Nr.120+ 40. Jahrgang Ausgabe A nr. 60 Bezugspreis: Für den Monat März 5800 M. Boraus zahlbar. Unter Areuzband für Deutschland, Danzig, Gaar. und Memelgebiet fowie Oesterreich und Luxemburg 7800., für das übrige Ausland 9800 M. Bostbezugspreis freibleiben b. Bostbestellungen nehmen an Belgien, Dänemark, England, Estland, Finnland. Frank. reich, Solland. Lettland, Luxemburg, Desterreich, Schweden, Schweiz, Tschechoslowakei und Ungarn. Der Vorwärts" mit ber Gonntags. bellage Bolt und Reit", der Unter haltungsbeilage Seimmelt und der Beilage ,, Siedlung und Kleingarten erscheint wochentäglich zweimal, Gonntags und Montags einmal. Telegramm- Abreffe: Sozialdemokrat Berlin" Morgenausgabe Vorwärts Berliner Volksblatt 150 Mark Anzeigenpreis: Die einfpaltige Nonpareillegeile Loftet 1200 M. Reflamezeile 6000 R. Kleine Anzeigen" das fettgedruckte Bort 375.( zulässig zwei fet gedruckte Worte), jebes weitere Wort 200 M. Stellengesuche das erste Wort 200 M., jedes weitere Wort 150 M. Borte über 15 Buchstaben zählen für zwei Borte. Familien- Anzeigen file Abonnenten geile 300 M. Anzeigen für die nächste Rummer milffen bis 4½ Uhr nachmittags im Hauptgeschäft, Berlin GB.68, Linden. # traße 3, abgegeben werden. Geöffnet vou 9 Uhr früh bis 5 Uhr nachm. Zentralorgan der Vereinigten Sozialdemokratifchen Partei Deutschlands Redaktion und Verlag: SW 68, Lindenstraße 3 Fernsprecher: Redaktion: Dönhoff 292-293 Verlag: Donboff 2506-2507 Dienstag, den 13. März 1923 Elf Fragen und keine Antwort. Jaspar weicht vor Vandervelde aus. Die Verantwortung für die Richtigkeit dieser wahr haft grauenerregenden Schilderung muß dem zitierten Nachrichtenbureau überlaffen bleiben. Leider scheint die Tatsache an sich, daß in Buer schon mehrere unschuldige Deutsche einem viehischen Bergeltungsverfahren zum Opfer gefallen find, un bestreitbar. Geiselerschießungen? Am 22. Februar hatte Genosse Bandervelde bem] Die Leichen der beiden Ermordeten wurden im Laufe der Nacht belgischen Außenminister Jaspar elf Fragen, die sich auf das in das Buersche Rathaus gebracht mit dem Bemerken, die beiden Ruhrunternehmen bezogen, zur öffentlichen Beantwortung Deutschen feien auf der Straße erfchoffen worden, well fie unterbreitet. Der Außenminister hat jetzt seine Antwort er gegen die Verordnung, betreffend den Nachtverkehr, verstoßen teilt, die allerdings mehr als fümmerlich ausgefallen ist. Die hätten. Mehrzahl der Fragen Banderveldes läßt er unberührt, da angeblich das Staatsinteresse eine öffentliche Beantwortung nicht gestatte. So werden mit Stillschweigen übergangen die Fragen nach einer Auskunft über das Ergebnis der Kontrolle der Ingenieurfommission, über die Menge der seit dem Ruhr einfall abgeförderten Rohlen, über die Mitwirtung Italiens, über die Kosten, die Belgien bis Ende Februar entstanden find und über die Folgen des nahezu völligen Ausbleibens der Kohle für die belgische Industrie. Bon all dem fein Wort. Auch um die Antwort auf die Frage, ob die belgische Regie rung der Ansicht sei, daß eine Kontrolle unter dem Schutz von mehr als zwei Armeekorps wirtschaftliche Ergebnisse zeitige, drückt sich der Herr Außenminister. Scharfe Repreffalien. Provokateure an der Arbeit. Vorwärts- Verlag G.m.b.H., SW 68, Lindenstr. 3 Posticheckkonto: Berlin 375 36- Bankkonto: Direktion der Diskonto- Gesellschaft, Depofitentasse Lindenstraße 3 Gemeinschaftsschule in Gefahr! Bon Kurt Kerlöw Löwenstein. Um die Gemeinschaftsschule wird augenblicklich in den Berhandlungen des 30. Reichstagsausschusses gefämpft, und diese Kämpfe und ihr Ausgang sind deswegen von so großer Bedeutung, weil die Bestimmungen über die Gemeinschaftsschule ihre wesentlichen Folgen für die übrigen Schularten Bes fenntnisschulen, weltliche und Weltanschauungsschulen haben werden. Wir Sozialdemokraten haben die Gemeinschaftsschulen durch folgenden Antrag umschrieben: " Die Gemeinschaftsschule ist grundsäglich und ihrem Wesen nach unabhängig von dem Bekenntnis oder der Weltan schaung der Kinder, die sie besuchen, und der Lehrer, die an ihr tätig sind. Sie ist daher für Kinder aller Bekenntnisse und Beltanschauungen bestimmt. Lehrer aller Konfeffionen und Weltanschauungen förmen an ihr unterrichten. Borübergehender oder dauernder Besuch von nur Kindern eines Bekenntnisses oder nur Kindern feines Bekennt niffes, vorübergehende oder dauernde Beschäftigung von nur Lehrern eines Bekenntnisses oder feines Befenntniffes verändern nicht den Charakter der Schule als Gemeinschaftsschule. Die Gemeinschaftsschule erteilt den Unterricht für alle Kinder gemeinsam auf allgemein fittlicher Grundlage im Sinne sittlicher Rolfsgemeinschaft. Sind für Kinder einer Altersstufe Parallelklassen eingerichtet, fo darf die Trennung der Kinder nicht nach dem Befenntnis oder der Weltanschauung vorgenommen werden. Nur der Religionsunterricht, der nach Artifel 149, Abf. 1, der Reichsverfaffung ordentliches Lehrfach ist, wird für die Bekenntnisse getrennt und in Uebereinstimmung mit den Grundsätzen der betreffenden Religions gemeinschaft erteilt. Bekenntnisfreier Religions- oder MoralunterDie Gemeinschaftsschule erteilt den Unterricht auf christlicher Grundlage ohne Rücksicht auf die Besonderheiten der einzelnen Befenntnisse für alle Kinder gemeinsam; der Religionsunterricht wird nach den Bekenntnissen getrennt erteilt. nach den Bekenntnissen getrennt erteilt. Bei der Befehung bas religiöse Bekenntnis der die Schule besuchenben Rinder nach Möglichkeit Rüdsicht genommen werden. Die Gemeinschaftsschule verliert ihren Charakter nicht dadurch, daß Lehrer an ihr tätig sind, die einem christlichen Be= tenninis nicht angehören." der Lehrstellen an der Gemeinschaftsschule foll auf Dortmund, 12. März.( WIB.) Der fommandierende General des 32. Armeekorps, General Caorn, gab dem Magiftrat in Buer befannt, daß im Falle in Buer ein Mord an einem Franzosen verübt werden follte, der als Geisel feffgehaltene Oberbürgermeister ohne Urteilt erschossen werden würde. Der General übernehme die volle Aber noch mehr, das Staatsinteresse muß fogar als Vor- Verantwortung für dieses Urteil und sei bereit, sich unter gewand dienen, um sich auszuschweigen über Maßnahmen der wiffen Umständen vor dem franzöfifch- deutschen oder internatioRegierung gegen das Sinten des belgischen Frant und das nalen Gerichtshof zu stellen. Der Vertreter der Buerschen KaufSteigen der Breife. Eine flare Antwort gibt der Außen- mannschaft Arnhold wurde freigelaffen, um den Beschluß des minister lediglich auf die Frage, ob man mit den ergriffenen fommandierenden Generals dem Magiftral sowie der Bevölkerung Maßnahmen nur einen wirtschaftlichen Drud auf zur Kenntnis zu bringen. Deutschland ausüben wolle, oder ob man vielmehr ein poli tisches Ziel, die endlose Besetzung des Ruhrgebiets, im Auge habe. Hier wiederholt der Minister seine bereits im Buer, 12. März.( Eigener Drahtbericht.) Bon heute nachricht ist an den Gemeinschaftsschulen ordentliches Lehrfach. Die Auswärtigen Ausschuß der Belgischen Rammer abgegebene mittag 4 Uhr ab darf die Bevölkerung nur den Fahrdamm, nicht näheren Bestimmungen über die Einrichtung von Religionsunterricht Erklärung, daß die durchgeführten Maßnahmen als einzi- den Bürgersteig betreten. Weiter darf die Bevölkerung die Hände oder Moralunterricht( Anzahl der Unterrichtsstunden und Mindest. gen Zwed die Bezahlung der Reparationen verfolgen. nicht in den Taschen haben, die Arme müssen pendeln, zahl der teilnehmenden Schüler) erfolgen durch Landesgesetz." Der Druck auf Deutschland soll allerdings eine immer die innere Handfläche muß zu fehen sein. Heute abend Wir stehen mit dieser Formulierung im schroffen Gegenschärfere Form annehmen und nicht nachlaffen, bis 7, Uhr darf niemand mehr auf der Straße fein. Um 10 Uhr faß zu dem Kompromißantrag, der von dem Zentrum, der Deutschland seine eingegangenen Berpflichtungen erfüllen wird. darf teine Beleuchtung in den Häusern mehr fein. Es darf fein Deutschen Volkspartei, den Demokraten und der Bayerischen Welche Verpflichtungen gemeint find, läßt die ministerielle Licht mehr nach der Straße dringen. Vor dem Rathaus Buer Volfspartei eingebracht worden ist. Dieser Antrag hat folgenAntwort nicht durchblicken. Der belgische Außenminister geht stehen fünf Tants. den Wortlaut: aber auch nicht auf die Frage des Genossen Bandervelde ein, ob die belgische und die französische Regierung ihrerseits be stimmte Forderungen formuliert haben, die DeutschRuhrgebiet, 12. März.( Eigener Drahtbericht) Ueber land unterbreitet werden sollten für den Fall, daß es zu Berdie blutigen Zwiscnefälle in Dortmund befagt ein amilicher handlungen fäme; und ebensowenig auf die Frage, ob Bericht der zuständigen Stellen folgendes: Am Sonnabendatens Die Besetzung des Ruhrgebietes aufhörte, wenn Deutschland famen brei angetrunkene französische Soldaten mit einem deutsch Garantien biete für die Bedingungen, die es übernommen sprechenden Legleiter in eine Gastwirtschaft und beitellten Bier. Der deu'ch sprechende Begleiter versuchte vergeblich, die anwesenden Wie sehr sich die belgische Politik im Schlepptau Frant- Gáfte gegen die Franzosen aufzuheben. Hierauf bearbeitete er die reichs befindet, erfieht man auch daraus, daß sich der Außen- Soldaten, bis diese mit ihren Gewehren die Anwesenden Sedrehten. minister nicht darüber ausläßt, ob es die Auffassung der bel In der Gaststube gelang es dem Wirt, die Ruhe wieder herzustellen. gischen Regierung fei, daß das Reparationsproblem gelöst Im Flur jedoch schlug ein französischer Soldat einen deutschen Sivi werden könne ohne ein lebereinkommen aller Alliierten liften mit dem Seitengewehr, und auf der Straße fetzten sich die und ohne daß die Zahlungsfähigkeit Deutschlands durch Streitigkeiten zwischen dem Deutschen und den Franzosen fort. Schiedsgericht festgestellt worden ist. Dafür aber leistet Einige Leute fielen über den deutsch sprechenden Begleiter her, was sich der Minister in feiner Antwort eine flare Geschichts- die Soldaten mit Angriffen auf die Menge beantworteten. PoliFlitterung, wenn er behauptet, daß die franzöfifch- belgische zeifommiffar Schloeter, der sich auf einem Revisionsgange be Ingenieurkommission bei ihrem Erscheinen im Ruhrgebiet sich fand, rief durch Notsignale Verstärkung herbei, von der die Sol mit den Unternehmern und Arbeitern verständigt hätte und daten zurückgehalten wurden. Der deutsche Begleiter der letzteren daß die Lieferungen regelmäßig weitergegangen wären, wenn hegte jedoch die Soldaten wieder auf, so daß sich diese schußfertig nicht die Berliner Regierung ihren Staatsangehörigen ein machten und auf die Menschenmenge eindrangen. Den Polizei entsprechendes Berbot auferlegt hätte. Dadurch, daß man in tommiffar, der zu vermitteln und zu beruhigen versuchte, erklärten Frankreich und in Belgien diese Behauptung immer wieder sie für verhaftet und eröffneten gleichzeitig in einer Entfernung von aufstellt, wird diese Lüge nicht zur geschichtlichen Wahrheit. fünf bis sechs Schritten lebhaftes Feuer. Hierbei erhielt der Polizeitommiffar einen Schuß durch die Schulter. Auch die SolDie Greuel von Buer. baten erhielten Berstärkung und fäuberten die Straße durch Abgabe Buer, 12. März.( WIB.) Am Sonntag miffag wurden der von Schüssen. Bei dieser Schießerei wurde der Metallarbeiter Kriminalbeamte Burchhoff aus Buer- Erle und der Elektro- Heinrich Gnfels getötet, der Arbeiter Ernst Scholl monteur Wittershagen von den Franzosen verhaftet. Burch- durch einen Bruftschuß schwer verlegt. Mehrere Personen er hoff wurde auf Grund einer Denunziation eines Großpolen, der hielten fchwere Schuß- und Stichperlegungen. Die franzöfifchen dem Beamten Rache gefchworen hatte, von den Franzosen fefige- Soldaten sperrten daraufhin alle Straßen ab und durchsuchten nommen. Er nannte als Alibizeugen den Monteur Wittershagen, sämtliche Paffanten nach Waffen. mit dem er zur Zeit der Mordfat zusammengewesen war. Beide hätte. Bolkspartei auf dem Gebiete des Schulwesens ein Kompromis Es ist nicht ohne Ironie, daß Demokraten und Bayerische schließen können. Ein großer Teil der Lehrer steht in tulturel len Fragen auf demokratischem Boden, und vielleicht empfinden es die Herren des Allgemeinen deutschen Lehrervereins und vor allen Dingen die bayerischen Lehrer, die erst jüngst gegen das reaktionäre Vorgehen des Kultusministers Matt in Bayern protestiert haben, der der Bayerischen Volkspartei nicht gar so ferne steht doch ein wenig fompromittierend, daß ihre parlamentarischen Gesinnungsfreunde fich gerade in diesem Augenblick mit der Bayerischen Volkspartei in Kulturfragen zusammenfinden. Die demokratischen Zeitungen vor allen Dingen das Berliner Tageblatt" und die Bossische Reitung" scheinen sich auf diesen Kompromißantrag noch sehr viel einzubilden, und sie werfen uns Sozialdemokraten vor, daß wir versuchen wollten, aus der Gemeinschaftsschule eine verschleierte weltliche Schule zu machen. Ja, das Berliner Tageblatt" will uns fogar flarmachen, daß die Reichsverfassung in der GemeinschaftsSchule eine ähnliche christliche Simultanschule habe schaffen wollen, wie sie schon seit langem in Baden und Hessen bestände. Nun sind zwar die badischen und hessischen Simultanschulen etwas anderes als die in der Verfassung veranferte Gemeinschaftsschule, aber auch abgesehen davon sind selbst wurden in der Nacht im franzöfifchen Arrefflotal schwer miß- Belagerungszustand in Koblenz. handelt. Es scheint ,, daß Burchhoff sich gegen diefe unmensch- Koblenz, 12. März.( WTB.) In der Nacht vom Sonnabend die hessischen und badischen Gemeinschaftsliche Behandlung gewehrt hat. Gegen 9 Uhr abends führten die zum Sonntag wurde auf die sonderbündlerische Gutenberg- schulen ihrer gefeglichen Bestimmung nach Franzosen ihn auf den Plah hinter dem Rathaus. Die Bewohner bruderei zum dritten Male ein Angriff ausgeführt. Die Drud nicht christliche Simultanschulen, wobei es für der umliegenden Häuser waren vorher aufgefordert worden, die und Sehmaschinen wurden diesmal vollständig zerstört. Verlags- die gefeßliche Festlegung gleichgültig sein mag, daß wegen Fenster zu fchließen. Auch war verboten, Licht zu machen. Zwei direktor Mull hatte, als die Täter das Gebäude gerade verlassen der Zugehörigkeit des überwiegenden Teiles der Bevölkerung Offiziere und zwei Soldaten schleppten Burchhoff unter fortwäh- wollten, einen Schuß abgegeben, worauf die Polizei an Ort und zum christlichen Bekenntnisse tatsächlich christlicher Religionsrenden Kolbenstößen und Peitschenhieben auf den freien Stelle erſchien und einen Täter festnahm. Heute vormittag wurde unterricht durchgängig erteilt wird. Nur in Bayern hat man infolge der Zerstörung der Maschinen des Gutenbergverlags von den Plah. Die Bewohner der Häufer hörten die lauten Schreie des französischen Besagungsbehörden über die Stadt Koblenz der Aus- aus der bestimmten reaktionären Absicht heraus die bestehenBedauernswerten. Gleich darauf fielen zwei Schüffe, dann na hm zu stand verhängt. Die Bevölkerung darf von 10 Uhr den Simultanschulen zu chriftlichen Schulen gemacht, um das wurde es fill, und die Franzosen entfernten sich haftig. Die Leiche abends bis 6 Uhr morgens die Straßen nicht betreten. Nur Aerzten mit jüdischen oder diffidentischen Lehrern die Anstellungsmögweift graufige Berletzungen auf. Der Schädel ist durch und Hebammen ist der Aufenthalt auf den Straßen während dieser lichkeit an solchen Schulen zu nehmen. Kolbenschläge vollständig 3ertrümmert. Eine Beit gestattet. Schußverlehung findet sich in der Brust, eine zweite vor der Stirn. Dec Monteur Wifiershagen wurde furz nach diesem Belgische Sozialistenabordnung im Ruhrgebiet. Borfall auf den Cyzeumshof gefchleppt und dort erschossen. Die Kugel durchschlug den Schädel, der vollständig zerriffen ist. Der Schuß muß aus nächster Nähe abgegeben worden sein, da das Geficht zahlreiche Pulverslede aufweist. Brüssel, 12. März.( Deta.) Der Generalrat der Belgischen Sozialdemokratischen Partei hat den Beschluß gefaßt, eine kommiffion von 8 Mitgliedern ins Ruhrrevier zu enfjenden, um die dortige Lage zu untersuchen. Die Demokraten von gestern dachten übrigens über die Gemeinschaftsschule anders. In ihren früheren Anträgen verlangten fie nämlich, daß die Gemeinschaftsschule nicht auf christlicher, sondern auf allgemein religiöser Basis errichtet werden solle. Aber das ist nicht der einzige Prinzipienbranch. In dem Antrage wird ferner verlangt, daß bei der Besetzung der Lehrerſtellen an der Gemeinschaftsschule auf das religiöse Be- wollen, in dem Augenblick werden die Sozialdemokraten und Ludendorff und die Katastrophenpolitiker. fenntnis der die Schule besuchenden Kinder nach Möglichkeit die freiheitlich gesinnten Kreise des Bürgertums mit aller Rücksicht genommen werden soll. Es soll also auch an der Energie die Einrichtung der weltlichen Schule betreiben München, 12. März.( Eigener Drahtbericht.) Die Behauptung Gemeinschaftsschule, die nach der Verfassung, nicht nach dem müssen. In dem Augenblick, in dem die Gemeinschaftsschule der„ Roten Fahne", daß General Ludendorff feit fünf Tagen Bekenntnis der Eltern eingerichtet werden soll, sogar eine be- nicht mehr die Schule allgemeiner Duldsamkeit sein wird und in Berlin Besprechungen mit Roßbach, Helfferich und General tenntnismäßige Regelung der Anstellung der Lehrkräfte her- die freiheitliche Lehrerschaft der Willkür einer kirchlichen Reaf-". Seeckt habe, wird von der Bayrischen Staatszeitung" beigeführt werden. Das bedeutet klipp uad klar, daß auch an tion ausgefeßt wird, in dem Augenblick wird der Kulturkampf mit der Feststellung bestritten, daß General Ludendorff seit dem den Gemeinschaftsschulen durchgängig nicht jüdische, nicht diffi- zu einer politisch zwingenden Notwendigkeit. Wir fürchten 2. März feine Billa in Prinz- Ludwigshöhe bei München nicht verdentische Lehrer unterrichten fönnen. Es ist eine absolut un- biefen Kampf nicht; wir wollten ihn jetzt nicht in den Vorder- lassen habe. Statt der schädlichen Sensationsmache der„ Roten zulässige Milderung, wenn dann im Schlußfaz hinzugefügt grund drängen, nicht nur mit Rücksicht auf die Not der Zeit, Fahne" wäre es viel angebrachter, an General Ludendorff die wird, daß die Gemeinschaftsschule nicht ihren Charakter da sondern weil wir diesen Kampf um die Berweltlichung des sitt präzise Frage zu richten, ob er weder am 27. Januar noch am durch verliere, daß Lehrer an ihr tätig sind, die einem chrift lichen und religiösen Bewußtseins nicht als einen politischen 9. März Herrn Oberleutnant Roßbach bei sich emplichen Bekenntnis nicht angehören. Denn damit wird durchaus Tagestampf, sondern als ein Ringen um vertiefte und ver- fangen habe, der bekanntlich an beiden Tagen in München war. nicht verhindert, daß im allgemeinen und tatsächlich nach Mög- innerlichte Menschlichkeit führen wollen. Das freiheitliche An dem Dementi Ludendorffs, daß er fein Opfer fichkeit nur christliche Lehrer und zwar nach Ronfeffionen Bürgertum, soweit es wirklich demokratisch gesinnt ist, hat franzöfifcher Spigel geworden sei und niemals Waffen von prozentual verteilt angestellt werden, sondern es wird viel- allen Grund, sich in diesem weltanschaulichen Ringen nicht an München nach Ungarn versenden wollte, ist besonders beachtens mehr sogar diese Regelung als die ordnungsgemäße ge- die Seite der firchlichen Reaktion zu stellen; denn die kirchliche wert, daß die legten Enthüllungen über französische Umtriebe in fordert.... Reaktion ist nicht nur unser, sondern auch ihr Feind. Bayern, die wesentlich das Berdienst unseres Parteiorgans, der ,, Münchener Post" sind, nun auch dem General Ludendorff den Star gestochen haben. Ludendorff spricht jetzt plötzlich von„ der jetzt klar und in erfchredendem Maße zutage getretenen Wirtjamfeit Frankreichs in Bayern". Es wäre erfreulich, wenn General Bubendorff und, was noch wichtiger ist, der besonnene Teil der ,, Baterländischen Berbände" und insbesondere die bayerische Landesdes Rechtsradikalismus erfennen, sondern energisch der gesamten regierung nicht nur die Gefahr der landesverräterischen Auswüchse Heze gegen Republik und Reichsregierung entgegentreten würden, die in ihrer Wirkung lediglich eine Propaganda der Reichsver broffenheit in Bayern bedeutet. Bon solcher Einsicht in die tatsächlichen Zusammenhänge find übrigens gewisse amtliche Stellen in Bayern weniger entfernt als General Ludendorff. der bisher noch immer mit Hitler und Oberst v. Xylander ausdrücklich außerhalb der Abwehrfront im Ruhrkampf steht. Aber darüber noch hinaus birgt die verhängnisvolle gesegliche Festlegung der Gemeinschaftsschule als christliche Gemeinschaftsschule außerordentliche Gefahren für die Lehrerschaft in sich. Der Begriff christlich" ist durchaus nicht festgelegt. Es foll zwar nicht Rücksicht genommen werden auf die Besonderheit der einzelnen Bekenntnisse, dennoch aber wird fein Mensch leugnen fönnen, daß, chriftlich" an und für sich eine Bekenntnisbindung ist, und niemand wird verhüten fönnen, daß man in irgendeinem reaktionär regierten Lande diesen Begriff so interpretiert, daß die Gemeinschaftsschule zwar prozentual Lehrer nach den verschiedensten Bekenntnissen bei der Anstellung zu berücksichtigen hat, daß aber auch in ihr irgendeine christliche, d. h. bekenntnismäßig gebundene Anschauung des Lehrers selbstverständliche Vorauslegung seiner Anstellung sei. Da nun aber, weder in der Reichsverfassung, noch durch irgendein Gesetz festgelegt werden fann noch festgelegt werden wird, was christlich" ist, so wird man mit Leichtigkeit in Analogie zum Religionsunterricht eine Ueber einstimmung mit den Grundsägen der Religionsgesellschaft verlangen. Wir wollen vorläufig nicht glauben, daß die Demo fraten die Lehrerschaft in diese Gefahr bringen wollen. Wir werden ihnen in den Ausschußberatungen Gelegenheit geben, fich zu diesem Punkt nicht nur flar und deutlich zu äußern, sondern auch in ihren Abstimmungen zu zeigen, wie sie auf diefes Kompromiß reagieren werden. P Beisler tritt aus! Sein Abschied von der Volkspartei. die Reichstagsfraktion der Deutschen Boltspartei, zu Händen Der Reichstagsabg. Geisler hat, wie WTB. meldet, an ihres zweiten Vorsitzenden, ein Schreiben gerichtet, in dem er seinen Austritt aus der Reichstagsfraktion erflärt, und zwar mit Rücksicht auf die vom WTB. am 10. März verbreitete Mitteilung aus dem Kreise der Deutschen Boltspartei, die er als Durchbrechung einer getroffenen Bereinbarung fowie als eine unvollständige und völlig einseitig gefärbte Dar stellung bezeichnet und auf den Abgeordneten Dr. Strefemann zurückführt. Bis zum Beweise des Gegenteils wird man annehmen müssen, Herr Geisler sei zur Erkenntnis gelangt, daß er doch nicht wie ein geprügelter Schuljunge auf den Bänken der Volkspartei figen bleiben könne. Er wird sich voraussichtlich in Herrn Bulles weitgeöffnete Arme stürzen und von dort aus Herrn Stresemann seine Meinung sagen. Und da fann sich denn Herr Stresemann auf einiges gefaßt machen.... Das TU.- Bureau veröffentlicht den Wortlaut des von Geisler an die Bolkspartei gerichteten Klagebriefs. Es heißt darin u. a.: chen wird anläßlich der jetzt klar und in erschreckender Weise zutage Die Erklärung Ludendorffs hat folgenden Wortlaut:„ In Müngetretenen Birksamkeit Frankreichs in Bayern aus gewissen Kreisen anscheinend als Ablenkungsmanöver und aus durchfichtigen Gründen verbreitet, ich wäre auch ein Opfer französischer Tätigkeit geworden, indem ich durch französische Spizel verleitet, bereit gewesen wäre, affen aus München nach Ungarn zu senden. Diese Waffen wären dann bei der Absendung hier in München in die Hände der franzöfifchen Spizel gefallen. Ich erkläre, daß an der ganzen Sache, soweit meine Person in Frage kommt, fein Schon jetzt aber sollen Deffentlichkeit und vor allen Dingen wahres Wort ist." Soweit wir unterrichtet sind, ist in der Lehrerschaft mit allem Nachdruck auf die Gefahren dieses Einen weiteren Vorwurf gegen mich bildeten die Angriffe des Preffe bisher der Name Ludendorffs mit der Münchener MonKompromißantrages hingewiefen werden. Wird dieser Kom- Borwärts" wegen meiner Bekämpfung gewisser sozialdemokra- archistenverschwörung nicht in Berbindung gebracht worden. Um so promißantrag Gefet, so wird der Artikel 136, der den Lehrern tischer Bestrebungen, die nationale Einheitsfront zu sabotieren. Aus auffälliger wirkt Ludendorffs Dementi, das außerdem. Angaben entvöllige religiöse Freiheit gewährt, tatsächlich zu einer Farce. gleichem Grunde oder richtiger unter gleichem Borwande hatte hält, die gar nicht gemacht worden sind. Im übrigen befindet sich die Sozialdemokratie mit ihrer mich Dr. Stresemann zwei Wochen vorher in der Fraktion aufs Erhöhte Alarmbereitschaft für Nationalisten. Auffassung von der Gemeinschaftsschule in guter Gesellschaft. schärfste angegriffen und sich in dieser nur von einem Sechstel der Der Entwurf der Sechsregierung steht im wesentlichen auf Graftionsmitglieder besuchten Fraktionssigung die Vollmacht geben der von den Nationalisten als Butschtag in Aussicht genommen war, München, 12 März.( Eigener Drahtbericht.) Der 12. März, dem Boden der sozialdemokratischen Auffassurtg; dieser Ent- lassen, bei etwaigen Angriffen des Vorwärts" gegen mich auf ist bisher äußerlich ruhig verlaufen. Die Nationalsozia wurf ist zwar von einer früheren Regierung eingebracht wor- das entschiedenste von mir abzurücken, und auch diese meine neue listen besuchen mit drei hundertschaften ein patrioden, aber von der jezigen Regierung Cuno nicht zurückgezogen Berfehlung dem Untersuchungsausschuß zu unterbreiten. Tatsächlich tisches Theaterstück im 3irfus Krone. Die Rede Hitlers vor und damit als für sie verbindlich anerkannt worden. Die hat dann auch Dr. Stresemann, als sich der Borwärts" über den Beamten der Landespolizei ist in letter Stunde abgesagt Reichsregierung wird sich also flipp und flar darüber äußern meine Bekämpfung fozialdemokratischer Sabotierungsversuche der worden, offenbar infolg eines amtlichen Eingreifens. Die National massen, ob sie ihre Auffassung von der Reichsverfassung trotz Einheitsfront heuchlerisch beschwerte, sofort von dieser Vollmacht in fozialisten haben heute durch Befehl des Oberfommandos der Sturmdes vorliegenden Gelegentwurfes nach dem reaktionären der Zeit" Gebrauch gemacht, indem er mein Verhalten aufs fchärffte abteilung für alle Sturmtruppler für acht Tage erhöhte Machtwillen der sie stüßenden Parteien zu ändern wünscht.verurteilte und die wahrheitswidrige Beschuldigung wiederholte, baß Bereitschaft befohlen mit dem Hinzufügen, daß alle Leute da Die ganze Angelegenheit hat aber noch eine hohe fultur pon mir ein Bantapfel in die nationale Einheitsfront geworfen heimbleiben bzw. erreichbar sein müssen, damit sie innerhalb von politische Bedeutung. Bir Sozialdemokraten haben bei den fei... zwei Stunden alarmiert werden fönnen! Die ständige Beunruhi ganzen Verhandlungen immer wieder betont, daß wir trog Ein weiteres Zusammenarbeiten mit Dr. Strefe gung der Münchener Bevölkerung durch die Androhung von Rechtsunserer grundsätzlichen Forderung der weltlichen Schule die mann in derselben Fraktion, zumal unter feinem Borsik, ist mir putschen soll offenbar den Widerstand der Sozialdemokratie und der fulturpolitische Bedeutung einer einheitlichen gemeinsamen beshalb unmöglich. Ich habe auch die Ueberzeugung, daß Regierung zermürben. Diese Rechnung ist falsch, da die Bider. Bolksschule hoch einzuschäzen wissen. Wir haben daher die Dr. Stresemann fortgesezt meine im vaterländischen Interesse drin- standskraft der sozialdemokratischen Abwehr täg. vorläufig einzig mögliche gemeinsame Schule, die Gemein- gend notwendige Arbeit für einen ehrlichen Arbeitsfrieden zwifchen lich wächst und die Erbitterung der staatlichen Polizeiorgane über schaftsschule, getreu der Verfassung als allgemeine Schule aus- den Unternehmern und ihren Angestellten und Arbeitern zu verbie häufigen Alarmierungen den nationalsozialistischen Butschisten zubauen versucht, und all unsere Anträge beweisen dieses dächtigen fucht. im Ernstfall sehr unangenehm werben fann. Der unerträgliche Zu fluge Maß fulturpolitischer Selbstbeschränkung. In dem Danach hätte auch der Borwärts" an der Befreiung stand, daß ein bewaffneter Haufe Belagerungszustand" und„ erAugenblic aber, wo die Kompromißparteien aus der Gemein- der Boltspartei von Herrn Geisler ein gewisses Verdienst. höhte Bereitschaft" verkündet, also gewissermaßen einen Staat im schaftsschule eine versteckte Konfessionsschule mit ihren beson- Wodurch sich die Volkspartei das von uns verdient hätte, Staate bildet, zeigt die völlige Auflösung der staatlichen Autorität deren verhängnisvollen Folgen für die Lehrerschaft machen wissen wir freilich nicht. in der bayerischen Ordnungszelle. Jakobs Tod. Bon Erna Büsing. In der Tat, es ging Jatob eigentlich gut. Sein Gesundheitszustand ließ nichts zu wünschen übrig, feine wirtschaftliche Lage war befriedigend, und feine Familienverhältnisse waren angenehme. Doch hatte er unter dem Einfluß der Zeitpfychose die Klage- und Sammersucht bekommen; die Krankheit äußerte sich bei ihm in fortgesetztem Vergleichen. Das bekundete auch seine äußere Erschei nung. Sein Gesicht glich dem eines hungrigen Seehundes, die Mundwinkel hingen so tief herab, daß sie zu Falten wurden, die Borratskammern für genossene Speisen abgaben. Wären die Fische billiger und die Menschen mildtätiger gewesen, dann hätte man ihm dann und wann wohl mal einen Hering vors hungrige Maul gehalten. Jakob verglich andauernd. Das Bergleichen und Jammern wurde Lebensinhalt für ihn. Sein Geficht ward immer wehleidiger, und schließlich ging er am Vergleichen und Jammern ein. Und das tam so. Jakob hatte fein ergrübeltes Leiden, es war tatsächlich eine Krant.| des Gehirns ist nämlich erforderlich, daß es vollständig frei von heit, die auf nervöser Grundlage fest und sicher ruhte. Der Arzt ver- Wasser wird. Diese Prozedur nimmt ungefähr einen Monat in suchte es vorerst mit Schlafmitteln. Jakob nahm Atalin, Bromural, Anspruch. Nachdem man sicher ist, daß der Altohol jede Spur von Bantopon, und zu guter Leßt tauchte er feinen abgemagerten Körper Jakob die Medikamente schluckte oder sich vom Wasser umfpülen ließ, in Fichtennabelbäder und ließ sich vom Bademeister massieren. Wenn dachte er an die erhöhten Arzthonorare und verfiel in fein beliebtes Bergleichspiel. Daher schlug fein Mittel bei ihm an, und er wurde fränter und tränker. wohltuend genießen können. Aber selbst diese Wohltat wurde ihm Entlich lag er kraftlos im Bett. Er hätte Ruhe und Bettwärme zur Last. In seinem Hause wohnte nämlich ein Rechtsanwalt, zu dem viele Klienten tamen. Bei jedem Klingeln fuhr Jakob nervös in die Höhe. Nein, was der Kerl verdiente. Die Einnahmen des Rechtsanwalts beeinflußten Jakobs Herztätigkeit auf das ungünstigste. Schließlich verschied Jalob. Er starb am Bergleichen. 9 Feuchtigkeit aus dem Gehirn entfernt hat, wandert es in ein Gefäß gleichfalls unerläßlich, da das Material durch die Einwirkung des mit Celloidin, eine Materie, die man dadurch erhält, daß man Salpetersäure auf Cellulose einwirten läßt. Diese Prozedur ist Alkohols zu spröde geworden ist, um in dünne Scheiben geschnitten zu werden eine Notwendigkeit für die wissenschaftliche Untersuchung. Nachdem die Hirnmaffe auch im Celloidin einige Zeit ge. geschnitten werden, daß es möglich ist, Teilchen von 1/1000 Milli. legen hat, kann sie mittels einer Maschine in so dünne Scheiben meter Durchmesser genau unter dem Mikroskop zu untersuchen. schmad und Kultur sollten Kunst und Politik zu trennen vermögen. Politische Demonftrafionen im Theater. Menschen von Gr. Rein Theater der Welt dürfte ungeeigneter für eine politische De monstration sein, als das Haus, in dem einst Goethe Herr war, das Haus, in dem das deutsche Bolt sich seine Verfassung gab, das Nationaltheater in Weimar. Fast zu gleicher Zeit, in der außer Berlin Raffel eine Tell- Demonstration erlebte, welche zu Zusammen. einer vorbereiteten Demonstration ausgepfiffen. stößen führte, hat man in Weimar Büchners Bonzed in Warum? Weil man die Tragödie des armen, abhängigen, verlachten, mißbrauchten, betrogenen Mannes mit der verwirrten und boch fo feinen Seele nicht begriff, und in dem Umstand, daß diefer Mann als armer Mufchtat vor einem nicht hervorragend geistvollen Offizier stramm zu stehen hat, eine Agitation gegen den Militarismus fah, die ein großer Teil des Publikums von einem jetzt lebenden nach Goethe starbst! roten" Dichter verfaßt glaubte. Armer Büchner, der du nicht lange Und seine Leonore und Lena, das übermütige Märchenspiel, pfiff man aus, weil man in der guten alten troddeligen Märchentönigin eine Berhöhnung des verfloffenen Sereniffimus erAus der Intendantenloge foll den Pfeifenden entgegengerufen sein:„ Kinder, Ihr blamiert Euch ja bis auf die Knochen!" Vielleicht war der Ruf von dieser Stelle nicht angebracht, aber der Mann hatte H. L. angelegte Bremiere Spielplanänderung. Die für Dienstag im Kleinen Xheater Das startere Band muß wegen Erkrankung des Hauptdarstellers verschoben werden. Starten behalten Gültigkeit. Ingeborg Lacour Torrub( San Franzisco) die bereits im vorigen Sahr in Berlin erfolgreich auftrat, gibt ihre diesjährigen Zanzabende am 14. und 16., abends 7, Uhr, in der Kunstausstellung Der Sturm und am 21., abends 7, Uhr, im Schwechten Gaal Leipziger Uraufführung:„ Der Charlatan" von Robert Overweg. Mittags, wenn er sich zu Tisch setzte, sah er durch das Fenster in handfestes, massives, ein unliterarisches, aber nicht unMittags, wenn er sich zu Tisch setzte, sah er durch das Fenster sympathisches Spielstück. Ein bisserl Traurigkeit und ein bisserl seiner Barterrewohnung Straßenfehrer bei der Arbeit. Er hatte Spaß. Ein paar hübsche Einfälle und ein paar Blumpheiten. Dies den letzten Tarif gelesen und giftete sich, was diefe Leute verdienten. alles zusammengehalten von viel Theaterfonstruttion. Er verfiel auf die Idee, auszurechnen, was jeder Besenstrich der Ein Dorfarzt hat einen Buben, der auch Medizin studiert hat. Etadtgemeinde foftete. Das war furchtbar, es verschlug ihm's Effen. Dieser Bub ist ein Schlaucherl, ein figer Junge. Ein Ausgefeimter, Das Gemüse drückte, die Kartoffeln lagen ihm schwer im Magen, der über die Art, wie der Bater die Praris ausübt, die Batschen die Süßspeise säuerte ihm in der Mundhöhle. Zuerst dachte er, Besuch, wo Du sechse rausschinden tönntest! Du belehrst ja die überm Ropf zusammenfchlägt:„ Herrgott! Du machst ja bloß einen ihn plage ein Bandwurm, doch nach und nach kam er dahinter, Leute, wo Du ihnen nach dem Maule reden müßtest!" Der Bater die Straßenlehrer wären schuld an der Unverdaulichkeit der Speisen. fuchtelt mit der Berufsehre dazwischen. Krach. Der Bub baut im Bald fonnte er nicht einmal mehr eine leichte Mehlsuppe vertragen. felben Dorf seine Pragis auf. Und hat den Zulauf. Den der PaIn seiner Familie verfehrte ein junger Mann. Der war tienten und den vom füßen Mädel, das bis dahin der Vater liebte. ordentlich und strebsam, besuchte die Volkshochschule und leistete sich aber im dritten Aft föhnt er sich mit dem Jungen dennoch aus. ab und zu mal ein Theaterbillett. Als Jakob nach der Einnahme Die Fabel hätte eine frisch- feffe Berstreuung werden können. des jungen Mannes gefragt hatte, war er erbost und bekam Kopf- Overweg wollte mehr aus ihr machen und machte dadurch weniger ia so recht! schmerzen. Er rechnete und rechnete und verglich. Früher, als er mun gleich das ehrbare Prinzip des Alten, den soliden Vertreter aus ihr. Overweg erweiterte ins Allgemeine, machte aus dem Bater in dem Alter des jungen Mannes war, hatte er nur soundsoviel einer versinkenden besseren Welt und aus dem Buben den flint verbient. Die zur schwindelnden Höhe gesteigerten Kosten der unruhigen Materialisten, der die Gegenwart verkörpert. Mutwillig Lebenshaltung unterschlug er dabei wohlweislich. Und Jakob wurde aus dem Leben herausgefischte Individuen hätten genügt. So wäre die Kopfschmerzen nicht mehr los. uns das peinliche Pathos gespart worden, das als Problem hinstellt, was wir uns an den Schuhfohlen abgelaufen haben. 5. B. Im Hinterhause wohnte eine fleine Stenotypistin möbliert. Das Mädel verstand es, sich nett zu fleiden. Bald hatte Jakob herausspioniert, was es verdiente. Das war unerhört, für einen alleinstehenden Menschen, noch dazu für eine Frau. Daß auch eine Frau Essen und Trinken, Licht und Feuerung gebraucht, daran dachte Jakob absichtlich nicht. Die kleine Stenotypistin verursachte ihm Schlaflose Nächte. Bald mußte Jafob einen Arzt aufsuchen. Es gibt viele er grübelte Krankheiten, die den Aerzten das Leben fauer machen, ihnen aber auch. gewinnbringend die Sprechstunden füllen. Doch Das Gehirn unter dem Mitroftop. Die medizinische Wissen. fchaft, die sich heute an die schwierigsten Brobleme wagt, fucht die Geheimnisse der Gehirnfunktioner und ihrer Störungen auch auf mikroskopischem Wege zu ergründen. Das ist jedoch eine tompli zierte Aufgabe, die langwierige und umständliche Vorbereitungen erfortert. Das Gehirn, das mitroftopisch untersucht werden soll, wird zuerst in eine Lösung von Kalium- Bifromat gelegt. Es bleibt barin ungefähr neun Monate oder etwas länger liegen, worauf es in ein anderes Gefäß fommt, das absoluten Alfohol enthält, der dazu dient, die Hirnmaße völlig zu antipässern. Zur Präparierung blickte. abends 8 Uhr, aus bisher unveröffentlichten Novellen von Juanita Bing Bicky Werkmeister vom Staatstheater wird am Sonnabend, ben 17. in den Räumen der Buch- und Kunsthandlung Neu und Bollad lefen. Eintrittskarten zu. 1000,- unb Mt. 500,- bei Reug und Bollad ( Steinplay 146 70) erhältlich. Berlagsbuchhändler und Schriftsteller Wilhelm angewiefde den Ein Verleger als Ehrendoktor. Die Universität Bonn hat dem philosophischen Chrendoktor verlieben. Langemieiche bat u. a. die vortrefflich ausgewäolten und illustrierten Blauen Bücher" ins Leben gerufen, die für billiges Geld Kunst, Kultur und Bildung verbreiten. Der betrunkene Verbindungsstudent. Erhöhung der Wohnungsbauabgabe. abhängen. Aufklärung des Jenaer Denkmalattentats. Weimar, 12. März.( Eigener Drahtbericht.) In Jena hat vor einiger Zeit die Beschädigung des Burschenschoftsbent. mals großes Aufsehen erregt. Die nächtliche Untat wurde von Abänderung des Gefeges über die Wohnungsbauabgabe. gerung der Baustoffpreise im Verhältnis zur Lohnsteigerung. Die Der Reichstag beriet in seiner Diontagsigung die Novelle zur handel und dieses Borurteil findet reichliche Nahrung an der SteiStudenten und Professorenschaft den Arbeitern zur Laft gelegt, ob- Nach den Beschlüssen des Ausschusses soll die Wohnungsbautabgabe Baustoffpreise sind noch zu einer Zeit weiter gestiegen als die Löhne wohl dafür gar feine Beweise vorlagen. Die Untersuchung des vom 1. Januar 1923 ab 1500 v. H. des Nuhungswertes vor schon zurückgegangen waren. Darüber herrscht allgemeine EmpöFalles durch den Oberstaatsanwalt hat jezt eine völlige Klärung ge- dem Kriege betragen. Hinzu tritt ein Gemeindezuschlag in gleicher rung und mit Recht werden Garantien gegen solche private Bebracht, durch die die Beschuldigung der Arbeiterschaft als leicht Höhe, so daß im allgemeinen mit einer Wohnungsbauabgabe von reicherung aus öffentlichen Mitteln verlangt. Es darf nicht mehr fertige Berle umbung gekennzeichnet wird. Der Denkmals- 3000 Broz. zu rechnen ist. Neu find in dem abgeänderten Ge- vortommen, daß mit aus öffentlichen Mitteln errichteten Gebäuden schänder ist ein Berbindungsstudent Johann Baut feentwurf u. a. die folgenden Bestimmungen: Wer nach Erlah ein schwunghafter Handel getrieben wird und riesige Meyer, der die Tat nach einer Kneiperei in seiner Verbindung schafft, ist verpflichtet, für einen Teil der mehr beschäftigten allein reicht aber nicht aus, um das Bauwesen fo wirksam zu bieses Gefeges gewerbliche Räume neu errichtet oder neu Buchergewinne erzielt werden. Die Wohnungsbauabgabe im Zustand starter Eruntenheit beging. Zunächst hatte er Arbeiter neue Wohnräume zu erstellen. Mit der Erfül- fördern, wie es durchaus geschehen muß. Jm einzelnen hat es auch nach der Aussage von Zeugen, ebenfalls Studenten, mehrere Schilder lung der Berpflichtung wird der Nußungsberechtigte ber gewerb aus diesem Grunde im Ausschuß nicht gelingen wollen, ben Ent abgerissen, dann das Denfmal mit seinem Stoß bearbeitet. Meyer lichen Räume von der Abgabe für diese Räume frei. Mit den Ein- wurf von Bestimmungen freizuhalten, die mit dem Begriff des gab zu, daß er in seiner Betrunkenheit auf das Denkmal fletterte, fünften aus der Wohnungsbauabgabe follen gefördert werden: jedoch den ahlt verlor und dabei wahrscheinlich die Fahnenspitze 1. Wohnungsneubauten, 2. die Einrichtung von nicht zu vereinbaren sind. Wird die Regierung der neuen Belastung, Wohnungsbaues als öffentlich- rechtlicher Angelegenheit des Dentmals abgebrochen habe. Weitere Teile des Denfmals hat wohnungen in vorhandenen Gebäuden, z. B. durch die die Wohnungsbauabgabe der Beamtenschaft auferlegt, durch eine des Denkmals abgebrochen habe. Weitere Teile des Denkmals hat Ein- und Umbauten, Aufstodungen und Teilung großer Wohnungen. Gehaltserhöhung entgegenkommen? Wir müssen auch darer nach seinen eigenen Angaben beim Herunterflettern beschädigt. Ruhig ließ er die Berleiumdung auf der Arbeiterschaft Jenas fizen, sofern die Kosten der Bauausführung einschließlich der Baustoffe Berbilligung des Wohnungsbaues und zur Eröff Wohnungsbauten dürfen mit Hilfe der Abgabe nur gefördert werden, über Aufklärung von der Regierung haben, ob sie Maßnahmen zur bis er jetzt durch den Untersuchungsrichter als Täter entlarot wurde. Durch eine öffentlich- rechtliche Stelle festgelegt oder geprüft werben. nung neuer Gelbquellen zur weiteren Förderung des Bayerische Orgesch in Thüringen. Die mit Hilfe der Wohnungsbauabgabe hergestellten Neubauten Wohnungsbauwesens ungefäumt in die Wege leiten will. Von der müssen außerdem bauernb im Eigentum öffentlich. Gera, 12. März.( Eigener Drahtbericht) Nach Mit rechtlicher oder gemeinnügiger Stellen verbleiben, befriedigenden Antwort auf diese Fragen wird unsere Zustimmung teilungen von maßgebender Stelle ist es gelungen, nunmehr auch wenn durch geeignete Maßnahmen verhindert wird, daß aus der Kulturfrage, das ist auch die Aufaffung der Arbeiter. Dem Bauhinter die Machenschaften der bayerischen Orgeschleute in Bermietung oder dem Berkauf ein übermäßiger Gewinn nicht er gewerbe barf ber 2 fst unbentag nicht genommen werden. Die Wohnungsfrage ist teine Partei, sondern eine Thüringen zu kommen. Seit dem November 1922 haben fie in zielt wird. In erster Linie sollen mit diesen Mitteln Kleinhaus. Wenn der Vorläufige Reichswirtschaftsrat eine derartige Bestim verschiedenen Orten Thüringens Fuß gefaßt und ihre Anhänger bauten mit Gärten in Stadt und Land errichtet werden. Ein mung in das Arbeitszeitgefeh hineingeschrieben hat, so erzeugt er militärisch nach Regimentern eingeteilt, ganz so, wie das angemessener Teil der aufgebrachten Mittel kann auch zur Unter: damit das Gegenteil von Arbeitsfreudigkeit. Regierung und Reichsin Bayern der Fall ist. Gera gehört zur 34. Hundertschaft. Aus biete der Baustofferzeugung, des Baustoffhandels oder der Bau- diese Errungenschaft gar nicht erst auszubrechen braucht.( Beifall ftügung von Unternehmungen verwandt werden, die auf dem Ge- tag müssen dafür sorgen, daß ein Kampf der Bauarbeiterschaft um gerüstet sind die Hitlergarden mit Gummifnüppeln, die als unternehmungen anerkannt gemeinnüßig tätig sind. Die Be bei den Sozialdemokraten.) Radiergummi" aus München antamen. Wie groß der Waffen- freiungsvorschriften von der Wohnungsbauabgabe find im besig ist, fonnte nicht festgestellt werben, aber sicher ist, daß die wesentlichen dieselben wie bisher. Von der Abgabe werden auf Eine schwere Sorge ist die Instandhaltung der alten Wohnungen, Abg. Korthaus( 3.): Wir befinden uns in einer Notlage. Ordnungsjünger" für alle Fälle" ausgerüstet sind. Antrag befreit: Rentenempfänger, Kriegsbeschädigte, Kriegshinter die dem Berfall ausgefekt sind. Darum schlägt die Zentrumsfrattion bliebene und sonstige Militärrentner, notleidende Kleinrentner, eine Entschließung vor, wonach das Reichsmieten geseh Wartegeldempfänger, Benfionäre, Witwen oder Waisen, und neu liberall rudfightslos durchgeführt werden soll. Ich hinzugekommen sind Personen über 60 Jahre, someit die verspreche mir von der Erhöhung der Abgabe nicht die psychologische Einkommen der genannten Schichten eine bestimmte Grenze nicht wirkung wie der Borredner, wenn auch die überwiegende Mehrheit Silflos und verlassen verreckt. überschreiten. Die Rote Fahne" veröffentlicht einen Brief, den der in der Die Abgg. Silberschmidt( Soz.), Bahr( Dem.), Kort. meiner Fraktion für die Vorlage ftimmen wird, sind wir doch nicht Die Abgg. Silberschmidt( Soz.), Bahr( Dem.), Kort. der Meinung, daß die Herstellung von Wohnungen jezt öffentlichbayerischen Festung Niederschönenfeld verstorbene Landhaus( 3.), Schirmer( B. Vp.) beantragen, die Befreiung rechtlichen Charafier haben muß. Im Gegenteil, wir fommen aus tagsabgeordnete Hagemeister wenige Stunden vor seinem von der Abgabe bei Herstellung neuer Arbeiter woh ber Wohnungsnot nicht heraus, wenn nicht bie freie Bautätig Tode an seine Frau gerichtet hat. Der Brief nungen zu streichen und den Saz von 1500 Proz. nur bis Ende feit einfegt. Vor allem fommt es darauf an, überhaupt Bohwenn er, was mir nicht bezweifeln, echt ist beweist, daß man den totfranfen 1923 gelten zu lassen. Mann. zweifellos nicht ohne zu wiffen, was man tat, fchließungen: Die Reichsregierung zu ersuchen, dem Reichstage bal. taufend Prozent hinausgehen könnten; aber das würde das Gesetz Die Abgg. Effer( 3.) und Genossen beantragen folgende Ent. nungen zu fchaffen. Mir wäre es recht, wenn wir noch über dreihat augrunde gehen lassen. Es heißt da u. a.: Digst einen Gefeßentwurf vorzulegen, der unter Wahrung aller fo gefährden. Ich bin direkt wie ein zu Einzelhaft Berurteilter abgesondert. zialen und bevölkerungspolitischen Gefichtspunkte die Schaffung einer Der Arzt scheint sich von diesem Mittel feiner Bragis noch die Pflichtspartaffe zweds Rapitalbeschaffung für den Kleinwohnungsgrößte Wirkung zu versprechen. Deutete er doch an, daß wir bau zum Ziele hat." uns durch das fortwährende Beisammensein meistens nur einreden, daß wir frant feien. Sonst laffe ich mir Einreibungen rungen einzuwirken, die volle Auswirkung des Reichsmieten. Die Reichsregierung zu erfuchen, auf die Landesregie. machen und schiebe die Wärmeflafche von einer Stelle zur angefeges nicht zu erschweren oder zu verhindern, damit die Er deren, immer bem flüchtigen lebel folgend. Doch der Zustand haltung der vorhandenen Wohnungen nach Möglichkeit gesichert wird." will nicht beffer werden. Ich verbringe meiter die Tage und Nächte schlaflos und schmerzvoll, mal im Bett, mal im Stuhl Arbeitsminister Dr. Brauns: Bon besonderer Bedeutung ist für uns die Befristung der hodend. Ich bitte Dich, forge Dich, damit ich recht bald in ge- Die Berabschiedung dieser Novelle ist eine der größten Sorgen Höhe der Wohnungsbauabgabe auf 2 Jahre. Es ist unmöglich, eignete Krankenhausbehandlung und Erfolg vermeines Ministeriums und der Reichsregierung gewefen. Bedeutet auf lange 3eit vorauszusehen, welche Beträge für die sprechende Behandlung fomme". doch jede Berzögerung des Gefeßes eine ebensolde Berzögerung der Erhaltung der alten Häuser erforderlich sein werden. Wir wollen Weiter hat er seine Behausung folgendermaßen geschildert: Bautätigkeit und eine Bermehrung und Berlängerung und Umbauten zu ermöglichen. Wir tönnen nur 750 Broz. bes nur Mittel bewilligen, um die begonnenen Neubauten fertigzustellen Am Nachmittag wurde ich dann in die erwähnte Rran- unferes Bohnungselends. Die Rosten für eine Wohnung milligen; reichen diese Mittel nicht aus, so muß das Reich mit seinen tenstube geführt. Dies ist ein wieder zur Gefängniszelle ge non insgesamt 70 Quadratmeter find bis Ende Dezember 1922 auf Mitteln eingreifen, anstatt die Brivaten zu belasten. Indirekt muß machter Käfig mit den auch hierfür unzulässigen Raummaßen des 3 bis 5 Millionen Mart gestiegen. Seitdem ist dieser Betrag noch das Reich doch für die Wohnungsauabgabe mit beitragen, da die jetzt leeren ersten Stodes der Anstalt. Als ich eintrat, war der um ein Mehrfaches gewachsen. Das hat sämtliche Finanzierungs. Belastung der Beamten und Arbeiter durch höhere Gehälter und Raum eista ft. Bett an der Band, Tisch an der Wand, Abort pläne längst umgestoßen und die Bautätigkeit in verhängnisvoller Löhne ausgeglichen werden muß tübel in der Ede, sonst gähnende Leere." Weise gehemmt und teilweise vollständig lahmgelegt. Wenn wir Man begreift, weswegen die bayerischen Monarchisten im Bandtag mit allen Mitteln die Bildung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses zu verhindern suchten. Bayerische Gefängnisse. Ein Kampf mit untauglichen Mitteln. nicht mit größter Eile und größter Anspannung aller Kräfte ganz be. trächtliche Mittel zum Bauen schaffen, so steht steigern müssen, um die zu gewaltige Differenz zwischen dem Abg. Leopold( Dnat.): Man hätte rascher die Mieten Breife alter und neuer Wohnungen mehr auszugleichen. Ich rede Damit der freien Wirtschaft nicht unbedingt das Wort, aber dem Hier von einer Feindschaft des Kapitals gegen die Arbeiterschaft zu Hausbesig hätte größeres Entgegenkommen gezeigt werden müssen. sprechen, ist geradezu töricht; das Rapital ist auf diesem Gebiet der freu este Freund des Arbeiters. die Bevölkerung schwer, aber die Haus befizer sind diejenigen, Abg. Dr. Marehty( D. Bp.): Die Wohnungsbauabgabe belastet die am meisten leiden. Im Verhältnis zum Arbeitslohn ist das Bau- und Wohnungswesen geradezu vor einer Katastrophe. die Abgabe immerhin gering, und die Wohnungsnot ist so ge= Daß wir die Bautätigkeit einstellen können, fann ernstlich überhaupt maltig, baß dagegen etwas getan werden muß, und zwar durch gor nicht ermogen werden. Die Wohnungsnot lastet so fürchterlich die alten Mieter zugunsten der vielen tausend Wohnungssuchenden, auf fast allen Schichten unseres Boltes, daß dies ausgeschlossen die teine Wohnung finden können. Das beste Mittel gegen die Gegen die französische Lügenpropaganda. ift. Daß die Wohnungsbauabgabe ben Edpfeiler der Fi Wohnungsnot ist die freie Wirtschaft( Widerspruch links), die nanzierung bildet, dürfte heute wohl unbestritten sein. Es fragt sich Zwangswirtschaft hat jedenfalls die nötige Zahl von Wohnungen Bochum, 12. März. Eire Reihe von Körperschaften, Ber- nicht mehr, ob sie erhoben werden soll, sondern wie hoch sie sein nicht herstellen können. Es gibt mur zwei Mittel der Abhilfe: enteinen und Verbänden, darunter ter Allgemeine Deutsche soll. Zu diesem Zwed müssen wir einen Betrag finden, der weder staatliche Zuschüsse oder die freie Wirtschaft, die aber nur Gemertschaftsbund, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die wenigstens ein ganz bescheidenes Bauprogramm ermöglicht und noch wieder eingeführt werden fann, wenn die Mieten so hoch sind, daß großen Arbeitgeberverbände und wirtschaftlichen. Organisationen des non der Wirtschaft getragen werden kann. In der letzten die Häuser rentabel sind. Die Mieter müssen daran gewöhnt werden, Ruhrgebietes, die Handwerks und Handelskammern, die Verbänte Beit haben wir wiederholt Vorwürfe hören müssen, daß die Re höhere Mieten zu zahlen, aber diese Gewöhnung wird nur möglich des Kohlenhandels sowie des Groß und Kleinhandels, die Band- gierung mit ihrer Vorlage zu zaghaft gewesen sei. Wir geben sein, wenn die Mieter sich bewußt sind, dem Interesse der Allgemeinwirtschaftskammer, bie Landesverbände, tie Akademikerverbände und legt gern ber vom Ausschuß vorgeschlagenen Erhöheit und der Schaffung neuer Wohnungen zu dienen. wissenschaftlichen Bereinigungen des Ruhrbezirks erlaffen folgenden das Mindestmaß der Wohnungsbauabgabe dar. hung auf 3000 Pro3 unfere Zustimmung. Diefer Sah stellt Aufruf: Deutsches Volt! Seit Bochen steht die Ruhrbevölkerung m schwerem Abwehr tampf gegen den gewaltsamen Einbruch in friedliches deutsches Land. Die gemeinsame Not hat in allen Schichten des vergewaltigten Gebietes den großen heiligen Willen zu einem unerschütter lichen Widerstand gegen die unserem Baterland zugedachten Todesstreiche angefacht. Abg. Silberschmidt( Soz.): Abg. Bahr( Dem.): Bisher haben die Inhaber der alten Wohnungen zur Milderung der Wohnungsnot nicht im notmendigen Maße beigetragen. Aber auch wenn alle Hindernisse, die die Zwangswirtschaft mit sich brachte, nicht vorhanden gewesen wären, ben Gewerben zugefellt, von deren Erhaltung Wohl und Wehe des einem Schlage beseitigen laffen. Bei der furchtbaren GeldentDas Baugewerbe ist durch den Gang der Ereignisse feit 1914 hätte fich ber eingetretene Wolynungsmangel feineswegs mit deutschen Boltes in erster Linie mit abhängt. Die Stillegung wertung ist es vollends unmöglich, diefes Wohnungselends Heir zu bes Wohnungsbaues würde für unfer ganzes Wirtschaftsleben ge werden; es handelt fich ja nicht um 1½ Millionen Köpfe, sondern radezu tatastrophale Folgen haben. Darum bejaht auch um 1% Millionen Familien, um vielleicht 5 bis 6 Millionen Indidie Sozialdemokratische Partei die Notwendigkeit der Wohnungs. viduen, die ohne Wohnung find. Ein Fortschritt fann erfolgen, wenn bauabgabe. Zurzeit und für die nächste Zukunft ist die Fortführung man auch die Hauseigentümer mehr an der Abstellung des Notdes Wohnungsbaues aus privaten Mitteln nicht zu erwarten. Die ftandes zu intereffieren sich entschließt. Eine derartige Interessie. Baukosten find heute auf das Zwei bis Dreitausendfache des rung hat der Ausschuß auch hinsichtlich der Arbeitgeber beschlossen, Aller Mord und alle Gewalt an deutschem Gut und Blut haben auch die Mietpreise in den alten Wohnhäusern auf eine unerträg, die für Arbeitslosigkeit aufzuwenden wären, wenn überhaupt nicht Friedenspreises gestiegen und die freie Wohnungswirtschaft würde melche Arbeiterwohnungen zu erbauen beabsichtigen. Die Rosten, nur vermocht, unseren Widerstand zu verstärken. Die Stimmung liche Höhe treiben. Der Wohnungsmangel und die Wohnungsnot mehr gebaut werden könnte, würden weit höher sein, als die erim feindlichen Lager ist deshalb nicht hoffnungsvoll find aber so drückend, daß wir zwangsläufig zur Errichtung neuer höhte Wohnungsbauabgabe. Wir brauchen auch hier bitter notWeil brutale Maßnahmen bisher versagt haben, schlägt die fran- Wohnungen mit Unterstüßung öffentlicher Mittel haben übergehen wendig eine Einheitsfront.( Beifall bei den Domofraten.) zöfifche Regierung noch einen anderen Weg ein, um die bisher uner müffen. Die aufgebrachten Mittel müssen natürlich sparsam und Nach 27 Uhr wird die Beratung auf Dienstag nach mit. Schütterte Ruhrfront zu burchbrechen: Zu den roheften Gewaltatten nicht etwa zum Rußen und zur Bereicherung verwendet werden. tag 2 1hr vertagt. Borher fleinere Vorlagen, nachher Fort. find raffinierte Lodungen, die politisch gefährlichsten In dieser Beziehung herrscht im Bolte ein fehr starkes Borurteil, febung der zweiten Lesung des Gesetzes bett. Anpaffung der Mittel, getreten. Durch eine ungeheure Lügenpropa namentlich gegen die Baustoffindustrie und den Baustoff- Steuergelege an die Geldentwertung. In eiserner Selbst zucht stehen wir Männer und Frauen von der Ruhr treu zusammen. ganda, durch eine wachsende Flut von veriogenen Flugblättern fucht man die deutsche Kraft an der Front und in der Heimat 34 gemeinschaft muß uns der stärkende Strom von Glaube und Antrieb, ne ujean zum Frühstück bei dem französischen Botschafter Herbette Derpirren, zu lähmen und zu unterwühlen. Zu den Morden an harmlosen Arbeitern, unschuldigen Kindern und pflichttreuen Beamten von Troft und Hoffnung ununterbrochen zufließen, wenn wir unser ein. Um 1,20 Uhr traf Poincaré mit dem französischen Minister für öffentliche Arbeiten Le Trocquer und dem Direktor für tritt noch der Mord an den Seelen. Der schlaue Gegner sucht die rechtes Endziel erreichen wollen. Deutsche Heimat! Wir fechten hier den entscheidenden Kampf politische Angelegenheiten auf dem Quai d'Orsay, Pereiti della Rocca Wurzel des deutschen Widerstandes, den Glauben unseres Boltes an sich selbst, an sein Recht und seinen Erfolg durch das Gift der Zwie- wischen dem entwaffneten Deutschland und dem in Waffen in Brüssel ein, worauf um 2 Uhr die offiziellen Besprechuntracht, des Kleinmutes und der Bermürbung zu zerstören. Biel lacht ftarrenden Frankreich aus. Bergeßt nicht die bestialischen Worte gen ihren Anfang nahmen. unferes Todfeindes Clemenceau, daß 20 Millionen Deutsche man über die feindliche Propaganda. Laufendfache Erfahrung geben uns das Recht, die deutsche zuviel leben. Heimat zu warnen: Baßt euch durch feindliche Lockungen und Lügen nicht erweichen und zermürben. Glaubet nicht den Einflüsterungen von einem Nach laffen unserer Widerstant straft. Machet die Rechnung der Fran3ofen auf unseren Erzfehler die deutsche Uneinigkeit zu schanden. Fest entschloffen, auszuharren, kann die Front nur bann halten, wenn die Heimat unverzagt und einmütig hinter ihr steht. Das Hinterland muß in den schweren, noch vor uns liegenden Wochen und Monaten die nie versiegende Quelle sein, aus der den Abwehrfämpfen im Industriegebiet immer neue und neue Kräfte zuftrömen. Aber es ist tein Rampfber Ranonen und Gewehre, der hier durchgefochten wird, sondern in erster Linie ein Rampf der Merpen und des Geistes, ein Kampf der Seele und des Gemüts. Aus den Tiefen treu und einmütig hinter uns stehender BoltsWarum Benesch nicht vermitteln darf. In diesem Ringen um Sein aber Nichtfein, um Freiheit oder Wien, 12. März.( T.) Das Neue Wiener Journal" verStiaverei laßt unseren Ruf nach Einigkeit und Unterstügung mit öffentlicht in großer Aufmachung eine Erklärung des tschechoslowaallen Kräften einen mächtigen Widerhall in euren Herzen finden. fifchen Außenministers Benesch, in welcher dieser feststellt, man Bildet hinter uns eine geschlossene Front, auf die wir uns stüßen fei tatjäglich a ihn herangetreten hinsichtlich einer Jntervention; er fönne aber diefer Anregung nicht folgen, Tod ist auch tein Tod, aber unser Sieg ist auch bein Gieg. Halte uns die Treue, unser Schicksal ist auch dein Schidsal, unser well Frankreich erst vor fürzerer Zeit feines Verbündeten nofifizierte, daß es jeden Versuch einer Bermittlung ais feindseligen Att gegen fich betrachte. tönnen. Es scheint nun, daß Benesch nach Paris eine Note geschickt Die Brüsseler Konferenz eröffnet. hat, in der er aufmertjam macht, daß die Anregung einer Intervenfion an ihn herangekommen sei und gleichzeitig feststellt, daß er Brüffel, 12. März.( EE.) Heute vormittag 10,30 Uhr traf gus angesichts der seinerzeitigen Erklärung Frankreichs eine Infervention Düffeldorf der französische Kriegsminister Maginot in Begleitung nicht durchführen könne. In politischen Arelfen glaubt man, daß bes Generals Degoutte in Brüffel ein. Maginot hatte fofort diese Kundgebung Benejchs geradezu den 3med hat, in Paris aneine Besprechung mit den belgischen Bandesverteidigungsminister 3ufragen, ob die damalige Meinung über eine Infervention Devège. Mittags fanden sich die französischen Vertreter zusammen auch heute noch gilt. Man glaubt nicht, daß Benesh damit die mit Theunis, Jaspar und dem belgischen Eisenbahnminister Jntervention als solche schon zurüdgewiejen hat. Gewerkschaftsbewegung Arbeitslosigkeit und Markentwertung. Wie verlegen man überhaupt um Kräfte auf der oppofitionellen Seite ist, das bemeist, daß sie zum Schriftführer einen KBD.- Mann heranzog, der sich erst in diesem Jahre zur Annahme eines Funt tionärpostens bereiterflärte, nachdem er bisher jeder Arbeit für die Organisation aus dem Wege gegangen war. Und da will man sich ernsthaft darüber entrüften, daß der Borstand die Bestätigung dieser Blüte von oppofitioneller Ortsverwaltung verweigert. Jeber ehr lich überzeugte freigewerkschaftliche Eisenbahner muß den jetzt offen heraustretenden Organisationszertrümmerern mit Entschiedenheit entgegentreten. Reisgebiet bie Bablen zu den Ehrenamtern der Reichsber- Welche Blüten die Opposition" in die bisherige Drisverwal ficherung bis zum Schlusse des Monats September 1928, bie Steu- tung delegiert hatte, ging recht drastisch in einer Sigung der er wahlen zu der Arbeitskammer für den Kohlenbergbau des Rubr. weiterten. Berwaltung hervor. Berlangte da nicht anläßlich des gebiets bis zum 81. Juli 1925 und die infolge Ablaufs der Wabi- Umbaues des Verbandshauses das Verwaltungsmitglied Schulze, zeit erforderlichen Neuwahlen zu den Besan bsvertretungen der im daß die entstandenen Kosten von den Mietern aufzubrin Bisher galt es in den bürgerlichen Wirtschaftstreifen, des Jn befesten Gebiet und im Einbrudsgebiet gelegenen Betriebe bis gen feien, obwohl die Mieter mit dem Bau nichts zu tun hatten! und Auslandes als ein unumfiößliches Dogma, daß die Geld zum 31. März 1924 aufgeschoben. Mitglieder von Betriebs- So geht es, wenn man lediglich nach der Parteizugehörigkeit sieht entwertung Hand in hand gehe mit einem hohen Bebertretungen, die ihre Mitgliedschaft niedergelegt baben, und nicht nach der Qualität der einzelnen Genoffen. foäftigungsgrad, daß im Gegenteil die Stabilifie- tönnen innerhalb eines Monats nach Infrafttreten der Berordnung rung einer Währung Arbeitslosigkeit im Gefolge habe. Die Niederlegung durch Erklärung gegenüber dem Arbeitgeber Diese Behauptung, die sich auf Erscheinungen der Nachkriegsperiode widerrufen, soweit nicht die Stimmabgabe abgeschlossen ist. stüßt, ohne diesen Erscheinungen auf den Grund zu gehen, stand ini Widerspruch mit allen Beobachtungen der normalen Wirtschafts führung vor dem Kriege. Die Länder mit stabiler Währung und gutfundierten Finanzen hatten auch immer eine gefunde Wirtschaft. Die Raffle Politit der Nachkriegsperiode, wie fie durch die angeblichen Friedensverträge eingeleitet wurde, ist in Wirklichkeit Raubbaumirtschaft auf Kosten der technischen Entwicklung and einer rationellen Betriebsführung, wie auf Kosten der Ver brauchermassen. An Stelle der scharfen Kalkulation tritt der Preiswucher der Synditate. Der Rüdschlag ist unvermeidlich. Das Beispiel Bolens und Desterreichs ganz abgesehen von Sowjetrußland zeigte bereits, daß die Geldentwertung fein Heilmittel, sondern ein zweischneidiges Schwert ist, das schließlich Den verlegt, der es gebraucht. Wie unsere beiden untenstehenden Tabellen zeigen, ist nun auch Deutschland in die Reihe der Länder getreten, wo die Geldentwertung hand in hand geht mit der Arbeitslosigkeit. KAUFKRAFT DER MARK 4000 Papie Mark Gold Nark 50 S 40 30 3 20 2 10 04 1932 Für das austand gemessen am Dollarsland. Far bas Jalanb gemessen an ber Cebenshathungsindex tiffer& Statist.Ra 1923 Tebe mar april Mai Juni Juli Aug. Sept. ORE 1760. Dez Jan. 5.3 387 315 289 265 200 142 8.8 5.1 2.5 7.6 0.96 Dotkur 108 13.5 13.45 3.0 33 zō 09 0.7 0.3 0.14 0.13 0.03 ARBEITSLOSENZIFFER BEI DEN ARBEITER1982 FACHVERBANDEN. 4923 feb mar april Mai Jura Juli Aug Sept Okt. Hon. De Jan. Tempros Mitglieder 27 1,4 0.9 0.1 0.6 96 0.7 0.8 1.4 20 2,8 44 entfallen Unicits lose 2.5 20 13 Qs M Stadt- und Bezirksverordnete, Magistrats- und Bezirksamtsmitglieder, Bürgerdeputierte! Versammlung Freitag, den 16. März, abends 6 Uhr, im Berliner Rathaus( Plenarsitungssaal), Eingang Königstraße Tagesordnung: Wohnungsnot und Wohnungsbau Referent: Reichstagsabgeordneter Silberschmidt Die Mitglieder des Bezirksvorstandes find hierzu eingeladen Das Bezirkssekretariat. Mit dem in der Roten Fahne" vom 10. März bekanntgege benen Beschluß der Zahlstelle Berfin I, bei dem sich leider ein grö Berer Teil der Stimme enthalten hat, wird deutlich fundgetan, wie von den Inspiratoren der KPD. durch Beitragssperre auf die Bertrümmerung der Organisation hingewirft wird. Eisenbahner, es geht um die Eirheit der Organisation! Photographenelend. Dazu wird uns geschrieben: Der Hundertste weiß oft nicht, wie fich der Neunundneunzigfte Ständige Beifiter des Schlichtungsausschusses. ernährt. Dieses Sprichwort trifft sicher auf die PhotographengehilfenAm 15., 16. und 17. März in der Zeit von morgens 8 Uhr fchaft zu. Bei den letzten Lohnverhandlungen, die für die Photobis abends 6 Uhr findet im Dienstgebäude des Schlichtung aus graphen vom Gehilfenausschuß mit der Berliner Photographen schusses Groß- Berlin, Scharnhorststr. 28, gimmer 59, die Wahl der vereinbart: Im 2. Gehilfenjahr 17 170 m., im 3. und 4. Gehilfenjahr zwangsinnung am 27. Februar stattfanden, wurden folgende Löhne Kuratoriumsmitglieder statt. Da bon den Christlichen eine 20 200 m., im 5. und 6. Gehilfenjahr 22 725 m., im 7. Gehilfen Gegenliste eingereicht worden ist, müssen alle ständigen Bei- jahr und nach längerer Gehilfentätigkeit 25 250 M., für Spezialfizer schon am 15. März ihr Wahlrecht ausüben und die Ararbeiter 32 825 M. und für Aufnahmeoperateure 35 850 M. Meibbeitnehmerliste I„ Ciffe 3ista" wählen. liche Arbeitskräfte erhalten noch 10 Prog. weniger. Wenn man auch zugeben muß, daß das Gewerbe unter der Teuerung der Materialien Der Ausschuß der Gewerkschaftsfommiffion Berlins und 2mgegend. fowie dem starken Produktionsrüdgang außerordentlich zu leiden hat, Allgemeiner freier Angeftellfenbund. Ortskartell Groß- Berlin. Noch ist die Festsetzung solcher Löhne ein Standal. Dabei ist zu bedenken, daß die doch meist qualifizierten Arbeitsträfte Angestelltenentlassungen durch den Magiftrat. anständig gekleidet dem Publikum gegenübertreten sollen. Bom Zentralverband der Angestellten wird uns gefchrieben:[ fandalöfer erscheinen diese Löhne, wenn man weiß, daß die AtelierIm Hinblick auf die politische und wirtschaftliche Lage Deutsch- inhaber selbst zugeben, daß fie die Preise für die Bilder lands ist von Bertretern der Regierung den Arbeitgebern und deren um das Zwei bis Biertausendfache gegen die Friedenspreise erhöht Organisationen dringend empfohlen worden, von Kündigungen und haben. Die Löhne find aber noch nicht einmal um bas Tausendfache Entlaffungen in größerem Umfange Abstand zu nehmen. Die erhöht. Ob diesen Arbeitgebern nicht selbst das Unwürdige ihrer Wenn sich deshalb die Ge Reichsregierung hat ihrerseits Kündigungen von Arbeitern und An- Handlung zum Bewußtiein kommt? gestellten zum 31. März nicht durchgeführt. Eine Reihe von Ar- hilfenschaft auf manchmal unehrliche Weise Nebeneinnahmen der beitgebern machen in dieser Frage jedoch eine Ausnahme. 3u schafft, ist dies wahrlich nicht zu verwundern oder gar zu verurteilen. diesen gehört auch der Magistrat der Stadt Berlin Ein Antrag Der Hunger treibt sie dazu. des Zentralverbandes der Angestellten, die zum 31. März aus tommissar sich nicht aufschwingen fonnte, einigermaßen aus. Wenn dann noch seinerzeit der Demobilmachungsgesprochenen Ründigungen von Angestellten zurüdzunehmen, ist durch den Magistrat ablehnend beschieden worden. Das findet gleichende Löhne für verbindlich zu erklären, weil angeblich tein allfeine Erklärung darin, daß die Zahl der Beamten in Berlin von gemeines Interesse vorliegt, muß man sich doch fragen, ob die 25 000 auf 33 000 angewachsen ist. Die Kosten dieser Beamten Arbeiter und Arbeiterinnen erst verhungern oder dem Verbrechen in permehrung sollen die Angestellten des Magistrats zahlen. Soll die Arme getrieben werden müssen. Durch die Organisation allein innerhalb der Gemeinde Berlin eine Entlastung des Verwaltungs. ist dies bei der niedergehenden Konjunktur nicht zu verhindern. apparates eintreten, dann müßte für eine Reihe von Jahren der 3ustrom neuer Beamten unterbunden werden. Vielleicht Die Löhne der Graveure und Ziseleure. Die Reichstariflöhne überlegt sich der Magistrat einmal, ob nicht dieser Weg richtiger wäre, als daß man ständig Angestellte auf Brivatdienstvertrag zu gunsten neu geschaffener Beamten entläßt und damit diese Angestellten dem Elend preisgibt. für Berlin betragen ab der Lobnwoche, in die der 5. März bzw. 12. März fällt, für Graveure und Biseleure im ersten Jahre nach der Lehre ab 5. März 1390 M., ab 12. März 1490 M., bis zu 22 Jabren 1460 бzw. 1560 m., über 22 bis 24 Jahre 1510 B10. 1610 M., fiber 24 Jahre 1600 bv. 1700 M.; Hilfsarbeiter über Sind die Eisenbahner Hörige der KPD.? 18 bis 19 Jabre 1340 m. bzw. 1440., über 20 bis 21 Jahre Die Rote Fahne" spielt sich als Hüter der Einheit und des 1370 bzw. 1470 M., über 22 bis 24 Jahre 1410 baw. 1510 M., über Selbstbestimmungsrechts im DEB. auf. Ganz besonders laut er- 24 Jahre 1480 5. 1580 M. Gelernte Arbeiterinnen erhalten. hebt nunmehr die PD. ein Geschrei, nachdem der Verbands 70 Bros., ungelernte 60 Prog. der Löhne der Hilfsarbeiter der je vorstand, der bekanntlich das Bestätigungsrecht hat, der mit fünf weiligen Jabrestlassen. Die Löhne der Hilfsarbeiter unter Stimmen Mehrheit gewählten KPD.- Ortsverwaltung die 18 Jahren werden im gleichen Verhältnis erhöht. Die nächsten Bestätigung versagt. Dieser Att bedeutet nach der Roten Fahne" Berhandlungen finden am 19. März statt. Bemerkenswert ist nicht allein die Tatsache, daß seit Juli 1922 selbstverständlich Verrat der Mitgliederinteressen. Man verschweigt die Arbeitslosigkeit sich fast automatisch der Entwertung der Mart dabei wiffentlich, daß der Münchener Verbandstag, der faum ein bund der Freien Stadt Danzig bis zum 3. März 1 528 064 M. ein Für die Ruhrhilfe waren bei dem Allgemeinen Gewerfidiafts. anpaßt, sondern auch die Parallelentwicklung der Lebens halbes Jahr verstrichen ist und der doch die Willensmeinung der haltungstoften. Und diese erklärt zum guten Teil die Ar- Mitglieder zum Ausdrud brachte, dem Verbandsvorstand ausgegangen und bei der Ortsverwaltung des 8d. 679 560 M. Die beitslosigkeit. Mit der Steigerung der Lebenshaltungskosten drücklich das Bestätigungsrecht übertragen hat. Sammlungen werden fortgefeßt. entmerten sich alle Arbeitseinkommen wie überhaupt alle Ein Ebenfalls wurde die bisher befolgte Politik in der Bestätigungs- Die Bauarbeiter im Saargebiet fordern einen Stundenlohn tommen, die nicht aus dem Verkauf von Waren herrühren. Diese frage ausdrücklich gebilligt. von drei Franken für gelernte und 2.90 Franfen für ungelernte Entwertung ist gleichbedeutend mit der Aus höhlung der Arbeiter. Die Arbeitgeber boten 1,70 Fr. und 1,40 Fr. Das AnStauffraft der Konsumenten. Mit dem Rückgang des gebot wurde einstimmig abgelehnt und neue Verhandlungen in den Berbrauchs muß ein Rüdgang der Produttion eintreten. ersten Tagen dieser Woche gefordert. Es besteht die Gefahr eines Die daraus folgende Arbeitslosigkeit durch Entlassungen oder Streifs. Sturzarbeit- hat eine weitere Berminderung des Verbrauchs zur Folge. Die Krise verschärft sich. Dieser Rückgang des Verbrauchs muß auf die Dauer auch das Auslandsgeschäft ungünstig beeinflussen. Wie der Inland verbraucher nur in dem Maße faufen fann, in dem feine Rauffraft erhalten oder gesteigert wird, kann auch das Ausland auf die Dauer nur in dem Maße von uns faufen, in dem wir von ihm taufen. Die Industrie sucht sich gegen diese Rückschläge dadurch zu schüßen, daß sie niedrige Löhne zahlt und durch Bildung von Breisringen die Preise hochzuhalten sucht. Beides find aber Mittel, die die Krise nur verschärfen fönnen. Der Streit der ausländischen Käufer auf der Leipziger Messe ist ein marnendes Signal. Die Niedrighaltung der Löhne muß die KaufPraft der Verbraucher weiter unterhöhlen. Wenn mit der Raffte mirtschaft der Nachfriegsperiode nicht schleunigst Schluß gemacht mirb, gehen wir einer schweren wirtschaftlichen Beriode entgegen, einer Periode des wirtschaftlichen Verfalls, des Waffenelends und der permanenten Arbeitslosigkeit. Sozialfürsorge und soziale Wahlen. Gieran 1 Beilage. Bielfach läßt sich die Meinung von Verbandsmitgliedern hören, die abfolut nichts mit dem Treiben der Kommunisten in den Gewerfschaften zu tun haben wollen, daß der Vorstand die KPD.- Leute doch einmal bestätigen sollte, damit sie Gelegenheit bekommen, in der Praxis an ihren Phrasen zu zerschellen. Diesem Gedanken liegt leider zu fehr eine gewiffe Schadenfreude zugrunde, Berantwortlich für den rebaft. Teil: Bictor Schiff, Berlin; für Anzeigen: von der man sich in Gewerkschaftsdingen fernhalten muß, da ah. Glode, Berlin. Berlag Bormärts- Berlag G. m. b.$.. Berlin. Drud: hier höhere Interessen obwalten müssen. Es muß dem Bor Borwärts- Budbruderei u. Berlagsanstalt Baul Ginger u. Co., Berlin, Lindenstr. 3 ftand die Anerkennung gezollt werden, nachdem er die Nichtbestäti gung auf fachlich einwandfreie Gründe ftüßt, daß er taftische Winkelzüge nicht anwendet. Abgesehen von den statutarischen Gründen, würde es der Vorstand auch nicht verantworten, die Ber liner Orisgruppe zu einer Filiale der KPD. werden zu lassen. Daß dem so ist, das beweisen die tommunistischen Leitsäge für die Tätigkeit in den Gewerkschaften, das beweist eine Ein. la dung, die die„ Rote Fahne" fofort nach der Generalversamm lung brachte, die die gewählte Ortsverwaltung zu einer Sigung mit der KPD- Fraktion aufforderte. Die KPD.- Fraktion ist natürlich die Rofenthaler Straße, dort werden die Parolen geschmiedet, die den Eisenbahnern zum Heile gereichen follen. Daß dem so ist, das beweist eine Bemerkung der Redaktionsfommiffion von Tattit und Organisation" in Nr. 569 der Roten Fahne" vom 23. Dezem ber 1922, bie folgenden Wortlaut hat: „ Die Ausführungen des Genoffen Gollnid über Fraktionsbildung halten wir deshalb fü: völlig verfehlt, weil selbstverständ lich jebe Frattion ber kommunisten von der politischen Leitung überwacht und auch geleitet werden muß, wo das nötig ist“. Das Reichsarbeitsministerium hat auf Grund des Notgesezes vom 24. Februar 1923 eine Verordnung über Sozial- und Kleinrentnerfürsorge und soziale Bahlen erlassen. Danach werden mit Wirkung vom 1. März 1923 Meshalb drum also das Geschrei über Nichtachtung des Befür das befeste Gebiet und das Einbruchsgebiet die stimmungsrechts der Mitglieder, wenn die verantwortlichen Verden Sozial- und Kleinrentnern zu zahlenden Unterfügungen bandsinstanzen es nicht zugeben, daß die Gewerkschaftsmitglieder auf das Doppelte erböbtip Es werden ferner für das unter das Protektorat der KPD. gestellt werden? BLITZMADEL TADEL Beim Kraftfahren Geld sparen! Größte Haltbarkeit, Elastizität u Betriebsstoff Ersparnis machen # Continental Cord zum wirklich billigen Reifen. EIFEN PULVER EIFEN ULVER TGESAG SUNLICHT GESAG BLITZMADEL GW SEIFEN PULVER für die große Wafdhe u den Hausputz HERVORRAGENDE REINIGUNGSKRAFT! HERSTELLERIN: SUNLICHT GESELLSCHAFT A- G MANNHEIM- RHEINAU Ar. 12040. Jahrgang Die Giftmischerinnen. Zerrüttete Chen. Beilage des Vorwärts Dienstag, 13. März 1923 gekommen sei und etwas zur Bertilgung von Ratten" ver- Großneffen mit sich führte. Er ersuchte die alte Frau, ihm Auslangt habe. Er habe ihr Rattentuchen verkauft und ihr später ein funft über ihren Großneffen zu geben. Während sich die Frau mit Arsenifpulver gegeben, habe ihr aber nicht gesagt, daß es Arsenik sei. dem angeblichen Kriminalbeamten besprach, verstand es der junge Der Ehemann Nebbe wurde eingehend über sein Eheleben be- Mensch, sich abzusondern und in die Küche zu schleichen, wo er einen Nach Ausschluß der Deffentlichkeit schildert Frau Klein die 3u fragt und mußte schließlich, nachdem er es anfangs bestritten hatte, Wäscheschrank aufbrach. Auf ein Geräusch eilte die Frau in die mutungen, die ihr Ehemann ihr gestellt hatte. Ihr die Behauptung der Angeklagten bestätigen, daß er ihr eine Reihe Küche und der junge Mann verstand es, sich schnell zu entfernen. Etel fei so groß gewesen, daß sie nichts effen fonnte, von annormolen Zumutungen gestellt habe. Er gibt noch auf Be Nun machte sich auch der Kriminalbeamte" unter irgendeinem und sie habe keinen Ausweg mehr gewußt. Als sie ihren Mann ein fragen an, daß er selbst nichts davon gemerkt habe, daß Grund dünne" und verschwand. Als die alte Frau ihre Sachen zweites Mal verlassen, habe er sie mit Dolch und Gummi- seine Frau ihm Gift beigebracht habe. Später habe er dann nur von nachfah, entdeckte sie zu ihrem Entfezen, daß entweder der Großfnüppel so in Furcht und Schrecken verfekt, daß sie wieder zu Haarspitzen Arsenik gefunden worden set. Es folgten dann mehrere legten Schmudsachen im Werte von 2 millionen den Sachverständigen gehört, daß bei der Untersuchung in seinen neffe oder der falsche Beamte ihr ein Etuis mit ihren ihm zurückgekehrt sei. Bors.:„ Sie haben sich doch dann aber wieder 3eugen, die über das Zusammenleben des Kleinschen Chepaares ver. Mart gestohlen hatten. Eine goldene Damenuhr mit langer golde ausgeföhnt?" Angefl: Ja, 14 Tage lang ging es sehr gut. Er nommen wurden. Verschiedene Zeugen befundeten, daß Klein sehr ner Kette, dessen Schieber 2 fleine Brillanten schmückte, einen hielt aber sein Wort nicht. Wenn er betrunken war, tam er immer gewalttätig war und seine Frau häufig mißhandelt habe. Gegen Brillantring, einen goldenen Anhänger, 2 goldene Armbandreifen wieder mit seinen etelhaften Anträgen. Sodann berichtet 6 Uhr abends wurde die Berhandlung auf Dienstag morgen 9 Uhr und 2 Brillantohrringe. Die beiden Diebe sind noch nicht ermittelt. die Angeklagte über die Freundschaft mit Frau Nebbe, die fich all vertagt. mählich entwickelt und zu einem Liebesverhältnis gestaltet habe. Gefälschte Ententepässe. " Obwohl Nebbe", so erflärt die Angeklagte, mir das Haus verbot, tam ich immer wieder in feiner Abwesenheit hin. Mein Mann hatte mich damals ganz dumm geschlagen, so daß ich nicht wußte, was ich tat. Wenn ich heute die Briefe, wie sie in der Anflageschrift stehen, lefe, dann ist mir unverständlich, wie ich so etwas fhreiben konnte. Ich war nun so in Berzweiflung, daß ich auf den Gedanken fam, meinen Mann beiseite zu schaffen. Ich hatte nur, wenn er mich immer schlug und ich sah, daß er fein Herz für mich hatte, den Gedanken bei Tag und Nacht: Frei, frei, nur frei!" Der Berteidiger überreicht dem Gericht einen langen Dolch, den Klein immer unter dem Kopffiffen gehabt haben soll. 群 " Abgeblist! SP Ein amerikanischer Dolmetscher als Fälscher. Nach studenlanger Beratung ist der städtische Ausschuß zur Bor dem Schwurgericht des Landgerichts I begann fürzlich Untersuchung des Geschäftsgebahrens der Berliner Brenn ein sehr interessanter Prozeß wegen Fälschung von Ausweisen und stoff 3entrale einstimmig zu dem Ergebnis gekommen, daß Bässen der Ententekommissionen. Angeflagt find ter frühere ameri gegen die Geschäftsleitung feinerlei Vorwürfe erhoben tanische Dolmetscher Berny Smith und der Schiffsingenieur Erdwerden können. Mit den Stimmen der Linten wurde ein bür- mann Hünich. ber BB3. dieser verbieten wollte, auch an private Kunden Lunom in einem Hotel in der Mittelstraße. Als er nach einiger Zeit gerlicher Antrag abgelehnt, der entgegen den Sagungen Im März 1922 wohnte Emith mit seiner Freundin" Martha Kohlen zu liefern. Angenommen wurde ein fozialdemokratischer feine Hotelrechnung nicht begleichen konnte, wurde fein Koffer in Antrag, der eine Trennung zwischen Kohlenamt und BB3. wünscht und den Magistrat auffordert, Notstandsaktionen zur Be- and genommen. Bei der Deffnung fand man Stempel und lieferung Minderbemittelter mit billigen Brennstoffen getrennt Briefbogen der Interalliierten Kommission. Bee Die Angeklagte behauptet, ihr Mann habe sie immer damit be- von dem laufenden Geschäftsbetrieb der BB3. durchzuführen. Die ihrer Bernehmung erzählte die Lunom, daß Smith sehr häufig Bazdroht. In der Trunfenheit habe er häufig die Lebensmittel bürgerlichen Barteien standen in dem Kampf um den dreimal weitergegeben habe. Die beiden Angeklagten waren zum Teil gemit Petroleum begoffen. Er habe sie mitunter bis zur heiligen Profit, mit Ausnahme des Zentrums, geschlossen ständig, widersprechen sich aber in ihren Angaben. Nach allem hat Bewußtlosigkeit unter den Fußsohlen gefigelt. Als sie sich ein Kind zusammen. Beileibe darf ein städtisches Unternehmen nicht an münschte, habe er erflärt, das gebe es nicht, das Kind würde sofort Private liefern. Städtische Unternehmungen sind zwar grundsäglich falschen Bässen und Ausweisen betrieben worden ist. Die Bässe foll es den Anschein, daß von ihnen ein schwinghafter Handel mit auf Eis" gelegt. Vorsitzender: Bon wem ist die Anregung zu dem alle schlecht geleitet", aber trotzdem machen alle falche Hünig für 20 Dollar pro Stüd vertrieben haben. Nach AnLiebesverhältnis ausgegangen?"" Angefl.:„ Bon Frau Nebbe. Die fchlecht geleiteten Unternehmungen", die dauernd vor dem gaben des Angeklagten Hünig hat der Dolmetscher Smith jedesmal Angeklagte Nebbe gibt das auch zu. Bors.:„ Frau Nebbe, Ihnen Banterott stehen", dem privaten Handel eine ganz ge 1000 Mart von dem Gewinn abbekommen. Die persönlichkeit wird vorgeworfen, daß Sie in gleicher Weise versucht haben, Ihrem fährliche Konkurrenz. Deshalb mußten auch die Ehemann Gift beizubringen. Sie haben sich von einer Kartenlegerin, mutigsten Preffeangriffe herhalten, um diese Kon- Dunkel gehüllt. Er hatte früher angegeben, daß er 1893 in Straß des Hauptangeflagten Smith ist in ein mysteriöses Frau Geist, Gift besorgen wollen, aber das Pulver, das Sie von turrenz flein zu friegen. Bewundernswert war die Seelenruhe, burg im Elsaß geboren sei, und woute amerikanischer Staatsbürger Frau Geist erhielten, mar gar kein Gift." Die Angeklagte Nebbe mit der ein Vertreter des Kohlenhandels erklärte, die persönlichen sein. Jezt gibt er jer och an, daß er als der uneheliche Sohn einer gibt, ehe sie sich auf die Schuldfrage äußert, in fehr weitschweifiger Angriffe, die bei einem folchen Kampf, unvermeidlich" feien, näherin in Hannover zur Welt gekommen ist und den Namen BernBeise ein Bild ihres Chelebens und stellt ihren Mann in dem scheuß- Stadt ihnen feine Konkurrenz mehr macht. Bei der Abstimmung leben oder Borstrafen des Mannes stattfinden, fönnen. Nach seinen mürden natürlich fofort eingestellt werden, wenn die hard Kämpf trug. Deshalb haben auch feine Ermittlungen über Bor lichsten Licht hin. Die Angeklagte Nebbe bestreitet, gewußt zu haben, daß Frau Klein ihren Mann ermorden wollte. Borf.:" Haben Sie in der Stadtverordnetenversammlung wird es aber zweifellos fich Angaben ist er im Sommer 1919 mit den amerikani. nun Ihrem Mann etwas in die Speisen gemischt? Haben Sie ihm nur um wenige Stimmen handeln, die in dieser für die Bevölkerung fchen Truppen ins befegte rheinische Gebiet als nicht einmal Salzsäure gegeben?"" Angeft:„ Ich habe nichts Böses so wichtigen Frage ausschlaggebend sein werden. Uebrigens hat Dolmetscher gekommen und war zunächst in Koblenz und Mainz gegen meinen Mann getan. Die Sache mit der Salzsäure beruht die B33. das Geschäftsjahr 1922 mit einem Reingewinn.pon bei der Jinteralliierten Eisenbahnfommission im Range eines Ober auf einem kleinen Versehen.". Die dritte Angeklagte, Frau und einer Milliarde abgeschlossen, der sonst natürlich teutnants tätig. Jim Oftober 1921 fam er zur Wiedergutmachungs Marie Riemer, die Mutter der Frau Nebbe, bestreitet in private Taschen geflossen wäre. fommission in Berlin. Die Berteidiger unter Tränen, gewußt zu haben, daß Frau Klein sich Gift besorgte bestritten, daß das Schmelztots staff Gastots. Die zuständigen Aufsichtsbehörden Schmurgericht zuständig sei, ta es fich um feine öffentlichen und auch, daß ihre Tochter von der Kartenlegerin ein Mittel erhielt, gehen jetzt mit beachtenswerter Schärfe gegen solche Kohlenhändler rfunden handele. Sie beantragten, eine Auskunft des um ihren eigenen Mann zu vergiften. Benn sie Kenntnis davan vor, die in mucherischer Absicht Ware zurückhalten. So ist jetzt auswärtigen Amtes einzuholen, daß die Interalliierte Stomgehabt hätte, dann hätte sie als alte Frau dafür gesorgt, daß dis dem Kohlenhändler Ernst Schülke, Westend, Lindenallee 4, die Han- mission und die British Army auf Grund der Ausführungsbestim Unheil verhütet wurde. Sie schildert die beiden Ehen eben- delserlaubnis enizogen worden. Der Händler mar bereits im mungen des Bersailler Friedensvertrages nicht berechtigt wären, im falls als sehr unglücklich. Bei der Vernehmung der alten Mutter vorigen Jahre vom Buchergericht zu 5000 m. Geldstrafe verurteilt besetzten Gebiet und in Deutschland Pässe auszustellen, ferner Ausdes verstorbenen Klein tam es zu heftigen Ausein worden, weil er Breßkohlen an gutzahlende Kunden ohne Karten funft der Interalliierten Kommission, daß die beschlagnahmten Bässe andersehungen. Die alte Frau Klein stellte ihrem Sohn das abgegeben hatte. Durch Beamte des leberwachungsdienstes murde in ihrem Aussehen wesentlich sich von den echten Bässen unter befte Zeugnis aus und bekundete im Gegensatz zu ihrer Schwieger- ein Kohlenhändler aus Neukölln abgefaßt, der in der Gasanstalt scheiden. Das Gericht beschloß dem Antrag entsprechend, die Sache tochter, daß ihr Sohn seine Frau geliebt und gut behandelt habe. Tegel 70 Bentner Gastots aufgeladen und sie am Kurfürstendamm zu vertagen und zum nächsten Termin einen Sachverständigen aus Ihre Schwiegertochter habe ihr eines Morgens vergifteten als niederschlesischen Schmelztofs vertauft hatte. Der Händler dem Auswärtigen Amt zu laden. Raffee förmich aufgedrängt. Als sie danon foftete, sei ihr die hatte das Gewicht der Kohlenmenge auf 95 Zentner angegeben und Zunge und die Lippen dick angeschwollen. Als die Angeklagte Klein außerdem für den Gastofs den viel höheren Preis für Schmelztofs ihr den Tod ihres Mannes mitteilte, will sie der Klein sofort gejagt angerechnet. Gegen den Kohlenhändler ist Strafantrag wegen Behaben:„ Du bist es, die ihn unter die Erde gebracht hat."" Ich aber," truges gestellt worden. Am Freitagabend hatten wir unter dem Titel Im Zwiefpeff so fuhr die Zeugin fort, hätte, solange ich noch einen Tropfen Blut zwischen Justiz und Fremdenpolizei" eine einer Rorrespondenz entim Herzen hatte, nicht geruht, bis alles ans Tageslicht gekommen nommene Nachricht gebracht, mach der ein Schneider Stofowsfi gegen den Willen ter Justizbehörden aus dem Moabiter Unte märe. Es war mein liebster Sohn und wir lebten in Glüd und Bon ihrem eigenen Großneffen mit Hilfe eines falschen Krimi- fuchungsgefängnis herausgeholt und nach dem Gefangenenlager Frieden. Da kam die Frau dazwischen und stiftete Unheil." Die alte malbeamten um ihre letzte habe bestohlen wurde die 80 Jahre alte Rottbus gebracht worden war. Es hieß dann weiter: Der Verteidiger Frau Klein wurde dann von Rechtsanwalt Dr. Arthur Brandt Witwe Marie Bohl aus der Rigaer Str. 54. Bei der Greisin, die hob den außerordentlich bedenklichen Eingriff der Polizeibehörde in ein Kreuzfeuer von Fragen genommen, die alle darauf hinaus einft bessere Tage gesehen hat, erschien fürzlich ihr Großneffe, in den Gang der Justiz hervor. Das Gericht schloß sich den eliefen, daß die Zeugin, der Wahrheit widersprechend, an ein 17 Jahre alter aus Aschersleben gebürtiger Hans Schulze, der denken der Verteidigung an. Dazu teilt das Fremdenamt des gegeben habe, ihr Sohn habe sich sehr gut mit ihr gestanden. Der aus der Fürsorgeanstalt entwichen ist und sich in Berlin herumtrieb, Bolizeipräsidiums mit, daß irgendwelche Differenzen mit den Justiz Berteidiger hielt ihr vor, daß sie von dem eigenen Sohn mit den und bat um ein Unterfommen. Die Großtante hatte Mitleid mit behörden nicht bestehen, auch völlig ausgeschlossen sind. Es sei niedrigsten Schimpfworten belegt worden sein soll, was dem Jungen und nahm ihn auf. Nach einigen Tagen verschwand selbstverständlich, daß die Fremdenpolizei nicht über Untersuchungsjedoch von der Zeugin im großen und ganzen bestritten wird. Die er wieder und ließ nichs mehr von sich hören. Jetzt entdeckte die gefangene Berfügungen treffen und sie nicht ausweisen kann. Ilm Angeklagte. Frau Riemer bemerkt dazu, daß Klein von seiner Mutter Großianie, daß er ihr aus aus einem Behältnis ein silbernes einen solchen Fall handelt es sich in dem der Notiz zugrundeliegenimmer als von der Alten mit dem Spigbubengesicht" Schreibzeug gestohlen hatte. Nach einiger Zeit fam er den aber auch gar nicht. Bielmehr kommt ein alter Taschendieb in gesprochen habe. Die Kartenlegerin, Frau Geist, ein abermals und wollte sich wieder bei ihr einschmeicheln, doch wurde Frage, der nach Abfizung seiner Gefängnisstrafe von 1 Jahr 9 Mo 75jähriges verhuzeltes Frauchen, fonnte zur Sache nichts befunden. er jetzt zurückgewiesen. Eines Tages erschien ein Mann in feld naten und nach seiner Abschiebung in seine östliche Heimat hier Der Drogist Weber befundete, daß die Angeklagte Klein zu ihm grauem Rock, der sich als Kriminalbeamter vorstellte und den zum zweiten Male jestgenommer. worden war. Er wurde nad) ( Nachdrud verboten. Der Malit- Berlag, Berlin.) 59] Drei Soldaten. Bon John dos Passos. Aus bent amerikanischen Manuftript übersegt von Julian Gumperz. " Leute," hub die Stimme des Mannes an,„ ich will euch Hochwürden Dr. Stinner vorstellen, der," die Stimme des Mannes bebte plöglich vor tiefer patriotischer Rührung, gerade von dem Offupationsheer zurückkehrt." Bei dem Wort„ Otfupationsheer" flatschten fie alle, als ob eine Feder berührt worden sei und schrien„ hoch". Ehrwürden Dr. Stinner schaute sich die Bersammlung mit lächelndem Vertrauen an und erhob die Hände um Schweigen, so daß man seine dicken, rosigen Handflächen sehen tonnte. " Zuerst, meine lieben Freunde, laßt uns einen Augen blid im stillen Gebet unserem Schöpfer danfen." Seine Stimme hob sich und fiel, als ob er wie gewöhn fich vor seiner Gemeinde gutgekleideter und gutgenährter Menschen spräche. * Ein undankbarer Großneffe. Ich speiste zu Weihnachten in Koblenz. Was haltet ihr dapon? Nie hätte ich gedacht, daß ich Weihnachten nicht zu Hause und bei meinen Lieben sein werde. Aber noch unerwartetere Dinge passieren doch auf dieser Welt! Weihnachten in Koblenz unter der amerikanischen Flagge!" Er hielt einen Augenblick an, um das Ende des ein setzenden Klatschens abzuwarten. Polizei und Fremdenamt. „ Der hatte feine Gamaschen an," sagte der Mann ohne Beine, den man in einen Stuhl neben dem Ofen gesetzt hatte. Andrews setzte sich neben ihn, lachend. Es war ein Mann mit hervorstehenden Badenfnochen und mächtigen Kiefern, dessen hellbraune Augen und sanfte Lippen seinem Gesicht einen Ausdrud großer Milde gaben. Andrews schaute nicht auf seinen Körper.. ,, Einer hat gesagt, daß der vom Roten Kreuz kam und Bigaretten austeilen wollte... haben uns diesmal zum Narren gehalten," sagte Andrews. Willst du ne Zigarette haben? Ich hab eine," sagte der Mann ohne Beine; mit seiner großen, bleichen, zusammengeschrumpften Hand hielt er ihm die Zigarette hin. " Der Truthahn war fein, fann ich euch nur sagen. Ja, unseren Jungens in Deutschland, denen geht es sehr gut. Sie marten nur auf den Augenblic, um, wenn nötig, ihren glor. reichen Vormarsch nach Berlin fortzusetzen. Denn es tut mir leid, Jungens, sagen zu müssen, daß die Deutschen den von uns erhofften Sinneswechsel nicht vollzogen haben. Sie haben allerdings den Namen ihrer Inftitutionen verändert, aber den ,, Danke." Als Andrews ein Streichholz anzündete, mußte Geist haben sie nicht geändert... Welch' schwere Enttäuschung er sich über den Mann ohne Beine beugen, um dem auch für unseren großen Bräsidenten, der sich so bemüht hat, den Feuer zu geben. Sein Blick glitt dabei an der Uniform des Deutschen Vernunft beizubringen, ihnen Verständnis dafüc Mannes herunter auf die Hosen, die leer vom Stuhl herabeinzuflößen, welche Schrecken sie allein und mit Absicht auf hingen. Ein falter Schauder durchfuhr ihn; er dachte an die die Welt gebracht haben. Doch wehe, sie sind noch weit da- Narben auf seinen eigenen Schenkeln. von entfernt. Sie versuchen mit aufrührerischer Propaganda," Hast du es auch in die Beine bekommen, Kamerad?" die Moral unserer Truppen zu unterminieren"- Ehrwürden fragte der Mann ohne Beine ruhig. Dr. Skinner erhob seine fetten, rosigen Hände und lächelte weil Er uns Sicherheit gewährte und die Beruhi- gütig, die Moral unserer Truppen zu unterminieren, so daß gung unserer Betrübnisse, und lasset uns beten, auf daß Er die strengsten Verordnungen dagegen getroffen werden müssen. uns gefund an Körper und rein im Herzen unseren Familien, Ja, in der Tat, meine lieben Freunde, ich fürchte, daß wir zu unseren Frauen, Müttern und denen, die voller Sorge auf früh unseren siegreichen Vormarsch eingestellt haben. Jetzt unsere Rückkehr warten, wiedergebe. Und daß wir den Rest müssen wir wachsam und auf der Hut sein und die Entscher unseres Lebens im treuen Dienst unseres großen Vaterlandes dung der großen Männer abwarten, die in furzer Zeit zur verbringen werden, für dessen Sicherheit und Ruhm wir Konferenz in Paris zusammenkommen werden... Laffet unsere Jugend als williges Opfer geboten haben... Laffet mich, meine lieben Freunde, der Hoffnung Ausdrud geben, daß ihr bald von euren Wunden genesen werdet, bereit seid, freudig Dienst zu tun in den Reihen der glorreichen Armee, die noch für einige Zeit auf der Wacht sein muß, als Amerifaner und Christen die Zipilisation zu verteidigen, die ihr so edel vor einem ruchlosen Feinde gerettet habt... Lasset uns fingen." . uns beten." Schweigen überzog den Raum. Andrews fonnte das felbstbewußte Atem der Männer um ihn hören und das Rascheln des Schnees auf dem Zinndach. Nach einer langen Bause begann die Stimme wieder in fingenden Tönen: Vater unser, der du bist im Himmel Amen!" Nach dem Amen erhoben alle den Kopf, freudig. Min räusperte sich, Stühle wurden gerückt. Man setzte sich zurecht, um zuzuhören. " Jeßt, meine Freunde, will ich euch in furzen Worten einen fleinen Blick in Deutschland hineintun lassen, so daß thr euch vorstellen fönnt, wie unsere Kameraden von der Besatzungsarmee es sich unter den Hunnen bequem machen. Die Leute standen auf, außer einigen, die feine Beine mehr hatten, und sangen den ersten Vers der Hymne. Ehr würden Dr. Skinner zog seine goldene Uhr heraus und machte ein ärgerliches Gesicht O, ich werde den Zug versäumen," murmelte er. Der Diensthabende half ihm in feinen umfangreichen Mantel, und fie beide eilten zur Tür hinaus. hier?" Ja, aber ich hatte Glüd... Wie lange bist du schon Seitdem Chriftus Korporal war. 3wei Wochen, nachdem wir zuerst an die Front tamen, seitdem bin ich hier. das war am 16. November 1917 habe nicht viel vom Krieg gefehen... habe aber auch sicher nicht viel verpast" „ Nein... Aber du haft trotzdem schon genug von der Armee gesehen." „ Das ist wahr... Der Krieg märe vielleicht gar nicht so schlimm, wenn es nicht wegen der Armee wäre." " Du fommit bald nach Hause, nicht?" „ Vielleicht. wo fommst du her?" " New York," antwortete Andrews. • " Ich komme von Cranston, Wisconsin. Kennst du das Land da? Viele Seen bort. Man kann dort tagelang Cance fahren. Es mar eine schöne Zeit da... Haben wie die Wilden gelebt. Einmal habe ich eine Fahrt gemacht, drei Wochen lang, ohne überhaupt ein Haus zu sehen. Bist du schon' mal so lange Canoe gefahren? ,, Nein, aber es muß fidyer herrlich sein, tagelang im Canoe auf dem Wasser zu sein." ( Fortsetzung folgt.) hswöchentlicher Untersuchungshaft entlassen und ist am 19. Februar von der Direktion des Untersuchungsgefängnisses dem Bolizeipräsidium als lästiger Ausländer zugeführt worden. Daraufhin ist dieser Ausländer von dem Fremder.amt erneut aus dem preußischen Glaatsgebiet ausgewiesen und zum Zwecke nochmaliger Abschiebung in fein Heimatland dem Sammellager in Rottbus zugeführt worden. erhalten. babener Str. 48( 2aden). GL Ansäge Arbeiter- Sport Sportfexerei oder Körperkultur? A 1. und 2. Mannschaft auf eigenem Plaz, Bilmersdorf, Württembergische Straße. Buschriften umgehend an Paul Blühm, Wilmersdorf, Mannheimer Str. 32, et. beten. Sportliche Bereinigung Arminia 1920 fucht laufend Spiele für ihre beiden Schauschwimmen in Charlottenburg. Die Berteilung der Reichsspende für gemeinnützige Anstalten ist, Auf wissenschaftlichem und fünstlerischem Gebiet find bereits wie uns von der Berliner Wohlfahrtsvereinigung mitgeteilt wird, vorhanden, die auf eine planmäßige fozialistische Kultur hin- Männermannschaften, auch nach außerhalb; jeden 1. und 3. Conntag auf jezt auch für Berlin beendet. Durch den Oberpräsidenten find arbeiten. Ein gleiches Streben ist auf dem Gebiete der Körperkultur Gegners Blog und jeden 2. und 4. Sonntag auf unserem Plaz. Sufchriften an 12% illionen Mart auf 37 Anstalten verteilt worden, unverkennbar, wenn auch ein bis in die Einzelheiten ausgearbeitetes Outav Kunert, Berlin N. 65, Gottschedstr. 53. die nicht bereits durch die Spizenverbände der Wohlfahrtspflege be- Programm noch nicht vorhanden ist. Die Differenzierung zwischen rücksichtigt worden sind. In erster Linie sind Kinder- und Mütter- bürgerlichem und Arbeiter port ergibt sich zunächst aus den ver heime und Anstalten, die der Gesundheitspflege dienen, bedacht schiedenartigen Grundtendenzen. worden, aber auch einzelne Altersheime haben erhebliche Beihilfen feinen Anfängen durchaus revolutionär, schwenkte tann aber mit Sonntag in der städtischen Badeanstalt ein Schau- und WettDer bürgerliche Sport war in Die Freien Schwimmer Charlottenburg veranstalteten am dem Entstehen der sozialistischen Arbeiterbewegung in das reaktioBerliner Kinderchor. Unter Karl Schwarzmeier fon- näre Lager über und stellt zum Teil bis heute die Hilfstruppen im schwimmen, zu dem sich eine große Menge Schauluftiger eingefunden zertierte am Sonntag der Berliner Kinderchor im 3irtus Rampfe gegen die moderne Arbeiterbewegung. Der bürgerliche hatte, die die Halle bis hoch zu den Bogenfenstern hinauf füllte. Ein Buf. 1000 fräftige und prächtig disziplinierte Kehlen brachten Sport stellt das Prinzip des persönlichen Erfolges, das eigene reichhaltiges wohlausgestattetes Programm hielt Schwimmer und Boolksweisen und Kunstlieder in schöner Abtönung zum Vortrag. Ich, an die Spike feiner Bestrebungen. Spenden von Wertgegen Buschauer 3½ Stunden zusammen, und man fonnte an diesem Der Ertrag des Konzerts, das an den nächsten Sonntag wiederholt ständen, Sportfleitung und Dekorationen an die Sieger durch frischen Treiben seine helle Freude haben und lebhafte Genugtuung mirt, ist für die Jugendpflege und für die Altershilfe bestimmt. fapitalfräftige Förderer tragen ihr Teil dazu bei, die Jugend darüber empfinden, daß gerade in den Klaffen der arbeitenden BeRünstlerisch ragte es weit über ähnliche Veranstaltungen hinaus. erziehung im Sinne der bürgerlich- fapitalistischen Weltanschauung zu können gepflegt wird. Man jah einige überraschende Leiſtungen. völkerung der gesunde Wassersport mit Liebe, Geschick und gutem Die ausgezeichnete Schulung des Chors ermöglicht selbst die Auf- beeinflussen. Ueberdies verfolgt die bürgerliche Sportbewegung in Im Schwimmen der Schwimmschüler siegte der Knabe E. Falten führung schwieriger Chorlieder in feltener, von aller Künftelei freier starkem Maße militaristische Biele. Der Revanchegedante Im Schwimmen der Schwimmschüler siegte der Knabe E. FaltenHöhe. In einzelnen der Lieder modte man allerdings einen helleren hat hier einen guten Boden und das Schlagwort von der„ Ertüch- thal mit ganz bedeutender Ueberlegenheit in frischer und schneidiger ersten Sopran wünschen. Die Kinder fanden ein dankbares Publikum. tigung des Volkes" wird in den offiziellen Zeitschriften dahin aus Fahrt, im Jugendtellertauchen holte unter braufendem Beifall der Naglers„ Larglied im Mai" mußte wiederholt werden. Die ein gelegt, daß die Turn- und Sportbewegung ein Ersag für die aus jugendliche P. Heise( Welle- Berlin) von 20 Tellern nicht weniger gelegten Borträge für Klavier und Bioline verloren sich in dem gefchaltet Militärdienstzeit sei als 12 aus der Tiefe, im Stredentauchen für Männer schafften riefigen Raum und konnten das Publikum erft erwärmen, als man Die Arbeitersportbewegung steht im Gegensatz hierzu auf dem B. Jotisch( Borwärts- Lichtenberg), H. König und W. Reßler von Beethovens Frühlingssonate zu leichterer Roft überging.-Ata. pazifist schen Standpunkt der Bälterverföhnung. Die sportlichen( Charlottenburg) die 50- Meter- Strede. Man fah ein sehr elegantes Für die Jugendweihen, die am Sonntag, den 18. und 25. März, Uebungen find zwar zu einem großen Teil tie gleichen wie beim Schul- Brustschwimmen der Damen, ein prächtiges Gruppenspringen stattfinden, findet der Bertauf der Eintrittstarten in nach bürgerlichen Sport, aber die Grundsäke und Prinzipien ter Körper, außer Konkurrenz, ein spannendes Wasserballspiel für Männer und slebenden Berkaufsstellen statt. Der Preis der Eintrittskarten ist für Er fultur sind wesentlich andere. Der Arbeitersport stellt die Atti- nicht minder spannende Stafetten für Männer und für Jugend, einen wachiene 100 bzw. 150 M. und für Kinder 50 M. Berlin: Jugend pität des Boltsgangen, die Erringung eines eigenen schön und eraft ausgeführten tombinierten Reigen und Rettungsfekretariat, Lindenstr. 3, 2. of II It., Zimmer 11, geöffnet von 9-4 Uhr, Kraftgefühls der Massen, an die Spike feines Pro- vorführungen. Mittwoch und Freitag von 4-7 Ulbr. S. Jofeph, NW 21, ilhelms- aramms, er vervont das Spezialistentum, das zwar individuellen 1. Bannede 1,10, 2. Leu 1,18%; b) Rnaben: 1 Jänsch 46%, 2. Fritsch 50%; Ergebnisse: Schwimmen der Schwimmschüler, 46 Meter:) Mädchen: A. Hönisch, N 65, Müller- Ede Utrechter Ruhm bringen fann, aber zumeist mit einer Berbildung oder gar) meibl. Jugend: 1. Aleie 59, 2. Seu 1,01; männl. Jugend: 1. Arieg 50%, Ctraße( Laden). 6. Måde, N 65, Barfusitr. 13, Loose, SO 36, Liegs Schädigung des Körpers burch Heberanstrengung verbunden ist. 2. Soppe 50%; e) Männer: 1. Hammer I 51, 2. Anobloch 55%. 1: iger Str. 19. R. Schröter, NO, Goldaper Str. 9. R. Zimm, NO -DamenjugendStredentauden fits 18, öchfte Str. 51.. Rüdiger, N 58, 2hchener Str. 127. M. Bart. Nicht einzelne follen glänzen und mit Ehrungen überschüttet werden schwimmen, 46 meter: 1. Trommer 49, 2. Sterbt 55%. mann, O 34, önigsberger Str. 37( Baden). Bittschuß, O 34, Peters- und das Bolt" staunend den Glanzleistungen zusehen, sondern die Männer: 1. König- und Reßler- Charl.++ 50 meter in 48 Set., 2. Sotilch- BoxInternes Springen: a) Anaben: burger 5. Aroll, N 65, Utrechter Str. 21. Charlottenburg: Masse foll durch planmäßige Leibesübungen den Glauben an die 1. Sieber 17 B., b) Damen: 1. Hollenbach 17% B., c) Männer: 1. Steglic F. Schmidt, Charlottenburg, Rofinenftr. 4. E. Tost, Charlottenburg, eigene Kraft erhalten. Nicht Sensation und Kraftmetertum einiger 19 B. Jugendlagenftafette 4 mal 46 meter: 1. Belle I 2,27, 2. Neukölln 2,33%. beimbolßstr. 12. A. Wilt, Carlottenburg, Schillerstr. 40. Knabenbrust TreptowGrößen, sondern Freude am eigenen gesunden Körper. ftafette,& mal 46 meter: 1. Belle 3,10, 2. Neukölln 3,10%. Mädchenschwimmen, 46 meter: 1. Rlein 53, 2. Midler 54. Baumschulen weg: B. Hag, SO 36, Harzer Str. 117. Jugend- Teller. 3. Ballas, Wie weit mir von der Erreichung dieses Bieles noch entfernt find, tauchen: 1. Seife- Belle 12 T., 2. Müller- Charl. 7 2. Männerfbafette, 10 mal Baumschulenweg, Schraderstr. 16, 3.r. Pantow und 19. reis: Damenschulbrust. Stith. Bantow, Lindenpromenade 56. H. Leider, Niederschönhausen, zeigt der Maffenzuftrom von Arbeitern zu den Sensationsdarstellun 46 Meier bel.: 1. Borwärts- Licht. 5,36%, 2. Belle 5,46. schwimmen: 1. Bethke 33 P., 2. Rühl 32% 3. Mannsch. Kopfweitsprung: Uhlandstr. 46. Frau Hoeven, Niederschönbausen, Platanenstr. 11, fowie gen der Professionals, zu den Sedstagerennen usw. Es sind dies 1. Mannsch. 33 Meter, 2. Mannsch. 44% B. Jugendschwimmen, 46 Meter bel.: in den Konsumverkaufsstellen. Schöneberg, Friedenau und bereits Dekadenzerscheinur.gen, wie sie vor dem Niedergang der grie. 1. Arilger 39%, 2. Tausendfreund und Rutschlau 41. Wasserball: Jugendweitliche Vororte: Frau Klawitta, Schöneberg, Apostel- Baulus, chischen und römischen Kultur an der Tagesordnung waren. Panem Spiel Reukölln- Charlottenburg 1: 1, Männerspiel A- B 5: 3. Straße 7.. Krüger, Steglitz, Siemensstr. 76. A. Petrie, Schönes et circenses! Brot und Spiele tem sensationslüsternen Volke! Die Freien Schwimmer" Neukölln veranstalten am Sonnabenb, 17. März, berg, Cbersstr. 70. Frau Ungerer, Bilmersdorf, Hanauer Str. 43( Sted: Gehen wir bereits gleichen Zuständen entgegen? Es wäre zuviel 8 Uhr, im Stadtbad Neukölln, Ganghoferstraße, the diesjähriges Bereins. lung). animit: G. Felgentreu, Ranfwig, Charlottenstr. 34, cmpfieht sich, die Karten rechtzeitig zu besorgen. gefagt, wollte man de Arbeiter- Turn- und Sportbund heute schon hwimmfeft. Aus der Fülle des reichhaltigen Programms feien befonders die Chafetten der einzelnen Abteilungen, Bruftschwimmen der Frauen und Män cls pollendete Organisation für Körperfultur bezeichnen, aber ner, Rettungsvorführungen, Kür und Gruppenspringen, Domenreigen, BafferVor dem Reichsschulzerstörungsgefes. Ueber dieses Thema wird er ist doch die Organisation. die dieses Ziel bewußt und systematisch ballspiel und die Ronkurrenzen der Mädchen- und Anabenabteilung besonders am Dienstag, den 13. März, abends 7 Uhr, im Berner. Siemens Real zu erreichen sucht. Noch flammern sich viele Vereine an alte Ge- genannt. Da der Verein sich besonders der Kinder und Jugend Neukollnts. gymnasium, Hohenftaufenstr. 47/48, Prof. Destreich in öffentlicher Bolts wohnheiten. Manche Sportfeste sehen den bürgerlichen noch recht farten find am Tage des Festes im Stadtbad zu haben. nimmt, kann der Besuch des Schwimmfeftes nur empfohlen werden. Eintritts. veriammlung sprechen. Ein weiteres Thema des Abends ist: Prügel- ähnlich. und insbesondere gilt dies von der Leichtathletik und tem pädagogik und Lehrefreiheit. Referenten: Banten, Hoffmann Fußball. Dieser Uebelstand wird erst verschwinden, wenn der Bund Gwinner, Graaz, Hilter. sich ein eigenes feftumrissenes sporttechnisches Programm gibt. Die Generalversammlung des Kartellverbandes bemerkbar, als vielfach noch parteipolitische Tendenzen in und erkannte an, daß der Borwurf berechtigt war. Er empfahl folgende Richt Der Mangel eines solchen Brooramms macht sich auch infofern wurde am Sonnabend, den 10. März, fortgefegt. Einleitend verwies der Bor fizende Dehlschläger auf die im Arbeitersport bes Borwärts" erhobene Kritit Die Bewegung hineingetragen werden, weil manche Mitglieder linien: Partei feine Beriplitterung der Arbeitersportbewegung durch alauben, durch scharfe parteivolitische Stellungnahme am besten den politit, leine bürgerliche Jdeologie, wie fie bei fich Breisvertei Die feindlichen Bilder in den Surn Gegenfak zur bürgerlichen Sportbewegung fennzeichnen zu fönnen, lungen fchon gezeigt habe. vereinen müßten zusammenfommen. Die Mitarbeit in ben Jugend Menn wir auch sicher find, daß diese Bestrebungen an dem gefunden ämtern sei notwendig. Surnhallenfragen usw. müßten vom Rartell geregelt Ginn der Masse der Arbeitersportler scheitern werden, so wird dadurch doch viel Unruhe in die Reihen der Mitglieder getragen. Die Kulturziele des Sozialismus bieten eine fo breite Basis, daß alle Richtungen fich auf ihr vereinen fönnen. Auf dieser Basis die deutsche Jugend von der Sportfererei und Ruhmfucht abzuziehen und der proletarischen Kultur näherzubringen, ist eine ehrenvolle Aufgabe alfer sozialistischen Arbeiter. Bezirksamt 4 Prenzlauer Berg": Heute, Dienstag, den 13. März, abends 7%, Ubr, in der Aula, Gleimftr. 49: Die Operette von Dffenbach bis Lebar( fleines Orchester, Gefang und Tänze). Eintrittspreis 160 M., für Mitglieder der Stunftgemeinde 100 M. Nachzahlung. Filmschau. -Ter Sturz in den Abgrund" nennt sich der Jeremias- Film, den Baul Lerch und Rud. Kellaren verfaßt haben( 2 o 3 att 2ich tipiele). Das ungeheure Schicksal, das das von Nebucadnezar eroberte und zer störte Jerusalem erlitt, erschien ibnen mit Recht von besonderer Bedeutung für uns, die wir Deutschlands Schicksal miterleben müssen. Aber abgesehen von einigen Bucher- und Lurusepisoden, die uns altuell genug anmuten, gelang es ihnen nicht, den Beits und Ewigkeitsgehalt des Stoffes zu bannen und die gewaltige Persönlichkeit des Jeremias zu ihrem Ausmaß zu gestalten. Sie hatten noch soviel Selbstfritit, den Namen des Jeremias nicht als Titel zu beschwören. So blieb es denn bei fleißig studierten und mit manche: lei interessantem Beiwert ausstaffierten Bildern aus der biblischen Geschichte. Szenen der Belagerung wechseln mit Darstellungen aus dem Leben der belagerten Stadt. Gin schwacher König, eine verbuhlte Königin, Baalsopher und im Gegenspiel dazu der Propbet Jeremias, der den Großen die Wahrheit sagt und den Born der Königin herausfordert, die ibn vergeblich zu beseitigen fucht. Er sieht den Unter gang der Stadt voraus und rät zum Frieden mit der Gottesgeißel Rebicadnezar. König Zedekia geht zum Schein darauf ein, weil er apnpiliche Hilfe erwartet. Nebucadnezar zieht ab, besiegt die Aegypter und febrt zurück. Jeremias wird in eine Bifterne geworfen. Wher seine Brophezeiung wird wahrheit: nach furchtbaren Schreden tritt die katastrophe ein: Jerusalem fällt und wird zerstört, der trauernde Prophet bleibt mit wenigen auf der Trümmerstätte zurüd. Leider sind weder der große bistorische Rug noch das ethische Pathos des Propheten, der das Unheil fommen sieht, aber nicht verhindern tann, in diesen Anschauungsbildern lebendig geworden. Bu bie Darsteller vermochten nicht in stärkerem Grade zu seffeln. Boran gingen ein interessanter technischer Film Der Werdegang eines Stahlrohrs" und eine gar nette Geschichte von Bruder Luftikus, der zu einer Gans fommt, er weiß nicht wie, mit ihr durch die Lande auf allerlei Abenteuer giebt und sie ebenso wieder verliert und als Hans Habenichts wieder dasteht. Guido Hersfeld durch leuchtete das Spiel mit feinen Humoren. h. d. Fußball. A wärts- Lichtenb. 50 Meter in 49 Gef. werden. Die Mitgliedschaft zum Hauptausschuß für Leibesübungen und Jugend. pflege fet nicht notwendig: wir brauchten nicht drin zu fein, um Berudichti gung für unsere Anträge zu finden. Der Hauptausschuß müffe verschwinden. Die Frage des befoldeten Borsigenden müsse jest entschieden werden. Es jei auch zu erwägen, welche Swangsmaßnahmen gegen folche Bereine angewandt werden könnten, die sich vom Arbeiter- Sportfartell ausschließen. Die Ab rechnung über die geit vom 1. Oftober bis März habe eine Gesamteinnahme von 1088 304 M., eine Gesamtausgabe von 661 101. und einen Rassenbestand von 427 203. aufgewiesen, wovon 332 060 M. in der Spartaffe des Turn vereins Fichte" hinterlegt sind. An Beiträgen der Bereine find taum 60 000 Mark eingegangen. Nur 105 Bereine und 5 Bezirke haben voll bezahlt; das ist ber 6. oder 7. Teil aller. Das legte Rartellsportfest hat einen vorläufigen Ueberschuß von-750 000 R. ergeben. Anträge waren neu eingegangen: 1. Die Wahl des Geschäftsführenden Ausschusses foll durch die Kartellversammlung erfolgen. 2. Es ist eine Reorganisationstommiſſion au wählen. Ein weiterer läs gerer Antrag des Bezirks Pantom verlangte Ausbau und prinzipielle Festlegung des Rartellverbandes, Feffehung der Beiträge durch die Jahresver sammlung und später durch die Vorständefonferenzen. In der Debatte wurde bie Tätigkeit des Geschäftsführenden Ausschusses tritifiert. Lebhaft geftritten wurde über die Frage der Wiitgliedschaft zum Hauptausschuh, die ein in der vorigen Bersammlung gestellter Antrag verbieten will. Berlangt wurde, daß dieser Ausschuß verschwinden und dem Arbeitersportkartell das Recht des Mit befindens über die Verwendung staatlicher Gelber für Sport und Körperpflege vorgeworfen, daß er infolge ausgedehnter politischer Debatten zu wenig, zu gegeben werden müsse. Dann wurde dem Geschäftsführenden Ausschuß auch praktischer Arbeit tomme. Zur Abstimmung über die Anträge tam es nicht, weil die Bersammlung abermals vertagt wurde, nadjdem noch beschlossen war, ben befoldeten Borsigenden bis auf weiteres im Amte zu belaffen. Die Fort fegung der Generalversammlung findet voraussichtlich am 29. März fiatt ten Betters eine gute Beteiligung zu verzeichnen. Die Läufe widelten fich Der Straßenlauf der Freien Turnerschaft Wilmersdorf hatte trok des fchied glatt ab und hatten folgendes Resultat: 3000 Meter, Männer: 1. Mag Lange. Bilmersdorf in 10,02 Min. vor Zedlig.Neutölln 10,06 und Heinzel- Bilmers dorf 10,9. Bei den 7500 Metern überraschte Wolgast- Weißenfee, indem er WieseWilmersdorf in 26,363 auf den 2. Blas verwies. Seit des 8weiten 26,564. 3. Jahn- Geegefeld 27,11. 4. Dinget- Reutölln. Den 1500- Meter- Jugendlauf konnte Obansti- Klausdorf nach einem traftvollen Endspurt mit Brustbreite zu seinen Gunsten entscheiben vor Staude- Fichte- Gud. 3. Sollopp- Fichte- Oft. 4. Miller IISpandau. 5. Hegemann- Weißenfee. Zeit 4,52. In der 5 mal 100- meterStafette für Sportlerinnen siegte erwartungsgemäß Wilmersdorf in 1.13 Min. por Weißenfee, Spandau und Moabit. Zum Schluß fegten fich nun die Geher in Bewegung. Lehmann- AGC. übernahm fofort die Spige, um fie während ber 10 000 meter langen Strede nicht wieder abzutreten; auch Schrinner- Wil mersdorf fonnte infolge Stiche 2ehmann niemals angreifen. 1. Lehmann- AST. 52,1 Min. vor Schrinner 52,12 Giese 58,42. 4. Begimann 54,12; fämtlich Bil. mersdorf. Waldlauf des 2. Bezirks am 15. April in Tegel( Schulzendorf), nachmittags 2 Uhr. Ausschreibung: Einzelläufe, Männer: 3000 Meter, Jugend: 2000 Meter, Frauen- Stafette: 5 mal 100 Meter, Rinber Stafette 10 mal 100 Meter. Um Heibelotal: Baldrestaurant Rlar( Schulzendorf). Jeder Berein muß 2 Ordner Startgeld: Männer 100 M., Jugend 50 M., Mannschaft 100. ftellen, bie um 12 Uhr im Umkleidelotal fein müffen. Stoppuhren mituringen. Im Nordbezirk standen sich am Sonntag bei regnerischem Better auf dem Teutonia- Play Allemania und Leutonia um die Bezirksmeisterschaft gegenüber. Die ersten fünf Minuten sieht man pollfommen verteiltes Spiel. Alemania aber fommt wiederholt vor das T.- Tor. Halblinks verdirbt dabei durch Abseits eine totfichere Sache. Bald darauf erhält Alemania wegen Unfär einen Strafstoß zugesprochen, ten der Zorwächter in glänzender Manier hält. Nach dem das Spiel dann wieder werteilt wird, erhält Alemania in der 30. Minute einen Elfmeter zugesprochen. Grund: scharfer Schuß, wobei der Ball dem Beck in die Hände geht. Eine zwar harte Ent scheidung, die Alemania zum 1. Tor verhilft. Der getretene Elf. meter hätte aber unbedingt gehalten werden müssen. 2. verfugit sofort den Ausgleich zu erzielen. Halbrechts ist auch gut durch, dieser gibt an Halblinks und freistehend knallt er drüber weq. Alemania erkennt den Ernst der Lage und zieht nach vorn. Zwei Edbälle werden erzielt, jodoch ohne Erfolg. 8 Minuten vor Halbzeit bricht Halbrechts von A, durch, der linke Bed T. hintert unfär. Der darauf geschossene Elfmeterball wird vom Torwart ins Feld zurückgefauftet, der A.- Sturm fängt den Ball auf und schießt daneben. Kurz darauf Halbzeit. Danach ergreift 2. gleich die Offensive, und ein gutes Kombinationsspiel wird den Zuschauern vor Augen geführt, wobei Die Frau mit den Millionen" will weiter nichts, als in den ter Rechtsaußen durchkommt und einen guten Schuß anbringt, den Rahmen eines Abenteurer films paffen, das sah man recht deutlich bei der der Tormächter fnapp zur Ede lenten fann. I. strengt sich nun fehr Uraufführung im 1. T. am Kurfürstendamm. Und dieser Abenteurer film an, um den Ausgleich zu erzielen, doch die A.- Läuferreihe arbeitet genügt der heutigen Geschmadsrichtung und den Ansprüchen eines ab jetzt derart gut, daß alle noch so gut geleiteten. Angriffe T. zunichte mechielungsgierigen Publitums. Bunt burcheinandergewürfelt bringt er werden. Bei einem erneuten Durchbruch A. bekommt der Rechts. alle möglichen Böller und Städtenamen, sowie Aufnahmen aus den ver- außen eine gute Borlage, die er auch zum 2. Tor verwandeln kann. fchiedensten Gegenden der Belt. Die Handlungen spielen teils im sein: Nun beherrscht 2. bis zum Schluß das Feld. Der Torwächter T. topp- Orient, teils im Film- Abendland. Im ersten Zeil/, Der Schuß in der Bariser Der" wird alles Geschehen jo unentwirrbar ver verhinderte turch brillante Einzelleiftur.gen eine höhere Niederlage. Inotet, bag man beruhigt weiß, bie Abwicklung dieses Knäuels reicht noch Somit errang Alemania die Bezirksmeisterschaft im für amei weitere Teile. Ellen Richter wuste fich in der Hauptrolle meister. Norden. lich zur Geltung zu bringen; während Billi Wolffs Regie es verstand, Im Oftbezirk gelangten zwei Borrundenspiele um die Bezirks alles auf Spannung herauszuarbeiten. Handlung auf Handlung tollt in meisterschaft zur Entscheidung, und zwar spielte der B.- Meister schnellem Zempo ab und dabei brauchen die Zuschauer nichts zu benken, Frisch Frei Nieberdönemeibe gegen ben C.- Meifter sie tönnen jid) wirklich ganz und gar auf ihre Rolle als Buschauer be- Brandenburg 02( rorj. Berliner Meister). Geich zu Anfang macht sich eine starte Ueberlegenheit Brandenburgs bemerkbar. Tot" Die brei Marien und der Herr von Marana", ein Micco- fichere Torgelegenheiten wußten tie Stürmer Br. nicht zu verFilm, wurde erstmalig in der Alhambra am Sturfürstendamm gezeigt. Es werten oder wurden Beute des heute glänzenden Frisch- Frei- Tor handelt sich dabei um ein ve filmtes Drama von Robert Liebmann, bei hüters. Bei faft verteiltem Spiel ging es torlos in die Pause. dem Reinbold Schünzel die Regie übernahm. Bei dieser ist eine beachtens 10 Minuten später ist es Br. vergönnt, den ersten Treffer zu buchen, werte Frische und dann und wann der Mut zu Neuem zu fonstatieren. Es wird ein ungeheurer Roftüm- und Ausstattungsaufwand getrieben und welchem einige Minuten später gleich Nr. 2 folgt. Frisch Frei setzt die alten Trachten sind äußerst reizvoll und gefällig für das Auge. Dit nun alles daran, um auszugleichen, jedoch vergebens, indes fann Frauen, Jugend- Abteilung. Donnerstag, ben 15. März, Training in ber meint man, Ausschnitten aus Gemälden, vor denen man gern finnend steht, Lichtenberg feine Torzahl auf 3 erhöhen und somit den Sieg sicher- Turnhalle Mühlenstr. 50. Beginn 7 Uhr, Frauen 49 Uhr. Sonntag, 18. März, fei Reben eingebaucht worden. Der Photograph hat wiederholt fehr gute stellen. Das Spiel wurde vollkommen gut geleitet. Bei den Waldlauf in der Königsheide. Ablauf 11 Uhr. Umtleidelobal: Wölfel, Bauni Einstellungen und der Architeft eigenartige Perspektiven. Doch ist das anderen beiden Abteilungen sah man Stralau tem Wolterschulenweg, Baumschulenftr. 65. Geschäftsstelle: Alfred Behrends, Berlin N. 87, Soden- Abteilung. Freitag, den 16. März, Eigung bei Manuftripi untlar und die Bilder waren es auch, und dadurch ging, tros dorfer Sport- Club gegenübergestellt. Bis zur Halbzeit sah Kittelmann, Goßlerstr. 8. Beginn 8 Uhr. Tel.: Alegander 1958. Bertreter: der Belegung der Hauptrollen mit Lia de Putti, Anita Berber, Olga b'Drg man vollkommen verteiltes Spiel, bei welchem es Stralau gelingt, Walter Breez, Baumschulenweg, Baumschulenſtr. 84-85. und Reinhold Schünzel, alles verloren. 1 Tor zu erzielen. Nach Halbzeit erkennt Woltersdorf den Ernst Der Kreistag der Märkischen Spielvereinigung findet am 18. Apell in der Bage, und feine Bemühungen sind auch von Erfolg gekrönt, mit bie Bereine bazu Stellung nehmen können, spätestens bis L April in Berlin statt. Sagungslokal wird noch bekanntgegeben, Anträge milffen, das infofern sie den Ausgleich erzielen. Jeht ist der Moment gekommen, sänden der Kreisleitung, Berlin R. 65, Transvaalstr. 25, fein. Sugelaffen find Vorträge, Vereine und Versammlungen. wo das Spiel an Schärfe zunimmt, bei welcher Stralau langfam nur mit ausweis versehene Mitglieber bes Arbeiter- Turn- und Sport- Bundes. Das Kreismeisterentscheidungsspiel findet am 14. April, wenn die Bor Berliner Berein für Schulgesundheitspflege. Sigung am Dienstag, den überlegen wird, was auch durch zwei weitere Tore für Stralau zum runden früh genug fertig werden, am 7. April ftatt. Kreismeister- Aus. 18. März, 7½ Uhr im Sörfaal der Kinderklinit der Charité. Tagesordnung: Ausdruck fommt. Der Woltersdorfer Sturm ist nicht ganz schultlos fcheidungsspiele. Am Sonntag, ben 18. Märs, treffen der Meister des Elbe 1. Generalversammlung. 2. Bortrag des Herrn Dr. Peifer: Ueber die Tuber an dieser Niederlage. Somit treffen sich am fommenden Sonntag Bezirts Fortuna- Tangermünde und Meister des Süd- West- Bezirks" Marienhilole bes Coulibes 3. Demonstration bes Sagraſpieles von Herch Brandenburg 02 und Stralau zum Endspiel um die Bezirksmeister dorfer Sport- Club auf dem Froh- Frei- Plah, an arktischhof Lichterfelbe, su Dr. Rarger. Gäste willtommen. fammen. Anfang 8 Uhr. Die Blagleitung hat der Bezirk Gibben. Die Bälle Bund für Schul- Runftausstellungen. Bortrag Dr. Jeffen, Direttor des schaft des Ostens. ftellt MSC. Die Spielleiter( 2) fellt der Norden". Ferner müssen berOften fowie bar Norden je 2 Protesttommiffionsmitglieder entfenben, die durch die Areisleitung ergänzt werden. Froh- Frei wird erfucht, ben Blas für diefes Spiel frei zu halten und herzurichten. Auswärtige Spiele. Die Kreisleitung verfüat aurzeit nicht über Spielangebote nach außerhalb. Das Angebot von Gachien 1911" Cheminis ift berelis pergeben. Eine in Nürnberg in Führung itchende Fußballmannschaft beabsichtigt zu Pfingsten im 1. Rreis( MSB.) eine Tournee( 4-5 Spiele) auszutragen. Bereine, die hieran Interesse haben, töne nen Auskunft bei der Kreisleitung erhalten. jchränken. e. b. e. b. Runstgewerbemuseums: Quellen Hinstlerischer Bildung" am Dienstag, den 13. März, 5 Uhr, Prinz- Albrecht- Str. 7a, Sörfaal, Sofgebäude. Musikverein Melobia".( Bandonien, Geigen, Mandolinen, Gitarren.) Uebungsstundes Freitags 8 Uhr, Restaurant Otto, N. 5, Perleberger Str. 12. Gemeinschaft proletarischer Freibenter, Bezirk Groß- Berlin. 1. proleta. rijde freldenterfhule, Stiebermallfaße 12, heute abenb 7½ Uhr Arbeitsgemeinschaft über die wichtigsten Funde des Urmenschen. Zetter Gen. Dr. Krische. Weitere Refultate: Union I- Arminia II 1: 0( 1: 0), Dantom 08- I- Nett.- Bri 17 2: 0( 1: 0), Tantow 08 III- Neut. Brig III 0: 1, Adlershof- Wusterhausen I unb II 5: 3, Steglig I- 8offen I 0: 2, Marjenfelde I- Wilmersdorf I 2: 2, Marienfelde IIWilmersdorf II 2 1, Brandenburg U- MGC. 11 5: 1. Fußbell- Ofterspiele. Die 1. Sportabteilung der Freien Turnerschaft Bil Imersdorf sucht spielstarken Gegner aus der näheren Umgebung Berlins für 1. Kreis. 1. Bezirk( ASC. und Fichte). Am Mittwoch, den 14. Mära, abends 6½ he, finbet in her Gefchäftsstelle ichte", penice Chie Turnspiele wird bis zum 14. März verlängert. Gigung der Vereins- und Abteilungsspielwarte statt. Der Meldeschluß für Freie Zurnerschaft Groß- Berlin. Gonntag, 18. Mara, 2½ Uhr nachmittags, Nebungsstunde aller Turnerinnen Turnhalle Straßmannstr. 6. Nach dem Eur nen um 6 Uhr geselliges Beifammenfein und Vorireg des Eg. Bildung( Sen. Dienstag: Bereins- Turn- und Sportausschußigung 7 Uhr bei Rohl, D., Weich feltrallommission) in SchmidtsFestfälen, Fruchtstr. 36a( Frankfurter Allee), ftraße 19. Mittwoch: 7 Uhr Turntatssigung Niederwallstraße 12. Athletik- Sport- Club e. B. Leichtathletik Boden Rubern. Männer, Ringendorfstr. 7. Groß- Berliner Parteinachrichten. Arbeitsgemeinschaft der Rinderfeunde Groß- Berlin. Die Helferversammlung fann wegen der Bahlabende erst Montag, den 19. Mära, im Jugendheim Lindenstr. 3, abends 6 Uht, stattfinden. Selfer und Helferinnen der Ar. beitsgemeinschaft der Kinderfreunde, Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt, der Rinderschustommission, der Naturfreunde und der Jugendorganisationen nehmen an der Konferenz teil. Alle Kreise müssen für ausreichende Delegation forgen. 13. t. 7% The Genteinbeschule Betersburger Str.& Bericht und Wusfponde Aber ben Bezirtstag. 87. Abt. 7% Uhr Rahlabend in folgenden Sofalen: 1. Bezirk bei Re3ske, Ebertyftraße 6, 2. und 8. Bezirk bei Jerasch, Ebertystraße 10, Borttag bes Gen. B. Rraufe, 4. Bezirk bei Linte, Straßmannstr. 16, 5. Bezirk bei Dedert, Matternftr. 1, 6. Bezirk bei Beeh, Thaerstr. 32. 38. Abt. 7% Uhr Schmidts Gesellschaftshaus, Fruchtftr. 36a, Bericht som Begirtstag und Aussprache. 39. Abt. 7% Uhr Jugendheim Bindenste. 3. Thema: Finanz- und Steuerpolitik des Reiches". Ref. Soldmann- Franken, M. d. R. 40. Abt. 7% Uhr Pasenhofer Ausschant, Belle- Alliance- Str. 47. Thema:„ Die politische Lage". Sef, Steintopf, M. d. R. 3. Kreis. Webbing. Freie Schulgemeinde! Dienstag, ben 13. Märs, 7 Uhr, bei Anderssohn, Stralsunder Str. 19, Funktionärfonferens. 9. Kreis. Bilmersdorf. Mittwoch, den 14. März, 8 Uhr, Areismitgliederver. 41. bt. 7% Uhr Sahlabend in ben bekannten Lokalen. fammlung in den Johann Georg- Sälen, Johann- Georg- Str. 19, Gedächt nisfeier für Karl Marr. Redner: Gen. Franz Künstler, M. b. R. Gäfte haben Zutritt. Fahnen und Banner zur Ausschmückung um 7 Uhr mit. bringen. Um 7 Uhr erweiterte Rreisvorstandssigung. Tagesordnung: ,, Feier des 18. März und öffentliche Versammlung". Heute, Dienstag, den 13. März. 74. Abt. 8ehlendorf. Die Mitgliederversammlung findet diesmal heute abend bei Geride, Rarlstr. 12, ftatt. Genosse Dr. Kurt Rosenfeld( pricht über die 48ec Bemegung. Der Arbeiterjugenddichter Walter Schent rezitiert. Jungfozialisten. Gruppe Lichtenberg. 7½ Uhr im Jugendheim, Parlaue 10, Bortrag des Genossen Friedländer: Bolt und Staat". Morgen, Mittwoch den 14. März. 1. 6t. 7 Uhr Schulaula Auguftstr. 68. Referent Gen. Löbe, M. b. R. 3. st. 75 Uhr Gaal 5 des Gewerkschaftshauses, Engelufer 24. Thema: Rapitalistisches und sozialistisches Strafrecht". Ref. Dr. Weinberg. Der Ge nosse Ostar Ende ist verstorben. Einäscherung Mittwoch 5 Uhr im Arema. torium Baumschulenweg. . 4. st. 8 Uhr bei Gajula, Elisabethstr. 30. Thema: Rar! Marg und fein Berk". Ref. Gen. Mendelsohn. 5. Abt. 7 Uhr Bürgerheim, Alte Schönhaufer Str. 23-24. Thema: Städtische Steuerfragen". Ref. Dr. Weyl. Bericht vom Bezirtstag. 6. Abt. 7 hr großer Saal bei Bittner, Schwedter Str. 25. Thema: Bericht Dom: Bezirtstag. 7. Abt. 7 Uhr Köhlers Feftfäle, Ziedstr. 24. Thema: Karl Marg und fein Werk". Ref. Redakteur Rienau. 8. st. 7 1hr Schulaula Pallasstr. 15 ,,, Rarl- Marg- Gebächtnisfeier. Ref. Gen. A. Stein. Mitwirkung des Gefangvereins Liedertafel- Beft. 11. Abt. Mitgliederversammlung am 14. März fällt aus, bafile allgemeine Mitgliederversammlung des 2. Rreifes in den Arminius- Hallen, Bremer Straße. 15. Abt. 7 Uhr Sahlabend bei Obiglo, Stralsunder Str. 11, Andersson, Stral. funder Str. 19 und Runze, Aderstr. 49. 16. Abt. 7 Uhr Gruppenzahlabende bei Carns, Boltaftr. 37, Strilger, Suffiten. firage 34, Elgt, Gerichtstr. 74. 17. st. 7 Uhr Schulaula Tegeler Str. 18. Tagesordnung: Die Sozialisierung der Bauwirtschaft". Ref. Gen. Lüdemann, M. d. 2. 18. Abt. 7 Uhr Schulaula Wiefen, Ede Pantstraße. Thema:„ Bericht vom Bezirkstag". Parteiangelegenheiten. 13. und 20. bt. 7 Uhr gemeinsame Karl- Marg- Gedenkfeler in ber Schulaula Grünthaler Str. 5. Ref. Gen. Mennide.( Schubert- Chor, Rezitationen, Orchester.) Borwärts bonnenten sowie Sympathifierende haben Zutritt. Die Bezirksführer müssen hierzu einladen. 21. Abt. 7 Uhr Schulaula Plantagenftr. 15-17. Thema: Die politische Bage". Ref. Genoffin Bohm- Schuch, M. b. R. 7-8 Uhr Raffierung der Beiträge. 22. Abt. 7 Uhr Schulaula Lütticher Str. 47-48. Tagesordnung: Bericht vom Bezirkstag". Freie Aussprache. 24. Abt. 7% Uhr Sahlabende in folgenden Lokalen: Gruppe 1 bei Rösner, Jurmanuelfivchstr. 25, Gruppe la bei Schmidt, Marienburger Str. 48, Gruppe 2 bei Winter, Christburger Str. 6, Gruppe 3 bei Schütz, Belter. ftraße 2. " 25. st. 7 Uhr Schulaula Pasteurfte. 5. Thema: Politische Tagesfragen". Ref. Gen. Bruchhardt, M. b. R. 27. Abt. 7 Uhr Schulaula Sonnenburger Str. 20, 8ablabend. Bericht vom Dezirtstag. 28. bt. 7 Uhr feiner Gaal von Büttner, Schwedter Str. 23, Bericht vom Bezirkstag. 29. 30. bt. 7 Uhr Zahlabende in folgenden Lokalen: Bezirte 908, 910 bis 914 bei Schneider, Prenzlauer Allee 43, Bezirke 909, 914 bis 924 bei Riug, Danziger Str. 71, Bezirke 959a bis 964 Schule Dunderfte. 65-66, 8immer Erdgeschoß, Knabenhort, Bezirke 968 bis 970 bei Nochhaus, Schliemann Straße 39, Bezirke 955 bis 958 bei Heuer, Schliemannstr. 27, Bezirke 965 bis 967 bei Glimpel, Dunderstr. 83. st. 7 Uhr Schulaula Pappel- Allee 40-41. Thema: ,, Allgemeine Politil". Ref. Genosse Sirengiger. 31. Abt. Rahlabend in ben befannten Lokalen. 32. Abt. 7 1hr gemeinsamer 8ablabend Schule Bangeftr. 31, Hufgang 1, amei Die Bezirksführer werden erfucht, einzulaben. Treppen, Zimmer 22. 33. Abt. 7 Uhr Mitgliederversammlung und Zahlabend Schulaula Hohenloheftraße 10. Bericht nom Bezirtstag. 34. st. 7% Uhr Zahlabende: Bezirke 316, 317, 318, 319, 887 äbchentugle Gubener Straße 58, 8immer 2, Bezirle 320 und 821 bei Rofin, Gubener Straße 19, Bezirle 324, 325, 326, 327 bei Tritter, Rüdersdorfer Str. 64, Be. girle 334, 335, 336 bei Roblenz, Borhagener Str. 17, Begirle 332, 333, 588 bei Schirrmeifter, Cadiner Str. 1. Bericht vom Bezirkstag. 85. t. 7% Uhr Bahlabende: Bezirke 354, 356, 261 und 871 bei Rothroff, Rigaer Str. 95, Bezirke 355, 362, 363, 304 und 370 bei Töpper, Rigaer Straße 83, Bezirke 357, 367 und 368 bei Bombe, Boigtstr. 25, Bezirle 858 und 360 bei Borlowsti, Sarreinerftr. 32, Bezirke 359 und 372 bei Heilriegel, Rigaer Str. 54, Bezirk 365 bei Wabius, Dolziger Str. 9, Bezirke 866 und 369 bei Spizer, Mirbachstr. 21, Begirt 373 bei Drellfe, Schreinerftr. 18. 22 42. Abt. 7 Uhr Schule Bergmannstr. 68, Bericht vom Bezirksbag. 43. Abt. 7 Uhr bei Rabe, Fichteftr. 29. Theme: Seitgemäße Erinnerungen". Ref. Otto Meier, M. d. L. 44. Abt. 7 Uhr Reichenberger Hof, Neichenberger Str. 147. Thema: Aus den Erinnerungen eines alten Sozialisten". Ref. Gen. Schütte. 45. Abt. 7 Uhr zahlabende: Minnig, Laufiger Str. 44, Ref. Gen. Sievert, Liebig, Biener Str. 57, Nef. Gen. Gende, Reinte, Grünauer Str. 17, Ref. Gen. Bettte, Sebeftreit, Reichenberger Str. 123, Ref. Gen. Bitite, Studenberg, Glogauer Str. 17, Ref. Gen. Grün, Bericht vom Bezirtstag. 46. st. 7 Uhr Bahlabende in folgenden Lotalen: Stadtbezirk 106 bei Gläfer, Faldensteinstr. 49, Stadtbezirt 107a bei Peister, Cuneyste. 11, Stadtbeşirt 107 bei Eichberg, Cuvryftr. 28, Stabtbezirke 108a und b und 109 bei Geisler, Staliger Str. 59. 47. bt. 7 Uhr bei Wollschläger, Adalbertstr. 21, Vortrag des Genossen Dr. Domke: Aus der Praxis eines Armenarztes". 48. Abt. 7 Uhr bei Gliefing, Waffertorstr. 68, Bortrag: Die politische Lage". Ref. Gen. Kuttner, M. b. 2. 49. Abt.( Schwerhörigengruppe.) 7 Uhr Taubstummenschule, Markusftr. 49, Sof lints 2 Treppen. Thema: Die politische und wirtschaftliche Lage Deutsch Tands". Ref. Gen. A. Hängler. Charlottenburg. 51. st. 7 Uhr bei Schellbach, Rönigin- Elifabeth- Str. 6, Bericht vom Begirtstag. Die Behlabende fallen aus diesem Grunde aus. 52. bt. 7 Uhr bei Büttner, Raiserin- Auguste- Allee 81. Thema: Sozialdemokratie und Genoffenschaften". Ref. Gen. Hildebrandt. 53. Abt. Bünktlich 7 Uhr Reichen faal der 29. Gemeindeschule, Eingang Wiebestraße. Thema: Was brachte uns der außerordentliche Bezirtstag und der Begirtsbeamtentag". 55 t. 7% Uhr bei Reimer, Wilmersdorfer Str. 21, Bericht vom Dezirtstag. Ref. Gen. Aarrer. 56. bt. 7 Uhr Schulaula Pestalozzific. 40. Thema: Bayerische Geheimorganisationen". Ref. Gen. Nitisch, M. d. 2. 57. Abt. 7 Uhr Sahlabende: 1. Gruppe bei Arndt, Rantftr. 51, Funktionäre eine Stunde früher. 1. Wahl der Gruppenleitung 2. Schlußbericht vom Bezirkstag. 2. Gruppe bei Thunad, Wielandstr. 4. 58. Abt. 7 Uhr bet Straube, Augsburger, Ede Ansbacher Straße. Thema: Die fozialistische Frage im Lichte Spenglers". Ref. Gen. Gordon. 73. Abt. Schmargendorf. Sablabend fällt aus. Die Genoffen beteiligen fich in Balenfee, Johann Georg- Feftfäle, Johann- Georg- Straße, an ber Raragedächtnisfeier des 9. Kreises um 7 Uhr. Schöneberg. 77. bt.: 8 Uhr zahlabende: 1. Begirt Klassenzimmer der Schule Frankenstr. 10. 2. Beşirf bei Jürgens, Barbaroffaftr. 5a. 3. Bezir? be Wittkowski Martin- Luther- Str. 78. 4. Beair! bei Baum, Apostel- BaulusStr. 83. Tagesordnung: Berichterstattung vom Bezirkstag. 78. Abt.: 8 Uhr gemeinsamer Rahlabend Schulaula, Feurigftr. 57. Thema: Wirt. fchaftspolitik. Referent: Stadtrat Herzberg; 2. Bericht; 3. Berfchiedenes. Die Bezirkslaffierer müffen der Jahresabrechnung wegen bis fpäteffens 20. Mära mit bem Abteilungstaffieret abrechnen und das gesamte Markenmaterial mitbringen. 79. bt.: 7% Uhr Rahlabende: 1. Beairt bei Arndt, Baußener Str. 1. Thema: Religion und Sozialismus". Referentin Ge: noffin Rozomred. 4., 5. und 6. Bezirk bei Groß, Gedanstr. 17. Thema: Die politische Lage Referent: Genoffe Reuter. 7. Bezirk bei Bodeaus, Sachfendamm 40. Thema: Die Dungerkatastrophe. Referent: Genoffe Dr. Mofes, M. b. R. 2. und 3. Bezirk findet Freitag fratt. Lokal wird noch bekanntgegeben. 80. Abt.: 74 Uhr im Gefangfaal des BelmholtGymnasiums, Rubensftr. Thema: Rapitalistisches und sozialistisches Straf. recht". Referent: Dr. S. Rofenfeld. 81. Abt. Friebenan: 74 Uhr Bezirksverfammlungen. 1. Bezirk bei Klabe, Sandjernftr. 60-61. 2. unb 3. Bezirk bei Ulbricht, Handjeryftr. 86. 4. und 5. Bezirk bei Schula. Wiesbadener Ede Laubacher Str. 6. Bezirk bei Gund Iach, Obenwaldste. 10. Aussprache über politische Tagesfragen. 82. Abt. Eteglig: 736 Uhr Sahlabend in den bekannten Lotalen. 85. Abt. Tempelhof: 7 Uhr Sablabend in folgenden Zofalen: 1. Bezirk bei Sansen, Boruffia- Ede Reueftr. 2. und 5. Beairt im Logenheim, Friedrich Wilhelm- Ede Berberstr. 3. unb 4. Besirf bei Radzuweit, Werderstr. 15. 6. Bezirk bei Lange, Ringbahnftr. 4. 7. Bezirk bei Wanslid, Oberlanbite. 1. bt. Mariendorf: 7 Uhr gemeinsamer Rahlabend Schulaula Friedenstr. Berichterstattung vom Bezirtstag und Distuffion. 86. Referent: Genoffe Großmann. 105./106. Bestet bet Sterfid Stegfriebitz. 48. Sn fämtlichen Bezirken Bericht vom Bezirtstag. 08. t.: 7% Uhr im Zeichenfaal der Schule, Mariendorfer Weg 69-70. Thema:„ Steuerfragen". Referent: Genoffe. Baul Sirfch, M. b. 2. 99. Abt. Brig: 7 Uhr in der Aula der Gemeindeschule, Bürgerfte. Thema: Bürgerliche und sozialdemokratische Steuerpolitit". Referent Dr. Witic, Stabtverordneter. 101. Abt. Treptow: 7% Uhr Mitgliederversammlung im Reichensaal der Schule 6, Wildenbruchstr. Referent: Genoffe Saß. 103. Abt. Oberschönemeibe: 7% Uhr Bahlabend und Mitgliederversammlung int Beichensaal des Realgymnafiums, 8eppellinftt. Bericht vom Bezirkstag. 104. Abt. Niederschöneweibe: 7½ Uhr 2. Gemeindeschule, Rudomer Str. Thema: Karl Marr". Referent: Genose Dr. Lohmann. 105. Abt. Ablershof: 7 Uhr Lotal Riege Bismarcftr. 29. Thema: Stenrefragen". Referent: Stadtverordneter Roblenzer. 122. H 106. Abt. Johannistahl: 7 Uhr bei Schreiner, Friedrichstr. 6. Thema: ,,, Die Genossenschaften als Rampfmittel". Referent: Genosse Bildung. 107. Abt. lt- Clienide: 7 Uhr in der Quäferhalle. Thema: Der 18. März". Referent: Genoffe Lewin- Dorfch. 108. st. Copenid: 7 Uhr Rahlabende Dammvorstadt bei Schulz, Behnhofstraße 34. Röllnische-, Rieger- und Altstadt bei Stippekohl, Echönerlinder Straße 3. 109. Abt. Friedrichshagen: 148 Uhr bei Schola, Friedrichstr. 81. Thema: Reit gemäße Erinnerungen". Referent: Genoffe Beffter. 113. Abt. Schmöcwiz: 7½ Uhr bei Barowsti, Berliner Str. 19, 8ahlabend. Lichtenberg. 114. bt.: 7% Uhr bei Rienäder Kroffener Str. 14. Thema: Die Bolitit im Reichstage". Referentin: Genoffin Wadwin, M. d. R. 115. Abt.: 7% Uhr Sahlabende: Gruppe 1 u. 2 bei Bistorius, Jungitt. 20. Gruppe 3 bei Radtke, Scharnweber- Ede Müggelstr. Gruppe 4 bei Bieden. hagen, Scharnweberfir. 60. Sehr wichtige Tagesordnung in allen Gruppen. 116. bt.: 7 Uhr im Gefangfaal der Knabenmittelschule, Marktstr. 11-12. Thema: Die politifde Lage". Referent: Adolf Soffmann, M. d. St. 117. Abt.: 7 1hr Turnhalle ber Schule, Lücftr. 60. Vortrag des Genossen Berger: Aus der Genossenschaftsbewegung". 2. Barteiangelegenheiten. 118. st.: 7 1hr Aula der Schule Siegfriedste. Thema: Der Marrisms in der Braris".( Karl Marr aum Gedenten). Referent: Genoffe Gerhart Seger. Genoffenfchaftsvorschläge. Gäfte und Familienangehörige, von Mitgliedern eingeführt, find willkommen. 119. bt.: 7 Uhr gemeinfamer Bablabend im CalienInдeum, Rathausstr. 8( Befanafaat). Tagesordnung: Infere Stellung zur Konsumgenoffenschaft. Referent: Genoffe Mirus. bt. Biesborf: 7 Uhr bei Borath, Marzahner Str. 21. Vortrag: Ronsumgenoffenschaften". 123. Abt. Saulsdorf: Th Uhr im Reichensaat ber Schule, Adolfftr. 25. Revo124a, bt. Mahleborf- Süb: 7% Uhr Restaurant Kurpart, Röpenicker Aller, Cike Tutionärer Dichterabend. Königsweg. Rahlabend und Mitgliedernerfammlung. Thema: Garantier, die wir schaffen müffen". Referent: Baftor Frande. 2. Bericht vom Begirtstag. 3. Berschiedenes. Thema:„ Die 125. bt, Weißensee: 7 Uhe Albrechtshof, Barfft. 16. politische Lage und die BEPD." Referent: Dr. wenftein. 9. b. 9. 128./130. abt. Bantow: 4. bis 9. Gruppe 7 Uhr gemeinschaftlicher Rahlabend im Jugendheim, Breiteftr.( Gaal mitb gut geheiat). 131. Abt. Rieberschönhansen: 7% Uhr zahlabend im Gesangfaal der Schule, Buchholzer Sit. Bortrag des Genoffen Schilling. 134. bt. Buch: 7½ Uhr Rablabend bei Bobuna Aur Tanne". Thema: Die Bukunft der städtischen Werte. Referent: Genoffe Amberg. 135. Abt. Rarom: 8 Uhr Rablabend und Mitgliederversammlung im Restau rant Rum Bantgrafen". 137. Abt. Reinickendorf- Weft: 7% Uhr Rablabenb im Boltsbaus. Sharnweber. Straße 114. 1. Vortrag über: Die beutfche Ronfumbewegung. 2. Bericht vom Bezirkstag. Es in Pflicht aller au erscheinen. 138. Abt. Hermsdorf: 7 Uhr Enzeum, Humboldtite. Thema: Karl Marg unb fein Berk. Referent: Genoffe Rohfe, M. b. R. 139. Abt. Tegel: 7 Uhr Reichen faal der Mädchenfchule, Tresfomfe. Thema: Kulturfragen". Referent: Dr. Sturm. 2. Barteiangelegenheiten. 140. Abt. Borfigwalbe: 7 Uhr Lokal Boitfchad. Ernfiltr. 1. bie Reichsmietengefek and Steinweg. Sablabend. 7 Uhr Schul Schillerke. Tagesordnung: 141. bt. Rosenthal: Referent: Genelle G. Edula. 2. Bil Miets- und Wohnungsfragen". bung eines Beamtenwerbeausichuffes. Thema: Groß- Berliner Miete. Theme: Das Referent: Gepoffe 143. Abt. Waibmannsluft: 7% 1hr Restaurant Arlt, am Bahnhof. Die politifche Lage". Referent: Genoffe Rabolb, M. b. 2. Junglozialistische Gruppe Brig: 7 Uhr im Jugendheim, Chauffeeftr. 48. Rari. Marz- Abend. Ernst Friedrich spricht revolutionäre Dichtungen. Jugendveranstaltungen. Heufe, Dienstag, den 13. März. 11 Ablershof. Jugendheim Bismarditr. 12, Bortrag: Erste Hilfe bei" ngids. Lichtenrade. Jugendheim Roonstraße, Bortrag: Was ist Bildung". fällen. Neukölln III. Jugendheim Rogatftr. 53, Bortrag: Seguelle Fragen". Petersburger Biertel. Jugendheim Gemeinhefchule dertstr. 16, Bortrag: Seruelle Fragen". Bantow. Jugendheim Breite Str. 8, Bortrag: ,, Unfere Arbeiterbewegung". Reinidendorf- Oft. Jugendheim Geebad Residenzstraße, Bortrag: Die Entwicklung der Erde" Tegel. Jugendheim Bahnhoffte. 15, Bortrag:" Was ist Sozialismus". Weißensee, Sugendheim im Bebigenheim, Wilmershort. Sugendheim Boelt- Bromenade, Bortvag: Dee Ameifenftant Siegerdstr. 6. Bortrag: Die Schule bez arbeitenden Jugend". 87. Abt. Marienfelbe: 7% Uhr Zahlabenb bei Schuster, Kirchstr. 68. Bortrag bes Genossen Beder über: Goziale Filrforge und Bormundschaft". 38. 2bt. Zichtenrade: Pünktlich 7 Uhr in der Schule, Roonste. Bahlabend. Reukölln. 89. Abt.: 7 Uhr Sahlabend in den bekannten Sofalen.- 90 Abt: 8 Uhr Bezirksversammlungen 13., 16., 17., 24. und 25. Bezirk 31. Gemeinde Schule. Rilttliftr. 15., 26., 34. und 43. Bezirk Realgymnasium, Raiser. Friedrich- Str. 208-210 22., 23., 25. und 36. Bezirk Knabenmittelschule, Donaufit. 120. 94. Abt.: 7% Uhr Rahlabende. 51. Begirt Lotal March, Schillerpromenade 89 und Guber, Beifeftr. 60. 64. Beair bet Nififch, Riethenite. 40. 65./66. Bezirk Lotal Bilhelm, Serrfurthplan 6. 67. Beairt Bei Schuhmacher, Steinmek fte. 56. 68./77. Begirt bet Taubel, Beifeftt. 28. 76./78. Bezirk bei Wall, Allerfte. 7. 95. Abt.: 7 Uhr im fleinen Gaal der Rindl- Brauerei, Hermannfte. Bortrag des Genoffen Frik Rithell. M. d. R. 97. Abt.: 7 Uhr Rahlabende. 79.189. Bezirk bei Ruhli, Leine ftraße 1. Thetha: Rarl Marg 48er Revolution 9. November 1918. Wetter bis Mittwoch mittag. Biemlich fal, größtenteffs tribe, Referent: Genoffe Altmaier. 90./91. Bezirk 92./104. Bezirk bei Schula, Emferite. 102. Thema: Wirtschaftsgeographie jedoch meint troden bei mäßigen öftlichen Binden. Dollar Schabanweisungen des Deutschen Reiches garantiert von der Reichsbank, 120% am 15. Apríl 1926 mít 120% rückzahlbar. Stücke zu 5, 10, 20, 50 und 100 Dollar. Zeichnung vom 12. bis 24. März d. Js. Zeichnungen werden bei den unterzeichneten Zeichnungsstellen entgegengenommen. Prospekte mit den näheren Bedingungen liegen bei allen Zeichnungsstellen auf und werden auf Wunsch abgegeben. Zeichnungs- Abteilung der Reichsbant, C. 2, Breite Str. 8-9 Reichsbank Charlottenburg Reichsbank Neukölln- Reichsbank Berlin- Schöneberg Reichsbank Berlin- Wilmersdorf Gebr. DelDiArnhold Arons& Walter Berliner Handelsgesellschaft Bernheim, Blum& Co. S. Bleichröder Brandenburgische Girozentrale Carl Cahn Comes& Co. Commerz- und Privatbank Darmstädter- und Nationalbant, K. a. A. brück, Schickler& Co.- Deutsche Bant Deutsche Girozentrale, Deutsche Kommunalbant Deutsche Cleberseeische Bank rection der Disconto- Gesellschaft Dresdner Bant J. DreyE. L. Friedmann& Co. fus& Co. Georg Fromberg& Co. Girozentrale der Stadt Berlin von Goldschmidt, Rotschild& Co. Sagen& Co. Hardy& Co., G. m. b. S. N. Helfft& Co. JacSilfstaffe der Kur- und Neumark und der Niederlausit quier& Securius Koppel& Co., Bankgeschäft- F. W. Krause & Co., Bankgeschäft, K. a. A. C. H. Kretschmar Mendelssohn& Co. E. J. Meyer handlung) www Mitteldeutsche Creditbank Sugo Oppenheim& Sohn Sigmund Pincus Preußische Central- Genossenschaftstasse Preußische Staatsbant( SeeProvinzial- Hilfskaffe der Provinz Brandenburg Reichs- Kredit- Gesellschaft m. b. S. C. Schlesinger, Trier& Co., K. a. 2. S. Schoenberger& Co. Schwarz, Goldschmidt & Co. Gebr. Veit& Co. A. E. Wassermann Depositenkassen. und deren bei Bark. Barthestr. 14. Deutscher Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin N 54, Linienstraße 83-85. Geschäftszeit von vorm. 9 Uhr bis nachm. 4 Uhr. Tel.: Amt Morden 833, 834, 835, 836, 6592-6595. Achtung! Kunstgewerbe Achtung! Metallformer u. Berufsgenossenschinenschlosser: Abds. 17 Uhr, im halber nicht Donnerstag, sondern morgen Vollversammlung von maler, Schönleinstr. 6, ftatt. twoch, den 14. März, im Lofal Rofenthaler Str.11/ 12. Mittwoch, den 14. März. nachmittags Die Branchenvertrauens Mechaniker, Uhrmacher, Optiker, Eicher und Eicherinnen: Rachni. 5 Uhr, im legandriner"( Gaal 1), männer- Ronferenz findet umstände 5 Uhr, im Gewertschaftsbans, EngelAlexandrinenstraße 37a: ufer 24/25( Gaal 1). Metalldrücker: Rachmittags S'Uhz, im Gewerkschaftshaus, Cngrlufer 24/23, Metall, Revolverdreher und dre herinnen: Rahm. 5 Uhr, bei Reinfe, Grünauer Straße 17. Tagesordnung: 1. Bericht von der Lohnverhandlung. 2. Disluffion. Donnerstag, den 15. März: Achtung! Gold- u. Silberschmiede Branchen- Bertrauensmänner- Metallschleifer, und Galvaniseure: Mittwoch, den 14. März, abendo 6%, Uhr, im Dresdener Garten", Dresdener Straße 45: Konferenzen: Autogen und Elektroschweißer: mann, Gubener Str. 45. Branchenversammlung bends 7 Uhr, im Sofal von Neualler Kolleginnen und Kollegen Chirurgische Branche: Rahm. 5 Uhr, ber Silberwaren Industrie und im Lokal von Hummel, Sophienste. 5. Goldwarenbetriebe des Spittel Drahtarbelter: Abends 7 Uhr. bei 19 marktkonzerns. Tagesordnung: 1. Bericht über unfere Berhandlungen vor bem Echlichtungsausschuß 2. Diskussion Bieberstein, Adalbertste 59. Einrichter und Revisoren: bends 6 Uhr, im Rosenthaler Hol. Rosen thaler Straße 11/12. Bisenformer und Berufsgenossen: Abends 62 Uhr, bei Raß, Maxftr. 12. Mittwoch, den 14. März. abends 6% 2hr, im Gewertschaftshaufe Eisenkonstruktions-, ( Saal 3), Engelufer 24/25: Pabrstuhl. Rachm. 5 Uhr, in Cmalba Jestfälen ( früher Schumacher), GtaligerStraße 126. Schmiede: Abends 7 Uhr, im Berbandshans, Linienste. 83-85. Schnittarbeiter. Stanzer. Presser, Zuschneider und Arbeiterinnen: Abends 6 Uhr, in der Schulaala, Weinmeisterstr. 16. Schraubendreher: Abends 6 Uhr, im Lokal Stalizer Straße 51/52 Schwarzblech, Eisenmöbel- und Möbelschloßbetriebe: Abends 7 Uhr bei Bomeleit, Jostystr. 7. Stromerzeugende Industrie und Kommunale Betriebe: Abds. 6.Uhr, im Bofal von Bilg, Schicklerstr. 18. Versammlung Elsen, Revolverdreher und-drehe. Walzwerk, Blel- und Drahtkabel. der Betriebsrohrleger u. Helfer. Tagesordnung: 1. Lohnbewegung in der Metall- Induftrie. 2. Berbandsund Branchenangelegenheiten. und Signalbaubetriebe: Abends 7 Uhr, bei Dams, Schlegelftr. 9. rinnen sowle Rundschleifer: Abbs. 7 Uhr, in der Schulaula, Roppenplag 12. Elektromonteure und Helfer: Abds. 7 Uhr, in der Schule, Auguststr. 68. Emaillierer: Abends 6 Uhr, bei Bob. Weberstr. 6. Die Metallarbeiter Funktionäre werden erfucht, die Betriebsrohrleger und Gold und Silberarbeiter: Nachm. Helfer auf diese Versammlung aufmerksam 5 Uhr, im Dresdener Garten, ju machen. Donnerstag, ben 15. mars, mittags 5 be, im Lotal von Geifara, Melchiorstr. 15: Dresdener Str. 45a. nach- Graveure und Ziseleure: Rachm 5 Uhr, im llegandriner, Aleganbrinenstr. 87a. Gaal 4. Gürtler, Kronenschlosser und Bertrauensmänner- Konferenz der Baurohrleger u. Banklempner Tagesordnung: Stellungnahme zur Lohnbewegung. Achtung! Fabritopfiler Achtung! Donnerstag, ben 15. März, abends 62 Uhr, im Gewerkschaftshause ( Gaal 1), Engelufer 24/25: Kronenklempner: Rachm. 5 Uhr im sowie Papierrohrarbeiter und -arbeiterinnen: Abends 6 1hr, bei Schulz, Clifabethstr. 30. Werkzeugmacher, Werkzeug schleifer und-härter: Abbs. 6 Uhr, Berbandshause( Jugendfaal),' Linienstr. 89-85, 1. Bortal, 2 Tr. Wickler, Isolierer, Imprägnierer, im Kollektorbauer, Batterie und Elementenarbeiter: Abends 7 Uhr, bei Döhling. Brunnenstraße 79. Zigaretten Maschinenführer und Betriebshandwerker: Abends 7 Uhe bel Schrader( Altes Bürgerheim"), Alte Schönhauser Straße. Tagesordnung in allen Konferenzen: 1. Stellungnahme zu den bevorstehenden Neuwahlen der Branchenleitungen. 2. Branchenangelegenheiten. Reichenberger Hof, Relchenberger Straße 147. Hilfsarbeiter: Abends 7 Uhr, bet Carus, Boltastr. 37. Hobler, Bohrer, Stoßer, Präser u. weibliche Berufsangehörige: Das Erscheinen sämtlicher Ber Abends 62 Uhr, im Sigungsfaal des Verbandshauses, Linienftr. 83/85. trauensleute zu diefen Ronferenzen ift die Die Kesselschmiede: Abends 7 Uhr, im unbedingte Bflicht eines jeben. Lokal von Barleben. Burgsdorfstraße Rollegen in den Betrieben haben barauf Ede Wildenowftraße. zu achten, daß die Vertrauensleute auch 11111 den Rollegen Bericht zu erstatten. Die Ortsverwaltung. Versammlung Klempner: Nachm. 5, hr, tim Ge- biele Konferenzen besuchen, Das Erscheinen aller Rollegen ist Bflicht wertschaftshaus, Engelufer 24. 144[ 18 Fugeniose Zar Verlobung rauringe Wohnungstausch in u. nach Berlin sowie von Berlin nach auswärts am schnellsten durch eine Anzeige im Groner Wohnungsanzeiger GroßBerliner als einzige Spezialzeitung für möblierte Zimmer, Wohnungen u. Tauschwohnungen Duk.- Gold 900 gest. v. 25000 M. an Unter der Rubrik Möblierte Zimmer zu vermieten werden einfache Trauringe, gest., von 6000 M. an. Fast alle Preislagen am Lager. Namen u. Etui umsonst. Umarbeitungen und Anfertigungen von Trauringen bei Goldzugabe in 24 Stunden. Garantieschein für gesetzl. Goldgehalt! Trauringfabrik Albert Thal& Co., C 19, Seydelstraße 5( Spittelmarkt). Meldungen von Vermietern kostenlos veröffentlicht. Verbund, mit d. ,, Gr.- Berliner Wohnungsanzeiger" ist der Anzeiger für Grundstücks- und Geschäftsverkäufe Bei allen Zeitungshändlern und Kiosken zu haben. Verlag und Hauptanzeigenannahme: Zeitungszentrale( ZZ) Aktiengesellschaft Jerusalemer Str. 5/6= Fernsprecher: Dönhoff 3310-331, Wirtschaft Organisierte Preistreiberei auf Häuteauktionen. Die Leder- und Schuhpreise sind derart hoch, daß es weitesten Kreisen unmöglich ist, Schuhe zu kaufen. Schuld daran sind in crster Linie die hohen Häutepreise. Bei den Häute attionen der letzten Monate sind die Preise für Rohhäute um zirfa 50 bis 75 Pro3. über die Weltmarktnotierun gen inausgetrieben worden. Häute mit hochtreiben können. 9 H. Kräzig. Beteiligung Preußens an der Rhein- Main- Donan-.- G. Die legt, wodurch das Staatsministerium ermächtigt wird, sich durch preußische Regierung hat dem Landtag einen Gefeßentwurf vorge mehrere Kommiffiondre beauftragen. Für diese Kommiffionäre| Dollarschahanwellungen und Bilanz. Dem einem Sniffafin muß der Legitimationsawang eingeführt werden, der antrag der Parteien entsprungenen Entwurf eines Gesebes gestalt, daß ihnen auf Antrag der Gerbereien, für die sie kaufen über die Anlegung gefeglicher Reserven der Attiensollen, eine Erlaubniskarte zur Teilnahme an den Auktionen aus gesellschaften in Dollarichaganweisungen des Reiches gestellt wird. Die Erlaubniskarte muß mit dem Lichtbild des In- haben Reichstag und Reichsrat ihre Zustimmung erteilt. Auf Grund habers, mit seiner Unterschrift und mit den Namen der Gerbereien gesellschaften auf Attien verpflichtet, das Aufgeld, das sie bei der des Handelsgefehbuches sind Attiengesellschaften und Kommandit. versehen sein, für die der Kommissionär taufen soll. Ohne einen Ausgabe junger Aktien erzielen, nach Abzug der entstehenden Kosten derartigen Berechtigungsaussweis darf niemand Zutritt zu den dem gesetzlichen Reservefonds zuzuführen. Das angenommene Auftionen haben. Gesetz bestimmt nun, daß eine Attiengesellschaft oder KommanditFerner muß die 3uschlagspflicht eingeführt werden; es gesellschaft auf Attien, die ihre gefeßlichen Reserven oder einen Teil darf nicht statthaft sein, Häute zurückzukaufen, wenn die erhofften davon in Dollarschazanweisungen anlegt und aus diesem Befiz Man ist an den amtlichen Stellen über die Korruption, Preise nicht erzielt werden. Schließlich darf nicht zugelassen wer- erluste infolge Rückganges des Dollarfuries erleidet, diesen Verdie sich auf den Häuteauktionen eingenistet hat, eingeniftet hat, nicht den, daß die Preise über die Weltmarktpreise hinausgetrieben wer- zugsmöglichkeit ist auf den Betrag begrenzt, der in den Reservefonds luft vom gefeßlichen Reservefonds abschreiben darf. Diese Abinformiert. Man nimmt an, die Häute würden entweder von den den. Der Zuschlag hat zu erfolgen, sobald der Weltmarktpreis er auf Grund einer nach dem 1. Oktober 1922 beschlossenen Erhöhung Schlächtern selbst oder von ihnen über die Häuteverwertungsgereicht ist. nossenschaften in die Auftion gegeben. Das geschieht aber nicht des Grundfapitals als Aufgeld bei Ausgabe neuer Aftien eingestellt durchweg. Auch hier haben sich Schieber zwischen die Schlächter worden ist. Die Bekämpfung der Kartellwillkür.. und die Aufriensleitungen gefchoben. Diese laufen den Schlächtern die Felle und Häute at, um sie in die Auktion zu geben. Da neben bänden von Handel, Industrie, Handwerk und KonsumgenossenDer Reichswirtschaftsminister hat den Spißenverden Kommissionären, die für Gerbereien faufen, auch händler auf eigene Rechnung laufen können, jo besteht die fchaften gestern das folgende Rundschreiben zugehen lassen: Uebernahme von Attien im Werte bis 50 Millionen Mart an der Möglichkeit, daß auch die Händler, die selbst Häute in die Auftion 1923, in dem ich darauf aufmerksam gemacht habe, daß es dringend Bafferweges Rhein- Donau betreibt. " Ich nehme Bezug auf mein Rundschreiben vom 17. Februar Rhein- Main- Donau- A. G. zu beteiligen, die den Bau des gebracht haben, die Preise für die von ihnen selbst eingebrachten erforderlich ist, daß die Preise ein angemessenes Maß nicht Breußens an der Gesellschaft erscheint in erster Linie im Hinblic Eine Attienbeteiligung Wo sie das nicht selbst tun, ges überschreiten und, soweit das geschehen ist, ohne Berzug herab- auf die Bedürfnisse der preußischen Binnenschiffahrt angeschieht es oft durch Kommissionäre, die die Preise in die Höhe treiben und die Häute zurückaufen, wenn sie nicht den gesetzt werden. In Nachrichten der Presse und in Mitteilungen, die bracht. Die Verbindung des Mittel- und Niederrheins sowie des erhofften Gewinn bringen. Go fonnte es fommen, daß ein Pfund bei mir eingehen, wird aber den Verkäufern, vor allem ihren Or- preußischen Mains mit Bayern und den Donaufändern wird die Rindshaut von 850 auf 10000 m. getrieben werden konnte; eine ganisationen, ben Kartellen, vorgeworfen, daß die von ihnen Verkehrsbeziehungen der angrenzenden preußischen Gebiete fördern. Rindshaut von 80 Pfund also auf% Millionen Mark und mehr zu können. Ich bin nicht gewillt, Auswüchse der Kartellgewalt, insbe- main zur Beser, der mit Rücksicht auf seine Führung mitten festgesetzten Preise nicht mehr als angemessen bezeichnet werden Hinzu kommt der Ausblick auf den Plan eines Kanals pom stehen fam. Das führt nicht nur zu einer maßlosen Berteuerung des Leders, es für ebenso erforderlich, daß allen Nachrichten über eine Dittatur nationalisierten Stromes von größter Bedeutung ist. Auch vom fondere hinsichtlich der Preisfeftfegung, zuzulaffen. Aber ich halte burch das Reichsgebiet und die Benutzung des einzigen, nicht intersondern auch zu einer hochtreibung der Bieh. und der Kartelle der Boden entzogen wird, wenn fie fich im Wider Standpunkt der Elektrizitätswirlchaft erscheint eine Beteiligung ge Fleischpreise. Spruch mit den Tatsachen befinden, damit sie nicht dazu dienen, die boten. Namentlich für die Grenzgebiete Preußens, u. a. Franf Hiergegen muß eingeschritten werden. Die Häuteauktionen Abwehrkraft des deutschen Volkes zu schwächen. Ich bitte deshalb, furt a. M., ist es von Bedeutung, in bezug billiger Wafferkraft müssen entweder ganz verboten werden oder fie müffen, mir unverzüglich diejenigen Kartelle zu benennen, deren gegenüber den nichtpreußischen Nachbargebieten nicht zurückzustehen. samt allen, die dort eine Rolle spielen, unter scharfe Ron. Verhalten mit den Vorschriften gegen Preistreiberei in Widerspruch trolle tommen. Die Kontrolle müßte fich erstrecken sowohl auf steht und mir die diesbezüglichen Unterlagen zu übersenden, fofern amtliche Rotierungen nachzutragen: 1 holländischer Gulden 8224,88 Devisenfurse. Unserer gestrigen Kurstafel find noch folaende die Personen, die als Bieter auftreten, als auch auf die fie eine Nachprüfung notwendig machen und ermöglichen. Besizverhältnisse der Außerdem mache ich darauf aufmerksam, daß es mir erforderlich Geld, 8265,62 Brief: 1 finnische Mart 581,54 Geld, 584,46 Brief; zur Versteigerung kommenden erscheint, alle auftretenden Streitigkeiten im Wege gegenseitigen 1 japanischer Yen 9975,- Gelb, 10025 Brief; 100 österr. Kronen Häute. Ausgeschlossen müssen werden die Händler, sowohl Verständnisses und Entgegenkommens zu regein, anstatt fie lediglich abgest. 28,92 Geld, 28,98 Brief; 1 tschechische Krone 617,45 Geld, bei der Einlieferung von Häuten als auch beim Ankauf von solchen zum Gegenstand einer Bolemit zu machen, die die Gegenfäße ver- 620,55 Brief; 1 bulgarischer Rewa 123,69 Gelb, 124,31 Brief; auf eigene Rechnung. Denn es ist sicher, daß die Häute, die die schärft. Schlichtungsstellen, insbesondere die Kartelleini- 1 jugoslawischer Dinar 217,45 Geld, 218,55 Brief. 1 polnische Mark Händler auf eigene Rechnung faufen, nicht in die fleinen Ger- gungsstellen, stehen zu diesem Zwecke zur Verfügung. Ich bin foftete im freien Verkehr etwa 46 Bf. bereien wandern, sondern zu Spetulationszmeden dienen, bereit, bei Versagen der Schlichtungsorganisationen meine Unterund womöglich von einer Auftion zur anderen wandern. Es muß ftüßung zur Beilegung von Streitfällen zu leihen. Den Spigen verbänden fällt die verantwortungsvolle, dafür gesorgt werden, daß nur Kommissionäre bieten aber dankbare Aufgabe zu, ihre Mitglieder mit aller Energie anzu dürfen, die für Gerbereien faufen. Die kleinen Gerbereien halten, den berechtigten Interessen ihrer Vertragsgegner brauchen sich nur zusammen zu tun und gemeinsam einen oder Rechnung zu tragen." IVO POHONNY A BC 8 Husten mit Auswurf müffen Sie schnellstens beseitigen. Bir raten Ihnen aus 50 Gramm echfent Fagofot Extratt burd Auftoden mit 1/4 Bib. Buer und Stter Baffer eine preiswerte, prompt wirkende Sustenmedizin felbft herzustellen. Echter Fagosot Extraft ift sicher erhältlich in allen Apotheken. BATSCHARI bringt handgemachte CIGARETTEN Theater, Lichtspiele usw. Komische Oper Opernhaus Volksbühne 7 Uhr: 71 Uhr: Außer Abonnement Mein Leopold Die Fledermaus Schauspielhaus Lessing- Th. 72 Uhr: Wilhelm Tell Heute u. morgen 7% U. Die Mütter Theater i. d. Deut. Künstler- Th. Königgrätz. Str. 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