Nr. 170. Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Vierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mr., wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit illustr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30Mt. proQuartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DesterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3Mf.pr.Monat. Eingetr. in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1895 unter Nr. 7128. Vorwärts 12. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonn und Festtagen bis 9 Uhr Bor mittags geöffnet. Fernsprecher: Amt 1, Nr. 1508. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin! Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Benth- Straße 2. Berichte der preuß. GewerbeInspektoren für 1894. II. dem Mittwoch, den 24. Juli 1895. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Beitungen und Abgeordneten, die nachdrücklich auf Er- preußen haben zwei Besitzer von Schnapsbrennereien weiterung der Vollmachten der Aufsichtsbeamten und Ver- erst dann die gesetzlich vorgeschriebenen und vom Aufsichtsmeh rung derselben drangen und dringen. Dagegen bringt beamten verlangten Schuhvorrichtungen angebracht, als die das Unternehmerthum in überwiegendem Maße entweder Ortspolizei zu Hilfe geholt wurde! Leider ver ganzen Institut offen Feindseligkeit entgegen, schweigt der Bericht die Namen dieser renitenten Besitzer In§ 6 der preußischen Dienstanweisung heißt es: Die oder was weit öfterer der Fall ist es macht sich die von Är und Halm, die sicherlich zu den Junkern oder In§ 6 der preußischen Dienstanweisung heißt es: Die Einrichtung desselben zu seinem Vortheil zu nuge, Junkergenoffen gehörten. Gewerbe- Juspektoren sollen durch die ganze Art ihrer amt- während es hinterrücks die Arbeiter abhält, sich an die Gelichen Thätigkeit eine Vertrauensstellung zu gewerbebeamten zu wenden. winnen suchen, welche sie zur Erhaltung und Förderung guter Die Vertrauensstellung. habe Im Regierungsbezirk Potsdam finden es die Besitzer größerer Anlagen lästig", daß eine Gewerbeinspektion vorhanden ist; weitergehende Ansprüche der Beamten und Wohlan Einrichtungen für Gesundheitspflege fahrt stoßen auf geringes Entgegenkommen, und manche schließen sich den Dampfkessel- Revisionsvereinen an, in der Hoffnung, dadurch von dem Besuche des Gewerbe- Juspektors Jm Bezirk Berlin ein für alle mal befreit zu werden". und Charlottenburg kam es sogar zu feindlichen Busammenstößen. Der Bericht sagt: Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitern mitzuwirken In den vorliegenden Berichten wird dies noch mehr in den Stand setzt." Es ist nun selbstverständlich, daß, wie in früheren Jahren von der Mehrzahl der Gewie wir im vorhergehenden Artikel( Nr. 167 des Vorwärts) werbe- nspektoren ausgesprochen, und wenn dies nicht schon hervorhoben, bereits durch die Auswahl der Beamteu noch deutlicher von seiten der Beamten geschieht, so suchen das Vertrauen der Arbeiter geschmälert wird. Weit wir die Ursache auch darin, daß den Beamten bekannt ist, wie mehr noch aber geschieht dies dadurch, daß die sich die Regierung ihrer dem Unternehmerthum gegenüber preußischen Aufsichtsbeamten zu Kesselrevisoren Der Fall Jäger, Köln,( Sommer 1892) man muß annimmt! sagen: degradirt wurden, indem sie ja als solche vorwiegend ist noch nicht vergessen. Als dieser Fabrikinspektor in ,, Die Beamten sind bisweilen auf Arbeitgeber gestoßen, die die Arbeitgeber interessen zu wahren haben; und daß diese unserem Partei- Organ, Rheinische Zeitung", auf dessen zu denen der Arbeiter prinzipiell in schroffstem Gegensatze Anfrage mitgetheilt hatte, er wolle die Arbeiter in bezug einer in hohem Maße verbitterten Stimmung über die Ungunft stehen, wird sich weder durch gewerkvereinliche Harmonie- auf die Aenderung der Arbeitsordnungen hören, und er der Zeiten und die durch die neuere Gefeßgebung ihnen aufdufelei noch durch Stumm'sche Patriarchen- Tyrannei aus fuche die Arbeiter, ihm ihre Klagen mitzutheilen, wurde er erlegten Pflichten unverhohlen Ausdruck geben. In zwei Fällen aussuche find die Beamten in Ausübung ihrer Pflicht, der eine von der Welt schaffen lassen. Dazu kommt noch, daß die Auf- vom Verein der Industriellen im Regierungsbezirk Köln einem Werkmeister, der andere von dem den Industriellen versichtsbeamten, besonders seit sie Kesselrevisoren wurden, bei der königlichen Regierung zu Köln verklagt:„ er tretenden Ingenieur gröblich beleidigt worden waren, Strafnur sehr selten den Arbeitern zu Gesicht kommen. Im die Arbeiter geradezu zur Denunziation ihrer anträge gegen die Beleidiger erstattet werden. Im ersteren Falle Der Regierungspräst- ist Verurtheilung erfolgt, im zweiten Falle schwebt das StrasBericht für Posen heißt es ganz zutreffend als Erklärung Arbeitgeber aufgefordert." für den ungenügenden Besuch der Sprechstunden durch die dent becilte sich, dem Verein mitzutheilen ,,, daß er das Vorgehen verfahren." Arbeiter: Offensichtlich ist dies die natürliche Folge der Jäger's gemißbilligt und ihm das Erforderliche eröffnet In Trier hat ein Mühlenbesizer den Gewerbe- Infeltenen Besuche der fast ganz von Kesselrevisionen in habe." Der famose Vertreter der Unternehmerinteressen, spektor mit Thätlichkeiten bedroht und beschimpft; Anspruch genommenen Aufsichtsbeamten, die auch als Abg. Dr. Möller, Dortmund, vertheidigte in der Reichstags er erhielt 17 Tage Gefängniß. An den wohlverdienten Kesselrevisoren mehr mit dem Besizer als jibung vom 9. Februar 1893 das Verhalten des Vereins Pranger, durch öffentliche Nennung seines Namens im Beder Industriellen und der Regierung, und der Minister richt, ist er nicht gebracht. Und außerdem verhindert das Unternehmer von Bötticher ging über diese Angelegenheit mit Still- Fast alle Beamte melden, daß Unternehmer sie besucht thum die Arbeiter, mit den Beamten in schweigen hinweg. Bereits im nächsten Jahre aber war hätten, um Rath und Hilfe in Rejse I angelegenheiten zu Verbindung zu treten, indem es diejenigen, die es Herr Jäger nicht mehr Gewerbe- Inspektor in Köln, sondern erhalten, sonst aber nicht. dabei erwischt, mit der Hungerpeitsche Entlassung nach Lüneburg versetzt! Um so klarer wird von einigen Beamten jetzt auszüchtigt, wie ebenfalls aus den Berichten hervorgeht. Von Kein Wunder also, wenn die Aufsichtsbeamten nicht gesprochen, daß es die Abhängigkeit der Arbeiter seiten unserer Gegner wird in der bekannten verlogenen diejenige Vertrauensstellung bei den Arbeitern erringen vom Unternehmer ist, die den Lohnsklaven zum stummen Manier behauptet, die Sozialdemokraten seien es, die gegen können, die, wie sie selbst einsehen, unbedingt für sie noth- Gehorsam zwingt und ihn fürchten macht, sich beim Gewerbe das Institut der Fabrikinspektoren hetzten", die Miß- wendig ist, wenn sie ihre Aufgabe erfüllen und die Ein- Inspektor zu beschweren. Anfänglich schien es den Beamten, als tranen gegen dasselbe aussäten und es beseitigt haltung der zum Schutz der Arbeiter getroffenen Bestim hätten sie zu wenig Sprechstunden oder zu unrichtiger Zeit; haben möchten; dabei sind es gerade sozial- mungen wirklich überwachen sollen. So finden wir nun wurden diese in überwiegendem Maße auf den Sonntag demokratische Abgeordnete( Bebel und Fritzsche) denn auch in den Berichten Klagen der Aufsichtsbeamten verlegt aber die Arbeiter kamen nicht. Die Bekannt gewesen, die bereits vor 25 Jahren, als diese Gewerbe genug. In einigen Fällen bewies das Unternehmerthum gabe der Sprechstunden erfolgte in den Amts- und KreisAussicht noch garnicht bestand, diese im Reichstage forderten. seine Freundlichkeit gegenüber der Fabrikinspektion sogar blättern; daß diese von den Arbeitern nicht gelesen werden, Und von jeher sind es auch die sozialdemokratischen durch offenen Widerstand und Brutalität. In Ost- sahen die Beamten bald ein, und sie gaben die Sprech mit den Arbeitern bekannt werden." 71 Berliner Märztage.( Macbr. ver Eine geschichtliche Erzählung von Michel Deutsch. Nun sah er sich plötzlich von selbstbewußten, miß trauischen Boltsmassen umgeben, die ihm Bedingungen stellten das war eine Wendung der Dinge, von der er sich nichts hatte träumen lassen. Das brach seinen Widerstand und er schrieb. Nicht nur das Alexanderregiment, auch die zu seiner Brigade gehörenden Franzer sollten die Feindseligkeiten einstellen und sich in die Kasernen zurückziehen. Frize Grams nahm das noch nasse Blatt, durchlas es sorgfältig und gab es an die ihm zunächst stehenden Kampfgenossen. Das genügt, Herr General," sprach er alsdann zu dem Gefangenen ,, wir werden Ihre Ordre weiter befördern." Und ich selbst?" fragte der General zögernd. Die Schüßen traten einen Augenblick zusammen. " Sie bleiben in unseren Händen", erklärte Frige Grams nach rascher Berathung, zur Bürgschaft für uns und zu Ihrer eigenen Sicherheit." die Barrikaden weggeräumt werden müßten, ohne jeden Vorbehalt verzichtet. Der Kampf war beendet das Volk von Berlin hatte den Sieg erfochten. Das alte Regime lag zerschmettert am Boden, ein neues Zeitalter war angebrochen. Welchen Siegespreis hatte es dem Ueberwinder zugedacht? hunderte von Barrikaden, als Wahrzeichen des Sieges, den das Volk erfochten. Einem uferlosen Meere gleich, umbraust die wogende Menge die einstmalige Zwingburg am Spreestrand. Wie hat sich da die Szene in einer einzigen Stunde verändert! Verschwunden sind die Schaaren scharwenzelnder Hofschranzen, die glänzenden Stäbe, die blizenden Bataillone und Batterien Indessen, noch war die Stunde nicht da, nach dem frei und ungehemmt fluthen die Volksmassen durch die Siegespreise zu fragen. Noch verharrte das Volk, von weiten Höfe und Korridore. Bleicher Schrecken malt sich auf den Gesichtern der Mißtrauen erfüllt, in seiner trotzigen Stellung zu oft und zu herb war es schon enttäuscht worden, um jetzt auf im Schlosse Zurückgebliebenen. Was wird die nächste Stunde, einmal den Friedensworten des Gegners zu glauben. die nächste Minute den Ueberwundenen bringen? Was Adjutanten, Bürger, Beamte erschienen vor den Barri- werden sie fordern, diese Tausende und Zehntausende, kaden, schwenkten weiße Tücher und verkündeten dem mit den rauchgeschwärzten, übernächtigten, hohläugigen Volke, daß der König den Rückzug der Truppen an- Gesichtern, denen die Nacht das niedriggeborene Haupt geordnet habe. mit dem Siegeslorbeer umkränzt hat? Die Mehrzahl Wie so hätte er sich wirklich jener Forderung ge- der Höflinge ist geflohen, in allerhand Vermummungen, beugt, die man ihm zwanzig Stunden vorher in der kurzen aus Furcht vor der Rache des Volkes. Auf den Böden Formel: Militär fort!" gestellt hatte? Oder war das des Schlosses hat man, der Abrede zuwider, für den wieder nur eine Kriegslist des Feindes, die das zum äußersten Nothfall ein halbes Regiment Soldaten versteckt; Widerstand entschlossene Volt in Sicherheit lullen und aber was ist das gegenüber diesem brandenden Dzean, dessen wehrlos machen sollte? Wogen mit elementarer Gewalt gegen die Schloßmauern Der General ließ den Kopf sinken- er hatte diese Antwort bereits von den Gesichtern der Umstehenden ge Doch nein, es ist Ernst; sie gehen diesmal wirklich. schlagen? Schauerliche Bilder ziehen vorüber an der angstlesen. Schweigend folgte er der bewaffneten Eskorte, die Sie nehmen ihr Gepäck vom Straßenpflaster auf, machen gepeitschten Phantasie- graufige bluttriefende Gespenster, ihu nach dem Schüzenhause abführte, während die tausend- kehrt und treten zum Abmarsch an. die aus der Versenkung der Geschichte unheimlich grinsend töpfige Menge hinter ihm in lautes Jubelgeschrei ausbrach. Ein einziger Jubelschrei, aus hunderttausend Kehlen emporsteigen... Schon waren die Boten entsandt, die den Befehl gewaltig hervorgeschmettert, erschüttert die Mauern der Inzwischen beginnt der Sieger seine Forderungen zu des Kommandeurs an die Truppentheile überbrachten. Spreestadt ein jauchzender Morgengruß an die neu- stellen. Hochherzig gedenkt er zuerst der unglücklichen Brüder, Die Garden an der Königsbrücke hatten mit höchster geborene Freiheit. Der zwängende Druck der letzten Stun- die während des Straßenkampfes in Feindes Hand gerathen Spannung die Vorgänge hinter der Barrikade verfolgt und den weicht von den Gemütheru. Jm überwallenden Gefühl find. Noch saßen ein paar von ihnen in den Kellern des von der Gefahr, in die der General offenbar gerathen war, umarmen sich die Kämpfer, und Thränen der Freude rinnen Schlosses- sie wurden ohne weiteres in Freiheit gesetzt und nach dem Schlosse Meldung erstattet. Es war das falsche über die bärtigen Gesichter. Es scheint ja so unglaublich, von der Menge mit Jubelrufen empfangen. Die meisten derOpfer, Gerücht entstanden, daß man den General erschießen würde, was da über Nacht geschehen so unglaublich, daß der naive wohl gegen sechshundert an der Zahl, waren mitten in der wenn nicht binnen einer Stunde die Truppen abmarschirt Sinn es kaum zu fassen vermag. Das Volk von Berlin hat Nacht unter starter Eskorte nach Spandau geschickt worden, wären, und dieses Gerücht hatte seinen Weg bis in die die Sklavenkette gesprengt es ist frei, frei durch eigene wo sie nach einem vierstündigen, qualvollen Marsch in die Räume des Schlosses gefunden. Wie eine Bombe schlug Kraft! Festungskasematten geworfen wurden. Nichts anderes ers es zwischen die feilschenden Parteien und gab den Aus- Da ziehen sie ab, die Grenadiere des Königs-die warteten diese hartgeprüften, barbarisch mißhandelten schlag zu gunsten des Volkes. Gegen 10 Uhr morgens auswärtigen Regimenter zuerst, und bald darauf auch die Dulder, als daß sie ohne Urtheil und Recht in den Festungse ertheilte der König den Befehl, daß sofort alle Garden. In unabsehbaren Schaaren geleitet das Bolt sie gräben erschossen werden würden. Aber bevor noch di Straßen und öffentlichen Pläge geräumt zum Schlosse, vor dem die Abmarschirenden sich sammeln, Sonne im Mittag stand, hatte das Volk ihre Freilassung werden und das Militär theils die Stadt und dann hinaus zu den westlichen Stadtthoren. Denn im bewirkt, und der Abend schon sollte die Hochverräther" als verlassen, theils in die Kasernen zurück Norden, im Osten und Süden verweigert man ihnen den gefeierte Märtyrer an der Siegesfeier theilnehmen schen. tehren sollte. Er hatte auf die Bedingung, daß zuvor Durchmarsch: Hier stehen noch trogig und unversehrt ( Fortsetzung folgt.) " Worte.. " " " = " stunden in anderen Zeitungen bekannt, einige auch in den sich zu verschaffen, behauptet, wie bereits im Vorwärts" in Thatsachen, theils auf perfider Kombination von erfundenen sozialdemokratischen, obwohl dies an mancher höheren voriger Woche erwähnt wurde, der Gewerbe- Inspektor Müller und wahren, aber für sich genommenen unverfänglichen Stelle" und bei fast allen Unternehmern verschnupfte. in Hannover: die Hauptursache des Mißtrauens sei darin Thatsachen. Er habe geglaubt, zur Beruhigung Aber die Arbeiter tamen nicht. Und wenn die Beamten zu suchen, daß den leitenden Stellen der seiner Freunde dieses Lebenszeichen von sich geben fich einmal in einer Fabrik zeigten, kamen die Arbeiter Arbeiter Organisationen weniger an einer zu sollen. auch nicht an sie heran, so daß keine Beschwerden bekannt" Beseitigung vorhandener Mißstände ge= Zur Beruhigung seiner Freunde soll diese Nachricht wurden. Warum? Der Gewerberath Dr. v. Rüdiger legen ist, als an einer möglichst großen aber nicht beigetragen haben. Diesen liegt nämlich das zu Potsdam giebt darüber folgende richtige Auskunft: 3a hl von Klagen über vorgeblich bestehende Un- schöne Land Tirol als Aufenthalt für den Freiherrn Mit Ausnahme der sozialdemokratischen gehörigkeiten und Verstöße gegen die gesetzlichen Be- v. Hammerstein zu nahe. Sie wünschen ihn ins Land, wo Parteiblätter haben die Tageszeitungen der politischen stimmungen". der Pfeffer wächst. Parteien im letzten Jahre außer bei den parlamentarischen Etats- Daß der Gewerberath Müller zu den Beamten gehört, berathungen oder, wenn sie Klagen von Unternehmern über angebliche die am wenigsten ihrer Aufgabe gewachsen sind, ist von Wien wird von der offiziösen Presse für vollkommen unDie Abwesenheit des deutschen Botschafters in Uebergriffe der Beamten ihre Spalten öffneten, die Thätigkeit der staatlichen Gewerbeaufsicht todtgeschwiegen. Der Versozialdemokratischer Seite ihm schon wiederholt im Reichs erheblich erklärt. Wenn der deutsche Botschafter in Wien kehr mit den Arbeitern während der Besichtigungen von tage wie im hannoverschen Parteiblatt" Boltswille" gesagt jetzt überflüssig ist, dann ist er stets überflüssig; und, Anlagen leidet immer noch unter dem großen Miß- worden. trauen, das von den Unternehmern oder ihren da dieser Botschafterposten einer der wichtigsten, so sind Nun will er sich dagegen wehren, indem er den Spieß dann alle Botschafter des Reiches überflüssig. Es freut Bertretern und auch von den Arbeitern selbst den umdreht! Aber damit hat er kein Glück! Unser Partei uns, daß die Regierungspresse einmal mit uns und überBeamten entgegengebracht wird. Daß Fragen zur organ in Hannover hat ihm bereits die gebührende Ant haupt mit der öffentlichen Meinung übereinstimmt. Die Feststellung etwaiger Geseges- Uebertretungen vielfach gar nicht wort zu theil werden lassen. Gerade der Volkswille" hat 120 000 Mark, welche Graf Eulenburg das Deutsche Reich oder wissentlich falsch von den Arbeitern beantwortet werden, ist bereits allgemein bekannt. Fragen nach gesundheit- in umfangreichster Weise Jahr für Jahr die Berichte der kostet, könnten gleich den fetten Gehältern seiner Kollegen lichen Mißständen, Bestrafungen, Lohnabzügen und Aehnlichem Gewerbebeamten zur Kenntniß der Arbeiter gebracht, natürgespart werden. Und abgesehen von der Geldersparniß fetzen, sobald fie in der Fabrit erfolgen, ben belich aber auch unrichtigkeiten gerügt, und da bot gerade Herr würde das Deutsche Reich von der Abschaffung der Herren fragten Arbeiter jedesmal indiesichtlich höchste Müller am meisten Gelegenheit dazu. Herr Müller Verlegenheit und verlangen eine moralische war es, den im Oktober 1890 der„ Bolkswille" zur Rede stellte, Botschafter auch sonst nur Vortheile haben. Leistung von ihm, der auch in anderen Branchen warum Müller im amtlichen Bericht eine so grobe Unrichtigkeit Kannegießerei. In verschiedenen Blättern, u. a. auch sich die wenigsten gewachsen zeigen. Müssen schreibe: Regelmäßige Nachtarbeit der Arbeiterinnen finde der Kölnischen Volkszeitung lesen wir: doch die Arbeiter erwarten, daß ihnen aus der nur in den Zuckerfabriken statt", während in Döhren bei freimüthigen Beantwortung schwere wirthUeber die Vorgänge in der ersten Sizung des Reichstages schaftliche Nachtheile erwachfen. Hinter dem Rücken Hannover die Woll- Wäscherei und Kämmerei seit Jahren im neuen Hause hat der sozialdemokratische Parteisekretär Fischer der Arbeitgeber die Arbeiter auszufragen, würde die guten Be- Nacht für Nacht hunderte von Arbeiterinnen beschäftige! in einer Bersammlung des zweiten Berliner Wahlkreises mitziehungen zum Arbeitgeber noch mehr schädigen. Aus diesen Im Jahresbericht für 1891 schrieb Herr Müller über getheilt, daß in der Fraktion eine Besprechung darüber stattgehabt Gründen beschränkt sich der Verkehr der Beamten mit den die im Bolkswille" öffentlich bekannt gegebenen Mißstände habe, ob nicht die ganze Fraktion während des Kaiserhochs im Saale bleiben und ihrer Tradition gemäß demonstrativ sizzen Arbeitern während der Besichtigungen auf wenige in Fabriken: bleiben solle. Anscheinend ist vor allen Liebknecht dafür gewesen, Der Verkehr mit den Arbeitern Die Untersuchung ergab, daß der größere Theil der denn er veranlaßte ja mit einigen Genossen die unliebſame außerhalb der Fabriken leidet gleichfalls noch unter Mittheilungen unrichtig war." Darauf wurde der Szene. Ueberrascht worden sind also die Sozialdemokraten durch dem Mißtrauen gegen die Absichten der Aufsichtsbeamten und Herr Müller im„ Volkswille" aufgefordert, anzugeben, das Hoch nicht. Damit haben sie sich nur hinterher herauszureden der Unkenntniß über deren Stellung und Aufgaben." Schwere wirthschaftliche Nachtheile erwarten den welche unrichtigen Mittheilungen" er meine, da alle die versucht. die vom„ Volkswille" gebracht worden waren, dazu Was Fischer gesagt hat, stand schon an dem Abend Arbeiter, der den Beamten freimüthig die Fragen beaut- geführt hätten, daß der Gewerberath oder die Polizei ein- uach der famosen Pfui- Sizung in der Freisinnigen Zeiwortet! Sehr richtig! Gewerberath tube, Lieguiz, bestätigt dies, indem er griff, so daß demnach keine unrichtige Meldung ge- tung". Es hatte also niemand Zeit, sich nachträglich herausfagt:" Die Arbeiter suchen den Gewerbeaufsichtsbeamten macht worden sei. Herr Müller hielt es nicht für nothdeshalb nicht persönlich auf, weil sie glauben, dadurch wendig, sich für seinen Frrthum zu entschuldigen, was bei zureden"." Nachträglich" faseln blos verschiedene Biederden Reichstagsdebatten 1893 festgenagelt wurde. bei ihren Arbeitgebern Anstoß zu erregen." Der Beamte für Oppeln schreibt: Nun kommt derselbe Herr Müller und behauptet, die ,, Gelegentlich der Fabrikrevisionen und geselligen Zusammenfünfte wurden die Arbeiterorganisationen Hannovers hehen gegen ihn! Möge er Aufsichtsbeamten, wahrscheinlich mit Rücksicht auf die lieber, wie es einſichtsvollere unter seinen Kollegen thun, - Stichwahl in Walde ck. Der Vorsitzende der meift dabei anwesenden Arbeitgeber oder sich mit dem Gewerkschaftskartell in Verbindung setzen, Vorgesezten nur etwa 30 mal in Anspruch genommen." dann wird er sich vielleicht das Vertrauen bei den verflossenen Umsturzkommission, Dr. Böttcher, ist endgiltig Hieraus können die Inspektoren auch ersehen, daß ihre handen ist und bei dem bisherigen Verhalten des Herrn Bei der am Montag stattgehabten Stichwahl hat der antiArbeitern erwerben, das allerdings bis jetzt noch nicht vor- aus der Reihe der Reichstags- Abgeordneten ausgemerzt. Anwesenheit bei Fabrikfesten, wie sie in einigen Berichten Müller auch nicht vorhanden sein konnte. Beffer noch wäre semitisch- bauernbündlerische Kandidat Müller mit 5069 als große sozialpolitische That geschildert wird, werthlos ist. es, er verlegte seine Wirksamkeit auf ein ganz anderes Stimmen Herrn Böttcher geschlagen, ber es trotz aller AnDer Gewerberath Schüler zu Arnsberg flagt Gebiet, denn ringen Verkehr mit Arbeitern und Arbeitgebern; bei letteren traut zu machen, wie es nothwendig ist. über die seltene Benutzung der Sprechstunden und den ge- gelingt es ihm nicht, sich mit seiner Ausgabe so ver- wurde bei der Hauptwahl 1893 mit 4062 Stimmen gleich wie sein diesjähriger Bericht erweist, strengung nur auf 3959 Stimmen brachte. Dr. Böttcher So schreibt im ersten Wahlgang gewählt. Der nationalliberale Führer sei noch vielfach die Ansicht verbreitet, daß die Sprechstunden das ist Herr Dr. Böttcher viel mehr wie Herr dazu bestimmt seien, strafbare Gesetzesübertretungen aus- er u. a.:" Von Arbeiterorganisationen sind im findig zu machen und zur Anzeige zu bringen. Die Re- Aufsichtsbezirk nur der Buchdruckerverband und der Fach- von Bennigsen, welcher heute in seiner Partei nur noch visionen würden von einem Theile der Industriellen als verein der Metallarbeiter bekannt geworden." Wenn Herr Wählern, die er seit 1878 im Hteichstage vertrat, einen AbDekorationsfigur ist, hat also von seinen bisherigen von Müller nur einmal den Hannoverschen„ Volkswille" in Belästigungen empfunden. Er hoffe,„ daß der die Hand nähme, hätte er das spaltenlange Verſchied in schimpflichster Form erhalten. Für das WiederVerkehr der Arbeiter mit den Beamten von den Arbeitgebern nicht mehr untersagt zeichniß der Arbeiterorganisationen Hannovers sehen müssen! erwachen des politischen Geistes in der deutschen WählerAber freilich mancher lernt's halt nie! schaft, ist der Wahlausgang in Waldeck ein erfreuliches oder gar mit Entlassung geahndet werde, wie es leider bis jezt noch geschieht." Und so giebt es unter den preußischen Gewerbe- Beichen. Freilich ist der Sieger ein agrarischer Antisemit Hier haben wir also eine unumwundene Bestätigung Beamten, der fich nur das volle Vertrauen der Unter- gewiß nichts Inspektoren noch manchen mehr oder weniger müllernden und für die Volkswohlfahrt ist von dieser Seite nichts zu erwarten. Aber die Antisemiten für die Ursache der Burückhaltung der Arbeiternehmer erobert hat. Die meisten aber sehen ein, warum wenigstens diejenigen die sich ehrlich als solche beund der Feindseligkeit des Unternehmer- fie die Bertrauensstellung bei den Arbeitern noch nicht er: kennen sind einflußlos in Deutschland und ungefähr thums gegen die Gewerbe- Juspektion. Weniger offen lich. Herr Dr. Böttcher dagegen und die nationals heraus, aber immer noch deutlich erklärt der Beamte für werben konnten und diese Einsicht ist ein erfreulicher Fort- liberale Unternehmerfippe zu deren literarischen und parDüsseldorf: Die Vertrauensstellung in Arbeiterkreisen Gewerkschaftskartell schritt. Mögen die Beamten sich überall mit dem fann erst dann merklich wachsen, wenn die Kreise kommission in Verbindung setzen. lamentarischen Klopffechtern der Durchgefallene gehört, einer Arbeiter Beschwerde Die Arbeiter find sind der freiheitlichen Entwickelung unseres Volfslebens im der Bevölkerung, die den sozialen Frieden keine Gegner der Fabrikinspektion, im Gegentheil, höchsten Grade gefährlich. Wessen sich speziell das arwünschen, die so gern geleistete Versöhnungsarbeit unterstüßen und nicht, wie es jetzt leider noch recht sie wünschen und fordern, daß dieselbe unparteiisch und beitende Volk von den Politikern a la Dr. Bötcher zu oft geschieht, ihr entgegenarbeiten." Daß er mit sachverständig vorgenommen, der Arbeiter aber nicht für sein versehen hat, das zeigte das Verhalten dieses Herren und Vertrauen zum Gewerbe- Inspektor von den Unternehmern seiner Freunde in der Umsturzkommission. Soweit es sich den Kreisen, die den sozialen Frieden wünschen( und gegen brotlos gemacht werde. Daß freilich manche Beamte nicht um Bestimmungen handelte, die Arbeiter zu kuebeln, waren die Herren Enneccerus und Dr. Böttcher sogar noch geht aus der sonstigen Denkungs- und Berichtweise des Be genügend Sachkenntniß und Unparteilichkeit besitzen, zeigen den Konservativen über. Jezt hat letterer seinen Lohn die Gewerbe Jnspektoren hetzen), die Unternehmer meint, amten hervor. die Berichte ebenfalls. oder Berlin, 23. Juli. männer. . Deutsches Reich. weg. Das allgemeine Wahlrecht, das der Herr in seiner Gewundener, aber in demselben Sinne, schreibt der Nationallib. Korr." so giftig angriff, es hat über ihn geGewerberath Goebel, Köln:„ Ein Theil des Mißerfolges Politische Weberlicht. urtheilt und ihn zu leicht befunden. Was die abgegebenen seiner Aufforderung, ihm Beschwerden vorzubringen, liege Stimmen betrifft, so zeigen die Zahlen, daß es daran, daß die Arbeiter immer noch nicht zu erkennen vermögen, daß der Gewerbe Inspektor auch für der suspendirte" Leiter der Kreuz- Zeitung", weilt zur Zeit Nationalliberale und freifinnige Stimmen bei der Haupts Hammerstein's Memoiren. Herr v. Hammerstein, sogar ein Theil der Freifinnigen nicht über sich gewinnen konnte, für Herrn Dr. Böttcher zu stimmen. den Arbeiter ein Vertrauensmann sein soll, dem er offen, in Sistrans bei Innsbruck bei seinem Schwager, dem und ohne daß er Maßregelung durch den Arbeitgeber zu fürchten braucht, alle wirk- Professor Maaßen. Er arbeitet dort an einer Schrift, in wahl zusammen genommen, ergeben ein Plus von dreihundert lichen Mißstände in den Betrieben aufdecken darf." der er eine geschichtliche Darstellung seiner gesammten Stimmen über die Bahl, welche auf Dr. Böttcher bei der Wie berechtigt diese Furcht ist, haben wir bereits öffentlichen Wirksamkeit unter Berücksichtigung auch der Stichwahl fiel. Was die sozialdemokratischen Stimmen be trifft, so sind dieselben wohl geschlossen gegen Dr. Böttcher gezeigt; aber auch der Gewer berath von Köln sieht die Be- neuesten Vorgänge zu geben gedenkt. rechtigung ein, indem er den Arbeitern den Rath Es wird darin zweifellos viel die Rede sein von aus- abgegeben worden und wir stehen nicht an zu sagen: gut fo. giebt, Beschwerde Kommissionen zu wählen, geplünderten Pensionsfonds, höchst merkwürdigen Papier- Gin Arbeiter, der einen Nationalliberalen wählt, ist an sich die den Verkehr zwischen den Arbeitern und ihm vermitteln. lieferungsverträgen und ähnlichem, und wird deswegen schon ein Kuriosum; ein Arbeiter aber, der einem Solche Beschwerdekommissionen haben wir Sozialdemo namentlich jüngeren Kassendefraudanten sehr zum Studium Dr. Böttcher, dem Vorsitzenden der Umsturzkommission, seine fraten stets befürwortet und stets darauf hingewiesen, daß zu empfehlen sein. Ebenso werden aber auch dem Verkehr Stimme giebt, der verdient den Ehrennamen Arbeiter überdas Gewerkschaftstartell die geeignete Körperschaft Kapitel gewidmet werden, sodaß die Lektüre des Buches älterer Wüftlinge mit jungen, schönen Künstlerinnen einige haupt nicht. - Das Eindringen der Sozialdemokratie dazu sei. Der Breslauer Gewerberath Hägermann hat schon im vorigen Jahre sich mit einer solchen Beschwerde auch von alten und jungen Schwerenöthern, Rokotten zc. 2c. in der Armee soll jetzt mit ganz besonderer Strenge zu verhindern gesucht werden. Es wird nach einer Lokalkorrespondenz den Refertommission in Verbindung gesetzt, wofür ihn die konser sehr geschätzt werden wird. Ungeachtet aber all der Vorzüge des Herrn v. Hammer- visten, welche zur Uebung eingezogen werden, vor ihrer Einkleidung vative„ Schlesische Zeitung" rüffelte und die Erwartung stein läßt man ihn jetzt überall fallen und selbst seine ein besonderer Korpsbefehl vorgelesen, in welchem auf die immer aussprach, ein derartiger Mißgriff, der die sozialund sozialdemokratische Organisation amtlich als die berechtigte Ver- besten Freunde wollen nichts mehr von dieser Hauptsäule häufiger werdenden Versuche, revolutionären demokratische Organisation amtlich als die berechtigte Ver- ber altfonservativen Partei wissen. So wollen ihn jetzt schaffen hingewiesen und dagegen die schwerste Strafe angedroht die Armee zu tretung der Arbeiter anerkenne, werde in Zukunft vermieden auch seine Landtagswähler suspendiren". In einer vor wird. Und zwar hat danach jeder, der durch revolutionäre oder werden". Das hat aber der Breslauer Gewerberath nicht gethan und kann infolge dessen melden, daß das Vertrauen gestern abgehaltenen Ausschußsizung des Stolper Bauern- fozialdemokratische Reden oder Ausrufe, durch Singen derartiger Der Arbeiter steigt. Beschwerden wurden in Breslau vereins wurde folgende Resolution einstimmig angenommen: Lieder oder dergleichen sich als Anhänger der bezeichneten Lehren Die heute anwesenden Ausschußmitglieder des Stolper zu erkennen giebt, sowie auch ferner, wer revolutionäre oder hauptsächlich durch die Bertreter des Gewerkschafts- Bauernvereins bedauern den Fall Frhr. von Hammerstein". fozialdemokratische Schriften in die Kafernen oder sonstigen fartells vorgebracht; sie erwiesen sich fast immer Sie protestiren aber gegen die fernere Vertretung unseres militärischen Diensträume jeder Art einschmuggelt, sie dort verals begründet." Ebenso ist in Guben der Beamte so hochachtbaren Wahlkreises Stolp- Lauenburg Bütow durch breitet oder liest, je nach der Schwere des Falles die unnachmit dem Gewerkschaftskartell in Verbindung ge- Frhr. v. Hammerstein in seiner Eigenschaft als Landtags sichtliche Bestrafung nach Kriegs- oder Standrecht zu treten und spricht sich sehr günstig darüber aus. Der Abgeordneten. Wenn die gravirenden Thatsachen gegen ihn, gewärtigen. Beamte für Schleswig weist darauf hin, was womit sich die Tagespresse zur Zeit beschäftigt, erweislich wahr auch zahlreiche Arbeiterschuh in Bäckereien. Bekommen die Beamte thun, andere die find, so hoffen wir, daß Freiherr von Hammerstein sein Mandat daß sozialreformerischer Reklame mit so viel in als Landtags- Abgeordneter von selbst niederlegt, falls er über Bäckergesellen feinen Schutz gegen beliebige Ausbeutung? Go die haupt aus der sogenannten Sommerfrische zurückkehrt. Denn... muß man fragen beim Lesen der folgenden Nachricht einer hiesigen Gewerbe Ordnung gebrachten Arbeiterausschüssewer selbst nicht moralisch stark genug ist, sein eigenes Haus bei Korrespondenz: gar nicht in Thätigkeit treten, schon jetzt nach drei Jahren einem so hohen jährlichem Einkommen von 40 000 M. zu be Die Frage des Marimalarbeitstages für das Bäckereigewerbe feit ihrer Begründung verfallen und vergessen sind, dafür aber stellen, der kann auch nicht das Wohl und Wehe des preußischen hat dieser Tage auch den in Wriezen a. D. abgehaltenen Ber die Gewerkschaftstartelle energisch und durch- Staates als Voltsvertreter berathen." bandstag der brandenburgischen Bäcker- Jnnungen beschäftigt, greifend die Intereffen der Arbeiter gegenüber den Unter- Auch eine direkte Nachricht kommt jetzt noch von dem wobei Obermeister Bernard- Berlin mittheilte, er sei vor kurzem nehmern wahrnehmen. suspendirten Freiherrn. Er veröffentlicht in dem Wiener in dreiviertelstündiger Audienz beim Reich 3 tangler empfangen Während so die Gewerbe Jnspektoren zu erkennen Vaterland" eine vorläufig nur im drahtlichen Auszuge daß das Bäckereigewerbe von einem Marimalarbeitstage worden und habe aus dieser Unterredung die Hoffnung geschöpft, geben, daß sie einsehen, warum sie nicht eine Vertrauens- vorliegende Erklärung von Sistrans in Tirol aus, in der verschont bleiben werde. Besonders hätten bei der Regierung stellung bei den Arbeitern besigen, und sich bemühen, diese es heißt, die gegen ihn erschienenen Schmähartikel beruhten die gegen die Festsetzung einer solchen gerichteten Petitionen durch Beziehungen zu den Arbeiterorganisationen in ihrem Inhalt theils auf lügenhafter Erdichtung von der Bäckergesellen ersichtlichen Eindruck gemacht. " vers Was an der Sache wahr ist, wissen wir nicht. Daß Bädergesellen selbst petitionirt haben sollen, ihnen keinen Schuh angedeihen zu lassen, macht die Sache etwas anrüchig. - Gin Auswanderungs- Gefeßentwurf soll der Rreuzztg." zufolge für die nächste Session vorbereitet werden. Der frühere von der Reichsregierung vorgelegte Entwurf ist betanntlich nicht zur Verabschiedung gekommen. allein verstehen, wir verstehen ihn nicht. Im übrigen verstehen wir sehr gut und nehmen es ihm auch weiter nicht übel, daß er fich dem internationalen Kampf der Bourgeoisie gegen den Sozialismus anschließt. werde. Petfow, welcher die Führung der Partei übernimmit, erflärt das Parteiprogramm bleibe dasselbe wie bisher, nämlich Kampf gegen den russischen Einfluß und Hochhaltung des Grundsages der Unabhängigkeit Bulgariens. Dieses Programm wurde von allen Parteidelegirten, die zum Begräbnisse Italien. Stambulow's gekommen waren, angenommen. In einem -Sieg der italienischen Sozialisten bei den Artikel, betitelt: Wer sind die Mörder Stambulow's?" führt Munizipalwahlen. Man schreibt uns aus Rom: Der die„ Swoboda" eine Reihe angeblicher Thatsachen an, durch Wenn das Kind in den Brunnen gefallen. größte Theil der italienischen Munizipalwahlen ist nun erledigt, welche neuerdings versucht wird, dem Prinzen Ferdinand die Die Behörden bemühen sich jezt krampfhaft, den schlechten Ein- und, gleichwie bei den Parlamentswahlen, haben unsere Genossen Mitverantwortung für den Tod Stambulow's zuzuschieben. druck wieder zu verwischen, den die im Mellageprozeß ans auch hier bedeutende Erfolge errungen. In Vicenza, Reggio, Das deutet auf Sturm. Die Erklärung der Freunde Stams Tageslicht gekommene mangelhafte staatliche Aufsicht über die Emilia, Turin, Florenz, Lodi, Correggio, Broni, Arona, San bulow's hat entweder keinen Sinn, oder sie ist ein ProFrrenanstalten gemacht hat. Durch einen neuerlichen Erlaß des Remo, Pavia und in anderen Städten haben die sozialistischen nunciamento. Ministers der geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegen Kandidaten triumphirt oder eine weit größere Stimmenzahl Sehr beachtenswerth ist das folgende Telegramm aus heiten wird es den Regierungspräsidenten zur Pflicht gemacht, erreicht als bei den früheren Munizipalwahlen. In San Remo London: bei den bevorstehenden außerordentlichen Revisionen der Irren- wurde der sozialistische Schuster Hugues, der erst vor kurzem zu Heil- und Pflege- Anstalten darauf hinzuwirken, daß die Revisions- 3wangswohnfit verurtheilt wurde, zum Provinzialrath ge- Rabinet habe demiffionit, weil es zu ohnmächtig sei, um sich Der Standard" meldet aus Konstantinopel, bas bulgarische tommissionen ihr Augenmerk besonders auch dem Warte und wählt.= Bismarck mögen noch so oft durch Resolutionen und UeberDie Crispinereien des italienisch en gang zur Tagesordnung aus dem Weg geräumt werden, sie erheben sich immer wieder als Anklagen gegen ihren Urheber. Auch in der gestrigen Kammerfihung saß Crispi wieder auf der Anklagebant. Es wird darüber telegraphirt: Amerika. Aufstand in Kolumbia. Nach einer Depesche aus Colon( Republik Kolumbia) ist in den Departements Boyaca, Santander und Cundinamarca ein Aufstand ausgebrochen. Kuba. folgende Meldung vor: Partei- Nachrichten. Pflegepersonal zuwenden. Der Minister wünscht, durch die Die Wahlkommission des Parlaments hat die Wahl Andrea dem russischen Einfluß zu wiedersehen. Das betreffende TeleRevisionsberichte namentlich darüber unterrichtet zu werden, Costa's in Budrio für ungiltig erklärt und Stichwahl zwischen gramm besagt weiter, daß der bulgarische Thron in allernächster welchen Eindruck das in den einzelnen Anstalten vorhandene, Costa und dem General Mirri beantragt. Dieser legte Versuch, Beit mit einem russenfreundlichen Fürsten besetzt werden würde. Warte und Pflegepersonal in bezug auf Bildung, Intelligenz dem Diktator von Sizilien traurigen Angedenkens zu einem fittliche Haltung und Zuverlässigkeit gemacht hat, aus welchen Mandat zu verhelfen, wird ebenso mißlingen, wie alle voransozialen Schichten das Personal vorzugsweise entnommen gegangenen, denn Budrio ist einer der sichersten Wahlkreise der ist, wo und in welcher Weise es für den Frren- Warte- italienischen Sozialisten. und Pflegedienst besonders ausgebildet und in welcher Weise und Höhe es für den Anstaltsdienst entlohnt wird. Auch sollen die Anstaltsvorstände ausdrücklich befragt werden, welche Er fahrungen sie mit ihrem Warte- und Pflegepersonal gemacht haben, ob das letztere Neigung zeigt, die Kranken mit Härte Vom tubanischen Aufstand liegt heute die oder Schroffheit zu behandeln, wie die Anstaltsleitung nach dieser Richtung hin Schuh und Sicherheit gegen Ausschreitungen zu Madrid, 23. Juli. Dem Imparcial" wird aus Havanna gewinnen sucht und mit welchen Mitteln sie bestrebt ist, gute, staatssekretär im Ministerium Giolitti, befragt den Justizminister Bayamo eingetroffen, ohne auf die Aufständischen gestoßen zu Rom, 22. Juli.( Deputirtenkammer.) Rosano, früher Unter gemeldet: Die Truppenabtheilung des Generals Navarro ist in er ahrene und bewährte Wärterinnen und Wärter dem Anstalts- über die Absichten der Regierung hinsichtlich des Prozesses über die sein. Die Verbindungen zwischen Bayamo und Manzanillo find dienst zu gewinnen und möglichst lange zu erhalten. Auch das Entwendung von Schriftstücken in der Angelegenheit der Banca wieder hergestellt. Ein amerikanisches Küstenwachtschiff hat den Alter der neu eintretenden und der vorhandenen Wärter, sowie Romana. Der Justizminister erklärt, nach dem Urtheilsspruche des Dampfer" Childo", welcher sich mit einer Anzahl Freibeuter auf die Dauer ihrer Dienstzeit in der Anstalt ist zu beachten. Ein Staffationshofes habe die Gerichtsbehörde augenblicklich nichts der Fahrt nach Kuba befand, genommen. richtungen, die auf Heranbildung eines tüchtigen Wartepersonals mehr in der Angelegenheit zu thun. Die Exekutivgewalt habe abzielen, sind besonders zu vermerken und zu beurtheilen. Sofern bereits im Genate erklärt, daß hohe Gründe politischer Natur sich bei den Revisionen ältere Wärter oder Wärterinnen finden, ihr verbieten, der Kammer die Berathung der Finanzmaßnahmen die durch langjährigen treuen, selbstverleugnenden Dienst in einer zu entziehen. Wenn die Kammer gegentheiliger Ansicht sei, so Anstalt, durch vorzügliche Leistungen, und durch ihre zuverlässige sei es ihre Sache, ihr Recht geltend zu machen.( Bewegung. Die Die Agrarkommission trat Dienstag, den 23. Juli, im Persönlichkeit sich ganz besonders hervorthun und aus diesem Erklärung des Ministers wird lebhaft besprochen.) Biermit ist Reichstags- Gebäude zu einer außerordentlichen Sizung zu Grunde etwa einer Auszeichnung würdig erscheinen, so sieht der Zwischenfall geschlossen. Die Kammer geht dann zur Be- sammen, um zu den Angriffen auf Genossen Quarck, den von der Minister in dieser Beziehung entsprechenden Vorschlägen rathung der vom Schazzamte befürworteten Maßnahmen über. entgegen. Am Schlusse der Sigung bringen Rudini und andere der Agrarkommission bestellten Parteitag- Referenten über das Im Reichsanzeiger" werden die Ausführungs- Deputirte einen Antrag ein, durch welchen sie die Regierung auf- Agrarprogramm, Stellung zu nehmen. Die Kommission faßte bestimmungen zum Gefeß, betreffend die Fürsorge für die Wittwen fordern, die Schriftstücke in dem Prozeß wegen Beiseiteschaffung folgende und Waisen der Personen des Soldatenstandes des Reichsheeres von Dokumenten in der Angelegenheit der Banca Romana der und der Marine vom Feldwebel abwärts, veröffentlicht. Rammer vorzulegen. Ministerpräsident Crispi bestätigt feine im Senat abgegebenen Erklärungen und fügt hinzu, die Regierung sei bereit, -Bum Schuße der Bauhandwerker bereitet nun der Kammer die erwähnten Attenstücke vorzulegen. Das Ministerium auch die badische Regierung Maßregeln vor. Das Ministerium des Innern hat Ermittelungen anstellen laffen und Die Infompetenzerklärung der Gerichtsbehörde sei durch einen habe nichts gethan, um den Lauf der Gerechtigkeit aufzuhalten. an die Gewerbevereine wie Landesversammlungen ein Rund- der Angeklagten hervorgerufen worden. Der Kaffationshof habe schreiben gerichtet, das Gutachten über diese Fragen und Berichte dann den Prozeß für nichtig erklärt. Das Kabinet würde die über etwelche Fälle verlangt. Die Verlufte, welche das Bau- Aften vorlegen und seine Vorschläge machen, um die Kammer in handwerk bei der Zwangsversteigerung städtischer Grundstücke die Lage zu versetzen, einen Beschluß au faffen. Crispi schloß in neuerer Zeit erlitten hat, werden auf Millionen veranschlagt. Damif, daß er Rudini aufforderte, den Antrag zurückzuziehen. Hierbei wird geltend gemacht, daß die Banhandwerker als die Rudini zog dann den Antrag zurück. wirthschaftlich Schwächeren sich gegen solche Verluste nicht selbst zu schüzen vermöchten, weshalb diesen Mißständen durch die Gefeßgebung vorgebeugt werden soll. " -Hilfeleistung bei großen Fenersbrünsten. Die" Post" macht folgenden Vorschlag zur Hilfeleistung bei großen Feuersbrünsten in kleinen Ortschaften: England. Resolution: " Die Kommission erklärt, nach Kenntnißnahme des Materials und nach den Erklärungen des Genossen Quard: Genossen Quarck zum Referenten für den Parteitag eine enEs ist kein Anlaß vorhanden, bezüglich der Bestellung des berung eintreten zu lassen. „ Kaufmännischen Presse" vom 22. und 29. Juni 1895 ver Im übrigen vermag die Kommission die Fassung der in der öffentlichten, die Stellung dieses Organs zur Partei betreffenden Aeußerungen nicht als der Würde der Partei entsprechend anzusehen und erwartet, daß Genosse Quarct seine Stellung inner- Ju bezug auf die bisher gewählten Arbeiterhalb der kaufmännischen Gehilfenbewegung baldigst vor der kandidaten sind wir dem Wolff'schen Telegraphen- Bureau die Deffentlichkeit flären werde. Erklärung schuldig, daß es mit den zwei gewählten Arbeiterfandidaten doch recht hatte was uns nur lieb sein kann. Außer Burns ist auch Wilson, der Führer des Matrosen und Heizerverbandes, wieder gewählt worden. Durch ein Versehen war in unserem Telegramm hinter seinem Namen das vertretern nun auch noch Mr. Pickard, Bertreter der Gruben- Quarck während der Zeit, in welche die übrigen zum GegenJin Laufe der Verhandlung ergab es sich, daß Genosse Wort„ gewählt" weggeblieben. Heute ist zu jenen 2 Arbeiterarbeiter, als dritter im Bund hinzugekommen. Vom vorlegten stande von Angriffen gemachten Artikel fallen, nicht in der internationalen Bergarbeiter- Kongreß her ist Herr Pickard vielen Redaktion der„ Kaufmännischen Presse" thätig war. Berliner Arbeitern bekannt. Auch die heutigen Wahlen haben die Majorität der Re- burg ist von den dortigen Parteigenoffen der Schuhmachermeister Badische Landtagswahlen. Als Kandidat für Freigierung vergrößert. Friedrich Haug aufgestellt. 2 Das neueste Telegramm lautet: Bulgarien. Die Form der Angriffe gegen Genossen Quard, wie den von beiden Seiten angeschlagenen Zon der Polemik vermag die kommission nicht als angemessen anzusehen." Betheiligung an den Stadtverordnetenwahlen beschlossen die Parteigenossen Kölns. " Obdach und Nahrung; diese Bedürfnisse machen sich in solchen Fällen zunächst geltend, wie man jüngst in Brotterode wieder erfahren hat. In Zeit von drei Stunden war der Ort von 398 Wohngebäuden bis auf 30 Häuser von der Erde ver schwunden und über 2000 Menschen irrten ohne Obdach umher, meilenweit von jeder größeren Drtschaft entfernt. Sollte es nun der Staatsregierung große Schwierigkeiten bereiten, die Militärbehörden anzuweisen, aus ihre im ganzen Lande zerstreuten Depots bei eintretenden ausgedehnten Feuersbrünsten oder Wassersnöthen sofort mit Belten, wollenen Decken und Nahrungsmitteln zur Unglücksstätte au eilen? Die Depots würden jedem Gemeindevorstand zu bezeichnen sein, an welche er sich in Nothfällen zu London, 23. Juli, Nachmittags 4 Uhr. Bisheriges Wahlwenden haben würde und für den Kostenaufwand den Ersay- ergebniß: 361 Unionisten Gewinn 91 Size-, 122 Liberale pflichtigen zu finden, wird keinen Schwierigkeiten begegnen."- Gewinn 18 Size, 9 Parnelliten, 57 Antiparnelliten, Von der Agitation. In Dortmund sprach Reichstags- Ein neuer Fall von Leichenfettion gegen den Kandidaten der Arbeiterpartei. Der Parnellit Hayden unterlag Abgeordneter Paul Singer in start besuchter Boltsversammausgesprochenen Willen der Angehörigen wird durch folgende, in Roscommon( Irland) dem Nationalisten John Dillon. lung unter stürmischem Beifall über die jammervollen sozialen im Duisburger Bürger- und Gewerbefreund" bekannt gegebene und politischen Verhältnisse des glorreichen Deutschen Reichs. Strafanzeige eines Herrn Bernards in Duisburg in die Deffentlichkeit gebracht: - Die Polizeiskandale beim Begräbniß Stambulow's Bum Schluß forderte er die Arbeiter zu energischer Betheiligung Der Kgl. Staatsanwaltschaft zeige ich hiermit an, daß mein werden von der russisch- offiziösen„ Agence Balcanique, wie folgt habe, bas Mandat des Kommerzienraths Möller abermals für am Wahlkampf auf, damit der Reichstag nicht mehr die Pflicht Mud. war ungültig zu erklären, sondern bei seinem Wiederzusammentreten dargestellt: Troß der ungeheuren Menschenmenge, welche das Schwager Rud. Willetes am Abend des 16. Juli im St. Vincenz Sterbehaus umgab und die Rakovskyftraße füüte, war feine unferen Genossen Dr. Lütgenau als sein Mitglied in Empfang ſpital in mierenbereiterung gestorben ist. Um 17. Juli, morgens Bolizeimacht aufgeboten. Die Träger von Kranzspenden, sowie gegen 11 Uhr, frug uns, den Vater und mich, der Assistenzarzt die übrigen Theilnehmer am Begräbniß mußten sich mit Mühe Bersammlung die Frauen hinausgewiesen werden müssen, wogegen nehmen könne. Auf polizeiliches Gebot hatten aus der Dr. Wintermantel, ob wir die Leicheneröffnung gestatteten, den Weg durch die dichtgedrängte Menge bahnen, um ins felbstverständlich Beschwerde geführt werden wird. Auch in was wir durchaus abschlugen. Daffelbe haben wir dem leitenden Arzte Dr. Schulze erklärt. Trauerhaus zu gelangen. Die Familie Stambulow's hatte nämlich Trotzdem hat besuchten Bersammlungen. 4 Uhr die Leiche aufbahrten, fanden wir an derfelben einen am follte. Die Folge davon war, daß sich derfelbe vom Trauerhause wärtigen Strafrechtspflege sprach der Parteigenoffe eine völlige Leicheneröffnung stattgefunden. Denn als wir um jede polizeiliche Unterstüßung abgelehnt und sich auch geweigert, arten, Bochum und Eisen referirte Singer in sehr gut die Straßen anzugeben, welche der Leichenzug passiren Ueber die Stellung der Sozialdemokratie zur gegen Halfe beginnenden über Brust und Bauch laufenden und die bis zur ersten Haltestelle in unglaublicher Unordnung fortbewegte. Weichtheile trennenden Schnitt. Uebrigens war derfelbe forg an der Menge, welche von niemand zurückgehalten wurde, be-& Suert aus Berlin in einer gut besuchten Boltsversammlung fältig zugenäht. Daß die Sektion eine vollſtändige gewesen sein muß, beweist außerdem die Aussage des Dr. Schulze: Der merkte man neben Diplomaten auch Leute der niedrigsten Gorte. in Breslau. Nach dem Vortrage, der mit lebhaftem Beifall aufgenommen wurde, nahm die Versammlung einstimmig Batient mußte sterben, weil Lunge, Leber, Milz und die andere Als der Polizeipräfekt den Zug die Straße herkommen fah, eine Resolution an, worin von der sozialdemokratischen Niere auch ganz frant waren." Eine solche Wissenschaft ist ohne beorderte er einen Polizeikommissar und ein Detachement der Reichstags Fraktion erwartet wird, Niere auch ganz trant waren." Eine solche Wissenschaft ist ohne , daß sie baldmöglichst Leicheneröffnung nicht möglich. Ich stelle daher gegen die betr. berittenen Gendarmerie, den Zug zu begleiten und die Menge und energisch für eine vernünftige, menschliche und einheitliche Aerzte Strafantrag in dem Sinne, wie das Gesetz die unbefugte erreichte den Bug in dem Augenblicke, in welchem Pettow auftreten werde. Eine tiefgreifende Umgestaltung der gesammten zurückzuhalten. Das Detachement setzte sich in Galopp und Regelung des deutschen Strafvollzuges durch Reichsgesetz einBergliederung von Leichen verbietet. Da die Beerdigung am 18. Juli um 8 Uhr stattfinden soll, bitte ich um vorherige amt dem Blaze, wo das Attentat geschehen war, eine Rede Strafrechtspflege sei zur dringenden Nothwendigkeit geworden. Da ertönte der Ruf" Polizei hinter uns," Die Wurzeln des modernen Verbrecherthums seien in der kapitaBelgien. halten wollte. " 1 liche Leichenbesichtigung. Es ist zwar ein etwas rückständiger Standpunkt, wenn die welcher Anlaß zu der gemeldeten Banik gab. Die Polizei mahnte listischen Wirthschaftsweise, in Mangel, Noth, Unbildung und Angehörigen die Sektion Verstorbener unbedingt verhindern vergebens zur Ruhe. Diejenigen, welche an der Spitze des sehr Rohheit zu suchen, und die wirksame und vollständige Beseitigung wollen; denn der behandelnde Arzt hat in der That ein be- langen Zuges schritten, hörten nichts, sondern fühlten sich blos des Berbrechens als sozialer Massenerscheinung werde nicht durch mehr rechtigtes Intereffe zu erfahren, ob seine Diagnose( Beurtheilung gedrängt. Endlich brach sich die Polizei durch die Menge Bahn oder minder barbarische Strafarten ermöglicht, sondern nur durch die der Art der Krankheit) richtig war, und die medizinische Wissen- und erklärte, der Ordnung wegen den Zug begleiten zu müssen. von der Sozialdemokratie angestrebte Neugestaltung der wirthschaft wie die Patienten können hierdurch nur gewinnen. Aber Augenzeugen konstatiren, daß feiner ber diplomatischen Agenten schaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Zustände erreicht. wenn die Angehörigen eine Seftion verbieten, dann darf ungeachtet der fritischen Augenblicke, die sie durchzumachen wenn die Angehörigen eine Sektion verbieten, dann darf hatten, der Polizei Vorwürfe gemacht habe. Man tadelte blos fie eben nicht vorgenommen werden, und wenn dies doch ge= Die Sozialdemokratie Anhalts hält am 28. Juli im fehen ist, dann muß der Arzt bestraft werden. Eine solche Be- die Unklugheit des Kommissars, der trotz seiner auf die Grbpringen zu 3 erbst eine Parteitonferenz ab, die über strafung erwarten wir auch in diesem Falle. Beruhigung der Menge gerichteten Abficht mit gezogenem folgende Tagesordnung verhandeln wird: 1. Die bevorstehende Säbel auf dem Friedhofe erschien. Die diplomatischen Agenten Reichstagswahl, 2. Aufstellung des Kandidaten, 3. Agitation, sollen auch, wie die Agence Balcanique" hinzugefügt, daß Ge- 4. Abrechnung vom" Volksblatt", 5. Tägliches Erscheinen des - Der Papst hat sich wieder einmal über den Sozialis- rücht, daß in der Kirche gleichfalls ein von einer Panit be- Volksblatts", 6. Stellung zum Parteitag in Breslau, 7. Agrarmus geäußert. Die" Offervatore Romano" veröffentlicht ein gleiteter blutiger Zusammenstoß stattgefunden hätte, für un- Programm, 8. Geschäftliches sowie Anträge. Schreiben des Papstes an den belgischen Episcopat über die begründet erklärt haben. foziale Frage. Der Papst besteht darin vor allem auf der NothDie ungeheuerlichen fächsischen Kinderfest- Gelasse Der Bericht wimmelt von Widersprüchen und Unwahrschein werden von der Magdeburgischen Zeitung" zu entschuldigen wendigkeit der Eintracht der Katholiken, für welche die gegen- lichkeiten. Nicht, daß keine Polizeimacht aufgeboten war, hat wärtige Differenz den belgischen Katholiken ein neues Exempel den Zusammenstoß herbeigeführt, sondern umgekehrt: daß die versucht, was bei dem Charakter dieses nationalliberalen Blattes set. für die Erlasse ohnehin bezeichnend ist. Aber selbst diese für Sodann fordert der Papst die Bischöfe auf, zu einem maffenhaft aufgebotene Polizei die Menge angriff und die größten jede Art der Arbeiterunterdrückung zur Verfügung stehende Kongresse zusammenzutreten, um über die besten Mittel Brutalitäten verübte. zur Erreichung dieses Zieles zu berathen, und führt die Wegen Mißhandlung verschiedener fremden Konsuln und Beitung steht sich genöthigt zu erklären, sie wolle die RechtsGrundsätze an, auf welche die Bischöfe die Aufmerk sonstigen Ausländer in amtlicher Stellung sind der bulgarischen frage nicht erörtern. famteit lenken sollen. Diese Grundsäße beruhten auf der Freiheit Regierung bereits mehrere Proteste und Beschwerden zugegangen, und dem Einvernehmen der katholischen Religion und der bürger- durch welche die Stellung der Regierung sicher nicht befestigt wird. lichen Institutionen. Ferner richtet der Papft die Weisung an Die bulgarischen Behörden fahren fort ,,, matedonische" die Bischöfe, die Katholiken von der öffentlichen Polemik und der Freischaarler über die türkische Grenze zu schicken. Der Schmälerung des Prinzips der gesetzlichen Autorität abzuhalten Strug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. und schließt mit der Aufforderung an alle Katholiken, sich den Inzwischen ist noch folgendes Telegramm eingelaufen: : Umfiuratheorien des Sozialismus lebhaft zu widersetzen, welcher Sofia, 23. Juli. Die Swoboda" veröffentlicht eine Eralles gegen die Religion und den Staat versuche und das gött- klärung der Anhänger Stambulow's, wonach sich die Partei liche Recht mit dem menschlichen Rechte zu verschmelzen trachte. troß des Todes ihres Führers nicht auflösen, fondern den Den letzten Satz dürfte der Papst in seiner Unfehlbarkeit Kampf für die Unabhängigkeit des Vaterlandes fortführen 9 " Schlesisch posenscher Parteitag. Nach Erledigung der bereits gemeldeten Formalitäten statteten die vier Agitationsfommissionen ihre Berichte ab. Agitationstommiffionen bestehen nämlich in Breslau zwei, eine deutsche und eine polnische, eine in Langenbielau, eine in Liegniß, die sich in vier Sektionen getheilt hat, und eine in Grünberg, der zwei pofensche Kreise zu getheilt sind. Die Umfäße waren zum theil recht bedeutend; Flugblätter sind in vielen tausend Exemplaren vertheilt worden. Den Grünberger Genossen wird die Agitation in den posenschen Kreisen auf Wunsch abgenommen, da sie bisher absolu : = : " Polizeiliches. Gewerkschaftliches. deutsche Arbeiter( wie der betreffende Unternehmer sich ausdrückte, speziell solche aus Berlin) gegen die dänischen Kollegen als Lobndrücker auszuspielen beabsichtigt. Mit kollegialem Gruß Der Vorstand des Deutschen Metallarbeiter- Verbandes in Stuttgart. Die Arbeiterpresse wird um gest. Abdruck dieser Notiz gebeten. wirkungslos" war. Bum ersten Punkt der Tagesordnung zu einem Agrarprogramm ein. Stolpe ist mit dem Entwurfe Warnung! Ein Schwindler, der sich als Parteigenosse Tagen zwei Anträge vor; beide, sowohl der von Haynau wenig zufrieden; er fürchtet, daß wir mit einer Annahme einen ausgiebt, hat hier in Berlin sein Unwesen getrieben und als der von Langenbielan, fordern die Auflösung der bedeutsamen Schritt nach rechts" machen würden. Er macht jeßt wahrscheinlich andere Orte unsicher. Der Betrüger, bisherigen Agitationskommissionen, jener will eine Gesammt- empfiehlt, in allen Versaminlungen und Diskussionen der der Bergmann Fritz August Heindorf aus Zellerfeld ist, Agitationskommission für Schlesien und Posen mit dem Sitz in die Agrarfrage und das Agrarprogramm zum Gegen nennt sich Frish Heberle, reift als Schlächter und giebt sich Breslau. Nach einer sehr eingehenden Diskussion, an der sich stand der Besprechung zu machen; auch werde es nothwendig als Einkäufer der Zellerfelder Einkaufs- Genossenschaft aus. Er insbesondere die Genossen Leid Hagenau, Feldmann- Ober- sein, daß die schlesischen Delegirten vor dem deutschen Parteitage wird bereits von Hildesheim aus wegen Betrügereien steckbrieflich Langenbielau, Kühn- Langenbielau, Töpfer- Posen, Merkowski- in Breslau noch einmal zusammentreten, um Stellung zum neuen verfolgt. Berlin und Geiser- Breslau betheiligten, wird folgender Antrag Entwurf zu nehmen. Fipka Posen, ein alter Agrarier", ist angenommen:" Der Parteitag beschließt: die Genossen jedes ebenfalls mit dem Entwurfe nicht einverstanden, die Verhältniffe Der Wahlverein in Burgstädt ist vom Stadtrath Wahlkreises sind verpflichtet, Kreis- Vertrauensmänner zu ernennen, des Ostens seien darin zu wenig berücksichtigt. Die Antisemiten aufgelöst worden, weil er gegen§ 24 des sächsischen„ Juwels" denen die Agitation in ihren Kreisen obliegt." Begründet wurde hätten recht, uns zu verspotten, da ja eine ganze Anzahl verstoßen haben soll. Dieser Paragraph verbietet Vereinen, die dieser Antrag vor allem mit der Nothwendigkeit, das bisherige speziellen Forderungen aufgenommen sei. Nixdorf- Görlik sich mit öffentlichen Angelegenheiten beschäftigen, Zweigvereine Agitationssystem zu vereinfachen. Ferner wurde u. a. her giebt zwar zu, daß der Entwurf allerdings für Süd- und zu errichten oder mit einander in Verbindung zu treten, wenn vorgehoben, daß die Agitation unter der Landbevölkerung auf Westdeutschland besser passe, als für Ostelbien, hebt aber hervor, ihnen das nicht ausdrücklich bewilligt worden ist und sie nicht ganz besondere Schwierigkeiten stößt. Höchstens bei dem reinen daß die Prinzipien der Partei durch den Entwurf nicht berührt das Recht der Körperschaft erlangt haben. Proletarier, dem Hofarbeiter, nicht aber bei den Bauern dürfe werden. Genosse Geiser- Breslau betont ebenfalls die Nothman auf Erfolg rechnen. Erfolgreicher, zugleich aber auch noch wendigkeit für die schlesischen Delegirten zum Breslauer Parteifehr nothwendig, sei die Agitation unter der städtischen und tage, sich über die neuen Vorschläge gründlich auszusprechen und klar Industriebevölkerung. Die Agitation unter den Polen tönne nur zu werden. Gerade Schlesien, die wichtigste ostelbische Provinz, Achtung, Maurer! Wie uns von Flensburg aus berichtet von Polen betrieben werden, da die Polen gegen alles, was von habe ein eminentes Interesse an der richtigen Behandlung der wird, beabsichtigt der Maurermeister Handholz aus Flens deutscher Seite kommt, großes Mißtrauen hegen. Außerdem be- Agrarfrage. Er ist der Ansicht, daß nirgends beffer als auf den burg, in Gemeinschaft mit einem guten Freund aus Hamburg schloß der Parteitag: 1. wenn der Parteivorstand seinerseits Gütern der schlesischen Magnaten die Thatsache klar wird, daß in Berlin Maurer anzuwerben. Wie unseren Berufsgenossen eine Agitationstour durch Schlesien anordnet, dann der Großbetrieb auch in der Landwirthschaft den Kleinbetrieb bekannt ist, befinden sich die Maurer in Flensburg seit längerer bleibt es ihm überlassen, sich die Genossen in der ruinire und daß daher der im Entwurf durchblickende Bauern- 3eit im Ausstand. Wir richten deshalb die dringende Bitte an Provinz auszuwählen, die er mit der Organisation schuh verfehlt sei. Noch andere Reder beschäftigen sich mit dem alle Maurer, keine Arbeit nach Flensburg anzunehmen. Jeder dieser Agitationstour beauftragen will. 2. der Parteitag Entwurf, ohne indeß neue Gesichtspunkte beizubringen. Schließ. Zuzug erschwert unseren Berufsgenossen den Kampf um ihre bebeauftragt die Vertrauenspersonen von Breslau mit der Ein- lich wird bestimmt, daß die schlesischen Delegirten bereits Sonn rechtigte Forderung; möge mithin ein jeder dafür Sorge tragen, berufung des nächsten schlesisch- posenschen Parteitages. Bumi tag, den 6. Oktober, zu einer Berathung des Entwurfs eines daß die Unternehmer ohne Erfolg aus Berlin wieder abziehen. zweiten Punkt der Tagesordnung, Presse, liegen vier Anträge Agrarprogramms zusammentreten sollen. Zwei BegrüßungsJ. A.: F. Grothmann. vor. Ein Antrag der Ohlauer Genoffen befürwortet eine bestimmte telegramme waren eingelaufen eins von den Posener Ge- Achtung Metallarbeiter! Wir warnen hierdurch einUmschreibung der den beiden Parteiblättern, der Volkswacht" nossen, eins von einer in Breslau tagenden Volts: dringlichst vor Zuzug nach Aarhus und Kopenhagen in in Breslau und dem Proletarier aus dem Eulengebirge" in versammlung, wo Kuhnert aus Berlin referirte. Der Dänemark. In ersterer Stadt befinden sich 210 Schmiede Langenbielau, zuzuweisenden Bezirke. Ueber diesen Antrag wird Parteitag wurde mit einem dreifachen Hoch auf die und Maschinenarbeiter im Ausstand, während in zur Tagesordnung übergegangen. Ferner hat die Breslauer Sozialdemokratie und dem Gesange der Arbeiter- Marseillaise Kopenhagen eine deutsche Firma, die eine größere Arbeit für die Siebener Kommission zur Verbreitung unserer Presse einen um 8 Uhr abends geschloffen. Mehrere Delegirte hatten aus dortigen Ga 3 anstalten übernommen hat, mit den dänischen Antrag gestellt, der sich mit der Agitation für die Parteiblätter ihrer Heimath Unterstüßung für die streikenden Porzellanarbeiter Arbeitern über den Tagelohn nicht einig wird und deshalb in Stadt und Land befaßt. Drittens wünschen Genossen aus mitgebracht. Neustadt D.Schl. eine bestimmte Vertheilung der Preß- Zur Erinnerung an die Frankfurter Friedhofsaffäre. tommissions Mitglieder in der Provinz; endlich be- Am 19. Juli 1885 starb im Bürgerhofpital zu Frankfurt a. M. antragen Michaelis Waldenburg und Genossen die Ein- der Biseleur Hugo Hiller, ein braver und eifriger Parteifetzung einer für beide Parteiblätter gemeinsamen Preßkommiffion. genoffe, der sich auch in anderen Kreisen allgemeiner Achtung Vor der Erörterung dieser Anträge legt Schüß- Breslau den erfreute. Obgleich die Beerdigung an einem Wochentage ftattGeschäftsbericht der Volkswacht", Kühn- Langenbielau den des fand, hatten sich dennoch über tausend Leidtragende eingefunden, Proletariers" vor. Der Stand des„ Proletariers" ist verhältniß die dem Zuge folgten, der größte Theil davon aber nur bis in giebt seinen Berufsgenossen bekannt, daß die monatlichen Beiträge von Der Fachverein der Lederarbeiter( Portefeuiller) in Berlin mäßig günstig, der der Volkswacht" ziemlich ungünstig. Die die Anlage. Etwa 400 Genoffen gingen mit auf den Friedhof, 60 Bi. auf 30 Pf. herabgesetzt sind. Die Mitglieder, welche ver üble Lage der Volkswacht" wird insbesondere der Thatsache begleitet von etwa 20 Polizisten. Es wurde eine größere An- hindert sind, regelmäßig die Bersammlungen zu besuchen, haben zugeschrieben, daß allzu viele Verluste und Gerichtsstrafen das zahl Kränze, sämmtlich mit rothen Schleifen, gewidmet von jetzt Gelegenheit, bei den Hilfekassirern ihre Beiträge zu entrichten. Geschäft schädigen. Bei der Schärfe der Breslauer Staats- Frankfurter und auswärtigen Genoffen, im Zuge getragen, Das Vereinslokal befindet sich Adalbertstr. 21 bei Roll. anwaltschaft ist es möglich geworden, daß die Volkswacht" wogegen die begleitenden Schuhleute ebenso wenig etwas eininnerhalb der brei letzten Jahre mehr als 12 000 m. an Strafenwendeten, als gegen die rothen Blumen, die die meisten Genossen Belgard, Berlin, Alte Jakobfir. 64a, sind beigelegt. Die Die Differenzen in der Kistenfabrik von Mar und Gerichtskosten tragen mußte. In der Debatte über die Agi- im Knopfloche trugen. Am Portale des Friedhofes aber griff Belgard, Berlin, Alte Jakobstr. 64a, sind beigelegt. Die tation für unsere Presse wird den Breslauer Genossen von ver- die Polizei störend ein. Es waren die beiden Gitterthüren am Kommission der Kistenmacher. schiedenen Seiten der Vorwurf gemacht, nicht das geleistet zu Portale rechts und links von den Säulen verschlossen und auch Achtung! Parquetbodenleger! Nachstehend geben wir haben, was man von ihnen erwarten dürfe. Ins das mittlere war nur soweit geöffnet, daß immer nur zwei Per- die Bauten bekannt, welche wegen des Streits bei der Firma besondere Michaelis- Waldenburg betont, daß die Provinz sonen gleichzeitig eintreten konnten. Hier stand der Polizei- Rosenfeld u. Cie., fönigl. Hoflieferanten, für sämmtliche Bodenfür die Verbreitung unseres Blattes mehr gethan habe als die kommissar Heinrich Meyer, der die Beseitigung der rothen leger gesperrt find: Schöneberger Ufer 32, Gormannstr. 2-3, Großstadt Breslau. Die Vorwürfe werden zurückgewiesen von Schleifen von den Kränzen verlangte, welchem Befehl auch Folge ge- Altonaerstr. 19, Oranienſtr. 40-41, Magazinſtr. 8 und Bau Bruhus- Breslau, der auf die scharfe und geschickte Konkurrenz der leistet wurde; man steckte die Schleifen in die Taschen. Auch die rothen Raiser- Allee Wilmersdorf. Wir bitten gleichzeitig fämmtliche Breslauer bürgerlichen Blätter, und durch Genosse Bergmann- Blumen wurden verschiedenen Genossen von den Schußlenten aus Bauhandwerker, welche auf vorgenannten Bauten arbeiten, um Breslau, der auf die Thatsache hinweist, daß noch heute ein vor den Knopflöchern gezogen. Auf dem Friedhofe waren unter dem Unterstüßung in unseren Bestrebungen. Die Werkstatt- Kontrollvielen Jahren an die Bahnarbeiter ergangenes Verbot, die Kommando Meyer's noch 38 Schuyleute postirt, außerhalb des kommission des dentschen Holzarbeiter- Verbandes. " Volkswacht zu lesen, streng durchgeführt werde, wodurch uns Friedhofes, mehrere hundert Schritte entfernt, hielten fünf Die zehuständige Arbeitszeit ist in Dessau von den mehrere tausend Abonnenten genommen würden. Von mehreren berittene Schuyleute. Kommissar Meyer erklärte dem Bruder Tischlern unter Zustimmung der Innungsmeister eingeführt Seiten, insbesondere von Genosse Geiser- Breslau, wird betont, des Verstorbenen sowie dem Vertrauensmann der Partei, Oskar worden. daß eine Verbilligung der Volkswacht" nothwendig sei; der Füllgrabe, daß keine Reden gehalten werden dürften; FüllDie Bauunternehmer in Halle n. S. und zwar die gegenwärtige hohe Preis sei hauptsächlich schuld an der geringen grabe erwiderte, es sei doch wohl eine einfache Widmung ge- Innungsmeister, haben beschlossen, das Einigungsamt Verbreitung der Volkswacht". Nachdem noch Genosse Mer- ftattet, worauf Meyer nichts bemerkte. Nachdem der Verein nicht anzurufen; sie hoffen, daß die Ausständigen die Arbeit fowsti- Berlin die Agitation für die polnische„ Gazeta Robotnicza"" Amicitia" einen Chor gesungen, begann Füllgrabe mit den ohnedies wieder aufnehmen werden. Um das zu erreichen, stellte befürwortet hat, wird folgender Antrag angenommen:„ Es ist Worten:„ Geehrte Genossen!" worauf sofort der Kommissar ihn es die Versammlung der Innungsmeister den einzelnen Unternehmern nöthig, eine umfaffende und systematische Agitation, wie sie jetzt in mit der Bemerkung unterbrach, es dürfe keine Rede gehalten werden, anheim, den Lohn ihrer Arbeiter freiwillig aufzubeffern. Infolge Breslau begonnen wurde, überall da zu betreiben, wo in Schlesien sonst müsse er die Versammlung auflösen. Füllgrabe legte dann Parteigenoffen wohnen; vor allem aber ist dahin zu wirken, daß alle ben Kranz im Namen der Sozialdemokratie Deutschlands nieder. Dieser arbeiterfeindlichen Handlungsweise der Unternehmer iſt Parteigenoffen ihrer Pflicht gemäß Abonnenten des Partei- Organs Nun folgten eine Reihe Vertreter verschiedener Orte aus der vorläufig an ein Ende des Streits nicht zu denken. Die Situation des Ausstands ist folgende: 250 Maurer werden, und derartige Agitation unausgesett treiben." Gegenüber Umgegend, darunter auch von Offenbach, Hanau, Darmstadt, haben den verlangten Stundenlohn von 40 Pf. bewilligt dem Antrag Neustadt D.-S., betreffend die Vertheilung der Preß- Höchst it. f. w., alle sprachen einfach die Widmung im Namen bekommen. 200 find abgereift, 146 stehen im Streit. Von den tommissions- Mitglieder auf die einzelnen Gegenden von Schlesien und der Genossen der betreffenden Orte. Nur der Vertreter von Arbeitsleuten arbeiten 114 zu den neuen Bedingungen, Posen, stellt Genoffe Feldmann- Langenbielou den Autrag: die Wahl Mainz, Joseph Leyendecker, begnügte sich nicht mit der 115 streifen, 50 haben den Streit gebrochen. Im ganzen find der Preßkommissionen den Orten zu überlaffen, an denen die Widmung. Als er den Kranz niedergelegt hatte, zog er eine 260 Arbeiter mit gegen 300 Kindern zu unterſtützen. Partei Organe erscheinen. In der Debatte über diese Preß- Echleife aus der Tasche und sprach mit lauter Stimme: Diese Sonntag beschloß eine Versammlung der ausständigen Maurer, tommissions- Anträge ging Genoffe Bergmann in mehr persönlich rothe Schleife aber gebe ich Dir in die Grube zu Ehren Deines die Arbeit nicht eher wieder aufzunehmen, bis der verlangte gegen Genoffen Kühn- Langenbielauzugespitzter als fach- Wirkens für die Sache der Freiheit!" Nun entwickelte sich Stundenlohn bewilligt ist, und eine Versammlung der streifenden licher Weise auf die Konkurrenzverhältnisse zwischen den eine faum zu beschreibende Szene! Noch ehe Leyendecker Arbeitsleute faßte den gleichen Beschluß. Zum Siege ist außer beiden Parteiblättern Schlesiens ein. Die Genossen die angeführten Worte vollständig beendet hatte, rief der dem strengen Vermeiden des 3uzugs auch schnelle Feldmann und Kühn- Langenbielau wiesen jeden Vorwurf Kommissar:" Auf grund§ 9 des Gesetzes gegen die gemeinzurück. Indeß kommen auch von anderer Seite, so aus gefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie erfläre ich die finanzielle Silfe von auswärts nöthig. Sendungen find Liegnitz und Grünberg, Klagen über die„ Volkswacht" und die Bersammlung für aufgelöſt! Gins; zwei; drei!" Auf das letzte au richten an May Losse in Halle a. S., Harz 51, Breslauer Parteigenossen. Man meint, die mancherlei un- Wort hin hatten sämmtliche Schußleute die Säbel gezogen " " " " Moritzburg. Am In Mannheim streiken die Stuhlmacher der Fefens beder'schen Werkstatt wegen Herabsetzung des Akkordlohues. Depelichten und lehte Nachrichten. erquidlichen Streitigkeiten und persönlichen Reibereien der Bres- und verschiedene von ihnen hieben sofort mit der flachen Klinge Der Flensburger Magistrat hat für die Dauer des lauer Genossen unter einander seien schuld daran, daß sich die auf die entsetzt auseinanderstiebende Menge ein. Einige Per- Maurerstreits die Ansammlung von Menschenmassen vor dem Provinz wenig um Breslau tümmere. Der Redaktion der sonen stürzten beim Fliehen über die Gräber und wurden gehauen. Staatsbahnhofe und auf den angrenzenden Straßen bei Strafe Volkswacht" wird vorgeworfen, daß fie Berichte aus der Der Schneider Berthold wollte ein umgeranntes Kind aufheben, verboten. Habe anderwärts auf öffentlichen Straßen oder Pläzen Proving entweder gar nicht, oder nur verstümmelt und entstellt wurde aber dabei selbst umgestoßen und stel in das offene Grab; eine Menschenmenge sich angesammelt, so müsse sie sich auf die aufgenommen und sich dadurch die Genossen der betreffenden als er sich herausarbeitete, wurde er mit Säbelhieben über den erste Aufforderung eines zuständigen Beamten entfernen. SelbstDrte entfremdet habe. Bruhns- Breslau entfräftet diese Vor- Rücken empfangen. Als die ersten Leute am nahen Portale an- verständlich ist diese Verordnung nicht etwa erlassen worden, würfe mit dem Hinweise auf die Praxis der Breslauer Staats- famen, war dasselbe verschlossen und sie wurden durch einige um es den Streikenden zu erschweren, ankommende Streifbrecher anwaltschaft; aus Rücksicht auf diese muß mancher Bericht wüthend den Säbel schwingende Schuhleute wieder zurückgetrieben; über die Pflicht der Solidarität aufzuklären. So etwas ist bei abgemildert oder ganz beiseite gelegt werden. Auch einige flüchteten mit Hilfe einer Gartenleiter über die Mauer. einer deutschen Polizeibehörde ausgeschlossen. gegen den Proletarier" wenden fich einige Delegirte; Nachdem das Thor endlich geöffnet war, wurden die Leute Ju Bünde in Westfalen legten in der Zigarrenfabrik von es wird getadelt, daß als Beilage die werthlosen draußen von den berittenen Polizisten mit Säbelhieben empfangen. Althage u. Herbrechtmeier zirka 20 beim Formatsägen Lustigen Blätter" beigelegt werden. Kühn- Langenbielau Auf dem ganzen Friedhof liefen die wüthenden Ordnungs- und beim Hobeln beschäftigte Arbeiter die Arbeit wegen Lohnsucht die Beilegung dieser Blättchen mit finanziellen Gesichts- helden" herum und schlugen auch Leute, die bei dem Leichen- differenzen nieder. punkten und dem Hinweis darauf zu begründen, daß dieses Witz- begängniß gar nicht betheiligt waren; so einen Maurer, Wegen unerträglicher Lohnabzüge haben in Dresden blatt auch der Frau des Proletariers etwas biete. Der Antrag der ein Grabdenkmal abzeichnete. Die Verlegungen waren die Polirer der Möbelfabrik von Greifenhagen Nachfl. Feldmann, Preßkommissionen am Erscheinungsorte der Blätter zwar alle nicht sehr gefährlich; aber verschiedene Leute( Gröschel u. Pfeifer) die Arbeit eingestellt. zu wählen, wird angenommen, der Antrag Michaelis und Gen. waren einige Tage arbeitsunfähig und einer litt seitdem Die Glaser Offenbachs a. M. befinden sich mit den abgelehnt. Ein Antrag der Bunzlauer Genoffen, die Lotterie- dauernd an Krampfanfällen, jedenfalls durch eine Nervenstörung Meistern in Differenzen über den Lohn, weshalb um Bermeidung berichte aus den Parteiblättern zu entfernen und in ein beson- infolge des Schreckes. Niemand hatte sich widersetzt! Der Ueber- Meistern in Differenzen über den Lohn, weshalb um Vermeidung des Zuzugs ersucht wird. deres Beiblatt zu verweisen, wird ebenfalls abgelehnt. Zum fam so plöglich, daß glücklicherweise niemand im Augenblick dritten Punkte der Tagesordnung, Verschiedenes, liegen drei An- daran dachte. Auf dem Friedhofe aber waren auch zwei Schuhträge vor. Der erste, der der Breslauer weiblichen Vertrauens leute mit Revolveru postirt. Jedermann hatte die Ueberzeugung, personen, beschäftigt sich mit der Frage der Frauenagitation; ein daß die Sache beabsichtigt war, um eine Gelegenheit zur VerAntrag aus Liegniß geht dahin, den deutschen Parteitag nur alle hängung des„ kleinen Belagerungszustandes" herbeizuführen, der zwei Jahre einzuberufen, und ein Antrag von Ober- Langenbielau, feit der Wahl eines Sozialdemokraten über Frankfurt schwebte, daß die Provinzialparteitage nur alle zwei Jahre abgehalten werden. und der ein Jahr später, anläßlich des fog. Geheimbundprozesses, Inbetreff der Frauenagitation wird die von Bruhns vorgeschlagene auch verhängt wurde. Der Kommissar entschuldigte sein Verhalten Faffung angenommen:" Der Parteitag verpflichtet die Genoffen später vor Gericht damit, daß ihm seitens des Präsidiums that und speziell die Vertrauenspersonen an den einzelnen Orten sächlich Vorhalte darüber gemacht worden waren, weil er bei der Schlesiens und Posens, auch der Aufklärung und Gewinnung Beerdigung des Genoffen Döll, anderthalb Jahre zuvor, nicht der Frauen für die Bestrebungen der Sozialdemokratie eifrigfte energisch genug gewesen sei! Infolge dessen habe er seine MannThätigkeit zu widmen. Der Erfüllung dieser wichtigen Aufgabe schaft instruirt, eventuell" von der Waffe Gebrauch zu machen. werden insbesondere dienen: 1. Die Abhaltung öffentlicher Ber- 3wei seiner Leute aber bezeugten, daß die Anweisung lautete, fammlungen mit besonders die Frauenfrage behandelnden Vor- sofort mit flacher Klinge draufzuschlagen, und daß auch trägen, Borlesungen, Diskussionen; 2. die Verbreitung auf- fofort geklopft" wurde. Außer dem Kommissar waren noch tlärender, möglichst dem Verständniß der Frauen angepaßter drei Schuyleute, die sich besonders auszeichneten, sowie natürlich Schriften und Flugblätter; 3. die Heranziehung von Frauen Leyendecker, weil er angeblich während der Auflösung fortzur politischen Thätigkeit und die Wahl von weib redete, angeklagt. Meyer erhielt drei Monate, die Schuyleute je lichen Bertrauenspersonen; 4. die Betheiligung weiblicher zwei Monate, einen Monat und 14 Tage, Leyendecker einen Arbeiter an der gewertschaftlichen Organisation." Der Monat Gefängniß. Die Polizeibeamten wurden aber sämmtlich Antrag wurde einstimmig angenommen. Ueber einen Antrag begnadigt! der Saganer Parteigenossen, einen Delegirten als Mit-" Zehn Jahre sind seitdem vergangen", schreibt die Volts. glied des zur Schlichtung eines Saganer Streites berufenen stimme", der diese Schilderung entnommen ist. Das SozialistenSchiedsgerichtes zu wählen, wird zur Tagesordnung über gefeß ist sanft entschlafen und ein Umsturzgesetz wurde in der gegangen. Der Antrag Liegnitz inbetreff des deutschen Partei- Geburt erstickt. Wenn uns wirklich daran gelegen wäre, jeden fages wird abgelehnt, der Antrag Ober- Langenbielau dagegen an- passenden Anlaß zu einer Demonftration zu benutzen, so hätte die Er genommen. Nachdem so die eigentliche Tagesordnung erledigt innerung an die Friedhofssäbelei eine solche Gelegenheit geboten! war, trat der Parteitag auf eine Anregung Stolpes- Glogau hin Aber wir wollten nicht abermals die Ruhe und Würde des Friedin eine furze aber interessante Erörterung der neuen Vorschläge hoss einer Gefahr aussehen!" Verantwortlicher Redakteur: Mag Pfund in Halensee. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin. Hierzu 1 Beilage. 11 Köln, 23. Juli. Aus Bochum meldet die Rölnische Zeitung": Auf der Zeche Dannenbaum", Schacht 1, fand eine Explosion statt, bei welcher ein Arbeiter getödtet und zwei Arbeiter schwer verlegt wurden. " Tüffeldorf, 23. Juli. Der Verleger unseres Düsseldorfer Parteiblattes, der der Niederrheinischen Volfstribüne", Genoffe Ibert, soll sich heute Vormittag erschossen haben. Nähere Nachrichten liegen uns noch nicht vor. Brüg, 23. Juli.( B. H.) Die von der Regierung eins gesetzte Untersuchungskommission beabsichtig, t einen Versuchsschacht anzulegen, um feststellen zu können, ob nicht ein Verschulden der Betriebsleitung der Brürer Bergbaugesellschaft in der Richtung vorliegt, daß der Abbau weiter vorgerückt wurde, als im Inters effe der Sicherheit der Stadt zulässig gewesen wäre. Paris, 28. Juli.( W. T. B.) Aus Tanger wird gemeldet, daß der dortige Vertreter des Sultans in auswärtigen Angelegenheiten Mohamed Torres die spanischen Marine Offiziere auf dem Dampfer des Sultans Hassam" verabschiedete, wogegen der spanische Gesandte energischen Protest erhoben hat. P Padua, 23. Juli.( B. H.) Ein heftiger Orfan hat am vorigen Sonntag die Ortschaft Billafranca heimgesucht und große Berstörungen angerichtet. Einige Dächer wurden herabgerissen, wobei mehrere Personen getödtet und zahlreiche verwundet wurden. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Ur. 170. Parteigenossen! Arbeiter! Mittwoch, den 24. Juli 1895. Bum 30. Kommunal- Wahlbezirk: 12. Jahrg. straße 64, Gr. Frankfurterstr. 12, Roppenftr. 42-43, Palli-| möglich ist, die Listen selber nachzusehen, ersuchen wir, sichan fadenstr. 38. Vom Stadtbezirk 146: Gr. Frankfurterstr. 69, folgende Genossen zu wenden, welche die Kontrolle übernehmen Schillingstr. 20. Vom Stadtbezirk 151: Krautsstr. la- 2 und werden: Gastwirth Beyer, Wallstr. 96; Gastwirth Bredlow, Im November d. J. finden im 2., 5., 7., 11., 13., 15., 54a- 55a. Vom Stadtbezirk 162: Andreasstr. 41-44 u. 47, Augsburgerstr. 78; Gorke, Wilmersdorferstr. 46, v. 4 Tr.; Gast17., 24., 27, 30., 33., 35., 39. und 42. Kommunal- Blumenstr. 34a- 41 u. 43-51. Krautsstr. 53-54. wirth Gimpel, Osnabrückerstr. 28; Gastwirth Hochmuth, Krumme Wahlbezirk. Abtheilung die Ergänzungswahlen für die bezirke 202-209 mit Ausschluß der Häuse Die Stadt- straße 19; Gastwirth Leder, Bismarckstr. 74; Gastwirth Wolter, Magazinstr. 15; Scharnberg, Wilmersdorferstr. 124, Hof 3 Tr. Stadtverordneten- Versammlung statt. Wahlberechtigt ist Prenzlauerstr. 30, Münzstr. 1-9 Rochstr. 1-6 und 15-19; nach§ 5 der Städte- Ordnung jeder in die Straße längs der Stadtbahn nördliche Seite; westlich von der vereins für den dritten Berliner Reichstags Wahlkreis zuz Den Mitgliedern des sozialdemokratischen Wahl-, Wählerlisten eingetragene selbständige Ein. Rochstraße inkl. Eckhaus dieser und der Rochstraße hinter den Nachricht, daß am nächsten Sonntag, den 28. Juli, ein Familienwohner, der Preuße und 24 Jahre alt ist, seit Häusern der Münzstraße; Neue Schönhauserstr. 1 und la; Wein- Nachricht, daß am nächsten Sonntag, den 28. Juli, ein Familienmeisterstr. 1a- 8. Vom Stadtbezirk 210 die Säuser Gips- ausflug nach Grünau stattfindet. Treffpunkt vormittags 101/2 Uhr einem Jahr in Berlin wohnt und feit einem straße 18, Rosenthalerstr. 25. Vom Stadtbezirk 213 vas in Grünau im Lokal von Lindenheim, Friedrichstraße 2. Jahre keine Armenunterstützung aus öffent, Haus Linienſtr. 202. Selbständig ist jeder, der einen eigenen Hausstand hat, so fern ihm nicht das Verfügungsrecht über sein Vermögen oder dessen Verwaltung durch richterliches Erkenntniß entzogen ist. Einen eigenen Hausstand besitzt derjenige, dem die Verfügung über einen Wohnraum zusteht, also jeder Miether, Astermiether, Chambregarnimiether. Als nicht selbständig wird hingegen der erachtet, der lediglich in Schlafstellen wohnt und eine Verfügung über einen bestimmten Wohnraum am Tage nicht hat. Hingegen ist auch der selbständig, der mit anderen zusammen eine Stube, möblirt oder unmöblirt, gemiethet hat. Zum 35. Kommunal- Wahlbezirk: Die Stadtbezirke 229-236 mit Ausschluß mit Ausschluß der Häuser Kastanien- Allee 36 und 70, Schwedterstr. 29, Bernauerstr. 26, Rheinsbergerstr. 79. Der Vorstand. 0 Einer lichen Mitteln empfangen hat, sowie mindestens Bum 33. Kommunal- Wahlbezirk: Die Stadtbezirke Der§ 154 der Gewerbeordnung, welcher u. a. besagt, zur zweiten Steuerstufe( 660-900 Mart Einder Häuser Fehrbellinerstr. 58-62, Gartenstr. 26-35 und in welchem durch elementare Kraft( Dampf, Gas 2c.) be zur zweiten Steuerstufe( 660-900 Mart Gin: 226, 227, 255, 256, 268 und 269 mit Ausschluß daß der sog. Arbeiterschutz auch auf Werkstätten auszudehnen ist, tommen) eingeschätzt ist. 145-155, Invalidenstr. 23 und 129-132, Elsasserstr. 27-30. wegte Triebwerke zur Anwendung kommen, erfuhr dieser Tage Vom Stadtbezirk 221 die Häuser Angermünderstr. 1, eine eigenthümliche polizeiliche Auslegung. Christinenstr. 1, Lothringerstr. 28-27. Vom Stadtbezirk 225 unserer Leser erstattete am Sonnabend, den 13. Juli bei dem Chorinerstr. 4-6 und 78-86, Behdnickerstr. 9. Vom Stadt- zuständigen Revierbureau, Charlottenstr. 5, die Anzeige, daß in bezirk 257 Ackerstr. 27-28 u. 143, Invalidenstr. 148 und der„ Dampf- Buchbinderei" des Herrn Enders, Zimmerstr. 7, 163, Bergstraße 31, Pappelplay. Vom Stadtbezirk 267 von Arbeiterinnen über die gefeßlich zulässige Zeit hinaus Bergstraße 62. gearbeitet werde. In diesem mit einem Gas motor versehenen Betriebe waren an dem gedachten Tage außer sechs Gehilfen die Arbeiterinnen Lüdtke, Hausburg, Mohr und Hülfert, sowie ein Knabe unter 16 Jahren bis 81/2 Uhr abends, also drei Stunden über die gesetzlich zulässige Zeit hinaus, beschäftigt. Um 6 Uhr Bum 39. Kommunal- Wahlbezirk: Die Stadtbezirke wurde die Anzeige erstattet und um 7 Uhr marschirte ein Schuh216, 217, 279-283 und 285 mit Ausschluß der mann vom Revierbureau nach dem Fabrikgebäude, um zu Häuser Auguftstr. 1-2 und 89-93, Invalidenstr. 80-83. recherchiren. Merkwürdigerweise ging der Gute nicht in die Vom Stadtbezirk 211 Artillerieſtr. 13-16 und 89-93, Biegel- genau bezeichnete, drei Treppen hoch belegene Buchbinderei, traße 14-21. Vom Stadtbezirk 215 Artillerieſtr. 4a- 4c, sondern parterre in eine im selben Hause befindliche Buch21 und 31-31 a, Auguststr. 4, Oranienburgerstr. 35-39 und 64-69. Druckerei. Diese Thatsache wurde natürlich unserm Gewährsmann Vom Stadtbezirk 286 Alt Moabit 129 und Werftstr. 21. schleunigst mitgetheilt. Er ging am tommenden Montag wieder Bum 42. Kommunal Wahlbezirk: Die Stadtbezirke auf das Revierbureau, um sich zu erkundigen, warum die 276-278 319-326, mit Ausschluß der Häuser Recherche in der geschilderten Weise ausgeführt sei. Die AutPantstr. 7 und 47. Vom Stadtbezirk 313 Schulstr. 61-86. wort war nach dem uns zugehenden Bericht, Auf an's Werk! Die Listen liegen bis zum 30. d. M. Schußmann im dritten Stock des Fabrikgebäudes nichts zu suchen gehabt hätte, denn nach Anschauung des zutäglich von 9 bis 3 Uhr im städtischen Wahlbureau, ständigen Revierlieutenants wäre der Betrieb des Herrn Voßstr. 16, 2 Tr., zu jedermanns Einsicht aus. Enders, Zimmerstr. 7, trotzdem der Unternehmer mit einem Gasmotor arbeitet und sein Gewese großspurig, Dampfbuchbinderei" nennt, fein Betrieb, der unter den§ 154 der Gewerbe- Ordnung fallen könne. Wir sind gespannt, ob man von höherer Instanz finden wird. aus diese Auffassung des Revierbeamten dem Gesetz entsprechend Die Liste der Stimmfähigen Bürger liegt bis zum 30. Juli d. J. täglich, also auch Sonntags, von 9-3 Uhr im Bädtischen Wahlbureau, Poßßtr. 16, 2 Tr., zu jedermanns Einsicht ans. Einwendungen gegen die Richtigkeit der Liste können nur während dieser Zeit schriftlich beim Magistrat erhoben werden. Ueber die Berechtigung der gegen die Richtigkeit der Listen erhobenen Einsprüche entscheidet die Stadtverordneten- Versammlung. = Für diejenigen Wähler, welche nicht in der Lage sind, die Wählerlisten selbst einzusehen, sind die nachstehend aufgeführten Parteigen offen bereit, dies zu thun: = Grünftr. 21; 2inte, Jüdenstr. 36; Stod fisch, HolzgartenFür den 2. Kommunal Wahlbezirk: Sommer, straße 5; Gärtner, Molkenstr. 12. Zu einem für die Sozialdemokratie erfolgreichen Ausfall des bevorstehenden Kommunal- Wahlkampfes ist es nothwendig, daß jeder stimmberechtigte Parteigenosse und Arbeiter sich durch Einsichtnahme in die Listen vergewiffert, daß er sein Wahlrecht ausüben kann. Wir mahnen daher dringend zur genauesten Kontrolle der Wählerlisten, und richten diese Aufforderung Für den 5. Kommunal- Wahlbezirk: Schulz, Prinz besonders auch an diejenigen Wähler, welche wegen nicht vollbezahlter Kur- und Verpflegungskosten in Städtischen Krankenhäusern nicht in die Wählerliste aufgenommen bezw. aus derselben gestrichen sind. = Die Sonntagsruhe der Müllkutscher erhellt aus der Antwort, welche ein Kutscher des Abfuhrunternehmers Tabbert einem Menschenfreunde gab, als dieser ihn am vorletzten Sonntag vormittags 11 Uhr in der Petersburgerstraße fragte, ob er denn seiner Führe noch nicht bald ledig sei. O, nein, lautete die Antwort, jetzt muß ich die Fuhre erst vor dem Stralauer Thor abladen und wenn dann Wagen und Pferde besorgt sind, ist in später Nachmittagsstunde auch für mich Feierabend! Albrechtstr. 3a; Schuhmacher, Kochstr. 6; Hertel, Beffelstraße 14; aseloff, Friedrichstr. 234; Saß, Martgrafen straße 102; Neumann, Markgrafenstr. 23; 3ubeil, Lindenftraße 106; Müller, Wilhelmstr. 16; Pohl, Junkerstr. 12. Für den 7. Kommunal- Wahlbezirk: Werner, Der Magistrat betrachtet nämlich die Aufnahme und Be- Bülowstraße 59; Faber, Lützowstr. 4; Behrendt, Blumenhandlung in städtischen Krankenhäusern auch dann als eine thalstraße 5. Für den 11. Kommunal Wahlbezirk: Raumann, Die erste elektrische Bahn in Berlin wird voraussichtArmenunterstützung aus öffentlichen Mitteln, wenn die dadurch Blücherstr. 42; Müller, Gräfeftr. 31; Schonheim, Gräfe- lich Mitte August im Norden der Stadt eröffnet werden. Diese entstandenen Kosten durch Ratenzahlungen abgetragen wird. straße 8; Löwendorf, Friesenftr. 4; Reichert, Willibald erst nach großen Schwierigkeiten fonzessionirte und unter zahlDie Stadtverordneten Versammlung da Alexisstr. 22; Grube, Mariendorferstr. 5; Kiting, Belle- lofen Schwierigkeiten erbaute Bahn verbindet den Stadttheil Gesundbrunnen mit Pankom und fährt man 1200 Meter auf Alliancestr. 74. gegen hat wiederholt beschlossen, daß Krankent= Die Stroma Für den 13. Kommunal Wahlbezirk: Köppen, Berliner, 2000 Meter auf Pankower Terrain. hausschulden, welche durch Ratenzahlungen Reichenbergerstraße 118; Schayer, Reichenbergerstraße 54 regulirung geschieht auf oberirdischem Wege. getilgt werden, nicht zum Verlust des Wahl- Felgentreff, Reichenbergerstr. 21; Gottfried Schulz Arbeiterrisiko auf Banten. Zwei Bauunfälle haben sich rechts führen, und den Magistrat aufgefordert, Admiralstr. 40 a. am Montag Nachmittag zugetragen. In der Brunnenstraße fiel Für den 15. Kommunal Wahlbezirk: Streit, gegen 6 Uhr abends der 41jährige Zimmermann Hermann demgemäß zu verfahren. Naunynfir. 86; Th. Mezner, Naunynstr. 67, II; Henke, Schmidt aus der Dennewigstr. 18 auf dem Neubau des Grund Naunynstr. 26. stücks Nr. 67 etwa 5 Meter hoch von der Rüstung herab und Für den 17. Kommunal- Wahlbezirk: Lindemann, wurde innerlich so schwer verletzt, daß man ihn mit einer Droschke Moritstr. 9; Wolsdorf, Wasserthorstr. 20; Börner, in ein Krankenhaus bringen mußte. In Schöneberg verunglückte ebenfalls gegen Abend der 38jährige Schloffer Wilhelm Ulbrich Für den 24. Kommunal Wahlbezirk: Owzared, aus der Falckensteinstr. 37. Seine Verlegungen waren so schwer, Langestr. 65; Albert Böhl, Rüdersdorferstr. 8. daß man einen Krankenwagen holen mußte, um ihn in ein Für den 27. Kommunal- Wahlbezirk: W. Loc, Hospital zu bringen. Friedrichsbergerstr. 11; F. Bach, Strausbergerstr. 34. Für den 30. Kommunal- Wahlbezirk: Wernau, Rosenthalerstr. 57; 2 a ßmann, Linienstr. 29. Da der Magistrat trotzdem an seiner Auffassung festhält, so fordern wir in der Gewißheit, daß die StadtverordnetenVersammlung die Eintragung in die Wählerlisten beschließen wird, diejenigen Wähler, denen aus oben bezeichneter Veranlassung das Wahlrecht entzogen wird, hiermit auf, beim Magiftrat schriftlich Einspruch gegen die Richtigkeit der Wählerliste zu erheben. Wir bemerken noch, daß auch die Gewährung des Armenrechts zur Führung von Prozessen keine als Armenunterstützung aus öffentlichen Mitteln ist. Parteigenossen! Zur Vorbereitung der im Herbst stattfindenden Kommunalwahlen muß zunächst die Kontrollirung der Wählerlisten organisirt werden. Die zur Wahl berufenen Kommunal. Wahlbezirke bestehen aus folgenden Stadtbezirken: Sum zweiten Kommunal- Wahlbezirk gehören die Stadtbezirke 6-10, der 144. Stadtbezirk und die Häuser Kleine Kurstr. 9, Niederwallstr. 24 und 25 sowie Spittelmarkt 14 und 14a. Ritterstr. 15. 11 : Abermals ist ein Arbeitskutscher im Beruf getödtet worden. Der Rutscher Friedrich Sparbalsti aus der Triftstr. 40 Für den 33. Kommunal- Wahlbezirk: Oberschmidt, wollte am Montag Mittag mit seinem Wagen in den ThorWeinbergsweg 11d; Wiel, Ackerstr. 145; Thomas, Garten- weg des Grundstücks Nr. 47 einfahren, fuhr aber gegen den Prelistein und stürzte infolge der heftigen Erschütterung vom straße 152; Mars, Kastanien- Allee 95/96. Für den 35. Kommunal Wahlbezirk: Liekte, Wagen herab. Die Räder gingen ihm in der Magengegend über Schwedterstr. 33; Galbert, Fürstenbergerstr. 5; Raabe, den Leib und zerbrachen ihm mehrere Rippen. 3 man Ruppin er str. 42; Scheyer, Brunnenstr. 44; Rosenden Schwerverletzten in ein Krankenhaus einlieferte, bat er: thal, Granjeeerstr. 6. Laßt mich doch nur schlafen!" und verstarb bald darauf. : Für den 42. Kommunal Wahlbezirk: Tauschel, Grenzstr. 4; Kerber, Hochstr. 30; Haferland, Bellermannstraße 87; Wolfram, Prinzen- Allee 21; Gaßmann, Grünthalerstr. 67; Stolzenburg, Wiesenstr. 14; 2öffler, Badstr. 42/43; ob ein, Buttmannstr. 2. Tokales. " Der Dienst im herrlichen Kriegsheere hat für den Kistenmacher Gustav Röger traurige Folgen gehabt. Sechs Jahre lang arbeitete er bei der Firma Th. Adolf in Rummelsbury, als er am 5. Juli zu einer Uebung eingezogen wurde. Bei seiner Rückkehr wollte er feinen alten Plaz wieder einnehmen; aber die Stelle war besetzt und Röger wurde, ohne daß der Fabrikant einen Grund angegeben hätte, entlassen. Es ist doch etwas Herra liches um die Vertheidigung des Vaterlandes! Liebhaber zusammen in Bum fünften Kommunal- Wahlbezirk: Die Stadtbezirke 21-26. Stadtbezirk 30 mit Ausschluß der Häuser: Königgrägerstr. 121, Charlottenstr. 11-12, JunterD. Hecht, der bekannte Extrablatt- Schwindler aus der " Der Nestor des Kreises Niederbarnim," Genosse ſtraße 1, Lindenſtr. 89, Markgrafenſtr. 10-16 und 85-94. Vom Hidde, ist gestern früh nach wochenlangem Leiden verstorben. Wörtherstraße 4, versetzte am Dienstag das Publikum wieder Stadtbezirk 22 die Häuser Wilhelmstr. 42a und Zimmerftr. 1. Der Verstorbene, bekannt unter den Namen„ Vater Hidde" und einmal in Aufregung durch die Meldung von einem Doppelmord Zum 7. Kommunal- Wahlbezirk: Die Stadtbezirke 31 3weifacher Mord in Rummels. " Nestor Hidde", war vor, während und nach dem Sozialisten in Rummelsburg. bis 39 mit Ausschluß des Hauses Linkstr. 46. Vom gesetze in rührigster Weise für unser gemeinsames Ziel thätig. burg lautete das Stichwort, unter dem das Extrablatt aus. Stadtbezirk 45: Die Häuser Frobenstr. 1-11 und 41, An Die Mittheilung lautete dann:„ Als der Er gehörte zu jenen ruhigen, zielbewußten, opferfreudigen Ge- geschrieen wurde. der Apostelkirche 1, Kurfürstenstr. 29-46 und 139–150. Vom nossen, die bei jeder Arbeit für die Partei am Plaze find, Eisenbahnschaffner Hempel aus Rummelsburg, Friedrichstr. 13, Stadtbezirk 46 Lühowstr. 93. aber aus der stillen, emsigen Thätigkeit nicht heraus- heute Morgen um 8 Uhr von der Reise zurückkam, fand feine Frau mit einem Zum 11. Kommunal- Wahlbezirk: Die Stadtbezirke 63 treten. Hidde, von Beruf Zimmerer, konnte seit einigen er bis 67 und 74 bis 78 mit Ausschluß der Häuser Belle- Jahren infolge wiederholter Krankheiten und infolge feines Alters feiner Wohnung feine Fran und Der Mörder ist gealliancestr. 90, Gneisenaustr. 1. Zum 13. Kommunal- Wahlbezirk: Die Stadtbezirke ( er stand Ausgang der sechsziger Jahre) seinem Beruf nur noch sein neunjähriges Kind ermordete. 88-94 mit Ausschluß der Häuser Reichenbergerstr. 173, Lanizer- sehr selten nachgehen. Trozdem war er bis in die letzte Beit flüchtet". Diese Sensationsnachricht, für die Herr Hecht verhinein bei jeder Agitationsarbeit wie der jüngsten einer thätig. antwortlich zeichnete, während als Drucker A. Jaeckel, Berlin straße 1, Staligerstr. 39 und 46 und Wienerstr. 69. Vom Seine emfige, unermüdliche Thätigkeit für die Arbeitersache ist SW., Markgrafenstr. 24, angegeben war, ist vollständiger. Stadtbezirk 87 Admiralstr. 36-40a, Brigerstr. 25, Kottbuser- nicht umsonst gewesen. Besonders erfreut war der entschlafene funden. Eine Friedrichstr. 18 existirt in Rummelsburg überstraße 7 und 8. Zum 15. Kommunal- Wahlbezirke: Die Stadtbezirke Arbeiterbewegung hin thun und an schlagenden Beispielen jüngeren Grenze liegt, hat nur ein bebautes Grundstück Nr. 17; alles rührige Genoffe, wenn er Rückblicke bis auf den Beginn der haupt nicht; die Straße, die weit hinaus an der Friedrichsfelder 82-85 mit Ausnahme der Häuser Adalbertstr. 85 und Naunyn: Genossen das unaufhaltsame Wachsen der internationalen Sozial- andere ist freies Feld. Auch wohnt in Rummelsburg kein Eiſenstraße 59. Vom Stadtbezirk 81 Elisabeth- Ufer 36. om demokratie veranschaulichen konnte. Ehre dem Andenken des bahnschaffner Hempel. Wohl giebt es dort, und zwar in der Stadtbezirk 86 Oranienstr. 24-26 und 180-183; sowie unermüdlichen Mitstreiters! Mozartstr. 3 und in der Lessingstr. 4, zwei Arbeiterfamilien dieses vom Stadtbezirk 95 Manteuffelstr. 42 und Oranienſtr. 1. Namens; diese sind aber beide wohlauf. V por, worauf er Zum 17. Kommunal- Wahlbezirk: Die Stadtbezirke Achtung, Charlottenburg! Im November dieses Jahres Gegen das im Kaftanprozeß gefällte freisprechende Urtheil 114-117 und 123 124, mit Ausschluß der Häuser hat die dritte Abtheilung in sämmtlichen Kommunalwahlbezirken Stadtverordneten Verder Kammer Brausewetter hat der Staatsanwalt dem„ LokalBrandenburgstr. 17 und 64, Wasserthorstr. 25 a, Prinzenstr. 91, die Ergänzungswahlen zur Ritterstr. 19a- 29 und 96-105. sammlung vorzunehmen. Jeder Wahlberechtigte hat die Pflicht, Anzeiger" zufolge Revision eingelegt. Stimmt diese NachBum 24. Kommunal- Wahlbezirk: Die Stadtbezirke die Wählerliste daraufhin zu revidiren, ob sein Name ordnungs. richt, so dürfte die Angelegenheit noch einmal zur Verhandlung 168-173, mit Ausschluß der Häuser Breslauerstraße 17, mäßig darin verzeichnet steht. Besonders sei darauf aufmerksam tommen. Die Feuerwehr hat, wie das Int.- Blatt" meldet, jetzt. Fruchtstr. 9 u. 10 und 80-82, Roppenstr. 5-7 ut. 87, Schlesischer gemacht, daß viele derjenigen Wähler, welche zur Zeit zu dem Bahnhof, Empfangsgebäude und Bahnanlagen bis zur Warschauer- an unjerem Orte bekanntlich nicht erhobenen Steuerbetrage von sämmtliche Kompagnien mit Athmungsapparaten ausgerüstet und straße, Rüdersdorferstr. 44-51, sowie Koppenstr. 40. 4 M. eingeschätzt sind, in den Listen nicht verzeichnet stehen. die für die Luftzuführung gebräuchlichen Gummischläuche sind bis Bum 27. Kommunal- Wahlbezirk: Die Stadt- Mögen diese Wähler ganz besonders genau die Revisionspflicht zu 45 Meter verlängert worden. Zur Beleuchtung größerer bezirke 152-156 und 159 mit Ausschluß der ausüben. Die Wählerlisten liegen bis zum 30. Juli täglich, also Brandstellen und bei Aufräumungsarbeiten hat die Wehr verHäuser Gr. Frankfurterstr. 48 u. 91, Markusstr. 30, Große auch Sonntags, von vormittags 9 Uhr bis nachmittags 3 Uhr fuchsweise, neben den bisher benutzten Fackeln, elektrischenFrankfurterstr. 92-102a u. 126, Roppenstr. 41, Pallisadenftr. 88-89, im Rathhause, Berlinerstraße 73, vorn links, hochparterre, au Laternen 2c. eine neue billigere Art von Fackeln und einen Solche Wähler, denen es nicht Petroleum- Apparat, der eine größere Anzahl Fackeln ersehen soll. Strausbergerstr. 9 u. 35, Gr. Frankfurterstr. 39-47, Weber jedermanns Einsicht aus. Der furchtbare Sturm vom letzten Freitag hat, wie nach-| befand sich in der Küche ihrer in der vierten Gtage belegenen| Dieserhalb hatte Reimersmann Klage erhoben und fand nun vor träglich bekannt wird, noch ein weiteres Opfer auf dem Wasser Wohnung und plauderte mit ihrer besuchsweise sich dort auf einigen Tagen vor dem Schöffengerichte in Jburg die diesbezüg gefordert. Der 38jährige Arbeiter Wilhelm Kalbe aus der haltenden Mutter, während ihre drei Kinder im Alter von sechs liche Verhandlung statt. 12 Beugen wurden vernommen, vou Raiser Friedrichstr. 17 zu Schöneberg, hatte sich nachmittags mit Monaten bis drei Jahren am Erdboden spielten. Plötzlich eilte denen besonders die Aussagen der Frau des Dachdeckers Schulte, zwei Begleitern ein Segelboot gemiethet und freuzte damit in Frau P. an das offen stehende Küchenfenster und sprang, ehe sie vor dessen Haufe der Auftritt stattfand, und die des Gendarmen der Nähe von Pichelswerder. Sei es nun, daß die Leute im daran gehindert werden konnte, nach dem Hofe hinab, wo die Goudefroy für den angeklagten Gemeindevorsteher belastend waren. Segeln nicht erfahren genug waren, sei es, daß der Sturm sie unglückliche mit zerschmetterten Gliedern toot liegen blieb. Frau Schulte sagte aus, daß Westendarp bestimmt obige Ausdrücke unerwartet aus einer anderen Richtung erfaßte, das Segelboot Allem Anscheine nach hat sie die That in einem Anfalle von gebraucht und man auch gar nicht habe annehmen können, daß schlug plöglich um, und alle drei Insassen fielen ins Wasser. Irrfinn begangen. mit den bezeichneten Schimpfnamen ein anderer als Herr Während die beiden Begleiter Kalbe's gerettet wurden, war er Der Gendarm be= Ein Opfer der Bigotterie. Aus Spandau berichtet der Reimersmann habe gemeint sein können. dem Wasser gezogen werden. Die Selbst" Er, Gendarm selbst bereits untergefunken und konnte später nur als Leiche aus Anz. f. d. H.":" Die Leiche eines jungen Mädchens wurde fundete, Westendarp habe zu ihm gesagt: Borgen Sie es ist ein Manu Ein schanderhafter Aublick bot sich gestern Vormittag um mörderin hatte der Familie eines Landpredigers angehört und dort, der sammelt Unterschriften von Haus zu die 11. Stunde den Passanten der Lützowstraße dicht bei der Bots- war, nach einem begangenen Fehltritt, von ihrem Vater ver- Goudefroy, habe die Rette dann hingegeben, da damerstraße. In dem Hause Nr. 92 wohnt seit sechs Wochen stoßen worden. Sie wandte sich nach Berlin, fand aber hier er von ein Beaniter des auswärtigen Amtes, namens Wesenberg, der, feine rechte Gristenz und fant von Stufe zu Stufe. Ihr Geschickt einer Tour hinter einem Einbrecher her sehr müde gewesen wie er feiner Wirthin mitgetheilt hat, von Afrika hierher ge- ift ein um so tragischeres, als sie vor kurzem, daß entsegliche sei. Der diesbezügliche Prozeß wegen Freiheitsberaubung wird in einem anderen Verfahren zum Austrage gelangen. Inter kommen ist und demnächst zur deutschen Botschaft in Kon ihrer Lage erkennend, ihren unmoralischen Lebenswandel aufgab ftantinopel versetzt werden sollte. Herr W., ein unverheiratheter und fich redlich als Schneiderin en ernähren suchte. Gie eſſant ist auch die Aussage des Kanzleigehilfen Schw., welcher Mann von 39 Jahren, war gestern früh, als die Wirthsleute arbeitete für ein großes Damenmäntel- Geschäft, wo sie beim Ab- befundete: Vor der Wahl 1890 oder 1898 fei Westendary in ihn fahen, noch wohl auf und schien sogar beiter gestimmt zu liefern der Waaren ein dort angestellter junger Mann fennen dienstlicher Angelegenheit auf das Bureau des Landrathamtes fein. Gegen 11 Uhr hörten die Bewohner des Hauses von der lernte, der sich lebhaft für sie intereſfirte unb he zu ſeiner Gattin Iburg gekommen. Während der Kreissekretär Aften zusammen Straße her plößlich laute Hilferufe. Diese tamen von Vor- zu machen gedachte. Doch ehe es so weit fam, hörte er zufällig bie Bertreter der Gegenparteien recht rührig in Dissen gewesen suchte, sprach Westendarp über Wahlangelegenheit und sagte, daß übergehenden her, die einen Mann iit einem offenen von ihrer schlimmen Vergangenheit; er brach sofort jede Ver- die Vertreter der Gegenparteien recht rührig in Dissen gewesen Fenster des zweiten Stockes in einer schauderhaften Lage bindung mit dem Mädchen ab. Dieses aber verfor allen Lebens- feien für ihre Kandidaten, aber er habe auch sein möglichstes bemerkten; der Mann trieste von Blut. Es war W., der sich die muth und alle Hoffnung, und sie machte ihrem Dasein ein gewalt- gethan, fei bei den Bauern rundgegangen und habe Handgelenke durchschnitten hatte, um sich die Pulsadern zu öffnen sames Ende." ihnen gesagt, sie sollten den Agitatoren gehörig und sich außerdem eine Schnittwunde am Halse beigebracht hatte. heimleuchten und solche trumm oder lahm schlagen. W. wollte sich offenbar auf das Straßenpflaster herabstürzen, da des Kreuzbammes, der Gubener- und Warschauerstraße. Gesperrt ist für Fuhrwerk und Reiter die westliche Seite Weiterhin habe W. geäußert, er habe bei einem Bauern gesagt, fich aber vor seiner Wohnung auf dem breiten Bürgersteige das er folle seine Familienangehörigen anhalten, mit dem Zeltdach einer Konditorei befindet, so suchte er mit dem Rücken Polizei Bericht. Am 21. d. M. nachmittags versuchte dicksten Ende draufzuschlagen. Währenddessen habe an die Wand gelehnt, sich auf dem Fenstersims feitwärts zu be- ein Mädchen sich in der Kahlerstraße in der Wohnung eines fich der Kreissekretär an den Tisch gesetzt und Westendarp weiter wegen, um einen Erfer zu gewinnen, unter dem das Vorgarten- Mannes zu erschießen. Es wurde in ein Krankenhaus ge- geäußert, es thäte ihm leid, daß er feine Agitatoren getroffen, gitter aufhört. Während aber die Vorübergebenden noch um bracht. Am 22. d. M. früh wurde, ein Tischler in seiner er würde dahinter hergewesen und Hilfe riefen, verließen ihn die Kräfte und er stürzte kopfüber in Wohnung, in der Bernauerstraße, erhängt vorgefunden. gefesselt haben, daß ihnen die Lust zum Agitiren den Vorgarten hinab. Dabei schlug er mit den Beinen so schwer Bormittags fiel auf dem Grundstück Rottbuser User 33 der vergangen sei. Durch diese Worte sei der Kreissekretär erst auf die Spitzen des des eisernen Gitters auf, das den Elevator einer Kohlen Brechmaschine einem Kutscher auf aufmerksam geworden und habe Westendarp deswegen eine Rüge Treppenaufgang feitlich einschließt, daß ihm ein Bein vollständig den Leib und fügte ihm schwere Verlegungen zu ertheilt und ihm gesagt, er habe kein Recht, seine amtliche zerrissen wurde. Fetzen Fleisches blieben an den Baden des Gine Arbeiterfrau stürzte sich aus ihrer in der Pallisadenstraße Stellung für Parteifachen ins Gewicht zu legen. Dann habe Gitters hängen, als man den Unglücklichen aus seiner Lage im vierten Stock belegenen Wohnung auf den Hof hinaus Westendary noch hinzugefügt: wenn ich die Leute für den und den befreite und ihn in hoffnungslosem Zustande, mit Blut über und und fand auf der Stelle den Tod. Nachmittags sprang ein halte, der da jezt steckbrieflich verfolgt wird, was will man über besudelt, nach dem Elisabeth Krankenhaus brachte. Was Dienstmädchen vom Lustgarten ans in die Spree. Ein Schlosser mir dann machen? Letteres habe Westendarp durch eine W. zu dem Selbstmordversuche veranlaßt hat, ist ganz unbekannt. sprang ihm sofort nach und hielt es so lange über Wasser, bis entsprechende Handbewegung angedeutet. Als weiteren Zeugen, Hiernach ist also das in der Stadt verbreitete Gerücht zu Beide durch Schiffer in einen Kahn aufgenommen wurden. In der dies Gespräch gehört, gab Schw. den ebenfalls dort beberichtigen, daß ein Sekretär der türkischen Botschaft in der der Teltowerstraße fiel ein Stutscher, als er auf seinen mit Ziegeln schäftigt gewefenen Attuar D. an. Auf die Frage des Präs Lützowstraße Selbstmord verübt habe. beladenen Wagen aufsteigen wollte, vor die Näder und wurde, da fidenten, was Angeklagter W. hierzu fage, antwortete dieser: Vom Braud des Viktoriaspeichers. Auf 500 000 Mart die Pferde in demselben Augenblick anzogen, durch Ueberfahren nach meiner Ueberzeugung ist alles Blech uno wird, nachdem die fast beendigten Aufräumungsarbeiten auf dem an beiden Unterschenkeln schwer verletzt. Im Laufe des Tages unwahr, was der Herr gefagt hat." Beuge Sch. wird auf seine Aussage beeidigt. Das Urtheil lautete auf nur Bittoriaspeicher einen Ueberblick gestatten, der Gesammtbrand- fanden drei unbedeutende Feuer statt. 30 Mart Geldstrafe! Die Wahlfälschungs- Affäre selbst schaden geschätzt. Die Ueberreste der in dem eingeäscherten wird am 25. d. M. vor dem Osnabrücker Landgericht zur Ver Speicher befindlichen gewesenen Lumpen werden nach Königshandlung kommen, der dann noch die Anklage wegen Freiheits Wusterhausen gebracht, wofelbst bis jezt acht Kahnladungen einberaubung folgen wird. getroffen sind. Die mit Wasser getränkten in Fäulniß befindS Witterungsübersicht vom 23. Juli 1895. lichen Stoffreste verbreiten einen pestartigen Geruch, unter welchem Stationen. die Anwohner der Badestelle schwer zu leiden haben, dieselben haben sich beschwerdeführend dieserhalb an das Landrathsamt gewendet. Einen Akt der Selbsthilfe führten am Sonntag mehrere Swinemünde Bauhandwerker in Riydorf aus. Da sie von einem Bau- Unter- Hamburg nehmer, welcher in der Berlinerstraße einen mächtigen Neubau Berlin aufgeführt hat, fein Geld bekommen konnten, fuhren sie am Wiesbaden. Sonntag früh mit zwei Möbelwagen vor dem Neubau vor und München holten sich sämmtliche Thüren, Fenster 2c., die noch nicht im Wien. Bau befestigt waren, wieder ab, was von dem Augenzeugen mit Haparanda. Tautem Beifall begleitet wurde. Das Ende vom Lied dürfte Petersburg. freilich eine Anklage sein, da die Bauhandwerker und Arbeiter Cort Der Ausbeutung von Bauschwindlern ja bisher schuhlos preis gegeben sind. Vom Jerfinu wurde am Montag Nachmittag plöblich der Gerichtsvollzieher Kerkow aus der Thurmstr. 7 befallen. Seine Frau mußte den Unglücklichen in eine Heilanstalt bringen. Aberdin. Paris. Barometerftand in mm, reduzirt auf d. Meeressp. Windrichtung Windstärke SW ( 1-1) 23224BOITI Wetter Temperatur nach Celsius bedeckt 18 15 17 758 758 SW 759 28 761 W 764 SM halb halb bedeckt heiter halb bedeckt halb bedeckt 15 16 761 Q halb bedeckt 17 746 757 SW WSW 6 Negen 14 1 wolfenlos 18 761 756 S NW 1 heiter wolkig 14 13 ( 5° C. 4° R.)] Wetter- Prognose für Mittwoch, 24. Juli 1895. Zeitweise heiteres, vielfach wolkiges Wetter mit etwas Regen und mäßigen südwestlichen Winden; Temperatur wenig verändert. Berliner Wetterbureau. Gerichts- Beifung. Böse Erfahrungen mußte der Tischlermeister 2. aus Berlin in Nixdorf machen. Am Sonnabend hatte 2. einen dort wohnhaften Kunden besucht, um eine Rechnung zu tafsiren, er erhielt jedoch kein Geld und war darüber dermaßen aufgebracht, daß er sich einen anständigen Haarbeutel kaufte. Beim Heimweg will Der Hauseigenthümer Bildhauer Albert Junger er nun in der Hafenhaide von mehreren Personen angefallen und mann, Hagelsbergerstr. 7, dessen empörendes Verhalten einem mißhandelt worden sein, weshalb er sich nach dem Nixdorfer Amt Miether gegenüber in unserer gestrigen Gerichtszeitung geschildert begab, um dort sein Leid zu klagen. Nachts gegen 1 Uhr fam wurde, hat das Verlangen, den betr. Bericht, dessen Richtigkeit wir 2. vor dem Amtshaus an und machte dort großen Lärm, bis natürlich nach wie vor nicht im geringsten bezweifeln, durch eine ein Gendarm erschien. Nachdem dieser den Bericht des 2. ge- preßgefeßliche Berichtigung zu korrigiren. Der wundermilde hört, machte er den angeblich Ueberfallenen darauf aufmerksam, Hauswirth schreibt uns: " M Versammlungen. diese Eine gemeinschaftliche Mitgliederversammlung sämmt licher Verwaltungsstellen des Deutschen Metallarbeiter- Verbandes tagte am 16. Juli d. J. im Lokale von Gründel, BrunnenStraße 188. Zum ersten Punkt der Tagesordnung:„ Stellung nahme zu den Beschlüssen der Generalversammlung des Ver bandes", lag ein Antrag der gemeinschaftlichen Vertrauens männer Sigung vom 11. Juli d. J. vor, dahinlautend: Die Verwaltungsstellen Berlins und der Umgegend bedauern den von der letzten Generalversammlung erfolgten Beschluß der Beitragserhöhung und beauftragen den Hauptvorstand, darüber Er hebungen anzustellen, wie groß die Zahl der Mitglieder ist, die in der Zeit von 3 Jahren nach der Generalversammlung ausgeschieden sind. Kollege Hofmann leitete hierüber die Diss fuffion ein. Die sonstigen Beschlüsse kurz replizirend bezeichnete derselbe die Beitragserhöhung unter den gegebenen Verhältnissen als einen verfehlten Beschluß. Redner ist der Meinung, daß das Unterstützungswesen mehr und mehr abs zuftreifen sei. Einen Fortschritt nach der Seite habe auch die letzte Generalversammlung gezeigt. Dafür spreche der Umstand, daß vor zwei Jahren in Altenburg ein Delegirter und nunmehr in Magdeburg 16 gegen das Unterstützungswesen auftraten. Des gleichen plädiren die Mitglieder Gerzerowski und Lange, soweit dieselben nicht gegen den Beschluß bezüglich der Generalfommission moniren, für den Antrag. Die Mitglieder Rapp, Kurgas, Lissack, Beutler und König sind der Meinung, daß nunmehr erst gegen die Beschlüsse der Generalversammlung Stellung zu nehmen verspätet sei, man schaffe dadurch nur böses Blut, beffer sei, einer nächsten Generalversammlung vorzuarbeiten. Ginzelne Redner wie König und Lissack, halten die Beiträge noch als zu niedrig, daß die Hasenhaide zu Berlin gehöre und die Anzeige In der heutigen Nummer des„ Vorwärts" befindet das Unterstützungswesen als nothwendig, um die jüngeren auf der Revierpolizei erstattet werden müsse. Nunmehr sich ein Bericht über eine Gerichtsverhandlung gegen den Kollegen der Provinz zur Organisation heranzuziehen. Tärmte 2. jedoch noch mehr, belegte die Rixdorfer Kaufmann Michael Barschack, in der ich als Zeuge Nachdem von den Begründern des Antrages noch darauf Polizei mit allerhand wenig schmeichelhaften Ausdrücken auftrat. Nach§ 11 des Preßgesetzes ersuche ich um hingewiesen, daß eine fo späte Stellungnahme nur die nicht einund erreichte damit schließlich, daß er in Haft genommen folgende Berichtigung der Beweisaufnahme: Durch meine heitliche Leitung der Berliner Verwaltungsstellen treffe, fällt bei wurde. In der Zelle verfiel L. in Tobsucht, so daß ihm die Beugenaussage wurde festgestellt, daß der 2c. Barschack nie pünkt- ber darauffolgenden Abstimmung der Antrag mit ziemlicher Zwangsjacke, angelegt wurde, worauf er sich endlich beruhigte. lich die Miethe zahlte, so daß ich in die Lage fam, im Januar Majorität. Ueber den zweiten Punkt der Tagesordnung, die Selbst am nächsten Morgen hatte der biedere Tischlermeister dieses Jahres wegen fast halbjährlichen Mietherückstandes die Verschmelzung der Berliner Verwaltungen", erstattet Rapp seinen Rieseurausch noch nicht ausgeschlafen, wurde jedoch ent- Exmissionsklage einzureichen. Nach Zustellung der Klage zahlte Bericht. Der Plan, der ein wesentliches Freiwerden von Kräften laffen, da seine geängstigten Angehörigen gekommen waren, um Barschack und ich ließ mich bewegen, die Klage zurückzunehmen. für die Agitation bedeutet, hat auch den Einzelverwaltungen ihn abzuholen. Der Schlußatt des nächtlichen Abenteuers wird Beim Auszuge des Barschack fehlte schon seit Wochen in einem vorgelegen und haben sich drei( Zentrum, Moabit und Öft) fich freilich vor dem Rigdorfer Schöffengericht abspielen. Fensterflügel eine große Scheibe, ich ließ ihn auffordern, diese zu dafür, zwei( Nord und Schöneberg) dagegen erklärt, mithin sei Ueber einen neuen Bootsunfall auf der Oberspree ich fand denselben jedoch später in einer Ecke des Hofes ohne Agitationsfommission für Berlin, Brandenburg und Pommern" ersetzen. Er versprach, den Fensterflügel zum Glaser zu schicken, derselbe vorläufig gefallen. Bei dem Punkt„ Neuwahl der welchem anscheinend drei Menschenleben zum Opfer gefallen find. Scheibe stehen. Auf nochmalige Aufforderung wurde der Flügel wird die Ausdehnung der Thätigkeit der Kommiffion auf Berlin wird folgender Bericht bekannt: In der Nacht vom Sonntag zum Glaser geschickt. Da ich berechtigt war, den Fensterflügel begrüßt. Aus der Wahl gehen hervor die Mitglieder Nohrlad, 31 Montag gegen 12 Uhr waren einige Herren mit einem vor dem Abzug des ze. Barschack zu verlangen, fo retinirte ich, fast Glück und Gerzerowsti. Bezüglich der Herbergstommiffion wird Doppel- Dreier auf der Rückfahrt nach Berlin begriffen, als sie alle Sachen waren bereits auf die Straße gestellt, einige noch unter beschlossen, dieselbe aus der Filiale wählen zu lassen, welche für zwischen Tabbert's Waldschlößchen" und" Eierhäuschen" von dem Thorweg befindliche, fast werthlose Gegenstände, die mir jedoch die Zukunft die Auszahlung des Reisegeldes regelt. einem Schiff, welches von zwei Herren und einer Dame befetzt war, angerufen wurden, ob sie einen englischen Schraubenschlüssel der mit gemiethetem Möbelwagen und seinen Helfern Umzüge Gewerbe beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen, welche am von Barschack und seinem Fuhrmann, Grünkramhändler Pütt, Die öffentliche Versammlung der Lackirer und der im mit sich führten, mit dem eine Dolle festgeschraubt werden könne. besorgt, entriffen wurden. Völlig unrichtig ist es, daß Barschack 22. b. M. bei Berguer tagte, war berufen, nach einem Vortrage Die Herren verneinten dies und übergaben den Insassen des 2,50 M. für die Scheibe angeboten hat. Es ist durch meine Bootes zur Aushilfe etwas Bindfaden. Kaum waren sie zwanzig Bootslängen entfernt, als sie Hilferufe hörten. Es Barschack, mit einem Kostenaufwand von ca. 700 M. in fland endgültige Beschlüsse über einen eventuellen Gintritt in eine Beugenaussage festgestellt, daß die Wohnung beim Einzuge des von Paul Jahn über:" Die Arbeiterfrage der Gegenwart" Lohnbewegung zu fassen. Seitens der Agitationskommission Stelle, wo sich bie Böte befanden, und nur einzelne grelle Blige gefeßt war, bei seinem Auszuge sich jedoch in einem Zustand wurde klage darüber geführt, daß ihr in völlig ungenügender beleuchteten die Gegend. Das Waffer war ruhig. Die Herren allein 150 m. verausgabt werden mußten, wovon 71 M. von durch die öffentliche Besprechung vorhandener Mißstände bereits befand, daß für Zustandsetzung der Küche und des Korridors Meise Mißstände in Werkstätten unterbreitet würden, obgleich eilten so schnell es anging, zu Hilfe und fanden das Boot, welches Barschack eingeklagt wurden, zu deren Zahlung er auch ver- Erfolge erzielt worden seien. Die Verschlechterung der wirth den Namen Argos" führte, ohne Insassen auf. Wohl zehn bis zwölfmal wiederholten sich die Hilferufe, dann wurde es ftill. tommen, hatte ich einige werthlose Sachen retinirt und wegen geführt, wodurch es ermöglicht werde, daß die Arbeitszeit eine urtheilt worden ist. Um in den Besitz des Fensterflügels zu schaftlichen Lage wurde auf die unzureichende Organisation zurück. Das Boot war voll Wasser. Nachdem man vergeblich alles ab dessen gewaltsamer Entfernung Strafantrag gestellt. gesucht hatte, nahm man das Boot ins Schlepptau nach StralauRummelsburg, wo es dem Bootsbauer Jahn zur Aufbewahrung Hauswirth auch keinen Deut nüßen wird. Es ist klar, daß diese Berichtigung dem liebenswürdigen ständige Steigerung, die Arbeitslöhne dagegen eine ständige Herabsetzung erfahren. So fei es dahin gekommen, daß übergeben wurde. Im Boot fand man zwei Photogramme; das Wochenlöhne von 15 M. schon nicht mehr zu den Seltenheiten eine stellt eine Ansicht von der Kaiser- Regatta in Grünau dar, Von einem patriotischen Gemeindevorsteher giebt ein gehören. Nach den gemachten Mittheilungen sollen besonders die das andere ist die Aufnahme einer Seglergesellschaft, aufgenommen Bericht, den der Volkswille" in Hannover aus Diffen( Provinz Junungsmeister das größtmöglichste in bezug auf Zahlung schlechter vom Photographen A. Grundman, Bajewalterstraße 2. Ferner Hannover) erhält," anschaulich Kunde. Die Leser des Bolts Löhne leisten. In anbetracht der herrschenden Verhältnisse wurde enthielt das Boot noch eine weiße Hose mit schwarzen Galons wille", so schreibt unser Bruderorgan, werden sich noch der Auf eine Lohnbewegung als dringend nothwendig hingestellt, und und ein Kissen auf dem Steuersiz mit dem Monogramm E. M. tritte erinnern, die sich zwischen dem in weiten Kreisen bekannt zwar will man zunächst eine Verkürzung der Arbeitszeit anDas Boot Argos" war bis auf das fehlende Scull vollständig gewordenen Gemeindevorsteher Westen darp in Dissen, und streben, welche eine Erhöhung der Löhne in sich schließen würde. unversehrt. mehreren Personen, die gegen die amtliche Wahlhandhabung des Nach längerer Diskussion gelangte die Versammlung zur AnIm Verfolgungswahu bat der 80jährige Milchhändler Herrn Westendarp in feiner Eigenschaft als Wahlvorsteher bei der nahme einer Resolution, in welcher die traurige Lage im Ernst Thiel, der im Erdgeschoß des Hauses Danzigerstr. 85 legten Reichstagswahl Protest erheben wollten, abgespielt haben. Lackirergewerbe anerkannt und beschlossen wird, Den Zeitpunkt, zu welchem wohnte, Hand an sich gelegt. Nachdem er, wie aus zurück- Eine derjenigen Personen, mit denen Herr Westendarp dieferhalb Lohnbewegung einzutreten. wohnte, Hand an sich gelegt. Nachdem er, wie aus zurück- in gelassenen Resten hervorgeht, vorher Schwefelsäure getrunken in Konflikt gerathen war, ist der Maler Reimersmann, der bei ver- mit Forderungen an die Arbeitgeber herangetreten werden hatte, hat er sich in der Nacht zum Montag in der Küche seiner schiedenen Personen, von denen er wußte oder annehmen konnte, foll, sowie die Feststellung der Forderungen wurde daß sie nicht nationalliberal gewählt hatten, Nachfrage gehalten späteren Versammlung überlassen. Die Versammlung vollzog Wohnung neben der Wasserleitung mit einem Strid erhängt. hatte, um festzustellen, wieviel Personen Herrn v. Scheele, auf sodann einige Ersatzwahlen zur Agitationskommission. Ans Man sand ihn morgens auf. Ein Arzt, der zur Wiederbelebung den nach dem Wahlresultat bekanntlich nur zwei Stimmen in geschieden sind Gannscheit und Gebauer. Neu gewählt herbeigerufen wurde, konnte nur noch den Tod feststellen. diesem Orte gefallen sein sollten, gewählt hatten. Auf offener wurden Semisch und Roland. Die Agitationskommission Straße hat dann Herr Westendarp eines Tages im Januar d. J. wurde beauftragt, allmonatlich mindestens eine öffentliche Verden Maler Reimersmann seine Legitimation abverlangt und dabei fammlung einzuberufen. Zur Lassalleseier findet am 25. August Ausdrücke wie„ Spigbube, Hallunke, Bagabund" 2c. gebraucht. eine Herrenpartie nach Heiligensee statt. war stockfinster, ein regenloses Gewitter stand über der " Einen schrecklichen Selbstmord verübte am Montag Mittag turz nach 1 Uhr die in dem Hause Pallisadensir. 68 wohnende Frau des Tischlers Pätzold. Die erst 23jährige Frau in eine einer Nigdorf. Eine gut besuchte öffentliche Versammlung der Urkunden und Bescheinigungen hat nach Vorschrift des§ 140 welcher ihm aus der Klemme geholfen, sei der Fabrikant Bimmerer tagte hier am 14. Juli. Nach einem recht beifällig Gesetzes vom 22. Juni 1889 gebühren- und stempelfrei zu ge- Seinrich Dräger und hier in der Versammlung anwesend. aufgenommenen Referat des Genossen Antrick wurde die in schehen. Derselbe habe Ahlwardt nicht nur den Thaler, sondern der vorigen Versammlung abgebrochene Debatte fortgesetzt. E3 Damit waren die Bestrebungen der anderen Richtung abgelehnt. linken, 29 der rechten Hand, 162 Fingerglieder, 2 das linke, im Vereinslokal Restaurant Kommandanten- Garten, Kommandantenftraße 10-11. an Soziale Uebersicht. 2 Vermischtes. handelt sich darum, ob neben der Filiale des Verbandes auch Unfallstatistik einen Beleg. In dem Bezirke der Knappschafts- sodaß es Herrn Ahlwardt unter allen Umständen hätte Bon den Gefahren des Bergbetriebes giebt folgende auch seine Geschäftstarte mit genauer Adresse eingehändigt, noch eine Organisation sogenannter lokaler Richtung gegründet Berufsgenossenschaft der Sektion II( Bochum) verloren von den möglich sein können, den entliehenen Betrag per Bostanweisung werden soll. Eine Absicht, die natürlich nur ein Bersplittern der im vergangenen Jahre durch Unfall derart verletzten Bergleuten, zurückzuschicken, wenn er nur gewollt hätte. Er fordere Herrn Sträfte herbeiführen würde und die Organisation zur Bedeutungs- daß ihnen eine Rente gewährt werden mußte, 5 den linken, Ahlwardt auf, ehe er die Juden Betrüger schimpfe, erſt ſeine losigkeit herabsinken ließe. Gegen 3 Stimmen wird nach längerer 6 den rechten Arm, 4 den linten, 1 den rechten Vorderarm, je Schulden zu bezahlen, für die er ein so merkwürdig schlechtes Debatte beschlossen, die Filiale des Verbandes zu unterstützen. einer die rechte oder die linke Hand, 38 verloren Finger der Gedächtniß habe. Herr Ahlwardt gerieth darauf in sichtliche Verlegenheit und Landmannschaft der Schleswig- Holsteiner zu Berlin. Mittwoch, 3 das rechte Bein, 4 den linken, 3 den rechten Unterschenkel. erklärte, er habe heute seine Schuld berichtigen wollen, die Form, ben 24. Juli 1885, abends 8½ Uhr, Zusammenkunft der Schleswig- Hofteiner Das linke Auge verloren 10, das rechte 5 Bergleute; theilweisen in der er es that, habe seinem Gläubiger aber nicht gepaßt, und Verlust des Sehvermögens erlitten 63, des Gehörs 5, rechtsseitige er werde daher diesem am nächsten Tage den Thaler persönlich Knochenbrüche trugen 811 davon; erstickt sind 24, ertrunken 5. überbringen. Man traute dem Herrn Reichstags- Abgeordneten Außerdem erlitten noch 1139 Bergleute sonstige Verlegungen. aber nicht, und schließlich erhielt fein Gläubiger unter großem Die Statistik lieft sich wie der Bericht über eine Schlacht. Bringt Jubel der Anwesenden den Thaler, der ihm von einem Vorman mit der Gefährlichkeit des Bergbetriebes die geringe Bestandsmitgliede ausgehändigt wurde, im Saale ausbezahlt. Alters- und Invalidenversicherung. Seit einiger Zeit zahlung der Bergleute in Vergleich, dann wird so recht klar, wie Aus Brotterode wird mitgetheilt, daß der Brand der ist es weiblichen Versicherten, die eine Ghe eingehen, sowie ge- viel der modernen Gesellschaft noch zu thun übrig bliebe, wenn Stadt durch einen Knaben veranlaßt worden sei, der eine von wissen Hinterbliebenen von verstorbenen Bersicherten gestattet, sie überhaupt die Absicht hätte, der Arbeit zu ihrem Rechte zu ihm gefangene Forelle in einer Scheune braten wollte, nachdem Anspruch auf Rückzahlung der Hälfte der für sie verhelfen. sein Vater ihn aus der Stube verwiesen hatte. Durch unvor bezw. den Versicherten gezahlten Beiträge zur Invaliditäts- Die Aufhebung des Volksschulgeldes ist auch in der sichtiges Umgehen mit dem dazu angezündeten Feuer sei die und Altersversicherung zu erheben. Es wird für die württembergischen Stadt Weingarten beschlossen worden. Scheune in Brand gerathen und habe sich das Feuer dann von Personen, denen dieses Recht zusteht, von Interesse fein, GB hat nun schon eine ganze Reihe von württembergischen Ort- dort fortgepflanzt. zu erfahren, daß der Anspruch auf Erstattung unter Beischaften einen solchen lobenswerthen Beschluß gefaßt und überall, Aus Brig liegt folgende Meldung vor: Nach amtlichen bringung der zur Begründung desselben dienenden Beweis- wo das noch nicht der Fall war, treten die sozialdemokratischen Verdem Vorstande derjenigen Versicherungsanstalt, treter auf den Rathhäusern dafür ein, wie auch die sozialdemodie zuletzt Beiträge entrichtet worden sind, geltend fratischen Vereine durch Eingaben die Aufhebung des Volks zu machen ist. Was als Beweisstücke anzusehen sind, schulgeldes herbeizuführen suchen. darüber entscheiden die Versicherungsanstalten. Einzelne haben auch bereits Verfügungen nach dieser Richtung erlassen. Im allgemeinen wird man annehmen können, daß die Beweisstücke, wie sie von einer Versicherungsanstalt in jüngster Beit als noth Für einen Kanal von Rostock nach Berlin ist für die wendig bezeichnet sind, genügen werden. Danach sind den An- Strecke Güstrow- Lützow bei Güstrow nunmehr der erste Spaten trägen folgende Schriftstücke beizufügen: 1. Demi Antrage einer stich gethan worden. Mit Benutzung der Warnow, der Nebel Ehefrau auf Erstattung ihrer Beiträge: die Eheschließungs- und der Seen des sogenannten südmecklenburgischen Plateau urkunde, die laufende Quittungskarte und die Bescheini- soll der Zugang zur Havel und deren Kanälen gewonnen gungen über die Aufrechnung der früheren Quittungs- werden. farten; 2. dem Antrage einer Wittwe auf Erstattung Von einem schmerzlichen Verlust ist der AhIwardt von Beiträgen ihres verstorbenen Ehemannes: die Sterbe- betroffen worden, falls der Mann recht hat, der dem Berliner Urkunde des Ehemannes, die Eheschließungs- Urkunde, die laufende Tageblatt" aus Lübeck die folgende Geschichte meldet: Am Quittungskarte und die Bescheinigungen über die Aufrechnung Sonnabend hielt der ehrenwerthe Reftor a. D. und Reichstagsder früheren Quittungskarten des Ehemannes; 3. dem Antrage Abgeordnete Ahlwardt im hiesigen Kolosseum eine seiner üblichen ehelicher Kinder auf Erstattung der Beiträge ihres ver- Schimpfversammlungen gegen 30 Pf. Entree. Die Versammlung, storbenen Vaters: die Sterbe- Urkunde des Baters und der Mutter, zu welcher sich etwa 600 Personen eingefunden hatten, endete die Geburtsscheine der Kinder, die Quittungskarte und die Auf- mit einer totalen Niederlage des Aftenmenschen, um so mehr, als rechnungs- Bescheinigung des Vaters und die Vormundschafts- hier ein dunkler Punkt aus der dunklen Vergangenheit des bestallung des den Antrag stellenden Vormundes; 4. dem Antrage Rettors aller Teutschen zur Sprache kam, was eine sehr dramatische paterloser ehelicher Kinder auf Erstattung der Bei- Szene hervorrief. träge ihrer verstorbenen Mutter: die Sterbe- Urkunde der Mutter, Von bösen Ahnungen geqäult, gab Herr Ahlwardt in seiner die Geburtsscheine der Kinder, die Quittungskarte und die mehr als zweistündigen Rede von selbst zu, daß er einmal im Aufrechnungsbescheinigungen der Mutter, die Vormundschafts- Eisenbahn Koupee einen ihm wildfremden Lübecker Kaufmann bestallung des den Antrag stellenden Vormundes und vor vier Jahren um einen Thaler angepumpt habe, um nach die Sterbe Urkunde des Vaters der Kinder; 5. dem Lübeck reisen und die Sehenswürdigkeiten unserer Hansestadt in Antrage unehelicher Kinder auf Erstattung der Bei- Augenschein nehmen zu können. Wie das bei Vorstellungen ja Zur Schiffskatastrophe im Mittelmeer. Den legten träge ihrer verstorbenen Mutter: dieselben Urkunden, wie wir oft geht, habe er den Namen seines Helfers aus der Noth nicht Nachrichten zufolge sind von den 18 Mann der Besatzung der vorstehend angegeben, mit Ausschluß der Sterbe- Urkunde des genau verstanden, oder er habe ihn auch vergessen, furz, es sei Maria P" 16 und von den 173 Paffagieren 28 gerettet. Die Vaters der Kinder. Bei Erstattungsanträgen Hinterbliebener ist ihm bis heute nicht möglich gewesen, seine Schuld abzutragen, Gesammtzahl der Todten beträgt demnach 147, doch sind diese außerdem eine Bescheinigung über die Todesursache des ver- wie ihm das auch mit mancher anderen gegangen sei. Zahlen noch nicht endgiltig, da die Untersuchung noch fortdauert. storbenen Versicherten beizubringen, in der insbesondere auch an- In der Debatte, zu welcher erst gegen Mitternacht über-| Bermuthlich wird die Maria P" taum gehoben werden können gegeben werden muß, ob etwa aus Anlaß eines Unfalls den gegangen wurde, konstatirte nun Herr Kaufmann Kurt Seydell, wegen der Tiefe des Meeres, welche am Orte der Katastrophe Hinterbliebenen eine Unfallrente zusteht. Die Ausstellung dieser daß Ahlwardt bezüglich des Thalers gelogen habe. Der Herr,| 70 Meter beträgt. Für den Juhalt der Juferate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Mittwoch, den 24. Juli. Friedr. Wilhelmstädtischer Park. Die Berlin amüfirt sich. Neues Theater. Tata- Toto. Alexanderplat- Theater. Hochzeit von Valeni. National- Theater. Im Irrenhause. Die juten Flinten und Fernand's Chekontrakt. Apollo Theater. im Harem. Ein Abenteuer Flora- Charlottenburg. Der Trom peter von Sättingen. Volksgarten Passage- Panopticum. ( ehem. Weimann's Volksgarten) Gesundbrunnen. Badstr. 56/57. Direktion: Max Samst. Heute: Grosses Kinder- Freudenfest. Grosses Konzert u. Theater- Vorstellung. Spezialitäten I. Ranges. Auftreten des Berl. Driginal- Romikers Wilhelm Fröbel. Chansonetten, Soubretten, Liedersänger, Luftgymnastiker 2c. Täglich: Familien- Ball. Rasseneröffnung 5 Uhr. Anfang des Konzerts 6 Uhr. Passe- partouts haben Giltigkeit. Entree 20 r. 20 Tunesische Truppe: Schlangenbeschwörer, Erhebungen sind 25 Häufer ganz eingestürzt; in denselben befanden sich 236 Familien mit 1012 Personen. 18 Häuser find theilweise eingestürzt; diefelben waren von 25 Familien mit 411 Personen bewohnt. 39 Häuser zeigten sehr bedenklche Riffe und Sprünge, so daß auch diese von den Bewohnern, 123 Familien mit 1039 Personen, geräumt werden mußten. Im Ganzen mußten 2462 Personen anderweit untergebracht werden. Bom Bahnkörper der Aussig- Teplizer Eisenbahn ist eine Strecke von 20 Meter Länge 15 Meter tief eingesunken, wodurch die Bahn 50 Meter lang unterbrochen ist. Seit Sonnabend Mittag haben die Bodenfenfungen aufgehört und wurde mit der Räumung der Häuser begonnen. Der Annaschacht ist in Seehöhe von 100-110 Meter überschwemmt; der Wasserstand nimmt jedoch nicht mehr zu. Somit scheint der Hohlraum unter den Brüger Häusern vom Schwimmsande entleert zu sein und dürften weitere Senkungen nicht zu erwarten sein. In der Grube wird ein Häuer vermißt, während zwei seiner Kameraden fich retteten. Einem Bericht, der uns von einem in Brür wohnenden Parteigenossen zugeht, entnehmen wir, daß durch das Unglück namentlich arme Leute um ihr bischen Hab und Gut gebracht worden sind; es fehlt diesen zur Zeit am Nothdürftigsten. Die Schuld an dem Ereigniß mißt man in der Stadt insgemein der Grubengesellschaft zu, die vom Annaschacht die Abbaue bis in die Stadt hinein verlegt habe. Die Stadt Silver- City in Neu- Megiko wurde, wie aus New- York vom Dienstag gemeldet wird, durch einen Wirbelsturm beinahe völlig zerstört. Dabei sollen 30 Menschen ums Leben gekommen sein. " Buss' Salon und Garten, Gr. Frankfurterstr. 85. Sonnabende im August und September unentgeltlich an Vereine zu vergeben. : 23496 ,, Englischer Garten", Alexanderstr. 27c. Sale u. Vereinsz. zu Verf. u. Festlicht. ( auch Sonnab. u. Sonnt.) unentgeltlich. Hoffmann& Sohn( früh. Oranienſtr. 180). Wegen Auswanderung ganze WirthArabische schaft, auch einzeln, bei Schmidt, Schule, Bauch- Michaeltirchplatz 4, H. 8 Tr.[ 23405 tänzerinnen, Derwische etc. ben GittigiCastan's Panoptikum. Gebe den prachtvollen Weimann'schen Das Bärenweib. Volksgarten an Vereine wochentags unentgeltlich ab. W. Noade's Sommertheater. Die C. Fröhlich's Berliner Wäschermädel. National- Theater. Große Frankfurterstraße 182. Direttion: Max Samst. Anfang 71/2 Uhr. Anfang 71/2 Uhr. Wiederauftreten des Herrn Carl Wesselsky. 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Kommandantenstrasse 72. Sonntags Anf. 4 Uhr. Programm 10 Pf. Jeden Sonntag: BALL. Jed. Montag: Gr. Concert. Entree fret. Empf. meine 4 Säle zu Festlichkeiten Jed. Sonntag, Montag, Mittwoch: Ball. u. Versammlungen gratis. H. Ebert. Jeden Mittwoch: Kinderfest. Entree: Kinder 10 Pf., Erwachsene frei. Louis Keller's Raffeeküche täglich v. 2 Uhr ab geöffnet. Riesen- Festsäle, KoppenFür Vereine u. Gesellsch. v. 200 Pers. str. 29. Spezialitäten- Borstellung frei.[ 28322 Größtes n. schönstes Etablissement Der Residenz. 2918L Im prächtigen Sommergarten! Jeden Dienstag und Donnerstag: Regie: Max Samst. Dirigent: Adolf Reichshallen. Wiedecke. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Im prachtvollen Garten Freitag: Zum 1. Male: Berliner( bei ungünstiger Witterung im Saal): im Feuer und Wasser. Volksstück mit Gefang in 5 Atten und 7 Bildern von Frit Wohlmuth. Friedrich- Wilhelmstädtischer Concert- Park 23/26 Chauffee- Straße 25/26. Woju Reklame, da doch täglich ausverkauft! Lach- Salven! 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Freitag, den 26. Juli, abends 8/2 Uhr, im Louisenstädt. Clubhaus, und wir immer mitten mang D. J., Annenstraße 16: Oeffentliche Versammlung der Delegirten. Tagesordnung: 1. Geschäftsbericht des Ausschusses. 2. Kaffenbericht. 3. Bericht der chirurgischen Branche und der Kistenmacher. 4. Gewerkschaftliches. 271/2 Die Delegirten werden ersucht, vollzählig und pünktlich zu erscheinen. Der Ausschuß. J. A.: R. Millarg. Achtung! Chirurgische Branche! F. L., E. M. Die Beleidigung, welche ich gegen Frau Meckert ausgesprochen, nehme hierdurch zurück. 2354b Falkowsky. Am Sonntag, den 21. d. M., nachschwerem Leiden der Zeitungshändler mittags 5 Uhr 10 M., starb nach langem Eduard Andreas im 53. Lebensjahre. Die Beerdigung findet am Donnerstag Nachmittag 2 Uhr vom städtisch. Krankenhause Friedrichshain nach dem Parochialkirchhof( BoxMittwoch, den 24. Juli, abends 8 Uhr, bei Buske, bagener Weg) aus statt. Grenadierstr. 33: 2350b Frau Schwarzkopf. Oeffentliche Versammlung. nach schwerem Krankenlager, der alte, # Tages Ordnung: Bericht über den Streik bei der Firma Dewitt& Herz. 48/5 NB. Die Herren Dewitt u. Herz sind hierzu schriftlich eingeladen. Die Streikkommission. Deutscher Holzarbeiter- Verband. ( Zahlstelle Berlin.) Heute Mittwoch, 24. Juli, abends 8½ Uhr, in Cohn's Fettsälen, Beuthitraße 20-22: General- Versammlung. Lages Ordnung: 1. Raffenbericht vom 2. Quartal. Bericht des Vorstandes, der Beisitzer, der Werkstatt- Kontrollkommission und des Arbeitsvermittlers. 2. Ersatz wahlen des Vorstandes. 3. Verbandsangelegenheiten. 76/9 Am 23. Juli, früh 6 Uhr, verschied treue Parteigenosse Theodor Hidde. Bei allen, die ihn kannten, wird er sich durch seine aufopfernde Thätigkeit für die Partei ein bleibendes Andenken erworben haben. Die Beerdigung findet Freitag, nachmittags 3 Ühr, vom Trauerhause in Reinickendorf, Provinzfraße 79, aus statt und bittet um rege Betheiligung Jsrael und Frau. Danksagung. Für die herzliche Theilnahme und herrlichen Kranzspenden beim Begräbniß meines lieben, unvergeßlichen Mannes, unseres guten Vaters, Sohnes, Montag, 29. Juli, in den Räumen der ,, Nenen Welt": Bruders und Schwagers Sommer- Fest unter Mitwirkung des Gesangv. Kreuzberger Harmonie. Auftreten sämmtlicher Spezialitäten 2c. Von 4 Uhr ab: Concert. F. Michalsky Ostbahn- Park Rüdersdorferstr. 71. Am Küstriner Platz, Theater- und Spezialitäten- Vorstellung. Regie: R. Hintsche. Garten- Concert von der 24 Mann starken Haustapelle unter Leitung des Musikdirektors W. Carlon's. Anfang Sonntags 4 Uhr. Entree 20 Pf. Wochentags 5 Uhr. Entree 15 Pf., wofür ein Glas Bier verabreicht wird. Volksbeluftigungen jeder Art. 4 Kegelbahnen zur Verfügung. Gute Biere, ausgezeichnete Küche zu foliden Preisen. Bureau Bammelmeyer Neuestes Ensemble der altberühmten Stettiner Sänger Meysel, Pietro, Britton, Steidl, Krone, Röhl und Schrader. Täglich( außer Sonnabends): Victoria- Brauerei, ( Nahe Potsdamer Brücke.) LützowStrasse No. 111-112. Im herrlichen Konzert- Garten resp. Saal. Anfang präz. 8 Uhr. Kaffenöffnung 6½ Uhr. Entree 50 Pf. Vorverkauf 40 Pf. Familienbillets 1 Mart( für 3 Personen giltig). Großartighter Lacherfolg.( Siehe Blakat.) Mörschel's Vereinshaus und Garten, auce 28. Jeden Mittwoch: Schönhauser Allee Soiree der Leipziger Sänger. 28402* [ 23536 Stets wechselndes Programm. Anfang 8 Uhr. Entree 20 Pf., Kinder frei. Auch Sonntags ist für Unterhaltung bestens gesorgt. Kaffeeküche v. 3 Uhr sagen wir allen Berwandten, Freunden an geöffu.( Liter 60 Pf.), Kegelbahn, gr. Weiße 20, 4/10 Bairisch 15 Pf. Vereins3. noch einige Tage frei. Auch ist mein Saal u. Garten noch einige Sonnabende frei. u. Bekannten unseren herzlichsten Dank. Die tiefbetrübte Wittwe anna michalsky nebst Kindern. H. Münchow, Pflegevater. Danksagung. Groker Sommernachtsball. Für die überaus herzliche Theilnahme Fadhelpolonaise, wozu jedes Kind eine Stoclaterne gratis erhält. bei der Beerdigung meiner lieben Frau, Ferner erhält jedes Kind einen Bons, wofür es zweimal auf dem Karoussel fahren kann. Brillant- Feuerwerk. Die Kaffeeküche ist von 2 Uhr ab geöffnet. Billets à 25 Pf.( Herren die am Tanz theilnehmen zahlen 50 Bi. nach) find auf allen Zahlstellen des Verbandes, sowie bei folgenden Mitgliedern zu haben: Hübner, Reichenbergerstr. 60; Ramek, Adalbertstr. 87, 2 Tr.; Mieke, Adalbertstr. 9 vorn 4 Tr.; Kunze, Reichenbergerstr. 50 vorn 1 Tr.; Grunert, Manteuffelstr. 64, 2. Hof 4 Tr.; Gebhardt, Urbanstr. 25, 1. Querg. 3 Tr.; Pot, Gräfeſtr. 32, 2 Tr.; Carow, Nostizstr. 14; Quilik, Gr. Frankfurterstr. 16, Querg. 3 Tr.; Klotsch, Koppenſtr. 81, unserer guten Mutter Pauline Thormann geb. Rensch sagen allen Verwandten und Bekannten tiefgefühltesten Dank Der trauernde Gatte nebst Kindern. 2347b E Bekanntmachung. Ortskrankenkasse Querg. 4 Tr.; Morgenstern, Huſſitenſtr. 18; Fröhlich, Rostockerstr. 48, der Korbmacher Seitenfl. part.; Paarmann, Friedrichsberg, Kronprinzenstr. 27a. Aufruf! Bekanntlich beabsichtigt der bedeutendste Hungerkünstler der Gegenwart, Herr Giovanni Succi, P der bereits in Paris, London, Rom, New- York Proben seiner er staunlichen Fähigkeit gegeben, auch in Berlin, und zwar in der hierzu am geeignetsten zu erscheinenden Ausstellung Italien in Berlin" sich dem Experiment eines 30tägigen Hungerns zu unterziehen. Um dem Unternehmen den nöthigen Werth für wissenschaftliche Forschungen zu geben, erscheint es dringend geboten: 1. Ein Komitee von Fachleuten, Professoren der Medizin, Aerzten 2c., 2. Ein Heberwachungs- Komitee zu bilden. An jeden Freund des Fortschrittes, vor allem aber an die Männer und Jünger der Wissenschaft selbst wenden sich die Unterzeichneten mit der Bitte, durch möglichst zahlreiche Betheiligung die Ausführung des äußerst wichtigen und seltenen Experiments zu ermöglichen und zu beschleunigen. Das Succi"-Komitee. Jeder Theilnehmer des Ueberwachungs- Komitees verpflichtet sich für drei Mal zwei Stunden an insgesammt drei Tagen des Monats die Ueberwachung Succi's zu übernehmen und erhält zu diesem Zwecke eine Passirkarte für die Ausstellung. Anmeldungen sind zu richten an das" Gucci"-Komitee, Ausstellung Italien zu richten. D. D. Schweizer Garten. Am Königsthor. Am Friedrichshain. Täglich: Theater u. Spezialitäten. Dienstag, den 23. Juli: Rielen- Fronten Feuerwerk der geprüften Kunstfeuerwerker Herren A. u. F. Massow. Volksbeluftigungen aller Art. 2 Grosser Ball. E Anf. der Vorstellung 5 Uhr, des Feuerwerks 93/4 Uhr. Entree 50 Pf. Billets à 40 Pf. find vorher in den Handlungen zu haben. Achtung! Achtung Der Tanzlehrer- Verein„ Solidarität“, welcher auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung steht, hält sich den Gewerkschaften und Vereinen bestens empfohlen. ! Aufträge 2c. bitte im Vereinslofal Oranienstrasse 121 gütigst niederzulegen. 200/1 Der Vorstand. eingesetzt, festsißend. Reparaturen sofort. Weniger zu Berlin. Durch Erlaß ist folgendes bekannt zu geben: § 30. Die monatlichen Beiträge betragen I. für erwachsene männliche Kassenmitglieder ausschließlich der Lehrlinge 1,50. II. für erwachsene weibliche Kassenmitglieder 0,93 M. 200 Arbeiter. Filiale in Eger, Böhmen. Bitte ausschneiden und einsenden, sonst Versand E nur per Nachnahme oder vorherige Cassa. Au die Stahlwaaren- und Waffenfabrik C. W. Engels in Gräfrath bei Solingen. " Unterzeichneter, Abonnent des Vorwärts" Berliner Voltsblatt, ersucht um portofreie Zusendung eines Probe- Taschenmessers Nr. 414 J. S. wie Zeichnung, mit 2 aus englischem Rasirmesser( Silber-) Stahl geschmiedeten Klingen und mit vergoldetem Stahl- Korfzieher, Heft feinste Schildpatt- Jmit., hochfeinste Politur, fertig zum Gebrauch, und verpflichtet sich, das Messer innerhalb 8 Tagen unfrankirt zu retourniren oder Mark 1,30 dafür einzusenden. Unterschrift( leserlich): Ort und Datum( recht deutlich): Jedes Messer ist gestempelt mit meiner beim Patentamt eingetragenen Garantie- Marke: A Erstes u. einziges wirkliches Fabrik Geschäft am Blaze, welches außer an Grossisten und Detaillisten auch direkt an Private versendet und zwar alles zu Engros- Preisen. Illustrirtes Preisbuch meiner sämmtlichen Fabritate versende umsonst und portofret. Orts- Krankenkasse der Möbelpolirer. 2346b Nordhäuser. III. für männliche Kassenmitglieder unter 16 Jahren u. für Lehrlinge Sonntag, den 28. Juli, nachm. 2 Uhr, No. 1 Ziterfl. 70 Pf. 0,81. bei Wiedemann, Blumenstr. 38: 0,60 m. IV. für weibliche Rassenmitglieder unter 16 Jahren Außerordentliche Die Dauer der Krankenunterstützung Generalversammlung. ist auf 13 Wochen festgesetzt. Potsdam, den 4. Juli 1895. Der Oberpräsident Staatsminister v. Achenbach. Vorstehende Verfügung tritt vom 22. d. M. in fraft. P. Keller, Vorsitzender. [ 98/2 F. Schmidt, Schriftführer. Bekanntmachung. Zweiter Nachtrag zu dem Statut der Ortskrankenkasse der Weber und verwandten Gewerbe zu Berlin vom 18. Februar 1893. Artikel I. Tagesordnung: Briefmarken aller Bänder nehme in Zahlung. 10 Liter 5,00. No. 2 80 10 6,00. " " 19 No. 3 90 10 7,00. " " " 3/4 110 5 5,50. " " ** 3/4 150 5 " " 7,50. *** 3/4 200 5 10,00. " " ſichtsbehörde zu§§ 13 u. 39 des Statuts. Georg Borstorff, Berlin So., 1. Abänderungsvorschläge der Auf2. Anträge. Der Vorstand. 66. Michaelkirchstr. 18. Resterhandlung. 66 Möbel- Kaufgelegenheit. Biligeſte au Billig Reste zu Knaben- Anzügen von 1 M. 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Stadtbahn 23, II. bei Spät, Georgenkirchstr. 65, behufs Billigste Berechnung. Agenten auch Gründung eines Gesangvereins, Ge bei Gehalt gesucht. Mechaniker. 28902* Klagen, Eingaben, Putzger, Stegligerstr.65 mischter Chor. Karl Wiesenthal, Unfallsachen, putzger, Steglierſtr.6 2348b Künstl. Zähne Bemittelte Ermäßigung. Kreslawski, Spittelmarkt 18. Mr. 2667. Berantwortlicher Redakteur: Max Pfund in Halensee. Für den Inseratentheil verantwortlich Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin.