Abendausgabe Nr. 524 B 254 44.Iahrgang WöchentlZch 70 Pfeanig.«oaawch 8y— Reichsmark, im voraus zablbar. Unter Streifband im In. und Aus» land 5.50 Reichsmark pro Monat. * De?.Vorwärts� mit der iflustriev- ten Sonntagsbeilage»Soff tmb Zeit� fowje den. Beiloaen„Unterdaltung und Wissen". �Zlus der Filmwelk". „StadLbeilage". �Frauenstimme'. ..Der Äind erfreund'. �Jugend-Bor- wärts'. �Vlick m die Bücherwelt". Kulturarbeit' und-.Technik' erscheint wochentäglich zweimal Sonntags und Montags einmal. P> VeAwer Vowsblatt Wontag 5. Dezember 1.927 1V Pfennig Li«« t n i p a l» t g e NonpareiVezeN« 80 Pfennig. Reklmnezeile 5.— Reichs» mark..Kleine Anzeigen" das fettg«.' druckte Wort 75 Pfennig(zulässig zwei fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort 12 Pfennig. Stellengesuche das erste Wort IS Pfennig, jedes weitere Dort 10 Pfennig Worte über.15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Arbeitsmorkt Zeile SO Pfennig. Familienanzelgen für Abonnenten Zeile 40 Pfennig. 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Wer die Schwerindustrißllen pfeifen auf das Gesetz! Sie wollen e'.nen letzten großen Ansturm zur Errichtung der Wirtschaftsdiktatur über dei� Staat riskieren. Der Geist von Alfred Krupp geht um! Der schrieb im cherbst 1871 in einem Briefe, den Morus in seinem Werk„Wie sie groß und reich wurden" lUllstein-Verlag) zitiert, folgendes: „Ohne Zweifel geht Deutschland demselben Zustande entgegen, worin England sich befindet. 3ch empfehle daher die äuhecfke Vor- sichl und ßtmUclle des verhalten? der Arbeiker und Mrisler und zcfcca sofort herauszuschmeißen, der Miene macht, sich zu beteiligen bei irgendeinem verbände, der feindlich ist gegen Arbeitgeber und Kapital. Ferner rechne ich daraus, daß jeder herausgeschmissen wird, de? in Religiansintereisev zu wühlen versucht. Wir wall?« nur treue Arbeiter habe«, d'e dankbar tm Hirzen und in der Tal dafür sind, daß wir ihnen das Vrot bieten, wir wollen sie mit aller Menschenliebe behandeln und für sie wie für ihre Familien' sorgen, sie sollen das Maximum bei uns rerdienen, was sin« Industrie bieten kann— ober wir geben solche Industrie auf, bei der die Leute hungern müssen Dagegen scll aber niemand »vagen, gegen ein wohlwollendes Regiment sich zu erheben, und eher ist olle? in die Luft zu sprengen, alle» zu opfern, alz Arbeiterbegehr nachzugeben unter dem Druck von Streit." Das ist der Geist, der heute die Herren von Kohle, Stahl und Eisen treib.! Wie Krupp jeden sozialpolitischen Eingriff des Staates ablehnte und nur seine eigene Macht anerkannte, so können die Vogler und Poensgen, der Thyssen und Kirdorf keinen Staat, kem Gesetz, keinen Volkswillen— nur den eigenen. Im April dieses Jahres ließ Hugenberg die 306 Direktoren der Schwerindustrie, die sich zum Fackelzug vor Kirdorf versammele, feierlich schwören, zusammenzustehen wie ein einig Volk von Brüdern! Damals der Rütli-Schwur gegen das Volk, dann die Kriegskassen zum Kampf gegen den Staat, die jetzt schon mehr als IS Millionen Mark umfassen, und nun der Anschlag gegen Deutschlands Gesetze und Deutschlands Wirtschast! Lieber wollen die 360 Männer der Schwerindustrie alles in die Lust sprengen, als sich dem Gesetz unterwerfen! Lieber wollen sie Deutschland in ein wirtschaftliches Chaos stürzen! Die Schuldigen an der Inflation, die Nutznießer der Inflation drohen mit einem Wirtschaftsputsch, der wie jener wirtschaftliche Landesverrat wirkt, von dem der Wirtschaftsminister Curtius sprach. Diese Männer sind die Repräsentanten des Kapitalismus, der plutakratifchen und sozialreaktio- nären Tendenzen in Deutschland. Die prominentesten von ihnen sind: Albert Voegler, der Freund und Mit- orbeiter von S.innes, 1. Vorsitzender des Stahltrusts; Herr Ernst Poensgen, 1. stellvertretender Vorsitzender des Stahltrusts. Die Aufsichisratsm'tglieder des Stahltrusts: Fritz Thyssen, Kirdorf, Dr. v. Siemens, Paul S i l v e r- b e r g. Otto W o l f f. Karl Fürstenberg(Berliner Han- delsgesellschaft). Jakob G o l d s ch m i d t(Danatbank), Henry Reiten(Dresdner Bank), Ariur Salomonfohn (Diskontgssellschaft), Louis Schlitter(Deutsche Bank), Louis Hagen(Bankhaus Leoy u. Co.). Zu diesen Männern gehören die deutschnationa- len Reichstagsabgeordneten Reichert. Geschäfts- führer des Vereins deutscher E.sen- und Stahlindustrieller. Bergwerk sdirektor R a d e m a ch e r. der eben erst im Reichs- tag von der Begehrlichkeit der Arbeiter gesprochen hat: ZU ihnen gehört der Zentrumsabgeordnete Klöckner. Das sind die wahren Staatsfeind-! Hinter ibnsn steht die Deutschnationale Partei, der Kern des Vürgerblocks. Das Organ des Grafen Westarp, die „Kreuz-Ze tung". nimmt offen Partei für sie und für den von ihnen geplanten Wirtfchastsputsch: „Wenn also heute die deutsche Oeffentlichteit vor dem Doginn einer in ihren Folgen unübersehbaren Ausein- enderfetzung in der deutschen Eisenindustrie steht, wen« insbe- sonder damit gerechnet werden muß, daß diese Tatsache der Durch- führunz der Stillegung in kürzester Zeit die ernstesten Rück- Wirkungen auf weitere Industrien— wir nennen hier zunächst«inmat nur die weiterverarbeitend« Metall- industrie und die Kahle— haben muß. so muß man sich gegenüber dieser wirtschaftlichen Katastrophe und bei Beurteilung der Maßnahme der Stillegung jederzeit vor Augen hotten, daß nur und ausschließlich das Versagen des Reichs- arbeite Ministerium s und die Haltung der Gewerk- sch ästen Veranlassung für das der deutschen Wirtschaft und damit dem deutschen Balle drohende Unglück gewesen find." Hugenberg hat die wirtschaftlichen Putschisten einge- schworen auf den Kampf gegen das Volk— jetzt soll der Kampf beginnen! Diese Diktatoren der Schwerindustrie sind Feinde d e s V o l k e s! Es ist widersinnig, daß sie unbeschränkte Verfügungsgewalt über e.nen so gewaltigen Teil des deutschen Volksvermögens haben. Der Anschlag muß niederge- hasten, die Wirtschaftsmacht, die sie gegen das Volk ge- brauchen, muß ihren Händen entrissen und ins Eigen ium des Volkes übergeführt werden. Gegen den politischen Streich der Wrtschaftskapstäne den Sieg des Volkes über Deutschnationale und Bürgerblock, über die kap.talistische Wirtschaftsdiitätur und die putschisti- schen Tendenzen in der Republik! Erzlieferungen werden abbestellt. Düsseldorf. 5. Dezember. Große hülkenkonzerne haben die ausländischen Erz liefe- rungea auf Grund der besiehenden VeU�agsbeskiminungea soeben ersucht, d'e Erzverschifsvnocn im lausenden INonak Dezember, saweii noch seht möglich, tunlichst einzuschränken, und ab 1. Januar 1328 ganz einzustellen. Die Metallverarbeitung schließt sich an. Düsseldorf. S. Dezember. Zu der drohenden Stillegung in der Große'.seuindustrle wird bekannt, daß auch zahlreiche weiterverarbeikeude In- dustrlebelriebe des rheinisch-westfälischen Zadust.iebezirks aus freien Stücken ebenfalls Slilleguugsaazeigen bei dem zuständigen Reglernngsprästdenten zum I. Januar 1328 erstatkei haben Als Grund geben auch diese werte die Forderungen der Gerne. kschasien an. Eine Verwirklichung dieser Forderungen würde angeblich den Letrleben ein wirtschaftliches Weiterarbeiten nicht mehr gestalten. Der Mordanschlag auf die Wirtschast. Der Kampf der Schwerindustrie gegen das Gesetz und gegen die sozialen Rechte der Arbeiterschaft stellt eine so schwere B e- drohung der gesamten Voltswirtschaft dar, daß es sich lohnt, die Folgen einer Stillegung der deutschen Eisenindustrie sich im einzelnen zu oergegenwärtigen. Das Reichsarbeitsministertum rechnet damit, daß durch ein,» Stillegung der Schwerindustrie rund 250 000 Arbeiter a-rbeilslos wcrdcu würden. Diese Zahl ist viel zu niedrig gegriffen. Da sich sämtliche Hüttenwerke h» ganz Deutschland der west» deutschen Industrie angeschlossen haben, der Kampf aber überhaupt nur Aussicht auf Erfolg hat, wenn er bis aufs Messer, d. h. auf lange Zeit geführt wird, muß innerhalb oerhältnismäßig kurzer Frist die gesamte Großeisenindustrie zum Erliegen kommen. Diese beschäftigt nach der letzten Verufszahrung annähernd eine halbe Million Arbeiter und Angestcllie, die In ihrer großen Mehrzahl um Arbeit und Verdienst ge- bracht werden würden. Lelroffen würde von dieser Stillegung eins berufszugehörige Reoötkerung von ziemlich genau zwei Millionen Menschen! Sie alle fallen im Augenblick der Arbeiisruhe der öffcick- lichen Fürsorge anHeim! Von den ausfallenden Lohnsummen sich eine Vorstellung an machen, ist schwer. Der Vorsitzende des Vereins Deutscher Eisen- und Stahlindustrieller hat in der Presse mitgeteilt, der Durch- schnittslohn betrage aus den meisten Hüttenwerken unter Ein- rechnung oon Lehrlingen und Hllfskrüsten 240 bis 250 M. Nach der Unternehmerrechnung würde sich also ein Lohnausfall von monatlich 120 bis 125 Millionen Mark ergeben. Nun sind die Lohnschätzungen der Unternehmer fraglos zu hoch. Immerhin dürfte allein der Lohnausfall der Großeisenindustrie Begegnung Shamberlain-Ätlvinvw. Heute nachmittag britisch-russische Wiederanknüpsung?' V. Leb. Gens, 5. Dezember.(Eigenbericht.) Die Völkerbundsratetagung hat mit einer Sensation— allerdings außerhalb des Völkerbund! Hauses— begonnen. Was noch oor drei Tagen unmöglich, was noch am Sonntag höchst unwahr- scheinlich schien, ist zum Ereignis geworden: es ist eine B e g e g- nung E h a m b« r l a t n- L i t w i n o w für heute nach- mittag 2M Uhr vereinbart. Die Russen sind tnzwischcn abgereist— bis auf Litwinow. Ein Plag von 60 Meter Breite trennt das Hotel Venu Rivage, wo Chambcrlain wohin, vom Hotel de la Paix, wo die Russen Quartier genommen haben: ober aus Prestige- und Etiketlegründen wollte zunächst niemand den ersten Schritt tun. Und so schien es, als ob diese kostbare Gelegenheit, den diplomatischen Kriegszustand zwischen London und Moskau zu beenden, unbenutzt onstreichten würde. Es spielte dabei nicht nur die Frage der„Schuld" an der Arcoasfäre und am Krach der diplomatischen Beziehungen, sondern auch die andere„Frage" eine Roll«, daß Chamberlain als Minister »varten müsse, bis Litwiiww, der nur siellocrtretcnder Volkskommissar ist, sich an ihr wendet. In der Umgebung des englischen Staats- sekretärs gab es Überdies einige Fanatiker, die bis znletzt eine Unter- redung um jeden Preis oerhinderi, wollten, wie versichert wird, aus antisemitischen Gründen! Doch erwies sich Chamberlain als vernünftiger, denn am Sonntagnachmittag antwortete er englischen Brrichtcrstattern auf die Frage, ob er Litwinow sehen würde, mit den Worten:„He cüä not ask tc see nie,*(Er hat nicht den Wunsch geäußert, mich zu sehen.) Das muhte als eine indirekte Aufforderung — unter Wahrung des Etiqueüestandpunktes aufgefaßt werden. Litwinow ließ darauf bei Chamberlain anfragen, ob eine Unter- Haltung erwünscht sei. Chamberlain b« j a h t e dies, und so blieb Litwinow in Genf zurück. Die Risten versichern, daß die naheliegend« Vermutung, Strese- mann und Briand hätten am Zustandekommen der Unterredung mit- gewirkt, nicht zutreffe. Dennoch steht außer Zweifel, daß die beiden Außenminister, die beide hintereinander am Sonntag lange Unter» redimgen mit Litwinow hatten, dazu beigetragen haben, die psychologischen Hindernisse bei Chamberlain und Litwinow zu beseitigen. Die Briten versuchen noch, die Bedeutung dieser Zusammenkunst abzuschwächen oder zumindest über ihr Ergebnis eine skeptische«tun- mung zu verbreiten. Man stellt den vermutlichen Verlauf so hin, als ob Chamberlain sogleich an Litwinow die Frage richte» werde, ob Sowjetrußland bereit sei, seine antibritische Propaganda in Asien einzustellen und da Litwinow darauf mir eine n e g a° t i o e Antwort erteilen könnte, würden beide wieder sehr bald rcsul- tatlos ausein nidcrgehen. So einfach dürsten sich aber die Dinge nicht abspielen, denn Litwinow wird ja naturgemäß mit dem alten Argument antworten, daß die Sowjetregierung niemals eine Propaganda betrieben habe, sondern ausschließlich die dritte Internationale, die oon der Sowjetregierung unobhängig sei. Hinzu kommt ein neues Moment: die Frage der bolschewistische» Propaganda. die in der Tat die Kernfroge der Wiederaufnohme der diplomatischen Beziehungen bildet, stellt sich seit dem radikalen Vorgehen Stalins gegen die Opposition anders dar als bisher. S i n o- w j e w und Rad ek, die die Vertreter'der radikalen Richtung in bezug auf die weltrevolutionäre Propaganda waren, sind aus. geschieden. Litwinow kann heute Über diesen Punkt Erklärungen abgeben, die noch vor drei Monaten unmöglich gewesen waren. Man erwartet daher oon ihm eine zunächst private Zusicherung. die den Engländern genügen und die Grundlagen für eine Wiederausnahme der diplomatischen Beziehungen bilden würde. Briand hat Litwinow gestern dringend nahegelegt, eine» französisch-russischen Sicherheit-spakt(oder Nichtangriffspakt) abzuschließen Die Russen sind nicht abgeneigt, aber sie möchten sich dafür Zugeständnisse in der russlsch-französischen Schulden- regierung sichern. Der Teil der Unterhallung, der die Ab- beruf, ung Ra k o w s t i s betraf, trug einen sehr vorschauenden Charakter und war um so schmerzloser, als ja Rakowski inzwisch.» als Anhänger Trotzkis völlig kaltgestellt worden ist. t»« ihrer gänzlichen Stillegung nicht weit hinter IVO Mrl- l innen Mark im Monat zurückbleiben. Diese Summe erhöhl sich jedoch ganz bedeutend durch die Luv- Wirkungen auf benachbarte Industrien. Da ist zunächst der K o h l e n b e r g b a u. der etwa ein Fünftel seines Absatzes an die Eisenindustrie liefert und deshalb bei deren Stillegung über IM IM Arbeitskräfte aufs Pflaster werfen »nützte. Dann aber kommt die Atclallverarbcitung dazu, die zusammen mit der Grotzeiscnindustrie mehr als ein Zehntel des gesainten deut schcn Volkes beschäftigt und die ebenfalls von der Stillegung betroffen «erden würde. Auch hier geht die Zahl der Arbeiter, die von dem Austrag des Kampfes in der Schwerindustrie mitbetroffen werden würden, in die hunderttausende. Die veranliuortung der Eifenunternehmer ntmd« kürzlich in einer Lcröffemlichung des Aonjimkturforjchimgs- instimis folgendermatzen gekennzeichnet: Die Zeit des freien Spiels der Kräfte in der Eisenindustrie sei vorüber. Wörtlich sagte dann da«„Institut für Konjunkturforschung", das vom Prüstdemen des Statistischen Reichsonüs geleitet wird: „In der augenblicklichen Uebergangszci! bleibt nicht» andere« übrig, als zu den führenden Männer wie Arth Thyssen, Ernst Pvenrge«. Molsgang Reulter, Karl Lange usw. das Vertrauen »u haben, datz sie nicht nur zu in vorteil der eigenen Interessen, sondern auch zum Iluhen der gesamten deutschen Wirtschaft arbeiten werden." So die halbainiliche Stelle. Die Antwort dieser oerantwort- lichen Unternehmer ist: Vicht Arbeit, nur Stillegung kann uns retten! Sie behaupte», nicht einmal ein« Mahnahme durchführen ZU können, die bereits seit 2Z Jahren in England in Kraft ist. Im Hintergründe aber lauert, wie immer in der Schwerindustrie. das grotze Geschäft. Durch die internationale Syndizierung in der Rohsiahlgemeinschost nimmt schon ohnehin die deutsche Schwerindustrie an den Sonder- gewinnen teil, die die westeuropäische Eifenindiistric bei einer er-- höhten Eisenoussuhr nach Deutschland erhält. Sie erhält noch dem internationalen Aohpatt sogar für«inen Teil ihrer eingestellten Pro- dicktion eine Stillegung« prämie von zwei Dollar je TonncI. Sie erhält durch die Ausgleichskasse Teile des Pro- dukiionsgewinns, den Belgien, Luxemburg und Frankreich bei einer Bcrmehrung ihrer eigenen Eisenerzeugung erzielen. Sic bezieht als Beherrscherin des Eisenimports fast die ganzen hondelsge- Winne, die bei einer in Deutschland eintretenden Knappheit an Eisen und Stahl eintreten. Diese Gewinne dürfte» ins Enorme stehen, wenn, wie mit Bestimmtheit zu erwarten ist, die Eisenpreise «m Weltmarkt infolge des Ausfalls des zweitgrößten Eisenprodi:- Z knien der Welt, Deutschland, enorm steigen. Man sieht: Das schwrrlndustridle Kapital macht sich gesund, cmch wenn die Arbeiter verrecken. Das ist das Ungeheuerliche, das Infame an ihrer Drohmig! Die deutsche Regierung leistet den Unternehmern Vorschub, wenn ske nicht erklärt, datz ste im Falle einer Stillegung der deutschen Eisen- inbustri« die Eisenzälle nutzer Kraft setzt. Denn dies« stellen eine Gcwinngorautie dar, die dann besonders groß unrd, ivenn die Einfuhr steigt. Eine solch« Stelgerung der Einfuhr würde also auch einen ge- «alt igen Aussall an Devisen für die Einkäufe im Auslände bedingen. Tis Zustimmung der Schtoerinbufinc zur Anleihesabotage Schachts. die erfüllungsfeindliche Propaganda eines Hilgenberg, die Drohung mit der Stillegung stellen sich so als ein zusammenhängendes Programm dar: die deutsche volkswlrlschast. der deutsche Staat sollt« zunächst unter höchsten Druck g.chchl werden, um die sozialreaktionären Forderungen der Industrie leichter durchführbar zu macheu. Die Kapilaimagnoten stehen aiso gegen Volk und Staat. Bios wird die Regierung tun» die dem Volk verantwortlich ist? Bomben und Banden auf dem Balkan. Neue Zusammenstöße!n Mazedonien. Belgrad. 5. Dezember. wie aus S lru m i ha gemeldet wird, wurde dort gestern abend ein Bombenanschlag aus ein Hotel verübt, i» dem sich eins größere Ossizier-gesellschosl aufhielt. Die Bombe explodierte jedoch auf offerier Straße und tötete eine Frau und ein Kind. Ein Gendarmerteleuluant wurde schwer verwundet. Die Attentäter sind trotz sofortiger Verfolgung, wobei mehrere Gendarmen durch Schüsse verletzt wurden, entkomme». Die Stadt Ist von Militär umzingelt und die Grenze gesperrt worden.— wir aus Slip gemeldet wird, sind die serbischen Poll zetorgane In Mazedonien aus die Spur einer neuen verschwö- rungvaktion gekommen. Zn der Wohnung des bulgarischen Arzte« Grigorew Slambolijewitsch in Beroivo sollen geheime Zu sllnmienkünfle getagt haben. Lei einer Haussuchung in der woh. nung des Arztes seien in einem vermaoerlen Schrank vier b o l g a- rifche Bomben, ein bulgarisches MIlitörgewehr und eine Pa- lronenlasche mii 40 Patronen entdeckt worden. Stambolijewitsch wurde verhaftet und soll wichtige Tatsache» eingestanden haben, die aber die Polizei noch geheim hält.— wie ans Z o r e w o gemeldet wird, soll gestern nachts eine 8— 10 Mann starke Bande dir Grenze äberföritle» und von drei Seiten einen Angriff aus die Gendarmerie st alio« versucht haben. Die Gendarmerie nahm den Komps auf, woraus die Angreljer spurlos verschwanden. Neue sozialdemokraiische Erfolge. Mandaigewinne im Schweriner Siadiparlament. Schwerin. 5. Dezember.(Eigenbericht.) Di« in Schwerin am Sonntag stattgefurchenen Stadtverord- netenwahlen brachten für die SoAaldemolratie einen erfreulichen Gewinn an Stimmen, der ihr zu den bisherigen zwei neue Mandate einbrachte. Es haben an Stimmen erhalten: Sozialdemakraten«940(6628). bürgerliche Einheitsliste 11 056(9745), Demokraten 1140(2699), Mieter 2175(0), Völkische 1556(1398),.Kommunisten 304(649). Di- Mandate verteilen sich wie folgt: Sozialdemokra- t e n 1 8(t 6). bürgerliche Einheitsliste 23(23). Demokraten 2(5), Mieter i(0), Völkische 2(3). Kommunisten 0(1). Außerdem muri* ein Angestellt envertreter gewählt. Bürgerblockverlegeuheiieu. Oaö Zentrum berät immer noch über Desoldungöreform. In der Montagsttnmg desvasschnssesfürdenKeichs. Haushalt sollte nach den getroffene« Abreden mit der zweiten Lesung des veamteobesoldnngsgesehes begonnen werden. Es kam iadssten nicht dazu. Vor Eintritt in die Tagesordnung erklärte der Zenirumsführer Dr.». Gntrnrd. daß seine Fraktion noch einmal über den Beschluß erster Lesung beraten mästen. Da» werde erst Montag nachmittag bzw. abend möglich werde», vor Dienstag könnte also die zweite Lesung nicht beginne». Republikanische Kundgebung. Scheidemann uad Wirth in einer Neichsbanner-Knudgebung Das Reichsbanner veranstaltete am Sonntag in M o g d o bürg«ine große republikanische Kundgebung, in deren Verlauf Dr. W i r t h sür das Zentrum und der Genosse Philipp Scheidemann das Wort ergriffen. Scheidemann führte unter anderem aus: Wir wollen nicht vergessen, datz die Recht« allezeit genau so war wie wir ste auch jetzt wieder lehen. Die Kerntruppen der Rc- altion sind die ehemaligen Konservoiiven, d i e D eu t s ch n a t i o- n a l e n. Sie beherrschte» vor dem Kriege und im Kriege das Reich durch ihre Macht in Preutzeii. Bis Ende Oktober 1918 haben sie sich gesträubt, das gleiche Wahlrecht in Preußen einzuführen. S-e Zum Tode(Silberschmidts. Nachruf im Wohnungsausschuß. Bei Leginn der heutigen Sitzung des Wohnungs» ausschusses des Reichstages widmete die stellvertretende Vor- sitzende'Frau Arcndsee(Kamm.) dem am Sonnabend ver- starben«» Genosten Silberschmidt einen warmen Nachruf, indem sie seine besonderen Verdienst« auf dem Gebiet« der Wohnuitgsscoge und des Mieterschutzes hervorhob. herbeigeführten Zusammen- bruch dann um fälschen in einen Dolchstoß. Man sagt, daß die Politik den Charakter verdirbt. In dieser Berallgemcine- rung ist das Wort falsch. Richtig ist, daß reaktionär« Politik den Charakter verdirbt. Beispiele: Die Deutschnationalen wo reit gegen Versailles, gegen die Erpilwngspolitik, gegen den Dawesplan. gegen Genua, gegen Locorno, gegen den Völkerbund. Jeder e'n- zelne Beschluß des Reichstags, der sich aus diese Dinge bezog, wurde schon im voraus als„Lata&esverrak gebrandmarkt. Dabei haben sie das, was sie als das Schlimmste bezeichnet hatten, erst ermöglicht. indem st« die der republikanischen Mehiheit fehlenden Stimmen selbst stellten. Dann haben sie zu allen. Ja und Amen ge- sa g t f ü r v i« r M i n i st« r p o st e n. Di« aber wollten sie unter allen Umstände» haben; den» nur als Teilhaber der Regierung tonnten sie ihre Zollplän« oerwirklichen. Für 50 Pfennige Zoll verkauften sie sogar, wie ein Blatt witzig gesagt hat. ihren Kaiser: denn auch d i e Bedingung waren sie eingegangen, das Republikschutzgesetz, das nach der Ermordung Rctl?enaus gegen sie gemacht worden war, zu verlängern und damit auf Jahre hinaus dem Kaiser die Rückkehr unmöglich zu machen. Was hat der unter ihrem Einstuß stehend« Besttzbürgerblock dem deutschen Volke bisher gebracht? Eine allgemeine Ver- teuerung des Lebens. Die Weltpreise sind im Großhandel, wie die Jnderzissern beweisen, gesunken, die Preise in Deutsch- l a n d sind um 10 Prozent gestiegen. Die Rentner und Invaliden sind veihöhnt. die Jnflationsopfer um di« letzte choffnunq betrogen worden. Die Auslandsaeschädigten werden immer wieder vertröstet. An der Spitze des Derfaffungsministeriums steht ein Kapp-Land rat. der völkische Studenten gegen den preußischen Kullusminister scharfmacht. Daß das deutsche Volk mit Empörung sich gegen diese Gesellschaft wendet, haben die Wahlm der letzten Wochen erwiesen. Wir haben eine Regierung, Zu der das deutsche Volk k e i n V e r t r o u e n hat. Wir hegen die Hoffnung, daß das deutsche Volk diese Bürgerblockregierung demnächst zum Teufel jagen wird. Keine ungenützte Stunde bis zu dem großen Gsneraleppell. Dann wüsten Hamburg und Braunschweig über- trumpft weiden. Für diesen Großkampftag muß die Parole lauten: Es lebe die Republik! Die Regierung der Republik den Repl'blikovern!.. � Dr. Wirth fordert seine Parteifreunde Dr. Marx und Dr. K ö h l e r auf. wenn sie die außen- und innerpolitischen Wechsel. die seinerzeit von der Bürgerblockregierung ausgestellt worden sind, nicht einlösen können, aus dieser Regierung heraus» zugehen. Je«her. desto bester sei es für des deutsche Volk, da» keine Regierung mit diesem inneren Zwiespalt ertrag«. Eine(Schanghaier Monatsbilanz. Mossenverbrechen und polizeischlachten. Schanghai, 5. Dezember.(Reuter.) In der internationalen Niederlassung sind im vergangenen Monat 137 Ueberfälle verübt worden, wobei 12 Personen er- mordet wurden, darunter drei Ausländer. Di« Polizei hat acht Räuber getötet.„Shanghai Times" empfiehlt, wegen der Räubereien an wichtigen Punkten die Barrikaden wieder aufzu- r i ch t« n, da auch die Kommunisten wieder für Streik und Aufruhr agitieren. Hermann Burte:„Katte". Wallner Theater. Hermann Lurtc wurde mit einem Drittel des legten Schiller- Preises beglückt. Man belohnte den Dichter, der all seine Lungen- kraft ausbot, um einige„Herrenmenschen" der Weltgeschichte zu ver- göttlichen. Die Herrenmenschen, die uns noch als lebendige Leute begegneten, erschienen uns bescheidenen Erdcnwonderern leider häufig als Halunken, Feiglinge oder Narren. So sind wir skeptisch gegen die Hymnen, die Herr Burte singen wird. Aber vielleicht ist der mit dem Drittel des großen Loses w die Literaturgeschichte hinein- geworfene Dichter klüger als wir. Er ist auf jeden Fall toleranter. Den armen Katte, der von Friedrich Wilhelm I. geköpft wird, läßt er mit einem Hurra aus den Preußen- könig sterben. So gebietet es schallend die Untertanenpslicht, auch wenn die Majestät den hanebüchensten Justizmord begeht. Der Dichter gebietet dem Umertanen mit Feierlichteil das Maulhalten und Strammstehen. Don, wo die Bcftiolitäl des Monarchen orn wildesten tobt, verzeih» der Dichter am gütigsten. Wo die Vernunft um tufften beleidigt wird, sucht der Dichter am eisrlgsten nach tkrit» lüstungsgrunden für den töntglichea Beleidiger. Doch der Gesetzes- todex und die moralische Tiefstnnigtelt des Herrn Burte sind abgebraucht. Sogar ein Kind oder ein han gesottener Schwerverbrecher empören sich über dt- Auslegung, die Friedrich Wilhelm l. setner Mordmoral gibt. Katt«, der geschändete Held, läßt sich mit schwär- mender Begeisterung abschlachten, nur aus Derltebtheit in die tob- süchtige Majestät. Katte ist wahnsinnig, dann gehört er ins Irren- Haus und nicht ins Theaterhaus. Katte ist schwachsinnig, dann gehört er ins Krüppelheim und nicht ins Muscnhelm. Katte ist auf jeden Fall weder hochsinnig noch ttefstnnig. Er ist blödsinnig. Der Dichter darf historische Dokumente fälschen, er muß es sogar tun. Sitzen wir aber im Schauspiel, dann haben die wurmzeifrestenen Ehronikbücher zu verschwinden, Hann richten wir mir noch dem, was lebendig und gegenwärtig vor unserer Empfindung geschieht. Den Fall Katte entscheiden wir nach dem, was wirklich gespielt wird, gegen Friedrich Wilhelm, aber auch gegen den Helden Kalte. Der Held wird zerdrückt wie eine Lau,. Cr gibt sich keine Mühe,«in Mensch zu sein. Wir sehen nur einen Kriminalfall, bei dem die Hauptperson ein wü- tender König und da? Opfer ein willensschwacher Offizier ist. Es ge- schieht gar fein Kampf, der die Phantasie oder die anderen inneren Kräfte des Zuschauers beschäftigt. Darum ist diese« Trauerspiel. entwachsen einer impotenten Moral, vollkommen unzulänglich. In der Geschichtsscharteke mag stehen, was der Dramatiker vorträgt, für den besonderen Zweck de, Dramas wird dieses historisch« Faktum benutzt, und es errveist sich als unzureichend. Fünf Akte lang, von 20 Uhr bis 23 Uhr 15, entscheiden wir gegen das Trauerspiel des Herrn Burte. gegen die verlogenen Instinkte und gegen die ver- «ogenen Willensmotive, mit denen er die Tröger seiner Ideen beseelt. Man hätt auf eine Ausführung, die dämpfen möchte. Fritz G r e r n e r versucht, der Monotonie seiner Königsrolle zu entlammen. Dem künstlerischen Willen entspricht noch nicht die Souveränität über die füiiftlcnschen Wittel. Herr Jack Mylong-Münz besitzt viel Heldenhaftes und auch eine gewinnende Beschwingthett. Doch der Dichter mutet ihm allzu oft Tenorarien zu, deren Bewältigung den Kunstler zu übertriebenen Hcldenmanieren verleitel. Ein besseres «rück und«in Regisseur, der die Zügel straffer hält, und Herr Jack Mylong-Münz könnte sehr gefallen. Max Hochdorf. vaktsrien. die 26 Jahre leben. Zu«nern bemerkenswerten Ergebnis hat ein Versuch geführt, den der englische Bakteriologe William Simpson angesrelll haue, um die Lebens- und Aktions- sähigkeit einer de? gefährlichsten Bakterien festzustellen. Dar genau 26 Jahren verschloß Sir William, der Leiter der Laboratorien für Tropenkrankheiten im Londoner Roß-Jnstitut. einig« Keime in einem Probierröhrchen, das er sorgfältig versiegelte. Die Bakterien stammten von einem Pattenten, der cm einer gefürchteten Krank- heit Uli. Dieser Tage nun hat der Londoner Gelehrte das Fläschchen geöffnet. Er fand die Bakterien in voller Birtulenz und in ihrer toddringenden Wirkung ungeschwächl. Ein Meerschweinchen, denen ste eingeimpft wurden, starb bald daraus unter allen Symptomen der betrefsenden Krankheit. Di« einzige Nahrung, die den ein- geschlossenen Bakterien während des Vierteljahrhunderts ihrer Gefangenschaft zur Verfügung stand, war ein wenig.Agar", sener gallertartige Fisckteim, wie er zur Herstellung fester Nährböden in der Bakteriologie Verwendung findet.„Str William bat mich. über die Art der Erreger und der von ihnen erzeugten Krankheit nichts zu sagen." erklärte einer seiner Assistenzärzte dem Bericht- erstatter eines Londoner Blattes.„Das Ergebnis des Exoenments bildet für uns eine große Ueberraschung. Wohl sind cnDer« Bakierlen länger als 20 Jahre am Leben erhalten wotden, ater gerade von diesen hat man bisher angenommen, doß sse zwei oder drei Jahre nicht überdauern könnten. Der Versuch bat erheblich- wissenschaftliche Bedeutung, wenn er auch meiner Meinung nach sür das öffenistche Gesundheitswesen praktisch nicht in Betracht kommt. Ich glaube beisvielsweise nicht, doß von den Keimen aus- gegrabener Leichen der Menschheit irgendein« Gefahr droht" Felix Iosky».Die blau« Stunde" ist auf dem Bode» der englischen Konversationsstücke gewachsen. D e HarLlung bedeutet kcam» mehr als einen Vorwand für den amüsanten Dialog. Nur ein Miniaturraum wie das„Kleine Theater" kann Stücks solcher Art zur Wirkung bringen. Aber das ironisch-eleganie Satzmosaik braucht den einheitli�cn Schliff der Regie, wenn es richtig funkeln soll. Hierin hatte Kurt L a b a t k einige, versäumt. Es störte j biswrllen ein allzu ebgegen-tes NehetViwnter. Di« Datt".Rer sprachen ihre Sätze gut p'intiert. erfüllt von ve'lönl�-m Ver- gnü-ren daran, aber ste vergaßen momlmal so sehr das Siück■ darüber— daß sie ihren Partner vemahen und Mono'oee hiel'en. Besonders Otto S t o r m und Mar Ralph-O st ermann passierte das gelegentlich. Aber auch Märton Brenken verfiel ob und zu in diesen Fehler. Ausgezeichnet waren Maria West als das nur im Traum auf Abwege geratende Lämmchen und Rudolf M a a ß als aller Hausarzt. Den im Shaw-Stil beabsichtigten, aber peinlich ander« geratenen Epilog, mit dam der Autor über- sliissigerweise die Handlung des Stückes sanktionieren will, iollte aus das Notwendigste zusammengestrichen und von Ralph-Oster- mann weniger larnwyant gesprochen werden.— Sehr publikmns- freundlich wäre es. wenn die Aufführung künftig nicht mll mehr als einer Holben Stunde Verspätung beginnen würde. T c s. Das Ende des Kimonos. Es wird nicht mehr lange dauern. bis der Kimono als Kleidungsstück bei den Japanerinnen voll- ständig aus dem Gebrauch gekommen sein wird. So versichert Fräulein Fusan Jschikarva, eine der Führerinnen der japanischen Frauenbewegung. Der Grund dieser vom kulturhistorischen Standpunkt immerhin beklagenswerten Tatsack)- ist sehr prosaischer Natur. Di« Kosten eines seidenen, mit Sttckeieicn verziericn Kimonos sind nämlich unosrhällnismätzig hoch— so hoch, daß dia moderne Japanerin sich dafür mindestens zwei Gefellfchaftstoi'etten bei dem eisten und teuersten europäischen Schneider anfertioen lassen köimt«. Außerdem ist der Kimono rmbeouem und behindert die frei« Bewegung seiner Trägerin. Schon beute tragen etwa 60 Vroz. aller Sckmlmädcken in den japanischen Städten iirri» 50 Proz. der Echulmädcken in den japanjscken Dörfern eine«inheii- li-be Schultracht europäischen Stils mit Strümpfen und Schüben, während sich die erwachsene junge Japanerin in den Stadl-':» äußerlich durch nichts mehr von ihren Geschlecht-genossirmcn in Europa und Amerika unterscheidet. 3» der«eiellschast stlr o�allaklsche Sans kPrli7,.Albrebt.?tt 7.0 spricht SP.?.?.'i'?ber. abend» 8 Uhr. Pia'. Nanologi. U-illr des Deni'chen oapan-ZnliitnW. üder»Die künstlerische Äultur Japans". «aa'-'e de M»,,,'«. der c�cma'Iae!r»rzZs>s»eVni if Ii k"» im Rll, 1923 niOif,r-fit t ?hi. Vi�r-I""• d'" Taien van i, Mär,: fl.ri Od n, fe fef n'- r s"'.!"1'der Jde» in v-r U onfi-n---i • 4. r,, ,i""'"«iltilt'attl«. ein Bankett deZ Zchriji lese II re...:» eine voll en ustzipten. Lekömplmi» de« Srebst». 7er7oig»»"e e« ihlelma»n lOiauii jr.), 2. Ueuö(liier«B Schüller), S. Die t'ehie(S9. Schulte). Zoio: M: 10. 3'IoS; ai. 59, 28": 10 sterner liefen: Diana Maeowan. Harsrnmädchen, l'indow Deler. Elieniom in. Ciliy Dillon. Jong'rr im Mriinrn, K'nle, märchen. striedrichidor, Eampannia, illiovär, Ripral, Rroschel, Nuiünoo, Rizzi Aüige». 6. Nennen. 1. Weliier B.(st. f obr), 2, AobanniSsener Ii». Lauten« berger). 8. Kainlefle Mi»,i iströmining). Tvlo: 81: tO. Platz: 21, 21: 10. fvetner liefen: EbrerMcrg. Morgentau. Lultlchisfer. grennd Sdct- stein, Kivojicrn. Möglich. Ludwig. Turiddu, Quitte B., Rubin. 3. Rennen. 1 Pelroneba A. f 8. Hanta'. 2. Stf. rigan sr.(Dt. Mattern). 8. Hnleiesfant(St Lette). Toto; 108; 10. Platz: 32, 88. SS: IE sterrrr luien: Hohensonne.(RoiibflttS Gl» ia. D.nvlon Dalt�, stngelinde. PolSdam, Prinzen goiluna, gravkeiiNein. SOcar. Elisa. Mai zanare», Ailgolb. 4. Rennen. 1. lluba II. Mill«). 2. Sainica(? Heilert. Z. stranlel IP. stinn). Solo: 68:10. Platz: 21, 20. 14:10. sterner litten: pfeaiünm, Tenktriime, Stmfüift, SIrnuif, Königsadler, Jnllinian, Michael. Monarch. Colanet Dillon. k». Rennen. 1. König Raberl(E. Treuberz), 2. Hellina(W. Szersani. 3. Sultan5. 88: 10. gerne: liefen: Hrtetme, strande eo. Manfred, Prinz Ädbell. Trotteuer. Kspal, geneion. Clemalit blau. Belwin. Ellen. 7. Rennen. 1. Abtei lung. 1. griedri««dor(Parnewftz,. 2. Propeller«8. RöMer). 8. L« Solo: 30: 10. Piatz: 18, 41 77: 10.(ferner litten: Haistein, Starten- ipieler. Klasse jüi sich. Lux, Lord Polo. Doorn. Lombaidei. Dichinng. 8. Rennen. 1. Tonero fB. Schüller). 2. Biaumeiie(A Lauten- berger). 8. vnbeii(8. Lemzcr). Toto: 41-8: 10 P atz: 101,17,27:10. sterner litten: Corona Mc Kinne». Piinz Kuckuck.•Sotula, Draga vattd. Zeitgeist, Carl Alexander, Malleser, Eitelsried. Heide« min, viidkatz». „Llnvefaniworitichkeii." Diir Deutsche Tabakarboitervcrbond ist eine unserer ältesten G«- cherkfchosten. Bereits im Jahre 1891 hotten die Xobofcrbeiter einen schweren ftotnpf zu bestehen, den sie noch sechzehnwöchentlicher Dauer vertagen mustten, au? Mangel an Geldmitteln, nachdem WiflOO Mark für den Äampf aufgebracht worden waren. Seit seinem Bestehen ist der Verband unermüdlich besirevt, die Sndisse. rentcn heranzuziehen. Da? hindert das im 19. Jahrgang erscheinend« Organ der Ber- liner Woskausiliale jedoch nichi, in. einem Artikel über die Lehren au? dem Zioarrenorbeiterkamps zu behaupten, daß..nur durch die possivitoi und llnveranlworklichkeii der verbandssührer" es zu einem„jämmerlichen Ergebnis" gekommen sei. „Sie"— eben diese Berbandsiührer—„haben nichts getan, um die infolge ihrer Berelendung primiiinen und rückständigen Zeile Ur Dabokarbeiterschast aufzuklären und zum Kamps zu mobili- sieren..." Um die U n o c r o» t w o r t l i ch k c i t der systemaiischen Hege gegen jeden nicht kommunistisch„bekehrten" Gewerksäroftssührer, die f''_f-Rote Fahne" tagtäglich betreibt, rein sachlich zu kennzeichnen, dürft? dieses neueste Beispiel genügen. Die zweiselhas'cn Gewerk- schastsjreundc aus jener Seite scheinen der Aussassmig zu huldigen, daß die Agitation für- den Anschluß an die Gewerkschofien um so wirksamer ist, je übler die Führer der Gewerkschaften beschimpft werden. Ist erst jedes Vertrauen der Unorganisierten zu den Gfr- roerfschoffen mit. allen Mitteln untergraben, dann erst werden— wch kommunistischer Logik— die Gcwerkfchasicn stark und kämpf. fähig. Die„Lehre", die in der„Roten Fahne" aus der Zigarren. orbeiterausiperrung gezogen wird, steht auf dem gleichen Niveau gswerlschaitlicher Erkahrungen i die II n o r g a n i i i e r t e n müssen während eines Kampfes über Waiier gehalten, mit Äewerkschofts- geldern unterstützt werden. „Gleichzeitig ist auch diese Maßnohme da? einzige Mittel, um die Unorganisicrten restloz in den Verband zu bekomme n." Stzenn diese Behauptung so richtig märe, wie sie falsch ist, bliebe immer noch die Frage, wober die Gelder nehmen, um außer den Mitgliedern noch di« NichtMitglieder zu unterstützen. Bei der Unverantwvrtlichkcit dieser Sirotegen spielt der K o lt r n- punkt bekanntlich keine Rolle. Unverantwortlich! Lohnbewegung in der Metallindustrie. Sas Lohnabkommen de? Transportarbeiter gekündigt. Dar Berkehrsbund hott? zu Sonntag vormittag noch dem lä-werkjchafishaus eine Vcrmmmlung aller in der Berliner Metollindustrie beschäftigten Iransportorbeiter und-ar- beiterinnen cinberuien, die sich mit der Kündigung des D a r i j v« r t r a g e s beschäftigte. Der Sektionsleitex Genosse E r o m k e erinnerte in seinem einleitenden Referat zunächst an die letzte Lohnbewegung im März dieses Jahres, bei deren Abschluß all- gemein angenommen wurde, daß wenigstens ein einigermaßen an- nebmborer Ausgleich für die Teuerung erfolgt sei. Kurz nach diesem äariiabschluß setzte jedoch ein« neue Teuerungswelle ein, durch die die Lohnorhöhung bald überholt wurde. Bei dem Tariiobjchluß stand der Re i ch sin der der Lebens- haltungskosten a u f 1 44 ,.1, ist aber&:r. Ziirti Rdvember auf 15 0,6 gestiegen. Jede Arbeiterfrau weiß aber, daß dieser Indgr nicht die tätsächliche Teuerung widerspiegelt. Ihr Index, der sie am zuverläfsigsien über dos Sinken der Knirfkrast des Luhnes ihres Mannes unterrichtet, ist die Markttasche. Es ist den Transport- arbeitern einfach nichi mehr möglich, mit einem Bruttowochen- lohn von 33 bis 35 Mark nur das notwendigste zum Leben zu beschnsfen. Nachdem sich auch die tarifliche Festlegung der Löhne aller Arbeiter der Berlnicr Metollindustrie an dem Widerstand der Metallindustriellen zerschlagen hat, bleibt keine andere Lösung übrig, als das Lohnabkommen� zum nächsten Termin zu k ü n- d i g e n, Di« Delegierten her im Verkehrsbund organisierten Transpart- arbeiter haben aus dieser Erkenntnis heraus in ihrer Versammlung am 13. November belchlcsien, das Metallkartell zu ersuchen, den Tarif zum 31. Dezember zu kündigen. Das Mctallkartell ist Vielem Vcschluß in leiner Sitzung am 39. November beigetreten. Mit diesem Beschluß allein ist es nun aber nicht abgetan. Die Metollinduftriellen wissen leider nur zu gut, daß das Organi- fadionsverhältnis der Transportarbeiter noch große Lücken aufweist. Diese Lücken gilt es in ganz kurzer Zeit auszufüllen und damit die Voraussetzung zu schassen, daß die Lohnbewegung mit einem ansehnlichen Erfolg beendet werden kann. Auch die Meialltransporiorbeiter mußten endlich erkannt hoben, daß der Erlolg einer Lohnbewegung hauptsächlich� von der Stärk« der Organisation dar Beteiligten abhängt. In der Diskussion sprachen u. a. auch die Genossen U r! ch und Orsmonn, die den Versammelten das straffe Organisations- Verhältnis der Unternehmer vor Augen führten und den Transport- arbeitern in ihrem eigensten Interest« zur Na�ahmung dringend «mviohlen. Zum Schluß wurde einstimmig«ine Entschließung angenommen, in der den Beschlüssen der Delegierten und des Metollkortells zugestimmt und allen Berufs- angehörigen zur Pflicht gemacht wird, sich den freien Gewerk- schalten anzuschließen, damit die eingeleitete Lohnbewegung zu dem gewünschten Erfolg führt.__ Verweigerung unzulässiger lleberstunden. Das Rittergut Rüdersdorf betreibt neben anderen in- dustriellen Unternehmungen eine Z« m e n t s o b r i k, der das Roh- Material durch eine Drohtseilbchn zugeführt wich. Eines Tages teilte der Letriebsassistem den Sc i l b a h n a r b e i t e r n mit, sie müßten am solaenden Tage zwei Ueb er stunden machen, weil sonst die Zomenifabrik wegen Mangel an Rohmaterial nicht ungestört sortarbeiten könne. Diese Begründung hielten die Arbeiter für unzutreffend, denn die Seilbahn wurde an dem fraglichen Tage gar sticht benutzt Er st eine Stunde vor Feierabend sollte sie in Betrieb gesetzt werden und dann sollten die zwei Ueberstunden soigen. Di? Zusuhrung des Materials hätte also sehr wohl in der regulären Arbeitszeit ersolgen können. Da- zu kam noch, daß der Betriebsrat wegen der Ucber» stunden nicht befragt morden ist und daß zwei lieber- stunden nach einer regulären neunstündigen Ar- b e i t s z e i t überhaupt nicht zulässig sind. Aus diesen Gründen verständigten sich die Arbeiter dahin, die angeordneten Ueberstunden nicht zu machen, sondern nach Schluß des Neunstundentogcs den Betrieb zu verlosten. Als tie Arbeiter im Begrisi waren, diesen Entschluß auszuiühren, kam der Hetriebsassistent. Er drohte mit Entlassung, falls die Ueberstunden nicht gemacht würden. Die Drohung verfehlte ihre Wirkung nicht. Die Arbeiter blieben, bis auf einen, der sich schon vor dem Erscheinen des Betriebsassistenten entfernt hatte. Dieser wurde am solgenden Tage entlassen. Vor dem Arbeitsgericht focht er seine Entlassung als un- billige Äärte an. Der Betriebs« ssistent gab als Zeuge oru der Kläger habe ihm gegenüber das Verlassen der Arbeit damit b«- gründet, daß er zum Arzt gehen müsse und die» seinem Vorarbeiter mitgeteilt habe. Beides sei nicht wahr. Der Kläger bestritt dies« An- gäbe. Das Gericht schenkte der Zeugenaussage Glauben und wies die Ki ä gi� ab mit der Bsg'.ündung. der Kläger habe für sein Fortgehen von der Arbeit einen s a 1 s ch e n G r u n d angegeben, er sei erst 27 Jähre alt. atso könne seine' Entlassung nicht«ls um billige Härte angesehen werden. Im Gegensatz zu diesem Urteil. halten wir es nicht nur für eine Unbilligkeit, sondern für«ine Unverschämtheit, wenn man einen Arbeiter deshalb entläßt, weil«r sich der Leistung von Ueberstunden entzieht, die weder notwendig noch zulässig sind. Restehi ein Rechtsanspruch auf Gratifikation? Die herannahende Weihnachtszeit, die bei manchem Arbeit? nehmer die Hoffnung auf eine Gratifikation erweckt, gibt Voran» laflung, die Frag« zu erörtern, ob ein Rechtsanspruch auf die Gratifikation besteht. Roch dem Wortbegrifs ist die Gratifikation. die besonders bei Angestellten häufig, bei Arbeitern seltener vor-- kommt, c'ne freiwillige Leistung des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer. Das schließt aber nicht aus, daß e i n Rechtsanspruch des Arbeitnehmers auf Grankationszohlung besteht: sei es einzelverrraqlich oder tarisvertraglich. Als einzel- nertrogliche Abmachung in diesem S'nne genügt jede bei der Ein- stellung des Arbeitnehmers oder späteihin erfolgte Erklärung des Arbeitgebers, aus der sich ergibt, daß die Gratifi- kotion zugesagt ist. Als solche Zusage kann es z.' B gelten, wenn der Arbeitgeber, um den Arbeitnehmer von der beäbstchiigten Kündigung abzuhalten, ihn daraus hingewiesen hat. daß sein Gehalt bei ihm zusammengenommen mit ter bisher jeweils erhaltenen Jahresgrotisi kotion ebenso hoch oder höher sei, als das Gehalt in der anderen Stelle, die der Arbeitnehmer in Aussicht hat, in- dieser Verweisung aus die Gratifikation liegt stillschweigend die Zusage ihrer künftigen Bezahlung, während sie bisher viel- leicht nur tatsächlich gewährt, ober nicht zugesagt war.� Zuweilen freilich ist in der Rechtsprechung die Austasiirng hervorgetreten, daß d e Zusage einer Gratifikotionszahlung als S ch e n- kungsver sprechen anzusehen sei,«eil die Gratifikation be- greiflick) etwas Freiwilliges sei, und daher der Fonnvorschrift des § 518 BGB. unterliege. Wäre dies richrg. so würde«in Anspruch auf die Gratifikotionszahlung nur aus einer Zusage in gerichtlicher oder notarieller Urkunde sich ergeben können: alle anderen, schrift- lichen oder mündlichen, ausdrücklichen oder stillschweigenden Zusagen wären unverbindlich. Schon daraus folgt, daß diese Rechtsauffasiung nicht wohl richtig sein kann. Sie scheitert denn auch daran, daß die Gratifikation zwar begrifflich«in« freiwillige Leistung des Arbeitgebers ist, aber doch nur im Hinblick auf die vom Arbeitnehmer ge- leisteten Dienste geschieht, also keine rein unentgeltlich« Leistung sSchenkung) ist: wird die Gratifikation zugesagt, so erlangt sie eben durch diese Zusage die Eigenschaft eines Bestandteils der Dienstverkragvergürung des Arbeitnehmers. An die Einrichtung der Gratifikat'ons�hlungen knüpfen sich mehrere juristische Streitsrogen. Zunächst die Frage, ob auch ans der einfachen Tatsache, daß eine Gratifikation dem Arbeitnehmer jahrelang regelmäßig gewahrt wurde, e'ne stillschweigende Zusage und somit ein Rechteanspruch hergeleitet werden kann. Sodann die Frage, ob, wenn ein Rechtsanspruch aus d>? Gratisikotion anzu- erkennen ist. der Arbeitnehmer, der während de? Jahres aus dem Betrieb ausscheidet— sei es infolge« qcner Kündigung oder in- folge Kündigung des Arbeitgebers— und infolgedessen den üblichen Zeitpunkt der Grotisikationszcihwng(Weihnachten, Neujahr, Bilanz- abschluß) beim Arbeitgeber it'ch! erlebt, überhaupt keinen Anspruch oder anteiligen Anspruch aus die Gratisikationszahlung für dieses Jahr hat. Diese Fragen werden im Schrijrtum einer Rechtsprechung oerschieden beantwortet, es empsiehst sich daher, daß der Arbeit- nehmer, wenn ihm tue Eratisikation zugesagt wird, auch über die Frage des anteiligen Anspruchs bei vorzeitigem 2lus- scheiden aus dem Betrieb eine Vereinbarung herbeiführt. Der Entwurf eines Allgemeinen Arbeitsoertraosgesetzes löst uns die letztgenannte Streitfrage: er gewährt den anteil'gen Anspruch. e» sei denn, daß der Arbeitnehmer die vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses selbst verschuldet oder herbeigeführt hat. Aus der Partei. Ein Denkmal für Ferdinand Hanosch, den Weberführer, Arbeiter» dichter ttiid ersten Svziälministro der- Republik Oeslerreich ist nN Schloßpark ZU F i s ch o u in llTederösterreich feierlich enthüllt worden. eiste' 5' MHj hol» n g s h e i m l i n g e gemacht. ls, Hätz lisch hat daran!«in-E T« für jugendliche Arb«it«r und(fehr BeraMworilich für Volilik Dr tnxt#c?"; Birlschott:®. altageitzts», iSewerlschaitsbewrgune: Zr. Etzt»»»; Feuilleton: tz. K. Töscher: Lvlolez und Consiiges: Fritz flutflädl;"•anjcincn: Td. Glocke: sämtlich in Verlin Berläg: Vorwärts. Verlag m b H.. Verlin Druck: Vorwöets-Buchdruckerei und Berloasanitol« Paul Sing» o Co. Berlin SD dS. Lindenürzü« 3 Ms MsiiiellM. Ol« neu» ■ CH AR3LL- Insne-'c ans mit Rai Palicnberg Sita Georg Beutow iaukohn SiBkeSzakall fferkme sstr Weslermeier Jackson Bots Sunshine Gills Aussi. Pro. Stern Dirlg. Dr. K&iner Min»., Sormab., Sonntag nacltmitt. Uhr Kinderreviie Kaplt&n Funk mit Alrrcd Krün Kleine Preise. VorverKon: 10 o nur PiscatorbOhne ikut. i. Htllinliifpliti I Kurfürst iOWOS Anf. Ende nach 11 Ssspütin. ist Romanows, j Rar Brie 3 ond das lost, I das gepno sie aofstsud von Alexey Tolsmi und Schtschegole'w msc. Erwin Puscator iltrahorj-Sthni« tifs. Künstler- Th. 8'. Uhr Chicago uessing-Thcaier 8 Uh; ThallaJheater Täglich 8 Uhr:■ Oer rote Hahn custspieihaus Uhr „Zaza4* Trianon-Th. TS gl. 8',« Ulm Gastspiel Erika sussaer in Grctchen für'aMRsgUw akiil wein»! Is�tionilsdieOperS4! cu rtlges Revue-Stück I Alles Nackt II kN'acii d glcichn. Paris. Revue I 1„Tout nu i. 200 Mint- rkende■ | Grl«>Bai■ Pariser Kostüme Statt jeder besonderen Anzeige. 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Nach einstimmiger Ansicht der Forscher bildet die frische Frucht den lebensnotwendigen Bestandteil Jeder Mahlzeit, ihre Ausschaltung rächt sich bitter.— Also Mischkost um eden Preisl undJhrbleibtgesund! Täglicher Genuß frischer Früchte ist kein Luxus, sondern Notwendigkeit Frische Früchte gibt es zu jeder Jahreszeltl f