tlr.SH«»�41.?ahrgaag Musgabe A Nr. 107 BezugSvretS: WSchnttlich 70®olbfltnmt8, mmlatllch Ss— Soldmark osrau�, abIdar. Unter ftrtajbani) für Demsch and. Danjiz, Saar» und Mem/lgedlel Oesterreich. Litauen, Luxemburg t.2ä Soldmart, fiir das übrige Ausland SLb Soidmark uro Monat. De»..vormZrts' mit der Sonntag». ieilage.»Soll und Seil* mit �Sied- hing und Sleiugarten* sowie der Unterhaltungsbeilaze.Leimwelt* und Trauend ei lag«„Frauenstimme* erscheint wochentZglich zweimal. Sonntag» und Montag» einmal. Telegramm-Ad reffe: .Sozialdemstrat BerNu' Sonder Ansgabe Nerlinev VolKsblatt c I« Kolilolenow rv« Muiiarden nttzetnenorciic Dt» et» I»«> t tg» Zlonuaretde »eile 0.70 Goldmark Reklamezeile t.— Goldmart...»leine»»zeige»* da» ieltgedruitle Wort voll! Sold- mark lzulSlstg zwei leliaedruckir Worte». iede»«eitere Wort st.lst Goldmark. Slelleageluche da, erste Wort 0.10 Goldmark Iede» weitere Wort 0.0S Goldmarl. Worte wer lb Buchstaben zZblen istr zwei Worte. F-mtlienanzeigen llirAbonneaten Seile 0L0 Goldmart.. «ine»oldmaet»» ein Dollar geteilt durch 4.N. Anzeige» klir die nächste Rummer müssen di» tli ilbr nachmittag» im Hauptgeschäft, Beelin EW 08. Linden. Krake 0. abgegeben werden. Gedsfnet von 0 Übe früh di» t Übt nachm. Zentralorgan der Vereinigten Sozialdemokratifcbcn Partei Deutfcblands Neüaktioa und Verlag: EW öS. linüenstraKr Z a».....____ j____(Reboktian> Dönstoff 29�-293 �ernspremer:«b e 1 1 B,,«dubon ssoe-sso? Montag, den 5. Mai 19&4 Vonvärts-Verlag G.m.b.H., EW 6$, Linöenstr. 3 Poftschelkkonto- Berlin 375 36— Bankkonto: Direktion der DiSkonto-Geiellichas», Depositenkasse Sindenftrafte 3 Die Sozialdemokratie im Mbwehrkampf. Gewinne gegenüber den letzten Landtagswahlen.- Deutschnationale Fortschritte. Eine pave Ueberslcht über das Ergebnis der Reichstags- wählen ISHt sich aus den Nachrichten, die im Lauf der letzten Nacht einliefen, noch nicht gewinnen. Das ist nicht erstaunlich. Im Jahre 1920 wurde am Sonntag, den K. Juni, gewählt. aber erst in der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch konnte das Gesamtresultat festgestellt werden, und auch da gab es noch einige Fehler. Am Montagmorgen war damals erst ungefähr ein Fünftel der Stimmen gewählt, am Montag- abend tonnten erst aus K von den 35 Wahlkreisen abschließende Ziffern gemeldet werden. Diesmal wird das Zählgeschäft außerdem auch noch dadurch tomplisiert. daß in Preußen, außerhalb Berlins, gleichseitig die Gemeindewahlen vorgenommen werden. Bei der Beurteilung des Wahlergebnisies wird man von der Tatsache ausgehen müssen, daß sich in der Konstellation der Parteien seit 1920 ein großer Umschwung voll- zogen hat. Die Wahlen von 1920 waren gegenüber denen von 1919, der Nationalversammlung, charakterisiert durch einen Ruck nach rechts, der damals der Deutschen Volkspartei den Hauptgewinn, 88 Mandate, brachte, während sich die Deutschnationalen mit«wer Beute von 23 Mandaten begnügen mußten. Die Demokraten verloren damals 30 Man. date, das Zentrum 4, die SoziaDemokrotifche Mehrheitspartei verlor 53 Mandate, die Unabhängigen gewannen 58, die Kommunisten zogen zum erstenmal mit 2 Mann in die deutsche Volksvertretung«in. Das allgemeine Bild war: Verluste der Regierungsparteien— Mehrheitssoziallften, Demokraten, Zentrum—, Gewinne der Oppositionsparteien, der Deutschnationalen, der Bolkspartei, der Unab- hängigen. Das war 1920. Seitdem hat sich das Bild geändert. Die Volkspartei war infolg« ihrer Stärkung durch die Wahlen genötigt, an der Regierung teilzunehmen. Zentrum und Denwkraten blieben Regierungsparteien. Auch die So- zsaldemokratie nahm unter der Reichskan-zlerschast W i r t h s und vorübergehend unter jener S Ire se manns an der Regierung teil. Inzwischen war es den Kommunisten auf dem Parteitag von Halle gelungen, die Unabhängige Sozialdemokratie zu sprengen und einen Teil von ihr zu sich hinüberzuziehen, Später erfolgte zwischen Mehrheitssozialdemokraten und Un- abhängigen die Einigung von Nürnberg. In Daueropposition blieben die Kommunisten und die Deutschnationalen, von denen sich nach dem Mord an Rathenau die Völkischen abspalteten. Soweit nun ein Urteil über das Ergebnis der g e st r i g e n Wahlen möglich ist, scheint sich der Vorgang von 1920 zu wiederholen, daß sämtliche Oppositionsparteien auf Kosten der Re g i e ru n g s p a rt e i e n(d. h. der. jenigen Parteien, die in den letzten Jahren dauernd oder zeit- weilig cm der Regierung teilgenommen haben) gewinnen. Das ist allgemein erwartet worden. Die entscheidende Frage aber ist wie sich diese Verschiebungen im Reichstag und bei künftigen Regierungsbildungen auswirken werden. Diese Frag« läßt sich auf Grund der vorliegenden Teilresultate noch nicht beantworten. � Hatten im Jahr« 1920 die Volksparteiler auf Kosten der Demokraten gewonnen, so gewinnen diesmal d i e Deutsch» nationalen auf Kosten der Dolksparteiler. und waren 1920 die Unabbäng'gen die Gewmner und die M-hrheits- sozialisten die Verlierer, so gewinnen diesmal die Kommu- ni'ten auf Kosten der Verem'gsen Sozialdemokratie. Di- Fortschritte der D e u t s ch n a t i o n a l e n sind groß und teilweise so erhebstch. daß es aussieht als ob fle mit den Sozialdemokraten um die Stellung der st a r k st e n Partei in einen scharfen Wettbewerb eingetreten waren. Der Er- folg der Völkischen bleibt dagegen m Berlm hinter den Erwartimgon weit zurück, wenn die Völkischen nicht ander- wärts viel besser abschne'den, werden ste sich mi neuen Reichs- tag neben den Deutschna�ionalen recht bescheiden ausnehmen. Gut zu behaupten scheinen sich, wenigstens in Berkin. die D e m o k r a t e n. Das läßt sich darauf zurückfuhren, daß die demokratische Presse in Berlin besonders stark ist und sich diesmal, entschiedener als je zuvor, für die Wahl burger- �.Demokraten eingelegt bat.(T'N Rückschluß aus die Der- halwiffe im Reich läßt sich von diesem besonderen Fall nicht oblesten. Das Zentrum hat sich, soweit bisher zu sehen, über- all gut behauptet. Was das Verhältnis zwischen Svzialdemokraten und Kommunisten betrifft, so läßt sich darüber einst- vorläufiges Ergebnis von öerlin. Um 2 Uhr nachts war es möglich, das Resultat der Wahl in Berlin bis auf wenige Abstimmungsbezirke festzustellen. Es erhielten danach Stimmen: VSPD....... 258 334 KPD....... 231201 Unabhängige.... 33 120 Sozialistischer Bund» 0 219 Zentrum...... 34531 Deutschnationale... 235 998 Deutsche Volkspartet. 87 405 Demokraten.... 85 132 Dentschvölk. Freiheitsp. 35 719 Dtsch. Arbeitnehmerp.. 2 815 Deutschsoziale.... 24 374 Häusterbund«... 810 Nationallib. Vereinig.. 5 699 Nationale Freiheitsp.• 1011 Republikanische Partei. 5 123 Wirtschaftspartei*. 31011 Polen...... 3970 Resultate aus üem Reich. Die aus dem Reich bis 2 Uhr nachts im einzelnen vor- liegenden Zissecn ergeben nach unserer Zählung: VSPD............... 1 197 355 SPD.............. 644 036 Unabhängige............ 21 310 Sogialifiischer Bund......... 3171 Zentrum............. 195 570 Deutschnalionale........... 737 960 Deutsche volkspaelei......... 695 027 Demokraten............ 336 262• Deutschvöltische Areiheitspartei..... 399 146 Bayerisä)« Volkspartei......... 47 142 Deulschhannoveraner......... 4 492 vanerischer Rauernbund........ 4 615 Christliche Volksgemeinschaft....... 4 560 Deutsche Arbeilnehmecpartei...... 357 Deulschsoziale........... 38 449 Freiwirlschoftsbund......... 18 035 häußerbund............. 2 901 Ralionalliberale Vereinigung...... 23 657 Mieterschutz und vodcnresormer..... 695 Rationale.Treiheitsparlei........ 1 274 Republikanssche Partei........ 5 355 Rationale Minderheiten........ 5320 Bund der Geusen.......... 3 122 M'.rlscf'astsportet.......... 17 885 Insgesamt sind das 4Z07VL< gs Shlte Stimmen, d. h. v n g c- sähr ein Sechsiel der zu erwartenden Gesamtzlsfer ooa rund 25 Millionen abgegebenen SIlmmen. »eilen nur soviel sagen, daß die Kommunisten bei weitem nicht an die SoziaSemokraten herankommen werden. � Sie haben vor der Wahl erklärt, daß sie die Stimmen derer zählen wollen, di« nach Ihren, den kommunistischen Rezepten, R e- v o l u t i o n machen wollen. Sie werden die Erfahrung machen müssen, daß sich nicht nur das deutsche Gesamtvolk. sondern auch der sozialistisch gesinnte Test der Arbeiterklasse mit gewaltiger Mehrheit g-« g e n diese Rezept« aus- sprechen wird. An diesem Gesamtbild werden auch die Ergebnisse aus den Bergwertsbezirken— Ruhrgebiet und Ober- schlefien— nichts ändern können, wo es der Scharfmacheret der Bergherren und des Herrn Poincor« gelimgen ist. die kommunistischen Stimmenzahien weit über den Durch- schnitt zu steigern. Auf der andern Seite laufen aus den verschiedensten Gegenden des Reiches auch Einzelergebnisse ein, die erheb- liche Gewinne der Sozialdemokratie gegenüber früheren Wahlen aufweisen. Inwieweit diese Gewinne im- stände sein werden, Verluste an anderen Stellen auszugleichen, läßt sich noch nicht sagen. Auf all« Fälle ist damit zu rechnen, daß die Sozialdemokratie im neuen Reichstag di« frühere Fraktionsstärke von 171 Mann bei weitem nicht erreichen wird. Das hätte sie nur dann können, wenn sie von rechts her gewonnen hätte, was die Kommunisten von ihr gewinnen. oder wenn sie den allergrößten Teil jener früheren unab- hängigen Wähler zurückerobert hätte, die nach der Spaltung von Halle zu den Kommunisten abgeschwenkt waren. Wir alle haben gewußt, daß es bei den Wahlen nicht zum Tanz und zum Sieg geht, sondern daß es galt, in zähem Ver- teidigungskampf gegen rechts und links eine sozialdemokra- tische Fraktion zu erhalten, die nicht mehr so stark sein würde, wie die frühere, aber noch immer stark genug, um die ynter- essen des arbeitenden Volkes vor den Uebergriffen der Reaktion schützen zu können. Die sozialdemokratische Fraktton war im verflossenen Reichstag sehr stark: darüber vergaßen viele, daß sie trotz alledem ja noch lange nicht die Mehrheit hatte, sie glaubten, daß eine so große Fraktion alles durchsetzen könne. Dieser Glaube war falsch, er hat aber der Partei sehr geschadet, da er Enttäuschungen unausbleiblich machte. Die Schwächung der Fraktion bei den Neuwahlen wird er- nüchternd wirken, sie wird vielen, die es bisher rächt wahr- haben wollten, die Erkenntnis beibringen, daß jeder der So- zialdemokratie verloren« Reichstagssitz ein Perlust für die Sache der Arbeiterschaft ist. Die Sozialdemokratie hat den Punkt erreicht, von dem an»s wieder aufwärts gehen muß. Was sie diesmal m diesem noch nie erlebten Hagel feindlicher Angriffe de- hauptet hat, das find keine„Mitläufer" mehr, das ist kein Treibholz und kein Schwimmsand, sondern es sst selsen» fester Grund, ist ein eisernes, im schwersten aller Kämpfe erprobtes Millionenheer. Das Erfreulichste ist. daß ein Vergleich der bisherigen Ergebnisse aus Franken, Thüringen und Sachsen mit den Ergebnissen der Landtags- und Gemeindewahlen vor wenigen Monaten schon wieder einen Aufstieg der Sozialdemokratie zeigt. Das beweist, daß der Tief- punkt schon wieder überwunden ist und di« Konsolidierung wieder eingesetzt hat. Auch heute wiederholen und unter- streichen wir, was gestern hier gesagt wurde, daß die Sozial- demokratie auf diesen Wahlkampf mit Stolz und mit unerschütterter Zuversicht zurückblickt. Wir gehen neuen schweren Kämpfen entgegen. Wir werden in sie eintreten als eine Partei, die an zahlenmäßiger Stärke immer noch den Neid ihrer Gegner erweckt, aber auch als eine Partei, die innerlich gefestigt, im Feuer des Gefechts gehärtet, gewisser denn je neuen Siegen entgegengeht. Zortstbritte im Sezirk Leipzig. Leipzig. 4. Mai.(Eigener vrahtberichl.) Zn der ftrei». havptmannschafk Lelpzia sind bisher gezählt: 284 000 Sorioldemokraten. 147 000 Kommunisten und wsäesamt 420 000 Bürgerliche. Die Kommunisten verlieren 20 Prozent, die Sozialdemokraten gewinnen 25 Prozent mgenüber den letzten Gemeindewahlen. Ebenso in TreSden. vr-»den- Stadt,(vorl. Selamtergebnl».) SPD. 11S44«. «Pv. 2g t40. USP 2842. Z. 4408. vnti. 58130, P. Bp. 52 429. Dem. 35 508 Botk.-soz. B ock 22 128. Chrlsil. Volksgem. 1453. vsoz. 12 048, HSußerb. 121, Ml. Pgg. 825. R-publik. 590. 3tn Vergleich zur Sem-indewahl im Zanuar 1924 ha« die So- zialdemokratie 24 000 Stimmen gewonnen. Dagegen»er- tieren die Veulschnallonalen 6000 und die Kommunisten 10000 Summen. Die Mahlbeleiligung war gegenüber der Landtnaw''' um 15 Prozent stärker. Gute Ergebnisse in Thüringen. Weimar. 4. Mai.(Eigener Drahtbericht.) Eine Uebersicht über die Wahlergebnisse in Weimar, Eisenach, Jena, Altenbneg. Sera und Sonneberg ergibt für die Sozialdemokratie 15 Proz. Zunahm«. Für die Kommunisten 84 Pro». Lbnahme, für Me bürgerlichen Parteien eiae gtdatgt Mwchw a»9«Bflb«r tan thürw» hi,: Einzel-Ergebnisse. Wahlkreis 2: Berlin. NMS-sewaSl ISjiO: 1&4 473, 45rt 6ß7.«VD. IS 9«. Zmat. 133 493, DVV. 150 S64, benimm»6 öSS. DemolraHu 7S S3S. Sozialdemokratische Spitzenkandidaten: Arthur Erispien, Hugo Heimann, Frau Klara Böhm» Schach, Siegfried AafhSuser. 1.«reis, Mitte. 4. Abt. Abgegebene Stimmen: 18591, gültige Stimmen: 18458. VSPD. 3543, KPD. 2791, USP. 502, Soz. B. 109, Z. 721, Dnti. 3836, D. Vp. 1520, Dem. 2747, Dtschvölk. 688, Arbeitnehmerpt. 51, Dsoz. 745, Haußerb. 14, Ntl. Agg. 95, Rat. Freiheitspt. 35. Re- publik. 207, Polen 102, Mittelfdandspt. 752. 6. Abt. Wahlberechtigte: 32 234, abgegeben? Stimmen: 23 400, gültige Stimmen: 23 100. VSPD. 5777. KPD. 6091, USP. 886, Soz. D. 202. Z. 785, Dntl. 4117, D. Vp. 1337, Dem. 1644,. Dtschvölk. 76.9, Arbeitnehmerpt. 107, Dsoz. 663. Häuherb. 28. NU. Lgg. 69, Nat. Fveiheitspt. 64, Republik. 129, Wirtschastsp. 808. Polen 69. 2. Kreis, Tiergarten. 10. Ahl. Wahlberechtigt«: 32 996. abgegeben« Stimmen: 24 813. DSHD. 3592. KPD. 1421, USP. 361, Soz. B. 81, Z. 876, Dntl. 7944, D: Vp. 2336, Dem. 4269, Dtschvölk. 1467; Arbeit- nehmerpt. 76. Dsoz. 964. chäuszerb. 11. NU, Vgg. 251. Rot. Frei. heitspt. 55, Republik. 220, Wirtschastsp. 702, Polen 50. Ungültig 148. , 3. kreis, weddiag. 15. Abt. Wahlberechtigte: 25 876, ahgegebeye Stirpmen: 19505, gültige Stimmen: 19 333. 13 SPD. 4479, KPD. 5031, USP. 721, Soz. 2. 178, Z. 837, Dntl. 4109, D. Vp. 913, Dem. 111-2, Dtschvölk. 541, Arbeitnehmerpt. 77. Dsoz. 420. FFF. 17. NU. Vgg. 67, NU. Freiheitspt. 49, Republik. 114, Wirtschastsp. 591, Polen 66. 19. Abl. Wahlberechtigte: 27 815, abgegebene Stimmen: 19 827. 2 SPD. 4973, KPD. 7092, USP. 890, Soz. 2. 220, Z. 717, Dntl. 3017, D. Vp. 894, Dem. 1057, Dtschvölk. 336, Arbeit- nehmerpt: 86, Dsoz. 420, fiöufeerb. 20, NU. Dgg. 53, Rat. Freiheitspt. 42, Republik. 105, Wirtschastsp. 799, Polen 31. Ungültig 191. 21. Abl. VSPV. 5714, KPD. 8925, USP. 1108, Sgz. 2. 321. Z- 583. Dntl. 3016, D. Vp. 1074, Dem. 1300, DtsUvölt. 466, Ar- beitnehmerpt. 81. Dsp?. 621.>5!äußerb. 19, Rtl. Pgg. 65, Rat. Freiheitspt. 54. Republik. 88, Wirtschastsp. 978, Polen 89. 2I. Abt. Wahlberechtigte:'20 085, abgegebene Stimmen: 15 680. VSPV. 3957, KPD. 3946, USP. 498, Soz. 2. 211, A. 434. DnU. 2741, D. 2p. 1096, Dem. 1098, Dtscbvölk. 447, Arbeit- nehmerpt. 52, Dsoz. 308, chäußerb. 16, NU. Dgg. 57, Nat. Frei- heitspt. 22. Republik. 88. Wirtschastsp. 513. Polen 33. 4. kreis. Prenzlauer Berg. 24. Abt. Wahlberechtigte: 33 879, abgegebene Stimmen: 26 364, gültig« Stimmen- 26 123. VSPD. 6630. KPD. 49Z3. USP. 706. Soz. 2. 174. Z. 857. Dntl. 5612, D. Dp. 1379, Dem. 2762, Dtschvölk. 726, Arbeitnehmerpt. 87, Dsoz. 842, Höufyerb. 27. Nil. Vgg. 108, Not. Freiheitspt. 53, Rat. M.nderh. 71, Wirt- fchaftspt. 949. 25. Ast. VSPD. 6500, KPD. 4711, USP. 678, Soz. 2. 165, Z. 1066, DnU. 6747, D. Dp. 2240, Dem. 2973, Dtschvölk. 1180, Arbeitnehmerpt. 74, Dsoz. 1121..fchuficrtz. 18, NU. Vgg. 132, Not. Freiheitspt. 53, Republik. 190, Wirtschastsp. 1110, Polen 93. 26. Abt. Wahlberechtigt«: 18 555, abgegeben« Stimmen: 14124, gültig« Stimmen: 14 038. SBPD. 2925. KPD. 2287. USP. 364, Soz. 2. 91. Z. 805, Dml. 325.0, D. Vp. 923, Dem. 1583. Dtschvölk. 556, Arbeitnehmerpt. 40, Dsoz. 445. Häußerb.. 16, NU. Agg. 57,. Nat. Freiheitspt. 34. Republik. 93. Wirtschastsp. 543, 27. Abt., Abgegeben« Stimmen: 19 365, gültige Stimmen: 19230. VSPD. 5135. KPD 4361. USP. 592. Soz. 2. 223, 683, Dntl. 3607. D. Dp. 1121. Dem. 1359. Dischvölk. 556. Arbeitnehmerpt. 66, Dsoz. 529, chäußerb. 19, NU. vgg. 71) Rat. Freiheitspf. 37. Republik. 123, Wrtschastsp. 697, Polen 51: 28. Abt. Wohlberechtigt«: 30 984. abgegeben« Stimmen: 23 986, gültige Stimmen: 23 790. VSPD. 5508, KPD. 4708, U. Soz. 670, Soz. W>. 285, 3. 988, Dntl. 5154, D. Dp. 1482, Dem. 1962, DUchoölk. 723, Arbeitnehmerpt. 70, Dfog. 732, Häusterb. 32, NU. Lgg. 112, Nat. Freiheitspt. 56, Republik. 178, Wirtschaftspt. 917, Polen kil. 29. Abl. Wahlberechtigt«: 32 809, abgegebene Stimmen: 26 078, gültige Stimmen: 25 881. VSPD. 6395. KPD. 6378. USP. 807. Soz. P. 253, Z. 883, Dntl. 5912, D. Dp. 210, Dem. 1770, Dtschvölk. 627, Anbei tne�nerpt. 78, Dsoz. 657, HSusjerb. 21, NU. Vgg. 93, Rat. Freiheitspt. 53, Republik■ 144, Wirtschastsp. 1048, Polen 64. Dtschvölk. 590, Arbetnehmerpt. 81, Dsoz. 542. Häußarb. 37, NU. vgg. 96. Not. Freiheitspt. 27. Republik. 131. Wirtschastsp. 727. Polen 40. 31. Abk. Wahlberechtigte: 25 726, abgegebene Stimmen: 21 055, gültig« Stimmen: 20 893. 2 SPD. 5401, KPD. 5351, USP. 555, Soz. 2. 219, Z. 595, Dntl. 4080, D. Dp. 1125, Dem. 1507, Dtschvölk. 520, Arbeitnehmerpt. 79, Dsoz. 507, stauherh. 21, Ntl. vgg. 70, Nat. Freiheitspt. 40, Republik. 98, Wirtschaft sp. 685, Polen 40. 5. kreis,'zriedrfchshaiu. 32. Abt. VSPD. 7569. KPD. 9806. USP. 1296, Soz. 8. 267, 3- 1630, Dntl. 5795, D. Vp. 1952, Dem. 2261, Dtschvölk. 1045, Arbeitnehmerpt. 143, Dsoz. 1118, Häuherb. 32, NU. vag. 124. Nat. Freiheitspt. 88, Republik. 230, Wirtschastsp. 1761, PoK, 563. 33. Abl. Wahlberechtigt«: 24 778, abgegebene Stimmen: 19 612. VSPD. 5096. KPD. 4234, USP. 705, Soz. 2. 152, Z. 607, Dntl. 3438, D. Vp. 1289, Dem. 1451, Dtschvölk. 769, Arbeitnehmerpt. 71, Dsoz. 630. Höußerb. 12, NU. Vgg- 77 Not. Freiheitspt. 32. Rr, publik. 159. Wirtschaftspt. 717, Polen 46. 36. Abt. Wahlberechtigt«: 31 134. abgegebene Stimmen: 24 073. PSPD. 5517. KPD. 5925, USP. 825. Soz. 8. 162. 3. 1047. Dntl. 4219, D. Dp. 1549. Dem. 1614, Dtschvölk. 791. Arbeit- nehmerpt. 58, Dsoz. 642. Häußerb. 19. NU. Vgg. 99. Nat. Freiheitspt. 48. Republik. 166, Wirtschastsp. 1192, Polen 118. 37. Abt. Wahlberechtigt«: 16 884, abgegeben« Skimmtn: 12 336. PSPD. 2928. KPD. 3705, USP. 368, Soz. P. 129. 3- 516. Dntl. 1747. D. Vp. 636. Dem. 579. Dtschvölk. 316. Arbeit- nehmerpt. 36. Dsoz. 356. Hitußerb. 11. NU. Agg. 34. Republik. 82. Wirtschastsp. 543. Polen 52. Ungültig 106. 38. Abt. Abgegebene Stimmen: 41 740. VSPD. 9416, KPD. 9051, USP. 1329, Soz. 8, 306, Z. 1819, DnU. 7878, D. Vp. 2600. Dem. 3530, Dtschvölk. 1439, vrbeitnehin-rpt. 118, Dsoz. 1510, chäußerk».' 38, Ntl. Vgg. 218, Rat. Freiheitspt. 80, Republik. 304. Wirtschastsp. 1786, Polen 818. Ungültig 393. 6. kreis, Kreuzberg. 39. Abt. Wahlberechtigte: 36 364, abgegeben« Stimmen: 26 470. VSPD. 4230, KPD. 2342, USP. 509, Soz. 8. 129, 3- 1296, Dntl. 8123, D. Vp. 2664, Dem. 2907, Dtschvölk. 1553, Arbcht- nahMerpt. 72, Dsoz. 789, Höußerb. 20, NU, Vgg. 210, Nat. Frei- heilspt. 63, Republik, 264, Wirtschastsp. 1065, Polen 115.*' 42. Abt. DSPv. 5050. KPD. 2264. USP. 558. Soz. 8. 103. 3- 937., Dntl. 7182, D. Vp 24?0, Dem. 2139, Dtschvölk, 1144, Arbeitnehmerpt. 54, Dsoz. 850, chäußerb. 13, NU. Vgg 167, Ngt. Freiheitspt. 53, Republik. 209, Wirtschastsp. 828, Polen 50. 43. Abl, Wahlberechtigt«: 30 823, abgegebene Stimmen: 24 325. V SPD. 6565. KPD. 3933, USP. 787, Soz. 8. 177. Z. 796. DnU. 5486. 2. vp. 1646, De». 2252. Dtschvölk. 819. Arbeitnehmerpt. 40, Dsoz. 643. HSußerb. 17, NU. Vgg- 154, Not. Freiheitspt. 41, Republik. 194, Wirtschastsp. 775. Polen 50. 44. Abi. Abgegebene Stimmen: 22 088, gültige Stimmen: 21 922. VSPD. 5795, KPD. 5244, USP. 742, Soz. B. 222, 3. 716, Dr.«. 3816, D. Vp. 1313, Dem. 1902, Dtschvölk. 561, Arbeit. pehmerpt. 55, Dsoz. 462, Häuherb. 20, NU. Vgg. 93, Nat. Freiheitspt. 32, Repubkk. 145, Wirtschastsp. 752, Polen 80. 45i Abk. Wahlberechtigte: 26 750, abgegebene Stimmen: 22 014. PSPD. 5767, KPD. 6219, USP. 824, Soz. 8. 176, 3. 520, Dntl. 3467. D. Vp. 1186, Dem. 1486, Dtschvölk. 449. Arbeitnehmerpt. 66, Dsoz. 497, chäußerb. 18, NU. Dgg. 66, Nat. Freiheitspt. 40, Republik. 94. Wirtschastsp. 616, Polen 77, Ungültig 154. 46. Abk. Wahlberechtigte: 25 431, abgegeben« Stimmen: 20 407, gültige Stimmen: 20217; VSPD. 4437. KPD. 6425. USP. 674. Soz. 8. 156. 3. 1051, DnU. 2527. D. Vp. 1061, Dem. 1496. Dtschvölk. 772, Arbeitnehmerpt. 53, Dsoz. 446, chäußerb. 24. Ntl. Dgg. 60, Nat. Freiheitspt. 32, Republik. 98, Wirtschastsp. 642, Polen 269. 47. Abt. Wahlberechtigt« 32 417, abgegebene Stimmen 23 680. VSPD. 5890. KPD. 5243. USP. 782, Soz. D. 211, 3. 1111, Hukl- 4666, D. Vp. 1669. Dem. 954. Dtschvölk. 887. Arbeitnehmer- Partei 59, WiAschastspt, 874, Dsoz. 660, ssaußerb. 13, NU. Vgg 70, Not. Freiheitspt; 47, Republik, 159, Polen 150. 48. Abt. Wahlberechtigte: 20 658, abgegeben« Stimmen: 15 619, gültige Stimmen: 15504. VSPD. 3504. KPD. 2445, USP. 537. Soz. 8. 118, 3. 451. DnU. 3469. D. Vp. 1414. Dem. 1555. Dtschvölk. 580. Arbeitnehmerpt. 44, Dsoz. 412,. chäuherb. 6, NU.'Dgg. 72, Nat. Freiheitspt. 34, Republik. 124, Wirtschastsp. 604, Polen 32. Wahlkreis Z: Potsdam II. Rsi-dZt-gZwadl 1920; SPD. 146 846, USPD. ZS1 748.«PD. 10 872, Dual. 120 984, DVP. 183 068, Zentrum 23 862, Demo traten 88 801. Sozialdemokratisch« Spitzenkandidaten: Friedrich ZnbeN, Eduard Bernstein, Franz Sünstler, Frau Elfried« Ryneck. Neukölln. VSPD. 45 038. KPD. 39 877. USP. 4456. Soz. 8. 1173. 3- ,4393,. Dntl. 24 364, D. Vp. 10 818, Dem. 9886, Dtschvölk. 4812, Arbeitnehmerpt. 564, D'oz. 4466 Häußerb. 85. Ntl. Vgg. 390, Nat. Freiheitspt. 371, Republik. 899, Wirtschastsp. 6904, Polen 370. Eharlokkenbvrg. VSPD. 29.404. KPD. 19 802, U. Soz. 3666, 3- 7128. Dntl. 43 093, D. Vp. 19 328. Dem. 24 656, Dtsch. Freiheitspt. 15 953, Payr. Dp. 6082. Dsoz. 11756. ' Schöneberg-Arledenan. VSPD. rd. 20 000. KPD. 12 Ol«, USP 1340, Soz. 8. 517 3 5100, Dntl. 39 900, D. Lp. 14 400, Dem. 17 200, Dtschoöttl 7700, Payr. Volkspt. 4700, Arbeitnehmer- partej 320, Dsoz. 7000. fjöufjeirb. 68, NU. Vgg. 1200, Nat. Freiheit?. pürtei 380, Republik. 950, Stet. Minderh. 180. Zersplittert 450. SkegNH-Lichterselde.Lankwitz. VSPD. 10 922, KPD. 7278, U. Soz. 1150. Soz. 8. 529. 3. 3131. Dntl. 26 164, D. Vp. 14 583, Dem. 1456. DtsUwölk. 86?8. WirUchaftsvt. 5080, Arbeitnehmerot. 259, Dsoz.. 5486, Häüßerb. 26, Ntl. Vgg. 1211, Nat. Freiheitspt. 204, Republ. 129, Prln. Vp. 73. Ungültig 143. Lcmkmikh Wahlberechtigte: 8838, abgegebene Stimmen: 7116. »SPD. 1129, KPD. 851. U. Soz. 88. Soz. 8. 23. 3. 225, Dntl. 1872. Dl Vp. 1044, Dem. 17�, Lltbeitnelimerpt. 24, Dsoz. 411. Häußerb. 2, NU Vgg. 73, Nat. Freiheitspt. 13, Republik. 45, Wirtschaftspt. 399, Polen 7. TempÄhof. Abgegebene Stimmen:' 21268. VSPD. 4009. KPD. 2331. U. Soz. 270. Spz. P. Hl, 3 876, DnU. 5348. D Dp. 2597. Dem. 2047, Dtsch. Freihdlspt. 1159, Arbeitnehmerpt. 61, Dsoz. 1285, Käxßerb. 13, Ntl. Dgg. 159, Nat. Freibeitspt. 53, Republik. 128. Mrtschastspt. 661. Poln. Dp. 55. Ungültig 103. ZNariendorf. Wahllerechiigte: 12 804, abgegeben« Stimmen: 9958.»SPD. 2814. KPD.*079, 0. Soz. 185, Soz. 8. 80, 3 261. DnU. 1864.. D. Vp. 779, Dem. 573. Dtschvölk. 405, Arbeitnehmerpt; 53,. Dsoz. 409.,/)»« stirb.-4-, Rtl. Rat.- Freiheitspt. 24, Repu- blÜmr..44, W-rrtschastspt. 397, Polen 3. . Maricnfeld«. Wahlberechtigt«: 2557. abgegebene Stimmen: 2171, gültige Stimmen: 2152.»SPD. 349, KPD. 388. IL Soz. 34. Soz. P. 6-.-3. 431. Dnll. 379. D.'Vp-,'.270. Dem. 122, Dtsch. Freiheits- partes:.SS, Arbeitnehmerpt. 8,�Dsoz. 46, Häußerb. 2, NU. Bgg. 7. Nat; Freiheitspt. 2, Republik. 8, Wirtschaftspt.; 44. Lichkenrade. Vvahlberechtigte: 4402, abgegebene Stimmen: 3229, gülticch Stimmen: 3210.»SPD. 5ZS. KPD. 409, USP. 55. Eoz. B. 20, 3. 74. Dntl. 1026. D. Vp. 433, Dem. 244. Dtschvölk. 102. Arbeit- nehmtrpt. 8,.Dsoz. 164, chäußerb. 2. Rtl. Vgg. 19, Nat. Freiheitspt. 29; Republik. 13/ Wirtschastsp. 83, Polen 1. Treptow. Wahlberechtigte: 14 899. abgegeben« Stimmen 11985. gültig« Stimmen: 11 904,.»SPD. 3249. SPD. 1774. USP. 226, Soz. 8. 50. 3., 304, Dtnl 28 19, D. Vp. 982, Dem. 993, Dtschvölk. 591, Arbeitnehmerpt. 37. Dsoz. 246, chöußerb. 4, NU. Vgg. 59, Nat. Freiheitspt. 39, Republik. 91, Wirtschastsp.. 389, Polen 23. vm-mschulenweg.»SPD. 2001. KPD. 1049. USP. 125. Soz. 8. 31. 3. 150. Dntl. 1598. D. Pp. 447, Dem. 529, Dtschvölk. 184, Arbeitnehmerpt. 21, Dsoz. 204, Hausterb. 5, Ntl. Vgg. 27, Nat. Freiheitspt. 15, Republik. 50. Wirtschastsp. 256, Polen 5. Mohlsdorf.»SPD. 1052. KVD. 777, USP. 77, Scz. 8. 23, 3; 145, Dntl. 1177, D. Vp 233. Den,. 276.. Dtschvölk. 161. Arbeit- nehmerpt. 14, Dsoz. 124, Haußerb. 2, NU. Pgg. 1.7, Not. Freiheit,- parte! 5, Republik. 30, Wirtscha.stspt. ,420. Polen 2. Wederfchöneweide.. PSPD. 1323. KPD. 973. USP. 123. So.z. 8. 17. 3. 211, Dnch 1104, D. Vp. 609. De,m. 345, Dtschvölk. 158. Arbeitnehmerpt. 22, Dsoz. 485, Kaußerb. 9, Ntl. Vgg. 18, Nat. Frei- heitcpt. 24. Republik. 41. Wirtschastsp. 232, Polen 2. Zohanniskhal. VSPD. 757. KPD. 869, USP. 126, Soz. 8. 9. 3. 84. DnU. 963. D. Dp.' 273. Dem. 260, Dtschvölk. 94. Arbeitnehmerpt. 11. Dsoz. 22Z. Ntl. Vgg. 13, Nat. Freiheitspt. 9, Republik. 14, Wirt- schaftsp. 130, Polen 5. Adlershof. VSPD. 1397, KPD. 2100, USP. 398, Soz. 8. 27. 3. 233. Dntl. 1442,' D-' Vp. 975. Dem. 404, Dtschvölk. 138, Arbeit- nehmerpt. 23. Dsoz. 298. Häuherb. 4. NU. Dgg. 16. Nat. Freiheitspt. 18. Republik. 25. Wirtschastsp. 159, Polen 22. Bohnsdorf. Abgegebene� Stimmen: 1407, gültig« Stimmen: 1398. VSPD. 602, KPD. 283. USP. 48, Soz. 8. 20, Dem. 54. Wirt- schaftsp. 36. Dsoz.- 16, Häußerb. 1, 3. 11, Dtschvölk. 77, D. Vp. 45, Republik. 3, Not. Freiheitspt. 3, Arbeitnehmerpt. 10, Dntl. 184, NU. Dgg. 5..... Köpenick. Wahlberechtigte: 24 921, abgegebene Stimmen: 19 741, gültige Stimmen 19584. VSPD. 4224, KPD. 4814, USP®. 643, Soz. 8. 63, 3. 577, Dntl. 3837.. D. Dp. 2220. Dem. 950. Dtschvölk. 871. Arbeuruchmerp. 62. Dsoz. 288, Häusterb. 13, Rtl. Vgg. 101, Rat. Freiheitspt. 41, Republik. 90, Wirtschastsp. 836, Polnische 26. W-nns«.»SPD. 461(427), KPD. 188(—). USP.—(551), Soz. 8. 17, 3. 78, DnU. 1273(588), D. Vp 449(683), Dem. 193, Wittschaftsp. 49, Dsoz. 42, Rtl. Vgg. 20, Republik. 6, Polen 2. Tlowawes. Wahlberechtigte: 18 157, ab g: geben« Stimmen: 13175. BSPD. 3566, KPD. 1773. USP. 260, Soz.®. 78. 3. 220, DnU. 4254, D. Dp. 848. Dem. 563. Dtschvölk. 496, Vauernb. 571. Arbeitnehmerpt. 35, Dsoz. 301, Häußerb. 5, NU. Dgg. 48, Nat. Frei- heitspt. 17, Repubkik. 36, Nat. Minderheiten 6. Wahlkreis 4: Potsdam I. K-itSt-gSIvabl t0!0;£® heitspt J, Republik. 3, Polen 2. Wahlkreis 5: Frankfurt a 0. R-ich«a�wM' 1920:«SB®-. 1 SS 963, UDPD. 110 090,«SB®. 7571. Sftrf. Sil S19, 2SP. 119 417, Zentrum 41Ö62. Demolralen 72 360. Sozialdemokratische; Spitzenkandidaten: Otto Bei», Oswald Schumann. Karl Giebel. Franz Sohle. Finskerwalde. VSpD. Z5St. KPD»30. USP. 47, Z. 112, Dntl 1983, D. Vp. 590, Dem, 531, Dtschvölk. 73, Bauernb. 105, Arbeitne�merpt. 23, Dsoz, 50, 9M. Agg. 87, Not. Freiheitzpt. lg, ?:epubli,k, 14, Wenden 14, Polen 9, Aruswalde. VSPD. 1912. KPD. III, USP, 28. Z. 37, Dntl. 3360, D Vp, 224, Dem, 181. Dtschvölk. 332. Bauernb. 28, Arbeitnehmerpt, 8, Dsoz. 65, Ntl. Bgtz. 68, Nat. Freiheitspt. 21, Republik. 7, Nat. Minderh., 7, Spremberg(Land) VSPV. 5494. Süstrin. VSPV. 1506, SPD. 540, USP. 73. A. 288. ?)ntl 5907, D. Vp, 576, Dem. 410. Dtschvölk. 322, Bauernb, 21. Isrbei'nehmerpt. 20, Dsoz., 235, NU. Vgg 79. Nat. Freiheitspt. S, SÜepublik. 19. Wenden 23, Polen 3. Landsberg a. d. Borth««Stadt und Land). VSPD. 8233. KPD. 2034, USP 156. Z. 722. Dnll. 20 777, D., vp. 3272. Dem. 12 348. Dtschvölk. 906, Bauernb. 238, Arbeitnehmerpt. IIS, 5!lsoz. 2341, Ntl. Äflg. 201, Nat. Freiheitspt. 72, Republik. 78, IPenden S8. Polen 23. Nehersdorf. USpD. 778, KPD 541, USP. 10, Z. 3 DnU, 179. V. Vp. 93, Dem. SO, Dtschvölk, 7. Deu'schhann. 12. Arbeitnehmer. vartei 5, Dsoz. 4, NU. Dgg. 2, Nat. Freiheitspt. 1, Republik. 2, Säenden 1. Wahltreis 10: Alagdebarg. Retcksta-swahl 1920; SPD. 277 856. USPD. 158 388. KP®. 8799, Dnat. 1 35 644, DDP. 118 392. Zcnlru« 12 863, Demokraten 113 291. Sozialdemokratische Spitzenkandidaten: Gustav Bauer, ch ermann Lllberschmidt. Wilhelm vittmaun. Ferdinand Bender. Magdeburg-Sladt SPD. 58 158. KPD. 17 090. Soz. B. 774, S 3608 Dntl. 26 298, D. Dp. 29 115. Dem. 10611. Dtschvölk. 8488. Dsoz. 5475, Freiwirtschaftsb. 355, chäußerb. 115, Rat. Freiheitspartei 320, Republik. 1108. Zersplittert 2948. halbersladl. BSPD. 6827. KPD. 3151, Soz. B. 138, Z. 1188, Dntl, 7419, D, Vp, 3473, Dem, 863, Dtschvölk. 2237, vso». 158, Frei. wirtlchastsb. 49, chäußerb. 137, Nat. Fieiheitspt 31, Nepublik. 48, Jjausbes. 990, Polen 6. Wahlkreis 11: Merseburg. Rri<#SfaaStoa5! 1920; SP®. 60 864, llTPD. 810 953,«SB® 10 681,®iwt 132 002. D2P. 68 213. Zentrum 6534. Demokraten 68 600. Sozialdemokratisch« Spitzenkandidaten: Fritz fitmert, Richard KrLger. Frau Mari« Backwitz. Franz Peters. Halle. VSPD. 11 228, KPD. 29 768. USP. 1399. Z. 1718, DnU. 26 301, D. Dp. 18919, Dem 6213. Dtschvölk. 8206. Wahlkreis 12: Thüringen. »-><»4.0(1«»-« 1020: SPD. 162 567. USP®. 324 527.«SB®. 20«.®tiat. 267 888. DAP. 147 410, Zentrum 49 472, Demolraten 88 02«. Sozialdemokratische Spitzenkandidaten: Wilhelm Lock, Dr. Kurt Bosenfeld, August Frölich, Mathilde Burm Erfurt. VSPV. eg50. KPD. 12 504. Z. 4243. Dntl. 10 207, L. Lp. 9219, Dem. 2595. Dtschvölk. 8645. Eisenack. Stadl. BSPD. 6004. KPD. 8254, USP. 683, Z. 422, D Vp. 5116, Dem. 3335, Dtschvölk. 2958, FFF. 89, HSuherb. 422, Mieterfch. 219, Republik. 184, Vaierl.-völk. Äzg. 1774. Wahlkreis 15: Schleswig holslein. SandtagSwadl 20. Februar 1921: SPD. 251 9Z9. USP®. 22 002.«SB®. 41 037 Deul'-bnal. Vv. 142 222. Deutsch« Pp. 123 529. Zentrum 5619, Demo- Iraten 60 201. Dtscb. Hanno», n. Schlesw.-Holst. LandeSpartet 38 038, Sonstige Parteien 4966. Sozialdemokratische Spitzenkandidaten: Louise Schmder, Otto Eggerstedt. Max Lichter, Louis vlefler. Zllwna.(Gesamtergebnis.) BZPB. 25975. KPD. 19 359, F. Soz 1037, A 1458. Dvtl. 17 329, D. Dp. 10062, Dem 8853, Dtsch. völk. 7227, FreswiiUchastsb. 315, häußerb. 398, Mieterfch. u. Bodenr. 276. Republik. 172/ Bei den Eemeindswahlen erhielten die Soziakdeinotraten 28 282, also 3000 Stimmen mehr, während die Kommunisten nur 18636. also 3000 weniger als bei der Reichstags wähl erhielten.(1) kiel. 7, SPD. 32727, KPD. 11 597, Z. 2872. Dntl. 28 540, D. Dp. 10 III, Dem. 6920, Bölk.-soz. Block 7734. Leumünsler. BSVD. 7615, KPD. 2686, Z. 817. Dn«. 3426, Dem. 1317. Wahlkreis 14: Wefer-Sms. Rei»ZtagzwahI 1920; SPD. 112 626, USPD. 108 848,«SB®, tt 879,®«at. 34 310, DVP. 145 167, Zentrum 133 652, Demolraien 80 430, Hanno». 21 955. Soz'u.ldemokratische Spitzenkandidaten: Alfred heule, Oskar hünOch. Wilhelm Helling. Hermann Tempel. Bremen. BSPD. 53 000. KPD. 22 500. A. 4000. Dntl. 23 500. D Vp. 80 000, Dem. 20 000. D'schvölt. 15000. Osnabrück. VSVD. 14 404, KPD. 4009. Z. 19259. Dntl. 6971, D. Dp. 7267, Dem. 2858, Dtschvöll. 2555. Wahlkreis 28: vresdea vauhea. »ei-tHiagZ«ahl 1020: SPD. 240 977. USPD. 188 406,«SB®. 10 307, Dnal. 149 843, 2VP. 172 033, Zentrum 14 581, Demokraten 96 022. Sozialdemokratische Spitzenkandidaten: Hermann Flelhuer, Tony Sender. Richard Schmidt, Hermann SrShlg. Dresden- Bautzen. Um!4i Uhr waren folgende Ergeb- vlsse bekaunt: VSVV. 279 3 9». SPS. 70 793, vnatl. 17« 279, V. Dp. 106 031. ntL B«. 1654, Völk-fo,. 35«12, Vso,. 20 437, Z. 10 207 Dem. 82 450, Ehristt..soz Vpt. 4823. Polen 652, hau Herd. 433. Bendische vp. 4066, Evang. Partei Sachsen» 5497. LepubNt. 1382. USP. 6391. Einige Bezirke stehen noch au». Demnach sind gewählt vier Sozialdemo trat au uud zwar: BNnlfler a. D. Hermann Fleihner. Ledakl�rin To», Seuder. Amlshaupt. mann Richard Schmidt und Texlilverkreter Hermann Srätzkg. ein Sommunisl. der AngesleMe Siegs�Äd Raedel. ein D-moä krat, der Bürgermeislsr Dr. Bilhelm SLlz. ein deutscher Volt»- p-'r.-k-r. Staalsmwlster a v. Dr. R'idols heiuze. und zwet DeulschnalloNale. der Syndikus Dr. BUH. Reicher« und der vauernguksbeslher Alwin V o m s ch. Wahlkreis ZV: Chemnih-Zwickau. »�Sl-gR-ahl 1920; SPD.*t0U'*nat- 155 685, DM. 143 600, Zentrum 2465. Demokraten 68 965. Sozialdemokratisch? Spitzenkandidaten: Heinrich StrSbel. Max Seydewih, Bernhard Sühnt. Dr. Paul Leot Ehemnlh. Stadl.(Amtlich.) F�pv. 43 8». KPD. 33 518. Soz. B 442. Z. 1110, Dntl. 60 871, D. Bp.�«856. I�m. 8323, D! choölk. 9588. Dsoz. 329. Freiwirtschostsb, 9144, haicherb. 166. Ntl. Vgg. 355 Republik. 360.. Chemnitz(Amtshauptmannschaft). ��5' 5' 12324, Soz. D. 269. Z. 126. Dntl. 11010. D.vp. 5101. Dem. 2274. .Ichc lk. 1726, Dsoz. 179, Freiwirtschaftsb. 5714, hauherb. 54, Ntl. A?g. 81, Republik. 18. mc nn?«, Plauen(Amtshauptmannschost). V SPV..�1�. KPD. 2497. Soz. B. ig. Z. 41, Dntl. 7072. D. Bp. 1066. Dem. 1060. Dtschvölk. 4430 Dsoz. 131. Freiwirtschaftsb 1548. haußerb. 14. RH. Dgg. 377, Repub ik. 92 plaven-eand. VSPV. 11«55. KPD. 880«. Z 488.»ml. 10895, D. Vp. 7245, Dem. 3690 Dtschvölk. 10 800, Dsoz. 215, Republik. 586. Wahlkreis 54: Hamburg. __ 1920; SP®. 215 293. NSPD.§< StS.«VD. 702». Dnal. $6 860, DVP. 84 472. Zentrum 8802. Demolraten»7. 859. Sozialdemokratische Spitzenkandidaten: Peter Grahmanu. Frau Johanne Reihe. Franz eoustötter. Friedrich paeplow. Hamburg(fünf ländliche Bezirke slehea au»). BSPD. ,7.04 5 8. HPV. 112 272. USP. 3120. I. 8986, vnll. 120 026, 0. Vp. 74 836. Dem. 80 213, Dtschvölk. 36 994, Deukschhann. 1535, ZrÄwirtschastsb. 23 067, häußerb. 1645. RepubNk. 926. Der Wahltag in Derlin. Ruhiger Verlauf der Wahlhandlung. � Abenddemonftratiou der Hakenkrenzler. Der gestrige Wahltag ist in Berlin ruhiger und auch nach außen hin weit unauffälliger verc'aufen, als man nach dem hitzigen Wohl- kämpf der letzten Wochen hätte erwarten sollen. Das Strafjenbild zeigte, abgesehen von den Wahlzetteln, die den Boden bedeckten, kaum ein verändertes Bild. Di« Wahlbeteiligung war' erheblich reger als sonst. Schon in den Bormittagsstunden genügte ein großer Teil der Wahlberechtigten ftiner Pflicht. In allen Stadtteilen fast fonÄte man feststellen, daß diesmal Leute ihr Wahlrecht ausgeübt haben, dt« fönst unter gar keinen Umständen an die Wahlurne zu bringen waren, und hauptsächlich diesem Umstände ist es wohl zu verdanken, daß die Wahl stch so ruhig und fast'ohne jeden Zwischenfall vollzogen hat. Der neue amtliche Wahlzettel hat seine Feuerprobe im allgemeinen gut überstanden. Es gab in den Wahllokalen nur wenig Anfragen, wie man sich gegenüber den ominösen Quadraten verholten solle. die Innenstadt wurde von dem Wahlgefchäst nur wenig oder garuicht be- rührt. Di« Parteien hotten ohne Ausnahme auch hier auf Wahl. Propaganda verzichtet, nicht einmal ein Schlepperdienst wurde in größerem Maßstab« durchgeführt, und nur hin und wieder sah man ein Auto, aus dem Flugblätter flatterten, oder einig« wenig« Rad- fahr«, die Wahlreklamen trugen. Das Wahllokal der Minister war in der Taubenstrabe 46, inmitten all der großen Vergnügungsstätten, etabliert. Dutzende von Photographen und Kmvoperateuren hatten stch hier «ingefunden, die den Reichspräsidenten, den Reichstanz- le r und die M i n i st« r auf dem Wege zur Wahl im Bild« festhalten wollten. Sie kamen aber nicht recht auf ihre Kosten, denn der Reichspräsident, der augenblick'ich stch in Mergentheim zur Kur aufhält. hott« sich einen Wahlschein für die Reise ausstellen lasten, des- gleichen für sein« Gaftin, di« sich in der Schorfheide aufhält. Der Reichskanzler, der noch immer im Bezirk seiner Privotwohnung ge- meldet ist. erschien auch nicht, sondern wählt« in der Prinz-chandjery- Straß« Nr. 60. Ebenso wählt« Ministerpräsident Braun, der dienstlich in der Wilhelmstroße 63 wohnt, innerhalb des Wahlbezirks, in dem sein« Privatwohnung liegt. Siresemann, dessen Dienstoilla im Garten der Reichskanzlei liegt, erschien gleichfalls nicht im Wahllokal. Süüwesten. Wer mit dem Südring der Stadtbahn von Bahnhof Schöneberg nach Bahnhof Hermannstoß« in Neukölln fährt, der wird, nzenn er aus dem Fenster des Wtells blickt, überwälligt durch die Wucht der Erinnerung an«ine„große Zeit", in deren Gefolge das namenlose Elend Tinseres Volkes war, von dem uns ein oernübftiger Wahlaus- gang, wie ihn die Sozialidsmokvati« in nie erlahmend« Energie ver. langt hat, befreien sollte. Bald hinter Schönebeig am Bahnhos Papestraße liegen die vielen großen Backsteingebäude, in denen«inst die V Berliner Bezirkskommandos untergebracht wareai liegen sene Ka>ernenböf«, di« wähvend des Ariegs niemals leer wur- den von Meuchen, die man nutzlos in den Tod schickt«. Es wiitt wohrlich wie blutig« Hohn, wenn die Deutschnationale Volk spart ei g«ave an dies« Maiwrn ihre verlogenen Wahlplatate angeklebt hat. Unmittelbar hinter den«he- maligen Kaf«ntn ober ziehen sich am Rand de« Tempelhof« Feldes Baracken hin niedrig, elend, kaum den Witterungsunbikden Schutz bietend, in denen Menschen wohnen müssen, denen der Krieg ihr« HäuÄichkeit geraubt hol Und auf d« anderen Seite bis noch Reu- kolln und darüb« binäus Fabrikschlot neben Fabrikschlot. Wohl in keinem anderen Teil Berlins war die Wahlbewegung so lebhaft. waren die Ansammlungen vor den Wahllokalen so stark wie gerade hier. Man merkt« nicht, daß Sonnt-ag war, so machtvoll flutete das Leben über die Straßen, liebe rall die Zettel und Pla> kate unfev« Partei, zu vielen Taufenden auf den Damm und Bürger- steig geworfen, d« Regen hatte sie auf Afpholt und Steinfliesen fest- geklebt, und nun las man straßauf straßab: Wählt BSPD.! In der Oker-, Steinmetz-, Aller- und in anderen Straßen hatte man in der Höhe der ersten und zweiten Etage der Häuser an starken Bindfäden die Plakate unserer Partei ge» hängt, die lustig im Winde schaukelten und nun wie Transparent« anmuteten, die man wohl heraussteckt, wenn man jemcmd' zu sepiem Empfang sveudig und festlich begrüßen will. Di« Kommunisten hatten Möbelwaaen«mietet, mit denen sie durch die Stia�-en fubren. nicht gar viel beachtet und mit Hallo nur von Kindern be- grüßt. Ein Hakentreuzplakot sah mar hi« nirgends. Die'« ernsten Menschen, die hi« wohnen und di« wissen, worum es geht, hätten die HakentreuzheDen hohnlachend nach Haus« geschickt. Erst wieder in Tempelhof und im Südwesten traf man auf Hakenkieuze. �. W« Kontraste auskosten wollt«, der mußt« in einem Ruck von Neukölln nach dem Westen reifen. Im T i e r g a r t e n v i« r t e l am Vormittag t i e s st e R u h«. Die Herrschasien hi« schliefen noch od« tummelten ihre Rost« üb« die Reitwege. Erst um die Mittags. zeit begab man sich gemächlich zum Wahllokal. Ganz and« s freilich das Bild auf dem Potsdamer Platz. Hi« wurden von dem verdeck der longsam über den Platz fahrenden Auto«.— waren diese Plätze von Deutsch. nationalen gemietet?— de u tsch na ti o n a l« Plakat« zu Hundert�usenden geworfen. Am Rachmittaa logen diefe Plakate auf dem Platz und bis tief in die Potsdamer Straße hmein und waren wie ein Verkehrshindernis- In der Motzstraß« aber, in der Tauentzieiistraße und d« angrenzenden Gegend, wo immer der Rummel der Bars. Dielen und der Schlemmeriestauront- ist veranstalteten gestern die Haken kreuzl er auch ihren Rummel. Sie sausten in großen Auws, üb« und über mit schwarzweißivten Fahnen besteckt und mit Hakenkreuzen beklebt. durch die Straßen und warfen lachend, lärmend und sohlend ihre Plakat« auf das Pflast«. Ernst und würdig, abhold diesem p o li- tischen Anreißertum. standen unsere Genosten mit den Pla- taten vor den Wahllokalen. Und bezeichnend genug gerade für diesen Tell des Berlin« Westen mit den unbegrenzten Möglichkeiten mutet« es an. daß vor der Schul« am Ems« Platz mit dem kommu» nistilchen Plakat«in« elegante Modedame stand. Es ist das sicher der beste Weg und das wirksamste Mittel, um die Kommunistische Partei— populär zu machen. . Westen. Wohl am heftigsten tobt« der Wahlkamps noch«n Sonnabend in spat« Abendstunde im K u r s ü r st e n d a m m v i e r t« l. Solche Masten Flugblätter hat der Berliner Asphalt noch nicht gesehen. Die Rechtsparteien schienen diese Gegend als ihr« Domäne anzusehen: die Deutschnationalen.. laaen im trauten B««in neben Stresemann und Wulle im Rinnstein Al« echt«„Bolts'parteien wandten sie lich an all« möglichen Schichten des Volk«»: Handw«k«t Gen* rV treibend«, Eisenbahn«: für st« alle war etwa» im großen Wahl-Zitntensack. Und während di« Auftorberunaen zur Stimmen- abgab« im mehr oder wenig« kategorischen Jwp«ativ gehalten waren, war di« Deutsche Volkspartei entschieden am tol«antesten. Sie erklärte aus einem Handzettel, daß sie gegen den altgewohnten Sonntagsspaziergang des verehrlichen Wähl«pichukums absolut nichts einzuwenden hätte, nur müßte es vorerst ,ur Wahl S«ansen sein. Inzwischen hatten unsere Genossen die Häus« mit Flugb.attexn belegt und wenn auch manche- Flugblatt nicht den Weg ms�Herren» zimm« oder ins Boudoir gefunden haben wird, so hat doch sich« manche Hausangestellt« noch ein« letzt« Aufklärung«halten.— oruh schmi führt uns der Weg nach Westend ia die Gegend des öpan- bau« Bocks. Nur hier und da ist ein Wahllokal zu entdecken. Di« Wohlvorstände und die Plakatträg« langweilen sich: Geheimrats gehen fo früh nicht wählen. Einig« Krankenschwestern des großen Westender Krankenhauses kommen als erste, dann wieder Ruhe. Die Haken kreuzl sr hoben während der Nacht noch schnell ihre Teer» fudeleien auf die Bürgersteige gemalt. Ganz and«s im Prole- tari erviertel Charlottenburgs. Der große Häuferblock des Spar- und Bauvereins mit feinen 855 Mietern hat fein eigenes Wahllokal. Qu« über die Straße haben uns«« Genosten das Bebel- Plakat gehängt. Wird die Mahnung: Wählt VSPD. bei den hier abstimmenden Arbeitern, Handwerkern und Beamten noch nötia fein? Wir kommen weit« m die Danckelmann-, Knobelsdorff- und Potsdam» Straß«. Reinst« Arbeit«bezirk, aber di« Deutfchnatio- nalen haben überall ihre plakattragenden Gymnasiasten postiert. Eine Radsahverkolonne mit Bebel- und Mutter-den-k-an-mich-Plakaten fährt die Straßen a!b. Ein« Kirchenglocke ruft die Frommen zur An» dacht. Es gehen noch genug ins Gotteshaus, um sich vom Pastor die letzten Instruktionen zur Wahl geben zu losten.— In der Bis» m a r ck st r a ß e und am Kaiserdamm fährt Knüppelkunz« feine Partei aus einem Lastauto spazieren. Niemand nimmt Notiz davon. Nor dem Hauptquartier der DeuNchvölkischen ist reger Be- trieb. Sie haben Generalalarm. Ein« Reih« Lastautos wird mit unisvrmi«ten Iunqens vollgestopft, die die Hakenkreuzfahnen schwen- ktn, wie sie es noch vor einem Jahr mit dem Kindevluftballon taten. Zwei Trompeter Rasen Signal«: Aus, zur Wahlurne und dann— üb« den Rhein!— Weit«! Am Steinplatz haben an der Akademie d« bildenden Künste di« Völkischen ihre Künste gebildet und die Wände mit ihren Initialen bemalt. Inzwischen ist es Mittag ge- worden und unser« Plakatträger werden abgelöst. Der Dienst ist diesmal leichter, di« Stimmzetteloerteilunq fällt fort. In den meisten Lokalen haben bereit» die Hälft« der Wähl« ihr« Pflicht genügt. Ein« kurze Mittagsflaute, dann fetzt der Andrang erneut«in. Die Arbeiterjugend zieht von Höf zu Hof, läßt ein Grammonhon den Sogialistenmarsch spielen und ruft zur Wahl. Die Kam. munisten machen Propaganda aus ihre Art, sie unternehmen Angriffe auf die deutschnattonalen Plokatträg«, die Völkischen bleiben un» behelligt. Di« Demokraten preisen auf Möbelwagen ihre List« Dorn- bürg und die Generaildirektorenpartei macht aus dem Wittenbergplatz einen letzten Flugblattanorift auf die Wähl«. So kommt das Ende d« Wahlzeit heran. Di« Arbeitersamariter konnten in mehr««» Fällen bettlägerig Krank« zum Wahllokal bringen. Die Streifen d« Polizei fanden keine Arbeit, Berlin-Westend weiß wie es abstimmen soll. Norüen und Zeieörickllaöt. In der Friedrich st adt bot das Straßenbald keine beson- der« Veränderung. Unter den Linden und auf der Friedrich- straß« war in den Nalbmittogsstunden ein stärker« Verkehr zu be» obachien, besond«s die Rechtsparteien überschwemmten noch in'«hier Stunde di« Straßen mit Ballen von Flugblättern, die von Autos. und Motorrädern, sämtlich mit Schwarz-Weiß-Rot und Hakentraizen „geschmückt", abneworsen wurden. Dann kamen Radfahrerpatrouillen d« Rechtsparteien, wie d» BSPD. und d« KPD., die an allen Straßenecken Handzettel vertellten. Besonderes Aussehen erregte ein Propagandazug der Häußer-Gruppe, di«, sämtlich in lang« weiß« Mäntel gehüllt, bärtig und barfüßig,«inen Wagen durch die Straßen zogen, mit Wahlplakaten, die ausgerechnet di«— Homosexuellen aufforderten, für Hauß« zu stimmen. Ebenso«regten die Propagandoautos d« Völkischen, aus denen unaufhör- llches Heilgebrüll erscholl, allgemein« Heiterkeit, die stch m den Ar- beitervierteln zu offener Ablehnung in lautem„Pfui l" und Riederrufen entlud. Die Wahlagitation der Völkischen hatte es im Zentrum besonders auf dt« Bedürfnisanstalten abgesehen, die sämtlich mit nationalen Handzetteln ausgestattet waren. Entschieden «ine sehr zweckmäßige Verwendung! D« Norden zeigte demgegenüber«in weitaus lebhafteres Bild. Hi» fetzt« schon ftüh am Morgen, gleich nach 8 Uhr. der erst« Ansturm d« Wähl« ein, nachdem noch in der Nacht zuvor die einzelnen Parteien ihr Letztes an Propagandoplakaten geleistet hatten. Die KPD. hatte das Straßenpslafter und die Bordschwellen mit rot« Farbe bemalt. Dazwischen prangte ein„T o d d« m Parlament' derAnarchisten. Den Hauptsegen on Pap!« stekrte» die bürgerlichen Parteien, vor allem die Deutsche Bolkspartei. Aber auch da? Zentrum war sehr rührig mit Autc.» und Radfahrern, eben- so die Wirtschaftspartei und die Demokraten. Von der R« p u b l i» konischen Partei war hi« wenig zu sehen, ebenso fanden die einzelnen umherrasenden Autos der Vö'kischen und Deutschnatlo» nalen in den Arbeitervierteln nur di« freudige Zustimmung d« Kind«, die ihre Wahlzettelpakete eifrig aufsammelten, um sie spät« zu oertaufen. Die Deutsche Dalksportei hott« wieder, wie schon erwähnt, Proletarierkmd« zum Flugblattverteilen angestellt. eben>o hatte sie dos Plakattragen vor den Wahllokalen bezahlten Kräften anvertraut. Im Gegensatz zu den anderen Parteien, die ihr« An. Hänger für alle Wahldienste herangezogen hatten. Abgesehen vv» gelegentlichen kleinen Renkontres stand d« Verkehr der konkürne- renden Parteien vor den Wahllokalen im Zeichen des Burgsriedens. Der Straßenverkehr war während der ganzen Wahlzeit ungewöhnlich belebt. Fahrzeuge seder Art, von d« Schubkarre bis zum Lqst- äuto, fuhren die Straßenzüge ab. Und auf den Fußsteigen drängte sich den ganzen Tag eme ansehnlich« Menge, di« in lebhaften Dis- kufstonen ihr Interesse bekundet«. Trotz der Abschreckungsplokai« der Arb«it«-Union und KAPD.:„10 Parteien wollen Euch fangen — olle w«den st« aufgehangen" und„Wer geht wählen, muß stch für ander« quälen", war eine außergewöhnlich starke Wahlbeteiligung g«ade in den rein proletarischen Vi«t«ln zu oerzeichnen. Ein deui- lich« Leweis dafür, daß die Arbeiterschaft für dies« Art von AK- sttnenzpolitit doch wohl noch nicht das richttge Verständnis Hot. Gsten und Südosten. ■ Trotzdem dl« Uhr schon die neunte Morgenstund« anzeigt, Ist hi« von der Wahlbeteiligung noch wenig zu bemerken. Nur di» P'akai träger der Parteien, die vor dem Wahllokal Aufstellung ge- nommen yaben, um fo am letzten Tag« werbend für die Partei zu wirken zeigen di« Bedeutung des Tages an. Sozialdemokraten, Kommunistni. und in den meisten Fällen nur zwei Bertreter der Bürgerlichen stehen einträchtig nebeneinander.- Di« Lorgänge der Nacht werden diskutiert. In der Reichenberger Straße ist Blut geflossen. KPD. und Dölkilch« sind Hort auseinander. geraten, wobei jed« versuchte, sein« Kraft zu beweisen. Und dos Ergebnis? Bluttg« Köpfe aus beiden Seiten.: Doch können di« Kommunisten noch einen weiteren Erfolg buchen. Sie haben die Klebeleiter der extremen Rechten„erobert.— Lastkraftwagen durch» fahren mit wehenden roten und schwarzrotgoldenen Fahnen die Straßen und werfen Flugblätter unser«- Partei aus. Auch die Hotenkreuzl« find auf dem Posten. Sie haben ebenfalls Kraft. wagen und geben stch Müh«, mit ihrer Uniform Eindruck zu erwecken. Ein krompfkaftes Geschäft! Sie wüsten bald einsehen, daß schwarz- weißrotes Tuch im Arbeiterviertel keinen Anklang findet. Di« ge- ballten Fäuste der Arbeit«, die sich beim Erscheinen d« Hitler- sünglinge zeigen, liefern den besten Beweis. Gegen 10 Uhr belebt sich d« Wohlgang und oft müsten die Wähler einige Jeu warten. eh« sie ihre Stimme abgeben können. Doch geschieht alles ohne Ueberhastung. In den einzelnen Ströhen haben unser« Genossen von Hau» zu Haus Transparent« d« Partei gezogen. Starken Em- druck machte das Bebel pla kai und die Inschrift: Bebel mahnt - wählt sozialdemvkrattsch dürste ihren Erfolg nicht»«fehlt haben. Im Osten. Die Frankfurt«* Allee schwinwtt m Flug- blättern. Sit Häuser sind dicktbellebt. und nur mühsam kamt sich as Aug« zurechtfinden. sstund Der Wahlgang selbst scheint hier in den Zormittägsstunden flotter gewesen zu fein als im Südosten, and die Leute vom Wahlvorstand erzählen, daß die Wahlbeteiligung im all, gemeinen«ine stärkere ist als bei den früheren Wahlen Em nur zu gu'es Zeichen, daß fast all« Wahlberechtigten die ungeheure Wichtig» feit dieser lReich'-'-�wahl erkannt haben. �otsöam und Spandau. . In Potsdam stand die Wahl diesmal im Zeichen eines heftigen .�nrpfes zwischen den Deutschnotionole n. die hier ihr« Hochburg zu verteidigen haben, und den Deutschvölkischen. Lenxntsprechcnd war die Agitation aus den Straßen in der Haupt. fache von den Jung mannen dieser beiden Richtungen getragen, also Windjack« auf der einen. Sportmütze mit Eichenlaub und schwarz- weißrcter Kokard« aui der anderen Seite. Daneben natürlich Last- autos mit schwarzweißroten und Hakenkrcuzsahnen. Di« Wahl- Handlung kam hier etwas langsam in Fluß. Erst gegen 11 Uhr mittags sah man die Wähler allmählich den Wohllokalen zupilgern, alte pensionierte Offiziere und Beamte des alten Regimes, Mitglieder der früheren Hofgesellschaft, Diakonissen, und schließlich als Ver» treter der neuen Zeit, die Schupoleute, soweit sie der umfangreich« Sicherheitsdienst am Wahltags nicht auf Patrouille beorderte. Die alten Stiftsdamen, die Siechen und Kranken, wurde« mit den Equipagen abgeholt und die ehemaligen Offiziere saßen auf dem Kulscherbock, am Arm die fchwarzweißrote Binde. In den Mittags- und Nachmittczsstunden wurde die Wahlbeteiligung zu- sehend s lebhafter, in der Agitation machten sich dann auch unsere Genossen mit Kraftwagen, in denen sie rote und schwarzrotgoldene Fahnen mitsührten, bemerkbar Auch die Kommunisten, die Haupt- sächlich in Rawawes agitierten, statteten Potsdam wiederholt Besuch« mU ihren Agitatoren ab. Im weiteren Verlauf des gestrigen Tages Etand Potsdam dann trotz des unsicheren Wetters mehr im Zeichen »es Ausflugsoerkehrs als der Reichstagswahlen.— In Spandau bot der Wahltag«in ruhiges Bild. Von allen Ecken leuchtet« die Hatentreuzfahne der Freiheitsportei auf. Gerade hier war auch auf deutschvöltischer Seite der Verkehr mit Lastauws sehr stark, die mit ihrer Bemannung von H i t l e r- G a r d i st e n mit Hakenkreuz-Arm- binden und Dahnen stark an die Bilder erinnerten, die man in München mn Dormitwg des 9. November vorigen Jahres in der Umgebung des Bürgerbräus erblicken konnte. Diese lebhafte Agita- tion von rechts blieb von den Linksradikalen natürlich nicht unb«. antwortet. So führten die Kommunisten in den Spandauer Straßen unter allgemeinem Hallo lebensgroß« P a p p« s e l auf Rädern spazieren, wobei den Grauköpfen«in Schild:„Ich wähle völlisch!" umgehängt war. Provokationen der Reaktion. Potsdamer Platz um 4 Uhr. Immer wieder zeigen sich Auws mit H i tl«r-L« u te n. Eine wüste Judenhetze führt das Wort. An ollem sind die Juden schuld. Man könnte glauben, die Nichtjuden beständen aus lauter Idioten— allerdings wäre es der Fall, wenn das deutsche Volk aus lauter Hakenkreuzlern bestünde. Gegen sieben Uhr wächst die Menge in die Tausende. Alles harrt des Lautsprechers vom Cafe Iofty her. Es erscheint P o l i z e i v e r- st ä r k u n g zu Fuß und zu Pferd«. Der Berkehr beginnt zu stocken. Man hört wegen des Straßcnläuns doch nichts. Die Sache wird der Polizei zu bunt, der Lautsprecher wird eingestellt. Um so lauter wird der Unfug der Hitler-Leute. Sie profanieren durch ihr Singen„Deutschland, Deutschland über alles", sie johlen„Die Wacht am Rhein", es folgt das Hakenkreuzlied usw. Bald wird „Nieder, nieder!", bald„Hoch, hoch!" geschrien. An die hundert Haketu'rcuzkr halten die republikanische Polizei in Atem, als hätte dl« nichts Bessere« zu tun. Gegen X9 Uhr ziehen die Hitler-Trupps ab. Allem Anschein nach, um irgendwo anders ihr« großartigen Er- solge durch den Lautsprecher in Empfang zu nehmen. Der Borsitzende der Ortsgruppe Blücher der Deutschnationalen Volkspartei steckte nachmittags aus einem Fenster semer Wohnung in der Velle-Alliauce-S trotze ein« schwarzweiß- rote Fahne raus. Vor dem Haufe kam es anschließend zu einer Ansammlung von etwa 300 Personen. Der Aufforderung der Po- lizei, die Fahne wieder einzuziehen, leistete der Fahnenhisser zunächst kein« Folge. Erst als di« Erregung der angesammelten Menge drohend stieg, kam er der nochmaligen Aufforderung nach und zog die Fahne wieder«in. Am Königsweg in C ha rl o t t« n b urg spielte sich in den Morgenstunden ein für die Völkischen bezeichnender Vorgang ab. Ein Zigarrenhändler hatte in der sechsten Stunde in seinen» Laden eine Anzahl Wahlhelfer versammelt, um ihnen„Wahlinstruk- tionen" zu erteilen. Ein vom„Kleben" kommender Trupp Kommu- nisten versuchte mit Messern Hakenkreuzzettel von der Ladenfassade des Zigarrenhändlers abzukratzen, was dieser als Bedrohung auf- faßte. Er stürzt« aus seinem Geschäft heraus und schoß in den Kommuni st entrupp hinein. Nur seinem schleunigen Rück- ug hatte der völkische Strolch es zu danken, daß er nicht sofort ge- ncht wurde. vor dem„vorwärts". % Mei Li wenn ein neuer wird, geht«in lasen rufen ..eitel an dem hellerleuchteten Fenster ausgehängt ürmeln und Fragen durch die Reihen.„D o r. die Hintenstellenden, und nun worden die Zahlen laut gerufen. Die BSPD. hcuMich sehr gut geMagen, marschiert fast durchweg an erster Stelle..Siehst« woll, man bloß kerne Bang« «ich. wir sind ooch noch da", sagt ein alter Arbeiter zu seiner Frau. wieder ein allgemeines Disputieren und Gefrage. lind immer WW>. Namen fliegen, persönlich« Ersahrungen aus dem Wahlkampfe wer- den erzählt, politische Randbemerkungen gemacht. Aber überall ein lautes und freudiges Aussprechen der Genugtuung über die wackere Haltung der Partei.„Nee, ollens wat recht w, diesmal ham fle's uns nich leicht jemacht, aber mit die Schnauze alloen« lchofst ihr et ooch nich"— diese Bemerkung gilt einem kommunisti» schon Redner, der mittlerweile sich postiert hat und nun auf die Sozialverräter„losdonnert". Aber man lohnt ihn energisch ab. �Mensch, du Host ja die falsche Walze uffjezogen, die is ja noch von 1318, bekiek dir man mal richtig, wir sind jetzt 1924." Der Kom- munist verschwindet ur ter allgemeinem Gelächter. Di« Menge aber "'»t und wartet weiter auf den Ausgang einer Wahl, die für sie »ckfal bedeutet._ Blutige Kämpfe zwischen Klebetrupps. In der Nacht zum Wahllag gegen%12 Uhr traf ein Schutz- polizist auf mehrere jung« Leute, die mit Oelsarb« einen kommunisti» schen Wahlaufruf aus den Bürgcrsteig malten. Alle liefen beim Herannahen des Beamten fort, nur einer, ein 21 Jahre aller Schlosser Karl P i e w e ck, bedroht« ihn mit einem Rsvoloer. Auf Anruf er- gab sich der junge Mann nicht, sondern legt« auf den Beamten an. Dieser gab jetzt«in«n Schuß au» seiner Dienstpistole ab und verletzte ihn schwer am Kopf«. Pieweck wurde ins Krankenhaus Am Urban «ngeliefert. wo er bald darauf oerstarb.— In einem Lokal in der Kraut straße hallen deutschvölkische junge Leute eine Der- sammlung. Plötzlich drangen Kommunisten ein und versuchten die Versammlung zu sprengen. Eh« das alarmiert« Ueberfallkommando aber erschien, waren die Kommunisten vertrieben.— Auf dem wurden sie plötzlich von mehreren Kommunisten überfallen. Beide I arteten griffen auch zum Revolver, ein 17 Jahre alter junger Mann, ovvrasch aus der Mirbachstrahe 0. bekam einen Schuß in t« ..opprasch aus der Mirbachstratze 6, bekam einen Schuß in t«n linke» Oberschenkel und mußte ins Krankenhaus geschafft werden. Als ein- Streife der Schutzpqlizei herannahte, ergriffen die Kommunisten die Flucht. Rur einer tonnte mit der Waffe in der Hand festgenommen werden,«n Zettelonkleber der Deutschnationalen Partei wurde von zwei Männern In der Iva chim-Friedri ch-Straße beschimpft und di« sich«f ihn stfoztQ'v u« ihm ine Plakat z» entreiße» und{ ihn zu verprügeln. Der Angegriffen« gab aus feiner Waffe mehrer« Schiiif« ab. d« Schutzbeamten herbeilockten. Die Uebeltäter ergriffen die Flucht und entkamen.— An der Scharnhorst-, Ecke Boyen straße, trafen deutschnationale und kommunistische Zettel ankleber zusammen. Da die Kommunisten in der Ueberzahl waren. wurden die Deuts chnationalen verprügelt. Ein 1ö Jahr« aller Klempner wurde leicht verwundet. Als die Schupo wieder naht«, flüch'eten die Kommunisten und entkamen.— Schwerer war ein anderer Zusammenstoß in jener Gegend zwischen Deutschvölkischen und Kommunisten. Ein deutschvölkischer Ankleber ging nahe an einer kommunistischen Klebegruppe vorbei. Diese s-.eicn über ihn her. Er erhiev sofort«inen Beinschuß. Der ileberfallene, dem nun auch seine Kameraden zu Hilf« eillen, zog seinerseits den Revolver und feuert« auf die Kommunisten. Ein Unbeteiligter wurde leicht ver- letzt. Als auf die Schüsse hin die Schutzpolizei herbeieilte, flüchteten die Kommunisten. Drei konnten oerhastet werden. Sämtliche Der- hafteten wurden der Abteilung l A vorgeführt. Revolverattentat auf einen Bolksparteiler. An dem Führer der Ortsgruppe der Deutschen Lolkspctrtei, den 42 Jahre alten Zahnarzt Dr. Richard Faltz aus der Lindenstr. S, ist«in Ztevolverattentot begangen worden. Als Dr. Faltz gegen 12»4 Uhr die verlängerte Charlottenstraße, eine ziemlich menschenleer« Gegend passiert«, wurde hinter ihm von einem unbebauten Grundstück ein Schuß olmeseuert. Die Kugel ging fehl und schlug dicht neben dem linken Fuß des Arztes in das Pflaster«in, so daß Gesteinssplitter noch das link« Bein trafen. Nur dem Umstände, daß der»Schuß aus einer Entfernung von etwa SO Metern abgefeuert worden ist, ist es zu verdanken, daß Faltz unverletzt geblieben ist. Der Täter konnte bisher nicht ermittelt werden. Solche Art,' den Wahl- kämpf zu führen, ist auf das schärfste zu verurteilen. Politische Kämpfe mit dem Revolver auszufechten ist, abgesehen von der darin zutage tretenden unglaublichen Verrohung, auch völlig unsinnig, denn nie wird eine Idee durch einen Mord ausgelöscht. Meoschealeden in Hefahr. Panik bei einem Brande am Spittelmarkt. Am Sonnlag. nachmittag um S Uhr. wurde die Berliner Feuer- wehr nach dem Spittelmarkt alarmiert. Dort standen u. a. die Mcmfardenräume des Eckhauses Leipziger Straß« M/61 und B euthstraße.(Aschingers Konditorei und Cafe) in Flammen. Als der 1. Löschzug an der Brandstell« erschien, riefen mehrere jung« Mädchen aus den Fenstern des S. Geschosses an der Beuth- straße und noch dem recht engen Hose zu laut um Hilf«. Mehrere versuchten schon, kopflos durch die intensive Hitze und den er- ftickenden Qualm, der ihnen den Ausweg nach der Treppe ver- sperrte, aus den Fenstern zu springen. In diesem Augen. blick erschienen Feuerwehrleute. Es wurden sofort R e t t u n g s- Manöver angeordnet und gleichzeitig aus vier Motorspritzen kräftig Wasser gegeben. Dadurch beruhigten sich die jungen Mädchen, die zum Teil in den Räumen schliefen, weil sie nachts und früh morgens bei Aschinger tätig gewesen waren. Einig« waren von dem Feuer so überrascht worden, daß sie sich nur im tiefften Neglige« hatten retten können. Zum Glück sind aber alle 30 Mädchen, die dort ihr«- Schlafstellen haben, mit dem Schrecken davon gekommen. Etwa sechs, die zusammen in einem Borderraum schlafen, haben ihre Kleider und ander« Hab« einge. büßt. Der Feuerwehr gelang es, die Flammen aus ihren Herd und dem darüber befindlichen turmartigen Aufbau und Teilen des Daches zu beschränken. Ein Schlasraum mit einem halben Dutzend Pritschen und Schränken ist ausgebrannt. Die Nebenräume mit zahlreichen Betten und Schränken konnten wirksam geschützt werden. Der Schaden ist verhältnismäßig gering. Nach den Angaben der Mädchen soll das gefährliche Fcuer durch Unvorsichtigkeit beim Plätten, und zwar durch Entzündung von Spiritus entstanden sein. Statt sofort die Feuerwehr zu alarmieren, hat man erst versucht, die Flammen selbst zu löschen, wob« ein Mädchen leichte Berletzunaen erlitten hat. Die Flammen griffen aber mit solcher Schnelligkeit um sich und fanden so reiche Nahrung daß die in dm Nebenräumen schlafenden Mädchen sich.ncht mehr über die Treppen in Sicherheit bringen konnten Nach mehrstündiger Tätigkeit koimte die Wehr wieder abrücken._ Hoimarbeiteriunenkiuder bestohleu. Eine berüchtigte Diebin, die Kindern auf der Straße Geld und Schmucksachen ablockt« oder auch mit Gewalt abnahm und einmal sogar einen Kinderwagen mit dem Kind« stahl, wurde vor einiger� Seit in einer Elrsabeth Wiggers festgenommen. Seit. dem hatte Meses Treiben aufgehört. Bor 14 Togen aber trat wieder eine Schwindterin auf, die noch größeren Schaden anrichtete, bis auch sie jetzt unschädlich gemacht wurde,«ine 34 Jahr« all« Frau Elft S ch e l l k o w» k i. die sich schon früher als Schwindlerin be- tötigt hotte. S« merkt« sich im Norden Berlins Häuser, In denen Zwischenmeister wohnen, die Heimorbeiter für Konfektionsgeschäfte an der Hand haben. Bon diesen Häusern aus beobachtet« sie, ob Kinder der Heimarbeiter oder Arbeiterinnen kamen, um fertige Warm abzuliefern. Sah sie ein solches Kind mit dem Lieferbuch, so ästig ff« k das Hans zurück und kam heraus, sobald das Kind es betrat. Sie spiegelte ihm dann vor, der Meister sei nicht zu Hause, sie wohn« aber nebenan, und wolle ihm gern am nächsten Tage das Paket übergeben, um dem lbmde dm doppellm Weg zu ersparen. So erbeutet« sie fest 14 Tagen ein« ganze Meng« Sachen, die sie sofort verkaufte. Kriminalkommissar Busch und sein« Beamten erkannten nach der übereinstimmen dm Beschreidung die alte Schwindlerin wieder, beobachletm die Gegend und nahmen sie gestern aus frischer Tat fest Geschädigte, die noch keine Anzeige gemacht haben, können sich bei der Dienststell« L I. 20 im Polizeipräsidium melden.____ Oer„Kurierflieger der Nationalversammlung". Verhaftung eine» alten Hochstapler». Vn vielgesuchter Hochstapler und Dieb, der fast alte deutschen Großstädte und ein« Zell lang besonders auch Berlin heimsucht«, wurde setzt in Lindau am Bodensee verhaftet und durch den Erkennungsdienst der Berliner Kriminalpolizei als ein 29 Jahr« aller aus Lübeck gebürtiger früherer Student Max Stommel fest- gestellt. Stommel trat schon lln Jahre 1919 in Berlin unter dem Namen Oberleutnant von Horn,„Kurierflieger der Nationalver» sammlpiig" in Weimar, aus. Er trug damais die Uniform eines Fliegcroffiziers, lebte in den besten Hotels auf großem Fuße und erzählt« viel von seinen Krtegstaien, bis er nach schwerem Kamps« mit einem ebenbürtigen Gegner abgestürzt sei und sein linkes Bein verloren habe. Später nannte er'sich„von Götze". Als„Kurierflieger" erhielt er Benzin und was er sonst brauchte, soviel er wollt«, und mochte es zu Gell». Seine Schecks, mit denen er be» zahlte, waren wertlos. Aus jedem Hotel verschwand er mit großen Schulden. Endlich wurde er gefaßt und zu ZU Ja hren Ge» gut bewegen kann, mit 200 Ampullen Morphium zu füllen. um bei der Berbüßung des Restes der Straf« dem gewohnten Ge- misse nicht entsagen zu brauchen. Als er diese Meng« aufgebraucht hatte, versuchte er durch Bestechung neu«, zu bekommen. Das ge- lang ihm ober nicht. Im Ighr« 1322 entlassen, erschien er eine» Tages bei der Kriminalpolizei und zeigte cm, daß ihm sein Scheck- buch gestohlen worden sei. Bald tauchten dann auch Schecks aus seinem Buche im Berkehr auf. Es zeigt« ssch aber, daß nicht ander« damit Unfug trieben, sondern daß er sie selbst durch Helfershelfer in den Verkehr gebracht halle. Jetzt legte sich Stommel auf ein anderes Gebiet, um sich neu« Einnahmequellen zu erschließen. Auf den Bahnhöfen herumlungernd, beobachtete er Leute mit großem Gepäck. Er verschafft« sich die Gepäcknummern, gab dann selbst eine Kleinigkeit in Berwahrung, fälschte die Nummer auf seinem Schein, holte das groß« Gepäck ab und verschwand damit. In anderen Fällen bestieg er denselben Zug wie der Reisende, den er bestehlen wollte, gab selbst auch«in kleines Stück auf. und bemächtiget ssch auf einer. Zwischpstation mll längerem Aufenthalt, oder am Ziel der Fahrt des großen Reisegepäcks, indem er dessen Eigentümer mit seinem gefälschten Schein zuvorkam. Bor einiger Zell tauchte in einem Pensionat in der Tauentzinstraß« ein Mann auf. der sich Dr. Hans Meyer nannte. Er bracht« viel Gepäck mit und erhielt darauf nicht nur Kredit, sondern auch Darlehen, weil ihm angeblich sein „Wechsel" ausblieb. Als die Wirtsleute endlich doch auf Zahlung drangen, oerschwand„Dr. Meyer", in Wirklichkeit Herr Stommel. und ließ sein Gepäck im Stich. Die Kriminaipoiizei beschlagnahmte es und stellte fest, daß Stommel es von einem Reisenden erbeutet hott«. Die weiteren Nachforschungen führten dann zu seiner Der- hastung._ Turuspiele an Berliner Schulen. Di« zum Beginn des Sommerlemefter» 1924 einsetzende Reform de« höheren Schulwesens bringt auf dem Gebiet« der Leibes» Übungen eine einschneidend« Aenderung durch die Aufnahm« de» wöchentlichen Spielnachmittags in den Stundenplan. Di« Teilnahme an den Spielen ist dadurch Pflicht, das Spiel dem Turnunterricht gl-eichgestellt, der allerdings von 3 Stunden in dar Woche auf zwei hierdurch oermindert worden ist. — Der Berliner Sehuloer waltung, msbescmder« dem Ausschuß für Turmvesen und Leibesübungen, der schon sell Jahren für die Be- wegungsspiel« großes Interesse gezeigt hatte, ist es gelungen, die im Verhältnis zu der Zahl der Berliner Schuljugend geringen Spiel- flächen in größerem Umfange tür die Durchführung der Spiel« freizumachen.— Da die Spielplätze künftig erst nach 6 Uhr abends für den Vereinsbetrieb zur Verfügung gestellt werden, wird es möglich ftin, in Alt-Berlin wöchentlich in 1300 Spiel- abteilungen 70000 Kindern zwei Stunden unter fachmänmscher Lellung durch Spiel und Sport dem Körper$u stärken.— Von der Teilnahm« am Spiel sind nur diejenigen befrett, die einer Schwimm. abteilung oder Ruderabteilung angehören. Lerantwortllch kltr Politik:»tust»tutet; Wirtschaft: Atter Cotrtnuaj Srwtrkschoftobrwosuna: grirdr. Etztorn; Feuilleton: Dr. John Schitewaki, Lotale». und Sonstige«: gri« Narliädt: Anzeigen: Ad. Stock«: sämtlich in Berlin. Berlag: Vorwärts-Lerlag w. m. d.£.. Berlin. Druck: Borwiirto-Buchdruckerei und VertagoanitaU Paul Lutger u. Co., Berlin SB. 88.. Cinörnftrafie 3. TUealcr lüditfpicie IlMUMMMWI Staats-Theater Opernhaus 7 Uhr: Vloletta Opern hpo« am KSalxeplatz 7 Vi U. Snina Udoeu Oieanl ächtccbi Sctaaaeplclbana T'V D. Fes» d. Hand- werker/ 0 iiten Morien, Herr Fischer J Schiller-Theater 7>/, Natbao«.Weise Ocntacb. Theater 7'/, Uhr: Dar Iahe»ck a Leichnam Kaanacrtpielc 8 Uhr: Wetterlencbtaa Gr. ManspielHaos 7'/» Uhr: Gasparone Theater l««L (SnlrrrStaerStr. Tie lieh 8 Uhr: So ist OS— Ist es so? Qerllner Theater Das TUllch 7-30: Weih Im Porp«' Tbeoier Ain Xoliendorfplatz Prltzl Masoer y 7.30 U: Die Perlen der Cleopatra Trlanon-Theater « v.- ZaiMi • J.fiT" ftt Valkshfihnc 7V,: Vasantaaeaa Lessing-Tb. Heute bis Freitag 8: ■ Kolportage SM. 7 U. z. I. Male; Der aterlsseaswurm Ont.KaottleMii. Heute bisFreitagS: Eine tlor. Tragödie Variet« Eine moslkal. Kor Sonnab. o. Mont. 8 Kolportage IkiDiUniralspalast Allabendlich~'u Uu QniiiteriiDil drüber Die Weltsensation: D.Wuod.«.Schatten Deutsoh.Opernhnu« SV, Mcloteralnger won warnherg Inlines Theater 8; Cripe Oeorgcttc usw. Motropol- Thealer rigl.7»/,U.: Kerne val der Liehe lao. Mrtr. ihm, Ciiwrhii. ühh Sommerpreise I > Mtlti<-S-IniuituMiU II. üUsrllout vasMomille! Tribüne 3: D-Relhcrbnech mit Loci# nsilicb S Uhr Ausland- Ssnsationen und ünpsey-Finio GroBeVolksoper 7% uhr: Der Wildschütz in Theater des Westens Uomfsdie Oper ?>/, Direktion: James Klein?>/, Heute sowie täglich Dar große Crfolg I tanzende nnzessm Operette In 3 Akten von Walter Kollo Luisen Theater ■eldieniierüer«r. 34 Täglich 7», Uhr: d" T.Tc Malprogramm der bekannten u. beliebten Sänger Borst. Bii»eIIi. Gr Bing. Rieß. Sebuberl, Bobby Waiden. Ireß. Fantber, Eddi Kirebner, Schröder Sonntag nachm. 3 Uhi das voll- tSnd. Abendprogramm z. ha b Fi. «U. Kleines Th. Carola Toclle, Erich Kaiser-Titz in Bm galant; Badit Residenz-Th. 39BstLlat|: Emil Lind Täfil! 8 Uhr von Ernst Toller. lis-m». LWiHwr. tetli« Rose-Theater 7»/, Uhr: Jaiuilie Mlie i säde�r LotHrteoer Str. 48 Sothel« 4081 Theater Wies Caprice U. Liebes- 8U Reihen ivuie und morgei Volkstage SämtvParKettpiitre nur 1.50. IM 50 PI Gültig> 4 Personen Casino-Theater Lothringer Str. 37. Tagl. 8 Uhr Witte i.i am: Solijo Pummels Martha VtlUsüi is drei AjMjit Vorher: D.Herr aus Kyritz. Passe i.lAkt od te mdi Mi Itü Gastspiel Karsavina «wie de:«roh VarleiS Spielplan Ilieaiera.l(oU Kuttbuser Stralie SUhr u.Sonntas nachm. 3 Uhr: In neuer Besetzung Dm Cathaiii; MnStamerd erkm Südnt Reidishalln- Theafer Täglich 8 Unr, Stter OeirtJdilanil ervadie! OSnhoff-Brettl Anfang 7»/, Uhr Jeden>. u. 16. neues Programm t Marken- Zigaretten bttligft bei HerschdOrfer Roienlholer Sit 50 Verkäufe Bitte Lesen.(BtoSeo Lager flrtTOge- nrr, nur rrstNasstg erhaltener Jackett, anillge. Cutawayanzüge. Smonnganzuge. Sehrockanillg«. Frackanillge, Paletote, zum Teil aus Seide. Sp-,iallt»t-«auch. anzllge. Kulante Preise bot Schnur. machet. Etalikerstrake 108, Laben, d>t:kt Hochbahn Oranienstrahe. Motte« «rhs'w. Badstrak« Sicht 75. Tische, Rodest üb I«. neu. 4.S5. ««bleib. Äadstrohe M,«toste Äuol wähl geörauchler SimelmSbeL Bersanh auch austerhaib.________ «ebfclb. Badsteaste 84. AnNeide. schränke. 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