e. 577a41.Jahrg. Ausgabe A nr. 294 Bezugspreis: Böchentlich 70 Golbpfennig, monatli -Goldmark voraus zahlbar. Unter Kreuzband für Deutschland. Danzig, Saar- und Memelgebiet. Desterreich, Sitauen, Suremburg 4.50 Goldmark, für das übrige Ausland 5,50 Goldmar pro Monat. Der., Borwärts" mit der Sonntags beilage Boll unb 8eit" mit Sieb Jung und Aleingarten sowie der Unterhaltungsbeilage Seimmelt und Frauenbeilage Frauenftimme erscheint wochentäglich zweimal, Sonntags und Montags einmal. Telegramm- Adresse: Sozialbemotrat Berlin Morgenausgabe Norwärts Berliner Volksblatt 10 Goldpfennig Anzeigenpreise: Die einipaltige Nonpareille geile 0.70 Goldmart, Reflamegetle L- Goldmart. Kleine Anzeiges das fettgebrudte Wort 0,20 Gol mart( auläffig awei fettgedrudte Worte), tebes weitere Mort 0.10 Goldmart. Stellengefuche bes erfte Wort 0.10 Goldmart, tebes weitere Wort 0.05. Goldmart. Borte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Familienanzeigen für Abonnenten Reile 0.30 Goldmart. Eine Goldmark- ein Dollar geteilt burch 4.20. Anzeigen für die nächste Summer müssen bis 4 Uhr nachmittags im Sauptgeschäft, Berlin SW 68. Binden ftraße 3. abgegeben werben. Geöffnet von 9 Uhr früh bis 5 Uhr nachm. Zentralorgan der Sozialdemokratifchen Partei Deutschlands Redaktion und Verlag: SW 68, Lindenstraße 3 Fernsprecher: Redaktion: Donhoff 292–295 Verlag: Dönhoff 2506-2507 Montag, den 8. Dezember 1924 Vorwärts- Verlag G.m.b.H., SW 68, Lindenstr. 3 Posticheckkonto: Berlin 375 36 der Diskonto- Gesellschaft, Depositenkañe Lindenstraße 3 Bankkonto: Direttiou Bormarsch auf der ganzen Linie! Gewaltige Zunahme der Sozialdemokratie.- Zunahme auch der Demokraten.- Schwere Verluste der Nationalsozialisten und Kommunisten. Um 2010 11 Uhe liegen zufammenfaffende Ergebniſſe noch Vorläufiges Ergebnis von Berlin mment tu ch befinden, von dem ihre Wahlniederlage nur nicht vor. Die Teilrefultate ergeben folgenden Eindruc: Sozialdemokraten und Demokraten beBis 2 Uhr wurden in Berlin Stadt von finden sich auf einem stürmischen Vormarsch. 1450 000 Wahlberechtigten 775 000 Die Kommunisten erleiden schwere Berlufte. Die Deutsch nationalen und Boltsparteiler find in der Lage, durch Zulauf aus der zusammenbrechenden Ludendorff- Partei ihre Berluste wettzumachen. Aus den vorliegenden Stichproben ergibt sich als Gefamtbild, daß im neuen Reichstag die republikanische Cinte vor der schwarzweißroten Rechten einen großen Borsprung gewinnen wird. Bis 1 Uhr nachts lagen der Redaktion viele Hunderte von Tellergebniffen aus dem ganzen Reich vor. Яein ein3iger Abstimmungsbezirk zeigt einen Stillstand oder gar einen Rüdgang der sozialdemokratischen Stimmen. Ueberall find Zunahmen zu verzeichnen, die von 15 bis 50 Proz., in einzelnen Fällen sogar noch darüber, ansteigen. Auch vorsichtige Beurteiler werden nach den bisher vorliegenden allerdings noch ganz unvollständigen- Ergebniffen von einem großen Erfolg der Sozialdemo= fratischen Partei sprechen müssen. Alle bisher vorliegenden Meldungen bestätigen die Boraussage, daß die Sozialdemokratie in den neuen Reichstag in erheblich vermehrter Stärte einziehen und einen bedeutend größeren Teil der Size einnehmen wird als im alten. Zugleich ergibt sich auch eine starte Zunahme der Demokraten. Die starte Zunahme dieser beiden Parteien bedeutet eine deutliche Absage an den Blan einer Bürgerblodregierung. Zur allgemeinen Ueberraschung- am meisten wahr scheinlich zu ihrer eigenen scheinen sich die Deutschnationalen gut zu behaupten, eine Partei hat den Zusammenbruch mehr verdient als diese, die im alten Reichstag mit falschen Karten gespielt und ihre Stimmen perfauft hat. Sie ist dem Zusammenbruch diesmal entgangen, weil sich die reaktionären Splitter auflöften und zahl. reiche Stimmen der Hitler und Kunze anhänger auf fie übergingen. Auch von der Wirtschaftspartei dürfte fie etwas gewonnen haben. Auf diese Weise werden ihre Verlufte wieder wettgemacht und stellenweise sogar von Gewinnen überholt. Eine ähnliche Entwicklung zeigt die Bolts partei. Man kann also zusammenfassend sagen, daß die extremften Rechtsgruppen und die Kommunisten die Berlierer, die Sozialdemokraten und die Demokraten die Gewinner sind und daß sich die beiden sogenannten ,, nationalen Volksparteien" ungefähr behaupten merden. Bleibt es dabei, so ergibt sich als Gesamtbild eine sehr bedeutende Stärkung der republikanischen, den Bürgerblock bekämpfenden Parteien und gleichzeitig eine erhebliche Schwächung der Bürgerblockparteien, zwar nicht in ihrem Kern, wohl aber durch Dezimierung ihrer Hilfstruppen, im ganzen also eine proportionale Verschiebung der Kräfte nach links! Dieser günstige Eindruck wird noch verstärkt durch den Umstand, daß die Sozialdemokratische Partei zweifellos diesmal als die weitaus stärkste Fraktion aus dem Wahlkampf hervorgehen wird und daß Hie einig und geschlossen ist, während für die Deutschnationale Bartei schwere innere Auseinandersetzungen, die durch den Wahlkampf aufgehalten wurden, unvermeidlich sind. 174072 Stimmen gezählt. Davon erhielten: Sozialdemokraten.. 257 542 Stimmen Deutschnationale. Zentrum. Kommunisten. Deutsche Volkspartei Nationalsozialisten. Deutsch- Demokrat.. Wirtschaftspartei.. " 34063 147732 38371 12465 84989" 24 134 PR " " Die Sozialdemokratische Partei dürfte danach in Berlin wahrscheinlich 6 Mandate erobern. Resultate aus dem Reich. Bis 3 Uhr früh 6,6 Millionen Stimmen gezählt. Bis 2 Uhr früh waren aus dem Reich( außerhalb der drei Groß- Berliner Wahlkreise) 6,6 Millionen gezählt, die fich folgendermaßen auf die Parteien verteilten: Sozialdemokraten Deutschnationale Voltspartei Zentrum Kommunisten Deutsche Volkspartei Nationalsozialistischer Freiheitsbuud. Deutsche Demokratische Partei Bayerische Volkspartei 9 Wirtschaftspartei des deutsch. Mittelft. Zusammen 4 2 171 026 Stimmen 1 141 201 783 980 696 900 903 255 282 076 445 918 155 036 94 888 sammenbruch ein Vorspiel ist. Riesenschritten ihrer Gesundung entgegen! Die deutsche Arbeiterbewegung geht mit Am Morgen des 5. Mai hatten wir hier geschrieben: Die Sozialdemokratie hat den Punkt erreicht, von dem aus es wieder aufwärts gehen muß. Was sie diesmal behauptet hat, sind feine Mitläufer mehr, sondern es ist felfenfester Grund, ist ein eisernes im schwersten aller Rämpfe erprobtes Millionenheer... Wir gehen schweren Kämpfen entgegen. Wir werden in sie ein treben als eine Bartei, die an zahlenmäßiger Stärfe immer noch den Neid ihrer Gegner erweckt, aber auch als eine Partei, die gefestigt im Feuer des Gefechts gewiffer denn je neuen Siegen entgegengehf. Diese Prophezeiung hat sich schneller erfüllt, als wir da mals zu hoffen wagten. Daß im Laufe von sieben Monatent ein solcher Umschwung möglich war, hätte wohl kaum jemand geglaubt. Wenn die Sozialdemokratie nach Auflösung des Reichstags drängte, so tat sie das nicht im eigenen Intereffe, sondern im Interesse des Bolkes, das einen solchen Reichsdessen zu einem Zeitpunkt, an dem der kräftig einfegende tag nicht ertragen konnte. Die Neuwahlen tamen infolgeWiederaufstieg der Partei noch längst nicht abgeschlossen war. Jezt gilt es ihn fortzuseßen. Der Sieg am 7. Dezember ist noch nicht der ganze Sieg, ben wir ersehnen, jener ganze Sieg, der nur durch Erkämpfung der Mehrheit und durch gleichmäßigen Fortschritt der Arbeiterbewegung in den andern entscheidenden Kulturländern errungen werden kann. Aber er ist ein Vorbote dieses ganzen Siegs, Borspiel eines weltgeschichtlichen Sonnenaufgangs. Das erste vollständige Wahlresultat. Mannheim. Gesamtergebnis aus der Stadt Mannheim 9,30 Uhr abends: SPD. 37097( bei der vorigen Wahl 30 051), Dntl. 6747( 5976), 3. 17 620( 22 124), PD. 15 313( 26 236), Bp. 18 363( 15 342), Bölt. 2098( 6418), Dem. 11 198( 9322), Wirtsch.- P. 2765, usp. 989. Stahlhelm- und Hakenkreuz- Taten. 6 674 281 Stimmen Sturm auf das Gewerkschaftshaus in Halle. Splitterparteien sind hier nicht mitgezählt. Zur selben Stunde waren am 5. Mai 4,3 millionen Halle, 7. Dezember.( Eigener Drahtbericht.) Schon seit den Stimmen gezählt worden. Davon hatten erhalten SPD. frühen Bormittagsstunden jehte insbesondere die deutschnationale 1197 355, Dnil. Bp. 737 960, 3entrum 195 570, PD. Agitation ein. atentreuz- Jünglinge fuhren auf Duhen644 086, D. Bp. 595 027, Bölfische 399 146, Dem. 336 262. den von Laftkraftwagen durch die Stadt, belästigten die Bevölkerung Ein erafter Bergleich läßt sich natürlich nicht ziehen, doch sind und zeichneten sich in verschiedenen Fällen durch Brutalität aus. Den immerhin gewiffe Schlüsse auf das Gesamtresultat zulässig, Höhepunkt ihres Treibens bildete nachmittags um 4 Uhr ein planvon dem die angegebenen Zahlen ungefähr ein Sechstel mäßiger Sturm auf das Gewertschaftshaus. Ein hier darstellen. wartendes Propagandaautomobil unserer Partei wurde demoliert. Als dieses nationale" Wert vollbracht war, wurden sämtlige Fensterscheiben zerschlagen und die anwesenden Genossen verprügelt. Auch Schüsse wurden abgegeben. Insgesamt waren fünf Automobile mit Hatenkreuzlern zu dem Sturm aufgeboten., Erst als das Ueberfallkommando eintraf und die Erneuerer Deutschlands" in Schach nahm, tonnte dem Treiben ein Ende gemacht werden. Das Bild dürfte fich jedoch noch stark verschieben, da die Ergebnisse vom platten Cand, der Domäne der Reaktion, zum größten Teil noch ausstehen. Die ungeheuren Verluste der Kommunist en tommen nicht überraschend. Die„ Bolschewisierung" dieser Partei fonnte nur die Vorbereitung ihrer unvermeidlichen Niederlage sein. Es ist nicht wahr, daß die Kommunisten geschlagen worden sind, weil sie polizeiliche und gerichtliche Verfolgungen zu erleiden hatten, das hätte ihnen nur Sympathien in der Arbeiterschaft bringen fönnen, wenn man ihre Sache für gut und gerecht angesehen hätte. Die Sozialdemokratie, die auch im schwersten Kampf gegen Absolutismus und Klaffenwahlrecht niemals Leben und Freiheit ihrer Anhänger leichtsinnig aufs Spiel ſegte, die aber gleichwohl im Kaiserreich allerschwersten Verfolgungen ausgesetzt war, ist inmitten dieser Verfolgungen von Wahlfieg zu Wahlfieg geschritten. Den Kommunisten aber haben die Berfolgungen nichts genüßt, weil sie sich in einem unaufhaltsamen moralischen 3 uvormittag wurde ein Propagandaauto der Sozialdemokra Görlig, 7. Dezember.( Eigener Drahtbericht.) Am Sonntag tischen Partei von 200 Stahlhelmleuten, die auf fünf Coftautomobilen transportiert wurden, überfallen. Die Stahlhelmet waren mit schweren Eichen stod en bewaffnet und schlugen blindwütend auf die ca. 30 Reichsbannerleute und einzelne Baijanten, selbst auf kinder, ein. Der Chauffeur unferes Autos mußte mit schwerer kopjver. lehung in eine benachbarte klinik gebracht werden. Mehrere andere Personen wurden ebenfalls verlegt. Die Deutschnationalen verbreiteten im Anschluß an den Borfall ein Flugblatt, in dem sie die Behauptung aufstellten, daß bei den„ Baterländischen" elf Berlehte zu verzeichnen waren. Die jofort auf mehreren Caftwagen ancüdende Polizei sillte die Haupttaler und Angreifer fest. Die| P. 79( 44), elfen 2, Haeuser- B. 1, USP. 4( 34), Deutschs. P. u. Seutschnationalen Propagandaautos mußten jofort abgebaut werden. Reichsb. 11, Aufm. 10, B. f. Bolkswohif. 1. Berbotswidrig veranstalteten daraufhin noch Trupps von etwa 200 Stahlhelmleuten Umzüge durch die Straßen der Stadt, ohne daß die Polizel Anlaß nahm, diese Umzüge aufgulöfc. Wahlergebnisse aus Berlin- Stadt. 2 3. Abt. SpD. 8185, Dntl. 6800, 3. 1454, PD. 3149, Bp. 1905, Bött. 437, Dem. 4361, 28irtsch.- P. 1121, Weljen 6, Häußer- Bund 6, USB. 214, Polen 77, Sonstige 112. 4. 2bt. SPD. 5587( 5427), Dntí. 4250( 4270), 3. 813( 812), APD. 2770( 5011), Op. 970( 1346), Bölf. 332( 590), Dem. 3284 ( 1584), Birish.- B. 684( 727), Wesen 2, Sjäußer- Bund 9( 37), USB. 188( 191), Diez. 290( 542), Polen 73( 40), Sonstige 59. 6. Abt. SPD. 6724( 5777), Dntl 4384( 4117), 3. 790( 785), PD. 6204( 6091), Bp. 508( 1337), Bölf. 422( 769), Dem. 1946( 1644), Wirtsch.- P. 566( 808), Belfen 21, USB. 226( 686), Dios. 178( 663), Genftige 123. 7.216. SPD. 10 347, Dntl. 8894, 3 1152, KPD. 5531, p. 1876, Böit. 739, Dem. 3366, Wirtsch- B. 1200, Weffen 11, Haeußer- B. 13, USB. 231, D. Aufw. P. 33, Freiwbb. 17, Dfoz. 353, Aufw. 34, Miet: rp. 4, Boliswohlf. 2, Bolen 44. 8. 20. SPD. 12 241. Dnti. 16 577, 3. 3305, KPD. 3430, Bp. 4069, 2351. 1175, Dem. 7505, Wirtsch.- 3. 1475, Welfen 24, Haeußer Bund 10, USP. 173, Bolen 86, Constige 914. 9. 26. SD. 5398( 3154), Dnti. 5527( 5474), 3. 807( 773), RBD. 2354( 2358), p. 983( 1174), Bölf. 503( 879), Dem. 1432 ( 1037), Wir f. 545( 660), Welfen 6, Häußer- Bund 3, USP. 141 ( 526), D103. 561( 1247), Bolen 30, Sonstige 41. 12. 6. Sp. 7300, Dntl. 3711. 3. 1335, KPD. 7650, p. 617, Böt. 226, Dem. 1341, Bayer. Vp. 582, Welfen 3, Haeußer- Bund 3. USB. 190, Dioz. 315, Polen 188, Sonstige 63. 13. 21. SPD. 6946, Dnil. 6209. 3. 1141, PD. 3972, Bp. 1394. 2351?. 504. Dem. 1860, Wirifch.- B. 769, Welfen 9, HaeußerBund 2, USP. 125, Bolen 76, Sonstige 227. 14. 261. SPD. 5288, Dntl. 2331, 3. 624, PD. 4827, Bp. 332, Rölt. 122, Dem. 861, Wirtsch.- P. 285, Wolfen 5, USP. 134, Dioz. 35, Polen 13, Sonstige 61. 15. 2bt. SPD. 6652( 4479), Dntt. 4068( 4109), 3. 986( 837), KPD. 5299( 5030), p. 537( 913), Wölf. 212( 541), Dem. 1378 ( 1112), Wirtsch.- B. 569( 591), elfen 5, Häuser- Bund 7, Usp. USP. 167( 721), Difch. Aufw. u. Aufb.-P. 13, Freiwirtschaftsbd. 13( 17). Dioz. 127( 420). Mr. Minderh. 37( 66), Aufw. u. Wiederaufbau- P. 21, Mieterp. Disclds. 3, Partei f. Bolkswohlf. 6, Polen 37. 17. Abt. SPD. 7118, Dntl. 3517, 3. 723, KPD. 5088, p. 823, Bölf, 190, Dem. 1723, Wirtsch.- P. 536, Welfen 3, Haeußer- Bund 6, USP. 253, D[ 03. 232, Bolen 41, Sonstige 85. 19 Abi, SPD. 7601( 4973), Dnil. 3136, 3. 716( 717), PD. 7201( 7092), Dp. 538( 894), Völk. 116( 336), Dem. 1454( 1057), Wirtsch.- P. 688( 799), Welfen 4, Säußer- Bund 4, USP. 227, Dics. 130( 429), Polen 19, Sonstige 97. 20. 2161. SPD. 5355( 3171), Dntl. 2666, 3. 385, PD. 5479, p. 439, 2017, 115, Dem. 1210, Wirtsch.- P. 448, USP. 183, Polen 22. Som. 86. 22. 6 SD. 6000( 3597), Dntl. 3149( 2741), 3. 452( 434), KPD. 8888( 3946). 2p. 807( 1096), Bölb. 145( 447), Dem. 1486 ( 1098), Wirich.- P. 339( 513), USP. 88( 498), Dfoz. 163( 308), Polen 10, Gonftige 72. 25. 2101. SPO. 9582( 6500), Dntl. 6996( 6747), 3. 1656( 1066), RBD. 4485( 4711), p. 1039( 2240), Bölt. 600( 180), Dem. 3524 ( 2973), Wirtsch.- 3. 1082( 1110), elfen 9, Usp. 116( 678), Dioz. 465( 1121), Polen 54, Sonstige 75. 26. 2bt. SPD. 4468( 2925), Dntl. 3305( 3250), 3. 836( 805). ABD. 2234( 2287), p. 644( 903), Bört. 209( 556), Dem. 1804( 1583), Mirtsch.- P. 429( 49), Welfen 6, äußer- Burd 2, USB. 66( 364), Dicz. 167( 445), Polen 23, Sonstige, 39. 27. 261. S3D. 7731, Dntl. 3860, 3, 705, D. 4032, p. 661, Dem. 1708, Wirtsch.- P. 484, Welfen 4 Häußer- Bund 8, Up. 109, Dios. 172, Senftige 59. 28. 2bt. SPD. 7597( 5503). Dintl. 5269( 5154), 3. 1026( 988), BD. 4423( 4708), p. 1068( 1482), 2ölt. 413( 783), Dem. 2504 ( 1962), Wirth... 727( 917), elfen 4, Haeußer- Bund 9, USP. 151( 670). Dioz. 195( 732), Polen 38, Sonstige 90. 31. Abt. SPD. 8100, Dnil. 4202, 3. 611, RBD. 4964, p. 799, Bölt. 224, Dem. 1816, Wirtsch.- P. 546, Weljen 6, Häußer- Bund 4, UER. 133, D103. 218, Bo en 17, Sonstige 72. 32. Abt SPD. 12 284, Dntl. 6660, 3. 1945, PD. 9868, Bp. 1182. Bölt. 556, Dem. 1445, Wirtsch.- P. 1565, Welfen 14, Säuber: Bund 6, USP. 820, Polen 362, Sonstige 576. 33. 2bt. SpD. 7568, Dnt!. 3823, 3. 631, PD. 4068, p. 987, Bölt. 259, Dem. 1892, Wirtsch.- P. 598, Welfen 2, Häußer- Bund 1, USP. 153, Polen 38, Sonstige 382. 34. Abt. SVD. 8493( 5515), Dntl. 4073( 3904), 3. 1151( 1118), 4620( 4 KBD. 4620( 4051), 2p. 766( 1268), Bölf. 248( 642), Dem. 1947( 1700), Wirtsch.- P. 818( 948), USP. 317( 971), Dioz. 236( 704), Polen 76, Sonstige 64. 35. bt. SPD. 9267( 5096), Dntl. 4923( 4338), 3. 805( 617), KPD 6500( 4234), p. 927( 1289), Bölt 340( 769), Dem. 2027 ( 1451), Birja- P. 1072( 717). Welfen 7, Häußer- Bund, 14( 705), 11Ep. 244( 705), Dicz. 307( 630), Polen 47, Sonstige 86. 36. Abt. SPD. 8433( 5517), Dna. 4442( 4219), 3. 1126( 1047), KPD. 5417( 5925). Rp. 854( 1548), Bölf. 358( 791), Dem. 2139( 1614), Wirtsch.- P. 1336( 1192), elfen 10, Haeußer- B. 6, USP. 194( 825), D. Aufw.-P. 23, Dioz. 256( 642), Aufw. u. Wiederaufbau 20, Mieterp. 5, P. f. Rolfswohlf. 9, Bolen 75. 38 2bt. SPD. 14 621, Dntl. 8745, 3. 1985, RPD. 8729, Bp. 1689, Bölt. 615, Wirtsch.- P. 1640, Belfen 15, Häußer- Bund 30, USB. 347, D[ 03. 565, Bolen 213, Sonstige 146. 39. Ab SPD. 6609, Dntl. 8926, 3. 1406, RPD. 2080, 2p. 2479, Bölf. 539, Dem. 3710, Wirtsch.- P. 929, Welfen 12, Häußer- Bund 7, Usp. 144, Polen 86, Sonstige 414. 40. Abt. SPD. 7368( 4986), Dntl. 7521( 7656), 3. 1149( 1070). KPD. 2255( 2633), p. 2145( 2341), Bölf. 601( 1407), Dem. 2587 ( 2186), Wirtsch.- P. 711( 877), Welfen 5, Häußer- Bund 3, USP. 94 ( 520), Dioz. 357( 1020), Polen 33, Sonstige 67. 41. Abt. SPD. 7296( 4756), Dntl. 4937( 4853), 3. 975( 947), RBD. 2432( 2722), p. 1195( 1227), Bölt. 396( 760), Dem. 1581( 1328), Wirtsch.- P. 577( 727). Haeußer- Bund 4, USP. 143( 580), Dioz. 287 ( 660). Bolen 26, Sonstige 49. 42. 2bt. SPD. 7748( 5050), Dntl. 7295( 7182), 3. 968( 937), KPD. 1920( 2264), Bp. 2182( 2420), Bölt. 558( 1144), Dem. 2676 ( 2139), Wirtsch.- P. 737( 828), Welfen 5, USP. 107( 558), Diez. 386 ( 850), Bolect 28, Sonstige 69. 44. Abt. SD. 8713( 5795), Dntl. 4041( 3816), 3. 750( 716), APD. 4825( 5244), p. 915( 1313), Bölf. 257( 561), Dem. 3092 ( 1902), Wirtsch.- 3. 610( 752), Welfen 5, Häußer- Bund 3( 20), USP. 146( 742), Dif) Aufw.. u. Aufbau- B. 14, Freiwirtschaftsbd. 18, Dioz. 183( 462), Ausw. u. Wiederaufbau- P. 35, Mieterp. Dtschlds. 3, Partei f. Volkswohlf. 10, Bo'en 65. 45. 261. SPD. 8841( 5767), Dntl. 3513( 3467), 3. 594( 520), KPD. 5495( 6219), p. 721( 1186), Böt 247( 449), Dem. 1735 ( 1486), Wirtsch, P. 597( 616). Welfen 6. Häußer- Bund 4, USP. 155 ( 824), Dioz. 151( 497), Christifoz. 15, Polen 44, Constige 34. 47, 216. SBD. 8892( 5890), Dutt. 5033( 4666). 3. 1102( 1111), KPD. 4880( 5248), 23p. 1093( 1669), Bölt, 462, Dem. 2417( 954), Wirtsch.- P. 730( 874), Welfen 5, Haeußer- Bund 5 USP. 168( 782), Dioz. 264( 660) Polen 87, Sonstige 63, 48. Abt. SPD. 5316, Dntl. 3916, 3. 455, D. 2221, p. 967, Roll. 247, Dem. 1987, Wirtsch.- P. 539, Belfen 16, Häußer- Bund 2, ep. 141, Dfo3. 103, Bolen 21, Sonstige 39. 3. Reichstagswahlkreis Potsdam II. Marienfelde. So3. 635( 349), Dnatl. 450( 379), 3. 440( 431), APD. 297( 388), Bp. 163( 270), Bölt. 22( 2), Dem. 169( 122), Wirtsch. Wahlow. So3. 250, Ont. 237, 3. 20, KPD. 39, Vp. 49, Völk.. 24, Dem. 50, Bayer. Bp. 22, Dfoz. 14. 3erip. 8. Storfow( Stad). So3. 647( 409), Dntl. 329( 339), 3. 12( 3), APD. 53( 169), p. 251( 241), Dem. 200( 193), up. Dioz. 1( 84), Völk. 2( 89). - Schönfließ. SPD. 47( 24), Dnif. 133( 97), 3. 7( 5). D. 28 ( 31), p. 17( 20), Dem. 6( 8), Wirtsch.- P. 10( 13), Sonstige 1( 31). Tegelort. SPD. 502, Dntl. 320, 3. 66, PD. 333, Bp. 183, Bölt. 25, Dem. 202, Wirtsch.- P. 67, Usp. 52, Polen 1, Sonstige 14. ( 89),( 22), BD. 47( 45), p. 33( 40), Dem. 46( 38). Wirtsch.- P. 25( 29), Dalgow und Döberih. So3. 283( 235), Dnatl. 258( 332), 3. 17 USP.( 3), Dioz.( 3), Deutschoölf. Rp. 6( 24), Polen 4( 1).Niederschönhausen. SPD. 3977( 2342), Dntl. 3951( 3544), 3. 452( 312), PD. 1712( 1759), Bp. 1182( 1200), Bölt. 165( 469), Dem. 1283( 972), Wirtsch.-. 748( 675), Haeußer- Bund 54( 6), USP. 62( 248), Dioz. 124( 374), Polen 14( 7), Sonstige 47. Teltow. SPD. 819, Dril. 688, 3. 157, KPD. 707, p. 155, Lölk. 53, Dem. 155. Stahnsdorf. SPD. 192, Intl. 231, 3. 20, KPD. 163, Bp. 47, Bölk. 19, Dem. 41. Kl. Madnow. SPD. 127, Dntl. 172, 3. 16, RKPD. 29, Bp. 59, Bölf. 43, Dem. 39. Gütergoh. SPD. 79, Dntl. 128. 3. 5, KPD 123, Dp. 25, Bölf. 5, Dem. 24. Johannisthal. SPD. 1202( 752), Dntl. 1064( 963), 3. 110( 84), D. 857( 869), p. 218( 275), Wölf. 21( 94), Dem. 245( 260), Wirt ch.-P. 148( 130), Disch- Hammeo.- P. 1, Häußer- Bund 1, USP. 35( 126), Dtsch. Aufwertungs- und Aufbau- P. 6, Freiwirtschaftsbund 4( 14), Dioz. P. u. Reichsb. f. Aufwertg.( 223), Ntl. Minderh. 16 ( 5), Aufwertungs- u. Wiederaufbaupartei. 33, Mieterpartei 50. Bohnsdorf. SPD. 810( 602). Dntl. 256( 184), 3. 14( 11), RPD. 305( 283), p. 50( 45), Bölf. 35( 77), Dem. 68( 54), Wirtsch.- P. 23( 36), G. 30( 48), Freimirisch.- B. 1, Dsoz. 1( 16), Polnische Bp. 7(-). Schmödwih. SD. 208( 147), Dntl. 333( 370), 3. 31( 22), ( 81), p. 42( 68), Bölf. 9( 32), Dem. 81( 73), Wirtsch.- P. 54( 52), Disch.- Hannov B. 17, USP. 7( 2), Nt. Minderh. 10( 1), Aufw. u. Wiederaufbau- P. 2, Poln. Vp. 10. KPD. Grunewald. SPD. 1185, Dntl. 1965, 3. 235, KPD. 173, Bp. 690, Bölf, 148, Dem. 964, Wirtsch.- P. 63, Welfen 3, USP. 18, Dsoz. 77, Sonstige 26, Polen 2. Baumschulenweg. SPD. 2653( 2001), Dntl. 1700( 1598), 3. 156 ( 150), RBD. 1066( 1049), Bp. 569( 447), Bölt. 108( 184), Dem. 837 ( 529), Wirtsch.- B. 241( 256), Haeußer- Bund 4( 5), USP. 13( 156), Polen 61, Sonstige 68. Grünau. SPD. 788( 538), Dntl. 723( 751), 3. 49( 54). KPD. 293( 280), p. 156( 226). 2351. 14( 42), Dem. 229( 131), Wirtsch.- B. 112( 100), elfen 1, USP. 16( 36). Dioz. 6( 69), Bolen 16, Sonstige 2. Teltow- Stadt. SBD. 821( 594), Dntl. 694( 609), 3. 91( 99), KPD. 707( 857), p. 166( 208), Dem. 143( 91), Wirtsch.- P. 91( 67), D03. 29( 56). Sonstige 53( 101). Nowawes. SPD. 5489( 3606), Dntl. 3677( 4257), 3. 200( 223) PD. 1653( 1765), p. 707( 848). Dem. 846( 564), Wirtsch.- B. 1050 ( 600), usp.( 260), Dfo3.( 301), Sonſtige 263( 127). Trepion. SPD. 4454( 3249), Dntl. 3076( 2849), 3. 322( 304), KPD 1649( 1774), Bp. 842( 982), 23ölt. 207( 591), Dem. 1291( 993), Wirtsch.- B. 317( 389), Welfen 4, Häußer- Bund 1, USP. 37( 226), Diez. 102( 246), Polen 28. Sonſtige 35. Königswusterhausen. SPD. 753( 505), Dntl. 565( 501), 3. 69 ( 72), KPD. 369( 405), p. 299( 407), Dem. 215( 238), USB. 10( 38), Sonst ge 69( 261). Eichwalde. SPD. 422, Dnt!. 335, 3. 67, KPD. 151, Bp. 291, Bölt. 20, Dem. 247, Wirtsch.- P. 34, Haeußer- Bund 8, Sonstige 24. Lichterfelde. SPD. 6108( 3461), Dntl. 10 595( 9085), 3. 864 ( 834), PD. 1753( 2228), p. 3710( 4156). Vört. 1072( 2718), Dem. 2905( 1929), Wirtsch.- P. 1761( 2239), p. 114( 356), Sonst. 941( 1344). Deutsch- Wusterhausen. SPD. 65( 60), Dntl. 217( 179), 3. 4( 4), PD. 61( 94), Bp. 28( 41), Dem. 14( 9), Wirtsch.- P. 7( 16), Sonſtige 5. Zernadorf. SPD. 130( 46), Dntl. 65( 86). 3. 6( 5), KPD. 93 ( 89), p. 36( 49), Dem. 74( 74), USB. 34( 74), Sonſtige 10. Senzig. SPD. 136( 184). Dnil. 169( 152), 3. 3( 4), KPD. 165 ( 169). 23p. 19( 37), Dem. 27( 17), Wirtsch.- P. 39( 31), Sonſtige 13. Niederlehme. SD. 418( 330), Dntl. 215( 210), 3. 38( 32), Sonstige 66. KPD. 165( 196), p. 45( 32), Dem. 31( 30), Wirtsch.- P. 0( 47), 156, Bölt 23, Dem. 259, Wirtsch.- P. 77, Häußer- Bund 2, USP. 68, Alt- Glienice. SPD. 1008. Dntl. 611, 3. 55, RKPD. 503, Bp. Dioz. 88. Bo'en 2, Sonstige 63. Brig- Budow. SPD 2875, Dntf. 1621, 3. 191, RPD. 1747, p. 388, välf. 126, Dem. 464, Wirtsch.- B. 283, Welfen 3, HäußerBund 1, USB. 45, D103. 49, Polen 33, Sonstige 14. Gr.- Besten. SPD. 185( 162), Dntl. 140( 132), 3. 12( 10), KPD. Saarmund. SPD. 198( 82), Dnatl. 96( 151), 3. 0, KPD. 9( 47), Bp. 22( 24), Bött. 0( 22), Dem. 16( 10), Wirtsch.- P. 75( 22), USP. 4( 18), Dioz. 3( 5), Deutscho. Reichsp. 2( 10). Glienide( Niederbarnim). SpD. 400( 283), Dntl. 241( 238), 3. 28( 28), KPD. 159( 184), Bp. 40( 83), Dem. 72( 51), Wirtsch.- P. 87( 54), äußerbund 1( 2), sp. 6( 8), Dfoz. 5( 34), Deutschv. Reichsp. 17( 41). Marwih b. Velten. SPD. 385( 271), Dntl. 206( 235), 3. 8. KPD. 131( 200), p. 65( 66), Dem. 45( 34), Wirtsch.- P. 31( 27), USP. 1( 8), Dscz. 0( 8), Polen 1( 1), Senft. 4( 11). Oranienburg. SpD. 1440( 1022), Dntl. 1467( 1368), 3. 294 ( 244), D. 1170( 1104), Vp. 768( 653), Bölt. 204( 508), Dem. 594 ( 501), Wirtsch.- P. 864, Haeußer- Bund 25, USP. 420( 561), Polen 7, Sonstige 256. Borfigwalde. SPD. 1255, Dntl. 411, 3. 109, RPD. 867, Bp. 155, Bölt. 12, Dem. 167, Wirtsch.- P. 94, Haeuser- Bund 5, USP. 11, Polen 5, Sonstige 6. Birsdorf. SPD. 805( 493), Dnail. 682( 689), 3. 98( 92), PD. 364 ( 343), p. 122( 146), Wölff. 40( 77), Dem. 284( 181), Wirtsch.- P. 114, USP. 48( 216), Polen 1, Const. 57( 61). Lindenberg. SPD. 133( 27), Dntl. 179( 227), 3. 4( 0), KPD. 70( 122), p. 15( 22), Dem. 20( 14), Wirtsch.- P. 70( 24). Karlshorst. SPD. 2210( 1528). Dntl. 3051( 2819), 3. 441( 388), APD. 646( 749), p. 1096( 1104), Bölf. 346( 737), Dem. 1199( 785), Wirtsch.- P. 442( 366), USB. 27( 101), Dsoz. 309( 494), Polen 18, Sonstige 24. Potsdam( Stadt). SPD. 8936( 4500), Dntl. 17 175( 16 208), 3. 1189( 999), KPD. 1437( 2142), p. 3526( 2730), Bolt. 1006, Dem. 2338( 1858). Wannsee. SPD. 854( 481), Drtl. 1349( 1273), 3. 100( 78). PD. 118( 188), p. 420( 449), Bölt. 62, Dem. 350( 193), Wirtsch. Partei 954( 49), USP. 5( 551), Bolen 9, Sonstige 18( 42) Friedrichshagen. SPD. 2582( 1846), Dntl. 3630( 2161), 8. 217 ( 193), RD. 1600( 1828), p. 813( 812), 2ölt. 426( 797), Dem. 695 ( 486), Wirtsch.- P. 531( 523), Häußer- Bund 95, USP. 55( 210), Dio 22( 234), Polen 9, Sonstige 34. Brandenburg( Stadt). SPD. 15 031( 10 090), Dnt. 6950( 6262). RBD. 2929( 4675), p. 3429( 2989), 23ött. 1180( 2332), Dem. 2278 ( 1871), Deutfdyfoz. 47( 446, Wirtsch.- B. 1739( 950). Lichtenberg. SPD. 4337, Dntí. 3174, 3. 689, RPD. 2511, Bp. 673, Bölf. 149, Dem. 911, Wirtsch.- P. 469, Häußer- B. 178, USP. 79, Dfoz. 276, Sonstige 71. Dem. 20, Wirtsch.- 25, Dfoz. 27. Marzahn. SPD. 112( 29), Dnt. 170, 3. 6, RPD. 141, Bp. 25, Potsdam( Stadt). 8936( 4500), Dntl. 17 175( 16 208). 3. 1189 ( 999), RPD. 1437( 2142), Bp. 3526( 2730), Bölt. 1006, Dem. 2338 ( 1858) ,. Spandau. SPD. 23 431( 15 364), Dntl. 13 051( 11 916), 3. 2441 ( 2262), D. 6887( 10 265). Bp. 4010( 5109), 2ölf. 1809( 5055), Dem. 3825( 2747), Wirtsch.- P. 2397( 2192), USP. 234( 988), Dioz. 357( 1132), Polen 99, Sonstige 133. Oberschöneweide. So3. 4118, Dntl. 2094, 3. 1005, RPD. 3975, PD. 3975, Bp. 648, Bölf. 124, Dem. 930, Wirtsch.- P. 445, Häußer B. 46, Ep. 85 Dioz. 80, Polen21, Sonstige 37. Brandenburg einschl. Rathenow. S03. 30 419( 21 987). Dtl. 18 102( 17 916), PD. 5592( 8833), 2p. 5830( 5507), Dem. 6295( 4812). Brandenburg( Stadt). S03. 15 031( 10 090), Dn. 6950( 6262), KPD. 2929( 4675), p. 3429( 2989), Bölt. 1180( 2332), Dem. 2278 ( 1870), Wirtsch. B. 1739( 950)., Df03. 47( 446). 98( 107), p. 37( 68), Dem. 51( 54), Wirtsch.- P. 16( 12), S. 0 8( 9), p. 117( 99), Dem. 6( 6), Dioz. Pt. u. Reichsbd. f. Aufw. ( 7), Dio3. 7( 11), Sonstige 14( 27). 23p. 408, Wölf. 60, Dem. 560. Niederschöneweide. SPD. 1971, Dntl. 1337, 3. 243, RPD. 963, Schentendorf. SpD. 139( 91), Dntl. 77( 52), 3. 10( 5), KPD. 52( 51), Bp. 26( 14), Dem. 14( 22), Dio3. 0( 7), GSonstige 1( 30). Wilmersdorf. SPD. 3426. Dntl. 7897, 3. 906, KPD. 651, Bp. 2526, Bölf. 602, Dem. 6263, Wirtsch.- P. 570, Welfen 13, HäußerBund 1, USP. 4, Dioz. 193, Polen 147, Sonstige 33. Zehlendorf. SPD. 2813( 1691), Dntl. 5216( 4546), 3. 532( 412), D. 656( 883). Bp. 2462( 2562), Bölt. 775, Dem. 1693( 1077), Wirtsch.- P. 485( 392), Welfen 3, Häußer- Bund 1, USP. 18( 144), Sonstige 106. Tempelhof. SPD. 6181, Dntl. 5470, 3. 903, RPD. 2093, Bp. 2149, Bölf. 451, Dem. 2472, Wirtsch.- B. 595, Welfen 6, Häußer- Bund 1, USP. 58, Polen 47, Sonstige 620. Lantwih. SPD. 1784, Dnil. 2058, 3. 256, RPD. 712, p. 978, Bolt. 141, Dm. 738, Wirtsch.- P., 306, Welfen 1, Häußer- Bund 2, LSP. 18, Dioz. 217, Polen 2, Senftige 30. Wilmersdorf. SPD. 2681, Dnil. 6421, 3. 595, RBD. 894, p. 1849, Bolt. 3880, Wirtsch... 406, Häußer- Bund 9, USB. 42, Dioz. 261, Bolen 186, Sonstige 78. Köpenid. SPD. 6046, Intl. 4307, 3. 612, PD. 4838, Bp. 1459, Bölf. 468, Dem. 1296, Wirtsch.- B. 885, Welfen 3, Häußer- Bund 1, USP. 252. Dfoz. 103, Bolen 64, Sonstige 54. Neukölln.( Endergebnis.) 63 576( 45 038), Dntl. 26 113( 24 364), 3. 4243( 4393), RPD. 35 658( 39 877), p 6284( 10 818), Bölf. 2001 ( 4812), Dem. 11 849( 9886), Wirtsch.- P. 4982( 6904), Welfen 49, usp. 0( 4456), Dfoz.?( 4464). 4. Reichstagswahlkreis Potsdam I. Hohon- Neuendorf. SPD. 628( 485), Dntl. 1061( 775), 3. 30 ( 26), D. 382( 387), p. 304( 370), Dem. 304( 144). Wirtsch.- P. 136( 198), D103. 0( 70), Dtschvölf. 14( 120). Stolpe. SPD. 114( 71), Dnil. 60( 80), 3. 0( 5), PD. 45( 71). Bp. 18( 16), Dem. 0( 3), Dioz. 0( 6), Dtschvölt. 0( 4). Bergfelde. SPD. 189( 98), Dntl. 160( 124), 3. 9( 9) KPD. 136( 139), p. 66( 92), Dem. 94( 92), Wirtsch.- P. 0( 23), Dsoz. 0( 26), Dtschvöll. 14( 70). Böhow. SPD. 410( 266), Dntl. 206( 201), PD. 120( 189), Bp. 47( 22), Dem. 49( 25), Dioz. 0( 12), Dtschoölf. 17( 69). 3ersplittert 5. Zernitow. SPD. 45( 35), Dntl. 45( 42), PD. 1( 2), p. 4( 2), Dem. 0( 6), Wirtsch.- B. 0( 5), USP. 1( 2), Dischvölt. 1( 9). Rahnsdorf. SPD. 410( 306), Dntl. 630( 505), 3. 54( 46), APD. 250( 269), p. 161( 178). 2öff. 209( 319), Dem. 197( 157), Wirtsch.- P. 95( 90), p. 8( 16), Dtsch. Aufbau- P. 2 Freiwirtschaftsbund 1, Dfoz. 27( 35), Nil. Minderh. 1. Behlefanz. SVD. 278. Dnil. 240. 3. 2. KPD. 28, Bp. 54, Bölf. 6, Dem. 28. Wirtsch.- P. 8, pripittert 10. Schwante. SPD. 187. Dntl. 200, 3. 2, KPD. 60, Vp. 27, Völk. 3, Dem. 15, 28irtsch.- P. 13, US. 3. Dalgow. SPD. 58( 31). Dntl. 76( 101), RBD. 3( 10), Op. 6( 3), Dem. 2( 3), Wirtsch.- B. 14(-), Dioz.( 4), Dvölk. Reichsp.( 3). Menz. SPD. 172( 153), Dntt. 140( 151), KPD. 14( 15), Bp. 25( 9) Dem. 12( 6). Dioz.( 7), Dtschvö't. Reichsp.( 13). Alt- Globjow. SPD. 114( 96), Dntl. 12( 10), KPD.-( 5), Dp. 9( 4) Dem. 7( 1) Neu- Globjom. SpD. 42( 27), Dntl. 25( 17), KPD.( 1), Dp. 14( 17) Dem. 3( 6). Dio3.( 5), Difchwölf Reichsp.( 25). ( 25). Karow. SPD. 307, Dnil. 241, 3. 18, PD. 49, Bp. 55, Bölk. 4, Dem. 48, Wirtsch. P. 24, Häußer- Bund 10, USB. 1, Dioz. 8. Borsigwalde. SPD. 1255, Dntl. 411 3. 109, RBD. 867. Bp. 155, Bött. 12, Dem. 167, Wirtsch.- P. 94, USP. 11, Sonstige 16. 5. Reichstagswahlkreis Frankfurt a. d. O Obrawalde. SPD. 97( 68), Dntl. 77( 87), 3. 79( 74), PD. ( 2), Dichvölf. Reichspt.( 7). Betiche. SPD. 114( 35), Dntl. 264( 275), 3. 420( 449), PD. -( 6), p. 32( 38), Dem. 28( 27), Dfog.( 3), Dischvölt. Reichspartei( 7). Kalau. SPD. 114( 118), Dntl. 37( 40), 3. 213( 204), Bp.-( 5), Dem. 3( 3). Mejerih. SPD. 787( 417), Dnt. 1240( 1447), 3. 952( 899), ( 32), KPD. 106( 105), Bp. 564( 388), Dem. 273( 182), Dioz. Dijavöll. Reichsp.( 178). Groß- Woltersdorf. Soz. 103( 56) Dnatl. 125( 117), 3. 9(-) -( 6), KPD. 3( 35), Bp. 0( 6), Dem. 5( 5), Wirtsch.- P. 8( 11), Doz Böll. 8( 6). Rüffrin- Stadt. SPD. 2589( 1506), Dntl. 5003( 5907), 3. 367 ( 288), PD. 251( 540), Bp. 620( 576), Dem. 490( 410), Wirtsch.- P. 0( 21), USP. 30( 73) Diog. 103( 235), Sonstige 387( 401). Lautawert. SPD. 1728( 1176), Dntl. 259( 267), 3. 81( 78), KPD. 255( 330), p. 197( 151), Bölt. 27( 7), Dem. 152( 113), Wirtsch.- P. 150( 30), Sp. 27( 43), Diox. 11( 62). Sonftiae 27( 45). Roßdorf. SPD. 323( 291), Dntl. 102( 165), 3. 12( 16), Bp. 113 ( 42), Dem. 16( 27), Wirtsch.- P. 56( 62), Dio3. 4( 16). Eulo. SPD. 434( 370) Dntl. 114 148), 8. 2( 5), RBD. 40( 69), p. 87( 69), 122( 151) USB. 28( 38), Df03. 19( 12), Dvölf. 6( 9). Döbern. SPD. 610( 652), Dntl. 129( 142), 3. 94( 97), RPD. 279( 275), Bp. 330( 214), Bölf. 6( 2), Dem. 113( 98), Witsch.- B. 21 ( 83). Sonstige 9( 58). Gaffen. SPD. 880( 751), Dntl. 316( 244), 3. 33( 27), D. 162 ( 246), p. 268( 205), 23öff. 0( 4), Dem. 136( 199), Wirtsch.- B. 147 ( 119). Dfoz. 150( 236), Dvölf. 17.( 24). Forst( Stadt). 9915( 7767), Dnil. 2715( 3330), 3. 580( 510), APD. 1061( 1822), Bp. 4685( 3297), Bölf. 0( 27), Dem, 1365( 1294), Wirtsch.- P. 1139( 1365). USP. 108( 356), Dioz. 379), Dvölt. 127 ( 292), Natlib. Ver. 0( 125). 6. Reichstagswahlkreis Pommern. Landkreis Büfow. SPD. 2542, Dntl. 6110, 3. 3855, KPD. 496, Bp. 646, Dem. 409, Wir sch.-P. 1622. Im Landkreis Stolp gewann die SPD. 5000 Stimmen; auch die Demokraten gingen vorwärts. 8. Reichstagswahlkreis Liegnik. Görlitz( Stadt). SpD. 17 708( 13 881), Dnt. 8755( 8246), 3 2532( 2269), PD. 1638( 3051), Bp. 4409( 4784), Bött. 363( 162), Dem. 5052( 3907), Wirtsch.- P. 2939( 3878), Häußer- Bund 4204 ( 6458), USB. 18, Start- Bund 209, Dfoz. 59, Sonstige 194. 10. Reichstagswahlkreis Magdeburg. Magdeburg( Endergebnis). So3. 72 683( 58 156), Dntl. 27 898 ( 26 298), 3. 3608( 3781), KPD. 10 513( 17 090), Bp. 27 245( 29 115), Bölf. 2824( 8488), Dem. 18 064.( 10 611), Wirtsch.-. 7354. Bernburg- Stadt. SBD. 7946( 6209). Dnil. 2687( 2323). 3. 328 ( 336), RPD.1353( 2712) Bp. 5367( 3506), Bölf. 1454, Dem. 966( 700). RBD. 362( 915), p. 2685( 2513), Bölt. 214, Dem. 946( 626). Zerbst- Stadt. SPD. 4561( 3760), Dntl. 1685( 1920). 3. 104( 108), Defian- Stadt. SpD. 18 744, Dntl. 4213, 8. 471, KPD. 1302, p. 14 086, Bölt. 947, Dem. 3599. Freistaat Anhalt. SpD. 83 250( 65 768), Dntl. 33 853( 36 220), 3. 2376, KPD. 10 699( 22 799), p. 45 708( 37 260), Bölt. 6162 ( 9631), Dem. 12 193( 10 250), Wirtsch. P. 4308. 11. Reichstagswahlkreis Merseburg. Erfurt. SPD. 17 838( 13 822), Dntl. 12 749( 10 961). 8. 2900 ( 3532), RBD. 14 137( 14 274), p. 11 277( 10 301), Bött. 3741( 9387), Dem. 2546( 2847), Birth.- B. 5108( 5991), Landb. 42, Sonstige 2173( 2971). 12. Reichstagswahlkreis Thüringen. Eisenach- Cand. SPD. 14 563, Dntl. 1508, 3. 4296, PD. 4085, Bp. 3337, Bölf. 1256, Dem. 2516, Wirtsch.- P. 1583, Landb. 11 847. Apolda. SPD. 3670( 2632), Dntl. 1419( 1991), 3. 188, PD. 1084( 1757), Bp. 3435, Bölf. 448, Dem. 1227, Wirtsch.- P. 572, Weimar- Stadt. SPD. 5855( 4252), Dntí. 4707( 4279), 3. 465, Landb. 169. APD. 1865( 2518), Bp. 4905, Bölt. 2550, Dem. 2487, Wirtsch.- P. 660, Landb. 194. Gera( Stadt). SPD. 21 520( 17 147), Dntl. 1790 1627). 3. 322 ( 306), RPD. 4454( 6590). Bp. 15 570( 13 945), Bölt. 3158( 5891), Dem. 1408( 1136), Wirtsch.- P. 807( 473), Landb. 362( 439). 16. Reichstagswahlkreis Süd- Hannover- Braunschweig. Göffingen. SPD. 5662( 4255), Dntl. 6854( 5066), 3. 900( 877), APD. 537( 1099), p. 3852( 2947), Völt. 540, Dem. 2524( 1701), Hannoveraner 1524( 1906). 17. Reichstagswahlkreis Westfalen- Nord. Büdeburg( Landkreis). SPD. 34 331, Dnil. 18 034, 3. 3507 APD. 4121, Bp. 14 757, Bölt. 1789, Dem. 5683, Wirtsch.- P. 1828, USP 216, Chriftifoz. 23, Polen 13, Sonstige 392. Bielefeld. SPD. 40 555( 33 282), Dntl. 20 234, 3. 4098, KPD. 5233( 9031), Bp. 17 705. Bölf. 2079, Dem. 6982, Wirtsch.- P. 2106, S. 297, Chrifufoz. 269, Sonstige 427. Hamborn. SPD. 8886( 4909), Dntl. 5080( 4003), 3. 9972( 8883), RPD 12 629( 18 433), Bp. 2929( 3050), Bolt. 587( 1179), Dem. 1653( 1102), Wirtsch.- P. 1067. Witten- Ruhr. SpD. 9075( 5604), Dntl. 3120( 2351), 3. 3767 ( 3430), PD. 2300( 4094), p. 3795( 3675), Bölf. 369( 1155), Dem. 1154( 855). 18. Reichstagswahlkreis Westfalen- Süd. Gelfenfirden. SPD. 15 665( 8155), Dntl. 9625( 6653), 3. 25 305 ( 25 799), PD. 18 359( 32 366), p. 14 209( 12 448), Voit. 598 ( 1855). Dem. 3215( 2121). Siegen( Endergebnis). SPD. 2181, Dntl. 4737, 3. 3145, RD. 430, Bp. 2636, Bölf. 644, Dem. 1073, Wirtsch.- B. 344, USP. 25 19. Reichstagswahlkreis Heffen- Nassau. Kaffel- Stadt( Endergebnis.) SPD. 37 578( 31 099), Dntl. SPD. 37 578( 31 099), Dntl. 19 314( 19 321), 3. 4667( 4678), RD. 3319( 6405), p. 17 292 ( 16 287), Bött. 3623( 7659), Dem. 10 712( 10 042), Wirtsch.- B. 845, Häußer- Bund 15, USP. 365( 403), Sonstige 271. Offenbach a. M. So3. 15 410( 12 930), Dntl. 4078( 3078), 3. 5462 ( 5113), PD. 6361( 8397), p. 4812( 4114), Bölt. 515( 1541), Dem. 3544( 2826). 20. Reichstagswahlkreis Köln- Aachen. 418( plus 96). Güstrow. SPD. 3577( 2545), Dnt. 2493, 3. 81, PD. 441,( 915). Bp. 1095, Bölt. 1293( 2136), Dem. 453( 348), Wirtsch.- P. 237. Schwerin. SPD. 7591( 5234), Dntl. 6071( 6983), 3. 300, RBD. 642( 1229), Bp. 5033, Bölf. 1858( 4239), Dem. 2816( 1691). Wirtsch.- P. 729. 1239), Dem. Neubrandenburg. SpD. 1841( 1241), Dnil. 2739( 2679), RPD. 624( 924), Bp. 434, Völt, 1064( 1760), Dem. 468. Ludwigsluft. SPD. 650( plus 247), Dnti. 1118( minus 71), 369, KPD. 72( minus 49), p. 415, Bölf. 494( minus 223), Dem. Hagenow i. M. SPD. 655, Dnil. 732, 3. 15, APD. 91, p. 263, Bölf. 269, Dem. 223, Wirtsch.- P. 49. Dömih a. d. Elbe. SPD. 365( Gew. 240), Dntl. 362, 3. 10, KPD. 79( Verlust 180), Bp. 172, Böll. 118, Dem. 234. Wismar. SPD. 5366( 3260), Dnt. 1782, 3. 162, D. 1255 KPD. ( 1955), Bp. 1188, Völf. 3165( 4565), Dem. 719( 400), Wirtsch.- P. 312. Parchim. SPD. 1907( plus 900), Dntl. 1608( minus 140), 3. 49, RBD. 601( minus 355), p. 543( plus 270), Bölf. 807( minus 600), Dem. 314, Bayer. Bp. 403. Boizenburg( Elbe). SPD. 625, Dntl. 406, 3. 38, RPD. 618, Bp. 476, Bölt. 137, Dem. 157, Wirtsch.- P. 92. Schwerin. SPD. 7591, Dntl. 6071, 3. 300, RD. 642, p. 5033, Bölt. 1858, Dem. 2810, Wirtsch.- P. 729, Usp. 43, Sonstige 33. Friedland i Melbg. SPD. 1347, Dni. 1115, KPD. 555, p. 130, Völk. 752, Dem. 211. KPD. 179( 300), p. 171( 130), Völl. 248( 548), Dem. 43( 27). Schwaam i mdlbg. SPD. 799( 499), Dntl. 629( 829). 3. 4, Schlesien. Breslau, 7. Dezember.( Eigener Drahtbericht.) Aus Nieber und Mittelschleften liegen Teilresultate aus acht Landfreifen vor. Ueberall ist mit einer 3 unahme der sozialdemo tratischen Stimmen von 15 bis 35 Pro3. zu rechnen. Die Deutschnationalen haben sich auf Kosten der Nationalsozialisten und der Kommunisten behauptet, ebenso Zentrum und Demokraten. Die Kommunisten haben 40 bis 60 Proz. ihrer Stimmen loren. Hamburg. Bis 10 Uhr wurden gezählt: SPD. 27 145, Dntl. 13 147, 3. 1269, RBD. 13 137, Bp. 18 096, Bölt. 1246, Dem. 7970, Belfen 97, Häußer- Bund 83, USP. 209, D. Aufbau- P. 879, Dfoz. 81, Freis land 265. 5. Bon der Rednerbühne aus habe ich beobachtet, daß die ersten im Saal eintreffenden Rechsbannerleute sofort umringt wurden und daß auf sie mit Stöden und Stüh Len eingeschlagen wurde. Zeugen geben an, daß vor Be ginn der Bersammlung und vor meinem Eintreffen die aus dem Kreise Calau und zum, Teil auch aus dem Nachbarkreise Kottbus herangezogenen Stahlhelm, Werwolf- und Jungland bundleute auf den Soal planmäßig verteilt, auch auf die Rednertribüne zum Te uniformierte Leute tommandiert worden find und daß der Rauscher Führer vor meinem Eintreffen erflärt hat, der Landrat würde von der Bühne herunter= geschmissen. Beim Eintrittt des Reichsbanners wurde dieser mit den Zurufe Pappheim und Mostrich empfangen und nach Mitteilung von Zeugen ist der Radduscher Führer auf einen Tisch gesprungen and hat seinen Anhängern zugerufen:„ Nun los!", worauf mit dea Mißhandlungen der Reichsbannerleute begonnen wurde. 6. nwahr ist, daß ich nicht versucht habe, die beginnenden Streititeiten zu schlichten. Bahr ist vielmehr, daß ich sofort auf nicht durchdringen konnte. das energischste zur Ruhe aufgefordert habe, aber bei dem Tumult 7. Richtig ist, daß Herr Sander sich bemüht hat, auf die Streitenden einzureden, zeitlich jedoch erheblich später, als dies vom Bersammlungsleiter und von mir geschehen war. Glatt erfunden ist jedoch die Behauptung, daß ich Herrn Sander eine Kaffeetasse nachgeschleudert habe. Im Gegenteil, ich habe, als Reichsbanner die Situation beherrschte, mich vor Hren Sander schützend gestellt und ihn bis an den Saalausgang begleitet. verwundet sind. Nach meinen Feststellungen hatten fünf 8. Unrichtig ist, daß 50 Mann des Reichsbanner Mann Berlegungen davongetragen. Wieviel es auf der Gegenseite waren, fonnte id), obwohl ich mich fofort danach erkundigt habe, leider nicht erfahren. schwarzweißrote Presse versuchte, Gewaltätigkeiten der GegenDer vorliegende Fall ist einer von vielen, in denen die seite dem Reichsbanner anzudichten. Der Kampf gegen das Reichsbanner wurde von den Deutschhnationalen in der letzten Woche mit außergewöhnlicher Härte geführt. Es verging fast fein Tag, an dem die reaktionäre Presse dem Reichsbanner nicht außer den gewöhnlichen Verleumdungen und Berunglimpfungen auch lange Artikel widmete; der beste Beweis da= für, wie sehr man seinen Einfluß fürchtet. Die Republikaner können der deutschnationalen Presse für die unfreiwillige Reflame Letzte Nachrichten. teme nur dankbar fein. Köln( 130 Bezirfe). SPD. 17 800, 3. 33 000, RD. 9000. Ber- 416 299 Stimmen. hältnis der SPD. und KPD. umgefehrt wie am 4. Mai. 23. Reichstagswahlkreis Düsseldorf- Weft. Duisburg- Stadt. SPD. 24 921( 16 035), Dntl. 16 963( 13 166), 8. 30 433( 25 479), RPD. 14 593( 25 123), Bp. 16 032( 14 303), Bölt. 1591( 5838), Dem. 4868( 3585).. 26. Reichstagswahlkreis Franken. München. Bisher gezählt: SPD. 21 079, Dntl. 20 211, RRD. 10 013, p. 2760, Bölf. 8811, Dem. 4167, Bayer. Bp. 22 300. Kulmbach. SPD. 2736( plus 261), Dntl. 1153, 3. 116, RPD. 1804 ( minus 694), Bp. 301, Bölf. 262. Bayreuth. SPD. 6902( 6143), Dni. 5629( 2088), RD. 310 ( 538). Bp. 355, Bolt. 2694( 7345). Dem. 492( 383), Bayer. Bp. 890 ( 840). 27. Reichstagswahlkreis Pfalz. Worms( Endergebnis). SBD. 8427( 6443), Dnt. 1110( 578), 3. 2484( 2504), RPD. 951( 1946), Bp. 6712( 7304), Bölt. 242( 206), Dem. 1855( 1472). 28. Reichstagswahlkreis Dresden- Bautzen. Dresden- Stadt( Endergebnis). SPD. 131 262( 115 096), Dntl 67 877( 59 084), 3. 5176( 4228), PD. 23 399( 28 957), Bp. 57 139 ( 52 595), Wölf, 5543( 20 940), Dem. 36 616( 34 902). ( 116), RBD. 3034( 3638), p. 1814( 1565), Bölt. 132( 323), Dem. Freithal( Stadt). SPD. 10 341( 9552), Dntl. 1501( 1913), 3. 359 1360( 1762). Pirna. SPD. 4846, Dutt. 2301, 3. 311, RBD. 2589, Bp. 2753, Boll. 275, Dem. 130. Rieja. SPD. 5889( 5201), Dntl. 2634( 2718), RBD. 1031( 1497), p. 2439( 1668), Bölt. 270( 1156). Dem. 526( 677). Sebnih. SPD. 2272, Dntl. 271, RPD. 297, Bp. 1038, Bött. 40, Dem. 908. Freiberg- Land, STD. 10 245, Dntl. 9168, D. 1241, Bp. 3418. Bölt. 652, Dem. 743. Amtshauptmannschaft Dippoldiswalde SPD. 8842, Dr. 9956, APD. 1651, p. 3270, Völt. 450, Dem. 1783. Radeberg. SPD. 3913( 3391), Dntl. 1995( 2217), 3. 269( 194). APD. 802( 1000), p. 816( 646), Bölf. 116( 250), Dem. 570( 247). Dresden( Amtshauptmannschaft). SPD. 32 428, Dntl. 18 982, KPD. 6570, Bp. 11 738, Bölf. 1447, Dem. 6341. Meißen. SPD. 12 038( 10 699), Dntl. 3371( 3400), 3D. 967 ( 1714), Bp. 4344( 4316), Bölf. 693( 706), Dem., 1251( 1648). 29. Reichstagswahlkreis Leipzig. Leipzig- Stadt. SPD. 142 819, Zuwachs 40 Brog, Dntl. 51 196, 3. 3416, D. 51 276, Bp. 85 719 Bölt, 8306, Dem. 31 277, Wirtsch. B. 7841, Haeußer- B. 214, USP. 4316, Freiwirtschaftsbumb 334, Dioz. 1953, Christlsoz. 782. In Leipzig- Band ist der Zuwachs 55 bis 60 Prog 32. Reichstagswahlkreis Baden. Mannheim. SpD. 37 097, Dnil. 6777, 3. 17 620, RD. 14 313, Bp. 18 363, Bölt. 2098, Dem. 11 198, Landb. 2765, p. 266. Karlsruhe. SPD. 17 790, Dntl. 1243, 3. 13 958, RBD. 4703, Bp. 9912. Bölf. 6051, Dem. 3336. Weilheim- Stadt. SPD. 1678( 1075), Dntl. 1450( 1125). 3. 830 ( 736), RPD. 1098( 1700), 23p. 731( 433), 23ölt. 343( 618), Dem. 1037 ( 724), Bandb. 138( 185). Ludwigshafen. SPD. 14 CJ, Dntí. 7000, 3. 7089, BD. 5185, Bp. 4189, Bölt. 674, Dem, 3789, Baner. Bp. 1240. Häußer- Bund 39, USB. 73, Freiwirtschaftsb. 572. Wahlbeteiligun: 90-94 Broz. SPD. gewinnt etwa 2590. RPD. 50 Proz. Verlust. 33. Reichstagswahlkreis Hessen- Darmstadt. Darmstadt( Endergebnis). SPD. 17 476( 13 268), Dntl. 7949 ( 5529), 3. 4226( 3052), APD. 1161( 2987), p. 14 666( 13 017), Frankfurt a. M.- Stadt( Befomtergebnis). SPD. 89 000( 65 500), Dntl. 37 000( 38 500), 3. 32 500( 28 900), RBD. 17 100( 27 000), Bp. 29 500( 23 400), Bött. 5200( 15 200), Dem. 31 000( 24 100), Wirtsch.- B. 0200( 9900). 35. Reichstagswahlkreis Medlenburg. Cübed. SPD. 30 024( 27 500), Dntl. 12 350, 3. 1052, APD. 1958( 5700), p. 10 400, Bolt. 2900( 9000), Dem. 5300. Bött. 1072( 4190), Dem. 4717( 3622). Cübed( Stadt und Land). SPD. 29 924( 27 530), Dntl. 12 351 ( 11 518), 3. 1052( 714), RBD. 4658( 1707), p. 10 997( 10 108), Böll. 2959( 9297), Dem. 5386( 5870), Wirt dh.-B. 4254, Häußer Bund 34, USP. 13 Dtsch. Aufw.-P. 1029, Freiwirtsch.- B. 96. Wahlbeteiligung 84,4 Proz. Roffod. SPD. 13 004( 3000 mehr!), Dntl. 7536( 8484), 3. 406 312), KPD. 3551( verloren 1200). Bp. 5133, Böff. 6126(-1600), Dem. 1960(+ 340), Wirtsch.- P. 2060. Waren( medt.) SpD. 1084, Dntl. 971, 3. 61, RBD. 828, Bp. 455, Bött. 817, Dem. 289, Wirtsch.ẞ. 643. Bon 1 130 000 3. 15 115, PD. 71 Wirtsch.- P. 19 233. Potsdam I. Wahlberechtigten bis 43 Uhr gezählt Davon SPD. 147 509, Dufl. 94 126, 383, Bp. 30 544, Bölf. 7746, Dem. 30 643, Potsdam II. Bon 1 138 000 Wahlberechtigten bisher gezählt 511 504 Stimmen. Davon SPD. 158 256, Dnfl. 130 075, 3. 17 789, PD. 73 489, Bp. 38 098, Bölf. 12 063, Dem. 64 636, Mittelstandspartei 17 098. Magdeburg- Anhalt. Gesamtergebnis des Wahlkreises. SPD. 351 871, Dnil. 209 191, 3. 17 039, PD. 46 336, Bp. 139 316, Bölf. 27 348, Dem. 62 229, Wirt.-P. 30 708, D. Aufw.-P. 6566, Dioz. 4448. Der erste Glückwunsch. Die Arbeitertammer für Miederösterreich in Wien, die gefehliche Berufsvertretung der Arbeiter, rief uns gegen Mitternacht an, um zu erfahren, wie die reichsdeutschen Wahlen ausgegangen find. Auf unseren Bescheid über den Vormarsch der Sozialdemokratie und den Erfolg der republikanischen Parteien ließ die Arbeiterfammer Wien der reichsdeutschen Bruderpartei durch uns ihre herzlichsten Glückwünsche aussprechen. feiert wird, also ein Doppelfeiertag, der so viel zu Ausflügen usw. benuht wird, zeigt dieser Anruf, deffen Ergebnis Satz für Satz einer unjerer Wiener Genoffen an unserem Wahlausfall. größeren Zuhörerschaft vorgesprochen wurde, das große Intereffe Da der heutige Montag in Wien als fatholischer Feiertag geBandenüberfall in Raddusch. Der organisierte Stahlhelmterror. Die Deutsche Tageszeitung" stellte am Donnerstag an der Spize des Blatts unter der marktschreierischen leberfchrift:" Der organisierte Reichsbannerterror- Bandenüberfall in Radbusch" in einem Drahtbericht aus Rottbus die Behaup Freter, habe für eine Wahlversammlung in Raddusch tung auf, der unserer Partei angehörende Landrat des Kreises, ( Spreewald) vom Reichsbanner Rottbus 160 bis 200 Mann fommen lassen, die nach einem vorbereiteten Plan die Bersammlung in einem wüsten Tumult zu terrorifieren versuchten. Die Deutschnationalen Ralaus hätten darauf in einem Schreiben an den Innenminister die Abberufung des Landrats von seinem Amt als Kreiswahlleiter gefordert. Genoffe Freter hat daraufhin der Deutschen Tageszeitung" folgende Berichtigung zugehen lassen: Unter Bezugnahme auf die in Nr. 570( Abendausgabe vom 4. Dezember d. 3.) Ihrer Zeitschrift, auf der Titelseite unter der Ueberschrift Bondenüberfall in Raddusch" veröffentlichten Mit Breisegefeßzes um Beröffentlichung folgender Berichtigung: teilungen ersuche ich ergebenst unter Bezugnahme auf§ 11 des 1. Unwahr ist, daß ich eine Wahlversammlung in Radbusch fest gelegt habe. Bahr ist vielmehr, daß diese Wahlversammlung von der fozialdemokratischen Parteileitung ein berufen war. 2. Unwahr ist, daß die gesamte ortseingesessene Be. völkerung von Radbusch im Mai deutschnationaf gewählt hätte. Wahr ist vielmehr, daß am 4. Mai 1924 außer 245 deutschhätte. Wahr ist vielmehr, daß am 4. Mai 1924 außer 245 deutschgegeben worden sind. Die von der sozialdemokratischen Partei einnationalen Etimmen noch 200 Stimmen für andere Parteien abberufene Versammlung fann schon deswegen nicht als eine heraus. forderung" der Bevölkerung von Raddusch angesehen werden, weil es das gesetzmäßige Recht jeder Partei ist, Bahlversammlungen obzuhalten. Schwarz- Rot- Gold verboten. Bor Gericht. g du jo Hann. Münden leistete sich der 2 mtsgerichtsrat LohIn einer Schöffengerichtssitzung des Schöffengerichts stäter eine einzig dastehende Provokation der republikanischen Einrichtungen, indem er ein Reichsbannermitglied, welches mit dem Reichsbannerabzeichen vor Gericht erschienen war, aufforderte, das Abzeichen vor Gericht abzulegen und auf dessen Weigerung und Erklärung hin, daß er sich befugt fühle, vor einem Gericht der Republik auch die Farben der Republik zu tragen, in eine Ordnungsstrafe von 20 Marf nahm. Die Reichs: bannerleitung von Hann. Münden hat sofort in schärfster Form Amtsgerichtsrats Lohstöter in einem Lelegramm an den preußischen gegen das reaktionäre und die Republik schädigende Berhalten des Justizminister Protest erhoben. Das Berhalten des Amtsgerichtsrats ist um so unerhörter, als sich in letzter Zeit die Fälle gehäuft haben, in denen das Tragen von schwarzweißroten und hatentreuz- Abzeichen vor Gericht ungerügt und sogar ausdrüdlich als statthaft bezeichnet wurde. Es ist zu erwarten, daß der preußische Justizminister dem Justizvertreter der Republik, der die Farben der Republit nicht sehen fann flaren Wein einschänken wird. Das genügt aber nicht. Endlic einmal muß dafür gesorgt werden, daß ein neuer Geist in unsere Juftig einfehrt, und daß das Berhalten der Justizbeamten, das an Sabotage der Republik grenzt, aufhört. Kommunistenverhaftungen in Frankreich. Paris, 7. Dezember.( TU.) Geheimpolizisten und Gendarmen verließen gestern nachmittag in fünf Bastautos das Polizeipräsidium mit der Aufgabe, die u ngegend von Paris nach verdächtigen Kommunisten abzusuchen. Die Maßnahmen richten sich in erster Linie gegen ausländische Anarchisten, Bolen, Spanier und Italiener. In einem einzigen Borort wurden zwölf Berhaftungen vorgenommen. Nach dem Departement Finisterre find zwei Abteilungen berittene Gendarmerie und Polizisten zu Fuß entfandt worden zur Aufrechterhaltung der Ordnung in den Küstenstädten, wo schwere Etreifunruhen ausgebrochen sind. Echo de Paris" führt die heute cingetretene ranten baisse auf die Angst vor dem Kommu vismus zurüd Das Pfund Sterling stieg von 85,67 auf 86,76, der Dollar von 18,32 auf 18.57. sie nach Feststellung ihrer Verfonalien aus der Haft entlassen. Die verhaftet wurden. Soweit es sich um Franzosen handelte, wurden Liberté" berichtet, daß am Sonnabenbabend 70 Kommunisten Ausländer dagegen find nach dem Polizeipräsidium gebracht worden. In der Erwartung eines fommunistischen hand streiches find fämtliche Pariser Bolizeibrigaden alarmiert worden. Sadoul ist nach Orleans übergeführt worden, da sein ehemaliges Regiment zu dem dort stehenden Armeekorps gehört. Keine Entscheidung über Köln! Die Konferenz Herriot- Chamberlain. Paris, 7. Dezember.( Eigener Drahtbericht.) Die Morgenblätter veröffentlichen über die Unterredung zwischen Herriot und dem englischen Außenminister Chamberlain spaltenlange Berichte, die angesichts der Tatsache, daß authenische Mitteilungen nicht gemacht worden sind, mit Vorsicht aufgenommen werden müssen. Das dürfte insbesondere der Fall sein für die Darstellung, die der„ Matin" über ben Meinungsaustausch der beiden Staatsmänner gibt. So be hauptet das Blatt, daß bei der Erörterung der Frage der französischen Sicherheit von der Tatsache ausgegangen sei, daß das Protokoll des Bölferbundes von England nicht ratifiziert werde und daß die eng lische Regierung statt dessen auf die Idee des Garantiepaties zurüd. getommen fei, wie er bereits im Jahre 1922 in Cannes besprochen worden ist. Damals habe Lloyd George als Bedingung die völlige Umstellung der franzöfifchen Europapolitik und die Anerkennung der Sowjetregierung geftelit. Diesmal scheine London ein Abkommen dieser Art von der Unterstützung durch Frankreich gegen die Gefahren des Bolschewismus abhängig zu machen. Herriot habe tem im Prin3. Unwahr ist, daß ich mir nom Reichsbanner Rottbus 160 bis zip zugestimmt, und Chamberlain werde wahrscheinlich in Rom Ge200 Reichsbannerleute habe fommen lassen. Wahr ist viel. legenheit haben, sich darüber eingehender mit Briand zu unterhalten. mehr, daß ich persönlich Reichsbammerleute überhaupt nicht angefordert habe Wahr ist ferner, daß nicht 160 bis 200, fcheindung nicht gefallen. Alle gegenteiligen Darstellungen einzelner Ueber die Räumung der Kölner 3one ist eine Entfondern nur 80 Reichsbannerleute aus Rotibus anwesend waren. französischer Blätter berufen, nie uns von autoritativer Seite verhinausgeschoten habe, bis mir durch meine Kuriere das 4. unwahr ist, daß ich den Bersammlungsbeginn sichert wird, auf tendenziöser Erfindung. Ueber Nordafrika werde Don England ein Uebereinkommen dahin angestrebt, daß Frankreich Herannahen eines Stoßtrupps gemeldet wurde. Wahr ist dagegen, England freie Hand in Aegypten läßt und dafür volle Handlungs daß die zu 8 Uhr einberufene Versammlung um 8% Uhr vom Ber- freiheit in Marokko erhält. Darüber hinaus scheint es London darum fammlungsleiter eröffnet worden ist ohne daß der Bersammlungs. zu tun zu sein, die Unterstützung Frankreichs für eine energische leiter oder ich kenntnis von dem Herannahen des Reichsbanners| Bekämpfung des Bolichewismus in den Ländern des Islams zu erhalten hatte. finden. Brüger Der Wahltag in Berlin. Starke Wahlbeteiligung. Schwarz- Weiß- Rote provozieren Zusammenstöße. SPD. allen weit voran Unsere Bekanntgabe der Wahlresultate durch Scheinwerfer.tk Soweit es fich bis jetzt übersehen läßt, find bie Bahlen im| großen und ganzen bis auf fleinere Zwischenfälle ruhig verlaufen. Die Papierhochflut in ben Straßen, die zabilofen Autos, aus denen noch immer die Aufrufe flatterten, unterschieden den Bahlsonntag mertlich von der Feiertagen fonf Bon der gefürchteten Bahl mübigfelt fonnte teine Rede sein. Gegen 11 lbr pormittags fette überall ein so starter Ansturm von Bählern ein, so daß schon gegen 12 Uhr mittags der Stand des Babiganges erreicht war, der sich bei den Reichstagswahlen am 4. Mat fe ft ftellen ließ. Im allgemeinen fand sich das Bublifum mit der Doppelwahl recht gut ab. Es wurde auch als besonders wohltätig empfunden, daß im Durchschnitt nicht mehr als 1000 Berfonen auf ein Wahllofal tamen Im Zentrum. " Troß des unfreundlichen Wetters auf den Straßen ein Gedränge und Geschiebe, baß ein Borwärtstommen oft nur unter Schwierig. feiten möglich ist. Endlich wieder begegnet man dem ach im neuen Deutschland noch so seltenen Typus des gespannten Staatsbürgers". Sicher ift es ein Gegen des Wahltags, daß er der Erziehung gur Republit sehr förberlich ist. Lachte man nicht schon am Aleganberplag über das mit Hafentreuzfähnchen ausstaffierte Bferd, das einen schwarzweißrot betlebten Möbelwagen 30g? Ein beuticnationales Wahlroß! Menschliche Bertreter dieser Spezies fah und hörte man zu gleicher Zeit grölend auf einem Baftauto mit der Aufschrift Fruchtimport". Allerdings nette Früchtchen, die sich die deutsche Republit aus ihren bayerischen Gefilden da hat importieren laffen. Bie ernst und würdig geht es doch ba auf der Wahlstatt her. Recht lebhaft scheint die Beteiligung zu fein, und auch außer bem bei allen Stimmungsbildhauern mit Recht so beliebten alte Mütterchen ist jeder Inpus vertreten. Ein junges Mädchen stedt feinen blauen Brief ins Bitter ber Sentralheizung, bie fie für die Wahlurne hält, fie will wahrscheinlich beweisen, mie heiß man den Erwählten lieben soll. Die fleine Bendeluhr im rauchigen Lofal in der Landsberger Straße Schlägt sechs Uhr, der beutfchrationale Wahlvorsteher schreit ziemlich grundlos einen an. wefenden Reichsbannermann an, will er feinem Aerger schon vor der Feststellung des Wahlergebnisjes Luft machen, wurde ihm der Bahling zum Qualtag? Bon faft 700 Stimmen entfallen 200 auf die SPD und jeder geht befriedigt aus dem Haus". Jeder? Halb eff Uhr abends auf dem Botsdamer Blaz, Swischen ber ewig wechselnden Lichtreflarne leuchtet's hin und wieder auch: Barole zur Wahl deutschnational! Ja, ja, genau wie ihren Propagandister wird auch diesmal den schwarzweißroten Wählern die Erleuchtung zu spät tommen.„ Es liet ein tiefer Sinn im indichen Spiel Jm Norden und Nordwesten. | in den " ben Führerauto des Reichsbannerzuges wurde das schwarzroigofbene Tuch abgeriffen. Bei dem Versuch, es wiederzuerlangen, ging auch eine sahne vorübergehend in den Besitz der Hafenfreuzleute über. Um Weiterungen zu vermeiden, wurde eine Schu poftreife unter Führung eines Offiziers ersucht, den Reichsbannermitgliedern wieder zu ihrem Eigentum zu verhelfen. Der Offizier lehnte das ab und forderte zum Weiterfahren auf. Das Reichsbanner sah sich nunmehr veranlaßt die Fahne selbst zurückzuholen, was auch nach heftiger, rohester Gegenwehr der schwarzweißroten Rohlinge gelang. Bei der Abwehr des Angriffs wurden fünf Mitglieder des Reichs. banners verlegt. Vor dem berüchtigten Café Wilhelma" an der Gedächtniskirche brachten die dort verkehrenden Deutschnationaten fortgesetzt Schmährufe auf die Republit aus. Die Schupo erblickte darin feinen Anlaß zum Einschreiten. In der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag veranstalteten Hafen. freuzler auf dem Belle Alliance Blag eine Schießerei. Der herbeigeeilten Polizei erklärten die Schießhelden, daß sie sich von Rommunisten bedroht fühlten. Trotzdem gelang es ihnen aber, die Säulen der Kolonaden am Halleschen Tor mit Riefenplataten zu befleben. Offenbar wollten sie durch die Schießerei die Polizei nur ablenten. Der Erfolg war durchaus auf ihrer Seite; fie fonnten sogar ihr berüchtigtes Blatat anbringen, auf dem die Fahne der Republik herabgeholt ist und dafür schwarzweißrot geflaggt wird. Zum Triumph flebte darüber noch ein Hinweis darauf, daß Minister Severing diefes Plakat verboten hätte. In einem Wahllotal am Brenzlauer Berg hatte ein Wähler eine brennende 8igarette in den Wahlum= flag gelegt. Der Wahlvorsteher bemertie es anfangs nicht und warf den Umschlag in die Urne. Erft als es aus biefer bedenklich zu qualmen anfing, bemerfte man den Unfug und fonnte größeren Schaden verhüten. Nur wenige Wahlumschläge wurden beschädigt. In einem anderen Wahllotal haben eine ganze Reihe von Wählern anstatt weiße rote und anstatt rote meiße Bettel benußt, die natürlich ungültig sind. Die Reichsbannerfeier im Sportpalast. Die Babiabfchlußfeier, an der bas Reichsbanner Schwarz- RotGold die Berliner Bevölkerung am Sonntagabenb, nach Schluß der Wahl in den Sportpalast entboten hatte, nahm einen glän= zenden Verlauf. Der Riesenfoal füllte sich von der 7. Stunde an ununterbrochen und wies gegen Mitternacht bis hoch oben in den höchsten Rang eine beängstigende Fülle auf, wie man sie selbst in diesem Raume bisher wohl faum erlebt hatte. Ein imposanter und fesselnder Anblick! In bemerkenswerter Weise vollzog sich der Anmarsch der Reichsbannerabteilungen mit ihren Fahnen, die in den Straßen ein gewaltiges Aufsehen erregten. Da als Folge der Ergebnisse verzögerte, dauerte es ziemlich lange, bis wesentder Doppelwahlen für Reichstag und Landtag ich das Herauskommen liche Ergebnisse mitgeteilt werden konnten. Dennoch bewahrte die gewaltige Menge eine musterhafte Ruhe und anerkennenswerte Haltung. Als dann auf schwarzem Grunde in weißer Schrift das er ste Resultat, den überwältigen Sieg der fogial demokratischen Partei in Brandenburg, verkündete, den fannte der Jubel feine Grenzen. Gleich darauf marschierte unter Klängen des Reichsbannermarsches die Fahnen voller Anblid, der das Publikum von neuem begeisterte. Diese tompagnie mit etwa 300 Fahnen in den Saal. Ein prachtprachtvollen Farbendreitlänge der Farben und Banner mit Fahrradbahn mit schwarz ben großartig wirkenden stimmungsvollen Umrandungen der rot goldenen Tüchern. war einer der prächtigsten Anblicke die das bieten fonnte. Unten im Ring wurden Borer- und Jiu- Jitsu- Kämpfe republikanische Berlin gezeigt, die das lebhafte Interesse des Bublifums in Anspruch nahmen. Das Wichtigste waren natürlich die Wahlresultate. Der Sieg der drei bisherigen Roalitionsparteien, die Niederlage der Kommu niften und Schwarzweißroten fand ungeheuren Beifall, ebenso der Sieg der SPD. in Jena und Mamheim. Ueberall dort, wo die Deutschnationalen oder Bölkischen einen fleinen Zuwachs an Stimmen zu verzeichnen hatten, quittierte das Bublifum mit Pfei meldung eintraf von dem feigen Ueberfall auf das Reichsbanner in fen. Maßlose Entrüstung entstand aber, als die„ Borwärts". Görlitz Sonst war die Stimmung allgemein eine glänzende. Als das Ertrablait des Borwärts" im Sportpalast eintraf. wurde um die wenigen Exemplare( 6000. Red. d. 2.") heftig gerungen. Die riesige Versammlung, die etwa 20 000 Röpfe zählen mochte, brach in spontane hochrufe auf die Republik aus. S Es ist schwer zu sagen, ob der Kampf, der sich zwischen den republikanischen Barteien und den Deutschnationalen im Westen von Berlin vollzog, noch gesteigert werden tann. Die Parteien, die au Schwarz- Rot- Gold batten, voras natürlich die Sozialdemotratie als die gehäffigen Angriffen von fanatisierten Rechtfern auszuhalten, die in gefürchtetfte, hatten eine Flut von Flugblättern, Schmähschriften und allen Wahlkämpfen einzig dasteht. Die Rämpfe in den Wahlver sammlungen wurden nachts beim Rleben auf der Straße fort gefegt; nicht selten gabs auch hierbei eine Roalition zwischen den Radikalen von rechts und den von links. Unsere Genossen, oft in engster Gemeinschaft mit dem Reichsbanner, haben glänzend gearbeibet, gefämpft und sich tapfer geschlagen. Noch in den letzten MorgenKlebefolonnen noch einmal ein Angriff auf die Häufer stunden des Sonntags, schon im Morgengrauen, wurde von unsern fronten und Bretterzäune unternommen. Mittlerweile fam der trübe Morgen aber doch herauf, das Dunkel der Nacht fiel als Dedung aus, die Mannschaften zogen nach Hause, um fich für den Wahlhilfedienst fertig zu machen. Neun Uhr früh Wahllofalen beginnt der Betrieb. Unsere Genossen sind mit ihren Brustplataten an den Eingängen zu den Lokalen aufgezogen, nach und nach tommen auch die undern Barteien. Ehrenamtliche Arbeit wird eigentlich nur von unfern Leuten verrichtet. Nun fetzt aber auch die letzte Agitation der Parteien ein. Man hat den Eindruck, daß alle Fabritdirettoren ihre Lastkraftwagen den Deuticnationalen zur Berfügung gestellt haben. In Schwärmen von vier, fünf Stüd rollen sie durch die Bismard traße, den Tauenhien, hauptstraße, Raiserallee. Die Befagung besteht vor allem aus Gymnasiasten, die aus Beibesträften ihr in der Schule so schön eingeübbes hurra" blöten. Im nördlichen Teil Charlottenburgs, fast an Moabit, erscheint die Wirtschaftspartei auf dem Plan. Sie hat von ihren Bartei mitgliedern alle Grünfamwagen requiriert und die mit ihrer Partei reflame behangen. Es ist bezeichnend für die geistige Einstellung diefer Leute, daß sie, die fast ausschließlich von Arbeiterfundschaft leben, politisch in eine Splitterpartei abfchwenten. In der Gegend fällt allgemein die gute Propagandaarbeit unserer Genossen auf. Sie haben es fertig bekommen, fogar an die Straßenbahnlet. Vor dem Vorwärts"-Hans. fungsdrähte unsere Platate zu hängen. Die Mitglieder unserer Partei beschränken sich im allgemeinen auf die wichtigere Arbeit in den Wahllokalen und in den Parbei lofalen und in den Parteiquartieren. Hin und wieder wird mal ein Auto mit Plakaten und Fahnen eingesetzt, wenn die Deutschnatio nalen und Hafenkreuzler gar zu dreift werden. Diese beiden, die nicht so genau, wo es gegen die Margiften geht und überlassen ihre sich sonst wie Feuer und Waffer gegenüberstehen, nahmen es heute Hakenkreuzfahnen auch mal den Hergileuten. Allgemeine Heiterfeit erregte in der oberen Potsdamer Straße ein fleiner Trupp von außerjüngern. Einer marschierte im bloßen Jefustopi, hatte aber der Jahreszeit und der Witterung entsprechend, seine Bedalen mitsamt den Hosen in riesige Schaftstiefel geftedt. Ein Clown muß eben immer dabei sein. Entgegen aller Erwartung zeig ten die Häuser der westlichen Bezirke starten republitanischen Flaggen hmud. Oft hingen aus einem Haufe die Fahnen der Reaktion und der Republik gemeinsam heraus. Mit dem Eintritt der Dunkelheit hörte alle Straßenreklame auf. Die letzten Wähler streb. ten den Wahllofalen zu und ohne daß es zu nennenswerten Zwischenfällen gekommen ist, beendete auch Berlins Westen seinen Wahltag. Zusammenstöße mit Republikfeinden. Wer mit der Stadtbahn aus dem Weften tommt, etwa von Wilmersdorf, und Bahnhof Gesundbrunnen aussteigt, auf der Blumpe, wie der Berliner fogt, der ist mit einem Schlag in eine ganz andere Welt versetzt. Bon den Häusern mit den unheimlich großen hinterhäusern und Quergebäuden fällt der Ralf ab und der But brödelt herunter, wie melfe Blätter, die der Herbstwind ver. neht. Sieht man von der hochgelegenen Badstraße weiter hin nach Den Schwarzweißroten war durch die ungehemmte Agi Norden, erblidt man die im Nebel verdämmernden ,, Gilhouetten" dertationserlaubnis am Wahltage wieder der Kamm mächtig geschwollen. Millionen und der Hindenburgbrücke, die fich wie große graue Ge[ pinfte eigenartig genug über die Gleise der Nordbahn spannen. Ueberall aus Fenstern und von den Baltons, auf denen man hie und da schon das friedliche Symbol des nahen Festes, den Weih nachtsbaum, sieht, schwarzrotgoldene Fahnen und Fähnchen. Die Kinder auf den Straßen, und hier ist ja auch und Die Gegend der vielen Kinder, tanzen und schwingen mit den fleinen Fähnchen luftig umher, auf denen: wählt Sozialdemo. fraten mit leuchtenden Buchstaben steht. Und Blatate ge Flebt haben unsere Benoffen mit einem Eifer, der Bewunderung verdient. Manche der Blatate in der Brunnenstraße sind in einer Höhe und an einer Stelle angebracht, daß man annehmen muß, Afrobaten feien bei der Anbringung der Plakate am Wert gewesen. In andern Straßen wieder, in der Prinzen- Allee zum Bei spiel, find Granit und Asphalt des Dammes verschwunden unter der Flut der Flugblätter, die verteilt, nein ausgeschüttet worden sind. Und eine Szene noch, ein feiner Ausschnitt zwar nur aus dem großen Ganzen, aber doch bezeichnend genug. Eine kleine Szene, die laut Sprach von dem Wert der Wahl, von der Bebeutung der richtigen Wahl, der Stimmabgabe für die sozialdemokratische Partet, Ein Wahllofal in der Guftav- Meyer- Allee. Die Wähler strömen herein, Die benn überhaupt die Wahlbeteiligung schon am frühen Vormittag fehr groß ist, und dann humpeit ein aftes Mütterchen herbei. Sie kann kaum gehen vor Alter und Schwäche, und fie erzählt den Umstehenden mit dem Herzen auf der Zunge, wie man das ja häufig bei einfachen Menschen findet: „ Eigentlich wollte ich nicht wählen. Ich kann faum die vier Treppen aus meiner Wohnung runter. Aber die Bande von rechts gönnt dem armen Menschen doch rein gar nichts. Das Interesse der Berliner Bevölkerung an dem Ausfall der Reichstagswahler zeigt fich garz besonders an der Aufnahme der Wahlrefultate. Der Vorwärts hat auf dem Hause des 503. Pressedienstes" am Riefenleinem and gespannt und auch in den Schaufenstern Belle Alliance- Blaz eine der Expedition in der Lindenstraße 3 find solche Lichtbildschirme erfenster, aufmerksam jedes Ergebnis erwartend. Um auch Sturz richtet. Eine riesige Menschenmenge umlagert die Schaufichtigen oder entfernt Stehenden nichts vorzuenthalten, lieſt ein Reichsbannermann mit Stentorsfimme die Zahlen vor. Begeisterte Aufnahme der Eiegeszahlen unserer Partei, ironische Zustimmung zu den Verlusten der Rechtsparteien uro der Kommunisten. Ein in lautem Disputieren zu verbergen. Die Grünen müssen öfter Noter- Frontfämpfer if taß rar ut, er versucht seine Erregung beginnt von vorn einmal Frieden stiften, doch schon ein neues Ergebnis der Tanz Auf dem Belle- Alliance- Blag eine ungleich größere Menge. Auch hier dasselbe Bild, auch hier ein leberwiegen der Republikaner. Hafenkreuzler und Schwarzweißrote scheinen getrochen zu sein. Dafür folgt die Menge aber begeistert der Aufvor dem Ansturm der Republit wieder einmal ins Maufeloch forderung des unsichtbaren Schreibers an der Leinewand zu einem wieder die Ertraausgaben des„ Borwärts" verteilt, deren ZahlenSoch auf die Republ it und die Partei. Dazwischen werden material eifrig diskutiert wird. Erst in den frühen Morgenstunden, als der Telegraph die Refuitate spärlicher brachte, verlief sich Berlins Bürgerschaft noch und nach, um die Morgenzeitungen zu erwarten. Deutschnationale Schwindelzeitungen. Sie wollten retten, was zu retten war. Ihre noch nicht wahlreifen Jünglinge provozierten, sobald sie sich in der Mehrzahl fühlten, eine ganze Reihe von Zusammenstößen, wobei sie oft von den Kommunisten gebührend assistiert wurden. So tam es am Arnswalder mit einem kleineren Lastwagen hier umher, als plötzlich ein voll Platz zu einem ernsten Zwischenfall. Die völkischen Strolche raften befeßter Wagen des Reichsbanners heranrollte. Und num taucht beschwindelung auch nach den Wahlen luftig weiter. Der Montag", Die Deutschnationalen treiben das schmähliche Spiel der Be den Bölkischen der geniale Gedante auf, den Wagen des Reichs. banners zu rammen. Aber sie hatten tein Glück damit. Im die Montagsausgabe des deutschnationalen Lofalanzeigers, berichtet nächsten Augenblid überfahren die Boltsbeglüder einen Arin seiner zweiten Ausgabe in größter Aufmachung, daß die beiterjungen.... Reichsbannerleute bemühen sich um das Deutsch nationalen in Berlin in Front" feien, stelit Kind. Diesen Augenblid benutzen die deutschen Helden dazu, einen dann auch so nebenbei fest, daß bei den Sozialdemokraten Ueberfall in Szene zu sehen. Reichsbanner wehrt sich. Ein Schuß fällt, der erfreulicherweise niemand verletzt. Schupo wird diese Feststellung durch Drahtnachrichten der deutschnationalen und Demokraten ein Zuwachs zu verzeichnen sei. Bewiesen taucht auf. Der Revolverheld, der im völkischen Lager feine Heimat Rorrespondenten aus dem Reich, die z. B. melden, daß im Wahlhat, ist nicht mehr zu finden. Erst allmählich beruhigt sich die erregte Menge, die in nicht mißzuverstehender Weise ihre Haltung gegen. freis 5( Frankfurt a. d. D.) 20 Ortschaften 2034 deutschnationale, daüber den Nationalsozialisten zum Ausdruck brachte. In der zehnten gegen nur 850 Joz.- dem. Stimmen ergeben hätten. Aehnlich sind die Vormittagsstunde zog ein Demonstrationszug von etwa 100 Na anderen mitgeteilten Ergebnisse von den Machern dieses sauber n tion Ifozialisten durch die Roßstraße in Richtung nach tion fozialisten durch die Roßstraße in Richtung nach Blattes zusammengestellt worden. Wir haben in einem Preisaus. dem Köllnischen Fischmarkt. An der Ede der Rittergasse wurde der schreiben nach dem Bild des Lofalanzeigerlefers geforscht, der alles Bug von Polizeibeamten aufgelöst. Die Teilnehmer zerstreuten glaubt, was das Organ der Berliner Hohltöpfe schreibt. Ob er wohl fich größtenteils in umliegende Lokale und überfielen alsdann jetzt sein Blatt wegen des offensichtlich an ihm verübten Betruges wei Autos mit Reichsbannerleuten. In der ent verklagen wird? stehenden Brügelei wurden zwei Personen leicht verlegt. 3wei Ber fonen wurden zwangsgestellt und nach Feststellung ihrer Personalien entlassen. Ein ernster Zusammenstoß zwischen Saten treuz lern und dem Reichsbanner ereignete fich in den Nachmittags: ftunden am Kurfürstendamm. Ede der Fasanenstraße. Bon Berantwortlich für Politik: Ernst Reuter: Birtschaft: Artur Saternus; Gewerkschaftsbewegung: Friebr. Eglorn; Feuilleton: Dr. John Schikowski; Lotales Berlag: Borwärts- Berlag, G. m. b. S., Berlin. Drud: Borwärts- Buchbruceret und Sonstiges: Frig Karstädt; Anzeigen: Th. Glode; sämtlich in Berlin. und Berlagsanstalt Baul Ginger u. Co., Berlin SB. 68, Lindenstraße 3.