Nr. 94 40. Jahrgang Ausgabe A fr. 47 Bezugspreis: Für den Monat Februar 2600 2. Doraus zahlbar. Unter Rteusband für Deutschland. Danzig. Saar. und Memelgebiet sowie Oesterreich unb Luxemburg 3600 M., für das übrige Ausland 4600 M. Bostbezugspreis freibleiben d. Boftbestellungen nehmen an Belgien. Dänemart, England, Estland. Finnland. Frant reich. Holland. Lettland. Curemburg, Defterreich, Echweden. Schweiz. Tschechoslowakei und Ungarn. Der Borwärts" mit der Sonntags. beilage., Boll und Reit". der Unter haltungsbeilage Seimmelt und ber Beilage..Siedlung und Kleingarten" erscheint wochentäglich zweimal, Sonntags und Montags einmal. Telegramm- Adresse: Sosialbemotrat Berlin Sonntagsansgabe Vorwärts Berliner Volksblatt 150 Mark Anzeigenpreis: Die etni paltige Ronpareillezetle Loftet 800 m. Reflamegeile 4000 92. Kleine Anzeigen das fettgebrudte Wort 250 M.( zulässig zwei fettgedruckte Borte), jedes weitere Bort 150 M. Stellengesuche das erste Wort 150 M., Jedes weitere Wort 100. Borte über 15 Buchstaben zählen für zwei Borte. Familien Anzeigen für Abonnenten 8eile 200 M. Anzeigen für die nächste Rummer müffen bis 4 Uhr nachmittage im Hauptgeschäft. Berlin SW.68, Linden. ftraße 8, abgegeben werden. Geöffnet Don 9 Uhr früh bis 5 Uhr nachm. Zentralorgan der Vereinigten Sozialdemokratifchen Partei Deutfchlands Redaktion und Verlag: SW 68, Lindenstraße 3 Fernsprecher: Redaktion: Donhoff 292-295 Verlag: Donboff 2506-2507 Sonntag, den 25. Februar 1923 Kampf gegen Geheimorganisationen. Vorwärts- Verlag G.m.b.H., SW 68, Lindenstr. 3 Postichecktonto: Berlin 375 36- Banffonto: Direktion der Diskonto- Gesellschaft, Depositentasse Lindenstraße 8 Das Kriegsproblem. Man spricht davon, was werden soll, wenn Frankreich Am Sonnabend waren sämtliche Oberpräsidenten ausgestellt im Ausführung der Note vom 14. Februar 1923" und den Krieg ertlari. Es muß auf diese tragische Frage die etwas trivial flingende Antwort erlaubt sein:" Dann ist Preußens in Berlin zu einer Gigung unter persönlicher Let verlangt vom Arbeitnehmer die Einhaltung einer sehn ftündigen es auch noch fol" Frankreich führt Krieg gegen die wehrtung des preußischen Arbeszelt unter Leitung und Kontrolle der Franzosen. Am lose deutsche Republit, ohne ihn erklärt zu haben, die Kriegsbleibt und daß in dieser Pariser Gerüchte. Minister Severing hat die Oberpräsidenten erneut die be. Schluß wird ausdrücklich bemerkt, daß die Entschädigungserflärung wäre nur ein Geständnis, daß der berühmte§ 18 der stimmte Weisung erteilt, im ganzen preußischen Staatsgebiet jeden Versuch einer Bildung von Formationen oder Orga. nisationen illegaler Art mit allen gefeßlichen Mitteln zu unterbrüden. Diese Anweisung zu wiederholen, war zurzeit um so dringender notwendig, als die Orgesch und andere Rechtsverbände infolge des franzöfifch- belgischen Einbruchs im Westen Deutschlands die Zeit für gefommen er achteten, militärische Ausbildungsspielereien zu inszenieren, wobei einzelne Angehörige der Reichswehr allzu willig Helfersdienste leisteten. Der Reichsdevisenfonds. Beziehung teine Gewähr gegeben wird. Die Agentur Radio erzählt, daß in Berlin die Nebernahme der Regierung durch den Prinzen Mag von Baden oder durch Dr. Wir bevorstehe. Außerdem will sie wissen, daß die hollän Benn dische Regierung eine Vermittlungsaktion eingeleitet habe. die Meldung von ber holländischen Bermittlung ebenso richtig ift wie die vom Regierungswechsel in Berlin, dann darf man sie getroft zum übrigen legen. Neutralitätspflicht der Bischöfe. Straßburg, 24. februar.( Mtb.) Wie die Republique meldet, hat der Bifchof von Straßburg, Ruch, der während des Krieges Rorpsgeiftlicher eines franzöflichen Armeekorps war, elnen päpstlichen Berwe: erhalten, weil er fich feinerzeit für die von der franzöfifchen Regierung verfügten Retorflonsmaßnahmen gegen Deutschland erklärt hat, die bald wieder zurückgenommen worden find. Zusatzabkommen zum Rapallo- Vertrag. lage darstellt, und daß das Wort von der„ friedlichen Aktion" nur ein mißlungener Täuschungsversuch mar. Indem Frankreich einen bewaffneten Ueberfall auf friedliches deutsches Land unternahm, hat es eine feindliche Handlung begangen, der Deutschland mit neuen Methoden des gewaltlosen Widerstands begegnet. Eine Kriegserflärung Franfreichs wäre nichts als ein Versuch, Deutschland von ei.m Feld, auf dem es widerstandsfähig ist, auf ein anderes abzudrängen, auf dem ihm die Niederlage, gewiß ist. Nachdem diese Tai. fache sogar von dem militärischen Mitarbeiter der Kreuz zeitung", dem General v. 3 mehl, bestätigt und unterstrichen worden ist, wird es niemand mehr der Sozialdemokratischen Partei übelnehmen tönnen, wenn sie sich jedem Gedan ten an attiven Widerstand mit allen Kräften widerlegt 50 Millionen Dollar innere Anleihe. WIB. meldet: In der heutigen Kabinettsfihung wurde der Entwurf eines Gefehes über die Beschaffung von Mitteln zur Bildung Im Fall einer Kriegserklärung wäre also der französischen Es soll eine SchatRegierung nur zu antworten, daß Deutschland nicht daran eines Deoifenfonds angenommen. anweljungsanleihe in Höhe von 50 Millionen Dollar nadenke, den geplanten Mord dadurch völferrechtlich zu legiti zur Ausgabe gelangen, damit das Reich einen jederzeit greifbaren mieren, daß es auch seinerseits die Kriegführung aufnahme. Borrat an Devisen gewinnt, deffen es zur Stühung der Währung Ein Krieg, der von beiden Seiten mit den alten Mitteln der bedarf. Auf diefe Weise sollen die in der Privatwirtschaft Mostan, 23. Februar.( DE.) Der Rat der Bolkskommiffare hat Bernichtung geführt wird, ist für Deutschland von vorhandenen Devisen, soweit sie nicht für laufende Verpflichtungen ein mit Deutschland getroffenes Bufagablommen zu Bunti 1 des vornherein verloren, an seinem Ende steht die niegebraucht werden, im allgemeinen Jntereffe dienstbar gemacht wer- Rapallo- Bertrages bestätigt. Danach erkennen die Bertragschließenden derlage und ein Diftatfrieden des Siegers, den teine der. den. Der Inhaber von Devisen erhält damit die Möglichkeit, die die Entscheidungen der Brifengerichte in den Jahren 1914-18che Devisen in ein gleichwertiges Papier umzutauschen, das vor den De- gegenseitig an. Die Handelsschiffe, die zu Beginn des Krieges fich in che Regierung unterschreiben tann. Wir wür visen den Vorteil hat, daß es beleihbar ist. Die Einzahlung feindlichen Häfen befanden und beschlagnahmt wurden, find gegen den also durch die Annahme der französischen Kriegserklärung foll In ausländischen Devilen oder ausländischen Noten erfolgen, feitig auszuliefern, Joweit fie fich im Besi des anderen Staates und durch den Versuch eines bewaffneten Widerstandes unent. die Einzahlung in amerikanischen Dollars ift nicht zur Bedingung ge- befinden. Sollte ein Schiff in den Bei einer dritten Macht rinnbar in die Situation hineinsteuern, der zu entgehen das macht; es werden unter entsprechender Anrechnung auch andere hoch übergegangen fein, fo behält sich der betreffende Bertragspartner vor, Biel aller unserer bisherigen Bestrebungen gewesen ist. die Rückgabe von diesem dritten Staat zu verlangen; die beiden Auf der anderen Seite würde eine französische Kriegs. wertige Baluten geleiflet werden können. Bertragschließenden unterstüßen gegenseitig diese Forderungen. Alle Schadenersaßforderungen für Beschlagnahmen werden annulerflärung, die von Deutschland nicht mit bewaffnetem Wider liert. Das Bufahabtommen bedarf feiner weiteren Ratifizierung ftand beantwortet wird, die Lage Franfreichs nur noch viel und tritt fofort in Straft. chwieriger gestalten. Denn, was immer gesagt werden mag, die Welt fönnte es auf die Dauer nicht ertragen, daß gegen ein friedliches, in friedlicher Gesinnung verharrendes Bolt mit Massenmord und Zerstörung vorgegangen wird. Die Nichtaufnahme des Krieges durch das deutsche Volk würde auf alle Fälle den ganzen Borgang materiell weniger verlustreich und politisch aussichtsvoller gestalten als seine Aufnahme. Denn so richtig es ist, daß Deutschland einen Kampf um Sein oder Nichtsein fämpft, so flar ist auch, daß Deutschland diesen Stampf ohne Hilfe von außen nicht beſtehen kann am allerwenigsten dann, wenn er mit Waffengewalt entschie den werden sollte. Und an Waffenhilfe für Deutschland denkt. teine auswärtige Macht. Frankreichs Kohlenraub. Effen, 24. februar. Bom Bahnhof Brintrop haben die Franzosen u. a. 16 Lokomotiven, 1 Personenzug mit 9 Ba. Todeeurteil gegen einen Lenin- Attentäter. Die Militärabteilung des Oberften Gerichtes in Mostau bat einen gen, 88 Bagen mit Roble und Rots und 4 mit Bri ehemaligen Oberstleutnant& weshew'sti zum Tube fetts, fomie viele andere Wagen mit Grubenholz, Brettern, urteilt. Er war im Jahre 1921 im Auftrage der damals in Warschau Lort usw. abgeschleppt. Außerdem haben sie aus den Werkstätten tätigen Slawintow. Gruppe nach Mostau gekommen, um ein alle Handwertszeuge und Geräte herausgeholt und die Schränke Attentat auf Lenin auszuführen, hatte indessen in Moskau aus der Arbeiter zerschlagen. Beamte und Arbeiter haben in größerer Gründen, die bei der Gerichtsverhandlung ungeflärt blieben, auf die Sahi, teilweise mit zweiftündiger Friſt, ihre Wohnungen verlassen Unter dem Reitpeitschenregiment. müssen. Röln, 24. februar.( WTB.) In Rheydt find drei Bebientete, der Rangiermeister Koch, der Betriebsaffiftent Ber melsfirchen und der Betriebsassistent Brahm verhaftet und ihnen Ausführung feines Blanes perzichtet( und doch Todesstrafe! Reb.) und sich der Spionage zugewandt; er ist Anfang 1922 beim Grenzübertritt verhaftet worden, tonnte jedoch erst viel später über geführt werden. Traueraufmarsch der Wiener Arbeiter. Wien, 24. Februar.( Elgener Drahtbericht.) Heute nach 12 Millionen Mart Lohngelber abgenommen wormittag wurde vom Baumgartner Rafino im 13. Stadtbezirt( Hietzing) den Sie wurden von den Franzosen in Richtung München- Bladbach der von monarchistischen Mordbuben erfchoffene Genoffe Birneder München- Bladbachmittag abtransportiert. In der 2. Klasse eines Militärzuges befanden fich zu Grabe getragen. An der Bahre hielt vor den Vertretungen der amelan Retten gefellette 3ivilift en in Begleitung von franzöfifchen Offizieren. In Gerolstein wurden sämtliche Bediensteten Stadtverwaltung der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften aufgefordert, ihre Dienstwohnungen zu räumen. Bei der sowie den Abordnungen der Großbetriebe Genoffe Karl Seit den Reichsdirektion Trier wurde die Kleidertalle mit allen Stoffen Nachruf. Darauf setzten sich die Arbeitermaffen, die das Todesopfer ausgeräumt, anscheinend um französische Eisenbahner damit auszu- der Terroristen geleiteten, in Bewegung. Ihre Stärfe mag daraus entnommen werden, daß der Marsch zu dem unweit entfernten Baumgartner Friedhof um 4 Uhr begann, die letzten Reihen aber erst um 7 Uhr an dem frischen Grabe vorüberzogen. Oftara. rüsten. Nach einer Meldung der Könischen Zeitung" aus Geffenfirchen wurden gestern abend plötzlich der Polizeirat Hammer, der Stadt ingenieur mörig und der Stadtverordnete her desoft aus der franzöfifchen Gefangenschaft in Redlinghausen en ti affen mit der Angabe, daß die Franzosen nicht wußten, aus welchen Gründen die Berhaftungen erfolgt seien. Hoffentlich sagt dies alles der gegenwärtigen deutschen Reichsregierung auch ihr eigener Berstand. Auf alle Fälle aber soll die Welt wissen, daß die sozialdemokratifche Arbeiterschaft Deutschlands sich auf alle Fälle weigern würde, einen Weg zu betreten, auf dem schon der erste Schritt in den Abgrund führt. Und mit dieser Feststellung wird zugleich auch der französischen Regierung jede Möglichkeit genommen, der Welt vorzufügen, daß sie durch einen nicht vorhandenen deutschen Kriegswillen zur Kriegserklärung gezwungen worden sei. Will ferner die deutsche Regierung die Politif des gewaltsamen Widerstandes nach außen folgerichtig betreiben, so muß fie auch im Innern die Konsequenzen daraus ziehen. Ste darf feine privaten Borbereitungen gestatten, die als Rüftung gegen die stärkste Militärmacht der Welt lächer beunruhigend find. Sie muß den Mut haben, auf das Lob der lich, aber als Drohung gegen das eigene unbewaffnete Bolt extremen Rechten zu verzichten, und fte muß offene Augen dafür haben, was thr, wenn sie das nicht tut, auf der anderen Seite verloren geht. Die Wiener Mordtat fällt auf das Konto der Geheimorganisation Oftara", tie die Schwarzgelben zum Schuß ihrer 70- Männer- BerOffenburg. 24. Februar.( WTB.) Der Adjutant bes Chefs der peitschen, Totschlägern, Knüppeln usw. ausgerüsteten Bande, ein Offenburg, 24. Februar.( WTB.) Der Adjutant bes Chefs der fammlung aufgeboten hatten. Den Leiter diefer mit Pistolen, Draht französischen Befaßung Bergeade, der in einer Brivatwohnung ein früherer Oberleutnant Szabo, und fast alle 16 seiner Begleiter an quartiert war, vermißte dieser Lage seinen Rompaß. Er erfuhr zu jenem Abend, darunter auch Arbeitslof e, die wohl durch die Not fällig, daß während seiner Abwesenheit ein Arbeiter in feinem zu Berräten ihrer Brüder geworden sind, hat man verhaftet, Bimmer etwas ausgeführt hatte. Darauf begab er sich an die und mehrere von ihnen haben zugegeben, daß fie gefchollen Arbeitsstätte des Mannes, erklärte ihn für verhaftet und führte haben. Sie behaupten natürlich, bebroht worden zu fein- aber der ihn auf das Zimmer. Dort stellte er ihn in eine Ede, hielt ihm Umstand, daß sie von der Straßenbahn herab schlugen und schoffen, den Revolver auf die Brust und verlangte von ihm, indem er während die unbewaffneten Arbeiter auf der Straße standen oder ihn mit der Weifung fort, innerhalb einer halben Stunde den Kom- fich bewegten, genügt zur Erkenntnis der Wahrheit. passes. Als der Arbeiter seine Unschuld beteuerte, ließ ihn der Offi- Während der zweijährigen Herrschaft der Sozialdemokratie ift Bier eine Stunde lang in der Ede stehen. Darauf schichte er es in Wien niemals zu irgendwelchen politischen Rörperverlegun. ihn mit der Beifung fort, innerhalb einee halben Stunde den Rom gen gefommen; feitdem aber die christlichsozial- großdeutsche ReAn eine militärische Attion'dentt in Deutschland ein paß wieder herbeizuschaffen, andernfalls er verhaftet und vor das gierung nicht nur den Staatsbankrott und die Beamten, sondern Striegsgericht gestellt würde. Am anderen Tage stellte sich heraus, vor allem den„ Margismus und die Republik abbaut, bäufen vernünftiger Mensch. Das Ziel des deutschen Widerstandes baß ein zwölfjähriger Knabe zufällig in das Zimmer gekommen war fich die reaktionären Gewalttätigkeiten zohester Art immer mehr. if, als Gleichberechtigter mit Frankreich über eine vernünftige wirtund den Diebstahl ausgeführt hatte. Der Oberbürgermeister hat Diese Ostara" war es auch, die in der letzten Zeit das ahnungslose schaftliche Lösung des Reparationsproblems zu verhandeln, wobel wegen dieses Borfalls beim Kommandeur Protest erhoben, die Be- Bublifum der Vorträge von Dr. Magnus Hirschfeld und Bro- wir uns darüber klar fein müssen, daß Deutschland sicherlich schwere ftrafung des Täters und Genugtuung für den Arbeiter verlangt. feffor Nicolai urplöglich mit ihren Mordwerkzeugen und mit wirtschaftliche Caften auf sich zu nehmen haben würde. Mainz, 24. Februar.( Eig. Drahtbericht.) Hier wurde das Stuhlwürfen von der Galerie bearbeitete. Muster eines Anstellungsvertrages der französischen Feldeisenbahn- Der Zustand eines zweiten Benoffen, den die Oftaraftrolche Unterfommission für die Einstellung deutscher Eisenbahner mit be- niebergeschoffen hatten, wird zurzeit als nicht mehr lebensgefährlich mertenswerten Bestimmungen aufgefunden. Der Anstellungsvertrag betrachtet. Bernunft auch bei pofitischen Gegnern anzuerkennen ist eine angenehme Bflicht. Darum verzeichneten wir mit derselben Genugtuung, mit der wir das militärische Gutachten des Generals v. 3mehl wiedergaben, auch eine Aeußerung des Geheimrats Bücher, des Geschäftsführers des Reichsver bandes der deutschen Industrie, die auf einer Frankfurter Tagung getan wurde, und wiederholen sie: Herr Bücher hat recht. Die guten Leute und schlechten Musikanten, die schreien, daß es jetzt mit den Reparationszahlungen, der Erfüllungspolitit", ein für allemal ein Ende haben müffe, merfen gar nicht, daß sie damit nur das Spte! Po c s fptelcn. Mit jedem Tage ist es klarer gewor- den. daß der französische Imperialismus mit seiner gegen- wärtigen Aktion keine finanziellen, sondern machtpolitische Ziele verfolgt. Er braucht ein Deutschland, von dem er mit einem Schein von Recht sagen kann, daß es überhaupt nicht bezahlen will, aber ein Deutsch- land, das feinen aufrichtigen Willen bekundet, das Repara- tionprvblem in vernünftiger Weise zu ordnen, ist ihm Scheue! und Greuel. Der franzosische Imverialismus versucht jetzt zu verwirk- lichen, was er durch seinen Geheimvertrag von 1317 mit dem- zaristischen Rußland und in den Pariser Verhandlungen von| Anfang 1919 angestrebt hat; die Ablösuna der Rhein-! lande vom Reich, Nie militärische Rhein- grenze und eine möglich st lang dauernde Be- setzung des Ruhrreoiers. Demgegenüber muß es unser Ziel sein, zugleick, mit dem Reparationsproblem auch die territorialen Fragen im Westen derart zu regeln, daß Deutschland weitere Besetz, mgen und Zerstückelungen über den Versailler Bertrag hinaus nicht zu befürchten hat. Dies ist ein Punkt, der entscheidende Punkt, der noch lange nicht in genügendem Maß die Aufmerksamkeit der Welt gefunden hat. Ein Patient kann es zur Rot ertragen, daß er durch Amputation Teile seines Körpers verliert, aber er kann nicht dauernd in Erwartung immer neuer Amputationen auf dem Operationstisch liegen. In dieser Lage befindet sich aber die deutsche Republik, sie besitzt auch heut« noch gegen Westen kein« gesicherten Grenzen, ihr fehlt jeder Schutz gegen bewaffnetes Eindringen des Nachbars und gegen neue Losreißung von Teilen ihres Hoheitsgebiets. Das ist ein Zu- stand, der eine dauernde Bedrohuuq des Welt- friedens darstellt und den weder Deutschland noch Europa ertragen kann. Die Beteuerungen der siatnösisihen Regierung, sie hege keine Annerionsabsichten, bessert an diesem furchtbaren Zu- stand nicht das geringst«. Daß Frankreich die Rheinlande in aller Form annektieren und damit den Rheinländern fron- zösische Bürgerrechte geben will, glaubt kein Mensch, es hat an den Elsässern genug. Daß Bestrebungen vorhanden sind, das linksrhe'mifche Deutschland lsszerreisien und unter französische Oberhoheit zu bringen, also eine versteckte Annexion zu vollziehen, beweist neben vielem anderen der schon erwähnte, von Herrn Doumergue. dem neuen Senatspräsidenten, offiziell abgeschlossen« Geheimvertrag mit dem ehemaligen Zaren. Was aber Frankreich jetzt unter- nimmt, steuert offenbar auf die Ziele jenes Geheimver- träges zu. Aus alledem folgt, daß der französische Imperialismus i an den von ihm vorgeschützten Reparationsfragen kein er»! hebliches Interesse hat. Nichts wäre ihm fataler als! eine abschließende, zu keinen„Sanktionen" mehr Anlaß gebende Lösung auf diesem Gebiet. Gerade das aber, was der fran- zösische Imperialismus nicht will, muß Deutschland wollen: es muß wollen, daß das Reparatwnsproblem so- bald wie möglich nach allen Seiten hin zu einem einverständ- lichen erträglichen Abschluß gebracht und damit dem französi- schen Lmperialis.mus jeder Borwand zu feindliche« Handlirn- gen gegen Deutschland entzogen wird. Solange dieses Ziel nicht erreicht ist, kann es Pausen und Zwischenfälle und Katastrophen aber tein End« geben. Dieses End« kann erst eintreten, wenn entweder in Frank» reich ein Gesinnungswechsel eintritt oder aber England und Amerika ihren Einfluß geltend machen. Bis dahin rorrd der passive Widerstand zwangsläusig fortdauern müssen, zumal er von der militaristischen Brutall- tät« die im Ruhrrevier haust, täglich aufs neue aufgepeitscht wird. Eine Unterwerfung Deutschlands unter den französischen Imperialismus wäre eben kein Ende, sondern nur der Anfang einer neuen weltpolitischen Entwicklung voll Blut, Not und Elend, deren Ausgang kein Mensch vorauszusagen im- stände ist. Der„heilige Egoismus*. Seit Wochen ist die stürmische Auswärt sbewegung des Dollars durch die Intervention der Reichsbank zum Stillstand gekommen. Was nicht zum Stillstand kommt, ist die Äuswärtsbewegung der Preise. Mit wenigen Ausnahmen klettern sie ununterbrochen weiter. Auch die energischen Mahnungen des Reichswirtschastsininisters Dr. B e ck e r in seinem Rundschreiben an die Epitzenverbände rben bisher nicht geholfen. Treffend stellt das„Berliner ageblatt" fest: Jber Reichswirtschaftsminister, der diese Feststellungen macht, ist nicht mehr Sozialdemokrat und heißt nicht mehr Robert Schmidt(dem das Unternehmertum ja so häufig da» Verständnis für die Realitäten und Zusammenhänge der kaufmännischen Kalku- latiou abgesprochen hat), sondern e» ist Herr Dr. Becker, der Ler- trauensmann des Unternehmertums selbst, der solche peinlichen Dinge feststellt und im Anschluß daran an die Unternehmertreise so eindring, liche Beschwörungen richtet. Je wehr die wirtschafllich« und finan- zielle Politik der ntuen mit ooltsparteilichem Einfluß stark durchsetzten Regierung sich entfaltet, desto offenkundiger tritt zutage, daß sie— sei es aus frisch gewonnener Ueberzeugung, sei es vielleicht auch nur gezwungenermaßen— der Reihe nach alle jene Gedanken zur Durchführung bringt, die vor einigen Monaten einen so starken Widerwillen vieler Unternehmerireis« erregten und vielleicht letzten Endes den Sturz des Reichskanzlers Wirth. zum mindeste« den des Reichswirtschaftsminister» Schmidt herbeigcfüdrt haben." Die Regierung mag gezwungen fem. als verantwort- liche Regierung so vorzugehen. Die Interessenten- kreise denken gar nicht daran, sich von gesomtvolkswirt- schaftlichen Gesichtspunkten leiten zu lassen. Sie haben den Staat durch ihre Wirtschaftspolitik, durch ihre offene und versteckte Sabotage unter der Wirth-Regierung unterhöhlt, sie kennen auch jetzt nur ihren„heiligen Egoismus", der sich immer wieder in G e g e n s a tz zu den st a a t l i ch« n Interessen bringt. Soll die Markunterstützungsaktion auf die Dauer von Erfolg sein, dann wird die Regierung dazu übergehen müssen, den wirtschaftlichen Widerstand der Jnflationsnntznießermit allen Mitteln, mit st e u e r- lichen und wirtschaftlichen Mitteln, zu brechen. Es ist bezeichnend für den Widerstand der„Fachkreise", daß del„T a g" dieser Tage unter Aufwand großer Ent- rüswng die Bestrebungen auf Beschleunigung der Steuereinziehung und ihre Anpassung an die Geld- entwertung als höchst überflüssig bekämpfte. Bezeich- nend sind auch die starken G e g e n s L tz e, die über die Steuer- ftagen innerhalb des Zentrums ausgebrochen sind. Es gibt keine Gefuudung der deutschen Wirt- sch a f t s v er h ä l t n i s s e, es gibt keine Möglichkeit aus- wärtiger Hilfe und erfolgreichen Wider- st a n d e s gegen den französischen imperialistischen Lorstoß, wenn nicht bürgerliche Kreise endlich mit der Polttik des Gehenlassens auf steuerlichem und finanzpolitischem Ge- biet brechen. Mehr denn je ist ein hartes und radikales Z u- p a ck e n zur Gesundung unserer Finanzen und unseres Wirt- schaftslebens, wie es die Sozialdemokratte fordert, erste Bor- aussetzung der nationalen Selbsterhaltung geworden._ Gegen die Preistreiberei. Ueberwachuug der Viehmirkte. Der Präsident des Preußischen Landespolizei, amtes erläßt umer dem 25. Februar an die Polizeibehörde» sol- gende Der fügung: Seit der Besetzung des Ruhrgebiet» find die Preis« für B i« h ständig emporgeschnellt und haben trotz de» Dollar stürze, nach den von mir getroffenen Feststellungen zum Teil eine Höhe erreicht, die in keiner Wesse gerechtfertigt ist. In verschiedenen Städten haben bereits die Polizeibehörden w Ber- btnbung mit Sachverständigen eine Heber wachung der viehmärkte J oder Viehhöfe vorgenommen und Beschlagnahmen«ege» über» i mäßiger Preissteigerung ausgeführt. Es ist durch Lerhandlungen mit den Viehhändlern und Viehkommissionären teilweise eine Aiedrig» Haltung der Preise erzielt worden. Dieses Vorgehen gegen die wilden Preistreibereien verspricht jedoch nur dann einen dauernden Erfolg, wenn es überall da, wo Vieh zum Verkauf angetrieben wird, gleichmäßig und energisch geübt wird. Andernfalls ist damit zu rechnen, daß die Viehhändler nur noch die Orte aufsuchen, wo eine scharfe Ueberwachung des Verkehrs nicht stattfindet und wo st« unbehindert die höchsten Presse fordern körnen. Di« Ueberwachung der Viehmärkte sst nach Ziffer H der Lu»- führungsanwcssung zum Gesetz über die F�sschöerjorgung vom 18. April 1922 den Oberpräsidenten übertage«. Deshalb ist es erforderlich, daß die Polizeibehörde» bei ihrer hier i» Frage stehenden Tätigkeit mit den Oberpräsidenten eng« Fühlung halten. Ich ersuche, dies« Fühlung streng zu beobachten und ferner im Zu- sammenarbeiten mit den Preisprüfungsftellen Atx sonstigen geeigneten Sachverständigen alle Vishmärkte oder sonstigen Ort«, an denen Schlachtvieh gehandelt wird, ständig z» überwachen. Di« von Markttag zu Markttag sprunghaften Steigerungen, die vielfach ungerechtfertigt sind und auf einer Ausbeutung der wirsschaftlichen Rotlag« beruhen, find zu unterbinden. Durch Verhandlungen mit den Viehhändlern unter Hinzuziehung von Vertretern der Fleischer und Verbraucher ist aus«ine Niedrighaltung der Preis« hinzuwirken und ollen übermäßigen Preissorderungen mit Beschlagnahme und Anzeige der betreffenden Händler und mit Entziehung der Handelserlaubnis rücksichtslos zu begegnen. Da für die Preisbildung auch die Preisnotiernngen von erheblicher Bedeutung stich und sehr häusig schon die Erzeuger zu höheren Preisforderungen anreizen, so ersuche ich, auch bei dem Zustandekommen dieser Notierungen mitzuwirken. Sollten sich Hand- ler auf solch« Preisnotierungen berufen, so wird der Herkunft d«» Viehes nachzugehen und in ein« Prüfung besonder» der Frachttosten einzutreten sein. Gegen die Willkür der VerbSode. Der preußische Iustizminifter macht in einer allgemeinen Verfügung vom 21. Februar darauf aufmerksam, daß in allen Fällen. in denen die Preisbemcssung der Markbefferung nicht Rechnung trögt, der Verdacht der Preistreiberei gemäß ß 1 Rr. 1 ber Preis« treibereioeiordnung vom 8. Mai 1918 vorliege.„Wenn durch Abrede von Verbänden oder Vereinigungen eiuem Sinken der Preise entgegengewirkt wird, kommen strafbare Handlungen gemäß§ 1 Nr. 6 der Preistreibereiverordnung in Frag«. Die Strofoerfolgungsbchörden werden angewiesen, in allen derartigen Fällen mit möglichster Beschleunigung und größtem Nachdruck einzugreifen." Die Kohienfteuer bleibt auf4H proz. Der Reichsrat beschäftigte sich am Sonnabend mit dem Gesetz zur Derlängerung der Kohlen st euer. Da» bestehende Kohlen« steuergesetz läuft Ende März ab. Die Reichsregierung glaubt nicht darauf verzichten zu können und hat deshalb«inen neuen Entwurf ausarbeiten lassen. Die Rcichsratsausschüsi« haben der verlange- rung ohne Befristung zugestimmt und auch die Höhe der Steuer im allgemeinen mit 40 P r oz. des Wertes der Kohle bei- behalten. Ebenso sind bei den übrigen Kohlenrevieren, in denen nur Teilbeträge der Steuer zur Erhebung kommen, keine Aende- rungen vorgenommen worden, mit Ausnahm« des rheinischen Braunkohlenreviers, wo in Zukunft statt der bisherigen 111,5 Proz. nur noch 100 Proz. erhoben werden sollen. Nach längerer Erörterung über eine Ermäßigung der Steuer zugunsten des Hausbrands haben die Ausschüsse mit Mehrheit folgende Entschließung vorgeschlagen:.Der Reichsrat wolle beschließen, die Reichsregierung zu ersuchen, alsbald Maßnahmen m die Wege zu leiten, die dazu dienen, den Bezug des Hausbrand» für bedürftige Volkskreise, gemeinützige Anstalten und öffentliche Schulen zu verbilligen und zu erleichtern." Die Dollversammlung stimmte dem Gesetz und der Entschließung zu. Einbrecher. von Paul Gutmann. Seitdem Verbrecher und Hochstapler, die vergötterten Helden der Literatur und des Kinos, alltägl'.ch« Erscheinungen sind, gewisser- maßen Berufsmenschen,, spießbürgerliche Existenzen, ist ihr Stern am Kunsthimmet im Sinken, und der Gentlemen— wer war da» nur?— wird bald wieder das Ideal der Jüngling« unp Jungfrauen sein. In der richtigen Lorausficht diese» notwendigen Umschwünge» wenden die fortgeschrittenen und ehrgeizigen Elemente in der Ver- brecherwelt heute bereits Methoden an. die durch satirischen Witz über die Plattheit ihres allzu gewöhnlichen Beruf, täuschen sollen. So wurde kürzlich bei einem unserer gefürchtetften Theaterkritiker, während er mit seinen Säften seine aü» dem Blut seiner Opfer erworbene Abendmahlzett oerzehrt«/ die gesamte Garderobe aus dem Borzimmer gestohlen. Einig« Tage darauf erhielt der Krttiter einen voa Beleidigungen strotzenden»rief von demselben Autor, den er kurz vorher zerrissen hatte. Weem er nicht selbst«in Einbrecher sei. schrieb dieser, so stünde er zweifello» mit Einbreche rtreisen in ver- bindung, wa» ja bei seinem Charakter nicht zu verwunder» sei. Be- weis: fei« Hut mtt feinem eingeprägten vollen Ramen. den der Brief- schreiber, nachdem bei ihm die Wohnung geplündert worden war, in feinem Vorzimmer gefunden hatte. Derselbe Gauner nämlich, der de» Kritiker beraubt, hatte sich den Scherz gemacht, dessen ge- stohlenen Hut bei setuem zweiten Opfer zurückzulasse». Die große Menge der Einbrecher frellich besteht au» gedanken- losen Herdenwesen, die ebensogut eine» normalen Beruf ausübe« könnten, und hat mit künsllerischer Reinheit nichts zu tun. Ich hatte im Feld damals«wen Freund, Gottlieb Krause, ein« Seele von einem Menschen. Er war für mich der best« Kamerad, immer hilfsbereit, immer vergnügt, und fand auch in den schwierigsten Lagen stets«Inen überraschenden Ausweg. Man denk« sich mein Erstaunen, als besagter Krause vor einigen Tagen, nacht» um 1 Uhr, mich unerwartet besucht«. Er kündigte sich durch ein Kmstern in meinem Arbeitszimmer an. Aber nicht minder groß war feine Be- stürzung, als er beim Schein einer elektrischen Taschenlampe ent- deckte, daß sein beabsichtigtes Opfer ich, fein bester Freund aus dem Felde, sei. „Ensschuldige, ich habe mich geirrt," stammelt« er. „Mensch," sagte ich,„hast du denn nicht da» Schild an meiner Tür gelesen?" „Nein," antwortet« er ganz vertattert,,„wie tonnst d» von mir etwa» so schlechte» glauben. Ich wollt« erst nebenan«ine» Besuch abstatten, aber dann dacht« ich mir. es wen lohnender ans der anderen Seit«, wo st« zwei Zimmer mehr hoben." „Ach so," sogt« Ich und drehte da» elektrische Ächt ans Fest. beleuchtung.„Setz dich, mach es dir bequem. Du rauchst doch eine Zigarre? Gestatte mir noch, daß ich mir meinen Schlafrock anziehe. »» ist nämlich etwa» kühl im Zimmer." Sch deachte est» Flasche Kognak und „Sieh mal. Krause," sprach ich und zündete mir ein« Zigarre an,„ich verstehe es nicht, daß«in außergewöhnlicher Mensch, wie du, einen so alltäglichen Beruf ausüben kann. Ich weiß, was du sagen willst, daß du dich der herrschenden Lebensanschauung anbe- quemst. Schön. Ich bin kein Moralist und will nicht durch billiges Anderssein verblüffen. Wir beiden, die wir un» im Dreck und aus den verlausten Strohlagern Rußland» und Galizien» so gut ver. standen, wir werde» doch auch jetzt zueinander kommen. Nimm» mir nicht übel, du bist«w Philister geworden. Du machst', auch nicht ander« als die Diplomaten. Politiker, du verallgemeinerst. Der Mensch ist für dich«in« Sache die du nach Belieben ausbeutest. Genau so machen e» die Stoatenlenker und Kapitalgewaltigen, über die wir beide die Schal« unserer Wut und unsere» Spott» aus- gegossen, wenn wir draußen vor Kälte und vor Jucken nicht schlafen konnten. Wie tobten wir damals, als wir in einer Zeitung lasen, daß die roten Hosen der Franzmänner«in Fest für unser« Schützen seien. Wir wußten ja, daß«» nur Ausbeuter und Ausgebeutet« gibt, ganz gleich ob es{ich um Franzosen oder Russe». Deutsch« oder Japaner handelt. Was tust du jetzt? Du machst den allgemeinen Schwindel mit. Du siehst in deinen Mitmensche» nur Objekt«. Ob du heute»acht bei Goldsteins nebenan arbeitest, vielleicht ganz angenehmen Leuten, oder bei Pieske, oder bei sonsttvem— bitte unterbrich mich nicht—. da, ist dir höchst egal. Ich habe mehr von dir erwartet. Ich holte dich für«ine» Menschen mtt wenn auch schwach entwickelten, künstlerischen Anlagen. Willst du auf da, Niveau der gewöhnlichen Zettgenossen sinke», der Börsenspieler, Konjunkturhyänen. Leichenfledderer? Der Philister nämlich, zu dem du letzt hinabgesunken zu sein scheinst, fleht in dem andere» auch nur einen belebten Gegenstand, den man«ach Belieben mißhanbel» kann. Rein, Krause." rief ich au«,„damtt kommst du in meiner Achtung nicht weit. Persönlichketten, wie du und ich, sollte» außer» halb dieser unkünsverischen Zett stehen." Cr hotte in wachsender Erregung zugehört und hastig einen Kognak nach dem anderen hinuntergestürzt. An der«achsenden Unruhe, die sich auf seinen Zügen malte, glaubte ich den tiefen Ein. druck meine? Worte zu fehen. Lebhaft sprang er jetzt in die Höhe und drückte mir zum Abschied, wie es deutlich schien, in dankbarer Erregung die Hand. Ich wollt« ihn zum Haustor begletten. aber er bat mich davon abzustehen, da«r mit derselben Leichtigkeit au» dem Haus« kommen würde, wie er zuvor hineingelangt sei. Stolz auf meine pädagogische Betätigung und mtt dem Bewußt- sein, al» Philosoph, von Mensch zu Mensch,«ine nachhaltige Wirkung erzielt zu haben, begab Ich mich um Z Uhr zn Bett. Am frühen Morgen wurde ich durch heftige» Klopfe» an«ewer Zwunertür geweckt. .Herr Doktor. Herr Doktor." schrie die Portie rfrou aufgeregt, „bei Goldsteln» nebenan hoben fie heut nacht eingebroche». Di« halbe Wohnung ist geplündert." Ich richtet« mich«mf. Tri««»» ich? Beluichtrt smck Ich 1» die»iss«» Dänischer Komödienabeud in der Volksbühne. Di« derb« Burlesk« des alten Holberg und die sorgfältig ziseliert« Plauderei Gustav Wieds nacheinander. Bor zweihundert Iahren ungefähr Starb Holberg, der ein unruhiger Wandersmann gewesen war und einen Landoi-uten einen toll verzerrenden Sittenspiegel vor» Ge- icht halten wollte. Bor wenig»» Iahren slahl sich Gustav W�d frer- willig aus dem Leben, nachdem alle Wett geglaubt halt«, daß bieser fröhlich«, ja übermütige Schriftsteller in Heiterkeit auf feine» oatur. lichen Totenbett zur Unsterblichkeit eingehen würde. Holberg» Burlesk« ist die Verspottung de»« r rn B i« l» geschrey", der niemals Zeit hat, der sich immer die Haar« rauft in Geschäftigkeit. Dieser Mchttgtuer würde �s�bensg.uck ft wer Tochter verspielt haben, wenn de» ftssche Mrde! sich nicht selber Rat geschaffen hätte. Und so holt t» sich den Ehel.ebsten, den sein Her, gebraucht Herr vielae'chrey rauft sich die Haar«,» wird niemal- Ruhe finden. Wahrscheinlich wird er ftlbst zum Sterben kein« Keit haben. Alles ist Situatwnskomlk. alle» ist Clownerei. aber es ist heule noch lustig. Es wird auch lustig genug in der Volksbühne gespielt. Den zwerchfellerschütternden Unglücksraben aibt Guido Herzfeld heiser, abgehetzt, mtt apropien vewegungen. Er ist der richtige Geschaftlhuber, der allen gesunden Menschen zeigt, daß sie um Sotteswillen nicht in da, Fieber der Unrast hineinras«» kleiner Einakter von der.Abrechnung' b» Alter». heim ist sehr sein ausgemalt, aber zu sett, und novellistisch, als daß die Sinn« lang« aushalten. Es handelt sich um die Geschichte der beiden Kameraden im Zimmer de« Altersheim». Der«im achtzigjährig. der andere über die Siebenzig. Fünfzehn Jahr« haben sie sich gehechelt. Der Achtzigjährige gärt« immer in der Galle. Er ließ den Kameraden nicht aufkommen. Erst als herauskommt, daß der geschuhriegelt« Greis eigentlich den Sohn gezeugt Hot, dessen sich der Peiniger rühmt, werden die Köpf« kühler und die Herz«» gefälliger, vi« Abrechnung schließt mit der Versöhnung. All«» 9«ht sehr artig zu Ende. E, sst«im Moralnovell« mtt erbaulichste» Ausgang. M. H. Das eiertrilche vferd. Der Kraftwagen erfetzt zwar schon seit l armem da» Pferd, und immer näher konnnt die bereit» so oft ge» schildert« Tatsache des„letzten Droschkengaul»". Aber ein emen- artiger Pferdeersatz, nämlich ein kleines Fohrzeu» dos«roß» Güter- wagen ziehen oder stoßen kann, ist jetzt von einem Braunschweiger Ingenieur konstruiert worden. Diese«„elektrische Pserd". von dem Dr. Trauwetter in der„Umschau" dertchtrt, besitzt nur«w« Achse auf zwei Rädern unf) kann zum Schleppen seder Art von Laoten benutzt werden. Die Krot'qnell« besteht w Akkumulatoren. Da» etvktrffche Pferd ist etwa 150 kkikoqromm schwer. 90 Zentimeter hoch. 9« Zentimeter breit und mtt Deichsel etwa 4 Meter lang. DI» Akkumulatorenbatterien bestehen au» zusammen 82 Elementen mit einer Leistung von 3,6 Kilowattstunden bei dreistündiger Entladung. Im gewöhnlichen Dagenverschiebedienst reicht ein« Ladung für zwei Tage, ver elektrische Motor leistet w andauernder«rbett etwa 814 PS. da» sst mehr al» die Kraft von vier lebenden mittelstarke» Pferden. Der berühmt« Erfinder der Dampfmaschine Watt wollt« zwar durch einen versuch mit«wem wasserpumpenden Pferd ain« Pferdestärke feststellen, die 75 Kttvararnm in einer Sekunde l Met«? hoch hebt. Aber»ach dem versuch war da» Tier vor Beber- anstrengung fast toi Würde«w Pserd danernd 7» Die Verteuerung üer Zeltungsherstellung. Die L a g« der Presse, insbesondere der von kapitalisti« schen Geldgebern unabhängigen Arbeiterpresse ver- schärft sich von Tag zu Tag. Papier, Metalle, Oel, Farbe haben sich in einer Weise verteuert, die weit über da» aus den übrigen Warenmärkten beobachtete Maß hinausgehen. So kannte Leuchte der»hohen* Politik,«in Herr v. Lindenhosen, der s Persius' Schilderungen liefern noch«ine Füll« von Makertai, die An der Spitze marschiert die Verteuerung de» w i ch t i g- st e n Rohstoffes, des Papiers, da» bereit» in der zweiten Hälfte des Februar den 7250fochen Dortriespreis erklommen hat. Es wird nur noch übertroffen von der Kohl«, die infolge der �Oprozentigen Kohlensteuer den 8S40fachen Friedensöre«» überschritten hat. Aber um die übrigen Materialien ist e» nicht wesentlich besser bestellt. Eindringlicher als ausführliche Darlegungen beweisen die Zahlen, daß es um die Presse und damit um die Sache der Arbeiterschaft geschehen ist, wenn diese nicht mit aller Kraft zu ihr hast und für sie wirbt. Ein« politische Bewegung ist machtlos, wenn sie keinen Einfluß auf die öffentliche Mei« nung hat. Daher muß die gewaltig« Verteuerung der Zeitungsrohstoffe, herbeigeführt durch Dollarsturzund Kartell« diktatur, für die organisierte Arbeiterschaft ein Mahnruf sein» ihre Presse tatkräftig zu unterstützen. •_ Die kopitalististhe Internationale. Die sozialistische„Freie Presse* in Straßburg schreibt zu der Zeitungsmeldung, daß die Herren Toste, ilron, Frantzen, Daume und Langrogn« mit der Durchführung der Sngenieurmisston In der Ruhr beauftragt wurden, es sei nicht ohne Interesse, die Bekannt« schaften dieser Herren und ihre Beschäftigung zu wissen. M. Toste war Direktor der Bergwerke von Blanzy. vi. Arvn der„Hütten, und Stahlwerke des Norden» und Ostens*. M. D a u m» Direktor der..Hütten« und Stahlwert,* der Marin« und von Hotnö. court, M. Landgroane ist Slusstchtsrat der Internationalen KohlenaeseUschaft, Administrator der Gesellschaft»Rhein und Rhone, der„Kohlengesellschaft vom Rhein*. Im Derwaltungsrat dieser Gesellschaft befinden sich auch solgend« Herren: Gustav Stinne» au» Mülheim, Leo Stinne» au» Mannheim, Karl Hahn au» Mannheim, Han» T l e m m au» Monnheim-Waldhof usw. M. Longrogne Ist auch Administrator der Gesellschaft»Rhein und Saar*, in deren Verwaltungsrat er solgenden Herren begegnet: Karl Hahn au» Mannheim. Eduard Barockhansen au» München, M. Franz Hansen aus Frankfurt usw. Deutsch-völkische Zuhrerversammlung. „Etwas ganz neues", sie wissen aber selbst nicht was. Die deutschvölkisch« F r« i h e it s pa r t« i hielt vor kurzem im Reichstag ein«»Führerversammluug* ab, an der sich außer den bekanntesten Größen vom Ausmaß« eine» Wull« noch L«ur Dinier, Roßbach und v. Mosch beteiligten. Da» gab der Tagung ihr Gesicht. Ueber Vinter und Roßbach etwa» zu sagen ist unnötig. Von Mosch zeichnet sich dadurch au», daß er sein Leben lang mit der Gründung von Gruppen und Grüppchen beschäftigt war. So stellt« e» sich dann auch im Verlans der Sitzung herau», daß Herr Mosch wieder einmal seinem Leben«ine Wendung zu geben bellevt. Er trat mit seinem deutschsozlolen Bund zu der Wulle.Partet über. Ebenso eine ander» bisher allerding, unbe» 1 Meter in einer Sekunde hochheben, dann müßte e« auch imstande sein, on einem Wagen auf guter Straß« 5000 bi» 6000 Kilogramm dauernd ohne Ueberonstrengung zu ziehen. Zwei mittelstark» Pferde können ober im Flachland durchschnittlich nur etwa 8500 Kilogramm bcförwnt. vier Pferde an einem Gespann leisten sedvch nicht da« Doppelt« von zweien oder da» Diersache von einem Pferd, sondern nur etwa 30 Proz. der theoretischen Summe, da ja jede« Pferd sein» voll« Kraft nicht unbehindert entfalten kann. Bier mittelstarke Pferd, können deshalb nur 5000 bi»«000 Kilogramm bei geringe? Ge. schwindigkeit, etwa 1 Meter in der Sekunde, ziehen. Ein Arbeit«? leistet bei acht Stunden Arbeit täglich durchschnittlich V» P$. 5« ersetzt demnach da»«lektrsche Pferd etwa 40 krustig» Menschen. Dabei kennt diese» elektrische Zugmittel kein« Ermüdung, zeigt noch iatnelangem Betrieb kaum ein« Abnützunq, ist ansvruchelo» in der Behandlung und Unterbringung und verursacht an Kosten nur einen kleinen Teil von dem. wa» ein wirkst che» Pferd erfordert. „Erotik* im Schloßparkt healer. Direktor Robert weiß sich ,u helfen. Da die augenblicklich« Stimmung französischen Import mit üoutgout nicht gestattet, kramt er nach und hott die 20 Jahre schlummernde»Erotik* de» Gustav Wied au» dem Kasten.»Erotik, da» zieht. Wer stch da aber auf ein« saftig« Sache gespitzt hat. ist reingefallen. Di« Erotik de» lieben, guten, harmlosen Gustav Wied ist keine Errötit. Gutmütig heiter hakt er hinter die kleinen mensch» lichen Schwächen de» Spießertum». Vn dem dreigttigen Schwank segeln zwei Paare in. den Hasen der Ehe. nur weil ein Schubiak von Antiquitätenhändler«ine alte Klamotte von Schrank billig er« stehen will- Diesen lächerlichen, eitlen geschwollen schwadronieren« den Händler Fix gab Paul Henckel». ohne sich zur Uedertre bung verleiten zu lassen. Er schuf eine Typ« mit Talmi. Grandezza und drolligem Pacho». Oskar Eb«l»hacher traf die Ehavakteri« sierung de» ewig mißmutigen filzigen Geizhälse» Svag ebenso prächtig wie Rudolf Klix die lärmend« Gemütllchkeit de» Hos» besitz«?» Kraft. Der spaßig« Domenflor, die spinös« Petersen, die gutmütige dickliche Sörensen und da» Dummerchen Jensen fanden durch Gertrud Wolle, Emilia U n d a und Thea G r o d t, ezinsky charakteristische Darstellung. Do Paul Henckel» für flotte» S?i«l gesorgt hatte, wurde der Abend zu einem Erfolg. Warum soll man sich nicht auch mal ganz harmlos amüsieren? _ E. D—r. »l«.Thpographsa*.«elangverein«erlmer Amtzbrncker. Tdorm-iäer Alexander»einbanm. veionltoltrt-m Dien»»«,, abend 8 Ute. in der Hoch. schul» illr Mullt.«barlottenbura. staianenNrah» t. ein Ronurt unter«it. Wirkung von Paula veinbaum und Aisred«iltenberg.«iederholuna de« Somni» Dien« tag. den 6. Mär», in der»o-blchule. Vanl Zeck,, der i'lt ISI» nicht mehr öffentlich vorgeWen bat. wird am L«. ftebi nar. S Ulm im Portrageraum de, Sinlt Rowobll-Nerloge». Pot« damer Str. 128B M. au« dem«annstiipt vartragen. Ter Verlag Panl»affirer v«, anhaltet am L?.«n den bUnmeu «iktariaftr. 35 um S Ubr elnenP»r tr a g« a d. n b.«, de« lila Durieui dm,«amsskriv« bt» imua Roman»»an -.Ifreb DIblin«aib«Ifreb«alf»«fiel« aat sttner Debec tragung ber Dichtungen Shelley» varlefm»trb. ?ie län,«rinnen an« Lobelanb Sva«arf»»einbarbt And E d j l b Vi Tutor werben am Sonniog vor geladenem PudNku« «n ber.glinstauSftelluua»er«tur«. Pat»b-m«r Str. u»,«ufirrt«. «we iffentlich» viedahoü», bieft» lanzaimde« ßudet m USUn statt. 1 sich bemüßigt sühll, Herrn Wulle Teile der Deutschsozialen Partei zuzuführen. Auch die Großdeutsch» Arbeiter» p a r t e i hat sich nun endlich endgültig bei Herrn Wulle eingefunden. Auf dies« Weise erfährt man erst, welch sonderbares»Partei*gebild« sich in der politischen Arena Deutschland» umhertummelt. Dem äußeren Anstrich der Versammlung entsprach ihr verlaus. Di« Programmred« hielt Herr Graefe-Goldebee. Di« Form einer parlamentarischen Partei habe die völkische Partei nur au» äußerlichen Gründen angenommen. Darüber hinaus hand'e es sich aber bei feiner Partei um etwas ganz neues. Und das Die politischen Meuchelmörder ..�u........... der Heimat versuchen aus ber imperialistischen Äesetzung des Ruhmviers Der teile für ihre unheilvollen Bestrebungen zum Schaden der Republik wie der deutschen Bevölkerung zu ziehen Durch gewerbsmäßige Schieber und Wucherer werden sie in diesem Äc ginnen untersiüht. Leide Arten dieser Marodeure müssen deshalb nach wie vor von uns mit noch mehr Energie und Zähigkeit bekämpft werden, wie bisher. Kreiwillige Beiträge für diese Kämpfe werden daher noch immer sehr nS ig gebraucht. Zeder, der hierzu in de? lagt ist, zahle sie schnell und relchltch ein aus das Postscheckkonto Lerlin, Kr. 482 48 a« Alex Pagets, Berlin GW 68, Ondenstr. Z. besteht darin, daß man kein— im«Inzeinen ausgeor- bettet«» Programm habe, habe man erst einmal die innere und äußer« Freiheit erkämpft, dann sei immer noch Zell genug, »sich über dl« Fragen der Versassung usw. die köpfe zu zerschlagen*. Da» ist ein immerhin bemerkenswerte» Geständni». Herr Graes« als Programmredner feiner Partei erklärt also ausdrücklich, daß man die bestehende Ordnung beseitigen wolle, daß man aber nicht wisse, wo» dann werden soll. Mit größerem Leichtsinn kann wohl kaum in schwerer Stunde mit dem Schicksal eine» Volke» ge- spielt werden. Eine völkische Leuchte. Au» Schmalkalden wird un» geschrieben: ver bekannte deutschvöltische Schriftsteller Dr. Vinter, der Verfasser der antisemitischen Tendenzschrist„Die Sünde wider da» Blut*, war dieser Tage Gegenstand einer Schössengerichtsverhandtung in Schmalkalden. Er hatte den Erfurter Syndikus des„Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glauben»*, K a m n i tz e r, wegen Beleidigung verklagt, weil dieser in einem Artikel im„Thüringer Hausfreund* ihm Krirgsdrückebergerei und die Führung »in», unsittlichen Lebenswandel» vorgeworfen hatte. In einer öffentlichen Versammlung in Erfurt, in der erheblich auf die Juden geschimpft worden war, hatte ein jüdischer Redner sich gegen die Angriffe verwahrt, u. a. mit dem Hinweis darauf, daß auch tausend« jüdischer Staatsbürger den Heldentod für'» Vater» land erleiden mußten. Der anweiend« Dr. Vinter soll hieraus ern- gegnet haben: ,Hut ab vor jedem Juden, der im Krie« gefallen ist! Schade, daß sie nicht alle gesollen sind! Diese bei» spiellos« Gefühlzttes» veranlaßt« Kamnitzer, der selbst Schwerkriegs- beschädigter Ist. den jetzt angefochtenen Artikel erscheinen zu lassen, in dem er dir moralischen Eigenschaften Dr. Vinter» kriwstert«. In der Gericht« verdamm ung erklärt« al, Zeuge«in Oberleutnant Hesse, de? al« Adjutant die Führung einer»agagekolonn« hinter de: Front w Rußland hatte, daß Hauplmann Vinter sich al» über« u» nervö» und ängstlich gezeigt habe und dadurch aus die Mann» schaften«inen recht komischen Eindruck gemacht habe. Die Frag«. ob er V.'. Vinter für einen„muttosen und feigen Soldaten* halt« beantwortet« der Zeuge mit einem klaren»Ja*. Ein anderer Ober» leutnant hat sich w einem Btlef an»inen Freund über Rrnommistereien und Uebertrekdungen Vinter», hinsschttich seiner angeblichen Krieg». Verletzungen, abfällig geäußert. Da» Gericht sah den Wahrheit». bewei», soweit die Kriegsdrückebergerei in Frag» kam. al» mcht er» bracht an und verurteilt« den beklagten Kammtzer deswegen zu 20000 St Geldstrafe. Den Vorwurf de» unsittlichen Leben». wand»!» betrachtet« da» Gericht indessen al, erwiesen und sprach insoweit den Angeklagten frei. Daß der deutschvölkisch« Vinter an diesem Urteil erheblich, Freude haben wird, glauben wir nicht. Aber vielleicht wird er nächsten» in einer Gräse-Wulle-Versammlung al» leuchtendes Beispiel deutscher Sittlichkeit össenttich ausgestellt? z Kapital unö presse. Der bekannt« Marineschriftsteller Perstu» verössentticht in der„W eltbühne* Erinnerungen au» feiner Lournolisteiizeit, die außerordenllich drastisch« Schlaglichter auf die internen Lerhöltniss« der Presse werfen. Er erzählt, wie er eine» Tage» de- stimmte Schiffs'Inien wegen mangelhafter Vorkehrungen für die Rettung von Passagieren bei Seenot angegriffen hotte.»Der Ehef- redakteur strich den Absatz, weil diese Schiffahrtegesellschoften sonst ihr» Annonee» einstellen würden*«l, bezeichnend für dl« Abhängigkeit der Presse berichtet er: „Der Verleger«Ine» bekonnten Berliner Blatte« hat in seinem Arbeitszimmer ein« Tafel hängen, auf der eine Kurv« für jeden Monat die Beränderung der«bonnentenzahl und de? Inseratenaufträg« angibt. Davor gibt e» oft er. regt« Debatten mit dem Ehefredakteur.* In jeder Weise sucht da» Großkapital die Presse ,u be. einftussen. Im Berliner Schriftstellerklub. dessen Schatzmeister P e r f i u« ein« Zeittang war. herrschte Ebbe in der Kasse. Persiu» wendet sich an den Vorsitzenden Heinrich Rippler. den Ehefredakteur der„Täglichen Rundschau': „Cr versprach Rettung. Ein Herrenabend brachte sie... Zwei Brüder Manne, mann waren„zufällig* anwesend. und besonders Herr Reinhold Mannes mann sprach in der Diskussion überzeugend über die Bedeutung Marokko» für da, Gedeihen de» deutschen Voltes. Gleich am selben Abend zahlten sie einen ansehnlichen Betrag...* Natürlich ist dtrett« Bestechung selten üblich. Di« amtlichen Stelle» z. B. hatten während de» Kriege»«In« besonder, Methode, die Schriftsteller«n der Strippe zu halten. „Man schrieb ein Buch, eine Broschüre, natürlich auf Grund »an Materiol, da» einem amtlich geliefert wurde. Do» Reich». marineamt bestellte dam, gleich 8000, 5000 oder mehr Exemplar«. AehnNch war«, bei den gesinnuttgstteuen Zeit. schifften. Sie mußten schreiben, wie e» gern gesehen wurde. Da. sür erhielten sie von den großen Waffenfapritation». firmen aanzseltise Inserat«, und obendrein wurde ein« Anzahl Abonnement« genommen— für Kasino» und all« möglichen Dienststellen. Niemand las sie, aber dem Verleger oder »ar gedient.* deutlich die Abhängigkeit der großen Presse von kapitalistischen Privatinteressen wie von Regterungscliquen schildern. Um so wich- tiger ist«» für die Arbeiterbewegung, sich ihre u n a b- hangigePressezu erhallen und an ihrem Ausbau unermüdlich weiter zu arbeiten. »vaterlänüiscbe� gegen volkspart«?,. Die sogenannten„vaterländischen verbände" erlassen eine mi» bombasti chcm S lbstlob reich ge pickte Lertronenskundgebuna für den Abg. Geister, worin sie u. a. erklären:„In ihrer Arbeit sind sie durch den Lorsitzenden der vereinigten vaterländischen verbände Deutschiond», den Reichetagsabg. Geisler, Berlin, schnell, tai- kräftig und entscheidend unterstützt worden, so daß sie die gegen ihn gerichteten heuchlerischen Angriffe de»„Vorwärts* und der übrigen sozialistischen Presse mit Entrüstung entschieden zurückweisen und die sonderbare, dem„Vorwärts* zustimmende Er» klärung der„Zeit* lebhaft bedauern müssen.* Englanä will Jrieöen. Die fronzösisch-engliscken Verhandlungen über das Ans» maß der Durchfahrterlaubnis für frankobelgische Beutezüge durch die(schon verkleinerte) britische Besatzungszone haben ein Ergebnis noch nicht geliefert und sollen weitergehen. Eine Anzahl liberaler Abgeordneter, Anhänger der Völker» Vereinigung, hat ihrer Enttäuschung über Lord Robert C e c i l s Haltung bei der Unterhausdebatte über das Ruhr» Sebiet in einer Erklärung Ausdrück gegeben, in der es heißt, ie Rede und die Stimmabgabe Lord Robert Cecils fei unter den Anhängern des Dolkerbundes im ganzen Lande mit Srößtem Bedauern aufgenommen worden. Gegen die nterordnung der Interessen des Völkerbundes unter Parteierwägungen müsse der fchärfste Einspruch er« hoben werden. Auf die Zurückziehung der englischen Truppen aus Mesopotamien bereitet die Rede des Finanzsekretärs des Schatzamtes. Hills, in einer konservativen Versammlung vor. in der er sagte, die konservative Partei wolle den Frieden mit der ganzen West und zuerst mit der Türkei, damit England aus dem mesopotamischen Wirrwarr herauskommen könne. Hills sagte, der Premierminister beabsichtige, die Truppen aus Mesopotamien so bald wie möglich zurück» zuziehen._ Milleranö und poknearü. Die Rede Millerand» gibt dem linksdemokratischen Schnft» steller Robert de Iouoenel Gelegenheit, Polncart bloßzustellen. Er schreibt: Wir stnd über die Polilit, die uns nach dem Ruhrgebiet geführt hat. mit Millerand nicht mehr einverstanden als mit Poincare. Wir ziehen aber den Stil des ersteren dem de» letzteren vor. Poincarö hat gesagt, die Politik der Pfand nahm« sei ertrog»fähig. Er hat sogar ganz genau ausgerechnet, wa» st« ein. bringen werde, nämlich zwischen 2700 Millionen und 8300 Millionen Goldmark. Er Hai hinzugefügt, man werde nach dem Ruhrgebirt nur tinigt Zollbeamte und Ingenieur«, etwa 40, schicken, die höchsten» von«wer Estorte begleitet seien. In einer denkwürdigen Formel habe er sogar zum Ausdruck gebrocht. daß er nicht einen Soldaten mobilisieren werde, noch auch einen Eisenbahner, wa» nicht sehr richtig sei. denn bis jetzt habe er deren 10 000 moblisiert. Dagegen spreche Millerand offen von der Notwendigkeit, den französischen Kredit durch Steuern retten und mehr Opfer bringen zu müssen, um die schwere Zeit abzu» warten und auszuhallen wie in der Hölle von Derdun. Wenn dies« Aussichten auch nicht gerade verlockend feien, so hätten sie doch den Dorteil, daß st» da« Land nicht irre zu führen versuchten. Der polnisth-litauistbe Konflikt. Unser Warschauer Korrespondent schreibt uns über den litauifch-polnischen Konflikt: Die seit Jahren zwischen Litauen und Polen bestehende Spannung hat sich erheblich verschärft. Einmal ist es beim Einrücken der polnischen Gendarmerie und Grenzwache in dem Polen vom Völ'erbund zugesprochenen Teil des bis» herigen neutralen Streifen» zu Plänkeleien gekom» men, die weiterrejchende Folgen haben können, weil Litauen einen kleinen Bezirk dieser von Polen besetzten Zone als litauisches Gebiet in Anspruch nimmt, während es der grundsätzlich von ihm abgelehnten Teilung der neutralen Zone nur ortlichen Widerstand entgegenzusetzen scheint. Zwei. tens aber hat die Entscheidung über M e m e l in Warschau sehr verstimmt. Die polnische Regierung hat offiziell erklärt. daß diese Entscheidung für sie nur annehmbar sei, wenn die polnischen Ansprüche auf den Memelltr Hafen, die Schiff» fahrt auf der Memel und dergleichen sichergestellt würden und außerdem Litauen sein« Politik gegenüber Polen g r u n kl» s ä tz l i ch ändere. Baidcn polnischen Forderungen ist gegen» wärtig die Erfüllung noch recht zweifelhaft. Die polnisch« Regierung ist bisher bemüht, das Prestige zu wahren, einen Konflikt mit Litauen aber zu vermeiden. Bisher ist es ihr auch gelungen, die öffentliche Meinung rela« tiv ruhig zu erhalten. Wi« sich die Dinge weiter entwickeln werden, ist aber zurzeit noch nicht vorauszusehen, und der litaulsch-polnisch« Konflikt bedeutet bis auf weitere» d i e Stelle an dem tranken Körper Europas, von der am ehesten e i n Brand von unberechenbaren Folgen ausgehen kann. De» litauische Kommissar für Wentel. � ftoreaa. 24. Februar.(Dupo.) Der früher« lttaulsche Staatspräsident 6 inet ob a Ist zum Regier ung-kommissar für Memel er» imnnt worden. Deutschenverfolgung. Memel, 24. Februar. IDA.) Der neue LandesprSsident Gailu, hat sofort damit begonnen, deutsch« Beamte zu entlassen� so hie Leiter de» Finanzwesen». Oberregierungerat Dr. Herbst und Assessor von Schlencher. Der Ehefredakteur de»«Memeler Dampf- boot*, Stadtverordneter Seyfried ist ausgewiesen worden und hat hgs S«bl»t sofort verlassen müssen. Marschau, 24 Februar.(VE.) Der in Warschau eingetroffene poln'sch« Vertreter in Memel. Szarota, teilt« Pressevertretern (mit, seine Av»«eisun> au, Memel sei von dem Bef«hl»haber der Freischärler Budry» unter Androhung von Gewalt verfügt worden; seine Proteste bei der Gailu»»R«gIerung feien ergebnislos : geblieben. Den Schutz d«» polnischen Konsulatgebäude» hat der britisch« Konsul übernommen. Stach den Mitteilungen Ezarota» soll Budry» ihm». a. erklärt haben, er werde, ohne stch um die Kowno» Regierung und irgendwelche Verpflichtungen zu kümmern, eine Säuberung de» M«m«lg« hl et«» VON feindlichen Elementen durchführen: in wenigen Tagen werde von dem deutsche» Aussehen der Stadt Stemel kein« Spur übrig bleiben. en unbebeutenber Breisradgang erfolgt letn follte, to stehen boch waren, Kleidungsstüde und Wäsche derart hoch, daß ohne Lohnzu. Gewerkschaftsbewegung die Lebensmittelpreise und insbesondere die Preise für Tertti An die Arbeitnehmerschaft Groß- Berlins! Wir haben bereits wiederholt, sowohl in der Breffe, wie auf persönlich an uns gerichtete Anfragen mitgeteilt, daß die von der Gewerkschaftsfommission und vom Ortsfartell des AfA- Bundes beschlossene Sammlung für die Ruhrhilfe mit der gemeinsamen Sammlung mit den Arbeitgebern nichts zu tun hat. Unsere Sammlung ist selbständig; die aufgebrachten Mittel werden an eine Stelle abgeführt, bei der die Arbeiterschaft allein über deren Verwendung bestimmt. Inzwischen hat eine Gemertschaftstonferenz des beRuhrgebiets schlossen, eine Zentralstelle für solche Geldsammlungen einzusehen, die bestimmungsgemäß nicht in die gemeinsame Kaffe fließen dürfen. Diese 3 en tr alstelle, die über die Verwendung zu bestimmen hat, hat ihren Sig in Düsseldorf. Alle von der Berliner Arbeitnehmerschaft gefam. melten Gelder werden nach Düsseldorf gefandt, und zwar auf ein dort eingerichtetes Ronto. Es ist demnach eine bewußte Irreführung und ein nur zu durchsichtiges Täuschungsmanöver, menn von anderer Seite das Gegenteil behauptet wird. Wir richten nunmehr an die Berliner Arbeitnehmerschaft bas bringende Ersuchen, in ihrer Sammeltätigkeit nicht zu erlahmen und, fofern das noch nicht geschehen sein sollte, zu zeichnen. einen Stundenlohn für die Ruhrhilfe Es werden große Mittel gebraucht, um die Opfer des Einbruchs des französischen Imperialismus in das Ruhrgebiet zu unterstützen. Die Not ist heute schon sehr groß und sie wird noch größer werden, wenn die Besetzung des Ruhrgebiets noch länger dauert und deren Folgen fich in ihrer ganzen Schwere auswirken. Darum sammelt, und sammelt schnell, damit der Arbeiterschaft des Ruhrgebiets und allen infolge der franzöfifchen Invasion in Not Beratenen die Hilfe geleistet werden kann, auf die fie einen Anspruch zu erheben berechtigt sind. Sammellisten find bereits verteilt, wo solche fehlen, tönnen fie bei den Ortsverwaltungen in Empfang genommen werden. Die gefammelten Gelder sind ebenfalls an die Ortsverwaltungen abzuführen, die sie zur Weiterleitung an die Zentralstelle in Düffeldorf an die Unterzeichneten abführen werden. Der Ausschuß der Gewerkschaftskommission Berlins und Umgegend: Barth, Bernotat, Fride, Grohmann, Hörk, Krause, Lagodzinsti, Lehmann, Ortmann, Reimann, Sabath, Schumann, Siegle, Sprung, Beefer, Zista. Lohnbewegung in der Berliner Metallindustrie. Die Berhandlungen wegen der notwendigen Lohnerhöhung am 25. Februar find gestern gescheitert. Da die Behauptung der Arbeitgeber, es fei infolge der Sentung des Dollarfuries eine wesentliche Berbilligung aller Produfte ein getreten, widerlegt werden fonnte, beziefen sich die Arbeitgeber zur Begründung ihres Berlangens, für die nächste Woche muffe auf eine Cohnerhöhung verzichtet werden, darauf, daß diese Lohnwoche steuerfrei ist. Die Meine Erleichterung, die damit den Arbeitnehmern geboten wird, wollen ihnen die Unternehmer also streitig machen, ihnen die paar Bapiermart wegnehmen, die ihnen das Reich in dieser Woche beläßt, um sie in die eigene Tasche zu stecken. Troß der offenkundigen Tatsache, daß die Arbeitnehmer ihre Steuern sofort zahlen und 81 Proz. der Einkommensteuer auf bringen, während die Unternehmer ihre Steuern viel zu spät mit start entwertetem Gelde zahlen. lage nicht eher auszukommen ist, bis ein beträchtlicher Breisrüd gang erfolgt ist. Mieten, Fahrpreise werden weiter er höht und die Brotpreiserhöhung steht vor der Tür. Die Unternehmer müßten schon wissen, daß die Lebenshaltung der Ar. beiter soweit herunter ist, daß eine Stügung der Mart auf Kosten der Arbeiter unmöglich ist. Wenn die Vertreter des BBM. trotzdem auf ihrem Stand. punkt beharren, dann dürfen sie sich nicht wundern, wenn infolge ihres furzsichtigen Verhaltens in den Betrieben eine Unzube entsteht, die unter den gegenwärtigen Berhältnissen zumal nicht er. wünscht sein fann. Holzarbeiter Berlins! Morgen ist darüber zu entscheiden, ob die Organisation der Berliner Holzarbeiter eine freie Gemertschaft bleiben foll ode: ob sie eine Geftion der Rommunistischen Partei wird, die nur noch die Befehle ihrer Zentrale auszuführen hat. Ber teine tommunistische Bevormundung mill, muß fich mit uns dagegen wehren. Rein Holzarbeiter darf daher der Entscheidung am Montag fernbleiben. der Wahl seine Stimme den mit A bezeichneten Jeder vernünftige und rechtlich denkende Holzarbeiter gibt bei Kandidaten der Richtung Amsterdam. Daraus geht hervor, daß man den Angestellten, ble schon schlechter bezahlt werben, noch einen niedrigeren Brozenifat an Bulage bietet. Die Berhandlungstommiffion des Zentralverbandes der Angestellten lehnte den Abschluß eines Bertrages auf dieser Grundlage ab. Der Schlichtungsausschuß ist angerufen und wird voraussichtlich in der nächsten Woche entscheiden. Achtung, Bauarbeiter! Um 3rreführungen zu begegnen, wieder holen wir: Bei der Firma Aktiengesellschaft für Bauaus. führungen besteht teine Sperre und fein Streit. Es ist unwahr, daß Mitglieder des Deutschen Baugewerksbundes aus den Sammlungen der Sondervereinigung der Ausgesperrten" unterftübt werten. Die Kollegen werden na wie vor vom Baugewerfsbund unterstützt. Deshalb: Iaschen zu! vor den„ Sammlern". Deutscher Baugewerfsbund, Baugewerkschaft Berlin. Die Arbeitnehmer der Hamburg- Altonaer Flichindustrie traten in den Streit. Der Betrieb der GEG. deutscher Konjumvereine ift nicht bestreift, da hier eine befriedigende Lohnregelung erfolgt iſt. Ein Buchdruderstreit im Bezirk Bergisches Land des Buch druckerverbandes ist gestern mittag infolge Lohndifferenzen ausge brochen. Es erscheinen daher im ganzen Bezirt, Elberfeld, Barmen, Solingen, Schwelm usw. feine Zeitungen. Der Regierungspräsident hat Einigungsverhandlungen eingeleitet. Die franzöfifche Grubenverwaltung im Saargebiet gibt sich alle erdentliche Mühe, die Bevölkerung gegen die streifenden Bergieute aufzuheben. Sie läßt die Stadt Saarbrüden ohne Beleuchtung, Dabei liefern die weil sie den nötigen Strom nicht liefern tönne. Unsere Kandidaten find teine Neulinge in der Organis fation, sondern Kollegen, die in langjähriger Organisationstätigkeit ihre Befäbigung und den festen Willen zu prattischer Rotstandsarbeiter 16 000 Kilowatt, das sind 4000 täglich weniger als Gemertschaftsarbeit bewiesen haben. vor dem Streift. Die Streifenden wollen die 7 Frant Lohn wieder. haben, die man ihnen abgezogen hat, um das Seer der Agenten für den Saarbund, die französische Schule und jegt obendrein den französischen Militarismus zu unterhalten. Die Lage im ganzen Saargebiet ist unverändert. leb Achtet auf die Wahlvorschriften! Mitgliedsbuch ift mitzubringen! Jeber muß in seiner Branche oder in feinem Be girt wählen. Auf den Stimmzetteln find die mit K bezeich. neten Namen der Rommunisten zu streichen. Auf dem Stimmzettel dürfen nicht mehr Namen stehen bleiben als Dele gierte zu wählen sind; solche Zettel sind ungültig. Wohl aber dürfen weniger Ramen stehen bleiben, in den Fällen, in denen die A- Kandidaten zu: vollen Delegier: enzahl nicht ausreichen. Nur diese dürfen gewählt werden, feine Kommunisten. Holzarbeitert Erfüllt Eure Pflicht, bringt alle fäumigen Kollegen mit zur Wahl und sorgt für den Sieg der Richtung Amsterdam. Der Werbeausschuß. Verhandlungen über den Staatsangestelltentarif? Nachdem die Reichs. und Staatsregierung entgegen ihrer früheren Haltung überraschenderweise im Juni v. 3. den Tarif. pertrag für die Staatsangestellten fündigte, ist sei diesem Beitpunkt in zirka 35 ganztägigen Verhandlungen vergeblich versucht worden, eine Verständigung zu erzielen. Die Regierung unter breitete Borschläge, die eine wesentliche Bezschlechterung gegen den bisherigen Tarifzustand bedeuten. Die Organisationen fonnten diesen Vorschlägen nicht zustimmen. Insbesondere verlangen die Regierungsvertreter die Beseitigung der vorhandenen, in allen Fällen endgültig entscheidenden Schiedsin it an& was einer Beseitigung der Mitwirkung der Angestellten an der Reges lung ihrer Einstufung gleichkommt; ferne: einer Aenderung der Bestimmungen über die Festlegung des Bergütungsdienst afters in einer Weise, die die Angestellten nicht nur schlechter als bisher, sondern auch schlechter als die mit gleichen Dienstver richtungen betrauten Beamten, b Das Reichsfinanzministerium hat num den Angestelltenorgani fationen mitgeteit, daß die Reichsressorts nur bereit sind, einen Tarif abzuschließen, der vorgenannten Forderungen der Regierung entspricht. Dadurch wurde die Situation sehr ernst, denn die Dr. ganisationen find nicht in der Lage, dem zuzustimmen. Obwohl die Organisationen sich bemühen, einen Weg der Berständigung zu finden, ist ein Scheitern der Verhandlungen sehr wahrscheinlich, wenn die Regierung in den Berhandlungen am Dienstag an ihrem ablehnenden Standpunti festhält. Kaufmännische Angestellte im Hochbaugewerbe. Den BBMI. vertra diesmal anstatt des Berhandlungsleiters Bei den Tarifverhandlungen für die laufmännischen AngeGeheimrat v. Borsig. Er erklärte, er wolle nicht isoliert stellten des Baugewerbes mit dem Verband der Baugeschäfte von in Berlin eine Lohnerhöhung vornehmen. Die Berhandlungsfom- Groß- Berlin und dem Beton- und Tiefbauarbeitgeberverband am mission wies Herrn v. Borsig sofort nach, daß in anderen Industrie- Freitag weigerten sich die Arbeitgeber, ein Angebot zu machen, das gebieten des Reichs wesentlich höhere Löhne gezahlt werden. Trop den heutigen Verhältnissen einigermaßen Rechnung trägt. bem beharrten die Arbeitgeber auf ihrem Standpuntt. Sie ließen boten: für Lehrlinge 80 Pros., für Jugendliche bis zum 20. Lebens durchbliden, daß die Arbeiter es feien, die durch ihre Forderung jahre 85 Broz., für Angestellte in den Gruppen 1 bis 3 bis zum einer weiteren Lohnerhöhung die Aktion zur Stüßung der Mart 8 Berufsjahre nach dem 20. Lebensjahre 90 Broz, nach 9 Berufsunwirksam machten. Wenn wi: tlich in einigen wenigen Fällen jahren 95 Broz., Angestellte der Gruppe 4 durchweg 100 Broz. Damenwäsche Taghemden Langett besa m. Langett- 5800M Taghemden stickerel 6500M Taghemden m. Stickerel 9500M Beinkleider all Besap 5800M Beinkleider mit Stickerel 9500M von Garniturens mit Stickerel- 8800M Beinkleider Sickerel 7300M Taghemden Einsa Einsat Nachthemd. mit Stick- 12500M Einsa mit Stick- 12500M Taghemden Ein-. Ana. mit Stick 12000M Beinkleider Ein- u. Ans. Nachthemd.nu.Ans, 21000M Taghemden Ein- u. Ans. mit Stick 18500M Beinkleider Ein- u. Ana. mit Stick 14000M Nachthemd. 30000M Ein- u.Ans. Untertaillen mit Stick. 4900M Stickereiröcke.. 11000м Prinzeẞröcke... 23500M Elegante Spitzen- und Stickerei- Wäsche Sie N Die Streiflage im Rohlengebiet von Cothringen ist unverändert. nur etwa 5 Proz. sind in die Gruben eingefahren. In den meisten tothringischen Fabriken ist die Arbeit bedeutend etgeschränkt worden. Sentralverband der Angestellten. Sektion: Tegtil- Industrie, Färbereien, hem. Basdanstalten. Mitgliederversammlung morgen, Montag, 7 Uhr, m weigbureau, Kommandantenstr. 68-64. Achtung, BSPD.- Buchdrucker! Sigung fämtlicher Delegierten und Ber. trauensleute des 5. Bezirks morgen, Montag 7% Uhr, im Lotal Timpe, Adalbert Ede Raunynstraße. Erscheinen unbedingt erforderlich. Der Fraktionsvorstand. Siemens- Bernerwer!! Morgen, Montag, im total Springer, Siemens, de Bergstraße, nachmittags Uhr, Versammlung aller BGPD.- Kollegen bes Der Fraktionsvorstand. Berner- Bertes. Stellungnahme zur Betriebsratswahl. RUG. Oberschöneweide. Morgen. Montag, nachmittags, 8 Uhr, im Restau pant Rabelwert, Wilhelminenhofstr. 56, Bersammlung aller BSPD.- Kollegen und Rolleginnen. Stellungnahme zur Betriebsratswahl. Partei und Gewerkfchaftsausweis legitimiert. Der Fraktionsvorstand. Siemens- Schudert, El. Motorenwert, Arbeiter und Angestellte! Dienstag 5 Uhr im total von Geibel, Giemensstadt, Giemensstraße, Ede Märtischer Steig, Bersammlung aller BEBD.- Arbeiter und Angestellten. Wichtige Tages ordnung. Partei- und Gewerkschaftsausweis legitimiert. Der Frationsvorstand. Achtung, Simmerer! Dienstag nachmittag 3 Uhr im Gewerkschaftshaus, Gaal 3, Bersammlung fämtlicher Flag- und Baudelegierten des Hoch, Beton Da es sich um eine und Tiefbaugewerbes fowie fämtlicher Fabritbetriebe. wichtige Tagesordnung handelt, ist es unbedingt notwendig, daß jede Arbeits stelle durch ihren Bertrauensmann vertreten ist. Berbandsbuch fowie Betriebs ratsausweis legitimieren. Desgleichen bitten wir die Vertrauensleute und Betriebsräte, alle Rameraben zur Rlebung der Extramarte anzuhalten. Bermeffungswefen. Bersammlung am Mittwoch, den 28. Februar, 7% Uhr, im Bund der technischen Angestellten und Beamten. Berufsausschuß für bas Empfangsraum des Bundeshauses, Werftftr. 7. Gürtler der Gelb- und Weiß- Metallbranche. Mittwoch, ben 28. februar, 4% Uhr, im Reichenberger Sof, Reichenberger Straße, Bersammlung der Amflet bamer Richtung. Die legten Borgänge in unserer Branche". Bartei- und Ge wertschaftsbuch legitimiert. Eisenformer ber Amsterdamer Richtung! Donnerstag, ben 1. Mara, 6 Uhr, im Lokal von Leuschner, Aderstraße 110, Bersammlung. Bartel- und Gewerb fchaftsbuch legitimiert.3619 Berantwortlich für den rebaft. Teil: Bietor Schiff, Berlin: für Anzeigen: Drud: Th. Slode, Berlin. Berlag Borwärts- Berlag G, m. b. 8. Berlin. Rorwärts- Buchbruckerei u. Berlagsanstalt Raul Ginger u. Co. Berlin. Lindenftr. 3 Gierzu 3 Bellagen Satyrin sin anregendes und kräftigendes Yohimbin- Hormon- Präparat der Akt- Ges. Hormona, Düsseldorf- Grafenberg Zah reiche ärztl Anerkennung n. Prospekte gratis. Erhältlich in Apotheken! Stets vorrätig in Berlin ElefantenApotheke. Leipziger Str. 74; En el- Apotheke, Kanonierstr 44; HohenzollernApotheke, Königin- Augusta- Str. 50; Wittes- Apotheke, Potsdamer Str. 84 a für Herren- u.Damen- Bekleidung beste Fabrikate, große Auswahl, Verkauf meterweise Stoffe Weiße Woche Günstige Kaufgelegenheit für weiße Waren Kimono, gestickt Damen- Blusen Batist, 8000M Jumper Vol 12000M mit Stickerei Damen- Kleider woll- Musselin farbig 29500M weiß Voll- Voile 49000M Damen- Kleider jugend. Form Wäschestoffe Hemdentuch Mr. 2900м Hemdentuch 3900 Mtr. 3300M Hemdentuch schwere 4600M Wäschetuch kräft. Ware 3600M Qual. Mtr. Meter Meter Wäschetuch feindig 4200M Louisianatuch. Meter 3400M Louisianatuch Meter Kissenbri. 3900M breit. Mfr. Deckbett- 6800M Bettsatin Kissenbreit. Mir. 5800M Bettsatin Deckbettbrelle 9500M Bettuchstoffe gute Meter Qualität 7800M volle Breite.. Meter 9500 Leinen 38000M 49000M Einsätzen reich mit 78000M Schürzen Tändelschürze wel Batist 1300M mil Stickerel- Ein- und Ansatz Teeschürze welp Batisf mit Träger u. reicher Stickerel- Garnierung Herrenwäsche Sportkragen weld Pikes welt 1250M Sattel. Ga 3100M Vorhemd valkee mit 1900M ramges 13900M Taghemd Hemdentuch Teeschürze weld Baflat, Wieneriorm, 4200M mit Stickerel- Ein- und Ansatz Servierschürze aus 3450M Louisianatuch mit Stickerei WienerServierschürze form 4900M aus Hemdentuch mit Hohlsaum Mengenabgabe vorbehalten Oberhemd well, mit Pikee- Pal- 15900M ten- Einsat, ungewaschen. Nachthemd farblger Borte 17500M und Tasche, 110 cm lang.. Oberhemd wel Renforce 21500M mit la Pikee- Fallen- Einsat Oberhemd welf Renforce mil la Pikee- Palten- Binsab 23000M und festen Manschetten Taschentücher Wäsche- Stickereien und Volants Kindertücher mit farbiger 195M Kante Linontaschentücher weiß Linontaschentücher mit tarbiger Kante 875M 890M Taschentücher gate 800M In den verschiedensten Ausführungen und Preislagen AWertheim Hohlsaumtüch. Ecke für Damen 425M Leipziger Str.( Versand- Abteilung) Königstraße Rosenthaler Str. Moritzplatz Koch& Seeland B. m. Gertraudtenstr Be 20-21 Tischzeuge b. H. Tischtücher Jacquard 9800M mit Durchbruchmuster, 125 × 160 Mundtücher geblich 1600M Jacquard Kaffeedecken farbig 8800M gestrelit, Or. 120 x 150 cm.. Kaffeedecken bunt 17 700M gemustert, Or. 150 x 150 cm Handtücher Wirtschaftstücher grau, gesäumt Küchenhandtücher. Gerstenkorn, m. rot. Kante, ges Küchenhandtüch. m. Kante, Reinleinen, ges. u. geb. Stubenhandtücher gesäumt und gebändert... Stubenhandtücher gesäumt u. geb., reinleinen Drell Wischtücher grau Reinleinen, gesäumt u. gebändert 640M 1500M 2700M 3500M 3700M 1140M Wischtücher well- ro 1400M karlert Korsette Korsett aus welbem Drell 3500M Korsett mit Langette. aus weißem Köper 6200M Zwickelform Hüfthalter a weld. Drell 4700M mit Spipe, 1 Paar Halter Hüfthalter grau Drell 4900M 1 Paar Halter.. Hüfthalter farbig Drell 6500M mit Gummi, 1 Paar Halter Kinderwäsche für Knaben und Mädchen In verschiedenen Ausführungen Nr. 94 40. Jahrgang 1. Beilage des Vorwärts Der Begriff der Revolution. Bon Mar Adler. Bon den im Verlage der Volfsbuchhandlung in Wien unter Redaktion von Mar Adler und Rudolf Hilferding erscheinenden„ Marg- Studien" ist fürzlich die zweite Hälfte des vierten Bandes erschienen. Sie enthält eine große Arbeit von Mar Adler über„ Die Staatsauffassung des Marrismus". Aus dem reichen Inhalt des Buches bringen wir einen Abschnitt zum Abdruck, der aus dem 11. Kapitel „ Revolution oder Evolution" entnommen ist. Mar Adler führt dort aus: undmills Sonntag, 25. Februar 1923 Landwirtschaftsdebatte. feinen Formeln als„ Kontinuität" des Rechtsstaates erscheint, Verhältnisse, schafft ihre Neuordnung. Gewiß hat der Marris. ist soziologisch die ungeheuerste Veränderung in der ökonomi- mus immer gelehrt:„ Eine Gesellschaftsform geht nie unter, schen Struktur des Staates, so daß der Staat" vorher und bevor alle Produktivkräfte entwickelt sind, für die sie weit ge nachher nicht mehr dasselbe ist. Soziale Revolution bedeutet nug ist, und neue, höhere Produktionsverhältnisse treten nie für den Marxisten weder notwendig einen Rechtsbruch noch an die Stelle, bevor die materiellen Existenzbedingungen dereine Gewaltanwendung überhaupt, sondern die zielbewußte selben im Schoße der alten Gesellschaft selbst ausgebrütet worUmstellung der Gesellschaft auf eine neue ökonomische Ord- den find*)." Aber das heißt natürlich nicht, daß diese neuen nung, die sich in ihrem Schoße bereits vorgebildet hat. Wie materiellen Eristenzbedingungen schon die neue Geinnerhalb der ungeänderten Rechtsform die gewaltig- sellschaft selbst sind. Einen solchen„ ökonomischen Autosten sozialen Revolutionen durch die ökonomische Entwicklung nomismus" imputieren die gelehrten Gegner der materialiſtimöglich sind, haben gerade Marr und Engels uns verstehen schen Geschichtsauffassung uns immer wieder. Im Gegenteil gelehrt und zum erstenmal im Kommunistischen Manifest" beschrieb Marg gerade mit Bezug auf diese evolutive" Borin lapidarer Weise dargelegt. Revolution ist eben für uns in bereitung der neuen Gesellschaft sehr genau und unmißverWas bedeutet Revolution im margistischen Sinne? Bu- erster Linie weder ein juristischer noch ein politischer, sondern ständlich die aus dieser Evolution sich ergebende geschichtliche nächst einen historischen Begriff: sie ist nicht ein Gegensatz einer ein soziologischer Begriff und bezieht sich auf die Veränderung Sendung" der Arbeiterklasse: sie hat keine Ideale zu ver Revolution als solcher zu einer Evolution als solchen, sondern in der bewußtseins- und willensmäßigen Einstellung zu der wirklichen, fie hat nur die Elemente der neuen Gesellschaft in fie ist die durch einen gewiffen Entwicklungsgrad der Produk- gesellschaftlichen Struktur des Staates. Die durch die stetige Freiheit zu sehen, die sich im Schoße der zusammentipkräfte innerhalb der kapitalistischen Form der Produktions- Aenderung derselben erfolgte Verschiebung in der sozialen brechenden Bourgeoisgesellschaft entwickelt haben**)." Dieverhältnisse bestimmte und aus dem Klasseninteresse des Funktion der einzelnen Klassen bewirkt, daß schließlich beide, ses In Freiheit Segen der Elemente einer Proletariats hervorgetriebene Erkenntnis einer neuen ge= die herrschende wie die beherrschte Klasse nur mehr wider neuen Ordnung, das ist die Revolution. fellschaftlichen Aufgabe, verbunden mit dem ebenso spruchsvoll im gesellschaftlichen Organismus bestehen können, notwendig entstandenen Willen, diese Aufgabe durchzuführen, die erstere immer mehr außerstande, den Staat wirklich zu nämlich an Stelle des Privateigentums an den Produktions- eigenem Interesse zu beherrschen und den ungestörten Genuß mitteln die gesellschaftliche Inbesignehmung derselben zur der Herrschaft zu sichern der Weltkrieg und noch mehr sein Grundlage der Gesellschaftsordnung zu machen. Der Begriff Friede" ist dafür ein nicht mehr zu übersehendes ZeugnisDer Landtag hat gestern Sonnabend den Gefeßentwurf über ver Revolution ist im Marrismus identisch mit dem der die letztere immer mehr in allen Ansprüchen auf Förderung eine Gerichtsgemeinschaft zwischen Preußen und Württemsozialen Revolution und bedeutet mit einem Worte: Be- durch die Gesellschaft verkürzt, je mehr diese Gesellschaft ganz berg verabschiedet und darauf den Haushalt der Landwirtschaftsverwaltung feitigung des Klaffengegensatzes als Ziel, Herrschaft des Prole- sichtbarlich ihre, der Arbeitenden, Gesellschaft wird. Die Retariats als Mittel dazu. Falls man über diesen historischen volution ist dann nur die bewußte Angleichung der äußeren Begriff der Revolution noch nach einem allgemeinen sucht, Form der Gesellschaft an ihre innere neue Struttur, gewiß Abg. Wenge- Winzig( Dnat.) fordert solche Förderung der fann dieser nur sein: umschaffender gesellschaftlicher Bille ein Bruch mit dem Alten, aber nicht notwendig ein landwirtschaftlichen Produktion, daß Deutschland vom auf Grund umwälzender theoretischer Erkenntnis. Der Rechtsbruch, sondern vielmehr: ein Bruch mit alten In Auslande unabhängig werde. Der hohe Milchpreis sei eine soziologische Begriff der Revolution ist auch im Marrismus stitutionen und Traditionen, mit der alten bürgerlichen Gesell- Folge der gestiegenen Kosten der Viehhaltung. Vor allem müsse die tein„ bloß" ökonomischer, sondern vollendet sich, wie alle Be- fchaftsauffassung, mit dem Geiste des Klassenstaates, mit der Umlage fallen. Die Frachtfäße seien zu hoch, jetzt stehe schon wieder eine neue Erhöhung bevor. Die Düngemittel seien unergriffe des Marrismus, als ein sozialer, zu dem also stets fein ganzen Ideologie der bisherigen herrschenden Klassen. ideologischer Ueberbau gehört, durch den er erst ein soziologiWas also den soziologischen Begriff der Revolution fchwinglich. Abg. v. Papen( 3.) erklärt, die Getreideumlage verscher Begriff wird. Und insofern ist, trotz ihrer idealistischen charakterisiert und wodurch er sich von bloßer Reform unterFassung, die berühmte Definition Lassalles über den scheidet, ist, daß er die Identität der wirtschaftlichen Grund- hindere die ordnungsmäßige Fortführung der Wirtschaft und hemme die Produktion. Die Inlandsstidstofferzeugung müsse Unterschied von Revolution und Reform noch immer klaffisch lagen der Gesellschaft durchbricht, daß er zwar nicht notwendig stärker gefördert werden. Der Vertrag der Badischen Anilin- und zu nennen:„ Revolution heißt Umwälzung, und eine Revo- ein Bruch der staatlichen Berfassung, immer aber ein Bruch Sodafabrik mit Frankreich sei sehr bedenklich. Jedenfalls hätte alles lution ist somit stets eingetreten, wenn, gleichviel ob mit oder der ökonomischen Verfassung der Gesellschaft ist, daß er, wie aufgeboten werden müssen, um die Erfüllung des Vertrages gerade der junge Marg schrieb, nicht mehr die Pfeiler des Hauses im gegenwärtigen Augenblick zu verhindern.( Lebhafte Zustimmung ohne Gewalt- auf die Mittel kommt es dabei gar nicht an ein ganz neues Prinzip an die Stelle des bestehenden stehen läßt", mas alle bloß politischen Revolutionen taten im Zentrum.) Um die Produktion anzuregen, müsse man dem LandZustandes gesetzt wird. Reform dagegen tritt dann ein, wenn indem sie das Privateigentum an den Produktionsmitteln nicht wirt Gelegenheit geben, seine Ueberschüsse in wertbeständigen das Prinzip des bestehenden Zustandes beibehalten und nur antasteten und damit den Klaffengegensah selbst nicht be- Papieren anzulegen, etwa in Roggenanleihe, gestützt auf die Staatszu milderen oder fonfequenteren und gerechteren Folgerungen feitigten. Abg. Schiffan( D. Bp.) spricht gleichfalls gegen die Getreideumlage; entwidelt wird. Auf die Mittel kommt es wiederum dabei nicht an. Eine Reform fann sich durch Infurrektion und Blutnergießen durchsetzen und eine Revolution im größten Frieden. An dieser Stelle erwächst aber ein neuer Einwand. Man wird fagen, und Kelsen hat dies ja auch gemeint, der soziologische Begriff der Revolution zeige sich jest erst recht als widerspruchsvoll, weil zwar bei einem Bruch der Rechtsordnung die neue eben gar feine Beziehung zur alten habe; die neue soziale Verfassung aber entwidle sich doch gerade nach den Lehren von Marg und Engels stetig aus der alten. Das ist der alte Streit über das Verhältnis pon Evolution und Revolution, der zu Zeiten des Bernsteinschen Revifionismus eine Berwirrung ausgefät hat, die noch immer nicht überwunden ist. Ist es also für die Revolution gar nicht notwendig, daß sie sich gewalttätig" entwidle, so ist es auch durchaus nicht gegen ihren Begriff, daß sie sich gefeßlich" vollzieht. An und für sich ist es denkbar, daß diese Herrschaft des Proletariats gänzlich fampflos durch einen parlamentarischen Majoritätsbeschluß errichtet werden könnte. Aber das fann höchstens den Juristen als eine irgendwie wesentliche Seite dieses Borganges interessieren; für die soziologische Bedeutung der Revolution Einen Gegenfäß von Evolution und Revolution fann in ist gerade diese Frage, ob sich die Herrschaft des Proletariats bezug auf den fozialen Prozeß nur derjenige annehmen, " friedlich" oder„ gewaltsam" aufrichten läßt, eine völlig neben der die ökonomischen Verhältnisse und Potenzen, von denen sächliche. Denn das Wesentliche liegt allein darin, daß mit die materialistische Geschichtsauffassung die geschichtliche Entdieser Herrschaft des Proletariats ein fundamentaler Wandel wicklung in letter Linie bestimmt sieht, in jener materialiſti in der sozialen Funktion der Herrschaft eintritt, ein Bruch mit schen", geiftfreien und geistlosen Weise auffaßt, die wir bereits Bergißt man nie das ihrem bisherigen Charakter. Denn sie ist Herrschaft nicht mehr mehrfach zurückgewiesen haben. zur Konservierung der Macht einer Klasse und zur Erhaltung Marrsche Wort:" Bei mir ist das Ideelle das im Men der Klassenstruktur des Staates, sondern zum Abbau aller fchentopf umgefegte materielle", fo weiß man, Klaffenmacht überhaupt, also auch der eigenen, durch Ueber- um es nie mehr zu übersehen, daß es teine öfonomische Ber führung des flaffenstaatlichen Lebens in ein flasjenloses, in ursachung gibt, die nicht zugleich im Menschentopf sich welchem die Herrschaft selbst ihren Unterdrückungscharakter vollzieht. Die stetige Veränderung der ökonomischen Verhältverliert. In den Sigungsprotokollen des Parlaments mag, nisse durch die Entwicklung der tapitalistischen Produktionswenn sich die soziale Revolution in einer demokratischen Form weise vollzieht sich also mur durch ihre millionenfache Umwetter beraten. domänen. M bei der Förderung der Produktion tomme es vor allem auf die Rohlenpreise und Frachttarife an. Das Streben des preußifchen Landwirtschaftsministeriums, die Stickstoffproduktion zu er höhen, sei anzuerkennen. Abg. Kilian( Komm.) sagt, den großen Agrariern gehe es glän zend. Ein Gut von 100 Morgen bringe 6 bis 10 Millionen Mart Erfrag. Die Bacht eines Gutes der Stadt Halle sei von 54 000 m. auf 25 millionen gestiegen. Kein Wunder, daß dann die Lebens. mittelpreise enorm steigen. Ohne die Arbeitsfreudigkeit der Landarbeiter gebe es feine Förderung der Produktion. Aber gegen streifende Landarbeiter biete man jederzeit die bewaffnete Macht und die Technische Nothilfe auf. Abg. Richtariti( 3.) beantragt die Aufhebung der Zuderbewirt schaftung. Abg. Schäfer- Goldberg( Dnat.) empfiehlt zur Hebung der fchaftung. Abg. Schäfer- Goldberg( Dnat.) empfiehlt zur Hebung der Produktion Kultivierung der Moor- und Dedländer. Gut ausgebildete Landwirte könnten heute fein Gut mehr erwerben, weil es die reichen Schieber wegfauften. Die Regierung müsse dagegen einschreiten. Gegen die Stimmen der Deutschnationalen wird darauf die Debatte abgebrochen und auf Montag 12 Uhr vertagt. Schluß 3% Uhr. *) K. Mart, Bur Kritit der politischen Dekonomie"( Stuttgart 1897) S. XII. **) R. Marg, Bürgerkrieg in Frankreich" S. 50. vollzieht, vielleicht alles ohne revolutionären Bruch der Ver- feßung in Menschenköpfen: das heißt, fie erzeugt in den Bro- Erstklassige Herrenbekleidung fassung vor sich gegangen sein; es liegt zum Beispiel eine letarierköpfen zunächst das Bewußtsein ihrer ökonomischen qualifizierte Majorität vor, die etwa das bisher verfassungs- Lage, sodann die Erkenntnis der Mittel zu ihrer Abhilfe und mäßig geschützte Privateigentum in Form eines" legalen" schließlich den Willen zur Tat. Erst diese Tat schafft aber die Beschlusses aufgehoben hat. Aber was so dem Juristen in Abhilfe, erst die Tat bringt die Aenderung der ökonomischen Weiße Wäsche- Stoffe In verschiedenen Stärken und Breiten. Weiße Schleier- Stoffe( Voll- Voile) etwa 110-115 cm breit in glatt, bestickt und mit Bordüren. Baumwollene Flanelle für Blusen und Hemden 70-75 cm breit, in verschiedenen Streifen. Kleine Bedienungs- Schürzen Weißer Linon m. Stickereiverzierung 3800.Herren- Trikot- Hemden Wolle gemischt, mit Pikee- Einsätzen, Mitielgröße. Anzüge, Paletots, Schlüpfer, prima Stoffe fertig und nach Maß Billige Preise MAX FLUSS, Rosenthaler Straße 58 RUDOLPH HERTZOG 800. Breite Str. Berlin C2 Brüder- Str. 12120.Herren Trikot- Unterjacken Wolle gemischt Mittelgröße das Stück 9600.Herren- Trikot- Beinkleider Baumwolle, makofarbig Mittelstark, Mittelgröße . 9 13635.Herren- Sport- Jacken in weiß und farbig Sport- Stutzen Ganzwolle 5400.- 6400.- 9500.Ganzwolle Mit Fuß Sport- Strümpfe . das Paar 6500.- 7000.Farbige Herrenhüte neue Formen Prima Wolltilz das Stück.. Haarfilz und Farben. . 14150.- 16500.das Stück... 29 000.- 38000.| Damen- Reform- Beinkleider Marineblau mit angerauhtem Futter und Satinbund. In 3 Größen.. 9500.Damen- Schlupf- Beinkleider Guter Baumwoll- Trikot Mit Schrittverstärkung, das Stück 8181.Ganzwolle in vielen Farben Mit Schrittverstärkung. Damen- Hemdhosen Baumwolle Feingestrickt . 12000..6956.- und 8417.Damen- Trikot- Untertaillen Baumwolle, 2 und 2 gestrickt Mit langen Aermeln Wolle gemischt, Mittelgröße Mit kurzen Aermeln Damen- Unterhemdchen Baumwolle, 2 und 2 gestrickt Ohne Aermel, das Stück. Flor, 2 und 2 gestrickt 3600.2850.1200.Ohne Aermel. Vorzügliche Ware 2861.Ganzwollene Damen- Strickjacken 35000-67830.- 77 520.Ganzwollene Damen- Jumper 24 225.- 37 145-40375.Ganzwollene Blusen- Schoner 9000.- 11 000- 15000.Reinwoll. blaue Kinder- Sweater mitUmlegekragen) und Krawatte Gr.19000.- Gr.39800, Wollene Garnituren( Mütze u. Schal) für Kinder 3000.- 3200.- 3500.für Damen, in vielen Farben..3750.Woll. gestrickte Kinder- Gamaschen lederbraun und rot Gr. 1 bis 6 das Paar 3000.- bis 5750.weiß Gr. 1 bis 6 das Paar 3375.- bis 6750.Mengen- Abgabe vorbehalten. Bedruckt Perkal für Herren- Wäsche, 78/80 cm breit Zephyr für Blusen und Oberhemden, 70/80 cm breit Bedruckte baumw. Musseline u. Atlasse. Reiche Musterausw., 75/80 cm brt. Bedruckte Schleier- Stoffe( Voll- Volle) helle u. dunkle Farbenstellungen, 70/110 cm breit Hausschürzen, Wiener Form mit Latz und Trägern aus blau- weiß punktiertem guten Schürzenstoff. 7000.Baumwolle Herren- Socken Feinfarbig.. d. Paar 2651.- 3788.Vigogne Graumeliert Ganzwolle . d. Paar 1875.- 2475.Gestrickt Grau 2290.- schwarz 2633.Schwarze Damen- Strümpfe Baumwolle Haltbare Ware. Wolle. Feingewebt • 3661.- 4682.Mit verstärkter Sohle... d. Paar 9500.Schwarze Kinder- Strümpfe Wolle, vorzügliche Ware Rechts u. links gestrickt, Größe s 3500.jede weitere Größe 600.- M. mehr. Damen- Handschuhe Gestrickt, reine Wolle, Farbig und weiß. Paar 2900.Paar 3200.Leder- Nachahmung mit 2 Druckknöpfen. Farbig, schwarz u. weiß Filmschau. cters.Die Filme der Woche. ald TOP e. b. Schulvorführungen der Ufa. Die Ufa veranstaltet demnächst in der Mehrzahl ihrer Theater Lehrfilmvorführungen für die Schulen Groß- Berlins unter Mitwirkung Berliner Lehrer. Sur Borführung gelangt der SvenslaFilm Unter ilden und wilden Zieren". Die Schweden zeigten wieder im 2 Rollenboriblak- 1 und immerdar Rismet, indem fie für sich gierig alle Freuden ausschöpft bak fie bie Meister der Filmfultur find. Und Maurig Stiller ist ihr feinft und dadurch andern mit tödlicher Gewißheit den Untergang bringt. nerbiger, vornehmster Nepräsentant, Sein Luftspiel Berlobungs. emergen, arm an Handlung, gerötet von einer bolden, unaufdring lichen Hellerfeit, mußte in der Büste des deutschen Filmipiels wie eine Daje mirten. Alles ist von Geschmad getränkt, belilat photographiert, in ben etwas schwermütigen landschaftlichen Hintergrund organisch hineingestellt und von Karin Molander und Wiftor Sjöström mit verinnerlichter Fröhlichkeit dargestellt. Ein schöner, reiner Abend! P- s. Friedrich Berner van Djtéren ist, als Literat, ein Erzähler bon hultiviertem Geichmad. Benn er filme ſchreibt, entgleift er in Qurra herrlichkeiten übelften Seintopps und ipart nicht mit Schmalz und Buder. Ein Brauntohlenfilm. Die durch die Rubrbelegung erfolgte Stohlen. " Die Stette flirrt", beißt seineue Sinofunde, die man im Tauenbien. not gibt einem von der Denlig- Film A.-G. hergestellten Film„ Die Braunbalat au sehen bekam. Die Stette ist mit Gemütsjett gefalbt, fie flirt foble" erhöhte Aftualität und Bedeutung. In fünf Abschnitten wird die aber doch nicht sehr erfreulich. Der edle Jüngling tritt für das Berbrechen der Beliebten ein, nach abgebüßter@traje findet er fie in anderen Armen. Der Erdgeist" im Film! Bei diesem Gedanken gerät man nicht Entstehung, Gewinnung und Verarbeitung der Braunkohle dargestellt. Lichtbildveranstaltungen in Schulen. Angesichts der Gefahren, In schönem Wahnik loft fich die Begebenheit, in der das rührsame Film nur in ein gewiffes Sichperwahren, sondern in eine regelrechte Opposition. find ebensowenig fehlt, wie das dramatis gemeinte Grubenunglüd. Eine Bestand doch die Gefahr, dieser Film fönnte zur üblichen Dirnengeschichte denen bei Laufbildveranstaltungen in Schulen Zuschauer und Vorführer verfchwommene Photographie zerstört manche Feinheit, die der Regisseur werden, mit der die stinobesucher bis zum Neberbruß schon abgefüttert ausge fezt sind, wenn die Leitung der Beranstaltung nicht einwandfrei ist, Baul Ludwig Stein aus dem undankbaren Manuskript zu bolen ver- wurden. Doch einer wagte es, und bei solchen Darstellern, Baiser- und angesichts der Notwendigkeit, Bildstreifen, Bildwerfer und Filmgerät stand. Darstellerisch find alle Beteiligten, voran die Mittlerin menschlichmann als Dr. Schön und Ast a Rielfen als Zulu, durfte er es bor au rascher Abnutzung zu bewahren, ift eine Brüfungsordnung mütterlicher Echtheit, Frieda Nidard, mit großer Singabe am Bert. wagen. Und der wortlofe und faft fertlose Erbgeift( das Manuskript für fürtenische Reiter von Lichtbildveranstaltungen an Schulen und Die amerikanischen Goldwyn- Filme find fypisch für die neuweltliche ihn schuf Sarl Maher) wurde stark in seiner Eigenart und start in feiner für die Jugendpflege erlassen worden. Besondere Prüfungsausschüsse werden Die Prüfungsordnung tritt am 1. April 1923 in Kraft. Stinoeinstellung. Auch der Film Die Fran in Zimmer 13", gezeigt im Wirkung, das fonnte man bei der Uraufführung in den Richard- berufen. Brimus Palaft, hat all bie Borzüge( und Nachteile) amerikanischer D8 m alb- Richtiplelen feststellen. Die Szenen find sehr lang aus Berlonen, die nachweislich vor diesem Zeitpunkt als technische Leiter von Broduttion. Sehr spannende- dabei menschlich und fünstlerisch belang gefpielt, doch schließlich gewöhnt man sich auch daran und empfindet die Laufbildvorführungen an Schulen oder in der Jugendpflege tätig gewesen loje Handlung, interessante Stoufliftsteliung ohne Tiefe, betonte doch sehr ange nicht störend. Ganz unglaublich ist es, tote Afta Nielsen es verftebt, find oder ein amtliches Vorführungszeugnis befigen, lönnen von einzelnen bald gebraucht Brüfungsgegenständen befreit werden. erträglich gemilberte Sentimentalität, bifzipliniertes Ensemblelpiel, erft fich zurechtzumachen. Das Geschmeidige in ihrem Körper Ifaltige Photographie, eignen auch blesem Wert, bas sehr beifällig aufgefie es zum reizendsten Schmeicheltägen, bald zur umgarnenden Schlangenommen wurde. Borher sah man jamoje Naturbilder von der schwedischen tommt ihrer Rolle in höchstem Maße zugute. Sie ist unterstreichend und Stafie, entzüdend im landschaftlichen Duft und eine toll übermütige fprechend durch jede ihrer Bewegungen. Snteressant ist es in ihrem Geficht amerikanische Groteste. Der Hundefanger". au lesen. Sie ist stets überlegen, die vollendete Beherrscherin der Männer Niederschläge, " Wetter bis Montag mittag. Milb, zeitweise aufflarend, jedoch überwiegend bewölkt, bei mäßigen füdlichen Binden. Keine erheblichen WEINBRAND JACOBL1880 E Grünfeld Handtücher Halbleinen Jacquard, verschiedene Muster Größe 48x110cm Stck 4200 Tischtücher Reinleinen Jacquard, schwere Güte Mk.11500 Größe 130x105cm Mk. Hemdentuch mittelfeinfädig, dicht Breite 82 cm. Meter Damen- Taghemden Schlüpfbeinkleider aus guten Stoffen, in verschiedenen Ausführungen Mk. 7900 aus baumwoll. Trikot verstärkt im Schritt, gute Ware, schöne Farben Mk.. Fa7600 Mk. 3700 盟 Bettlaken Gebleicht Dowlas, mittelstarkfädig Größe 160x240cm. Mk. Oberhemden farbig, mit Klappstulpen u.zwei weichen Stehumlegekragen Mk 15800 Weitere vorteilhafte Angebote in allen Abteilungen! Verbürgt gute Marken! Landeshuter Leinenund Gebildweberei FV Grünfeld Berlin W.8 Leipziger Str. 20/22 Größtes Sonderhaus für Leinen u Wäsche 19500 LITZ Theater, Lichtspiele usw. 6pernhaus Volksbühne Außer Abonnement 72 Uhr: 6 Uhr: Das Wintermärchen Aida Schauspielhaus | Deutsch Opernhaus TU.: Tosca 8 Mtg. 7: En Maskenball Große Volksoper im Theat d Westens Schmuck d. Madumne 24 U. b. kl. Preisen Raub d. Sabinerinn. 7: Lost, Weiber 1, W. Intimes Theater Mig. 7: Abrechnung 4DiePeitsche und... Herr Vielgeschrey 8.7 Einakter U.: 3. a. 7 Uhr Lessing- Th. Tiergartenzamber, ZahnKatchen von Heilbron Heute b. Dienst. 1 Dentsch. Theat. Bürger Schippel Mittw 7 U.2.1.Male: ziehen mit Musik usw. Lustspielhaus 8. Das Prinzchen 2: Gespenster Die Matter( Dorsch) Metropol- Theater 7: Alt- Heidelberg Doan, 7: Bürger 3 U: Die Baladere Mig.7% Uhr: Alt 73/2 Schippel Heidelberg Freitag 7: Die New York- Berlin Kammerspiele ter 2 Die deutschen Deut. Künstler- Th. Kleinstädter 7 Uhr: Fri. Julie Langelot u. Sanderein Mtg. 7: Frl. Julie Allabendlich 7% U. Neues Operett.- Th 3 B: Die kl, Sünderin m. Harald Paulsen, Josefine Dora Der Fürst von 72: D. neue Gilbert Pappenheim Langelot und Kleines Th. Sauderein Gr.Schauspielh. ( Karlstraße) 2 U.: Maschinen. stürmer Tägi. 8 Uhr: Die Unmoralischen Carela Toelle, Olga Ratja, die Tänzerin mit Margit Suchy, Muth, Beckersachs, Paulsen, Tiedtke, Gross, Mamelok Neues Th. am Zoo Gerts Operetto Dorine n. der Zufall 7 Uhr: Die to Limburg, Falken- Neues Volkstheater richte Jungfrau stein. Kaiser- Titz 7 Laun.d.Verliebt. Mig. 7 Die to. Der Neffe als Onkel richte Jungfrau Trianon- Th. Renaissance- Th Abonn.- Verschiebg. der 3. Vorstellung: vom 26. Febr. auf 12. März: vom 27. Febr. auf 13. März; Täglich 8 Uhr Lissi 7 Uhr: Die Juden Gastsp. Em. Reicher Schiller- Th Charl. 3. Die 5 Frankfurter 8 Uhr: Rosenmontag vom 28. Febr. auf die Kokette Mtg. 8 U.: Rasenmontag 14: März Theater i. d. Pers.unter 18 Jahren Thalia Theater haben keinen Zutritt 3 Herdhafil.Diener gesacht 7 Uhr: Ein Jahr ohne Liebe Königgrätz. Str. Central- Theater Th. a. Nollendorfpi 3 Uhr: Die wunder7% Uhr: Der 3% U; Vetter ans Dingsde lichen Geschichten AKTIEN BARON 7 Uhr: Königin d. Kapellm. Kreisler 3: Rosmersholm der Straße Theaterin d.Kommandant- Str 8 U.: Aus d. Leben d. Insekten Walhalla- Th. Uhr: Eine glödlide the Tägl. 74: 7 Uhr: KATTE Wallner- Theater Komödienhaus Heirate Deine Frans Uhr Der kühne 3: Prinzessin Olala 8: Kameraden Berliner Th. 7.30: Madame Schwimmer Pompadour Der Blaue Vogel Varieté- Spielplan Hilde Wörner, Roberts, Bötel, Haskel Goltzstraße 9 Nollendorf 1613 Residenz- Th. Allabendlich War noch heute u. morgan& U. lebe das Leben. U. Dienstag, 27, 247. Das 3.Programm 2, U. zum 1. Male: Professor Bernhardi SCALA V. Arthur Schnitzler Theater des Ostens ( Rose- Theater) 7% U.: Loge Nr. 8 Uhr: Internat. Varieté Sonnt. 30%. halb. Preis.d.voilProg Rauchen gestattet Stg nachm. 31U. Ermäßigte Preise Kinder die Hälfte Karussel Stelap, 129 55. 100 10 Rurfustendamm 232 Dir: Baris Ewelinaff Neues 2. Programm Täglich 8 Uhr 12 see Progr.- Hammere Ausschneiden! Die bisherigen Serlenaufführungen von Josef and Carl Czapeks phantastischem Schauspiel Aus dem Leben der Insekten in Berlin, New- York, London, Prag usw.la di beweisen den größten internationalen künstlerischen und Publikumserfolg der Gegenwart. Tagl& Uhr im Theater i. d. Königgrätzer Str. Central- Theater Alte Jakobstraße 30. Sondervergünstigung f. d. erfolgreiche Beri. Posse 72 Uhr 7% Uhr Der Aktienbaron Bach Kallsch's ,, Aktienbadiker". Musik v. Bertuch. Titelrolle: E. v. d. Becke. Parkett statt 2700 nur 1000 Parkett- Sessel statt 3500 nur 1500 gegen Mehrzahlung: Orchester- Sessel und Orch.- Fauteuil, Songabd. u. Sonntg. M. 200,- Aufschlag. Gültig für 1-4 Pers. bis 11.3 Admirals- Palast Sonntag, den 25. Febr., nachm, 3 Uhr: Große Veranstaltung zugunsten der Ruhrflüchtigen ( Der volle Reinertrag wird der Ruhrspende überwiesen) 1. TEIL Konzert, ausgef, von Mitgliedern der Kapelle der Staatsoper- Leitung: Dr. Fritz Stiedry 1. Ouvertüre ,, Der Freischütz" 2. Sinfonie Es- dur Weber Mozart 3. Ouvertüre ,, Der Barbier von Bagdad" Cornelius 15135w Gesellschaftspause owns IL TEIL Unter Mitwirkung der Damen: Else Bötticher, Charl. Wiebé, Geschwister Severus der Herren: Carl Clewing, Arnold Rieck, Paul Morgan, Pauf Graetz, Henry Bereny, Prockl, Alfred Lichtenstela TA Leitung: Julius Elnödshofer Orchester des Admirals- Palastes Preise der Plätze: Gewöhnliche Abendpreise Vorverkauf an der Theaterkasse, bei A. Werthelm, Invalidendank und allen Theaterbillettverkäufen Sonntag, den 4. März, vorm. 11 Uhr: 7.( vorletztes) KONZERT ausgel. v. Mitgliedern d. Kapelle d. Staatsoper Leitung: Prof. Dr. Max v. Schillings Solist: Heinrich Schlusnus O Ausschneiden: Komische Oper ( 7) Dir.: James Klein( 72) Internat. Revue in 25 Bildern Europa spricht davon 200 Mitwirkende! 6 Balletts! Mr. Jackson vom Alhambra- Theater in London mit seinen engl. Girls sowie die bekanntesten Dar steller von Bühne und Film Vorverkauf ununterbrochen HAMBURG- AMERIKA LINIE UNITED AMERICAN LINES Nach NORD-, ZENTRAL- UND SÜDAMERIKA AFRIKA, OSTASIEN USW. Billige Beförderung über deutsche und ausländische Häfen. Her vorragende III, Klasse mit Speise und Rauchsaal. Erstklassige Salon und Kajütendampfer. Etwa wöchentliche Abfahrten von HAMBURG HAGH NEW YORK Eisenbahnfahrkarten zu Schalterpreisen. Zu sammenstellb, Fahrschein hefte für das In- und Ausland Schlafwagenplätze Bettkarten für deutsche und für internationale Schlafwagen Reisegepäckversiche rung ohne Zeitverlust zu güns stigen Bedingungen, auch für Übersee Luftverkehr Rundflüge, Reklamellüge, Brief- u. Paketbeförderung Auskünfte and Drucksachen durch HAMBURG- AMERIKA LINIE Hamburg und deren Vertreter in: BERLIN W8, Unt. d. Linden 8 Potsdamer Platz 3 und Leipziger Str.( Kaufhaus Tietz). Frachtauskünfte erteilt das Schiffsfrachten kontor G m.b.H. BERLIN W8, Unt. d. Linden& Verband der konzertierenden Künstler Deutschlands Großes Schauspielhaus, Berlin Sonntag, den 4. März 1923, vorm. 11, Ubr Konzert der Orchester aus drei Städten des Ruhrgebietes Essen Bochum Dortmund unter Leitung ihrer Dirigenten Fiedler Sieben Schulz- Dornburg mable Beethoven Leonoren- Ouverture Brahms Sinfonie Nr. 1 tee Sinfonie Nr. 5 Wagnerar Meistersinger- Vorspiel Geschäftsstelle: Bureau des Reichskunstwarts, Reichsministerium des Innern. Der Ertrag dieses Konzertes wird der Ruhrspende zugeführt! Eintrittskarten zu 25 000-1000 M. b. Bote& Bock u. Wertheim, Leipziger Str. u. Tauentzienstr. u. Invalidendank, U. d. Linden, u. i. Gr.Schauspielh. W., Blumenthalstraße 17 8 Uhr: Der neue Schlager dmirals Varieté Casino- Theater 730 Febr.- Programm Zum blauen Kakadu A unübertrefflich Urania Mit Sang u. Klang zwisch. Schwar wald und Alb Circus Busch Heute Auf vielf. Wunsch 2X3+ 7 Fremdenlegionar Nachm.1Kind frei NeneCircus- Sensation. Primus Palasi Potsdamer Str. 19 Edke Margaretenstr. Uraufführung des Goldwyn- Films: Die Frau im Zimmer 13 In d. Hauptrolle Pauline Frederick Anfang 7 und 9 Sonntags 4 Uhr Royal Mail Line Die Königlich Englische Postdampfer- Linie Gegründet 1889 Regelmäßig, beschleunigt. Past-, Passagier- u. Frachtdampferdienst Hamburg- NewYork Postdampfer Orduna" 28. März M Postdampfer Orbita" 18. April Diese Dampfer besitzen vorzügliche Einrichtungen für Passagiere in der Kajüte und 3. Klasse. Fahrpreis: Hamburg- Southampton Lstr. 3.10 und 5Die Dampfer sind mit Kühlräumen versehen. Brasilien- La Plata von Southampton pal Postdampfer ,, Arlanza" Postdampfer ,, Avon". · 9. März .. 23. März Regelmäßiger Frachtdampfer- Dienst von Hamburg nach Westindien- Westküste Amerikas Nähere Auskunft ertellen: b. H. ROYAL MAIL LINE HAMBURG Alsterdamm 39. Telephon: Nordsee 4030-31, Elbe 1365 in Berlin: Royal Mail G. m. b. H., Unter den Linden 17-18 Brasch& Rothenstein, Unter den Linden 71. Aenderungen vorbehalten Lesien der augenblicklichen Leven Sin Heute Schuhe Strümpfe Konfektion Seide Sonntag Beethoversaal: 80. Köthener Str. 32, Nähe Potsd. Platz. Letzter Lustiger Abend Senff- Georgi Berliner Tagblatt: Glänzende Vortragskunst, man amüsiert sich köstlich bei Senff- Georgi Saalkasse 11-1 u. ab 7 Uhr Vortrag über die Ein Feder will wissen, wie billig er kaufen kann? Wir verkaufen dendnferessen der Allgemeinheit dienen, die großen Mengen, die heute weit billiger als mir ein kaufen- und bringen diese der Marktlage angepaßten Preise in allen Verkaufsstellen. nur soweit Dorrat! Leiser lien- Berlin 108. Abteil. Cöpenick Unserem treuen Ge Markennoffen, dem Bezirts Zigaretten führer Unterhaltungs- Varieté Adolf Gündel Jagersit 63 Das große 8 Uhr varieté- Programm! Uhr Das größteNachmitt.Kabarett Berlins! Verstärkt. Programm Christliche Wissenschaft Relchshallen.Th. ( Christian Science) auf Veranlassung Erster Kirche Christi, der Scientisten, Berlin, gehalten von A. Harvey. Bathurst, C. S. B., London, Mitglied des Lektoren- Ausschusses. Der Mutterkirche, der Erstan Kirche Christi, der Scientisten, boston, Mass. Sonntag, den 4. März, nachm.. 4 Uhr, im großen Saal der Philharmonie, Bernburger Str. 22-23 Zweile Kirche Christi, dar Scientistan, Berlin, veranstaltet denselben Vortrag am 9. März, abends 8 Uhr, in den Kammer. sälen, Teltower S raße 1/4. Eintritt frei ohne Karten CUNARD LINIE ,, Mauretania" schnellster Dampfer der Welt Regelmäßige Passagierund Frachtlinien nach allen Weltteilen DIREKTE LINIE HAMBURG via Southampton- Cherbourg NEW YORK mittels Doppelschrauben- Passagierdampfern. Nächste Abfahrten: Postdampfer ,, Saxonia" 14. März 14 200 tons Kajüte, III. Klasse dampfer Tyrrhenia" 27. März Schnell17 000 tons ( Oelfeuerung) Salon, Kajüte, III, KI. Die Dampfer besitzen Kühlräume zur Aufbewahrung leicht verderblicher Güter. Hamburg- Southampton Salon 5,-; Kajüte 3.10 CUNARD, ANCHOR UND ANCHOR- DONALDSON- LINIEN Nächste Abfahrten der Post- u. Schnelldampfer von Cherbourg und englischen Häfen nach 3. März New York Columbia" New York Albania" 3. März New York Carmania" 10. März New York, Aquitania 10. März Wegen Passagenu. Frachten wende man sich an m.b. Cunard See Transport Gesellschaft H Hamburg, Heuer Jungfernstieg 5 Cunard Linie Reisebureau G. m. b. H. oder an Berlin, Hotel Bristol, Unter den Linden 6 Aenderungen vorbehalten Allabendlich 742 Uhr, Sonntags El Triedri nachm. 3 Uhr halbe Preise STETTINER Säng. 3. März, 7% Uhr: 06nhoff- Meistersaal, Köthener Str. 38 Brett'l Aus dem Manuskript: Der Auf.70. deutsche Hinkemann BTC Tragödie in 3 Akten von Ernst Toller Potsdamer Str. 38 Friedanau, Rheinstr. 14 Der politische Teppich m. Max Lauda Turmstr. 12 Lola Montez Theater a. Rottb, Tor Tägl. 72 and Sonat.nachm. 30. Stablissement Zielka Friedrichstr. 60 Elite- Ecke Leipziger Str. billigst bet und feiner lieben Herschdörfer 080 Lebensgefährtin zur Rofenthaler Str 50 filbernen Hochzeit unfere herzlichsten PATENTE Glückwünsche. Dr. Bogdahn, Geschäftst Vorstand und Funktionäred. Treuh.- Verein berat. Arbeiterjugend Copenick na. SW$ 1, Gitschin. Str. 3.* Deutscher Metallarbeiterverband Verwaltungsstelle Berlin Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Rollege, der Werkzeugmacher Karl Knolleisen am 21. Februar geftorben ist. Chre feinem Andenten! Die Einäscherung findet am Montag, ben 26 Februar, nachmittags 32 Uhr, in Rrematorium Baumschulenweg, Riefholzitraße, ftatt. Bege Beteiligung erwartet 148/18 Die Ortsverwaltung. Allen Bekannten die traurige Rachricht, daß mein lieber Mann, Bater, Schwinger und Großvater, ber Buher Hermann Budach am 21. b. M., früh 5 Uhr, sanft ent. Sanger Varieté Kabaretthlafen it. U. a. söhne! Langholzens Arnold Rieck Schwieger- Melitta Klefer Jnnungstrantentaffe d. TischlerJunung zu Berlin. Auf Grund der Berordnung über Grund 13bzte und Sterbegelb vom 2 Februar 1928 geftalten fich bie Lohnftufen und Beiträge ab 1. Wära 1923 wie jolgt: 8844988 Stufe Sagespezbient Grund. ugot Tägl Beitrag 9. ohne 100 6 bis 250 Mart 200 12 über 250 450 400 24 450 850 850 1250 " 1250 1650 " 1659 2050 2050 2650 19 2650 8250 ilber 3250 800 48 1200 72 1600 96 2000 120 2600 156 3200 192 8600 216 Um stilles Beileib bitten Die trauernben Hinterbliebenen. Die Einäfcherung findet am Mitt woch, den 28. b. M., nachm. 6 Uhr, im Krematorium Gerichtkraße statt. Bezirksverband Groß- Berlin der Vereinigten Sozialdemokratie 17. Kreis Allen Parteigenoffen und Freunden bie traurige Nachricht, daß am 21. Febritar nach turzer Krankheit unser Parteigenoffe und Bezirksverardneter Max Baranowski im Alter von 45 Jahren unerwartet 2850b Derstorben ist. Die Einäicherung findet am Diens tag, ben 27. Februar, nachm. 4 Uhr, im Krematorium in Baumschulenweg statt Um rege Beteiligung ersuchen Der Kreisvorstand des 17. Kreises. Der Fraktionsvorstand der Bezirks verf. d. 17. Berw. Bez. B. Lichtenberg. Deutscher Metallarbeiter- Verband REKLAMEANGEBOTE Oberbett) dentuch.. 5800 federmatratze, schwarz... caca 47 000 Daunendecken mit la Daunen 198 000 Kissen grauen Federa 13 500 Steppdecken Satie mit Futter 49 800 Oberbettbezug gut. Hem- 19 800 Metallbettstelle mit Zug75 000 Kissenbezug Laken Wäschestoff.... 15 000 Bettinlett Oberbett, rot... 36 000 9 000 Uberlaken mit reicher 2200C Bettinlett Kissen, rot.... Stickerel..... 6500 Bettinlett Unterbett, rot.. 30 000 Handtuch halbleinen..... 1875 Nachttisch mit K'Marmor. 46 000 Wischtuch halbleinen...... 690 Ankleideschrank..... 190 000 Kissen Mengenabgabe sämtlicher Artikel vorbehalten. Bettfedern- Lustig Prinzenstraße In der Nacht vom 21. zum 22 Fe bruar ſtarb nach furzem, aber schwe rem Krantenlager an Lungenent zündung unser lieber Rollege Max Baranowski. im eben begonnenen 45 Lebensjahre Gein biederer, offener Charatter, fein stets hilfreiches und freundliches Wesen sichern ihm unser bletbendes Andenken. 38.2 Die Einäscherung findet am Diens tag, ben 27 Februar, nachmittags 4 Uhr, im Krematorium in Baumschulenweg, Riefholzstraße, statt. Sekretäre u. Angestellte d. Reichsgewerkschaft Deutscher Eisenbahnbeamten und Anwärter. Bekanntmachung Der 13. Nachtrag zu unserer Gagung, nach welchem die§ 20 unb 33 geändert worden sind, ist vom Oberversicherungsamt genehmigt worden und ist mit dem Die hiernach erforderlichen Lohnangaben find gemäß Berordnung innerhalb riner Woche zu machen. Erstattet ein Arbeit geber diefe Meldungen nicht, so fett ber Raffenvorstand ben Grundlohn feit und Verwaltungsstelle Berlin N 54, Linienstraße 83/85. 2. Februar 1923 in Kraft getreten. sicht bie Beiträge ohne Bflicht ber Rild Geschäftszeit vorm. 9 Uhr bis nachm.4 Uhr. erftattung bei zu hoher Einschägung ein. Telephon: Amt Norden 833 bis 836 unserem Geschäftslotal toftenlos zu haben. Für Beschäftigte, beren Tagesverbienft M und 6592 bis 6595. 3250 beriteigt, find teine Meibungen montag, ben 26. Jebruar, abends erforderlich. Für alle gegen geringeren Zuhe, im Berbandshause( Arbeits Tagesverdienft Beschäftigten find die Zohn angaben bis( pätestens 7. März 1923 zu machen. bruar 1923 2000 200 Die Mahngebühren betragen ab 25. Fe bei einem Betrage bis 1000 02. 100 m. für jebe weiteren angefangenen 1000 179,2 50 M. mehr. Berlin, den 23 Februar 1923. Der Borstand. Otto Gronau, Borsigender. ingrosLager W. Lindemann, Schriftführer. DamenGegr. 1894 Winter- Konfektion herabgesetzl Flauschalster, Seidenoldschmäntel Affenmantel Astrachanmäntel, Krimmermäntel, Strickjacken, Katzenjacken, Tuchmantel 10 500 25 000 30 000 45 000 65 000 85 000 115 000 150 000 185 000 Neue Frühjahrslofenfaal), Einienstraße 83-85: Versammlung aller in der Fachgruvve ber Wickeleien und Motorenfabriken Beschäftigten. Tagesordnung: 1 Bericht von ben Bohnverhanbungen. 2. Distuffion 3 Berschiedenes. Das Erscheinen aller ist Pflicht. Wagen- und Karofferiearbeiter Dienstag, den 27. Februar, abends 7 2hr, im Verbandshause der Holzarbeiter, Rungenzaße 30: Drughtilde diefer Henberungen find in Zehlendorf, ben 21 Februar 1923. Allgemeine Ortstrantentaffe für Zehlendorf und Umgegend. G. Henmeier, Albert Fischer, Schriftführer. ftello Borsienber. Alle Seifenhändler decken ihren Bedarf in Toilettenseifen, Ia Kernseifen. Selfenpulver usw. Im Seifenlager Emerich A. Salgo, N 54, Lothringer Str. 38, Hof Fernsprecher: Norden 1976 Cundsierrig nicht fehlgehen! 416 Geschlechtsleidende! Sotoladen Buchhdl. Vorwärts Maugion Sarotti Stollwerd Heilung ohne Quecksilber, ohne gift. Einspritzung, ohne Beruisstör.; aufkl. Broschüre m. taus, freiwill Dankschr. über u. a. Marten billig. 1) Harnröhrenieid.( Ausfluß), 2) Syphilis Elsen& Diamant 3) Mannesschwäche. 4) Weißfiuß, kostenl. i. verschl. Briefumschl, ohne Auldruck, geg. Einsendung v. Mk. 50.- für Porto etc Leiden genau angeben! Raiserstraße 4 Andreasstraße 13. Frauenhaare Dr. med. H. Seemann, G. m b. H. fauft zu höchst. Preis Berlin II, Lietzmannstr. 22 Stoffe an Private u.Wiederverkäufer Haarhandlung Raiser 39 Wilhelm- Str. Mark- Zigaretten 150 cm breit 15.20, 30 u. 40 Tausend Mark pro Mtr. für Anzüge, Schlüpfer u. Kostüme nur erstklassige Fabrikate, liefert Tuchlager Bernhard Schenker Brunnenstr. 161( Nähe Rosenth. Pl.) Tel: Norden 1960 Dobschiner Marken und andere Zigaretten bet Ad. Nagel Hermannplag 6 Morin 5323 Achtung! Billigft Bezugsquelle Saushalt Toiletten Kernjeifen Seifenvertrieb Ziedstraße 20 Stettiner Bahnhof. Saufen Bücher auch ganze Bibliotheten!!! Bevorzugt werden Werke aus der Sozial u Naturwissenschaft, fchöngeistige und Funktionärung Metallbetten teratur. An aller in den Wagen- u. Karofferie. Stahlmatratz., Kinderbetten dir an Priv. gebote unter 0. 58 fabriken Beschäftigten, Betriebs. Kat.30A frei. Eisenmöbelfabr. Suhl Thür. Hauptegp. Vorwärts. räte, sowie Vertrauensleute aller Berufe. Tagesordnung: 1. Stellungnahme au bem Angebot der Arbeitgeher und zu bem Schiedsspruch. 2 Disluffion. Dienstag, ben 27. Februar, abends 7 2hr, im Verbandshause( 8immer 14), Linienftraße 83-85: Versammlung berhauptgruppe V, Untergruppe15 ( Schwachstrom- Induftrte). Das Erscheinen aller Betriebsräte der Konfektion Telephonbetriebe ist unbedingt notwendig. unter Takzim Herstellungspreis Dienstag, ben 27. Februar, abends fuch- Wickelmantel. Kostüme. Covercoat- Paletots. Alpaccamäntel. Imprägnierte Sommer Mäntel. Gummi- Mäntel. Homespun Donegal- Schlüpter Spazialität:-Weiten u.-Langen Extra 10r starke u grace Damen M.Mosczytz, Landsbergerstr. 59 sins Treppe, am Alexanderplatz. Sonnabend n. Sonntags geschlossen 7 Uhr, im Verbandshaufe Sthungsfaal), Linienstraße 83-85: Versammlung ber Hauptgruppe VII, gruppen 22 und 23. Inter agesordnung: 1. Bortrag bes Kollegen Franz Janke. 2 Gruppenangelegenheiten. Das Erscheinen aller Betriebsräte ift Pflicht. 143/12 Die Ortsverwaltung. Möbel Versand and Export nach dem In- und Auslande Speisezimmer Herrenzimmer Wohnzimmer Schlafz mmer farbige Küchen Ledermö.el Korbmöbel Dielenmöbel Gartenmöb äußerst preiswert: in großer Auswahl. B. FEDER Brunnenstraße 1| Kottbuser Damm 103 Frankf. Allee 350| Charlbg. Scharrenstr. 5 Angeb i Quantums unt.Banderolenpreis UjedomHumboldt 5436. Berlin SW, Lindenstr.2 Sonntage eines Großstädters in der Natur Von Kurt Grottewitz Mit einem Vorwort von Wilhelm Bölsche Preis- Grundzahl gebund M.1. brosch M.0.50 Der Valutaprolet. ( Aufheben!) II. ( Fortsetzung folgt., Teils aus Dankbarkeit, teils um sie vor den nächtlichen Gefahren der Großstadt zu bewahren, ladet Herr Piedecubiste die Dame zum Souper ein Als er ihr durch einen sanften Druck seines rechten Kubikfußes in diskreter Weise die Gefühle andeuten will, die ihn bewegen, sagt sie ihm in elegantem Französisch: Wenn Se mir lieben, so sagen Sie's, Sie oller Kaffer, aber latschen Sie mir nich mit Ihre dämlichen Klamottenbeene uff mein bestes Hünnerooge rum, Sie ollet Rhinozerus. Piedecubiste besänftigt sie durch den Hinweis auf seinen reichen Vorrat an dem besten, millionenfach bewährten und ärztlich empfohlenen Hühneraugenmittel Kukirol, welches jedes Hühnerauge in wenigen Tagen so sanft entfernt, als wäre es weggeküẞt. Er sel gern bereit es ihr eigenhändig aufzulegen. Sie beschließen dem emäß. Vorner aber wollen sie noch eine Tanzdiele besuchen. Unter wegs im Auto flüstert Margot, so nennt sich die zarte Unschuld, in seliger Traumveriorenheit vor sich hin: Auch Kukirol- Fubbad ist sehr gut. Es vertreibt üblen Geruch, hält die Füße trocken und infolgedessen warm, und kräftigt Nerven und Sehnen. Beide Kukirol Präparate sind in allen größeren Apotheken und besseren Drogerien zu haben und werden hergestellt in der Kukirol- Fabrik Groß- Salze bei Magdeburg Nehmen Sie aber nur das echte, millionenfach bewährte Kukirol, welches scheinbar etwas teurer ist als andere Hühneraugenmittel, aber nur scheinbar, denn mit einer Schachtel Kukirol können Sie 10 Hühneraugen absolut sicher beseitigen, während billigere Mittel nur zur Bepflasterung von 5 Hühneraugen ausreichen, aber nicht zur Beseitigung. 115 WEISSE WOCHE Wir bringen in dieser Woche Weisse Waren aller Art Wäschestoffe Wäschetuch 50 cm breit 2900.Hemdentuch gute Qualität, 80 cm breit Verkauf sowelt Vorrat Mengenabgabe vorbehalten Damen- Wäsche mit Stick. Beinkleider 5200.- Stick. 200.3650.Hemden 4ockig Form, m. Lang 5400. 3400.gute Qualitat....... 5900, Köper- Barchent gate Qualität, 80 cm breit. Mako Marke Edeltuch 4500.feinfädiger Wäschestoff Meter 45 Bettwäschestoffe Louisiana 3450-6100.80 cm breit... Louisiana 4400-7650.80 cm breit... Dimiti 80 cm breit... Damast 80 cm breit... 5250-1808400.5250.- 108400.Lakenstoffe 140/150 cm 6500, Herren- Taghemd 9500.gute Verarbeitung. weiss Oberhemd Pikee, ungewaschen, ohne Manschetten Kragen stelf verschied. Weiten und Formen Korge 14.500. 890.Knieform, mit Lang. Nachthemden halsfrei, mit Stickerel.... Linon. 6500.- 7500.Hemdhosen reich garniert........ Garnituren 11000.- 14.000.- 17500.5700-6900.- Hemd und Beinkleid passend..... 8900.- 9750.- 11500.- Untertaillen ..... Stück sehr reich garniert..... Bettwäsche Deckbett- Bezüge 22500.- 27500.Kissen das passend, Grösse 80x80 cm.... 8tück 6250.- 8500.Daulas, Gr. 140 × 225 cm, Bettlaken 14.000.- 18500, 3500.- 4.900.Daulas, Gr. 140 × 225 cm, Stück 14750.- 18000.Danias, an 180x225 am, Stack 19850.- 24500.Bettlaken Gr. 160x225.om, Ueberlaken und Kissen, mit Hohlsaum und Stickerei verziert, in grosser Auswahl Tischtücher Tischwäsche Gr. 140x140 140x170 Marke„ Kristall", gebleicht Damast 14.500.- 17500.Servietten dazu passend, Grösse 60x60 cm............... 4950.Tischtücher Reinleinen, halbgebleicht... Servietten Gr. 130x130 180X165 22500-25000.dazu passend, Grösse 60X60 cm........... Hermann Tiefz Lelpziger Str. Alexanderplatz Frankfurter Allee Ultimo- Angebot soweit Vorrat, prima Qualitäten Woliserge von Nie wieder so billig! Herren- Anzüge Homespun, moderne Verarbeitung auf 78000 Mk. Prima Strapazier- Anzug verschiedenen Stoff- 92000 Mk. Sommer- Schlüpfer gute Verarbeitung... von 96000 Mk. Einsegnungsanzüge in großer Auswahl Ferner bringen wir Modellstücke in Herren- Anzügen, Smoking- Anzügen, Sommer- Schlüpfern und Paletots. Ueberzeugen Sie sich ohne jeden Kaufzwang von der seltenen Formenschönheit und Qualität unserer Ware, welche eine Maßanfertigung überflüssig macht. Anzahlung zur späteren Abholung gestattet KLAPEKO die gute Herren Bekleidung am Alexanderplatz Alexanderstraße 39 40, in- der Passage, Aufgang A, L. Etage gegenüber dem Polizeipräsidium Ständiges Lager von lib. 150 Standuhren i.all.Holz- u. Stilart. Schriftliche Garantie 14 Karat Gold- Armband- Uhren sowie Herren- Uhren, Gold. Trauringe. Juwelen, Silberkästen nach Gewicht. Alpaka- Bestecke Afte Juwelen, Gold-. Silberwaren werden E zu höchsten Tagespreisen angekauft. Karl Wutke Uhrmachermeister Juvalidenftr.16 Ede Gartenstraße ( Stett. Bht.) Gegründet 1900. 200 Schreibmaschinen Reiseund aller bekannt. Systeme, deutsche, russische und exportfänige. Neue schreibende Rechenmasch., Porto- Kontrollkass. Schäfer& Clauss, Berlin, Lelpziger Str. 19. Zentrum 9211 u. 9230. New Addiermaschinen, Red 5950.Leipziger Str. Alexanderplatz Frankfurter Allee Hauswäsche Stuben- Handtücher Drell, 42X100, gesäumt und gebändert. Stück Stuben- Handtücher 2950, mit Hohlsaam, gebleicht Jacquard. 4500.Stück Küchen- Handtücher Drell, 42x100, gesäumt und ge- 2850.bändert Wischtücher ... Stück rot kariert, 55 × 55, gesäumt und 1050.Stack gebändert.. Küchen- Hand- 3750.tücher Reinleinen, Gerstenkorn. 45 × 100 Taschentücher Taschentücher Damen mit Hohlsaum für Stück Taschentücher für 450.Damen 1450.mit Hohlsaum, gest. Ecke, Stück Taschentücher für Herren 750.weiss, mit Kordeikante... Stack in reizenden Vollvoile- Kleider Ausführungen 000 49000 69000-98000 Volivoile- Bluse Weiss Bubikrag., Vorderteil mit teinen Säumchen, ecate Perlmutterkn. Grosse sehenswerte 16500.Möbel- Ausstellung Speisezimmer, Herrenzimmer, Schlafzimmer, Wohnzimmer, Wohnsalons, Dielen, Küchen usw. Klubfeffet, Garnituren in Leder, Cord, Belouis, Gobelin. ENORM GROSSE AUSWAHL. Alle Preislagen and Stilarten! Beste Verarbeitung. M. Schlewinsky se Berlin C., Dircksenstrasse 31. am Bahnhof Alexanderplatz, Ecke Königsgraben. An der Zentral- Markthalle. Drum prüfe, wer sich ewig bindet! Co. O Als Selbsthersteller liefere ich in Qualität und Preis einzig dastehend Trauringe 1 Ring Dukatengold v. M. 2: 000 an 1 Ring 585 gestempelt v. M. 16.00 an ges, gesch. 1 Ring 333 gestempelt v. M. 10000.an Einfache Ringe 5000 Mk. Berlin N, Artilleriestr. 30 H.Wiese, Juwelier Berlin W, Passauer Str.12 Ausführliche Preisliste nach außerhalb gegen Rückporto. Anfragen u. Bestellungen ohne Rückporto können nicht erledigt werden. Garantieschein für gesetzlichen Goldinhalt Telegr.- Adr. Trauring kanone Berlin. www Kauf ohne Sorge- bei Korge Preisabbau Uebergangsschlüpfer, Serle 1 Grätenmuster, gute Verist ein Unding, wo alle Unkosten, wie Post, Bahn, Löhne, Kohlen täglich weiter steigen. Trotzdem haben wir, um unserer Kundschaft entgegenzukommen, einen großen Teil Ware ganz enorm im Preise ermäßigt. Unsere Einkaufspreise für viele Artikel sind heute wesentlich höher als unsere Verkaufspreise. Sichern Sie sich durch Anzahlung Jett noch preiswerte Waren für spätere Abholung! wirklich guter Stoff und Zutaten, M. 65 000, herabgesett auf M. 42000/ Oberhemden aus gutem Perkal, In mod. Mustern, 32000 Herren- Stepphute gute, moderne Form u. Farbe, 2500 arbeltg., modern. Schnitt, Uebergangsschlüpfer, Serie II M.000 55 000 Uebergangsschlüpfer, 80 herabgesett auf.. M Serie III Eleganter, moderner M. M. Frühjahrsmantel, 70 000 M. 90 000, herabgeseht auf Lodenmantel aus gutem, bayerischem Strichloden, Schlüpferform, außerordentlich praktisch und 105 000 wetterfest, nur solange Vorrat Winterschlüpfer aus gutem, schwerem Stoff, moderne Farben, erstklass. Verarbeitung, M. 150 000, 125 000; 90 000 Gummi- Regenmantel gut., deutsches Fabrikat, 83 000 M. 68 000 nur solange Vorrat. Straßenanzug, 2962 moderne Form. M. Marke„ Berlin" dreiteilig, mit Umschlaghose, gute, moderne Verarbeitung, nur solange Vorrat, M. 90 000, herabgesett auf Marke ,, Nürnberg" dreitellig, aus wirklich vor Straßenanzug, züglichen, graugemustert., modernen Stoff., m. Umschlaghose, nur sol. Vorr. M. 125 000, herabges.a. M. 95 000 Sportbreeches grin Trikotstoffe, che Form gut. 39 000 Sportbreeches aus gemusterten, modernen Stoffen in den verschied. Farben, flotte Breeches 18 000 form, nur solange Vorrat M. 24 000, herabges. auf......... M. Gestreifte Kammgarn- Hosen in modernen Must.. Anzüge, nur solange Vorrat M. 40000, herabgesept auf. M. 32 000 Verarbtg., M. 52 000, herabges. auf M. für dunkle Enormes Lager! Große Auswahl in sämtlichen Abteilungen. Lelb-, Tisch-, Bettwäsche, Schürzen. Wollene u. seidene Strickjacken, Jumpers! Herren- u. Damen- Sportbekleidung! Koffer und Reiseeffekten! Mengenabgabe vorbehalten! Falls die zu obigen Preisen zum Verkauf gestellte Ware vergriffen, kann dieselbe nicht ersetzt werden. mit Vorrat.... M. Grüne Jagd- oder Sporthemden erstklassige Qualität Gestrickte Jagd- u. Sportwesten aus wunderbarer, weicher Wolle, 49 000 Gestrickte Trikot- Unterbeinkleider welche, prachtvolle Ware, nur in Junglings 7000 größen, solange Vorrat........... M. Gestrickte Trikot- Frauenmit langen Aermeln, gut warm hemden haltend, außerordentlich zu empfehlen, nur solange Vorrat... M. Wollgem. Herrensocken mit farb. Streifen, außerordentlich preiswert, solange Vorrat M. grau, nur solange Vorrat tadellose Verarbeitung, nur solange Vorrat...... 16500 Sport- resp. Reisemützen Farben, gute 8500 ......... M. 1200 M. Graue Herren- Schweißsocken nur solange Vorrat....... Strickhandschuhe, pro Paar Strickbinder 950 gemustert, für Herren u. Damen, 150 Farben, nur solange Voren, 1500 Kunstselde, in wunderbaren, modernen ** Arthur Korge Vertriebs- Zentrale landwirtschaftlicher und sportlicher Geräte und Bekleidung... Berlin SW 1311, Schöneberger Straße 27. Fernsprecher: Nollendorf 4672 Am Anhalter Bahnhof. Geschäftsschluß 17 Uhr. Kein Laden. In verschiedensten Flausch- und Homespunmuster, nur solange Vorrat ******** M. 2500 Hosenträger wirklich guter Gumm!-Hosenträger, mit 1250 prima Ledergarnitur... ***********....... M. ......... M. Stutzen Farben, wollgemischend, moderne Muster und 1500 Wickelgamaschen Marke Landwirt, gute Sportgamaschen, wasserdicht, luftdurchlässig. 2000 festkantig und gebogen gewebt, Länge 240 cm.... Sport- oder Tourenstiefel Marke„ Deutscher Stolz", prachtvoller naturfarbener Schnürschuh, mit Kappe, aus bestem Fahlleder, Kernledersohle, solide deutsche Arbeit, außerordentlich zu empfehlen, nur solange Vorrat, M. 65000 herab......... M. 53000 gesetzt auf.. Schwarzer Herren- Rindboxstiefel Derbyschnitt, Lackkappe, Lederabsa, gutes Material, moderne Form, nur solange Vor rat M. 52 000, herabgesett auf ..M. ******** 45 000 Damen- Chevrauxstiefel m. Lackkappe, gute, hohe, mod. Form, hoher Schaft, 42 000 wunderbares, welches Material M. 50 200, herabgesett auf M. Sämtliche Auto- und Sportgeräte und Bekleidung auch zu Originalpreisen erhältlich in unserer Verkaufsstelle bei den Dürkoppwerken Berlin NW 7, Unter den Linden 48-49 Verlangen Sie unsere reichhaltige Preisliste! Kauf ohne Sorge- bei Korge Korge ttr. 94 ♦ 40. Fahrgang 2. Beilage öes Vorwärts Sonntag, 25. Jebrnar 192Z Hungerperioöe unö hänSlermoral. Mit Vertröstungen wird kein hungriger Magen satt und kein Wucher bekämpft. Wir sind stark und reichlich mit jener sicherlich begrüßenswerten aber manchmal doch auch recht fatalen und peinlichen Gottesgab« »Optimismus' gesegnet. Und fatalerweise sind, wie man stündlich erlebt, die Behörden damit am reichlichsten versehen, was man auf der«inen Seite ja als ein gutes Charakteristikum, wenn nämlich der Optimismus berechtigt ist, bezeichnen kann, was andererseits aber auch einem manchmal den Eindruck einer naiven Primitivität im Denken hervorrufen kann. Sehörölicher Optimismus. Besonders hat die Abteilung W des Berliner Polizeipräsidiums, die sich mit dem katastrophal fortschreitenden Teuerungsprozeß der Lebenshaltung und den Maßnahmen dagegen zu beschästigen hat, einen bezeichnenden Beweis ihres für still« Menschen ja sicherlich erfreulichen Optimismus erbracht. Sie hat ihrer Ansicht in punlao punkti dahin Ausdruck gegeben, daß sich aus gesetzlichem Wege gegen den sich augenblicklich vollziehenden Teuerungsprozeß recht wenig ausrichten lassen wird. Dafür aber glaubt sie, die Hoffnung aussprechen zu dürfen, daß ein Appell an die Moral der- jenigen Kreise, die ihren Verdienst nicht geschmälert sehen wollen, trotzdem die Bevölkerung eine neu« Hungerperiode durch- machen muß, vielleicht eher zum Erfolg führen wird. Ist es auch allgemein menschlich erfreulich, wenig Skeptizismus zu sehen, so wäre es hier ober nicht nur besser, sondern auch taktisch angebrachter, wenn gerade in der Abteilung VV möglichst viel« Skeptiker und weniger naive Optimisten säßen. Denn dieser Optimismus schadet «ezehr als es der Skeptizismus tun würde. Die Sache beweist «piedenmi, wie wenig man von dieser sagenhaften Moral derjenigen Zbreise, die chren Verdienst nicht geschmälert sehen wollen, weiß, . wie bitterwenig man diese Moral der Produzenten, um die es sich hier handelt, erkannt hat. Wie diese Moral aussieht, zeigt folgender �tjall, den die»Schlesische Bergwacht' anführt: Die Dauern brauchen kein Geld. Ein Pferdehändleo aus Salzbrunn hatte vor einigen Wochen von einem Gutsbesitzer Remian in S e i t e n d o r f ein Pferd kaufen wollen und einen Preis von zwei Millionen abgefordert erhalten. Der Preis war dem Händler aber zu hoch crschi nen; eine Woche später versucht« er nochmals wegcn des Tieres mit dem Besitzer zu verhandeln. Als er erklärte, daß er jetzt bereit sei, die geforderte Summe zu zahlen, wurde ihm aber eröffnet, daß das Saufobjekt inzwischen— also in knapp acht Tagen— von 2 Millionen auf 10 Millionen gestiegen sei! Nach einigem Hin und Her einigten sich die beiden dann doch auf 6 Millionen und die Zahlung eines Trink- geldes von 50 000 M. an die Frau des Besitzers, die dazugekommen war. Diese aber gab sich damit nicht zufrieden, sondern erklärte brüsk und hohnlächelnd, daß das Tier ihr unter dem Preis« von 8 Mllionen und einem Trinkgeld von einer Million für sie nicht aus dem Stall komme. Als begreiflicherweise der Händler diese unverschämt« Wucheriorderung ablehnte, erhielt er— ein Beweis für die Moral dieser Kreise, an die die Abteilung W zu glauben anscheinend naiv genug ist— die Antwort:„Na, dann scheren Sie sich naus, wir Bauern brauchen überhaupt kein Geld!' Daß die Bauern schon längst kein Geld mehr brauchen, well sie schon viel zu viel davon haben und gar nicht mehr wissen, wohin damit, ist uns ebenso wenig ein Geheimnis wie die Tatsache, daß dieses Bie'zuviel sie absolut nicht hindert, uns die unverschämtesten Preise für die notwendigsten Lebensmittel abzuwürgen. Sie wissen ja von der Zelt der Not nichts, wie sie nichts von der Not einer Zeit wußten, in denen sie ja herrlich und in Freuden durchhauen konnten. Und außerdem: Gewohnheit ist Mackt! Sie wuchern schon aus Gewohn- heit! Wie werden sich diese Leute amüsieren, wenn sie von dem köstlichen Optimismus hören, besten zettgemäßen Lurus eine sehr ehrenwerte Bebörde sich zu leisten ermöglicht. Man kann sich sehr gut das homerische Gelächter dieser feisten und platzfähiqen Agrar- Patrioten vorstellen, wenn sie erfahren, daß man an höherer Stelle auf ihre Moral rechnet! ,veutfchlanö hoch in �hren t" Die Abteilung W muh au, sehr gutmütigen Menschen bestehen, wenn st« schon Morallosiokeit mit Moral verwechselt. Namentlich, wenn.man' selbst«insieht, daß die Schuld an den grotesken Fleisch-, Fett-, Butter- und Eierpreisen und daran, daß das Fleisch vom Kleinhandel nicht erfaßt wird und im wahrsten Sinne des Wortes verdirbt und dadurch die Körper der Menschen, die Anspruch auf dieses Fleisch haben, mitverderben, zum großen Teil bei den Erzeugern, den Landwirten liegt, wie man ebenso gut weih, daß die Produzenten es sind, die die Kartoffelpreise aus 80 M. und den Zentner Roggen auf 50 000 M. künstlich heraustreiben. Sie sind es, die seelenruhig erklären, daß die Kartoffeln und der Roggen ja ruhig verfaulen können, wenn man sie ihnen dafür nicht abnimmt: denn sie, unsere selbstvcrsorgten Agrarpatrioten, brauchen ja kein Geld und haben es nicht nötig, wie eine Bauernfrau darlegte, als sie einer, die über die Lebenskostcn klagte, erklärte, daß»ihre Hühner allein ihr das Lichkgeld einbrirgeu". Und der Dollarsturz? Die Marktfrau, der ich davon erzählte, als ich ihre Eier zu teuer fand, zerdepperte mir alle Hoffnungen, als sie mir zukeifte:„Wat jeht j mir der Dollar an! Wenn Sie mit die preise nicht mitjehn kennen. denn broochen Se sich ja nischt ze koosen!' So ist es richtig! Wer ! nicht mit den Preisen mitkann, kann eben ruhig verhungern! Deutschland, Deutschland hoch in Ehren! Sie werden dabei bestimmt nicht verhungern! Und das ist ihre Moral! « Und auf diese Moral rechnet die Abteilung W! Sie ist naiv genug, einem Appell an diese Moral einen Erfolg zu versprechen! Wenn ein Appell hier am Platz ist, dann ist es der an die Ab- teilung W, so schnell als möglich ihren Optimismus über Bord zu werfen und das zu tun, was die Bevölkerung schon seit Jahren erwartet: endlich einschneidende, wenn auch brutale Maßnahmen zu ergreifen, um dem großen Sterben Einhalt zu tun, und keine sentimentalen Erwägungen dabei anzustellen! Wo gehobelt wird, fallen Späne! Und Berlins Bevölkerung wartet darauf, daß endlich j einmal gehobelt wird! Mit Vertröstungen und gutmütigen Hoff. nungen wird kein hungriger Magen satt und kein Wucher bekämpft, sondern höchstens und einzig und allein gefördert! Der Skeptiker wird ja diesem Appell auch kaum einen Erfolg versprechen: vielleicht gibt es aber einige Optimisten, die daran glauben: es wäre gut, wenn sie auch einmal recht bekämen! Oeffentlichkeit zuerst, und man merkte bald an den steigenden Tarifen, was für eine Teufelskraft so eine Klausel eigentlich besitzt. Schon vorher gab es aber in der städtischen Verwaltung sogar das Unikum einer Porto klausel: gewisse Gebührensätze wurden nach dem soundsovielfachen des jeweils geltenden Ortsportos für einen normalen Brief berechnet. Dam: kam eine wirkliche Gold klausel bei dem Mietsvertrag mit dem Tierschutzverein, der sein Lankwitzer Tierheim der Stadt nur gegen eine in Goldmark festgesetzte Miete überlassen wollte. Maßgebend ist also hier der Goldankaufspreis der Reichsbank. Bei dem Hafenvertrag gab es zur Abwechslung «ine Lohn klausel. Die zu zahlende Summe wird, nach den bis End« Mai noch in Kraft tretenden Lohnerhöhungen der städtischen Arbeiterschaft gestaffelt. Eine ähnliche Lohnklausel wird Voraussicht. lich bei der sog. Kopfsteuer m diesem Jahre zur Anwendung kom» men, wenn der Magistrat nicht mit seinem Vorschlag« durchdringen sollte, grundsätzlich für alle mtt festen Sätzen arbeitenden Steuern, zunächst für die Gewerbesteuer eine R e i ch s i n d e x klausel einzu- führen. Dann wäre also die Höhe der Steuer, in Papiermart ausgedrückt, verschieden nach dem Zahlungstermin. Der schnelle Zahler würde weniger Papiermark zu entrichten haben als der säumige, da bei diesem ein der Reichsindexziffer des laufenden Monats entsprechender prozentualer Zuschlag hinzugerechnet werden würde. Alle diese Klauseln und ihre Wertmester haben gegenüber einer reinen Valuta- oder Dollar klausel den großen Vorzug einer gewissen Stetigkett. Eine Dvllarklausel würde die städtische Ver- waltung und alle, die mtt ihr zu tun haben, auf das uferlose Meer der Spekulation hinaustreiben und das soll ganz gewiß nicht Sinn und Zweck der Klauseln sein. K?auseln. Wer hat früher etwas von Klauseln gewußt! Und wenn schon, dann wollte man als ehrsamer Bürgersmann jedenfalls möglichst wenig damtt zu tun haben. Man hatte immer Schillers Wort aus dem Wallenstein im Ohr: Die zärtlichen Gewissen! Wenn sie nicht Durch eine Hintertür, durch eine Klausel sich salvieren können! Was Klausel? Hol der Teufel diese Klausel! Aber nun ist plötzlich oie Klausel ehrbar geworden, so etwas wie der ruhende Pol in der Ersäzeinungen Flucht, das einzig Stabile inmitten unserer aus Wellen schwankenden Wirtschaft. Der Anker des Geschäftsmannes schon lange— nun auch die Balancier- stange für die ins Schwanken geratenen Etats der Verwaltun- gen. Aber so selbstverständlich die Klausel an sich auch geworden � ist, so wechselnd und mannigfach ist immer noch ihr«igenllicher i Kern, der Wertmesser, den man zugrunde legen möchte, um ' sich gegen die unliebsamen Folgen der Geldentwertung zu sichern. ! Wenigstens in der Berliner Verwaltung. Der Staat müht sich ja übrigens, die Fiktton aufrech'zuerhallen, Mark sei Mark, und es gibt» ja in der Tat noch Verträge genug, die, einst in Goldmark abge- schlössen, nur in Papiermart erfüllt zu werden brauchen. Wer i immerhin ist Mark trotzdem nicht mehr Mark, ist die Mark �n gestern schon nicht mehr die Mark von heute. Und überall, wo ein« städtische Verwaltung Verordnungen erläßt, Gesetze verabschiedet, Verträge schließt, die auf längere Zeit hinaus Geltung hoben sollen, da wird sie sie heute„verklausulieren'. Aber eben der Kern der Klausel ist außerordentlich abwechslungsreich. Mit der Kohlen- klausel fing es an. Von ihr hörte man jedenfalls in der breiten Gaspreis 550 Mark l Ein Streik der Gaskonsumenlen in Rahnsdorf. In dem von den Berliner Gaswerken versorgten Gebiet kostet das Gas jetzt pro Kubikmeter 420 M., dagegen zahlt man in Rahnsdorf, Wilhelmshggen und Hessenwinkel de- rsits 550 M. pro Kubikmeter. Das erklärt sich daraus, daß Rahns- dorf und Umgebung pon einem privaten Gaswerk oersorgt werden, desien Unternehmer die Sache nicht billiger machen zu können behauptet. Der Vorsprung, den das vrivate Rahnsdorfer Werk in seinem Gaspreis vor dem städtischen Berliner Werk schon lang« hatte, schien den Gaskonsumenten in Rahnsdorf, Wilhelms- Hagen und Hessenwinkel so ungerechtfertigt, daß sie nach der neuesten Preissteigerung einen Abwehr st reit beschlossen Nachdem sie sich für die nächste Zeit mit Petroleum, Karbid und Kerzen einge- deckt hatten, stellten sie am Freitag den Gasverbrauch bis auf weiteres ein. Dem Ausgang dieses Kampfes wird mit Spannung entgegengesehen.___ Die Geld heischende Kirche. Immer wieder unberechtigte Steuerforderungen. Was tut die Kirche, um zu oerhüten, daß Dissidenten noch mit Kirchen st euerforderungen belästigt werden? Unsere Leser wissen, wie oft im„Vorwärts" gemeldet werden mußte, daß Personen, die längst in vorgeschriebener Form ihren Austritt aus der Kirche erklärt hatten, noch zur Zahlung von Kirchensteuern- herangezogen werden sollten. Bisher ist uns nicht bekann/ geworden, daß die Kirche irgendwelche ernsten Schritte unternommett � hätte, sich zuverlässige Kenntnis davon zu verschaffen, wer noch zu ihr gehört und wer nicht mehr Zur Heranfchaffung der Steuern ihrer Gläubigen darf sie gesetzmäßig die Finanzoerwaltung des Staates und die Steuerverwaltunz Ur Stadt in Anspruch nehmen, und wenn dabei irrtümlich auch soundsovielen Abtrünnigen noch Kirchensteuerbescheide zugehen, dann waschen die Organe der Kirche ihre Hände in Unschuld. Daß diese skandalöse Wirtschaft unverändert fortdauert, zeigen uns die schriftlichen und mündlichen Mit- teilungen, die uns von Dissidenten immer wieder zugehen und durch Borweisung der unberechtigten Kirchensteuerbescheide sowie der Be- scheinigungen über die längst vollzogenen Austritte belegt werden. Ein zum Bezirk des Finanzamtes Humboldthain gehörender Maurer in der Wolgaster Straße, der zusammen mit seiner Frau bereits vor mehr' als dreißig Jahren den Austritt aus der tNachdruck verboten. Der MoNk-Verl-s. Berlin.) Drei Soldaken. von Iohn dos vasjo». «-» dem amerilanlschen Manuskript lldersebt»»» Jultan»nmper». .Mein Heer, erlauben Sie?" fragt« sie Andrews. »Was geht's mich an!". Er beugte sich über seine Papiere. Einige Zeit später fetzte sich Ehrisfielv vor Andrews nieder. Er hatte immer noch seinen nasien� Regenmantel an. „Du denkst wohl, ich bin ein Schwein?" sagte er, wieder mit seiner gewöhnlichen Stimme.„Glaube übrigens, du hast recht." »Nein, ich denke das nicht," sagte Andrews. Irgend etwas veranlaßt« ihn, seine Hand auf Chrisfieids Hand zu legen, die auf dem Tisch ruhte. Sie strömte ein Gefühl kühler Gesundheit aus. „Sag' warum zittertest du so, als du hier reinkomft? Jetzt scheinst du wieder in Ordnung zu sein." »O, ich weiß nicht," antwortete Chrisfield mit sanfter, voller Stimme. „Das Bett quiekte vorhin,' sagte Andrews. Chrisfield lachte laut und natürlich und schlug mit der Faust auf den Tisch. „So." sagte er.„Es quiekte?' Sie schwiegen eine lange Zeit. Hinter sich konnten sie die Schritte der hin und her gehenden Frau hören. „Wollen nach Hause gehen." meinte Chrisfield. „Gut... Guten Abend, Crimpette." Draußen hatte der Regen aufgehört. Ein stürmischer Wind hatte die Wolken in Fetzen zerrissen. Hier und dort waren am Himmel Gruppen von Sternen zu sehen. Sie mar- schierten fröhlich durch die Pfützen. � �. „Ich wünschte, ich wäre wie du. Andy." sagte Thrisfield. „Du wirst nicht so sein wie ich. Chris. Ich bin überhaupt kein Mensch, ich bin zahm. O, du weißt nicht, wie verflucht zahm ich bin." � „Wenn man was gelernt hat. kommt man bestimmt in der Welt vorwärts." »Ja, ober welchen Sinn hat das überhaupt, vorwärts kommen in einer Welt, zu der man nicht gehört, di« man haßt, in der man nicht vorwärtskommen will. Chris, ich gehöre zu denen, denen Wissen Oual ist. Ich denke, das Beste wäre, in dieser Schlächterei mit geschlachtet werden. Wir find eine zahme Generation... Menschen wie du dürfen nicht getötet werden.. ..Ich tauge nichts... Mir ist auch alles schnurz egal. Bin müd'e." Als sie durch die Tür in ihr Quartier hineinschlüpften, ah der Sergeant Chrisfield forschend an. Andrews sprach ihn sofort an. „Die Zweiunddreißiger sagen, wir würden am Donners- tag losmarschieren." „Die wissen viel darüber!' „Es wird aber ganz bestimmt behauptet!' „Dummköpfe! Will dir was gonj im Vertrauen sagen, Andrews. Es wird noch vor Donnerstag sein, oder ich bin eiiz Boche!" Sergeant Higgins setzte ein mysteriöses, bedeutungsvolles Gesicht auf. Chrisfield ging an sein Lager, zog sich still aus und legte sich unter seine Decken. Er streckte seine Arme mehr- mals matt aus. Während Andrews noch mit dem Sergeanten sprach, fiel er in Schlaf. 4. Der Mond lag zwischen den Wolken am Horizont, wie ein großer roter Kürbis zwischen seinen Blättern. Chrisfield schielle hinauf durch die Zweige der Apfelbäume, die vor Aepfeln schwer hinunterhingen und der fnschen Luft einen wcinartigen Duft gaben. Er saß aus dem Boden, die Beine schlaff vor sich ausgestreckt, an den rauhen Stamm eines Apfelbaumes gelehnt. Ihm gegenüber, ebenfalls an einen Apfelbaum gelehnt, war die quadratische Gestalt von Iudkins Zwischen ihnen lagen zwei leere Kognakflaschen. Um sie herum rauschte der Obstgarten mit seinen hängenden Zweigen. die ein krachendes Geräusch machten, wenn der Herbstwind in Stößen durch sie hindurchfuhr. Schwer stieg der Geruch feuchter Wälder und verwesender Früchte und das ganze Gären überreiier Felder aus. Chrisfield fühlte, wie der Wind fein feuchtes Haar ihm in die Stirn wehte, und durch das Summen des Kognaks in seinem Kops hindurch hörte er dos Pliim-Vlum-Pl�m der Aepfeb die bei jedem Windstoß hin- unterfielen, und dos Schwirren der Rachtinsetten und ganz weit in der Ferne das endlose Brüllen von Kanonen, wie das Tam-7am bei einem Tanz. „Haft dti gehört, was der Oberst gesagt hat?' fragt« Iudkins mtt einer von zu vielem Trinken heiseren Stimme. Chrisfield rülpste und nickte vage mit dem Kopf. Er dachte an Andrews helle Wut, als man sie hat e abtreten lassen, wie er sich hingesetzt hatte auf einen Baumstamm m der Nähe der Feldküche und auf den Flecken Erde hinab» starrte, den er mit seinem Stiefel bearbeitete. „Dann," fuhr Iudkins fort, indem er versuchte, die feier- liche Slimme des Obersten zu imitieren,„was die Gefangenen angebt"— er schluckte und machte eine unsichere Geste mit der Hand.„Was die Gefangenen angeht, das überlasse ich euch. Aber denkt daran... denkt daran, was die Hunnen in Belgien gemacht haben, und ich will binzufügen, daß wir kaum genug Lebensmittel für uns selbst haben, und se mehr Gefangene ihr macht, desw weniger werdet ihr selbst zu stessen haben. So!" sagte er. „Und j» mehr Gefangene ihr macht, desto weniger werdet ihr selbst zu fressen haben." Iudkins machte eine triumphierende Bewegung mit seiner Hand. Chrisfield griff nach der Kognakflasche. Sie war leer. Er schwenkte sie einen Augenblick in der Luft. Dann warf er sie an den Baum ihm gegenüber Ein Regen kleiner Aepfel fiel über Iudkins nieder. Er stand unsicher auf, „Ich sage euch. Kerls." stotterte er.„Krieg ist kein Picknick." Chrisfield ergriff einen Apfel. Seine Zähne knirschten im Fleisch des Apfels. „Süß," sagte er.. „Süß? Gar nicht..-" murmelte Iudkins.„Krieg ist kein Picknick... Ich sage euch, wenu ihr Gefangene macht...' er schluckte wieder.„Der Oberst sagte, dann haue ich euch oie Jacke voll. Brecht ihnen die Eingeweide raus!" Seine Stimme wurde plötzlich kindisch.„Donnerwetter. Chris, ich werde krank," flüsterte er. „Sieh dich vor," sagte Chrisfield und schob ihn weg. Iudkins lehnte sich gegen einen Baum und kotzte. Der Bollmond war über den Wolken ausgestiegen und füllte den Obstgarten mit kühlem, goldigem Licht. Der Lärni der Kanonen war lauter geworden, wie das Rollen von Kegeln auf einer harten Kegelbahn, dazwischen ein unaufhör- liches Brüllen, als ob schwer«, eiserne Decken hin und her geschüttelt werden. „Da draußen ist's sicher wi« in d«r Hölle." meinte Chrisfield. (Fortsetzung folgt.) Durch die Arbeitsnachweis Wiclefftraße. trge erflärt hat, erlebte es noch im Januar 1923, daß thm Einäscherung findet Dienstag nachmittag 4 Uhr im Krematorium in Einrichtung einer 8entral ftelle für die Beschaffung und Ber ein Kirchensteuerbescheid für 1922 zugeschickt wurde. Eine gleiche Baumschulenweg statt. teilung von Lehr- und Lernmitteln zu beginnen. Ueberraschung" wurde von demselben Finanzamt im Februar 1923 einem in der Schivelbeiner Straße wohnenden Mann bereitet, der Ueberflüffige Förderkurse. Stadtv. Genosse Dr. Witte teilt ' im Jahre 1906 zusammen mit seiner damaligen Ehefrau aus der uns mit, daß er in der legten Stadtverordnetensizung evangelischen Kirche ausgetreten ist und dessen zweite Frau im Jahre an die Fraktionen der Bezirksversammlung mit dem höflichen Er. Schule besuchenden Kinder wegen Wegfalls der Michaelistlassen be Der Betriebsrat im Bezirksamt Tiergarten hat sich bei dem Antrag der Bürgerlichen, für die feit Oktober 1920 die 1912 den Austritt aus der katholischen Kirche erklärt hat. Bir haben gegenüber solchen Belästigungen öfters den Rat gegeben, fuchen gewandt, für schleunigste Abhilfe in der Erwerbslosen fondere Förderkurse einzurichten und ihnen so den Uebergang in bei den von der Steuerverwaltung alljährlich im Herbst ausgeführten Ede Bremer Straße, befinden sich die Diensträume der Erwerbs fteller Tropfte felber tommenden Vorschlag der Ueberweisung an fürsorge einzutreten. In der Barade Wiclefftraße, höhere Schulen zu Ostern 1924 zu ermöglichen, den vom Antrag Bersonenstandsaufnahmen forgfältig darauf zu achten, daß man die lofen fürsorge, Sozialrentnerfürforge fomie des einen Ausschuß unterstützt hat, fich aber hiermit nicht für diese Frage nach dem Religionsbekenntnis nicht unbeantwortet läßt, sondern sich als Dissident einträgt. Ein Leser in Neukölln hat uns Arbeitsnachweises für ungelernte und jugendliche Arbeiter. Förderkurse ausgesprochen hat. Erst 10 Minuten vor der Beratung belehrt, daß auch diese Vorsicht nicht sicher hilft; denn ihm selber, Bureauräumen in den Vormittagsstunden ein derartig starter Ver- fache aufmerksam gemacht, daß nach einer Ministerialverfügung vom enorm anwachsende Arbeitslosigkeit herrscht in den wurde Dr. Tropfte auf die ihm bis dahin unbekannt gewesene Tatder vor jetzt dreizehn Jahren aus der Kirche ausgetreten ist und sich fehr, daß es fast täglich zu unliebsamen zwischenfällen fommt. 28. November 1921 die vor April 1921 eingeschulten Kinder noch nicht regelmäßig als Diffident eingetragen hat, ist es inzwischen schon nicht nur daß die Erwerbslosen infolge der wirtschaftlichen Berhält der Verpflichtung unterliegen, die Grundschule in ihrem vollen Um mehrere Male paffiert, daß er noch zur Kirchensteuer herangezogen werden sollte. Man möchte glauben, daß ein derartiger Irrtum nisse eine besondere Erregung zeigen, belieben es die Besucher des fang zu durchlaufen, und daß daher die im Oktober 1920 eingeschulten nur in einem Jahre vorkommen fann und daß dann durch sorg- Arbeitsnachweises in ganz besonderer Form ihren Unwillen gegen Kinder im April 1924 in höhere Schulen übergeben fönnen, nicht fältige Buchung eine Wiederholung verhütet wird, aber die Er die jetzt herrschenden Verhältnisse auszudrüden. Gegen die alten erst im April 1925, wie die Antragsteller irrtümlich meinten, Genoffe fahrungen dieses Dissidenten beweisen das Gegenteil. Ein anderer Sozialrentner, die dort alimonatlich ihre Rente erheben und die Dr. Mitte nimmt an, daß nunmehr der Antrag Tropffe durch den Leser, der noch nicht so lange, aber immerhin auch schon seit vier infolge des großen Andranges auf Flur und Zimmern bis zum Ausschuß begraben werden soll.( In der Sizung waren infolge der Jahren Dissident ist und noch 1923 einen Kirchensteuerbescheid erhielt, Aufruf warten müssen, entlädt sich oftmals eine besondere Gehässig herrschenden Unruhe die Ausführungen Wittes und der Beschluß berichtet uns, daß er auf dem Bureau der Berliner Stadtfynode, wo feit. Daß dieser Zustand noch nicht zu Tätlichkeiten ausgeartet ist, der Versammlung nicht sicher zu verstehen.) er Einspruch erhob, zu gleicher Zeit noch mehrere Leidensgefährte Rentner ben jungen Leuten gegenüber. Dazu Glückspiele jeder Art, liegt eben an der großen Geduld und Verständigkeit der alten Wissen möchten wir, wie groß überhaupt die Zahl dieser unbe- wo die foeben erhaltene Unterstützung von einer Hand in die andere rechtigten Attacken auf den Geldbeutel von Dissidenten ist und wie wandert. Wiederholte Bemühungen, diesen Zuständen ein Ende zu viel Zeit und Geldaufwand dabei unnüz vertan bereiten, haben bisher nicht den gewünschten Erfolg gehabt. Am werden muß. Ein starkes Stück ist es, daß man sich nicht nur schlimmsten sind diese Zustände vom 1. bis 12. jeden Monats, speziell mit einer völlig ungerechtfertigten Forderung belästigen lassen soll, aber an den in diesen Zeitabschnitt fallenden Sonnabenden und sondern auch noch auf eigene Roften den erforderlichen Montagen. Beamte und Angestellte stehen diesem Zustande machtlos Einspruch einzulegen hot. Wer das unterläßt, der ristiert, gegenüber. Der Wunsch geht nun dahin, die Besucher des Arbeitsdaß er zahlen muß oder bei Zahlungsweigerung ausgepfändet wird. nachweises von den Unterstützungsempfängern zu trennen. Der zuständige Dezernent, Genosse 3immermann, hat sich bisher vergeblich um Abhilfe beim Bezirksamt bemüht. Hoffentlich gelingt es durch den Appell an die Bezirksversammlung, Ordnung zu schaffen. antraf. Die Wucherpolizei auf dem Viehhof. Trog, des geringen Auftriebs auf dem gestrigen Bichmarkt überstieg das Angebot weit die Nachfrage. Die Preise waren etwa die gleichen wie auf dem letzten Martie, nur bei Kälbern und Hammeln höher. Dänisches Bieb, das in guter Qualität zum Angebot fam, etwa 200 Stid, wirkte preisdrückend. Einheimisches Vich wurde teilweise zum Einkaufspreise verkauft. Anlaß zum Einschreiten der Wucherpolizei ergab sich in zwei Fällen. Beschlagnahmt wurden sechs Kälber und ein geschlachtetes Schwein. Ein verhängnisvoller Scherz. „ Vater, foll ich dich tofschießen?" Ein äußerst trauriger Fall, der das tiefste menschliche Mitleid erregen muß, beschäftigte die Straffammer des Landgerichts I. Unter der Anklage der fahrlässigen Tötung des eigenen Gatten hatte sich eine Frau W. zu verantworten. Die Angeflagte, die in tiefster Trauer vor den Richtern erschien, erzählte unter einem Tränenstrom ihr trauriges Schicksal, das ihr den Gatten, mit dem fie lange Jahre sehr glüdlich gelebt hatte, durch einen unglüdfeligen Zufall geraubt hat. Häußers Werdegang. Prophet, Schwindler und politischer Hochstapler. Wie bereits gemeldet, ist gestern der neue Prophet" Louis äußer verhaftet worden, der sich in Kürze wegen einer ganzen Reihe von Straftaten zu verantworten haben wird. Häußer, der feit einigen Jahren sein Unwesen in Deutschland treibt und eine " Gemeinde" gesammelt hat, die er bereits gehörig geschröpft hat, wußte in legter Zeit durch seine Verlobung mit einem Fräulein v. Bohl viel von, fich reden zu machen. dieses Jahres im Stabmen der vom städtischen Berufsamt geplanten Bor Vorträge über Berufswahl in Neukölln. Der am 20. Februar tragsreihe über die Berufswahl veranstaltete Vortrag„ Der Metallberuj halte regen Besuch zu verzeichnen. Der für Dienstag, den 27. Februar, in Aussicht genommene Vortrag des Gewerbelehrers a asch über die faufmännischen Berufe verspridit ebenso anregend zu werden, so daß der Besuch weiteren Kreisen, die ein Interesse für diese Fragen haben und die einen Einblick in die laufmännische Berufsausbildung gewinnen wollen, dringend empfohlen werden kann. Auch dieser Vortrag findet im Sigungs saal der Bezirksveriammlung des Neutölner Rathauses, abends 6, Uhr, statt. Der Eintritt ist unentgeltlich. Bezirksbildungsausschuß Groß- Berlin. Heute nachmittag 3 Uhr im Neuen Theater am Zoo Der Weibsteufel. Es wird ein Zuschlag von 50 W. pro starte erhoben. Starten sind noch an der Staffe zu haben. Heute vormittag 11 Uhr im Gr. Schauspielhaus, Starlitrage, „ Broletarische Feierstunden". Der Sprechchor bringt zum erstenmal Turm der Gemeinschaft". Feftrede Genosse a dbruch.„ Die Macht der Finsternis" von Tolstoi, in der Hauptrolle Rose Liechtenstein, am Dienstag, den 27. Februar, abends 7 Uhr im Central Theater, Alte Jakobstraße. Breis pro Starte 580 M. Garderobe und Theaterzettel frei. Starten au baben im Bureau des Bezirksbildungsausschusses, Lindenstr. 3, 2. Hof 2 Tr., Zimmer 8, und bei den Bildungsausschusmitgliedern der Abteilungen. Sonntag, den 11. März und 1. April( 1. Deijeiertag), nachmittags 3, Uhr, in der Philharmonie, Bernburger Str. 22/23, 5.& e it to ngert( Werte von Brudner, Hugo Wolf und Mozart). Einzelfarten à 200 M. im Bureau des Bezirksbildungsausschusses und bei den Bildungsausschußmitgliedern der Abteilungen. Der Berliner Arbeiter Schachklub beabsichtigt, in Reiniden. dorf Dst eine Schachabteilung zu gründen. Erwachsene und jugendliche Häußer, ein geborener Württemberger, ging mit 18 Jahren Arbeiterinnen und Arbeiter, die sich für das Schachtpiel interessieren, sind nach London und ein Jahr später nach Paris. Hier wurde er hiermit zum Freitag, den 2. März, abends 7%, Uhr, nach dem Jugendheim Inhaber eines gutgehenden Kommissionsgeschäftes, verlegte fich Reinidendorf Dit, urendestraße, am Wasserturm, freundlichst eingeladen. dann aber auf den Ausstellungsschwindel, so daß die deutschen Handelskammern und auch der Berliner Polizeipräsident 3m Kölner Falfdmünzerprozeß wegen Ausgabe gefälschter Handel und Industrie vor dem geschäftstüchtigen Unternehmer brasilianischer Witreisnoten wurden vom Schwurgericht nach warnten, der alle möglichen Diplome ohne Wert für teures Geld dreitägiger Berhandlung verurteilt: Kaufmann Berthold Krämer verkaufte. Häußer heiratete dann eine Pariserin aus angesehener aus Porte Allegro unter Annahme mildernder Umstände zu zwei Familie, von der er erst vor wenigen Wochen geschieden worden Jahren und drei Monaten Gefängnis, wovon sechs Der Verstorbene hatte zum Schutze gegen Einbrecher eine ge- ift. Bis zum Jahre 1910 unterhielt er in der französischen Haupt- Monate und drei Wochen verbüßt sind, Berlagsdirektor Karl ladene Pistole auf dem Schrank des Schlafzimmers liegen. Diese stadt eine elegante Wohnung in den Champs Elysés, lebte in Inter. Mayer wegen Beihilfe unter Annahme mildernder Umstände zu war seit zwei Jahren stets gesichert. Zufällig hatte der Verstorbene laten und Trouville, gründete in Frankreich mehrere Kennwett einem Jahr und sechs Monaten Gefängnis, wovon zwei Tage vor dem Vorfall, der jetzt Gegenstand der Anklage ist, bureaus, die ebenso wie eine schwindelhaft aufgezogene Export- fechs Monate und zwei Wochen verbüßt find. Die beiden übrigen nachts ein verdächtiges Geräusch gehört und war in der Meinung, gesellschaft schließlich verkrachte. Dann wurde er Bertreter einer Angeklagten, Lithograph Frode und Ingenieur Wolff, wurden daß es Einbrecher feien, mit dem Revolver zur Tür gegangen. Das Geftfirma und ging, als ihm der Beben in Baris zu heiß wurde, freigesprochen. bei muß er die Schußwaffe entsichert haben. Er hatte sie dann 1918 nach 3ürich, wo er in theosophische Kreise geriet und diese aber in feiner Schlaftrunkenheit wieder auf den Schrant gelegt und damals moderne Richtung fofort finanziell auszunugen begann. In früh die Hamburger Hauptstation für Erdbebenforschung aus etroa Wieder ein sehr heftiges Fernbeben stellte geftern, Sonnabend, nicht mehr daran gedacht, sie später zu sichern. Beim Staubwischen Baris hatte er sich auch politisch betätigt und der franzöfifchen Breffe 8000 Kilometer Entfernung feft. Die Aufzeichnungen dauerten faft hatte die Ehefrau die Pistole so in die Hand genommen, so daß der Hezartikel gegen Deutschland geliefert. die auf Grund gefälschter drei Stunden. Lauf rückwärts über die Schultern gerichtet war. Der Ehemann Unterlagen geschrieben worden waren. In der Schweiz geriet er shatte ihr nun zugerufen: Mutter, mas machst du da" und sie hatte ebenso wie in Frankreich mit den Strafgefeßen in Ronftift und ihm erwidert: Bater, follich dich totschießen?" In dem wurde im Frühjahr 1919 furzerhand ausgewiefen. Er ging dann felben Augenblid muß sie an den Hahn gekommen sein und ein nach Württemberg und begann hier die fehr einträgliche Rolle des Schuß trachte los und ging dem Gatten in die Brust.„ neuen Chriftus" zu spielen. Man brachte ihn dann in ein Gana Die Kugel hatte die Lungen durchschlagen und das Rüdenmark zertorium, mo die Aerzte feststellten, daß Häußer nicht etwa Am gestrigen Abend, 10 Uhr, erfolgte die vierte Wertung. Sie trümmert, so daß nach drei Tagen der Tod eintrat Die Angeklagte geistestrant set, daß man ihn vielmehr als einen pathologischen hatte folgendes Ergebnis: war vollständig zerknirscht, da sie sich die Schuld an dem Tode ihres Schwindler bezeichnen müsse, der sein ganzes Leben auf Lüge Erster Spurt: 1. Hahn- Krupfat, 2. Carli- Rizetto, 3. MantheyStaatsanwalt Duden beantragte wegen fahrlässiger aufbaue und der nur bestrebt sei, stets eine wirkungsvolle Rolle zu Behrendt, 4. Lewanow- Techmer. Zweiter Spurt: 1. Lewanow. Tötung unter Zubilligung aller Milderungsumstände drei Monate spielen. Häußer, der fehr wohl erkannt hat, daß in den Jahren Techmer, 2. Hahn- Krupkat, 3. Bauer- Liez, 4. Manthen- Behrendt. Gefängnis. Der Verteidiger war der Ansicht, daß der Angeklagten nach dem Zusaumenbruch Mystik, Okkultismus und Spiritismus Dritter Spurt: 1. Gebrüder Huschke, 2. Bauer- Tiek, 3. Hahn- Krupkat, feine Schuld beizumessen sei. Fahrlässigkeit liege auf feiten des zahllose aus dem Gleichgewicht gebrachte Menschen in ihren Bann 4. Wittig- Kohl. Bierter Spurt: 1. Lewanow- Techmer, 2. BauerMannes, denn sie habe annehmen müssen, daß der Revolver gezogen, mußte diese Konjunktur geschickt aus. indem er seine offulten Tieh, 3. Hahn- Krupfat, 4. Gebrüder Huschte. Fünfter Spurt: fichert gewesen sei. Das Gericht schloß sich dieser Ansicht an und Lehren mit feruellen Sensationen verbrämte. 1. Gebrüder Huschte, 2. Lewanow- Techmer, 3. Bauer- Tieß, 4. Carli ertannte auf Freisprechung. Die von den Behörden zwischen diesem modernen Rasputin Rizetto. und seiner weiblichen sehr zahlreichen. Anhängerschaft beschlagnahmte Stand: Bauer- Tieg 55 Buntte, Lewanow- Lechmer 45 Punkte, Korrespondenz fegt fogar erfahrene Kriminalpsychologen in Er. Kruptat- Hahn 40 Bunfte, Gebrüder Huschte 30 Bunfte, Carli- Rizetto Am Mittwoch, den 21. Februar, ist nach kurzem Krankentager staunen. Die Art und Weise, wie Häußer es fertiggebracht hat, fich 25. Bunfte. Abends 10 Uhr, nach fünfundz.banzig Stunden, find der vielen Berliner Parteigenossen bekannte Genosse Mar Bara mit Fräulein v. Bohl zu verloben, beschäftigt gegenwärtig die 853,300 Kilometer zurückgelegt. Abends 11 Uhr führt Lewanow nowski im Lichtenuerger Krankenhaus verstorben. Er hatte Staatsanwaltschaft. Der Untersuchungsrichter beschäftigt ich auch mit 32 Bunkten, dahinter Bauer mit 30 Bunften. ein Alter Don 45 Jahren erreicht. Von Beruf Werkzeug- mit der sehr interessanten Tatsache, von welcher Seite Häußer dic macher, gehörte er seines aufrechten Wesens megen, das Mittel für seine bis in die lehten Wochen aufrechterhaltene poli. ihn überall, wo es geboten erfchien, für die Interessen seiner Berufs- tische Propaganda gegen Deutschland zugeflossen sind. genoffen eintreten ließ, zu den bestgehaßtesten Leuten der Berliner May Baranowski geftorben. Metallindustriellen. Nach Beendigung des Krieges wurde er zum Gegen die Schulbüchernot. Der Stadtberordnetenausschuß zur Sekretär der Partei für die östlichen Borerte gewählt. Diesen Posten Vorberatung des Antrages Goß wegen Belieferung der versah er gerade in der politisch schwierigsten Zeit mit unermüd- Schulen und Schultinder mit Lehr- und Lernlichem Fleiße im Interesse der Partei. Im September 1919 wurde mitteln bat am Sonnabend mehrere Beschlüsse gefaßt. Er er durch Vertrauen der Lichtenberger Genossen als unbesoldetes empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, den Magistrat zu Mitglied in den früheren Magistrat von Lichtenberg berufen. Nach ersuchen, ihr noch im März eine Vorlage zu machen, daß Mittel Bildung der Gemeinde Groß- Berlin wählte man ihn als Bezirks- Schulen und Schulkinder mit Lehr- und Lernmitteln sicherzubereit gestellt werden sollen, die normale Belieferung der verordneten im 17. Verwaltungsbezirk Berlin- Lichtenberg. Auf allen itellen und eine verbilligte Belieferung der bedürf Boften hat er seine volle Pflicht und Schuldigkeit getan. Die Partei- tigen Schulfinder zu ermöglichen. Ferner soll die Stadtgenossen werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Die verordnetenversammlung den Magistrat ersuchen. fafort mit der Sport. Das Sechstage- Rennen. DUNLOP Gummibereifung Die Weltmarke bürgt für Qualität! Beeilen Sie sich wenn Sie noch billig kaufen wollen Unsere Preise sind infolge Besserung der Mark chne Rücksicht auf die Selbstkosten bedeutend herabgesetzt Einzelpaare extra billig? Stiller Wirtschaft Markbefferung und Preisabbau. gelegt, nachdem man dazu gezwungen war, die Schlüsselzahl, mit der der Grundpreis multipliziert wird, zu ermäßigen. Die Folge davon war natürlich, daß die an den Händler gelieferten Schuhe sich nach dem Dollarsturz teurer stellten als während des Tiefstandes der Mart. Dieses Beispiel zeigt wieder, wie sehr es notDiejenigen, die der Stügungsaktion der Reichsbanf wendig ist, die Preisbildung in der Produktion und bei den Großein baldiges Ende voraussagten, haben Unrecht behalten. Zwar handelsverbänden schärfer zu kontrollieren. Daneben aber müßte flieg der Dollar am Anfang der Woche von 19 500 auf 23 000, aber dafür Sorge getragen werden, daß den Warenhamsterern die Auf im weiteren Berlaufe hielt er sich nicht unter diesem Kurs. Nicht rechterhaltung großer Warenbestände wirksam unterbunden wird. allein, daß damit die noch vor kurzem unvermeidlich scheinende Die Reichsbank versucht jetzt, ihre Kredite an solche Leute einzu endgültige Katastrophe der Mark vermieden worden ist, scheint man schränken. Sie wird mit diesem Vorgehen aber nur dann Erfolg jetzt auch an den amtlichen Stellen ernsthaft weitergehende haben, wenn die Wucherbekämpfung noch mehr als bisher ihr zu Maßnahmen zur Stühung des Marffurses ins Auge zu fassen. Hilfe tommt und die Zurückhaltung von Ware verhindert. jedenfalls Goldanleihe, gegen beren Ginzelheiten wir Bcbenten erhoben haben, die als foldjeine wertbeständige Anleihe Breukens. Zwischen dem preußiaber doch eine Abfehr von der bisherigen grenzenlosen Gleichgültig schen Finanzministerium und der preußischen Staatsbant fchweben teit vieler verantwortlicher Stellen gegenüber der Währungsfrage Verhandlungen zur Auflegung einer wertbeständigen Anleihe. bedeutet. Nachdem man bisher alle in gleicher Richtung laufenden Es verlautet, daß für diese Anleihe der Ralibesig als Grundlage Forderungen der Sozialdemokratie zurüdgewiesen und oft mit den herangezogen werden wird, toch steht Endgültiges darüber noch niedrigsten Anwürfen befämpft hat, entschließt man sich doch nicht fest. zögernd und tastend dazu, die von ihr gewiesenen Wege zu gehen. Das Zögern hat der deutschen Volkswirtschaft ungeheuer viel Blut getoftet. Um so mehr muß man jeht im Hinblick auf die großen Opfer, die die Ruhrbefegung dem Volte auferlegt, verlangen, daß die begonnene Währungspolitik entschieden fortgesetzt wird. Um die Zuderbewirtschaftung. Der Ausschuß für Landwirt. schaft und Ernährung des Reichswirtschaftsrats beschloß in seiner legten Gigung gegen die Stimmen der Arbeitnehmer, der Reichsfehlen. In der zu diesem Zweck angenommenen Entschließung wirb regierung die Freigabe der Zuckerwirtschaft zu empgefagt, daß tie bisherigen Erfahrungen bei der Bewirtschaftung des Bucers das Bestreben nach Einführung der freien Zuckerwirtschaft für das fommende Wirtschaftsjahr rechtfertigen. Es wird empfohlen, zur Sicherung des Mundzuckerbedarfs für die letzte Hälfte des Buckerwirtschaftsjahres eine genügende Reserve bei der Zuckerindustrie zu schaffen, die nach Weisungen der Regierung verwendet werden soll. Die Regierung soll ferner die Wiederholung von Auswüchsen der fortellierten Zuderwirtschaft verhindern und dafür sorgen, daß die Genossenschaften nicht wieder planmäßig beim Buderbezug benachteiligt oder gar ausgeschlossen werten. Für die Zuckerwirtschaft des laufenden Wirtschaftsjahres wird die Regierung erfucht, die Buderwirtschaftsstelle bald zu be rufen, die Preise für den Zucker jeweils auf Grund der Wirtschaftslage festzulegen und für den Monat März die doppelte Zudermenge freizugeben. Aus der Partei. Das ist um so mehr erforderlich, als die Rückwirkung des Dollarsturzes auf die Preise bisher außerordentlich gering geblieben ift. Bezeichnend sind dafür manche Vorgänge am Warenmarkt. Als der Dollar auf 18 500 angelangt war und man sich zunächst mit der leberraschung nicht recht abfinden fonnte, tamen die ersten Preisabschläge am Fettmarit Die breiten Massen, die sich infolge der ungeheuren Teuerung im Verbrauch von Feiten außer ordentlich eingeschränkt hatten, entfalteten eine lebhaftere Nach frage als die Preise sonten. Geschäftstüchtige Kaufleute nutten diesen Moment aus und rieten noch zu Vorratskäufen zu, indem sie darauf hinwiesen, daß der Dollar ja doch bald wieder fteigen würde. Wenn nun die Verbraucher auf derlei Ankündigun gen eingehen, so muß selbstverständlich die Nachfrage steigen, damit wird aber auch der Bedarf der deutschen Wirtschaft an Auslands: waren fürfilich hoch getrieben und mit ihr die Nachfrage nach DeDisen so daß am Ende der Kette wieder eine Erhöhung der Devisenturse steht.. Die infolge der Geldentwertung sehr geschwächte Rauftraft der Bevölkerung verhindert allerdings, daß die Nachfrage übermäßig zunimmt. Immerhin find diese Treibereien zu beachten. 2llois Rohrauer, der Gründer und jetzige Ehrenpräsident bes Sie zeigen, wie man sich gegen den notwendigen Preisabbau sträubt. Arbeiter- Touristenvereins Naturfreunde", feiert am 28. Februar Man fann nicht annehmen, daß die freundlichen Zureden des in Wien seinen 80. Geburtstag. Auch aus Berlin sei ihm ein Reichswirtschaftsministers, der Handelskammern und wirtschaftlichen herzliches Berg frei!" zugerufen! Berbände diesen Widerstand gegen den Breisabbau brechen werden. Es ist auch verfehlt, etwa von der Ermäßigung der Weltmarftpreise her, die mit einer Senkung des Dollarfuries automatisch eintritt, wesentliche Erleichterungen zu erwarten. Der Dollar steht auf dem 5500fachen Friedensstand, die Weltmarktpreise sind im großen Durchschnitt auf das Anderthalbfache gestiegen, so daß die deutschen Preise erst dann die Weltmarfipreise überschreiten, wenn fie im Durchschnitt das 7750fache des Borkriegsflandes innehaben. Man prüfe mit diesem Maßstab die Warenpreise der wichtigsten Bedarfsartikel und man wird feststellen müssen, daß es zwar piele Waren gibt, die dicken Durchschnitt überschritten haben, daß aber viele andere noch längst nicht auf diesem Preisstand angelangt find. Diese letteren fönnen durch die Konkurrenz des Auslandes nicht verbilligt werden. Biel mehr drängt zu einem Preisabbau die Tatsache, daß die Kluft zwischen der Kaufkraft der Bevölkerung und den Warenpreifen gewaltig angewachsen ist. Nur die Großperdiener in Industrie, Handel und Landwirtschaft sind heute noch in der Lage, sich Nahrung und Kleidung wie vor dem Kriege faufen zu können. Die Kleinrentner und ebenso die Sozialrentner find durch die Notenpreise so gut wie vollkommen enteignet worden. Die Arbeiterschaft aber ist von den Borkriegslöhnen noch so weit entfernt, daß sie am Warenmarkt für gewerbliche Erzeug niffe fo gut wie ganz ausscheidet. Es sei hier daran erinnert, daß der kürzlich verstorbene Leiter eines bekannten Warenhauskonzerns die Bedarfsläufe der wirklichen Berbraucher also unter Ausschluß der Warenhamsterer und der Balutaausländer zu einer Hoch tonjunktur nur auf etwa ein Drittel der gesamten Käufe geSchäft hat! Wenn dieses Mißverhältnis nicht beseitigt wird, so müssen früher oder später für die Industrie Abfagstoffungen in großem Umfange auftreten. Scheinen. " Jugendveranstaltungen. Eine Konferenz fämtlicher Mitglieder ber Jugendfektion ber Gewerkschaften ber sag. findet am Montag, den 26. Februar, abends 28 Uhr, im Jugendheim, Lindenstraße 3, statt. Die Gewerkschaftsfunktionäre müssen bestimmt erDer Ortsausschnß für Jugendpflege, Neukölln, veranstaltet am Dienstag, ben 27. februar, abends 8 Uhr, in der Aula der Boddin- Schule, Bobbinstraße, einen Kino- Abend. Zur Vorführung gelangt der kulturgeschichtliche Film ,, Der Graf von Carolan". Cintrittskarten zum Preise von 80 M. für Jugendliche und 150 m. für Erwachsene sind am Saaleingang zu haben. Vorträge, Vereine und Versammlunnen. Gemeinschaft proletarischer Freibenker, Bezirk Berlin. Proletarische Freidienstag, den 27. Februar, abends 7% Uhr, Schule Rieberwallstraße 12: ,, Ent. Die nächste Arbeitsgemeinschaft denkerschule, Leitung Genoffe Dr. Krische. stehung und Veränderung der Kontinente". Berliner Mieterverein, E. B. Deffentliche Versammlung Dienstag, den 27. Februar, abends 7 Uhr, in der Schulaula Ballas. und Culmiftraße. Thema: Was steht uns Mietern bevor?" Lebensmittelpreise der Woche. Zufuhr: Fleisch ausreichend. Geschäft still. Fische ziemlich ausreichend Geschäft flott. Obst und Gemüse reichlich, Geschäft flott In der Woche vom 18. bis 24 Februar galten in der Zentralmarkthalle folgende Kleinhandelspreise: Rindfleisch 3200-3800 M., ohne Knochen 4000-4500 M. Schweinefleisch 4000-4500 M. Kalbfleisch 3000-4000 M. Hammelfleisch 3000 bis 4000 M. Geräucherter Schinken 6500 M. und Speck 5500-6500 M. Puten 4500-1800 M. Hühner 4000-4800 M. Gänse 4500-5500 M. Schellfisch 1200-1800 M. Kabeljau 1800 bis 2000 M. Seelachs 1500-1800 M. Enten 4800-5000 M. Dorsch 700-1200 M. Flundern 750 bis 1600 M. In Eis: Aale 5000-10 000 M. Barsche 2500 M. Hechte 2000 bis 2600 M. Karpfen 2500 M Plötzen> 00-1600 M. Zander 4800 bis 5500 M. Lebende Hechte 2700-4000 M. Karpfen 2900-3200 M. Schleie 3000-4000 M. Zander 5000-6000 M Bleie 2000-2500 M. Naturbutter 6200 M. Margarine 3400-4600 M. Schweineschmalz 4300 M. Graupen 950 M. Maisprieß 800 M. Buchweizengrütze 1100 M. Haferflocken 1200 M. Kartoffelmehl 750 M. Nudeln 900-1800 M Reis 950-1200 M. Rosenkohl 750-1200 M. GrünWeißkohl 150 M. Wirsingkchi 200 M. Kohl 400 M. Kohlrüben 75-80 M. Mohrrüben 70-80 M. Sellerie Sängerdäre Ginigkeit und Berlin- Mitte". Sonntag, ben 25. 5. M., Dormittags 10 Uhr, erste gemeinsame Generalversammlung nach der Berschmel zung im Bürgerheim, Alte Schönhauser Str. 23-24. Erscheinen aller, auch der paffiven Mitglieder, ist erforderlich. Industrie und Handel sind zu einem Preisabbau in der Lage. eben weil die Löhne so niedrig sind. Nur muß der Preisabbau von oben angefangen werden und die Behörden müssen an den obersten Spizen mindestens nicht weniger zufassen wie am Klein handel. So sind uns Fälle aus der Schuhindustrie bekannt, die nach dem beliebten System der Grundpreise und der Schlüsselzahl arbeitet; der feste Grundpreis wird mit einer nach dem Dollarsland gleitenden Schlüsselzahl vervielfacht, und so entsteht der ta sächliche Breis; hier hat man, als der Dollar fiel und als man die Rohstoffe, 100 M. EBbirnen 350 M. Apfelsinen 275-400 M. und Zitronen 120 bis| billiger bekommen fonnte, einfach die Grindpreise herauf 1150 M. das Stück. BERLIN C Isra A * Regelmässige Verbindung von Bremen über Southampton, Cherbo rg nach New York durch die prachtvollen amerikanischen Regierungsdampfer NACHSTE ABFAHRTEN: 28. Februar 4. April 11. April President Roosevelt President Arthur. President Fillmore President Harding George Washington 7. März 14. März 18. April 21. März 25. April 28. März 2. Mai Abfahrt von Southampton und Cherbourg 1 Tag später Verlangen Sie Prospekte una Segellisten Nr. 88 UNITED STATES LINES Bingetr. Firma BERLIN: W 8, Unter den Linden 1; NW 40, Invalidenstraße 93; W9, Budapester Straße 5 General- Vertretung: Norddeutscher Lloyd, Bremen EDEL- LIKORE Delpey EDEL- LIKORE WEINBRAND Delpey seir Weinbrand A- Delpey& Co AG Berlin, N24 Johannisstr 18/19 1812 Likörfabriken Fruchtsaft- Presserei Weinbrennerei 9 ges. gesch. Allen voran beim Einkauf von Brillanten, Platin Gold- n. Silber- Bruch Uhren, Zahngebissen, Ketten, Münzen, Bestecken die renommierte Pirma Juwelier H.Wiese Artilleriestraße 30 5 Min vom Bhf Friedrichstraße Tel Norden 1030-1437-5390-11153 u. Passauer Str. 12 ( Ecke Augsburger Straße) 5 Minuten v. Wittenbergpl.- Zoo Steinpl. 11803 Tel. Adr. Platinwiese Eigene Schmelze Das. Befundheitsbuch der Frau Bon Prof. A. Groŋjahn M11 Abbildungen Grunbzahl 2,50 m. geb. Buchhandlung Vorwärts Berlin SW 68, Lindenstr. 3 Befunders preiswert Bluse weiß. Wasch stoff, halsfrei 9750.od. hochgeschlossen Kleid aus leinen Weißes Oberhemd mit verschiedenen Falten Einsätzen 16500.art. Wasch- 34000.- Farbiges Oberhemd gestreift oder ge- 17500.etoff, weiß od. farb. Kleid Voll Voile 49000.vorzügl. hell- u. mittelfarb. mustert Perkal... Reinwoll. Strickjacke weiß Pikee od. Natté Flausch m.paßend.28500.Sportkragen 490.Mütze, zusammen Taghemd A 7500.Taghemd 9750.m.Stick. asse. m.Stick- 6500.BeinkleidAnsatz Nachthemd mit Sticker- Ans. Prinzeßrock mit reich.Stickerei Kissenbezug Linon, 80x80 cm... 12500.19000.7500.Vorhemd Sat.1550: Schleierstoffweiß od. farbig. m.kunstscid.Streifen6900.100 cm............. Kleiderleinen weiß, 120 cm.... weiß 5400.Wischtuch Halb lein., weiß- rot kariert. 590.ca. 54x55 cm....... Küchenhandtuch creme m.rot. Kante, 45x100 cm........ 1475.Frottierhandtuch Kräuselst.od. Waffelgewebe, ca. 48 × 100 1880.Stubenhandtuch 2950.Halbleinen c. 5 ×] 00 g.. Reinlein. Gersten 4850.korn, 48 × 100 em.. Tischtuch 130x 160cm Voll- Voile or 8750.- Damast, vollgebleicht zügl. Qual.. 110 cm weiß od. cm Madapolam 2400.Hemdentuchen 2900.Pikeebarchent 3500.Linon 80 cm..... 3300.Linon 130 cm.... 6200.Daulas ca. 146 cm 7400.Damen- Strümpfe Baumwolle, schwarz 1950.Wolle plattiert, mit 4900.engl.Sohle, schwarz mit Doppelsohle... 6900.- Herren- Socken2850.sugar or 10500.- Kaffeegedeckte Frotté farb..vor zugl.Qual., 120cm Bademantel vorzüglicher Frottierstoff...... 45000.Deckbettbezug29000.- Bedienungs- Schürze 130 × 200 em Daulas, Laken 50x230 19800.Ueberlaken mit Hohlsäumen. 125x250 cm 35000.***** dazu pass Kissen 80x80 cm 10500.weiß Linon mit Stickerei- Einsatz.. 3600.Korsett aus weiß fest. Stoff, m. wasch- 6900, barer Einlage...... em Größe 125 × 160 cm 9800.mit 6 Servietten... Damen- Taschentücher Batist mit Hebleaum und ein gesticktemBuchstaben, 330.unsortiert............ Linon mit Ripe- Kante 345.Größe 39x39 em..... Herren Taschentücher Makobatist mit Hohlenum und handgestickter Buch staben, unsortiert..... 450.Reinwolle, Herren- Oberhemd weiß Trikot m. farbigem Eins, Mittelgröße 90 cm lang.... 9500.wolle: Damen- Hemden Baum weiß, patentgestrickt 1550.Damen- Untertaillen wollgem, m. langen 1950.Damen Schlupfbeinkleider Trikot, schwarz od. 2950.Ärmeln.Mittelgröße marine, m.warm.Futt. Halbleinen mit Atlas- 660.- Herren- Normalbeinkleid. kante. 44x44 em..... Trikot.wollgemischt.7500.Mittelgröße. Mengenabgabe sämtlicher Artikel vorbehalten eiße Waren Der Dollarsturz dürfte in abschbarer Zeit die Möglichkeit günstiger Gross- Einkäufe nach sich ziehen.- Wir tragen dieser Erwartung heute schon Rechnung und haben, obwohl wir ohnedies der katastrophalen Aufwärtsbewegung des Dollars nicht gejolgt sind, unsere Preise der veränderten Situation angepaẞt. Wir bringen dieser Tage: Rind box- Herren- Schnüru. Schnallen- Stiefel, kräftige Böden, bequeme Formen( unsortierte Mengen) M. 29500.Braune Herren- Halbschuhe aus kräftig. Rindbox, hübsche Form, prima Bodenausführung M. 39500.wwwSchnür- u. Zugstiefel 25M 23TAT2 la randgenähte Herren49500.aus la Mastbox, eleganter Straßenstiefel ( Qualitätsware).. M. R.- Chevr.- Damen Schnür- u. Spangenschuhe schlanke u. bequeme Form., ersterem.Lackk. ( unsortierte Mengen) M. 18500.la Boxcalf- u. ChevreauxDamen- Halbschuhe elepante Rahmenausführung, Formenauswahl, mit u. ohne Lackkappe.... M. 39500Farbige Artikel bringen wir ebenfalls zu bedeutend herabgesetzten Preisen. R.- Chevreaux- Damenstiefel mit Lackk., hohen u. nied. Absätz., schlanke u. breite Formen, M. 28500.la echt Chevr.- Damenstiefel eleg. spitzer Straßenstiefel, prima Ausführung M. 35500.la Boxcalf- u. Chevr.- Damenstiefel, feinste Rahmenausführung, elegant Hochschaftstiefel, schlanke und breite Formen, mit u. ohne Lackkappen.. M. 39500.Oben genannte Preise reichen auch nicht annähernd an den heutigen Stand des Dollars heran und bieten somit eine außerordentlich günstige Einkaufsgelegenheit. Charlottenburg Wilmersdorfer Str. 117 „ Der Schuhho!" Inh. Th. David Schuhwaren- Groß- u. Kleinhandlung BERLIN W9, Linkstraße 11 Spandau Breite Straße 22 Während der billigen Verkaufstage sind unsere Geschäftslokale ohne Unterbrechung von 11-6 Uhr geöffnet. + Geschlechtskranke 200 000 Frauenhaar Schokoladen, + Syphilis, Männerschwäche, Frauenleiden. Hart. näckige veraltete Ausflüsse finden schnelle Hilfe ohne Berufsstörung durch Phorosanos neues deutsches Reichspatent Tausende, auch die schwersten Fälle, die anderweitig jahrelang ohne Erfolg behandelt waren, wurden d Phorosanos kurztristig geheilt. Täglich viele Danksapungen u Dankschreiben. Untersuchung und Aufklärung kostenlos. Teilzahlung. Gewissenhafte ärztliche Leitung. Phorosanos Hellanstalten: Potsdamer Str. 109, nahe Steglitzer Str., Brunnenstr. 191, nahe Rosenthaler Platz Getrennt für Herren und Damen. Sprechst. 10 bis 7 Uhr tägl, Sonntags 10-12 Gratisbroschüre Mark bar für Aukin agend Erfinder fall, Stumpfen und große Auswahl be Spigen, höchfte Breise tannier Marten. Britzer Str. 13, Laden. für Rantinen und Billigit. Bezugsquelle F Erdmann& Co., Bln., Köningrätzerstr.71 Fugenlose Zur Wiebervertäufer Paul Grindel, Verlobung Gotol Großhand! rauringe Berlin C. 25, Dircksenstr. 47, am Bahnhof Börse Achtung! Achtung! Duk.- Gold 900 gest. v. 25000 M. an Gelegenheitsposten. " Waschseifen Blocke einfache Trauringe, gest, von 6000 M. an. Past alle Preislagen am Lager. Namen u. Etui Pa. Doppelriegel 225 g 380.umsonst Umarbeitungen und Anfertigungen ab Fabriklager von Trauringen bei Goldzugabe in 24 Stunden Garantieschein für Goldgehalt! Kräuter- Franzbranntwein Bern Trauringfabrik Albert Thal& Co., Kopp& Joseph W 50 besonders kräftigend u. erfrischend. Potsdamer Str. 122. C 19, Seydelstraße 5( Spittelmarkt) Ja der Morgenstunde Herren- Oberhemden mit 1 Kragen, aus gutem Zephyr, in Mk. 16500 schönen, modernen Streifen Weiße Mako- Einsatzhemden Gr. 4 B Herren- Unterhosen Vigogne, Gr. 4. Herren- Socken... Pulswärmer wolle Strickbinder in modernen Mustern Herren- Filzhüte Kinder- Sweater Gr. 45 Mk. 3900 . Mk. 990, Mk. Mk. 1450 390 Mk. 90 Mk. 1250 •• Mk. 4900, Mk. 2900 Mk. 950 Mk. 750 350 450.Berliner Seifenhaus Südost Peters& Co. Neander Straße 35 Zigaretten aus reinem Tabat 15, 20, 25 u 30 Mt. fowie Kartell- Marten in großen Quanten ftets vorrätig. Köpenicker Straße 100 a an der Brüdenstraße D. Balsams Tabat. waren" Großhandlg. Doppelriegel 250- Gr- Riegel 600, 500- r.- Block 1100, Schnigelpulver 1 Bfund 250, Soba AI. 850, lafaßfeifel.1200, Büttner, Gr.Frantfurterite.130 Waschseifen Seifenpulver Faßfeife Toilettenfeifen Billigft.Bezugsquelle für Handler. Romeike& Schlesener Kurzestr. 13, Alexanderpl. Kriegsanleihe wird zu 110% nur gegen Legitimation in Zahlung genommen. Aussergewöhnlich billig! Größte Eile geboten! beste Ulster, fesche Form..... 48 000| Moderne Covercoatmäntel 87 500 99 000 Damen- u. Herren- Gummimäntel Qualitäten 138 000 Donegalmäntel.. 85 000, mit Leder.. 135 000 Reinwollene Strickjacken 69 000 Fesche Röcke gestreift blau 52 000 62 000 Flotte Kostüme wote. 132 500 145 000 Reizende blaue Kleider.... 99 000 Gepreßte Plüschmäntel.... 82 500 Astrachanmäntel... 99 000 165 000 Sealplüsch-, Velour du Nord- und Mohärpersianer- Mäntel reine Schwarz in reicher Auswahl jetzt noch sehr preiswert! Extra- Abteilung für Trauerbekleidung Westmann Damenkonfektion und Trauermagazin 1. Geschäft: Berlin W 8, Mohrenstraße 37a 2. Geschäft: Berlin NO 18, Gr. Frankfurter Str. 115 Frauen- Strümpfe schwarz, 1x1 gestrickt, sehr haltbar.... Blaue Schlupfhosen für Kinder, blau Trikot, innen gerauht, Mk. 2100 Jede weitere Größe Mk. 200 mehr Jackett- Anzüge Verarbeitung, in groß. Nummern u. Bauchweiten f. Herren, aus meliertem Cheviot in guter moderner Mk. 48000 Ulster für Herren und Jünglinge, in moderner Form mit Rückengurt, Mk. 25000 aus sehr haltbaren Stoffen Knaben- Anzüge bestehend aus Joppe und Hose Knaben- Anzüge blau Cheviot, Gr. 3 bis 12 Jünglings- Anzüge in Jackett und Sportform. . von Mk. 15000 Mk.35000.. Mk. 25000 Stoffbezüge in verschiedenen Arten mit Mk. 45000 Stoffwesten aus Resten verarbeitet, in verschiedenen Farben, sowie Mk. 3500.. Wirtschaftspelze Kaninfüiterung schwarze Kellnerwesten • Mk. 60 000, 50000, von Verkauf obiger Artikel nur bis 1 Uhr mittags BAER SOHN Berlin nur Chausseestr. 29/30 Verkauf rationiert! Kein Verkauf an Händler! Angebote freibleibend, das bedeutet, daß Waren, die beim Kaufandrang vergriffen sind, nicht mehr zum Verkauf kommen können. Neueste gestrickte relawollene Sportjacken, Jumper and Kleider In allen Farben. Hermann Engel Außergewöhnliches Angebot Elegante Offenbacher LederHandtaschen, Landsberger Str. 85, 86, 87 Geldiresors. Ausstellung und Verkauf in herrlicher Modell- Konfektion Erstklassige Modelle feinster Jackenkleider in Blusenform, Smokingform x Schneiderkleider, Fantasieform, fast durchweg auf reiner Seide gefüttert x Dunkelblaue und schwarze Jackenkleider. Seiten schöne Modelle in Frühjahrsmänteln und Capes in allen Sto farten und Farben, fast durchweg auf reiner Selde gefüttert, für jeden Geschmack passend Inprägnierte Stofimäntel x Neueste Schöpfungen in Nachmittagskleidern aus Garbar ine u. Se de. X Elegante Abendkleider X Selten schöne Wasch- und Tüllkie.der X Frühjahrs- u. Sommer- Morgenröcke × Dunkelblaue, schwarze u gestreifte Kleiderröcke. Foulé- n. Cheviotkleider 76 000.- 54 000.-| Blaue Cheviotkostüme 99 000.- 65 000.Covertcoatjacken, hochmodern 28 000.- Dunkelblaue Cheviotrücke 18 500.Leibwäsche, Bettwäsche, Tischwäsche- u. Aussteuer- Verkauf. Brautlente, junge Ehepaare, sparsame Hausfrau. n. Hotelbesitzer, speisehausbesitzer, Pensionate, acuten Sie auf folgende Angebote: Hemdenstoffe origilchen Qualitäten, in Renforcé, Madapolam, Linon, in Mater$ 750.- 3150.- 2900.- 2600.- Feinste Bielefelder Herren- Oberhemden, weiß bunt gestr. 24 0090.- 22 000.- 19 500.a gepunkt, Stück Leibwäsche, Rettwäsche. Tisch wäsche, Servietten, Handtücher. Wischtücher, Polier tücher. Spültücher ,. Taschentücher, Hemdenstoffe. Madapolam, Renforcé, Makotuch, Inletts, Dre.is, Damaste, Dimitis, Lakenstoffe, Leinen. stickereien. Fietspitzen, Trikotagen, Strümpfe, Korsette. Hosenträger, Krawatt n. Herren- und Damen Regenschirme mit neuesten Griffen. Große Vorräte in einzelnen Damast- Tischtüchern und Servie ten mit kleinen Fehlera außergewöhnlich blilig! Teppiche, Gardinen, Läuferstoffe, Vorhangstoffe, Bettdecken, Diwandecken. Schlafdecken, Tischdecken. Nr. 94 40. Jahrgang 3. Beilage des Vorwärts Sonntag, 25. Februar 1923 Ein Toter und ein Halber. Bon Andreas Layto. Im Hotelzimmer, unmittelbar anstoßend an das meine, nur durch die übliche, notdürftig verbarrikadierte Verbindungstür von mir getrennt, ist ein Mensch unbemerkt an meiner Seite verhungert. Derartige Fälle find längst keine Seltenheit mehr in Desterreich und Deutschland; die Zeitungen haben nur zwei, drei Zeilen übrig für Selbstmörder, die vor Nahrungssorgen den Schutz im Tode fuchen, und der vielen, die in Armenhäusern, Invaliden- und Altersheimen an der Unzulänglichkeit ihrer Pfründen, Renten und Stiftungen zugrunde gehen, wird gar keine Erwähnung mehr getan. Es ist klar, daß die Menschen, die ihr Alter auf Grund des früheren Geldwertes versorgt hatten, und mit einem Tagesbudget von einigen Kronen oder Mark schön friedlich dem Tode entgegenzuwelten dachten, heute nicht einmal ein einziges Scheit Holz in ihren Ofen schieben, nicht einmal eine Scheibe Brot fich täglich leisten können. Wie die Fliegen im Herbst fühlen sie ihre Kräfte schwinden, torfeln, so lange es irgend geht, als Bettler durch die Straßen und werden dann auf gefahren und zornig verscharrt; denn jede solche Beerdigung bedeutet einen Minusposten im städtischen Haushalt, und man liebt die Menschen nicht, die ihren Zeitgenossen selbst im Tode noch zur Last fallen. einem trabenden schwarzen Wagen, der es fehr eilig hat, hinaus. In einem besseren Stadthotel aber wenige Schritte weit vom Restaurant, das seine Düfte durch alle Etagen ziehen läßt, nur mit unsichtbaren Willensfäden sich ans Bett hinbinden, und seine Absicht am zwölften Tage erst verraten, da keine ärztliche Kunst sie mehr vereiteln kann. diese heroische Art sich zurückzuziehen, verdient einen Nachruf, auch wenn der Berhungerte nicht mein Zimmernachbar gewesen wäre. Existenzen hinabsah, das Grauen, eben der teilnahmslosen Härte zu 13. Kreis. Mariendorf, Tempelhof, Marienfelde und Lichtenrade. Montag, den 26. b. M., 8 Uhr, Fraktionsfigung im Rathaus Mariendorf, Zimmer 26. verfallen, mit welcher sein Wohlstand alles Entbehren ignoriert Mittwoch, den 28. 5. M., Bezirksversammlung. hatte? Morgen, Montag, den 26. Februar: Straße. Mittwoch, den 28. Als man die gewichtlose Leiche mit der in Gasthöfen üblichen Diskretion aus dem Hause schmuggelte, stand in der Dunkelheit ein 7. Abt. 7½ Uhr Funktionärsizung bei Dahms, Schlegelstr. 9. zerlumpter Mann vor dem Hoteleingang, den langen grauen Bart 13. Abt. Bezirksführerkonferenz 7 Uhr bei Lausch, Wiclefstraße, Ecke Bredowmit Eisperlen besät, zitternd in seiner mangelhaften Kleidung. Seit 19. Bezirt. Bantow. 6½ Uhr Rathaus Fraktionsfigung mit Bürgerdeputierten. Monaten steht dieser Bettler allabendlich an der gleichen Stelle, in 7% Uhr Arbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde. Erwartung von Ortsfremden, die, verblüfft über das merkwürdig 20. Abt. 7 Uhr Gigung ber funktionäre bei Boſe, Solonefrit. fultivierte Geficht, ein außergewöhnliches Almosen sich entreißen 27. abt. 7 Uhr Funktionärtonferenz im Kinderhort der Schule Sonnenburger 24. Abt. 7 Uhr Bezirksführersigung bei Rösner, Immanueltirchstr. 25. lassen. Denn die Stadt selbst, die dieses Gesicht in der Freude Straße 20. gekannt, den Bettler im eigenen Auto durch die Straßen rollen gesehen hat, ist an den Anblick schon gewöhnt. Man erzählt es gern, daß der Mann an der Ecke Besitzer eines ansehnlichen Industrieunternehmens gewesen war, das er 1919 gegen eine schöne Lebensrente verkauft hatte, um sich ganz dem Glück widmen zu können, Postbezieher im Saargebiet! D te Liften unferer Bezieher im Saargebiet können wir infolge der dortigen poftalifchen Bestimmungen von den Postämtern nicht erhalten, wie es im übrigen Deutfchen Reiche der Fall ift. Dadurch find wir nicht in der Lage, unfere Bezieher im Saargebiet wegen der Nachzahlung der Differenz zwifchen Poff- und wirklichem Bezugspreis direkt zu benachrichtigen. Wir bitten daher, fen Differenzbetrag für den Monat Februar in Höhe von 600 Mark per Exemplar auf unfer Pofticheck konto Berlin NW 7, Nr. 37 536, einzuzahlen. Vorwärts- Verlag das ihm eine zweite, mit 60 Jahren geschlossene Ehe versprach. Die Rente geht auch pünktlich ein und reicht gerade aus, um ihn und sein Weib einmal im Jahre zu sättigen. Für die restlichen Tage muß er die Nahrung zu erbetteln suchen. 31. Abt. Die Funktionärkonferens fällt bismal aus d. M., Zahlabend in den bekannten Lokalen. Dazu einladen. Die Be48. Abt. 7 Uhr bei Präfte, Prinzenftr. 23, Funktionärtonferenz. 85. Abt. Tempelhof. 7 Uhr erweiterte Borstandssitung bei Lange, Ringbahn86. Abt. Mariendorf. 7-8 Uhr Vorstandssitung im Rathause Mariendorf, girlsführer müssen umgehend die Listen abgeben bei Goldschmidt. Straße 4. Bimmer 26. 124. Abt. Mahlsdorf. 8 Uhr bei Anders, Funktionärsigung. 125. Abt. Weißensee. 7 Uhr Simmer 21 des Rathauses Gigung des AbteilungsDorstandes. Sozialistischer Studentenbund. 7 Uhr in der Universität, Auditorium 41, Bortrag des Genossen Stammer über: Die Aufgaben der sozialistischen Studenten im Verhältnis zu seiner Partei". Mittwoch, den 28. b. M., 7 Uhr, am selben Ort, Migliederversammlung. Jungsozialistische Arbeitsgemeinschaft. Sigung in der Werkfreude, G. m. b.$.", Magdeburger Straße. Referat über: Rohle". Frauenveranstaltungen am Montag, den 26. Februar: 2. Kreis. Tiergarten. 7% Uhr bei Krüger, Buttligstr. 10. Thema: ,, Soziale Dichtung". Ref. Gen. Dr. Krische. 9. Kreis. Wilmersdorf. 8 Uhr bei Pieper, Holsteinische Str. 60, Vortrag der Genoffin Juchacz, M. d. R. 6. Abt. 7 Uhr bei Dobrohlaw, Swinemünder Str. 11. Ref. Frau Nemig, M. d. R. 8. Abt. 7% Uhr Baugewertschule, Rurfürstenstr. 143, Bortrag der Genoffin Wurm, M. b. R.:,,Marg und die Frauenarbeit". 24. Abt. 7% Uhr bei Winzer, Christburger, Ede Winsstraße. Thema: Das Reichsjugendwohlfahrtsgefes und seine Durchführung in Berlin". Ref. Gen. Dr. Ollendorf. 25. Abt. 7 Uhr im Gesangsfaal der Oberrealschule Pasteurstraße, Bunter Abend. Rezitationen: Gen. Kreuziger. 27. und 30. Abt. 7 Uhr Schule Greifenhagener Str. 58-59, Fortsetzung der 28. bt. 7 Uhr in der Badeanstalt, Oberberger Straße, Bortrag des Genoffen Borlesung aus: Es flingt im Sturm ein altes Lied". A. Häußler. 29. Abt. 7% Uhr bei Burg, Prenzlauer Allee 189. Bortrag des Genoffen B. Krüger. Rein Trinkzwang. zwei 33. Abt. 7% Uhr im Konferenzzimmer der Schule Goßlerstraße, Frauenleseabend. Funktionärinnen werden ersucht, einzuladen. 34. Abt. 7 Uhr bei Rofin, Gubener Str. 19. Thema:„ Frauenleid und 35. Abt. 7 Uhr bei Drellfe, Schreinerstr. 18. Thema: Bolitische TagesFrauenleiden". Ref. Gen. Dr. Mofes, M. b. R. fragen", Bortrag der Genoffin Demmning. Reinen Todfeind hätte der alte Herr mit gleicher Unerbittlichkeit leiden und zugrunde gehen lassen als sich selbst und doch hat er es ficherlich mit niemandem beffer gemeint, als seinem eigenen Ich. Die Erklärung ist: daß seine Phantasie das Schicksal, das ihm bevorstand, und dem er sich entzog, schreckhafter ausmalte als das Verhungern, seine Angst vor der Armut weit größer war als seine Furcht vor dem Es war ein nachdenklicher Augenblick, als der freiwillig BerTode. Diese Krankheit, von den Aerzten Rentnerpsychose" ge- hungerte an diesem lebendig Toten vorbeigetragen wurde nannt, ist gleich einem Racheengel vor die Geheimschlösser der Panzer- Schicksale, die sich ergänzten! Denn einzig die Angst, solch ein Bettler kassen und Stahlkammern gestellt, und hat in diesen Nachkriegsjahren zu werden, hatte den armen Hausbefizer in den Hungertod getrieben, wie eine Seuche das Alter überfallen, das durch die Geldentwertung und die schlotternde Jammergestalt vor dem Tode ist seine Rechtsich um den Sinn seines Lebens betrogen sieht. Tag für Tag die fertigung. So eilt Wohlstand an hohlen Händen vorbei; nicht einnötigen Banknoten der Brieftasche entnehmen, im ruhigen Bewußt mal der Gestürzte aus eigener Mitte wirkt als Mene Tetel im sein: daß die gepflückten Frühte pünktlich nachwachsen, wie Abfluß Gegenteil. Statt zur Freigebigkeit zu reizen, wie es feine Abficht, und Zufluß im Beden eines Springbrunnens Verbrauch und Zinsen- regt der verarmte Rentner die ängstliche Ichsucht der Passanten an; zuwachs sich genau die Wage halten, das ist ,, Rente", das geheiligte fie betaften liebevoll die Brieftasche an ihrer Brust, noch eifersüchtiger Biel jedes Bürgerdaseins, dies, und nur dies ist„ Ordnung", ver- auf ihren Besitz, als hätten sie eine Warnungstafel gestreift, die es forgtes Alter, Sicherheit. Zwei Welten scheiden sich an dieser nicht vergessen läßt, daß der Mensch nur eine Bruchzahl ist hienieden, Grenze: Geld, das der gewöhnliche Mensch ersehnt, um es zur mit der Summe seines Vermögens als Zähler. Deckung nötigster Bedürfnisse aufzubrauchen, ist für den ,, Renter", mag es in welcher Quantität immer sich häufen, nicht mehr, als dem Bauer ein gefällter Obstbaum, der ja verheizt werden kann und einige Tage lang Wärme spendet, aber feine Früchte mehr trägt, also feinen Besitz mehr bedeutet, sondern Verlust. Was überhaupt weniger wird, wenn man davon wegnimmt, muß sich einmal erschöpfen, die Zeitdauer spielt hierbei keine Rolle; denn es ist gerade der erste Griff, den der Rentner als vernichtend scheut. Ist einmal die Art angelegt an den Zweig, der über den Abgrund gebeugt das Dasein trägt, wer wird dann als Trost die Schläge berechnen, die noch fallen dürfen, ehe der Sturz erfolgt?... 36. 6. 8 Uhr Gemeindeschule Petersburger Str. 4. Thema: Pflege des Kleinkindes". Ref. Dr. Feilchenfeld. 37. Abt. 7 Uhr bei geraich, Ebertnſtr. 10, Bortrag des Gen. Ad. Muschid. 38. Abt. 28 Uhr Gemeindeschule Friedenstr. 31. Thema: Die wirtschaftliche Lage". Ref. Gen. Stadtrat Klodt. 2. Abt. 7½ Uhr bei Höhlke, Bergmannstr. 69. gestalten". Ref. Gen. Dr. Schütte. Thema: 8wei Frauen. 43. Abt. 7% Uhr bei Wolf, Gräfestr. 26. Thema: ,, Schul- und Erziehungsfragen". Ref. Gen. Kurt Riegmann. 47. t. 7% Uhr bei Pflug, Mustauer Str. 1. Thema: Gesundheitspflege in Schule und Haus". Ref. Gen. Dr. Lömenstein. Abt. Schöneberg. 8 Uhr bei Gürlich, Rubens, Ede Begasstraße. Thema: Die Frau im Orient". Ref. Erna Büsing. So hatte auch der alte Mann, der lieber an seinem Leben als an seinem Kapital fich vergriff, am fremden Elend sich vorbeigedrückt 80. ein ganzes Rentnerdafein lang, und darum schreckte ihn so maßlos die Perspektive, die Rolle zu wechseln von der mitleidslosen Eng. herzigkeit, die Jahrzehnte lang seinen Besitz geschützt hatte, feinen Unterhalt erbetteln zu müssen. Er blieb fonsequent, solidarisch mit feinem Kapital auch gegen sich selbst; opferte fich für die Erhaltung seines Bermögens, ehe er das Vermögen für seinen Unterhalt opferte. Der andere an der Ede ist ein trauriger Deserteur, bereit, fein Eigentum zu überleben, also fein echtes Rentnerblut, dem Besi und Leben untrennbar sind. Ede Ringstraße. 82. Abt. Steglig. 8 Uhr Sigung des Wohlfahrtsausschusses bei Thiel, Albrecht-, 84. Abt. 2antwis. 8 Uhr in der 1. Gemeindeschule. Thema:„ Geruelle Cr. ziehung". Ref. Frau Hoffmann- Gwinner. Reutsun. 89. Abt. 7 Uhr bei Stahl, Sanderstr. 11. Thema: Rirche und Schule". Ref. Erwin Marquardt. 94. bt. 7% Uhr bei Taubel, Beise. Straße 23. Thema: Geruelle Jugenderziehung". Ref. Gen. Miethbe. 95. t. 7% Uhr im Klassenzimmer der Schule Lessingstraße. Thema: ,, Ernährungsfragen im Reichstage". Ref. Frau Ryned, M. d. R. 101." Gutungen in Uhr im Kinderhoff Der Schule Wildenbruchstraße. Thema: Die Entstehung der Welten". Ref. Frau Dölz. 103. Abt. Oberfchöneweibe. 7 Uhr im Konferenzzimmer der Rottmener- Schule. Thema: Die Frauenhygiene und ihre soziale Bedeutung". Ref. Genosse Dr. Röder. 106. Abt. Johannisthal. 7½ Uhr bei Gobin, Roonstraße. Thema:„ Soziale 109. Abt. Friedrichshagen. 7½ Uhr bei Otto, Kirch, Ede Wilhelmstraße, ,, Seiterer Abend". Rezitator: Gen. Dendert. 112." Abt. Karlshorft. 7% Uhr in der Schule Auguste- Bittoria- Straße, NorTefung: Tollers MaschinenfHirmer". 136. Abt. Reinidendorf.Ost. 7½ Uhr im Jugendheim Geebab, Resibenafte. 49, Fortfegung: Ein steiniger Weg" von Ottilie Bader. 139. Abt. Segel. 7% Uhr im Jugendheim, Bahnhofstr. 15. Erziehung des Kindes". Ref. Gen. Dr. Rarfen. Beide aber sind gleich interessant als gefallene Krieger derselben grimmigen Schlacht, die seit rund vier Jahren die ganze Welt in Atem hält und mit einer vorübergehenden Uebermacht der arbeiten den Arme begonnen hatte. In dieser ersten Phase des Kampfes fielen dieser Tote und der Halbe, weil ,, Rente" immer Ertrag ohne Arbeitsleistung ist nur möglich, wo ein entsprechendes Quantum Arbeitsleistung ohne Ertrag bleibt, was Wehrlosigkeit der Arbeit voraussetzt. Üeber ihren Leichen hat das Schlachtenglückt sich gewendet, sind von Mussolini bis Seppel überall die Feldherren des Kapitals im Vorrücken, und die Toten bleiben unbeweint zurück; historische Kuriositäten aus einer verschrobenen Zeit, die das Hungern und Sterben für die Rente vorübergehend- dem Rentner felbft 30. aufgebürdet hatte! Groß- Berliner Parteinachrichten. Für diese Menschenforte war der alte Herr, deffen Hungettod gleich einer Fadel in die Abgründe der Reninerpsychose leuchtet, ein Schulbeispiel. Er besaß drei große Häuser in Wien, die ihn bis 1918 gut ernährt hatten, seitdem aber als Lebensunterhalt gar nicht mehr in Frage famen. Durch Arbeit die Einnahmen mehren fonnte der siebzigjährige, stoctaube Mann nicht; blieb die zweite Lösung: eines der drei Häuser verkaufen und den Ertrag in Tagesrationen geteilt langsam verbrauchen; für einen Siebziger ohne jeden Anhang wahrlich feine unerträgliche Perspektive, wenn man fie nicht mit Rentneraugen sieht. Das wäre aber ein Anschneiden des Rapitals, und das ist für einen Menschen, der im Glauben an feine Unantastbarkeit aufgewachsen, ein Umweg nur zum Hungertod, der Anfang vom Ende, feine Lösung, sondern eine Galgenfrist, ein wahnsinnig selbstmörderisches Unternehmen, wie das Benußen einer Lawine als Verkehrsmittel. Er versuchte es also mit dem einzigen Wege, der für ihn gangbar war: er tat alles, um das Budget seinen Einnahmen anzupassen, mit einem Zwanzigtausendstel seiner Friedensbedürfnisse fein Austommen zu finden. Wie 6. eine tolle meute kreiste die Teuerung ihn immer enger ein, fraß ihm das Abendessen weg, dann auch das Frühstück, reduzierte die einzige Mahlzeit des Tages auf eine Portion Kartoffeln, zwang ihn, an falten Tagen im Bett zu bleiben, um das Heizen zu paren, zog das Nachthemd von dem schlotternden Knochenleib, weil auch der Wäscher sich zu den Todfeinden gejellte.-- Welcher Kampf vier Jahre lang, welches Wüten gegen das eigene Ich, bloß um den heiligen Stamm, der die Zinsen trägt, nicht antasten zu müssen!... Ist dieser Heldentod aus feiger Furcht vor der fernen Drohung der Geldlosigkeit, die nur als allerschlimmster Pfeil den Hungertod im Köcher trägt, der als„ Rettung" gewählt wurde, wirklich die Tat 3. Areis. Wedding. Elternbeiräte und Freie Schulgemeinde. Dienstag, den eines zerstörten Gehirns? Ift nicht viel mehr die Quelle dieser überlebensgroßen Angst vor der Armut die unausmeßbare Distanz, aus welcher der Wohlhabende lebenslänglich auf„ ungesicherte" s. 14. 20. Kreis. Kreuzberg. Bildungsausschuß. Montag, den 28. Februar, 7½ Uhr, reis. Wilmersdorf. Schmargendorf. Grunewald. Montag, den 26. Februar, bei Reim, Urbanstr. 29, wichtige Besprechung. Neuwahlen. 7% Uhr, in der Hindenburg- Schule, Am Seepart, Bersammlung der Elternbeiräte des Kreises. Vortrag: Die Baulsensche Gemeinschaftsschule". Kreis. Neukölln, Briz und Buckow. Montag, den 26. Februar, 7 Uhr, im Neuköllner Rathaus, Fraktionssizung. Freie Schulgemeinde. Dienstag, den 27. Februar, 7 Uhr, Bersammlung in der Aula des Kaiser- FriedrichRealgymnasiums. 1. Geschäftliches. 2. Wie schulen wir unsere Kinder ein und um?" 3. Bortrag: Schule und Republit". Alle freiheitlich gesinnten Eltern, Lehrer und Freunde der Schule sind herzlich eingeladen. Kreis. Reinidendorf. Montag, den 26. Februar, 6½ Uhr, Fraktions fizung im Reinickendorfer Rathaus, Hauptstr. 38. Alle Abteilungsleiter müssen erscheinen. Borher, 5 Uhr, Sigung des Kreisbildungsaus fchuffes. 27. Februar, 7 Uhr pünktlich, im Bezirksverordnetenfigungsfaal, Lebigen. heim, Schönstedtstraße 1, 5 Treppen. Thema: Reformen des Leffing- Gymnafiums und die Aufbauschule". Ref. Dr. Schmeing. Interessenten und Lehrer willkommen. Uebermorgen, Dienstag, den 27. Februar: bt. 7 Uhr Funktionärkonferenz bei Mahnkopf, Carmen- Sylva- Straße 123. Agitations- und Kommissionsmitglieder der Konsumgenossenschaft sind ein. geladen. 81. Abt. Friebenan. 7% Uhr Mitgliederversammlung im Gesellschaftszimmer des Friedenauer Rathauses, am Lauterplag. Thema:: Der Zweifronten. kampf der deutschen Arbeiterschaft". Ref. Gen. Robert Breuer. Die Mitglieder des Bildungsausschusses treffen sich eine Stunde vorher. Frauenveranstaltungen am Dienstag, den 27. Februar: 90., 91., 92. und 93. Abt. Neukölln. 7 Uhr Zeichensaal der Gemeindeschule Elbestraße. Thema: Maffenelend und Gebärzwang". Ref. Gen. Moses, M. d. R. Gäste willkommen. 97. Abt. Neukölln. 7% Uhr Literarischer Abend in der 5. Gemeindeschule, Mariendorfer Weg 69-70. Ref. Walter Schenk. GARBATY Die leichte ASPASIA 46IPKENS GARBATY Gold Orange einmal verfucht, immer bevorzugt KAHLBAUM ASPA AS D AS LA SIA feine Cigarette Trotz der enormen Teuerung taufen Sie Ihre Augengläser billig und gut bei Optiker Ruhnke 35 Geschäfte in Groß- Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Cöln, Magdeburg, Essen, Basel und Zürich Fabriken in Rathenow- Neue Schleuse und Berlin C 19 Sind's die Augen geb zu Ruhnke! Außergewöhnlich vorteilhafte Angebote! Herren- Anzüge, prima Stoffe, gute Zutaten, Gesellenarbeit 168 750 138 750 116 250 78 750 60 000 Burschen- Anzüge, vorzügliche Qualität..... 54750 51 000 Herren- Sommer- Mäntel 110 000 75 000 65 000 45000 Herren- Winter- Mäntel.. 125000 115 000 95 000 68 000 Knaben- Anzüge, gute Stoffe, hübsche Machart..16 500 15 500 Verarb. Damen- Kostüme auf halbseidenem Futter.. 140 000 125000 Damen- Mäntel, eleg. Machart, pa. Stoffe 125 000 95000 65000 Damen- Kleider, Muss., flotte 18 000, Lein., versch. Farb. 13 600 24500 13 000 Damen- Blusen in großer Auswahl Damen- Röcke, Cheviots, hübsche Streif. 36 000 14 500 Mädchen- Kleider, rein wollene Schotten Besonders preiswert und glatte Stoffe Scheuertücher, Stück nur 850.- 10 000 Paar schw. bw. Damen- Strümpfe Paar 850.- Schlafdecken 6500 5000 Damen- Strümpfe, Flor engl. lang Kinder- Strümpfe, farbig und schwarz, zu billigsten Preisen Stoffe jeder Art Best wohlfeil Herren- Socken • Schürzen in allen Macharten. 9 9600 12500 13 500 12 200 11000 bw., Gr. 150,190 Stück nur 8500.1875 1190 1125 Herren-, Damen- und Kinder- Stiefel, moderne Formen, in allen Preislagen Segeltuchschuhe Mengenabgabe vorbehalten! Angebote freibleibend! Kein Verkauf an Wiederverkäufer! KVG Kleider- Vertrieb G.m.b.H.|| Hauptgeschäft: Kommandantenstraße 80-81 Persil bleibt Wäscht. in alter bewährter Güte! 875 von 1500 an mit Ledersohle 9600 8300 6030 2. Verkaufsstelle: Osten, Warschauer Straße 33 3. Verkaufsstelle: Lichtenberg, Frankf. Allee 82 4. Verkaufsstelle: Neukölln, Berliner Str. 47-48 5. Verkaufsstelle: Norden, Müllerstraße 181 Persil Niemals losel Nur One Chlor West geeignet für alle Arten von Wäsche. In original packung bleicht und desinfiziert. Alleinige Hersteller: HENKEL& CIE., DUSSELDORF, auch der altbewährten HENKO"( Henkel's Wasch- und Bleich- Soda). Jedes Wort 150 M. Das tetigedruckte Wort 250 M.( zulässig 2 fettgedruckte Worte). Stellengesuche das erste Wort( fettgedruckt) 150 M., jedes weitere Wort 100 M. Worte, die mehr als 15 Buchstaben haben, zählen für zwei Worte Verkäufe Kleine Anzeigen für die nächste bis 4/2 Uhr nachm. Anzeigen Nummer müssen in der Haupt- Expedition des Vorwärts, Berlin SW 68, Lindenstraße 3, abgegeben werden. Geöffnet von 9 Uhr früh bis 5 Uhr nacbm. Sportpelze, Bifamgehpelze, elegante Flügel, Pianos 875 000.- Raben- 1 Prismengläser, Feldstecher, Opern- Elektromotoren, Drehbänke, Maschi. Gealmäntel, außerdem prachtvolle Sil. ftein, Münzstraße 10. berwölfe, Kreuzfüchse vertauft auf Gardinen! Bebeutend unter heutigem fallend billig Goldmann, AlexandrinenEinlaufspreis Madrasgardinen, herrliche Straße 44 II, Ede Rommandantenstraße. Bettdeden Farbenauswahl, 29 500.-, Teppiche, prachtvolle Muster, verkauft Künstlergardinen, breiteilig, billig Stein, Antlamerfte. 20. eläfer, Bhotoapparate, Mitroftope tauft nen, Bertaeuge aller Art fauft eletro Vermietungen 9850.Kaufgesuche ben 2824. tiner Bahnhof). . * Mietgesuche 28405 Frant, Blücherstraße 56. werner, Blumenthalstraße 6, BülowBapiergewebe, Pappleinwand tauft bahnhof. Kurfürst 7388. Bappel- Allee 12. Rugellager, Boschzündkerzen, neue, Lagerraum, parterre( eventuell Ber Frauenhaare, 100 Gramm Dis 600,-, Cade, Badleinen, 8wirne fauft höchst alte, Schmirgelleinen zu Höchstpreisen zahlend Gadhandlung Abisch, Linien- tauft ständig Reidler, Gartenplag 5, einszimmer), 30 Quadratmeter, Gegend fauft Grüner Weg 80. beliebig, fuchen Pietschmann- Mertel, 17 500.- Salbftores 13 500.-, Gardi Lethhaus Rosenthaler Tor, Linien. nen 1250.-, doppeltbreite 2750.- auf ftraße 203/204, Ede Rosenthalerstraße, Nähgarn. 8iller, Swinemünderstraße Raufe alle Arten Säde, Badleinmand, ftraße 44, am Schönhauser Tor. Nor. Erdgeschoß. Spulenbrähte, Rabel, Ligen, Motore, Friedenau. märts, Etamine, dunkle Madrasgar vertauft betannt billig Kreuzfüdhje, Brismengläfer, Photoapparate tauft fämtliches Installationsmaterial fauft Möbliertes 8immer fucht foliber or binen, preiswert. Gardinenverfand lastafuchfe, fämtliche Belzarten. An Humboldt 489. dentlicher jüngerer Raufmann in guter Weinbergsweg 7. zülge, Winterschlüpfer, Winterpaletot, Berfer und beutfche Teppiche tauft Saller, Eichendorffftraße siebzehn( Stet. Sina, Elfaffer Str. 17/18. Nord. 4688. Kugellager, Magnete, Bergafer, 8ünd.fefter Stellung. Referenzen. Eiſemuth, 28476 Rünstlergardinen, Stores, Bettdecken, Gummimäntel enorm billig. Reine höchftzahlend Reschte, Neutöln, Raifer. Madrasgardinen, Gardinenstoffe. Gün. Lombardware. Friedrich- Straße 5. Tel. Neukölln 9123. Achtung! Säde, Garne, Bindfaden, ferzen tauft höchstzahlend Bila, Rei. Charlottenburg, Rüdertstr. 8a. Gewerkschaftsangestellter fucht sofort ftige Gelegenheiten, weit unter LadenPfaff, Phönig Naumann, Schnell. Felleinkauf! Safen über 6000.-, Rie- elle, Stoffe, gange Reftläger, Schmud nidendorferstraße 93, Hof parterre. fachen fauft Meyer, Immanueltirch Augellager tauft höchftzahlend Elbin- für Frau aus besegtem Gebiet einfach preis. Deutsch, Landsbergerstraße 13. näher, Knopfloch, Sohlfaum, Ginger- gen über 20 000.-, Razen, Ranin, Metraße 25, Quergeb. 1. legander 231. gerstraße 9( Ringbahnhof Landsberger- möbliertes Bimmer. Rüchenbenugung erallee). wünscht. Preisangeb. Nentwig, LinienBettwäsche. Weiße Woche. Preiser- ftid, Kurbelmaschinen, Schneidermaschi talle, Gäde, Nähgarne, Bindfaben, Bad Fahrgelb. 28485 ftraße 195. mäßigung bis 50 Prozent. Dedbettbezüge nen. Schlag. Neukölln, Bergstr. 129. leinen, Emballagen, Schafwolle, RoßMöbeleinlauf. Wirtschaften, ganze Rugellager fauft höchftzahlend Pilzs, 12 800.-, Bettlaken 9950.-, Wäschestoffe Leberwaren, Damen Handtaschen, baare. Woldenbergerftr. 2, zwei Minu 2450. Doppelgarnituren 65 000. In Brief, Geldscheintaschen, Atten- Map- ten vom Bahnhof Weißenfee. Aleg. 1857. Sachläffe, Kleidungsstücke, Bodenrummel, Mariendorf, Königstraße 44. höchftzahlenb. Meyer, Immanueltirch. Elektromotoren, Leitungsdrähte, Ligen Letts 29 500.-, Sandtücher, Ueberschlag pen, Reifetoffer, Hundeartikel NON- Zinnschmelze Lauft 2ötzinn, Geftraße 25, Quergebäude I. Alegand. 231. fowie sämtliches Installationsmaterial laten, Damast billigste Engrospreise. außerordentlich billigen Breisen. Ora schirrainn. Weich blei und fämtliche Me Reelle, fachmännische Bedienung. Melnienstraße 207, Laben. Maschinen, Sobelbänke, Werkzeuge, tauft Kluge, Adalbertstraße 31. talle. Andreasstraße 49. Treibriemen tauft Hoffmann, Wassertefte Spezial- Bettwäschefabrit, GräfeAnzüge, Garderoben, ftraße neununddreißig Kreuzfüchse, thorftr. 37. Brunnenstraße 10( Rosenthalerplag). Belzwaren Spottbillig. Lethhaus Reinidendorferstraße 105( Rettelbedplag). ( Safenheide) Bettwäsche billig. Dedbettbezug Reine Combarbware. 9200.-, 12 500.-, Bettlaken 5800.-, DiEinzelteile. Leiter Möbel, Bar Möbel ober zu Raftenwagen. Teilzahlung. • Belzmäntel, Füchse aller Art. Reine wehr, Müllerstraße 7( Webbingplag). Felleinkauf zu höchsten Tagespreifen. talien, Malerartitel, Dummierabit bis * 1900.Unterricht Verschiedenes * Arbeitsmarkt Stellenangebote 28528 teiten tommen nur Berizeugmaschinen. Be- fabrit, Berlin O 17, Fruchtstr. 57/58 werber in Bettadt in Gade tauft Bener, Gollnowitz. 9. Fahrradschloffer, perfekt im Rahmen. Fahrradankauf, Linienstraße 19.[ 1498 Briefmarken- Sammlungen, Einzelbau, fucht Ludwig Nelson, Fahrradbau, Säde Höchstpreise. Holztamm, Neu- marten, Restbestände, gesammelte SaSchöneberg, Akazienstraße 28. tölln, Kaiser- Friedrichstr. 42. gespoft, Fauft höchftzahlend Bohr, Stenographie 1750.-, Buchführung Glaferlehrling, guter Familie, verlangt Echreibmaschine, Brivatunter- Glasermeister Kwiet, Niederwallstr. 21. b mitis, Riffenbreite, 6500 Dedbett. Gelegenheit, billig. Globus, Dresdener Pianos, Flügel fauft au höften Beffelstraße 20, richt. Holles Privatschule, Botsdamer breite 10 500.- Linon, Dedbettbreite, traße 55. Tagespreifen Bianomagazin, Barba- Billarbbälle, anderes, Elfenbein, tauft ftraße 116a. 75/ 1* Feiler zum Befeilen von Fahrrad. 4800.-, äfcheftoffe 1950.-, Sandtücher coisoplag 2. Nollendorf 5397. 197/12 Dinger, Prinzenstr. 75. 750.-, Wischfilcher 650.-, 850.-, Bar. Bierteljahres- Sonberlehrgänge: Buch- rahmen stellt ein Ludwig Nelson, Fahr Bäschenäherinnen erhalten für Wäsche Raufe aus Privathand Möbel, Tep- führung, Rechnen, Schriftverteht, Kurz- radbau, Schöneberg, Atazienfir. 28. dendbettlaten 5000.-, Tischtücher, Stice. abfälle bis 3000 Mart pro Kilogramm, piche fowie Nachläffe. Frau Nammonat, fchrift, Maschineschreiben, Salbjahres-, Borarbeiter für Kunststeinindustrie, ge reififfen, Damaste usw. Berliner Bett Batentmatzagen 47 000.-, Auflage Rosenzweig, Markusstraße 5. 27766 Lichtenbergerstr. 5. Jahreslehrgänge, Sonderlehrgänge für wandt in Stampfen, Schleifen, gegen wäschefabrit, Chauffeestraße achtundacht matragen, Metallbettfiellen, Chaise Kautsky, Agrarfrage, 2. Ausgabe, Beim, Schellad, Bolitur fauft Möbel. Schüller höherer Lehranstalten, English, gute Belohnung, Wohnung, für Ungarn aig( gegenüber Liefenstraße), Buttkamer. longues. Balter, Stargarderstr. achtzehn. Diez, Stuttgart 1902, gelucht. Offerten laden, Romintenerſtr. 13. Französisch. Raufmännische Brivat. gesucht. Offerten nur erstklassiger Kräfte ftraße 1( Ede Wilhelmstraße). 9 bis 7. Metallbetten 30 000.-, Chaiselongues mit Preisangabe an A. Reumann, Unter Ragenfelle, Hafenfelle, Biegenfelle. Schulen Ludwig Rösner, Inhaber Ernst nebst Referenzen an Lafslo, Charlotten Bettwäsche! Enorme Preisermäßigung! 40 000.-, Batenimatragen, Bolfierauf- den Linden 7. 28376 Kaninchenfelle Spezialeintauf: Rösner, Neue Promenade 3( Börse- burg, Lohmeyerste. 17 1, bei Tiegs. Dorb Außerdem diese Woche 10 Prog. Rabatt lagen, Rinderbrahtbett. Meide, Auguft felbit auch alles andere zu erje auf fämtliche Waren. Bettbezüge 13 500, ftraße 82a, Quergebäude Fellankauf, alle Arten, Höchftpreis. 3000,-. Reumann, Elfafferstraße 89. bahnhof). Täglich 8-4. Rommandantenstr. 44, Belagefchäft. Fahrvergütung. 16 500, 22 500. Prima Bettlaten( angeBerlig School. Frembe Sprachen. Leip. Sochelegante GSchlafzimmer in reicher staubt) 6800, Tischtücher 7200, Ueber Auswahl zu foliden Preisen verkauft im Laden), tauft Bahngebine. Blatin- Breise, Hehltes 800, Brunnenstraße 52. Tauenzienſtraße 19a. Metallfchmelze, Seanderstraße 35( nur Bapageien fauft, sable unüberbietbare siger Straße 123a, Ede Wilhelmstraße. Buverlässige, faubere, nicht religiöfe Einzel und Frau oder Mädchen( über 30) von be fchlaglafen 29 400, paffende Blumos, Ba Schlafzimmer- Spezialfabrit Sans Senfel, abfälle, Goldfachen, Silberfachen. Qued. Sumboldt 1674( Rebenanschluß). radetiffen. Sembentuche, Louisianatuch, Burgstraße 27. Bureauhaus Börse. Klaffenunterricht. Eintritt jederzeit bei hohem Lohn gesucht. Genoffin be rufstätigem Ehepaar zu Kind( 1 Jahr) Brofvett fret. Inlette, Damaft, Dimiti, Sandtücher, filber, fämtliche Metalle. Schallplatten, höchsten Tagespreis, vorzugt. Borstellung 5-7 abends. Be. Tischwäsche, nur prima Qualitäten, Rahlungserleichterung im großen Mö Nähmaschinen, gebrauchte, tauft zu lauft Schols, Große Frankfurterstr. 25/26, Technische Privatschule Dr. Werner, troff, Schöneberg, Neue Steinmegstr. 3. enorm preiswert. Fachmännische, zuvor belfeller, wenig tete, daher preiswert. Regierungs- Baumeister a. D., Berlin, tommende Bedienung. Gtumpe u. Sa Schlafzimmer, Wohnzimmer, Rüchen, hohen Preisen Schlesinger, Sybelftr. 62. parterre rechts, Fliederstraße 13, ger, größte Bettwäsche Spezialfabrit, Bettstellen, Einzelmöbel. Schriftliche Telephon: Wilhelm 4787. Beitungen, Rilo 400.-, taufe jeden Neanderstraße 3. Maschinenbau, Elet. trotechnit, Hochbau. Abendlehrgänge Notenfteter Selbständ. Fräser, Rottbuferdamm breiundsiebzig, Lands. Garantie. Schaz, Brunnenstraße 160, Bahngebiffe, Bahn bis 5000.- 1 Blatin- Boften Altpapier, Bither, Stripturen Tageslehrgänge, bergerstraße achtundachtzig, Dresdener. Achtung, Eingang Anklamerstraße! bruch, Goldfachen, Silberfachen! Stan. fowie Beinflaschen Gettflaschen, Rognat. werden zu günstigen welcher bei zufrieden. Weißbierflaschen, Alteisen, Klassenkurse, Englisch, Franzöfifch. Bedingungen von stellenden Leiftungen Straße breiunddreißig, Charlottenburg, Möbel( auch Teilzahlung), fomplette niolpapier! Quedfilber! Glühftrumpf. flaschen, Wilmersdorferstraße fiebenunddreißig. Rimmer, Einzelmöbel, Metallbetter afche bis 20 000,-! 8inn! 8inngefchire! bei freier Abholung zum höchsten Tages. Spanish beginnen jegt. Anmeldung foiener Großbetrieb zum Meifter ernannt Leibhaus Friebrichstraße 2( Sallefches Wenger, Marfiliusstr. 8( Alexander- tauft Edelmetall- Einkaufsbureau, Weber. furs. 3sendahl, Blumenfit. 17. Rönig. fort. Berlig School, Leipzigerftr. 128a, aufgenommen; wegen wird, istort gefucht. Ede Wilhelmstraße, Sauenzienfte. 19a. Bohnungsschwierig Herbert Lindner Tor) verlauft spottbillig elegante An- plag). traße 81( auf Hausnummer achten!). ftabt 7068. züge. Schlüpfer, Baletots. Gelegenheits. Git Leinölfirnis, Schellad, Knochenleim, Fahrradantauf, höchftzahlenb. fäufe: Sporipelze, Gebpelze. Razenjaden, Aleinste An- und Abzahlung. Land- fchinerstraße 78. Tafelparaffin, Chemi Gummiarabifum, Metallfarben, ähnliches fauft Drogerie, Chauffeeftr. 46. Höchstzahlend kauft jebe Bertfache Rogatstraße 38, Hermannbahnhof. Roßhaare, Relluloidabfälle, Metalle, wandeden. Brücken billige Gelegenheit. Rüchen, einzelnen Möbelfiüden. Even Durchgraf, Bülowstraße 43. Telephon; Gade faufta e D Reschte, Neuköln, Raiser- friebrich tuell Zahlungserleichterung. Gärisch, Notfendorf 3290. Rönigftabt 6367. Straße 5 III. 181/17 Gtralauer Blaz 1-2, Ede Fruchtstraße, Rähmaschinen, Knopflochmaschine, Aluminiumabfälle tauft Geib, Ritter. Silberwölfe, Gilberfüchse, Weiß am Schlesischen Bahnhof. Sohlfaum, Bidzad, Rraftanlagen tauft filchie, Blaufüchse, 8obelfüchfe, Seal. Küchen, edelfte Formen, vornehmste bis hochzahlenb Raftory, Rottbufer Damm 6. Daße 53, II. mäntel. Bibermäntel außergewöhnlich einfachste preiswert. Märkische Holz- Moisplay 7458. Elettromaterial tauft Schulze, Münz. allerorts. billig. Riesenlager, Gelegenheiten. industrie, Wilhelmstraße 33, tein Laden. Emballage, 78/10 Sädeeintauf, Rmirn ftraße 4. Sie finden, was Sie suchen, gut und Telephon: Kurfürft 8118. Blane. Neukölln, Fuldastr. 25. Spezialiſt file Bohnungsnotrecht( tellenangebote Medizinflaschen, Weinflaschen, Barfümmung, Beschlagnahme, Zwangsvertrag), billig. Blauer Bazar, Kaiser- Wilhelmflaschen, Teerfeifen, Weißbier, Brun Gerichtstraße 31( Nettelbedplag). Sprech Straße 16, Alexanderplag. Möbelhaus Rehfeld, Badstraße 34. Bis 750 000 alte 8ahngebiffe, Blatin nenflafden tauft Glashandlung, Alte stunden 4-6. Gelegenheitstäufe in Schlafzimmern, abfälle, Silberbruch, Quecksilber, ginn, Satobitrage 78. Strohfäde, Rucksäde, Plane, Männer: Speifezimmern, Einzelmöbeln, neu und Kupfer, sämtliche Metallfachen. Schle schürzen. Neukölln, Fuldastr. 25. Modetänze. Anfängerfurfus 5. arabeste Beachtung gebraucht. Stube und Rüche, 16 Teile. fifchestraße 39 Röpeniderstr. 39, Salte Berleihe Gesellschafts- Anzüge Aschheim, pottbillig. Romplette Rüchen Don ftelle Adalbertstr. Goldschmelze Chriftio. Werkzeuge u.Maschinen Tempelhoferufer la, 38 000. 9ur solange Borraf. nat.. Fahrtvergütung. Lilgow 3267, Gelegenheitstäuje: Bettwäsche fertige Chaiselongues, Chaiselonguebede, Auf- Schlafzimmer, Speifezimmer, Serren Elektromaterial, Elektroapparate, MezBertrauensvolle Auskunft, langjährige Betten spottbillig. Sandtücher, Damen- tegematragen, Batenimatragen, wunder- zimmer, Einzelmöbel, Zeppiche, Klei. inftrumente, Telephone, hlagen. Erfahrung. Frau Erdmann, ärztlich gewäsche. Riefenauswahl. Teppiche, Garbare Wandbehänge. Pappelallee 12. Stachläffe. Elektrozähler tauft Nofter. Brüden prüft, Stralauer Blatz 8-9, linter Geibungsitide, Feberbetten, dinen, Brüden, Diwandeden, Bettbeden, Tischdecken. Reine Lombardware. Wäsche zimmer, Rüchen, Nusbaummöbel, Pol- Norden 740. Speisezimmer, Schlafzimmer, Herren- Höchftzahlender, König, Elfafferftr. 19. ftraße 15a. tenflügel, II( direkt Schlesischer BahnZündkerzen, Glühbirnen tauft Rösler, hof). Auch Sonntags. hof. Leihhaus. Morigplaz 58a. stermöbel preiswert. Möbelhaus Ramer- Schellad, Leim, Firnis, Paraffin, Ce. Friedrichsgracht 5-6. Beteiligung! Beteilige mich mit 4 Auf Teilzahlung. Elegante Herren- ling, Kastanienallee 56. Ecke Fehrbelliner refin lauft höchftzahlend Drogerie Li- Nagel, Solafdhrauben. Maschinen Millionen Mart an turzfristigen, einbekleidung. Winteranzüge, Winter Straße. 28445 baueritr. 16. schrauben, Schmirgelleinen kauft Els Schlüpfer, Cutamans Sofen. MaßverSäde, höchftzahlenb! Badleinen, bela. Friedrichsgracht 1. 9. 58, Hauptegpedition Borwärts. 2846b arbeitung. Großes Lager. Bequeme. bistrete Ratenzahlung. Leifer Gott. Garne fauft Märtische Gadhandlung, Nägel, Schrauben, Beim kauft Wodtke, lieb, Stollendorfftr. 22a, nahe NollenKlaviermacher Georgenkirchstraße 58. Low 8361. Amsterdamerftr. 21. borfplag. Geöffnet 9-12 3-7. Schallplatten, zahle Höchstpreis, Große Motor, Schellac, Leim, Tischlerwert Rinderwagen, Alappfportwagen, Rin- Bequeme Teilzahlung. Sprechmaschi Frankfurterstraße 25/26, Fliederstraße 13. zeug, Tischlereimaschinen kauft Ernst, Abzehlbarlehn, Möbelbeleihung. Klei: Neutölln, Siegfriedstraße 28 29. nob, Faldenfteinstraße 22. Möbeleinkauf, Wirtschaften, Nachläffe, Oranienftr. 166, III. unb gebrauchte, verkauft Schwarzmann, inftrumente. Gontardstraße 1 an der Klaviere, Teppiche, Einzelmöbel, Richen. Rugellager, höchftzahlenb. Sofort Geld, Ratenrüdzahlung, durch Rottbuserdamm 93. Rönigstraße. Boldenbergerstr. 2, Alegander 1857. ftraße 48, Laben. Pügner, Große Frankfurterstraße 141. Lombardware. Möbel, große Auswahl, in Nußbaum Teppiche, herrliche Berfermufter, Di- und eichenen Schlafzimmern, farbigen Neue Schönhauserstr. 12. . Musikinstrumente preiswert. Bianos Lint. Brunnenstraße 35. berdrahtbettstellen, Kinderstühle, neue nen, Schallplatten, 8upf- und Streich . Ernst, Bervielfältigungen, expreß, Dänenstraße 5. Humboldt 6535, Gewissenhafte Unterfuchung. Eriah rene Sebamme Edel. Bülowftr. 62, Detektivbureau Staschel, 2849b ftraße 77. Fernsprecher Norden 7886. Beobachtungen. Ermittlungen. Auskünfte * Eberty78/8 Don Angebote mit Nachweis bisherig. Tätt- Offset- Farbenätzer teit unter Rur erfie mit längerer Bragis Kraft an die Anwerden zu günstigen noncen Egpedition Bedingungen Bock& Herzfeld, Wien, Wiener Großbetrieb Chauffee, Adlergaffe 6.[ 191 9 aufgenommen; wegen Wohnungsschwierigteiten fommen nur Bealleinstehende Privatunterricht jederzeit. Stellmacher, Hallesches Tor. finden im Vorwärts bote mit Rach Angebote weis bisherig. Tätig teit unter Nur erste raft an bie n noncen Expedition Bod& Herzfeld, Wien, 1., Ablergaffe 6[ 191 8 Werkmeister für Meffingmöbel, erfahren in Gürt lerei u. Schleiferei, zu bald gesucht. An aeb u. J. E.573 Rudolf Mosse. Fennftr 1 wandfreien Geschäften. Nähere Angaben Borwärts- Austräger Gelaverkehr Frauen und Männer werden fofort eingestellt Grammisch. Johannisthal, Bismardstraße 8. Markenzigaretten alte Preise, große Auswahl Hei- Ko, Wiener Str. 8 000 an