flg. f 0�» 43. JahTg. Ausgabe A Nr. 311 BezugSvretS- WSidenUich 70 Pfeiulia.«sllaMck Sieichsmarl voraus»ahldar. Uuter kreiudand für DeulichlaaS, Dan,!» Saar- und Memrlaediet. llrüerreich. Alauen. Lurembur« ej feitaedruckte Worlei. jede- weiter« Wort lZ Dkennig. Stcllenaesuchr da»«rüe Wort lS Dicnniiu letr» weitere Wort 10 Lfenni». Worte über 15 Buch- siaben tädlen kür ,wei Worte. ArbeiiZmarkt steile 50 Pfenn!». isamilienan, einen kür Adonnenteu Keile 4i> Dkennia. Anreiaen sür die ailchü« Nummer Mülle» di» 4', Udr nachmitta»» im Sauoioelmöf» Berlin TWKS.Linoen- Itrake Z. adaearben werden. Dedsfnet von Udr früh bis 5 Udr nachm. Zcntralorgan der Sozialdcmokratfrcbcn Partei Deutfcblands NeüakUon und Verlag: öerlin EW. tS, Linöenstrahe 3 Fernsprecher: Dönhoff 292-297. Sonntag, den 27, Dezember vorwärts-verlag G.m.b.H., öerlin SW. öS. Linöenffr.? P»silch»«»»t»! Beeil»»7 585- BanNonto: Bank der Arbeiter,«naestelltea »nd Beamte»,«alftr. Od: Diskonto. Gescllschakt. Devosttenkaffe Lindcnstr. 8. wenöung inthello"-Aufsührung, die streng gezeichnete, im kubistischen Stil gehaltene„Kompagnie Soldaten" waren sogar vottrefflich. Bon dem alten Pragramm wurden nur zwei der besten Nummern, die „Wolgaschlepper" und der.Leierkasten" wiederholt. I. Iushny, Direktor und Spielleiter in einer Person, war ein witziger und iiedenswürdiger, wenn auch nicht immer ottgineller Conferencier. Tes. Presse gegen Rundfunk. Zwischen der englischen Presse und dem englischen Rundfunk ist ein Streit von grundsätzlicher Be> deutung ausgebrochen. Die Presse behauptet, daß der Rundfunk immer ehrgeiziger und übermütiger werde, und daß er. wenn er so fortfahre, der Zeitungsindustri« Schaden bttngen müsse. Der eng- lisch« Beriegerverband ist daher zu einer außerordentlichen Der- sommlung zuscnnmengetreten und hat den Rundfunk höflich aber bestimmt ersucht, sich ein bißchen zu mäßigen. Die englisch« Rund- funkgesellschaft hat etwa zehn Millionen Hörer und ist sozusagen ein Staatsmonopol. Im vorigen Jahre oersuchte sie zum ersten- mal, neben Musik, Gesang, Moralpredigten und Wetterberichten .auch Zeitungsnachttchten, vor allem neueste Depeschen, zu ver- breiten. Man traf ein Uebereinkommen mit den großen Tele- graphenagenturen und erhielt gegen ein« jährliche Entschädigung von 8000 Pfund Sterling dl« Erlaubai», gegen neun Uhr abends Soziale Reaktionäre. Der übliche Weihnachtsschwindel. Ohne etwas Sozialismus, ohne etwas Menschenfreundlichkeit kommen zu Weihnachten selbst die reaktionären Blätter nicht mehr aus. Die„Kreuz-Zeitung mit Gott für König und Vaterland" entdeckt die„soziale Seele des konservativen Gedankens". Ein langes Klagelied wird auf die ganze Geschichte des 19. Jahrhundetts ge- sungen. Mit der französischen Revolution beginnt eigentlich schon der Untergang der Menschheit und haldettei ist alles, was seit- dem geschaffen ist, nur Teuselswert. Wirklich ledenswett war die Welt nur zu der schönen Zeit, wo Deutschlands Landesväter ihre Untertanen noch ans Ausland oerkausen konnten, wo der hohe Adel in jedem noch so kleinen deutschen Vaterland die Sitten Lud- wigs XIV. gemeinsam mit dem Landesvaler nachäffte. Seitdem die Revolution in Frankreich das Bürgertum ans Ruder brachte, besteht die Welt eigentlich nur noch aus Gemeinheit, und der Gipfel dieser niederträchtigen Entwicklung ist die Sozial- demotratie. Nur Bismarck bildet in der schrecklichen Ber- gangenheil einen Lichtpunkt. Bismarck und mit ihm die Konser» votiven haben„den sozialen Gedanken entdeckt" und ihn im Kampfe gegen die Sozialdemotratie durchgesührtl Schrecklich die Well, in der wir alle„zu gleich gemachten Nummern degra- d i e r t werden"! Gottseidank, es regen sich Kräfte, die dafür sorgen werden, daß„das Leben wieder die höher« Weihe empfängt, unier der es überhaupt lohnt zu arbeilen und zu wirken". Di« höhere Weih«, die Junker und Industriekapitäne davor schützt, zu einer„gleich gemachten Nummer degradiert" zu werden, das ist die„soziale Seele de» konservativen Gedankens". Selbst wenn sie ihren gläubigen Lesern Weihnachtsschmus vorsetzen, können sie ihren wahren Charakter nicht verleugnen. berliner kommuniftenöebatten. Stadtdelegiertcnversammlung billigt den Rechtskurs. In der Kommunistischen Partei haben die Debatten mit dem Sieg der von der russischen Leitung befohlenen Rechtspolitil noch kein Ende genommen. Davon zeugt ein langer Bericht der „Dioten Fahne" über die Berliner Stadtdelegierlenversamm- lung. Au» ihm geht hervor, daß mit 125 gegen 235 Stimmen, also gegen eine sehr beträchtliche Minderheit, die Politik des Zen- traikoinitees und der jetzt rechten Berliner Bezirksleitung g e billigt wurde und Abänderungsanträg« der sogenannten Ultra- linken abgelehnt worden sind. Charakteristisch für den Bericht der„Roten Fahne" ist die D S m p s u.n g, die aus taktischen Grün- den vorgenommen wird. Weder über den Bettcht des jetzigen polili- scheu Leiters der Berliner Organisation, R« m m e l«, noch über die Debatte ersährt man im Kern Genauere». Di« Berliner K o m m u- na l Politik wird im Bericht überhaupt nicht erwähnt, trotzdem über sie selbstverständlich gesprochen worden Ist. Die Opposition ist vorläufig noch stark, stärker al» man annehmen sollte. Do Ruth F i s ch e r in Moskau festgehalten wird, hat S ch a l« m die Führung. Die Streitpunkte sind bekannt. Di« augenblickliche Zentrale hält daran(est, daß die KPD. als selbständig« Partei nur durch eine entschiedene Rechtsschwenkung überhaupt am Leben gehalten werden kann. Sie denken sich die Politik al» die Politik einer Art Ersatz-Sozialdemvkratie. Der Vergangenheit soll durch einig« r a d i- kale Phrasen, der Gegenwatt und Zukunft durch tatsächliche opportunistische Politik Rechnung getragen werden. In der Dämpfung des Berichts spürt man die innere Unsicherheit. Diese Unsicherheit ist die verständliche Folge der am Tage der Tagung noch unübersichtlichen Debatte aus dem russischen Parteitag. Die Entwicklung der Politik der deutschen Kommunistischen Partei steht selbstoersländlich mit der russischen Entwicklung im ursächlichen engsten Zusammenhang. Da der Kur» aber in Rußland zweifellos konsequent weiter nach recht» geht, so wird die Rechts- entwicklung der KPD. auch in Deutschland nicht aufzuhalten sein. Die Auswirkung dieser Schwenkung wird sich aber in der kam» munistrschen Organisation erst dann ergeben, wenn eine längere Praxi» bei dieser neuen Taktik vorliegt. durch den Rundfunk in summattscher Weise die letzten Ereignisse des Tages kundzutun. Die Telegraphenagenturen setzten sich, bevor ste daraus eingingen, mit den Zeitungsoerlegern in Verbindung. mit den Männern, die ihnen jährlich mehrer« Millionen Pfund Sterling zukommen lassen. Die Verleger erklärten damals, daß ste gegen das Abkommen mit dem Rundfunk nichts einzuwenden hätten, wenn es sich in vernünftigen Grenzen hielte: kurze Depeschen. nichts weiter. Ein paar Monate hindurch war die Runvfuntgesell- schaft damit zuftteden; dann aber kam sie plötzlich aus den Ge- danken, einen eigenen Lotalrepotterdienst einzuvichten und durch den Rundfunk auch die großen Londoner Tagesereignisse zu ver- breiten. Das war den Zeitungsoerlegern zuviel: sie drohten der Rundsunkgesellschoft mit Entziehung der Agenturdepeschen, wozu sie sicher die Macht haben. Nunmehr haben sich die Betteger auch an die Regierung gewandt mit der bestimmten Frage, ob hinfott mit dem Rundfunkmonopol des Staates vielleicht auch gar das Monopol einer gesprochenen Zeitung verbunden sein solle. Die Bewässerung der kalahari. Die Engländer In Südafrika be- schäftigen sich zurzeit lebhaft mit dem großzügigen Plan, die zwischen dem hügeligen Teil des Bexschuanen-Landes und dem Orangefluß gelegene Kalahoriwüste zu bewässern, um die sandige Sieppengegend der Landwirtschaft zu erschließen. Die Wüste gewinnt Jahr für Jahr an Ausdehnung, da die ohnehin nur dürstige Feuchtigkeit mehr und mehr in die Tiefe verssckett. Dadurch werden die letzten Oasen be- droht, in denen die Eingeborenen vor allem Gurken anbauen, die die Lieblingsnahrung der Kaffern sind und wegen ihres starten Wasser- gehalts auch gern vom Lieh gefressen werden. Das Projekt der btttischen Ingenieure hatte zunächst den Sambesi al» Bewässenmas- quelle in Aussicht genommen. Schließlich hat man aber zwei Flüsse In Pottugiesisch-Angola für den Zweck ins Auge gefaßt. Mit Hilfe mächtiger Wehre soll das Wasser der Flüsse in der Richtung der Wüst« abgeleitet werden. In den durch das Wasser befruchteten Gegenden gedenkt man dann Baumwolle anzupflanzen, ein Plan, der ebenso kühn wi« bedeutsam ist und als Jngemeurleistung allen Respekt oerdient. Der wiedererflandene Pranger. Gemäß dem llttellsspruch eines Polizeirichters in New Port wurden kürzlich zwei Männer aus einer Brücke der Stadt öffentlich ausgestellt, wobei sie gezwungen waren, der Kopsbedeckung und der Oberkleider beraubt, 25 Minuten in strömendem Regen am Pranger zu stehen, zur Strafe dafür. daß sie ihr« Pferde unbedeckt die gleiche Zeit hatten im Regen stehen lassen. Bei Verkündigung des Urteils führte der Richter aus: „Ick glaube, daß es Ihnen keinen Spaß machen wird, des öfteren in dieser Weise behandelt zu werden, und ich nehme an, daß die Strafe für Sie eine Lettion bilden wird. In dieser Annahme habe Ich auch davon Abstand genommen, Ihnen noch elne andere Strafe aufzuerlegen." van de Velde» Rückkehr nach Belgien. Der belgische Kultnsmlnisier HuysmanS bat jetzt üenrh van de Velde e» ermöglicht, in lerne Heimat »nückzutehren. Ter Kunstgewerbler, der seit dem Verlassen Weimar« und Deutschlands, seit Kriegsende in Holland wobnte und dort Verschiedenes gebaut bat, wird an der fiämiichen Univerfiiät Dent Lehrturse über moderne Baukunst leiten und soll Direktor eine« neu zu gründenden Institute» jür Kunst und Kunstgewerbe in Brüssel werde» Major Renzetti, der �Deutschenfreund. faschistische Ausreden. Die„Tägliche Rundschau" hatte die Nachricht, daß die in Deutschland lebenden Faschisten unter Führung des Majors R e n z e t t i ein„italienisches Haus" zu errichten beabsich- tigten, als eine in Anbetracht der Drangsalierung Südtirols unerträgliche Herausforderung bezeichnet. Der Major Ren- zetti, der inzwischen nach seinen römischen Besprechungen mit Mussolini und den sonstigen Leitern der Faschistenpartei wieder in Berlin eingetroffen ist, wendet sich nun in einer -längeren Zuschrift an die„Tägliche Rundschau" und beteuert darin die Reinheit und Harmlosigkeit seiner Pläne. Danach würde dem Plane eines„italienischen Hauses" jede politische Absicht fern liegen. Er erstrebe nurdieFLrderungder kulturellen und wirtschaftlichen Beziehun» gen zwischen Italien und Deutschland. Um dies zu unter- streichen, wendet er sich noch gegen verschiedene, zwar nicht in der„Täglichen Rundschau", aber im„Vorwärts" er- hobene Anschuldigungen. Er beteuert, daß die faschistischen Organisationen in Deutschland sich jeder Einmischung in die deutschen Verhältnisse enthielten, daß italienische Offiziere nicht in ihnen tätig seien, und dergleichen mehr. Herr Renzetti, der soeben jene italienlsch-faschistische Stickluft geatmet hat, in der die herrschende Partei dank ihrer re st losen Unterdrückung der freien Mei» n u n g mit der Wahrheit nach Belieben umspringen kann. bildet sich offenbar ein, er könne auch in Deutschland ähnlich ooerieren. Da täuscht er sich aber sehr! Zunächst muß die eine Frage geklärt werden: istderMajorRenzetti aktiver italienischer Offizier oder nicht? Wenn nein— seit wann ist er es nicht mehr? Bis vor ganz kurzer Zeit galt er auch in italienischen amtlichen Kreisen noch als aktiv. Hat er sich inzwischen etwa zu jener„Miliz" versetzen lassen, die sich vom � regulären italienischen Heer immer weniger unterscheidet? Oder hat er etwa seinen jetzigen Aufenthalt in Rom dazu benutzt, um sich schleunigst„zur Disposition" stellen zu lassen? Auf Grund der Enthüllungen des„Borwärts". um seinen mit Immunitätsrechten ver- bundenen Leipziger Posten als italienischer Konsul nicht zu verlieren? Da ferner, wie die Zuschrift Renzettis nicht zu bestreiten wagt, zumindest die Absicht bestanden hat. gewisse italie- nifche Offiziere der Interalliierten Militärkontrollkommission nach deren Auflösung in Deutschland zu belassen, um sie als Organisatoren und Leiter der faschistischen Ortsgruppen in deutschen Großstädten zu verwenden, erwarten wir von den deutschen Behörden, daß sie streng darauf achten, daß alle diese Offiziere mit der Beendigung ihrer offiziellen Tätigkeit Deutschland auch wirtlich verlassen. Sie dürfen unter keinen Umständen und Borwänden als angeblich« Zivilpersonen in Deutschland verbleiben. Wir haben an dem einen Falle Ren, zetti genug, dem nach Beendigung seiner Oftizierstätigkeit in Oberschlesien die Gründung der deutsch- italienischen Handelskammer ein begumes Mittel war, um hier faschistische Propaganda mit geschäft�- lichen Zielen zu verquicken. Daß der aktive Major Renzetti auch wirtschaftliche Interessen verfolgte, namenllich seine eigenen, soll nicht bestritten werden. Er würde damit nur den stalienischen Kontrollgeneral Segr« nachahmen, der deshalb aber Wien verlassen mußte. Herr Renzetti versichert, entweder naiv oder zynisch, die Bespitzelung der in Deutschland lebenden Italiener werde Sache der Konsulate sein und nicht der faschistischen Ortsgruppen. Hält er die Deutschen für so dumm, daß sie glauben könnten, die Konsulate würden keinerlei Beziehun- gen zu den Ortsgruppen unterhalten? Wozu hat er. der Leiter der faschistischen Organisationen m Deutschland, wie ihn selbst die römischen F a sch i st e n b l ä t t e r ti- tulieren, sich zum Konsul in Leipzig ernennen lassen? Die Ortsgruppen werden eben die Liste chrer Mitglieder, aber vor allem der Nicht Mitglieder den Konsulaten vorlegen und fertig ist die Orangekiste: dann wird in Rom das Anti- emigrantengefetz angewendet!. Run, wir wollen auf reichsdeutfchen Boden diese fa- schistische Stickluft nicht importiert haben, und deshalb ver- langen' wir, daß den Renzetti und Genossen das Handwerk gelegt wird. Die„Tägliche Rundschau� nimmt von den ErNärungen des Majors Renzetti mit Kratzfüßen Kenntnis und erlaubt sich nur einen schüchternen Stoßseufzer, weil darin mit keiner Silbe von der gewaltsamen Italianisierung der Deutschen Südtirols die Rede ist. Herr Renzetti ist ein großer Freund Deutschlands, er will die geistigen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Italien vertiefen. Aber als Faschist hört seine Deutschensreundlichkeit am Brenner auf. Jenseits des Brenners sollen die deutschen Lehrer und Geistlichen, die den Kindern auch nur deutschen Haus Unterricht erteilen wollen, weiter verbannt und eingesperrt werden. Frankreichs Zinanzsorgen. Ein Budgetausgleichsentwurf des Linkskartells. Paris, 24. Dezember.(WTB.) Die Steuertommisston dir zum Kartell der Linken gehörenden Fraktionen hat ein Memorandum ausgearbeitet, das sich mit der Herstellung des Budgetousgleichs besaßt. Der Vorschlag sieht keine Ab- anderung der allgemeinen Eteuergesetze vor, enthält aber die Ford« rutig einer Steuererklärungspslicht. für deren Verweigerung schwere Strafen vorgesehen sind. Dieser Entwurf ist von den Soziali st en und Radikalen bereits ange- nornrncn worden. Man rechnet auch mit der Zustimmung der Sozialrepublikaner, so daß der Entwurf bereits am Sonnabend in der Kammer eingebracht werden könnte. Kaufangebot für das Tabakmonopol. Parts, 24 Dezember.(WTB.) Eine französische Nachrichten- Agentur bestätiat die heute vormittag von der Chicago Tribüne verösfenUIcht« Meldung, nach der die amerikanische Scbulte Cigars Store Co. der iramösischen Regierung K00MillionenDollar für dos Tabakmonopol in Frankreich angeboten haben fcll. Wenn hierüber verhandelt werden sollte, so würde dies nur unter der Bedingung geschehen, daß die französischen Kapitalgcber mit denselben Rechten Aktionär« werden könnten, wie die ameri- konischen Staatsangehörigen.„..«_> Eine Bestätigung dieser Nachricht an amtlicher Stell« l« Paris war bis setzt noch nicht zu erhallen. Der Abbau deutscher veumlen in der Tschechoslowakei. Wie aus Brünn gemeldet wird, sollen von den Brünner Gemeinde. angestellten 36 Beamte für den Abbau bestimmt sein. Wie tschechisch» Blätter selbst bestätigen, handell e» sich durchweg um Beamte deutscher Volkszugehörigkeit. Die versihwundenen Weihnachtsbäume. Teuer waren die Weihnachtsbäume in diesem Jahre! Fünf Mark und mehr sollte man für einen gutgewachsenen Baum be- zahlen! War es also ein Wunder, wenn viele sich Zell ließen und warteten, indem sie auf die Erfahrungen vergangener Jahre pochten? Sie wollten am letzten Tage im rechten Augenblick das äußere. Zeichen, das Symbol des weihnachtlichen Festes, erstehen, für er- schwingliches Geld. Täglich gingen sie vorüber an den Ständen mit den lockenden Nadelbäumen und freuten sich im Stillen. Sie dachten daran, wie vor einem Jahr verärgerte Händler die Bäume. die ja am ersten Feiertage wertlos wurden, oerschenkten, um ja nur ihren Platz räumen zu können. Sie warteten von Tag zu Tag! Und nun geschah ihnen ein Wunder, etwas, was sie für ganz un- möglich gehalten hallen: auch die Händler hatten aus den Cr- jahningen der letzten Jahre gelernt! Am Festabend waren die Bäume alle verschwunden, kahi und leer die Stände, kein Weih- nachtsbaumhändler weit und breit. Und viele, die wartende Kinder daheim hallen, waren nun bereit, sauer verdientes Geld für einen Baum zu opfern, wenn sie ihn nur erhalten konnten. Eine Jagd nach dem Weihnachtsbaum begann, wie sie Berlin wohl selten sah. Aber alles war vergeblich, die Bäume blieben ver- schwundcn. Wie Hexerei wollte es allen scheinen, die noch am Morgen des 24. Dezember die vielen Bäume auf den Straßen ge- sehen hatten. Biel« gaben die Jagd verzweifelt auf. Ganz Energische aber suchten ihre Zuflucht in den Schonungen vor den Toren Berlins. Manche hübsche Tanne oder Kiefer mag so in der Weih- nachtsnacht noch Berlin gekommen fein, und doch noch in hellem Lichterglanz zur Freude der Kinder geleuchtet haben. Wie viel« Flüche aber werden die Förster den kühnen Räubern nachgesandt haben! Wie viel Vorwürfe werden denen zuteil geworden sein, dl« nuit- und erfolglos von einer oergeblichen Jagd nach dem festlichen Baum heimgekehrt waren!- Rur dort, wo Verständnis und Klughnt in der Familie waltete, wird auch das vergeblich« Bemühen um einen Baum die festliche Stimmung nicht gestört haben, leider sind aber diese Eigenschaften nicht allzu oft anzutreffen. Alle aber, die vergeblich einen Baum erstrebten, mögen stch damit trösten, daß Tausende weder Arbeit noch Br»t noch Wohnung hatten, während sie daheim Im warmen Zimmer der verschwundenen Weihnachts- bäume gedachten. der Naubmorü in Sritz. vor der Aufklärung? Am Heistgabend wurde, wie schon berichtet, ein schwerer Raubmord an dem 34 Jahre alten Tabokhändler Wilhelm Wur- z e I In der Chausieestraße 76 zu Britz verübt. Nach den Feststellungen der Kriminalpolizei muß sich zwischen dem Täter und seinem Opfer ein verzweifelter Kampf abgespielt haben. Mehrer« Stühle und der Schreibtisch waren umgestürzt, au» den Regalen waren Zigarrenkisten und Tabakpakete heraus- gefallen. Eine große Blutlache am Boden ließ die Schwere der Derletzungen des Neberfnllenen erkennen. Zweifellos muß der Täter Mantel oder Beinkleid mit Blutspritzern be- siidelt haben. Nachdem Wurzel niedergeschlagen war, blieben dem Räuber bis zum Eintreten der Kundin Böhl« einige Augenblicke, die er benutzte, um aus einer Kassette fast alles darin befindliche Papiergeld herauszunehmen. Das Hartgeld in Höh« von 8 M. ließ er liegen. Wieviel er erbeutet hat, steht noch nicht fest, da ober Wurzel ein solider Geschäftsmann war, so ist anzunehmen, daß ihm eine beträchtliche Summe in die Hände gefallen ist. Als er mit seinem Raube verschwinden wollt«, kam Frau Döhle In den Laden. Um durch sie an der Flucht nicht behindert zu werden, schlug der Räuber auch auf die Frau ein. Die Waffe, deren er sich in beiden Fällen bediente, muß ein schwerer an einer Seite jcharskantiaer Gegenstand, vielleicht ein Beil, gewesen sein. Die schwerste Wunde, die die Frau davongetragen hat. ist eine etwa lO Zentimeter lange Verletzung am Hinterkopf. Dem Räuber ist es leider gelungen, zu entkommen. Am selben Abend verstarb, wie wir schon meldeten, Wurzel an den Folgen der Verletzungen im Krankenhause. Der Zustand der Frau B ö h l e, der zuerst lebensgefährlich schien, hat stch Verhältnis- mäßig gebessert, so daß mit ihrer Wiederherstellung gerechnet werden darf. Bei der Vernehmimg der Zeugen durch die Mordkommission ergaben sich verschiedene Spuren, deren Derfolgung durch aus- gesandte Beamte sofort aufgenommen wurde. Ein besonders star- ker Verdacht der Täterfchast richtete sich gegen einen jungen Mann, der in der Weihnachtswoche mit Wilhelm Wurzel tn nähere Gcschäftsbeziehungen getreten war. Er konnte am l. Feier- tag von den Beamten ermittelt werden. Eine ganze Reihe Ber- dachtsmomente sprechen zu seinen Ungunsten, so daß er vor- läusig festgenommen werden mußte. Eines der wichtig- stsn ist der zerrissene linke Mantelausschlag, der an seinem Mantel zu finden ist. Frau Bühle hatte nämlich, wie sie aussagte, den Räuber an die Mantelausschläge gefaßt und den linken eingerissen. Personen, denen der Berdächtige begegnet ist. sagen aus, daß auch sie vei seinem Mantel diesen Riß gesehen haben. Bei seiner Ber- Haftung war die Beschädigung ausgebessert und der Mann erklärte, daß er selbst in der Betrunkenheit den Mantel zerrissen habe. Ein anderer Indizienbeweis ist die mutmaßliche Mordwaffe. Bei seinem Zimmervermieter wurde auf der Toilette ein Beil gefunden, das zwar abgewaschen worden ist, aber noch einige B l u t s p r i tz e r aufweist. Ob diese von Menschen- oder Tierblut herrühren, muß erst die chemische Untersuchung ergeben. Der Zimmerver- mieter hatte das Beil am Heiligabend, als er eine Gans schlachten wollte, an seinem gewöhnlichen Platze unter dem Herde vermißt. Das Alibi, das der jung« Mann aufstellt, ist teilweise widerlegt. Trotzdem tonnte der direkte Beweis seiner Täterschaft noch nicht er- bracht worden. Er selbst bestreitet, mit der Tat etwas zu wn zu haben. Eine Gegenüberstellung des B erdächtigen mit Frau Döhle konnte wegen des Zustandes der Frau bisher noch nicht erfolgen. Bon außerordentlicher Wichtigkeit ist es daher, daß sich alle diejenigen Personen melden, die am Heiligabend zu der kritischen Zeit einen ungefähr 1,70 Meter großen schlanken schmächtigen jungen Mann gesehen haben, der einen schwarzen Mantel mit zerrissenem Auf- ichlag, einen dunklen Anzug und einen schwarzen weichen Hut trug. Für die Aufklärung des Verbrechens wird voraussichtlich eine hohe Belohnung ausgesetzt werden. Zweckdienlich« Mitteilungen er- bittet Kriminalkommissar Albrecht im Rathause zu Britz oder Kriminalkommissar Werneberg im Zimmer 80 des Polizei» Präsidium» Berlin._ Wege internationaler Verständigung. In der letzten Versammlung der„Freunde der lnkernallonalen Kleinarbeit" sprach Genosse Victor Schiff über die»Wege der internationalen Verständigung". Der Referent ging vom geschicht- lichen Werdegang der Verständigungsidee aus, die dem Llltertum und dem Mittelaller noch gänzlich fremd war und bis zur ersten Hülste des 19. Jahrhunderts nur das Monopol einiger erlesener Geister blieb. Erst die Aufklärungsarbeit von Karl Marx, die Gründung der Internationale hat den Berständigungsgedanken popularisiert mit dem Erfolg, daß er In allen Ländern Gemeingut einer Immer größeren Millionenzabl von Menschen wurde. Als gegenwärtig« vrauchbar«. wenn auch noch unvollkommene Mittel der Bölkerv-''. ständigung ngnnt« der Referent den Völkerbund und den Interna« tionalen Schiedsgerichtshof. Doch wird der Wellfriede nur durch ois zunehmende Stärkung der sozialistischen Arbeiterklasse gesichert werden können, die allein die Kraft haben wird, in Schule, Presse und Parlament für die geistige Entwaffnung zu wirken, die eine der wichtigsten Voraussetzungen der Völkerverständigung ist. Die Fortschritt« d«s Friedensgedanken» gehen parallell mit den unaus- haltsamen Fortschritten der Wissenschasl und der Technik, die es den Völkern in immer größeren Maßen ermöglichen, sich gegenseitig zu kennen, zu achten und zu verstehen. In diesem Sinne leisten auch die Anwesenden durch ihre„internationale Kleinarbeit" wertvolle Dienste dem Frieden und dem Sozialismus. Dem Referat schloß sich eine anregende Diskussion an. Genossen mit englischen Kenntnissen, die sich für die internationale Kleinarbeit interessieren, und die eine von den noch zur Verfügung stehenden Adressen englischer Genossen wünschen, mögen sich unter Angabe ihres Berufes bei dem Genossen Dr. Adolf P a e tz, Berlin NW. 21, Stromstraße 58 melden._ Die letzten Postill one in öerlin. Eine Abschiedsfeier des Postsuhramtes. Im P o st f u h r w e I e n Berlins ist die Verwendung de» Kraftwagens soweit durchgeführt, daß jetzt die völlige Ein- stcllung des alten Pferdebetriebes möglich wird. Nachdem in den Wochen und Tagen vor Weihnachten die Bewältigung der Paket- flut noch einmal von den Gespannen eine Höchstleistung erfordert hatte— am Heiligabend waren 274 Bestellwagen in Betrieb— sind am Weihnachtsfeiertag zum letzten Male in der Ber- liner Paketzustellung reichseigene Po st pferde gelaufen. Die Postpferde oerschwinden aus Berlin— nur Mietsgespann« sollen hier zur Aushilfe noch benutzt werden— und mit den eigenen Postpferden verschwinden auch ihr« Lenker, die P o st i l- ( i o n«. Nicht in Person scheiden die Postillione aus, sonder» sie bleiben im Postbetrieb und werden als Krastwagenführer oder in einer anderen Tätigkeit weiteibefchäfligt. Aber„Postillione" gibt es im Bezirk der Oberpost-direktion Berlin nicht mehr, nachdem hier die letzten eigenen Pferde den Djenst bei der Post quittiert haben. Au« diesem Anlaß wurde vom Postsuhramt in der Frühe des Weihnachtsselertages auf dem Hofe des Poketpoftomtes in der Oranienburger Straße, als die Gespanne zu ihrer letzten Paket- zustellungssahrt rüsteten, eine Abschiedsfeier veranstaltet. Von der Posthalterei an der Scharnhorststraße ritten die Postillione auf den mit Fichtenreisern und Blumen geschmückten Pserden in seier- lichem Zuge»ach der Oranienburger Straße, geführt von zwei vor- anreiienden Postillionen in Gala und von der eigenen Musikkapelle der Poslbeamtenschaft. Vor dem großen Postgebäude in der Oranien- burger Straße erwarteten und bewillkommneten den Zug die Be- amten des Postsuhramtes und des Paketpostamtes, der Berein ehe- maliger Postillione und die zusammengeströmte Menge der Schau- lustigen. Mit der Peitsche grüßend ritten die Postillione aus den Hos des Paketpostamtes, den die Nachdrängenden rasch füllten. Unter den Festteilnehn'ern, die sich in und vor der Krastwagenhalle anjammelten. waren viel« höhere Postbeamte, an ihrer Spitze der Präsident der Oberpostdirektion Berlin und ein Vertreter des Reichspostmimsters. Oberpostdirektionspräsident G e n tz t e gab in seiner Festrede einen Ueberblick über die Entwicklung de» ver mehr al» 50 Jahren gegründeten Berliner Postfuhromtes und über die vor dem Krieg« begonnenen Versuche zur Einführung des Postkraft- wagcns.' Bei Kriegsausbruch hatte Beilin erst vier Postkraftwagen, heute aber beträgt ihre Zahl schon 130. Der Präsident dankte für ihre Pflichttreue allen, die aus einem Postwagen die Zügel gesühri haben, und wünschte allen, die aus einem Krastwagen künstig das Steuer sühren werden, glückliche Fahrt. Oberpostdirektor Do euch, der Leiter des Postsuhramtes, sprach die Hoffnung und Ueberzeugung aus, daß die Kraftwagenführer sich durch dieselbe Z u- verlässigkeit auszeichnen werden, die er den Postillionen nachcühmen könne. Einen Gruß richtete er an diejenigen Postillione, die setzt zum letzten Male ihre Gespanne fertig machten. Schmetternd erklang dann das zum Dienst rufende Signal der Posthörner. Die Musikkapelle stimmte an:„Muß i denn, muß i denn zum Städtle hinaus". Die lange Reihe der Gespanne setzte sich in Bewegung und zog durch die grüßende Menge hinaus aus die Straße. Nachdenllich sahen die geschmückten Gäule vor stch hin. wie wenn auch sie den Ernst dieser Abschiedsfeier begrissen. Auf dem letzten Gespann thronte nebe« dem Postillion ein mit heiterem Bei- fall begrüßter kleiner Junge, stolz die Postmütz« aus dem Kopf tragend, sozusagen ein Vertreter des Nachwuchses der Postbeamten- schast, aus der die Zukunft der deutschen Reichspost ruht. Dem letzten Gespann schloß eine lange Reihe Kraftwagen sich an, die mit lautem GeHupe hinterherrollten, hinaus in das lärmende Gewirr des Großstadtverkehrs, der keinen Pserdebetrieb mehr leiden mag und bald denletztenmüdenGaulousdeckStraßen Berlins ver ja gl haben wird. Weihnachtsfeier bei den Studenten. 180 bis 200 Studenten waren am Weihnachtsheiligabcnd van dem Studentenwerk zu Gaste geladen, Studenten, die in Berlin keine Familie haben, in derem Kreise sie den Heiligabend verleben können, und die auch nicht über die nötigen Mittel verfügen, um zu ihren Angehörigen zu reisen. Das Fest fand in den Räumen der Kaserne in der Friedrichstraße statt, die mit wenigen Mitteln doch so aus- geschmückt waren, daß man es wirklich vergaß, in einer Kaserne zu sein. Bei einem einfachen Essen, bei Kaffee und Kuchen, bei Nasch- werk, und vor allem bei angenehmer Unterhaltung und künst- lerischen Borträgen verging die Zeit im Fluge. Mit reichlichen Geschenken beladen(die Studenten erhielten Pakete, tn denen aller- Hand nützliche Gegenstände, wollenes Unterzeug und andere Wäsche, aber auch Rauchzeug und ähnliches enthalten war), kehrten die Gäste in ihre Heime zurück. Das Studentenwerk hat sich nicht nur mit diesem Abend, sondern überhaupt mit seinen Bestrebungen, jungen begabten Leuten, denen die Mittel zum Studium fehlen, zu helfen, ein sehr großes Berdienst erworben. Diese Bestre- Hungen könnte jeder unterstützen, wenn nicht zuweilen eine politische Einflußnahme bei diesem Studentenwerk zu spüren wäre, die im Interesse des Werkes besser unterbliebe. Bei der Verlobung verbrannt. Auf eine eigenartige Weis« hat am ersten Feiertag die 20 Jahre alte Stenotypistin Frida W e i g o l d aus Tempelhof lebensgefährliche Brandwunden davongetragen. Als das junge Mädchen abends am brennenden Weihnachtsbaum stand, steckte ihr der Bräutigam, ein Techniker W e i s e l t, den Ber- lobungsnng an den Finger. Hierbei kam die Braut mit dem Kops- haar, das durch mehrere Zelluloidkämme hochgesteckt war. einer brennenden Kerze zu nahe und im nächsten Augenblick brannte das Mädchen lichterloh Ehe man die Flammen, die auch die Kleidung ergriffen hatten, ersticken konnte, hatte das Mädchen so schwere Brandwunden an der Brust und am Kops davongetragen, daß es nach dem Krankenhaus übergeführt werden mußte. Verolina-Schau. Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag veranstalteten die Kaninchen-Spozialschutzooreine unter Beteiligung der> Frauenabteilung der KaninchenfelloerwerNrng ihre große Sonderaus st ellung verbunden mit einer sehenswürdigen Pelzmodenschau selbstgefertigter Pelzsachen. Die Ausstellung ersreiu sich eine» guten Besuche» und ist heut«(Sonntag) von morgens 0 Uhr bi» abend» 8 Uhr geäffnet. Arbeiter- Samuel ler-Kolonne VerNn E. v„ Abt. Sreazberg. Am 27. d. M. nachm. 3 Uhr veranstaltet die Abteilung In den Zentral- festsälen, Alt« Jakobstraße 32. eine Weihnachtsfeier. Rege Beteiligung wird erwartet. S7. Ameilung. Reukölln. Am 24. Dezember starb unser braver Gencsse Winter, Siegfriedstr. 47. Einäscherung am 29. Dezember, uachmittags 2 Uhr, Krematorium Baumschulenweg. Theater der Woche. Bom 27. Dezember 1S2S bt» 4. Januar IS2S. «-a,»?;-»«! 27.. u, t#en QuiAott«, 88. Judith.«.»ott«. ti4. 4. Wer weint um Iuckknack?— Deutich», Tb«ate»: 28. Der Arelix kreis. Ab 28. Da, Ääilxbe« von Selldroa».—»ammerlpiele: 28. Sech, Perionen suche» einen Autor. 28. Sclchlotien, Ab 80. Lnlilirata.— Di« IlomSdic: De- irllschaft.— tessiaa-rbeatee! 2?. Der iuna« Aar. 28. M, 80. Barl Iii. Ab *L Maiermaz.— Theater in der«luimuStier StraK«: Di, 80. Die neuen Srrre». Ad ZI. Einen Iur will er iich machen.— StSdt. Oper Sbarlottenbur»: 27. Tom». 28. und 4. Sofimann» Er,Ädlunaen. 28. Carmen. 80. Tristan und Isolde. 81. Orpheus in der Unterwelt. 1. TanndSuser. 2. Die Kledermans. 8. Sohennrin.— Srohe» Schauspielhan»! Wir Dich.— Theater de, Westen»: Da, Spiel um die' Liebe.— Renailsanee-Theater: Komerodcn.— Die Teibün«: Dir tote Tante.— Deutsche, BiinsUer-Theatcrl Biaahilew, sRuss. Polletti.— Amaödicnha»»: Der dreizehnte Swhl.— Berliner Theater: Mcffalinette.— Reue, Theater am Raa: Oll» Polln.— Triano». Theater: ftleinr Stlnvin.— di- S.— Lustspielhau,: Der blaue Voael.— Metroval-Theater: No Ro Nanette.— Theater am Schissdauerdamm: Der fröhliche Weinbera.»» Thalia- Theater: Annemarie.— Theater am ZIallrndarfplah! Die offizielle Krau.— Theater am Anrsürftendamm: Reaen.— Kleine» Theater: Bis 30. Kiauranten. Ad 31. Die Kutlch« der heiliaen Liebe.- Wallaer-Theater: Kolportaa«.— Theater in der Alollerstraiie: Die lchwebende Iunafra».— Walhalla-Theater: Die Kodlanl».— Role-Thcater: Wenn der Tlieder dlllht.— Kasiua-Theater: Der Meisterdorer.— Ser:nscld-Th«ater: ssamili« Schmoek.— Schlohpork-Thcater Stealit,: D.e CzardasfUrltin.— Theater im Sdwiralrpalast: Achtuna. Well« SOS! — Winteraarten und Scala: Inrernaijonale, Barietd. Nachmittapsoorstellunaen. Lolksbühnc: 27. Judith. 30. Zun«. Sieafried. 1. Dotterich. 3. Hamlet.— Theater in der Köniaarährr Strahe: 31. Wie-» Such aesällt.— Srohc« Schauspielhau,: 27., 28.. Z0. Iunkheinzel- mann, Weihnachtsmarkt. 1.. 3. lsllr Dich.— Die Tribüne: 31. Methu- lalem l.— Souiädicuhan»: 31. Kopf oder Schrift.— Berliner Theater: 27. Bi ellall netke.— Aelldru,. Theater: 30. 2. SchueewiUrhe». 3. Iua-n!»» freunde.— Zeutral-Theater: 27. Burrduru.— Theater tu der Kammaadantra- ftrah«: 27. z. Di« dlanden Mädels. 30.�2. Ziotkäppchen.— Srotrjan-Stei r- wea-Saal: TSalich: Waldemar Kecker» Marionetten. Theater.— Mctrapol- Thcater: 27. Ihr« Hoheit die Tönzerin.— Thalia-Theater: 27.. 30.. 2. Säniel und Grete l. 3. Annemarie.— Theater in der Klofterftrahe: 27. Die Srpeditio» in. Innere.— Aale. Theater: L. 3. Als ich noch im Milaelklrid«. 2. Der llrofchkönia und der eilern« Heinrich.— Schlohpark-Theatcr Stealih: 27. Der Herr Senator. Verantwortlich für Politik:«ruft Reuter: Wirtschaft: Artur Sater»,,, Sewerkschaftsbeweaun«: Z. Steiurr; Feuilleton: K. H. Dölcher; Lokale, und Sonstiges: Frih Karstadt: Anzeigen: Th. Glocke; sämtlich in Berlin. Verlag: Sorwärts-Verlag G.m.b.H.. Berlin. Druck: Lorwärts-Duchdruckerei und Lerlagminilall Paul Singer u Co. Verlin SD. 68. Lindenstrah« 3. Hierzu l Beilage. Silvester Bei Bestell ursren au.sserüÄJb G'ross- Berüns 15% Weine teuer• Zuschlag. Spirituosen einsdU, Steuer ebne b'iascüe Konfekt 50 1 Tischfeueriverh..«�.15�1 KnaSts&chen IS:, Rssdauartihel%�z*™tM.75n Kopf Ssedeckungen vnp, oriiirull, für Damen, und Herren......... Stück von* wu/i SiuMsHxe............ snaZO, ISpt. PupSerschirme LuftschSangen....... SZrr. Giesstotei Ctiesalöijel......... 7 Stück im Karton** O P/- Pf- (/SS�m*hSee*S ,n»Kf« Ho/ifer j» WteSSSSZ&M torm, 12Sf.l99 Pf- Form.Stck.Ol PI. SpirituesenlBowien-«H>Ta?elweine Jama5ka-Rumoanr»it«»bBti.g.war» E75 9750 jVoizüg!. 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Um der Arbeiislosentrise möglichst entgegenzuwirken, legte die sozialdemokratische Regierung im Oktober dem Folkething(II. Kam- mer) einen Gesetzentwurf vor, der die Bewilligung von 16 Millionen Kronen aus Staatsmitteln als Zuschuß für die Vornahme von Notstandsarbeiten durch den Staat, die Gemeinden oder private Institutionen vorsieht. Das Gesetz wurde im Folkething a n» genommen, aber der Landsthing(l. Kammer), in dem die früheren Regierungsparteien noch die Mehrheit haben, widersetzte sich dem Entwurf in der vorliegenden Form. Di« Bauernpartei be- antragte u. a., daß der Arbeitslohn bei derartigen Notstandsarbeiten um 15 Proz. herabgesetzt werden müsse oder die Arbeiter mit verkürzter Arbeitszeit arbeiten sollen. übergibt man nur dem Nachweis des Demsch. MusileroerbandeS, Berlin O 27. AndreaSllr. 21 kKönigstadt 4310,4048). Geschäftszeit 9 bis 5. Sonntags 10 bis 2 Uhr. Aus Wunsch Vertreterbesuch LyrM« MÄ rote Haut . m—. a—_ ryr-rj. Diese» bewährte Haut» tofnr» 6» 1� Pflegemittel erhalten Sie fltaaU.«po Sie die bekannte Chlorodont- Zahnpaste laufen. Nach langen Verhandlungen wurde schließlich ein Kompromiß geschlossen, wonach aus dem bestehenden Arbeitslosen-Krisenfonds 8 Millionen Kronen für die in der Regierungsvorlage angegebenen Zwecke Verwendung finden sollen. Dieser Betrag soll so verwende werden, daß bei Notstandsarbeitcn für jeden bcschästigten Arbeiter ein Zuschuß von 3 Kronen täglich gezahlt wird, außerdem kann zur Bestreitung der Ausgaben für Anschaffung von Materialien dänischen Ursprungs oder dänischer Verarbeitung ein Zuschuß bis zu 20 Proz. geleistet werden. Das jetzt angenommene Gesetz ist von weit geringerem Wert als der Regierungsentwurf, andererseits ist aber der von der reaktionären Bauernpartei gemachte Versuch, neue Prinzipien bei der Ausführung von Notstandsarbeitcn durch- zusetzen, gescheitert. Am 15. Dezember hat die Regierung, wie wir bereits meldeten, eine Novelle zum Arbeitslosengesetz vorgelegt, worin erstens vor- geschlagen wird, den Staatszuschuß an die Arbeits- losenkassen der Gewerkschaften von 35 Prozent aus 45 Prozent des Mitgliedsbeitrages zu erhöhen, zweitens«ine Aenderung der Bestimmung betr. Unterstützung bei außerordent- mtt Wohlfahrtsbriefmarken fllr die Deutsche Nothilfe I licher Arbeitslosigkeit vorzunehmen. Nach der jetzt gellenden Le- stimmung können ausgesteuerte Arbestslose nur dann die so- genannte fortgesetzte Unterstützung erhalten, wenn die Arbellslostg- keil 50 Proz. über der Grenze der durchschnittlichen Arbeitslosigkeit der betr. Arbeitslosenkaffe in den entsprechenden Monaten der letzten 14 Jahre liegt. Diese Bestimmung soll nun zugunsten der aus- gesteuerten Arbeitslosen geändert werden. Ferner wird vor- geschlagen, die Unterstützung bei außerordentlicher Arbeitslosigkeit, die jetzt% der ordentlichen Unterstützung beträgt, in voller H ö h« zu zahlen. Die Mehransgabe des Staates wird auf 3X Mit- lionen Kronen oeranschlagt. Die gekränkten Lanüherren in Supern. Ein an die landwirtschaftlichen Arbeitgeber Bayerns und deren Berbönde gerichteter Aufruf de» bayerischen Sozial- m i n i st e r i u m s zur Frage der Flucht aus der Landwirtschaft enthüll folgende Stelle: „Es ist Pflicht der landwirtschaftlichen Arbeitgeberschast, auch das bei ihr Liegende zu tun. um ihren Arbeitnehmern durch gute Behandlung, ausreichende Entlohnung und Verköstigung, gesunde Unterkunft die Freude an ihrem Berus zu erhalten." Dieser Aufruf hat die landwirtschaftlichen Arbeitgeber Bayerns schwer getroffen. Sie finden es unerhört, daß sich eine b e h ö r d» l i ch e Stelle, und dazu in Bayern, nicht scheut, ihnen in so deutlicher Weise die W a h r h e i t zu sagen. Um ihrer sittlichen Entrüstung wirksam Ausdruck zu geben, wurde dem bayerischen Soziälministerium ein sehr energisch gehaltenes Protestschreiben unterbreitet, worin unter anderem folgendes ausgeführt wird: „Der landwirtschaftlichen Arbeitgeberschast in ihrer Allgemein- heit die Pflicht einer guten Behandlung ihrer Arbeitnehmer ins Gedächtnis zu rufen, ist wohl entbehrlich. Gerade in bäuerlichen Kreisen, die unter der Dienstbotenabwanderung am meisten zu leiden haben, wird der Dienstbote nicht als reiner Arbeitnehmer, sondern als zur Familiengemeinschast zugehörig be- handelt. Die Gewährung einer ausreichenden Entioh- nung ist das aufrichtige Bestreben der landwirtschaftlichen Arbeitgeberschast. Wenn ihr dabei gewisse Grenzen gegen- über der Industrie gesteckt sind, so liegt das in ihren besonderen Verhällnissen begründet. Mißverhällnis zwischen den gestiegenen Produktionskosten und den fast durchwegs unter Friedenshöhe sich hallenden Preisen der hauptsächlichsten Erzeugnisse, Abhängigkeit des Ernteertrages von der Witterung, Unmöglichkeit des Aus- gleich? von Lohnerhöhungen durch eine entsprechende Preisregu- lierung, übermäßige Belastuno der Landwirtschaft mit Leistungen steuerlicher und sozialer Art.(!) Im Genüsse einer Derköstigung sind lediglich die landwirt- schaftlichen Dienstboten, soweit diese in bäuerlichen Betrieben sich befinden, teilen sie mit ihrem Arbeilgeber die kost und haben keinen Anlaß zur Klage, soweit sie auf Gütern beschäftigt sind, sind diesbezügliche begründete Beschwerden dem Landcsarbeilgeber- oerband bis jetzt von Arbeitnehmerseite nicht zugegangen. Don einer unzureichenden Derköstiguna kann in beide» Fällen sohin nicht gesprochen werden.(Bums!) Die Art der Unterkunft der landwirtschaftlichen Arbeit- nehmer ist im Durchschnitt jedenfalls eine bessere als die der industriellen und gewerblichen Arbeitskräfte. Es ist zuzugeben. daß die Wohnungsnot sich leider auch auf dem flachen Lande bemerkbar macht. Sie energisch zu bekämpfen, ist seit Iahren das Ziel der landwirtschaftlichen Arbettgeberschast." Diese Ausführungen oerfehlen ihre Wirkung, well schon ein ober- flächlicher Blick auf die Sachlage zeigt, daß es doch in Wirklichkeit wesentlich anders aussieht, wie es hier dargestellt wird. Gerade die Behandlung der Dieustbole». von denen die Rede ist, hat schon zu den verschieden- sten Einsprüchen und Protesterklärungen des Deutschen Landarbeiteroer bände» geführt. Der D i e n st b o t« gill in 99 von 100 Fällen als Mensch zweiter Klasse, wird mit Nichtachtung behandell und muß sich mtt dem begnügen, was man ihm gnädigst zuteilt. Wäre das Gegenteil der Fall, hätte sich bestimmt nicht das„Dien st- b o t e n b l a t t", da» Organ des von Dr. Heim, dem Führer der bayerischen Bauern, gegründeten katholischen ländlichen Dienstboten» Vereins dazu hergegeben, in Nr. 10 vom 15. Mai folgendes zu schreiben: „Behandlung und Wohnung sind nicht immer menschen- würdig. Das Recht auf Bereinigung wird oft k ü n st- l i ch unterbunden. Auch im Landarbeiter ist das Bestreben nach Gellung und Wertung seiner Person vorhanden. Wird dies nicht beachtet, oder kann die berufene Organisation nicht erziehend und vermittelnd eingreifen, so sucht schließlich der Landarbeiter diese Möglichkeit anderwärts. Die„Schwäbische Tageszeitung", das Organ des w ü r t t e m- bergischen Bauernbundes, machte kürzlich folgendes Ee- ständnis: „M anhat meines Erachtens in den letzten Jahrzehnten viel zu wenig Sorgsall und viel z» we»t/, Uhr Oer m\mm von K I a n u n d Regie: M. Reinhardt Kammerspiele 8 Uhr ledis PersoneD ufiiea einea flatof von Pirandello Regie: Max Reinhardt Die Komödie KuilSiitendanm 207 8 Unr von Calsworthy Regie M Reinhardt IIa. Tägl Tu Unr Die olftztelle Frau Onetcite von Ruhen Winterberg Rose-Theater 4: Oer FroachkSnig u.d eiserne Heinrich 8>i.Uhr Wenn der Flieder Bltttil seilt* 8 Uhr: iitiamaL Variete 3JO an ermS�tglcn fr'lien. Gaido Tiiielidier Dsr waDre Jakob ajPjrttli... 1-211» � PoL-fml. 3-1*» lilntelvFtBt. SU nachm. u. nachit «M:'/.II: Abschieds-Gastspiel d. berühmt Neger-Revue- I nippe Orchester Sam Wocdlng vönig d. Jazzband. 4 45 fi nur Mi(wirk. U Tage: : Vorverkauf ununterbrochen- Komisdie |sl/4 Oper«'.j Die grlfite Rcrue der Welt: Von__ bis | Große Revue in 40 Bildern' mit 300 Mitwirkenden Nachmfttaga 3 Uhr; | Jeder Erwachsene I Kind frei| Halbe Preise: äerlineriälk-TrlQ Neukölln, tahnsir.74'15 4 BeldishaUcn-iaeafer Abends 8 Uhr und nachmlttass S Uhrt Stettiner Sänger Weibnadits-Progrannnl Nachm. halbe Preise volles Proxramm! Kottbaser Str. 8— Tel MpL 160 T? Tügl. 8 Uhr, auch Sonntag aacbm 3 Uhr(zu halben i'reiseo) fl'elhnaebts-Spielplan 1 An a len S Fei nagen nachml iags-vt>t stell uog zu ttaihen Piei�o mit voll.7 Abpud-Pi oeramm ••• TAÖLICH 84 Auüerdem Nachm. 3", Uhr u am 28. und 30 Dez.; SchluS- vors elluneen der Kinder Revue „Fonkhcinielminnj Wellinaditsinarkr verfaßt u. m-zen. von Erik Charcll Wailialla-Tiieatei Vdnltigtn; an Snalii. Iii 8 Uhr: Die Koblanks Nachm. 4 Uhr SastsiLilerZ] Lilipotacer Schneewittchen u die sieben Zwerge von echten Zwergen darggfielll Jumper f. Damen, rH« VcUe, haadgebikeli �,3il DuIIUVöF, Jumpsr Rh- Damen, reine f» NR Wolle, vorsügi Qualit, viele F erben CAU u.öU Sporlwesten �""S�NUdd« 2.Sfl SpOrtWeSten Kr Harm«md Damen.. 3.60 Kinder-Strickweslen 3.— Lange Strickjacken 6.75 StlltZBn ihr Htirco, Wolle, Paar•.•« 0*70 Pudel reine................. 0.7ö Kunstseid- Schals»ehr elegant... 1,— Bettbezüge 8.90 Kopikissenbezöge 2.10 WäSCheStOffe 80 cm breit, gnlr tZnalitZi 0.60 Bettbezcgsf cife T cw bml, Meter 0.85 K3psr-Barchent ,ar"Ä 0 75 Birnowskj-SDhiien KOnUßrfUzJir. 33/,: Kl. Preise Wii es tüi gefällt. 8 Uhr Die neußö Serres Die TrlDflne 3'/,; Ki Preise ZurSdi iu Hetboulen i. T«ji. 8 Uhr: Die lote Tute HomAiileiiluuH 3'/.: Kl. Preise Kopf oder Sduilt. 8 Uhr: Oer drekelmte Sbtil Meter Stoffe für Röcke und Blasen, Meter.... 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Westens das jraJa Cpantteotaus Täd. 8 Uhr: Das Spiel n. die l.'efcr Opeiciti von Gl btil Sitze schon ab 1 Mark Heute 2 VorsSellupgeii 2 Naclirp. 3', L'hr halbe P. vlue Abends Aaalauz» Uhr Gastspiel Otto Keulter im Rahmen des Oroten Dezember-Spielplans ßSBT* Rauchen gestattet Irfln�penucn l«6et Art Urttt d 1 1 1» m t c Panl Golletz. vormals Rohen kem Mar.annenstr. 3 Ami SRortML 108 OS besonders wirksam sind die KLEINEN ANZEIGEN Im „Vorwärts- und trotzdem noiiiun GulerSdilafl.»"«',!' Metallbetteu ür®to6 u Rlrin.mit obrr ohntSubthär, Sla lmatragen, onVri» catt. Braurmr Srcing Rai 80 a(ttl Elssnmcbelfab'iit Sohl(ThQr.) Diese Ankündigung gilt für: JUomt&g, den 28. Lesern und!Diensi(iE& den 2Q. ÜPezenißeir Plötzlich und tjuerwartet entschlief am 25. d. Mts. unser hochverehrter Seniorchef, Herr M. Heimann welcher uns seit mehr als vier Jahrzenten ein Vorbild an Tatkraft und Pflichtgefühl gewesen ist. Besonders schätzten wir allezeit seinen e/llen Charakter und seine unermüdliche Hilfsbereitschaft. Er war uns allen stets ein treuer Freund und Berater, dessen Andenken wir stets in hohen Ehren halten werden. Jedem, der diesen edlen Menschenfreund kannte. wird er nn vergeßlich bleiben. Berlin-Pankow, den 27. Dezember 1925. Das gesamte Personal der Firma N. Heimann& Co. CHIOIK o Berlin 221 Chausseestr. 29-30 ••••••••»••• Ganz unervartet und plötzuch starb am 22 d«. Im 55 Lebenslahr mein guter, lieber Mann, der Putzer Karl Würdig Die Beeidigung lindctDientla», 29. Dez, nachm. 3 Uhr. im Krema toi»um Baumschu cnweg statt Die trauernde Wittve Minna Würdljc, Oft i'tzer Str. 55 tBaTOBgwauwüUJkai Rheumatismus SÄra»' Ä" Muskel- und Gli.dersehwäeh., Brust- und Rüek.nschm.rien, Geschwulst um, wird mit grobem(Ztlolg augewandt mein feü Iahten als ootjüglld) onertannle, Verb. Burgunder-Pedipflaster Sllltt I an, bei 8 Stück 95er i>ki Haus. *Be�anÄrt Arthur Mothes, Stliwmfl-der S:r, 41, Fernspr. lhiMII8t21. i