Nr. 251. Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Vierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Numiner 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt. pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DefterreichUngarn 2 M., für das übrige Ausland 3 Mt. pr. Monat. Eingetr. in der Post Beitungs- Preisliste für 1895 unter Nr. 7128. Vorwärts 12. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pf., für Vereins: und Versammlungs- Anzeigen 20 fg. Inserate für die nächte Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben we den. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr vormittags geöffnet. Fernsprecher: Amt 1, Nr. 1508. Telegramm- Adresse: " Sozialdemokrat Berlin". Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Eine feffe Burg des Rechts. Sonnabend, den 26. Oktober 1895. Das neue Reichsgerichts- Gebäude wird heute unter großem Pomp in Leipzig eröffnet. Der Feier steht mit recht das werkthätige Volt fühl bis ans Herz gegenüber. Das Reichsgericht besteht seit dem 1. Oftober 1879 in Leipzig. Es hatte bislang provisorische Räume am Brühl inne. An dem Brachtneubau, in dem Stil italienischer Renaissance gehalten, der heute feierlichst" eröffnet wird, ist seit dem Jahre 1888 gearbeitet. Ungefähr 6 Millionen hat der Prechtbau gekostet. Die Kuppel des Gebäudes dessen Einzelheiten zu schildern hier fein Interesse vorliegt wird von einer in Kupfer getriebenen Jupitia( Göttin der Gerechtigkeit) gekrönt. Es wird heute viel davon gefaselt werden, daß das neue Prachtgebäude eine feste Burg des Rechts und der Gerechtigfeit" sein soll. Es erben sich Gesetz und Rechte, Wie eine ew'ge Krankheit fort; Sie schleppen von Geschlecht sich zum Geschlechte, Und rücken sa cht von Ort zu Ort. Vernunft wird Unsinn, Wohlthat plage. Weh' Dir, daß Du ein Enkel bist! Vom Rechte, das mit uns geboren ist, Von dem ist, leider, nie die Frage." Der Gegensatz zwischen dem wandelbaren, fortdauernd in der Entwickelung begriffenen Recht und dem starren, unbeweglichen geschriebenen Gesetz verleitet die mit der Handhabung der Gesetze Betrauten leicht, sich dem Fortschritt des Rechts feindlich entgegenzustellen. Sie schließen ihren Sinn vor der Wirklichkeit ab. Sie messen nicht das Gefeß das Abbild der Wirklichkeit nach dem Leren, sondern suchen das Leben und die Lebensbedürfnisse in das Gefeß einzuzwängen gleichen einem Photographen, der das Original fchilt, weil es seiner Photographie nicht gleicht, statt Bon allgemeinem Vertrauen in die Rechtsprechung des zuzugeben, daß der Fehler auf seiner Seite, in der Handhabung obersten deutschen Gerichts kann für weite Voltskreise ernstlich seiner Kunst, liegen muß. nicht die Rede sein. Zwischen der Rechtsanschauung des Folgt schon aus dem Grundbegriff des Rechts, daß geBolts, weithinaus über die Reihen der Sozialdemokratie, lehrte, dem werkthätigen Leben und Lebensbedürfnissen fernund der Rechtsprechung des Reichsgerichts gähnt eine stehende Richter niemals dem Rechtsbewußtsein des Volkes entunüberbrückbare Kluft: sie wird nicht durch Prachtbauten sprechend urtheilen können, so wird dieser Mißstand doppelt und noch durch offizielle Reden, Toaste und Kneipereien beseitigt. dreifach dem arbeitenden Volk fühlbar. Sie ist bedingt durch Besetzung des Reichsgerichts mit Richtern, Juristenverstand" nennt der Jurist das Ding, mittels dessen die nicht aus dem Volte und durch das Volt gewählt, sondern vom er ein der Rechtsanschauung des Volkes ins Gesicht schlagendes Bundesrath, also den Regierungen, aus der Zahl der staatsanwaltlichen Werk zusammenfünftelte. Regierungs- und richterlichen Beamten ernannt sind. Daß die wissenschaftliche Qualität der meisten Mitglieder des Reichsgerichts, insbesondere auch seines derzeitigen und seines früßeren Präsidenten keineswegs eine hervorragende ist, ist keinem Fabmann unbekannt, der einige Bände der Entscheidungen des Reichsgerichts gelesen und sie mit solchen des früheren preußischen Obertribunals, des Reichs Oberhandelsgerichts, des französischen Kaffationshofs oder dergleichen verglichen hat. Aber selbst wenn der Bundesrath wissenschaftlich bedeutendere Elemente ernannt hätte, so wäre vielleicht die Kluft zwischen dem Rechtsbewußtsein des Volkes und der Rechtsprechung des Reichsgerichts nicht so tief; ste bestände aber dennoch und müßte bestehen, weil sie in den Verhältnissen wurzelt. " Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Reichsgerichts ist um so erflärlicher, als das Reichsgericht feine Kindheitsjahre theilweise mit der Jnterpretationstünstelei des Segias listengefeges, jenes gegen die Arbeiter gerichteten Ausnahmegese hes, zugebracht und wenige Richter in seinen Straffenaten aufzuw eisen hat, die nicht eine mehr oder minder lange Zeit früher als Staatsanwalt fungirt haben, keinen aber, der je die Bedürfnisse des arbeitenden Bolkes etwa am eigenen Körper kennen gelernt hat. Es ist demnach nicht verwunderlich, daß das Rechtsbewußtsein des arbeitenden Volkes mit dem der Mitglieder des Reichsgerichts nicht im Einklang steht. Die heutige Eröffnungsfeier des Reichsgerichts mahnt auch daran, wie mit immer wachsender Macht das Reichsgericht zu Tendenzprozessen und Tendenzurtheilen gedrängt wird. Slun, es ist dafür gesorgt, daß die Bäume nicht in den Himmel nsachsen. Je entfernter wir noch von der Institution wirklicher Volks. gerichte sind, desto eindringlicher prägt die durch das Reichsgericht repräsentirte deutsche Rechtsprechung die Mahnung dem einzelnen Arbeiter ein: in allen seinen Angelegenheiten das Auge des Mißtrauens wach zu halten, sich mit seinen Leidens. und genossen zu vereinen die Erreichung der politischen acht für die Arbeiterklasse mit zu erftreben. Politische Nebersicht. " " Berlin, 25. ttober. Eine Begrüßungsadresse an den Breslauer Wären Urtheile beispielsweise sonst erklärlich, die die noth Parteitag ist uns noch nachträglich aus England zuwendigsten, geseglich erlaubten Bestrebungen der arbeitenden Klaffe in einen Strafparagraph zwängen, die geheime Ver- gegangen. Der Klub der Sozialistischen Vorhut" in London bindungen" aus Abonnements auf eine Zeitung, die„ Erpressung"( London Socialist Scouts) faßte in seiner Sitzung vom aus berechtigtem Verlangen nach Lohnerhöhung, die Aufforde- 8. Oktober einstimmig den Beschluß, folgendes Begrüßungsrung zum U gehorsam gegen die Gefeße" aus der Aufforderung schreiben an den deutschen Parteitag zu schicken: herausspintifiren, von dem Recht Gebrauch zu machen, lieber Diese Versammlung der Sozialistischer Vorhut" ohne Arbeit zu hungern, als zu arbeiten und zu hungern? Londons schickt den jetzt in Breslau zurn Rongreß Dank gebührt der Thätigkeit des Reichsgerichts, daß es dem veriammelten deutschen Kameraden brüderlichen Gruß arbeitenden Volke den Zusammenhang der Interessen der besitzen und den Ausdruck den Ausdruck herzlicher Sympathie; fie ers den Klasse mit der Rechtsprechung deutlicher gemacht hat. Gewiß flärt sich mit ihnen eins in ihrem Kampf gegen die handeln die Mitglieder des Reichsgerichts nach bestem Gewissen. Unterdrückung, und setzt in die deutschen Kameraden das Aber dem Rechtsbewußtsein des Volkes widerspricht seine RechtDie höchste Aufgabe des praktischen Juristen besteht darin, fprechung nur allzu oft. Hat doch ein Urtheil des Reichsgerichts Bertrauen, daß sie unerschütterlich vorangehen werden auf Gesetz und Recht in Ginflang zu bringen. Das Recht ist ein das gefeßlich anerkannte, allerdings leider durchaus schuylos dem Wege der Wahrheit und des Rechts für die Sache der Ausdruck der wirthschaftlichen Bedürfnisse der Menschen. Die gelaffene Vereinigungsrecht der gewerblichen Arbeiter ein straf- gesammten Menschheit. wirthschaftlichen Bedürfnisse erheischen Rechtssagungen, Gesetze, rechtliches Privilegium" genannt.( Entscheidung des Reichsdie den ökonomischen Verhältnissen entsprechen. Langsam, sehr gerichts in Strafsachen, Band 20, S. 70.) Hat boch ferner feit allmälig, aber wenn man auf längere Zeitabschnitte zurückschaut, einigen Jahren das Reichsgericht die öffentliche Aufforderung, doch deutlich erkennbar suchen und finden die wirthschaftlichen von dem in§ 152 G.-D. eingeräumten Recht Gebrauch zu machen Bedürfnisse in Gefehen ihren Ausdruck und setzen auch schließlich und vor Ablauf der Kündigungsfrist aus der Arbeit zu treten, die schriftliche Fixirung ihrer Wirksamkeit durch. Die ökono- als nach§ 110 Str. G- B. strafbaren Ungehorsam gegen die mische Basis und mit ihr die wirthschaftlichen Verhältnisse Gesetze bezeichnet. Hat doch gar das Reichsgericht seit 6 Jahren ändern sich, find wandelbar, ebenso ihr ideologischer( d. h. seit der Zeit, seit der die besitzende Klasse versucht, durch Niederschlag: das Recht und das Gesetz. Hat endlich entgegen neue Ausnahmegefeße die Arbeiter mit noch drückenderen wirth dem Wunsch und Streben der herrschenden Minderheit ein dem schaftlichen und politischen Fesseln zu belegen) die Drohung Buge und Ziele der Zeit entsprechender Rechtssatz Anerkennung einem Arbeitgeber gegenüber, von dem Koalitionsrecht Gebrauch erhalten, so ist die wirthschaftliche Entwickelung weiter, über ihn zu machen, falls nicht die geforderten Lohn- und ArbeitsDie Erfahwahl in Metz. Nachdem der bisherige hinausgehend, vorgeschritten. Das Gesetz kommt seiner Natur bedingungen bewilligt würden, „ Erpressungsversuch" nach zu spät, es drückt sein Siegel Thatsachen auf, die sich ins bezeichnet und die deshalb ergangenen Bestrafungen für Reichstags- Abgeordnete für Miez, Dr. Ha a 3, sein Mandat zwischen bereits verändert haben. Es ist deshalb meist dem Fort- gerechtfertigt erachtet. Bezeichnet man es doch in neuester Zeit niedergelegt hat, wird von nationalliberalen Blättern be schritt feindlich und in der Regel reaktionär. Dieser der Natur als groben Unfug", von dem Recht des§ 152 der Gewerbe- hauptet, er habe Liebknecht als seinen Nachfolger vordes Gesetzes entsprechende Charakter wird trefflich durch jene Ordnung in Jahrzehnten üblich gewesener Art Gebrauch zu machen! geschlagen. Wir wissen nicht, ob das wahr ist jeden= Worte des Mephisto ausgedrückt: Diese den Interessen der Arbeiter ungünstige Rechtsprechung des falls kann Liebknecht aus der Hand des Herrn Dr. Haas längs der gelbgetüuchten Zimmermand wieder auf, wo in gesprochen... Lassen Sie mich nur ausreden! Ich weiß Den Papst Pius IX. darstellte. schwarzpolirtem Rahmen ein großer Kupferstich hing, der schon, was Sie sagen wollen und weil Sie solche Gottes9 Ein Derrückter.( Machbr. verboten. Rampf und Ende eines Lehrers. Roman von Joseph Ruederer. Gleichmäßig ging der Perpendickel der Uhr, manchmal schrie der Kuckuck heraus, aber nichts mehr störte die Schlafende an der Seite des Försters. Er zog sie fefter an sich, als wollte er sein Kind beschützen, das jetzt sein alles auf der Welt war. Doppelt empfand er dies in der breiten Ruhe der Nacht, die ihm gar deutlich zeigte, was man heute, wo feine Gebete mehr durch das Sterbehaus hallten, auf immer hinweggetragen hatte. Ein Gefühl schwerster Bitterfeit zuckte durch sein Herz. Noch tiefer senkte er den Ropf herab und weinte die Thränen, die der Förster von Wallberg beim Begräbniß so ungern an ihm vermißt hatte. ** ** Als Gattl in die Erdgeschoßstube des Pfarrhauses ein trat, traf er den Benefiziaten in dem gut erhellten, freundlichen Raume spazieren gehend. In der Mitte des Zimmers stand ein weißgedeckter Tisch. Eine grünbeschirmte Studirlampe brannte darauf. Neben ihr befand sich ein gefülltes Glas mit abgeschäumtem Bier. Ein blanker Teller mit gerollter Serviette, über die Messer und Gabel gekreuzt waren, und eine kleine Schüssel mit falten Speisen standen daneben. Der Priester drehte sich nach dem Eintretenden um und erwiderte seinen Gruß durch leichtes Kopfnicken, während er die Hände auf dem Rücken zusammenhielt. Sie fommen so spät? Ihr Essen steht schon seit zwei Stunden da." Es tlang gerade nicht unfreundlich, wie er das gesagt hatte. " Ich war im Forsthaus, Herr Benefiziat." " So?" sagte der Geistliche und nahm seine Wanderung als " Gie effen ja gar nicht?" fuhr er fort, als er Lehrer unbeweglich am Tische ſizen sah. " Ich kann heut' nicht effen, mir steht der Sinn darnach. " den net Nun gut, dann kann ich gleich mit Ihnen darüber sprechen, weshalb ich Sie kommen ließ." Gattl sah rasch auf und suchte das Gesicht des Geistlichen. ,, Der Förster Göpfert war bei mir. Sie fönnen sich denken, warum. Sie haben ihn im Gasthaus öffentlich beleidigt.". Weil er den Anlaß dazu' geben hat." ,, Man behauptet das Gegentheil." Gattl zuckte die Achseln. Außerdem haben Sie, wie mir der Förster erzählte, das ganze Beamtenthum in gröblicher Weise beschimpft und..." " Das is net wahr, das lügt der Göpfert! Und haben obendrein, was die Hauptsache ist, im Wirthshaus irreligiöse Aeußerungen gethan." Der Ton der Rese war ein scharfer geworden, es sprach Vorgesetzte zum Untergebenen. der " Mühsam bezwang sich der Lehrer: " Das behauptet all's der Göpfert?" " Nicht er allein, auch der Wirth bestätigt es." Und was soll ich g'sagt hab'n?" " Näher trat der Priester in den Lichtkreis der Lampe. Seine dunkeln Augen blickten strenge aus den Gläsern hervor und das kahle Gesicht des jugendlichen Mannes, das tiefe Falten von den Mundwinkeln über das glatt rafirte Kinn hinabzog, hatte jetzt den Ausdruck völliger Unbengsamkeit. Harry Lowrison, Vorsitzender. Harold Creßwell, Sekretär. Durch ein Versehen des Sekretärs wurde die Ab. sendung verzögert. " Dank den Londoner Genossen! Genosse Rauch, Redakteur des sozialdemokratischen Volkswille" in Hannover ist wegen Majestätsbeleidigung, begangen durch einen Artikel„ Ein Kaiserwort", zu vier Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Läfterungen begangen haben, erkläre ich Ihnen, als Ihr Lokalschulinspektor, daß ich so etwas in meinem Benefizium nimmermehr dulde und deshalb entsprechende Maßnahmen treffen werde." Ohne Uebereilung hatte der Geistliche gesprochen, keine Gestitulationen begleiteten die Worte, die er unter be sonderer Betonung einiger Endsilben mit der Zungenspite förmlich herauswarf. Dadurch bekam die Sprache etwas abgehackt Pedantisches, was durch die schneidende, scharfe Stimme noch erhöht wurde. Der Lehrer sah aufgeregt in das Gesicht des zornigen Mannes, das sich beim Sprechen nicht im geringsten ver ändert hatte, als ob es gar nicht zur Sache gehörte. Was soll ich Ihnen darauf antworten, Hochwürden?" " Sie sollen mir sagen, wie Sie dazu kommen, solche Reden zu führen?" Jezt erhob sich der Lehrer. Fast um Haupteslänge überragte er des Priesters gedrungene Gestalt. Klein und unscheinbar, aber trotzig und sicher stand der Geistliche, mit jeder Fafer in die Kirche verflochten, die er gegen alle Be leidigung zu schützen verpflichtet war. Noch einmal bezwang sich Gattl: " Ich kann Ihnen nur antworten, Hochwürden, daß ich weder das Beamtenthum noch die Kirche verlegt hab'." " Dann erklären Sie rundweg die Aeußerungen von zwei unbescholtenen Männern für Lügen." Wenn diese beiden unbescholtenen Ehrenmänner so schwindeln, ganz gewiß!" " Es steht Ihnen übel an, in solchem Ton über Lente zu reden, die keinen Grund gehabt hätten, Sie ohne ge= nügende Ursache bei mir anzuzeigen! Auch schaffen Sie mit so leichtfertigen Beschimpfungen nicht die Thatsache Sie haben sich über den heiligen Stand lustig gemacht, aus der Welt, daß Sie eben doch das geäußert haben, was haben verächtlich über die Kirche und über die Seligkeit die beiden erzählten." und anderer politischer Gegner feine Randidatur und kein F Die Agrarier dehnen ihre Agitation auf dent Die Debatte über Carmang ist in ber französ Mandat annehmen. Und bei der eigenthümlichen Lage der Westen aus. Herr v. Plötz hat in der Rheinproving sischen Rammer gestern noch nicht fertig geworden; sie dauert Verhältnisse in Metz hat er überhaupt auf die Annahme verschiedentliche Reden gehalten, um die rheinischen Land- heute noch fort, und es ist sogar fraglich, ob sie diesen einer Kandidatur für diesen Wahlkreis verzichten zu müssen wirthe für den Anschluß an den Bund zu gewinnen. Abend zu Ende kommen wird. Die Wichtigkeit der Debatte geglaubt. Neues hat er ihnen nicht gesagt. Durch das große Mittel des wird von allen Parteien anerkannt, und da die radikale mit der sozialistischen Wie Lügen entstehen. Ein hiesiges Blättchen, Antrages Ranik und allerhand kleine Mittel soll der Linke sich bereit erklärt hat, eine gemeinsame Resolution das durch systematische Berdächtigung der Sozialdemokratie Landwirthschaft auf die Beine geholfen werden. Zu der Kammergruppe fich zu seinem bisherigen Publikum von Börsenjobbern eine gegenwärtigen Regierung hat Herr v. Plög kein Vertrauen, anzunehmen und zu vertreten, so ist das Ministerium Ribot in Erweiterung aus den Kreisen sonstiger Ordnungsstüßen aber auf den Fürsten Bismarck, den Hort und Schutz des einer sehr kritischen Lage und wenn es nicht geschickt zu verschaffen strebt, hat auch die Nachricht von der Anklage Junkerthums, brachte er ein Hoch aus. Die Zentrums operirt, wäre ein Kabinetswechsel nicht unwahrscheinlich. Unsere französischen Genossen haben die Bedeutung des gegen Liebknecht mit ausgesuchtem Takt sich zu Nuze partei fucht sich nach Möglichkeit gegen den Konkurrenten Das Ergebniß des Plötz- Moments erkannt und sie sind auf dem Posten. zu machen gesucht. Zu unserm Erstaunen stießen wir in aus dem Often zu wehren. Parallel mit der Frage Carmaux läuft die Wahldem Schmähartikel auf folgenden Bericht über Liebknecht's Besuches wird wohl sein, daß die Zentrumspartet noch mehr agrarische Bilder herausstecken wird. bewegung im Departement Allier, wo an angebliche Aeußerungen in Breslau: Die Kreuz- Zeitung" arbeitet mittlerweile den agrarischen stelle des verstorbenen Thiorier ein Abgeordneter zu Bukunftsstaat weiter aus, indem sie die Anlage von Reichs- wählen ist. Die vereinigten Ordnungsparteien haben in der kornspeichern empfiehlt. So eine kleine Milliarde Person eines politischen Chamäleons Namens Bacher einen soll dafür verwandt werden, um den Spekulanten den Ge- Kandidaten aufgestellt, der, von allen Behörden unterstützt, treibehandel aus den Händen zu winden. den Kandidaten der Sozialisten: Letang aus dem Felde Zum Fanatismus sucht Herr v. Puttkamer schlagen soll. BI auth die Agrarier anzufachen. Auf einer Ver- So ist diese Wahl zu einer Kraftprobe zwischen der sammlung der westpreußischen Landwirthe in Graudenz sozialistischen Partei und dem Kapitalismus, hinter dem der fagte er als Vorsitzender des Provinzialverbandes des Bundes Klaffenstaat steht, geworden. der Landwirthe: Las Verhalten der Behörden in diesem Wahlkampf Den Fanatismus will ich in Jonen wachrufen, wird, ebenso wie ihr Verhalten in Carmang, von unseren Sie sollen fanatische Agrarier werden! Falls die Groß- Genossen gebraudmarkt und als Waffe gegen die Feinde industrie, der Hauptgegner, nach Ablauf der Handelsverträge den benugt werden. Bund der Landwirthe im Stich lasse, folle auf Schutzölle fiberbaupt verzichtet werden, dann sei die Eiſenindustrie fertig." Das ist der Krieg zwischen den industriellen und den agrarischen Schutzöllnern, der da an die Wand gemalt wird. Die Herren werden sich aber wohl noch auf Kosten der Kon- brauchssteuern und Averfen find für das Statsjahr sumenten vertragen. „ U. a. hat Liebknecht von einem" theils von Iächer. lichem Düntel, theils von glühendem Haß er zeugten Ausspruch" geredet." " " Deutsches Reich. Die Reichseinnahmen aus 3öllen, Vers 1896/97 wie folgt veranschlagt: 3ölle 356 098 000 Mart gegen 348 572 000 Mark im Etat für 1895/96, Tabaksteuer 11 191 000 11 331 000 gegen Mart, Zuckersteuer 80 000 000 Wir würden es nun gar nicht der Mühe werth halten, diese durch nichts begründete Behauptung des Winkelblättchens mitzutheilen, wenn uns nicht der Zufall Aufklärung darüber 1erschafft hätte, auf welche Weise in den Wirrköpfen unserer ( Begner solcher Unsinn entsteht. In einem andern reaktionären 23latte, das über Liebknecht herfiel, war vorher gesagt worden, Liebknecht's Rede hätte theils von lächerlichem Dünkel, theils von glühendem Haß gezeugt. Der Haß und die Sucht, unserm Genossen etwas nachzureden, das ihm schädlich werden könnte, haben dann den Schreibern jenes Winkel. blättchens derart die Augen verblendet, daß sie das, was üler Liebknecht's Rede gesagt wurde, als einen Ausspruch Liebknecht's selbst auffaßten und mit unanständiger Gier die se Auffassung der Deffentlichkeit übergaben, um ihn zu schädigen. Das Milizsystem, dessen Vortheile Genoffe Liebknecht im mart Auch ein Beitrag zum Kampf für Ordnung, Sitte und Reichstage voriges Jahr eingehend auseinanderfette, wird in( 80 000 000) Mart, Salzsteuer 44 540 000( 43 637 000) Mart, Religion! militärischen Kreisen gerne von oben herab mit hinwegfeßendem Branntweinstener, und zwar Maischbottich und BranntweinDie Germania" sollte die elfäffer feritate Presse ächeln behandelt, als ob es sich nur um eine Lieblingsmarotte materialsteuer 17 970 000( 18 820 000) Mart, Berbrauchsabgabe alter Achtundvierziger handelte. Um so nachhaltiger wird und Zuschlag dazu 99 055 000( 98 957 000) Mart, Brants etwas forgfältiger lesen, da würde sie vielleicht lernen ein Artikel wirken, der in Streffleurs österreichischer Steuer und Uebergangsabgabe von Bier 25 746 000( 25 603 000) tönnen, was sie aus dem Fall Kullmann leider nicht gelernt militärischer Zeitschrift" aus der Feder des t. it. t. Mark. Dazu kommen die Aversa für Zölle und Verhat, daß es nicht angängig ist, für die Vergehen einzelner Oberst Porth erscheint. Der Artikel behandelt die brauchssteuern, und zwar 1. solche, an denen sämmtliche BundesPersonen ganze Parteien verantwortlich zu machen. Vor Frage der internationalen Abrüftung, welche er freilich verwirft, ftaaten theilnehmen, nämlich Bölle und Tabaksteuer mit 46 000 ungefähr Jahresfrist wurde, wie uns mitgetheilt wird, ein entwickelt aber als Lösung des militärischen Problems Gedanken,( 45 000) M., Zuckersteuer, Salzsteuer, Maischbottich- und Branntkatholischer Geistlicher Schmitt, der in appoltsweiler welche wir ganz unterschreiben tönnen. Die Belastung der Völker weinmaterialstener mit 17 810( 16 910) R., 2. folche, an denen angefte at war, von der Straffammer Colmar wegen Vornahme durch militärische Ausgaben werde ihre Schranken erreichen, es Bayern, Württemberg, Baden und Elsaß- Lothringen feinen Theil werde die Zeit kommen, wo die Verhältnisse zu militärischen haben( Brausteuer) mit 1520( 1510) M. Zusammen sind die unzüchtiger Handlungen mit Mädchen unter 14 Jahren zu Einrichtungen zwingen und das Milizsystem mit kürzester Einnahmen aus den genannten Einnahmequellen auf 634 664 830 mehrjähriger Gefängnißstrafe verurtheilt. Diese Angelegen Dienstzeit unabwendbar sein werde. Es heißt dann wörtlich: Mark veranschlagt, gegenüber 627 003 420 Mart im Etatssoll für heit wurde seitens des evangelischen Konsistorialraths Schäffer mit Herabminderung der stehenden Heere im Frieden, mit der 1895/96, es ist also eine Mehreinnahme von 7 661 410 m. vera in einem im Mülhauser Blatt Expreß" erschienenen Berkürzung der Dienstzeit werden die Schulen des Landes einen anschlagt worden. Artikel dieser Tage wieder berührt. Hierauf antwortet nun großen Theil der Arbeit übernehmen müssen, die jezt das Heer das in französischer Sprache erscheinende Organ des elsässer selbst leisten muß. Turnen, Fechten, Reiten, Egerziren wären Klerus, das" Journal de Colmar", das von einem Geist dann an den Bolts- und Fachschulen unbeschadet des eigent lichen Zieles dieser Schulen zu üben. lichen rebigirt wird, in seiner Nr. 85 vom 24. Oktober: Wenn sodann auch der Unſererseits beschränken wir uns darauf, zu erwähnen, daß weise in Gefechtsübungen freiwillig und gern pflegt, dann wird Unfererseits beschränken wir uns darauf, zu erwähnen, daß Bürger ein Waffenhandwerk auf Landesschießstätten und geit das Vorgehen eines einzelnen Menschen weder eine Körperschaft das Volk nicht nur an Männlichkeit gewinnen, es wird auch noch eine Lehre kompromittiren könnte. Entweder hat der Fall eine kurze militärische Dienstzeit genügen und ein großer von Rappoltsweiler also nur die Bedeutung eines sehr bedauerns- Theil des Geldes, werthen Eingelvorganges, oder aber man müßte, um ihn gegen Heeres geopfert werden muß, den Landesschulen gewidmet uns auszubeuten, das bekannte Argument anwenden: Ab uno merden können." Unsere Offiziere weisen das Urtheil eines fich letthin die" Konservative Korrespondenz" entwickelt. Nach disce omnes:" Ich beurtheile fie alle nach einem einzelnen." Wird die„ Germania" dieses Wort aus befreundetem werthig von der Hand, hier liegt das Urtheil eines Fachmannes bie sozialdemokratische Preffe noch dazu ganz überflüffiger Laien über militärische Angelegenheiten durchweg als minder: bem fie fortgesetzt die Aufmerksamkeit der Staatsanwaltschaft auf Munde beherzigen, oder will sie noch immer darauf hin- vor und es harmonirt auffallend mit der von der Sozialdemo- weise zu lenten gesucht hat, denunzirt sie jetzt die Chriftlich. arbeiten, daß die Zentrumspartei für die That Kullmann's tratie angeftrebten Umänderung des heutigen Militarismus in Sozialen jüngerer Richtung. Die Pastoren Göhre, verantwortlich gemacht werden fann? das Milizsystem. Trozdem daß Oberst Porth die Einwände Naumann, Rauh, Wittenberg feien auf bedauergegen das Milizsystem nicht aus dem Auge läßt, führt ihn doch liche Abwege gerathen. Ihre Richtung habe der Sozials Zum Attentat Ziegenbalg verlautet noch: Es war eben feine fachmännische Bildung und die Ginsicht, daß der demokratie erfreuliche Aussichten auf eine mit größerem Biegenbalg bekannt, daß Polizeidirektor Brettschneider sich Militarismus in seiner heutigen Form unhaltbar geworden ist, Erfolg als bisher eröffnete Revolutionirung des platten vormittags um 11 Uhr zu einer Plenarsizung des Rathes zu der natürlichen Lösung des Problems, zum Milizsystem.- Landes eröffnet. Das Naumann'sche Organ, die„ Hilfe", nach dem Rathhause begeben werde. In den Anlagen am An die internationale Solidarität appelliren die trage dazu bei, den Klaffenhaß zu schüren und Unzufriedenheit Obstmarkt befindet sich eine öffentliche Bedürfnißanstalt, in französischen Genessen für die Gemaßregelten und Ausge- au fäen. Bum Echluß empfiehlt das tonservative Partei- Organ welcher der Attentäter so lange wartete, bis er den Polizei- sperrten von Carmaux. Das Elend ist dort arg. Laufen biefe geistlichen Soziali ft en" der Anfmerksamkeit der direktor kommen sah. Er trat an ihn heran, nochmals seine die Beisteuern auch reichlich ein, so vertheilt sich die Summe Kirchenbehörde. Es werde Sache derselben sein, diese Art verzweifelte Lage darstellend. Polizeidirektor Brettschneider doch unter so viel Bedürftige, daß auf die einzelnen sehr von Berufsthätigkeit der Seelsorger besonders zu prüfen. beschleunigte feine Schritte. Da riß Biegenbalg einen wenig kommt. " Revolver aus der Tasche, und während der Angegriffene Hilfe thut noth. Die Reichseinnahmen aus Stempel. abg a ben sind für das Etatsjahr 1896/97 wie folgt veranschlagt: Spielfartenstempel 1 328 000( 1 312 000) M., Wechselftempelsteuer aufgeschäfte z. und Lotterieloose 51 082 000( 44 870 000) m., 7 886 000( 7 727 000) M., Stempelabgaben für Werthpapiere, Statistische Gebühr 754 000( 720 000) M., zusammen 61 000 000 gegenüber 54 629 000 M. im Statsfoll für 1895/96; die verbas jeht der Schlagfertigkeit des auschlagte Mehreinnahme beträgt alfo 6 871 000.3um Denunziantenblatt niedrigfter Sorte hat -8ur Strandschloß Bontottirung in Rol. berg durch die Herren v. Puttkamer Bater und Sohn wird der Freifinnigen Beitung" mitgetheilt, daß das Provinzial- Schul kollegium, dessen Vorfiyender der Oberpräsident v. Puttkamer ift, das Mitglied der Stadtverordneten Versammlung in Kolberg, Gymnasialprofeffor Naumann, aufgefordert hat, spruch genommen. Und auch die Deutschen, an welche die fein Stadtverordneten- Mandat niederzulegen unter Bezugnahme Petite République" sich besonders wendet, haben im Augen- darauf, daß Herrn Naumann die Genehmigung zur Annahme blick ungewöhnliche Ausgaben. Wir hoffen aber trotzdem, des Mandats widerruflich ertheilt worden sei.- Naumann hat daß der Ruf unserer französischen Genossen nicht ungehört zu denjenigen Stadtverordneten gehört, welche sich in der Strandverhallen wird. schloßfache dem Vertrauensvotum an den Magistrat angeschlossen haben. sich instinktiv hinter dem aufgespannten Regenschirm zu Von englischen Gewerkschaften ist Unterstützung in schützen suchte, feuerte der Rasende 5 Schüsse auf Brettschneider größerem Maße in Aussicht gestellt worden. Leider sind ab. Ein Vorübergehender verfette dem Attentäter einen die Arbeiter der übrigen Länder jetzt selber start in AnSchlag auf die Hand, sodaß ihm der Revolver entfiel, andere Baffanten stürzten sich nun auf Biegenbalg, der sich ohne besondere Gegenwehr feftnehmen ließ. Biegenbalg behauptet, der erste Schuß, den er abgefeuert habe, sei blind gewesen. Runft und Wissenschaft. Sie glauben also ohne weiteres diesen Menschen, ohne mich ihnen gegenüberzustellen?" " Nach Ihrem ganzen seitherigen Verhalten bin ich hierzu berechtigt. Sie stecken den ganzen Tag im Forsthaus, Zu einer Operettenbühne ist seit Donnerstag das fleine wo keine Gottesfurcht, keine Achtung vor dem geistlichen Alexanberplay Theater umgewandelt worden. Ob Stande herrscht, Sie vernachlässigen Ihren Dienst unterzum Bortheil für die neue Direttion, muß die Zukunft lehren; brechen Sie mich nicht wieder! Soll ich Ihnen Beispiele, im Publikum dürfte der„ Fortschritt" vorab noch ziemlich gleich wie den schlechten Kirchengesang und Ihre Unaufmerksamkeit, giltig hingenommen werden. Denn nicht allzu sehr war die vorhalten? Und meine Schul', meine Schul'?" schrie jetzt wüthend der Lehrer. " Mäßigen Sie sich, wenn Sie mit mir reden!" Sie tönnen mir nig über meine Schul' sagen," betonte Gatti noch heftiger. 1 - Die Nationalliberalen im BahItreife Dortmund versuchen es mit allen Mitteln, fich Wähler eins zufangen und verfallen dabei in die lächerlichsten Widersprüche. Während sie getreu ihrer sonstigen Praxis es den Zentrums uten als ein großes Werbrechen anrechnen, daß die Polen sich durch ihr Blatt„ Wiardus" für sie erklärt haben, gehen sie selbst auf den Polenfang aus durch eine besondere Flugschrift, in der es heißt: Es giebt feinen andern Rath für euch, als sich mit der Bühne bislang im Flor, und Rosen mögen es faum gewesen liberalen Partei zu vereinigen, welche so wie so siegen wird fein, auf denen der frühere Direktor dort wandelte. Dem weil sie die meisten Anhänger zählt. Wir wellen uns gar nicht Publikum war die Bühne in der letzten Zeit recht gleichgiltig verbreiten, weshalb ihr es thun sollt, denn euer gesunder Vers geworden und Herrn Samst, wie es schien, ebenfalls. Bei der stand wird euch sagen: Unsere Parole ist Gleichheit für alle Gröffnungsvorstellung fanden wir zu unserer Ueberraschung das eingedenk der Worte des großen Kaifers Wilhelm, welcher fagte: Haus recht hübsch besetzt; manchen Neugierigen mochten wohl die Lasset dem Volke die Religion." Wir werden die Bedürfnisse Reklamenotizen in den Blättern über die gewaltige Pifanterie, der katholischen Kirche berücksichtigen, so viel die Einheit und „ Ueber Ihre Schule? Seit wann ist das Ihre Schule? die im neuen Stücke vor sich gehen sollte, herangelockt haben. das Wohl des Staates dieses zuläßt. Also stellen wir uns alle Haben Sie ein Recht, so zu reden? Die Schule geht mich so schlimm war die Sache allerdings nicht. Die kleinen wie ein Mann am Tage der Wahl und geben unsere Stimmen an, das heißt die Kirche. Ich bin Ihr Vorgeseßter und& ammer", so heißt der französische Scherz in zwei Aften, dem liberalen Kandidaten Herrn Theodor Möller auf Kupferhabe zuerst zu urtheilen, was sich über die Schule sagen bedeuten junge in Unschuld erzogene Pensionärinnen, die in hammer." ihrem Echlaffaale von zwei fecken Bertretern des starten, ihnen Erreichen werden sie allerdings nicht viel damit, aber blamirt läßt." Gattl dachte an Anna, er dachte an seine Zukunft tomischerweise unbekannten Geschlechts, überrascht und natür haben sie fich wieder einmal gründlich. Doch das sind diese und schluckte gewaltsam hinunter, was er schon auf den lich auf den Weg zum Baume der Ertenntniß geleitet werden. nationalliberalen Mannesseelen gewohnt. Aber auf der Bühne des Alexanderplatz Theaters macht Tessendorff, Leipziger Ehrenbürger. Lippen hatte. sich die Sache wirklich nicht so heitel, wie Ich wiederhole es", fuhr der Priester fort, Ihre der Inhaltsangabe den Anschein hat; es geschieht alles Stadt Leipzig unter Führung des Oberbürgermeisters Dr. Georgi es nach Eine Deputation des Rathes und der Stadtverordneten der Pflichterfüllung läßt in allem zu wünschen übrig, und wenn in ziemlicher Dezenz und Schicklichkeit, und am Schluß Sie fo fortfahren, durch Ihren Verkehr im Forsthaus des Stückes kann sich auch in dem fenfchesten Busen faum überreichte heute Vormittag dem Reichsgerichts Präsidenten Ihren Dienst zu versäumen, dann werde ich Ihnen ver- eine andere Entrüstung regen, als etwa die über die Naivetät. Dehlschläger und dem Ober- Reichsanwalt v. Tessendorff die des Textdichters. Die Mufit von Louis Beiney wies einige bieten, jemals wieder dorthin zu gehen." Die Musit von Louis Beiney wies einige Ehrenbürgerbriefe der Stadt Leipzig. Tessendorff ist ein würdiger hübsche Partien auf, ohne durch besondere Originalität der Vertreter der Leipziger Bourgeoisie. Es geschieht ihm schon ganz Melodien zu glänzen. Spiel und Gefang der neuen Kräfte war recht, daß er Leipziger Ehrenbürger geworden ist. Und die überraschend gut; in den Damen Ilta Baulet, Helene Milten Leipziger Bürger haben sich dieses Ehrenbürgers würdig zu er und Minna Michetti lernten wir Künstlerinnen tennen, die weisen verstanden. an jeder größeren Operettenbühne ihren Plaß ausfüllen würden. München.( Privatdepesche des Vorwärts"). Die Auch das Herrenpersonal that seine Pflicht; Herr Karl Swoboda bayerische Abgeordnetentammer nahm beute unter wurde bei seinem Auftreten vom Publikum aus alter Anhänglich dem Druck der Fuchsmühler Borfälle den Antrag der teit mit lebhaftem Applaus empfangen. Den„ Kleinen Lämmern" Liberalen und Kleritalen über die Abänderung und Jagdgefeßes einstimmig Sparen Sie sich Ihre Erklärungen und geben Sie poran wurde ein Einafter von Offenbach Nr. 66" gegeben. Ein bes harmloses, niedliches Liederspiel, dem man allerdings seine Hieran schloß sich die Berathung der Anträge auf Abänderung jetzt zu Bettt, es ist spät genug. Für heute sage ich Ihnen breißig Jahre anmerkte. Aber die überaus einfache Handlung füllte des Landtags- Wahlrechtes, die von den Sozialdemokraten nur noch folgendes: Wegen Ihres unpassenden Benehmens eine Mujit voll von echt Offenbach'scher Grazie; das sind immer( Antrag Grillenberger) und von den Bauernbündlern( Antrag gegen den Herrn Förster Göpfert ertheile ich Ihnen hiermit noch Melodien so prickelnd und animirend, wie fie fein zweiter Ratzinger) gestellt wurden. Grillenberger fordert in einer auseinen Verweis, und was Ihre Worte über die Kirche bes nach dem Altmeister der Operette schaffen konnte. Auch hier gezeichneten Rede die Kammer auf, sie möge dem Volke das so trifft, so wird Ihnen darüber eine andere Instanz Bescheid wußten Herr Smoboda und Fräulein Michetti, sowie Fräulein lange vorenthaltene Recht endlich gewähren. Aufs glänzendfte ( Fortsetzung folgt.) geben. Gute Nacht!" Szilassy das Publikum zu lebhaftem Beifall hinzureißen. widerlegt er die Einwände, daß eine Verfassungsverlegung " Das fönnen Sie nicht", sagte Gattl bestimmt. " Machen Sie mich nicht auf das aufmerksam, was ich fann oder nicht kann. Die Folgen Ihres dortigen Berkehrs treten deutlich zu Tage an solchen Vorfällen, wie sie sich heute im Wirthshaus abgespielt haben." " Ich sag' Ihnen nochmal: man hat Sie belogen! Es war ein Streit, der 20 " 0 an. Das Wolff'sche Bureau berichtet noch: Auch die Liberalen brachten heute einen Antrag ein, welcher die Regierung auffordert, einen neuen Bandtagswahl- Gefeß entwurf vorzulegen nach Analogie der Reichsverfassung, auf dem allgemeinen direkten Wahlrecht beruhend, welcher Garantien zum Schutze der Wahlfreiheit und des Wahlgeheimnisses bietet und die gerechte Vertretung auf grund der Bevölkerungsziffer gewähr Teiftet." Die Liberalen scheinen somit ganz ficher zu sein, daß die Regierung jeder Verbesserung des Wahlrechts abgeneigt ist. zur Zeit der Regentschaft unmöglich sei. fet. Dr. Rahinger der ruffischen Bolizei mißbraucht, nicht nur um politisch ver Die Spekulation bes Budertrufts, ber bekanntlich die Brotrat ebenfalls für die Einführung des allgemeinen gleichen Wahl- dächtige Personen, sondern auch um Leute, welche mit der Politik duktion der süßen Waare in den Vereinigten Staaten vollständig rechts zum Landtage ein, wenn sein Antrag auch nicht so meits garnichts zu thun baben, zu drangfaliren. Dieses Gesetz giebt tontrollirt, geht dahin, durch den Aufstand in Kuba die Kongehend war wie der Grillenberger's. Er betonte, daß es sich hier nämlich der Polizei das Recht, in Gegenden, über turrenz des tubanischen Zuckers vom amerikanischen Markte um eine Frage des allgemeinen Wohles handelt, denn es sei ein welche der Belagerungszustand verhängt ist, Verordnungen fernzuhalten und dadurch in die Lage gesezt zu sein, mehr schreiendes Unrecht, wenn den Arbeitern noch länger ibre Rechte zu erlaffen, welche welche eine beffere Ueberwachung des Ver noch als sonst the Monopol über den Inlandmarkt ausnüßen zu vorenthalten werden. Nach den Reden der Antragsteller wurde fehres politisch verdächtiger Personen in Privathäusern und in tönnen. die Debatte auf morgen vertagt. Reftaurationen bezwecken. Im Falle der Nichtbeachtung dieser Ganz kurz vor dem Ansbruch des tubanischen Aufstandes Verordnungen kann die Polizei Geldstrafen über die Eigenthümer faufte der Trust Zucker im Werthe von vielen Millionen auf verhängen und Restaurationen schließen, wie auch politisch ver- und lagerte denselben mit Rücksicht auf die erwarteten höheren dächtige Personen ausweisen. Diese Befugniffe mißbrauchte nun die Preife. Die Insurreftion war faum ausgebrochen, als der Preis Bolizei fyftematisch, indem sie das Recht, Geldstrafen zu verhängen, des Buckers in die Höhe ging, und es heißt, daß während der Restaurationen zu schließen und mißliebige Personen auszuweisen Dauer der kubanischen Unruhen die steigende Tendenz des in Fällen anwandte, welche mit dem Schuße der Staatsordnung Zuckerpreises noch andauern wird. Der Zuckertruft hat genügennichts zu thun haben. Es wurden viele Restaurationen geschlossen den Vorrath von fubanischem Zucker vorräthig, um den Bedarf wegen Verstöße gegen die Vorschriften über die Polizeistunde und desselben für zwei Jahre decken zu können, und man nimmt an, es wurden aus Petersburg und anderen großen Städten massen- daß innerhalb dieser Beit der Kampf auf der westindischen Insel haft Leute ausgewiesen, welche mit der Polizei in einen Konflikt entschieden sein wird. gerathen waren. Diese Maßregel traf zum Beispiel tausende Es heißt fogar, daß die Führer der kubanischen Insurgenten Müuchen, 24. Oftober.( Eig. Bericht.) Eine von den Droschkenkutscher, denn diese befinden sich auch in Rußland in einen direkten Vertrag mit dem Zuckertrust abgeschloffen haben, hiefigen Demokraten einberufene, von Angehörigen aller Parteien einem ständigen Konflikte mit der Polizei wegen deren lästigen nach welchem der letztere sich zur Zahlung gewiffer Summen an fehr zahlreich besuchte Voltsversammlung, in der Prof. Quidde referirte, nahm Stellung gegen das Verhalten der bayerischen Vorschriften. Eines der Opfer dieser polizeilichen Willkür, ein die Kasse der Aufständischen verpflichtet hat. Thatsächlich hat der Abgeordneten- Kammer gegenüber dem Antrag unserer Genossen gewisser Keller, welcher zur Zeit, als Greffer Polizeipräsident Kassirer der letzteren schon über eine halbe Million Dollars für von Petersburg war, unter diesem selbst als Polizeibeamter revolutionäre 3wecke ausgegeben, wovon nur ein sehr geringer bezüglich Tadelsvotum in Sachen Fuchsmühl. Eine sehr scharfe gedient hatte, später aber deffen Unzufriedenheit erregte und Theil durch freiwillige Beiträge der Kubaner im Auslande und Refolution gelangte zur Annahme, in der es u. a. heißt: Der Beschluß der Kammer der Abgeordneten, daß sie nicht zuständig von ihm aus Petersburg ausgewiesen wurde, besaß die durch Zwangserbebung bei den fubanischen Pflanzern aufgebracht Energie, die klage gegen seine Ausweisung durch alle wurde. Das übrige kam aus den Kassen amerikanischer Trusts sei, dem Ministerium ihre Mißbilligung auszudrücken, ist ein Verzicht auf ein in Gesetz und Verfassung begründetes Recht, ist Instanzen durchzuführen, bis es schließlich seinem Rechts- und Monopole. anwalt Korobtschewsky im Auguft dieses Jahres gelang, Aus diesem Stand der Dinge erklärt es sich auch, daß in eine Preisgabe der Rechte und Interessen des Volkes, dessen einen Beschluß des Staatsrathes herbeizuführen, wonach die Aus- Washington große Einflüsse zu gunsten der Aufständischen sich berufene Vertretung der Landtag sein sollte. Die Versammlung weisung von Keller für eine mißbräuchliche Anwendung des geltend machen, und daß eine ganze Reihe von Politikern für die erklärt es für nothwendig, daß auch unter der Regentschaft die Gesetzes zum Schuße der Staatsordnung" erklärt und daher Anerkennung Kuba's als friegführende Macht eintreten. Verfassungsgesetze und im besonderen die Geschäftsordnung der rückgängig gemacht wurde. Die fapitalistischen Monopole, die in Westindien die Revolution Kammer einer zeitgemäßen Revision unterzogen werden. Die Der Zar soll, als ihm dieser Beschluß des Staatsrathes vor- auf Attien betreiben, haben noch größeren Einfluß in Washington Versammlung spricht den wenigen Abgeordneten, die sich für getragen wurde, seine Unzufriedenheit über den Staatssekretär als auf Ruba ,. und sie ziehen auch im Puppentheater in der Zulässigkeit eines Mißtrauensvotums wider das Ministerium aus: Ses Ministeriums des Innern Schebefo geäußert haben, unter Bundeshauptstadt ihre Drähte. Die Regierung des Herrn Clevegesprochen haben, Dank und Anerkennung, der Majorität dessen Leitung der systematische Mißbrauch des Gesetzes vom land würde sicherlich gern den Monopolen und den Aufständischen Der Kammer aber ihren entschiedensten Tadel aus. Sie 14. August 1881 zur Blüthe fam. Vollends wurde aber die amt zu Willen sein, wenn nicht die Gefahr bestände, daß Spanien erwartet, daß die Münchener Abgeordneten sich in einer allge liche Stellung von Schebeto erschüttert infolge eines Streiches chließlich doch noch des Aufstandes Herr wird. Man kann sicher meinen Wählerversammlung über ihr Verhalten verant des ihm untergeordneten Chefs der Moskauer Sicherheitsabthei- fein, daß Amerika auf dem Schauplage in Westindien er worten." Diese lettere Erwartung wird freilich so lung Berbja jeff. Anfangs September befanden sich im Moskauer scheinen wird, wird, sobald die Infurgenten wirklich Vor wenig in Erfüllung gehen, wie die seltsame, Don Gefängniß drei Männer und drei Frauen unter der Anklage, theile erringen und sie es etwa zu einer provisorischen Herrn Quidde geäußerte Hoffnung, daß es möglich Dynamit und verbotene Schriften aufbewahrt zu haben. Berd: Regierung bringen follten. Sicher ist, daß seitens sein werde, wieder einmal wieber einmal mit den Liberalen Schulter jajeff berichtete nach Petersburg, er habe eine Verschwörung Infurgenten und der hinter ihnen stehenden kapitalistischen an Schulter für freiheitliche Biele zu kämpfen". Dem gegen das Leben des Kaisers entdeckt. Der Bar ließ Monopole alles geschieht, um eine amerikanische Ginmischung bayerischen Zentrum blüht jetzt unter seinen eigenen Getreuen ihn darauf zu sich tommen, zeichnete ihn mit dem gewaltsam herbeizuführen. Die Schädigung von amerikanischem Widerspruch über sein Verhalten zum Antrag Grillenberger. Wladimirorden aus und schenkte ihm aus seinen eigenen Mitteln Eigenthum, die Niederbrennung industrieller Anlagen auf Kuba, Die Boltsstimmung hat bereits einige ultramontane Provinz: zehntausend Rubel., Kaum aber war Berdjajeff nach Moskau die in Besitz von Amerikanern sind, scheinen ein Mittel zu sein, blätter, so in Landshut, Regensburg, Würzburg, gezwungen, die zurückgekehrt, so fam in Petersburg zu dem Chef des Gendar- jene Einmischung zu begründen. Man giebt durch derartige Haltung des Kammer- Bentrums zum theil sehr entschieden zu merieforps scherewin ein Beamter der Mostauer Gendarmerie, Thaten der Bundesregierung Beranlassung, zum Schuße des Dr. Sigl macht heute in seinem Bayer. Vaterland" welche in der Staatsrettung mit der Moskauer Sicherheits- Eigenthums amerikanischer Bürger" sich in die kubanischen eine niedliche Enthüllung, er theilt mit, daß er von feiten abtheilung tonfurrirt, und theilte ihm mit, die ganze Ver- Angelegenheiten einzumifchen und es soll uns gar nicht des Zentrums vor ca. 4 Wochen angefragt worden sei, ob er schwörung gegen das Leben des Zaren sei eine Gr= wundern, wenn nächstens die Nachricht auftaucht, daß nicht Luft habe, sein Blatt an dasselbe zu verkaufen. Für so findung Des Berdjajeff, die Beugenausfagen, berathende Schritte nach der Richtung hin in Washington naiv, zu glauben, daß es auf diese bequeme Weise den bösen auf welche dieser sich in seinem Berichte nach Peters- eingeleitet wurden. Pfahl aus seinem Fleische zu entfernen tönne, hätten wir selbst burg stügte, seien von ihm theils durch Einschüchterung, Wir haben sicherlich nichts gegen die nationale Selbständigdas bayerische Zentrum nicht gehalten. Das faum vier wie auch durch Versprechung baldiger Befreiung einiger fich in Wochen alte demokratische Blatt die Münchener freie Presse" Saft beftudenden Personen erpreßt, theils aber einfach mit Geld hat eine neue Antlage( die dritte oder vierte) wegen Majestäts- erkauft. Tscheremin berichtete über diese Mittheilung sofort dem beleidigung erhalten, wegen des der Düsseldorfer Bürgerzeitung" Raifer und die von diesem sofort angeordnete untersuchung entnommenen Artikels Ein offenes Wort an den Kaiser". ergab, daß thatsächlich die Verschwörung gegen den Kaiser von Aus dem 7. württembergischen Reich 3 Berdjajeff erfunden worden war. Dieser lettere ist jetzt aus tags Wahlkreis. Was lange währt, wird endlich gut. Moskau verschwunden und sein Vorgesehter Schebeto mußte den Die Volkspartei hat endlich einen Kandidaten in der Person des Staatsdienst quittiren. Türkei. Defonomen Schuster von Deufringen gefunden, welchen der demokratische Beobachter" nun als Landwirth, Mühlebefizer und Bierbrauer präfentirt. Es stehen sich somit jetzt Konservative, Antisemiten, Volkspartei und Sozialdemokratie gegenüber. Die Wahl findet, wie bereits gemeldet, am 12. November statt. verurtheilen. erschweren. " " Desterreich. Neber die Situation im Reiche des Sultan liegen folgende Meldungen vor: der feit der Kubaner einzuwenden. Diese Fruttifizirung der Revo lution indeß zu fapitalistischen Zwecken setzt die Insurgenten in ein schiefes Licht, und man fann sich des Gedankens nicht ers wehren, daß jene Führer des Aufstandes, die den Vertrag mit dem Zuckertruft abschlossen, in irgend einer Weise geschäftlich an die Transaktionen des letteren betheiligt sind, und daß sie die Infurrektion nur zum Zwecke der eigenen Bereicherung inszenirt haben. Soldknechte im Dienste des Kapitals aber sind schlechte Revolutionsführer. im Spiel sind, unterliegt feinem Zweifel. Wo ist heute ein poliSo das Philadelphia Tageblatt". Daß kapitalistische Hände tisches Unternehmen, ein Kolonial- Feldzug oder sonst eine Hauptund Staatsaktion, bei welcher der Stapitalismus seine Hände nicht im Spiel hätte? Wir erinnern nur als neuestes Beispiel an Madagaskar und die Enthüllungen unseres Gallus. London, 25. Oktober. Wie der„ Standard" aus Ronstantinopel meldet, bestätigt sich das Gerücht von der fummarifchen Hinrichtung zahlreicher Führer der jungtürkischen Partei. nach einem Verhör in ein Boot eines Kriegsschiffes gefchafft und Aus gut unterrichteter Quelle wird hinzugefügt, die Führer feien Damit kann natürlich nicht gesagt sein, daß der kubanische aus diesem im stärksten Strom über Bord geworfen worden. Aufstand ganz von Kapitalisten gemacht sei. Aber das vorDer Wuth der türkischen Revolutionäre sei durch diese handene Material wurde und wird von ihnen benut. Maßregel vollständig gebrochen.- Statt durch einen faiserlichen Hatt ist der der Reformplan Den asiatischen Gouverneuren in Form eines Schreibens des Großveziers über mittelt worden, in welchem die Hauptpunkte besonders hervor gehoben werden. Potsdam, 28. Sept. 1895. Uns geht folgendes Aktenstück zu: Der fönigliche Regierungs- Präsident I. 2663. 9. Wien, 25. Oktober. Abgeordnetenhaus. In der heute fort gesetzten Debatte über das Regierungsprogramm( f. Depeschen aus Wien in der letzten Nummer) begrüßt Dr. Forregger( deutschnational) die Erklärung des Ministerpräsidenten Grafen Badeni, daß die Regierung die Fübrerrolle übernehmen wolle, mit Be friedigung. Der unparlamentarische Charakter der Regierung verlange eine objektiv zuwartende Haltung. Burgstaller giebt namens des liberalen Bentrums die Erklärung ab, der Regierung Vertrauen entgegenbringen zu wollen. Barna, 25. Oftober. Giner Meldung des Reuter'schen Dr. Steinwender erklärt, die Deutsch- Nationalen würden sich der Bureaus" zufolge erhielten der Sultan und der Marineminifter Regierung gegenüber von sachlichen Motiven leiten laffen und Drohbriefe, infolge deren im Yildiz- Kiosk umfassende Borsichts demokratie, insbesondere auf dem Gebiete der Presse, ersuche ich Zur Bekämpfung der straffälligen Ausschreitungen der Sozial würden die Aktion der Regierung niemals absichtlich manregeln getroffen werden, und das Haus des Marineministers von Truppen bewacht wird. wiederholt um eine sorgfältige Ueberwachung der sozial Man ersieht hieraus, wie recht wir mit unserem Urtheile Konstantinopel, 25. Oftober.( Meldung des„ Reuter- demokratischen und anarchistischen Zeitungen und Flugblätter, vom Niedergang des österreichischen Parlamentarismus hatten.schen Bureaus".) Nach einer Meldung aus Erzerum" find in welche in dortigen Kreisen erscheinen und verbreitet werden. Die Schweiz. Erzingjan Unruhen ausgebrochen, bei denen 60 Arimenter getödtet Polizeibehörden haben diese Preßerzeugnisse einer genauen Durchs wurden. Ein Rundschreiben der Pforte an ihre diplomatischen Ueber die neue eidgenössische MilitärDorlage hat das schweizerische Bolt nächsten Sonntag über Bertreter im Auslande erklärt, daß die Unruhen in Erzingjai. ficht zu unterziehen und die ihnen straffällig erscheinenden Bervorlage hat das schweizerische Bolt nächsten Sonntag über von Armeniern provozirt worden seien. Gin anderes Zirkular öffentlichungen zur Kenntniß der Staatsanwaltschaft zu bringen. acht Tage am 3 November abzustimmen. Der bezügliche schreibt die Schuld an den Unruhen in Athiffar ebenfalls den Gefeßesvorschlag, der, ohne den Charakter des schweizerischen Armeniern zu. Auch zweifelhafte Fälle sind der Staatsanwaltschaft mits Heeres als eines Milizheeres zu ändern, wesentlich auf eine einstimmend, daß die Mohamedaner in Akvissar die Armenier zutheilen. Wenn auch die Staatsanwaltschaft nicht immer die größere Bentralisation des Wehrwesens hinausläuft, ward feiner unprovozirt' angriffen und plünderten. Einer Meldung aus Ansicht der Polizeibehörden theilen wird, so darf doch hierBeit vom Ständerath- der Kantonsvertretung mit 30 gegen Aleppo zufolge herrschen auch im Bezirke Marasch ernste Un- durch das Zusammenwirken nicht gestört werden, vielmehr find 12 und vom Nationalrath- der Voltsvertretung mit 111 ruben. Nach türkischen Berichten griffen die Armenier in der die Mittheilungen fortzusetzen. Ich ersuche, die hiernach in gegen 9 Stimmen angenommen. Jezt hat das Volk Provinz Zeitun vier türkische Dörfer an und tödteten vier Sol betracht kommenden Druckschriften selbst regelmäßig durchzusehen. in Urabstimmung endgiltig zu entscheiden. Ueber den daten auf der Chaussee nach Marasch; die Armenier sammeln Ausgang laffen sich nur Vermuthungen anstellen. Daß der Gefeßentwurf Verbesserungen enthält, wird von keiner Seite bestritten, allein die Zentralisation, welche die Macht der Bundesgewalt auf Rosten der Kantone vermehrt, erscheint vielen als eine Bedrohung des demokratischen Prinzips. Den deutschen Reichsbürgern aber, denen über Nacht Militär vorlagen bescheert werden, rathen wir, die schweizer Bürger sich aum Muster zu nehmen, die bewirkt haben, daß ihnen kein Gesez auferlegt werden kann, dem sie nicht vorher ihre Zustimmung gegeben haben. Italien. sich in den Bergen. Unabhängige Berichte melden jedoch überJapan. - Die Räumung der Halbinsel Qiaofung, welche von dem europäischen Dreibund für Ostasien, d. h. von Rußland und seinen beiden Schildknappen Frankreich und Deutschland gefordert wurde, ist, nach den neuesten Berichten, feitens der japanischen Regierung zugestanden worden. Bis Ende Januar soll die Halbinsel sammt Port Arthur geräumt sein. Jedoch nicht um von den Russen besetzt zu werden. Hier sind die Engländer noch im Wege. Der Regierungs- Präsident. gez. Graf Hue de Grais. An die Herren 2andräthe 2c. Wir ersehen daraus mit Genugthuung, daß der Herr Regierungs- Präsident unserer Parteipresse einen verstärkten Absatz in Beamtenkreisen verschafft hat. Partei- Nachrichten. R Scheint die oftasiatische Frage sich auf dem einen Punkt Die Kieler Parteigenossen beschlossen, sich an den bevor- 3ur Beurtheilung der Kolonialpläne wird friedlicher zu gestalten, so verwickelt sie sich um so gefährlicher flehenden Stadtverordnetenwahlen nicht zu betbeiligen, da wegen aus Rom depeschirt: Die aus Schoa einlaufenden Nachrichten auf einem anderen Punkt nämlich auf Korea, wo der der vor einigen Jahren durch die Freisinnigen" verlassen den Tod Menelit's als sicher erscheinen. Im Haupt- russisch- japanische Krieg bekanntlich anfing, und wo der russische schuldeten Zensuserhöhung jede Aussicht auf Erfolg mangelt. quartier des Generals Baratieri erwartet man stündlich Ver- und der japanische Einfluß einander schroff gegenüberstehen. Dagegen foll furz vor der Wahl ein Proteft flugblatt verbreitet trauensmänner aus Amara, von deren Berichten die weitere werden, auch will man zwei Protestversammlungen abbalten. Kuba. Bemerkenswerth ist, daß die Kieler Freisinuigen" stets erklären, gegen die Wahlzenfus Erhöhung zu sein, bisher aber ängstlich vermieden haben, diese Frage in den Stadtkollegien, wo sie die Majorität haben, anzuschneiden. Es wird demnach auch bald der eine Genoffe, den wir in der Stadtverordneten- Versammlung Kiels haben, seinen Plaz räumen müssen. Aftion abbängen wird. Die Verwirrung in Schoa und Harrar soll geradezu einer Anarchie gleichen. Der Besitzergreifung- Rapitalistische Hände in der tubanisch en beider Landschaften ständen feine besonderen Schwierigkeiten mehr Revolution. Unter diesem Titel schreibt eins unferer im Wege. Mit dieser Frage hängt eine gestern Nachmittag im amerikanischen Bruderorgane, das Philadelphia Tage. Palazzo Braschi stattgehabte Unterredung Crispi's mit dem blatt": Kriegsminister, dem Minister des Aeußern und den ArmeeKommandanten von Ancona und Alexandrien zusammen. Bon Neapel sind gestern etwa 20 Offiziere, welche das neu errichtete Bataillon der Eingeborenen befebligen sollen, ferner 1000 Gewehre, mehrere Wiitrailleusen und Gebirgsgeschüße für Genie und Fußtruppen nach Maffauab abgegangen. Spanien. Antheil und " Wir haben verschiedentlich darauf hingewiesen, daß auf der Bühne des tubanischen Kriegstheaters kapitalistische Hände hinter Die Magdeburger ,, Volksstimme" setzt die unfchickliche den Koulissen thätig sind. Art der Diskussion über die bekannte Erklärung der sozialdemoWie damals ausgeführt, hat an dem Anschüren des Auf- tratifchen bayerischen Landtags- Abgeordneten fort. Während die standes besonders die Standard Oil Company einen regen übrigen Blätter ihre Meinung in einer Form zum Ausdruck soll es diese besonders gewesen sein, ie bringen, wie es sich für Parteigen offen gehört, charakterisirt die die Gelder für die Infurgenten beschafft hat. Als Gegenleistung Magdeburger Volksstimme" z. B. die Meinung der Thüringex garantirten die Insurgenten der genannten Gesellschaft das Tribüne" über das Vorgeben der bayerischen Landtags= Privilegium, ihr Petroleum, das jezt unter spanischer Herrschaft abgeordneten so:" Folgende flatschende Ohrfeige applizirt sie mit einem schweren Einfuhrzoll belastet ist, zollfrei auf die Jufel( die„ Tribüne") unseren bayerischen Genossen." Wir sind wirklich einführen zu können. Wie jest bekannt wird, ist es aber nicht die Standard Dil neugierig, ob die Magdeburger, Volksstimme" noch ungebührlicheres zu leisten vermag. Company allein, die ihre Hände in diesem kapitalistischen Spiele hat. Neben Rockefeller ist auch Havemeyer, oder vielmehr der In Sisteron in Süd- Frankreich tagt gegenwärtig, wie Der Rücktritt des Staatssekretärs des burch ihn repräsentirte Buckertrust thätig, die fubanische Re- eine bürgerliche Korrespondenz meldet, ein Sozialisten Ministeriums des Innern, Schebeto, vom volution in ein Aktienunternehmen zu verwandeln, dessen Gewinn tongreß der Bandarbeiter der Alpen". Er hat die Gründung Staatsdienste. Vierzehn Jahre wurde das Gesez vom in die Taschen der Millionäre in New- York, Philadelphia, Boston von Arbeitervereinen auf dem Lande und die Regelung hiermit 14. Auguft 1881 betreffend den Schuh der Staatsordnung", von und Baltimore geleitet wird. zusammenhängender Fragen zum Zweck. Madrid, 24. Oktober. Nach einer Drahtmeldung aus Portorito griffen mit Meffern bewaffnete Bauern die Gendarmen an; sie wurden verhaftet. Die Regierung entsendet ein Bataillon Marinetruppen zur Verstärkung der Garnison von Portoriko. Rußland. Polizeiliches, Gerichtliches sc. Um Das Mitgliedsbuch Nr. 75 des Werbandes berfanderen beiben in ber the lag, einen Brechanfall. Genoffe Sue in Essen, der Redakteur der Deutschen Bergolder 2c., auf den Namen J. Magnussen lautend, demselben zu Hilfe zu eilen, verließ die Mutter auf einen AugenBergarbeiter- Zeitung", batte gelegentlich des Essener Meineids: ift abhanden gekommen. Der Finder wird gebeten, e3 Meter blick den Knaben, ließ aber die Spiritusflamme brennen. Kaum prozesses den vom ersten Staatsanwalt Peterson gemachten Vor- ftraße 12, v. 2 Tr. bei Ruddendorf abzugeben. " " wurf scharf zurückgewiesen, die Deutsche Bergarbeiter- Zeitung" Der Ausstand der Kohlenberglente in Mon3 in treibe berufsmäßige Hegerei. In einem andern Artikel hatte Belgien ist beigelegt. Die Arbeit wurde infolge einer EntHue die Mittheilung des Vorwärts" wiedergegeben, in scheidung des Generalraths der Arbeiterpartei wieder aufgeEffen furfire ein Gerücht, wonach Staatsanwalt Peterson nommen. vor der Verkündigung des Urtheils gegen Schröder und Genossen dem Gefängnißinspektor befohlen habe, die Kleider der Angeklagten bereit zu legen. Die Nummer 35 der Deutschen Bergarbeiter- Zeitung", die die beiden erwähnten Artikel enthielt, wurde konfiszirt und der Redakteur wegen Beleidigung Gerichts- Beitung. befand sie sich in der Küche, da tam der Knabe lautschreiend aus dem Bett und der Stube gesprungen und als ihn die Mutter fah, stand er am ganzen Körper in Flammen. Blitzschnell riß die Mutter ihre Schürze vom Leibe und umhüllte den Knaben damit, das genügte aber nicht, fie mußte ihm die brennenden Hemdenfeßen vom Leibe reißen. Immerhin hatte der Knabe so schwere Brandwunden erlitten, daß er nach 13stündigem unfäglichem Leiden starb. Das kleinste Kind starb gleich daz ach und ein drittes ist von Krankheit gelähmt. Kreiswundarzt Abermals eine Duellprügelei vor Gericht. Wegen Pfleger begutachtete, daß der Tod des Knaben nicht auf unter Anflage gestellt. In der Gerichtsverhandlung in Essen Zweikampfes mit tödtlichen Waffen sowie wegen Kartellträgerei Dypoteritis, sondern auf die erlittenen Brandwunden zurückgab nun der Staatsanwalt Peterson zu, etwas hatten fich gestern der Kaufmann und Geh. Kommerzienrath zuführen sei, wenn auch die Möglichkeit nabe lag, daß der Tod Aehnliches( wie die Mittheilung des Vorwärts befagte) ge= Karl Bosch und der kgl. Lotterie- Ginnehmer, Rittmeister a. D. wenig später unter der Wirkung der Krankheit eintreten konnte. fagt zu haben; in welcher Form, wisse er nicht mehr. Dies ist Emil Schulz Schulbenstein, beide zu Charlottenburg Der Gerichtshof hielt eine grobe Fahrlässigkeit für vorliegend!!! um so auffälliger, da doch in den 14 Tagen, nachdem die Notiz wohnhaft, vor der zweiten Straffammer am Landgericht II zu ver: Die Mutter hätte so besonnen sein müssen, erst die Spiritusdes Vorwärts" alle Blätter durchlaufen hatte, Herr Peterson antworten. Schultz- Schulzenstein hatte Anfang Mai d. J. dem lampe auszulöschen, bevor sie den Knaben verließ, um zu dem in einer Zuſchrift an die" Kölnische Volkszeitung" be stritt, Herrn Bosch die Mittheilung gemacht, daß der Regierungsaffeffor anderen Kinde zu eilen. Immerhin liege der Fall so milde, daß die ihm in den Mund gelegte Aeußerung oder etwas Aehnliches und Premierlieutenant der Landwehr, Hennig v. Flügge, an einen auf das Strasminimum von einem Tage Gefängniß ergefagt zu haben. Weiter bekundeten jetzt in der Gerichts- ihm befreundeten Offizier einen Brief geschrieben habe, welcher tannt worden sei. So geschehen von Rechtswegen! verhandlung ein Gerichtssekretär und ein Diätar, in schwere Ehrenkränkungen des Herrn Bosch enthielt. Er- Schulk " Herrn Peterson gehört zu haben. Ein Milchfuhrmann Da Herr v. Flügge ein Sohn des früheren Reichstags- Abgeord= Kollegenfreifen von einer bezüglichen Anordnung des habe den Brief gelesen und von dem Inhalte Kenntniß genommen. Depeschen und lehte Nachrichten. bezeugte: Die Frau des Gefängnißinspektors hat mir neten v. Flügge ist und mit seinem Vater zu dem Bekannten Nachwahl zum Reichstage. Bei der heute stattihr Erstaunen über das Urtheil der Geschworenen ausgedrückt freise des Hauses Bosch gehörte, ersuchte Herr Bosch den Assessor gefundenen Nachwahl zum Reichstage im Wahlkreise und dabei gesagt: Schon mittags erhielt mein v. Flügge, welcher bei der Regierung in Frankfurt a. D. an- Dortmund- Hörde, die infolge des durch den Bericht der Mann vom Herrn Staatsanwalt Anweisung, gestellt ist, um eine Abschrift des angeblich beleidigenden Briefes, dem Schröder und Genossen die Kleider zurecht erhielt aber nur ein langes ausweichendes Schreiben. Herr Mandats- Prüfungskommission erzwungenen Rücktrittes des z it Legen. Der als Zeuge vernommene Mann dieser Bosch schickte schickte darauf als bisherigen nationalliberalen Vertreters, Kommerzienraths und Herrn Schultz Schulzenstein gesprächigen Frau wußte aber von nichts. Redakteur Hue sollte Kartellträger zu Herrn von Flügge, doch nahm dessen Fabrifbesigers Möller nöthig wurde, erhielt bisher unser uum die Vertheidigung seines Blattes gegen den Vorwurf der Bevollmächtigter den Kartellträger als solchen nicht an, Kandidat Dr. Lütgenau 17 514 Stimmen( gegenüber berufsmäßigen Heßerei und die andere Notiz mit 350 M. Geld- weil derfelbe an der Sache intereffirt sei. Durch einen 17 170 sozialdemokratische Stimmen, die am 15. Juni 1893 strafe büßen; das Gericht machte es aber gnädiger, indem es die zweiten Kartellträger wurden alsdann die Bedingungen für den auf den verstorbenen Zölde fielen), der nationalliberale Strafe auf 150 M. Geldstrafe oder 15 Tage Gefängniß festsette. beabsichtigten Zweikampf festgestellt. Das Duell fand am 16. Mai Kandidat Möller erhielt bisher 17 313 Stimmen( gegen Redakteur Arno Reichardt in Dresden wurde wegen in der Nähe von Westend statt. Obgleich aus gezogenen Pistolen über 16 284 Stimmen in der Hauptwahl), der Zentrums der drei Beleidigungsklagen, hinsichtlich deren das Reichsgericht geschossen wurde und dreimaliger Rugelwechsel bei 5 Schritt kandidat Lensing erhielt 14 579 Stimmen( 1893: 13 188). das Urtheil seinerzeit aufgehoben hat und wobei es sich um Barriere stattfand, die beiden alten Herren auch v. Flügge Strafen von zweimal 6 und einmal 4 Monaten Gefängniß ist etwa 50 Jahre alt auf dem Kampfplage auch vollständige Einige das Gesammtresultat nicht ändernde Orte feblen noch. Außerdem wurden abgegeben im Jahre 1893 27 Stimmen handelte, jetzt freigesprochen. Von der früher wegen sechs- Ruhe bewahrten, verlief das Duell doch unblutig, woran vielleicht facher Beleidigung gegen ihn erkannten Gesammtstrafe von das intenfive Regenwetter des Tages schuld war, welches die Aerzte für die freifinnige Volkspartei und 65 Stimmen für den 1 Jahr 3 Monaten Gefängniß sind daher" nur" noch 7 Monate zwang, ihr Feldlazareth unter Regenschirmen aufzuspannen, damit Kandidaten der antisemitischen Reformpartei. Das Wahlübrig geblieben. Reichardt hat diese Strafe fofort angetreten daffelte nicht naß würde. Herr v. Flügge ist dem Militärgericht ergebniß macht wie im Jahre 1893 eine Stichwahl und so ist schreibt unser Dresdener Bruderorgan, die Säch unterstellt; wie dieses geurtheilt hat, ging aus der Verhandlung zwischen unserem Kandidaten und dem sische Arbeiterzeitung"- die schöne Zeit, wo die Redakteure nicht hervor. Das Gericht fand keine Veranlassung, bei Herrn Bertreter der nationalliberalen Partei einmal alle beiſammen waren, schon wieder vorbei.- Möge Bosch über das Strafminimum hinauszugehen. Derselbe wurde nothwendig. Im Jahre 1893 siegte in der Stichwahl Genosse Reichardt die Haft gut überstehen! zu drei Monaten Festungshaft verurtheilt. Herr Schulz Schulzenstein wurde mit Möller( nl.) bei 43 114 abgegebenen Stimmen mit einer wegen Kartellträgerei Majorität von blos 64 Stimmen. Unsere Genossen werden alles daran segen, diesmal den Wahlkreis zu erobern. Soziale Weberlicht. In Wandsbeck hat die Straßenbahn- Gesellschaft die täg liche Arbeitszeit ihrer Schaffner von 18-19 auf zwölf Stunden herabgesetzt; aber nicht aus Menschenliebe haben die Hüter des Profits das gethan, sondern gezwungen von der Regierung, der bekanntlich das Recht zusteht, im Interesse der Sicherheit des Publikums einen Maximal- Arbeitstag für die Angestellten von Verkehrsanstalten festzusetzen. = 14 Tagen Festungshaft bestraft. mitwirkten. Der Theaterdirektor Samft sowie acht Schauspieler Frankfurt a. M., 25. Oftober.( B. H.) Die Frankfurter refp. Schauspielerinnen erhielten ein polizeiliches Strafmandat, weil am 20.- 24. Juli d. J. im Alexanderplatz- Theater das Beitung" berichtet aus München: Nach Provinzblättern hält Schauspiel" Die Hochzeit von Valeni" ohne polizeiliche Er der Bund der Landwirthe demnächst in allen Theilen Bayerns laubniß aufgeführt wurde und die Genannten als Daisteller Bersammlungen ab, um die bayerische Bauernvereinigung an Durch die Rezension des Stückes wurde die den Bund der Landwirthe anzugliedern. München, 25. Oftober.( B. H.) In Kehlheim brannte die Polizei erft darauf aufmerksam gemacht, daß das Schauspiel be: Celluloidjabrik von Simonius u. Co. nieder. Der Shaden be reits aufgeführt wurde, obwohl die Zensur noch nicht heraus war. Das Bühnenpersonal beantragte richterliche Entscheidung trägt 11/2 Millionen Mark. Mehrere hundert Arbeiter, die in Im dänischen Folkething ist durch die sozialdemokratischen mit der Begründung, daß es für einen Schauspieler eine Under Fabrik beschäftigt waren, sind nunmehr beschäftigungslos Abgeordneten weiter ein Gefeßentwurf über die Arbeitszeit gehörigkeit sei, furz vor Beginn einer Première erst den Direktor geworden. München, 25. Oktober.( W. T. B.) Heute Nachmittag eingebracht worden, der in seinen Hauptbestimmungen lautet: zu fragen, ob er auch die polizeiliche Erlaubniß zur § 1. Für alle Personen beiderlei Geschlechts über 14 Jahre, Aufführung habe, und daß sie sich nicht laut§ 13 gegen 5 Uhr stürzte der Neubau eines Hintergebäudes in der die als Arbeiter, Handlanger oder Lehrlinge Arbeiten im Dienste der Polizeiverordnung vom 10. Juli 1851 strafbar gemacht Amalienstraße ein. Es sollen 3 Arbeiter und eine Frau anderer ausführen beim Handwerks- und Fabrikbetrieb, bei hätten. Der Vertheidiger Rechtsanwalt Dr. Jaroczynski be- verschüttet seien. Die freiwilligen Feuerwehren und eine Land- und Wasserbauten, bei Eisenbahnen und dergleichen, im meifte, daß das Schauspiel bereits in anderen Theatern gespielt Sanitätstolonne erschienen sofort am Plaze. Die RettungsHandel, Transportwesen oder in Bureauthätigkeit beschäf- worden sei und die Polizei nur das Formale zu erledigen arbeiten werden eifrig fortgesetzt, waren jedoch bis jetzt tigt sind, sowie für alle im Dienste des Staates und der hatte. Das Manuskript war bereits acht Tage zur Kommune stehenden Personen wird die tägliche Arbeitszeit auf Bensur abgesandt und der Direktor Samst war nun der höchstens 8 Stunden festgesetzt, in welche die Eß- und Ruhe Meinung, daß die Genehmigung noch irgendwo in der Kanzlei pausen nicht einbegriffen sind. lagerte. Das Schöffengericht nahm an, daß es Sache der Schauspieler sei, sich darum zu bekümmern, ob die Zensur schon erfolgt fei; es erfannte aber auf die niedrigste Strafe von je 3 M. oder 1 Tag Haft, weil ein Theaterdirektor verpflichtet sei, seine Ein eigen Schauspieler entsprechend in Kenntniß zu setzen. thümliches Urtheil! In solchen Betrieben, welche ihrer Natur nach Tag- und Nachtarbeit erfordern, soll die Arbeit von verschiedenen ArbeiterAbtheilungen in der Weise ausgeführt werden, daß die wirkliche Arbeitszeit für jeden Arbeiter( Handlanger oder Lehrling) acht Stunden pro Tag nicht übersteigt. In Betrieben, welche von elementaren Betriebskräften abhängig sind, die unregelmäßig wirken, kann die Arbeitszeit auch über 8 Stunden ausgedehnt werden, doch darf die wirkliche Arbeitszeit für jeden Arbeiter nicht 48 Stunden in der Woche übersteigen. Nach§ 2 sind ausgenommen von dieser Arbeitszeit die häuslichen Arbeiten der ländlichen Arbeiter, sowie alle Arbeiten, welche direkt die Kultur der landwirthschaftlichen Produkte betreffen. § 3 besagt: Die Handels- und Passagierfahrzeuge sollen so bemannt werden, daß der Dienst 8 Stunden nicht übersteigt. Nach§ 4 wird bei Naturereignissen und Unglücksfällen das Gefeß außer fraft gefeßt, sowie auf Schiffen bei Krankheit oder Todesfall auf der Reise, soweit eine Störung des Betriebes zu befürchten wäre, ebenso auch bei Arbeiten, welche auf Rettung von Menschenleben bei Todesgefahr gerichtet sind. § 5 stellt nähere Bestimmungen für die ländlichen Arbeiten und für den Fischereibetrieb in Aussicht, sobald die nöthigen Ermittelungen angestellt sind. § 6 bedroht die Uebertretung des Gesetzes für den Unternehmer mit Strafen von 20-200 Kronen, fammt einer Zulagsbuße von 5 Kr. für jeden Arbeiter, der in seinem Dienst über die gefeßlich bestimmte Zeit hinaus gearbeitet hat, wenn die Uebertretung mit Wissen des Unternehmers oder dessen Vertreters gefchehen ist. In Wiederholungsfällen fann die Strafe bis zu 3 Monaten Gefängniß steigen und Zulagsbuße von 10 Kr. für jeden Arbeiter. Gewerkschaftliches. ohne Erfolg. München, 25. Oktober.( W. Z. B.) Die Aufräumungsarbeiten bei dem Hauseinfturz in der Amalienstraße werden während der Nacht fortgesetzt. An der Unglücksstätte trafen heute Abend Mannschaften des Eisenbahn- Bataillons zur Hilfeleistung ein. Ferner find an der Unglückshätte der Miniſter Frhr. von Feilißsch, der Bürgermeister und städtische Ingenieure anwesend. Wien, 25. Oktober.( W. Z. B.) Abgeordnetenhaus.( Schluß.) Die folgenden Redner Marchet, Janda, Tausche und Funke traten für den Schutz der Jutereffen der Landwirthschaft und der produzirenden Klassen ein. Sodann wurde die Verhandlung Die Regierung legte den Gefeßentwurf betreffend abgebrochen. das Refrutenkontingent für das Jahr 1896 vor. Bozen, 25. Oftober.( B. 5.) Die historische Schrift des Priesters Pilati( Brentonico und seine Kirche") wurde von dem Staatsanwalt wegen Beleidigung der Mitglieder des kaiserlichen Hauses beschlagnahmt. A18 Schlafstellenschwindler schlimmster Art zeigte sich der Schneider Hermann Schröder, welcher gestern der neunten Strafkammer des Landgerichts I vorgeführt wurde. Er ist bereits fünfmal wegen Betrügereien ähnlicher Art vorbestraft worden, wie ihm jest wiederum zwei Fälle zur Last gelegt wurden. Im August dieses Jahres bezog Schröder eine Schlafstelle bei einer Wittwe Grieshaber. Seine geringen Mittel waren bald erschöpft. Er erzählte nun seiner Wirthin, daß er Fermo, 25. Oktober.( W. T. B.) Heute früh wurden hier Polizei- Agent sei und in den nächsten Tagen einen Geldbrief mit 100 M. Inbalt bekommen würde. Da er voraussichtlich nicht zu zwei starke Erderschütterungen verspürt. Paris, 25. Oktober.( B. H.) In der heutigen RammerHause sein würde, so möge sie nur quittiren; er übergebe ihr gleichzeitig eine Vollmacht. Die Frau ließ sich von ihm täuschen, sigung setzte Jaurès seine gestern abgebrochene Rede fort und fie lieh ihm auf den zu erwartenden Geldbrief 20 M. Der fritisirte in schärffter Weise die Haltung der Polizei beim Streit Angeflagte ging und fam nicht wieder. Bei einer anderen in Carmaux. Falls die Kammersißung nicht verlängert wird, armen Wittwe versuhr der Angeklagte in ähnlicher Weise. dürfte die Interpellation heute noch nicht zur Erledigung bei als Ingenieur Er miethete sich deutschen kommen. Paris, 25. Oktober.( B. H.) In juristischen Kreisen glaubt Bank" ein und Tags darauf nahm die Wirthin auch einen Brief für ihren Miether mit dieser Adresse in Empfang. Den Brief man, daß die Affäre Magnier noch große Standale zeitigen hatte der Angeklagte selbst an sich abgesandt. Die Wirthin werde. Es wird behauptet, daß der Staatsanwalt Chenest den wurde ebenfalls von ihm geprellt. Der Gerichtshof billigte dem Juftizminister mittels Schriftstücken überführen will, den Senator Angeklagten noch einmal mildernde Umstände zu und erkannte Magnier persönlich zur Flucht verholfen zu haben. Die Ueberauf 1 Jahr 3 Monate Gefängniß sowie auf dreijährigen Ehrführung des Justizministers durch den Staatsanwalt wird große Sensation hervorrufen. verluft. Paris, 25. Ottober.( B. S.) Die türkische Gesandtschaft der Eine. Auflage wegen Kindesausfehung, welche gestern theilt der Presse durch eine Note mit, daß alle sensationellen vor der neunten Straffammer des Landgerichts I gegen die Gerüchte über die pessimistische Lage in der Türkei unbegründet Maurers- Ehefrau Ratharina Riesler verhandelt wurde, hatte feien. Besonders die Nachrichten von Haussuchungen bei höheren einen eigenartigen Eachverhalt. Am 6. Auguft d. J. hatte die Beamten und von dem Vertheilen aufrührerischer Flugblätter eheverlassene Rudolf die Angeklagte zu überreden gewußt, ihr feien unwahr. 10 Monate altes Kind in Pflege zu nehmen. Die Mutter hatte Paris, 25. Oktober.( W. T. B.) Deputirtenkammer. In Sämmtliche Mittheilungen von Organisationen, vor" em solche über dabei versichert, daß das Kind schon allein effen könnte und der heutigen Sigung fette Jaurès vor vollbeseztem Hause Ausstände oder Aussperrungen, müssen fiets den Stempel der betreffenden überhaupt förperlich weit vorgeschritten set. Die Angeklagte fab feine Ausführungen fort. Er behauptete, die Ausständigen hätten Organisation tragen. bald ein, daß sie getäuscht worden war, das Kind bedurfte der die Freiheit der Arbeit respektirt, bis die Noth fie völlig ge= Aufruf an die Graveure, Biseleure Berlins u. Um aufmertiamften Pflege. Sie suchte vergebens die Mutter auf, brochen habe. Der Redner warf der Regierung vor, daß sie us gegend. Kollegen! In der am 17. Oktober stattgehabten öffentlichen um das Kind wieder los zu werden, mit demselben Miß- rechtmäßigerweise zu gunsten des Direktors Rességuier eingetreten Bersammlung unserer Berufskollegen wurde eine Kommission von und den sei und zur Zeit des Mordanschlages gegen diesen sozialistische Ab14 Kollegen gewählt, die beauftragt ist, jedes Streben nach Ab- erfolge wandte sie sich an den Waisenrath Armenvorsteher. Jetzt machte die Angeklagte, welche auch geordnete mehrere Stunden lang gefangen gehalten habe. Jaurès fchaffung bezw. 25 pCt. Lohnerhöhung für Ueberstunden energisch mit Grund befürchten konnte, daß sie kein Pflegegeld er- ichloß mit dem Antrage, die Frage dieses Ausstandes zu unterſtüßen. Die Kommission bat Kollegen Peterson, halten werde, kurzen Prozeß, um sich des Kindes zu entledigen. dem Schiedsspruche des Kammerpräsidenten Graveur, Berlin, Friedrichstr. 49, sowie den Kollegen R. Klinsky, Sie legte es auf einen Sandhausen an der Ecke der Grunewald- Brisson zu unterbreiten.( Beifall.) Brisson erZiseleur, Swinemünderstr. 143, beauftragt, alle in diesem Sinne und Wienerstraße und ging davon. Das Kind wurde von einer tlärte sich sodann, wenn sich die Kammer davon Nußen verherantretenden Forderungen sofort zu erledigen. An euch, vorübergehenden Frau aufgenommen und nach dem Waisenhause spreche, zur Annahme des Schiedsrichteramts be= Kollegen, ist es nun, überall, wo es irgend möglich ist, Vortheile gebracht. Das Gericht ahndete diesen Akt der Selbsthilfe durch reit. Der Minister des Innern Leygues erflärte, für unsern Beruf zu erzielen, dies den genannten Kollegen sofort Berurtheilung der Angeklagten zu einer Gefängnisstrafe daß er diese Lösung der Frage nicht annehmen mitzutheilen. Im Auftrage der Vierzehner Kommission Ed. könne. Hierauf wurde die Sigung aufgehoben. Peterson, Graveur, Friedrichstr. 49; Rud. Klinsky, Paris, 25. Oktober.( W. T. B.) Deputirtenkammer. Ziseleur, Swinemünderftr. 143, = Kollegen, die für Ueberstunden bereits erhöhten Lohn bekommen oder keine Ueberstunden arbeiten, werden ersucht, gleich falls sofort Auskunft zu geben. D. D. von drei Monaten. Ein Stück Proletariereleud. Eine unglückliche Mutter,( Schluß.) Nach Wiederaufnahme der Sigung sprach sich der die verehelichte Drechsler Franziska Wendt aus Neu- Weißensee, Minister des Innern in sehr anerkennender Weise über den hatte sich gestern vor der ersten Straffammer am Landgericht 11 Direktor Refféquier aus, der viel für die Arbeiter gethan und wegen fahrlässiger Tödtung zu verantworten. Die Angeklagte das Syndikat begünstigt babe, bis das Syndikat seine Autorität Im Anfange Die Agitationskommission der Handelshilfearbeiter war Mutter von vier Kindern im Alter von 7, 51/2 und 2 Jahren an die Stelle derjenigen des Unternehmers fetzte. Deutschlands, die in der Zeit vom 8, September bis 10. Ot- und emem von 9 Monaten. Anfang August waren alle vier des Ausstandes habe die Regierung Einigungsversuche gemacht. tober d. J. eine Agitationstour durch Mittel- und Süddeutsche Kinder frank. Zwei Kinder litten an Scharlach, der 51/ 2jährige Die Einmischung Jaurès sei dem Eriolge der Unterhandlungen land unternahm, hat, wie sie uns mittheilt, bei diefer Gelegen- Knabe litt an Diphtheritis und das jüngste Kind an Brech durchfall. abträglich gewefen. Die Regierung babe sich alsdann auf die heit 13 Organisationen begründet und 351 Mitglieder gewonnen Die Kinder mußten wegen der ansteckenden Diphtheritis getrennt von Aufrechterhaltung der Ordnung beschränkt.( Beifall.) Die Beund zwar in den Orten Nordhausen, Mühlhausen i. Th., Erfurt, einander liegen und die Wohnung bestand nur aus Stube und rathung wird morgen fortgesetzt. London, 25. Oftober.( B. H.) Wie aus Rio de Janeiro Altenburg S.-A., Gera Reuß j. 2., Greiz R. ä. L., Bamberg, Würz- Küche. Die Mutter mußte unausgesetzt von einem Kinde zum burg, Reutlingen, Cannstadt, Karlsruhe, Mannheim und Frank- anderen laufen. Am 10. August erhielt der dyphtheritisch- krante gemeldet wird, tritt in Brasilien eine monarchische Bewegung Gewiß ein Beweis dafür, daß auch unter den Knabe Juhalationen von Wasserdämpfen. Während die Spiritus hervor, die beabsichtigt, Dom Pedro von Sachsen- Koburg auf den furt a. M. Handelshilfsarbeitern ein guter Geist vorhanden ist. lampe brannte, bekam das fleinste Kind, welches mit den Thron zu erheben. Verantwortlicher Redakteur: Fritz Kunert, Schöneberg- Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Giecke in Berlin. Truck und Verlag von Max Bading in Berlin. Hierzu 2 Beilagen. 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volfsblatt. Ur. 251. affem wäre . Sonnabend, den 26. Oktober 1895. " in 12. Jahrg. empfahl; betr. der Anträge über Organisation 2c. meinte er, daß stellvertretender Vertrauensperson denn handele es sich V סטן er wolle. Resolution bestätigt sei) die Beschlußfassung des Breslauer als Bertrauensperson. Seine Einnahmen betrugen: betrugen: Für Die Sozialdemokratie Berlins Parteitags als eine vorübergebende Strömung be. Bons 1409,50 M., aus Tellersammlungen 168,76 M., nabm gestern in gut befuchten öffentlichen Parteiversammlungen 8e ich net, an die man sich nicht gebunden zu fühlen brauche. aus verschiedentlichen Zuwendungen 1212,44 M., Ueberschuß der den Bericht der Vertrauenspersonen über die abgelaufene Jahres: Eine solche Aeußerung sei tattlos, sie dürfe nicht unwidersprochen Maifeier 1875,75 M., und mit dem Bestand aus dem Vorjahre periode und den Bericht der Delegitten über die Beschlüsse des bleiben, denn so etwas diene dazu, das Ansehen des Parteitages( 335,39 M.) insgesammt 5001,39 M. Hiervon wurden 3750 M. Breslauer Parteitags entgegen. zu schmälern. Gerade, wenn in der Agrarfrage noch so wenig an den Parteitasfirer abgeliefert und sonstige Ausgaben bestritten, Die Versammlung im ersten Wahlkreis wurde bei Röllig, Klarheit herrsche, dann hätte Scherm besonders vorsichtig vor so daß z. 3. sich noch 102,39 M. in Händen der Vertrauensperson beNeue Friedrichstr. 44, abgehalten. Der Parteitagsdelegirte Pohliz gehen und nicht so endgiltige Stellung nehmen dürfen; das sei finden. Alboldt bestätigte namens der Revisoren die Uebergab ein kurzes Resumee der Breslauer Verhandlungen, brachte eine Ueberhebung der bayerischen Genossen. Bedauerlich sei einstimmung der Bücher und Belege, worauf die Versammlung den Parteigenossen nochmals die angenommenen Resolutionen bei der Gelegenheit besonders, daß der" Vorwärts" dem Genossen Frih Decharge ertheil. Vor Gintritt in die zur Kenntniß und präzisirte die Stellung, die die Delegiten des nicht Stellung dazu genommen habe; er sei dazu wohl Neuwahl der Vertrauensperson meinte Frau Greiffen= 1. Wahlkreises zu den einzelnen Verhandlungspuntten ein in der Lage, denn er verfüge über die besten berg, daß die Vertrauensleute wohl ihre Schuldigkeit wenn es sich um Angelegenheiten der, Genossen genommen haben. Gegenüber der außerordentlich schroffen Be- Mittel und Kräfte der Partei. Von seiner Zurückhaltung aber thun, wenn auch die Frauen in Frage handlung, die die Berliner Delegirten durch einige Parteigenossen tomme es, daß dann in der Provinzpresse, die unter schwereren handele, nicht aber, tommen. So wurde bei den Parteiversammlungen sowohl, wie aus anderen Diten auf dem Parteitage ausgesetzt waren, empfahl Verhältnissen arbeite, mit Keulenschlägen gearbeitet würde. er, auf Mittel zu finnen, daß Aeußerungen, wie sie gegen die Koblenzer beklagt, daß in Breslau, wie auch schon auf auch bei Kommunalwähler- Versammlungen im Jaserat stets verDamit nun eine bessere Bertreter Berlins gefallen find, in Zukunft nicht mehr vor- früheren Parteis und Gewerkschaftskongressen die Berliner An- gessen, auch die Frauen einzuladen. betrieben werde, empfahl tommen. Zum Schluß gab der Redner die Erklärung ab, daß träge schlecht behandelt seien; aber auch Stadthagen habe durch Agitation unter den Frauen die Berliner Delegirten für die von hier gestellten Anträge mit seine Bemerkung eine anständige Behandlung derselben unmöglich Frau Greiffenberg die Wahl auch einer weiblichen Ber und brachte als folche Nachdruck eingetreten feien; nicht Frau Fahrenihre Schuld gemacht; alles übertroffen aber habe Genosse Echoenlant; feine trauensperson es es also, Vorschlag. bornirten Angriffe prallten aber an der Berliner Arbeiterschaft ab, waldt Hoch hielt für richtiger, wenn die Anträge nicht angenommen wurden. Täterow theilte zunächst mit, daß der zweite denn die könne mit Stolz auf ihre Leistungen und ihren Opfermuth wenn sich die Frauen ihre Vertrauensperson in eigener Parteitagsdelegirte des Kreises, Genosse Timm, zur Wahlagitation fehen. A gesichts der vorgeschrittenen Beit ging er über die weiteren Versammlung wählten. Der dritte Kreis tomme übrigens mit nach Dortmund gesandt sei, sich aber selbstverständlich bereit er- Punkte der Parteitagsverhandlungen furz hinweg, indem er be- einer Vertrauensperson und einem Vertreter derselben sehr gut flärt habe, seiner Pflicht, über den Parteitag zu berichten, in fonders eine Beschickung des internationalen Arbeiterfongresses aus; auch sei schon einmal der Versuch mit einer Frau als gemacht worden, aber einer anderen Versammlung zu genügen. Hierauf ging Täterow auf die Ausführungen des Delegirten Pohliz ein, fand den Ton es das beste gewesen set, fie! alle abzulehnen. Daß aber auch ohne zufriedenstelle den Erfolg, wirkliche Agationsarbeiten, wie Verbreitung voll erklärlich, den man auf dem Parteitage gegen die Berliner an der Antrag, die Revisoren aus Berlin und Umgegend zu nehmen, um seien die Frauen nicht zu haben. geschlagen hat, knüpfte hieran eine furze Kritik der Eigenthüm gefallen sei, beklagt Redner aus Gründen der Sparsamkeit; Flugblättern, dan seien lichkeiten der Genossen Fischer und Schoenlank und äußerte Schuld sei die unbegründete Furcht vor einer Großmachistellung( Bustimmung.) Wilhelm berief sich auf Frankfurt a. M., schließlich seine Befriedigung über das Schicksal des Agrar- der Berliner in der Partei. beobachtet habe, daß Frauen dort tapfer mitprogramms fowie darüber, daß durch den Parteitag eine klare Basis In der Diskussion erwähnte Fischer, daß Koblenzer arbeiteten, er erklärte sich für die Wahl einer weiblichen Vergeschaffen ist, auf der in der Agrarfrage weitergearbeitet werden kann. fich zwar mit Recht gegen Schoenlant gewendet habe, daß aber trauensperson. Tagegen sprachen Schröder, Tschernig Frau von Hofstetten warf die Frage Tie Tiskussion war damit zu Ende. Es folgte die Abrechnung auch ein Theil der Schuld an den Berlinern liege, die denn doch und Kräker. der Vertrauenspersonen, die durch Felgentreff gegeben feine so bedeutungslosen und kleinlichen Anträge stellen sollten auf, wie sich die Behörde zu der Sache stellen würde? wurde. Danach betrug die Jahreseinnahme, einschließlich Bon 106 Anträgen seien über 20 pCt. aus Berlin gewesen und In Sachsen fei bekanntlich schon eine einzelne Vertrauensperson 134,80 M. früheren Bestardes, insgesammt 906,17 M.; die von diesen 11 zu Berliner Angelegenheiten! Auch mit der Preß als politischer Verein betrachtet und aufgelöst" worden, bei dem Ausgaben beliefen sich auf 725,24 W., so daß ein Ueberschuß fommission sei es ähnlich: fie fönnte, entgegen der Meinung gegenwärtig herrschenden scharfen Wind wäre eine Intervention von 180,93 M. blieb. Auf Antrag des Revisors Renfe Koblenzer's, eine Macht darstellen, wenn das nicht sei, so läge der Behörde und Scherereien mit derselben so gut wie sicher zu wurden die Vertrauenspersonen entlastet. Hieran schlossen sich die das vielleicht auch an den Personen. Werner habe es peinlid erwarten, wenn zwei Vertrauenspersonen gewählt würden.( Sehr verschiedenen Neuwahlen. Zu Vertrauenspersonen wurden wieder empfunden, daß Redner sich gegen den Antrag 48 ausgesprochen richtig.) Frit rechtfertigte sich betreffsides Wortlauts der Juferate. Täterow und Felgentreff aewählt, in die Lokalkommission babe; aber derselbe habe sich doch gegen die Parteibeamten überhaup Nachoem noch Schweißer einen Vorwurf der Frau Greiffenberg, Rubat und Kenkel, in die Brandenburger Agitations: gerichtet und er sei als Mann von Ehre verpflichtet gewesen, dazi die thätigen Genossen brächten ihre Frauen zu wenig in die kommission Gerisch und Schuster, in die Preßkommission Stellung zu nehmen. Allerdings habe er seinen Ausführungen Versammlungen mit, entkräftet hatte und eine Reihe persönlicher Timm und Soyka und zu Revisoren Wallhaus, einen gegnerischen Bericht über die Versammlung im 3. Kreis Bemerkungen ausgetauscht waren, wurde ein Antrag Kräter's Sommer und Wolt. Dann forderte Bohn unter Hinweis zu grunde gelegt, aber nur nach vorhergehenden genauen Er zur Debatte gestellt, der prinzipielle Entscheidung verlangte, ob oder nicht. Börner auf die vom Parteitag angenommene Resolution betreffs der fundigungen über dessen Richtigkeit. Besser wäre, wenn der eine Frau gewählt werden solle Hausindustrie und des Schwizsystems die Parteigenossen auf, Vorwärts" alle solche Aeußerungen von Parteigenossen genau empfahl dessen Ablehnung; man solle es jedem Versammlungsnach dieser Richtung hin die Bestrebungen der Konfettions o brächte, wie sie gefallen. Im 3. Kreis sei gesagt worden, besucher überlassen, für welche vorgeschlagene Persönlichkeit von den leitenden Genossen sei es nicht anständig, vom er stimmen Kräter's Antrag wurde abgelehnt, anarbeiter fräftig zu unterstützen, wobei er auf die vier große Belde, das die Arbeiter von 15-18 M. Wochenlohn zusammen genommen dagegen ein anderer Antrag desselben Genoffen, der öffentlichen Schneider- und Näherinnen- Verianimilungen aufmertsam machte, die Montag, den 28. Oktober in vier ver: iteuerten, sich Gehälter ven 3000 M. und mehr zahlen zu lassen; Vertrauensperson jährlich 50 M. Mankogeld zu bewilligen. Als schiedenen Stadttheilen Beilins abgehalten werden; man solle es scheine mehr dos Intereffe am Parteigelde als am Vertrauenspersonen wurden hierauf& ris, Oswald Grauer, hauptsächlich unter den Frauen eifrig für zahlreichen Besuch der Partei- Interesse maßgebend zu sein u. s. w. Wenn solche Frau Fahrenwaldt und Frau v. Hofstetten in Vorschlag Versammlungen agitiren. Tätero w brachte die bevorstehenden Vorwürfe von einem Stumm fämen, so kehre man sich nich gebracht. Letztere und Grauer lehnten die Wahl ab; Friz Stadtverordneten Wahlen zur Sprache, bei denen besonders de aran, aber den Parteigen offen müsse man antworten, und wenn wurde fast einstimmig wiedergewählt. Die Wahl der stellvertreten= 2. Wahlbezirk in betracht komme, und schlug vor, dem Genossen die Parteigenoffen im allgemeinen solche Vorwürfe zu den ihren den Vertrauensperson fiel wiederum auf Georgi; Frau Fahrenwaldt erhielt nur etwa 30 Stimmen. Jakobey die Kandidatur zu übertragen. Der Vorschlag wurde maden sollten, dann könne man nicht Parteibeamter bleiben. angenommen und hierauf die Versammlung mit einem dreifachen Juzwischen ist folgende Resolution Arons eingelaufen: Der Bericht der Preßkommissions- Mitglieder och und Tie Versammlung des 2. Berliner Reichstags Wablkreises Pobl zeitigte wiederum eine längere Diskussion. Frank Hoch auf die Sozial emokratie geschlossen. protestirt gegen die völlig grundlose Stellungnahme des Genossen monirte einige Inserate, die nach seiner Meinung beffer in einem Im zweiten Wahlkreis gab der Vertrauen? mann Werner Scherm im bayerischen Landtage negen die Beschlüffe des Bres beliebigen Kapitalistenblatt aufgehoben wären. Er fand es be den Rechenschaftsbericht: die Einnahmen betragen 6783,32( auer Parteitages. Sie protefurt namentlich gegen die un dauerlich, daß wegen zu großen Andranges von Juferaten" der ( darunter 1079 M. vom Wahlverein, 575 W. Ueberschuß vom Maifest berechtigte Bezeichnung jener Beschlußfassung als einer augen Bericht über die Verhandlungen im Abgeordnetenhaus zurück2274 M. für Bons); die Ausgaben stehen mit 6783,32 W. gegen blicklichen Strömung. Die Versammlung macht es ferner dem gestellt werden mußte. Auch in redaktioneller Hinsicht werde viel über( darunter 4837 M. für Parteifonds, 500 M. Agitations Vorwärts" zum Vorwurf, daß er gegenüber dem Auftreten der gesündigt; der ,, Vorwärts" schlage öfter den groben Unteroffizierston tommission der Provinz Brandenburg.) Den Vertrauenspersonen bayerischen Genossen im Landtage nicht Stellung genommen hat; an und tangle andere Parteiblätter( z. B. die Magdeburger wurde auf Antrag der Revisoren Entlastung ertheilt. Bei den die Versammlung hält es für die Pflicht des Vorwärts" als" Voltsstimme" in der letzten Donnerstags- Nummer) ab; ebenso Neuwahlen wurden gewählt: Werner und Echlichting zu Ver: Zentralorgan, den bayerischen Landtags- Abgeordneten gegenüber wenig bat dem Redner die Haltung des Vorwärts" bei der trauenspersonen und dazu Frau Scholz mit der besonderen Auf- die Stellung der überwiegend großen Majorität des Parteitages Diskussion des Agrarprogramm- Entwurfs gefallen. Das müsse gabe der Frauenagitation; Knüpfer und Jakob in die Preß zu vertreten." jedenfalls an den„ jungen" Redakteuren liegen. Die tommission; Möws und Krüger in die Lokalfommission. Nach einer kurzen Erwiderung von Werner führte Genoffe Versammlungsberichte sind ebenfalls nicht nach dem Wunsch In dem Referat über den Breslauer Parteitag fonstatirte knüpfer gegen Arons aus, daß kein gebundenes Mandat und Geschmack des Genossen Frant. Sie erscheinen später Werner, daß die Berliner im allgemeinen auf dem Parteitage gegeben sei. Der Diätenantrag sei ohne irgend welche persönliche als in bürgerlichen Blättern und find oft verstümmelt mit einem gewiffen Mißtrauen empfangen feien, was zum thei Gründe aus Sparsamkeit gestellt; den Berliner Delegirten babe und zugestutzt. Beispiel: der Bericht über die große Kommunaldarin seinen Grund hätte, daß Berliner Delegirte selbst gegen er den Vorwurf zu machen, daß sie sich die Schoenlant'schen rähler- Versammlung bei Keller, wo Singer verdientermaßen vom einander gesprochen hätten: so wäre Stadthagen scharf auf Aeußerungen hätten ge allen lassen; Arons hätte, als er den Genossen Basner wegen der Geburtstagsgratulation bei dem getreten gegen Arons, als dieser den Antrag 5 empfohlen habe; Bayerischen Antrag gelesen hätte, sofort die Preßkommission zum Stadtverordneten Vorsteher abgefanzelt worden sei. er habe sogar gesagt, daß der Antrag in Berlin in keiner ein- Ginschreiten bewegen sollen, statt nachher mit langen Defolutionen weder habe der Berichterstatter oder ein Redakteur die Bezigen Bersammlung vorgebracht, sondern nur von den Telegirten zu kommen; übrigens habe später der Vorwärts" seine Pflicht merkung von dem Mißton, der in die die Versammlung gestellt sei. So dürfe man nicht gegen einarder auftreten. Er gethan. Gegen Arous beantrage er ein Tadelsvotum. Lange bineingetragen wurde", aus Liebe zu Singer" dem Bericht wendet sich dann zur Besprechung des Antrags 43 betr. die Diäten stellt den Antrag: angefügt. Nochmals auf die Inserate zurüctommend, behauptete frage. In Zutunft müßten die Genossen jedenfalls eine andere Stellung Die Versammlung spricht den Ausführungen des Delegirten Redner, der Voltsstaat" habe auch keine Inserate gebracht, also dazu einnehmen und dürften sich nicht wieder durch Machinationer Dr. Arons in bezug auf den Antrag 43 ihre Mißbilligung aus, tönne der Vorwärts" auf derartige Einnahmen ebenfalls verabschrecken lassen; Genosse Fischer, der sich gegen diesen Antrag da er sein Einverständniß mit demselben erklärt batte." zichten. Der Redner faßte seine Meinung zum Schluß dahin zu ausgesprochen habe, hätte eine persönliche Seite darin gesehen, Stadthagen meinte, der Parteitag sei gar nicht so sehr sammen, wenn in der Schein" kommission darunter verstand die allen Antraghellern vollkommen fern gelegen habe. Wenn gegen die Berliner gewesen, da Echönlant feinen Beifall ge er die Preßkommission nichts zu erreichen sei, dann möge Fischer, der den Antrag at würgen wollte, fich gefreut bobe, dai entet hätte; gegen die kleinlichen Anträge der Berliner habe er man lieber von einer Wahl zu ihr Abstand nehmen. die Berliner Delegirten in Breslau einen ganz anderen Ton an sich aber mit Recht gewendet. Gegen den Antrag 5 habe er ge- Rahlen fand den Vorwurf, der Vorwäris" sei ein Kapitaliſten geschlagen hätten, wie zu Hause, so habe er sich geirrt: der Ton edet, weil Arons ihn gleich in die Geschäftsordnung babe blatt, für unberechtigt; wo bei Geschäfisinseraten der Schwindel jei ganz der nämliche gewesen, da auch in Berlin alles Persön bringen wollen. Gebundene Mandate seien ein Unding beginne, sei schwer festzustellen.( Sehr richtig.) Berger zog liche ausdrücklich vermieden wäre; aber Fischer habe sich an und bringen ihrem Träger, wenn er ein anständiger ebenfalls, wie Frank, über die Redaktion wegen Verstümmelung die Berichte der gegnerischen Presse gehalten. Wenn Mensch sei, oft in die peinlichste Situation. Beklagenswerth fei, der Versammlungsberichte her. Hoch erklärte, daß die das Grundsay der Partei werden sollte, was Fischer naß man in Berlin eigentlich bis heute noch keine ordentliche Annonce von Jacques Raphaeli die Preßkommission wieder. meinte mit den Worten, wenn solche Angriffe sich Stellung zur Agrarfrage genommen habe. Der alte Hang bolt beschäftigt habe, doch müsse sie so aufgenommen werden, jedes Jahr wiederholten, dann gebe er aus der Partei", dann zur Ceftirerei müsse bekämpft werden und der Geist wie in anderen Blättern, oder der Vorwärts" müsse gänzlich müßte es schlecht mit der Partei bestellt sein.( Sehr richtig!) wiederkehren, der unter dem Sozialistengesetz geherrscht habe. darauf verzichten. In Sachen des Agrarprogramms habe Fucher hätte gerade so gethan, als ob ihm wirklich vorgeworfen Gegen die Resolution Arons müsse man entschieden auftreten; der Vorwärts" anfänglich nur eine referirende Stellung einwäre, er lebe von Arbeitergroschen oder verdiene nicht sein Ge- man kenne noch nicht die Motive der Bayern und in der Er genommen und die verschiedenen Preßstimmen und Meinungen halt. Auch Genosse Singer habe einen solchen Ton angeschlagen, tlärung von Echerm scheine ihm eher ein Einlenfen zu liegen. Der Genossen registrirt, indeß müsse verlangt werden, daß bei als er die Verleumdungen der Braunschweiger Landeszeitung" Jedenfalls dürie man nicht leichtfertig 3wietracht fäen, sondern wichtigen Fragen der Vorwärts" seine Stellung dazu genau gegen Fischer, die natürlich nur eine mchtswürdige gegnerische müsse vereint für die große Sache fämpien. präzisire.( Sehr richtig.) Bezüglich der Versammlungsberichte Vertegerung seien, zurückgewiesen und dabei die Delegirten ermahni Koblenzer schlug vor, daß in Zukunft die Berliner Dele- bemerkte Hoch, daß nach seinen Erfahrungen dabei weder die habe, fünftig derartige Dinge nicht zur Sprache zu bringen, die gerade girten sich vorher über die Anträge berathen, damit mehr Klar- Berichterstatter, noch der Redakteur, noch die Leser zufrieden seien. erst den Gegnern Gelegenheit zu Angriffen böten. Er wolle nur neit herrsche. Anträge, wie der 43., würden am besten durch( Heiterkeit.) Den Berichterstattern werden sie zu sehr gekürzt, bemerken, daß es im Gegentheil gerade Pflicht der Genossen sei, vernünftige Behandlung aus der Welt geschafft. Als Redakteur dem Redakteur find fie gewöhnlich zu lang und in solchen Tingen sich offen und frei auszusprechen. Redner des Borwärts" ergriff zuletzt Genosse Ledebour das Wort: Publikum bekommt sie wegen Wangels an Raum gewöhnlich wandte sich noch gegen die Mörgeleien und Ausialle des„ Queck Gerade wegen seines Einflusses müsse der Vorwärts" sehr vorsichtig zu spät und nicht ausjährlich genug สิน Gesicht. filbergeiftes" Sa oenlant. Ter Voisiyende Antrick stellte Werner sein und nur im Nothfall dürfe er aus der Zurückhaltung heraus Schließlich bemerkte der Redner, daß mit der Menge der Inserate gegenüber feft, daß Fischer nicht vom Austritt aus der Partei reten und in die Parteidiskussion eingreifen. Aber der Vor- auch die Vergrößerung und Reichhaltigkeit des sonstigen Lesegesprochen habe. wärts" habe auch Siellung genommen und außerdem unberechtigte stoffes Hand in Hand gegangen ist.( 3uftimmung.) Nach einigen Genosse Aron 3 geht zunächst auf die Dienfrage ein und Angriffe in der Provinzpresse gebührend zurückgewiesen; wenn persönlichen Richtigstellungen wird die Neuwahl der Preßsagt, daß er ein grundsäglicher Gegner des Antrages sei, wenn man nach dem Schema der Magdeburger Volksstimme" verfahren fommissionsmitglieder vorgenommen, aus der wiederum Hoch er auch seines gebundenen Wandates wegen dafür gestimmt wolle, so würden sich einzelne Gruppen der Partei immer gegen- und Pohl hervorgingen. hätte. Nicht allein in Berlin, sondern auch in Schlesien habe seitig hinausschmeißen. Ter Vorwärts" dürfe aber auch nicht, Den Bericht der Lokalkommission erstattete Mahle. er Gelegenheit gehabt, viele Gegner dieses Antrages zu hören. wie Arons meine, immer nur mechanisch die Ansicht der Majorität Jm 3. Kreis stehen den Parteigenossen und Gewerkschaften jetzt Arons ging dann ausführlich auf das Agrarprogramm ein. vertreten, sondern er müsse nach Wissen und Gewissen Etellung 14 größere Säle zu Versammlungen offen. Jeder Saal wird Die Frage sei überhaupt noch nicht genügend sudirt und des- nehmen. Ueber die Resolution Arons räth Redner zur Tages auf Ersuchen des betreffenden Jubabers freigegeben, sobald halb habe der Parteitag recht gehabt, die Kautsky'sche Resolution ordnung überzugehen. die von der Kommission festgestellten bekannten Bedingungen er anzunehmen. Uns wurden feineswegs die Hände gebunden; man Bei der Absummung wird die Refolution Arons, der Antrag füllt find. Der Kassenbestand der Kommission beträgt 24,28 M. musse nur immer erwägen, ob es sich um wirkliche proleta Lange und der Antrag Fahrenwald( der das Einverständniß der In die Lokalkommission wurde Mahle wieder und Hing cische Forderungen handle, die ins Programm gehörten, oder Versammlung mit der Erklärung der Berliner Telegirten gegen nengewählt. Das Amt der Revisoren übertrug die Versammlung nicht. Deshalb sei es auch das gute Hecht aller Parteigenossen, Gen. Singer ausdrücken sollte) abgelehnt. Ter Vorsitzende den Genossen Kräfer, Schölzel und Alboldt. über einzelne Punkte je nach den Verhältnissen anders zu denken, schloß die Versammlung 1/22 Uhr. Hierauf folgte die Berichterstattung über den mie es z. B. die Mainzer Genossen in ibrer Resolution über den Breslauer Parteitag. Ter Telegirte Kräter befprach KI inbauernschuß gethan hätten. Etwas anderes sei es mit den Bayern. In der Parteiversammlung für den dritten Wahlkreis, die Vorversammlung, den Geschäftsbericht des Parteworfandes Dort habe Genosse Scherm im Landtage eine Erklärung die in Brochrow's Festfälen, Sebastianstraße 39, tagte, und die Berichterstattung über die parlamentarische Thätigkeit abgegeben, in ter( die auch später noch durch eine Nürnberger gab zunächst Stephan& rit seinen Rechenschaftsberich und legte hierbei seinen Standpunkt zu den verschiedenen An " " " " " " " # " " Ent. das es " " Parteitages zum Selbstkostenpreise zu vertreiben, um dadurch eine Die Vertrauensleute wurden beauftragt, das Protokoll es größere Verbreitung zu ermöglichen. unter " trägen und Resolutionen flar. In bezug auf den Antrag Arons Beyer, Lorenz, Urban ,, Röhn, Galle und| Die Haltung Schippel's den Mitgliedern der Agrarkommission tadelte er befonders Stadthagen's Berhalten, das die Ab.& auschte. Der Antrag, die Zeitungskommission zu ver- gegenüber hielt er für unerhört; die Entgegnung Bebel's für nur neigung der Provinzialbelegirten gegen die Berliner mit ver- anlassen, Bericht zu erstatten, wurde mit Rücksicht auf die vor- gerechtfertigt. Jacobey gab seiner Meinung dahin Ausdruck, ftärkt habe. Beim Diätenantrag verlas er Fischer's Rede aus gerückte Zeit abgelehnt. Man beschloß vielmehr, den Punkt baß der Delegirte Rietz in Beziehung auf Objektivität das dem Protokoll und bemerkte dazu, der Satz: ,, wenn Bericht vom Parteitag und Diskussion" in einer Richtige getroffen habe. Der Berliner Diätenantrag hätte seiner er Rothschild's Sohn wäre", habe fich nach Meinung späteren Versammlung zu verhandeln. Die Versammlung wurde Meinung nach auch auf Genoffen, die nicht Parteibeamte sind und der Berliner Delegirten auf Dr. Leo Arons bezogen. unruhig, als der mehrfach genannte Genosse Liebermann auf's vielleicht materiell besser stehen als solche, ausgedehnt werden müssen. Sich so zu äußern, sei Fischer nicht berechtigt gewesen, neue den Verfuch machte, sich in langathmiger Weise über den Ueberdies sei der Antrag fein speziell Berliner Antrag und werde da in den Berliner Volksversammlungen bei der Debatte Fall" Biegenhirt" und den Fall Wengels" auszulaffen. Genosse immer wiederkehren, solange, bis jeder seine moralische Pflicht über die Diätenfrage sein Name gar nicht genannt worden wäre. Erbe fagte zu, daß Liebermann Gelegenheit gegeben werden soll, erkannt habe. Die Debatten über das Agrarprogramm hätten An der Hand eines entstellten Berichts in bürgerlichen Blättern die Dichtigkeit seiner Anschuldigungen vor unparteiischen Gefehr viel genügt. Im übrigen sprach er sich gegen persönliche -die Worte seien wohl so ähnlich gefallen, aber aus dem Zu noffen nachzuweisen. Genoffe Singer nahm noch das Wort, Streitigkeiten aus. Delegirter Eugen Ernst stand gleichfalls fammenhang herausgeriffen habe Fischer die Berliner Ge um zu erklären, daß entgegen den ausgeftreuten Gerüchten Ge- auf dem Standpunkte des Genossen Rieh. Der Agrarfommiffion noffen zu diskreditiren gesucht. Jedenfalls sei es der„ Gipfel noffe Wengels weder Unterstützung von ihm erbeten noch solche ließ er trot seiner Gegnerschaft volle Gerechtigkeit widerfahren. der Frechheit", wenn Fischer sage: Anders wäre jemals erhalten hat. Thierbach entschuldigte Schippel, ebenso wie Jacobey und wenn bas Geld für die Diäten nicht da wäre." Der Ausdruck erscheine einem Parteigenoffen Die Barteiverfammlung für den 5. Wahlkreis tagte im Grift, mit der Erregung, in der sich Schippel befand. Die Abgegenüber zwar etwas scharf, doch man habe sie( die Berliner) Alten Schüßenhaus". Hübner legte zunächst Rechenschaft ablehnung des Antrages des Genoffen Arons erklärte er vom demotratischen Standpunkte aus für gerechtfertigt. Auch den auf dem Parteitag auch nicht glimpflich behandelt. Fischer hätte über die Thätigkeit der Vertrauenspersonen und über die Ein- Diätenantrag bielt er für ungerechtfertigt. Er verlangte aber mit der Niederlegung feines Mandats gedroht( Burnf: er hätte nahmen und Ausgaben während der Zeit vom 7. November für fünftig eine anständige Bekämpfung der Anträge und es thun sollen!) und dadurch erreicht, daß ihm die Mehrheit des vorigen Jahres bis jetzt. Die Ginnahmen betrugen insgesammt wandte sich in dieser Beziehung besonders gegen Schoenlant. Parteitages beipflichtete. Doch die betreffenden Berliner An- 2419,12 M., die Ausgaben 2297,70 M., sodaß sich in den Händen Weitere Redner waren nicht eingezeichnet. Folgende Resolutionen träge würden sich immer wiederholen, wenn auch bei der der Vertrauensleute beim Rechnungsabschluß ein Baarbestand wurden angenommen: gegenwärtigen Zusammenfeßung der Parteitage, die meist aus von 121,42. besand. Das Gesammtvermögen des Akademikern und Parteibeamten*) beständen 1. Die heutige Parteiverfammlung erklärt sich mit der Halnicht bald an Kreises einschließlich der vorhandenen Materialien be= tung ihrer Delegirten einverstanden. Sie stimmt ferner der Refoihre Annahme zu denken sei. Viele Delegirte hätten nach Schluß trägt 2229,12 Mark. Der Redner verwies am Schlusse lution Rautsky voll und ganz zu und wünscht, daß, obwohl das der Sizung, als ihnen die Berliner Delegirten die Verhältnisse seines Berichtes darauf, daß sich, wie das ganze Leben im Kreise, jezige Agrarprogramm mit recht abgelehnt wurde es jeder flargelegt hätten, ein ganz anderes Bild von der Diätenfrage auch beffen finanzielle Verhältnisse im letzten Jahre beträchtlich Parteigenosse für seine Pflicht hält, die Landagitation mehr wie erhalten und ihre vorherige Abstimmung bedauert. Dem Aus- gebeffert bätten. Es sei zu wünschen, daß die neu zu wählenden bisher zu betreiben und die Agrarverhältniffe genauer zu studiren." schluß Dr. Rüdt's hätten die Delegirten des dritten Wahlkreises Vertrauenspersonen nach Ablauf des nächsten Jahres von 2. Die heutige Parteiversammlung spricht ihre Mißbilligung aus vollster Ueberzeugung zugestimmt.( Beifall.) Der Delegirte weiteren Fortschritten berichten könnten. Den Vertrauensleuten darüber"( aus, daß ihr Antrag( betr. Diäten der Parteibeamten, Börner berichtete zunächst über die Verhandlungen, Hübner und Drescher wurde Decharge ertheilt, nachdem welche über 3000 M. beziehen) in Verbindung gebracht wurde die in Sachen der Agrarfrage gepflogen wurden. Die von einem der Revisoren die Richtigkeit der Abrechnung bestätigt mit den elenden Verleumdungen der Braunschweiger Landessehr erregte Debatte zwischen Bebel und Schippel fei worden war. Die Decharge erstreckt sich jedoch nicht auf die Ber- zeitung". Sie protestirt ferner gegen das Auftreten des Genossen zum theil berechtigt gewesen, da Schippel, nach den Ausführungen rechnung alter Konten, die noch nicht ganz erledigt ist. Schoenfant gegenüber den Parteigenossen Berlins, weil es mit Bebel's zu schließen, von Hause aus nicht den Standpunkt ein Wernau berichtete dann kurz über die Arbeiten der Preß- der Würde eines Parteitages nicht vereinbar ist, in diesem genommen habe, wie auf dem Parteitage. Es habe sich gezeigt, tommiffion, worauf Teufert und Richter zu Vertrauens- Tone gegen eine Parteigenossenschaft Vorwürfe zu erheben, die daß die jüngeren Mitglieder der Agrarfommission( Quard u. f. 1.) leuten gewählt wurden. Wernau wurde aufs neue in die an sich schon hinfällig sind. Die Versammlung verspricht, trob gewiffermaßen noch mit einem Fuß im bürgerlichen Lager ständen. Preßkommiffion, Busse und Späth in die Lokalkommission dieser Schmähungen ruhig, aber energisch für die Prinzipien der Die Ansichten der Berliner Delegirten hätten sich im großen und delegirt. Gelegentlich der letzteren fordert Millarg die Ge- Partei weiter einzutreten und mit aller Kraft für die Aufklärung ganzen mit den trefflichen Ausführungen Kautsky's und nossen, welche in die Lage kommen, mit Saalinhabern betreffs der noch rückständigen Glemente zu arbeiten." Schippel's gedeckt, weshalb auch fie aufs Wort hätten verzichten der Abhaltung von Versammlungen und Arbeiterfeftlichkeiten tönnen. Börner verlas im weiteren Berlauf seiner Rede die Vereinbarungen treffen zu müffen, dazu auf, von vornherein den Rautsfy'fche Resolution, aus der zu ersehen sei, daß die Majo- Leuten die von der gesammten Arbeiterschaft Berlins festgesetzten rität des Parteitages die Agrarfrage richtig aufgefaßt habe. Dann Bedingungen entgegen zu halten. Widrigenfalls seien die Arreferirte er über die Frage der Maifeier. Er erntete für beiter selbst daran schuld, wenn die Bedingungen hinsichtlich der In Charlottenburg tagte die öffentliche Parteiverfammfeine sehr fachlichen Ausführungen allseitigen Beifall. Kellner, Musiker u. s. w. von den Wirthen nicht erfüllt würden. lung im Lokal Bismarckshöhe". Hier berichtete örte über Ueber die übrigen Punkte berichtete o ch. 2ie die Ab- Nunmehr erstattete Drescher den Bericht über die Ver- den Breslauer Parteitag. Der Redner besprach den bekannten stimmung, über fast alle Berliner Anträge erweise, schienen handlungen des Parteitages. Bei Berührung der Berliner Verlauf der Verhandlungen und schilderte zum Schluß die Delegirten aus der Provinz der Meinung zu sein, daß aus Liätenanträge bemerkt er, daß er den Eindruck gewonnen, Heiterkeit der Versammlung Die lebhafte FürBerlin außer dem Gelde nichts gefcheidtes fommen könne. Be- alle Anträge aus Berlin wären vom Parteitag so aufgenommen forge, die die Polizei in Breslau ben Delegirten sonders hätte sich Dr. Schoenlant in maßlosen Ausfällen gegen worden, wie von feber die Anträge der sozialdemokratischen angedeihen ließ. Nachdem mehrere Redner sich zustimmend die Berliner Genossen gefallen. Auf der Kandidatenliste zum Fraktion von der großen Mehrheit des Reichstags aufgenommen zu dem Bericht geäußert hatten, bedauert A ba m, daß das ProVorstand hätten sich außer den Gewählten noch 7 Berliner würden, d. h. fie wären schon abgelehnt gewesen, bevor sie noch gramm der Agrarkommission ftritte abgelehnt fei, ohne daß an Delegirte befunden, was natürlich die reine Fronie gewesen sei. eingebracht waren. Was den Diätenantrag speziell angebe, so ftelle deffen andere praktische Vorschläge zur Gewinnung der Zum Schluß forderte der Redner die Versammlung auf, werde dieser wahrscheinlich dem nächsten Parteitage wieder vor- Kleinbauern gemacht worden wären. Demgegenüber vera sich mit den Beschlüssen des Parteitages einverstanden zu erklären. gelegt werden, wenigstens befürchte er( Redner) das. Den An- traten Stegerist und Görke die in der Rautsky'schen ( Bustimmung.) Wegen der vorgerückten Zeit wurde die Diskussion trag Hamburg, tetreffend Beseitigung der Nachtarbeit in Resolution ausgedrückte Stellung des Parteitages zur Agrar vertagt. Schweiger richtete noch an die Genossen und Ge- Druckereien, wo Parteiblätter hergestellt werden, hält Diescher frage. Durch Annahme einer Refolution erklärte fich die noffinnen den Appell, auch im neuen Geschäftsjahr, trotz aller für mit recht abgelehnt. Obwohl er in Sachen des Bersammlung mit der Haltung der Delegirten des Kreises auf Verfolgungen und Schmähungen durch die Gegner, ihre volle Agrarprogramms der Resolution Kautsky zustimmte, erkenni dem Breslauer Parteitage einverstanden. Die bisherigen VerSchuldigkeit zu thun, und schloß die gut besuchte Versammlung er an, daß die Kommission ihre Schuldigkeit gethan und trauensleute klickt und Görte berichteten dann über das mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie. Die nächste Ver- daß die Befürworter der Kommissionsvorschläge diese auf dem abgelaufene Geschäftsjahr. Es haben 18 öffentliche Versamm sammlung wird kommenden Mittwoch im selbigen Botal ab Parteitage fehr gefchickt vertreten hätten. An den Vorschlägen lungen- darunter eine Arbeitslosen- Bersammlung stattgefunden. gehalten. wäre gegnerischerfeits allerdings scharfe und treffende Kritif geübt Gine Agitationstour im Kreise hatte guten Erfolg, auch ist das worden, aber feiner der Kritiker habe beffere Vorschläge wie die finanzielle Ergebniß der Partei Spedition in Charlottenburg Die Genoffen und Genoffinnen im vierten Wahlkreise Kommission machen können. Die Art, wie Schippel fämpfte, recht zufriedenstellend. Die Einnahmen der Vertrauensleute be waren in großer Zahl im Sofale von Fiebig versammelt. Die habe auf ihn einen schlechten Eindruck gemacht, wenn Schippel trugen 799,11 M., die Ausgaben 649,45 M., so daß ein Uebers Erledigung der sehr wichtigen Tagesordnung wurde wesentlich auch die Vorschläge gebührend abgeschlachtet hätte. Die Rejo- ichuß von 149,66 M. blieb. Zu Revisoren wurden die Genossen erschwert durch das Verhalten einer kleinen Gruppe ihren lution Arons, wodurch eine Vermehrung der Mitglieder der Beier, Sellin und Homuth gewählt. Da die bisherigen Reden nach zu urtheilen, waren es Anhänger des Herrn Parteileitung um zwei Beisitzer erstrebt wird, empfiehlt Redner Vertrauenspersonen eine Wiederwahl ablehnten, wurden an ihrer Wendisch die fortgefeht die Verhandlungen störte. Als zur Nachachtung. Sprecher dieser Gruppe fungirte der Genoffe Liebermann.Stelle die Genossen Schnell, Goethestr. 45, und Meißner, Für den Südosten erstattete Franz Schulz den Bericht der Schlüterstr. 9, gewählt. Vertrauenspersonen. Es sind vereinnahmt worden 11 858,51 M. und verausgabt 11 817,96 m., abgeliefert an den Parteivorstand wurden im lezten Jahre ca. 6300 M. Genoffe Baumgarten gab über die Kaffenverhältnisse des Oftens Auskunft. Die Ein nahme betrug hier 10 885,90 M. und die Ausgabe 10 791,35 M., Davon erhielt die Parteifasse 6800. Der vorhin erwähnte Liebermann meldete sich nun zum Wort und beschuldigte die Vertrauenspersonen, daß sie in einem Falle ( Biegenhirt) einem Parteigenossen, der im Interesse der Partei feine Gefundheit eingebüßt habe, nicht genügend unterstüßt Thatsächlich bekleidet Genosse Fleischer ein solches bereits, da er hätten. Baumgarten wies dagegen überzeugend nach, daß die Partei ihrer Pflicht in diesem Falle durchaus nachgetommen ist. Auf das Ersuchen der Revisoren hin wurde den Für den 6. Wahlkreis fand die Versammlung bei gutem Vertrauensleuten einstimmig Decharge ertheilt. Als Ver- Besuche im„ Cösliner Hof" statt. Sie nahm zunächst die Bericht trauenspersonen für den Südosten wurden sodann Franz erstattung und die Abrechnung der Vertrauenspersonen für das Schulze und Gurtschke gewählt. Gegen den Genossen dritte Quartal entgegen. Pfarr( Moabit) hatte eine EinWengels, der vom Often wiederum vorgeschlagen wurde, nehme von 2588,98 m., eine Ausgabe von 1129,30., einen Lieb Vaterland, kannst enhig sein. Der Arbeiter. machte Siebermann Ginwände geltend, die zu einer Bestand von 1459,68 M. Waschowski( Oranienburger Borerein für Pantow und Umgegend unternahm an ziemlich lebhaften Debatte führten, in der alle Rebner stadt und Wedding) Einnahme 2088,38 M., Ausgabe 1875,50 M., im Niederbarnimer Kreis. Als die Genossen an einem dortigen 6. Oktober eine Kremferpartie nach Woltersdorf bei Mühlenbeck gegen die von dem Vorredner beliebte Art des Bestand 1260,88. Helbig( Rosenthaler Borstadt und Gasthause Station machten, fanden sich auch drei Gendarme ein, Kampfes Stellungnahmen. Wengels betonte, indem er Gesundbrunnen) Einnahme 2881,38., Ausgabe 1176,81 m. die ohne weiteres den Kutscher notirten, weil er nicht sofort auf das Material" Liebermann's näher einging, daß lediglich Bestand 1704,07 M. Augustin( Schönhauser Borstadt) das Pferd abgefträngt hatte. mit Berleumdungen gegen ihn operirt wird. Die übergroße Einnahme und das Pferd abgefträngt hatte. Kaum hatten sich die Genossen Ausgabe 3074,08 art. Die Partei Mehrheit der Versammlung war derselben Ansicht, das bewies spedition brachte einen Jahresüberschuß von 2559,02 m. drinnen im Wirthshause, und zwar in dem neuerbauten, an die die Abstimmung. Die Genossen Wengels und hielte Bersammlungen wurden abgehalten 85. Auguftin knüpfte an wurden sie von den Gendarmen aufgefordert, sofort den Saal Gaitstube des alten Hauses anstoßenden Saale niedergelassen, da wurden als Vertrauenspersonen für den Often gewählt. Diefen Bericht die Mahnung, angesichts der gegenwärtigen zu verlassen, weil die Gebrauchsabnahme noch nicht stattgefunden wurden sie von den Gendarmen aufgefordert, sofort den Saal Genosse Beyer berichtete namens der Breßtommission, daß im Situation bedacht zu sein, die Partei- Einnahmen zu vergrößern zu verlassen, weil die Gebrauchsabnahme noch nicht stattgefunden verfloffenen Jahre fast feine Beschwerden über den Vorwärts" fowie die Parteispedition immer mehr zu befestigen. Auf Antrag der alten Gaststube, wo dann noch die Genossen aus Mühlenbeck hatte. Natürlich kam man dem Gebote nach und plazirte sich in eingelaufen find. Ohne weitere Debatte wurden die Genoffen der Revisoren wurden die Bertrauenspersonen einstimmig ent- und Schönwalde hinzufamen, so daß sich bald die munterste P. Böhm für den Südoft und W. Schulz für Oft in die lastet. Preßtommission delegirt. In In die Agitationsfommission wählte man die bisherigen Vertreter Schneider der bisherigen mit Ausnahme von Helbig, der eine Wieder nahmen die Genossen das Bier auf eigene Rechnung. Die Neuwahl der Vertrauenspersonen ergab die Wiederwahl Unterhaltung entspann, wobei auch manch träftig Liedlein ges sungen wurde. Da der Wirth noch keine Konzession hatte, und Hoffmann. wahl ablehnte. An feiner Stelle wurde Brinkmann Bur Berathung gelangte dann ein Antrag der Frauen, wegen wählt. Ein Antrag der Genoffin Krause, die Genoffin vom Platz, sondern standen in dem zwischen der Gaststube und Die drei Gendarmen wichen während der Kneiperei nicht ber nöthigen Propaganda unter der weiblichen Bevölkerung eine mesch als Vertrauensperson der Genoffinnen für den dem neuerbauten Saale befindlichen Zimmer, beobachteten, was Genossin als Vertrauensperson zu ernennen. Eine Reihe sechsten Kreis zu wählen, wurde aus taktischen GrünGenossen sprachen gegen den Antrag, betonend, daß eine weib- ben abgelehnt. An stelle zweier ausscheidender Revisoren die schrecklichen Sozi wohl anstellen würden und redeten eifrig liche Vertrauensperson beffer in öffentlicher Frauen verfamm( für Moabit und Schönhauser Vorstadt) wurden Nezer und auf den Wirth ein, um ihn zu warnen, Sozialisten Ungehöriga lung gewählt werde; einige Redner hatten auch vereinsgefeßliche Ioh se gewählt. Nach einem Berichte der Breßkommission( erfeiten begehen zu lassen. Bedenken. Genosse Gröppler und die Genoffinnen Baader stattet burch Genossen Schmidt) und nach Erledigung einiger Zirkus Busch ist am Donnerstag Abend eröffnet worden. und Rohrlad traten mit Wärme für den Antrag ein. Gegen Beschwerden über die Preßkommission fand die Neuwahl der Das war fein so besonders leicht zu nehmendes Ereigniß. Berlin eine erhebliche Minderheit wurde dieser schließlich angenommen Breßtommissionsmitglieder statt. Gewählt wurden Nät her und ist zu einem nicht unbedeutenden Theil und anscheinend auch in und Frl. Baader alsdann zur Vertrauensperson für die weib- Schmidt. In die Lokalkommission wurden nach einem Berichte einem nicht unbedeutenden Grade hippologisch liche Bevölkerung des vierten Wahlkreises ernannt. Für die über deren Thätigkeit und deren Fonds Schulz, Tauschel, equestrisch? gebildet, und diese Bildung macht weder vor den oder heißt es 2otaltommiffion gab Genoffe Karl Scholz einen er mann und Paper gewählt. höchsten noch vor den niedersten Schichten des Publikums Halt. detaillirten Bericht. Genoffe Wegener bemängelte, daß die Nach Erledigung dieser Angelegenheiten nahm die Versamm Schon in früher Abendstunde gab sich der Eifer der PferdeWirthe, die in der Boykottperiode ihr Ehrenwort gebrochen lung den Bericht über den Breslauer Parteitag durch den Genossen verständigen an den Galleriefaffen zu erkennen, allwo man wie haben, ohne weiteres wieder auf die Lokalliste gesetzt worden Riesel namens der Delegirten entgegen. Dieser vertheidigte zur Hungersnoth vor Bädersthüren" sich um ein Billet fast die find. Scholz wies nach, daß die Lokalfommission forrekt verden abgelehnten Diätenantrag, darauf verweisend, daß durch den Hälfe zu brechen hatte; und nicht lange dauerte es, so tam im fahren sei; hätten die Parteigenossen eines Kreises begründete Antrag" nur" Parteibeamte getroffen werden sollten, und bes langen Zuge Equipage um Equipage herangerollt, Beranlassung, eine besondere Stellung gegen einen Saalbefizer ein- tonte, daß anderen Parteigen offen ebenfalls im Parteiinteresse Schaaren der Bevorzugten mühelos an die Stätte des Genusses um die zunehmen, so sei es ihnen unbenommen, in einer Kreisversammlung Ausgaben erwachsen, welche Opfer fie auch gern brächten. zu bringen. Andächtig bilden diesen Herrschaften diejenigen dahingehende Beschlüsse zu fassen. In die Kommission wurden ge- Ebenso vertheidigte Kiesel den Antrag betreffend die Spalier, die gar nichts haben, nicht einmal die fünf Nickel für wählt Schols, Buschel, Langner, Blum und Faber. Abschaffung der Affordarbeit in Parteibruckereien, der ebenfalls die Gallerie, und die doch einen kleinen Abglanz der Herrlichkeiten, Die Beitungstommiffion wurde aus folgenden Genoffen abgelehnt worden ist. Die Agrarfrage behandelte Kiesel in aus die sich da drinnen aufthun sollen, fehen möchten. Ein Stück zufammengefeßt: Böhm, Lehmann, Gesche, Rösice, führlicher Weise, wobei er das Verhalten Bebel's gegenüber tiefer Tragit in all seiner Harmlosigkeit. Schußleute kom Schippel bedauerte. Weiter legte er Verwahrung ein gegen die mandiren in ihrer bekannten Berliner Manier und geduldig Diese Behauptung wird von gewiffer Seite nach jedem Auslegung der Berliner Anträge durch die Genoffen Dertel und fügt sich die Menge zwischen dem unaufhörlichen Wagengeraffet, Parteitag wiederholt und ist mit ihr nach dem Erfurter Parteitag Schoenlant. Telegirter Riez meinte, daß Kiesel die Sache der dem Eifer der Bedienten und dem gemeingefährlichen Schacher der speziell auch von Werner und Genossen operirt worden. Laut iner Anträge zu tragisch genommen habe. Die Animosität Billethändler, die ihren Glanztag baben. Die Stunde kommt. Ausweis der Präsenzliste waren unter den 227 Delegirten in gegen die Berliner sei nicht so groß gewesen, als es den An- Punkt halb acht beginnen drinnen die zirzensischen Künste. Vis Breslau etwa 40 Genossen, welche zu Parteigeschäften in Be- schein habe. Bieth bätte es lieber gesehen, wenn das auf den letzten Play scheint das weitgedehnte Haus gefüllt und ziehungen stehen. Danach mag man den Werth der oben stehen- Agrarprogramm nicht so furzer Hand abgelehnt, vielmehr immer noch) ftrömen zu allen Eingängen neue Zuschauer herein. den Behauptung ermessen. D. R. d. V." die Entscheidung noch auf ein Jahr zurückgestellt worden wäre. In das Gewoge dringen schon die feierlich abgemessenen Klänge der Versammlung vorgetragen hatte, schloß der Berichterstatter Nachdem er die hauptsächlichsten Beschlüsse. des Parteitages mit der Aufforderung an die Genoffen, mit neuem Muth und neuer Kraft dem gesteckten Biel zuzufireben und allen Anfechtungen würdig zu begegnen.( Lebhafter Beifall.) Die Debatte über den Bericht wurde bis zu einer nächstens abzuhaltenden Parteiversammlung vertagt. Die Versammlung wählte schließlich noch ein Schiedsgericht, dessen Aufgabe es ist, festzustellen, ob ein Beschluß des Wahlvereins aufrecht erhalten werden könne, durch welchen vor zwei Jahren dem Genossen A. Fleischer das Recht abgesprochen wurde, in der Partei ein Ehrenamt zu bekleiden. seit einiger Zeit dem Vorstande des Wahlvereins angehört. ge= Aus der Neuwahl der Lokalkommission gingen hervor die Genossen Niez, Gehnert und Nob. Geeride. Genosse Görte gab sodann eine Abrechnung vom Waldfest, welche ohne Debatte entgegengenommen wurde. Genosse Sellin ersuchte um lebhafte Betheiligung an den bevorstehenden Stadtverordneten- Wahlen und schloß mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie die Versammlung. Lokales. Den Parteigenoffen des vierten Reichstags- Wahlkreises zur Nachricht, daß die Liften zu den Kommunalwahlen bei 24. Kommunal- Wahlbezirk bei Albert Böhl, Rüdersdorferstr. 8 folgenden Gastwirthen eingesehen werden können: Für den im Keller; für den 27. Kommunal Wahlbezirk bei Schulze, Weberstr. 10. Das phantastische Gefährt verKomitee. " Die 43 8weig Postanstalten Berlins bleiben fortan des Sonntags nachmittags geschlossen. Polizeibericht. Am 23. d. M. stieß in einer Schankwirthschaft in der Putbuserstraße bei einem Streite ein Musiker seinem Gegner mit einem Echirm ins Auge und verletzte ihn so schwer, daß er am darauffolgenden Vormittag ftarb.- Am 24. b. M. morgens zertrümmerte eine von einem Neubau am Schiffbauerdamm auf den Bahnkörper der Stadtbahn gefallene Rüftftange mehrere Scheiben in einem vorüberfahrenden Zuge. Durch die umber fliegenden Glassplitter wurden sechs in dem Wagen sitzende Personen mehr oder weniger verlegt. In der Wiesenstraße fiel vormittags ein Kutscher von seinem mit Ziegelsteinen belabenen Arbeitswagen, gerieth unter die Räder und erlitt einen Bruch des Unterschenfels. Witterungsübersicht vom 25. Oftober 1895. Berlin München Wien. Gork Paris. Barometer stand in mm, reduzirt auf d. Meeressp. Bumppaqui GSW 752 751 CM . 754 TW 755 755 754 NW 748 OGD 748 GGO 754 NNW 746 NW 754 G G . • Windstärke 82244412242( tala 1-12) Wetter wolfenlos woltenlos wolfenlos wolfig bedeckt Temperatur nach Celsius 22003 22 bedeckt 5 bedeckt 0 Regen 8 heiter wolkig bedeckt ( 50.= 4° R.) Wetter- Prognose für Sonnabend, den 26. Oftober 1895. Kühles, theils heiteres, theils wolfiges Wetter mit geringen Niederschlägen und mäßigen westlichen Winden. Berliner Wetterbureau. reau einer Polonaise, und es erscheint dem Haupteingang gegenüber| Veröffentlichung ftattfinden. Aus Anlaß des Probenehmens find brannte. Schreiend lief sie in die Schantstube zurück, aus der sie im ebenso abgemessenen Tempo ein überreich mit Blumen be- übrigens seitens der Polizei eine große Anzahl Strafmandate er- turz vorher den Wohnungsschlüffel geholt hatte. Die WirthsFränztes Viergespann, das, wie der Bettel lehrt, die Künstler der lassen worden, weil die Waare vielfach ohne Angabe der Ver- leute und Gäste erstickten zwar bald das Feuer an den Kleidern, Gymnastik dem hochverehrten Publikum vorführt. Sie verneigen schnittsbezeichnung" abgegeben worden ist. das Mädchen war jedoch schon zu schwer verbrannt, namentlich fich, ein Bravo ertönt im temperirten Echo von den Gallerien Die im 4. Wahlkreise für die Stadtverordneten Wahlen an den Oberschenkeln, am Rücken und am Gefäß. Jim ElifabethDie im 4. Wahlkreise für die Stadtverordneten- Wahlen Krankenhause, wohin man es sofort brachte, ist es trotz der sorgschwindet nach dem Haupteingang hinaus und hinter ihm ausgegebene Sammelliste Nr. 1143, ist am legten Sonntag fältigsten Pflege seinen schrecklichen Verlegungen erlegen. folgen in genau abgemessenen Abständen andere, ebenso bunt, an den Genossen Streit, Naunynftr. 86, abzuliefern. Das verloren gegangen. Wir bitten, dieselbe eventuell anzuhalten und und dennoch in recht dezenten Farben dekorirte Wagen, welche die Jockeyreiter, die Klowns, die Reiterinnen niederen Grades und die Schulreiterinnen bergen. Neun Gespanne sind's im ganzen, neunmal wiederholen sich die Verneigungen, neun mal tönt Händeklatschen mit Bravorufen untermischt durch das Sypnotische Flegeleien. Infolge der in letzter Beit viel Haus. Aber der Haupttrumpf ist damit noch nicht ausgespielt. fach von berufenen und unberufenen Rednern gehaltenen VorNeue Fanfaren. Sechs Jungfrauen schreiten in die teppich bedeckte träge über Magnetismns, Hypnotismus zc. wird über dieses Manege. Sie find von ziemlich gleichmäßiger Größe, tragen Thema jezt recht häufig in Familienkreisen und in den Wirths fämmtlich rosafarbenes Balltostüm von gleichem Schnitt und häusern diskutirt. Ja sogar Experimente werden versucht. Daß gleich tiefem Ausschnitt. Eine tiefe, formvollendete Verbeugung dies nicht so ungefährlich ist, lehrt ein Borfall, der sich in einem vor dem entzückten Publikum. Das Korps de Ballet beginnt Restaurant in Rigdorf zugetragen hat. Die zahlreichen Stamm sich vorzustellen. Während noch die Seide tnistert, gäste waren wegen der Definition des Wortes Hypnotismus und erheben sich von neuem die Hände der Klaque sum ben Werth desselben bart aneinander gerathen. Da erbot Applaudissement und die tausende der echten Zuschauer lassen sich sich ein besonders Gläubiger", seinen eigenen 10 jährigen Sohn zu neuen Ausdrücken des Entzückens fortreißen. Die fechs rosa in hypnotischen Schlaf zu versetzen und mit ihm alle farbenen Jungfrauen treten an die Seite der Manege, um Plaz möglichen Grperimente auszuführen. Es gelang dem Mann Stationen. für sechs andere zu machen, die etwas größer gewachsen sind, als wirklich, das Kind durch anhaltendes Firiren einzuschläfern und die vorigen, und himmelblaue Ballkleider von demselben Schnitt es glauben zu machen, daß es brenne, völlig durchnäßt sei, eine tragen. Ihre Verbeugung ist die gleiche, formvollendete. Auch Pfeife rauche 2c. Es sei dahingestellt, ob die leichtfertige Vorfie treten zurück, und achtmal wiederholt sich noch diefe unter führung auf Täuschung beruhte oder nicht; Thatsache jedoch ist, anderen Umständen monoton scheinende Beremonie, bis sich das daß der Knabe bald nach Beendigung der Experimente ohn Swinemünde aus sechzig Damen bestehende Balletpersonal komplet vorgestellt mächtig wurde und mit einer Droschte nach Hause befördert Hamburg hat. Nunmehr ertönt ein geradezu donneruder Sturm durch das Haus. werden mußte. Wie eine Anfrage ergab, lag das derart von Er gilt dem Direktor, der im schwarzen Frack, seine hübsche, in feinem eigenen Vater mißbrauchte Kind noch nach drei Tagen Wiesbaden weiße Brokatfeide gekleidete Gemahlin am Arme führend, in die frank danieder. Manege tritt. Berbeugung unter endlosen, immer aufs neue aufbraufenden Jubelstürmen. Diener tragen Kränze und Bouschaften des Garde- Füsilier- Regiments der Durchgang durch die Betersburg Durch Regimentsbefehl ist den Unteroffizieren und Mann- Haparanda. quets herein, die von anderen Dienern weiter befördert werden. Tiekstraße und Eichendorffstraße verboten worden. Patrouillen Der Direktor verbeugt sich bewegt vor diesem Arrangement, ohne streifen des Abends durch diese Straßen und arretiren jeden zu Aberdeen. besondere Ursache zu haben. Endlich legt sich die Begeisterung und bald tanzt das ganze Personal im feierlichen Rythmus einen widerhandelnden Soldaten. Grund zu diesem Verbot sollen die Walzer in Großmutterweise. Auch dieser Theil der Vorführung zahlreichen Dirnen sein, die in diesen Straßen wohnen. geht unter der Begeisterung des Publikums zu Ende und nun- Wegen eines ansgedehnten Handels mit Menschenfleisch mehr wird, während das Balletpersonal dem Ausgang zuströmt, ist der Leichendiener K., der an der Frrenanstalt zu Dalldorf an der Teppich abgerollt und der August tugelt sich in gestellt war, verhaftet worden. In Reinickendorf erzählte man der Manege. Die eigentliche Vorstellung hat begonnen: ich schon längere Zeit, daß K. den Leichen verstorbener Anstaltszwei Damen in Pagentracht tummeln schon ihre wohlgepflegten infassen verschiedene Theile heimlich entnehme und nach ausGrauschimmel. Flott werden die übrigen siebzehn, selbstverständlich wärts verkaufe. Das Gerücht fam auch dem Gendarmerie- Wachtdurchaus sensationellen Nummern des Bettels in genau tlappender meister Jung zu Ohren, es erschien ihm aber so ungeheuerlich, daß Folge heruntergespielt. Uns fehlt, wie wir abermals leider er an die ganze Beschuldigung nicht recht glauben wollte. Judessen Im Kinder- Krankenhause Trousseau in Paris brach Mitt Den Yes, Bru er en und im Saale ber ten bekennen müffen, der hippologische Werstand, um die künstlerische beobachtete er den verdächtigten Beichendiener und fand bald woch Abend im Saale der Scharlachtranten Feuer aus. Bedeutung des Programms im einzelnen und seinem vollen wider Erwarten, daß das Gerücht doch recht gehabt hatte. Gines Anstrengungen der Wärter gelang es, alle 55 fieberfranken Kinder Werthe nach abдumessen; aber ein distinguirtes Publikum um Tages begab sich R. mit einer Riste auf den Bahnhof Reinicken- in Decken zu hüllen, aus dem brennenden Saale zu tragen und uns herum versichert ohne Widerspruch zu finden, daß das dorf der Berlin Kremmener Bahn. Der Beamte folgte in einer nahen Turngalle unterzubringen. Unter der Bevölkerung Ganze geradezu großartig ist. Das Eine aber können auch wir ihm und sah, daß die Kiste an das pathologische des Stadtviertels, aus dem die Kranken des Trousseau- Hospitals mit inferm Latengewissen fonstatiren, daß Herr Direktor Busch Institut in Greifswald Greifswald adressirt war. Noch verdächtiger stammen, herrschte bis Mitternacht furchtbare Aufregung. Die ganz und gar der Mann ist, um ein großstädtisches Schau- erschien der Umstand, daß der Leichendiener den Inhalt als Glas Wütter der Kinder wollten zuerst der amtlichen Versicherung, daß publifum zu nehmen. Er ist vollendeter Meister in diesem bezeichnet hatte. Der Wachtmeister ließ R. die Kiste öffnen und alles gerettet fet, nicht glauben und konnten nur mit großer unschägbar bedeutsamen Fache. fand darin menschliche Herzen, Lungen und Lebern, im ganzen Mühe beruhigt werden. gegen 50 Pfund. Die Kifte mit dem Inhalt wurde in die Der Gleichgewichtsinn. Zu den Fragen, mit welchen Die Rigdorfer Gemeinde- Vertretung wählte in ihrer Reinickendorfer Leichenhalle gebracht und K. auf der Stelle feft- fich die Phyfiologen beschäftigen, gehört als eine der interessan. am Donnerstag stattgehabten Sigung den bisherigen Gemeindegenommen. Das Verhältniß des Leichendieners zum patho- testen und wichtigsten diejenige nach dem Siz des Gleichgewichts. Verordneten Fabrikant Sander zum Schöffen der Gemeinde, finnes oder die Frage: Giebt es einen bestimmten Rörpertheil, nachdem der bisherige Schöffe Fabrikbesitzer Schumann sein logischen Institut in Greifswald bedarf noch der Aufklärung. Amt infolge Verzugs niedergelegt hatte. Sodann wurde be Mehrere Ranbanfälle sind in den letzten Tagen anscheinend mittels deffen wir wahrnehmen, daß unser Körper sich im Gletch schloffen, sämmtliche Straßenlaternen mit Gasglühlicht- Brennern von ein und derfelben Berfon, einem jungen, anfangs gewicht befindet, und der, wenn bas Gleichgewicht eine zeitzu versehen, was einen einmaligen Kostenaufwand von 17819 m. der 20er Jahre stehenden Menschen, verübt worden. Am Witt lang gestört ist, uns davon in Renntniß feßt, indem er die Em. erfordert, während die jährliche Ersparniß an Gas auf ca. 2500 W. moch Abend wurde die Frau des Rendanten Lullies, Luisenstr. 2 pfindung des Schwindels in uns hervorruft? Golh hat die veranschlagt worden ist. Desgleichen soll das Maybach wohnhaft, als sie gegen Abend die Treppe ihres Hauses hinauf- Lehre aufgestellt, daß es einen solchen Sitz des Gleichgewichtsufer bis zum Lohmühlenweg Beleuchtung erhalten und werden stieg, in der Höhe der ersten Gtage von einem jungen Menschen finnes gebe, und zwar fei er im Mittelohr zu suchen, für Legung der Gasleitung und Beschaffung der Kandelaber angefallen. Der Bursche drückte der zu Tode erschrockenen das heißt in dem im Schädel liegenden Theil des Gehörorgans. 10 500 M. bewilligt. Das neue Armenhaus am Mariendorfer Frau die Kehle zu, drängte die Ueberfallene gegen die Zahlreiche Versuche an Thieren zeigten, daß, wenn man gewisse um Schreien und Widerstand Weg wird demnächst feiner Bestimmung übergeben werden können. Flurwand fie der gewichtssinn des betreffenden Thieres in der That gestört er. Gs wurde daher die Frage erörtert, ob es sich empfehle, die Be- und entris Frau 2. das Portemonnaie, welches erhindern Seite des Mittelohrs verlegt oder ganz zerfiört, der Gleichtöftigung der Infaffen des Armenhauses in eigene Regie zu über- and hielt, um sodann die Flucht zu ergreifen. Che scheint; die Thiere bewegten sich nach gewiffen Richtungen hin nehmen oder, wie bisher, einem Verwalter gegen eine nach die Beraubte, welche halb ohnmächtig war, endlich einen Hilferuf nur zögernd und tappend, eben wie wenn sie nicht genau wüßten, der Kopfzahl bemessene Entschädigung zu übertragen. auszustoßen vermochte, war der freche Räuber verschwunden. In ob sich ihr Körper im vollen Gleichgewicht befindet oder nicht. Die Vertreter der Am Bor kurzem wurden nun Versuche an lebenden Menschen gemacht. Arbeiterpartei waren früher stets der erbeuteten Geldtasche befanden sich nur 70 Pfennige! dafür eingetreten, daß die Gemeinde die Beköstigung in Regie Tage vorher war bereits ein sjähriges Mädchen in der Dorotheen- Cine Anzahl von Taubsiummen wurden eine solche zeitlang in übernehme, da hierdurch die sicherste Garantie für die ordnungs- ftraße auf dem Trottoir von einem jungen Menschen angefallen brebende Bewegungen verfeyt, daß normale Menschen, die mäßige Ernährung der Infaffen gegeben sei. Infolge worden, der dem Kinde ein Zweimarkstück, das es in der Hand gleiche Zeit hindurch gedreht, schwindelig wurden; von den Borgänge fehlten die Arbeitervertreter in bielt, gewaltsam entriß. Auch hier verschwand der Thäter, ohne untersuchten Taubstummen hatten aber mehr als die Hälfte durch diefer Sizung und da der Gemeindevertretung die Regie zu be- daß derselbe überhaupt verfolgt werden konnte. Die überfallene aus tein Schwindelgefühl, und wenn man annimmt, daß bei der schwerlich erschien, wurde beschlossen, die Beköstigung dem Ver- Frau 2. beschreibt den Räuber als einen mittelgroßen schlanken Hälfte der Taubstummen etwa die Krankheit im Mittelohr liegt, walter zu übertragen. fungen Menschen, der mit einem anscheinend schwarzen, jedenfalls so muß man allerdings sagen, daß hiernach die Ansicht eine aber dunklen Rock bekleidet war. wichtige Stütze bekommt, daß mit der Zerstörung des Mittelohrs auch die Empfindung des Gleichgewichts und das Gefühl, das Gleichgewicht des Körpers fei gestört, was sich uns als Schwindel gefühl anzeigt, zerstört ist. der bekannten der am B = Ju der Buchbinder- Zeitung" Nr. 42 Iefen wir: In In einer wichtigen Prozeßfache sucht der Tischler Robert Berlin hat in zwei großen Kontobuch- Fabriken die Handlungs. Saate, Prinzenſtr. 43, den nicht auffindbaren Tischler Drehmel, weise der Werkführer große Aufregung hervorgerufen. Die Ehrenmänner", die, wie immer, das volle Vertrauen der Ge17. Juli bei Bunge, Prinzenstr. 34 arbeitete, auni schäftsinhaber befaßen, fonnten leider das Mein und Dein Beugen. Vielleicht tragen diese Zeilen zur Auffindung des betreffenden bei. schlecht unterscheiden. In der Fabrik von A. war es der Wertiührer S.", der die Arbeiterinnen dadurch auf ganz Todt aufgefunden wurde von Arbeitern am Donnerstag gemeine Art jahrelang schädigte, daß er denseben einen weit Nachmittag gegen 1 Uhr eine unbekannte Frauensperson von un geringeren Lohn auszahlte, als er Herrn A. anrechnete. gefähr 25 bis 26 Jahren im Thiergarten in der Nähe der Mädchen, die 12 M. erhalten sollten, befamen 9 M., Sieges Allee. Man übergab die Leiche der Dame, die nach äratsolche mit 14. befamen 10 m. u. f. w. S. foll Haus lichem Dafürhalten an einer Zungenblutung gestorben ist, der besizer in Weißensee bei Berlin sein. Die Polizei, der man den Polizei. Mann übergeben hatte, ließ ihn wieder laufen, derselbe ist auf freiem Fuße. Der andere ist einer der Werkführer" der Firma Riefenstahl, Zumpe u. Komp., G. Hettrich aus Hannover, früher bei König i Ebhardt in Stellung. Derselbe unterschlug ebenfalls eine Summe von ca. 800-1000 M. Hier sind die Arbeiterinnen weniger geschädigt wie das Geschäft. Hettrich führte sogenannte blinde Passagiere", d. h. er führte die Bücher von entlassenen Arbeiterinnen weiter und verjubelte das Geld. Derfelbe ist flüchtig und läßt Frau und zwei Kinder im tiefsten Glend zurück. Das Opfer seiner Gutmüthigkeit wurde ein Zugführer der Stadtbahn, welcher türglich einen Fahrgast auf dessen Bitten, um seine Beförderung mit dem überfüllten Zuge zu er möglichen, auf kurze Zeit mit in das Dier ftfupee nahm, obwohl dies gegen die Instruktion verstößt. Als der Fremde auf der nächsten Station ausgestiegen, gewahrte der Beamte zu ſeinem Schrecken, daß ihm ein Werthbrief mit 800 Mart Inhalt fehlte, der ihm mit anderen Briefschaften zur Uebermittelung an eine andere Dienstbehörde mitgegeben war. Es bleibt deshalb nur die Vermuthung übrig, daß der Fahrgast zum Dank für die Gefälligkeit des Beamten diesen bestohlen hat. übergeben. Vermischtes. Eingelaufene Druckschriften. Protokoll über die Verhandlungen des Parteitages der Sosial94 Demokratischen Partei Beutschlands. Abgehalten zu Breslau. Preis 80 Pfennige. Berlin. Verlag des Vorwärts". von der neuen Beit"( Stuttgart, J. 6. M. Dieg' Berlag) ist soeben das 4. Heft des 14. Jahrganges erschienen Aus dem Jnhalt heben wir hervor: Die Kehrseite der Medaille. Die Arbeiterbewegung in den Bereinigten Staaten. Bon F. A. Sorge. Der Breslauer Parteitag und die Agrarfrage. Von Karl Kautsty.- Unfallversicherung im Handelsgewerbe. Bon Berthold Heymann. Biter arifche Rundschau. Notizen: Entwickelung des Elektromotoren- Betriebs in Berlin. Dte Pasteur'schen Impfungen. Zur Entwickelung der Großinduftrie im Königreich Sachfen. Einfluß tiefer Temperaturen im menschlichen Körper. Hin fchtung mittels Elettrizität. Feuilleton: Kindesrecht. Von Glife Langer.( Fortseßung.) soziale Pravie, Sentralblatt für Sozialpolitik", enthält in ihrer neuesten Nr. 4: Das deutsche Handwerk in feiner gegenwärtigen Lage. Prof. Dr. W. Stieda. Streit zwifchen Konservativen und Chriftlich= Sozialen in Deutschland. Städtische Untersuchungs- Anstalt für Nahrungsmittel in Altona. Städtische Submissionsbedingungen für Stuttgart. Städtische Arbeitsnachweis- Stellen. Diäten Parteiblätter als für Gemeinderaths Mitglieder. Publikationsorgane für 6.meindeverwaltungen. Sonntagsruhe auf deutschen Eisenbahnen. Sonntagsruhe in Anwaltsbureaus. Arbeiter schutz in Schweizer Kantonen. Regelung der Abeitszeit jugendlicher Geschäfts- Angestellter in England. Arbeiterausschüsse und tatholischer Verband Arbeiterwohl. Englische Armenhäuser und Gewöhnung zur Gelbständigkeit. Wohnungszustände in Köln und Mannheim.- Obdach lofen- Fürsorge und Militärzwecke in Chemnty. Bon Aus dem deffelben wir hervor: Der Fall Stojalowski. Bon S. Der Parteitag der deutschen Sozialdemokraten. Von Karl Jentsch. Friedrich Engels. Von Heinrich Kanner. Ueber moder ne proteftantifche Frömmigkeit. Von Heinrich Gomperz. Gin Brief Friedrich Nietzsche's über den Vortrag antiter Berfe. Mitgetheilt von Dr. Karl Fuchs. Land und Beute in Tschitral und Kafiristan. Von 6. C. Schardt. Viktor Ryd berg. Bon Dia Hansson. Zischen. Bon Hermann Bahr. Die Woche. Bücher. Revue der Revuen. Der Chattat. Gine jatutische Geschichte von Wazlaff Sjeroschewsky. Die Gefchichte des Britischen Trade Unionismus. Bon Sidney und Die Anlage von Gaskoch- Einrichtungen, so schreibt man uns, erfolgt vielfach in einer ganz unzweckmäßigen Art, die den Einen Selbstmordverfuch verübte am Freitag Morgen der Familien, welche Gas zu Koch- oder Heizzwecken verwenden Fabrikant Hugo R., der Sohn eines hiesigen Kommerzienraths. R., wollen, diesen Versuch gründlich verleidet und so die Gasheizung ein Mann von 35 Jahren, sprang von der Kaiser Wilhelmbrücke sehr unverdient in Mißkredit bringt. In zahlreichen Fällen hat in die Spree, wurde aber von Schiffern gerettet und der Polizei Bon ber Wiener Wochenschrift Die Beit if foeben hato, eft erftener. man in den obersten Etagen der Häuser von dem für die Flurund Treppenbeleuchtung vorhandenen Gasrohr eine Ableitung nach der nächsten Küche angelegt. Mit der aus solcher Ableitung Zu dem Unfall auf dem Bau Alexandrinenftr. 110, über zu speisenden Heizflamme kann man allenfalls Waffer zum Sieden den wir gestern berichteten, wird uns noch mitgetheilt, daß der bringen, oder ähnliche kleine Heizwirkungen erzielen, aber an Dachstein im Gewicht von 5 Pfund, der den Steinfutscher einen Erfaz der Rochfeuerung durch eine derartige Basableitung Remboer tödtete, nicht auf das Schutzdach aufgeschlagen, sondern ist nicht zu denken. Nach dem Gutachten von Gastechnikern vom 5. Stock dem Verunglückten direkt auf den Kopf gefallen muß die Rohrleitung eines Hauses, wenn in der vierten ist. Die Arbeiter dortselbst klagen übrigens über eine erschreckende Etage mit Gas gebeizt werden soll, im Parterre eine Weite von Häufigkeit von Unfällen gerade bei diesem Bau. So wurde vor awei Zoll haben. In den höheren Etagen tann sich die Rohr- etwa vier Wochen die Frau des Maurerpoliers Appel durch weite allmälig verengen, doch ist ein starker Druck des zu einen herabfallenden etfernen Träger schwer am Fuße verlegt; geleiteten Gases nöthig, um höhere Hizegrade zu erzielen. zwei andere Arbeiter erlitten ebenfalls derartige Verlegungen im nach der UnfallÜbrigens zeigt sich in den älteren Häusern der Stadt, wo die Betriebe, daß sie im Krankenwagen Bemerkt Gasleitung seit dem Beginn der Berliner Gasbeleuchtung- also station in der Wilhelmstraße gebracht werden mußten. wohl seit Mitte der fünfziger Jahre vorhanden ist, ein sei noch, daß bei dem am Mittwoch paffirten Unglücksfall der völliges Berfagen der Gasleitung bei Heizanlagen; auch die Arzt, den man herbeigerufen, erst in 25 Minuten zur Stelle sein Leuch flammen sollen vielfach mangelhaft sein, ohne daß durch die übliche Reinigungsmethode, das Ausblasen der Röhren, Abhilfe zu erzielen ist. Man darf also wohl annehmen, daß die Gasrohrleitung im Innern eines Hauses in vierzig Jahren erneuerungsbedürftig wird. fonnte. Beatrice Webb. Deutsch von St. Bernstein. Mit Noten und einem Machwort verfeben von G. Bernstein.( Berlag J. S. W. Dies in Stuttgart) Bon diesem in 7 Lieferungen a 76 f. eifcheinenden Werte tst focben Heft 1 zur Ausgabe gelangt, und sollen tn 8wischenräumen von acht Tagen die weiteren Hefte erscheinen. Subffriptions- Anmeldungen nehmen alle Buchhandlungen und Kolporteure entgegen. La question sanitaire par J Pioger. Paris. Giard u. Brière 16 rué Soufflot, 16. Besuchszeit Die National= verschiedener Museen und sonstiger Sehenswürdigkeiten. Altes und Neues Museum am Eustgarten. Besuchszeit täglich, mit Ausnahme des Montags in den 6 Wintermonaten von 10-3 Uhr, in den 6 Sommermonaten von 9-8 Uhr; Sonntags im April- September 12 bis 6 Uhr, Ottober und März 12-5 Uhr, November und Februar 12-4 Uhr, Dezember und Januar 12-3 Uhr( unentgeltlich). gallerie in der Museumsstraße. Besuchszeit Wochentags von 10-3 Uhr ( Montags ausgenommen). Sonntags im April- September von 12 bis uhr, im Warz und Oktober 12-6 Uhr, Februar und November 12 bis 4 Uhr, Januar und Dezember 12-3 Ubr( unentgeltlich).- un gewerbemuseum, Prinz Albrechtftr. 7. Geöffnet an den Wochentagen( Montags 9-3 Uhr, im Winter von 10-3 uhr, ausgenommen) im Sommer von Sonntags, April- September von 12-6 Uhr, Ottober und März 12-5 Uhr, November und Februar 12-4 Uhr, Dezember und Januar 12-8 Uhr( Unentgeltlich). Museum für Böltertunde, Königgrägerstr. 120. Besuchs: An den Folgen einer schweren Verbrennung ist vorgestern das 26jährige Dienstmädchen Anna Heinrich im Glisabeth Krankenhause gestorben. Das Mädchen war bei dem Gastwirthe Grandt in der Stegligerstr. 22 in Stellung. Vor einiger Zeit fam es gegen Mitternacht von einem Ausgange heim und zündete in der im ersten Stock des Hofgebäudes gelegenen Wohnung, in der es schlief, die Petroleumlampe an. Das noch Auf Anordnung der Marktpolizei werden zur Zeit Proben brennende Zündholz, das die Heinrich achtlos wegwarf, fiel das Bett und setzte dieses in von Rum, Kognat 2c. aus Ganwirthschaften, Kaffee's und Wein- unglücklicherweise auf Bei den Bemühungen, das Feuer zu löschen, handlungen zwecks chemischer Untersuchungen aufgetauft und über Brand. die Ergebnisse dieser Untersuchung wird später eine statistische geriethen ihre Kleider in Brand, sodaß sie bald lichteiloh sett wie im stunstgewerbe- Wiuseum( unentgeltlich).- Sygiene Museum, Die Heizungsversuche mit Glübstoff sollen auch in diesem Winter auf der Pferdebahn fortgesetzt werden. 11 bis Moabit 85-86. Gintrittspreis 50 Pf. oder des Vergleichs zu ertheilen. 2. Ja. 3. An das Kupferftech- Schritte dagegen wären nuklos. G. 65. Wenden Sie sich an Kabinet, Museumsverwaltung, Berlin.- Lübeck 3. Zeitlebens" die Charitee oder die Entbindungsanstalt in der Dorotheenstraße. und lebenslänglich" bedeutet dasselbe. O. B. 2. Ja. Von beiden Instituten werden Ihnen die Preisbedingungen mitTofterfir. 35. Befuchszeit Sonntags wie im Kunstgewerbe- Museum. Außer: dem Dienstags und Freitags von 10-2 Uhr( unentgeltlich). Museum für Naturkunde, Invalidenstr. 42. Besuchszeit Sonntags wie im Kunstgewerbe- Museum. Außerdem Montags und Sonnabends von 11-3 Uhr. Museum für deutsche Voltstrachten und Erzeugnisse des Hausgewerbes, Klosterftr. 36. Jeden Tag mit Ausnahme des Mittwochs Cf. D. 21. Nachdem Widerspruch erhoben ist, können Sie getheilt werden. Merkur 1-3, E. P. 101: Nein. von 11-2 Uhr geöffnet. Eintrittsgeld: Erwachsene 50 Pf., Kinder 25 Pf., vor das Amtsgericht laden und Zeugen für ihre Behauptungen 96 D. D. 1. 1898, wenn vorher aufgelöst wird, läuft die Bereine Gonntags 10 Pf. Reichs post- Museum, Leipzigerstr. 15. Ge- aufstellen. Der alte Rechtssat, wo nichts ist, da hat der Kaiser Legislaturperiode des dann gewählten Reichstags wieder 5 Jahre öffnet Sonntags 12-2 Uhr, Montags, Dienstags, Donnerstags, Freitags von sein Recht verloren", gilt jetzt für alle. 11-2 Uhr( unentgeltlich). P. 17. Nach dem lang. 2. Der Verkauf des Pfandes in öffentlicher Auktion durch Rathhaus, Königstraße. Geöffnet täglich außer Donnerstag und Freitag von 11-3 Uhr.( unentgeltlich). Aus Gesetz: nein, nach der Rechtsprechung: ja. Buchholz. Brief- den vom Piandleiher zu beauftragenden Gerichtsvollzieher darf sichtst hurm( ebenfalls unentgeltlich). des Vereins Berliner Künstler, Wilhelmstraße 92. Sonntags u. s. w. in der juristischen Sprechstunde vor. Kunstausstellung liche Antwort ertheilen wir nicht. Sprechen Sie mit der Klage nicht früher als 4 Wochen nach Fälligkeit des Darlehns aus2 Uhr, Wochentags 10 bis 4 Uhr. - Often 111. Die geführt werden. 50 Pfennig Entree. Sternwarte, Enckeplay sa. Mittwochs und Sonnabends von bis betreffende Direktion hat das Recht der Rückforderung. 11 Uhr Vormittags. Urania, Wissenschaftliches Theater. Sternwarte. P. 300. Dem Pfand- und Retentionsrecht des Vermiethers Invalidenfir. 57-62. Geöffnet von 5 Uhr Nachmittags bis 10% Uhr Abends, unterliegen( ohne Mittheilung, Klage u. dgl.) alle in die Briefkasten der Expedition. Entree 50 Pf. Buschlag für Theater von 50 Pf. bts 2 M. Aquarium: Schadowftr. 14. Geöffnet von 9-6 Uhr. Entree Sonntags 50 Pf., an jedem Sachen pfändbar sind, ist an dieser Stelle wiederholt, z. B. im Verurtheilten gingen ferner ein: Miethswohnung eingebrachten Sachen, die pfändbar sind. Welche Für die Familien der im Essener Meineidsprozek legten Sonntag im Monat 25 Pf. Castan's Panoptitum, Friedrichstraße. Geöffnet 10-10 Uhr. Eintrittspreis 50 Pf. Passage Briefkasten vom 13. Juli, ausführlich dargelegt. Panoptitum 10-10 Uhr. Eintrittspreis Amanda 50 Pf. Marine Gesammelt bei der Geburtstagsfeier des Budikers Lange, Panorama, Am Lehrter Bahnhof. Sonntags von 9-9 Uhr. Entree Augufte. Die Schulpflicht beginnt in Preußen mit vollendetem Friedrichsberg 3,45. Tabatarbeiter und Arbeiterinnen, Tilsiter 50 Pf. Kaiser- Panorama, Baffage( Unter den Linden). Geöffnet von 6. Lebensjahre bereits seit dem 28. September 1717.- Paul straße 3 10,-. 9 Uhr Morgens bis 10 Uhr Abends. 300 verschiedene Reifen, Landschafts- Krause. An Kosten dürfen bei Austritt aus der Landeskirche Salomon, 2. Rate 22,70 m. Genossen des Oberbarnimer Kreises durch bilder. Jede Reise 20 Pf. Deutscher Arbeiter- BildungsSonntags 50 Pf.- Borsig's Garten mit Palmenhaus, Alt werden. Worauf sich die Rechnung bezieht, die Ihnen zu- 1,-. Gendarmenfreund 135 1,00. Etliche, die den Namen Deutsche Zoologischer Garten, ü owufer. nur die direkten Auslagen( Schreibgebühren und Porti) verlangt verein Winterthur 12,- Vom rothen Franz aus Kamerun gesendet ist, läßt sich ohne Einblick in dieselbe nicht sagen. tragen, Lindenstr. 18 6,65. Ges. am Biertisch D. M. 147. Bez. A. H. 1. Ja. 2. Vom 1. Oftober 1893 ab. W. K. 2,10. Verspätet 1,-. Vaterlandsloses Ehepaar 1,-. Rich. L., Osnabrückerstraße. Antwort auf solche Fragen ertheilen wir gef. bei D. N. 0,75. Auktion zweier Bleistifte 6,-. Mitleid 11,-. E. R. R. Chemnitz. Die Kosten sind verjährt. Dem Gemüthl. Schafskopf bei Konrad d. G. H. 1,15. Rothe KistenGewerbebetrieb steht Ihre Bestrafung nicht entgegen. Wil: macher 1,50, Verein armer Karl. 2,- 6. Wahlkreis helm C. 25. Die Säße für Entbindungskosten und Alimenten( Schönhauser Borstadt) 700,-. 4. Wahlkreis( Diten) gelder sind nicht gesetzlich feststehende. Man erachtet für Ent 2. Rate 700,-. Biebfompagnie vom Stralauer Plat 1,50. bindung 30-60 m., für Alimenten bis zum 6. Lebensjahre 12 4. Wahlkreis Südosten 1736,71. Durch Max Anders, Bureaubis 15, bis zum 14. Lebensjahre 15-18 M. als angemessen.- H. J. Vorsteher, Bernauerstraße 3,20. Achim( Hannover) durch Unverständlich, sprechen Sie gelegentlich in der juristischen| Brennecke 65,-. Limba ch: Ungenannt 5,-, B. 5,-, Sch. 3,-, Sprechstunde vor.-. H. Sie müssen den Betrag bezahlen. Bleiser 1.-, Rädler 1,-, Oberfahre Sch. 0,50, die Rothen Röhrs. H. A.. 29. 1. Die Drohung, an die vorgesezte Be- dorf 11,-, zus. 26,30. Von der Expedition des sächs.„ Volksblatt" hörde im Nichtzahlungsfalle fich zu wenden, kann als strafbare 3wickau 65,32. Vom sozialdemokratischen Verein Baden durch Handlung erachtet werden. 2. Der Antrag auf Erlaß des Genossen Lutz 10,-. Durch Wehder, Sonneberg 3,20. Werdau Zahlungsbefehls ist an das Amtsgericht Berlin I, Neue Friedrich von Genoffen 2,- Rauchtlub Korea 4,25. ftraße 13, zu richten.- O. S. 30. Wenden Sie sich an die Summa 3400,78 M. Bereits quittirt 16 424,43 M. Hierzu Forstakademie zu Eberswalde. leider nicht frankentassen pflichtig. W. K. Dienstmädchen find 119,95 M., welcher Betrag in Nr. 245 zu wenig quittirt ist; 2. S. 1. u. 2. Die in in Summa 19 945,16 M. Jhren Händen befindliche Urkunde genügt ja dem Standesbeamten. Eventuell wenden Sie fich schriftlich unter Ueberreichung der Gebern im Namen der Verurtheilten sowie deren Angehörigen Hiermit schließen wir die Sammlung und sagen allen Urkunde an das hiesige Amtsgericht. 3. Die Zinsen sind pfändbar.| berzlichen Dank. Briefkasten der Redaktion. Wir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( 8wet Buchstaben oder eine Baht) anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. Die juristische Sprechstunde findet am Montag, Mittwoch, Freitag und Sonnabend abends von 7-8 Uhr statt Tischler Verein. Heute Abend 9 Uhr Versammlung Melchiorstraße 15. Da die Nachricht verspätet eingelaufen, so war Mittheilung im Vereinskalender" unmöglich. " E. M. B. 39. Offenbarungseid kann man durch Haftbefehl erzwingen. Gerichtsvollzieherkosten für Verhaftung betragen 15 Mart, der monatlich pränumerando zu zahlende Alimentenfaz für den Verhafteten 24 Mart. Lehnt der Verhaitete 6 Monate lang Leistung des Eides ab oder leistet er den Eid, so ist er zn entlassen. W. 1. Verjährung tritt mit Ablauf des 31. 12. 1921 ein. 26. Eine Ehe scheiden und eine Ehe trennen sind zwei verschiedene Wortverbindungen für den selben Begriff. D. C., Charlottenburg. 5. Januar 1836. -O. 174. 1. Ja. 2. Nein.. M. B. Wenden Sie sich an das Gericht mit dem Antrag, Ihnen Ausfertigung des Urtheils| Für den Inhalt der Juserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Sonnabend, den 26. Oktober. Deutsches Theater. Robinson's Eiland. Berliner Theater. Göz von Ber lichingen. Leffing- Theater. Gräfin Frigi. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die Reise nach dem Mars. Nachmittags 3 Uhr: Kindervorstellung: Schneewittchen und die fieben Zwerge. Neues Theater. Der Militärstaat. Schiller- Theater. Die Maler. Nachmittag: Minna von Barnhelm. Rendenz- Theater. Der Rabenvater. Vorher: Aber die Ehe! Adolph Ernst- Theater. Parade bummler. Central- Theater. Eine tolle Nacht. Alexanderplat- Theater Die kleinen nicht. Adolph Ernst- Theater. Zum 53. Male: Paradebummler. Besetzung der Hauptrollen: Anna Bäckers, Josefine Dora, Ida Schlüter, Adolph Ernst, Julius Eyben, Zielscher, Karl Weiß, Georg Worlitsch. Hugo Haßkerl, Richard Jürgas, Guibo Anfang 71/2 Uhr. Kein Aufgeld. Morgen: Dieselbe Borstellung. Central- Theater. Alte Jakobstr. 30. Freitag, den 25. Oftober 1895: Emil Thomas a. G. Novität! 3um 53. Male: Novität! Eine tolle Nacht. Große Ausstattungspoffe mit Gesang und Tanz in 5 Bildern von Wilh. Mannstädt und Julius Freund. Musik von Julius Einödshofer. In Szene gesetzt v. Dir. Richard Schultz. Anfang 71/2 Uhr. Nacht. Morgen: Zum 54. Male: Eine tolle Lämmer. Vorher: Nummer 66. National- Theater. Göt von Ber lichingen mit der eisernen Hand. Theater Unter den finden. Der 52 Dranien- Straße 52, Morigplay. goldene Kamerad. Hierauf: BalletDivertissement. American Theater. SpezialitätenBorstellung. Reichshallen- Theater. Spezialitäten Borstellung. Apollo Theater. Spezialitäten- Vorstellung. Schiller- Theater. ( Wallner- Theater.) Sonnabend: nachmittags: Minna von Barnhelm. Abends: Die Maler. Sonntag: nachmittags: Gök von Berlichingen. Abends: Der zerbrochene Krng. Die zärtlichen Verwandten. Alexanderplatz- Theater. Alexanderstraße 40. Die kleinen Lämmer. Operette in 2 Atten von Louis Varney. Vorher: Nummer 66. Operette in 1 Aft von Offenbach. Anfang 8 Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. National- Theater. Große Frankfurterstraße 132. Direktion: Max Samst. Volksvorstellung zu bedeutend ermäßigten Preisen. Gastspiel des Herrn Oskar Krüger vom Hoftheater in Braunschweig u. des Herrn S. Bruck vom Stadt- Theater in Mainz. Göz von Berlichingen mit der eisernen Hand. Trauerspiel in 5 Aften von Wolfgang von Goethe. Regie: Mar Samst. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Sonntag, nachmittags 3 Uhr: Maria Stuart. Kaiser- Panorama ( Passage). Zum 1. Male: Reise der Augusta Victoria" nach Malta, Smyrna, Kairo, Alexandria 2c. 2. Zyklus: Schlösser König Ludwigs: Hohenschwangau, Neuschwanstein. Eine Beise nur 20 Pf. Abonn. 1 M. Walhalla- Theater. Allabendlich ungeheure Heiterkeit beim Lach- Programm! Singspiel Poffe- Spezialitäten. Anfang 8 Uhr, Sonntags 7 Uhr. Entree 50 Pf. bis 2 M. Vorzugs Billette gratis. Die Soireen der altbeliebten Stettiner Sänger finden statt: ( Meysel, Pietro, Britton, Steidl, Krone, Röhl und Schrader) Jeden' Sonntag und Donnerstag: Sanssouci. Montag und Freitag: VictoriaBrauerei. Dienstag: Böhmisches Brauhaus. Nur nicht Rückwärts sondern hübsch Vorwärts mit der Konkurrenz schreiten, deshalb nur Sensationelle Neuheiten bringen! Trotz der 2 Circusse ist: Kaufmann's Variété jeden Abend ausverkauft. Die Palme dieser Saison ge= bührt dem Dichter unter den Dichtern Henry Samson. Das Mannweib Mlle. Arniotis ferner das brillante Programm! !! Hull kommt!! Urania Anstalt für volksthümliche Naturkunde. Am Landes- Ausstellungspark ( Lehrter Bahnhof). Geöffnet von 5-10 Uhr. Täglich Vorstellung im wissenschaftlichen Theater. Näheres die Anschlagzettel. Feen- Palast Burgstraße Nr. 22. Nur noch kurze Zeit. Auftreten des gesammten Künstlerpe sonals. Präzise 91/2 Ubr abends: Im Fluge durch die Welt! Sensationeller Luftatt von Stephan und Olivier. Wilhelm Fröbel mit seinem Ult- Repertoir. Alma Peroni, die Königin der Nacht, die 3 Ja paner Rappo, die Mulattin Barbara, Scheffler Troupe, singende Luftfee 2c. 2C. Anfang: Wochentags 71/2 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree 30 Pf. Ab 1. November: Neues Programm! Apollo- Theater. Friedrichstr. 218. Direktion: J. Glück. The 7 Troubadours, Bella Rose Mile. Karina, Mile. Raymond, Merkur- Trio Abbas Mirza Jones und Robinson Bachus Jacobi Kitschin u. Osborn Bibb und Bobb u. s. w. u. s. w. u. s. w. nur noch bis Ende Oktober. Raffeneröffnung 7 Uhr. Anfang der Vorstellung 8 Uhr. Am 1. November: * 14 hervorragende Debüts.* Alcazar. Variété- u. Spezialitäten- Theater. Dresdenerftr. 52/53, Annenstr. 42/43 ( City- Passage). Täglich: Gr. Spezialitäten-Vorstellung. Üleberliftet. Poffe mit Gesang u. Tanz in 1 Aft. Anf. Wochent. 8, Sonntags 6 Uhr. Entree 10 Pf., 30 Pf. R. Winkler. " " Betten Theilzahlung. Gegründet 1845. Circus Renz. Karlstrasse, Gegründet 1845. Sonnabend, den 26. Oktober, abends 71 Uhr: Parade- Gala- Vorstellung. T Besonders hervorzuheben: Joujou hippique mit 12 Freiheitspferden. 1. Bagdad, arabischer Vollblut- Schimmelbengst. 2. 6 Trafehner Rapphengite( Original- Dressur). 3. Die Spazierfahrt eines Jagdherrn, ausgeführt von 5 Rapphengsten. 4. Favorit Donner, das Vollendetste der Pferdedressur, wie solche bis jetzt noch nie gesehen wurde. Sämmtliche Pferde dressirt und vorgeführt vom Direktor Fr. Renz. Ferrucio, anglo- arabischer Fuchshengst, in der hohen Schule geritten von Frau Robert Renz. Hierauf der Baguettesprung. Eine Leistung, wie solche noch niemals von einer Dame zur Ausführung gebracht wurde. Neu für Berlin! Hierauf: Neu für Berlin! Wiederholung des berühmten Baguettesprungs über Hindernisse ausgeführt von 14 Herren mit 14 Springpferden. Dieses Reiterstück ist eine der hervorragendsien und waghalsigften Leistungen auf dem Gebiete der circensischen Künste und ist bisher in teinem anderen Institut zur Aufführung gelangt. Mephistophela's Höllenritt, ausgeführt von Frl. Wally Renz. Povero, 4jähr. Vollblut- Rapphengst, in allen Gangarten der hohen Schule dresfirt und geritten von dem anerkannt besten Schulreiter der Welt Mr. James Fillis. Auftreten der vorzüglich exzentrischen Klowns Gebrüder Villand, sowie des Original- Clowns Mr. Gobert Belling. Alles Nähere aus Plakaten und Austragezetteln ersichtlich. Sonntag, den 27. Oftober: Zwei Vorstellungen, nachmittags 4 Uhr: Tjo Ni En mit dem beliebten Schellenspiel. Preise der Plätze zur Nachmittags- Vorstellung: " " " " 1,50 1, " Ein Logenfiz 4.- M., Kinder unter 10 Jahren, 2,- M. Sperrsiz 2,50 Tribünenfig 2, Erster Rang Balton 2 m." Zweiter Plag" 1 M. Dritter Play"( Gallerie) Stehplay 50 Pf. Inhaber von ersten Rang, Balkon, zweiten und dritten( Gallerie) Play Billets baben das Recht, ein Kind unter zehn Jabren unentgeltlich einzuführen. Jedes weitere Kind zahlt auf dem ersten Rang- Balton und zweiten Plaß die Hälfte. Abends 7% Uhr: Vorstellung. Gewöhnliche Preise. Franz Renz, Direktor, Rönigl. Rommissionsrath. Neuer Circus Bahnh. Börse. Circus Buschh Börse. Sonnabend, den 26. Oktober, abends 7 Uhr: Gala- Dorftellung. Wiederholung der mit so ausserordentlichem Beifall aufgenommenen Eröffnungs- Vorstellung. Besonders hervorzuheben: Ein equestr. Arrangement von 100 Pferden. Das Non plus ultra der Freiheitsdressur, von keiner Konkurrenz erreichbar. Der phänomenale Szandor- Sprung wie solcher bisher von keinem Pferde mit Reiter über 3 große Pferde ausgeführt worden ist.( 3000 M. Prämie demjenigen Pferdebefizer, der mit eigenem Pferde denselben Sprung im Circus Busch ausführt). Festzug des gesammten Perfonals. Der beste deutsche Schulreiter Herr Foottit- Burghardt. Die phänomenale Reitkünstlerin Mdm. Dolinda de la Plata. Das borende Känguruh. Auftreten sämmtlicher Klowns. Die Circustaffe ift geöffnet von 11-3 Uhr und von 5 Uhr an ununterbrochen. Vorverkauf bis 5 Uhr beim Invalidendank, U. d. Linden 24. Sonntag: Zwei Vorstellungen, nachm. 4 Uhr( 1 Kind frei) und abends 71/2 Uhr. Reblaff, Bettfedeern- Spezialgeschäft Achtung! Schuhmacher. Brückenstraße 6( Jannowißbrücke). Danksagung. Für die überaus vielen Beweise herzlicher Theilnahme, sowie für die zahlreichen Blumenspenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes August Schmidt sage ich allen Verwandten, Freunden und besonders den Meistern und Arbeiterinnen der Berliner Velvetfabrik meinen innigsten Dank. Berlin, 24. 10. 1895. Achtung! 17 Weberstraße, Nieft's Festsäle, Weberstraße 17. Sonnabend, den 26. Oktober: Vereinigungs- Kränzchen arrongirt vom Verein deutscher Schuhmacher unter Mitwirkung des Gesangvereins Vineta( Mitglied des A.-S.-B.). Billets find in sämmtlichen mit Plakaten versehenen Handlungen zu haben. Um zahlreichen Besuch bittet J. A.: G. Schrul, Langeftr. 95. 9436 Restaurant Ravenstein bei Friedrichshagen empfiehlt sich Vereinen und Gesellschaften.[ 33862*] F. Kautsch. Die trauernde Wittwe Bertha Schmidt geb. Jenatsch. Verantwortlicher Redakteur: Frizz Kunert, Schöneberg- Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin, 2. Beilage zum ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Ur. 251. Sonnabend, den 26. Oktober 1895. 12. Jahrg. Aus der Domäne des Bentrums. den Hauptpunkte in den Klageliedern der oberschlesischen Berg- es regnet, schneit oder ob die Sonne brennt, diese Glenden " Die Reise zum Parteitag in Breslau hat einem Mitarbeiter der Rh. Wefts. Arbeiter- Zeitung" Gelegenheit gegeben, sich mit eigenen Augen von dem oberschlesischen Proletarierelend zu überzeugen er faßt sein Urtheil in die Worte zusammen: vor Oberschlesien verblaßt alles." aus unterdrückend. und Hüttenleute. Grauenvoll flangen oft die Schilderungen, müssen schuften, der Witterung preisgegeben. Das Essen dieser deren Wahrheit von dem hageren, verhungerten Gesicht des Er- Aermsten besteht in trockenem Brot und vielfach wird Schnaps. zählers bestätigt wird. dazu genossen. Wer das sozialpolitische Wirken des Zentrums in seiner ganzen Sphäre" begreifen will, der komme hier zur ultramontanen Domäne Oberschleften. " Soziale Rechtspflege. zur Die Beobachtung der Staatsgefeße seitens der Unternehmer Und wem gehören die Schächte der Wolfganggrube? Einem ist in Oberschlesien einfach lässig wir müßten eigentlich einen der berufensten Vertreter des Zentrums, dem Grafen Ballestrem!! viel schärferen Ausdruck gebrauchen. Gruben- und Hüttenpascha Der anerkannte Führer jener Partei, die uns Sozialisten immer Das erfte, was uns in Zabrze( sprich: Sabfche) auffiel, so schalten zum theil unbeschränkt, folgen selbst gegebenen Verordnungen. die Vernichtung der Familie" vorwirft, sorgt in anerkennens fagt er, war die ungemein ärmliche, fast lumvige Kleidung der Die völlige Unwissenheit des armen Volkes wird auf das schmäh- werther Weise dafür, daß die oberschlesischen Familienverhältniffe Bevölkerung. Fast alle Personen trugen längst aus der Mode lichste gemißbraucht. Mit Verwunderung lauschen die armen immer mehr zerrüttet werden. gekommene, fchmußige und schlecht fißende Röcke, Hosen 2c. Die Leibeigenen, wenn wir ihnen die Bestimmungen der SozialgesezWeiber waren in unförmige Tücher gehüllt, aus denen Inochige gebung Deutschlands erklären. So dürftig diese auch sind, in und fahle Gesichter hervorlugten. Was den Westdeutschen aber Oberschlesien stehen sie größtentheils nur auf dem Papier. Was besonders anmuthete", war das fast durchgängige Barfuß- der Herr Ortsvorsteher, der Gendarm und der Industriebeamte Taufen der Weiber und Kinder. Der Tag unserer An- dekretirt, ist hier Gesetz. funft war ein Sonntag(!), aber nur wenige Frauen Ganz besonders aber war es ein Faktor, auf deffen Haupt sahen wir, deren Füße mit Schuhe oder gar mit sich die grimmigsten Vorwürfe häuften: Die Geistlichkeit, oder Strümpfen bekleidet waren. Da zugleich regnerisches Wetter wie die Leute hier sagen: Die Heiligkeit. Gewerbegericht. Speziell für Schlächter, aber herrschte und in Oberschlesien gepflasterte Straßen etwas Un- Man muß den tiefreligiösen Charakter des oberschlesischen auch für Angehörige anderer Berufe, welche auf Stellenvermittler, bekanntes find, so mag sich der Leser das Bild selbst ausmalen, Volkes kennen, um diesen Haß gegen die Geistlichen voll Arbeitsnachweise 2c. angewiesen sind, ist eine Rechtsanschauung daß diese barfüßigen Weiber, unter deren Tritten der Koth hoch würdigen zu können. In von großer Bedeutung, welche der Vorsitzende der Kammer 6, den polnischen Ländern spielt regte, war, daß alle uns Entgegenkommenden, ob Mann, Weib gelium. In allen Wohnungen, die wir besuchten, und es lang. Die Arbeitsvermittelungs- Juftitute bewirken meistens, ausflog, boten. Ein weiterer Umstand, der uns zum Denken an der Klerus die erste Geige. Was er sagt, ist ein Evan: Magistratsaffeffor eo, nach der Erledigung eiv.es Lohnentschädigungsprozesses vortrug, der in einen Vergleich ausoder Kind einen erschreckend stupiden Gesichtsausdruck waren nicht wenige, trifft man Heiligenbilder, Kruzefire, Weih- lang. zeigten. Kein Anzeichen geistiger Regfamkeit leuchtete uns waffertöpfe u. f. w. Die Predigten sind besucht wie nirgendswo.( bie sogenannten Kommiffionäre ausschließlich) die Erledi gung der bei ihnen den graugelben, hageren Zügen entgegen. Alles Der übliche Gruß lautet:" Gelobt sei Jesus Christus!" eingegangenen Bestellungen derart, daß fie die Wo sich Lebhaftigkeit zeigte, Und doch dieser tiefe Haß gegen die Vertreter der christVerfügung todt, gleichgiltig, erfterbend. ftehenden 2rbeitskräfte mit einer da erkannten wir bald die Merkmale des Alkoholikers. Der lichen Liebe! Wer schärfer sieht, erkennt auch bald die Ursache. Engagementstarte" welche gewiffe grunds legende Arbeitsbedingungen enthält, zu ihren Auftraggebern Fusel wirkt hier als belebendes Element. Offen nennt man die Geistlichkeit die Verbündeten des Kapitals. Menschen, so die Wohnungen. Wenige Steinbauten, meistens fontrolliren können. Daß aber solche den Klerus diskreditirende 6. am 29. September, einem Sonntage, zu dem Schlächtermeister Unser Weg führte uns nach Zaborza( Dorf). Wie die Es werden Erzählungen folportirt, deren Richtigkeit wir nicht senden. Mit einer solchen Karte versehen, auf welcher die Lohns Fabritswohnungen, fast nur elende, einstöckige, mit Schindeln Sachen hier verbreitet und allgemein geglaubt werden, läßt tief Cosbach, der sein„ Arbeitgeber" werden sollte. Cosbach war bedeckte Hütten. Aus den niedrigen Löchern, euphemistisch blicken. Es ist nicht der Haß gegen die Religion, sondern nicht anwesend und so wurde der etwas angetrunkene S. in den Thüren genannt, gähnte uns Schmuß und Elend in scheußlichster nur gegen die Verkünder derselben, die Priester, was so sehr zu ihm zugedachten Schlafraum untergebracht, ohne daß der„ neue Bollkommenheit entgegen. Gebückt traten wir ein, den Efel denken giebt. Der Oberschlesier geht immer noch zur Kirche, Meister" ihn zu Gesicht bekommen hatte. Als dieser dann um wenn er auch den amtirenden Pfarrer haßt. Nur gegen die 11 Uhr nach Hause kam, war es ihm angeblich nicht Ein enger, kaum einen Meter breiter Gang. Der Boden Person desselben richtet sich sein Grimm. möglich, Don dem Schlimm, sehr schlimm müssen es manche Geistlichen hier ge- tommen. Dies ärgerte ihn und da ihm am anderen Morgen verschlafenen S. die Karte unbelegt, verfaultes Stroh, Abfälle von Speisen liegen in den zu be. Ecken. Ein anderes Thürloch führte zur" Stube". Die Wand trieben haben. Arg müssen sie mit der Vertrauensseligkeit ihrer beuchte, G. habe Katzenjammer, ließ er denselben erst garnicht entlang liegt Stroh. Auf Befragen erklärte man uns, daß dort Gläubigen umgesprungen sein, sonst wäre eine solche tiefgehende die Arbeit antreten und wies die ihm nun angebotene Karte die Familie schläft.() Mann, Frau und vier Kinder legen fich Abneigung nicht denkbar. Soll der Strom der Empörung dort in ihren Kleidern zum Schlafen nieder. sich ein elender Ofen, auf dem das„ Mahl" bereitet wird. treten, dann ist bei dem leidenschaftlichen Charakter der Slaven urtheilen, weil derfelbe ihn wohl zum 29. September engagirt, In einer Ecke befindet in Oberschlesien einmal die heute noch bestehenden Ufer über zurück. S. beantragte darauf beim Gewerbegericht, Cosbach zu einer fiebentägigen Lohn, Kost- und Logisentschädigung zu verWelcher Art dieses Mahl" ist, brauchen wir wohl nicht zu er- das schlimmste zu befürchten. zählen. Es war uns nicht möglich, es länger in dieser stinkenden Angesichts solcher elenden Zustände, wie sie hier im öftlichen aber nicht in Arbeit gestellt ta'e. Kläger berief sich auf die Angesichts solcher elenden Zustände, wie sie hier im öftlichen Engagementskarte, nach welcher er nur Sonntags und zwar bis Höhle auszuhalten, schnell eilten wir ins Freie. Wer in eine Theile Deutschlands herrschen, muß man sich doch fragen: Wo 2 Ein Ver solche Wohnung" tritt, der lasse alles Gefühl für Reinlichkeit ist denn das Zentrum, dessen jahrzehntelange unumschränkte Uhr nachmittags hätte entlassen werden tönnen. Vorsitzenden Leo wurde von den Herrschaft in Oberschlesien auch jetzt noch besteht? Wo ist die gleichsvorschlag des Und doch find solche Räume noch nicht die schlimmsten. Partei, die so oft sich als die erste Arbeiterpartei gerirt? Hier in OberParteien angenommen, worauf der Vorsitzende folgendes Unsere Genossen erzählen uns von Zimmern, bewohnt von sechs schlesien giebt es wenig Sozialdemokraten, von Gott hergesandt, um worden mit der Abgabe der Karte und ihrer Annahme durch den ausführte: Das Arbeitsverhältniß wäre erst perfekt ge bis acht ledigen Arbeitern, deren ganzes Möbelment aus die fürsorgende Thätigkeit der Ultramontanen zu verhindern. einem Strohlager, sum" Bett" für alle Wohnungstheilhaber So wenigstens lesen wir oft, sollen sich die Sozialisten in den Arbeitsverhältniß zwischen den Parteien bestanden und der BeBeklagten. Wie die Dinge lagen, habe also noch gar kein bestimmt, bestehe. Schaudernd wendet sich der Kulturmensch von Gegenden, in denen sie herrschen, dem Zentrum gegenüber Arbeitsverhältniß zwischen den Parteien bestanden und der Be diesem Bild menschlichen Elends ab. Das empörendste bei solchen verhalten. tlagte wäre an und für sich nicht verpflichtet Szenen ist aber, daß das Oberhaupt dieser so verkommenen Wir gestehen nochmals: Nie sahen wir größeres Glend gewesen, die Karte zu nehmen. Es hätte ihm freigestanden, Familie täglich 10-12 Stunden im Dienst des Kapitalismus einer Arbeiterklasse, wie hier in Oberschlesien; niemals trafen ihm aus irgend einem Grunde der Meister, zu dem er kam, nicht den Kläger einzustellen oder nicht. Auch hätte der Kläger, wenn frohudet. Daß er unter Lebensgefahr der Erde die schwarzen wir größere bürgerliche und meralische Degeneration als gerade gefiel, die Abgabe der Karte verweigern und unbehelligt seiner Diamanten entreißen muß. Morgens früh um 4 Uhr wandert hier und doch steht hier der Zentrumsthurm, noch un- Wege gehen können. Schon weil die Karte nicht abgegeben war, der Arme zur Grube oder Hütte, um dort in strenger Frohnde erschüttert. Unbeschränkt beherrscht hier der Klerus die Geiſter, hätte der Kläger keinerlei Rechtsansprüche an den Beklagten, das Und doch verdient ein solcher Proletarier nicht einmal so viel, Was hat nun das Zentrum für die elenden niederschlesischen habe der Gerichtshof einen Vergleich für die beste Erledigung bis zum Nachmittag 3/2 Ubr, oft noch weit länger, zu schuften jede Auflehnung gegen seine Autorität erfolgreich niederschlagend. hätte der Kläger feinerlei Rechtsansprüche an den Beklagten, das juristische Recht sei also auf seiten des Beklagten. Immerhin um einigermaßen menschenartig leben zu können. 2 bis 2,60 m. Proletarier gethan? ist sein Zagelohn. Nur wenige verdienen mehr; über 3,50 M. pro Noch eins! Es wurde uns erzählt, die fiskalischen Gruben dieses Prozesses gehalten und denselben deshalb befürwortet. Tag verdient sehr selten der oberschlesische Bergmann. Wallt nicht feien gegenüber den sogenannten herrschaftlichen" Gruben Reichs Versicherungsamt. Unfälle bei frei. das Blut, wenn man daran denkt, wie ein Mensch trotz harter( Privatgruben) noch Gold". Auf den königlichen Gruben und willigen Hilfeleistungen in Betrieben, in welchen die Arbeit in solch unmenschlicher Weise sein Dasein fristet? Hütten herrsche ein viel größeres Maß von persönlicher betreffenden Arbeiter nicht ständig arbeiten, werden unter UmArm, schrecklich arm ist das oberschlesische Volt. Wir geben Freiheit für die Arbeiter, als in den Privatetablissements. Wir ständen als entschädigungspflichtige Betriebsunfälle angesehen. gern zu, daß der Fusel einen guten Theil des Lohnes frißt. begaben uns auch zu den bei Zaborze- Dorf liegenden Schächten Der Arbeiter Zöllner verdiente sich seinen Lebensunterhalt damit, Aber ist das nicht erklärlich? Wo jede geistige Beschäftigung der Wolfganggrube. Draußen auf den Abladestellen waren fast daß er beim Verladen von Rüben, Zucker u. s. w. in berzitfehlt, wo strenge, lang anhaltende Arbeit den Körper vernichtet, nur Frauen und Mädchen beschäftigt, die geförderten Kohlen zu stehende Elbfähne half. Er war nicht fest angestellt, fand sich wo durch Gewohnheit seit Alters her Schmutz und Elend den verladen. Im fürchterlichen Schmuß barfuß(!) oder nur mit aber regelmäßig an Ort und Stelle ein, da er wußte, Proletarier verfolgen, will man da fittliche Maßstäbe an die Pantinen bekleidet, quälte sich hier der schwächere Theil des daß er Beschäftigung finden würde. Im Oktober 1893 Berworfenheit legen? Nur Pharisäer und Heuchler können dies, Menschengeschlechts an schweren Karren und Wagen. Wir hatte er an zwei Tagen für einen Schiffer Zuckersäcke der ehrliche Mensch hat hier nur Mitleid, kein Verdammen. brauchen das Bild nicht weiter auszumalen. Man bedenfe nur: verladen, welche Arbeit er am folgenden Tage fortzu Abends saßen wir im Hause eines Genossen, inmitten einer barfuß, schlecht bekleidet und dabei der Kohlenschmutz. Das waren feßen hoffte. Obwohl am nächsten Vormittage nichts zu thun guten Anzahl von Berg- und Hüttenmännern. Die polnische nun die Mütter der oberschlesischen Bevölkerung. Was für Kinder war, blieb er auf der Betriebsstätte, da für den Nachmittag Sprache, die hier durchweg gesprochen wird, erschwerte das Ver- ein Wesen gebären wird, das tagaus tagein den dichten Roblen- wieder Beschäftigung in Aussicht stand. Während 3. wartete, fländniß und wir mußten oft zu einem Dolmetscher greifen. Staub einathmet, ist leicht zu denken. Die blaffen, strophulösen geschah es, daß ein Schiffer sich vergeblich bemühte, seinen Kahn Aber was wir hörten, genügte uns vollkommen. Wir fahen Kindergesichter, denen man hier auf Schritt und Tritt begegnet, loszustaken, den er an einen Dampfer hängen wollte. Es hauste hinein in einen solchen Abgrund von Jammer, Noth und sagen genug. zur Zeit ein furchtbarer Sturm, der den Kahn immer wieder Kummer, daß wir oft sprachlos da saßen. Schlechter Lohn, schlechte, brutale Behandlung, unglaublich niedrige Lebensweise, völlig unzureichende Wohnung, das sind die immer wiederkehren " draußen! " Diese weiblichen Arbeiter erhalten nun für ihre harte zehn- an das Nachbarschiff herantrieb. Hilfebereit sprang der stündige Arbeit pro Tag 80 Pf. bis 1 M. Von der Arbeit Besitzer desselben, der Arbeitgeber des Zöllner vom Tage dürfen sie sich auch beim schlechtesten Wetter nicht bewegen. Ob vorher, dem sich vergeblich abmühenden Berufsgenossen zur A Geheimniß Aufdringlich thaten sie im Stil der Romödie alle; die Guten im anschauung sich im Widerspruch mit der modernen Welte Kunft und Wissenschaft. Stücke unterstrichen ihre naive Gemüthlichkeit und die Bösen anschauung befinde, welche zum großen Theil auf Den Im Berliner Theater hat" Die Grille" der seligen Birch. trugen ihren rohen Unverstand gar grausam zur Schau. Errungenschaften der modernen Wissenschaft beruhe. Obwohl Pfeiffer ihre fröhliche Auferstehung gefeiert und so darf man sich In Eckstein's Verlagsanstalt ist soeben ein Kunstblatt in dies eine Binsenwahrheit ist, ist die Wiederholung, Betonung and nicht verwundern, daß auch die sogenannten Novitäten des Kupferäßung erschienen: Gedentblatt zur Vollendung Darlegung derselben der bürgerlichen Gesellschaft gegenüber, Berliner Theaters altväterlichen Anstrich bewahren. Am Donnerstag des neuen Reichstagsgebäude 3. Dasselbe ist eine welche sich in den tonangebenden Kreisen heute so fromm an gab man eine neue Komödie„ Nachruhm" von Robert Misch vorzügliche Reproduktion des Franz Würbel'schen Kolossal ſtellt, nicht überflüssig, sondern nüßlich zu nennen, und hätte und errang mit wohlfeilen Mitteln einen wohlfeilen Erfolg. Wie gemäldes, das die Mitglieder der Reichstags Baukommission daher dieser erste Theil der kleinen Broschüre eine etwas eins in der„ Grille" die mißachtete Bauerntugend triumphirt, so sowie die übrigen Mitarbeiter am Reichstagsgebäude: Künstler, gehendere Darstellung vertragen. triumphirt im„ Nachruhm" das schnöde verkannte Künstlergenie, Kunsthandwerker und Handwerker um das Reichstagsgebäude Der Verfasser zieht dann den selbstverständlichen Schluß, und wen freut derlei mehr, als den braven Mann im Parkett gruppirt zeigt. Von den letteren beiden daß der konfessionelle Religionsunterricht überflüssig und seits Kategorien des Theaters? Zu dem hungernden, verzagten Komponisten mag so mancher nur in seiner Eigenschaft als Firmen- raubend, ja durch seinen Gegensatz zu der Weltanschauung, die der Liedertafel. Der mißhandelt mit seiner robusten, in greller fehlenden Arbeiter auf dem Bilde figuriren sollten. Bielleicht Religionsunterricht in fittlicher Beziehung; es ist ja ganz Roland kommt der reiche progige Seifensteder Klemm, Präsident träger aufgenommen sein, während eigentlich die hier natürlich durch die übrigen Unterrichtszweige und das Leben herangebildet werde, geradezu schädlich sei. Besonders schädlich ist der Karrikatur vorgetragenen Philisterhaftigkeit den verwöhnten drängt sich auch dem einen oder anderen die Frage auf, wie Musiker, bis dieser die Geduld verliert, lieber auf das nahrhafte so denn der Herr Direktor Knaak in diese Gesellschaft komme. Klar, daß eine Sittlichkeit, welche sich auf der Religion Ant eines Dirigenten der Liedertafel verzichtet und dem Seifen- Die Gruppirung der 270 Porträts ist sehr geschmackvoll und ge Religion aber wird im Bewußtsein jedes modernen Menschen, mit dieser selbst ins Wanken tommt. Die im Publifum. Denn so viele Seifensieder auch da unten im des Künstlers bleibt es, warum der Schöpfer des Baues selbst bei den aufrichtig Frommen, mindestens eine zeitlang start Zuschauerraum figen mochten, jeder einzelne ist höchlich- Wallot so in den Hintergrund gedrängt erschüttert. Daß sehr viele dann mit der Religion zugleich froh, daß er nicht sei, wie sein Vorbild auf der Bühne, und die ist, daß man ihn förmlich suchen muß, während jeden fittlichen Halt verlieren, ist eine traurige Thatsache, für selben Leute, die im Leben den Komponisten einen heillosen ningekehrt die Porträtbüste des jetzigen Kaisers so welche die bodenlose Gefühlsroheit speziell der sogenannten besser Narren nennen würden, klatschen im Theater seiner Bravour sagen wir byperloyal in den Vordergrund gestellt ist. gebildeten Jugend lautes Zeugniß ablegt. Gerade aus diesem Beifall. Man glaubt es taum, welchen Seelenadel ein tief- Nach den Urtheilen, die er über den Bau als den" Gipfel der Grunde müßten selbst die Frommen im Lande der Begründung gerührtes Publikum an einem einzigen Theaterabend aufzubringen Geschmacklofigkeit" gefällt haben soll, ist es fraglich, ob er selber einer vom religiösen Bekenntniß unabhängigen Ethik das Wort im stande ist. Dem armen Komponisten geht es täglich schlechter. sich dadurch so geschmeichelt fühlt, wie es vielleicht die Absicht reden. Nachdem Verfasser den genannten Punkt gestreift, jedoch Seine Lieder werden nicht gedruckt, seine Oper wird nicht des Künstlers gewesen. Der Preis des Künstlerblattes 70 m. nicht genügend beleuchtet hat, wendet sich an die Dem Genie grinst überall die Dummheit ohne, 100 M. mit Rahmen ist, so hoch er flingt, ver- deutschen Lehrer mit der Aufforderung, sich zu dem offenen angenommen. entgegen. Verzweifelt verläßt der Komponist Heimath und Weib hältnißmäßig nicht theuer. Das Originalgemälde ist 3. 3. im Bekenntniß zu ermannen, daß der Religionsunterricht aus und geht nach Südamerika. Inzwischen aber ereignet sich das Saal 23 des Reichstagsgebäudes ausgestellt. der Schule zu beseitigen und durch einen allgemeinen Wunderbare, das Theatermärchen. Ein Gerücht taucht auf: der Moralunterricht zu ersetzen sei. Unser Genosse und Mitarbeiter, der italienische AhMusiker, der vermißt werde, habe sich im Vierwaldstädtersee ertränkt. Das Gerücht wird geglaubt und ihm hat der Künstler geordnete Prosessor Enrico Ferri befindet sich augenblicklich zu verdanken, bei Lebzeiten seinen Nachrühm in Brüssel, wo er an der Freien Universität" einen Zyklus tosten zu dürfen. Der unglückliche Selbstmörder wird von Vorträgen hält. über Nacht berühmt. Die Verleger reißen sich um seine Kompofitionen, die Direktoren um seine Oper. Die banaufijchen Tabler von ehedem schreiben die glänzendsten Nekrologe; die Seifensieder werden Enthusiasten. Ein längst und oft be- Menschenopfer unerhört!" währter theatralischer Spaß! So hat den Komponisten, der natürlich aus Amerika heimkehrt, der glückliche Zufall ans Ziel gefördert. Das Gemenge aus Sentimentalität und Possen- Der Verfasser der kleinen 21 Seiten langen Broschüre Ult wurde von den Darstellern mit breitem Behagen gespielt. betont, daß der christliche Glaube und die christliche WeitLiferavisches. Bedenten gegen den Religionsunterricht. Von Kuno Faast. Leipzig 1895. A. Sch upp. 30 Pf. er Eine solche Aufforderung ist in heutiger Zeit ganz übers flüssig; der Verfasser sagt selbst einige Zeilen vorher, daß die deutschen Lehrer noch unter dem Einfluß der Kirche stehen und garnicht im ftande sind, einmüthig die Beseitigung des Religionsunterrichtes zu verlangen. Sie würden auch schön anlaufen. Die absterbende bürgerliche Gesellschaft bält die Kirche für ein Institut, das sie zu ihrer Aufrechterhaltung braucht; deswegen muß sie gehegt und gepflegt werden, selbst auf die Gefahr hin, daß ab und zu ein Tiener Gottes fich erkühnt, auch einmal den herrschenden Klassen ins Gewissen zu reden. Bt. amtes Gerichts- Beifung. aber nur, wenn Seite, und auch Böner eilte herbei, um zu helfen. Aber gleich, gegeben, die geftern vor der 9. Straffammer des Landgerichts I, mitgetheilt, baß bie regelmäßigen Monatsverfammlungen der beim ersten Handanlegen glitt derfelbe mit bem schnell er verhandelt wurde. Der Angeklagte, ein Restaurateur, hatte dem Filialen Weißenfee und Friedrichsberg wegen zu schwachen Bes griffenen Haten an der Seite des Nachbarkahns ab und stürzte Bermiether in einem schriftlichen Miethsvertrage versichert, daß such es eingestellt wurden, und daß der Vorstand beschlossen hat, kopjüber in die Fluth, zwischen beide Schiffe, die im die von ihm in die Miethsräume einzubringenden Sachen fein im Frühjahr im neuen Hause der Urania- Gesellschaft eine Vornächsten Moment wieder zusammenschlugen und ihn zer Eigenthum seien. Einen Monat nach Abschluß dieses stellung veranstalten zu lassen. Einige Redner meinten dabei, quetschten; er wurde todt aus dem Waffer gezogen. Die Vertrages bezog der Angeklagte die Räume. Schon nach daß die Gesellschaft die Arbeiter- und Beamtenvereine ungleichGibschifffahrts Berufsgenossenschaft hielt fich nicht verpflichtet, seinen einigen Monaten mußte er das Lokal wegen schlechten mäßig behandle; auch die Erhöhung der Preise der Billets im Hinterbliebenen eine Rente zu gewähren. Sie vermochte feinen Geschäftsganges schließen und seine Miethszahlungen einstellen. neuen Hause von 40 auf 50 Pf., wurde abfällig beurtheilt, da entschädigungspflichtigen Betriebsunfall in dem Unfalle Zöllner's Nunmehr stellte es sich heraus, daß ein großer Theil der von der Arbeiter darunter am meisten zu leiden habe. Die zu sehen. Das Schiedsgericht erkannte aber an, daß doch ein ihm eingebrachten Sachen gar nicht Eigenthum des Angeklagten, Abrechnung vom letzten Quartal stellte sich so: Einnahme und folcher vorliege und auch der erste Senat des Reichs- Versicherungs- sondern auf Leihvertrag von ihm entnommen waren. Sie mußten Bestand 1328 M., Ausgabe 511 M., bleibt Bestand 812 M. verurtheilte unter dem Vorfiz des Präsidenten dem dritten Eigenthümer von dem Vermiether heraus- Das im Auftrag der letzten Generalversammlung vom Vorstand Dr. Böditer die Berufsgenossenschaft zur Zahlung der Rente. gegeben werden und letterer hat den größten Theil feiner ausgearbeitete Reglement für Streifende, Ausgesperrte oder GeMiethsforderung von 1000 Mart verloren. Die Staatsmaßregelte wurde nach einer kleinen Abänderung angenommen anwaltschaft hielt durch das Verhalten des Angeklagten und weiter beschlossen, zu der Sonntag, den 8. November, nachdie Thatbestandsmerkmale des Betruges für erfüllt, obgleich mittags 2 Uhr vom Genossen Türk veranstalteten Boltsvorstellung Zum Duellblödsinn. Wegen Kartellträgerei stand gestern burch die Beweisaufnahme festgestellt wurde, daß der Angeflagte im Nationaltheater, wo" Der Volksfeind" von Jbsen, gespielt der Brandmeister Gustav v. Moltte vor der vierten Straf- Die auf Leihvertrag entnommenen Möbel erst nach Abschluß werden wird, 300 Billets zu entnehmen, diefe find zum Preise fammer des Landgerichts I. Der Angeklagte ab au, in einem des Miethsvertrages, zum theil sogar erst nach dem von 60 Pf. in den Zahlstellen zu haben. Zum Schluß forderte Streit zwischen zwei Aerzten dem einen im Auftrage des anderen er die Miethsräume bezogen hatte, angeschafft und in der Vorsitzende auf, die ausgegebenen Fragebogen gewissenhaft eine Borderung überbracht zu haben, wollte aber deshalb nicht die letzteren eingebracht hatte. Rechtsanwalt Dr. Schöp3 auszufüllen und wieder an den Zahlstellen abzugeben. ftrafbar fein, weil er vorher sich die größte Mühe gegeben habe, führte aus, daß juristische Gründe zur Freisprechung des An- Steglit. Im Schwarzen Adler war am Montag Abend die Sache auf gütlichem Wege beizulegen. Der Gerichtshof fannte geflagten zwängen. Da die Versicherung des Angeklagten, die dies nicht als einen Grund zur völligen Straflosigkeit anerkennen, von ihm in die Miethsräume einzubringenden Sachen eine zahlreiche Zuhörerschaft versammelt, um den Bericht vom ließ es aber bei der zulässig niedrigsten Strafe, einen Tag feien fein Eigenthum, die Zusicherung einer zukünftigen Parteitag entgegen zu nehmen. Statt des Reichstags- Abgeordneten Bubeil, der wegen Heiferkeit das Referat hatte absagen Festungshaft, bewenden. Thatsache enthalte. Strafbar wegen Betruges mache man fich müssen, sprach der Genosse Görke- Charlottenburg über die Gr Mit der berühmten Knochenkocherei in der Greif8: Thatsachen vorspiegelt. man gegenwärtige oder vergangene Der Vermiether sei auch gebnisse der Verbandlungen, die durch die Presse bereits ausführlich gar walderstraße, die sich in ihrer Umgebung durch liebliche Ge- nicht dadurch geschädigt worden, daß der Angeklagte bekannt find. Der Redner motivirte die Stellung der Vertreter des rüche bekanntlich recht viel Freunde erworben hat, beschäftigte ihm bei Vertragsschluß jene Zusicherung gegeben, sondern Kreises in allgemein verständlicher Weise und beklagte, daß man fich am 24. Oktober der dritte Senat des Ober- Werwaltungs- erst dadurch, daß er später nach Vertragsschluß einen den Delegirten aus Berlin und den angrenzenden Kreisen und ihren gerichtes. Beschwerden über die Verpeftung der Luft, welche von Theil der einzubringenden Sachen auf Leihvertrag angeschafft Anträgen so wenig Sympathie entgegengebracht habe. Der von Der Knochenmühle" ausging, bewirkten im Jahre 1893 einige babe. Der Gerichtshof nahm aber an, daß der Angeklagte ftimmung bei den Budgets, fei nur infolge eines Mißverständ Inspektionen des ominöfen Betriebes. Die Folge war die Feft von vornherein bie Absicht gehabt habe, den Vermiether 8u niffes- verschuldet durch die mangelhafte Geschäftsführung des - den Genossen des Kreises akzeptirte Antrag Vogel, betreffend Abzustimmung bei den Budgets, fei nur infolge eines Mißverſtändstellung, daß der Produttenhändler Meyer im Jahre 1862 die täuschen. Er erkannte deshalb auf drei Monate GeBorsigenden Gegib einstimmig" abgelehnt worden. Der Ronzession zu nur einer Rochanlage( Reffel) erhalten hatte, daß fängniß. Der Angeklagte will gegen dieses Urtheil die Re- Referent folgert aus dem Verlauf des Parteitages, daß die aber bereits vom nächsten Jahre ab drei, und in legter vision einlegen. Beit fogar vier Kessel in Benußung waren. Der jetzigen Bedort gefaßten Beschlüsse die Einigkeit der Partei in feiner fizerin des Betriebes, Wittwe Echönberg, geb. Meyer, wurde Als im vorigen Jahre das Institut der städtischen Weise erschüttern werden und daß gerade die Unzufriedenheit nunmehr aufgegeben, entweder die brei nicht genehmigten Roch Nachtwächter aufgelöst wurde, gehörte der Schuhmacher unferer Gegner beweise, daß wir auf dem richtigen Wege sind. anlagen zu entfernen oder um ihre nachträgliche Genehmigung Wilhelm Hanner zu denjenigen, welche von einer Gruppe( Beifall.) Er hat sich einzukommen. Frau Echönberg zog letteres vor. Der Stadt Hausbesitzern als Privatwächter angestellt wurden. Als Gegner des Beschlusses in der Agrarfrage erklärte sich ausschuß veranlaßte darauf eine nochmalige, sehr gewiffenhaft zu diesem Posten schlecht bewährt. Der Eigenthümer Greulich der Genoffe Caspar Steglih. Er meinte, der ganze zweite burchgeführte Untersuchung aller maßgebenden Verhältnisse und bemerkte wiederholt, daß seine Hausthür während der Nacht offen Theil des Erfurter Programms sei gleichwerthig den Vorschlägen Umstände, über welche der Chemifer Dr. Jeferich und andere Sach- fland. Er führte dies auf Nachlässigkeit des Wächters der Agrarfommission. Er betont, daß er im vorigen Jahre noch verständige gehört wurden. Das Resultat war die Zurückweisung zurück und nahm ihm deshalb die Beobachtung feines entschiedener Bekämpfer eines Agrarprogramms war, es heute des Antrages der Besizerin Schönberg. Der Stadtausschuß hielt Hauses ab. Nach einigen Tagen traf er eines aber, durch die Erfahrung belehrt, als nothwendig befür erwiesen, daß eine Belästigung der Umwohner der Kocherei Abends mit Hanner zusammen, als dieser seine Runde zeichnen müsse. Der nächste Redner, Genosse Schneider, beim Abladen und durch das Lagern der theils noch mit Blut- machte. Hanner war angetrunken. Nach kurzem Wort- empfahl dagegen eine Resolution, worin sich die Versammlung theilen bedeckten Knochen herbeigeführt werde. Der Returs beim wechsel zog derfelbe einen Revolver hervor, zielte auf Greulich mit den Beschlüssen des Parteitages einverstanden erklärt und Handelsminister war ebenfalls erfolglos. In dem ablehnenden und drohte, ihn über den Haufen zu schießen. Ein anderer den Wunsch ausspricht, daß das Studium der Agrarfrage innerDer weiteren Dis. Bescheide heißt es unter anderem, es sei erwiesen, daß der Be- Mann fiel ihm in den Arm und entwand ihm trotz heftiger halb der Partei fortgesetzt wird. trieb der Knochenfocherei in gegenwärtigem Umfange für die Gegenwehr die Schußwaffe, die sich übrigens nicht als geladen fuffion machte der überwachende Gendarm Nachbarschaft und das Publikum nachtheilige Belästigungen zur erwies. Hanner wurde vom Schöffengericht zu einer Gefängniß- plöglich ein Ende, indem er die Versammlung Folge habe, und daß Beläftigungen, besonders die Anftrafe von zwei Wochen verurtheilt und dies Erkenntniß gestern we gen Ueberschreitung der Bolizeistunde fuhr und das Lagern der Knochen erzeugen. Frau von der Berufungs- Strafkammer bestätigt. ( 10 Uhr abends) auflöst e. Zu bemerken ist, daß der Schönberg hatte im Refurs geltend gemacht, daß gerade Im Patriotismus. In unserem Magdeburger Parteiorgan Ginberufer abfchlägig beschieden worden war, als er bei der Anber gleichzeitige Betrieb mehrerer Refsel geeignet fei, fchäb- lefen wir: Die Boltsfiimme" berichtete seinerzeit über die meldung die Verlängerung der Polizeistunde für diesen Abend liche Folgen durch das schnelle Verarbeiten der lagernden Schlacht bei Fryleben", die, von Patrioten am Sedantage aus nachgesucht hatte. Knochen zu verhüten. Hierauf antwortete der Ministerialentscheid, geführt, mit der Verwundung eines Menschen endete. Bu diefer die Klägerin laffe außer acht, daß sie polizeilich anzuhalten sein Schlacht hatten die Patrioten alle möglichen alten Waffen hervor werde, nur soviel Knochen anfahren zu laffen, wie in einem gesucht, sowie die Acfergäule zu Kavalleriepferden gepreßt. Zu den Steffel zu bewältigen wären. Der Stadtausschuß erließ dann mit weiten Leinenjacken und Zipfelmüßen uniformirten Franzosen an Frau Schönberg die Aufforderung, drei der Kessel zu ent- gehörte auch der Maurer Otto Kleinau aus Errleben. Es fernen. Dagegen tlagte dieselbe beim Bezirksausschuß. Aus einer wurde Schnellfeuer kommandirt und gleich darauf Kehrt. Der AnDifferenz in zwei vorhandenen Zeichnungen aus den Jahren 1861 und 1862, welche ben Bau der Knochentocherei betreffen, fuchte die Klägerin getlagte, der im zweiten Gliede stand, hatte sein mit Pulver Stiftungsfest in Joel's Festfälen, Andreasstr. 21. mit nur " herzuleiten, daß 1862 dem alten Meyer nicht eine Knochenkocherei warf es, ohne den Hahn zu sichern, faft wagerecht über die einer Keffelanlage, sondern die Knochenkocheret Schulter und ging im Laufschritt zurück. Dabei ging der Schuß fchlechtweg genehmigt worden sei. Die Klage wurde am los und der Papierpfropfen brang dem Freunde Kleinaus, der 14. November 1894 vom Bezirksausschuß abgewiesen, der für hinter ihm im Gliede fland, in den Kopf, so daß infolge der festgestellt erachtete, daß thatsächlich nur ein Refsel tonzessionirt Verlegung nach drei Tagen im Krankenhaufe der Tod des Versei. Das Ober- Verwaltungsgericht, bei dem gegen das Urtheil wundeten erfolgte. Der Gerichtshof erkannte in anbetracht der Berufung eingelegt wurde, befaßte sich bereits im Juli d. I. tiefen Reue bes Angeklagten wegen fahrlässiger mit der Sache. Es beschloß damals, weiteren Beweis zu Tödtung auf-3 Tage Gefängniß! erheben und zu diesem Zwecke die gesammten in Frage tommenden Aften des Polizeipräsidiums einzufordern. Auf grund dieses Materials und der Ausführungen des anwesenden Gewerbe- Juspettors Schorm tam auch der dritte Senat des Ober: Verwaltungsgerichts zu der Ueberzeugung, daß nur einer der vier Reffel 1862 fongeffionirt worden ist, daß somit die Anlegung der übrigen drei Kessel eine wesentliche Veränderung der Betriebseinrichtung darstelle, die einer neuen Konzession bedurft hätte. Die Berufung wurde unter Festsetzung des Objekts auf 20 000. abgewiesen. Demzufolge muß jezt die Reduzirung der Kessel von vier auf einen vorgenommen werden, welche der Stadtausschuß angeordnet hatte.j Majestätsbeleidigung. In nicht öffentlicher Sigung des Landgerichts Magdeburg wurde die Frau des Maurers Briefst wegen Majestätsbeleidigung und Beleidigung des Landgerichts: rath Meinhard mit 5 Monaten Gefängniß bestraft. Versammlungen. Rosenthalerfir. 38: Bortrag des Herrn Dr. Bruno Wille über:" Die Grundfäße und Befirebungen der Gemeinde." Um 10 Uhr vorm. ebendaselbst Bortrag des Herrn G. Bogtherr über:„ Gegen den Atheismus." Freireligiöse Gemeinde. Gonntag, den 31. Oftober, vorm. 8 Uhr, Bentral- Krankenkasse der Buchbinder. Heute, Sonnabend, ben 26. Otiober: Hauptversammlung. Kassenbericht. Kontrollbericht. Borlegung der Geschäftsordnung pro 1895/96. Berschiedene Kaffenangelegenheiten. Die Ortsverwaltung. Rauchklub Deutsche Brüder". Sonnabend, den 26. Oftober: Elftes Arbeiter- Sängerbund Berlins und Amgegend. Borsigender Ad. Neumann, Pafewalterfir. 8. Alle Aenderungen im Vereinstalender find zu 9-11 Uhr: Nebungssunde und Aufnahme neuer Mitglieder. Gesangverein Esmeralda, Königsbergerstraße 5 bet Laskowsky. Grüne Giche, richten an Friedric Kortum, Manteuffelsfir. 49, v. 2 Tr. Sonnabend, Abends Glückzu, Pafewalferstr. 3 bei Neumann. 1 Männer- Gefangverein Rigdorf, Hermannfiaße 197 bei Babenschneider. 2yrania, Lands berger Allee 156 bet Goebel.- Sanges- Echo, Naunynftr. 86 bet Zubeil. Siebertranz in Brandenburg a. d. Savel, Mengert's Boltsgarten, Bergftr. 6.- Deutsche Eiche II, Brandenburg a. d. Havel, Hauptstraße, Winkel's Salon. Frisch auf I, Friedrichsberg, Rummelsburgerstr. 69 bei Adam. Gängerluft, Luckenwalde, Beeligerftr. 84 bet Otto Schulze. Sand in Sand II, Friedrichsberg, Friedrich Karlftr. 11 bet Gmil Heinecke. Männer- Gefangverein Immergrün, Zegel, Span oauerfir. 16 bet C. Rentner. Freie Sänger, Schmargendorf, Wirthshaus Friedrich. Hand in hand I, Reichenbergerfir. 16 bet Goffmann. Gefangverein Frisch auf II, Schönwalde in der Mart.-Weiße Rose II, Neu- Weißenfee, Straßburger- und Elfaßstraßen- Ecke,„ 8um neuen Etfelthurm". Treue, Mariannen- Ufer 2a Reftaurant Luschof. " Theaterverein 8. Männer 2. LehrGemischter Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend Alle Bufchriften, den Bund der gefelligen Arbeitervereine betreffenb find zu richten an: P. Gent, Dresdenerstraße 107/108. Sonnabend: Die Ethische Gesellschaft nahm in ihrer Generalversamm Theaterverein Bavaria", Bernauerstr. 40/41 bet Bork. Rauchflub lung am 16. Oftober den Bericht des Kassirers über das dritte Märtifch kraut", Gisenbahnstr. 7 bet Bauer. Quartal entgegen. Einschließlich des Bestandes vom 2. Quartal" elgoland", Grüner Weg 20 bet Rudolf. Arbeiter- Raucherbund Berlins und Umgegend. Renderungen im betrug die Einnahme 485,20 m., die Ausgabe 351,85 M., der Bereinstalender find zu richten an A. Pflug, Breslauerfiraße 9, Reller. Ein schwerer Vertrauensbruch wurde dem Bureau- Bor: Bestand 88,35 M. Der Kassirer wurde entlastet und dann die Sonnabend: Unverzagt", Lebuferstraße 18 bei Bogel. Blaue Steher Friedrich Richter zur Last gelegt, welcher gestern unter Erfahwahl zum Vorstand vorgenommen, aus der Heidke also Ite II, Weinstraße 22 bei Steuer. Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Sonnabend. Turnverein der Anklage der Untreue vor der neunten Straffammer des Land- Rendant, Brunsch als zweiter Vorsitzender, Severin, ich te( Witgl. b. Deutschen Arb.- Turnerb.) turnt: 1. Männer Abtheilung gerichts I stand. Bor mehreren Jahren starb der Dreher Pomplum und Asch als Revisoren hervorgingen. Hierauf Friebenfir. 37, Mittwoch und Sonnabend von 8-10 Uhr. Abthl. Boeckhstr. 21, Mittwoch und Sonnabend von 8-10 Uhr. Schmidt, der seiner einzigen erwachsenen Tochter ein kleines wurde eine fünfgliedrige Kommission mit der gründlichen Revision lings- Abth. Staligerfir. 65-66, Mittwoch und Sonnabend von 8-10 Uhr. Vermögen hinterließ, welches zum größten Theile in zwei Berber Statuten beauftragt und weiter beschlossen, daß das Bereinigung der Zurnfreunde turnt Mittwochs und Sonn liner Stadtobligationen à 1000 m. bestand. Die Erbin, Weihnachtsseft in der hergebrachten Weise gefeiert werden soll. abends von 8-10% Uhr abends Turnhalle Demminerstr. 56-57 Chor Gleichheit, abbs. 9 Uhr, Emdenerstraße, Reftaurateur Schirmer. eine geschäftsunfundige Person, nahm den Angeklagten Das Arrangement übertrug man einem Komitee von 7 Mit Bühnenverband Normanta, jeden legten Sonnabend im Monat Sigung als Rathgeber und Sachwalter in Anspruch. Richter gliedern. bet G. Leichnis, Königsbergerfiraße 28. Privat Theater Gesellschaft Nach der hinterlegte bie beiden Papiere bei der Deutschen Bank, In einer öffentlichen Metallarbeiter- Versammlung in differ, Gizung abends 9 Uhr bei Linte, Puttbuferfir. 24. Sigung: Fidelitas. Theaterverein Bavaria, Ackerstr. 17 bei Manfras. ben Depotschein behielt er aber in seinem Besitz. Als die Schmidt Weißenfee sprach am 21. Oktober Kollege Page! aus Berlin Privattheater: Gesellschaft Toni, abends 9% Uhr bet Buleger, Swinenach Jahren auf Abrechnung drang, erklärte der Angeklagte, daß über die Bedeutung der gewerkschaftlichen Organisation und übermünderstraße 144.- Theaterverein Lustige Brüder II, Sigung abends 9 Uhr, bei Reichelt, Hafenhaide Nr. 45/47. Theatergesellschaft Immer er nicht zwei Papiere, sondern nur eins erhalten hatte. Die Gr- die Frage, wie die gegenwärtige gute Geschäftslage auszunuzen euftig, abends é uhr, Sigung bei Ruhl, Thorinerstr. 58. Theater mittelungen ergaben, daß der Angeklagte derzeit zwei Stücke bei fei. Die Diskussion ergab das volle Einverständniß der Ver- verein Bohemia, abends 9 Uhr, Restaurant G. Wigel, Ackerftr. 145.der Deutschen Bank hinterlegt hatte. Er behauptete jetzt, daß er sammelten mit dem Vorgehen des Berliner Metallarbeiter Privat- Theater- Gesellschaft Billy, abends 9 Uhr Sizung, Schönh. Allee 135.fich von seinen eigenen Ersparnissen ein gleiches Papier wie Verbandes und der einzelnen Branchen. Dann unterzog man die Bergnügungsflub Oftenb, Gigung abends 9 Uhr im Reſtaurant Rudolf, Krautfiraße 6. Geselliger Arbeiter- Berein Proletaria, Sonnabend nach das ihm Don der Schmidt anvertraute, erworben Arbeitsverhältnisse der Fabrik von Niewerth und Kopogen einer bem 1. und is. jeden Monats, abends 9 Uhr bet Sommer, Grünftr. 21. und beide Papiere gleichzeitig hinterlegt habe. Der Kritik, und zwar wegen der dort eingeführten Arbeitsordnung Rauchtlub Dornröschen, abends 9 Uhr, bei F. Krüger, Fennstraße 5.Stattlub Blaue Bluse, bei Wuttte, Graudenzerstraße 2. Angeklagte mochte wohl einsehen, daß er mit dieser und wegen der Ueberfunden und Sonntagsarbeit. Es soll der flub Revolution, Gigung abends 9 Uhr bet Sauptmann, WienerErklärung nicht durchkommen würde, denn im geftrigen Termine Verfuch gemacht werden, die bei dieser Firma arbeitenden Kollegen fraße 1-6. Statflub Brüberlichkeit, abends von 9-11 Uhr Sigung trat er plöglich mit der Behauptung auf, daß er das eine Bapter zum Anschluß an die Organisation zu bewegen. bet Wittwe Lehn, Stralsunderstraße 19.- Stattlub 50. Jeben Sonnabend 8% uhr bet klein, Wienerstraße 31. Bergnügungsverein Alpens bereits zu Lebzeiten des Schmidt von diesem erworben habe; Tambour daraus lasse sich auch erklären, daß die beiden Stücke aufeinander folgende Nummern hatten. Der Gerichtshof war mit dem Staatsanwalt der Ansicht, daß an der Schuld des Angeklagten nicht zu zweifeln set; das Urtheil lautete auf neun Monate Gefängniß und drei jährigen Ghrverlust. 7. 1 Stat Deilchen, abends 10 Uhr Sigung bei Ruppin, Blumenftr. 49. Der deutsche Holzarbeiter- Verband, Zahlstelle Berlin, verein Ruf, abends 9 Uhr, beim Restaurateur Sodike, Jufelstraße 1. hielt am 21. Oftober eine außerordentliche Generalversammlung Bergnügungsverein Bru berfette, Gigung abends a thr, bei Waris Schachtlub Springer, abends ab, in der Vorsitzender Glocke über den Punkt berichtete: Glebitschfiraße 23. Gäfte willtommen. 8ithertlub Grita, abends 9 Uhr unfere bisherige Thätigkeit im Verband und unsere nächsten Uhr bei Wernau, Rosenthalerfir. 57. in Müller's Restaurant, Johannisstraße 20, utebung. Gäste willkommen. Aufgaben." Gr theilte hierbei das Resultat der Berathungen Gefelliger Berein Gorgen fret, Gigung bei Bogel, Görlizerſtraße 52. mit, die die Ortsverwaltung und die Werkstatt- Kontrollkommission Tambourverein Moabit, uebungsstunden Mittwoch und Sonnabend von Verein ehemaliger hinsichtlich der in der Lohnfrage unter Umständen zu unter 9 bis 10 Uhr bei Dittmann, Perlebergerstr. 9. Schüler ber Realschule, präzife 9 Uhr im Restaurant Das Bier der technischen Hochschüler. Eine für Vereine nehmenden Schritte gepflogen haben. Die Versammlung beschloß Nepomut, Neue Roßftr. 28: Sigung.( Wissenschaftlicher Bortrag. Literarisches.) prinzipiell wichtige Entscheidung hat das hiesige Landgericht I in zunächst, bei der Diskussion über die Lohnfrage auf die Dr. Dansk Forening Freja, Kommandantenstrasse 72( Neues Klubhaus), einem gegen den Restaurateur Wilhelm Göppner vom Verein ganisationsform nicht einzugehen. Das Ergebniß der Dis Módeaften hver Lördag Kl. 9. Besógende ere velkomne. Danske Aviser findes i Lokalet. deutscher Studenten angestrengten Prozeß gefällt. Göppner war fussion war, daß sämmtliche Redner einen Generalftreit Deutscher fojialdemokratischer geseklub in Paris. Rue St. früher Inhaber des Lokals Bum Hirsch" in Charlottenburg, in für aussichtslos erklärten und daß einstimmig eine Resolution sonore 814, Cafe bu Lion de Belfort. Jeden Sonnabend öffentliche Ber dem der genannte Verein, der aus Studenten der dortigen tech- angenommen wurde, wonach, um ein wirklich klares Bild der fammlung; reiche Bibliothet, Beitungen, franzöfifcher Unterricht. London. Der einzige hiesige fozialdemokratische Verein Londons, der nischen Hochschule besteht, seine Gelage abhielt. Der verklagte Geschäftskonjunktur gang Berlins zu erhalten, im Laufe diefer atte, don Karl Marx und Friedrich Engels 1846 mitbegründete Wirth soll nun den Verein während der Jahre 1891 bis 1894 Woche in allen Bezirken Vertrauensmänner- Sigungen und An- kommunistische Arbeiter Bilbungsverein befindet sich nach um 667 Mart dadurch geschädigt haben, daß er ihm das Bier fang nächster Woche Bezirksversammlungen einberufen werden, wie vor 49 Tottenham Street, Tottenham Court Rd., W. London, in Fünftel- und Zehntel- Gebinden geliefert, aber Viertel- und deren Ergebniß einer am 3. November abzuhaltenden außer Achtel- Tonnen in Rechnung gefeßt babe. Der Direktor Bremer ordentlichen Generalversammlung bei der Beschlußfaffung über von der Spandauer Bergbrauerei, der Lieferantin des Göppner, die Lohnfrage als Unterlage dienen soll. Ueber die Frage der befundete vor Gericht, daß der Preis von 40 M. pro Tonne, zu Erhebung einer Extrastener für den lokalen Streiffonds entspann wir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( 3wei Buchstaben oder eine Baby dem den Studenten das Bier geliefert worden, ein enorm sich eine rege Debatte, die damit endete, daß beschlossen wurde, niedriger sei. Außerdem habe der Beklagte für den Saal nebst sofort Liften auszugeben, die den Vermert tragen: Für den Heizung und Beleuchtung nicht das mindeste in Anfah gebracht. Streitfonds der Berliner Tischler". Uebrigens fei auch zwischen den Parteien nicht vereinbart worden, wieviel Liter Bier jedes Gefäß enthalten solle. Den letteren Umstand erachtete das Gericht für ausschlaggebend und wvies demgemäß den Verein mit seinem Klageanspruche ab. Eine bekannte Bestimmung in den Berliner Mieths verträgen hat Anlaß zu einer interessanten Betrugsanklage Briefkasten der Redaktion. anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden foll. Nannynftr. 2. Für diesen Zweck exiftirt keine öffentliche Kaffe, Privatvereine u. dgl. ersehen Sie aus dem zweiten Theil des In der Generalversammlung des Verbandes der Adreßkalenders. Panins 1. Sprechen Sie gelegentlich in der St. Adler 30. Möbelpolirer, die am 21. Oftober abgehalten wurde, berichtete jmistischen Sprechstunde mit der Klage vor. der Vorstand u. a., daß der Verband als Streifunterfügung im 1 und 2: Nein. Luckenwalde. Nein. Echriftliche Antwort ers legten Quartal geleistet bat an die Dresdener Kollegen 50., theilen wir nicht. Ist eine Zuschußtaffe mit flagbaren Rechten an die Kistenmacher 75 M., an die Vergolder 50 M., an die der Wlitglieder eingerichtet, jo läßt sich aus ihr ein VersicherungsAusständigen der Firma Dewitt u. Herz 25 M. Weiter wurde verein konjuuiren, der polizeilicher Genehmigung zc. untersteht. Central- Leihhans- Ansverkauf, einzig in feiner Art in Berlin. diritto a Presti, perters Institut für Gelegenheitskäufe, 72 Jäger- Straße 72 zwischen Kanonier- u. Mauerstr., 10 000 moderne Winter- Paletots und Winter- Anzüge, wennen anden, in besten Stoffen und nenesten Mustern von M. 9, 12, 15, 20, 36( Prachtgetragen, Gremplare). Knaben und Jün lings- Anzüge. Monats- Anzüge, in den feinsten Werkstätten nach Maß bestellte Sachen und ca. 1 Monat getragen( auch für forpulente Personen passend), Joppen und Schlafröcke, Geh- und Reise- Belse, goldene und silberne Herren- und Damen- Uhren, Ringe, Ketten. Alles fabelhaft billig. Hohenzollern- Mäntel mit langer Falten- Pelerine bei uns von 20 Mart an. Ein Besuch sichert uns die Kundschaft. Sonntags von 7-10 und 12-2 Uhr geöffnet. Möbel- Kaufgelegenheit. Sum Umzug paffendste Gelegenheit für Brauts Ieute, Hotels, Wiederverkäufer, Pensionate 2c. In meinem entschieden größten Möbelspetcher, Neue Königstraße 59, I., sollen sofort circa 300 Wohnungseinrichtungen, verliehen gewesene und neue, nur gediegene Möbel zu jedem an= nehmbaren Preise verkauft werden. Ganz be= sonders zu empfehlen ist der große Vorrath verliehen gewesener Möbel, welche noch fast neu sind, und zum halben Preise abgegeben werden. Durch sehr große Gelegenheitskäufe zu fabelhaft billigen Preifen ist es mir möglich, schon ganze Wohnungs- Einrichtungen für 90, 150, 300 Mt. zu liefern, ebenfalls hochfetne, herrschaftliche Einrichtungen von 500-5000 Mt., also billiger als jede Concurrenz und billiger als in jedem Ausverkaufsgeſchäft wegen Um zugs, Hausabriß 2c. Theilzahlung gestattet. Beamten ohne Anzahlung, ohne Preiserhöhung. Kleiderspind 12 Mart, Kommoden 6, Küchenspind 12, Stühle 2 Mart. Neue Nußbaums Kleiderspinden und Berticows 30 Mt., Muschelspind und Verticom 35 Mt., Bettstellen mit Matragen und Ketlfiffen 18 Mt., Sophas 18, Säulen Kleiderspind, hochelegant 56 Mart. Trumeaug mit Säulen und Krystallglas 60, Cylinderbureaux, Herrenschreibtische, Damenschreibtische, Schreibfecretaire 30 Mr., Plüschgarnituren 60 und 100 Mt., Pianinos, Paneel fophas 75 Mart. Bücherspinden, Ankleide schränke mit Spiegelthüren, Friftrtoiletten, Chaiselongues, Salongarnituren, Borttèren, Steppdecken, Tischdecken, Gardinen, Fenster 5 Mt. Empfehle allen Herrschaften, vor Eintauf von Möbeln metn entschteben größtes und billigstes Möbellager zu beftchtigen und von ben staunend billigen, aber festen Tarpreisen zu überzeugen. Nur Ueberzeugung macht wahr bas Ansehen toftet nichts. Getaufte Möbel fönnen 8 Monate toftenfrei auf meinem Auf bewahrungsspeicher Tagern, werden durch eigene Gefpanne transportirt und aufgestellt auch nach außerhalb. Für nur 6 M.( Fabrikpreis) verf. 1 brillante, extra solid gebaute, ca. 86 Zentimeter gr. Konzert- Zug- Harmonika mit: 10 Tasten, 2 Registerzug., Hut- Engros- Geschäft Alvin Sußmann, Holzmarktstrasse 38, part. rechts, an der Breslauerstraße. Ganz neu eingetroffene Form ,, Elegant" Die Verwaltung. Herren- Hüte 85 Pf., 1 M., neuefte Façons verkauft das Fabrik tomptoir, jezt Barnimstr. 4 u. 5 I. Sonnabends geöffnet bis 10 Uhr abends. Sonntags 8-10 und 12-2 Uhr. mit extra Ausstattung per Stück Mt. 2,40 und 2,80. Hützt Steife und weiche Herrenhüte von Mt. 1,75, 2,-, 2,40, 2,80. Kinderhüte von 1 Mt. an. Cylinderhüte von 4,50-10 Mt. An jedem 1. Feiertag bleiben meine Geschäftsräume fest geschlossen. Weihnachtsgeschenke für vier Mark zwei Cabinet und zehn Visitphotographien auch nach eingesandten Bildern, sowie Vergrößerungen, Gruppenbilder, Grab- u. Hausaufnahmen liefert billigſt W. R. Böhme, Photograph, W. R. Böhme, Photograph, gegenüber der Zimmerſtraße. Berlin, Lindenstrasse 43, Atelier auch Sonntags bis vier Uhr nachmittags geöffnet. Warum annoncirt Mampe seine Liqueur- Specialität Halb und Halb nicht mehr? Nach beendeter Inventur gelangen grosse Vorräthe meiner Teppiche!! Blegiferag, 2 bovp. Biffen, voll Gardinen!! ftänd. ff. Nickelbeschl. u. Buhalter, ff. Ausstatt., starten, breiten, unzerbrechi. pat. Tonzungen, schöner, voller, doppelchöriger Orgelmusit, gr. u. weit auss ziehbarem 8fach. Doppelbalg; jede Falte ist m. Stahlschußecken versehen, wodurch Beschädigung unmögl. Wirklich großes, a. beftem Material gearbeitetes Pracht- Instrument( feine sogenannte Export- oder Marktwaare). Jed. Käufer erhält auch eine neue praktische Schule zum Selbsterlernen umsonst, wonach gleich die schönsten Lieder, Tänze, Märsche, Choräle 2c. gespielt werden tönnen. Umtausch gestattet. Garantieschein wird beigefügt. O. C. F. Miether, Hannov. Harmonika- und Musikinstr Fabrit in Hannover II, Steinthorfeld straße 19. NB. Allen werthen Bestellern gebe noch 1 tl. Mufifinftr. umsonst, nur da mit sie fich von der Güte und Preiswürdigkeit meiner Fabrikate überzeugen follen. D. D. Teinenwaaren!! Portieren!! Steppdecken!! Fertigen Wäsche!! zu aussergewöhnlich billigen Preisen zum Ausverkauf Am Stadt J. Brünn, J. Brünn, Hackescher Ecke Neue bahnhf. Börse. Markt 4. Promenade. Ernst Hess in Klingenthal i. Sachsen 917b bei Achtung! mit Arbeiter- Kontrollmarken W. Rother, Bergmannstr. 15. Stieglige, Beifige 1 M., Hänflinge, Finken 75 Pf, Frettchen, Bogelleim, Schlagnete, Vogelpfeifen. Wwe. M. Redtmann, Grüner Weg 65. 944b Achtung! Achtung! Künstl. Zähne v. 3 M. an, Theilz. wöchentl. I M., wird abgeholt. Zahnziehen, Zahnreinigen, Nervtödten ma sonst Guckel, Laufsizer Plaz 2. Elsasserstraße 12. Reell und billig fauft man in der Norddeutschen Schuhfabrit von W. Hitschke, gegründet 1872, Staligerstr. 13, Ecke Admiralstraße, 18872* am Rottbuser Thor. Achtung! Kein Laden. Kontroll- Schuhmarke. versendet eine gut gearbeitete Concert- Zugharmonika m. prachtvollem Orgelton, 10 Tasten, offener Nickelclaviatur, 50 starken Stimmen, 8fachem 11faltigem Doppelbalg, Balgfalten m.vernickelten Stahlblech- Schutzecken, 2 Registern und Doppelbässen zu 5 M. 50 Pf. Dieselbe Harmonika mit 3 Registern und 70 starken Orgelstimmen zu dem billigen. Preis von 8 M. Meinen neuen prachtvollen buntillustrirten Katalog versende ich an Jedermann umsonst und postfrei. Eine Schule zum Selbsterlernen mit Tänzen, Märschen und Liedern gebe zur Harmonika gratis. billig Pfandleibe Staligerstr. 13. ur eigene Fabritation, 25 Bigarren 1 Mart. Garantie rein amerikanische Tabate. Rippentabat 2 Pfd. 70 Pfg. 8223 L* B.. Dinslage, Rottbuserstr. 4, Hof part. Ackerstr. 154. Cigarren! M. Winkelmann, Hosen! Hosen! für 9. liefere feinſte Hoſe 3 Oranienstr. 3 hört, hört!. Maaß Staufenstr. 14, I. Schuhwaaren bis 8,75 m. jetzt Bücklerstr. 11. Stiefel fpit u. halbr. verk. billig 8 verkaufe ich von heute ab Herrenzugstiefel Damenstiefel v. 4,50-9,-. 3,50-9, Kinderstiefel u. Schuhe, 0,75-5,50 " " 987b C. Darge. Gin mahag. Kleiderspind ift billig au verkaufen. Krüger, Ratiborstr. 17. Englischer Garten Alexanderstr. 27c. Herren- Stoffreste. Besonderer Umstände halber ist ein Saal für 200 Personen zur Maskenball Eleg. Neuheiten, zeit E. Krutenberg's zu Hosen, Anzügen, Paletots etc. Be sett unentgeltlich zu vergeben.[ 8306L legenheitskäufe spottbillig Tuchlager Hoher Steinweg 4 bei Engel. Empfehle Freunden und Bekannten mein Restaurant m. Vereinszimmer. Carl Keßner, Künstl. Zähne 2 M. Vollkommen schmerzl. Zahnz. u. Nervtödten 1 M., Bimmertr. 62( früher Schöneberg). Plomb. 1,50. Rep. sof. Theilzahlg. Zahnarzt Wolf, Leipzigerstr. 22. Spr. 8-7 Uhr Neueste Winterhüte Hut- Bazar. für Damen u. Kinder, garnirt u. ungarnirt, Jeder Hut 2,70 M. Hochelegante Ausstattung. Oscar Pusch Brückenstr. 10b. empf. in reichster Auswahl zu billigsten Preisen Th. Sabor, Oranienstr. 204, Hohenzollern- Mäntel 53/ 1* und Winter- Joppen. Wollfutter, Mufftaschen, von einer Lieferung zurückgeblieben, Hälfte Kostenpreis. Restaurant u. Stehbierhalle, 13 Königsbergerstr. 13. Borz. Frühstücks, Mittags- und Abendtisch. Ausschank von Münch. Brauhaus, Kulmbacher, Potsdamer Stangenbier, ff. Weiken ze. Kleines Vereinszimmer noch mehrere Abende frei. 35082* Mart. Berndt's Würstelstube empfiehlt nach wie vor allen Freunden und Bekannten seinen vorzüglichen Frühstücks-, Mittags- und Abendtisch. Jeden Sonnabend von 6 Uhr ab: Reste zu Knaben- Anzügen. Eisbeine. Für gute Biere iſt ſelbſtspottbillig, Gelegenheitskauf. abtreichen Besuch bittet Martin Berndt, Herrenhosen- Reste von 3 Mark an msonst zugeschnitten. zwischen Heinrichsplatz u. Manteuffelstraße.[ 3457L Münzstr. 4, Engel. Möbel- Fabrik Skalitzerstrasse 109. und-Lager kompletter Wohnungseinrichtungen empfiehlt Laden- Miethe bin ich in der Lage, in jeder Holzart zu den billigsten Fabrikpreisen Durch Kassa- Einkäufe und billiger jeder Konkurrenz die Spitze zu bieten. Ich verkaufe zu nachstehend verzeichneten Preisen: 35618* Julius Apelt, Tischlermeister, Wer Stoff- hat fertige Anzug 20 M. feinste Buthaten, paletot 18 M., Wollfutt., Sammettrag. faubere Arbeit, zwei Anproben. Winter Hose 3,50 M. Münzftr. 4, Engel. 34239 Babe auch Stofflager. $$* Hocheleg. Knaben- Anzüge v. 3, M. an Berlin S0., Skalizerstraße 6( früher Sebastianstraße 20). $ 9 6,50 Herren- Jaquett- Anz. 15, Burschen " 9 " " 99 Knaben- Pellerinen- Mäntel 39 99 Nordhäuser, Liköre, Cognac, Rum, Ungarweine! Carl Schindler, Ltr. erinen- Mäntel in Heiner 5 Burschen- Pellerinen- Mäntel von 9,50 M. an Winter- Peletots v. 10,- M. an Arbeitshosen Elegante Stoff- Hosen von 1,25 19 3,50 99" " Adolf Lapotka, Schneidermeister. !! Teppiche!! Eine große Partie Teppiche mit kleinen und Plüsch zu spottbilligen Preisen. alter 5 Pf. Weiche Herrenhüte 1,25 M. Steife Herrenhüte 1,25 M. verkauft das Fabrikcomtoir, Müller 32498 Straße 120, 1 Tr. Butter und Käse empfehlen Freunden u. Genoffen billigt 55. Chaussee- Strasses 55. 31. 1M. Weberite. 16 und Gerichtstr. 31. Ananas- Bowle Fl. ausgezeichnet, à Fl. 60 Pf., 10 FI. 5,50 m. inkl. Johannisbeerwein, herb à l. 60 B., Dessertwein, füß 75 f. Herrenhüte 1 Mark, verständlich bestens Sorge getragen. Um Oraniens u. Alexandrinenstraßen- Ecke. Boltz' Festsäle, S., Alte Jakobs- Strasse 75. Vorstellung. Empfehle meine Säle Dienstag u. Donnerstag: Spezialitäten zu Festlichkeiten und Versammlungen. Telephon Amt I, 1082. 32942* Paster's Festfäle Neue Königstr. 7. Mein Saal mit Nebenräumen noch einige Sonnabende zu vergeben.[ 8391L* Paul Kobus, 0., Rigaerftr. 127, empfiehlt fein Weiß- u. Bairisch- Bierlokal. Gr. Vereinszimmer mit Piano. Empfehle mein vorzügliches WeißBairisch- Bier und 8806 Timrect, Restaurat., Inselstr. 1. Hierdurch zeige allen Freunden und Bekannten an, daß ich Stalizzerstr. 84 ein Himbeer-, Kirsch, Johannisbeer- Saft, vorzügl., Liter 1,20 m bogen udri, einem Weiß- u. Bairisch- Bier- Lokal Alter Portwein it. Malaga, à Fl. 1,50 M., 10 FI. 13 50 m. intl. Medicin. Ungarwein, befte Qualität, à Literflasche 2,10 M. empfehlen und senden einzelne Flaschen frei Haus Berlin Eugen Neumann& Co., Größe 188X200 cm= 3,-, 5,-, 8,50 m. 8 Oranienstr. 8. 29 Genthinerstr. 29. " 170X250 " 5,75,11,60, 18,60 200X300= 8,60,13,-, 17, in reiner Wolle, das Stück 2,00 M. Portièren Steppdecken Wolle, 160 X 200 in allen Farben, reine das Stück 5,50 M. cm, 6a Bellealliance- Platz 6 a. 81 Neue Friedrichstrasse 81. Potsdam, Waisenstr. 27 Kaufen Sie nur echte Branntweine, alten Nordhäuser, Cognak, Rum, Arrah. 0. J. Engelke, Neue Jacobstr. 26. Achtung! Kleinverkauf von 10 Pf. ab. E Annenstr. 42-43, Otto Büchler, Berlin C., Carl Tacke, Annenstr. 42-43, Ecke ( City- Passage). Königstr. 26, Klosterstr. Restauration und Destillation, gr. Frühstück- und Abendtisch. Franz. Billard. Versand- Abtheilung D. m.Piano zu vergeben, Dienstag M. Schlüsselbund verloren Des neueste Façons, Mustersachen, verkauft Fabrikkomtoir Grüner Weg 2, I. Etage. Billigste Bezugsquelle für SchuhVorwärts". Namschwaare, sondern nur gediegene, halt eröffnet habe. Mittagstisch à 50 Pf. bare Schuhwaaren nur bei* Gleichzeitig ist noch ein Vereinszimmer J. Rosenthal, Landsbergerstr. 76, 1. Gt, zu vergeben. Um geneigten Zuspruch bittet 942b Wilhelm Otte. Gin älteres Ball- und Gesellschafts Lokal, Sommer- und Vereinszimmer mit Piano empfiehlt Wintergeschäft, von gutem Publikum. Wörner, Rürassierstr. 10a. 9396 besucht, 10 Jahre im Besitz, ist wegen Jeb. Sonnab. Gänseaussp. b. Hübner. zur Ruhefezung zu verkaufen. Näheres au erfragen bei A. Boigt, Neu- Staligerstr. 123. Brennspirit. Str. 21 Pf. Göln a. 2. 2, nahe d. Noßstr.- Brücke. Auf Theilzahlung Gin Vereinszimmer für 40-50 Personen ist zu vergeben. Daselbst wird auch ein Klavierspieler für Sonnabend beim Restaurateur. interpaletots, Anzüge, Damen- und Sonntag gesucht. Buttmannſtr. 17 mäntel, Jaquets, Gardinen, Teppiche, Möbel, Betten etc. bei L. Silberstein, Rosenthaler str. 49, 1. Für die hiesigen Leser liegt der heutigen Nummer unseres Sört! Für 88 m. liefere ff. Winter- Berendzimmer auch Sonnabends. Bitfineſty, abang. b. Setter, writer, 3000 oferche, job. Met eine Soſe. Stattes die sentrier Gewinnlike n. Maaß Krausenst. 14, I. Agel, Prenzlauer- Allee 224. straße 82, H. 2 r. 988b gut. Stoff, 5 M., 14, I. der preuß. Sozialdemokratischer Agitationsklub für den Often Berlins.[ Zentral- Kranken- n. Sterbekasse Sonntag, den 27. Oktober, abends 61/2 Uhr, in Albrecht's Salon, Memelerstraße 67: Oeffentliche Versammlung für Männer und Frauen. der Tischler u. s. w. Eing. Hilfskaffe Nr. 3 zu Hamburg Filiale Berlin C. Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genoffen A. Hoffmann über: Sonntag, 27. Oktober, vorm. 10 Uhr, " Glaube und Vernunft." 2. Diskussion. Nachdem: Geselliges Beisammensein und Tanz. Entree 10 Pf. 954b Albumarbeiter und Arbeiterinnen. Montag, den 28. Oktober, abends 8% Uhr: Große öffentliche Versammlung sämmtlicher in Albumfabriken beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen bei Rautenberg, Oranienstraße 180. Tages Ordnung: 1. Die traurige Lage in unserm Beruf und ist eine Berbefferung herbeizuführen? Referent: Rollege A. Sailer. 2. Distuffion. 8. Die Bortheile des Vertrauensmänner Systems eventuell Wahl eines Vertrauensmannes. 4. Verschiedenes. 3 Um recht zahlreiches Erscheinen ersucht Der Einberufer. 24/2 Freie Vereinigung der Bau- Anschläger Berlins und Umgegend. Sonntag, den 27. Oktober 1895, vormittags 101/2 Uhr, bei Röllig, Neue Friedrichstraße 44: General- Versammlung. Zages- Ordnung: 1. Abrechnung vom Stiftungsfest. 2. Kassenbericht. 3. Verschiedenes. 4. Fragefaften. Die Mitglieder werden auf§ 9 des Statuts aufmerksam gemacht. Um pünktliches Erscheinen ersucht Achtung! 33/9 bei Paulsch( früher Raumann), Kulmftr. 36. Zagesordnung: 1. Abrechnung vom 3. Quartal 1895. 2. Andere wichtige Kaffenangelegen heiten. 182| 4 Es ist Pflicht jedes Mitgliedes pünktlich zu erscheinen. Die Ortsverwaltung. Achtung! Achtung! Charlottenburg! Generalversammlung d. Zentral- Krankenkasse der Maurer etc. ( ,, Grundstein zur Einigkeit") am Sonntag, den 27. Oktober, vor mittags 10 Uhr, Wilmersdorferstr. 39. Tages- Ordnung: 149/6 Um zahlreiches Erscheinen der Mit glieder bittet Der Vorstand. J. A.: W. Schulze, Goethestr. 49. Oeffentlichte Bersammlung der Möbelpolirer am Sonntag, den 27. Oktober, vormittags 102 hr, im Lokale Schönhauser Aller Nr. 28. Griebenomftr. 3. 2. Verschiedenes. Zagesordnung: 1. Die Lohndifferenzen beim Tischlermeister Jerabeck, Die Kollegen vom Norden speziell die Tischler obiger Werkstatt find hiermit eingeladen. 146/1 Der Vertrauensmann. Belle- Alliance- Theater Belle- Alliance- Strasse No. 7/8. Sonntag, den 27. Oktober 1895, nachmittags 3 1hr: Volksvorstellung unter Regie von Julius Türk: Zum dritten Mals: Ein Volksfeind. Schauspiel in 5 Aften von Henrik Ibsen. Mitwirkende: Dr. Stockmann: Julius Türk. Bürgermeister: Wilhelm Ruff. Hauftadt: Rudolf Hock. Johanna: Clara Margot. Beginn der Verloosung 2 Uhr. = Eintrittskarten à 60 Pf. sind in folgenden Geschäften zu haben: Norden: Ernst Beyer, Bigarren- Handlung, Veteranenstraße 13; H. Mehnert, Bigarren- Handlung, Diedenhofenerstraße 3; M. Winkelmann, Bigarren- Handlung, Ackerstr. 153; Emil Diecke, Restaurateur, Lothringer1. Abrechnung vom britten Quartal. ftraße 67; A. Hinze, Bigarren- Handlung, Pantstr. 13; Hermann Vogel, Bigarren2. Innere Kaffenangelegenheiten. 3. Ver- Handlung, Demminerstr. 62. Nordosten: Franz Niemeyer, Bigarren- Hand2. Innere Kaffenangelegenheiten. 3. Berung, Weberstr. 19; H. Mamlock( fr. Gumpel), Bigarren- Handlung, Barnimfir 42. schiedenes.. Osten: F. Wilke, Restaurateur, Andreasstr. 26; Max Kothe, Bigarrenbandlung, Roppenstr. 90; E. Böhl, Restaurateur, Frankfurter Allee 74; Adolph Hoffmann, Buchhandlung, Blumenstraße 14. Südosten: E. Arndt, Bigarren- Handlung, Stalizerstr. 107; C. Böhlert, Bigarren- Handlung, Mariannenr. 5; L. Tolksdorf, Gastwirth, Sorauerstr. 17, Ecke Görligerstraße; M. Voss, Bigarren Handlung, Köpnickerstr. 39a; C. Hoch, Bigarren- Handlung, Pücflerstr. 58; Karl Scholz, Wrangelstraße 32. Süden: J. Gädicke, Bigarren- Handlung, Gräfestraße 93; G. Schulz, Bigarren- Handlung, Admiralstraße 40a; W. Börner, ZigarrenHandlung, Ritterstraße 15; H. Baake, Buchhandlung, City- Passage, Dresdenertraße 52/53; H. Bergner, Reftaurateur, Annenstr. 16. Südwesten: A. Ochs, Bigarren- Handlung, Lindenstr. 59; J. Windthorst, Bigarren- Handlung, Junkerstraße 1; A. Laege, Restaurateur, Fürbringerstr. 22; Albert Böttger, BigarrenHandlung, 3offenerstr. 21; Freygang, Restaurant, Schüßenstraße 18/19; Fritz Zubeil, Lindenstr. 106; P. Abromeit, Restaurant und Gärtnerei, Blücherstr. 14; H. Schröder, Bigarren Handlung, Kreuzbergstraße 15. Westen: A. Faller, Restaurateur, Pallasstr. 16; C. Behrend, Restaurateur, Blumenthalstraße 5. Nordwesten( Moabit): W. Reddemann, Seifengeschäft, Prizwalkerstr. 3. Centrum: Albert Löwenberg, Bigarren- Handlung, Neue Schönhauserstr. 18; P. Horsch, Bigarren- Handlung, Gipsstr. 5; Brune Scheithauer, Musitalien Handlung, Rosenthalerstr. 64. 229/5 Sattler! Der Vorstand. Die Mitglieder Versammlung am 26. d. Mis. fällt des Stiftungsfestes Achtung! wegen aus. Musikinstrumenten- Arbeiter. Sonntag, den 27. Oktober, vormittags 10 Uhr, im Märkischen Hof, Admiralstraße 18c: Große öffentliche Versammlung. Lages Ordnung: 1. Die Ursache der Arbeitseinstellung bei Link& Godenschwäger, Pianofabrit, Elisabeth- Ufer 11. 2. Distussion. 3. Verschiedenes. 142/6 Der Vertrauensmann. 157/8 Der Vorstand. Anständ. Schlafft. zu verm. Reichenbergerstraße 11, Portal II, 3 Tr. I. Freundl. möbl. Schlafftelle Reichen: bergerstraße 63a. Mwe. Schröder.[ 9496 1 Chambre garnie sep. p. 1 ou 2 Mssrs.( Dames) Mk. 16( 20) incl. d. 1. chauffage. Rue Manteuffel 79, I chez Körbitz. 9286 tann mit einwohnen Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der deutschen Drechsler Genosse admiralar. 34,§.111. und deren Berufsgenossen.( E. H. 86.) Mitglieder- Versammlungen finden statt für Möblirtes Zimmer, eventuell zwei, fuchen drei Brüder im Südosten oder Süden zum November. Offerten mit Preis N. 48 Postamt 26. 9466 Bezirk A: am Sonntag, den 27. Oktober, vormittags 10 Uhr, bei Nowak, Frol. Schlafft. Holzmarktstr. 78, 4 Tr. I. W . Manteuffelstraße 9; C: am Sonntag, den 27. Oktober, vormittags 10 Uhr, bei Grube, Mariendorferstraße 5; D: am Montag, den 28. Oktober, abends 8 Uhr, bei Wernau, Rosenthalerstraße 57. Zagesordnung: 1. Geschäftliches. 2. Vierteljähriger Raffenbericht für das 8. Duartal. 3. Ergänzungswahl des Vorstandes. 4. Ber schiedenes. Die Ortsverwaltung. 952b Steinseher und Berufsgenossen. Sonntag, den 27. Oktober, vormittags 10 Uhr, in Cohn's Festsälen, Beuthstraße 21, 1 Tr.: Große öffentliche Versammlung. Tages- Ordnung: Asphaltirung 1. Der Beschluß der hädtischen Baudeputation betr. Msphaltiem fämmtlicher mit definitivem Pflaster zu versehenden Straßen und wie stellen sich die Arbeiter des Steinfeggewerbes zu demselben? 2. Diskussion. 3. Bericht des Vertrauensmannes. 4. Verschiedenes. Zur Deckung der Unkosten Tellersammlung. 950b Der Einberufer. Metallarbeiter! Sonntag, den 27. Oktober, vormittags 10 Uhr, in Cohn's Fettsälen, Beuthstr. 20( großer Saal): Oeffentl. Versammlung aller in der Metallindustrie beschäft. Arbeiter u. Arbeiterinnen. Zages Drdnung: Der gegenwärtige Stand des Streiks in der Telephon- Fabrik Don Welles, Engel- Ufer 1a. Die Rollegen werden ersucht, zahlreich und rechtzeitig zu erscheinen, da bas Botal um 12/2 Uhr geräumt werden muß. 116/3 Der Vertrauensmann der Berliner Metallarbeiter. Otto Mäther, N., Antlamerstr. 44. Verband der Möbelpolirer. Möbl. Schlafit., sep., für 1 auch 2 Manteuffelstr. 79, 1 Tr., bei Körbiz. Herren o. Damen, billig! inkl. Heizung. Hüte steife u. weiche Filzhüte v. Mt. 2, an; in hocheleganter Ausstattung Mt. 2,80. H. Böhm, jetzt: Weißenburgerstr. 73, part. Arbeitsmarkt. Achtung! Parquetbodenleger! Die Kollegen der Firma Rosenfeld& Cie. haben wegen Lohndifferenzen die Arbeit niedergelegt. Die Werkstatt- Kontrollkommission ,, Konzerthaus Sanssouci" Kottbuserstraße 4a. Sonntag, den 27. Oktober 1895: Große Wohlthätigkeits- Matinée der allbeliebten Stettiner Sänger ( Meysel, Pietro, Britton, Steidl, Krone, Röhl und Schrader.) Veranstaltet vom Verband der im Vergolder- u. verw. Gewerbe beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands( liale Kaffenöffnung 10 Uhr. Berlin Anfang 12 Uhr. Billets an der Kasse 50 Pf.; im Vorverkauf 30 Pf. bet Emil Schmidt, Forsterftr. 57; Emil Krüger( Hildebrandt), Augufiftr. 38, sowie in allen mit 225,10 Blakaten belegten Handlungen. Um zahlreichen Besuch bittet TMACHT STARK- LY GESCH EINIGKEIT GESETZL SCHERFU AB d. Deutschen Holzarbeiter Verbandes. Achtung, Klavierarbeiter! Die Kollegen der Pianofabrik Linke, Godenschweger& Co., Elisabeth- Ufer 11, haben wegen Lohndifferenzen die Arbeit niedergelegt. Werkstatt- Kontrollkommission. Ein tüchtiger Rahmenmacher wird verlangt in der Goldleisten- u. Rahmen9146* fabrit Dresdenerstr. 38. Ges. a. Joppen verl. Better, Landsbergerstraße 102. 935b Schirm- Näherinnen find. dauernde u. lohnende Beschäftigung DEUTSCHES Der Vorstand. Arbeiter Berlins! Die Fabrikate der ausgesperrten Schuhmacher in Erfurt werden jetzt, außer in den bekannten Verkaufsstellen, in den eigenen Niederlagen Bellealliancestr. 98/99 und Rosenthalerstr. 6364 in vorzüglichster Beschaffenheit trok andauernder Leder- Steigerung noch zu den billigen alten Preisen verkauft. Wir bitten uns durch reichliche Einkäufe zu unterstützen. 3133L Deutsche Schuhfabrik G. Markus& Co Arbeiter Parteigenossen, = nur Hüte mit Kontrollmarke. Herren Hüte 2,-, 2,50, 3,- u. f. w. ff. Saarhüte von 5,- an. Cylinderhüte von 4,- bis 12,-. KnabenHüte von 1,-an. Betrug ausgeschlossen, da ich nach weislich nur Hüte mit Marke fübre. Otto Gerholdt, Dresdenerstraße 2, Ecke Skalikerstraße. Größtes Lager in Damen- u. Herrenschirmen. Lee Wolff, Inh. D. Bergmann, Zum rothen Cylinderhut! Niederwallstr. 35/36. Stepperinnen Nächsten Montag, den 28. Oktober, abends 8%, Uhr, Naunynftr. 86: auf schwarze Schürzen verlangt Versammlung. Tagesordnung: 1. Die Mißstände in der Nähmaschinenbranche, speziell vom S.-O. Referent: Rollege Karpe. 2. Diskussion. 3. Bericht über die Lohndifferenz von Jerabeck. 4. Verschiedenes. 145/20 Sonntag, den 3. November, nachmittags 2 Uhr, findet unter Regie des Herrn Türk im National- Theater eine Volksvorstellung statt. Zur Aufführung gelangt: Ein Volksfeind." Eintrittskarten à 60 Pf. find in den Bahlstellen sowie bei den Bevollmächtigten zu haben. Achtung! Rixdorf. Der Vorstand. Achtung! Sonntag, den 27. Oktober, nachmittags 4 Uhr, im Lokale des Herrn Kummer, Berlinerstraße 186: Große öffentliche Versammlung der Bau- Arbeiter und gewerblichen Berufsgenossen. Tages- Ordnung: Vortrag des Genossen Regera u über: Unfallverhütungs- Vorschriften und wie werden dieselben von Unternehmern befolgt." Es ist Pflicht eines jeden auf Bauten beschäftigten Arbeiters, zu erscheinen. Der Einberufer. 948b Biastoff, Adferstr. 39, 2 Tr. Hüte 32968*] mit Tüchtige Arbeiter auf Lodenjoppen verlangen bei hohem Lohn 9116 Arbeiter- Kontrollmarke. Gebr. Rintels, Kaiser Wilhelmstr. 17 Für die Orts- Krantentasse Gr. Auswahl in Schirmen. der Mechaniter wird eventuell W. Zapel, Skalitzerstr.131 neben Frister& Rossmann. Gr. Auswahl in Peizsachen zum fofortigen Eintritt ein tautions!!! Schmücke Dein Haupt!!! fähiger Beitrags- Kassirer mit guter Nur selbstSandschrift gesucht. gefchriebene Offerten mit näheren Angaben sind im Kaffenlokal Klosterftraße 65-67 einzureichen. 947b möbel bei gut. Berdienst sofort verlangt. Bes. tücht. Korbmacher auf LuxusSteinicke, Dresdenerstr. 40. Möbelpolirer. [ 957b In der Werkstatt von Jerabeck, Griebenowẞtr. 3, haben die Kollegen dieses zu beachten. Jeder Hut 2,50 M. Hugo Feder 1. Geschäft: 5. Brücken- Straße Nr. 5. 2. Geschäft: 16. Spandauer Brücke Nr. 16, Wäsche Schirme* Stöcke* Cravatten. Ohne Konkurrenz in Berlin. Für nur gute Waare bürgt mein Rrnommer. Hüte mit kontrollmarken. の Nach der Versammlung findet ein geselliges Beiſammensein der aufgehört wegen Lohnbifferenzen. Bitte Kaiserhof", Cöpenick, Grünstrasse 35. 145/19 33 Freien Vereinigung der Bau- und gewerblichen Hilfsarbeiter Rigdorfs statt. Endesunterzeichneter empfiehlt seine Säle Vereinen und Gesellschaften Der Vorkand. Der Vorstand. 33302* eder Größe. Gute Küche, billige Preise. Hierzu ladet ein F. Golecki. Verantwortlicher Redakteur: Frių Kunert, Schöneberg- Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin.