Abendausgabe Nr. 24440. Jahrgang Ausgabe B Nr. 121 Bezugsbedingungen und Anzeigenpreise find in der Morgenausgabe angegeben Redaktion: S. 68, Lindenstraße 3 Fernsprecher: Dönhoff 292-295 Tel- Adresse: Sozialdemokrat Berlin Preis 100 Mark 28. Mai 1923 Vorwärts= Berliner Volksblatt Berlag und Anzeigenabteilung Geschäftszeit 9-5 Uhr Berleger: Borwärts- Beclag GmbH. Berlin S. 68, Lindenstraße 3 Ferusprecher: Dönhoff 2506-250% Zentralorgan der Vereinigten Sozialdemokratifchen Partei Deutfchlands Das Angebot der Industrie. Auflösung der Staatsgewalt bedeutet aber Entfesselung schaft in Erkenntnis der Lage bereit ist, für die Freiheit des Vaterlandes schwerster innerer Kämpfe. Auch damit wird ein verhängnis- auch die schwersten Opfer zu bringen. Die für die Wiederher voller Anfang gemacht, wenn der Reichsverband in geradezu stellung der Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gemachten Bei der Langsamheit und Umständlichkeit, mit der die Be- demonstrativer Weise seine Finger nach dem Achtstun- Borauslegungen nerden bei der Berwirklichung der angebotenen ratungen über die neue Note der Reichsregierung geführt dentag ausstreckt. Welche Stimmungen das in der Arbeiter- Garantien durch tie notwendigen Geseze Gegenstand alsbaldiger parlamentarischer Behandlung werden müssen, und zwar werden, ist es nicht erstaunlich, daß über ihren Verlauf Nach- schaft auslöst, darüber fann sich niemand täuschen. Aus allebem ergibt sich, daß der Weg des Vertrags zwi- auf Grundlage des in der Note vom 14. November 1922 nieberrichten von mehr oder weniger unkontrollierbarer Richtigkeit in die Deffentlichkeit dringen. So will jetzt der Berliner Rorre- schen dem Staat und einzelnen Gruppen feiner Bürger zur gelegten Regierungsprogrammes. spondent des Pariser Journal" in der Lage sein, aus der Lösung finanzieller Fragen überhaupt un gangbar ist. Der Dentschrift der Großindustrie an die Reichs- Staat muß seine Macht befestigen, damit er von seinen Bürgern so viel erhalten fann, wie er zu Leben und Freiheit regierung folgendes mitteilen zu können: braucht, und dabei follten ihn diejenigen am meisten unterstützen. die auf den Namen von Patrioten am lebhaftesten Anspruch erheben. Die deutsche Industrie ist der Anschauung, daß nicht sie allein, fondern ganz Deutschland den Alliierten Garantien zu geben haben. Infolgedessen regt sie an, daß die Reichsregierung als Garantie alles Eigentum anbiete, über das das Reich und die Bundesstaaten verfügen, d. h. die Eisenbahnen, Zölle, Häfen, Staatsbergwerfe, Staatswaldungen und Salzbergwerke.(?) Nur wenn die Entente diese Garantien als unzureichend betrachten sollte, fönnte an industrielle und private Garantien gedacht werden. In diesem Falle wäre die deutsche Industrie bereit, ihr ganzes umbewegliches Eigentum ohne seinen Inhalt anzubieten. Der Entente würde eine Hypothet nur über die Gebäude gewährt werden, nicht aber über die Maschinen und über die Produktion. Die Banten, der Handel und die Schiffahrtsgesellschaften sollten selbst Verpflichtungen eingehen wie die Industrie und sollten im Einvernehmen mit der Großindustrie an der Mobilisierung einer Summe von 200 millionen Goldmark pro Jahr teilnehmen. Die Landwirtschaft und das( fonftige!) Privateigentum sollten der Regierung eine jährliche Summe von 300 Millionen Goldmart garantieren. Die von der Industrie gestellten Bedingungen find folgende: Abschaffung des Achtstundentages im Interesse der Reparationen und nach Herstellung eines Einvernehmens mit den Gewerkschaften;(!?) Abschaffung jeder Regierungskontrolle über die Ausfuhr; Abschaffung der Demobilmachungsämter, die die Industrie zwingen, einen gewissen Prozentsaz demobilisiertes Personal der früheren Armee einzustellen; Wiederherstellung der vollständigen Handelsfreiheit im ganzen, Reiche. Dollar 62000! Die Beurteilung der außenpolitischen Lage an der heutigen Börje war die denkbar peffimistischfie. Man verweist auf die anscheinend große Berwirrung, die in Regierungs- und führenden Wirtschaftstreifen herrscht. Auch die Vorgänge im Ruhrgebiet und das Uebergreifen der Teuerungsunruhen auf Dresden und andere Plake im unbefehten Gebiet erweden eraffeste Befürch fungen. Unter diesen Umständen machte der Dollar weitere Sprünge nach oben. Heute stellte sich der Aurs, im Verlauf der erfien Börsenstunde auf 61 0000-62 000. Ein Geschäft, bei dem das Reich seine Souveränität nach innen beschränken, die Arbeiterschaft den Achtstundentag preisgeben sollte, um eine Einnahme von 200 millionen zu erzielen, müßte mit aller Entschiedenheit abgelehnt werden. Eine Erklärung der bürgerlichen Arbeitsgemeinschaft. Die Parteiführer des Zentrums, der Deutschen Volkspartei und Dementsprechend sehi fich auch die Marktflugthanise am der Demokratischen Bartet beschäftigten sich heute vormittag bei Be- Effektenmarkt fort. Allerdings läßt sich beobachten, daß die Spetusprechungen der politischen Lage mit dem Angebot des Reichslation gegenwärtig nur deshalb Effekten kauft, da sie im Hinblic verbandes der deutschen Industrie an den Reichskanzler. auf die überaus bedrohliche inner politische Lage mit der MöglichIn den von der Industrie angebotenen Leistungen sahen die Partei- teit schwerer Erschütterungen des öffentlichen Lebens rechnet. Die führer ein erfreuliches Zeichen dafür, daß die deutsche Wirt- Kurssteigerungen waren auf allen Märkten wieder sehr groß. Unsere internationalen Kundgebungen die Internationale, Die großen Rundgebungen der Sozialdemokratie, die zu fördern. Ein altes russisches Sprichwort sagt, daß es immer erst gestern stattfanden, gestalteten sich zu einem Weihefeft für die die fiebente Welle ist, die den Fels der DummheitzerDer bricht. Die erste Welle war das Christentum. Sie brach sich in Hamburg neu geschaffene Internationale. Maffenbesuch zeigte, daß der Gedante der Einigung tief in den am Understand und am Egoismus des Menschen. Die zweite Welle Gine ähnliche Darstellung der Denkschrift gibt die Welt Herzen der Berliner Arbeiterschaft wurzelt und daß sie die ging von Deutschland aus, wo der große Reformator Luther den Fels der katholischen Kirche zerbrechen wollte. Es kam die dritte am Montag". Aus den Reichs- und Staatsbetrieben sollen endlich vollzogene Einigung der großen sozialistischen Partei, selle, die große französische Revolution, die sich an dem Willen des durch Anwendung privatwirtschaftlicher Grundfäße" 1000 die den Kampf gegen die Gewalt auf ihre Fahnen ge- größeren Mussolini, Napoleon I., brach. Dann kam die 4. Welle, Millionen Goldmart jährlich herausgeholt werden. Üleber die schrieben haben, mit Sehnsucht erwarteten. Stürme der Be- bie von 1848, von der Marg glaubte, daß fie die Endwelle fei. Gie Bedingungen, unter denen die Industrie einen Zuschuß von geisterung durchbrauften die weiten Säle, besonders als die brach an der Struktur der Gesellschaft. Die nächsten beiden Wellen, 200 Millionen zu leisten bereit ist, wird gesagt: Genoffen aus Frankreich ihre Grüße überbrachten und den die Internationale und die Umwälzungen des Weltkrieges, rauschten An dieses Angebot fnüpft die Industrie eine Reihe von Be. deutschen Arbeitern zeigten, wie jenseits des Rheines nicht nur vorüber und jetzt kommt die sie bente Belle, die leite, bingungen, unter denen neben der Beseitigung der 3wangswirt- ein chauvinistisches Frankreich zu finden ist. Tiefen Eindruck schaft und der Außenhandelskontrolle auch die überaus be- machte es, als Genosse Richard als Abgeordneter der zerstörten bentliche Forderung figuriert, daß bei grundsäg- Gebiete Nordfrankreichs auf die Tatsache hinwies, daß die licher Anerkennung des Achtstundentages die ersten französischen Protesttundgebungen gegen die Ruhrvolle Tarifvertragsfreiheit hergestellt werden müsse. besetzung im Herzen des zerstörten Frankreichs stattgefunden Ferner soll die Befreiung der Industrie von unproduttiven Lohn- hatten. Der glänzende Verlauf der Kundgebungen möge ein belastung erfolgen, ein Berlangen, das jedenfalls verschiedenartige Beichen sein, für die künftige erfolgreiche Wirksamkeit der neuen Interrationale. Auslegungen finden kann. In der Böhow- Brauerei. In der Böhow- Brauerei waren Tausende zufammengeströmt, Es ist keine Phrase, wenn man sagt, daß die Arbeiter in Hamfo daß der Saal alsbald gefüllt war und eine Barallelversammlung burg in der Geschichte der Arbeiterbewegung einen hervorragenden Blaz einnehmen werden, weil durch sie eine Periode der im Garten abgehalten werden mußte. Der Männerchor Weißenfee Spaltungen ihren Abschluß gefunden hat Es ist dort auch eröffnete die Kundgebung durch den Vortrag des stimmungsvollen gelungen, über das schwierige Problem Belgien- Frankreich- DeutschLiedes Sonntagsfeier" von Uthmann. Dann leitete Gen. Heinig land eine einmütige Auffassung zu erzielen.( Beifall.) Es ist kein die Versammlung durch eine furze Ansprache ein, die den allge- Bufall, daß just um diese Zeit der Kongreß möglich war und diese meinen Beifall auslöfte, als er erklärte, daß die Schaffung der Ergebnisse zeitigte. Es war die höchste Beit, daß er fam.( Beifall.) Internationale in Hamburg eine Mahnung und eine Warnung, eine In einer Zeit der Erftarfung des Rapitalismus ift Ankündigung des unerbittlichen Rampfes gegen jede Gewalt sei. Dann nahm das Wort ftundentags. Nach unserer Kenntnis der Dinge ist die Formulierung des " Journal" über den Achtstundentag falsch, die der Welt am Montag" richtig. Aber auch diese richtige Formulierung, die vorsichtigere, weist auf dasselbe Ziel: Durchlöcherung des AchtAußerdem sieht die Denkschrift, wie wir hören, auch die Einführung der freien Wirtschaft im Wohnungsmesen vor. In ihrem ganzen Inhalt stellt sie einen Sieg der von Sfinnes geführten Industriellen über anders orientierte Gruppen, namentlich über die chemische Industrie, dar. um de Broudère- Belgien: die wir in Hamburg gegründet haben. Diese Belle besteht nicht aus einen Einzelheiten. Sie umschließt den ungeheuren Rern des ver einigten Weltproletariats und sie wird den letzten Fels des Rapitalismus beseitigen. Die Rede löfte nach der Uebersetzung durch Genossen Zechlin stürmischen Beifall aus Darauf sprach als Vertreter der deutschen Sozialdemokratie in der Tschechoslowakei Genosse Cermat: der Zusammenschluß ein unabweisbares eisernes Muß. ( 3uftimmung.) Ich komme aus einem kleinen Lande, dessen nationale Selbständigkeit erst nach dem Kriege geschaffen wurde. In der Es ist immer dieselbe Geschichte: Man verlangt von der tschechoslowakischen Republik leben aber 3 Millionen Deutsche, über Belgien und Deutschland, welche Gedanken weden diese Worte! eine Million deutsche Arbeiter. Die deutsche sozialistische Partei hat Industrie Opfer und sie fchlägt ein für sie äußerst gewinn= bringendes Geschäft vor. Schon die Befreiung von Wir wollen ihnen nicht aus dem Wege gehen, denn für uns be mehr als eine halbe Million Stimmen auf sich vereinigt, sie hat der Ausfuhrkontrolle allein würde, wenn sie zugleich eine Auf- deuten fie feinen gemeinsamen Haß, sondern das Gedenken an über 100 000 Mitglieder und 10 Tageblätter. Es ist sehr schwer, in das Elend, das Belgier und Deutsche gemeinsam erlebt haben. einem Lande, wie dem unseren, praktische internationale Bolitit zu hebung der Ausfuhrabgaben bedeutet, eine Entlastung der Industrie im Betrage von 100-150 Millionen darstellen; ein( Stürmischer Beifall.) Ich denke an die Taufende von jungen Deut- treiben. Wir wollen aber die Internationale nicht zu sehr mit großer Teil der von ihr angebotenen Summe würde schon schen, die gezwungen wurden, auf den Schlachtfeldern zu verbluten, unferen fleinen Sorgen belaften. Und darum: die Fahnen hoch, Baraus gebedt. Ueberschlägt man weiter, welche Möglichkeiten ich dente an die Taufende von deutschen Müttern, die ihre Söhne die Herzen empor, es lebe die neue Internationale! Die Berjammelten nahmen das Hoch begeistert auf und zollten verloren haben und an die Tausende, die auf dem Schlachtfeld der zur Steigerung ihres Profits sich für die Industrie aus der Arbeit gefallen sind. Ich denke an die furchtbare Wüste in Nord- dem Redner lauten Beifall. Es folgte als Vertreter Deutschösterreic Befreiung von sonstigen gesetzlichen Bindungen ergeben, fo frankreich und Belgien, wo heute noch Tausende und Aber Genosse Domes findet man, daß das vorgeschlagene Geschäft für die Industrie taufende in Baraden und Erbhöhlen haufen. Ich denke an das mit einem gewaltigen lleberschuß abschließt, der durch die gemeinsame Elend. Und immer noch gibt es eine Art Krieg, der ebenfalls die Errichtung der neuen Internationale besonders im Durchlöcherung des Achtstundentags vor allem auf Roften einen Zustand, in dem die Reime eines neuen Krieges Hinblid auf das Erstarken des Rapitalismus in allen Ländern beenthalten sind. Es ist Aufgabe des internationalen Proletariats, grüßte. Leiber verstehen es die Rapitalisten immer wieder, die ArDer Arbeiter erzielt werden soll. Was der Reichsverband der Deutschen Industrie als machfam zu sein und diese Keime zu erstiden. Wir haben in Bille, beiten ihren Sweden dienstbar zu machen. In ber Internationale in Brüssel und jetzt in Hamburg von eurem Genaffen Hilferding ist ein Organ geschaffen worden, bas bie Bereitschaft zur Abwehe Gegenwert für die Erfüllung seiner Bedingungen bietet, ist gehört, welche Anstrengungen das deutsche Proletariat gemacht hat, der kapitalistischen Bestrebungen stärbt und die Aktionen einleiten außerordentlich gering. 200 Goldmillionen sind im Berhält die tonen mehe fann, die nötig sind, um so furchtbares Geschehen, wie wir es erden Frieden zu sichern lebten, zu verhindern. Als 1914 der österreichische Außenminister nis zu den Riefenfummen, die notwendig sind, um den Reichshaushalt einschließlich der Reparationsausgaben ins Gleich- und um die Reparationen zu leisten; Worte, die lief in unsere dem englischen Gesandten in Wien die Kriegserklärung übergab, gewicht zu bringen, ein verschwindend fleiner Betrag. Was Herzen gebrungen find. Wir freuen uns darüber, weil wir glauben, fagte der englische Gesandte zu ihm: Ich weiß nicht, wer den auf der einen Seite eingebracht wird, würde auf der anderen daß wir ein Recht auf Reparationen haben.( 3uftimmung.) Ich Krieg gewinnen wird, aber eines glaube ich Ihnen fagen zu wieder verloren geben; man bente nur, was die Wiederein- fpreche so im Namen der gesamten belgischen Bartei, die in ihrem tönnen: die Welt wird ein anderes Aussehen bekommen als jegt, führung der freien Mietwirtschaft für die Steuerfähigkeit der einen Bande über 600 000 Mitglieder umd über 40 Prozent der parlamentarischen Sie verfügt. Wir haben alles getan, um breiten Massen bedeuten würde, die Besetzung des Ruhrgebiets zu verhindern, Wenn die Dentschrift der Industrie überhaupt etwas be weist, so ist es das, daß es auf dem beschrittenen Weg über- und wir werden nicht müde werden, gegen diese Befehung haupt tein Weiterfommen gibt. In den alten Zeiten zu wirken, von der ich erkläre, daß fie gegen alles Recht unternommen wurde.( Beifall.) Die kapitalistischen Regierungen haben Des deutschen Reichselends waren die deutschen Raiser genötigt, fich nicht verständigen fönnen, das internationale Proletariat hat von den Landesherren Beiträge an Mannschaften und Geld sich verständigt. Wie aber fönnen wir die gegenfettige Berständifür gemeinsame Reichszwede zu erbetteln, und diese Beiträge gung vertiefen? Wir müssen zunächst das Mißtrauen zerstören, das wurde nur unter schwersten Erpressungen gewährt. Die eine feile bürgerliche Presse gegen das gegenseitige Berstehen er- ber als Abgeordneter des Pas de Calais der französischen Kammer Reichserefutive war ein Spielball in den Händen derer, die zeugt hat. Der Redner erinnert an die Märchen von den abge- ongehört. Er überbrachte die brüderlichen Grüße der gesamten sodie wirkliche Macht besaßen. Würde heute das Reich mit den schlagenen Händen der belgischen Kinder, die ausgeftochenen Augen zialistischen Bartei Franfreichs, insbesondere aber die Grüße des modernen Landesfürsten, den Herren der Privatwirtschaft, in der deutschen Soldaten und andere Kriegslügen. Wenn die bürger- nordfranzöfifchen Proletariats aus den ehemals besetzten und-teillichen Zeitungen Belgiens sagen, die Revolution in Deutschland sei weife noch nicht aufgebauten Gebieten. Er schilderte die Not, die ähnlicher Weise verhandeln und sich von ihnen Bedingungen eine Fassade, so ist das eine ähnliche Lüge, wie die während des dort herrscht. Während das Bolt bort im Winter unter der Kälte, stellen lassen für die Aufbringung von Leistungen, zu denen sie Krieges verbreiteten. Bir tun in Belgien alles, um dem Bolte im Sommer unter der Hitze leitet, weil es ungenügend untergebracht schließlich verpflichtet sind, so wäre das die Auflösung den Kampf der deutschen Arbeiterschaft um die Republit und den ist, und mit Krankheiten zu kämpfen hat, fieht es, wie fich die RapiDer Staatsgemalt. Frieden verständlich zu machen und um das gegenfettige Berstehen taliften wie ein Fliegenschwarm über dieses Gebiet farzen und undie Welt wird sozialistisch werden". Der österreichische Graf lächelte damals geringschägig. Ich zeiffe sehr, ob er es heute noch tun wird. Wir wollen den Boden nicht mehr verlaffen und ihn gegen jeden Anschlag unserer Gegner werteidigen.( Beifall.) In einer groß angelegter. Rebe, die vom Gen. Schiff übertragen wurde, sprach als Vertreter des franzöfifchen BroGenosse Richard, Ietariats • gebeure Retchalmer anjament.( Debhaftes fut.) Daher haßt est den Krieg mehr als andere Profetarier der Welt und fühlt sich einig in dem Haß gegen diese Aussauger der Arbeiterklasse. Ich sage das, meil ich mich verpflichtet fühle, Ihnen die ganze Wahrheit zu sagen. ( Beifall.) Gerade das Proletariat Nordfrankreichs stellte sich, als es die Vorbereitungen Poincarés und seiner Regierung zur Ruhrbesetzung sah, an die Spitze der Protestbewegung.( Lebhafter Beifall.) Die erste kundgebung gegen die Ruhrbefehung ist im Herzen der zerstörten Gebiete Nordfrankreichs erfolgt, In der neuen Welt. Jetne Million Stimmen erhalten hat. Benn fie etwas von Demo tratie hören, denken sie nicht an Amerifa, dort gibt es Der große Saal in der Neuen Welt" war bis auf den legten teine. Nach Japan herrscht dort die ärgste Reaktion der Welt. Platz gefüllt. Die Reden der internationalen Gäste wurden mit Der Redner verbreitet sich über die unglaublichen Zustände während großer Begeisterung aufgenommen. Die Kundgebung wurde einge- des Weltkrieges. Die Agitation wird erschwert, weil Arbeiter aller leitet durch Gefang:„ Empor zum Licht!", vorgetragen vom zusam- Länder der Welt dort zusammenströmen. Dazu kommt, daß die Ge mengestellten Chor des Arbeiterfängerbundes. Dann begrüßte der werkschaftsbewegung dort entsetzlich reattionär ist. Unsere GeBorsigende Genosse Künstler die Gäfte im Namen der Berliner werkschaften bilden heute das Gefolge der Trufts. Obwohl ichy Parteigenossen. 15 Jahre nicht in Deutschland war, muß ich sagen, daß die deutsche Als erster Redner sprach der wegen Kriegsdienstoer Arbeiterklasse immer noch denselben Geist hat, daß sie immer noch in weigerung zu drei Jahren Gefängnis verurteilte der Welt führt. Der glänzendste Beweis ist mir der Kampf im Genosse Hudson- England: Ruhrgebiet. Die Kommunisten haben auch in Amerika die Partei [ ruiniert. Zerstören können sie, aber nicht aufbauen.( Lebhafte Zurufe: Wie hier!) Das Weltgewissen" scheint eingeschlafen zu fein; niemand kann und wird es weden als die Internationale der Arbeit.( Stürmischer Beifall.) in Lille. Andere Städte haben sich diesem Vorgehen angeschlossen. ( Lebhafter Beifall.) Der Redner schilderte den Kampf der sozialistifchen Abgeordneten in der französischen Kammer, die sich oft nur mit Gewalt Gehör verschaffen können, weil die Abgeordneten des Bir in England fämpfen mit euch und den Genoffen in Frank nationalen Blocks durch Lärm jeder Art ihre Reden zu hindern verreich für eine wirkliche Verständigung der Bölker, der die Hamburger fuchen. Trogdem ist die Stimme des sozialistischen Proletariats Ronferenz in hohem Maße gedient hat. Wir haben durch den Verauch in der reaktionären französischen Kammer zur Geltung gefom failler Bertrag Eroterungen gemacht, aber die englische Arbeitermen.( Beifall.) Es ist nicht wahr, daß das französische Bolt es auf partei hat gegen diese Eroberungen Protest erhoben. Sie er. die Zerstörungg Deutschlands abgesehen habe. Die französische klärt sich nicht gebunden an diese Eroberungen. öffentliche Meinung wird von einer fleinen Clique von Zeitungs- Wir find freitern und Geschäftsleuten ständig beeinflußt und trotzdem ist für eine flare Berständigung es diefen nicht gelungen, die große Maffe des französischen Bolles für sich zu gewinnen.( Beifall.) Wir haben gegen die Ruhrbesetzung protestiert und werden es weiter tun.( Beifall.) Im Mai 1924 wird der Modigliani- Italien teilte in deutscher Sprache mit, daß er, obwohl Italiener, fran zösisch sprechen würde: Wir sind in Italien gezwungen, neue Begeisterung für unsere Ideen von hier zu holen und mitzunehmen. und wollen euch deutschen Arbeitern in diesen Schwierigkeiten hel- Seit drei Jahren hat sich in Italien vieles geändert. Wenn ich heute fen. Jetzt führen wir den Kampf gegen einen neuen Krieg zu Ihnen spreche, so fragt mich nicht, in wieviel Jahren in Italien mit Rußland. Wir haben die Idee des Bälterbundes vertreten, das Ende des Faschismus verdennen aber nicht, daß sie weit entfernt ist von der Idee des sein wird. Das Proletariat hat schwer gefämpft und mutig ge wahren Völkerbundes. So wie er heute ist, entbehrt der Bölfer- ftritten. Daß man uns heute so verfolgt, ist die But über unsere bund jeder Demokratie, er hat feinen parlamentarischen Unterbau, Stellungnahme während des Krieges. Es ist nicht so leicht, die Gie als von dem aus die öffentliche Meinung der Welt sprechen könnte. Arbeiterklasse zum Sturze der Bourgeoisie aufzurufen. Der Friede der Welt kann nur erwachsen aus dem Erstarken der Klasse zu beseitigen, bedarf es des langen und zähen Aufbaues Arbeiterklasse. innerhalb der Arbeiterklasse. Der Hamburger Rongreß hat nach Unter lebhaftem Beifall schloß der Rebner in deutscher meiner Ansicht diese Lehren begriffen. Während auf früheren KonSprache: Arbeiter aller Länder vereinigt euch! gressen erst die Theorie und nachher die Pragis fam, war es dies. mal umgefehrt. Das ist gut so. Ein Kongreß der Arbeiterfiaffe darf nicht ein Philosophenfongreß sein, sondern er muß den Willen zur Tat zeigen. So ist auch dieser Kongreß eine große Hoffnung Kraft der arbeitenden Klassen stärker sein wird als die der Bour für das italienische Proletariat. Es wird die Zeit kommen, wo die Kraft der arbeitenden Klaſſen ſtärker sein wird als die der Bourgeoisie. Die Uebersetzung der Rede durch Genoffen Levi löfte stürmischen Beifall aus. Moor- England Nationale Blod zweifellos eine furchtbare Niederlage erleiden. Die bisherigen Nachwahlen haben solche Schlappen des Natio. nalen Blods gebracht, daß er beschlossen hat, bis zu den allgemeinen Wahlen feine Erfahwahlen mehr vornehmen zu I assen.( Heiterfett.) Trotz ihrer Schwäche hat die sozialistische Bartei in der Kammer einige Erfolge erzielt. Es gelang so ten Acht stundentag zu verteidigen und die zweijährige Dienstzeit abzuwehren. Auch die Freilassung Hölieins ist ihr zu danken. Der Redner behandelte eingehend das Reparationsproblem, das nur auf Dr. Ellenbogen- Desterreich der Grundlage der sozialistischen Vorschläge gelöst werden könne. Deutschland hat keinen Herrscher mehr, es beherrscht sich felt ft. Es betrachtete es als eine vorläufige Erscheinung, daß er unter den selbst. ( Stürmischer Beifall.) braucht feinen Herrscher mehr, weil es fich friedlichen Zielen widmen ausländischen Delegierten erscheint. will. Das deutsche, das französische und das belgische Volt haben Vorläufig ist noch ein Graben gezogen zwischen Deutschland und eine gemeinsame Aufgabe. Ueber sie haben wir uns in Hamburg, Desterreich. Aber wir werden ihn überspringen. In den besiegten an der Stelle geeinigt, wo einst Bebel gesprochen hat. Wir wer- Ländern fürchtet man, genau wie jenseits des Rheins und des Kanals, die vorwärtstreibende, aufstrebende Arbeiterklasse. In seiner Wut den unsere Anstrengungen fortsetzen. gegen die Arbeiterschaft tehrt der Kapitalismus zu jenen barbaris fchen Methoden zurüd, die er im Anfangsstadium geführt hat. Es ist notwendig, daß das Proletariat weiß, der Feind steht drüben, und nicht unter uns.( Shürmischer Beifall.) Jetzt ist Was schert uns der Kriegsruhm, wenn wir den Ruhm des Friedens erringen fönnen. Das ist es, was ich den Berlinern, den deutschen Parteigenossen sagen wollte.( Lebhafter fich wiederholen der Beifall.) Als letzter Redner sprach schließlich der vor kurzem in Madrid zum Barlamentsmitglied gewählte spanische Genosse Sáborit, teine Zeit zu dottrinären Zwiffigkeiten, Topalowicz- Jugoslawien spricht im Namen der Unabhängigen Arbeiterpartei, die während des Krieges fast restlos interniert war, weil sie die Teilnahme am Kriege verweigerte. Er ist zum ersten Male in Deutschland und freut sich aufrichtig über die Massenbewegung der deutschen Arbeiter. nein, hinweg mit jedem Streit unter uns, geschloffen die Einheits: Die J.B.2.P. glaubt nicht und hat nie geglaubt, daß front gegen den einzigen Feind, gegen den Kapitalismus aller der Friede von Bersailles ein Friede fei. Sie glaubt deffen begeisterte Rede vom Geroffen 3e chlin übertragen wurde. Länder, der sich längst vereinigt hat. Der Hamburger Kongreß soll vielmehr, daß, wie alle Kriege Greuel find. auch dieser BerEr überbrachte die Grüße der spanischen Barteigenoffen. Spanien nur sein Mahnung und Ausklang: Es lebe die Einigung der repo- trag ein Greuel ist. So lange dieser Vertrag besteht, gibt es ift in seiner Entwicklung zurückgeblieben. Wir haben den Kampf lutionären, unbesiegbaren internationalen Sozialdemokratie!( Langfeine Rettung, weder für das deutsche, noch das internationale Bro unter den schwierigften Verhältnissen zu führen. Als wir jedoch anhaltender, stürmischer Beifall.) hörten, daß die französische und die belgische Regierung die Belegung des Ruhrgebiets beschloffen hatten, haben wir dagegen pro- gibt feiner Freude Ausdruck, daß die deutsche Sozialdemokratie testiert und verlangt, daß unser Land, das im Kriege neutral ge- immer noch führend in der Welt ist. Wir protestieren gegen die blieben war, eine Konferenz einberufe, um gegen dieses Vorgehen verfluchte Ruhrottupation.( Stürmischer Beifall.) Dort zu wirken.( Beifall.) Es scheint, daß die Menschheit aus der Lehre an der Ruhr ist nicht der preußische Militarismus angegriffen, von 1914 nichts gelernt habe. Die Armeen sind nicht entwaffnet. fondern die junge deutsche Republit.( Stürmischer Beifall.) Der diplomatische Notentampf geht weiter. Wir in Spanien haben Diese junge deutsche Republik ist für uns eine Tat, besonders für zu kämpfen gegen den Krieg in Marokko, bei dem sich unsere uns in Osteuropa. Wir haben eine Menge von Aufgaben zusammen, Jugend verblutet gegen die Macht des Kleritalismus. Wir kämpfen gegen die Monarchie, die ihr in Deutschland schon niedergeworfen um mit ihnen die Republik mit aller Kraft zu verteidigen. Für uns bürgerlichen Blätter der Welt den Sag enthielten:„ Wie der Strieg habt. Bu euch spreche ich mit einem gewissen Neip: Ihr in Deutsch ist das Ziel, land feid die stärkste und modernste Partei, ihr, die ihr es ermöglicht habt, daß der Kaiser verschwunden ist, und daß die Monarchie in Trümmer liegt. Wir haben in Spanien nur eine kleine Partei, aber wenn es darauf ankommt, wissen auch wir unseren Mann zu stehen.( Lebhafter Beifall.) Genosseheinig dankte den Rednern für ihre Ausführungen und erklärte: Wir haben Verständnis für den Kampf der französischen Genossen, meil wir wissen, wie es bei uns aussähe, wenn noch die alten Mächte herrschten. Wir wünschen daher, daß der nächste internationale Rongreß in Paris stattfinden möge. ( Beifall.) Alle, die die Bekämpfung der Gewalt wollen, sollen zu sammengefaßt werden zu einer wahrhaften Einheitsfront.( Beifall.) Der Redner schloß mit einem Hoch auf die Internationale, in das die Bersammelten freudig einstimmten. Im Anschluß hieran wurde die Internationale gesungen. Zu gleicher Zeit hatte im Garten eine Parallelversamm= I ung stattgefunden, in der die ausländischen Genossen ebenfalls begeistert aufgenommene Worte an die Versammelten gerichtet hatten. Nationale Bildnissammlung. Bon Bruno Frei Die Geschichte des deutschen Wesens studiert man am besten in der Bildnissammlung der Nationalgalerie am Schinfelplatz. Es ist die Geschichte des deutschen Geistes, die hier im eindringlichsten Anschauungsunterricht an uns vorbeizieht. Cine traurige Geschichte. Die Geschichte fönnte heißen: Wie wir auf den Raiser gekommen sind". Oder:„ Jede Zeit ist ihrer Herren wert". Oder:„ Der verkehrte Weg". Warum die Geschichte auch„ Der verkehrte Weg" heißen fann, wird erst zum Schluß flargemacht werden. eine Republik der vereinigten europäischen Staaten" zu gründen. Es hat einmal in Europa geheißen, daß jeder zwei Baterländer hat, eins, in dem er geboren ist, und Frankreich. Das Frankreich des Fortschritts steht heute am Haupte der eltreattion. Mein Land steht leider mit in diesem Bunde. Ich werde zu Hause erzählen, daß es, obwohl überall in der Welt große Arbeiterorganisationen bestehen, nirgends in der Welt eine Arbeiterklasse gibt, die so bewußt Trägerin der Völker persöhnung ist wie die deutsche Arbeiterschaft. Redner schließt unter stürmischem Beifall: Hoch die deutsche Republit, hoch die deutsche Sozialdemokratie! Zu einer gewaltigen Ovation kommt es, als der Vorsitzende, Genosse Künstler, nunmehr dem wegen Stellungnahme gegen Amerifas Eingreifen in den Weltkrieg zu zwanzig Jahren 3uchthaus verurteilten und nach fünfjähriger Haft begnadigten Genossen Viktor Berger- Amerika das Wort erteilte. Genoffe Berger überbrachte die Grüße des amerikanischen flaffenbewußten Proletariats. Leider ist die Organisation nicht so start wie in Deutschland, obwohl die Partei bei den letzten Wahlen letariat. Die unabhängige Arbeiterpartei fämpft für Revision bes Vertrages. Die Arbeiterklasse selbst hat aus dem Kriege die Lehre zu ziehen: Es fann fein Mensch Sozialist sein, der nicht ein internationaler Sozialist ist. ( Stürmischer Beifall!) Als letzter Redner ergreift das Wort Grumbach, Frankreich: Ich entfinne mich, daß während des Krieges faft alle führenden auch ausfallen mag, ein Resultat wird er sicher haben: Mit der Arebiterinternationale wird es auf ewig zu Ende sein".( Lachen.) Gewiß hat es in allen Ländern tiefste Zweifler an der Internationale gegeben, daß wir uns alle die bange Frage vorlegten: Wird es möglich sein, uns über alle Abgründe hinweg die Hände au reichen? Wer die Geschichte fennt, wird sich entsinnen, daß der Krieg 1871, der nur ein paar Monate tauerte, es fertiggebracht hatte, die Jr.ternationale zu zerstören. 18 Jahre dauerte es, bis 1889 die 3weite auferstand. Diesmal ist es Gott sei Dank schneller gegangen. Bollen wir also nicht Selbstmord begehen, müssen wir jeden krieg verhindern. zwischen den deutschen und französischen Delegierten fem, trok des Wenn es in Hamburg erst am dritten Tage zu einer gewissen Wärme ein Wunsches auf beiden Seiten zur Verständigung, so dürfen Sie nicht vergessen, daß in Frankreich zehn Departements zerstört find, daß die Bewohner in Höhlen und Baraden hausen müssen, und das fünf Jahre nach dem Kriege. Wir wissen aber auch, daß die Politik Frankreichs die deutsche Bourgeoisie stärkt. Dagegen fämpfen wir im eigenen Lande. Es gibt gegenwärtig feine beffere Friedensgarantie als die Erhaltung der deutschen Republik, Die Tagung der Deutschen Philosophischen Gesellschaft. Seit schaffungstoften beim Berliner Polizeipräsidium erst zwei derartige Jahren fehrt die Deutsche Philosophische Gesellschaft Schuhwesten im Gebrauch find, so haben sich diese doch schon manches um Pfingsten herum in Weimar ein und hält ihre Hauptverfamm- mal bewährt, so erst fürzlich in einem Falle, wo es galt, den Schlupflung dort ab. Sie weiß um den Hunger so vieler nach tieferer Erfenntnis, von dem Berlangen nach philosophischer Durchdringung des Ich und des Weltganzen; aber sie hat noch nicht die breite Bafis gefunden, den quellenden Urboden, von dem aus alles Borgebrachte mit magischer Gewalt emporrauscht, unmittelbar ergreift und in Form zwingt. Das Vortragsmäßige, zumal wenn es fich ängstlich an das ausgearbeitete Ronzept hält, mutet immer etwas oberlehrer haft an, und so gewissenhaft die einzelnen Beweisführungen innerhalb, des gestellten Themas gegeben werden, man will an solchen Tagungen mehr, als den Befähigungsnachweis von gebildeten Leuten mit einer gelehrten Abhandlung beftehen zu fönnen. Prof. Dr. Schwarz( Greifswald) gab seinem Thema„ Blüd A und Gott" durch knappe Realisierung der Begriffe Gott Bir treten in den ersten Saal. Er ist den Kaisern gewidmet. Böhme und im indischen Rigveda eine breitere Grundlage, von der Ich- Seele- Alleben bei den deutschen Mystikern Edehart und Ausschließlich den Kaisern. Wilhelm I., Wilhelm II., Kaiferin ous dann die Arten feiner geformten Zeichnungen des Glücks eine Wilhelm I., Wilhelm II., Raiferin Augusta. Wir sind im Zeitalter der großen Hohenzollern. Gut. Einstellung nach den verschiedenen Seiten hin erfuhren: Entwid Wir gehen weiter. Der nächste Saal: Die Generalität, in allen lungsglüd in der Jugend, im Wachsen und Werden, ErgänzungsSchattierungen und Altersstufen: Mummelgreife und Heldentenöre alüd in der Umgebung, in der Freundschaft, in der Bildung; der in Generalsuniform: Graf Werber, Moltke, Goeben. Wir sind Evangelien Glück im Helfen und Dienen, im Schaffen, in der Hinjedenfalls schon um eine Stufe tiefer. Nächster Saal: Gelehrte: aabe an eine Idee, im Sichselbstopfern. Prof. Dr. Hartmann Helmholz, Mommsen, Zeller. Es riecht schon nach Böbel! Weiber Marburg hielt eine rein akademische Borlesung: Aristoteles ( mir gehen immer auch in der Zeit zurüc): Hoffmann v. Fallers- und Hegel". Hegel nicht nur von Kant und Fichte aus sehen, leben, Menzel, Hebbel, Richard Wagner, Freiligrath, Heine. sondern in seinen inneren Kern hineinsteigen! Der Rugang zu diesem liegt nach Hartmanns Ansicht bei Aristoteles. In einer scharfImmer weiter: die Brüder Grimm, Humboldt, Leffing, Kant umriffenen Auseinanderseßung wurden die geheimen Fäden, die Goethe. Immer weiter zurüd, immer tiefer hinunter: Dürer, beide Grgße im Innersten verbinden, aufgedeckt. Gewiß. es bedeutet Luther, Hans Sachs. einen intellektuellen Genuß. in gleichsam spielender Weise die ganze Begriffsnomenklatur der Philosophie an einem Thema fich abwickeln zu fehen, wie bei dem letzten Redner, aber was hatten die vielen ..gebildeten" Laien davon. die vor lauter Griechisch und Latein und Begriffsturnen nicht zur Besinnung famen? Der Weise, der Künstler mensch, fand zu allen Zeiten für das höchste und Liesste, was ihn be megte, den einfachsten Ausdruck. Es wäre zu wünschen, dah unfere Bhilosophieprofessoren von heute dem Formgeheimnis nach dieser Seite bin mehr nachspürten und eine Gegnung erhielten, die dann in ihren Reden und Büchern auch andern teilhaftig würde: die fos: mische Grundfraft lebenzündender Sprache. Bon Saal zu Saal, von Jahrhundert zu Jahrhundert, ein flarer Weg, ein ftetiger Aufstieg. Man wird immer beruhigter, immer heiterer. Hier, in dieser nationalen Bildnissammlung, entfaltet fich eine Idee: des deutschen Geistes Glück und Ende, von Luther zu Wilhelm II., von Dürer zu den preußischen Generalen. Wie wäre es, wenn man den Rundgang im letzten Zimmer anfinge, wenn man den Besucher von all den Fürsten des Geistes zu den Fürsten der Geistlosigkeit führte, wenn man irgend einen Wilhelm als Schlußpunkt der Geschichte hinstellte, so wie es in dem Reliefband im Stiegenhaus der Nationalgalerie geschehen ist, wenn man den Beg umkehrte, so wie er wirklich war: Abstieg, tiefer, tiefer Sturz? Denn wir sind auf den Hund gekommen. Roch aber steht vor uns die Befreiung der Kräfte, die in den Massen schlummern, noch haben wir die Hoffnung auf einen Aufstieg, dessen treibende Kraft das Volk ist, das die Fesseln seiner Knechtschaft gesprengt hat. Es werden neue Säle der nationalen Bildnissammlung gefüllt werden. Wilhelm II. war fein Schlußpunkt, er war ein Komma, ein nichtssagendes Komma, das die Entwidlung unterbrochen, aber nicht gestört hat. winkel eines berüchtigten Raubmörders und Straßenräubers zu be feßen. Eine andere unzweifelhaft ebenso interessante wie nüßliche Erfindung auf dem kriminalistischen Gebiete ist die der Gelen. Signalanlage, mit der man gewissermaßen das Licht zume Wächter macht. Das Selen, bekanntlich ein äußerst lichtempfindliches Element, wird in Gestalt zweier Zellen in dem zu schützenden Raum an zwei genau gegenüberliegenden Stellen in Berbindung mit zwei Parabolspiegeln angebracht. Sich automatisch ein- und ausschaltende elektrische Lampen sorgen dafür, daß der ganze Raum von zwei hellen Lichtstrahlen durchflutet wird, die von den beiden Spiegeln aufgefangen werden. Macht nun eine Person den Versuch, die so erleuchtete Räumlichkeit zu durchqueren, so wird ihr das unmöglich fein, ohne irgendwie einmal in das Feld der Lichtstrahlen zu geraten. sich aber auf dem Wege über die Parabolspiegel auf die lichtempfindDie leisefte Beränderung oder Erschütterung in diesem Felde pflanzt lichen Gelenzellen weiter, und diese wieder sehen eine Alarmanlage in Tätigkeit. Auf diese Art kann man ganze Säle mit besonders werts vollem Inhalt vor dem Betreten durch Unberufene fchüßen, zumal die Selenzellen auch bei vollem Tageslicht man braucht dann Was würden einem aber Panzerreagieren. gar keine Lampen meften und fein ausgeflügelte, foftbare Alarmanlagen nüßen, wenn doch dort, wo die Polizei benötigt wird, sie nicht zur Stelle ift? Dem soll jetzt in Berlin durch eine neue Bolizeimeldeanlage abgeholfen werden. Die ganze Anlage ist ähnlich wie die schon be stehende Feuermelderanlage gedacht. An den verschiedensten Berfehrspunkten der Stadt follen Stand- oder auch Bandmelder mit dazugehörigen Signallampen aufgestellt bzw. angebrachyt werden. Die Einrichtung des Melders besteht aus einem Telephon und einem Hebelwert, das in einer Zentrale eine Signalanlage in Bewegung fett. Umgefehrt fönnen aber auch die Polizeibeamten der Patrouillen und Bosten von dieser Zentralstelle aus benachrichtigt werden, dadurch, daß durch die auf dem Welder angebrachte Signallampe weithin sichtbare Morsezeichen gegeben werden. So wird man in der Lage sein, Polizeistreifen verschiedener Straßen auf einen Bunft zu fonzentrieren. Bon der Einrichtung, die in Berlin erst versuchsweise eingeführt wird, verspricht man sich einen großen Era folg, so daß ihr allgemeiner Ausbau bereits in Aussicht genommen ist. Der Pianist Heinrich Maurer und der Geiger Josef P5ilipp brechermelt, sich alle Hilfsmittel der modernen Technik nuzbar zu Kriminalistische Technif. Stets mar es das Bestreben der Bergeben am 29. in der Singala demie einen Sonatenabend mit Berker bon Beethoven, Grieg und Richard Strang Die Städt. Bolkskonzerte des Berliner Sinfonies( Blüibner-) machen. Die Kriminalisten und Bolizeibehörden aber, denen dieses Dr efters unter Leitung von Camillo Hildebrand finden ftatt: 4. Juni, Vorrecht in erster Linie hätte zustehen müffen, wußten bisher nie Nene Welt, Hasenheide, 5. Juni, Brauerei Friedrichshain, Am Friedrichshain, recht die Technik in den Dienst ihres gefahrvollen Berufes zu ftellen. 6. Juni, Striegervereinshaus, Chausseeftr. 94 und 7. Juni, Blüthner- Saal, Erst neuerdings ist darin ein Wandel eingetreten, und die Polizei- pomir. 76. Beginn 8 1hr, Eintritt 1000 Mart. organe verschiedener Grokſtädte scheinen sich dazu entschloffen zu haben, die Technik in erhöhtem Make zur Bekämpfung des BerFrechertums heranzuziehen. Den Anfann hat bekanntlich vor einiger Reit die Berliner Kriminalpolizei mit der Einführung ber Panzermest en gemacht; menn auch infelge der hohen An D. 2. bon Bolnische radikale Künstler. Gemälde und Plastilent S. Rarnower und M. Saczula Barschau, merden zum ersten Male in der Juni- Ausstellung des Sturm, Botsdamer Straße 134 a gezeigt. Ferner Gemälde und Plastiken des ungarischen Expreffionisten Aurel Bernath, fowie Gemälde, Zeichnungen und Plastiken von Lothar Schreyer, com Bauhaus zu Weimar. tie auf den Schultern der deutschen Arbeiterklasse ruht.( Stürmischer| Sonnabend etwa zehn Aufrührer schwer verlegt Beifall.) Die Sozialisten werden in Deutschland als Berräter der worden. Ende. Der Massenprotest der Mieter. beutschen Interessen beschuldigt, in Frankreich umgekehrt. Es hat Bochum, 27. Mai.( WTB.) Gestern abend fam es hier wieder Die gestrige Demonstration der Mieterorganisation Großjeder in seinem Bande zu arbeiten, daß die Arbeit der Genossen im zu größeren Unruhen. Die Demonstranten zogen zum Stadtpark Berlins im Luftgarten nahm einen würdigen Verlauf und gestaltete anderen Lande erleichtert wird. Die Solidarität der französischen und deutschen Sozialdemokratie und brangen in die Villa eines Kaufmanns ein, den sie mit sich zu einer eindrucksvollen Rundgebung gegen die Art foll uns verbinden wie eine eiserne Klammer, innerhalb der Inter- nahmen. Die zu Hilfe gerufene Feuerwehr befreite den Ge- der Ausführung des Reichsmietengesetzes. Trozz ungünstiger Wittenationale. Die Ruhrbesehung betrachten wir als Bälter= fangenen und vertrieb die Unruhestifter, mobei es Tote und Ver- rung und des zeitweise einsehenden heftigen Regens übertraf die Betechtsverlegung. Wenn der Hamburger Kongreß die Macht wundete gab. Bei einer Razzia durch die Feuerwehr wurden teiligung die gehegten Erwartungen. Sie zeugte von dem gewal tigen Intereffe für eine erwünschte Verbesserung der Ausführung gehabt hätte, die Ihr in Deutschland habt, und in Italien die Sozial- 100 Gefangene eingebracht, die zumeist mit Revolvern und dieses sozialen Gesetzes. Es sprachen acht Redner zu den aufmarbemokratie so start wie vor dem Faschismus, in England die Partei Karabinern bewaffnet waren. In der Nacht kam es zu einem schierten Volksmassen, unter diesen von den Stufen des Domes aus nicht bloß Oppofitions, sondern Regierungspartei gewesen wäre, Zusammenstoß in der Rottstraße, wobei einige Personen verwundet die Genossen G. Dzient und Glaser. In beredten Worten und dann hätten wir im wahrsten Sinne des Wortes in Hamburg den wurden. Früh gegen 5 Uhr wurden die Posten der Feuermehr unter stürmischem Beifall erhoben sie gegen die Art der Friedensfongreß gehabt.( Stürmischer Beifall.) von einer Eisenbahnbrüde aus mit Gewehren beschossen. Ein Ausführung des Geseges schärfsten Protest. Unter Mit dem vom Sängerchor vorgetragenen Lied Lord Foleson" Feuerwehrmann wurde dabei durch einen Kopfschuß ge- brausenden Zustimmungsrufen wurde folgende, von den Rednern und dem Gesang der Internationale erreichte die Kundgebung ihr tötet und zwei schwer verwundet, einer von ihnen verlesene Entschließung angenommen: liegt im Sterben. Im Innern der Stadt ist die Feuerwehr Herr der Lage. An den Eingängen der Stadt stehen rote Wachen, die die Straßenbahnwagen und Autos anhalten und die Insassen In einzelnen Ortschaften des Ruhrgebiets ist es auch in der auf Waffen untersuchen. Seit gestern früh sind in den KrankenZeit zwischen Sonnabend und Montag zu Ausschreitungen ge- bäufern meitere 4 Tote und 30 Verwundete eingeliefert fommen, jedoch läßt sich feststellen, daß eine Verschlimmeworben. Die Verwundeten schweben zum Teil in Lebensgefahr. rung der Lage nicht eingetreten ist. Es wird sehr viel davon abhängen, ob die Berliner Verhandlun= gen zwischen den Deputationen aus dem Ruhrgebiet und der Reichsregierung zu einem schnellen Resultat führen. Kein vernünftiger Mensch fann leugnen, daß die Arbeiter an der Ruhr in eine Notlage geraten sind. Gelingt es der Regierung, die berechtigten Forderungen der Arbeiterschaft zu erfüllen, so ist damit der Hauptgrund für die Unruhequelle genommen. Keine Klärung im Ruhrgebiet. = Die Tatsache der Lohnverhandlungen in Berlin beweist, daß man sich auch an amtlicher Stelle davon überzeugt hat, daß die Lebenshaltung der im Abwehrf ampf stehenden Arbeiter an der Ruhr eine vollkommen ungenügende ist. Die bürgerliche Rechtspresse stellt sich aber auch weiter diesen Erscheinungen gegenüber blind. Für sie ist und bleibt die Kom= munistische Partei die allein schuldige an der Bewegung und sie greift, wie die„ Deutsche Tageszeitung" und die Deutsche Zeitung" zu dem desparaten Mittel, einen Bericht des„ Borwärts" aus dem Ruhrgebiet, in dem davon gesprochen wurde, daß die Kommunisten die Notlage an der Ruhr für ihre 3wede ausbeuten, als Beweis dafür zu mißbrauchen, daß die Kommunistische Partei als solche hinter der bewaff= neten Aftion steht. Wir empfehlen diesen Herren, die der Anblid eines roten Tuches unrettbar in Angstzustände zu derfegen scheint, sich etwas genauer mit dem Zentralorgan der Kommunistischen Partei, der„ Roten Fahne", zu beschäftigen. In der Sonntagausgabe des Blattes heißt es z. B.: Gleichzeitig rufen wir den Arbeitern im Ruhrgebiet noch einmal zu: Niemals habt Ihr Euch in einer größeren Gefahr befunden als jezt. Geht nicht hinaus über den Rahmen des friedlichen Streifs. Const werdet Ihr niedergeschlagen von der deutschen Reichswehr wie pon den französischen Truppen. Größte Wachsamkeit gegen die Faschisten! Weicht dem Kampf mit ihnen aus, denn man will Euch in eine Falle loden. Seid solidarisch im Streife!" In derselben Nummer wird das Chemnitzer Organ der Partei, der Kämpfer", von der Zentralleitung heruntergeputzt, weil es die Ausschreitungen an der Ruhr als den Beginn des Machtkampfes der Arbeiterschaft bezeichnete. Die Bentralleitung der APD. schreibt dem„ Kämpfer" folgendes ins Stam buch: Bir müffen diese Einstellung als grobe Entgleisung bezeichnen, die den von der Zentrale gegebenen Direktiven ebenso schroff wiederspricht, wie sie auf die faifächliche Lage paßt wie die Faust auis Auge. Wir weisen deshalb diese grobe Entgleisung umd vollständige Berkennung der Situation durd) das Chenmizer Bartei blatt mit aller Schärfe zurüd." Wenn die Herren von der Rechten trotz dieser entgegengefeßten Einstellung der Kommunistischen Parteileitung fortfahren, die Leitung der Aufruhrbewegung im Ruhrgebiet der Kommunistischen Partei zuzuschreiben, so verleitet das zu der Annahme, daß man bei den Bölkischen wieder einmal einen Kommunistenputsch nötig hat. Berein Sozialistische Arbeiterjugend Groß- Berlin Jungfozialistische Bereinigung( BSPD.) Am Montag, den 28. Mai, abends 7 Uhr, in der Aula der Schule Weinmeisterstraße 16/17 Internat. Jugend- Kundgebung Es werden sprechen: Koos Vorrink, Holland; Karl Hovberg, Schweden; Felix Skontaga, Tschechoslowakei; Johann Herz, Oesterreich, und M. Khundadze, Georgien. Gegen die internationale Reaktion, für den internationalen Klassenkampf! Das Mitgliedsbuch ist als Ausweis mitzubringen. Genossen erscheint in, Massen. Außerordentlich schwer wird es empfunden, daß der Fernsprechbetrieb, der seit Monaten von den Franzosen gesperrt ist, auch jetzt nicht freigegeben wird. Hinausgeschobene Beratungen. ., Die am 27. Mai 1923 im Berliner Lustgarten in großen Massen versammelten Mieter erheben schärfsten Brotest gegen die Art der Ausführung des Reichsmietengefeges in Preußen, insbe sondere dagegen, daß die vom Minister für Boltswohlfahrt jeweilig festgesetzten Höchstsätze vielfach ohne jebe fachliche Prüfung durch die Gemeindebehörde und ohne Nachprüfung ihrer Notwen digkeit durch die Kommunalaufsichtsbehörde als Normalsäge feftgesetzt werden. Die Verwaltungsfoften steigen ins Ungemessene auch dort, wo die Mieter die Treppen und Flure reinigen, und Instandsegungen unterbieiben fast allenthalten trog der starker Steigerung der Zufchläge. Die Anhörung der Mietervertreter ist zu einer bloßen Förmlichkeit geworden, weil sie den Behörden unbequem ist; zum Teil ist sie ganz unterblieben. Die Versammelten fordern, daß die finngemäße Anwendung des Reichsmietengesetzes gegenüber den Sabotageversuchen bes Hausbesizes in stärkerem Maße als bisher gesichert wird. Ins besondere fordern fie: 1. daß von der Friedensmiete alle Beträge abgerechnet werden, die für Nebenleistungen darin enthalten waren; 2. daß die Festsetzung des Zuschlages für Zinssteigerung unbedingt auf Grund der Durchschnittsberechnung an den sogenannten Typenhäusern erfolgt; 3. daß bei der Festsetzung der Verwaltungstoften dem Umstand Rechnung getragen wird, daß der Hausbesitz eine Kapitalanlage und feine Erwerbsquelle ist; 4. daß bei der Umlegung der Betriebsfoften die Feuerversiche rungsbeträge nur bis zur Höhe des zur Vermögenssteuer veranlagten Grundstücswertes auferlegt werden; 5. daß alle Woh nungsinstandsegungen wieder dem Vermieter auferlegt werden; 6. daß die Ausführung der notwendigen Instandsetzungsarbeiten in stärkerem Maße als bisher gesichert wird, namentlich, daß die Behörden von den ihnen durch das Gesez gewährten Befugnisse in stärferem Maße als bisher Gebrauch machen; 7. daß der Ausgleichsfonds und die Hausfonten eingerichtet werden; 8. daß das Mitwirkungs- und Kontrollrecht der Mietervertretungen nicht länger sabotiert, sondern gesichert wird; 9. daß nicht allmonatlich neue Mietzinserhöhungen beschlossen und überdies. erst im letzten Augenblick veröffentlicht werden. Es wird erwartet, daß der Herr Minister für Boltswohlfahrt die Ausführungsverordnung zum Reichsmietengesetz sofort einer Machprüfung unterzieht und die Forderungen des Preußischen Landesverbandes im Bunde Deutscher Mietervereine berückfichtigt." Damit war die imposante Demonstration beendet. Die Massen formierten sich wieder zu Zügen, um nach ihren Sammelplätzen zurückzumarschieren, wo sie sich auflösten. Drei neue Spiel- und Sportpläge. Dem Spielplay- Werbetag am geftrigen Sonntag war das Die für den gestrigen Sonntag geplante franto- belgische Reparationsbesprechung mußte ausfallen, weil der belgische Ministerpräsident Jaspar am Kehltopf operiert wurde. Das Wetter nicht sonderlich günstig, und mehrfach störte Regen die einfoll gut abgelaufen sein, ob die Besprechung nächstens statt- zelnen Beranstaltungen. Außerdem hatte der auf dem Bannmeilenfindet, erscheint jedoch noch zweifelhaft: Die polnische Krise. gefez beruhende Einspruch des Reichsinnenministers die geplante große Rundgebung auf dem Königsplatz verhindert. Der Kernpunkt der Veranstaltung war die Eröffnung dreier neuer Sportund Erholungsstätten: des Sportplates Tiergarten, des Sportplates Scharnweberstraße in Reinickendorf und des großartigen Boltspartes Jungfernheide, alle entstanden und erwachsen aus der Initiative des Oberbürgermeisters Böß. Im Mittelpunkt des Nachmittagsprogramms stand die feierliche Eröff nung des Sportplates Tiergarten, den Oberbürgermeister B5 B selbst der Bevölkerung mit einer Rede übergab, der folgendes zu entnehmen ist: Es ist meine vorzüglichste Pflicht, allen denen heute zu danken, Warschau, 28. Mai.( Eca.) Der Staatspräsident beauftragte den Vorsitzenden der polnischen Volkspartei Witos mit der Ha binettsbildung. Nachdem eine Sigung der Fraktion der Boltspartei stattgefunden hatte, nahm witos den Auftrag an Die Minifterlifte wird wahrscheinlich morgen fertiggestellt sein. Warisau, 28. Mai.( T.) Da Rechtsblod und Witospartei, nach Absplitterung der Oppofitionsgruppe Dombski von der Witos- die begriffen haben, daß es sich um unsere Zukunft, um eine Wieber. partei, nur über eine sehr geringe Mehrheit verfügen, find Be- aufbauarbeit handelt, wie feine andere in dieser Zeit. Es waren mühungen im Gange, die nationale Arbeiterpartei noch unsere Bürger, alle Teile unserer Bürgerschaft, die sich zusammenfür die Teilnahme an der Regierung zu gewinnen. Man will ihr getan haben, wie auch Industrielle, Finanzleute, Arbeiter, Angestellte, ei miniſterfiße überlaffen. Falls ihr Beitritt nicht erfolgt, will Beamte des werftätigen Boltes. Alles wollte vorwärts, immer vorWitos dennoch schon heute oder morgen dem Staatspräsidenten die wärts, um dem Körper die selbständigen Bedingungen zu bringen, neue Ministerliste vorlegen. Das Kabinett soll sich dann noch im die wir brauchen, um mitzuwirken am Aufbau unseres Bolles. Hier danke ich ganz besonders der Staatsregierung und ihren MitAeußerlich sahen heute, am 28. d. Mts., Gelsenkirchen und das Cause dieser Woche dem Sejm vorstellen. Die Annahme des Mißtrauensvotums gegen das Kabinett des gliedern. Heute ist der Sportplag Tiergarten, den wir mittlere Industriegebiet wie im tiefsten Frieden aus, aber es ist kein Zweifel, daß der heutige Montag der Höhepunkt dafür fein wird, fordmehrheit von 279 gegen 18 Stimmen erfolgt. Die vorher ge- Jugend; unsere Jugend soll die Kräfte wiederfinden, die sie braucht, Generals Eiforsti, die zu seinem Rücktritt führte, ist mit der Re- immer schon gewollt, aber nie erreicht haben, wahr geworden. Unsere Arbeit gilt hier der Volkskraft und unserer mas Kommunistenterror und kommunistische Wiüfür auszurichten in haltene Rede Sitoffis scheint besonders darauf gestimmt gewesen um dem Baterland die Kräfte wieder zu ersehen für eine bessere Zuder Lage sein werden." sein, die Gunst der zürnenden Uebernationalisten zu gewinnen, was funft. Dieser Platz sei aber auch ein Denkmal für die Kraft und So kan man diese Art von Berichte nur als stilistisch und ihm aber so wenig gelungen ist, als dem größten Teil der Linken Schaffensfreude der Berliner Bevölkerung in einer Zeit schwerstet inhaltlich gleich skandalös bezeichnen. bei der Stange zu halten. Not, aber auch ein Denkmal der Einigkeit des neuen Berlin. Auch bei dieser Gelegenheit muß festgestellt werden, daß das amtliche Wolffche Telegraphenbureau feine Aufgabe einer objektiven Berichterstattung rollfommen verkennt. Wenn es in einem Hörder Telegramme heißt: Ueberfälle und Kämpfe. Mit dieser Abftmmung beantragten die Sozialisten, der Sejm möge erklären, daß die nationalistischen Parteien durch Dortmund, 27. Mai.( Eig. Drahtbericht.) In Dortmund ihre für Polen schädliche Tätigkeit das moralische Recht ver. wurde am Sonnabend nachmittag ein von hörde kommendes, mit foren hätten, an der Neubildung des Kabinetts mit tätig zu sein. Polizeimannschaften befehtes Auto von den Aufrührern Diefe Resolution wurde zwar abgelehnt, aber nur mit 210 gegen aus Häusern, Höfen usw. überfallen, beschossen und mit Hand- 182 Stimmen ein weiterer Teil der Linken und die Abgranaten beworfen. Dabei wurde ein Polizeioberwacht geordneten der nationalen Minderheiten hatten sich natürlich der meister getötet, einer durch zwei Lungenschüsse und sechs andere gegen die Nationalisten gerichteten Resolution angeschlossen. durch sonstige Verlegungen schwer verwundet. Zwei zur Hilfe anDie Eröffnung des Boltsparts Jungfernheide ging bei unerwartet schönem Wetter in den Abentstunden vor sich. Riefige Menschenmengen bewegten sich auf dem Tegeler Weg und auf den Zugangsstraßen. Der neugeschaffene Gee und der frühlingsgrüne Eichenschlag der Jungfernheide waren von Tausenden von Zuschauern umlagert. Bürgermeister Scholz( Charlottenburg) mit Bertretern des Bezirksamtes empfing die Gäste, und zwar den Oberpräsidenten Dr. Maier, Oberbürgermeister Böß mit dem Startverordnetenvorsteher Dr. Caspari, Bürgermeister Ritter und zahl reiche Vertreter der städtischen Behörden. Auch hier ergriff Oberbürgermeister Böß das Wort. zu einer Ansprache. Auch die Er. rüdende Autos wurden gleichfalls in ähnlicher Weise überfallen. Rußlands Fischereifonflitte. 3wei norwegische Fischöffnung des Sportplages Scharnweberstraße nahm Die au dem Ueberfall Beteiligten waren mit den modernfien dampfer, die ohne Erlaubnis der russischen Regierung an der ihren programmäßigen Berlauf in Gegenwart des Oberbürger Feuerwaffen, besonders Handgranaten, ausgerüstet. Ein für Sonn- lappländischen Küste fifchten, wurden von den Ruffen beschlagmeisters Böß. Die neuen Bauten und Anlagen, über denen Flaggen abendnachi allgemeiner Angriff gegen die Polizei unterblieb, froh na hmt. Die Schuld an diesem Konflikt trifft also nicht Rußland. in den Reichs- und Stattfarben flatterten, wurden von den Bezum Teil bereitgestellter Hundertschaften, anscheinend wegen Nichtfuchern mit freudigem Intereffe begrüßt. eintreffens aller aufgebotenen Aufrührer. In Gelsenkirchen ift die Lage unverändert, Die chriftlichen Gewerkschaften haben am Sonntag ihren Austritt aus den hier auf gewerffchafflicher Grundlage gebildeten Sicherheitswehren erflärf. Devisenkurse. Jm Laufe des Sonnabend haben mehrere Hundert Mann ftatte Banden die Zeche konsolidation" fillgelegt. Auf der Zeche " Rhein- Elbe" haben die Aufrührer auf Grund eines von der Sicher- 1 holländischer Gulden heitswehr unterschriebenen Requisitionsscheines Cafftraft- 1 argentinische Papier- Peso Im Landkreis Gelsenkirchen ist 1 belgischer Frant. magen beschlagnahm f. es ruhig. Es werden starke Zusammenziehungen aufrührerischer 1 norwegische Krone 1 dänische Krone. Elemente nach Wanne gemeldet. 1 schwedische Krone 1 In Bochum gelang es am Sonnabendabend der von den 1 finnische Mark. Aufrührern belagerten Feuerwehr, durch einen Ausfall die Ruhe- i japanischer Yen fförer zurückzudrängen. Die Feuerwehr ist hier im allge- 1 italienische gire meinen Herr der Lage. Bei Sonntagmorgen ftattfindenden 1 Bfund Sterling Unfammlungen auf dem Marktplah wurde ein dem Selbstschuh an- 1 Dollar. gehörender Stadtjekretär namens Blum von den Aufrührern 1 französischer Frank hinterrücs erschossen, eine weitere Person schwer verletzt. Die 1 brasilianischer Milreis 1 Schweizer Frank. Täter sollen von den Franzosen verhaftet worden sein. 1 spanische Beseta Herne ist es zu neuen Unruhen nicht gekommen. Aus Hörde 100 österr. Stronen( abgeft.) und dem Landkreise liegen feine Meldungen über neue Unruhen 1 tschechische Krone vor. In Hattingen ist es ruhig. Die in der Gemeinde Stippel 1 ungarische Krone belegenen Jechen find, da die Notfiandsarbeiten verweigert werden, 1 bulgarische Lewa in Gefahr zu erjanjen, In Witten find bei den Unruhen am 1 jugoslawischer Dinar Jn • : 28. Mai Käufer Verkäufer ( Geld-)( Brief-) Kurs Sturs 26. Mai Käufer Berkäufer ( Geld-)( Brief-) Kurs Sturs Feuer in der Charité. In der Nacht zum Sonntag wurde die 4. Kompagnie mit dem 13. Böschzuge nach der Charité gerufen. Ms fie dort eintraf, stand der Dachstuhl der Ohrentiinit neben dem Röntgen= Laboratorium gegenüber der Tierärztlichen Hochschule und der Neubau Luisenstraße 12 in Flammen. Da die Türen fest verschlossen waren, mußten auf der einen Seite des Dachstuhls län24189.37 24310.63 21670.68 21779.32 gere Schlauchleitungen gelegt werden. Der Angriff konnte dann von 21695.62 21804.38 19760.62 19799.38 beiden Seiten wirksam durchgeführt, direkt gegen den Brandherd 3516.18 3533.82 3152.10 3167.90 gerichtet werden. Es gelang, die Flammen nach zweistün= 9925.12 9974.88 8877.75 8922.25 Diger Tätigkeit, furz nach 1 Uhr, auf den Dachstuhl zu be11421.37 11478.63 10224.37 10275.63 schränken. Eine Brandwache blieb zurück. Die Kranten blieben 16408.82 16491.93 14713.12 14786.88 ruhig. Wie das Feuer ausgefommen ist, steht noch nicht fest, man 1536.15 1543.85 permutet Kurzschluß oder unvorsichtigteit. Fast gleich26932.50 2767.50 zeitig wurde dieselbe Kompagnie nach der Friedrichstraße 100, an 2947.61 2962.39 2658,33 2671.67 der Weidendammer Brüde, alarmiert. Es handelte sich um eine 285783.75 287216.25 256606.87 257893.18 mißbräuchliche Benugung des Feuermelders und 61864.95 62175.05 55411.12 55688.88 fonnte der Täter der Polizei übergeben werden. 4067.90 4081.70 3670.80 3689.20 Mittelfeuer wurde am Sonntag abend in der 11. Stunde vom 5586.- 5614.- Walhalla- Theater, Weinbergsweg 19/20, gemeldet. Als die Feuer11072.25 11121.75 wehr dort mit sechs Löschzügen eintraf, stellte es sich heraus, daß 9351.56 9398.44 8471.13 nebenan in den„ Skala Lichtspielen" Filme im Vor 79.60 führungsraum in Brand geraten maren. Das Personal 1669.17 hatte unverzüglich alle Ausgänge geöffnet und die anwesenden Gäste 10.78 gebeten, ruhig und besonnen das Theater zu verlassen. Dieser Bitte 508.27 war das Publikum nachgekommen, wodurch jede Panit ver. 594,49 mieben wurde, 9975. 8428.87 79.20 1660,83 10.72 505.73 591,51 10025. Für Ruhr und Rhein. 3. Rennen: 1. E. Blors Erdmann( Ringius), 2. Aurel, 3. Fistus. Lot.: 45, Bl. 15, 15, 38. Wetten: 4: 1 2: 1 20: 1. Ferner liefen: Taidun I, Flora Bingen, Clematis blau, Frithjof I. Teufelsbart, Agi gehalten hat, sondern sich mit recht draftischen Worten brüstete, ihren Betrieb nicht den„ radifaen Zentralverbändlern" opfern zu 4. Rennen: 1. Stall Angerhofs Mary S.( Beidmüller), 2. Floren. brauchen, find inzwischen andere Schritte unternommen worden. tiner, 3. Jeffries jr. Tot.: 24, Pl.: 12, 13, 39. Wetten: 2: 1, pari, 15: 1. Ferner Die Plenarversammlung der Gewertschaftskommis liefen: Brinz Mogowan, Harry W., Brinzeß Fortuna, Koronna, Pechfacel fion hat einftimmig den Bontott über die Erzeugnisse dieser„ neuzeitlichen" Firma verhängt. Die Abnehmer der Firma Schlüter Rantinen und Groß ( angehalten), Bergschwalbe( angehalten). 5. Rennen: 1. Gestüt Dersenews Bessie Borthby( 3. Mis), u. Co. werden darauf aufmerksam gemacht. 2. Libanon, 8. Allenstein. Tot.: 88, B31.: 18, 51, 22. Betten: 2: 1, 15: 1. betrieben stehen tariftreue Betriebe, die jede Lieferung ausführen Ferner liefen: Flott, Bique, Araber, Frundsberg, Drochlan, Peter I, Mar- fönnen, zur Verfügung. Auskunft in dieser Beziehung erteilt der schall Hindenburg, Palmetto Watts,( O. W.). Zentralverband der Fleischer, Zorndorfer Straße 32. Telephon: Königstadt 2592. 6. Rennen: 1. Adamfiewicz True Fox( Rogowski), 2. Aftorie, 3. Fafner J. Tot.: 72, I.: 26, 67, 42. Weiten: 3: 1, 5: 1, 4: 1. Ferner liefen: da, Mocuns, Dr. Lem jr., Midas I, Zufunft, Sump, Mac Gregor, Lenz I, Morfner, Lady Betaurist, Larifari, Erich I, Unheil, Kronprinz I, Agworthy jr., Turbinellus, Heiderann, Erzellenz, Hartstein, Bring Kudud, Bingen jr., lips. Der Ausschuß der Berliner Gewertschaftstommission bestätigt, daß die Plenarversammlung der Berliner Gewerkschaften den Bontott gegen die Fleischwarenfabrik 7. Rennen: 1. Gestüt Tauffirchens Amazonia( Weiß), 2. Stella erm. Schlüter u. Co. in Köpenick beschlossen hat und ersucht Harf, 3. Natha IV. Lot.: 33, Bl.: 16, 30, 23. Betten: 3: 1, 3: 1, bbie organisierte Arbeitnehmerschaft, diesen BeFerner liefen: Ballonfönigin, Maifönigin I, Minz, Johannistäfer, Bella schluß gehörig zu beachten und durchzuführen. Datosom, Blaumelse, Gawein, Wasserfall, Baron Zoo. 8. Rennen: 1. M. Liffaus Manfred( Grube), 2. Mariechen H, 3. Boby. Tot.: 31, L: 17, 75, 26. Wetten: 2: 1, 6: 1, 4: 1. Ferner liefen: Berdun, Leichtfinn, Ehrengabe, Handfest, Adelei B, Durchbruch, Flieger I, Barde, Josej, Gudrum II. Neue Löhne für die Bananschläger. Der Begrüßungsabend für die auswärtigen Delegierten, die anläßlich des 7. Bundestages der Reichsvereinigung ehem. Kriegsgefangener nach Berlin gekommen waren, gestaltete sich in den Kammerfäfen zu einer mächtigen und gebung für Ruhr und Rhein. Aus den Begrüßungsworten des 1. Bundesvorsitzenden und Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Groß- Berlin, Gen. Erwin Barfanti, entnahm man, daß die ehemaligen Kriegsgefangenen ihre Fürsorge jetzt namentlich den Rhein- und Ruhrgefangenen zuwenden, wollen. Die Reichsregierung wurde gebeten, sich an eine neutrale Macht zu wenden, damit den Gefangenen in den Gefängnissen nicht noch mehr Unrecht geschehe, wie ihnen bisher schon geschehen ist. Die RER. hat auch ein offenes Ohr bei Reichs- und Staatsregierung gefunden. Minifier Severing fagte eine zentrale Erfaffung der Gefangenen zu, und Reichstanzler Cuno versprach auch, im Sinne der ehemaligen Kriegsgefangenen zu wirken. Der Redner forderte dann alle auf, einzutreten für ein freies Deutsch. land, für eine freie Republit. Ein Redner aus dem Ruhrgebiet, das jetzt das Opfer des französischen Militarismus geEine gut besuchte Versammlung der Bauanschläger nahm am worden ist, mußte vorsichtshalber als Ramenloser fprechen. Sonnabendabend im Hause des Metallarbeiterverbandes den Be Er betonte, man habe nach dem Waffenstillstand den festen Willen zur ehrlichen, positiven Wiederaufbauarbeit gehabt. Die ehe- Rennen auf der Olympia- Bahn. Resultate: Großer Brennabor- richt über die Lohnverhandlungen entgegen, den Fuchs als Mitmaligen Kriegsgefangenen glauben den Lockungen der Fran Preis mit Mehrfizführung: 1. Lauf über 10 Silometer: 1. Schrage, 13 Min. glied der Verhandlungskommission erstattete. Zunächst wurde zwei30jen nicht. Ein zweiter Redner sprach als Delegierter des 23,2 Set.; 2. A. Huschte, ½, Länge zurüc; 3. Aberger, 5 Meter zurüd. mal ohne Erfolg mit dem Schuhverband der Arbeitgeber perhanrheinisch- besetzten Gebiets. Er betonte, daß es nicht der Stimme 2. Lauf über 20 Kilometer; A. Huschte, 28 min. 02 Sef.; 2. Aberger, 15 delt. Es kam hierbei zu lebhaften Auseinandersetzungen, bei denen Meter zurüd; 3. Schrage, 1200 Meter zurüd. laffement: 1. A. Huschte, die Vertreter der Arbeitgeber beharrlich auf dem Standpunkt der Regierung bedurfte, um den Widerstand des Volkes zu ent- 3 Punkte: 2. Schrage, 4 Buntte; 3 Aberger, 5 Puntte. Preis von Bran blieben, daß sie die Forderung einer Lohnerhöhung um 30 bzw. fachen. Wir wissen, wie der Kumpel in der Grube geschuftet hat, denburg, Bierfiber- Berfolgungsrennen, über 10 Runden: Techmer- Geisdorf 50 Proz. nicht erfüllen fönnten. Es kam dann zu Verhandlungen mehr konnte er förperlich nicht leisten. Eine derartig tüchtige Nich. Huschte- Padebusch holen Sennede- Krüger- Kendelbacher- Hiepel Arbeiterschaft gehorcht nicht irgendeinem Kommando, die tut nur in 3 min. 5,2 Set. nach 2100 Meter ein. 8meisiger- Prämienfahren über vor dem Schlichtungsausschuß, der am 25. Mai folgenden Spruch das, was ihr Gewissen und Intelligenz vorschreiben. Jede Waffe 20 Runden: 1. Techmer- Padebusch; 2. Sausler- Krahner; 3. Müller- gefällt hat: Vom 16. bis 31. Mai beträgt der Stundenlohn im Bauanschlägergemerbe 2235 M., bei Affordarbeit wird das wird wirkungslos, wenn sie einen Luftftoß führt. Infern fühlen Teglaw. Fünffizer- Rekordfahren über 2 Runden: Häusler- BehrendtRopf tann man uns nicht nehmen. Die größten Heere werden Krahner- b. Razmer- Manthey, 11 Min. 19,1 Sef. 5 mal 20 Kilometer: 2575fache des Tarifs vom Jahre 1912 berechnet. Nach dem alten machtlos, Rennen hinter Motor. 1. Lauf: 1. Müller, 17 Min. 42,3 Sct. 2. Stellbrint, Tarif, der schon vor etwa 6 Wochen abgeschlossen ist, betrug menn fie feinen Gegner haben. Freiherr v. Lersner( Potsdam) dankte der Ruhr- und Rheinbevölke- 90 meter zurüd; 3. Junghans, 110 Meter zurüd; 4. Sturm, 190 Meter der Stundenlohn 1718 M., der Akkordfah das 2030fache des Tarifs zurüd; 5. Zieg, 310 Meter zurüd. 2. Lauf: 1. Müller, 17 Min. 34,4 Get; vom Jahre 1912. Bezüglich des Affordsages bringt der Spreh rung und forderte auf, einzutreten für ein freies Deutschland, für 2. Sturm, 60 Meter zurüd; 3. Stellbrint, 270 Meter zurüd; 4. Junghans eine fühlbare Verschlechterung, die ungefähr zwei Broz. ausmacht. eine freie Republik. 395 Meter zurüd. 3. Lauf: 1. Stellbrint, 17 Min. 36,2 Set.; 2. Stnrm, 30 Meter zurüd; 3. Müller, 290 Meter zurüd; 4. Junghans, 370 Meter Hervorgehoben wurde in dem Bericht, daß man die Untoften des zurüd; 5. Tieß, aufgegen. 4. Lauf: 1. Stellbrint, 17 Min. 45,1 Sef.; Bauanschlägers an Fahrgeld, für Werkzeug und infolge der Ab2. Junghans, 10 Meter zurüd; 3. Ties, 620 Meter zurüd; 4. Müller, holung des Lohnes viel zu wenig bei Festjehung der Löhne wür5080 meter zurüd; Sturm gestürzt. 5. Lauf: 1. Stellbrink, 16 Min. 51,4 Set. dige; leider werde auch nicht beachtet, daß sich infolge des Aus2. Müller, 40 Meter zurüd; 3. Junghans, 390 Meter zurüd; 4. Tiek, falls von Arbeiten im Jahre ein Durchschnittslohn ergebe, der viel aufgegeben. Alaffement: 1. Stellbrini, 8 Buntte, 2. Müller, 11 Büntte, niedriger bleibe, als der tariflich zugebilligte. Dringend erforder 3. Junghans, 16 Puntre, 4. Sturm, 18 Buntte, 5. Ticz, 22 Punkte. lich sei es, daß von den Kollegen hierüber brauchbares Material eingereicht werde. Der Spruch sei unbefriedigend, die Kommission glaube aber dennoch, die Annahme empfehlen zu können. Die Gebühr für die Müülbeseitigung in den Gebietsteilen der Stadt Berlin ist für den Monat Juni auf Grund der Betriebsdaten im Monat April für die acht Bezirtsbetriebe und den Betrieb der Berliner Müllabfuhr- Attien- Gesellschaft errechnet worden und beträgt 210 Broz. vom Gebäudesteuernuzungswert. Die Stadtverordnetenversammlung ist in einer Dringlichkeitsvorlage um Zuftimmung ersucht worden. Der deutsche Boltsgefangverein Wien und Umgebung hat heute vormittag menige Minuten nach 10 Uhr vom Lehrter Bahnhof die Weiterreise nach Bremen angetreten. Zum Abschied hatten sich u. a. der österreichische Gesandte Dr. Riedl, Reichstagspräfident Löbe und eine große Menge von alten und neuen Freunden eingestellt. Nachdem die Wiener Gäste noch einige Boltslieder zum Vortrag gebracht. hatten, setzte sich der Zug in Bewegung. Gewerkschaftsbewegung Keine Geheimniskrämerei. " " Die Diskussion ergab eine tiefgehende Mißstimmung über ben Spruch. Dennoch tam die Mehrheit der Versammlung unter Berüdsichtigung der Sachlage zu dem Entschluß, für die An= nahme zu stimmen. Hierauf wurden die Forderungen für die nächste Lohnverhandtung aufgeftellt. Komische Kauze. Die Rote Fahne" brachte am Donnerstag eine Notiz: Wie Regierung und Gewerkschaftsführer das Lohnniveau stüßten. In Rr. 239 des„ Borwärts" vom Freitag morgen gingen wir darauf Zu den Meldungen über das Schloß und den Park Mieder- ein, indem wir die Unnige Geheimnisträmeret" im Reichsarbeits. In Berthe Besteht eine Arbeiterbese der Anarchoschönhausen teilt ber Magiftrat mit, daß seit Jahren schon Ber- minifterium bezüglich ber vertraulichen Behandlung von Echlebs. handlungen mit der Krongutverwaltung bestehen, betreffend leber- fprüchen fritisierten. Im gegebenen Falle handelte es sich um eine Syndttalisten, die ein Mitteilungsblatt unterhält. laffung des Schlosses und des Barkes. Eine Verständigung Lohnregelung für die Tabalarbeiter. Da das genannte Blatt aus Darin wurde jüngst von einer schweren Niederlage der ist bisher nicht zustande gekommen, da jeglie einem Rundschreiben des Verbandsvorstandes der Tabatarbeiter an Belegschaft der Hüttenwerte Tempelhof A. Meyer bees mird richtet. Die angebliche Niederlage bestand darin, daß der BetriebsMittel zur Herstellung des start berwilderten die Vertrauensleute des Verbandes die Stelle zitierte: Grundstückes fehlten. Zabat Arbeiter" nichts über obmann entlassen werden sollte, diese Absicht jedoch verhindert Es liegt jedoch die Annahme vor, daher auch im daß das Gebäude und der Park der Stadt Berlin erhalten bleiben; diese Löhne veröffentlicht werden", nahmen wir wurde. Als eine Riederlage" wird der Vorgang deshalb hinjedenfalls ist an die Errichtung eines Sanatoriums zurzeit noch an, der Labat- Arbeiter habe tatsächlich nichts darüber ver- gestellt, weil die Berhinderung der Entlassung nach dem Willen nicht zu denken. diefer Richtung dazu benutzt werden sollte, eine Reihe von Fordeöffentlicht. In Wirklichkeit hat der„ Labat- Arbeiter", bas Organ rungen aufzustellen und so den Streitfall zu tomplizieren und zu Oeffentliche Kundgebung für das Arbeitende Palästina". AnTäglich des Werbemonats für das Arbeitende Balästina" findet Montag, des Deutschen Tabatarbeiterverbandes, in seiner Nr. 19 vom 12. Mat einem Streit zu treiben. Der Redekunft der Vertreter des Metallden 28. Mai, abends 74, Uhr, im Lehrervereinshaus, Alexanderftr. 41, eine 1923 das Ergebnis der Einigung vor dem Reichsarbeitsministerium arbeiterverbandes, Roch und Bergemann, ist es nach dem Niederöffentliche Stundgebung ftatt. Rebner die Genoffen: S. Kaplan'sti, volfinhaltlich mitgeteilt. Am 24. Mai aber, 12 Tage darauf, bringt lage- Bericht gelungen, den Streitfall beizulegen. Es sei glänzend B. Loder, S. Rubashow( vom Weltverband Boale Zion) fowie die Rote Fahne" den Angriff gegen die Gewerkschafts- gelungen, binnen fünf Minuten die ganze Belegschaft wieder an Bertreter der internationalen sozialistischen Parteien. führer, auf Grund der Angaben eines Berliner Vertrauens ihre Arbeitspläge zu schicken. Damit sei die schöne zweistündige mannes bes Labatarbeiterverbandes, der wohl das Rundschreiben Aktion zu einer ganz erbärmlichen Niederlage ge Wir, die paar Syndikalisten im Betrieb, haben euch des Borstandes gelesen hatte, aber nicht fein Verbandsorgan. Denn worden. bei der bekannten Wahrheitsliebe der Weltrevolutionsführer ist vorhergefagt, wie es fommt. Ihr aber stiert nur auf die Statuten; faum anzunehmen, daß die Beröffentlichung im Tabat.jekt habt ihr den Salat." Arbeiter" absichtlich verschwiegen murde. Wetter für morgen. Berlin und Umgegend. Vielfach heiter, am Tage etwas wärmer, aber noch veränderlich bei schwachen, vorherrschend nordwestlichen Binden Reine erheblichen Niederschläge. Groß- Berliner Parteinachrichten. Achtung, Sengfozialisten! Wir beteiligen uns geschlossen an der Suter. 5. Kreis, Friedrichshain: Freie Schulgemeinde! Dienstag, den 29. Mai, 7 Uhr, Männerchors Friedrichshain. Eintrittstarten a 300 R. find noch bei den Funktionären und an der Abendtaffe erhältlich. Ueberschuß dient der freien nationalen Rundgebung der Sozialistischen Arbeiterjugend. in dan Brachtfälen bes Oftens" Mandolinentonzert unter Mitwirkung des Schulbewegung. Frauenveranstaltungen heute, Montag, den 28. mai. 82. st., Steglig: 8 Uhr bei Thiel, Albrecht, Ede Ringstraße, Fortsegung des Referats der Genoffin Rosenberg. 104. Abt., Stieberschöneweibe: 7%, Uhr, Schule Berliner Str. 31, Bortrag des Genoffen Stadtrat Rißner. Jugendveranstaltungen. Achtung! Alle Abteilungsveranstaltungen fallen aus. Die Abteilungen kommen geschlossen zur Internationalen Rundgebung. Der Bezirksvorstand. Sterbetafel ber Groß- Berliner Parteiorganisation. 128. Abt. Pantow. Die Genoffin Franziska Tozed ist verstorben. Einäscherung morgen Dienstag, mittags 122 Uhr, im Krematorium, Gerichtstraße. Sport. Rennen zu Ruhleben am Sonntag, den 27. mai. 1. Sennen: 1. M. Kuhntes Safon jr.( Snopnadel), 2. Mädel, 3. Czorna. Tot.: 35, Bl.: 18, 20, 74. Wetten: 3: 1, 4: 1, 15: 1. Ferner liefen: Sirene I, Lumpi, Elfchen, Abdullah, Silver, Bollur, Frieda Bingen, Willtür, Bontresina, M. B., Wilhelmina, Kriegsminister, Xenie, Cypresse II, Ludmill I, Marfstein, Francisco. 2. Rennen: 1. D. Jürgens Eilzug( Bef.), 2. Brilon, 3. Dünkirchen. Zot. 32, Pl.: 15, 14, 37. Betten: 3: 1, 2: 1, 8,1. Ferner liefen: Barometer, Durchbruch, Bassander, Film, Allertrony, Nebel, Jallus, Edinhard, Berthold, Paul B., Frühauf, Hartenfels. " Zum Boykott gegen Schlüter n. Co. " Die Großschlächteret und Wurstfabrit S Schlüter u. Co. in Berlin- Köpenick suchte die vom Zentralverband der Fleischergehilfen in Nr. 212 des„ Borwärts gemachte Feststellung, daß sie nur Meisterföhne und unorganisterte beschäftigt, durch eine preßgefehliche Berichtigung zu parieren. In dieser Berichtigung in Nr. 231 des Vorwärts" fowie in einem vorhergehenden Schreiben an uns sollte diefe Feststellung einmal dadurch erschüttert werden, daß sich bei der Firma auch zwei Organisierte eingeschlichen hätten, die aber auch nur deshalb eingestellt wurden, weil sie sich als Meisterföhne ausgaben und auch Meistersöhne waren. Doch diese beiden organisierten Meisterföhne hätten in das Völlchen arbeitsfreudiger junger Leute, der Meisterföhne und Unorganisierte, die die Firma beschäftigt, mit ihren gewerkschaftlichen Ansichten Unruhe hineingebracht. Da sich herausstellte, daß von diesen beiden Organisierten der eine geschlechtlich verseucht und der andere verlauft war, feien die zwei organisierten Gesellen sofort entlassent worden. Der Zentralverband der Fleischer tonnte fofort feststellen, bak feines feiner Mitglieder, also tein organisierter Gehilfe, in Frage fam. Der Verband ging der Sache auf den Grund und fann nun mitteilen, daß die Berichtigung falsch ist, zu der uns die Firma Schlüter u. Co., unter Berufung auf das Presses gefeß, veranlaßte. Der Fleischerverband hat festgestellt, daß 1. der Fleischergeselle, der geschlechtsfrant verseucht gewefen fein soll, nicht mitglied des Zentralverbandes war, sondern heute noch Mitglied des Deutschen Fleichergesellen bun. des ist, also jener meistertreuen Gesellschaft, die fich haupt sächlich aus Meisterföhnen zusammenfeßt. 2. Der angeblich verlaufte Gefelle, ebenfalls Mitglied jener Bereinigung war. Es stimmt also nicht, daß Herr Sch. zwei organisierte Gesellen eingestellt hatte, vielmehr hat er sich an sein Inserat gehalten und Nichtverbändler" bevorzugt. Die Firma Schlüter n. Co. ist Mitglied des Arbeit geberbundes und als solche an den vereinbarten Tarifper trag gebunden. Da die Firma fich an den Vertrag nicht dmirals- Varieté Damen- und Herren- Stoffeosen- Zentrale. A das fabelhafte 80º Mai- Programm In vierzehn Tagen find Sie Nichtraucher, wenn Sie täglich breimal die Sabletten ..Putsch nehmen. 8um mindesten sollten Sie in diesen teueren Zeiten das Rauchen wesentlich einschränken. Zu einer Einschränkungsfur genügt eine, zu einer Abgewöhnungstur 3 Schachteln. Mit den bisher bekannten aller Art in großer Auswahl. Gabardine, Kammgarne, Covert coats, Tuche, moderne Streifen, Volle, Musseline usw. Kleider- u. Futter- Seiden schwarz und farbig. Paul Karle O. 34, Warschauer Straße 79. GardinenMünchen- Gladbacher Fabrikate Beste Qualitäten. Reiche Auswahl in Streifenhofen, Manchester-, Breeches-, engl. Cader-, Zuch- und Arbeitshofen in allen Längen und Weiten. 9 27 Blumenftr. 87 Blaner Laden. 2 Min. von ber Jannowigbrüde. Acht. Sie genau auf Hausnumm. Fahrgeldvergüina. Sonderangebot! Vorwärts- Austrägerinnen 14500! und wirkungslosen Abgewöhnungsmitteln Künstl. Garnituren Rauch bedilrfnis hört mit Butsch- Tabletten 3teil. Tüllgew. v. 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Die Maffe der armen zentralverbändlerisch organisierten Klaffengenossen" ist eben arnarcho- syndikalistische Methoden für reif". Sie streift nicht um zu reiten und fann noch keinen Sinn darin sehen, auch fleine Erfolge als Niederlagen zu bejammern. Es muß nicht folche Räuze geben. Aber es gibt nun einmal auch solche. Lassen wir sie hübsch unter sich. nicht Gemeinde und Staatsarbeiter! Morgen: Borwärts"-Agitation. Buchbrucker: Mittwoch nachmittags 5 Uhr bei Baum, Stallschreiberftraße 47. Fraktionsfigung. Bollzähliges Erscheinen erwartet der Fraktionsvorstand. Berband der Schuhmacher. Heute abend 7 Uhr, Friedrichstädtische Maßschuhmacher, Branchenversammlung im Rosenthaler Hof, Rosenthaler Str. 11/12. Deutscher Holzarbeiterverband," Masikinstrumentenarbeiter! Heute abend 8 Uhr Bersammlung der Funktionäre im Reichenberger Sof", Reichenberger Straße 147 Morgen Bericht von der Lohnderhandlung. Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt Dienstag, nachmittags 5 Uhr, Bersammlung aller in den Magazinen beschäftigten Bolierer im Reichenberger Hof.- Donnerstag, nachmittags 5 Uhr, Bersammlung der pneumatischen Branche im Reichenberger Hof, Großer Saal" Die Branchenkommission. Achtung, Zimmerer! Morgen, Dienstag, nachmittag 3 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Saal 1. Versammlung sämtlicher Plag- und Baudelegierten des Hoche, Beton- und Da es fich um eine wichtige Tiefbaugewerbes fowie sämtlicher Fabritbetriebe. Tagesordnung hanbelt, ist es unbedingt notwendig, baß jebe arbeitsstelle burch Verbandsbuch sowie Betriebsratsausweis Der Borstand. thren Bertrauensmann vertreten ist. legitimieren. Berantwortl. für den rebatt. Tefl: Ernst Renter, Bin.- Schöneberg; für Anzeigen: blade, Berlin. Berlag: Borwärts- Berlag Gm.b.5., Berlin. Drud: BotwärtsBuchdruckerei und Berlagsanstalt Paul Singer u. Co., Berlin, Lindenstraße 3. 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