Nr. 162. Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Vierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit illustr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30Mt. proQuartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DesterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3Mt. pr.Monat. Eingetr. in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1895 unter Nr. 7128. Vorwärts 12. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Bereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Erpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochens tagen bis 7 1hr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprecher: Amt 1, Nr. 1508. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin! Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Der Umsturz der Gewiffensfreiheit. tritt auch Sonntag, den 14. Juli 1895. " Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Der Staat läßt in einer Schule lehren, die Messe sei eine Gott" gefällige von ihm angeordnete heilige Handlung und in der anderen läßt er lehren, daß sie nach dem Ausspruche Luther's eine vermaledeite Abgötterei sei." retter glauben, auf solche Weise die Seelen der Diffidenten-| bürgerlicher Respektabilität verloren. So mancher liberale finder für die staatlich approbirten Glaubensformen retten Bürger, der selbst stolz darauf ist, nichts zu Sie rechnen weder mit dem natürlichen glauben", hält doch aus sozialpolitischen Gründen darauf, Zwangshaß der gemaßregelten Kinder, noch mit dem daß dem Bolte die Religion erhalten" bleibe. Magiftrat Der nämliche Zug trampfhafter und krankhafter Ver- Unabhängigkeitsfinn und der Elternliebe ihrer Väter und Stadtverordneten- Versammlung von Berlin haben sich folgung jedweder Bethätigung freiheits- und voltsfreund- und Mütter. Kein Mann, kein Weib mit einem zwar zu einer Verwahrung gegen die obrigkeitlichen licher Bestrebungen, der in der sogenannten Umsturz- bischen Selbstgefühl und Kindesliebe int Herzen Glaubensregulirungen aufgeschwungen, der lahme Verlauf bekämpfung auf politischem Gebiete sich geltend macht, wird diesem Glaubenszwange schwächlich sich fügen. So der Debatte über den Antrag Rintelen im preußischen in Versuchen zu tage, die Aufklärungs- weit sie durch mündliche Belehrung und durch die Bei- Abgeordnetenhause zeigt aber zur genüge, wie wenig unseren arbeit auf religiösem und wissenschaftlichem Gebiete zu hilfe guter Bücher es vermögen, werden sie der Ein- bürgerlichen liberalen Parteien ein wirklich energisches Aufhintertreiben. Hier wie dort ist die treibende Kraft die trichterung der ihrer Ansicht nach schädlichen und treten für die Forderungen der Gewissensfreiheit behagt. nämliche. Die Eulen und Fledermäuse meinen aus höheren verkehrten Anschauungen in das empfängliche Gemüth der Völlig einverstanden sind wir mit Herrn Rintelen, Regionen einen günstigen Wind zu verspüren und da Kinder entgegenarbeiten. Und daß diese Einwirkung Erfolg umsturzbekämpfenden Angedenkens, in der Forderung, daß flattern sie mit widrigem Gekrächze und Geschrei herbei aus haben wird, dafür bürgt der natürliche Zwangshaß aller der Erlaß des Ministers Falt vom 18. Februar 1876, ihren Schlupfwinkeln. Sie glauben, die Zeit für die Herr- frei und selbständig erzogenen Kinder. Die Erfahrung lehrt betreffend den katholischen Religionsunterricht in den schaft des Nachtgethiers sei angebrochen, und überall erschallt zwar, daß Kinder nicht immer bei den elterlichen Anschaus Volksschulen, aufgehoben werde, und zwar nicht nur dieser ihr Ruf nach Verfinsterung des Sonnenlichts. ungen beharren, daß sie sich hin und wieder von ihnen abwenden eine, sondern alle den Religionsunterricht in den Volks Un Verfinsterungsversuchen mangelt es denn auch nicht. und ganz entgegengesetzte annehmen, durch eine gewisse schulen verfügenden und regelnden Verordnungen. Auch Dienstwillige Bureaukraten in unseren Behörden glauben seelische Reaktion dazu angetrieben. Aber wenn die Behörden wir empfinden es als einen ungeheuerlichen Widerfinn, was ein Gott und den Menschen wohlgefälliges Werk zu thun, durch ihre polizeilichen Bekehrungsmittel dafür sorgen, daß Herr Rintelen hervorhob: wenn sie mit den bekannten Polizeimittelchen den Vertretern dieser elterlichen Anschauungen die Kinder sich erst durch der Aufklärungsarbeit die Hände binden und den Mund einen geistigen Kampf nach Ueberwindung feindlicher Einverstopfen. Was schadet's, wenn bei diesem löb flüsse bemächtigen müssen, dann sißen diese selbsterrungenen lichen Thun in Preußen die verfassungsmäßig ge- und vertheidigten Anschauungen um so fester und sind weit währleistete Religions- und Gewissensfreiheit in die schwerer im späteren Leben zu verdrängen. Und deshalb Aber weit auseinander gehen dann des Herrn Rintelen Brüche geht? Das Wohl des Klassenstaates, der möchten wir behaupten, daß die jetzt zwangsweise in den staatlich und unsere Wege. Das Zentrum will die Schulen sammt hier einmal eine Sache macht mit den Klassenkirchen, ent approbirten Religionen unterrichteten Dissidentenkinder den und sonders, nach Konfessionen vertheilt, unter die Leitung schuldigt alles. Wie Ministerium und Provinzial- Schul- freieren religiösen Anschauungen ihrer Eltern weit zäher der Geistlichen bringen; wir verlangen eine gänzlich fon kollegium an der Arbeit gewesen sind, um den Lehrern der anhangen, daß weit weniger von ihnen später abfallen fessionslose Schule und wollen es dem freien Ermessen der Freien Gemeinde zu Berlin die Ertheilung jedweden Unter- werden, als wenn sie nicht schon so frühzeitig durch die Konfessionsgemeinschaften überlassen, ob sie daneben noch richts in den eigenen Religionsanschauungen an die Kinder der Staats- und Kirchenretter in die seelischen Konflikte hinein- einen Religionsunterricht für die Kinder ihrer Angehörigen Gemeindemitglieder unmöglich zu machen, haben wir im Vorjahr gedrängt worden wären. einrichten wollen. erlebt. Diesen Maßregelungen hat sich dann in diesem Doch mag der Erfolg jener Maßregelungen unserer festen Man sollte meinen, daß auch das der Standpunkt der Jahre die Maßregelung des Herrn Schäfer, Lehrers und Ueberzeugung nach ein dem Wunsche ihrer Urheber ganz liberalen Parteien im Abgeordnetenhause sein müßte; aber Sprechers der ähnliche Biele verfolgenden Humanistischen entgegengeseßter sein, die freiheitsfeindliche Absicht ist es, weit gefehlt: Herr v. Eynern für die Nationalliberalen, Gemeinde, würdig angereiht. Man hat ihm die Be- die ihrem Thun das Gepräge aufdrückt, und wer zur För Herr Rickert für die Freifinnigen hielten einige Kultur rechtigung zur Ertheilung irgendwelchen Unterrichts derung der Gewissensfreiheit sich bekennt, müßte die Reaktion| fampfpaufen und damit war ihrem Bedürfniß nach an die Kinder der Gemeindemitglieder wegen seiner auch auf diesem Gebiete bekämpfen mit aller Macht. Da Gewissensfreiheit genüge geschehen. Kein Wunder, pantheistischen Anschauungen aberkannt. Die Disfi- zeigt es sich aber wieder einmal, daß in der Vertheidigung daß bei dieser schwächlichen Haltung die kirchenfreundliche dentenkinder werden auf grund der der eigenthümlichen der Gewissensfreiheit das Bürgerthum, vereinzelte Aus- Regierung fich angeregt fühlt, durch Anstellung immer Gesezesauslegung, daß ihre Eltern keine Religion haben, nahmen abgerechnet, erlahmt ist, genau so wie neuer geistlicher Schulinspektoren den Forderungen der weil sie sich zu feiner der staatlich anerkannten Kirchen be- im Kampfe um die politischen Freiheiten. Nur die Glaubenseiferer wenigstens indirekt entgegenzukommen. Hat kennen, in den staatlich ertheilten Religionsunterricht Sozialdemokratie zieht aus all' diesen Vorkommnissen die doch Herr Dr. Bosse nicht weniger als 1311 tatholische hineingezwängt. Aber damit nicht genug. Es soll einzig richtige Folgerung: fort mit der staatlichen Für geistliche Schulinspektionen neu eingerichtet. Der Sozialauch den Eltern die Möglichkeit genommen werden, sorge für den Religionsunterricht! Die bürgerlichen demokratie bleibt es überlassen, auch den Umsturz der mit ihren eigenen Anschauungen die Kinder durch erfahrene Parteien, die überhaupt noch aus alter Gewohnheit schwächlichen Reste von Gewissensfreiheit, die wir noch Lehrer bekannt zu machen. Daher jene Verbote. an einzelnen Reften liberaler Forderungen festhalten, suchen besitzen, zu bekämpfen und die ganze Gewissensfreiheit für Nun zeugt es von einer völligen Verkennung der allerdings der weiteren Ausdehnung des kirchlichen Ein- das deutsche Volk zu erobern, indem sie einer sozialistischen Menschenuatur, von einer Verkennung, die allerdings flusses auf die Schule entgegen zu treten, aber damit er Gesellschaftsordnung zur Durchführung verhilft. polizeigemäß fonstruirten Gehirnen eigenthümlich zu schöpft sich dann auch ihr ererbter Reformationsgeist". sein scheint, wenn jene eifrigen Staats- und Kirchen- Das Dissidententhum hat schon längst den Nimbus Feuilleton. Diele. " Bin neugierig, wie lange wir's aushalten." Der leergewordene Platz am Fenster ward rasch " So lange noch Pulver in unseren Büchsen und von einem anderen besetzt. Athem in unserer Brust ist," gab Hans Hartung zur Ant- Eine unwiderstehliche Macht trieb jeden einzelnen vor[ Nachbruc verboten.] wort. Hier heißt es; fiegen oder fallen, und wenn wir nur wärts in diesem furchtbaren Wagespiel um Tod und Leben. 63 noch unsere Knochen gegen ihre Kartätschen setzen können." Immer wüthender drängten die Garden heran, immer Geben Sie mir Patronen," wandte Herr Kasimir, dichter fielen ihre Schüsse. Ihr Selbstvertrauen war ge= Berliner Märztage. Eine geschichtliche Erzählung von Michel Deutsch. 1 der ein recht pflichteifriger Musketier geworden war, sich wachsen, seit die Kanonen so treffliche Arbeit für sie verMit Spannung beobachteten die höchsten Spitzen der an den Buchdrucker." Ganzen Dußend hab' ich schon verrichteten. Sie fragten nicht mehr nach Todten und Blessirten, Armee dieses wohlausgedachte Manöver, wie jetzt die knallt." sie hatten nur noch das eine Ziel vor Augen: dieses Artillerie zurückging, um den anstürmenden Garden das Hartung griff in die Tasche und entdeckte zu seinem widerspenstige Rebellenniest vor des Königs Nase so rasch Feld freizugeben, und wie auf diese Art beide, mit Angriff Schrecken, daß seine Munition bis auf einen geringen Reft als möglich auszunehmen. und Rückzug abwechselnd, der feindlichen Stellung immer verbraucht war. näher rückten. nicht zu entweihen". unt Die Streiter des Volkes aber wankten und wichen nicht. „ Höchst anziehend und interessant", meinte einer der„ Habt Ihr noch Kugeln, Kinder?" fragte er die Ge- So manchen wackeren Genossen rissen die feindlichen Kugeln hochgeborenen Zuschauer, der als ein feiner Renner in aus ihren Reihen, doch statt zu verzagen, schlossen die noffen. nur Es ergab sich, daß auch die anderen sich nahezu ver- Ueberlebenden sich strategischen Fragen galt, indem er den Oberstkommandirenden schossen hatten und einem kräftigen Vorstoß des Feindes Näher und näher schoben die Garden sich vor, als so enger aneinander. zu der schönen Jdee" der Attacke beglückwünschte. Und derselbe Mann, der soeben mit einem einzigen taum noch gewachsen waren. ob sie zum letzten, entscheidenden Schlage ausholen Es war zu spät, um noch Abhilfe zu schaffen, denn wollten. Aus den Wort tausend Menschen gegen tausend andere in den Seitengaffen drängten Haufen Rampf geschickt hatte, lächelte entzückt über das empfangene schon starrten die todtspeienden Schlünde wieder aus dem von Bewaffneten nach der Barritade, um den Ansturm des Lob und vermaß sich, das Rebellengesindel noch vor Mitter- Dunkel der Straße hervor, um im nächsten Moment ihre Fein des mit ihren Leibern aufzuhalten. Da ertönte drüben nacht in die Pfanne zu hauen noch einmal das Signal zum Rückzug, und in hastigem „ um den Tag des Herrn Ladung auf die Barrikade auszuschütten. Sie hatten aus nächster Nähe gezielt, und sie hatten Gilschritt verließen die Truppen den Platz. Inzwischen aber wehrte dieses Gesindel sich mit wahrem diesmal gut getroffen. Drei Menschen wälzten sich stöhnend" Zurück! Die Kanonen!" gellte es warnend von oben Löwenmuth. Mit jedem Ansprung rückte der Feind näher in ihrem Blute, das lebenswarm auf das Straßenpflaster in die Menge, die nach der Barrikade hindrängte. heran, aber statt zu weichen, drangen die Schüßen und quoll. Keine rettende Hand war für sie übrig, denn schon Allein sie zögerten diesmal mit ihren Donners Steinschleuderer viel mehr in den Häusern und auf den riefen die Pelotons der Garden, die mit wildem Hurrah büchsen. Minute auf Minute verrinnt nichts rührt sich Dächern vor, um mit ihrem Feuer den Geschütz- dahergerast tamen, alles auf die Schanzen. drüben in den feindlichen Reihen. Was für Pläne mannschaften beizukommen. Dreimal bereits waren Mit dem Muth der Verzweiflung wehrten sich schmieden sie hinter jenem Baun von Bajonneten, der aus die Kanonenschlünde zu Worte gekommen, und die Boltstänipfer. Schon bestrich das Feuer des Feindes dem Dunkel der Straße drohend hervorblizt? Hoffen dreimal hatten die Bürgerlichen sich in heftigem die seitlichen Häuser, und manches Geschoß schlug fie die Widerstandskraft des Volkes zu lähmen, indem Kleinfeuer mit der Garde gemessen. Mit jeder über den Köpfen der Vertheidiger in die Decken sie so urplötzlich dem Gegenstoß ausweichen? Wollen sie Minute war die Erbitterung dieses wilden Kampfes ge- und Wände ein. Als einer der ersten war Hartung's die überhitte Leidenschaft der Verzweiflung erst erfalten stiegen und in fieberhafter Spannung, die Waffen zum jugendlicher Nachbar kampfunfähig geworden, eine Gewehr- lassen, um dann desto sicherer den Gegner niederzumachen? Schusse bereit, erwarteten die Barrikadenkämpfer den nächsten fugel war ihm ins Schultergelenk gedrungen. Muthig ver- Was zögern sie nur? Was hat das zu bedeuten?" feindlichen Austurm. biß der wackere Bruder Studio den Schmerz und versuchte sprach Hans Hartung zu den Kampfgenossen, die ihre Die Sache ist ernst geworden," meinte ein blutjunger, weiterzufämpfen, aber eine Ohnmacht nahm ihm das Be Büchsen mit frampfhaftem Griff umspannt hielten und mit schwarz- roth- goldenem Bande geschmückter Student, der wußtsein und er brach zusammen. Behutsam trug ihn starr in die Nacht hinausspähten. Hartung in eine Ecke und bettete ihn auf harter, falter) Sie wollen uns abstehen lassen, ehe sie uns talt au Hartung's Seite im Anschlag lag. " Politische Uebersicht. Berlin, 13. Juli. Das amtliche Resultat der Reichstags- Ersatzwahl im Wahlkreise Waldeck- Pyrmont liegt jetzt vor. Danach erhielten Müller( Antis. und Bund der Landwirthe) 3448 St., Dr. Böttcher( natl.) 2498 St., Schüding( frf. Vg.) 1778 St. und Garbe( Soz.) 702 Stimmen; zersplittert find 36 Stimmen. Es ist danach klar, daß die Entscheidung in der Stich wahl bei der Freisinnigen Vereinigung liegt, deren Witglieder nach Rickert'scher Parole wohl zum theil für Herrn Dr. Böttcher, den Vorsitzenden der„ Umsturzkommission", stimmen werden. Von den Sozialdemokraten wird diesem eifrigen Protektor von Ausnahmegesehen gegen die Sozialdemokratie nicht eine Stimme zufallen. unterrichten, da eine gesegliche Kontrolle des Landsturms nicht = da durch die diesjährige Volkszählung die Zahl der militärisch Daß die ganzen Innungs- und Zunftbestrebungen dar ausgebildeten oder nicht ausgebildeten Landsturm auf hinaus laufen, den Mitgliedern persönliche und sehr pflichtigen ermittelt werden soll, mit Sicherheit auf eine greifbare Vortheile zu verschaffen, ist bekannt und auch neue Militärvorlage geschloffen werden könne. Demgegenüber ist weiter keine Schande. Daß aber die Zünftler mit ihrer festzustellen, daß mit der in Rede stehenden Maßregel lediglich ein militärisch- statistisches Interesse verbunden ist. Es soll dadurch Spar- und Darlehnskaffe" das versinkende Handwerk wieder nur ermittelt werden, wieviel Landsturmpflichtige überhaupt vor- auf die Beine bringen werden, glauben die Herren wohl handen sind, und wie sich diese auf die einzelnen Bezirke vertheilen. felber nicht. Hierüber kann die Militärverwaltung sich auf andere Weise nicht Mit Herrn v. Hammerstein, dem einflußreichsten besteht. Als Unterlage für eine neue Militärvorlage würde diese kämpfer der ehrenfesten altpreußischen Adelskaste, geht es Politiker der konservativen Partei, dem schneidigsten VorStatistik überhaupt keinen Werth haben können. Daß diese Statistik für eine neue Militärvorlage über jetzt reißend bergab. Die Ratten verlassen auf allen Ecken haupt keinen Werth haben könne", kann nur insofern ernst und Enden das Schiff und der einst im eigenen Lager so gemeint sein, als man zu neuen Militärvorlagen thatsächlich Gefürchtete ist von Gott und aller Welt verlassen. keine Statistik braucht. Man kann sie auch ohne Statistik Jeder sucht ihn so gut los zu werden, wie es geht. Aus machen. Uebrigens nehmen wir von dem Dementi gebührend Herford wird jetzt auch gemeldet, daß die dortigen Akt, und werden es wieder abdrucken, wenn die nächste konservativen Wähler Herrn v. Hammerstein zur NiederDie nationalliberale Hatz gegen die Einweihung Militärvorlage da ist. legung feines Reichstagsmandats nöthigen des Windthorst- Denkmals und speziell gegen den Reichstags- Präsidenten von Buol wird mit dem greisenhaften alles in Ordnung. Gegen die Behauptung, daß der Kanal Mit dem Nord- Ostsee- Kanal ist noch lange nicht würden. Sic transit gloria mundi! Nicht uninteressant ist, was jetzt über den legten Eigenfinn der Impotenz fortgesetzt. Daß die Windthorst- für die Groß- Schifffahrt nicht genüge, ist wohl mancherlei des Dramas berichtet wird. Akt Danach sollen die feier zu keinem Skandal Anlaß gegeben hat, wie die Bis- geschrieben, sie ist aber noch nicht widerlegt worden. Und Würfel über Herrn v. Hammerstein während der Kieler fatal, aber sie haben doch selber die Schuld, daß ihnen Nahrung durch nachstehendes Telegramm, das soeben kein Gehl daraus, daß sie Herrn v. Hammerstein fallen marckfeier, das ist für die Mannesseelen natürlich recht die ungünstigen Gerüchte, die umlaufen, erhalten jedenfalls Feste in Holtenau gefallen sein. Die konservativen Abgeordneten waren beisammen, und die große Mehrheit machte am 23. März der historische Fußtritt verabreicht werden mußte. Was den Vorwurf gegen den Präsidenten v. Buol betrifft, er habe durch seine Einladung, indem er sie offiziell machte, eine Taktlosigkeit verübt, so ist dieser Vorwurf vollständig unbegründet. Die betreffende Einladung lautet: Reichstag. Entsprechend einer Anzeige und dem Ersuchen des Komitee's für Errichtung eines Windthorft- Denkmals mache ich hiermit die ergebenste Mittheilung, daß die Feier der Enthüllung des Dent mals am 16. Juli d. J. von vormittags 92 Uhr ab in Meppen stattfinden wird und daß befagtes Komitee es als besondere Ehre betrachtet, wenn Mitglieder des Reichstages der Feier beiwohnen würden. Mannheim, den 80. Juni 1895. Freiherr von Buol Berenberg Präsident des Reichstags. An die geehrten Herren Mitglieder des Reichstags. Man sieht, v. Buol ladet nicht offiziell ein, sondern blos im Auftrage und Namen des Windthorst- Komitees. Taß er aus Mannheim datirt, betont noch ganz besonders den privaten Charakter der Mittheilung. Und wenn das Papier, auf welchem die Einladung steht, den Reichstagsstempel trägt, so ist das ein Privileg, dessen je der Reichstags- Abgeordnete für eine Mittheilung an Kollegen und nur um eine solche handelt es sich hier theil haftig ist. Wir erwähnen der an sich ganz belanglosen Sache blos, um zu zeigen, auf welches Niveau der Kleinlichkeit die Herren Nationalliberalen herabgesunken sind. Bei der Ersatzwahl für Rösicke im 1. anhaltischen Wahlkreis wird ein Zusammengehen der Nationalliberalen und des Freisinns gegenüber den Sozialdemokraten angestrebt. Ueber die Kandidatenfrage sucht man sich zu ver ständigen Dem„ Berliner Tageblatt" zufolge soll der Landtags- Abgeordnete Justizrath Bötsch aufgestellt werden. seitigem Entgegenkommen abgeschlossen werden fönnte. Im einläuft: 1 Rendsburg, 13. Juli. Gestern Nachmittag stieß im laffen wolle. Vergebens bot der Landrath und Parteichef Nord Ostsee Kanal der französische Kampfer„ Emile" mit v. Manteuffel seine ganze Beredsamkeit zu gunsten seines Ostsee- Kanal einem Segelschiff zusammen. Das Segelschiff sant so- Freundes auf, vergebens suchte Herr v. Kolmar- Meyenfort. Der Dampfer founte die Fahrt nach Kiel fortsegen. Die burg, der konservative Abgeordnete und RegierungsSchifffahrt im Kanal ist nicht wesentlich beeinträchtigt. Präsident in Lüneburg, Herrn v. Hammerstein an der Spize " Nicht wesentlich beeinträchtigt" also doch be- der Kreuz- Btg." zu erhalten. Man drohte mit einer öffenteinträchtigt. Der Suezkanal war bekanntlich einmal mehrere lichen Erklärung, daß man die„ Kreuz- 3tg." nicht mehr als Tage lang durch ein gesunkenes Handelsschiff vollständig konservatives Blatt ansehen werde, daß die konservative gesperrt. Auf derartige Zufälle muß man vorbereitet sein. Partei keine Gemeinschaft mit ihr haben wolle, und wohl was nügt ein Kanal, der so leicht unbrauchbar gemacht oder übel mußte sich die Minderheit fügen und Herrn von werden kann? In kritischer Zeit läßt der Zufall sich ja Hammerstein fallen lassen. Es sei auch nicht ausgeschlossen, leicht forrigiren." daß Herr v. Manteuffel es für angezeigt halten werde, sein Amt als Parteichef niederzulegen. Uebrigens werde der Sturz Hammerstein's nirgends freudiger begrüßt, als in der Regierung und bei einer einflußreichen Hofgruppe. Armer Hammerstein! Du bist rettungslos dem und so richtig bezeichnen würde. Das Blatt hat wirklich den„ Kladderadatsch" verfallen. Dieser behauptet boshaft, an Nagel auf den Kopf getroffen: die Fälschung der Emser Depesche bie Redaktionsthür der„ Kreuz- Zeitung" sei ein Plakat anwar nicht blos, wie Moltke es diskret ausdrückte und Bismarck selber es akzeptirte, die Verwandlung einer Chamade in eine gebracht mit der Inschrift: Fanfare, es war in der That auch eine Geschichtsfälschung. Eine niederträchtige Geschichtsfälschung" sei an der Emser Depesche verübt worden, schreibt ein hiesiges Bismarckblatt. Wir hätten wirklich nicht gedacht, daß das fragfiche Blatt die Handlungsweise seines Heros so scharf beurtheilen " Frhr. von Hammerstein ist verreist. Aufenthalt unbestimmt. Rückkehr ganz unbestimmt. Es wird nichts für ihn bezahlt." Befähigungsnachweis. Die Regierung soll nicht die Absicht haben, den so heiß ersehnten Befähigungs- Schriftsteller und Preßzgesetz. Auf der Tagesnach weis für das Handwerk einzuführen. Wie nach der ordnung des in nächster Woche in Heidelberg abzuhaltenden Mil. Polit. Korr.", einent mitunter aus offiziösen Quellen IV. allgemeinen deutschen Journalisten- und Schriftstellerschöpfenden Organ, verlautet, lehnt es wie die preußische tages steht unter anderem die Frage der Revision des Staatsregierung auch die Mehrzahl der verbündeten Regierungen Breßgesezes, auch werden die Fragen der Verantwortnach wie vor ab, dem Gedanken der Einführung des Be- lichkeit und des Gerichtsstandes, die zu so merkwürdigen fähigungsnachweises für das Handwerk näher zu treten. Alle Maßregeln, die jetzt in Frage stehen, beziehen sich wesentlich auf Erkenntnissen führten, der grobe Unfug", das Absprechen den besseren Zusammenschluß des Handwerks zur Hebung des der Wahrnehmung berechtigter Interessen durch die Presse und das Strohmännerthum bezüglich verantwortlicher Lehrlingswesens und zur Organisation des Personalkredits." Redakteure werden zur Erörterung gestellt werden. Damit wird den Zunft- und Innungsleuten aber sehr wenig gedient sein. Vor allen Dingen an dem Lehrlingswesen möchten Das mögen ja sehr interessante und sehr zeitgemäße fie am allerwenigsten rühren lassen und seine Geheimnisse den Themata sein. Aber sicher ist auch, daß so molluskenweiche Augen der profanen Welt am liebsten entziehen. Ist es doch Herren, wie es die meisten deutschen Schriftsteller und Lange Jahre gearbeitet wird, scheint seiner Berathung im Reichs- noch durch die schmähliche Ausbeutung ihrer Lehrlinge", will und Verbesserungen der rechtlichen Lage der Presse erstreiten Das„ Bürgerliche Gesetzbuch", an dem nun schon so bekannt, daß sich eine große Zahl von Handwerksmeistern nur Journalisten nach oben hin zu sein pflegen, keine Freiheiten tage nach und nach näher zu fommen. Nach einer Jus fagen Gratisarbeiter" über Wasser hält. formation der Köln. 3tg." soll der Justizausschuß des Bundes- Billiger Kredit für die Handwerker. Im Anschluß werden. raths zum Zwecke der Borberathung des Gefeßentwurfs Anfang an die Bemühungen der Regierung, den Handwerfern Zur Wohnungsfrage. In Karlsruhe hat eine Oktober zusammentreten. Durch Vertheilung der Berichterstattung billigen Kredit zu verschaffen( um dafür von den weiter städtische Kommission getagt zu dem Zwecke der Unterüber die einzelnen Bücher des Entwurfs unter die einzelnen gehenden Forderungen der Handwerker verschont zu werden) suchung, welche Maßregeln zum Zwecke der Besserung der Mitglieder des Ausschusses wie auch durch andere Maßnahmen hat der Innungs- Ausschuß der vereinigten Jnnungen zu Wohnungszustände der unbemittelten Klassen anzuwenden hofft man die Arbeiten so zu vereinfachen und zu fördern, daß die Berathung des Gesetzbuches mit Ende des Jahres bei all- Berlin die Errichtung einer Innungs- Spar- und seien. Sie ist dabei zu folgenden Forderungen gelangt: Darlehus Genossenschaft mit beschränkter Haft- 1. Vervollkommnung der hygienischen Vorschriften der BauJanuar bleibt dann noch das Einführungsgefeß zu erledigen, pflicht beschlossen und damit den ersten Schritt gethan, um Ordnung unter besonderer Berücksichtigung der offenen welches in der Gesetzbuch- Kommission noch vor Weihnachten fest- sobald wie möglich die demnächst ins Leben tretende Bauweise, um Luft und Sonnenlicht in möglichst hohem gestellt werden soll. Sobald das Einführungsgesetz durchberathen preußische Zentral- Kreditanstalt und Ausgleichskaffe den Maße den Wohnungen zuzuführen. 2. Verbilligung der ist, wird das Plenum des Bundesraths sich schlüssig zu machen Mitgliedern der dem Jnnungs- Ausschusse zugehörigen kleinen Wohnungen, Dann heißt es in dem Berichte haben. Das wird voraussichtlich nicht viel Zeit in Anspruch Innungen nutzbar zu machen. Die mittelparteilichen" weiter: nehmen, da es sich im letzten Stadium dieser Berathungen Blätter bemerken dazu: Da in der spekulativen Preissteigerung des Bauterrains der hanptsächlich um Abstimmungen in Bausch und Bogen handeln Man hat die Nothwendigkeit eingesehen, daß die Innungen wesentliche Grund der Vertheuerung der Wohnungen zu suchen dürfte. Bei der Vorlegung im Reichstage soll dem Gesetzbuch eine Dentschrift beigegeben werden, welche die Grundzüge des zu einer Organisation werden müssen, welche Arbeit und Kapital fei, die enormen Werthsteigerungen aber nur zum allergeringsten im Bunde repräsentirt", damit die jetzige wirthschaftliche Ohn- Theil auf Leistungen der Eigenthümer beruhen, vielmehr ihnen als Entwurfes erläutert. Von der Beigebung einer erschöpfenden, macht des Handwerks im Konkurrenzfampfe mit einem über unverdiente Gewinne infolge von Leistungen der Gesammtheit in in die Einzelheiten eingehenden Begründung wird abgesehen mächtig gewordenen Großkapital aufhört und hat auch erkannt, den Schooß fallen, so müsse dafür gesorgt werden, jene Werthdaß die Inuungen in erster Linie auf unmittelbare Vortheile ihrer steigerung thunlichst in Schranken zu halten. Das wirksamste Dementi. Die Berliner Korrespondenz" schreibt mitglieder hinarbeiten müssen, damit für den Handwerksmeister Mittel zur Niedrigerhaltung der Bauplagpreise liege aber in den heute und der Telegraph hat es überall hin verbreitet: ein erhöhter Anreiz geschaffen wird, der Innung beizutreten bezw. Händen der Hauptgrundbesizer: der großh. Zivilliste und des Der Vorwärts" brachte türzlich die Bemerkung, daß, in ihr auszuharren. Domänenärars. Könnten diese Verwaltungen sich entschließen, werden. " machen", meinte sein Nebenmann, ihm das pulvergeschwärzte Gesicht zuwendend. Einer der Verwundeten stöhnte laut auf und bat um einen Trunk Wasser. Mir auch! Mir auch!" riefen die andern, bis auf einen, der seine starren Glieder weit von sich streckte und das Wünschen bereits verlernt hatte. Herr Kasimir zog eine Weinflasche hervor, aber sie war Leer bis auf den letzten Tropfen. " Werd' ich holen Wasser," sprach der wackere Pole, kann ich ohne Pulver hier doch nichts helfen." " geräumt, nur an den geschütteren Ecken zeigten sich ein paar vorsichtig ausspähende Köpfe. An der Freitreppe machten fich ein paar Männer zu schaffen, und Hartung erkannte den unermüdlichen Florian, der mit Hilfe eines Genossen einen Gefallenen aufzuheben suchte. Hat ausgelitten, der arine Kerl," sprach der Sachse mitleidsvoll. ,, Macht nur, daß Ihr fortkommt," rief Hans Hartung ihm zu's wird bald wieder losgehen. Habt Ihr keine Patronen?" " Nicht' ne einzige, Bruder,' s Pulver ist knapp geDann will ich' mal, drüben anklopfen. Leb' wohl, Bruder." ,, Leb' wohl!" worden." " Es ging den meisten der Nathhaus- Vertheidiger nicht beffer wie Herru Kasimir: sie hatten die legte Kugel im Laufe stecken und standen dem nächsten Angriff fast wehrlos gegenüber. „ Ich will's versuchen, ob ich Rath schaffe," sagte Hans Hans klopfte dem Schneider leicht auf die Schulter Hartung. Es scheint, daß die Freunde drüben noch gut und schritt eilends über den Play, während die beiden versehen sind. Haltet inzwischen scharfen Auslug ich bin Samariter mit ihrer blutigen Laft die entgegengesette Rich sogleich zurück." tung einschlugen. dann " Jezt schießen sie Bresche," durchzuckte es ihn, und .. und dann...? Er blickte verzweifelnd nach dem Fenster, von welchem Fisch verschwunden war. Schon wollte er unverrichteter Sache forteilen, um nach Florian zu sehen, da kehrte Ephraim zurück und warf ihm einen Beutel von mäßigem Umfange zu, den Hans mit beiden Händen auffing und wie einen föstlichen Schatz an die Brust drückte. ' s ist alles, was wir haben," sprach der Lederhändler, ein Säckchen Pulver mit' n paar Kugeln dazwischen." Der Buchdrucker hörte ihn nicht mehr, er stand be. reits an der Seite des Gefallenen. Ein grausiger Ans blick bot sich ihm dar: im schimmernden Mondlicht lag Florian Schnick am Boden, die Brust zerschmettert und das Antlig verzerrt, und mit dem hervorquellenden Blutstrom entwich das Leben aus dem schlichten, guten Herzen, das für die darbende Menschheit so heiß empfunden hatte. Hans sah, daß er einen Sterbenden vor sich hatte. Er eilte die Rathhaustreppe hinunter, um sich nach dem Da plöglich erdröhnte von der Schloßseite her ein un- Wie ein Kind, das gefallen ist, hob er ihn auf und trug gegenüber liegenden Hause, zu Frize Grams, zu begeben. heimliches Rasseln, und ein furchtbarer Knall erschütterte ihn in den Armen nach der Thür des Rathhauses, die auf Wild erregte Schaaren drängten sich in den Straßen, die die Häuser. Ein Bischen und Klatschen drang an Hartung's die Gertraudtenstraße führte. Es war das Wert eines Kampfbegier schien zu jener Leidenschaftlichkeit gesteigert, Ohr. Als er sich umwandte, suchte sein Auge vergeblich Augenblickesdicht hinter ihm schlugen von neuem die die ohne Zögern und Bagen das eigene Selbst daran giebt. den Schneider. Doch nein, da lag er ja hingestreckt Bomben in die Barrikaden ein. " Mögen fie nur herankommen," ließ jemand aus der neben jenem, den er hatte retten wollen, während der dritte Menge sich vernehmen, hier hat ihre Kanonenschlauheit glücklich entronnen schien. Hans sprang vor, um auf den Röchelnden zuzueilen, aber schon flog unter dem Krachen der Geschüße ein neuer Schwarm von Geschossen daher und schnitt ihm den Weg ab. ein Ende." Hans horchte auf: es flang ihm wie Trost aus dem vernommenen Wort. Und wenn das Rathhaus selbst fiel und die Barrikaden zusammengeschossen wurden: hier harrte ein neues Bollwerk des Feindes, ein Schuhwall von lebendigen Leibern, die mit unwiderstehlicher Gewalt deni Vordringen der Truppen Einhalt thun würden. Schon wieder ein Todter?" fragte entsetzt eine Stimme, die Hans bekannt tlang. Er sah auf und erblickte in einem der Fenster, die nach dem Markte gingen, den Lederhändler Fisch. Hans trat auf den Play hinaus, den die Menge in ,, Unser armer Schnick ist's, der Schneidergeselle," verzwischen geräumt hatte. Zerbrochene Waffen, verkohlte fetzte er. Habt Ihr noch Patronen? Wenn Ihr uns Holzscheite, Mauerstücke von den zerschossenen Häusern nicht helft, find wir geliefert." lagen, rings umher. Die Fassade des d'Heureuse'schen Eine dritte Geschüßsalve, deren Ziel türzer genommen Hauses glich einer Ruine, die jeden Augenblick ein- schien, erdröhnte aus nächster Nähe. Hans hörte ein Krachen zustürzen drohte. Das Gebäude schien von der Besagung und Bersten im Holzwerk der Barrikade. Hans legte den Bewußtlosen auf den Stufen vor der Rathhausthür nieder. Ein Stöhnen entrang sich Florian's Lippen, dann schlug er die Augen auf und blickte wie suchend um sich. Als er Hartung sah, nickte er, zum Zeichen, daß er den Freund erkannt hatte. Eben tam Herr Rasimir mit seiner Flasche vorüber, die er bereits zum dritten Male am nächsten Straßenbrunnen gefüllt hatte. Hans nette Florian's Lippen, reichte die Flasche dem Polen zurück und übergab ihm den kleinen Munitionsvorrath, den er von Fisch erhalten hatte. Vertheilen Sie das an die besten Schüßen," sagte er, „ aber rasch, denn im nächsten Augenblick find sie uns auf dem Halse." ( Fortsetzung folgt.) 2 den Konjunkturengewinn an Bauplägen nicht voll aus aus den Briefen unseres Gallus- Korrespondenten bekannt die Arbeiter teinen Plas auf dem legalen Boden des Stimm zunuzen, sondern zu mäßigeren Preisen Gelände zu gunsten ist, befindet der französische Klerus sich in halber Rebellion rechts gebe. der Erbauung billiger und gesunder Wohnungen für die minder wegen der Frage der Anfallsteuer, durch welche die von Rousse und Pourquerie v. Boifferin konnten nicht umhin, die AnSelbst die sonst nicht besonders oppositionellen Abgeordneten bemittelte Bevölkerung abzugeben, so würde dadurch die un der Kirche erworbenen Erbschaften etwas geschmälert werden. nullirung des Beschlusses des Gemeinderaths von Romilly zu verhältnismäßige Preissteigerung auch des übrigen Baugeländes Das weitere besagt folgendes Telegramm: gehindert werden. mißbilligen. Als die Republik gegründet wurde, sagte Rousse, da Daß die Verwaltung des großherzoglich- badischen Ver- betreffs des Briefes des Erzbischofs von Cambrai, in welchem namentlich um die Wahlämter bewerben tönnten. Aber wie sollen die Paris, 12. Juli. Deputirtenkammer. Goblet interpellirt heiß es, daß die Armen wie die Reichen sich um die öffentlichen Aemter, mögens gegebene günstige Konjunkturen nicht voll ausnuten dieser dem Kultusminister erklärt, er könne die Haltung seines Armen diese Aemter unentgeltlich ausüben können?" soll, ist in der tapitalistischen Gesellschaftsordnung Selerus in der Frage der Anfallsteuer nicht nicht mißein Verlangen, dem die Erfüllung wohl versagt bleiben billigen. Seine schwache Position erkennend, suchte sich nun Leygues Goblet bemerkt, man fönne die Drohungen dadurch herauszuwinden, um nicht zu sagen herauszulügen, daß wird. Soviel sollte die genannte Kommission doch von der und die Auflehnung des Klerus unmöglich dulden und er sagte, Millet sei durchaus nicht auf die ihm votirte Ent Welt wissen, in der sie lebt, daß heute bei wirthschaftlichen bittet die Regierung am Schlusse seiner Rede, die Frage der schädigung angewiesen, da er die Journalistit betreibe und überHandlungen, wie es z. B. der Verkauf von Grundstücken Trennung der Kirche vom Staate zu prüfen und einen Gesetz- dies einen Schantladen besitze. Damit hatte er sich aber nur ist, lediglich rechnerisch- kapitalistische Grundsätze maßgebend entwurf über die Freiheit der Bereinigungen einzubringen. eine scharfe Replik von seiten Jules Guesde zugezogen, der die find, aber feine ethischen. Ob es sich dabei um eine groß und fügt hinzu, die Katholiken schlössen sich endlich zu gefeß solche Sprache zu führen, fagte er, müffe man die Daten ganz D'Hugues erinnert an die gegen die Katholiken erlassenen Gesetze ganze Nichtswürdigkeit dieser Ausflucht bloslegte. Um eine herzogliche Verwaltung oder um einen gewöhnlichen Grund- mäßigem Widerstande zusammen. Kultusminister Poincaré fonderbar verstellen. Seines Brotes als Arbeiter beraubt und stücksspekulanten handelt, ist gleichgiltig: beide haben die erwidert, die Republik begünstige feinerlei Angriffe auf die beraubt der ihm vom Gemeinderath bewilligten Entschädigung, Eigenthümlichkeit, die Konjunkturen in vollständig rücksichts- Freiheit der Katholiken und tabelt die Agitation, welche der war Millet wohl gezwungen, sich umzusehen, wie er leben könne Loser Weise auszunuzen. Und die Vertretung mehr ethischer Klerus gegen die Anfallsteuer organisirt habe. Grundsäge überlassen beide der kommenden sozialistischen und die Partei, der er angehöre und die Wähler, die ihn ins Der Kultusminister Poincaré führte weiter aus, die Re Stadthaus entfendet hatten, darauf zu finnen, ihm Existenzmittel zu Gesellschaft. gierung werde dem Ronkordate Achtung verschaffen und die schaffen. Und da, aber erst da allein, nachdem er bereits aus wachfame Hüterin der öffentlichen Gewalt sein.( Beifall.) Hierauf der Werkstätte und aus dem Gemeindebudget gewiesen war, hat wurde eine von Goblet beantragte Tagesordnung zu gunsten der sich ein Journal gefunden, daß dem beschäftigungslosen Arbeiter abgelehnt und die von dem Minister Poincaré gebilligte Tages: Rorrespondenten nahm, während andererseits seine Genossen sich Trennung von Kirche und Staat mit 310 gegen 191 Stimmen und entschädigungslosen Maire Brot gab, indem es ihn als ordnung, welche das Vertrauen in die Festigkeit der Regierung, zusammenthaten, um ihm einen Schankladen zu eröffnen. Bei den bestehenden Gesehen Achtung zu verschaffen, ausdrückt, mit biefer Gelegenheit, führte Guesde weiter aus, könne er nicht 294 gegen 193 Stimmen angenommen. Die Tagesordnung des 23. deutschen Juristentages, welcher am 10. September in Bremen zusammentreten wird, enthält u. a. auch folgenden Gegenstand:" Empfiehlt sich hin sichtlich der Geldstrafe a) die Zulassung und Begünstigung des freiwilligen Abverdienens derselben? b) die Androhung des erzwungenen Abverdienens in einer Anstalt( Arbeitshaus) für den Fall, daß der Mangel guten Willens zur Tilgung der Strafe festgestellt ist?" Das zwangsweise Abverdienen von Geldstrafen wäre in der That ein ganz neuer Grundsaß in der Strafrechtspflege. " Daß sich 191 Stimmen für die völlige Trennung der Kirche vom Staat erklärten, bedeutet immerhin einen er freulichen Fortschritt. bränge, wenn einer der Unserigen, aus der Fabrik vertrieben, umhin, eine Bemerkung zu machen, die sich ihm jedesmal aufgezwungen wird, um sein Wahlmandat behalten zu können, einen Schantladen zu eröffnen. Da drapiren sich nämlich die Herren Neue Parteibildung in Elfaß- Lothringen. Der Pariser Von den Wahlen in England sind bisher 51 Wahl als Moralisten und rufen: Wieder ein Schankwirth! Die find lauter Schankwirthe. Das Temps" meldete fürzlich, daß sich unter Leitung des Reichstags- refultate bekannt, darunter 44 Unionisten, 4 Liberale, sozialistischen Gewählten sind keine Arbeiter. Aber wer überall Abgeordneten Preis in Kolmar eine neue politische Partei ge- 3 Barnelliten; alle sind gewählt, ohne daß Gegenkandidaten auf die Millet Krämer und Schankwirthe zu werden, wenn swinge denn bildet habe, die den Namen Elsaß.lothringische demo- gestellt waren. nicht die Arbeitgeber, gleich denen von Romilly, wenn tratische Vereinigung führe. Die Partei werde nicht Sozialpolitik in Nußland. Am Sonnabend find in nicht die Präfekten, Am Sonnabend find in nicht die Präfekten, gleich dem des Aube- Departements, zögern, ihren Einfluß auf die beiden Provinzen" auszudehnen Petersburg Geseze veröffentlicht worden, nach welchen bei der wenn nicht die Minister des Innern, gleich Herrn Leygues?" um bei den nächsten Wahlen in den 15 Wahlkreisen des Reichs- Beitreibung von Abgaben und Steuern aus den Arbeits- Natürlich hat die Majorität der Kammer, die erst neulich in landes eigene Kandidaten aufzustellen. Die Lothringische löhnen der Fabrikarbeiter bei jeder Lohnzahlung nicht mehr als einem Votum aussprach, daß den kollektivistischen Lehren eine Zeitung" bemerkt hierzu:„ Die Absicht von der Gründung dieser ein Drittel des Lohnes von den unverheiratheten Arbeitern und Politik demokratischer Reformen" entgegenzusetzen fei, nach den Partei mit einem über ganz Elsaß- Lothringen ausgedehnten Netze nicht mehr als ein Viertel des Lohnes von den verheiratheten Ausführungen Guesde's nicht den Muth gehabt, dem Vorgehen war uns bereits im Januar dieses Jahres bekannt. Damals Arbeitern oder Wittwern mit Kindern abgezogen werden darf. der Regierung in einer motivirten Tagesordnung beizustimmen hieß es, die Partei wollte sich besonders aus den jüngeren Glementen zuſammenſehen, sie sollte Jung Elsaß Lothringen. Die künstliche Preissteigerung der Korinthen wird in und hat darum, was sowohl für sie wie für die Regierung eine repräsentiren; neue, der Gegenwart angepaßte Anschauungen Griechenland fortgeführt. Die Kammer nahm in erster Lesung moralische Niederlage bedeutet, die einfache Tagesordnung votirt. Und diese moralische Niederlage ist für die Regierung eine um so wären berufen, an stelle des alten zu treten, das in seiner Ent- den Gesezentwurf an, wonach 20 pGt. der Korinthenernte zurück- bedeutendere, als selbst die eigentlichen bürgerlichen Demokraten, wickelung vom unfruchtbaren Proteste da angekommen wäre, wo gehalten werden. Die zurückgehaltenen Korinthen dürfen während die Radikalen, mit den Sozialisten gegen diese Tagesordnung eines Jahres nicht im Innern verwendet werden. Wenn 20 pCt. der Korinthenernte weder nach dem Ausland gestimmt haben. Dazu kommt, daß die beiden Reden Guesde's, verkauft, noch im Innern verbraucht werden dürfen, dann sollen von denen ich im obigen nur einen schwachen Auszug gab, im fie also verfaulen, verschimmeln und vertrocknen. Alles um das ganzen Lande von ungeheurer propagandistischer Wirkung sein Angebot zu vermindern und den Preis zu steigern im Interesse Denn den forinthender kapitalistischen Korinthenhändler. bauenden kleinen Produzenten werden diese Maßregeln kaum zu nuge tommen. Eine nette Sozialpolitik! es weder Fisch noch Fleisch ist." Man darf gespannt sein; welchen realen Hintergrund diese etwas mysteriösen Andeutungen über die neue Parteibildung haben und welche politischen Bestrebungen durch den Namen elsaß- lothringisch- demokratisch" gedeckt werden sollen. Jedenfalls ist in Elsaß- Lothringen für eine bürgerlich- demokratische Partei ebenso wenig Raum, wie im übrigen Deutschland. Die Aufhebung des Prager Ausnahmezustaudes, der gelegentlich des bekannten Omladinaprozesses verhängt wurde, steht wahrscheinlich für die nächsten Tage bevor. Vor wenigen Zagen noch hatte die Regierung dem Parlament erklärt, daß sie noch zu furze Zeit im Amte sei, um sich über die gegentheiligen Anschauungen bezüglich der Nothwendigkeit des Ausnahmezustandes ein flares urtheil bilden zu können. Sozusagen über Nacht ist das Ministerium zur Erkenntniß gelangt, daß der Wus nahmezustand feine Berechtigung hat; über Nacht, obwohl doch vor acht, vor vierzehn Tagen, vor einem und zehn und zwanzig Monaten ebensowenig in Prag geschehen ist wie in den letzten Tagen. In Wahrheit ist die Aufhebung des Ausnahmezustandes ebenso nur ein politischer Att, als es seine Verhängung war. Galt es damals Taaffe und nachher der Koalition, den Jungtschechen einen Maultorb anzulegen, so erfolgt jetzt die Aufhebung, um zu probiren, ob die Jungtschechen nicht dazu zu bringen sind, aus der Hand zu fressen. Die Aufhebung des Ausnahmezustandes soll es den Jungtschechen ermöglichen, den Pfad der Opposition zu verlassen. Der Ausnahmezustand fällt nach zweijährigem Bestande durch den Willen einer Regierung, wie er durch den Willen einer Regierung errichtet wurde. Die Jung tschechen haben die Ungeschicklichkeit begangen, sich die Aufhebung als Huld der Regierung gewähren zu lassen, während sie durch als Huld der Regierung gewähren zu lassen, während sie durch einen energischen Vorstoß das Parlament zur Aufhebung hätten zwingen können. Das Ernsthafte an den Macedonischen Wirren ist, daß die bulgarifche Regierung, die unter Stambulow gegen Rußland entschieden Front machte, jetzt sich ganz dem russischen Einfluß gefügt hat. Es ist dies um so bedeutungsvoller, als auch in Serbien der russische Einfluß wieder die Oberhand hat. Wir wiesen schon früher darauf hin, daß die russische Diplomatie planmäßig Borbereitungen für einen großen Krieg trifft, der in Europa und Asien zugleich geführt werden würde. Der Mühenmacher" Millet werden. Partei- Machrichten. Der Vorstand der Landesorganisation der badischen Sozialdemokratie fordert in einer Bekanntmachung die Parteigenossen derjenigen Wahlbezirke, wo eine Landtagswahl bevorsteht, auf, soweit dies nicht schon geschehen, in die Wahlagitation einzutreten und ihm davon Wittheilung zu machen. Bum Schluß der Bekanntmachung heißt es:" Arbeiter! Parteigenossen! Sorgt dafür, daß wir aus diesem Wahlkampfe, wie wir es nicht anders gewöhnt sind, in ehrenvoller Weise hervorgehen. Beigt den Gegnern, daß keine Umsturzvorlagen, teine Polizeischikanen es vermögen, die Sozialdemokratie in ihrem Siegeslauf aufzuhalten, sondern daß trotz alledem und alledem immer weitere Kreise einstimmen in den Kampfesruf: Hoch die vor der französischen Kammer. Sozialdemokratie!" Man schreibt uns aus Paris unterm 12. Juli: " ber des im wurde. " " ( Aus den Partei Organisationen. In einer Generalammlung der drei sozialdemokratischen Vereine Hamburg3. wurde der Antrag der vereinigten Borstände, den diesjährigen brückender Mehrheit abgelehnt. Die von den Parteigenoffen in Altona und Ottensen angeregte Frage der Verbilligung des " Hamburger Echo" wurde durch Uebergang zur Tagesordnung erledigt. Zur Dortmunder Reichstags- Wahl schreibt das frei. Das war gestern wieder eine interessante Kammerfißung. Gesinnige Dortmunder Tageblatt":" Das bisherige Auftreten handelte sich um das„ erkleckliche Gehalt" des sozialistischen des sozialdemokratischen Kandidaten Dr. Lütgenau im Kreise be= Maire von Romilly- sur- Seine, Genossen Millet. Wegen seiner weist mindestens, daß die Persönlichkeit desselben sehr viele fozialistischen Thätigkeit aus der Arbeit entlassen, um ihn so zu Sympathien findet und daß sein Vorgehen geeignet ist, bie n zwingen, Romilly zu verlassen, hat ihn, um dieses Komplott zu hängerschaft Möller's wesentlich zu vermindern. Wenn es fich vereiteln, der Gemeinderath zur Galle des Ausbeuterthums zum bewahrheiten sollte, daß die Reichstags- Wahl zu spät angesezt Maire ernannt und gleichzeitig beschlossen, die Entschädigung für wird, so werden vielleicht ein paar Hundert Ziegler und Maurer Repräsentationskosten von 300 Frts. auf 1000 Frts. zu erhöhen. Das weniger als im Sommer ihre Stimmen abgeben können, aber durfte aber die Regierung als Vollstreckerin des Willens des Aus- um so mehr Stimmen werden im übrigen bis dahin für die beuterthums natürlich nicht dulden. Hat das Ausbeuterthum be Gegner des jezigen Regierungssystems neu gewonnen sein." Der Bombenbaron geht herum. Auch in Prag ist eine schlossen, Millet auszuhungern, mußte es auch dabei bleiben. Bombe gefunden worden. Auf seiner Geschäfts- und Vergnügungs- Der Präfett des Aube- Departements, in welchem Romilly liegt, Presse durch Belehrung der Arbeiter über die richtige Ausfüllung Die Berufszählung ist gerade von der sozialdemokratischen reise aus dem fidelen russischen Gefängniß ist der internationale hat denn auch den Beschluß des Gemeinderaths annullirt. In der Formulare unterstüßt worden. Trotzdem hat es der Magistrat Lockspigel Jagolfowski wohl auch durch Prag gekommen. Und hier folge deffen hat gestern der radikale Abgeordnete des früheren Brandenburgs abgelehnt, der Redaktion ber sozialbenio nun die Frage, die uns schon oft auf der Bunge war: Wie ist Wahlbezirks Rafimir Perier's, Bachimont, die Regierung inter- fratischen Brandenburger Zeitung" das Ergebniß der örtlichen es nur möglich, daß die scharfsichtige Polizei Mittel- und West- pellirt. Warum, fragte er, ist der Beschluß des Gemeinde Bählung mitzutheilen. Es ist höchst bedauerlich, daß in einer europa's diesen falschen Baron niemals sieht? Erkläre mir rathes von Romilly, der dem Maire 1000 Frants Graf Derindur, diesen Zwiespalt der Natur!" für Repräsentationskosten votirt hat, aufgehoben worden, solchen hochernsten Sache, wie die Berufszählung es ist, auf die für Repräsentationskosten votirt hat, aufgehoben worden, Interessen der Arbeiter, die eben nicht das Amtsblatt, sondern des Gemeinderathes Beschluß des Das neue belgische Schulgeset will die Volksschule und während ihre Lehrer fortab vollständig der Kirche unterstellen. Faßt felben Departement liegenden Troyes, der die Repräsentations die Brandenburger Beitung" lesen, teine Rücksicht genommen man die hierauf bezüglichen Gesichtspunkte zusammen, so wird fosten des Maire auf 2500 Frants festgefegt hat, gebilligt worden der Religionsunterricht für alle Schulen, wofern sie einen ist. Und doch, fügte er hinzu, ist der Maire von Romilly ein Leipziger Ortskrankenkasse. Das KrankenversicherungsStaatszufchuß beanspruchen, obligatorisch; die Religion Arbeiter, der keine anderen Einnahmequellen als seine Arbeit amt der Stadt Leipzig hat die Amtsnieberlegung der muß den Gesammtunterricht durchbringen als bat, während der Maire von Troyes sich in einer sehr glänzen- Arbeitervertreter im Vorstand der Ortstrantentaffe für rechts. eine fosiale Gewähr gegen den Aufschwung den Situation befindet und durch seine munisipale Thätigkeit ungültig erklärt. Die Vorstandsmitglieder feien verpflichtet, der unmäßigsten und unvernünftigsten Lehren". feinerlei Ginbuße an seinen Einnahmen erleidet." Nun, der bis zur nächsten ordentlichen Ergänzungswahl im Amt ausDie Bischöfe ernennen nicht nur die Geistlichen oder Grund für diese ungleiche Behandlung ist sehr einfach: der Maire zuhalten. Lehrer, die den Religionsunterricht zu ertheilen haben, von Troyes ist eben ein Regierungsbedienter, ein Vertreter des Aussondern auch die geistlichen Schulinspektoren; die letzteren fönnen beuterthums, während der von Romilly ein eifriger Sozialist ist, Und die Schule ftets befuchen, um au sehen, daß nichts der damit darüber ja tein Zweifel auffomme, erklärte der Minister Religion entgegen gelehrt wird, sie haben das des Innern, Georges Leygues, daß Millet diejenigen, die sich um Recht, den Lehrkonferenzen beizuwohnen, auch die Schul- die nationale Fahne schaaren, als patentirte Patriotler" be- chleswig- Holstein- lubischen Parteitag nicht zu beschicken, mit er bücher zu prüfen, ob sie nichts der Religion Feindliches handle, daß er erklärt habe, daß seit Fourmies ein guter Bürger eine enthalten. Das bisherige Recht von 20 Familienvätern einer vom Blute des Volkes besudelte Fahne nicht mehr ausstecken Gemeinde, einen Unterricht für ihre Kinder ohne Religion zu tönne, daß er die Baterlandsidee verleugne und ein Anhänger fordern, wird aufgehoben. der rothen Fahne sei. Es ist begreiflich, daß alles, was auch nur noch einen Funken Da trat nun Jules Guesde in die Diskussion ein, um in von Freiheitsgefühl und von modernem Denken im Leibe hat, einer längeren, häufigem Beifall unterbrochenen Nach Verbüßung von 17 Monaten Gefangenschaft ist der fich dieser Berpfaffung des Schulunterrichts widersetzt. Uebrigens Rede die ganze Niedertracht des ministeriellen Vorgehens Redakteur Albert Wilde aus Solingen am Dienstag aus dem und nachzuweisen, wie man foll die Regierung angesichts der wachsenden Boltsbewegung die aufzudecken die Arbeiter Elberfelder Gefängniß in die deutsche Freiheit" zurückgekehrt. Schulvorlage zurückgezogen haben. flasse verhindern wolle, dem allgemeinen Stimm- Die Solinger Parteigenossen widmeten dem wackeren Kämpfer recht Gebrauch zu machen. Der Präfekt habe sich gefagt, führte einen herzlichen Empfang. Daß die lange Strafe, schreibt die Herr Crispi versteht den Rummel. Im Parlament sucht Guesde aus, man hat Millet aus der Werkstatt gejagt, ich werde Bergische Arbeiterstimme", und die dem politischen Gefangenen er durch freches Auftreten und großsprecherische Redensarten diese Jagd fortsehen. Und Sie, Herr Ministerpräsident, haben zu theil gewordene Behandlung nicht geeignet gewefen sind, das Land zu verblüffen, und im stillen bemüht er sich, die Ihrem Präfetten beigestimmt und damit erklärt, daß es für das Wilde von der Vortrefflichkeit der heutigen Zustände zu über Schriftstücke, die Beweis seiner Gaunereien sind und gelegentlich arbeitende Frankreich kein allgemeines Stimmrecht giebt, daß, zeugen, versteht sich von selbst; ungebeugt tritt er wieder in die gegen ihn ausgespielt werden können, heimlich in seinen Besitz sobald die Proletarier einen der Ihrigen wählen, über deren Reihen seiner Genossen. Gefängnißstrafen und Kerkermanern zu bringen. So wird heute aus Paris gemeldet, daß aus- Wahl hinweggegangen wird. Und dann sind wir die Refind eben nicht im stande, jemandem seine Ueberzeugung zu ländische Persönlichkeiten" Cornelius Herz besucht und ihn um volutionären und Ihr die Männer der Ordnung! Man hat nehmen. Herausgabe der Schriftstücke zc. ersucht haben, die für Crispi dem Proletariat gesagt: Da habt Ihr an stelle des In Marten bei Dortmund wurden aus einer Volkstompromittirend find. Ob der Biedermann Crispi Erfolg gehabt infurrettionellen Gewehres einen Wahlzettel, eine Waffe, versammlung, in der Dr. Lütgenau sprach, die Frauen hat, ist noch nicht bekannt. die besser ist und weiter trägt, als das Gewehr, die fein polizeilich hinausgewiesen. Das Landrathsamt hat die dagegen Amnestie in Italien. In der Freitagssigung der Blut vergießt und keine Wittwen und Waisen macht. Und diese erhobene Beschwerde zurückgewiesen, da„ bie fragliche Versamm italienischen Deputirtenkammer erklärte Crispi auf eine friedliche und legale Waffe wird ihm nun entriffen." Und als lung von dem in Dortmund bestehenden Arbeiter- WahlkomiteeAnfrage Imbriani's betreffs einer Amnestie, in der Thron- Beichen, daß nur den Sozialisten gegenüber so vorgegangen wird, einem polttischen Vereine veranstaltet worden ist, und der die Thron- wies Guesde darauf hin, daß der Maire von Lyon für Re- Versammlung überwachende Beamte daher die Entfernung der rede sei nicht von einer Amnestie, sondern von Gnaden präsentationskosten 16 000 Frts. und überdies noch für Wagen Frauen auf grund des§ 8( letter Absah) des Gesezes vom beweisen die Rede, welche erfolgen sollten, wenn der kosten 5000 Frts. bezieht, der Maire von Toulouse 12 000 Frts. 11. März 1850 mit recht verlangt hat". Die Beschwerde wird Zustand der öffentlichen Sicherheit es erlauben werde. und der von St. Etienne 6000 Frts. Wenn Millet's politische selbstverständlich weiter geführt. Gnadenerzeigungen würden nicht aufgedrungen. Er bitte Meinungen strafbar seien, schloß Guesde, dann möge man- Gegen den Parteigenossen Bollender in Leipzig jedoch Imbriani, diesen Gegenstand fallen zu lassen, wenn ihn doch auf grund der Gesetze verfolgen, denn Millet als Redakteur des früheren Wählers" hatte vor dem Freis sei kein Mann, der vor der Verantwortlichkeit seiner Worte berger Schöffengericht ein Fabrikant Beleidigungsklage erhoben, er seinen Freunden nützlich sein wolle.. und Handlungen zurückschrecke, aber nicht eine Maßregel bestehen weil in einer furzen Notiz über sein Geschäft von Hungerlöhnen Frankreich. Die Kammer beschäftigte sich gestern noch lassen, die nicht allein Millet, sondern die ganze Arbeitertlaffe die Rede war. Bollender hatte in dem gegen ihn eröffneten den Einwand mit der Frage der Trennung von Staat und Kirche. Wie trifft und deren Billigung nichts anderes hieße, als daß es für Strafverfahren der Unzuständigkeit des von von Polizeiliches, Gerichtliches sc. " " Freiberger Gerichts erhoben und unter Beweis gestellt, Meistern als dauernder Lohn zugesichert worden ist. Ohne daß deß zu zahlendeu Lohnes in das Lohnbuch, nicht wie bisher, wo daß eine regelmäßige, mit seinem Wissen und Willen die Preise für Ausführung von Neubauten verringert worden der Lohn erst festgesetzt wurde, nachdem das Stück gewebt war. erfolgte Verbreitung des Wählers" nach Freiberg nicht sind, haben die Herren Meister doch in den letzten Jahren 7. Unter 4 Monaten darf kein Arbeiter anläßlich des Streites ftattgefunden hatte. Das Freiberger Schöffengericht war denn das Darniederliegen der Bauthätigkeit und den infolge- entlassen werden. B auch in der Hauptverhandlung zur Einstellung des Verfahrens dessen sich bemerkbar machenden Ueberschuß an brachliegenden gekommen und hatte dem Privatkläger die Tragung der gesammten Arbeitsträften benutzt, die Arbeitslöhne der Bauarbeiter in ganz schlossen, feinen Streit mehr zu unterstützen, sofern nicht in den In Basel hat der Schuhmacher Fachverein beRoften aufgegeben. Gegen die Entscheidung des Schöffengerichts unbilliger Weise zu fürzen. Indem wir noch darauf aufmerksam Forderungen die Freigabe des 1. Mai enthalten ist. Hatte der Privattläger Beschwerde geführt, die fürzlich vor dem machen, von wie großem Vortheil es für das gesammte Landgericht zur Verhandlung tam. Die Verhandlung endete mit Geschäftsleben und für die Steuerkraft unserer Stadt sein der Verwerfung der Beschwerde. Die Entscheidung des Land- würde, wenn die 1200 bis 1300 Bauarbeiter von Halle einen furzem Ausstand mit der Bewilligung der Arbeiterforderungen Die Lohnbewegung der Steinhauer in Basel hat nach gerichts ist endgiltig. Dem Privattläger fallen alle Kosten zur ausfömmlichen Lohn erhalten, wiederholen wir die dringende( 65 refp, 75 Ets. Stundenlohn) geendet. Last und er hat auch die dem Beklagten erwachsenen Auslagen Bitte, dem Anfinnen der Herren Meister auf Bewilligung einer zu ersetzen. Fristverlängerung nicht Rechnung tragen zu wollen." Von den Grenchener Uhrmachern sind immer noch über Auch die am Bau der chemischen Fabrik bei Ammendorf tomitee des schweizerischen Gewerkschaftsbundes erläßt deshalb vierhundert Arbeiter ausgesperrt. Das Bundesim Landkreis Halle beschäftigten Maurer und Arbeitsleute, etwa einen erneuten Aufruf zur Unterstüßung dieser dem Uebermuth 120 an der Zahl, haben die Arbeit niedergelegt. Unternehmer ist trieben waren. Soziale Beberlichk. 0 P Maurermeister Meyer aus Magdeburg. Er zahlte, wie das der Fabrikanten verfallenen Opfer. Gerichts- Beitung. Alters- und Invalidenversicherung. Auf eine Eingabe, in der die Betheiligung von Unternehmern mit ge Volksblatt" mittheilt, nur 33 bis 35 Pf. und antwortete auf Auch in den dänischen Städten Randers, Vejle, ringem Einkommen an der Invaliditäts- und Altersversicherung eine Anfrage wegen Lohnerhöhung, er zahle schon genug, habe Fredericia und anderen Orten haben die Maurer- und gewünscht wurde, hat das Reichs- Versicherungsamt geantwortet, die Arbeit mit 28 Pf. übernehmen müssen, wer nicht für 35 Pf. 3immermeister ihre Arbeiter ausgesperrt. Die Zahl der daß nach§ 2 des Invaliditäts- und Altersversicherungsgesetzes arbeiten wolle, solle sofort aufhören; er bekomme zu dieſem feiernden Maurer- und Zimmerergesellen Dänemarks wird nun auf dem Bundesrath die Befugniß gegeben sei, die Versicherungs- Lohne aus Magdeburg hunderte von Maurern. Nur sieben 2200 geschätzt. pflicht für bestimmte Berufszweige auf Betriebsunternehmer, Maurer haben sich dem Streite nicht angeschlossen. Mit den welche nicht regelmäßig wenigstens einen Lohnarbeiter be- hunderten aus Magdeburg" wird's arg hapern! In Sofia in Bulgarien haben 50 Arbeiter der Tischler. schäftigen, auszudehnen. An dieser oder einer ähnlichen ob- In Plauen i. B. beträgt die Zahl der ausständigen Maurer werkstatt von Johann Prucha u. Komp. die Arbeit jektiven Grenze des Kreises der versicherten Unternehmer müßte über 300. Sie fordern den Behnstundentag und Erhöhung des wegen miserabler Lohnverhältnisse eingestellt. auch in Zukunft festgehalten werden. Es dürfte sich nicht Lohnes von 28 auf 35 Pf. Etwa 350 Maurer arbeiten zu den Sämmtliche Arbeiterinnen einer Rorfettfabrik in empfehlen, das seiner Natur nach schwankende Einkommen eines alten Bedingungen weiter, 50 bekamen den Lohn auf 32 Pf. er- Limoges in Frankreich schlossen sich zu einer Gewerkschaft zuUnternehmers zum Merkmal der Versicherungspflicht auf höht. Die weiter arbeitenden Maurer sind zur größeren Hälfte sammen, stellten ihre Forderungen an den Fabrikpascha und dem Gebiete der Invaliditäts- und Altersversicherung zu machen. Böhmen. Doch hat auch ein guter Theil Böhmen die Pflicht erklärten, da dieser ihnen kein Gehör schenkte, resolut den Streik. der Solidarität begriffen, indem er mitstreikt. Von den Unter- Sie verlangen: 1. Eine geringe Lohnerhöhung; 2. Beseitigung Die herrschende Arbeitslosigkeit wird in einem von Berlin nehmern wird fein Mittel unversucht gelassen, die ausländischen der Strafen, die so hoch waren, daß sie oft den ganzen Wochenaus in die Provinzialpreffe lancirten Waschzettel bestritten, worin Arbeiter einzuschüchtern; so wurde den böhmischen Maurern, die lohn überstiegen; 3. Abschaffung des obligatorischen Betens, dem es heißt: Die Sozialdemokraten haben bekanntlich in diesem auf einem Bau die Arbeit einstellten, erklärt, falls sie sich am fie seit Jahren bei Strafe der Entlassung wider ihren Willen Winter und Frühjahr massenhaft Arbeitslosen Versammlungen Streit betheiligten, würden sie sofort von der Polizei aus und ihre Ueberzeugung zweimal täglich beiwohnen mußten. Der abgehalten, in denen der Nothstand in den grellsten Farben ge- gewiesen. Streit dauert bereits drei Wochen. schildert und behauptet wurde, daß Hunderttausende ohne Arbeit wären. Die Gewerbe Inspektoren haben nach Kräften ver- weiteres streng fern zu halten. Dort hat ein Kieler Zuzug von Steinfegern nach Flensburg ist bis auf fucht, die Wahrheit dieser sozialdemokratischen Behaup: Unternehmer den größten Theil der Pflasterarbeiten infolge tungen au ermitteln; es hat sich herausgestellt, daß dieselben zum größten Theil erfunden, zum andern Theil über- toloffaler Abgebote bei der Vergebung übertragen erhalten und Es werden dann die Aeußerungen einzelner versucht nun durch unerhörte Lohnkürzungen die Differenz wieder Eine Anklage ganz sonderbarer Natur hatte sich der Fabrikinspektoren angeführt, die das beweisen sollen und worin auszugleichen: statt des üblichen Stundenlohnes von 45 Pf. zahlt Parteigenoffe Paul Jahn aus Berlin zugezogen, als er im zum theil behauptet wird, Arbeitsscheu sei die Ursache der Arbeits- er nur 35 Pf. Alle Arbeiterblätter werden um Abdruck gebeten. vorigen Jahre auf einer Agitationsreife durch Schlesien sich losigkeit gewesen. Ueber den Klempnerstreik in Königsberg i. Pr. wird befand. In Liegniß hatten die Theilnehmer der VersammUnterlasse man doch endlich einmal das fruchtlose Bemühen, in der Deutschen Metallarbeiter- Zeitung" mitgetheilt, daß der lung die Wahrnehmung gemacht, daß der überwachende Beamte den thatfächlich herrschenden Nothstand zu leugnen. Wenn Ausstand allem Anschein nach bald beendet sein werde, da der einer Bemerkung Jahn's über das Heidelberger Faß Beifall ge= Die betreffenden Fabrikinspektoren Arbeitsmangel Magistrat respektive bas Gewerbegericht sich ins Mittel gelegt sollt hatte. In einer Versammlung in Breslau follte nun Jahn bemerkt haben, so beweist das durchaus nicht, daß babe, um eine Ginigung herbeizuführen. Es sei deshalb zur davon Mittheilung gemacht und dadurch den betr. Beamten teiner vorhanden war. Der Fabrikinspektor, der nicht bei Wahl von drei Delegirten gefchritten worden, die mit den Meistern in Liegnig beleidigt haben. Die Anklage stüßte sich darauf, den Arbeitern, Arbeitsnachweisen 2c. selbst darüber Erkundigungen und vier Beisigern vom Gewerbegericht verhandeln sollen. In daß dies in öffentlicher Weise geschehen sei, während Jahn einzieht, sondern sich auf die Angaben der Unternehmer verläßt, der letzten Woche betrug die Zahl der Ausständigen noch 109 8ugab, erst nach Schluß der Versammlung eine dahin wird selbstverständlich leicht zu einem falschen Urtheil kommen. Mann. Zuzug ist selbstverständlich noch aufs strengste fern zu gemacht zu haben, wobei ein dritter den Zusatz machte:„ Gestern gehende Bemerkung ganz unbestimmter Art nur am Vorstandstisch Die amtlichen und privaten Arbeitsnachweise empfangen halten. Leider muß mitgetheilt werden, daß sich einige Streif hat der Beamte in Liegnis Beifall geklatscht". Trotz der Eins durchweg mehr Gesuche um Arbeit, als sie Stellen zu vergeben brecher aus Berlin, Danzig, Torgau, Thorn und Dresden gewendungen Jahn's verurtheilte ihn die Straffammer des Breslauer haben; der Staat entläßt aus seinen Werkstätten fortgesetzt funden haben. hunderte von Arbeitern und vermehrt damit selbst die ArbeitsLandgerichts zu drei Monaten Gefängniß. Gegen dieses Urtheil Tofigkeit; in allen gewerblichen Berufen regen sich die Arbeiter, schäftigten 12 Studateure Aus Köln wird mitgetheilt, daß die auf einem Neubau be- hatte Jahn Revision eingelegt, die am 12. Juli verhandelt um die Verkürzung der Arbeitszeit zu dem Zweck durchzusehen, u. Grünwald und 6 Hilfsarbeiter durch ihre Einig- Erfolg hatte, daß der Reichsanwalt die Aufhebung des Urtheils der Firma Mehring wurde und, da Jahn zum Termin selbst erschienen war, den wenigstens einem Theil der Arbeitslosen Brot zu ver. verfeit schaffen; die Kommunen und die Wohlthätigkeit vereine wie die feit die Anerkennung des von den Stuckateuren Kölns gemein- gegen Jahn beantragte, da der Charakter der Deffentlichkeit, die Unterstützungstaffen der Gewerkschaften unterliegen fast unter der schaftlich mit den Unternehmern aufgestellten Lohntarifs durch der Anklage zu grunde lag, nicht erwiesen sei. Das Urtheil Laft der Arbeitslosenversorgung. Wer da noch leugnet, daß fetten. Bisher hatte die genannte Firma Attordlöhne gezahlt, lautete auf Verwerfung der Revision, weil ein Theil der Revi große Arbeitslosigkeit herrscht, fennt eben die Thatsache nicht die theilweise kaum die Hälfte des Lohntarifs ausmachten. fionsgründe zu spät zur Geltung gebracht worden sei. Bu spät? oder will sie nicht kennen. In Wernigerode verlangten die Bildhauer der und doch hatte Genoffe Jahn die Gründe sofort geltend gemacht! Pfarrer Naumann in Frankfurt a. M. hat sich im Lohnerhöhung, was abgelehnt wurde. Infolge dessen steht ein Runstanstalt von Kunsch den Neunstundentag und eine Leipzig liegt in einem Rechtsstaat. dortigen Evangelischen Arbeiterverein auf die Seite der jetzt in Streit in Aussicht. Buzug ist daher fern zu halten. vielen Städten um Einführung von Betriebswert. ftätten tämpfenden Schneider und Schneiderinnen In Erfurt faßte die Filiale des Vereins deutscher geftellt. Auch er erblickt in der Errichtung von Betriebswert- Schuhmacher in einer Mitgliederversammlung folgenden beftätten einen bedeutenden Fortschritt zur Besserung der jetzigen deutsamen Beschluß: Arbeitsbedingungen. Eine Einschränkung der Sonntagsruhe versuchten in Gießen einige Bigarrenhändler durch die Stadtverordneten- Bersammlung zu erreichen. Die Herren wollten ihre Läden auch Sonntage bis 5 Uhr nachmittags offen halten. Dann Läden auch Sonntags bis 5 Uhr nachmittags offen halten. Dann wäre von der Sonntagsruhe natürlich nicht mehr viel übrig ge blieben. Die Stadtverordneten haben erfreulicherweise das Anfinnen abgelehnt. Der Mouftre Prozeß gegen die Mitglieder der Filiale Ottensen des Zentralvereins der Frauen und Mädchen Deutschlands tam am 12. Juli vorm Schöffen gericht in Altona zur Verhandlung. Angeklagt waren sämmt. liche Mitglieder der Filiale, im ganzen 141 Personen. Die An Da die Erfolge, welche die Arbeitsnachweisungsbureaus der lage lautete auf Uebertretung des Vereinsgesetzes. 81 Frauen auf den Gang der Arbeiterbewegung sind, und weiter die Tage, wurden 21. Die übrigen sind nicht aufzufinden gewesen. Auf Gewerkschaften aufzuweisen haben, nur von geringem Einfluß Geldstrafe oder drei Tagen Haft verurtheilt. Freigesprochen und Mädchen wurden für schuldig erklärt und zu je 15 Mart und Mädchen wurden für schuldig erklärt und au je 15 Mart wo diese Einrichtung ein Kampfmittel in den Händen der organisirten Arbeiter werden konnte, vorüber sind, beschließen die Antrag des Vertreters der Staatsanwalschaft wurde die Zahl vereinten Schuhmacher Erfurts, ihrerseits den bis jetzt schloffen. Aus den Urtheilsgründen ist zu bemerken, daß das stelle, die als besonderer Verein angesehen wird, gerichtlich ges geführten Arbeitsnachweis aufzuheben, dagegen den städti Gericht zu der Ueberzeugung gelangt ist, daß die Filiale sich mit fchen Arbeitsnachweis thunlichst zu Vor unterstützen. allen Dingen politischen Dingen befaßt habe. Es seien Verträge über das hierbei sprechen Die Umstände mit, Alters- und Invalidengefeß, die Militärvorlage u. f. w. gehalten Vorläufige Ergebuiffe der Berufszählung vom 14. Juni: daß diese Art des Arbeitsnachweises vor allen anderen Brandenburg 41 481. Stargarb in Pommern 25 365. in der Lage ist, die so nothwendige Arbeitslosenstatistik auszu Angelegenheiten zu betrachten. Die Verurtheilten erklärten und diskutirt worden, und das sei als eine Erörterung politischer Altona 145 678. Elmshorn 11 848. Schleswig 16970. arbeiten, welche bei der Schaffung einer sozialreformatorischen Angelegenheiten zu betrachten. Hannover 202 141. Osnabrüd 43 906. Sildesheim Gesetzgebung von der allergrößten Wichtigkeit werden kann. fämmtlich, Berufung einlegen zu wollen. 38 102. inden 34 523. Göttingen 25 175. Line Allerdings müssen auch die Arbeiter versuchen, einen gewissen burg 21 736. Celle 18866. Lehe 18 438. Wilhelms- Einfluß auf den Gang der Geschäfte zu gewinnen, um sich ihrers haven 17 056. Hameln 16115. Goslar 14 883. feits vor Schaden zu bewahren, welcher durch einseitige Berüc Wilhelmsburg 12 066. Remscheid 46 546. Erfurt fichtigung der Arbeitgeber Interessen entstehen müßte. Sum Erfurt fichtigung der Arbeitgeber- Interessen entstehen müßte. Zum 75 942. Mühlhausen i. Th. 29 641. Werbau i. S. 17 506. Schluß wäre das energische Verlangen auszusprechen, bei ArbeitsBreslau 362 597. gesuchen die Arbeiterpresse mehr als bisher zu benußen." Gewünscht wurde noch, daß eine Versammlung sämmtlicher Gewerkschaften Erfurts Stellung zu dieser Angelegenheit nehmen möge. Gewerkschaftliches. = " Depelien und letzte Nachrichten. Wolff's Telegrapheu- Bureau. Flensburg, 18. Juli. In der Verhandlung des Seeamtes wegen der am 27. Mai d. I. auf dem türkischen Torpedo- Jäger G. 14" stattgehabten Kessel- Explosion, bei welcher 18 Mann getödtet und 10 verlegt worden sind, wurde heute nach fünfAchtung, Bauarbeiter! Die Unterzeichneten haben die Einige hundert deutsche Lokomotivführer hielten, wie stündiger Sigung Vertagung beschlossen, bis der leitende Maschinist Absicht, das Material, welches in den Kreisen der Bauarbeiter das Sächsische Volksblatt" berichtet, dieser Tage in Reichen des Torpedojägers, Duve, welcher sich auf der Fahrt nach über den immer mehr überhand nehmenden Bauschwindel vor- bach i. 2. ihr Sommerfest und die 20. General- Ver- Marokko befindet, zurückgekehrt ist und hier vernommen werden handen ist, zu sammeln. Es soll damit die Begründung gegeben fammlung des Deutschen Lokomotivführer- laun. Aus der Verhandlung, zu welcher 12 Zeugen bezw. Sachwerden für einen Gefeßentwurf zur Sicherstellung der Arbeits- uebereinkommens ab. Das Uebereinkommen, dem gegen verständige geladen waren, ging hervor, daß die Explosion nicht löhne, und das Ergebniß dem Ausschuß des Gewerbegerichtes wärtig 4200 Mitglieder angehören, fam im Jahre 1864 zu ftande infolge Ueberdrucks im Dampffeffel veranlaßt worden ist. unterbreitet werden. Wir ersuchen deshalb unsere Berufsgenossen und hat bis heute teinen anderen Zweck, als etwaige Noth Lemberg, 12. Juli. Die Schweinefeuche ist in fieben im Baugewerbe, gewissenhafte Mittheilungen zu machen, wieviel zu lindern. In 1149 Fällen find seit dieser Beit 669 699 M. weiteren Bezirken ausgebrochen; behufs Verhinderung einer fie im Laufe der Jahre an Löhnen eingebüßt haben durch unterstüßung geleistet worden. Jetzt werden beim Tode oder Weiterverbreitung der Seuche ist auch über diese Bezirke die schwindelhafte Manipulationen der Unternehmer. Julius der Pensionirung oder Entlassung eines Mitgliedes 600 m. Sperre verhängt worden. Dietrich, Puzzer, Echwedterstr. 29, v. IV, Karl Thieme, Töpfer, Geschent gegeben. Der Beitrag richtet sich nach dem Bedarf. Rom, 13. Juli. Deputirtenkammer. Gegen Ende der Brunnenstraße 94, Hof Seitenfl. III. Einen Refervefonds giebt es nicht. Alle Bemühungen, an der Sigung, als bereits zahlreiche Deputirte den Saal verlassen Für die im graphischen Gewerbe beschäftigten Bereinigung etwas zu ändern, scheiterten. Die meisten Antrag hatten, sollte über das von Banklino und anderen Deputirten steller wollten das Geschenk auf 1000. erhöhen und damit zu dem Anleihegesetz gestellten Amendement abgestimmt Arbeiter und Arbeiterinnen erscheint in Berlin Der Ministerpräsident Crispi sprach gegen das unter der Redaktion des Genossen Maffini ein neues Ge- auch die Steuer, doch hörte man vielfache Klagen, daß lekteres werden. nicht anginge, weil die Nebenverdienste seit Jahren geringer ge- Amendement und machte aus der Ablehnung derselben werkschaftsblatt unter dem Titel: Solidarität". Der worden seien und die Lokomotivführer nichts sparen tönnten, eine Vertrauensfrage. Es wurde darauf zur namentlichen Abonnementspreis beträgt vierteljährlich 50 Pfg., und es gelangt Sonst ist in beruflicher Weise nicht ein Wort der Klage gefallen, Abstimmung geschritten, bei welcher sich die Beschlußunfähigkeit alle 14 Tage eine Nummer zur Ausgabe. Abonnements des Hauses herausstellte. Das Ergebniß der Abstimmung stellte bestellungen werden in der Expedition, Elisabeth- Ufer 55, Bucheinen Sieg der Regierung dar, da 181 Abgeordnete gegen das druckerei von Maurer u. Dimmick, entgegengenommen. Amendement, 67 für dasselbe ftimmten und 10 Deputirte sich der Abstimmung enthielten. Lettere wird am Montag wiederholt Der Ausstand der Metallschläger Wiens hat noch an Ausdehnung gewonnen. Im ganzen ftreifen 70 Arbeiter. Der Sieg ift ficher, wenn Zuzug ferngehalten wird und auch finanzielle unterstützung nicht ausbleibt. Der Schuhmacherstreit in Pilfen ist zu gunsten der Arbeiter beendet. Die ausständigen Schuhmacher in Kozlau Ju Grottkau in Böhmen haben über 400 Arbeiter der werden. Paris, 13. Juli. Ein kaufmännischer Agent tödtete heute während eines Verhörs vor dem Handelsgericht einen anderen Agenten durch fünf Revolverschüsse. auch das oberste Geschoß hat etwas durch das Wasser gelitten. Botschaft Feuer aus; ein Theil des Dachstuhles brannte ab, London, 13. Juli. Heute Vormittag brach in der deutschen Das Feuer ist gelöscht. Zur Maurerbewegung. Nachdem in Halle a. G. der Vorsitzende des Gewerbegerichts, Stadtrath Ioch mus, mit einem Mitgliede des Streitkomitees verhandelt hatte, sandten die vereinigten Komitees der ausständigen Maurer und Arbeitsleute bem Gewerbegericht ein Schreiben, wonach sie im voraus ihre haben gleichfalls gefiegt. Bereitwilligkeit erklären, das Gewerbegericht als Einigungsamt anzuerkennen. Ferner haben die beiden Komitees folgende Ein- bruck und Waidhofen an der Ybb3 in Desterreich haben Die Streiks der Feilenhauer in Hainfeld, Vöcklas gabe an den Magiftrat gerichtet:" Seitens der Herren Innungsmeister des Baugewertes ist, wie von mehreren Seiten berichtet fämmtlich mit der Niederlage der Arbeiter geendet. wird, an den wohllöbl. Magistrat das Ersuchen gerichtet worden, London, 13. Juli. Nach den bisher bekannt gewordenen es möge für die im Bau begriffenen, für die Stadt aus mechanischen Weberei von Siegmund Gold 84 Wahlergebnissen wurden 76 Unionisten, 5 Liberale und zuführenden städtischen Bauten eine Werlängerung schmiedt wegen niedriger Löhne die Arbeit niedergelegt. Die 3 Parnelliten gewählt. Unter den Gewählten befinden sich die Der Fertigstellungsfrist bewilligt werden anläßlich meisten von ihnen verdienten in 14 Tagen 5-8 Gulden und Kabinetsmitglieder Sir Matthew White Ridley, Lord Hamilton, der seit Montag hier erfolgten Arbeitsniederlegung der Bau- noch weniger. Die Forderung, pro Meter einen Kreuzer zu- Sir J. Gorft and Brodrick sowie der Gelehrte und Bankier Sir arbeiter. Im Namen der Streifenden stellen die ergebenst Unter- zulegen, wurde abgelehnt, worauf fofort der Streit begann. Die J. Lubbock. zeichneten an den wohllöblichen Magistrat das dringende Ver Arbeiter fordern nun: 1. Lohnerhöhung von 1 Kreuzer pro Meter. langen, es möge dem Anfinnen der Herren Meister nicht statt. Bei Arbeiten, wo bisher Tagelohn gezahlt wurde, soll dieser Sofia, 13. Juli. Extrablätter verkünden neue Rämpfe bei gegeben werden, weil dadurch die städtische Verwaltungsbehörde 1 Gulden betragen. Bei schlechter Arbeit soll überhaupt Tage- Maleschowits in Macedonien. Die Aufständischen wurden zurücks Bartei in diesem wirthschaftlichen Streite ergreifen würde zum lohn gezahlt werden. 2. Bei Arbeiten, wo mehrere Bäume in gedrängt. Nachtheil der Streifenden, deren Forderung auf 40 Pfennig Verwendung kommen, soll für jeden Baum eine separate Auf- Paris, 13. Juli. Das Syndikat der Pariser Presse hat beStundenlohn selbst von einem Theile der Innungsmeister als befferung von 1 Kreuzer per Meter erfolgen. 3. Bezahlung des schlossen, bei der Regierung im Namen aller hiesigen Zeitungen berechtigt und durchführbar anerkannt worden ist. Die Forderung richtigen Maßes der Kette. 4. Abschaffung aller Strafgelder. gegen das neue Spionagegefeh vorstellig zu werden, weil es die enthält nur das, was uns vor sechs Jahren von den Herren 5. Bezahlung der Vorrichtarbeiten. 6. Tarifmäßige Eintragung Breßfreiheit ernstlich bedrohe. Berantwortlicher Redakteur: J. Dierl( Emil Noland) in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin, SW., Beuthstraße 2.1 Gierzu drei Beilage. ( Depeschen- Bureau Herold.) 1. Beilage zum ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 162. Parteigenossen! Arbeiter! H Im November d. J. finden im 2., 5., 7., 11., 13., 15., 17., 24., 27., 30., 33., 35., 39. und 42. KommunalWahlbezirk III. Abtheilung die Ergänzungswahlen für die Stadtverordneten- Versammlung statt. Wahlberechtigt ist nach§ 5 der Städte Ordnung jeder in die Wählerlisten eingetragene selbständige Ein. wohner, der Preuße und 24 Jahre alt ist, seit einem Jahr in Berlin wohnt und seit einem Jahre keine Armen unterstügung aus öffent. lichen Mitteln empfangen hat, sowie mindesten zur zweiten Steuerstufe( 660-900 Mart Gin tommen) eingeschäßt ist. 3 Die Liste der fimmfähigen Bürger liegt bis zum 30. Juli d. J. täglich, also auch Sonntags, von 9-3 Uhr im Bädtischen Wahlbureau, Poßstr. 16, 2 Tr., zu jeder manns Einsicht aus. Einwendungen gegen die Richtigkeit der Liste können nur während dieser Zeit schriftlich beim Magiftrat erhoben werden. Ueber die Berechtigung der gegen die Richtigkeit der Listen erhobenen Einsprüche entscheidet die Stadtverordneten- Versammlung. Sonntag, den 14. Juli 1895. Bum fünften Kommunal- Wahlbezirk: Die Stadtbezirke 21-26. Stadtbezirk 30 mit Ausschluß der " Lokales. 12. Jahrg. Häuser: Königgrägerstr. 121, Charlottenstr. 11-12, Junter- Zur Lokalliste. Infolge eines Druckfehlers sind in der straße 1, Lindenstr. 89, Markgrafenstr. 10-16 und 85-94. om gestern dem Vorwärts" beigefügt gewesenen Lokalliste die Lokale Stadtbezirk 22 die Häuser Wilhelmstr. 42a und Zimmerstr. 1. von Spißig, Frankfurter Allee 193, und Kronprinzengarten Bum 7. Kommunal- Wahlbezirk: Die Stadtbezirke 31( Müller), Frankfurter Chauffee 86 in Friedrichsberg als gesperrt bis 39 mit Ausschluß des Hauses Lintstr. 46. Vom bezeichnet worden. Beide Lokale stehen der Arbeiterschaft jedoch der Apostelfirche 1, Kurfürstenstr. 29-46 und 139-150. Vom kommission. Stadtbezirk 45: Die Häuser Frobenstr. 1-11 und 41, An zu Versammlungen und Festlichkeiten zur Verfügung. Die Lokal Stadtbezirk 46 Lügonftr. 93. Bum in Bum 11. Kommunal- Wahlbezirk: Die Stadtbezirke 63 Sonntag, von 10 Uhr ab, wird der Bizirksführer A. Berkhahn Achtung 180 A. Kommunalwahlbezirk. Am heutigen bis 67 und 74 bis 78 mit Ausschluß der Häuser Belle im Lokale, Tilsiterstr. 79, die Namen derjenigen Wähler entalliancestr. 90, Gneisenauſtr. 1. 88-94 mit Ausschluß der Häuser Reichenbergerstr. 173, Laußiger Lage in der Wohnung, Weidenweg 72, Hof Querg. 1 Tr., Zum 13. Kommunal- Wahlbezirk: Die Stadtbezirke gegennehmen, denen die Zeit zur Kontrolle fehlt; die folgenden abends nach 6 Uhr. straße 1, Staligerstr. 89 und 46 und Wienerstr. 69. Vom Stadtbezirk 87 Admiralstr. 36-40a, Brizerstr. 25, Rottbufer mit größter Vorsicht zu verfahren, tann Arbeitern und Beim Unterschreiben von Quittungen, Reversen 2c. straße 7 und 8. Bum 15. Kommunal- Wahlbezirke: Die Stadtbezirke Arbeiterinnen nicht dringend und oft genug empfohlen werden. 82-85 mit Ausnahme der Häuser Adalbertstr. 85 und Naunyn- Manchmal geht man dabei geradezu leichtsinnig vor, wie eine straße 59. Vom Stadtbezirk 81 Elisabeth- Ufer 36. Vom Menge von Fällen beweift, in denen Arbeiter wie Arbeiterinnen Stadtbezirk 86 Oranienstr. 24-26 und 180-183; fowie vom Gewerbegericht mit Lohn- und Entschädigungsforderungen vom Stadtbezirk 95 Manteuffelstr. 42 und Oranienstr. 1. einzig und allein deshalb abgewiesen wurden, weil die UnterBum 17. Kommunal- Wahlbezirk: Die Stadtbezirke nehmer in der Lage waren, Quittungen vorzulegen, auf denen 114-117 und 123-124, 123-124, mit Ausschluß der Häuser der Vermerk enthalten ist:... und habe ich keinerlei Forde Brandenburgfir. 17 und 64, Wafferthorstr. 25 a, Prinzenstr. 91, rungen mehr an 2c.," oder auch: zum Ausgleich... erhalten zu haben, bescheinige.. Ritterstr. 19a- 29 und 96-105. Das Gewerbegericht stüht 168-173, mit Ausschluß der Häuser Breslauerstraße 17, 16. Titel, 116, worin gesagt ist, daß alle bis dahin zahlbar Bum 24. Kommunal- Wahlbezirk: Die Stadtbezirke sich dabei auf das allgemeine preußische Landrecht 1. Theil, Fruchtstr. 9 u. 10 und 80-82, Koppenstr. 5-7 u. 87, Schlesischer gewesenen Posten für abgethan zu achten sind, wenn sich eine 3u einem für die Sozialdemokratie erfolgreichen Ausfall des Bahnhof, Empfangsgebäude und Bahnanlagen bis zur Warschauer- Quittung auf eine gehaltene Berechnung bezieht, oder in ihr befannt wird, daß der Empfänger dem Aussteller nichts mehr bevorstehenden Kommunal- Wahlkampfes ist es nothwendig, daß straße, Rüdersdorferstr. 44-51, sowie Koppenstr. 40. mit dem Quittungen 27. Kommunal- Wahlbezirk: Die Stadt schuldig geblieben ist. Verzicht jeder stimmberechtigte Parteigenosse und Arbeiter sich durch Ein- bezirke 152-156 und 159 mit Ausschluß der auf weitere Forderungen tauchen letzter Zeit in sichtnahme in die Listen vergewiffert, daß er sein Wahlrecht aus Säuser Gr. Frankfurterstr. 48 u. 91, Markusstr. 30, Große baubelt, gerichtlich geltend gemachte Ansprüche der Arbeiter als erschreckend hoher Zahl auf, wenn es sich barum üben kann. Strausbergerſtr. 9 u. 35, Gr. Frankfurterstr. 39-47, Weber- ungerechtfertigt zurückzuweisen. Ist nun auch die Unnahme Wir mahnen daher dringend zur genauesten Frankfurterstr. 92-102a u. 126, Roppenstr. 41, Pallisadenftr. 88-89, handelt, gerichtlich geltend gemachte Ansprüche der Arbeiter als Kontrolle der Wählerlisten, und richten diese Aufforderung straße 64, Gr. Frankfurterstr. 12, Koppenstr. 42-43, Palli- gerechtfertigt, daß manchmal aus Unkenntniß unterschrieben wird, besonders auch an diejenigen Wähler, welche wegen fadenstr. 38. Vom Stadtbezirk 146: Gr. Frankfurterstr. 69, so gefchab es unzweifelhaft in der Mehrheit der Fälle aus nicht vollbezahlter Kur- und Verpflegungskosten in Schillingstr. 20. Vom Stadtbezirk 151: Krautsstr. la- 2 und geichtfertigteit. Säufig weiß der betreffende auf die Bädtischen Krankenhäusern nicht in die Wählerliste auf- 54a- 55a. Vom Stadtbezirk 162: Andreassir. 41-44 u. 47, Frage, warum er denn unterschrieben habe, weiter nichts zu genommen bezw. aus derselben gestrichen sind. antworten, als, es sei von ihm nicht genauer hingesehen worden, Blumenstr. 34a- 41 u. 43-51. Krautsstr. 53-54. Bum 30. Kommunal- Wahlbezirk: Die Stadtweil er geglaubt habe, daß nur über den erhaltenen Lohn Der Magistrat betrachtet nämlich die Aufnahme und Be- bezirke 202-209 mit Ausschluß der Häuser quittirt werden solle. Dasselbe ist hinsichtlich der Quittungen handlung in städtischen Krankenhäusern auch dann als eine Prenzlauerstr. 30, Münzstr. 1-9 Rochstr. 1-6 und 15-19; zum Ausgleich" zu fonstatiren. Da werden meistens die beiden Armenunterstüßung aus öffentlichen Mitteln, wenn die dadurch Straße längs der Stadtbahn nördliche Seite; westlich von der Worte garnicht beachtet, sondern schnell die Unterschrift geleistet, entstandenen Kosten durch Ratenzahlungen abgetragen wird. Rochstraße inkl. Eckhaus dieser und der Rochstraße hinter den in der Meinung, nur über die im selben Moment erhaltene Häusern der Münzstraße; Neue Schönhauserstr. 1 und la; Wein- Summe quittirt zu haben, während sich zum Ausgleich" that Die Stadtverordneten Bersammlung dameifterstr. la- 8. Vom Stadtbezirk 210 die Häuser Gips fächlich auf einen ganzen Poften gelieferter Gebrauchsartitel gegen hat wiederholt beschlossen, daß Krantenstraße 18, Rosenthalerstr. 25. Vom Stadtbezirk 213 das bezieht, für deren Verfertigung der Unterzeichner der Quittung noch so und so viel fordern zu können glaubt. Haus Linienftr. 202. hausschulden, welche durch Ratenzahlungen Bum 33. Kommunal- Wahlbezirk: Die Stadtbesirke Mahnung an die Arbeiter, eine größere Aufmerksamkeit getilgt werden, nicht zum Verlust des Wah1-226, 227, 255, 256, 268 und 260 mit Ausschluß derartigen Quittungen zuzuwenden, ist noch ein Wort der Kritik rechts führen, und den Magistrat aufgefordert, der Häuser Fehrbellinerstr. 58-62, Gartenstr. 26-35 und über die einschlägige Praxis der meisten Kammern des Gewerbedemgemäß zu verfahren. 145-155, Juvalidenstr. 23 und 129-132, Glfafferstr. 27-30. gerichts beizufügen. Um es gleich zu sagen: mau hält sich zu Vom Stadtbezirk 221 die Häuser Angermünderstr. 1, sehr an das Formelle, an das Wort an sich. So wird Da der Magistrat trotzdem an seiner Auffassung festhält, so Chriftinenstr. 1, Lothringerstr. 23-27. Vom Stadtbezirk 225 B. die Quittung zum Ausgleich" als Berzicht auf fordern wir in der Gewißheit, daß die Stadtuerordneten- Chorinerstr. 4-6 und 78-86, Behdnickerstr. 9. Vom Stadt- jede Forderung an den Arbeitgeber, also auch auf Ent. Versammlung die Eintragung in die Wählerlisten bezirk 257 Ackerstr, 27-28 u. 148, Invalidenstr. 148 und schädigungsansprüche wegen angeblich ungerechtfertigter beschlichen wird, diejenigen Wähler, denen aus oben 163, Berafiraße 31, Pappelplay. Vom Stadtbezirk 267 Entlassung angesehen. Das ist falfch; die Worte zum Aus gleich" beziehen sich begrifflich auf etwas Geleistetes und bedeuten bezeichurter Veranlassung das Wahlrecht entzogen wird, Bergstraße 62. 3um 35. Kommunal- Wahlbezirk: Die Stadt- in dieser Beziehung, die vollständige Gegenleistung sei gewährt, hiermit auf, beim Magistrat schriftlich Einspruch bezirke 229-286 mit Ausschluß der Häuser es habe der Ausgleich" der Leistungen stattgefunden. In gegen die Richtigkeit der Wählerliste zu erheben. Wir Kastanien- Allee 36 und 70, Schwedterstr. 29, Bernauerstr. 26, bestimmten Gewerben wäre schon mit Rücksicht auf die darin bemerken noch, daß auch die Gewährung des Armenrechts zur üblichen Gewohnheiten auch materiell keine andere Auslegung Rheinsbergerstr. 79. Bum 39. Kommunal- Wahlbezirk: Die Stadtbezirke zulässig. Jeder Tischler z. B., der am Entlassungstage den Reft Führung von Prozessen nicht als Armenunterstützung aus öffent 216, 217, 279-283 und 285 mit Ausschluß der eines größeren Affordes, auf den er schon Borschuß erhalten, lichen Mitteln gilt. Häuser Auguststr. 1-2 und 89-93, Invalidenfir. 80-83. herausgezahlt bekommt, wird solche Quittung zum Ausgleich" Parteigenoffen! Zur Vorbereitung der im Herbst Vom Stadtbezirk 211 Artillerieftr. 13-16 und 89-93, Biegel mit Rücksicht auf die im Betriebe obwaltenden Umstände auch stattfindenden Kommunalwahlen muß zunächst 21 und 31-31a, Auguftftr. 4, Oranienburgerstr. 35-39 und 64-69. hat, und mit der Absicht geht, wegen unberechtigter Entlassung straße 14-21. Vom Stadtbezirk 215 Artillerieſtr. 4a- 4c, dann mit Ruhe unterschreiben, wenn er sie genau geprüft die Kontrollirung der Wählerlisten organisirt Vom Stadtbezirk 286 Alt Moabit 129 und Werftftr. 21. Arbeiter über den Inhalt einer Quittung getäuscht und eine Entschädigungsflage anzuftrengen. Bum 42. Kommunal Wahlbezirk: Die Stadtbezirke in dent Glauben versett worden, 276-278 319-326, mit Ausschluß der Häuser fie unterschrieben Bantstr. 7 und 47. Vom Stadtbezirk 313 Schulstr. 61-86. etwas anderes, als darauf steht, dann ist es ihre Sache, gegebenenfalles durch den Nachweis der Thatsache die UnAuf an's Werk! Die Listen liegen bis zum 30. d. M. giltigkeitserklärung der Quittung herbeizuführen und sich ihr täglich von 9 bis 3 Uhr im städtischen Wahlbureau, Recht zu sichern. Also: Arbeiter und Arbeiterinnen, seid auf poststr. 16, 2 Tr., zu jedermanns Einsicht aus. der Hut! Anf Pumpstation VI der Kanalisation( Urbanstraße) wird die Sonntagsruhe in eigenthümlicher Weise ge werden. = Die zur Wahl berufenen Kommunal- Wahlbezirke bestehen aus folgenden Stadtbezirken: Zum zweiten Kommunal- Wahlbezirk gehören die Stadtbezirke 6 10, der 144. Stadtbezirk und die Häuser Kleine Kurstr. 9, Niederwallstr. 24 und 25 sowie Spittelmarkt 14 und 14a. Bonntagsplauderet. " " " " " Der Sind Berge ermüden, das Wasser langweilt niemals, weil es stets sammt Berlin nichts." Allein Du irrst Dich, mein braver in Bewegung ist und jeden Augenblick die Farbe und den Hinterwäldler." Wenn zwei Nichts zusammenkommen, so Bech muß der Mensch haben! Dachte ich durch meine Ton wechselt. Das Wasser ist lebendig, der Berg ist todt fann sich das Wunder ereignen fein biblisches aber ein Ehrenrettung der schönen Gegend von Berlin mir und und sei er auch noch so romantisch in seinen Formen. chemisches, daß aus den zwei Nichts etwas wird eine Bürgerkrone verdient zu haben, und ich sah schon im Das Wasser ist die Seele der Natur, oder richtiger das sogar je nach den Umständen ein großes und schönes Etwas. Geiste ein Standbild, das mir oben auf dem Kreuzberg er- Auge der Natur, aus dem ihre Seele spricht. Und Sand ist nichts richtig, Morast ist nichts richtig, das richtet worden. Und wie ist's mir ergangen?" Faule haben wir Sandflöhe" auch keine Berge, so haben heißt jedes für sich bringt keine Blume, keinen Strauch, Aepfel statt der Kränze!" Faule Aepfel zum Glück nur wir doch prächtige Wasserflächen, wie der süddeutsche Natur- feinen Baum hervor. Werden jedoch beide vereinigt, fo figürlich, in Gestalt von mehr oder weniger groben und mensch" fie in ganz Schwaben nicht findet. Wir wollen ihm giebt es das fruchtbarste Land. Wer das Wunder schauen spizen Briefen, die bei der Redaktion an die Adresse des unglück- sein hübsch Ländle" nicht schlecht machen, aber er soll sich will, der gehe in den Grunewald, wo, infolge dieser plans lichen Omega eingelaufen find. Sie sind wohl auch mit Spree- auch nicht an unserer schönen Gegend" versündigen. Es vollen Vermählung der beiden Nichtse, des trockenen und wasser getauft, schreibt ein" Naturmensch aus Schwaben" ist ein Glück, daß die Natur überall verschieden ist die des nassen Nichts, über Nacht ein wahres Paradics ent -daß Sie Ihre Reichs Streusandbüchse uns als eine Eintönigkeit wäre der Tod. Der Naturmensch" soll nur standen ist. schöne Gegend" aufschwindeln wollen. Als ob's Gegend einmal zu mir kommen, und ich zeige ihm" Gegend"; ich Und ein Paradies, das nicht die Natur, das der Mensch ohne Berge gäbe! Den Sand für die Sandflöhe!" Ei, wie wette, es geht ihm wie den sieben Schwaben, die zum Zoll- geschaffen, also ein Paradies, auf das wir doppelt stolz schiefgewickelt der biedere Schwabe ist! Mit Spreewaffer Parlament nach Berlin geschickt wurden, und die ganz ver- fein tönnen. bin ich nicht getauft, sondern mit gutem Gebirgswasser. dugt waren, als sie in und vor Berlin Blumen und Bäume Und nun noch eins: wissen die Herren Spötter, daß Die Flöhe liebe ich nicht, die Sandflöhe so wenig wie die fanden. Er soll mehr finden: auch Wasser; Berlin heute nach Erfurt- die erste Blumenstadt Deutschanderen. Und was die Gegend" betrifft, so ist der Herr und ich wette, wenn er vom Karlsberg oder irgend einer lands, und in der Zucht verschiedener Blumengattungen, z. B. aus Schwaben auf dem Holzwege, wenn er meint, es anderen Seewarte hinaus schaut über die breite, glitzernde, der Hyazinthen Erfurt selbst über" ist? Beiläufig, was gäbe keine Gegend ohne Berge. Ich wollte nur, er bald lächelnde, bald traurige Wasserfläche eingerahmt die Berliner im Grunewald gethan haben, das könnte das müßte einmal acht Tage lang, eingeschneit und eingeregnet, zwischen den föhrenbewachsenen, von der alten Meeres- mächtige Deutsche Reich im großen auf der Lüneburger zwischen Bergen fitzen Berge vorn, Berge hinten, Berge herrlichkeit träumenden Dünen dann wird er zwar Haide thun, und eine Sandwüste mit Moraft in eine fruchtbare ringsum, Berge und nichts als Berge und ernsthafte nicht sagen, aber doch denken: ich tam, ich sah und ich Provinz verwandeln. Nur an einer Kleinigkeit fehlt's hier: Berge mit vierziffrigen Metern. Mir ist's geschehen. Und bin besiegt. am nöthigen Kleingeld. Das arme Deutsche Reich hat für es waren die langweiligsten Tage meines Lebens! Wie Aehnlicher Zuschriften habe ich ein Halbduhend aus so viele Soldaten und Kasernen nebst Zubehör zu sorgen, froh war ich, als ich aus der Falle heraus konnte, und Süddeutschand erhalten, wo Berlin noch vielfach für eins daß für Schulen, Bodenverbesserung und andere so nebenwieder im Thal war und Wasser vor mir hatte. Waffer! gilt mit Sand Sand, über dem statt der hellen, durch fächliche Dinge nur Krümchen übrig bleiben. Und es zu Pindar- nicht zu verwechseln mit Pindter dem Ersten fichtigen Naturluft eine Wolke von blauem Dunst" machen, gleich den alten Römern, die ihre Legionssoldaten und auch nicht mit Pindter dem Zweiten Pindar, schwebt, getragen und bewegt, von Berliner Wind". Straßen, Brücken, Wasserleitungen bauen und sonstige dem der göttliche Pindaros hat recht: das beste ist das Abscheulich, so verleumdet zu werden! Am giftigsten gemeinen Volt nüßliche Arbeiten verrichten ließen, das Wasser. Nicht blos das beste, auch das schönste. ist das schönste. ist oder will wenigstens sein ein Hinterwäldler aus wäre ein es modernen Militärstaats nicht würdig, der über Bwei Dinge gehören zu einer schönen Landschaft: dem Hochgebirge", der mit vernichtendem Hohn schreibt: ein„ herrliches" stehendes Kriegsheer verfügt, und nicht, wie Berge und Wasser. Wo beides vereinigt ist, wie Guere ganze Gegend" ist eine staubige Abwechslung von das alte Rom, über plebejische, des wahren militärischen in der Schweiz und in Nord Italien, da ist die Sand und Morast ich hab's selbst gesehen. Ein Glück Geistes" bare Miliztruppen. " " " höchste landschaftliche Schönheit. Wo nur eins von für Euch, daß Ihr keine afritanische Sonne habt, dann wär's Doch nun genug von der Gegend", und hinaus zu beiden ist, kann die Landschaft nicht die höchste Voll- die reine Fieberkolonie." Gemach, lieber Freund! Du stehst den Sommerfrischlern!" Die Armen, wie ich sie tommenheit haben, aber doch sehr schön sein. Und noch nicht auf der Höhe der modernen Wissenschaft. Du bei diesem Wetter bemitleide. Ach wie recht haben Sie! eine Landschaft mit Wasser ohne Berge ist weit schöner dentst:" Sand ist nichts, und Moraft ist nichts, und aus schreibt mir ein nothleidender Sommerfrischler und reizvoller als eine Landschaft mit Bergen ohne Wasser. nichts wird nichts folglich ist eure ganze Gegend mit- lich doch nicht von meiner Frau mich verführen lassen. hätte würdigt. Die Anwohner des Instituts, hauptsächlich die aus der gewiesen worden: 169 Rinder( darunter 138 wegen Tuberkulose Dieselben sollen unentgeltlich vom Standesbeamten verabsolgt Bärwald- und Wilmsstraße, führen lebhaft darüber Klage, daß und 20 wegen Finnen), 6 Schafe, 23 Kälber( darunter 7 wegen werden. bei darin etwa seit Anfang April, der Sonntagsruhe geradezu zum Tuberkulose), 309 Schiveine( darunter 206 wegen Tuberkulose, Hohn, am Sonntag furchtbar gehämmert und sonst noch lärmend 32 wegen Finnen und 10 wegen Trichinen). In dem Becker- bringt folgende schnurrige Geschichte: Der Schöneberger WochenEin unästhetischer Wochenmarkt? Eine Zokalforrespondenz gearbeitet wird. Man nimmt mit recht an, daß die Arbeiten, Ullmann'schen Apparat wurden ausgekocht an schwachsinnigen markt am Bahnhof Groß- Görschenstraße sollte, wie es vor einiger welche das störende Getöse verursachen, mit der Aufrecht- Thieren 20 Rinder und 18 Schweine, ferner 2 Schweine wegen Beit hieß, infolge einer mißfälligen Aeußerung des Kaisers erhaltung des Pumpbetriebes am Sonntage nichts zu Ralffonkremente und 7 Schweine wegen multipler Blutthun haben, zu welcher Annahme man sich um mehr berechtigt hält, als es 41/2 Jahre so austretungen. In dem Dr. Rohrbeck'schen Apparat gelangten gelegentlich einer Vorüberfahrt desselben, von der Ortsverwaltung es 41/2 Jahre hindurch an zur Sterilisation 83 Rinder, 7 Kälber, 1 Schaf und 9 Schweine, aufgehoben werden. Von dem allen ist jedoch der letzteren bis den Sonntagen ohne den Lärm gegangen ist, trotzdem der Betrieb 4 Rinderviertel. Außerdem sind an einzelnen Theilen und heute noch nichts bekannt, und beabsichtigt dieselbe weder eine An diese ist regelrecht funktionirte. Am 7. Juli soll, wie wir vernehmen, Organen beanstandet: bei Rindern 2083, bei Kälbern 10, Aufhebung noch eine Verlegung des Marktes. auf erstattete Anzeige die Polizei eingeschritten sein, um das den Schafen 1314 und bei Schweinen 3270, zusammen 6677 Stück, schon deshalb garnicht zu denken, weil es in ganz Schöneberg Miethern und Wirthen der umliegenden Häuser unerwünschte darunter 1104 Lungen und 814 Lebern.- Ueber die städtischen Aufhebung des Marktes ist die Ortsverwaltung allein schon um feinen weiteren dazu geeigneten Platz giebt. Und von einer Konzert zu inhibiren. In dem der kirchenbauenden Stadt Berlin Untersuchungsstationen für von auswärts eingeführtes frisch gegehörigen Betriebe hat man- welche Fronie!- sogar die Zeit des schlachtetes Fleisch gingen ein und wurden untersucht 14816 Rinder- der Einnahme willen weit entfernt, indem derselbe ein MarktHauptgottesdienstes nicht berücksichtigt. Auf grund einer Anfrage viertel, 7296 Stälber, 2746 Schafe und 7728 Schweine. Unter dieſem ſtandsgeld von 11 000 Mark einbringt. Auch wird dieser Markt find wir in der Lage mitzutheilen, daß der berichtete Uebelstand der Fleisch befanden sich 4801 Ninderviertel, 54 Kälber und 445 nicht nur von den Hausfrauen des unmittelbar daranstoßenden Einführung eines neuen, feit April in fraft getretenen Dienst Schweine dänischen Ursprungs, sowie 76 Wildschweine. Bon sehr vielen Frauen aus Friedenau und sogar Steglig besucht, fo Westens von Berlin, sondern mittels der Wannseebahn auch von planes feine Existenz verdankt, dessen Väter der Betriebsinspektor den vorangeführten Thieren oder Theilen von Thieren, sowie von baß er gerade an jener Stelle einem besonderen Bedürfniß entPlaster und der Maschinenmeister sind, welchem die Anstalt den zugleich zur Untersuchung vorgelegten zugehörigen Theilen untersteht. Die Hausbefizer vornehmlich der Wilms- und Bär- und Eingeweiden sind zurückgewiesen und der Polizeibehörde spricht. Nur den umwohnenden Geschäftsleuten und deren fammengethan, um dem zuständigen Betriebsdirektor eine 7 Rinderköpfe, 14 Stalber, 13 Schweine und 11 verschiedene Die Gemeindevertretung aber hat fast einstimmig das Gesuch ab waldstraße, welche dabei interessirt sind, haben sich jetzt zu- zur weiteren Verfügung überwiesen worden: 30 Rinderviertel, Hauswirthen ist der Markt ein Dorn im Auge, weshalb sie auch vor einigen Monaten um Aufhebung desselben petitionirt haben. gemeinsame Beschwerde zu unterbreiten, die fich auch Organe. noch auf einige andere, mit der Nachbarschaft der Pump- Ein bedeutender Silberfund, der bei der Leiftower Mühle den Markt zu kassiren. gelehnt und ist wie damals auch heute nicht im mindesten gewillt, station verbundene Uebelstände erstreckt. Sie und ihre Miether haben beispielsweise zuweilen unter Gerüchen im Kreise West- Sternberg gemacht wurde, ist jetzt gesichtet im zu leiden, die nicht zu den lieblichen zu rechnen sind. Vom Extrablattschwindel. Das non plus ultra an FrechMärkischen Museum ausgestellt. Es sind gegen 20 Pfund Münzen, An Mißständen aus der fraglichen Pumpstation find noch zu er- Hacksilber und Schmucksachen aus dem 10. und 11. Jahrhundert. heit bekundet ein Extrablatt, welches gestern Abend in den Straßen wähnen, daß die Nachtschicht der beschäftigten Personen von Dieselben stellen das ganze Kapital eines Kaufmanns dar, welches Berlins ausgerufen wurde und unter dem Titel„ Große MilitärDas Machwerk, als " 10 auf 12 Stunden ausgedehnt ist, daß statt einem Arbeiter, derselbe, in Gefahr, auf der großen Handelsstraße vom Kaspischen Verschwörung" natürlich Abnehmer fand. einem Heizer und einem Maschinenführer, wie früher, jetzt des Meere nach der Ostsee vergraben hat. Da sieht man Gläser dessen verantwortlicher Redakteur ein gewiffer Gebauer zeichnete Sonntags zwei bis drei Arbeiter, zwei Heizer und zwei bis drei voll Silberpfennigen, voller Schmelzklumpen, Hacksilber und selbst und das in der Zentraldruckerei in der Rochstraße hergestellt Maschinenführer arbeiten müssen, die zum theil mit ganz neben- Theile von Schmucksachen als Münzen mit gehackten Rändern. war, enthielt nichts weiter, als die bereits vorgestern Abend resp. fächlichen, an diesem Tage entbehrlichen Arbeiten beschäftigt Aber auch vollständige Hals- und Armringe, sowie Anhänger gestern Morgen von den hiesigen Zeitungen gebrachte Meldung werden, und daß schließlich die Arbeiter Beschwerden oft nur er- von reizender Handarbeit aus allen möglichen Ländern. Die von einer drohenden Gährung unter dem Militär in heben können, wenn sie sich der Gefahr der Entlassung aussehen Sachen legen Zeugniß ab von dem regen Handelsverkehr, der in Brasilien. jenen Jahrhunderten durch Asien und Europa herrschte. Daß der Nathhausthurm kein Kutscherbock ist wurde Vom behördlichen Schn des heiligen Eigenthums. Zur Warnung für Sonntags Ausflügler nach dem dem Droschtenfuhrherrn Nerlich, in der Memelerstraße wohnAus Anlaß des Polizei- Oberst- Attentatsversuchs wurden be- Grunewald. Ein Gendarm in Zivil fahndet seit kurzem baft, plausibel gemacht, als er gelegentlich der Abwickelung geschäfttanntlich eine größere Anzahl Nichtthäter verhaftet. Sehen wir auf diejenigen Besucher des Grunewalds, welche diese Bunge licher Angelegenheiten im Innern der Stadt weilte und die zu, wie es einem derselben( nennen wir ihn Ypsilanti) erging. Berlins" rauchend durchstreifen. Festgestellt werden nicht nur Gelegenheit benußen wollte, den Rathhausthurm zu besteigen Ypsilanti wird am 1. Juli 1895, nachts halb ein Uhr, in seiner die Raucher, die außerhalb der Wege und Stege betroffen werden, und Berlin sich einmal von oben herab zu betrachten. Der AufWohnung verhaftet. Gleichzeitig wird bei ihm Haussuchung sondern auch solche Personen, die der Sünde auf den durch den stieg wird jetzt bekanntlich jedem kostenlos gestattet, vorausgesetzt, gehalten. Bei dieser Gelegenheit wurden einige unschuldige Grunewald führenden Chauffee- und Sandwegen fröhnen. So daß seine äußere Erscheinung eine für den Aufstieg in höhere Gegenstände, z. B. das Bettgeftell und ein Bild beschädigt und wurden am vergangenen Donnerstag eine größere Anzahl Per- Regionen angemessene ist. Nach dieser Richtung hin scheint aber eine das Müll von der Müllschippe in den Korridor geschüttet. Dem fonen wegen Rauchens im Grunewald festgestellt und sehen ihrer allzu strenge Kleiderordnung im Rathhausthurme zu herrschen, denn Ypsilanti selbst wurden auf der Polizei Ring, Uhr, Zegitimations- Bestrafung entgegen. wie wir aus der Allg. Fahrztg." ersehen, hat der Fuhrherr Nerlich papiere, Geburtszeugniß u. dgl. abgenommen. Einem richterlichen recht sonderbare Erfahrungen in dieser Beziehung machen müssen. Staatliche Sozialpolitik im Gerichtsgebäude. Es wird unten ließ man ihn ungehindert passiren; als er aber ziemlich Verhör wurde Ypsilanti nicht unterworfen, da aber auch nicht die geschrieben: Recht unerwünschte Ferien erhält alljährlich beim oben angelangt war, verweigerte ihm der dort die Aufsicht Spur eines Verdachts der Thäterschaft gegen ihn vorlag, wurde er Eintritt der Gerichtsferien ein Theil der im Moabiter Justiz führende Aufseher den weiteren Aufstieg und zwar aus dem am 2. Juli mittags endlich aus der Polizeihaft entlassen. Bei palast beschäftigten Unterbeamten. Es werden nämlich während Grunde, weil Merlich feinen weißen Kragen trug. Nerlich feiner Entlassung wurden ihm troß seines Verlangens weder der Ferien die Hilfsgerichtsdiener entlaffen, damit deren ohnehin war in Zivil" und sehr anständig gekleidet, nur daß er statt Uhr, noch Ring, noch Legitimationspapiere zurückgegeben, da schon dürftig genug bemessenes Einkommen während der drei des weißen Hemdtragens ein weißes Halstuch umhatte, wie es Diese Gegenstände nicht gleich vorfindbar waren. Auf wieder Monate erspart werden könne. Da im Kriminalgericht auch die Droschtentutscher im Dienste tragen. Daß Nerlich über diese holtes Verlangen, sein feineswegs etwa beschlagnahmtes während der Ferien regelmäßig Verhandlungen stattfinden, so Eröffnung sehr wenig erbaut war, läßt sich nachempfinden, um fo Privateigenthum ihm zurückzugeben, und die in der Wohnung erwächst den festangestellten Gerichtsdienern durch die Entlassung mehr, als er ein älterer Mann und das Treppensteigen durchaus nicht vorgenommenen Beschädigungen zu beseitigen, ist bis heute noch ihrer Kollegen eine erhebliche Mehrbelastung. Ein bezeichnendes gewöhnt ist. Wohl oder übel stieg er nun, den Anordnungen Teine Antwort eingelaufen. Nach welchem Gesetz ist die Polizei Zeugniß, das der Staat der Sozialreform sich durch diese Ferien- des Beamten vorschriftsmäßig Folge leistend, die erklommene behörde berechtigt, nicht beschlagnahmtes Eigenthum von Staats- ertheilung wieder einmal ausstellt. bürgern einzubehalten? Nach dem in Deutschland geltenden Höhe wieder herunter bis in die tiefsten Tiefen, nämlich in den Recht nicht; daß auch für die Polizei nur dieses maßgebend seinAudeutungen eines Erdbebens zeigten, wie der Reichs. Rathhausteller, um bei einem Glase Bier über die Kleiderbarf, wird voraussichtlich in einem gegen die Polizeibehörden anzeiger" meldet, in der Nacht zum Dienstag die Apparate des ordnung im Rathhausthurme nachzudenken. Hier unten war man anzuftrengenden gerichtlichen oder Beschwerdeverfahren bald feft- föniglichen meteorologisch magnetischen = magnetischen Observatoriums zu viel zuvorkommender gegen ihn als oben und sein weißes Halsgestellt werden. Potsdam und zwar geriethen die Magnetnadeln um 11 Uhr tuch erregte weder bei den vielen anwesenden, sehr nobel ge45 Minuten( mitteleuropäische Zeit) in leichte Schwingungen. fleideten Gästen, noch bei dem Wirth oder den Kellnern irgendminuten traten abends um 11 Uhr 49 Minuten ein und dauerten fuhrherrn Nerlich hiermit zur weiteren Kenntniß, um allen denen, Stärkere Bewegungen mit einer Amplitude von sechs Bogen- welchen Anstoß. Wir bringen dies Erlebniß des Droschtens fcheinungen mit dem telegraphisch gemeldeten Erdbeben am vorzunehmen. etwa 20 Minuten lang, doch wurden noch bis 12% Uhr einige die da Luft verspüren, den Rathhausthurm zu besteigen, Veran Schwächere Stöße aufgezeichnet. Vermuthlich hängen diefe Er- laffung zu geben, vorher eine sorgfältige Prüfung ihrer Toilette Kaspischen Meer zusammen. wollen. F " Bei der Berufszählung vom 14. Juni sind nach einer vorläufigen Feststellung des Statistischen Amts in Berlin gezählt avorden 404 999 Haushaltungslisten, 57 766 Gewerbebogen, völkerung ist vorläufig auf 771 110 männliche, 845 271 weibliche 1494 Landwirthschaftskarten. Die Zahl der ortsanwesenden Be völkerung ist vorläufig auf 771 110 männliche, 845 271 weibliche Personen ermittelt. Es ergiebt sich also gegenüber der fortgeschriebenen Bevölkerung von 1734 239 ein Fehlbetrag von Plöglich vom Tode ereilt wurden im Laufe des gestrigen 117 858 oder 6,8 pet. Da eine Differenz in gleicher Höhe auch Im polizeilichen Meldewesen macht sich ein Mißstand Tages zwei Personen. Der Kutscher Georg Mohrmann, ein bei anderen Großstädten mit gesicherter Fortschreibung gefunden bemerkbar, unter dem die Briefbestellung empfindlich leidet. Wenn junger Mann von 20 Jahren, saß in einem Wirthshause der ift, so wird das Statistische Amt durch Auszählung der vorüber die Poft mit ihrer vielgerühmten Findigkeit am Ende ist, gehen Brunnenstraße, wurde plöglich von Unwohlfein befallen, brach gehend An- und Abwesenden in eine Prüfung eintreten, inwieweit die Briefe als zunächst unbestellbar zum Bureau des Polizei zusammen und war eine Leiche. Auf der Straße starb nachbiese Differenz durch die große Bahl der am Bählungstage Ab- reviers und oft von dort aus mit dem Vermerk Nicht gemeldet. mittags um 4 Uhr der 57jährige Arbeiter Johann Göring aus wefenden herbeigeführt ist, wobei allerdings zu berücksichtigen ist, Polizeilich bestätigt!" noch nach dem Einwohner- Melde- Amt, wo der Lübeckerstraße. Er befand sich auf dem Wege durch die daß sich die Zahl der Abwesenden überhaupt nur unvollständig gewöhnlich der Aufenthaltsort des Adressaten festgestellt wird. Dranienstraße, stürzte vor dem Hause Nr. 141 nieder und ver ermitteln läßt. Jedenfalls haben sich die von Statistikern gegen Der Vermerk entspricht aber auffallend häufig nicht den That- starb auf der Stelle. Die Todesursache ist in beiden Fällen die Wahl des Termins geltend gemachten Bedenken vollauf fachen. Obwohl beim Revierbureau die Anmeldung rechtzeitig nicht bekannt geworden. bestätigt. und ordnungsmäßig bewirkt ist, laufen die Briefe ganz uniföthiger- Ueber eine Revolveraffäre, die sich in der Nacht zum In den städtischen öffentlichen Schlachthäusern des weise zum Einwohner- Melde- Amt und gelangen erst mit erheb- Donnerstag in Potsdam zugetragen hat, wird berichtet: Früh Schlachthofes find, der Berl. Thierärztlichen Wochenschr." ulicher Verspätung in die Hände des Adressaten. Kürzlich wurden folge, im Juni geschlachtet: 8437 Rinder, 10 532 Kälber, infolgedessen gerichtliche Mittheilungen über Aufhebung eines gegen 4 Uhr bemerkte ein Schuhmann, wie vom Brauhausberg Termins erst bestellt, als derfelbe längst verfloffen war. Die Zeugen Das Mädchen gab an, daß vor etwa einer Stunde im Walde 36 829 Schafe, 42 298 Schweine, zusammen 98 096 Thiere gegen herab ein Mann und ein Mädchen famen, welche start bluteten. 98 015 Stück im Monat Juni 1894, mithin mehr 81 Stück, und waren natürlich erschienen; Zeugengebühren sind ihnen aber bis- ein Mann mit einem Revolver auf sie geschossen habe. Zuerst zwar mehr 339 Kälber und 1272 Schweine, dagegen weniger lang verweigert worden. habe ihr Bräutigam, der in der Louisenstraße wohnende 25 Jahre 1015 Rinder und 515 Schafe. Von den geschlachteten Thieren Die Rigdorfer Gemeindevertretung beschloß in ihrer alte Kutscher Katschinsky, einen Schuß in die Stirne erhalten, find zur menschlichen Nahrung ungeeignet befunden und zurück- letzten Sizung die Einführung von Familien- Namenbüchern. dann habe der Mann den Revolver auf sie losgedrückt, sie habe Aber sie ließ mir keine Ruhe, bis wir hier waren! Und-". An die richtige Adresse haben sich die französischen und es ist außerdem einträglich, so daß wir Agitatoren Die Schilderung des sommerfrischlichen Jammers sei dem Bimetallisten gewandt, die nach Berlin kamen, um Herrn davon nicht blos genährt, sondern gemästet" werden. Kein verschwiegenen Papierforb anvertraut. Nicht immer ist Eva v. Kardorff die Führerschaft der Silbernen Inter- Wunder, daß wir so viel Konkurrenz bekommen. der verführende Theil. Manchmal ist's auch der Adam. nationale anzubieten. Herr von Kardorff ist von dem Die böse Konkurrenz! Wacht vorige Woche irgend Wären wir doch, schreibt mir eine Eva-- hübsch in Berlin Schicksal zu dieser Rolle vorausbestimmt, und die pfiffigen ein Bombenbaron ein Attentat. Und seitdem haben geblieben, wo wir alles so bequem haben, und hätten von unserer Franzosen haben es ihm an der Nase angesehen. Herr wir eine wahre Höllenmaschinen- Epidemie. Glücklicherweise Wohnung aus Ausflüge gemacht! Aber mein Mann war ja von Kardorff hat nämlich eine silberne Nase und die ist die Epidemie nicht gefährlich; und wer eine Sendung wie von der Tarantel gestochenmorgens Sommerfrische, silberne Nase des Herrn von Kardorff ist einzig in Ligroin oder Radieschenfamen empfängt, fann sogar recht mittags Sommerfrische, abends Sommerfrische, und sogar ihrer Art, während Kupfernasen, wie männiglich zufrieden sein, denn Ligroin ist, wie Jungfer Jettchens nachts kein Waffenstillstand. Und schließlich hette er weiß, nicht zu den Seltenheiten gehören. Und in Fingerhut, zu manchen Dingen gut", und der Attentatsmir die Kinder auf den Hals. Und so mußte ich gehen. der Nase sitzt der Geist und die Thatkraft, das Radieschensamen, von dem wir selber eine kleine Probe Ja hätten wir ein Checkbuch der Reichsbank, oder einen haben die Physiognomen schon vor Jahrtausenden ent- empfingen, ist Prima- Qualität. Hammerstein'schen Pensionsfonds dann könnte man's auch deckt. Die Nase der Kleopatra hat weiland nach Pascal Bum Schluß noch eine Warnung. Wie der Leser in der Sommerfrische aushalten." die Schicksale der Welt entschieden, weil sie schuld daran aus den Zeitungen ersehen hat, sind infolge der Nord- OstseeJa, liebe Genossin, da liegt der Hase im Pfeffer; war, daß Antonius in der Schlacht bei Actium ausriß Kanal- Riesen- und Dauerkneiperei verschiedentliche Ordens wenn Sie reich wären, dann wären Sie nicht, wo Sie sind.der Nase seiner Cleopatra nach. Die Nase das sterne verloren gegangen, die jedoch von den Findern ihren Reiche Leute gehn nicht in die Sommerfrische. Sie haben lebendige Urbild, wurde bei einer Studentenprügelei ab- Besitzern noch zurückgegeben werden konnten. Ich erfahre die ganze Welt zur Heimath, das Geld giebt ihnen das geschnitten und vom Korpshund verschlungen, ehe der nun soeben, daß auch in Berlin und Umgegend OrdensBürgerrecht, und, je nachdem es ihnen gefällt, leben sie bald Pautarzt es erhaschen konnte die silberne Nase des sterne unter dem Eindruck der Festnachwirkungen hier, bald da. London, Neapel, Paris, Berlin, Wien- Herrn von Kardorff wird die silberne Internationale sicher sich von den Juhabern getrennt haben. Nach deutschem wer reich ist, ist überall zu Haus. Das ubi bene ibi patria zum Sieg führen ob zum Siege des Silbers oder des Gesetz wird der gefundene Gegenstand wenn nicht wo's mir gut geht, ist mein Vaterland ist ein echter Goldes, das überläßt Pythia getrost der Zukunft. Nur reklamirt, Eigenthum des Finders. Und da denke Bourgeoisspruch. Den Reichen geht's überall gut, und müssen die Silbernen scharf acht geben auf die silberne man, in welch' fatale Lage ein ehrlicher Sozialdemokrat darum haben sie überall ihr Vaterland. Und überall Nase des Herrn von Kardorff, denn sie steht meistens geräth, der einen Orden fände und ihn schließlich als Eigenist nirgends. Wer überall sein Vaterland hat, hat schief, und wenn er seiner silbernen Nase nachgeht, so thum behalten müßte, weil der ursprüngliche Eigenthümer nirgends ein Vaterland, ist im wahrsten Sinne des fommt er vom geraden Wege ab. infolge sekundärer und verhärteter Feststimmung nicht in Worts vaterlandslos. Die armen Teufel von Proletarier Jedenfalls ist Herr von Kardorff jetzt der der Lage wäre, zu reklamiren. Es wäre entseglich. Der aber, die keine goldenen und filbernen Flügel haben, sie Agitatorenzunft formell beigetreten. Es bedarf Beste könnte durch einen solch tückischen Zufall in den find ans Vaterland angewachsen, und wenn es dem Vater- hierzu feines Befähigungsnachweises, was wir, in dieser schlimmsten Verdacht gerathen. Und wollte er, um nicht land an den Kragen geht, so geht es auch ihnen an den zunftwüthigen Beit vermuthlich der Liberalität unserer schnöde verkannt zu werden, das Ding, das er selber nicht Kragen, und sie müssen sich wohl oder übel ihrer Haut wehren. Fürsten verdanken, die sich einer nach dem anderen der tragen darf, seinem treuen Hund umhängen, so wäre er in Deshalb sind es zu allen Zeiten und in allen Ländern politischen Redekunst zuwenden. Es scheint, daß das Gefahr, wegen Verhöhnung von Staatseinrichtungen hinter die Proletarier gewesen, die für das Vaterland ihre Haut Fürstenmetier, um den Ausdruck Kaiser Joseph's des schwedische Gardinen gesteckt zu werden. Wer also etwas zu Markte getragen haben, wohingegen die Reichen, von weiten zu gebrauchen, nicht mehr recht ziehend und einem Ordensstern ähnliches auf der Straße bemerkt, der den römischen Patriziern bis der französischen anziehend ist, wenn es auch noch immer einen goldenen lasse es fein liegen und setze den Fuß so kräftig darauf, Noblesse und den preußischen Edelſten" das liebe Boden hat. Und gut ist's immer, sich auf mehrere Hand- daß niemand mehr in Versuchung geführt werden kann. Vaterland tausendmal verkauft und verrathen haben. Und werke zu verstehen. Die französischen Adligen ernährten Probatum est! da trifft allerdings der Ausdruck: paterlandsloses sich, als ihr Geschäft in Frankreich nicht mehr ging, im Gesindel" zu, der bisher nur an die falsche Adresse ge- Auslande mit Tanzstunden. Nun das Agitatoren- Handrichtet ward. werk ist doch mindestens so gut wie die Tanzmeisterei bis zu -Omega. Witterungsübersicht vom 13. Juli 1895. Stationen. Barometerftand in mm reduzirt auf b. Meeressp. GWindrichtung Windstärke Wetter ( 5° C. 4° R.)] aber schnell die rechte Hand in die Höhe gehoben und die Kugel gefunden. In der Neuen Friedrichstraße wurde nachmittags| dieses Artikels stellte der Kommandeur des reitenden Feldjäger habe daher ihre Hand durchbohrt und sie alsdann am Kopfe ge- ein Arbeiter mit einer schweren Verlegung im Gesicht, über forps Strafantrag wegen Beleidigung. Die dritte Straftammer ftreift. Das Mädchen heißt Anna Faber und dient in Potsdam. deren Entstehung er Auskunft verweigerte, angetroffen und nach am Landgericht I erkannte aber in der Verhandlung vom 6. März Die Faber erzählte weiter, Katschinsky fet infolge seiner schweren dem Krankenhause gebracht. Im Laufe des Tages fanden vier d. J. auf Freisprechung, weil die Form der inkriminirten Stellen Verlegung sofort besinnungslos geworden und sie habe ihn erst Brände statt. durch längeres Rütteln wieder einigermaßen zu sich gebracht. Beide Verletzte wurden alsdann nach dem städtischen Krankenhause befördert, wo Katschinsky wieder besinnungslos wurde. Bei einer sofort vorgenommenen Absuchung des Brauhausberges wurde die Stelle, wo der Ueberfall sich angeblich zugetragen hat, aufgefunden. Die Kriminalpolizei nimmt trotzdem an, daß es sich um einen Doppelselbstmordversuch handelt, da sich an der Hand der Faber Spuren von Pulverkörnern vorfanden, die darauf hindeuten, daß der Schuß aus nächster Nähe abgegeben sein muß, ebenso soll die Stirnwunde Katschinsky's diesen Schluß Swinemünde Hamburg zulassen. Zwei Kinder wurden am Freitag Abend von einem Ge- Berlin schäftswagen überfahren und schwer verletzt. Die beiden fünf Wiesbaden Jahre alten Knaben May Dombusch und Hermann Nuth, deren München Eltern im Hause Georgenkirchstr. 52 wohnen, spielten gegen Wien.. 7 Uhr abends auf dem Fahrdamm dieser Straße Pferd" und Haparanda.. Petersburg hatten sich als Gespann" an den Armen mit Bindfaden zu sammengebunden. Der Kutscher eines heranrollenden Geschäfts- Cort wagens rief die Kinder an, welche flüchtend das eine nach rechts, Aberdin das andere nach links eilten. Dabei geschah es, daß das Pferd Paris. in den am Boden hinter dem Knaben herschleifenden Bindfaden trat; die Kinder stürzten dadurch zu Boden und geriethen unter die Räder des schweren Gefährtes. Die beiden kleinen erlitten Quetschungen, innere Verlegungen und Knochenbrüche. Kutscher trifft an dem Vorfall keine Schuld. " Den Spurlos verschwunden ist seit vergangenen Donnerstag das 2jährige Töchterchen des Arbeiters Glud, in Riydorf, Richardstr. 110. Alle Nachforschungen nach dem Verbleib des Kindes sind bis jetzt resultatlos geblieben. Ein gefährlicher Kinderfreund ist am Sonnabend in der Perion des im unteren Theile der Wilhelmstraße wohnhaften Kaufmanns Keller verhaftet worden. In der Zeit von 0 B (-) BF746421LST Temperatur ABDAA44Fnach Celsius 744 SSM 8 Regen 745 5 bedeckt 13 12 • 748 MSM bedeckt 13 757 halb bedeckt 14 760 heiter 13 756 WNW Regen 13 757 SSW wolfig 15 754 bedeckt 13 761 SD bedeckt 14 756 761 • 3 NW halb bedeckt 12 SSW halb bedeckt 13 Wetter- Prognose für Sonntag, 14. Juli 1895. Wetter mit einzelnen Regenschauern und frischen westlichen Ein wenig wärmeres, zeitweise heiteres, jedoch unbeständiges Berliner Wetterbureau. Winden. Theaker. Im National- Theater sahen wir vorgestern eine der ortsüblichen Poffen. Das Geheimniß der talten Mamsell" hieß das breiaktige Stück, das die Herren Felbow und Mouson zu Verfassern verdes Artikels formell nicht beleidigend seien und im übrigen dem Angeklagten der Schutz des§ 193 zugebilligt werden müsse, da derselbe die Spalten der von ihm redigirten Zeitung beiden sich feindlich gegenüber stehenden Parteien zur Verfügung gestellt habe, um eine Klärung der Streitfragen zu ermöglichen. Die Staatsa anwaltschaft beantragte die Revision des freisprechenden Urtheils, Das Reichsgericht hielt die Revision für begründet, weil der § 193 des Strafgesetzbuches unzutreffend angewendet worden sei und verwies die Sache zur erneuten thatsächlichen Feststellung an das Landgericht II. Der Angeklagte weigerte sich auch heute, den Verfasser des Artikels zu nennen, er übernahm die alleinige Verantwortung, betonte aber, daß er schon in der ersten Vereine Inanspruchnahme des§ 193 handlung auf zichtet habe. Auf diesen Paragraph verzichte er auch heute, denn seiner Meinung nach enthalte der Artikel feine Aeußerung. welche nicht salonfähig wäre. Der Staatsanwalt war anderer Ansicht. Derfelbe brachte 300 M. Geldstrafe in Antrag. Der Gerichtshof erkannte unter Anerkennung des Schutes des§ 193 auf 20 M. Geldstrafe. Eine Wahrung berechtigten Interesses liege nicht vor, denn die Zeitung tehe in teinerlei Beziehung zum Feldjägertorps oder zum Forstfache, sie habe sich der Sache nur freiwillig angenommen. Eine Be= zweifellos zu finden, denn proßenhafter Aufs leidigung sei in dem proßenhaften Aufwand" wand" bedeute, daß leicht erworbenes Geld ebenso leicht vergeudet werde. Daraus rechtfertige sich die erkannte Strafe. Daneben mußte auf Publikationsbefugniß, Vernichtung der Zeitungen, Druckplatten zc. erkannt werden. 1919 ST. " Briefkasten der Redaktion. 2. in B. und andere. Haben Sie keine Angst. Der langweilige Lügenpeter mag noch so lange Bandwürmer schreiben wir werden uns unsere tostbare Zeit und unseren tostbaren Raum nicht von ihm stehlen lassen. Uebrigens liegt hier offenbar Hirnerweichung war. hat. Es braucht wohl taum gesagt zu werden, daß es an den befannten Gartenlaubenroman von der alten Mamfell durch nichts als Einen nicht beabsichtigten Erfolg hat ein Gistmittel ge den Titel erinnert und auch sonst nur wenig von parodistischem wir biten bei jeder Anfrage eine Chiffre( 8wei Buchstaben oder eine Bahl) habt, welches der Verwalter eines Hauses in der Zimmerſtraße Gepräge in sich trägt. Eine der charmanten Berlinerinnen, wie anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. zur Bertilgung der Mäuse gelegt hat. In Rechtsangelegenheiten wird ausschließ 24 Stunden starben zwei werthvolle Hunde und drei Kazen im sie nur die Bühne in der Frankfurterstraße fennt, läßt sich von lich am Montag, Dienstag, Donnerstag und Hause, die alle von dem Gift gefressen hatten. Den Mäusen einem Museumsdirektor in Boston als preisgekrönte Jungfrau Freitag von 7 bis 8 Uhr abends Auskunft ers dagegen hat das gelegte Gift nichts geschadet. Der unvorsichtige engagiren, trotzdem sie an einen Berliner Weißbierwirth vertheilt. heirathet ist, und stellt nun, unterstützt von der Balletgarde des Verwalter ist schadensersatzpflichtig gemacht worden. In der Charitee ist, wie bereits kurz gemeldet, die Theaters, Amerika auf den Kopf. Da ganz brav gespielt wurde und das Publikum des Nationaltheaters es niemals an Beifall 36jährige Bertha Unger gestorben, die mit einem Messerstich fehlen läßt, so hatte auch diese Posse einen Bombenerfolg. in der Brust gefunden wurde. Die U. hatte vor ihrem Tode Frl. Henny Schmidt leistete in der Titelrolle vorzügliches. angegeben, daß sie mit einem 15jährigen Knaben in Streit geN. J. Vielleicht giebt Ihnen P. Hilpert, Nixdorf, Karlss rathen und von demselben gestochen worden sei, über die Ursache Von der Geschäftsleitung des Theaters des Westens, des Streites verweigerte die Verletzte konsequent jede Auskunft. welches in der Kantstraße zu Charlottenburg errichtet werden gartenstraße 1, Auskunft. Runge. Der Miethsvertragsstempel betrug in Preußen Die Polizei hat jedoch festgestellt, daß die U. mit einer Lüge auf soll, geht uns folgende Mittheilung zu: Vor dem Charlotten- 1/ 3 pet. Dieser Stempel ist burch Gesetz vom 19. Mai 1889 den Lippen geftorben ist. Das Mädchen, das unter fittenpolizei- burger Amtsgericht fand vorgestern Mittag die Auflaffung der licher Kontrolle stand, war mit einem ihr bekannten jungen Grundstücke Kantstr. 8, 9 u. 10 an Herrn Baumeister Bern 19jährigen Menschen, der der Zuhälter der Dirne gewesen sein hard Schring statt. dürfte, wegen Geld in Streit und Schlägerei gerathen und hat bei der Prügelei die tödtliche Verlegung erhalten. Der Thäter ift bereits verhaftet. " Gerichts- Beifung. auf 1/10 pGt. ermäßigt. Der Stempel wird nach dein Betrag berechnet, der während der Dauer des ganzen Vertrages an Miethe zu zahlen ist. Verträge unter 150 m. sind stempelfrei. Der niedrigste Stempel beträgt 50 Pf. Für Ihren Vertrag find also, falls er auf 1 Jahr abgeschloffen ist, da der jährliche Miethszins 885 m. beträgt, 50 Pf., falls er auf Der Schuhmacher Hoffmann, welcher zusammen mit feiner Kein§ 193 für die Presse. Wegen Beleidigung der 4 Jahre geschlossen ist, 2 M. Miethsstempel zu zahlen. Ehefrau Ende Mai unter dem Verdacht in Haft genommen wurde, Offiziere des preußischen Feldjägertorps hatte sich gestern der K. 48. Nein. N. 10. Sie tönnen Erlaß eines daß er Mitwisser sei über den Verbleib seines im Jahre 1890 Redakteur der Tägliche Rundschau", Lieutenant a. D. v. Massow Bahlungsbefehls beantragen oder eine den formellen Erforder verschwundenen Sohnes Karl, der im vergangenen Jahre in der vor der ersten Straffammer am Landgericht II zu verantworten. nissen entsprechende Klage einreichen oder zu Protokoll geben, Hasenhaide als Gerippe aufgefunden wurde, ist mit Rücksicht Die Nr. 2 der„ Tägl. Rundschau" vom 8. Januar d. J. brachte oder die Sache einem Anwalt übergeben. Die Kosten trägt auf seine törperliche Gesundheit aus der Haft entlassen worden. einen Artikel, der, von einem höheren Forstmanne verfaßt, die die unterliegende Partei. Ist man im Zweifel, ob von dem BeDagegen bleibt die Ehefrau, welche zuweilen den Stiefsohn in augenscheinliche Bevorzugung der Offiziere des Feldjägertorps flagten 3 M. zu haben sein werden, so ist es richtiger, auf Ginbrutaler Weise mißhandelt haben soll, in Untersuchungshaft. u. f. 10. zu verzichten, als gegenüber den Zivil- Forst Assessoren trotz der weniger guten lagung A. N. 41. Kriegsministerium. Polizeibericht. In der Nacht zum 12. d. M. fiel ein Mann fachmännischen Ausbildung der Offiziere fritisirt und die Bemerkung Koften nachwerfen. bei der Alsenbrücke von einem Kahne aus ins Wasser und er- enthielt, daß der oft, proßenhafte Aufwand" den sonst guten Geist A. B. 21965. Die Frage war noch nicht gestellt. trant. Am 12. d. M. vormittags wurde ein Arbeiter in der im Offizierkorps verdränge und in den übrigen fachmännischen Kreisen Die Badedirektion haftet nach zutreffender Ansicht für Wohnung seiner Eltern, in der Bergstraße, erhängt vor- große Erbitterung über die Bevorzugung hervorriefe. Wegen Ersatz der aus geschlossenen Badezellen entwendeten Sachen. P5 Sergents Set Suterate over National- Theater. Reichshallen.| Passage- Panopticum. wimmt die Redaktion dem Publikum Direktion: Max Samst. Für Juhalt der überGroße Frankfurterstraße 182. gegenüber keinerlei Verantwortung Anfang 72 Uhr. Anfang 7/2 Uhr. Theater. Sonntag, den 14. Juli. Friedr.- Wilhelmstädtischer Park. Wien in Berlin. Montag: Dieselbe Vorstellung. Neues Theater. Tata- Toto. Montag: Dieselbe Vorstellung. Schiller- Thenter. Erenschulden. Das Schweigen. Ohne Liebe. Ein Strafrapport. Montag: Die Augen der Liebe. Im Irrenhause. Sensationsschauspiel mit Melodramen in 5 Aften und 8 Bildern von H. B. 1. Bild: Zwei Hallunken. 2. Bild: Gin tiefes Geheimniß. 3. Bild: Der Rächer. 4. Bild: Die Geheimnisse des Irrenhauses. 5. Bild: Ein Verräther. Jm prachtvollen Garten ( bei ungünstiger Witterung im Saal): Täglich: Humoristische Soiree Nordd deutschen Quartettu. Couplet- Sänger Anfang 8 Uhr. Entree 30 Pf. Refervirter Platz 50 Pf. Sonntags: Anfang 7 Uhr. 6. Bild: Der Plan des Teufels. 7. Bild: Von der Kanalfeier. Die Tochter des Verbrechers. 8. Bild: Der Giftmord. Regie: Mag Samft. Dirigent: Adolf Wiedecke. Morgen: Dieselbe Vorstellung. 31 Giner muß beiratheater. Ver: Gr. Stonzert u. SpezialitätenAlexanderplay botene Liebe. Montag: Dieselbe Vorstellung. National- Theater. Im Irrenhause, Montag: Dieselbe Borstellung. Apollo Theater. Ein Abenteuer im Harem. Montag: Dieselbe Vorstellung. Flora- Charlottenburg. Das Glöck chen des Eremiten. Montag: Der Waffenschmied. W. Noack's Hommertheater. Die goldene Insel. Montag: Dieselbe Vorstellung. Schiller- Theater ( Wallner- Theater.) to Vorstellung. 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Das Kammeranträge des Vertheidigers längere Zeit erforderte, die Fort- aus Rixdorf vom Schöffengericht des Amtsgerichts II zur Bersetzung der Verhandlung wider Cast an eingeschoben, so antwortung gezogen worden. Im April ds. Js. fuhr Pfeiffer Die Besuchszeit in unseren Krankenhäusern daß eine weitere Unterbrechung der Verhandlung in Länge mit der Ringbahn nach Schöneberg in einem Wagenabtheil, in ift anläßlich eines skandalösen Vorkommnisses in unserer staat- von etwa vier Stunden stattfand. Der ganze Vorgang welchem der Gärtner Bardendorf nebst Frau saßen. Die Frau lichen Musteranſtalt, der Charite e- einem Manne wurde illustrirt trefflich die Nothwendigkeit einer Aenderung der Straf genirten die vorgestreckten Beine, mit denen Pfeiffer die Frau der Zutritt zu seiner sterbenden Frau verweigert wieder mal prozeßordnung in der Weise, wie unsere Genossen in der Justiz- berührte. Der Ehemann B. verbat sich die Belästigung seiner Gegenstand der öffentlichen Diskussion geworden. Die Frage, fommission sie dahingehend verlangt hatten, daß weder der An- Frau. Es tam zum Wortwechsel, der in gegenseitige grobe Bes ob eine tägliche Besuchszeit, wie sie in den großen Wiener geflagte noch ein Beuge länger als eine halbe Stunde auf Beginn leidigungen ausartete. Pfeiffer ging aber zu Thätlichkeiten über, Krankenhäusern und in Privatkliniken besteht, durchzuführen sei, der Verhandlung zu warten oder sich eine längere als halb- indem er mit seinem schweren Stock den B. gegen den Unterwurde in ernste Erwägung" gezogen, aber von den dirigirenden stündige Vertagung gefallen zu lassen brauche. Die Vertreter tiefer schlug. Damit hatte Pf. sich der Körperverlegung schuldig Aerzten verneint. Bei der bekannten Neigung dieser Herren, am der Reichsregierung hatten diesen Vorschlag mit dem Hinweis gemacht, denn B. war infolge der Mißhandlung 6 Zage arbeitsAlthergebrachten festzuhalten, ist diese Entscheidung nicht wunder bekämpft, daß länger als einstündiges Warten auf unfähig. Das Schöffengericht ahndete die Rohheit des Pf. mit bar. Die Behandlung der Kranken, ihre Benuhung zu Lehrzwecken und eine oder während einer Verhandlung schwerlich vor 40 M. Geldbuße. Der Staatsanwalt hatte 300 M. Geldbuße bevor allem die Disziplin würden darunter leiden. Demgegenüber fämen. Rein Wunder in Fällen wie Dier antragt. hat eine Umfrage bei den Wiener Krankenhaus direktoren ergeben, verschweigt die bürgerliche Presse solche Unebendaß diefelben mit der täglichen Besuchsstunde außerordentlich zu beiten und die Regierungen pflegen unparteiische sozialdemo- paragraphen bringt die" Bolts- Zeitung" den folgenden Beitrag: Zur modernen Anwendung des groben Unfngsfrieden sind und ein wohlthätiger Einfluß dieser fratische Zeitungen nur nach der Richtung hin lesen zu lassen, wer in Berlin mit Kirschen, Rohl oder Kartoffeln im Umber Reform auf die Genesung der Kranten unob Strafanträge gegen Redakteure der Presse durch juristische ziehen ein gutes Geschäft machen will, muß vor allem über eine verkennbar ist. Das genügt indeß für unsere Gewaltigen Auslegungskünfte Strafe gebären können. in der Charitee, in unseren städtischen und sonstigen öffentgute Stimme verfügen, um sich den Hausfrauen gehörig bemerkbar lichen Hospitälern nicht, um ihre fleinlichen Bedenken fallen zu der Beleidigungsprozesse in welche der frühere Stadt- herzlich unbedeutenden Stimme versehen hatte, so sah er sich Das Dankbarkeitsgeschenk an Frau Dr. Hentig. Giner zu machen. Da den Händler Bock die Natur nur mit einer Sache der Arbeiter und insbesondere ihrer Vertreter verordnete Oberlehrer Dr. Hentig verwickelt ist, nach einem Gehilfen um, welcher über ein ausreichendes Stimme in den Krankenkassen muß es sein, in allen öffentlichen handlung. Dr. Hentig, der früher Vorsitzender des konservativen welcher in bezug auf Stimmmittel nichts zu wünschen übrig ließ. gelangte vor der 146. Abtheilung des Schöffengerichts zur Ver- material verfügte. Endlich fand er einen Arbeiter Köppen, Krankenhäusern auf Einrichtung einer täglichen Besuchszeit Bürgervereins Moabit war, ist mit einem Theil seiner früheren Wenn Köppen am Friedrichshain sein Amt als Ausrufer auss zu dringen und dadurch das Loos ihrer Kranken zu bessern. Dann werden die Zopfträger auch den armen Kranken ein- Gesinnungsgenossen in Streit gerathen. Die feindselige Stimmung übte, so wurden alle Frauen bis in die Gegend vom Alexanderräumen, was sie in ihren Privatkliniken den meisten Kranten seiner Gegner kam auch zum Ausdruck, als die Behauptung, play informirt, deß Bock im Anzuge sei. Die Käuferinnen gegenüber für selbstverständlich halten. gegen Dr. Hentig schwebe beim Gericht zu Fürstenwalde strömten in Schaaren herbei und Bock tam auf seine Rechnung. ein Verfahren wegen Wuchers, durch die Blätter ging. In einer Es tamen aber nicht nur Hausfrauen, sondern auch Schußleute Franse distr. 44, Quergeb. part. Wohnung feucht und Versammlung des vorgenannten Vereins kann diese Angelegenheit vom Alexanderplatz und diese brachten den Bock wegen groben stockig. Miether haben gesundheitlich sehr gelitten und auf An- zur Sprache. Eines der Mitglieder, der Kaufmann Reinhold Unfugs zur Anzeige. Sowohl das Schöffengericht als auch das ordnung des Arztes die Wohnung verlassen. Gehrke, erklärte, daß er aus dem Verein ausscheiden müsse, er Landgericht verurtheilten Bock wegen groben Unfugs zu einer Hennigsdorferstr. 25 ist die Wasserversorgung mangel. tönne nicht mit einem Manne zusammen wirken, der sich selbst Geldstrafe, da das laute Ausrufen feines Assistenten geeignet sei, Hennigsdorferstr. 25 ist die Wasserversorgung mangel des Wuchers bezichtige. Diese Erklärung veranlaßte den die öffentliche Ruhe und Ordnung zu stören. haft. Anschluß an die städtischen Wasserwerke vorhanden, doch Dr. Hentig, gegen Gehrke die Beleidigungsflage anzustrengen. gericht hob jedoch die Vorentscheidung als nicht zutreffend auf angeblich mitunter monatelang abgesperrt. Der Sof- Im Termin stand dem Kläger der Rechtsanwalt Märcker, dem und wies die Sache an die Borinstanz zurück, da Bock nur dann brunnen giebt ungenießbares Waffer mit üblem, jauchenartigem Beklagten der Rechtsanwalt Werthauer zur Seite. Der strafbar sei, wenn ihn ein subjektives Verschulden treffe. Manteuffelstr. 114 vorn ein Keller von drei Räumen, habe, er beharre auch heute noch auf dem Standpunkte, liche Erlaubniß hatte sich am Freitag der Böttcher Georg Beklagte gab an, daß ihm jede beleidigende Absicht fern gelegen wovon die Stube eine nasse Wand nach der Straße zu hat, die daß in der Erklärung des Dr. Hentig im Berl. Tagebl.", der arsonke aus Nixdorf vor dem dortigen Schöffengericht zu Wegen Vertheilung von Druckschriften ohne polizeiPilze wachsen aus den Schauerleisten heraus; in den Räumen frühere Lokomotivführer Sch. habe von ihm eine Hypothet in verantworten: Der Angeklagte wurde am 23. März d. J. in der modriger Geruch, Möbel und Kleidungsstücke start beschädigt. Andreas str. 13. Auf dem Hof unsauber gehaltenes Höhe von 3000 m. gegen 5 Prozent Binfen erhalten, wogegen Kloset für sieben Miether und die Gäste einer Reſtauration. von 250 M. gemacht habe, eine Anerkennung des Buchers liege. Vorübergehenden Zettel verabfolgte, welche eine Einladung zu Kloset für sieben Miether und die Gäste einer Restauration. Sch. der Ehefrau des Dr. Hentig aus Dankbarkeit ein Geschent Raiser Friedrichstraße von einem Gendarm notirt, weil er den Müllfasten gleichfalls sehr unsauber und lange vor der Abfuhr Der Kläger erklärte, daß seine Grklärung auf einem Irrthum einer anarchistischen Volksversammlung enthielten, deren Gins überfüllt. Außerdem ist eine Sentgrube da. Infolge der feinerseits beruhe. Als ihm der Artikel im Berl. Tagebl." zu Thatbestand zu; er berufer Warfönke war. Vor dem Schöffengericht gab W. den allgemeinen Unfauberkeit Geftant auf Flur und Treppen. Andreas str. 12. Der Kutscher des Milchhändlers und Verwirrung sofort zur Redaktion des Berl. Tagebl." geeilt und habe tretung des alten preußischen Preßgesetzes von 1851 nicht vorGesicht gekommen sei, sei er im Zustande höchster Erregung und Thatbestand zu; er war aber der Meinung, daß eine Ueber= Hauseigenthümers iſt, vermuthlich weil der Besitzer für sich auch dort die Erklärung niedergeschrieben. Später habe er sich darüber liegen könne, denn dieses Gesetz sei nach seiner Ansicht durch die feinen Gewerbe- Ordoung von 1884 aufgehoben und daher rechtsungiltig. feinen besseren Raum hat, genöthigt, mit zwei Pferden gemeinsam vergewiffert, daß der Sachverhalt ein anderer sei. Seine Ehe Er habe die Vertheilung von Drucksachen ja auch nicht gewerbs im Pferdestall zu schlafen. Solm 3 str. 39. Die Kellerwohnungen, Hof links und rechts, frau habe nicht 250 M. von dem Lokomotivführer erhalten, find naß, die Wände mit Schimmel belegt, aus dem durchlöcherten sondern nur 150 M. und sei auch nicht Dankbarkeit der Be- mäßig, sondern nur in einem Falle betrieben und hierzu sei er berechtigt gewesen, nachdem die polizeilich angemeldete Fußboden wächst der Schwamm heraus, die Sachen der Miether eggrund zu dieser Zahlung gewesen, sondern die 150 M. feien Versammlung von ein Entgelt für den Kursverlust, den seine Ehefrau durch der Behörde genehmigt worden war, find stark beschädigt. ein den Verkauf von Werthpapieren erlitten hatte, die sie zu Geld machen Müllerstr. 26, vorn im Keller, befindet sich eine Produkten: der Gendarm, der ihn notirt, felbst handlung, von der aus Knochenabfälle einen unerträglichen Ge- mußte, um die Hypothet von 3000 m. geben zu fönnen. Als Dr.Hentig Uebrigens habe handlung, von der aus Knochenabfälle einen unerträglichen Ge- im Laufe seiner Ausführungen der Befürchtung Ausdruck gab, diesem Fall strafbar sei, denn ob das Vertheilen von Betteln in ruch verbreiten. denn auf eine diesbezügliche Oranienstr. 14, im Keller des bisherigen Klempnerladens, daß über diese Verhandlung ein einseitiger Bericht in die ist der Fußboden vollkommen von Schwamm unterminirt, so daß Beitung komme, erwiderte ihm der Vorsitzende: Darüber können Frage habe ihm derfelbe geantwortet, darüber, ob eine lieberman mitunter vollständig einbricht. Vor dem Einziehen des legten Sie sich beruhigen, unsere Gerichtsreferenten sind dafür bekannt, tretung vorliege, müsse er sich erst im Amtsbureau erkundigen, man mitunter vollständig einbricht. Vor dem Einziehen des letzten daß sie gewissenhaft und fachlich berichten. Nach geschlossener Gründen verlangte der Angeklagte seine Freisprechung. und er habe nichts gegen die Weitervertheilung. Aus diesen Miethers hatte der Wirth neue Dielen ziehen lassen, so daß der Beweisaufnahme beantragte der Vertreter des Klägers die Be Gerichtshof erachtete den Angeklagten jedoch einer Uebertretung erstere den Schaden nicht merken konnte. Trotzdem hält strafung, berjenige des Beklagten die Freisprechung des letzteren. Des noch zu Recht bestehenden Gesetzes von 1851 für schuldig und die Polizei die festgestellte Thatsache nicht für Der Vorsigende erkannte Grund genug, um die Benuhung der Wohnung nicht anzunehmen, daß ein Mann auf Freisprechung. Es sei erkannte auf 3 M. Geldbuße event. 1 Tag Haft. oder des Labens zum dauernden Aufenthalt Befähigung des Dr. Hentig selbst in erregtem und verwirrtem von der geistigen von Menschen zu verbieten. Ein jugendlicher Messerheld. Der 15jährige Arbeits. Zustande eine Erklärung niederschreibe, die er nachher in der bursche Gustav Peterssohn und der 17jährige Tischlere Form widerrufe, wie es geschehen. Der Beklagte habe sich ledig- lehrling Ostwald aus Rigdorf geriethen am 6. Mai d. J. auf einen Sinn untergelegt, wie es jeder Unparteiische selben stach nun P. seinem Gegner ein Taschenmesser in die Brust ich an die damals veröffentlichte Erklärung gehalten und derselben der Straße in Streit, der mit einer Prügelei endigte. Bei dera thun müsse. Es mußte dem Beklagten wenigstens Glücklicherweise war die Verlegung nicht lebensgefährlich. Am wunderbar erscheinen, daß die Ghefrau des Klägers Freitag stand der jugendliche Messerheld vor dem Rigdorfer fich 250 Mart schenken lasse und daß ihr Ehemann Schöffengericht, um sich wegen dieser That zu verantworten. nicht gegen die Annahme eines solchen Geschenkes Ein- Der Amtsanwalt beantragte 2 Monate Gefängniß, der Gerichtsrechtigter Interessen gehandelt und sei über das Maß des Er- geklagten Milde walten und erkannte auf 15 M. Geldstrafe pruch erhob. Der Beklagte habe außerdem in Wahrung be hof ließ jedoch mit Rücksicht auf die große Jugend des An aubten nicht hinausgegangen. Es müsse deshalb seine kostenlose event. 5 Tage Gefängniß. Freisprechung erfolgen. Dr. Hentig wird gegen dies Erkenntniß Berufung einlegen. Der schneidige Stationsassistent. Wegen Ungebührlich im Stadtbahnwagen war der Stationsassistent Otto Pfeiffer * Für die Arbeiter- Sanitätskommission gingen ferner ein: 5 M. von den Posamentieren Berlins. 6 M. vom Fach 5 M. von den Posamentieren Berlins. 6 m. vom Fachverein der Buchbinder. 36 M. vom Verband der Berliner Metallarbeiter. Gerichts- Beitung. i Unsere neuliche Notiz über die Verurtheilung unseres Unsere neuliche Notiz über die Verurtheilung unseres Genoffen Dierl( Roland) ergänzen wir dahin, daß die erfte Genossen Dierl( Roland) ergänzen wir dahin, daß die erste Unterbrechung der Verhandlung erfolgte, um dem nicht geladenen Bertheidiger Gelegenheit zur schriftlichen Formulirung seiner Anträge zu geben. Es wurde alsdann eine etwa 10-15 Minuten in Anspruch nehmende Diebstahlssache verhandelt. Hierauf wurde, da die Formulirung der umfangreichen Entlastungsfeit Ein Bourgeois. EinUebrigens habe Anschlagswesen in Rigdorf aber nicht bestehe. nicht gewußt, Der Kammergericht. Der Konfektionär" und der„ Geschäftsfreund", die beiden Fachblätter für die Unternehmer der Kons feftion, wetteifern mit einander in der Vertretung der fapitalistischen Interessen derjenigen, auf deren Abonnement sie rechnen. In diesem " Man geftatte uns ein Beispiel aus dem gewöhnlichen Alltags- Und er hielt Wort. Der nur Zwanzigjährige machte eine leben. Das Volt fagt:" Die Schwalben fliegen tief, wir friegen Erfindung, eine Vorrichtung zur genaueren Regelung des Ganges Zur Erinnerung an den Bastillensturm. Regen!" Nun wird wohl kein Mensch glauben, daß die tief- von Uhren. Als ein Kunstgenosse das von Caron junior ihm Auf dem internationalen Kongreß zu Brüffel protestirte ein fliegenden Schwalben den Regen machen, bei einiger Ueber- anvertraute Geheimniß nicht nur probeweise anwendete, sondern ruffischer Delegirter gegen das Singen der Marseillaise, weil sie legung tommt man darauf, daß bei nahendem Gewitter die Ins in einer Zuschrift an die Zeitung Mercure" sich selbst die Er erstens in Kronstadt entweiht worden sei, als man sie vor dem fekten aus der Höhe zur Erde herabsteigen, weil es ihnen oben findung zuschrieb, machte Beaumarchais in einer Berichtigung russischen Zaren spielte, und zweitens, weil sie überhaupt im ungemüthlich wird, und die Schwalben im Tieflug einfach ihrer fein Anrecht scharf geltend und erlangte eine Entscheidung durch Verhältniß zur revolutionären Bewegung unseres Jahrhunderts Nahrung, ihren Beute- und Jagdobjekten folgen; fie fünden Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu seinen gunsten. ihrem Texte nach als bürgerlich- reaftionär bezeichnet werden somit allerdings bevorstehende Alenderung der Zustände in Durch eine höchst geschickt formulirte weitere Zeitungss müsse. Unser Freund Jean Bolders erwiderte darauf sehr höheren Lustregionen an, die ihrerseits Regen veranlassen. einfendung, die sich als rein technische Mittheilung giebt, weiß er treffend, indem er auf die geschichtliche Bedeutung der Bour- Beaumarchais' Werke und ebenso fein materielles Leben sind sich Kundschaft in der Aristokratie, ja in der töniglichen geoisie als nothwendige Phase der Gesellschaftsentwickelung hin- geradezu typisch, vorbildlich für die zu seiner Zeit und durch die Familie zu schaffen: er arbeitete für den König, die Mitglieder deutete, wodurch dem Marseillergefang auch sein geschichtlicher große französische Revolution zur Geltung kommende Bourgeoisie. feiner Familie und Maitressen; feine Majestät beäugte höchſtWerth gesichert erscheine. Die Sache hat natürlich ihre Richtig. Der Absolutismus des französischen Königthums mit seiner selbst mit der Lupe die Kunstwerke Carons des Jüngeren. feit, wir bekämpfen die Bourgeoisie nicht, weil sie die Willkür, brutalen Ausbeutung und Schandjustiz, deren sinnfälligfter Daraus entnahm sich dieser die Freiheit, in der oben an Bourgeoisi ist, sondern weil sie ihre alten revolutionären Ausdruck das Strafgefängniß der Bastille war, brach vor dem geführten Reklame fich zu unterzeichnen: horloger du roi, Beiten vergeffend, reaktionär und Feindin der naturgemäßen Ansturm des dritten Standes, aus dem sich die Arbeiterklaffe b. i. töniglicher Uhrmacher. Loménier weist mit recht darauf fozialen Entwicklung geworden ist. noch nicht herausgelöst hatte, zusammen und fein Symbol, seine hin, daß Beaumarchais also bereits als Uhrmacher, nicht erst Darum dürfen wir wohl zur Zeit, da sich wieder einmal Swingburg ward von dem Volkszorn in Trümmer gelegt. Mit als Harfenspiel- Lehrer der französischen Prinzessinnen sich den der Sturm auf die Bastille jährt, an einen ausgeprägten Bour- Elektrizität geladen war die Atmosphäre Frankreichs schon lange Weg zum Hofe bahnte, wie gewöhnlich erzählt wird. geois jener Epoche erinnern, wir meinen Pierre Auguftin Caron, vorher, und Beaumarchais' Lustspiel darf wohl ein dem Haupt Aber höher standen die Wünsche des hübschen, stattlichen, der sich mit 24 Jahren den Namen de Beaumarchais beilegte, donnerwetter vorausgehendes Wetterleuchten genannt werden. jungen Mannes voll feurigen Ehrgeizes und Sehnsucht nach Anunter dem er unsterblich geworden ist. Eine furze Stizze des Lebens dieses Musterbourgeois verseht sehen und Gewicht, der durch Gewandtheit und Sicherheit Aber warum bringen wir den Bastilleſturm gerade mit uns schnell in die Stimmung jener Tage und ist auch sonst feines Auftretens nicht verfehlte, überall Eindruck zu machen. Beaumarchais in Zusammenhang? Nun deshalb, weil einmal wohl intereffant und lehrreich. Die beste Quelle ist die auf Nach dem Abelstitel stand fein Sinn, nachdem er einmal in ein König unter die Propheten gegangen ist und Wahrheit gegrund der Familienpapiere aufgebaute vorzügliche Biographie die Hofgesellschaft eingedrungen war und durch seine Schlagweifsagt hat. Als sich am Hofe Ludwigs XVI. über die Auf Beaumarchais' von Loménier( 2. Aufl., Paris 1858); fie zeigt, fertigteit als unangenehmer Wettbewerber um tönigliche Gunt führungsfrage von Beaumarchais' Lustspiel: Figaros Hochzeit" wenn auch höflich und diskret, wie das Häkchen sich bei Zeiten von den Aristokraten betrachtet wurde. Moralisch und materiell awei Parteien bildeten, deren eine für, deren andere gegen die Auf- trümmte, wie früh schon der junge Caron verstand, Elbogen hatte schon Ludwig XIV. den Adel ruinirt, man konnte Adels. führung war, ließ sich der König das Stück vorlesen und fällte dann den arbeit zu machen und sich um jeden Preis echt bourgeoismäßig titel mit gewiffen mit ihnen verbundenen käuflichen Aemtern erWahrspruch: wenn man dieses Stück aufführen ließe, wäre es zur Geltung zu bringen. inkonsequent, die Bastille nicht zu zerstören. werben. bent Am 24. Januar 1782 wurde dem Uhrmacher André Charles Dazu gehörte aber Geld, viel Geld. Solches schaffte fich Interessant ist dieses ahnungsvolle Wort, wenn wir auch Caron in der Rue Denis zu Paris ein Sohn geboren, den er Beaumarchais durch seine erste Heirath mit der reichen natürlich nicht soweit geben, zu behaupten, daß Beaumarchais Pierre Augustin nannte. Fünf Schwestern waren die Gespielen Wittwe Franquet( 1756), und durch fleißiges Studium Komödie es gewesen, die die Bastille zerstörte. Gewiß gehen seiner Frühjugend, zum theil ebenso regsamen Geistes wie der der Geldmacherkunst, des Spekulirens unter Leitung des zwischen Ideen und Verhältnissen, zwischen sogenannten geistigen Autor von Figaro's Hochzeit, Mufit und Literatur wurden in ihm befreundeten reichen Bantiers Duverney. Von Emanationen der Menschennatur und dem materiellen Leben die der Familie lebhaft gepflegt. Der Vater, stolz auf seine Kunst", franken alten Franquet, dessen Frau einst eine Uhr zu repariren Fäden wunderbar verwickelt herüber und hinüber; aber viel wünschte, daß sein Sohn diese als Lebensberuf ergreife und in gebracht hatte, erkaufte sich der junge Streber dessen Hofamt und weniger leiten die Ideen den materiellen Verlauf der Dinge, ihr vollendeter Meister, ja Weiterführer werden solle. Erhalten ebnete sich damit den Weg zum Abel, den er sich höchsteigenals daß jene, die Ideen, aus Beobachtung der materiellen Ver- ist uns ein Dokument, welches die Bedingungen aufzählt, unter händig nach einem fleinen vielleicht nur in der Phantaste be hältnisse abgezogen, nicht aber aus dem Daumen ge- denen Pierre Augustin nach einer kurzen Verbannung aus dem stehenden Lehnsgut seiner Frau zuerst 1757 beilegte und sich fogen werden. Die Ideen, um es turz zu sagen, Elternhause in dieses zurückkehren durfte. Neben Ein- de Beaumarchais nannte. Einem späteren Gegner erklärte der ( dazu rechnen wir auch die einzelnen Werke der Künstler) find schränkung seiner Vergnügungslust und seiner musikalischen nobilitirte Bourgeois:„ Mein Adel ist echt, ich habe die meist mehr Wahrzeichen und Begleiterscheinungen vorhandener Leidenschaften muß der reuig wiederkehrende Sohn nament Quittung darüber!" Bustände als deren Ursachen und Veranlassungen. ich angeftrengtesten Fleiß in seinem Uhrmacherberuf geloben. 1757 im September fiarb Beaumarchais' Weib, nicht ohne edlen Wettstreit konnte es natürlich nicht ausbleiben, daß sich enthalten, als der Beitrag nicht auf 20 Pf. erniedrigt, sondern lungen und eine General Versammlung sowie 5 Borstands die Kämpen zuweilen etwas unangenehmes zu sagen hatten. So auf diese Summe erhöht ist. Das Eintrittsgelb ist auf 30 Pf. fizungen stattgefunden. Der Bibliothekar berichtet, daß die glaubte denn auch eines Tages der Redakteur Frankenstein vom erniedrigt. Bibliothek gegenwärtig einen Bücherbestand von 134 Bänden Geschäftsfreund", Grund genug zu haben, dem„ Konfektionär" Die Arbeiter Bildungsschule hielt am 12. Juli im enthält. Vom Vorstand wird über die aufgelöste Vereins- Bereher anzunehmen gewesen." Dersammlungen. " " " 5. ilaria, Blumenfir. 46 v. 2 Tr. leichtfertige und frivole Berichterstattung über Insolvenzen vor Louisenstädtischen Klubhaus, Annenstr. 16, eine ordentliche Sammlung sowie über die Handhabung der Polizeiftunde Be zuwerfen, was durch eine Notiz in der von ihm geleiteten Generalversammlung ab. Zunächst wurde das Andenken der im Ich werde geführt werden. Für die nächste Versammlung soll das Beitung geschah. Die Herren Schottländer und Care vom Konfektionär" reagirten darauf mit einer Beleidigungsklage, die letzten Vierteljahr verstorbenen Mitglieder in der üblichen Weise Thema; Die freie Arztwahl auf die Tagesordnung gesezt werden. geehrt und hierauf der Vorstandsbericht entgegengenommen. Der Zentral- Kranken- und Sterbekaffe der deutschen Wagenbauer Berlin, in allen Instanzen zur Verurtheilung des Gegners führte. Besuch der Lehrfächer und auch der Stand der Schule in Bezirt I, am Dienstag, den 16. Juli abends 8 Uhr, Langefir. 65. früher Frankenstein legte beim Rammergericht Revision ein. BeTempel: Mitglieder= Bersammlung. Tagesordnung: Abrechnung für das sonders machte er geltend, daß er als Redakteur eines petuniärer Hinsicht läßt nach dem Bericht viel zu wünschen zweite Quartal 1895. Sterbekaffe von Arbeitern der Berliner Maschinenbau- Aftien- Gesellschaft. Fachblattes Anspruch auf den Schuh des§ 193 des übrig. In der Nordschule nehmen 61 männliche und 20 weibStrafgesetzbuchs hätte, da er als solcher sicher in jener Notiz nur am Unterricht theil. Der Kassenbericht wies folgende Zusammen- Müllerfir. 179a Settüre( unentgeltlich). Südoft- Schule, Waldemarfir. 16 liche und in der Südostschule 127 männliche und 19 weibliche Personen Seute zahltag Acterstr. 123 bei Marten. Arbeiter Bildungsjahule. Sonntag, 10-12 Uhr: Nord- Schule. berechtigte Interessen habe wahrnehmen können. Seine Gegner stellung auf: Bestand am 1. April d. J. 2112,17 M., Einnahmen Bettüre( unentgeltlic)). behaupten indessen, er hätte nicht in Wahrnehmung berechtigter 878,40 M., Ausgaben 1598,57 M., mithin ist noch ein Baarver: Müllerstraße 179a: Nationalötonomie.( Das Berhalten des Kapitals bei ber Montag, abends 7-8% Uhr: Lektüre. 8-10% Uhr: Nord- Schule, Interessen, sondern in Wahrnehmung privater Feindschaft ge= mögen in Höhe von 1392,- M. vorhanden. Die Diskussion Werthbildung, ber Grad der Ausbeutung der Arbeitstraft.) Südost handelt, er hätte nur ihrem Blatte eins auswischen" wollen. des Berichtes währte bis Mitternacht. Vom Genossen Wagner Schule, Waldemarfir. 14: Boltsthümlicen er helt II. Wärme, StoffDie Revision wurde zurückgewiesen. Der Begriff der Beleidigung sei nicht verkannt und§ 198 nicht verlegt worden. Wenn der wurde die Schule unter den jetzigen Verhältnissen als ein fosterfcheinungen des gefunden und tranten Menschen.) Theil II. Wärme, Stoffwechsel, Bewegungsapparat, Neven, Sinneswertzeuge.)- Bei allen UnterrichtsAngeklagte in Vertretung einer bestimmten Person gehandelt ſpieliges Unternehmen bezeichnet, das, wenn sich der Besuch selbst fächern werden neue Theilnehmer, Damen und Herren, jederzeit aufgenommen. Montag, abends Uhr, bet hätte, wäre die Wahrnehmung berechtigter Intereffen vielleicht der wichtigsten Lehrfächer( Dekonomie und Geschichte) nicht hebei Grube, martendorferfir. 6. gefes und Diskutirklub utlärung jeben aufhören sollte zu existiren. laffe, dann lieber 3. Montag im Monat Bücherwechsel bei Ferger, Sebastianftr. 78. Ursache, weshalb in in Genossentreifen die nothwendige Arbeiter Sängerbund Berlins und Umgegend. 1. Borsigender: Sympathie fehle, suchte Redner in verschiedenen Miß- Ad. Neumann, Basewalterfir. 3. Alle Aenderungen im Bereinstalender griffen der tonangebenden Persönlichkeiten. Besonders müsse er find zu richten an Friedrich Kortum, Manteuffelstraße 49, Montag, Abends 9-11, Uebungsstunde und Aufnahme neuer Mitglieder. Katheder Sozialismus. Gin ähnliches Thema wie in den letzten Jahresbericht tadeln, dessen Stil er gradezu als grobe giebertafel ber maler, Annenstraße 6, bet Ehrenberg. Butunft I, Stegliz, Ahorn Leipzig der Vorwärts" berichtete in Nr. 155 ausführlich über ungeschicklichkeit bezeichnete, der ganz dazu geeignet, bisherige wieder ball, Köpenickersir' 191 bei Foge. Bruderherz, Krautstr. 6, bei Rudolf.die Versammlung behandelte Prof. Ad. Wagner in einer Förderer und Freunde der Schule vor den Kopf zu stoßen. ftraße 15a, Schelhofe's Gambrinus. Arbeiter Gesangverein Vorwärts III, Lichtenberg- Friedrichsfelde, PrinzenDie Beifall und Widerspruch.) Derselben Ansicht waren auch allee 6 bei Karl Schulz. Sieberzweig, Waidmannsluft Berlinerstraße Berliner Studentenversammlung am Freitag Abend. Hansen und Flatow, während Lehrer Schulz, uebscher, bet Berbe. Biebesfreiheit II, Strausberg, Wriegenerstraße bet Geschichte und das Wesen des sogenannten Trommler, Danger u. a. das Vorgehen des Vorstandes foot, Bürgergarten. Glodenrein( gem. Chor) Schönhauser Allee 46 Arbeiter- Gesang Katheder Sozialismus" lautete das Thema. Die bet Söhne. Gyrene, Echönhauser Allee 28 bei Kelle. bezüglich des im Jahresbericht Gesagten durchaus billigten bezw. verein a cht auf 11, Ertner, Restaurant Seebab" am Dämmertz- See, Bezeichnung Katheder Sozialismus" ist zuerst als Spigname von vertheidigten. Kassirer Königs fonstatirte ebenfalls einen steten Wilhelmshöhe". Arbeiter- Gefangverein der Enterbten, Swinemünder einem Gegner in der Polemit gebraucht worden, sagt der Redner, Rückgang der Schule; bisher habe diese 10 873,48. Ueberschüſſe butt be, Soffnung II, Deutsch- Wilmersdorf, Günzelftr. 39.- enGesangverein Liberte: die Professoren, die damit getroffen werden sollen, behielten den blithe, Beughofftr. 8, Neftaur. Behlendorf. Männerchor Sangesluft II, Bajewalterstr. 3 Namen gern als Ehrentitel. Soviel Akademiker den Beinamen von Festen erhalten, ohne die fie fich schon längst nicht mehr hätte rangelfir, 84 bet Redang. halten tönnen. Praktische Vorschläge, wie die Schule zu heben bei Ad. Neumann. Gesangverein Freiheit 3, gemischter Chor, Bernau Rathederfozialist" sich gefallen lassen, so oft gehen ihre An fei, traten nicht zu tage. Der Vorstand wurde beauftragt, mit Suffitenstraße" fun" " Harmonie 2", Weinstr. 11, Restaurant fichten über den Begriff„ Katheder- Sozialismus" auseinander; folchen in nächster Versammlung hervorzutreten. Nach Ertheilung einbt. Ginigtett s", Groß- Lichterfelbe, Amaltenfir, bet tege Klingmüller'sches einig wären sie nur in dem Widerstande gegen die Manchester: ber Decharge wurden an stelle der ausscheidenden Revisoren op pelquartett, Neu- Weißensee, Langhansstraße bet 2810. Buf. Doktrin und gegen den Alpenveilchen, ge eigentlichen" Sozialismus. Nach( Belitsch und Straßburg) Flatow und Böttcher üb- ft 11, Salfensteinfir. 7 bet ittteľmi. Solidarität, Draniender Definition des Begriffes Staats Sozialismus, der neu gewählt; für den abgereiften Revisor Kramer bleibt mischter Chor, Lindowerfir. 26 bei Sachse. eine eigene Richtung innerhalb der vorhin genannten Gruppe Straßburg indeß bis Beendigung dieses Vierteljahres im raße 109 bei Greiser. Freya 2"( gem. Chor), Nixdorf, Hermannftr. 45 bei den Kathedersozialisten der Kampf gegen den Sozialismus Amt nieder." Gegen die sofortige Neuwahl protestirten einige in der legten Zeit mehr in den Vordergrund getreten ist. Das Mitglieder, da ein derartiger Punkt auf die Tagesordnung ge Sund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Manchesterthum ist so gut wie überwunden; auf den Universitäten höre und vorher hätte publizirt werden müssen. Die Versamm giebt es teinen ausgesprochenen Manchestermann mehr richten an P. Gent, Adalbertstraße 95.) Sonntag: Bergnügungsverein Selgoland II", Rüdersdorferfir. 45, Gesellschaftshaus Ostend" nachm. unfere, der sogenannten Rathedersozialisten, vornehmste Auf- lung wurde deshalb vertagt. von 4-6 Uhr. Montag: Pfeifentub elfenfest, Andreasstraße 26 bet gabe besteht nun darin, die Irrthümer der sozialistischen Schule Der Verband der Buchbinder diskutirte in seiner Mit- mille. Bergnügungsverein Felsenfest, Rirdorf, Hermannstraße 21 bet bloszulegen." Die Möglichkeit einer sozialistischen Wirthschafts- gliederversammlung am 8. Juli über das Thema: Die Stellung gornburg. Kartentlub Lustige Brüder, Krautfraße 48 bet Rattte. Arbeiter 8ither Geselliger Verein Fridolin, Brunnenstr. 35 bet Wolf. weise ist( nach Wagner) vollkommen ausgeschlossen weil die des Verbandsvorstandes. Veranlassung zu dieser Tagesordnung verein Ginigfeit, abends 9 Uhr, uebung bet Nowack, Manteuffelsir. 9. Evolutionstheorie nicht auf die Menschen Anwendung finden kann. gaben einige Artikel im Fachorgan, die vom Vorstand, von den Theaterverein& te b'e s glüd, Große Frankfurterstraße 74 bet Breuer, an Das Menschenmaterial ist kein Stoff, aus dem der sozialistische Hamburger Kollegen und von dem Mitglied Wittrisch eingesandt fedem 1. und 8. Sonntag im Monat. Staat hergestellt werden kann." An der Menschen natur wird waren. Die Debatte dehnte fich sehr lange aus, und betheiligten gesellschaft Gatur" abends% 9 Uhr, bet Specht, Martgrafenftr. 83.- ripats Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Montag: Privat- Theater er scheitern. Eine neue Wahrheit spricht der Herr Professor sich an derselben die Mitglieder Schmidt, Wittrisch, Seiler und Theatergesellschaft Immer 2uſtig jeden Sonntag Abends 5 Uhr, bellschaft gleich hinterher aus: Der eigentliche Sozialismus hat übrigens Joft. Es mußte deshalb der zweite Punkt von der Tages- Andree, Chorinerftr. 58: Gigung mit Damen. feine Glanzperiode schon hinter sich! Er hat etwas geleistet in ordnung abgesetzt werden, um in die Besprechung einiger Vereins- minerva. Alle Montag Zusammenkunft Maibach- üfers bet Schmod Privat- Theater- und Bergnügungsverein Morgenstern. Sigung jeden der Kritik, was alle Welt, auch der Herr Referent anerkennt, angelegenheiten eintreten zu können. Wie der Vertrauensmann Conntag 6 Uhr; alle vierzehn Tage Fidelitas im Martihallen- Refiaurant, Rauchtlub Brüderlichtett aber die Konsequenzen des Sozialismus müssen darum mit mittheilte, werde in der Werkstatt von Linz des Sonntags ge- Wörtherstraße 45, bet tu desto größerer Schärfe bekämpft iverden. Das bei weitem inter arbeitet. Recht sonderbar sei das Benehmen eines Arbeiters jeben Montag 9-11 Uhr bei Bauts, Schlesischestraße 88. Eldorado alle Montage, abends 8% Uhr, bet Geter, Ballisadeneffanteste Kapitel der Rede war das letzte: Die Verherrlichung in diesem Geschäft, der der Polizei gegenüber erklärte, ftraße 66. Theater: und Bergnügungsverein Waldemar. der Hohenzollern. Die erbliche Monarchie nennt der Herr sein Chef wisse von der Sonntagsarbeit nichts. Der Sonntag Staligerstr. 54 bet Sente. Anfang 6% Uhr.- Arbeiter- Stenographie Profeffor die fegensreichste Form aller Monarchien". Es ist Vorstand macht sodann bekannt, daß an jedem Sonnabend in Berrein Eintracht", Unterricht und Nebungshunde Montag abends 8½ 1hr bet Nothes, Buttmannstraße 17. Privat- Theaterverein Freiheitss für ihn ein wunderfames Ereigniß", daß die Dynastie der Moabit Diskussionsabende stattfinden. Diejenigen Mitglieder, hoffnung. Sigung mit Damen jeden Sonntag um 5 Uhr nachmittag. Hohenzollern so viele bedeutende Männer" aufweist. Beispiellos die sich daran betheiligen wollen, erhalten Karten vom Vorstand. Baumann, Lychnerstr. 2-8( Straße XV). Nach der Sigung Fidelitas. stehe das in der Geschichte da. In der Republik herrschen wüste Partei- Den streitenden Töpfern gewährt die Versammlung eine Unter- Brivat- Theatergesellschaft Winerva. Alle Montag zufammenfunft naibachufer 3 bei Schmock. Berliner Zurngenossenschaft. Boltsthümtämpfe nur weil Deutschland unter dem Schuße" der Hohenstübung von 30 M. Ferner wird den Arbeitslosen für das fiches Turnen, jeden Sonntag, von 2 Uhr ab, in Lichtenberg, Weißenfeeerzollern stand, war es möglich, daß dessen Arbeiterschutz- Gefeß- Sommervergnügen ein Freibillet verabsolgt und ein Beitrag von weg bet liche. Klub Freya. Jeden Sonntag von 6 Uhr nachgebung die aller anderen Länder überflügeln fonnte. Wir einer Mark bewilligt. mittags an Gigung mit Fidelitas im Saale des Restaurants Riekelhahn, Dresdenerstr. 68. Bergnügungsverein Flora. Jeben Sonntag ühr müssen eine monarchische Spige haben. Es ist mir unbegreiflich, daß Bebel und Liebknecht so vollständig übersehen, Sigung, nachdem Fidelitas im Restaurant Miethe, Mendelssohnfir. 9.daß wir die Monarchie zu unserer eigenen Sicherheit brauchen; wir können Gott danken, daß er uns die Hohenzollern be scheert hat." " " Bittoria- Säle". 31 Sozialdemokratische gese- und Diskutieklubs. Mar Kayfer, Karl Marr", 9 Uhr, bei Grube, Mariendorferstr. 6. jeden Sonntag Vormittags 10% uhr im Restaur. Schömann, Heimfir. 16.( alle Buſchriften, ben Bund der geselligen Arbeitervereine betreffend, find in Vermischtes. Privat- Theatergesellschaft Rauchflub Jeden Schöneberg. Der Arbeiter- Bildungsverein hierfelbft hielt am 8. d. M. eine Generalversammlung ab, in der die Abrechnung vom Stiftungsfest und der vierteljährliche Rassenbericht entgegen genommen wurden. Der Ueberschuß vomStiftungsfeft betrug 249,62. Es ist von gewiffer symptomatischer Bedeutung, daß bei Derkaffenbestand 146,88 M. Dem Raffirer Raue wurde einstimmig Eisenbahnunglück. Aus Kassel wird berichtet, baß ber dieser Kraftstelle aus der Studentenschaft die dem Redner Entlastung ertheilt und befchloffen 300 M. dem Vertrauensmann ftürmischen Beifall sollte, als er den Rektor Pfleiderer und 50 M. für die Bibliothek zu überweisen. Weiter wurde der Frühzug Berlin- Halle- Kassel auf der Station Berga bei der mit einem Seitenhiebe bedachte nicht mehr als ein schüchternes, Antrag angenommen, in jedem Vierteljahr eine Broschüre unent- Ausfahrt infolge falscher Weichenstellung auf einen Prellbock auf einzelnes Bravo antwortete. Was zu viel ist, ist zu viel, geltlich an die Mitglieder abzugeben. Bekannt gegeben wurde, gefahren ist. Wier Wagen wurden beschädigt; einige Paffagiere benten auch die patriotischen, deutschen Studenten. Wenn daß, wer von den restirenden Mitgliedern bis zur nächsten Ver- erlitten geringe Verlegungen. man die Sozialdemokratie mit solchen seichten Rebensarten versammlung, die am Montag, den 22. Juli stattfindet, nicht be Bei der großen Feuersbrunst, die Brotterode, wie nichten könnte, dann hätte die Partei nicht nur den Höhe zahlt hat, als ausgeschlossen gilt. Nach einer animirten Auspunkt der Entwickelung längst überschritten, sondern sie sprache über das lehte Fest, sowie Arbeiterfeste überhaupt, schloß bereits gemeldet, einäscherte, sind 320 Häufer und sämmtliche wäre schon so tief gesunken, daß jeder Esel ihr ungestraft einen der Borsigende gegen ½, 12 Uhr die gut besuchte Bersammlung. öffentliche Gebäude ein Raub der Flammen geworden. Zwei 80 jährige Frauen find verbrannt, 2000 Menschen sind obdachlos, Tritt geben könnte. Im übrigen verweisen wir auf unseren Nixdorf. Im Verein„ Vorwärts" sprach hier am 9. Juli ebenso fehlt es an Stallung für zahlreiches Bieh. Vortrag über das Thema: Arbeitslohn und Kapitaleinkommen. Brotterode, ein Flecken im Kreise Schmalkalden an der oberen Bon einer Diskussion wurde Abstand genommen und verliest Truse, klimatischer Kurort, zählte nach den neuesten Angaben hierauf der Kassirer die Abrechnung, die einen Kassenbestand von 2828 Ginwohner, die sich mit der Fabrikation von Eisen und 126,30 M. aufweist. Nach einer Uebersicht über die Thätigkeit Stahlwaaren, Bigarren, Horn- und Holzdrechslerwaaren, sowie des Vereins im legten Quartal haben zwei Vereins- Versamm Viehzucht ernährten. nevlichen Leitartikel nenes hat der Herr Professor ja nicht gefagt. Nicht einmal den alten Quard in neuer Form. Und das ist ein deutscher Profeffor, berühmt ob seiner wissenschaft lichen Gründlichkeit"! Freie Vereinigung der Graveure und Biseleure. In dem legten Versammlungsbericht ist insofern eine Unrichtigkeit Rohrlack Es hat sich Ludwig XV., sagten die Pariser, hat das alte Parlament ( den" Höchstgerichtshof) zerstört, 15 Louis( Louisd'ors) werden das neue zerstören." daß diefem seine Neider und Feinde boshaft nachsagten, er habe wiederherzustellen. Gin Literat Glavijo hatte ihr die Ehe ver- Vertheidigung schrieb dieser nun( 1774) seine berühmten Memoires fie vergiftet. sprochen, foivie er ein Amt befäme, brach aber sein Wort, um über den Handel, in denen er schonungslos auch sich selbst Noch mehr erregte es den Zorn der Höflinge, als eine anderweite Verbindung einzugehen. Beaumarchais zwang nicht schonend die Schäden der französischen Rechtspflege jener der junge Uhrmacher, Inhaber eines jener vielen bedeutungslosen ihn zu einer Ehrenerklärung und, als jener unter der Tage bloßlegt. Selten sind verrottete Bustände unerbittlicher ge Aemter, durch persönliche Kunst zu gefallen und namentlich durch Hand des Gegners Verweisung aus Spanien betrieb, geißelt worden und selten mit so scharflaugigem Ingrimm und fein meisterhaftes Spiel auf der damals in Mode kommenden fett letterer es durch, daß Clavijo Amt und Ehre verliert. blutigem Wit, noch heute gewährt es dem Freunde wahren Rechtes Harfe zu den intimsten Gesellschaften der königlichen Familie Beaumarchais erzählte die Geschichte zehn Jahre später in Genuß, diese Exekution an verkommenen Buständen und Personen durch lesen der Memoiren fennen zu lernen. zugezogen wurde, dort sang, vorspielte und die vier Prinzessinnen seinen Memoiren, Goethe machte ein Drama daraus. unterrichtete, ihre Noten einkaufte und den angenehmen Schwere Daneben trieb Beaumarchais allerhand sonderbare Spekulanöther spielte. Mit großem Geschick aber wußte er sich allen tionen, einer französischen Handelsgesellschaft sucht er den aus Angriffen gegenüber zu behaupten, ja besonders dreifte Gegner schließlichen Handel mit Louisiana zu verschaffen, er selbst will fo abzufertigen, daß er die Lacher auf seiner Seite hatte. Vor Ne gerstlaven für alle spanischen Kolonien den unliebfamen Folgen eines Duellmordes bewahrte ihn die liefern. Der Verfasser von Figaro's Hochzeit erscheint hier Fürsprache feiner Schülerinnen bei ihrem königlichen Water. in sehr merkwürdigem Lichte! Weiter will er die Sierra Morena Der Bantier Duverney, der fünfzig Jahre lang bei allen folonisiren und wer weiß, was noch alles, wenn's nur Geld bringt. großen Verwaltungsunternehmungen seine Hände im Spiel hatte, Zwischen die Projektenmacherei, Streberei und Geldjagd den Voltaire ein Genie nennt, hat Beaumarchais reich gemacht, hinein macht Beaumarchais den Salonlöwen, dichtet allerlei ebenso wie feinen Lobredner Voltaire, der ihm den Grundstock Lieder und Kouplets und amüsirt sich nach Kräften. feines Bermögens verdankte. Diesen wichtigen Mann gewann Eine zweite wohlerwogene Heirath, seine erfte Frau war Beaumarchais daburch für sich, daß er die Prinzessinnen und nach nicht ganz zwei Jahren gestorben mit der reichen Wittwe den König zu bestimmen wußte, das Steckenpferd dieses Levêque vermehrte sein Vermögen wesentlich( April 1768). Finanziers, eine Militärschule, zu besichtigen. Duverney war 1767 erschien Beaumarchais' erstes Drama Eugenie, 1770 das dankbar und betheiligte den jungen Caron an verschiedenen zweite: Die beiden Freunde, von denen nur das erstere einige gewinnreichen Unternehmungen, so daß dieser sich 1761 ein Male aufgeführt wurde. Auch auf der Bühne will er das Adelsdiplom kaufen konnte, nachdem er auch seinen Vater Bürgerthum zur Geltung bringen. Das Drama foll Vorgänge bestimmt hatte, die Uhrmacherei an den Nagel zu hängen, um die des gewöhnlichen Lebens einfach, wahr und in Prosa Karriere feines Sohnes nicht zu hindern. vorführen, Heroen und Könige sollen ausgemerzt sein. Die Spuren der Opposition gegen die gesellschaft welche schon in dem ersten Drama sich lichen Privilegien, welche schon in dem ersten Drama sich bemerkbar machten, sind nach Loménier durch die Zensur befeitigt worden. Seine neuen Kollegen stemmten sich dagegen, den Uhrmachersohn als ihresgleichen anerkennen zu sollen, dafür rächt dieser sich, indem er die Echtheit des Adels jener bestreitet, ihre bürgerliche Herkunft von Berrückenmachern und anderen fleinen Leuten ins Feld führt. Man sieht daraus, daß lange vor der Revolution und vor Beaumarchais der, Adel eine Chimäre geworden war, daß längst das Bürgerthum darein Bresche gelegt, nachdem ihn Frankreichs Könige bedeutungslos gemacht hatten. Auch für seine Dramen nüßt er seine geschäftlichen und ge fellschaftlichen Verbindungen geschickt genug aus, namentlich seine Beziehungen zum Hofe, wo er sich als Champion der Tugend und der guten Sitten zu geben weiß, denen er sich herabläßt mit Dichtungen zu dienen. Beaumarchais verstand vorzüglich, seine Sache zu einer allgemeinen zu machen: und nun hatte auch der Dramendichter ganz andere Aussichten auf Erfolg, nach dem er stark begehrte. Unsterblich ward Beaumarchais durch seine beiden klassischen Lustspiele:„ Der Barbier von Sevilla"( 1775) und„ Die Hochzeit des Figaro"( 1784), bie ihr Glück machten, weil sie aus der Beit heraus geschrieben waren und aussprachen, was das aufstrebende Bürgerthum schon lange fühlte, brennend heiß fühlte: grimmige Feindschaft gegen alle Sünden der bevorrechteten Stände. Da wir hier nicht französische Literaturgeschichte zu schreiben haben, müssen wir unsere Leser auf die billigen Uebersehungsausgaben bei Reclam( Universalbibliothek Nr. 600 u. 661) verweisen. Der Mann, welcher aus Begeisterung für die rebellirenden amerifanischen Rolonien diefen Waffen lieferte, wobei er freilich auch Millionen verdient haben soll, fand den künstlerischen Aus druck für die revolutionäre Strömung der Beit- er machte auch als Autor gute Geschäfte an Ruhm und Gewinn. Seine Oper: Tarare"( 1787) und das Schauspiel:" Die schuldige Mutter" ( 1792, Reclam's Universalbibliothek Nr. 1335) machten keinen Eindruck. " " Günstig für ihn stimmt uns, daß er bei einer Brachtausgabe der Werte Voltaire's beinahe eine Million Franken zusetzte. Alle weiteren Lebenskämpfe unseres Helden", seinen Prozeß wegen Beihilfe zur Entführung einer Frau Kornmann u. s. w. eingehend zu schildern reicht hier der Raum nicht; man muß Merkwürdigerweise war Beaumarchais' Amt ein dem Wolfe Jm Juli 1770 starb Beaumarchais fein Gönner Duverney; immer wieder auf die vorzügliche Biographie Loménier's vers verweisen, die aber troß ihrer Güte mit einem Rörnlein kritischen recht gehässiges, nämlich bei der Jagdverwaltung, die königliches dessen Erben verwickeln ihn in einen Prozeß, den er Vorrecht war, und die Grundbefizer oft weidlich chitanirte. Tiert, obgleich er die Gemahlin Goezmann's, des Referenten Salzes benutzt werden muß. Thut man das, so verliert unser Musterbürger freilich ein Zur Zeit der Revolution spottet Beaumarchais bissig über beim Höchstgerichtshof, mit ein paar hundert Franken be das Hofamt, das ihm sehr ans Herz gewachsen war, als noch ftochen hatte. Bis auf 15 Louisdor, die angeblich der Sekretär wenig von unechtem Glanz des Heroenthums, aber das verringert Vortheil daraus zu ziehen war. Goezmann's erhalten hatte, bekam Beaumarchais die Beftechungs- den Werth feines positiven Verdienstes: wirksam des fran Mit 200 000 Franken seines Gönners Duverney in der summe zurück. Darüber schlug Beaumarchais Lärm und wurde zösischen Volkes Fühlen und Denken zu seiner Beit in seinen Tasche eilte Beaumarchais nach Madrid, um die Ehre einer seinerfeits wegen Verleumdung und Bestechung prozessirt und mit Meisterwerken ausgesprochen zu haben, nicht um einen Deut. M. W. feiner zwei dort lebenden Schwestern, der Lisette( Marie Louise), der blame bestraft, d. h. für bürgerlich ehrlos erklärt. 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Noch etwas will ich aus dem Buche meiner eigenen Erfahrung und durch den Verkehr mit Rauchern hinzufügen. Nichts steigert den Genuß einer Cigarre mehr wie der Wechsel der Qualität; wie uns die köstlichste Speise verleidet wird, wenn wir sie unablässig genießen, wahr so auch eine Cigarre bei dauerndem Genuß. Im Punkte der Liebe soll es ja ebenso sein, ob es ist? ich ein alter Junggeselle, unkundig des Gefechts weiß es nicht. 5 Cigarren in verschiedenen Marken, mit Preisen versehen, als Geschenk bei, wenn sich der betreffende Besteller auf diese Zeitung bezieht. Die Marken bis zum Preise von einschließlich 2,25 Mr. per 100 Stid sind von Rabattgewährung, Francatur und Gratification ausgeschlossen und werden 10 Pig. bei diesen billigen Marfen für Verpackung berechnet. 4 Cigarren von jeder Marke fönnen probeweise unentgeltlich geraucht werden; dasselbe gilt auch bei persönlichen EinReclamationen fönnen nur innerhalb 16 Tage vom Tage des Versandes an berücksichtigt werden. Nur unter diesen Bedingungen wird versandt und verkauft. für Verkauf und Versand: Nur gegen Nachnahme oder vorherige Einsendung des Betrages empfangene Ansichts- Waare.- Entspricht dieselbe seinen Erwartungen nicht, so beliebe er die Waare unfrankirt zurüc zufchiden, worauf sofort die Rücksendung des Betrages, sowie der Auslagen erfolgt. Bon dieser Schadloshaltung bes Empfängers bitte ich den ausgiebigsten Gebrauch zu machen. fäufen. Unter 100 Stüd von einer Marfe werden nicht abgegeben. 300 Stück und darüber franco über ganz Deutschland. Bei Entnahme von 500 Stüd 3 pt. 1000 Stüd 5 pCt. 2000 Stück und darüber 10 pet. Rabatt. Jedeni Einkauf resp. Auftrage füge ich ein Riftchen, enthaltend 2 100 Std. Katechismus für Raucher: Bede, 4 Bfb.Domin: Marke Mandi Angin. 5 Mk. 5 Mk. 1920 [ 1604 Merito- Decke, 5 Pfd. Deli- Ba- Umblatt, 3 Pfd. 94er Havanna, 6 Pfd. La Cruz de Almas- Einlage, ca. 11 cm lang, 5% cm Umf. 100 Ct. 9 Mk. La flor Havanna.* Reform- Façon, Handarbeit. 4 Pfd. 94er Havanna- Decke, 5 Pfd. FF Deli- Umblatt, 4 Pfd. PF Brilante Felix und 5 Pfd. 91er Havanna Einl., zuf. 18 Pfd., ca. 12 cm lang, 5% cm Umfang 100 St. 12,50 Mk. Marke Sumatra*| ca. 10 cm lang, 5% cm Umfang, beschnitten und Dieselbe Marke in Reform- Façon 100 Std. 6 Mk.| Marke Havanna Mexiko.* Reform- Façon, 3 Pfd. Sumatra dece, 4 Pfd. Domin Marke Mandi Angin. Reform- Façon. 2 Pfd. go- Umblatt, 4 Pfd. Mandi Angin Decke, 5 Pfd. Deli- Umblatt, 8 Pfd. Brasil und 4 Pfd. Java- Einl., zus. 14 Pfd. ca. 10 cm Felir- Einlage, zusammen 15 Pfd., ca. 10% cm lang, lang, 5 cm Umfang, per 100 Std. 4 Mk. 52 cm Umfang. 100 Std. Marke Deli A B.* Reform- Façon, 2 Pfd. Deli Decke, 5 Pfd. Mandi Angi Umbl. 6 Pfd. St. Felig, 2 Pfd. Havanna- Einl., zusammen 15 Bfd., ca. 12 cm lang, 5% em Umfang, 100 Std. 6 Mk. Marke Brillante Felix*. Regalia- Façon, 6 Pfd. Brilante Felix- Decke, 6 Pfd. Vorstenlanden- Umblatt, 8 Pfd. St. Felir- Einlage, zusammen 20 Pfd., ca. 14 cm lang, 6 cm Umfang, beschnitten und unbe schnitten. 100 Std. 6 MK. • Marke Vorsten- Java.* Reform- Façon, 2% Pfd. Vorsten- Java- Decken, 5 Pfd. Domingo- Umblatt, 8 Pfd. Felir- Einlage, zuf. 15% Pfd., ca. 12 cm lang, 5 cm Umfang. 100 Std. 4,50 MK. Marke St. Felix.* Reform- Façon, 6 Pfd. St. Felir Decke, 5 Pfd. Deli- Umblatt, 3 Pfd. Vorsten- und 2 Pfd. la Cruz de Almas- Einlage, zusammen 16 Pfd. Marke Tandem*. Reform- Façon, 2 Pfd. Deli- Decke, 4 Pfd. Deli- Matschappy- Umblatt, 1 Pfd. Havana und 4 Pfd. St. Felir- Einlage, zusammen 11 Bfd., ca. 10 cm lang, 5% cm Umfang. 100 Std. 6 Mk. Marke 91er Havanna.* Reform- Façon, 2 Pfd. Havana- Decke, 4 Pfd. Cenemba Deli- Umblatt, 1 Pfd. Havana u. 4 Pfd. Felir- Einlage, zus. 11 Bfd., ca. 10 cm lang, 5% cm Umf. 100 Stück 6,50 MK. Marke 94er Havanna.* Reform- Façon, 21, Pfd. Diese Cigarre wird von Kennern höher wie echt Hav. Decke, 5 Pfd. Deli Ab Umblatt, 8 Pfd. La Cruz de Almas- Einl., zus. 15%, Pfd., ca. 11%, em importirte Havanna- Cigarren geschäßt. lang, 5% cm Umf. 100 St. 7,50 Mk.) 4 05 Millionen Marke D ca. 10cm, Geschmack • . · Abschluss!! Neu, Neu, Neu!!! Holländische Cigarren, Prima Rembrandt van Ryn Nr. 3 per 100 Std. 5 Mr. 1 4 Marten Schweizer Cigarren u. 3." A"" B"" C"" D"| Mocca- Cigarre, Sumatra- Decke, rein überseeische Reform- Cigarre II. mit Holzfpige, Deli Marke A ca. 9 em Ig., Havanillos 100 Std. 1,20 MK. Einlage, ca. 9% em Ig., 4 cm Umfg., bedeutend Matschappy- Decke, rein überseeische mit Java Cuba Marke B ca. 8 cm 100 Std. 1,25 Mk. besser wie bisher. 100 Stück 3,25 Mk. in der Einlage, ca. 11% cm lang, 54 cm Umfang, Marke C ca. 9 cm n 100 Stüd Mk. 4,50. 100 Std. 1,50 Mk. Nr. 2 per 100 Std. 6,50 Mt.-Nr. 1 per 100 Std. 100 Std. 1,75 Mk. Reform- Cigarre I. m. Holzfpike, 11 cm Ig., Marke Termala, ca. 10% em lang, ca. 5%, em 8 Mr. Die Länge dieser 3 Marken ist ca. 15 cm, der Umfang ca. 4 cm. 52 cm Umfang, 100 Stüd 3,50 MK. Umf. Eine in ihrer vollendeten Form sowohl wie Der passionirteste Raucher wird in diesen Cigarren nach jeder RichMarke 3( Sumatra), ca. 10% em lang, ca. 5 cm in Bezug auf Geschmack, Brand, Aroma und Aus- durch ihre köstliche Mischung hergestellte Gigarre aus tung hin ob er an milde oder kräftige Cigarren Umf., unfortirt in Papier verpackt, dafür vorzügl. im führung wurde diese Cigarre von Rauchern weit mildvollen und würzigen, edlen überseeischen den, sondern dieselben als seine unentbehrgewöhnt ist. nicht nur die vollste Befriedigung per 100 Std. MK. 2,00. über das Doppelte geschätzt. Tabaken, mit ostindischer Decke, deren außerlichsten Marken nach einmaligem Versuch be ordentlich hervorragende Eigenschaften Jeden trachten. Der Alleinverkauf für Deutschland Da ich vorausseße, daß Globo- Vorsten( Java- Decke), rein überfeeische Gin Marke Lyra, Deli- Decke, rein überseeisch mit Felix immer mehr interessiren werden, je länger er sie raucht ist mir übertragen. auch diese Marken bald von der Concurrenz ge per 100 Std. Mk. 5,00. lage, ca. 8% em Ig., 4%, em Umfg. 100 Std. 2,25 Mk. in der Einlage, ca. 11 cm lang, 5 cm Umfang fälscht werden, erkläre ich hiermit, daß jedes 100 Stid 3,75 Mk. Kistchen Cigarren dieser Marten mit meinem Neu! Marke Vuelta Abajo, ca. 10%, em Firmenstempel versehen wird und daß ich nur lang, ca. 4/2 cm Umf. Die Krone aller Havana in diesem Falle für die Vorzüglichkeit eintrete. Tabake, der Gipfel köstlichen Aromas und mildesten Neue Marke General, ca. 10%, em lang, Geschmacks, ist die Cig. mit 12 Mr. per 100 Stück ca. 51%, em Umfang. Mit dieser Havana- Cigarre, nicht zu hoch bezahlt. Durch den vortheilhaften Ein-" welche aus einer Zusammenſegung der alleredelsten fauf von über einer halben Million verkaufe ich" Tabake besteht, glaube ich nicht nur den raffinirtesten dieselbe mit per 100 Std. Mk. 6,00- Raucher zu befriedigen, sondern den unversöhnlichsten Widersacher stußig zu machen, und behaupte von ihr, ,, daß fie in Bezug auf Preiswürdigkeit nicht ihres Neue Marke Sanitas" Reform Facon,( feidige Marke Raphaëli III, ca. 11, em Tang, ca. 5 cm" Gleichen findet. Dieselbe kostet per 100 Stüd Mk. 9, Marke 5, Frühpromenaden= Cigarre, Regel- ca. 10% cm lang, ca. 5% em Umf., leidenden Rauchern Bei der Einführung dieser Cigarre im April 1893 façon, ca. 10% em lang, ca. 5%, cm Umf., dieselbe in zu empfehlen, von durchaus lieblichem Geschmack, ein feßte ich zwar voraus, daß sie den Beifall der raffi schlankem Façon ca. 10 cm lang, 5 cm Umf. Hervor- Gemisch edler, überseeischer Tabake, wenig Nicotin nirtesten Feinschmecker finden und viel gekauft werden per 100 Std. Mk 4,00. wird. Der Consum hat jedoch meine kühnsten Gr ragend int Geschmack, kann ich sie Jedem empfehlen, enthaltenb wartungen weit übertroffen, und dieses veranlaßte dessen Beruf es erheischt, viel Eigarren zu rauchen mich, noch die hier folgende Marke unter gleicher per 100 Std. Mk. 3,00. ,, Neue Marke Rose von Schiras", Reform Flagge fegeln zu lassen. ' façon, Marke 7( Sumatra), etwas kleiner im Façon, beca. 9% cm lang, 5% cm Umf., Hochfeine Brasil deutend eleganter ausgestattet, in Einfallfiften ver- Einlage und Deli- Decke; diese Mischung ein per 100 Std. Mk. 4,50.1 packt, zu Geschenken geeignet, per 100 Std. Mk. 3,00. pfiehlt sich allein. Marke 4( Sumatra), ca. 10%, cm lang, ca. 5 cm Umf., Straßen- Cigarre, nicht belästigend, von durchaus Marke 9, ca. 10% cm lang, ca. 5 cm Umf. mit La vorzüglichem Geschmack, in schlankem Façon, tadelCruz des Amas gemischter Einlage loser Brand per 100 Std. MK. 2,50.( einer der hervorragendsten Brasil- Tabake) mit oftindischem Tabak gedeckt, vollwürzige, edle Cigarre per 100 Std. Mk. 4,00. ·. Felix- Cigarre, Felix- Decke, rein überseeische Einl., ca. 8 cm lang, 4% cm Umfg., 100 Std. 2,75 Mk. 97 9 Pacaran Deli Decke), 9 Umfang, per 100 Std. 6 Mk. " Echt importirte Cigarren, asiatisches Gewächs, welche von alt raffinirten Rauchern bezüglich ihres Aromas sowohl als auch in sanitärer Hinsicht den echten HavanaImporten vorgezogen werden, ca. 10 cm lang, 5 cm Umfang per 100 Stüd Mf. 5, ca. 10 cm lang, 5% cm Umfang per 100 Stück Mt. 6, Die mit Reform- Façon bezeichneten Marken find Marke Raphaëli I, ca. 13 cm lang, ca. 6% em zum Theil mit breiter Brandfläche, bouquetartig, Umf. Groß- Regalia Bockfaçon unbeschnitten und zum Theil spiß zulaufend, wie per 100 Stüd jetzt nur Mk. 7,50. oben bezeichnet. Herren- u. Knaben- Garderobe garantirt gut u. billig. Bevor ich den freundlichen Leser mit meinen Breifen vertraut mache, muß ich ihn bitten, meine Grundsäge zu beherzigen, die da sind: Durchaus reelle Waare, reelle Arbeit von den billigsten bis zu den höchsten nachfolgenden Preisen, die unantastbar fest und auf jedem Gegenstand deutlich für jeden Käufer fichtbar ausgezeichnet sind. Wer mich besucht, um zu handeln, raubt sich und mir unglos die Zeit; Dagegen ist jeder meiner Verkäufer angewiesen, in zuvorkommendster, höflichster Weise jeden Besucher mit deni Lager vertraut zu machen. Jeder ist willkommen, auch der Nichtkäufer. Mein Lager gehört zu den größten der Residenz und enthält Alles, was Jedermann im praktischen Leben und in nobeifter Gesellschaft verwenden kann. Herren- Jaquet- Anzüge, ein und zweireihig zu 12,50, 15,-, 17,50, 20,-, 22,-24,- bis 35 Kammgarn- Jaquet und Rock- Anzüge, einreihig zu 27,-, 30,- 32,-, 34 bis 45 Mart. Rammgarn- Gehrock oder Gesellschafts- Anzüge, zweireihig zu 28,-, 33,-, 38 bis 45 Wart. 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Ich wiederhole, daß ich bemüht bin, das Beste für den billigsten Preis zu liefern, und daß es mir daran liegt, die Kundschaft dauernd an mein Geschäft zu feffeln. Jede 1ebervortheilung ist aus geschlossen, da ich für Nichtzusagendes den ausgelegten Betrag zurückzahle, sobald es mir im Originalzustande zurückgebracht wird. Bei Aufträgen von außerhalb des Kindes angeben, und ob daffelbe dem Alter wolle man geft. für Stindergarderobe das Alter entsprechend förperlich mehr oder weniger entividelt ift. Für Herrengarderobe bitte den Bruft umfang dicht unter dem Arm herumgemeffen die halbe Rüdenbreite von der Mitteluaht bis zur Aermelnaht gemessen, die äußere Aermellänge und die Schrittlänge der Hose bis zum Beginn des Abfates gemessen anzugeben. Alle Angaben bitte nach Centimetermah; auch bitte ich zu bestimmen, ob die Farbe der Stoffe hell, mittel oder dunkel sein soll. Francatur ausgeschloffen. Versand uur gegen Nachnahme bezw. vorherige Einsendung des Betrages. Sämmtliche Abtheilungen meines Etablissements find Sonn- u. Feiertags während der polizeilicherseits erlaubten Stunden geöffnet. ein Inferat Schuhe u. Stiefel fowie Dr. Thomalla's Universal- Buk beticidung betreffend, fiehe Seite 4 3. Beiblatt. Meine Offerte gilt bis zur nächsten Anzeige. 3. Beilage zum„Vomiirts" Berliner Bolksblatt. Uv. 16Z. Sonntag» den 14. Inli 1893. 12. Jahrg. Stadtverorimelen-WaHl. KezirKs Gintheilung: Ter zweite Kommiinal-Wahlbezirk besteht auZ den Stadt- bezivten ö— 10, vom Bezirk 144 Kleine Kurstr. 9, Niederivall- ftraße 24 u. 25, Spittelmarkt 14 u. 14a. Stadtbezirk 6 umfaßt die Häuser Breitcstraße, Brüder- straße, Cautianplatz, Friedrichsgracht 51—62, Gertraudtenstr. 1, Kleine Gertraudtenstr. 2, Am Lustgarten, Am Mühlengraben, Neimiannsgasse, Museumsstraße, Kleine Museumsstraße, Petri- platz, Scharrcnflraße, An der Schleuse, Das königliche Schloß, Schloßsreiheit, Schloßplatz, Spreestraße, An der Stech- bahn. Stadtbezirk 7: Fischerstraße, Friedrichsgracht 1—16, Kölnischer Fischmarkt, Kölnischestraße, Muhlendamm, einschließ- lich Schlensengebäude und Mühlemveg, Schornstcinsegergasse 1 bis 8 und 5—8. Stadtbezirk 8: Friedrichsgracht 17—50, Gertraudten- siraße 2—27, Kl. Gertraudtenstr. 1 u. 3—5, Grünstraße, Petristraße, Rittergasse, Roßstr., Schornsteinfegergasse 4. Stadtbezirk 9: Kleine Jägerstr. ausschließlich 1, Kreuz- straße, Kurstr. 14—40, kleine Knrstr. ausschließlich 9, Alte Leip- zigerstr., Niedenvallstr. 5—23, 26—28, Oberwasserstr. 10—15, Rauleshof. Stadtbezirk 10: Adlerstr., Falkoniergasse, Am Festungs- graben, Französische Straße 33b— 33«, Hinter dem Gießhause, Hansvoigtciplatz, Holzgartenstraße, Jägerstr. 32—44, Kleine Jägerstr. 1, Jerusalemerstr. 23—24, Gasse Hinter dem Komma»- dauturgebäude, Kurstr. 1—13 und 41—51, Mohrenstr. 37a— 40, Mollersgasse, Niederlagstraße. Niederwallstraße 1—4 und 39, Oberwallstraße, Prinzengasse, Schinkelplatz, Unterwasserstraße, Werderscher Markt, Werdersche Rofenstraße, Werder- straße. Am Zeughause, Hinter dem Zeughause, Platz am Zeughause. Vom Bezirk 144 die Häuser Kleine Kurstr. 9, Niedenvallstr. 24 u. 25, Spittelmarkt 14 u. 14a. Kommunal- Wahlbezirk 5 besteht aus de» Stadtbezirken 21, 26—30, mit Ausschluß von Königgrätzerstr. 121, Charlotten- straße 11—12, Junkerstr. 1, Lindenstr. 89, Markgrafenstr. 10—16 U. 85-94; voni Bezirk 22 Wilhelmstr. 42a, Zimmerstr. 1. Stadtbezirk 21: Anhaltstrabe, Kochstr. 75, Königgrätzer- straße 118—120 u. 122—125, Prinz Albrechtstraße, Wilhelmstr. 28 bis 56 und 82—115. Stadtbezirk 26: Charlotienstr. 2—5, 8—10 und 83—93, Friedrichstr. 30—43 und 209—223, Kochstr. 1—21 und 59—74, Putlkamerstr. 2—22. Stadtbezirk 27: Besselsiraße, Charlolteustr. 1, 6-7 und 99, Eukeplatz, Friedrichstr. 13—29 und 224—234, Hollmann- straße 19, Lindenstr. 13—19 und 90—93, Markgrasenstr. 1—9 und 95-107. Stadtbezirk 28: Bellealliance-Platz, Friedrichstr. 1—17 und 235—251, Gitschinerstr. 109—113, Königgrätzerstr. 71—74, Lindenstr. 1—12 und 99— 116, Neuenburgerstr. 1 und 42, Wilhelm- straße 1 und 143. Stadtbezirk 29: Puttkamerflr. 1 und 23, Wilhelmstr. la bis 27 und 116—147. Stadtbezirk 30: Hedemannstraße, Königgrätzerstr. 75 bis 117, vom Stadtbezirk 22 Zimmerstr. 1. Kouimunal-Wahlbezirk 7 besteht aus den Stadtbezirken 31 bis 39 mit Ausschluß von Linkstr. 46; von Bezirk 45: Froben- straße 1—11 und 41, An der Apostelkirche I, Kursürstenstr. 29—46 und 139—150; von Bezirk 46 Bülowstr. 93. Stadtbezirk 31: Bellevuestr. 1—10 und 1 la— 22, Eich- hornstr. 1—5 und 8—12, Königgrätzerstr. 1—12, Königin Augusta- straße 6—16, Leimestraße. Margarethenstr. 9—11, Potsdamerplatz 1—2, Potsdamerstr. la, 1— 23a und 124—141, Schilling- straße, Biktoriastr. 21—23. Stadtbezirk 32: Bellevuestr. 11, Kemperplatz(südl. Seite), Königin Augustastr. 17—29, Margarethenstr. 1—8 und 12—20, Matthäikirchstraße, Regentenstraße, ausschließlich Ha. Sigismuudstraße. Thiergartenstr. 1—9, Bictoriastraße ausschließlich 21—23. Stadtbezirk 33: Bandlerstraße, Hildebrandt'sche Privat- straße, Hohenzollernstraße, Kaiserin Augustastr. 54—69, Kemper- platz(nördliche Seite), Königin Augustastr. 30— 53a, Regenten- straße IIa, Thiergartenstraße 10—37, der südöstliche Theil des Thiergartens, begrenzt im Norden von der Charlotten- burger Chaussee, im Westen von der Hofjäger-Ällee, einschließlich dieser Allee und Chaussee, zu diesem Bezirk gehört das Gärtner- grundstück an der großen Quer- und Bellevue-Allee. Stadtbezir 34: Corneliusstraße, Drakestraße, Friedrich- Wilhelmstraße. von der Heydtstraße. Hitzigstraße. Kaiserin- Augustastraße 70 bis 82. Lichtenstein- Allee. Rauchstraße. Stülerstraße, Thiergarten- Ufer, der südwestliche Theil des Thiergartens begrenzt im Norden von der Charlottenburger Chaussee, mit Einschluß derselben und im Osten von der Hos- jäger-Allee, diese ausgeschlossen. Stadtbezirk 35: Bnrggrafenstraße, Gartenufer, Keith- straße, Kursürstendamm 1—9 und 125—142, Knrfürstenstraße 72- 96, Landgrasenstraße, Lützow-Ufer 20—39, Nürnberger« straße 70—71, Wtchmannstr. 1—20. Zu diesem Bezirk gehören der Zoologische Garten und das Hippodrom(Wasserwerke) im Thier- garten. Stadtbezirk 86: Buchenstraße, Derflingerstr. 2—29, Herkulesbrücke, Kursürstenstr. 49—71, Lützow-Platz, Maaßen- straße 1—4 und 31—37, Schillstraße, Ulmenstraße, Wichmann- straße 21. Stadtbezirk 37: Derflingerstr. 1 n. 30, Dörnberg- straße, Genthinerstraße, Kursürstenstr. 47 u. 43, Lützowstr. 33 bis 78, Lützow-Ufer 1-19 b. Stadtbezirk 38: Magdeburger Platz, Madgdeburger- straße 9—27, Potsdamerstr. 35—48 u. 104— 115a, Steglitzer- straße 25 63. Stadtbezirk 39: Blumeshof. Karlsbad 1. Lützowstr. 24 bis 32 u. 79— 91a, Magdeburgerstr. 1—8 u. 26—36, Potsdamer- straße 24—34 u. 116— 123a, Schöneberger-Ufer 26—48, von Be- zirk 45: Frobenstrnße 1—11 u. 41, An der Apostelkirche 1. Kur- sürstenstr. 29—46 u. 139—150; von Bezirk 46: Bülowstraße 93. Kommunal- Wahlbezirk M, besteht aus den Stadt. bezirken 63—67 und 74—73 mit Ausschluß von Belle-Alliance- straße 90, Gneisenaustr. 1. Stadtbezirk 63: Belle- Alliancestraße 53—89, Fidicin- straße 1 u. 40, Am Tempelhofer Berg(Westseite). Stadtbezirk 64: Arndtstr. 3—35, Westseite der Friescnstraße südlich von Fidicinstraße, Chamissoplatz, Am Chamissoplatz, Fidicinstr. 2—39, Klödonstraße, Kopischstraße, Nostitzstr. 29—31, Schenkendorsstr. 4—5, Straße 22(Abth. II), Willibald-Alexisstr. 8-35. Stadtbezirk 65: Bergmannsir. 1—21 und 88—112, Nostizstr. 26—28 und 32—36, Schenkendorsstr. 1, 3 und 6—8, Solmsstr. 28—29, Am Tempelhofer Berg(Ostseite), Zossener- straße 27. Stadtbezirk 66: Arndtstr. 1—7 und 36—44, Bergmann- straße 22—32, Friesenstraße von Marheinekestraße bis Straße 20 (1—27), Heimstraße, Marheinekeplatz, Mittenwalderstr. 23—40, Straße 20 nördliche Seite von Friesenstraße bis Heimstraße (Abth. II.), Willibald Sllexisstr. 1-7 und 36-43. Zossener- straße 16-19, 22-26 und 23-36. Stadtbezirk 67: Mariendorferstraße, Nostizstr. 12 bis 25 und 37-49, Solmsstr. 17-27 und 30-40, Zossenerstr. 20 und 21. Stadtbezirk 74: Bärwäldstr. 1-11 und 63 bis Ende, Johanniterstr. 13 und 14, Planuser von Nr. 34 bis Wilms- straße, Tempelherrenstraße ausschließlich 13 und 14, Wilmsstraße. Stadtbezirk 75: Bärwäldstr. 12—62, Bergmannstr. 39 bis 76, Fürbringerstr. 18 und 19, Gneisenaustr. 35—30, Blücher- straße 25-60, Kaiser Friedrich- Platz, Schleiermacherstraße, Straße 20 ausschließlich der nördlichen Seite von Friesenstraße bis Heimstraße, Straße 20a, Ostseile der Friesenstraße südlich von Straße 20(Abth. II), Urbanstraße von Tempelherrenstraße bis Platz am Urban(1—9 und 151— 184), Tempelherrenstr. 13 und 14. Stadtbezirk 76: Camphausenstraße, Fichtestraße, Gräfe- straße 30— 65a, Grimmstr. 25, Hasenhaide, soweit sie zum Weich- bilde gehört, Jahnstraße, Schönleinstr. 20 und 21, Straße 13 (Abth. II), Urbanstraße vom Platz Am Urban bis Kottbuser dämm(25—81 und 84—137). Stadtbezirk 77: Böckhstr. 1—12 und 45-55, Dieffen bachstraße 1-23 u. 57—76, Grimmstraße ausschließlich 25, Plan Ufer, von Wilmsstraße bis Nr. 95, Am Urban, Urbanstr. 138 bis 150. Stadtbezirk 78a: Boeckhstr. 13—44, Dieffenbachslr. 24 bis 56. Gräsestr. 1-29 und 66-93, Kottbuser Damm 1— 12a. Plan-Ufer 96 und 97, Schönleinstr. 1—19. Stadtbezirk 78b: Boppslraße, Hohenstaufen- Platz, Kottbuser Damm 13—43, Lnchniannsiraße, Schönleinstr. 22—34, Urbanstr. 82 und 33. Kouinmual-Wahlbezirk 13 besteht aus den Stadlbezirken 88—94 mit Ausschluß von: Reichenbergerstr. 173, Lausitzerstr. 1, Skalitzerstr. 39 und 46, Wienersir. 69. Vom Bezirke 87: Adnnralftr. 36— 40a, Britzerstr. 25, Kottbuserstr. 7 und 3. Stadtbezirk 88: Kottbuserstr. 1— 4b, 6, 6a(7 u. 8 von Bezirk 87), 10a— 22, ilteichenbergerstr. 15—25 u. 166—171. Stadtbezirk 89: Manteufselstr. 43, Mariannenstr. 12 und 42, Oranienslraße 206 und 207, Reichenbergerstr. 172, Skalitzerstr. 14-35, 103-120 u. 122—136. Stadtbezirk 90: Költbnserstr. 9 u. 10, Kottbuser Ufer 45, Mariannenstr. 13— 41, Reichenbergerstr. 26— 38 u. 153—165. Stadtbezirk 91: Manteufselstr. 44—53 n. 63—78, Reichenbergerstr. 39-52 u. 139—152. Stadtbezirk 92: Kottbuser Ufer 31-44, Manleuffel- straße 54—67. Stadtbezirk 93: Kottbuser Ufer 29 u. 39, Lansitzcr- straße 6—43, Reichenbergerstr. 53—54 u. 137—133. Stad tbezirk 94: Lausitzerstr. 2—5 und 49—52, Man- teuffelstraße 79, Skalitzerstr. 36—33 und 40- 45 und 46a, Wienerstr. 1—15 und 63— 63; von Bezirk 87: Admiralstr. 36 bis 40, Britzerstr. 25. Kommunal- Wahlbezirk 13 besteht aus den Stadt- bezirken 82—35 mit Ausschluß von Adalbertstr. 85 und Naunynstr. 59; von Bezirk 81: Elisabeth- User 36; von Bezirk 86: Oranienstraße 24—26 und 130—183; von Bezirk 95: Manteuffelstraße 42 und Oranienstraße 1; von Bezirk 97: Mariannenstr. 51—53, Naunynstr. 2—15, Mariannenplatz 6a. Stadlbezirk 82: Bethanien-User 1—9, Elisabeth-User 37—59, Naunynstr. 34—58, Waldemarslr. 24—46. Stadtbezirk 83: Adalbertstr. 18—23 und 67—84, Bethanien-User 10 bis Ende, Mariannen-Platz 1— 6a, Mariannen- straße 1, Naunynstr. 32—33 und 60, Waldemarstr. 23 und 47-61. Stadtbezirk 84: Mariannenstr. 2—7 und 47-50, Naunynstr. 16—31 und 61—90. Stadtbezirk 85: Heinrichs-Platz, Mariannenstr. 7a bis 11 und 43—46, Oranienstraße 2— 23 a und 184—205, Skalitzer- straße 121; vom Bezirk 81: Elisabethufer 36; vom Bezirk 86: Oranienstr. 24—26 und 180—183; vom Bezirk 95: Manteufsel- straße 42 und Oranienstr. 1; vom Bezirk 97: Mariannenstr. 51 bis 53, Naunynstr. 2—15 und Mariannenplatz 6 a. Kommnual-Wahlbezirk 17 besteht aus den Stadtbezirken 114—117, 123 und 124, mit Ausschluß von Brandenburgstr. 17 u. 64, Wasserthorstr. 25a, Prinzenstr. 91, Ritlerstr. 19a— 29 und 96—105. Stadtbezirk 114: Fürstenstr. 1 u. 24, Gitschinerstr. 32 bis 70, Louisenufer 47 bis Ende, Prinzenstr. 1—5, Wasserthor- straße 1—16 und 58—76. Stadtbezirk 115: Brandenburgsir. 1—2 u. 82, Gitschiner- straße 19—31 u. 71—85, Moritzstr. 1—11 und 14-24, Prinzen- straße 6—16 und 103—119, Wasserthorstr. 17 u. 56—57. Stadtbezirk 116: Brandenburgstr. 3— 16 und 65—81, Moritzstr. 12 u. 13, Wasserthorstr. 18—55 mit Ausschluß von 25a. Sadtbezirk 117: Alexandrinenstr. 1—13 und 117a bis 128, Gitschinerstr. 1—18 u. 86—103, Neuenburgerstr. 20a u. 21. Stadtbezirk 123: Prinzenstr. 17—29 u. 92—102, Ritter- straße 10-19 u. 106—115. Stadtbezirk 124: Fürstenstr. 2—23, Louisen-Ufer 37—46, Ritterstr. 1-9 u. 116-126. Kommunal-Wahlbezirk 24 besieht aus den Stadtbezirken 168—173, mit Ausschluß von: Breslauerstr. 17, Fruchtstr. 9 u. 10 u. 81 u. 32, Koppenstr. 5—7 u. 87, Schlesischer Bahnhof. Empfangsgebäude und Bahnanlagen bis Warschauerstraße, Rüdersdorserstr. 41—51, Koppenstr. 40. Stadtbezirk 168: Fruchtstr. 11—15 u. 74—80, Koppen- straße 4, 8—9 u. 83—95, Langestr. 36—73, Madaiftraße. Stadtbezirk 169: Friedrichsfelderstr. 2—43, Fruchtstr. 16 bis 19 und 72—73. Stadtbezirk 170: Fruchtstr. 70— 71, Koppenstr. 10— 12 und 81—86, Münchebergerstr. 1—17 u. 19—34. Stadtbezirk 171: Grüner Weg 45—58 und 61—74, Koppenstr. 13—22 u. 68— 80, Münchebergerstr. 13. Stadtbezirk 172: Friedrichsfelderstr. I, Fruchtstr. 20-22 und 67—69, Grüner Weg 59 und 60, Küstriuer Platz, Am Ost- bahnhof, Rüdersdorserstr. 1. Stadtbezirk 173: Koppenstr. 23—34 u. 54—67, Rüdersdorserstr. 2—33. Kommunal-Wahlbezirk 27 besteht aus den Stadtbezirken 152 bis 156, 159, mit Ausschluß von Gr. Frankfurterstr. 43 u. 91, Markus- straße 30, Große Frankfurterstr. 92— 102a und 126, Koppenstr. 41, Paltisadenstraße 88 und 89, Straußbergerstr. 9 und 35, Große Frankfurterstr. 39—47, Weberstr. 64, Große Frankfurterstr. 12, Koppenstr. 42—43, Pallisadenstr. 33; vom Bezirk 146: Große Frankfurterstr. 69, Schillingstr. 20; vom Bezirk 151: Kraut- straße la— 2 und 54a— 55a; vom Bezirk 162: Andreasstr. 41 bis 44 und 47, Blumenstr. 34a— 41 und 43—51, Krautstr. 53—54. Stadtbezirk 152: Blankenfeldestr. 2—14, Große Fank- fnrterstraße 49—69 und 71—89, Marstliusstr. 1—8 und 16—25, Waßmannstr. 10—34. S ta d t b ez i r k 153: Andreasstr. 45—46, Blumenstr. 42, Große Frankfurterstr. 90—127 ausschließlich 91—102 a und 126, Koppenstr. 35—53 ausschließlich 41—43, Krautstr. 1, Markusstr. 29. Stadtbezirk 154: Elisabethstr. 1 und 65—66, Pallisaden- straße 1 und 12, Waßmannstr. 34a— 37, Weberstraße 3—35 und 38- 63. Stadtbezirk 155: Lichteubergerstr. 10—11, Pallisaden- straße 2—11, 13—29 und 90—103, Straußbergerstr. 10.und 34. Stadtbezirk 156: Gr. Frankfurterstr. 32—33 und 48, Fürstenwalderslr. 2—23, Straußbergerstr. 11—33, Weberstraße 1 bis 2 und 65-66. Stadtbezirk 159: Gr. Frankfurterstr. 19—31, Friedrichs- bergerstraße 15—17, Fürstenwalderstr. 1 und 24, Koppenstr. 36 bis 40 und 50- 52, Lebuserstraße, Pallisadenstr. 30—37 und 66—87; vom Bezirk 146: Er. Frankfurterstr. 69, Schilling- straße 20; vom Bezirk 151: Krautstraße la— 2 und 54a— 55a, vom Berzirk 162: Andreasstr. 41—44 u. 47, Blumenstr. 34a bis 41 u. 43—51, Krantsstr. 53—54. Kommuual-Wahlbezirk 30 besteht aus den Stadtbezirken 202—209, mit Ausschluß von: Prenzlauerstr. 30, Miinzstr. 1—9, Rochstr. 1—6 u. 16—19, Straße längs der Stadtbahn, nördliche Seite, weftlich von der SJiochstraße inkl. Eckhaus dieser und der Rochstraße, hinter den Häusern der Münzstraße, Neue Schön- hauserstr. 1 u. la, Weinrneisterstr. la— 8; vom Bezirk 210: Gips» straße 18, Rosenthalerstr. 25; vom Bezirk 213; Linienstr. 202. Stadtbezirk 202: Alexanderstr. 53—68, Kl. Alexander- straße 1—32, Bartelstr. la— 14, Hirtenstr. 3— 5a u. 13— 19, Am Königsgrabeu 2—19, Münzstr. 17—19, Prenzlauerstr. 31, An der Stadlbahn 23—30, Stadlbahnbogen 118—124, Mydingerstr. 11 bis 22. Stadtbezirk 203: Kleine Alexanderstr. 33, Amalien- siraße 1 n. 21, Bartelstr. 1 u. 15, Koblnuckstr. 13, Linienstr. 13 bis 41 u. 227-239, Lothringerstr. 63-110, Alte Schönhauser. straße 60—61, Weydingerstr. 23. Stadtbezirk 264: Amalienstr. 2-20, Füstlitrstraße. Grenadierstr. 1—7 u. 40—51, Hirtenstr. 6—11, Koblanckftr. 1 bis 17, Linienstr. 224a— 226, Weydingerstr. 1—10. Stadtbezirk 205: Grenadierstr. 8—39, Hirtenstr. Ha bis 17, Kaiser Wilhelmstraße von Münzstraße bis Hirtenstraße 16—21, Münzstr. 10—16 u. 20— 23a. Schendelgasse 5, An der Stadtbahn 31—39, Stadtbahnbogen Nr. 125—131. Stadtbezirk 206: Dragonerstr. 7—43, Münzstr. 24—29, Neue Schönhauserstr. 21, An der Stadtbahn 40. Stadlbezirk 207: Gormannstr. 1—9, Münzstr. 30, Mulackstr. 25-41, Schendelgasse 1. Alte Schönhauserstr. 12-50. Steinstr. 1—17 und 26—38, Weinmeisterstr. 9—13. Stadtbezirk 203: Dragonerstr. 1— 6a und 44—50, Gormannstr. 10—17 und 20—24, Linienstr. 42— 61a und 209 bis 224. Lothringerstr. 65— 82 a, Mulackstr. 1—14, Rückerstraße, Schendelgasse 6—8, Alte Schönhauserstr. 1—11 und 51—69. Stadtbezirk 209: Auguststr. 41—45, Gipsstr. 18a, Gormannstr. 18—19 und 25—31, Linienstr. 62—75 und 202— 203, Lothringerstr. 52—64, Mulackstr. 15—24, Rosenthalerstr. 1—24 und 54— 72a, Kleine Rosenthalerstraße, Steinstr. 13—25, Weinmeisterstr. 19; vom Bezirk 210: Gipsstr. 18, Rosenthalerstraße 25; vom Bezirk 213: Linienstr. 202, siehe oben. Kommunal-Wahlbezirk 3? besteht aus den Stadtbezirken 226, 227, 255, 256, 263 und 269, mit Ausschluß von: Fehr- bellinerstr. 53-62, Gartenstr. 26-35 und 145—155, Invaliden- straße 13-23 und 129-132. Elsasserstr. 27-30; vom Bezirk 221: Angermünderstr. 1, Christinenstr. 1, Lothringerstr. 23—27; vom Bezirk 225: Choriuerstr. 4-6 und 78-86, Zehdenickerstr. 9, vom Bezirk 257: Acker st r. 27—28 und 143, Jnvalidenstr. 148—163 und Bergstr. 31, Pappelplatz; vom Bezirk 267: Bergstr. 62. Stadtbezirk 226; Choriuerstr. 1—87, Christinenstr. 40 und 41, Lothringerstr. 28—51, Weiubergsweg ausschließlich lld, Zehdenickerstr. 1— 8a und 10—30. S t a d t b e z i r k 227: Ackerstr. 1 b, Brunnenstr. 1-18 und 174-198, Elsasserstr. l-10a, Jnvalidenstr. 164, Beteranenstr. I und 2. Stadtbezirk 255: Ackerstr. 2-28 und 143-171, Elsasserstr. 11, Jnvalidenstr. 258. Stadtbezirk 256: Bergstr. 1—29 und 65—80, Elsasserstraße 12—15. Stadtbezirk 268; Bergstr. 62—64, Gartenstr. 25, Jn» validenstraße 6—17 und 133—147, die übrigen Theile fallen aus. S t a d t b e zi r k 269: Elsasserstr. 16-26, Gartenstr. 1-24 und 156—173, vom Bezirk 221: Angermünderstr. 1, Christinen» straße 1, Lothringerstr. 23—27; vom Bezirk 225: Choriner- straße 4—6 und 78—86, Zehdenickerstr. 9; vom Bezirk 257: Jnvalidenstr. 143—163, Bergstr.. 31, Pappel-Platz. Kommunal-Wahlbezirk 33 besteht aus den Stadbezirken 229—236, mit Ausschluß: Kastanien-Allee 36 und 70, Schwedter- straße 29, Beruauerstr. 26, Rheinsbergerstr. 79. Stadtbezirk 229: Anklamerstr. 10—18 und 39—48, Brunnenstr. 32, 159 und 160, Fehrbellinerstr. 25—57, Veteranen- straße 15. Stadtbezirk 230: Anklamerstr. 19—33, Zionskirch- straße 1—10 und 46-55. Stadtbezirk 231: Griebenowstr. 1—22, Zionskirchplatz, ausschließlich 4, Zionskirchstr. 11. Stadtbezirk 232: Granseerstraße, Swinemünderflr. 1 bis 10 und 140—143, Wollinerstr. 1—8 und 60 bis 71. Stadtbezirk 233: Bernauerstr. 50, Cremmenerstraße, ausschließlich 8, Fürstenbergerstraße, Griebenowstr. 23 und 23 a, Oberbergerfir. 88, Rheinsbergerstr. 30-45, Schwedterstr. 29-52| Bezirk 215: Artilleriefir. 4a- 4c, 21 und 31-31a, Auguftstr. 4, und 222-245, Wollinerstr. 8 8-9. Stadtbezirk 234: Arfona- Play, Cremmenerstr. 8, Rheins- Moabit 129 und Werftstr. 21. Oranienburgerstr. 35-39 und 64-69; von Bezirk 286: Altbergerstr. 20-29 und 46-55, Ruppinerstr. 1 und 3, Swinemünderstr. 11-19 a und 131-139, Wollinerstraße 10-21 und 47-58. Stadtbezirk 235: Rheinsbergerstr. 11-19 und 56-68, Ruppinerstr. 2, 4-10 und 40-49, Schönholzerstraße. Kommunal- Wahlbezirk 42 besteht aus den Stadtbezirken 276-278, 319-326 mit Ausschluß von Bankstr. 7 und 47; von Bezirk 313: Schulstr. 61-86. Für diejenigen Wähler, welche nicht in der Lage sind, die Wählerlisten selbst einzusehen, sind die nachstehend aufgeführten Parteigenossen bereit, dies zu thun: Für den 5. Kommunal. Wahlbezirk: Schulz, Prinz Albrechtstr. 3a; Schuhmacher, Kochftr. 6; Hertel, Besselstraße 14; aseloff, Friedrichstr. 234; Saß, MarkgrafenStadtbezirk 236; Brunnenstr. 33-49, 139-158, Rheins- Neue Hochstr. 1-10 und 35-56, Sieſenſtr. 1-5a uno 16-20, itraße 106'; Müller. Wilhelmstr. 16; Pohl, Junkerstr. 12. Stadtbezirt 276: Boyenstr. 46, Chausseestr. 57-81, traße 102; Neumann, Markgrafenstr. 23; 3ubeil, Lindenbergerstr. 2-10 und 69-78. Schulzendorferstr. 9-19. Für den 7. Kommunal Wahlbezirk: Werner' und 79-86, Grenzstr. 1-6 und 11-21, Liesenstr. 6-15. Stadtbezirk 277: Gartenstr. 79-98, Gerichtsstr. 1-9a Bülowstraße 59; Faber, Lützowstr. 4; Behrendt, Blumenthalstraße 5. Stadtbezirk 278: Dalldorferstr. 1-8 und 38-41, straße 11-34. Gerichtstr. 10-16 und 71-78, Hochfir. 47-49, Neue HochKommunal- Wahlbezirk 39 besteht aus den Stadtbezirken 216, 217, 279-283 u. 285, mit Ausschluß von Auguststr. 1-2 und 89-93, Invalidenstraße 80-83; Artillerieſtr. 13-16 u. 89-93, Ziegelstr. 14-21; von Bezirk 215: von Bezirk 211: Artillerieſtr. 4a- 4c, 21 u. 81-81a, Auguftstr. 4, Oranienburger straße 35-39 und 64-69; von Bezirk 286: Alt- Moabit 129 und Werftstr. 21. Stadtbezirk 216: Am Zirkus 7, Artillerieſtr. 5-12, Friedrichstr. 105-118a, 124-131d und 183-136, Johannis straße, Kaltscheunenstraße, Linienstr. 136, Oranienburgerstr. 40 bis 63, Schiffbauerdamin 1, Ziegelstr. 1-13 und 24-32. Stadtbezirt 217: Artillerieſtr. 1 und 31b, Elsafferfraße 41-67, Friedrichstr. 114-128, Hannoverschestr. 16-18, Linienstr. 107-135 und 137-159. Stadtbezirk 279: Hannoverschestr. 1-15 ut. 25-26, Louisenplay, Louisenstr. 1-12 u. 48-67, Philippstraße. Stadtbezirt 280: Albrechtstr. 1-22, Am Birtus 1-6 u, 8-12, Friedrichstr. 132, Karlstr. 9-37, Marienstr. 17, 18 u. 18a, Schiffbauerdamm 2-8, Schumannstr. 5-18. Stadtbezirt 281: Louisenstr. 17-41, Marienstr. 1-16 und 19-32, Schiffbauerdamm 9-38. # Stadtbezirt 282: Alexander Ufer, Chariteestraße. Friedrich- Karl- Ufer 1-6, Karlstr. 1-8 und 38-46, Louisen Straße 13-16 und 42-47, Schiffbauerdamm 39 u. 40, Schumannstrafte 1-4 und 19-28, Unterbaumstraße. 37-46, Pantstr. 8-12 und 46, Wiesenstr. 1-18, 21-27 Stadtbezirk 319: Rolbergerstraße, Hochstr. 1-4 und und 44-66, sowie Brahmeier'sches und Bahnwärterhaus. Für den 11. Kommunal Wahlbezirk: Raumann, Blücherstr. 42; Müller, Gräfeftr. 31; Schonheim, Gräfestraße 8; 2öwendorf, Friesenstr. 4; Reichert, WillibaldAlliancestr. 74. Alexisstr. 22; Grube, Mariendorferstr. 5; Kizing, BelleStadtbezirk 320: Badstr. 41a- 67, Buttmannstraße, Für den 13. Kommunal- Wahlbezirk: Röppen, Hochstraße von Ringbahn bis Babstraße und Nr. 26-36, Pant Reichenbergerstraße 118; Schayer, Reichenbergerstraße 54; ftraße 12a- 45e, Play K., Straßen 60a und 63( Abth. X2), Felgentreff, Reichenbergerstr. 21; Gottfried Schulz, Admiralstr. 40 a. Thurneyßerstraße, Wiesenstr. 19-20. Maunyustr. 86; Th. Meyner, Naunynftr. 67, II; Hente, Für den 15. Kommunal Wahlbezirk: Streit, Naunynstr. 26. Stadtbezirt 321: Behmstr. 1-15a, Bohmstraße von Babftraße bis Straße 3, Bellermannstraße von der Grünthaler straße bis zum Bahnhof Gesundbrunnen( 19-81 mit Einschluß des Johl'schen Ziegelei- Weges), Grünthalerstraße; Play J, Straßen 1 und 2 östlich bis Straße B, Straße 6 Nordseite, Für den 17. Kommunal- Wahlbezirk: Lindemann, Straßen 4, 5 und 10, Abth. XI. Moritstr. 9; Wolsdorf, Wasserthorstr. 20; Börner, Ritterstr. 15. Stadtbezirt 822: Badstr. 16-25, Bellermannstr. 1-18 und 82-100, Christianiastraße von Prinzen- Allee bis Völkerstraße( Südseite), Prinzen- Allee 17-19, Stettinerstraße. ftraße von Prinzen- Allee bis Wölferstraße( Nordseite), Freien Stadtbezirk 323: Biesenthalerstr. 2-24, Christiania. walderstraße, Soldinerstraße von Völkerstraße bis Prinzen- Allee ausschließlich Eckgrundstücke an der Prinzen- Allee, Wölferstraße, Wriezenerstraße. W. 2od, Für den 24. Kommunal Wahlbezirk: Dwzared, angestr. 65; Albert Böhl, Rüdersdorferstr. 8. Für den 27. Kommunal. Wahlbezirk: Friedrichsbergerstr. 11; F. Ba ch, Strausbergerstr. 34. Für den 30. Kommunal- Wahlbezirk: Wernau, Rosenthalerstr. 57; Waßmann, Linienftr. 29. Für den 33. Kommunal- Wahlbezirk: Oberschmidt, Weinbergsweg 11d; ite I, Acerftr. 145; Thomas, Gartenstraße 152; Mars, Kastanien- Allee 95/96. P Stadtbezirt 283: Alsenstr., Bethovenstr., Bismarckstr., Friedens- Allee, Herwarthstr., Hindersinstr., Königsplay, Kronprinzen- und 25, Christianiastraße von der Pante bis zur Prinzen- Allee, Stadtbezirk 824: Badftr. 26-41, Biesenthalerfir. 1 Ufer, Kurfürsten- Play, Moltkestraße, Große Duer- Allee zwischen Prinzen- Allee 1-16 und 20-91, Goldinerstraße von der Prinzen Belten Allee und In den Belten, Reichstags- Ufer von Hindersin. Allee bis Straße 69 einschließlich Eckgrundstücke an der PrinzenStraße bis Reichstags- Play( 1-3), Roonstraße, Richard Wagner- Allee, Straße 69 von Christianiastraße bis zur Feldmark Pankow. Straße, Sieges- Allee nördlich der Charlottenburger Chaussee, der Für den 35. Kommunal Wahlbezirk: Ließte, Stadtbezirt 325: Ererzierstraße, von Uferstraße bis nordwestliche Theil des Thiergartens, begrenzt im Süden von Schulstraße ausschließlich 12, Schwedenfir. 19, Straßen 60 und Schwebterstr. 33; Galbert, Fürstenbergerstr. 5; Raabe, ber Charlottenburger Chauffee und im Westen vom Spreewege, 64( Abth. X 2), Uferstraße. Ruppin er str. 42; Scheyer, Brunnenstr. 40; RosenBelten- Allee, In den Zelten. Stadtbezirk 826: Chriftianiastraße von Schweden- thal, Granfeeerstr. 6. Stadtbezirk 285: Friedrich Karl- Ufer von der Moltkestraße bis zur Banke, Koloniestraße, Sandstraße, Schwedenstr. 1 Für den 42. Kommunal Wahlbezirk: Tauschel, Brücke bis zur Alfen- Brücke, Invalidenstr. 57-79, Lüneburger bis 18c, Soldinerstraße von der Panke bis zur Weichbildgrenze, Grenzstr. 4; Kerber, Hochstr. 30; Saferland, Bellermannftraße 1-11, Alt- Moabit 1-10 und 130-145, Baulstr. 20a, Straße 69( Abth. X 2) von Christianiastraße bis zur Weichbild- straße 87; Wolfram, Prinzen- Allee 21; Gaßmann, GrünWilhelm Ufer, Stadtbahn Bahnhof Lehrter Bahnhof; von grenze; von Bezirk 313: Schulstr. 61-86. thalerstr. 67; Stolzenburg, Wiesenstr. 14. Bezirk 211: Artilleriestraße 13-16, Biegelstr. 14-21; von = Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 14. Juli d. 2., allends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Buske, Grenadierstr. 33: Versammlung. Tages- Ordnung: Vortrag des Genoffen M. Teichert aus Liegnik über: Christenthum und die Vorgänge im Alerianerflofter Mariaberg. Nachdem: Geselliges Beisammensein und Tanz. Gäste, Damen und Herren, sehr willkommen. Nach dem Vortrag er halten nur noch Mitglieder neuen Zutritt. Deutscher Holzarbeiter- Berband. ( Bahlstelle Berlin.) 55/2 Bezirks- Versammlung für den Norden am Montag, den 15. Juli, abends 82 Uhr, im Kolberger Salon, Kolbergerstraße 23. Zages Ordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Werkstattangelegenheiten und Verschiedenes. Die Kollegen folgender Werkstellen sind zu dieser Versammlung eingelaben: Dietrich, Chausseestr. 69; Gebrüder Schaar, Chaussee straße 89; Rönigsdörfer, Müllerstr. 8; Senter, Müllerstr. 35. Montag, 15. Juli, abends 8% Uhr, in Mörschel's Salon, Schönhauser Allee 28: Vertrauensmänner- Versammlung ( Rosenthaler und Schönhauser Vorstadt). Besprechung über Lohn- und Arbeitsverhältnisse. 76/5 Die Kollegen der Werkstellen werden ersucht, sich durch Vertrauensmänner vertreten zu lassen. Die Ortsverwaltung. Zentral- Kranken- u. Sterbefasse Viktoria- Säle, Rixdorf, Hermannstr. 48-50. der Maler u. verw. Berufsg. E. H. 71, Filiale IV W. Versammlung Montag, den 15. Juli 1895: Großes Sommerfest veranstaltet vom Tages- Ordnung: Raffenbericht und Verband deutscher Schneider u. Schneiderinnen Montag, den 15. d. M., 81/2 Uhr abds., im Kaffenlokal, Lüßowstr. 7. Krankenkassen- Angelegenheiten. 123/2 Die örtliche Verwaltung. Verband der in HolzbearbeitungsFabriken und auf Holzplätzen ( Filiale Berlin). Gr. Konzert, ausgeführt von Zivil- Berufsmusikerr unter Leitung des Musikdirektors Herrn Gayke. Auf der Sommerbühne: Spezialitäten- Vorstellung. besch. Arbeiter u. Arbeiterinnen Bei Eintritt der Dunkelheit: Großer Fackelzug, wozu jedes Kind beim Deutschlands. Berlin Filiale II Nord. Versammlung 83/1 am Dienstag, den 16. Juli 1895, abends 8 Uhr, bei Rehlitz, Bergstraße 12. Tages- Ordnung: 1. Vortrag.( Referent wird in der Versammlung befannt gemacht. 2. Dis1895. 3. Gewerkschaftliches. 5. Verfussion. 3. Abrechnung vom 2. Quartal schiedenes. Die Mitglieder werden ersucht, ihren Pflichten nachzukommen. Der Vorstand. Arbeiter- Sängerbund Brauerei- Arbeiter und Böttcher! Berlins und Umgegend Eintritt eine Stocklaterne gratis erhält. Die Kaffeeküche ist den geehrten Damen von 3 Uhr ab geöffnet. Von 6 Uhr ab im großen Saale: Tanz. Herren, welche daran theilnehmen, zahlen 50 Pfennig nach. Raffeneröffnung 2 Uhr. Anfang des Konzerts 4 Uhr, der Spezialitäten Vorstellung 5 Uhr. Billets à 30 Pf. find zu haben im Zentral- Arbeitsnachweis- und Auskunfts- Bureau der Schneider und Schneiderinnen( Restaurant Freygang), Schützenstr. 18/19, fowie bei allen bekannten Kollegen und Kolleginnen und in den mit Plakaten belegten Handlungen. 162/1 Die Bevollmächtigten. Stoppenstraße Keller's Festsäle. Stoppenstraße Nr. 29. 5 Minuten vom Schlesischen Bahnhof. Sonnabend, den 17. August 1895: Nr. 29. Großes Vokal- und Inftrumental- Konzert anglet em Verband bentſter Immerlents and verio. Beruftgenoffen, verbunden mit Theater- Vorstellung, arrangirt vom deutscher Bahlstelle Berlin, Zu dem am 21. Juli in Schloß zur Feier des Xill. Stiftungsfestes, unter gütiger Mitwirkung des Diejenigen, welche bei Anfang des Bierboykotts mit mir Bier aus- Weißensee stattfindenden Sängerfest Gesangvereins Froh' Hoffnung"( Mitgl. des A.-S.-B.) unter Leitung seines gefahren haben, bitte ich, sich bei mir zu melden, da ihr Zeugniß in einer wollen sich tüchtige fautionsfähige Dirigenten Herrn Dillenberger und Mitgliedern der Theater Gesell gegen mich schwebenden Klage von hohem Werth ist. Jede erwachsende Aus- Buffetiers melden nur bei J. Barth, fchaft Strzlewicz. Musik der Freien Vereinigung der Zivil- Berufslage wird von mir gern vergütet. 28659*.eißensee, bis spätestens Montag Neue Franz Gittler, Kietz- Rummelsburg, entering abend. albert. 70, ( früher Berlin, Mariannenstr. 48). Allgem. Arbeiter- u. Arbeiterinnen- Verein Berlins und Umgegend. 18/1 Im nachstehenden geben wir folgendes bekannt: Unsere regelmäßigen Mitgliederversammlungen für Berlin finden jeden Montag nach dem 15. im Monat, abends 8 Uhr, bei Röllig, Neue Friedrichstr. 44, statt. Ernst Hess in Klingenthal in Sachsen. 20946 Die Bahlstellen sind bei den Gastwirthen: H. Pinger, Friedrichsgracht 16a; Ende, Kottbuserstr. 6; Weise, Wasserthorstr. 51; Pauts, Ehe Sie Schlesischestr. 38; Schulz, Ruheplatstraße, Ecke Gerichtsstraße. Außerdem sich eine Harmonika taufen, lassen Sie bei folgenden Hilfstassirern: Joseph Fischer, Schlesischestr. 14, bei sich erit meine prachtvollen Zeichnungen Degner; Friedrich Becker, Münchebergersir. 25; Otto Kartowsty, und Preislisten umsonst und postfrei Bücklerstr. 16; August Wolf, Paulstr. 33; Ernst Noad, Swinemünder kommen. Meine Harmonikas fabrizire straße 127. Bei sämmtlichen hier angegebenen Zahlstellen werden neue Mit- ich mit bestem englischen Uhrfeberstahl. glieder aufgenommen und können Monatsbeiträge entrichtet werden. Stimmen und beste Glockenhelle. Neufilberstimmen mit patentirten unverwüstlichen Balgen. Die 3a hItage sowie die Versammlungen unserer Filialen Charlottenburg, Köpenick, Adlershof, Alt- Glinice, Schenkendorf und KönigsWusterhausen sind durch Plakate in den Filialorten bekannt gemacht. NB. Da sämmtlichen Mitgliedern ein Verzeichniß zum Statut in der Versammlung am 22. Juli bei Röllig ausgehändigt wird, so erwarten wir, daß alle Mitglieder am Plage find. Der Vorstand. Fr. Vereinig. d. Zivil- Berufsmusiker. Versammlung Ernst Hess in Klingenthal i. Sachs., Har monitafabrikant. 88/19 KinderwagenBazar Max Brinner, Jerufalemerstr. 42 am Dönhoffplatz und Brunnenstraße 6. Großartig. Auswahl von Kinderwagen, Puppenwag., Sport50/1 wagen billigst. Viele Anerkennungen, am Dienstag, 16. d. M., vorm. 10% Uhr, Annenstr. 16. ages Ordnung: mufifer". Dirigent Herr Schonert. Um 122 Uhr: Kaffee- Pause. Während der Kaffeepause: Fest rebe, gehalten vom Genossen Antric. Raffeneröffnung 8%, Uhr. Anfang punkt 9 Uhr. Garderobe 15 Pf. Programm 30 Pf. Garderobe 15 Pf. Nach Schluß des Konzerts: Grosser Ball, Herren, die daran theile nehmen, zahlen 30 Pf. nach. Alle Freunde und Gönner sind hierzu bestens eingeladen. Das Komitee. Programms find bei folgenden Komiteemitgliedern zu haben: A. Rickert, Kurfürstenstr. 41; 2. Fischer, Marburgerstr. 15; A. Charlet, Neue Hochstr. 5; M. Leonhardt, uferstr. 14e; W. Niekammer, Memelerstr. 79; G. Glaue, Steinmetzstr. 49, sowie in allen Zahlstellen. 254/2 Schloß Weißensee. Zum Sternecker. Sonntag, den 14. Juli 1895: Großes Extra- Konzert und Schlachtmufik von der gef. Kapelle der ehem. 1. Garde- Dragoner. Mufitdirektor Sebastian. Gr. Doppel- Front- und Parade- Feuerwerk. Ferner: Das brillante See- Theater, Gondel- Korso, elektrische Bahn. Bal champêtre, Dampferfahrten auf dem See, sämmtl. Boltsbeluftigungen 2c. Entree 30 Pf., im Vorverkauf 25 Pf. Anfang 4 Uhr. Jg. Barth. 20. Variété- Theater, Rixdorf, Wissmannstrasse 17. Sommer- Bühne. 28102 geben Gr. Konzert, Theater u. Spezialitäten- Vorstellung. Sonntag: Jm Saal: Grosser Ball. Entree 20 Pf., refervirter Play 40 Pf. Kaffeeküche geöffnet von 2-6 Uhr. schmerzlos eingesetzt, festigend. Reparaturen sofort. Weniger 1. Unser Lobntarif und feine Mängel. 2. Beschlußfaffung über eine beftes Fabrikat- Musterbuch gratis. Künstl. Zähne Bemittelte Ermäßigung. Kreslawski, Spittelmarkt 13. Tarifvorlage. 8. Berschiedenes. Der Vorstand, gestattet.gratis. Theilzahlung gestattet. Sozialdemokratischer Wahlverein für den 3. Berl. Reichstags- Wahlkreis. General- Versammlung Mittwoch, den 17. Juli, abends 81/2 Uhr, bei Möhring, Admiralstr. 18c. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Wilhelm Liebknecht über:" Bimetallismus." 2. Diskussion. 3. Bericht des Vorstandes und Ergänzungswahlen desselben. 4. Beschlußfassung über die Lassalle- Feier. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Die Versammlung wird Punkt 81/2 Uhr eröffnet. Die Mitglieder werden auf den heutigen Ausflug nach Johannisthal aufmerksam gemacht. 240/1 Der Vorstand. Baer Sohn 24a. Chaussee- Strasse 24a, neben der grünen Schering- Apotheke. dl. Brücken- Strasse ll, Ecke Rungestrasse. Fachv. der Tapezirer Berlins u. Umg. 16. Gr. Frankfurter Strasse 16, Dienstag, 16. d. M., abends 8½½ Uhr, im Neuen Klubhaus, Kommandantenstr. 72: Grosse Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Adolph Hoffmann: Glaube und Vernunft. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten und Gewerkschaftliches. Gäste sehr willkommen. Ausgabe des Korrespondensblattes. Um zahlreiches Erscheinen der Mitglieder ersucht 179/1 Der Vorstand. Fachverein der Klempner. Dienstag, den 16. Juli 1895, abends 81/2 Uhr, in Rautenberg's Saal, Oranienstraße Nr. 180: General- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Ergänzungswahl des Borstandes. 2. Kassenbericht. 3. Arbeitsnachweis. 4. Berschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. 89/1 Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. General- Versammlung am Sonntag, den 27. Juli, vormittags 10 Uhr, Annenstraße 16. Tagesordnung: Raffenbericht. Ergänzungswahl zum Vorstand. Aufnahme neuer Vereine. Bundesangelegenheiten und Fragekasten. [ 43/1 Arbeiter Bildungsverein Friedrichsberg. Dienstag, den 16. Juli, abends 8% Uhr, im Lokale des Herrn Fuchs, Dorfstraße Nr. 2: General- Versammlung. Zages Ordnung: 1. Bortrag des Genossen Rautenberg über Hypnotismus". 2. Rassenbericht. 3. Jnnere Vereinsangelegenheiten. 141 Um zahlreiche Betheiligung ersucht Der Vorstand. Turnverein„ Fichte". Sonnabend, den 3. August, in der ,, Neuen Welt", Hafenhaide: Großes Sommerfest, bestehend in Grossem Konzert, turnerischen Aufführungen, Auftreten von Spezialitäten und einem Riesen- Prachtfeuerwerk. E Kinder- Beluftigungen, Kinder- Fackelzug( Stocklaterne gratis). Im großen Saale: Eröffnung 2 Uhr. Sommernachts- Ball. Eintritt 25 Pf. Anfang 4 Uhr. Die Kaffeeküche ist von 2 Uhr ab geöffnet. Billets find in allen mit Plakaten belegten Handlungen und bei nachfolgenden Komiteemitgliedern zu haben: P. Becker, Swinemünderstr. 123; F. Gent, Trescowstr. 26; E. Tessen, Oppelnerstr. 11, bei Reller; M. Rieger, Wilsnackerstr. 48, bei Tiede; P. Bütow, Nixdorf, Hermanns straße 209. Das Komitee. 262/4 Achtung! Neue Welt, Safenhaide. Achtung! Montag, den 22. Juli 1895, nachmittags 4 Uhr: Großes Sommer- Fest der Berliner Gürtler und Bronzeure. Grosses Konzert und Auftreten sämmtlicher Spezialitäten. Beim Dunkelwerden: Grosses Brillant- Feuerwerk. Alpenglühn, ein Abend auf der Alm. Ausgeführt von den Kunstfeuerwerkern Herren Leichniß und Rau. 2086b Um 51/2 Uhr Zug der Kinder zum Riesen- Bonbonregen. Beim Dunkelwerden großer Fackelzug, wozu jedes Kind über 4 Jahre in Begleitung Erwachsener beim Eintritt eine Stocklaterne gratis erhält. Volts. beluftigungen aller Art, hierzu 3 Billets für Kinder 10 Pf. Von 6 Uhr ab Ball in beiden Sälen. Herren, welche daran theilnehmen, zahlen 50 Pf., Damien 10 Pf. nach. Die Kaffeeküche ist den geehrten Damen von 2 Uhr an geöffnet. Entree 40 Pf., im Borverkauf 30 Pf. Programme an der Kontrolle. Hierzu ladet freundlichst ein Das Komitee. Confectionshaus Solidarität" A. Täterow. Billigster Verkauf zu streng festen, in Zahlen gezeichneten Preisen. schrägüber dem National- Theater. Auffallend billige Angebote für die Reise, für den Sommer, für die Ferien, so lange der Vorrath reicht: Sommer- Jaquets für Herren, feiner, leichter, gerippter Satin.. und Taillenzug. für Haus, Komptoir u. Arbeit, prakt, für Strasse und Reise. Schöne Melangein grauer u. Mode- Farbe. Prakt. für Touren, Strasse · 9 praktisch f. 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Der Käufer empfängt ganz nach Belieben entweder neuen Ersah in Waaren oder sein Geld und Auslagen, sowie Stiefeln oder Garderobe- wenn thunlich die getragenen Gegenstände reparirt bazu, ohne einen Pfennig dafür zu bezahlen. Sämmtliche hier folgende Schuh- und Stiefelforten Fönnen 25-50% unter nachstehenden Preisen verkauft werden, wenn biefelben aus Factis( sogenanntem Kunstleder, welches aus ist) ist Jebes meiner Schuhwaarenfabrikate ist auf das Peinlichste und Reelste von bestem Material hergestellt, und übernehme ich für die Haltbarkeit volle Garantie. Die mit einem* bezeichneten Artikel sind ausnahmsweise theils mit Factisjuthaten in der Einlage hergestellt, da sie sonst ihren Zwed fehr leicht zu fein nicht erfüllen würden. Diese Artikel find als solche auch die reellsten und werden nicht anders in den Handel gebracht. Es lebt im Publikum die Anschauung, daß jene Einlage, die sich in Schuhwaaren zwischen Sohle und Braudsohle befindet, minderwerthig ist, sobald sie aus Spahn und nicht aus Leder besteht. Diese Ansicht ist eine irrige. Die Spahneinlage ist um mehr als das Vierfache theurer als das Leber, welches man hierfür zu verwenden pflegt. Spahneinlage ist nicht nur leichter, sondern auch in fanitairer Hinsicht mehr zu empfehlen als Leder. Auf die Haltbarkeit übt die Einlage keinen Einfluß aus. Achtung!! ere und Gununil zufammengefest ft), im Zuchthauſe hergeſell fluid. Jeber Säufer folder Recare ife und fein ausgegebenet Gelb befragen. Gemißbraucht wurde meine Coulanz vielfach infofern, als man von mir Entschädigung für fehlerhafte Baaren verlangte, bie bet unreeller Concurrenz gekauft worden find.- Im berartigen Auswüchsen unreeller Käufer entgegenzutreten, habe ich seit Jahressrist Entschädigungsfarten eingeführt. Jeder Käufer erhält eine solche und hat dieselbe aufzubewahren, denn nur gegen Borzeigung einer Entschädigungsfarte werden Reclamationen berücksichtigt. File auswärtige Stäufer genügt die empfangene Rechnung. Schuhe und Stiefel billig und garantirt gut. ( Damenstiefel.) # • . • 4,25. 5,50 H. 3,25. . 4,25 m. 5,25 Mr. 5,75 0. ( Herrenstiefel.) Rohleder- Befa Salbschuhe, zum Schnüren oder mit Repled er zuglefel, 5" hoch im Buge, genäht 4,50 chleber Kunbenftiefel zum Schnüren, mit Agroffen, Gummizug, auf Rand genäht 6,50 Tiefelben mit eleganter Lactappe, 6" hoch in Buge, genagelt, bis 18%, cm 3,25 r. Specialiti: Rinbleder Bugstiefel in printa aus- Satiniet slohleder Halbschuhe, auf Rand genäht mit auf Hand genäht 5.90 t. 8,75. 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Mohleder Buglefel, a.Rand genäht, handarb. 7,90m 25 cm. 1,60 9 Blac6- Ruspsfilefel, famntelweich, in vorstehender lings, Baby- und Mädchenschuhe von Leber Rohleder- Zugfefel mit Befat, Knopfverzierung und Lastingschuhe mit Gummi auf deni Blatt, burch- usführung, mit ausgenähten Knopflöchern, auch find in größter Auswahl und jeder Ausführung burchlochter Kappe ebenfalls 7,90 W. genäht mit Absatz und Seitenleder 2,10 mit Ladblatt 9.25 u. 10,25 jowohl fchwarz als farbig am Lager; Wiederverkäufern Spiegel- Rokleber- Zugstief, gewaltt, Oberled. aus ein. Stoßdeber- Hausschuhe, ausgeschnitt., genäht 2,90 m. Dieselben rings mit Kalbladbefag 950. 10,75 w gewähre schon bei Entnahme von i Dr. Paar Rabatt. Süd, auf Rand genäht( Handarbeit), eigenes Gemsleder Promenadenschuhe, ausgeschnitten, mittelbranne Ziegenleder- Strandschmilleschuhe genäht Zabritat 9.25 M. Schleife und Spigfappe Bergsteiger- ntiefitefel von Roßleder niit Agraffen, Diefelben mitt Leberabfab 3,50 9. auf Rand genäht 9,00 M BrauneSegeltuch- Schnürschuhe m.Leberbefah 3,25. Kalbieber- Bugstiefel, auf Rand genäht, Kalblad- Promenadenjchuhe*, ausgeschnitten 3.50. Handarbeit 9,25 M. Dieselben mit Leberabsaz Safting Bugschuhe' m. Lederfoyle, Seitenleder u. Dieselben mit Leberabjak, einbällig, Ladipige 4,00( Chic- Schuhe), Rohleber- Rellneeschuhe, genäht, mit zwei Guininizügen Rohleder- Schnürschuhe, genäht 4,60 Rt. Diefelben mit Gummizug ebenfalls Rohleder Halbschuhe mit Gummizug und Knopf- Rafting- 3ugstiefel mit Seitenleder verzierung 5,00 mt. Diefelben m. Lackspite 6" hoch im Zuge 9... S.! Dr. Thomalla, brainer Arzt om • 2,75 9. 4,25 m. durchgenäht 3 ( Kinderstiefel.) 5,25 Mt. Sür Gummischuhe u. Gummifohlen, obgleich zu ben besten Fabritaten gehörend, übernehme feine Garantie u. find solche baher von jeder Reclaination ausgefchloffen. Das Befohlen( Reenleber echte Bugenburger Eichen- Lohgerbing) der Gerrenstiefel einschliesslich ber 4,50 Mit Rokleder Halbschuhe zuun Schnüren, genagelt, faqe berechne ich mit 2,10 m., genäht 10 Bf.theurer; 4,25 97.6is 18 cm 4,25 Diefelben bis 22 em 3,50 M. Mohleder- Zugfnge, genagelt, bia 18 cm 4,00 m.122 cm 3,25 I., bis 25 cm( einbällig) auf dem • 2,50 22 besgleichen Damenbriefel 1,55 it. genast 10 Bf. 8.25.( Douces. Stul duf Anfertigung nach Mafile 2,75, bis emen ist in befonderen Räumen weibliche Be3,00 21.& ng behandlu der Umwälzung Gebiete Fußbekleidung Jubegriff aller Vollkommenheit in fich vereinigt, den man von einem zur Fusbekleidung 1 dirigirender am Marien- Hofpitale zu wagen, hat eine vollständige Er hat ein taffetartiges Gewebe aut Bester Wolle derartig präparirt. daß daffelbe den Derwendeten Waterial überhaupt zu erwarten vermag. Der Stoff ift Luftdurchläfig und wasserdicht zugleich. Speciell sind die Vorzüge wie folgt zusammenzufaffen: Der Fuß bleibt im inter marin und im Sommer fühl bei dem stärksten Regenwetter troden. Der Stoff läßt feinen Schweißfuß entstehen und beseitigt vorhandenen Fußschweiß. Beseitigt total Hühneraugen unb eingewachsene Nägel und verhindert das Entstehen beider Leiden. Uebt bei Druck und Wundschaden, die burg Leber hervorgebracht fchnell feine beilende Wirkung aus, ebenso bei Rheumatismus, Gicht. Krampfadern, und verhindert bas Cuthehen. Ebenso läßt er nicht das Juden der Füße entstehen und beseitigt es bei Vorhandensein. Weberichage and Gummi und Leder mit ihren großen Stachtheilen für die Gesundheit find abgeschafft.- Die Haltbarked bes präparirten Stoffes ift teine geringere wie die des Lebers. Im Falle, wo Schweißfüße in Betracht kommen, ist die Galtbarteit bes Stoffes eine weit größere wie bie bes Lebers, weil vom Fußschweiß bas tefte Leder zertreffen wird und daher reißt. Für Tänzer, Touristen, Radfahrer giebt es feine elegantere, prafftiere und gesundere Fußbekleidung wie Dr. Thomalla's Universal- Schuhe und Stiefel. Zu jeder Damen unb Servan- Toilette in paffender Farbe herzustellen. Das lästige Wichfen hört auf, indem das Reinigen mit trodener Bürste bewirkt wird. Burg, nach jeder Nichtung bin wird das Tragen Dr. Thomalla'scher Schuhe und Stiefel que ohlthat. Eine Confervirungsflüssigkeit dient bazu, bem präparirten Tuch feine hervorragenden Eigenschaften zu erhalten; ein einmaliges Bereichen mit dieser Flüssigkeit mittels Schwammes oder Binsels genügt für 6 Wochen. Im Decemberheft 1804 ber von Professor v. Esmarch, Professor Leyden, Breisverzeichniß der Dr. Thomalla Herren- Fußbekleidung. Balbschuhe zum Schnüren oder mit Gummizug auf Rand genäht, Handarbeit mit durchlochter Leber- Spiplappe Bugstiefel mit Zwidel- Ginjak ohne jebe Borders und Seitennaht mit Reberipiskappe auf and genäht, Handarbeit Bugklefel mit Befab u. Seber Spigrappe, auf and genäht, Handarbeit Snürstiefel mit Befas u. Leber- Spistappe, auf Rand genäht, Handarbeit Professor Gusserowanien Kege brichtet bie Ecftuber, daß bei Krampfabzu burde das Tragen und anderen Auteriläfen auf dem biete bee Webiehn Beransgegebettelt Bellrift der Dr. Thomallaiden Suhe und Stiefel und an ben Beinen eine bedeutende Abnahme von Braheit ber gefit liten Blutgefäße und somit eine gewaltige Beferung und Erleichterung bei berartigen Patienten tattland. Es heißt banu morilich: In dem Innern bee Leberhiefel fiabel mas Bach langerem arich sc. oft die Temperatur um ca. 1 Grad höher als am Bein obertats bed Stiefels. Es ist dager leicht erttarlich, bab bie oberflächlichen Blutgefäße au Fuße bei dieser Temperatur- Erhöhung i erroritert, die Beucn jomit mehr Blut vom Fuße abfithren als die norntalen Unterschenkelvenen aufnehmen und weiter befbrbern tonnen. Es fommt zu einer Ermetierung bes Benenlumens und zur Abfnidung refp. Schlängelung dieser Blutgefäße." Wehnliche Mihhellungen befitben sich in der genannten Belt Schrift über die Enkehung und Beseitigung falter& üge und anderer ukletben burd Dr. Thomalla's Univerfal Schuhe und Stiefel Gine andere Beinschrift: Der Geitliche Praftifer" behandelt in ihrem Februarbeft 1894 besonders die weifige naa Angaben von Dr. Thomalla. Der Unterzeichnete. bein der alleinige Bertrieb dieser Erfindung für Deutschland übertragen, versichert, daß fie burch peinliche Sorgfalt, welche bei der Fabrikation diefer Fußbetfelbung verwendet worden, burch ihre Eleganz auch in der Ausführung, Jedem, der fie feht, als Augenweide dienen wird. Jeber Schub besiv. Stiefel ist nur bantu echt, wenn er im Innern des aftes den Dr. Thomalla'schen Stempel trägt, wie ble von mir angefertigten auch meinen Firmenempel tragen. Die Gonjervirungsnifigfeit zu 25 Bf, und ein paar von Dr. Thomalla empfohlener Goblen, ebenfalls zu 25 Bl, werden auf Wunsch jeder Befellung beigelegt. Binnen Kurzein erscheint cite ausführliche Brochure über Dr. Thomalla's Tubbeleidung, die icdem Suterefenten avatis und franco zugestellt wird. Bngitiefel mit Bordernaht und Leber Spilappe, auf Rand genäßt, Sandarbeit Diefelben mit Bejas Sonneniefel mit Befaß, auf Rand genäht, Sandarbeit, mit Reber Spistappe Knopftiefel mit Befas, auf and genäht, und Leder Spigkappe, Handarbeit BIT. 8,75. ant. 10,50. ANT. 11,-. ENT. 11, Sämmtliche Herren- Bugstiefel werden jest ohne Vorder- und Seitennaht hergestellt. Durch Fortschritt! biefes Berfahren, als meine eigene Erfindung im D. S.-W. Sch. angemeldet, hat ber Thomalla Diefel noch mehr an Eleganz und Saltbarkeit gewonnen, und das so häufige Auftrennen der Nähte, wie das Durchsidern bes Wassers ist nicht mehr möglich, weil feine Naht vorhanden. Breisverzeichniß der Dr. Thomalla Damen- Fußbekleidung. Salbisube zum Sonüren oder mit Gummizug, auch zum Knöpfent, auf Rand genäht, Handarbeit, mit Spigkappe wr. 8,25. Dr. Thomalla's Schäfte! Dieselben mit Befat wit. 4.75. B. 9,50. 10,-. ENT. it. 10, 11, Herren Halbschub- Säfte zum Sonären oder mit Bug BT. 3,75.- Herren- Bugstiefel- Schäfte mit Zwideleinfah ohne jede Border oder Seitenabt it. 4,25. Dieselben mit Besas Wit. 4,75.- Herren Schnürniejel Schäfte mit Befab wit. 4,75. Damen Halbschuh Schäfte zum Schnüren mit Guaimizug oder zum Knöpfen wit. 3,25. Damen Bugstiefelichäfte mit Bordernabt und Leber- pigtappe, 6" hoch, t. 4,25. Damen Schnürstiefel Schäfte mit Bejay wet. 4,75, Damen Knopfftiefelschäfte, ausgenähte uopflöcher, mit Besak, wit. 5,50. Schuhmachermeistern und Biebsberkäufers gewähre bei Entnahme bon mindestens 1 Dhd. Baar 10 pet. Rabatt. Vertreter für obige Artikel in jeder Stadt des Deutschen Reiches gesucht, zu aroker Nachfrage dicles Artikels wegen, behalte ich mir eine Lieferzeit von 8-10 Zagen bor. P. S. Durch lange Benugung der Dr. Thomalla'fchen Fußbekleidung int naffen, lehmigen, schlanimigen Boden wird die Feuchtigkeit gewaltsam durch die Boren gepreßt. Ich kann also Reclamationen, die aus vorgenannten Gründen entstanden, nicht berücksichtigen. Wer fich der Dr. Thomaila'schen Stiefel erst einmal bedient hat, wird sie ihrer außerordentlichen Vorzüge wegen nie wieder mit Lederstiefein vertauschen. gu Versand- Bedingungen für fämmtliche Schuhwaaren! Francatur bein Bersand obiger Schubwaaren, der nur gegen Nachnahme oder vorberige Einfendung des Betrages geschieht, ausgeschloffen. Für Berpadung werden 10 Bf. berechnet. Umtausch bereitwilligt gestattet. Auch bin ich zur Rüdzahlung des Betrages gern bereit, wenn bie Stiefel im Original- Bustande erhalten flub und der Kunde die Borto Auslagen trägt; boch trilt lepterer Fall deshalb nicht ein, weil jeder Rachbar, der der Stiefel anfichtig wird, ihrer Billigkeit wegen den Preis dankbar zahlt. Sobalb jeboch bei der Ausführung des Auftrages eine Unregelmäßigkeit von Seiten meines egpebirenden Personals vorgekommen ist, trage ich felbfio erständlich fämmtliche Auslagen, Es ist erforderlich, beim Anprobiren eine Docke unterzulegen, damit die Goble nicht beschmutzt wird. Um das Maß festzustellen, wolle man einen Stab in den getragenen Stiefel einpaffen und das Maß in Centimetern angeben, mit der Bemerkung. ob Spanu bog ober nicbrig. Siehe oben meine Bitte. Sämmtliche Abtheilungen meines Etablissements find Sonn- und Feiertags während der polizeilicherfeits erlaubten Stunden geöffnet. Mein Inserat, Cigarren, Herren: u. Ruaben- Garderobe betreffend, fiche Seite 4, 2. Beiblatt. Möbeltischlerei und Polfferwaaren- Fabrik .von A. Schulz, Reichenbergerstr. 5, an der Ritterstrasse. Gegründet 1878. Liefere Wohnungs- Einrichtungen unter Garantie in Mußbaum und Mahagoni von 240, 300, 400, 500, 600 bis 6000 mt. in anerkannt gediegener Ausführung. Auch Einzelverkauf zu Fabrikpreisen. 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