Nr. 234. Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Viertelfährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. fret In's Haus. Einzelne Nummer 6 fg. Sonntags- Nummer mit illustr. Sonntags- Beilage, Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30mt. proQuartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. OesterreichUngarn 2 Mt., für das übrige Ausland 3Mt. pr.Monat. Eingetr. in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1895 unter Nr. 7128. Vorwärts 12. Jahrg. Jnfertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzetle oder deren Raum 40 Pfa., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pig. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 1hr Abends, an Sonne und Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Eernsprecher: Amt 1, Nr. 1508. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin! Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Bum Breslauer Parteifag. Berlin, 5. Oktober 1895. Morgen kommen die Vertreter der deutschen Sozialdemokratie zum Parteitag in der Stadt zusammen, wo ruht, was sterblich war an Ferdinand Lassalle. Mehr als drei Dezennien sind verflossen, seitdem der Lebensfaden des größten deutschen Agitators jäh abriß. Ein kleines Häuflein war es blos, das damals die Bedeutung des Werkes erfaßt hatte, dem Lassalle die letzten Jahre seines Lebens gewidmet hatte. Sonntag, den 6. Oktober 1895. Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3. Sind wir auch des endlichen Sieges vollständig gewiß,| Erbitterung absehen, über den Ernst, die Ruhe und Sachso dürfen wir doch nicht aus dem Auge lassen, daß uns lichkeit, die die Debatte beherrschten, voller Freude gebis zu dem Tage, wo wir die große Siegesfeier begehen wesen sein. werden, schwere Opfer und Leiden gewiß sind. Wir müssen sie Tag für Tag bringen, wir dürfen daher den Ernst der Situation nicht verkennen; unser Auftreten, unsere Forderungen, unsere Debatten müssen der Bedeutung, die uns die Gegner zumessen, entsprechen. Die Partei war bei dieser Debatte auf der Höhe der Situation, sie wird es auch in Breslau sein. Jede andere Partei würde durch eine Debatte wie die, welche in den letzten Monaten über das Agrarprogramm stattfand, zerrieben und zermalnit worden sein, unsere Partei hat Die deutsche Sozialdemokratie und die Pläne ihrer Gegner durch dieselbe feinen Anhänger verloren, hat beherrschen seit dem Appell des Kaisers an die Garden mehr nach keiner Richtung eine Schwächung erfahren. So wird als je die Presse der ganzen Welt. Die Aufmerksamkeit die Partei auch durch die Debatte und Beschlußfassung Wenn aber in den nächsten Tagen die Vertreter der aller, die am politischen Leben theilnehmen, wird in diesen über den Agrarprogramm- Entwurf den Gegnern keine Bewegung, die Lassalle in Deutschland wieder ins Leben Tagen auf den Saal gerichtet sein, in dem die Vertreter Freude bereiten. gerufen hatte, um seine Grabstätte sich sammeln werden, so unserer Partei berathschlagen werden. Das bringt hohe Bevor mit der Wahl der Parteileitung die Aufgaben werden sie als Vertreter der größten deutschen Partei da- moralische Verpflichtungen mit sich. Jeder Delegirte muß des Parteitages erledigt sein werden, werden die bei den stehen, werden Millionen deutscher Arbeiter vertreten, die sich deshalb stets deshalb stets bewußt sein, daß es feine früheren Punkten der Tagesordnung nicht erledigten Anträge wissen, daß ihnen eine nicht zu ferne Zukunft gehört, Aufgabe ist, die Partei würdig zu vertreten, der Entscheidung des Parteitages vorliegen. Hier wird was auch noch an Verfolgungen und Unterdrückungs- jeder muß sich den Ernst der Situation immer vor Augen Spreu vom Weizen zu scheiden sein. Irgend welche erheb versuchen die nächste Zeit bringen mag. halten. Daß auch dieser Parteitag zu einem würdigen Abbild des um seine Befreiung kämpfenden Proletariats für Freund und Feind werde, muß das Bestreben aller Theilnehmer des Tie Männer und Frauen, die in der nächsten Woche zusammentreten werden, sind sich wohl des Ernstes der Lage bewußt, fie wissen, daß aß bie reaktionären Parteitages sein. * lichen Debatten sind aber dabei nicht zu gewärtigen. Wir sind überzeugt, daß der Breslauer Parteitag der deutschen Sozialdemokratie zur Ehre gereichen wird, daß die Delegirten der Partei mit guten Anregungen, nenen Aufgaben und frischem Kampfesmuthe vom Parteitage zu, ihren Mandatgebern zurückkehren werden. Mit den Kampfgenossen ganz Deutschlands, ja der ganzen Welt rufen wir deshalb: Glückauf zum Breslauer Parteitage! Politische Weberlicht. Mächte vor nichts zurückschrecken, das die Weiter entwicklung der Sozialdemokratie hemmen würde, daß sie An den ersten beiden Sigungstagen wird der Parteitag zu allem bereit ist, was zur Vernichtung der politischen und sich von Vorstand und Fraktion Rechenschaft über ihr Thun gewerkschaftlichen Organisation der deutschen Arbeiterklasse für die Partei ablegen lassen. Wir zweifeln nicht, daß, führen könnte. Den Gegnern trauen wir alles böse zu, etiva von einigen kleinen Aussehungen abgesehen, der Parteitag wir fürchten aber ihre schwarzen Pläne nicht; denn das, seine Zufriedenheit mit der Geschäftsführung und der poli was sie heute wollen, wollten sie stets, und was sie tischen Haltung der Parteivertretungen erklären wird. gegen uns ins Werk setten, von den Verfolgungen Auch die Verhandlungen über die nächste Maifeier und des Herrn Tessendorff bis zum Sozialistengeset den internationalen Arbeiter- und Gewerkschaftskongreß Berlin, 5. Oktober. und bis zur neuesten Praxis deutscher Gerichte und sowie die in Aussicht genommene Resolution über das agrarischen Volksbeglücker nicht auf ihrer Hut sind, dann Arbeitermangel auf dem Laude. Wenn unsere Polizei schlug stets zum Schaden der Gegner, zum Nutzen Schwitzsystem, die Hausindustrie und den Arbeiterschutz enthüllen sie ihre schöne Ausbeuterseele ganz ungenirt. der Sozialdemokratie aus. Wir wissen auch, daß der Geist werden nicht zu erheblichen Meinungsverschiedenheiten führen. Wie oft haben wir nicht gehört, daß die Grundbesitzer der Lehren eines Laffalle, Mary und Engels aus den Mit größter Spannung sieht man dagegen in den auch für die Arbeiter auf dem Laude ein Herz Köpfen der deutschen Proletarier nimmermehr ausgerottet Kreisen der Gegner der Debatte über das vorgeschlagene die Getreidepreise zu erhöhen strebten. Sie wollen selbst ein hätten und für deren ebenso, wie für ihr eigenes Juteresse werden kann, daß bei diesem Versuche selbst die härtesten Agrarprogramm entgegen. Die Hoffnung, daß diese besseres Einkommen haben, damit sie die Löhne erhöhen Verfolgungen und Drangfalirungen vergeblich sein Debatte zu scharfen Auseinandersetzungen, zur Bildung können. Jetzt veröffentlicht nun die„ Deutsche Tages- 8tg." würden. Und endlich, was taun Menschenbosheit einer unüberbrückbaren Kluft zwischen Anhängern und zustimmend einen Artikel, der ihr von werthgeschätzter Seite und Menschenmacht gegen den unaushaltsamen Gang der Gegnern des Agrarprogramms führen wird, ist aber aus Pommern zugegangen ist. Darin heißt es: ökonomischen Entwickelung, die den Untergang der heutigen auf Sand gebaut. Der Mangel an einheimischen Arbeitskräften kann nicht Wer die Debatte in unserer durch Verbesserung der Lage der ländlichen wirthschaftlichen Ordnung zum unverrückbaren Ziel hat Parteipresse über den Agrarprogramm- Entwurf verfolgt Arbeiter behoben werden, da er in einer schlechten und uns die Aussicht auf die Rolle der lachenden Erben hat, der muß, wenn wir von einigen in die aller- an Arbeitskräften auf dem Lande ist darin allein zu suchen, daß aller- age nicht feinen Grund hat. Der Grund des Mangels schon heute eröffnet. letzte Zeit fallenden Ausdrücken unberechtigter persönlicher die heranwachsende Jugend, die Burschen von 17 bis 18 Jahren " Skizzen[ Nachdruck verboten, nach meiner Ueberzeugung wird es Ihnen schwer fallen, glaube, das wäre besser für Sie Wenn Sie sich aber aus dem füdamerikanischen Hinterlande. 58 Winterfeld nippte an seinem Glase und verfolgte den Lauf des rothen Balls am Himmel. Beide Männer faßen eine geraume Zeit zusammen, ohne weiter mit einander zu sprechen. Endlich wandte Winterfeld sein Auge von dem Himmel ab und sagte zu dem Richter, der seine Beine über einander gekreuzt hatte und seinen Kopf in eine Hand stüßte. wenn nicht ganz unmöglich sein, sich wieder in die Höhe wirklich stark genug fühlen heute alles zu hören, dann lesen zu arbeiten. Es sind böse Zeiten in Südamerika, und Sie meinetwegen auch heute, was darin steht..." manchen Millionär habe ich auf dem Pflaster von Buenos Winterfeld streckte, ohne ein Wort zu sagen, die Hand Aires umherlaufen sehen in Lumpen, und ohne daß er nach dem Briefe aus. Er wußte es ja schon, was darin wußte, was und wo er zur Nacht essen sollte und wo er stehen mußte; daß seine Braut unter solchen Umständen ein Dach finden könnte, um fich zur Ruhe zu legen. Es ihm ihr Wort abverlangte, und das seinige ihm zurückgab. wird auf eine lange Zeit so bleiben, meine ich. Ich bin Nicht mehr und nicht weniger. Er flog über die Zeilen nämlich dort gewesen, wie ich Ihnen schon gestern gejagt und legte dann das Papier auf den Tisch vor sich hin, wo habe und habe langes und breites mit Herrn Ramirez er es langsam zerknitterte, immer die Wespe dabei beob gesprochen, Ihrem Schwiegervater und habe dabei in allerlei achtend, die fortfuhr, mit ihrem Tode zu spielen. Es war hineingeschaut. Ihr Haus hat man versiegelt. Ramirez ihm ganz so zu Wuthe, als ob das so sein mußte, wie es Sie sind jedenfalls gekommen, Don Matias, um mir fagte, daß nichts herausspringen würde für die Gläubiger, eben gekommen war; und er empfand keinen Augenblick etwas zu erzählen; sagen Sie mir, was Sie wollen." und daß er selber durch Sie um sein Vermögen gefomnien; Trauer und Wehmuth darüber, daß er wieder allein stand. Sind Sie im ftande zu hören...? Allerdings habe wollte auch noch hierher kommen, wegen der Sache im Als er den Brief zu einem kleinen Knäuel zusammens ich Ihnen allerlei zu erzählen, Don German; aber wenn Walde; hab ihm aber das ganze Ding auseinandergesetzt, geknittert hatte, führ der Alte weiter fort: Sie wollen, laffen wir es auch auf eine spätere Beit..." und da ist er denn geblieben wo er war. Kurz eine troftKurz eine troft In Asuncion find ganz dieselben Sachen auf der Sie mögen ruhig alles sagen." und während der lose Geschichte. Ramirez hat verloren, viel Geld; aber er Tagesordnung. Alle Welt ist bankrott. Die Nationalbank Richter begann, betrachtete er eine kleine Wespe, die sich hat zum Glück für ihn noch eine große Menge Ländereien, ebenso. Ihr Direktor hat das Vermögen der Bank an der auf sein Weinglas gesetzt hatte und auf dem Rande des und er wird meines Erachtens nach früher oder später auf Börse zu Buenos Aires verspielt. Sie vegetirt allerdings Glases hin und herschwankte, gezogen von der Begierde, seinen Kamp ziehen und Rindvieh züchten, wie er es früher noch ebenso wie Ihre eigene Bank; denn die Regierung hat von dem füßen Wein zu naschen, und zandernd vor der gethan hat. Hätte nach meiner Meinung überhaupt beffer den Zwangskurs für alle Banken dekretirt in der Hoffnung, Gefahr, in das Glas zu stürzen. gethan von Hause aus dabei zu bleiben. Ju Bueros Aires daß ihr mittlerweile irgend etwas einfallen werde; irgend " " Allerdings habe ich Ihnen manches zu sagen, Don geht es drunter und drüber und niemand weiß, wie das einer von den Gauchos an der Regierung mag vielleicht am German; allerlei Sachen, die Sie doch einmal hören müssen Land sich retten soll, obwohl jeder tausend verschiedene Ende deuken, daß unterdessen irgend ein europäischer und die Sie zum wenigsten zu einem kleinen Theil ahnen unfehlbare Vorschläge bei der Hand hat. Ich weiß es auch Mabob seine Reichthümer- Paraguay vermachen wird; und werden. Manches gehört nur indirekt hierher und manches nicht, was sie machen sollen und ich kümmere mich überhaupt so spielt man unterdessen in vller Seelenruhe mit dem wird Sie überraschen, glaube ich. Sie wissen, daß Sie auch wenig genug darum. bunten Papier, das so wenig werth ist, wie irgend ein bes lange hier krank gelegen haben; die Lapache blühte noch Hier haben Sie Ihre Wechsel über den Waldkaufliebiger schmutziger Lappen. Man spricht natürlich nicht allzu nicht, als Sie hierher kamen; zwischen Leben und Tod Sie sind natürlich ebenso werthlos oder noch werthloser, gut über Sie, weder in Buenos Aires noch in Asuncion; aber haben Sie hier gelegen, und der Arzt, der ab und zu als wenn sie noch reines Papier wären; und ich denke, ich bin der Meinung, daß Sie weder mehr noch weniger aus Asuncion geholt worden ist, hat am Anfange keinen wir lassen den ganzen Kauf ungeschehen sein und alles so Schnld haben, als die übrigen, und wären Sie mit Ihren Centavo für Ihr bischen Leben geben wollen, das Sie bestehen, wie es früher gewesen ist. Eine Kolonie werden Spekulationen an Ihr Ziel gekommen, nun so würde man noch bei sich hatten. Nun, es ist schließlich doch noch Sie ja wohl nicht mehr aufangen wollen in Cerro Des- Sie mit eben solchem Pathos in den Himmel heben, als man geworden und Sie sind wieder, wie Sie vorden gewesen gracias... Und hier habe ich auch einen Brief für Sie, Sie jetzt in den Koth tritt. Das ist das, was ich Ihnen find. Nicht ganz so, und ich will es Ihnen gleich ins Ge- den mir Juan Raminei mitgegeben hat. Wenn es Ihnen vor der Hand über Ihre eigenen Verhältnisse mitzutheilen ficht sagen, damit Sie es wissen, Sie sind ruinirt, und recht ist, so lasse ich ihn für eine spätere Zeit. Ich hätte. ( Fortsetzung folgt.) also wesentlich herbeigeführt durch die unbeschränkte Freizügigkeit." Die nackte, unverhüllte Reaktion! Wie lange werden die Landproletarier sich diese Vertretung ihrer Interessen" noch gefallen lassen? % " und die Mädchen von 16 Jahren ab, von einem unabwendbaren Eine der Sonderbarkeiten der Reichsverfaffung beim Theater angestellten Personen geftellt hat, werden bei den Drange getrieben, nach den größeren Städten ziehen und daß ist das Verhältniß der kleineren Kleinstaaten zu Preußen. Reformen des Herrn v. Köller in feiner Weise berücksichtigt.-die auf dem Lande ausgehobenen Soldaten, nach Ablauf ihrer Sie sind unfähig, ein eigenes Staatsleben zu führen. Einer Dienstzeit, faft durchweg in den Städten bleiben, wo ihnen allen derselben, das Fürstenthum Waldeck, ist infolge Burechtweisung bemerkt die" Nordd. Allg. 3tg.":" enn ver - Pindter II thut einfältig. Zu unserer gefirigen Land nicht gewähren kann. In den Städten finden die jungen andauernder finanzieller Schwierigkeiten auf grund des Vorwärts" jeht erklärt:" Die sozialdemokratische ReichstagsLeute beiderlei Geschlechts Beschäftigung zu einem vom Landmann Accessions"-Vertrages in die Verwaltung Preußens über Fraktion hatte in Beziehung auf das Kaiserhoch in einer Sizung nicht zu erschwingenden Barlohn, der sie auch in die Lage sett, gegangen. Um den Kleinftaat als selbständigen Staats- einstimmig beschlossen, teine Demonstration zu machen. Reichsmanchmal tagelang zu feiern und ihrem Bergnügen nachzugehen, organismus zu erhalten, zahlt Preußen jährlich einen tags- Abgeordneter Fischer hat in diesem Sinne gesprochen" während auf dem Lande die Wetter- Berhältnisse jede Pause in Buschuß in die Waldecker Staatskasse. so muß es um so sonderbarer erscheinen, wenn trotz des einder Arbeit mit Naturnothwendigkeit verbieten und zum Herum- betrug derselbe 310 000 m. Jegt haben sich die Finanz- derselben eine Demonstration gemacht wurde." Diese Finte des Im Vorjahre timmigen Beschluffes der Fraktion dennoch von einem Theile lungern keine Zeit bleibt. Der Mangel an einheimischen, länd- verhältnisse so ungünstig gestaltet, daß im nächstjährigen offiziösen Blattes abzuwehren, genügt es darauf hinzuweisen, daß lichen Arbeitern ist, um es beim richtigen Namen zu nennen, preußischen Etat der Zuschuß Preußens um 90 000 m. hat nicht einmal, sondern wiederholt von unserer Seite bereits erklärt erhöht werden müssen. Weshalb wird nun nicht Waldeck wurde: Einige sozialdemokratische Abgeordnete sind aus Vereinfach Preußen einverleibt? Weil Preußen dann die eine sehen in der fraglichen Sigung im Saale verblieben und waren Waldecker Stimme im Bundesrath einbüßen müßte, da die dann, als sie durch das Raiserhoch überrascht wurden, in der übrigen Staaten schwerlich ihre Zustimmung dazu geben bekannten Zivangslage. würden, daß die 17 Stimmen Preußens auf 18 wegen des Einen Beweis von der Nothlage berLand: Von Stöcker bis Kötschke. Zu dem an anderer Buwachses von 60 000 Einwohnern vermehrt würde. Das wirthschaft lieferte der vor einigen Monaten verstorbene Stelle gegebenen Bericht unseres Berichterstatters über ist der Grund, weshalb die staatsrechtliche Fiktion eines Bentrumsabgeordnete von Schals cha, der bekanntlich innerhalb seiner Partei den extremisten agrarischen Standpunkt verdie Stöcker Versammlung haben wir hier einige Be- selbständigen Waldecks aufrecht erhalten wird. merkungen zu machen. Auf die kläglichen Versuche trat. Herr von Echalscha, ein Schwager des Herrn von Huene, Die Fuchsmühler Holzrechte. Nach einer Meldung war zwar Besitzer zweier Rittergüter im Umfange von etwa des Herrn Stöcker, die Bedeutung seines Hintertreppen- der„ Amberger Volkszeitung" soll Herr von Boller zur 500-600 Hektar und außerdem Hausbefizer in Breslau, litt aber briefes dadurch abzuschwächen, daß er deſſen Richtig- Beit wieder mit den Fuchsmühlern wegen der Ablösung der trotzdem so bittere Noth, daß er für das Steuerjahr 1895/96 nur feit in Frage stellt, brauchen wir ebensowenig hier ein- polzrechte verhandeln. Er soll jezt so viel bieten, als der zu 21 Mark Einkommensteuer veranlagt werden konnte. Das zugehen wie auf feine Beschimpfungen der Sozialdemokratie. Staat im gleichen Falle zahlt. Eigenthümlicher Weise ver- Erbesregulirung nach seinem Tode hat nun freilich ein ganz entspricht einem Jahreseinkommen von 1500 bis 1650 Mart. Die Sind die Christlich- Sozialen des Nordens und Südens mit folgt er dabei aber die Taktik, mit den einzelnen zu ver- anderes Bild von der Nothlage des Herrn von Schalicha erdiesem Führer zufrieden- uns kann's recht sein. Wir handeln, was das genannte Blatt zu der Frage veranlaßt: geben. Von feinen drei Töchtern erhielt jede ein Kapitalvermögen haben kein Bedürfniß, Herrn Stöcker von den Stöckerlingen Handelt der Herr vielleicht mit den armen Fuchs von 90 000 Mark, und sein Jahreseinkommen soll nicht 1500 bis zu trennen. Nur ein früher über die Jungen" der Partei aus- als das freiherrliche Angebot anzunehmen, wenn sie die Ermühlern?" Was wird den Leuten schließlich übrig bleiben, 1650, sondern etwa 20 000 Mart betragen haben. gesprochenes Urtheil haben wir nach deren Verhalten in der ledigung der Sache nicht noch auf einige Jahrzehnte vertagt Stöcker Versammlung zu berichtigen. Als wir Herrn sehen wissen wollen. Unsere Rechtspflege arbeitet in solchen Pastor Röschte's bekannten Brief lasen, da Sachen nicht so schnell, als wenn es sich darum handelt, fagten wir uns: Das ift doch ein tapferer sozialdemokratische Sünder zur Strafe zu bringen. Kerl; nicht unser Mann; aber er meint's ehrlich und ernst, ein Christlich- Sozialer andern Schlages als der Hofprediger, der das Wesen eines geriebenen Hintertreppen Bolitifers mit plumpem Demagogenthum zu wissen wollen, auf Dienstag, 26. November, zusammenberufen Der Reichstag soll, wie verschiedene Zeitungen einen weiß. Zwischen Kößschke und Stöcker, zwischen Göhre werden. Göhreiffen und Stöcker, zwischen Naumann und Stöcker ist keine Gemeinschaft mehr möglich. Der Közschke aber ist der entschiedenere von den Dreien. = Und in diesem Sinne sprachen wir uns in dem Artikel " Bon Quidde bis Kötschte" aus. " Deutsches Reich. war, wie vorauszusehen war, für die bürgerlichen Parteien - Das Ergebniß der Stichwahlen in Reußj. 2. günstig. Im 1. Wahlkreise stegte der Fortschrittler Reibeſtein mit 442 Stimmen über Genoffen Fiedler, der 306 Stimmen erhielt, und im 2. Wahlkreise siegte der Fortschrittler Kalb mit 520 Stimmen über Genoffen Kellerlein, der 283 Stimmen erhielt. der - Der Bundesrath wird, nach der Kreuz- Zeitung", feine erste Vollsigung nach den Sommerferien erst in der nächsten oche abhalten. Die Drucklegung der Statsentwürfe für 1896/97 hat begonnen; dem Bundesrath dürften bei seiner ersten Sigung bereits einige vorliegen. И verZwickan, 4. Oftober.( Eig. Bericht.) Dwelche gust. auszustoßen. Man schreibt uns hierzu: Gestern wurden hier vom Soldat zu sein! Nicht alle Deutsche sind bereit, diesen Ruf Landgericht 43 militärpflichtige junge Leute wegen Hinterziehung Militärpflicht in contumaciam zu je zweihundert Mart Geldstrafe oder vierzig Tagen Gefängniß urtheilt. Sie haben es vorgezogen, den Staub des Baterlandes von den Füßen zu schütteln und der Ferienkolonie fernzubleiben. Daß die jungen Leute, überhaupt in der Ferienkolonie nicht dick Die Enttäuschung ist rasch gekommen. und fett" werden, beweist der Umstand, daß verschiedene ReDer Göhre hält sich überhaupt fern von dem Getriebe Die vom Minister des Innern angeordneten Erhebungen über loren haben. So kam einer, der bei seiner Einstellung vor zwei Herr v. Röller als Theater Reformátor. fervisten während ihrer aktiven Dienstzeit an Rörpergewicht ver der Welt. Er giebt kein Lebenszeichen von sich. die Theater sollen nach der Vossischen Zeitung" zur Entscheidung Jahren 109 Pfund gewogen hatte, 97 Pfund schwer aus dem Der Naumann äußerte sich vorsichtig in seiner Hilfe": der Frage dienen, welche Abänderung der Bestimmungen der Dienst, obgleich er während seiner Dienstzeit nie frant gewesen, Die Sache mit dem Stöcker sei zwar so, so, aber es laffe Gewerbe Ordnung sich empfehlen würde. Der Gefeßentwurf, auch feine Arreststrafen abgemacht hat; ein Kamerad( Lehrer), sich doch noch brüderlich auskommen mit dem theuren betreffend die Abänderung der Gewerbe- Ordnung, der dem Reichs- der erst beim letzten Regiments Exerzieren eingetroffen Gottesmann. Bei Stöcker's Rehabilitirungsrede war er tage in der letzten Tagung vorlag, jedoch nicht erledigt und war, also nur einige Wochen mitgemacht hat, zeigte eine Gewichtsauwesend und schwieg. Vermuthlich war ihm dabei vielfach abfällig beurtheilt wurde, wollte dem Paragraphen 82 differenz von 15 Pfund zu seinem Nachtheil; die Hauptmanöver nicht das alte lateinische Merkwort außer Gedächtniß spielunternehmer bedürfen zum Betriebe ihres Gewerbes Soldat mußte vor Beendigung derselben trant in das Garnisonder Gewerbe Ordnung folgende Fassung geben: Schau- find sehr anstrengend und aufreibend gewesen und mancher gekommen: Wer schweigt, erweckt den Anschein der Zu der Erlaubniß. Dieselbe gilt nur für das bei Ertheilung der lazareth gebracht werden. Es werden aber auch schon sehr viel ftimmung." Erlaubniß bezeichnete Unternehmen. Zum Betriebe eines neuen fleine Leute eingestellt, die vor einigen Jahren noch als unterDer Röschte aber hat sich löblich unterworfen. Das oder eines wesentlich veränderten Unternehmens bedarf es einer mäßig zurückgewiesen worden wären. Bei der 12. Kompagnie von der Arbeiterpartei, die schlimmer als die Sozial- anderen Erlaubniß. Die Erlaubniß ist zu versagen, wenn der eines Infanterie- Regiments maß z. B. im Vorjahr der größte demokratie sei, nicht so böse gemeint. Er dachte Nachsuchende den Besitz der zu dem Unternehmen nöthigen zugetheilte Rekrut nur 1561/2 Bentimeter, wie der Feldwebel selbst dabei an die evangelischen Arbeitervereine" und mit Mittel nicht nachzuweisen vermag, oder wenn die Behörde auf bestätigte; die kleinsten Leute meffen bekanntlich jetzt nur Herrn Stöcker, dem alten, verbündet ihn, den jungen, die grund von Thatsachen die Ueberzeugung gewinnt, daß der 154 Bentimeter.] Dankbarleit. Arm in Arm will er mit ihm zusammen verlässigkeit, insbesondere in fittlicher, artistischer und finanzieller selbe die zu dem beabsichtigten Gewerbebetriebe erforderliche Zu- München.( Rammer der Abgeordneten.) In der heute fort Da haben wir allerdings den Schluß unseres Artikels den letzten Jahren häufig erfolgte Busammenbruch von Theater- ißner, Deinhart, Daller und v. Stauffenberg. Damit ist die. Hinsicht nicht besitzt." In der Begründung hieß es, daß der in gesetzten Besprechung der Interpellation über die Theater- uch 3 mühler Borgänge sprachen noch die Abgeordneten Von Quidde bis Kößschke" zu berichtigen. Nicht Herrn unternehmungen, bei dem das Theaterpersonal und zahlreiche Wißner, Deinhart, Daller und v. Stauffenberg. Damit ist die Rötzschle's Freunde, er selbst zieht sich die Mütze über Gewerbetreibende schwer geschädigt worden, hauptsächlich auf die Besprechung der Interpellation beendet. die Ohren und schleicht dahin, wo der Stöcker ihn unzulänglichkeit der Mittel zurückzuführen gewesen set. herablaffend in Empfang nimmt. Es scheint sich da in der Hauptsache um eine Verschärfung Wir werden künftig vorsichtiger sein bei den Be- die unser Genoffe Schmidt in der Reichstage- Kommission zur Bes der polizeilichen Bevormundung zu handeln. All die Anregungen, geisterungsausbrüchen junger Geistlicher. rathung der Abänderung der Gewerbe- Ordnung zum Schuße der wirken. Die zwei Schülle. Ein Augenzeuge über den Beginn der tämpfe in Berlin. " " n 1 Bayerische Bauernbündler. Am 2. Oktober fand in München die Versammlung der Führer der Bauern folgende: Den Vorsitz führte Frhr. v. Thüngen. Anwesend bundsbewegung statt. Wir entnehmen dem Boll" hierüber das waren u. a.: Dr. J. B. Sigl, Schunt, Wieland, Riebenad, Es betraf also, da der Grund der allgemeinen Mißstimmung auf ihre Glaubwürdigkeit zu prüfen. Vermuthlich gehören sie hiermit beseitigt war, nur die Zurückziehung des Militärs, dessen in dieselbe Kategorie, wie die auf dem Titel des Werkes an= Märzbauernde Anwesenheit völlig überflüssig geworden war und nur gegebene Quelle, indem die mitgetheilten Thatsachen vornehmlich dazu diente, die Erregung nicht zur Ruhe kommen zu lassen; aus den preußischen Staatsakten geschöpft" seien. Er selbst Bisher hat es noch an einer befriedigenden Aufklärung denn auch von Sybel fährt in seiner Schilderung des 18. März gehörte demnach weder zu den" Theilnehmern" noch zu den über die Vorgänge gefehlt, die am 18. März 1848 zu den folgendermaßen fort: Auf die Kunde von diesen Rongeffionen Augenzeugen"; und dieser Umftand mag vielleicht als EntBarrikadentämpfen zwischen der Berliner Bevölkerung und des Königs), war am Vormittag des 18. März der Platz vor schuldigungsgrund für die Unrichtigkeit und Entstellung gelten, tem Militär führten. Thatsache ist nur, daß die Abgabe bem Königsschloffe mit vielen tausenden Menschen erfüllt, d. h. in moralischer, aber keineswegs in historisch- wissenschaftlicher welche an fangs den Monarchen mit jubelndem Dante Hinsicht. zweier Schüsse aus der Mitte des auf dem Schloßplatz vor- begrüßten; allmälig änderte die Masse ihr Aus- Bufällig bin aber gerade ich in der glücklichen frei. rückenden Militärs den legten Rest von Vertrauen zu dem fe hen" wodurch? darüber läßt uns der Verfasser im Un- lich, wenn ich an die späteren schlimmen Folgen für mich guten Willen des Königs und seiner Regierung bei der Be- gewiffen, und doch war gerade die Beantwortung dieser Frage dente, vielmehr unglücklichen- Lage, sowohl als" Theilnehmer" völkerung zerstörten und sie zum Widerstande veranlaßten. Die von der allergrößten Wichtigkeit, weil von ihr allein die Er- wie als Augenzeuge" einen wahrheitsget.euen Bericht des VorAbgabe der beiden verhängnißvollen Schüsse hat man von Ilärung des plößlichen Ausbruchs des sich in wenig Stunden gangs zu liefern, der fast in allen Details von der v. Sybel'schen reaktionärer Seite zu beschönigen versucht. Ein solcher über die ganze Stadt verbreitenden Aufstandes abhängt Schilderung ziemlich das gerade Gegentheil ist und für deffen Proletarierhaufen" sind das diefelben Menschen, welche in Richtigkeit ich erforderlichenfalls die eidliche Versicherung geBeschönigungsversuch ist auch in das Werk des königlich Anzahl von vielen Tausenden den Schloßplaß erfüllten, um währen kann. Danach verhielt sich die Sache folgendermaßen: preußischen Hofhistoriographen Theodor v. Sybel: den König mit jubelndem Danke zu begrüßen"? Als die Nachricht sich durch die Residenz verbreitete, daß der Die Begründung des Deutschen Reiches durch Wilhelm I." riefen, das helfe alles ihrer Noth nicht; andere begehrten den König der Deputation der städtischen Behörden( von welcher in übergegangen. Er schildert darin den Ausbruch des Auf- Abzug der Truppen, und eine Bande"(!) diese Bande" dem v. Sybel'schen Bericht überhaupt gar nichts erwähnt wird, standes folgendermaßen: bestand nämlich aus dem Magistrat und den Stadtverordneten, er müßte denn darunter die Bande, welche in das Portal Als die französische Februarrevolution ausgebrochen war welche dem Könige den Dank der Bevölkerung für die ge- des Schlosses einzubringen" versuchte, verstehen), die Verund in Berlin bekannt wurde, stieg die Aufregung bis zu einer währten Konzessionen aussprechen und ihn um Zurückziehung sicherung gegeben habe, daß alles bewilligt werden" solle, Höhe, welche einen ähnlichen Ausbruch auch hier mit ziemlicher der unnöthig gewordenen Truppen zu bitten tamen wollte war in der That die freudige Stimmung, welche die Sicherheit erwarten ließ. Das Heranziehen starter Truppen- in das Portal des Schlosses eindringen. Da befahl der König, ganze Bürgerschaft befeelte, eine fo allgemeine, daß abtheilungen, namentlich von Kavallerie( Dragoner, Küden Play zu säubern; auf jeder Seite desselben ging darauf alles nach dem Schloßplage ftrömte um die Deputation raffiere und Ulanen) diente nur dazu, die Aufregung auf eine Kompagnie Infanterie vor; in der Mitte ritt eine Schwa zu begrüßen und dem König zu danken; und als die den Siedepunkt zu bringen. Als der allgemeine Ruf nach dron der Dragoner im Schritt mit eingesteckter Waffe. Sofort vom König verfaßte Proklamation, welche die„ schleunige Eineiner Verfassung und nach Zurückziehung der Militärmacht erneuerten fich die Szenen früherer Tage; das Volk warf sich berufung des Vereinigten Landtages auf den 2. April sowie erscholl, entschlossen sich die städtischen Behörden, welche die schimpfend und drohend den Dragonern entgegen, so daß die Aufhebung der Zenfur" enthielt, vertheilt und in ver durch die Aufregung der gesammten Bevölkerung drohende Ge- die Pierde unruhig wurden und einige Reiter zur Bertheidigung schiedenen Gruppen verlesen wurde, so kannte der Jubel der fahr nicht unterschäßten, in corpore bei dem Könige, der sich im den Säbel zogen. 3ufällig entluden sich die Gewehre von versammelten Boltsmenge teine Grenzen. Allerdings wurde Schloffe befand, vorstellig zu werden, um ihn zur Zurückziehung zwei Grenadieren, das eine durch Ungeschick(!) des Soldaten, bemerkt, daß die Proklamation noch von den früheren Ministern, des Militärs zu bestimmen. Denn die Brutalität, mit der das das andere durch den Schlag eines Arbeiters auf den welche die Volksrechte stets mit Füßen getreten, fontrafignirt lettere schon mehrere Tage vor Ausbruch der Revolution, am a hn.(!!) Die Kugeln gingen harmlos in die Luft und fei; aber der dadurch erregte Zweifel würde gegenüber der all14 und 16. März, auf die in der Straße Unter den überhaupt wurde fein Mensch auf dem Plaze geschädigt. gemeinen frohen Stimmung wirkungslos geblieben sein, wenn Linden" sich ansammelndeu, aber durchaus nicht zu Gewalt- Aber gleich nach dem Knall der Schüffe ftob die Volts- nicht in diesem Augenblick es war halb 2 Uhr nachmitthätigkeiten schreitenden, aber freilich erregten, Menschen menge auseinander und wie ein Lauffeuer ging der Ruf: tags von der Stechbahn her eine starke Abtheilung Dragoner, mit Säbel und Schießgewehr eingeschritten war, wobei Verrath, Mord, Waffen, Barrikaden! durch die Straßen; es welche, flankirt auf beiden Seiten von Infanterie, die ganze mehrere Personen, darunter auch Frauen, verwundet und getödtet hieß, die Dragoner hätten eingehauen... Darob allgemeine Breite des Schloßplates einnehmend, bis auf die Mitte des waren, ließ ein längeres Zögern, um solchen Zuständen ein Ende Entrüstung; namentlich die Jugend, Studenten, Gesellen, Fabrik- letzteren angerückt wäre. Von wem der Befehl zu dieser gerade zu machen, höchst bedenklich erscheinen. arbeiter warfen sich in wilder Begeisterung in den Kampf, durch- in folchem Augenblick allgemeinfter Aufregung verhängnißweg war die Sympathie der Bevölkerung auf vollen Maßregel, zu welcher im Hinblick auf die frohe ihrer Seite" u. f. f. u. f. f. Stimmung der Menge nicht der geringste Anlaß vorlag, Herr von Sybel, auf den ich sogleich zurückkommen werde, drückt jene Brutalität in seinem berühmten Werke„ Die Begründung des Deutschen Reiches durch Wilhelm I." naiver Diefe Schilderung besteht mit Ausnahme der letzten gegeben worden war, ist nicht bekannt geworden; wenigstens weise durch die Worte aus:„ Am 16. März mußte(!) die Beile, welche von der Sympathie der ganzen Bevölkerung mit weichen die Ansichten darüber sehr von einander ab; jedenfalls " Truppe zur Freibaltung der Straßen" also selbst der Bewegung" spricht; denn auch die früheren Worte, wo von scheint es sicher, daß der König es nicht war, denn derselbe von Sybel wagt von Gewaltthätigkeiten der Menge nicht zu vielen Tausenden, die den König mit jubelndem Danke be- erschien gleichzeitig auf dem Balton des Schlosses, von der sprechen von der Schußwaffe(!) Gebrauch machen" und grüßten", die Rede ist, werden durch die in schroffstem Wider Menge mit begeisterten Jubelrufen so stürmisch begrüßt, daß fährt dann fort:" Der König, welchem das Vergießen von Spruch damit stehende Bemerkung, daß die Masse allmälig ihr er sich weder durch Worte noch durch Geberden verständlich Bürgerblut ebenso abscheulich war wie eine Demüthigung seiner Aussehen verändert" und sich als eine, Proletarierbande" demaskirt machen tonnte. La trat plöglich ein Zwischenfall ein, der, Macht, beschloß die Gährung durch Entgegenkommen auf nationaler habe, völlig bedeutungslos aus einer Reihe von Unwahrheiten so viel ich weiß, in feinem domaligen und späteren Bericht über Grundlage zu stillen. In der Nacht auf den 18. zeichnete er ein und Entstellungen des thatsächlichen Herganges. Allerdings sucht den Vorgang erwähnt wird, der aber als der eigentliche Patent, worin er fast ganz dieselben Säße wie das Gagern'sche der Verfasser in einer Anmerkung auf S. 114 des genannien Werts Anfangspunkt des so blutig endenden Aufstandes zu betrachten ist. Programm aufstellte". In diesem handelte es sich im wesent- feine Darstellung durch die Versicherung zu vertheidigen, daß jedes Als Letter der schon erwähnten Boltsversammlungen lichen um Berufung einer Nationalversammlung zur Wort derselben auf den Angaben von Theilnehmern und Unter den Zelten" war ich der Mehrzahl der vor dem Schloffe Berathung und Beschlußfassung über eine Ver Augenzeugen beruhe", wobei er nur leider unterläßt, diefelben versammelten Bürger, Studenten und Arbeiter persönlich befassung auf tonstitutioneller Grundlage.- namhaft zu machen, um den Leser in den Stand zu sehen, sie kannt und stand bei ihnen in einem gewissen Ansehen, und Desterreich. - Die Aufhebung des Ausnahmezustandes über Brag foll angeblich die erste Regierungsthat des neuen Ministeriums gewesen sein. Eine amtliche Bestätigung der Meldung liegt noch nicht vor. Schweiz. Sozialdemokratische Wahlerfolge. Am letten Sonntag wurde in Bern der Genosse Müller, Bundesbeamter, in den Gemeinderath gewählt, in 8o fingen ( Kt. Aargau) der Grütlianer Morger in den Kantonsrath, des Bächler in Olten( Kt. Solothurn) in den Kantonsrath, in Grenchen( Solothurn) Gen. Gul dimann in den Gemeinderath( Stadtverordneten) und Genosse Baum gartner in die Steuerkommission, in Winterthur fieben Sozialdemokraten in die 20- gliedrige Steuerkommission. In letterer Stadt wurden acht Tage vorher durch die Gemeindeverfammlung 25 Sozialdemokraten in das 72gliedrige Wahlbureau und 2 sozialdemokratische Fabritarbeiter als Geschworene gewählt. Es geht doch vorwärts! Türkei. Zu den Vorgängen in Ronstantinopel liegen auch heute zahlreiche Meldungen vor, aus denen uns folgendes mittheilenswerth erscheint: Die türkischen Behörden haben wegen zahlreicher Ankäufe von Waffen die Schließung der inländischen und ausländischen Waffenmagazine troß des Protestes der letzteren, verfügt. " " " Friedl, Neuner und noch andere liberale Abgeordnete; die Ron- gefaßt. Die neuen Statuten der Rybinster Eisenbahngesellschaft schen Antisemitismus: die Raffe- Antisemiten, sowie einzelne Neu servativen Beckh, Luh und ihre Fraktionskollegen Nißler und stellen der Regierung anheim, sämmtliche Bahnen vom 1. Januar gierige aus anderen Parteien. Beer; Seig vom Schwäbischen Bauernbund; Angehörige des ober- 1905 ab jederzeit anzukaufen. Der Ankaufspreis soll sich nach Gleich zu Beginn der Rede über: Die Regierung, die bayerischen Bundes. Als Punkte des gemeinschaftlichen Vor- dem Durchschnittsgewinn und der Durchschnittseinnahme der Mittelparteien und die Sozialdemokratie, kam die glühende gehens wurden von der Vereinigung von Führern des bayerischen gulegt vergangenen sieben Jahre berechnen. Entrüftung über die schmachvolle Ausnüßung des PrivatBauernbundes und Abgeordneten ihrer Richtung" vereinbart: briefes" zum Ausdruck. Stöcker begreift" nicht, daß wegen - Die handelspolitische Abschließung ihres dieses Briefes alle fünf Erdtheile" in Aufruhr versetzt werden. 1. Abschaffung der Bodenzinfe; 2. Einführung einer all- Landes scheint den russischen Staatsmännern troß der ab An dem Niedergang der öffentlichen Moral, die sich darin doku gemeinen progreffiven Einkommensteuer; 3. Die Gründung geschlossenen Handelsverträge. noch immer als wichtigstes Biel mentirt, ist natürlich Schuld das Judenthum und die ehrlofe einer bayerischen Landes Hypothekenbank mit dem Endziel vorzuschweben. Dahin deutet auch eine neue fleinliche Maß- Presse. Ich habe gar nicht das Gefühl, als ob ich mich ver Zum Vorfißenden der Vereinigung wurde Freiherr von Thüngen ein- tünftig sollen ausländische Handelsreifende in Rußland nur Briefe gemacht sind, da ich ihn ja nicht gesehen habe."( Ruf: regel, über die aus Petersburg folgende Depesche vorliegt: Butbeibigen müßte. Ich weiß nicht, ob 3ufäße bei dem ftimmig wiedergewählt. Die anwesenden Landtags- Abgeordneten unter der Bedingung Geschäfte treiben dürfen, daß fie eine aber geschrieben!- Schallenbes Gelächter.) Das weiß ich fagten ein Bufammengehen in wirthschaftlichen Fragen als rein unter der Bedingung Geschäfte treiben dürfen, daß fie eine Briefe gemacht sind, da ich ihn ja nicht gesehen habe."( Nuf: fagten ein Bufammengehen in wirthschaftlichen Fragen als rein formelle Verpflichtung der von ihnen vertretenen Firma bei sich eben nicht."( Erneute Seiterkeit.) Es ist dem Redner unfaß wirthschaftliche Partei, unabhängig von der politischen Stellung führen, wonach diese für alle von ihren Reifenden abgeschlossenen bar, des einzelnen zu. daß er, der doch nichts weiter ist und sein Geschäfte zivilrechtlich aufkommt. Außerdem sollen Handels- will als ein schlichter Privatmann, so als„ Ministerstürzer" hinEin Parteitag der neugegründeten reifende zukünftig auch eine besondere Steuer zu entrichten gestellt wird. Der Kampf gegen ihn ist nur Theatermache. elfaß lothringischen Voltspartei wird am 13. Oft. haben. Darin liegt die Furcht der Gegner, vor der uns beseelenden Idee in Straßburg i. E. abgehalten werden. des Christenthums, der Gottesfurcht...( 3wischenruf: Und der Heuchelei- Gelächter und großer Lärm.) Stöcker( zu seinen Anhängern, die dem Zwischenrufer, einem Antisemiten Böckel'scher Färbung zu Leibe gehen wollen): Lassen Sie den Menschen nur zufrieden, er ist garnicht so dumm, wie er aussieht.( Lachen.) Nach diesem heiteren Vorspiel kam der ernsthaftere Theil der Rede: Der Kampf gegen die Sozialdemokratie durch das Die Nacht vom 3. zum 4. Oktober scheint bis auf einen an- Christenthum und was dran und drum hängt; auf die Affäre geblichen Zusammenstoß zwischen Softas( türkische Theologie mit Prof. Brecher kann ich nicht mehr eingehen, sagt Stöcker, ſtudenten) und Armeniern, welche am At Serai in Stambul weil ich selbstverständlich darauf verzichte, mich in Moabit Gegner auseinander zu sehen. Weil für vorbei famen, ruhig verlaufen zu sein. Zuverlässiges über den mit meinem ihn( Redner) die Sozialdemokratie Gegenstand des Abscheus ist, erwähnten Zwischenfall fehlt noch. Auf den gemeinschaftlichen Schritt der Botschafter fagte die fann er nichts Sympathisches an ihr finden, das die Pforte zu, alles aufzubieten, um die aufgeregte Stimmung zu be- jungen" Chriftlich- Sozialen ständig betonen. Wenn die Sozialruhigen und strenge Maßnahmen zur Verhinderung der Wieder- demokraten nicht so feige und so jammervoll ohnmächtig wären, bolung der von den Botschaftern angeführten Vorkommnisse zu würden sie eben eine blutige Revolution provoziren. In diesem Ihring- Mahlow- Stil redet der Hofprediger a. D. eine ganze treffen. Gerüchtweise verlautet, es stehe auch ein Wechsel in den Weile. Dann erinnert er an die Erfolge der Berliner Bewegung in Machthaber leider vernachlässigen, Ministerien des Aeußern, des Jnnern und der Polizei bevor. und daran, daß er den Kampf gegen die Unfittlichkeit, den die diesem Borgestern verübten zwei Armenier in Trapezunt Attentate heutigen ( Ruf: gegen den Militärkommandanten und den früheren Gouverneur Saale vor langen Jahren schon begonnen habe. dabei?" War Freund Hammerstein auch von Wan, die beide verwundet wurden. Stürmische und Gelächter.) Nein," fährt Stöcker Ein vom Großvezier Said vor seiner Absetzung an den Unterbrechungen Er behauptet im weitern, Kriegs- und Marineminister gerichteter Erloß, welcher den Mann- fort, der war nicht babei." Die schlechteste The in Der Gegenwart noch schaften verbietet, an Zusammenrottungen der Türken theilzu- daß nehmen, Gewaltthätigteiten zu verüben, sowie sich in Amts- tausendmal beffer fei, als die Zukunftsehe der Sozial bandlungen der Polizei einzumischen, wurde als Tagesbefehl demokraten; die haben Schuld sowohl an den Luftinorden, wie veröffentlicht. Troß der fortdauernden Erregung scheint die Be- an sämmtlichen Morden und Verbrechen gegen Person und Eigenthum, die gegenwärtig vorkommen. Daß dies alles gewegung in Konstantinopel beendet zu sein. -Truppen Konzentrationen? Nach einer Mitschehen tann, ist eine Folge der falschen Regierungspolitit, die theilung der Politischen Korrespondenz" übermittelte die Pforte ich auf die Mittelparteien stützt. Deren Presse(„ Hannov. Courier" türzlich der Regierung in Sofia eine Note mit dem Hinweise, und Stöln. 3tg.") ist noch unanständiger wie der Vorwärts". Der Schluß der Rede ist die Empfehlung der christlichdaß die bulgarische Regierung in Ostrumelien auffällig Truppen Die Geistlichkeit scheint ihren Widerstand gegen tonzentrire und die Bildung neuer Banden zum Einfalle in sozialen Partei als Regierungspartei:„ Gegen den Umsturz hilft Macedonien zulaffe. Die bulgarische Regierung beantwortete die bunden mit der kaiserlichen Botschaft vom Jahre 1881 und nur Aufbau", das heißt recht viel Christenthum, Note mit der Erklärung, daß die Behauptungen der Note unbegründet seien. ,, Verbesserung" des Strafrechts. In der Debatte tamen nur Christlich Soziale zum Wort, obwohl, wie ausdrücklich bemerkt sein mag, andere Redner ( Antisemiten) hatten. sich gleichfalls gemeldet Pfarrer Werner Benkendorf versichert dem verehrten Führer", Der Besuch der Tonhallen- Versammlung, der das reizvolle daß die Heße gegen ihn dem Kampf der Mollusken Der württem Schauspiel einer Mohrenwäsche geboten werden sollte, war bei gegen die politischen Charaktere" gleiche. weitem nicht so start, wie man erwartet hatte troß der bergische Abgeordnete Schr empf meint, daß der Fall HammerReklamenotiz des Bolt", die von geplanten Ruhestörungen stein der konservativen Sache im Süden sehr geschadet hat., sprach. Herr Stöcker erwähnte in seiner Rede der schönen Ueber den Stöckerbrief haben sich die süddeutschen Konservativen -Schwierigteiten in Afrika. Der, Agenzia Stefani" Beiten, wo die Berliner Bewegung start und mächtig und der fagt der Redner, nicht besonders gewundert; die Berliner wird aus Maffauah von heute gemeldet: Infolge der drohenden große Saal mehr als gefüllt, brechend voll war. Als Parteifreunde, die sehr zur Unzeit den Mund gegen Stöcker aufHaltung Ras Mangascha's, der seine Streitkräfte im Süden wir den Herrn Hofprediger a. D. zum letzten Male in der Ton- gethan haben, tönnen ihm" leid thun". v. Gerlach beſtätigt von Antalo sammelt und alle Mittel anwendet, um die halle erblickten die seit langem als der Ort gilt, wo die Kon- den katholischen Organen, daß sie sich in der Stöcker- Angelegenitalienischen Häuptlinge an der Grenze zu bewegen, fervativen zum Volte herabstiegen stand er neben seinem heit am besten gehalten haben. So lange neben dem Kaiser Herr abtrünnig zu werden, hat General Baratieri 1000 Mobile ein- geliebten Bruder in Christo, Hammerstein, und begrüßte v. Stumm der mächtigste Mann in Deutschland sei, werde der berufen und bei Adigrat mit genügenden Streitkräften ein Be- ihn mit dem biederen Händedruck, wie er unter Ehrenmännern Rampf gegen die Sozialdemokratie aussichtslos sein. obachtungslager errichtet, um jeder Eventualität begegnen zu üblich ist. Das war, wenn wir nicht irren, am 8. Dezember v. J., fönnen. wo der gefürchtete Hammerstein feine Stimme auf dem ton fervativen Parteitage erschallen ließ. Heute steht der Gottesmann Stöcker allein auf demselben Podium und beklagt, die Augen gen Himmel gewandt, den" unsagbar jammervollen Fall Hammerstein". Das äußere Bild der Versammlung ist wenig verändert; heute wie damals das Gros der Anwesenden Beamte, as Gros - Die weitere Verstaatlichung der Eisen- fleine Handwerker und vor allem Geistliche und solche, die es bahnen wird von der russischen Regierung ernstlich in's age werden wollen. Daneben die ungerathenen Kinder des Stöcker Frankreich. Paris, 5. Oftober. Die sozialistischen Abgeordneten Jaurès und Gerault Richard haben in einem Brief an den Minister Ribot die Schuld an der schlimmen Lage der Arbeiter auf die Präfetten geschoben, welche die Arbeiter angeblich herausforderten. Der Abgeordnete Millerand hat zu demselben Zweckt eine Audienz bei dem Minister erbeten und von demselben ver langt, daß den Präfekten gemessene Befehle gegeben werden, damit sie sich aller Aufreizungen enthalten. Der Minister Ribot versprach dieses zu thun. Die neuen Steuergefeße, denen die Orden auch unterworfen find, aufgeben zu wollen. Aus Paris wird nämlich telegraphirt: 3wei Kongregationen in Paris und neun in Rouen erklärten der Steuerbehörde ihre Bereitwilligkeit, die Anfallsteuer zu zahlen; sie erbaten nur Stundung für einen Theilbetrag. Italien. - Crispi hat Angst, er hat die allgemeine Entwaff nung der Bürger in Sardinien und Sizilien angeordnet. Das ift jedenfalls kein Zeichen dafür, daß die italienische Regierung meint, daß ihre Zwangsmaßregeln beruhigend gewirkt haben. Gerüchtweise verlautet, zwischen den Gilli- Galla und einem Unterhäuptling Meneliks habe ein Gefecht stattgefunden, in welchem letterer geschlagen fei. Cassala ist ruhig. Rußland. als nun der durch das Erscheinen des Militärs hervorgerufene Entrüftungsruf" Fort mit den Soldaten!" erscholl, entschloß ich mich, hierzu dringend aufgefordert, dem Kommandeur der Truppe, General( oder Oberst?) von Möllendorf, welcher Stödter's Rehabilitirung. " Kunst und Wissenschaft. M der sie, Das Alexanderplatz Theater soll, wie uns mitgetheilt wird, unter Leitung des Herrn Paulet zu einem neuen Theater umgewandelt werden. " " " " ver= mittags 3 Uhr: Frau Müller"; abends 71/2 Uhr: ,, Der Militärstaat". Von den in der Versammlung anwesenden Jungen der christlichsozialen Partei, über die Stöcker mehrfach boshafte Bemerkungen gemacht hatte, nahm nur Pastor Röschte das Wort. Er bemerkt, daß seine Bezeichnung der Christlich- Sozialen als schlimmere Gegner" des Großkapitals, falsch verstanden sei. Gesagt sollte damit nur werden, daß die Christlich- Sozialen erfolg. reicher gegen den Mammonismus ankämpfen fönnen als die Sozialdemokraten und ihn überwinden würden. Bei dem Ausdruck ,, Arbeiterpartei" habe er die evangelischen Arbeitervereine sechs Wiederholungen von Oscar Blumenthal's Lustspiel„ Gräfin Frigi" auf und zwar am heutigen Sonntag, am Dienstag, am Mittwoch, Donnerstag, Sonnabend, sowie am nächsten Sonntag. auf einem Schimmel vor der Front hielt, die Bitte im Namen Marie Meyer, die in der vorigen Saison am Lessing Ludwig Stahl, und am Freitag Madame Sans- Gene" mit Deutschen Theater sahen wir am Freitag Abend Frau Am Montag wird" Der Veilchenfresser" mit Nuscha Buße und der versammelten Menge vorzutragen, die Soldaten, als un- Theater engagirt gewefene Künstlerin, als Frau Dora Frey in Jenny Groß in der Titelrolle gegeben. Als Nachmittags- Vornöthig die Aufregung befördernd, zurückzuziehen. Die Menge Georg Sirlchfeld's Schauspiel„ Die Mütter". Frau Marie ftellung gelangt am heutigen Sonntag Das Bild des Signorelli", hatte sich indeß auf mein Zureden bis zur Kurfürstenbrücke Meyer, die sich eine Zeit lang von der Bühne entfernt gehalten am nächsten Sonntag Lessings" Emilia Galotti" zur Aufführung. zurückgezogen, so daß ein freier Raum bis zur Front des hat, Militärs entstand. Diesen überschritt ich, um dem Komman interessante Künstlerin, die sie immer war. bethätigte sich auch in der neuen Holle als die Das Repertoir des Neuen Theaters bringt für Sonntag, den 6. Oktober, nachmittags 3 Uhr, zu halben Preisen: Der direnden die Bitte um Zurückziehung der Soldaten vorzutragen. taustische Auffassung, mit Die fozusagen natürliche Sohn"; abends 7, Uhr( erfter Mascagni- Abend): Das folgende wird es erklären, warum ich der einzige dem Stück und dem Autor stehend, ihre Rollen individualisirt, Mittwoch, Freitag: Francillon". Dienstag( zweiter Mascagnigar oft hoch über" Cavalleria Rusticana". Borber: Die Bajazzi". Montag, Zeuge des ganzen Vorgangs war und daher allein im ſtande traf auch am Freitag Abend immer das Richtige. Es war bin, die Wahrheit zu kennen. Herr v. Möllendorf fragte mich Leben und Charakter in der Rolle, und so temperiet auch das G. Targioni- Tozzetti. Musik von Pietro Mascagni. Vorher: Abend) zum ersten Male: Silvano", Drama in 2 Atten von zunächst, ob ich im Auftrage und Namen der an der Kur- Gemüth schien, das der Autor, wie allen feinen, Müttern", so. fürstenbrüde in ruhiger Erwartung stehenden Menge spräche auch der Mutter Frey, ausgiebig zu theil werden läßt, zur rechten Abend): Silvano". Borher: ,, Festa a Marina". Sonnabend( zum Festa a Marina". Donnerstag( dritter und letzter Mascagniund sagte dann, auf meine bejahende Antwort( wörtlich, benn Beit brach es bei unserer Künstlerin nichtsdestoweniger mit ich habe mir das Gespräch noch denselben Abend in meinem heißer Inbrunst durch. Frau Marie Meyer wird hoffentlich ersten Male): Der Militärstaat", Lustspiel in 4 Utten von Gustav Tagebuch notirt): un gut. Wenn Sie bewirken können, daß die Leute sich über die Brücke zurückziehen, so daß der Platz und noch oft während dieser Saison in befferen Stücken, als„ Die D. Mofer und Thilo v. Trotha. Sonnabend, den 13. Oktober, nachdie Brücke frei wird, dann will ich das Militär bis zur Stech Mütter" es sind, ihr reiches und eigenartiges Talent entfalten. Am Berliner Theater geht Goethe's Göz von Berbahn zurückziehen, vorausgesetzt, daß die Soldaten nicht belichingen" Mittwoch, den 9. Oktober, zum ersten Male in Szene lästigt werden. Den Schloßplaz ganz zu verlassen verbietet und wird Freitag, den 11., Sonnabend, den 12., und Sonntag, mir meine Ordre." Zufrieden, wenigstens so viel erreicht zu den 18. Oftober, wiederholt. Montag, den 7., und Sonntag, den haben, dankte ich dem Kommandeur für dieses Zugeständniß 13. Oktober( nachmittags), werden die Journalisten" gegeben, und wandte mich, um meinen Auftrag auszurichten. In diesem Theater- Wochenchronik. Oper KroII: Sonntag, den 6.: Sonntag, den 6., und Donnerstag, den 10., Der Pfennigreiter". Augenblick," d. h. noch ehe ich wenige Schritte nach der Margarethe"( Faust: Herr Emil Göze als Gaft). Anfang Sonntag, den 6.( nachmittags), und Dienstag, den 8. Ottober, Brücke gethan, fab ich ganz deutlich, wie auf der 7 Uhr. Montag, den 7.:" Carmen"( Carmen: Frl. Minny wird„ Der Pfarrer von Kirchfeld" wiederholt. Im Theater rechten Seite der Front, an der Stelle, wo damals der Italiener- Cortese als Gast). Dienstag, den 8.:„ Die Hugenotten"( Raoul: Unter den Linden findet heute die letzte Sonntags- Aufund Galanterieladen von Fiocati sich befand, zwei Grena Herr May Krämer vom Stadttheater in Bremen als Gaft). führung der Dellinger'schen Operette„ Die Chansonette" statt. Am diere aus dem Gliede sprangen, die Ge- Anfang 7 Uhr. Mittwoch, den 9.: Lohengrin"( Lohengrin: Herr Sonnabend geht zum ersten Male die dreiaftige Operette ,, Der goldene wehre sentten und zwei Schüsse auf die Emil Göße als Gaft). Anfang 7 Uhr. Donnerstag, den 10.: Ramerad" von Hermann Hirschel, Musik von Louis Roth, in Szene.das Trottoir von der Ecke der Breitenfiraße nach Ein Maskenball"." Phantasien im Bremer Rathsfeller". Anfang Das Schiller Theater bringt Sonntag Nachmittag eine der Brücke hin Passirenden, darunter auch Frauen, 7 Uhr. Freitag, den 12.: Bajazzi"." Mara"( Nedda: Frau Liebau- Wiederholung von" Göz von Berlichingen", abends kommen ,, Der abfeuerten. Der einen Don letteren soll, wie Globig als Gaft). Phantasien im Bremer Hathskeller". Sonn- zerbrochene Krug" und" Die zärtlichen Verwandten" zur Aufmir später versichert wurde, die Kugel durch das abend, den 12:" Martha"( Lyonel: Herr Emil Göze als führung. Montag, Donnerstag und Sonnabend wird, Das Glas Kleid gegangen sein; gesehen habe ich jedoch dies nicht. Gast)." Phantasien im Bremer Rathsteller". Anfang 7 Uhr. Waffer", Dienstag und Freitag Die Maler" und Mittwoch Zugleich rückte, da ein allgemeiner Entrüftungsschrei über Sonntag, den 13.; Tannhäuser. Anfang 7 Uhr.- Im Schau Dihab, der Narr" wiederholt. Heute, Sonntag, findet im " Verrath" erscholl, auf Kommando die ganze Front, statt sich spielhause: Sonntag, den 6:" Die Welt, in der man sich Bürgersaale des Rathhauses der erste vom Schiller Theater vers nach der Stechbahn zurückzuziehen, im Sturmschritt bis zu der langweilt". Montag, den 7.: Mirandolina". Der Diener anstaltete Dichter- Abend statt. Er ist Friedrich Schiller gewidmet. Brücke vor, so daß nunmehr der ganze Schloßplab abge- zweier Herren". Dienstag, den 8.: Die Nibelungen". Erster Den Vortrag hält der Direktor Dr. Löwenfeld. Als Mitwirkende schlossen war. Abend. Mittwoch, den 9.: 1812". Donnerstag, den 10.: Die nennt das Programm: die Damen Frieda Lanius, Grete Dies ist, wie ich nochmals versichern fann, der wirkliche Nibelungen". Zweiter Abend. Freitag, den 11.: Mirandolira". Dieyer, Jlka Grüning, die Herren Ewald Bach, Hans Berg, Hergang, den Herr von Sybel auf Grund seiner authentischen„ Der Diener zweier Herren". Sonnabend, den 12.: Der Reviſor". Paul Pauly, Eduard von Winterstein. Der gefangliche Theil ist Quellen" สิน einem reaktionären Phantastegemälde auf Sonntag, den 13.: 1812". Montag, den 14.: König Ottokars Glück dem Baritonisten Herrn Dr. Oskar Schneider anvertraut. gebauscht hat. und Ende". Im Deutschen Theater gehen Sonntag Abend ,, Die Im Bellealliance Theater findet am Sonntag NachDaß hiernach mit zauberhafter Schnelligkeit überall Barri Mütter" in Szene und werden am Witttwoch und Sonnabend mittag um 3 Uhr die letzte Aufführung des Dramas„ Die größte faden zum verzweiflungsvollen Entscheidungstampf aufgeworfen wiederholt; heute Nachmittag ist Grillparzer's Lustspiel Web' Sünde" von Otto Ernst statt; die Hauptpartie wird von Herrn und 0011 dem Wolke besetzt wurden, während diefelben dem, der lügt!" mit Josef Kainz als Leon, der Dienstag bringt Rosnansty vom Zentral- Theater dargestellt. Schillers Räuber" von Kartätschen beschossen wurden um 3 Uhr donnerten die Erft- Aufführung von Adolf Wilbrandt's dramatischer Sichtung werden im National Theater Sonntag und Montag gedie Kanonen vom Schloßplatz die Breitestraße hinunter und Der Meister von Palmyra" mit Josef Kainz und Agnes Sorma gegeben. Morgen Nachmittag 81/2 Uhr gelangt das Märchen spickten das Haus des Konditors d'Heureuse mit Kugeln in den Hauptrollen; die ersten beiden Wiederbolungen find" Sneewittchen und die sieben Zwerge" als Kindervorstellung zur ist ja vielfach besprochen und beschrieben worden und habe ich am Freitag und nächstiolgenden Sonntag Abend. Am Aufführung. Zu dem Sittenbild„ Ein Kind der Liebe" wird Teine Veranlassung, eine neue Beschreibung zu liefern; denn für Montag und nächstfolgenden Sonntag Nachmittag werden im Alexanderplat- Theater bis auf weiteres der einmich handelte es sich nur darum, gegenüber der unrichtigen Die Weber" gegeben, Donnerstag findet eine Wieder- attige Schwank Der neue Lehrer" von Richard Wilde gegeben. v. Sybel'schen Darstellung des Vorgangs die einfache Wahrheit aufnahme von Ernst v. Wolzogen's Lumpengesindel" statt. Nachmittags 3/2 Uhr geht Die Königstochter als Bettlerin" oder zu berichten. Der Spielplan des Lessing Theaters weist in dieser Woche Tie Echule des Lebens" als Voltsvorstellung in Szene" " " " = " " n " im Auge gehabt. Bemerkenswerth ist, daß bei den Ausführungen die Absicht war, ergiebt sich auch daraus, daß die von Gegen den Oberlehrer Dr. Hentig ist nach Meldung dieses Redners verschiedentlich mißbilligende Zwischenrufe laut Bawera nach der Anklage und dem Eröffnungsbeschluß gethane, eines Gerichtsberichterstatters auf Veranlassung des Oberstaatswurden. Den Beschluß der Versammlung bildete eine lärmende auch in dem Urtheil wesentlich ebenso festgestellte Aeußerung in anwaltes und auf Betreiben der königlichen Staatsanwaltschaft Szene. Die Anhänger Dr. Böckel's bestanden darauf, daß ihr dem Bericht erheblich abgefchwächt wird. Pawera soll zu Frankfurt a. D. ein neues Ermittelungsverfahren in der beFührer zum Reden zugelassen würde. Nein, sagte aber da Herr nämlich der Anklage zufolge in Wirklichkeit gesagt haben:( folgen fannten und vielfach besprochenen Wucherfache eingeleitet worden. 1. Gerlach, der Mann darf hier nicht sprechen, weil er sich die Worte). Der Bericht hebt demgegenüber den guten Auf Requisition der Staatsanwaltschaft zu Frankfurt a. D. fanden öffentlich gerühmt hat, durchgesetzt zu haben, daß Stöcker nicht willen des Kaisers mehr hervor, ersetzt das von Pawera gestern die ersten Zeugenvernehmungen statt. wieder in den Reichstag gekommen ist. Die Rassen- Antisemiten, welche gebrauchte Wort.... durch.... läßt das Wort„ nur“ vor.... Aus Nürnberg wird vom Freitag berichtet: Bei starkem ." garnicht wieder. geworfen. Inmitten des allgemeinen Lärmens ließ der Vor- Diese Aenderungen, namentlich namentlich die Fort- Andrange verhandelte heute die hiesige Straffammer wegen des fizende über die Resolution( in der neuesten Nummer des" Voli") laffung des Schlußfayes, sind offenbar wohl- großen Postdiebstahls von ca. 120 000 M. am 23. Januar.. Der abstimmen. Ein paar Dußend Hände erheben sich die Re- überlegte und beabsichtigte. Der Berfaffer amalige Postpackelbote Zeh wurde der Täterschaft schuldig be= funden und zu 11 Jahren Zuchthaus sowie 10 jährigem Ehrfolution wird für angenommen erklärt. Die Versammlung, des Berichts tonnte glauben, damit die welche, wie Stöcker und seine Paladine versicherten, den„ Auf- Aeußerung des Pawera ihrer wesentlich beverlust verurtheilt. Fünf der Hehlerei und Begünstigung Mitschwung" der christlich- sozialen Bewegung anzeigt, war von etwa leidigenden Form enttleibet zu haben. Auf angeklagte erhielten Gefängnißstrafen von 5 Jahren bis zu 800 Personen besucht; polizeiliche Ueberwachung fand nicht statt. ihre wiedergabe vollständig verzichten konnte 6 Monaten. Die Ehefrau des Zeh wurde freigesprochen. dagegen protestirten, wurden von ihren Konkurrenten hinaus- fort und giebt den Schlußsah Partei- Nachrichten. " er nicht, wenn anders er den von ihm nach dem oben Gesagten verfolgten und den damit verbundenen Zweck, die Parteigenossen zur Vorsicht bei Kritisirung der Regierungsmaßnahmen P Gewerkschaftliches. Soziale Neberlicht. 3um Parteitag. Von den 189 Versammlungen, welche des Kaisers zu mahnen, erreichen wollte. Daß ihm das Bewußt- Bei den acht Versicherungsanstalten Bayerns, zuzüglich fish nach unseren Berichten bis jetzt mit dem Agrarprogramm- fein von dem ehrenkränkenden Charakter der von ihm gewählten der Arbeiterfasse der Staatsbahn- Berwaltung, wurden im Monat Entwurf beschäftigt haben, waren 45 solche, auf denen Dele- Fassung der Pawera'schen Aeußerung innegewohnt habe, Auguſt 244 Alters- und 652 Invalidenrenten- Gesuche eingereicht. girte mehrerer Orte zuſammentamen, also Versammlungen, die kann unter diesen Umständen nicht angenommen werden." Erledigt wurden im ganzen 198 bezw. 584 und zwar durch GeDie Meinung weiterer Kreise zum Ausdruck brachten( Kreis- Dieser ausführlich in Uebereinstimmung mit der Rechts- nehmigung 131 bezw. 445 Gesuche. Die Gesammtsumme der tonferenzen, Landeskonferenzen, Provinzialparteitage). anfchaung des Reichsgerichts motivirte Beschluß wurde auf Rentenbeträge beläuft sich für Monat Auguſt auf 173 662. Von diesen 45 Versammlungen faßten fieben feinen Beschluß, Revision des Staatsanwalts vom Strassenat des Kammer- für Alters- und 58 141 M. für Invalidenrenten. gum theil nach abfälliger Kritik des Entwurfs, zum theil, weil sie gerichts mit der Begründung aufgehoben, daß dieser die Sache noch nicht für genügend geklärt hielten, weswegen sie Angeklagte unter den obwaltenden Umständen auch wünschten, daß in Breslau noch kein endgiltiger Beschluß hinreichend verdächtig erscheine,§ 95 Str. G. B. verlegt Sämmtliche Mittheilungen von Organisationen, vor allem solche über gefaßt werde. Von den andern 38 hielten nur drei den Entwurf für eine vor der Ferienftrafkammer an. Die Verhandlung wurde leider Ausstände oder Aussperrungen, müssen fiets den Stempel der betreffenden Organisation tragen. geeignete Grundlage der Berathung, nämlich die hessische Landes- vertagt, weil das Gericht glaubte, von amtswegen Beweis darüber Achtung, Schuhmacher! In der Schuhfabrik von Hirsch Tonferenz zu Pfungstadt, die Konferenz für den 1. badischen erheben zu müssen, wie die Veränderung der Worte des be- u. Dablach in Berlin, Stralauerstr. 58, haben infolge von Wahlkreis und die für den 2. hessisch- nassauischen, welch letztere treffenden Artikels gegenüber der wirklichen Majestätsbeleidigung Maßregelung und Lohndifferenzen sämmtliche Arbeiter die Arbeit jedoch betonte, daß unsere sozialen Endziele nicht verschleiert vorgenommen sei. Angeklagter lehnte selbstverständlich die niedergelegt. Der Zuzug ist bis auf weiteres fernzuhalten. Die werden dürfen. Namensangabe des Korrespondenten des Vorwärts" ab. Agitationstommission. J. A.: Karl Willner, Schilling3 Konferenzen lehnten den Entwurf in der Hauptfache ab, Neuer Termin wurde auf gestern, Sonnabend, vor straße 27. und die übrigen 32 vollständig in seinen sämmtlichen Theilen; der Brause wetter- Rammer anberaumt. Angeklagter dabei sprachen 8 Versammlungen aus, daß das Erfurter Pro- wurde aus der Untersuchungshaft, in der er sich bekanntlich wegen Die deutschen Stepperinnen werden ersucht, sich nicht gramm zur Landagitation vollkommen ausreiche, wovon vier über eines anderen Artikels befindet, vorgeführt. Nachdem er über nach Gothenburg in Schweden verlocken zu lassen, wo ein Der betreffende haupt ein besonderes Agrarprogramm grundsätzlich verwarfen. seine persönlichen Verhältnisse befragt war, blätterte der Vor- Konflikt wegen Lohndifferenzen bevorsteht. Damit zugleich verwarfen sie jedoch nicht das Weiterbestehen einer figende in den Akten und ließ aus diesen dann den Fabrikant ist auf der Reise, um auswärtige Arbeiterinnen an Agrarfommission, sondern während zwei dieser Konferenzen sich Eröffnungsbeschluß verlesen. Angeklagter erklärte nun, zuwerben, was ihm hoffentlich nicht gelingen wird. über den letzteren Punkt nicht aussprachen, verlangten zwei aus als der Vorsitzende fich ihm wieder zuwendete, daß Die oberschlesische Zahlstelle des deutschen Bergarbeiter. drücklich das Fortbestehen der Kommission zur Herausgabe von er den Vorsitzenden wegen Besorgniß der Befangenheit ab Verbandes ist durch Urtheil des Glenvizer Landgerichts für gegeeignetem Agitationsmaterial. Diesen Wunsch theilten leh ne. Er fam aber zu feiner Begründung seines Antrags, schlossen erklärt worden. Das Gericht bezeichnet sie als einen noch 8 andere Versammlungen, während 5 weitere von der Kom- da nach Ansicht des Gerichts das Ablehnungsgesuch, weil erit Verein, der„ Sonderinteressen und politische Tendenzen" verfolge mission im nächsten Jahre die Vorlegung eines besseren Ent- nach Verlesung des Eröffnungsbeschlusses vorgebracht, verspätet und deshalb nicht mit einem ,, andern" Verein, dem wurfes verlangten, und nur 2 wünschten, daß in Breslau die eingereicht war. Diese Ansicht ist nicht unbestritten, wird aber vom Bergarbeiter= Verband, in Verbindung habe treten Aufgabe der Kommission für erledigt erklärt werde. Reichsgericht getheilt. Roland hatte die Absicht, rechtzeitig sein Ab- dürfen. Die Arbeiter Kafczyk und Goralczyt wurden ohne Aufforderung des Borsigenden nicht sprechen und wollte von 50 und 30 m. verurtheilt. Bei einer so jungen Bewegung lehnungsgesuch vorzubringen, glaubte aber offenbar, er dürfe als Personen. der Zahlstelle zu Geldstrafen den Vorsitzenden, der in den Akten etwas zu suchen schien, nicht wie der der Bergarbeiter ist mit der Auflösung einer Bahlstelle stören.. Möglicherweise war auch der sehr angegriffen eine direkte Schädigung des Arbeiterinteresses verknüpft. Das aussehende Genosse dadurch an einer schnellen Ausführung Gerichtsurtheil zeigt daher wieder, wie sehr nöthig es die seines Borhabens gehindert, daß er vor dem Termin Arbeiterschaft hat, mit ganzer Kraft und mit aller Zähigkeit eine Stunde lang mit Strolchen zusammen darauf zu dringen, daß die bundesstaatlichen Vereins- und Vergesperrt warten mußte. sammlungs- Gesetze durch ein dem Bedürfniß des parlamentarischen er den dem Vorwärts" zugekommenen Bericht bei der Korrektur ersetzt werden. Angeklagter zur Sache vernommen fetzte auseinander, wie Beitalters entsprechendes Reichs- Vereins- und Bersammlungsgesetz vorgenommen und nun aus dem Drucksaß alles Beleidigende entfernt hatte. Sein Zweck sei der gewesen, keine Majestäts. Die Hafner Nürnbergs sind in eine Bewegung eingetreten, beleidigung zu begehen, vielmehr die Leser vor Majestäts- um den vielfach nicht innegehaltenen Bestimmungen des Lohnbeleidigungen zu warnen. tarifs Geltung zu verschaffen. Sie ersuchen die auswärtigen tikel liege eine Majestätsbeleidigung. Die Zukunft" und die geregelt ist. Der Staatsanwalt meinte, auch in dem geänderten Ar- Kameraden, den Zuzug so lange zu unterlassen, bis die Sad, e nicht ein Schimmer von Wahrheit sei. Trotzdem erdreistete Kritit" hätten das Gegentheil wie der Angeklagte vom fich Ordemann, Bericht über die Gerichtsverhand In Zirndorf bei Nürnberg stehen die Solzarbeiter Tung seine durch das Gericht für unwahr erwiesenen majestät 3 beleidigungen gewesen. Gine bei weitem Buzugs bitten. Staiser behauptet. Auch diese Behauptungen seien mit den Meistern in Differenzen, weshalb sie um Vermeidung des Behauptungen in nicht mißzuverstehender Weise aufrecht zu erschärfere halten. Wegen dieser abermaligen schweren Ehrenkränkung, die schärfere Majestätsbeleidigung, ja die denkbar schärfste, sei aber die Behauptung des Artikels, die das Gegentheil des von jenen Bu gunsten der Arbeiter sind die Differenzen beigelegt, Doutine zur Klageerhebung veranlaßte, wurde Ordemann jetzt Beitungen gefagte vom Kaiser behaupten.( Welche Behauptung die zwischen den Formern und der Leitung des Mannesvom Schöffengericht zu 450 M. Geld- oder 30 Tagen Gefängniß- Beitungen strafe und zu den Kosten verurtheilt. Gegen das erste Urtheil D. R. d. V.") mann'schen Rohrwalzwertes in Rommotau ausdes Schöffengerichts hatte er übrigens bezeichnenderweise nur wegen der Höhe des Strafmaßes Berufung eingelegt, die aber vom Landgericht in ziemlich herber Weise zurückgewiesen " In Bremen war, wie früher schon mitgetheilt, der Redakteur des Couriers", Johannes Ordemann, vom Schöffengericht zu 250 W. Geldstrafe resp. 25 Tagen Haft sowie zur Publikation des Urtheils verurtheilt worden, weil er dem ehemaligen Geschäftsführer unseres dortigen Parteiblattes, der ehemaligen Geschäftsführer unseres dortigen Parteiblattes, der Bremer Bürger- Zeitung", Alois Doufiné, unwahrer Weise den Vorwurf der Unehrlichkeit gemacht hatte, indem er einen Artikel des, Hamburger Fremdenblatts" aufnahm, worin gesagt war, Doutine habe die Geschäftsbücher in einem chaotischen Zustande hinterlassen und u. a. zirka 1500-1800 Abonnenten nicht gebucht. Das„ Hamb. Fremdenbl." brachte anständigerweise einen Widerruf, der Bremer," Courier" that es nicht, weshalb es zur Klage tam In der Urtheilsbegründung war vom Vorsitzenden des Schöffengerichts ausdrücklich hervorgehoben worden, daß an den von Ordemann gegen Dontiné ausgesprochenen Behauptungen auch worden war. Polizeiliches, Gerichtliches 2c. - Die Wiener" Arbeiter- 3eitung" wurde u. a. wegen vier Zeilen eines Artikels über das Ministerium Badeni tonfiszirt, die genau in demselben Wortlaut von der„ Neuen Freien Presse" gebracht worden waren. Das Bourgeoisblatt Neue Freie Presse" blieb natürlich unbehelligt. Ein " " leitende gebrochen waren. Gewiß sei eine Wiedergabe einer Majestätsbeleidigung nicht unter ist denn dann teine Majestätsbeleidigung? allen Umständen eine Beleidigung, wohl aber hier, wo sie vom Angeklagten im„ Vorwärts" gebracht sei. Allerdings habe der Vorarlsbergs haben zusammen rund 2000 Mitglieder. Die Gewerkschaften nud Bildunasvereine Tirols und Borwärts" tein" Echimpfwort gebraucht. Er fei der Ansicht, daß der Vorwärts" eine bewußte Fälschung beabsichtigt Zum Streik in Carmang. Der sozialistische Abgeordnete habe, wenn er den Artikel so babe redigiren wollen, daß Millerand hatte beim Ministerpräsident Ribot eine Audienz, feine Majestätsbeleidigung in demselben enthalten sei und dennoch wobei er über das Vorgehen der Behörde beim Ausstand in behauptete, das sächsische Gericht habe das für eine Majestäts- Carmaux Beschwerde führte. Herr Ribot erklärte, der dortige beleidigung erachtet. Ihm liege fern, dadurch den Redakteuren Präfekt habe schon von Beginn des Ausstandes an den Befehl. zu nabe treten zu wollen. Das sei aber unbestreitbar. Die absolute Unparteilichkeit zu beobachten und jede Art der vermeiden. Majestätsbeleidigung sei so start, daß, wenn sie wahr wäre, Herausforderung au Wenn das zutrifft und dann der Zweck Vorwärts", Zweck des alle Autorität zu unter- der Befehl ernsthaft gemeint war, scheint das graben, der denkbar edelste wäre. Er beantragt franzöfifche Ministerium bei seinen Präfekten verzweifelt Monate Gefängniß. Der Vertheidiger Rechtsanwalt Dr. wenig Autorität zu besigen, denn beim Streit in Carmaux hat Majeftätsbeleidigungs- Prozek Sersfeld hebt zunächst hervor, daß die von den Redakteuren die Behörde nichts weniger als unparteiisch gehandelt. Die des Vorwärts" erstrebten Zwecke nach deren Ansicht gewiß die in der bürgerlichen Presse fursirende Mittheilung, der Streif in vor der Kammer Braulewetter. denkbar edelsten seien. Diese ganzen Betrachtungen der An- Carmaux sei zu Ende, wird von unserem französischen Bruder Gegen unseren Genossen, Redakteur Roland( Dierl) gelangte flagebehörde hätten doch aber offensichtlich mit der Frage, ob organ, beretite République", für unwahr erklärt. Es sind Sonnabend ein Majestätsbeleidigungs- Prozeß zum Abschluß in eine Majestätsbeleidigung vorliege, nichts zu thun. Der Ver- nur einige Hilfsarbeiter und nur ein einziger Glasbläser wieder erster Instanz, der ein grelles Schlaglicht auf unsere Rechtspflege theidiger zerzaust dann unbarmherzig die Auflage, die Anklage, legt zur Arbeit zurückgekehrt. wirft und einen schlagenden Beweis für die in dem bekannten die Widersprüche in den Ausführungen des Staats- Ans Mastricht in Holland wird berichtet, daß 500 Arbeiter Artikel der preußischen Jahrbücher aufgestellten Behauptungen anwalts in packender Weise dar und erklärt in ähnlicher der Glasfabrik von Regout, darunter über 170 Glas über die Stellung der einzelnen Gerichtsorgane zu einander liefert. Weise, wie in dem oben angeführten Beschluß, daß von einer bläser, wegen Lohndifferenzen die Arbeit niedergelegt haben. Die Staatsanwaltschaft hatte gegen Roland auf grund eines Majestätsbeleidigung weder objektiv noch subjektiv die Rede sein Gerichtsberichts Anflage wegen Majestätsbeleidigung erhoben. fönne. Als der Vertheidiger einen Theil des Gerichtsbeschlusses In London droht ein Ausstand der Dockarbeiter der Die Straftammer lehnte die Erhebung einer Anklage ab hierbei sitirte, versuchte der Vorsitzende- allerdings vergeblich East India und Millwall- Docks, weil zum Verladen der Schiffs= aus folgenden Gründen, die den Sachverhalt selbst ausführlich dies als unzulässig hinzustellen. Mit warmen Worten be- frachten auch Frauen angestellt wurden, die zu niedrigeren Be enthalten: antragte der Rechtsanwalt Freisprechung, eventuell pingungen arbeiten, als die Männer. Unter der Ueberschrift, wie man in Sachsen So auf das Mindestmaß von 2 Monaten Gefängniß zu erkennen. zialisten verurtheilt" brachte die in Berlin periodisch Nach längerer Berathung verkündete Landgerichtsbirektor Depeschen und letzte Nachrichten. erscheinende Druckschrift Vorwärts" in der vom Angeklagten Brause wetter etwa: Der Kaiser sei unverletzlich. Das wisse als verantwortlicher Redakteur gezeichneten Nummer 65 vom der Angeklagte und habe ihn dennoch verletzen wollen. 17. März 1895 einen Bericht über eine Gerichts ver- Absicht der Majestätsbeleidigung folge aus der ganzen Tendenz Die der Majestätsbeleidigung angeklagten Tischler Schütt, handlung der Strafkammer des königl. sächsischen Land- des Vorwärts". Der Gerichtshof hat auf sechs Monate gerichts Zwickau, in dem es heißt:" Dem Weber Pawera Gefängniß erkannt. Der Angeklagte wurde zu den Strolchen Strad und Maß wurden von der Strafkammer I des hiesigen Tegte die Anklage zur Last, daß er in einer Textil- zurückgeführt. einer Textil zurückgeführt. Vor kurzem hat Reichsgerichtsrath Stenglein Landgerichts freigesprochen. arbeiter Versammlung gelegentlich Besprechung vorgeschlagen, durch eine neue Art Ausnahmegesetz die Tendenz Hamburg, 5. Oktober. In dem Bankprozeß gegen den der kaiserlichen Erfasse geäußert habe: Der Kaiser des Angefchuldigten als Schuldgrund erachten zu lassen. Man früheren Direktor der Hamburger Maklerbank Julius Cohn tönne die Erlasse nicht durchführen, wenn er auch den guten sieht, die Gerichtspraxis antecipirt diesen Vorschlag schon auf und Siegmund Heckscher wurde gegen beide Angeklagte Willen habe, denn...( hier folgen die je yt infriminirten Worte). grund der bestehenden Gesetzgebung. auf je zwei Jahre Gefängniß und 3000 M., event. weitere 200 Tage Gefängniß erkannt. München, 5. Oktober.( B. H) Die Münch. Neuest. Nachr." halten ihre jüngst gebrachte Meldung aufrecht, daß die Reichsregierung Maßregeln gegen die Sozialdemokratie plane und fügen hinzu, daß von Seiten des Reichskanzlers nicht blos eine Ausdehnung des bayerischen, sondern auch vor allem $ Dies sei eine Majestätsbeleidigung. Pawera wurde zu 6 Monaten Gefängniß, wegen Beleidigung eines Fabrikinspektors zu Gerichts- Beitung. Die Altona, 5. Oktober.( Privat- Telegramm des„ Vorwärts".) 8 Monaten, insgesammt zu einem Jahre verurtheilt. Die feit dem 12. Januar währende Untersuchungshaft ist nicht angerechnet. Pawera hat die Strafe gleich angetreten, um die Kammergericht. Der verantwortliche Redakteur für den Untersuchungshaft nicht zu verlängern. Durch diesen Bericht foll Annoncentheil des Berliner Tageblattes, D. Gießmann, war sich der Angeschuldigte der Majestätsbeleidigung schuldig gemacht seinerzeit vom Schöffengericht zu einer Geldstrafe verurtheilt des sächsischen Vereinsgefeßes auf Preußen geplant sei. haben. Wenn nun auch durch Berichte über Gerichtsverhandlungen worden wegen Verstoßes gegen eine Verordnung vom 30. Juni Brüffel, 5. Oktober.( B. H.) Hiesige Blätter wollen wissen, und Wiedergabe des inkriminirten Theiles eines Schriftstückes 1887, welche das Aupreisen von Geheimmitteln verbietet. G. demnächst trete eine Konferenz zusammen, deren Aufgabe es ſei, oder einer Rede eine Beleidigung begangen werden kann, so batte die Annonce eines Apothekers aufgenommen, worin gegen daß diejenigen Großmächte, welche die Neutralität und Unbraucht dies doch nicht nothwendig der Fall zu sein und ist Einsendung von 3 M. ein Rezept gegen Flechten 2c. versprochen abhängigkeit Luxemburgs garantirt haben, neuerdings die es jedenfalls dann nicht, wenn mit Rücksicht wurde, das in jeder Apotheke herstellbar sei. Das Gericht hielt Neutralität des Großherzogthums im Kriegsfalle festsetzen auf die Art der Veröffentlichung und den Zweck den Einwand des Angeklagten, daß es sich im vorliegenden sollen. derselben das Bewußtsein von dem ehrenkränkenden Falle um gar fein Geheim mittel handelte, für hin- Amsterdam, 5. Oktober.( W. T. B.) Gestern Abend beCharakter der Publikation für ausgeschlossen fällig. Es nahm an, daß durch die Annonce doch ein Geheimwegte sich ein Zug von mehreren tausend Perfonen, unter denen erachtet werden muß.( Vgl. Reichsgerichts- Entscheidungen mittel angepriesen fei, wenn es darin auch ausdrücklich hieß, das sich ausständige Bigarren- und Diamantarbeiter befanden, durch in Straffachen: Band 5, Seite 46, 48). Das trifft hier zu. fragliche Rezept könne in jeder Apotheke hergestellt werden. Die die Stadt. Es kam zu einem Zusammenstoß mit der Polizei, Der Zweck des Berichts war, wie die Ueberschrift und die gegen das Urtheil eingelegte Berufung blieb erfolglos und auch die Menge warf mit Steinen, worauf die Polizei die Menge gesperrt gedruckten Worte über Nichtannehmung der Unter- die Revision wurde vom Straffenat des Kammergerichts am mehrmals mit der blanken Waffe angriff. Einige Manifestanten suchungshaft ergeben, dem Leser die vermeintliche Härte der 30. September zurückgewiesen. Letzteres führte aus, die Vor- und ein Polizeibeamter wurden verwundet, drei Verhaftungen sächsischen Gerichte gegenüber den Sozialdemokraten vor Augen entscheidungen wären zutreffend, denn thatsächlich sei ein wurden vorgenommen. Um Mitternacht war die Ruhe wieder zit führen, zu zeingen, daß eine Aeußerung, die als Gebeim mittel in der Anzeige ausgeboten worden. Der Zufab, hergestellt. sehr harmlos hingestellt werden foll, von diefen Ge- das Rezept tönne man sich in jeder Apotheke bereiten lassen, sei Petersburg, 5. Oktober.( W. T. B.) Der Kreis Berditschew Majestätsbeleidigung aufgefaßt ganz unerheblich, er ändere am Charakter des empfohlenen im Gouvernement Siew ist amtlich als choleraverseucht eitlärt verhältnißmäßig hart geahndet werde. Daß dies Mittels als eines Geheim mittels nichts. richten schon als eine und worden. Berantwortlicher diedakteur: Fritz Kunert, Echöneberg- Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glede in Berlin. Truck und Verlag von Mag Vading in Berlin. Hierzu 3 Veilagen. 1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Ur. 234. Lokales. Im einem unter den Parteigenossen laut gewordenen Busche nachzukommen, werden die Versammlungsanzeigen im Inferatentheil fortan unter eine bestimmte Rubrik gebracht werden. Wir hoffen so die Ankündigungen dieser Art über sichtlicher als bisher gestalten zu können. Anzeigen, welche für diese Rubrik in der Nummer des folgenden Tages bestimmt sind, müssen jedoch spätestens nachmittags 4 Uhr in unserer Expedition eingereicht sein. " Sonntag, den 6. Oktober 1895. zu Die Lohnproletarier haben aber wesentlich das eine auch aus der Geschichte der Gasglühlicht Gesellschaft zu lernen, daß es fittliche Pflicht für sie ist, sich allen Hindernissen zum Troh durch möglichst starte Organisation ihr Theil von den Gütern des Lebens tämpfend zu erringen! " 12. Jahrg. der Fabrik nicht wieder abnimmt, zahlt 20 Pfennig Strafe; wer suchungsrichter ein Geständniß abgelegt, wonach er allerdings 5 Minuten vor 8 Uhr nicht an der Arbeitsstätte ist, hat den tödtlichen Stoß gegen Woldeck geführt, aber in der Noth 10 Pfennig zu blechen und außerdem mindestens einen Lohn- wehr gehandelt habe, da er von dem ihm an Körperkraft weit abzug von einer Biertelstunde zu erleiden; wer eine Stunde zu überlegenen Arbeiter Wolded arg bedrängt worden sei. Die spät fommt, verfällt in 30 Pfennig Strafe und wird einen halben Ehefrau Müller gab ihre Aussage in ähnlichem Sinne ab. TroyTag von der der Arbeit ausgeschlossen. dreimal Kommt einer gar dem die Beamten des Untersuchungsgefängnisses dem Gefangenen in einer Woche ſpät an die Arbeit, Fesseln angelegt hatten, gelang es diesem doch, die Hände frei so hat er ชิน allem noch fünfzig Pfennig Extra zu bekommen, sein Hemd auszuziehen und in Streifen zu reißen, strafe zu zahlen. Alle verschuldeten" Beschädigungen an Werk aus welchen er eine Art Strick zusammendrehte; an diesem hat Beugen zc. müffen bei dem färglichen Lohn vom Arbeiter voll sich Müller dann in seiner Zelle erhängt. erfetzt werden, fehlerhafte Arbeit, Fahrlässigkeit, wird gleichfalls mit Lohnabzügen bestraft; ja selbit, wer während der Pause laut Das Gerücht von einem Gattenmord verbreitete sich am Die Parteigenoffen machen wir auf das heute in redet, hat 10 Pfennige Strafe zu zahlen, welche sich im Wieder- Freitag im nördlichen Theile der Stadt. Danach sollte ein in der Reller's Festfalen, Roppenstraße 29 stattfindende Verholungsfalle steigert"(§ 8). Zu allem kommt noch ein Wörtherstraße wohnender Mann seine Frau aus dem Fenster gnügen, welches der sozialdemokratische Agitationsklub ganz besonderer Tric in der Lohnzahlung. Man sollte hinausgestürzt haben, was den Tod derselben zur Folge gehabt Osten" arrangirt hat, ganz besonders aufmerksam. denken, daß der geringe Betrag, der in der Woche habe. Dieses Gerücht ist nach der National- 3tg." auf einen verdient wird, am Sonnabend Abend voll zur Aus- Vorgang zurückzuführen, der sich am Nachmittag 41/2 Uhr auf dem Zu der Angelegenheit unserer in Untersuchungshaft zahlung tommt. Wer sich§ 2 der Arbeitsordnung ansieht, Hofe des Hauses Wörtherstr. 20 abspielte. Dort wohnt in der fienden Hedakteure Pfund, Dierl und Rautmann liegen wird aber finden, daß die reiche Gesellschaft dem gesammten 2. Etage des Quergebäudes das Arbeiter Anders'sche Ehepaar, einige neue Breßstimmen vor. Arbeitspersonal all wöchentlich zwei Drittel des dessen Wohnung häufig, da Mann und Frau dem Trunk ergeben Selbst die Kölnische Zeitung" hat sich zu einer be- verdienten Wochenlohnes vorenthält. Die Löh- find, den Schauplatz von Schlägereien bildete, bei denen in der merkenswerthen Kritik entschlossen. nung, so heißt es, läuft vom Freitag früh bis Donnerstag Regel die Frau der leidende Theil war. Am Freitag um die " Mehrfach ist in der Presse die umfangreiche Verwendung Abend der Woche. Und damit keine hungernde Arbeiterin auf angegebene Zeit war wiederum Standal in der Anders'schen der Untersuchungshaft gerügt worden, welche gegenüber den den Gedanken komme, doch das Geld zu verlangen, was Wohnung und plößlich sahen die Nachbarn den Körper der zahlreichen wegen Majestätsbeleidigung verfolgten Redakteuren die Gesellschaft ihr schuldig ist, besagt ein Nachsatz ausdrück 37 Jahre alten Frau Anders zum Fenster hinausfliegen. Haus. fozialdemokratischer Zeitungen seitens der Staatsanwaltschaft und lich, daß besondere Vorschüsse nicht bewilligt werden. bewohner trugen die Frau wieder in ihre Wohnung zurück theilweise auch seitens der Gerichte für angemessen erachtet Wir geben uns der Erwartung hin, daß das krasse Bild des und ein schnell herbeigeholter Arzt stellte fest, daß die worden ist. Es wird insbesondere darauf aufmerksam gemacht, Eigennutzes, das die reichste Aktiengesellschaft der Reichs Frau bei dem Sturz aus dem Fenster verhältnißmäßig daß die vorläufige Verhaftung dieser Personen nur zum hauptstadt auch in diesem Jahr gegeben hat, die Arbeiterschaft gut davon gekommen war: sie hatte einen Fuß gebrochen. Bei geringsten Theil dem geltenden Recht ent- veranlassen wird, sich mehr auf ihre Organisations- der sofort von einem Beamten des zuständigen Polizeireviers spreche, da sich nur mit gezwungener Auslegung pflicht gu befinnen, als dies bislang namentlich vorgenommenen Feststellung des Thatbestandes behauptete die bei ihnen von einem Fluchtverdacht sprechen lasse. Besonders hat in Berlin geschehen. Selbstverständlich nicht dem Frau, von ihrem Mann aus dem Fenster geworfen worden zu man es getadelt, daß die Gerichte in der muthmaßlichen Höhe 3weck, daß diese Gesellschaft oder andere würdige Unter- sein. Diese Behauptung wurde von dem vierjährigen Töchterchen der zu erkennenden Strafe einen Anhaltspunkt für die Annahme nehmer etwa veranlaßt werden, mehr als für 6000 M. Arbeiter des Ehepaares, der einzigen Zengin des Vorfalles, unterstüßt, die der Fluchtgefahr erblickt haben. Eine gewiffe Berechtigung fürsorge zum besten zu geben. Je weniger ein Kapitalist seine der Polizei gegenüber angab, daß der Vater die Mutter zum kann diesen Ausstellungen nicht abgesprochen werden, und Blöße mit sozialreformatorischen Lappen verhüllt, je ehrlicher ist Fenster hinausgeworfen habe. Später widerrief das Kind seine wenn das gegebene Beispiel einer Verhaftung der wegen Preß er immerhin. Aussage jedoch und gab zu, daß die Mutter selbst zum Fenster vergehens angeschuldigten Rebatteur zur Regel werden sollte, so hinausgesprungen sei. Hausbewohner wollen in dem Augenblick, würde das Vergnügen, Redakteure zu sein, an Reiz noch wesentlich als der Sturz erfolgte, den Mann auf dem Treppenflur bemerkt einbüßen. Es ist tadelnswerth, wenn man, im Wider: baben. Der Umstand, daß der Arbeiter Anders selbst zur Polizei spruch mit dem Geseze, die Untersuchungshaft auch bei ging und den Vorfall zur Anzeige brachte, spricht ferner für seine einer Handlung, die strafrechtlich ein Vergehen bildet, ohne Unschuld. weiteres anwendet; wäre die Majestätsbeleidigung ein Verbrechen, so ließe sich hiergegen nichts einwenden, weil ja bei einem Verbrechen Eine Parallelstraße der Königstraße in Sicht? Es Eine merkwürdige Gefängnißgeschichte finden wir in der Fluchtverfuch teiner Begründung bedarf, sondern von wird berichtet: Der Durchbruch der Grunerstraße vom der Staatsbürger- Zeitung": Vorgänge in einem fidelen Gedem Geseze schlechthin als vorhanden angesehen wird; die Majestäts- Alexanderplaß bis zur Neuen Friedrichstraße fängniß", das sich nicht weit von Berlin in einem Vororte befand, beleidigung ist aber ein Vergehen, und bei Vergehen erfordert wird im nächsten Jahre, spätestens aber im Jahre 1897 zur Aus- haben für zwei der Betheiligten verhängnißvolle Folgen gehabt. die Annahme des Fluchtverdachts stets eine ausgiebige führung gelangen. Der ständig zunehmende Fahr- und Passanten In dem Gefängniß trafen sich dann und wann bei einem AufBegründung. Wenn man zu dieser die Höhe der muthmaß verkehr in der Königstraße, speziell auf der Strecke vom Alexander- se her Bekannte und Freunde zu einem Hazardspiel chen. lich zu erkennenden Strafe benüßen will, so entsteht das plaz bis zur Spandauerstraße macht jetzt eine Aenderung der Durch Gemunkel kam die Sache eines Tages auch zur Kenntniß Bedenken, daß das Gericht, welches über Anordnung oder Verkehrsanlage zur dringenden Nothwendigkeit. Die Entlastung der Behörde. Diese fand jedoch zunächst keinen Anlaß, einzus Aufhebung der Untersuchungshaft im Beschwerdewege zu ent- der Königstraße durch die Kaiser Wilhelmstraße ist gleich Null schreiten, weil es an beſtimmtem Material fehlte. Da zeigte aber scheiden hat, im allgemeinen über die Höhe der und so sieht sich jetzt die städtische Verwaltung in der Lage, eine eines Tages ein Steuerbeamter an, daß ihm 5000 M. gestohlen voraussichtlichen Strafe tein sicheres Urtheil neue zweite Parallelstraße für die Hauptverkehrsader der worden seien. Die Kriminalpolizei hatte nun genügenden Ver besigt, also auf grund einer unsicheren Vermuthung Königstadt zu schaffen, die wenigstens den aus den Vor- dacht, daß die 5000 m. nicht gestohlen, sondern im fidelen feine Entscheidung abgiebt. Mit Rücksicht hierauf muß die Be- städten des Ostens Wagenverkehr ablentt. Gefängiß im Spiel verloren gegangen seien. Ihre Vermuthung gründung des Fluchtverdachts durch die Höhe der Strafe auch Dazu eignet sich die Grunerstraße am besten diefelbe bestätigte sich auch. Der Beamte legte, als er ins Verhör gebann als höchft gewagt bezeichnet werden, wenn der dem führt vom Alexanderplatz aus an der Westfront des Polizei- nommen wurde, ein umfassendes Geständniß ab. Er gab genau Richter offengelaffene Strafrahmen minder weit geht als es bei präsidiums weiter unter der Stadtbahn hinweg, woselbst eine an, was und wie gespielt war, wer gespielt hatte, wie hoch die der Majestätsbeleidigung thatsächlich der Fall ist. Jedenfalls Brückenanlage bereits vorhanden, und durchschneidet dann das Einfäße gewesen waren 2c. Am Morgen nach dem Tage, an follte bei Preßvergehen von der Untersuchungshaft nur in den Grundstück des königl. Amtsgerichts I in der Neuen Friedrich- dem er dieses Geständniß zu Protokoll gegeben hatte, fand man äußersten Fällen Gebrauch gemacht werden." straße. Nach dem Projekt würde die Grunerstraße dann weiter zu den Angeber an einem Treppengeländer des Bahnhofes ZooloZu der Umtaufung schreibt die„ Deutsche Tages- führen fein über den alten Lagerhof in der Klosterstraße in gischer Garten erhängt auf. Er hatte seinem Leben wohl deshalb zeitung": fchräger Richtung nach der Sieberstraße zu. Dieser letztere ein Ende gemacht, weil er Gewissensbiffe darüber verspürte, daß Wir sind der Ansicht, daß das Vorgehen der Behörde der Straßenzug wird dann auf der östlichen Seite erweitert werden er seine Mitspieler verrathen hatte. Nachdem so der Hauptzeuge Aufklärung bedarf. Liegen für jene Uwänderung des Klagetitele müssen, um eine Straßenflucht mit der Rathhausstraße zu bilden. aus dem Leben geschieden war, blieb die Untersuchung mehr teine andern gewichtigen Gründe vor, so ist das Vorgehen der Zur Entlastung der Königstraße werden dann die Pferdebahn- oder weniger stecken, weil alle Angegebenen leugneten. Der AufBehörde keineswegs zu billigen. So sehr wir wünschen, daß linien, welche jetzt vom Molkenmarkt aus durch die Jüden- und seher aber, der das Spiel bei fich geduldet hatte, wurde entlassen. gegen die dreisten Uebergriffe der Sozialdemokraten mit aller Königstraße führen, durch den neuen Straßenzug geführt werden, Der Mann verlegte sich nun auf die Vermittlung von Hypotheken, Schärfe vorgegangen wird, so wenig fönnen wir damit einver- welcher auch den gesammten Verkehr von Osten nach dem Zentrum gerieth aber bald auf die schiefe Ebene. Als er eines Tages standen sein, daß dazu Schiebungen im Gerichtsstand der aufnehmen dürfte. Hypotheken für ein Grundstück suchte, trat er auch in Verbindung Angeklagten vorgenommen werden. Sind unsere Gesetze nicht Ein ergöhlicher Religionsstreit, über den von einigen mit einem Bauern, der Geld zu vergeben hatte. Bei einem dazu ausreichend, daß alle Richter an ihrer Hand jene Ueber- hiesigen Blättern berichtet wird, dürfte auch unsere Leser amüsiren: Glaſe Wein brachte der Makler dem Geldmanne die Meinung griffe gebührend ahnden tönnen, so müssen fie eben geändert Den im Moabiter Untersuchungs- Gefängniß internirten Gefangenen bei, daß er eine zweite Hypothek erhalte, und erhielt daraufhiu fo werten. Aushilfsmittel" fann und darf es da nicht geben." jüdischen Glaubens war vom Direktor Bornstedt gestattet worden, 80 000 m. Als aber der Bauer das Instrument in die Hände Die Volts 3eitung" betont mit recht, daß die Sozial- ihr Versöhnungsfest in einer großen Zelle feiern zu dürfen. Zu bekam, mußte er zu seiner nicht geringen Ueberraschung sehen, demokratie aus den staatsanwaltlichen und gerichtlichen Maß dem Behufe stellte man den Gefangenen eine weiße Tischdecke und daß er sein Geld auf eine dritte Hypothek gegeben hatte. Der regeln notorisch die größten Vortheile zieht. eine Anzahl Lichte zur Verfügung; es fehlten nur noch die Betrogene brachte die Sache zur Anzeige und der Makler wurde Leuchter und diese zwei an der Zahl entnahm man der zu 1 Jahr Gefängniß verurtheilt. Nachdem er 7 Monate und Anstaltskirche, in welcher gerade fein Gottesdienst stattfand. Tag verbüßt hatte, ist er nunmehr aus Plößensee beurlaubt hinterher wurde dies dem evangelischen Anstalt 3 worden, so daß ihm der Rest der Strafe wohl erlassen werden prediger hinterbracht, welcher das Entgegenkommen der Ge- wird. fängnißdirektion mißbilligen zu müssen glaubte und sich Eine Verhaftung auf dem Pferdebahnwagen verursachte eine Wiederholung des Vorkommnisses ernstlich verbat. in der gestrigen Nacht am Spittelmarkt großes Aufsehen. In Der gestrenge Herr Anstaltsgeistliche führt den Namen Hirsch. der Leipzigerstraße wurde gegen 12 Uhr der ruhig seines Weges gebrachten Gerichtsbericht hervorgeht, feine anständigen Arbeiter von einem etwa 28jährigen Wanne angerempelt und dann mit Der Wirth Hauschild, der, wie aus dem gestern von uns gehende jüdische Rechtsanwalt Dr. E. ohne jegliche Veranlassung und Handwerker in seinem Lofal duldet, wohnt, wie die" V.- 3." Rowdy festnehmen lassen, der nach dem Spittelmarkt flüchtete Schimpfworten überschüttet. Der Rechtsanwalt wollte den festgestellt hat, Friedrichstr. 115. und sich dort auf einen vorüberfahrenden Pferdebahnwagen schwang. Ein Nachtwächter eilte dem Erzedenten nach und suchte ihn vergeblich zum Verlassen des Tramvay zu veranlassen. Der Schaffner wollte nun mit dem Wächter und dessen Gefangenen weiterfahren, doch hatte sich bereits eine große Menschenmenge gesammelt, welche die Weiterfahrt des Pferdes bahnwagens verhinderte und so eine Störung des Fahrverkehrs M Es ist das Loos aller Vertheidiger einer dem sichern Untergange geweihten Gesellschaftsordnung, mit Blindheit geschlagen zu sein. Was sie auch beginnen mögen, es zeigt sich da wieder das alte und immer neue Wunder: Jeder ihrer Schläge führt uns, den Vorkämpfern für eine höhere Gesellschaftsform, neue Kräfte zu. Mögen unsere Feinde weiter auf ihre Weise den Staat zu retten suchen! Eine aussichtslose Gründung. Seine Anwesenheit bei den Kursen des Vereins für Sozialpolitik benutte Pastor Naumann, um in Berlin einen evangelisch- sozialen Arbeiterverein zu gründen. Derartige Arbeiter"-Organisationen können in der Hauptstadt der Sozialdemokratie nicht gedeihen. kommenden M Herr Ferd. Polensky, Restaurateur in Pankow, theilt uns mit, daß er mit der in dem Faßdiebstahls Prozeß erwähnten Person gleichen Namens nicht identisch ist. Tie Deutsche Gasglühlicht Aktiengesellschaft ist auch in diesem Jahre wieder der tapitalistischen Welt ein leuchtendes Vorbild gewesen. Der Reingewinn beträgt 2 537 788 m., eine Einem Raubmordversuche will in der Nacht zum Eumme, die der im Vorjahre erzielten faft gleich kommt. Ein Sonnabend der 23jährige Buchhalter Wilhelm Schlee im Thierganz erfledliches Theil schöpfen Vorstand und Aufsichtsrath garten ausgesetzt gewesen sein. Der junge Mann, der Sohn hervorrief. Erst einem hinzukommenden Polizei- Offizier gelang Lavon ab, nämlich nämlich 308 791 M.; an Dividende werden eines Handelsmannes aus Stepenah, Kreis Ost- Priegnik, wohnte es, mit Hilfe des Wächters den Mann zum Verlaffen des cleich wie 1894 nicht weniger als 130 pt. ver früher in der Mittelstraße 18, hielt sich aber in ter lebten Zeit Wagens zu zwingen und nach der zuständigen Revierwache zu iheilt. Die Gesellschaft, die solche, faum erhörte Gewinne ab- wohnungslos hier auf. Gestern Morgen gegen 6 Uhr fand ihn fistiren, woselbst die Personalien des Beleidigers festgestellt wirit, ist im Zeitalter der Sozialreform natürlich auch entsprechend ein Schuhmann an der Ecke der Straße Unter den Linden wurden. arbeiterfreundlich. und der Wilhelmstraße mit einer bluttriefenden SchußFür das Beamtenpersonal, das ohne Entschädigung gar oft wunde in der Stirne auf und brachte ihn in ein Vermißt wird seit einigen Tagen der 24jährige Schorne bis in die spätesten Abendstunden ausgenügt wird, ist als Krankenhaus. Er ist dort bei Bewußtsein und hat bei seiner ſteinfeger und Schriftseter Johann Archner aus der GartenRemuneration der Betrag von 10 000 m. festgelegt. Diese Vernehmung folgende Angaben gemacht. Am Freitag Abend straße 40a. Archner, der seit einiger Zeit Spuren von Tiefsinn Summe wird natürlich derart vertheilt, daß die am besten ge- fei er noch spät im Thiergarten in der Nähe des Brandenburger zeigte, hat eines Nachmittags seine Familie verlassen, ohne an ftellten Beamten einen ansehnlichen Betrag und die am schäbigften Thores spazieren gegangen. Als er schließlich beim Thore herauszugeben, wohin er gehen wollte. Man glaubt, daß er sich ein bezahlten und am schlimmsten ausgebeuteten entsprechend wenig gekommen und eben wieder in den Park hineingegangen sei, habe Leid angethan hat. bekommen. Doch der Schimmer der Beamtenfreundlichkeit, den er sich mehreren Männern gegenüber gesehen, von denen einer " die Voßstraße. Dann sei er fich die reiche Gesellschaft giebt, verblaßt völlig vor dem strahlenden ihm über dem rechten Auge in die Stirn geschossen habe. Gr Gesperrt ist für Fuhrwerke und Reiter vom 7. d. M. ab Glanze ihrer Arbeiter fürsorge". Bei einem überaus habe versucht, einen der Männer zu fassen, in demselben Augenerbärmlichen Lohn 18 Mark Wochenverdienst gilt schon blicke jedoch einen zweiten Schuß erhalten. Polizeibericht. Am 3. d. M. nachmittags wurde ein Mann für anfehnlich hat die Gesellschaft, die in diesem Jahre über zusammengebrochen und habe das Bewußtsein verloren. Was in seiner Wohnung in der Lübeckerstraße und am darauffolgenden britthalb Willionen Mart" Entbehrungslohn" zur Freude nun weiter mit ihm geschehen sei, wisse er nicht. Als er aber Tage ein Invalide in seiner Wohnung am Weidenweg erhängt der Aktionäre einheimfen konnte, baare sechstausend morgens früh wieder zu sich gekommen, sei seine erste Wahr- vorgefunden. Am 4. d. M. wurde im Luisenstädtischen Kanal, Mark dem Arbeiter Unterstüßungsfonds zu nehmung gewesen, daß seine Geldtasche mit Jubalt und feine am Luisen- Ufer, die Leiche eines neugeborenen Kindes ans gewiesen. Bei Bei den hunderten von Arbeitern und Ar Uhr fehlten. Wie die Thäter aussehen und in welcher Richtung geschwemunt. Vormittags erfchoß sich ein Mann in seiner beiterinnen, welche die Gesellschaft ausbeutet, erscheint diese sie sich entfernt haben, weiß der Beraubte nicht anzugeben. Ob Wohnung in der Echönhauser Allee. Nachmittags stürzte eine Generosität selbst einem so profitwüthigen Organ, wie dem diese Darstellung wahr ist, wird die behördliche Untersuchung Frau aus dem Fenster ihrer in der Wörtherstraße im 2. Stock Stumm'ichen Hezzblatt Die Post" auffallend. Wie wir wohl bald feststellen. belegenen Wohnung auf den Hof hinab und trug erhebliche Vers zur Erläuterung der Arbeiterfürsorge noch mittheilen wollen, legungen am Knie davon. Im Depot der Großen Pferde- Eisenbahn- Gesellschaft zu Brände statt. wird den Arbeitern und Arbeiterinnen auch in den Betriebs- Pankow ist, wie amtlich bekannt gegeben wird, die Rotkrankheit Im Laufe des Tages fanden vier werfstätten der Gesellschaft das Leben entsprechend angenehm gemacht. Bei dem Hungerlohn, mit dem das Arbeitspersonal ausgebrochen. nach Hause geschickt wird, bagelt es in der neuen, am 24. Sep- Im Untersuchungsgefängniß hat sich ein gewiffer Friedr. Wetter Prognose für Sonntag, den 6. Oftober 1895. tember d. J. in traft getretenen Arbeitsordnung eine Joh. Wilh. Müller erhängt, welcher als Theilnehmer der blutigen Nachts sehr fühles, am Tage etwas wärmeres, theils heiteres, ganze Reihe verhältnismäßig hoher Strafen. Wer die Schlägerei am Maybach- Uier und Mörder des dabei erstochenen theils woltiges Wetter mit etwas Regen und mäßigen südwestKontrollmarte nicht an die Tafel hängt oder sie beim Verlassen Arbeiters Woldeck verhaftet war. Müller hat vor dem Unter- Zichen Winden. Berliner Wetterbureau. Gerichts- Beitung. wissenschaftlichen Ueberzeugung, daß diese letterwähnten J Pasteur's Gebeine sind am Sonnabend unter großem Pomp Erscheinungen ihn berechtigen, zu erklären, die Impfung in der Notre- Dame- Kirche zu Paris bestattet worden. Eine bemerkenswerthe Entscheidung in betreff der fei erfolgreich verlaufen. Aus diefer wissenschaftlichen Ueber- Ueber eine Pulverexplosion wird aus Paris gemeldet: Redefreiheit der Gemeindefch öffen hat am letzten zeugung heraus hat er sich für berechtigt gehalten, die fraglichen In der staatlichen Pulvermühle von Le Ripault bei Tours Dienstag nach fiebenstündiger Verhandlung der Sache unter dem Impfscheine auszustellen. Die Anklage war dagegen der Meinung, fand Freitag früh eine heftige Explosion statt, als der Vorsitz des Präsidenten Persius das Ober- Verwaltungsgericht daß er jener Ueberzeugung nicht war und nicht sein durfte, daß Wächter derseben den Raum betrat, wo ein neues Pulver gefällt. Im September 1893 hatte in Schöneberg anläßlich er also wider besseres Wissen etwas Falsches bescheinigt habe. hergestellt wird. Das ganze Gebäude flog fast lautlos, aber mit der bevorgestandenen Gemeindewahlen der damalige Schöffe Die drei von der Staatsanwaltschaft vorgeschlagenen Sach- beträchtlicher Lichtentwicklung in die Luft. Der Wächter ist schwer Gustav Müller in einigen theils öffentlichen Verfamm- verständigen, darunter Prof. Dr. Hoffmann aus Leipzig, verletzt, doch hofft man, ihn am Leben zu erhalten. Glücklicherlungen die Thätigkeit der Gemeinde Verwaltung fritisirt denen das Gericht gefolgt ist, traten der Auffassung der weise hatten infolge der frühen Morgenstunde die zahlreichen und dabei einzelne Mitglieder derselben in besonders Anklage bei, dagegen erklärten die Sachverständigen, Staats- Arbeiter und Arbeiterinnen die Pulvermühle noch nicht bescharfer Weise angegriffen. Infolge beffen war gegen rath Dr. med. Wals, Sanitätsrath Dr. med. Bilfinger treten. am 29. Juni v. J. entschieden worden, daß er als Schöffe, d. h. für zulässig und berechtigt. Erwähnt mag hier werden, daß Dr. London gemeldet wird, erneuert. Es treffen Nachrichten von Der Sturm an der britischen Küste hat sich, wie aus als unmittelbarer Gemeindebeamter, nicht in gleicher Weise wie Böhm wegen ganz ähnlicher Anklagefälle vom Landgerichte vielen Schiffbrüchen ein, bei welchen eine große Baht Menschendie Gemeindevertreter das Recht gehabt habe, in den Wähler- Weimar rechtsträftig freigesprochen worden ist. Die Re: ihn das Disziplinarverfahren eingeleitet und vom Kreisausschuß und ein dritter Sachverständiger das Verfahren des Angeklagten Die norwegische Brigg„ Haabet" litt versammlungen sich über die Gemeindeverwaltung in der gevision gegen das erwähnte Urtheil wurde von Herrn Dr. Segelschiffe verloren. leben zu grunde gingen. An der Wentüfte gingen acht vergehens vom Schöffenamte zu fuspendiren sei. Gegen dieses hervor, daß es einen eigenartigen Eindruck machen müsse, wenn mädchen wurde mittels Rafeten gerettet. bei Ilfracombe Schiffbruch, die Bemannung und ein schehenen Weise zu äußern, und daß er wegen dieses Dienst Böhm persönlich vor dem Reichsgerichte vertreten. Er hob Urtheil des Kreisausschusses hatte der Beklagte Berufung beim er wegen derselben Handlungen in Gera bestraft werden solle, von Lizard wurde ein großer österreichischer Dampfer in Auf der Höhe Ober- Verwaltungsgericht eingelegt. Und nachdem er dann sein Amt wegen deren er in Weimar freigesprochen worden sei. Er sei fich Noth signalifirt. Schleppdampfer und ein Rettungsboot find zur als Schöffe bereits freiwillig niedergelegt hatte und gleich darauf feiner strafbaren Handlung bewußt, habe vielmehr in wissenschaftlicher Hilfe ausgesandt. Zwei auf der Höhe von Scilly in Noth gebei den letzten Kommunalwahlen zum Gemeindevertreter gewählt und gesetzlicher Beziehung alles gethan, was er für erforderlich worden war, hat jetzt das Ober Verwaltungsgericht entschieden, hielt. Der Reichsanwalt erachtete indeffen die Schuld des An- rathene Dampfer werden eingeschleppt. geklagten in ausreichender Weise für festgestellt. Das Landgericht gehe davon aus, daß der Angeklagte gar nicht im Sinne des Gesetzes impfen wollte, sondern nur unter raffinirter Nachahmung der äußeren Formalitäten das Gesetz zu umgehen beabsichtigte. Nicht das werde dem Angeklagten vorgeworfen, daß er als Impfgegner geimpft habe, sondern daß er nur zum Schein geimpft habe. Daraufhin verwarf diesmal das Reichsgericht die Revision des Angeklagten. daß die Amtssuspendirung zu unrecht geschehen sei. Aus der Begründung dieses Urtheils, dem Ergebnis einer 81/ 2ftündigen Berathung, ist folgendes hervorzuheben: Als notorisch sei anerkannt worden, daß die am 21./28. September 1893 vom Schöffen Müller gehaltenen Reden in ihrem Wortlaut feststehen. Diefelben enthielten sowohl für den Gemeindevorsteher als Dienst Borgesetzten, wie für die Mitglieder des Gemeindevorstandes und der Vertretung Neußerungen, welche wohl dazu angethan feien, die betreffenden in der öffentlichen Meinung herabzusehen. Es sei aber ausdrücklich anerkannt worden, daß der Schöffe Gustav Müller sich in der Ausübung seiner staatsbürgerlichen Rechte be= funden habe. Somit wäre höchstens auf eine Ordnungsstrafe zu erkennen gewesen; auf feinen Fall aber rechtfertige fich die Ent- 7. scheidung des Kreisausschusses auf Dienstenthebung, welche wieder aufgehoben werde. Gbenso sei eine Geldstrafe jetzt unzulässig, weil das Amt inzwischen niedergelegt worden sei. Versammlungen. Verein Deutscher Schuhmacher. Versammlungen am Montag, den Ottober, abends 8% Uhr: Bahlstelle i bei Feindt, Weinfir. 11; Zahlstelle 2 bei Buste, Grenadierftr. 33; Bahlstelle 3 bei Freugang, Schüßenstr. 18/19 Verband der in Buchbindereien beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen. Sonntag, den 6. Oftober, abends 6 Uhr, Gemüthliches Beisammensein verbunden mit Gesangsaufführungen des Buchbinder Männerchors und Tanz im Königftadt- Kafino, Solamarktstr. 72. Samariter- Rurfus der Arbeiter und Arbeiterinnen. Montag, den 7 Ottober, abends 8½ Uhr, in Cohn's Feisälen, Beuthstr. 20 1 Tr. Gr öffnung des Winterkursus. Vortrag des Herrn Dr. Christeller über den Körperbau des Menschen. Verein der Maschinisten, Heizer und Berufsgenossen Berlins und Bersammlung. gegend. Sonntag, den 6. Ottober, nachmittags 5 Uhr, Oranienstraße 51: Schöneberg. Arbeiter- Bildungsverein. Generalversammlung am Montag, den 7. Oftober, abends 8 Uhr, bet Obst, Grunewaldfir. 110. Jedes Mitglied muß erscheinen.( Stehe heutige Annonce.) Privat- Theater- Gesellschaft illy". Gonntag, den 6. Oktober, sintenfiraße 90: Gigung nebst erster Fibelitas. Die Impfscheine eines Impfgegners. Der Aufsehen erregende Prozeß gegen den Dr. med. May Böhm, früher in Weimar, jetzt in Friedrichsroda, beschäftigte am Sonnabend zum zweiten Male das Reichsgericht. Dr. Böhm ist beschuldigt, in einer Reihe von Fällen Urkunden ausgestellt zu haben des Inhaltes, daß bei den von ihm in Gera geimpften Kindern die Impfung erfolgreich gewesen sei, obwohl er gewußt habe, daß dies nicht der Fall war. Das Land gericht Gera hatte ihn auf grund des§ 278 St.-G.-B., verurtheilt, aber das Reichsgericht hob dann auf die Revision Vergnügungs- Klub Oftend". Sonntag, den 6. Oftober, nachmittags des Angeklagten das Urtheil auf. Nunmehr hat das 5 Uhr, bet Birt, Straußbergerstraße 3: Sigung. Nachdem Tanz. Gäne willkommen. Landgericht Gera den Angeklagten am 6. Mai aberArbeiter- Bildungsschule. Während der Ferien vom 1. bis intl. 15. Dt mals verurtheilt und awar zu zwei Monaten Gefäng- tober fällt der Unterricht in beiden Schulen aus. Die Bibliotheten und Leseniß. Der Angeklagte bekennt sich zwar als Impfgegner, me find jedoch allabendlich ver. 1½ 10½ 11hr geöffnet. Dieselben befinden hat aber auf Verlangen vieler Eltern sich bereit erklärt, deren fich Waldemarstr. 14 und Müllerstr. 179a. Kinder auf eine mildere Art zu impfen. Er hat deshalb die Symphe mehr als üblich verdünnt und nur ganz leichte Stiche in die Haut der Impflinge gemacht. Dementsprechend entstanden Zum Brandunglück in Brotterode. Von der hessischen an den Impfstellen in der Regel nicht so große Bufteln, häufig Brandversicherungs- Anstalt wurde der Gesammtschaden bei dem zeigten sich vielmehr nur Efflorescenzen, Röthungen, ähnlich denen, großen Brande in Brotterode endgiltig auf 1784 714 M. feftwie sie ein Flohstich nach sich zieht. Dr. Böhm ist der gesetzt. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Sonntag, den 6. Oktober. Opernhaus.( Kroll's Theater.) Margarethe. Montag: Carmen. Schauspielhaus. Die Welt, in der man sich langweilt. Montag: Mirandolina. Deutsches Theater. Nachmittags: Weh dent, der lügt. Die Mütter. Montag: Die Weber. Abends: Berliner Theater. Nachmittags: Der Pfarrer von Kirchfeld. Abends: Der Pfennigreiter. Montag: Die Journalisten. Leffing Theater. Nachmittags: Das Bild des Signorelli. Abends: Gräfin Frizi. Montag: Der Beilchenfresser. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Nachmittags und abends: Die Reise nach dem Mars. Montag: Dieselbe Vorstellung. Neues Theater. Erster MascagniAbend. Cavalleria rusticana. Die Bajazzi. Montag: Francillon. Schiller- Theater. Nachmittags: Göh von Berlichingen. Abends: Der zerbrochene Krug. Die zärtlichen Verwandten. Montag: Das Glas Wasser. Residenz- Theater. Der Rabenvater. Vorher: Aber die Che! Montag: Dieselbe Vorstellung. Adolph Ernst- Theater. Barade bummler. Montag: Dieselbe Vorstellung. Central- Theater. Eine tolle Nacht. Montag: Dieselbe Vorstellung. Alexanderplat- Theater. Nachmittags: Die Königstochter als Bettlerin. Abends: Ein Rind der Liebe. Vorher: Der neue Lehrer. Montag: Dieselbe Borstellung. National Theater. Die Räuber. Nachmittags: Kinder- Vorstellung: Schneewittchen und die 7 3werge. Montag: Diefelbe Bornellung. Theater Unter den Linden. Die Chansonnette. Burschenliebe. Montag: Dieselbe Vorstellung. | Schiller- Theater. ( Wallner- Theater.) vou Sonntag Nachmittag: Göt Berlichingen. Abends: Der zerVermischtes. Urania Anstalt für volksthümliche Naturkunde. brochene Krug. Die zärtlichen Am Landes- Ausstellungspark Verwandten. Montag: Das Glas Waffer. Adolph Ernst- Theater. 3um 34. Male: ( Lehrter Bahnhof). Geöffnet von 5-10 Uhr. Täglich Vorstellung im wissenschaftlichen Theater. Näheres die Anschlagzettel. Paradebummler. Passage- Panopticum. Besetzung der Hauptrollen: Anna Bäckers, Josefine Dora, Jda Schlüter, Adolph Ernst, Julius Eyben, Hugo Haßkerl, Richard Jürgas, Guido Zielscher, Karl Weiß, Georg Worlitsch. Anfang 71/2 Uhr. Rein Aufgeld. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Central- Theater. Alte Jakobftr. 30. Emil Thomas a. G. 42 Mädchen Briefkasten der Redaktion. Wir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( Zwei Buchstaben oder eine Zahl anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. finken, die über unsere Partei dreift lügen, polemistren, so B. 19. Wollten wir mit allen journalistischen Schmiermüßten wir täglich im doppelten Umfange erscheinen. Seien Sie ganz beruhigt, die zwei Insterburger, die sich offen von der Partei losgesagt haben, sind Leute, über deren Berlust wir nur eifreut sein können. Warum lesen Sie überhaupt das„ Deutsche Blatt"? Deutscher Michel. Havelberg ist zum größten Theile im Jahre 1870 abgebrannt. H., Granseerstraße. Wir bitten Sie, das Honorar ab. zuheben und es nach eigenem Ermessen zu verwenden. 12. F. 100. Das Geld im Julius thurm liegt wirklich " todi" da. Mülhausen. Wie Sie wünschen. Senden Sie uns genaue Aufstellung der publizirten Beiträge. 21. M. 44. 1. Der Wirth kann sich wegen der Miethsschuld nur an die von der Frau in die Miethswohnung eingebrachten Sachen halten. 2. Ja.$. G. 100, 6. S. 3. Nein. Briefkasten der Expedition. Für die Familien der im Essener Meineidsprozek Verurtheilten gingen bei uns ferner ein: Unbekannt 1,-. Einige, die den Berliner Staub von den Füßen schüttelten 7,40. Won einem Mitfühlenden 6,-. D. B K., Weimar 15,-. Flugtauben- Verein Wedding 2,-, R. R., Ge= richtsstraße 10,-. Von einigen Mitgliedern der Preuß'schen Buchdruckerei 3,15. Bom Tanzlehrer- Verein Solidarität" 6,-. Bugerkolonne Krohne 3,50. Buschneider der Wäschefabrik Kohn u. Samuel 10,-. Summa 64,05 M. Bereits quittirt 11 916,25.; in Summa 11 980,30 M. Fren- Palast Burg- u. Wolfgangstr.- Edke.. Direttion: Winkler u Fröbel. Zum 1. Male in Berlin. Die tollkühnen Kometen der Luft fliegendes Stephan n. Olivier rapes. Paradebummler Berliner Volkstypen dargestellt v. Wilh. Fröbel, sowie die mit unbeschreiblich. Erfolg aufgenomm. 18 neuen Glanznummern. Anfang: Wochentags 71/2 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree 30 Pf. andern Ende Volksgarten der Welt ( Samoa). Novität! 3um 33. Male: Novität! Castan's Panopticum. Eine tolle Nacht. Große Ausstattungspoffe mit Gesang und Tanz in 5 Bildern von Wilh. Mannstädt und Julius Freund. Mufit von Julius Einödshofer. In Szene gesett v. Dir. Richard Schultz. Anfang 71/2 Uhr. Morgen: Bum 33. Male: Eine tolle Nacht. National- Theater. Große Frankfurterstraße 132. Direktion: Max Samst. Friedrichstr. 165. ! Salambo? Kaiser- Panorama ( Passage). Letzte Woche: II. Cycl. Rieler Feste, Kanal, Hamburg. Eine Reise nur 20 Pf. Abonnem. u. Vereins- Billets. Volksvorstellung zu bedeutend er Konzerthaus Sanssouci mäßigten Preisen. Gastspiel des Herrn Oskar Krüger vom Hoftheater zu Braunschweig. Die Räuber. Trauerspiel in 5 Aften von Friedrich von Schiller. Regie: Mar Samst. Nachmittags 84 Uhr: Kinder- Vorstellung. Schneewittchen und die heben 3werge. Märchen in 8 Bildern v. G. Zimmerman. Regie: Frit Schäfer. Morgen: Dieselbe Borstellung. American- Theater. Bulgarien in Friedrich- Wilhelmstädt. Theater Berlin. Die Millionenerbin ren Rixdorf. Montag: Dieselbe Vorstellung. Reichshallen- Theater. Spezialitäten Vorstellung. Apollo Theater. Spezialitäten- Borstellung. Tanziuftitut, Keller's Festfäle, Roppenftr. 29. Honorar mäßig. D. Boll, Tanzlehrer. 592 25/26. Chauffeeftr. 25/26. Unwiderruflich Kottbuserstr. 4a. Heute, sowie jeden Sonntag und Donnerstag: Soiree der altbeliebten Stettiner Sänger ( Meysel, Pietro, Britton, Steidl, Krone, Röhl und Schrader) Anfang 7 Uhr. Entree 50 Pf. 電車 Grossartiges d ( ehem. Weimann's Volksgarten) Gesundbrunnen, Badstr. 56/57. Direktion: Max Samst. Sonntag, den 6. Oftober 1895: Einmaliges Gastspiel von Mitglieder des National- Theaters. Die Grille. Schauspiel in 5 Akten der Charlotte Walhalla- Theater. Dranienftr. 52, Morißpl. neb. Wertheim. Alfred Bender. Poffe, Operette, Spezialitäten. Ein Parvenu. Weibl. Maitäfer. Anfang 712 Uhr. Sonntags 6/2 Uhr. Entree 30 Pf. Garant. reinseid. Kleider n. Maaß, vorz. Siz, auf Wunsch Proben, von 85 M. an liefert Frau Didschmi, Modiftin, Fehrbellinerstr. 5. 581b Priv.- Mittagstisch, 50 Pf., Theiln erwünscht Luisen- Ufer 28 III. Schulz Charlottenburg. Zur Einschulung empfiehlt Schul. mappen, Federkästen, Tafeln, Schreibhefte, sowie fämmtliche Schulartifel in größter Auswahl. 34022 A. Fiedler, Srummeftr. 28. Bigarrengeschäft, billig, sofort zu verkaufen Kl. Hamburgerstraße, Ecte 599b Elsasserstraße. Handlung RofenthalerBirch Pfeiffer. Regie: Friß Schäfer. Möbel, gebraucht, kauft Möbel. Anfang 71/2 Uhr. Kaffeneröffnung 6 Uhr. Straße 13. Preise der Pläge: Sperrsiz 70 Pf. Parquet 50 Pf. Gallerie 30 Pf. Alcazar. Variété- u. Spezialitäten- Theater. Dresdenerstr. 52/53, Annenstr. 42/43 ( City- Passage). Vornehmster Familienaufenthalt! Ganz neues SpezialitätenProgramm. Wer ist der Vater? Bosse von Anno. Musik von Grimm. Regie: E. Stempel. Anf. Wochent. 8, Sonntags 6 Uhr. Entree 10 Pf., 30 f. Morgen: Dieselbe Vorstellung. " Direktion: R. Winkler. IEDRICHSHAT Aktien- Brauerei Friedrichshain Waldvögel aller Gattungen, Vogelfutter, Vogel. bauer, spr Papageien, reell und billig. 610b Rufflar, Fennstr. 6. Paneelsopha 90 M., Trumeaux 55, Tisch, Stühle, Spind. Oranienftr. 25, I. I. Kleine Metallgießerei wird zu fanfen gesucht. Off. unter L. G. 677 an Rudolf Moffe, Prinzenftr. 41. Auktion per 15. ult. Juli, August und September 1894 am 10. und 11. d. M., 2. Regen, nachm. 2 Uhr. 580b Gr. Frankfurterstr. 121. Aquarium, Schleierschwänze, Marcropoden, Pflanzen sehr schön, sehr billig. Reichenbergerstr. 101, v. 2 Tr. rechts. Rauch- Utensilien für Vereine. Näh. Fürstenwalderstr. 16 im Schubgeschäft. 0 Damen Kostüme jeder Art, nur neueste Façons, fertigt zu den billigſten Breifen Frau Weise, Grünauerstr. 27, I. Möbel zu Fabrikpreisen. Dresdenerstr. 49. ( Königsthor). Heute Sonntag: Grosses MilitärKonzert. Eintritt 20 Pf. Programm unentgeltlich. Empfehle Freunden und Kollegen meine Destillation, Weiß- u. BairischBierlokal nebst Frühstücks- Mittags: S., Alte Jakob- Strasse 75. und Abendtisch. Gut gel. gr. Vereins- Dienstag u. Donnerstag: Spezialitäten: Aquarium mit chinesischen Matro- zimmer ist noch Montag, Mittwoch, Vorstellung. Empfehle meine Säle poden ist billig zu verkaufen. 6096 Donnerstag und Freitag frei. 5976 zu Festlichkeiten und Versammlungen. Benffelftr. 19, Stfl. 1 Zr. r.$ 313. Gallowsky, Grünauerstr. 5. Telephon Amt I, 1082, des Gantspiels der Liliputaner. Dorlekter Sonntag Sonntags- Programm. Heute 2 Vorstellungen. Nachmittag 3 Uhr und Abends 71/2 Uhr: Die Reise nach dem Mars. Montag, den 14. Oftober: Abschiedsvorstellung der Liliputaner. Montag: Victoria- Brauerei. Dienstag: Böhmisches Brauhaus. Boltz' Festsäle, [ 32941* Circus Renz. Voranzeige. Hiermit beehre ich mich ganz er gebenst anzuzeigen, daß ich am Mittwoch, den 9. Oktober cr. mittelst Sonderzuges mit meiner Gesellschaft von Hamburg hier eintreffen und meine diesmalige Saison am 12. Oktober, abends 7 Uhr, mit einer Elite- Vorstellung eröffnen werde. Das Programm derselben weist die Statt besonderer Meldung: Rechtsanwalt Georg Morris Agnes Morris, geb. Pritsch Vermählte. Berlin C., Landsbergerstr. 62. 591b Unserem Kollegen und Genossen R. Ströhlinger ein donnerndes Hoch! 5766 Freunde und Kollegen. Rudolf, laß gießen. Unserem treuen Genossen, dem Simmerer Albert Elsholz zu feinem morgigen Wiegenfeste ein dreimal donnerndes Hoch! 606b H. B. A. B. F. K. E. B. A. W. W. F. Verband eriten Koryphäen der modernen Reit- aller in der Metallindustrie kunst, unübertroffenen Pferdedressur 11. f. w., sowie ein weiteres KünstlerRontingent allerersten Ranges und der verschiedensten Fächer auf. Besonders zu beachten sind die Schulreiter: Mr. James Filles, Mons. G. Gaberel, Herr Ritter von Rearoff; die Schulreiterinnen: Miss Rita del Erido, Mlle. Dudley, Frau Robert Renz, Frl. Wally Renz( mit neuen Schulpferden), und Miss Blanche Cooke( mit drei SchulDie renommirte Künstlerpferden). familie James Jee. Die vorzüglichste Barterre- Gymnastiker- Troupe de Kock; die berühmten Komiker Mr. Gobert Belling, Angelo u. Vitalo 2c. 2c. Judem ich um ferneres geneigtes Wohlwollen bitte, verharre ich mit hochachtungsvollster Ergebenheit Franz Renz, Direktor, Königl. Kommissionsrath. Nur noch kurze Zeit! Circus Jansly- Leo. Friedrich Karl- Ufer. Sonntag, den 6. Oktober: 2 gr. brill. Vorstellungen. Nachmittags 4 und abends 8 Uhr. Nachmittags 1 Kind frei. In beiden Vorstellungen besonders gutes Programm. Morgen: Vorstellung. Ringkampf. Berl. Bockbrauerei Tempelhofer Berg. Im großen Konzertsaal Sonntag, den 6. Ottober 1895: Grosse Eröffnungs Soirée beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Am Freitag, den 4. Oktober, verstarb plöglich und unerwartet unser langjähriges Mitglied, der Lackirer Richard Görldt. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Montag, den 7. Oktober, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause Adlershof, Helbigstr. 4 aus statt. Um zahlreiche Betheiligung ersucht 111/7 Der Vorstand. Allen Freunden und Bekannten aur Nachricht, daß unser Kollege, der Tischler Carl Krause am Freitag, den 4. d. M., gestorben ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 6. d. M., nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause, Forsterstr. 36, aus nach dem Emmaus- Kirchhofe statt. Die Kollegen der M. Wolff, 148 M. Die Nähmaschinen- Fabrikur Grünfr, 27 H deren Erzeugnisse durch ihre unbedingte Reellität über ganz Deutschland in allen Kreisen schnell Eingang gefunden haben verkauft direkt ohne Zwischenhändler ihre anerkannt beste hoch= elegante und mit allen Neuerungen der Jetztzeit versehene hocharmige Familien- Nähmaschine ( System Singer) zum Fußbetrieb eingerichtet mit Verschlußkasten inkl. sämmtl. Apparate u. Verpackung für 48 M. Alle Arten Handwerkermaschinen zu dementsprechend billigsten Breifen. 30tägige Probezeit u. 5jährige schriftliche Garantie. Jede Maschine, die nicht gefällt, nehme auf meine Kosten zurück. Prospett mit Anerkennungen tostenlos u. frei. Achtung! Künstl. Zähne v. 3 M. an, Theilz. wöchentl. 1 M., wird abgeholt. ZahnI ziehen, Zahnreinigen, Nervtödten sonst Guckel, Laufizer Plaz 2. Elsasserstraße 12. Achtung! Restauration. Treitel, MichaelLadeneinrichtung. 32832* Komptoirs, Materials, Butter, Vortost, brücke 1, an der Holzmarktstraße. * Presskohlen beste Senftenberger Marie, 6 Boll lang, 6 m. frei Keller. Marie, 7 Zoll lang, 7,50 M. frei Keller. 33012* Frischeisen, waldemarstr. 2, I. Landwolle, garantirt nicht einlaufend, besonders empfehlenswerth gegen Schweißfüße, Schock 25 Pfennig. Alleinverkauf: R. Stock, Wrangel- Straße 119. Gleichzeitig empfehle aus besonderen, haltbaren Garnen: Strümpfe, Socken, Trikotagen, wollene Westen. 3010L* Anzahl, Abzahlg. Künstl. ohne wöchentlich 1 M. [ 5926 Bühne, Vorpahl's Zahntlinit, C. Bechstein'schen Hof- Pianofabrik. Todes- Anzeige. Allen Freunden und Bekannten hierDurch die traurige Nachricht, daß am Sonnabend, den 5. Oktober, unsere einzige Tochter Louise im Alter von 8 Jahren nach schweren Leiden_ver= Mittwoch, den 9. Oftober, nachmittags storben ist. Die Beerdigung findet 41/2 Uhr, auf dem Kirchhof in Schöne berg, Marstraße, statt. Um stilles Beileid bittet Brunnenstr. 7. Photographisches Atelier, Holzmarktstr. 71, a. d. Jannowißbr., hält sich bestens empfohlen. Theilzahlung gestattet.[ 30542* Monatl. v. 10 M. an liefert elegante Theilzahlung. Noch nie dagewesen!! Keine Konkurrenz ist im stande, Herren- und Knaben- Garderoben aus den reellsten, reinwollenen Stoffen zu folch' fabelhaften, billigen Preisen zu verkaufen; denn wir nur allein liefern: 8000 Herbst- und WinterPaletots jetzt nur 12, 15, 18, 20, 24, 27-30, die besten 33, 36, 38 tk 10 000 Schneidige Jaquet- und RockAnzüge( auch in schwarz Tuch und Rammgarn), von 14, 16, 18, 20, 24, 27, 30-36 k., die elegantesten und feinsten 38, 40 k. Beinkleider von 5, 6, 8, 10, 12 Mark Prima. Hohenzollern- Mäntel in gran und schwarz Tuch mit langer faltiger Pelerine u. Lamafutter von 18, 20, 25, 30, 36, 40 Mark Prima. Loden- Havelocks und Pelerinen- Mäntel bei uns nur 10 Mh. Hausund Jagd- Joppen in bayeriSchen Lobenstoffen mit Lamafutter von 6 Mk. an. Goldene 110, 110. Leipzigerstr.110. Preskohlen- Bruch, größtentheils ganze Rohlen( billigste Feuerung), ca. 135 Std.- 1 3tr. 0,80 M., 10 3tr. 8,50 M. frei Keller. Kichn und Buchen- Abfallholz, bfenrecht zerklein., p. Mtr. 9 M., a. fiepenweise. O. Schunk, Gneisenauftr. 50. Aerztlich ausgebildete Masseurin empfiehlt sich. Liedtke, Muskauerstr. 50. Möbl. Zimmer mit Piano zu verm. Stallschreiberstr. 43, v. I r. 593b Prinzenstr. 105, v. 4 Tr. bei Emde freundl. möbl. Schlafft., sep. Ging., für ſep. Ging. 08 Herren. 608b Anständige Schlafft. f. 2 p. oder D. 575b Elsasserstr. 27, Seitenfl. 2 Tr. Freund!, Schlafft. bei Weinert, Klein. beerenstraße 8, am Anhalter Bahnhof. Arbeitsmarkt. Achtung! Parquetbodenleger! Die Kollegen der Firma Rosenfeld& Cie. haben wegen Lohndifferenzen die Arbeit niedergelegt. Buzug auch nach dem Neubau hulhaus in Wilmersdorf ist strengstens fernzuhalten. 76/ 17* Die Werkstatt- Kontrollkommission d. Deutschen Holzarbeiter Verbandes. Rockschneider, gute Arbeiter, fuche ich für mein Engros- Geschäft. Leopold Tomporowski, Edneibermeiſter, Fey's Gesellschaftshaus arbeit, Sopolb Binn, Kaifer Berlin C., Jüdenstr. 37, 1 Tr. Dann ist es Ihre Schuld Brunnenstraße 184.[ 8127L 34188 Haben Sie Wanzen? Jeden Sonntag: Grosser Ball. Warum wenden Sie nicht Hoffers' Donnerstags: Tanz für Bäcker. Wanzengift an, welches diese Thiere u. Empfehle meinen Saal, 500 Personen ihre Brut fof. tödtet. Erfind.: R.Hoffers, faff., zu Bersammlungen u. Festlichkeiten. Drog., Manteuffelftr. 87. C. Bolzmann's K. Meier und Fran, Grunewaldstr. 104. Todes- Anzeige. Den Mitgliedern Sozialdemoke. der so überaus beliebten babluereits begun, bestaldemort des 6. Kreises zur NachStettiner Sänger richt, daß das Mitglied 246/15 Carl Kretschmar Herrn Hippel, Wagner, Ludbeute, Sonntag, nachm. 4 Uhr, von wig, Küster, bernickendorferstraße 69 aus beLittle Bobby, Der Vorstand. Chlebus und Ich habe mein Bureau von dem des Blank. Rechtsanwalts Herrn Georg Morris Urkomies getrennt und es nach Programm. erdig wird. Neumeu! NW. Rathenowerstr. 1, Die Millionenbraut! Humoristisches Ensemble. gegenüber dem Kriminalgerichte, verlegt. Fernsprech- Anschluß Mb. 704. Anfang 6 Uhr. Entree 50 Pf. Wolfgang Heine, Diese Soireen finden während der 509b Wintersaison jeden Sonntag und Mittwoch statt. Nächste Soiree: Mittwoch, Rechtsanwalt. Preise Zahn- Klinik. event. Theilzahl. den 9. Oktober, mit durchweg neuem Frau Olga Jacobson, Invalidenstr. 145. Programm. 571b Saal mit Bühne für Vereinsversammlungen u. Festlich teiten auch Sonnabends und Sonntags gratis zu vergeben. 600b Zahnersatz 30928* Bilhelmstr. 3. 587b Täschner finden lohnende Bes 11 585b Schäftigung. J. Birk, Kreuzstr. 14. Photographie Reisende verlangt Holzmarktstr. 71. Nebenverdienst für Fabrikaufseher, Hansverwalter. Gesucht wird eine Persönlichkeit zur Neu renovirte Säle mit Bühne für Aufnahme von Sterbekassen u. KinderPerf. j. Teppiche, Gardinen, Gesellschafts- Säle, Wertmeister, Portiers, Portieren, Läuferstoffe, Tisch- u. Steppdecken spottb. Ausverkauf Münzstr. 17. Nähmaschin. Reparaturwerkst. fämmtl. Syfteme. Prinzip reell, billig u. schnell. Empf. m. Freunden u. Genoff. W.Maaske, N., Schwedterftr.31. K. Laden. Achtung! Küchen- Einrichtungen. Eisernes oder Emaille- Geschirre, Messer, Gabeln, Löffel, Glas und Porzellan, Bürsten, fowie sämmtliche Complettirungsartikel f. Haus u. Küche kaufen Sie am billigsten im Bürgerlichen Kaufhaus G. Gerstel 3319L* Plomben, Zieh. 100 Belle- Alliance- Straße 100. Dresdenerstrasse 46, Ecke Prinzenstr. 56. Frau Hellwig. Franz Starosson, Barbier u. Friseur, W. Brüning, Rosenthalerstr. 11/12. Brinzen- Allee 5-6, empfiehlt fich. Wir haben den Vogel abgeschoffen. Das Mannweib macht Sensation!! Das Mannweib jonglirt mit 7 Männern. Sie ist das schöne Modell!! Das Weib mit dem Löwengebi jeden Abend 10 Uhr Kaufmann's Variété Theater Königstrasse, Kolonnaden. Rivoli mit seinen 1000 Köpfen. Agoston mit seinem Koffermensch. Für Matineen 2c. stehen unsere Räume zur Verfügung. 18122L* Möbel, Spiegel und Polsterwaaren reell, zu foliden Preisen, empfiehlt H. Strelow, Tischlermeister, Rixdorf, Richardstr. 116, Berlinerstr. 40), am Denkmal. Auf Theilzahlung Möbel, sowie ganze Ausstattungen m. geringen Au- u. Ratenzahlungen. L. Silberstein's Möbelhalle, Rosenthalerstr. 49, 1. P* Abbruch Gipsstr. 5 und Mulackstraße 37 ein großer P* Posten Brennholz billig im Detail zu verkaufen. Butter! Butter! fauft man billigst Gardinen- Reste passend zu 1-4 Fenster unter Fabrikpreis! Nur gute, dauerhafte Quali 34152* täten werden angefertigt. M. Hildebrand, Dresdenerstr. 117, parterre. Nordhäuser, Liköre, Cognac, Rum, Ungarweine. 385b Ein fleiner Alter Str. Fl. 1 Mr. 5 Pf. Carl Schindler, Chauffeeftr. 55. Strickwolle. Lichtenbergerstr. 16. * 20-500 Beri, Tangunterr. i. Sonntag versicherungen mit wöchentlicher Beiabds. Jeden Sonntag Ball. Montags 8176, Rudolf Mosse, Berlin SW. v. 4-6 U. nachm., Donnerstag v. 8-11 1. tragszahlung. Angebote unter J. M. Frei- Theatervorstellung. 3150L Gesellschaftshaus Knaben Anzüge, geschnittene Arbeit, guter Mittel- Genre, 35, Swinemünderstrasse 35. fuche Arbeiter. Leopold Pinn, Kaiser. 5885 Jeden Sonntag: Gr. Ball. Wilhelmstraße 8. Einige Sonnabende sind noch an Vereine zu vergeben. Hübner. Neu! Neu! Cösliner Hof Wedding Cöslinerstr. 8 wedding Jeden Sonntag: Grosser Ball. Grösster und schönster Saal des Nordens( 1000-1500 Personen) mit sehr gr. Orchester. Anf. 4 Uhr. Ende 1 Uhr. Für Vereine stehen noch einige Sonnabende zur Verfügung. Die Direktion. Junges Mädchen aus der Louisen stadt für's Spielwaarengeschäft sofort gesucht. Friedemann, Dresdenerstr. 29. Züchtige Kartonarbeiterin verlangt 603b May, Mustauerstr. 29. 20 Mamsells auf wattirte Räder à 2,25 u. 2,50. Grüner Weg 21, Teske. Gin Genoffe, gelernter Schmied, der seit längerer Zeit als Resfelheizer und Maschinist thätig war, sucht sofort Stellung. Gefl. Offerten unter B. B. 5835 an die Exped. des Vorwärts". Junges Mädchen tagüber zur Wirthschaft verl. Engel, Fransecfiftr. 2 IV. " Tüchtige Rahmenarbeiter sofort verlangt R. Steffen Nachf., Berlin, 234 Forsterstr. 54. Geübte Kartonarbeiterinnen verl. Loose, Alexandrinenstr. 75. 5826 Blätterinnen auf geschweifte und Albrecht's Ballsalon, gerabe Umlegetragen in und außerm Memelerstr. 67.[ 3849L* Hause sucht M. Treppe, LothringerEmpfehle meinen Saal, 500 Personen ftraße 16, Quergeb. 4 Tr. fassend, zu Festlichkeiten und Versammlungen. Sonnabende noch frei. 3 Korbmacher auf Lurus verlangt Nagel, Blücherstr. 57, Hof part. su Partiopreisen, jeg! Holzmarkt Schneider's Festsäle orbmachergesellen auf Rohrarbeit Strickwollerester. Zephyr, Rockwolle strasse 60, Hof links 1 Tr. Nieft's Fest- Säle, E* 17 Weberstr. 17, Umstände halber sind noch Sonn abende frei, empfehle dieselben unter foul. befant. Bedingungen zur baldigen Bestellung. Alles übrige bekannt. B. Nieft. Weberstr. 16. Krieger's Ballsalon, Belle- Alliance- Theater Belle- Alliance- Strasse No. 7/8. Hente, Sonntag, den 6. Oktober 1895, nachm. 3 Uhr. Zum fünften und letzten Mal: 228/18 Die größte Sünde. Wolfgang Behring.. Eduard Possansky als Gaft( Central- Theater). Eintrittskarten à 60 Pf. in den bekannten Geschäften. Künstl. Zähne, ongeben. Theilaabling Goldstein, tig, 123 vorzügl. u. Garantie, ſchmerzt., Bahnschmerz beseitigt, schmerz Künstl. Zähne M. Vollst. schmerzl, Zahnz. 1 M., Plomb.1,50. Rep. sof. Theilzahlg. Zahnarzt Wolf, Leipzigerstr. 22. Spr. 8-7 Uhr Wasserthorstr. 68. Sonntag, Dienstag, Donnerstag: Gr. Ball. Belforter- Straße 15. Empfehle meine Säle zu Festlichkeiten und Versammlungen. Habe noch einige Empfehle allen Genossen, Freunden und Bekannten mein verlangt 6126 Holze, Dranienstr. 3. Gefellen auf gute Möbel verlangt Reimann, Köpnickerstr. 175. Barbierlehrling wird verlangt Perlebergerstr. 22. 611b Weiß- n. Bairisch- Bier- Lokal Lohnender Nebenverdienst 29762* August Neyher, Pallisadenstr. 62. Freunden und Bekannten zur Nach richt, daß ich am heutigen Tage in der Swinemünderstr. 120 ein Weiß u. Bairischbier- Lokal eröffnet habe. Mein Saal mit Nebenräumen ist 5676+ zu Festlichkeiten zu vergeben. Noch einige Sonnabende frei. 34102* O. Bachgänger. durch Verkauf von Herren- Anzugstoffen in der Bekanntschaft, nach reichhaltiger Collection dauerzu Fabrikhafter solider Waare preisen. Offerten unter J. K. 7716 an Rudolf Mosse, Berlin SW. Schraubendreher b. lohnendem Accord Empfehle Freunden u. Bekannten mein werden verlangt. Brandenburgstr. 6. Cöpenick. Allen Freunden und Be- Weiß- und Bairisch- Bierlokal Tücht. Rock- und Paletot- Schneider kannten zur Nachricht, daß ich am 1. Oftober das Schanklokal von Herrn Britz, Alter Markt 58, übernommen habe und bitte ich, mir durch Speiſen und Getränke werde stets regen Zuspruch zu beehren. Für gute Sorge tragen. Hochachtungsvoll Oskar Wenzel. nebst Vereinszimmer. H. Mrose, Naunynstraße 67. Früher Lachmannstr. 5. 558b ge= - 565b per sofort gesucht. M. B. Rosenthal n. Komp., Kaiser Wilhelmstr. 48. Ein Etui- Arbeiter, „ Eichengrün". Mittwoch, abends 8 Ubr, welcher in Schmuck- und SchauSangesbrüder wären och Pappel- Allee 27. 618b fensterarbeit tüchtig ist, wird gesucht. Hugo Reimers, Etuifabrik, Zithersp. lehrt Schneider, Adalbertftr. 74. I Gothersgade 48, Kopenhagen. M* Jannowitz- Kur- Bad Nur Holzmarkt- Straße 9, part. Spezialität: Dampfkastenbäder, Packungen, Massage, medizinische Bäder. Kombinirtes Naturheilverfahren. Mitwirkung eines praktischen Arztes. Für Herren und Damen. 34162* !!! Rationell subtilste Behandlung!!! Größte Sauberkeit. Sehr mäßige Preise. Freundliche Räume. Bäder Lieferant 2c. sämmtlicher Krankenkassen Berlins und Umgebung, daher den geehrten Lesern dieses Blattes angelegentlichst empfohlen. Bitte genau auf Hausnummer 9 zu achten( rothes Schild). Geöffnet von Morgens 7 Uhr bis Abends 9 Uhr. Sonntags bis 1 Uhr. Puppen Fabrik Klinik und von E. Schweim, Lothringerstraße 59. Größtes Lager in gekleideten u. nackten Kugelgelenk- Puppen, sehr billig. Reparaturen und sonstige Aufträge bitte frühzeitig einzuliefern. Puppen billig. NB. Zurückgesehte Geschäfts- Verlegung. Allen Kunden der Firma Confectionshaus..Solidarität" Oranienstrasse 173, zur Kenntniß, daß unser Herren- Garderoben- Geschäft 34082* 33782 mit dem 1. Oktober cr. nach der Kommandantenstr. 40 I, nahe der Oranienstraße, verlegt ist und daselbst nach denselben Grundfäßen fortgesetzt wird. Indem wir bitten, das uns geschenkte Vertrauen auch dorthin zu übertragen, bringen wir uns zur bevorstehenden Herbst- und Wintersaison in gefl. Erinnerung. J. V.: Täterow. Zur gänzlichen Entfernung von L* Mehl- Handlung Hühneraugen, L. Brachvogel, Manteuffelstraße 75, zwifchen Oranien- u.Reichenbergerstraße. empfiehlt feine ganz vorzüglich kochenden in nur ersten Hülsenfrüchte Qualitäten. Ballen 2c. gebrauche man nur die echten Freund'schen Hühnerangenplatten braune Farbe. Dieselben wirken radikal, ficher, schmerzlosu.schnell. Drogerien, in Couverts 12 Stück für Zu haben in allen Apotheken und 70 Pf. oder 2 Stück 15 Pf. nebst Gebrauchsanweisung. Man verlange aber ausdrücklich die echten Freundschen, da alle anderen Nachahmungen werthlos find. Engros- Lager J. Lach0,60 mann, Berlin, Holzmarktstr. 36. à Pfd. Pf. 5 Pfd. M. Geschäl. gr. Erbsen Vittoria- Erbsen Kl. feine Rocherbsen, Grüne Erbsen "" "" 0,85 0,65 "" " " 18 14 13 " " " 14 "" 0,65 "" 20 " 0,95 " " 16 13 0,75 " " "" 0,60 30 "" 1,45 "" Große Flachbohnen, Mittelbohnen Kleine Bohnen Große Hellerlinsen Große Linsen Mittellinsen Kleine Linsen Kl. f. Taubenerbsen Wicken "" "" "" "" "" 25 20 15 "" 1,20 0,95 0,70 "" "" 10 10 0,90 11" " " 10 10 0,90 " Stets frische, garantirt reine Süßsahnenbutter à Bfd. 1,10 und 1,20 m. Nur 4% Mark Goldin- RemontoirAnker- Uhr für Herren, von echtem Golde nicht zu unterscheiden, versende ich, so lange ber Borrath reicht, zum Spottpreise von nur M. 4,50. Goldin- Damen- Remontoir- AnkerUhren à M. 5,50. Für guten Gang 2 Jahre Garantie. Goldin- Uhrketten für Herren und Damen à M. 1,50, Goldin- Ringe à M. 1,50. Vorzügliche Wackeruhren à M. 3,-. Bersand gegen Nachnahme oder vorher. Geldeinf.( auch Briefmarken) burch die Firma: Felth's Neuhelten- Vertrieb in Dresden A. 9. Bettfedern, breifach gereinigte neue, vorzügl. füllend Pfund 50, 70, 90 Pf. Halbdannen Bfd. 1,10. albdaunen, filberhell, Pfd. 1,60. Daunen von vorzügl. Fülltraft ( 3 Pfd. genügen zum größten Oberbett) Pfund 2,75, empfiehlt bas als fireng reell befannte, 1870 gegründete Spezialgeschäft v. S. Pollack, Oranienftr. 61. am Morigplay. Kein Laden. 577b Auf Theilzahlung! Echlag- Regulator 14 Tage geh. 18 M. Silb. Her.- Remont.- Uhr 15 2jähr. Garant. Charlottenstr. 15. Täglich bis 10 Uhr abends und US Ausverkauf! Wegen Todesfall sollen die vorhandenen Lagerbestände, be= stehend in allen Arten Möbelstoffen, Teppichen, Gardinen, Portieren, Läuferstoffen, Tisch-, Stepp- und Pferdedecken etc. etc. unterm Kostenpreise schleunigst ausverkauft werden. 3278L* G. Littmann's Special- Geschäft, Landsbergerstr. 97 part. Kein Laden. Sonntags 8-10 u. 12-2 Uhr geöffnet. äuferstoff- Reste Fertige Kleider zu sehr billigen Preisen. Fertiges Kleid aus reinwollenem englischen Stoff, 15 M., 18 M. Crepon- Kleid, elegantes, sehr beliebtes Promenadenkleid, 30 M Schwarze Kleider in Crêpe u. a. neuen Phantasiestoffen 20 M., 25 M., 30 M. Schwarze seidene Kleider 40 und 50 M. Einzelne Röcke, schwarz u. farbig 8 M., 10 M. Blusenkleid .d. neuesten Herbst- u. WinterBoffen, reine Wolle, beliebteste Neuheit, 15 M. Morgenrode i. leichten, armen Herbst- und Winterstoffen, stets großer Lager- Borrath in allen Weiten, 8 M., 10 M., 12 M. Große Auswahl. Regenmäntel, garantirt befte, deutsche und engl. Stoffe, fleid fame Façons, tadelloser Sitz. Regenpaletots, mit und ohne Capouchon, 12 M., 15 M., 18 M. Regenpaletots mit eleganter Pelerine 15 M., 18 M, 20 M. Sielmann& Rosenberg Kommandantenstraße, Edhe Lindenstraße. MöbelAusverkauf umzuges wegen zu außergewöhnlich billigen Preisen. Für Brautleute ganze Einrichtungen von 200-1000 Mt. Theilzahlung gestattet. Elegante Nußbaum- und Mahagoni- Kleiderspinden und Bertikows 30 Mt., einfache 15 Mt., Sophas, Bettstellen mit Matraßen 20 Mt., Waschtoiletten, Küchenspinden, Kommoden 12 Mt., Stühle a Mr., Sophatische 6 Mt., Säulen- Trumeaur 65 Mt., Plüschgarnitur 60 u. 100 Mt., Muschelspinden 40 Mt., Paneelsophas 80 Mt. Buffets, Silberschränke, Herren Schreibtische, Schreibfetretäre, Zylinder: Bureaux, Spiegel. Wenig gebrauchte Möbel zu halben Preisen und sollte Baer Sohn 24a Chausseestrasse 24a zwischen Invalidenstraße und Friedrich Wilhelmstädtischem Theater. 11. Brückenstrasse l um Ecke Rungestraße 28. 16. Gr. Frankfurterstrasse 16 Baarverkauf zu streng festen, in Zahlen gezeichneten Preisen. Schrägüber dem National Theater. Alle Preise sind in Zahlen gezeichnet und sehr billig. Unser Personal ist angewiesen, jeden Käufer streng wahrheitsgemäß zu bedienen. Großbezug aller Waaren aus den bewährtesten Häusern des J und Auslandes. Eigene Fabrikation im großen Maaßstabe. Besonders vortheilhafte Angebote unserer Fabrikation: Schwere Winter- Hose warme Waare in dunkeln Streifen für Herren 4 Mk. braunen u. and. 10 M. Winter- in bunkelblauen, Paletot Farben, gefüttert Winter- glatter CachemirEstimo in verſch. 18 M. Paletot Farb., fol.w.futt. Winter- fein. Gst. u. eleg. Paletot trimmeräbni 25 Winter- Loden- Joppe Hohenzollern- Mantel mit warmem Futter bis am Halse mit warmem Futter und weitfaltiger geschlossen, mit breitem Brustüberfchlag, Schutz gegen Erkältung. 6 Mr. mit u. ohne abJünglings- nöpib. Belerine Mäntel i. gefchmadvoll 6 M. Ausf. 18,12,10 In Ausführ. Offiziers- f. all.Trupp. Pelerine 21 Mt. in Rammg., feft. Festtags- 3wirn u. did. Anzüge Stoff, 36, 30.18 M. 24 Gehrock- Bute deutsch. u. engl. Fabritate 30 M. M. Mäntelchen prachto, stle: 7 M.50 Anzüge 50, – 40,— Winter- vorzügl. Erzeugn. Paletot m. best. Futt.42, Kaiser- Deutfcher Loden Mantel Futter Pelerinen- gut. Lod., Pel. echte Alizarinfarb. 36 M. mit warmem 12 M. Abfnöpf.fol. 18 M. Mantel utt.23-24 Hohen- nländisch. glattgrauer Stoff, allzollern- feitig anerkannt, Mantel gut gefüttert, 40, Verschiedenfarb. 36, 25 Knaben- Roden und glatte Ausführ. 8, 6, 4, 21 M. dungsstück 10 Weicher mollig. Schlaf- Stoff in divers. Röcke Qualitäten 25,8 M. 50 20, 15 Für d. Jagd, fürs Winter- Gis, für die Reiſe, Joppen Schutz g. Wind u. Wetter 15, 12, 9, Gladb.Buckst. 6 M. Werktags- unentbehrl. f. Anzüge die Wochen- 10 M. tage Cheviot- schwarze, blaue u. braune Farbe, 12 M. Mäntel Baare in fchönen 3 M. Anzüge eleg. seben Allerh. Buckskins Knaben- in vornehm. u. ein. Anzüge fach. Berarbeitung3 M. 9,-, 6,-, 5, Zwirn und Jünglings- Rammg., Satin Anzüge Cheviot Stoffe 5 M. 18, 15, 10 Gladb., rhein.u. Werktags- fach. BwirnHosen buckst. in fefter 2 M. Näharbeit 4,3, Raming., Buckst. Festtags- u. glatter Stoff, Hosen gefchmadv. Streif. 5 M. Tadellose Maß- Anfertigung 12, 9, 6, aus deutschen und englischen Stoffen zu sehr mäßigen Preisen unter Leitung eigener erster Meister. HERREN u. KNABEN Bekleidung. Firma GESCHAFTSHAUS besteht seit 1873, Gardinen HEINE Portièren und Tischdecken. Neue stilvolle Muster in grosser Auswahl zu aussergewöhnlich billigen Preisen, Teppiche in unübertroffener Auswahl, garantirt fehlerlose Waare, zu erstaunlich billigen Preisen. Gardinen- Reste für 1, 2 oder mehr Fenster passend, äusserst wohlfeil. Neuheiten BERLIN N.CHAUSSEE STR.14 in Steppdecken, Bettdecken, Schlafund Reisedecken. Die Firma besteht seit 1873. GESCHAFTSHAUS S.HEINE Neuheiten für die Herbst- und Wintersaison in Kleiderstoffen. Neichhaltige Sortimente im neuesten Geschmack. Fertige Kostüme, Kostümröde u. Blousen. Die schönsten Kinderkleider für Mädchen jeden Alters, sowie Morgenrödte, Unterröcke u. Schürzen in größter Ausw. vorräthig, ev. Maaßanfert. schnell! Größtes Spezialgeschäft für Bettfedern u. Betten. Weltbekannte billigste Bezugsquelle. L. Beutler, Berlin. Saupts 99 geschäft: Ackerstr. 28, Ede Invalidenstraße. 2. Geschäft: Mariannenstr. 11. 3. Geschäft: Kurfürstenstr. 25. 4. Geschäft: Reinickendorferstr. 64c. Bettfedern Pfund 50 n. 75 Pf. Halbdaunen 1,00-1.50. Grane Daunen ,, 2,00-2,50, Fertige Betten, Oberbett, Unterbett, wei Kiffen 10 Mark, mit guten Inletts u. neuen gereinigten Federn, bessere Sorten: Stand 12, 15-18, 24 Mark. Hochfeinste Brautbetten 30-45 Mark. Große Polsterbettstellen Stück 8 Mark, Prima 10 Mark. Möbel- Gelegenheitskauf Bum Umzug Oranien-Straße 73, of I., günstigste Gelegenheit für Brautleute, Hotels, Wiederverkäufer. In meinem 6 Etagen großen Möbelspeicher, alles hell und übersichtlich, fein Laden, sollen sofort ca.200 neue ganze WohnungsEinrichtungen von 100-1000 Mart und darüber verkauft werden. Speziell empfehle ich die großen Borräthe verliehen gewesener zum Theil sehr wenig benugter Möbel für jeden annehmbaren Preis. Theilzahlung gestattet. Kleiderspind, Sopha 18 Mart, Kommode, Küchenspind, Wasch= toilette 12 Mart, Stühle 3 Mart, Bettstellen mit Federmatraße und keiltiffen 18 Mart, elegante Nußbaum- Kleiderspinde und Wäsche= spinde 30 Mart, Muschelspinde 40 Mart, Säulen Kleiderspinde und Vertikows, hochelegant 46 Mart, Trumeaux mit Stufe 55 Mart, Plüschgarnituren 60 und 100 Mart, Paneelgarnituren, Paneelsopha so Mart, Muschelgarnituren, Chaiselongue, Schlafsophas, Schreib= tische, Koulissentifche, Buffets, Schreibsekretäre, Tische, Spiegel zc., alles staunend billig, sowie fertig dekorirte Salons, Spelfe- und Schlafzimmer. Besichtigung erbeten ohne Kaufzwang. Gekauste Möbel können dret Monat tostenfret lagern und eigene Gespanne werden durch transportirt und aufgestellt. 3109 L* BERLIN N.CHAUSSEESTR14. von 6-18 Meter in Jute, Cocos, es niemand versäumen, der gut und reell kaufen Wolle, Tapestry und limit. sowie will, mein großes Lager zu besichtigen. Geecht Brüssel für Treppen, Korri- taufte Möbel werden drei Monat tostendore und zum Auslegen ganzer Zimmer fret aufbewahrt, transportir. und aufgestellt. spottbillig. 3342L Schützenstr. 2, Möbelfabrik. S. Unger, Teppichfabrik, Berlin 5, 48 Oranienftr. 48. Unfallsachen, lagen, Gingaben, Putzger, Stegligerstr.65 Reste u. einzelne Roben spottbillig! Teppich- Reste, Teppiche aller Größen zu Fabritpreisen. Weinbergsweg 11 b part. Alb. Leue Verantwortlicher Redakteur: Fritz Kunert, Schöneberg- Berlin. Für den Inferatentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Meg Bading in Berlin, 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Ur. 234. Wem nüht die UnfallversicherungsGelekgebung? I. Sonntag, den 6. Oktober 1895. 12. Jahrg. Geld ausgedrückt weniger als früher: rund 1000 M. und diesen Grundsatz auf alle gewerblichen Betriebe zu übertragen, jährlich 300 M. Der Arbeitgeber spart aber nicht nur diese haben in der Schweiz( im Fabrikgesetz vom 28. März 1877) und in 1000 M. und jährlich 300 M., sondern, insbesondere wenn er England( im Haftpflichtgesetz vom 7. Septbr. 1880) einigen Erfolg Großunternehmer ist, erheblich mehr, weil er 3wangs gehabt; in Deutschland sind sie an der Macht des Großmitglied der großen Versicherungsgesellschaft( Berufsgenossen- unternehmerthums gescheitert.§ 95 des Unfallversicherungsschaft) ist und seine Beiträge deshalb bei weitem niedriger find, Gesetzes hat gar eine Entschädigungspflicht des Unternehmers Gegenüber der enormen Ueberschätzung des Werthes der als die zu zahlende" Rente". Dieser immense Vortheil des auch für die meisten Fälle einer Berschuldung des Unternehmers deutschen Unfallgesetzgebung in der Festschrift des Präsidenten Unternehmers und äußerst große Nachtheil des Arbeiters ist aufgehoben. Soll das Etiquet Arbeiterfürsorge", mit dem die Dr. Bödiker und in fast der gesammten tapitalistischen Preffe durch den§ 95 des Unfallversicherungs- Gesetzes herbeigeführt. sogenannte soziale Gefeßgebung beklebt zu werden pflegt, nicht erscheint es am Plaze, die wesentlichsten Bestimmungen der Dort ist bestimmt, daß der Arbeiter nur dann einen Anspruch als ein betrügerisches bezeichnet werden, so wäre die Unfallversicherungs- Gesetzgebung und die Rechtsprechung auf auf Ersatz des infolge eines Unfalls erlittenen Schadens erste Aufgabe einer Reform der Unfall Gesetzgebung, den diesem Gebiet uns zu vergegenwärtigen. Eine ruhige, objektive gegen den Arbeitgeber selbst geltend machen darf,§ 95 desselben aufzuheben, die Schadensersaßpflicht des UnterBetrachtung dieser Dinge beweist, daß die Folgen des Unfall- venn der Arbeitgeber den Unfall vorsäglich, also nehmers in dem eben besprochenen Sinne für alle Betriebe versicherungs- Gesetzes wesentliche Vortheile dem Unternehmer abfichtlich herbeigeführt hat und wenn er deshalb gesetzlich festzulegen und die Berufsgenossenschaften für die hieraus im wesentlichen auf Kosten des Arbeiters schafft, dem die Unfall- ferner wegen vorsätzlicher Körperverletzung durch straf- fich ergebenden vollen Schadensersatz- Verpflichungen mithaften gefeggebung nur geringe Vortheile gebracht hat. gerichtliches Urtheil verurtheilt worden ist. Es gehört wahrlich zu lassen. Die Unfallversicherungs- Gesetzgebung ist keine Versicherung gegenüber dieser offenbaren Schädigung des durch Unterder Arbeiter, sondern eine Versicherung der Arbeitgeber laffen von Schußeinrichtungen verlegten Arbeiters durch gegen die Lasten, welche ihnen durch Betriebsunfälle nach den das Unfallgefeß eine große Portion Heuchelei dazu, von Soziale Rechtspflege. allgemeinen Rechtsgrundsäßen zufallen. Die Unternehmer der einer Arbeiterfürsorge durch§ 95 des Unfallgesetzes zu sprechen. unfallversicherungspflichtigen Betriebe bilden nach dem Aber, wird von den Lobrednern des Unfallgesetzes einge- Gewerbegericht. Der Schiffsknecht Linte hatte sich dem Gesetz in Form von Berufsgenossenschaften Versicherungsgesell- wendet, der Vortheil des Unfallgesetzes liegt doch auf der Hand, Schiffseigner Baberkow für die Zeit einer Reise von Stettin nach schaften auf Gegenseitigkeit. Den Berufsgenossenschaften zahlen die daß auf grund seiner Bestimmungen Entschädigungen auch Berlin und zurück gegen 45 M. Lohn verdungen. Nach etwa einzelnen Betriebsinhaber Beiträge, deren Höhe sich nach der für solche Betriebsunfälle gezahlt werden, die ohne fünf Tagen kam es zwischen 2. und D. zu einem heftigen Streit, Anzahl der in den einzelnen Betrieben beschäftigten Arbeiter, Verschuldung des Unternehmers, lediglich infolge eines der in Thätlichkeiten ausartete. Die Entlassung Linke's nach der Höhe der Arbeitslöhne, nach der Gefahrenklaffe des Bufalls fich ereignet haben. Gewiß liegt hierin ein war die unmittelbare Folge; derselbe mußte, entgegen Betriebs u. s. w. richtet. Die Versicherungsgesellschaft( Berufs- fleiner Vortheil der Arbeiterklasse gegenüber der früheren seinem Wunsche noch bis Liebenwalde mitgenommen zu genossenschaft genannt) zahlt bei Betriebsunfällen, durch welche Rechtsprechung. Bei Lichte betrachtet ist aber auch diese Be- werden, das Schiff sofort verlassen. In Berlin angelangt Arbeiter des unfallversicherungspflichtigen Betriebes förperlich stimmung in erster Reihe zu gunsten des Unternehmers. Wie erhob Linke beim Gewerbegericht Anspruch auf den Rest des für verlegt oder getödtet werden, den Verletzten oder deren Hinter steht es denn mit der Verpflichtung des Unternehmers, für zu die ganze Reise ausgemachten Lohnes, indem er geltend machte, bliebenen sogenannte Reuten. Diese Rente" bezeichnet das fällige Betriebsunfälle zu haften? Dem allgemeinen Rechtsgefühl widerrechtlich vor dem Ablauf seines Engagements entlassen zu Gesetz mit unrecht als Schadensersah. Die Rente" tann und nicht minder der wirthschaftlichen Entwickelung, insbesondere sein und nur 10 M. an Lohn erhalten zu haben. Der Beklagte vielmehr nach den gesetzlichen Bestimmungen selbst unter der Eigenart eines Großbetriebes, entspricht es, daß der Arbeit begehrte die Abweisung der Klage mit der Begründung, der teinen Umständen auch nur entfernt so boch sein, als geber voll und ganz für alle Unfälle, die in seinem Betriebe sich Kläger habe ihn thätlich angegriffen, so daß er drei Tage frant ein Schadensersatz nach der allgemeinen Rechtsanschauung und ereignen, zu haften hat. Jedes Gewerbe muß seine Produktions- gewesen sei. Der Kläger behauptete dagegen, er sei von Daberkow nach den Rechtsregeln aller zivilisirter Länder sein muß. Gin fosten selbst tragen. Ist das Gewerbe mit Gefahren verknüpft, angegriffen worden und da habe er sich kräftig zur Wehre gesetzt. wirklicher Schadensersatz besteht in Ersatz des Verlustes und des so versteht sich von selbst, daß diese Gefahr denjenigen treffen Dazu habe er sich berechtigt gefühlt, weil er von D. vorher mit den infolge der schädigenden Handlung entzogenen Gewinns, der nach muß, der den Unternehmergewinn hat, nicht den, dessen Worten bedroht worden sei, wenn er nicht gleich gehe, werde er dem natürlichen und dem gewöhnlichen Lauf der Dinge erwartet Arbeitskraft durch die gewerbliche Gefahr gewerbliche Gefahr beeinträchtigt über Bord geschmissen. Die Kammer III, welche unter dem werden kann. Die höchste nach den Unfallgesetz zu zahlende ift. Wer den Nutzen hat, hat auch das Risiko zu Vorsitz des Assessors Lohmeyer die Sache verhandelte, nahm Rente" beträgt nach Gesez und Rechtsprechung aber noch nicht tragen. Das ist ein uralter, in der Natur des Privat- davon Abstand, über die Frage Beweis zu erheben, wer denn 2/3 des Schadensersages. Ein Beispiel mag dies veranschaulichen. eigenthums begründeter Rechtssatz. Ihn dem Arbeiter, eigentlich mit den Thätlichkeiten begonnen habe. Der GerichtsNehmen wir an, einem Fabrikarbeiter sei vor Inkrafttreten des Unfall- dessen Arbeitskraft gefchädigt wird, gegenüber außer Kraft sehen, hof hielt die Abweisung des Klägers schon auf grund einer Auss gefeßes infolge mangelhafter Schußeinrichtungen das rechte Bein ab- heißt ein zivilrechtliches Ausnahmegesetz zu gunsten des Unter führung desselben für geboten, die er nebenbei in seiner SDargerissen und sein Tagelohn habe 5,50 M. betragen. Dann hätte der nehmers und zu ungunsten des Arbeiters schaffen. Wird etwa stellung des Sachverhaltes machte. Es waren dies die verletzte Arbeiter einen Anspruch auf Erfaz des vollen Schadens, der ein Wagen, ein Gerüst, eine Maschine im Betriebe beschädigt, so Worte:" Ich sagte auf die ausgesprochene Entlaffang: ihm durch den Unfall zugefügt war, gegen den Fabritbefizer erheben erachtet es jedermann für selbstverständlich, daß die Schädigung Gut, ich gehe, geben Sie mir Buch und Karte." Darin tönnen. Angenommen, das Krankenlager habe 15 Wochen lang allein den Unternehmer treffe. Weshalb soll er nicht auch erblickte der Gerichtshof ein Einverständniß mit der gedauert, nach Verlauf dieser 15 Wochen habe der Verlegte sich verpflichtet sein, den Schaden zu tragen, den die Arbeitskraft vorzeitigen Entlassung. Gegenüber dem einmal gefällten Urtheil mit Hilfe eines künstlichen Beins fortbewegen und leichtere Ar- eines Arbeiters in seinem Betriebe erlitten hat? Ist die blieb natürlich der Protest des Klägers nuglos: Ich kann doch beiten verrichten fönnen. Es würde dann für die Zukunft der lebendige Arbeitsmaschine minderwerthiger als die todten Arbeits- nicht dableiben, wenn D. fagt, ich folle gehen." Bugesprochen Tageslohn des Arbeiters wohl bestenfalls 2 M. 50 Bf. betragen; werkzeuge? wurden ihm 75 Pfennige, die er nach der Berechnung des Gerichtsitm wären also 3 M. täglicher Arbeitsverdienst vom Ablauf der Trotz der offenbaren Nothwendigkeit der Haftung des Unter- hofes noch an Lohn für geleistete Arbeit zu fordern hatte. 15. Woche ab entgangen. Demgemäß hätte der verunglückte Ar- nehmers hatte die deutsche Rechtsprechung und Gefeßgebung eine Unserer Meinung nach berechtigten die vom Kläger gesprochenen beiter vom Fabrikbesitzer zu beanspruchen gehabt: Ersatz der Schadensersatzpflicht des Unternehmers nur für die Fälle an- Worte noch lange nicht zur Abweisung der Klage. Der Kläger Sachen, die ihm infolge des Unfalls zerstört oder beschädigt wur- erkannt, in denen die Verlegung des Arbeiters auf einer Ver- erklärte sich augenscheinlich nur bereit, das Schiff zu verlassen, den, entgangener Zageslohn während des Heilungsprozesses, d. i. schuldung" des Unternehmers oder( im theinischen Gebiet) auf dem seines Bleibens doch nicht mehr war, nicht aber gab er 90 X 5 M. 50 lb lauf der 15 Woche 495 M., ferner 900 m. jährlich vom Ab- seiner Angestellten beruhte. Und doch hatte die preußische zugleich damit fund, auf weitere Ansprüche zu verzichten. lauf der 15 Woche ab und endlich Ersatz der Kurkosten vom Gesetzgebung bereits in§ 25 des Eisenbahn Gesetzes Der Zimmerer D., welcher von der Firma Holzmann ersten Tage ab. In Sachsen und Preußen überdies noch etwa 90 m. vom 3. November 1888, Deutschland in Art. 421, 395, 400, 401 u. Ro. am 10. Auguft engagirt worden war, verunglückte nach Echmerzensgeld. Und was hat der Arbeiter jetzt auf grund des des Handelsgesetzbuchs und in§ 1 des Haftpflichtgefehes vom kaum dreistündiger Beschäftigung. Infolgedessen war er mehrere Unfallversicherungs- Gesetzes zu beanspruchen? Im besten Fall 7. Juni 1871 wenigstens für das Gebiet des Eisenbahnbetriebs Wochen lang unfähig, die Arbeit fortzusehen; erst am 14. Seplediglich Heilung vom Ablauf der 13. Woche ab, die volle als Grundsatz anerkannt, daß der Unternehmer für jeden im tember konnte er daran denken, der Firma Holzmann u. Ko. Rente" für die Dauer von 2 Wochen mit 34,62 M. und 2/3 Rente Betriebe vorgekommenen Unfall einzustehen hat, falls er nicht wieder zur Verfügung zu stellen. Diese fühlte sich jedoch nunvom Ablauf der 15. Woche ab d. h. jährlich 600 M. Der Ar- beweist, daß der Unfall durch höhere Gewalt oder durch eigenes mehr nicht weiter verpflichtet ihn zu beschäftigen und beiter erhält also infolge des Unfallversicherungs- Gesetzes in Verschulden des Verletzten verursacht ist. Die Bestrebungen, ließ es auf einen Prozeß vor dem Geiverbegericht = Sonntagsplauderei. A So wird die Zuversicht des Bürgers gefestigt. Man versperrt vor seinen nicht allzu wißbegierigen Augen die Aussicht in die Gedanken- und Empfindungssphäre des Proletariers. Man verrammelt die Thore! ist man den Leuten mit den vollen Geldkagen um den Bart Wenn derart gesorgt wird, daß dem biederen Bürgersgegangen; wie hat man von hohen Pflichten, von geheiligter mann nichts Ungewöhnliches nahe, wenn ihn keine heftigere In der vergangenen Woche tagte in unserer Nachbar- Ordnung geschwärmt, und wie schiver öffneten sich trok Erregung von außen her zum verhaßten eigenen Denken zwingt, stadt Potsdam eine Synodalversammlung. Ju längst be- allem Hochdruck die Beutel. Ihre Denker und Dichter, wie wird er sich da nicht wahrhaft glücklich fühlen, und wird tannten Melodien flagte man über den Ernst der Zeiten oft schon hat sie die Gesellschaft bei Festlichkeiten und Geer am Ende nicht im tröstlichen Glauben bekräftigt werden, und manch einer von den salbungsvollen Berathern des lagen in überschwänglichen Worten gepriesen. Worte sind die andere Welt, die Welt der Unzufriedenen, sei Volkes stellte wiederum die uralte Frage: Was ist Glück? so wohlfeil. Sollte die Begeisterung aber sich zu einem im Grunde eine Art von Phantasiegebilde? Sie bestehe Was braucht man zum Menschenglück?" Eine positive sichtbaren Zeichen des Angedenkens aufschwingen, dann nicht in Wirklichkeit, und wenn sie bestehe, so sei ihre Größe Antwort wußte keiner der Weisen zu geben. Aber was war gar bald der Spiritus beim Teufel und das über Gebühr aufgebauscht? Und mit dem Trupp von Malzum Glück der Menschheit nicht nöthig sei, darüber war Phlegma war geblieben. Langwierig genug war tontenten aus angeborener seelischer Tücke oder grämlicher man auf der Synode bald einig. Erweiterter Intellekt, das Hausirengehen mit der Sammelbüchse, und unsere Melancholie werde man mit Schärfe und Energie schon vertiefte Bildung und heißer Drang nach vermehrter Er- Nationalsten mußten manche bittere Wahrheit selbst aus fertig werden? fenntniß, das alles sei, wie schon zu Faust's Zeiten, dem Munde der Deutsch- Amerikaner hinunterwürgen, wenn Ballast, der die heitere, freie Beweglichkeit der Menschen sie ihnen immerzu den Klingelbeutel hinhielten. Was selbst niederhalte und ihr frommes Glück durch Zweifelsucht störe. verständlich geschehen mußte, wie die Erfüllung einer Pflicht Es sind keine neuen Vorschläge, die hier während der gegen die Angehörigen der Verurtheilten von Essen, soll jüngsten Synodalberathungen auftauchten. Immer, wenn gewiß nicht prahlerisch hervorgehoben werden. Allein, wie Es trifft sich gut, daß die gegenwärtigen Vorgänge in neue Wahrheiten, umfassendere Wissenschaft um Einlaß es bezeichnend für das Empfindungsleben, wie es zugleich der Wien einen trefflichen Beitrag zu solcher Taktik bieten. pochten, verfielen die Herren auf die eine Weisheit: Ver vornehmste Protest des Proletariats gegenüber dem Urtheil der Nirgends wohl in der Welt hat man die Kunst des Todtrammelt die Thore, die unsere Veste schützen, um so fefter! Klassenbefangenen Geschworenen ist, so bezeichnend bleibt es schweigens zu solcher Virtuosität ausgebildet, als in Wien, Um das Glück der Stumpfsinnigen nicht zu ge- auch, daß man in der öffentlichen Meinung, soweit sie zur Zeit da der Liberalismus Hans im Glück" war. Als fährden, um ihren Gleichmuth zu erhalten, wird das Bürgerthum vertritt, so behutsam und mäuschenstill die Aufregung über den Mammonismus und seine eiserne sorgfam darüber gewacht, daß keine volle Kunde von über diese Symptome hinweggleitet. Stüße, die Wiener Liberalen, schon so mächtig geworden dem, was außerhalb der verrammelten Thore vorgeht, Das Reichsgericht hat gesprochen. Die Entscheidung war, daß Schönerer, der Antisemit, und seine Freunde fast zu denen dringe, die in stillem Besitz sich glücklich zum Prozesse ist einer seiner letzten Sprüche in den alten vergöttert wurden, da schwieg das, was man öffentliche fühlen sollen. Das neue Streben will unter freiem Tages Räumen zu Leipzig. Schon ist der neue, stolze Palast des Meinung in Wien nanute, sich immer noch gründlich aus. licht sich entfalten. Den ängstlichen Behütern des Ver- Reichsgerichts aufgebaut und in drei Wochen wird er unter Ja, so findisch, so unglaublich findisch und so hochmüthig alteten ist es hinter verschlossenen Thüren wohl. festlichem Pomp und Weihereden der Deffentlichkeit über zugleich war die maßgebende Presse Wien's, daß in ihr selbst So kommt es, daß von den Empfindungen, die zur geben. Die Familienblätter bringen bereits Illustrationen der Name Schönerer's und anderer Agitatoren nicht genannt Zeit die Seele des Proletariats durchzucken, in den Kreisen des Prachtgebäudes und im begleitenden Text hierzu werden werden durfte, um nicht Neklame für die Finsterlinge zu derer, die dem Proletariat fremd gegenüberstehen, in Wahr- Hymnen angestimmt, Hymnen zum Preis der gegenwärtigen machen! Schon stieg ihnen das antiliberale Gewässer bis heit so wenig offenbar wird. Nach lächerlich- journalistischem Glorie mit ihrem einheitlichen deutschen Recht im Hinblick zur Kehle und sie schrien noch aus vollem Halfe: Die paar Brauch schweigt man das Unbequeme todt. Die verstohlene zur düfteren Vergangenheit mit ihrer mannigfachen gewissenlosen Heter! Bu plötzlichem Wahnsinn, der sich Hoffnung, es auf diese Weise langsam unschädlich zu machen, Rechtszersplitterung. Ein oberstes Recht, Recht, eine eine ein- indeß gewiß rasch verlaufen wird, haben sie unsere guten ist zwar im Lauf der Geschichte hundert und aberhundertheitliche gleiche Justiz und als Symbol des Ganzen, das Wiener verführt. Und über den Köpfen der liberalen mal zu nichte geworden, aber immer wieder geben sich die maffige, überragende Baumonument zu Leipzig. Das wird Renommisten schlugen alsbald die brausenden Wasser zuLeute, wenn fie die Herrschaft über die Geister verloren ein Jubelgebrause geben. Das Proletariat wird aber feiner sammen. hat es ihnen zum Schluß ge= haben, ihr hin. Kampfzeugen gedenken, der Schröder und Genossen und holfen, daß sie so getreu und.mit so zäher Das Reichsgericht hat den Spruch der Geschworenen der Redakteure, die für ihre Ueberzeugung die merkwürdigste Ausdauer an dem Grundsatz festhielten: Berrammelt von Essen bestätigt. Gesetzesvorschriften wurden buchstaben- Behandlung zu gewärtigen haben, wie die Dierl, Pfund die Thore und laßt um alles in der Welt die eigenen treu ausgelegt und die Verurtheilten wandeln als Mein- und Jllge. Es wird auch der Tragödie von Fuchsmühl Anhänger nicht merken, was draußen vor den Thoren eidige in das Zuchthaus. Die Unglücklichen sehen harten eingedenk sein und sich vor Augen halten, wie rasch bereit vorgeht. Leidenstagen entgegen. Aber über den niedrigen Jammer man das Recht der Besitzenden zu wahren geneigt sei Die jungaufstrebende geistige Macht, die Sozialdemo wäre es auch mag sie ein stolzes Bewußtsein erheben. Die Welt, auf und wäre mit Waffengewalt, wie fratie, muß wie alle werbenden, erobernden Kräfte nach deren Achtung es ihnen antam, hat nicht vergessen, den hart man die armen Wäldler anfaßt, die doch eben- völlig anderen Gesezen handeln. Vor offenen Thüren beAchtungsbeweis vor den Zuchthäuslern beredt und deutlich falls in ihrem guten Recht zu handeln vermeinten und räth sie, wägt Erfolge ab und beschließt Maßnahmen, wie auszusprechen. Wie ein Gebot unbedingter Nothwendigkeit noch dazu von Verzweiflung getrieben waren. Man der Vereinigung und der Macht widerstrebender Gewalten drang es in die proletarischen Gemüther: Zunächst muß wird sich hierbei nicht in lautem Lamento ergehen; in aller zu begegnen sei. Siehe aufs neue den bevorstehenden Bresfür die Familien der Unglücklichen Rath geschaffen werden, Stille wird das Proletariat sich seinen Gedanken hingeben lauer Parteitag. Wo auf der einen Seite in flammendem und feiner künstlichen Nachhilfe bedurfte es, um über so manches, was in der jüngsten Zeit vor seinen be- Hetzeifer der Kriegsschrei gellend ertönt: Vernichtet sie!, da ein glänzendes Zeugniß von Opferwilligkeit aufzuweisen. wegten Sinnen vorübergeschwebt war. Die Gegner können wird unser Parteitag im Selbstvertrauen und zukunftsfreudig Wer mancherlei Vorkommnisse aus der bürgerlichen Gesell in ihrer Verschlafenheit ruhig sein. Vielleicht dürfen sie den Muth der Kaltblütigkeit gewiß bewahren. schaft dagegen hält, der wird sich seinen Vers darauf von sich noch einbilden, es sei feinerlei Bitterfeit vorhanden, selber machen. Wie hat man mitunter zärtlich gethan, wie weil diese Bitterkeit nur den gedämpftesten Ausdruck findet. und Mas Alpha. ankommen. Ihr Bertreter machte im Verhandlungstermin geltend,| Entschädigung. Unftreitig war er gegen einen Wochenlohn von 33 M. Igenommen. Zum zweiten Punkt der Tagesordnung: Wie hoch das Arbeitsverhältniß des Klägers zu ihr habe mit dem Eintritt angestellt gewesen. | Eine Aenderung des Landgerichts in seiner Rechtsauffassung g stellen wir die Forderungen zum neuen Tarif? wurde beschlossen, der Arbeitsunfähigkeit desselben sein Ende erreicht. Ferner wandte In erster Instanz beim Gewerbegericht war ihm die Ent- für das Kilo Wolle jeder Qualität 5 Pf. weniger zu verlangen, sie ein, daß durch ausgehängte Platate, welche die Arbeits- fchädigung zugebilligt worden. Das Landgericht aber nahm an, als wie auf dem nach dem 1892er Streit vereinbarten Lohntarif bedingungen enthalten, bei ihr die gefeßliche Kündigungsfrist daß nur eine Kündigungsfrist von 14 Tagen zu wahren gewesen verzeichnet ist. Am 30. September hatten sich die Innungsausgeschlossen sei. Auf den Einwand des Klägers, daß er während sei und sprach die Entschädigung ab. meister zu demselben Zweck versammelt. Auch hier war man der kurzen Dauer feiner Thätigkeit ein derartiges Platat nicht Der§ 133a der Gewerbe- Ordnung verlange, führte das der Meinung, daß etwas gethan werden müsse, damit die gesehen habe, wurde seitens des Vertreters der Beklagten be- Gericht aus, daß der Werkmeister 11. a. gegen fefte niedrigen Löhne aufgebessert würden. Die jetzige Zeit, in der hauptet, D. wiffe ganz genau, daß es bei der Firma eine Bezüge angestellt sei. Ein Wochenlohn könne nicht als fester Muster angefertigt werden, wurde am geeignetsten gehalten, um Kündigungsfrist nicht gebe, denn er hätte nicht das erste Mal bei Bezug angefehen werden, da dann die Unterscheidung gegen den bei den Fabrikanten höhere Löhne zu verlangen. Nach kurzer ihr gearbeitet. Das Gericht stellte hierauf fest, daß die vor- gewöhnlichen Arbeiter fehle. Nöthig sei entweder das Vorliegen Debatte wurde beschlossen, daß eine Kommission, bestehend aus malige Beschäftigung des Klägers bei Holzmann u. Co. in die eines längeren Kontraktsverhältnisses oder Monatsgehalt. Meistern und Gesellen, die Fabrikanten zu einer Konferenz einJahre 1887 und 1888 fällt. Die Beklagte wurde, nachdem ihr Wir kommen auf das Urtheil noch zurück, wenn die Gründe laden solle, um mit diesen über eine Lohnerhöhung zu unterVertreter einen Vergleichsvorschlag zurückgewiesen, unter folgen- schriftlich vorliegen. handeln. der Begründung verurtheilt, die beanspruchten 60 m. dem Kläger zu zahlen: Die Unfähigkeit zur Fortsetzung der Arbeit fei wohl ein Grund zur Entlassung, hebe aber nicht einfach das Arbeitsverhältniß auf. Von ihrem Recht aus § 123 Nr. 8 der Gewerbe- Ordnung, den Kläger bei Eintritt oder während der Arbeitsunfähigkeit zu entlassen, habe nun Betlagte feinen Gebrauch gemacht, sondern die Sache einfach auf sich beruhen lassen. Nicht einmal die Invalidenkarte sei dem Kläger ausgehändigt worden; dieser hätte annehmen müssen, das Arbeitsverhältniß nehme seinen Fortgang, sobald er wieder auf den Beinen sei. Sogar bei der Unfallaufnahme sei nichts bezüg. lich der weiteren Gestaltung der Beziehungen der Parteien geäußert Absolut hinfällig sei der Einwand, Kläger hätte aus seiner Beschäftigung im Jahre 1887 wiffen müssen, daß es bei der Beklagten keine Kündigung gebe". Was den behaup teten Aushang der Arbeitsbedingungen angehe, so genüge ein solcher an sich nicht, die Bedingungen für beide Theile verbindlich zu machen. Der Arbeiter müsse darauf aufmerksam gemacht werden, da mit er sich entweder ablehnend gegenüber diesem oder jenem Punkte äußern oder sein Einverständniß, vielleicht stillschweigend, fundgeben könne. Dhne dies sei ein solcher Aushang nichts als eine einseitige Erklärung des Arbeitgebers. Im vorliegenden Falle sei es obendrein noch sehr wahrscheinlich, daß der Kläger das fragliche Platat garnicht zu Gesicht bekommen habe. worden. ist nicht anzunehmen. Wir tönnen deshalb den Wertmeistern letzten Sigung, am 6. Oftober eine öffentliche VersammDas Gewerkschaftskartell Rigdorfs beschloß in seiner und ähnlichen Angestellten nur rathen, in Zukunft ihr Gehalt für den Monat zu vereinbaren und sich monatlich ausbezahlen Bittoria Feftsälen abzuhalten und dieselbe durch die Komlung der im Baugewerbe beschäftigten Arbeiter in den zu lassen. mission einberufen zu lassen, die sich in Berlin ge Leipzig, 80. September. Wegen Bergebens gegen bildet hat, um die zu tage geförderten Mißstände im Baus das Krantenversicherungs- Gesez wurde der Bau- gewerbe bekannt zu geben. Der Streit der Vergolder Berlins unternehmer Anton Hagel am 10. April 1895 vom Landgericht wurde als günstig geschildert und als berechtigt anerkannt. Für Frankfurt a. M. zu 14 Tagen Gefängniß verurtheilt. Er denselben wurde aus den Mitteln des Gewerkschaftskartells eine hatte ein Gesellschaftsverhältniß eingegangen, wonach er den Unterstützung von 10 M. bewilligt. Die Abrechnung ergab eine Bau leitete, Arbeiter einstellte und als Arbeitgeber figurirte, Ginnahme von 100,60 M., eine Ausgabe von 68,75 M. im letzten während der andere für Beschaffung des Geldes Sorge tragen Halbjahre, so daß der gegenwärtige Raffenbestand 32,15 M. sollte. Daran haperte es jedoch, wenigstens wurde festgestellt, beträgt. Bei der Verlesung der Präsenzlifte fehlten die Vertreter daß Hagel einem Arbeiter zwar Lohnabzüge gemacht, aber folgender Berufe: die Zimmerer, Schmiede, Böttcher und nichts an die Krankenkasse abgeführt hatte. Seine Revision Tapezirer. Ueber den Verlauf der Schneider- und Näherinnengegen das Urtheil wurde vom Reichsgericht verworfen. Dersammlungen. Versammlung und deren Bewegung berichtete Frau Göße. Sie erhofft trotz des schlechten Besuchs der Versammlung ein günstiges Resultat, da mehrere Mitglieder für den Verband der deutschen Schneider und Schneiderinnen gewonnen wurden. Ueber die Förderung der Bewegung der in der Nahrungsmittel- Industrie beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen( Bäcker, Schlächter, Brauer, Kellner zc.) soll in der nächsten Zusammenkunft des Kartells berathen werden. Briefkasten der Redaktion. Textilarbeiter. Am 28. September beschäftigten sich in Rigdorf in einer gut befuchten öffentlichen Versammlung die Textilarbeiter mit der Frage: Wie stellen sich die hiesigen Weber zu einer Lohnbewegung? Der Vorsitzende führte in der Einleitung aus, daß die in der legten öffentlichen Versammlung gewählte Lohnkommission beschlossen habe, der immer mehr um Zur Rechtsprechung der Berufungsinstanz der Ge- fich greifenden Lohndrückerei einen Damm entgegenzusetzen. Zu werbegerichte. Die achte Zivilkammer des fgl. Landgerichts I diesem Zweck habe mit dem Innungsvorstand eine Besprechung W. K., Langestraße. Beschweren Sie sich beim Regiment zu Berlin( Berufungskammer hinsichtlich der Berliner Gewerbe- ftattgefunden. Das Resultat dieser Ronferenz sei gewesen, daß über die noch nicht erfolgte Auszahlung der Zeugengebühren. gerichtsurtheile) hat gestern eine Entscheidung von prinzipieller fich die anwesenden Innungsmeister mit einer Lohnbewegung 3. W. Es ist üblich, die fogen. Verlobungs- und FreundschaftsBedeutung gefällt. Der als Werkmeister engagirte Kläger war einverstanden erklärten. Die Meister hätten zugegeben, daß ringe nach Auflösung des Verhältnisses zurückzugeben. Gine nur unter Einhaltung einer 14tägigen Kündigungsfrist entlassen auch fie( die Meister) nicht mehr im stande seien, gesetzliche Pflicht hierzu besteht nicht, falls nicht ein förmliches worden, während er dagegen protestirte und geltend machte, daß bei diesen Sungerpreisen ihren Verpflichtungen nachzukommen.( notarielles oder gerichtliches) Eheversprechen vorliegt. Solcher ihm nach§ 133a der Gewerbe- Ordnung nur 6 Wochen vor Ablauf In der Diskussion sprachen sich alle Redner für eine Lohn- Hing fann nur wie jedes andere Geschenk innerhalb 6 Monaten des Quartals gekündigt werden könne. Er verlangte deshalb weitere bewegung aus, und es wurde ein dahingehender Antrag an zurückgefordert werden. 3. 3. III, Friß. Franke's Volkskaffee und Speisehaus, Gr. Frankfurterstr. 73, an der Kaiserstraße. Billiger Mittags- und Abendtisch. Größte Auswahl äußerst schmackhaft bereiteter Speisen; täglich 8-10 verschiedene Gerichte von 10-30 Pf. Bier, 4/10 10 Pf., 2/10 5 Pf. aus der Brauerei Reichenkron. 466 Vereinshans, Waldemarstraße 75. Restaurant Süd- Ost.( Speisen à la carte) mit Billard und Kegelbahn. Saal 99 ( 500 Personen fassend) und Vereinszimmer zu Versammlungen und Festlichkeiten. Jeden Sonntag: Grosser Ball bei guter Mufit. Anfang 4 Uhr.[ 2974L*] Hermann Brüder. Stralau. Alte Taverne. Conntag, den 1. September 1895: Grosses kostümirtes Erntefest mit Umzug. Grosses Concert und Ball. Jm Garten: Chantant und Budenstadt. Christian Schröder, Gastwirth. 3165L* 3121L* Volkskaffee u. Speilehalle Rosenthalerstraße 60, Ecke Steinstraße. Größte Auswahl höchst sauber und schmackhaft bereiteter Speisen. Täglich 8 bis 10 Gerichte im Preise von 10 bis 30 Pf. Eugen Schultz. Jägerhaus Schönhauser 103. U Achtung! IV. Wahlkreis. Nein nterzeuge Louis Keller's Festsäle, Koppenstraße 29. jeder Art. Wollene Westen Sonntag, 6. Oktober: 6. Stiftungs- Fest bestehend aus für Herren, Damen und Kinder. Des Tozialdemokratischen AnikationsKlubs für den Offen Berlins Schulterkragen und Wollene Tücher. Unterröcke etc. offerire in denkbar grösster Auswahl zu bekannt billigen festen Preisen.[ 3332L* Carl Schloss Waarenhaus ,, Süd- Ost" Neu renov. fchatt. Garten( 6000 Beri, faff) 22 Wienerstraße 22, gr. Tanzsaal, 4 Regelb., Kaffeet. v. 2 Uhr ab, Grünauerstr. 1, am Görlizer Bahnhof. Grösste Volksbelustigungen in ganz Berlin Jeden Sonntag u. Montag: Frei- Konzert. Jeden Mittwoch: Gr. Volks- Kinderfest. Paster's Gesellschaftshaus Neue Königstr. 7. Pferdebahnverbindung. Jeden Sonnabend Großer Ball. und Sonntag: Großes Ball- Orchester. Neneste Tänze. Herren- Entree( Tanz und Garderobe) 65, Damen 35 Pf.[ 32952* Empfehle Saal mit Nebenräumen für Gesellschaften von 100-400 Personen zu Festlichkeiten und Versammlungen. Teppiche mit kleinen Webefehlern Vokal und Instrumental- Konzert, Theater und turnerischen Aufführungen unter gütiger Mitwirkung des Gesangvereins„ Liedesfreiheit", Mitglied des Arbeiter- Sänger- Bundes, sowie des Turnvereins ,, Fichte". Die Musik wird auss geführt von den Mitgliedern der Freien Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker". Nach dem Konzert: Grosser Tanz. Herren, welche daran theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Anfang 4 Uhr. Eröffnung 3 Uhr. Entree 25 Pf. Offene Kaffe. 364b Unterstützungs- Verein aller in der Hut- und FilzwaarcuIndustrie beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen ( Filiale Berlin) veranstaltet zur Feier der Vereinigung aller in dieser Branche Befchäftigten am 12. Oktober 1895, im Schweizer Garten( am Königsthor) ein gelelliges Vergnügen bestehend in Tanz, Gesang, komischen Vorträgen und Vorführung lebender Bilder. Unter gütiger Mitwirkung der Männer- Gefangvereine Einigkeit und Gleichheit, wie auch eines Konzert- Zither- Vereins. Neu! Neu! Großer humoristisch- chinesischer Feftzug, ausgeführt von allen Festtheilnehmern. Anfang 8 Uhr. Eintritt Damen 25 Pf., Herren 50 Pf. inkl. Tanz. Billets sind vorher in unserem Vereins- Bureau, Weinstraße Nr. 12 bei Kempe zu haben. in echt Tournays, Brüffel, Velours, Tapestry und prima Arminster, in allen Größen, verkaufe jetzt auch einzeln bedeutend unter Fabrikpreis 0. Fortuna- Säle, Straußbergerstr. 3. J. Adler Teppichfabrik, Inhaber: H. Birk. 83492* Sonntags: Grosser Ball. Donnerstags: Damen- Kränzchen. Außerdem empfehle meine Säle zu Versammlungen und Vergnügungen. Kleiner Saal( 40-70 Personen) noch einige Tage an Vereine zu vergeben Spandauerstraße Nr. 30, vis- à- vis dem Rathhause. 77. Prinzenstr. 77.31582* Wegen ganz enormer Miethsteigerung silliger Einlauf für Arbeiter in verlege ich mein bisher Annenstr. 42( City- Passage) belegenes Weiß- u. Bairisch- Bierlokal nebst Destillation nach Rixdorf, Hermannstr. 53, Ecke Herfurthstraße.[ 32892* Ich bitte meine werthen Gäfte, daß mir entgegengebrachte Wohlwollen auch ferner zu bewahren. Achtungsvoll Wilhelm Artner, Schankwirth. M, R. Buske( Seefeld) 2. Ging. Grenadierſtraße 383. Grosse u. kl. Säle, mehrere Vereinszimmer, Kegelbahnen, Billard.[ 83212* Cöpenick. Gasthof zum goldenen Hirsch" 3834L* empfiehlt sein Weiß- und Bairisch Bierlokal Friedrichshagenerfir. Nr. 1, A. Dalbritz. ,, Kaiserhof", Cöpenick, Grünstrasse 35. Endesunterzeichneter empfiehlt seine Säle Vereinen und Gesellschaften jeder Größe. Gute Küche, billige Preise. 33302* F. Golecki. Köpenid W. Gaerisch's Restaurant empfiehlt den Vereinen und Gesellschaften sein 88852 Weiß- und Bairischbier: Lokal zur gefälligen Benutzung. Zum gemüthlichen Piket! Herren- u. Knaben- Garderobe wenig getragen und neu. Winterpaletots in gr. Auswahl. Roh- Tabak ( sehr preisw. Sumatra's) Rud. Völcker& Sohn, Köpnickerstr. 45. Roh- Tabak. Das reichsortirte Lager in allen in und ausländischen Rohtabaken und in allen Preislagen empfiehlt 3305L* W. Lindenstädt, 86/2 Freunde und Gönner des Vereins sind hierdurch freundlichst eingeladen. Das Komitee. Ananas- Bowle " ausgezeichnet, à Fl. 60 Pf., 10 FI. 5,50 M. futt. Johannisbeerwein, herb à Fl. 60 Pf., Dessertwein, füß 75 Pf. Himbeer-, Kirsch-, Johannisbeer- Saft, vorzügl., Liter 1, 20 M Alter Portwein u. Malaga, à Fl. 1,50 m., 10 FL. 13 50 m. inkl. Medicin. Ungarwein, befte Qualität, à Literflasche 2,10 M. empfehlen und senden einzelne Flaschen frei Haus Berlin Eugen Neumann& Co., 6a Bellealliance- Platz 6 a. 81 Neue Friedrichstrasse 81. 29 Genthinerstr. 29. Potsdam, Waisenstr. 27. 8 Oranienstr. 8. Rohtabak, Ernst Förster, * Berlin NO., Kaiserstr. 30. Roh- Tabak J. Fränkel, Rohtabak. Berlin C., Klosterstrasse No. 72. Grösste Auswahl! Billigste Preise Sämmtliche Fabritations Utensilien. Jacob Doussin& Co., Berlin C., Heiligegeißt- Straße 21, Rohtabak in reichh. Auswahl, Sumatras begr. i.3. 1764, empf. sämmtl. Gattungen Deli Match m. 2 Pfd. deckend, v. 1,80 m., Heinrich Franck, Felix- Brazil umblattreich, von 90 Pf., 179 Brunnen- Strasse 179. r. 185, Brunnenstraße Nr. 185. Bastard- Brazil, Umbl.u. Einlage, schneeff. Domingo- u. Java- Umblatt v. 95 Bf., 48 Landsberger- Strasse 48. weißer Brand, mit 80 Pf. verſteuert. Rohtabak, feine Speciell hochRohtabak empfiehlt zu billigsten Preisen[ 3412L* BrunnenRoh- Tabak. Restaurant Ravenstein bei Friedrichshagen Sumatras, bell- und mittelfarbig E. Schwarz, strasse 194. Max Jakoby, Gtrelißerftr. 52. empfiehlt sich Vereinen und Gesellschaften.[ 33868*] F. Kautsch. billigst abzugeben Möckernftr. 85. G. A. Noack, ishlermeister, Möbel- Fabrik für komplette Wohnungs- Einrichtungen Berlin, Fabrit: Fruchtstr. 31. Verkaufsmagazin: Luisenufer 22, 22, Ecke Dresdenerstrasse, Kataloge franco! am Oranienplatz. Spezialität: Wohnungs- Einrichtungen von 240-3000 Mark. Verkauf nur zu Werkstattpreisen. Garantie für gediegene und dauerhafte Ausführung. Ein maßgebendes Urtheil für streng reelle und billige Bedienung wird uns durch unfere täglich zunehmende Kundschaft aus allen Gegenden zu theil. Wir offeriren: Damen- Kleiderstoffe zu allerersten Weberei- Preisen. Rheinische Warp- Stoffe für Hauskleider, nur neue Muster, Cheviot- Lamas für Morgenkleider, doppeltbreit Meter 25 Pf. Meter 32 Pf. Meter 42 Pf. Doppeltbreit Velour- Flanelle für Hauskleider, neue türkische Muster, Ganzwollene einfarbige Cheviots in allen neuen Farben, doppeltbreit Meter 60 Pf. Ganzwollene einfarbige Bövero: Meter 60 Pf. glatt und foulirt, Neueste Herbst- Stoffe im englischen Geschmack, doppeltbreit Meter 50 Pf. Ganzwollene Crêpe- Stoffe in wundervollen Lichtfarb., doppeltbr. Meter 70 Pf. Große Sortimente eleganter neuer Herbst- und Winter- Stoffe in unabsehbarer Auswahl bis zu den kunstvollsten Webarten. Breite 120 cm, per Meter 98 Pf., 1,10 und 1,25 M. Kleiderstoff- Reste von 2-8 Meter für halben Preis, darunter einzelne Roben, 6 Meter, doppeltbreit, jeßt Robe, 1,50 Pf. Zur Prüfung unserer erstaunend billigen Angebote geben wir Proben von sämmtlichen Stoffen in unserem Local gratis ab und bitten davon ausgiebigsten Gebrauch zu machen. Grökfes Modewaaren- Verkaufshaus des Nordens! Singer& Co. Chausseestr. 56, Ecke Liesenstrasse. Feste Preise. No. 57. D. Perleberg Feste Preise. No. 57. Chausseestr. 57, Ecke Liesenstrasse. Größtes Etablissement des Nordens in Herren- n. Knaben- Garderoben erlaubt sich sein großes Lager, ausgestattet in den neuesten Erzeugnissen zur Herbst- u. Winter- Saifon, hier mit in empfehlende Erinnerung zu bringen. Die Abtheilung für fertige Winter- Paletots, Ulster, Schuwaloffs, Hohenzollern- Mäntel 3257L ist in überraschend geschmackvollster Auswahl vom einfachsten bis feinsten Genre zur beginnenden Saifon komplett. Spezialität: Fertiges Lager in allen Grössen und für jede Figur passend wie allbekannt, zu äußerst billigen, streng festen Preisen stets vorräthig. Gleichzeitig mache meinen werthen Kunden die ergebene Mittheilung, daß eine ähnliche Firma in der Chausseestraße durchaus in keinem Zusammenhang mit meinem altrenommirten Geschäft steht, welches sich nach wie vor befindet Feste Preise. Chausseestr. 57, Ecke Liesenstrasse. No. 57. D. Perleberg. Möbel- Kaufgelegenheit. Bum Umzug paffendste Gelegenheit für Brauts Leute, Hotels, Wiederverkäufer, Pensionate 2c. In meinem entschieden größten Möbelspeicher, Neue Königstraße 59, I., sollen sofort circa 300 Wohnungseinrichtungen, verliehen geweſene und neue, nur gediegene Möbel zu jedem annehmbaren Preise verkauft werden. Ganz bes sonders zu empfehlen ist der große Vorrath verliehen gewesener Möbel, welche noch faft neu sind, und zum halben Preise abgegeben werden. Durch sehr große Gelegenheitstäufe zu fabelhaft billigen Preisen ist es mir möglich, schon ganze Wohnungs- Ginrichtungen für 90, 150, 300 Mt. zu Itefern, ebenfalls hochfeine, herrschaftliche Einrichtungen von 500-5000 Mt., also billiger als jede Concurrenz und billiger als in jedem Ausverkaufsgeschäft wegen Um zugs, Hausabriß zc. Theilzahlung gestattet. Beamten ohne Anzahlung, ohne Preiserhöhung. Kleiderspind 12 Mart, Kommoden 6, Küchenspind 12, Stühle 2 Mart. Neue NußbaumKleiberspinden und Berticows 30 Mr., Muschelspind und Verticow 35 Mt., Bettstellen mit Matragen und Ketitissen 18 Mt., Sophas 18, Säulen Kleiderfpind, hochelegant 56 Mart. Trumeaur mit Säulen und Krystallglas 60, Cylinderbureaur, Herrenschreibtische, Damenschreibtische, Schreibfecretaire 30 Mt., Plüschgarnituren 60 und 100 Mt., Pianinos, Paneel: fophas 75 Mart. Bücherspinden, Ankleide13 Von 5 M. an 8 Mark. Feste Preise. No. 57. Billight. Detailverkauff. deutsche u. engl. eis. Bettstellen. Patent- Matratzen- Fabr. mit Dampfbetrieb.( Preiskourant gratis.) Detailvert. n. KöpnickerE. Sass, strasse 127,. pf. Berlin. Nach beendeter Inventur gelangen grosse Vorräthe meiner Teppiche!! Gardinen!! Portieren!! Steppdecken!! Teinenwaaren!! Fertigen Wäsche!! zu aussergewöhnlich billigen Preisen zum Ausverkauf Am Stadt J. Brünn, Hackescher Ecke Nene bahnhf. Börse. schmerzlos Markt 4. Promenade. Chatfelongues, Galongarnituren, poteten, Künstl. Zähne emeritos eingefeßt, feſtſißend. Reparaturen fofort. Weniger Porttèren, Steppdecken, Tischdecken, Gardinen, Fenster 5 Mt. Empfehle allen Herrschaften, vor Ein tauf von Möbeln mein entschieden größtes und billigstes Möbellager zu, besichtigen und von den staunend billigen, aber festen Tarpreisen zu überzeugen. Nur Ueberzeugung macht wahr Möbel Bentittelte Ermäßigung. Kreslawski, Spittelmarkt 13. - Fabrik.... Bilz, Naturheilverfahren. Damen- u. Mädchen- Mäntel- Fabrik Alb. Hartmann, Weinbergsweg 5, Part., kein Laden. tönnen 3 Monate toſtenfrei auf meinem AufAusführliches Lehr- und Nachschlagebuch der Natur heilkunde und Kneippkur. Für jede Krankheit ist eine aus33032* Mit zerlegbarem bunten Modell des menschlichen Körpers. B Stets großes Lager in allen Neuheiten der Konfektion zu den billigsten Preisen bewahrungsspeicher lagern, werden durchführliche Kurvorschrift angegeben. 1600 Seiten. 350 Abbildungen. E eppiche mit kleinen Webefehlern in Velour, Stück v. 6,50 W. an Tournay, Smyrna Dessins, Gardinen, prachtvollster Portièren, Fenster v. 2,50 M. an Fenster v. 1,50 M. an Sophastoffreste, 180 cm breit, zu Bezügen passend, in den feinsten, glatten u. gemusterten Stoffen, der komplette Sopha bezug von 3, M. an. Sophagestellen Polstermaterialien: Roßhaare, Fasern, Werg, Seegras, Sprungfedern, Matraßendrell, Gurte 2c. 32442* auch im Einzelverkauf zu Fabrikpreisen. E Wilh. Bursch, Alte Jafobstr. 93 beber Seydelstr.). Möbel, Spiegel- u. Polfterwaaren- Fabrik C. Raetsch, Stalizerstraße 60, an ber eigene Gefpanne transportirt und aufgestellt auch nach außerhalb, Gardinen denkbar grösste Auswahl in den neuesten Mustern zu bekannt billig. Preisen. Reste! zu 1, 2 bis 4 Fenster passend bedeutend unter Preis. Carl Schloss, Waarenhaus ,, Süd- Ost", 22. Wiener Strasse 22, Grünauerstr. 1, a. Görlizer Bahnh. Schleifriemen, weiße Koppel- und Tornister- Riemen, Bandoliere, Militär- Schleifertudy u. Militär- Putlappen billig zu haben Wrangelstr. 22. Acker- Strasse 22, Eigene Tischler- u. Tapezirer- Werkstätten. Billige Preise. Mehrjähr. Garantie. Hof bei opp. Tischler. Meister, 4276* 25 000 Exemplare bis feht verkauft. Preis in Heften à 50 Pf. und gebd. 9 Mr. Bu beziehen durch alle Buchhandlungen und Bilz Verlag, Leipzig. Bur gefl. Kenntnißnahme! Wegen bedeutender Vergrößerung verlege ich mein Gold-, Silber-, Alfenidewaaren- und UhrenFabrik- Lager am 1. Oktober nach dem Nebenladen desselben Hauses 3241L* 37 Admiral- Straße 37. H. Gottschalk, Goldarbeiter und Uhrmacher. Verkaufe nach wie vor au streng reellen und billigsten Fabrikpreifen. Stahlwaaren, Glas, Porzellan, Lampen etc., reichhaltigste Auswahl, kanft man am Küchen- Einrichtungen! Emaille- Geschirre! billigsten bel reellsten und F. Scholz, Koppenstr. 35, Ecker.Frankfurterstr. Gelegenheitskauf für Hausfrauen! Praktische Haus Kleiderstoffe in dunklen Farben, gestreift und karirt, statt 60 Pf. jetzt 33 Pf. pr. Meter doppeltbreit. Vorzügliche Morgenrock- Lamas in sehr hübschen Mustern- waschecht statt 75 Bf. jetzt 45 Pf. pr. Meter. Doppeltbreite Cheviots, haltbare Qualität für Straßenkleider, alle Farben, statt 1 M. jetzt 60 Pf. pr. Meter doppeltbreit. Hochfeine Damen- Kleiderstoffe in garant. reinwoll. Qualit., statt 1,50 M. bis 3 M. jetzt 75 Pf. bis 1,50 M. pr. Meter doppeltbr. Schwarze u. marineblaue Kostümstoffe, nur beste reine Wolle, à 90 Pf., 1,25 M., 1,50 M., 1,85 M. u. 2,25 M. pr. Meter doppeltbr. Seidene Unterröcke mit Flanellfutter jetzt 5,75 M.| Tuch- Unterröcke jetzt 2,25 M.| Flanell- Unterröcke jetzt 1 M. Tüll- Gardinen Woll- Portièren das Fenster- 2 Shawls- von 1,80 M. an. Shawl von 1,75 M. an. Plüsch- Teppiche von 6 M. an. Tischdecken Steppdecken mit Schnur u. Quaste von 1,50 M. an. von 2,25 M. an. Leinen- u. Baumwollstoffe für Bett- u. Leibwäsche à 28 u. 42 Pf. pr. Meter. Einschüttungen für Unterbetten, Oberbetten u. Kopfkissen à 38 u. 60 Pf. pr. Meter. Weissleinene Taschentücher Damast- Handtücher Küchen- Handtücher Tischtücher Servietten Staubtücher Dugend von 1,50 M. an. Duhend von 4 M. an. Duhend von 1,40 M. an. Stück von 80 Pf. an. Dhd. von 1,80 M. an. Did. von 80 Pf. an. Die in letzter Zeit angesammelten Kleiderstoff- Reste und unsauber gewordenen fertigen Wäschegegenstände für halben Preis. 34052* Markgrafenstrasse 67 Leop. Kohn, Markgrafenstrasse 67 ( Ecke Schützenstrasse). Achtung! Achtung! Varteigenossen des 4. Wahlkreises( Sten). Kommunalwähler- Versammlung Dienstag, den 8. Oktober, im Lokale des Herrn Fiebig, Gr. Frankfurterstr. 28. Tages- Ordnung: 270/5 1. Die Bedeutung der Kommunalwahlen. Referent: Dr. Zadek. Berliner Arbeitervertreter Berein. Dienstag, den 8. Oktober, abends 81/2 Uhr, bei Röllig, Neue Friedrichstraße 44: Versammlung. 53/3 Bentralverein der Bildhauer Deutschlands Verwaltungsstelle Berlin. Dersammlung am Dienstag, den 8. Oktober 1895, abends 9 Uhr, Aunenstraße Nr. 16. Tagesordnung: 1. Geschäftliches. 2. Angelegenheiten der Modelleure Tagesordnung: 1. Besprechung über das Rund- und Gipsbildhauer. 3. Streit der Stein- Bildhauer. 4. Verschiedenes. 21/5 Der Vorstand. fchreiben des Vorstandes der Invalidenund Altersversicherungs- Anstalt Berlins 2. Distuſſion. 3. Auſſtellung von Kandidaten für den 24. und 27. Kommunal an die Vertrauens- refp. Erfaßmänner. Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Wahlbezirk. 4. Wahl eines Komitee's. Die Vertrauensleute. Sozialdemokratischer Wahlverein 2. Nominirung derselben für die Wahlperiode 1896-1900. 3. Verschiedenes. Die Versammlung wird pünktlich er für den 1. Berl. Reichstags- Wahlkreis.äfte haben Zutritt. Dienstag, den 8. Oktober, abends 8½ 1hr, im Englischen Garten, Alexanderstraße 27c, 1 Tr.: Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen H. Schuls über: Die deutsche Dichtkunst in den Kämpfen, unserer Zeit. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes." Die Zahlstellen befinden sich bei Gärtner, Moltenstraße 12; Friedrichstr. 20. Sommer, Grünftr. 21; Pätschte, Französischestr. 6; Preuß, eue Um recht zahlreiche Betheiligung ersucht Der Vorftand. Sozialdemokratischer Wahlverein 236b Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. NB. Die bei Punkt I betheiligten sind hiermit besonders eingeladen. Zentral- Kranken- u. Sterbekasse der Maler Eingeschr. Hilfsk. 71, Filiale IV, West. Montag, den 7. Oktober, abends Berlins und Umgegend. Dienstag, den 8. Oftober 1895, abends 8½ Uhr, bei Keller( Tunnelsaal), Koppenstr. 29: Bezirksversammlung für den Often. Zages Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen Paul Litfin über: Florian Geyer", eine Charakterstudie aus dem deutschen Bauernfrieg. 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. 111/6 812 Uhr, im Kaffenlotal Lützowftr. 7: Achtung! Versammlung. T.- D.: Kaffenbericht u. Verschiedenes. 123/3] Die örtliche Verwaltung. Achtung! Brauerei- Hilfsarbeiter. für den 2. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Große öffentliche Versammlung Sonntag, den 6. Oktober, nachmittags 1, Uhr, im Lokal Sonntag, den 6. Oktober 1895, abends 6 Uhr, bei Zubeil, Lindenstraße 106: Versammlung. der Glaser und verwandten Berufsgenossen und Genossinnen des Herrn Wilke, Andreasstr. 26: General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Die Kulturzustände des Mittelalters. 2. Diskussion. 3. KassenVortrag des Genossen Waldeck Manasse: Krieg dem 12 Uhr, bei Wienece, Alte Jakobstr. 83. bericht und Bericht der Revisoren. 4. Innere Vereinsangelegenheiten. Kriege. Nach der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein. Entree 10 Pfg. 238/7 Greichzeitig die Mittheilung, daß in den Wintermonaten an jedem Sonntag in demselben Lokal derartige Versammlungen stattfinden. Da für lehrreiche Vorträge beſtens vorgesorgt ist, wird um rege Betheiligung ersucht. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Zahlstelle Berlin. Branche der Parquetbodenleger. Versammlung am Sonntag, den 6. Oktober 1895, vormittags 10 Uhr, bei Schöning, Stallschreiberstraße 29. Tagesordnung: Welche Stellung nehmen wir bei den uns bevorstehenden Lohnreduzirungen ein? Es ist dringend Pflicht der Kollegen zu erscheinen. Achtung! 77/19 Die Ortsverwaltung. Achtung! Holzarbeiter. Große öffentliche Versammlung der Tischler, Drechsler, Bürstenmacher u. f. W. am Montag, den 7. Oktober 1895, abends 8 Uhr, in Keller's Festfälen, Koppenstraße Nr. 29. Tages- Ordnung: 1. Wie können die Holzarbeiter Berlins die gegenwärtige günftige Geschäftsperiode zu ihrem Vortheil ausnügen? Referent: Th. Glocke. 2. Diskussion. Rege Betheiligung erwartet Der Vertrauensmann. 77/18 Große öffentliche Versammlung der Herren- u. Knaben- Konfektions- Schneider u. Schneiderinnen am Montag, den 7. Oktober, abends 9 Uhr, in Herrn Schneider's Salon, Belforterstr. Nr. 15. Tages Ordnung: Wie stellen sich die Kollegen zu dem ausgearbeiteten Lohntarif von der Fünfer- Kommission in der Fachzeitung. Kollegen und Frauen, erscheint recht zahlreich. 579b Die Lohnkommission. Verein z. Wahrung d. Interessen d. 3inkgießer und Stürzer Berlins und Umgegend. Dienstag, den 8. Okt., ab. 8% Uhr, bei Schumacher, Pücklerstr. 49: Ausserordentliche General- Versammlung. Zages Ordnung: 1. Wahl eines 1. Vorsigenden. 2. Gewerkschaftliches. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen bittet Der Vorstand. Verein deutsch.Schuhmacher. Versammlungen am Montag, den 7. Oftober 1895, abends 8½ Uhr. Zahlstelle I bei Feindt, Weinstr. 11. Zahlstelle I( mit der Sektion der Filzschuharbeiter) bei Buske, Grenadierstraße 33. Zahlstelle III bei Freygang, Schükenftr. 18 19. Wegen Quartalsschluß werden die Mitglieder ersucht, die rückständigen Beiträge nachzuzahlen, andernfalls der Ausschluß erfolgen muß. 169/6 Die Bevollmächtigten. Schöneberg. Arbeiter- Bildungsverein. Montag, den 7. Oktober, abends 8 Uhr, bei Obst, Grunewaldstr. Nr. 110, General- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Vierteljährlicher Kassenbericht. 2. Regelung der Mitgliedsbücher. 3. Verschiedenes. Der wichtigen Tagesordnung wegen ist jedes Mitglied verpflichtet, zu erscheinen. Buch legitimirt. Die neuen Broschüren kommen zur Vertheilung. 15/5 Der Vorstand. 41/7 Es ist Pflicht eines jeden Brauerei- Hilfsarbeiters zu erscheinen. Der Vorstand. Konditoren. am Dienstag, den 8. Oktober, abends Vortrag über: Unsere heutige Produktion, der Ruin des Menschengeschlechts." Referent Fritz Kaspar- Steglig. 78/8 Neuwahl der Vertrauensmänner und Wahl eines Delegirten zur Gewerkschaftstommission. Die Kollegen werden dringend gebeten zahlreich zu erscheinen. Vortrag des Herrn Kanitz über die Schwindsucht und ihre naturDie Vertrauensmänner d. Berl. Glaser. gemäße Heilung. Nach dem Vortrag geselliges Beiſammensein mit J. A.: H. Schulz, Werftstr. 7. Sonntag, den 6. Oktober, abends 6 Uhr, in Cohn's dog plader Festsälen, Beuthstr. 20, Freie Kranken- u. Begräbniß- Tanz. um 11 uhr gr. Bonbouregen und Kameelverloosung. tasse der Schuhmacher u. Berufsgen. Berlins( E.H. Nr. 27). Generalversammlung: Montag, den 14. Dft., abends 8 Uhr, Annenstr. 16 bei Herrn Berguer. Tagesordnung: 1. Bierteljährlicher Rassenbericht. 2. Innere Kassenangelegenheit. 5786] Der Vorstand. NB. Das 24. Stiftungsfest findet am 26. Oftober, Alte Jakobstr. 75 bei Herrn Boltz statt, wozu Freunde und Bekannte höflichst eingeladen sind. Arbeiter- Raucherbund Berlins u. Umgegend. Die nächste Delegirten Sigung findet Sonntag, den 13. d. M., vorm. 9 Andreasstraße 26, statt. Neue Klubs 10 Uhr, in Witte's Restaurant werden aufgenommen. 590b Der Vorstand. SANITAT Richard Berek's gesetzlich geschützte PFEIFE Sanitäts- Pfeife Am 1. Juli 1895 wurde das 347 945. Stück versandt. Nr. 14 ca. 100 cm lang das Stück 3 Mark. Smm Bohrung 12 mm Bohrung ift solid zusammengestellt, elegant ausgestattet und raucht vorzüglich trocken; Unfauberteit ist dabei voll. ftändig vermieden, Pfeifen. fchmier Geruch absolut aus. geschlossen. Die Sanitätspfeife braucht nie gereinigt zu werden und übertrifft dadurch Alles bisher Dage= wesene. Don Mr. 1, an Kurze Pfeifen Lange Pfeifen 2,50 an Sanitäts- Cigarrendas von mir. 0,60, 0,75, 1,00-3,00 Spigen Sanitäts- Tabake o . 1, 1,50, 2, 2,50, 3,00. Aus führliches Preisverzeichniß mit Abbildungen auf Wunich fostenfrei durch den alleinigen fabrikanten Richard Berek Nuhla 44( Thüringen). Wiederverkäufer überall gesucht. Man laffe sich durch werthlose Nachahmungen nicht tänschen, das einzig und allein echte Fabrikat trägt obige Schutz marke und den vollen Namen: Richard Beret. Empfehle Freunden u. Genossen mein Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Die Agitations- Kommission. Deutscher Metallarbeiter Verband Filiale Berlin ,, Nord", = Dienstag, den 8. Oktober, abends 81 Uhr, E im ,, Wedding- Kasino", Schulstr. 29: Versammlung. Zages Ordnung: 113/17 1. Vortrag: Die wirthschaftliche Lage der Metallarbeiter, unter Berücksichtigung der Verhältnisse in den Berliner Messingwerken in Reinickendorf". Inhaber: Herr Seidel( fr. Fürst u. Komp.). 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Hierzu sind die Arbeiter und Arbeiterinnen der Meffingwerfe Jürst& Co., Berlin, Chauffeestraße, und die Kollegen der Werkzeug- Maschinenfabrik, AttienGesellschaft, vormals L. Sentker, speziell eingeladen. Die Verwaltung. Verband der in Holzbearbeitungsfabriken und auf Holzpläßen beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands Filiale Berlin 1. Montag, den 7. Oktober, abends 8/2 Uhr, bei Wilke, Andreasstrasse 26: Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Pinn über:" Die Pharisäer einst und jetzt". 2. Abrechnung vom 3. Quartal. 3. Abrechnung vom Sommernachts- Ball. Gewertschaftliches und Fragekasten. 82/5 4. Die Billets zur Urania am 17. November gelangen in der Versammlung zur Ausgabe. Um zahlreiche3 und pünktliches Erscheinen bittet Der Vorstand. Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 6. Oktober, abends 61/2 hr, im großen Saale von Cohn's Festfälen, Beuthstr. 20, 11 Versammlung. Vortrag des Genoffen H. Schulz über: das heutige flaffenstaatliche Schulwesen und die Jugenderziehung der Zukunft". Nachdem Geselliges Beisammensein und Tanz. Gäste, Damen und Herren sehr willkommen. halten nur noch Mitglieder Zutritt. Nach dem Vortrag ers Da Herr Buske am Sonntag, den 22. September, ohne Berechtigung den großen Saal verweigert hat und dadurch nur wenigen der Zutritt möglich war, so hat der Vorstand beschlossen, selbigen Vortrag nochmals halten zu lassen. Um recht zahlreiche Betheiligung ersucht Der Vorstand. 55/14 Fachverein d. Tapezirer Berlins n. Umgeg. Mitglieder- Versammlung am Dienstag, den 8. Oktober, abends 8/2 1hr im Nenen Klubhaus, Kommandantenstr. 72. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Wagner über Bildung und Klaffen. bewußtsein. 2. Distussion. 3. Gewerkschaftliches. Gäste willkommen. NB. Sonnabend, den 12. Oktober: Weiß- u. Bairisch- Bier- Lokal. Vereinszimmer mit Stiavier für des 30 Personen. August Bieberstein, 33032* Lausitzer Platz 2. F. Nagel's Festsäle, Schwedterstr. 23124. Gr. Saal mit Bühne( 400 Pers.) Kl. Saal mit Bühne( 200 Pers.) Kleine und große Vereinszimmer. VII. Stiftungs- Fest Fachvereins der Tapezirer Berlins u. Umgegend im Neuen Klubhaus, Kommandantenstr. 72: Konzert, Ball, Dorträge. To Billets, Damen. 30, Herren 50 Pf., find bei den Mitgliedern zu haben. Kollegen und Gäste sind freundlichst eingeladen. Das Komitee. 179/6 Englischer Garten Bernhard Schenk, Rixdorf, Hobrechtstr. 9, Alexanderstr. 27c. Besonderer Umstände halber ist ein Saal für 200 Personen zur Maskenballzeit unentgeltlich zu vergeben.[ 33061* 1 9 empfiehlt sein Restaurant mit Billard und Vereinszimmer. Ausschaut ,, Münchener Brauhaus". 1. Weißbier. Warme und knite Speisen. Verantwortlicher Redakteur: Frih Kunert, Schöneberg- Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin. 3. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt Ur. 234. Unterm neueffen Kurs. September. Sonntag, den 6. Oktober 1895. Bant„ Norddeutsches Volksblatt" Adolfstr. 1. Bielefeld Volkswacht" Schulstr. 20. " " Volksblatt für Ost- und Westhavelland" 3. Frankenthal. In der Berufungsinstanz Genosse Kle- Brandenburg ment aus Neustadt wegen Beleidigung des weit ( Brandenburger Zeitung), St. Annenstr. 33. bekannten Herrn Gleichauf in Mannheim 15 M. Geldstrafe. Braunschweig Braunschw. Volksfreund" Kannengießerstr. 13 Maifeier 4. Dresden. In gleicher Instanz 19 Genossen wegen ver Bremen botenen Umzugs Geldstrafe. " " Bremer Bürger- Zeitung" Hankenstr. 21/22. ,, Volkswacht" Neue Graupenstr. 5/6.( Für die Landfreise erscheint noch wöchentlich 2 mal eine Ausgabe.) Volksblatt für Hessen" Hohentorstr. 20. " von 5 bis 15 resp. 30 M. Breslau Caffel Dortmund " Berlin. Der als Humorist und Roupletdichter bekannte Genosse Heise wegen Majestätsbeleidigung 6 Monate Gefängniß. Frankfurt a. M. Wegen Uebertretung des Vereins" gesetzes Genoffe Freytag 15 M. Geldstrafe. 7. Düsseldorf. Genosse Grimpe, Elberfeld, 15 M. Geld" " " Rheinisch- Westfälische Arbeiter Zeitung", Westenhallweg 120. Dresden Sächsische Arbeiter Zeitung" Gerbergasse 1. " = strafe, wegen Veranstaltung eines nicht genehmigten Um- Düffeldorf„ Niederrheinische Volkstribüne" Karlsplatz 3. zuges. Begräbniß des Genoffen Albert.. Telitsch. 15 M. Geldstrafe Genosse Albrecht,' Halle, wegen unbefugten Redens am offenen Grabe. Benthen. Von der Anklage der Aufreizung zum Klassenhaß Genosse Tusker freigesprochen. Erfurt Thüringer Tribüne" Johannesstr. 144. Elberfeld- Barmen„ Freie Presse" Kleine Klotzbahn 10. Frankfurt a. M.„ Volksstimme" großer Hirschgraben 17. Fürth Fürther Bürger- Zeitung" Königstr. 95. 10. Pirna. Wegen Tragens republikanischer Abzeichen Genosse Geeftemünde„ Norddeutsche Volksstimme" Schulzstr. 16. Zimmer 14 Tage Haft. " " Neustadt( Hannover). Bier Genoffen von der Anklage Gera Reußische Tribüne" 3schochern 54. " groben Unfug verübt zu haben, Verbreitung der Rund- Halle a.. Boltsblatt für Halle" Gr. Ulrichstr. 16. schau" freigesprochen. Hamburg Hamburger Echo" Gr. Theaterstr. 44. " Königsberg i. Pr. Genoffe Lorenz wegen Beleidigung Harburg Volksblatt" Deichstr. 4. eines Urmenraths, als Bufagirafe, 2 Monate und 3 Wochen Gefängniß. 11. Derselbe Genoffe wegen Beleidigung eines Stadtwacht meisters 60 Mark Geldstrafe. " Hannover„ Volkswille" Marktstr. 45. of Kiel 13. Halle. Der Maurer Schade, der einen Streikbrecher Köln geohrfeigt hatte, 6 Monate Gefängniß. 14. Halberstadt. Genosse Hurlemann wegen Beleidigung des Grafen Dohna 100 M. Geldstrafe. " " 01 Leipzig Oberfränkische Volkszeitung" Bismarckstr. 9. Schleswig- Holstein'sche Volts- Zeitung" Bergstr. 11. Rheinische Zeitung" Hämergasse 37.( Auch erscheint eine Wochen- Ausgabe.) Leipziger Volkszeitung", Mittelstr. 6/7. übrik„ Lübecker Boltsbote" Große Altefähre 35/37. Lüneburg Lüneburger Voltsblatt", Glockenstr. 4, p. I. Eschwege. Wegen Uebertretung des Vereinsgefeges Genosse Hugo und der Wirth des Lokals je 30 m. Geldstrafe. Toftlund. 14 Tage Haft Genosse Schmidt aus Flens: Magdeburg Volksstimme" Schmiedehofstr. 5/6. burg wegen groben Unfugs( Besprechung der Emser Mainz Depesche). " " Mainzer Volkszeitung"( Hessische Volksstimme) Deutschhausgäßchen 1. 16. Magdeburg. In der Berufungsinstanz die Genoffen Mannheim Lantau, Schmidt, Gärtner und Baumüller wegen Verübung groben Unfugs( Boykottaufruf) 4 Wochen München Haft, 150, 100 und 50 M. Geldstrafe. Nürnberg 17. Dresden. Genosse Leutevig von der Anklage der Offenbach Polizei, Paftoren und Fabrikanten- Beleidigung frei Saalfeld gesprochen. 18. Berlin. 1 Monat Gefängniß Genosse Stadthagen Stettin Boltsstimme" T. 3, 4. b. Münchener Post" Senefelderstr. 4, I. " Fränkische Tagespost" Weizenstr. 12. Offenbacher Abendblatt" Frankfurterstr. 36. Saalfelder Volksblatt" Rosmaringasse 15. Volks- Bote" Friedrich Karlstr. 28. " wegen Richter und Bürgermeister- Beleidigung. Die Ver- Stuttgart Schwäbische Tagwacht" Furthbachstr. 12. handlung trug dem Genossen noch 3 Tage Haft ein wegen Würzburg Unterfränkische Boltstribüne" Fabrifstr. 26. Ungebühr vor Gericht. " Zittau. Genoffe ich fer in Lückendorf wegen Verübung groben Unfugs, Flugblattvertheilung, 30 M. Geldstrafe. " Schweidnig. 100 M. Geldstrafe Genosse Feldmann, Apolda Langenbielau, in der Berufungsinstanz wegen Beleidigung einer Hebamme und eines Fabrikdirektors. Berlin 12. Jahrg. Gewerkschaftspreffe in Deutschland. IV. Quartal 1895. Dreimal wöchentlich erscheinend. Leipzig- Reudnik„ Correspondent für Deutschlands Buchdrucker und Schriftgießer", Seeburgstraße 3/5. Berlin Wöchentlich erscheinend. Die Ameise", Organ des Porzellanarbeiter Verbandes, Charlottenburg, Englische Straße 27, II. A " Der Bauhandwerker" Rixdorf- Berlin, Ziethenstraße 31. „ Bildhauer Zeitung", Solmsstr. 33. ,, Allg. Fahr Zeitung" Schüßenstr. 58. " = D ,, Der Gastwirthsgehilfe" Annenstr. 16. Der Töpfer" Colbergerstr. 11, part. I. Bremen Deutsche Böttcher Zeitung", Langefir. 100 I. Burgstädt„ Der Textilarbeiter" Obere Marienstr. 285. Gelsenkirchen Deutsche Berg- und Hüttenarbeiter. Zeitung" Friedrichstr. 47. Schuhmacher Fachblatt". Gotha " " = Hamburg Correspondenzblatt der Generalkommission der Gewerkschaften Deutschlands" Zollvereins- Niederlage, Wilhelmstr. 8 I. " Glück auf!"( für Former) Hamburg- Eilbeck, Konventstr. 5. " Der Grundstein"( für Maurer) St. Georg, Neue Bremerstr. 19 II. " Holzarbeiter Zeitung" Eimsbüttel, Bismarckftraße 10. ,, Bruder Schmied" Altonaerstr. 45. Fachzeitung für Schneider" 2. Durchschnitt 10. ,, Der Zimmerer" Barmbeck, Feßlerstr. 28 I. Leipzig Der Gewerkschafter"( f. Cigarren arbeiter) Mittel straße 7. " „ Reform"( für Buchdrucker) Ulrichsgasse 27-29 I. Leipzig- Schkendik„ Graphische Presse" Schkeudit. Finden- Hannover. Brauer Zeitung". Falfenstr. 28. Löbtan- Dresden„ Der Fachgenoffe"( für Glas, Porzellanund Thonwaaren- Arbeiter) Wilsdrufferstraße 50. Nürnberg Deutsche Metallarbeiter- Zeitung" Weizenstr. 12. Boltsblatt", Organ für die arbeitende Bevölkerung, Offenbad a. M. Die Glafer 3eitung". Beuthstr. 2, SW. 19. Stuttgart Wöchentlich dreimal erscheinende Blätter. 11 20. Chemnik. Wegen zu frühzeitiger Veröffentlichung eines Burgstädt Auszuges einer Anklagefchrift Genoffe 3immermann Chemnik 100 M. Geldstrafe. " " Flensburg. Der Maurer Kerften wegen Beleidigung Crefeld der Polizeibehörde 50 M. Geldstrafe. Dean Freie Presse" Sophienſtr. 23. „ Die Voltsstimme" Augustusstraße. „ Der Beobachter" Gartenstr. 29. Niederrheinische Volkstribüne" Am Ostwall. Boltsblatt für Anhalt" Landstr. 38. Berlin. Frau Mes ch 25 M. und 20 weitere Mitglieder Dortmund Westfälische Boltstribüne" des Berliner Frauen- und Mädchen- Bildungsvereins 15 M. Geldstrafe wegen Uebertretung des Vereinsgesehes. Außer dem wurde auf Schließung des Vereins erkannt. 21. Hamburg. Wegen Beleidigung der Marinebehörde Ge- Dresden nosse Heine 3 Wochen und der Verfasser des Artikels, Eisenach. Maschinist Riemschneider, 2 Monate Gefängniß. " " Buchbinder- Zeitung", Heusteigstr. 30. „ Der Handschuhmacher" Böblingerstr. 44. Zwickau„ Glück auf!"( für Bergarbeiter) Aeußere Schnee. bergerstraße 60. Monatlich dreimal erscheinend. „ Correspondent für Hutmacher" Teichstr. 3. Hamburg Der Kupferschmied" Hammerbrook, Heidens tampsweg 62, IV. " " Hagen, Selbederstraße 3. Lüdenscheid, Grabenstr. 1. Unna, Kloster: Altenburg wall 18. " „ Eisenacher Volksblatt" Sophienstr. 2. " und Land. Der Volksfreund" Gerbergasse 1. 23. Kaffel. Genoffe John wegen Richter- und Beleidigung Falkenstein Bogtländische Volkszeitung", Anzeiger für Stadt " " der Polizeibehörde 300 M. Geld- und 3 Wochen Gefängnißstrafe. Frankfurt a. O.„ Märkische Voltsstimme" Richtstr. 41. Gera. Einen Monat Gefängniß Genosse Leven wegen Gotha„ Gothaisches Volksblatt" Kinsleberstr. 11. Beleidigung eines Gendarmen. Leipzig. In der Revisionsinstanz Genosse Huth- Erfurt Greis" Reußische Volts- Beitung" Untere Silberstr. 1. von der Beleidigung des Gemeindevorstehers zu Ilvers- Meißen Meißner Volksfreund", Gerbergaffe 21. hofen freigesprochen. Offenburg i. B.„ Volksfreund" Kesselstraße. nur 50 M. " " 24. Dortmund. Genosse Dr. Lütgenau wegen Beleidi- Rostock Mecklenburgische Volkszeitung" Hopfenmarkt 19. gung des Gendarm Münter 100 M. Geldstrafe. Antrag Solingen Bergische Arbeiterstimme" Raiserstr. 29. 25. Halle. Wegen Beleidigung eines Ober- Amtmanns Genosse Wurzen Neue Wurzener Zeitung" Jakobsgasse 18. Schneckenburger 6 Wochen Gefängniß. Brit Volksbote" Michaeliskirchhof 5. Derselbe Genoffe in der Berufungsinstanz wegen Bewickan i. S. Sächsisches Boltsblatt" Richardstr. 15. leidigung der Polizeibehörde 14 Tage Gefängniß. „ Nürnberg. Von der Anklage der Verrufserklärung die Genossen Gärtner und Eisinger freigesprochen. " " Wöchentlich zweimal erscheinende Blätter. 26. 50 M. Geldstrafe Genosse Gärtner wegen Verübung Aachen Aachener Volksblatt" Büchel 46. groben Unfugs. Antrag: 4 Wochen Gefängniß. " " 27. Witten. Drei Genossen wegen unerlaubter öffentlicher Altenburg Der Wähler" Hillgasse 7. Verbreitung von Druckschriften zu 30 bezw. 20 Mark Breslau„ Die Wahrheit" Neue Graupenstr. 5/6. Geldstrafe. 28. Lübeck. Wegen Beleidigung der Polizeibehörde Genosse Langenbielan Der Proletarier aus dem Eulengebirge". München- Gladbach Arbeiterstimme", Solingen, Kaiserstraße 29. " " Friedrich 6 Wochen Gefängniß. " " Reichenbach. Wegen Beleidigung eines Tischlers, der einen Genossen wegen Majestätsbeleidigung denunzirt Nordhausen„ Nordhäuser Volksblatt" Altendorfstr. 16. hatte, 100 m. Geldstrafe. " Thüringer Volksfreund"( Thür. Waldpost) RosmarinPlanen. Genosse Langenstein wegen Verstoßes Saalfeld gegen§ 153 der Gewerbe- Ordnung eine Woche Gefängniß. 30. Leipzig. Wegen Beleidigung des Vorsitzenden des deutschen Patrioten- Bundes Genosse Sch o entant 150 M. Geld" strafe. Müthausen i. E. Die Maurer 2idel, Danneder und Greiner wegen unerlaubter Rolportage je 40 M. Geldstrafe. Insgesammt wurde erkannt auf 2195 M. Geld- und 2 Jahre 3 Wochen und 3 Tage Gefängnißstrafe. Der Parteivorstand. gaffe 15. „ Thüringer Volksblatt"( Schwarzburger Vollsfreund) Rosmaringaffe 15. Wöchentlich einmal erscheinende Blätter. Bant Die Nord- Wacht" Adolfftr. 1. Berlin Gazeta Robotnicza" Andreasstr. 78a. Braunschweig„ Der Landbote" Kannengießerstr. 13. Gießen„ Mitteldeutsche Sonntags- Zeitung" Wilhelmstr. 1. Königsberg i. Pr. Volts- Tribüne" Brodbänkenstr. 26. Brit Glück auf!" Michaeliskirchhof 5. Sozialistische Presse Deutschlands. Salberstadt„ Sonntags- Zeitung" Bakenſtr. 37. IV. Quartal 1895. 3entral- Organe. ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt, Beuthstr. 2. S.W. 19. täglich erscheinend. , Der Sozialdemokrat", Zentral- Wochenblatt der Sozial- München demokratischen Partei Deutschlands. Beuthstr. 2, Stuttgart SW. 19. Wissenschaftliche Wochenschrift. ,, Die Neue Beit." Revue des geistigen und öffentlichen Lebens Stuttgart, Furthbachstr. 12. Täglich erscheinende Zeitungen. Augsburg„ Volkszeitung" Mittlerer Graben H 405. Bamberg Bamberger Volkszeitung" Langestr. 10. Hamburg Wikblätter( Erscheinen alle 14 Tage.) Süddeutscher Postillon" Senefelderstr. 4. " Der wahre Jacob" Furthbachstr. 12. Illustrirtes Unterhaltungsblatt. Die Neue Welt" Große Theaterstr. 44. Erscheint wöchentlich einmal. " Alle 14 Tage erscheinend. Berlin„ Der Handelsangestellte" O., Blumenstr. 21. ,, Sattler u. Zapezirer Zeitung" N., Juvalidenstraße 145. ,, Allg. Steinfeger Zeitung" NW., Emdenerstr. 42. ,, Vereins- Anzeiger für Maler" O., Fruchtstr. 51. ,, Vereinsblatt der Lederarbeiter Deutschlands" N Goldinerstr. 21. Frankfurt a. M. Neue Deutsche Dach de der Zeitung" Buchgasse 10. Hamburg„ Ter Arbeiter"( für Bau- und Hilfsarbeiter) Eilbeck, Konventstr. 5. Barbier und Friseur Zeitung", Billhörner, Brückenstr. 32. ,, Deutsche Bäder Beitung", Drgan des Bäcker verbandes, Jdaftr. 15/17. ,, Der Gold arbeiter" Gilbeck, Konventstr. 5. ,, Der Schiffszimmerer" Gilbeck, Konventstr. 5. ,, Korrespondenzblatt" d. Zentralvereins d. Gärtner, Eilbeck, Konventstr. 5. „ Zapezirer Beitung" St. Georg, Lange Reihe 75. Hamburg- Uhlenhert„ Die Biene",( Organ der Konditor= gehilfen und verwandten Berufsgenossen), Schuhmannstr. 19. Hannover Heilbronn Stuttgart " „ Der Proletarier"( für Fabrit 2c. Arbeiter und Arbeiterinnen) Schmiedestr. 15. Müller- Zeitung" Verlag A. Stapf. Die Gleichheit". Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen. Furthbachstr. 12. Alle drei Wochen erscheinend. Leipzig Zeitschrift für Graveure und 3ifeleure". Paul Valting genannt Schäfer, Hainstr. 19, IV. Monatlich einmal erscheinend. Berlin Correspondenzblatt"( für " V Geschäftsdiener, Packer) C., Neue Grünstr. 10 I. " Correspondenz Blatt des Verbandes der im Vergoldergewerbe beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands", Oppelnerstr. 43, v. IV. Der Bureau- Angestellte" SW., Alexandrinenstraße 116a, Hof II. Hamburg„ Der Holzarbeiter" Gilbeck, Konventstr. 5. ** Obige Zusammenstellung veröffentlichen wir je zu Beginn des Quartals. In der Zwischenzeit sich ergebende Adreß oder sonstige Veränderungen bitten wir uns behufs Vormerkung mittheilen zu wollen. Berlin SW ,, Kazbachstraße 9, I. Der Parteivorstand. Bitte aufmerksam lesen. Aufsehen erregend billig und gut offerire ich ein durch eigenthümliche Veranlassung erstandenes Lager im Werthe von ca. 80000 Mark Herren- u. Knaben- Garderobe. -O Die Waare ist durchweg auf das Peinlichste sauber- wie nach Bestellung gearbeitet und übernehme ich wie bei all meinen Artikeln für die Güte durch gedruckte Garantiescheine volle Garantie. Die Stoffe bestehen aus deutschen, englischen und französischen Fabrikaten. 20,-, 22,-, 24,- bis 35. Herren- Jaquet- Anzüge, ein- und zweireibig, zu 12,50, 15,-, 17,50, Beinkleider von Cheviot, Kammgarn, Velour, Buckskin und sonstigen guten wollenen dauerhaften Stoffen, tadellos sigend, zu 3,75, 4,50, 5,-, 5,50, 6,-, 7,-, 7,50, 8,50 Kammgarn- Jaquet- n. Rock- Anzüge, einreihig, zu 125,-, 27,-, 30,-, 32,-, 34 bis bis 13 M. Einzelne Jaquets und Westen in großer Auswahl zu den billigsten Preisen 45. Kammgarn- Gehrock oder Gesellschafts. Anzüge, zweireihig, au 28,-, 33,-, 38,-Arbeitssachen großer Auswahl am Lager, wovon ich die gangbarsten Artikel von dauerhaftestem Material, in gediegenfter Näharbeit, sind in bis 45. nachstehend aufführe: Bwirnhofen 1,65, 1,80, 2,25, 2,50, 2,75, 3,50 M. Engl. Lederhosen Elegante Frache aus schwarzem Croisé, mit Seidenfutter, peinlich sauber ausgeführt, zu 25,-u 2,50, 3,-, 8,75, 4,50 und 5 M. Gestreifte engl. Lederhosen 2,60, 3,50, 4,50 m. 30 11. 35. Weiße englische Lederhosen 3,50 und 4,50 M. Zwirnjaquets mit und ohne Futter 2,75, 3,50 Valetats in allen Farbenstellungen, deutschen und englischen Façons, zut 9,-, 11,50, 13,50, und 4 M. Engl. Lederjaquets mit Futter 7,25, 8,50 und 9,75 M. Blaue Maschinisten 15,-, 17,50, 22,-, 24,-, 28,-, 32,-, 36,- bis 45 m. Blousen zu 2, M., desgl. Hosen 1,80. Mistermäntel mit Pelerine zu 22,-, 24,-, 28,-, 32 bis 40 t. Havelocko mit ganzer Pelerine, in den schönsten Phantasie- und glatten Mustern, zu 9,50, 11,25, 13,25, 16,25 bis 28 m. Hohenzollern- Mäntel aus Dostin mit Lamafutter zu 24 bis 34. Hohenzollern- Mäntel aus vein wollenem Offiziersdüffel vom hellsten bis zum Knaben- Anzüge für das Alter zwischen 3-8 Jahren in verschiedenen Stoffen und Façons zu 2,50, 3,-, 3,50, 4,-, 4,50, bis 11. Knaben- Anzüge für das Alter zwischen 8-13 Jahren mit kurzen oder langen Hosen zu 7,50. 8,50, 9,-, 9,50, bis 13 m. M. mit stoffreicher, einnäthiger, abknöpfbarer Pelerine Burschen- Anzüge für das Alter zwischen 18-18 Jahren 10,50, 12,50, 14,-, 15 bis 25 m. naben- Pelevinen Mäntel für das Alter zwischen 3-8 Jahren zu 4,-, 4,50, 5,- bis Dunkelsten Grau, mit schwerem, reinwollenem Lamafutter, auf das Sorgfältigste und 9,50. Peinlichte ausgeführt zu 42 M.; desgleichen aus blauem, braunem und schwarzem Knaben- Velerinen- Mäntel für das Alter zwischen 8-13 Jahren zu 6,-, 7-, 8,-, reinwollenem Satin zu 48 M. 9,- bis 12 M. Halfermäntel mit Gurt, Mufftaschen und warmem Plaidfutter für Strapazen sehr empfehlens- Burschen- Pelerinen- Mäntel für das Alter zwischen 13-18 Jahren mit warmem Futter werth zu 17,50, 25 M. zu 11,50, 13,-, 15,-, bis 25 M. zu1 US Reichste Auswahl in Stoffen, für beste u. schnellste Arbeit Bayerische Lodenjoppen 7,50, 8,75, 9,75, 11,-, 12,-, 13,50, bis es mit Gurt, Mufftaschen und warmem Futter Maßbestellung: wie nobelſten Sitz wird garantirt. F Gehandel 18. Schlafröcke 8.75, 11,-, 14,-, 17,50, 24 bis 40. Hauptgeschäft: Neue Promenade 8, gegenüber Stadtbahnhof Börse. Zweiggeschäft: Spandauer- Brücke Nr. 2. wird nicht!! BE Nie war ich in der Lage, gute Qualitäten so billig zu verkaufen, bin auch zum Theil durch den im Januar stattfindenden Umzug hierzu gezwungen. Jacques Raphaëli, Berlin $ 7 Fabrik für Cigarren, Schuhwaaren, Herrengarderobe, Spirituosen. Sämmtliche Abtheilungen meines Etablissements sind Sonn- n. Feiertage während der polizeilicherseits erlaubten Stunden geöffnet. Mein Juferat, Cigarren, Schuhe und Stiefel betreffend, siehe Seite 4, 3. Beiblatt. Meine Offerte gilt bis zur nächsten Anzeige. Durch Ankauf auf Anktionen und von Konkursmassen bin ich in der Lage, jedes Stück billiger zu verkaufen als alle anderen Geschäfte. Ich vertaufe daher hochelegante Winterpaletots von 5,75 M. an bis 36 M., Hohenzollern und Pelerinen- Mäntel von 5,25 M. an bis 30 M., KaiserMantel und Joppen von 6,75 M. an bis 24 M., Damen Mäntel u. Jaquets von 5,50 M. an, Damen- Röcke in allen Farben von 6,25 M. an, hochfeine Rocks u. Jaquet- Anzüge von 12,50 M. an, Herrenhofen von 2,75 M. an, Kellnerhosen und Jaquets von 4,75 M. an, Leder- u. Arbeitshofen zu 2,35 M., Burschen- u. Knaben- Paletots, HerrenJaquets, Westen und Röcke in allen Größen, Knaben und Burschenanzüge, Hüte, Schirme, Stöcke, Wäsche, Stiefel, Roffer, Operngläser, Ressel, Revolver, Teschings, Gewehre, Harmonika's, Geigen, Trommeln, Betten, Uhren, Retten, Ringe u. f. w. zu enorm billigen Preisen. 34069* Gust. Lucke, Waarenhaus, Berlin, Oranienstr. 131. MöbelKaufgelegenheit bietet sich Brautleuten 2c. im Möbelspeicher, 17218* Rosenthaler Strasse 13, 1. Daselbst stehen täglich zum Verkauf: neue gediegene Möbel zu außergewöhn lich billigen Preisen, gebrauchte und Chausseestr. 62, Louis Grand, Chausseestr. 62, Etage, seigt hierdurch den Eingang der nahe der Norddeutschen Brauerei, 1. Etage, 3398L Herbst.Winter- Neuheiten Saison 95/96 in Kleiderstoffen und Seidenstoffen an. Als besonders preiswerth empfehle ich Thüringer Loden, zu Hauskleidern passend Caros mit schönen Effekten Elsasser Streifen und Unis die ganze Robe 1,50 Mk. 77 プラ 2,50 " " " 29 3,00 " Cheviots und Diagonals, zu Strassenkleidern passend Brochés und Melangen, zu Gesellschaftskleidern passend Ballstoffe in den schönsten Lichteffekten 37 " 27 3,50 23 " " " 39\ 99 4,50 4,00 73 93 sowie Reste aller Artikel der Manufakturwaaren- Branche enorm billig. Sonntags geöffnet von 8-10 und 12-2 Uhr. Alle soliden HerrenAnzug-, Hosen-, Paletotstoffe u. 8. w. liefert zu Fabrikpreisen die Re Aachener Tuchindustrie, Aachen. 78 Elegante Mustersendung kostenlos an Jedermann! Specialität: Ohne Concurronz. Monopol- Cheviot 3 Meter schwarz, zu einem soliden, gediegenen Anzuge für e 10 Mark! BCS wel bekannt durch gute Tuchwaaren. blau oder braun Directer Bezug vom Fabrikort Aachen, Möbeltischlerei verliehen geweſene Möbel zu wahr und Polfferwaaren- Fabrik haften Spottpreisen. Theilzahlung gestattet. Kleiderschränke 15, Küchenspinde, Kommoden 12, Sophas 15 Bettstellen mit Matraßen 18 Mart, von Nußbaum- Kleiderschränke, Vertikows 30, Stühle 3, Muschelspinden 40, Trumeaux 65, Paneelfophas 75, PlüschKoulante Bedienung. E Berliner Privatpost und Spedition Act. Ges. Die zahlreich einlaufenden Bewerbungen um Annahmestellen, sowie die äußerst rege Nachfrage nach Werthzeichen sind uns Beweis dafür, daß die Einrichtungen unferer Postabtheilung dazu angethan sind, längst gefühlten Bedürfnissen im Brief- und Geldverkehr Abhilfe zu schaffen. letzten Augenblick bei der Anfertigung unserer, mit so Infolge technischer Schwierigkeiten, welche sich im A. Schulz, Reichenbergerstr. 5, gestellt haben, war es den Fabrikanten froß ihnen aufallgemeinem Beifall aufgenommenen Briefkästen herausan der Ritterstrasse. Gegründet 1878. erlegter hoher Konventionalstrafe nicht möglich, sämmtliche garnituren 60 Mart. Herren- Schreib- und Mahagoni von 240, 300, 400, 500, 600 bis 6000 Mt. in anerkannt ge- d. J. zu liefern. Liefere Wohnungs- Einrichtungen unter Garantie in Nusbaum von uns bestellten Briefkästen rechtzeitig am 1. Oftober. fifche, Schreibsekretäre, Buffets, Kouliffentifche, Spiegel, alles staunend billig. diegener Ausführung. Auch Einzelverkauf zu Fabrikpreisen. Billighte Gefaufte Möbel tönnen auf meinem Preisberechnung. Preislisten franko. Lagerspeicher bis April to stenfrei lagern und werden durch eigene Gespanne transportirt und aufgestellt. Bettfedern- Spezialgeschäft C. M. Schmidt, 8170L* Berlin, Andreasßte. 59, vorn 1 r. 3256L* Die Fabrikation nimmt nunmehr jedoch einen raschen Fortgang und wird in wenigen Tagen die gesammte Kur- Bade- Anstalt und Massage Brganisation unseres Betriebes vollendet ſein. von H. Mania, Brunnenstr. 16. Dampf- und Heißluft- kastenbäder, Wannen- und medizinische Bäder. -, Arm- und einzelne Glieder- Bäder Größte Auswahl gerissener Gänse- ohne den ganzen Körper zu strapaziren. Lieferant und Masseur sämmtlicher federn und Dannen Pfd. 1, 2 bis 6 M. Fertige Betten 9, 15 u. 18 M. Bettfedern Pfd. 35, 50 u. 70 Pf. Praktisch erprobt und bewährt. Von Instituten und Firmen ersten Rang. bestens empfohlen. 22822* Orts- Krankenkassen und freien Hilfskaffen. Dienstag und Freitag von 1 Uhr ab nur für Damen. Die Filiale nur für Massage ist Thurmstraße 46, 4 bis 51/2 Uhr. 4313 Möbel, Homöopath. Die Direktion. Spiegel u. Polsterwaaren. Reelle Waare in Nußbaum u. Mahagoni. Küchenmöbel, Franz Tutzauer, Berlin SW., Blücherstr. 14. Arzt Dr. Hösch, ginienftr. 149. 8-10, 5-7, Sonntags 8-10 Uhr, für Brust, Unterleibs, Frauen, Nerven, Hautkrankheiten, Gicht, Rheuma. Siemens Helios Gasglühlicht Fernsprecher IV. 340. IV. 1691. Anfragen und Bestellungen finden prompte Erledigung SW. Neuenburger Strasse 24. Vorzügliche Leuchtkraftu. Dauerhaftigkeit. Instandhaltung im Abonnement. Fernsprecher IV. 340. IV. 1691. 00: 19019 11aniam 6362 Brauerei Gambrinus Wallstr. 94. Charlottenburg. Bismarchltr. 22a. Jun 02 413 Sonntag, den 6. Oktober 1895: Gr. Theater- Vorstellung u. Ball Aus dem Zuchthause. Schauspiel in 3 Abtheilungen. Anfang des Concerts 4 Uhr. 2 Reservirter Platz 50 Pf. Anfang der Vorstellung 6 Uhr. Entree 30 Pf. Jeden Sonntag und Mittwoch finden diese Theater- Vorstellungen statt. Außerdem empfehle dem geehrten Publikum zu Versammlungen respective Privatfestlichkeiten meinen Saal und 2 Vereinszimmer. 2 gute heizbare Kegelbahnen. Hochachtungsvoll 210 Paul Hamann, Defonom. Seidenstoffe Möbel- Magazin. Eigene Tischlerei. Fr. Janitzkow, NW., Thurmstr. 45. Sammete, Plüsche, Velvets, Cravattenstoffe. Alles in größter Auswahl. Billiger als in jedem Laden. Krause& Sachs, Berlin, Krausenstr.74. Stralauerstr. 44, 1 Tr. Kein Laden.* Günstiger Gelegenheitskauf für Händler und Wiederverkäufer aus Konkursmaffen. 730 Mille Sumatra mit gemischter Einlage à 20 M. pr. Mille 900 " " 560 " 25 mit seiden. Sumatra mit fein gemischter Einlage" Band do. mit rein amerik. Einl. Regalia 30 gebündelt do. do. do. Trabukas " " " " 7 " " " 33 " " H " und kleinere Posten Handarbeiten und Habanas sehr billig. Burüfgefeßte( wenig fehlerhafte) 820 : Teppiche!! Portieren!!: Gardinen!! Steppdecken!! erstaunlich billig in der Fabrik. Emil Lefèvre, refr Oranienstr. Prachtkatalog Don Berlin S., 158. mit buntfarbigen TeppichIllustrationen, sowie zirka 200 Gardinen und Portièren- Abbildungen in künstlerischer Ausführung auf Wunsch gratis und franto! Größtes Teppichhaus Berling Dr. Thompson's Seifenpulver M* ist das beste und im Gebrauch billigste und bequemste Waschmittel der Welt. Elfenbein- Seife Zur bevorstehenden Polsterwaaren. Eigene Werkstatt. J.B Elegante Einsegnungs- Anzüge. 3281L* J. Baer, Berlin N., nur Gesundbrunnen, 26, Badstraße 26, Ecke Prinzen- Allee, empfiehlt, wie bekannt, in reellster Ausführung und allerbilligsten Preisen Herren- u. KnabenGarderobe, Arbeitssachen. Anfertigung nach Maaß. Elegante Paletots. Seiden- Plüschjackets, Astrachanund Plüschkragen ( 1000) Astrachan( Damen)! Krimmer( Modelle) 6-35,00, Winterjackets, Golfcapes 5-20,00. Elegante Abendmäntel, Seide wattirt 8-30,00, Herbst- Regenmäntel 7-15,00.( 50 Stück Seiden- Plüschjackets mit kleinen unscheinbaren Webefehlern à 15,00.) Landsberger- Str. 59, 1 Treppe, am Alexanderplatz. mit der Schuhmarte ,, Elefant" ist bekanntlich die vortheilhafteste und billigste Seife für die Wäsche und alle Hausbedürfnisse. Die geehrten Hausfrauen wollen beim Einkauf ausdrücklich die echte Elfenbein- Seife mit der Schuhmarke ,, Elefant" von Günther a. Haussner in Chemnik- Kappel verlangen. In Stück à ca. 125 Gramm nur 10 Pf., 250 Gramm 20 Pf. Verkaufsstellen durch Plakate kenntlich. Engros Lager bei Herren Löwe& Seibt, Berlin N., Borsigstraße 2. 13b P* Winter- Saison! Carl Zobel, Köpnickerstrasse No. 121, hierdurch Ecke Michaelkirchstrasse, grosses Lager fertiger Herren- und Knaben- Garderoben in empfehlende Erinnerung. Anerkannt nur gute Arbeit, eigene Fabrikation, elegante Façons, tadelloser Sitz. Die Preise sind äußerst billig, aber streng fest und an jedem Gegenstand deutlich in Zahlen vermerkt. Zur Anfertigung nach Maass: Ueberraschend grösste Auswahl der neuesten, schönsten und besten Stoffe aus dem In- und Ausland. Jeder Auftrag wird in kürzester Zeit, wenn nöthig schon 12 Stunden nach der Bestellung, erledigt. Der langjährige gute Ruf meines Etablissements bezw. meiner Firma bürgt für streng reelle Bedienung. Lade ergebenst zur Besichtigung meiner fünf Schaufenster, der Geschäftsräume und ausgestellten Waaren ein. 33992* Hochachtungsvoll! Carl Zobel, Herren- und Knaben- Garderoben- Geschäft, SO., Köpnickerstr. 121, Ecke Michaelkirchstrasse. Verantwortlicher Redakteur: Frit Kunert, Schöneberg- Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin. Tausende Anerkennungsschreiben liegen zur Einsicht vor. Sehr billiger Bitte aufmerksam lesen! wegen Ausverkauf Verlegung baldiger meines Fabrik- u. Kaufhauses nach meinem eigenen Hause Spandauer Brücke 2, was bestimmt bis Ende Januar 1896 erfolgen muss. Des großen Andranges wegen an den Sonnabenden, Sonntagen und Montagen richte ich die höfliche Bitte an jene Kundschaft, deren Zeit es erlaubt, ihre Bedürfnisse gefälligst Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag decken zu wollen. Cigarren so gut und billig wie noch nie! durch den Ankauf verschiedener kolossaler Posten Rohtabale im Gesammtbetrage von über 100 000 mt., ab Amsterdam, Bremen, Hamburg, sowie auch lombardirter Posten, aus den feinsten Gewächsen bestehend, als Havana, La Cruz des Almas, Havanna Mexiko, St. Felix, Vorsten Java 2c. 2c., ferner durch Abschlüsse von ca. 5 Millionen Cigarren zu so billigen Preisen wie nie zuvor, sowie 5 Millionen durch das Bestreben, meine Mitarbeiter auch in der stillsten Zeit lohnend zu beschäftigen( was ich stets als meine vornehmste Aufgabe betrachtete). Was will ich mit meiner Reform- Cigarre?! Die Form meiner Reform- Cigarre beginnt an der Brandfläche zum Theil breit, zum Theil nach der Mitte hin breit zu werden und wiederum an der Rauchseite eng zu enden. Es wird dadurch eng, um ermöglicht, daß die Ansammlung des Nicotins höchstens zum dritten Theil so start sein kann, wie in vorhanden ist. Es entgeht dadurch dem Raucher nichts vom Genuß und sind die nachtheiligen Folgen den althergebrachten Formen, weil zur Ansammlung des Nicotins höchstens der dritte Theil des Raumes vernunftgemäß bis auf ein Drittel zusammengeschmolzen, und kann somit Jeder den Stummel seiner Reform- Cigarre mit der größten Gemüthsruhe, ohne Gefahr für sein körperliches Wohl rauchen; was bei den alten Formen niemals der Fall war. Cigarren- Abschluss! 5 Bitte die Bedingungen für Verkauf und Versand aufmerksam| St.-- 2000 Std und darüber 10 pct. Rabatt- Jedem Einkauf refp. Auftrage füge ich ein Stitchen, enthaltend zu lesen. " " • = Cigarren in verschiedenen Marken, mit Preiſen versehen, als Geschenk bei, wenn sich der betreffende Beſteller auf diese Zeitung bezieht. Die Marken bis zum Preise von einschließlich 2,25 Mt. per 100 Stück find von Rabattgewährung, Francatur und Gratification ausgeschloffen und werden 10 Pig. bei diesen billigen Marken für Verpackung berechnet. 4 Cigarren von jeder Marke fönnen probeweise unentgeltlich geraucht werden; dasselbe gilt auch bei persönlichen Einfäufen. Reclamationen fönnen nur innerhalb 16 Tage vom Tage des Versandes an berücksichtigt werden. Nur unter diesen Bedingungen wird versandt und verkauft. Nur gegen Nachnahme oder vorherige Einsendung des Betrages wird versandt. Der Besteller erlegt den Betrag nur als Unterpfand für die zur Prüfung empfangene Ansichts- Waare. Entspricht dieselbe seinen Erwartungen nicht, so beliebe er die Waare unfrankirt zurückzuschicken, worauf sofort die Rücksendung des Betrages, sowie der Auslagen erfolgt. Von dieser Schadloshaltung des Empfängers bitte ich den ausgiebigften Gebrauch zu machen. Unter 100 Stüd von einer Marke werden nicht abgegeben. 300 Stück und darüber franco über ganz Deutschland. Bei Entnahme von 500 Stück 3 pt. 1000 Stiid 4 Marten Schweizer Cigarren und zwar dessen Beruf es erheischt, viel Cigarren zu rauchen zu empfehlen, von durchaus lieblichem Geschmack, ein Cigarre mit 12 Mt. per 100 Stück nicht zu hoch be " A"" B"" C"" D" per 100 Std. Mk. 3,00. Gemisch edler, überseeischer Tabake, wenig Nicotin zahlt. Durch den vortheilhaften Einkauf von über Marke ,, A" ca. 9 em Ig., Havanillo3100 Std. 1,20 MK- Marke 7( Sumatra), etwas fleiner im Façon, be- enthaltend per 100 Stk. 4,00 Mk. einer halben Million verkaufe ich dieselbe mit Marke ,, B ca. 8 cm 100 Std. 1,25 MK deutend eleganter ausgestattet, in Giufalitisten ver- Neue Marke Rose von Schiras" per 100 Std. 6,00 Mk. Marke, ,, C ca. 9 cm 100 Std. 1,50 M. packt, zu Geschenken geeignet, per 100 Std. Mk. 3,00." Marke ,, ca.10 cm, 100 Std. 1,75 Mk. Hoca- Cigarre, Sumaira- Decke, rein überseeische ca. 9½ cm lang, 5% cm Umf. hochfeine Brafil- Marke Raphaëli III, ca. 11 cm lang, ca. 5 cm Marke 3( Sumatra), ca. 10% cm lang, ca. 5 cm besser wie bisher. Einlage, ca. 9 cm Ig., 4% cm Umfg., bedeutend Einlage und Deli- Decke; diese Mischung ent Ig., 1% cm Umfang, per 100 Std. 6 Mk. Umf., unfortirt in Papier verpackt, dafür vorzügl. im Reform- Cigarre I. Für Gesunde u. Leidende, Reform- Cigarre II. Für Gesunde und setzte ich zwar voraus, daß sie den Beifall der raffi= 100 Stüd 3,25 Mk. pfiehlt sich allein.. per 100 Std. 4,50 Mk. Bei der Einführung dieser Cigarre im April 1893 Geschmack per 100 Std. Mk. 2,00 bas Kostbarste in Geschmack und Aroma, mit Holzspizze Leidende, das Kostbarste in Geschmad u. Aroma, nirtesten Feinschmecker finden und viel gekauft werden Noch nie dagewesen! Vorsten Java- Decke mit in jeder Cigarre, ca. 11 cm. Ig. 5 cm. Umfg. mit Holzipige in jeder Cigarre, Deli- Maatschappy, wird. Der Consum hat jedoch meine kühnsten Er: Marke Delikatesse, hervorragend feiner, rein 100 Stüd 3,50 MK. hochfein, rein überseeisch, mit Vara Cuba in der wartungen weit übertroffen. überseeischer Einlage, ca. In Bezug auf Geschmack, Brand, Aroma und Aus- Einlage, ca. 11½ cm lang, 5', cm Umfg. 8% cm lang, 4% em Umfang 100 Std. Mk. 2,-führung wird diese Cigarre von Nauchern weit über per 100 Std 4,50 Mk. Marke Raphaëli I, ca. 13 cm lang, ca. 6 cm Marke 4( Sumatra), ca. 10%, em lang, ca. 5 cm Unf., das Doppelte geschäzt. Marke Termala, ca. 10% cm lang, ca. 5 cm Straßen- Cigarre, nicht belästigend, von durchaus Marke Lyra, Deli- Decke, rein überseeisch mit Felix Umf. Gine in threr vollendeten Form sowohl wie vorzüglichem Geschmack, in schlankem Façon, tadel- in der Einlage, ca. 11 cm lang, 5 cm Umfang durch ihre köstliche Mischung hergestellte Cigarre aus loser Brand 100 Stüd 3,75 MK.milden, vollen und würzigen, edlen überseeischen MarkeFelix- Cigarre, frühere MarkeNemedio, Felix- Marke 9, ca. 10 cm lang, ca. 5 cm Umf. mit La Tabaken, mit ostindischer Decke, deren außer Decke, rein überseeische Einl., ca. 81 cm lang, 4 cm( einem der hervorragendften Brafil- Tabake) mit ost- immer mehr interessiren werden, je länger er sie raucht Cruz des Almas gemischter Einlage ordentlich hervorragende Eigenschaften Jeden Umfang 100 Std. jetzt nur Mk. 2,75. indischem Tabak gedeckt, vollwürzige, edle Cigarre Marke 5, Frühpromenaden= Cigarre, Regel 100 Std. 4,00 Mk. schlantem Façon ca. 10 em lang, 5 cm Umf. Hervor 4 cm Umf. ragend im Geschmack, kann ich sie Jedem empfehlen, ca. 10% cm lang, ca. 5% em Unf., leidenden Rauchern lichen Aromas und mildesten Geschmacks, ist die Badaran Deli Dede), Die Krone aller Havana Tabake, der Gipfel föst . per 100 Std. Mk. 2,50. per 100 Std. 5,00 MK. 2 Umf. Groß- Regalia Bodfaçon per 100 Stück jetzt nur 7,50 MK. Holländische Cigarren, Prima Rembrandt van Ryn Länge dieser Marken ist ca. 15 cm, der Umfang Nr. 2 per 100 Std. 6,50 Mr. Die Nr. 1 per 100 Std. 8 Mr. ca. 4 cm. Nur aus den besten überseeischen für Deutschland. fagon, ca. 10% em lang, ca. 5% em tmf., biefelbe in Neue Marke Sanitas" Reform acon,( jeidige Marke Vuelta Abajo, ca. 10% em lam Tabaken, kein deutſcher Tabak. Aleinverkauf 5 Mk. Pfd. Meriko- Decke, 5 Pfd. Deli- Ba- Umblatt, 94er Havana, 6 Pfd. La Cruz des Almas- Einlage, zusaminen 17 Pfd., ca. 11½ cm lang, 5% cm lif. 9 Mk. La flor Havana.* Reform- Façon, Handarbeit. 4 Pfd. 94er Havana Decke, 5 Pfd. FF Deli- Unblott, 4 Pfd. Brillante Felig und 5 Pfd. Havana, 91er Einl., zuf. 18 Pfd., ca. 12 cm lang, 54 cm Umfang 100 St. 12,50 MK. Damit jeder Raucher sich ein Bild von dem Geschmack und Gewicht der so verschiedenartig in der Cigarre zusammengestellten Tabake machen lernt, verrathe ich ihm in folgendem Preisverzeichniß: 3 Das Geheimniss der Cigarren- Fabrikation! Dieseibe Marke in Reform- Jaçon 100 Std. GMK. Marke Sumatra.* 1½ Pfd. Sumatradede, 4 Pfd. Mandi Angin- Decke, 5 Pfd. Deli- Umiblatt, 8 Pfd. 4 Bfd. Deli- Maatschappy- Umblatt, 3 Bfd. Havana Domingo- Umblatt, 4 Pfd. Brasil: u. 4 Pfd. Java- Einl., Felix- Einlage, zusammen 15 Pfd., ca. 10% cm lang, zuf. 13% Pfd. ca. 10 cm lang, 5 cm Umf. 100 Std. 4 Mk. 5 cm Umfang. 100 Std. Marke Vorsten- Java.* Reform- Façon, 2% Pfd. Marke Deli Ba.* Reform- Façon, 2 Pfd. Deli Vorsten- Java- Decke, 5 Pfd. Domingo Umblatt, Decke, 5 Pfd. Mandi Angin- Umbl., 7 Pfd. St. Felig, 8 Pfd. Felix- Einlage, zuf. 15% Pfd., ca. 12 cm lang, 11. 2 Pfd. Havana- Einl., zusammen 16 Pfd., ca. 12 em 5 cm Umfang. 100 Stk. 4,50 Mk. lang, 5% cm Umfang, 100 Std. 6 Mk. Marke St. Felix.* Reform- Façon, 6 Bfd. St. Felix- Marke Brillante Felix.* Regalia- Façon, 6 Pfd. Decke, 5 Pfd. Deli- Umblatt, 3 Pfd. Vorsten: und Brillante Felix- Dece, 6 Pfd. Vorstenlanden- Umblatt, 2 Pfd. La Cruz des Almas- Einlage, zusammen 16 Pfd. 8 Pfd. St. Felir- Einlage, zusammen 20 Pfd., ca. ca. 10 cm lang, 5% cm Umfang, 100 Std. 5 Mk. Marke Mandi Angin.* Reform- Façon. 2 Pfd. schnitten 14 cm lang, 6 cm Umfang, beschnitten und umbe100 Std. 6 Mk. Bei Aufträgen wolle man gefälligst hinzufügen, ob die Gigarre frifch von der Hand des Rollers weg oder trocken gelagert gewünscht wird, ob träftig oder mild. Die mit einem bezeichneten Marfen documentiven jenten wundervollen Geschmac, auch im frischen Zustande geraucht, der bei dem passionirten Raucher echt importirter Cigarren eine so bestrickende Wirkung ausübt. Sämmtliche Cigarren find tadellos im Brande, luftend und von Marke Tandem.* Reform- Façon, 2 Pfd. Deli- Decke, und 5 Pfd. St. Felir- Einlage, zusammen 14 Pfd., Marke 91er Havana. ca. 10 cm lang, 5% cm Umfang. 100 Std. 6 Mk. Reform- Façon, 2 Pfd. Havana- Decke, 4 Pfd. Cenemba Deli- Umblait, 1 Pfd. Havana u. 4 Pfd. St. Felir- Einlage, zus. 11 Pfd., ca. 10 cm lang, 5 cm Umf. 100 Std 6,50 PIK. Marke 94er Havana.* Reform- Façon, 21 Bfd. Havana- Decke, 5 Pfd. Deli Ba: Umblatt, 8 Pfd. Diese Cigarre wird von Kennern höher wie echt importirte Havana- Cigarren geschätzt. La Cruz des Almas- Einl., zuf. 15%, Pfd., ca. 11/2 cm lang, 5% cm Umf. 100 St. 7,50 Mk. Bei sämmtlichen Marken versteht sich angegebenes Marke Havana Mexiko.* Reform- Façon, 3 Pfd. Gejammtgewicht pro 1000 Stück. toftbarstem Geschmack und Aroma, wie fich das aus der Zusammenstellung der durchweg edlen Tabake von felbft ergiebt. " Noch etwas" will ich aus dem Buche meiner eigenen Erfahrung und durch den Verkehr mit Rauchern hinzufügen. Nichts steigert den Genuß einer Eigarre mehr, wie der Wechsel der Qualität, wie uns die föstlichste Speise verleidet wird, wenn wir sie unabläßlich genießen, so auch eine Cigarre bei dauerndem Genuß. Schuhe und Stiefel in elegantester Ausführung, aus bestem Material hergestellt. PRO und bei Achtung!! Sämmtliche hier folgende Schuh- und Stiefelsorten können mindestens 25-50% unter nachstehenden Preisen verkauft werden, wenn dieselben aus Factis( sogenanntem Kunstleder, Meltonpantoffel mit Filzsohle u. Polster Oberfilzschuhe mit Filz- u. Ledersohle Plüsch und Cordonetschuhe mit Leder: sohle und Absah. = 4,50 Mr. 21 cm ( Kinderstiefel) 1,15 Mr. 4,25 Mt. 3.50 Mt. 4,50 Mt. 5,75 Mt. 3,50 Mt. Bitte!! Torhergegangener peinlichster Controle können sich an den von mir in den Handel gebrachten Waaren, ganz gleich ob bei Herren- Garderobe, Schuhwaaren oder Cigarren 2c. 2c. nicht sofort sichtbare Mängel herausstellen, welche den Käufer glauben machen könnten, minderwerthige Waare erhalten zu haben. Getreu meinem alten Princip, bleibt keine Reclamation unberücksichtigt. Der Käufer empfängt ganz nach Belieben entweder neuen Ersatz in Waaren Stiefeln oder Garderobe- wenn thunlich oder sein Geld und Auslagen, sowie ausgiebigste Entschädigung für die gehabte Mühewaltung die getragenen Gegenstände reparirt dazu, ohne einen Pfennig dafür zu bezahlen. welches aus Lederpappe und Gummi zusammengesetzt ist) im Zuchthause hergestellt sind. Jeder Käufer solcher Waare sist um sein ausgegebenes Geld betrogen. Jedes„ meiner" Schuhwaarenfabrikate ist auf das Peinlichste und Reellite von bestem Material hergestellt, und übernehme ich für die Haltbarkeit volle Garantie. Die mit einem bezeichneten Artikel sind ausnahmsweise theils mit Factiszuthaten in der Einlage hergestellt, da sie sonst ihren Zweck- sehr leicht zu ſein nicht erfüllen würden. Diese Artikel sind als solche auch die reellsten und werden nicht anders in den Handel gebracht. befindet, minderwerthig ist, sobald sie aus Spahn und nicht aus Leder besteht. Es lebt im Publikum die Anschauung, daß jene Einlage, die fich in Schuhwaaren zwischen Sohle und Brandsohle Diese Ansicht ist eine irrige. verwenden pflegt. Die Spahneinlage ist um mehr als das Vierfache theurer als das Leder, welches man hierfür zu Spahneinlage ist nicht nur leichter, sondern auch in sanitairer Hinsicht mehr zu empfehlen als Leder. Auf die Haltbarkeit übt die Einlage keinen Einfluß aus. Gemißbraucht wurde meine Coulanz vielfach insofern, als man von mir Entschädigung für fehlerhafte Waaren verlangte, die bei unreeller Concurrenz gekauft worden find. Um derartigen Auswüchsen unreeller Käufer entgegenzutreten, habe ich seit Jahresfrist Entschädigungskarten eingeführt. Borzeigung einer Entschädigungskarte werden Reclamationen berücksichtigt. Jeder Käufer erhält eine solche und hat dieselbe aufzubewahren, denn nur gegen Für auswärtige Käufer genügt die empfangene Rechnung. ( Herrenstiefel) Roßleder ZugftiefelaufRand genäht, Handarb.8,509. Filzschnürstiefel mit Roßlederbesaß und Ledersohle Spiegel- Roßleder- Zugstiefel, gewaltt, Oberleder aus 3,75 Oberfilz- Ohrenschuhe mit Filz- und Ledersohle bis Farbige Meltonpantoffel mit Filzsohle 0,50 Mr. einen Stück, auf Rand genäht( Handarbeit), eigenes dieselben m. Winterlackbesatzhöher im Schnitt 4,75 Mt. 17 cm 0,90 Mr. Plüsch- Pantoffel m.Ledersohlen.Seitenleder 1,20 Mr. Fabrikat 10,50 9. Filzzugftiefel mit Roßlederbesatz, warm gefüttert Diefelben für Mädchen mit Filz und Ledersohle bis Bomm. Plüschpantoffel m. starfer Filzsohle 1,25 Mt. Bergsteiger Schulicstiefel von Roßleder mit Agraffen, Dieselben mit weißer Filzsohle 1,75 M. auf Rand genäht 9,50 Mt Dieselben mit Vachettebesaß, warm gefüttert 5,00 M. Rohl. Halbschuh zum Schnüren oder mit Gummizug Oberfilzpantoffel mit Filz it. Ledersohle 1,65 Mr. Kalbleder- jugstiefel, auf Rand genäht, Handarbeit, Leder- Pantoffeln, auch Schlappen genannt, bis 25 cm genag. Handarb. bis 18 cm 2.75, bis 22 cm 3,50, 10,00 Mr. Länge 1,75 bis 25 cm 1,75 u. 2,10 Mr. Kalbleder- Zugstiefel, Karlsbader Fabrikat, auf Rand Roßleder- Hausschuhe, ausgeschnitten, genäht 3,25 Wit. Roßleder- Knabenstiefel zum Schnüren, mit Agraffen genäht, Handarbeit, mit Zwischensohle 2,25 ORE. 12,00 Mr. Gemsleder Promenadenschuhe ausgeschnitten mit Roßleber- Halbschuhe mit Gummizug ut. Knopf Schleife und Spittappe genagelt, bis 18, em 3,00 Dieselben bis 22 cm 3,00 perzierung 5,00 Mt. Dieselben mit Lederabjay 3,75 M. Diefelben bis 26 cm Silzhausschuhe, zings Stoßbes., ſtarte Ledersohle u. Gummizug, auf Sand gebent, 50 911. Diefelben mit gebeabinuhe,* ausgeschnitten 3,35 mokleder- Mädchenſtiefel zum Knöpfen bis warm gefüttert 3,75 genäht. M. Lederabjah* 4,50 Schwarze Filzzugstiefel rings mit hohem Roßleder: Satinirt Roßleder Halbschuhe, auf Raud genäht mit Roßleder- Schnürschuhe, genäht 4,50 M. Diefelben bis 22 cm besaß, warm gefüttert. 7,25 Mt. Besay, in noch eleganterer Ausführung mit Gummi Roßleder- Zugstiefel 5" hoch im Zuge, genäht 4,50 mt. Dieselben bis 26 cm Filzschnürstiefel mit Agraffen u. hohem Roßbesaz zügen oder zum Schnüren, Handarbeit 7,50 M. Diefelben mit eleganter Ladkappe, 6" hoch im Zuge, Erstling, Baby- und Mädchenschuhe* von Leder oder 7,25 wit. Lederpantoffel* auch Schlappen genannt, durchgenäht auf Rand genäht 6,25 Mt. u. 7,25 Mt. Filz find in größter Auswahl und jeder Ausführung Giusegnungsstiefel für Knaben, Roßleder auf Rand 2,50 Mr. Kalbleder Halbschuhe z. Schnüren od. Knöpfen, auch sowohl schwarz als farbig am Lager. genäht mit Gummizug 22-24 cm 5,50 Mt. mit Lackblatt ( Damenstiefel) 6,25 Mt. Wiederverkäufern gewähre schon bei Entnahme von Dieselben satinirt Roßleder in glattem Oberleder Roßleder- Knopfftiefel auf Rand genäht mit aus 1 D. Paar Rabatt. oder mit Besatz und Knopfverzierung, genagelt und Farbige Meltonpantoffel mit Filzsohle. 0,35 Mt. genähten Knopflöchern 7,50 t. 8,50 Mf. Für Gummischuhe und Gummisohlen, obgleich geftuppt, 22-24 cm Handarbeit 6,50 Mr. Plüsch- Pantoffel mit Ledersohle u.Seitenled. 0,90 Mr. Satin- Kalbleder Zugstiefel, mit und ohne Lacspike, zu den besten Fabrikaten gehörend, übernehme keine Specialität: Rindleder- Zugftiefel in prima ausge- Vomm. Plüschpantoffel mit starker Filzsohle 1,00 mt. auf Rand genäht, 6" hoch im Zuge 8,25 u. 9,25 Mt. Garantie, und sind solche daher von jeder Reclamasuchter frischer Waare- Vollleder ohne Seitennaht, Dieselben mit weißer Filzsohle 1.50 Mt. Glacée- Zugstiefel, sammelweich, auch mit Lackblatt, tion ausgeschlossen. rigenes Fabrikat, Handarbeit, das Beste, das ich Oberfilzpantoffel mit Filz und Ledersohle 1,25 wit sehr hohes Façon, auf Rand genäht 8,75 Mt. Das Besohlen( Kernleder, echte Luxemburger je geliefert habe 7,50 Mt. Meltonpantoffel m.Filzsohle u. Bolster 1,30. 1,75 Mr. Satin- Kalb- Knopftiefel, auf Rand gelb genäht, Eichen- Lohgerbung) der Herrenstiefel einschließl. der Specialität: Rindleder Schaftstiefel, ungeschw., in Oberfilzschuhe mit Filz und Ledersohle. 2,00 mr. 9,50 u. 10,50 M. Abfäge berechne ich mit 2,40 m. genäht 10 f. prima ausgesuchter Waare, eigenes Fabrikat, Hand- Filzhausschuhe* rings mit Roßbesaß, starker Leder Glacé Knopfstiefel, fammetweich, in vorstehender theurer; desgl. Damenstiefel 1,75 Mr.- genäht 10 Pf. 8,50 Mt. fohle und Abs. 3,25 Mt. Ausführung, mit ausgenähten Knopflöchern, auch theurer. Auf Wunsch Anfertigung nach Maak. Spiegel- Roßleder Zugstiefel, ohne Seitennaht, ge- Lederhausschuhe, warm gefüttert, mit Polster und mit Lackblatt 10,00 u. 11,00 F. Für Damen ist in besonderen Räumen weibliche nagelt, eigues Fabrikat, Handarbeit 8,25 mit. Ledersohle 3,50 m. Dieselben rings mit Kalblackbesaß, 10,00 u. 11,25 r. Bedienung vorhanden. Versand- Bedingungen! Francatur beim Versand obiger Schuhwaaren, der nur gegen Nachnahme oder vorherige Einsendung des Betrages geschieht, ausgeschloffen. Für Verpackung werden 10 Pf. berechnet. Umtausch bereitwilligst gestattet. Auch bin ich zur Rückzahlung des Betrages gern bereit, wenn die Stiefel im Original Zustande erhalten sind und der Kunde die Porto Auslagen trägt; doch tritt lekterer Fall nur deshalb nicht ein, weil jeder Nachbar, der der Stiefel anfichtig wird, ihrer Billigkeit wegen den Preis dankbar zahlt. Sobald jedoch bei der Ausführung des Auftrages eine Unregelmäßigkeit von Seiten meines expedirenden Personals vorgekommen ist, trage ich selbstverständlich sämmtliche Auslagen. Es ist erforderlich, beim Anprobiren eine Decke unterzulegen, damit die Sohle nicht beschmugt wird. Um das Maß festzustellen, wolle man einen Stab in den getragenen Stiefel einpaffen und das Maß in Centimetern angeben, mit der Bemerkung, ob Spann hoch oder niedrig. Arbeit. 0 • 4,50 Mr. 5,75 Mt. Jacques Raphaëli, Berlin, Hauptgeschäft: Nene Promenade 8, gegenüber Stadtbahnhof Börse. 3weiggeschäft: Spaudaner Brücke Nr. 2. Fabrik für Cigarren, Schuhe u. Stiefel, Herrengarderobe, Liköre. DG Sämmtliche Abtheilungen meines Etabliffements find Sonn- und Feiertags während der polizeilicherfeits erlaubten Stunden geöffnet. Mein Inserat Herren- u. Knaben- Garderobe sowie Dr. Thomalla's Universal: ukbekleidung betreffend, fiche Seite 2, 3 Beiblatt. Meine Offerte gilt bis zur nächsten Anzeige.