieser 8tg. Schleifer auf echt filberne Stodbeschläge gesucht. Remat& Silber, Lindenstr. 71 72. Grosses Metallwerk in Oesterreich sucht zum ehesten Eintritt tüchtigen Werkmeister Jschias, 15 Tage, Rheuma, Gicht be. handelt Jacoby, Invalidenstr. 106. Bertrauensvolle Untersuchung, SebWeinflaschen! Staufe jeden Boften] Medizinflaschen, Barfümflaschen, Kopf- amme Hartwich, Reichenbergerstr. 141 Weinflaschen Geftflaschen, Rognaf- waffer-, Köllnischwasser-, Weinflaschen,( Görlizer Bahnhof). Bertito 9500.-, Umbaue, Sofas, Büfett flaschen, Weißbierflaschen fowie fämt- Rognatflaschen tauft Flaschenhandel, Gilberwölfe, Silberfüchse, Weiß- 36 500, Trumeaus, Schreibtisch 39 500.- Tiches Altpapier, 8eitungen, Bitcher, Alte Jatobftr. 78. Achtung! Schönes, großes Vereinsfilchfe, Blaufüchse, 80belfühle, Seal Baschtoiletten 7500.- Flurgarderoben, zimmer vergibt auch Gonnabends Ba mäntel, Bibermäntel außergewöhnlich Speisezimmer, große Auswahl in Ein- Sfripturen, Alteifen. Sole ab. Jfen. Operngläser tauft höchftzahlend Nose, lewski, Neukölln, Boddinftr. 57.+64 billig. Riefenlager, Gelegenheiten. zelftüden, Chaiselongue 18 400.- Bett Dahl. Blumenstraße 17. Königstadt 7068. Gollnomstraße 16. Berbienst, hohen, durch Nachweis von Gie finden, was Sie fuchen, gut und ftellen verkauft Gottlieb, Rügener- Säde, Bindfaben tauft höchftzahlend Klavierverkäufen. Off. 8. 56, Hauptbillig. Blauer Bazar, Kaiser- Wilhelmstraße 13, Bahnhof Gesundbrunnen. Weißblüth, Tiedstraße 5. Kaufe Mauser- Pistolen, 7,63, mit An expedition Borwärts. 2731b Straße 16, Aleganderplag. Berfand auch nach außerhalb. Lieferung Gäde, Gadleinwand, Bindfaben, Roß- tischen Pistolen, Jagdwaffen und Fern fchlagstaften fowie alle anderen automaMonatsanzüge, Winterpaletots, Schlip- frei Haus. haare, Sattlergarn höchftzahlend. Fröh- gläfer zu höchsten Breisen. Rlewig, fer, Joppen verkauft billig Alerander- Teilzahlung. Cinzelne Möbel, ganze lich, Schillingstraße 18. Fahrvergütung. Berlin G. 61, Lehninerstr. 3( Ece Ha ftraße 28a, hochparterre. Gesellschafts: Cinrichtungen, Schlaf, Speife, Herren- Nähmaschinen, anzüge leihmeife. Knopflochmaschine, fenheide). 8-11 und 5-8 Uhr. * Merkur", Abzahldarlehen jedermann. aimmer farbige Rüchen in felMöbel stehenbleibend. Neuköйn, Sohen. Säde aller Art laufen zu höchsten Ta- zollernplag 17 HII, Libauerstraße vierBelawarenwegner. Potsdamerstr. 43, tener Auswahl, bequemfte Bahlweise, Sohlfaum, 8idzad, Rraftanlagen tauft Ede Stegligerstraße. Staunenerregend, verkauft Möbel- Cohn, Große Frankfur- ahlen Raftory, Rottbufer Damm 6. gespreifen Serzig u. Co., SB., Roftiz- zehn. spottbilliger Belzverkauf. Damenpela terstraße 58( 5 Minuten vom Aleran. Moigplag 7453. ftraße 9. Telephon: Nollendorf 5516. Metalleinlauf. Felle, Roßhaare, Schaf Sofort Geld auf Gold, Silbersachen, maren, Herrenpelzwaren. Sohe Rabatt- berplag). im Norden: Babstraße 47/48. Alte Boschkerzen, Bergaser, Rugellager Barenposten, Bertutensilien, auch mit abzüge. Neuwaren. Biele Gelegenheiten. Schlafzimmer, komplett 375 000, Speise- wolle. Fahrtvergittung. Woldenberger: Bauft höchstzahleno Bischoff, Antwerpe. Ridtaufsrecht. Roblig- Wernette, Blunerstraße 1. Bettwäsche! Unser Inventurverkauf aimmer 450 000, Herrenzimmer 295 000, traße 2. leg. 1857. +64 menthalstraße 10( Bülow ftraße). für Warmpressabteilung. nur noch bis 15. Bedeutend herabge. Rücheneinrichtung 95 000. Nußbaum- Möbeleinlauf, Wirtschaften, Nachläffe, Bappichere, Klempnermaschine fucht Gelddarlehn bis 5 000 000.- Staten fegte Breife. Decbettbezüge 2775.-, Яif- Bohnzimmer mit Bettſtellen und Sofa Seppiche, Raniere. Woldenbergerſtr. 2. Betting, Große Frankfurterstr. 118. 75/15 tilezahlung. Milton, Großgörschenſtr. 18. Bewerber, welche ausreichende Praxis fen 950,-, Bettlaken 1250.-, Wäsche 495 000. Möbelhaus Ramerling, Rasta. Alegander 1857. Schallplatten zahlt Tageshöchstpreis Stoffe 595., Doppelgarnituren 16 000.- nien- Allee 56( Ede Fehrbellinerstraße). Safenfelle, Ranin, Ragen-, 8iegen- Pallasstraße 4. Sofort Geld, Ratenrückzahlung, burd)( Messing) und Eisen nachweisen können, Inletts, Sandtücher, Ueberschlaglaten, felle tauft höchftzahlend Neumann, ElBügner, Große Frankfurterstraße 141. wollen ihr Angebot mit genauer BeDamast billigste Engrospreise. Reelle, fafferstraße 89. Storden 5981. Gelb für jede Wertsache. Höchste Anschreibung ihrer bisherigen Tätigkeit, fachmännische Bedienung. Aelteste SpeSädeeinkauf. Nähgarn aller Art Werkzeuge u.Maschinen taufspreise für Pfandscheine. Brillanten. Angabe ihrer Personalverhältnisse und sial- Bettwäschefabrit, Gräfestraße neun- Bianos preiswert. Klaviermacher tauft Tobias, Aderstraße 162. Goldgegenstände. Wolff. Friedrich unddreißig( Safenheide), Brunnenste. 10 Bint. Brunnenstraße 85. 8730. Laben. Fahrvergütung. Nägel, Schrauben, Spiralbohrer kauft ftraße 41 III. Ansprüche richten unter: ( Rofenthalerplay). Geöffnet bis 7. Bequeme Teilzahlung. Sprechmaschi Wodtke, Amsterdamerstr. 21. Metallschmelze, Neanderstraße 35( nur) 4. bis nen, Schallplatten, 8upf- und Streich im Laden), fauft 8ahngebisse, platinLombardhaus Rottbuser Tor, Reichen. Metallwerk 6984" an RudoliMosse, Javentur Ausverkauf Wien I, Sellerstätte 2 Nägel, Solaschrauben. Maschinen- bergerstr. 29. Höchstpreise für Kleiber, 17. Januar. ,, Leihhaus" Brun- inftrumente. Gontardstraße 1, an der abfälle, Goldfachen, Silberfachen. Qued fchrauben, Schmirgelleinen fauft Els- Wäsche, Wertsachen, Pfandscheine. nenstraße 5. Firma achten! Täglich Rönigstraße. filber, fämtliche Metalle. bela, Friedrichsgracht 1. großer Berkauf maßmäßig hergestellter Grammophone und Schallplatten, verAnzüge. Baletots, Schlüpfer. Cutaways, tauft billig Schönhauser Auce 50, nurstraße 200 mete über Danfeuffelitraße), fämtliches Installationsmaterial fauf Vermietungen Silberschmelze Chriftionat, Spulendrähte, Rabel, Ligen, Motore, Sofen. Riefen Auswahl. Belzwaren: Sof 1. Gehpelze, Sportpelze, Rapenjaden, tauft Bahngebiffe, Platinabfälle. Sina, Elfaffer Str. 17/18. Rorb. 4688. Raninjaden. Sealmäntel, Kreuzfüchse Bianos, gebrauchte. billigft. Mener, Ghmuckfachen, Glühftrumpfafche. Qued. filber, fämtliche Metalle. aut horrend billigen Breifen. Chauffecftraße 38. goldreinspielend. Nähmaschinen gebrauchte. tauft au Motor, Schellad, Seim. Tischlerwerk. Möbliertes Rimmer, einfach, von Herrn hohen Breifen Schlesinger Bilmers zeug. Tischlereimaschinen tauft Ernst, gesucht. Angebote C. 57 Saupterpedition Naben- dorferstr. 50/51. Telephon: Wilhelm 4787. Oranienftr. 166, III. * Borwärts. Bahngebiffe, Rahn bis 5000.-! Platin. Rugellager tauft höchstzahlend Elbinbrasstoffe, Etaminstoffe bis 50 Prozent Pianos 275 000.-. Gelegenheit. Stug- bruch. Goldfachen, Silberfachen! Stan- gerstraße 9. 128/18 Bootsbauer, Tischler billiger wie heutiger Einkaufspreis. Gar. flügel. Dittmar, Große Frankfurter- niolpapier! Quecksilber! Glühstrumpf. dinenhaus Serzig, Gormannstr. 1 II( Ede traße 44. 7514 afdhe bis 3000.- Binn! Binngefchirr en haut tändig Mcqanifeettatt und Stellmacher Augellager, Bündkerzen au Höchstprei Rofenthaler, Weinmeisterstraße), Bahnfauft Edelmetall- Einkaufsbureau, Weber Beibler, Gartenplay 5, Erdgeschoß. ftraße 81( auf Hausnummer achten!). ftellt file Dauerarbeit Fahrrabanlauf, höchftzahlend, idhinerstraße 78. Hoffmeister G. m.b S. ufw. B Reine Lombardware. Dom Musikinstrumente * Grammophone, Gardinen aller Art. Großer Inven. Bietfch. Streligerstraße 47. tur- Ausverkauf! Riefenlager in Bett. Pianos, Flügel preiswert. becken, Tischbecken, Diwanbeden, Maftein. Münaftraße 10. hof Börse. Guterhaltene Nähmaschinen Bubom, Hafenheide 58. 27375 billight. Kaufgesuche . Norden * 99 161/2 Botenfrauen Treibriemen Kauft Hempe. Grüner Mietgesuche und Männer 142R Weg 86. Git Unterricht ein Schiffswerft Joh Werft 1, Bin.- SegelStridwolle, Jumper und Jadenmolle, Prismengläser, Theatergläfer, Photo- Raufe Bertfachen, Kleider, Gtoffe befannt preiswert. Bollvertrieb, Dird- apparate, Objettive fauft Wertzentrale, usw. höchftaahlend. Durchgraf, Bülow: English, Anfängerairtel beginnt. Ein- t, Stop. 1017. ftraße 43. zelunterricht. Graefeftraße 5, II, 27275 Fernruf Tegel 8041. fenstraße 45,$ of parterre. 75/12 Oranienstraße 138, 1. Etage. stellt sofort ein 27886 Berlin, Laufizer Platz 14/15 Neukölln, Neckarstr. 2 tellenangebote empelhof, Kaiser- WilhelmStraße 13. besteBeachtung Bauptexpedition Vorwärts. Aufzugsmonteur finden im Vorwärts gut vertraut mit dem Stigler- System, selbst arbeitend, für Bukarest gesucht. Nur schrittliche Bewerbungen mit Zeugnisabschriften an Porn, Bamberger Str. 9.