r gig Ber rlanis mit από rbeits es En sung Sme feine eite merde It i Do d ndung Reid pr dün feine n per merde it un 1100 wege Do hande Sabe beite 253 in Die te smeh Dieje foll unge n de ndeste Dische frage einme m, bi Dürfe ie. Die i gejes eben en di höh , da orge Eric. ber. It un Tari neu er un de in gefäl Bembe alte Ipri brige tuale Für di s zu ng vo .עב Abendausgabe Tir. 556 277 00 45. Jahrgang Böchentlich 85 31 monatlich 3,60 R. tm voraus zahlbar, Boftbezug 4,32 R. einicht. Beftellgeld, Auslandsabonne ment 6,- m. pro Monat. * Der Bormarts" erscheint modentäg lich zweimal, Sonntags und Montags einmal, die Abendausgaben für Berlin und im Handel mit dem Titel„ Der Abend", Illustrierte Beilagen Bolt und Zeit" und Kinderfreund". Ferner Unterhaltung und Wissen"," Frauen. ftimme". Techni!"," Blid in die Bücherwell" und Jugend- Borwärts Vorwärts Berliner Boltsblatt Sonnabend 24. November 1928 10 Pfennig Die einfaltige Nonpareillezetle 80 Pfennig. Reklamezeile 5.- Reichs mart. Kleine Anzeigen" das fettge. brudte ort 25 Pfennig( zulässig zmet fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort 12 Bfennig. Stellengesuche das erste Bort 15 Pfennig, jedes weitere ort 10 Pfennig. Borte über 15 Buchstaben gählen für zmei Borte. Arbeitsmartt Zeile 60 Pfennig. Familienanzeigen für Abonnenten Zeile 40 Bfennig. Anzeigen. annahme im Hauptgeschäft Linden. Straße 3, wochentagl. von 8/2 bis 17 Ulbr. Bentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands Redaktion und Berlag: Berlin E 68, Lindenstraße 3 Kerniprecher: Tonboit 292-297. Telegramm- Adr.: Sozialdemokrat Berlin Vorwärts- Verlag G. m. b. H. Weftschbedkonto: Berlin 87536. Bankkonto: Bank der Arbetter, Angestellten und Beamten Wallstr. 65. Diskonto- Gesellschaft, Depofitentaste Lindenstr Sturm und Schiffsuntergang. Teil der Besatzung des Dampfers Herrenwijk gerettet. Die Offafialische Compagnie teilt über die Hilfeleizung der " Estonia" für den im Atlantit untergegangenen deutschen Frachtdampfer Herrenwijk" der Lübed- Linie A.-G. mit: Der Passagierdampfer„ Estonia" der Offafialijchen Compagnie, der sich auf der Fahrt von New york nach Danzig befindet, wurde Donnerstag nacht von dem deutschen Dampfer Herrenwijk", der sich auf 54 Grad 52 Minuten nördlicher Breite und 24 Grad 30 Minnten westlicher Länge in Seenot befand, zu Hilfe gerufen. Es gelang der„ Estonia", bis 3 Uhr Freitag morgens sechs Mann der Besatzung zu tetten, als ein zunehmender Nordwestorkan die Fortsehung der Rettungsaftion unmöglich machte. Die„ Estonia" blieb an der Unfallstelle in der Hoffnung, die übrig bleibenden 20 Mann der Bejahung bei Tagesanbruch in Sicherheit zu bringen. Der Orfan nahm jedoch weiterhin an Stärfe zu, und Freitag vormittag 10 Uhr fant die Herrenwijk". Bis 1 Uhr mittags waren im ganzen 13 Mann gerettet. Die„ Herrenwijk" gehörte der Reederei Lübed- Cinie 21.- 6. in Lübed und war auf der Reise von Härnösand nach New York mit einer Ladung 3ellffoff. . Der Kapitän des Passagierdampfers Estonia" berichtet meiter der Ostajiatischen Compagnie, daß gestern nachmittag um 3 Uhr die weiteren Nachforschungen nach leberlebenben des deutschen Dampfers Herrenwijt" eingestellt werden mußten, da der Orfan zu Diesem Zeitpunkt zu einer solchen Stärke angewachsen war, daß weiteres Manövrieren unmöglich wurde. Erst um 8 Uhr gestern abend konnte die Reise fortgesetzt werden. Die Namen der Geretteten sind: Karl Ebenhusen, Artur Schwerendt, Wilhelm Schultz, Walter Bocian, Hermann Rohlis, Bernhard Tews, Ernst Bufenowitz, Hugo Kühl, Ernst Seifert, Karl Weiß, Ernst Kufubis, Artur Bendir und Offo Sommerfeld. Wegen der Verspätung durch die Rettungsarbeiten wird die„ Estonia" die Kopenhagener Reede erst Mittwoch morgen onlaufen. Gestern abend furz nach 10 Uhr sandte der in der Nähe der holländischen Küste mit gebrochenem Ruder hilflos treibende schwedische Dampfer„ Eugenia" SOS. Rufe aus. Das Schiff teilte später um 10,30 Uhr mit, daß es sich etwa sechs Kilometer westlich von Kykduin( nicht weit vom Haag) befinde. Auf eine entsprechende Anfrage der Radiostation Scheveningen teilte die Eugenia" mit, daß sie dringend die Hilfe von Schleppdampfern benötige. Weitere Schiffsunfälle. Bei Bornholm ist das Motorfchiff ivet" aus Lelffijl auf Der Reise von Hadersleben nach Borga im Nebel gestrandet. Das Schiff hat ein schweres Bed und Schraubenschaden erhalten. Die Bejahung von 9 Mann ist gereltet worden. Die deutsche Galeasse " Bora" aus Brafe ist im starten Sturm auf die Mole des Hafens von Stagen geworfen und zerschmettert worden. Die fünf Mann starte Besagung wurde von dem Boot der Stagener Rettungsstation nach einem heldenmütigen Kampf mit Sturin und See Die Mannschaft des dänischen Seglers Emma" aus Aarhus wurde auf hoher See von dem norwegischen Motorschiff..Comefa" aufgenommen. Die„ Emma" war om Berfinten und liegt jetzt 10 Seemeilen östlich des Feuerschiffes von Stagens Riff. gerettet. Infolge des auf dem Kanal herrschenden Sturmes ist die ift i Damperverbindung Calais- Dover unterbrochen worden, während auf der Strecke Dünkirchen- Tilbury- London der Schiffsverkehr noch aufrechterhalten wird. fie 0 au cit b Hamburg und Nordseeküste. 1001s Das Radio in der Wüste. Selbst in der entferntesten Wüste bleibt der Forscher der Neuzeit im Kontakt mit der zivilisierten Welt. Unser Bild zeigt, wie die Teilnehmer der Andrews- Expedition, die in der Wüste Gobi erfolgreich nach geschichtlichen Tierskeletten forscht, sich um den richtigen Empfang der europäischen Funkwellen bemühen. Damms Millionengeschäfte. Die Transaktionen des Verbandes der Feuerversicherungsanstalten. Das Eingreifen des preußischen Innenministeriums gegen den Direktor des Verbandes öffentlicher Feuerversicherungsanstalten hat eine Affäre ins Rollen und damit an die Deffentlichkeit gebracht, über die in eingeweihten Kreisen schon seit geraumer Zeit gesprochen wurde. Die merkwürdigen Geschäfte, die der Verbandsdirektor, Regierungsrat Damm, seit dem Jahre 1925 in immer größerem Umfange eingeleitet und zum Teil auch durchgeführt hat, mußten in den Kreisen berufsmäßiger Kreditvermittler und Banksachverständigen naturgemäß größtes Erstaunen hervorrufen, weil man hier von den eigentlichen Aufgaben des Verbandes der öffentlichen Feuerversicherungsanstalten als der Spizenorganisation der Feuersozierat v. d. Marwitz, von diesen Transaktionen Damms gewußt, bzw. ob er fie gebilligt hat. Obgleich die vom Ministerium eingeleitete Untersuchung, die insbesondere von dem kommissarischen Verbandsdirektor, Regierungs. rat Tapolski, und dem Generaldirektor Wessel geführt wird, noch nicht zum Abschluß gefommen ist, fonnte bereits eine ganze Reihe von Feststellungen getroffen werden, aus denen einwandfrei hervorgeht, daß Geheimrat v. Marwih über die Verpflichtungen, die Regierungsrat Damm für den Verband übernommen hat, nicht nur gewußt, sondern sie zum Teil ausdrücklich gebilligt hat. Die Geschäfte des Verbandes der öffentlichen FeuerversicherungsDen ganzen Freitagabend über herrschten über dem Nordjee täten und öffentlich- rechtlichen Feuerversicherungsanstalten ganz anfüftengebiet und Hamburg schwere Stürme in Berbindere Auffassungen hatte und mit Recht auf dem Standpunkt stand, erli dung mit andauernden ausgiebigen Regenfällen. Ham.9 burg wurden um 7 Uhr abends die stärksten Böen mit 27 Gefunden. daß derartige Transattionen, zumal wenn sie größere Anleihe für Bauhypotheken im Inlande aufzunehmen, meil rerinne Conifch B, par metern gemessen. Auf der Rückseite des Tiefdruckgebietes mit Kurs Jütland Südschweden find aber noch starte Luftbewegungen zu er warten. Von der Küste werden fast durchweg Windstärken von 8 bis 9 gemeldet. Bis Mitternacht lagen irgendwelche Meldungen aus methäfe Lotal rake in die Millionen gingen, feinesfalls zu den Befugnissen einer Körperschaft gehören tonnten. Infolgedessen war die Hauptfrage, die im Zusammenhang mit diesen Dingen immer wieder. crörtert delte, die der Verbandsdirektor, Regierungsrat Paul Damm, aus anstalten begannen Ende 1925 mit dem Versuch, im Auslande eine damals die Beschaffung von Hypothekenkrediten für Neubauten große Schwierigkeiten bereitete. Diese Anleiheaufnahme scheiterte aber an dem Einspruch der Beratungsstelle und des Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht. Im Laufe des Jahres 1926 übernahm dann der tretungsberechtigten Verbandsdirektors Damm, gegenüber der BayeCurhaven oder anderen Küstenstationen über Behinderungen der murde, die, ob es sich in allen diesen Fällen um Geschäfte han- Verband, und zwar auf Grund von Verhandlungen des einzig verangerichtet. Emiliobrt oder etwaige Havarien von Schiffen nicht vor. Bet erlin Echapen hat der Sturm in Hamburger Hajena und Stadtgebiet nicht Der orfanartige Sturm, der gestern über Irland und dem Kanal herrichte, hat heute die norddeutschen Rüstengewässer und Städte er. reicht. In den frühen Morgenstunden fegte der Sturm mit außerordentlicher Stärte über Hamburg hinweg. Das Wasser der en üb Elbe ftaute sich an verschiedenen Einbuchtungen in bedcntlicher Höhe. Störungen größeren Ausmaßes find bis jetzt noch nicht gemeldet aße 29 worden. aste imme irgendwelchen Motiven heraus auf eigene Stappe unternommen hat, oder ob der Vorsitzende des Verbandsausschusses, Geh. RegierungsDie Tragödie von Ostpreußen. Der Kampf der 200000! Berichte 2. und 3. Seite. rischen Vereinsbank eine Hypothekengarantie in Höhe von 3,9 Milfionen, mit deren Hilfe das Bankhaus Philipp in Berlin der Papier. fabrit Köslin eine erste Hypothet in gleicher Höhe bei der Bayerischen Bereinsbank besorgte. Für die Uebernahme dieser Garantie erhielt der Verband nach Abwicklung des Geschäfts vom Bankhaus Philipp eine Provision von 100 000 Mart gutgeschrieben. Auf die Mitteilung dieser Gutschrift antwortete der Berband in einem Schreiben vom 2. Dezember 1927, in dem er für diese hochwil. tommene außerordentliche Zuschußeinnahme" seinen verbindlichsten Dant ausspricht. Dieses Schreiben ist unterzeinek sam Bere bandsbirettor Damm und trägt den Vermert: Renninis gevommen: Der Vorsitzende des Ausschusses, v. d. Marwig, Ge heimer Regierungsrat." Nach Durchführung verschiedener fleinerer Geschäfte trat mun Reg.- Rat Damnt mit anderen Berliner Hypothekenbanken, ins befondere mit dem Banthaus Wilhelm Herrig in Verbindung, au dessen Inhabern Ehras und Ladner er aus der Kriegszeit her freundschaftliche Beziehungen unterhielt. Diese Freundschaft scheint fich nun in weiteren recht großen Geschäften ausgewirkt zu haben, die nunmehr mit dem Banthaus Herrig entriert wurden. Damit nicht genug, mollte nun Damm auch der Gemeinschaftsgruppe Deutscher Hypothekenbanken zu der Möglichkeit verhelfen, ihren Pfandbriefabsatz zu erweitern. Er verpflichtete den Verband zur Abnahme von nicht weniger als etwa 18 Millionen Mark Pfand briefen, von denen er auch bereits 8 Millionen abgenommen hatte. Zur Uebernahme der restlichen 10 Millionen Pfandbriefe ist es nus infolge des Eingreifens der Aussichtsbehörde nicht mehr gefommen. bonsol Der Kampf der 200000. Die dritte Woche im Kampfgebiet. Duisburg, 24. November.( Eigenbericht.) fffiengesellschaften gegenüber einer Borfriegsziffer von über 9 Broz, Heute vormittag 9 Uhr begann vor den Duisburger Candes schon im Jahre 1926/27 unter Rull gejunten war und die Kon arbeitsgericht die Berufungsverhandlung in der Klage junftur zurzeit im Rüdgang begriffen iff, wäre eine herabdes Arbeitgeberverbandes Nordwest gegen die drei Metallarbeifer- ehung der Löhne geboten mir haben uns indeljen entverbände auf ungültigkeitserklärung des Schledspruches. Den fchloffen, zunächst von der Forderung auf Herablehung der Löhne Vorsitz der Berhandlung führt Landgerichtsrat Dr. Kramer. Die abzusehen und find demzufolge bereit, das bis zum 31. Dezember Parteien werden nertreten sein durch die Rechtsanwälte 1928 gültige Sohnabkommen unverändert zu verlängern. 3m Dr. Gauer, den Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes, 22 Intereffe der Feftigung unserer wirtschaftlichen Berhältniffe müffen Shopen- Düffeldorf und B2 Mansfeld- Effen für die wir jedoch ausschlaggebenden Wert auf eine langiriftige CanfArbeitgeber; R2. Fränkel- Berlin, R2. Abel. Effen und R2 dauer des neuen Lohnabkommens legen Sinsheimer für die drei beteiligten Metallarbeiterverbände. Die kommuniffen hatten in ihrer Preffe und in Flug blättern wiederum zu Demonstrationen vor dem Landes arbeitsgericht gegen das Unternehmertum und gegen die verräterlichen Gewerkschaftsbureautcafen" aufgerufen. Bisher hat nicht ein einziger Ausgesperrter dem fommunistischen Appell Folge geleistet. Das Urteil ist voraussichtlich in den späten admittagsstunden In welchem Umfang aust allen diesen Millionen transaktionen dem Verbande der öffentlichen Feuerversicherungsanstalten ein Schaden erwachsen wird, läßt sich vorläufig noch gar nicht absehen. Immerhin dürfte der Einwand, daß diese Körperschaft durch den jetzt suspendierten Verbandsdirektor nicht legal per pflichtet sei, faum stichhaltig sein, da, wie gesagt, mündliche und schriftliche Erklärungen des Ausschußvorsitzenden v. d. Marwig über die Berechtigung Damms zur Eingehung derartiger Berpflichtungen für den Verband vorliegen. Die in der offiziellen Mitteilung enthaltene Behauptung, daß alle diese Geschäfte wahrscheinlich gar nicht durch die Bücher des Verbandes gegangen sind, wird in eingeweihten Kreifen star? bezweifelt. Tatsache ist, daß beispielsweise die vorerwähnte Provision in Höhe von 100 000 Mart nicht bar zur Auszahlung gelangt, sondern dem Verband auf laufendes Konto gutgeschrieben und verrechnet worden ist, so daß sich entsprechende Gegenbuchungen unter allen Umständen in den Büchern des Verbandes befinden müssen, es sei denn, daß bei diefer Körperschaft überhaupt feine ordnungsmäßige Buchführung bestanden hat, was vorläufig im Hinblick auf die Bedeutung dieser öffentlich- rechtlichen Körperschaft bezweifelt werden muß. Wie wir weiter erfahren, versucht der Borsigende des Verbandsausschusses, Geheimer Regierungsrat v. d. Marwih, die ganze Berantwortung für diese Geschäfte dem suspendierten Regierungsrat Damm zuzu schieben, doch können sich sowohl Damm wie die geschädigten Inter effenten auf eine ganze Reihe von Schriftstücken berufen, unter denen auch der Name v. d. Marwig steht. Die ganze Angelegenheit dürfte noch ziemlich weite Kreise ziehen. Polen gegen Rheinräumung. Wegen des Panzerschiffee. Warihau, 24. november. zu erwarten. Das Urteil der Nordwestlichen fertig! Duisburg, 24. Rovember. Auf die Berufungsrechtfertigung der Metallarbeiter verbände hat der Arbeitgeberverband Nordwest dem Gericht eine Berufungsbeantwortung übergeben, in der er erklärt, Kinderfreunde Groß- Berlin Achtung Kreisleiter! Wir haben die en fich notwendige Forderung auf Herabjegung der Löne zunächst fallen laffen in der Annahme, das auch Sie in tipfiger Erkenntnis der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage feine Cohnerhöhungen fordern. Sollten wir uns in diefer anahme getäuscht haben, behalten wir uns für die bevorstehenden Zarifverhandlungen Beschluß der Kreisleitersitzung vom 23. November: Der Bezirk Groß- Berlin holt Ruhrkinder nach Berlin. Alle sammeln sofort Adressen von Familien, die Kinder für ca. 4 Wochen aufnehmen können. Adressen an die Kreisleiter, von da sofort weiterleiten zu H. Weinberger, Lindenstraße 3. Die polnischen Rechtsparteien und die Piaft- Partei haben im Sejm den Dringlichkeitsantrag eingebracht, die Regierung möge alle Schrifte unternehmen, damit dem Artikel 429 des Berfrages von Bersailles Genüge geschehe, in dem bestimmt wird, daß die Räumung des Rheinlands mit einer genügenden Bürgschaft gegen deutsche Angriffshandlungen verbunden fein müffe. Jur Stühung des Antrags wird Bezug genommen auf die Reichs fagsaussprachen vom 15. und 16. fomie vom 19. und 20. November, in denen festgestellt worden fel, daß die deutschen Rüftungen gegen Offen, vor allem gegen Polen gerichtet feien sowie daß die Bertreter verschiedener Parteien die Forderung einer Uenderung der deutsch- polnischen Grenze erhoben hätten, endlich daß am 15. September in Genf die Verhandlungen über eine vorzeitige Rheinlandräumung angebahut worden feien. Spaltung in der KPD. Auch in Stettin zerfällt die Stadtverordnetenfrattion. Steffin, 24. November.( Eigenbericht.) drädlig alles weitete voz." " Selbst wenn þie Begründung für die Ründigung des Bahn tarifs für bas Tarifgeblet Hannover nicht so beutlich mit ber Begründung der Ründigung in Mittelbeutschland übereinstimmte, wenn sie nicht nach bemfelben Scheme gearbeitet wäre und von denselben unwahren Behauptungen über die Rentabilität ber Unternehmungen ausginge, auch dann wäre das Gesicht bes Gesamtverbandes ber Metallindustriellen bahinter So weit wie möglich machen ble Metallindustriellen sich die femmunistische Barole für ihre 3wede zu eigen: bie Rampffront aufzurollen und zu verbreitern. Son G Erbe beim triedy C die 2 Den a " di mehr Dorhi C Bendy ins C mal 6 fallen niema bie beang I Difizie fletter kimm Sollten bie Herren im Gesamtverband der Meinung sein, durch solche Provokationen ber Metallarbeiterschaft und darüber hinaus der gesamten organisierten Arbeit nehmerschaft Deutschlands ihrer Sache zu dienen und den Kon flift im Ruhrgebiet, den die„ Nordwestlichen vom Zaun gebrochen haben, zugunsten des Unternehmertums zu beeinflussen, dann sind is fehr auf bert Holzweg. Für die Gesamtheit der organisierten Arbeit nehmerschaft ist die Mobilmechung des Scharfmachertums bas Signal, fi au gemeinsamer Gegenmehr au2 rüsten. Da die Scharfmacher aufs Ganze gehen, verbindlich er tarie Schiedssprüche fabatieren, gegen den Staat revoltieren, weif jein Ansehen und feine Pflicht ihn zwingen, sich gegen die Aus merfe bidte hebe Die R die m berun Panie! Finnig CE mir 11 Job 1 mebel immer panic daß die Berufungsrechtfertigung der Metallarbeiternerbände meder nach der tatsächlichen noch noch ber rechtlichen Seite hin die Gründe des erstinstanzlichen Urteils entfräfte. Konnte der Arbeitgeberverband seinen Rechtsstandpunkt etwa hungerung von Hunderttausenden Frauen und Kindern zu wenden, aufgeben? Neuer Zariffampf in Hannover. Der Berband der Hannoverschen Metallindustriellen hat den am Tarifvertrag beteiligten Gewertjóaften das Lohnabkommen vom 15. Mai 1928 3um 31. Dezember 1928 gekündigt. In dem Kündigungsschreiben wird u. a. ausgeführt: „ Da die durchschnittliche Rentabilität der eifenverarbeitenden Juduffcie nach den Ergebnissen der amflichen Statistit über die Neubau in Einsturzgefahr. Barum greift die zuständige Boupolizei nicht ein? 1 seinen Gesezen Geltung zu verschaffen, ist die öffentliche einung fomeit fie nicht von Hugenberg gemacht wird auf der Seite der Arbeitnehmerschaft. Einen Faftor, den die Scharfmacher zwar nicht ganz unterschäßen, aber doch stark mißachten. Die Drohungen des Gesamtverbandes der Metallindustriellen, um der Aussperrung ber 213 000 Metalf arbeiter im Bereich der Nordwestlichen Gruppe 3m nachträglichen Erfolg zu verhelfen, müffen ihren 3med verfehlen. Die Entscheidung diejes Kampfes wird zugleich bis Entscheidung über die kleineren Kampfhandlungen des Gesamtverbandes sein. reits vor zwei Tagen eingefreien fein muß wie aus einem vorgefundenen Abschiedsbrief hervorgeht, iff der Mann mit feiner Zochter aus Gram über den Zob feiner Frau im gegenfeltigen Einverständnis aus dem Leben gefchieden. 3n ber Birtbushstraße in Steglig führt die Firma Berche u. Nippert einen größeren Rompler Wohnungsbauten aus. Die Fundamentierungsarbeiten liegen in den Händen der Firma ,, Huta". Die Baustelle befindet sich am alten Bätetal Die Beschaffenheit des Bodens erschien den Fachleuten durchaus un geeignet zum Wohnungsbau; dennoch hat die Behörde die Bauerlaubnis erteilt. 3war mit einer bestimmten Einschränkung, benn es wurden zum größten Teil vier Etagen, zum Teil allerdings auch nur drei Etagen genehmigt. Diese Tatsache bemeist, daß auch behörblicherseits die schlechte Beschaffenheit des Bodens bekannt war. Behörde mie ausführende Firma hätte daraus die Lehre ziehen müssen, mit ganz besonderer Borsicht die Fundamentierungsarbeiten vorzunehmen. Dies ist jedoch nicht geschehen. In dem Biod der Drei- Etagen- Häufer, der zirfa 80 Meter Länge hat, fintt die Mitte ein. Dieser ganze Teil steht auf Pfählen von 7 bis 10 Meter Länge. Während diese Fundamen tierung auf den Seiten ausreicht, hat man jetzt erkannt, daß die dortige Bodenbeschaffenheit für die Mitte mindestens fable non einer Länge bis zu 15 Meter gebraucht hätte. Nachdem der Rohbau fertig, die Dacharbeiten nollendet, innen und außen Buzarbeiten begonnen find, fintt diefer mittlere Teil langjam aber stetig flefer und fiefer. An der Borderfront werden es un gefähr 20 Sentimeter, an der Hinterfront nahezu 50 Zentimeter sein. Die Folge davon ist, daß die inneren Wände verbogen und verzerrt dastehen. Die 8 Zentimeter starten Fensterstursträger find natürlich ebenfalls verbogen und es besteht die Gefahr, daß sie nach außen abgedrückt werden. Das Durcheinander in der Stettiner PD. hat jetzt durch die Spaltung der neun Mann starten Stadtverorb. netenfrattion feine Krönung gefunden. Mehrere rechte Stadtverordnete hatten vor einiger Zeit gegen die Weisung der Bezirksleitung, für die Unterstützung der nichtorgani fierten streifenden Werftarbeiter einzutreten, rebelliert, indem sie, als die Ungelegenheit in der Stadtverordnetenversamm lung zur Berhandlung stand, den sigungsfaal verließen. Bie vorauszusehen, ist dieser offene Aufstand Ausgangspunkt jchwerer Auseinandersegungen geworden. Nachdem zunächst die Bezirksleitung den hier in Frage kommenden Disziplinbrechern nur eine Rüge erteilt hatte, hat sich nunmehr die sogenannte pommerfche Barteiarbeiterfonferenz" mit dem Fall befaßt und ihr Urteil gesprochen. Sie beschloß, der Bezirksleitung zu empfehlen, die StadtDerordneten öft und Ples aus der Kommunistischen Partei auszuschließen und den Stadtverordneten Grieht aufaufordern, fein Mandat nieberzulegen. Die Thälmannisten in der Bezirksleitung haben diesem Urteilsspruch in einer Sizung, die sie dem Strafgericht der Parteiarbeiterfonferenz auf dem Fuße folgen ließen, fofort Rechnung getragen. Da die Kandidatenliste der KPD. zur Stettiner Stadtverord netenversammlung inzwischen erschöpft ist, bedeutet das die vol lige Berfplitterung der Frattion. Gegen den vierten Miffetäter ist deshalb vorläufig von weiteren Maßnahmen abge jehen worden, weil er inzwischen in aller Form A66itte geleistet und fünftig zu gehorchen gelobt hat. Das befreite Südtirol. Oder:„ Deutschnationale Brüder" aus Pommern. Deutschrationale greifen Stresemann an, weil er die Mostquer Botschaft nicht nach angeblichen Befehlen Mostaus bejegen will. Andere von derselben Sorte fahren nach Rom und schweifmedeln nor Mussolini, dem Bebrüder Südtirols. Nach dem Gebanken, der sie vom Klaffenkampf erlöst, vom Klassenfampi, der ihre nationale Kraft zerbricht, schreien alle Bölfer," deklamierte Herr v. Rohr, und Mussolini nickte zustimmend. Dazu schreibt nun die Wiener Arbeiterzeitung": Mit vorgehaltenen Pistolen. Schwere Raubüberfälle im theinisch- westfälischen 3nduftriegebiet. 3m theinisch- westfälischen Jaduftriegebiet, und zwar in den Städten Herne, Bochum, Duisburg und Effen. haben sich an einem einzigen Tage, und zwar am Freitag nadmittag- alfo zur Zelf der Lohnauszahlungen- fchwere Ueberfälle ereignet. Die Täter find jedesmal unerfannt entfommen. Bendyt Edre nant Gieße Sant unfere D Son 1 Buri& Duger Ich w Balie Der S D wunde mir d Den S mann ohne Jch hi Suft 1 Panie. Ich h Am Freitagnachmittag furz nach 5 Uhr überfielen zwei Räuber den in der Nebenstede der Gewerbebant in Herne- Sobingen allein anwesenden Raffierer und zwangen ihn unter Bedrohung mit Bistolen, den Kassenschrank zu öffnen, aus dem fie runt 3000 art raubten. Zur Erschwerung ihrer Berfolgung schmitten sie die Fernsprechleitungen durch und nötigien den Raffenbeamten unter Borhalten ihrer Pistolen, feine Hose aus. 3u3iehen, bie fte mitnahmen. Obwohl diese Tatsache der Baupolizei täna ft befannt ist und obmohl sie ferner weiß, daß alle nachträglichen Stügungs- und Fundamentierungsversuche der ausführenden Firma ergebnislos gewefen sind, daß die Sentung weiter und meiter geht, greift sie nicht ein. Die Belegschaften weigern fidh bereits, und zwar mit Recht, diese Arbeiten auszuführen, da sie in ständiger Lebensgefahr sind. Alle Völker schreien alfo nach dem Faschismus des Herrn Mussolini. Nur die Deutschen in Südtirol find so glücklich, nicht mehr nach ihm schreien zu müssen; fie sind erlöst vom Klaffen fampi, der ble nationale Krait zerbricht. Sie werden ben bautfcnationalen Brüdern aus Pommern und Brandenburg gewiß von ganzem Herzen dafür danten, daß sie das große Befreiungswert Mussolinis fo rüd halflos anerfarten. Weltfriechen vor Mostau und Rom nationale", deutschnationale Außenpolitif. Benn die Stadt Berlin absolut, ähnlich wie Prag, Paris und andere Städte, ihren Hauseinfiurz haben will, dann braucht sie nur noch einige Tage meiter der Sache zuzufchen. Aber im Intereffe der Allgeminheit und der dort beschäftigten Leute muß verlangt merben, daß sich die Baupolizei etwas mehr um die Angelegenheit das ist nun einmal fümmert. Gastragödie des Grams. Bater und Tochter gemeinsam in den Zod. 9 In der 7. Abendstunde des Freitag brach ein mastierter Räuber mit vergebaftener Bistole in den Raffenraum ber Güterabfertigung des Bahnhofs Boum Nord ein unb raubte aus der Raffe 393 Mart. Die beiden im Raffenraum befindlichen Beamten maren berart überreicht, baß fie nicht ben geringsten Widerstand feifteten. Der Täter fletterte eine Böschung der Bahnanlage hinauf und entfam. In Duisburg wurde ein Sohnbeamter der Baufirma Bofeng, der mit Lohngelbern auf dem Bege zu einer Baustelle war, Freitag nadmittag in der Nähe des Botanischen Gartens non zwei bisher unbefannt gebliebenen Räubern mit vorgehaltenen Repolpern zur Herausgabe des Geldes gezwungen. Die Räuber find unerkannt entkommen. Tros fofort aufgenommener Berfolgung, hat die Polizei noch eine Spur von ihnen entdecken fönnen. Blut Der feinen über wund 1 Sanır ich d 1 mobri 2 Stim Stolp hand Brab mid, mich thre Der 22 Jahre alte Handlungsgehilfe Wilhelm Stratmann von ber Firma Haus Reuerburg wurde Freitag abend van einem unbekannten Burschen überfallen, der ihm mehreremal ver mutlich mit einem Schlagring gegen den Kopf flug und verfucie, ihm die Attentasche mit 12 500 Martin ber and Sheds in Höhe von 35 000 mart 3 entreten. Der Ueberfallene biet feine Zafe feft, feste fich energifd) zur Behr und rief um Hilfe. Darauf ergriffen der Täter und fein Helfershelfer, der Schmiere gestanden hatte, die Flucht. Während es dem Sekgenannten geIm Hause Wallstraße 102 zu Charloffenburg wurde heute lang zu entlemen, murde ber Haupttüber von hinzukommenden mittag eine furchtbare Gastragödie entdeckt. Im Hinterhaus wohnt Baffanten ergriffen und festgehalten. Da jedoch der leberfallens sich zunächst entfernte, um das Gelb in Sicherheit zu bringen, wußtex feit vielen Jahren der 61jährige Arbeiter Rudolf Hade. Borzunächst entfernte, um bos Gebb in Sicherheit zu bringen, wußten die Baffanten schlieblich nicht, um was es fish gehandelt hatte, unb einiger Zelt starb die Frau Hades. Seine 23jährige Iochter Gertrud führte jetzt den Haushalt. Heute mittag bemettten ließen den Räuber wieber los, ber band auf seinem mitgeführten Fahrrad verschwand. mehrere Mieter auf dem Treppenhaus starten Gasgerud, der aus der Wohnung Hades drang. Man alarmierte die Polizei, die fich gewaltsamen Einlaß verschaffte. In dem mit Gas erfüllten Schlafzimmer fanden die Beamten hade and feine Tochter leblos auf. Der hinzugezogene Arzt stellte de a Zod feft, der be3m beftelarmen Deutschöfferreich plant die Bürgerblofregierung eine Bertauerung der Bost und Eisenbahn, die bei dieser über die reichsdeutschen Preise hinausgehen würde! Gefter C 5 9 b B 12 Ie 19 HE in 1. g Te g b 19 t E b ht 17 Y, ori 17 ng Of 319 21 tex 117 je. JE ent en nb 21 Beilage Sonnabend 24 November 1928. Totensonntag. Von Hardy Worm. Es regnet, regnet, regnet. Die Landstraßen sind zermeicht und e Bäume entlaubt. Auf der Loretto ist die Hölle losgelassen. Die Erbe erzittert unter dem Dröhnen der Geschütze. Und dort oben eim Vimy springen dunkle Erdfontänen in die Luft. Wir vertriechen uns am Bahndamm. Granaten suchen nach uns. Es wird finfier. Los, Keris!" Im Gänsemarsch flimmen wir Anhöhe hinan. Der Lehmboden ist glitschig. Einer fällt über en andern. Wir fluchen. Serr Unteroffizier, ich habe solche Angst! Unwillig schittle die feuchte Hand eines Jungen von mir. Angst Angst. Hätte mehr Schnaps trinken sollen, tas Bürschchen. Gab doch genug orhin. Gab doch genug; die halbe Komganie ist besoffen. Endlich sind wir oben. Niemand weiß, wo die Gräben liegen. uchirateten schwimmen im Regen. Baumitümpje reden sich vor. nauf. Ertrinkende, die mit den Armen um Hilfe flehen. Dreimal verfluchte, stinkende Gegend. mehrfugeln pfeifen heran. Gepäd ablegen!" Tornister allen flatschend in den Lehm. In dieser Finsternis fennt sich niemand aus. Langsam gehen mit vor. Merkwürdig: links und rechts von uns arbeiten fh Granaten bie Dampfhammer in den Boden. Und hier por uns herischt eine beängstigende Stille. Dred spritzt uns um die Ohren. Kommen Sie mit, Interfizier! Der Leutnant und ich schleichen gebückt vorwärts. Wir flettern über einen zerschoffenen Friedhof. Entießlicher Geftant teimmt uns den Atem. Blößlich raufchen drei, vier Leuchtrafeten in die Luft. Bir perfen uns bin und sehen dicht vor uns eine Reihe dunfler, gebidter Schatten. Der Leutnant mirit fi herum, ist ganz heiser. heben einen Graben aus. Rennen Sie zurüd und führen Sie Rompanie hierher." Ich springe auf und renne. Stolpere in bie mit Wasser gefüllten Granatlöcher. Baiser rinnt mir am Leibe berunter. Beiter, weiter; bleibe stehen. Hillo, zweite Kom: Die Panie!" Niemand meldet sich. Links von mir jept ein wahnfinniges Maschinengewehrfeuer cin. Hallo, zweite Kompanie!" Eine Mine orgelt burd) die uit. Brush! Der Boden rutscht mir unter den Füßen weg. Hoch und weiter. Endlich: da sind jie. 3 blicke in zmei lehmbeschmierte Gesichter. o ist der Geld bebel?" Langiam gehen wir vorwärts. Die da trüben schippen immer noch. Jeht sehen wir sie ganz deutlich. Die zweite Rompanic wirft fich in den Lehm. Sälle. Heißer Atem. Finger am Abzug. Wieder springen endstrafeten empor. Schüsse tnallen. Die da vor uns fallen um. Edreie, o welch entsetzlicher Schrei. Silje! Sanitäter!" Der Zeut tant raft ror die Gemehrläuse, ein iosender Irrfinniger. Nicht Gießen, nicht ferießen!" Aber die am linten Flügel fallen drauflos. Sanitäter!" Wir werden von Grauen gepadt. Wir haben in unfere eigenen Beute geschossen. Da hauf ein Hagel von Maschinengemebeugeln in uns hinein. Son fints, non rechts? Wir bien es nicht. Brillend renat olles rid. Aber es ist schon zu spät. Grenaten fallen über uns her. Dugende von Leuchtraketen springen in die Luft. Schreie und Dreck. ich werfe mich in ein Granatloch. Ich stehe bis zu den Knien im Balier. Und über den Rand des Trichters hinweg fegt die Garbe Der Gefchoffe. Das aber ist zum Wahnsinnigwerten. Das Gebrüß der Ber bundelen in diafer egennacht. Ramieraben! Rameraden, helft mir doch. Kameraden, Rameraden, nehmt mi mit!" Ich kann den Rapf nicht beber, die Glieder nian rühren. Liegt der Franz mann nor mir, neben mir? Mein Gewehr ist verdrect. Ich bin ohne Baffe, wenn sie jest fommen. Und sie tommen doch schon. ch höre schon ihre Schritte. Gine Gestalt taucht auf, hängt in der Luft und fält brüffend auf mich. Es ist einer von meiner Romvanie. Beim Sprung in den Trichter erwischte ihn die Augel. ch hebe ihn hoch und lege ihn als Dedung auf den Rand.. Sein Blut rinnt in meinen Hals. Armer Deubel, ich fann mich auf Frommer Die Toten von Paris. Der Abend Sadausgaste des Vorwärts Besuch beim ,, Père Lachaise" Der Haupteingang zum Pariser Oftfriedhof, dem Père Lachaise", besteht aus einer hohen, hafbfreisförmigen Mauer, In deren Mitte zwei mächtige Torpfeiler die Embleme der Bergäng lichkeit, Fadel und Stundenglas, tragen. Friedhofsbeamle räfein sich plaudernd vor dem Tor, ein paar Schritte jeitmäris steht ein eimas madliges Urinoir, jene praktische Berquidung von Litfaß faute und P., die für alle Pariser Straßen typisch ist. Durch das Kromms Krematorium und Columbarium. offenstehende Tor gelangt man unmittelbar auf die Hauptallee, die pon prächtigen Bäumen eingefaßt ist und fanft ansteigend an einer Reihe non Grabdenkmälern großer Männer vorbeiführt. Inter einer mächtigen Trauermeide liegt das Grab des Dichters Ifred de Huliet, ganz so, wie er sich's in einem elegijchen Sonett en seine Freunde gewünscht hat, das man in seinen Grabsteia eingemeißelt hat. Ein paar Schritte weiter der Komponist Rossini, gegenüber der Aftronom Arago, Auber, der Präsident aure. Auf Schritt und Tilt die Nomen hervorragender Männer, an denen Frankreich wahrhaftig nicht arm ist. In die Pracht füdlicher Begetation eingebettet liegt das er greifende Denkmal der Toten, ein Hauptwerk des fürzlich verstorbenen Bildhauers Bartholomé. Bon der Kapelle oberhalb des Denfimals überblickt man die ganze meite Gräberwest, das raft tos: Brausen des Großstadtnerfehrs flingt gedämpft und eintönig in dieses Reich der Intan, tas in der milben Herbitionne einem unendlichen Park ähnelt. Auf schmalem Pfed, über rajchelndem Laub, | passiert man versteckt liegende Gräber: der 1824 gestorbene Maler Géricault, in der Hand Palette und Pinsel, scheint von der Arbeit auszuruhen. Ein feiner Sonnenstrahl trifft den marmornen Kopf eines lächelnden Mädchens über Chopins Grabmal. In der Nähe der angrenzenden Miethäuser im Süden liegen die Bronzegestalten Aba elards und Helpises, des unglücklichen Liebespaares, unter einem gotischen Baldachin. Weit davon, im Besten, lacht einem Balzacs genialijájer Ropi entgegen. An dem erst wenige Jahre alten Grab der großen Schauspielerin Sarah Bernhardt vorbei, fomint man zu dem ganz oben im Norden gelegenen Grabmal Oscar Wildes; cin ge malfiger Steinblod trägt feitlich die Figur eines geflügelten Jüng lings mit feftfamem Kopfschnud. lleber den Bäumen wird der. Suppelbau des großen Krematoriums sichtbar Der dicke Qualm, der aus dem hohen Schornstein steigt, fündigt eine Einäjcherung an. Autos fahren an und loden elegant gekleidete Damen und Herren aus, die mit großen Kränzen vor den Stufen des Krominer Hauptallee mit dem ,, Denkmal der Toten." Krematoriums warten und interessiert von den herumsißenden Kindermädchen und jungen Burschen beobachtet werden. In den weitläufigen Hallen, des Columbariums, in dem die Urnen aufbewahrt werden, ergehen sich plaudernde Baare. Unberührt von all dem Treiben tniet ein altes Mütterchen vor dem Ehrenmal der gefallenen belgischen Soldaten und legt nach furzer Andacht einen Krommer., ffeinen Kranz aus glasieriem Ton nieder. WAS DER TAG BRINGT. Methusalem und die Aerzte. Bir Modernen sind duzu leicht geneigt, über die medizinische und chirurgische Behandlung der Alien zu lächeln. Wir bilden uns ein, daß die Alien, da sie keine starten Mitrastope, X- Strahlen 2pparate usw. hatten, unwissend waren und daß ihre Behandlung nur auf Aberglauben beruhte. Man kann heute leicht die Heiterfeit feiner Zuhörer hervorrufen, menn man ihnan erzählt, daß die Aerzte ferrer finsteren Zeiten Krsten für medizinische Zwecke be Hugten. Tatsächlich bringt aber die Kröte, so efelhaft sie den meisten von uns erscheinen mag, zwei sehr heilkräftige Mittel in den großen Drüsen hinter den Ohren hervor. Eine enthält eine Ausscheidung, die dem Adrenalin gleichkommt, das bei manchen Operationen unentbehrlich ist, und die andere bringt eine digitalieähnliche Substanz hervor, die man bei der Behandlung von herzleiden nicht entbehren fann. Im Londoner Museum gibt es einen prähistorischen, etwa 20 000 Jahre alten Schädel, an dem mon deutlich sicht, daß er forgfältig trepaniert ist, indem der Schädel etwa in ter Größe eines Markstüdes geöffnet wurde. jo haben vor 20 000 Jahren die Menschen mit Steinmeffern den Schädel öffnen fönnen. Augen scheinlich sind auch in diesen Borzeiten, länge vor Lord Lister und Baffeur, Formen von Antiseptis ongemendet worden, und ebenjo maren schmerzftillende Mittel vor Jahrtausenden im Gebrauch, wie es aus Homer, der Bibel und den alten Hinduschristen for her vorgeht. Die Bakteriologie ist eine Willenschaft non gestern. Genaue Kenntnis der durch Batterien hervorgerufenen Krankheiten fetzt den Gebrauch träftiger Mitroftope voraus. Trogden außten die Aften mehr von diesen Dingen, als mir glauben möchten. Erst vor weni gen Jahren entdeckten wir, daß Malaria und gelbes Fieber von Mostitos übertragen werden und daß die Bubonenpest sich durch Ratten ausbreitet, die von Fliegen, den Trägern bestimmter KleinEine babylonische Tontafel, die über 3000 Jahre alt ist, trägt in Reiffchriftzeichen das Wort Fieber. Der Haupteingang zum Friedhof ,, Père Lachaise" lebemejen, infiziert sind. feinen Namen nicht befinnen. Und immer nocy fagen die Kugeln über das Granatloch hinweg, und immer noch schreien die Berwundeten. Sanitäter, Kameraden!". 91 fliege". Die griechischen Gesundheitstempel hielten heilige Schlangen, und Aestulap, ter Goif der Heilkunde, ist in den Darstellungen immer von einer Schlange begleitet. Die alten Grieden ließen die Schlange gegen die peftbringende Ratte tämpfen, ebenso wie die egypter bie heilige Stage gegen die Maus und den heiligen bis gegen die„ geflügelten Schlangen" der Bewässerungskanäle tämpfen ließen, die dem Menschen schädliche Parasiten mit fich tragen. Die 3mpfung wurde auch bereits von den Hindus und Chinesen vor Jahrtausenden ausgeübt. Biele von unseren heilfräftigsten Heil mitteln sind seit dem Anjang der Geschichte bekannt. Die modernsten Formen der Behandlung sind die mit Drüsen- Ertraffen, mit Sonnen licht und freier Luft, die Glauberheilung und die Binchoanalnie. Aus den Schriften der alten Griechen und Römer wissen wir, bas Drüsenbehandlung in einer rohen form feit altersher gebräuchDie griechischen Krankenhäuser dienten zugleich dem Gottesdienst und der ärztlichen Behandlung. Die Alten waren weit heffer mit Sonnenbädern ausgerüftet wie wir heute. In den Sonnenländern Griechenland und Rom gab es überall Gebände für Sonnenbäder. Blinius der Aeliére nannte die Sonne das lind mit einem Male, im Rauschen des Regens, unter dem Sämmern der Geschütze, mitten in diefer flammenden Nacht denke ich daran, daß Totenfonntag ift. Totenfonntag. Und da richtete ich mich hoch. Stand steif und starr in dem obrigen Loch. Schüttelte mich und schrie:„ Totenfonntag!" Brütlend rannte ich über das Feld, hinein in die Nacht. Hörte Stimmen, beglüdende Stimmen. „ Hierher. Schnell hierher." Stolperte verwärts, stürzte in einen Drahiverbau, gerrig mir die Sände, das Geficht, blieb liegen. Da fletterten einige aus dem Graben und zogen mich herein. Ganz fremde Soldaten umarnilen mich, ich fühlte Bärme, Menschen. Ein Leutnant fam und pacte lich mar. mich bei der Schulter, pacte mich weinend bei der Schulter. ,, Mann, igre ganze Rompanie ist weg." Nun, das ist lange her. Für die andern. Für mich war es Geftern. I größte aller Heilmittel. Das alte Rom hatte mehr öffentliche Bäder als das moderne London. Die Alten bekämpften das Fieber wie die Modernen durch die Kanalisation der Städte. Die größten. erste der Bergangenheit, unter ihnen Hippokrates, der Vater der Medizin, wußten, daß Borbeugen besser ist denn Heilen.. Wie alt wird ein Schiff? Diese Frage läßt sich für unsere modernen Ozeandampfer noch nicht beantworten, da, abgesehen von Unglücksfällen, der Abnutzungsgrad verhältnismäßig flein ist, dant den großen Fortschritten, die der Schiffbau während der legten Jahrzehnte in technischer Hinsicht gemacht hat. Der größte Feind der aus Stahl und Eisen erbauten Schiffe ift naturgemäß der Rost, doch auch Bohrmuscheln fönnen den mit Eisenblech beschlagenen Teilen des Schiffes gefährlich werden. Unter den alten Eisenfahrzeugen haben nur wenige ein lobes After erreicht. An eines derselben wurde; unlängst erinnert, als der dänische Dampfer Felir" einem Brande zum Opfer fiel. Dieses, in dem Schiffsregister von Blond als erster eisengebauter Dampfer eingetragene Fahrzeug war im Jahre 1843 erbaut worden. Holzschiffe sind oder maren, wenigstens in früheren Jahren, an Lebensdauer den Eisenschiffen überlegen, da sie nicht den Gefahren das Roftes ausgesetzt find. In Schweden ist heute noch ein altes Holzschiff in Betrieb, das im Jahre 1749 zu Seeräubereizmeden cabout morden ist. Doch auch dieses recht betagte Fahrzeug ist ein Baisenfind gegen einen clten Beteranen, der unlängst von der italienischen Regierung außer Betrieb.gcjetzt wurde. Es ist die nita", die über dreihundert Jahre die Weltmeere durchfrenzt hat. Die ,, Anita" war immer ein sehr langfames Schiff, was verständlich erfcheint, menn inan erfährt, daß ihr Rumpf aus sechsunddreißigzölligem Eichenholz erbaut worden ist. " Wenn eine amerikanische Großbank umzieht. Die Aufgabe, über 3 Milliarden Dollar in Bargeld und Wertpapieren durch die untere Stadt von New York zu transportieren, ist mit dem unlängst erfolgten Umzuge der Chase National Bant vom Broadway nach ihrem neuerbauten Riesengebäude an Pine, Nassau- und Cedar Street erfolgreich gelöst worden. Achtzehn fugelfidere Panzerwagen weren in Dienst gestellt worden. Im ganzen wurden 80 Wagenladungen transportiert, und beim geringsten Zwischenfall hätte sofort eine fleine Armee zu ihrem Schuge bereit geftanden. Jeder Wagen hatte außer dem Lenter noch fünf Wächter an Bord, denen Maschinengewehre zur Verfügung standen. Jeder dieser Leute war auch mit Tränengasbomben ausgerüstet. An den Ausgangs- und Endpuniten standen Wächter mit dem Gewehr in der Hand, und unterwegs wurde der 3ug durch zahlreiche Polizisten und Detektive gedeckt. Bei dem Transport fuhr jedesmal nur ein Panzerwagen mit Wertsachen, während andere leer zur Bedeckung mitgingen. Kurz nach der Anfunit am Ziel tam die telephonische Order zur Absendung des zweiten Wagens. Alles war dabei auf die Minute ausfaltuliert, und an de Hauptkontrollstelle. wußte man ganz genau, wo sich ber Wagen jedem Augenblick befinden musta Bic Die Plates and ..Sagen Sie ihn, daß ich vorgesprochen hätte," entgegnete de andere ebenso laut und ging an Jim vorbei, phne sich um ihn fümmern. Wer ist denn der Mann mit dem Bart?" fragte Jim, abe Eunice fonnte ihm feine Auskunft geben. Sim war mit der Erklärung Eunices über ihre Herkunft ni 1 nov nejzuirieben. Einer ſeiner Schulfreunde lebte unten in Stapſtabi und als er zu dem Bureau zurücging, fandte er ihm ein langes Te gramm mit bezahlter Antmori. Er fühlte, daß er hinter eine Schatten herjagte, aber trotzdem tot er es. Dann ging er nach Hause und war bebrüdi von der Hoffnungslosigkeit der gabe, die er fich geftelt hätte. Hand ROMAN VON EDGAR WALLACE INS DEUTSCHE OBERTRAGEN ( 7. Fortseging.) ,, Sie wird midy nur ausspionieren. Du meißt doch, daß ich seit Jahren feine Briafe mehr geschrieben habe, mit Ausnahme des Briefes an den Rechtsanwalt, den ich auf deine Veranlassung hin jchrich." RAVI RAVENDRO 8. a Die Geschichte von der Narbe und dem Eindruck, den sie auf Mrs. Groat gemacht hatte, stimmte Jim nachdentlich. Er versuchte die Sache auf seine Weije zu erklären, aber Eunice lachte. Ich werde diese Stelle wieder aufgeben," sagte sie, aber ich ,, Also du wirst ihr Arbeit geben," wiederholte Digby Groat. muß noch solange dort bleiben, bis alle Papiere von Mrs. Groat Hast du mich verstanden? Lasse sie doch alle die Rechnungen geordnet sind. Es sind noch ganze Stöße von Briefen und Dokudurchsehen, die du in den letzten Jahren bekommen hast. Sie soll siementen aller Art zu ordnen und einzutragen. Mr. Groat hat mir fortieren und alle Ausgaben sorgfältig in ein Buch eintragen. Auch das schon gesagt. Und es scheint doch auch nicht gut zu fein, wenn ich deine Bantabrechnungen kannst du ihr geben. Sie soll die Schecks meinen Dienst verlasse, während die alte Frau so frant ist. Ihre Damit vergleichen. Berdammt noch einmal wenn du nur wollteft, Bermutung, daß ich die junge Dame sein soll, die das große Berhättest du wirklich genug für sie zu tun! Das fannst du doch wahr mögen erbt, ist auf keinen Fall richtig. Meine Eltern lebten in mißmut Am nächsten Tage erhielt er eine Nachricht von Eunice, d fie nicht zum Tee tommen tönnte. Der Tag war für ihn len meilig und verloren. Obendrein erhielt er noch die Antwort o sein Telegramm, die alle romantischen Träume zerstörte, soweit Eunice Baldons Unwartschaft auf das Millionenvermögen der Da tons betrafen. Eunice May Weldon mar am 12. Juni 1899 Rondebosch geboren. Ihre Eltern waren Henry William Welbo ein Musiker, und Margarete May Beldon. Sie war in der Kir bon Rondebosch getauft worden und ihre beiden Eltern waren i leber die beiden Endzeilen des Telegramms war Jim erstaun ,.Eine ähnliche Anfrage wegen der Eltern Eunice Weldons fa Dor fechs Monaten von der Firma Selenger u. Co., Brade, Stre Building." 9 Rätsel. Wer mochte denn sonst noch Nachforschungen über t ,, Gelenger u. Co.," sagte Sim nachdenklich. Das war ein ne junge Mädchen anstellen? Er nahm das Telephonadreßbuch, i die Firma nach und fand sie auch gleich. Schnell nahm er eines Hut, rief ein Mietauto an und fuhr zur Brade Street. Nach einige Suchen entdeckte er auch das Geschäftshaus. Es war ein mit am Eingang war auch die Firma Selenger u. Co. vermerkt. Thr Bureaus befanden sich im Erdgeschoß, 3immer Nr. 6. haftig allein machen, es ist schauderhaft, daß ich dich immer beauf Südafrika, Jim. Sie find viel zu romantisch, als daß Sie ein guter großer Häuferblod und auf dem umfangreichen Firmenverzeid sichtigen muß!" Ich pill es tun, Digby." erwiderte sie schnell. Du bist wieder recht hart und böse zu mir. Ich hasse dies ganze Haus," rief fie plöglich heftig. Ich hasse die Leute hier im Hause. Heute morgen habe ich in ihr Zimmer gesehen, das sieht ja aus wie ein Palast. Es muß ja Tausende von Pfund gekostet haben, nur diesen Raum einzurichten. Das ist doch einfach eine Sünde, soviel für ein einfaches Mädchen auszugeben!" Das geht dich gar nichis an! Du sollst ihr für die nächsten bierzehn Tage Arbeit geben!" Eunice war überrascht, als Mrs. Groat sie an diesem Morgen rufen ließ. Ich habe etwas für Sie zu tun, Miß ich fann mir Ihren Namen nicht merfen." ,, Eunice," sagte das junge Mädchen lächelnd. Ich kann den Namen Eunice nicht leiden," murmelte die afte Frau vor sich hin. Die letzte hieß Lola, eine Ausländerin tch war froh, als fie ging, haben Sie denn feinen anderen Namen?" ,, Weldon ist mein Familienname. Sie können mich ,, Weldon" oder„ Eunice" nennen, oder wie es Ihnen beliebt, Mrs Groat." Die alte Frau räusperte sich. Bor ihr stand eine große Schublade mit Schecks, die von der Bank zurückgekommen waren. ,, Sehen Sie diese Papiere durch," sagte sie, und machen Sie irgendetwas damit. Ich weiß nicht, mas ., Soll ich sie vielleicht an die Rechnungen heften, zu denen fie gehören?" ,, Ja, das meine ich. Sie wollen es doch nicht hier machen? Aber es ist doch besser, daß Sie nicht damit aus meinem Zimmer gehen, ich wünsche nicht, daß die Dienstboten in meinen Abrechnun gen herumschnüffeln. Eunice stellte die Schublade auf den Tisch, nahm die Rechnungen und die Abschnitte des Schechuches, holte sich eine kleine Flasche Beim und machte sich an die Arbeit. Ihre golbene Armbanduhr, ein Geschenk ihres verstorbenen Baters, legte sie auf den Tisch, meil sie sie bei der Arbeit störte. Mrs. Groot habgierige Blide waren sofort darauf gerichtet und mit einem Male rüdte sie näher. Die Arbeit schien sehr umfangreich zu fein, aber Eunice ging methodisch por und als der Gong zu Tisch rief, war sie schon fertig. ,, Bitte, Mrs. Groat," fogte fie lächelnd, ich habe alle Sched's aufgearbeitet." Sie stellte die Schublade beiseite und wollte ihre Armbanduhr mieder anlegen, aber fie mar verschmunden. In diesem Augenblid öffnete sich die große Tür und Digby Groat trat herein. Detektiv sein könnten." Er leistete sich den Lugus, ein Mietauto zu nehmen und sie nach Grosvenor Square zurückzubringen. At der Haustür verab fchiedete er sich von thr. Während sie sich noch auf der Treppe unterhielten, öffnete fich Der Raum par verschlossen und wurde scheinbar nicht benig Jim fuchte den Portier unten auf. Rein, mein Herr," sagte der Mann topfschüttelnd. Selenge die Tür und Jackson begleitete einen fleinen, starken, unterſeßten haben jeßt nicht auf. Am Lage ist niemand hier, nur nachts." Mann mit großem, braunem Bart heraus. ..achts?" piederholte Jim erstaunt.„ Das ist aber eine ein Offenbar fah Jackson die beiden Leute nicht, oder er jah fie ungewöhnliche Zeit, um Geschäfte zu machen. jedenfalls nicht an. Der Bortier jah ihn unliebenswürdig an. Mr. Groat wird erst um 7 Uhr nach Hause zurüdtommen, Mr. Billa," sagte er laut. Die Leute müssen wohl selbst am besten wissen, mie fie ih Geschäfte machen," sagte er mit Nachdrud.( Fortfegung folgt.) Rätsel- Ecke des ,, Abend". Kreuzwort- Silbenrätsel. இ 2 @ Bagerecht: 3. Bündnis; 5. Ort im Koutasus; 6. Vor und Familienname eines deutschen Dichters; 11. betrachten; 12. Fremder; 13. Märchenfigur aus 1001 Racht; 14. Mistlabung; 16. Bharmazeutit Du( Arzneikunde). Senfrecht: 1. weiblicher Borname; 2. Bewohner einer altgriechischen Stadt; 4. Geier; 7. Teil von Graubünden; 8. Gymnaftif, 9. Heilmittel; 10. Lodspeise; 13. Teil des Mittelländischen Meeres; 15. Statthalterschaft. Hallo, Mig Weldon," fagte er zuvorkommend, es ist 3eit zum Mittageffen. Hast du nicht den Gong gehört, Mutter? mußt Mig Weldon jetzt gehen lassen." Eunice schaute sich überall um. Haben Sie irgendetwas verloren?" fragte Digby schnell. Ich fonn meine Armbanduhr nicht finden, ich habe sie nor einiger Zeit hier auf den Tisch gelegt und sie ist jetzt nicht mehr da." Bielleicht ist sie in der Schublade," stammelte die alte Frau und vermied es, ihren Sohn anzusehen. Digby schaute sie einen Augenblid an und wandte sich dann an Eunice. ,, Bürben Sie so liebenswürdig sein und Jackson den Auftrag geben, meinen Wagen um 3 Uhr bereitzuhalten?" sagte er freundlich. Er wartete, bis das Mädchen die Tür geschlossen hatte. ,, o ist die Uhr?" fragte er rauh. ,, Die Uhr, Digby?" ,, Wiltst du die Uhr hergeben?!" schrie er und sein Gesicht murde dunkel por Wut. Sie steckte die Hand zögernd in die Tasche und hofte die Uhr daraus hervor. ,, Sie sieht doch so schön aus," stotterte sie. Digby riß sie ihr aus der Hand. Gleich darauf kam Eunice wieder zurück. ,, Wir haben sie gefunden," sagte Digby lächelnd. Sie mar unter den Tisch gefallen." Ich dachte, da hätte ich auch nachgesehen. Sie ist nicht sehr wertvoll, aber sie dient einem doppelten 3med." Sie legte die Uhr um ihr Handgelenk. Welchen anderen 3wed hat sie denn noch, als die Zeit anzu geben?" fragte Digby. Ich verdecke damit eine häßliche Narbe," sagte fie und zeigte ihr Handgelenk. Er sah einen runden, roten Fled, etwa so groß wie ein Halbschillingstück, der wie eine alte Brandnarbe aussah. ..Das ist ja merimürdig," meinte Dighy, als er darauf schaute. Blöglich hörte er, einen unterdrückten Aufschrei seiner Mutter. Sofort wandte er sich nach ihr um und blickte in ihr verzerries Geficht. Ihre Augen starrten auf Eunice. ,, Digby, Digby!" schrie fie mit gebrochener Stimme. O mein Gott!" Sie fiel über den Tisch und bevor er sie erreichen konnte, war fie auf den Boden gefunten. Er beugte sich über seine Mutter und wandte sich dann langfam zu dem erschrodenen Mädden, ,, Sie hat sich so über die fleine Narbe auf Ihrer Hand aufgeregt, fagte er langjam. ,, Was bedeutet das?" Silbenrätsel. Aus den Silben aa or bach chen da dit es fa fel fet gal gan ge go far to land land far le fis ma mi mono mos na nen o raf tan rau rei fa fam ta tio tof tur u ücht val vi find 17 Wörter zu bilben, deren Anfangsbuchstaben non oben nach unten und deren Endbuchstaben von unten nach oben gelesen, ergeben einen Aus: spruch des verstorbenen Reichspräsidenten Ebert.( ch ein Buch stabe.) Die Wörter bebeuten: 1. Reisbranntein; 2. Ort in Frant reich; 3. Langfam; 4. In der Lat vorhanden; 5. Griebische Infel; 6. Gericht; 7. Umgebung von Freiburg( Schweiz): 8. Stadt in Sachfen; 9, Inumschränfte Gewaltherrschaft; 10. Drt in der Schmeiz; 11. Bandschaft in Ostpreußen; 12. Einer der fieben Hügel Roms; 13. Sidfrucht; 14. Gejehlich; 15. Feldfrucht; 16. Englisches Gebiet in Afrifa; 17. Mondphase. E. K. Auszählaufgabe. wicht afije ique neros eteir staß emurz erbas sfppb osfar esist igerd mands berei enblu euial erihr elunt mitro ringt milde. Die vorstehenden Buchstabengruppen find mit einer be ftimmten Zahl auszuzählen. Richtig geordnet, ergeben sie ein Wort eines englischen Dichters, Wortneubildungsrätsel. Silbenrätsel: Degen, Anni, Saline, Jason, A, Hein weh, Rolandsed, 3thata, Semiramis, Tebeum, Cenau, Ausla Rogat, Geschöpf, Domino, Eremit, Rettich, Berdi, Ozean, Rudo Reni, Athene, Tenor, Käfig, Landheim, Esau, Jjar, Nimrod. Das Jahr ist lang, der Vorrat flein. Drum greif nicht oft au Sad hinein. Die fehlende Mittelfilbe: Silbe du( Baldirin, Eda Fiduzit, Saiduten, Hindufrau, buna, Korduan, Mebusa, Babu Banduren, Produzent, Pendule). Defizitaufgabe: Angerstein, Engerling. Fingerzei Hungeriurm, Jägerhut, Bagerraum, Lohgerber, Magermilch, Sänger feft, Stegerlohn( die zu ergänzende Mittelfilbe: ger). FUNK FUNDAM ABEND Sonnabend, 24. November. Berlin. 16.00 San.- Rat Dr. Paul Frank: Medizinisch- hygienische Planderei. 16.30..Der deutsche Witz in verschiedenen Mandarten." Erzählt von Ha 17.00 Unterhaltungsmusik der Kapelle Eugen Sonntag. Gondi. 18.30 Dombaumeister Goldenpfennig. Köln: Deutschlands größtes Backu werk: Der Kölner Dom." 19.00 Oberregierungsrat Dr. Wende:„ Die Entwicklung des deutschen Artel rechts und seine künftige Gestaltung." 20.00 Abendunterhaltung. Mitwirkende: Irene de Noiret, Ralph Erwin, K Leuschner, Zigeunerkapelle Iliescu vom Tscherkess". Am Flügel: K Rockstroh. 99 21.00 Georg Kaiser. Zum 50. Geburtstag am 23. November. Mitwirkende Georg Kaiser, Hermann Kasack, Walter Franck v. a. Anschließend bis 24.00: Uebertragung aus dem Motel Esplanade: Tanz- Mus Kapelle Barnabas vou Géczy). Königswusterbausen. 16.00 Fritz Westermann: Aus dem Zentralinstitut für Erziehung und Unter richt: Aus der pädagogischen Abtellung. 16.30 Uebertragung des Nachmittagskonzertes Hamburg. 17.30 Th. Kotzur: Die Frage des Einheitsstaates und die Beamten. 18.00 Siegfried Böhm: Kohle und Licht", Dialog mit einem Glasarbel 18.30 Uebertragung von Berlin. 18.55 Dr. Elias Hurwicz: Die russische Weit( II.). 19.20 B. A. Haase- Faulenorth: Einführung in die Genealogie( II.). Ab 20.00 Uebertragung von Berlin. Sonntag, 25. November. Berlin. 11.30 Uebertragung aus dem Großen Schauspielhaus. Sinfoniekonzert. Di gent: Bruno Seldler- Winkler. 1. Mozart: Ouvertüre zu der Oper. Juan". 2. Tartini: Konzert für Cello und Orchester. Poco Largo Allegro moderato Finale( Prof. Rudolf Hindemith). Sinfonie G- Dur. Adagio: Allegro Finale( Allegro con spirito). op, 26( Hermann Schrader). 3. Hards Largo Menuetto( Allegretto) 4. Weber: Concertino für Klarinet 3. a) Beethoven: Romanze G- D b) Reger: Air( Konzertmeister Maurits van den Berg. Violine). 6. Liszt: Tasso. sinfonische Dichtung( Berliner Funk- Orchester). 13.45 Bildfunkversusse von Königswesterhausen. Jedes der Wörter: Rate, Snfel, Schal, Rebe, Dirn, Rabe, Erno, steif, Meta, Ratten, Rage, Main, Raft, Altor, Kaste, Leidy 16.00 Dr. Rudolf Knauer: Blumenschmuck auf den Friedhofe. ( Tonfid), Rhin, Kiem, bie, Cras ist durch Umstellung seiner Buchstaben jo in ein neues Wort zu nermandeln, haß die Anfangsbuch fiaben der Wörter zusammen ein befannies Sprichwort ergeben. Wort- Ausschneiderätsel. In jedem der Wörter: unbewiesen, Baduaner, Semiramis, Abendsonne, Berzicht, Gefangvereinsdirektor ist ein neues Bort enthalten. Diese Wörter, in derselben Reihenfolge, ergehen ein Sprichwort. ( Auflösung der Rätje! nächsten Mittwoch) Auflösungen der Rätsel aus voriger Rummer. Er ändert die Sache: Barmen Erbarmen. Zahlenrätfel: Buftfaifisertehr, Write, Filter, Teufel, Seife, Cheruster, Iltis, Fichte, Feile, Better, Erich, Reif, Kreisel, Clite, Hirse, Riese. 16.30 Uebertragung aus der Versöhnangskirche. Orgelkonzert. 17.00 Wenn große Menschen sterben. 17.30 Platten verstorbener Künstler. 19.00 Oberstudlendirektor Dr. A. Leffsou: Der Tod im deutschen Volksglaub 20.00 Uebertragung aus der alten Garnisonkirche. Zam Totensonniag. Di gent: Johannes Stehmann. Königswusterbausen. 08.35, 09.00, 11.30, 14.00, 16.00-18.00 Uebertragungen von Berlin. 13.45-14.30 Bildfunkversuche. 18.00 Dr. Siegmund Bing: Vergessene deutsche Gräber. 18.30 Dr. Paul Hertzog: Tod und Sterben in der Auffassung des Volkes. 19.00 Totenfeier. 1. Schubert:„ Der Tod und das Mädchen", Lied( Pa Werner- Jensen, Musikdirektor Ohrmann). 2. Schubert: Andante co molto Streichquartett d- moll Allegro( Variationen aus dem Lied, D Tod und das Mädchen")( Bruinnier- Quartett). 3. Requiem von Heb ( Dr. Heinrich Michaelis, Musikdirektor Ohrmann). 4. Dr. Widmann Bricfe gefallener Studenten. 3. Schubert: Todesmusik( Paula Wert Jensen. Musikdirektor Ohrmann). 6. J. Seb. Bach: Schlußsatz ..Kunst der Fuge"( Musikdirektor Ohrmann). Ah 20.00 Uebertragung von Berlin. pin mei Bes red Gin eine 312 Re Sto feit Stell Sta 4311 bri thel flät i pas tött fler get ber Be Fich ton erz Ho dur mid un atf Fabe ( G ub ba Mu Gr far no: bes ta G G be Ia G DO ge he bi in ha Be 23 bu AZDE 131 ft Nr- 556 45. Jahrgang Sonnabend 24. November 1926 Bildstatistik. Eine anschauliehe Dairstellungsart.— Das Bild ersetzt die Schrift Smtistiken zur Volksbildung zu verwenden, erscheint als ■'s» nicht gerade Erfolg versprechendes Unternehmen. Für die meisten haben Zahlenreihen, trockene Daten etwas Äbschrecken- des, Ermüdendes. Das Auge gleitet weiter, bevor der Sinn rech» erfaßt ist. Andererseits wohnt Statistiken tirsolg« ihrer Eiadeutigkril, infolge der Vergleichs Möglichkeiten, die sie bieten, eine große Ueberzeugungskrast inne. Es ist dos Verdienst des i? e f s l l I ch o f t s- und Wirtfchastsmufeums in iklien, insbesondere seines Leiters, de» Genossen Dr. Otto Neurath, ein« Methode der bildlichen Darstellung von 'Liotistiken gesunden zu haben, die die Nachteile der Unlebendtg- leit und Trockenheit beseitigt und die Dorteile statistischer Dar- stellung voll zur Gellung bringt. Nach der„Wiener Methode" werden die Zahlen der Eiolistik durch vereinfachte Mengenbilder erscßt Was hierbei an Präzision verloren geht, wird an Anschaulichkeit und Eindringlichkeit gewonnen. Die Vorzüge dieser Darstellungs- pejsc werden durch zwei eben erschienene Broschürgn de- stäfigr. von denen die ein« die„Entwicklung von Land- m! r t f ch a s t und Gewerbe in Deutschland", die andere das Gewerkschaftswssen behandell. So zeigt ein« solche Tafel di« Verteilung der Erwerbs- töstgen und ihrer Familienangehörigen auf die einzelnen Ve- rufsgruppen. Während seil dem Einsetzen der Industriali- sierung keine Vermehrung der landwirtschaftlich Tätigen eingetreten ist, kommt die gesamte Vermehrung der Vevolkerung den nichtlandwirtschastlichen Berufen zugute. Die durch die Bevölkerungszunahme bedingte Vergrößerung landwlrtfchofl- l lcher Produktion wird also nicht durch Vermehrung der Arbeitskräfte, sondern durch Intensivierung und Bcryoll- kommming der Arbeit aus dem Gebiete der Landwirtschaft erzielt. Eine Folge dieser Entwicklung ist die fortschreitend« Konznllration der Bevölkerung In den großen Städten, was durch ein« ander« Tafel erläutert wird. Während die Eni- Wicklung der Industrie die Lleinbetricbc zur Seit« geschoben und den Millel- und Großbetrieben den Sieg gebracht Hot. «'.folgt die Verdrängung der Klelnbetriab« in der Landwirt- scholl in well langsamerem Tempo. Aus manch«n Gebieten tG-'-müsebaul» erweist sich der Ksleinbetrieb ol» wtrtichastlich Überlegen. So kommt es. daß die von Klein- und Mittel- dauern bearbeitete Fläche Deukfchla.'ids ungefähr die gleich« Ausdehnung hst wie die im Besitze non Großbauern und Großgrundbesitzern befindlich«. Ungefähr ein Fünftel des landwirtschaftlich«» Besitzes Deutschlands ist w den chänden van Großgrundbesitzern. Was die industrielle Bevölkerung betrifft, sö ist ihre Ent- Wicklung in höchstem Maße beeinslußt durch di« Verewigung der Schassenden In Organisationen, in Gewerkschasten. In klaren Bildern zeigt die Broschüre Entwicklung und Stärke d«r Gewerkschaften. Deutlich erkennbar ARBEITSINTENSITÄT U ACHTSTUNDENTAG Tagesleistung eines Arbeiters , W; LI- 4-J I 1- iA-J laZiä,'• Tabak- Industrie 1914 »SM-14« tllllUll ! unr. e erotltssrjnöt. jvitt tSi*r. 11 zaviü-atie�u«» Taqesleistung eines Arbeiters rlwött- U*r;'iTrb«!»3»»u*«c. Mlv to-dS-oi-r« onx)ujJ«n« fv>* G n«uMMx«-uM MncM*>*uu3*uu w«,» finden wir die überragend« Bedeutung des International«» Gewerkschaftobundes, seine Stärke übertrisft um vieles die der kommunistischen roten Gcwerksckiafteinternotional«, die zum größten Teil« aus Russen besteht. Von den ungefähr 40 Millionen gewerkschaftlich organisierten Arbeitern stehen ungefähr 30 Millionen auf dem Boden des Klassenkampfes, der Rest gehört den christlichen, faichisttschen und sonstigen Gewerk- schaften an. Am stärksten ist der Prozentsatz der gewerkschoft- lich organisierten Bevölkerung in Deutschland, in Oesterreich und in der Tschechoslowakei. Die Revolution gab der Ent- Wicklung der freien Gewerkfchastcn«inen mächtigen Anstoß, die Jahre 1910 bis 1925 waren erfüllt non Streiks und hes- tigen gewerkschaftlichen Kämpfen. Ein überaus anschauliche« Bild zeigt das Verhältnis von wirtschaftlichen und politischen Streiks und der Aussperrung in den einzelnen Iahren. E» zeigt sich daß in der Inflationsperivde die Streikbewegung abflaut, die Defation, die die Macht der ArbeiUrklasst schwächt, bringt«ine Zunahme der Aussperrungen. Da« Ziel der ge- werkschastlichen Kämpfe ist nicht nur die Erhöhung de« Arbellslohnes, sondern auch die Verkürzung der Arbeitszeit. Daß bei geringerer Dauer des Arbeitetages die Tagesleistung nicht nur nicht sinkt, sondern sogar steigt, geht aus der wieder- geg«benen Tafel hervor. Klar Ist daraus ersichtlich, wie be- stimmend der Einfluß der Ermüdung und Arbeltsunlust ans die Größe der Leistung sind. Das Bild bringt Beispiel«, be» denen di« Zunahme der Arbeitsintensität nicht auf die Ratio- nolisierung des Betriebes, nicht auf die Vervollkommnung der Arbeitsmittel gegründet ist. Die Bildstatistiken geben so wirkungsv»U Einblick in Eni- Wicklungen und Gröhenverhällniss«, an deren zahlenmäßigen Ausdruck man sonst unausmerksam und achtlos vorüber geht. Es ist zu wünschen, daß dieses wichtige Mittel der Volk» bildung allgemein« Verbreitung findet. Dr. R. E. 214�5 Kilometer mit 60 Pserdestärte». Mit dem Bäumer- Leichtflugzeug„Sausewind" wurde auf dem Hamburger Flughofen ein Geschwindigkeltsrekord erzielt, her dadurch besonders bemerkenswert Ist, daß er mit der verhält- msmößig geringen Krastleistung von 60 Pferdestärken erreicht wsrden konnte. Ernst Petersen und Dr.-Ing. W. v. Längsdorfl erreichten auf der Meßstrccke Fühl?» büttel— Neu münster eine Stundengeschwindigkeit von 214. ö Kilometern, ein Ergebnis, das non den große» Berkahrsmaschlnen mit ihren mehr als 1000 Pferdestärken noch nicht erreicht wurde. Die beiden Piloten o«rsucht«n. mit derselben Moschine den bisher von England gehaltenen Hphenweltrekord für Leichizweisitzer zu brechen. Das gelang ihnen mit dem Erreichen einer Höh« von 6 400 Metern. Ei« fanden hier bereits Tempenlluren um Minus 40 Grad. Vorn Kreislauf der Elemente. Die chemischen Elemente Sauerstoff, Waiserstoss. Kohtenstoss, Stickstvss und Schwei el sind unentbehrlich« SZtondteilc aller leben» de» Substanz. Dies« Clement« machen in der Natur einen Kreis- lauf durch, dessen Betrachtung uns tiefen Einblick in die stofilichen Grundlagen der Welloorgäng« gewährt und uns die erstaunlich sinn- volle Organisation des Lebens auszetgt. Ter Krelslaiis der Elemente geht hierbei in der Weise vor sich, daß sie mit anderen Stoffen chemische Verbindungen bilden und nun von Verbindung zu Ver- bindung wandern, bis sie wieder als die ursprünglich«» Elemente in Freche it gesetzt werden und der Kreis von vorn beginnt. Sausrstofs ist ebenio wie S t i ck st o s f sr»i In der Lust«nt- hallen. Beide Element« sind unter normalen Verhältnissen Gas«. der Sauerstoff wird, wie allgemein bekannt, von Tieren und P-lanzen««geatmet. D«r Stickstoss der Lust wirkt hierbei als Der- dünnungsmittel des Sauerstoffs. Würde die Atmosphäre nur aus Sauersioff bestehen, so gingen all« Lebensvorgünge mit rapider Schnelligkeit vor sich, all« Wesen würden g-wissermaß-n i n i h r« m eigenen Feuer verbrennen. Der eingeatmet« Sauerstoff orgdiert organische Substanz im Tier- und Pslan�ntörper- unier Oxydation verstehen wir jed« Verbindung eines Stastes mi: Soucrftosf_ und bei diesem Oxydationsvonzang, d«r einer ge- wäbnlichen Verbrennung gleicht,«ntsteht K 0 �" 0' D. � � � auch Sichknföitr« genannt. Die Tier« atmen Kohlendioxyd au*. Die Pflanzen hingegen verbrauchen Kohlen�ieryd, inde.n sie �r-m? und aus Mssfer unter dem Einfl-.-ß der Sonnench-ahlen Stärk« und alle übrigen pflanzlichen Stolle bilden. D.-s.n Prozeß neoni m«m A s s i m i l a t i o n. Während des Assimilattonovorgongs wird Sauerstois wieder frei und kehrt m dl« Atmosphäre -urück. Aber noch«man Zweiten Kreielauf macht der Sauerslvn durch, und zwar geht dieser Naturprozeß in m«it größerem Ma«. stabe vor sich als der eben beschriebene. Di« faulenden und ver- «elenden Pslanzen. und Tierrest« nehmen unter Mitwirkung von Bakt1ri«nT.uerstoss' au- der Luft a..f. wobei sich aus d«m Kohlenstoff dieser Reste Kohlendioryd bistet. wahrend sich ihm anderen Elemente, vor allem Stickstoff Phosp-,"""d Mineralien orydi«r«n. Dos gebildete Kohlend.oxyb kehrt in die Luft zurück, wird im Afsimilation-prozeß wieder von �«»saenlvmmen bis auch beim Absterben und Der- l?nk� hievst m llich'n Substanz das Koblendloryd zurückgiibildet ' � Ä kn/t. �«oß-r Teil der von den Pflanz-'., ofstm!. Iter�'n Kvhlansäur« wird fed-ch in danerhafter Form aufgespeichert. etwa in den Bäumen, und falls sich aus diesen Bäumen Torf und Kahle bilden, kehrt das Kohlendioxyd erst nach Tausenden von Jahren in die Atmosphäre zurück, wenn jene Kohle von Menschen verbrannt wird. Die Warme, die wir bei dieser Verbrennung er- hallen, ist nicht» anderes als die Energie der Sonnenstrahlen, die vor Jahrtausenden die Assimilation des Kohlcndioryds der Lust durch die Pflanzen bewirft Holle. So ist die Kohlendioxydbilanz der lebende» Welt ziemlich aus- geglichen. Was von den grünen Pllonzen ausgenommen nnrd, kehrt aus der Atmung von Tieren und Bakterien und bei der Fäulnis zurück, außer den geringen Mengen, die vertorfen. Hierbei muß beachtet werden, daß natürlich auch die Pflanzen wie alle Lebe- wMen einen abbauenden Stofswechfel haben, der nur bei Tag durch die assimilatorischen Vorgänge überwogen wird. Riesige Mengen Kohlendioxyd werden jedoch der Luft dadurch entzogen, daß das verwitieri« Urgestein sie unter Bildung anderer Mineralien, der Karbonat«, ausnimmt. Demgegenüber sind di« b«i vulkanische» Ausbrüchen gebildeten Mengen Kohlensäure nechältnismäßig gering, und so>n»h man annehmen, daß der Gehalt der Atmo- sphäre an Kohlendioxyd ständig abnimmt. Da die Kohlensäure für das Leben der Pflanzen(AssimUation) und damit auch der Tiere unentbehrlich ist. gebt alles Leben aus dieser Erde sangsam«inen Tod infolg« Mangel an assimilierbarem Kohlen- diojryd entgegen. Duboj? hat ein« Schätzung jener Kohlenftollmenge var- genommsn, die den Kreislauf des organischen Lebens wandert. Er berechnete, daß jährlich 1J85 Billionen Kilogramm Kohlendioxyd durch dt« Pflanzen assimiliert werden, dos wäre ungefähr ein Zwanzigstel der Menge Kohlendioxyd. die insgesamt in der Lust enthalten ist. Betrachtet man den Kreislauf des Kohlendioxyds durch das tierische Leben, lo kommt man zu dem verblüffenden Ergebnis, daß nur zwei Prozent des lebenden Pfsanzemnaterials daran beteiligt siiw. Die Menge Kohlendioxyd, die durch Der- brennung von Stein- und Brcnmkohle, Torf ufw jährlich erzeugt wird, schätzt E r e d n« r auf IB Billionen Kilogramm. Der ebenfalls in der Luft enthallene gasförmig« Stickstoff nimmt am Stofswechsel direkt nicht teil, er wird nicht umgeformt und nicht neugebildet. Nur einige Bakterienarten, besonders solch«, die an den Wurzeln der Hülsenfrüchtler l«b«n, haben die Fähigkeit, sich freien Stickstoff anzueignen und ihn zu chemischen Verbindungen zu oerarbeiten, die von Pflanzen aufgenommen werden können. Daneben verbindet sich bei Gewittern in der Atmosphäo« etwas Sauerstoff mit Stickstoff, wodurch Stoff««nt» stehen, die vom Regen niedergeschlagen werden und so in den Boden gelangen. Diese einfache Verbindung nehmen die Pflanzen auf, und i.n Laboratorium ihrer Zellen geht«In erstaunlicher Aufbau bis zu den kompliziertesten Verbindungen, wie den Eiweitzstoffen, den Alkaloiden oder dem grünen Pflanzenfarbstoff, dem Ehlorophill, vor stch. Erst diese pflanzlichen Stickstoffsubstanzen nimmt dos Tier auf und verarbeitet sie in seinem Körper weiter. Der Abbau dieser komplizierten Verbindungen erfolgt wieder bei der Fäulnis. Hierbei zerfallen sie in einfachere Gebilde, aber an der Schwelle zu den einfachsten Stoffen und zur Freimachung des reinen Stickstoffs selbst stehen wieder Batterien, die mir die erste Arbeit des Ausbaues auch die letzte der Anflösyng besorgen. Di« gleich« Roll« spielen die Bakterien beim Kreislaus des Schwefels und des Wasserstoffs. D«r Schwef«l wird aus dem Sulfiden, Mineralien, in denen er gebunden auftritt, als Schwefelwasser st off in Freiheit gesetzt. Dieser Schwefel Wasserstoff wird teilweise zu Schwefelsäure oxydiert, und zwar durch Bakterien, di« Schwefel in ihren Zellen ob- lagern. Mit dieser Aufnahm« von Schwefel erhalten sie ihr« Atmungsenergie, wie andere Lebewesen sie durch die Oxydation von Kohlenstoss zn Kohlendioxyd erhallen. Schwefelsäure und Schweselwasserstoft werden von höheren Pflanzen ausgenommen und zur Bildung von Eiweiß verwendet. Dfese» Eiweiß gelangt bei der Nahrungsausnahme in den Tierkörper. Beim Tod de. lebenden Substanz werden diese komplizierten Verbindungen durch Bakterien zu Schweselwasscrstosf abgebaut. Bei der Fäulnis und bei verschiedenen Gärungsoorgängcn. wie zum Beispiel im Darm der Pflonzensresser, im Faulschlamm usw., wird von einigen Batterienarten auch freier Wasserstoff gebildet. Andere Bakterien können den Wasserstoff vrydioren. um seiire Energie auszunützen, und sie schlichen damit seinen Kreislauf in der Well der Lebewesen. Ewiges Werden mck» Vergehen. Ewig geschlossener Ring allen Daseins Je tiefer wir in die Wissenschast eindringen, um so rätselvoller erscheint uns der Sinn und Zweck dieses Lebens»nd Sterbens. Dr. Robert E. i Freier Sport auf freiem Wasser! badan Etwas über Etwas über den Freien Segler- Verband". den ,, Freien Bis vor wenigen Jahren noch wurde der Segelsport als cin feudaler Sport gut bürgerlicher Kreile angesehen. Bor dem Kriege hatte es nach außen hin auch fast so den Anschein. Die mit großem Bomp aufgezogenen damaligen Kieler Regatten ermedien im Bolte immer das Gefühl, als wenn Segelsport, Kaisertum und Großtapital zusammengehören. Doch das war ein Trugschluß. Schon vor einem Menschenalter wurde der Segelsport auch von der werktätigen Bevölkerung mit großer Hingabe ausgeübt. 3war waren die Boote nicht so wertvoll, nicht so elegant und neu, aber mit großer Aufopferung und Liebe wurden alte Kästen aufgearbeitet und gepflegt. Und dann wurde gesegelt! Manchem, der in der Arbeiterbewegung seinen Mann stand, brachte das Segeln Freude und stille Erholung von aufreibenden Kämpfen. Wie sich klassenbewußte Arbeiter in ihren wirtschaftlichen und politischen Organi fationen zusammenfanden, fand auch in segelsportlicher Beziehung ein Zusammenschluß statt. Segelvereine entstanden, die sich tren bcfannten zur aufstrebenden sozialistischen Arbeiterklasse. Mehrere dieser Vereine gründeten im Jahre 1901 den„ Berliner Wettsegelverband". Lange Zeit gehörten diesem Berbande nur einige Berliner Ar. beiter Seglerverein: an. Erst nach dem Kriege, nachdem der Berband sich vergrößerte, verlangte das Wachsen des Verbandes eine Ausdehnung über das Reich, und so wurde dann durch Namensänderung der Freie Segler Berband" geschaffen. 31 deutsche Seglervereine sind zurzeit darin vereinigt, ebenso gehören dem Berbande eine Anzahl von Einzelmitgliedern an, die sich auf verschiedene Städte verteilen. Durch die Zugehörigkeit zur Zentralfommission für Arbeiter fport und Körperpflege ist der Verband der sozialistischen Arbeiter fport- Internationale angeschloßen. Somit ist dem Verbande auch die Anknüpfung internationaler Beziehungen möglich. In den Ber einen befinden sich neben den Seglern auch Motorboots befizer, die wiederum innerhalb des Verbandes eine besondere Motorbootsgruppe bilden. Der Förderung und Pflege des Jugendsegelns wird ganz besondere Beachtung geschenkt. Alle Vereine unterhalten Jugendabteilungen. Die Schaffung eines abgehärteten, mannhaften Nachwuchses wird in ihnen erstrebt. Seit cinigen Jahren gibt der Verband eine eigene Zeitschrift„ Der freie Segler" heraus. Die Zeitschrift enthält belehrende Artikel, die den Segelsport und Motorbootsport betreffen. Ebenso werden neben Juustrationen auch Bootsriffe und Zeichnungen veröffentlicht.„ Der freie Segler" ist im Straßenhandel erhältlich, auch wird er Intereffenten gern zur Verfügung gestellt. 0 | barf alles nur verursachen, deshalb mus möglichst alles selbst gedarf alles nur verursachen, deshalb mus möglichst alles selbst ge macht werden. Um so größer aber ist die Freude, wenn im Früh jahr die Boote in neuem Glanz erstehen. Mit frohem Herzen werden fie getafelt; ber Rampf oder das Berbundenfein mit den Elementen wird aufgenommen. Wer von uns hat sich nicht schon dabei ertappt, wie beim Anblick eines Stückchen blauen Himmels, einer dahinsegelnden weißen Bolte, feine Gedanten sich für Gefunden von der Arbeit sortstahlen und zum blauen bewegten Waffer hinwanderten? Liebe zur freien Ratur wedt der Sport in uns. Wenn aus unbekannten Fernen der Wind daher weht, wenn er sich unserem Kurs entgegenstemmt, wir ertrogen uns unseren Weg! Wenn er die gleiche Fahrt mit ums hat, schmiegen wir uns in seine Arme. Mit wilden. Böen rüttelt er oft an unserer Tafelage, doch immer bleiben wir Sieger. Stets müssen wir ihn aufmerksam belauschen, stets auf alles gefaßt sein. So stärkt der Sport unseren Geist, unsere Energie, unsere Tatfraft. Dasselbe gilt in verstärktem Maße von den Beitfahrten. Für den Laten vielleicht cin herrliches Bild, aber durch die fliegenden Starts der einzelnen Bootsklaffen doch ein schwer zu verfolgendes Beginnen. Jeder Meter Fahrt über Grund muß gegen schärffte Konfurrenz erfämpft werden. Rechtzeitiges Bergen oder Seßen eines Beisegels, richtige Berechnung der einzuschlagenden Kurse beim Kreuzen, ganze Beherrschung der Materie sichern meist den Sieg. Die Ehrung der Sieger erfolgt, da bei den freien Eeglern nicht um Weffpreise gesegelt wird, burch lleberreichung einer als Erinnerung dienenden fünfile: rifchen Platette. Die Ueberreichung für die Segelsaison 1928 fand fürzlich in feierlicher Weise anläßlich des 27. Gründungstages des Berbandes statt. Aus allem geht hervor, daß der Eegelsport auch in der Arbeiter fchaft Eingang gefunden hat, und immer mehr Anhänger findet. Alle Hand- und Kopfarbeiter, alle Jugendlichen, die sich für unseren Sport intereffieren oder ihn schon ausüben, aber uns noch fern= stehen, erholten Auskunft in der Geschäftsstelle des Freien Segler Berbendes bei Rarl Bahl, Neuföllu, Fuldastr. 14/15. Der deutsche Segelsport. So lauttete das Thema, über das fürzlich Korvettenfapitän a. D. Andriano im Museum für Meereskunde einen fesselnden Vortrag hielt. Die geschichtliche Entwicklung des deutschen Segellporis, der noch sehr jungen Datums ist, läßt sich in folgende vier Abschnitte zerlegen: Von der Mitte des vorigen Jahrhunderts bis 1888 Bildung der ersten Bereine bis zur Gründung des Deutschen Seglerverbandes, von 1888 bis 1907 Zeit des rein deutschen Segelns, von 1907 bis 1914- Anjdluß an den internationalen Segeliport, ro: 1914 bis 1928 Zeit der deutschen Isolierung. Sin Sommer www Handball Spiele am 25. November. In der 1. Gruppe stehen sich am Sonntag um 14 Uhr in Reinickendorf, Scharnweberstraße, Groß- Berlin- Wedding und Großs Berlin- Süden gegenüber. Bething darf Süden nicht verachten. Schöneberg spielt um 14 1hr auf dem Dominifusplatz gegent Hennigsdorf. Hier müßte Hennigsdorf die Bunfte mit nach Hause nehmen. Velten hat unt 15 Uhr Groß- Berlin- Rosenthal als Gegner und stellt auch bestimmt den Sieger. In Nowawes treffen sich um 14,50 Uhr Rowawes und Brandenburg 2. Abteilung, während Luckenwalde Klausdorf besucht. In der 2. Gruppe fährt Groß- Berlin- Osten nach Brandenburg zur 1. Abteilung, während Drewig Eberswalde in Drewitz und Belten II Kaulsdorf in Velten empfängt. Es stehen sich hier Mannschaften gegenüber, bei denen die Gäste wohl die meisten Ausfichten haben. In der 3. Gruppe hat Potsdam um 15 Uhr auf dem Sportplcz Luftschiffhafen Moabit II aís Gegner. Friedenau spielt um 15 Uhr auf dem Dominifus plag geger Hennigsdorf II. Erfner bat um 15 Uhr auf dem Gemeindesportplatz Wedding III als Gegner. In Mahlsdorf spielen um 11 Uhr Mahlsdorf und Bornstedt, während sich um 10 Uhr in Fürstenwalde Fürstenwalde und Groß- Berlin- Nordring treffen. In der 1. Frauengruppe fpielt Betding um 13% Uhr gegen Süden und dürfte den Sieger stellen. Nowawes hat Brandenburg 2. Abteilung als Gegner und wird wohl. Brandenburg die Bunfte überlassen müssen. Hennigsdorf spielt als einzige am Drie gegen Tegel um 11 Uhr. Tegel wird ohne die Punkte heimreisen. In der 2. Gruppe spielt um 13 Uhr Schöneberg gegen Groß- Berlin- Rosenthal auf dem Dominifusplatz. Groß Berlin- Wedding II spielt um 12,50 Uhr in Scharnweberstraße gegen Moabit I. Luckenwalde empfängt Groß- Berlin- Friedenau Die Handballspieler des 1. Kreises im Arbeiter Turn und Sportbundes haben morgen, Sonntag, ihren fälligen Kreis. tag. Teilnahmeberechtigt find alle Bereine des 1. Kreises. Der Kreistag beginnt um 9 Uhr bei Bagner, Lichtenberg, Frankfurter Allee 236. Hallensportfest in Magdeburg. Zum 2. Dezember ruft der Arbeiter- Turn- und Sportverein Fichte" Magdeburg auf zu einem Hallensportfest in der Halle„ Stadt und Land". Groß- Berliner Vereine waren ffets Gast in Magdeburgs Mauern, und so hoffen die Arbeitersportler der Elbestabt auch in diesem Jahre auf große Beteiligung aus Berlin. Intereffenten melden an bei C. Lippert, Berlin- Rummelsburg, Mozartstraße 7. Bundesreue Vereine teilen mit: Freie Nanu- Union Groß- Berlin, Badeabend jeden Donnresteg 20 Uhr int fallenbab Lichtenberg, Bubertusftraße und jeden Freitag 19 Uhr im Hallenbad Ternis Rot" Groh- Berlin. Alle Sandballspieler müssen heute Gonnabend zu einer Besprechung nach dem Jugendheim Lichtenberg, Scharnweber. Ecke Friedrich- Racl- Straße um 18 Uhr tommer. Im Sommer haben eine Reihe gut gelungener Veranstaltungen und Wettfahrten stattgefunden. Die Segelsaison erreichte im vergangenen Monet ihr Ende. Ji großen gemeinsamen Geschwaderfahrten bot sich noch cinmal die gesamte freie Seglerflotte einer herrlichen Oktoberfonne dar. Bon folchen Geschwaderjahrtentieses Jahres ist Deutschland unter chrenvollen Bedingungen dem geht immer eine große propagandistische Wirkung aus. Jetzt sind Internationalen Seglerverband, der„ International Yacht Racing Ceridtstraße. Anschrift: Kurt Schünemann, Berlin- bris. Parchimer Allee 44. nun die Zahrzeuge auf dem Winterstand, alle Mitglieder wurden Union" wieder beigetreten. Unter Vorführung von Lichtbildern zum Arbeitsdienst geladen, alle waren zur Stelle. Sum Gemein schilderte der Bortzegende die verschiedenen Typen der Segelboote, schaftsgedanfen werden fie erzogen, wenn schwere Boote von namentlich die Rennjachten und Kreuzerjachten, und gab dann eine 20, 30 Händen aus dem Basser gezogen und sorgsam in die vom Hafenmeister angewiesenen Winterstände gebettet werden. Viel Ar. Uebersicht über den organisatorischen Zusammenschluß der verschiedenen Bereine und Klubs. Die größte Organisation ist der Deutsche beit verursacht unser Sport, doch wir sind es gewohnt, zu arbeiten. Seglerverband mit elma 24 000 mitgliedern und 9000 Boolen, dann Welche Mühe, welche Ausdauer fostet es, um ein Boot sein eigen zu folgen der Deutsche Seglerbund mit etwa 7000 Mitgliedern und 2500 Booten und der Freie Seglernetband mit etwa 3000 Mitgliedern und 1500 Booten. Diese Zahlen veranschaulichen zu gleich den außerordentlichen Aufschwung, den der deutsche Segel sport in verhältnismäßig furzer Zeit genommen hat. Hennen. Biele freie Segler haben sich ihre Fahrzeuge selbst gebaut oder sonst mie billig erworben und aufgearbeitet. Es ist mühsam erspartes Kapital, es muß auch erhalten werden. Wenig Kosten Der Bundesvorstand tagt. Das Bundesfest in Nürnberg. Der Bundesvorstand des Arbeiter Turne und Sportbundes nahm am Bußtag in der Bundesschule in Leipzig zu wichtigen Fragen der Organisation Stellung. Aus dem geschäft lichen Bericht des Borsitzenden Gellert ist folgendes hervorzuheben: Mit dem„ Norddeutschen Nuderbund" wurden seit längerer Zeit Verhandlungen zwecks Anschluß an den Bund geführt, bei denen aber infolge der Eigenart disjes Ruderbundes noch fein be= friedigendes Resultat erzielt werden konnte. Differenzen zwischen dem Arbeiter- Turn- und Sportbund und dem Arbeiter- Schwimmverein Wien wurden durch Verhandlungen erledigt. Der ArbeiterSchwimmverein Wien wird dem österreichischen Spizenverband Astö als selbständiger Verein angeschlossen, sein Tätigkeitsgebiet erstreckt sich jedoch nur auf Wien, so daß der österreichische 17. Kreis des Bundes die übrigen Baisersportler Desterreichs erfassen wird. Die silberne Nadel des Bundes erhielten, in diesem Jahre zifa 5500 Jubilare. Wichtige Beschlüsse wurden dann nach einem Bortrag Gellerts:„ Die Lage des Bundes" gefaßt. Die Vereine in Wolfen, Böllberg, Geresheim und Eller, mußten wegen Nichtbeachtung und Richytanerkennung der Bundesbeschlüsse ausgeschlossen werden, ebenso 15 Mitglieder des Bundes, die an der Spartakiade teilgenommen hatten. Der Kreisverstand, des 6. Kreises hatte mehrere Ausschlüsse von Bundesmitgliedern vornehmen müssen, der Bundesvorstand gab hierzu seine Zustimmung. Einsprüde ausge schloffener Mitglieder wurden durch den Bundesvorstand abge wiesen. Für die Wiederausnahme der ausgeschlossenen Hallaichen Bereine gelten folgende Bestimmungen: Anerkennung des Bundesstatuts; Anerkennung der Bundesbeschlüffe; Anerkennung des neuen Kartells und Eintritt in dasselbe; Anerkennung der Beschlüsse des Bezirks, die unter anderem den Vereinen verbieten, den„ Klaffenfampi"( eines der wüsteten tommunistischen Schimpforgane) als Publitationsorgan zu benußen. 97 Bon ausgeschleifenen Spartatiadeteilnehmern lagen Schreiben mit der Bitte vor um Wiederaufnahme unter Anerkennung aller Bundesbeschlüsse. Der Bundesporfrand stellte dieje Aufnahmegesuche bis zur nächsten Sigung zurück. Sehr interessant war der Bericht des Bundestechnikers Benedig über das in Nürnberg stattfindende Bundesfeft. Die Vorarbeiten zu diesem gewaltigen Fest find in vollem Gange, die Ausschüsse betätigen fidy voller Arbeitsfreudigkeit, die Stadionsverhältnisse sind sehr gut, auch ist die Stadt Nürnberg sehr entgegentommend, jo daß die Durch so führung des Festes gewährleistet ist. Keine Schwierigieiten fiad zwar noch zu überwinden, so die Herstellung des Greiübungsplatzes für 20 000 Freiübende; zwei große Zelte werden aufgebaut, in denen das Gerätemetturnen stattfinden wird. Die gesamte tusit wizd aus den Reihen des Bundes gestellt werden, nicht nur die Trommler und Pfeifer, auch die Bläsercöre merden stort hervortreten. Für Die Mufit zu den Freiübungen werden Schallplatten angefchafft, damit die Freiübungen in den llebungsstunden aller Vereine eingeübt werden fönnen. Benedig gab auch einen furzen Vro grammüberblid. Der Donnerstag, 18. Juli 1929, ist der Anmarschlag, am Freitag beginiit dann das Bundesfest, am Sonn obend ist noch eine Jugendtundgebung vorgesehen, der Sonntag ist dann der Schlußiag, an dem vormittags der Festzug und nach mutags die großen Freiübungen stattfinden werden, eine gewaltige Rundgebung aller Sportler wird abends das Fest beschließen. Freie Ballbootfahrer Berlin, b 27. Ronember jeden lengteg Turnhalle Müller- Ede Triftstraße ab 20 Uhr Sport- und Spielabend. Die zufammen fitnfte in der Weinmeistersroße follen cus. Monatsversammlung jeden dritten Tonnerstag im Monat in den Sophienfälen. Jeden Montag Bedeabend int Stabibad Friedrichshain, n der Gmlingsbrüde, ab 20 Uhr. JTGB, Winter portabteilung. Wir beteiligen uns an der Wintersportier. versammlung des Areises. Montag, 26. November, 20 Uhr. im HolzarbeiterVerbandshaus Rungeftr. 30. Laubballspielwarte. Die Bezireter zum reise Spielertag müffen pünktlich um 8 Uhr anwesend fein. Ausgabe der Mandate. Mitgliedsbuch nicht vergeffen. FIGB., Südofi- Ereptom. Morgen Conntag 17 1hr Stiftungsfest im Gewerk schaftshaus. Rarten an der Raffe. Ein vorzügliches Programm ift vorgesehen. 1. Rreis. 1. Bezirk. Conntag, 25. Rovember, 9 Uhr, Lehrstunde für Männer und Frauenturnen, Turnhalle Raulsdorf.Süd. Ulmenftreße. Fahrt bis Saboma, dann 30 Minuten Wa bmeg, Oder: Fchet bis Aövenid oder Mahlsdorf. Voit beiden Bahnhöfen mit der Straßenbahn 83 bis Bintlerstraße, bann 10 Mi. uuten Weg. Der Freie Sportverein Beißenfee betreibt Cynnaftit. Turnen, Bandern. Leichtathletik und Sandbalfipiele. Hebungsabende find ftets Tienstags und Taulen Gee. Neuaufnahmen in den Uebungsstunden. Männer, Frauen und Tonnerstags von 2022 Uhr, Turulalie Moldestraße, Epiele und Sportplag am Jugendliche jeben Alters find wilkommen. Arbeiter- Nab'ahrer- Berein Groß- Berlin, Sonntag, 25. November, 13 Uhr, Zehlendorf, Rariftr. 12. Ctart: Baldemarstraße Ede Mariannenplag. willkommen. Rund um den Sport. Das Zölibat des Rennfahrers. Von den neuen amerikanischen Sechstagefiegern zählt Jimmy Walt hour, der mit dem Deut fchen Granz Dülberg die Six days" in Detroit und Chikago gemann, erst 18 Lenze. Man fann den Nachkommen aus der großen Familie des ehemaligen Weltmeisters Bobby" Balthour baher wohl als den jüngsten Sechstagefieger der Welt bezeichnen. Um feine 3ufunft breucht„ Jimmy", der als Amateur mehrfach Landesmeister war, nicht besorgt zu fein, denn er ist von dem befannten Veranstalter Chapman auf die Dauer von fünf Jahren verpflichtet worden. In seinem Vertrag ist die laufel enthalten, daß er vor Ablauf dieser Zeit nicht heiraten darf! Weltreijender Arne Borg. Das monatelange Herumreisen des schwedischen Meisterschwimmers Arne Borg fáeint jezt auch dem Snternationalen Schwimm- Berband mit den Amateurbestimmungen nicht mehr vereinbar zu fein. Arne Borg nahm bekanntlich mit Rademacher und Beißmüller on den großen Schwimmwetttämpfen in Japan teil, von wo er seine Reise nach China fortsette. Bon dort aus will sich der Schwede über Niederländisch- Indien, Hawai, Honolulu, Australien und Südafrika mach Argentinien und Brafilien begeben, um schließlich über Nordamerika die Heimat wieder zu er reichen. Der Internationale Schwimm- Berband hat jest an die Länder, die Borg auf feiner Reise berühren wird. eine Anfrage gerichtet, unter welchen Bedingungen der Weltrekordschwimmer in den genannten Ländern Startabschlüsse hat. Es werden dabei bet FINA. wohl Dinge zu Dhren tommmen, die einen Ausschluß Borgs aus den Reisen des Weitverbandes der Amateurschmimmer zur Folge haben dürften was schon längst nötig gewesen wäre! Pelzer nach Australien eingeladen. Der deutsche Beltrefordläufer Dr. Dito Beiger ist vom Sportverhand des Staates Victoria in Australien zu mehreren Starts eingeladen und gebeten worden, gleichzeitig zwei der besten deutschen Kurzftredenläufer mit herüberzubringen. Schmelings erfier Amerifajieg. Europameister Mar Schmeling gestaltete fein Erstauftreten in Amerifa zu einem Siege, indem er Den starken Ice Monte in der 8. Runde fnock- out schlug. 21. Mai 1929 wird die 5. A ma, Allgemeine Wassersportausstellung, Allgemeine Buffersportausstellung Potsdam 1929. Bom 4. bis en gewchnier Steile auf dem Sportploh Lufts hiffhofen an Tem pliner Ses in Boisdan stattfinden. Nähere Auskunft erteilt die Geschäfteftelle der Ausstellung in Botsdam Stadtschloß, quigang C, 2 Treppen, Simmer 280/81( Fernsprecher Botsdam 4201). Re Bet fle Ar Ia dig bp wi die au Be des gr R Ar Ar St Sa ha Gäste ใบ ป en V itr Ite Arbeiter- Rad- und Kraftfahrer Keutöllus! Auch in Neukölln ift es nunmehr gelungen, eine bundestrene Ortsgruppe des ArbeiterRadfahrer- Bundes Soldarität" ins Leben zu rujen. Nach der nun auch bei den Radfahrern geflärten Lage ist es Pflicht eines jeden ernstdentenden Sportlers, fid, der neugegründeten Ortsgruppe anzuschließen. Anfragen find an den Voriizenden Karl Westphal, Lahnstr. 71, ober an den Raffierer Franz Balfe, Saalestr. 29, zu richten. Für die Motorradfahrer gibt jede gewünschte Auskunft Richard Habel, Berlin 59, Rottbusser Damm 66. Bezirksverjammlungen merden regelmäßig jeden erften und dritten Donnerstag im Monat 20 Uhr im Tagungslotal Kaifer Friedrich- Straße 171 abgehalter. Nächste Sigung Donnerstag, 6. Dezember. Ausnahme von Hörern in die preußische Hochhidule für Leibesübungen. Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, beginnt die Aufnahme von Hörern und Hörerinnen in die preußische Hochschule für Leibesübungen( Landesturnanstolt) für das Ausbildungsjahr 1929 für Hörer am 25. April 1929, für Förerinnen cin 23. April 1929. Aufnahmegejudje sind von den Bewerbern unmittelbar an die preußische Hochschule für Leibesübungen in Spandau, Radelandsir. 59, zu richten, von der auch die Aufnahmebedingungen zu beziehen sind. Die Aufnahmebedingungen müssen bis zum 20. Januar 1929 eingegangen sein. Ueber die Zu laffung nidipreußischer Bewerber( Bewerberinien) behält sich der tultusminister die Entscheidung vor. Spielmannzug Groß- Berlin. Montag, 26. November, 20 Uhr, lebungsstunde und tonstituierende Cigung im Uebungslotal ComeTriusfäle, Memeler Str. 67, 3 Minuten vom Bahnhof Warschauer Brücke. Bundesinitgliedsbuch mitbringen. Spielleute oder solche, lie es werden möchten, fönner sich in den llebungsstunden jeden Montag von 20 bis 22 Uhr melden. Uchtung! Wintersportler! Am Montag, 26, November, 20 Uhr, findet für alle intersportler im Holzarbeiterocrbandshaus, Rungeirafe 30, eine Zusammenkunft ftatt. Alle Interessenten für Eislauf und Schneejuhlauf sind dazu eingeladen. Motor und Sport"( Illustrierte Wochenschrift für das gesamte stellt das 48 Heft mehr in den Dienst populär- fachwissenjaaftlicher Motorwesen, Bogel- Berlag, Vößned i. Thür., Einzelnummer 60 Pf.) Erläuterungen und gibt prattische Winte für angehende Automobilisten. Daneben finden wir Besprechungen einzelner Autotypen, Berichte vom Internationalen Motorfongreß, der fürzlich in Rom togte, und von der Londoner Motorrad- mpia. Du fto da fid de in ge di de L F 11 hd du 1LT ha un ip di de lu 01 魚 2 江 G tt LZE