Abendausgabe Nr. 588 41. Jahrgang Ausgabe B Nr. 294 5 Goldpfennig Sonnabend 13. Dezember 1924 = Vorwärts= Bezugsbedingungen und Anzeigenpreife find in der Morgenausgabe angegeben Redattion: SB. 68, Lindenstraße 3 Fernfprecher: Dönhoff 292-295 Tel.- Adresse: Sozialdemokrat Berlin Berliner Volksblatt Berlag und Anzeigenabteilung: Geschäftszeit 9-5 Uhr Berleger: Borwärts- Berlag Gmb. Berlin SW. 68, Fernsprecher: Dönhoff 2506-2507 Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands Sozialdemokraten beim Reichskanzler. Für Fortsetzung der bisherigen Reichspolitik. Am Sonnabendvormittag 11 Uhr empfing der Reichs.| Weise gegen ein von der deutschen Regierung an den Bölkertanzler als Vertreter der Sozialdemokratischen Partei die Ge- bund zu richtendes Aufnahmegesuch Deutschlands gewendet. Eine noffen Hermann Müller, wels, Dittmann und Hilfer- folche Politik müsse dem deuischen Volfe zum Unheil gereichen. Die ding. Der Reichskanzler teilte mit, daß das Reichskabinett zur Sozialdemokratische Partei würde sich der Wiederholung des ExperiEntscheidung gekommen sei, am fommenden Montag zu demiffio- mentes einer Cuno- Regierung mit allen parlamenta nieren. Aus der Presse ist bereits bekannt, daß durch die Haltung rischen Mitteln widersehen. Wenn ihr der Versuch der der Deutschen Bolfspartei die Demiffion der Regierung Marg un- Bildung einer Rechtsregierung. parteipolitisch auch nicht schaden, vermeidlich wurde. Die Führer der Sozialdemokraten fprachen ihr fondern nur nüßen fönne, so würde dieser Versuch doch einen Bedauern darüber aus, daß nicht der Bersuch gemacht wurde, der Bruch mit der bisherigen Außenpolitit bedeuten und Bruch mit der bisherigen Außenpolitik bedeuten und Regierung Marg durch Erweiterung nach links im Reichstag eine für Deutschland günstige außenpoliische Möglichkeilen auf lange tragfähigere Grundlage zu geben, was dem Ergebnis der Wahl vom Zeit einfach verschütten. Im übrigen sei die Haltung der Deutschen 7. Dezember enfsprochen hätte. Die Vertreter der Sozialdemokratie Volkspartei, die die Treiterin zur Bildung einer Rechisregierung erklärten, daß auf Grund ihrer Kenntnis der Sämmung der Sozial- jei, nicht im geringsten durch vaterländische Motive veranlaßt, fondemokratischen Partei im Reiche die Fortführung der Außen- dern soll nur den Zweck haben, die Deutschnationalen durch Teilpolitit des kabinetts Marg verlangt werden müsse, weil nahme an der Regierung zu fompromittieren, damit fie gegen die das allein den Intereffen des Reiches entspräche. Wenn der Ver- Deutsche Volkspartei eine weniger gefährliche Konkurrenz fuch gemacht werden follie, eine Rechtsregierung zu bilden, so würde würden. in einer solchen die Fortführung der Politik der Befriedung Europas nicht möglich sein. Das hätte vor allem der Wahlfampf bewiesen. Die Deutsch nationalen hätten in den Vordergrund ihrer Wahlpolitik die Berurteilung des Dawes- Gutachtens und der Dawes- Gesetze gestellt. Sie hätten sich weiter in schärffter Heda, Hausknecht! Die Deutschnationalen hetzen die Volkspartei auf das Zentrum. Die Deutschnationalen haben die Entschließung des preußifchen Zentrums gut genug verstanden. Sie sehen das Paradies ber fonservativen Bormachtstellung in Preußen wieder im Hintergrund verschwinden und geben ihrem Berger offen Ausbrud. Die Deutsche Tageszeitung": schreibt: Wie gnädig vom Zentrum, den Deutschnationalen gütigst einen fchmalen Spalt der Tür zum Durchschlüpfen in die große Koclition zu öffnen. Wir glauben aber faum, daß die Deutschnationale Bartei es nötig hat oder gewillt ist, die Rolle eines geduldeten Mauerblümchens zu übernehmen. Gleichzeitig bedeutet der Beschluß aber auch die Schaffung einer neuen Roalitionstrife, bevor noch die ersten Verhandlungen gepflogen sind." Es ist das Geheimnis der Deutschnationalen, wieso man eine Koalitionstrife schafft, indem man an der bestehenden Koalition festhält. Sollte die„ Deutsche Tageszeitung" etwa den Bürgerblod mit dem Zentrum als bestehende Koalition an gesehen haben? Die National post" ruft nach dem getreuen Haus fnecht: % „ Es war vorauszusehen, daß die berühmte" Boltsgemeinschaft des Herrn Marg bei dieser Gelegenheit wieder in die Erscheinung treten würde. Wir haben auch weiterhin teine Veranlas sung, uns mit diesen mittelparteilichen Be schlüssen zu beschäftigen. Wenn die Zentrumsparte: die bewährte" große Rcalition fortsetzen und das System Severing in Preußen verewigen will, dann ist das ihre Cache: Jetzt hat die Boltspartei das Wort." Noch grobkloziger wird die„ Deutsche Zeitung": „ Will sich die„ Deutsche Volkspartei nicht dem Vormurf aussehen, daß auch ihr nicht etwa an einer Zusammenarbeit mit den Deutschnationalen, sondern nur an einer Belastung der rechten Grenzpartei, durch die Miterentwortung an den Aus wirtungen der Stresemann- Politik im Reich gelegen ist, dann kann es für sie rach dem gestrigen Zentrumsbeschluß auch nicht einen Tag des Zögerns mehr geben, endlich die große Roalition in Preußen zu sprengen und dem linken Zentrumsflügel zu zeigen, daß ihm und seinen Freunden in den anderen Linksparteien alles andere zukommt, als eine Forderung und eine Sprache wie die obige." Holla, Hansknecht, Hemdärmel hoch! Und der befohlene Husknecht? Die 3eit", das Organ des Herrn Strefe mann, fchreibt zu dem Beschluß des Zentrums: " „ Der Beschluß ist zwiespältig, da er durch sein Festhalten an dem Gewesenen von vornherein das zu Erstrebende" in einer Weise erschwert, daß, wie die Erfahrungen nun schon oft genug gelehrt haben sollten, das Ziel dieser Art parteimäßig empfundener Volksgemeinschaft" so faum zu erreichen ist. Da aber für die Deutsche Volkspartei im Reiche die große Koa Iition nicht in Frage tommt, dürfte das Zentrum cuch in Preußen an etwas festhalten, das prattis gar nicht mehr von Bestand fein wird, es geht also von Voraussetzungen aus, deren Wert doch mindestens recht zweifelhaft ift." Die Deutschnationalen pfeifen, Herr Stresemann gehorcht. Aber wird der fommandierte Haustnecht nicht schließlich zu feiner Verblüffung merken, daß er mit seinen Auftraggebern auf der Straße fiht, und nicht die anderen? Der Zerfall der Völkischen. BS München, 13. Dezember. Der Zerfall in der völkischen Fraktion des Banerischen Landtages macht weitere Fortschritte. Nachdem erst vor wenigen Tegen auch der Abgeordnete Graf Fischler- Treu de getreten ist, haben heute die drei dem Der Reichstanzler teilte mit, daß die Zentrumsfraffion erst am fommenden Mittwoch zur Frage der Regierungsbildung Stellung nehmen würde. Die fozialdemokratischen Verhändler teilten mit, daß die sozialdemokratische Frattion auf Donners tag berufen werden würde. völkischen Blod angehörigen Abgeordneten hirschauer, Ficht ner und Rambacher den Bauernbund um Aufnahme in deffen Fraktion ersucht, nachdem sie offiziell aus der völkischen Fraktion ausgetreten sind. Der Bauernbund hat eine Entscheidung zwar noch nicht getroffen, doch, dürfte sie nicht zweifelhaft fein, nadem die drei Abgeordneten vor der Cristenz der Böltischen bauernbündlerisch orientiert waren. weiteren Zerfall der Völtischen wird im Stärkeverhältnis der ParDurch diesen teien im Landtag vorläufig noch nichts geändert. Die Bölfischen find immer noch mit 15 Mandaten die drittstärkste Fraktion. Jarres Präsidentschaftskandidat? Die„ Germania" meiß heute zu melden, daß die Deutsche Boltspartei beabsichtigt, den bisherigen Innenminister und Bizetanzler Dr. Jarres als Kandidaten für das Amt des Reichspräsidenten aufzustellen. In der letzten Sitzung des Parteivorstandes der Deutsch n Bolkspertei soll diese Frage besprochen und Dr. Jarres als Kandidat von allen Seiten empfohlen worden fein. Die Deutsche Volkspartei hofft, mit ihrem Vorschlage weit gehende Sympathien bei den Deutschnationalen zu finden. Italien und die Reichstagswahlen. Ablehnung des Bürgerblocks. Rom, 13. Dezember.( Eigener Drah bericht.) Die gesamte italienische Presse nimmt in sehr scharfer Form gegen den Bürgerblod Stellung. So fagt z. B. die" Tribuna":" Der Sieg der Republikaner hindert die Rechte in Deutschland scheinbar nicht, mit Hilfe der fom munistischen Leibgarde den Bürgerblock zu errichten und dem Reich eine reaktionäre, monarchistische Politif aufzuerlegen. Da zu haben we starp und Stresemann die Unterstützung Moskaus nötig. Was aber auch komme, jede deutsche Regierung mit Einschluß der Deutschnationalen besitzt im Auslande kein Vertrauen. Cindenstraße 3 Die neue Handelspolitik. Handelsverträge und Arbeiterschaft. Der neugewählte Reichstag wird als eine seiner ersten Aufgaben die bisher abgeschlossenen Handelsverträge wichtigen Beratungen, die mit den verschiedenen Ländern gezu erledigen haben. Im Wahlfieber sind die außerordentlich pflogen worden sind und zum Teil noch schweben, in der Deffentlichkeit wenig beachtet worden. Dabei handelt es sich um nichts weniger als den Wiederaufbau des deutichen Außenhandels, um die von den Unternehmern so oft geforderte Förderung der deutschen Ausfuhr und um die Wiederherstellung wirklich friedlicher Wirtschaftsbeziehungen zwischen den verschiedenen Ländern. Bis zum 10. Januar fommenden Jahres geht der wirtschaftliche Be lagerungszustand, den das Versailler Diktat über Deutschland verhängte. Bis zu diesem Datum ist Deutschland machtlos in der Gestaltung seiner Außenhandelspolitik, da es der Entente und allen Unterzeichnern des Friedensvertrages freistand, Sperrmaßnahmen gegen die Einfuhr deutscher Waren zu treffen, ohne daß Deutschland ihnen das Recht der Meist begünstigung, der gleichberechtigten Behandlung mit allen handelsfreundlichen Staaten verweigern fonnte. Nach dem 10. Januar aber läuft diese Pflicht zur Gewährung der Meist begünstigung ab. Damit gewinnt das Deutsche Reich feine handelspolitische Autonomie wieder. Damit erhält es die Waffen zurück, die jeder moderne Handelsstaat zur Regelung seiner Beziehungen mit dem Ausland braucht: die Bes einflussung seines Außenhandels durch die Bollpolitik auf der einen und die Regelung seiner Beziehungen zu den anderen Staaten durch Verträge auf der anderen Seite. Außenhandelspolitik nicht mehr zu den Bahnen zurückkehren Darüber tann fein Zweifel bestehen, daß die deutsche Welt drängt zur leberwindung der Kriegsfann, die es unter dem alten Regime verfolgte. Die ganze folgen, die auf wirtschaftlichem Gebiet eine ungeheure Rerrüttung herbeigeführt haben. Die deutsche Induſtrie, der deutsche Warenausfuhr ist in Mengen berechnet deutsche Kaufmann wollen hinaus auf den Weltmarkt. Die faum auf der Hälfte des Borfriegsstandes, wäh rend der Lebensmittelbedarf. und. die Beschäftigung der Industrie eine große Steigerung der Nahrungsmittel- und Rohstoffimporte erforderlich machen. Da schließlich die schweren Verpflichtungen Deutschlands aus dem Londoner Bertrag großenteils, wenn nicht allein aus einem Ueberschuß der Ausfuhr über die Einfuhr bestritten werden können, ist die enge Berflechtung der deutschen Wirtschaft mit dem Beltmarft eine zwingende Notwendigkeit Der Weg dazu führt über die Handelsverträge, an denen auch das Ausland ein starkes Interesse hat, da es auf die Konfum- und Produktionskraft des deutschen Volkes nicht verzichten tann. Sowohl von der deutschen wie von den fremden Regierungen wurden daher ausgiebige Vorberei tungen getroffen, um am 10. Januar nicht den Zustand der Handelsfeindschaft und die Störungen des internationalen Warenverkehrs eintreten zu laffen, die bei einer Infrafisezung des deutschen autonomen Zolltarifes von 1902 zu erwarten wären. Eine ganze Reihe von Handelsverträgen ist derart vorbereitet, daß sie lediglich der parlamentarischen Genehmigung in den beiden Ländern bedarf. Das gilt insbesondere vom deutsch spanischen Handelsvertrag, der bereits dem alten Reichstag vorlag. Er brachte der deutschen Industrie eine Niederlegung der spanischen Rollschranken gegen deutsche Waren. Ebenfalls fertiggestellt ist ein Handelsabfommen mit Deutschösterreich, das bald in Kraft gesetzt werden muß, wenn nicht der deutsche Erport dorthin durch die bevorstehende österreichische Rollerhöhung gefährdet werden soll. Ein provisorisches Wirtschaftsabkommen ist mit der Schweiz fertiggestellt, dessen Zweck der Abbau Schweizer Einfuhrverbote auf Waren deutscher Herkunft ist. Bon besonderer Wichtigkeit sind die langfristigen Meistbegünstigungsverträge, die mit den Vereinigten Staaten und mit England bereits abgeschlossen, aber noch nicht ratifiziert sind. Durch diese beiden Verträge werden die Bes ziehungen zu den größten Welthandelsmächten einer uns günstigen Regelung unterworfen. Militärkontrolle und Räumung. Wahrscheinliche Verzögerung der Räumung Kölns. London, 13. Dezember.( BIB.) Der diplomatische Berichts erstatter des„ Daily Telegraph" schreibt, Großbritannien werbe darauf bestehen daß die interalliierte Militärkontrollfommission ihren endgültigen Bericht zu einem baldigen Zeitpunkt einliefere, damit die Frage der Räumung Kölns durch Großbritannien vor dem 10. Januar 1925 in gewiffer Uebereinstim mung mit den juristischen Gesichtspunkten des Bersailler Vertrages Daneben laufen weitere Berhandlungen mit Italien, Belentschieden werden könne. Doch werbe in britischen Kreisen allgemein gien, Frankreich, Sowjetrußland und Javan. Sind in den ongenommen, daß der endgültige Bericht der Kommission für Deutsch verschiedenen Staaten überall große Widerstände einzelner land nicht so ungünstig sein werde, wie in weiten Kreisen ver Interessengruppen zu überwinden, so gilt das ganz besonders mutet werde. Das gleiche gelte von den letzten vorläufigen Be für Sowjetrußland, wo die Regelung des Außenrichten, die, wie behauptet werde, schmere Berstöße gegen den Verhandels durch das Staatsmonopol vorläufig noch eine wirts failler Vertrag enthüllen sollten. Der Berichterstatter erklärt, er schaftliche Betätigung der deutschen Industrie in Rußland höre, daß dies nicht die Auffassung sei, die von der Mehrzahl der außerordentlich hemmt und eine Lösung erst noch gefunden militärischen Sachverständigen eingenommen werde, auf deren Ur werden muß; daß man dabei nicht daran denken darf, den teil und Rat die britische Regierung natürlich in solchem Falle ver Rufien Vorschriften über die Gestaltung ihres Monopols zu trauen würde. Reine ernste Besorgnis bestehe, weil beinahe unver machen, ist selbstverständlich. Bekannt sind die geradezu gemeidlicherweise die Mannschaftszahlen infolge des Vorhandenseins waltigen Hindernisse, die bei den langwierigen Vertragsver von iregulären Körperschaften stärker seien, denn diese seien nicht handlungen mit Frankreich eine Rolle spielen. Frantin modernem Sinne bewaffnet. Ebenso sei das Reichswehr reich fennt das System der Meistbegünstigung nicht, auf dem ministerium in feiner Weise mit dem früheren Generalstab zu Deutschland seine Handelsverträge aufbaut. Es muß also vergleichen. Für die Schußpolizei werde vielleicht eine Reform mit der Festsetzung der einzelnen franzöfifchen Pölle eine Bernötig sein, um ihr einen weniger militärischen Charakter zu geben, tragsformel herausgearbeitet werden, die Deutschland die hierbei aber zu berücksichtigen, daß die Berbrecher und der Pöbe! Ausfuhr nach Frankreich weitgehend erleichtert, also sachlich reichlichen Gebrauch von Waffen machen, so daß die Polizei nicht dasselbe bietet wie die Meistbegünstigung. Der Streit geht nur mit Gummifnüppeln auskommen fönne. Anschließend an dicie dann um jede Warengruppe. auf deren Erport Deutsch and Ausführungen bemerkt der Berichterstatter, es bleibe wahrscheinlich, besonderes Gemicht legt. Frankreich hingegen hat seine daß die von der Kommission angeführten Verstöße gegen die Ab- fpeziellen Wünsche auf anderen Gebieten. Es verlangt Berrüftungsbestimmungen die Räumung des Kölner Gegünstigungen für seinen Eisenerport und für seine Textilienbietes über den 10. Januar hinaus verzögern würden. I ausfuhr nach Deutschland. Letzten Endes ist der ganze Streit eine Auseinandersehung zwischen den großen schwerindustriellen Gruppen, die sich jetzt zur Beratung über ein internationales Eisensyndikat zusammengefunden haben. Ueber die damit verbundenen Bestrebungen haben wir bereits berichtet, und es wird zu gegebener Zeit noch mehr darüber zu sagen sein. Für die deutsche Arbeiterschaft ist der Abschluß von Handelsverträgen geradezu eine Lebensfrage. Die schwere Krise am Arbeitsmarkt, die feit der Inflation auf der deutschen Wirtschaft lastet, ist nur zu einem fleinen Teile überwunden. Eine widersinnige Lohn- und Preispolitik der deutschen Unternehmer hat am inneren Markt eine Spannung zwischen Kaufkraft des Volfes und Warenpreisen entstehen lassen, die den Absatz und damit die industrielle Beschäftigung auf das schwerste schädigt. Nun klagt die Industrie seit Jahren darüber, daß der Export vollkommen versagt und daß diese notwendige Ergänzung des deutschen Warenabsatzes fehlt. Diese Klagen find im hohen Maße begründet, wenn man sich daran erinnert, daß vor dem Kriege ein beträchtlicher Teil der Werke und der Arbeiterschaft fast ausschließlich für den Export tätig war. Nun haben viele Staaten unter dem Eindruck des Krieges, der in vielen Staaten eine starke Ueberfapitalisierung herbeigeführt hat, und der Balutakonkurrenz hohe 3ollmauern gegen Deutschland aufgerichtet. Die Zölle verteuern die deutsche Ware und schließen den Export vielfach geradezu aus. Wird er dennoch unternommen, so muß die deutsche Industrie ihre Preise um denjenigen Zollbetrag niedriger stellen, um den es gegenüber der Industrie anderer Länder benachteiligt ist. Das geht in vielen Fällen, wie gesagt, nicht. Wo es doch geschieht, wird die Industrie natürlich die Differenz nicht aus eigener Tasche bezahlen, sondern sie wird sie genau so wie alle anderen Steuern auf die wirtschaftlich Schwächsten abwälzen: sie wird also die Löhne drüden oder die Preise am inländischen Markt mit Hilfe von Schutzöllen weit über das notwendige Maß hinaus zu steigern suchen, um aus dem so erzielten Eriraprofit Zuschüsse zur Warenausfuhr zu leisten. In jedem Falle trägt die Kosten der Arbeiter und der Verbraucher; unterbleibt aber der Eprort, so geht der Industrie Beschäftigung, der Arbeiterschaft Berdienstmöglichteit verloren. Die Last bleibt dem deutschen Bolte in erhöhter Erwerbslosigkeit. Einige Beispiele über die günstige Wirkung der Handelsverträge in der Richtung eines Abbaues fremder Bollschrauben bietet der deutsch- spanische Handelsvertrag. Der spanische Zolltarif gliedert sich in einen Marimal und Minimaltarif. Vor dem Abschluß des Abkommens mußte Deutschland den Marimaltarif und noch einen Balutazoll zusch ag von 80 Proz. auf diesen Saz zahlen. Vielleicht wäre der Zollzuschlag in absehbarer Zeit fortgefallen. Deutschland hätte aber dann unter allen Umständen Marimalaölle den Verhandlungen sind nun nicht nur die sonst bei Handelstragen müssen, wenn es nach Spanien exportieren wollte. In verträgen üblichen Minimalzölle, sondern sogar noch Abschläge davon für Deutschland durchgesetzt worden. In der nachfolgenden Uebersicht stellt der mit Vertragstarif bezeichnete Satz den Zoll dar, der nach dem deutsch- spanischen Handelsvertrag von dem ursprünglichen Marimaltarif noch übrig geblieben ist. Ber Boll Magi Mini mal trags einheit mai Zarif in Befeten 75 30 arengruppe Optisches Glas aller Art Sabel aus Eifen- oder Stacheldraht mit Geipinstfaiern Drabtstifte bis 1- mm- Starle. Handwerkzeug. Weffer. 24 kg 1 100 .. 100 159 53 45 268 67 65 .. 100 210 70 56 1 15 5 4 339 118 100 " " 10 10-25 t 100 mehr als 25 t 100 100 140 85 32 B 140 29 200 100 80 360 120 108 85 1 30 0 Dampfmotoren i. Gew. b. 500-2000 kg 100 Dampfturbinen, Elektrische Lokomotiven. Dhuamomaschineni. Gew.b. 500-1000 kg 100 Affordeons u. ähnl.Instr.( auch Mundhar.) Erdbeben in Deutschland. 5 = Die jüngsten Erderschütterungen in Süddeutschland und in der Schweiz führen uns wieder einmal vor Augen, daß wir auch in Mitteleuropa feineswegs völlig feften Boden unter den Füßen haben. Allerdings ist die norddeutsche Tiefebene ebenso wie die gonze gewaltige russische Tiefebene völlig bebenfrei; aber noch im Bogtland befindet sich ein Bebenherd, der sich in gewissen Zeitabständen immer wieder regt und in dem diese Erderschütterungen fich dann gewöhnlich so häufig wiederholen, daß man hier von Erd bebenschwärmen spricht. Weit häufiger noch wird Süddeutsch land mit der angrenzenden Schweiz und dem Osten Frankreichs Don Beben heimgesucht; glücklicherweise sind diese Erderschütterungen meist nur schwach und nicht mit den fatastrophalen Beben zu vergleichen, wie sie sich in gewissen Abständen beispielsweise in Italien ereignen und oftmals ungeheure Opfer an Menschenleben und Gütern fordern. Dos rührt daher, daß Italien, geologisch betrachtet, ein verhältnismäßig junges Land iſt, deſſen Gebirge dem Zertiär angehören und unablässigen Veränderungen unterliegen, von benen wir gewöhnlich nur dann etwas merken, wenn sich Störungen denen die feste Erdfruste in Mitteidenschaft gezogen wird. Auch das A pengebiet mit seiner gewaltigen Faltung und Auftürmung hoher Gipfel ist ein geologisch junges Land und tertiären Ursprungs. Im Gegenfah dazu stammt Süddeutschland aus einer ungleich älteren Epoche. Ber Millionen von Jahren sind die oberdeutschen Gebirge wie der Schwarzwald und die Bogesen weit mächtigere Auftürmuns gen gewesen als heute; längst find aber diese einst bis zu Alpenhöhe emporgestiegenen Faltungen im Abtragen begriffen, und dereinst, nach weiteren Jahrmillionen, werden auch die gegenwärtigen Berg. gipfel Süddeutschlands völlig verschwunden sein. Die häufigen Er beben in Süddeutschland sind nichts enderes als Aeußerungen der nie raftonden Umbildung im Innern der Erdbruste, und der Um stand, daß die füddeutschen Beben ihren herd, wie auch diesmal, meist in der Schwäbischen Alp haben, zeigt uns, daß hier im Schoß der Erde der Sitz der Veränderungen ist, die auf eine Entfernung von Hunderten von Kilometern hin ausstrahlen. Diese strahlenförmige Fortpflanzung der Erderschütterungen folgt stets den sogenannten tet fonischen Linien, den Linien der Faltung der Erdschichten. Eine solche Linie innerhalb des alpinen und oberdeutschen Gebirgskompleres zieht sich z. B. tas Rheintal entlang; eine andere geht von Wien zum Semmering durch ein Gebiet, das sich durch viele warme Quellen auszeichnet; eine britte tektonische Linie geht von Wiener Neustadt nach Böhmen. Andere große Erdbebengebiete innerhalb dieses Kompleres befinden fich zwischen Schwarzwald und Bogesen, im Badischen Oberland, in der Maingegend, in der Pfalz, und ihre nördlichste Ausstrahlung ist das Gebiet bei Aachen, wo die Eifel ein freilich längst erloschenes Bultengebiet bildet. So ist der Laacher See nichts anderes als ein waffergefüllter Krater der Vorzeit. Die letzten größeren und verbreiteteren Erdbeben in Süddeutsch land haben am 20. Juli 1913 und am 26. November 1911 statt. gefunden. Auch damals wurden die gleichen Gebiete wie diesmal bürgerlichen Roalition, in der das sogenannte Bürgertum nur einen, wenn auch storten Bestandteil tildet, absolut nichts zu tun." Hugenbergs, Lokal- Anzeiger" versichert all denen, die so dumm find, es zu glauben: Man sieht, daß durch die deutschen Unterhandlungen der| Arbeitern bestehenden Partet, hat die Oppositionsstellung der spanische 3olifag auf ein Drittel und darunter ermäßigt wurde. Fraglos werden damit große Abfagmöglich teiten erschlossen, die sonst der deutschen Industrie verloren gegangen wären. Die Arbeiterschaft hat also im Interesse einer vermehrten Beschäftigung und einer Verhinderung von Arbeitslosigkeit alles Recht, eine vernünftige Außenhandelspolitik zu verlangen. Sie muß das um so mehr fun, als durch eine freie Gestaltung der Außenhandelsbeziehungen endlich jene Atmosphäre der Feindseligkeit befeitigt werden kann, die bisher die Annäherung der Völker aneinander verhindert hat. = Aus Gründen des Profites verlangen selbstverständlich die Unternehmer ihrerseits ebenfalls den Abschluß derartiger Handelsverträge. Entschiedener Gegner von ihnen ist die deutsche Landwirtschaft unter Führung des Reichsland bundes. Diese Herren, die auf ihren Anschauungen von 1879 her stehen geblieben sind, verlangen nach wie vor eine Schutzollpolitik und lehnen jedes Opfer, das Deutsch land seinerseits in der Zollfrage zu bringen hat, ab. Selbst verständlich können aber Handelsverträge nur auf der Grundlage gegenseitiger 3ugeständnisse erreicht werden, die obendrein noch durch die Formel der Meistbegünstigung allgemeine Geltung für sämtliche mit uns vertraglich gebunde nen Staaten erhält. Hier offenbart sich der stärkste Widerspruch in den Wirtschaftsinteressen der Industrie und der Großlandwirt schaft. Dieser Widerspruch wird bereits in den ersten Reichstagssigungen zum Ausdrud fommen müssen. Die Deutsche Volkspartei aber steuert unentwegt auf den Bürgerblod zu, der in dieser für die Wirtschaftszukunft Deutschlands entfcheidenden Frage die schroffften Gegensäge in sich schließt. man fann gespannt sein, wie der Kuhhandel endigen wird. Sicher ist das eine, daß die Deutsche Volkspartei, die sich sonst sehr gern als„ Partei der Wirtschaft" aufspielt, in ihrer Liebäugelei mit der politischen Reaktion auf die eigenen wirtschaftlichen Interessen ihrer Anhänger zu verzichten geneigt ist, wenn sie damit nur ihr politisches Ziel erreicht. Die verfolgte Unschuld. Bürgerblock und Arbeiterschaft. Die Aussichtslosigkeit putschistischer Methoden hat die Deutschnationalen gezwungen, ihre Ziele auf dem Wege über die Bildung einer Massenpartei zu erreichen. Strupellos haben sie dabei in ihrer Partei alle unzufriedenen Elemente zu jammengefaßt, ohne sich zu fragen, ob diese Truppen auch auf die Dauer standhalten werden. In Arbeiterkreisen ist die Agitation der Deutschnationalen gegen die Sozialdemokraten sogar mit rein fommunistischen Argumenten betrieben worden. Jeber fennt das schöne Flugblatt der Deutschnationalen, das Berrat des Achtstundentages" zum Vorwurf der Sozialdemokratie und den„ Gewerkschaftsbonzen" den machte. Man begreift, daß den Deutschnationalen bei dieser ihrer eigenen Entwicklung etwas bänglich zumute ist, wenn fie daran denken, ob es ihnen möglich sein wird, die Basis ihres durch hemmungslose Demagogie errungenen Einflusses aufrechtzuerhalten. Nichts ist ihnen peinlicher als die Tatsache, daß die Propagandades Bürgerblods meite Kreiſe flußig macht. Zweifellos beruht es auf einem gemeinsamen Tipp, wenn die Scherl- und Hugenberg- Bresse ebenso wie das Berliner Stinnesblatt heute das Thema variiert, der Bürgerblod bedeute feinen Kampf gegen die Arbeiterschaft. Es ist geradezu rührend, im Stinnesblatt zu lesen, daß die Vorstellung von der Arbeiterfeindlichkeit des Bürger blods nur in das Schema des rohen, in der Sozial demokratie herrschenden Klassentampf dogmas hineinpasse". Rührend ist es, wie das Stinnesblatt mit frommem Augenaufschlag versichert: „ Lediglich cus perfonellen wie ideellen Gründen wird heute von der Mehrheit des Rolfes Ausschaltung der Sozialdemofratie bei der bevorstehenden Regierungsbildung angestrebt. Mit Dem Charakter der Sozialdemokratie, als einer vorwiegend aus berührt; ganz Baden und Württemberg, weite Teile von Bayern und Elsaß- Lothringen, die Schweiz, die Rheinpfalz und Hessen bis zur Mainlinie find vor 11 und vor 13 Jahren betroffen worden. Unabhängig davon sind gewöhnlich die Erdbeben im Bereich der oberbayerischen Hochebene. Erderschütterungen find dort wesentlich feltener als im westlichen Teil Süddeutschlands; immer hin sind beispielsweise in München seit dem 14. Ichrhundert 15 Erdbeben registriert worden, unter denen wohl die heftigsten jene pom 25. Januar 1348 und vom 4. Dezember 1690 waren. Ein fräftiges Beben erschütterte auch am 4. August 1769 das Münchener Gebiet, wobei mehrere Häuser Riffe befamen und infolge der Erschütterung die Kirchenglocken von selbst zu läuten begannen. Auch das berühmte Lissaboner Erdbeben vom 1. November 1755 wurde in Oberbayern verspürt; das Wasser des Walchensees geriet in Bewegung und der See wurde sehr unruhig. Das legie Erdbeben in München war am 13. Juli 1910; vorher tamen dort in den Jahren 1886 und 1873 Am häufigfen in Süddeutschland stärkere Erderschütterungen vor wird Württemberg von Beben betroffen; noch unruhiger ist jedoch der Boden im Vogtland, wo von 1875 bis 1897 nicht weniger als 38 größere Erdbeben beobachtet wurden. Auch im gegenwärtigen Jahrhundert sind dort schon wiederholt, wie z. B. im Oktober und November 1908 und im Juni 1914 stärkere Erdstöße vorgekommen. edenfalls ist das Vogtland die seismisch rensamste Gegend in ganz Mitteleuropa. Trotzdem besteht zu Beunruhigungen hier nirgends Anlaß; denn weder im Vogtland, noch in Süddeutschland und im Alpengebiet find in historischer Zeit Erderschütterungen fatastrophalen Um fanges erlebt worden, und die geologische Wissenschaft fann wohl fanges erlebt worden, und die geologische Wissenschaft kann wohl mit Bestimmtheit behaupten, daß innerhalb Mitteleuropa das auch weiterhin nicht der Fall sein wird. Wilde im Leffing- Theater". Ostar Wildes nun schon befahrtes besten englischen Gesellschaft. Es kommen vor: ein Lord, der ein Schauspiel:„ Eine Frau ohne Bedeutung" spilt in der Mädchen verführt und es hat figen lassen. Der diesem Borfall ert proffene Sohn, die betreffende, inzwischen zur Märtyrerin gewordene Mutter, ein Sir, zwei Ladies und eine junge, puritanisch denkende Amerikanerin, die den vornehmen Engländern und Engländerinnen Wahrheiten ins Gesicht schleudert. Erbitterter Kampf zwischen Vater und Mutter um den Sohn, der sich schließlich für die entehrte Mutter entscheidet und die fleine meritanerin heiratet. Wie man fieht, fann die Handlung getrost die Konkurrenz mit jedem dromatisierten Kitsch aufnehmen. Ritschig ist das Stüd aber nicht, weil der re Wilde den Dialog mit glizernden Paradoren und espritschillernden Bonmots ausgeschmückt hat. so daß eine sich in leichtem Fluß cnt wideinde Unterhaltung voll geistreicher Ueberraschungen entstent. Den spielerischen Zon traf om besten der Lord Illingworth des Arnold Korff, der einen gewiffenlosen Lebemann von bestecher.der Liebenswürdigkeit und läffiger Eleganz hinstellte. Irene Trielch, die entehrte" Mutter, suchte mit ihrem reifen Rönnen zu er schüttern. Ihr bewußt schweres Spiel Srceg indessen nicht in jeelische Tiefe. Bei all ihrer Kunst ließ fie falt. 2bele Sandrod. Roja Bertens und die reizende Claire Rommer taten sich in Neben rollen hervor. Die Regie des Oskar Kane hl war recht äußerlich. Auf der Bühne machte sich die Uneinigkeit der Dorfteller in der Aussprache der englischen Eigennamen störend bemerkbar. Dgr. „ Der Bürgerblod bedeutet nichts weniger als die Absicht, gegen die Arbeiterschaft zu regieren. Er bedeutet lediglich den Entschluß, sich Reich und Bolt nicht von den Klassen. verheßern regieren zu lassen." Die Für wie dumm muß der„ Lokal- Anzeiger" seine Leser halten, wenn er von ihnen allen Ernstes verlangt, daß sie so handgreifliche Lügen glauben sollen. Lokal- Anzeiger" und Tag" brachten zwei Tage nach der Wahl ein Interview mit einem Mitglied der deutschnationalen Parteileitung. Eine der ersten Sachen, auf die dieser Herr hinwies, war das Verlangen der deutschnationalen Parteileitung, daß unter allen Umständen durch die neuzubildende Regierung die Rückkehr zum Achtstundentag verhindert werden müſſe. deutschnationalen Industriellen haben in den Wahlkampf ausdrücklich eingegriffen, um ihrer Abneigung gegen den Achtstundentag, gegen den marristischen" Einfluß der Gemertschaften und gegen den„ Steuerbolschewismus" des Staates Ausdruck zu geben. Stresemann, getreu seiner Funktion als Unternehmersyndikus( daraus erklärt sich auch wohl der dauernde Hinweis auf die„ Goldströme der Demokratie" in Stresemanns Leibblatt), hat im Wahlkampf ausdrücklich be tont, daß die wichtigen Wirtschaftsfragen mit der Sozialdemo fratie nicht gelöst werden könnten. Jeder Mensch weiß, was darunter verstanden wird. Die Herren Industriellen wollen bei der Erledigung dieser Fragen unter sich sein und dazu und nur dazu gebrauchen sie den Bürgerblock. Die Fahne des Klaffenkampfes erheben gerade die Herren der Industrie, die Kreise, die vom deutschnationalen Lager aus die Republit sprengen, Demokratie beseitigen und den Herrn im Hause Standpunkt des Unternehmers mieder zum unabänderlichen Naturgefeß machen wollen. Die Scherl- und Hugenbergpresse mag ihren Redakteuren noch sc eindringlich den Auftrag geben, nachzuweisen, daß Bürger. blod nicht gleich Bürgerblod ist, daß die Industrie nicht den Versuch machen will, die Frage der Lastenverteilung zu ihren Gunsten gegen die Arbeiterschaft zu lösen, all das Gefchreibsel wird nichts helfen: Bürgerblod bleibt doch gleich Bürgerblod. Das neue System. Die Zeit" hält es auch heute nicht für nötig, mit einem Work ron dem Reichstanzlerinterview Notiz zu nehmen. Es handelt sid sondern um die wohlerwogene Absicht, das Interview zu unter also weder um ein Bersehen, noch um eine technische Zufälligkeit fchlagen. Wie die Beit" und Herr Stresemann das mit ihres Begriffen von journalistischem Anstand vereinbaren, ist ihre Sache schlagen. Wie die Beit" und Herr Stresemann das mit ihres überhaupt sonderbare Begriffe zu haben. Sie versichert, daß des Begriffen von journalistischem Anstand vereinbaren, ist ihre Sache Wechsel in der Leitung der Beit" sich in der Folge erst richtig aus wirfen werde. Es soll also in der Folge erst richtig verdächtigt beschimpft, unterschlagen werden. Das ist das neue System in beschimpft, unterschlagen werden. Das ist das neue System in Zeichen des Bürgerblods. Mussolini auf dem Rückzuge. Rom, 13. Dezember.( Eigener Drahtbericht.) Mussolini, der sid noch vor wenigen Wochen sehr start fühlte, muß in legter Zeit einer Rüdzug nach dem anderen vor der Opposition antreten. Erst vo menigen Tagen mußte die Verabschiedung bes Sinclair- Bertrages und des Breffegesetzes vertagt werben. Seuerdings sieht er sich außer bem gezwungen, die Erledigung des umgeänderten Heeresreform projettes auf unabsehbare Zeit zu verschieben. Nimmt man hinzu das Mussolinis Entgleisungen in der am Donnerstag gehaltener Rammerrede einen sehr üblen Eindrud auf die in Rom anwesendes Mitglieder des Völkerbundsrates gemacht hat, dann fann man sid vorstellen, daß die wachsende Nervosität des italienischen Minister präsidenten ihre guten Gründe hat. Sie ist nichts anderes, als der Ausdrud eines Gefühles der Unsicherheit. Stafuenfunde im Hafen von Bajä. Die Ausgrabungen im Haser von Baja bei Neapel, bie mit Baggermaschinen vorgenommen mer. den, haben jetzt zu sehr wichtigen Ergebnissen geführt. Man bracht vom Meeresgrund einige Statuen herauf, die die Werke hervor. ragender griechischer Meister zu sein scheinen. Das eine dieser herrlichen Bildwerke ist die Marmorftatue einer Frau, die cin Füllhorn mit Früchten in der linken Hand trägt und wahrschein lich die Göttin Abundantia darstellt. Die andere Statue ist die einer jungen Frau in einer Tunifa, bei der die Gewandbehandlung vor crlefenfter Feinheit ist. Außerdem wurden noch Statuen einer Amazone, eines Apollo und eines Eros, eine Dionysos- Büste uni schöne Architekturteile in frühforinthischem Stil ans Licht gebracht. Einige der Ornamente tragen die Namen der Kaiser Septimiue Severus und Domitian und bestätigen die Annahme, daß man hier Teile von dem Palast des Septimius Severus entbedi hat. Die Funde sind nach dem Neapeler Museum gebracht worden. letzten Jahren feines Lebens sich mit dem Plan a tragen, ein großes Ein Opernhaus zu Puccinis Gedächtnis. Puccini hatte in der Opernhaus in Rom zu errichten, dessen Kosten sich auf etwa 1 Million Mark belaufen sollten. Es besteht nun die Absicht, diesen Blar des verewigten Meisters auszuführen, und zwar werden die Erber einen beträchtlichen Teil der Summe aus dem großen Vermöger fiften, bas er hinterlassen hat. Aber auch der Saat und die Stad Rom werden sich an diesem Werf beteiligen, und weitere Gelder follen durch eine nationale Sammlung aufgebracht werden. Das Opernhaus, das mit diesen Mitteln geschaffen wird, foll zum 2n Senfen an den großen Meister errichtet werden und den Names Puccini- Oper führen. Diamanten für 30 milliarden Mart. Eine Statistik der Beb gischen Geographischen Gesellschaft sucht den Gesamtwert alley 38 000 Kilogramm tiefer fostbarsten Steine. 2000 Kilogrammi ftam Diamanten cbzuschäzen. Danach gibt es gegenwärtig etme alle Diamanten famen. Brafilien hot im 18. und 19. Johrhunder men aus Indien, von woher bis zum 18. Jahrhundert überhaup ebenfalls 2000 Kilogramm geliefert. Der weitaus größte Teil aller Diamanten aber stammt aus Südafriko, das in den letzten 40 Jahrer 3000 Rilogramm förterte. Der Bert aller Diamanten auf der Erde wird auf etwa 30 Milliarden Goldmart geschäzt. Ersten führungen der Woche Mont. Staatsober: Rofe vom Liebea garten". Dienst. Stammerspiele: 1913". Centraltheater: Die ver juntene Glode". Urania- Forträge. Eonnt, Mitt., 3 Uhr: Maria Sibfman era abit Marden. Sonnt, 5 Uhr, Dr. Feinu:„ Bei Deutscher und Indianern in Chile". Sonnt., 6%, Uhr, G. v. Salzmann: „ China und Japan". Connt., Diens., Freit., 8%, br, E. Rottmann der Großstadt. Durchs Böhmerland". Bon Montag ab täglich: Gejahres Theaterd ronit. Die Schiffbrüdigen, Drama zur Aufflärung Sonntag, Montag, 8 Uhr, in der Goethe- Bühne in, Szene gehen. von Brieng, wird als Sonderveranfialtung der Echaubübne", Sonnabend Unter den Linden 38 der öffentliche Vortrag von Prof. Correns fiver. Di Vorträge. Hente findet in der Breußischen Akademie der Wissenschafter Erwerbung bererbbarer Eigenschaften statt. Eintritts farten benn Pförtner. Der Verleumdungsprozeß. Massenaufmarsch von Zeugen. F. Kl. Magdeburg, 13. Dezember.( Eig. Drahtbericht.) Zur heutigen Berhandlung sind als Zeugen erschienen: der deutschnationale Reichstagspräsident Wallraf, Abg. Fehrenbach, die Generäle Gröner und Riesberg, Dr. Eduard David, der General von Stein und andere srominente der letzten Kriegszeit, daneben auch mindere Zeugen: Emil Unger und Arno Frante, die Renegaten follegen des Emil Sloth und ebenso bedenkliche Gestalten! Der Beginn der Sigung zog sich heute sehr lange hinaus, da die Verteidigung und dann auch die Vertretung des Reichs präsidenten meitere Zeugen über die Treptower Rede des Reichspräsidenten benannte. Sie werden sämtlich zu Dienstag geladen werden. Nachdem endlich in die Zeugenver: nehmung eingetreten werden kann, fommt Herr Wallraf an die Reihe Er bestätigt die Darstellung Scheidemanns, monach er brüst jedes Berhandeln mit Arbeitervertretern ab lehnte und sich auch nicht durch das Zureden des Zentrumsabgeordneten Giesberts habe umstimmen lassen. Grund: wenn der Reichsminister mit Berliner Arbeitern verhandelte, hätte er auch Hamburger oder Magdeburger Arbeiter empfangen müssen. Das bedeute aber die Atomisierung der Reichsleitung, und dazu habe er feine Hand nicht bieten fönnen. Im übrigen glaubt Wallraf nicht, daß die So zialdemokratie vom Streit überrascht worden sei, und auf die Frage eines Verteidigers gibt er feiner persönlichen Meinung dahin Ausdruck, daß eine Barnung der Sozialdemokratie vor dem Streif wahrscheinlich ihn verhindert oder doch start ein geschränkt haben würde. Unterlagen für eine solche Mei nung" hat er nicht. Die Bernehmung Ballrafs dauert fort ( B. S.) Magdeburg, den 13. Dezember 1924. Zu Beginn der heutigen Sigung nehm Rechtsanwalt Dr. Mar. tin gegen die ,, Magdeburger Boltsstimme" Stellung, die im Verhandlungsbericht die Berhandlung alatt in ihr Gegenteil umgefehrt habe. Der Borsigende knüpfte die Bitte daran, derartige Borstöße gegen die Preffe zu unterlassen. Freiherr v. Forstner hat folgenden Brief am 11. Dezember ' an das Gericht geschrieben: ,, Gemäß meiner heutigen Anfündigung erlaube ich mir, bem Hohen Gericht folgende schriftliche Mitteilung zu machen: Ueberfall auf einen Kassenboten. Um 60 000 Mart beraubt. Meierei Bolle, als er mit einer mit 56 Geldbriefen gefüllten Tasche Am Freitagnachmittag gegen% 26 Uhr wurde ein Kaffenbote der den Kleinen Tiergarten in Moabit durchquerte, von drei unbekannten Männern überfallen, betäubt und der Geldbriefe, die 60 000 Mart enthielten, beraubt. Einen ichrecklichen Selbstmordverfuch unternahm der 26 Jabre alte Bill Tamm, der sich als Gefangener im Bankower Ge fängnis befindet. Er begoß den in ieiner Belle befintl chen Eiroh. auf den Strobiad und zündete diesen an. Borher hatte iad mit Betroleum, das er der Rellenlampe entnommen batte. Dann widelte er sich in eine Dede ein, legte sich was ihm aber nicht gelang, da der Träger zerrig Als man ihn er bereits versucht, sich an seinem Soienträger zu erhängen, bald darauf aufgefunden batte, war er bereits besinnungelos, fonnte eben aurudgerufen werben. Der Brand ist auf seinen jedoch noch durch die Feuerwehr und einen Arzt wieder ins Herd beschränkt worden. Tamm bat noch eine zweijährige Gefängnisstrafe zu verbüzen. Seeftraße- Hafenheide. Die Berlängerung der Nord Südbahnftrede bis Hafenheide ist jetzt durchgeführt. Sonntag früh wird die neue Teilstrede befahren. A b Sonntag, den 14. Dezember, nachmittags 5 Uhr, wird im Große Weihnachtsausstellung der Arbeiterjugendvereine. Am Jugendheim, Lindenstr 3, eine große Weihnachtsaus= ftellung der Arbeiterjugendvereine eröffnet. Aus. gestellt sind und zum Verkauf stehen Schöngeistige und sozialistische Literatur, Keramiten, Wander- und Sportartifel. Instrumente, Spiele usm. Die Ausstellung bleibt bis zum 23. Dezember geöffnet. Bei Einkauf von 10 M. an ein Baar Handschuhe gratis Bei Einkauf von Büchern von 5 M. an ein SAJ. Kalender gratis. 4 Wintergarten. Die Direktion des Wintergartens befist die Geschmade lofigteit, eine Barietéfünftlerin, die russische Tänzerin Sallina, mit schwarzweißroten Emblemen und schwarzweikroter Fabne auftreten zu lassen. Angesichts dieser unglaublich taftlosen Demonftration für das deutschnat onale Parteifähnchen in einem Vofal von durchaus internationalem Zu berzinhten. Der Ueberfallene und Beraubte, ein 66 Jahre alter Kaffenbote Hermann Moris. ist schon seit Jahren bei der Meieret Bolle angestellt Tagtäglich machte er mit feiner braunen Segeltuchtasche, die die Postfachen enthielt, seinen Weg von AltMoabit durch den Kleinen Tiergarten nach dem Boftamt an der Ede der Turm und Lübecker Straße. So ist es wohl möglich, daß er mit seiner schweren Tasche. die gestern 56 Einschreibe- und Wertbriefe mit rumb 60 000 Mart enthielt, von Verbrechern beHand vorbereiteten Anschlag handeln Der betagte Rassenbote ging obachtet worden ist. Dann würde es sich um einen von langer am Nachmittan wie immer gegen 5 Uhr aus dem Kontor weg und nahm seinen Weg durch den kleinen Tiergarten. Eine Viertelstunde fpäter fahen ihn Leute, die vorübergingen, etwa fünf Meter vor der Turmstraße an einem fleinen Quergang des Tiergartens auf der eisernen Rafeneinfaffung fthen. Er war in sich zusammengefunden, wimmerte und wand fich in Schmerzen. Sprechen fonnte er taum. Die Leute erkannten an der Kleidung einen Angestellten hier wieder zu sich, wusch ihm den Pfeffer aus den Augen und von Bolle und brachten ihn nach der Meierei Ein Arzt brachte ihn untersuchte ihn auf feine inneren Schmerzen. Der Ueberfallene teilte dann mit, daß ihm an einer Wegbiegung ein Stüd vor der Turmftraße plöglich bre Männer entgegengetreten feien. Einer habe ihm eine Handvoll Pfeffer in die Auger geftreut, so daß er nichts mehr schnitt müssen wir auf eine kritische Bürdigung des Dezemberprogramms babe jeben tönnen. Zu aleicher Zeit habe ihm ein anderer mit der Fauft oder mit einem Schlagring einen wuchtigen Schlag auf den Magen verfekt, so daß er rüdlings zu Boden gefallen fei. Die Räuber feiten bann mit seiner Tasche verschwunden. Der Arzt ftette an der Stelle, mo Morik den muchtigsten Hieb erhielt. eine Hautabschürfung fest. Hiernach scheint der Schläger irgendein Bert zeug in der Hanb gehabt zu haben. Der lleberfallene war mit offenem Maniel und Jafett gegangen. Die Meierei Bolle hat, auf die Ergreifung der Räuber eine Belohnung von 1000 Goldmart ausgefeßt, für die Wiederbeschaffung des geraubten Geldes 10 Prozent der herbeigeschafften Summe. Kriminalfommissar Berne burg und feine Beamten nahmen alsbald die Ermittlungen auf und fekten fie bis in die Nacht hinein fort, hatten aber bisher feinen Erfolg. Mitteilungen zur Aufklärung, insbesondere über Leute, die in der Turmstraße zur angegebenen Zeit oder später mit einer braunen Segeltuchtasche gefehen worden sind und über das Auftauchen von Briefumschlägen der Meierei den an Kriminalfommiffar Werneburg, Raubdezernat, im 3immer 80 des Polizeipräsidiums erbeten. Bersuchter Raubmord. Bei meiner heutigen Bernehmung in der Prozeßfache Ebert- Bolle mit dem Bermert Einschreiben" oder„ Wertangabe", werRothard wurde mir von dem Gericht eine Entgegnung auf die Be mertung des Herrn R.-A. Dr. Heine nicht gestattet, der bei meinem Beunenaufruf gegen meine Vernehmung am heutigen Tage proteftieren wollte. Herr R.-A. Heine beliebte hierbei die Bemerkung zu machen, daß ich meine ganze Haupttätigkeit jegt darauf beschränke, den Herrn Reichspräsidenten zu derunglimpfen und gegen ihn arizuarbeiten. Ich wollte hiergegen Berwahrung einlegen, und zwar nicht nur mit dem Bemerken, daß ich über meine Tätigkeit bem Herrn R.-A. Heine jedenfalls feinerlei Rechenschaft abzulegen brauche, fondern vor allen Dingen mit dem Hinweis, daß es eine absolute Verdrehung der Tatsachen ist, wenn Herr Heine mir eine Ber unalimpfung des Herrn Reichspräsidenten unterstellt. Ich möchte baber vor dem Hohen Gericht feststellen, daß ich lediglich in der schiedenen Offenen Briefen" an den Herrn Reichspräsidenten schon jeit dem November 1920 ihn auf schwere Vorwürfe betreffend feine Beteiligung an dem landesverräterischen Rüstungsstreit im Januar Februar 1918 aufmerksam machte. die fein langjähriger Parteifreund, Herr Emil Kloth, in seinem Buch„ Einfehr im Jahre 1920 veröffentlichte, und daß ich dann später nach der bekannten Reichs tagsrede des Abreordneten Dittmann am 10. februar 1922 ben Herrn Reichspräsidenten auch auf die Beschuldigung Dittmanns, daß Der Herr Reichspräsident vor ihm im Treptower Part 20 Minuten für hos Streifziel gefprochen habe, oleichfalls himmies. Ich habe dem Herrn Reichspräsidenten für die Biderlegung diefer Borwürfe die mur zur Berfügung stehende Rechts. preffe angeboten. Er hat auf alle Engaben, deren Empfangs. bescheinigungen ich in Händen habe, nich meantwortet, fo baß ich annehmen mußte, daß der Herr Reichspräsident diefer ganzen weiteren Behandlung aus dem Wege gehen wollte unb hiervon habe ich dann allerdings in der Deffentlichkeit Gebrauch gen acht. Zu meinem Erstaunen vernahm ich heute, daß Herr Rettsammelt Heine, der meines Wissens ständiner Rechtsbeirat des Reichspräsidenten ist, in meinen Anfragen eine Berunglimpfung des Reidspräsidenten sehen konnte, während von dessen Seite bisher fein Gerichtsverfahren vor dem Staatsgerichtshof gegen mich eingeleitet wurde, zu welchem Schritt sich meines Erachtens Herr Rechtsanwalt Heine bei einer Handhabe gegen mich hätte bereits finden müssen. Da dieses unterblieben ist. stelle ich damit fest. daß der Herr Reich suräfident fe't dem 20. November 1920 auf die von Heren Kloth und später auch die von Herrn Dittmann erhobenen Borwürfe gefd wiegen tot. Einem hohen Gerichtshof fehr ergebener Freiherr v. Forstner. Dann gab Landgerichtsdirektor Bemersdorff befannt, daß der von der Berteidigung genannte Zeuge Miepler nicht auffindbar jei. Dagegen gibt es einen Polizeibeamten miste a, der mum geladen sein soll. Für die übrigen geladenen Beamten hat das Mis nisterium die Aussageerlaubnis erteilt. Auch für Bolizeirat Hennig von der Abteilung I A umd den früheren Chef der Boli tischen Polizei, Regierungsrat Henninger, ist die Aussage erlaubnis beantragt worden. Die Verteidigung beantragte weiter, als Ohrenzeugen der Treptower Versammlung den Kriminalfefretär Schwarz aus Berlin zu laden. Das Gericht beschloß, den Zeugen Miste a zum 16. Dezember. zu laden, ferner Regierunasrat en ninner. Polizeirat Hennig und Polizeisekretär Schwarz. Die Vertreter des Reichspräsidenten benannten als Dhrenzeugen ter Treptower Bersammlung den ehemalinen Freiheit" Redakteur Blumenthal, Journalist 2e hnhof. W. Lorenz und einige Belizeibeamte und erbaten deren Ladung. Der Generalstaatsanwalt erflärte, daß die Zeugenliffe fich wohl beliebig verlängern laffe, doch widerspreche er der Ladung nicht. Das Gericht zog sich erneut zur Beratung zurüd. Danzig vor dem Völkerbund. Fast alle Wünsche befriedigt. Rom, 13. Dezember.( Eigener Drahtbericht.) Der Bölferbund behandelte am Freitag unter Hinzuziehung des Danziger Senats. präsidenten die Danziger Frage. Der größte Teil der von Danzig geforderten Wünsche wurde eingelöst. Bertagt wurde dagegen die Frage, ob Polen Danzig zu Ausfuhrzöllen zwingen fann und ob Danzig Freistabt oder Freistaat sei. Borläufig gab man dem Antrage statt, daß die Danziger Delegation bei internationalen Ron greffen nicht zur polnischen Delegation gehöre. Die famofe liberale Bereinigung, die fich vor den Wablen in falicher Spekulation auf eine Rechtsentwicklung gebildet hatte, bejammert in einem Aufruf die Zerreißung des Liberalismus". Da fie felber diese Berreißung eifrig gefördert hat, fann man diesen Aufruf nur als Zeichen eines gründlichen Razenjammers bezeichnen und ihn im übrigen bei der Bedeutungslosigkeit biefer Gruppe beiseite legen. -S am Das tapfere Schneiderlein im Walhalla- Theater. Bu biejer tommenden Sonnabend stattfindenden Vorstellung des reizenden Kinderftüdes haben alle Bartei- und Gewerlichaftsmito lieber, Refer des„ Vorwärts" und Angehörige der Kinderfreunde das Recht zum Eintritt zu halben Raffenpreisen( itatt 40 Bf. bis 2. 20 f. bis 1 M.) Bolfsbildungsam Kreuzberg. Am Montag, den 13. Dezember, abends 8 Uhr, findet im Crpbeum, Hafenbeide Ede Gräfeftraße, ein Brahms. Abend unter Mitwirtung des Berliner Bolfschors, Dirigent Dr. Zander, und der Konzertiängerin Baula Beinbaum ftatt Starten zu 75 und 50 31. im Boltsbildungsamt, Jordftr. 11, Zimmer 80, und an der Abendkasse. Offene Fragen im Haarmann- Prozeß R. Hannover, den 13. Dezember 1924. Szenen des Wiedererkennens der Kleidungsstücke der Kinder durch Die Spannung ber legten Tage bildeten die erschütternden nalpolizei. lind diese Anflagen, die von den einen drohend die Eltern und ihre bitteren Anflagen gegen die Krimi: laut erhoben, von den anderen verbisfen zurückgehalten wurden, gewinnen von Tag zu Tag an Boden und Berechtigung. Man hätte erwarten dürfen, daß das Gericht bemüht sein würde, alle die Ber mutungen und Borwürfe, die gegen die hannoverische Kriminalpo'izei erhoben worden sind, in aller Deffentlichkeit zu prüfen, und auf diese Weise die durch die Haarmannschen Massermorde hervorgerufene Beunruhigung zu beschwichtigen. Denn schließlich hondelt es sid für die breite Deffentlichkeit nicht allein darum, daß Haarmann noch einiger Morbe mehr überführt und geföpft werde, sondern in erster Linie darum, daß die Ursachen festgestellt werden, die folch' ein Massenmorden unter den Augen der Polizei möglich machten, und daß in Zukunft ähnliches verhütet wird. Man hat daher er leicht haarmann zuführten, und daß zum anderer etwaige Schäden wartet, daß zum ersten die Familienverhältnisse, die die Jungen so des Polizeiapparats aufgebedt würden. Wie in der einen, so auch in der anderen Beziehung hat die Gerichtsverhandlung bis heute perfagt. Und trojdem tönnen, abgesehen von vielen anderen Schlüffen, fchon heute diese zwei gezogen werden. Es trifft nicht murde, in allen Fällen migratene Jungen umgekommen sind: Go manche der Opfer maren burchaus gutgeartete Knaben aus aus ge prodjen geordneten Berhältnissen. Und es trifft ohne weiteres/ zu, daß die Bermßtenzentrate sich der gröbsten Fahrläffigeit fduldig gemacht hat. Wäre fie ben Spuren in jebem einzelnen anstatt die Eltern immer wieder mit der Rüdfehr ihrer Söhne zu Falle nachgegangen, hätte sie die erforderlichen Recherchen gemacht, vertrösten, so wäre es ihr recht bald gelungen, Haarmann das Handmert zu legen. Wäre es der Kriminalpolizei nicht möglich gewesen, das gleiche Zeugenmaterial, das joht gegen Haarmann aufgeboten ist, schon damals, sofort nach dem Berschwinden der jungen Men'chen zu erhalten? Auf diese Frage geht das Gericht nicht ein; mehr noch: 1500 Tauben find wiederum im Saalbau Friedrichs. es umgeht, wo nur irgend möglich, gcfiffentlich die Frage. raffen bemerken wir Strasser und Römer. Ebenso die Beriner Gerid) srerhandlung die Forderung. daß die Brosele tung, hain zu leben und loden viele Beschauer an. Unter den Wirtschafts- in neues Duntel Es entsteht fomit noch in diesem Statum der stellung, es hüllt bewuki diefen ganzen Kompler von Fragen Tümmler, von denen die langen einen eleganten schönen Körper und die sich im übrigen einer gewissenhaften einen flachen Idealfopf haten, während bei den furzen auf einer Geschäftsführung befleißigt, das Bersäumte nachholt und in fleinen Beftalt ein fleines rundes Köpfchen fiht. Bei den Schwer jebem einzelnen noch zur Erörterung fonimenden Falle die Eltern uerd objektiven gewichtsraffen find Luchstauben von ansehnlicher Körperbefchaffen und die Kriminalpolizei nicht allein danach fragt, was sie unterheit. Epiche Tiere wiegen gegebenenfalls ein Pfund, wenn fie in Die Blanne tommen. Start und groß find auch die Brieftauben. auch die Ursachen bloßlegt, die sie aus der Familie zu ihren Mörnommen haben, um die jungen Menschen wiederzufinden, sondern Es find Tiere ausgeftellt, bie bis zu 300 Kilometer lug bern hingetrieben haben. Ieistung aufzuweisen haben. cft vier Stunden im Fluge. Die Wiener Hochflieger bleiben Das kann den Stabibewohnern unier den Tauben zum Verhängnis werben, benn bei eintretendem Nebe: geht womöglich ein ganzer Schwarm per oren. Ganz auf Ziertaube gezonen ist die Phautaube, deren Urahnen aus England stammen. Die Bfautaube von heute ist reichlich fofett, aber anhänglich, darum wird fie pielfach von Artisten hei Schnummern gebraucht. Ebense sind die deutschen und die ägyptischen Möwchen recht zahm. Es hält nicht schwer, bie Tiere dahin zu bringen, daß sie aus der Hand fressen. Tie Elstern find scheuer. Sie find in 200 Exemplaren vertreten, und zwar in vielen bunten Farben. Der Kröpfer puftet sich gern auf. Ihm ift em mohften, menn er in der Mitte des Käfigs auf einem Holzpflod fizen fann, liebt er doch die Position, in der seine Aufgeblafenheit am besten zur Geltung kommt. Nach einem mißglückten Raubmordverfuch wurde heute vor mittag der 20 Jahre alte Hausdiener Willy Bärwald aus der leder münder Straße 16 auf der Flucht ergriffen. Bärwald war bi einer Schokoladenfirma in der Kleinen Alexanderstraße 14 beschäf tigt und lieferte öfter auch an die 39 chre alte Hän lerin Esther Rand, geb. Haifefifch. Bei feinen Besuchen glaubte er wahr genommen zu haben, daß die Frau über Geld verfüge. So faßte er ben Blan, fie zu ermorden und zu berauben. Gestern abend legte er fich zu Haufe eine Mühe, eine Hose, einen Belz und ein Gegen 10 Uhr erschien er in dem Baden der Händlerin in der Both Stemmeisen bereit, um heute vormittag feinen Plan auszuführen ringer Straße 10 und fagte, daß er die von ihr bestellte Ware beffen ging fie über den Korribor nach einem fleinen Zimmer. Bär bringe. Die hantlerin mies ihn an die Sachen abzulegen. Untermaso schlich ihr nach und fchlug fie hinterrüds mit dem die Zusammengebrochene noch im Hilfe ref. perfekte er ihr nod; bereitgehaltenen Stemmeisen durch mehrere Kopfhiebe nieder. Wszu, daß, wie es von der hannoverschen Polizeidirektion behaup et mehrere Släge bis sie verftummte. Dann ging er mit dem Sotolabe und suchte nach Geld. Während er hiermit be Rudfad nach dem Raben und dem Rebenzimmer, padte thn poll fchäftigt war, tam bie Ueberfallene wieder zu sich und rief aber Er ließ den Rud ad mit den eingevadten Waren und das blutige mals um Hilfe. Jeht fühlte sich der Verbrecher nicht mehr sicher. Stemmeifen liegen und ergriff die Flucht. Beomie des 71. Reviers, die herbeigerufen worden waren, fanden ihn im Nachbarhaus, nahmen ihn fest und brachten ihn rach der Wache. 1500 Tauben. Weihnachtsausstellung der Selbsthilfe. Hannover, 13. Dezember.( Drahtbericht.) Der heu ige neunte Berhand'ungstag benain mit der Beweisaufnahme zur Ermordung des Zimmermanns Adolf Hannappel aus Düsseldorf, zu der Saarmann angeblich durch Grans angeftiftet sein will. Haarmann gibt den Morb felbft unumwunden zu. Als die Zeugen zu diesem Fall Nummer 13 aufgerufen werden, fommt es wieder zu erschüt ternben Szenen, denn die Mutter des Ermordeten bricht über den Sachen ihres Goh nes. die auf dem Gerichtstisch ousgebrei et find, laut fchluchzend zufammen und muß von ihrem Mann und anderen Zeugen geftügt werden. Der Bater des Ermordeten, der Zimmermann Hannappel, erkennt die Sachen feines Sohnes wieder. Der Beuge bezeichnet es als auffällig, Soß sich an dem ut seines Sohnes ein Bettel befindet, wonach Haarmann diesen Hut durch einen unbekannten Mann auf der Bahnhofswoche habe abgeben lassen. Zu dieser Tatsache wurde der Kriminalassistent Quitta ver= nommen, mobet fich merkwürbigerweise ergab, daß dieser Be amte den ut von Haarmann erhalten hat, an. daß er einmal mit haarmann, der für ihn als Zuträger in Straf scheinend ohne ihn zu bezahlen. Der Beuge behauptet, fachen tätig gewesen sei, in einer harmlofen Unterhaltung auch auf einen Sut zu sprechen gekommen fei und daß tann eines Tages in feiner Abwesenheit ein Hut von Haarmann für ihn auf der Bahnbofswache abgegeben worden set. Da er dann Haarmern längere Zeit nicht gefehen habe, fei es möglich, daß die Bezahlung dafür unterblieben fet. Er tönne sich auch nicht erinnern, ob er vorher mit Haarmiann einen Breis vereinbart habe. Borf.: Weshalb befindet fich denn nun an dem Hut ein 3ettel, daß der Hut von einer umbe. fannten Person abgegeben worden sei? Zeuge: Den 3ettel habe ich selbst geschrieben, aber sein Inhalt stimmt nicht. Ich habe erfahren, daß Haarmann den Hut selbst abgegeben hat Haarmann: Diefer Hut stammt garnicht von Hannappel. Zeuge Bimmermann Hannappel: Den Hut fenne ich ganz genau wieder, denn mein Sohn hat noch selbst das Schweißband eingenäht. Das mit dem Bettel tommt mir sehr verdächtig vor. Da Scheint doch irgendein Unbekannter hinter zu stehen. Als der Bors Die Zeit vor Weihnachten bringt immer eine große Anzahl von Weihnachtsausstellungen und Messen und alle diese Messen führen manchmal genötigt ist, hinter das Wort Woh tätigkeit ein großes geriffermaßen die Wohltätigkeit im Wappen, wobei man allerdings Fragezeichen zu machen. Eine Organi'ation, die aber wirklich wohl tätig nad den verschiedensten Richtungen wirft, die Kreditgemein fdaft gemeinnüliger Selbfihilfeorgani'ationen Deutschlands, percn ftaltet im Festsaal des ehemaligen herrenhauses in ber Leipziger Straße eine Weihnachtsausstellung, die volle Beachtung verbient und deren Befuch allen denen, die gute Sachen zu mäßigem Breis faufen wollen, empfohlen werden kann. Die Selbsthilfeorgani fationen betreiben prattiche feziale Fürsorge in vollem Umfange. Die Ausstellung ist von 35 Organisationen aus dem ganzen Reich beschidt und vermittelt ein flares Bilb, inwieweit der Gebante ber prettischen( ozialen Für'orge, Shaffung von Ar. belts. und Berdienstmöglichkeiten für im Erwerb Beschränkte, durch geführt ist. Die Ausstellung im ehemaligen Herrenhaus bringt zum Berlauf Birtwaren in Hand- und Maschinenarbeit, Stidereien, Spigen, handgewebte Stoffe, Kleider und Gürtel, Jumper, Jaden aus Wolle und Seide, Schals, Kleider, Kinderkleider, feine und ein feche Wäsche, Bastwaren, Bodenbelag. Beleuchtungstörper, Spielfigende dann ben 3eugen darauf aufmertfam macht. baß sich der zeug, Radierurgen u. a. m. Die ausgestellten Gegenstände stammen zeug, Radierurgen u. a. m. Die ausgestellten Gegenstände stammen aus Werkstätten und Heimarbeit gemeinnügiger Selbsthilfeorgani fationen aus dem ganzen Reich, die das Ziel perfolgen, für die durch die Kriegs. und Nachkriegszeit in Not geralene Bevölkerung Arbeit und Verdienstmöglichkeit zu schaffen. Die Ausstellung ist bei freiem Eintritt täglich von 11 bis 1 und von 3 bis 7 Uhr geöffnet. Beamte hinsichtlich des Bermerts auf dem Beitel geirrt habe, wirb ber Zeuge fehr erregt und sagt drohend zu Haarmann hinüber:„ Es ft überhaupt nicht nötig. wegen eines solchen Halunten noch soviel Worte zu gebrauchen. Auf Befragen des Oberstaatsanwalts er flärt der Beuge Quitta noch, daß Haarmann dreimal dienstlich für ihn tätig gewesen fet. Gewerkschaftsbewegung Die Moskauer Rundschreibemanie. Bureaufratismus in den ruffischen Gewerkschaften. In seinem Bericht auf dem russischen Gewerkschaftstongreß achte der Führer der russischen Gewerkschaften, Tom ffi. beonders eingehende Darlegungen über den ungeheuren Bureaufratismus, der in der russischen Gewerkschaftsbewegung herrscht Da die Kommunisten in allen Ländern stets auf das Beispiel Sowjetrußlands hinweisen, wollen wir nachstehend die entsprechenden Aeußerungen Tomstis wiedergeben. Tomfti führte Gus: Ich glaube, daß eine meitere Gefahr, die unserer Gewerfschaftsbewegung droht. non der Rundschreibemanie ausgeht. Gs genügt, darauf hinzuweisen, daß ein Verband im Jahre 1923 nicht weniger als 285 Rundschreiben versandt hat. Ein zweiter Verband versandts 197 Rundschreiben über Organisationsfragen und 85 über Lohnfraren, insgesamt alfo 282. Diese beiden Verbände waren in ihrer Zirkulartätigkeit so energ ich, daß jeder von ihnen mehr als 280 Rundschreiben an ihre Ortsfilialen versantten. Fall einer Chefchließung usw.), fo müffen wir feststellen, taß es nur in äußerst geringem Maße als Verbands. organ angesehen werden fann." Zu diesem von Tomsti gezeichneten Bilde der völligen Bureaufratisierung und Verknöcherung der russischen Gewerkschaften braucht fein Wort hinzugefügt zu werden. So die RSD. 19 Wie wurde von den Moskauer Agenten in den ersten Jahren nach der Revolution gegen die Gemertschaftsbenzen in Deutschland gewettert! Dabei hatte und hat teine einzige deutsche Gewerkschaftsorganisation cine derart große Anzahl von Beamten wie die fommunistischen Gewerkschaften in Rußland. Da die Moskauer Gewerkschaftsbonzen“ nicht einmal, wie etwa ihre Kollegen in der Berliner Gewerkschaftsabteilung der KBD.- Zentrale, Parolen schmieden und Bandwurmresolutionen abfaffen tönnen, machen fie eben Rundschreiben. Ausstellung im Gewerkschaftshaus der Täglich von 2 bis 8 Uhr Die Einschränkungen im Eisenbahnbetriebe. und Ein 3rfular ist an sich schon ein schlimmes Ding. Wenn man aber fast 800 Stüd im Jahre erhält, so fann auch die Geduld eines Engels dabei ein Ende nehmen. Der vernünftigste, pünktlichste und Die Beratungen des Berwaltungsrates der Reichsbahn mit frftematischste Mensch kann dadurch faputt gemacht werden, denn es ben Bertretern des Eisenbahnperfonals, die im ift ganz unmöglich im Gedächtnis festzuhalten, wann dieses oder jenes Loufe dieser Woche in Berlin stattfanden, sind noch nicht abge Zirkuler anfam, was es vorschrieb usw. fchloffen. Gegenüber der starten Beunruhigung, die durch geDies Birkularsystem ist gegenwärtig der Feind der Gewife alarmierende und übertriebene Medungen in die Arbeiterwertschaftsbewegung, denn die Gefahr besteht darin, daß schaft der Eisenbahnwertstätten, hineinge.ragen wurde, kann aber, fich ein Bureaufratismus breit macht, der die Faulheit, die mie der Soz. Prefsedienst erfährt, schon jetzt gelegt werden, daß Gedankenlosigkeit und das nichtstun rechtfertigt. temische 11: nbau des. organisatorische Wert Sehen wir uns beispielsweise die Täligkeit eines Bezirfsfomitees in ftättenbetriebs der Reichsbahn nur ganz allmählich der Preving an, so müssen wir noch berücksichtigen, daß es außer und unter möglichster Echonung der Werkstättendem Rundschreiben des Zentralfomitees noch die arbeiter erfolgt. Die Cinschränkung im Wertstättenbetrieb Zirkulare des Gouvernementsgewertschaftsrates es handelt sich nur um Einschränkungen, nicht um Stillund des Allrussischen Zentralrates der Gemert legungen betreffen 20 Wertstätten unter rund 110, die die Ichaften bekommt. Fast man alle diese Zirkulare zusammen, so Reichsbahn befiht. Infolge der längeren Laufzeit der Fahrzeuge gewinnt man den Eindrud, daß man sich in einem Irren wird in einem Teil dieser Betriebe feine eigentliche Fahrzeugrepa hause befindet. Wes bleibt einem untergeordneten Gewerf. ratur, fondern nur einarbeit gemacht. Keiner der Betriebe foll schaftsfunktionär denn enderes übrig, als diese 3irtulare zu ganz perfchwin den. Die Einschränkungen merden im Laufe nehmen, fie als Eingang zu buchen, sie dann umzus des femmenden Jahres am 1. April, am 1. Juli und am freiben, an das Betrichskomitee zu senden und im Aus. 1. Oftober eintreten Die Einschränkungen erfolgen zunächst gang zu buchen. Und auch hos Betriebskomitee, das dieses 3r. dort. wo verhältnismäßig wenig Echwieristeilen für die Weiterbefular bekommt, fann natürlich nur hinzuschreiben: 3 ur kennt schäftigung der Arbeiter vorhanden sind. Auf alle Fälle erfolgt der nis genommen"( wpb: i noch zu berücksicht gen ist, daß das B. Albau so, daß rennenswerte Schädigungen der vom Abbau betrof triebslomites auch noch von anderen Organen mit 3 rfularen über fenen Arbeiter nicht in Trage fommen. Auch die Städte, in denen Schüttet wird, denn viele halten sich für berechtigt, derartige Zirkulare die betreffenden Werkstätten liegen, werden 3eit genug haben, um zu versenden!). Die Beute an der Spike jedoch figen event. neue Industrien heranzuziehen und so neue Arbeitsmöglich scelenruhig da und fümmern sich nicht darum, was teiten zu fdjaffen. Uebrigens härgi das Tempo der Einschränkungen mit dem Zirkular geschieht, ob es verwirklicht wird oder nicht. auch start pon der Entwicklung der wirtschaftlichen Kon iunftur ab, wenn z. B. in der Nähe eines Braunfohlengebietes oine Belebung des Ab ahes eintritt und damit größere Wagenrepas toturen 10 wendig werden, wird die Einschränkung der vom Abbau betroffenen Werkstätte zunächst nicht weitergeführt. Auf alle Fälle wird Versorge getroffen, daß das Unvermeidliche, das besser frühzeitig als unter dem Diftet der Ententefommissare erfolgt, unter ten notwendigen Garantien für die Existenz der Werkstättenarbeiter getan wird. Wenn wir festgestellt haben, daß unter dem neuen Kurs der beste Berband derjenige ist, der am wenigsten Streifs und Konflitte aufweist, so tönnen wir als Richt linie für die Organisationsarbeit feststellen, daß derjenige Verband gut ist. tcr cm wenigsten Angeft: Ute, am wenigsten Bureaus und am weni flen Birfulare aufmcift. Wir haben den Bersuch gemacht festzustellen, welchen Weg die 3rfulare in ten Gewerkschaften nehmen und weldjes fultat fie unten, im lebendigen Leben erzeugen. Wir sind zu dem Punkt ges langt, wo die Aufschrift steht: Eingegangen, zur Kenntnis genommen- Schluß. Diese Stelle ist das Betriebs= tomitee. Berüdsichtigen mir aber, melche Menge 3irfulare das Betriebsfomitee befommt, so fönnen wir es nicht beschuldigen. Das Betriebskomites muß, wenn es die Zirkulare nicht beantwortet, fie mindestens zur Kenninis nehmen. Auch das erfordert natürlich eine Menne Belt Brüdsichtigen wir aber außerdem, daß das Betriebskomitee auch alle möglichen Bescheinigungen ausstellt( so z. B. für den NORMAL SCHWACH PLATT Lohnvereinbarung im Braunkohlenbergban. Köln, 12. Dezember.( Eigener Drahtbericht.) Im links. rheinischen Brauntohlenbergbau murde am Donnerstag von dem Schlichtungsausschuß durch freie Bereinbarung zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften eine neue Lohnvereinbarung erzielt; die rüdwirfend a 1. Dezember eine Lohnerhöhung von 8 Pfennig pro Stunde bzm. 80 Pfennig pro Schicht für die gelernten Handwerker und 7 bzw. 70 Pfennig für angelernte Handwerker und unge. Stechen im Ballenteil und Ferle, Ziehen und rheumatismusartige Schmerzen, Brennen der Fußfohle, Senkfuß, Knick- u. Spreizfuß, Wadenkrampf, Hammerzehen, Fußgefchwullt, hartnäk. kige Hühneraugen, fchwache Gelenke, rafche, vorzeitige Ermüdung, Neuralgie... Jedes Fussleiden träg: den Kelm zu fchwerer Schädigung des GesamtOrganismus in fich. In allen Fällen Verminderung der Lelftungsfähigkeit und Beeinfluffung der Lebensfreude. Wer feine Gefundheit bewahren und fchmerzfrei gehen will, muß feine Füße prüfen• ob sie nicht fchon jetzt ihre Normal- Funktion eingebüßt haben, Dr Scholl's Fuß Pflege System hat für jedes Fußleiden uelondere individuell angepaẞte Heilbehelfe, deren dreifache Wirkung- fchmerzlindernd heilend und vorbeugend willenfchaftlich millionenfach erprobt ist. 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Wie die Saarbrüder„ Boltsstimme" meldet, find seit Donners tag abend 10 Uhr sämtliche Arbeiter der Röchlingschen Wa zwerke, rund 1000 Mann, wegen nicht bewilligter Lohnforderungen in den Ausstand getreten. Erneute Totmeldung Gompers'. Während noch gestern aus Laredo( Texas) gemeldet wurde, daß sich das Befinden des amerikanischen Gewerkschaftsführers Gompers gebessert habe, erfährt heute WIB. durch Funtspruch aus New York, daß nach einer Meldung aus San Antonio Gompers gestorben ist. Theater der Woche. Bom 14. bis 22. Dezember 1924. Boltsbühne: 14., 15., 18., 19. und 22. Gakuntala. 16., 17., 20. und 21. Edud und Jou. Deutsches Theater: 14. 15., 17. bis 20. Die heilige Joe Ramme: fpiele: 14., hanna. 16. und 21. Aimée. 22. Frühlings Ermadjen. 15., 17., 19., 22. Die tote Tante und andere Begebenheiten. 16., 18., 20. und C 21. 1913. Opernhaus: 14. Rofentavalier. 15. und 18. Rose vom Liebesgarten. 16. Walfire. 17. Cofi fan tutte. 19. Ginfoniekonzert. 20. Schatzgräber. 21.. Carmen. 22. Rigoletto. Kroll- Oper: 14. Boheme. 15. und 18. Biplelta. 16. und 22. Freischüg. 17. Mastenball. 19. Christelfiein. 20. Barbier von Gevilla. 21. Madame Butterfly. Schauspielhaus: 14., 16., 19. Eduard II. 15., 18., 21. Wallensteins Tod. 17. und 20. Wallensteins Lager, Biccolomini. 22. Nathan der Weise. Echiller- Theater: 14., 16., 17., 18., 19., 21., 22. Das Konzert. 15. Alt- Berlin. 20. Guten Morgen, Herr Fischer. Feit der Handwerker. Die Romödie: 14. bis 18. Der eingebildete krante. 26 19. Gedis Berfonen fuchen einen Autor. Pessing- Theater: Cine Frau ohne Bedeutung. Theater in der Königgräger Straße: Der Tokaier. Deutsches Operahans: 14. Die Bauberflöte 15. Das Rheingold. 16. Die Waltüre. 17. Die Fledermaus. 18. Carmen. 19. und 21. Wenn ich nig mät...! 20. Siegfried. 22. Götterdämmerung. Großes Schauspielhaus: An alle...! Große Volksoper im Theater des Beficus: 14. 8ar und Rimmermann. 15. Der Freischüb. 16. Fra Diavolo. 17. La Traviata, 18. Die Barenoraut. 19. Mignon. 20. Carmen. 21. Don Juan. 22. Boris Godunow. Die Tribüne: Charin. Deutsches Künstlertheater: 14., 15., 17., 20. und 21. Raza. 16. und 19. Die Rwillingsschweiter. Komödienhaus: Die Cousine cus Barschau. Berliner Theater: Clocio. Neues Theater am 800: Die Frau ohne Schleier. Trianon- Theater: Sie läßt sich nicht verbaufen. Residenz- Theater: Gaunerliebchen. Rentral Theater: 14. und 15. Der Gwiffensmurm. Ab 16. Die verfuntene Glode. Theater in ber Rommane dantenstraße: Wenn man verliebt ist...! Romisde Oper: Das hat die Welt noch nicht geseh'n! Lustspielhaus: Dr. Stieglig. Metropol- Theater: Gräfin Mariza. Renes Operettenhaus: Der Tanz um die Liebe. Theater am Rollendorfplag: Die Geliebte Sr. Soheit. Theater am Kurfürfendamm: 14. bis 18. Gott der Rache. 19. bis 22. Gefchloffen. Ab 23. Mamsell Nitouche -Alcines Theater: Bapa. Wallner Theater: 14. bis 19. David und Goliath. Ab 20. Belleas und Melisande. Walhalla Theater: Varieté- Vorstellung. Rose Theater: 14. bis 19. Seimgefunden. Rafino- Theater: Satan Weib. Jutimes Theater: Abenteuer nach dem Tode. Ragi. Sie braucht nur zut flopfen. Das Echeidungsfouper. Schloßpark- Theater Steglig: 14. Ofchöne Reit, o felige Reit. 15. bis 21. Die Rarolinger. Theater im Admiralspalaft: Rod und Noch! Apollo Theater: Das ladende Berlin.- Kammeraper: Der Schauspieldirektor. Wohl zu ruhen. Serr Nachbar. 1 Rahmittagsvorstellungen. Volfsbühne: 14. Schlud und Jau. 20. Das tapfere Gdneiderlein. 21. Schneider Wibbel. Schiller- Theater: 14. Tartuffe. 17. Minna von Larnhelm. Leffing- Theater: 17., 20. und 21. Aschenbrödel. 18. u. 19. Hänsel und Gretel.- Deutsches Opernhans: 21. Rigne letto. Großes Schauspielhaus: 14. Der Bogelhändler. 17. und 20. Kindervorstellungen. Berliner Theater: 14. La Traviata.. Trianon- Theater: 17. und 20. Jm Reiche der Weihnachtsfec. 21. Roitäppchen. Zentral- Theater: 14. und 21. Moral. 20. Der geftiefelte Rater. Theater in der Komman bantenstraße: 14., 17., 20. und 21. Fridolins Weihnachtsfeft. Theater am Rollendo: folag: 14. Beterchens Mondfahrt. Ab 16. täglich Peterchens Monde fahrt. Theater am Kurfürstendamm: 20. und 21. Prinzessin Tausends ön. Kleines Theater: 17.. 20. und 21. Schneewittchen. 18. und 19. Rotkäppchen. Rose- Theater: 14. Mar und Morik. Jutimes Theater: 14. Der blaue Bnjama usm. Schloßpark Theater Steglig: 14., 17., 20. und 21. Chriftinchens Märchenbuch. Theater im Admiralspalast: 14. und 21. Noch und Rod! Berantwortlich für Bolitit: Ernft Reuter; Wirtschaft: Artur Caternus; Gewerkschaftsbewegung: Friedr. Eglorn; Feuilleton: Dr. John Schitowski: Lokales Berlag: Borwärts- Berlag G. m. b. 5.. Berlin. Drud: Vorwärts- Buchdruderef und Sonstiges: Frig Karftädt; Anzeigen: Th. Glode; sämtlich in Berlin. und Berlagsanstalt Baul Singer u. Co.. Berlin SW. 68, Lindenstraße 3. Haarlemer- Oell G. de Koning Tilly, mit Gold Medaillen, garantiert aus Haarlem import uralte Heilmittel gegen ist das Echte viele Krankheiten In Fläschchen, in Gelatinekapseln, in Salbe. 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Vom GEMEINDE Zunfteesellen zum HALBMONATSSCHRIFT FÜR SOZIALISTISCHE ARBEIT IN STADT UND LAND Heft 11 Aus dem Inhalt: Verwaltungsreform in Bremen( Von Wilhelm Kaisen, Bremen) Die Aufgaben der Handelserlaubnisstellen( Von Stadtrat Dr. Lehmann, Liegnitz) Schwangerenfürsorge als Aufgabe der Verwaltung ( Von Schwester Lotte Möller) 0 Gesetzgebung/ Verwaltung/ Notizen Bayern Die politischen Parteien in Bayern und ihre Stellung zur Kommunalpolitik( Von Landessekretär Fritz Endres, M. d. L.) Städtische Selbstverwaltung in Bayern seit 100 Jahren ( Von Stadtrat Dr. Heimerich, Nürnberg Das neue bayerische Gemeindewahlgesetz( Von Bürgerme ster Eduard Schmid, München) Das Einkammersystem in Bayern( Von Dr. Hans Hoffmann) Das Steuerrecht der bayerischen Gemeinden( Von Bürgermeister Fr. Ackermann, Augsburg) Gemeinde und Polizei in Bayern( Von Bürgermeister Rollwagen, Neustadt) Preis des Heftes 60 Pf Zu beziehen durch: J. H. W. Dietz, Nachflg. Lindenstr. 2( Laden) freien Arbeiter Eine kleine Kulturgeschichte mit zeitgenössischen Bildern von PAUL KAMPFFMEYER In Ganzleinen gebunden 1,75 Mark Zulaben: J. H. W. Dielz Nachf. G. m. b. H. Berlin SW. 68, Lindenstraße 2. Derliner ElektrikerBerl Genossenschaft angeschl. dem Verb. sozialer Baubetriebe Berlin N24, Elsässer Str. 86-88 Fernspredier: Norden 1198 u. alle ander Fians portreräte liefer Herstellung elektr. Lidht-, Kraft- Leiterwagen und Signalanlagen Verkauf aller elektrischer Bedarfsartikel Ausführung sämtl. Reparaturen Preiswerte, gediegene Arbeit * Berliner Tik- Trio Neukölln, • billiest. Großer Vorrat. Georg Wagner Köpenicker Str. 71 Rela Ladengeschäft. Keine Schaufenstes Reklame, dafürwesen Lahnstr.74/ 751 ich billigere Preis Th. Fontane, Effi Vriest, Ein Roman, 5 Mr. A. France, Die Götter dürften, Leinen 5 Mr., uume am Wall, Leinen 5 Mr., Infel der Pinguine, Leinen 5 W. G. 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Jack London, Der Nuf der Wildnis, Leinen 4 Mr. Hermann Löns, Der Werwolf, Das zweite Gesicht, Letnen te 5,50 Mt. Loewenberg, Vom goldenen Ueberfluß, Halbleinen 3 Mr. J. A. Laz, Grillparzers Liebesroman, Ein Roman aus Wiens Klaffifcher Beit, Leinen 7 MT. Heinrich Mann, Die Armen, Gebunden 3 M., Profeffor Unrat, Ge bunden 3 MT.: Thomas Mann, Der Zob in Benedig, Eine Novelle, Leinen 5 Mr. C. F. Mcher, Jürg Jenatsch, Halbleinen 4 M., Der Heilige, Galve leinen 8,60 Mr. Für Mütter Heinrich Schulz: Jan Klekindiewelt. Jn Ganzleinen 2,75 Mk. 2 Murger, Boheme ,. Ein Wafifcher Künstlerroman, Gebunden,& Mr. Breczang, Freie Gedanken, Sprüche der Freiheit, Welshelt und Ge rechtigkeit. Gebunden& Mr, Momain Nolland, Verzauberte Seele, 1. Band: Annette unb Chola, Gebunden 6 m., 2. Vand: Sommer, Gebunden 6 M., Meister Breugnon, humoristischer Roman. Galbleinen 6,40 mt. 8. Nose, Selbeschulmeister Uwe Karsten, Leinen 5 MI, J. Schaffner, Das Wunderbare, Gebunden 6 Mr. Alfred Schirofaner, Lasalle, Ein Leben für Freißett und lebe, · historischer Roman, Gebunden 7 Mr. H. Sudermann, Das Hohe Lieb, Leinen 6,50 MT.. Strindberg, Der Sohn einer Magb, Gesunden 7,50 Mr. Babindranath Tagore, Das Heim und die Welt, Gebunden 5 M.. C. Bieblg. Der einsamte Mann, Gebunden 5 Mr. St. Bokk, Zwei Menschen, Gebunden 5,50, Mr. Frans Werfel, Verdi, Moman der Oper, Halbleinen 7,50 D. Wilde, Das Bilbuis bes Dorian Gray, Gebunden 4 ANT. B. Wille, Die Abendburg, Gebunden 7,50 Wr. E. Zola, Die Lebensfreude, Gebunden 5 Mt., Das Werk, Geb.& M.. VERSCHIEDENES Paul Belter, Wagner, Das Leben im Werke, Gebunden 14 Mt. Oslat Bie, Die Dper, Biele Jüluftrationen, Vornehm gebunden 25 MT. Dr. Kapp Das Opernbuch, eine Gefchichte der Oper und ein musila Tisch- dramatischer Führer, Ganaleinen 5 Mt. Julius Korngold, Die romantische Oper der Gegenwart, Gebunden 3,75 WY. Biefe, Deutsche Literaturgeschichte, 3 Ganzleinenbände, 27 Mt. Frans Blet, Das große Bestiarium der modernen Literatur, Gee bunden 9 MT. Eduard Engel, Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis in die Gegenwart, I- II, Gebunden 16 Mt. Baul Fechter, Frank Wedekind, Der Mann und das Wert, Geb. 4 M. E. Haenifch, Gerhart Hauptmann und das deutsche Volt. Geb. 3 Mr. J. A. Krüger, Deutsches Literatur- Lexikon, Biographisches und biblios graphisches Handbuch, Gebunden 7,50 Mt. Ludwig Marcufe, Strindberg, Das Leben der tragischen Seele.. Gee. bunden 7 Mt. Nt. Riemann, Bon Goethe zum Expressionismus, Dichtung ins Gelftes leben Deutschlands im 18. Jahrhundert, Gebunden 11 9. Paul Wiegler, Geschichte der Weltliteratur, Dichtung fremder Böller, Gebunden 5 Mr. Henry Allen, Mein Rheinlandtagebuch, Tagebuch des Oberbefehls habers ber amerikanischen Befabungsarmee, Ganzleinen 12 M. H. H. Asquith, Der Ursprung des Krieges, Gebunden 8,50 RI. Clemens b. Delbrück, Die wirtschaftliche Mobilmachung in Deutsche laub 1914, Gebunden 10 Mr. W. Filchner, Sturm über Asien, Erlebnisse eines diplomatischen Ges heimagenten, Gebunden 8 Mr. Job. Haller. Aus dem Leben des Fürsten Philipp zu Eulenburg, Ganzleinen, 18 MT. Kiberlen Wächter, Briefwechse! und Nachlaß, I- II, Gebunden 15 mt.. P. I. Melgunow, Der rote Zerror in Rußland, Reich. Ilustriert, Ge bunden 5 Mr. General b. Schoenaich, Bom vorigen zum nächsten Krieg, Geb, 2 Mr. Bedlip- Trübichler, 12 Jahre am deutschen Kaiserhof, Geb. 6.50 Mr. Theodor Wolff. Das Vorspiel des Krieges, Gebunden 10 Mr. Wilhelm Bölfche. Auf dem Menschenstern, Halbleinen 6,50 M., Was ist die Matur?, Halbleinen 3,50 90Y., Stirs und Werde, Halbleinen 6,50 T. Kulturgeschichtliches Friedrich Wendel: Der Sozialismus in der Karlkatur. Ungefähr 200 Bilder. In Ganzleinen. 10,- MR. Friedrich Wendel: Geschichte in Anekdoten. Jn Ganzleinen. 1,50 MR. Paul Kampffmeper: Dom Zunftgesellen zum freien Arbeiter. In Ganzleinen Wilhelm Blos: Florian Geper. In Ganzleinen. 1,75 Mk. 1,90 MR. Friedrich Wendel: Hans Baluschek. Mit 131 Bildern In Ganzleinen • ° 12,- UTA. Kunstgeschichtliches Brehms, Tierlesen, I- V, Ganzleinen 30 wt., I- V, Galbleber 45 Mr., Neclam- Ausgabe. Bruno Bürgel, Aus fernen Welten, Eine vollstümliche Himmelskunde, Calcleinen 7,50 M. Ernst Haedel, Die Lebenswunder, Die Welträtset, Gut geb. le 10 Wt. D. Hauser, Der Mensch vor 100 000 Jahren, Gebunden 4 DNT. et. Moszkowski, Elustelu, Eine gemeinverständliche: Darstellung ber Relativitätstheorie, Gebunden 6 Mr. Nomain Rolland, Mahathma Gaudht, Mit einem Bild, Salot. 8,50 Mr. Carl Ludwig Schleich, Befonnte Bergangenheit, Lebenserinnerungen 1869-1910, Seleine Piusgabe, Ganzleinen 5 Mr. Es länten ble Glocken, Phantasten über den Sinn des Lebens, Ganzl. 12,50 Mt. Hermann Ted. Der geniale Mensch, Halbleinen 6 M. Saust, Hamlet, Chris, Halbleinen 6 Mt. Max Beer, Geschichte des Sozialismus, Bom Altertum bis zur Gea genwart, Ganaleinen 10 02. Ludwig Frank, Reden, Aufsäte und Briefe, Große Ausgabe ged. 10 M., Kleine Ausgabe fart. 2,50 97. Konrad Haenisch, Lassalle, Mensch und Politiker, Gebunden 7 Mr. Grans Mehring, Karl Marg, Gefchichte feines Lebens, Mit einem Bild, Ganzlelnen 7,50 Mr. Walter Opis, Deutsche Geschichte werbend und wirkend, Halbleinen 2,25 W. Väitergeschichte, werbend und wirkend, Halbl. 2,25 M. Grit Wurffing, Geschichte des deutschen Volkes. Vom Ausgang des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Halbleinen 5 Mr. KLASSIK 2. Angengruber, 4 Bände Ludwig Börse, 3 Bände A. v. Chamisso, 2 Bände J. v. Elmendorff, 2 Bände Emanuel Geibel, 2 Vände Wolfg. v. Gactbe, 4 Bäube Fr. Grillparzer, 2 Vände Wilhelm Hauff, 2 Bände Friedr. Hebbel, 4 Vände Heinrich Heine, 4 Vände Gottfr. Keller, 6 Bände E R Theodor Körner, 1 Band Micoland Lenau, 2 Bände G. E. Lessing, 1 Band, John Milton, 1 Band Eduard Mörike, 1 Band Frių Reuter, 3 Bände Friebr. v. Schiller, 4 Bände J. V. v. Scheffel, 3 Bände W. Shakespeare, 4 Wände Theod. Storm, 3 Vänbe . Jeber Band in Ganzleinen 3,75 Luy Braun, Wecke I- V, Pappe 15 Mt., Leinen 25 Mt. a sus anda dar degust 手記 な 。 eure Weihnachtsbücher urer in BuchhandlungJH.W.Dietz Nacht. BERLIN SW 68, LINDENSTRASSE 2 TELEPHON: DONHOFF 5194. Verkaufsräume an den Sonntagen( 14. und 21. Dezember) von 1-6 hr geöffnet chon wieder einmal steht das Fest der Freude vor der Tür, und wie jedes Jahr, werden die wenigen verfügbaren Mittel gezählt. Denn schließlich soll jedem der Lieben eine kleine Freude bereitet werden. Wir haben es schon oft gehört und immer wieder wurde es uns von Flugen Leuten geraten: schenkt Bücher! Die Anschaffung eines Buches ist jedem möglich. Es ist feststehende Tatsache: Bücher sind billig und haben dauernden Wert.- Die Buchhandlung 3. H. W. Die Nachf.( Buch handlung Borwärts), Lindenstraße 2, gibt hier aus seinen Riesenvorräten eine kleine Auswahl. Verfleift Euch möglichst nicht auf Titel. Kommt lieber und schaut. Jeder findet etwas. 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Das neue von allem Hergebrachten abweichende Bilderbuch: Leuterit, Neue Tierbilder, Halbleinen 1,60 02. Die Struwelliese, Lustige Geschichten und brolige Bilder, HalbTeinen 1,50 Mr. Den fleinen Gästen bet bunten Festen, Mit vielen Bildern, Ge bunden. 2 Mr. Lachende. Weit, Ein Kinderbuch, reich illustriert, Halbleinen 2 Mr. Allerhand. lustige Wärtetu fürs liebe Rindchen, Halbleinen 2 Mr. Von Kindern aus Tieren, Ein luftiges Bilderbuch, unserrelßbar, 2,40 R. Liebe Haustiere, Ein unzeereikbares Bilderbuch. Halbleinen 2,50 wir, Elsa Bestow, Hänschen im Blaubeerenwald, Kleine Ausgabe, Halbleinen 1,80 r., Kleine Ausgabe, unzerreißbar 2,50 Mt. Große Ausgabe, 4,50 Mt., Große Ausgabe, unserreißbar 5 Mt. Cafpart, Spiel und Schers und ein wenig Schmers, Salst. 2,80 03, Sonnenscheinchens Freude, Leporello, unserreißbar 3. Eins Zwel Dret, Alte Helme sum Bäolen lernen, 3. Das lustige ABC, Leporello, unzerreißbar 3,75. Schweinchenfchlachten, Würstchen machen, quiet, quiet, quiet, Ges bunden 3,80 Mr. Ztere aus Haus und Hof, Gebunden unzerrelßbar 5 m. Basfemib, Peterchens Monbfahrt, Bips, ber Bils, Steich illustriert von Baluschek, Gute Ausgabe in Halbleinen 6 wt. Der Widiwondelwald FÜR KINDER VON 6-11 JAHREN von Hilde Krüger Halbleinen 2,80 mt. Onkel Antons Kinderkalender 1925, Kartoniert 90 f. Mingel, Rangel, Rosenkrans, Ein Bilderbuch fürs brave Klub, Lepo rello 1,20 Mt. Für die Allerkleinsten, Leporello 1,25 Mr. Kleine Welt und was the gefällt, Leporello 1,20 Mt. Das lustige Tierbilderbuch, unzerreißvar 1,40 T. Pletsch, Allerlei Schnid und Schnad, Halbfelnen 1,50 r. Lustige Bilder von Augen Zieren, 1,50 Mr. Westhäfchens Wunderhorn, Alte und neue Kinberreture. Geb. 1,50 Mt. Fips, ber Austriker, Eine luftige Sundegeschichte, 1,50 Mr. Firlefans, der Puppendoktor, Neues Märchenbuch, Halbl. 1,50 M. Das Schuljahr, Unzerreißbar, Halbleinen 1,50. Beterich, Mürrisch und Roderich Brumm, Gebunden 1,50 MT. 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Ernest Thomson Seton, Jochen Bär und andere Tiergeschichten, Halbleinen 2,40 Belschner, Die schlafende Seele ber braufenden Stadt, Geb. 2.50. Hans Sturm, Märkische Sagen, Gebunden 2.50 Mt. Borwärts Gubrueret, Berlla Neumann, Die schönsten Rheinfagen, Gebunden 2,50 mt. Ernest Thomson Seton, Domino Rheinhard, Die Lebensgeschichte eines Silberfuchfes, Salbleinen 2,80 I. Beopold Weber, Wibgarb, Die Geldenfagen des Nordlandes, Sald leinen 2,60 M. Für eine Träumer, fleine nachdenkliche Märchen. Heinrich Schulz: Von Menschlein, Tierlein und Dingleín 12 wundervolle farbige Bilder von Hans Baluschet Balbleinen 3,80 mt. Clara Gepner, 100 Tiergefaichten, Halbleinen 2,80 I. Mariannes Abenteuer mit bem Küchenvölkchen, Für Mädchen, die kochen wollen, Halbleinen 2,80 MRI. . Ernest Thomson Seton, Monarch, der Riesenbär, Salbleinen 2,80 T. Wahl, die Lebensgeschichte eines Gristybären, Halbleinen 2,80 Karl Ewald, Was der Storch in Afrika erlebte, Halbleinen 2,80 Mr. Hans Frauengruber, Lustige Geschichten, Sanaleinen 8 MI. Bechsteins Märchen,& Buntbilder, 50 Zertbilder, Ganzleinen 3 Mr. Andersens Märchen, 5 Buntbilder, 50 Textbilder, Ganzleinen 3 Mr. Grimms Märchen, 8 Buntbilder, 80 Textbilder, Ganaleinen 3 WT. Mufäus, Mübezahl, Halbleinen 3 Mr. Sixtus, Brummerchen, Ein Jafettenmärchen, Gebunden 3 Mr. Brüder Grimm, Elfenmärchen, Halbleinen 3 Mr. Reinheimer, Freunde ringsum, Bon Conne, Regen, Schnee und Wind, 3,80 Mt. And des Tannenwalds Kinderstube, 3 Mr. Bunte Blumen, 3 MT. Ludwig Bechsteins Märchenbuch, Salbleinen 3,50 MI. Goldene Kinderzeit, Weihnachts- und Wintermärchen, Geb. 4 Mr. Till Eulenspiegel, Alte und neue Geschichten, Halbleinen 9,50 war. Wilhelm Sauff, Kalif Storch und andere Märchen, Halbl. 3,75 Mt. Zwerg Nase und andere Märchen, Salbleinen 3,75 MT. Gustav Schwab, Die deutschen Boltsbücher, Halbleinen 4 WRT. Für die Kinder der Erwerbstätigen, für die Buben und Mädel, die gern von allem nafchen, das funterbuntefte Jahrbuch Kinderland 1925 Mit vielen Bildern. Halbleinen 1,25 Mt. Cosmar, Schicksale der Puppe Wunderhold, Sanzleinen 4,50 Mt. Karl Ewald, Der Zweifüßter und andere Geschichten, Salbl. 4,80 MI. Meister Meinete und andere Tiergeschichten, Halbleinen 4,80 mt. Ernst Thompson Seton, Jan und Eam im Walde, Halbleinen 4,80 Mr. Swet eine Wilde, Haldleinen 4,80 97. Wirde Tiere zu Hause, Halbleinen 4,80 mr. Bingo und andere Tiergeschichten, HalbTeinen 4,80 t. Tierhelden, Halbleinen 4,80 m. Rolf, der Trapper, Halbleinen 4,80 MI. Karl Ewald, Das Sternentind und andere Geschichten, Salbl. 4,80 Mr. Mutter Natur erzählt, Halbleinen 4,80 Rt. Bier seine Freunde und andere Geschichten, Halbleinen 4,80 WRY. Rübezahl, Sagen und Schwänke, Brachtausgabe, Ganaleinen 6 Mr. Benndorf, Märchen and Tausend und eine Nacht, 37 Bilder, Ganzleinen 6 Mr. Ludwig Bechstein, Märchenbuch mit vielen bunten Bildern, Ganzleinen 6 MT. FÜR KINDER VON 12-14 JAHREN Cooper, Der Wildtäter, Der Wildsteller, Der lette Mohikaner, Der Pfadfinder, pro Band gebunden 2,30 Mr. Meier- Lemgo, Eine Mondfahrt, Halbleinen 2,40 Mr. Hans Beffer. Jagd- und Tierieben in Ostafrika, Halbleinen 2,40 Beecher Stowe, Ontel Toms Hütte, Salbleinen 2,60 W. Dr. Peter Graf, Taschenbuch zum Mineralbestimmen, Halbleinen 2,80 Mr. Arno Marg, Seltsame Känse, Galbleinen 2,80 Mr. Bruno Schönfelder, Hansct, ein Bogelteben, Halbleinen 2,80 Mr. Grant Steffens, Die Ausflüge Ins Anteisenreich, Salbleinen 2,80 Mr. Frank Stevens, Die Reise ins Bienentand, Halbleinen 2,80. Bastelbuch, Wegweiser für Sandfertigkeit, Epiel und Arbeit, Kell 1, II, III und V. Jeder Band Halbleinen 9,20. Dr. Mag Dettli, Das Forscherbuch, baldleinen 3,20 Mr. Suhlberg- Horst, Auto und Motor bet Dutel Herbert, Salbleinen 4,80 WT. Babio bei Duket Herbert, Halbleinen 4,80 r. M. R. Bond, Bei den Helben ber Technik, Halbleinen 4,80 W. Dr. K. Gloeride, Taschenbuch zum Vogelbestimmen, Halbl. 4,80 Mr. Tierbilder aus fremben 8onen, Halbleinen 4,80 Y., Hanns Günther, Wilkrostople für febermann, Halbleinen 4,80 Mr. Bastelbuch für Nadioamateure, Salbleinen 4,80 90. Chemie für Jungen, Teil I und II, pro Band Halbleinen 4,80. Elektro. technisches Bastelbuch, Tell I und II, pro Band Halbleinen 4,80 MI. Experimentierbuch für Jungen, Halbleinen 4,80. Jugend- Kosmos, Naturwissenschaftliches Jahrbuch, Neue Folge Teil 1, II und III, pro Band Halbleinen 4,80 RT. Dr. W. Drunner, Sternbuch für Jungen, Bilber aus dem Weltall, Gebunden 4,80 MRI. Wit Gemälde und ihre Meister, die unfere Jugend kennen follte. erklärenden Texten berufener Führer und Freunde der Jugend fowie einem Geleitwort von Dr. Arnold Reimann, Stadtschulrat in Berlin. Mit 8 farbigen und 40 schwarzen Bellagen. 4,50 MI. Für die reifere Jugend, der die Heimat zu eng ist, und die sich darum immer auf ,, Reffen" ertappt Eine Reise nach Island von Jürgen Brand Mit vielen Bildern. In Ganzleinen 4,20 mt. Unter den Wilden, Entdeckungen und Abenteuer, ble unsere Jugend Tennen follte. Bon Dr. Adolf Geilborn. Mit 5 farbigen Beilagen und 36 Textiluftrationen. 4,50 Y. Wilde Tiere, ble unfere Jugend lennen follte. Bon Dr. Adolf Hell born. Mit 4 farbigen Beilagen und 39 Textillustrationen. 4,50 Wt. Leben und Treiben zur Urzeit, das unsere Jugend fennen follte. Bon Dr. D. Gauser. Wit 4 farbigen Vellagen, 148 Xext illustrationen und einer Karte bes Weseretales. 4.50 MI. Deutsche Dichter, ble unfere Jugend kennen follte. Bon Felix Lorenz. Mit Proben aus den Werten der Dichter, 4 bunten Beilagen, blelen Textbildern und Sandschriftenproben. 4,50 r. Berühmte Musiker und ihre Werke, die unsere Jugend tennen follte. 4,50 MI. @ectenteben unserer Haustiere, daß unsere Jugend lennen follte. Bon Dr, 2b. Bell. Mit 4 bunten Beilagen und 60 Tegtbildern. 4,80 MT. Im Wunderland ber Technik. Meisterstücke und neue Errungen. fchaften, die unsere Ingend Tennen follte. Von Hans Dominit. Mit 40 Abbildungen nach Originalzeichnungen von Frans Heinrich und 150 Zerbildern nach Photographlen und technischen Stiazen. 4,50 Mr. Für Jungen, die bas gewaltige Wunderreich ber Technik lockt, ein lebrreiches Buch, das Jeden in atemloser Spannung hält: Fliegen und Funken Ein Buch von Technit, Tat und Traum von Ernst Krafft Bilder über Bilder Ganzleinen 2,80 Mt. Das Buch erzählt von Zeppelinen, Flugzeugen, Fernlenfbooten, schwimmenden Städten, elettrischen Zügen, Einschienenbahnen. Luftfeiltänzern, Flüffen auf Bi üden, Billionstel- Millimeter- Sonnen, Goldfabriken, Flügelautos, Fernsehern und noch vielem anderen! Malot, Heimattos, Halbleinen 4,50. A. Th. Sonnleitner, Das Haus der Sehnsucht, Halbleinen 4,80 7. Die Höhlenkinder im Steinhans, Halbleinen 4,80 Mr. Die Höhlentinder im Pfahlban, Halbleinen 4,80. Die SühlenKinder im heimlichen Grund, Galbleinen 4,80. Rudyard Kipling. Das Dschungelbach. Halbleinen& Mr. Das nene Dschungelbach, Halbleinen 4,50 RT. Manfred Kyber, Unter Tieren, Leinen 5 t. Sven Hedin, Von Bol zu Bol, Tell I, II und III, Ganzleinen le 5 Mt. Hermann Löns, Mümmelmann, Tiergeschichten, Leinen 5,50 M. Cooper, Lederftrumpt, Gesamtansgabe, Reich illuftriert. Ganalelnen 8 M., Große Gefchentausgabe. FÜR JUNGE MENSCHEN Wilhelm Schreiner, Jm Sauber der Sübfee, 20 Offfetbilder, Ganz leinen 7,50 WT. Schillings, Mit Blislicht und Buchfe, Salbleinen 4,50 MT. Jack London, Ekbfccgefchichten, Sanglelnen 8 r. Reiner, 18 Jahre Farmer, Ganzleinen 6 M. Hedin, Bon Peking nach Mostan, Ganzleinen 18 r. Kurt Faber, Unter Estimos und Walfifchfängern, Mit vielen Illustrationen, Ganzleinen 8 Mr. Offendowski, icre, Menschen und Götter, In ben Dschungeln der Wälder und Menschen, Halbleinen je 6 Mr. Sedin, Abenteuer in Tibet, Gansteinen 13 Mr. Sans Schomburgt, Bwatukama, Sahrten und Forschungen mit Büchfe und Film in Afrika, 100 Originalaufnahmen, Ganzleinen 10 Mr. Stanley, Jm dunkelsten Afrika, 2 Bände, Ganaleinen 15 Mr. Schulz, Anf Großticrfang für Hagenbeck, Ganzleinen 7,50 Mr. Ban Loon, Die Geschichte der Menschheit, 158 Federzeichnungen und viele Dreifarbentafeln, Ganzleinen 13,50 Mr. Sammlung Brockhaus, Relfen und Abenteuer, 24 Bände bekannter Forscher, Bappe 2,50 Y., Sanaleinen 3,20 W. Svend Flencon, Wie Ratb erzogen wurde; Ein Winter im Jäger. hofe; Schnod, Ein Sectroman; Strix, Die Gefchichte eines Uhus, Gebunden 4 WT. W. Hauff, Lichtenstein, Romantische Sage, Lelnen 3,50 Mr. $. Sienkiewica, Cns Babis, Leinen 4,50 Mt. B. v. Scheffel, Ettchard, Eine Gefchichte aus dem 16. Jahrhundert Gebunden 4 MRT. C. Brachbogel, Friedemann Bach, Leinen 4,50 Mr. Hermann Krieges, Famille Sahnekamp und ihr Freund Schnurrig, Eine fröhliche Geschichte, Halbleinen 5 Mr. Den jungen Freunden des Waldes: Curt Grottewiz: Unser Wald Herausgegeben von Wilhelm Böliche mit 20 Farbbildern in Ganzleinen 5,80 Mk. D. Spedmann, Gelbjers Heimkehr, Eine Erzählung aus der Lüne burger Heide, Gebunden 3,50 Y. 8. Külgelgen, Lebenserinnerungen des alten Mannes, 1840-1867, Gebunden 9,60 DRY. Hermann Löns, Der zweckmäßige Meyer, Ein someriges Buch. Gebunden 4,50 MI. Hermann Löns, Aus Forst and Glaz, 40 Tlernobellen, Halbleinen 4,50 DY. Jife Reide, Das junge Mädchen, Ein Buch der Lebensgestaltung. Mit Originalzelchnungen, Bornehmer Ganzleinenband 6,50 Mr. Jad London, Bor Adam, Balbleinen 2,80. Viktor Hugo, Der Kampf am Dober, 3 Mr. Maurus Jokal, Der Golbmensch, 3 Mr. Honoré de Balzac, Die Nebellen, 3. M. Georg Hefellel, Stille vor dem Sturm, 2,50 Mr. Karl Poft!( Sealsfield), Der gezenkeffet, 8 M. Daniel Defoe, Cberst dannes, 9 Mr. Wladimir Korolento, Der feltfame Mensch, Illustriert von Carl Holz, 3 wt. $. C. Andersen, Das Jrrlicht, Illustriert von Rolf Hörfchelmann, 8 MT. Alexei Tolstoi, Sax Jwan, der Schredliche, Juftriert von 8. Piderott, 3 Mr. Berthold Auerbach, Der Brandstifter, 3 Mr. Wiktor Rydberg, Der Korfar( In Borbereitung). Die Welt in Novellen, Das schönste Gefchentwert für die Jugend. I. Robellen von: Tolstol, Gorli, Bola, Tagore usw. II. Novellen bon: Mann, Sudermann, Stehr, Schola, Wilde. Jeder Band Ganzleinen 4,50 MRI. WILHELM BUSCH Wilhelm Busch, Gesammelte Werke und Max und Morib, GaksimileAusgabe, I- II, Saiblelnen 15 9., I- II, Ganzielnen 20 RI. Humoristischer Hausschap, Halbleinen 26 M., Ganalelnen SO RY. Die feinen Honigblebe und andere Geschichten, Kartoniert 1,80 Y. Die Maus und andere Geschichten, 1,30 RI. Der hohle Hahn, 1,50 M. Max und Morib. eine Bubens geschichte in fleben Etretchen, in bunten Bildern, 2,50 Mt. Schnurrbiburr und die Bienen, 2,50 Mr. Das warme Bad, 1,50 W. Das Rabennest und andere bunte Gefchichten. 1.50 r. Die feindlichen Nachbarn, 1,50 M. SCHÖNE LITERATUR Andersen- Nerd, Eine Mutter, Leinen 8 M., Belle, der Eroberer, Band 1-11, Halbleinen 10 M. Ferb. Avenarius, Balladenbuch. Das fröhliche Buch, Sausbuch deutscher Lhril, Ganzleinen je 6 M. M. Bern, Neue deutsche Lyrik, In Seide gebunden 5 M., Die sehnte Mase, Mit vielen neuen Beiträgen, Ganzleinen 4 MI. W. Björnson, Die schönsten Erzählungen, Auswahl von Molo, Leinen 3. M. W. Bode, Goethes Liebesleben, Ganzleinen 7 I. Johan Voier. Die Lofothfischer, Gefchentausgabe, Galbleber 8. Mr. Wilhelm Bölsche, Die Mittagsgöttin, Ein Roman, 1-1, Satbl, 10 W. W. Bonsels, Menschenwege, Eros und die Evangelien, Aus den Rotizen eines Bagabunden, Halbleinen le 6,40 Mr. Lity Braun, Im Schatten der Altanen, 4 Abbildungen, Halbleinen 5 Mt., Memoiren einer Sozialistin, Tell I Lehrjahre, Xell II Kampflabre, Sanaleinen le 9 Mr. Kart Bröger, Flamme, Gedichte, Webunden 2,25 Mr. 2. Brunn, Ban Bantens glückliche Beit, Ban Bantens Infel der Berbelhung. In Kaffette gebunden 6,50 MI. Das gesamte Schaffen von Arno Holz Jnhalt der ersten fünf Bände: Bd.I Buch der 3elt. Lieder des Stürmers. Bd. II Dafnis. Freß-, Sauff- und Denuslieder. Bd. III Blechschmiede I. Bd. IV BlechJahmiede II. Bd. V Sozialaristokraten, Sonnenfinfternis. Bisher erschienene Bände in Ganzleinen 50 Mk. Die Bände VI- X erscheinen im Frühjahr 1925. 3ur Einführung in das Gesamtschaffen des Dichters empfehlen wir: Hans W. Fischer: Arno Hol3, nummeriert," auf Bütten gedruckt, Ganzleinen 14,- Mk. Außerdem: Das Buch der Zeit. In Ganzleinen Das Buch der 3eit. In Halbleinen Dafnis. In Ganzleinen Dafnis. In Halbleinen Die Blechschmiede. 2 Bde., Ganzleinen Kindheitsparadies. In Ganzleinen Sozialaristokraten. In Ganzleinen Fern liegt ein Land. In Ganzleinen. Der erste Schultag. In Ganzleinen 9,-mk. 8,-UIR. 19 9,- MR. -> 8,-mh. 20,- mk. 5,- UK. 4,50 DIR! • 4,- UTR. 1,40 UTR. Bruno Bürgel, Gespenster, Halbleinen 4,50 M., Menschen unterein ander, Halbleinen 3 M. De Gofter, Die Hochzeitsreife, Gebunden 4 W., Ulenspiegel, Ge bunden 5 M. Rich. Dehmel, Schöne, wilde Welt, Gedichte und Sprüche, Ganz leinen 6 Mr. B. Dostojewski, Schuld und Sühne, Gebunden 5,50 Mr. Gerrit Engelte, Rhythmus des neuen Europa, Gebunden 9,50 M. H. Eulenberg, Wir Bugbögel, Halbleinen 6 M., Auf balbem Wege, Halbleinen, 6 MI., Schattenbilder, Halbleinen 5 MM. W. Chth, Der Schneider von Ulm, Halbleinen 6,50 W., Ginter Pflug und Schraubfiod, Halbleinen 6 Mr. Gustav Falke, Die Auswahl, Gedichte, Gebunden 3,50 Mr. 2. Ganghofer, Edelweißkönig, Hochlandsroman, Gebunden 8,50 R., Das Schweigen Im Walde, Leinen 6,50 Mr. R. Gjellerup, Der Pilger Namanita, Ein Legendenroman, Gebunden 5,60 W. Maxim Gorki, Der Epitel, Leinen& M., Unter fremden Menschen, Meine Kindheit, Halbleinen je 3,50 MRI. Gerhart Hauptmann, Die Infel der großen Mutter, Neu erschienen, Leinen 6,50 M., Der Narr in Chrifto, Letnen 8,50 MI. Carl Hauptmann, Einbart, der Eachler, I- II, Gebunden 10 ant. 3. Chr. Scer, Laubgewind, Leinen gebunden 5,50 M. Georg Hermann, Jettchen Gebert, Leinen 6,50 I., Henriette Jacoby, Leinen 6 Mr. E. Felden, Albert Reintings Söhenflug, Gebunden& M., Die Sünde wider das Boll, Gebunden& M 2. Findh, Der Rofendoktor, Lelnen 4 M., Bogel Rod, Leinen 4 Wit., Ter Bodenfeber, Leinen 4 W.