Morgeaausgab«_ � Sonntag «M � MOOG � BjLH m\u( m&m III I Auswärts 20 pl lnln Slreifkond n» Sa»»ad La» ITjU|H Lr) BA| grj BM«V» p-— onb 5J0 MtiiJ)?matt pa Monat. I«W W»? I � kl»»>» I»» I>> z« Rnnparett??�eaO W W W W W W WD>W IM ÄeKVgk»&> Mennig �e�Ä9rcÄ M■■■ ML MMLM* JLIL M I'MM mä-*.mä 7 x � ä> /L■ s»£!"Ät,£ Än�n stä-s Veriinev Vvissblatt ssisil Jentralovgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands Redaktion und Verlag: Berlin SW 68, Lindenstraße 3 Soii»rtrtes!B*rlön tö m 6latt. der ich s«lbstv«rständlich in der Tendenz nur zustimmen kann, lese ich gegen den Schluß: .Goethe meint« bekanntlich:.Ein guter d«utscher Mann mag keinen Franzmann leiden, doch seine Weine trinkt er gernt" Hier ist dem verfass«?«in Irrtum unterlausen, den ich um so lieber berichtigen möchte, als ich da» Ledürfni» fühl«, da» Andenken de» großen Dichter, und Denker» gegen die Reaktionäre in Schutz zu nehmen, die den Satz in dieser Lesart zum Zweck politischer verdummung ausspielen. Der Satz hat allerdings Goethe zum Bersasser. nur daß es bei chm«in e ch t« r und nicht ein.guter Deutscher" heißt. Aber Goethe gibt mit ihm keineswegs seine Meinung kund, sondern läßt ihn im .Faust"»inen der Saufbrüder in Auerbach» Keller verkünden. Wie der gerelfte Goethe über die Franzose« dacht«, sagt un» sehr unzweideutig seine auch sonst lesenswert« Bemerrung zu Eckermann vom 14. März 1830 über den Vorwurf, in die deutsche« Befreiungskriege nicht wenigstens als Dichter eingegnfsen zu haben: Kriegslieder schreiben und im Zimmer sitzen— das wäre mein» Art gewesen!... Ich habe in meiner Poesie nie assektiert. Was ich nicht lebte, und was mir nicht auf die Nägel brannte und zu schaffen machte, habe ich auch nicht gedichtet und ausaesproche«. .. Wie hätte ich nun Lieder des Hasses schreibe» können ohne Haß!.... Ich. dem nur Kullur und Barbarei Dinge von Bedeutung sind, eine Nation hassen können, die zu den kultiviertesten der Erde gehört und der ich«inen so großen Teil meiner eigenen Bildung verdankt«! Und der nun Achtzigjährig« fügt« hinzu:. .Ueberhaupt ist e» mit dem Nationalhaß ein eigene» Ding. Aus den untersten Stufen der Kultur werden Sie ch» immer am heftigsten finden. E» gibt aber eine Stuf«, wo er ganz verschwindet, und wo man gewissermaßen über den Nationen steht und man«in Glück oder»»n Wehe sein«. Nach» oaroolks empfindet, al, wäre«» de« eigenen. begegnet. Dies« Kulturstufe war meiner Natur gemäß, und ich hatte mich darin lange befestigt, ehe ich mein sechzigste» Jahr erreicht hattet ♦ Oer Ptaak); m3Ut ich»w ja gewohnt, angebellt zo werden!" . Da» klingt etwa» ander» al» da» Lied an» Auerbach» Keller. »elche Szene Goethe obendrein auf seiner ersten Schweizerret s«. d. h. al» Sechsundzwanzigjähriger, gedichtet hat. Beim Ausbruch des deutschen Befreiungskriege» zählt« er aber S4 Jahre und stand auf der Höh« seiner Weltanschauung. Wie immer man daher seine damalig« Stellungnahme zu Einzelfragen de» Tage» einschätzen maßt der Leitgedanke, der chm für sie die Richtung gab. war sein starkes-- Gefühl für dt« Zusammengehörigkeit der Kulturmenschheit. das genau« Gegenteil jene» bornierten Nationalismus, den heute nur zu viel« der sich mit ihrer klassischen Bildung brüstenden deutschen Unwersitätslehrer der ihnen anoortrauten Jugend al».Kulturgut" anpreisen, in den Augen Goethe««ine Denkart von Mensche« auf den»«tersten Stufe« der Kultur!. Großreinemachen in Braunschweig. öCro£myOyOfl»f«$Ol£ uHfu QntOir rlltgfytltyrt. Lraunlchlwetg.?. Januar.(Eigenbericht.) Der sozialdemokratisch« Kultusminister de» Freistaates Braun- schweig, Siener«, Hot am Sonnabend eine Maßnahme der schwarzwetßrote» Regierung, die seinerzeit zu einem großen Schulkomps führte, rückgängig gemacht. Der Minister erließ folgende Verordnung: »Den Schulerlaß«eine» Amt» Vorgängers vom IS. September 1925, den sogenannten Marquardtjchen Schulsrlaß, in dem die Braunschweiger Gemeindv'schulen und die höheren Lehranstalten entgegen der bestehenden Rechtsgrundlage in einseitiger Weise als Bekenntnisschulen behandelt worden find, heb« ich hiermit gemäß Artikel 174 der Reich» Verfassung aus. Die Schulen sind «nmewiesen. mit Rücksicht auf Artikel 135, 148 Abs. 2 und 149 Abs. 2 der Reichsverfassung außerhalb der Religionsstunden Udo Beeinflussung der Glaubens- und Gewissensfreiheit ganzen Unterricht und bei Schulfeiern zu vermeiden. Insbesondere find Gebet« und Andachten überall da auf den Religionsunterricht zu beschränken, wo Schüler und Schülerinnen vorhanden sind, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen Di« Zensuren, die sür Religionsunterricht oder für lebenskundlichen Unterricht gegeben merde«. find für Versetzungen und für Klassen- pto�t niiTji zu Denen. Die Braunschweiger Schulen find danach in Zukunft wieder Gemeinschaftsschulen. Zwar bestehen in den Städten fest dem Marquarbtsche» Schulerlaß kräftig ausblühend« weltliche Schulen und Eammeltlassen, aber in den ländlichen Orten litten viele Arbeiterkinder unter dem Gewissenszwang der Bekenntnisschule. Diese Lerokdnung dürfte im ganzen Lande freudige Anerkennung finden, Oeutschnaiionale Vorgefühle. alosesiänbnick der Niederlage noch vor dem Kampf. »Di« Opposition kann nicht erwarte«, an die Macht z» kommen." Mit diesen Worten beginnt die �Kreuz-Zeitung" am Sonnabend ab»nd ihren Leitartikel, der al« Ganze» eine inständig« Für- sprach» darstellt dafür, die Wahlen möglichst lang« hinauszuschieben. Di« �kreuz- Zeitung" ist also selber davon überzeugt, daß die deutschnational« Regiarungsherrlichleit dl« nächsten Wahlen nicht überleben wirst. Es ist erschütternd, dl» Deutschnationalen einmal ehrlich zu sehen. Sie nehme» sich kein« Müh«, ihre schlotternd« Angst zit per- berge». Sie wissen, daß sie Prügel beziehen«erden. Und wenn st» das wissen, ja. wenn sie es sogar sag»«— na. Was der Arbeitslose wissen muß. Wie die Unterstützung berechnet wird. Hebet die Auslegung der Bestimmungen hinsichtlich der Loh n- und Unter st ühungsberechnung bestehen in der Praxis vielfach Unklarheiten. Auch führen die oft recht u n g« n ü g e n» de» Bescheinigungen der Unternehmer über den Lohn- bezug häufig zu erheblichen Benachteiligungen der Arbeitslosen in der Unterstützungsberechnung. Worauf kommt es an? Entscheidend ist der Durchschnitts» »er dien st der letzten drei Monate, nicht die Höhe des tatsächlich gezahlten Beitrages. Hat also ein Arbeitsloser bei v o l le r Arbeitszeit»inen Monat lang wöchentlich 23 M., einen Monat lang wöchentlich 28 M. und einen Monat lang wöchentlich 31 M. verdient, so betrug sein Durchschnittsverdienst 81 M.: 3 � 27 M. Cr gehörte also in die Lohnklasse S mit einem wöchentlichen Ar- beitsentgelt von mehr als 24 bis 30 M. Hot er dagegen ui einer Woche infolge Verkürzung der Arbeitszeit z. B. nur die Hälft«, statt 27 M. tatsächlich nur 13,50 M. verdient, so wird zur Berechnung des Durchschnitts trotzdem für die betreffende Woche ein Verdienst von 27 M. zugrunde gelegt. Unter den„letzten drei Monaten vor der Arbeitslosmeldung* ist stets die Beschäftigungszeit zu verstehen, die der erstmaligen Lrbeitslosmeldung vorangegangen ist. Denn die Unterftützungs- Periode ist eine einheitliche, die durch oerstcherungspflichtige Beschäftigungszeiten von w« n i g e r als 26 Wochen oder auch aus anderen Gründen(z. D. durch selbständig« Tätigkeit) unter- brachen werden kann. Die Berechnung de» Arbeitsentgelts hat sedoch im Verlauf einer Unterstügungsperiohe nur einmal zu erfolgen. Eine neue Berechnung wird erst notwendig, wenn«ine neu« Anwartschaftszeit erfüllt ist. Würde man anders verfahren, so würde in einer durch häufige kurzfristige Be- schäftigungszeiten unterbrochenen Unterstützungsperiode die Höh« des Anspruchs ständig schwanken, obwohl der Anspruch gar nicht durch diese neuen Beschästigungszeiten, sondern durch die vor der erst. m a l i g e n Arbeitslosmeldung erfüllte Anwartschaft begründet ist. Ju berücksichtigen sind nur die letzten drei Monate der .Arbeitnehme rtätiqteit*. Zeiten, in denen der Arbeitslose nicht „tätig* war, dürfen also nicht in die drei Monate eingerechnet werden. Hierzu gehören sowohl Zeiten der Arbeitsunfähig- keit als auch alle anderen Verhinderungen an der Ausübung der „Arbeitnehmertätigkeit*, durch die da» Durchschnittsarbeitsentgelt gekürzt wurde. Rationalisierung auf Arbeiterkosten. Im Staatsbergbau Necklinghausen. Lochum. 7. Januar.(Eigenbericht.) Der Gesamtbetriebsrat der Staatszechen der Bergbau A.-G. Recklinghausen befaßte sich in seiner letzten Sitzung, in der Ber- treter der verschiedenen Fraktionen des Preußischen Landtags und Vertreter der Bergarbeiterorganisationen teilnahmen, mit den un- unterbrochenen Abbaumaßnahmen der Verwaltung. Nach einer eingehenden Aussprache, die die außerordentliche Erregung der Belegschaftsmitglieder über die rücksichtslosen Abbaumaßnahmen der Verwaltung widerspiegelten, wurde«ine Entschließung angenommen, in der es heißt: �„Abermals erheben die Arbeitnehmer der Staatszechen des Be- zirks Recklinghausen ernstlichen Einspruch gegen die in Gang be- findlichen Erwägungen über die neuen B e t r i e b s z u s a m m e n- legungen im Etaatobergbau. Die Zlrbsitnehmerschaft hat trotz niedrigster Einkommensverhöltnisse durch äußerste Anspannung eine Leistungssteigerung hervorgebracht, was sonst im Ruhrrevier kaum zu verzeichnen ist. In erbittertster Form hat die Verwaltung in den letzten Jahren einen Abbau bei den Arbeitern und Zlnge- stellten vollzogen, der nahezu 60 P r o z. des ehemaligen gesamten Belegschastsstandes erfaßt hat. Auch hier ist der Durchschnitt des Ruhrreoiers weit überschritten worden. Die durch- geführten Rationalisierungsmaßnahmen sind nur auf dem Rücken der Arbeiter und kleinen Angestellten ausgetragen worden. Wenn die Verwaltung nun ln aller Stille neue Zusammen- legunqsplöne erwögt, so muß der Gcsamtbetriebsrat dieser Slbsicht den schärf st en Widerstand ansagen. Praktisch würde die Verwirklichung solcher Maßnahmen die Abdrosselung eines Teils der Staatszechen bedeuten. Weder die Be- triebsvertrctung, noch die parlamentarischen Stellen können es ver- antworten, Betriebe, die in Jahrzehnten mit erheblichen Mitteln ausgebaut worden sind, einfach absacken zu lassen. Letzten Endes sollten die Staatsbetriebe nicht nur Rentabili- tätszwecken dienen, sondern sie sollten auch ein Barometer zur Be- »rteilunq der Gesamtwirtschaft sein, deren Lage von den privaten Wirtschojtsführern gegenüber der Oeffentlichkeit dargestellt wird. Der Regierung, dem Parlament und der Oeffentlichkeit wird seder tiefere Einblick in die heutige kapitalistische Wirtschast«»- möglich gemacht, weshalb die restlose Erhaltung de» Staatsberg« bctubesitzes im Ruhrreoier nur dann noch im Staatsinteresse liegt, wenn die heutigen wirtschaftlichen Leistungen oder vorübergehende Absatzschwierigkeiten Zubußen notwendig machen sollten. Der Ge- samtbetriebsrat erwartet, daß neue Betriebseinschränkungen unter- bleiben und andere Wege zur Erhaltung der gefaßten Ziel« gemacht und beschritten werden. Bor allen Dingen gehört hierzu die ange- messene Erhöhung der zustehenden berechtigten Beteiligungsziffern und die restlose Belieferung der Staatsverwaltungen und öffentliche» Be- triebe mit den Erzeugnissen der Staatsbergwerke. Tarifverhandlungen im Hamburger Großhandel. Hamburg. 7. Januar. Nach einer Mitteilung des Zentralverbandes der Angestellten haben gestern vor dem Hamburger Schlichtungsausschuß Tarif- Verhandlungen im Hamburger Großhandel stattgefunden, die jedoch zu keiner Einigung geführt haben. Die Forderungen der An- gestelltenverbönde wurden von den Arbeitgebern als undiskutabel abgelehnt. Am 11. Januar soll noch einmal der Versuch einer Einigung gemacht werden._ Die Oberschlesienreise. Leulhen, 7. Januar.(MTV.) An den Besprechungen, die der Präsident des Internationale» Arbeitsamtes in Genf, Albert Thomas, Mitte Januar in Ka t t o w i g über oberschlesische Arbeitssragen abhalten wird, nimmt auch der begutachtende Ausschuß für Arbeitsfwgen in Oberschlesien teil. Dieser Ausschuß, dessen Vorsitzender Prosessor Brahm-Leipzig ist, setzt sich paritätisch aus Vertretern der Arbeitgeber und Arbeit- nehmer zusammen. Ihm gehören an von Arbeitgebersett« Berg- assessor Pyrkofch, Hüttendirektor Dr. König und Gewerberat Dr. Tittler: von Arbeitnehmerfeite Bezirksleiter Nowak(Agemeinec Deutscher Gewerkschostsbund), Bezlrksleitei Kossahl(Bergarbeiter- oerband), Gewerkschaftssekretär Lehnert(Hirsch-Dunckersche Geoxrk- schaften), Eewerkschaft-sekretär Siara(christliche Gewerkschosten) und Bezirksleiter o. Riewel. der die Angestelltengewerkschaften vertritt. Verantwortlich sUr Volitik:?r. iuti«Scycr; Wirtschaft: S. Slinzelhcser: Eewerksckaftsbcweaung: I. Ltriner: Feuilleton: 8. K. DSsch«: Zotale» und Sonftiotü:(frili«arstödt: an»tiflen:£b.»locke, sämtlich in Berti». Verlag: Vorwärts-Vertag®. m t> H., Berlin. Druck: Vorwärto-Buchdruckere« und Berlao, anstatt Paul Einger u Eo. Berlin EW 68, Lind-nltran« 3. Hierzu 3 Beilagen,„Bus der gilmwclt',„Uaterbaltung»ad Will-»" £PA N DA U-E R- K O" N IG-- nudffrstlckto>«>»«»« Be ttwäscbe Wtaaar hudceatlekM Damenwäsehe Teil 6ia e r ra K 6 i rar d•■•■ Pullover S l r Ick»toll X fWk Einritt. I'rei» Slric kweste f emuer.. Kr»*.»» 7-» Ennttß Preis 1 I Pullover-Kleid Strtckitotf-f QXO Enafttt. Preis I Trik.- Garnitur f. Herren, Halb-K�mmg- weiß geitreift ckkT Emilltt. Preis II' nerrenseckcn Wolle, Jacquard-fl Ermlttt. Preis I DamenBtrflmpfc Wolle mit Baum-._ wolle, meliert 1>),» Ermülllcter Drei, 1 ISBa Gardinen II al bstorei* Garnitu r en Bettdecken • rmttCiztt Büstenhalter guter Wäschestoff W NT Eimiitt. Preis Strnmpfliall.-Gürtel »auswechsb.Halt.» T Ei mäß. Preis i Hüfthalter weis oder rosa, Drell »Knöpfen, 4 Halt.-| 71» Eriuttfl. Preis I« v •Jumperblusen aua riisaell, WolltHkos. 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Preis Orient- Teppiche und Brücken R i■ sein« Deu tsch e Teppiche bis e r m ä tt i c t Xr.4S»4S. Jahrgang Sonntag, S. Januar �S2S In de» Zeiten, wo das Quecksilber sich bemüht, unter Null zu bleiben, ist wohl jeder bestrebt, so schnell wie möglich die ungastlichen Straßen zu verlassen. Alles eilt morgens und abends zu den Haltestellen der.Verkehrsmittel' und wird schon ungeduldig, wenn die Bahn oder der Autobus nicht bald in Erscheinung treten. Möglichst weit versucht jeder in das Wageninnere zu gelangen. um sich vor der Kälte in Sicherheit zu bringen. Stehplätze auf den Plattformen sind zu dieser Jahreszeit nicht be- gehrt. Nur wenige machen sich jedoch Gedanken darüber, wie schwer den Verkehrsangestellten zu dieser Zeit der Dienst fällt. Die nach- folgenden Ausschnitte aus dem Leben der Deriehrsbcdiensteten dürften bei keinem den Drang erwecken, selbst diesen Beruf zu «rgreiseu. Fangen wir beim Stnaßenbahnführer an: Oer Straßenbahner. In den strengen Dintermonoten ist er schon zu besonder» frühem Ausstehen gevöllgt. Wer einmal Gelegenheit gehabt hat, eincu Strußenbahnsührer bei seiner.Morgentoilette' zu beobachten. muß den Eindruck gewonnen baben, daß sich dieser Mann für eine Nordpolrekse rüstet. Die Ehefrau— bei Ledigen die Schlummermutter— muß auf eine halbe Stunde ihr warmes Bett verlassen, um beim Anziehen behilflich zu sein. Da es zur Anschaffung extra dicken wollenen Unterzeuges fast niemals reicht. mird das dünnere Unterzeug in doppelter Auslage angezogen. Di« Füße werden ganz besonders präpariert. Sie erhalten erst einmal eine Umhüllung von Seiden, oder Zeitungspapier, dann kommen die Strümpfe, und schließlich gibt es noch«in paar Fußlappen, und dann geht's hinein in die gefüttert«» und mit dicken Holzsohlen versehenen.Langschäfter', die— genau wie die Fausthandschuh«— nicht etwa von der Straßen- bahn geliefert werden! lieber Weste, Uirterzieh- und Strick- sacke kommt der Uniformrock, und min ist's mit der Beweglichkeit aus. Den schiocren schafswollenen Fahrpelz kam» sich der Mann nicht mehr selbst anziehen, dabei muß jen»and helfen. Muß der erste Wagen vom Hof gefahren werden, und läuft noch kein Mannschasts-- wagen, bleibt ihm weiter nichts übrig, als den oft sehr iveiten Weg zum Straßenbahnhof zu Fuß zu machen. In dieser Au»- rüstung schon eine wenig angenehme„M o rg e n a rb e i t'! Die turnusmäßig laufenden Wagen find heut« fast ausnahtnslos verglast, mos ohne Zweifel für die Fahrer von großem Borteil ist urrd von ihnen aiuh als eine bedeuteirde Verbesserung m? erkannt wird. Trotzdem wird der von der Seitenlür herkommende Wiicktzug an den Füßen und am Unterkörper noch stark verspürt. Es wäre daher von der Direktion der Straßenbahn unverantwortlich, wenn sie den Fahrern, wie es ihre Absicht fein soll, die.Fahr- pelze entziehen will, weil in Zntnnst nur noch verglaste wagen lausen sollen. Erkrankungen infolge der Witterung seinslüsse würden dann bestimmt viel h ä u s i g e r sein als heute. Für die Fahrer, von denen die noch tur»ius»»»äßig laufenden offenen Wogen oder die in den Zeiten des starken Verkehrs in den Betrieb kommenden E-Wagen gefahren werden, ist der Dienst währeich der strengen Kälte unbeschreiblich anstrengend. Der schneidende Wind macht die Augen tränen und die Gesichtshaut zum Bersten angespannt. Wenn dieser Mann nach beendetem Dienst nach Hause konuirt, sind seine Finger trotz der dicken Handschuhe so steif gefroren, daß er allein nicht einen Knopf aufmachen kann. Die Bartträger müssen ihre oereiste männliche Zierde erst über der Kochmaschine austauen, und die Kinder fürchten sich vor diesem Kälte ausstrahlenden Weihnachtsmann. Daß der Mann vom Führer- stand nach Feierabend nicht nur geistig abgespannt ist. sondern sich auch körperlich»vie zerschlagen fühlt, kann man sich leicht erklären, wenn man sich vor Augen führt, welche Kleiderlast er etwa zehn Stunden lang am Tage mit sich herumtragen muß. Oer Schaffner. Der Straßenbahnschafsner ist»vohl nicht s« dem direkten Zuge ausgesetzt, wie der Fahrer, auch niM bei offenem Wagen, HÄ ober auf eine andere Art seine Plage. Er bekorilml für die Winterzeit nichts von der Straßenbahn geliefert. Nur solche Leute, die irgendein KoPfleiden haben und infolgedessen ihren Kopf vor Kälte schützen müssen, erhalten auf eine Bescheinigung des Vertrauensarztes hin eine Krimmermütze geliefert,»vie sie die Fahrer bekommen. Es ist Vorschrift, daß sie sich nicht unnötig im Wageninnern aufhalten und vor allem auch das Abfahrts- f i g n a l»mm Hinterperron geben müssen. Gegen das Frieren des Körpers kann sich der Schaffner durch rvarmes Unterzeug schützen,. auch gibt es für sie niedrige gefütterte C ch n a l l e n ft i e f e l mit' Holzsohlen zu kaufen, die nicht so schwer sind wie die Stiefel der Fahrer. Sie behindern daher nicht beim Gehen. Was aber gegen. die Källe nicht zu schützen ist. sind die Finger. Handschuhe behindern die schnelle Ausgabe der Fahrscheine und das Geldwechseln. Während der verkehrsschwache Zeiten, die aber selten und dann- auch nur sehr kurz sind, können die Schaffner ihre Hände in den Manteltaschen roännen. In den Zeiten der Hochflut des V e r- k e h r s aber, wo der Schaffner durch das Wageninnere nicht zur Vordertür gelangen kann und abwechfelnd vom Hinter- zum Vorder- perron eilt, kommt der Körper wohl in Schweiß, während die Finger beinahe vor Kälte erstarre». Mühsam nur kann der Schaffner mit den zitternden Fingern die Fahrscheine lochst». Rot und blau sind die Hände, die im Wechselgeld heniimvuhlen müssen. Nur nicht ein Geldstück den klammen Fingern entgleiten lassen oder anstatt eines Fahrscheines zwei verabfalgen. denn das geht ja a u si Kosten seines Lohnes! Dazwischen muß auch bei den ein- zelnen Fahrabschnitten der Fohrscheinbestand in den Fahr- zettel eingetragen werden, den die Kontrolle jederzeit in Orb- nung vorfinden niuß. Es ist kein Wunder, daß die EiMrögungen in die Fahrzettel auf Schönschrift keinen Anspruch erheben können. Dos- hasterlde Publikum wirft wohl böse Blicke auf die Tür, voenn sie einmal einige Sekunden aufbleibt, macht sich aber selten Ge- danken darüber, wie dem Schaffner wohl der Diensi schmecken mag. Auf dem Autobus. Und nun erst der Schaffner auf dem Autobus! Bei den- modernen Wagen mit seitlichem Einstieg und windgeschütztem Ober- deck geht es noch leidlich an. Mit offenartiger Geschwindigkeit mutz der Schaffner befonders in den verkehrsstarken Morgen- und Ab-erw stunden seinen Dienst versehen. Saum ist er aus dem verdeck angelangt. um zu kassieren, so ist auch schon die uächlle Haltestelle wieder da. Er muß schnell nach_imlcn eilen, um das Abfahrts sigual zu geben oder den Stürmern aus diese Sardiitenbüchie pflichtgemäß das„Besetzt' entgegeirrufen. Einen Wagen mit osseuem Verdeck zu versehen, das ist die»linste Marler! In der lustigen Höhe mit den gefühllosen Fingern noch Fahrscheine richtig zu lochen und richtig abzutrennen, ist schon die reinste Kunstfertig keit. Der Berus des Autobuxschassners ist wohl der unangenehmste von allen Berufen im Berliner Verkehrsgewerbe. Die E häuf- f e u r« erhallen eine Pelzjacke geliefert und sind dadurch gegen den von der Seite eintretendeu Wind geschützt. Ihre Füße, sowie über- baupt der ganze Unterkörper werden von der Kalle nicht in W' lerdenschast gezogen, da der Motor reichlich Wärme spendet. Oie Sperrenschaffner der Hochbahn. Zu erwähnen bleiben»roch die Sperrenschaffner bei der Hochdahn. Hier liefert die Direktion sogenannte Eisenbahner- st i e f e l, so daß man wemgstens beim Dienst warm« Füße bebält. Wenn auch die Sperrenschaffner in ihrem.Häuschen gegen Zug einigermaßen geschützt sind, so sst doch während der strengen kälte das stuitdenlange Sitzen aus einem Fleck eine Qual. Der Sperren- schaffner bei der Hochbahn kann aber wenigstens Fingerhand- schuhe tragen, da er nicht so komplizierte Lochungen auf den Fahrkarten vorzunehmen braucht, wie sein Kollege vom Autobus oder von der Straßenbahn. * 5 sia Man sieht also, daß der Beruf aller dieser Menschen m r h r Schatten- als Lichtseiten hat. Wenn sich das liebe fah-� rende Publikum nur einmal einige Minuten der Mühe unterzieh«! wollte, die Sch-weoe dieser Berufe zu erkennen, würde es bestimmt öfter etwas rücksichtsvoller gegenüber diesen Leuten sein. Nach diesen Berufen würde sich sicher kein Mensch drängen, w«m nicht der Kampf um die E x i st« n z zwingen würde, Arbeit anzunehmen, wo sie sich findet. Neid erwecken, kann der Bsru-f eines Verkehrsangestellten, besonders in der Winterzeit, ganz be- st i m m t n l ch t.- �Zeruent. »on Ffodvr©UxMom. Hub als er die Tür öffnete, blendeten ihn die roten Flecken der Fahnen und Streifen: Die Wände flamniten und die Zlufschriften flogen wie weiße Vögel. Und überall — auf den Fenstern, in den Ecken, waren wie Feuertropfen Bergblumen verteilt. Und die Kinder— es waren ihrer viele, so viele wie Blumen— waren alle in Trikots und die Arme und Deine waren nackt— bei den Burschen und den Mädchen. Und die Mädchen konnte man nur an den roten Tüchern und den schwellenden Brüsten erkennen. Rechen. Figuren, rhythmische Bewegungen.... „Eins-zwei-drei-vier.' »Sie flochten sich durcheinander, in Schlingen, Bündeln, komplizierten Ketten. „Eins-zmei-drei-vier.� Sergeil sah von der Tür aus diese Musik der Dewegun- en und irgendwo, nah in der Gegend des Herzens, klopfte ein Blut in Wellen. „Eins-zwei-drei-vier."' Sie verwirrten sich, zerdrückten einander und brachen in Lachen aus. �, ... Sergej blieb an der Tür stehen, lehnte sich an den Pfosten— weiter konnte er nicht gehen: der Tisch hinter den tJiülen Köpfen und Schultern und die drei Köpfe scheinen unerreichbar weit, und diese Menschenmasie in den Spiegeln und die sich vielfach widerspiegelnden Kronleuchter waren unerträglich grell und unheimlich. Polja stand vor dem TZsch, wie ein kleines Mädchen, ohne das gewohnte Kopftuch, mit goldenen Locken, und ihre Stimme überschlug sich, zitterte, schrie vor Schmerz. .. und das kann ich nicht überleben, weil ich es nicht verftchen kann, keine Rechtfertigung finde.... Wir haben zerstört, gelitten.... Ein Meer von Blut und Hunger.... Und plötzlich— auf einmal... ist es auferstanden, hat zu schreien begonnen.... lind ich weih nicht, was eigentlich Zllpdruck ist: die Jahre des Kampfes. Leidens. Blutes, der Opfer— oder diese Bacchanalien der fetten Auslagen und trunkenen Caf6s?... Wozu waren die Berge von Leichen notwendig? Doch nicht dazu, um die Arbeiterhatten, das Elend, das Aussterben noch schrecklicher zu gestalten?... Doch nicht dazu, damit Berbrecher und Gennirm wieder all« da» flttatt genieße»— fregen, plündern und hetzen? Das kann ich nicht anerkennen und ich kann nicht so leben.... Wir haben gekämpft, gelitten, sind gestorben, um uns schmählich kreuzigen zu lasten.... Wozu?' „Und finden Sie nicht, Genossin, daß diese Ihre Lyrik jener linken Kinderei ähnlich sieht, von der Genoste Lenin erst vor kurzem gesprochen hat?' Die Stimme des erstarrten Menschen ist ruhig, streng, ohne Betonung, und die Aufschreie Mjechowas hören sich daneben wie ein Schluchzen an. Und die Masse der ge- krümmten Schultern und staubigen Nacken stöhnte, ächzte, kroch nach vorne und war unruhig. «Sie find Leiterin der Frauengruppe, der Frauen- organisation und sprechen vor den Arbeitern und vor ihren Frauen so unbedachte, widerspruchsvolle Sachen, das taugt nichts, Genossin.' Bon der Ferne sah man, wie Poljas Lippen zitterten und die Augen tief in die Höhlen unter den Brauen stürzten und von Tränen strahlten. Und als sie durch die Reihen mit trunkenen Schritten, ohne Ziel und Notwendigkeit ging, sahen die Menschen sie düster und unfreundlich an und wandten lange ihre Blicke nicht von ihr. Einige drängten sich vor zu ihr und flüsterten keuchend:.. ja, so ist es. Genossin... ganz so.... Warum?... Der arbeitende Mensch... und so»md anders... der arbeitende Mensch— der bekommt einen Dreck.... Prügeln müßte man dies Gesindel nach allen Noten.' „Wer hat etwas über die Genossin Mjechowa zu sagen?' Und alle stöhnten auf einmal, lärmten durcheinander, winkten mit den Händen zum Tisch hin, zueinander. „Was zum Teufel!... Warum!... Das ist richtig!' „Genosten von der Kommission, also muß man solche Genosten mit Fußtritten... Wenn es seil» muß, so muß es eben sein.... Das ist die neue Politik.... Nur müßte den Arbeitern dasselbe zukommen.... Das sollte man unbedingt hineinschreiben." „Ruhe! Ist hier ein Stall, Genosten?' „Genvsten! Das ist wahr... die kleine Frau hat über all die Ungerechtigkeit gut gesprochen.' „Und ich möchte betonen. Genosten von der Kommission. daß die Lockige da ein Siebenmonatskind ist... daß wir alle noch nicht dem Kommunismus gewachsen sind... und solche Weiblein sollte man vor allem hinausjagen... und solche Fräuleincheu auch.' Und als diese Welle von Schreien sich gelegt hatte und die Rücken und Nacken sich beruhigten, bemerkte Sergeis, daß Glseb vor dem Tisch stand und da» hagere Kommission»- Mitglied mit dem trübe» Blicke eine» betäubte» Tieres ansah. Er bückte sich zu ihm, wollte etwas sagen, bewegte die Lippen. aber dieser hob seinen Kopf nicht und war unbeweglich Tvie ein Toter. Dascha stand vor dem Tisch und verfolgte angestrengt, aufmerksam Mjechowa mit erschrockenen, leidenden Augen. Sergeis folgte Polja in den Gang, sie ging mit raschen, unsicheren Schritten, ging zur Tür, zum Ausgang, und ihr nach rückwärts geworfener Kopf wackelte wie losgeschraubt auf ihren Schultern— wie bei einer Blinden. Er rief sie schüchtern, und seine Stimme tönte dumpf in der nächtlichen Leere des Ganges. Sie sah sich nicht um und fiel im raschen Anlauf mit dem ganzen Körper auf die schwere Türe. Er stellte sich wieder an die Saaltüre und hörte zum ersten Male den erstarrten Menschen laut, mit junger Stimme aufschreien. „Ja, das oerstehe ich!... Das ist ein Parteimitglied! ... Das ist ein wirklicher Arbeiter und Parteimann!... Unsere Partei kann stolz auf solche Genossen sein. Gehen Sie, Genossin Tschumalowa... ich wünsche Ihnen alles Gute." Und Sergen sah, wie der hagere Mann sich vom Stuhl erhob und Daschas Hand schüttelte. 3. Ein Nichts im All. Sergeis saß in seinem kleinen Zimmerchen im Sowjet- hause bis zur Morgendämmerung vor seinem Lämpchen und las Lenins„Materialismus und Empiriokritizismus". Sorgfältig unterstrich er ganze Absotze mit dem zernagten Bleistift und machte unleserliche, schief und quer geschriebene Bemerkungen an den Rändern. Er stand auf und ging im Zimmer auf und ab,— quer vom Tisch in die Ecke, zum Waschtisch, über einen verstaubten, zerrissenen Läufer, und strich in tiefer Nachdenklichkeit mit seiner Hand über seine glänzende Glatze. Er dachte nach und konnte seinen Ge- danken keine Form geben. Tief innen, in der Herzgegend, ballte sich ein qualvoller Schmerz zusammen, qualvoll bis zum lauten Stöhnen. Und deutlich und laut sagte er immer wieder in diesem tiefen Schweigen ein und dasselbe zu sich: „Das Prinzip der Energetik widerspricht gar nicht dein dialektischen Materialismus, weil die Materie und die Energie verschiedene Formen desselben Prozestes des kosmischen Systems sind. Alles liegt in der Methode— und nicht in den Worten.... Die Dialektik ist energetisch.... Die Form der wechselseitigen Beziehungen der Elemente der Weltmaterie sind gesetzmäßig und unendlich._... In der Formel:„Materie und Energie" ist nur das Wörtchen„und" bestreitbar. Es ist statisch und verlangt nach einer dialektischen Stellungnahme... Uebrlgens muß man darüber nach- denken.... Muß analysieren.' (Fortsetzung folgt.) Llm das LlngMckshaus. Oi» Uatersuchuag in der Landsberger Allee dauert an. AiiMch wird jetzt bestätigt, daß- all« Personen, die in dem Unglückshause gewohnt haben, als tot oder lebend fest- gestellt worden sind. Unter den Trümmern liegt also wohrschein- lich kein Toter mehr, es sei denn, daß es jemand wäre, der sich un» engemeldet in dem Hause aufgehalten hat. Die Lo kalb« sich- t i g u n g mit anschließender Besprcchung dauerte bis gegen lZl» Uhr. Sie endete mit der Berernbarung, einen zweiten Termin abzuhalten, wenn die Ausraumungsarbeiten beendet sind. Dos kann sich bis weit in die nächste Woche hinein erstrecken, denn die Arbeiten, die immer näher an den Ursprunzsort der Katastrophe heranführen, werden von Arbeitern unter der Leitung der Feuer- wehr und der ständigen Aufsicht der Polizei besonders sorgfältig ausgesuhrt werden. Die K e l l e r r ä u m e. die durch viele Gänge initsinander verbunden sind, haben eine ziemlich große Ausdehnung. Es muß also«ine große Menge Gas ausgeströmt sein. Zn bemerken ist dabei, daß nach unseren Informationen alle Neuverlegungen von Gasröhren durch die st ä d t i- schen Gaswerke ausgeführt wurden, daß die fertigen Leitungen vorschriftsmäßig abgenommen und die in Betrieb genommenen An- logen nach den Sicherhcitsnerschriften der Gaswerke betrieben wurden. * Bürgcrmeister Schölt, berichtet« in einer oußerordent- lich.en Magistratssitzung über das Unglück Landsberger Allee llb, den B erlauf der Reltungs- und Bergungsarbeiten und die gemeinsam mit dem Bezirksamt Prenzlauer Berg sofort ein- geleitrien Hilfsmaßnahmen für die Berletzien und Wohrningslosen und die Hinterbliebenen der Opfer der Katastrophe. Der Magistrat nahm die Berichte des Oberbranddire�tors Gempp und des Direktors des Neitungsdienstes, Sanitätsrat Dr. Frank, entgegen, wärauf Bezirksbürgermeister Dr. Ostrowski über alle bisherigen Einzel- Herten der Fürsorge für die Betroffenen eingehend berichtete. Der Magistrat stimmte allen vorläufigan Maßnahmen zu, insbesoirdere der Bewilligung der crsteu Hiljsrnte von 25 00(1 M., ferner der kostenfreien Durchführung oller Hllfsmaßnahmen für die Betroffenen und der U e b e r n a h m e aller Umzugs-, Kur- und Beer di g u n g« k o st c n durch die Stadt. Die Beerdigung selber soll, sowrit sie nicht von Angehörigen besorgt wird, gemeinsam auf siähtischem Fried Hofsgelände ersolzen. Bei Einzelbeerdigungen wird die Stadtgemeinde vertreten sefcn, die einen Kranz niederlegen wird. Der Magistrat beschloß Berichte über die Uriache des Un- alücks von den zustandigen Stellen enrzusvrdern. Der Magistrat stellte lest, daß alle in Betracht kommenden städtischen Stellen bei der Nettungsarbeit einwand f�r ei gearbeitet haben. Bürger- meister Schal tz sprach zum Schluß im Namen des Magistrats den Angehörigen der Feuerwehr, den Rettungsmannschaften und den von der Polizei und vom Aeirtraloiehhof gestellten H i l f s- nionnfchaftsn für die Tatkraft, Beschleunigung und Auf- opferung. die sie trotz widrigster Wetterocrhälmisse bei der Lösung der ihnen gestellten schwierigen Aufgaben bewiesen haben. Dank aus. Jm�Laufe des gestrigen Rochmittaas wurden von den Gerichts- ärztcn Störmer und Straßmann im Schauhause d-r c i Todes- opfer der Katastrophe in der Landsberger Allee obduzjert. Es handelte sich um die Leichen des Gastwirts Scheitha'uer, seiner Frau und seiner Tochter. Es wurden zahlreiche Knochen- »erletzungen festgestellt, die auf den Druck der nachstürzenden Mauer- trsimmern zurückzuführen sind. Ueber die eigentliche Todesursache wird erst ein Gutachten abgegeben werden können, wenn die chemische und mikroskopisch« Untersuchung beendet ist. Gastwirt Wilhelm Scheit heuer ist Parteimitglied der 25. Abteilung. Wegen Beteiligung an der Beisetzung wollen die Parteigenossen auf die weitcreu Pressenachrichlen achten. Ist ei« Beamter ein Mann? i..M a n n ist M o nn� sagt in seinem gleichnamigen Luftspiel der Dichter Bert Brecht. Die R e i ch s b a h n d i r e k t« o n scheint darüber eine andere Ansicht zti haben. Beweis: Auf dein Ring- b a h n h o f Neukölln befinden sich neben dein Abort sür Frauen zwei Abone, deren Eingänge dicht uebeaicinander liegen. Die Tür des einen Abortes Ist stets geöffnet, und die des anderen stets ge- schloffen. Anf der gdvsfneten Tür, durch die die mäunlichen Ring- bahnpasiagfere ungehindert zum Ort ihrer Sehnsucht gelangen sännen, prangt ein großes Emailleschild:„Für Männer." Und auf der anderen— gefchiossenen— Tür prangt auch eins: aus ihm siebt:„F ü r A e a in t c."(Und das soll nicht nur aus dem Ring- bahnhof Neukölln so sein.) Frage, an die Reichsbahn: Ist ein Beamter ein Mann— oder nicht? Die Schilder zweifeln. Im Ernst: Kann der Bureaukratismus aus keine andere als auf kiese lächerliche Weise den Beamten den Wog zeigen? Ist diese Wegweisung überhaupt notwendig? Wird jemals ein schäbiger Zivilist durch die geschlossene Tür wollen? Ist kein Beamter ..sich des rechten Weges bewußt"? Weiß keiner von ihnen, wo der Schlüssel zum Beamtenörtchen hängt? ?luf nicht wenigen Bahnhöfen der Ringbahn wird jetzt eifrig umgebaut: auf vielen Bahnhöfen befinden sich die Aborte in einem Zustand, der es schon manchem ratsam erscheinen ließ, iin Interesse der eigenen Gesundheit auf die Benutzung zü verzichten. Darf man Ein Weg znr Llniversität. Für Hochbegabie. „Freie Bahn dem Tüchtigen!" Don der Berwirklichung dieses Wortes sind wir noch himmelweit entfernt. Wir wissen, daß es durchgreifender Aeilderungen bedarf, wenn wir dem schönen Ziel näher kommen wollen. Uber das soll uns nicht hindern, die hier und da hervortretenden Ansätze zur Befferung zu beachten. Bor mehreren Iahren begannen Versuche, das Universitätsstudium auch für begabte Personen schon vorgerückten Alters noch möglich zu machen und sie ohne Reifezeugnis als vollwertige und vollberechtigte Studenten aiis zunehmen. In Preußen brachte das Jahr 1025 vorbereitende Bestimmungen über die Zulassung zum Unioer- sitätsstndium ohne Reifezeugnis, und andere deutsche Länder folgten dem Beispiel. Im Jahre 1924 kam es dann in Preußen, auf Grund der Erfahrungen des ersten Jahres, zu endgültigen Bestimmungen. Das Abiturientenexamen, in dnn der Schüler einer neunklasstgen höhere» Schule die„Reife" zum Universitätsstudium nachzuweisen hat, ist für die ohne dieses Reifezeugnis zuzulassenden Personen durch ein Universitätszulassungsexamen ersetzt worden. Hiermit hat man für die kleine Gruppe dieser Versvnen ein Verfahren wieder eingeführt, das bis gegen Ende des achtzehnten Jahrhunderts allgemein auf den Universitäten üblich war und erst damals dem Abiturientenexamen weichen mußte. Verlangt �oird in der schriftlichen und mündlichen Aufnahmeprüfung nicht Schul- wissen, sondern etwas, was bisher bei Stutenten nicht zur Bedingung der Aufnahme gemacht wurde: besondere wissen- s ch a f tl i ch e Begabung. Nicht das ist beabsichtigt, den Zugang zu irgendeinem„Brolstudium" zu erleichtern, das jeder Durchschnittsstudent fertig bringt, sondern der Wissenschaft! wirklich Hochbegabte zuzuführen. Darum wird zu der Prüfung im allgemeine» nur zugelassen, wer einen Mann der Wiffenschast sozusagen als Bürgen bringt, der in ihm w'.ffenschaftUche Begabung erkannt hat und dann für ihn«inen Antrag aus Zulassung stelle Die Zulassung erfolgt nur sür ein bestimmtes Fach, das der Sonder- bcgabung des Prüflings entspricht. Aus dem Ministerium für Wissenfchost, Kunst und Dolksdildunz erfahren wir jetzt einiges über die Ergebnisse der Bemühungen, in dieser Weise den Hochbegabten ohne Reifezeugnis die Zulassung als Stufcent zu ermöglichen. Vom 1. Mai 1924 bis zum 31. Mai 1927 gingen Anträge für 1063 Personen ein. Ein Antragsteller wurde ohne Prüfung zugelasien, von den übrigen aber tonnten nur 372 als zur Prüfung geeignet gelten. Zehn von diesen traten zurück. so daß 382 sür die Prüfung blieben. Geprüft wurden bis Ende 1927 336 Antragsteller(26 harren noch der Prüfungü Die Prüfung wurde bestanden von 179, nicht bestanden von 157. In der Ge- satmzabl der nach bestandener Prüfung zum Studium Zugelassene» ivaren 56 mit Bolksschulbildung. Rur 16 erlangten als Arbeiter und Handwerter die Zulrffung. Das Lebens- alter log meist zwischen 25 und 40 Jahren. Weiblichen Geschlechts waren 20 der Ziiaelaffenen. Wie die auf solchem Wege zur Universität gelangten Studenten sich bewähren, verfolgt die staatliche Prüfungskommission, in« dem sie von ihnen während ihres Studiums sich allsährlich berichten läßt. Die Urteile der Universitätsdozenten über diese Hörer lauten sehr günstig. deshalb hoffen, daß an den neuen Aborten Schilder— wenn man ohne sie nicht auskommen kann— angebracht werden, die auch die Beamten Männer sein lassen? Mann ist Mann, liebe Reichs- dohnl Oer„iodsichere Tip". Ein falscher Jockei und seine erfolgreiche Methode. Die Leimrute der„iotsicheren Tips" legt wieder einmal mit großem Erfolg ein falscher Jockei. Der Schwindler ist als«in 20 Jahr« alter, wohnungsloser Kaufmann Kurt Behlke festge- stellt, aber noch nicht ergriffen. VeHlke versteht es, in diese Art Schwindel eine gewisse Abwechselung hineinzubringen, die ihm mit einem Schlage eine größere Anzahl Leichtgläubiger auf seine Rute bringt. Er kundschaftet durch den Fernsprecher aus, daß der Direktor eines großen Betriebes ab- wesend ist. Dann gehl er hin, fragt beim Pförtner nach dem Direktor und ist angeblich peinlich berührt, daß er ihn nicht treffe. Cr habe ihm närntich Mitteilung von einem großen Renngewinn zu machen, den der Direktor seinem„Tip" ver- danke. Weil er ihn nun nicht antrifft, so läßt er bei dem Pförtner einen Brief mir dem entsprechenden Vermerk zurück. Mit dem Pförtner kommt es nun ganz von selbst zfl einer Unterhaltung über gute Tips. Behlke versichert, daß er die stets an der Hand habe, weil er doch selbst Jockei und mit anderen Jockeis sehr beirenndet sei. Der angebliche große Gewinn de; Direktors reizt den Pförtner, auch einmal fein Glück zu versuchen, und weil er gern auch anderen eine Freude bereitet, so ruft er noch Werkmeister und andere Angestellt« herbei. Das Ergebnis ist immer, daß der falsche Jockei s ein« 80 bis 100 Mark und mehr erhält, die er auf feine „totsicheren Tips" anlegen soll. Einen anderen Weg nimmt der Schwindler über Kinderheime. Er spricht mit der Oberin, spendet 20 Mark für Schokolade, die gleich verteilt wird und fragt dann die Kinder schembar harmlos nach ihren Eltern und ihrer Wohnung aus. In den nächsten Tagen er- scheint er dann dort, wenn die Kinder zu Haus« sind. Die Kinder begrüßen ihn dankbor und lebhaft als den„guten reichen Onkel", der ihnen die„Schokolade gespendet hat. Im Lause der Unterhaltung kommt Behlke sehr geschickt wieder auf die Rennen und feine Tips und erreicht, daß sogar die Groß- mutterden Spar st rümpf hervorholt und e in e W et t e anlegt. So hat der Gauner eine ganze Reihe von Frauen ge- sangen. Bisher liegen gegen ihn 30 Anzeigen vor. Behlke, vor dem dringend gewarnt werden muß, ist etwa 1,72 Meter groß, schlank und blond und trögt einen schwarzen Paletot, einen schwarzen steifen Hut und Lackschuhe. Mitteilungen zu seiner Ergreifung, die nur durch Mitarbeit des Publikums möglich ist, an die Dienststelle fc>. 6 im Polizeipräsidium. Sie werde» vertraulich behandelt. Tie« will— ,,sein" Grundstück kaufe«. Di« Warenhausfirma Hermann Tieg hat vor anderthalb Jahrzehnten, als sie mit ihrem Warenhaus Leipziger Straße bis zum Dönhossplatz vorrückte, auch das der L a n g e- S t i f t u n g gehörende Grundstück Jerusalem«? Straße 40(Ecke Krausenstraße) in Anspruch genommen. Verkaust wurde es der Firma nicht, aber es wurde ihr im Jahre 1911 auf 60 Jahre vermietet, und sie durfte ans ihm einen Teil des Erweiternngs- baues ihres Warenhauses errichten. Der Mietpreis beträgt für die ersten 30 Jahre jährlich 45 000 M., für die danach folgende Zeit soll ein neuer Preis vereinbart werden. Die Stadt hat daraus zur Zeit einen Reingewinn von etwa 30 000 M. pro Jahr. Nach Ablauf der 60 Jahre müßte der auf dem städtischen Grundstück stehende Teil des Warenhauses, der von den übrigen Teilen leicht abgetrennt werden kann, an die Stadt fallen. Jetzt will die Firma Hermann Tietz das Grundstück taufen, und sie bietet dafür 950 000 M.. dos heißt etwa 30 000 M. je Quadratrme. Der Magistrat hofft, aus diesem Betrag durch Zinsen höhere Einnahmen erzielen zu können, will daher verkaufen und bittet die Stadtverordneten um Zustimmung. „Fünfuhrtee mit Tanz." Fünfuhrtee mit Tanzzelegenheit in einem der unzähligen Ainüsterstäkten von Berlin W. Gedeckpreis(es gibt da keine Tasse Kaffee) von 2„50 M. aufwärts, je nach gesellschaftlicher Oualisttotion des Lokales. Schon beim Eintritt läßt sich mit Bedauern seststellen, daß die Damen weil bessere Teetrinkerinnen zu sein scheinen, als die Herren. Mit einem Wort: Es sehst arg an edler Männlichkeit. lind die spärlichen Vertreter begehrten Geschlechtes gießen dann meist noch das edle Gebräu hastig hinunter, um sich sofort wieder in ihr« Zeitung zu vertiefen. Und da sitzen sie nun, all die vielen Mädchen und Frauen mst den spinnwebseinen Strümpfchen — auch wenn es 10 Grad Minus zeigt—, den tadellos frisierten Bubikäpschen, den individuell bemalten Gesichtern, und warten und warten... Tiefstes Mitleid gehört den„Novizen". Die stürzen, scheinbar atemlos herein, etwa so, als ob in den nächsten fünf Minuten ihr Zug abginge. Und nach drei geschlagenen Stunden sitzen sie noch ebenso da. Nervös irren Ihre Augen umher, alles zittert: einer dieser Unglückseligen passierte auch noch das Malheur, chnes Nach- bars wohlgefülstes Sahnekännchen umzustoßen. In solchen Fallen reagiert man je nach Temperament und Bildungsstufe auf das unliebsame Intermezzo. Dieser Nebenmann tat die Angelegenheit mit einem Lächeln ab: auf jeden Fall aber war dies der un- geeignetste Auftakt einer gewünschten Annäherung. Sichtlich betrübt wurde das Mädchen noch um 100 Proz. nervöser, sie trank und rauchte hastig, weit über ihr schmales Budget und hoffte und harrte' Aber es kam nichts. Man holte sie verschiedentlich zum Tanze und stellte sie dann wieder an ihren Platz zurück. Sie verschwindet, kiMiint wieder— mit frisch blillzenden Kirschenstppen und neu- bereiften Wängelein. Hat sich in ihrer Abwesenheit etwa» ereignet? Nichts. Nur der„Begossene" war, weiteren Unfällen vorbeugend, entileucht. Das Lächeln gefriert ihr nach und nach buchstäblich im Gesicht und durch die bumgemaUe Fassade grinst der graue Schädel der Verzweiflung. Run kratzt sie aus dem schon etwas schadhaften Handtäschchen ihre paar Kröten zusammen und bezahlt. Sie Ist beileibe keine von den Eleganten. Sie ooßt überhaupt so gor nicht ins Milieu. Sicherlich wohnt sie nicht etwa in einer feudalen Penston Berlin W.. sondern in irgendeinem armseligen Stübchcn eines Außenbezirkes. lind Abendbrot? Dazu wird's nach dieser Ausgabe wohl kaum mehr reichen. Run trippelt sie, etwas gedäftet zwar, aber schon wieder angetan mst dem gewissen Lächeln sür die Straße, davon. Es ist hundekall draußen, sie hat bloß ein dünnes Mäntelchen an und nicht mal wärmende Ueberschuhe. und schon verschwindet sie in dem erstbesten Kientopp. Hujck), husch guckt Ifilii*! ■«1/». 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Es gibt ja Millionen Menschen, was zählt da der einzelne in der Weltstadt... Die Berliner Spareinlagen. Zweihundert Millionen Reichsmark. Bei de? Sparkasse der Stadt Berlin werden noch in dieiem Monat die Spareinlagen 200 Millionen Mark erreichen. Damit wird ein weiterer Abschnitt In der Entwichung der Spariätigkeit abgeschlossen, der wenig mehr als die .7. Heimedend.--- 9ielnicke»bezf,vstz Keim Restde::,. streß« 46. Heillmbcud.— Kumennplest: Museumsbesuch. Treffpunkt ßZü Uhr am Helmholßpled. Werbebezitf Osten: Keim Tilfiter Etz. 4. Prelzte tischet Dichtere benb. Sabcbcsirl Ptenzlantz Berg: Heim Denziger Str. 62, Berecke 3. Werbe- bez>rf»deleg:er!enfonferenz mit dem Vortrag„Sozielistische Snmmnnelpelttik". An dem Bortrea eb 30 Uhr fBnnen euch iutetefsicete Ge nassen teilnehmen. Die Delegierten müssen piinfilich IS Uhr erscheinen. Werbebezitf Zienfölln: Wir feiern Reujehr! Berbebezirfspetensteltung int Sugendheim Cnnner Sireße. Keginn ld Uhr. Mitgliedsbücher mitbringen. Werbebezitf Schinebetg: Heim Heupistteße. Heimebend. Diensteg, den 10. Sanuar. Sitzung des Festausschusses bei Genossen Rohde. Goienstt. 85. Jltocgen. Montag, S. Januar, lS�ü Uhr. Slngfrei«: Uebungsebend pünftlich Uhr im Linbenheim. Frnnfsnrtee«ieriel: Seim Litauer Str. 18, Zimmer S:.Sexnetteben ber �riedennu: Heim Offenbecher Str. 5n, M!tgl:edervet(emm- III: Heim Heuptstr. 15. Mitglieberversemmlnng.— liser-Friedtich-Stt. 57,„Rose Luxemburg,«erl Lieb. .... goziolicmofrotte/' Werbebezitf Reinickendorf: Kehnhofftt. 15. Sede Gruppe Lüerte l sind mitzubringen Briefkasten der Redaktion. «.». 2204. l. Rein.». 1000 2K.— 18M- 1. Stachen Sie dem«pH. nungsomt Miüeilung.«oeniueD muß ein Zwengsmiewertreg ebeeschlossen werirtn. 2. Miete ist nom lege eb zu zehlen, en dem Ihnen der Wohnt n«.____...___ v__-.-a az.2«£ t r ♦ � r-A, 1_____ W WWW______ WWW stWWWWW.. MArn. Wenn die Meister mehe Wert dereuf legten, argeniflerte Gehilsen zu beschesii. gen, den Arbe!isned>weis de» G-Hiifenverbenbe, zn Anspruch zu nehmen ensteit eller mSaliaZen Wintelnachweise. denn tön nie dir Gehilfene:rgenisetion dle Snneheltung der Arbeitszeit besser fonlrollieren. Ucbrigen» kenn die Zmongs- mnung gegen den Außenseiter wegen der längeren Gehilsenbeschäfttgung m:t den nötigen Meßnehmen norgehen. Der Znventnreuenerfnns bei bee Firm« Teppich-Bnzsch, Berlin ck., Span- bauet Str. K, dauert nur noch 6 Tage. Der große Erfolg der ersten Woche des Snoenturaueverfeufs ist ein Aeugni» für die Böbeutung dieser Levanstaltung. Wiederum sind Riesenmenaen von Teppichen, Läuferstoffen, Brücken, Gerbinen, Swres, Deforationen. Mübelbezug. und Detoreiionsswften zum Berkeus gestellt. übet d:e da» heutige Inserat Näheres sagt. geben, denen ber aber Sornfranck, der Sasfeegemstrz für darunter sein, die zum diese» Unternehmen zu seiner heutigev Bedeutung entwickelt. 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Vi« ZRehrbetastnng st Tonne Bohstah». erzengnng im zweiten Halbjahr betrug für Deutschland im Durch- schnitt 1.74 WH Dagegen ergab sich für Ftäntrelch durch die Einnahmen aus der Gemepifchaftskasse ein D o r t e i l von 3,22 M. und für Luxemburg em solcher von 1,14 M. pro Tonne Die .rranzostn wäre« also den Ventscheu gegenüber«U einer finanzielle« Vesserstellnng von 5,06 TU. st Eonne Erzen gung im vorteil. Da die Franzosen«in» Halbjahresarzeugung von 4,1 Millionen Tonnen aufweisen, so ergibt dies«in« Gewimireserv«, die seht wesentlich in« Gewicht fällt und di« letzten Ende» von den deutschen Eisenkonsumenten gezahlt werden muh. Ueber die MG. erhalten also die französischen Eisenindustriellen«in« Subvention vom deutschen Volke. Der ununterbrochene Kampf um die Quote. Daß ein Kartell in der Regel kein friedliehe» Eldorado darstellt, ist uns Deutschen hinreichend bekannt. Di« heftige Konkurrenz von ehedem setzte sich nachher in dem Kampf» um d« Quote fort. Di« Geschichte der deutschen Rohstoffkartelle bietet dafür den besten Deweis. Heftig« Quoienkämpf« sind auch dos Merkmal der SRG. Dafüt Ist dieses Gebilde auch zu jung und die Verhältnisse der einzelnen Partner zueinander noch zu unausgeglichen. Daß Deutschlaich der Festsetzung selner Quote unzufrieden mar, ist bekennt. Diese erfolgte auf der Grundlage eines sehr niedrigen ProduktionSstandes. Die Belgier erhielten von vornherein ein« günstige Quote zugeteilt. Außerdem wurde ihnen ein« Menge vbn 2ßM0 Tonnen Halbzeug und Träger von der Gesomtbeteili- gungsquot« überwiesen. Die Franzosen verlangen«ine �ufätzquot« von 15 Proz, da die im Kriege zerstörten Werk« mittlerweile aus» gebaut seien. Die mitteleuropäisch« Gruppe sOester« reich, Ungarn und dt« Tschechoslowakei) stellte ebenfalls den Antrag auf Erhöhung der Quote und verlangte überdies ein« Ermäßigung des Strafsatzes von 4 auf 1 Dollar pro Tonne Ileberproduktion, die auf dem Inlandsmarkt abgefetzt wird. Die Anträge der mittel- europaischen Gruppe versielen der Ablehnung. Unter anderem auch deshalb, weil die Kartellbilanz der mitteleuropäischen Gruppe nach wie vor aktiv fei. Ueberbllckt man dieses Gebiet, so kann man einen ständigen Kampf um die Erhöhung der Quote feststellen. Ein ununterbrochenes Herren an der für all« Werk« zu klein ge» ratenen Decke. Oct Grundsatz de» Gebietsschuhes fiegt auf der ganzen Linie. Bei den Berhandhingen um die Quote verlangt« Belgien n. a. den absoluten Territorialschutz für Halbzeug und Träger. Schließlich erledigte man diese Frage dergestalt, daß Deutschland von seiner Quote 20000 Tonnen Halbzeug und Träger jährlich an die Belgier abtrat, gegen deren Versprechen, den beut» schen Markt nieht zu«buiraruhigen*. Deutschland übernahm die gleich« Verpflichtung Belgien gegenüber. Nicht genug damit, ver- dingte Belgien auf der jüngsten Tagung in Brüssel, daß auch Frank- reich und andere Länder den belgischen Markt meiden sollten. Dem widersetzte sich Frankreich zeigt« sieh aber später nachgiebiger, was u. a. darin zum Ausdruck kam, daß die Einfuhr von franzöflsehem Gießereiroheisen nach Belgien kontingentiert wurde. Das ist der Anfang einer Entwicklung, die schließlich darauf hinausläuft, durch die IRG. den Gebietsschutz der einzelnen Länder zu verstärken. Die Schutzzollmauern werden somit durch den Eisenpakt noch fester und undurchdringlicher ge» macht. Den Schaden tragen die inländischen Eisenverbrancher aller Länder. Die Bildung von Verkaussverbanden. Außer für Schienen, Röhren und Walzdraht sind andere inter. nationale Verkaufsverbände nicht zustandegekommen. Verhandlungen schweben über die Bildung eines Halbzeug, und Fonneisenver- bände». Erschwert wird die Errichrnng solcher Verbände durch di« hohen Quotenforderungen und dadurch, daß in anderen Ländern keine nationalen Derkaufsverbänd« bestehen. Was briugi die Zutuast? Spätestens im März soll wiederum ein« groß« Sitzung des Der. waltungsrotes stattfinden. Inzwischen wird über diese» oder jene» Punkt zwischen diesem und jenem Sand gesondert verhandelt. So tagt« kür�ich di« d«Utsch»fra»zSsisch« Stvdienkom- Mission unter dem Borsitz des Präsidenten der IRG. Emil Mahrisch. Folgend« Fragen standen zur Erörterung: 1, Di« pökitischen Wirkungen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, S. di« wirtschaftlichen, sozialen und intellektuellen Folgen der Stabilisierung in Deutschland, 3. die Rationalisierung vom internationalen Stand- pnnkt aus betrachtet. Ueber das Resultat dieser Tagung ist nichts bekanntgeworden. Derartig» Zusammenkünfte zeigen aber, daß die ständigen Der- Handlungen di« Eisenindustriellen Europas trotz aller Quotentampje einander immer näher bringen. Dies bezeugt« auch«in Mitglied der deutschen Kommission Arthur K l o tz b a ch, Direktor der Firma Krupp, in dem Jahresbericht der Ruhrhandelskammern. Wir zitieren daraus folgenden Satz:.Wenn das bisherige Ergebnis der internationalen Vereinbarungen für Deutschland al» ein negatives bezeichnet werden muß. so hat die IRG. andererseits noch dos Gut« gehabt, daß di« Industrien der beteiligten Lander in regelmäßigen Abständen zu Besprechungen zusammengeführt wurden, die mehr und mehr zu der Erkenntnis geführt haben, daß nur durch ein« vertrauensvoll» Zusammenarbeit die Schmierig» testen beseitigt werden könnten, denen sich die gesamte europäische Eisenindustrie durch die Diktate von Bersaille» usw. gegenübersiebt". Diese ständige Zusammenarbeit ist in der Tat eines sener unwag. baren Schwergewichte, di« die Entwicklung in der Zukunft maß- gebend bestimmen. Paul Ufermann. Fast 200(XX) Arbeitslose m Berlin. 4600 Zugang in der letzten Woche. Die Woche zum 7. Januar hat die Berliner Arbeitslosigkeit wieder nah« an 200 000 Personen gebracht. MU 4600 neuen Ar- beitslosen ist der Zugang zwar erheblich geringer als in der vor» letzten Woche, wo«in« Vermehrung um 14 000 Personen erfolgte. aber der Bestand von 197 000 Erwerbslosen Ist trotz des Saison- eharakters nicht nur sehr hoch, sondern auch bedenklich. Für Berlin von besonderer Wichtigkeit sst es. daß in der Metall« Industrie die Arbeitslosigkeit ständig anwächst. Auch in der ver» gangen«» Woche erfolgt« von ihr«in Zufluß von 600 neuen Erwerbslosen. In den gleichen Wochen der Bvrjuhr« hatten wir zwar einen recht milden Winter, aber wir standen doch mitten in einer schweren Krise. Wie die folgend« Aufstellung zeigt, ist in der Tat der Zugang von Erwerbslosen in d«e Zeil ab End« Oktober größer als in denselben Wochen desselben Iahree. 1926 Woche zum 24. 10.— 2 800 ., 31.10.— 3000 ::: t.h.-3000 .:: 14.1L-1400 .. 21.11. 4- 3600 ".. 28.11. 4- 4900 •. 5.12-+ 4 200 ».. 12-12.+ 7 000 .. 19.12.-4-11400 .. I 25. 12. 4-2600 . 31. 12, 4- 7 300 „£ 1. 4-8 700 J927 1027 Woche zum 22- 10. ... 29.10. 1928 5.11. 12. IL 19.11. 26.11. 3.12 10. 12. M t. 31.12. 4-14000 7. 1. 4- 4600 — 320 - 150 4- 5000 4 5800 4-1!' Während 1W27 Zugänge von IHRiVi Personen ersvlgtän, be tragen 1927:28 die Zugänge b9 150. Während am 8. Januar vorigen Jahres 279000 Arbeitsuchend»«ingetragen waren, sind es«n 7. Januar 192» immerhin wieder 197 000. Mag sich der geringere Zugang 1926,'27 zum Teil aus dem sehr milden Winter ergeben, und mögen ist« diesjährigen Erwerbslosenziffern wegen des Froste» be- sonders hoch sein, der Stand von rund 200 000 Arbeitslosen in Berlin muß d!« Aufmerksamkeit der DeHörden in höherem Maß« erwecken, als bisher. Don wachsendem Ernst ist die Frage, wie die B a u t S t i g k« i t Hn kommenden Jahre gründlich gefördert werden kann und die Frag«. eventuell auch durch öffentlich« Aufträge in d«r arbeit»- ärmeren Zest dje Erwerbslosigkeit z» verringern. Auch iü. Er- werbslof««lasten der Stadt Berlin werden zu hoch Entscheidend hängt die Besserung des Arbeitsmarktes von dem Zufluß neuer Auslandskapitalien ab. Die Aufmerksamkeit der Oeffentlich best und der Behörden muß sich verstärkt gegen alle Widerstände richten» die die Verwendung von Auslandskapttal. insbesondere zur Förderung de« Wohnungsbaues, verhindern wollen. Das Landesarbeitsamt Berlin schreibt zur Lage: vi« rückläufig« Bewegung auf dem Arbeitsmarkt hat sich nicht in dem Maße wie in der Borwocht ausgewirkt. Zahlen- mäßig hat di« Arbestslosigkeit um rund 4600 Versonen zugenommen, also noch nicht die Häflte des Zuganges der Vorwoche erreicht. Der Stand der Arbestslosigkest belauft sich gegenwärtig auf 197073 Person«». Zum überwiegenden Teil werden von dem Rück- gang der KeschöilmunasverbältNtss« ungelernte Arbeitskräfte betroffen. Sehr stark wirkt sich naturgemäß der Rückgang der Be- schäftigungsmöglichkeit im Baugewerbe auch in den von diesem abhängig«« Berufen au«. So hat u. a. die Aufnahmefähigkeit für Poischlosstr.-tlempner.-Uichler ganz«rbeblich nachgelassen. In der Holzindustrie kommt noch«rtchwerend hinzu, daß die bisher gut« «onsunktur der Möbelindustrie mit den Festtagen vor- läufig ihren Abschluß gefiindtN hat. Im Befleidungsgewerbe macht sich dir Beginn der benvrsiebenden Saison bereits in«rtzotzien Ali. fordtrungen von Werkstattarbeiterinnen bemerkbar. Aus dem Stellenmartt für Angestellt» überwiegen neuerdings trotz verhältnismäßig günstigen Stelleneingangs Neueinschreibungen Stellen- suchender, obwohl für das Weihnachtsgefchöfi eingestelltes Ver- kaufspersonal zu einem großen Teil auch noch für die Dauer der anschließenden Inventurausverkäufe in Beichöstigung bleibt. Es waren 197 073 Personen bei den Arbeitsnachweisen eingetragen gegen 192 475 der Vorwoche. Darunter befanden sich 131 471(128 089) männliche und 65 602(64 386) weibliche Personen. Unterstützung bezogen 131 513<123 553), davon Arbeit.?* los«n Unterstützung 74 350(68 566) männliche und 34 650(33 492) werbliche, zusammen 108 900(102 058), Krisen Unterstützung 16 510 (15 533) männliche und 6103(5962) weibliche, zusammen 22 613 (21 495) Perionen. Außerdem wurden noch 25 668(25 378) Personen durch die E r w e r b s l o s« n h i l s« der Stadtgemeinde Berlin unterstützt. Bei Notstandsarbeiten wurden 1058(1044) Personen boschästigt. Kariellpoliiik! Merkwürdige Aartellpräktiken hat der Krefelder Krä» matten st offverband. Er hatte die Absicht, die Preise für Krawattenstvffe zu erhöhen. Um das aber mit größerem Erfolg« durchführen zu können, hat er einige Wochen lang feinen Mit- gliedern«iNe V e r k o u f s f p e rr e diktiert, und zwar zu dem Zweck, durch Anhäufung der Nachfrage wahrend diesen Wochen nach der beabsichtigten Preiserhöhung recht viel Krawattenstoffe zu den verteuerten Preisen verkaufen zu können. Am 6. Januar ist nun nach vorliegenden Meldungen die Vertaufssperro als aufschoben zu betrachten, und der Verband hat di« Krawatten- stoff« um 3 vis 10 Proz. verteuert. Auch dos ist ein allerliebstes Kapitel zur Frage der industrielle» Rartellpolitik. Auch dieses Kapitel möchte sich der R e i ch s v e r- band d et deutschen Industrie von seinen Krefelder Mt- gliedern ins Stammbuch schreiben lassen, nachdem der Reichsverband nicht müde wird, die Produktivität?- und qualitöts steigernde Funktion der Kartell« immer wieder der Oeffentlichkest vor Augen zu führen. Aber auch das Re ich s w i r tf ch a ft s m i n ist c- r i u M sollte endlich aufhören, wie der Vogel Strauß den Kopf in den Sand zu stecken oder mit beiden Augen durch alle zehn Finger zu sehen.___ Konsumgüter 1922 riesig verteuert. Um 21 Punkte oder 14 Prozent.- Was sagt das Reichs- wirtschastsministerwm? Im vergangenen Jahr« war e, ein« der beliebtesten Behaup- tungen des Reichswirtschaftsministrriums, das d�e Lohnbewegungen der organisierten Arbeiterschaft bekämpfte. es sei keine Teuerung für 1927 festzustellen. Dabei stützie es sich auch auf die allgemeine Entwicklung des Großhandelsindex, der In der Tat insgesamt nur um 3 Punkte gestiegen ist, nSm- lich von 136,5 auf 139,4 Proz. Dagegen ist der Index der Ii' o o- furngäte; um nicht weniger als 20 Punkte von 151,1 mn 172,2 Proz. gestiegen. Den Arbeitern und Angestellten brauchen wir nicht zu sagen, wo« dos bedeutet. Wir sagen aber dem Reichswirtsrhaftsmmssrerium. dos den Ehrgeiz hatte, die Preise niedrig zu halten, daß es nicht nur versagt. sondern der Arbeiterschaft gegenüber auch unaufrichtig ge- handelt Hot, Die I ä h r« s L b« r s i ch t des deuschen Großhandelsindex zeigt für Anfang gamwr 1928 gegewiber dem Anfang Januar 1927 «inen Sesam Hndex von 139,4 gegen 136�5, im vorigen Jahre. Der Agrartnder selbst bat abgenommen 134,4 gsgen 141/8 im vorigen Iahte, der Kolonialwarenindex hat sich leicht erhöht 130,2 gegen 128,5. Der Index der industriellen Rvhstaise und Halbwaven hat ziemlich stark zugenommen, und zwar aus 134,3 (128,9). Der Fudustriefabrikateindex hat sich weitaus am stärksten erhöht, und zwar aus 155,8 gegen 141,8 ini vorigen Jahr«. Davon sind Konsnmgüker um mehr als 20 Punkte gesilrqen, und zwar von 151, l auf 172,2, während die Steigerung der Produktionsmittel sich im Rahmen der Durchschnittserhöhung hält, nämlich 134 gegen 129.5 Von den einzelnen Unterabteilungen des.Halbworenindex sind in der Iahresvergleichung nachstehende Unterschiede besonders zu erwähnen- Baustoft« 158(Vorfahr 148,9). technisch« Oele und Fette 116,1(131,8), Häute und Leder 1 6 2,9(122,3), T t r- t Ilten 1 5 9,6(137,5). Die Mehrzahl der anderen Veränderungen ist geringfügiger. Untier den Unterabteilungen des Agrorindex fällt die Abschwachung der Indexziffer für Vieh auf 100,9 gegen 133,8 auf DU auf den Stichtag des 4. Januar 1928 berechnete Groß- bandelsindexziffer des Statistischen Reichsamts beträgt 139,4 gegenüber 139,2 in der vergangenen Woche, ist also nur wenig ver- ändert. Von den Haupigruppen ist die Indexziffer der Ägra r- fiosse um 0,2 Proz. gestiegen, während diejenigen der indn- iriellen Rohstoff« und.Halbwaren und der industriellen Fertig- waren sich nur leicht erhöht ixiben. Unter den Agrarstosfen ist die Indexziffer für pflanzliche Nahrungsmittel infolge höherer Preise für Brotgetreide und Kartoffeln gestiegen. Die Indexziffern für Vieh und VUHerzeugnisse haben ihren zum Teil saifonmäßig de- dingten Rückgang fortgefetzt. Von den Einzelgruppen der indu- striellen Rohstoffe und Halbwaren hat sich die Indexziffer für Eisen infolge HkiNussetzung der Roheisenpreif««rhülst. Unter den Nicht- eifenmetallest sind die Preise für Blei, Zinn und Messingbleche zurückgegangen. Der Rückgang der Textilindexzisser ist auf die niedrigen Vrnnmvoll- und Baumwoll garnpreis« zurückzuführen. Unter Düngemitteln haben sich die Preise für Stickstoff und Super- Phosphat erhöht. Die für den Monatsdurchschnitt Dezember berech- nebe Großhandeleindexziffer stellt sich auf 139,6 gegenüber 140,1 im November.____ Auswertung van Erbpochizinsen. Das preußische Gesetz über dU Auswertung von Erbpachtzinseu, Grundinieten, Erbleihen usw., da« am L Januar 19 26 in Kraft getreten ist, findet nur. wie uns geschrieben wird, da Anwendung, wenn das Rechisver- hältnis, au« dem der aufzuwertende Anspruch erwächst, als Erbpacht- oder noch als erbpachtähnliches Verhältnis besteht. Die Aufwertung regelt sich nach, den allgemeinen Vorschriften. Rur für die Ansprüche det ftir&en- und Schiilverbände und die Ansprüche für Fehnerbpacht- zinsen(Fehnkolonien in Ostsriesland) ist eine besondere Regelung qerroflen. Für die Fehnerbpochtungen hat di« Aufwertungsstelle noch besondere Richtlinien festzusetzen, während die Ansprüche von Kirchen- und Schul verbänden auf Goldmarkbetrag aufgewertet werden. Iiiispriiigea dw Hände und de»«esicht». schmerzh-stt« Brennen, imoie Röte und Juckreiz der Ha«* weeden berichiql uns ausgeheilt durch die«undervoll kühlende, reiz milder«che C-retm« l-eoelor.««»zeitig herrlich testende K-menscke»nterlage Rr Puder. Tube SO Pi und\ Ml. chflüliii» in allen Chlurodam.Per'ausspeZen. Prvbetnbe. grali* b«t Bnstnvtwz diejea Lnfirat« durch ll«»-Wnkr A.-»., «gAUBSÄte berhr> Li'pjijersfr 122,-tZi ltvMlMWÜSSN! Ketc«l&eßen...... 10.50 ar nsä«»»aisürauüiaiSön- 20.—.. 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Bon der Rue Frontispice angefangen, wo sein eisenbeinerner Stock auf das rötlichbraun« Pflaster ausschlug, bis zur Eingangstüre, wo seine Augen die Lichtreflex« aus dem Türschild auffingen, die das Abendlicht dort aufflamunen ließ, begegnete er drei Menschen, die ihn aufs Ehrerbietigste grüßten: Einem galligen, zugektlöpften Bcamteii, einem schüchternen Bäuerlein mit roten Händen, dessen mageres Antlitz ein dünnes, aschgraues Bärtchen verzierte, �chheßlich einer rundlichen, fetten, freuMichen Dam« in einem reich gefältelten Kleide; ihr Kopf war von einem ungeheuer großen, lächerlich wirkenden Kapothut gekrönt. Der behäbige Notar schritt nun auf seine Kanzlei zu. Im weißen Lorraum mit dem Fliesenfußboden öffnete der Diener Florimond laurlcs eine Tür und du Rasier betrat das Arbeitszimmeri Sobald er allein war, hört« er zu lächeln auf. Einige Augen» blick« später verzog er das Gesicht beinahe zu einer Fratze. War es ein Gichtanfall? Nein— denn er begann auf und ab zu gehen. Nun drückte er die Stirn an eine der grünlich schimmern- den Fensterscheiben und- betrachtete den Garten. Am Ende der Nasenfläche erhob sich eine efeubewachsene Mauer, vor der eine Reche riesiger, hundertjähriger Ulmen zum Himmel ragte. Plötzlich wurde es im Garten lobendig. Seine Tochter Hoetenfe und sein« Gattin Adele erschienen auf der Bildfläch«. Es war eine reizende Gruppe. Angesichts des dämmerigen, dunkelblauen Abend- Himmel» schien es fast, als feien die beiden nur ein einziges, von einer hellen Schärpe umflattertes Wesen. Ein letzter Sonnenstrahl siel auf ihre Schultern und nackten Arm«. Hortense glich völlig dem ovalen Pastellbildnis über dem Schreibtisch, dem Porträt ihrer Mutier als Braut. Der wohlhabende Hüter der Gesetz« lächelte beim Anblick der beiden, seinem Herzen so nahestehenden Frauen. Dann aber ver- zerrten sich seine Züge aufs neue. Sein Antlitz glich aufs Haar den Gesichtern, wie sie die Maler fo gerne den Opfern des Teufels verleihen. Nein; die Gicht hatte nichts damit zu tun— Schuld daran war nur. daß er— dem äußeren Anschein zum Trotz— ruiniert war. Jawohl, er. der hochangefehen«, erste Notar der Stadt, der bei allen Menschen als reich galt, war zu dieser Stunde«in Bettler.... Eine Tage, würde, wie aus dem Theater, plötzlich die grauen- hafte Wahrheit durchbrechen und einem Lauffeuer gleich zu allen Bürgern der Stadt dringen... Du Rosier stöhnt unb seufzt.... Jetzt bemertt er, daß'Adele und Hortense in ihre Schals gehüllt der ... AbsndeinladuNg der Gräfin B. folgen. In feinem Kutsch ermautet geht nun auch Florimond vorüber, der ihren Wagen lenken wird. Im zarten, leichten Dämmerlicht sieht er vom Fenster aus ganz ' deutlich fein« Schreiber der Hintertür zustreben. In einem viel zu weiten Gewand, ein« hohe Mütze aus dem Kops, folgt ihnen der klein« Nudolf Er eilt zu seiner Mutter, die draußen in der Dorstadt einen Milchladen hat. Durch den Sartenausgang geht auch Melanie weg — in ihrem hellen Kleid aus indischer Seide huscht sie gleich einem großen, fahlen Schatten vorbei. Nun sind sie alle fort. Ganz versunken sitzt du Rosier beim bleichen, trüben Lampenschein im Lehnstuhl. Er denkt an die Schicksalsschläge, �i« chn niederdrücken, an die furchtbare Bestürzung, die seine ahnungslosen Lieben bei der Nachricht von seinem Zusammenbruch empfinden werden. Er denkt auch an seine fernen, ehrwürdigen Eltern, an all« seine Amtsgenossen in der Provinz, ja selbst an den König, der einmal anläßlich einer Reise durch diesen Distrikt von ihm Kenntnis zu nehmen geruht hatte. Zwei hart« Töne klingen in die Nacht hinaus. Es ist der Tür- klopfer. Um sieben Uhr abends pocht jemand an seine Türe! Niemand ist da, um aufzuschließen. So muß er denn aufstehen und mit der Lampe in der Hand aus den Flur hinausgehen. Er öffnet den Riegel, stößt die Tür auf und hält die Lampe vor. 'Im dämmerigen Licht der Herbstnacht unterscheidet er mühsam einen spitzen Hut mit einer Schnalle, ein finsteres, maskenartiges Antlitz und«in« große Gestalt in einem weiten, vom Wind bewegten Mantel. Der späte Gast ruft aus:„Ich bin es. Leonard!' Der Notar streckt die Arm« nach ihm aus. Es ist wirklich fein alter Freund, der reich« Schiffsreeder aus Havre. Sie treten«in. Ihr« Schatten scheinen im düsteren Vorraum zu tanzen. Beim Rampenlicht bemertt man, daß der Ankömmling staubbedeckt, außer Atem und von der Reis« erschöpft ist. Er kommt weit her; am Vorabend war er noch in Havre, heute morgens ist er schon in Rouen.„Ich fahre gleich weiter,' sagt der Besucher. Er ist wie immer redselig, weitschweifig, ober gehetzt. Unstet flackern die Augen in seinem harten, sonnengebräunten Antlitz. Leonard erzählt, er sei während des Pferdewechsels rasch zu feinem Freunde geeilt, um diesem ein« sehr große Summe Geldes zu übergeben: 100 MV Taler, die ihm auf der Reise sehr lässig sind. „Da hast du sie.' Sobald«r das Paket übergeben hat, umarmt er du Roster und schickt sich zum Fortgehen an.„Den Empfangsschein?' Du Rofier soll ihn morgen nachsenden. Augenblicklich hat er kein« Zeit mehr zu warten: bis das Geld gezählt ist, die Wertpapiere nochgeprüft sind, würde der Postwagen mit feinem Insassen, einem sehr pressierten, reichen Engländer, längst weggefahren sein. Diese hastigen Reden bringen.den Notar zum Schweigen. Leonard eilt davon. Du Rosier will ihn hinausleuchten, aber der Wind verlöscht die Flamme. Er schließt die Tür. zündet die Lampe «nieder an, verwahrt das Paket mit den Geldwerten im Schreibtisch und denkt nach. x Mit bitterem Lache!» stellt er fest, daß sein Heim nun wieder «in Vermögen beherbergt, wie man es allgemein annimmt. Der Notar zieht die Schultern hoch, seufzt und bereitet die Bestätigung vor, die er ausfertigen will, um sie morgen seinem Freund« Leonard vachzusenden. Plötzlich hat er seufzend inne— sein Gesicht verzieht sich schmerzlich. Er hat einen seltsamen Einsall. Was würde wohl geschehen, wenn er heute abend, noch vor dem Ausstelle der�Bestäsigung stürbe? Dos Geld würde dann noch dem Gesetz unaw'echibar seiner Frau und seiner Tochter gehören. fco wären wenigstens sie nicht dem Elend preisgegeben. L Er«ch»»* boshaft, 0 nein, er wird nicht sterben. Du Röster steht auf betrachtet sich im Spiegel. Seine Gesundheit ist eine vorzügliche. Ja, selbst sein Gichtleiden hat er seit einiger Zeit nur vorgeschützt, um sich den gesellschaftlichen Verpflichtungen zu ent- ziehen, seinen trüben Gedanken nachhängen zu können. Rein, so bald wird er nicht sterben. Er streckt die Hand nach einem gestempelten Blatt au», um das Empfangsformular a-uszufüllen. Doch nun gleitet fem Blick zum Fenster. Do draußen sieht es ganz gespenstisch aus; daran ist wohl der Mondschein schuld. Im Garten, wo vorhin die beiden Frauen aus- und abgejchntten waren, erstrahlt ein silbernes Leuchten, ein keuscher Lichtschein, noch reiner als die Sonne.... Gebieterisch zieht es ihn zur Fenfcherscheib« hin. Wie in einem Traume sieht er Adele und Hortense auf dem moti ddeglänzten Rasen lustwandeln. Das Trugbild zeigt sie deutlich in gleicher Schönheit, denn sie ähneln einander und find von einer gemeinsamen Freude erregt. Mein GoftI Diese geschwisterlich« Glückseligkeit wird nur zu bald in Scherben gehen.... Ach, welch' furchtbare Straf«, welche Sühne verdient er,«r, der dieses groß« Glück insgeheim zerstört hat! Und während er daran denkt, wie schön doch das Leben ist, ballt er vor seinem Antlitz die Fäuste. Am nächsten Morgen fand Florimond im Arbeitszimmer den entseelten Körper des Notars. Meister du Rosters Schläfe war von einer Kugel durchbohrt. Di« Pistole hiett er noch m der Hand. Auf dem Schreibsisch lag ein amtliches Formular. Der Selbstmörder hatte darauf geschrieben:„Ich bin todkrank, vergebt mir mein« Tat.. Cluwrigert« llebersetzunz oan Adele Wilhelm Dusch. 3a seinem 20. Todestag am 9. Januar. Es gibt Leute, die den Lerfasser des„Mar und Moritz' zu den deutschen Klassikern zählen. Er hat vor den Klassikern sogar etwas voraus: feine Werke werden nicht nur in den Familienbibliotheken der deutschen Bürgerhäuser ausbewahrt, sondern sie werden auch gelesen. Aber die Aesthetiker, Kritiker und Geschichtsschreiber der zeitgenössischen Kunst haben sich mit Wilhelm Busch wenig beschäs- tigt. Gab es doch an ihm nichts zu em decken, denn er genoß von seinem ersten Auftreten an ein« allseitige Popularität. Es gab auch nicht viel zu erklären in seinen Werten, denn die Eigenart seiner Kunst enthüllt sich jedem, der auch nur zehn Zeilen oder zwei Zeich- nunge» von ihm kennt. Scheinbare Unbeholfenhett und Naivität des Ausdrucks ist das hervorragendste Merkmal dieses künstlerischen Stils. Wie ein Kind, das seine ersten Zeichenoersuche macht, gibt auch Busch nur das Augenfälligste der Erscheinungen wieder. Ein Stamm, zwei Aeste und vier Blätter bedeuten einen Baum, drei Bäume bilden den Wald. Das im einzelnen Fall Wichtigste wird in anscheinend naiver Weise täppisch hervorgehoben und dick unterstrichen: die Fliege, die sich aus die Nase des Kindes setzt, hat die Größe einer Faust, das verhängnisvolle Rasiermesser wird zum Schlachtschwert usw. In dieser. Selbstverspottung seiner malerischen Ausdrucks- mittel liegt ein besonderer Reiz von Büschs Zeichenkunst. Ein außer- ordentliches Raffinement wird dabei entwickelt. Kein Punkt, keine Linie ist zuviel, und jede Linie und jeder Punkt haben etwas zu sagen. Das scheinbar sinnlose Krickelkrackel ist mtt großer Dirtno- sttät und peinlicher Sorgsalt entworfen und ausgeführt. Wer Originalblötter von Büschs Hand gesehen hat, weiß, wie vorsichtig imd weise diese anscheinend so leicht hingeworfenen Strich« und Kleckse alle mit dem Bleistift vorgezeichnet sind. Und ähnlich dem Stil seiner Zeichnungen ist die Eigenart seiner Verse. Auch hier wird die gesuchte Unbeholfenheit im poetischen Ausdruck zum Hebel des komischen Effekts. Verknöcherte Phrasen- wendungm werden angewendet, um triviale Weishett zum Ausdruck zu bringen. Es ist in Wirklichkeit hölzernste und hausbackenste Prosa, die, mtt klingenden Reimen oe riehen, im Gewand der Poesie austritt. Also auch hier, wie in den Zeichnungen eine Verspottung des künstlerischen Ausdrucksmittels, die neben dem lustigen Inhalt noch einen besonderen humoristischen Reiz ausübt. Busch war in erster Linie Satiriker. Seme Satire wandte sich vornehmlich gegen das selbstzufriedene Philistertum, gegen ehr- pusselige Spießbürgerei. Fast cüle_seme nichtpolitischen Werke haben diese Tendenz. Die Gestalten der Wttwe Volte, des Schneiders Bäck in ,Max und Moritz', des Onkel Rotte in der„Frommen Helene', des Tobias Knopp, des Balduin Bählamm, des Papa Fittich in„Plisch und Pttim' sind satirisch gezeichnete Philister- iypen. Dabei beobachtete Busch— bewußt oder unbewußt— die Taktik, seine Figuren in Geist und Gewand einer vergangenen Epoche erscheinen zu lassen. Nicht augenfällige Auswüchse der Gegenwort wurden von seinem Spott heimgesucht, sondern über die Biedermeier einer scheinbar überwundenen Zeit schwang er die Pettsche. Dieses oltoöterlichc Milieu, in das Busch seine Gestalten innerlich und äußerlich hineiusetzte, hat wahrscheinlich viel zu seiner Volkstümlichkett beigetragen. Der beschränkteste Philister fühtt sich durch diese Satire ebenso ergötzt, wi« er über die Naivität seiner Großeltern oder über eine Mode von vorgestern überlegen lacht. Wo Busch dieses Gebiet oerließ und sich einer eigentlich aktuellen Satirc zuwandte, wie er es im„Pater Filucius" und im„Geburts- tag' getan hat, da zeigt sich, daß er selbst über die Anschauungen des Philistertums, wenigstens in politifchen Dingen, nicht sehr ipch erhaben war. Bezeichnend ist übrigens, daß diejenigen Werke, in denen der Denker und Poet Busch am höchsten steht, die herrlichc Gedichtsamnüung„Kritik des Herzens' und die beiden Prosawerke „Eduards Traum' und„Der Schmetterling', dem deutschen Pubtt- kum am wenigsten bekannt sind. Und doch gehören sie zu den an Lebensweisheit reichsteu und tiefsten und zugleich künstlerisch voll- endetsten Werken unserer Ltteratur. Ueber seinen äußeren Lebensgang berichtete Busch selber gelegentlich seines 70. Geburtstages folgendes:„Ich wurde geboren 1832 In Wiedenstchl. Im Herbst 1847 kam ich auf die Polytechnische in Hannover. Zu Zlnsang der fünfziger Jahre war ich im Antiken- saal in Düsseldorf und in der Antwerpener Malschnle. Darauf ging ich nach München, arbettete für die„Fliegenden", zeichnete meine Bilderbogen und machte mit„Max und Moritz' den Anfang der längeren Bildergeschichten. Daß sie zunächst gezeichnet und dann erst geschrieben wurden, also die Anschaulichkeit, mag wohl eine von den Unsachen ihrer weiten Verbreitung sein.' Je wetter sich der Ruhm Wilhelm Büschs ausbrettete, desto stiller wurde es um feine Person herum. Er verbrachte die letzten Jahre seines Lebens im hannoverschen Kirchdorf Mechtshausen bei Seeseu. Seine völlige Zurückgezogenheit hatte zur Folge, daßMber ihn die settsamsten Gerüchte in Umlauf kamen. Ihm selber muß wähl derartiges zu Ohren gekommen sein, denn in seiner kleinen Selbstbiographie„Don mir über mich' sagte er:„Man hat den Autor für einen Bücherwurm und Absonderling gehalten. Das erster« mit Unrecht. Zwar liest er u. a. die Bibel, die großen Dra- matiker; die Bekenntnisse des Augustin, den Pickwick und Don Ouirote und hätt die Odyssee für das schönste der Märchenbücher, aber ein Bücherwurm ist doch ein Tierchen mtt ganz anderen Manierchen. Ein Sonderling dürste er schon eher sein. Für die Gesellschaft, außer der unter vier bis sechs Augen, schwärmt er nicht sehr. Ver- heiratet ist er auch nicht. Cr denkt gelegentlich eine Steuer zu beantragen auf alle Ehemänner, die nicht nachweisen können, daß sie sich lediglich im Hinblick aus das Wobl des Vaterlandes vermähtt haben. Wer eine hübsche und gescheite Frau hat, die ihre Dienstboten grtt behandelt, zahlt das Doppelte. Den Ertrag kriegen die atten Jung- gesellen, damit sie doch auch«ine Freud' Habeft.' l_ John Schitowski Die sibirische Eiswüste. Noch den neueren russischen Wissenschaft- lichen Untersuchungen erstreckt sich d« Eisdecke in Sibirien auf ein Gebiet von 5 Millionen Quadratkilometer, also eine Fläche, die halb so groß ist wie Europa. Bei Quellenbohrungen in Iatutsk stieß man erst in«iner Tiefe von 130 Meter aus Erdboden. Oer brave Soldat Gchwejk spricht Lieber militärischen Aachwuchs. .Für den Nachwuchs zu sorgen,' setzte Schwejk den Umstehende» auseinander,„ist ein« verdienstliche Sache und besonders wichtig beim Militär, well daß es aussterben muß, wenn es nicht auf Ver- mehrung bedacht ist. Und«s dies oft ein mühevolles Geschäft, aber auch sehr befriedigend, denn man dient domtt seinem Vaterland«. Deswegen ist der Nachwuchs für die deutsche Reichswehr«ine große Sorge. Es wird aber nicht seder Nachwuchs so, wie man ihn haben möchte. Da kannt ich den Bauern Kratochoiel aus Dobrechowig, der hat die Gicht gehabt und außerdem«in SBetb mtt starten Hüsten, das hat Ludmilla geheißen. Und wie sehr sich der Kratochoiel ge- plagt hat, es hat kein Nachwuchs kommen wollen, bis daß er einmal einen Großknecht eingestellt hat. der war blond und hat Fraittisek geheißen. Danach hat die Ludmilla jedes Jahr einen Knaben zur Welt gebracht, und sie sind oll« blond gewesen und haben aus- geschaut, wie dem Frantisek aus dem Gesicht geschnitten. Doch dem Kratochoiel hat es gewurmt, weil feine Haar« schwarz gewesen sind, aber er hat nichts sagen dürfen, denn es hätten ihn die Leute aus- gelacht. So geht es zu auf der Wett. Der Herr Reichswehrminister Geßler ist ein Republikaner, und er bemüht sich um Nachwuchs in der Reichswehr, aber es werden meistens Monarchisten, obwohl doch der Republikaner Geßler der Bater von der Reichswehr ist. Aber er sagt nichts dazu, sondern er läßt si« einen Eid schwören aus die Verfassung, und dann sind sie Republikaner geworden. Und was die Kinder von der Ludmilla angeht, so hoben sie alle den Name« Kratochoiel bekommen, und sie sind in den Standesamtsliftcn feine rechtmäßigen Söhne gewesen. So gehen auch schwierige Dinge in Ordnung, man muß sich nur zu Helsen wissen. Deswegen sage ich. der Fahneneid aus die Republik ist ein« vorzüglich« Einrichtung. denn so ihn der Soldat leistet, weiß ein jeder, woran er ist. Es steht aber zweierlei in dem Fahneneid: erstens nämlich, daß der Soldat das Deutsche Reich und seine verfassungsmäßigen Ein- richtungen schützen will, und Zweitens, daß er sich zu Gehorsam gegen seine Vorgesetzten verpflichtet. Wenn also«in Putsch von oben befohlen wird, so braucht sich der Soldat nicht lange zu über- legen, was er zu tun hat, sondern er gehorcht seinem vorgesetzten. Da war der Gastwirt ZawradU vom„Grünen Rebstock', der hcu auch gesoffen, daß ihm die Adern auf der Stirn blau angeschwollen sind wie Thermometerröhren, und es haben dann alle vor ihm ge- zittert, denn er ist rm Rausch ein g«u>atttStiger Mensch gewesen. Und er hat auch einen Lehrjungen gehabt, den Wenzel. Und wie der Zmvradil einen tüchtigen Zacken hat sitzen gehabt, hat er den Wenzel gezwungen, sich mtt dem blanken Hintern ins offene Fenster zu fetzen. Und es sind Leute vorbeigekommen und stehengeblieben. da hat der Wenzel tun müssen, was sonst nur im Verborgenen geschieht. Er hat es aber getan aus Furcht vor Schläge». Und das Gericht hat beide freigesprochen, den Wenzel, weil er aus unwider- stehlichem Zwang gehandelt und seinem Lehrmeister gehorcht hat. den Zawradil, wett daß er unzurechnungsfähig gewesen ist oder, wie man in Deutschland sogt, weil er den Schutz des§ 51 aus seiner Seite gehabt hat. Der Soldat aber muß gehorchen nach seinem Eid. Wenn der Vorgesetzte dem Soldaten befiehlt, seinen Marsch auf Bertin zu richten und kräftig auf die Republik zu schießen, dann muß der Soldat es genau so tun, wie ihm besohlen wird. Und das Gericht wird ihn freisprechen, weil er dem Vorgesetzten gehorcht hat, und der Vorgesetzte wird auch freigesprochen, well daß er beim Putsch den Schutz des Ludendorff aus seiner Seite gehabt hat. Das Schwierigste aber ist der Nachwuchs beim Offizier» k o r p s. Wie ich noch mtt Hunden gehandett habe, da Hab ich gewußt, daß jeder, der etwas Besseres für seinen Schutz oder für sein« Begleitung haben will, zuerst einen Stammbaum oerlangt. Und so Hab« ich zusammen mtt meinem Freund Vlahnek die Stammbäum« gefälscht. Und das Publikum hat es nicht gemerkt, wenn ich eine Kreuzung von Assenpinjcher und Lulldogg für«inen rassereinen Schäferhund verkaust Hab«. Unser Herr Reichs wehrministsr aber ist klüger als das Publikum, und er läßt sich nichts vormachen. Er nimmt seine Herren Offiziere aus dem Adel, da kann er den Stammbaum ganz genau im Gothaer Kalender nachlesen, und es besteht keine Gefahr, daß man ihm einen ungebildeten ehemaligen Korporal für einen Offizier andreht. Denn das würde gegen die Pflege der Tradition verstoßen, wie eine Republik sie braucht. Bei den Offizieren kommt eben alles auf die richtige Beförde- rung an. Und wett der Herr Reichswehrminister den Kapitän Kolbe vom Kreuzer.Berlin' nicht hat hinaus befördern dürfen, so hat er ihn hinaus befördert, weil dies etwas ganz Aehnliches ist. Und Herr Geßler wird weiter für Nachwuchs im Offizierkorps sorgen. und für den äußersten Notfall stehen auch noch viele beschäftigungs- lose junge Prinzen bereit. Ich würde es sehr begrüßen, wenn er dies« einstellt, sie sind der best« Nachwuchs, den es gibt, well sie Leute sind, die nie alle werden,' Jonathan. Cxrton der Madame puffy. Von Serdland. D« Salon k»«r Puffy liegt im Hochpoi-trrre eins»-xlust. ven Haas«» am grohen Boulcvark. Cs ist dieser Salon der Treis> puntt der sogenannten Damen und.Damen � der looi'ichimpften �öfcsegschast", dir den letzten Schrei der herrschenden Modeafserei käuflich zu erwerben gedenken. Heu!« vormittag nun klaffte in mw?» Fenste: scheide des eleganten(bitte nasal auszusprechen: «legangt...) des eleganten Salons«in grosses, zockiges Loch, wie npä einem» mit großer Wucht geschleuderten Stein. Diese klaffende Wunde ober hat ihr« Geschichte. Gestern abend hotte Madam« zur Modeschausoiree geladen. Di» Damen und.Damen" erschienen in ihren Siirttmsinm. Und vor hsr Zur stanid ein junges Bettleruseib mtt einem Kindlein im Arm. Di« Damen und.Damen", all' jene verdammten, brillantenbchäng' ten. lüsternen, sadistischen Konkubinen» Maitveisen, Göttinnen. Dirnen und— Gattinnen gierten in ihren Feh. und Nutriomänteln vorbei und ins Haus. Sahen dos ormlslige Weib nicht, wollten nicht sehen.(Welche Zumutung, mein Herr...!) Bedenken Tie doch, ez könnte die weiße» grazile, Chrysoberyl geschmückte Hand sich Mein Leser» ich bin kein beschmutz«», wenn man... Das Weib I ornßer Poet oder Masochist, ihr« Seelenquolen schildern zu wollen-» das W«b streckte die eine Hand nach Almosen aus. die andere um» ktampste da» Kindlein. Aber die Damen Und.Damen" gierten vor» bei. Bedenken Si« doch... Die Modefchou beflann. Ein Eonforencier war engagiert, der die neuesten Vkodelle. in denen die Mannequins» jene Puppen mit den Pastellgesichten, herontänzelten, mit witzigseinsollenden Wortg«» bilden umkleidete. Der Konfektionär. d«n dies« Weib«r den.süß«, Henry" nannten(und der sich manch«» gefallen lassen mußt«, den« er wurde klotzig bezahlt). Henry macht« die Honneurs. JE« wurde gekauft, bewundert, gezöielt» gehanoelt, überboten. Es wurde gekauft: Das Weib stand vor der Tür und stierte mit fiebernden Auge» in die erleuchteten KristaLlenster. .Ein reicher Seeg«," so schabbeit« e»..O, dieses berauschende Evmplet. Da hat er gesagt: leckmicham. Mein Gatte? Natürlich schlaf«««rp getrennt, morgen reist das Aas nach Bioritz. Na, Henry...?! Bitte sehr, verehrte, gnädige Frau, schau'n Sie dies betörende Eharmeu setleid... Und draußen wird«in« wütend. Die Wut eines Standes, einer Nation, einer Welt werden in ihr wach Einen Moment legt st« das l6)lafsnds Kindlein auf die Eid« und wirft einen Stein in die Scheibe. Dann flieht sie, da» Kindlein im Arm. Der Stein flog der Mme. Pussy an den ondulierten Titus» Hinterkopf. Run sind die Glaser da und reparieren den Schoden. Madame aber ist ärgerlich(Aber wirklich nur darüber, daß si« der Marquis« de la Eorray, dir sich für heute angemeldet Hot, nicht persönlich die 200 Pfund für das neueste Berge-rosä-Kleid abnehnren kann. Nur darüber...) Die Damen und.Domen" der Gesellschaft telephonieren divers« Stunden:„Die Pussy liegt mit einer Beul« am Hinterkopf zu Bett,' sog' Marion, warn, werden Beulen am Hintertopf die große Mode sein...?!" Weisende mit Hunden." Sin Arbeiterzng steht prall voll schwitzender und ermüdeter Menschen an seinem Bahnsteig und wartet, daß ihm der„Dienst. tu« das Abfahrtzeichen gibt. Der kümmert sich den Teufel um d!« überfüllten Wagen: denn erstens ist«« noch lang« nicht Zeit zur Abfahrt— zweitens sind au» irgendwelchen Gründen keine Ergänzungswagen da. Kutz und gut. der Zug mit seinen 26 Wagen und 78 Achsen stöhnt unter der' Last der ineinandergeschobenen Menschen— nur drei Abteile hinter dem Tender sind völlig leer: das Zugführercoupe— das Kriegsbefchädigtenabieil und das Coupe für»Reisende mit Hunden". Eine Menschenschlana« ermüdeter Kleinbürger und Proleten irrt an dem überfüllten Zug auf und ab. Die Spitzengruppe de! „Reihenkolonnen" stürzt sich jedesmal voll Elan auf dt« leeren Abteile, betrachtet die Schilder, schaut resigmert an sich herunter: Keiner ist dienstlich hirrherbestellt. Keiner hat sin Krieg« die B«r» stümmeltenzulage abgekriegt. Keiner hat einen-Hund dabei. Und macht kehrt. Immer wieder kehrt, wie sich da» gehört in einem Land, in dem„Ruhe und Dünung" herrschen. IZZlahnnug. D»» Fritz lMuch», Sllketallarbett«. Breite defne Schivtege» dm, Bon Gefahr Kaxgedcn, �sder Leitschlag ruft dir zu: c�lteßfi um delu ürdenl Flteg« du, btata deiner Lett Äannst da nicht nutrtuueu, Siegs®ifi ctn starter Aeld, Sollst dich selbst gwnteueu. Sei zu« Vtug in» helle Licht Taattch neu gedoreu, erbet Schritt, erhöht et nicht. st fstr dich verloren. Trinke von de« Geist der Welt, Trinke vo« Erkennen: Gras und Tier in'Wald und Feld Will dich Bruder nennen. Du auch schwingst wie sie hu Schritt, — Lwischeu»stirb und werde�— Der gewaltigen Schöpfung mit, Blatt am Bau« der Erde. In den Nachbarabteilen der durch Abwesenheit glänzenden Hundebesitzer, in denen di« Menschen wie die Heringe zusammen- gepreßt, sörmlich an den Gepäcknetzen Hängen, zuckt wenig« Minuten die Flamme der Revolte auf. .Da» Coupe Ist wohl für die Gutsbesitzer und die Fleischer» meister?" „Nee, für Pferdeschlöchter und Menageriebesitzer!" „Das nächstemal leih« ich mir ober'nen möchtigen Fleischer» Hund!" „Ich nehme mir'nen Assen mit, dann bin ich auch legitimiert!" „Mein Lieber, erst wenn du dir'nen Arm abhackst, kriegst du 'nen Sitzplatz nebenan!" .3» niemand da füt'n Huummd« wagen?" Aber niemand wagt wirklich die Mint« de» verbotenen Abteil» zu öffnen, denn drüben steht wie ein Monument der Schaffner mit Ueburock und Mütze- Er zwinkert nur ein' paarmal«it dem Augenlid nach dem rebellischen Wagen und der Lärm erlischt, wie wenn der Feldwebel über den Kasernenhos herüberschielt. .So'n Blödsinn!" tröpfelt es aus irgendeinem longfameq Mund hinterher. „AfciaHr'n!" Der Zug fährt an— mit den drei leeren Abteilen an der Spitzs und führt sie siegesbewußt nach der nächsten Station! H. EEhene(Norditaüen) In der Nacht vom Ist zum ll. März ging der Staubregen über dem Thüringer Walde nieder und am Mittag hatte er bereits d!« Ostieeküste erreicht. ja. am Abend war der in Homburg und Bremen fallend« Schnee not gefärbt und di« Untersuchung ergab, daß es sich um Wüstensand der Sahara handelte. Spuren desselben Sandes gingen sogar noch in Dänemark nieder, also 3000 Kilometer nördlich' vom Ausgangs- punkt m der Sahara. Was SI« zu der Sache mit Schorrslegcl sagen weiii ich nicht, aber ich weife, was Sie zu diesen in ihrer FQOe einzigdastehenden Ungebeten sagen. Ihr UrteQ lautet: So ein InveBlDr-ioskerluBi Keniastrafie 22-2€, 1. Stock■ Eingang direkt unter der senkrecQien ClcOireklamel Spezialhaus für grosse Weiten Ba ungeheuer grober Posten hocheleganter war noch nicht da!! Ein ungeheurer Posten lanz-Kleider aus ganz TOrzflgliAern Crtpe de Chine, in unerschöpflich großer Auswahl, nur aQerneueste Formen(auei» find mitM bringe». Sympathilieread« läaaen ei»- K Sttührt werde». Der W«rbcaa»Ichuß. M Acht»»,, SPD..Kotearb», irr. Berirk Osir» 1. Montag, S. Januar, D 17 Uhr. im Lokal von ÄromnHarM, Vaul»Sing»r.Etr. 49, wichtige Der» s? sanimlung all» Parteigenossen. Vollzähliger unh pllnltlicher Besuch wirb erwarte!. Der A«altio»«»orst»od. Frei« tberoerl schatte lügend«roh. Berlin. Heute, Lonntag, folgende Bee. anltaltungenf RorbwestlretO! Ilm!!H- Uhr im Jugendheim Echönstchtstr. I Licht» hildervortrag!„Wintersport— Winterfreuben.— Borblrei»: Um Ig'as Uhr im Jugendheim Fehdenicker Str. 24—25 Iack-London-Abend.— Sübtreio: Um unserer Zeit."—»tei«»derspree: Jugendheim Treptow, Wiidenbiuchstr. 5S— 54, Tanz- und Liederabend. Jugendgruppe des ZdA. Seat», Sonntag. 8. Zaauar.»m»U Uhr, Besichtigung de« Betriebe» her isumaenossenschast Berlin. Tresspualt«v, Uhr vor dem Eingang, Lichte». g. Rntergvtftr. tb-lU). sZahroerbindung, Strahl« bah».Linie 680 Morgen. Montag, Uhr, finden tolgenbe Beranstaltungcn statt: B» '7. Vortrag:„Zugen.h- llugendheim Danziger n."—«ez'~' zirk Südost-Treptow: Jugendheim Zicichendcrgcr Str. 60 schuh und Zugendrecht" fBunzel).— Bezir» Borde«: Straße 62, Baracke 7. Diskusston:~ W bringen. abend. iges Wandern. »zirl Tempel. : Jugendheim der Schule Scrmaniastr. i 6. Liederabend. Liederbücher mit Bezirk Eharlattcnbnrg: Zugendheim Rossnenslr. 4. Aussprache» Nur noch wenige Tage— dann ist die günstigste Gelegenheit zur Beschaffung von Wäsdie jeder Art für den Haushalt und für Ausstattungen vorbei Bitte denken Sie daran und nehmen Sie die Vorteile meines Inventur-Ausverkaufs wahr. 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Januar, 19 Uhr, in Schmidt»«csell- schaftshaus, Aruchtstr. Z».,, Aretasunttiouäruers-mmluug.»ortrag!»Da, neu« Rukland." Referent Dr. Otto Friedlönder. Frei« Au,sprach«. Sreisangelegeuhelteu. Pünktliche» und zahlreiche» Srscheiuea sSmtlicher stuultionare de»«reise» wird erwartet. 17. Krei» Lichtenberg. Montag. 9. Januar, 19 Ahr. im Arbeit»«»!, Schreiber. Hauer Strasse, itreiosunktionaroersammluug. S. Hielt llreuzberg. Der Kursus des Genossen Bienftock beginnt am Dienstag, \n. Januar. 1914 Uhr, Yorckstr. 11. Zimmer 39. Pünktliche, Erscheinen est notwendig. tl. Krei» wilm-e,dorf. Moniag, 9 Zainiar, Sh Uhr, bei Andreas, Pfalz. burger Str. Zü, Sihuna de» erweiterten Kreisvorstande». Erscheinen ist Pflicht. Wegen der in dieser Woche stattfindenden Neuwahlen der Kreis- und Abteilungsleitunaen findet die Zusammenkunft der parteigendsstschea »eamten acht Tage später, also am 19. Januar, 29 Uhr, bei Andrea«, Vfalzburaer Str. SZ, statt. Q. Krei, Steglih. Montag, 9. Januar, 1914 Uhr, im Rathau» StegNst, Fraktion»sthung. Schule in Niederschänrweit«, II. Krei, Treptow"' Am Donnerstag, 13. Januar, 1914 Uhr, beginnt I» der " �...... e, Berliner Straße Ikonserenjzimmech, die ropiiische Pro. seden tätigen des Kursus teil- Fortsedung de» Kursus de» Genossen Schwarz liber»(tu blemc. Angesschis der bevorstehenden Wahlen ist es für Genossen unbedingt notwendig, gerade an dem 2. Teil de zunehmen. Ferner ersuchen wir, endlich die Karte» vom Gewerkschasto- fest und der Proletarischen sseier stunde abzurechnen., *'—""" intag, 9. Januar, 20 Uhr, Im Jugendheim Parkstr. Iungsozialisten. Vortrag!»Kolonialpolitik. sfgang Slbwarz. Auch die jüngere» Genossen wci 92. R». werden Und der Proletarischen Feierstunde abzurechnen. 18. Krei» Delhense«. Montag Diskusssoneabend der Iui ferent Redakteur Wolfgang.........._. gebeten, an diesem Abend recht zahlreich teilzunehmen. 19. Krei, Pankow. Achtung! Die Krcisdelegiertenuersammlung fällt au». Auf b'n Zahlabcnben sind die kreisdeleglerten und Abteilungsoorstänte zu wählen. 29, kr«>» Reinlckenboef. Dienstag, 19. Januar, IVrj Uhr, ifortsehung de« Kursus des Genossen Georg Raible. Pünktliche» und zahlreiche» Gr- scheinen aller Teilnehmer notwendig. Reuanmeldungen können noch vor- genoaimen wrrden. heute. Sonntag. 8. Januar. 17. Abt. 1914 Uhr bei Dose, R-rdhaf-n«. Funktionärsttzung. 18. Abt. 1914 Uhr bei Müller, llserstr. 12, Funktionärsitzung. 1». Abt. Igt» Uhr bei Schrepcl, Drünthaler Str. 19, FunltionärsttmiU, 20. Abt. l0>/. Uhr bei Pose, Koloniestr. lö, ffunktionärsstzung. ZI. Abt. 1l>>� Uhr in der Geschästsstclle, Utrcchter Str. 31. Funkt ionärsstzunz. Die Vorstandssitzung beginnt um 3014 Uhr«bendort. 32. Abt. 30 Uhr bei Rad, ah Brüsseler Str. 19, wichtige Fmtktlonärsttzung. Stellungnahme zur Neuwohl der Abteilungslritunq. 23. Abt. lOsH Uhr Funltionärsstzung bei Grunewald, Kameruner Str. 19. "■—J.-?-—--- st« 1814 Uhr tagt die Erscheinen sämtlicher Funktionär« notwendig. Aailationslommisston an derselben Stelle. 2t. Abt. 1914 Uhr pünktlich bei Köhler. Greisswalder Str. 82b wichtige Znnktio. ZI. Abt. 20 Uhr bei Goldschmidt, Stolpische Str. 26, Funtkionärsstzuna. tl. Abt. 30 Uhr bei Lipfcrt. Raricndorfcr Str. 6, Sitzung sämtlicher Funklio. när». tz. Abt. 1914 Uhr bei Herzog, Echönleinstr. 26, Funktionärsstzung. tt. Abt. 1914 Uhr bei Ewald, Skalitzer Str. 126, wichtige Funktionärsstzung. Alls Genossen müssen zur Stelle fein. <6. Abt. 1914 Uhr hei Pensli, Raiiborstr. l. Sitzung sämtlicher Funktionäre. tl. Abt. Z0>. Uhr Funktionärsstzung bei Walentyn, Görlitzer Str. 72. Stellungnahme zur Neuwahl. Erscheinen aller Funktionäre unbedingt er- sorderltch. 97. Abt. 1914 Uhr bei Kretz. Ranteussel. Eck« Wrangelstrotze, Funktionär. sitzung. Wichtig« Tagesordnung und Reuwahl. Sharlottenburg. 62. Abt. 20 Uhr bei Bad» Kaiscrin-Augusto-Allee 62, Funktio. närsstzung.—, 6t. Abt. 1t6. Berkaufsstelle der Konsumgenossenschaft: 20 Uhr im Türkischen gelt. Berliner Str. 63, Filmabend. Eintritt nur 20 Pf. Karten sind vorder ln der Abgabeftcll« zu entnehmen. Di, D«. nassen weiden gebeten, sich an diesem Filmabend recht rege mit ihren Frauen zu beteiligen. 56. Abt. 1914 Uhr bei ZIersch, Kantstr. 63, i. Abt. Halensce. Große,«Interfest in de» Johann.»«, rg. , Iobann-Georg-Straße. Anfang 17 Uhr. All« Genosssnne»»nb sen flnb mit Familienangehörigen nebst.v»rwärt»�.L«Ier» her» 98. Sälen. Genossen lichft eingeladen. Morgen. Montag, g. Januar 7. Abt. 9. Abt. lutbm».., NWWWWWW t«. Abt. 20 Uhr bei Trümper. 11. Abt. 19'4 Uhr bei Berger---------------------.- nahm» zur Neuwahl. Di« Bezirkslübrer laden zum Mlttwoch ein. 19. Abt. ,9� Uhr bei«»midt. Muksstr. 17. Funkiionärssdung. U. Abt. 10 U Uhr bei Bessel. Bremer St«, t«, Funktionlirsstzung. Stellung. nahm- zur Neuwahl. Di, Bezirkosührer holen„Unser Weg' ort»«enossrn Krrsssu ab. IPUtzk�tlUtzlvt«»ttztss».«, Flcnoburger Str. 9. wichtig« Funktionärsstzung. Sevetzowstr. 21. Funktionärsstzung. Stellung. zirlssührerbücher mitzubringen. Neuköll». 92. Abt. Am Montag(nicht am Konntoa vormittag) 20 Uhr bei Wolfs, kaiser.ffricdrich.Sir. 176 Ecke Roseggerstraße, Funktionärsstzung. Wege» der sehr wichtigen Tagesordnung darf kein Funktionär fehle». Bezirksführer und gahlabrndleiter müssen im Bchinderungsfalle Bertreter entsende»,' 98. Abt. 1014 Uhr bei Teich, Kncsebeckstr. 136, Funktionär. sitzung— 99. Abt. 1914 Uhr bei Günther, Ehausseestr. 98, Funktionär. sstzung. Alle Funktionäre müssen erscheinen, 137. Abt. Neintckendors.Best. 20 Uhr im Bolkshau», Scharnweberstr. 114, Funktionärsstzung. 191. Abt. Rosenthnl und»iederschönh-useu.West. 1914 Uhr bei Frisch«. Rieder. straße, wichtige Funltionärsttzung. Erscheinen sämtlicher Funktionäre UN. dedingt«rforjerUch. Dieasiag, 10. Zaauar. 8. Abt. 90 Uhr bei Rickert. Steinmetzstr. 86s, Funktionärsstzung. Stellung. nahm« zur Neuwahl. Die Bezirksfilhrer nehmen die neuen Bezirksbücher in Empfang. 92. Abt. 30 Uhr bei Seehaak. Willibalb-Alexts-Str. 6, Sitzung sämtlicher in der Arbeitcrwohlfahrt tätigen Genossinnen und Genossen. 76. Abt. Säimarqendoes� 20 Uhr im Lokal Bahr«reite Straß«, wichtig« zur Neuwohl. nb 1 ZMttwoch, II. Zaavar. Z. Abt. 191z Uhr im Gewertschaftshau», Engelufer 29—26. Saal 1, Mit» gliederoerfammlung. Geschäftsbericht und Neuwahl der Aksteilungs- leitunz. Die Bezirksführer laden dazu ein. . ig. Di« VezirfsWr.............. 191. Abt. Roscnthal und ZÜ-dcrs-bönhauseu.West. 1914 Uhr gemeinsamer Zahl» abend im Lokal Lübcl, Germanenstraße. Vortrag:»Di« politisch« Lage Referent Victor Schiff. Die Bezirksführer laden dazu ein. -b Bezirksomtsfraktiou Neukölln: Am Dienstag, 10. Januar, IL Uhr, findet bei Stabmonn, Münchener. Eck« Renterstraß«, ein» Sitzung de» Vorstande» und der palttischen BertrauensttuI« statt, Di«" -Beamten aller kommunalen Betrieb» und____________. W._. und EIckttizitätswcrk) müssen Vertretung entsende». Der Fiaktionsoorstand. Frauenveranstaltungea. 9. Krei» Prenzlauer Berg. Nächste Gnmnaftikstund« Ntttwoch, 11. Zamror» ..........."aiadc 3 de» Horte» der Arbeiterwohlfahrt. 6. Kreis"Friedrlihshain. Donntrstag. 12. Januar, 1914 Uhr, Beginn de» Kurses„Einsührung in dl» Wirischaftspoltttf in Schmidt» Gefells' pünktlich 18.16 Uhr iü der Donzlger Str, 63. hau-, Fruchlstr. 36-. Referenttn Eenosssn Mathilde Wurm. uosssnnen und Genossen ssnd dazu eingeladen. ellschafts- W- Ee, 6. Krei« Kreuzterg. Montag 9. Januar, 1914 Uhr. hei Rabe, Fichtestr. 20, Film, und Vortragsabend. L„Kreuzzuo de» Weib«,.' Ein packender Film zur Frage der B-vökkerungspolUik. 2. Ansprache- 1 der Genossin Clara Bohni. Schach, Ri. d. R. Eintritt ist frei.— All«. Genössmncn und Genossen find herzlichst eingeladen, insbesondere die» ft jenigen, die am 6. Dezember 1927 den Film nicht gesehen haben. 11. Keei» Schöueberg. Achtung, Genosstnnenl Der Kreiskursui über„Ein. führung in die Gedankenwelt de» Sozialismus' lReseeentin Genossin Minna Todenhagens muß umständehalber vorläufig verschoben wetticn. Mitirilnng erfolgt nockimals durch die Kreisleitung. 19. Krei» Neukölln. Die Bbteilungslefterinnen werden»edete», anverkauft« Karten für die„Frauenwelt'-Vcranstaltung am 10. Januar au das Frauensetretaciat abzuliefern, da hier noch große Nachfrag« ist. 32. Abt. Montag, 9. Januar 1914 Uhr, bei Krompardt, Paul-Singer-Str. 99, Frauenabcnd. Bortrag der Gonosssn Irma Fecheubach über:«.Die Stellung dcr Frau in Palästina'. Gäste willkommen. 33. Abt. Achtung Genossinnen! Der Fraucnabend am Dienstag, 10. Januar, fällt ans. Dafür Beteiligung an der„Frauenwelt'.Deranstaltung im grvtzen Saal de» Lehrervereinshauses. Alexonberplatz. Karten ssnd bei den Bezirksführern zu haben. 99. Abt. Montag, 9. Januar, pünktlich 19 Uhr bei Böttcher, Hagclbergrrstr. 8, kurze Besprechung zwecks Stellungiiahm« zur Neuwahl der Leiterin. 7U72. Abt. Wilmersdorf. Montag, 9. Januar, 1914 Uhr im Klassenzimmer de« Hindcnburgschule am Secpark, ssortfetzunq des Kursus„Einführung in hie Ideenwelt des Sozialismus'. Reserentin Senosfiu Minna Todenhagen. Gäste willkommen, 82, Abt. Steglitz, Montag, 9. Januar, 1914 Uhr, bei Arndt, Schildhornstr. 98 Franeuabend. Portrag der Genossin Lisa Albrecht fH über„Rationelle vaushaltssührung'. Alle Genossinnen ssnd herzlichst uoer„maiioncue Pausnaiisiugrung�, nue wenoinnnen„nv oerziillni eingeladen. Di- Gei'ossmnen uont 7. Bezirk lSUdende) werden besonder» ersucht, diesmal zu kommen. Funktionärsstzung. Stellunanahm« iL______ , Abt. Tempelhof. 20 Uhr Zahlabend bes 2. und 6. Bezirk» Im Lokal«use. Werder. Ecke Kalser-Wllhelm.Straße. Referent Genosse Thiel«. III. Abt. Botzushors. Neuwahl. 20 Uhr wichtig« Vvrstandsfltzung. Stellungnahme zur 129. Abt. Mohlsdorf. All« Genosssaae» und Seuoffe» besuche» um 19>4 Uhr HI« Fllmosesührnug im Lokal E. Ander», stur Ausstihruag gelangt de» Werbefilm, 1. Au» der Wasfenschmird«»er SPD. 2. Höher« Töchter sAufUSruugssilm). Keiner darf fehle». »au«erllU'Beaudeuburg. Voranzeige' Ssunaben» und Ssuutag, iZ 2t. ,33. Januar, Kursus-.Soziologi« und Klassrusuftiz.'. Referrut M Niel von der Wetallarbeiterschule Dürrruterg hei Leipzig. Dr. Ernst Frön____... Tagungsort! Preußische, iaodtag. Prinz. Albrecht.Str. 8. Gruppe Reinickendarsi Montag, 9. Januar, 29 Uhr, Im Iugendhewi Seebad, Reinickendorf.Oft, Nesidenzstr. 99, Mitgliederjahresversammlung. Bericht von der Reichsausschutzsitzung vom 8. Januar. /t [nvcnlnr- IVerKatti 9. bis 21. Januar Deoisdus TenmtMiacs LeU «. a Emil ef4vre «i. m. b. It. Berlin S Seit 1882 nüf Oranientir. 158 Inn! Emil AW Große PfeMiefamefanBi aller Waren oiinc flnsnatimc! Vormillaas-ilnkaiil hialos t Eitnüütt ksitnlnl Statt Karten, Für die vielen Beweis, herzlicher Teilnahme beim Tode weine» geliedlen Manne» Paul Fritsch sog» ich allen Freunden. Bekannt««. Kollegen und Genossen meinen her». lichsl«« Dan' Ann» Prltaeli, Ich übe nach Trennung von Herrn Dr. Wollenberg meine Praxi» wieder seid, ständig Landsberger Allee 42 an«, Sprichst»n den wieder pünktltch 8—'/, IT, 9—>„7, Sonntag» 9—•(jU. Dr. Danial. Dienstag. 10. in Boefees Jeftfaien��JnH, nuae, abends T Ahr, - siTf«), Allen Freunden und Bekannten die ttaurtge Nachricht, daß am Donner«. tag, dem 6 Januar. Zl Uhr, mein treusorgender Mann, unlrr lieber. guter B-ier' Karl Krobnderx im Alte- von 59 Jahren plötzlich und unerwartet verichteden ist. Mtnb« Krähnberg, geb. Srhnlr, und«locker. Dl» Beerdigung findet am Montag. dem 9. Januar, 19 1, Uhr, von der Kapell« des Friedhofes Goethessroße aus statt Mei UsIIzWlel'Wiuiö Vcrwa lumssiell* Berlin. ., baß offer De». J unser Kolleg,, der Paul Borchert an 9, Januar gestorden ist. Ehra seinew Andenken: Die Beerdtgung stndet am Montag. dem g. Januar. I9>, Uhr. oon der Leichenhalle de» Zential-Friedhose» m Friedrich» ieldi aus!>al>, Reg»«eteiitgung erwartet _ Di« Ortsverwaltung. WMMMM-iiiMil Um! vett««LN Um! Sollegen der Kleinbetrieb«! Dl« für Montag, den 9. Januar, angesetzte Versammlung fällt au». 0.Zn Fest wederstr. Versammlung* sämtlicher Kollegen Schmiede an» den Groh-, Mittel-. Karosserie-, .Fuhrwerk»-, vrauerei-, Zvnuno»-, Nieten- und Schranbenbetrieben. Tagesordnung! Vortrag de» Kall Karl Heuschel üder: Jänlbau de« Gewirk- schatten' 2 Branchemmgetezenheuen 3. Berschtedene». gahlrelches Erscheinen ist Pssicht. UW> Mauensleiitt Olcnalag, den 10. Znnnar. abends ( Nfihe Oranienburger Tor Patfaner Str«ae 12 CBä« Anüsbarter) [PRIMA GÄNIiFEDIRhl lieb empfehle: | Dannige OAneefedem tum Seibatreißen M. 180-3.0, 1 ■ Kleine Rupl federn, fallfertig......... IW. 4JO-5.(i I 1 Welche Halbdaunen, wunderbar fiilleod M. 5J0-6/1 1 I Elite S,4-Daanea....................... 36. 6.60.7.0, f lOerlstene Federn, gut füUcuck.«.SJO,«DO, 430, 5.0 ISchneewelBe, daunige.................. M. 6.60-7.« I Wunderbare Daunen.................... 39. 9.00-1 1 jErnst Weinberg, Neu-Trebbin F2 1 träte Oderbruehrr Bettfcdem- DampfwiUctierel I W M und Kcinicuni; anstatt. Allen lieben Genossinnen und Genossen der ck. Adietlung, Bezirk 661 und 562, logen wir für die herrliche Blumenspende, kür da» schöne Andenken und Mr die vielen Slllck- wllniche. die nn» zu unserer Silberhochzeit gespendet wurden, unseren herztichsteu Dank. Cöstar Dehlitz nd Fun latit Rhetnsberger Strotze 37 Dr. Jacobson �Biodiemie SO WeUFenborOer Sir. so t1',— 10,3-5. Humooldt 4397 «der Ar, inen p r»« w» r Paul OoIIet». I oorm.'»er üsk», e.arianneiuireöe i , idt Naununstratz, Am: PI ertanll 108 08 IdaDse-PianDf zur Hiete W.O. ABSbicnemr.l Rind-»•Schweine- Schlächterei Pulbusser Str. 6 Qoalitatsware- ÜIIM Piziis tm**:.9a nmtftt.«ch 099.' Veto tiefe« Thema laricht beute, Sonntag, 8. Jaavar. ItVi Uhe, in Zazeubhein Ootdftt. 11, ßenolft St. RtiS Brat),«fle Setliact 0 nippt» neebta et lacht, sich a» Hieset«etsf sialtanq ja beteiligen. (b tappe SBilmettbJiI: Moegen, Montag, t. Januar, 20 Uhr, Stappc»abend da Jugenheim Silhelmoaue 113, Botltag: sexuelle Fragen." Kinderfreunde Groh-Berlin. Rtei» Beddlag. Etappe Echilieepatl. Montag, g. Aanuae. spielt hie Jihtfleeen-Siuppe von 16 bis 18 Uhe in Her Schule Echöningsttaße. Diene!aa, 10. Ianu.ie, Dislussionsabcnd her AcUeten.iSeavue im Jugendheim See. Gere Satinet etrafte. Thema:„Wa, Ist Schundliieealue?" Bücher sind miUu- Rlltol'"~..... M~ U' Chatte Menbnog, JUefchkSfU. M(eeeteitwlel). latastn» «eatschlaad«,«. 9» ffrlebtiMMtefc, ehatte beiteog 20 Pf. «tbeitet-Radia.»»»» hunzsvetsanMlung her l W trag de« Genolsen Stadtrat Kotlih Zluntfunkhhtl Zreldenfet.PoNsbochfchule. Dannerstag, 12.? fche» Äomnasium, EW., Hallelche Str. 28 fam 91 dungsvetfaiamlung der Gruppe Pauföw im Lof�� W nntpfbt. t, •etil». bringen. Turnhalle od) wieder Turn- und Spieladend in der Ulrechler Ltrasie, Freitag Basteln im Heim.— Etappe Eefandbtaaaen. Untere ...----»n------------- 9. Ja. nuat, ----------------------- �-----------...____________— Dienetag. 10. Januar, Heiteret Abend; Dien«tag, 17. Januar, Vortrag! Dien». tag, 21. Januar, Spielabend: Dienstag, ZI. Januar, Frageobend. Jeden Donner»tag Turnen. Montag, 9. Januar, Slternoerfonunlung beim Genossen Riepe, Prinjenallee Iva, Ausgang II. Teei» Friedrichshain. Donnerstag, 12. Januar, pünktlich 39 Uhr, findet im nicht erst am Mittwoch! Die Elternodleute der Rindergruppen sind ebenfall» herzlichst willkommen Reeis Seinitferbotf. Montag, 9. Januar, 20 Uhr, Rreishelfersifmng beim Genossen Richard Findeisen, Herdjistr. 20. Erscheinen aller Helfer des Rreise» unbedingt erforderlich, da Neuwahl.— 13». Abi. Um 19 Uhr Heisersitzung, wie oben angegeben. Gruppentagunaen: in der Woche vom 9. bis 16. Januar wie folgt: Montag oon 16 bis 1» Uhr Sllkengruppe, Dienstag und Donnerstag von 17% bis 19V4 Uhr Aelteren-Gruppe, Mittwoch und Freitag von 17!i bis lg>1 Uhr Jüngerengruppe und Sonntag, 15. Januar, von 15 bi, 18 Uhr, Aelteren. und Rülengrunpe. abep in getrennten Räumen. Sämtliche Ler» onstaltungrn im Jugendheim Seebad. Rrei» Milte. Kelferfahri. Wir treffe» uns nicht am Bahnhof Station, sondern um I Uhr Uniergrunhbahnhof Thielpia». Rrei» Steglitz. Dienstag, 10. Januar, um 16 Uhr, straßr. Treffen Im Keim Albrecht. Sterbetafel der Groß- Berliner Partei- Organisation 25. Abt. Der»nter den Opfer« der fnrd-tbaren R-tastr-pbe I» der Land». berger Allee ttb— tl» genannte Gastwirt Wilhelm Scheidthane r ist Paetrlmitglieb der 25. Abteilung. Weiten Beteiligung an ber demnächst stattfindende»«eifehuntz«ollen die Genossen auf die»eltereu Prcssenachrichtea achten. 51. Abt. Chartettenburg. Bei dem Unglück in der Landsberger Allee wurde auch unser Genosse Wilhelm Scheidthauer mit Frau und Rind oom Tode erfaßt. Genosse Scheidtdauer war d>« Juni 1927 ZuHaber he» .."« Wir bitb" tz�W Grün. _ So« Runtfunkhdrer herzlichst willlamme». Januar, lOM, Uhr. AtlanU Anhalter Bahnhof), Vortrag Gelchichie der Seiualwissenfchasi" beginnen: Im 6. Bezirk: Montag, 9. Januar." 19�8 Uhr. im Jugendheim Porckstr, 11; im 1». Bezirk: Danner». tag, 12. Januar, l&j Uhr, bei W. Wegemuntt, Tempelhos, Berliner Str.' SS— S7, Lan.-Rai Dr. Masnu» Hirfchfeid: «nfängrrkurf,»er Weitfprache Zd» (echter Seiten fwaef, t 9t.\ tet M. 9ej<(l;»Mwvch. u. Januar, im Sht. bei Rar»ek, Neukölln, Janfastraße, 4. Hof, 1 Tr.; im 17. Bezirk: Montag, 9. Januar, 19)4 Uhr, im Jugendheim Sihaenwederstraße und Donnerstag, 12. Januar, 19), Uhr, im Jugendheim Dossestr. 22.— Weitere Rurfe in fast allen»erwaltung»de,irken folgen. Beachtet die Arbeiterpresse. Lehrbuch 1,50 M Rutfiudauet etwa 8 Monate. De» Rutfus ist unenigelilich. Auskunft ertrtft fchriftfich«der mündlich Mariin Rarzef, Neukölln, Ianfastr. 4. Loborittal Ida l'ntono Inlernaclao». drapa Berlin. Laboristal Idlsä! Atencez! Nia jaral-asembio ne eventos lundio ye 9-a fanuaro, ma Inndio ye ib-a januaro en yunarhemo Yorkttrado II ye 19,30 kl. Wochenprogramm des Berliner Rundfunks. Fahiobendlekales der'2. Gruppe. Wir bitten bei der Beisetzung NM rechi Beteiligung._ Die Abteilungsleitung. Vorträge, Vereine und Versammlungen. Zieicksdanner.Sckwar, Rof-Gold" «efchiftssselle: Berlin S. 14. Sedastianstr 87/28. Hol S Tr Sportplatz Fr!«tzrich«felde: Sonntag, 8. Januar. Eämiliche de. ieiiigte» Ortsoereine Uten ohne defondcee Jeiieinieiinng von 9 bis 18 Uhr. Die R.tmctaien Haben ihre grüne Mitgliedskarte zweck» Eintragung der Leistungen mitzubringen.— Montag, 0. Januar. FticbridisHaiu: 19/4 Uhr Generalversammlung in den Eomenius-Eölen, Memeler Straße. Gintritt nur mit Mitgliedskarte. Neuwahlen. Nouföll». Britz, 4. Rameradlchait: 20 d>» 22 Uhr Turnen in der 1. Gemeindefchnle. Ghanlloestr. 137. Adler»hzf, Sport. grupvc: 19 Uhr Zufammonkunfl im Jugendheim Boonstraße.— Dienstag, 1». Januar. Pttnzlontt Berg, Ramerodfchait Senefrldrrplatz: 20 Ul>r Ber. Uhr_______________ Breite Straße. Schöneberg.Feiedenau: Achtung, Zungdanneri 20 Ubr Jugend. beim Haupistr. 15, MuNr. und Heiterer Abend.—«asseefpoeiabteilung: Achtung,«orstandssitzung! Mitgliederverfammlung Freitag, 13. Januar, fällt au»._ «er«ietee»Sch»tz»e rban», sitz Berlin. Berband her Nnteruermfeirr. ver. fammlung Montag. 9. Januar. 20 Uhr, Schudert-SSie, Blllowftr. 104. Bor- trag:.Unsere Forderungen zum Mietrrschutzgefetz." Gäste willkommen. Gin» ��Reichöbna»»er R et eg» beschädigte», XritgsteitncHaut»d Xeiegerhiatee. blfebencn Bezirk Westen: Generalverfammlung Dienstag. 10. Januar. 20 Uhr, flohnärztehaus. Blllowftr. 104.— Bezirk Zentrum, Montag. II. Januar, '"of, Rofenthaler Sit 12. Monatsverfammlung.— Bezirk Wedding: ----------------- WM'*— er, Chaussee. Rafenthaler Hof, Nofenthaler Llr 12. Monatsversaimnlui Montag, 9. Januar, 20 Uhr, iSenrraiorrfammiung im firaße 84. Jer»i»Ig»»g her Fernab« ,»»«eligio»»»d völlerfriede». Genosse Pfarrer Bleier spricht Dienstag, 10. Januar, über.Sollen wir wählen?". Raifer- Sonntag. 8. Januar: 9; Morsenfeior 11.30: Uebertrarantz QroBu Sdiaupielhana; Fonk-Matinee. UJ0: Stunde das Brlelmarkensammlers IS: Znsamraensetrune and Ciren- schaftea des Ackerbodens. 15.30: Dia Abentcaer des Kapitäns funk. 16; Bcrr- wloter and Wimersport. 16.30: Unterhaitunismusik. 19.05; Die Freiheit der Presse, ein Qrundrecht der Demokratie. 19-30: Blicke m die Welt der Mystik. 20; Ucbcrtraffung ans Frankfurt a. M.: Orgelkonzert. 21.15: Sendcspiele:..Die Wcinprobc", eine Buschiadc von Fried Fischer. 22.39; Tanzmusik. Montag. 4. Januar: 15.30: Die BernfsmOgHchkeftea der Akademlkeri». 1«:„Olfte". 16.30: Novellen. 17i Instrumentalmaslk. Danach Uaterhaltungsennsik. I9J6: Die große Verantwartaaf des Werkmeistere. 19,55: Die Zeit der Reichs crZndonz 1848—1871. 20.30: Wilhelm Bosch zu« 20. Todestag. 21.19: Kammermusik. 22.30: Lieder, MDslkvortrite. Dienstag, 10. Januar: 12.30: Die Viertelstunde kllr des Landwirt. UJO; Stande«K BOefcar». I«: Zu Heinrich Zilles 70. Geburtstag. I6J0: Phrasendrescher. 17: Uebertragang Hotel Esplanade: Tanzteemusik. 19.05: Sozialpolitische Umschau. 19.35; Dia Vorgeschichte der Menschheit. 20.10: Sendespiele:„Der Schmuek der Madonna", Oper von Ermanno Wolf-Ferrari. Mittwoch. 11. Januar: I5J0: Bahnbrechende Frone». 16: Dte Serie des Kind«. 16.38; lugend- bübne. Danach Unterhaltungsmnsik. 19.05: Weltwirtachaftliche Zeitfraxcn. 19J0: Snortflug und Verkehr. 19.55: Die Sitiatlon der schöpferischen Musik. 20.30: Schlager. 22.39; Tanzmusik, Donnerstag, 12. Januar: 12.30: Die Viertelstande fßr de» Landwirt. 15.39: Aas der Sdmlzett groder Männer. 16; Fremdsprachliche Vorträge(Spanisch). 16.30: Rczltatloaen. 17: Mozart als Kind. Danach Unterhaltungsmusik. 19.05: Asbest In Natur and Technik. 19.30: Die Folgen der Rnhrbcsetznng. 20; Uebertragung Pbiibannome: Rassischer Staatsthor. 22.30; Funk-Tanzstonde. Freitag, 13. Januar: 15.30: Die Frau ira Inleiiigenzberul. 15: Plaudereien eines Kakteen freundes. 16.30: Unterhaltungsmusik. 19.05: Italienisch. 19-30; Die Sonne als zentrale Kraltqneiie. 20: Die moderne Indnstrlewirtschait. 29.30; Vortrag. 21: Opern- Abend. 22.30: Balaiaika-Orcbeatcr-Konzert. Sonnabend. 14. Januar: 12.30; Die Viertelstunde fdr den Landwirt. I5J0: Die Spertschaa des Monats. 16: Plauderei Ober die Monate. 16.36: Knigge, eis vielgenannter Unbekannttr. 17: Unterhalt ingsmuslk. 19.05: Die Rohstoffe des Alltags. 19.30: Die Indogermancn. 19.55: Der Kampf am den NU. 20 30;„Sierra Ober dem Patifik", HOrspiel von Möhring. 22.30: ruak-Tanzstande. Königswusterhausen. Sonntag, 8. Januar: Ab 9: Uebertragung aus Berti». 18: Nene Fragen der Seelcnfi kenn jis. 15.50: Moderne Schaospielkunst. 19J0: Dw Fta» als KOnstlerln. 29: Uebertragung aus Franklurt. 21.15: Uebertragung aus Köln. Ah 22.30: Uebertragung im Berlin. Montag. 9. Januar: ld; Cngtlseh(knltarknndUeh-ttferartsehs Stunde). 15.30; Phllasephl.chn Qesprtchc zur Lebeuitestaltong. 17: Uebertragung aus Berlin. 18; Technischer Lehrgang für Facharbeiter und Werkmeister. 1830: Englisch für Anfänger. 19.20: Qedeukreden. Ab 2030; üeber: 18.55; Lelstnngszncht hei Schweine». tragung aus Berlin. Dienstag, 10. Januar: 16: Berulsberatung. 16.30; Zun ISO. Todestag Carl von Limits. 17: Uebet. tragung ans Leipzig. IS: Qrundligea des tecbnischea Zahlen- und Tabellen- rechnens. 18.30: Spanisch für Anfänger. 18.55: Religiöses Volksleben zu Ende des Mittelalters. Ab 20.10: Uebertragung aus Berlin. Mittwoch, 11. Januar: 16: Amerika Im Spiegel seiner Scbnlea. 1630: Clnführung In das Verstehen von Musik. 17: Uebertragung ans Hamburg. 18; Technischer Lehrgang für Facharbeiter und Werkmeister. 1830; Französisch Ihr Anfänger. 18.55: Sozial- bliaaz 1927. 1930: Drais ehe Wlnterbi'.der. Ab 20.30: Uebertragung aus Berlin. Donnerstag, 12. Januar; 16; Errlehnngsberatnug 1630; Die deutsche Anekdote als Knlturspiegei. IT: Uebertragung aus Berlin 18: Das Gesetz zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten. 18.30: Spanisch(Qr Fortgeschrittene. 18.85. Bedeutung des Kraftfutters für die Viehfüttcrung. 19.20; Ev» Lotsing zu ihrem ISO. Todestag. Ab 20: Uebertragung ans Berita. Freitag. 13. Januar: 16: Angewandte Körperkultur der Frao hu tä»liehen Lehen. 1630. Das Buch im neuen Rußland. 17; Uebertragung aus Leipzig. 18: Aua der Geschichte der Astronomie. 1830: Englisch iQr Fortgeschrittene. 18.55: Der Rclchswirt- schaltsrat. 19.20: Wissenschaltlicher Vortrag für Zahnärzte, Ab 20.30: Ucber-' tragung aus Berlin. Sonnabend, 14. Januar: 16.30; Ein lab: deutscher Beatutenlunk. 17: Uebertragung aus Hamburg. 16; Walter Scheit ler, ein ostpreuBischer Arbeiterdichier. 18.30: Französisch IQr Fortgeschrittene. 18.55: Der vorgoethische Paust. 1930: Die vorbaebisehe Zelt 20: Uebertragung aus MOochen. Ab 2230: Uebertragung aus Berlin. BERLIN- KOCHSTRASSE 9 Gelegenheitskäufe On tiquanäi Scbw«. Damen- Zugpump« Gr«» eutd blond Danen- Lasllng- Spange mit bansOalachem Abtäte bclo.rb.cctet Roxc.-Spange UUnd. 27-50. Klndcr-litetel. braun iizebwz-25"-6. braune Ktuder. spandcnachohe, 5W5. Hod«cbaf;iilel..M,J» Lack span genscb u he fOr Dame», mit Laufeheati Braune Zugschnhe mit Leder- Loul«-XV.- Abtäte Herren.Touremtletel wesicrdichlte futta Lock- Herren-Halb M�tabe Kamelhaar- Schnallen. •tletcl mit LedcripUzkapp» Cr. 23 30 FUrtchlOpfer mh Otterelnfei« u. 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Es sst ein Potpourri entstanden von Politik und Anekdoten, von hochpolitischen und ganz intimen menschlichen Borgängen.(Der erste Teil heißt.Friede"� Um in die zusammenhanglosen Bilder. solaen, die die Regtcrungsiätigkeit des Alten Fritzen und den Wied«» oufbau Preußens nach dem Siebenjährigen Kriege veranfchaullcheit wollen, einiges Leben zu bringen, find die Liebeleien des Krön? prinzen Friedrich Wilhelm mit der Mkhelmine Encke viel zu breit cusg, spönnen. Gerhard Lomprecht, der sich' als Meister de» sozialen Film» erwiesen hat. vermag zwar mit einzelnen Bildern zu festein � wunderbor ist. wenn der Alte nach mersätzrig« Ab. Wesenheit zum ersten Mal« Sanssouci wiedersieht und allein durch die Gemächer schreiret—. ober im ganzen versinkt er in diesem ungeordneten Wust von Ein-elheiten. Wer zwischen den Feilen zu lesen weiß, wird durch diesen Film gewiß nicht zum Anhänger der Monarchie hekehrt werden. Wenn der Adsoßttismus schon In seinem erleuchtetsten Vertreter folcke Folgen züchtet, und wemi die Crbmonorchi« neben dieses angebliche Genie als unmittelbaren Nachfolger diesen UnterroSspolitiker Friedrich Wikbelm iL stellt, dann muß es um diese ganz« Institution schttinm bestellt lein. Wenn sich der Film auch einer plumpen Propaganda enthält, fo ist er dock» weit entfernt davon, dag wahre Bild dieses Fried- tichll. zu geben. Wer sich mit diesem Thema näher befassen will. der sei aus Werner chegemanns„Fndericus� hingewiesen, wo in aeiflreichster Weise bie Legende von dem Alien Fristen zerzaust wird.(Verlag Jakob chegner, chellerau.) Punkt für Punkt läßt sich dieser Film aus Fegemann widerlegen Zunächst entrann der König dem Debakel des Siebenjährigen Krieges, nur weil eine seiner Fauptaegnerinnen, Elisabeth von Rußland, gerade zur rechten Zelt starb. Auch die ganz« Landeslürsorge, von der auch Im Film so viel dahergemachj wird, sieht stn Licht« der Geschichte ganz anders aus. Zur Zeit als das Land total zerristtei war, baute der König aus bloßer Prahler«! da» Neue Palais bei Potsdam, das dank der Eiaenmächtigkeit des Königs nicht einmal als Kunstwerk befriedigt. Ganz schlimm sah es bei den unteren Klaffen aus. und davon wirst nur ein ganz Neiner Ausschnitt oezeigt. Di« Ausplünderung durch die Steuerpolitik, die ganz in französischen Fänden war. wird kehieswegs im richtigen Ausmoste vorgeführt. Di« Schulpolitik vollends wirkt selbst in diesem Film als wahrer Föhn. Don der Eoldotenschinderei ganz zu schweigen. Gewiß ist die Gestalt de» alternd«, König», der immer ein. sanier, menschen verachtend« und oalliaer wurde für einen patriott. scheu Flltnversastcr«in schweres Stück Arbeit. Aber so unzusammen. hängend, wenig mistig unst geistvoll, sa aus di« Dauer ermüdend hätte sie trotzdem nicht auszufallen brauchen. Wieviel Schtrfi dabei auf Otto Gebühr fällt, ist schwer zu sogen: der arm« Mann hat sich so In die Rolle hineinoelebt, zu der ihn eine öusterllch« Lehn- lichtest zu prädestinieren scheint, daß er glaubt,.es sei etwas von dem großen Geist in ihn gefahren'*. Aber der Zulchauer merkf von diesem Geist, der vielfach«in bosbaster Witz auf Kosten Schwächerer war, in dem Film verdammt wenig. Und so hält er stch dann lieber cm die anderen Ergöstlichkesten, als da sind: die äußerst erfreulich« Dlna Gralla, die aus der sungen Encke ein wirklich leben. sprühendes Frauenzimmercken macht. Die vielen großen Namen, die sonst im Film auftauchen, bleiben bloße Masken, die kaum wester interessieren. Sollten dies« ollen Kamellen als Wahlpropagonda mwgenustt werden, so werden sie uns«inen höchst donkbaren Stost bieten. Mehrings Lesiing-Legende. die den ganzen Fohenzollern-Schwindel entlarvt, lebt nochi_____ D, »Fürst öfter Clowns (Capitol.) Ob es un, als Plus ad« Minus angerechnet werden fall: wir sind heraus aus der Zeit fröhlich« Operettenhelden, jener liebenswürdigen Taugenichtse, denen nebst allen ander«, Annehm» kichkeiten auch noch der Prinzgemahlposten eines Duodezfürstentums angeboten wird. Man hat hier oersucht, dies schon arg nach Moder duftend« Sujet in«in neues Mäntelchen zu hüllen, indem man den Pariser Gent tinen Pseudoprinzen Jahrgang 192? spielen lieh Doch von der Farmlosigtelt zur Langeweile cht«» bekanntlich nur/a Uhr Die NeiWmM I itaall. Sdiaospielh. 4n üemlärmsinarkl T1/. Uhr Des»MW Sonntag, 8. I. 28 Ztälttüta Ipa» kismarchztr. ad.-t»». III, Ist- Th Staat). SttillErth. Charlottenburg 8"Uhr Charleys Tante Volk s büh ne Tlieat« an BSIavplati TL an SAiflliaienlanii 3 Uhr RaöalBDDdLiefie. 8U,,r 8 vi" Schieber Mann Ist des Rahms Mann I �KomlsdieOperS«! J Neuartiges Revue-Stück I Alles Nackttl 1(Nach d. gleich n. Paris. Revue 1 1„Tout nn"). 200 Mitwirkende F j Orislnal.« Pariser Kostüme{ I Sonntag 3'/t U.: Vollständigcl Vorstellung zu kleinen Preisen I Parkett 3, So>tk. | Theaterkasse ununterbr.geöftn.l CASINO-THEATER« uht Lotbrlnger Str. 37. Nur noch wenige Aufführongea Kleina Kleckersdorf Ausschneiden j Gutschein 1—4 Pers- Fauteuil nur 1,10 M.. Sessel nur 1.60 M. DeutsdieiTIieateT Norden 10334—37 Täglich 8 Uhr „Peer Gynl" von Henrik Ibsen ResL Berthold Viertel Kamraerspiele Norden 10334—37 8 Uhr Ende nach 10 Uhr. Bronx-Expreft Die Komödie I Bismarck 2414/7316 i'U U, Ende KP/, U Die Ehe tod Welt Direktion Kuhnert. I CintdtoitrJO K.Mtb.ne| k'i, Uhr Max Adalbert| als Der Herr tob.•. Plscatorbflbne ihaal a. NalleiDeriiilst) Kurfürst 2001/03 Auf. 8, Ende nach U Sapotii, die dar bieg osd ds Ulk. das gages sje aiistaad von Alei Im. J- z» fr z. Sevte ins Funkhaus ff zur Ausstellung Deutscher Rhein"*„Deutscher Wein" in Äild und Lied.— SOO Rhein» und Wein-Bilder. Der billige gute Wein! 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An der inteiiektueileo Vcr- � köramermig hat ne�en der Verzögerung � der sesuellen Entwicklung die religiöse Er- � Ziehung den größten Anteil.„Erziehung zur= Realität- fordert Freud, Einschränkung de« � Leidens statt Illusionen vom Jenseits. Theodor Reih, Der eigene p and der fremde Gott. GJufta W M. Sgo, Leinen M.*<*-£0 »Ein geistreiches Bach*(Döblin in der Voss. W ZeitungL„Das Buch ist unmittelbar erschüt-~ lemd. Es versäume niemand, dem Vsycho-= logischen Zusammenbang /wischen Christus|= n. Judas Ischarioth unter Reiks sachkundiger= Führung nachzusinnen-(Graf Keyserling). M Tkeodor ILeilc, Dogma unJ p Zwangsidee. Leinen Af. 7*" H. RorÄcliacli, Zwei sdiweirr- W nsdie iSektemtifter. GrA.iW.--.30 W, ICunsty Literatur JS J. MW JßrzieJi ung Sigra. Freud, »die Studi Dicktun M. SS* 1 Psydi oanalyti- icn an Werken der und ICunrt. GJu anxleinen M. 7�0 Ans dem Inhalt: Das Motiv der Kästchenwahl(Kaufmann von Venedig, König Lear) — Der Moses des Michelangelo— Die am Erfolg scheitern(Macbeth, Rosmenhoim)— Das Unheimliche— u. a. w. Ossipow, Xolstoid Jugenderinnerungen. Ealhleinen M.7.50 Jolan"Neuield, Dodtojcwdki- GeJu M. j.—, Leinen ÄL Psychoanalytische Beleuchtung der sönlichkeit des Dichters und seines We Per- rkes. Zu beziehen iareli iede Budi- j rom Verlag I Eckart von Sydow, Primitive= Kunst und Psydioanalyse. g Alit ALtilJungen imj 20 Talein. S Geh. 2d.&••<>, Ganzleinen M 10.-— W Studie über die rexuelle Grundlage der bildenden Künste bei den Natorrftlkem. S i Wien Y1I, Andiasszvsc 3 Anna Freud, Einfükrung in die Tecknik der Kinder- ■nalyse. Gdt. iL» y. «Siegfried Bernfeld, 5l,ypko» ocUr Die Grenzen der Er- riekung. Gth. M. g.— „Seit langem im fragwürdigen Bereich der Pädagogik keine wichtigere Erscheinung. Aach keine witzigere und vergnüglichere." (Gustav Wyneken im„Berliner Tagablatf.) August Aickliorn, Verwakr- loste J Ugcnd. Leinen M. Zl�~ „Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.-(„Soziale Arbeit.'*) Zeitadirift für psyckoanaly- tiseke Pädagogik. JähfUJ, (13 Hefte) ML x o.— Vater. Mutter, Arzt und Lehrer lesen diese gern rin vcr ständliche Zeitschrift. Probeheft auf Verlangen. Sonntag, den 8. Januar mittags 12 Uhr. BrmdlMgie Preise. 19281 Stanzerei-Werkstatt geeignet(fit ♦♦ Werkzeugmacher ♦♦ ettfit Kraft, gangbare Ar ffeL Verlauft für 2000 Mark. Sowe, SO 36. Skalitzer Str. 128. uliiiilil» Pr