Nr. 41. Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Vierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. fret tn's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: Nummer mit illujir. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30mt. proQuartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DesterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3Mt. pr.Monat. Eingetr. ta der Post Zeitungs- Preisliste für 1895 unter Nr. 7128. 312 Vorwärts 12. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzetle oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen: tagen bis 7 1hr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Zensprecher: Amt 1, Nr. 1508. Telegramm- Adresse: „ Sozialdemokrat Berlin! Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Unsere Sozialreform" Sonntag, den 17. Februar 1895. # Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. und die hygienische Wissenschaft. z. B. von der Krankenversicherung nicht nur wesen wäre eine entsprechende Versorgung der hundert Standpunkt den des sozial hygienischen Bedürfnisses| versicherung für den Arbeiter mehr als zweifelhaft erscheinen gänzlich in den Hintergrund gedrängt hat. Und das laffen müssen. tritt bei jeder Einzelheit mit aller Schärfe zu tage. Sind Vor allem fehlt was eigentlich am nöthigsten gedoch Ein Dezennium ist verflossen, seitdem die obligatorische die Landarbeiter und Dienstboten, sondern gerade die der tausenden von Arbeitern, welche zwar nicht durch einen UnKrankenversicherung eingeführt ist, nicht viel fürzere Zeit Krankenunterstützung bedürftigsten Arbeiter, die zeitweilig fall, aber doch sonst durch ihre Berufsthätigkeit zu Invaliden besteht die Unfallversicherung, neueren Datums sind die oder dauernd Arbeitslosen, ausgenommen! Die der Arbeit werden, wenn nach jahrelanger Arbeit in gesundAlters- und Invaliditätsversicherung. Sind nun die be- Wartezeit bei Beginn der Erkrankung, welche dem hygienisch heitsschädlichen Betrieben ihre Gesundheit und Lebenskraft rechtigten Ansprüche der Arbeiter durch diese Gesetze be- so wirksamen frühzeitigen Eingreifen des Arztes beim zerstört ist. Alle diese an Gewerbekrankheiten im friedigt worden, haben sie innerhalb des beschränkten Beginn der Krontheit entgegenarbeitet, die zeitliche Be- engeren und weiteren Sinne des Wortes Leidenden, Gebietes ihrer Wirsamkeit sich wirklich nüßlich und segens- grenzung der Unterstützung ohne Rücksicht auf die wirkliche dahingeopfert in der Industrie, gehen leer aus. Denn die reich erwiesen? Tauer der Krankheit, der Fortfall der Unterstützung an Invalidenrente, welche ihnen durch die InvalidenBei der Beantwortung dieser Frage hat neben dem Sonn- und Feiertagen, die niedrige Bemessung des Kranken- versicherung gewährt wird, die sie sich noch dazu zum theil von den Gesetzen betroffenen Arbeiter auch der Hygieniker geldes, das in der Regel nicht ausreicht, auch nur die aus eigenen Mitteln durch jahrelanges Markentleben ermitzusprechen. Und so hat denn unser Genosse Dr. med. fümmerlichsten Bedürfnisse eines Gesunden, geschweige denn ringen müssen, und die ihnen, wenn sie nicht 5 volle Jahre Badet auf dem im vorigen Jahr in Budapest abgehaltenen die eines Kranken mit sammt seiner Familie zu decken, das geklebt haben, überhaupt nicht gewährt wird, ist weiter nichts internationalen Kongreß für Hygiene und Demographie ein alles sind vom hygienischen Standpunkte ganz widersinnige als eine dürftige Armenunterstüßung, die nicht ausreicht zur Referat über das Thema: Angelegenheiten der und, wie der Verfasser aus seiner Erfahrung belegt, überaus Befriedigung des physiologischen Existenzminimums. Das tranten und arbeitsunfähigen Arbeiter" schädliche Bestimmungen. gilt in noch höherem Maße von dem dekorativen Beiwerk gehalten, sich dabei dieser Aufgabe in der Weise entledigend, Anschaulich und überzeugend schildert er alle die klein- der Juvaliditätsversicherung", der Altersversiche daß er die gesammte Arbeiterversicherung vom hygienischen rung, deren Rentner, nachdem sie 70 Jahre eines arbeitsStandpunkt einer kritischen Beleuchtung unterwarf. vollen Lebens hinter sich haben und durch aufgeklebte Tiefer Bericht liegt jetzt, in die Form des Buches geMarken nachweisen können, daß sie mindestens 30 Jahre bracht, vor*); und wir glauben den Wünschen unserer Leser hindurch je 47 Wochen gearbeitet haben, mit 33% Pfennigen entgegenzukommen, wenn wir nachstehend versuchen, den pro Tag wahrlich nicht im stande sind, sich auch nur„ nothGedankengang desselben zu stizziren. dürftig" zu erhalten. worden. " lichen Beschränkungen, denen die persönliche Freiheit des Kranken sowie die ärztliche Thätigkeit unterworfen find. Die Engherzigkeit bei Gewährung der erforderlichen Medikamente und Stärkungsmittel, die zahlreichen Straf bestimmungen, das System der„ Vertrauens- und Kontrollärzte", alles Dinge, die dazu dienen sollen, die mit den Die gewaltige Entwickelung der modernen Industrie ,, größten finanziellen Echwierigkeiten ringenden Kaffen lebens- Nach alledem fann es nicht Wunder nehmen, wenn welche die Produktivität der Arbeit um das hundert und fähig zu erhalten eine Sisyphusaufgabe, bei der Kranke, weder die Erkrankungs- noch die Sterblichkeitsziffern irgendtausendfache gesteigert hat, hat doch die Lage der Arzt und öffentliche Hygiene in gleicher Weise leiden und wie nachweislich zurückgegangen sind. Und wenn die Zahl arbeitenden Klassen nicht verbessert, vielmehr nur die Ge- schließlich der unvermeidliche Ruin der Kassen nur auf der Unfälle seit Bestehen der Unfallversicherung nicht ab, fahr für den Arbeiter, zu erkranken und vorzeitig invalide geschoben wird. Interessant und aktuell sind auch die sondern erheblich zugenommen hat, so liegt das nicht etwa, zu werden, stark vermehrt. Ein Schutz gegen diese Gefahr Ausführungen des Verfassers über die freie Arziwahl", zumal wie die Unternehmer glauben machen möchten, an der durch ist daher nicht nur für die arbeitende Bevölkerung, sondern er sich nicht auf den Standpunkt des ärztlichen Standes- die Versicherung erzeugten größeren Sorglosigkeit der Arfür die gesammte menschliche Gesellschaft nothwendig ge- interesses, sondern auf den des kranken Arbeiters stellt beiter, sondern an der übermäßigen Ausnutzung ihrer Arund die Frage erörtert, welche Vortheile dem Arbeiter die beitskraft, an der übermäßig langen Arbeitszeit und den Die freie Versicherung der Arbeiter, wie sie in den freie Wahl des Arztes gewähre. gänzlich unzureichenden Unfallverhütungs- Maßnahmen. meisten außerdeutschen Staaten zur Zeit besteht, ist aber Taß man von der Krankenversicherung als besondere Zeigt doch die Statistik der zeitlichen Vertheilung der nicht im stande, diesen Schutz ausreichend zu gestalten. Es Versicherungsform die Unfallversicherung ab- Unfälle, daß gerade die letzten Arbeitsstunden des Tages ist daher ein Vorzug der deutschen und österreichischen gezeigt hat, ist angesichts der Thatsache, daß die Folgen und der Woche die an Unfällen reichsten sind. Und ist doch Sozialversicherungsgesetze, daß sie obligatorisch für jedes Unfalls, wenn nicht der Tod, so dech zumeist Krank 3. B. im Jahre 1890 für die gesammten 390 000 Betriebe die Arbeiter sind; das ist aber auch das einzige Lob, das heit und Erwerbsunfähigkeit sind, völlig verkehrt. Der Berufsgenossenschaften noch nicht 1 Mark pro Betrieb man ihnen ertheilen kann. Denn was sie im einzelnen Ein ganz auderer, höchst verwickelter Apparat, für Vorsichtsmaßregeln ausgegeben worden! Ieiften, erweist sich bei näherer Prüfung als überaus dürftig mit einem ganz anderen Personenkreis und ganz Von einer Verhütung anderweitiger Berufskrankheiten, und den einfachsten Anforderungen der Hygiene gegenüber anderen Kostendeckungsverfahren, mit der schwerfälligen wie sie durch eine energische und sachverständige, sowohl unzureichend. und unzweckmäßigen berufsgenossenschaftlichen technische als ärztliche Beaufsichtigung der Gewerbebetriebe Gliederung, der Ausschluß der Arbeiter von der Ver- bis zu einem gewissen Maße zu erzielen wäre, ist bei der waltung, von der Feststellung der Entschädigung, die Wiangelhaftigkeit unserer Gewerbe Inspektion natürlich niedrige Bemessung der Rente, die Gewährung von Theil rente in Fällen von Halbinvalidität", wo der Bruchtheil erhaltener Arbeitskraft für den betroffenen ganz nuplos ist, die nachträgliche Rentenentziehung, das System der von den Unternehmerverbänden abhängigen Vertrauensärzte und die zwangsweisen Gewaltheilungen in den an die Folter kammern des Mittelalters erinnernden Heimstätten für Verlegte", das alles sind Dinge, die den Werth der UnfallEchon die Vielheit der Versicherungen, von denen jede einzelne einen ganz anderen Personenkreis umfaßt, die Planlosigkeit und Verschiedenheit der einzelnen Organifationen zeigt, wie der versicherungstechnisch- bureaukratische Die Arbeiterversicherung. Gine sozial, bygienische Kritit. Nach einem Referate, gehalten auf dem VIII. Internationalen Kongreß für Hygiene und Demographie in Budapest, von Dr. 3adet, Arzt in Berlin. Jena, Verlag von Gustav Fischer 1895. Feuilleton. Skizzen aus dem südamerikanischen Hinterlande. Strumpfband Ein Blatt " nicht die Rede. Wo wirklich einmal, wie seinerzeit in der Fürther Spiegelindustrie, energisch eingegriffen wurde, da sind auch die Erkrankungen folossal zurückgegangen ist doch auch in England in den letzten 40 Jahren, dank der thatkräftigen Fabritinspektion, die Erkrankungsziffer an Tuberkulose um fast 50 pCt. gesunken! Taß schließlich der Arbeiter die gesammten Kosten aller dieser so kostspieligen und so wenig wirkes eine andere Fran, so wollte ich gar nichts sagen. Ihr Person ihr Geschäft machen kann, wenn sie die Lage zu seid in meiner Hand, und ich muß Euch zu Eurem Troft ihrem Vortheil zu benußen versteht... Diese Gelegenheit gestehen, daß ich darauf ausgegangen bin, Euch zu fangen. wird aber nur ein paar Jahre dauern, dann ist cs vorbei [ Machbruck verboten.] Aber ich bin gerne erbötig zu schweigen und zu thun, für lange Zeit... und Ihr und ich wir wären große Narren, als wenn Ihr mir nicht das geringfte erzählt wenn wir sie uns entschlüpfen lassen sollten Ener 15 habt. Will mir nur erlauben, als ganz privates und Name und Euer Ruhm als großer Krieger nützt Ench nur für mich alleine bestimmtes Objekt dieses reizende schließlich nicht viel, ivenn Ihr nicht zu Leben meiner Sammlung einzuverleiben.. habt; und jeder will eben auständig leben.... Ich glaube, daß Ihr niemals gehört habt, daß Ihr solltet diese thätigen Fremden begreifen lernen; südamerikanischer Geschichte. Francisco Guanes ein Ed wäger ist... im Gegen- ich für .. im Gegen- ich für meine Person bin gerne bei ihnen in theil, ich bin em sehr kühler Mann und schwatze nur dann, die Echule gegangen, die für einen Verdienst von ein paar Nur Geduld Mann," sprach der Apotheker auf einmal wenn ich es will, und wenn es mir einen Nugen bringen Groschen alles thun, was man nur will... haben sie in einem Tone, der vollkommen nüchtern flang, wickelte soll... Ruhig Freund! Seht an.... ich brauche Euch genug zufammengegaunert, so gehen sie auf und davon und Iangjam sein Strumpfband von dem Finger und steckte es ganz nothwendig für eine Sache, wie Ihr es auch selber leben irgendwo herrlich und in Freuden. Mit guten Redensfaltblütig in feine innere Brusttasche und schloß darauf einsehen werdet... und es soll Ener Schade nicht sein. arten kommt man nicht weit und wird vor allen Dingen seinen Rock bis zum letzten Knopf.. Hört! Ihr wißt so gut wie ich, daß unten in Barrero nicht fett davon. Nehmen wir es nicht, so nehmen es " Ich habe gehört General," fuhr er in demselben ver- Grande eine mächtige Partei sitt... find brave Jungen andere; und darum wollen wir uns zudrängen wo wir änderten Tone fort, daß Ihr zu den Rothen gehen werdet; darunter unter mancher Spreu.... und ist eine Puppe tönnen, die wir oben an der Krippe stchen. Begreift Ihr? fann Euch dazu nur meinen Glückwunsch bringen, Ihr könnt darunter, die wie zwei regieren werden; ich habe alle Fäden Tarum eben, und weil ich fürchtete, daß Ihr mir nichts dabei Karriere machen. für sie in der Hand. Diese Puppe ist der eigentliche Herr dir nichts nicht auf meine Pläne eingehen würdet, habe Werde mich den Henker in die Geschichte mischen... dieses kostbaren Etrumpfbaudes. Die ersten zählen nur ich Euch heute den Streich gespielt; und Ihr, ein braver aber gebt das Band her so weit, als sie uns unsere Geschäfte besorgen Kerl, habt Euch von einem gewöhnlichen Apotheker überGanz taltes Blut... entgegnete statt allem der werden; haben sie das dargethan, so tönnen sie listen lassen. Ich habe ein wenig fremde Schriftsteller Apotheker, also Ihr werdet Euch der rothen Partei an meinetwegen laufen, wohin sie wollen. Versteht Ihr! Und studirt und handle wie ein kleiner Macchiavelli. Mir sind schließen und auch nach Barrero Grande gehen zu unserem darum fehlt Ihr mir.. der General Caballero, der be- alle Mittel recht, wenn ich mit meinen Plänen zum Ziel beiderseitigen Freund Rivarola. rühmte Krieger, der die ganze Bande sammelt und unter kommen kann dadurch. Mit Gill bin ich einig; und mit " Schweigt, Miserabler, oder ich erwürge Euch.." einen Hut bringt; der den Kriegsruf, den Ruf der Re- Euch glaube ich heute es geworden zu sein... ich brauche " Wird schlecht gehen, General; denn ich stehe meinen volution erschallen läßt, der uns die Soldaten bringt mit Euch nothwendig... und an dem Tage, da Ihr Eure Mann werdet außerdem nicht einen solchen schweren seinem Namen und der sie drillt; der paraguayische Aufgabe erfüllt habt, sollt Ihr meinetwegen der schönen Friedensbruch begeben.. doch Echerz bei Seite, General; Napoleon, der einem Wetter gleich die jetzige Wirthschaft Concepcion wieder ihr Strumpfband um ihr Bein legen. setzt Euch ruhig und hört mich gelassen und kaltblütig an. berumwirft und der dann unserm Freund, Herrn Bautista Bis dahin laßt es in meinem Besitz..." Ihr habt einen schweren Fehler begangen, indem Ihr Euer Gill auf den Präsidentenstuhl hilft.. geht Gill, so kommt" Ich werde Euch morgen bestimmt Antwort sagen," galantes Abenteuer mit allen seinen Beweisen so leicht- Caballero.. So, und nun versteht Ihr mein Programm.. erwiderte nach furzem Sinnen der General, aber das sage finnig au sgeplaudert habt. Das hättet Ihr schon als ein Ceht, General", sagte er sehr ernsthaft, es sind in unserm ich Euch gleich hier ins Gesicht, Ihr seid eigentlich doch nobler Kavalier, der Ihr seid, nicht thun müssen. Wäre Lande jetzt die Zeiten, wo eine gewandte und rührige ein großer Echuft..." " .> samen Einrichtungen tragen muß, entweder direkt als daß die jetzt dem Präsidenten schon zustehende weitgehendste Beitragzahler, oder indirekt durch die Herabsehung Befugniß der Wortentziehung, seit 27 Jahren nur einmal der Lohnhöhe, oder als Steuerzahler( beim Reichszuschuß), und damals zu Unrecht angewendet worden sei. Er be das gehört zwar weniger zur hygienischen Seite der streitet auch auf das lebhafteste, daß der Ton des Hauses Frage, aber der Werth der sozialen Gesetzgebung wird das gesunken sei, der Reichstag halte in dieser Beziehung den durch aufs beste gekennzeichnet. Vergleich mit sämmtlichen Parlamenten der Welt aus. Badek fordert daher in seinen Schlußsägen an stelle der Schließlich wurde der Antrag Roeren mit allen viclerlei Organisationen eine zentrale, territorial und Stimmen gegen die der Linken( Freifinn, Sozialdemokraten lokal gegliederte Reichsinstitution unter Selbstverwaltung und Volkspartei) und der Polen angenommen. der Arbeiter, unter Kontrolle durch Staat und Kommune Vierhundert deutsche Männer, Politische Weberlicht. " für uns, wenn Aus: Hamburg ist im Reichstage von drei gleich im ersten Wahlgange gewählten Sozialdemokraten vertreten, und doch bleibt in der Bürgerschaft, der Landesvertretung der freien und Hansestadt Hamburg, die Sozialdemokratie vollständig unvertreten. Auch die lehten Bemühungen unserer Genossen waren vergeblich, wie die folgende Depesche vom gestrigen Tage zeigt: Bei den heutigen Wahlen zur halbschichtigen Erneuerung der Bürgerschaft sind die beiden von den Sozialisten aufgestellten Kandidaten in Gilbeck und auf der Veddel den Kandidaten der innerhalb der Bürgerschaft bleibt fast völlig die bisherige. Ordnungspartei unterlegen. Die Zusammensetzung der Fraktionen und unter Mitwirkung der Aerzte; an stelle des beschränkten, erwählte der Nation, beschließen für sich selbst bei den verschiedenen Versicherungen verschiedenen Kreises Disziplinarstrafen, wie man sie sonst für un Die Thatsache spricht nicht gegen die Sozialdemokratie, versicherter Personen Einbeziehung aller, deren Einkommen gezogene Jungen nothwendig hält. Wahrlich, der deutsche sondern nur gegen das verrottete Hamburger Wahlsystem. nicht genügt, um für Alter, Krankheiten, Invalidität selbst Männer stolz ist zu den Hunden geflohen. Fürsorge zu tragen; an stelle des hygienisch widersinnigen Im Abgeordnetenhaus wurden heute noch die DeEin König als Aktionär- unter diesem Titel verVersicherungsprinzips das soziale Prinzip des Rechts auf batten beim Etat des Ministeriums des Innern fortgesetzt, öffentlicht die Breslauer Morgen- Zeitung" einen Artikel staatliche Fürsorge für alle, die es nöthig haben. Und diese Fürsorge hat nicht erst einzutreten, wenn der ohne daß besonders wichtiges zu berichten wäre. Abg. über den König Leopold von Belgien, der für den Arbeiter frant, erwerbsunfähig und invalide geworden ist, v. Richthofen regte an, unter dem Porgeben, die im Ehren- Rongostaat- Schwindel 30 Millionen Franks aus seinem Arbeiter frant, erwerbsunfähig und invalide geworden ist, amt thätigen Standesbeamten wären zu start mit Arbeiten koloffalen Privatvermögen( von den Orleans, nicht den sondern sie hat schon vorbeugend für die Erhaltung belastet, die Trauungen wieder den Geistlichen zu Roburgern stammend) hingegeben hat, und jetzt Himmel und seiner Gesundheit und Arbeitsfähigkeit durch eine wirt- übertragen. Dann gab es wieder zum wievielsten Hölle in Bewegung setzt, um das verkrachte Unternehmen same Arbeiterschutz- Gesetzgebung Gorge zu tragen. Jus Male?- eine Bolendebatte. Minister von Köller er dem belgischen Staat aufzuhalsen und so wieder zu besondere find die gesetzliche Beschränkung der Arbeitszeit, der klärte dabei, daß die kürzlich erfolgte Veröffentlichung der seinem Geld zu kommen. Mit den Kongo- Aktien hat's gefeßliche Ach t st und entag, weiterhin gesetzliches Verbot Sonntagsruhe für alle Arbeiter, ſtrenge Fabrikaufsicht durch norwärtssticht von ihm vezenlagt morb, weit wir ein Sauptbefizer, der Obligationen der Krupp'schen der Kinder- und Beschränkung der Frauenarbeit, 36stündige auf den St. Josaphat- Verein bezügliche Verfügung im seine Richtigkeit und aus Brüssel wird uns geschrieben, Das daß dort allgemein geglaubt wird, König Leopold sei auch worden ist. Das dort hygienisch vorgebildete unabhängige Beamte beffer und warten müßten, bis uns der Herr von Köller einmal etwas erte in Essen. Jedenfalls scheint der Herr eine wirksamer als jede Art der Arbeiterversicherung. überweist. Wenn derselbe Herr Minister bei dieser Gelegen- spekulative Ader zu haben. heit mit bezug auf den Vorwärts" auch etwas von einem Juternationaler sozialistischer Arbeiterkongreß Schandblatt" oder dergleichen fallen ließ, so ist es das in London. Für den nächsten internationalen sozialistischen Privatgeheimniß des Herrn von Köller, mit welchem Recht. Arbeiterkongreß sind die Vorarbeiten bereits im Gange. Was journalistischen Anstand anbetrifft, so kann es der Das Komitee verbreitet darüber folgende Mittheilung: Aus dem Reichstage. Unter lautem Bravo auf" Borwärts" ja noch mit jeder anderen Zeitung aufnehmen, Der letzte internationale Arbeiterkongreß wurde in Zürich seiten der Rechten wurde heute der Münzkonferenz- insbesondere aber mit den offiziösen Blättern. Oder ist 1893 abgehalten. Es waren anwesend 451 Delegirte, die 22 Nationen Antrag angenommen. Da der Antrag mit ca. 220 Unter- Herr von Köller böse, daß der„ Vorwärts" nicht so vertraten, Großbritannien; waton, resp. de 65 Delegirie vertreten, schriften versehen, also der großen Majorität von Hause langweilig ist, wie der Reichs- Anzeiger" und seine„ Berliner 84 davon waren von Trades Unions, resp. dem parlamentarischen aus sicher war, ist nicht recht abzusehen, warum die Hechte Korrespondenz"? Da können wir ihm allerdings nicht Komitee der Trades Unions entfendet. Die britische Delegirtengruppe die Annahme des Antrages noch mit Beifalls bezeugungen helfen. Die nächste Sigung ist auf Dienstag Vormittag Rongreß in London tage; diese Einladung wurde von dem auszeichnete. Diese würden nur begreiflich, wenn die Herren vertagt. Erste Lesung des Stempelsteuer- Gesetzes. Rongreß einstimmig angenommen, und zwar für das Jahr 1896. der Rechten den Verdacht genährt haben sollten, ein großer Die 65 britischen Belegirten in Zürich wählten aus ihrer Mitte Theil der Unterschriften sei nicht ernst gemeint. Wie ein Fischweib schimpfen die Münchener ein Organisationskomitee von 10 Delegirten mit dem Auftrag, Neuesten Nachrichten" über Bebel, weil dieser in der die einleitenden Schritte zu machen und sich der Mitwirkung vorgeftrigen Reichstagssigung die deutschen Schiffsrheder des parlamentarischen Komitees der Trades- Unions zu versichern. gesichert und Die beiden vor dem Auslande blosgestellt habe. Als er das bekannte Diese Mitwirkung ist nun Telegramm verlas, hätte der Reichstag: Heraus mit dem Komitees haben sich zu einem Gesammtfomitee für die allgemeine Namen! rufen sollen. Nun- das hatte der Reichstag Organisation des Kongresses von 1896 vereinigt. nicht nöthig, denn Bebel erklärte sich sofort M. P., John Burns M. P., Edward Cowie, David Holmes, Das Gesammtkomitee besteht also aus: Henry Broadhurst bereit, den Namen zu nennen William Imtip, J. Jack, J. Mawdsley, R. Sheldon, Ben Tillet, Telegramm vorzulegen! So frivol erhebt dieses J. H. Wilson M. P., alle vom parlamentarischen Komitee; Volk Anklagen gegen uns! dann John Anderson, Edward Aveling, Edward Harford, James Mac Donald, J. S. Maxwell, Sidney, Olivier, Henry Quelch, Smith, W. C. Steadman, William Thorne, Mitglieder des in Zürich gewählten Komitee's. Berlin, 16. Februar. = und das . Das Gesammitkomitee erwählte einen engeren Ausschuß, bestehend aus: Aveling, Broadhurst, Cowie, Jmtip, Jack, Mawdsley, Olivier, Quelch, Smith, Steadman, Thorne, Tillet. Die Reden zum Silberantrag waren auch heute meist Blei. Sogar Alexander Meyer gelangen feine Kalauer, so abgedroschen ist das Thema. Richter sandte einige Bosheiten nach dem Bundesrathstisch, das war auch alles, was dieser Redner zur Sache" vorzubringen wußte. Der zweite Gegenstand der Tagesordnung, A bände rung der Geschäftsordnung des Reichstags hatte eine verhältnißmäßig große Zahl von Abgeordneten herbeigelockt. Der Abgeordnete Träger, Referent der GeschäftsSofgänger. Der Ausschuß des Bundes der Landwirthe Sofgänger. Der Ausschuß des Bundes der Landwirthe ordnungs- Kommission in dieser Frage, erstattete eingehenden follte auf seine Bitte heute vom Raiser empfangen werden und mündlichen Bericht über die Verhandlungen der Kommission, ber Empfang ist nur wegen eines leichten Schnupfens" des welche bekanntlich einen vollständig negativen Erfolg hatten. Raisers unterblieben. Wer hätte das noch vor Jahresfrist geVon dem Zentrumsabgeordneten Roeren lag nun der be- dacht, als die dem Bunde nahe stehender Organe jich in Aeußekannte Antrag vor, welcher hinter den Koulissen die Zustimmung rungen ergingen, die jedes königstreue Gemüth bis ins Innerste Dieser Ausschuß hielt seine erste Sigung am 8. Februar in der Mehrheitsparteien und auch des Präsidenten v. Levezom erbeben machen mußten. 19, Buckingham Street, Strand. Es wurde beschlossen, feinen gefunden hatte. Roeren begründete den Antrag, worauf unser Etwas vom Kuhhaudel. Das Zentrum hat in der ständigen Präsidenten zu haben, sondern den Vorsitzenden in jeder Genoffe Singer in sehr eingehender und energischer Weise heutigen Um st urzkommission durch Ablehnung des Sizung zu wählen. Es wurden gewählt zum Sekretär: William den ablehnenden Standpunkt unserer Fraktion gegen die§ 126 einmal zeigen wollen, daß die Zentrumsabgeordneten für Französisch und Deutsch: A. Smith und E. Aveling. Thorne, zum Kassirer: William Imkip, zu Uebersebern lex Levezow" darlegte. doch eigentlich diejenigen find, von denen das Schicksal des für Französisch und Deutsch: A. Smith und. Aveling. Ferner wurde beantragt, ein vorläufiges Zirkular zu ents Singer wies besonders auch auf die Gewohnheiten ganzen Umsturzgesetzes abhängt. Das„ mannhafte" Auf- werfen, das dem Ausschuß bei seiner nächsten Sigung vorgelegt am Bundesrathstisch hin, und meinte, dagegen wären treten des Zentrums wird übrigens erklärlich, wenn man und nach Genehmigung den Arbeiterorganisationen des In- und wohl viel eher Schußbestimmungen für die Abgeordneten gleichzeitig weiß, daß die dritte, also entscheidende Lesung Auslandes zugeschickt werden soll. Um die vorläufigen Kosten zu nothwendig. des Antrages auf Aufhebung des Jesuiten decken, hat jedes der beiden Komitees, die das Gesammtfomitee Der mecklenburgische Gesandte von Dergen verlas gesetzes schon für die Reichstagssigung vom bilden, nämlich das Züricher und das parlamentarische Komite, darauf eine Antwort, aus der einiges von deutschem 20. d. M. auf die Tagesordnung gesetzt worden ist. Das je 50 Pfund eingezahlt. Mannes- und Wahrheitsmuthe zu hören war. Zentrum wird also erst nach dem 20. Februar wissen, wie Italien soll jetzt den Zollfrieden mit Frankreich anstreben. es sich in Sachen des Umsturzes definitiv zu verhalten hat. Das englische Ministerium ist in hartem Rampf braunschweigische Landtag nahun die Vorlage betreffend Errich- fechten siegreich gewesen, hat es jetzt die Hauptschlacht zu Verwaltungsgerichtsbarkeit in Braunschweig. Der mit der Opposition. Nachdem es in mehreren kleinen Getung eines Verwaltungsgerichtshofes mit 28 gegen 16 Stimmen an. Staatsminister Otto theilte mit, daß demnächst kommissarische Berhandlungen zwischen Preußen und Braunschweig behufs Stellungnahme zu den zahlreichen Harzbahnprojekten stattfinden werden. Herr von Levetom sprach persönlich für den Antrag Roeren und gab zu verstehen, daß im Falle seiner Ablehnung er sein Amt nicht mehr weiter führen könnte. Für die Nationalliberalen, welche noch viel weiter gehende Vollmachten gegen die Opposition wünschten, sprach Pieschel, während den ablehnenden Standpunkt der Freisinnigen Lenzmann motivírte. Be bel fonstatirte, Was mich aber nicht abhalten soll, mit Euch noch ein Glas zu trinken... Der General trant noch ein Glas aus und entfernte sich beinah so nüchtern, wie der Apotheker es in der ganzen Beit gewesen war, und ließ diesen in der allerrofigsten Laune zurück. Kurze Zeit darauf erzählte man sich in Asuncion, daß der General Caballero auch nach Barrero Grande gegangen sei, und die schöne Concepcion, die vergeblich nach einem Tröster in ihrer Einsamkeit suchte, empfing bald darauf einen Brief von ihrem Gemahl, der also lautete: Meine angebetete Concepcion! = sich in seiner Offizin scheinbar um alles andere denn um Politik bekümmerte, begangen hatte, gerade einen Mann für die Opposition zu gewinnen, der bei der Bevölkerung einen so guten Slang hatte, wie Caballero. An diesen Namen tnüpften sich alle heroischen Erinnerungen aus dem sechsjährigen Krieg und auch die Gedanken, daß zu jener Zeit das jezt wüste Land, wenn auch nicht reich, so doch wohlhabend und mächtig gewesen war. bestehen, zu welcher die Opposition es gezwungen hat. Die entscheidende Abstimmung über das das Chamberlain'sche Amendement wird voraussichtlich am Montag stattfinden Amendement wird voraussichtlich am Montag stattfinden und wahrscheinlich eine Majorität für das Ministerium ergeben. Jedoch eine so geringe, daß die Opposition nur zu neuen Angriffen ermuthigt wird. Die Lage des Ministeriums- das ist in der Natur der Verhältnisse begründet wird immer prefärer werden, bis es sich endlich zur Auflösung des Parlaments entschließt. Das oben erwähnte Amendement lautet: Es widerspricht dem öffentlichen Interesse, unter Führung der Minister die Zeit des Parlaments der Erörterung von Maßregeln zu widmen, die nach den Erklärungen der Minister teine Au.sicht haben, Gesetz zu werden, während Vorschläge, die ernſte Die schöne Concepcion kam in ihrem Alleinsein schließtonftitutionelle Veränderungen involviren, angefündigt worden lich auf den Gedanken, ihren Gemahl und ihren Galan im find, über welche die Ansicht des Parlaments sofort eingeholt Lager aufzusuchen. Wen von beiden sie eigentlich mehr werden sollte." vermißte, läßt sich schwer sagen. Das Amendement richtet sich direkt gegen den bekannten Zu meiner größten Freude kann ich Dir mittheilen, Es hatte sich dort im Lauf der Monate eine Art Plan der Liberalen, daß eine Anzahl populärer Maßdaß es, und wie man sagt, Deinen Bemühungen allein, ge- Staat im Staate gebildet. Als Haupt galt der Expräsident regeln, die unzweifelhaft vom Oberhaus abgelehnt werden, Iungen ist, unsern geschäßten, tapfern General endlich auch Rivarola, der sich eigentlich aber gar nicht so dem Unterhaus bloß in der Abficht vorgelegt werden sollen, für die gute Sache gewonnen zu haben. Vor wenigen Tagen sehr viel um die Sache zu kümmern schien. Er ging des eine den Liberalen günstige Stimmung für die Neuwahlen langte er bei uns an und ist ganz Feuer und Flamme. Tages ruhig und unbekümmert seiner großen Viehwirthschaft zu erzeugen. Täglich treffen hunderte von tüchtigen Gesinnungsgenossen nach und pflog nur Abends in den Mußestunden mit seinen Die norwegisch schwedische Krise verschärft sich in unserem Lager ein, um sich unter das Kommando dieses Freunden Gespräche, die sich naturgemäß auf die politische immer mehr. Der norwegische Storthing, deffen Mehrheit brillanten Kommandeurs zu stellen, der mit einer Schneidig Lage des Vaterlandes bezogen. Er selbst hatte bis dahin demokratisch und der Union mit Schweden abgeneigt ist, keit ohnegleichen sowohl in den Herzen der alten Veteranen, noch nie daran gedacht, einen Aufstand zu organisiren und besteht darauf, daß dem voriges Jahr gefaßten Storthingwie in den der bis dahin nicht waffengeübten Jünglinge die augenblickliche Regierung mit den Waffen in der beschluß gemäß das norwegische Konsulatwesen vom schwedidas Feuer der kriegerischen Begeisterung zu nähren und in Hand anzugreifen. Seitdem aber der General Caschen getrennt werde, und die schwedische Regierung will gleicher Weise energisch für ihre militärische Tüchtigkeit zu ballero, der anfangs gar nicht recht gewußt, was nicht einwilligen. Die konservative norwegische Regierung, sorgen versteht. Ich danke Dir für den Dienst, den Du er zu beginnen hatte hatte, eingetroffen, merkte man die eine Verständigung wünscht, hat die Majorität des unserem Vaterland gethan, und hoffe Dir bald zu sagen, ersichtlicher Weise eine größere Lebendigkeit in diesem ab- Storthings gegen sich, und da eine Auflösung des Storthings wie sehr ich Dich liebe, und Dir Füße und Hände küssen gelegenen Dorfe und auch unter den zusammengelaufenen nur eine noch stärkere radikale Majorität ergeben würde, zu können." Rothen, die bis dahin ihre Zeit mit Plaudern und Räso ist nicht abzusehen, wie ein Bruch der Union noch vers So großartig wie Herr Gill die Sache darzustellen sonniren zugebracht hatten. Schon um irgend etwas zu mieden werden kann. König Oskar von Schweden ist in beliebte, war es nun eigentlich nicht. Die hunderte von thun, was ihm die Zeit vertreiben half, begann er sich der Norwegen sehr wenig beliebt man glaubt u. a., daß er Kriegsluftigen Leuten, die täglich in das Lager der be- Ausbildung der Unzufriedenen zu befleißigen, und man sich von dem deutschen Kaiser beeinflußen lasse. waffneten Opposition strömen sollten, waren arg übertrieben. egerzirte von da ab alle Tage auf der großen Grasfläche, Es mochten im Anfang vielleicht alles in allem nur hundert die zwischen den bewaldeten Hügeln der Dorfumgebung Eine Königin vor dem Kriegsgericht. Nach Meldungen Mann im ganzen gewesen sein und der Zulauf war nur lagen, ohne andere Waffen zu haben, als die landesüblichen aus Honolulu wurde die frühere Königin Lilinokalani am 5. d. M. gering. Jedoch begann er sich in der That mit dem Er- Buschmesser, lange, dreifingerbreite, säbelartige Instrumente, vor das Kriegsgericht gestellt. Dieselbe erklärte, teine Keuntuiffe scheinen Caballero's zu heben. In diesem Lande, wo die ganze die dazu dienen, Unkraut und Gestrüpp niederzuschlagen, von der revolutionären Bewegung zu haben, außerdem aber die bewaffnete Macht der Regierung aber aus rund vierhundert die aber unter Umständen im Nahkampf eine ganz be- Kompetenz des Tribunals nicht anzuerkennen. Das Urtheil ist Soldaten bestand, waren aber schließlich einige Dutzend achtenswerthe Waffe abgeben können. Nur wenige besaßen noch nicht verkündet. unternehmender Leute schon eine nicht zu unterschätzende noch aus den Zeiten des Krieges schwere unbehilfliche China Japan. Es wird heute wieder telegraphirt, Macht. Die Regierungssoldaten waren überhaupt keine Martinigewehre mit enormen Bayonetten, die aber nur als die englische und die russische Regierung hätten sich sehr furchtbaren Gegner. Sie waren ebenso schlecht be- unbequeme Lanzen dienen konnten, weil man meist teine gemeinsam beiden kriegführenden Theilen zur Vermittelung waffnet, wie die Opposition und schossen am liebsten im Patronen besaß, um sie zu laden. Eine Art von Kavallerie angeboten. Die Chinesen haben, seit die gleiche Nachricht Ernstfall aus einer Entfernung, in der weder ihnen noch wurde dadurch bewaffnet, daß man an langen Bambus zum ersten Male auftauchte und sich als falsch erwies, allerdem Gegner ein großes Leid geschehen konnte. Aber es stangen Buschmesser befestigte, so gut es gehen wollte. dings verschiedene schwere Niederlagen erlitten; die war doch ein Geniestreich, den der findige Apotheker, der ( Fortsetzung folgt.) Chinesen sind aber Leute, denen mit Recht die Nerven abs 9 gesprechen worden sind, und solche Leute merken nicht, wenn fie geschlagen werden. An neuen Nachrichten über die Ereignisse an der Ostküste Asiens liegen heute die folgenden vor: Der" Times" wird aus Tschifu die Nachricht von dem Selbstmorde des Admirals Ting bestätigt. Demfelben Blatte wird gemeldet, daß der„ Chenyuen" jetzt das einzige noch dienstfähige chinesische Schiff ist. Die japanischen Blätter bestätigen, daß Lihungtschang und Prinz Kung zu außerordentlichen Gesandten für die Friedens unterhandlungen ernannt sind. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus. 4619 Parteinachricken. Charlottenburg. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß die Wählerlisten zu der morgen, Montag, den 18. Februar, stattfindenden Stichwahl heute und morgen am Wahltage bei dem Genossen Heinr. Krause, Bismarckstr. 74, zur Einsicht ausliegen. Der Abtheilungsführer. Schulze. Parlamentsberichte. Deutscher Reichstag. Fall nur anführen, weil er beweist, auf welcher Linie wir uns befinden, wie allmälig durch die Praxis des Hauses das Maß unserer Redefreiheit beschränkt worden ist. Nun haben wir vom Abg. Pieschel gehört, daß das erst der ( Schluß aus der 1. Beilage.) Anfang ist. Er hat sehr ungeschickt auf die Provokation Singer's die Kabinetsfrage gestellt bat. Nachdem er die Sache zu einer feine zurückzunehmen oder wenigstens abzuschwächen. Sier liegt Abg. Lenzmann( frs. Bp.): Wir bedauern, daß der Präsident geantwortet und schließlich versucht, seine Aeußerungen wieder Berson betreffenden Angelegenheit gemacht hat, sind wir trotz aller die Sache gerade so, wie bei der Umsturzvorlage; diese soll für Berehrung für ihn nicht in der Lage einen Schritt mitzumachen, die Allgemeinheit gelten, aber alle Beispiele, die man anführt, der in anderen Händen ganz andere Bedeutung gewinnen tönnte. treffen die Sozialdemokratie. Ich gebe zu, daß manches besser Wir vertreten das freie Bürgerthum und haben alle Veranlassung, unterblieben wäre, was hier vorgekommen ist, ich spreche mich namens des freien Bürgerthums zu erklären, daß wir diesem selbst nicht davon frei. Wenn man aber einmal ein Gericht anAntrage nicht zustimmen. Wir sehen keine genügende Ver- stellen wollte, ich glaube, das Bünglein der Waage würde anlaffung dazu. Der Vorgang, wo ein Theil der Sozial bedenklich auf jene Seite fallen. Auch das gestrige Ver= demokraten sigen blieb, ist auf jeden Fall die Verhalten der Rechten bei der Rede Schoenlant's anlaffung zu dem heutigen Schritt. Wäre der Vorgang ignorirt entspricht nicht demjenigen, welches man von Männern, die sich in worden, so hätte sich jetzt ein Anlaß zur Aenderung der Geschäfts. den ersten Gesellschaftätreifen bewegen, erwarten sollte. Wir ordnung nicht geboten. Der Ordnungsruf ist ein ganz gewaltiges haben uns gegen die Autorität nie aufgelehnt. Jedesmal haben Disziplinarmittel, während die Neuerung feine Abhilfe bringen die Maßnahmen, die gegen uns gebraucht wurden, ihre volle wird. Derjenige, der den Ordnungsruf mißachtet, wird sich durch Wirkung geübt. Niemals hat sich jemand Selbsthilfe geschaffen. die Ausweisung nur noch gehoben fühlen. Aus allen diesen Bezeichnend ist es, daß die Initiative zu diesem Vertrage wieder Gründen stimmen wir gegen den Antrag. von nationalliberaler Seite ausgeht, derselben Partei, der wir Abg. Bebel( Soz.): Ich bedauere, daß der Präsident An- schon so manche reattionäre Maßregel verdanken.( Beifall bei Protestversammlungen gegen die Umfturzvorlage haben deutungen machte, die den Glauben erweckten, daß er die den Sozialdemokraten.) ligg mednar in letter Beit in folgenden Orten stattgefunden: In Rathenow Rabinetsfrage ftellte. Der Antrag Roeren wird ja angenommen Präsident v. Levehow: Der Vorredner bat soeben eine sprach am letzten Sonntag der Genosse Singer in einer Ber: werden, und damit werden wir uns abzufinden haben. Man Maßregel von mir erwähnt und kritisirt mit der Bemerkung, daß sammlung vor etwa 1000 Personen. Genosse Wagner- Berlin sagt, der Ton im Reichstag ist gesunken, die ganze Haltung er mir feinen Vorwurf daraus machen wolle. Die Sache hängt hielt in Bielen zig ein Referat über das gleiche Thema. Die des Reichstags ist gesunken, es ist nöthig, das äußere Ansehen folgendermaßen zusammen. Herr Bebel hatte gesagt:„ Aber bei gut besuchte Versammlung nahm eine energische Protestresolution des Reichstags zu heben. Borausgesetzt, daß das wahr wäre, uns in Deutschland ist es anders. Dafür sind wir auch deutsch. an. Als Vertrauensmann wurde hier Zigarrenfabrikant ischte so wäre es doch auffallend, daß der Präsident bisher von der Die deutsche Bedientennatur reicht bei uns weit hinauf." Dafür gewählt. In Holtenau sprach Genosse Legien, in Behoe äußersten Maßregel der Geschäftsordnung so wenig Gebrauch habe ich den Abg. Bebel zur Ordnung gerufen, und das ist mir Genosse Bater Hamburg. In mehreren Versammlungen in Hamburg und Altona referirte der Genosse Dr. Quard gemacht hat. Nach§ 46 der Geschäftsordnung kann der Reichs auch gar nicht leid. Denn ich habe in seinen Ausführungen geaus Frankfurt a. M. Genosse Körsten- Berlin referirte in ag einen Redner auf Befragen des Präsidenten das Wort ent funden, daß die Bedientennatur eine Eigenschaft der Deutschen ziehen, wenn ihn der Präsident während einer Rede zwei fei.( Beifall.) Stettin über das gleiche Thema. In Düsseldorf fand eine mal vergeblich zur Ordnung oder zur Sache gerufen hat. Darauf wird die Diskussion geschlossen. Der Antrag überaus gut besuchte Bersammlung statt; Genoffe Wesc Von dieser äußersten Maßregel ist während der 27 Jahre, die ich Roeren gelangt mit großer Mehrbeit zur An= Krefeld hielt hier einen Vortrag über die Umsturzvorlage. dem Reichstag angehöre, nur einmal Gebrauch gemacht worden, nahm e. Dagegen stimmen die Sozialdemokraten, die Genosse Drees ba ch- Mannheim berührte auf seiner Agitations- und zwar gegen mich selbst im Jahre 1872, als wir auch Polen, ein kleiner Theil des Zentrum 3 und die beiden tour noch Donaueschingen, wo er am Sonntag vor einer über einen Antrag auf Einführung einer Verfassung in Mecklen- Wolfsparteien. start besuchten Bersammlung gegen die Umsturzvorlage sprach. burg beriethen. Ich wurde von dem Präsidenten Simson mehr Schluß 534 Uhr. Nächste Sigung Montag 2 Uhr.( Stat Agitations Versammlungen gegen die Tabatmals unterbrochen, ohne daß ein Ordnungsruf erfolgte. Auf die des Reichsamts des Innern.) steuer hält gegenwärtig der Genoffe Junge Bremen in Frage des Präsidenten entzog mir die Versammlung das Wort. Sachsen ab, wobei er Frohburg, Wurzen, Döbeln und andere Ich erhob Ginspruch dagegen, die Sache ging an die Geschäfts the sid Städte berührte. Die Versammlungen waren durchgängig gut ordnungskommission und der Präsident sah sich schließlich verbesucht. anlaßt, sein Präsidium niederzulegen. Seitdem ist diese äußerste Maßregel niemals angewendet worden. Die Die Umsturzkommission trat heute in die Berathung des Sozialdemokraten haben vielfach Ursache gehabt, sich über§ 126 der Vorlage ein. Vorher theilte der Vorsitzende mit, daß die Geschäftshandhabung der jeweiligen Präsidenten im aus Düsseldorf eine Resolution eingegangen sei, in der Protest Laufe der Jahre zu beschweren, die die Geschäfte ganz im Gegen gegen die fultur- und fortschrittsfeindliche Vorlage erhoben wird. satz zu der Art des Präsidenten v. Levezow handhabten, von dem Der§ 126 des Str. G.-B. lautet bisher: wir anerkennen, daß er sich redliche Mühe giebt, die Geschäfte unparteiisch zu führen. = Gewerbegerichts- Wahlen. Bei den am 15. d. Mte. in Lüdenscheid stattgehabten Gewerbegerichts- Wahlen siegte die sozialdemokratische Arbeitnehmerliste mit 900 Stimmen über die der vereinigten Gegner, welche 200 Stimmen aufbrachten. Zur Auflösung des sächsischen Bergarbeiter- Verbandes wird aus 3 wickau geschrieben: Der Returs gegen den Man sagt, der Antrag Roeren sei nöthig da, wo kein Beschluß des Amtsgerichts, nachdem dem Sächsischen Berg- und Ordnungsruf ertheilt werden konnte. Dabei hat man in erster Hüttenarbeiter- Verband die juristische Persönlichkeit entzogen und Linie den Vorfall in der ersten Sihung in diesem Hause im die Auflösung ausgesprochen worden ist, ist gestern vom Rechts- Auge; da wäre ein Ordnungsruf nicht möglich gewefen, weil anwalt Hofmann- Leipzig beim hiesigen Amtsgericht eingereicht teine Meinungsäußerung vorlag. Man will, wenn wieder Mitglieder worden. Zunächst hat darüber das Ober Landesgericht, in des Hauses beim Hoch auf den Kaiser sizen bleiben, eine Waffe dadritter Instanz das Justizministerium zu entscheiden. Die gegen in der Hand haben. Wir protestiren von vornherein dagegen, Generalversammlung der gar nicht ins Genossenschaftsregister daß die Beschränkung der Freiheit der Meinungsäußerung als eingetragenen Begräbnißkaffe findet am 3. März in Zwickau, die eine solche betrachten wir gegebenen Falls auch das Sigenbleiben des Verbandes am 31. März auf der Zeche bei Hohenstein statt. bei einem Hoch auf den Kaiser gerade gegen uns Anwendung Beide Kassen sollen vollständig von einander getrennt werden. findet. Das ist ein Vorgeben, das sonst in teinem Parla So lange der Returs nicht in allen Instanzen entschieden ist, ment der Welt bentbar ist. werden die Geschäfte fortgeführt. -Parlamentarisches. §126. Wer durch Androhung eines gemeingefährs Iid) en Verbrechens den öffentlichen Frieden stört, wird mit Gefängniß bis zu einem Jahre bestraft." Die Regierung schlägt nun vor, das Wort„ gemeingefährlich" in dem Paragraphen zu streichen und sie schlägt außerdem noch folgenden zweiten Absatz vor: hat der Thäter in der Absicht gehandelt, auf den gewaltsamen Umsturz der bestehenden Staatsordnung hinzuwirken, oder darauf gerichtete Bestrebungen zu fördern, so tritt Zuchthaus bis zu fünf Jahren eiu; auch kann auf zulässigkeit von Polizeiaufsicht erkannt werden." Geheimer Rath von Seckendorf begründet die vors geschlagene Aenderung besonders mit dem Hinweis auf die Möglichkeit, daß wir besonders erregten Zeiten entgegengehen. DerRedner zitirt dann eine Reihe von Aeußerungen, welche Rebner in sozialistischen und anarchistischen Versammlungen in Dresden, Magdeburg und anderswo gethan haben sollen, welche die Noth wendigkeit der gefeßlichlichen Berschärfung erweisen sollen. Auch Stellen aus der Autonomie"," Freiheit" und dem„ Sozialiſt" verlas der Redner. Zur Begründung des Vorschlags verwies der Herr Geheimrath auch auf fonforme Bestimmungen in der englischen und schweizerischen Gesetzgebung. Man spricht weiter von einer Verlegung der Würde des Hauses. Als Mitglied des Hauses protestire ich entschieden Bum Fall Nüdt theilten wir gestern mit, daß die Mann gegen diese Behauptung. Früher find im preußischen Abgeordneten heimer Parteiversammlung zu gunsten Drees bach's ent- haus und Herrenhaus Dinge vorgekommen, die alles übertreffen, schieden habe. Die diesbezügliche Resolution, die nach den Re- was jemals im Reichstag vorgekommen ist. Ich berufe mich da feraten Drees bach's und Rüdt's mit 3000 gegen 100 auf eine Autorität ersten Ranges Am 10. Februar 1866 fand Stimmen zur Annahme gelangte, hat folgenden Wortlaut: Die im Abgeordnetenhaus über den Obertibunalsbeschluß gegen Twesten heutige von über 3000 Personen besuchte Boltsversammlung giebt ihr und Frenzel eine Debatte statt. Die Reden waren außerordentlich Urtheil über den badischen Parteistreit dahin ab, daß die programma- fchari, speziell gegen die Regierung, wie es niemals ähnlich im Reichs Bebel wies dem letzteren Einwande gegenüber darauf hin, tischen Forderungen der deutschen Sozialdemokratie gelegentlich tag gewesen ist. Da sagte Fürst Bismarck, daß im Wege der Dis daß die schweizerische Bestimmung speziell den Zweck habe, fich der Ordensdebatten im badischen Landtage von Genossen Drees- ziplin des Hauses die robesten öffentlichen Beleidigungen höchstens gegen das internationale Spigelthum zu schützen. Uebrigens giebt bach fonsequent vertreten wurden, während Dr. Rüdt durch seine als unparlamentarische Aussprüche bezeichnet werden. Ihm sei Redner die Erklärung für sich und seine Partei ab, daß fie jeden Haltung bei der Abstimmung dagegen verstieß. Die Versammlung nicht bekannt, daß in irgend einem Parlament ähnliche Dinge Augenblick bereit sind, unser Strafgesetz mit dem der Schweiz zu weiß sich in dieser Frage eins mit dem Frankfurter Partei- dagewesen seien. Zwesten sagte u. a., über Gneist und ihn seien vertauschen. soning tag und macht den diesbezüglichen Beschluß desselben Ausdrücke gefallen wie schamlose, scheußliche Aeußerungen, Was der Herr Geheimrath an angeblichen Neußerungen von zu dem ihrigen, wie sie auch mit dessen Lügen, Verleumdungen, Nichtswürdigkeiten, Niederträchtigkeiten. Rednern oder Blättern verlesen habe, falle bereits entweder Gesammturtheil über den badischen Parteizwist übereinstimmt. Des Er schloß, wenn es noch etwas bedürfte unsere Zukunft ficher unter den§ 130 oder unter den Hochverrath. Das Material" weiteren verdammt die Versammlung die skandalöse Art, in der zu machen, so wären es gerade Borgänge dieser Art, ist übrigens zu drei Biertel aus dem Auslande hergeholt und es sei denn solche Versuche pflegen die letzten zu einzelne Leute, die zur Partei gehören wollen, seit Wochen und Die Tribüne breche nicht zusammen, wohl aber der Thron. Berländische Aeußerungen leiden zu lassen. sein" doch wunderbar, die deutsche Arbeiterschaft für beliebige ausMonaten die Parteidisziplin mit Füßen treten, wobei Dr. Rüdt und der Offenburger Boltsfreund" gemeinsame die Freiheit dieser Tribüne, wenn auch die Minister mit ihren folchen Mitteln sich noch aufrecht halten zu können glaubt. fajjungsmäßige Staatsleben werden es immer geben, wie auch Es müsse traurig um ein Staatswesen stehen, das nur mit Sache mit ihnen machten. Angesichts all' dieser Vorgänge und besonders angesichts des reklamehaften Aus: Erfolgen triumphiren können. Ein Abg. Frege äußerte sich über Man sucht uns aber nur mit Vogelscheuchen zu schrecken. und Wiedereintritts Dr. Rüdr's in die Partei inner- den Grafen Bartensleben: Er steht auf einem Standpunkt, wo Was bedeutete z. B. der Sozialist" und seine Leute? Die ganze halb weniger Wochen, erklärt die Versammlung, das Ver- meine Verachtung aufhört und mein Mitleid anfängt, und Graf Gesellschaft ist dem„ Kladderabatsch" verfallen, sie ist auseinandertrauen zu Dr. Rüdt verloren zu haben. Auch die Haltung Bartensleben erklärte diese Behauptung für eine bubenhafte In gestoben, wie ein Schwarm Spaßen, zwischen den ein Schredfamie.( Große Heiterfeit.) Der Präsident sagte: Das ist eine schuß abgegeben ist. 19 der Volksstimme" in dem persönlichen Streit war nicht immer taktisch flug und gerecht und wird daher entschieden mißbilligt, unparlamentarische Aeußerung.( Große Heiterfeit.) Ich könnte Wenn aus Eachsen, und speziell wieder aus Dresden wenngleich anerkannt werden muß, daß die„ Volksstimme" sich in noch weitere Beispiele geben, will aber nur auf das hinweisen, über aufgeregte Aeußerungen berichtet werden, so brauche das was im belgischen Parlament zwischen einem meiner Partei wahrlich nicht zu verwundern. Es schallt eben aus dem Walde der Abwehr gegenüber der von Dr. Rüdt und seinem Anhang genossen und dem Minister van der Belde vorkam. Meine Partei- zurück, wie man hineinrufe. Wenn, wie es in Sachsen den Arbeitern genährten gegnerischen Presse befand. Mit diesem Urtheil erachtet die Versammlung den Streit für beigelegt und richtet an genoffen riefen: Ein Unverschämter sind Sie!, und der Minister gegenüber thatsächlich geschieht, die Gesetze in einseitigfter Weise die betheiligten Personen fowohl, als auch an die„ Boltsstimme" antwortete: Diese Beschuldigung ist eine Unverschämtheit. angewendet und alles unterdrückt und eingeschränkt wird, was das bestimmte Ersuchen, von heute an die Sache ruhen wenn der Abgeordnete seine Aeußerung zurücknehme, und schließ man Aeußerungen des Unmuthes, wie sie vorgetragen wurden, Der Minister erklärte, seine Aeußerung zurücknehmen zu wollen, auf eine selbständige Arbeiterbewegung hinausläuft, dann kann zu lassen. lich nahmen beide ihre Aeußerungen zurück, aber in so ver. bedauern, aber sie sind unter den gegebenen Umständen verständlich. tlausulirter Form, daß die Beleidigungen eigentlich bestehen Staatsstreichschriften, wie die Broschüre des Herrn Konstantin Die Wahlrechtsbewegung in Oesterreich wird in diesen blieben. Ein Ordnungsruf ist nicht erfolgt. Ich behaupte, daß Rößler, worin der Umsturz aller Voltsrechte offen gepredigt wird, Zagen wiederum hohe Wogen schlagen. Am Vorabende der in feinem Parlament der Welt so ruhig und sachlich und daher werden freilich auch später ungenirt verbreitet werden können, Eröffnung des Parlaments, die am 19. d. M. stattfindet, planen auch so anständig diskutirt wird, wie in diesem Hause, anderer unvorsichtige Aeußerungen wenig gebildeter Arbeiter wird man unsere Parteigenofien im ganzen Reiche Versammlungen abzuhalten, seits ist in feinem Parlament der Welt die Redefreiheit so mit Zuchthaus bestrafen. Sid um durch die Argumente von der Straße" der Bersumpfung beschränkt wie in diesem Hause.( Sehr richtig! bei den Sozial der Wahlrechtsfrage vorzubeugen. In Reichenberg i. B. demokraten.) " " finden, wie wir aus dem dortigen Parteiorgan ersehen, heute Wir haben die Immunität, wir genießen die Freiheit, ( Sonntag) und morgen allein 8 Versammlungen zu gunsten des zu sagen, was wir im Interesse des öffentlichen Wohles allgemeinen Wahlrechts statt. depende . Polizeiliches, Gerichtliches sc. " . Spahn( 3.) erklärt, daß seine Partei bereit sei, die Bezeichnung gemeingefährlich" im§ 126 zu streichen. Den von der Regierung neu in Vorschlag gebrachten 2. Absatz lehne seine Partei aber im ganzen Umfange ab. Soweit dieser 2. Absatz eine Berechtigung habe, sei alles Nothwendige bereits im§ 86 des Str. G.- B.Vorbereitung zum Hochverrath vorgesehen; ein Bedürfniß, im Sinne des Regierungsvorschlages vorzugehen, er tenne die Zentrumspartei nicht an. und im Interesse der Ausübung unseres Mandats für nothwendig halten, wir sollen nöthigenfalls auch über die Grenze dessen hinaus gehen können, was draußen strafbar wäre. Den Organisationen der klaffenbewußten Hier soll nicht strafbar sein was, in einer Versammlung oder Arbeiter teine Feste das scheint die Devise der Dort einem Blatte ausgesprochen verfolgbar wird. Die Redefreiheit in Enneccerus glaubt in der Erklärung des Herrn Spahn munder Polizei zu sein. Dem dortigen Metallarbeiter diesem Hause- ich mache dem Präsidenten daraus keinen Vorwurf, ein Vorzeichen dafür sehen zu müssen, daß das Zentrum Verbande wurde, wie die Rhein.- Westf. Arb. 3tg." mittheilt, denn er folgt auch nur dem allgemeinen Druck der Bewegungen, alles aus der Vorlage außmerzen wolle, was sich die Genehmigung zur Abhaltung eines Maskenballes versagt. unter dem er steht ist weit beschränkter als anderswo. Ich auf den„ Umsturz der bestehenden Staatsordnung" bezieht. Eine Ausweisung aus Sachsen ist wieder zu babe schon oftmals Redewendungen gebraucht, die mit der ein- Die Zentrumspartei besorgt damit die Geschäfte der Sozialverzeichnen. Am Montag Vormittag mußte der Maurer Bern- fachen Bemerkung, das sei ungehörig oder mit einem Ordnungs- demokratie. Die nationalliberalen Abgeordneten stimmen natürhard Frend Dresden und Sachsen verlassen. Was er verbrochen, ruf unterbrochen wurden, die ich in Versammlungen lich für die Vorlage. Herr Enneccerus möchte aber doch gerne war nicht zu ermitteln, denn derselbe war, wie die Gächs. Arb. bei polizeilicher Ueberwachung, sehr gut aus die Gründe fennen, welche das Zentrum in seiner Haltung be3tg." mittheilt, weder politisch noch gewertschaftlich irgendwie sprechen könnte, ohne daß sie verfolgt würden, stimmen? hervorgetreten, ja überhaupt ber heiligt. Also war unseres Er- oder daß dadurch der Anstand verletzt wäre. achtens das beliebte politische Lästigfallen" nicht gut anzuwenden. der Geschäftsführung des Präsidenten feinen Vorwurf Geheimnißvoll ist eben nicht nur das Walten der Natur, sondern machen. Ich kann mir keinen besseren Präsidenten denken. Aber auch der Polizei. als in der siebenten Sigung der Antrag auf Verfolgung des Abgeordneten Liebknecht auf der Tagesordnung stand und ich aus führte, der deutsche Bedientengeift reiche gar hoch Staatssekretär von Nieberding bedauert die hinauf, da rief mich der Präsident zur Ordnung, weil ich die ablehnende Haltung des Zentrums, besonders weil für dieselbe deutsche Nation beleidigt hätte. Kein Präsident des Hauses hat keine nähere Begründung vorgebracht sei. Der Redner versucht die Verpflichtung, die Ehre der deutschen Nation durch Maß- dann die Zentrumsmitglieder mit dem Hinweis, daß es doch regeln der Geschäftsordnung zur Geltung zu bringen. gelte Gitte, Moral und Rechtsordnung zu schüßen, umzustimmen. ( Lebhafter Widerspruch rechts.) Nein, ich bestreite das Eine ernsthafte politische Partei, wie das Zentrum doch eine ist, entschieden und wenn es die Chre der deutschen Nation beleidigt muß der Regierung glauben, wenn diese auf das Bestimmteſte bat, dann mag die deutsche Nation entscheiden und meine Wähler. versichert, daß sie Bestimmungen, wie den Absatz II in§ 126 Diese Aeußerung hätte an einer anderen Stelle des Deutschen unbedingt brauche. Der Herr Staatssekretär weist dann wiederReiches nicht die mindeste Zurückweifung zur Folge gehabt, hier bolt auf die analogen Bestimmungen der auswärtigen Gesetzhat sie mir sofort eine strenge Strafe gebracht. Ich will diesen gebung hin. ( qulo Climb 2 Gewerkschaftliches. Achtung, Zigarrenarbeiter! In der Zigarrenfabrik von H. Wulff in Neumünster sind Lohndifferenzen ausgebrochen, weshalb vor Zuzug gewarnt wird. Die Lohnkommission. J. A.: W. Wollburg. Achtung, Töpfer! Die über die Werkstatt von Dohm in Lübeck verhängte Sperre dauert fort. Zuzug ist fernzuhalten. Ich will Dr. Barth( frs. Vg.) glaubt, daß durch die vorbehaltlose Erflärung des Herrn Spahn die Situation in bezug auf diesen Paragraphen sich geflärt habe. Redner will deshalb nicht weiter gegen die Regierung sprechen, aber gegen den Absatz II stimmen. werde. Bleibe das Zentrum bei seiner ablehnenden Haltung, dann wortete, daß bezüglich der bei dem Unfall betheiligten ongelegenheiten wird der Frau Fiedler die Verwaltung übertragen. Frau Mesch giebt bekannt, fet ja das Schicksal des Paragraphen entschieden, die Partei Marinepersonen eine friegsgerichtliche Untersuchung stattgefunden der Bibliothek werde aber dann die Konsequenzen tragen müssen. habe. Dieselbe habe, genügt auf Sachverständigen- Gutachten, daß den Mitgliedern die Zeitschrift„ Gleichheit" unentgeltlich zuDer Redner ging dann wieder dazu über, in der schon öfter ergeben, daß feine zur Marine gehörige Person schuld an dem gestellt wird. Die Filiale. Nord tagte am 13. Februar im Gesell. geübten Weise grau in grau zu malen. Wenn bei Ausbruch Borfall trage. Es sei festgestellt worden, daß der Mangel eines eines Krieges plöglich ein allgemeiner Kohlen streit Sicherheitsringes, welcher die Explosion verschuldet hat, drei schaftshaus, Swinemünderstr. Das Referat hatte Dr. Weyl proklamirt oder wenn die Gasarbeiter in großen Leuten, welche bei der Explosion ums Leben gekommen sind, zur übernommen, der in einem interessanten Vortrag über„ FrauenStädten oder die Werftarbeiter zu Zeiten, wo Last falle. Ferner sei die Mangelhaftigkeit eines anderen frankheiten" sprach. Besonders empfiehlt der Redner dem weibdiese Thätigkeit. unentbehrlich sei, die Arbeit ein Maschinentheils festgestellt. Die getödteten Leute waren Anlichen Geschlecht die Beseitigung des Korsets, da durch diesen stellten und wenn dann bei solchen Anlässen die schlimmen gestellte des Vulkan", auf dessen Werft die„ Brandenburg" ge- Stahlpanzer manches junge Menschenleben zu grunde gerichtet internationalen Einflüsse in die Erscheinung treten baut ist, welche das Schiff auf der Probefahrt begleiteten. Zum Schluß theilte Frau Ludwig den Anwesenden die würden, dann müssen der Staatsgewalt wirksamere Mittel, als Nachdem die militärgerichtliche Untersuchung abgeschlossen und Erkrankung der Frau Nest mit, und schilderte ihre bedrängte fie jezt habe, zur Abwehr zur Verfügung stehen. eine Schuld von Marine- Angehörigen nicht festgestellt war, wurden Lage. Eine Sammlung für die Erkrankte ergab die Sumine Stephan( 3) verwahrt seine Partei gegen den Vorwurf die Akten der Staatsanwaltschaft zu Kiel abgegeben, welche ihrer von 8,50 M. die Geschäfte der Sozialdemoiraten zu besorgen. Das thun seits die Sache an die Stettiner Staatsanwaltschaft abgegeben vielmehr jene, welche die Arbeiterschaft durch ihre aus hat. Dort hat die Voruntersuchung zur Anklage- Erhebung gegen schweifenden Vorschläge reizen. Das Zentrum will alles eine Anzahl der vom„ Vulkan" Angestellten wegen fahrlässiger aus der Vorlage entfernen, was ersichtlich gegen irgend Tödtung u. f. w. geführt. Das strafrechtliche Verfahren schwebe Partei gerichtet sei. Es lehne deshalb noch und vor einem abschließenden Urtheil müsse der GerichtsDer Abg. Singer erinnert daran, daß im vorigen Jahre zugegeben wurde, daß von den auf der Werft des„ Vulkan" zum Zweck der Ueberwachung des Schiffsbaues stationirten Marinetechnifern das Fehlen einer Sicherheitsvorrichtung auf den ihrer 3u gunsten der Arbeiter Bildungsschule war am Prüfung unterliegenden Zeichnungen übersehen worden sei. Der 11 Februar nach dem Lokal„ Sanssouci" eine Volksversammlung Redner fragt, ob die Untersuchung auch auf dieses Vorkommniß einberufen worden; jedoch entsprach deren Besuch nicht den geausgedehnt worden sei. hegten Erwartungen. Es hatten sich nur zirka zweihundert Personen, meist Frauen, eingefunden. Reichstags- Abgeordneter Wogtherr erläuterte unter Zuhilfenahme einiger Zeichnungen und Bilder die für Berlin projektirte Schwebebahn. Eine Dis tussion schloß sich dem mit Beifall aufgenommenen Vortrage nicht an. eine bestimmte besonders alle unbestimmten Angriffe, wie Umfturz bestrebungen fördernd" und dergl. auf das Entschiedenste ab. Redner läßt die Frage offen, ob das Strafmaximum in § 126 herauszusehen sei. Bei Streits fönne man sich durch Befegung der betreffenden Bezirke mit Militär helfen. Staatssekretär Nieberding dankt dem Vorredner für Die Darlegung der Motive, welche seine Partei zur Ab. lehnung bestimmen. Die Erhöhung des Strafmaximums im§ 126 erscheint dem Redner eine nicht nothwendige Erweiterung des richterlichen Ermessens, gegen die wirk lichen Gefahren aber nicht genügend. Die von Stephan bei Streits empfohlene Einquartirung von Militär wäre eine Unbilligkeit gegen die ruhige Bevölkerung. Redner legt dem Zentrum nahe, das Wort„ Umstura" durch Staatseinrichtungen" zu er setzen. " Munkel( Freif.) erklärt den Absatz II für unverbesserlich und undiskutirbar. Während der§ 86 des Str.-G.-B. die Vorbereitung zum Hochverrath, also den schwereren Fall, mit drei Jahren Zuchthaus bestraft und vor die Geschworenen verweist, sollen durch den neuen Paragraphen die leichteren Fälle mit 5 Jahren Zuchthaus geahndet werden. Redner plaidirt gegen die Streichung des Wortes gemein gefährliche". Redner = er Geheimrath v. Gedendorf meint, daß bei der Vor bereitung zum Hochverrath es in der Regel fich nur um die Handlung eines einzelnen handelt, während die Fälle des§ 126 Abfaz II eine Einwirkung auf die Deffentlichkeit zur Voraussegung haben. Buchka( f.) ist betrübt und überrascht über die Haltung des Zentrums und daß Munckel den Absatz II des§ 126 für undistutirbar hält. Redner will mit dem Zentrum gut Freund bleiben, aber wenn dasselbe der Vorlage alle Zähne ausbrechen wolle, dann müsse er mit seinen Freunden sich vorbehalten, wie fie bei der Schlußabstimmung sich stellen werden. Wenn gefagt worden sei, die Sozialdemokratie sei der stärkste Wall gegen den Anarchismus, so sage er, das heiße den Teufel durch Beelzebub austreiben. Dr. Zimmermann( Antis.) wird gegen den Absatz 2 stimmen und vertheidigt im übrigen die sächsische Praxis gegen die sozialdemokratische Arbeiterschaft. spruch abgewartet werden. hist " gefeßt. Die Arbeiter- Bildungsschule( Südost) hatte in ihrer Versammlung am 10. Februar einen Vortrag des Dr. Bernstein über„ Erziehung und Unterricht" auf die Tagesordnung Redner gab in seinem Vortrag eine geschichtliche Reminiscenz der Anschauungen unserer bedeutenden Pädagogen. behandeln. Nach einer kurzen Diskussion erfolgte der Schluß der Der nächste Vortrag soll besonders den Schulunterricht eingehend Versammlung. Der Staatssekretär bejaht diese Frage und theilt mit, daß aus Anlaß des Vorfalls verschärfte Bestimmungen über die Kontrolle u. s. 10. erlassen sind.nd Singer führt aus, daß, abgesehen von dem Ausfall des schwebenden Strafverfahrens, jetzt schon festgestellt sei, daß die Explosion durch Verschulden der. Angestellten des Vulkan", In der öffentlichen Versammlung der Rollkutscher, der für seine Angestellten verantwortlich sei, erfolgt ist. In wie Speditions: und aller im Handel und Trans. weit das Strafverfahren ein weiteres Verschulden des Vulcan" ergeben werde, bleibe abzuwarten, jedenfalls habe die auf sach- port beschäftigten Hilfsarbeiter, die am 10. Februar verständige Gutachten gefügte militärgerichtliche Untersuchung tagte, sprach Herr Waldet Manasse über den Volks- Aberbereits ein Verschulden des Vulcan" ergeben. glauben. Der Beifall, welcher dem Referenten für seinen lehrSinger verlangt eine flare und definitive Antwort des Staats- reichen Vortrag gezollt wurde, zeigte, daß sämmtliche Anwesenden sekretärs, ob die Marineverwaltung gewillt ist, die Aktien mit dem Gehörten einverstanden waren. In einer Resolution gesellschaft Vulkan" für den entstandenen Schaden zivilrecht erklärte fich die Versammlung mit den Ausführungen des Referenten lich regreßpflichtig zu machen. Der Staatssekretär erklärt, einverstanden und verpflichteten sich die Anwesenden zum Anschluß hierzu verpflichtet zu sein und wird nach Beendigung des Straf: an die Organisation. verfahrens entsprechend verfahren. * Protokoll * = = Durch den neuen Absatz II im§ 126 soll die unvorsichtige, ost unschuldige Phrase getroffen werden. Im Arbeiter Bildungsverein von Friedrichshagen tlärt, nicht für den Regierungsvorschlag stimmen zu können, Der Referent Abg. Dr. Lieber bittet, die Erklärungen sprach am 9. Februar Gen. Fr. Hansen über„ Die christlichselbst auf die Gefahr hin, von den Regierungs Verdes Etoatsfefretärs zu nehmen. Damit foziale Bewegung der Gegenwart".. Der Vortrag wurde mit Beifall tretern in Zukunft nicht mehr als Mitglied einer ernsthaften wird dieser Gegenstand verlassen und in weiterer Be aufgenommen. Im weiteren gestaltete sich der Verlauf der VerPartei angesehen zu werden. Munkel bezweifelt nicht, daß die rathung eine größere Anzahl von Kapiteln des Marine- Etats sammlung recht interessant, da es uns bei den bisherigen GemeindeRegierung aus sehr ernsthaften Motiven zu ihren Vorschlägen genehmigt. vertreter- Wahlen noch nicht gelungen ist, einen Sozialdemokraten getommen sei. Aber dasselbe sei auch bei den Karlsbader Be Die Fortsetzung der Berathung des Marine Etats findet in die Gemeindevertretung zu senden, auch die Gemeindevertreter schlüssen der Fall gewesen, trotzdem gebe heute alle Welt zu, Mittwoch Vormittag 10 Uhr statt. der anderen Parteien sich um die große Masse der Wähler daß jene Beschlüsse ein wenig ruhmvolles Blatt in unserer Ge durchaus nicht fümmern so hielten es die Mitglieder des schichte seien. Die Kommission zur Berathung der Novelle für die Bildungsvereins für sweckmäßig, fich doch ein wenig mit den Gewerbe- Ordnung( Qandergewerbe) sette am Freitag Abend Gemeinde Angelegenheiten zu befassen; zu diesem Zweck die Debatte über§ 32 fort. Der Paragraph will eine größere wurde der Beschluß gefaßt, einen ständigen Berichtfinanzielle Sicherheit der Schauspiel Unternehmungen erstatter in die Gemeindevertreter Sigungen zu senden. Dieser herbeiführen. Zu diesem Zweck soll bei einem Unter- entrollte nun ein höchst interessantes Bild aus der letzten Sigung. nehmen, sobald eine wesentliche wesentliche Aenderung desselben Zuerst stand dort ein Antrag des Allgemeinen Arbeiter- Bildungseintritt, von neuem um die Erlaubniß nachgesucht werden, die vereins zur Verhandlung. Dieser verlangt, mit Badeanstalts dann, wenn die finanzielle Sicherheit nicht vorhanden ist, ver- Besißern in Unterhandlung zu treten, um für den Sommer den sagt werden kann. Hierzu liegen eine Reihe von Anträgen vor. Schulkindern unentgeltliches Baden zu ermöglichen oder eventuell Unter anderem will der Abg. Size( 3) die Ertheilung der aus Gemeindemitteln eine Bade- Anstalt zu errichten. Das war Erla bniß überhaupt nur für einen bestimmten Verwaltungsbezirt nun selbstverständlich ein ganz ausverschämtes" Berlangen, wie aussprechen. Der Abg. Förster( Antis.) beantragt, den einige Gemeindevertreter befundeten. G8 war diesen unbegreifEchauspielunternehmer zu verpflichten, eine Raution in Höhe der lich, wie sich diejenigen Einwohner, die die wenigsten Steuern Monatsgage zu hinterlegen. Für die Anträge des Zentrums bezahlen, unterstehen könnten, an die Gemeinde ein derartiges zu welchen noch ein Antrag des Abg. Strombeck( 3.) vorliegt, der Gesuch zu stellen. Ter Gemeindevorsteher befreite seine Getreuen zum theil nur eine redaktionelle Alenderung enthält nehmen auch schnell von dem Alp, im weiteren auf den Antrag eins es wäre nicht erdie Antragsteller wiederholt das Wort zur Befürwortung. Von zugehen, da er einen Formfehler konstatirte den Vertretern der Regierung wird bemerkt, daß diese Fassung sichtlich, ob die Antragsteller auch vollberechtigte Gemeindedes Paragraphen auf eine Anregung der Deutschen Mitglieder sind; so ging man um so leichteren Herzens zur Tagess Bühnengenossenschaft" zurückzuführen ift. Es soll damit ordnung über. Ein anderer Antrag aus der Mitte der Gemeindes möglichst erreicht werden, daß bei den vielen Theaterkrachs die vertreter: 300 m. für Badezwecke der Schulkinder im Etat feft Bühnenangestellten vor schweren materiellen Schädigungen be- zulegen, wurde auch verworfen. Zu der vorjährigen Sedanfeier waren 30 M. bewilligt, die Sedanfeier war aber verregnet und Schmidt Berlin( Soz.) bemerkt, daß diese Bestimmungen so konnten die 30 M. nicht an den Mann gebracht werden. Man zunächst für die seßhaften Unternehmungen feine Kontrolle bieten fann hier auch sagen, daß bei allem Unglück immer noch Glück ist; wird, eine Prüfung der finanziellen Sicherheit des Unternehmens denn hätte der Sedanrummel in vorschriftsmäßiger Weise stattnur bei Ertheilung der Erlaubniß erfolgen kann. Darüber, ob gefunden, so wären die Schulen von Friedrichshagen bei Berlin Redner weist darauf hin, daß die zilirten Blätter der Mann im Laufe der Jahre finanziell ruinirt ist, kann die Be heute noch nicht im Besitz einer Karte der Provinz Autonomie" und Freiheit" im Auslande erscheinen und daß hörde nicht wachen. Diese Bestimmung hat also für diese Unter- Brandenburg. Für die 30 M. fonnte nun endlich eins der ersteres Blatt längst eingegangen ist. Daffelbe ist mit dem in nehmungen teinen Werth und für den Angestellten feinen Nuzen. wichtigsten Lehrmittel der Schule gekauft werden. Berlin erschienenen Sozialist" der Fall, den Polizei und Ge- Für reisende Unternehmungen bringe sie aber eine schwere Be- Im Kurhause zu Friedenau tagte am 18. Februar eine richte unter der bestehenden Gefeßgebung todt geschuhriegelt läftigung und wird nur zu oft das Gegentheil dessen erreichen, öffentliche Frauenversammlung mit der Tagesordnung: Warum haben. was man bezwecken wollte. Gin Unternehmer, der sich nach fordern die Frauen das politische Wahlrecht? Frau Greifen Rann man freie Aeußerungen nicht vertragen, dann gebe einer anderen Stadt begiebt, hat hier sehr oft Gelegenheit, ſeine berg bedauerte in ihrer Einleitung, daß die Versammlung so man doch lieber das Vereins- und Versammlungsrecht überhaupt finanzielle schlechte Lage zu heben. Verweigert die Behörde aber schwach besucht sei und die Frauen dieser hochwichtigen Frage auf. Gerade den weniger Wort- oder Schriftkundigen und Ge- die Erlaubniß, so ist nicht nur der Unternehmer ruinirt, sondern schwach besucht sei und die Frauen diefer hochwichtigen Frage so gleichgiltig gegenüberständen. Im weiteren entledigte sich die wandten werde man durch solche Kautschutparagraphen treffen. auch die Angestellten sind existenzlos. Welches Unrecht bestehe aber darin, dem Ungewandten ein Recht Aus den gleichen Gründen erklärt sich der Abg. Schneider Referentin unter lebhaftem Beifall der Versammlung ihrer Aufeinzuräumen, bei deisen Ausübung er dann schwer bestraft werden( freif.) gegen den Paragraphen und die gestellten Anträge. Vor gabe. Der 3. Punkt der Tagesordnung, Gründung einer Filiale soll. Dasselbe treffe für das Koalitionsrecht zu. Man habe allen Dingen feien aber diese Bestimmungen zu dehnbar. Die des Frauen- und Mädchen Bildungsvereins von Berlin, mußte doch endlich den Muth der Reaktion und räume mit den Behörde kann event. in der Anstellung eines Theaterdieners oder vorläufig vertagt werden. Frau Greifenberg forderte die Frauen legten Resten der Freiheit auf. einer ganz unbedeutenden Vermehrung des Personals eine wesent- auf, vorläufig Lese- Abende einzuführen, und dann aus der Mitte derselben ein Komitee zu wählen, welches die Gründung des Geheimrath v. Sedendorf meint, daß er das Eine liche Veränderung des Unternehmens erblicken. Reißhaus( S03.) Bereins betreiben kann. Es zeichneten sich hierauf 12 Frauen in gehen der anarchistischen Blätter nicht erwähnt habe, weil neue polemifirt gleichfalls gegen die Regierungsvorlage. Gegen den die Liste ein. Blätter an deren Stelle getreten seien. Antrag Förster werden von mehreren Seiten Bedenken erhoben Enneccerus meint, daß er und seine Freunde das und seine Durchführung für unmöglich gehalten. Bei der AbRoalitions- und Vereinsrecht nicht beseitigen wollen, weil sie ein ftimmung werden alle Abänderungsanträge abgelehnt und die volles Maß der Freiheit wollen. Die zügelloſe Agitation Regierungsvorlage angenommen. Auer macht zunächst darauf aufmerksam, daß jene Deutschen, welche vor den heimischen Strafgesezen fliehen, in der Regel nach der Schweiz oder England gehen, um dort ihr Treiben mit ungefchwächten Kräften fortseßen, ohne den dort an geblich bestehenden strengeren Gesetzen zu verfallen. Redner beleuchtet auch das zwiespältige Ausschlachten fozialdemokratischer Redner. Eine radikale Phrase gilt stets als höchft ernst gemeint, entgegengesetzt lautende Aeußerungen aber werden mit Achfelzucken behandelt. sei aber der größte Feind der wahren( nationalliberalen) Freiheit. Redner ergeht sich dann in langen juristischen Ausführungen, welche das Kopfschütteln aller in der Kommission ans wesenden Juristen im Gefolge haben. Hierauf wird die Sigung bis nächsten Mittwoch 10 Uhr vertagt. wahrt werden. Dersammlungen. $ Develchen. hid Wolff's Telegraphen- Bureau. Brandenburg, 16. Februar. Das Eisenbahn- Betriebsamt theilt mit: Heute Nachmittag 11/2 Uhr fuhr der von Biederiz tommende Güterzug 904 auf den Bahnhof Magdeburg- Neustadt mit einer Rangirmaschine derartig zusammen, daß die Rangirmaschine umstürzte und die Maschine des Güterfletterte. Die auf der Rangirmaschine zuges darauf der Lokomotivführer, der Heizer Der Verein der Färber, Appreteure, Dekateure, Hilfsarbeiter und Arbeiterinnen hielt am 3. Fe In der Budgetkommission begann heute die Berathung bruar bei Möhring, Admiralstraße, eine Generalversammlung ab, des Marineetats. Die Regierung fordert eine Vermehrung des um die Neuwahlen einiger Vorstandsmitglieder vorzunehmen. stehenden Beamten, Offizier und Beamtenpersonals beim Oberkommando der Marine. Auf Antrag aus der Mitte der Versammlung wurde der Ge- und ein Rangierarbeiter, wurden verlegt, anscheinend leicht. Der Referent Abg. Dr. Lieber erklärte sich gegen die fammtvorstand neugewählt und gingen aus der Wahl folgende Von dem Lokomotiv- und Bugpersonal des Güterzuges ist Mehrforderung, während Abg. Richter weiterging Personen hervor: Bindig, erster Vorsitzender; Ohlen, zweiter niemand verlegt. Außer der Rangirmaschine und der Zugund zugleich forderte, daß die Stelle des Oberkomman Vorsitzender; Wißler, erster Kassirer; Rosenzweig, zweiter maschine, welche erheblicher beschädigt wurden, eintgleisten eine danten der Marine im Etat als„ tünftig wegfallend" bezeichnet Kassirer; Lietsche, erster Schriftführer; Ring, zweiter Schrift in dem Zuge beförderte Maschine und vier Wagen, die unerheblich werde. Zur Begründung seines Antrages führte Richter aus, führer; Rloß, Kroll und Kleemann, Revisoren. adobeschädigt wurden. Der Zugverkehr zwischen Biederik und Neudaß die Einrichtung eines Oberkommando's neben dem Reichs. Eine Versammlung des Verbandes der im Handels. Stadt erfolgt bis zur völligen Räumung des Geleiſes während Marine- Amt überflüffig und schädlich sei und daß dadurch nur und Transportgewerbe beschäftigten Hilfsarbeiter fand am einiger Stunden eingeleisig. Die Untersuchung ist sofort einReibungen zwischen den beiden Behörden hervorgerufen werden. Nach 5. Februar in den Arminhallen statt. Ueber den ersten Punkt geleitet. einer längeren Diskussion wurde der Antrag Richter abgelehnt, dagegen der Tagesordnung" Kriegsartikel aus dem Hause„ Rudolph Lübeck, 16. Februar. Es ist heute noch nicht gelungen, den der Antrag des Referenten auf Absetzung der Kosten für die ergog" referirte der Reichstags: Abgeordnete Förster. im Eise eingeschlossenen Dampfer Newa" aus seiner gefährlichen verlangte Bermehrung des Personals beim Oberkommando an- Die treffenden Ausführungen des Redners, welcher die Dienst- Lage zu befreien. Der Eisbrecher konnte nur wenige Meter vorBei dem Titel Gehalt des Staatssekretärs für das Reichs. ordnung in wahrem Sinne des Wortes bezeichnete, fanden bei ordnung für die Hausdiener des genannten Hauses als Stlaven bringen. Braunschweig, 16. Februar. Gestern und heute fanden Marine- Amt verlangte der Abg. Graf v. Arnim Auskunft dar der Versammlung lebhaften Beifall. Den nachfolgenden Dis. vor der Strafkammer des hiesigen Landgerichts die Verhandlungen über, warum nicht auch im Winter ein Kriegsschiff vor Samoa fuffionsrednern Hoffmann, Alboldt, Kaßler, Krämer und Kamp gegen 15 Rangirer, Wagenschreiber, Hilfsrangirmeister u. f. w. zum Schuße der deutschen Interessen liegt. war es ein leichtes, die Hausordnung christlicher Arbeitgeber fowie 3 Frauen statt wegen der großen umfangreichen Dieb. Die Staatssekretäre für die Marine und das Auswärtige durch interessante Details zu ergänzen. Die stark besuchte Ver- table, welche in den letzten Jahren auf dem hiesigen GüterEs waren Amt beantworteten diese Frage mit dem Hinweis auf die im fammlung wurde mit der Mintheilung, daß am Mittwoch, den bahnhof der Staatseisenbahn verübt wurden. Winter herrschenden Stürme, denen die in Frage stehenden Schiffe 20. Februar, in den Arminhallen eine öffentliche Versammlung bestohlen worden. 10 Angeklagte wurden zu Zuchthausstrafen von namentlich durchgehende Wagen nach Beseitigung der Plomben nicht gewachsen seien. Der Schuh der Deutschen sei durch die Zurückziehung der Schiffe nicht vermindert. Es wäre sehr 1 Jahr bis 3 Jahren, 6 Angeklagte zu Gefängnißstrafen bis wünschenswerth, wenn dort eine dauernde Stationirung eines Der Frauen und Mädchen Bildungsverein( Filiale au 1 Jahr verurtheilt. Zwei Angeklagte wurden freigesprochen. deutschen Kriegsschiffes stattfinden tönne, hierzu aber müsse man Moabit) hatte am 10. Februar in dem Lokale von Hermer- Lugano, 16. Februar. Auf Befehl des Bundesrathes vergrößere Schiffe zur Verfügung haben. Im weiteren Verlauf der schmidt, Perlebergerstraße, eine Versammlung einberufen. Auf haftete heute die Polizei die italienischen Anarchisten Dieselben werden, Berathung dieses Titels fragte der Abg. Singer den Staats- der Tagesordnung stand als erster Gegenstand ein Referat des Pacini, Bianchi und Majocchi. sekretär für die Marine nach dem Ergebniß der im vorigen Jahr Genossen Thal über Geschichtsfälschung. Die Distuifion, an ebenso wie der schon früher gegen das Alfoholmonopol verhaftete zugesagten Untersuchung über das Unglüd, von dem die der sich Genoffe Späthe und Frau Wies ch betheiligten, be- Anarchist Bofla, ausgewiesen werden. Ein fünfter Anarchist wird fich im Sinne des Referats. Brandenburg" betroffen wurde. Der Staatssekretär ant- wegte Unter Vereins: noch gesucht. genommen. stattfindet, geschlossen. Verantwortlicher Redakteur: J. Dierl( Emil Roland) in Berlin. Truck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Hierzu drei Beilagen. 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Mr. 41. Parlamentsberichte. Deutscher Reichstag. 39. Sigung vom 16. Februar 1895, 1 Uhr. Am Tische des Bundesrathes: von Bötticher, Don Marschall, Graf Posadowsky. Den Vorsitz führt der erste Vizepräsident v. Buo I. Eingegangen ist der Geschäftsbericht des Reichs- Versicherungsamts für 1894. Die Diskussion des Antrages Friedberg v. Kardorff Lieber Graf Mirbach betreffend die Veranstaltung einer internationalen Konferenz für die Währungsfrage wird fortgefeßt. Sonntag, den 17. Februar 1895. 12. Jahrg. # mit diesem Antrag nicht für sich betrachten; es steht im Zusammenhang( Rufe lints: Umsturz!) Wenn Sie den Bauernstand umstürzen mit der ganzen agrarischen Bewegung. Das Verzeichniß der wollen, wird er sich wehren. Ich fordere die Regierung auf, Unterschriften giebt ein vollständiges Albumblatt aller Agrarier, ibre Maßregeln nicht zu verzögern. Durch Schutzölle der Vollblutagrarier, der Halbblutagrarier und der nur agrarisch kann dem Bauernstand nicht mehr geholfen angetränkelten Mitglieder. Nachher wird es von den lezteren werden. G3 bleibt der Antrag Raniz, gegen den die beim Antrag Kanit heißen: mitgefangen mitgehangen. Zum Mehrheit aber große Bedenken haben wird. Geht die ReAntrag Kaniz haben Sie ja auch Unterschriften gesammelt; Sie gierung nicht in der Währungsfrage in beschleunigtem Tempo tommen aber einstweilen damit nicht heraus und machen nun vor, wird der Antrag Antrag Raniß sich mit elementarer mit diesem Währungsantrag etwas Zwischenaktsmusik!( Heiter Gewalt Geltung verschaffen, auch selbst auf die Gefahr aus. feit.) Der Reichskanzler will durch seine Verbeugung vor wärtiger Berwicklungen( hört! lints); jawohl, es find dieser Bewegung eine gewisse Beschwichtigung hervorrufen. Aber auch solche Aeußerungen bereits gefallen. Ich bitte die Regiewenn nun auf alle diese Anregungen nichts erfolgt, dann ver- rung, den festesten Damm gegen die Sozialdemokratie nicht wegbreiten sie eine Unzufriedenheit im Lande, die sich gegen das spülen zu lassen. Reich und seine Einrichtungen fehrt. Die agrarische Staatssekretär Graf Posadowski: Der Bemerkung des Abg. Abg. Siegle( ntl.)( Auf der Journalistentribüne schwer ver- Agitation schädigt und zerstört die Sicherheit v. Kardorff bezüglich der Haltung der Geheimräthe muß ich doch ständlich.) Der Antrag erscheint zunächst tendenzlos. Auf einer der deutschen Zustände zehnmal mehr als die entgegentreten. Nach deutschem Staatsrecht sind nur die Chefs allgemeinen internationalen Konferenz fann man ebenso gut die Sozialdemokratie.( Zustimmung links, Lachen rechts.) der Verwaltung verantwortlich. Jeder Beamte hat selbstverständAnnahme der reinen Goldwährung, wie der Doppelwährung Abg. Friedberg( ntl.): Wenn die Doppelwährung die lich die Pflicht, innerhalb des Dezernats, welches er oder der reinen Silberwährung anstreben. Aber die Wirkung Gläubiger benachtheiligen soll, müßte ja auch die Goldwährung bearbeitet, seine Bedenken auch seinem Chef gegen des Antrages wird immerhin eine solche sein, als ob dem die Schuldner benachtheiligt haben. Redner leugnet beides. Die über geltend zu machen, es ist aber nicht Sitte Bimetallisuus entgegengekommen wäre, und schon aus diesem Wirkung der Währungsreform auf die Arbeiterverhältnisse haben bei uns, daß die Geheimräthe eine andere Politit treiben. Grunde kann ich als überzeugter Anhänger der Goldwährung Herr Barth und Herr Schoenlaut allzu einseitig geschildert. Glaubt ein Verwaltungsbeamter, daß innerhalb seines Ressorts dem Antrage nicht zustimmen. Niemand wird behaupten wollen, Gewiß fällt der Arbeitslohn, wenn die Preise einseitig steigen; eine falsche Politik getrieben wird, so kann er wohl seine Gegendaß bei uns die Golddecke zu kurz sei. Aus zuverlässiger aber die Preise der Produkte passen sich den veränderten Ber vorschläge machen, aber er wird feine andere Politik treiben als Quelle ist bekannt, daß der Vorrath an Goldmünzen in der hältnissen sehr langsam, am langsamsten paßt sich ihnen der fein Chef. Reichsbank 800 Millionen Mark beträgt. Der Zinsiuß ist bei Arbeitslohn an; das lehrt uns ein Blick auf sämmtliche Staaten In der wiedereröffneten Diskussion erhält das Wort jeder Form der Kreditgewährung ganz erheblich zurückgegangen. mit unterwerthiger Valuta. Für die Verbesserung des inter- Abg. Meyer( Halle)( frs. Vg.): Herr Friedberg hat einen Ein Bedürfniß zur Vermehrung der Birkulationsmittel kann auch nationalen Verkehrs wird schon sehr viel gethan sein, wenn auch von den anderen Befürwortern des Antrages verschiedenen nicht vorliegen. Unfer Nahrungsmittel- Import tommt zum nur die Vermittelungsvorschläge der Silberkonferenz auf der Standpunkt eingenommen, der sich dem unsrigen mehr nähert. größten Theil aus Ländern, welche teine Metallwährung sondern internationalen Konferenz durchdringen. Das alte Verhältniß Der Abg. Barth leugnet den Einfluß der Valuta Differenz Papierwährung haben. Die gestrige Erklärung des Reichs von 1: 151/2 wird freilich nicht mehr aufrecht zu erhalten sein. auf die Preisverhältnisse feineswegs. Eine Veränderung der fanglers hat nach meiner Meinung auch nicht den Juhalt, daß England werde für die Konferenz teine Schwierigkeit bieten; es Valuta, wo immer diese eintritt, bewirkt eine Verschiebung der Uebergang der Reichsregierung zum Bimetallismus damit werde sich auch einer allgemeinen Vereinbarung taum entziehen. sämmtlicher Preise, und zwar eine ungleichmäßige, unter der die angekündigt werden soll. Das größte Bedenken gegen den An- Die bisherigen Konferenzen seien an der Apathie der anderen schwächeren Kräfte stärker leiden. Deutschland leidet unter seinen trag liegt für mich darin, daß England auf keinen Fall Nationen gescheitert; deshalb sei es Deutschlands Pflicht, aus eigenen Münzverhältnissen nicht. Will Herr Friedberg den Unterschied daran denkt, einer internationalen Regelung dieser Apathie herauszutreten. Die Aeußerungen des französischen zwischen den Münzverhältnissen verschiedener Staaten ausgleichen, der Währungsfrage beizutreten. Will man Ministerpräsidenten Ribot sei doch nicht so bedeutungslos, wie io wird er niemals bewirken, daß überall gute Münzverhältnisse eine solche Verständigung ohne England versuchen? Herr Barth es gestern dargestellt habe; Herr Ribot habe aus bestehen; cher ließe sich erreichen, daß überall gleich Die Ueberschwemmung mit großen Silbermassen fann vorüber- drücklich von einer action energique gesprochen. schlechte Verhältnisse bestehen. Die deutsche Wirthschaft gehend eine Steigerung der Preise der landwirthschaftlichen Pro- Reichsschatsekretär Graf Posadowsky: Innerhalb der leidet unter dem Zusammentreffen verschiedener Umstände und dufte herbeiführen, wie es unmittelbar nach dem französischen Berathung der Münzkonferenz, welche Graf Caprivi berufen hat, unter den unbefriedigenden Währungsverhältnissen anderer Kriege der Fall war. Dauernd aber fann der Bimetallismus ist auch von den Monometallisten anerkannt worden, daß der Staaten. Wir können Ihnen nicht zu einer guten Valuta verdiese Wirkung nicht erzielen. In allen diesen Umständen liegt sinkende Werth des Silbers für das Erwerbsleben ernste und helfen, wenn wir nicht ganz ungewöhnlich tief in unser Porteeine dringende Warnung für die verbündeten schwere Einwirkungen mit sich bringt. Es wird nun eingewendet, monnaie greifen wollen. Dieser Aufgabe sind wir nicht gewachsen. Regierungen, den Rathschlägen der Bime unser Export nach den Silberländern sei minimal. Unzweifelhaft Warten wir lieber ab, bis andere Staaten in die Lage kommen, tallisten zu folgen. aber leidet auch der englische Export und die englische Produktion solche Verhältnisse aus eigener Kraft zu verbessern und Abg. Leuschner( p.): Herr Barth hat gestern gesagt, durch den gesunkenen Silberpreis.( Sehr richtig! rechts). Ta halten wir bis dahin das Gute fest, was wir schon haben. daß in der Silberkommission jeder Antragsteller nur für seinen durch aber wird auch eine latente Rückwirkung auf den deutschen Tritt jetzt eine Konferenz von so und so viel Staaten zusammen Antrag stimmte. Das ist nicht richtig. Es sind allerdings An- Export und die deutsche Produktion hervorgerufen, die man und hat gar keiner von ihnen eine bestimmte Idee, so wird das träge abgelehnt worden, aber nur, weil die Kommission in ihrer immer vergißt.( Bustimmung rechts.) Der heimische Bergbau leidet Ergebniß dasselbe sein wie bei der Silberkommission. Man thut Mehrheit der Ansicht war, daß nur der Bimetallismus das ebenfalls. Er beschäftigt eine große Anzahl von Arbeitern, also am besten, davon zu bleiben, wie Deutschland es bisher richtige Abhilfemittel sei, nicht aber die Zwischenmittelchen, die deren Existenz start gefährdet ist.( Sehr richtig! rechts.) Bis fluger Weise gethan hat. Es hatte auch keine Idee in der von dieser und jener Seite vorgeschlagen wurden. Etwas Neues jebt haben wir erst einen Fall feststellen Tasche und sagte sich selbst vertrauend: Wenn ich es nicht einmal läßt sich über diese Frage eigentlich nicht mehr sagen. Nur von tönnen, daß im Auslande eine echte Nach zu einer Jdee bringen kann, die andern haben gewiß feine! der Berufung einer internationalen Münzkonferenz fann ein prägung VO11 Silbermünzen stattgefunden( Heiterkeit.) Wenn ein falscher Glaube im Lande verbreitet ist, Fortschritt in der Richtung der Lösung der Frage erwartet werden. hat, die Möglichkeit aber liegt doch vor, beilioll man sich dadurch nicht zu falschen Maßregeln verleiten lassen. Herr Schoenlant hat gestern im Interesse der Arbeiter den Bi einem Werthe des Thalers von nur 1,40 M. Wir fürchten nicht das Eindringen eines bimetallistischen Systems. metallismus bekämpft. Damit wird nur bewiesen, daß die Sozial-( Sehr richtig!) In weiteren Kreisen der Bevölkerung glaubt Für schädlich aber halten wir die fortgesetzte Agitation, und das demokratie nicht für die Arbeiter wirkt.( Lachen links.) Die man, die Währung sei schuld am Rückgang des Preises größte Verdienst, was die Regierung sich um die Währungsfrage gegenwärtige Depression aller Geschäfte vermindert die Arbeits der Produkte; dieser Glaube wird von einer wachsenden erwerben tönnte, wäre, wenn sie einer so verwerflichen Agitation gelegenheit; die Ablehnung unseres Abhilfemittels wird die Anzahl Industrieller getheilt, die in ihrem Export geschädigt sind. den Boden entzöge.( Beifall links.) Arbeitsgelegenheit weiter vermindern. Was hilft die Theorie der Wenn Sie erwägen, daß auch in anderen Ländern diese Meinung Abg. v. Kardorff: Herr Weyer hat offenbar von den Goldwährung, wenn der Arbeiter nichts mehr verdient? Wir getheilt wird, daß der Chef der Regierung eines großen Landes praktischen Vorschlägen teine Kenntniß, welche Herr Schraut und vertreten auch hier die Arbeiter, wir, und erklärt, die Goldwährung sei schädlich, wenn die Mehrheit des Arendt in der Silberkommission gemacht haben, z. B. bezüglich freier nicht die Sozialdemokraten. Ob Sie wollen oder Reichstages sich zu dem Antrage vereinigt, die Frage, was an Silberprägung. Ganz ohne pofitive Unterlage find wir nicht. Die nicht, der Bimetallismus kommt so sicher, wie wir hier alle diesem Vorwurf berechtigt oder begründet sei, zu prüfen, dann Sozialdemokraten marschiren hier an der Seite der Plutokratie. fitzen. Heiterkeit.) Die Gründe für die Depression suchen Sie würde der Reichstag doch sehr verwundert gewesen sein, wenn Herr Schippel und Schoenlant sind früher Bimetallisten gewesen, überall, nur da nicht, wo sie figen, in der einseitigen Gold- der Kanzler einfach auf dem status quo fich zurückgezogen hätte. legterer fogar Mitglied des bin.etallistischen Vereins.( Heiterwährung. Die Frage ist von ungeheurer Bedeutung für unser wirthschaft- feit rechts.) Abg. Richter: Gher glaube ich an einen Bruch der liches Leben. Gegenüber der jetzigen Bewegung in Deutschtonstitutionellen Verfassung, als daran, daß die Wünsche des land fann man fich nicht abwehrend und achselzuckend Vorredners in Erfüllung gehen.( Große Unruhe rechts.) Daß verhalten. Der Reichskanzler will mit den verbündeten ReHerr Leuschner für die Hebung des Silberpreises sich intereffirt, gierungen erwägen, ob die aufgetretenen Bedenken kräftig genug fann nicht befremden bei dem Direktor der Mansfelder Kupfer find, uns zu veranlassen, mit andern Regierungen über die Abbauenden Gewerkschaft, selbst wenn es auf Roften der Gesammt- ftellung zu verhandeln. Die Untersuchung fann theoretisch gedacht heit geschieht. Graf Mirbach und Graf Bismarck haben durch dazu führen, das Silber zu remonotifiren: sie braucht aber Sicherheit des Auftretens zu verdecken gesucht, was ihren Aus- nicht dazu zu führen. Es sind in der Silterkommission eine Hierauf berichtet Abg. Träger über die Verhandlungen der führungen an logischer Begründung fehlt. Das Sinken der Preise Menge anderweiter Vorschläge gemacht worden, die auch zum Gefchäftsordnungs- Kommission wegen Verstärkung der Disziplinar ist die Folge des größeren Ueberschusses der Exportländer gegen Biele führen können.( Beifall rechts!) gewalt des Präsidenten. Die Verhandlungen der Kommission sind über den Einfuhrländern. Man sucht jetzt Stimmung für die Darauf wird ein Echlußantrag gegen die Stimmen der bekannt. Ein Beschluß ist nicht zu stande gekommen, da sämmt Anträge machen auf grund der niedrigen Preise. Linken angenommen. Im Schlußwort bemerkt liche Anträge des Präsidenten bezüglich des Ausschlusses Vor 31/2 Jahren waren die Preise doppelt so hoch. Machen wir Abg. v. Kardorff: Herr Barth hat behauptet, die Unter von Mitgliedern, bezüglich der Herabfezung der Beschlußdeshalb jene Preise für unsere Anschauung geltend? Graf Bis- zeichner unseres Antrages seien sich der Tragweite ihrer Unter- fähigkeitsziffer, und bezüglich der öffentlichen Bekanntmachung marck fagt, das Uebel liege daran, daß der Bauer nicht im Vorschriften nicht bewußt gewesen. Ja, verstehen denn alle Anhänger der unentschuldigt Fehlenden mit 7 gegen 7 Stimmen abgelehnt aus wiffe, was er am Getreide verdient. Die Landwirthschaft ist der Goldwährung, die mit Herrn Barth gehen, etwas von der worden sind. Zur heutigen Plenarverhandlung liegt ein Antrag von dem Ausfall der Ernte abhängig und das fann fein Gesez Währungsfrage? Ueber den Fortschritt des bimetallistischen Ge- Rören- Graf Holstein- Gamp- Pieschel vor, welcher die Ausund feine Schablone ändern. Es ist ja sehr wünschenswerth, dankens kann sich heute niemand mehr täuschen. Und welche schließung von der Sigung im Falle gröblicher Verlegung der einen Werthmaßstab von größerer Stetigkeit zu haben. Der Maß- Echwierigkeiten haben wir überwinden müssen! Von der Presse Ordnung unter der Voraussetzung zulassen will, daß eine stab des Goldes ist stetiger als der des Silbers. Abgesehen davon, sind wir einfach boykottirt worden. Die Frankfurter", die" Köl- materille Abstimmung, bei welcher der Ausgeschlossene Ausdaß wir den Maßstab der Doppelwährung als Werthmesser nicht nische Zeitung", alle großen Blätter, haben niemals von schlag gebend sein könnte, in der nächsten Sigung für richtig halten, fönnen wir auch deshalb nicht darauf eingehen, bimetallistischen Dingen etwas aufgenommen; selbst ein Blatt, wiederholt werden muß. Das ausgeschlossene Mitglied weil die Uebergangsverhältnisse zu einem neuen Maßstab dem ich sonst nahe stehe, die Schlesische Zeitung", hat niemals soll berechtigt sein, spätestens am folgenden Tage Einspruch größten Ungerechtigkeiten und Schädigungen mit sich auch nur ein Wort von uns und unsern Mitstreitern gebracht. zu erheben, worauf der Reichstag nicht vor dem darauf bringen. Die nächste Folge des neuen Maßstabes ist, daß Echon seit 1880 habe ich die Meinung vertreten, daß wir zu folgenden Tage ohne Diskussion über die Berechtigung der Ausalles in bestimmten Geldsummen Verbriefte sich in Werth wählen hätten, ob wir die Landwirthschaft oder die Goldwährung weisung entscheidet. verändert, daß alle Darlehen in geringeren Werthen zurückgezahlt erhalten sollten. Keine Partei kann sich heute der Wuchtigkeit Referent Abg. Träger bemerkt, daß der Präsident in der werden können, als gegeben sind. Die Veränverung des Maß dieser Frage mehr entziehen. Die englischen Radikalen sind Kommission, welcher er mit Stimmberechtigung vorsaß, ausstabes bedeutet, daß, was mit gutem Geld empfangen, mit durchweg Bimetallisten. Die Sozialdemokratie lebt von der Un- geführt habe, daß die Würde des Reichstages unter den Vorschlechterem Gelde zurückgezahlt wird. Das Ganze würde also zufriedenheit und die Goldwährung macht Unzufriedenheit, darum fommnissen der laufenden Seffion bereits gelitten habe, und auf eine große Prellerei derjenigen, welche den Landschaften stehen die deutschen Sozialdemokraten auf feiten der Goldwährung daß er zur Aufrechterhaltung der Würde und eines angemessenen etwas geliehen haben, hinauslau en.( Unruhe rechts.) Bei den im Gegensatz zu den englischen Arbeitern. Die Sozialdemokraten sind Tones der Debatte eine Verstärkung seiner Disziplinar Arbeitslöhnen würde sich der Ausgleich zuletzt vollziehen und die auf seiten der Goldwährung, weil sie davon die Vernichtung des befugnisse absolut nicht entbehren könne. Die Kommission war mit Arbeiter würden vorber den kolossalen Preissteigerungen ausgesetzt mittelstandes in beschleunigtem Tempo erhoffen; die Landwirth dem Präsidenten in der Verurtheilung dieser Vorkommnisse einig. sein.( Zustimmung links.) Wenn aber alle Umwälzungen erst schaft ist längst im Stadium einer breiten Depression; das Sie konnte aber mit den vorgeschlagenen Disziplinarmitteln sich vollständig sich vollzogen haben, wird die Landwirthschaft um fein Kapital leidet ebenfalls; von einem wirthschaftlichen Aufschwung nicht befreunden. Eine Verstärkung des Ordnungsrufes durch Haar breit besser dastehen, als vorher, aber sie wird erhöhte ist nicht mehr zu reden. Ostasien tritt in den Rang der Kultur- eine Rüge, wie sie von anderer Seite vorgeschlagen war, fand Unterhaltskosten bezahlen müssen. Graf Bismard meint, man stelle länder heute ein. Was soll werden, wenn auch China mit unter- auch keine Mehrheit. Der Präsident habe besonders auf die mit diesem Antrage der Regierung eine Mehrheit zur Verfügung. werthiger Valuta, also mit Goldagio arbeitet? In Japan hat Zwischenrufe hingewiesen, gegen welche er mit seinen bisherigen Es ist dagegen schon auf die verschiedenen Kategorien der Unter- sich unter dem Schutz des Goldagios die Textilindustrie mächtig Machtmitteln und auch mit der Rüge, beziehungsweise dem verzeichner des Antrages hingewiesen worden. In dem Augenblick, entwickelt. Wie würde Deutschland von China mit Menschen schärften Ordnungsrufe ohnmächtig sei. Ueber den Antrag Rören wo die Konferenz berufen ist, ist der Inhalt des Antrages er- und Waaren überschwemmt werden! Die Nachfrage nach vermag sich der Referent nicht zu äußern, da jener der Kommission schöpft. Was auf der Konferenz verhandelt wird, wird durch Gold ist weit stärker gestiegen als die Goldproduktion. nicht vorgelegen hat. diese Mehrheit des Reichstages unter dem Antrag nicht gedeckt. Es ist doch für das Deutsche Reich eine hohe und edle Aufgabe, Abg. Rören( 3.): Der vorliegenden Frage ist in der Das hat schon Herr Lieber gestern ausgeführt. Die vom Reichs solchen Zuständen ein Ende zu machen und auf diesem Gebiete Presse und in der öffentlichen Meinung eine Bedeutung beigelegt fanzler im Thronrebestil verlesene Erklärung( Heiterkeit) eine führende Rolle zu übernehmen. Wenn es eine Möglichkeit worden, die fie absolut nicht hat. Das liegt wohl daran, daß die besagt nur, die daß er verbündeten Regierungen be- giebt, Frankreich und Deutschland wieder zu nähern, dann ist es Resolution der Nationalliberalen auf angemessene Verstärkung der fragen will, ob sie für einen Meinungsaustausch der die gemeinsame Operation mit Frankreich zur Wiedereinführung Disziplinarbefugniß des Präsidenten gefällig bei Gelegenheit der verschiedenen Staaten find. Um Meinungen auszutauschen, der Toppelwährung. Der Reichskanzler wird einen sehr heftigen Bearbeitung des Antrages der Staatsanwaltschaft auf Strafmuß man doch eine Meinung haben. Hat Herr Fürst Hohenlohe Widerstand finden nicht unter den Kollegen, die uns mehr freund- verfolgung gegen den Kollegen Liebknecht vorlag. Wir lehnen eine Meinung? Das ist eben das große Fragezeichen. lich als feindlich gesinnt sind, als unter den Gebeimräthen.( Leb- jeden solchen Busammenhang ab, verwahren uns auch dagegen, Noch nie war ein Reichstag so lernbegierig als der jetzige. hafte, andauernde Zustimmung rechts.) Die Herren haben die daß vor einiger Zeit ein offiziöses Blatt diese Geschäfts( Große Heiterkeit); aber die Regierung und die Volksvertretung Währungsliteratur nicht fennen gelernt, sie haben andere Begriffe ordnungsfrage wiederum mit der Immunität der Abgeordneten find doch keine diplomatische Akademie. Die Hamburger von Goldwährung; denn eine nennenswerthe Währungsliteratur in Verbindung brachte. Diese beiden Fragen haben nichts mit Kaufmannschaft kann wie teine andere vermöge ihrer weit giebt es erst seit 1880. Ich hoffe aber, der Reichstag wird einander gemein; ob wir verschärfte Maßregeln treffen oder gar umspannenden Beziehungen die Währungsverhältnisse aller Länder auch diesen Widerstand überwinden. Die Noth der Landwirthschaft feine, ist für die Immunität der Abgeordneten gleichgiltig. Es sachverständig beurtheilen, und sie protestirt mit größter Ent- ist eine brennende. Im ganzen Lande ist unter den ist eine reine Geschäftsordnungsfrage, die auf Anregung schiedenheit gegen eine derartige das Vertrauen zur deutschen Bauern eine dumpfe Gährung verbreitet, die des Präsidenten das Haus jezt wieder beschäftigt. Währung erschütternde Münzpolitik. Man darf das Vorgehen sich in sehr scharfen Aeußerungen Luft macht. Der Präsident hat mit seinem Amte auch die Verdie " Damit schließt die Diskussion. Abg. Schoenlank bemerkt persönlich, daß er allerdings als Jüngling vor 20 Jahren wie Schippel Bimetallist gewesen ist. Der Antrag wird darauf mit großer Mehrheit angenommen. Dafür sind die sämmtlichen Parteien der Rechten, Zentrum, Polen, Welsen, Elsässer; dagegen die entschiedene Linke, die frei finnige Vereinigung und etwa 8 Nationalliberale. pflichtung der Aufrechterhaltung der Ordnung übernommen. I schon, daß seine Vorschläge sich in so bescheidenen Grenzen| Allee 11/13. H. Birt, Strausbergerstr. 3. Haase, Frank Dazu muß der Reichstag die Mittel geben. Der Ordnungsruf, gehalten haben. E3 tann aber die Zeit kommen, furterstr. 117. machen. Der verstärkte Ordnungsruf ist nicht hinreichend, die vorlage gegen alle Parteien gerichtet ist, ebenso wenig urz- zum Karpfenteich, Alter Treptower Weg. Rümpel, Alter Antrag. im = 9 Bismardhöhe, = jetzt das einzige Mittel, mag ausreichen, wenn in der Debatte wo man fagt, die Maßregel reicht nicht mehr aus, 4. Wahlkreis( Süd- Osten intt. Treptow.) die Ordnung verletzt wird. Aber er ist fein ausreichendes wir müssen sie auf eine längere Zeit ausdehnen. Sie werden Ullrich, Waldemarstraße 75. Rau, Staligerstr. 126. Rorrettiv bei Berleumdungen oder Beschimpfungen dritter Per- dann auf der abschüssigen Bahn immer weiter heruntergleiten. Hoffmann, Oranienstraße 180. Sanssouci, Rottbuserfonen. Hier zeigt die Geschäftsordnung eine Lücke. Wenn auch Man suche den Antrag nicht als etwas Harmloses hinzustellen. ftraße 4a. RoII, Adalbertstr. 21. Sauermann, Adalbertihre Ausfüllung mehr von theoretischer als praktischer Bedeutung Die lex Levetom in den Händen eines anderen Präsidenten kann. Straße 8. Hente( Renz), Naunynstr. 27. Otto, Restaurant ist, sie besteht doch und kann sich einmal praktisch fühlbar auch anders aufgefaßt werden. Ebenso wenig wie die Ausschließung auf längere Dauer geht zu weit, auch fommen Weg a. d. Verbindungsbahn. 3ornow, Ich bin überzeugt, diese Bestimmung wird ijertberg, fämmtlich Neue Krug- Allee. Schwierigkeiten der Exekutive in betracht. Es liegt Ihnen jezt vorgeschlagen aus Veranlassung des Vorganges, der sich 5. Wahlkreis. Brüning, Rosenthalerstr. 12, Neuunser Antrag vor, der die Ausschließung auf eine Sigung be in der ersten Sitzung dieses Hauses zugetragen hat, um mann, Linienſtr. 19. Meißner, Linienstr. 142. Butke schränkt und die verfassungsmäßigen Bedenken wegen der Aus der sozialdemokratischen Fraktion gegenüber ein Mittel in der( Seefeld) Genadierftr. 33. Schützenhaus, Linienfir. 5. schließung des Mitgliedes von materiellen Abstimmungen beseitigt. Hand zu haben. Eine Bitte um Ablehnung des Antrages würde 6. Wahlkreis. Jägerhaus, Schönhauser Allee. Wir haben alle Ursache, den Wünschen unseres Präsidenten doch keinen Zweck haben, gestatten Sie mir nur den Ausdruck Frölig, Schönhauser Allee. Kelle, Schönhauser Allee 28. entgegenzukommen. meiner Meinung dahin: die beantragte Aenderung der Schneider's Gesellschaftshaus, Belforterstraße 14. Abg. Singer: Ich bin nicht in der Lage, mit meinen Geschäftsordnung wird die Würde des Reichs- Stüm te, Adferstr. 123. Neumann, Zonballe, BajewalterFreunden dem letzteren Wunsche des Vorredners zu entsprechen. tages nicht heben, sondern herabwürdigen un straße 3. Hübner, Swinemünderstr. 35. Noack's FestWenn es möglich ist und unsere Ueberzeugung es gestattet, er erniedrigen.( Beifall bei den Sozialdemokraten.) fäle, Brunnenstr. 16. Gründel, Brunnenstr. 188. Fey, füllen wir gern dem Herrn Präsidenten einen Wunsch, aber wir Mecklenburgischer Gesandter v. Oertzen: Was hat denn Brunnenstr. 184. Behlih, Bergstr. 12. Reichert, Müllerfönnen nicht einem Antrag zustimmen, der falsch und verfehlt ist. Herr Singer an meinem Auftreten auszusetzen? Ich brauche die Straße 7. Rolberger Salon, Kolbergerstraße. Wilte, Es kann auf eine bestimmte Person, und mag sie noch so ge- Immunität nicht, die Sie so sorgfältig hüten. Ich sage im Hochstraße. Kranz, Viktoriagarten, Badstraße, Gesundachtet und angesehen sein, eine Geschäftsordnung nicht zuge- Hause nicht mehr, als ich vor meinem Monarchen, dem höchsten brunnen. Hochst a dt- Kasino, Gerichtsstraße. Vittoriaschnitten werden. Die öffentliche Meinung und die Presse haben Wesen und meinem Gewissen verantworten kann.( Lebhafter Salon, Berlebergerstr. 18, Moabit. Wedding- Kasino. ein viel feineres Gefühl dafür entwickelt, was der Stellung Beifall rechts.) Schüler, Seestr. 71. Lange, Stromstr. 28. M. Mörschel, des Reichstages würdig ist, wie wenig er nöthig hat, seine Abg. v. Levehow: Auf die Rede des Abg. Singer Schönhauser Allee 28. Pierry, Kronen Brauerei, Alt† die Re Disziplinarmittel zu verschärfen, wie zu meinem Bedauern es der will ich nicht eingehen( Beifall rechts) und nur die Bemerkung Moabit 47-49, Ulig, Badstr. 19. Schulz, Gesundbrunnen, Reichstag felbst gezeigt hat. An diesem Vorgang charakterisirt zurückweisen, die vorliegende Angelegenheit hänge 31 Stettinerstr. 57. Hensel, Juvalidenstr. 1a. sich der Verfall des Bürgerthums. Der Ursprung dieses Antrages sammen mit einem gewissen Antrage eines Staats- Obige Saalbesiger stellen der Arbeiterschaft ihre Säle un leitet sich her aus dem Verfahren des Staatsanwalts, welcher anwalts. Insofern ich bei dieser Sache betheiligt bin, entgeltlich zur Verfügung. gegen die Immunität der Abgeordneten vorgehen wollte. Der muß ich das ganz entschieden in Abrede stellen. Alle Zuschristen, die Lokalfrage betreffend, sind an den Reichstag hat sich zur Verschärfung seiner Disziplinarmittel nur( Beifall.) Ich habe unmittelbar nach der betreffenden ersten Unterzeichneten zu richten. entschlossen, um den Angriffen gegen seine Immunität von außen Sigung mit meinen Kollegen im Präsidium und mit Mitgliedern Die Lokalkommission. vorzubeugen. des Hauses mich in Verbindung gefeht darüber, was zu thun sei, J. A.: Carl Scholz, Wrangelstr. 32. Ganz abgesehen von der prinzipiellen Stellung, glaube ich auch um das Haus gegen grobe Verlegung der Ordnung zu schützen. Friedrichsberg Lichtenberg find folgende Lofale frei: nicht, daß ein Staatsanwalt, der vom Justizmininer beauftragt Wir hätten unbedingt dem Hause eine formulirte Vorlage ge- Asche, Zum Fürsten Wolfgang, Dorfstraße. Fuchs, Dorfwird, irgend einen mißliebigen Abgeordneten zu verfolgen, sich macht, wenn nicht der Antrag des Staatsanwalts gekommen straße 2. Neumann, Rummelsburgerstr. 23. um diesen Geschäftsordnungs- Paragraphen fümmern wird. Es wäre. Nach dem Verlauf, den die Sache in der Kommission ge- straße 2. Neumann, Rummelsburgerstr. 28. Rigdorf. Wirsing, Knesebeckstr. 71. A polt, Knesebecist bezug genommen worden auf den herabwürdigenden Ton. nommen hat, kann ich Sie nur bitten, dem Antrage Roeren zuMit derselben Geschäftsordnung ist doch der Reichstag 25 Jahre zustimmen. Er trifft in der Hauptsache das, was ich für wünschens- straße 16. Summer, Berlinerstr. 136. Nitschte, Steinmezausgekommen. Denfelben Präsidenten haben wir 10 Jahre die werth und nothwendig halte und hat den großen Vorzug, daß er Straße. Ma a 3, Viktoriasäle, Hermannstr. 45. Neue Welt, Hafenhaide. Ehre, an unserer Spize zu sehen, warum denn mit einem Male eine scharfe Rüge a tempo eintreten läßt; er läßt das die Geschäfsordnung verschärfen. Was hier im Hause den Ton von mir übrigens nicht getheilte Bedenken hinsichtlich der Störung tant Streder, Grünauerstr. 5. Nieder Schönweide. Kein Saal. Zu empfehlen Restauherabwürdigt, das ist das Verhalten der Herren auf der in der Ausübung der verfassungsmäßigen Rechte nicht aufkommen Ober- Schönweide. Restaurant Haverlandt. Rechten, die bei jedem Redner, der ihnen nicht gefällt, und erlaubt dem Störer der Ordnung nicht, den Reichstag an der unartikulirte Laute ausstoßen, dem Redner das Sprechen er- Fortsetzung seiner Verhandlungen zu hindern. Wenn Sie den Volksgarten. Henneberg. Johannisthal. Kluge's Park- Restaurant. Senftleben's schweren, wie man es bei Leuten, mit denen man gesell- Antrag annehmen, dann überheben Sie mich der Erwägung Nieder- Schönhausen. Thieme's Lindengarten, Lindenschaftlich zu verkehren hat, sonst nicht gewohnt ist. Man verweist darüber, ob etwa zwischen meiner Auffassung über die Art und auf die fremden Parlamente. Diese haben zwar diese Mittel, Weise, die Ordnung straße 25. zu handNen Treptow( Baumschulenweg). D. Lange. G. Herre aber ihnen ſtehen auch ganz andere Rechte gegenüber. Wenn haben sei und der Auſſaſſung des Hauses ein eine Di mann, Restaurant. Sie uns ein Parlament geben, ausgestattet mit den Rechten vergenz besteht, eine Erwägung, vie dazu führen tönnte, Charlottenburg. des englischen, so wollten wir die vorgeschlagene Be- den mir von Ihnen anvertrauten Präsidentenfiß zu verlassen. ftraße 39. T briefetau's Salon, Sophie- Charlottenstr. 94. Wilmersdorfers stimmung gern in Rauf nehmen. Das Gefährliche ist die Macht, In der That, mir liegt nichts ferner als eine Beeinträchtigung. Krause, Bismardstr. 84. Reichentron, Spreestr. 3c. welche die Regierungsvertreter im deutschen Parlament haben. Der Redefreiheit herbeiführen zu wollen oder das Recht des Bredlow, Augsburgerstr. 78. Man hätte einen Baragraphen schaffen sollen, der die Mitglieder Reichstages, Kritik zu üben, beeinträchtigen zu wollen. Was schützt gegen die Art und Weise, wie seitens der Mitglieder des vorgeschlagen ist, hat den entgegengesetten Zweck. Die Freiheit Röpnickerstr. 78. Lindenhayn, Friedrichstr. 2. Nigges Grünau. R. Liedte, Friedrichstr. 1. Duchaufour. Bundesraths gegen sie verfahren wird. Ein englisches oder kann nur bestehen, wenn man sich Beschränkungen auferlegt. mann, Röpnickerstr. 108. französisches Parlament würde sich nicht haben gefallen lassen( Zustimmung rechts.) Und wenn man das Privilegium der die Art und Weise, wie sie hier der Kriegsminister, Herr v. Butt Wandate fonserviren will, so muß man doch vor allen Dingen Warnemünderstr. 6. Restaurant Sanssoucie, RuhlaerSchmargendorf. Wirthshaus Schmargendorf, famer und der Bevollmächtigte für Mecklenburg beliebt hat. Borkehrungen treffen, daß dieses Privilegium nicht gemißbrauchtstraße. Restaurant Walter, Breitestraße, Ecke Spandauerde Das drückt die Würde des Reichstages herab.( Sehr richtig! wird. In der Geschäftsordnungs- Kommission hatte ich auch den links.) Wunsch ausgesprochen, daß auf Mittel und Wege gesonnen werde, Als Ihre Partei( rechts) in der Oppofition sur Regierung die Beschlußfähigkeitsziffer des Reichstages einzuschränken. Ich Deutsch Wilmersdorf. Volksgarten von Klingen. stand, da nahmen Sie sich heraus, die Redefreiheit voll auszu fönnte Ihnen statistische Zahlen aus den letzten Jahren mittheilen, berg( früher Wölter), Berlinerstr. 40. nugen. Ich brauche nur an die Adreßdebatte im preußischen in wie viel Sitzungen das Haus beschlußfähig war, und in wie Westfälischestr. 44. Ilenburg, Kurfürstendamm 132. Halensee. Kurgan, Westfälischestr. 39. Wünsche, Abgeordnetenhaus 1869. f. 1. zu erinnern. Waldeck sprach vielen nicht. Ich will es aber lieber unterlassen.( Heiterkeit.) Steglitz. Schellhase, 3um Gambrinus", Ahornvou Lügen"," schreiendem Mißbrauch der Gefeßgebung"; Gneist Mein Antrag ging darauf hinaus, in rein geschäftsordnungsstraße 15a. erklärte, die Regierung habe das Unterscheidungsvermögen mäßigen Fragen diese Beschlußfähigkeitsgiffer herabzusetzen. Er ist Friedenau. Spremberg, Kurhaus, Rhein- und Ringzwischen Recht und Unrecht verloren"; ich erinnere auch nur an leider abgelehnt worden. Es wäre nüßlich für den Reichstag, für sein Straßen- Ecke. den berühmten Ausspruch Gneist's vom Kainszeichen. Twesten Ansehen und seine Würde, wenn ein solcher Antrag bald vor das Haus Reinickendorf. GIür, Amendestr. 1. Gäbler, Provinz sagte, Die Ehre der Regierung ist nicht mehr die Ehre des tame. Die Würde des Reichstages würde darunter nicht leiden Staates straße 49/50. Zu empfehlen sind: Malhin, Residensstr. 101. jund des Landes", und diese Aeußerungen Nicht die Beschlußfähigkeitsziffer, sondern vielmehr ein aktions- Appel, Residenzstraße 117. Weigt, Gesellschaftsstraße 2. wurden nicht mit einem Ordnungsruf gerigt. Es wäre unfähiger, impotenter und nicht legaler Zustand würde die eine Verlegung des Volkes gewesen, wenn diese Männer Würde des Reichstages beeinträchtigen. Judeffen lege ich der artmann, Gesellschaftsstr. 12. heil, Scharnweberstr. 15. nöwe 3, Spandauerweg 4. nicht hätten ihre Ueberzeugung zum Ausdruck bringen dürfen. Angelegenheit für heute keine prinzipielle Bedeutung bei, ich will 1884 wirft hier Herr v. Helldorf einem anderen Abgeordneten mich in Geduld fassen und zufrieden sein, wenn Sie für den AnMangel an nationalem Gefühl" vor. Abg. Sattler nannte trag Hoeren stimmen; Sie leisten damit dem Reichstage einen Meußerungen eines Zentrumsabgeordneten„ frivol", Herr v. Klar- Dienst, und da das Waterland leidet, wenn der Reichstag leidet, Mariendorf. Kein Saal. Bu empfehlen find( den Vordorff findet, daß die Aeußerungen eines Mitgliedes unwürdig" auch dem Vaterlande.( Lebhaiter Beifall.) seien. Windthorst würde, wenn wir das Glück hätten, ihn noch Abg. Pieschel( natl.): Jch babe mir in der Kommission Chausseestraße( Saalinhaber). Wwe. Stolzenburg, Chauffeewärts" legen aus): Schramm, Dorfstraße. Wohlgemuth, unter den Lebenden zu sehen, wahrscheinlich einer der ersten ge- leider vergebens die erdenklichste Mühe gegeben, den Abg. Singerstraße. Dahlemann, Chausseestraße( Saalinhaber). Rodel, wesen sein, der aus der Sigung verwiesen worden wäre. Kein davon zu überzeugen, daß eine Einschränkung der Redefreiheit traße. Dahlemann, Chausseestraße( Saalinhaber). Rock el, Chauffeestraße. Präsident würde Bedenken getragen haben, wenn Windt hier ganz und gar nicht in Frage kommt. Es soll die Redehorst die Aeußerungen eines Abgeordneten„ erlogen" nannte, freiheit nur Formen beobachten, welche die Würde des Hauses Dorn, Bürgerstr. 4. Walter, Bürgerstr. 19. Waßmann, Brig. Güldner, Rudowerstr. 66. Zu empfehlen sind: Von dieser Maßregel Gebrauch zu machen. Herr nicht verlegen. Solches fommt in jeder Fraktion einmal vor. von Gunn fagte, ein Mitglied verlegte in frivoler und Wir wollen die Verschärfung der Ordnungsvorschriften in der Berberstr. 15. Witte, Chauffeeſtr. 64. Bolte, Wilhelmfrevelhafter Weise die Gefühle eines anderen". In letzter Zeit Geschäftsordnung, weil sich die groben Verstöße in dieser Straße 85.& ide, Chausseestr. 95. Friedrich, RudowerStraße. Sipinsty, Chauffeestr. 193. Sterften, Rudowernoch bezichtigte Abgeordneter Paasche ein Mitglied der„ Don Hinsicht, meinetwegen auf allen Seiten des Hauses noch traße 85. 2ücke, Chauffeeftr. 95. Friedrich, RudowerStraße 65. Quichoterei". Herr v. Holleuffer nannte das Verhalten einer gemehrt haben. Alle Ausführungen des Abg. Singer passen Kommiffion strupellos und gewaltsam". Herr v. Köller sagte daher garnicht auf das, was hier angestrebt wird. Auch find Prälaten, Lederstraßen und Königschauffee Ede. Bu Weißensee. Pros, Palmensaal, Lanthansstr. 106. 8 um als Abgeordneter hier einmal:„ Die Konservativen seien in der feine Bitate aus demselben Grunde nicht beweiskräftig. Die empfehlen sinó als Verkehrslokale: 3um Pfeifenmüller, Kommission, damit doch einige da seien, die darüber wachten, Grenze für diese Disziplinarmaßregeln liegt in dem Anstands- empfehlen sind als Verkehrslokale: 3um Pfeifenmüller, Anstands- Königschaussee. Frens, Königschauffee. Bendorf( jetzt daß Recht und Gerechtigkeit nicht mit Füßen getreten gefühl, das wir jeder Partei im Hause zutrauen. Der Antrag Kühne), Nölkestr. 20. wird". Hier sehen wir, daß ein solches Vorkommniß die ist sehr milde und vorläufig genügend.( Lachen bei den Sozial Beförderung von Leuten, die sonst tüchtig sind, nicht hindert. demokraten.) Einen Beweis, wie das Bürgerthum in 25 Jahren heruntergekommen ist, möchte ich Ihnen noch aus den sechziger Jahren geben. Damals wurde aus Anlaß einer Szene zwischen dem Kriegsminister von Roon und dem Präsidenten v. Bockum Dolffs die Sigung auf eine Stunde vertagt, weil sich der Kriegsminister nicht unter die Disziplin des Präfi denten stellen wollte. Damals gab dieser Vorfall der Geschäftsordnungskommission Gelegenheit zu näheren Grörterungen. Lokale, welche auf dieser Liste nicht aufgeführt, sind so Die Geschäftsordnungs- Rommission des preußischen Abgeordneten lange als gesperrt zu betrachten, bis im Vorwärts" eine dies hauses schlug dem Plenum vor, dem in dem Schreiben des Staats- bezügliche Veröffentlichung erfolgt. ministeriums ausgesprochenen Verlangen teine Folge zu geben und dieser Antrag wurde vom Haufe mit 295 gegen 20 Stimmen an genommen. Mit der Majorität stimmte auch eine ganze Anzahl fonfervativer Mitglieder, die damals noch Respekt vor den verfassungsmäßigen Rechten des Volkes hatten und dem Hause sein Hausrecht wahren wollten. T ( Schluß im Hauptblatt.) Lokalliste von Berlin und Umgegend. " straße. " Schönholz, Kolonie. Wittwe Bagand. Stralan. Alte Taverne, Dorfstr. 25. meier, Markgrafendamm. Stroh. Nowawes. Otto Hiemte, Wallstraße. Wie. Simon, Priesterstraße( auch Saal zu haben). Fintelmann, Linden straße. Leuenberg, Wallstraße. Reinhätel, Wallstraße. Hederich, Louisenstraße. Stolpe an der Nordbahn. Bergemann Die nachstehenden zwei Ortschaften haben diejenigen Lokale angegeben, welche für die Arbeiterschaft gesperrt sind. Adlershof. Folgende Lokale sind gesperrt: Schwabe's Gesellschaftshaus, Bismarcftr. 10. Haußmann, Grünauer Chauffee. Steppetohl, Oppenstraße. Eventuelle Streitigkeiten mit Wirthen find den Mitgliedern Friedrichshagen. Friedrichstraße: Raiserhof, Fr. der Lokalfommission mitzutheilen, alle anderen Veröffentlichungen erche. Seestraße: Haidepark( Fr. Brandt), Bad Belleersuchen wir unbedingt zu unterlassen, da die Kommission erst vue. Scharruweberstraße: Fr. Höhno w. Rahnsdorferstraße: alle derartigen Fälle prüfen muß, um die Verantwortung über- ohmann. Köpnickerjiraße: Hohmann. nehmen zu können. " Diese Liste wird nach Bedarf im Vorwärts" veröffentlicht und bitten wir die Genossen auf diese zu achten. 1. Wahlkreis. Röllig, Neue Friedrichstr. 44. Feen palast, Burgs und Wolfgangstraßen- Ecke. Tokales. 150 250 " " " II: Henning Lund, Prenzlauer Altec 11. III: Julius Dietrich, Schwedterstr. 29, und Karl Thieme, Brunnenstr. 94. IV: Rarl Roblenzer, Adalbertstr. 96. " VI: Ferd. Wegener, Marienstr. 8. " VII: Wilh. Arndt, Gneisenaustr. 32. " VIII: Paul Stößel, Röpniderstr. 68, 3 Tr. V: Alvin Körsten, Stalizerstr. 63/64, 4 Kr. Wie haben sich seit 30 Jahren die Zeiten geändert! Und was schlagen Sie vor, um die Herabwürdigung des Reichstags zu verhindern? Es hat etwas recht beschämendes für uns selbst, Den Beisitzern des Gewerbegerichts theilen wir hiermit daß wir uns Stunden und Tage lang damit beschäftigen müssen, 2. Wahlkreis. Bubeil, Lindenstraße 106. Specht, die Adressen der Obmänner und Ausschußmitglieder der einzelnen uns eine Schulknaben- Disziplin zu geben, für uns Strafen zu Markgrafenftr. 88. Kray, Schönleinstraße 6. Sasse, Kur- Kammern mit und ersuchen, alles einschlägige Material an diese ersinnen, über die wir seit der Schulzeit hinaus sein sollten. Was fürstenstr. 31. Bock brauerei, Tempelhofer Berg. Bohne, einzusenden resp. dasselbe von ihnen in Empfang zu nehmen: bedeutet es, wenn jemand sich durch sein Temperament zu einer Hasenbaide 45. Kliems' Volksgarten, Hafenhaide 14-15. Kammer I: Bernh. Pfeiffer, Gr. Hamburgerstr. 20, und unbedachten, von Reinem vertheidigten Aeußerung hinreißen läßt, Schnegelsberg, Hafenbaide 20. Rudolf Millarg, Lehrterstr. 22. was bedeutet dieses Unglück gegenüber dem Zustande, daß wir 3. Wahlkreis. Möhring, Admiralstr. 18c. Zuhauer, aus der Klasse geschickt würden, daß uns gesagt wird, Sie haben Admiralstr. 38. Schneider, Annenstr. 16. Wienecke, Alte hinauszugehen, Sie dürfen der Sigung nicht beiwohnen. Haben Jakobstr. 83. Deigmüller, Alte Jakobstr. 48a. 2ange, Sie denn gar fein Gefühl für die Komit, die Louisenstädtisches Konzerthaus, Alte Jakobstr. 37. Schmiedel's in diesem Zustande liegt? Werden sich nicht die Wigblätter, eft fäle, Alte Jakobftr. 32. Armin ballen, Kommandantenwie„ Kladderadatsch" und" Lustigen Blätter" der Sache annehmen? traße 20. Oranienballen, Oranienftr. 51. Stehmann, Und was wird erfolgen, wenn der Ausgewiesene sich der Weifung Melchiorstraße 15. Cohn's Festfäle, Beuthstraße 20-21. des Präsidenten nicht fügt? Wer so verhärtet ist, daß er einem Haute, Neue Roßstr. 3. Ordnungsrufe des von ihm mitgewählten Präsidenten feine Folge leistet, und sich jeder Mahnung desselben unzugänglich zeigt, wird sich auch nicht davon zurückschrecken lassen zu sagen, ich füge mich nicht. Und was dann, wenn dieser renitente Abgeordnete den Präsidenten zwingt die Sigung aufzuheben? Leidet darunter nicht die Würde des Hauses mehr als wenn das betreffende Mitglied nicht ausgewiesen werden kann. Vor allem heißt es auch hier: principiis obsta! Heute fangen Sie mit der Ausweisung eines Abgeordneten aus einer Sigung an, weil der Herr Präsident zu meiner Freude fich daran genüge läßt. Andere Mitglieder des Hauses bedauern vielleicht heute Der Ausschuß. J. A.: P. StößeL 4. Wahlkreis( Osten). Nebelin, Langestraße 108. Tempel, Langeftr. 65. Nieft, Weberstr. 17. Bolzmann, Lichtenbergerstr. 16. Heise, Lichtenbergerstr. 21. Fiebig, gesperrten Brauer und Brauerei- Arbeiter in Reller's Festsälen, Auf eine Matinée, die heute Mittag 12 Uhr für die aus. Große Frankfurterstr. 28. Breuer, Große Frankfurterstr. 74. Buß, Große Frankfurterstr. 85. Albrecht, Memelerstr. 67. Koppenstr. 29, stattfindet, machen wir die Parteigenoffen aufWilte, Andreasstr. 26. Elysium, Landsberger Allee 40/41. mertjam. Sechs Gesangvereine und ein Zitherklub werden ihre Göbel, Landsberger Allee. Feindt, Weinstr. 11. Robert Weisen zum Besten geben. Der gute Zweck wird gewiß einen zahlreichen Besuch herbeiführen. Schneider, Proskauerstraße. Gesellschaftshaus, Rüdersdorferstraße. Königstadt- Kasino, Holzmarktstr. 72. Sämmtliche Sammellisten für die ausgesperrten BrauereiReller, Koppenstraße. Freischüß, Fruchtstraße. Lips, Arbeiter sind bis zum 1. März bei der unterzeichneten KomFriedrichshain. Böhmisches Brauhaus, Landsberger mission abzuliefern. Speziell werden die Gewerkschafts- Delegiten, " Witterungsübersicht vom 16. Februar 1895. Interessant ist das Verhalten der Dinka, jener in Caftan's Panoptikum auftretenden Kinder der Tropen, der nordischen Winterkälte gegenüber. Die abgehärteten Naturmenschen haben es verschmäht, sich einer wärmenden Hülle zu bedienen, sie gehen nach wie vor in der sehr mangelhaften heimathlichen Stationen. nicht der geringste Krankheitsfall unter ihnen vorgekommen. Kleidung einher und fühlten sich anscheinend wohl dabei. Es ist " " Barometer stand in mm, d. Meeressp. NNO 778 775 NO 772 M 769 MO 766 NO 767 NW 770 768 NND 771 DSD 781 NW 765 NO Windstärke P42554ANO( Stala 1-12) Wetter halb bedeckt Dunst halb bedeckt wolfenlos wolkenlos Temperatur 111( nach Gelsius 16 of Dog] BILLAS12284 fowie die Vertrauensleute ersucht, dahin wirken zu wollen. fezte und im Innern von Pfahlwürmern bewohnte Stück Schiffs. Polizeibericht. Am 15. b. Mie. morgens brachte sich ein Zur Zeit sind noch zu unterſtügen 115 Brauerei- Arbeiter und holz schwimmt. Der Boden des Beckens ist völlig übersät von Mann in seiner Wohnung, in der Christinenstraße, mit einem 90 Böttcher mit zusammen 223 Kindern. Die Kommission Holzmehl und das Holz selbst sicherlich von zahlreichen Hohl- Küchenmesser einen Schnitt in den Hals bei, daß seine Ueberder Brauer und Brauerei hilfsarbeiter. räumen( Bohrlöchern) durchzogen. In solcher Weise vermag führung in ein Krankenhaus erforderlich wurde. An der Ecke Ein faures Amt ist wieder einmal der Köller'schen Kor- diefer berüchtigte Wurm" Schiffswände zu zerstören und das der Acker- und Invalidenstraße wurde eine Frau durch einen respondenz aufgetragen worden. In ihrer Sonnabend- Nummer Morschwerden und Zusammenbrechen von Pfahldämmen herbei übermäßig schnell fahrenden Schlächterwagen überfahren und am windet sie dem Regiment im Reiche des Herrn Thielen die zuführen. Die Bohrmuschel aber schreckt bei ihrer Arbeit auch Oberschenkel erheblich verletzt. Vormittags wurde auf dem folgenden Lorbeern oder sind es Dornen? zum lieblichen vor hartem Gestein nicht zurück, wie das durch zwei diese Ge- Georgenkirchhofe im Schnee die bereits stark verweste Leiche eines Kranz zusammen: schöpfe beherbergende und von ihnen durchlöcherte Felsstücke, die neugeborenen Kindes aufgefunden. Auf dem Boden eines Unter der Spigmarke:„ Wer erbarmt sich der armen Billet in einem Nachbarbecken der Bohrwürmer untergebracht sind, er- Hauses in der Zwinglistraße wurde abends ein Mann erhängt schaffner an der Stadtbahn", veröffentlichte der Vorwärts" am wiesen wird. vorgefunden. 3. d. M13. eine bewegliche Schilderung der Leiden, welchen diese Beamten bei der herrschenden Kälte in folge mangelnder Fürsorge ihrer Verwaltung ausgesetzt sein sollen. Das Blatt hat es verschwiegen, auf welcher Station sich der Beamte befindet, der infolge dessen mit Frostschäden an Händen, Ohren und im bei dem es seine Erkundigungen eingezogen hat; es hat dadurch sicht behaftet ist, und die Möglichkeit einer näheren Untersuchung abgeschnitten. Die Tarstellung des Vorwärts" von der allgemeinen Lage der humoristische Vorstellung mit den lustigen Heidelbergern" und Swinemünde Im Zirkus Renz sindet heute Nachmittag 4 Ubr eine große Billetschaffner der Stadtbahn ist aber, wie die sofort an abends eine Sport- und Konkurrenz- Vorstellung mit der chinesischen Hamburg gestellten Ermittelungen ergeben haben, durchweg unrichtig. Ausstattungs- Pantomime jo- ni- en" ftatt. Berlin Jedem Schaffnerposten auf der Stadtbahn sind ein Pelz und Mit der Erbauung einer zweiten Schöneberger Wiesbaden Filzstiefel überwiesen, welche der jedesmalige Ablöser von seinem Ringbahnstation für den äußeren Theil des Ortes zwischen München Bormanne übernimmt. Von dem Beamten und Hilfsbeamten ist Bion, noch niemals darüber geflagt worden, daß diese Bekleidung der Tempelhofer- und Margstraße soll einer Lokalforrespondenz Wien Cod Haparanda keinen genügenden Schutz gegen die Stälte gewähre; troydem zufolge diesen Sommer begonnen werden. werden bei starker Kälte oder auf besonderen Wunsch den Die schamlose Ausbeutung der Bureau Angestellten Corf. Schaffnern noch Strohdecken verabsolgt. Gegen die Ver- wird wieder einmal drastisch durch eine Annonce beleuchtet, die abreichung von Handschuhen hat die Mehrzahl der Beamten wir im gestrigen Lokal- Anzeiger" finden. Sie lautet: Comptoirist Baris sich selbst ausgesprochen, weil Handschuhe das Hantiren mit den mit guter Handschrift, guter Schulbildung, 20 M. Anfangsgehalt, Fahrkarten und namentlich mit Fahrscheinen erschweren oder für leichte Correspondenz sofort gesucht. Offerten Comptoirist" Wetter Prognose für Sonntag, 17. Februar 1895. unmöglich machen; als Ersat dafür sollen die äußeren Taschen der Postamt 25. Vielfach wolliges, zeitweise heiteres Wetter mit gelindem Pelze mit Pelzfutter versehen werden. Wie in den Vorjahren erfolgt Ueber einen Selbstmordverfuch in der Garde- Pionier Frost, geringen Niederschlägen und mäßigen nordöstlichen Winden. auch in diesem Winter, unabhängig von der Essenspause, in Zwischen Kaserne wird nachträglich folgendes bekannt: Der Gefreite Berliner Wetterbureau. räumen von 1-3 Stunden eine Ablösung der Schaffner, damit Werner von der zweiten Kompagnie, der zur Bäckerabtheilung sie sich in durchgeheizten Räumen durchwärmen fönnen; außer fommandirt war, hatte sich vor einigen Tagen frank gemeldet dem ist ihnen das Austreten jeder Zeit nach Meldung bei dem und ärztlicherseits Schonung erhalten. Er blieb aber nicht in Stationsvorstande gestattet. Krankengeld beziehen die Schaffner feinem Quartier, sondern ging aus und kaufte sich einen Revolver. Im Schiller Theater findet Montag die Erstaufführung nur, sofern fie Hilfsbeamte im Arbeitsverhältniß sind; Als ihm am Donnerstag voriger Woche, nachmittags um 22 Uhr, von Der Schwabenstreich" von Franz v. Schönthan statt. als Beamte beziehen sie, wie jeder andere Beamte, der Kaffee gebracht werden sollte, wurde er blutüberströmt auf Tie" Hauptrollen spielen Fräulein Levermann, Illing, Frau ihr Gehalt auch während der Dauer von Erkrankungen. feinem Bette liegend aufgefunden. Er hatte sich einen Echuß in Wilte und die Herren Formes, Georg, Schmasow, Pahlau, Das Krankengeld der Hilfsschaffner aber ist kein festes, den Unterleib beigebracht und einen zweiten auf die Schläfe ab- Walden. ſondern richtet sich nach der Höhe ihres Tagesdienstes, es beträgt gefeuert. Die Schüffe hatte niemand gehört, da die Abtheilung VI vom dritten Tage nach der Krankenmeldung ab bis zum der Kaserne in einem besonderen Gebäude liegt. Werner wurde 15. Lage die Hälfte, von da ab bis zum Ablauf der 39. Woche fofort nach dem Garnisonlazareth in Tempelhof gebracht, wo die zwei Drittel desselben. Man wird nicht behaupten können, daß Angel aus dem Unterleib entfernt wurde. Der zweite Schuß unter solchen Umständen die Bahnsteig Schaffner zu begründenden erwies sich nur als ein Brellschuß. Der Grund zur That soll in Klagen Anlaß hätten. Die vorerwähnte gehäffige Notiz des Familien- bezw. Liebesangelegenheiten liegen. Der Zustand des Vorwärts" muß übrigens umfomehr auffallen, als im vorigen Soldaten, der aus Rüstrin stammt und im zweiten Jahre dient, Jahre dasselbe Blatt die Fürsorge der Direktion der Stadtbahn ist bedenklich. Petersburg Aberdin. gate halb bedeckt Schnee To bedeckt -11 -12 heiter woltig bedeckt Kunst und Wissenschaft. lendgioh A Gerichts- Beitung. Predigers Schwabe, ihm aber Die Revolveraffäre des Referendars Schwabe, welche derzeit Aufsehen erregte, wird am 5. März d. I. ein gerichte liches Nachspiel vor der 129. Abtheilung des Schöffengerichts finden. Wie erinnerlich sein wird, tam es nach Beendigung für die Gefundheit der auf den Bahnsteigen beschäftigten Faule Geschichten. In einem anderen Lichte zeigt sich die eines Termines, der in einer von dem Prediger Schwabe gegen Beamten als nachahmenswerth gerühmt hatte. den Rechtsanwalt R. betreffende Angelegenheit, über die wir den früheren Pferdebahnschaffner Berg angeftrengten BeleidigungsAus der langgewundenen Rechtfertigung lugen ein paar, gestern berichteten, nach den behördlicherseits durch den Kriminal- age stattgefunden hatte, auf dem Korridor des KriminalgerichtsNebenfächlichteiten betreffende, wirkliche Richtigstellungen heraus. Rommissar W. angestellten Erhebungen. Gebäudes zu einer argen Schlägerei zwischen den Angehörigen Der Rechtsanwalt ist Und diese, Nebensächlichkeiten betreffenden Richtigstellungen sind unstreitig der Hineingefallene. Der Sachverhalt ist folgender: Der Parteien. Referendar Schwabe, der Bruder des auch zum theil erst begründet in den Aufmerksamkeiten, die man, s. hatte wegen Börsendifferenzen eine einzige Klage mit einem Schwabe, griff griff dabei zum Revolver, der was wir lobend fonstatiren, erst nach Veröffentlichung unseres Banfier, die für ihn günstig ausfiel. Ein Differenzeinwand ist Reed troß heftiger Gegenwehr entwunden wurde. Referendar aber durch den dazwischentretenden Gerichtsdiener Artikels den Billetschaffnern gewidmet hat. Also nicht den Mund zu weit aufgethan, liebe Offigiöse. gegen den Börsenmann verschiedene Verstöße gegen das Straf nicht Anklage gegen den Referendar Echwabe, sondern gegen dabei nicht erhoben worden, dagegen hat der Anwalt privatim Schwabe wurde Bur Wache gebracht. Es ist Bezeichnend ist es übrigens, daß die Koller'sche Korrespondenz gesetzbuch, die sich der Bankier hat zu schulden lommen lassen, den früheren Schaffner Berg wegen gefährlicher Körperverlegung unfommentirt von einer Reihe Abendblätter abgedruckt wird, hervorgehoben, ohne daß etwa deswegen eine Anzeige erfolgt ist. erhoben worden. welche selber erst in den allerletzten Tagen die traurigen Dienst: So soll der Börsianer den Rechtsanwalt veranlaßt haben, Börsenverhältniffe der Billetſchaffner in den lebhaftesten Farben ge- differenzen anzuerkennen, die ein geiftestranter Börsenvertreter Bier Steinträger, die einem Radfahrer einen Knüppel in schildert haben. des Bankiers angeblich für Rechnung und zu Lasten des Juristen das Vehikel geworfen und ihn dann geprügelt hatten, erhielten Was noch die Quelle anbetrifft, aus der wir geschöpft haben, und zu gunsten des Bantiers zu Wege gebracht hatte. Außerdem gestern vom Schöffengericht am Amtsgericht II gleichfalls unter so wird uns die Köller'sche Korrespondenz doch nicht im Ernst soll der Bankier ihm anvertraute Hypotheken widerrechtlich in Bubilligung mildernder Umstände je 6 und 7 Monate zumuthen, daß wir den Denunzianten spielen sollen? feinem Interesse verwerthet haben. Aus diesem Grunde ist er Gefängniß. Gegen den Boykott. Freitag Abend hat hier die auch vom Gericht zur Zahlung von 50 000 M. an den Rechtsfonstituirende Versammlung des Zentralverbandes Deutscher anwalt verurtheilt worden. Nachdem aber die ZwangsBrauereien gegen Verrufserklärungen" stattgefunden. Demselben vollstreckung fruchtlos ausgefallen war, ist er nunmehr zur Abfind die Brauereien in den größten Städten Norddeutschlands leistung des Offenbarungseides vor das Amtsgericht I gelaben beigetreten. Zum Vorort wurde Berlin und zum Vorsitzenden worden. Wie es scheint, hat nun der Bantier, um dem RechtsGeneraldirektor Röside- Berlin gewählt. Mögen die Arbeiter anwalt Ungelegenheiten zu bereiten, gegen diesen den Vorwurf sich diese Mittheilung einprägen und aus eigner Kraft ihre ge- der Nöthigung erhoben. Aus den Grmittelungen ist die That wertschaftlichen Organisationen derart festigen, daß dem Unter- sache hervorgegangen, daß der Rechtsanwalt weder eine unnehmerthum so leicht nicht wieder der Gedanke kommt, muth- zulässige, noch unehrenhafte Handlung begangen hat. Nach Lage willig einen Boykott heraufzubeschwören. der Sache ist der Rechtsanwalt genöthigt worden, die Angelegen Gemüthvolles aus dem Polizeistant Preußen. Wie heit gegen den Bankier der Staatsanwaltschaft zu unterbreiten wurden dort gestern Abend am Strande 46 gestempelte, an Die Börsengeschäfte fallen in die In hilflofem Jufen in die Jahre 1889 1 In hilflosem Zustand wurde am Sonnabend früh gegen Adressen in New York und Umgegend gerichtete Briefe aufwelcher Desterreicher ist, rufen lassen und ihm in eindringlicher alter Knabe in Pause Lennéstr. 1 ein ausgefeßter, etwa 14 Tage wurden der Postbehörde übergeben. Kurz darauf wurde dortwinterlichen Kälte aufgefunden. Das Kind 11 der Berliner Korrespondent des in Mailand erscheinenden ecolo" verbürgt" meldet, hätte der Minister des Innern den 1889 und 1890. Vermischtes. 期 Sum Untergang der Elbe. Der Präsident des Handelsamts Bryce theilte am Freitag im Unterhause mit, er habe foeben ein Telegramm aus Lowestoft erhalten, demzufolge der Kapitän des Free Lance" berichte, ein Mast des Brads der Elbe" fei über Wasser sichtbar. Das Telegramm sage nicht, ob der Mast in aufrechter Stellung sei. Nach einer bei Lloyds, eingegangenen Depesche aus Deal " Weise Borhaltungen gemacht, wegen eines von ihm herrühren- war in ein rothes und in ein blaues Tuch, in einen braun- felbst auch ein mit" Elbe" gezeichneter Rettungsgürtel ans Land den sehr drolligen Bildes von Donna Lina Crispi und der gestreiften Rock und in ein weiß und roth gestreiftes Stück gespült. Banca Romana. Schließlich habe der Minister den Künstler wollenen Zeuges, ie Windel und das Wickelband, die bei den Aus Washington wird von Donnerstag gemeldet: Gresham das anscheinend von einem Unterrock herrührt, Internationale Konvention zum Schutz der Seeschiffe. aufgefordert, wofern er als Ausländer sich nicht der Gefahr einer etwaigen Ausweisung aussehen wolle. haben. Hundert Betten sollen zunächst aufgestellt werden, was, nahme. ummenichlich_fc Sinaben gefunden wurden, tragen den Stempel der Charitee, benachrichtigte den Senat, daß Deutschland, Frankreich, Holland, so daß die berechtigte Annahme vorliegt, der Knabe sei in der Bortugal, Schweden, Spanien und Rusland zugefagt hätten, Charitee zur Welt gekommen. Unbemittelte Wöchnerinnen Reglements zur Berhinderung von Busammenstößen auf dem leber Bolts Heilstätten für Lungenkranke sprach vor erhalten, daselbst die erste Ausstattung für die Kinder. Die Meere zu veröffentlichen. Japan hat bereits berartige Reglements gestern Professor Dr. Leyden in einer im Langenbeckhause vom Polizei hat das Kind vorläufig in der Charitee untergebracht. veröffentlicht. Die Regierungen von England, Oesterreich- Ungarn Nationalverein zur Hebung der Volksgesundheit" abgehaltenen Die Mutter ist noch nicht ermittelt. Bersammlung. Der Redner theilte mit, daß für Berlin die Er Was anderes, als die und Italien sprachen den Wunsch um Aufschub in dieser Anrichtung einer Zungenbeilanstalt in nächster Zeit zu erhoffen sei, bitterste Moth wird sie zu der unmenschlich scheinenden Handlung gelegenheit aus. Schiffsbrand. Am Donnerstag Abend entstand, wie aus da die Grben eines bekannten Finanzmannes, feinem letzten Willen getrieben haben? Die Leiche eines neugeborenen Knaben ist am Donners. London berichtet wird, auf dem Dampfer der Royal gemäß, eine Million Mark für diesen Zweck bereit gestellt tag Bormittag auf dem Flur des Hauses Martgrafenstraße 75 Beeland Co." Prinzeß Elisabeth" durch das Umstürzen einer Petroleumlampe Feuer. Der ganze vordere Theil des Schiffes da die Einrichtungskosten für ein Bett nebit Juventar fich aufgefunden worden. incl Durch einen Brief aufmerksam gemacht, betrat am Freitag stand bald in Flammen. Das Schiff lag in Queensborough vor 3700 Mart stellen, einen einmaligen Aufwand von 400 000 Die königlichen Mart erfordern würde, 130 erst Mark erfordern würde, wozu an Stofsten der Verwaltung und Morgen die Zwingliftraße 7 wohnende Arbeiterfrau Meier den Anker und sollte nach Blissingen abgehen. Verpflegung pro Person 1,50 bis 2,50 m. täglich treten. Für Hausboden. Dort fand sie ihren 47 Jahre alten Mann erhängt Rettungsmannschaften, die Seefeuerwehr und die Regierungsdie Lage des Anstaltshauses ist eine waldreiche Gegend mit bor. Gr- batte, bevor er Hand an sich legte, sein Vorhaben der tenders leisteten jeden Beistand, jedoch gelang erst nach MitterGhefrau schriftlich vor er leaders staubfreier Luft erwünscht. Das Haus, mit der Front nach Ehefrau schriftlich mitgetheilt. Süden erbaut, soll tomfortabel eingerichtet und in ihm gute und Jie Schaden ist bedeutend. Passagiere und Posttolli wurden auf den leber das Treiben des Spandaner Postdiebes werden Dampfer Nederland" übergeführt. Treiben des Spandauer reichliche Kost verabreicht werden. Aufnahme finden nur Per- jetzt recht erbauliche Dinge zu tage gefördert. In den letzten fonen, bei denen die Krankheit sich noch im ersten Stadium be- Jahren entdeckten In Süd- Georgien ist, wie aus Newyork berichtet wird, Schalterbeamte oft Fehlbeträge in n verschiebene am Freitag ein noch nie dagewesener Schneefall vorgekommen; finder, und ist die Kurdauer auf drei Monate gedacht. Die Be ihren Rassen; sie sind zwar verpflichtet, sobald sie ihren Play in Montana find 2500 Schafe umgekommen. handlung und Verpflegung erfolgt unentgeltlich, doch finden auch nur auf emen Augenblick verlassen, alles Geld unter sicheren Bereber die Abuntung des Schienenmaterials auf Pensionäre gegen eine Entschädigung von 2,50 m. täglich Aufschluß zu bringen. Diese Vorsicht wird indeß, um jeden Zeit: amerikanischen Eisenbahnen hat sich ein dortiger Fachmann aus in Vertrauen auf die Ghrlichkeit in interefjanter Weiſe geäußert. Von den zwei zum Vergleich verlust zu Gegen den reaktionären Antrag auf Beschränkung des Beamten unzählige Male fleinere Geldbeträge bis zu 20 Mart. Weft und Pennsylvania Railroad haben die auf den Linien des der Kollegen nicht immer geübt. Bei der Abrechnung fehlten den herangezogenen pennsylvanischen Bahnsystemen Pennsylvania Rolportage Buchhandels segen sich die Interessenten Niemals wurde etwas ermittelt; am allerwenigsten fiel ein Ber ersteren liegenden Schienen eine Gebrauchszeit von 11 Jahren, eifrig zur Wehr. Sie haben zum kommenden Dienstag nach dem dacht auf den schneidigen Poffefretär Städtfe, welcher bei seinen die des letzteren nur von 9, was sich daraus erklärt, daß auf der Grand Hotel Alexanderplaß eine Versammlung einberufen, in der Borgesetzten als der tüchtigste Beamte galt. Die geschädigten Pennsylvania Railroad ungleich zahlreichere und schwerere Lastfie eine Protestresolution gegen die lichtfeindlichen Anträge be Beamten mußten die Fehlbeträge erfezen; einer beziffert züge verkehren. Die Schienen werden infolge der Reibung des behoerente selten; Die schließen wollen. feinen Geſammischadeblieben ist. Städrte verbrauchte für fich zerrieben, 1000 Mart. Jetzt wird es Nach verbotenen Denckichriften wurde bei dem Kolporteur flar, wo das Geld geblieben ist. Städtke verbrauchte für fich gerrieben, unaufhörlich über sie hinwegrollenden Materials buchstäblich bis H. Leow, Krautstr. 51a, gehaussucht, nachdem derselbe einer viel Geld; ein häufiger und sehr gern gesehener Gaft war er in triebsverläßlichkeit heruntergebracht sind fie auf die Minimalgrenze ihrer Be gelegentlich eines Geschäftsganges an ihn ergangenen freundlichen Seneipen mit weiblicher Bedienung. Seine Frau litt schon lange ersetzt werden müssen. Die neuen Schienen kommen, bei einem und durch neue Einladung zum Besuche einer Revier- Polizeiwache Folge geleistet schmer unter seiner Behandlung. Charakteristisch für den Bieder: Gewicht von 58 Biund auf die Yard, auf 24 Dollars per Tonne hatte. Beschlagnahmt wurden 106 Exemplare von Marseillaise mann ist die Unverirorenheit, welche er bei den Nachforschungen zu stehen, das abgenutzte Material bringt den Gesellschaften Des Christenthums" von Krasser, 5 Exemplare" Pfaffenspiegel" nach dem Diebe bekundete. So fragte er u. a. den Postkassirer: 12 Doll. per Tonne ein, so daß sie für die Benutzung des Schienenvon Corvin, 5. Auflage, und 1 Exemplar Vorwärts", Gedicht hat man den Schurken noch nicht entdeckt? Ich selbst gebe 400 m., materials in Wahrheit nur 12 Dollars per Tonne zu zahlen sammlung. Die gesuchten Liederbücher" wurden nicht vorge- wenn der Dieb ermittelt wird." funden. haben. Die ausrangirten Schienen werden angesammelt und an Die Gemeinde Brig hat begründete Aussicht, in nicht zu Händler verkauft, welche ein gutes Geschäft damit machen, da Die Urania hat für die kommende Woche folgendes Pro ferner Beit elektrisches Licht zu erhalten, da die Elektrizitätswerte namentlich in dem amerikanischen Baugewerbe eine ftarte Nach gramm aufgestellt: Sonntag, Montag, Dienstag und Mittwoch in Oberschönweide sich erboten haben, dem genannten Orte zu frage nach ausrangirten Eisenbahnschienen besteht. Mit Vorliebe 3wei Ameritafahrten", Donnerstag und Sonnabend Herr außergewöhnlich billigen Preisen elektrische Kraft für Beleuch werden diefelben zur Fundamentirung großer Bauwerke verP. Spies Tesla's Licht der Zukunft". Freitag Herr Dr. M. Wil- tungs- und industrielle Zwecke abzugeben. Der Briger Grund wendet. So ruht der Freimaurertempel in Chicago auf einem helm Meyer( persönlich)" Von der Sierra zum Felsengebirge." befizerverein agitirt jedoch unbegreiflicherweise gegen diefes sechs Fuß tiefen schichtweise. gelagerten Fundament von StahlDas Berliner Aquarium hat neuerdings zwei fogen. Projekt und will die Errichtung einer Gasanstalt unterstützen, schienen. Pfahlwürmer aus Helgoland erhalten. Von der verheerenden obwohl die unternehmende Aktiengesellschaft ein 45 jähriges Aus der Vorlesung eines Professors( anno 1899. Thätigkeit diefes Schiffsbohrwurmes kann man sich eine Vor- Monopol beansprucht. Der Gemeindevorsteher will nun demnächst unterm Umsturzgefeg). Luther hatte noch nicht ganz die umstürze fiellung machen, wenn man im Aquarium einen Blick in das eine öffentliche Versammlung der Einwohnerfchaft einberufen, in rifchen Ideen abgeschüttelt. Er vergaß sich so weit, meine Herren, Becken wirft, in welchem das in der Nähe von Helgoland welcher die Angelegenheit eingehend erörtert und im Prinzip daß er eine heftige Schrift gegen die Fürsten ausgehen ließ, aufgefischte, an der Außenseite mit einigen Entenmuscheln be- entschieden werden soll. Aworin er diese in nicht wiederzugebenden Ausdrücken angreift. & m " Aber die gerechte Strafe ereilte ihn. Als er im Thüringer Walde| A. R. 99. Nein, wenn Sie den Sachverhalt x. 9. 3.( Vorwärts.) 3u 1: Für die vor dem bleiben, dann 900 m. bekommen. Zu 5: Wir werden spazieren ging, griffen ihn fürstliche Reiter und sperrten ihn 1. April 1895 angestellten Unterbeamten im innern Dienst dafür eintreten, daß entweder die zum Bezug des Maximums furzer Hand ins Gefängniß auf der Wartburg. Dort mußte er( Briefträger 2c. und Packetträger 2c. werden bekannt nöthige 21jährige Dienstzeit niedriger gegriffen, oder die Klasse zur Strafe das ganze neue Testament abschreiben und wurde lich ชิน einer Klasse vereinigt) steigt das Gehalt der Unterbeamten in die Resolution der Budgetfommission aufdann entlassen, aber in Wittenberg internirt. Er zeichnete sich von 3 zu 3 Jahren von 900 auf 1000, 1100, 1180, genommen wird, die für einzelne Beamtenkategorien zum nächsten später so sehr im Kampf für die gute Sache der Ordnung aus, 1260, 1340, 1420, 1500 m., für die am 1. April und später zur Jahre eine Gehaltserhöhung fordert. Verfolgen Sie die in den daß er ohne Gefahr zum Kirchenrevisor ernannt wurde und als Anstellung gelangenden von 800 auf 900, 1000, 1100, 1200, nächsten Tagen beginnenden Debatten im Reichstage über den solcher des Landgrafen Philipp zweite Ghe friedlich einſegnen 1300, 1400, 1500 m. Zu 2: Jn beiden vorstehenden Fällen Postetat. durfte. Das war ein Freudentag für alle Verfechter der Ord- sind zur Erreichung des Maximums 21 einundzwanzig- 3. 1. Ja. nung und Sittlichkeit. ( Kladderadatsch.) etatsmäßige Dienstjahre erforderlich. Zu 3: Die Militär- richtig angeben. R. R. 100. Ja, wenn nichts Anderes verdienstzeit wird mit angerechnet. Zu 4: Die Verwaltung sieht abredet ist. 31. Nigdorf. Der Betreffende soll den An fich wohl gezwungen, die Gehalte zulagen von der Finanzlage trag auf Gewährung von Invalidenrente stellen. Unglückunabhängig zu machen, aber in der Anstellung will sie freie licher Miether, R. H. Kommen Sie in unsere Sprechstunde. M. S. Nein. Hand behalten; es ist ja so schön, nach Belieben dekretiren zu Frida 68. Zu 1: Ja; so viel wie für fönnen. Selbst nach Einführung der Dienst- Altersstufen werden das erste Kind. Zu 2: Nein. alſo die Unterbeamten in dem einen Bezirk mit 12, in dem anderen mit 7/2 Jahren etatsmäßig werden. Eine kleine Reform besteht darin, daß den Unterbeamten die über 5 diätarische Dienstjahre hinausgehende Zeit angerechnet wird. Zum Beispiel würde ein Posthilfebote in Berlin, der mit 71 Jahren zur Anstellung gelangte, in der ersten Gehaltsstufe von 800 M. nur 1/2 Jahr Briefhaffen der Redaktion. Wir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( 3wei Buchstaben oder eine Bahl) Druckfehlerberichtigung. In Nr. 36 des" Norwärts" in der politischen Notiz die Landtagswahl in Württem berg muß es in Beile 8 heißen: auf grund seiner Partei zugehörigkeit" ftatt Polizeigezuhörigkeit. anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. " B., Tapezirer, Greifswald. Ihre Mittheilungen sind viel zu untlar gehalten, als daß wir sie benutzen könnten. Für den Inhalt der Inserate über. nimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Sonntag, den 17. Februar. Freie Volksbühne( LessingTheater.) VII. Serie. 2. Abtheilung, nachmittags 3 Uhr: Der Geizige. Cavalleria rusticana. Opernhaus. Hänsel und Gretel. Die Puppenfee. Schauspielhaus. Halali. Die stille Deutsches Theater. Weh' dem, der lügt. Wache. Montag: Dieselbe Vorstellung. Berliner Theater. Die Kinder der Excellenz. Montag: Heimath. Lessing- Theater. Aus Berlin W. Montag: Der Geizige. Niobe. Urues Theater. Liebe von heut. Montag: Diefelbe Borstellung. Rehdenz- Theater. Fernand's Ches fontraft. Montag: Dieselbe Vorstellung. Theater Unter den Linden. Der Probekuß. Montag: Diefelbe Vorstellung. Schiller Theater. Der zerbrochene Rrug. Frauenkampf. Montag: Diefelbe Borstellung. Bellealliance- Theater. Mädchen. Verliebte Montag: Dieselbe Vorstellung. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der Obersteiger. Montag: Dieselbe Vorstellung. Adolph Erunt- Theater. Ein fideles Korps. Gesindeball. Montag: Dieselbe Borstellung. Central- Theater. Unsere Rentiers. Montag: Dieselbe Borstellung. National Theater. Die lebende Brücke. Montag: Dieselbe Borstellung. Alexanderplak- Theater. Braut von Messina. Die Reichshallentheater. SpezialitätenBorstellung. American- Theater. SpezialitätenVorstellung. Apollo Theater. Borstellung. Spezialitäten Baufmann's Variété. Spezialitäten Borstellung. Central- Theater Alte Jakobtraße Nr. 30. Emil Thomas a. 6. Novität! Zum 2. Male: Novität! = Schiller- Theater. Passage- Panopticum. ( Wallner- Theater.) Wallner- Theaterstrasse. Sonntag, 17. februar, nachm. 3 Uhr: Die Burgruine. Frauenkampf. Abends 8 Uhr: Der zerbrochene Krug. Frauenkampf. Dichter- Abende. Jm Bürgersaale des Rathhauses, abds. 71/2 Uhr: Heinrich Heine- Abend. Montag, 18. Februar, abends 8 Uhr: Zum 1. Male: Der SchwabenAtreid. Luispiel in 4 Atten von Franz von Schönthan. täglich 11-1 und 6-8 Uhr abAbonnementshefte werden ergeben. Adolph Ernst- Theater Auftreten der ersten Pirouetteu. Courbette- Tänzerin Englands vom Prince of Wales- Theater in London. Ein fideles Corps. Große Gesangsposse mit Tanz. Nach dem englischen Original ,, A Gaiety Girl" von Jones Sidney, frei bearbeitet von Eduard Jacobson und Jean Kren. Vorher: Gelindeball. Schwant in 1 Akt von Ed. Jacobson und Jean Kren. Anfang 7/2 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. ,, Sanssouci" Kottbuserarahe 4a. Jeden Sonntag u. Donnerstag: Stettiner Sänger ( Meysel, Pietro, Britton, Steidl, Krone, Röhl und Schrader.) Anfang Sonntags 7 Uhr. Entree 50 Pfg. Vorverkauf 40 Pi.( siehe Platate.) Durchweg neues Programm. Das Riesen- Kind mit den 24 Fingern. Kaufmann's Variété. Meuerdings Station Naucke: Lachsalven!!! Naucke als Ballhaus Anna. Der Höhepunkt carnevalistischen Itiks, außerdem 16 Glanznummern Heute, Sonntag, Mittags 12 Uhr: Stein Coloratur- Sängerin. Gr. Wohlthätigkeitsals: Dienstag: Böhmisches Brauhaus Unsere Rentiers. Rentiers. BenGroße Boffe mit Gesang und Zanz in 4 Atten von Wilhelm Mannstädt und Julius Freund. Musik von Julius Einödshofer. Anfang 1/28 Uhr. Montag: Unsere Rentiers. Die für heute Sonntag, den 17. b. M. angekündigte Nachmittags Borstellung = Don 0, diese Berliner! findet nächsten Sonntag, den 24. d. n. statt und werden bereits gelöste Billets an der Verlaufsstelle umgetauscht. National- Theater. Große Frankfurterstraße 182. Sensationelle Novität! Gastspiel der amerikanischen Gesellschaft William Calder ( Direktion H. Verstraete u. G. M. Polini). Unter den Linden 21. Jeden Sonntag Nachmittag Orientalische Al- Familienvorstllg. zu halb. Preisen. Zauber und Bey's Wunder. Täglich Anfang 18 Uhr. Nur noch kurze Zeit. Matinee unter Mitwirkung v. 100 Rünstlern. Die 30 000 Dollar- Uhr, mit dem Bugstud b. Weltausstellung in Chicago. Oberammergauer Festspiele Daselbst mit 6 ersten Preisen getrönt. Ausgestellt in der Passage". " Entree 25 Pf. 869M Parodie- Theater Oranien- Straße 52( am Morigpl.). Circus Renz Madame Sans- Gêne. Carlstrasse. Sonntag, den 17. Februar: Zwei große Vornellungen. Nachm. 4 Ubr: Komiter- Vorstellung. Auftreten sämmtlicher Clowns und des August" Mr. Lavater Lee in ihren wirtungsvollsten Intermezzi. ,, Die Breife, siehe Plakate und Austragzettel. " Borher: Grand Café Unfallverhütung. Zum Schluß: Heimath. Die lebende Brücke. iußigen Beidelberger". Gemsigte Castan's Panoptikum. ( The span of Life.) Großes Sensationsschauspiel mit Musik in 4 Aften( 11 Bildern), neuen Deko: rationen und Kostümen, nach dem Englischen von Sutton Bane, übersetzt von H. Schwab. Dirigent: Adolph Wiedecke. Elektr. Beleuchtungseffekte v. Lakowsky. Regie: Max Samst. Raffenöffnung 2 Uhr. Anf. 71/2 Uhr. Nachmittags 3 Uhr: Rassenöffnung 2 Uhr. Spiritismus. Abends 71/2 Uhr: Tjo Ni En. ( Beim Jahreswechsel in Beting.) Neue Mufit- Einlagen. 3weites Auftreten der drei Original- Millons, genannt.Die lebenden Säulen". In beiden Vor. stellungen Auftreten fämmtl. Speziali täten, Vorführen und Reiten bestNoch nie dagewesen! Die Riesen des dunkeln Erdtheils: Die Dinka, 40 Männer, Frauen u. Kinder. Das scheckige Mädchen Marietta. Weihnachts- Ausstellung dreffirter Freiheits-, Spring- Zahn- Klinit. Breife event. Theil Drama in 3 Atten von Karl Wald. Schulpferde. Morgen Montag, Regie: Max Samst. Montag: Die lebende Brücke. Friseurin empfiehlt sich in und außer dem Hause Wanteuffel- Str. 110ast.L.p. Forsberg 446 abends 72 Uhr: Auf vielseitiges Olga Jacobson, Invalidenstr. 145. Verlangen Wiederholung der ParadeVorstellung vom Donnerstag, den Theilzahlung. liefert elegante 7. Februar. Gala- Fest- Akt. Auf auf zur fröhlichen Jagd. Fr. Renz, Rommissionsrath. Monatl. v. 10 M. an Anzüge nach Maass Temporowski, Schneidermeister, Berlin C, Jüden str. 37 I. Briefkaffen der Expedition. August Schmidt, Plan- fer 91. Ein Notizbuch hat sich angefunden, welches nach einer Einlage zu schließen Ihnen gehört. Urania Anstalt für volksthümliche Naturkunde. Am Landes Ausstellungspark ( Lehrter Bahnhof). Geöffnet von 5-10 Uhr. Täglich Vorstellung im wissenschaftlichen Theater. Näheres die Anschlagzettel. EN- BRAVEN FRIEDRICHSHAIN Unserm Kollegen Hermann Dacke zu seinem 70. Wiegenfest ein donnernbes Hoch! Die Kollegen der Rösner'schen Pianofabrit. Gauverein Berliner Bildhauer. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege und treues Mitglied, der Holzbildhauer Actienbrauerei Emil Wruck Friedrichshain Königsthor. am 15. d. M. an Gehirnentzündung gestorben ist. Heute Sonntag: Die Beerdigung findet heute Sonntag, nachmittags 2/2 Uhr, vom Trauers Gr. Konzerthause, Gerichtsstr. 24, aus nach dem der Kapelle des Dantes- Gemeinde- Kirchhof( Müllerstr.) Königin Augusta statt. Um zahlreiche Betheiligung der Garde- Grenadier- Mitglieder bittet Regts. Nr. 4 Anfang 42 Uhr. Eintritt 30 Pf. Kinder frei. Programm unentgeltlich. Bockbier- Ausschank. 72/9 Der Vorstand. Hiermit die traurige Nachricht, daß mein lieber Mann, der Metallschleifer H. Westphal, am 16. Februar, nach schweren Leiden Louis Keller's fanft entichlafen ist. Die Beerdigung Fest- Säle, grösstes Riesen- Etablissement der Residenz, 27176 29. Koppen- Strasse 29. Sonntag, den 17. Februar: Großes Konzert des Berliner Konzert- Orchesters. Dir.: G. Grass. Grosse humoristische Soirée der Leipziger Sänger, Herren Stobbe, Achterberg, Müller, Schich, Erfurt, Stenzel. Anfang 5%, Uhr. Entrée 30 Pf. Familienbillets 20 Stück 3 M. Hierauf: Grosser Ball b. Nachts 2Uhr v.2 starkbes. Orchest. Jed. Mittwoch: Leipziger Sänger. BonsGiltigk Nachd. Tanzkränzchen findet statt am 19. Februar, nachm. 4 Uhr, von Bethanien nach dem Emmaus- Kirchhof. Um stilles Beileid bittet 27216 Die trauernde Wittwe nebst Kindern Kranzbinderei und Blumen- Handlung Berlin SO., J.Meyer, wienerstr. 1 ( nur dort). Guirlanden à Mtr. von 15 f. an. Cotillon- Bouquets, Did. v. 1 M. an. Telephon: Amt IV, 9482. m besten und anerkannt am billigsten werden die Uhren reparirt beim Uhrmacher Moritz Kluge, Bergs 26806 straße 6, vorn parterre. Louis Keller. Homöopath. 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Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Mr. 41. Parlamentsberichte. Abgeordnetenhaus. 22. Sigung vom 16. Februar, 11 Uhr. Am Ministertische: v. Röller und Kommissarien. Die zweite Berathung des Staatshaushalts Etats wird fortgesetzt und zwar beim Ministerium des Innern, Gehalt des Minister 3. Abg. Frhr. v. Richthofen- Jauer( f.): Das Personenstandsgejet vom 6. Februar 1875 hat mancherlei Mißstände gezeitigt, die dringender Athilfe bedürfen. Durch die Uebernahme der standesamtlichen Geschäfte werden die kleineren Landwirthe gezwungen, ihre Wirthschaft zu vernachlässigen, auch sind sie häufig gar nicht in der Lage, die Standesamtsgeschäfte zu erfüllen, namentlich auf dem Gebiete der Eheschließung. Bei einer Eheschließung durch einen Standesbeamten war der Mann zwar durch gerichtliches Urtheil von seiner ersten Frau geschieden, doch war das Urtheil noch nicht rechtsfräftig geworden; zum Glück bemerkte ein zufällig anwesendes revidirendes Mitglied des Kreistages diesen Mangel. In einem anderen Falle war ein Standesbeamter im Begriff, eine mit Tinte beschmutzte Seite aus dem Standesamtsregister herauszuschneiden; vielleicht hätte dieser wegen Urkundenfälschung bestraft werden können. In einigen Bezinkten fönnen ja allerdings die Lehrer Standesbeamte sein, aber leider nicht in allen. Es wäre vielleicht zu erwägen, ob nicht eine Trennung der Beurkundung der Geburten und Todesfälle von der Eheschließung zweckmäßig sei, und ob nicht die letzteren den Amtsgerichten als Akt der freiwilligen Gerichtsbarkeit übertragen werden könnte, oder ob nicht für größere Bezirke besondere Beamte für die Eheschließung zu bestellen wären. Es fönnte auch auf diesem Gebiete etwas geschehen zur Erhöhung der religiösen Gefinnung. Sonntag, den 17. Februar 1895. soweit ich den Landesausschuß tenne. Auf 100 Leute, die vom Often nach dem Westen ziehen, tommt einer vom Elsaß nach Altdeutschland. 12. Jahrg. Minister von Köller: Ich erkenne keinerlei Verpflichtung an, das auszuführen, was irgend einer meiner Amtsvorgänger versprochen hat. Die Wahlstatistik ist fertig gestellt und wird in einigen Tagen dem Hause zugehen. Ob die Herren damit zufrieden sein werden, weiß ich nicht. Denn die Statistik erbringt den Beweis, daß die dritte Klasse in ihrem Wahlrechte nicht eingeschränkt ist gegenüber der er sten und zweiten Klasse.( Beifall rechts.) Das Gehalt des Ministers wird bewilligt. und Aemter weist Bei den Ausgaben für die I and räthlichen Behörden Abg. Wamhof( ntl.) flagt über den Ueberfluß an Polizeiverordnungen in der Provinz Hannover; der Minister sollte eine Revision derselben veranstalten, aber nicht durch seine Räthe allein, sondern auch durch Leute, die im praktischen Leben stehen. Die Kreistage haben nicht immer dafür gesorgt, daß die Polizeiverordnungen im Interesse des Kreises abgefaßt werden. Minister von Köller: Ich bin gern bereit, solche Verordnungen zu prüfen. Aber im Gesetz sind genügende Kautelen enthalten, denn für den Kreis muß der Kreisausschuß seine Zuftimmung ertheilen, für eine Gemeinde muß der Gemeinde- Landraths in seinem eigenen Kreise begreiflich sei; aber außerhalb Abg. Johannsen( Däne) darauf hin, daß die Wahl eines Ausschuß vor dem Grlaß solcher Verordnungen gehört werden. des Kreises entspricht die Wahl doch nicht mehr dem, was der Abg. v. Jazdzewski: Wir werden die Konsequenzen ziehen Minister als sein Prinzip hinstellte. Besser wäre es gewesen, aus den Erklärungen des Ministers des Innern und werden ab- wenn der Minister noch hinzugefügt hätte: Wahlbeeinflussungen warten, ob er den polnischen Vereinen gegenüber dieselben darf der Landrath sich nicht zu schulden kommen lassen. Grundsätze befolgt, wie dem antipolnischen Verein gegenüber. Der Landrath Maurer hat für den Kreis Hadersleben eine Ber Der Verband der Polen Deutschlands ist lediglich auf religiöser ordnung erlassen, wonach die vorübergehend sich aushaltenden Grundlage aufgebaut; das ist für den Staat doch sehr nützlich. Dänen binnen 24 Stunden an- und abgemeldet werden sollen Die Polen im Westen verlangen in erster Linie polnische Seel- und zwar sollen die Anmeldungen in der deutschen Sprache er sorger; damit wird dem Um sturze entgegengewirft. folgen, während die Mehrzahl der Einwohner des Kreises nicht Minister v. Köller: Wohlwollen gegen den einen oder deutsch sprechen und schreiben kann. anderen Verein zu hegen, ist nicht meines Amtes; ich habe nur Lieder, die bisher nicht verboten waren, wurde plötzlich bestraft, Das Singen dänischer dafür zu sorgen, daß die Geseze gleichmäßig gehandhabt werden. trotzdem die Lieder ohne jegliche Aufreizung gegen die gegen Der Erlaß gegen den Bund der Polen ist on mehrere Ober- wärtige Regierung sind. Die Anstellung dänischer Meieristen ist präsidenten ergangen; daß er im ,, Vorwärts" abgedruck1 im Kreise Hadersleben verboten, angeblich, weil sie feinen Fettist, ist nicht von uns verursacht.( Das stimmt! Die und Magerkäse fabriziren können, sondern nur Butter. Red. des Vorwärts".) Wir müssen das Blatt lesen, um den darin enthaltenen skandalösen und schimpflichen Sachen entgegen zu treten. Der Erlaß braucht die Deffentlichkeit nicht zu scheuen. Denn es ist nothwendig, daß die Behörden solchen politischen Vereinen ihre Aufmerksamkeit zuwenden. " Abg. v. Tiedemann Bomst( frt.): Die Polen brauchten nur ihre Vereine auflösen, und ich verspreche ihnen, dann ist binnen 24 Stunden auch der deutsche Verein aufgelöst. leben die Polen aber ihre Vereinsthätigkeit weiter aus, so wird der deutsche Verein fein furges, sondern ein langes und sehr energisches Leben haben.( Beifall rechts) Mininer v. Köller: Ich verkenne nicht, daß die Klagen des Vorredners eine gewisse Begründung haben. Durch die Uebernahme der Standesämter werden die kleineren Landwirthe oft erheblich und lästig gestört. Dem Gedanken, größere Bezirke für die Standesämter zu bilden, steht das Bedenken entgegen, daß die Betheiligten alsdann einen mehrere Kilometer weiten Abg. Mizerski: Die Zitate des Herrn v. Unruh stammen Weg zurückzulegen hätten, um nach ihrem Standesamt zu ge- aus der Zeit unserer Vorfahren, die noch andere Ideen von dem langen. Wo feine Pflicht zur Uebernahme des Standesamtes polnischen Reiche hatten; seitdem, namentlich seit 1870 denkt besteht, sind die Kosten bekanntlich auf die Staatstaffe zu niemand mehr an eine gewaltsame Losreißung Posens; wir haben übernehmen. Wenn eine Zusammenlegung mehrerer Be- unser Geschick in Gottes Hand gelegt. sirke stattfinden würde, würde, so würde das eine erhebliche Abg. Lotichine( ntl.) fragt nach dem Schicksal der neuen Mehrbelastung des Staates bedeuten. In dem vom Vor- Landgemeinde- Ordnung für Nassau, welche dem Provinzial. redner angeführten Falle hat es sich hoffentlich um eine Revision landtage schon in ihren Grundzügen vorgelegen habe, ohne daß bereits abgeschloffener Bücher gehandelt; eine Revision der die Thronrede darüber Mittheilung macht, ob sie dem Landtage furrenten Bücher darf nur in loco erfolgen. Die Ueberweisung vorgelegt werden soll. der Eheschließung an die Amtsgerichte ließe sich erwägen, aber Minister v. Köller: Die Torlage ist fertig gestellt, ich habe wir haben nur 1300 Amtsgerichte und 12 000 Standesamter, in- aber noch keinen Blick in dieselbe hineinwerfen können und folgedessen müßte das Publikum auch häufig einen weiten Weg möchte dech eine Vorlage nicht einbringen, die ich nicht fenne. bis zu dem zuständigen Gericht machen. Eine Erleichterung der Eine Verzögerung ist auch dadurch entstanden, daß ich eine Eheschließung für die Standesbeamten durch beffere Formulare friedliche Verschmelzung von Frankfurt und Bockenheim herbeiist bereits in Aussicht genommen. Die jetzigen Standesbeamten zuführen wünschte, die gefeßlich erfolgen sollte. Die friedliche erfüllen ihre verantwortungsvolle Pflicht meist sehr gern. Vereinigung ist zu meiner Freude erfolgt. Ich kann aber heute noch nicht sagen, ob ich die Vorlage noch in dieser Session machen fann. Abg. Scyffardt Magdeburg( ntl.) spricht sein Bedauern aus, daß man die Gelegenheit der Novelle zum Unterstützungswohnfig- Gefeß nicht benutzt hat, um dieses Gesetz wenigstens auf Elsaß- Lothringen auszudehnen, wenn es auch aus politischen Gründen nicht gelingen sollte, das Reservatrecht Bayerns zu befeitigen. Minister v. Köller: Das in Rede siehende Gesetz gilt in Elsaß- Lothringen nicht. Die geschilderten Uebelstände sind vor handen. In Elsaß- Lothringen kann ein Hilfsbedürftiger nie mals gefeßliche Unterstützung erlangen. Für Elsaß- Lothringen besteht kein Bedürfniß für ein solches Gesetz; es sind dort sehr wenig Arme vorhanden, die durch Privatwohlthätigkeit besser unterstützt werden, als durch unsere Armenpflege. Ein Armengesetz in unserem Sinne wird Elsaß Lothringen nicht machen, Sonntagsplauderet. " Abg. Ples( 3.) bedauert, daß das Vereinsgesetz gegen Vorbesprechungen der Stadtverordneten nur in einzelnen Fällen, und zwar im Falle eines Zwiespalts angewendet wurde; das müffe Erbitterung im Lande hervorrufen. Die Bürger fönnen die gleichmäßige Anwendung der Geseze gegenüber allen Bürgern verlangen. Abg. Parifius( df. Vp.) bedauert, daß man die von ihm vor zwei Jahren erbetene und vom Grafen Eulenburg zugefagte Wahlstatistik immer noch nicht bekannt gegeben hat. Bei der Reichstagswahl in Stendal Diterburg hat der Landrath Einwirfungen versucht oder vielmehr durch Trohungen zu wirken versucht. Grunde den dänischen Meieristen der Aufenthalt untersagt ist; Abg. Bachmann( ntl.): Ich weiß nicht, aus welchent es wird ein politischer und wohl berechtigter Grund vorhanden sein; man will den Einfluß dänischer Agitatoren auf die Be völkerung verhindern. Die Ausgaben werden bewilligt. Lesung des Stempelsteuer- Gesezes.) Schluß 4 Uhr. Nächste Sigung Dienstag 11 Uhr.( Erste Gewerkschaftliches. Der Rechenschaftsbericht der Generalfommission der Gewerkschaften Deutschlands, aus dem wir bericht veröffentlichten, ging uns gestern noch in später Nachtgestern den aus einem Gewerkschaftsorgan entnommenen Kassenstunde zu. Es war zu spät, den unsererseits angefügten Vorwurf gegen die Generalkommission wieder zu entfernen. Gerechtfertigt bleibt der erhobene Vorwurf der Nachlässigkeit immerhin, wenn Reichsämtern mit Aftenstücken bedient werden und wenn man man sich vergegenwärtigt, wie schnell und prompt wir aus den ferner in betracht zieht, daß wir außer Staatsanzeiger" doch auch das Zentralblatt der politischen und gewerkschaftlichen Arbeiterbewegung sein sollen. Auf den übrigen Theil des Rechenschaftsberichtes kommen wir noch zurück. " Achtung, Metallschleifer! Die Werkstatt von Hönide, Prinzenstr. 31, ist bis auf weiteres gesperrt. Jahren besteht unter den Schlächtergesellen eine eifrige BeAn die Schlächtergesellen Deutschlands! Seit einigen wegung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, für die Berufs genossen bessere Arbeitsverhältnisse zu erringen. In mehreren Städten haben sich Kollegen aus unserem Beruf gefunden, die den Auschluß an den Verband der Schlächter lebhaft betrieben haben und dazu beitrugen, daß sich unsere Kollegen immer mehr von der Harmonieduselei fosfagten. Kollegen! Sehen wir hinaus auf die Landstraße, so finden wir, daß trotz der Saison tausende hungernd und arbeitslos umherwandern, während diejenigen, die in Arbeit stehen, Tag und Nacht thätig sein müssen. nicht für jeden Kollegen eine Mahnung sein, über seine Lage nach Sollte dies zudenten, um sich zu geloben mitzubelfen, damit auch in unseren Gewerbe die Verhältnisse für die Gesellen bessere werden? Desher. Bei den Siegreichen aber seht sich die Militärkaste solcher Streiche, die den studentischen Jüngling zieren, wenn selbstvergnüglich auf den Heroenstuhl. Für sie giebt es er im Gänsemarsch ein wenig fideles Lokal verläßt, bei nur einen Muth, den Waffenmuth und nur einen Ausdruck Männern versehen, die doch als ernsthafte Leute gelten wollen? dieses Muths, die Schneidigkeit. Und weil sie den Muth der Wie durften die Herrschaften in aller Welt nur annehmen, Es ist noch nicht allzu lange her, da hatte deutsche Arbeit, den Miuth des schöpferischen oder kritischen Geistes im irgend welchen Eindruck zu machen, wenn sie, die vorSchadenfreude ein Lieblingswort sich zurecht gelegt: Mit Durchschnitt nicht zu schützen vermag, weil anderseits der wurfsvollen Augen gegen Schoenant gewandt, mit bitterer Jronie sprach man von der grrrande nation" Mann, der dem äußerlichen Sittenfoder der Militärkaste den Mienen getränkter Unschuld, als wollten sie sagen: jenseits des Rheins, von dem grrrroßen Volke. Man hörte zur Genüge lebt, so wohlfeil zu gesellschaftlichen Ehren ge- Pfui, Bruno, schäme Dir", auf und davon gingen? förmlich die chauvinistischen Herren, wie sie ein" r" über langt, so entsteht aus der ursprünglichen Gleichgiltigkeit Selten hat eine Komödianterei, die mit gentlemanmäßiger das andere häuften und damit klapperten. Der Spott über gegen die geistigen Besitzthümer, gegen die geistige Selbst- Entrüftung prahlte, so nichtig gewirkt, wie der korporative die grrrande nation" ließ nach, als man mit ernster ständigkeit, gegen die geistige Persönlichkeit leicht die Ver- Auszug der konservativen Geisteshelden; weil selten auch Gravität der großen deutschen Heroenzeit" zu gedenken achtung all dieser ideellen Fattoren. Man hat das heran- der Entrüstungsschwindel so dick aufgetragen war, wie begann. Ta wurde immer von neuem in hochtönendem wachsende Geschlecht unter dem Vorgeben, es in Real- diesmal bei den Vertretern der skrupel- und rücksichtslosesten Echwung die heldenhafte Epopöe gefeiert, die das glor- politik zu üben, so sehr an kriccherische Anbetung des Er- Klasse in deutschen Landen. Allein man wollte doch auch reiche Jahr 1870 hervorgebracht hatte. Wer über die Ent- folges gewöhnt, daß es blafirt über all das närrische Volt etwas gethan haben, um den Eindruck des widerwältigen wicklung, die der großen Zeit folgte, nur leise zu raisonniren belächelt, das vom geistigen Fortschritt träumt", der in Satyrspiels, das durch den famosen Gröben'schen Brief fich unterstand, der wurde in Bürgerkreisen wie ein Tempel- die Menge bringe. Wozu mit Fauft sich irrend enthüllt worden, zu mildern. Seltsame Fronie! Wie schänder beurtheilt. Und heute? Heute stehen Poeten bemühen, wenn man im Gänsetrott der Streber auf Herr v. d. Gröben flehentlich die rührigen Händchen deutscher Zunge auf und sind dreift genug, mit derselben uniformen Bahnen zu leidlichen materiellen Bielen gelangen faltete und wie er inständigst bat, daß doch ja dem guten Bitterfeit, mit der man einst einst von der grrrroßen kann? Herrn v. Köller, dem allmächtigsten Herrn des neuesten französischen Nation" sprach, von unserer„ grrrroßen So sehr ist dies Geschlecht dem Eigendünkel verfallen, Ministeriums, dem gnädigsten Patron der gesammten Zeit" zu reden. Die große Zeit", unter Gänsefüßchen an- daß es gar nicht begreifen mag, wie irgend jemand ein so Junkerschaft, feine Unannehmlichkeit passirte; und nun geführt! Von einem Erzähler norddeutschen Stammes, vom verblendeter Jdeologe sein kann, daß er meint, den Massen will's ein böser Spukdämon, ein tückischer Kobold, daß Romandichter Jensen! Also ist doch die Besinnung und tange etwas anderes, als stumpisinnige Ergebung. Und Groeben's Brieflein aus heimlicher Ecke emporflog und an Selbstkritik auch in Kreisen erivacht, die sich zu schroffer fähen sie mit eigenen Augen, wie das geistige Fortschreiten die Deffentlichkeit flatterte. Manch ein kleinlicher Neider Gegnerschaft gegen die Sozialdemokratie bekennen. Aeußerer der Menge nicht einzudämmen sei, sie würden mit der von Köller's Größe und Macht in den Reihen der Genossen Schein und innere Leere, Heuchelei und Gefühlsrohheit, komischen Grandezza und Selbstgefälligkeit, die auf ihren des allgewaltigen Ministers wird schadenfroh gekichert haben. Rucchtessinn und Streberthum, das sind harte Dinge, die Stirnen geschrieben steht, ausrufen: die närrischen Ideologen Nicht gerne sieht man das Geheimniß seines übergroßen MachtJensen auf die Nachwirkung der großen Zeit" schiebt. das ist nämlich ein Lieblingsspruch von ihnen sind einflusses aller Welt preisgegeben. UndHerrn v. d. Groeben selber, Turch welche Werkzeuge das geschehen ist, das mag Wilhelm schuld an allem. Aus dieser geistigen Verfassung heraus der Ungemach vermeiden wollte, wird Ungemach genug Jensen nicht untersuchen. schreibt König Stumm zum Beispiel, unfähig zu begreifen, bereitet. Wie der junferlich flotte, schneidig nachlässige " " " Ob man es nun eingesteht, ob nicht,- angesichts der wie unbändig komisch sein donquixotischer Kampf gegen Stil in seinem Brief beweist, wird ein resoluter Kraftmensch Früchte, die die große Beit gereift hat, beginnt Wissen und Geist ist, die schwulstigen Worte nieder:" Der von seiner Natur sich auf die Dauer von der Fatalität, die auch bei den Widerstrebenden die Erkenntniß aufzudämmern, Größenwahn der grauen Theorie( das heißt der ihn betraf, nicht unterkriegen lassen. Nichts auf der Welt daß es nicht blos ein„ ,, Vae victis!", ein Wehe den Be- Ideologen) hat in diesen Tagen wahrhafte Orgien ge- darf geborene Herren verblüffen. Kanaille wird unver siegten" giebt, daß vielmehr aus der blutigen Saat in feiert." Er, König Stumm, natürlich bleibt der Erbpächter schämt, hat keine Scheu mehr vor Privatgeheimnissen, männermordenden Schlachten das Vae victoribus", Wehe aller realpolitischen Weisheit und bei dem wüsten Treiben arbeitet sans gêne, als hätte sie Recht dazu, wie loyale auch den Siegern!" deutlich wahrnehmbar mitersteht. Hier verblendeter evangelischer Geistlichen und dünkelhafter Pro- Welt, die in loyalem Köller eiserne Stüße sicht. ist die Weltgeschichte ein Weltgericht. Die lügenhafte fefforen denkt er sofort an die maßgebenden Stellen, die Der Entrüstungskomödie im Sigungssaal des ReichsLegende, die von den Vertheidigern des Massentrieges so doch endlich mit eiserner Energie nicht nur Paragraphen tags stellte sich in diesen Tagen wirkliche und wahrhafte zärtlich gehegt wird, als breite sich über die fieg- gegen den Umfturz bauen, sondern auch mit dem pseudo- Entrüstung der schwäbischen Bevölkerung entgegen. Auf haft Gebliebenen ein paradiesischer Aufschwung aus, wissenschaftlichen und pseudochristlichen Sozialismus gründ- dem württemberg'schen lebungsplat bricht vor der der nüchternen Wahrheit in nichts zu lich aufräumen mögen. Kampf um Wahrung freier Rechte gegen die maßlose sammen. Wenn zwei hochkultivirte Volksgenossenschaften Selbst bei Anlässen von nicht allzu hoher Bedeutsam- Dreistigkeit der Finsterlinge haben die braven Schwaben sich in blutiger Barbarei begegnen, so kann daraus nicht keit taucht die gleiche Erscheinung auf, cin ganz wüster tüchtige Denkzettel ausgetheilt. Auf dem württemberg'schen für den Sieger und nicht für den Besiegten ein Kulturfegen Herrendünkel, ein Prozenthum der Schneidigkeit, das sich nebungsplatz hat es tüchtig gewettert und solches Wetterentstehen. Wer verwundet worden, berauscht sich leicht am gar nicht bewußt zu sein scheint, wie lächerlich es werden leuchten giebt einen kräftigeren Ausdruck der gegenwärtigen tebenden Revanchegelüfte und hinter jedem Charlatan, der kann. Das war im Reichstag mit dem oftentativen Auszug Situation, als das Angitgekreisch einiger Professoren und eine kräftige Rache- Arie anzuftimmen weiß, und geberdete der Konservativen der Fall, als der Abgeordnete Schoenlant Schriftstellerischer Notablen in Deutschland. er sich so komödiantisch, wie der selige Boulanger, läuft er zur Währungsfrage das Wort ergriff. Wer konnte fich Alpha. im wenden. Der Vorstand des Verbandes der Schlächtergesellen Deutschlands. J. A.: Friz Gaßmann, Berlin, Blumenstr. 38. Alle Arbeiterblätter werden um Abdruck gebeten. Zuzug von Bildhauern nach Hainichen i. S. strengstens fern zu halten. N halb rafft Euch auf, segt Guch mit den aufgeklärten Arbeitern geehrt. Hierauf erstattete der Rendant den vierteljährlichen die Sozialdemokratie mit vollem Recht immer wieder die in Verbindung und schließt Euch dem Verbande an. Wo es Kaffenbericht pro 4. Quartal 1894 wie folgt: Ginnahme Stimme und verlange den Fortfall aller Bestimmungen, welche gewünscht wird, ist der Unterzeichnete gern bereit, das 7368,72 M., Ausgabe 3681,68 M.; es verblieb demnach ein eine wirklich freie Wahl unmöglich machen. Und nicht nur für Referat zu übernehmen. Die aufgeklärten Arbeiter ersuchen Ueberschuß von 3687,04 M.; mit einem Bestand vom 3. Quartal die Männer, sondern für beide Geschlechter erstrebe sie das, da wir, diesen Aufruf soviel wie möglich unter den ist ein Gesammtbestand von 15 932,26 M. vorhanden. Von der beide Geschlechter zur Umgestaltung der Gesellschaft nothwendig Schlächtergesellen zu verbreiten; denn die meisten unserer Kollegen Arbeitsnachweis- Kontrollkommission wurde berichtet, daß die sind. Ohne Zweifel werde die Arbeit, die Frauen von dem Ein bekommen feine Zeitung zu Gesicht. Wegen Material, Statuten- Kontrolle im Nachweis allmonatlich ausgeübt und alles in treten für politische Rechte zu überzeugen, leichter sein, als bei bücher u. s. w. wolle man sich gleichfalls an den Unterzeichneten Ordnung befunden sei. Zwei Kollegen mußten jedoch von der den Männern: wenn dort 30 Jahre lang agitirt wird, haben Benutzung des Nachweises ausgeschlossen werden, wegen Ver- wir sie alle gewonnen.( Sehr gut! Heiterkeit.) In der jetzigen leumdung und ungebührlichen Betragens. Für die Arbeits- Zeit, wo der Heerbann der Feinde fich rüftet, uns unsere Rechte nachweis Kontrollkommission wurden die Kollegen Diener, zu rauben, wollen wir mit ganzer Energie für die Erweiterung Kanzer und Schuldt, für die Bibliothekkommission( Moabit), die dieser kümmerlichen Rechte eintreten. Dem Ruf: Beschneidung ist Kollegen Zarge und Mücke, für Norden: Kollege Drechsler ge- der Volksrechte, setzen wir entgegen unsere Devise:„ Mehr wählt. Als Beisiger für die Lampenbranche im Vorstand wurde Recht!" Mit anhaltendem Beifall wurde der Vortrag aufder Kollege Beyer von der Generalversammlung bestätigt. In genommen; eine Resolution, die dann zur Abstimmung kam, be der Gache betreffend die Stellung der Organisation zur Feier fagt, daß die Anwesenden die Hoffnung haben, daß durch fortdes 1. Mai, fand eine ziemlich lebhafte Diskussion statt. Ein gesetzte Agitation auch die Frauen das Wahlrecht erlangen endgiltiger Beschluß konnte indeß noch nicht gefaßt werden, mit werden. Nach einigen Bekanntmachungen wurde die imposante dieser Angelegenheit wird sich eine in nächster Beit stattfindende Versammlung geschlossen. Vertrauensmännerversammlung und später eine Generalversamm- Weißensee. In der Filiale des Deutschen HolzarbeiterBurt Beschäftigen. Der Branche der Metallbrücker, welche die Verbandes bielt am 9. Februar Kollege Schöpflin einen recht Feier des 1. Mai für sich beanspruchte, wurde empfohlen, daß beifällig aufgenommenen Vortrag über das Thema: Die tapi in sämmtlichen Fabriken, in denen Drücker beschäftigt werden, talistische Produktionsweise und ihre Folgen. Unter Vereinsüber diese Angelegenheit geheime Abstimmungen vorgenommen angelegenheiten wird den Kollegen empfohlen, die im Streit bewerden, um hierdurch eine Uebersicht zu gewinnen über die findlichen Kollegen der Werkstatt von Springer nach Kräften zn Stimmung unter den Kollegen. Der Familie eines inhaftirten unterstützen. Die Mitglieder Bulak, Hempel, Netband und Kollegen, welche hierdurch in Noth gerathen, wurden 100 M. Schmidt wurden, da sie als Streitbrecher die Interessen des Verbandes verletzt haben, aus der Vereinigung ausgeschlossen. bewilligt und hierauf die Versammlung geschlossen.spaldant Verein der Waschinisten, Heizer und Berufsgenossen. Sonntag, den 17. Februar, nachmittags 3 Uhr, in den Oranienballen, Oranienſtr. 61: Bersammlung. München dauert fort. Zuzug von Töpfern ist fernzuhalten wegen Lohndifferenzen nach Stettin, wie bisher nach Görlig, gleichfalls nach der Neumärkischen Ofenfabrit Giesenbrügge bei Adamsdorf und nach Bufarest. Ferner für Scheibenarbeiter nach Roswig in Anhalt. Der Streit der Müller in der Bäckerkunstmühle zu Eine internationale Bildhauer- Konferenz abzuhalten, ist von der großen Mehrheit der organisirten deutschen Bildhauer beschlossen worden. Die Deutschen schlagen ihren außerdeutschen Kollegen vor, eine internationale Bild: bauer Konferenz zu beschicken, welche im Juni dieses Jahres unmittelbar nach Beendigung der zweiten General- Verfammlung des Zentralvereins der Bildhauer Deutschlands und gesondert von dieser in Nürnberg( Bayern) tagen soll. Ein längerer Aufruf, der in der Bildhauer- Zeitung" zum Abdruck gebracht ist und welcher zur Betheiligung an der Konferenz auffordert, schließt wie folgt: " 2c. u Versammlungen. Im Verein der Arbeiterinnen an Buch- und Steindruck Schnellpreffen hielt Genoffe Jahn am 7. Februar einen interessanten Bortrag. Unter Vereinsangelegenheiten wird beschloffen, den arbeitslosen Mitgliedern zu den Versammlungen eine Unterstützung von 50 Pf. zu gewähren. " Steglib. Metallarbeiter. Conntag früh 9 Uhr bei Schelhafe, Ahorn ftraße 15: Morgenfprache. Theater- und Vergnügungsverein Lorbeerkranz 1892. Sonntag, nachmittags 3 Uhr, eigung, Besprechung über das dritte Stiftungsfest. Vergnügungsverein Italia. Sonntag, abends 6 Uhr, Fidelitas und Verein deutscher Schuhmacher. Montag fombinirte Versammlung bet Die Nobelin, Langeftr. 108. Lehrkursus der Berliner Arbeiter und Arbeiterinnen zur ersten einigung im Restaurant Noland, Elſaſſerſtr. 26. Jede Hilfe bei Unglücksfällen. Montag, den 18. Februar, abends 8% Uhr, in rechten Gartensaal der Aiminhallen, Kommandantenfir. 20: Vortrag und uetungsstunde unter Leitung des praktischen Arztes Herrn Dr. Christeller. Naturheilverein Risdorf. Sigung Montag, den 18. Februar. Ausgabe der Billets zum 7. Stiftungsfeft. Schöneberg.g Vortrag des Naturpredigers Herrn Joh. Gutzeit über Gesundheitspflege der sindesfecle" Arbeiter- Bildungsverein. Versammlung morgen, moniaa, abends 8 Uhr, bei Reiner, Grunewaldstr. 110. Fortsetzung der Diskussion über den Ausbau der Gewerkschaftsbewegung. Privat- Theatergesellschaft Minerva. Alle Montag Zusammenkunft Maibach- Ufer 3 bei Schmock. Arbeiter- Bildungsschule. Sonntag, 10--12 Uhr: Nord- Schule, Müllerstr. 179a und Südost- Schule, Waldemarstr. 14: Lettüre( unentgeltlich). Montag, abends 7-8% Uhr: Leftüre. 8%-10% Uhr: Nord- Schule, Müllerstraße 179a: Naturertenntniß. Südost Schule, Waldemarfii. 14: Boltsthümliche Medizin. Bet allen Unterrichtsfächern werden neue Theil nehmer, Damen und Herren, jeder Zeit aufgenommen Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. 1. Borsigender: Ad. Neumann, Pasewalterstr. 8. Alle Aenderungen im Vereinstalender find zu richten an Friebrich Kortum, Manteuffelſtraße 49, Montag, Abends 9-11, Uebungsstunde und Aufnahme neuer Mitglieder. iebertafel v. 2 Er der Maler, Annenstraße 6, bei Ehrenberg. firaße 15a, Echelhose's Gambrinus. Bruderherz, Krautftr. 6, bei Rudolf.1 = Gesangverein Liberte: Männerchor Sangeslust II, Basewalterstr. 3 Gesangverein Freiheit 3, gemischter Chor, Bernau Kollegen! Die Solidarität und Interessengemeinschaft Eurer Vor den Rigdorfer Parteigenossen, die sich wohl sogenannten Arbeitgeber, welche sich weit über die Grenzen Eures Baterlandes hinaus bethätigt, ist unser bester Wegweiser für 2000 Köpfe start am Dienstag Abend im Viktoriasalon die von uns einzuschlagende Taktik. Uns selbst, unseren Familien gefunden hatten, behandelte A. Bebel das Thema: wie unseren Klassengenossen sind wir es verpflichtet, auch uns Sozialdemokratie und das Wahlrecht". international zu verständigen, Mittel und Wege zu finden, die nach der Herrschaft strebende Klasse, die Demokratie aller Zeiten, bemerkte der Redner einleitend, war eifrigst bestrebt, dieses nationalen Berufsorganisationen zu fördern, sowie gegenseitige bei Unterstügung Lohnbewegungen ermöglichen. wichtigste politische Recht zu erlangen und zu erweitern. In Arbeiter aller Länder vereinigt Guch!" sei Deutschland wurde erst durch die französische Invasion im Anauch unsere Devise. Das unterzeichnete Romitee ersucht daher fange des Jahrhunderts die alte ständische Verfassung ernstlich die Kollegen allerorts, diefe Anregung zu berathen und dieser bedroht; die Wirkungen der großen Revolution machten sich im Einladung Folge zu leisten. Falls eine Nation beschließt, an Westen des zerstückelten Deutschlands vornehmlich geltend. dieser Konferenz nicht theilzunehmen, ersucht das Komitee, uns Damals gab selbst ein preußischer König das Versprechen, eine unter Angabe der Gründe schleunigst eine Antwort zutheil Berfassung zu gewähren, wenn das Volk die Franzosengefahr werden zu lassen. Desgleichen sind zustimmende Antworten, beseitigt habe. Das königliche Wort wurde nicht eingelöst, bis Vorschläge zur Tagesordnung 2c. an die Adresse des Vor: man im Jahre 1848 einen Fürsten zwang, ein Etüd Papier" damit den Anfang einer Verfassung sigenden deskomitee's, Gust. Winkler, Berlin SO., seinem Volke und zu geben. Redner schildert, wie das damals zu stande Wrangelstr. 135, I, zu richten. Alles weitere über diese weil der Landtag nicht zahm Konferenz geben wir den Kollegen in späteren Korrespondenzen gekommene Wahlrecht, bekannt. Alle Arbeiterblätter des In- und genug wurde, noch eine weitere Verschlechterung erfuhr und eine Mit Gestalt annahm, die es im wesentlichen noch heute hat. Neben Auslandes werden um Abdruck gebeten! solidarischem Gruß das Komitee zur Einberufung der inter- der Klasseneintheilung ist ein ganz erheblicher Uebelstand die öffentliche Stimmabgabe. Wie erklärt sich das Mißverhältnißiederball, Köpenickerstr' 191 bei Foge.-8utunft I, Stegliz, horn nationalen Bildhauer- Konferenz. in bezug auf die Reichstags- und Landtagswahlen anders als Arbeiter Gefangverein Vorwärts III, Lichtenberg- Friedrichsfelde, Prinzendadurch, daß bei letteren eine große Anzahl abhängiger Per- Allee 6 bei Karl Echulz. Lieder zweig, Waidmannslust Berlinerstraße bet Berbe. Stedesfreiheit II, Strausberg, Wrießenerstraße bei fonen gezwungen werden, ihre Stimmen gegen ihre UeberLoot, Bürgergarten. Glodenrein( gemischter Chor) Schönhauser zeugung abzugeben. Der Erlaß des Eisenbahnministers vom allee 46 bei Söhne. Rosalia, Lebuserstraße 5, bet A. Nemig. Syrene, Echönhauser Alee 28 bet Kelle. Arbeiter Gesangvorigen Jahre, der eine Entschädigung nur für die LandtagsEine Parteiverfammlung für den vierten Wahlkreis wahlen billigt, bestätigt das aufs deutlichste.( Sehr richtig.) Die verein Wacht auf II, Woltersdorf bei Ertner, Restaurant Gillmann Wilhelmshöhe".- Arbeiter- Gefangverein der Enterbten, Swinemünder tagte am 15. d. M. bei Keller( Koppenstraße), um Beschluß zu ungeheuerlichkeiten, welche das Dreiklassen- Wahlsystem mit sich firaße 49.- Soffnung II, Deutsch- Wilmersdorf, Günzelſir. 39.-enfaffen über den Antrag der Vertrauensleute, betreffend die Uebernahme der Spedition des Vorwärts" und des Vertriebes der bringt, bespricht der Referent in eingehender Weise. Habe sich blüthe, Gisenbahnstr. 20 bei Siegemund. doch herausgestellt, daß die 432 Mitglieder des preußischen Land- angelfir. 84 bei Vicdanz. sonstigen Parteiliteratur in eigene Regie, nachdem der sechste tages von noch nicht 10 pet der Wahlberechtigten, gegenüber Suffitenfioße Girſium". Harmonie 2", Weinstr. 11, Restaurant Wahlkreis in dieser Richtung vorangegangen ist. Wie dort 75 pCt., die bei den Reichstagswahlen an die Urne treten, ge- einbr. Freie Feldblume", Admiralſtr. 38 bei Tubauer.- Gefang seinerzeit, so hatte auch hier Genosse Liebknecht es über wählt werden. Der Landtag macht allerdings auch im Namen des verein hilaria, Blumenfir. 46 bet Tomatscheck.- Klingmüller'iches Doppelquartett, Neu- Weißensee, Langhansstraße bei Ww. Busch. nommen, in einem eingehenden Vortrage die Bedeutung der Presse sie sind freilich auch danach.( Heiterkeit und Süd- Ost", Faltensteinstr. 7 bei Trittelwig. I penpeilchen, gezu veranschaulichen und glauben wir diesbezüglich auf den Sozialdemokratische Lese- und Diskutirklubs. Mar Kayser, früheren Bericht verweisen zu können. Bemerkt sei blos, daß Beifall.) Das Denken und Fühlen dieser Kreise entwickelt sich derartig, mischter Chor, Lindowerstr. 26 bet Sachſe. der Referent jede Parteinahme in bezug auf die zur Ent- daß fie es selber nicht einmal merken, welche Rolle sie eigentlich spielen. Die durch Miquel durchgeführte neue Steuergesetz- Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. scheidung stehende Frage ablehnte. Die Versammlung, welche Sonntag: Bergnügungsverein den großen Saal bis auf den letzten Platz gefüllt hatte, nahm gebung hat die Verhältnisse noch mehr zu ungunsten der dritten Klaffe verschoben. Um zu zeigen, zu welchen Konsequenzen das den Vortrag mit hohem Interesse und großem Beifall entgegen. verrückte Wahlsystem führe, genüge es zu konstatiren, daß im 58. Eine Diskussion knüpfte sich an den Vortrag nicht. Eintritt in die eigentlichen Verhandlungen des Abends Urwahlbezirk( in der Roßstraße) in Berlin einige wenige reiche Leute zwei in der ersten und fünf in der zweiten Klasse. beantragte Jost, den zweiten Punkt der Tagesordnung bei der letzten Landtagswahl abstimmten, während der Reichsสน vertagen, bis die Umsturzvorlage im Reichstage tanzler und die Minister mit ihren Lakaien in der dritten Klaffe ihre Die Erledigung gefunden habe. Versammlung wählten.( Große Heiterkeit.) Wunderbarerweise nenne Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Montag: Turnverein lehnte indeffen diesen Antrag ab und trat in die Verhandlungen ein derart zusammen geflicktes Parlament noch„ Volksvertretung" Fichte"( Mitglied des deutschen Arbeiter- Turnerbundes). Die IV. Männerein. Nach einem lebhaften Meinungsaustausche beschloß die Privat- Theatergesellschaft Versammlung mit großer Mehrheit die Uebernahme des Vertriebs und sträubt sich ganz gewaltig gegen eine Menderung des Eystems. Abtheilung turnt jeden Montag und Donnerstag von 8-10 Uhr in der Aehnliche Verhältnisse wie in Preußen bestehen in den anderen Gemeindeschul- Turnt alle Stephanfir. 3( Moabit). Satur" Abends 349 Uhr, Sigung bei Specht, Marfgrafenftr. 83. des Vorwärts" in eigene Regie und wählte eine Kommission, Bundesstaaten, Sachsen, der Republik Hamburg 2c., auf die Theatergesellschaft Immer Lustig jeden Sonntag übends 5 Uhr, bet Ruhl welche alles weitere zn veranlassen und einer späteren Partei- Redner näher eingeht. Um den Minoritäten Geltung zu ver- Andree, Chorine str. 53: Sigung mit Tamen. Stauchflub„ Brüderlich- Gefang versammlung Bericht zu erstatten hat. Die betreffende Komverein Ginigteit Montag, Abends 9 Uhr, Sigung bei Ebert in Langwig mission besteht aus 15 Mitgliedern für den Osten und Südosten. schaffen, müsse das Proportionalsystem eingeführt werden. Der te i" jeden Montag 9-11 Uhr bei Bauts, Schlesischefstraße 38. Theater- und Vergnügungsverein Waldemar. Referent weist nun im einzelnen nach, welche Vorzüge eine solche Berlinerstraße. Gewählt wurden für Südosten: Woigt, Jesche, Böhm, Bertretung hat und betont weiter, daß Deutschland, trotzdem es Sonntag Etalizer ftr. 54. bei Sente. Anfang 6% Uhr.- Arbeiter- Stenographi Wenzel, Franz Schulz. Baberste, Hoffmann die allgemeine Wehrpflicht seit mehr als einem Menschenalter Berrein„ Gintracht", Unterricht und Uebungsfiunde Montag abends 8% thr Privat- Theaterveret Fretheits= und Runge; für sten: Händel, Franke, Lauschte, hat, noch nicht soweit gekommen ist, das Korrelat dieser Pflicht, hoffnung. Sigung mit Damen jeden Sonntag um 5 Uh. nachmittags bet Beuge, Galles, Kaiser und Katlewsti. das Wahlrecht, soweit durchzuführen wie andere Länder, z. B. Baumann, Lychnerstr. 2-3( Straße XV). Nach der Sitzung Fidelitas. Bither Der Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten die Echweiz, wo in vielen Kantonen mit dem 20. Jahre der Klub Freya. Jeden Sonntag von 5 Uhr nachmittags an Stzung mit Fidelitas im Eaale des Nestaurants Riefelhahn, Dresdenerstr. 68. Arbeiter hielt am 4. Februar seine ordentliche Generalversamm Mann wehrpflichtig und stimmberechtigt ist. In Frankreich hat flub Frohsinn, Sonntag, abends 17 Uhr, im Restaurant Reich, BlumenVergnügungsverein Flora. Jeden Sonntag 4% Uhr Sigung, Gefelliger lung ab. Es wurde zunächst der in letzter Zeit verstorbenen man auch noch keine Gefahr darin erblickt, daß die Wahl an straße 32.nachdem Fidelitas in Restaurant Miethe, Mendelssohnstr. 9. Kollegen Tschusch, Horchert, Dieste, Rateischack, Schlote und einem Sonntage stattfindet. Ist das deutsche Volk weniger gewerein Frob finn, Gonntag, nachmittags 5 Uhr, Sigung Faldensteinſtr. 41 Schmidt gedacht, und deren Andenken in der üblichen Weise bildet als die anderen Nationen? Gewiß nicht. Darum erhebe bei stetig. " Vor Volkes Gesetze Agtung! Lohgerber u. Tederzurichter. Agtung! Nationale Krankenkaffe der man bei Ad. Nermain. jeden Sonntag Vormittags 10% Uhr im Restaur. Schömann, Heimstr. 16.( Alle zuschriften, den Bund der geselligen Arbeitervereine betreffend, sind zu richten an P. Gent, Adalbertstraße 95.) Helgoland. II", Langeftr. 65 bei Tempel. Vergnügungsflub Ostend, Krautfraße 6 bei Rudolf von 5-6 Uhr. Vergnügungsverein Seeroie, Vergnügungsverein Glüd stern 2, Fennstr. 2, Montag: Pfeifentub Felsenfest, Andreasfiraße 26 bei Strautstraße 6 bei Rudolf. Wilte. Vergnügungsverein Felsen fest, Nixdorf, Hermannstraße 21 bet Sornburg. Kartentlub Lustige Brüder, Krautfiraße 48 bei Nattte. Mundharmonikaverein Borwärts, Belleallianceftr. 74 bei Kizing.- Gebet Wicsuer. selliger Verein Fridolin, Brunnenstr. 35 bei Wolf. bei Nothes, Buttmannstraße 17. Achtung! Achtung! PrivatJeden Grosse öffentliche Versammlung deutig. Gold- a. Silberarbeiter Mechaniker und verw. Berufsgen. der Lohgerber, Lederzurichter u. Berufsgenossen Berlins am Dienstag, den 19. Februar, abends 8 Uhr, bei Feind, Weinstraße 11. Tages Ordnung: 1. Protest gegen Einführung eines Quebracho- Bolls. 12. E. Wurm. u. verwandten Berufsgenossen. ( Eingeschriebene Hilfskasse.) Mitgliedschaft Berlin. Dienstag, den 19. Februar, abends 8½ Uhr, in den Arm inhallen, Kommandantenstraße 20: Mittwoch, den 20. Februar 1895, Oeffentliche Versammlung. abends präzise 8 Uhr: Zages Ordnung: Bei der großen Bedeutung, die die Einführung des Quebracho- 3ons in Mitgliederversammlung wahl des Vertrauensmannes und deſſen Stellvertreter. 4. Bortrag des Reichstageunser Gewerbe hat, ist das Erscheinen aller in dieser Branche Beschäftigten nothwendig. Arbeitgeber und Interessenten sind hiermit eingeladen. (§ 29 des Statuts) Abgeordneten Genossen Bock über: Befäbigungsnachweis und Umänderung 175/20 166/7 in Deigmüller's Salon, Alte Jakob- der Gewerbenovelle!" 5. Disfuffion. 6. Verschiedenes. straße 48a. Tagesordnung: Der Einberufer G. Busse, Sophienstr. 28/29. 1. Rechenschafts- und Kassenbericht. 2. Diskussion. 8. Wahl des Vorstandes. 4. Verschiedenes. Verband aller im Handels- u. Transport- Gewerbe Staffenbuch legitimitt. beschäftigten Hilfsarbeiter. Dienstag, den 26. Februar, in Hoffmann's Festsälen, Oranienstraße 180, an der Adalbertstraße: Das Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Der Vertrauensmann. Schmiede Berlins! Um zahlreiches und pünktliches Er Dienstag, 19. b. M., abends 8½ Uhr, in den Arminhallen, scheinen ersucht 2701b Der Vorstand. J. A.: C. Holtkamp, Admiralfir. 18e. Großes Fastnachts- Kränzchen Berband deutſcher Korbmager verbunden mit humoristischen und Gesangs- Vorträgen unter Mitwirkung des Gesangvereins ,, Liederlust"( M. d. A.-S.-B.) Billets à 25 Pf.( intl. Tanz) sind im Bureau, Neue Grünftr. 10; bei Löbe, Waldemarstraße 29( Cigarrenladen) und bei Hoffmann, Oranienstraße 180, zu haben. Da der gesammte Ueberschuß für die Agitation bestimmt ist, so erwarten wir, daß sich alle Kollegen, Freunde und Genossen 136/5 daran betheiligen werden. Anfang 9 Uhr. Der Vorstand. Künstl. Zähne 2 M. Vollst. schmerzl. Zahnziehen 1 M. Plomben 1,50 M. Reparat soiort. Theilzahlung. Zahnarzt Wolf, Leipzigerstr. 22. Spr. 8-7 Uhr.[ 2611b ( Filiale Berlin). Montag, den 18. Februar 1895, abends 81/2 Uhr, Kommandantenstraße Nr. 20: 158/10 Versammlung. Kommandantenstr. 20: Große öffentliche Versammlung. Tages Ordnung: 1. Stellungnahme zur Agitationskommission und Wahl derselben. 2. Bericht des Delegirten der Gewerkschaftskommission und Neuwahl deffelben. 8. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen bittet Der Einberufer. 230/8 Arbeiter- Bildungsverein Friedrichsberg. Derlammlung Dorfstr. 2: Zages Drdnung: Unbemittelten ertheilt Klaviers, am Dienstag, 19. Februar, abends 9 Uhr, bei Herrn Fuchs, Lichtenberg Violinunterricht, Boechstr. 5, Konser vatorium. Sprechz. Sonntags 11-1. Brikets für Wiederverkäufer zu billigsten Engrospreisen Kohlenplatz Schulzendorferstr. 20/22. 2657b 1. Vortrag des Genossen Th. Mehner über: Die Ethik der heutigen Gesellschaft 2. Diskussion. 3. Besprechung über das Stiftungsfest. 4. BerNeue Mitglieder werden aufgenommen. 62/13 schiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Gründung 1867. Freie Zusendung!! Guin der großen illustrirten Preisliste. 290M] Alle Aufträge von 20 Mart an franto. Ferdinand Neumann Berlin SW., Leipzigerstrasse 51, Ecke Dönhoffplatz. Ausnahme- Preise, soweit der Vorrath reicht. 45%. Herren- Handschuhe, $ 1. 35%. Damen- Handschuhe, reinwollen. Imit. Schwedisch- Leder mit warmem Futter. Tricot, schwarz 4 knopf lang, Josephinen- Schnitt. 3 Damen- Handschuhe, reinwollen. 55% f. 90% f. Ringwood. Gr. Gingham Wirthschafts- Schürze mit Latz. Special- Geschäft für Waschechte Stickseiden Marke DMC Stickgarne # " in Lagen Supra Häkelgarne und gefnäult. in allen Stärken Gezeichnete und angefangene Leinen- Waaren in überraschender Auswahl. Damen- Strümpfe, baumwollene, gewebte, diamantschwarz, mit verstärkten Sohlen, Fersen und Spigen mmit elastischem Rande Strümpfe, Strickgarne, Tricotagen u. 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Potsdam, Waisenstr. 27. Meiner geſchäßten Kundſchaft zur Nachricht, Herren- und Knaben- Garderoben- Geschäft daß sich jetzt mein nur 26 Badstrasse 26, Ecke Prinzen- Allee, befindet. 415 J. Baer. Sozialdemokratischer Wahlverein für den 4. Berl. Reichstags- Wahlkreis. ( Görlitzer Viertel.) Am Dienstag, den 19. Februar cr., abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Hoffmann, Oranienstraße 180. Tages Ordnung: = " 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Herrn Möller über: Der Bergbau und die Lage der Bergarbeiter". 2. Diskussion. 3. VereinsAngelegenheiten. 280/15 ( Frankfurter Viertel.) Am Dienstag, den 19. Februar er.. abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Albrecht, Memelerstraße 67. Ordnung: # 1. Vortrag des Genossen H. Schmidt über: Wirthschaftlichen und politischen Kampf". 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Gäste haben freien Zutritt. Um zahlreiches Erscheinen ersucht E Der Vorstand. Arbeiter- Bildungsschule Sonntag, den 17. Februar, im ,, Elysium", Landsberger Allee Nr. 40: Versammlung. Graveure, Ciseleure!| Dienstag, den 19. Februar, General- Versammlung der abenos 8½ Uhr, Oranienstraße 51: Freien Vereinigung der Stereotypeure u. Galvanoplastiker Versammlung. Tagesordnung: " Berlins und Umgegend am Sonntag, 24. Februar, abends 7 Uhr im Lokale, des Herrn Röllig, Neue Friedrichstraße 44. S Tages Ordnung: 1. Geschäftliches. 2. Vortrag des Herrn Sellier über: Unterstützungs fassen der Gewerkschaften." 3. Diskussion. 1. Wahl des Vorstandes. 2. Wie stellt sich der Verein zum Anschluß 4. Verschiedenes. e 140/1 an den Verband. 3. Geschäftliches. Gäste willkommen. We Die Versammlung beginnt pünktlich um 7 Uhr. Der wichtigen Tagesordnung wegen ist es Pflicht eines jeden Mitgliedes, 193/11 Der Vorstand. Der Vorstand. Sonnabend, den 23. März, in zu erscheinen. Keller's Feßfäle, Koppenstraße 29, Stiftungsfest. Billets sind in obiger Versammlung zu haben. Allgemeiner deutscher Tapezirer- Verein Filiale Berlin. Montag, 18. febr., abend3 81/2 Uhr, bei Wienecke, Alte Jakobstr. 83: Mitglieder- Bersammlung. Tagesordnung: Große öffentliche Versammlung aller in der Hutbranche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen am Montag, den 18, Februar, abends 8 Uhr, IX im Alten Schützenhause, Linienstr. 5. Tages Ordnung: 1. Die Organisationsfrage. Referent: Kollege A. Meschte( Altenburg). 2. Diskussion. 3. Berichterstattung des Delegirten der Gewerkschafts- Kommission und Neuwahl desselben. 4. Verschiedenes. 148/10 1. Vortrag:„ Das Werkzeug als Der Einberufer. Beginn des Vortrages 6 Uhr, Ende ca. 9 Uhr. Hierauf: Geselliges Kulturträger." Ref.: Gen. Rohrlack. Der wichtigen Tages- Ordnung halber ist das Erscheinen aller Kollegen Beisammensein mit Tanz. Eintrittskarten sind noch in den Zahl- 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegen- und Kolleginnen erwünscht. stellen zu haben. 56/16 heiten. 4. Verschiedenes u. Fragetasten. Leseklub ,, Carl Marx". Sonntag, 17. Februar, abends 6 Uhr Grosse öffentliche Versammlung für Männer und Frauen, bei Specht, Markgrafenstrasse 83. 1. Bortrag. 2. Diskussion. bekannt gemacht. Referent wird in der Versammlung Nach der Versammlung: Geselliges Beisammensein. 169/11 Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 17. Februar, abends 6½ Uhr: Zwei Versammlungen. " 1. In den„ Arminhallen", Kommandantenstraße 20. Vortrag des Herrn Gutzeit aus Soeflingen über: Verselbständigung des Menschen von Jugend auf."- 2. Jm Kolberger Salon", Kolbergerstr. 23. Vortrag des Genossen Fritz Hansen über: Fortschrittsgedanken." Nach den Vorträgen: Gemüthliches Beisammensein und Tanz. Gäste, Damen und Herren, haben Zutritt. 225/5 Verein deutscher Schuhmacher. Kombinirte Mitglieder- Versammlung Montag, den 18. d. M. bei Nebelin, Langestrasse 108. 114/10 Die Vorstände. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Zahlstelle Berlin. Bezirks- Versammlungen. Südosten. Montag, den 18. Februar, abends 8½ Uhr, im Lokale des Herrn Hoffmann, Oranienstraße 180. 202/12 Tagesordnung: Vortrag. Diskussion. Verbandsangelegenheiten. Norden. Montag, den 18. Februar, abends 82 Uhr, im Kolberger Salon, Kolbergerstraße Nr. 23. 231/20 des Frauen- u. Mädchen- Bildungsvereins Die Ortsverwaltung. Achtung! Wander- Versammlung Achtung! Achtung! Fabriken und auf Holzplätzen Verband der in Holzbearbeitungsbesch. Arbeiter n. Arbeiterinnen Deutschlands. ( Berlin, Filiale II. N.) Dienstag, 19. Februar, abends Uhr, im Lokale des Herrn Rehlitz, Bergstr. 12: 8 Verbands- Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Joël: Ueber den Kampf ums Dasein in der Natur. 2. Wahl zweier Ausschußmitglieder. 3. Gewerkschaftliches und Diskussion betr. Anschluß an den HolzindustrieVerband mit Urabstimmung. 4. Verschiedenes. Berlins und Umgegend am Mittwody, 20. Februar, abds. 8 Uhr, bei Zubeil, Lindenstr. 106. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Genossen Auer. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 4. Aufnahme neuer Mitglieder. Um recht zahlreichen Besuch bittet Der Vorkand. 117/3 Färber, Dekateure, Appreteure, Hilfsarbeiter und-Arbeiterinnen. Mittwoch, den 20. Februar, abends 7 Uhr, bei Schulz in Köpenick, Schönerlinderstr. 9: 127/7 Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: 1. Bericht über die Generalversammlung. 2. Bericht der Kommission Wegen der besonders wichtigen in Sachen Sachwee. 3. Verschiedenes. Tagesordnung ist es Pflicht eines jeden Kollegen, pünktlich zu erscheinen., Mitgliedsbuch legitimirt. 145/8 Der Vorstand. Verband d. Möbelpolirer Der Vorstand. Mantelnäherinnen, Bügler, Stepper! Zwei grosse Morgen Abend 8 Uhr, Andreas öffentliche Versammlungen Straße 26: Versammlung. Tagesordnung: 1. Diskussion über die Lohn- und Arbeitsverhältnisse in unserem Beruf. 2. Ausgabe der Billets zu der am 7. April stattfindenden Vorstellung in der Urania. 3. Verschiedenes. Die Kollegen, welche noch keine Rontrollfarte haben, werden ersucht, sich eine zu holen. Der Vorstand. 201/10 Versammlung " Montag, 18. Februar, abends 81/2 Uhr in Gründel's Festfälen, Brunnenstr. 188, Dienstag, 19. Februar, abends 81/2 Uhr in Hoffmann's Festfälen, Oranienstr. 180. Zages Ordnung in beiden Versammlungen: Die Verwendung der weiblichen Arbeitskraft in der modernen Großs industrie, in besonderer Berücksichtigung der Bekleidungs- Industrie. Refer.: Fräulein Ottilie Baader und Frau Martha Rohrlack. 220/4 Hierzu sind alle Mäntelnäherinen, Blousen, Trikottaillen- Arbeiterinnen und Knaben- Konfektions- Arbeiterinnen ganz besonders eingeladen. Die Agitations- Kommiffion der Schneider und Schneiderinnen Berlins. Achtung! Gastwirthe! Tagesordnung: Vortrag über Freimaurerthum. Referent: Genosse aller in der Textilindustrie Dienstag, 19. Februar, Nachm. präz. 5 Uhr, in Bus' Salou, Sassenbach. Diskussion. Ergänzungswahl der Kontroll- Kommission. Friedrichsberg. Montag, den 18. Februar, abends 82 Uhr, im Lokale des Herrn Schröder, ant- und Thürrschmidtstraßen- Ede. Tagesordnung: Vortrag des Kollegen Schöpflin über: Gott Mammon und fein Paradies. Diskussion. Verbandsangelegenheiten. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Vertrauensmänner- Versammlung für den Norden am Montag, den 18. Februar, bei Kelle, Schönhauser Allee Nr. 28. Tagesordnung: Besprechung von Werkstattangelegenheiten. Hierzu sind die Kollegen der Werkstätten von Brunzlow, Königstr. 15; Fink, Echwedterstraße 8 und Schubert, Rastanien- Allee 10, eingeladen, Um zahlreichen Besuch ersucht Die Ortsverwaltung. Achtung! Musikinstrumenten- Arbeiter. Achtung! Montag, den 18. Februar, abends 8 1hr: beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen( Filiale I, Berlin). I Montag, den 18. Februar, abends 12 hr, in Keller's Fettsälen, Roppeuftr. 29. Tagesordnung: " 1. Bortrag: Was hat ein franker Arbeiter zu verlangen?" Referent Dr. Za det. 2. Diskussion. 3. Abrechnung vom Streit d. Firma Feibisch. 4. Verschiedenes. Im zahlreichen und pünktlichen Befuch ersucht 2719b Der Vorstand. Ausserordentliche General- Versammlung Große öffentliche Versammlung der Krankenkasse f. d. Beamten in Keller's Festsälen, Koppenstraße 29. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Paul Jahn: ,, Die Gewerkschaftsbewegung und die Umsturzvorlage". 2. Die Situation des Streits bei Görs u. Kallmann. 3. Verschiedenes. 204/ 4* Um recht zahlreiches und pünktliches Erscheinen aller in der MusikInstrumenten- Industrie beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen wird ersucht. Sendungen und Mittheilungen sind zu richten ar A. Kleinlein, Naunynstraße 78, Restaurant Böter. Die Lohnkommission. Achtung! Alle freien Hilfskassen des Verbandes, Hamburg. Am Sonntag, den 17. Februar 1895, vormittags 10 Uhr, findet im Eaale Beuthstraße 22, 1 Tr., eine Versammlung aller Verwaltungsvorstände der freien Hilfstassen Berlins und Umgegend, welche den Verband Hamburg angehören, statt. Es wird ersucht, pünktlich zu erscheinen Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gemacht. 234/9 Der Einberufer. Agtung! Wilmersdorf. Achtung! der Orts- Krankenkassen zu Berlin( E.. 108). Mittwoch, den 27. Februar 1895, abends 8 Uhr, Große Frankfurterstr. 85: Große öffentliche Versammlung der Gaft- und Schankwirthe Berlins und Umgegend. Tages Ordnung: 1. Die Umänderung der Gewerbe- Ordnung und die Petition der Gastwirths- Verbände Deutschlands. 2. Diskussion. 3. Abrechnung der Zwölfer= Bierkommission.- Steuerquittung legitimirt. 130/15 Bur Deckung der Unfosten findet Tellersammlung statt. Der Einberufer: W. Lorenz, Koppenstr. 47. Sozialdemokratischer Agitationsklub für den Osten Berlins. Sonntag, den 17. Februar, abends 61/2 Uhr, im Lokale des Herrn Albrecht, Memelerstraße Nr. 67: Große öffentliche Versammlung für Frauen u. Männer. Tages Ordnung: 169 1. Vortrag des Genoffen Millarg über: Die technische Revolution. 2. Diskussion. Entree 10 Pf. Nach der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein und Tanz. Stralauerstraße 57 bei miegel. Achtung! Maurer Berlins und Umgegend. Achtung! Tagesordnung: 1. Aufhebung des Beschlusses der ordentlichen Generalversammlung vom 10. 1. 1895. Punft 4 der Tagesordnung. 2. Aufhebung des Beschlusses der Hiermit fordern wir sämmtliche Maurer, welche am 3. Februar in der Versammlung in den„ Arminhallen" waren, auf, am Sonntag, den 17. Februar, vormittags 10 Uhr im Louisenstädtischen Konzerthaus, Alte Jakobstraße 37, alle Mann pünktlich zu erscheinen, um die Beleidigung, welche am Sonnabend ordentlichen Generalversammlung in der Annonce gegen das Bureau ausgesprochen ist, gründlich zu widerlegen. Im Auftrage der Vertrauensmänner der Berliner Maurer H. Schulz. vom 10. 1. 1895. bezügl. des§ 10 des Statuts. 8. Abänderung des Statuts§ 8. Erhöhung der Beiträge, sowie Beschlußfassung darüber. 4. Verschiedenes. 27046 Achtung! Charlottenburg. Der Vorstand. Am Sonntag, den 17. Februar, nachmittags 1½ Uhr, in Möbel-, Spiegel- u. Klingenberg's Volksgarten, Berlinerstr. 40: Große öffentl. Volks- Versammlung. $ Zages Ordnung: 1. Die Umsturzvorlage. Referent Reichstags- Abgeordneter Fritz Zubeil. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Der Vertrauensmann. 2528 Wolfterwaaren eigener Fabrik. 16372* August Herold, OranienStrasse 83/84. Klagen, Eingaben, Unfallfachen, pa Putzger, Stegligerstr.65 189/3 Achtung! Dienstag, den 19. Februar, abends punkt 8 1hr, in Thriefethan's Salon, Sophie- Charlottenstraße 94: Große Volfs- Versammlung für Männer und Frauen. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn J. Guttyeit Soeflingen über: Die heutige Herrschaft des hohlen Scheins. 2. Diskussion. 27166 3. Verschiedenes. Entree 10 Pf. Um zahlreiches Erscheinen ersucht -HO Verantwortlicher Redakteur: J. Dierl( Emil Roland) in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin, SW., Beuthstraße 2. Der Einberufer. 3. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 41. Die Sonntag, den 17. Februar 1895. 12. Jahrg. Kündigungsfrist der Heimarbeiter finiten SS 115 bis 119 a nichts weiter, als daß er den Schuß liche Handlung gegen ihn erst am 24 April 1894 nach Schluß und das Landgericht Berlin. weil zeugnisse beschäftigt sind, und zwar auch dann, wenn sie die Roh- des 14. Armeekorps hat gegen Schmidt am 28. November 1893 und Hilfsstoffe felbft beschaffen." Die genaueste Betrachtung dieses Strafantrag gestellt. Da Schmidt damals im Reichstage thätig Paragraphen ergiebt nun in Verbindung mit den oben inhaltlich war und nicht verfolgt werden konnte, so fand die erste richterstizzirten der letzteren ausgedehnt wissen will auf die Hausgewerbe der Reichstagssession statt. Der Einwand des Angeklagten, daß treibenden schlechtweg, und zwar auch dann, wenn sie die Verjährung eingetreten sei, wurde unter Hinweis auf das Gesetz vom Uns wird geschrieben: Unter der Ueberschrift Heimarbeiter Roh- und Hilfsstoffe selbst beschaffen"." Aber gerade deshalb geht 26. März 1893( lex Rintelen) vom Gerichte zurückgewiesen. In seiner und Gewerbegericht" veröffentlichte kürzlich der„ Vorwärts" einen aus seinem Bestehen noch lange nicht hervor, daß auf außerhalb Revision, welche gestern vor dem 2. Straffenat des ReichsArtikel, der sich gegen die neuerdings vom Gewerbegericht geübte der Arbeitsstätten des Arbeitgebers thätige Personen, welche gerichts zur Verhandlung fam, erhob Schmidt in erster Linie Praxis wandte, eine Entscheidung des Landgerichts Berlin zu der den Charakter eines Gesellen oder Gehilfen wieder den Einwand der Verjährung. Er ging hierbei davon feinen zu machen und Heimarbeitern das Recht der vierzehn haben, nicht die Paragraphen Anwendung finden sollen, die aus, daß die Verjährung nach dem Gefeße vom 26. März 1893 tägigen Kündigungsfrist ab zuerkennen. Ter Verfasser sich speziell mit den Verhältnissen der Gesellen und Gehilfen be- seiner Ansicht nach nur dann ruhe, wenn in einem vor einer jener Zuſchrift wies darauf hin, wie wenig es mit der faffen( 121 bis 125). Aus der Eristenz des§ 129b und seinem Reichstagsfeffion eingeleiteten Strafverfahren gegen einen Reichs vorher über ein Jahr lang befolgten, gegentheiligen nbalt läßt sich sehr wohl ein dem landgerichtlichen gerade tags- Abgeordneten die Erlaubniß zur Strafverfolgung vergeblich Praxis des Gewerbegerichts vereinbar fei, nun der nach entgegengesetter Schluß ziehen. Der nämlich, daß allen Haus- beim Reichstage nachgesucht worden sei. Das Reichsgericht allen Richtungen hin anfechtbaren Entscheidung des Landgerichts gewerbetreibenden der Schutz der§§ 115 bis 119a besonders und erkannte auf Verwerfung der Revision, da das Gesetz vom bedingungslos beizutreten. Weshalb das Gewerbegericht that ausdrücklich zugesichert werden sollte, um ihn auch denen 26. März 1893(§ 69 des Str.-G.-B.) von einer solchen Einfächlich dazu keine zwingende Veranlassung hatte, soll im zu gewährleisten, die von ihnen in die Lage schränkung nichts enthalte und gerade deshalb geschaffen sei, um folgenden nachgewiesen werden, und zwar unter spezieller Berück- tommen tönnten, als felbständig betrachtet zu das odiofe Privilegium der Straffreiheit der Reichstags= fichtigung der Gründe des landgerichtlichen Urtheils werden. Taiür spricht der Charakter ter§§ 115 bis 119, sowie die Abgeordneten zu beseitigen. Auch die vom Angeklagten noch er und der Gründe, welche für die Entscheidungen des wirthschaftliche Lage der selbständigen" Haus- Gewerbe- hobene Rüge der Verlegung des§ 193( Wahrnehmung be Gewerbegerichts maßgebend waren, durch die in mehr als treibenden und deren ganze gesellschaftliche Zwitterstellung. rechtigter Interessen) wurde als unbegründet bezeichnet. 100 Fällen Heimarbeitern die Ründigungsfrist des§ 122 der Andererseits ist§ 119 a, auf den§ 119b sich doch mitGewerbe- Ordnung zugebilligt wurde. Welches sind denn bezieht, geeignet, ein großes Loch in die Auf= Die Kirche hat einen guten Magen." Eine prinzipiell Die Gründe des Landgerichts, die man Anerkennung zu durch ihre fassung des Landgerichts zu reißen.§ 119b soll wichtige Entscheidung fällte gestern die dritte Straffammer am einer höheren Weisheit gestempelt hat? nach landgerichtlicher Annahme durch seine Eristenz schlagend sämmtlich Kirchengemeinde Verordnungen erlassen, welche bes Landgericht 11. Die Berliner Kirchengemeinden haben fast Es wurde einfach die Existenz des§ 119b Sewerbe- Ordnung für ausschlaggebend erachtet. Das frag- VII. Titels der Gewerbe- Ordnung die Heimarbeiter etwas an den Angehörigen, nicht aber von dritten Personen ausgeführt der darthun, daß außer den§§ 115-119a feine Bestimmung des stimmen, daß Pflege und Instandhaltung der Gräber zwar vou liche Erkenntniß fagt in seinem wesentlichsten Theil: Die gehe, ihnen also auch die Kündigungsfrist des Alageforderung( Lohnentschädigung wegen unberechtigter Ent§ 122 nicht zustehe, und doch spricht§ 119a Absatz 1 selbst thun wollen oder können, müssen sie dem Todtenwerden darf. Was die Angehörigen der Beerdigten nicht lassung) stehe und falle mit der Entscheidung der Frage, ob der von der zulässigen Höhe von Lohneinbehaltungen 2c., Kläger als Geselle oder als Gehilfe des Beklagten im Sinne des die bei widerrechtlicher Auflösung des Arbeits: gräber übertragen, der sehr hohe Preise dafür VII. Titels der Gewerbe- Ordnung anzusehen sei; daß die Frage verhältnisses den Arbeitgeber vor Schaden bewahren sollen. verlangt, ein erheblicher Theil der Bezahlung zu verneinen sei, ergebe§ 119b der Gewerbe- Ordnung. Liegt nicht in der Bezugnahme des§ 119b auch auf iene diese Verordnungen an die Kirchentasse abgeliefert werden muß. Gegen Denn wenn in diesem ausdrücklich hervorgehoben werde, Bestimmung des§ 119a das indirekte Zugeständniß, daß weil die Angehörigen, welche die Grabstelle bezahlt haben, wird nun sehr häufig verstoßen, daß unter den in§§ 115 bis 119 a bezeichneten Arbeitern auch Hausgewerbetreibenden unter Umständen die gefeßliche es sich nicht nehmen lassen wollen, gärtnerische Arbeiten auch diejenigen Personen zu verstehen wären, welche Kündigungsfrist zusteht? So sieht der flare" Wortlaut des für bestimmte Gewerbetreibende außerhalb der der Arbeits- Gesetzes aus, wenn er nicht rein äußerlich formal betrachtet 3 angemessenen Preisen durch selbst gewählte Gärtner ausführen stätten der Tegteren mit der Anfertigung gewerb wird. Wie wenig zwingend geht nach Vorstehendem aus zu laffen. Solche Arbeiten hatte der Gärtner Julius Bürkheim licher Erzeugnisse beschäftigt find, so folge daraus$ 119b hervor, daß Heimarbeiter mit dem Charakter am 12. Mai 1894 auf dem Kirchhof der St. Thomasgemeinde in zwingend, daß die genannten Personen nicht unter die Kate- eines Gesellen oder Gehilfen nicht der Vortheile des ein Grab mit Ephen zu belegen, wurde dabei vom KirchhofsRixdorf auszuführen versucht. Derselbe hatte es übernommen, gorie der im VII. Titel der Gewerbe- Ordnung behandelten§ 122 1heilhaftig werden sollen. Und nur die. Heimarbeiter Arbeiter fallen. Anderenfalls müßten ja die§§ 115-119a ohne im beschränktesten Sinne des Begriffs waren es ja, welchen das Inspektor betroffen und vom Kirchhof verwiesen. Er berief sich weiteres auch auf sie Anwendung finden, und damit wäre die Gewerbegericht vor Bestimmung des§ 119 b überflüffig. Ob der Kläger felb- Kündigungsfrist zusprach. Grundlegend für diese verflossene Praris aber auf Freisprechung mit der Begründung, daß es dahingestellt der landgerichtlichen Entscheidung die auf seinen Auftrag und ging nicht, weshalb er eine Anklage wegen Haussriedensbruchs erhielt. Das Rixdorfer Schöffengericht erkannte ständig oder unselbständig gewesen, sei gegenüber dem flaren des Gewerbegerichts war eine mit ausführlichster Begründung bleiben tönne, ob die in betracht kommende Kirchen- GemeindeWortlaut des Gefeßes überflüssig zu entscheiden". Go die versehene Entscheidung, welche die Rammer I unter dem Vorsitz Ordnung zu Recht bestehe. Jedenfalls sei nicht zu verstehen, Gründe des Landgerichts. Erstens ist nun der klare Wortlaut des Assessors Fürst am 25. November 1893 fällte. Die Frage, Ordnung zu Recht bestehe. Jedenfalls sei nicht zu verstehen, des Gesetzes" durchaus nicht unzweideutig flar, und zweitens ift ob die außerhalb der Arbeitsstätten ihrer Arbeitgeber beschäf haben sollten, Arbeiten, die ihnen selbst nicht gut gelingen würden, weshalb die Angehörigen eines Verstorbenen nicht das Recht deshalb in einschlägigen Fällen auch nicht die Entscheidung der tigten Personen" Anspruch auf die vierzehntägige Kündigungs- durch einen fachmännisch gebildeten Vertreter ausführen zu lassen, Frage überflüssig, ob die" Personen, welche für bestimmte frift hätten, beantwortete jene Entscheidung damit, daß dies von durch einen fachmännisch gebildeten Vertreter ausführen zu lassen, Gewerbetreibende außerhalb ihrer Arbeitsstätten mit der Fall zu Fall zu entscheiden fei, daß vor allem berücksichtigt Gegen dieses Urtheil legte tie Staatsanwaltschaft Berufung wenn ihnen selbst die Ausführung derselben Arbeiten gestattet sei. Anfertigung gewerblicher Erzeugnisse beschäftigt waren", als werden müsse, ob die betreffenden Personen als unselbstänein. Dieselbe stützte sich darauf, daß bereits in einer früheren felbständig oder unselbständig anzusehen sind. Von ausdige Heimarbeiter zu betrachten seien, oder ob ein schlaggebender Bedeutung für die Kritit des§ 119b sind selbständiger hausgewerblicher Betrieb vorliege. ganz analogen Sache ein Gericht dahin entschieden habe, die Bestimmungen der§§ 115-119a, auf die ersterer Den un selbständigen Heimarbeitern wurde das daß die Kirchengemeinden zum Erlaß derartiger Verordnungen bezug nimmt. Die§§ 115-119 bezwecken in der Hauptsache, Recht zur Inanspruchnahme des§ 122 zugesprochen, indem als berechtigt und daß denselben nachzukommen sei. Der Vertheidiger, den Arbeitern den verdienten Lohn zu gewährleisten und sie vor Hauptmerkmal ihrer Unselbständigkeit festgelegt wurde, daß schon aus dem Grunde an, weil dieselbe gar nicht publizirt Rechtsanwalt Bürkner: Nixdorf, focht die fragliche Verordnung dem sogenannten Trucksystem zu bewahren, d. h. sie gegen die sie zur selben Zeit nur für ein Geschäft und worden sei, sondern nur beim Kirchhofsinspektor eingesehen werden Belüfte derjenigen Unternehmer zu schüßen, welche sie nicht nur ohne Hilfe anderer Arbeiter thätig waren, als Prozudenten, sondern auch noch als Konsumenten ausbeuten und daß die Arbeit berufsmäßig erfolgte. Die interessante Be- sollte, sei durch die maßgebenden Preßorgane für die Juristenfönne. Ein analoges Urtheil, wenn ein solches gefällt sein möchten. Nach diesen Paragraphen sollen n. a. den Arbeitern gründung ausführlich wiederzugeben, erübrigt fich. Es genügt, welt nicht publizirt worden, es könne daher nicht als maßgebend ihre Löhne in Reichswährung berechnet und baar ausgezahlt einerseits die Feststellung der Thatsache, daß der„ klare werden; es dürfen ihnen keine Waaren vom Arbeitgeber Wortlaut des Gesezes" durchaus nicht zu dem der Thomasgemeinde bestätigt, daß es sich bei der ganzen Sache angesehen werden. Der als Zeuge vernommene Superintendent kreditirt werden; Lebensmittel, Wohnung, Landnutzung 2c. Schluß berechtigt, daß von den Bestimmungen des darf derselbe an sie nur zu bestimmten Preisen ver- VII. Titels der Gewerbe- Ordnung nur die§§ 115 bis 119a auf indem er selbst zugab, daß reichere Nachbargemeinden, nur um ein Geldgeschäft der Gemeinde handele, faufen, vermiethen oder verpachten; Lohn- und Abschlags- unfelbständige Heimarbeiter Anwendung finden, und andererseits wie z. B. die Louisengemeinde, die nachgesuchte Erlaubniß zu zahlungen dürfen nicht ohne behördliche Erlaubniß in Gafts und die Feststellung der Thatsache, daß das Gewerbegericht ein Jahr solchen Arbeiten anstandslos ertheilen. Er selbst sei zwar um Schankwirthschaften wie Verkaufsstellen erfolgen; an Dritte nur, lang Heimarbeitern im beschränkten Sinne wenn nicht das Gesetz, betreffend die Beschlagnahme des Ar- des Wortes die Kündigungsfrist zuerkannte. Diese Thatsachen diese Erlaubniß angegangen worden, doch habe er dieselbe ver beits- oder Dienstlohnes dagegen spricht 2c. Einige der genannten sind der beste Beweis dafür, daß das Werliner Gewerbe- fagen müssen, weil seine Gemeinde zu arm sei, um Paragraphen zieben die Konfequenzen aus den fura zitirten Ge- gericht teine dringende Veranlassung hatte, von seiner früher Gerichtshof entschied aber dahin, daß die Berliner Gemeinden auf derartige Einnahmen zu verzichten. Der segesbestimmungen. 3. B. tönnen danach Arbeiter ihre in gefeß- betreffs der Heimarbeiter befolgten Praxis abzugehen. widriger Weise berichtigten Forderungen nochmals in dem Gesetz zum Erlaß derartiger Verordnungen berechtigt seien und daß entsprechender Art, erfüllt verlangen. Ferner werden gefeßdenselben nachzukommen sei. Da im vorliegenden Falle dagegen widrige Berträge betreffs der Lohnzahlung für null und nichtig verstoßen wurde, müsse auf die Berufung der Staatsanwalterklärt u. s. w.§ 119a aber seht fest, in welcher Höhe Lohnschaft das erste Urtheil aufgehoben und auf 5 M. Geldstrafe ers fannt werden. einbehaltungen zur Sicherung des Ersatzes eines aus Keine Soldatenmishandlung. Wegen Beleidigung eines widerrechtlicher Auflösung des Arbeits verhält. Badischen Hauptmannes ist vom Landgerick te Berlin I am Repräsentanten von Besitz und Bildung vor Gericht. nisses dem Arbeitgeber erwachsenden Schadens oder einer 15. Oktober v. J. der Reichstagsabgeordnete Robert Schmidt Wie Berlin bei Nacht nach jetzt einreißender akademischer Sitte für diesen Fall verabredeten Strafe" zulässig sind. Der zu 500 M. Geldstrafe verurtheilt worden. Er hatte am 7. Sep- von hiesigen Studirenden" aufgefaßt wird, dafür gab eine Zweck dieses Artikels erheischt es, den§ 119b nun wörtlich tember 1893 als damals verantwortlicher Redakteur des Vor- Schöffengerichts Sitzung vor der 134. Abtheilung des Amtswiederzugeben; er lautet: Unter den in den§§ 115 bis 119 a wärts" eine Notiz des in Karlsruhe erscheinenden Babezeichneten Arbeitern werden auch diejenigen Personen ver dischen Landesboten" abgedruckt, in welchem dem betr. Haupt standen, welche für bestimmte Gewerbetreibende außerhalb der manne nachgesagt wurde, daß er während des Manövers feine Arbeitsstätten der letzteren mit der Anfertigung gewerblicher Gr. Soldaten drangfalirt habe n. f. w. Der fommandirende General Das Licht der Zukunft. Gerichts- Beitung. gerichts I ein recht bezeichnendes Bild. Nicht Aufführungen von Buhaltern im Echeunenviertel mit der Polizei sind es, sondern ganz niedrig gesinnte Gaffenhauer von akademisch gebildeten jungen" Leuten, und zwar Unter den Linden. Angeklagt waren deshalb der hie.. Aufbauend auf diesen international gefundenen Grund- darin, daß eine elektrische Welle 200 Meter lang ist, so daß sie gedanken wies seit 1865 der Engländer Maxwell darauf hin, nicht erblickt werden kann, da unser Auge nur Wellenlängen In der hiesigen Urania", jener trefflich geleiteten Anstalt daß zwischen Licht und Elektrizität mannigfache Be- wie die des Lichtes zu erfassen vermag, die nach Millionsteln für volksthümliche Naturkunde, gelangen feit Dezember v. J. ziehungen bestehen, welche beweisen, daß die Elektrizität nicht, eines Millimeters gemessen werden. Herz gelang es, die Länge elektrische Vorgänge zur Darstellung, die von außerordentlichem wie man bisher annahm, ein besonderes Fluidum sei, sondern der elektrischen Wellen durch sinnreiche Benußung einfacher wissenschaftlichen Interesse und auch von größter Bedeutung für aus Echwingungen bestehe, in die der sogenannte Apparate auf 10 Meter zu verkürzen und so diese die Entwicklung der Technik find. Manche Räthsel, die uns die Weltäther, jene feinste Substanz, die, wie man an- Hertz'ichen Ströme, wie sie ihm งิ น Chren genannt Natur bietet, werden gelöst. Freilich manche neue auch wieder nimmt, das Weltall erfüllt, versezt werde. Diese theoretischen wurden, wenn auch als schwaches Fünfchen, sichtbar zu machen. geknüpft, doch auf der Bahn der Erkenntniß der Naturkräfte ist Annahmen bewies experimentell der leider so früh verstorbene Seit furzem ist es nun in Amerika gelungen, die Hertz'sche Ents wieder ein bedeutsamer Schritt vorwärts gethan. Physiker Heinrich Rudolf Her B, Prof. in Bonn, der, trotzdem deckung technisch bedeutend zu vervollkommnen. Der Amerikaner Seitdem sich die Wissenschaft losgewunden aus den Ketten, er nur das Alter von 37 Jahren erreichte( geb. 1857, geft. 1894), Nicola Tesla war es, dem dies gelang; seine Methoden umin die sie der Dogmenglaube Jahrtausende lang schlug, für immer zu den Bahnbrechern auf dem Gebiet der Natur- hüllte er jedoch mit dem Schleier des Geheimnisses und der Physiker Retten, die neu zu schmieden, das Deutsche Reich gerade jest wissenschaften gezählt werden wird. Am 13. Dezember 1888 der hiesigen Urania", P. Spies, mußte diefelben gewissermaßen wieder eifrig befliffen ist, seitdem die Welt nicht, legte er der Berliner Akademie der Wissenschaften die Abhand- nacher finden. Es ist ihm dies in vortrefflichstem Maße gelungen, und mehr als das Gebilde der Willkür oder Gnade eines lung leber Strahlen elektrischer Krajt" vor, in der er nach was er in der„ Urania" vorführt, würde ihm unfehlbar zur Zeit Echöpfers betrachtet wird, seitdem sucht und findet der Menschen- wies, daß die elektrischen Schwingungen ihre Wirkung durch den der frömmsten Gläubigkeit einen ganz besonderen Scheiterhaufen geist immer mehr und mehr die Gesezmäßigkeit im Walten freien Raum hindurch fortpflanzen und an ziemlich als Herenmeiner eingetragen haben. Der Naturerscheinungen, lernt ihre Ursachen und dadurch ihre weit entfernten Bunften äußern können; ferner, daß Tesla und Epics benutzen zu ihren Experimenten elektrische Wirkungen richtig begreifen. Als 1842 der Heilbronner Arzt die Fortpflanzungsgeschwindigkeit hierbei die nämliche ist Etröme von der bisher unbekannt hohen Spannung von 100 000 Robert Mayer zuerst den epochemachenden Gedanken aus wie die des Lichtes, und die Schwingungen denselben Volt! Was das bedeutet, möge man daran ermessen, sprach, daß Kraft und Stoff unzerstörbar seien und nur ihre Gesezen unterliegen wie die des Lichtes, also von Spiegeln daß zu elektrischen Klingelanlagen Ströme von 4-6 Volt SpanForm wechseln, stand dieses Gesetz der Erhaltung der Kraft" in zurückgeworfen, von Prismen gebrochen werden u. s. w. nung dienen, zu Glühlampen über 1000 Volt Spannung erforderlich so starkem Widerspruch zu dem bisher geglaubten Dogma von In seinem Vortrag bei der 62. Versammlung deutscher sind und 1100 Volt zu elektrischen Hinrichtungen verwendet der Schaffung der Welt aus dem Nichts, daß sein Entdecker von Naturforscher und Aerzte in Heidelberg( 1890) erklärte werden. Spies verwendet eine Wechselstrommaschine den gläubigen Zunftgelehrten verspottet und als Geisteskranker be- Herb:" Das Licht ist eine eleftrische Erscheinung, das Siemens, welche Ströme von 1000 Volt Spannung liefert. handelt wurde. Heute gilt er als einer der großen Baumeister Licht an sich, alles Licht, das Licht der Sonne, das Licht einer( Die elektrischen Maschinen beruhen auf dem von Faraday entam Tempel der Wissenschaft, deren Namen noch mit Achtung Kerze, das Licht eines Glühwurms. Nehmt aus der Welt die deckten Prinzip der Induktion: Wenn ein Magnet einem genannt werden wird, wenn die säbelrasselnden Kriegshelden und Elektrizität und das Licht verschwindet, nehmt aus der Welt den Draht genähert wird, so wird in leyterem ein elektrischer Strom Könige längst vergessen sind. lichttragenden Aether und die elektrischen und magnetischen von bestimmter Richtung induzirt( eingeführt); wird der Magnet Die Erkenntniß des Gesetzes der Erhaltung der Kraft Sträste tönnen nicht mehr den Raum überschreiten. Wir entfernt, so wird ein Strom von entgegengesetter Richtung im ging Hand in Hand mit dem Erkennen der Ein beit der erblickten Elektrizität an tausend Orten, wo wir bisher Draht hervorgerufen. Treten an ſtelle des Drahtes Drahtspulen Naturkräfte; die bisher übliche Trennung in Licht und von ihrem Vorhandensein teine sichere Kunde hatten. In aus meilenlangen Dräbten, so wird die Wirkung verstärkt; ebenso Schall, Wärme, Elektrizität und Magnetismus mußte schwinden, jeder Flamme, jedem leuchtenden Atom sehen wir einen wenn anstatt der Magnete Elektromagnete verwendet werden. Echrante um Echranke fiel. Die Umwandlung mechanischer elektrischen Prozeß. Auch wenn ein Körper nicht leuchtet, so Indem nun diese in rascher Drehung an den Drahtspulen vorüberArbeit in Wärme und von Wärme in mechanische Arbeit batte lange er nur noch Wärme strahlt, ist er der Eih elektrischer Er- geführt werden, so daß bald der Nordpol, bald der Südpol des Magnets nach R. Mayer 1843 der französische Physiker Joule und regungen. So verbreitet sich das Gebiet der Elektrizität über die Drahtspulen induzirt, entstehen in diesen elektrische Ströme von der kürzlich verstorbene Helmholt genauer be- die ganze Natur. Es rückt auch uns näher. Wir erfahren, daß beständig wechselnder Richtung, großer Menge und hoher Spannung.) stimmt, während der große englische englische Chemiker und wir in Wahrheit ein elektrisches Organ haben, das Daß man die Epannung der Ströme verstärken und erniedrigen Phyüker, der Entdecker Des Glettro Magnetismus, Aug e." Es gelang Herz, die elektrischen Sa wingungen dem tann, ist schon längere Zeit bekannt und wurde im großen zuerst Michael Faraday, im Winter 1845 eine Reihe von Vor- Auge sichtbar zu machen, was Maxwell nicht gewungen war. Die bei der elektrischen Staftübertragung von Lauffen nach Frankfurt a. M. lejungen über den Zusammenhang der Naturträste@ chivierigkeit, die sich dieser Aufgabe entgegenstellte, bestand 1847 1 chai in una stelung 1892 benügt. Um diesen Vorgang übrig? Studiofus Peter Bogels und Lorenz. Dekterer war zum Termin] worden. Der Barbier Schulze, welcher neben Sommer gestanden, müssen( Eis, Cremes 2c.). Bedingung: Sind in Ronditoreien wegen seines augenblicklichen Aufenthalis zu München nicht erschienen bekundete jedoch gerade das Gegentheil und da sich Arbeiter noch nach 12 Uhr mittags beschäftigt, so müssen sie an und bat naiver Weise schriftlich um Vertagung des Termins, bis auch der Polizeidiener in zahlreiche Widersprüche vereinem der nächsten sechs Werktage von mittags 12 Uhr ab von er mal nach Berlin zurückkehre; der Staatsanwalt beantragte wickelte, kam der Gerichtshof zu der Ueberzeugung, daß der jeder Arbeit freigelassen werden. 3. In Gemeinden, in denen die Deshalb die zwangsweise Vorführung des Angeklagten. Vogels Gendarm nicht in der rechtmäßigen Ausübung seines Amtes Bäcker ortsüblich an Sonn- und Festtagen für ihre Kunden das hatte mit mehreren Kommilitonen, unter denen sich auch der gewesen, als er den Angeklagten verhaftete. Infolge dessen Ausbacken der von diesen bereiteten Ruchen oder das Braten von vielgenannte Rüpel stud. jur. Steinte befand, des Nachts vor wurde der Angeklagte Sommer kostenlos freigesprochen. Fleisch besorgen, fann von der unteren Verwaltungsbehörde gedem Café Bauer, Unter den Linden, allerlei groben Unfug ge- Bezeichnend war es, daß der Amtsanwalt nach geschlossener stattet werden, daß in jedem Betriebe ein über 16 Jahre alter trieben, indem die etwas angezechten Musensöhne die an der Beweisaufnahme erklärte:„ Ich habe keinen Antrag zu stellen, Arbeiter mit jenen Arbeiten während höchstens drei Vormittagsstunden Kranzler- Gde stehenden Schuhleute durch gemeine Redensarten sondern stelle die Entscheidung dem Gerichtshof anheim!" über die unter Ziffer 2 freigegebene Zeit hinaus beschäftigt verhöhnten. Als sie von dem wachthabenden Schuhmann aufwird. 4. Für Betriebe, in denen sowohl Bäcker- und Konditor gefordert wurden, weiter zu gehen, wiederholten sie ihren Unfug Ein 65jähriger Wüstling, der Gärtner Friedrich Berthold waaren hergestellt werden, ist die Beschäftigung solcher Arbeiter, vor der Kranzler'schen Konditorei, worauf sie auch hier von dem aus Friedrichsberg, stand gestern vor der zweiten Straffammer die ausschließlich mit der Herstellung von Konditorivaaren be eblich nach den Bestimmungen für Konditoreien, die Bürgersteige hinabgewiesen wurden. Auf der Straße setzten die am Landgericht II. Er war beschuldigt und geständig, in schäftigt werden, nach den Bestimmungen für Konditoreien, die acht Studenten ihren Ult fort, indem sie ihre Stöcke vor die Lichtenberg in den Jahren 1892 bis 1894 in mehr als dreißig Beschäftigung der übrigen Arbeiter nach den Bestimmungen für Pferde der vorüberfahrenden Droschten hielten. Nochmals auf- Fällen sich gegen§ 176,3 St.-G.B. vergangen zu haben. Das Bäckereien zu regeln. Als Bäckerwaare ist dasjenige Backwerk gefordert, von ihrem Treiben abzulassen, gaben sie dem Schuh- Urtheil lautete auf 3 wei Jahre Zuchthaus und vier Jahre zu behandeln, welches herkömmlich unter Verwendung von Hefe mann so ausfallende Redensarten zu hören, daß dieser mert- Ehrverlust. ohne Beimischung von Zucker zum Zeig hergestellt wird. Jin würdig langmüthige Beamte zur Sistirung schreiten mußte. Der Noblesse oblige! Als Warnung für Raufleute und übrigen fann die höhere Verwaltungsbehörde für ihren Bezirk Studiofus Lorenz wurde von zwei Schuylenten in die Mitte ge- Handwerker theilt die Bolts- 3tg." folgendes mit: Am 9. Auguft oder einzelne Theile desselben darüber Bestimmung treffen, ob nominen, was dem Angeklagten Vogels Anlaß zu der Aeußerung 1890 hatte der Premierlieutenant v. 2. beim Sattel- und Geschirr eine Waare ortsüblich zu den Bäckerwaaren zu rechnen ist. Nach gab:" Du, Du hast jetzt die Ehre, zwischen zwei Polypen zu fabrikanten 9. für 38 M. ein Dienst- Hauptgestell und ein den Vorschlägen des Gewerbegerichts sollen, wie die in Trier gehen." Auf dem Wege zur Polizeiwache in der Bauhofstraße Borderzeug gefauft. Den Kaufpreis war Herr v. X. schuldig erscheinende konditor Zeitung" meldet, die Arbeiter von 12 Uhr fuhren die Studenten fort, die Beamten durch ihr Verhalten zu reizen; geblieben. Nach Jahresfrist fandte der Lieferant( am 29. Sep. nachts bis 10 Uhr vormittags, nachmittags im Winter von bald blieben sie stehen, bald verhöhnten sie dieselben durch, lateinische" tember 1891) eine Mahnung, die er alljährlich wiederholte, ohne 6-7 Uhr und im Sommer von 7-8 Uhr beschäftigt werden Worte, welche von den Schuhleuten zum Glück nicht verstanden daß Herr v. X. irgendwie reagirte. Im Juni 1894 ließ der Lieferant dürfen. Was bleibt dann von der Sonntagsruhe noch wurden. Als die Polizisten mit den Studenten am Hegelplatz endlich den säumigen Schuldner durch einen Anwalt zur Zahlung auf anlangten, mußte der Schuhmann Voigt, welcher den Lorenz fordern. Hierauf schrieb v. X., er fei jederzeit zur Zahlung bereit, wenn Die Genossenschafts Bäckerei in 2übed hatte im führte, sogar von seiner Nothpfeife Gebrauch machen, da die der Fabrikant die Berechtigung seiner Forderung nachweise, zunächst Jahre 1894 eine Einnahme von 304 199,70 M., eine Ausgabe Studenten eine drohende Haltung annahmen. Kurz vor der also detaillirte Rechnung gebe. Dies geschah am 14. Juli 1894. von 287 419,22 m., so daß ein Bruttogewinn von 16 780,48. Polizeiwache sprang Vogels auf den Schußmann Voigt, den er als Herr v. X. wieder Wionate lang schwieg, wurde endlich im erzielt wurde. Von dem Bruttogewinn wurden abgeschrieben vorher schon in höhnischer Weise umtanzt hatte, und drückte ihn Eeptember 1894 die Klage zugestellt. Nunmehr erhob der auf Immobilien 5 pet. und auf Inventar 10 pCt., im Betrage mit wuchtiger Fauft gegen die Wand eines Hauses. Dieser That jebige Rittmeister a. D. und Rittergutsbefizer v. 2. den Gin- von 5896,52 m. Es bleibt also ein reiner Ueberschuß von bestand wurde nicht nur von den drei Schuyleuten, sondern auch wand der Verjährung. Dem zu begegnen, schob der Fabrikant 10 888,96 Pf. Es gehören der Genossenschaft 1103 Genoffen an. von dem kommissarisch vernommenen Studenten Lorenz überein- v. X. den Eid darüber zu, daß er wider besseres Wissen den 1032 dieser Genossen sind mit 10 M., die übrigen 71 mit 20 bis stimmend bekundet. Von dem Zeugniß des stud. jur. Steinke Ginwand der Verjährung erhebe, um sich seiner noch bestehenden 100 M. betheiligt. Die größte Zahl der Genossen, nämlich 846, wurde Abstand genommen, weil er der Mitthäterschaft dringend Verpflichtung zu entziehen. Das Amtsgericht hielt diesen Eid für find Fabritarbeiter, Handwerksgesellen und Arbeiter, selbständige verdächtig war und erst kürzlich ebenfalls wegen einer nächtlichen unerheblich und wies die Klage ab. Die hiergegen eingelegte Handwerker find 109 vertreten. Radaufzene, wobei er eine Dame mißhandelt hatte, zu 150 M. Berufung aber blieb ohne Erfolg, weil Herr v. X. zur Zeit der Geldstrafe verurtheilt wurde. Der Staatsanwalt sab sich mit Bestellung nur nur Premierlieutenant und deshalb kredit- Erhebungen über Handweberei werden gegenwärtig Rücksicht auf den groben Erzeß veranlaßt, eine„ exemplarische" unfähig war. Denn nur mit Einwilligung des Chefs oder auf Anordnung der Regierungsbehörden in den Weberbezirken Strafe gegen Vogels zu beantragen, und zwar für den Wider Kommandeurs tönnen Subaltern- Offiziere Echulden kontrahiren. Der Provinz Echlesien angestellt. In dem den Gemeinden stand gegen die Staatsgewalt 200 M. und für zwei dem(§§ 684, 862 des Allgemeinen Landrechts 1, 11.) Es zur Beantwortung vorgelegten Fragebogen sind die Anzahl Angeklagten nachgewiesene Beleidigungen eine Geldstrafe tann den Kaufleuten und Handwerkern nicht dringend der Fabrik Handweber( das sind solche, die in Werkstätten von 50 Mart. Der Gerichtshof bewilligte in an genug empfohlen werden, bei der Kreditgewährung arbeiten, in welchen 10 und mehr Handweber beschäftigt find), betracht der angeheiterten Stimmung der Studenten dem an Offiziere mit höchster Vorsicht zu verfahren. Im der Haushandweber( d. h. folche, welche in der eigenen Wohnung Angeklagten Vogels mildernde Umstände, nicht weil er vorliegenden Falle ist der Fabrifant feine, gelieferte Waare ohne oder in Werkstätten weben, in welchen weniger als 10 Weber dem gebildeten Stande angehört, sondern wegen des jugend- Bezahlung los geworden und hat noch mindestens das andert thätig find), die Zahl der Meister oder selbständigen Weber und lichen" Leichtfinns. Die großstädtischen Verhältnisse halbfache ihres Werthes au Kosten zu bezahlen. der Gehilfen anzugeben. Die Statistik bezieht sich ferner auch würden von den jungen Leuten, die Studien halber nach Berlin geschickt werden, ganz falsch aufgefaßt( und Aus Stephan's Reich. Die„ V. 3." meldet: Für mil- auf die Thätigkeit der Weber und es ist anzugeben, wie viele der uur so ließe sich ihr Benehmen erklären. Keine dernde Umstände plädirte selbst der Staatsanwalt in einem Handweber sich nur mit Weberei und wie viele sich auch mit anderen Erwerbsarbeiten beschäftigen, ferner wie viele von ihnen Ahnung hätten dieselben von den Polizeivorschriften, die selbst Prozesse, der sich am 11. d. M. vor dem Schwurgericht in Bonn baumwollene, leinene, halbleinene, wollene und halbwollene Ge jeder Arbeiter in Berlin fenne. Es wurde daher auf eine abspielte Gine Mark fünfundsechzig Pfennige betrug das Gesammtstrafe von nur 30 m. erfannt, sowie Aushang des tägliche Gehalt des Briefträgers Billich aus Fronhardt bei Ober- webe herstellen. Ebenso ist die Benennung der hergestellten Gewebe anzugeben. Urtheils an Gerichtsstätte. Bekanntlich sind Arbeiter, die sich zu pleis, welches Einkommen fich infolge von Abzügen für frühere ähnlichen Ausschreitungen hinreißen ließen, oft zu schweren Ge- Als Züllich's Frau ein schlimmes Wochenbett zu bestehen hatte, schreibt man uns aus Darmstadt, wenn es gilt, ihre Inter Vorschüsse, Beiträge zc. auf zirka 36 M. für den Monat reduzirte. Sie sind überall dieselben, unfere Bourgeois nämlich, so fängnißstrafen verurtheilt worden. verwendete in größter Noth, feinen Ausweg sehend, der Brief- essen zu vertreten. Aber ganz besondere Exemplare dieser träger amtlich erhaltene Gelder in Betrage von 82 M., die später Menschengattung figen hier in Darmstadt in der Stadtverordnetenvon seinem Bruder gedeckt wurden. Das Schwurgericht ver- versammlung. Jahrelang petitioniren die organisirten Arbeiter hängte über den bedauernswerthen Mann, dem mildernde Um- um Errichtung eines Gewerbegerichts, jahrelang wurde die Sache stände zuzubilligen selbst der Staatsanwalt die Geschworenen hinausgeschoben, bis endlich die Regierung intervenirte, wodurch ersuchte, einschließlich einer fünfmonatigen Gefängnißstraße wegen der Antrag auf Errichtung eines Gewerbegerichts endlich auf die anderweitiger Unterschlagungen insgesammt 10 Monate Gefängniß. Tagesordnung gesezt wurde um abgelehnt zu werden. G3 Kommentar hierzu ist schon oft geschrieben worden. liege fein Bedürfniß vor", waren die einzigen Gründe. Aber nicht genug mit dieser Heldenthat. Die hiesige Drts. frankentasse welche früher ein riesiges Defizit machte, reusfirt leidlich, seitdem die Verwaltung in sozialdemo tratische Hände übergegangen ist. Nun fordert aber die Verwaltung der Alters- und Invaliditätskasse, welche der Drts- Krankenkasse von der Regierung aufoftroirt ist, alljährlich eine hübsche Zubuße, welche aus den Krankenkassen- Beiträgen be stritten werden müssen. Um diesem sogar ungefeßlichen Zustand ein Ende zu machen, fordert die Orts Krankenkasse Ersatz von der Stadt für die Auslagen. Während in Mainz die Stadtverordneten bereitwilligst diesem Verlangen nachkamen, haben unsere Weisen auf dem Stadthause die Sache abgelehnt. Die Kasse folle sich selbst helfen, hieß es einfach. Um aber der ganzen Geschichte eine Krone aufzusehen, bewilligten dieselben Stadtverordneten noch in derselben Sigung 2700. für die Geburtstagsfeier des Fürsten Bismarck! Irgend ein Wort dieser nationalliberalen Unverschämtheiten hinzuzufügen, ist überflüssig! Soziale Lteberlicht. Der Arbeiter Karl Friedrich Sommer hatte sich in der letzten Sigung des Rixdorfer Schöffengerichts wegen Verübung ruheſtörenden Lärms und Widerstandes gegen die Staatsgewalt zu verantworten. Der Angeklagte stellte den Sachverhalt wie folgt dar: Am Abend des 11. August v. J. konnte er nicht in fein Haus, weil er den Schlüssel vergeffen hatte und seine Frau verreist war. Er setzte sich daher auf die Schwelle der Hausthür, um die Heimkunst eines Hausgenossen abzuwarten, Schlief aber schließlich ein. Plöhlich wurde er geweckt und vor ihm standen zwei Männer, welche ihm den Rath gaben, nach Hause zu gehen. Als er fagte, daß er in dem Hause wohne, habe ihn einer der Männer aufgefordert, mit zur Wache zu tommen. Er sei ein Stückchen mitgegangen, dann aber in den noch offenen Laden des Barbiers Schulze eingetreten, da er ge- Die Sonntagearbeit in Bäckereien und Konditoreien glaubt habe, die beiden Männer hätten es auf seine Beraubung hat das Gewerbegericht in Trier durch folgende Bestimmungen abgesehen. Im Barbierladen erzählte er in aufgeregtem Tone geregelt": Bäckerei- und Konditoreigewerbe. 1. Die Beschäftigung den Borfall, worauf der Barbier mit ihm vor den Laden von Arbeitern fann an allen Sonn- und Festtagen während acht getreten wäre, um zu sehen, ob die Unbekannten noch Stunden gestattet werden. Bedingung: Jedem Arbeiter ist an in der Nähe seien. Dies war in der That der Fall, worauf jedem Sonn- und Festtage eine ununterbrochene Ruhe von Sommer bemerkte:" Dort sind sie ja, die mich mitschleppen 16 Stunden in Bäckereien, von 12 Stunden in Konditoreien zu wollten!" Kaum hatte er dies aber gesagt, als der eine Mann zurückkam, sich als Gendarm legitimirte und Sommer für verhaftet erklärte. Der zweite Unbekannte erwies sich als ein Polizeidiener. Sommer, der sich keiner Schuld bewußt war, siräubte sich zwar, wurde aber nach dem Amtsgefängniß geschleppt, wo er die Nacht verbringen mußte. Außerdem wurde gegen ihn Anklage wegen Verübung ruhestörenden Lärms und Widerstandes erhoben. Die als Zeugen vernommenen Beamten behaupteten, Sommer habe fürchterlich gelärmt als er aus dem Barbierladen herausgetreten sei und deshalb sei er verhaftet gewähren. Der Beginn dieser Ruhezeit ist in Bäckereien frühestens von 12 Uhr nachts, spätestens von 12 Uhr mittags ab zu rechnen. 2. Diejenigen Arbeiter, welchen nach der Bestimmung zu 1. eine Ruhezeit von 16 Stunden bezw. 12 Stunden zusteht, dürfen während der Ruhezeit beschäftigt werden: a) in Bäckereien mit Arbeiten, die zur Vorbereitung der Wiederaufnahme der regelmäßigen Arbeit am nächsten Tage nothwendig sind, sofern sie nach 6 Uhr abends stattfinden und nicht länger als eine Stunde dauern; b) in Konditoreien mit der Herstellung und dem Austragen leicht verderblicher Waaren, die unmittelbar vor dem Genuß hergestellt werden Auch Studenten. Der Rektor der Leipziger Universität hat eine Entschließung gefaßt, wonach 24 Studirenden" das akademische Bürgerrecht entzogen worden, weil von ihnen in dem nun zur Neige gehenden Wintersemester eine VorLesung nicht angenommen worden war. In der Züricher Stadtverordneten Verfammlung zu erklären, müssen wir hier folgende Erläuterungen über das fängt fie ebenfalls zu leuchten an. In der Urania" hat Wesen der elektrischen Ströme einflechten. Diese zeigen wie Spies dünne Platindrähte über den Zuschauerraum gezogen,( Großer Stadtrath) ereignete sich am letzten Sonnabend eine jener Wafferströme zweierlei Gigenschaften: fie fließen in einer gewiffen durch die der Teslastrom geht; in den Händen der Zuschauer, von den Ordnungsleuten veranstalteten Standalszenen, wie ſie Menge und unter einem gewissen Druck. Wie man die Wenge die einige Meter darunter sitzen, fangen luftleere Glasröhren auch in Berlin und anderwärts schon vorgekommen sind, wenn des Waffers nach Litern mist, so wird die Menge eines( sog. Geisler'sche Röhren) zu leuchten an. Hier haben wir also zum erwähnten Sigung wurde die Ertheilung der Konzeffion für eine die Sozialdemokraten etwas für die Arbeiter verlangen. In der elektrischen Stromes nach Ampère gemessen, ein bestimmtes ersten Mal eine elektrische Fernwirkung ohne direkte Maaß, daß nach dem berühmten französischen Elektrophysiker benannt Drahtleitung. Die Technik ist bereits bemüht, diese elektrische Fern elektrische Straßenbahnlinie berathen und hierbei von den Sozialist. Und wie man den Druck, unter dem Wasser fließt, nach wirtung nutzbar zu machen, zwar noch nicht zu Beleuchtungszwecken, Gemeinde- Ordnung die Verpflichtung aufzuerlegen, einen täglichen demokraten der Antrag gestellt, dem Konzessionär im Sinne der Atmosphären mißt, so die Spannung eines elektrischen Stroms wohl aber zum Telegraphiren ohne Draht, was bereits Gemeinde- Ordnung die Berpflichtung aufzuerlegen, einen täglichen nach Bolt, eine Maaßeinheit, die nach dem großen italienischen über eine Weile weit gelang. Und fein müßiges Spiel der Minimallohn von 4 Frks. zu zahlen an die beim Betriebe beElektrophyfiter Volta benannt ist. Ohne etwa das Gesetz der Phantasie, sondern erreichbare Möglichkeit ist es, ohne jede Draht schäftigten Arbeiter und überdies vorzugsweise Schweizerbürger Erhaltung der Kraft umzustoßen, ist es nun möglich, Ströme von leitung auch elekrisches Licht zu erzeugen, es vielleicht Meilen, hun beschäftigen. Der Antrag wurde auch vom Fabritinfpektor großer Mächtigkeit( d. h. vielen Ampère) und schwacher Spannung derte von Meilen weit durch die Luft zu leiten, von Zentralstellen aus, Kern und dem Demokraten Dr. Amsler unterstützt. Namentlich d. h. niedrigem Volt) in solche von geringerer Mächtigkeit( d. h. die sich dort befinden, wo die elektrische Kraft am billigsten zu ersterer betonte gegenüber den Gegnern, daß es ihnen an dem fleinerer Anzahl Ampère) und starker Spannung( d. h. hohen Bolt) erzeugen ist, z. B. bei Wafferfällen wie der Niagara- Fall. Eine guten Willen fehle, den Arbeitern zu helfen. Man solle andere umzuwandeln, zu transformiren. Als Umwandler, Transformator, Kontrolle des Verbrauchs am einzelnen Orte wäre dann freilich nicht dazu verhelfen, daß sie ihre Hände in Champagner waschen benutzen Tesla- Spies die Leidener Flaschen( 1746 von Gunäus nur unter den erschwerendsten Bedingungen möglich; es drängt und ihre Zigaretten mit Hundertfrankennoten anzünden, während in der holl. Stadt Leiden erfunden), die aus einem Glasgefäß eben auch die Naturwissenschaft die Menschheit zum Kommunis- die Arbeiter nicht genug haben, den Hunger zu stillen. Ferner sprachen für den Antrag Greulich und Lang. Wie rasend geberdete sich bestehen, das innen und außen bis auf einige Zentimeter vom mus der Produktionsmittel. Nande mit Staniol bellebt ist; der übrige Theil der Flaschen Die Vorführungen des Physikers Spies in der„ Urania" gegen den Antrag ein reicher Leimfabrikant Frei- Nägeli, der auch ist gefirnißt; durch einen gefirnißten Deckel geht ein oben mit zeigen des Interessanten viel; es würde zu weit führen," hier die gegen den städtischen Minimalloon zu Felde zog und einen Heidenlärm einer Rugel versehener Messingstab, der mit den innern Belegen Experimente im einzelnen zu schildern. Den Arbeiter Vereinen gegen die Sozialisten vollführte. Natürlich wurde der sozialArbeiter- Bereinen in leitender Verbindung steht. Wird einer Leidener Flasche empfehlen wir, sich mit der Direktion in Verbindung zu setzen, demokratische Antrag abgelehnt und ebenso der Antrag Kern, die ganze Konzeffion zu verwerfen. Der zürcherische Sozialistenfresser Elektrizität zugeleitet, so sammelt sich dieselbe in ibr an, um so bei mäßigem Entree die neuen Naturfräfte in Augen- ganze Konzession zu verwerfen. verstärkt ihre Spannung; bringt man den inneren und äußeren schein zu nehmen. Kurz erwähnen wollen wir nur noch, daß es Frei Nägeli wird vielleicht ein anderes Mal ganz wie der Belag in Verbindung, so erfolgt die Entladung und zwar nicht, mit Hilfe dieser so außerordentlich fräftigen Ströme gelungen ist, euntirchner Stumm erklären, die Sozialdemokraten haben nichts wie man früher annahin, indem der elektrische Strom direkt aus Kohlen, Sand und Kochfalz eine Schmelzmasse zu erhalten, die für die Arbeiter geleistet. Prächtige Ordnungsstützen das! überfließt, sondern hin und her schwingt, und zwar in so hart ist wie Diamant; sie heißt Carborundum( vom lateinischen bemerkt hierzu unser Züricher Korrespondent. der Sekunde wohl über 100 Millionen Ma I. carbo, Stoble); eine Aktiengesellschaft in Barmen beschäftigt sich ganz besonders das furchtlose und energische Eintreten des FabrikUnd diese zweite Eigenschaft der Teslaftröme ist eben mit der Herstellung dieses für die Bohr- und Schleiftechnik fo inspektors für die Arbeiter auf. Wie wäre so etwas in Deutschland möglich! falls von außerordentlicher Wichtigteit: nicht nur, daß dieselben wichtigen Stoffes. Diamanten in größerem Maßstabe herzustellen, von sehr hoher Spannung, Boltzahl, find, sondern sie wird nun bald auch keine unüberwindlichen Schwierigkeiten mehr Englisches und amerikanisches Einkommen. Nach der wechseln auch mindestens 100 000 mal in der Sekunde ihre bieten. Dann wird das glitzernde Spielzeug der oberen Zehn legten Boltszählung giebt es in Großbritannien gegen Richtung. Und dadurch erhalten sie neue, vorher bei elektrischen tausend sehr bald in deren Gunst sinken! 250 000 Personen, die ein jährliches Einkommen( Rente, Salair, Strömen unbekannte Eigenschaften: Ströme von 1000 Volt er Die Entdeckung von H. R. Herz wird aber auch noch auf Bezüge aller Art) von 5000 Franken, und 2 000 000 Personen, schlagen einen Menschen, Ströme von 100 000 Volt und dieser anderen Gebieten umstürzend wirken; eine große Anzahl natur- die ein Einkommen von 2500 Franken haben. Demgemäß giebt millionenfachen Schwingung gehen durch den menschlichen Körper, wissenschaftlicher Anschauungen wird durch fie geläutert, er es nur einen Engländer auf fünf, der seine Familie ernähren ohne daß derselbe das geringste davon empfindet, während sie weitert, zum Theil vernichtet; schon gelang es Herz, fann. Man darf dabei nicht vergessen, daß 2500 Franken im in elektrische zu verwandeln, wenn gleichzeitig gewaltige Licht und Verbrennungserscheinungen Lichtstrahlen in auch Jahr nur eine Summe von 7,8 Franfen täglich für eine Familie herzurufen im Stande sind. Die elektrischen Ströme werden dem noch in fleinstem Maßstabe. auch von 4 Personen ergeben. Dagegen giebt es in den vereinigten Auge fichtbar! Leitet man sie in eine luftleere Glaskugel mit dieses Können des Menschengeistes, die Königreichen 123 000 Familien, die gegen 15 000 Franken im Jahr Hilfe eines Drahtes, der nicht, wie bei den gebräuchlichen Allmutter Sonne nicht nur für kurze Tagesstunden die Licht beziehen, und 3000 mit einem Einkommen, das 125 000 Franken Glühlampen zum Apparat zurückkehrt, sondern frei etwa in der und Kraftipenderin sein, sondern eine ständige wirkende Quelle, überschreitet. Nach den statistischen Tafeln von T. G. Sherman Mitte der Lampe endet, dann leuchtet diese Tesla Lampe". die den Menschen neue, mächtige Hilfsmittel zuführt für seinen beziehen nun in den Vereinigten Staaten 400 000 Familien mit Bringt man in die Nähe( 3-4 meter) einer solchen Kampf ums Dasein und die Produktionskraft der Erde unberechenbar 2 000 000 Seelen jährlich 10 000 Franken und 10 000 Familien mit dem Tesla Apparat gesteigert. Inzwischen wird die Menschheit hoffentlich gelernt mehr als 125 000 Franken jährlich. Amerika hat also nicht nur elektrisch Metallplatte, ogne daß die Lampe durch haben, die Produktionsmittel zum Nußen der Gesammtheit viel mehr reiche Leute als England, sondern der amerikanife E. Wurm. Draht mit dem Apparat verbunden wird, so zu verwerthen. Reichthum ist auch besser vertheilt und weniger zentralisirt, Lampe macyte einen eine = Vervollkommnet fich dann wird Uns aber fällt Achtung! Zahnerfah, auch Theilzahl, wöchentl. Bureau für Unfall- Prozesse. 1 Mart, Gudel, Laufiger Platz 2, von Dr. jur. 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