Abendausgabe fir. 151/152 40. Jahrg. Ausgabe B Nr. 76 Bezugsbedingungen und Anzeigenpreife find in ber Morgenausgabe angegeben Rebaftion: S. 68, Lindenstraße 3 Fernsprecher: Dönhoff 292-295 Tel- Adresse: Sozialdemokrat Berlin Vorwärts Berliner Volksblatt Preis 100 Mark Sonnabend 31. März 1923 Berlag und Anzeigenabteilung Geschäftszeit 9-5 Uhr Berleger: Borwärts- Berlag Gmb. Berlin SW. 68, Lindenstraße 3 Fernsprecher: Dönhoff 2506-250 Zentralorgan der Vereinigten Sozialdemokratifchen Partei Deutschlands Stürmische Kammerdebatte in Paris. Mannheim besetzt. Der nationale Blod will nicht, daß in der Kammer über] Aber wir wollen uns nicht mehr durch ein neues Manöver täuschen die Ruhrattion geredet wird. Nur mit Mühe ist es den laffer. Deshalb werden wir die Pfänder, nur gegen Realitäten aufgeben. Wir werden uns aus dem Ruhrgebiet nur in dem Maße Sozialisten gestern gelungen, eine Debatte herbeizuführen, die Mannheim, 31. März.( WTB.) Hente vormittag 5 Uhr und im Verhältnis der erlangten Zahlungen zurückziehen und diese Don der Mehrheit nach Möglichkeit beschränkt und dann bis 30gen etwa drei Kompagnien franzöfifcher Infanterie mit Maschinen- müssen sich der Gesamtheit der Schäden anpassen. Deutschland hat zum 11. Mai vertagt wurde. Bemerkenswert ist, daß zu dieser gewehren über die Rheinbrüde durch den Partring und Cuifen- feine äußere Schuld, Deutschland ist im Augenblid meniger belastet Debatte nur Redner der Linten sprachen, und daß sich ring zur Friedrichsbrüde, worauf fie den Redar über- als Frankreich; es hat wegen des Marksturzes kaum noch eine innere Boincaré ihnen gegenüber auf eine furze Erklärung beschritten und in die Waldhofstraße zum alten Benz- Wert Schuld. Deshalb glaube ich, daß es gerecht und notwendig ist, schränkte, die auf den Ton der Defensive gestimmt war. Der Der französische Ministerpräsident leugnete selbstverständ. einbogen, deffen Eingänge mit einem 3ng Fußtruppen befeht daß das gesamte tg. Blum verlangt hierauf vom Minister. lich jede Absicht, deutsches Gebiet zu annettieren. Solche Abbeugnungen fönnen aber in Deutschland feinen Eindrud machen, folange französische Truppen weiter deutsche Gebiete besetzt halten und nicht nur teine Anstalten treffen, um aus ihnen wieder herauszugehen, sondern vielmehr ihren Macht bereich noch erweitern, wie das eben durch die Beseßung Don Mannheim geschehen ist. bis Halt gemacht wurde. Von hier aus rüdie% 7 Uhr eine weitere 2b- präsidenten, daß er seine Gedanken etwas präziser ausdrücke. Es teilung nach dem hessischen Bahnhof, den die Truppen befeht haben. genüge nicht, zu erklären, daß Frankreich keinerlei AnnegionsMannheim, 31. März.( WIB.) Seit ihrem ersten Ein- gedanken habe. Das wiffen wir. Was man Frankreich vorwirst ist, daß es auf die rüden find die Franzosen bis zur Stunde nicht weiter vorgerüdt. Dagegen haben fie inzwischen sämtliche Abteilungen der Automobil motorfabrik Benz u. Co. befeht. Die Arbeiter werden tontrolliert. Ferner wurde das evangelische Waisenhaus von franzöfifchen Offizieren in Augenschein genommen. Im übrigen gewinnt die Regierungserklärung in der Rammer an Bedeutung durch die Aeußerungen, die Herr Mannheim, 31. März.( WTB.) Die Franzosen haben in den Poincaré am selben Tage gegenüber einer Abordnung ersten Bormittagsstunden in der Humboldt- Schule Quartier der englischen Arbeiterpartei getan hat. Danach für etwa 200 Mann requiriert und das evangelische Waisenhaus ift Frankreich bereit, an den Verhandlungen, die mit Deutsch mit 60 Mann belegt. Im Gebäude des zwischen dem Meßplaz und land zu führen find, England teilnehmen zu laffen. Daraus dem Nedar gelegenen Bahnhofs der früheren Breußisch wäre zu schließen, daß es für Deutschland möglich ist, nicht nur Hessischen Staatsbahn haben die Franzosen bisher nur die sein Berhandlungsangebot an alle Ententestaaten gleichzeitig Barteräume requiriert. Der Personen- und Güterverkehr ist einft zu richten, sondern mit ihnen allen zusammen über die Rege- weilen noch ungestört. Die auf dem Bahnhofgelände stehenden lung der Reparationsfrage und über die Beendigung Baggons dürfen noch entladen werden. Es darf somit vermutet des Ruhrabenteuers zu beraten. Das würde eine nicht werden, daß der neue Anschlag der Franzosen in erster Linie den unerhebliche Erleichterung der Lage bedeuten. Maschinen des Benzwertes gilt. Zerstückelung der deutschen Einheit abzielt. Man muß die Artikel einer gewissen Bresse desavouieren, die einmal von einer Neutralisierung des linten Rheinufers und dann wieder von der Schaffung eines Bufferstaates spricht. Man muß erflären, daß wir nur im Ruhrgebiet stehen, um dort Repa rationszahlungen zu erlangen. Abg. Blum wird in der heftigsten Weise von Abgeordneten der Rechten und der Mitte unterbrochen, daß seine Worte unverständlich werden. Da er sich nicht Gehör verschaffen kann und deshalb zur Rednertribüne emporsteigt, verdoppelt sich der Lärm. Als er weiterfprechen will, ruft ihm der Abg. Magne zu: Genug, genug!" Blum schlägt mit der Faust auf das Bult und schreit feine- feits:„ Ich habe genug davon!" was wiederum eine große Lärmszene hervorruft. Nur mit Rühe kann der Kammerp: äfident die Ruhe wiederherstellen. Als er aber erflärt, die Unterbrechung, die den Mißmut Blums hervorgerufen habe, sei berechtigt gewesen, verläßt Blum unte: heftigen Borwürfen gegen der Kammerpräsidenten die Rednertribäne. Blum macht den Versuch, mit sämtlichen Sozialisten und Kommunisten den Sigungsfaal zu verlaffen. Da erhebt sich Rammerpräsident Beret und erklärt, im Laufe erklären, ein derartiges Wort aus dem Munde eines Franzosen tönne die Unterbrechung für berechtigt erscheinen lassen. Er habe sich aber getäuscht. Denn Léon Blum habe andeuten wollen, daß er genug habe von den Unterbrechungen. dauere erklärt zu haben, der Abgeordnete hätte aus Mißmut ge handelt. Er ziehe feine Worte zurück, die den Redner verlegen können und fordere ihn auf, in seiner Rede fortzufahren. Aber ohne eine große internationale Anleihe ist bas Problem nicht zu lösen, und diese Anleihe ist ohne Amerifa nicht möglich. Es fragt fich aber, ob England imftande babe er erflärt, tie franzöflichen Industriellen hätten zu oft dieser Debatte hätten sich die Unterbrechungen gekreuzt. Die Leidenminister Berichterstatter über das Wiederaufbaubudget gewesen sei, wäre, auch Amerifa mit ins Spiel zu bringen. Was im Interesse der ganzen Welt erstrebt werden muß, habt. Er, Lebas, molle jetzt beweisen, daß die Ruhrbesehung noch habe Blum zugrufen: Die Deutschen mögen uns bezahlen! Darauf Furcht vor der Konkurrenz der deutschen Lieferungen gefchaften seien aufgeftachelt worden. Ein Abgeordneter der Rechten ist eine endgültige Regelung der Reparations- und der Be- viel weniger eingebracht habe als die Politik der letzten Jahre, die habe Blum zugrufen: Die Deutschen mögen uns bezahlen! Darauf Be- viel habe Blum geantwortet: Genug! Deshalb habe er sich erlaubt zu. fegungsfrage. Dazu gehört die Festfegung der Reparationen indeffen unzulänglich gewesen sei. Es sei fett der auf eine leiftbare Summe, die Aufbringung einer internatio- Ruhrbefehung das Wirtschaftsleben der Welt gestört worden. nalen Anleihe, die Räumung des neubefeßten Gebietes und Der Preis aller Rohmaterialien, einschließlich Kohlen und Rots, sowie die Räumung des altbesezten Gebietes mindestens innerhalb ter der notwendigen Lebensmittel habe eine starte Hauffe der vertragsmäßigen Fristen. Diese verwickelte Aufgabe fann erfahren. Auch das Baumaterial sei start im Preis gestiegen und nur auf einer Weltkonferenz gelöst werden. der Wiederaufbau der verwüsteten Gebiete sei dadurch bedroht. Frankreich fagt:" Deutschland will nicht bezahlen, darum Lebas wird wiederholt von der Rechten unterbrochen und Blum führt dann aus, angesichts der Berluste, die Frankreich räumen wir nicht!" Deutschland sagt: Frankreich will nicht wirft deshalb feinen Widersachern vor, taß sie nicht ihre Gedanken räumen, darum stellt es unerfüllbare Forderungen." Deutsch zum Ausdruck bringen, die nach seiner Ansicht darin gipfelten, bis während des Krieges erlitten habe, bestehe die einzige Garantie, die land muß beweisen, daß es zahlen will, was es fann. Frant- nach Berlin zu marschieren. Es tommt wiederum zu lärmenden Frankreich gegen einen deutschen Angriff finden tönne, darin, daß reich muß beweisen, daß es räumen will und Unterbrechungen, als Lebas erklärt, daß seine Freunde immer noch man in Deutschland den Eindruck hervorrufe, daß, wenn es einen daß es auf unerfüllbares verzichtet. Das ist auf internationale Abkommen hofften, um die Konflikte Krieg provoziere, es auf seinem eigenen Gebiet zusammenbrechen zu lösen. Seine politischen Gegner feien wie die Bolsche werde. der einzige Weg, um einen Ausgleich herbeizuführen. wiften, bie glaubten, alles durch die militärische Gewalt lösen zu fönnen, und die schließlich doch einsehen müßten, daß sie sich ge. täuscht hätten. Es fei zu befürchten, daß eine zu lange Bejehung Deutschlands das Nafionalgefühl des deutschen Proletariats verschärfen = Diese Absicht Frankreichs ist aber aus der Erklärung Boincarés noch nicht zu erkennen. Wenn Frankreich deutsches Land jahrzehntelang in seiner Hand behalten will, wenn französische Militärbehörden für alle absehbare Zeit auf deutschem Boden nach Belieben schalten und walten und die Be- werde. Derartige Symtome erfenne man ein wenig überall. Selbst völkerung brangfalieren sollen, dann ist es nur eine völfer- Rlara Bettin habe im Reichstag gegen die Rührbesetzung prorechtliche Spitzfindigkeit, ob man einen solchen Zustand als teftiert. Frankreich, das mit feinen Alliierten Desterreich zerstücelt Annexion bezeichnen will oder nicht. Man tönnte vielleicht habe, fei jetzt verpflichtet, ihm zu Hilfe zu fommen, damit es behaupten, ein solcher Zwitterzustand sei noch schlimmer existieren fönne. Befürchten Sie nicht, so ruft Lebas aus, daß Sie als eine Annegion, die wenigstens tiare, auf macht be- eines Tages gezwungen sein werden, für Deutschland das gleiche gründete Berhältnisse schafft, während die Okkupation nichts au tun?( Widerspruch rechts und in der Mitte.) Er und seine Freunde wollten Frankreich und der geheiligten Sache des Friedens als ein militärisch organisiertes Chaos ist. Will Frankreich durch die Tat beweisen, daß es teine Annerion deutschen Gebietes erstrebt, will es in Gemeinschaft mit den anderen Reparationsgläubigern und mit Deutschland Berhandlungen führen zu dem Ziel, sich die Zahlungen zu fichern, bie tatsächlich und ohne Bernichtung der deutschen Bolkswirtschaft geleistet werden fönnen, dann tönnen wir uns teine deutsche Regierung vorstellen, die nicht bereit wäre, auf folche Verhandlungen einzugehen. Denn so bestimmt das deutsche Bolt es ablehnt, vor den Drohungen der militärischen Gewalt zu tapitulieren, so sehr ist es bereit, in einen gerechten Ausgleich einzuwilligen, der ihm einen erträglichen Anteil an den Lasten der Kriegsverfchuldung auferlegt, die deutsche Souveränität über deutsches Reichsgebiet wiederherstellt und da mit den wirklichen Frieden bringt, auf den die Welt seit neun Jahren vergeblich gewartet hat. dienen. Ein Antrag auf Schluß der Generaldebatte wird mit 382 gegen 162 Sfimmen angenommen. Alle Artikel der Kreditvorlage werden genehmigt. Hierauf ergreift der Abg. Herriot( radikal) das Wort, um über Gesamtvorlage zu sprechen und um Boincaré, wie er fagt, im Interesse des Landes zwei Fragen vorzulegen: bie Erstens: Man behauptet in der ganzen Welt, da, wo man Frantreich verkennt, daß wir aufgehört hätten, im Ruhrgebiet wirtschaft liche Ziele zu verfolgen, und daß wir nunmehr politische Zwecke zu erreichen fuchen, ja, daß wir selbst auf Annexion abzieben. Zweitens Ich fordere die Regierung auf, zu erklären, daß Frankreich mit Gerechtigteit jeden eraften Borschlag prüfen wird, den Deutschland Frankreich oder der Gesamtheit der Altierten machen wird. Sofort erhebt fich Poincaré lung annehmen Hierauf wird der Gefeßentwurf über die beiden Budgetzwölftel angenommen und im Anschluß daran auch das provisorische Budgetzwölftel über den Wiederaufbau. Präsident Beret richtet alsdann an die Kammer die Frage, an welchem Tage fie wieder zusammentreten wolle. Der Abg. barnegaran( Rechte) besteht darauf, daß am heutigen Freitag seine Interpellation über die Banque Industrielle de Chine zur Beratung gelange. Poincaré erklärt, der Juftizminister sei unpäßlich und fönne deshalb die Interpellation nicht beantworten. barnegaray läßt teinen Zweifel darüber, daß es ihm darum zu tun ist, den Fall Berthelot zur Sprache zu bringen, und er versucht, sofort in die Debatte einzutreten, indem er auf Briand hinweist. Briand verwahrt fich dagegen, daß ihm irgendwelche Vorwürfe gemacht werden könnten. barnegaray wiederholt jedoch seine Anklagen, so daß schließlich im Berlaufe einer lärmenden Debatte darüber, in der Briand den Abg. barnegaran einen jämmerlichen Berleumder" nennt. Ministerpräsident Poincaré erklärt, er habe es niemals erlebt, baß man bei einer Debatte, die den Tag der Verhandlung eines Gegenstandes feftsetzen solle, auf die Sache selbst eingeht. Man habe von der Bermengung von Politik und Finanz ge sprochen. Er habe keinen Augenblick daran gedacht, daß das auf Briand abziele. Es habe 3n allen Zeiten eine bedauernswerte Bermengung von Polifit und Finanz stattgefunden, nicht immer auf den Regierungsbänken, sondern oft auf den Bänken der gefeßgebenden Versammlung. Wenn Briand im Ministerium erfahren hätte, was er erfahren habe, würde er die gleichen Maßnahmen ergriffen haben. Er habe dies nicht tun fönnen, well er nicht gewußt habe, daß Philippe Berthelot von seinem Bruder Geld erhalten hätte. Als er es erfahren habe, habe er Berthelot vor ein Disziplinargericht zitiert. Man müsse dem Gericht das Wort überlassen. Hierauf wird der Borschlag, die parlamentarischen Arbeiten am 15. Mai mieber zu beginnen, mit 423 gegen 81 Stimmen abgelehnt und ohne Widerspruch Paris, 30. März.( BLB) Die Kammer hat gestern nach- und erklärt: Ich glaube wirklich, daß meine Antwort über mittag unerwartet den Beschluß gefaßt, zu einer Nachtfizung zu flüffig ist. Ich habe sie im voraus gegeben und habe sie auch fammenzutreten, um verschiedene Borlagen zu erledigen, die der vor dem Finanzausschuß der Kammer wiederholt. Ich bin nicht Senat im Laufe des Teges angenommen hatte. 9 Uhr 10 Minuten ber Verfasser des Protokolls über die legte Sigung, aber es gibt abends begann die Sigung. An erster Stelle wurde die Schaffung getreu meine Gedanken wieder. Ich habe in erster Linie erklärt, eines Unterstaatsfetretariats im Finanzministerium bewilligt. Nach baß wir einer Reihe weiterer Borlagen, die sich mit Budget- und Steuer- teinerlei Berjuche zu einer offiziösen oder indirekten Berhandangelegenheiten beschäftigen, verlangte der Finanzminister die sofortige Distuffion der Kreditvorlagen für zwei Budgetzwölftel für werden. An dem Tage, an dem die deutsche Regierung zur Wirt. Die April und Mai. fichkeit zurückgekehrt ist und erfennen wird, daß eine Verlängerung In der Generaltebatte erklärte der sozialistische Abg. Cebas, des Widerstandes Deutschland selbst nur schädlich sein tann, an seine Freunde wollten nicht auf das manöver hineinfallen, das dem Tage, an dem die deutsche Regierung uns, also Frankreich, nach der Abstimmung über die Budgetzwölftel geplant sei, und des direkt oder der Gesamtheit der Alliierten präzise und ernsthafte halb hielten sie baran feft, vor den Ferien bie Ruhrfrage zu Borschläge überbringen wird, werden wir fie in einem Geiste der diskutieren. Die Gerechtigkeit und Loyalität prüfen. Ich habe hinzugefügt, daß es gefährlich, daß es verabscheuungswürdig wäre, Frankreich annegionistische Pläne oder Hintergebanten zuzuschreiben. Wir haben immer erklärt, daß wir in das Ruhrgebiet gegangen sind, um dort wirtschaftliche Biele zu verfolgen. Wir haben teineswegs die Absicht, uns eine einzige Parzelle deutschen Bodens anzueignen, Reparationsfrage trage den Heim eines Krieges in fich. Die Proletarier von Frankreich, England und Deutschland haben die franzöfifche Ansprüche auf Reparationen anerkannt. Aber was die Methode anbetrifft, so erklärte Lebas, unterscheiden wir uns von der Mehrheit der Franzosen, die an die Wirkung militärischer Gewalt glaubt( Lebhafter Biderspruch rechts.) Als ber jegige Finanzder 8. Mai als Tag des Wiederzufammentritts bestimmt. Auch der Senat tritt am 8. Mai wieder zusammen. Sihung war um 2 Uhr nadts beendet. Englische Sozialisten bei Poincaré. Condon, 31. März.( EE.) Der diplomafische Mitarbeiter der Daily Mail" meldet, daß der Sekretär des englischen Transportarbeiterverbandes, Ben Tilett, am Donnerstag von Poincaré empfangen wurde. Geffern empfing Poincaré die Mitglieder des englischen Unterhauses Macdonald, Henderson und 3. H. Thomas. Die Delegation legte Poincaré einen alternativen Plan vor, der eventuell als Grundlage für die Verhandlungen mit den Deutschen durch Bermittlung der deutschen Sozialdemo 2. Will Frankreich bei Verhandlungen über die Ruhr- und Reparationsfrage England davon ausschließen? • Handelsverbot gegen Frankreich? = fratie dienen tönnte. Poincaré wurden insbesondere vier Fragen der aus Berlin eingetroffenen Meldung, daß die deutsche Re 1 Kommunistische Tollhäuslereien. vorgelegt: gierung nicht mehr die Räumung des Ruhrgebiets 1. Wünscht Frankreich das Ruhrgebiet und die Rheinlande zu als erste Voraussetzung für den Eintritt in Ber. Ueberfall auf eine Versammlung von Italienern. annettieren und wünscht es diese Gebiete einer polifischen und handlungen betrachtet, zusammenhängt und man glaubt, Die deutschen Fascisten fönnen sich feine wirksameren Pioniere wirtschaftlichen Stlaverei von einer unbegrenzten Zahl von daß von deutscher Seite ein Schritt zur Anbahnung von Ver- benten, als die unflaren Röpfe, die innerhalb der Rom Jahren zu unterwerfen? handlungen mit Frankreich unternommen worden sei. munistischen Partei ihr Wesen treiben. In der Zeit, wo durch Paris, 31. März.( EE.) Aus Washington meldet Chicago die Auflösung der völkischen Verschwörerklubs die Aufmerksamkeit Tribune": Die Regierung der Vereinigten Staaten wurde verständigt, wieder einmal auf die drohende Gefahr eines Rechts3. Berwendet Frankreich schwarze Truppen im Ruhrgebiet? daß Deutschland bereit sei, mit Frankreich wegen einer Lösung des putsches gelenkt wurde, haben die Kommunisten nichts besseres 4. Wie kommt es, daß Deutschland alle geforderten Ziffern Ruhrkonflikts zu verhandeln, bevor die französischen Truppen aus zu tun, als an allen möglichen Orten durch ihr gewalttätiges Aufund Tatsachen, die zur Untersuchung verlangt wurden, vorlegte, dem Ruhrgebiet zurückgezogen wurden. Diese Erklärung der deut- treten den deutschen Fascisten porauarbeiten. Noch während Frankreich nicht geneigt ist, dasselbe zu tun? fden Regierung, Frieden zu schließen, wird in diplomatischen Kreifen immer war es eine beliebte Ausrede der Rechtsputschisten, daß sie Ben Tilett erklärte einem Vertreter der„ Daily Mail", Poincaré als größte Konzession angesehen, die seit Beginn des Ruhrkonflikts lediglich die Absicht hätten, gegen eine angeblich befürchtete toms habe sehr aufmerksam zugehört, andererseits aber die Gerechtigkeit gemacht wurde. munistische Revolution sich zu wappnen. Das Hand- in- handund die Mäßigung der französischen Forderungen befont. Er Arbeiten der Extremen von rechts und links ist jedoch zuweilen so wünsche auch, daß die englischen Arbeiterkreise die Ursachen veraugenfällig, daß man der Meinung sein tönnte, die Geldgewaltigen stünden, die Frankreich zu seiner Affion im Ruhrgebiet geführt hätten. Nach Pressemeldungen will die Reichsregierung in den der Rechtsverschwörer sitten eine erhebliche Anzahl ihrer Anhänger Die französische Regierung sei bereit, alle englischen Arbeiterabord- nächsten Tagen entscheiden, ob der Abwehrkampf an der Ruhr in ein kommunistisches Gewend gesteckt. nungen zu empfangen, die empfangen zu werden wünschten und auch durch ein allgemeines Handelspperbot gegenüber Eine besonders gemeingefährliche Handlung beginnen Berliner die wirklichen Tatsachen fennen lernen wollten. Poincaré versprach, Frankreich und Belgien unterstützt werden soll. Ur- Rommunisten am Donnerstagabend, als fie in dem„ Künstlerhause" alle Ziffern und Informationen vorlegen zu lassen, fache dieses sehr bedenklichen und gefährlichen Schrittes ist ein an der Bellevueftraße gewaltfam in eine bort veranstaltete lage sehr schwer geworden sei. Aber der Stillstand im Handel strie der besetzten Gebiete. So erklärlich ein solches Verlangen Die Rote Fahne" will den Anschein erweden, als wenn fie in die gewünscht würden. Er leugnete nicht, daß die Wirtschafts- Ersuchen der Interessenvertretungen von Handel und Indu 3usammenkunft von Stalienern eindrangen und die Anwesenden in schmerster Weise törperlich mißhandelten. fei nicht durch die franzöfifche Reparationspolitik herbeigeführt, die vom Standpunkt der in ihrer Absatzmöglichkeit beschränkten jener Zusammenkunft eine Bersammlung italienischer Fascisten ver französische Regierung wünsche, die deutschen Großzindustriellen zur Industrie ist, so wenig entspricht es den Interessen der gan iener Zusammenkunft eine Versammlung italienischer Fascisten verBernunft zu bringen. Die wirklichen Feinde des europäischen 3 en deutschen Wirtschaft. Diese ist auf den Absatz ihrer Er- mutete, denen sie enge Beziehungen zu den deutschen RechtsradiFriedens und einer gerechten Lösung des Reparationsproblems feien zeugnisse im Ausland angewiesen, wenn sie die zur Einfuhr sich um eine Zusammenkunft von in Berlin lebenden italienischen falen unterstellt. Bon italienischer Seite wird behauptet, daß es Männer wie Stinnes und Thyffen. Die franzöfifche Re- von Rohstoffen notwendigen Devisen beschaffen will und wenn Raufleuten handelte, die sich über die deutsch- italienischen Handels. gierung fei nicht in der Lage, allen Spuren der Tätigkeit Stinnes fie die Arbeiter beschäftigen soll. nachzugehen. Sie sei aber feft entschlossen, feinerlei indireffe Verhandlungen durch Leute wie Stinnes zuzulassen. Aus dem einfachen mehrung der schwebenden Schuld um ein volles Drittel, näm- hemden Mussolinis ausgerechnet in Berlin eine Versammlung abDer letzte Ausweis über die Reichsfinanzen mit der Ver- beziehungen unterhalten wollten. Uns scheint das lettere wahr scheinlicher, weil man faum annehmen kann, daß die SchwarzGrunde, weil sie diese Leute als die Verantwortlichen für alle Un- lich 1500 Milliarden Mart bei einer Steuereinnahme von nur rabe in der Welt halten wollten. Auch die Tatsache, daß die Zusammenkunft in einem ruhe in der Welt betrachte. Die Zwischenfälle im Ruhrgebiet feien etwa 100 milliarden zeigt die doch ungeheuren Gefahren einer in Berlin gedruckten italienischen Blatte angezeigt wurde, das auf nicht infolge Reibungen zwischen Bevölkerung und den franzöfifchen solchen Wirtschaftspolitik. Der Abwehrkampf an der Ruhr feinem Titel das Abzeichen des fafciftischen Italiens trägt, beweist Soldaten entstanden, sondern felen durch politische Agita- wird deshalb durch ein Handelsverbot gegen Frankreich und nicht, daß die Bersammlung selbst fascistische Zwecke verfolgen sollte. foren veranlaßt. Poincaré bestritt energisch, daß Frankreich An- Belgien nicht unterstützt, sondern im höchsten Maße genektionsabsichten verfolge. Dies wäre nicht nur föricht, sondern auch fährdet. Er schädigt nicht Frankreich und Belgien, sondern das Vorgehen der Kommunisten ein Verbrechen am deut Aber selbst wenn das der Fall gewesen wäre, so wäre trotzdem unmöglich. Niemand fräume davon, vor allem wäre eine Annettion Deutschland und besonders jene Industrien, die auf den Absatz fchen Bolte. Staatsgefährliche Verbindungen und Berfammlun wirtschaftlich unmöglich. Die englische Regierung werde ihrer Erzeugnisse nach Frankreich und Belgien angewiesen sind. gen zu verhindern muß Eache der Behörden bleiben und kann unan allen Konferenzen vollen Anteil haben tön- Wäre eine solche Maßnahme durch die politischen Verhältnisse möglich in das Belieben einer einzelnen Partei gestellt werden. nen, die zu einer Lösung des Ruhr- und Repara- erzwungen, so müßte man sich natürlich mit ihr abfinden. Jetzt, wenn die Kommunisten sozialdemokratische Bersammlun tionsproblems stattfinden würden. Vollkommen un- wo sie nur erfolgen soll mit Rücksicht auf die Interessen einiger gen überfallen, so ist das ein Beranügen, das ihnen unter Umstän richtig feien alle Behauptungen wegen Verwendung schwarzer Industriekreise, die ge vissen Persönlichkeiten der Reichsregie- ben, mie am letzten Mittwoch. felbst erhebliche und wohlver. Truppen im Ruhrgebiet. Diese hätten ihre Garnisonen in Verdun, rung besonders nahestehen, ist eine solche Maßnahme höchst diente Brügel eintragen fann. Wenn fie planmäßig br Marseille und anderen französischen Städten. Und wegen ihrer guten Disziplin fame es zu teinerlei Zwischenfällen mit der Beanfechtbar. gerliche Versammlungen sprengen, so müssen sie damit rechnen, völkerung. Wir bestreiten aber auch der Regierung das Recht zu einer daß eines Tages die bürgerlichen Parlamentsmehrheiten gegen solchen Maßnahme und verlangen, daß sie die Stellungnahme diesen Unfug besondere Strafbestimmungen befchließen, die ihnen Die Pariser Sozialistenkonferenz. der parlamentarischen Körperschaften abwartet. Schon jetzt hat sehr unangenehm werden könnten. Wenn sie aber gar dazu überParis, 31. März.( WTB.) Die inferalliierte Sozialisten- die Tatsache, daß einzelne Organe der Regierung gehen, Zusammenfünfte von Angehörigen eines fremben fonferenz hielt geffern nachmittag ihre zweite Sigung ab. Die mit- folche Verbote gegenüber Frankreich und Belgien auf eigene Staates zu überfallen und die Versammelten zu mißhandeln, teilung, die nach Schluß der Beratungen heute abend der Presse Faust vorgenommen haben, schwere Schädigungen der deut- so rufen sie selbsttätig diplomatische Schritte diefes Staates herbei, übermittelt wurde, lautet: Nachdem der französische Abg. Vincent fchen Wirtschaft und der deutschen Arbeiterflasje hervorgerufen. Die dem ganzen deutschen Bolte, und damit in erster Linie der deutAuriol seinen Bericht beendet hatte, und nach Feststellung des Ein- Arbeiterentlassungen und Betriebseinschränkungen find bereits schen Arbeitertiaffe, zumindest sehr fostspielig merben können. verständnisses mit der deutschen Sozialdemokratie, hat die Konferenz vorgenommen worden. Diese llebergriffe bildeten deshalb be Die italienischen Freunde der deutschen Kommunisten haben in die Fragen der Ruhrbesehung und der Sicherheit sowie die Repara- reits den Aniaß zu Diskussionen im voltswirtschaftlichen Aus- threr Heimat erst dem Fascismus des Herrn Mussolini zum Siege tionsfrage erörtert. Die Konferenz hat Entschließungsent- fchuß des Reichstages. Sie sollen nach Ostern fortgefeßt wer verholfen. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß sie zunächst am würfe festgelegt, die die Delegierten ihren Fraffionen übermitteln den. Bei diesen Debatten des volkswirtschaftlichen Ausschusses eigenen Leibe die gewalttätige Antwort der italieni. werden. Diese werden über eine etwa zu unternehmende Affion be- wurde auch die Frage eines allgemeinen Handelsschen Fascisten verspüren müssen. Aber auch bei uns werden die raten und ihre Entscheidung dem englischen Unterhausmitglied Tom per botes gegenüber Frankreich gestreift. Es war be- Tollhausstreiche der deutschen Kommunisten ein solches Maß von Shaw übermitteln. Dieser wurde beauftragt, eine spätere ken- zeichnend, daß die Regierung dafür nur Unterstützung fand Erbitterung erzeugen, daß damit nur den Hitler, Graefe und Bulle ferenz zufammenzuberufen. bei den Deutschnationalen. Alle übrigen Parteien warn- Wasser auf ihre Mühlen getrieben wird. Die Sozialdemokratie hat Paris, 31. März.( EE.) Zu den Beschlüssen der interalliierten ten auf das eindringlichste vor diesem Schritt. Schon damals diese gewalttätigen Brattifen von jeher auf das entschiedenste verSozialistenkonferenz weiß die Chicago Tribune" zu melden, daß, gewann man also den Eindruck, als ob es sich bei dem beab urteilt. Sie wird auch jetzt keinen Zweifel daran laffen, daß sie mit falls diese Beschlüsse von den vier sozialistischen Parteien Englands, sichtigten Vorgehen weniger um eine reine Wirtschaftsfrage den Burschen, die gegenwärtig in der Kommunistischen Partei in Frankreichs, Italiens und Belgiens gebilligt würden, sie ihren Re- handelte, sondern vielmehr um eine Frage von großer poli Berlin den Ton angeben, feinerlei Gemeinschaft haben gierungen vorgelegt werden sollen, während die deutsche Sozial- tischer Bedeutung. will und haben fann. demokratie im Reichstag Anträge ftellen würde, die die Durch führung der sozialistischen Beschlüsse zum Zwed haben würden. Die deutsche Verhandlungsbereitschaft. Paris, 31. März.( TU.) Dem„ New York Herald" wird aus London gemeldet, daß der dortige deutsche Botschafter gestern nach mittag dem" Foreign Office" einen Besuch abstattete. Nach dem genannten Blatt nimmt man in London an, daß dieser Besuch mit Bismarck und seine Feierer. Von Hans Bauer. Der Staatsgerichtshof wird am 12. April gegen den Schriftleiter Weger vom Miesbacher Anzeiger", ferner gegen den Der preußische Minister des Innern, Severing, hat angeordSchriftleiter Friedrich Edert aus München wegen Beleidigung net, daß eine hohe Belohnung auf die Ermittlung der Rom von Regierungsmitgliedern verhandeln. Am 19. April haben sich zu munisten gesetzt wird, die den Ueberfall ausgeführt haben. Der Berverantworten: der ehemalige Schriftleiter der„ Leipziger Abendpost" liner politischen Polizei war von diefer Gigung, bei der acht PerAdolf Lindemann sowie Rechtsanwalt Cunio- Leipzig. Schließlich steht am 26. April Verhandlung gegen den Stubenter fonen anwesend waren, nichts bekannt, so daß es ihr unmöglich errheinz- Dortmund und gegen den Schriftleiter Ernst war, den Ueberfall zu verhindern. Der Polizeipräsident hat eine Pfeiffer- Berlin an. Belohnung von 300 000 m. ausgesetzt. " unter Fr. Bothes Leitung in der Neuen Welt" fein erstes Ron-| Angesichts des schlechten Wetters mußten der Geistliche und seine zert. Das Programm brachte nur alte liebe Betannte; größere Begleiter zwei Nächte in einer dieser Höhlen Schuh suchen. Man Rompofitionen, die höhere Anforderungen stellen, fehlten. 3weifel- benugte den unfreiwilligen Aufenthalt, um eine in der Nähe belos wird es dem energischen und zielficheren Leiter sehr bald ge- findliche zwanzigköpfige Rinderherde zu besichtigen. Die sich selbst lingen, mit dem guten Stimmaterial mit den größeren Vereinen überlassenen Rinder find indessen vollständig in den Zustand der des Arbeiterfängerbundes in Wettbewerb zu treten. In der Aus- Wildheit zurückgekehrt. Als der Leitstier der Besucher ansichtig Bismard ist ein Kerl aus einem Guffe gewesen. Daß er vergeſtehen wir zu. Aber eben dies, daß er wohl als Perfon etwas hofers„ Abendfeier" sowie einige Chöre Uthmanns, namentlich das gelegten Hörnern auf die Ankommenden los, bie taum geit hatten, ehrungswürdig war, leugnen wir. Daß er eine Persönlichkeit war, führung recht gut waren Conradis Sonnenuntergang", Atten- wurde, sammelte er sofort die Herde um sich und stürmte mit einbedeutete, daß er aber keinen Gedanken in die Welt warf, der Ewig- prächtige Lied„ Ich warte bein. Das Carnbino: 1- Quartett erfreute sich vor dem rafenden Lier in den Felshöhlen in Sicherheit zu teitswert hatte, macht die Mehrheit seiner Feierer so lächerlich. burch vollendete Wiedergabe von Beethovens Streichquartett in bringen. C- Moll und ein Quartett von Tschaikowski. b. Film und Dichtung. Auf Einladung der Deutschen Lichtbild. Film und Dichtung. Auf Einladung der Deutschen Lichtbildgesellschaft hielt Julius Bab einen Borreg über Film und Dich fung. Bab ging darauf aus, die eigentliche Kunftsphäre des Films gegenüber der Literatur und den anderen Künsten, an die der Film Das Gewicht der kleinen Bögel Ueber die Notwendigkeit des Bogelschutzes herrscht nur eine Meinung. Man weiß, daß die Bernichtung der Bögel die Bermehrung der Insekten und den Ruin der Garten- und Landwirtschaft nach sich zieht. Aber in Südeuropa Es wird für eine gewaltige Menschheitsidee demonstriert. Zehntausende formieren den Zug. Von diesen Zehntausenden braucht nicht jeder die volle Größe der Jdee und alle ihre Ausstrahlungen zu erfassen. Es schwebt doch ein schwacher Heiligenschein noch über dem Geringsten der Demonstranten. leber den Häuptern der Bismard- Feierer habe ich ihn indessen sich anlehnt, abzugrenzen. Er mies an Hand einer Anzahl von bes ihrem Bergnügen Nester ausnehmen und zerstören, in den Flugnoch nie erblickt. Die Bismard- Feierer versammeln sich in sauber fonderen Filmteilen nach, daß der Film am eindrucksvollsten seelische ausgebürsteten Anzügen in einem großen Saale und tommen mit Motive auf eine nur ihm eigene Form darzustellen vermag, wenn dafür zu forstruieren, indem man sagte, daß der Bogel für das arme der Kenntnis hin, daß Bismard irgendwann einmal etwas von er rein aus dem besonderen Material der Kinemathographie heraus Blut und Eisen gesagt hat und ein andermal davon, daß wir schöpft. Das kommende Kinogenie erwartet er meniger von der Deutsche Gott, aber sonst auch gar nichts in der Welt fürchteten. Literatur her als von dem Filmgestalter, der alle Möglichkeiten der Und überhaupt: Es paßt ihnen schon lange nicht mehr, daß sie Filmphotographie beherrscht und sie der feelischen Darstellung dienst. mehr Steuern bezahlen müssen als früher, und des Mieterrates bar zu machen versteht. Ein Kreis von Fachleuten folgte diefen bereits auf Beranlassung des Ministeriums des Innern vor den find sie überdrüssig und der Getreideumlage, und Harry, der Aeltefte, Beisigern der Filmprüfungsstelle gemachten Ausführungen mit leb. der Menschen für die Boltsernährung absolut nicht in Betracht hat keine Aussicht darauf, Regierungsrat zu werden, wiewohl er hafter Teilnahme. Korpsstudent ist: Unter Bismard wäre das alles nicht gewesen! Wie Bismard alles anders machen würde: das wissen sie im Die Infel der Einsamkeit. Je 3000 Kilometer von Afrifa und einzelnen nicht, aber sie glauben, daß er es anders machen würde. Don Südamerika entfernt hauft auf dem unwirtlichen erloschenen Es ist tein hoher Gedanke in diesen Durchschnitts- Feierern Bulkan, der die von der stürmischen See des Südatlantischen Bismarcks, der ihnen in dieser einen Person Gestalt angenommen der Welt einzig dastehende. Bolksgemeinschaft von rund 150 MenOzeans umspülte Felseninsel Tristan da Cunha bildet, eine in zu haben schiene. Sie wissen nur von den Ansichtspoftfarten und schen, die feine Steuern zahlen, denen Obrigkeit und Herren so vom Wandschmuck her, daß Bismarck ein massiver Breitschädel war fremde Begriffe find wie Gefeße, Gefängnisse und Bolizei, und die und sie haben von der Schule her noch in Erinnerung, daß er von den übrigen zivilisierten Lölkern völlig abgeschnitten sind, von alles macht: Drum muß so einer her wie er. Und eben dieser Schrei nach der Person ist so spießig. Man muß das hören, wie der schlichte Bürger den Satz aufsagt: Uns fehlt ein Bismard! Mit Männerbrust sagt er es. Aber shne heilige Aufwallung. Es ist die Flucht vor der Sachlichkeit, die ihm seine Worte eingibt. Er balgt sich nicht gern mit Problemen herum. Go glaubt er an die Allmacht der Person. dentt man nicht daran. Man sieht dort nicht nur die Kinder zu im größten zeiten wird der Bogelmord auch von den Erwachsenen im größten Stile betrieben. Man hat es wohl versucht, eine Entschuldigung Stile betrieben. Bolt als billiges Nahrungsmittel eine große Hilfe sei. Das iſt natürlich nichts als ein Borwand, wenn man an die Kleinheit der Bögel denkt. Ein Ornithologe hat Geduld aenug gehabt, das Gewicht des Fleisches einer ganzen Reihe fleiner Bögel zu ermitteln. Aus ihrer Binzigkeit geht ohne weiteres hervor, daß diese kleinen Freunde tommen fönnen. Die Gewichtszahlen find: für die Nachtigall 11,40, graue Bachstelze 10, Blaufpecht 10, Fint 9,30, Hänfling 8,70, LandSchwalbe 8,30, Schmäßer 8,25 Gramm Fleisch. 15 Millionen Kraftwagen in Amerita. Nach einer Statistik der amerikanischen Regierung wird die Zahl der Kraftwagen in den Berreicht haben. Die Zahl der Autos, die 1922 in Amerika eingetragen einigten Staaten in zwei Jahren die Summe von 15 Millionen er waren, belief sich auf 12 238 375. Da die Bevölkerung der Bereinig ten Staaten 105 Millionen beträgt, fo fann man fagen, daß immer eine von zwei amerikanischen Familien ihren eigenen Kraftwagen denen sie nur in weit bemessenen, bis zu 18 Monaten fich dehnen- besitzt. Die Zahl derer, die 1922 sich in die Liste der Kraftwagenden Zwischenräumen einmal durch anlaufende Schiffe spärliche besiger einschreiben ließen. betrug 1775 000. Die Automobilfabri Runde erhalten. Sie erfreuen sich der absoluten Freiheit, aber fie fanten fehen bereits mit Sorge das Herannahen des Sättigung erlaufen diesen Vorteil teuer genug; denn der Felsen hat weder punktes, auf dem der infändische Markt nicht mehr aufnahmefähig Baum noch Strauch und bringt nur auf seinem im Nordwesten ge- fein wird. Die Beamten der Wegeabteilung fagen voraus, daß die entschloß sich der englische Miffionsgeistliche Martin Rogers dazu, nicht möglich sein wird, es sei denn, daß eine neue Klasse von Käufern legenen Borland ein paar Kartoffeln hervor. Im vergangenen Jahr Aufrechterhaltung der Automobilindustrie in ihrem vollen Umfang drei Jahre seines Lebens mit feiner Frau der im Ozean verlorenen Gemeinde zu opfern. Die Berkehrsmöglichkeiten auf der Insel be- dadurch gewonnen wird, daß man einen billigeren Betriebsstoff aus. findig macht. Borläufig fuchen die Automobilfabriken, mit großem schränken sich auf einen einzigen Fußpfad, der zu dem an der Gee- findig macht. Borläufig suchen die Automobilfabriken, mit großem hundsbai gelegenen Hauptort mit dem stolzen Namen Edinburg Eifer ausländische Abfahgebiete zu gewinnen. führt. Leichter als zu Land ist der Zugang zur See, vorausgefest, Erstaufführungen der Woche. Sonut.: Renaissance- Th.: Rampf daß das Meer ruhig ist, was freilich nur selten vorkommt. Im der Geflechter"; Luftfbielbaus: Bobbb! Sag' die wahr. Manchester Guardian" gibt der Geistliche jetzt einen fesselnden Be- heit" itw.: Neues Boltstb.: Emilia Galotti". Gonnab.: richt über die Irrfahrten seiner Reise. Ein erster Landungsversuch Leifing Tb.: Königin Christine"; Deutsches Th.: Salome". scheiterte wenige Kilometer vor dem Hauptort. Am folgenden Tage Urania Vorträge. Sonnt., Mont. Kapitän Herbert:„ Eine Der Friedrich- Heger- Chor, ein aus den alten Bundesvereinen gelang es endlich, nach einer stürmischen Ueberfahrt die Bai zu er- Reise nach Südamerita Dienst., Mittw., Sonnab. Boerke: Rreuzberger Harmonie" und Vorwärts- Südo it" reichen. Die Felsriffe sind von zahllosen Höhlen durchlöchert, die Helgoland. Donn., Freit. Ing. Seydel: Eine Alpen. neu gebildeter Chor( über 200 Mann start) gab am Karfreitag von Mäufen, die die Geißel der Insel bilden, bevölfert werden. Ifahrt. Kein schlimmes Wort über jene, die auch diesen ersten April nach ehrlichem Gewissen glauben, den toten Menschen Bismard ehren zu müssen. Aber der Heerbann der Nationalisten, der sich seiner fleinen Berdrießlichkeiten willen damit betut, Bismard atutell machen zu wollen, der ist wert, daß seine Feier auf den 1. April fällt. " " 1 " . Mastbinengewehrfeuer auf Arbeiter. Mehrere Tote und Schwerverletzte bei Krupp-Essen. Essen, Zl. Alärz.(DTB.) heute früh wurde die Kraftwagen- Halle 1 der kruppscheu Guhsiahlsabril von den Franzosen besetzt. Die anwesenden Arbeiter wurden vertrieben, woraus die Sirenen ertönten. Die Srastwagenhalle 3, in die die Franzosen eben- falls eingedrungen waren, wurde von ihnen alsbald wieder geräumt. Inzwischen hatten sich infolge des Sirenengeheuls die Werkangehörigen vor den Wagenhallen angesammelt und umstanden in dichten Massen die Franzosen, die aus einem Ossizler und 10 Mann bestanden. Die Franzosen machten ein Maschinengewehr schutzbereit, ver- hielten sich aber zunächst ruhig. Da sie sich von der immer grötzer werdend«» Menge der Arbeiter bei ihrem Abzug bedroht glaubleu, crössneten sie plötzlich das Feuer mit dem Ma- schi neugewehr. Einige Tote und mehrere Schwer- verletzte blieben am Platz. Darauf zogen die Franzosen ab. Ein von Franzosen besetzter Luxuskraflwagen wurde von der erregten Menge angehalten und vollständig zerstört. Die In- sassen wurden verprügelt._ Schutz öen Moröerzentralen! Tie bayerische Regierung deckt die Organisation C. Aus München wird uns von besonderer Seite geschrieben: Gegen die Organisation C, aus der Mitglieder in allen p o l i- tischen Mordprozessen der letzten Zeit vor Gericht auftreten mußten, schwebt seit längerer Zeit ein Verfahren, das bezweckt, end- lich in das dunkle Treiben der mit Revolver und Gift arbeitenden politischen Mörderzentralen hineinzuleuchten.. In der Vor- Untersuchung gegen diese Organisation der Jünger Ehrhardts waren nun durch den Untersuchungsrichter des Reichsge- r t ch t s für die Tage nach Ostern Vernehmungen in München «mgesetzt. Solche Termine können, wenn dos Reichsgericht die Unter- suchung führt, im ganzen Reich angesetzt werden. Di« bayerische Regierung wurde, wie dos vorgesehen ist, benachrichtigt. Darauf geschah das Unglaubliche. Die bayerische Regierung wurde bei der Reichsregierung wegen Verschiebung der angesetzten Termin« vorstellig. Sie hatte bei der derzeitigen Reichsregierung selbstver- ständlich prompt Erfolg. Der Reichskanzler Cuno ersuchte den Staatssekretär Joel, sofort den Untersuchungsrichter im Reichs- gericht zu veranlassen, mit Rücksicht auf den Widerspruch der bayerischen Regierung Amtshandlungen zunächst nicht vorzu- nehmen und von den bereits vorgesehenen abzusehen, weil die bayerische Regierung glaube, daß im gegen- wärtigen Augenblick derartige Vernehmungen Unruhen in Bayern erregen würden. Der Staats- fekretär Joel hat diesen Wunsch der Reichsregierung an den Ober- reichsanwalt Ebermeyer telephonisch weitergegeben. Wer weih, wie verfilzt die bayerischen Amtsbehörden mit den Hitler-Garden sind, wird nicht daran zweifeln, daß die bayerische Re- gierung wirklich Unruhen befürchten kann, nachdem sie so lange dem Aufmarsch der Putschisten zugesehen hat. Das bayerische Volk selbst würde allerdings kaum auf den Gedanken kommen, in Unruhe zu geraten, well das Treiben von Leuten, auf denen der Verdacht ruht, politische Morde zu organisieren, gerichtlich untersucht werden soll. Indessen können die„Sturmtrupps", die das Blatt kzelds jetzt als „beruflich.protestantisch" bezeichnet, immerhin Unruhen hervorrufen, weil die bayerischen DeHörden versagen. Wir ober fragen, gedenkt der Untersuchungsrichter sich diesen Eingriff in die richter- lich« Unabhängikeit gefallen zu lasten? Wir nehmen an, daß am Reichsgericht jedermann weiß, daß etwa von bayerischen Behörden gegen die Organisation C gefühlt« Vernehmungen zwecklos wären. Im übrigen wird im Reichstag über den Schutz, den die bayerisch« Regierung der Organisation C angedeihen läßt und die Beihilfe, die die derzeitige Rsichsregierung ihr dabei leistet, noch ein deutliches Wort geredet werden._ Ermäßigung öer Kohlenfteuer. Amtlich wird gemeldet: Nachdem vom Rsichskohlenoerband am 2?. März eine Herab- setzung der Grubenpreise der im nicht besetzten Deutschland ge- wonnenen Kohle beschlossen worden ist, hat sich die Reichsregierung entschlossen, mit Wirkung vom 1. April 1023 ab auch die Kohlen st euer— und zwar um ein Viertel— zu ermäßigen. Sie hat diese Maßnahme zur Stützung der Mark für erforderlich gehalten. Aus beiden Maßnahmen ergibt sich eine Kohlenpreis- senkung von verschiedenem Ausmaß für die Kohle der einzelnen Reviere: bei den für die Bremistoffoersorgung des unbesetzten Deutschland heute besonders wichtigen Braunkohlenbriketts des mitteldeutschen und ostelbischen Brauntohlensyndikats z. B. tritt danach eine Preisermäßigung von insgesamt rund 12 500 M. gleich 15,3 Proz. ein. Die von der Reichsregierung stark geförderte Kohlenpreis- erhöhung fügt sich folgerichtig ein in die Linie der Maßregeln, die sie in der Richtung eines Abbaues der Preise und einer Gesundung unserer Wirtschaft und unserer Geldverhältniste teils eingeleitet, teils bereits getroffen hat. Nach den Kohlenyreiserhohungen der letzten Monate sind Forde- rnngen auf Preiserhöhungen fast aller In Deutschland hergestellten Waren in der Regel mit der Steigerung der Kohlenpreise begründet morden. Nachdem nunmehr eine nicht unerhebliche Senkung der Kohlenpreise vorgenommen worden Ist, wird erwartet werden dürfen, daß nach der Verbilligung dieses wichtigen Grundstoffes«n enffprechender Preisabbau bei den von der Kohle abhängigen Waren- gebieten erfolgen wird. �parteitaa" öer 5eöebourgruppe. Nneinigkeit auf der ganzen Linie. Im Bürgersaal des Rathauses eröffnete gestern die U n a b- hängige Sozialdemokratisch« Partei, wie sich Lede- bour und seine Freund« nennen, ihren ersten Parteitag. Die Er- offnunq mußte um zwei Stunden vertagt werden. Das kennzeichnet die hoffnungslose Lag«, in der sich diese Gruppe zwischen Sozial- demokratie und Kommunisten befindet In allen wichtigen Fragen, Ru'orbesetzung, Gewerkschastsfrage usw. gehen die Meinungen radikal auseinander. Der eine Teil will zu den Kommu- nisten, der andere will eine formelle Selbstöndiokeit mit radikaler Phraseologie und praktisch-opportunistischer Politik. Liebknecht als Berichterstatter muß zugeben, daß genaue Mitgliederzahlen von ibm noch nicht anoegeben werden können, da„alles im Fluß sei". Ledebour betont in seinem politischen Referat, daß mit den Masten der USP und KBD. eine Revolution nicht gemacht werden könne. Er lehnt eine einseitig« Bindung an die Kommunisten ab. Im übrigen greift er die Haltung der Sozialdemokratie an und empfiehlt im gleichen Atem- zug« gegenüber der Besetzung des Ruhrgebiets die gleich« politische Hallung. Er tritt für die Politik der passiven Resistenz«in und wünscht Beendigung des Konflikts auf dem Weg« von V e r- Handlungen. In der Debatte gehen die Meinungen kreuz und quer durckein- ander, ohne daß irgendein einheitliche« Ergebnis erzielt«erden kann. Anwesend sind etwa 60 Delegierte. Alles steht unter dem Eindruck dessen, was Ledebour selbst feststellen mußt«, daß die deutsche Arbeiterklasse heut« lieber«in« politische Ar- beiterpartei weniger steht als mehr. Eine Ledebour- und eine Liebknecht-Gruppe. Auf der heuttzen Tagung kommt es zu stürmischen Aus- einandersetzungen über die R u h r s r a g e. Die Vertreterin Hamburgs verlangt, daß man sich einseitig gegen die Cuno- Regierung wende, die durch den plötzlichen Abbruch der Erfüllungs- Politik die Ruhroktion provoziert habe. Der Ruf nach internationalen Aktionen bedeute nur ein Zurückweichen vor der eigenen Aktion im Lande. Für die deutsch? Arbeiterschaft handele es sich in erster Linie um Stinnes und Cuno. Demgegenüber betont Rusch- Berlin, das französische Kapital mit Poincare an der Spitze sei unausgesetzt bestrebt, die deutsche Wirtschafts- einheit zu zerreißen. Die Ruhrbesetzung bedeute für die Ar- bciterschaft eine Erschwerung ihrer Arbeitsgelegenheit und drohe ihr mit Not und Elend.(Zurufe: Das ist aber deutsch gedacht!) Ja- wohl, niemand kann zugeben, daß das deutsche Proletariat mit Maschinengewehren in die Gruben getrieben wird.(Große Un- ruhe, erregte Zwischenrufe.) Es besteht ein Unterschied zwischen dem nationalen Ruhrrummel und dem Aufbäumen des Proletariats gegen diese militaristische Form des Kapitalismus. Die passive Resistenz kann nicht verworfen werden. Ein Antrag aus Schluß der Debatte wird abgelehnt, weil Ledebour sich mit äußerster Erregung dagegen wendet und verlangt, daß Liebknecht, der skandalös erweise von„schweren Differenzen" gesprochen Hab«, seine Ansicht offen klar- lege._ Der Kampf um Groß-öerlin. Demokratische Aeuyerunge«. Aehntich wie der„D o r w ä r t s" mißt auch das„Tageblatt" der Einsetzung einer gemischten Deputation zur Nachprüfung der Berliner Verwaltung„eine weit über den Wortlaut des Auftrages hinausgehende Bedeutung" bei. Das„Tageblatt" schreibt nach ein» gehender Darstellung der bekannten Stellungnahme der Demokraten zu dem Auftreten des Oerbürgermeisters Boeß in der letzten Sitzung der Berliner Stadtverordnetenversammlung: „Auf diesem Wege läßt sich bei gegenseitigem guten Willen ein« Verständigung finden, die im Sinne und Geiste der bürgerlichen Selbstbestimmung und Selbstver- waltung liegt. Man darf auch annehmen, daß die Oppo- sition gegen das Groß-Berliner Gefetz um so mehr verschwinden wird, je veutlicher sich durch die Praxis erweist, daß die Schaffung der Einheitsgemeinde nicht bloß eine Notwendigkeit, sondern auch ein Fortschritt für die Gesamtheit, wie für alle einzelnen Teil« war. Sollte es gelingen, dieses wichttgste Ziel der bevorstehenden Deputationsberatungen zu erreichen, so würde damit Berlin praktisch das Groß-BerlinerGesetzselb st revidieren und man könnte im Notfall auch darauf verzichten, daß zur Klinke der Gesetzgebung gegriffen werden muß, damit die heute zweifellos noch vorhandenen Kinderkrankheiten und Uebergangs- schwierigkeiten Groß-Berlins überwunden werden." Nach dieser durchaus verständigen Haltung der Demokratischen Partei kann man erwarten, daß im Preußischen Landtag all« an einer wirklich gedeihlichen und organischen Entwicklung Groß-Berlins interessierten Kreis« alle Sonderwünsche zurückstellen und die Aenderung des Groß-Berliner Gesetzes denen überlassen, die es in erster Linie angeht, der Berliner De- völkerung selbst._ Der Diamookevfonds der Sowjeirepublik. Die russische Sowjet- regierung hat beschlossen, in russischer, englischer und französischer Sprarbe ein Album zu veröffentlichen, in welcbem da? Verzeichnis der Schätze der Zarenfamilie enibaiten ist. Diese Schätze bilden gegenwärtig den D i a m a n t e n f o n d s der Sowjetrepublik. (Dsterreifen. Was kaum einer vor acht Tagen vermutete, und selbst Gröner, der Optimist, nicht als willkommenes Osterei erhofft hatte, ist nun doch eingetroffen: Berlin, das noch vorgestern über die oberfaule, zu früh gekommen« Sauregurkenzett stöhnte, hat sich doch noch anders besonnen. Man packt die Wanderklamotten, Reiseutensilien und Ruck- säcke aus den Schränken, und die Frauen nähen noch schnell ein neues Spitzchen ans Dirndlkleid vom vorigen Jahre; die Fahrpläne werden gewälzt und die Wetteraussichten eifrig besprochen; timn verspürt den Drang: Hinaus ins Freiel Los von Berlin!„Stine. Line, Mine! In's Iriene..." Schon gestern, am Karfreitag. machten sich die Stoßtrupps auf die Beine. Gegen Mittag drängte man sich schon vor den Schaltern, und am Abend erzählle man den Daheimgebliebenen, daß im„Jrunewald et schon jrien wird" und die .�kastanjcnknospen schon proppendick sind und jeden Tag ufffpringen können"! Das war das Signal zum allgemeinen Ausbruch! Heute morgen setzte so der Osteroerkehr in unerwarteter Stärke ein. Mit Rucksäcken, Koffern und Paketen, in Gala. Wanderanzügen, Schwarz. seidenem und Dirndlkleidern begann zu den ersten Zügen schon eine kleine Völkerwanderung. Die Sonne macht aus dem April einen Mai. der Erste aus der Papierscheinebbe ein« kleine Flut. Man macht ein frohes Gesicht, hängt seine Sorgen an den Nagel und denkt: Man kann auch auswärts Ostereier suchen— und da noch bester wie hier, wo sie auch nicht billiger sind. Die Eisenbahnverwallung mochte überrascht sein. Aber sie faßte sich schnell und hat zahlreiche Züge eingelegt. Für den Abend er. wartet man ein weiteres Anwachsen des Verkehrs, so daß diese Ostern der unterbilanzsüchtigen Eisenbahn Rekordeinnahmen bringen dürste. Man hat alle Vorkehrungen getroffen, um den Verkehr zu bewälttgen, und die fahrplanmäßigen Züge werden mit vennehrten Anhängern fahren. Trotzdem darf man annehmen, daß sie„geram- melt" voll sein werden wie in allen Zeiten. Aber das hindert die meisten doch nicht, die sich nicht nur bescheiden können, sondern auch müssen, die mit einer mageren Bleibe oorlieb nehmen oder, wie viele auch, nicht zu rechnen brauchen, da sie ihre„Verwandten uff'm Lande" überfallen, besuchen und einmal von Herzen— ausplündern wollen. Die haben es ja dazu! So wird es morgen in Berlin leer werden-- Unten leiert eine Drehorgel im Hofe:„Wir fahr'n nach Lindenau—', und der Himmel ist wirklich blau, und Ostern der Erste! Kttch Staöt- und Hochbahn erhöhen. Zur Abstimmung mit den neuen Fahrpreisen der drei großen Berliner Verkehrsunternehmungen werden im Berliner Stadl- und Vorortverkehr die Fahrpreis« der 1. Preisstufe für d'e 3. Klasse auf 200 M. und für die 2. Klasse auf 400 M. unter Zu- schlag von je 50 und 100 M. für jede weitere Preisstufe heraufgesetzt. Um die Ausflüge der großstädtischen Bevölkerung gerade in den Ostertagen nicht zu verteuern, ist als Zeitpunkt der Tariferhöhung der 10. April angenommen. Die Zeitkartenpreise bleiben in der bisherigen Höh« bestehen Die Direktion der Hochbahngesellschaft hat beschlossen. vom Mittwoch, den 4. April, ab ihre Fahrpreise um 50 M. zu erhöhen. Di« Fahrt dritter Klasse kostet demnach bis zu fünf Stationen 200 W.. für die ganze Sirecke 250 M. In der zweiten Klasse werden 250 bzw. 300 W. erhoben. Morö an einem griechifthen Stuöenten. Im Grunewald erschossen ausgefunden. Der gestrige Feiertag hat den Mordbereitschaftsdienst der Berliner Kriminalpolizei vor die Aufklärung eines neuen dunklen Verbrechens gestellt. Wir erfahren darüber folgende Einzelheiten: Zwei Knaben, die im Grunewald Reisig sammelten, fanden gegen 7 Uhr früh ungefähr 300 Meter vom Forsthaus Dachsberg in der Nähe des Großen Fenn die Leiche eines jungen Mannes, der mit dem Gesicht aus dem Woldboden in einer großen B i u t- lache lag. Die Knaben benachrichtigten den Förster Hermann im nahen Dachsberg, der sich unverzüglich mit der Kriminalpolizei in Verbindung setzte. Die Mordkommission, die sich sofort an den Fundort begab, stellte fest, daß der Ermordete zwei Schüsse erhalten hat. Die erste Kugel hat ihn wahrscheinlich von hinten ge- troffen und den Hut durchschlagen. Sie ist dann etwa 5 Zentimeter vom linken Ohr entfernt in den Kopf gedrungen und am linken Auge oberhalb des Augenlides wieder herausgetreten. Den zweiten Schuß scheint der jung« Mann erhalten zu haben, als er schon zu- sammengebrochen war. Diese Kugel ist aus allernächster Nähe ob- gefeuert worden. Am rechten Ohr, wo sie eingedrungen ist, sind noch deutliche Brandstellen sichtbar gewesen. Eine Pistole wurde nicht gefunden. Bei dem Toten, einem jungen Manne von 25 Iahren, wurden Papiere und S ch r i f t st ü ck e aus verschiedene Nomen gesunden. Welches davon der richtige des Ermordeten ist steht noch nicht bestimmt fest. Wahrscheinlich ober handelt es sich um einen Studenten der Medizin Di«nitro Papademitries au-i Corinth, da mehrere Schnsfftücke und auch ein deutsches Sprach- buch dielen Namen trogen. In seiner Brieftasche wurden noch 28000 M. gesunden, außerdem mehrere hundert Mark lose in der Tasche des Rockes. Auf ein Bankbuch der Commerz- und Privat- dank, das jedoch auf einen anderen Namen lautet, waren 181 Dollar und 80 Schweizer Franken eingezahlt. Auch ein« Nummer des Pariser Blattes„Petit Journal" wurde in seinem Besitz ge- funden. Ei» Stück dieser Zeitung lag in einiger Entfernung und war von einem Manne, der dort seine Notdurst verrichtet hatte, benutzt worden. Auf die Ermittelung des Täters und alle Angaben, die zur Aufklärung des Verbrechens beitragen können, ist von den, Polizeipräsidium eine Belohnung bis zu 100 000 M. ausgesetzt. Zweckdienliche Mitteilungen nehmen die Kriminalkommissare Dr. Nie- mann und Dräger im Zimmer 86 des Berliner Polizeipräsidiums. sowie jedes Polizeirevier entgegen. « Wir erfahren später, daß es den effrigen Bemühungen des Bc- reiffchaftsdienstes gelungen ist, die Persönlichkeit des Er- mordeten sestzustellen. Es ist der am 16. Juni 1902 zu Corinth geborene Dimitrow Papademitries, der am 20. Februar d. I. von seiner Heimat nach Berlin kam, um die deutsche Sprache und Medizin zu studieren und in der Uhlandstraße 9 0 in einem Pensionat. in dem auch schon andere griechische Studenten wohnten, ein möbliertes Zimmer bezog. Der Ermordet« hat in Corinth noch seine Mutter und zwei Geschwister. Am Donnerstag nachmittag verab- schiedet« er sich um 5 Uhr von mehreren Freunden im Pensionat mit dem Bemerken, daß er ein Rendevous habe. Nach den weiteren Feststellungen mutz der Student einer großen Summe Geldes beraubt worden sein. Denn er hat zehn D o l l a>- noten und etwa 100000 M. deutsches Geld bei sich gehabt. Ge- funden wurden aber bei der Leiche nur 28 000 M., von den Dollar- noten nichts mehr. vas Urteil im GerüsteinfturAprozeß. Jöie Berhandlung, der eine Reihe neuer Zeugen von den auf dem Gerüst am Anhalter Bahnhof beschäftigten und nicht abgestürzten Maler geladen war, brachte erheblich neu« Widersprüche zwi'che» den einzelnen Aussagen. Die Maler erklärten zum großen Teil, daß sie nicht über das gewöhnliche Maß hinaus, sich auf dem Gerüst bewegt hätten. Nach einstündiger Beratung oerkündete das Gericht folgendes Urteil: Der Angeklagte Ailmann wird wegen fahrlässiger Tötung zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Der Angeklagte Adolf Tontow wird freigesprochen. Das Gericht erklärte, daß der An- geklagte Altmann insofern fahrlässig gehandelt habe, als er sich Om die Sicherheitsbedingungcn der Eisenbahn nicht gekümmert habe. Trotz der tragischen Folgen des Unglücks, das zehn Menschenleben gekostet nnd zwei weitere Arbeiter schwer an der Gesundheit ge- schädigt habe, erscheine jedoch die anerkannte Strafe angemessen. Der Vorsitzende erklärte ferner, daß Altmann wohl kaum an die Verbüßunq der Gefängnisstrafe denken brauche, da ihm bei seinem hohen Alter sicherlich Bcwährungssrist erteilt werden wird. Gegen das Urteil wird seitens der Verteidigung Rebision ein- gelegt._ Achtung, Mieter 1 Unverantwortliche Mieterstreikpropaganda. Von unverantwortlicher Seit« wird in v«rschiedenen Stadt- gegenden, so u. a. im Osten Berlins wieder rege Propaganda für einen Mieterstreik entfaltet. Wir weisen erneut daraus hin, daß die Befolgung solcher Parolen im gegenwärtigen Augenblick ein Spiel mitoem Feuer ist. Wie kürzlich der vorstädtische Aus- schuß für das Wohnungswesen mitteilte, setzen sich die M eter bei Verweigerung der Zahlung der Gefahr aus, daß ihnen durch gerecht- liches Vorgehen erhebliche Kosten entstehen und daß sie leicht in die Lage kommen können, ihre Wohnungen zu ver- l i e r e n. Die Miele des Hauswirtes. Uns wird mitgeteilt: Manch« Hauswirte setzen für ihre eigene Wohnung und die der Portiers ganz niedrige Mieten ein, wodurch sie bei der Verteilung der Kosten für Gas, Wasser usw. gut wegkommen. Sie müssen die Beträge nehmen, die 19 14 von der Abschätzungskommiffion f« st g e s e tz t sind, und dazu noch 8 P r o z. für die Nebenabgaben rechnen, das ergibt die anzusetzende Friedensmiete. Die 1914 abgeschätzten Beträge sind bei den Bezirks- steuerämtern, Abteilung Grundsteuer, zu erfahren, was besonders die M�eterräte beachten müssen Wir können uns nicht denken, daß es in Berlin noch Häuier gibt, wo die Mieteroertretung dem Wirt nicht auf die Finger sieht. Die ZNiekerschutzverordnungen gelten weiter. Der preußische Wohlfahrtsminister hat mit Zustimmung des Reichsarbeitsministeriums auf Grund des 8 La der Mieterschutzver- Ordnung und des 8 9 der Wohnungsmangelverordnunq in Ver- bindung mit einem vom Reichstag angenommenen Gesetz die Geltunasdauer sämtlicher auf Grund der vorgenannten Verordnun- gen bisher getroffenen Anordnungen, insbesondere auch der auf einen Endtermin befristeten bis zum 30. Juni 1923 verlängert.— Später tritt an Stelle dieser Verordnungen das Mieterschutzqesetz. Die Osterlämmer im Zoologischen Garten sind pünktlich, wi« immer zur Welt gekommen. Es sind junge Kamenmschase, Heid- schnucken, edl« Schweizer Saanezicgen, serbisch« Schraubenziegen, ofntaniscbe Zmergziegen u. a. Besonders interessant sind die Lämmer der Muflonschafe, die durch ihr glatteres oder welligeres Fell schon deutlich anzeigen, ob sie wildes Dollblut oder Mi'rb- blut mit Hausschafen sind.— Wetter für morgen. Berlin nnd Umgegend. Etwas kdbler. vtelsach heiter, vorlibergehend stärker bewöllt mit leichten Regensällen und frischen nördlichen bis nord- westlichen Winden. Gewerkschaftsbewegung Jahresversammlung der Bangewerkschaft. eine Lohnverhandlung die andere jagte, fei der erreichte Lohn Tarifvertragstrene im Tapezierergewerbe. Mit dem foten Kinde auf dem Arme. An der Ede der Inliben und Heffischen Straße wurde gestern die wohnungslose da B. mit der Leiche ihres Kindes auf dem Arm angetroffen. Für das Berliner Tapezierergewerbe besteht ein vom Reichs Sie gab at, auf der Durchreise nach Ostpreußen begriffen zu sein, arbeitsministerium für verbindlich erklärter Tarifvertrag, der bis wohin sie das Kind mitnehmen wollte. Es sei schon seit dem zum 15. Auguft 1923 gilt. Die Unternehmer wollen ab 16. März 23. März tot. Sie wurde nach dem Schauhause geführt, wo In der Delegiertengeneralversammlung des Deutschen Bau- den, um Berhandlungen darüber abzulehnen. Eine im Tapezierer teine Lohnerhöhung mehr zugestehen und suchen direkt nach Grünih: die Kindesleiche abgenommen wurde. Die Frau wurde der gewerksbundes( Baugewerkschaft Berlin) am Mittwoch in den betrieb der Firma Jordan u. Hartmann am Kurfürstendamm ents Kriminalpolizei zugeführt " Residenzjälen" wurde der Jahresbericht für das abgelaufene Geftandene Differenz sollte nun den Vorwand bieten, den Spieß umSturz in den Schornstein. Am Donnerstagvormittag stürzte schäftsjahr von Ihöns erstattet. Aus dem sehr umfangreichen zukehren. Die Unternehmer erklärten, da es der Arbeiterorganisader Schornsteinfegermeister Otto Noad in den Schornstein des Bericht sei hier zusammenfassend folgendes wiedergegeben. Obgleich tion nicht möglich gewesen sei, nach versuchter Schlichtung durch Hauses Hilbertstraße 3 und tonnte erst nach dreiviertel Etun leider weit hinter der Teuerung zurüdgeblieben. Auch infolge der eine paritätische Kommiffion den darauffolgenden Streit zu Derden durch ein von der Feuerwehr in die Wand geschlagenes Loch fommunistischen Quertreibereien habe die Bewert hindern, gelte der Tarifvertrag für aufgelöst Die befreit werden. Noad, der mit dem Kopf nach unten lag, fchaft ein gutes Stüd Arbeit zu leisten gehabt. Schließlich gingen Tarifbestimmungen wurden von den Unternehmern so illoyal wie war besinnungslos und wurde in das Brizer Krankenhaus gebracht. Die Quertreiber dazu über, für die Beitragssperre zu agitieren. Es möglich ausgelegt. Trotz Beilegung der erwähnten Differenz durch Die Chirurgische Universitäts- Boliflinit, Siegelftr. 10/11, bleibt mußte endlich zur Ausschließung der Organisationsschädlinge ge- die Organisation tamen die Unternehmer den Tarifbestimmungen bes Chirurgen- Stongreffes wegen in der Dfterwoche( 2. bis 8. April) schritten werden. Ausgeschlossene, die sich nicht in unehrenhafter nicht nach, sondern sie erklärten am 26. März erneut den Tarifgeschloffen. Weise gegen die Sagungen der Gewertschaft vergangen haben, vertrag für aufgehoben. Zugleich aber erklärten fie fich gnädigst Darüber bestimmt aber nicht Moskau, sondern die Gewerkschaft und fónnen unter gewissen Bedingungen wieder aufgenommen werden. bereit, das Tarifverhältnis eventuell fortzusetzen unter folgenden Bedingungen: ihre Vertreter. Glaser und Töpfer sind dem Bund beigetreten, andere Organisationen werden noch folgen. Ja den Proletarischen Feierstunden am 1. Osterfeiertag, vorm. 11 Uhr, im Großen Schauspielhaus, wird Hermann Scherchen, der derzeitige Dirigent der Frankfurter Museumsfonzerte, nach längerer Abwesenheit wieder das Blüthner Orchester birigieren. Zur Aufführung gelangen bie Oberon Duvertüre von E. M. b. Weber und bie F- dur- Sinfonie bon Mozart. Der Sprechchor spricht zwet nette Chorwerte von Rothenfelder: Frühling" und" Auferstehen", Lothar Müthel den Diterspaziergang aus Goethes Faust". Eintrittskarten a 750 M. find in den Bertaufstellen und auch noch am Sonntag im Großen Schauspielhaus zu haben. Groß- Berliner Parteinachrichten. 13. Kreis Tempelhof, Marienborf, Marienfelde, Lichtenrade. Die Sigung weds Ausgabe der Eintrittskarten für den Kammermusibabend am 7. April ( Klingler- Quartett) findet heute abend 7% Uhr im Rathaus Mariendorf, Bimmer 26, ftatt. Außer den Mitgliedern der Bildungskommiffion werden auch die Bezirksführer gebeten, bie Rarten abzuholen. 33. bt. Seute abend muß mit dem Rassierer abgerechnet werden. Gott. Ber Theater der Woche. treter fchiden. Kreislers Edfenster. Bom 1. bis 9. April. Deutsches Opernhaus: 1. Tosca. 2. Aida. 3. Sieg Boltsbühne: 1., 3., 4., 6. und 8. Weh' dem, der ligt. 2. und 9. Mein Leopold. 5. und 7. Das Wintermärchen. Opernhaus: 1. und 2. Parsifal. 3. Die luftigen Weiber von Windsor. 4. Tosca. 5. Siegfried. 6. Sinfonie fonzert. 7. Figaros Hochzeit. 8. Tristan und folde. 9. Troubadour. Sahan fpielhaus: 1, 2, 4. und 8. Wilhelm Tell. 3. und 7. Beer Gynt. 5. un 9. Räthchen von Heilbronn. 6. Torquato Tasso. Deutsches Theater: 1., 2., 3., 4., 5. umb 6. Alt- Heidelberg. 7. und 8. Salome. 9. Prinzessin Brambilla. Rammerspiele: Die Flucht nach Benedig. Leffing- Theater: 1. Fauft. 2. und 5. Stepantschitowo.& Der Kirschgarten. 4. Onkel Wanja. 6. und 9. Birger Schippel. 7. und 8. Königin Christine. Theater in der Königgräger Straße: fried. 4. Eugen Onegin. 5. Die Hugenotten. 6. Götterdämmerung. 7. Sa Traviata. 8. Bohengrin. 9. Rönigstinder. Schiller- Theater: 1. Rose Bernot. 2., 4., 5., 7., 8. und 9. Krieg im Frieden. 3. und 6. Rapitän Brosemanns Opfer. Großes Schauspielhaus: Die törichte Jungfrau. Neues BoltsTheater: 1. und 3. Rater Lampe. 2. Die Laune des Berliebten. Der Neffe als Ontel. 4., 5., 6., 8. und 9. Emilia Galotti. 7. Michael Kvamet. Boltsopfer im Theater bes Bestens: 1. und 7. Der Barbier von Sevilla. 2., 4., Große 6. und 8. Die Barenbraut. 3. Der Freischüg. 5. und 9. Don Pasquale. Renaifance Theater: Rampf der Geschlechter. Die Tribüne: Der Gedante. Deutsches Künstler- Theater: Der Fürst von Pappenheim. Romödienhaus: Madame Bompadour. Berliner Theater: Mäbi. Trianon- Theater: Bro feffor Bernhardi. Resibenz- Theter: Der Raub der Sabinerinnen. Bentral Theater: Der Attienbaron. Theater in der Kommandantenstraße: 1. bis 8. In Ewigkeit Amen. Der Gelige. Intimes Theater: Kleptomanie. Familien feft. Rage im Gad. Bahnziehen mit Mufit. Tiergartenzauber. Komijde Oper: Europa spricht davon! Lustspielhaus: Das Prinzchen. Metropol Theater: Die schönste der Frauen. Neues Operetten- heater: Ratja, die Tüzerin. Thalia- Theater: Ein Jahr ohne Liebe. play: Die Königin der Straße. Theater am Rollendorf Neues Theater am 800: Dorine und der Bufall. Kleines Theater: Das ftärkere Land. Wallner- Theater: Der Hühne Schwimmer. Walhalla- Theater: Die Liebe geht um. Theater des Oftens ( Rose- Theater): 1. und 2. Loye Nr. VII. 3. und 4. Berliner Mädchenhändler. Ab 5. Raiferplag 3, 1 Tr. Rafino- Theater: 8um blauen Ratabu. Theater am Aurfürstendamm: W. U. R. Schloßpart- Theater Steglig, Rleines Haus: Eine glückliche Ehe. maus. 1. Frühlings, Erwachen. 2. Rabale und Liebe. 8. Gespenster. 1 Leffing 1. Eine Ehrenerklärung für die Herren, daß die Arbeiter bei der Firma Tarifbruch begangen haben; 2. daß bei Erledigung der Bon März an war die Bautätigkeit so rege, da die Kol- Differenzen und dem Wiedereintritt ein neues Arbeitsverhältnis legen fast alle in Arbeit treten fonnten. Selbst im Dezember war und neue Arbeitsbedingungen eingetreten find; 3. daß in Zukunft die Arbeitslosigkeit bei den Facharbeitern nur gering. Bei den über Höhe der Zuschläge über Mindestlohn die Organisation( de: itfsarbeitern trat sie jedoch mehr in die Erscheinung. Die Arbeitnehmer) nicht mitwirken darf." wahnsinnig hohen Preise der Baumaterialien, nicht die Löhne, ver- Im Tapezierergewerbe hat sich die Bedarfproduktion zur reinen hir dern leider eine höhere Bautätigkeit und die hebung der Woh- Lugusproduktion umgewandelt, wodurch viele Arbeitgeber, die fich nungsnot. Der Stundenlohn betrug am Anfang des Jahres früher als edle Roßhaar. und Seegraswirter durchschlagen mußten, 12,75 und am Ende 370 M. Im Dezember 1921 brach ein Streif zu Kriegs- und Balutagewinntern aufschwangen, wobei ihnen der aus, der im Januar des Berichtsjahres beendet wurde. Durch Ramm gehörig geschwollen ist. Streits in anderen Verbänden wurde ein Teil der Mitglieder in Mitleidenschaft gezogen. Die Frage der Affordarbeit wird baldigst müssen, daß ein Tarifvertrag nicht ohne weiteres einseitig als aufDer Schlichtungsausschuß wird den Herrschaften bedeuten daß die auunfälle der Organisation nicht rechtzeitig gemeldet Borgang als Beispiel dafür dienen, wessen fie fich zu versehen hat, einer ernsten Beratung unterzogen werden müssen. Zu bedauern ist, gelöst erklärt werden tann. Der Arbeiterschaft aber mag dieser meiden. Der Antrag auf Einstellung von Bautontrolleuren cus den Reihen der baugewerblichen Arbeiter finde in der Stadtverwenn fie nicht unermüdlich an der inneren und äußeren Stärkung und Feftigung ihrer Organisation arbeitet. tretung hoffentlich das verdiente Verständnis. Man müsse durch Aufklärung Kämpfer erziehen und deshalb dafür sorgen, daß die gegnerischen und„ farblofen Zeitungen aus den Arbeiter Lohnregelung für die Privat- Elektrizitätswerke. wohnungen verschwinden. Den Ausbau der Organisation und Der Zentralverband der Maschinisten und Heizer, Ortsverwaltung die Aufklärung der Kollegenschaft zu fördern, soll unsere Aufgabe Groß- Berlin, teilt uns mit:" Nach langwierigen Berhandlungen wur fein. Den Mitgliedern zum Schuß, den Unternehmern zum Truz. den vom Reichsarbeitsministerium am 28. März für die Groß- Berliner ( Lebhafter Beifall.) Nach dem Bericht des Kaffierers Warten- Privat- Elektrizitätswerte folgende Löhne ab 7. März 1923 feftgefeßt: berg weist der Gesamtabschluß in Einnahmen und Ausgaben 69 699 350 m. aus. An Streifunterstützung wurden 5 455 329, Ar- Gruppe I 1420, Gruppe II 1385, Gruppe III 1360, Gruppe IV beitslosenunterstützung 979 895 und Unterstügung in Krantheits- 1020 Mart. Die Frauenzulage von 1920 Mt., sowie die Kinder1280, Gruppe V, Mindererwerbsfähige 1110, Gruppe VI, Frauen fällen 619 648 M. ausgegeben. Ein Antrag, den 1. Mai durch zulage, je kind 3840 mt. pro Woche, bleiben bestehen. Arbeitsruhe zu feiern, fand widerspruchslos Annahme. 9. März gezahlten Summen, für Gruppe I bis III 6000 r., Ferner wurde einhellig folgende Entschließung angenommen: Die Generalversammlung nimmt von dem Geschäftsbericht des Gruppe IV 5000 Mr. und Gruppe V und VI 3000 mt. werden nicht verrechnet." Laufe des Jahres zur Abwehr der Bersplitterungsbestrebungen Borstandes Kenntnis, insbesondere von den Maßnahmen, die er im unternommen hat und spricht ihm für seine im Intereffe der Berliner Bauarbeiter und die Erhaltung der Organisation ergriffenen Schritte fein Vertrauen aus." Bei den Wahlen für die Ortsleitung wurden Thons zum erften und Krause zum zweiten Borfigenden gegen je eine Stimme wiedergewählt. Einstimmig wurden ferner die Kaffierer Wartenberg und Berger sowie der Schriftführer Jäntsch wiedergewählt. Auch die bisherigen Revisoren und die Mitglieder der Schiedstommission wurden durch Wiederwahl zu erneuter Amtstätigkeit berufen. Schiedsspruch für die Schmiede. Die am In den steirischen Bergbaubetrieben haben die Arbeiter wegen der sich immer mehr hinziehenden Verhandlungen in den Lohmfragen zwischen der Leitung der Alpinen Montangesellschaft und den streifenden Bergarbeitern im Rohlenrevier Röflach beschlossen, die Arbeit in sämtlichen steirischen Bergbaubetrieben von heute nachmittag ab niederzulegen. Die Pariser Gemeindearbeiter forderten eine Lohnerhöhung, mit der sich gestern das Stadtparlament beschäftigte. Dabei fam es zu stürmischen Auseinandersehungen, die in ein Handgemenge ausarteten, weil die Vertreter der äußersten Linten vor den Erklä rungen der damit beauftragten Stadtvertreter das Wort nicht erhielten. Auf dem Plaz vor dem Stadthaus, der in weitem UmNachmittagsvorstellungen. Boltsbühne: 1. und 8. Eine Ab- In einer Vollversammlung der Huf- und Wagenfange von der Polizei abgesperrt war, und in den angrenzenden rechnung. Herr Bielgefchren. 2. Der Verfchwender. Opernhaus: 8. Fleder- fchmiede Groß- Berlins am Donnerstag in Boeders Festfälen, Straßen, sowie vor der Arbeitsbörse ereigneten fich gleichfalls Schauspielhaus: 2. Lumpazivagabundus. Deutsches Theater: wurde vom Branchenleiter Schindel über die Lohnverhandlungen stürmische Auftritte zwischen Mitgliedern der städtischen Gewerk1 und 8. Die deutschen Kleinstädter. 2. Die Büchse der Bandora. Rammerspiele: mit den Arbeitgebern und vor dem Schlichtungsausschus berichtet. fchaften und den Polizisten. Acht Polizeibeamte find leicht verlegt Theater: 1., 2. und 8. Man tann nie wiffen. Deutsches Opernhaus: 1. Der Den Arbeitgebern wurden folgende Forderungen unterbreitet: und verschiedene Berhaftungen vorgenommen worden.( Wieviel Freischülk. 2. Der Evangeliman. Shiller.Theater: 1., 2. und 8. Die fünf Stundenlohn für Schirrmeister 1500, Beschlagschmiede 1490, Stod- Arbeiter von den Polizeibeamten verlegt wurden, iſt Frankfurter. 3. Wilhelm Tell. fürmer. 2. und 8. Der Widerfpenftigen Bähmung. Großes Schauspielhaus: 1. Die Maschinen- und Beschlagschmiede 1450, Stodschmiede 1350 und Jungausgelernte aus der vorliegenden Drahtmeldung nicht ersichtlich. Red. d. V.) Reues Bolls- Theater: 1., 2. und 8. Rater Sampe. Die Tribune: 8. Die Pfarrhauskomödie. 1100 Mart. Da diese Forderungen nicht bewilligt wurden, tam Erst nach den Feiertagen foll entschieden werden, ob die GemeindeDeutsches Rünstler- Theater: 1., 2. und 8. Liebelei. bantenstraße: 1. Eine glüdliche Che. 2. Jugend. Theater in ber kommen es zur Verhandlung vor dem Schlichtungsausschuß, der in seinem arbeiter mit den bewilligten Lohnerhöhungen einverstanden sind. Jatimes Theater: Der Herr Schiedsspruch den Stod. und Beschlagschmieden mit der grünen Arawatte. Die Peitsche und Die G'schamige. Metropol- Theater: 1. und 2. Die Bajadere. Thalia Theater: 1. und 2. Serr. eine Sohnerhöhung von 25 Broz., den anderen Sohngruppen Berantwortlich für den redatt. Teil: Bictor Schiff, Berlin; für Anzeigen: fchaftlicher Diener gesucht. Wallner- Theater: 31., 1., 2. und 8. Annaliefe. eine solche von 20 Proz. auf die bestehenden Löhne ab 26. März b. Glocke, Berlin. Berlag Borwärts- Berlag G. m. b. S., Berlin. Drud: 7. Emilia Galotti. zahl. Rafino- Theater: 1. und 2. Der Riebigkellner. aters to be in plebeater): 1., 2., 7. und 8. Rütbe zubilligte. Somit erhalten die Schirrmeister 1440( bisher 1200), Borwärts- Buchbruderei a. Berlagsanstalt Baul Singer u. Co., Berlin, Lindenfiz. s Theater: 1., 2. und 8. Die Eleine Sünderin. Reues Operetten Beschlagschmiede 1428( 1190), Stod- und Beschlagschmiede 1375 ( 1100), Stockschmiede 1200( 1000) und Jungausgelernte 1080( 900) Mart. Der Redner bemerkte fchließlich, daß die Verhandlungstommiffion angesichts der schon auf Sonnabend festgesetzten Ertlärungsfrist dem Spruch zugestimmt habe. Geschäftliche Mitteilungen. Das altbekannte Serrenkonfektionshaus Sugo Simon, Charlottenburg, Wilmersdorfer Str. 133, hat seine Breife wett herabgefeht. Wir verweifen auf die Anzeige in vorliegender Nummer. Bei Einkauf Fahrtvergütung! Fahrtvergütung! Noch billiger! Erstklassige Herrenbekleidung Anzüge, Paletots, Schlüpfer, prima Stoffe fertig und nach Maß Billige Preise Bon den folgenden Diskussionsrednern wurde die Zustimmung MAX FLUSS, Rosenthaler Straße 58 der Rommission gebilligt. Alles übertreffend! IF Greifen Sie zu! Ohne Rücksicht auf große Verluste! Ohne Rücksicht des heute weit höheren Herstellungspreises! Herren- Anzüge 165000, 129000, 95000, 75000, 45000 Jünglings- Anzüge.. 75000, 58000, 36000, 23000 Sommer- Schlüpfer. 145000, 95000, 78000, 52000 Gummi- Mäntel.... 120000, 75009, 58000, 45000 28000, 22000, 15000, 8500 Rechtzeitiges Erscheinen verhindert den Andrang in den Abendstanden! Kauferleichterung durch Anzahlung Hosen Hugo Simon Spezialhaus für erstklassige Herrenkleidung 133 CHARLOTTENBURG Wilmersdorfer Straße an der Bismarckstraße. 133 Weitester Weg lohnend, da Fahrtvergütung! Kolonnen fahrer BÜCHER GESUCHT Alte Gebisse für Eisenkonstruktion Wir sind ständige Abnehmer von antiquarischer, besonders sozialistischer Literatur. stellt ein Steffens& Mölle A.-G. Gelfieh- Drakel- Straße 20/22 W. 15, Sächsische Str. 7- Pfalzburg 5140 Bei Einkauf Fahrtvergütung! VERGNÜGUNG PARK Am Lehrter Bahnhof Heute Eröffnung mit neuen sensationellen Attraktionen 5 Orchester. Luft- Schauspiele. Fenerwerke. Alt- Berlin. Alpendorf. Ulap- Palais. Während der Osterfeiertage Erwachsene ein Kind frei! jeder Laubenbauer Admirols- Varieté Aleine und große Rochmaschinen, Heiztüren und Rofte ver ichiebener Größen, Bethhaus Rofenthalertor, Linien- Berfer und deutsche Teppiche tauft ftrage 203-204, Ede Rosenthalerstraße, höchftzahlenb Reichte, Neukölln, Raifer pertauft Anzüge 45 000.-, Gommer Friedrich- Straße 5. Tel. Reutöln 9123. Schlüpfer 65 000.Gummimäntel Kaufe alle Arten Gäde, Badleinwand, 51 000, reusfuchfe 17 000.- Tasta. Nähgarn. Biller, Swinemünderstraße 7. filchfe, Wölfe. Alle Waren Hälfte herab. Sumboldt 489. gefegt. Reine Lombardware. Brismenferngläser 08, Feldstecher, Teppiche, herrliche Berfermufter. Di- Photoapparate, Mitroftope, Brillanten wandeden. Brüden billige Gelegenheit. tauft Wertzentrale, Oranienftr. 138. Refchte, Neukölln, Raifer- Friebrich Einzel ftraße 5 III. 181/17 Briefmarken- Sammlungen, marten, Reftbestände, gesammelte Sa Anzüge 45 000. Kreuzfilchfe 16 000. gespoft, tauft höchftzahlend Bohr, Belzwaren, Sofen, Gummimäntel fpott. Beifelftraße 20. billig. Leihhaus, Reinidendorferstr. 105 ( Nettelbedplay). Reine Lombardware. gläser, Bhotoapparate, Mitroftope tauft Brismengläser, Felbstecher, Opern Auf Teilzahlung. Herren- Garderobe, Frant, Blücherstraße 56. Anzüge, Cutaways, Raglans, Schlüpfer, Fahrtabankanf, höchftzahlenb. Git Erfaz für Maßarbeit. Bequeme, bis fchinerftraße 78. trete Teilzahlung. Gebr. Gottlieb, m. b. S., An der Galeufe 5a( Nahe Schloß- 8ahngebiffe, Jahn bis 5000.- 1 Platin. plag und Spittelmarkt). Geöffnet 9-7. bruch, Goldfachen, Silberfachen! Stanniolpapier! Quecksilber! GlühftrumpfRinderwagen, Klappsportwagen, Rin- afde bis 20 000.-! 8inn! 8inngeschirr! berdrahtbettstellen, Rinderstühle, neue tauft Edelmetall- Einkaufsbureau, Beber und gebrauchte, verkauft Schwarzmann, ftraße 81( auf Hausnummer achten!). Rottbuferdamm 93. Silberschmelze Chriftionat, Ripenider Belzhaus Warschauerstraße 7. Geftraße 20a( gegenüber Manteuffelstraße), Tegenheitstäufe. Riesenauswahl. Spott- tauft Bahngebiffe, Platinabfälle, preise. Schmudfachen, Glühftrumpfafche, Qued 1428 filber, fämtliche Metalle. Möbel Chaiselongues, Metallbetten, Auflege matragen, Batentmatraßen 47 000.- bis Werkzeuge u. Maschinen Rägel, Maschinenschrauben, Sola 90 000. Balter, Stargarderstraße acht: fchrauben tauft Bobike, Amfterdamer aebn. Straße 21. Möbel- Lechner, Brunnenstraße 7, offe Zündkerzen, Glühbirnen tauft Rösler, Rägel, Maschinenschrauben, Solz 730 Marz- Programmiert Schlafzimmer, Speisezimmer, Friedrichsgracht 5-6. alle Sorten Seisofen Apollo- Theater Bettwäiche Serrenzimmer, Alubgarnituren, Küchen wie immer erstklassig ufw. Große Auswahl. Befuch lohnend. schrauben kauft Strause, Wichertstraße 40. Auf Wunsch Zahlungserleichterung. Angellager tauft höchstzahlend ElbinMetallbetten 30 000.- Chaiselongues gerstraße 9( Ringbahnhof Landsberger 40 000.- Batentmatragen, Bolfierauf- allee). zu Fabritpreisen! Tagen, Rinderdrahtbett. Meide, Auguft. Kugellager, Magnete, Bergaser, Bünd Dam Semb., Hand- ftraße 32a, Quergebäude. mit Ringen, Brunnen Täglich 7: mit Sauger und Die große AusstattRohr zum Gelbft Operette aufstellen, Spalterleiften, turze 16, 18 Die Modekönigin sight, Schürz. und 20- mm Schal Paul Heidemann a. G. Ausschneiden! Hasenbretter, Latten und illing, Platen, Kobe Eckebrecht, heide 93 schwaches Ranthola Vorverkauf ununterbrochen. Dachpappe, Teer, Rarbolineum, fleine Fenster und Türen, Verkäufe mit Sprungfeber efferne Bettftellen WMusikinstrumente Bianos preiswert. Klaviermacher Lint, Brunnenstraße 35. Kaufgesuche tergen tauft höchstzahlend Bils, Rei nidendorferstraße 98, Sof parterre. Angellager, Boschzündkerzen, Schmit. gelleinen, jeben Boften zu Höchstpreisen Lauft ständig Beidler, Gartenplatz 5 Erdgeschoß. Augellager, höchstzahlend. Eberty. Straße 46, Laden. 79/ 13* matragen, Militär- Berfuch macht flug! Leihhaus" Brun NON- Rinuſchmelze tauft Lotainn, Ge Verschiedenes auch zer- Spinde, Tische und nenstraße 5. Firma ten! Täglich Bänte. großer Bertauf maßmäßig hergestellter schirrainn. Weichblei und sämtliche Me. brochene Anzüge, Baletots, Schlüpfer, Cutaways, talle. Andreasftraße 49. Spezialist für Wohnungsnotrecht( Näupro Zahn 3500, 4000 bis 80 000 Mark Anton Galasch, Sofen. Riesen- Auswahl. Belzwaren: Felleinlauf! Safen bis 3000.-, 8ie- mung, Beschlagnahme, 8wangsvertrag), Sehpelze, Sportpelze tonturcenzios bilgen bis 15 000.-, Ragen, Rania, Me. Gerichtstraße 31( Nettelbeckplay). Spred). Charlottenburg, lig! Reine Lombardware. Sömmeringstraße 30, talle, Säde, Nähgarne, Bindfaden, Bad. Stunden 4-6. Monatsanzüge, Sommerpaletots zu leinen, Emballagen, Schafwolle, Roß 132 000 Ratfuchende! Bereinigung der Fernsprecher: Wilhelm 1156, mannstraße 25/26, frither Muladstraße. fen vom Bahnhof Beißenfee. Mer- 1857. Anertaunte Brozehabteilung. 9-7 Gold. Dublee-, Silberbruch kauft zum Tageskurs Zahn- Ankaufsstelle 0 Berlin.Sempelhof VERLAG DER NEUEN GESELLSCHAFT B. Zymelski, Weißenburger Str. 32 Bel Spreestraße. ftaunend billigen Breifen. Rak, Gor haare. Boldenbergerfir. 2, zwei Minu- Rechtsfreunde: nur Friedrichstraße 127.