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Lindenstrahe S Fernsprecher: Tönhoft 292— 297 Telegramm-Ädr: Soztaldemolrat Berlin Leipzig. Z. Februar.(Eigenbericht.) Am Freitag hat der 1. Strafsenat des Reichsgerichts«ine Ent. fcheidung gefällt, die wieder einmal zeigt, von welchem Geist dies« Gericht beherrscht wird� Am 1K. Juni 1927 war der deutschnaticmale Sekretär des Landarbeiteroerbandes H ü b n« r, vom Landgericht in Nordhausen, trotz eine» schweren Vergehens gegen das Republikfchutzgesetz. freigesprochen worden. Di« Ziorinstanz hatte den Angeklagten zu zwei Monaten Gefängnis ver- urteilt. Hübner hatte am 2K. August 1326 in einem Gasthause g>-gcnüber Reichsbannerleuten erklärt, die Verfassung stamme von dem Juden Preuß und Juden seien Feine Deutschen. Außerdem hatte er die Reichsbannerfarben als Schwarzrotsenf bezeichnet und den Ausspruch getan:„Regierung hin, Regierung h:r. sie ist doch ein Schweinestall." Die Reichsbannerleut« stellten Strofantrag gegen den Ver- leumder. Das Urteil lautet« in zweiter Instanz auf Freispruch, da chübner angeblich angetrunken war und deshalb für sein« Aeutzerungen nicht verantwortlich zu machen sei. Der Staatsanwalt legte gegen diesen unerhörten Freispruch Revision ein. Das Reitbsgericht brachte es jedoch fertig, auch diese Revision trotz des klaren Tatbestande» zu verwerien. Hübner habe nicht die Reichsfarben. sondern nur die Aarben de? Reichsbanners be» Mrnpft. Auch fei Hübner betrunken gewesen. Qsl». S. Februar. Das Finavzminifteriuu» hat hent« bestimmt. baß ab Montag keine Aoldzollzuschläge mehr er» hoben werde» sollen. Zum Haushalt des Heeres und der Marine hat die Megterung eine Borlage eingebracht,«ach der alle regulären Uebunge« der Arme« eingestellt und zwei während des iilrieges errichtete Gardekompagnieu in Oslo aufgelöst werden sollen. GS wird vorgeschlagen, die MarineQbuugen teils aufzuheben, teils auf das für den Sicherheitsdienst streng notwendige Maß zu beschränken. Man rechnet für das Heer mit einer Ersparnis von 4,3 Millionen, für die Marin« mit einer solche« von 843 VOO Kronen. Die Bor» läge auf Kiellegung eines neue«»orpedojägers wird zu» riukgezoge»._ Die Achtstundentonveniion. Revision auf April verschoben. Senf, 3. Februar.(Eigenbericht.) Im Lerwoltungsrat des Internationalen Arbeltsamte« schlug der italienische Regierungsvertreter vor, den englischen Antrag, die Revision des Washingtoner Abkommens auf die Tagesordnung der Arbeitstonferenz von 1923 zu setzen, mit einem französischen An» trag zu verbinden. Dieser Antrag wurde schliehltch mit den Stimmen der Unternehmer» und vieler Regierungsvertreter ange- nommen. Der deutsche Regierungsvertreter enthielt sich der Stimme. Durch diese Taktik wird die Entscheidung über den«ng- llschen Antrag der nächsten Sitzung des Verwaltungsrats im April zuoeichobrn._ Indischer Proteststreik. Ole Simons-Kommission eingetroffen. London, 3. Februar.(Eigenbericht.) In sämtlichen großen Städten Jidiens ruhte am Freitag, dem Tag der Ankunft der Äerfassungskommission. als Zeichen des Pro- testes die Arbeit, lleberall veranstalteten die Anhänger der indischen Freiheitsbewegung, riesige Kund» gedungen. Dabei ist es an verschiedenen Orten zu mehr oder minder ernsten Zwisri.cnsällen gekommen. In Vombay, wo die Kommission indischen Boden betrat, verlies der Tag verhältnismäßig ruhig: dort waren ganz ungewöhnliche Polizei vor- d e r e i t u n g e n getrossen. Dagegen kam es in Madras infolge de« Verstii�es eines Geschäslktnhabers. seinen Laden trotz ailge- meiner Aibeitsruh» ofsea zu hotten, zu einem Zusammenstoß zwischen Polizei und Deoölkerung, bei dem«In« Person ge» tötet und fünf schwer verwundet wurden. Die Lage Nach dieser Spruchpraxis de» Reichsgerichts brauchen sich die „nationalen" Verleumder in Zukunft nur zu betrinken, um ohne jede Furcht vor Strafe die Symbole der Republik be- schmutzen und verächtlich machen zu können. �Hochverräierischer" Buchhantel. Leipzijt 3. Februar.(Eigenbericht.) Der Geschäftssühr« Friedrich Döli- Erfurt hatte sich in viertägiger Verhandlung vor dem 4. Strafsenat de» Reichsgerichts wegen Borbereitung zum Hochverrat zu verantworten. Döll leitete im Nebenamt die kommunistische Buchhandlung„Pro- l e t" in Erfurt. Im vorigen Jahr wurden ewig« Broschüren bei ihm gefunden, die wegen„ihres hochverräterischen Inhalts" be- schlagnahmt wurden. Später wurde gegen Däll da, Hochoerratsver. fahren eingeleitet. Der Angeklagte bestritt entschieden, den InHall der Bücher gekannt zu haben, auch wäre es ihm unmöglich, jedes Buch auf seinen Inhalt nachzuprüfen. Das Gericht verurteille Döll trotzdem wegen Vorbereitung zum Hochverrat und Vergehen gegen § 7 Abf. 2 des Republikschutzgesetzes zu neun Monaten Ge» fängnis und 130 Mark Geldstrafe. Den Borsitz des Gerichts führte Reich sgerichtsrat Lorenz, der als Nachfolger Niedners in Aussicht genommen und bereits vom Reichsrot gewählt worden ist. scheint ernster zu sein, als«ts den bisher eingetroffenen Berichten über diesen Zwischenfall hervorgeht. Wie ew« halbamtliche Meldung aus Madras besagt, ist die Polizei dort noch nicht völlig Herr der Lag«. Auch in Kalkutta, wo gepanzert« Militänmwmobile durch die Straßen patroullierten, kam es zu zahlreichen Zwischenfällen. Sir Iohu Simon, der Vorsitzende der Verfasiungskammission, gab unmittelbar noch seiner Landung in Bombay ein« Erklärung ab. in der er betont«, die Kommission seh« ihre erste Pflicht darin, die entstandenen Mißverständnisse und Verdächtigungen zu be- seitigon. Oer Rückgang der Tones. 1000 Stimmen Verlust bei einer Rochwahl. London, 3. Februar.(Eigenbericht.) Bei der Unterhansnachwahl in Westbristol behaupte- ten die Konservativen das Mandat, jedoch ist ihre Stim- inenzahl gegen 1924 von 23 374 auf 16 970 zurückgegangen. Dagegen erhielt die Arbeiterpartei 7792 gegen 6276 Stimme«. Die Liberalen, die 1924 nicht kandidiert hatten, brachten es jetzt auf 4996 Stimmen. Düringens Finanzverwaltung. Uebergangan dasReich.— Annahme des Gesetzes im Landtag Weimar. 3. Februar.(Eigenbericht.) Der Thüringische Landtag nahm am Freitag ein Gesetz über die Uebertragung der Verwaltung der Landes steuern sowie der Zuschläge der Gemeinden und Kreise zur Grundsteuer und zur Gewerbesteuer aus die Reichsfinanzbehörden mll 44 Stimmen der Regierungsparteien und Sozialdemokraten an. Die Kommunisten stimmten gegen das Gesetz. Gleichzei.ig wurde ein« Entschließung angenommen, die die Regierung ersucht, bei dem Reich dahin zu wirken, daß e» nicht nur die in der Landes- steuerverwaltung tätigen Beamten, sondern auh em« wäg- lichst große Zahl der Angestellten in den Reichsdienst übernimmt. 3m Verlauf der Debatte erklärte der thüringisch« Finanz- minister, daß mit der Annahme de» Gesetzes keineswegs die Londesfinanzhoheit Thüringens beeinträchtigt werde. Die Vereinbarungen mit dem Reich seien ausdrücklich m diesem Sinne getroffen worden. Das Duell. (5!n Rachwort zu dea RNnisterreden. Von Rudolf Dreitscheid. Wenn Strefemann und Briand miteinander diskutieren, so messen sich zwei gänzlich verschiedenartige rednerische Temperamente. Der eine bläst die Trompete, der andere spielt das Cello, oder, um das Bild von zwei Fechtern zu ge- brauchen: der Deutsche geht scharf ins Zeug, schlägt zu, ohne dabei immer darauf bedacht zu sein, die nötige Deckung zu suchen, der Franzose handhabt seinen Degen mit Eleganz. pariert mit Geschick und verschmäht, um dem Gegner beizu- kommen, auch die Finten nicht. Stresemann hat mit besonders starker Betonung von der Heuchelei gesprochen, die darin liege, daß man von Deutschland neue Sicherheiten verlange. Die Heuchelei wurde nicht ausdrücklich in Zusammenhang mit Frankreich gebracht, aber Briand bezieht die Anklage auf sein Land. Das Wort gefällt ihm nicht— uns schien es, nebenbei gesagt, auch nicht recht am Platze—, aber er antwortet nicht mit einem ebenso rücksichtslosen Hieb, er weicht aus und spricht statt dessen von dem deutschen Außenminister, der im Garten der Oelbäumc von Locarno spazieren gehe und die Hand ausstrecke zum Nehmen, aber nicht zum Geben. Das ist ein feiner Svott. doch er verletzt nicht, und es kann immerhin als ein großer Fort- schritt in der Verbesserung der deutsch-französischen Be- Ziehungen gebucht werden, daß nicht mehr wie vordem auf einen Schurken anderthalbe gesetzt werden, daß nicht ein harter Ausdruck, der dem einen entfährt, dem andern die will- kommene Gelegenheit bietet, ihn durch einen noch härteren zu übertrumpfen. So haben wir wieder einmal ein Duell erlebt, bei dem die Zuschauer eine gewisse ästhetische Freude empfinden konnten. Sachlich allerdings ist bei dem Wortgefecht nicht sehr viel herausgekommen. Doch das war nicht anders zu er- warten. Der Zeitpunkt ist für diese Auseinandersetzungen nicht günstig. Deutschland sowohl wie Frankreich stehen vor den Neuwahlen zu ihren Parlamenten. Ehe sie hüben und drüben vollzogen sind, ehe sich in Berlin und Paris Regie- rungen gebildet haben, die dem Volkswillen und derneuen' parlamentarischen Gruppierung entsvrechen, wird über die Rheinlandräumung und die sonstigen Fragen. die zwischen den beiden Ländern offen stehen, kein ent- scheidendes Wort gesprochen werden. Bis dahin haben die Reden bei uns und in Frankreich fast ausschließlich inner- politische Bedeutung. Sie dienen oder sollten doch dienen, um mit Briand zu sprechen, der Aufklärung der Köpfe. In dieser Beziehung ist die Aussprache der letzten Tage nicht ohne Wert gewesen. Sie hat die beiderseitigen Auf- fassunqen noch einmal klar in die Erscheintmg treten lassen, den Wünschen, die in Deutschland und in Frankreich gehegt werden, Ausdruck gegeben und gleichzeitig auch erkennbar ge- macht, welche Kräfte einem Ausgleich dienstbar sind und welche anderen ihm widerstreben. Der französische Außenminister hat sich darauf berufen. daß Frankreich nicht den Vorwurf verdiene, irgendwelche Ver- sprechungen oder Zusicherungen nicht erfüllt zu haben. Das ist richtig. Eine solche Beschuldigung kann mit gutem Ge- wissen nicht erhoben werden. Es ist uns insonderheit nie- mals eine vorzeitige Räumung des besetzten Ge- bletes in sichere Aussicht gestellt worden. Es war höchstens wir denken an Thoiry— von gewissen Möglich- k e i t e n die Rede. Aber es kommt uns ja auch nicht bei,«neu Wechsel zu präsentieren. Wir apvellieren an die V e r n u n f t und die höhere Gerechtigkeit. Gerade weil die Beziehungen der beiden Länder sich gebessert haben, weil auf beiden Seiten ganz offenbar der Wunsch besteht, zu einer möglichst voll- ständigen Aussöhnung zu gelangen, wirkt das unbedingte Festhalten an den Besetzungsbeftimmungen des Versailler Vertrages doppelt peinlich. Wenn die tiefe Kluft der ersten Nachkriegsjahre noch bestände, so würde Deutschland sich wahrscheinlich auf Proteste, vielleicht sogar auf drohende Pro- teste zurückziehen. Angesichts der Locarno-Berträqe und an- gesichts der gemeinsamen Arbeit im Völkerbund können wir indessen eine solche Haltung nicbt mehr einnehmen. Der Weg zu einem wirklich freundschaftlichen Zusammenleben ist ge- öffnet worden und die ersten Schritte sind auf ihm getan. Auch den Franzosen muß es begreiflich sein, daß in einer solchen Situation die Fortdauer der Besetzung des Rhein- landes und der Abtrennung des Saargsbiets'noch viel schmerz- llcher empfunden jvird, alz wenn wir uns mit dem alten Groll gegenüberständen. Nicht nur um Deutschlands willen. sondern zur Sicherung des deutsch-französischen Friedens ford-rn wir die volle Gleichberechtigung. Nun hat Briand wieder von der Eventualität deutscher Gegenleistungen gesprochen. Daß sie sich in dem Sinne der Unterhaltung von Tboirn nickit haben ver- wirklichen lassem war nicht unsere Schuld. Aber was verlangt man denn eigentlich von uns? Es märe wohl zweckriäßigsr, wenn man die Ansprüche klar formulierte. Können kl? über» Haupt, wie damals im September 1826, auf wirlschasilich- ftnanvellem Gebiet liegen? Alles was wir au» Frankreich vernehmen, läßt doch darauf Ichließen, daß man um der Der demokratische Reichst i.z-olt« hat ein Recht aus den Schutz des Staates, insbesondere auf den Zollschutz. In dieser Frage kennen uns allerdings di« Well- mrichauungen. Aus diesem Grund« hat man dem Herrn Minister einen parteipolitischen Aufpasser gegeben. Die Spanne zwischen Erzeuger- und Sonsumpreis für londwirt- schastüche Produkte ist vielfach übertrieben hoch: sie deträgt Ein irisches RsbeNenstück. Astert Emmei" im Oeuffchen Thenier. Der Mann, der das Kosperletheater de«„Sneksenau" zusammen. gerummelt hatte, dichtet einen neuen Helden, einen irischen Rebellen. Er dichtet in beneidenswerter Jugend, die mit seinem onstäickstgen bürgerlichen Atter nichts zu' tun hat, ein Pennälerstück. Zu be- neiden Ist nicht das Parkett, dos diesen historischen Unstnn erdulden soll. Ein toter Abend, der nie lebendig sein wird. M. H. »Marcel Fraöelin" in der«.Komödie�. Die Franzosen Duvernois und Blrabeau Hab«, rntt feiner psychologischer Zeichnung, mit sicherem Blick für Bühnen- Wirkung und mit Takt das tragische Schicksak eine« geschlechtslosen Mannes dargestellt, der sich.feincs Gebrechens schämt, aber die Well über seinen Mängel hinwegzutäuschen sucht Das Publikum bewundert da» gedämpft« Spiel«ine» bis ins letzte abgestimmten Ensembles. Ein starker Erfolg. Dgr. bei der Milch in Berlin 120 Proz. Wir hoffen, daß der Minister einen Weg finden wird, ohne Rückfall in die Zwangswirtschaft solche Preisspannen zu beseitigen. Di« Beratung wird unterbrochen, um die Abstimmung ü b« r d t e zum D o m ä n« u e t a t g« st« l l t e n A n t r ö g« vor- zunehmen. Angenommen wird hierbei u. o. ein Antrag, den Rest des für Landarbeiterwohnungen bereitgestellten Kredite» zur fosor- tigen Weiterführung der Bauarbeiten zur Deriügung zu stellen und ein Antrag, nicht rationell bewirtichoftete zum Verkauf stehende Daucrnwirtjchasten vom Staate zu erwerben und ,zu Musterbetrieben auszugestalten. Abgelehnt werden dagegen die sozialdemokratischen Apträge, pachtfrei werdend«, geeignete Domänen in Selbstbewtrtschaftung zu übernehmen� da? Hofgängersystem zu verbieten und noch em«r Uedergangszett von zwei bis drei Jahren nur noch deutsche Land- arbeiter zu beschäftigen. Abgelehnt wird ferner auch der sozial- demokratische Antrag, denjenigen Domonenpächtern, die den üblichen Kostenbeitrag zum Bau von Landaicheiterwohnungen ab- lehnen, und di« Mißhandlungen der bei ihnen beschojtigten Arbeiter und Arbeiierimten dulden, jede Vergünstigung zu«nt- ziehen, resp. die mit ihnen geschlossenen Pachtverträg« zu läsen. Dt« Beratung des Londwlrtschastsetats wird hierauf fortgesetzt. Abg. Skjellerup(Komm.): Die Großagrarier sind die einzigen, die ihr ganze« Vermögen erholten haben. Der von de« Rechtsparteien geforderte Zollschutz schädigt nur di« Mittel- und Kleinbauern. Selbst der Reichsbankpräsldent ist gegen den Zollschutz Im Gegensatz zu dem geforderten Zollschutz für die Landwirtschaft steht die Interessenwirtschast der lmernationolen Industrie» kartelle. Wir sehen in keinem Bauen, einen politischen Gegner, soichern nur den Kampfgenossen..■ Abg. XDochhorst de Deute(Dem): Was di« Rechte vom Staat fordert wie die Sicherung eines Existenzminimums, ist zu erfüllen unmöglich. Wir warnen die Deutschnationalen davor, Versprechun- gen zu machen, die sie nachher nicht halten, wie seinerzeit in der Ausipertvngssroge.(Sehr wahr! links.) Ein Beweis für die rechtspolttische Einstellung des Landbundes ist die Rede des Grasen K i e l m a n n s e g g, der auf der Tagung de» schleswig- holsteinischen Larchbundes sein Bedauern darüber aussprach, daß man die preußisch« Regierung wegen ihres Uaggenerlosses nicht bab« einladen können. Di« Land Wirtschaf t halte z u de n Farben Schwarzweißrot!(Hört hört! links.) Die Landwirtschaft ist nicht das ganze deutsche Volk. Sie(nach rechts!) brauchen sich deslfalb nicht zu wundern, wenn die Locktöne des Landbundes keine offenen Öhren finden. Die Rede des Herrn von Freytagh-Loringhooen Im Reichstag gegen Herrn Gtreseinann war nicht geeignet, das Vertrauen des Auslandes in die Bonität der deutschen Schuldner zu verstärken. Das Programm der Reichs- regierung, in»besondere das des Herrn Schiele, ist in Landwirt- schastssragen das Programm der Programmlosigkeit.(Sehr wahr! links.) Wir billigen die Maßnahmen der preußischen Regierung. die durch einen Personalwechsel in der Leitung der preußischen Zentralgenossenschaftstasse gezeigt hat, daß die Kredit- polittt dieses Institute» endlich auch im Interesse der Kleinbauern und nicht nur des Großgrundbesstzes geführt«erden soll. Nach Ausführungen der Slbgg. Biester(Dtsch Hann), Boß (■BöB.) und Müller- Frankfurt a. d. O.(linker Komm) wird die Aussprache auf Dienstag, den 7. Februar, mittags 12 Uhr vertagt. Auf der Tagesordnung stehen eine Mitteilung der Stqätsregierunä über den preußischen Anspruch auf«inen Sitz im Berwallungsrat der Reichsbahn, Fortsetzung der Aussprache über'den Landwirt-' schastsetat.___ Straßenbahn und Lastauto« Schwefe? Zusammenstoß.- TMer Deelchtc. An der Straßenkreuzung Stralauer Straße und Ehrenbecg. {trage kam es gestern abend kurz nach 21 Uhr zu einem schwere« Zusammenstoß zwischen einer Straßenbahn der einte SZ und einem Lastkrastwagem Durch de« Zustuuineaprall «urde» beide Fahrzeuge schwer beschädigt. lleder die erschreckten Fahrgäste, di» zu« Teil von ihren Sitzen geschleudert wurden, ergoß flch et« Hagel ooa Glas- und holf- fptltter«. Drei von ihnen zogen sich erhe bl iche-verletzu ä gen zu. Der Dtksahrer de» Lastkrastmagens erttli so schwere ver- kehuuge». daß er w bedenklichem Zustande tu da»«rankenhaus m Jtsedrtchjhah, äbergeführt«erden puchke. Die Streikbrecher sollen helfen. Die miiieldeuischen Meiallindustnelleu suchen Bundesgenossen. Halle, 3. Februar.(EiHenbencht.) Der Berbaird Mitteldeutscher Metollindirstrieller, Bezirk Groß- Anhalt, hat an seine Mitglieder folgendes Rundschreiben erlassen: Betrifft arbeitswillige Unorganisierte. Der Borstand des Verbandes hat am heutigen Tage in einer Sitzung die Streiklage erneut besprochen. Insbesondere ist die be- reits in der Mitgliederversammlung angeschnittene Frage, wie man sich den arbeitswilligen Unorganisierten gegenüber verhalten solle, Gegenstand der Beratung gewesen, zumal sich solche Arbeitnehmer schon an die einzelnen Betriebe und auch an unsere Geschäftsstelle deshalb gewandt haben. In Uebereinstimmung mit den Bezirksgruppen Magdeburg und Halle ist der Vorstand der Auffassung, daß nichts mehr dagegen einzuwenden ist, wenn nichkorganislerle Arbeitewillige im Betriebe beschäftigt werden. Falls dies nicht genügend ist, wird den Betrieben anhetin- gestellt, diese Nichtorganisierten Arbeitswilligen in geeigneter Form zuunter stützen. Soweit die Betried« dazu in der Lage sind, käme geldliche Unterstützung nder bezahlter Urlaub und Anrechnung desselben aus das Jahr 1328 in Frag«. Wir heben ausdrücklich hervor, streng daraus zu sehen. daß nur Nichtorganisierte Arbeitswillige von dieser Regelung betroffen werden. Im einzelnen Falle ist dies besonders nachzuprüfen. Außerdem ist jedem unorganisierten Arbeitswilligen folgende Bescheinigung zur Unterschrift vorzulegen: J3ch erkläre Kiermit ausdrücklich, daß ich keiner gewerkschaftlichen Organisation angehöre und auch von einer solchen dritten Seite kein« Unter- stutzung während des gegenwärtigen Arbeitskampfes beziehe oder beziehen werde, noch irgendwelche Beiträge an sie bezahle.� Bei llitterschriftsvollzichung durch die Arbeitnehmer sind diese ausdrück- lich daraus hinzuweisen, daß sie sich im Rechtssinne des Betrugs säJuldig machen, wenn die Erklärung unwahr ist." Dazu erklärt die Jentralstreikleitung des Deutschen Metall- arbetterverbondes. So groß die Organisation des Verbandes Mittel» deutscher Metallindustrlellen ist, so kleinlich sind doch die Mittel, die sie anwenden, um die berechtigten Forderungen der Metall- arbetter abzuwehren. Sind die Solidaritätsaktionen der übrigen Metallindustriellenverbände schon als Versager zu be- zeichnen, so trifft dies noch mehr zu auf die, wie man so schön sagt, Nichtorganisierten Arbeitswilligen. Selbst wenn es den Metall- industriellen gelingt, hier und da in einzelnen Betrieben einige ehr- lose Arbeiter zu finden, so wissen sie doch ganz genau, daß sie mU diesen Streikbrechern nicht» anfangen können gegenüber der großen Masse, die wie ein« Mau«r steht und sich durch nichts beirren läßt. Die im Kampf befindlichen organisierten Arbeiter wissen zu genau, daß mit dem Hinauslaufen einiger Streikbrecher in die Be- triebe die Bewegung keinen Abbruch erleidet, im Gegenteil, die Mrtallindustriellen nur dadurch belastet werden. Wenn die Metallindustriellen zunächst Hoffnung haben konnten, daß durch die Einmischung der KPD. in die De- wegung und durch die Schreibweise der kommunistischen Presse ihnen Hitse werde, so sollt« man annehmen, daß sie diese Hoffnung heute begraben haben, denn in allen Orten ist die Kampf- erweiterungsparole der KPD. abgewiesen worden. Auch der neueste Trick, die Oefsnung der Betriebe, wird nicht verfangen. Je länger der Kampf dauert, desto offen- sichtlicher tritt in Erscheinung, daß die Bewegung s e st in den Händen des Deutschen M e t a I l a rb e i te r v e r b a n d«» liegt. Sellen ist ein Kampf mll solcher Ruhe und Cnh'chlossenhell geführt worden wie dieser mitteldeutsche Metallarbeiterkampf. Der Führung wird überall Bertrauen entgegengebracht, und ebenso oertraut man aus die Starke der Organisation. Wir wissen, daß die Arbeit in den Betrieben drängt, und daß nur b ö s« r W i l l e die Metollarbeiter hindert, die Produktion in Gang zu setzen. Die Metallarbeiter sind überzeugt von der Gerechtiakeit dieses Kampjes und nicht willens, zu den Vedingungen der Mclallindichiriellen in die Betriebe zu gehen. Einigung im Karossenegewerbe. Oer Vergleichsvorfchag angenommen. Au dem von uns bereits am Mittwoch mitgeteilten Vergleich s v o rs ch.l a g, der vom Vorsitzenden des Schlichwngs- ausschusses zur Beilegung de? Korosseriekonsliktes gemocht worden war, nahmen gestern abend die organisierten Berliner Karosserie- urbeiter in einer überfüllten Versammlung in Voekers jjestfälen Stellung. Der Vergleichsvorschlag sieht bekanntlich eine Erhöhung sämtlicher bestehenden Löhn« und Akkorde ab 1. Februar um 5. Proz. und ob 1. September bis 31. Dezember um wettere 2 Proz. vor. Der in der vorigen Branchenversammlung von den Karosserie- arbeitern abgelehnte Schiedsspruch sah eine Erhöhung der Löhn« und Akkorde ab f. Februar bis 31. Oktober um d Proz. vor. Dieser Schiedsspruch war von den Karosserieorbeitern hauphächlich wegen dar. zu laugen Lauszert abgelehnt worden. Die Unternehmer hätten den Schiedsspruch allerdings Mtt dem stottsam bekannten Argument «hgetehnt, daß die im Schiedsspruch vorgesehen« Lohnerhöhung für ihre Betriebe untragbar iet. Jsachdem Genosse H e n s ch e l vom Metallarbetterverband den Versammelten einen kurzen Bericht von den Vergleichs Verhandlungen gegeben hatte, begann über die zur Entscheidung stehende Frage eine ausgedehnte, lehr sachliche Diskussion. Die Meinungen gingen sehr auseinander. Während sich ein Teil der Diskussionsredner für die Annohme des Vergleichsvorschlages aussprach, trat der andere Teil für die Ausnahme des Kampfes zur Erzwingung besserer Zugestand- nisse ein. Die geheime A d sti m m n n g ergab nicht die statutarisch er- sonderliche Dreivierteimehrhett für den Streik, so daß der Vergleichs- Vorschlag von den Karosserikarbeitern als angenommen be- zeichnet werden muß. Da auch die Unternehmer bereits bei den Vergleichsverhandlunqen ihre Zustimmung zu dem vor- schlag des Gewerberats Körner bekundet hatten, gill nunmehr der Konflikt im Karossenegewerbe als beendet. Gattler, Tapezierer und portefeuiller. Heute müßt Ihr wählen gehen. Heute, in der Zeit von 12— 5 Uhr nachmittags, findet w den bekannten 21 Wahllokalen die W a h l der Angestellten statt. Wie im Vorjahre, machen auch diesmal die Kommunisten, die sich unter dem D.'cknamen„Opvosition" verbergen, die größten Anstrengungen, um zum Erfolge zu kommen. Die„Rote Fahne", die am Freitag zur Wahl Stellung nahm, kargt nicht mit der Aus- Zählung von„Erfolgen" der„Opposition" in unserem Verbände. Leider ist dabei nur ein Haken, denn nicht die Opposition war l!>27 tätig, sondern die Richtung Amsterdam Wenn die günstige Entwicklung im Jahre 1327 vorhanden war, so ist es a u f die Tätigkeit der bisherigen Angestellten tu erster Linie zurückzuführen, denn diese haben ja die Agttation zu führen. Was den Fall des Oppositionskandidat«» Thieme betrifft, der als 1. Kassierer kandidiert, so hat Thieme wegen ver- bandsschädigenden Verhaltens seine Rüge beretts 1827 bekommen und nicht in Verbindung mit der Wahl. Daß Riedel, der als 2. Kassierer kandidiert, s e i n e Julibeirräge erst zu Weih- nachten zahlt, muß setzt die„tRote Fahne" selbst zugeben. Sie redet sich damtt heraus, daß ander« Kollegen ebenfalls lange rück- ständig sind. Sie vergißt ober dabei, zu bemerken, daß diese Kollegen eben nicht für die höchsten Posten kandidieren. In einem Flugblatt behaupte» die Kommunisten, daß die SPD.- Fraktion die Wahlpropaganda aus Verbandsmitteln be- treibe: Das ist selbstverständlich unwahr. Im selben Flugblatt behaupten sie auch, daß die O p p o s i t i v n s l i st e von der Verwaltung gefälscht sei, well Fröhlich als städtischer Angestellter an- sei. Es kann keine Fälschung fein, da Fröhlich seit dem i Berlin angestellt und dem- eben re 1926 ununterbrochen bei der Folschüng fein, da Fröhlich fett dem che» bej�� Hßaot � zufolge nicht mehr im Berufe tätig ist. Wir fordern unsere Kollegen aus, sich durch die Manöver der Kommunisten nicht täuschen zu lassen. Die Kollegen der A m st e r- damer Richtung, die bisher tätig waren, sind allen Kollegen durch jahrelange Arbeit bekannt. Nicht so aber die Kandidaten der Opposition, von denen einige bestimmt nicht die not- wendige Qualifikation haben. Darum wöble heute jeder die bisherigen Angestellten: A. Blume, 1. Lorsitzender, W. Osten. 2. Vorsitzender, S. Weyher, t Kasflerer. 0. Heinrich, 2. Kassierer, w. Hossmann. Sekretär. Di« Wahl wird um 5 llhr geschlossen. Wählen kann mir, wer die ,°>2. Woche 1327 geklebt hat. Llm den GchieSespruch für die Schwerindustrie Montag Urteil des Arbeitsgerichts Oresden. Dresden. 3. Februar. fEigenbericht.) In dem Arbeitszeit streik der sächsischen Hütten- i n d u st r i e fanden vor dem Arbeitsgericht Dresden neue Verhandlungen statt. Zu? Erörterung stand die Frage, ob der vom Reichs- arbeilsminister verbindlich erklärte Schiedsspruch gegen zwingende Gesetzesoorschriften verstößt und deshalb ungültig ist. Die Ver- treter des Metollarbeiteroerdandcs konnten ihre Rechtsauffassung mit dem Gutachten eines onerkannten Arbeitsrichtlers stützen. Das Urteil wird Montag vormittag verkündet. Wird der Schiedsspruch für die sächsische Hüttenindustrie, der sich an die Schiedssprüche für die rheinisch-westsälische Hüttenindustrie anlehnt, für gesetzwidrig erklärt, dann entsteht«ine völlig ver- änderte Situation. Zweifellos muß ein solches Urtell auch Rück- Wirkungen auf die rheinisch-westfälisch« Hüttenindustrie haben. Sin Verleumder gerichtet. In der Iahresgeneraloersammlung der Sattler und Tapezierer hatte der Kommunist S ch m e l ze r gegen einen Angestellten ehre». rührige Angriffe erhaben. Nun wurde am Donnerstag in der Treibriemenbranche die Neuwahl der Leitung und Kommission vorgenommen. Schmelzer war bisher 1. Vorsitzenoer der Kommission. Nach eingehender Diskussion brachte die Versammlung ihren größten Unwillen über die Handlungsweise Schmelzers zum Ausdrück Das Ergebnis war. daß Schmelzer von seinen eigenen Partebenossen im Stich gelassen wurde, denn er, der sonst dos große Wort führte, wurde nicht einmal vorgeschlagen. Di« Wirkung des Austretens Schmelzers war ine, daß einschließlich der Stimmen der Kommunisten«ine neu« Kommission, bestehend nur aus Anhängern der Richtung Amsterdam, ein- stimmig gewählt wurde. Das möge auch für die Mitglieder des Sattlerverbandes bei der Abstimmung Richtschnur sein. Denn als 1. Ä'issierer schlägt die Oppo stlion einen Verleumder vor, dessen Handlungsweise noch schlimmer ist als die des nunmehr gerichteten Verleumders Schmelzer. Oeutsch-Tschechos lowakische Vereinbarung. lleber die Beschäftigung von Landarbeitern. In den letzten Tagen fanden im Retchsarbettsmini» st e r i u m Verhandlungen zwischen Vertretern der zuständigen deutschen und tschechoslowakischen Ministerien über die Anwerbung tschechoslowakischer l a n d wi r t s ch a s t- licher Wanderarbeiter und ihre Deschöstigung in der dem- schen Landwirtschast statt. Die Verhandlungen haben zu einer Ver- einbarung geführt, die am 2. Februar d. I. im Reichsarbeiis- Ministerium unterzeichnet wurde und durch«inen Notenwechsel in Kraft gesetzt werden soll._ Freigestellte Betriebsratmttglieöer. Wer sie zu benennen hat. In dem Streit um die Freistellung im Haupt- betrtebsrat bei der Hauptverwaltung der Deut- scheu Reichsbahn gesellschast hoben die christliche Gewerkschaft Deutscher Eisenbahner und der Hirsch-Dunckersche Allgemeine Eiscnbahnerverband die Ansicht vertreten, daß die Freistellung von Delriebsratsmltgliedern nach dem Berhältniswahlver- fahren durch den Gesanubetriebsrat zu erfolgen habe. Sie gingen sogar so weit, die Aufnahme einer entsprechenden Bestimmung in die Betriebsräteverordnung zu verlangen. Das Arbeitsgericht Berlin hat festgestellt, daß der Betriebsausschuß, da ihm nach der Berriebsratsverordnung die Ausgabe zusällr, durch eiuzelne seiner Mitglieder die laufenden Geschäft« des Betriebsrats zu erledigen, auch die Verantwortung für die richtige Führung der Äe- Ichäste hat. Bei der Auswahl der für die Geschäftsjührung freizu- stellenden Mitglieder muß in erster Linie die persönliche Eignung und Tüchtigkeit der Personen geprüft werden. Deshalb muß die Auswahl der freizustellenden Mitglieder dem Betr lebsaus- schuh überlassen bleiben. Gegen den Beschluß des Arbeusgerichts legten die genannten Gewerkschaften Rechtsbeschwerd« beim Reichsarbeit-gcricht ein. Sie wurde jedoch durch Beschluß vom 21 Dezember 1327 ver wo r s en. Die Gründe des Reichsarbeitsgerichts sprechen eine dcut eaen die Auffassung dar GDE. und des i Ndi liche Sprache gegen die Auffassung dar GDE. und des BEB Es wird darin besonders hervorgehoben, daß die Freistellung durch den Betnedsausschuß sich gerade aus dein Inhalt, Sinn und Zweck de# :s ergibt. Da die Beschlüsse des Vstricvraussätuffe? Vctriebsrätegesetzes durch Stimmenmehrheit «, I M MMW Stellvertreter arbettsgericht den der erschienenen gefaßt werden, pflichtete im Ergebnis >en Gründen des Arbeitsgerichts Berlin bei. Mitglieder und das Reichs- SPV..gl«»I»r«rbeIte,k h-v?» itt der p«n 1—4 Nhr tr-Ncn sich f!lm:licho SDD.-Etnrssev Un Neichendcrger Hol, z>elchtnbieqer Skr 1:7. zur Süweg-nnah.me vsn Axitat�nslluit-ela?. Der V-:br-uslchud- SPD. Solzarbciter der 32. aWeUang. Ar, Tonnwg i0 UTir xi ftromp&arbt, Paul�singer-Str. 40, frdr wichtige Pesprrchung. Zeder Stuß erscheinen. Der ZBe-WaiiZichnt. S?D..Kolz-rdelter, Bezi-ckr vsten 17»nd Cftrn 0t. Loniuas, 5. Februar, pünktlich 10 Uhr, im Lokal Echcntke, Sitnon.Doch., Ecke ........ Be''_' patdisserenb« S olleren können u SBD.-fisIiarteH«, ve»lrl vcstllche Vorort», ikönniag. 5. Srossener Etr. 14, wichtig«________„_____ und wohnende» Kollegen. Tvmpatbisserend« Kollegen werden.~ ersauinUnng aller im Bezirk arbcitrnden gen können ein«'"' Der Werbeaneich 10 Udr, In Lokal von Döhring, Rigaer Str 4«. Jeder im Bezirk arbeitend« und wodneude Senon« mutz gllnkiNch erscheinen und fnm. pathifierend« Kollegen einführe r.! De, Derben uolchui. BPD.»Holz» rdeeter, Bezirk Renkölln. Wichtige gus-mmenkuntt aller Genossen am Sonntag 10 llhr im Zdeat-Kassn«, iyeichseissr. 8. Der«erbegnoschress. fftrit«oorrkschaftoingend Baumfchutenwez, Trnstffr. 15. Gross-Berli». Banmiitnlenweg. Kuge nicht im C» nev.nx rrswi__ fch___ r____ „.,, M. Literarllcher Abend.— äRdlre».Znoendkuriue: Jugendheim»Jlonfftt. 11..A'rt der Arbeiter, und Dewerkschaftsbkwegnnq." Allgemein« Dentiike Postgeweriichast, La-irkorerwaltunq chroh. Berlin sMii. glledfchaft im Deutschen Prrkehr-bunbs. Sonntag, 5. Februar, 9 Uhr, in Sooerland, ssestsZIen, Neue-zriedrichsir. 0».'kingang Vechsteasse, öffentliche ?ostkraitkaqrerversamml-una aller bei der Deuisehru Beichopoft Im Kraftwag-n. sührerdienss beschäftigte» Eehalt». und Lohnempfänger, eagesordnirng: 1. Dir --........----(------- f Kol. Deut» ----------------------------------------«ollego Echerii. verantwortlich für Politik: Dr. ssurt Seqrr; Wirtschaft! ch. Kliagelhefer: Gewerischaftsbewegung: ssr. chglorn: Feuilleton: K. A. Döfcher: Lokales und Eonftiato: grih«oeflädt: Anzeigen: rd. SI-«e: sämtlich in Berlin Lerlaa: Dorwärto-Perlog ch m d$>.. Perlin Druck: Porwärto-Puchoruckeret und BerlagsanNalt Paul Singer u Do.. Berlin SW 6« Lindenstra�r i Stenn S B»il«ar» IN».L»trrd»lt»»a»nd Wisse»- H- CARISCH- KAFFEE S CARISCH- WEINE f. 18 1,18 1.28 1.58 1.88 WkadOr, dv nln» wotiltcfmtckem*» Kaffe».... JJ Pfuna Ptket u 1.10 Prävaal, a*i 5c»kk»». ck»a»fcO /»ck-, /»/„»n 4m»..\ Pfumt Paket U 1,25 Wiehand, dar Katiaa Kr t/an SonntagtUaeh.... X Pfund-Pakat U 1,70 Carlsalma, Cdatkattaa................ Pfund-Pakat M 1.95 Wattmra Pralalmgam 3.-, 3.40, 4.', 4.40, 4.80 pro P/und Uontagna tpanischar Pelwam mm'd Piatcna„ f lasch. M W» Walter. Sortaa i Preis! simn exk! Fi DlaseAuanahm aprela e Jadan Fraltag Für Carlach- Kattaa und Carlach S CARISCH- SCHOKOLADE ! Hmrlaaa Speise- Schokolade. O jt < Tafeln 400 Gramm efsJ | Carltch-Sehmelx., Milch-, Bitter-, ' Nuß- Schokolade, in Preis und Ge- mm schmeck unerreicht, 100■ Gramm- Tafel « 30 ha 60 pf. Carfseh-Pratlnan f/Q OSO OSO km im Karton Pfd. U.'« � iS*U CARISCH-KEKS Carlaeh-M albmonda• f O/t Mi m. Schokolade. Pfund U.sm\M Warmbrumaar Oebkck 1 Jlt% im Prund-Karton td. Cmrlaeh-Starna, sortler*, ksr- 1 AK tonfert/g, netto 1 Pfund U. Carlsch-Puppchan mit Seho d Kft S kelsde..... t-Ptuna-Ksnon serSeß u.Sonnabend In 48 Carlaeh-Lädan. Wala» mach mm anderen Tag an. Nr. SS» 4S. Iahrgang Sonnabend, 4. Februar 492S Schweineschlachten. Mag auch die Zahl der innerhalb der eigentlichen Stadtgrenzen Berlins ein Schwein Fütternden«in Minimum sein, ja erfreut sich doch die Viehhaltung in dem jetzigen Graß-Berlin einer e r- freulichsn Aufwärtsbewegung. chühner. Kaninchen. Ziegen, Schweine— dieses vierblätterige Kleeblatt ist bei den meisten von denen zu finden, die dem Traum einer eigenen Behausung mit Garten Erfüllung geben konnten. Namentlich das Schwein ist der sichtbare Ausdruck einer vor ärgster Not gesicherten Lebenshol- tung und so wird der„ar- und halm"lose Städter mit einem ge- wissen Unglauben deck Schilderungen des Elends in den jüngsten agrarischen Kundgebungen lauschen— von Leuten gesprochen,' die angesichts ihrer Lorräte das Hungergespenst noch nie hoben auf. tauchen sehen. Wellfleisch vnb frische Wurst. „ Schlachttag ist Jrflfag" sogt der Begleittext zu der Dorf üh- rung einer Housschlochtung. und der Zudrang des Publi- kums zu der Darstellung der Umwandlung des Schweines zu Fleisch. frischer und Dauerwurst, die täglich in der„Grünen Woche" sich abspielt, zeigt, doh„Schwelnernes" noch immer eine grotze Zugkraft nusübt. Möchtige Kessel stehen da, in denen dos zu frischer Wurst zu verarbeitende Fleisch gekocht wird. Ist dies geschehen, so nimmt ein elektrisch betriebener Wols das zum Durchdrehen bestimmte Ma- terial aus und«in sinnreich konstruierter FüUopporal besorgt dos Einfüllen der Ware in die Därme. Ein Zylinder nimmt die Masse »uif, unten endet er in eine Röhre, über die der Darm gezogen wird. Ein Zohngetriebe preßt die Masse in den Darm— eins, zwei drei — die Wurst ist fertig! Diese Maschinen sollten in keinem ländlicheck Haushalt fehlen: jede Erleichterung im Wirtschaftsbetriebc ist der Hausfrau zu gönnen. So darf auch eine Dosen- SchNeßmafchiae auf Beuall rechnen: im Weckapparat ist nur eine bestimmte Anzahl -Glöser unterzubringen, wahrend die geschlossenen Dosen«i masse dem K nchprozeß' ausgesetzt werden können. Für die Dauerware wird dos Fleisch zweimal„gedreht*, dann mit Gewürz durchknetet. Die Masse muß fest in den Dorm gestopft werden— das Produtt mird zunächst einige Zeit getrocknet, dann geräuchert. Letztere Pro- zedur kann naturlich aus der Ausstellung nicht oorgesührt werden. . Der Betrieb der ,F) a u s s ch l a ch t u n g* wird von jungen Mädchen besorgt, die aus landwirtschaftlichen Hausholtungs- schulen der Landwirtschoftskanimer und aus einer loiidwirtschast- bchen Frauenschule stammen. Die Arbeit geht ihnen flink von der Hand und die Resullate ihrer Arbeit können g'eich nebenan in einer „F r ü h st ü ck s st u b e* erprobt werden. Milch und Milchkühe. Ein Pendant zu dieser Schaustellung ist die gleiäifalls durch die Natürlichkeit ihrer Gegenstände: Milchkühe— Wartung und Melken — große Anziehungskraft misübende Abteilung: die Milch. Sehr zu loben ist die klare Beranfchaulichung der an gute Milch zu stellen- den Forderungen durch bunte Wandtaseln. Die Preußisch« Dersitchs- und Forschungsanstolt für Milchwirt- s ch a f t in Kiel zeigt hier, welchen Weg der Produzent einzuschlagen bat, um dem Konsumenten, dem Städter also, die Ware in der Bollendung zu liesern, die andere hochstehende Landwirtschastsländer zu bieten oermögen. Arbeiten— und nicht nach Zollobfperrung rufen: das ist die aus der interessanten Dorsührung hervorgehende Lehre. Sie klingt anders als dos Hetzaebrüll der Großagrarier, die aus politischen Gründen den„Bauernfang* betreiben. Die Arbeit der Gewerkschaftsschule. Vildungsarbeit als soziale Pflicht. Noch immer hoben die herrscheichen Massen die unterdvückten Schichte» in getstiger Abhängigkeit zu hotten versucht. Ihre Bor- macht bekam stets die ersten Riss«, wenn der Funk« der Erkenntnis in den Massen der Ausgebeuteten hineinfiel. Die bestehende Ort nung kam in Gefahr, memt dies« Masse geistig sollsständiger tmrrdc und ihre Lage erkannte. Der„Rechtsstaat* wilhelnnnischer und vor- wilhebmni scher Prägung ist dabin. Die neue Devwkroti« gewährt dem«inen icher dem anderen Proletarier den Aufstieg sogar bis ins— akademisch« Proletariat! Die Mass« aber versucht man weiter in tiefster geistiger Abhängigkeit zu erhalten. Der lächerliche Schul- g e s e tz- K u h h a n d e l im Reichstag legt Zeugnis dafür ab und meiter dafür, wie pfäffische Uichuldsmnkcit noch immer die Men- scheu des 20. Jahrhunderts an das Mittelalter fesseln will. Mehr noch: Die großen Unternehmerverbande entwickeln und fördernnif die lMgerechte Regelung, der die Geschädigten vom ehemasigen Elsaß-Sothringsn und die Verdrängt«, aus den Randstaaten unter- Mörsen weiden.— Die Ausführungen der sich anschließenden D i»- kussione-redver ergänzten dieses Referat, dem die Dsrfamm- ding oft demonstrativen Beifall bezeugte Mtt de« Liquidations- und GswaltichSdengesetz beschästiate sich auch die am Freitag abend im Jürgersaal des Rathauses veraa- staltete Mtgsiedervufammlung d« ,Lnt«essenr«rttetung Selbst- Hilfe* der geschädigien Auslands-, ftcfcnial- und Grenzlanddeutsch«, R« m enger Fühlung mit dem„Ringverband der geschädigten Aus- wndsdeutschen und Verdrängten* arbeitet. Der Vorsitzende Herr Asche«, erstattete Bericht üb« den Empfang beim Reichzent- ichädigunasausschuß: die Mitteilungen de» Referenten deckten sich un wesentlichen mit denen des Herrn Trapp die dieser darüber in der Versammlung im Schubertsaal gemacht hatte. Bei den Vet- Handlungen mit dem 22« Ausschuß war Herr Asch« im besonderen für die speziellen Interessen der Kleingeschädigten eingetreten? vor allem hatte« die Sliznulllerung der Bestimmungen über die Fristoer, Iacoby I und Iwan Kuiisker. Die Vergangenheit des Gchwerbeschuldigteu. Die Angelegenheit Vergmaun scheint sich immer mehr zu ein« Angelegenheit üacoby auswachsea zu sollen. Die Unter- suchungsbehörde hat nämlich inzwischen Zlachprüfvngea d« amt. lichen Tätigkeit üacobys vorgenommen, die für Zacoby außer- ordentlich peinlich sind. Es handelt sich um den Fall S n t l s k e r. mit dem auf dem Zastouzemvsg Staatsanwaltschaft»- rat Zacoby als einer der ersten in Berührung kam. D« bekannte Michael holzmann, der beschuldigt«var. den damaligen General- direklor der Slein-Bauk. Zwaa Kntisker. betrogen und eine Erpressung an S u t i s er verübt zu haben, hotte seinerzeit eben diesen Kntisker in einer Anzeige schwer beschuldigt, holzmann schilderte durch seinen Verteidig« Dr. Alsberg in ein« viel- seitigen Denkschrift die unglnnblichea Schiebungen, die Sutis« verübt hatte, und beschrieb auch, wle die f a l s ch en Gut- achten üb« den angeblichen riesigen Wttt des bekannten Hanauer Lagers zustande gekommen feien. Trotz aller genauen Anschuldigungen hat damals Staats- anwaltschostsral Zacoby keine Schritte gegen Sutisker in die Wege geleitet. Nur ein einziges Mal hert er bei der Preußischen Staats- dank angefragt, ob an diesen Beschuldigungen etwa? daran sei und ob man Ku'isker für einen Betrüger halte. Damals hat sich dieses Bankinstitut mit Entrüstung dahin geäußert, daß Kuiisker ein ehrbar« Geschäslsmcmn sei. Die Anschuldigung blieb durch Zacoby unbeachtet, trotzdem Holzmann erwähnt hatte, Kutisker bab'e sich gerühmt, die Preußisch« Staatsbank selbst gehärig über» Ohr gehauen zu haben. Sechs Monate Unterfuckungshasi waren ver- gangen, als Holzmann bei ein« neuen Vernehmung Staatsanwatt Iacoby airfgeregt fragte, warum er denn nicht gegen Kutisker vor- gehen wolle. Holzmann drohte damals wörtliche„Ich gebe Ihnen mein Wort, Herr Staatsanwatt, daß ich zum Beweis? metner Un- schuld mich in der Zelle«hängen werde.* Herr Iacoby hat darauf g„antwortet:„hoffentlich halten Sie Wort.* Holzmanns Verteidig« b elchwerte sich üb« Iacoby, d« daraufhin eine Rüge«hiev. Vierzehn Tage spät« ab« stellten sich die Angaben Holzmanns als wahr h«!ius, und Herrn Iacoby wurde die Untersuchung des Falles sofort entzogen. Weitere Schritte gegen Iacoby wurden nicht unternommen, da man annahm, daß er in gutem Glauben gehanbev hatte Für die Srlkiklostgkeik des Skaalsanwatts Zacoby ist bezeichnend, daß die glänzende Auskimft üb« Kutis?« aus- gerechnet ein Becrmt« d« Staatsbank gab. d« späterhin in dem gleichen Zusammenhang wegen Verfehlungen im Amt zu einer längeren Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Es mutz freilich betom werden, daß es heute vor allem, da der Hauptzeuge Kutisker inzwischen verstorben ist, sehr schwer erscheint, diesen Dingen auf prozessualem Wege nachzugehen-, hierfür bietet sich kaum eine Möglichkeit Eine Untersuchung würde auch deshalb auf starke Schwierigkeiten stoßen, ba die intimen Angestellten und Vertrauten des toten Kutisker sich zum großen Teile im Ausland aufhalten. Die Anwälte Iacobys, Rechts- anmalt Dr. Pindar und Dr. Klee, haben gegen den Haftbefehl de» Untersuchungsrichters sine ausführliche Beschwerde ein- gelegt, die sich vor allen Dingen daraus stützt, daß Iacoby lediglich in gutem Glaub en gehaicdelt habe. Gewisis Deträze. die ihm gutgeschrieben leien. führt Iacoby dqcaus zurück, daß st« eine Eni- schädigung für V e r l u st e aus keiner früheren Bankverbin- dung mit Bergmann darstellen. Dem steht selbstverständlich die schwer belastende Aussage der Frau vergmonn gegenüber, daß Iacoby in d« Lage sei, das Bergmannfche Unternehmen jederzeit in die Luft fliegen zu lasten. Staatsanwalt Zacoby— krank 5 Inzwischen haben die Anwälte Iacobys dem Gericht einen An- trag überreicht, der darlegt, daß Iacoby schon seit Jahren an einem schweren Gallen- und Leberleiden erkrankt ist und inkolge d« Aufregung der letzten Tage in der Haft von heftigen Gallenkoliken befallen wurde. Deslialb wird versucht, Professor Dr. L e w i n mit der Untersuchung de. Kranken zu be- auftragen, vor allem aber ihn schleunigst in das Lazarett des Untersuchungsgefängnisses aufzunehmen. Wir sind selbstverständlich die letzten, die einen neuen Fall 5)ösle schaffen wollen. Trotz- dem ab« stellen wir fest, daß d« Statsanwaltschaftsrat noch vor wenigen Tagen, ohne daß man ihm sein schweres Leiden anmerkte, seinen Dienstpflichten nachkam. Selbstverständlich soll er genau untersucht wenden, und wenn er krank ist, gehört er nicht in die Zelle, sondern ins Lazarett. Aber man darf wolll als selbstverständlich voraussetzen, daß d« Staatsanwollsäiafierat nicht peinlicher und sorgsälliger behandelt wird als irgend ein Ar» bell«, d« wegen Irgend eines Deliktes in Unter suchungshafl kommt. Wenn die Meldung einer Spätabondzeiwng zuttisfl, daß Iacoby für seine Tätigkeit bei dem Allgemeinen Lombard- und Lagerhaus 3000 M k. monatlich«hielt, so könnte man vielleicht ans den Gedanken kommen, daß es ihm möglich gemesen wäre, seinen kör�er. lichen Leiden vor scinem Zusammenbruch und vor dem Zu- scnnmenbruch der Firma Bergmann durch ärztlichen Beistand Ab- Hilfe zu schaffen. Die Angelegenheit Koti»k«-Jacoby wird wetterbfn durch ein Dlszipllnaroersohren aufgeklärt�««den. da» augenblicklich gegen den' Krimkncltammistar Dr. Trünberg schwebt. Es ist«wiesen, daß Dr. Grünb«g sehr enge Be- Ziehungen zu Kutisk« unterhielt und das Verfahren gegen Hvl.zmann und den Regierungsrai Bartels, d« seinerzeit wegen passiver Bestechung angellagt war. außerordentlich förd«te. In diesem Disziplinarverfahren tauchte auch die Behauptung aus, daß Äaatsanwaltschastsrat Dr. Iacoby sich außerhalb seiner Dienst- stundsn mit Kutisk« fr Lokalen traf und von ihm �r ei geh alten wurde. Gestern befaßte sich die Ilntersuchungsbehocde hauptsächlich mit der Vernehmung des Prokuristen K r a a tz. Dr. Iacoby wird «st anfangs der nächsten Woche vom Untersuchungsrichter in all« Ausführlichkeit vernommen werden. Vorläufig find die Vernehmun- gen so weit gediehen, daß über die Eeschäst« Bergmann» und die Art sein« Täuschungsmanöver fast vollkommene Klarheit herrscht. Neue D«hafwngen scheinen zurzeit nicht beoorzu- stehen. Der Berlin« Polizeipräsident hat, wie wir gestern abend mtt- teilten, in ein« Erklärung festgesteltt, daß d« seinerzett mtt der Durchführung ber Ermiillungen gegen den Direktor Rvesch von d« Treuhandgesellschaft betraute Beamte pflichtgemäß ge» bandelt habe. Hierzu äußert sich setzt die Stiatsanwaltschast und betont auch ihrerseits, daß„der Vorwurf, Staatsanwaltschaftsrat Lattä habe pflichtwidrig unterlassen, die Betrügereien des Paul B«gmann zu verfolgen, im Weg» d« Dlenstaufsicht nachgeprüft sei und alls unrichtig besn-nd»n wupd»-,.. säummsse und eine besondere Regelung d« Entschädigungen v«> langt, die für einen Schaden in Höhe bis zu 2000 Mark in Be- tracht kommen Der Bericht wurde durch Mitteilungen des Herrn Dorendorf vom.Zentralverband der Kolonialdeuifchen, der ebenfalls an d« Aussprache mit dem Ausschuß teilgenommen hatte, ergänzt- Nach wgiteten Ausführungen verschiedener Diskussionsredner beschäftigte sich ine Versammlung mtt d« Walst ihrer Kasten- prüf«._ Folgenschwerer Autobrand. Ore! Personen durch Drandwunöen verletzt. Ein eigenartiges Derkehrsunglück. bei dem drei Personen erhebliche Brandwunden davontrugen, ereignete sich gestern nachmittag gegen 16 Uhr vor dem Grundstück Sneisenau- stroße 103. D« Be'-Mser einer vorüberfahrenden Kleinkraftdroschke geriet plötzlich explosioartig in Brand. Im selben Augenblick schössen auch meterlang« Stichflammen aus der Motorhaube noch allen Seiten hervor. Während' der Ehouffeur sich durch Ab- springen rechtzeitig und unversehrt in Sicherheit bringen konnte, wurden zwei Straßenpassanten und ein Radfahrer, die gerade die Unfallstelle passierten, von den Stichflammer erfaßt und«heblich verletzt. Die Verunglückten, die zöjährige Johanna Bachmann aus der Halleschen Straße 19, der 24 Jahre alte Chauffeur Paul K'a schür aus der Norckstraße 11, der sich mtt seinem Rade aus dem Heimweg befand, und der 12jährige Arbetter Max Becker aus der Nostizstraße 9 wurden durch einen Gerätewagen der Feuer- wehr fn das Urbankrankenhaus gebracht. Da sich die Berletzungen als nicht lebensgefährlich herausstellten, konnten die drei Personen nach Anlegung von Notverbänden in ihre Wohnung gebracht werden. Die Kleinkraftdroscht« brannte trotz kräftigen Wast«gebens durch die Feuerwehr gänzsich nieder. Sehr interessant war wieder d« Vortrag von Geh. Regierung»- rat Prof. Dr. Wätzoldt aus seinem Zyklus„Kunfiwerke haben Schicksale*. Er schilderte, wie die Venus von Mllo den Weg in den Pariser Louvre fand. Unter großen Schwierigketten, aber für einen Spottpreis, wurde sie für Frankreich erworben. Auch Eng- lond und— Bayern, dessen damaliger Kronprinz in der Nähe der Fundstätte Terrain besaß, versuchten, nachdem der Wert der Status erkannt war, sie in.hren Besitz zu bringen. Bon dem berühmten und bsü-htigten„Eigin-Marbles*. die der schottische Lord Elflin ziemlich skrupellos von einem Heer von Arbeitern, teils aus den Ruinen der Mrcpott» herausbrachen ließ, um si« nach England zu v«frachl«i. berichtete d« Vortragende ebenfalls. Lange Zett erkannte übrigens England gor nicht, welche Kunstwerke es in diesen Bildwerken belaß, sondern hielt sie für minderwertige Hond- ««lerarbeite» au» der römischen Epoche. Die Ausführungen Erna Meyers von d« Zentrale der Haussrauenoereine Groß. Berlin unter dem Titel.-Hausfrau, hilf dir selbst!* wären gewiß für viele Hausfrauen wichtig gewesen, wenn die Vortragende ihr« Ratschläge upd Rezepte langsam diktiert hätte. Einzig iu d« Möglichkeit, das eine ad« das anders davon zu notieren, um die Anweisungen prak- lisch zu verwenden, hätte der Wert des Vortrages gelegen.— Gern hörte man am Nachmittag Anton W i 1 d g a n s. der aus seinen gedruckten und ungedruckten Dichrnngen las. lieber die Uraufführung der Oper„Die schöne Lau*, die am Abend gesend« wurde. wird im Feuilleton beruhtet werden. Ten. Eine Klarstellung. Dir brachten in Nr. SS vom 2. Februar �ine Mitteilung, nach der die ,Ll r b e i t S g e m e i n s ch a f t. s o z i a l- demokratischer Beamten* am 6. Fedruar eine Reichs- konserenz nach Berlin einberufen hat. ohne mitzuteilen, daß die „Arbeitsgemeinschaft* lediglich die im Deutschen Be- amtenbund organisiensn Parteigenossen umsaßt. Die im Allgemeinen Deutschen Beamtenbund organisierten Parteigenossen sind an der„Arbeitsgemeinschaft* nicht beteiligt. Ausstellung Olaturschuh uad Schule. Im Ausstellungssaal des Schöneberger Rathauses(Rudolf-Wilde-Platzt findet in iter Zeil vom 7. bir zum 25. Februar eine Ausstellung Naturschutz und Schule statt, die ollen Großberliner Schulen uneni- gelllich zugängig sein wird. Die Ausstellung, zu der die Staatliche Stelle sür Naturdenkmalpslege in Preußen das Material gesammelt hat. soll zeigen, wie der Naturschutzgedanke in der Schule gepflegt wird und welche vielseitige Anregung er dem, Arbeitsuntrrricht zu bieten vermag. Sonsumgeuosscnschaftt Parteimitglied«, die zur 4.. 6., 42., 100. und ISS. Abgabestelle der Konsumgenossenschast gehören, werden«- sucht, an dem an, Sonntag abend, 17 Uhr, im großen Pharussaal, Aiüllcrstraße 142, stattfindenden Geiwssenschaftsichen Familienabend sich zu beteilige», Borführung dreier Industriesilme d« Konsum,. vereine. Mitwirkende: Tarnburiga-Orchester, 262. weltliche Gemeinde- schule, Ansprache des Genossen Güttl«, Tombola und Tanz. Ein- tritt, einschließlich Steuer und Tanz. S0 Pf. Sobacell der Komiker. Rings um den bafuvarifchen Humor- Philosophen Karl Valentin gruppiert sich ein« Reihe Kollegen gleicher Fakultät, die bemüht sind, im Idiom ihres Landes der lach- lustigen Hörerschaft Humor zu vermitteln. Das Städtetrio Wien- Verlin. München hat ein paar äußerst würdige Repräsentanlei ausgesandt. Weaner Hamur kredenzt Fritz Wiesenthal. Er nennt sich„Professor*(vielleicht hat Oesterreich dieser sröhUchen Wissenscha't bereits einen Lehrstuhl«richtet). Ein rundlicher. äußerst beweglicher und fröhlich« Herr, der in einem frischsprudeln- den Quell heitersten Dischkutierens Plus und Minus der beiden Stammesbrüder gegeneinandre ausspielt. Was ihm so zwischerdurch an schlagf«tigen Redensarten einfällt, das flicht« geschickt da- zwischen und es entsteht ein« recht familiär-heiler« Zwiesprache zwi'chen Parkett und Bühne. Was dem lieben, ober schlampe, ten Wiener(so sagt Wieienthal) an Tempo und strassem Rhythmus seblt. das verkörpert B«lm durch Willy Rosen, der in seinen prachtvollen Klaviervorträgen den genialen kessen Schmiß in Tor und Wort demonstriert wie kein zweiter. Und dann eben Mün- chens eben einziger Karl Valentin, vielbesprochen und doch nnm« noch nicht gen» send bewundert In seiner ewigkeitsumwitter, tsn Erlegung zum Thema:„Dös größte Blech is halt doch der Schwere Schneeskürme über Ardenyev und Elsel. lieber den Ardennen und im Eifelgebiet wüten heftige Schneestürme, die durch Ihr plötzliches Austreten groß« Verkehrsstörungen hervorrufen. ZrelrHglSs» Gemeinte. Jonntea, Borrn. 11 ttfir, Pnvpelallee 15, Vor, Irai deSScn, Dr. Kkülin."'aqbclmra:©elf ntiel.©- IrtUgiouen und lire denke, tum. Haimomum: Engel-Terze'.t(Aieubetefohn). Gäile willkommen. v< rband ür Zfe benferMn, trab �everbe' aNung® f.(tbortoUerbnrg. Tei Vorbei elt»ng4um»r>«cht»ur Iunenvweide Qtte.n lS2-> benimit wlon. tag. den 6, ffedtnar, Ift-iz Uhr. in der 34. tSememdelchnl». Spreeltr, 39. Auch bei un« noch nicht gmelbtit Rinder tinnen daran leilnehmev. Wetterbericht der SffetNIchen welleidleofltzelle Bettln trab Umgegend cNachdr.»erb.). Völlig bis beiter, leine wesentlichen Niederlchlä'e, am läge Tenweraturen etwa« über fem Gestieiwunkt, nacht« verbrettele feröile.— Jür veutschland: In Drst- und Süddeulf.lland noch wolstr. aber ebne wesentliche Nie'erschiSse. im übii e» Dewschland» ottige« bis heitere« beständige« Wetter, aonnfnm ftittende Temperaturen. .sr. Unterhaltung unö Wissen Oer lebende Leichnam. Von tek» tek». imer»dor>: Reiiaurant Kriiko. Louenburger Str.21. Beginn 1 9 Uhr Bezirk 10. Zehlendort: Lindenpart Zehlendors, Berliner Chaussee, Ccke Gartenilratze. Beginn 10 Ubr. Bezirk II, Schöneberg: Hodenzollernschule, Marlin-Lulher-Stratze 23/24. Beginn 20 Uhr. Bezirk lZ, Steglitz: KatlirnS Festsöle, Lichterfelde, Säfeflr. 7. Beginn 30 Ubr. Bezirk 13, Xemaechof: Rcitamani Maatz, Rariendors, Chau'ieestratze 27. Beginn 10 Uvr. Bezirk 14: UeutöUa: Pasiage-Säle. Bergsiratze 151/153. Beginn 10 Ubr. Bezirk lS. Treplvw: Lokal.Zum kühlen Grunde'(Otto Kilhri), Od-, schöne- weide. Siemens strotze 1. Begini: 10 Uhr. Bezirk 16, Köpenick: Neslaurani Zu bei, gricdrichshogeri, vahnsdorjer Str. 15. Beginn 10 Uhr. Bezirk 17. Lichlcaberg: llöeilien-Lvzeum, RatbcnrSilraße 8. Beginn 189, Uhr. Bezirk 18, weitzensee: Gesell'chaitShauS, gr. Saat, Parkslr. 15. Beginn!0 Uhr. Bezirk 19. Bontom; PmadieS.Garten. Schlotzstrahc 2. Beginn 10 Uhr. Bezirk 20. Reinickendorf: Restaurant F ender, Nelnickendors-Dest, Lerlürer Stratze 73. Beginn 10 Uhr. Bibliothek und Kasse bleiben an diesem Tage geschlossen N! III „2 9 Zatie« lvagae"(ge,. gccb) auch genannt „Exlepäng" (ges. gesch.) Oidt grauen Haaren die Jugeridfarbe wieder. ,J*lrpanO" erhielt die Goldene Medaille 1913. Es färht nach und nach, also unaunanie. Kein gewöhnliches Hanriäf bemltcel. Erfolg garantiert..Eglepnng** ist wnsserhel'. schmutzt rieht und färbt nicht ab, es löroen Je« w-nch», woson sich Jeder Oehrwucher selbst übet zeugen kann. Vollständig unschädlich. Kinderleicht zn handhaben. Tausende Dankschreiben. Von Acrzte.n. 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ISW Uhr, erweitert« Breievorilands- sshuna in Dahlem, Lokal Dohlfahrt(Lokal der Ferienkolonie), Endstation der Etrahenhohnliui««3. heule. Sonnabend. 4. Februar: tu Abt. Die Genossinnen und Genossen beteiligen sich heut- an der Derb«. demonstration. 13. Abi. Die Genosse» holen„Unser Weg" vom G-noss«» Brefsi» ab. Di« Mitglieder beteiligen fick heut« abend restlos an dem WerbeuMMg. Ab. morsch 18 Uhr vom Bleinen Tiergarten. 34. Abt. Die De�irkzftibrcr iverden bringcnh gebetrn, zu den gahlabenden am Mittwoch, 8. Februar, einzuladen. In allen Zahlabenheu Referate. «7. Abt.„Unser Weg" ist umgehend vom Genosse» Zaeobi abzuholen. Morgen, Sonntag, 5. Februar: tigen Handzettelverdreituag in den Deoirkilokalen. Beiner darf fehlen. * fite«oonUfl. 5. Febomr.«nnftaUcl die 37.»olkoschnl« t-rMich) in Lichtenberg. M-rktftr. 12, eine Befichtigong nntee ssfibta.g her Leheer. Alle Genosse« NN» altern, d>« Bindet ,»t Einlchalung bti.ge», bfitse. diese G«. legen heii. da» Wesen der weltliche» Schul« kein>ea,nletaen, nicht actsfinauil. ««slchiignng ab 1» llhe. Einschnlang findet«bensoll» statt. Zuagsoztallstea: »eakllla kl: Sonntag 8 Uhr Serhbergpla» Treffpunkt int SchNttschuhhihrt. Sinderfreuade Groß verltn: B«i» Brengberg: Heut« adend um>9� Uhr Sitzung aller Breiohelser. Der wichtigen Tagesordnung wegen ist es Pflicht aller, zu erscheinen. Sterbetafel der Groß- Berliner Partei- Organisation 23. Abt. Am l. Februar verstarb unser lanajiihrigck Genosse Ziern. Harb Lew», Bötzowstr. 13, im Alter von«, Iabren. Ehre seinem An- d-nkenl Deerd gung am Montag. S. Februar. lZ Uhr, neue Leichenhalle de» Jüdische» Friedhofe S, Weihensee. Um ren» D-teiilnnnn niin» Um rege Beteiligung wird gebeten. Sozialistische Arvelterjugend Groß-Berlin. WerdeieziN Weddlug: Groher Festabend am Sonnabend, N. Fe- ?!?(?!-,'o der Aula des Schiller. Lyzeums, Pank., Ecke Söttgcrstrah«. Ausfuhrung de»„Sommcrnochtstraums". Mitwirkend«: Orchester der Ausbauschult Neukölln, Singkrets der SAI., Spiclgewcinschast der SAI. Barten zum Preise von 49 Pf. im Sekrelariat zu haben. heute, Sonnabend. 19M Uhr: _ rt: Ucbeu der Tambourkapelle Danziger Str. K2. eebebezirl Prenzlauer«ergi iszh Uhr im Heim Danziger Str. 62, Bataif« 7, wichtige Borsttzcnbenkoufercn, Mit den Ausschußmitgliedern. Die Vorsitzenden und Ausschußmltglieber müssen aus jeden Fall erscheinen. Die Vorsitzenden vom Bezirk Mitte treffen sich u Stunde vorher. morgen Sonntag: Moabit T: Schule Waldenserstr. 2L Proletarisch« Dichterabe ird.— FaN- Treffpunkt 11 Uhr Vbf. Schönplatz U: Besuch der Sternwarte in Treptow. Häuser Alle«.— Spandau'' - Heim Lindenuser. Heimabend.— Btpeai�i Heini- abend. Heim Grünau« Str. 5.— Feicdrich-haqen! Heim Fnedrichstr. 87. Heimabend.— Reinickendorf.««»! Heim Seidelstr. 1. Bunter Abend.- Tempelhos: Spiel und Sport auf dem Tempelhofer Feld. Treffpunkt Uhr Dorf., Ecke Berliner Strahe. A Uhr im Heim Germaniastr. 1— ö: Barl-Lieb. anderer'Gruppen sowie Das Heim wird ..______...____-_______ Bönigsheide. Treffpunkt O'i Uhr Hertzberaplatz-gcndh«im Steinmetzstr. III. Sagen- und MSrchenabcnd(Wendel— Echönlan!) Derbebezirk Reinickendorf: 18 Uhr im Leim ReinIckendorf.Qst, Seebad. Restd?n, strahe, Werbebezirksmitgliederversammlung...Wcrischulk. Wcrkfpvrt und SAI." Nach der Versammlung gemeinsamer Heimabend. All« Gruppen. Veranstaltungen fallen au».— AS, lung. Gruppenlctierl Die Borstandssitzung findet nach der Mitgliederversammlung statt. Werbebezlrk Teltowkanal: Beteiligung an der Liebknecht. Luxembura-Feier pünktlich 20 Uhr im Heim Tempelhof, Germaniastr. 1—6. Erscheint zahlreich. Vortrage, Vereine und Versammlungen. ?telthsbanner„Scklwari Rok-Gold" Gefchfiftsstelle: Berlin E. lt. Sebastianstr 37138. Hot Z Zr. Sonnabenb, 1. Februar. Tiergarte», Weste» I: Antreten 17>.6 Ubr Magdeburger Platz in Bannerkleidung zum Schutz der»PD.» Demonstration. FriedriSshain, Kameradschaft Büiching: 20 Uhr gemütliches Beilammensein bei Bänsch, Webcrstr. 15. Teltow: llii Uhr Antreten am "■ i vtag, 5.~ Büsching Ml______________________________________ JE. SMM treffen sich um 16 Uhr.. Rontag, 6. Februar. Friedrichshain, Bamerad> Gemütliche» Beisammensein mit Dämon bei Bänsch, Welxrstr. 1Z. Dt» Tarnen schaff Petersburg: 19(4 Uhr bei Bulch, Tilstter Str.?k. Bameradschafteversamin» lung. Referent Bamerad Küter. ttteuzberq, Fungmannschalt: 3.20 Uhr Per» sammlung bei Siedentopf, Wuskouer Str. Vi. Evoreplai, Friedrichsfrib«: 19 Uhr wichtig« Sitzung aller am Svartpiatz beteiligten Vorstände mit Aufstchtsper» fönen im Verelnsheim. Sportplatz. Ablershof fBameradschast, Sportaruppe): 19 Uhr Zusammenkunft im Jugendheim Toonsteahe.— Friebrio'ohai»: Di« Bameradschaftsfllhrer Halen sofort d'c Eintrittskarten zu der am 19. Fehrua: im Zirkus Busch stattfindenden Bundesgrün dungefei er beim ersten Kassierer ad. — Rcatölln»Br>tz, Iungbanner: Sonntag, 5. Februar, 8>-4 Ubr, Trcisen Rot» bau» Neukölln in.ilvil mit Bundesbanner.— Wilmersdorf: Sonnlag. 5. Fe. bruar. Antreten sämtlicher aktiven Kameraden Händelvlatz, Eroh.Lichterfelde, um 1311 Uhr.- Schöneberg.Friedeua»! Antreten N'i Uhr, auch Groh-Lichter. felde, Händelplotz(nicht, wie angegeben, lob, Uhr).— Köpenick: sanntag, ö. Februar, von 9—12 Uhr Zusammenkunft im.Wilhelmshof". Arbeiter-Samaritee-Bol»»«« Berlin. Geschöftosielle: N. 21. Groß« Hain. btirger Str. 20. Telephon: Norden 3.310. Abt. Weddlug: IS'j Uhr Mttglisder- Dersammlung bei Bevin. Echulstr 12. m Arbeiter Abstineutev.Bnnd, Ortsgruppe Benin. Sonntag. 3. Februar, ' 1ÜS, Hof M'■' ä 18 Uhr. Fichte heim, Köpeniäer Str. Hof recht» 1 Tr.,«Seneralvcrsammlung. jt_____ ss—rnrnrnssseas-s-« Gervais-Käse essen Alle am liebsten! KW».AMi-AWIm! Mas lebski Putbusser Straße 6 Qualitätsware/ Billigte Preise Leihhaus Hans Klekbusch[cl.p.i» Hödiste BeleiliDDS jedet Wenudie DanzIfierSäToZ�Ä" | Sonnah, 4. 2 28 Staats-Bpe» Am Pl.d.Republ. 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Sein Wirken, seine edle, selbstlose Persönlichkeit werden nie von uns vergessen werden. Berlin, den 8. Februar 1928. Verwaltungsrat und Gcschaftsleitung des Stickstoff-Syndikats 3) ' Erstaufführung für Berlin Joh.-Seb.-Bach-Saai, Berlin W. 35 LvltzowstraBe 76 Montag, den 6. Februaii928 19 und 21 Uhr: Film vertrag Canada das Land der eigenen Scholle Ueberfahri auf einem Dampfer des Norddeutsch.LIoyd Bremen Der bekannte Vortragsredner Kapitän MtliM Spaäniaffl-Beft Oer neue groBe Reisefilm der DflrlnB-Film-Werke-Hannover zeigt nicht mjrdlewlrtschaftl. Bedeutung, sondern auch die Schönheiten und Reize, eowle einige seltene Naturwunder de« unbekannte» Oanada Harstolleri DSWog-Fllra-Works Hannovor In Gom»in schar* mit dorn Nordd. 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