Abendausgabe Nr. 392 40. Jahrgang Ausgabe B Nr. 197 Bezugsbedingungen und Anzeigenpreise find in der Morgenausgabe angegeben Redaktion: SW. 68, Lindenstraße 3 Fernsprecher: Dönhoff 292-295 Tel- Adresse: Sozialdemokrat Berlin Vorwärts Berliner Dolksblatt Preis 25000 ME. Donnerstag 23. August 1923 Berlag und Anzeigenabteilung Geschäftszeit 9-5 Uhr Berleger: Borwärts- Berlag Gmb. Berlin SW. 68, Lindenstraße 3 Fernsprecher: Dönhoff 2506-2507 Zentralorgan der Vereinigten Sozialdemokratischen Partei Deutschlands Hilferding im Hauptausschuß. Ankündigung einer Devisenzwangsabgabe. Zuchthaus für Devisenhehler. Wie die Inflation fozial wirkt, hat der letzte Fieberanfall gezeigt. Die Regierung ist der Ansicht, daß ein zweiter unter allen Umständen verhindert werden muß, weil er tödlich werden könnte für unser Reich und unsere Wirtschaft. Die Regierung wird deshalb alles daranfehen, von der Seite der Einnahmen her, aber auch von der Ausgabenfeite her für Abhilfe zu sorgen. Im Hauptausschuß des Reichstags hielt heute vormittag die für die Ausgabenwirtschaft des Reiches start ins Gewicht fielen| Dollar rasch hinausgeht, die Löhne die Grenze des Eristenzminimums der Reichsfinanzminister Genosse Dr. Hilferding seine und daß wir in die Situation gerieten, daß wir heute nicht nur auf- nach unten unterschreiten. Auch sie fönnen die Inflations= Antrittsrede über die Lage der Reichsfinanzen und die in An- zukommen haben für alle Ausgaben des Reiches, sondern daß wir steuer nicht mehr tragen. Die weitgehende Umstellung der Wirtgriff genommenen Versuche zu ihrer Sanierung. Die Mitglie- darüber hinaus auch in die Zwangslage verfekt worden sind, auch schaftskreise auf die Goldrechnung macht es ferner unmöglich, diese der des Ausschusses und zahlreiche andere Abgeordnete, die als Bänder und Gemeinden zu deden, nicht nur im Ausmaß des Finanzdie ganzen Ausgaben der gesamten öffentlichen Berwaltung der Kreise durch die Inflation zu expropriieren. Zuhörer erschienen waren, lauschten gespannt den Darlegun ausgleichsgefehes, sondern darüber hinaus das gesamte Defizit, das gen des neuen Mannes, von dessen Maßnahmen das Schicksal bei den Ländern und Kommunen besteht. Wir müssen die Defizite des Deutschen Reichs und Volks in so hohem Maße abhängt. auf das Reich übernehmen, wenn nicht ein Zusammenbruch der Das Bild, das Hilferding von der finanziellen Lage des allgemeinen Berwaltung eintreten soll. Wir sind also in einen 3uReiches entwarf, war geradezu erschütternd. Ueberaus wirt- ftand geraten, wo die fam, wirksamer als in irgendeiner Rede eines anderen Finanzministers früherer Zeit, tam dabei der Gedanke zum Ausdruck, daß die wirtschaftliche Erhaltung des Staatswesens höchstes Interesse jedes einzelnen ist. Es gibt einen Buntt, wo die Bereicherung der Privatwirtschaft aus der Verarmung des Staates automatisch in ihr Gegenteil umschlagen muß, und diesem Punkt sind wir so bedenklich nahegekommen, daß nur äußerste Maßnahmen das Verhängnis aufhalten fönnen, das mit seiner Erreichung unwiderruflich wird. Wer von diesem Grundgedanken ausgeht, wird die angefündigten Schritte der Reichsregierung als einen Anfang billigen müssen. Zunächst sollen, wie selbstverständlich, die neuen Steuern ohne alle Wehleidigkeit trotz aller Härten, die sich im einzelnen ergeben mögen eingetrieben werden. Sodann soll eine 3wangsabgabe von De visen an das Reich durchgeführt werden, die mit einem strengen Deklarationszwang auf meineid steht 3ucht haus! verbunden sein soll. Auf diese Weise soll ein Devisenfonds geschaffen werden, der es dem Reich ermöglicht, den Rohlenbedarf zu decken, die notwendige Einfuhr von Lebensmitteln zu finanzieren und Mittel für die Stigung der Mark zu gewinnen. Sollten die bisher getroffenen Maßnahmen nicht ausreichen, fo wird es notwendig sein, auf dem betretenen Weg weiterzuschreiten. An der Entschlossenheit des Staates, den Kampf um feine Eristenz aufzunehmen, darf nicht der geringste Zweifel bestehen. Die Ausführungen des Reichsfinanzministers laffen auch feinen Zweifel darüber, daß der Fall Havenstein in fürzester Zeit seine Erledigung finden wird. Es gab teinen Widerspruch gegen die an fich ja ganz selbstverständliche Feststellung, daß ein reibungsloses Zusammenarbeiten zwischen der Reichsfinanzverwaltung und der Reichsbantleitung unter allen Umständen gesichert werden muß. Aufsehen erregten die Mitteilungen des Ministers über die bisherige Gebarung der Reichsbank, durch die auf die Empfänger von staatlichen Entfchädigungen geradezu ein 3mang ausgeübt wurde, die erhaltenen Papiermarkbeträge in Devisen umzusetzen und da durch den Martturs noch weiter herunterzubrüden. Gesamtausgaben der Berwaltung vom Reiche getragen werden müssen. In der letzten Zeit haben sich außerdem noch Symptome gezeigt, die außerordentlich be unruhigend find. Es ist bekannt, daß die Beilegung des Buchdruderstreits, die eine absolute Notwendigkeit war, wenn durch das Stocken des Notendrucks in der Reichsdruckerei die Krise nicht verschärft werden follte, nur möglich gewesen ist, indem das Reich die Zusage geeigenen Mitteln zu decken. Wir sind also dazu gekommen, macht hat, einen Teil dieser Lohnerhöhungen aus auch Löhne der Privatindustrie auf das Reich zu übernehmen. Die Ausgabenwirtschaft des Reiches ist eine unabsehbare geworden. Dieser Zustand darf unter feinen Umständen weiter bestehen. Die Die Reichsfinanzen weisen mehrere große Defizitquellen auf. Ausführung des Friedensvertrages hat im Januar 450 Milliarden Mart erfordert; im Juli war die Summe auf 4 Billionen Mart gestiegen. Bir müssen im August mit einer Vervielfachung rechnen. Die frühere Der finanzielle Effekt ist leider kein allzu großer, weil eine Reihe Regierung hat eine Einstellung der Sachlieferungen vorgenommen. von Verträgen abgeschloffen ist und wir in bestehende Verträge nicht eingreifen fönnen. Die Ausgaben dafür dauern fort und belasten das Reich außerordentlich. Mein Ressort wird nachprüfen, ob sich hier nicht durch eine Nachprüfung der Preise und Gewinne ErDie Betriebsverwaltungen: Dazu gefellt fich noch etwas anderes. Wir sind auf dem ä hfeichterungen für das Reich erzielen lassen. rungsgebiet in anarchische Zustände geraten. Ich will auf die Entwicklung der früheren Zeit nicht eingehen. Ich will nur daran erinnern, daß die Einführung des Einheitsburses ohne derbliche für die Finanzen gemacht worden ist, daß die Eisenbahnen Ich habe von jeher den Standpunkt vertreten, daß alles VerBerbindung mit einer organischen Stügungsaktion zu ihre Tarife zu spät und ungenügend der Geldentwertung anpaßten. einer Disfrepanz zwischen Inlands- und Auslandsnotierung der Benn man wirtschaftliche Betriebsführung verlangt, so tann man rungen, die deshalb eine Gefahr für die ganze Wirtschaft bedeuteten, often ihre Produkte abgibt. Es ist das nicht nur eine schwere art geführt hat. Die Folge waren die umfangreichen Repartie- unmöglich verlangen, daß die Eisenbahn tief unter den Gelbstweil niemand mußte, ob er die wirtlich nötige Menge Devisen er Schädigung der Reichsfinanzen, fondern eine ungleichmäßig mirhalten würde. Dann wurde der Einheitskurs in einer bereits ge tende und ungerechtfertigte Subvention an einzelne Privatwirt spannten Situation wieder beseitigt, ohne daß entsprechende Maß- schaften und Privatpersonen. Das Defizit, das infolge dieser Tarifnahmen getroffen worden wären, um die Wirkung der Beseitigung politit entstanden ist, ist ein außerordentliches und übertrifft das zu tompensieren. Das war einer der Defizit der übrigen Reichsverwaltung. Die Eisenbahn ist jetzt dazu Gründe für das Hinaufschwellen des Dollarturies. Das führte wieder zur Bantnotentnappheit. Das hat dazu geführt, paffen. Trogdem muß noch jetzt mit einem Defizit gerechnet wer übergegangen, thyre Tarife der Geldentwertung einigermaßen anzudaß wir die ersten Erscheinungen einer Annahmeverweigerung der den, das sich für das nächste Halbjahr auf 450 Billionen belaufen Mart beobachten donnten. Das hat die ungeheure foziale Gährung wird. Das ist im Grunde genommen nur eine fiftive Zahl, weil der verursacht. Um dem Notstand abzuhelfen, wurde zunächst die Aus Ausfall der Einnahmen aus dem Ruhrgebiet nicht gerechnet ist. Für gabe von Notgeld gestattet. Es wurde aber in der Folgezeit die Eisenbahn ist die Ruhrattion etwas Ratastrophales, meil von solches Notgelb nicht mehr ausgegeben im Einvernehmen dort immer der Ueberschuß der Bahnverwaltung in Friedenszeiten mit Regierung und Reichsbant. Alle Sicherstellungen für die Zurück- kam. Es wird zu prüfen sein, ob es möglich ist, mit ben Tarisen zahlung wurden unterlassen. Ein Teil dieses Notgeldes ist mit Ge- wieder der Entwertung nachzugehen. Ich muß den Gedanken vernehmigung ausgegeben worden. Aber zahlreiche Kreife der Privat- treten, daß die Eisenbahn einen großen Teil des Defizits decken diertes Notgeld ausgegeben. Die Summe dieses orgeldes geht in nicht möglich. Eine definitive Lösung der Finanzfrage ist über, industrie und auch andere Kreise haben ungefehliches und unfun muß. Eine völlige Dedung ist angesichts der Ruhrattion otete Billionen. Das ist ein Zustand, der geeignet ist, die Inflation haupt nur außenpolitisch zu erwarten. zu steigern und der jebe Währungspolitit vom Reich technisch unmöglich macht. Auch hier wird es Aufgabe der Regierung sein, schnellstens für Abhilfe zu sorgen. Die Reichsbank ist jetzt in der Lage, den Notenbedarf zu decken. Die Besoldungszuschußübernahme an Länder und Gemeinden: Alles in allem ließ der Finanzminister feinen 3weifel an Wenn wir im Juli noch Ausgaben von 6 Billionen gemacht haben, Auch hier sind wir in folossale Ausgaben hineingefommen. dem drohenden Ernst der Lage und an seiner Entschlossenheit, ihm mit dem äußersten Aufwand von Energie zu begegnen. durch die starke Anspannung der Steuerschraube es gelingen würde, Die Hoffnung, die im Reichstag zunächst vorhanden war, daß Summe rechnen. so müssen wir im Auguft wieder mit einer Vervielfachung dieser Es ist ihm auch zu glauben, daß er für seine Auffassung zu ein Gleichgewicht bes Budgets herzustellen, hat sich leider nicht erEin weiterer erheblicher Bosten ist durch die nächst Berständnis bei den Kreisen der Privatwirtschaft ge- füllen laffen. So schwer bie Steuern find, so sind die Ausgaben Ernährungswirtschaft des Reiches funden hat, denn auch sie müssen schließlich einsehen, daß es des Reiches doch solche, daß wir zunächst gegeben. Hier mußten Beträge bereitgestellt werden, um die Ein um Kopf und Kragen geht und daß das drohende Chaos nicht in der Lage find, durch Steuern den ganzen Betrag der fuhr von Fetten und von Getreide vom Auslande ins befehte Gebiet nächst den Besitzlofen schließlich auch die Besitzenden verschlingen zu sichern. würde. Aber wie lange diese Erkenntnis anhalten wird, kann Bis jetzt sind die Zeichnungen auf die Goldanleihe per über den Devisenbedarf des Reiches hinzufügen. Wir Zu diesen allgemeinen Ausgaben möchte ich ein paar Angaben man bei der bekannten Eigenart ihres Seelenlebens nicht hältnismäßig befriedigend eingegangen. Es laßt sich jetzt brauchen für die Einfuhr von Kohlen für die Eisenbahn, für missen. Hier fräftig nachzuhelfen, wird Sache der Sozial- schon sagen, daß ein befferes Resultat als bei den Dollarschazanwei die Ernährungswirtschaft, für das Eingreifen auf dem bemokratie sein. Sie hat die Aufgabe, gegenüber allen Re- fungen zu erwarten ist. Trogdem ift unfere finanzielle Situation. Denisen marti Summen, die, in Goldmillionen gerechnet, nicht gungen der Eigenfucht die nationalen Notwendig außerordentlich ernst, und es ist die Frage, wie man Gegenmittel unbeträchtlich find. feiten zur Geltung zu bringen, als deren Bollstrecker auch ergreifen fann, damit wir rafd zu einem Zustand gelangen, daß der aus ihr hervorgegangene Reichsfinanzminister heute gesprochen hat. Die Sigung des Hauptausschusses des Reichstags zeigte heute Die Sigung des Hauptausschusses des Reichstags zeigte heute das Bild eines großen Lages im Reichstag. Der Vorsitzende, Abg. Heimann( S03.), mies in ber Eröffnungsansprache auf den Ernst der Lage hin. Der Finanzminister fet bereit, im Ausschuß einen Bericht über die Lage und über die Absichten der Regierung zu erstatten. Er erteilte dann das Wort an Reichsfinanzminister Hilferding: Ausgaben zu decken. Abhilfe geschaffen werden kann. Die Inflation darf nicht so weiter. gehen, aus fozialen wie aus finanziellen Gründen nicht. Aus jo zialen Gründen deswegen nicht, weil die Kreise, die bisher die In flationssteuer getragen haben, völlig erpropriiert find. Der Mittelstand tann nicht mehr erpropriiert werden. Für die Arbeiterschaft und die mittleren Angestellten und Beamten gilt, daß, wenn der Markbefferung. Steuern ein starter Fehlbetrag vorhanden ist, und daß die Zusammenfassend ist unsere Situation so, daß trok der neuen Finanzverwaltung Ihnen Borschläge machen muß, wie diese Fehlbetrag vermindert werden kann. Ueber das Ausmaß läßt sich nichts fagen, weil das zum Teil vom Erfolg der Anleihe abhängt. In mildern. Ich verkenne nicht, daß vom Standpunkt der rein steuerunferer Situation fönnen wir Steuern nicht abbauen und nicht lichen Theorie aus die Art und Weise, wie wir im Juli und August Steuern machen mußten, ſtarter Stritit unterliegt, namentlich ,, daß der Fälligkeitstermin und der Termin der Anleihe Dollar amtlich 5,08 Millionen und weiter sinkend. zeichnung nahe zusammengerüdt find. Es ist richtig, daß die Die Notverordnung der Reichsregierung steht vor der Tür. Die Komprimierung ber Steuern auf einen Monat wirtschaftlich ge Ich habe zunächst den Herrn Reichsfanzler zu entschuldigen, der durch bringende anderweitige Geschäfte heute unabkömmlich ist. Die genaueren Bestimmungen waren an der Börse noch nicht bekannt. mille härten in sich birgt. Wir sind aber heute in feiner geneue Regierung hat die Geschäfte übernommen in einer Situation, Infolgedessen blieb die Haltung des Devisenmarktes auch ringeren Zwangslage als damals, als biefe Steuern beschlossen wur: die nicht nur politisch und sozial außerordentlich ernst heute weiter abwartend, doch war die Tendenz fehr stark abges war in dieser Situation vom währungspolitischen Standpunkt auch den. Es waren Berfäumnisse aus früherer Zeit gutzumachen. Es gewesen ist, die vielmehr auch vom finanzpolitischen Standpuntte schwächt. Man hörte den Dollar gegen 12 Uhr mit 4 100 000. Ma von gewissem Borteil, daß so verfahren worden ist, weil wir diese aus als eine fa ft Derzweifelte angefehen werden muß. Die terial war aber wenig angeboten, so daß irgendwelche Geschäfte kaum Gelbvertnappung brauchen. Bei Geldflüffigkeit ist jede Stützungsaußerordentliche Erregung, die in der letzten Zeit des Stabinetts zustande komen. Die amtlichen Notierungen wurden etwas herab. attion schwer und kostspielig. Ich wünsche eine gewisse Verknappung Cuno die Massen ergriffen hat, ist die gefeßt, und zwar wurde das Pfund mit 23 000 000 bei 12% prozentiger des Geldmarttes, einen gewissen Drud auf die Wirt Buteilung und der Dollar mit 5 080 000 bei ebenfalls 12% profchaft, damit fie gezwungen ist, ihre Warenbestände zu vermin zentiger Buteilung notiert. Nach der amtlichen Festsetzung hörte man bern und evtl. Devisen zu verkaufen. In der Situation wird es aber im freien Berkehr weit darunter liegende Kurse. Gegen 1 Uhr möglich sein, mit energischen Mitteln und in großzügiger Beise fprach man den Dollar mit 3 900 000 bis 4 000 000. dem Reich die Herrschaft über den Devifenmarkt zu verschaffen. Wir fönnen ohne Beherrschung des Dollarfurfes überhaupt feine Polifit treiben, Folge des rajch vorwärtsschreitenden Markverfalls, ber unser ganzes Finanzwesen in furchtbare Berwirrung gebracht hat. Bor bem Amtsantritt der neuen Regierung hatten wir einen Dollarftand von etwa fünf Millionen. Als dann eine gewiffe Be ruhigung eintrat, und der Dollar zeitweilig auf drei Millionen Die Haltung des Effettenmarktes an der morgigen Börse wird zurüdging, waren wir in vielen Gewerben in einer Stratton, daß allem Anschein nach dementsprechend schwächer sein. Bereits jezi die Löhne bereits die Friedensföhne erreicht hatten, die Lebens liegen von seiten des Publikums, namentlich auch aus der Provinz, mittelpreise waren teilweise bereits über das Weltmarktsniveau ge umfangreiche Berkaufsorders vor. Rheinische Werke und schwere ſtiegen, so daß die große Gefahr bestand, daß ein Stocken des montane scheinen etwas fester zu liegen. Die Verkäufe erfolgen, Exports und eine allgemeine wirtschaftstrife eintreten würde. zu allen Krisen hinzu, die mir bereits halten. Für die Finanz- um Mittel für die neuen Steuern zu erlangen, zum anderen verwaltung haben sich die Dinge so ausgewirkt, daß sie zu Er- Teil aber im Hinblick auf die noch zu erwartende weitere Abhöhungen der Gehälter für Beamte und Angestellte schreiten mußte, schwächung der Devisen. x) 19., 15. feine Lohnpolitit, feine Preispolitit, überhaupt feine innere und äußere Politit, wenn wir nicht der Dollarbewegung Herr werden. Nichts macht die Außenpolitik des Reiches schwieriger als die Erwartung, daß die Zeit gegen Deutschland arbeitet, so daß man nur Stimmung vorhält, ist eine wirkliche Außenpolitik unmöglich. Wir zu warten brauche, bis Deutschland fapituliere. So lange diete brauchen beshalb im Intereffe der Außenpolitif eine Beherrschung bes Devisenmarktes, um dann in ganz anderer Situation die Außenpolitit fortführen zu können. Unfere ganze Politik ist nichts anderes als eine Funktion des Dollarburies im mathematischen Sinne. Wir müssen durch die Ber herrschung des Dollarkurses erst die Grundlage fchaffen für eine programmatische Politik. Die Grundlage dafür und das soll in Die Deffentlichkeit ist eine brutale Steuerpolitif. Die wirtschaftspolitischen Forderungen müssen zurüdgestellt werden hinter die währungspolitischen Notwendigkeiten, weil diese die zwingendsten Notwendigkeiten für den Bestand des Reiches geworden find. Ich larm die Grundlagen dafür nur schaffen, wenn die Birt schaft einfieht, daß es sich um ihre Existenz, um die des Reiches handelt, daß fie das Aeußerste daransehen müſſen, um dem Reiche die notwendigen Deviſen zur Verfügung zu stellen, die wir brauchen für die Aufrechterhaltung der Ernährung, der Eisenbahnen, der Be für die Aufrechterhaltung der Ernährung, der Eisenbahnen, der Beherrschung des Devisenmarftes. werden. Es ist sonst unmöglich, überhaupt eine Politif zu treiben. Es ist Aufgabe ter Regierung dafür zu sorgen, daß diese llebereinstimmung hergestellt wird. Die Finanzlage, die mir als Erbschaft übernehmen mußten, ist wirklich ernst. Es wird aller Anstrengungen bedürfen, um eine Berschlechterung zu verhüten, um eine Verbesserung durchzusehen. Dazu bedürfen wir in erster Linie Ihre Unterstügung, dann die der gesamten Wirtschaftstreife. Es muß sich in den nächsten Wochen und Monaten jeder Deutsche darauf einstellen, daß gegenwärtig das Primat des Staates unbedingt gewahrt Bayern verhängt die Sperre. Ueberschreitung der Kompetenzen. Die banerische Staatsregierung erläßt einen Auf. ruf, in dem es heißt: Unter dem Drud des Bersailler Gewaltfriedens stetgt die Not von Tag zu Tag. Der rechtswidrige Ruhreinbruch hat die Not ins Unerträgliche anwachsen lassen. Es geht Berzweiflungswerden muß. Wenn das nicht der Fall ist, können wir einen zu Reich haben im Zusammenhang mit dem Regierungswechſel dieſe stimmung durch das Land. Die jüngsten Ereignisse im Was daraus hervorgehen würde, sammenbruch nicht verhüten. brauche ich Ihnen nicht auszumalen. Deshalb müssen alle egoistischen Gorge in weitere Kreise getragen. All das suchen gewissenlose werden; wir müssen durch eine Sanierung unserer Finanzen und Dem bedrängten Baterlande können aber nicht Kommunismus und Rüdsichten auf die Privatinteressen in der nächsten Zeit ausgeschaltet Elemente für ihre Umsturz bestrebungen auszunüzen. Währung dazu gelangen, daß wir die Grundlage erlangen, von der Bolschewismus, nicht neue politische und wirtschaftliche aus eine Bolitit überhaupt möglich ist, die das zu einem gedeihlichen Abenteuer Rettung bringen. Helfen kann nur zielbewußtes Ende führt, was wir jetzt begonnen haben. Handeln, das dem Bolte Arbeit und Brot, Freiheit und Sicherheit Die Regierung hat sich deshalb ins Einvernehmen mit den Nach dem Minister Hilferding gab Berkehrsminister Deler gewährle stet. Für dieses Zie! wird die bayerische Staatsregierung Wirtschaftstreifen gefeßt. Sie haben erklärt, daß sie die Regierung unterstützen werden, weil sie die letzte politische Reserve ist, über die einen furzen Ueberblick über die Lage der Eisenbahnbe- alles einsehen, was in ihrer Macht steht. Als nächste Maß= Deutschland verfügt, weil sie einsehen, daß eine verfaffungsmäßige triebsverwaltung. Er fündigte neue Tariferhöhungen an. nahmen hat der Ministerrat beschlossen: Zur weiteren Sicherung Regierung überhaupt unmöglich sein würde, menn diese Regierung In der Diskussion sprachen die Abgeordneten lödner( 3.) der Brot- und Mehlversorgung werden die Restbestände von Getreide banfrott machen würde. Wir haben über die Möglichkeiten ge- und Dernburg( Dem.). Beide Redner stimmten im allgemeinen aus der Ernte 1922 unverzüglich der Bearbeitung und sprochen, wie ein derartiger Devisenfonds geschaffen werden kann. der Devisenerfassung zu. Nach ihnen sprach Genosse Wels. Er dem Gebrauch zugeführt werden. Die neue BrotgetreideEs ist uns aus Wirtschaftstreifen gesagt worden, auf dem Wege der forderte energisches Eingreifen der Regierung, vollständige Er- ernte wird in bestimmten Zeiträumen zum Tagespreis in den Freiwilligkeit geht es nicht. Wir brauchen gegen diejenigen, die immer noch nicht begreifen, daß zwischen den Interessen des Reichs faffung aller Devisen gegen ein wertbeständiges Zahlungsmittel, öffentlichen Berlehr gebracht. und der Wirtschaft fein Unterschied fein fann, auch 3wangsmaß nahmen. Wir haben diese Dinge eingehend geprüft und sind vor läufig zu einer Lösung im Einvernehmen mit den Wirtschaftskreisen gekommen, die, wie ich hoffe, uns in der nächsten Zeit ausreichende Mittel zur Verfügung stellen wird. Ich hoffe, daß die Mittel um so rafcher fließen werden, je meniger 3wang notwendig ist. Wir sind zu einem Vorschlag gekommen, der davon ausgeht, daß für je 10 000 m., die auf die erste Rate der Brotversorgungsabgabe gezahlt worden sind, ein Betrag von 1 M. Gold in Devisen bis zum 15. September 1923 zu liefern ist. Wird der entsprechende Betrag nicht abgeliefert, so ist unter Eid zu versichern, daß ein ausreichender Besiz von Devisen am Stichtag nicht vorhanden ist. Wenn sich bei der Nachprüfung eine falsche Angabe herausstellt, ist Zuchthausstrafe und wegen Meineid Konfistafion des Vermögens angedroht. Als Gegenleistung soll nach Wahl den Abliefernden gegeben, werden entweder Goldanleihe oder Berschreibung auf neue Goldfonten. In dem Fall, daß tatsächlich nachgewiesen wird, daß Devisenzahlung nicht möglich ist, wird Zahlung in Bapiermart entsprechend dem Kurs am Stichtag angenommen. Erwogen wird noch, ob man einen Teil von Devisenzahlungen auf Steuergoldfonten annehmen will. Ich erwarte, daß auf diese Weise ein ausreichender Devisenfonds zur Verfügung gestellt mird. Sollte diese Erwartung nicht zutreffen, so werden wir in Erwägungen eintreten, welche Maßnahmen dann ergriffen werden müssen. Die Regierung ist entschaffen. Ein Wort über die Währungspolitif. Wir brauchen eine fchleunige Aenderung der Reichsbankpolifif bfchaffung der vierteljährlichen Vorauszah. Wertbeständige Anleihen des Reiches und anderer Körperschaften lungen der Beamtengehälter, dratonische Strafen ermöglichen den Landwirten die Anlage des Erlöses ohne Gefährgegen alle Versuche, die Steuern zu hinterziehen. Die neue Re- dung der Bertminderung. Für Mühlen und Lagerhäuser gierung müsse es weit von sich meisen, mit dem Borwurf belastet wird die Auskunftspflicht über die Getreide und zu werden, daß sie das Elend verschuldet habe, das unter der alten mehl bestände eingeführt. Handel und Genossenschaften werRegierung hereingebrochen sei. Die Regierung müsse den Kampf den aufgefordert, wie bisher in erster Linie den bayerischen Bedarf der Staatsautorität gegen die übermächtig erftartte Induftrie und zu deden. Für die Kartoffelversorgung ist durch reichliche Wirtschaft durchführen Sie repräsentiere in diefe m Kampfe ein Zufuhren neuer Auslands- und Inlandskartoffeln Sorge getragen, Bolt von 60 Millionen und sie dürfe vor harten was auch eine Senkung der Kartoffelpreise erwarten läßt. Die Maßnahmen nicht zurückschreden. Sie werde dabei die Unter- Wiedereinführung des Frachtbriefzwanges bei ftüßung der Sozialdemokratie haben. Die Sigung dauert fort. Morgen Reichskanzlerrede. Kartoffelverfand steht bevor. Für Vieh und Fleischversorgung wird ebenfalls eine Bersand. und Berbleibtontrolle eingeführt. Die Reinigung des Handels von überflüffigen und unzuver läffigen Persönlichkeiten wird nachdrücklichst fortgesezt. Durch meitere Ausgabe von Notgeld wird die Zahlungsmittel,, Diktatur" innerhalb der Grenzen der Verfassung. fnappheit bekämpft werden. Trog allen Schwierigkeiten Reichstanzler Dr. Stresemann wird morgen mittag bietet die Ernährungslage feinen Anlaß zu überum 1 Uhr in der Deutschen Gesellschaft vor einem fleinen triebenen Befürchtungen. Bei der Durchführung dieser Kreis des Industrie- und Handelstages das Wort ergreifen, Maßnahmen baut die banerische Staatsregierung auf die Vaterlandsum die Stellung der neuen Regierung zur Reparationsfrage liebe und den Gemeinsinn des banerischen Volkes. Die unbeugsame darzulegen und auf die lezien Reben Boincarés Standhaftigkeit des befetzten Gebietes, namentlich unserer gepeinigten näher einzugehen. Heute nachmittag um 6 Uhr findet ein Pfaiz, soll uns leuchtendes Borb'd fein. Ministerrat statt; zur Beratung stehen laufende Angelegen. heiten. * 17 Nach der B. 3." soll der Reichstanzler gestern zu Dieser Aufruf der bayerischen Regierung birgt trog feines schlossen, mit allen zweckmäßigen Mittein fich diesen Fonds zu ver- den Barteiführern gesagt haben, wenn das Finanzprogramm harmlosen Inhalts eine große Gefahrenquelle Selbst der Regierung nicht verwirklicht werde, dann gebe es faum die doch sehr banernfreundliche Deutsche Tageszeitung" fagt einen Weg zur Rettung. Wenn auch die Reichsregierung die dazu: Die sich über die Kompetenzen der Reichsregie im Sinne des llebergangs zu Golbtrebiten und Gold. Diftatur ablehne, so werde sie vor der Anwendung der fonten. Ein großer Teil des Devisenbedarfs der Wirtschaft ist Dittatur innerhalb der Grenzen der Ber- rung und über ihre Ablehnung banerischer Borschläge und Forde hinwegsegenden hervorgerufen durch das Bedürfnis nach Bertbeständigkeit. Daß faffung nicht zurüdschreden, um jeder Sabotage rungen Notmaß bayerischen wertbeständige Reserven nötig sind, darüber ist kein Zweifel. De ihres auf die Konsolidierung der inneren Verhältniffe gerich- nahmen sind schwerwiegend und von größter Bedeutung, Wirtschaft hatte bisher feine Gelegenheit fich wertbeständig zu teten Programms wirksam zu begegnen. ebenso auch die politischen Auslaffungen der bayerischen Staatsfichern, als daß fie in die Waren ging, oder aber imbent fie sich De- Die Ankündigung des Reichstanzlers läuft also auf eine regierung im Eingang ihres Aufrufes. ofen anschaffte. Es ist interessant, wie schwer es der Wirtschaft Diftatur der Mehrheit" hinaus. Berjünde man Das Reich hat manchmal gemacht murde, fidh sonst mertbeständig zu sichern. Ich unter Diftatur lediglich eine Gewaltherrschaft, die sich über tratie die öffentliche Bewirtschaftung der Lebensmittel be gegen den Willen der Sozialdemo fenne einen großen Konzern, der für die Ausraubung feiner Fabrit durch die Franzosen im befekten Gebiet eine größere Sunnne erhielt. Die perfaffungsmäßigen Rechte der Parlamentsmehrheit hin feitigt. Die Regierung Knilling führt sie auf Umwegen und Er wanète fich an die Reichsbank und ersuchte um eine wert megfett, fo wäre Dittatur der Mehrheit" ein Widerspruch in nur für Bayern wieder ein. Mit der Einführung des Frachtbeständige Anlage. Das wurde ihm abgelehnt, und er sich selbst. Was aber hier gemeint ist, ist eine rüdlichtsbriefzwanges für Kartoffelfendungen greift batte fein anderes Mittel, als in Devisen zu lofe Geltend machung des durch die Barlamentsmehr die bayerische Regierung ganz deutlich und bewußt in die gehen. Dieser Zustand muß endlich beseitigt werden. Es ist überheit vertörperten verfassungsmäßigen Staats Rechte der Reichsbahnverwaltung ein. Sie darf sich nicht haupt notwendig, daß ebenso wie innerhalb der Regierung millens. Diese verfassungsmäßige Dittatur zu verwirt- wundern, wenn die Reichsregierung fie höflich, aber hoffentlich ein einverständiges Arbeiten der Refforts stattfinden muß- und ich werte die Ansicht vertreten, daß die ganze lichen, liegt im Intereffe der Bolts mehrheit, auf die fich die sehr bestimmt auf die Grenzen ihrer Machtvollkommenheit nanzgebarung der Refforts starter als bisher unter Barlamentsmehrheit stüht. Dittatur in diesem Sinne ist nichts aufmerksam macht. In Wirklichkeit zielt die Verordnung die Kontrolle des. Finanzminifteriums tommt als Ausführung der Verfassung. augenscheinlich auf eine Absperrung Bayerns vom Reiche ab, mie innerhalb des Kabinetts die Reibungen aufhören müssen, ebenso wenigstens soweit die Lebensmittelversorgung in Betracht ist es notwendig, daß tommt. Auf das Ruhrgebiet und die übrigen unter der Belegung leidenden deutschen Gebietsteile wird diese bayerische Reservatpolitit sicher einen begeisternden Eindrud machen. die Finanz- und Wirtschaftspoliiit des Kabinetts und der Reichsbant in Uebereinstimmung gebracht Besuch in Nieder- Schönenfeld. Bon Hans Wesemann. Eine Stunde lang geht man von der fleinen bayerischen Station noch nach der Feftung, immer an gemähten Feldern und leeduften. den Biesen vorbei, umschwärmt von Müdentanz und mit dem fre en Blick auf reiche Höhenzüge in der Ferne. Aber stärker zieht eines immer wieder das Auge an, ein kleiner weißer Bürfel mit schwarzem Strichelwerk darauf, der inmitten roter Dächer und grünem Laube sich behauptet als Mittelpunkt dieser idealisierenden Landschaft, die er bestimmt. Man weiß es gleich: Das ist das Gefängnis. Gärten mit bunten Bauernblumen rahmen die Festung ein, in den Gassen des fleinen Dorfes schnattern Gänse, und aus den Höfen her stampft die Dampfmaschine. Bie gerne glaubte man an ein Idyll! Aber hinter den hohen Spalieren fielyt tas schärfere Auge starte Mauern, Stacheldraht ist funftgerecht mit dichten Laubengängen verflochten und überall zweckmäßig versteckte Bosien mit Flinten und Signalpfeifen, von großen Hunden begleitet, deren Wachsamkeit jede noch so schnelle Flucht vereiteln müßte. In der Bachtstube tann langes Berhör. Zwar hat mir die hobe banerische Obrigkeit nach zweimaliger Berweigerung eine Stunde Besuchszeit gewährt, aber da ich erstens aus Berlin fomme und zweitens, wie mir der Herr Festungsvorstand erzählt, Toller eine Staatsgefährliche Person ist, müssen bestimmte Borsichtsmaßregeln beachtet werden, als da find: Unterredung unter Aufsicht und die eidesstattliche Bersicherung, daß ich feine Aus- und Enbruchswerf. zeuge zur Gefangenenbefreiung einschmuggele. Gin fleiner Strauß von Wiesenblumen erregt Aufmerksamkeit, er wird durchsucht auf versteckte Papiere. Die verschiedenen Farben fönnten ja ein Signal bedeuten, wir haben schon so etwas erlebt." um jetzt zu " 400 Sowjeffriegsflugzeuge meldet ber Rorresponbent des Star" in Mostau. Trogli babe legthin in einer Rebe erklärt, daß Rußland in drei Jahren 8000 Militärluftfahrzeuge baben werde. Ich denke an die Worte vom roten General", und alle die friegerischen Borbereitungen erscheinen mir plöglich lächerlich und finnlos. Sie töten den Geist nicht, auch wenn sie mit allen fleinen Mitteln der Schikane und Niedertracht arbeiten.„ Manchmal ohne Bapier und Tinte, oder wenn sie wochenlang mir die Bost vorent Hier fällt ihm der Bärter ins halten, ist es ja schwer aber Wort und verbietet jedes politische" Bort. Ich erzähle von dem Arbeiterjugendtage in Nürnberg, spreche von ihrem schönen Mute, ihrem Zufunftsglauben und ihrem Ernfte, ein neues Leben herbeizuführen. Toller hört lächelnd zu. J bekomme oft Briefe von jungen Menschen, die find mir immer die liebften, sie find so ehrlich und unabsichtlich, grüßen Sie alle jungen Freunde von mir." Die Zeit vergeht. Der Wärter mahnt. Son el wäre noch zu besprechen. Also num ist es ja nur noch ein Jahr, und das geht ja auch herum, wenn man mir nur einen Spezialarzt gestatten wollte, tas ist mein einziger Wunsch an Euch da draußen. Wir reichen uns zum Abschied die Hände, unwillkürlich fehen wir durch das Meine Gitterfenster nach dem Sommerhimmel. Ich seh sie von meiner Szene aus tommien. Ich fann das ganze weite Band sehen, obwohl ich nie hinauskomme. Aber es ist auch schön, alles zu sehen." Wir gehen die paar Schritte zur Türe, gleich ist der Besuch zu Ende, da sagt er halblaut und fast für sichy: Wenn ich raustomme, dann gehe ich für einige Zeit ins Weite, ins Freje, irgendwoh'n, aber dann möchte ich ganz allein sein." Kurzer Abschied. Grüße an alle Freunde. Wieder Türen schließen und Schlüsseldrehen. Ich bin draußen. Durch Sonnenglut und Mittagsstille geht der Beg zurück. Ich sehe mich nicht um, aber ich fühle das Gefängnis im Rücken. Hohn für geistige Arbeit. Zu dem Brief des Prof. JacobsohnLast, den wir in Nr. 284 veröffentlichten, ersucht uns die Universi tätsquäftur um folgende Berichtigung: " Dem Professor Jacobsohn- Last stehen nur die Honorare der feine Borlesungen besuchenden Studierenden zu, da er nicht Profeffor an der Universität, sondern Privatdozent( mit dem Titel Brafeffor) und deshalb gleich den Angehörigen anderer freier Berufe auf die Einnahmen aus Honoraren angewiesen ist, aber feine Staatsbezüge erhält. Die Universitätsquäftur war deshalb nur in der Lage, das für Professor Jacobfohn aufgekommene Honorar an ihn abzuführen. Dies betrug, da er nur einen Zuhörer hatte, 1200., von denen 4 M. Ueberweisungsgebühr abgezogen wurden. Auch wie er erst dieser Betrag stand ihm übrigens nicht zu, weil er nach lebermeifung des Gelbes angezeigt hat überhaupt nicht gezurückgezahlt werden. lefen hatte. Runmehr muß diefer Betrag dem Studierenben wieder Prof. Jacobjohn bemerkt dazu: Mein Brief war nicht an die Quästur der Universität gerichtet, sondern an den Minister für Wissenschaft, Kunst und Boltsbildung. Die Quästur ist nur eine Geldverwaltungsbehörde und deshalb auch gar nicht berufen, zu dem Problem der Dozentenbesoldung Stellung zu nehmen, sondern das ist Sache der obersten Instangen, d. h. des Ministers. Dieser ist dafür mitverantwortlich, daß einmal eine Reihe Don Dozenten beamtet und damit festbefoldet wird, eine andere Reihe, die wissenschaftlich auf gleicher Höhe sfeht und längere Jahre an der Universität als Lehrer gewirkt hat, nicht. Und er ist dafür verantwortlich, daß ein Dozent in der jetzigen Zeit, ganz gleich, ab er einen oder hundert Hörer hat, ein Honorar für ein halbes Jahr geistiger Anstrengung erhält, das bei weitem geringer ist als der Berdienst, den ein Arbeiter für eine Stunde Arbeit erhält. Denn bei hundert hörern würde er als Semesterhonorar etwa 120 000 m. erhalten. Mein Brief hatte den Zweck, dem Herrn Minister einmal gründlich die Augen zu öffnen, damit er für Abstellung dieser schreienden Mißstände Sorge trage." Die Ausstellung des Staatlichen Banhauses in Weimar bat Baugedante unferer Zeit entspricht. Täglich besuchen fie 10000 Fremde. Erzeugnisse im Werte von jast einer Milliarde find bereits verkauft. Eine Autographenstiftung für die preußische Staatsbibliothel. der Musikverlag Bote& Bod, der im Laufe des 19. Jahrb die Berte vieler der bervorragenditen Komponisten verlegt und mit diesen Meistern in enger Beziehung geftauben hat, überwies bie sehr reichhaltige Sammlung von thet. Die Schenking vermehrt die reichhaltige Sammlung solcher AutoMuster briefen des Berlages von 1830-1890 der preußischen Staatsbiblio graphen bei der Staatsbibliothek bedeutend. Dann darf ich Toller fehen. Durch lange Gänge merde ich estortiert, fechsmal wird auf- und zugeschlossen. Schließlich am Bom Bau des ersten fransatlantijojen Luftschiffes. Nach Lon. Ziele vor einer Gittertüre, die einen langen Gang abschließt, ein| doner Blättermeldungen hat man mit dem Bau des ersten UeberSträfling fieht durch die Gitter und mit scheuer Neugier mustert er feeflugzeuges begonnen, das in den Dienst der Linie Hamburg- aleich in den ersten Tagen nach ihrer Eröffnung bewiesen, wie ftarf der uns, Würter sammeln sich, flüsternde Beratung. Ich werde in die New Dort gestellt werden soll. Das nach einer Zeichnung des Sprechzelle geführt, ein Boften mit Gewehr über bleibt an der Türe. Holländers Borner tonftruierte Luftschiff soll eine Länge von 289,75 Gleich darauf fommt Toller. Wir halten uns einen Augenblic Meter und eine Breite von 25,32 Meter erhalten. Es wird mit schweigend an der Hand, zuviel an Erinnerung und Bewegtfein, zwölf Motoren von 260 Pferdefräften ausgestattet ,, deren jeder einen Propeller antreibt. Alle diese Propeller fönnen gruppenmeise reden. Dann fizen wir an dem tleinen in Betrieb gefekt werden. Nach den Berechnungen soll das Schiff Tische und reden. Reine Politit, die ist verboten und die Reife in 45 Stunden ausführen. Es hat Plag für 300 Baffagtere, bleibt auch belanglos bei fo vielem Wichtigeren. Ich die hier allen den auf den Riesendampfern gebräuchlichen Lurus frage nach seiner Arbeit. Er lächelt, zeigt mir Manuskripte, ein firten. Selbst ein hängender Garten ist vorgesehen. Die Küche lyrisches„ Schwalbenfed". Der Inhalt ganz gelöst, Klang, Träu erhält elektrische Heizeinrichtung. Die Befahr des Brandes undlich etwa 60 Personen von Schlangen gebissen werden, dürfte vielen un Schlangenbih in Deutschland. Daß in Deutschland noch alljähr merei, sehnsüchtiger Flug der Seele über Gefangenschaft und lastende der Explosion wird durch dreifache Sicherung nach Möglichkeit aus: Einsamkeit hinaus.„ Als ich die langen Monate in Einzelhaft fab, fchifftörpers wird in einem mit Stickstoff gefüllten Kasten einge Breslau 2, Liegnis 3. Dobeln 39, Schleswig 1, Lüneburg einige( genauere gestattet. Die das Wasserstoffgas enthalterbe Mitte des Luft bezirf Gumbinnen a Fälle, Allenstein 4, Frankfurt a. b. D. 1. Stöslin 7. befannt sein. Aber die amtliche Statistik meldet dieje Fälle: Regierungs maren diese kleinen Bögel meine einzigen Freunde, ich mußte das schlossen, wodurch die Feuersgefahr ausgefchloffen werden soll. Aus Angabe fett). Es dürften in der Tat noch mehr sein, da gewiß nicht alle Buch für sie schreiben und tiefe kleinen Dinge find so michtig diesem Grunde wird man an Bord des Luftschiffes auch rauchen ale zur Kenntnis der Medizinalbeböden fommen. Todesfälle und schön, wenn mas nur eigmal Zeit für fie übrig hat.. dürfen Bergefchen ist zunächst ein halbwöchentlicher Dienst. Schlangenbiffen find indessen in lezter Zeit nicht befannt geworden. " art Aus dem kommunistischen Tollhaus. Dir Firma Radet Reventlom mittert erneut Ber rat. Anläßlich der Note Poincarés und der Möglichkeit einer deutsch- französischen Berständigung erläßt die„ Rote Fahne" folgendes Pronunciamento: Herrn Poincaré einerseits und den Herren StresemannHilferding andererseits sei hiermit flar bedeutet, daß gegen diese Art der Berständigung" auf Kosten der werktätigert Maffen und auf Kosten des territorialen Bestandes und der Unabhängigkeit Deutschlands die kommunistischen Parteien Deutschlands und Frankreichs alle revolutionären Kräfte der werftätigen Maffen und alles Gefühl für die nationale Würde, wo immer es auch noch lebendig ift, mobilisieren würder. Rampf bis aufs Messer einem solchen Diftat, Kampf bis zum letzten Hauch der Desterreichiſierung Deutsch Die werktätigen Massen, wie alle ehrlich national fühlenden Kreise, wo immer fie auch find, mögen auf der Hut fein! Mögen fie scharf alle geheimen Zettelungen überwachen." Schöner fönnen auch Wulle und Knüppel- Kunze nicht drohen. Rechter hand, linker Hand- alles vertauscht.. lands! Wertbeständige Kohlenpreise. Aber neue Erhöhung in Sicht. Um den Gaspreis. In den folgenden Ausführungen nimmt der Magistrats. dezernent für die Berliner Gaswerte, Stadtrat Gen. Dr. Treite! War der Magiftraf zu dieser Beränderung berechtigt? das Bort, um die juristische Stellung des Magistrats in der Magistrat im März 1922 publiziert hat, und die die Grundlage der Auf diese Frage geben die Gaslieferungsbedingungen, die der Gasfrage zu flären. Rechtsbeziehungen zwischen Gaswert und Verbraucher bilden, erAlso: Selten hat eine wirtschaftliche Maßnahme im kommunalen schöpfende Auskunft. In den Bedingungen für die Entnahme von Leben unserer Stadt so tiefgehende Erregung hervorrufen, wie die Gas aus den Berliner städtischen Gaswerken ist flipp und flar geEnde Juli 1923 vom Magistrat veröffentlichte Bekanntmachung, nach sagt, daß der Gaspreis jeweils von den Gemeindebehörden feſtder fortan der Gaspreis nicht mehr monatlich, sondern wöchentlich gefezt wird(§ 9), daß die Berechnung und Bezahlung des zuge festgesetzt wird. Bis dahin wurde der Gaspreis einmal im Laufe des führten Gases allgemein monatlich erfolgt(§ 10) und daß schließlich Monats festgesetzt mit der Wirkung, daß er von der Standaufnahme eines Monats eine anderweite Gaspreisfeftfezung anzuordnen die Gemeindebehörden sich ausdrücklich vorbehalten, bis zum Ende in diesem Monat bis zur Standaufnahme im folgenden Geltung($ 9, Gaz 2). Nach§ 19 der Bedingungen bleibt die Abänderung hatte. Der so feſtgeſetzte Preis kam im Laufe des folgenden Monats der Bedingungen jederzeit vorbehalten. Die neuen Bedingungen zur Berechnung und Erhebung. treten für jeden Abnehmer unter Aufhebung der zuvor geltenden BeDas neue Verfahren unterscheidet sich von dem alten dadurch, ftimmungen sofort nach erfolgter Bekanntmachung in Kraft. daß nunmehr unter Aufrechterhaltung der monatlichen Standaufnahme in jeder Woche ein neuer Preis für die Zeit feit der letzten 26. Juli 1923 Gebrauch gemacht. Er hat die Gaslieferungsbedin Bon dieser Abänderungsermächtigung hat der Magistrat am Standaufnahme festgesezt und erhoben wird. Daß dieses Verfahren gungen dahin abgeändert, daß von der monatlichen zur in den wirtschaftlichen Verhältnissen begründet ist, nachdem seit Juli wöchentlichen Festsetzung der Preise übergegangen wird. Bieldurch die Untätigkeit der früheren Regierung dem ungeheuren fach sind die die neuen Preisfestlegungen des Magistrats enthaltenden Währungsverfall irgendwelche Schranken und Hindernisse nicht ge- Betanntmachungen des Magistrats von dem verbrauchenden Bublifum Wolffs Bureau teilt heute mit: In der am Dienstag abgeben wenigen Gegenständen gehört, die noch auf kredit, und zwar daß das in der Woche vom 1. bis 5. August verbrauchte Gas 6000 M., setzt worden sind, bedarf teiner Hervorhebung, zumal das Gas zu nicht richtig gelesen worden. Es wird nämlich häufig angenommen, hotenen gemeinsamen Sigung des Reichsfohlenverbandes auf einen Kredit von über 4 Wochen, jedermann geliefert werden. Zur das in der Woche vom 6. bis 12. Auguft verbrauchte Gas 20 000 m., und des Großen Ausschusses des Reichstohlenrats, an der Juustration sei nur angeführt, daß bei der Festsetzung des Gaspreises das in der Woche vom 13. bis 19. Auguft verbrauchte Gas 60 000 m. sich vorübergehend auch der Reichswirtschaftsminister v. Raumer im Juni( 1200 m. pro Rubikmeter) die Gaswerfe pro Tonne Rohlen und das in der Woche vom 20. bis 26. Auguft verbrauchte Gas beteiligte, wurde auf tcffen Anregung die Frage der Einführung frei Wert 304 000 m. zu zahlen hatten, während der Kohlenpreis 200 000 m. foftet. Das ist nicht richtig und steht in feiner der Vermertbeständiger Sahlung in der Kohlenwirtschaft erörtert heute( Gaspreis 200 0000 M. pro Rubikmeter) auf nicht weniger als ordnungen des Magistrats. In den Bekanntmachungen des Maz um den Kohlenpreis weniger mit den für die unvermeidlichen Zah- 53 Millionen Mart pro Tonne zu stehen kommt, und leider noch giftrats heißt es vielmehr: Für den seit der letzten Rechnungserteilung lungsfristen erforderlichen clor fierungszuschlägen zu belaften. Die immer feine Aussicht auf Stillstand in der Kohlenpreisbewegung festgestellten Verbrauch haben die Abnehmer, bei denen die Standvom Vorstand des Reichsfentenverbandes vorgeschlagenen Richt- vorhanden ist. Während man vielfach die Notwendigkeit und Be- aufnahme in der Woche vom 20. bis 26. August 1923 erfolgt, für linien fander grundsäglich Zustimmung und sollen schnellstens in gründetheit der möchentlichen Gaspreisfestsegung anerkennt, glaubt einen Rubikmeter 200 000 mt. zu zahlen. erem Musichuß durchgeorleitet werden. Durch die Einführung geltend machen zu müssen. Der Konsument, dem bei der Standaufman, rechtliche Bedenten gegen das Verfahren des Magistrats mertbeständiger Zahlung wird sich voraussichtlich allmählich etwas nahme in der Woche vom 20. bis 26. August ein Gaspreis von Wenn bei einem Abnehmer eine Standaufnahme in der Woche im Grubenpreis der Brennstoffe sparen laffen. Im Steuerausschuß 200 000. für die Zeit seit der letzten Standaufnahme angerechnet vom 20. bis 26. August erfolgt, so ist die bei dieser Gelegenheit zur des Reichskohlenrats wurde auf Wunsch des Reichsfinanzministers wird, fühlt sich einmal dadurch beschwert, daß dieser Preis für die Berechnung gelangende Gasmenge- d. i. die feit der letzten Standvor einer Beschlußfassung über die Aufhebung der Kohlensteuer vor- ganze Zeit seit der letzten Standaufnahme gezahlt werden muß, aufnahme verbrauchte Gasmenge mit 200 000 m. pro kubikmeter laufig abgesehen, um die weitere Entwicklung der Baluta abzuwarten. also rud wirkend, und andererseits dadurch, daß ein mehr oder zu berechnen. Die im Reichsanzeiger" vom 20. August veröffentlichten prozen- minder entfernt wohnender Nachbar, bei dem die Standaufnahme in Es ergibt sich also aus dieser Fassung, daß nur dann, wenn tualen Zuschläge zu den Brennstoffverkaufspreisen des Reichstohlen- einer früheren Woche stattfand, ein enerheblich niedrigeren ein Standaufnehmer in der Woche vom 20. bis 26. August einen verbandes bleiben mit Wirkung vom gleichen Tage ab bis auf wei- Breis( 60 oder 20 000 M.) zu zahlen hatte. Die Bedenten richten Gasstand aufnimmt, für die Zeit seit der letzten Standaufnahme teres bestehen. Spätestens ab 27. Auguft dürften sie eine neue Er- fich also einmal gegen die sogenannte Rüdwirtung des neuen 200 000 m. als Breis für verbrauchtes Gas zur Erhebung kommen. Breifes und zweitens gegen die unterschiedliche Behand- Kommt ein Standaufnehmer in der Woche vom 20. bis 26. August höhung erfahren, da der ihrer Berechnung zugrunde liegende fung der verschiedenen Konsumenten. Daß ein Ver- nicht, so fommt der Preis für den Konsumenten gar nicht in Frage; Schietsspruch für die Löhne im Bergbau von den Arbeitnehmern braucher, der eine Boche später einen Gegenstand bezahlt als ein für diesen Konsumenten temmt vielmehr der Preis in Betracht, der nicht angenommen worden ist. Neue Lohnverhandlungen find anderer, mehr bezahlt als dieser andere, sollte in jetziger Zeit ver- in der Woche gilt, in der der Standaufnehmer zu ihm kommen wird. bereits im Gange." ständlich sein. Erheblicher erscheint der zweite Einwand, daß die Sierbei ist nun noch einzuschalten, daß nach den neuerlichen AusMan hatte erwartet, daß der Reichswirtschaftsminister die unge jeweilige möchentliche Preisfestsetzung auf den Zeitpunkt der vorher führungsbestimmungen des Magistrats jeder Berbraucher berechtigt heure Steigerung der Rohlenpreise unterbinden gehenden Standaufnahme zurückwirkt. Dieser Einwand, erledigt sich sein soll, durch Borauszahlungen für 1-2 Wochen den jeweils in der mürde. Statt deffen wird eine neue Erhöhung angekündigt, dadurch, daß in Berlin wie in allen größeren Gemeinden Deutsch 3 ahlungs woche geltenden Preis auch für fich zur Anwendung Es handelt sich also um eine Abänderung der Gasund zwar schon von nächster Woche ab. Natürlich sollen taran auch lands die Standaufnahme nur einmal monatlich erfolgen fann. Es zu bringen. wieder die Arbeiterföhne schuld sen. Die Arbeiterlöhne sind ja an find in Berlin über eine Million Gaskonsumenten vorhanden, deren lieferungsbedingungen, zu der der Magistrat nach§ 19 der GasBerbrauch nur monatlich einmal festgestellt werden kann, wenn die lieferungsbedingungen berechtigt ist. allem Elend der Welt schuld. hierzu notwendigen Arbeitskräfte wirtschaftlich ausgenutzt werden Es ist bereits hervorgehoben, daß sich der Magistrat zu der sollen. Bei einer sich über den ganzen Monat erstreckenden Stand- Alenderung der Gaslieferungsbedingungen und zur wöchentlichen aufnahme ergibt sich mit Notwendigkeit bei wechselnden Festsetzung der Gaspreise lediglich aus wirtschaftlichen Gründen entBreifen stets eine verschiedenartige Behandlung schlossen hat. Es stand die Existenz der Werte auf dem Spiel. Ceipzig, 23. August. der einzelnen Verbraucher. Deswegen wurde auch selbst Die Frage nach einem mehr oder minder großen Gewinn tam über( Eigener Drahtbericht.) Unter bem Borsiz des Senatspräsidenten Dr. Richter begann vor dem bei monatlichen Preisperänderungen dieser Breis nicht von einem Reichsgericht heute die Verhandlung gegen den Schriftsteller bestimmten Lage, sondern von der im Laufe des Monats stattfinden haupt nicht in Betracht. Es handelte sich lediglich darum, den Werken Reichsgericht heute die Verhandlung gegen den Schriftsteller den Standaufnahme an festgesetzt. In dem neuen Berfahren hat sich ihr Fortbestehen in dieser schweren Zeit zu ermöglichen. Es wäre Walter Deh me in Berlin, der wegen Hochverrats, angetlagt ist. alfo gegenüber dem früheren nur soviel geändert, als der Zeitraum, eine wirtschaftliche Katastrophe ohnegleichen geworden, wenn der BerDer Hochperrat wird bekanntlich darin gefunden, daß Dehme in in dem der neue Breis zur Anrechnung und Hebung tommt, von liner Bevölkerung, die über Kohlenvorräte im allgemeinen nicht ver den Jahren 1921 bis 1923 forigelegt Nachrichten ins Ausland ge- einem Monat auf eine Woche verringert ist, während der Zeitraum, fügt, durch ein Erliegen der Gaswerke diese Heiz- und Lichtquelle Icngen ließ, deren Geheimhaltung für das Wohl des deutschen für den er zur Anrechnung tommt, der gleiche geblieben ist. entzogen worden wäre. Boltes erforderlich sei. Die Verteidigung liegt in den Händen des Justizrats Dr. Werthauer und des Rechtsanwalts Dr. Levi. Der Reichsanmalt beantragte Ausschluß der Deffentlichkeit, die Berteidiger bekämpften diesen Antrag und verlangten mindestens die Zulassung der Pressevertreter. Dr. Levi begründete dieses Verlangen vor allem damit, daß die Presse in der Lage sei, die Dinge beurteilen zu können. Der Reichsjustizminister bedürfe, um sich selbst in ähnlicher Weise zu helfen. Nun wird mit und das thüringische Staatsministerium haben für den Fall, daß die Deffentlichkeit ausgeschloffen wird, Bertreter ertfandt und um deren Zulassung gebeten. Der Gerichtshof hat für die Dauer der Berhandlung die Deffentlich feit ausgefchloffen. Er hat nicht anerkennen fönnen, daß ein so besonderes Intereffe der Breffe vorläge, daß die Anwesen heit der Pressevertreter als notwendig anzuerkennen fei. Unter Ausschluß der Geffentlichkeit. Der Ochme- Prozeß. Spanische Offensive in Marokko. Madrid, 23. Auguft.( TU.) Die angekündigte spanische Offensive begann heute mit Unterstützung der Flotte und zahlreicher Flugzeuge. Mehrere Kolonnen trafen bereits um Mitternacht den Vormarsch an. Die Militärbehörden verhalten sich hinsichtlich der geplanten Maßnahmen sehr reserviert. Es ist vermutlich beabfichtigt, zunächst die Sicherheit der vordersten Linien zu stärken, doch scheint ein weiterer Vormarsch ins Landesinnere nicht aus gefchloffen. Das vereinfachte Verfahren. Eine neue Art von Falschmünzerei. Stadtrat Dr. Treitel. Die Gemeinschaftsschule im 19. Bezirk. Durch Erlaß des zuständigen Ministers ist die GemeinschaftsAls die Stadt Berlin ihre alten Notgeldscheine mit neuen Wert- fchule des 19. Bezirks zum 1. Oftober in den Räumen der 2. Geziffern verfehen in den Verkehr gebracht hatte, werden sicherlich viele meindeschule zu Niederschönhausen genehmigt. Es werden zunächst Empfänger daran gedacht haben, daß es nicht zu großer Findigkeit acht Gemeinschaften eröffnet. In den nächsten Tagen wer den den gemeldeten Kindern von den Schulen gedruckte For geteilt, daß ein Ingenieur Feit vom Kurfürstendamm verhaftet mulare übergeben, die von den Eltern zu unterschreiben und wurde, weil er das von der Stadt angewandte Verfahren zur„ Ber- bann dem Rektor der betreffenden Schule zurückzugeben sind. Es edelung" des Havensteinrubels angewendet hatte. Feit gab in verwird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die bereits zweimal er: fchiedenen Wirtschaften am Kurfürstendamm, wo er große Bechen folgten mündlichen oder schriftlichen Anmeldungen der Eltern bei machte, Reichsbanknoten aus, die in der gleichen Art wie dem Genossen Reftor 3iechert aus formalen Gründen nicht gedas Notgeld der Stadt bearbeitet waren. So hatte er alte braune nügen. Die Schulbehörde verlangt eine noch malige Anmel Tausendmarkscheine durch netteren Ueberbrud in Behnung auf den vom Schulamt hergestellten For. millionensch eine verwandelt, andere mit größerer Bescheiden heit in 5000- und 10 000- Martscheine. Er erzählte den Leuten, daß das Reich es jetzt ebenso mache wie die Stadt Benin. An mehreren Stellen fand er auch Glauben und Abnehmer. Andere waren jedoch porfichtiger und erfundigten sich an den zuständigen Stellen. So kam der Schwindel ans Licht. Der Verausgaber der Fälschungen murde ermittelt und festgenommen. Er versuchte sich damit herauszureden, daß er die Scheine selbst in Zahlung erhalten und gutgläubig mieder ausgegeben habe, wurde jedoch von der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft vorgeführt. Griechische Räuber. mularen. Diesem Verlangen muß Rechnung getragen merden, so überflüssig diefe Forderung auch ist, da ja die Eltern bereits mehrmals ihren Willen in dieser Sache schriftlich bekundet haben. Sollte vielleicht versehentlich das eine oder andere Rind fein Formular erhalten, fo bitten wir die Eltern, einem Mitglied des Aktionsausschusses Mitteilung zu machen. Der gestrige Elternabend hat bewiesen, daß trek des langen Kampfes und der Hinaus. Iternschaft nicht müde geworden ist; vielmehr zeigte zögerung der Eröffnung der von uns geförderten Schule die die rege Aussprache, wie start bei uns das Intereffe für die neue Erziehung unserer Jugend ist. Niemand versäume die geforderte Unterschrift! Davon allein hängt das Werden der neuen Schule ab. Die Zulaffung Deutschlands zum Bölkerbund. Wie bereits Ein Raubüberfall mit Betäubung. der in Wildbad an einer Eine toftbare Base von Milliardenwert ist aus dem Empfangs. gemeldet, tritt om 30. Auguft der Völkerbundsrat unter Borfig Griechin verübt wurde, beschäftigt die Berliner Kriminalpolizei, weil Ses Grafen Ishii in Genf zusammen. Unter anderem steht auf die Räuber zmei Griechen sind, die angeblich in Berlin raum der Porzellanmanufaktur in Charlottenburg ge= Der Tagesordnung auch die Zulassung Deutschlands zum Völker studierten. Die beiden stiegen in Wildbad in einer Benfion ab, stohlen worden. Hier erschien ein Mann, der sich Brandis bunde, für die insbesondere Lord Robert Cecil und General in der bereits eine Griechin wohnte. Sie nannten sich Hippolus nannte und aus Chile zu fommen angab und erklärte den Angestell. Smuts aus der Erwägung heraus eintreten, daß dann der Bölfer- und Chrifto Pefanis und erzählten, daß fie in Berlin studierten. ten, daß er große Aufträge für sein Heimatland zu vergeben habe. bund cher in der Lage sein werde, eine wirkfame Lösung des Vorgestern nachmittag zwischen 2 uns 3 Uhr fielen die beiden über Ein Angestellter nahm von ihm die Besuchstarte in Empfang, um Reparations- und Ruhrproblems und der gesamten wirtschaftlichen ihre Bandsmönnin her, betäubten fie mit irgendeinem Mittel, fie an der zuständigen Stelle abzugeben. Unterdeffen blieb der Lage Europas einzuleiten. feffelten sie an Händen und Füßen und raubten ihr 150 englische Fremde allein. Als der Angestellte zurüdfehrte, war er ver Bfund, 200 französische Frant, 20 Dollar, 1135 Drachmen und ich munden, und bald entdecte man, daß auch eine Base Es handelt sich um eine 350 Dinar. Wie festgestellt wurde, fuhren sie mit der Beute in nicht mehr vorhanden mar. einem Auto von Wildbad nach Baden- Baden und von dort mit dem 10 bis 15 Zentimeter hohe rot glofierte Base der sogenannten Bolten. Schnellzug nach Berlin ab. Wahrscheinlich werden sie versuchen, technik. Sie trägt in Handmalerei eine venetianische Landschaft. das ausländische Geld bei Banten oder Wechselstuben in deutsches Für die Wiederbeschaffung ist eine hohe Belohnung zu umzuwandeln. Mitteilungen über ihr Auftauchen nimmt das Raub- gesichert. bezernat Berneburg im Zimmer 80 bes Polizeipräsidiums entgegen. 1 holländ. Gulden. 1 argent. Pav. Befo 1 belgischer Frant. 1 norweg. Krone 1 dänische Krone 1 schwedische Sterone 1 finnische Mark. 1 japanischer Yer. 1 italienische Sire. 1 Pfund Sterling 1 Dollar 1 französisch. Frant 1 brafilian. Milreis 1 Soweizer Frant 1 ipanische Beseta 100 österr. Sr.( gest.) 1 tichechische Arone 1 ungarische Krone 1 bulgarische Rewa 1jugoslam. Einar. Amtliche Devisenkurse. 23. August 2500000,-2094750.Kanjer. ( Geld-) Kurs Verkäufer ( Brief) Kurs 22. August Käufer ( Geld-) Kurs 223440.827925.1644100.- 1695750.224560.882075.- 867825 239700.Berkäufer ( Brief-) Kurs 2105250. 1704250. 240600.872175. 9426375.50 947366.50 987525.1346625.- 1353375.1411462.50 1995000.1635900.145635.- 146365.- 149625.2606500. 2408812.50 2481187.50 2593500.219450.- 220550. 22942500.229425. Zwecklose Wucherbekämpfung. Eine bekannte Berliner Großfirma hatte auf ihrem Kohlenplab in der Gleimstraße einem Selbstabholer die Kohlen zu einem Preise berechnet, der noch nicht in Kraft, ja noch nicht einmal bekannt992475. gegeben war. Zu dem an dem betreffenden Tage geltenden Preise 1418537.50 wurde die Abgabe verweigert; aber erklärt, der Kunde könne die 150375. Rohlen bekommen gegen Stellung einer Raution von 2 745 000 m. für den Zentner. Würde der Preis noch höher 230575.- fein, so wäre der Rest nachzuzahlen. Der Selbstabholer benachrich23058500. 24139500.- 24260500. tigte das nächste Bolizeirevier, worauf ein Beamter fam und die 5067300.- 5092800. 5286750.5313250. Personalien des Leiters des Kohlenplatzes sowie des beschwerde301245.- 802755. führenden Kunden feststellte. Damit entfernte fich der Beamte 486212.5) 513712.50 516287.50 wieder. Rohlen zum Tagespreis bekam der Kunde 022300.- 957600.- 962400.nicht, cuch dann nicht, als ihm die Kohlenstelle auf seinen Anruf 678692.50 704235.- 707765. hin versichert hatte, die Kohlen müßten ihm zum Tagespreis abge 7481.- 7519.-- geben werden, andernfalls soll er Strofantrag stellen. Angesichts 155610. 156390.dieses Falles muß man fich fragen, warum hier so milde nerfahren 299.25 300.75 rourde. Einem Kleinhändler wären unweigerlich die vorhandenen 46882.- 47118.- Rohlen jofort beschlagrahmt und zum Tagespreis vertauit morden. 55860.- 56140Auch hier muß doch wohl gleiches Recht für alle gelten. 283290.- 284710. 488787.50 917700.675307.50 149625289 28 42892.-52668.150375.285.72 43108.52882. Wetter für morgen. Berlin und Umgegend. Bieliach beiter, nachts fübl. am Tage wieder ziemlich rasche Erwarming, nur vorübergehend etwas stärker bewölft, bet mägigen füdwestlichen Binden. Groß- Berliner Parteinachrichten. Werbeausschuß der Bost- und Telegraphenbeamten. Freitag abend 8 Uhr, im Jugendheim, Lindenstr. 3, wichtige Bersammlung. Tagesordnung: Bericht über Die legten Barteiveranstaltungen. Jugendveranstaltungen. Sozialistische Artciterjugend. Groß Berlin. Morgen. Freitag, den 24. August, abends 8 Uhr, findet in der Aula des Sophien- ngeums, Weinmeisterstr 15, eine Funktionärtonferenz statt. Der Genosse Dr. Lohmann spricht über„ Die politische und wirtschaftliche Lage und die Arbeiterjugend". Aussprache. Alle Genoffen müssen erscheinen. Mitgliedsbuch und Ausweis von der Abteilung ist vorzulegen. Der Bezirksvorstand. Gewerkschaftsbewegung Der Kommunistenterror. abetter 692 300 M, Schloffer, Schmiede, Monteure 722 300 m Einsteifer und Rohrleger 705 000 m., Hilfsmonteure, Hilfsschlosser, Bergießer, Berstrider, Muffenmacher 686 200 m Wächter für 7 Schichten à 8 Stunden pro Woche 28 750 000 M., Ersatzwächter pro Stunde 653 200 M., Schachtmeister 39 015 000 m., Poliere 39 072 000 M. Wertzeugentschädigung für Facharbeiter pro Stunde 5400 m. Zum Landarbeiterftreit im Kreise Soldin. Wirtschaft Eine Zur Berbefferung der Ernährungslage Deutschlands. Administrator Morih, praktischer Landwirt, schreibt uns: Die Terrorafte gegen die nichtkommunistischen Mitglieder der Die Ernährungsverhältnisse in Deutschland, besonders in den Zahlstelle Berlin des Zentralverbandes der Zimmerer, die die Beschlüsse ihrer politischen Organisationen innegehalten haben, werden Städten und Industriezentren, sind besorgniserregend. Ich ver von den Kommunisten und ihrem Gefolge organisierte Kommuweise auf die langen Reihen wartender Menschen vor den Milchniften find es ja nur wenige fortgefeßt. Im Bezirk 39( Spandau) Seit Wochen stehen die Landarbeiter des Kreises Goldin im und sonstigen Lebensmittelgeschäften. Die deutsche Ernähhaben es der Bezirksleiter Strebl mit Hilfe eines gewissen Streit. Der Deutsche Landarbeiterverband hat das Reichsarbeits- rungswirtschaft bedarf der Revision. Als Produ Mogel, fertiggebracht, ein altes Mitglied, das oft jahrelange minifterium zur Vermittlung angerufen, worauf ein Schiets gent tommt in der Hauptsache die deutsche Landwirtschaft in BePosten in der Organisation bekleidet hat, auch Borsitzender der spruch gefällt wurde. Der Streit soll abgebrochen werden, Maß- tracht. Troß der diesjährigen guten Getreideernte wird die deutsche früheren Zahlstelle Spandau war, von einer Bersammlung, in der regelungen nicht stattfinden dürfen. Beide Parteien haben sich von 210 Mitgliedern nur 27 anwesend waren, ausschließen zu laffen bis zum 24. Auguft gegenseitig und dem Reichsarbeitsministerium landwirtschaftliche Erzeugung nicht ausreichen, die Gesamtbevölfeund den Kassierer anzuweisen, ihm feine Beiträge abzunehmen, weil gegenüber über Annahme oder Ablehnung des Schiedsspruches zu rung ausreichend kulturwürdig ernähren zu können. er am Generalstreiftag auf Grund des Beschlusses seiner Belegschaft erklären. Mindestens 10 Tage nach Abbruch des Streifs sollen ganz besondere Knappheit ist auf dem Milch- und Buttermarkt zu gearbeitet hat. Von einem anderen Bezirk wird uns mitgeteilt, daß die Parte en zum Abschluß eines neuen Tarifver verzeichnen. dort ein Beschluß über den Ausschluß solcher Mitglieder, die sich trages zufammentreten. nicht dem Terror der Kommunisten fügen wollten, noch zurückgestellt ist, um sich erst bei dem kommunistischen Vorstand, sagen wir Fraktion, Auskunft zu holen. Daß diefe Machinationen gegen die Sagungen des Zentralverbandes verstoßen, ficht die waderen Jünger Moskaus nicht weiter an. Der schwache Bersammlungsbesuch zeigt, daß sich ein nur zu großer Teil der Mitglieder, angeefelt von dem wüften Treiben der fommunistischen Rabauhelden, zurüd. gezogen hat und sich darauf beschränft, feine Beiträge zu zahlen. So sehr auch dieses Berhalten psychologisch zu verstehen ist, so sehr schädigen fie gerade durch diese Enthaltsamkeit die Berbandsinter effen. Es geht nicht an, einerm verhältnismäßig ffeinen Klingel die ganze Macht auszuliefern. Alle Mitglieder, die den Wahnsinn der Rommunisten nicht billigen, müssen sich zusammenschließen und dem verbrecherischen Treiben der fich radikal gebärdenden, wildgewor. denen Spießer einen unerschütterlichen Widerstand entgegensetzen. ,, Beamte als Lohndrücker". Die Berliner Drtsverwaltung des Deutschen Mufilerberbandes wiederholt ihre alte Klage an einem neuen Beispiel: In einer Berhandlung der beiden Parteien vor der Tagung des Schiedsgerichts, in Goldin, zeigten sich die Arbeitgeber geneigt, folgende materielle Zugeständnisse zu machen: Die Städter werden nun den Landwirten die Schuld an tiefer Kalamität zuschreiben. Gewiß fann die deutsche Landwirtschaft mehr produzieren, jedoch ist der einzelne Landwirt nicht zu verdammen. Man muß die landwirtschaftlichen Verhältnisse von 1. Das Deputat der Freiarbeiter und Arbeitsträfte außerhalb der häuslichen Gemeinschaft wird pro Tag um ein Pfund Getreide ganz Deutschland aus der Praxis fennen, um sich eine Vorerhöht. 2. Die Altersgrenze für die männlichen Jugendlichen wird ftellung über die landwirtschaftliche Produktion machen zu tönnen. Dom 26. auf das 21. Lebensjahr herabgefeßt. 3. Erhöhung des Die deutsche Landwirtschaft fann die Gesamtbevölkerung ausreichend Roggen und Kartoffelquantums, tas für die Barentlohnung fulturwürdig ernähren, wenn alle Hemmniffe beseitigt werden, gelten soll. welche heute einer höchstmöglichen Produktion im Wege stehen. Die Absichten der Arbeitgeber. an den Streifenden willkürliche Hierbei sind folgende Hauptfaftoren zu nennen: Befettigung Maßregelungen vorzunehmen, sind durch den Schiedsspruch aller unfähigen und faulen Betriebsleite: bereitelt worden. Im Augenblid dauert der Streit noch mit und Zurverfügungstellung der unverminderter Schärfe an. Die Stimmung der Landarbeiter ist, triebsmitte L trobem der Streit bereits vier Wochen dauert, hoffnungsvoll. Die Bandarbeiterschaft zeigt den festen Willen, die Organisation auf rechtzuerhalten und mit den Arbeitgebern nur als gleichberechtigter Faftor über die Arbeits- und Lohnfragen zu sprechen und zu bestimmen. Zur Arbeitspflicht in Bulgarien. fehlenden BeIm Kriege und nach dem Kriege haben sich die Kriegsgewinnler, Balutagewinnler und sonstige Neureichen Güter getauft, Offiziere, welche verwandt mit den Großgrundbefizern waren, find als landwirtschaftliche Betriebsleiter eingestellt und die befähigten und erfahrenen Gutsbeamten sind entlassen worden. Alle diefe Laien wirten auf die landwirtschaftliche Erzeugung schädigend. Hier muß durch die Regierung Wandel geschaffen werden. Andererseits fehlen vielen landwirtschaftlichen Betriebsleitern die erforderlichen Betriebsmittel; dies ist ein gewaltiges Hemm. nis, in erster Linie werden die landwirtschaftlichen Kleinbetriebe da von betroffen. Weiter fönnen Millionen landwirtschaftlicher Betriebe nicht Und Die für den Boologischen Garten für die Sommer. Nach einer Mitteilung der 8eitschrift ,, Industrial and Labour faison vom Deutschen Mufiterverband, Drtsverwaltung Berlin, Information, welche das Internationale Arbeitsamt herausgibt, gestellte Mufittapelle war mit der Direttion in Lohndifferenzen ge- plant die bulgarische Regierung gewiffe Aenderungen des Systems raten. Die Direktion verweigerte jede Verhandlung und die Mufiler der Arbeitspflicht. Die Arbeitspflicht jugendlicher Personen soll faben sich deshalb genötigt, in den Streit zu treten. Die im bestehen bleiben, aber die aufgerufenen Kontingente sollen berZoologischen Garten außerdem noch tätigen Militärtapellen mindert und zu größeren Gruppen vereinigt werden. Die Arbeitserklärten sich mit den Berufsmufitern solidarisch. pflicht weiblicher Bersonen wird beseitigt werden, Leitung des beim Finanzamt lofterstraße befchäftigten, die Frauenarbeit im Hause als nüzlicher betrachtet wird. Die Braris nicht zeitgemäß ausgebildet find. Auch hier muß Anders die des Sonntags bort tätige Beamtenta pelle unter ba bie erzielten Ergebniffe nicht befriedigt haben und höchstmöglich produzieren, weil ihre Leiter in der Wissenschaft und ehemaligen Obermusilmeisters Heinric Knod. Trotzdem den Frage der zeitweisen Arbeitsdienstpflicht von Männern durch die Gesetzgebung unverzüglich eingeschritten werden. Beamten laut Verordnung des Reichskabinetts vom 29. März jedes bis zu 45 Jahren wird der Entscheidung der Gemeinde. Hierzu möchte ich aber betonen, daß ich nicht der erste Land gewerbliche Musizieren verboten ist, fümmern sich die Beamten räte anheimgestellt werden, die am besten kompetent feien, fie in wirt bin, welchem diese Erkenntnis gekommen ist, daß im Gegen wenig oder gar nicht darum. Die Knoch'sche Kapelle fonzertiert im Gemäßbeit mit dem Gefes au organisieren und auszunügen. Eine teil der Großgrundbesitz schon vor dem Kriege die Notwendigkeit Zoo lustig weiter, frozdem Herr Knoch dem mit ihm verhandelnden Darstellung dieses Gesezes und seiner Wirksamkeit hat das Inter- einer wirtschaftlichen Rontrolle über seine Güte: er= Kollegen der Berufsmufifer versprochen hat, diefen nicht in den nationale Arbeitsamt veröffentlicht. fannt hat um rentabel seinen Befiz nußen zu können. Rüden zu fallen. Fürwahr eine ehrenhafte Handlungsweise. auf Grund diefer Erkenntnis hat er bei feinem Kreditinstitut, der Die Berufsmusiker sind durch die zurzeit bestehende Teuerung, durch die Einschränkung der Tanzluftbarkeiten und durch die VerSchiedsspruch für die Angestellten der chemischen Industrie. Mitt Haupt- Ritterschaftstesse, eine wirtschaftsberatung errichtet. fürzung der Polizeiftunde in bittere Rot geraten. Sie moch, den 22. Auguft, fanden vor dem Schlichtungsausschuß Groß. Die Erfolge diefe: Wirtschaftsberatung find groß. Durch die Konfinden es um so unverständlicher, daß Beamte, die sich in ge- Berlin Tarifververhandlungen für die Angestellten der chemischen trolle und Beratung werden nur befähigte Betriebsleiter sicherter Lebensstellung befinden, immer wieder verfuchen, ben so Industrie statt, um die Behälter für die dritte August eingestellt und behalten, außerdem stehen dieser die erforderlichen sehr bedrängten Berufsmufifern das ohnehin eng begrenzte Erwerbe- moche festzusehen. Die Arbeitgeber erklärten, daß sie nicht in der Gelder zur Verfügung, um die Betriebe mit allen erforderlichen feld streitig zu machen; bei jeder Gelegenheit und manchmal in Lage feien, die Inderziffer der Vorwoche( 192,2 Proz.) zur Grund- Betriebsmitteln ausreichend versorgen zu können. recht schmuziger Art und Weise. Wann werden fich endlich die vorlage für die Berhandlung anzunehmen. Der Abschluß für die dritte Der deutschen Landwirtschaft find affo unverzüglich gesetzlich gefesten Behörden einmal aufraffen, diefer rüdsichtslosen Doppel. Bode müßte weit unter der Inderziffer der zweiten beschäftigung zu steuern? Woche liegen. Das lehnten die Angestelltenvertreter ab. Es er- zur Verfügung zu stellen: ging ein Schiedsspruch, der eine Gehaltserhöhung von Eine über das ganze Reichsgebiet auszubauende Wirt. ein Reichsbetriebstrebit zu 220 Broz. gegenüber der zweiten Woche vorsieht. Die AFA. Ihaftsberatung, Berbände haben den Schiedsspruch angenommen und die Berbind- mäßigen Zinsen und langjährige Amortisation, Ernennung von lichteitserklärung beantragt, da die Arbeitgeber den Spruch ab. Beispielswirtschaften, welche zu Musterwirtschaften zu gelehnt haben. entwickeln find. Der Konflikt bei der Reichsbank. Zu dem Bericht Streitgefahr bei der Reichsbant" in der heutigen Morgenausgabe ist noch einiges nachzutragen. Mit der Maßregelung des Betriebsratsborfizenden Grogmann Achtung, Zimmerer! Der am 17. Auguft bom Bezirkslohnamt Zu befreien ist die Landwirtschaft von allen umfähigen und foll sich in den nächsten Tagen auch eine öffentliche Berund von den Arbeitgebern abgelehnte Schiedsspruch ist am faulen Betriebslettern zunächst die landwirtschaftlichen Großbe. Wenn also nicht der Kampf bei der Reichsbant und weitergreifend erklärt worden. fammlung der gesamten Betriebsräte beschäftigen. 21. August vom Vertreter des Oberpräsidenten für verbindlich triebe. Zur Förderung de: Steigerung der Milch, Butter und auf der ganzen Linie mit seinen schweren wirtschaftlichen Folgen vom 16.- 22. August 722300 M. und die Wertzeug fchnellstens durchzuführen; dieses ist mur möglich durch sofortige Somit beträgt der Lohn zunächst für die Zeit Fleischproduktion ist in erster Linie die Kultivierung der Moore entbrennen soll, dann muß es, wie dies besonders bon Marg und entschädigung 10800 m. pro Stunde. Die Bebr. Enteignung und Kultivierung durch Reichs- ode: Emonts in der gestrigen Bersammlung unter lebhaftem Beifallingsentihädigung regelt fich für diefe geit( 16. bis gefordert wurde, Aufgabe der Regierung fein, nochmals 22. Auguft 1923) tie folgt: eine Aufhebung der Maßregelung zu verfuchen und Herrn haben I. II IIL IV. V. stein unverzüglich zum Rüdtritt zu beranlassen. VI. Zehrhalbj. Gruppe A 72200 108300 144500 216700 288900 861200 Gruppe B 108 300 144500 180 600 252800 325000 397300 Die Werkzeugentschädigung beträgt 11%, Proz. des Lehrlings. Stundenlohnes. Am Sonnabend müssen in allen Bezirken Bezirksbersammlungen abgehalten werden. Nene Löhne im Hoch, Beton- und Tiefbaugewerbe. Durch die Tarifkommiffion der an dem Tarifvering beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmer- Oganisationen fimo folgende Stun denlöhne für das Berliner Hoch- und Beton- und Liefbaugewerbe am 17. Auguft für die Zeit vom 16. bis 22. Auguft vereinbart worden: im B Die Hafenarbeiter in Danzig erhalten ab 20. Auguft für die folgenden drei Tage einen Tagelohn bon 6,2 Millionen Mart. Der Stinnes- Apparat versäumt nicht, die Löhne der Danziger Hoch- und Betonbau: Maurer, Zementfacharbeiter, Ein- Hafenarbeiter regelmäßig nach allen Himmelsrichtungen hin zu schaler, Stein- und Rofträger 722 300 M., Raltschläger, Waffer telephonieren. Sollte das etwa den 8wed haben, die Begetzlich träger, Rüfter und Zementarbeiter 704 300 m. Geübte Bau- leit der Safenarbeiter zu illustrieren, so müßte denn doch gefagt arbeiter 686 200 M., Ungeübte Bauarbeiter 651 890 m. werden, daß in Danzig am polnischen Rorridorganz Tiefbau: Tiefbauarbeiter über 19 Jahre 685 600 M., Stän- andere Preis- und Lohnberhältnisse herrschen als im Reiche und dige Blagarbeiter 671 100 M., Maschinisten 1. Staffe 764 900 m., daß außerdem die Arbeit der Hafenarbeiter befonders Maschinisten 2. Klaffe 722 300 M., Maschinisten 3. Klasse und Borsch to er und die Arbeitsgelegenheit nicht regelmäßig ist. 86 Gartenstr. 86 Zahngebisse Gold-, Silber- Bruch, Platin kauft zu höchstem Tageskurs Paul Schneider, Juwelier Anzüge Paletots Hosen fertig und nach Maß Gummimäntel Manchester- Loden Knaben- Garderob. Wäsche, Hüte Gute Waren Billige Preise Auf Wunsch Zahlungserleichterung! T RAURINGE vorrät, nur bill. Preisberechn. in jed. Größe u. M. Dinse, Juwelier Lichtenberg, Frankf. Allee 202 Nähe Bahnh. Lichtenb.- Friedrichsf. Teleph. Lichtenberg 3322 unerreicht gegen 106/ 11* Adamynin- Rheuma- Nierenpastillen u. Nieren- Tee Nieren- u. Blasenleiden Rheuma, Glcht und Wassersucht Adamynin- Tabletten sicher wirkend Gallensteine gegen Gelbsucht, Leber- und veraltete Magenfelden Staatsmittel erforderlichen Balori Wertbeständige Kohleupreise. Im Reichstohlenverband und im Großen Ausschuß des Reichstohlenrates wurde am Dienstag die Frage der Einführung wertbeständiger Zahlung in der Rohlenwirtschaft erörtert, um den Rohlenpreis meniger mit den für die fierungsauschlagen zu belaften. Die vom Borstand des unvermeidliche Zahlungsfrist Reichstohlenverbandes vorgeschlagenen Richtlinien fanden grund fäßlich Zustimmung und follen schnellstens in einem Ausschuß durch gearbeitet werden. Durch die Einführung wertbeständiger Zah fungen wird sich voraussichtlich allmählich etwas am Grubenpreis der Brennstoffe fparen lassen. Die geforderte Aufhebung der Rohlensteuer fommt vorläufig nicht in Frage. Berantwortlich für Bolitik: Richard Bernstein, Berlin- Wilmersdorf: Wirtschaft: Artur Saternus, Friedrichsbagen; Gewertschaftsbewegung: Friedrich Egtorn, Berlin: Feuilleton: R. 6. Discher, Bilmersdorf: Lotales und Sonstiges: Berlag: Borwärts- Berlag 6. m. b. 5., Berlin, Drud: Borwärts- Buchdruckerei Brig Karstadt, Wilmersdorf; Anzeigen: Th. Glode, Berlin. und Berlagsanftalt Baul Singer u. Co., Berlin GB. 68, Lindenstraße 3. Wäschestoffe für Leib- u. Bettwäsche Handtücher, Hemdentuche, Damast, Dimiti, Linon, Züchen, Inletts, Bettlaken usw. zu den Unsere sur erstklassigen, allgemein eingeführten und von Aerzten als hervorragend anerkannt und empfohlen. billigsten Preisen An Genosses Vorzugspreise nachweislich tausendfach freiwillig glänzend begutachtaten in allen Apotheken erhältlich. Prospekte versendet kostenlos aus Metall C. Adamy, Breslau X. Kreuzburger Str.4 S. Einhor: Menkölln 86 Gartenstr. 86 G.Prager Bettstellen wachsenen, Kinder Brunnenstraße 81 Stabimatratzen, Polster, Decken, Federbetten lief. 2.L.in. v.Bahnb.Gesundbrunnen dir, a Private zu günstigst, Preisen u. Reding. Katal. 30Depot: Apotheke zum gekrönten Adler( and Eisenmöbelfabrik Suhl( Thüringen)] Der weiteste Weg zu mir lohnt sich! Berlin N, Auguststr. 60. Herrfurthstr. 31 + Geschlechtskranke+ Behandlung bon Syphilis, Hautausfchlägen, Bunden. Harnröhrenleiden, starte Ausfluffe, auch wo alles ver fagte, wurden Taufende burch Phorofanos bas neue deutsche Reichs Patent, tursfristig geheilt. Biele Dantjagungen und Dankschreiben. Gewiffenhafte ärztl. Leitung. Phorofanos- Heilanstalten, BotsdamerStr. 109, naheStegligerStr. Brunnenste. 191, nahe Rosenthaler PL Getrennt für Herren und Dame. Sprechzeit täglich 10-7, Gonnt. 9-12 Willst du preiswert Hosen kaufen, mußt zu Hosen- Anders laufen. A. Anders, Bensselstr. 25 ..Vorwärts"-Ausgabestellen u. Inseraten- Annahme Saavierpedition: Berlin, Lindenstr. 3, Laden. Bringen Rentrum: Aderftr. 174, am Roppenplag. Beften: Stegliger Str. 87, Ede Magdeburger Straße. Süben: Bärwalbstt. 47, an der Gneisenaustraße. Straße 31, Sof rechts parterre. Oflen: Markusite. 36. Petersburger Plak 4. Sübosten: Laufiger Blag 14/15. Gillmann. Moabit: Wilhelmshavener Str. 48 und Suttenftr. 67 bei Bitterling. Webbing: Müllerstr. 84a, Ede Utrechter Straße. Rosenthaler und Oranienburger Borstadt: Battstr. 9. Gesundbrunnen: Bastianftr. 7. Rordosten: Immanuelfirchstr. 24; Carmen- Sylva- Str. 57, Charlottenburg IV: Bufeniat, Augsburger Str. 47, Portier. Gelner: Emil Smang, Scharnweberstr. 11. Fichtenau: Rraegle, Bismarditt. 1. Staaten: Bältel. Eichenwintel 16. Lichtenbera III, Griebrichsfelder Frankfurter Allee 185, Laden Spandau: Brohm. Achenbachstr. 7. Lichtenberg IV: Seymer. Röderstr. 54, Gartenhaus. Lichterfelbe Dit, Lantwig: S. Benzel, Santwig, Stethen- Steglis: ro ft. Düppelitr. 35. Straße 15. Faltenberg: Salamann, Faltenberg, Gartenstadtstr. 10. Frebersdorf Petershagen: Otto Bilinsti, Fredersdorf, Arndtstraße. Friedenau: theinstr. 27, Ede Rönnebergftraße. Friedrichshagen: Soffmann, Friedrichshagen, Rurze Neuenhagen: Benale, Riegelfir. Lichterfelde- Best: Berndt. Stegliger Str. 19. Mahlsdorf: ilhelm Rura Sönower Str. 177. Mariendorf: Auguft geto. Chauffeeftr. 29. Marienfelbe: Greulich, Berliner Str. 143. Straße L Grünau: Bühner, Rövenider Str. 105. Str. 119. Salensee, Grunewald, Eichlamp: Frau Road, Rios! Senriettenplag. Brivatwohnung: Ratharinenstr. 4 Seinersdorf: Frau Golbbach. Niederschönhausen, Schloß allee 45. Sennigsdorf: Frau Rorbafinfti. Rathenauftr. 8. Hermsdorf: Da IIn, Steinmenftr. 1. Sobenneuendorf: Behlih, Oranienburger Str. 2. Soppegarten: Rauid. Soppegarten- Birtenſtein, Barzelle Robannistbal. Ipin Gommifch Bismarcftr. 8. Karlshotit: Berndt. Riost, Bahnhofplah. Raulsdorf: Bogt. Bredered ftraße 19. Königsmufterhausen: E. Meyer, Botsdamer Str. 9. Röpenid, Hirschgarten: Elag. Rieger Str. 6( Laben). Lichtenberg 1: Lichtenberg, Wartenbergstr. 1. Charlottenburg II: Socdimi, Raiferbamm 102, Garten- Lichtenberg II, Rummelsburg, Strelan: Lichtenberg, Bog bans 1 St. hagener Str. 62. Schönhauser Borstadt: Greifenbagener Str. 22. Adlershof: Fri. Walter, Genoffenfchaftsstr. 6, parterre. Alt- Glienice: Stowtonstt, Grünauer Str. 68. Banmfchulenweg: Frau R3 pe, Riefholaftr. 180, Raben. Bernan, Röntgental, Repernid. Schönbräd, Rarow und Buch: Seinrich Brofe. Bernau. Mühlenftr. 5. Biesborf: M. Danneberg Bittoriaftr. 11. Bohnsdorf: Sorlemann, Genoffenichaftshaus Baradies. Borfigwalbe: Gebauer, Schubertfit. 32, n. 3 r. Buchholz, Blantenburg: Bagner. Blantenburg. Burgwallftraße 63. Charlottenburg 1: Gefenheimer Str. 1. Neukölln I: Redarftr. 2. Reatölin II: Siegfrieditt. 28/29. Reutäün- Brig: Mittag, Brig, Chauffeestr. 82. Reukölln III: Binilet, Sobrechtstr. 40, D. I. Riederschöneweide: Schindler, fennftr. 23. Rowames: Razi Arobnberg. Eisenbahnftr. 10. Oranienburg: Seint. Soenhardt, Stralfunder Str. Oberichöneweibe: Robert Baul. Mathildenftr. 5. Banlow: Rikmann Mühlenftr. 70. Reinidendorf- Dit. Schönhola: 1bert Bable. Brooins Rahnsdorf: Teichert, Forfitt. 7. frake 56( Laden). Reinidendorf- Weft: Geibel, Echarnweberftr. 114. Rofenthal: Seintich Gorsti, Sauptstr. 28. Edmargendorf: Rebab, Breite Str. 3. Schöneberg: Belziger Str. 27. Güdenbe: 2 ubwig, Balsteftr. 36. Tegel, Tegelort: Spieß, Tegel, Schlieperftr. 52. Teltow: Safe!, Ritterstr. 29. Tempelhof: Raifer- Wilhelm- Str. 13. Tempelhof: Ranbler, Sohenzollerntorfo 5. Trebbin: Göring, Bahnhofftr. 62. Ereptom: eig, Riefholaftr. 18b. Waidmannsluft: Rohde, Oranienbamm 10. Weißenfee: reunie, Berliner Allee 54. Bildau Soherlehme: Rub. Lettow. Wilhelmshagen, seffenwinkel: Schulze, Wilhelmshagen, Wilhelmstr. 81. 6. Bilmersdorf: Subert, Senaig, Mittenwalbe, Schenkendorf, Rieberlehme, Rene Mühle, Bernsdorf, Cablom:& tlebem alb, Genzig, Chauffeeftt. 54. Siemensstadt: Tielid, Meisstt. 22, s. 3 St. Wilhelmsane 27, Sof I.; Buble, Ludwigfitchplog 9, 6. IV.; Raiferplag: Sübinger Str. 4a, Reller. Woltersborf: Gurbaum, Gichenbamm 22. Bittenau: 8ibeII, Sauptfir. 24. Rehlendorf, Schlachtenfee, Rifolasfee: Behlendorf. Keltomer Straße 3. Senthen, Miersborf: M. Behling. Bahnhoffte. 2. 3offen: Witt. Bahnhofftr. 25. Sämtliche 2tteratur fowie alle wiffenschaftlichen Berke werden geliefert. Sounions fab bie Seiäfiskelen geſchloßen.