Morgenausgabe Jlr.i AI -46. Jahrgang *«Sch«nVch 85 Pf. monatlich tfiO Ä * Im voraus zahlbar. Postbezug 4L2 M. «mfchl. Bestellgeld. Auslandsadonne« «em 6.-� M- vro Monat. i,.* fbtt �SorVÜ?ts� e?1«heint wochentSo- kich zweimal. Sonntags und Montags � einmal. d,e Abendausgaben für Berlin vjnb im Kandel mit dem Titel'.De? Abend". Illustrierte Beilagen.Bolf und Zeit" und.KinSerfreund". Ferner Unterhaltung und Diffen"..Frauen. Himme"..Technik".»Blick in die Güchenvelt" und.Jsgend'Dorwärt»" w tz VerUner VolkSblatt ' Dienstag t. Januar 1929 Groß-Äerlin 10 Pf- Auswärts 15 pf. Die e t a l p altt g« HonncrriEezefl« *0 Pfennig. ReName eUe 4.— Reichs» mark,„ftieine Anzeigen' da» ettg#- druckte Wort 2ö Pfennig(zulässig zwe� fettgedruckte Worte), jedes weitere Wort .2 Pfennig. Stellengesuche da» erste Wort IS Pfennig, sede» weitere Wort KV Pfennig. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Arbeitsmartt Zeile 6V Pfennig Familienanzeigen für Abonnenten Zeile 40 Pfennig. Änzeigeii. ««nähme im Hauptgeschäft Linden» vraste 3. wochentägl. von SV» dt» 17 Uhr. Aentrawvsan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands Revatlion und Verlag: Berlin SW 68. Lindenstrotze 3 yernsprechrr:?öndott SSS— 297 lelegramm-ildr i Sozialdemokrat Berit» Vorwäris-Verlag G.m.b.H. Postlrderkkonto: Berlin Z7 636— Bankkonto! Bank der«rdetter.«ngewCte« und Beamten Wallftr. KS Ditkomo-Gesegscholt. Dcpolitenkosle Linden str v Neues Zahr. neuer Nampf i Nu der Jahreswende/ Von Cotl Severins Pkiilosophifche Grübler könnten mit Recht Betrachtungen darüber anstellen, ob es richtig ist, den mit dem Ablaut eines Kalenderjahres beendeten Zeitabschnitt zum Ausgangspunkt politischer, kultureller und sozialer Werlurteile zu machen, wie das heute sast zur geheiligten Ueberlieserung gemorden ist. Und mit wohl noch größerem Recht könnte man die Frage auswerfen, warum wir gerade von dem neuen Aalender jähre Neues und Besseres erwarten.„Sonnen tzehen auf und nieder, Wolken gch'n und kommen wieder, und kein Mensch wird's wenden"— deklamieren uns die nüchternen Weltweisen, während die ewig Unbekümmerten ans fröhliche Ende den fröhlichen Anfang knüpfen, ohne der Zäsur des'1. Januar eine allzugrohc Bedeutung beizumessen. Wir sind vor dem Verdacht gefeit, daß wir von dem neuen Jahre Besseres erwarten, das wir nicht selbst erringen. Die Sozialdemokratische Partei ist keine Gemeinschaft von Schwärmern, die des Wunderbaren harrt, das an einem Tags mit übersinnlichen Kräften die Erlösung des Menschengeschlechts vollbringt. Die Befreiung des Menschengeschlechts von der Schreckensherrschast der apokalyptischen Reiter ge- schieht nicht durch Zeichen und Wunder. Sie ist irdisch und erheischt Zsit. Ihr Tempo ist nur zu beschleunigen dadurch, daß sich immer nuchr Menschern bereit finden,� Hostd und Hetz dem großen Ziele zu opseru. Diese Erkenntnis' führt uns zum Sozialismus: spornt uns»n, Apostel zu werden für ein Reich, das den Glaubensgrundsatz„fiiebe deinen Nächsten wie dich selbst" zur Wirklichkeil werden läßt. So wollen wir durch unsere Mühen dazu beitragen, daß das neue Jahr ein besseres werde.- Und wenn wir in der Muße der Festtage Rückblick und Ausblick halten, so genügen wir damit nur einer Pflicht, die unz der Charakter unserer Partei als Kampfes- o r g a n i s a t i on auserlegt. Je klarer wir die Wegstrecke erkenklen, die hinter uns liegt, und je sorgfältiger wir das Terrain sondieren, das unser künftiger Vormarjck) berühren wird, um so sicherer werden wir morichieren. Der Rückblick auf das verflossene Jahr gibt uns zu Jubel- Hymnen keinen Anlaß. Wir können nicht mit einem langen Register von Erfolgen aufwarten, die beweisen sollten, wie herrlich weit wir es gebracht haben. Und doch find unsere Mühen nicht vergeblich gewesen. Der Wohlerfolg unserer Partei am 20. Mai hat die Voraussetzung für die Arbeits- basis im Reiche geschaffen, die allein die Aussicht auf eine langsame Besserung unserer außen- und innenpolitischen Lage bietet. Es wäre Selbsttäuschung, wenn wir uns nicht eingestehen wollten, daß die politische und soziale Ausbeute des Jahres 1S28 recht mager geblieben ist, aber e? wäre Selbstbetrug, wenn wir leugnen wollten, daß unsere Stellungen fester geworden sind. So mag im summarischen Urteil über 1928 ein Wort der Geisterstimme Uhlands gelten: Nicht rühmen kann ich, nicht verdammen. Untröstlich ist's noch allenvärts. Doch sah ich manches Auge flammen. Und klopfen hört ich manches Herz. Und 1929? Der gewissenhafte Chronist müßte mit der gleichen Feststellung beginnen: Untröstlich ist's noch oller- pzArts!— und er»ördc bald Gelegenheit bekommen, das für Deutschland im einzelnen zu belegen. Im ersten Monat des neuen Jahres noch wird die Oefsentlichkeit die Summen er- fahren, die zur Balancierttng des Reichshaushalts erforderlich sirb. Neue Steuern und vielleicht auch neue Befchrän- tungen an kulturellen und sozialen Aufgaben tn Reich, Staat und Gemeinden stehen im Hintergrunde dieses keineswegs erfreulichen Bildes. Dem Kundigen kommt das alles zwar nicht überraschend. Als zu Beginn des Jahres 1928 der damalige Reichsfinanzminister Dr. Köhler mit fröhlicher Unbekümmercheit alle verfügbaren Mittel heranzog, um de,? Haushalt für 1928 ins Gleichgewicht zu bringen, da haben ichm die Sprecher der sozialdemokratischen Reichstogssrattion vorausgesagt, daß das dicke Ende dieser Unbekümmertheit ein Denzitetat für 1929 bedeuten würde. Sie haben leider allzu sehr recht bekommen, und dem Volte wird in wenigen Tagen eine Rechnung präsentiert, werden, die zu begleichen neue Opfer erfordert. Es gehört keine besondere Prophetcngabe dazu,' um vor- auszusagen, daß sicherlich diejenigen wieder am lautesten gegen die neue Bedrückung protestieren werden, die sie am leichtesten tragen könnten. Das sind die Kreise, denen erst immer durch neue Steuergesetze zum Bewußtsein gebracht werden muß, daß wir einen schweren Krieg verloren haben, die wenigstens in ihrer Lebensführung dieser Tatsache bisher wenig Rechnung getragen hoben. Für uns kann es sich nicht darum handeln, über neuen Steuerdruck zu zetern— wir haben vielmehr die Aufgabe, bei der Aufbringung und Ver- teilung der neuen Steuern dafür zu sorgen, daß ver Stand der sozialen Fürsorge und der Kulturpflege nicht herab- gedrückt wird. Mit einem Defizitetat, dessen Deckung wir dem Zufall oder dem lieben Gott überlassen, würden wir nicht allein die Gefahr einer neuen Inflation herauf- beschwören, sondern uns auch selbst den Weg zu einer ver nünstigen Regelung der Reparationen verbauen. In dieser Frage ist im verflossenen Jahre zweifellos ein Fortschritt erzielt worden. Wenn man bedenkt, daß zu Beginn des Jahres 1928 der französische Ministerpräsident P o i n c a r 6 gegen den Vorschlag des Reporationsagenten, die deutschen Reparationsverbindlichkesten auf einer absoluten Grundloge festzusetzen, noch die lebhaftesten Bedenken erhob und damit die Tatsache vergleicht, daß jetzt eine von den Regierungen ernannte Sachverständigenkommission sich anschickt, eben diesen Vorschlag zu prüfen oder gar auszuführen, dann tritt Ocutlch-cnglischer Srullwechlel Sie 6ostnungeu der Internationale. : ver Präsident der Sozialistischen Srbester�Internattonalc und ehemalige britische Innenminister Srtur hender- s o n., Unterbausabgeordneter der. lZrbeiterparte.ü sendet der veutschen sozialistischen Arbeiterbewegung den folgenden Ncujabrsgruß: „wird das kommend« neu« Jahr neu« veweis« fiir das Wachstum de» guten willen» zwischen den llottonen bringen? Zeder international venkend« wird{Ich diese Frag» stellen und sich auf di«»ortfetzung der politischen ltämpf« gefaßt machen müssen, eh« eine bejahend« Sntwort möglich sein kann. vi« Zeind« der Organisierung der friedlichen Beilegung internationaler Streitfälle und der Grganisierung der Abrüstung sind die Zeind« des Zrieden». vi« großen Nationen treten für di« Sech- tung des«rieges ein; gleichzeitig aber machen einige unter ihnen ganz offen Vorbehalte, die sich aus das Secht zum llrieg« beziehen und zeigen keinerlei Eifer, sich zur Schaffung einer Alternative für den Krieg zusammrnzutun. ver Pfad zur Abrüstung ist beschwerlich, aber nur deshalb, weil der Geist des Militarismus zwar bereit ist, das kiisido des Krieges auf sich zu nehmen, nicht aber das LisiKo des Zriedens. Die Militaristrn entwerfen ihr« militärischen und maritimen Mindestprogramme, sie haben bisher jedoch nicht den Mut gehabt, auch nur dt« Zahlen und Ziffern für die Streitkräfte zu Land« und zur tufi als veitrag zu einem Abrüstungsprogramm niederzulegen. Falscher Stolz. Nervosität und die Trägheit derjenigen, die niemals an da» Morgen denken wollen, sind unser« geistigen Feind». Ich erwart« vom neuem Jahr vertraunsnoll«in« S S u- mung de» Aheinlandes durch die ausländischen Truppe« und die ersolgreWse Durchführung eines wesentlichen Schritte» in di« Sichtung auf internotonol« Ab- rüftung." Ic ist größer als jemals»tutor, und wir freuen uns. daß der Soztallsmuz tn allen Vinter» tn einem ständige« Fort- schritt zur Macht begrifse» ist. va» neu« Zohr t»ZS wird Zeug« einer der wichtigsten allgemeinen Wahlen sein, di« di« britisch« Geschichte kennt, ver britisch« Sozialismus trifft bereits die tenkbar größte» vorbe- re'tungen zu diesem Ereignis, nicht nur um einen Schritt vorwärts zu erziele«», landern um die Einsetzung einer Ar- beiterregierung mit einer parlamentarischen Mehrheit zu erkämpft«,«in Ziel, da» die organifi-rte Arbeiterschaft Groß. britannien» an» ganze« kferzen erstrebt, ver Beginn de» Ja*««» findet un, daher inmitten der Konsolidierung unserer Arbeit und inmitten verstärkter Vorbereitungen für die Wahle», damit wir und mit uns die Freund« in anderen, vindern Anlaß haben werden, mit Freud« auf das Ergebnis der wahlfchlocht zurück- zUdlicken.� vir Kundgebung schließt mit den d«st«n wünschen für die Arbeiterklasse und die Internationale. » In seiner peujabrsnummer neröfsentlicht der„v a i l p herald", das Organ der britischen Arbeiterpartei, Gegen- grüße der Jührer der deutschen Sozialdemokratie on die slabour Party zum Jahreswechsel. Als Vorsitzender dsr Sozialdemokratischen Partei veutjchlands schreibt Genosse mn>uni<7e>. über die Angelegenheiten ihrer Partei umerrichtet, teilt mit-. .Der Rsichstagsabgeordnete Pauk Zröhlich. die Land- tagHiögeordneten R- h b« i n-Äanau, G ch m i d t-Er�urt. dokteur ikso n u s von der„Süddeutschen Arbeiterzeitung" schon am IS. DeZember mit sosörtiger Wirkung seine, Posten» enthoben wurde. An seine Stelle trat, so heißt es weiter in dem Brief„der typisch« Pst r e b c r und M a m e l u ck, der in den Oktodertagen sliÄ stet» •tmauffindbore Radikalinski Gustav Schreiber". Dann wird Kenntnis gegeben von einer Betricdtveriammlung der in der„Süddeutschen Arbcijcrzcttunfi' beschäftigten Buchdrucker, die am 17. Dazember stäitsond und mit allen gegen vier Stimmen gegen die Partei« schÄigenden Maßnahmen der Bezirksleitung, im desonderen gegen dV Abfeßung de»?iedakteurs Janu» protestiert hat. Weiter wird sin Schreiben van einem lstllius Wirst mUgstr'.kt, Leg bis oor kurzem als Sportreferent bei der Berliner Mirale der KPD tätig war. Wiest kennzeichnet in 7?.ärfstcn Ausdrücken den Tiefständ des politischen Riveauo der Partei.in Württemberg und führt als Beweis dafür an. daß di« M/tgli-ederzahl der Partei in Württemberg in de* legten fün? Kahren ch o n IZststO auk Zlsti) zu rück gegangen fix, obwohl der Spartakusbund vor der Verschmelzung mit der USB. «Mein � hon Mitglieder gehabt habe. Er sagt, die Partei ist „an den Abgrund gebracht worden»nd all» bisher günstigen Situ« -atisnen zur llebsrwmdung des Tiefstände» der Partei stnd unaus» MZÄ geblieben, weit die Pslitit der Parteiführer dazu außerstande uMmin eWn'frgttionellen GrsMspunkten geleitÄ war"'.>/ dem ferneren Intakt de» Ariekes ist noch ven Knrerefse eine Kennzeichnung der Vorgänge bei der letzten Hturtaarter Ge« nieinheratsixahi, wo die Opposition einen Sonderzettek au»geg«den hattev totpie«in« große Anklag« gegen die� Clique T h ä l- mann�Neumann. Ernst Thokmann, so heißt es. ist bereit» i n vier Korruption» fälle verwickelt, unb hinter ihm steht, der deklaisi«rte cheinz Reumann, der Putschist von Kanton ' Herrliche Zustände I Tschechoslowakische Oemokraiie. Skandalöse Heimafsrechtproxis. Zsder Bürger Miöschrreichs hatte dos Staatsbllrgerrecht in dem gznzen westen Reich vom Bähmerwald bi? an den Pruth und von, Podenboch bi« Eattara. A's die Rochfolgeftaaien entstanden, lebten auf ihren Gebieten Uwählig» die nun plötzlich Ausländer war«», dq si« m einem anderen Rachiolgestaql„zuständig" uwren und sich nicht um die Erlangung de» Hcimotrechts an ihrem Wohn« ort bemüht hatten. . Seitdem das tschechische Gesetz zum Schutz der hämischen Arsteit besteht,«itpa zweieinhalb Jahre. Verden nun Deutsch«, die in Diutfchästerreich. Polen. Äudllowi«« usw heimatbereMjgt waren, meist sogar, ohne ihr,„Heimat" zy kennen, nicht mehr in der Tschechoslowakei eingebürgert,«s sei denn, ste hätten al> reiche Leute die nötigen Beziehungen oder dos S«ld für ganz höh, Gebühren. Wir erfahren, in welchem Geist und zu welchen» Zweck die Gendarm er ie Einbürgerungsanträgen nachzugehen hat, aus folgender— natürlich vertraulichen-?r Dienstanweisung: .T�Zur vertraulichen Erhebung durch die Senidarmeri«, zu »el'cher N o I iio n q l i t ä t er iich bekennt, wckcks«* V®' Mischen Ueberzeugung er und sein« Familicnmstgsteker sin» i« welchem nationalen Seist« der Haushalt und d>« Er- Ziehung der Kinder geführt wird, in welche Schulen diese oe- "ienbgt"werd«n, in welcher Gesellschaft in nationaler He- Ziehung sich bi« Familienmitglieder üderwiegeich bewegen, welchen vereinen»der politischen P» rieten sie al» Mitglrwer .chtgehören und in welcher Weis« sie überhaiipt am pnli?isch«n Lehen teilnehmen. w«st«r bzw. in'jxlcher Weise der Gensnnte Zuneigung zum tjchechvslawqlischen Staat« äußert, insbefon- der, ob und mst welchem Betrag« er sich selbst bzw feino Gattin bsthgr an der Zeichnung tsch�choilowakischer Staat»- a nl« i h« n»der assenklirh«!, Wohltätiqkestsaktiönen beteiligt hat. Danach ist«S kkgr, daß Einbürgerungsanträge von Deutschen auzsichtglos s'"d Einer Zeit, in der Deutschbürgerlich« in der Regierung sitzen, ist d'ele Bchandkung deutscher Arbeiter und An- gestellten fn einer hewokratilchen und nach ihren Gründung«- Prinzipien sozialen Republik vorbehalten geblieben. — De» vterke Dgrteilog d« Kozialhemokratte Estlqvdg wurde in Revo! durch den Abgeordneten Ast«röfsnet. Zu dem Parteitag Und läÖ Dekeglerti- erschienen, Der Mgeprdnete Wolmynn res«. riert« über die Tätigkeit des Zentrslvorstande» ynd der Fraktion. Au einer pancuröpöische« Konferenz ruft ein Ausruf Eoudenhave- Kalergis. Sie so? den Abbau her europäischen Kinnen, öy« in U». griff nehmen, hei, Krizs stquidieren ynd Europa versöhnen ., Di? van? von Arankpeich wirst YUV I« Lgnvar ab neu» TnusendfrMnken scheine in pmkaus setzen. Die Neuen Gold- und SitbermSnzen sollen allerdings»est in«inizen Monaten folgen. Neujahr des proleiariais. �.WfW »Gefeiert hat der Reichtum— auskehren werde ich?' poimare wollte zurücktreten. Domergue und das Kabinett zwingen ihn zn bleiben. V«»is. St, Dezember.(iNgenberbjht.) V»i»e«r6 erUSrtv«« Montag im Winiitvrrst. Wie amtlich mitgeteUt wird, daß er jetzt»ach der Ai»«»zsan.ieru»tz fei»e Demtssio» einreichen wolle. Dia Minister«nd vor allem der Präsident der Republik Doumergue Ware« einstimmig der ent» Seyengesetzten Anficht. Poincar� beugt« stch schließ» Aich Dieser Ansicht und verzichtete auf seiye. Demission. Der Rest der Vgrtztnnge» des Ministerrats galt d«e Vesprechung der parlamentarischen Sage und dar Vor- bsreitnng der für den tt. Januar in Aussicht stehenden große» allgemeine» Interpellation ädebatte Aber die In««»»«nd Außenpolitik der Regierung. Oer politische Finanzskandal.— Tleue Verhaftung. pari». Sl. Dezember(Eigenbericht.� Di« Untersuchung über die ZusammenhSng» zwischen der ,.G a» z«tt« du Frone" und dem o u r n a l", di« bi»h«r mit der Verhaftung des Mittelsmann«, Award endet«, ist am Montag fortgesetzt worden. Bor allem wind« in Wohnung und Bursau das Eebhölt sagenten Amard«n« Haussuchung vorzenom- me» Amard, ein' türkischer ÄtaatsangehSriK«. ist verhakter worden/ weil der schwere Verdacht besteht, daß er die Million, die ihm Frau Marths Hanau, die Leiterin der„Gazette du Krane", als Schweigegeld für dos.Lournol' gezahlt hatte, in kein« eigens Tasche habe fließen lassen. Ueber.den Verbleib dieser Million ist bi» jetzt noch keine Klarheit geschaffen. Laut Kassenbuch der„Gazette" ist sie tatsächlich abgehoben worhan--„-we�. si«--aber- erhalten hat. -ist-iricht-chakkärt. 'Der: Chefredakteur, des-„.Journal"/ nS'wst VM-'B i da l, ehemaliger Unterstaatssekretär im Kabinett Poincarä, der di« crsten Verhandlungen mit Amard führte, ist mit höchster Eile von der Riviera noch Paris zurückgekehrt. Cr hat sofort dem Unters suchungsrichter telegraphiert und verlangt, mit Amard und Freu Hanau konfrontiert zu werden. Amnestie für die Opfer der Kriegsgerichie. Der Präsident der Republik Doumergue hat zum Jah?«»«achfel «in« Amnesti« für die Verurteilten der SrUgpgcricht e erlassen. Vorläufig sind ZSs Snadenakt unterzeichnet worden. weitem 337 Fälle werden noch geprüft. China gegen Rußland. Verdrängung avck der Mandschurei. Peking. 3t. Dezember- 75V» au» Mukden gemaldet wird, teilte Marschall Tjchonghsuekiang dem russischen Konsul KvSnetzom mit. daß die mandfchlirisch« Regierung sich nicht in der �age seh«, dl« g« r n s p r« ch st« t i a» in E h a r- b i n freizikgiben, d? diese Eigentum de» chinssisck�n Volke» I«i. Russische Protest« hiergegen würden ohne Ant- wort bleiben. In Eharbin ist da» Gerücht verbreitet, Tschangh- sU«liang boadsichiigc, di« chinesisch« Ostbahn vollständig in chinesisch« Regie zu übernehmen. Die Lowjetregierung hat. al» sie fung war, die zarischen Staat»- vertrag« iür null und nichtig erklärt, schon uin dl« Aupla-rdsschul?»«« loszuwerden. Jetzt berust sich Moskau aus den qltrussischen Recht»- tikal an di« Ostbahn. Wenn aber die obenstehend« Meldung richtig ist, lwi meist st«, d»h China die Schwäche und den daräu»»mstandenen Friedenswillen Rußlands weiter ausnutzen will, nachdem seinerzeit G« Vertreibung de» Sowjctgesendien und d«r Einbruch in di« Ge- sandtlchast Peking wi« in da» Konsulat Kanton ahn« Strafsolgen geblieben war«». Englische Truppen bcimbeordert. tondan, 31. Dezember,(Eigenbericht-) Dl« britisch« Regierung hat am 31. Dezember ha» in H ch a n g- h a i stgtiomert« Z. Sussokkregimen: zurückgezogen. Do« bri» tisch« Expeditinnskorps in Schanghai oermindert sich damit auf ins- gesamt 3N!».«. Vllch«; Lokal«» aad S-nNiac»:«r.» U.kNiilt-«a«iz.»: st». PI»«»- iä-'.tlich i» 8(tlas;?pt»ärt«-?(cIOö® i» 0». Berlin Sru«; Korwart».Buch»?u>r«r«- tti'ji V«r!a?»>>ngalt?»»> Singt? a ffo Berlin SB«S S Nier,»»«rftaBt»«w glitte rhett»»» Sit» B70 V, ptzd, J» Jm ttr. 1» 46. Jahrgang Dienstag, 4. Larmar 4929 Di« Sozialdemotrati« hat in ihr« lang« Entwickkrngszeit vi«(« CSvest« vorbeizieh« seh«, niale Neujahrsmorgen, bi« nach Frost und Rot schmeckten. Auch andere, die der vorausstürmendan Jugend Anlast boten, mst lustiger Schellenkappe vorzustohen. W«n Diszi- plin die michtigste Ansorderung für eine geschlossene Kampfgruppe ist, so muß es auch eint Stunde geben, eine„Frewacht", wo der >ungc Most übergär« darf, damit sich der Wem um so besser Höre. Silvester war stt frühann Jahren ein besonderer Tummelplatz für die munter« Geister. In unserem von dem Genossen Hinrich» f e n betraut« Parteiarchio befindet sich eine groß« Anzahl von alt« Silnesterzeitungen, zum gröstt« Tell von Humor- begabt« Parteigenossen zum Jabreswechsel zusclch immenser Fortschritt, -t'■■- IWsTSf r"{ >- da«» die soziokdenwkqiSsche» PotkzcheglLcker bescher« wv»«? llnd damit auf jede« Arbeit ertssch mittag» ein Kaviartörnch«, ebt Trapse» Champagner, 0/000013 Gramm Schnepfendreck und alle Iahe ei»« halbe Auster komm« uud damit jeder ein Hundertstel Universitätsbildung erlange, soll die ganze Gesellschaftsordnung umgestürzt werden, lue ganze Kulwrbewegung der Barbarei Platz machen? Welch ein Wahnwitz? Eine Briefkostennotiz lautet: Emmendruder Rauke: Sie suchen ein« arbeitslose» Erwerb? Werde» Sie Rentier oder Fideikommißbesitzer. Die„Silvesterzeitung", von Fritz Wille i« Perlt» her«». gegeben, bringt 1893 unter ihre» österreichische» llMdomg« fol. gend«: Nachrichte» zufolge veranstalt« die arbeitslos« Arbeiter Wiens am kommenden Silvesterabend zu Ehr« der mn ihr Wohl väterlich besorgten Regierung ein— Festhungern. DiesÄbe Zeitung vom Jahre 1894 bringt ebt Peroch«, „Rnssische Marseillaise": Wohlan, wer kühn dos Recht«wochbck, lind unentwegt die Knute leckt, Den Zar als Väterchen betrachte� Bor lauter Demut fast verreckt. Wer auf Sibirims Eisgefilde« " Die Sklav«peissche herrisch schwingt. Verhöhnet, wer nach Freiheit ringt. Anbetet die Kosak cngilden: ' 3 Es trete mutig vor Und brülle unfern Chor: T'. t-i Wutky, Wutknl Im Rubel liegt das Älllck. Das Zeichen sei der Strick! V" Au» da» Inseratenteil: tikbesgob« für notleidende Agrarier, tn« ohne diese irr dem hart« Winter nicht nach Hannover könnm, werden dringend erbeten. Ebenso werden auch Prospekte, wie solch« zu erlang« sind, dankbar angenommen.— Offerten unter B.d. 2. Schmachtriem« für Arbeiter der Tabat« indnstrie fertigt billig«md«Mvondt Johannes Augustinus. .......■-• jßrnt allen Siloesternummern wog« die best« nicht � vergessen sein." die aus he« sprudelnden Born des Pa'rteihiunorg flösse», dem „Währe»"Ja coh"!" Er meldete 189 4:„Nach einer Statistik des Landrüts von Schnabelweit auf Schnoddershenn sind in den erst« acht Monaten des Jahres 1893 an Hungerkrankheiten ge- starben: 1Z Lotifundienbesitzer, 28 Besitzer von je über 5000 Hektar, 194 Grundeigentümer mit sc über 1000 Hektar." Das hört sich trübe an in einer Zeit, wo das Volk unter neu« Milstärlasten. Steuern und Zöllen seufzte und die Junker ein« Getreidezoll von acht Mark forderten. In der Nummer von 1894 weiß der„Wahre Jacob" zu meld«: ,Jn Deutschland ist die Intelligenz im Nieder- gang begriffen, da seit langer Zeit keine neu« Flinte erfunden war- i«u sst."— Zwei Berllmr Schusterjungen bemerken zum erstenmol die Kuppel des neue» Reichstags gSrnudes:„Kiek mal. Willem," sagt der ein«, wat se nu da in Berlin für e« riesijet Mistbeessenster hinjemacht haben."—„Weesie. Anton, da soll jewiß Kohl jebaut werden."— Der fleißige Säge, Schreiner, bringt folgend« netten Hobelspan:„Dos beste Heilserum, das ist der uervus rem in." * Das sst freilich nur ei» knapper lleberdlick. Beenden wallen wir bisse Blutenlese aia der Fülle des Stoffs mit einig« Säkular. gloss«, die eine Extrammgabe des„Borwärts".B-rlags zur Jahr hllndertwende enthält: �Kapitalismus— Sozialismus! Glaubt Hr. ihr werdet es merk«, wie das Mötzlich geht! So wenig, wie ihr merkt, daß ein neues Jahrhundert beginnt, wenn es euch nicht der Kalender anzeigte. Aber was ihr merken könnt und sollt, das sst, wie es wird! Wem: sich die Zukunstsmenfchen vom kapiralistisch« Schlacht. W» der Arbeit«rMlen werd«. dann mitssm sie leider auch— zur Schande des Menjchentmns— der arbeitswilligen.�Hyänen des Schlachtfelds"«wähn«. Im vergangenen Jahrhundert Hab« mir wie die Wilden zu zivilisieren begonnen: es sst hohe Zeit, daß das nette Jahr hundert sich an das kvlturbedürftige Europa criimert." Moabit im Lahre itS29. Auch diesmal sind in Moabit zum neu« Jahr eine groß« Anzahl von P« r fo na lo« rä n d�-r un.g e n bekamügegeben. Richter sind von«ner Strafabtessung in die andere, vom Landgericht ins Strafgericht Und umgekehrt v/ffetz.t mpfden. Auch die Besetzung- der sogenannten Schwurgerichte ist nielfach erneuert worden. Es tpird abzuwarten fein, wie sich diese PersonalveräNdcrungen onswirken werden. Eine Verfügung des Amtsgerichtsprüsidenten Berlio-Mittc muß aber gerade an dieser Stelle besonders begrüßt werden. Der „Vorwärts" hat seit jeher gerügt, daß junge Leute von den Richtern abgeurteilt mnrdeu, ohne daß ihnen eine richtige Hilfe wurde. Während Jugendliche bis zu 18 Jahren sich der moralischen und sonstigen Unterstützung der Jugcndgcrichtshils« erfreuten, kanten die junge» Menschen im Alter von 18 bis 20 Jahren nur vereinzelt vor den Jugendrichter. Der Amtsgerichtspräsident hat nun verfügt, daß alle Jugendlichen bis zu 21 Jahren vor den Iu- (Soldat Surren. Otoman vs« Gesrg von der Vrisg. CopjTight 1927 by J. M- Spaetb Verlag:, Berlin. Horch! er spricht. Fortwährend vergrößert und ver- kleinert sich, oerschwindet und erscheint her unterhastsame Fleck seiner Zähne. Seine Stimme aber klingt spröde und splittert wie ein Bambusrohr auseinander. Man ist auch müde. � � Ich vernehme ein paar Satzteile aus dem Text:„Jesus aber sprach: Ich bin al� Zeit unter euch gewesen... ihr kommt zu mir mit Schwertern und Stangen.. und denke einen Augenblick, daß diele Schwert- und Stangenträger die Entente ist. doch das ist ein Gedanke aus„dem Haus- gebrauch des Christentums. Nein, ich sehe vielmehr deutlich zwei jener Stangenträger zur nächtlichen rlnhoh, von Gethsemane hinaufsteigelt. sehe sie die Beine heben, Lurtie- bam der eine. Pfeiffer der andere, sehe sie schreiten mu senkrecht gestellten dünnen Stangen, einen Stern zu stechen imd einen Gott zu verroten. Da? Ohr wurde dem einen abaelchlagen, denk« ich. Aber es sitzt doch noch dran?... Und sesua Heist««s- Eni Ohr blutet schon leicht. Mir ist schon ganz naß im Nacken, sagte der Verwundete, und der andere befahl ihm:«tecke dem Schwert in die Scheide und hake mich ein... So irrlichtern meine letzten Gedanken nicht übel— unangenehm ist nur, daß mir die Knie zistern. Gegen Ende der Predigt kippen ein paar Leute der Kompanie um. es gibt sodann Unterbrechungen, und immer wacht man aus— der Pfarrer läßt gerade den weißen Zahnsleck verschwinden. Nach der Predigt trist er zum Unteroffizier vom Dienst. nun plötzstch ein kleiner Mann mst blauer Offiziersmütze. und fragt, weshalb die Leute umgefallen sind. Jene haben sich inzwischen erhost und sagen ihm. daß wir diese Nacht vorn waren. Da runzell er die Stirn und entläßt uns. Bald nach 0 Uhr beginnt endgültig der Schlaf. Einer von denen. die umgefallen sind, sitzt noch mst bleichem Gesicht und blöden Augen am Zaun. Brennesseln waren an seiner Backe, denke ich, und falle In Schlaf. Weiß der Teufel! Um 16 Uhr erfolgt abermals allge- meines Wecken. Dazu rufen die Korporalschaftsführer den Befehl aus. daß mst vollem Gepäck und im Ordonnanzanzuge «getreten«erden soll. Man weiß nicht, was es bedeutet. Ob der Russe angreift?— Nein, vorn ist alles still. Man macht sich eilig fertig, zieht Eisen zu Rate und findet selbst die Hyäne bestürzt. Sie kraust ihre Stirn, errötet vor Neu- gier, schleudert das Gepäck auf den Rücken und rennt zur Schreibstube. „Bleib hier!" schreit der Gefteite Hoyer,„es ist Antreten befohlen. Die Kompanie wird sogleich eine Stunde straf- exerzieren." „Weshalb?" glotzt Eisen. „Lurtjebam und Pfeiffer fehlen," sagt Pabst und sucht in der Runde. „Wegen der Schweine," nickt der Gefreite voll Wut. „Wo sind sie? Daß wir sie verprügelnl" „Vom Gollesdienst gedrückt— man hat sie im Kornfeld erwischt, unbesehen haben sie drei Tage Msttelarrest— bloß euch nützt es nichts." „Verflucht!" Wirklich sehen wir den diensttuenden Unteroffizier Tiel- bürger soeben mst ihnen fortgehen. Lurtjebam putzt nach- denklich seine Brille, er stolpert und setzt sie auf; der Pfeiffer schlendert so krumm dahin, als weine«r ein bißchen. Sie tragen keine Waffen. Mehrere Steinwürfe vom Dorf steht misten in den Wiesen ein Birkenpaar, dorthin steuern sie. Indessen heißt es: Antreten? Der Jurist, Leutnant und Zugführer, gutmütig und fett, leitet das Exzerzieren. Die Sonnenglnt konnte emer Brat- wurft gefallen. Brause hat sich drüben vor seiner Tür im Schatten niedergelassen und hält sich eine Zeitung vors Ge- ficht. Der dicke Jurist kocht vor Wut. obwohl er bei jedem Kommando übers ganze Gesicht lächelt. Er läßt uns in Schwarmluiien ein Kornfeld durchstreifen und besiehst: Hin- legen! Ausgiebig läßt er uns dort liegen, denn er hat ein goldenes Herz. Einige schlafen mst der Nase am Gewehr» kolben, der hitzige Sonne ausstrahlt. Andere machen tatsäch- sich die befohlene Anschlagübung. ihr Ziel ist die viereckige Zestung von Brause, die er manchmal ein wenig senkt, mn uns zu beobachten. Wieder folgen Schwarmübungen, wieder Zielen im Kornfeld. Gegen Ende der Stunde erhebt sich Staub aus der Straße vor Apollonia, wo sie den Wald verläßt, und ein Restrr nähert sich. Im langsamen Trabe erreicht das kleine schwarze Pferd den Ziehbrunnen und das erste Haus, hinter dem es verschwindet. Der Nester war ein Offizier. Wir zielen weiter. Doch jetzt wird neben der Schreib- stube derselbe Reiter sichtbar, er hast an, steigt vom Pferd« und übergibt es dem Schreiber Philipp, der eben noch mit seinen langen Armen eine rote Matratze ausklopfte. Darauf kommt er vors Haus, und es ist der Pfarrer. Der Leustiant faltet die Zeitung zusammen, steht eilig auf. und sie geben sich die Hand, der Leutnant mst einer tadellosen Verbeugung. Unser Zugführer befiehlt wie von ungefähr:„Auf! und „Kehrt marsch!" und„Marschmarsch!" Wir springen wie gebissen, gestochen von dem Verlangen. daß der Pfarrer hersehcn soll. Der dicke Jurist ist ein Engel — prompt sieht der Pfarrer her und stutzt. Wir schwärmen im Kornfeld hm und her, der Nüsse setzt zum Sauistagsversnügen Schrapnells auf den Wald. der in endloser Breite daliegt und flimmert. Dann kommt der Philipp gelaufen, und wir rücken ein. Man macht sich zum Essen fertig, sitzt im Grase und spiest mit dem Geschirr und der Löffelgabel. Drüben überquert der Pfarrer den Platz. Er ist allein, will vielleicht das Essen probieren— doch nein, jetzt eist er mit kurzen eist- schlossenen Schritten der Wiese zu und nähert sich den beiden Bicken. Zwei Soldaten neben mir sehen ihm nach, der eine sagt:„Jetzt bekommen sie doch noch ihren Spruch nachgeliefert." Und der andere, der mst dem Taschenmesser Speis«*« nun seinem Löffel kratzt, nickt:„Strafe muß sein, sage 5ch immer." » Lutjebam und Pfeift« stehen seit einer Stunde an ihren Birken. Der Unterottjzier Tielbürger im Helm neben ihnen- Drei Tage Mistelarr« ist soviel wie drei Stunden am Baum Sie sind keineswegs festgebunden, geschweige denn gefesselt — nein, Tielbürger hat nach der Instruktion jedem ein Seil vor die Füße gelegt, dieses, ohne damst die Stiefel zu berühren. um den ganzen Baum geleitet und hinten zugebu«' der, Das soll soviel heißen: Du bist gefessest. Sie stehen da, Tielbürger mst diensllicher Miene neben ihnen. Cr darf ebenfalls nicht sitzen, hat st>gar nicht einmal einen Baum, sich daranzulehneu Die Zest wird lang. Zuerst haben die beiden sqmboksch Gefessesten den Versuch gemacht, ein wenig zu plaudern, der Unteroffizier jedoch verbot es ihnen. So blicken sie still geradeaus über die Graswiesen, die abgeblüht haben imd stellenweise verbrannt aussehen. Pfeifter schüttest sich beim Gähnen und versucht im Stehen zu schlafen, was nicht verboten ist. Es gelingt ihm wirtlich, einen Mar nicht tiefen, aber ihn sanft schaukelnden Schlaf zu finden. Speichel fließt über die ersten vi« Kronen- knöpfe semer Uniform.(Fortsetzung folgt.) g«»kricht»r ,»«rschein« habeni daß dieser Zowahk als Tiivi«!' als auch als Schnellrichter und als VorsiMnder des Schöffengerichts alle in Frage kommenden Sachen ,yj bearbeiten habe. Selbste verständlich werden diese jimaen Leute auf dtese Weis« auch der segensreichen Inst tution der Jugendgerichtsh'lfe teilhaftig. Da die Zahl der Rechtsbrecher im Alter von 18 bis 21 Iahren groß ist und dieses Alter für erzieherische Mahnahmen undBeeinflusfungen noch besonder» zugänglich ist. so darf man erhoffen, daß die Maß- nahmen de» Amtsgerichtspräsidenten eine Derminderung des Rück. foves zur Folge hoben wird. Zu wünsche» blieb« noch, daß dl« gleiche Verfügung für alle in Berlin zur Aburteilung gelangend«» «ungen Leute dieses Alters erlösten würde. Die Polizei zur Straßeuschlacht. (Sechs Personen verhastet.— Wettere Verhaftungen bevorstehend. Von der Justiz gemordet. Ein Zeugnis gegen die Todesstrafe.' In Leopoldsstadt(ßestrneich) ist dieser Tage Katharina Steiner, eine 76 Jahre alt« Frau, die seit 10 Jahren vett- lagerig war und von ihrer Nichte unterhallen wurde, gestorben. Dieses Ereignis ruft die Erinnerung an eknsn furchtbaren Justiz. mord wach. Katharina Steiner war vor fast genau A> Iahren unter dem Verdacht oerhaftet worden, ihr« Zimmernachbarin,«ine Brostituierte, ermordet zu hoben. Der Prozeß gestaltete sich sen» sationell. Die Angeklagte leugnete, ober d«r Staatsanwalt spann ein solch feines Indiziennetz, daß die SchÄd Katbarina Steiners als erwi«sen schien. Der Urteilsspruch lautete auf T o d durch de» St rd n g. Di« Verurteilt« oerließ den Saal mit dem Ruf:„Ich bin unschuldig!" Im Gnadenweg wurde die Todes st rase in lebens- länglichen Kerker umgewandelt. Fünf Jahre hatte die Frau in der Strafanstall verbracht, als dos Geschick eine für sie günstige Wendung nahm. In Znaim meldete sich Ferdinand Waschauer, der Sohn eines Staatsanwalts, bei der Polizei und bezeichnete sich als den Mörder der Prostituierten. Er erzählte, daß er sein Opfer im Streit umgebracht lzab«. Won glaubt« dem Staatsanwaltssohn die furchtbare Tat anfangs nicht: die Gsrichtspsychiater erklärten ihn für geisteskrank Die«eiteren Ermittlungen erbrachten zwar den Beweis, daß man in Woschaucr den Mörder vor sich hatte. In einem Anfall von Geistesstörung haste er die Prostituiert» ermordet. Wafchouer nahm sich später das Leben. Katharina Steiner wurde im Wiederauinohmeversahven freigssprochen. Die Kerkerhast hatte die körperlichen Kräfte der Frau, die sich in den fünf Iahren fast blind geweint hatte, zermürbt; sie war seelisch gebrochen. Als lebende» Zeugnis� gegen die Todesstrafe zog sie hrzehntelang bettelnd von tfaus zu IVius und erzählt« jedem ihre rchtbare Leidensgeschichte. Jetzt hat st« der Tod erlöst. Noch über ren Tod hinaus wirkt das Schicksal dieser Märtyrern der Justiz als ein ewige» Zeugnis gegen die Todesstrafe. tleSer die Siaierireppe. Di« Häufung der Einbrüche hat dazu geführt, daß viel« Mieter großer Wohn-ungen mehr als bisher die Bvvdertüren ihrer Woh- rnrngen sichern. Leider denken sie nicht in diem selben Maße an die Hintertür«». Dos baden auch di« EInbr«ch«r herausg-funden und nutzen ihr« Kenntnis steißig aus. Heber die yntertrepp« drangen sie in der Sonntagnacht im n«uen Westen in drei Wohnungen ein unb durchsuchten die meisten Räume, während Familien und Personal schliefen. In der Landshuter Straß« gelang ihnen der Streich, nachdem in der Wohnuna im ersten Stock bei einem be> tonnten Juwelier eine größere Eesellschast veveint gewesen und erst Zu der Schlägerei tu der Vresllmer Straße wird mlkge. leili, daß die Srimlnalpostzei noch im Dause des Montags sechs Personen verhaslele. die an der Schlägerei teilgenommen haben. Inwieweit sie als Anstifter und Rädelsführer in De- krocht kommen, wird»och vatersucht. Außerdem wurde eine Reih« von Personen gehört, von denen man Namen weiterer Setestigter erfuhr. Die Festnahme dieser Leute dürste lu Kürze erfolgen. Heber die Schlägerei, die tu der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag in der Nahe des Schlesilchen Bahnbos» stattfand, teill der Polizeipräsident mit, daß die Angelegenheit sofort zum Gegenstand eingehender Untersuchungen gemacht worden ist. Nach den ein- gehenden Ermittlungen ist zunächst zwischen sechs oder acht Per- Ionen, die von einer Beerdigung kamen, und«inigen Mitgliedern einer Vereinigung von Zimmerleuten, die in dem Lokal Breslauer Straße 1 tagten, auf Grund allerer Streitigkeiten ein Zusammen- stoß erfolgt, der aber sofort von dem herbeigerufenen Ueberfall- kommando und den Beamten des zuständigen Reviers beendet wurde. Der Reviervorsteher, der selbst zur Stelle war. ließ das Lokal sofort schließen und die umliegenden Straßen durch mehrere Doppelstreifen noch eine Zeit lang beobachten. Erst geraume Zeit später, nachdem die verschiedenen Doppelstreifen, da alles ruhig blieb, wieder eingezogen waren, kam es vor dem geschlossenen Lokal zu einem neuen Zusammenstoß Di« Gegner der Zimmerleute, die sich in einem anderen Lokal aufhielten, hatten inzwischen Ber- stärkung herbeigerufen und fielen nun erneut über einige Zimmer- leute her. d'e von dem Vorhergegangenen nichts wußten und Einlaß In das geschlossene Lokal begehrten. E» entspann sich ein Handgemenge, bei. dem etwa acht bis zehn Schüsse abgegeben wurden. Das sofort alarmiert« Uebersallkommando trennte aber auch hier bereits nach wenigen Minuten die streitenden Parteien und säuberte di» umliegenden Straßenzüge, die sich immer wieder mit Neuzi«. rigeu füllten. Der Bericht des Polizeipräsidenten betont dann noch, daß es sich bei den bedauerlichen Vorkommni' en nich.- um»ine Straßenschlacht. um einen Vorfall, der„in der Krimmalgeschickste noch nicht dagewesen" ist. gehandelt hat, sondern um eine der Schlägereien, die leider m der Gegend des Schlesischen Bahnhof» nicht selten sind, wenn auch dies- rnol eine größere Zahl von Personen daran beteiligt war. Die Kriminalpolizei kennt bereits die Namen eines Teils der Letelligteir, mit deren Fe st nähme baldig st z u rechnen ist. Wenn auch di« Polizei Wert daraus legt, festzustellen, daß eS sich nicht um eine„Straßenschlacht" gehandelt hat. so muß sie dock) im gleichen Augenblick zugeben, daß die Zahl der beteiligten Per- sonen sehr groß war. Und grrade diese Bemerkung genügl, um den Umfang der Schlägerei zu kennzeichnen, über die olle Berliner Blätter in großer Aufmachung berichtet haben. Handelte es sich um eine der vielen in der Gegend des Schlesischen Bahnhof» üb- lichen Schlägereien, wäre die Presse bei der Un.zohl der lokalen Berliner Ereignisie zur Tagesordnung übergegangen. Das Außer- ordentlich aber wurde auch joinew Neuigteüswert entsprechend gewürdigt. Auch in Dresden? In bar Nacht zum Sonntag waren die Freien Dogtländer m Dresden von ihrem Stammlokal, zum Teil mit Aerten, Beilen und Hämmern bewaffnet, geschlossen nach dem Stammlokal ihrer Berufs- kollegvn, der Rotschlips«. gezogen, dos sich an der Ecke der Hecht- und Fichtestraß« in der Neustadt befindet. Dort wurde zunächst das groß« Schaufenster zertrümmert. Daraufhin drangen die Freien Bogt» länder in die Gastwirlschaftsräume ein. wo es sofort mit den an- ««senden Rotschlipsen zu einer wüsten Schlägerei kam. Dabei fanden Stuhle, Tischbeine und ander« Gegenstande Berwenirnng. Verschiedentlich gab es blutig« Köp'e. Die Tätlichkeiten setzten sich dann vor dem Lokal auf der Straße fort. Inzwischen war das lieber- fallkaenmands herbeigerufen worden Beim Eintreffen der Polizei ............--•- E» gewng aber, ommenen »50. die sie von Innen leicht aufschließen konnten. Bei«inen, Medizinal- rat in der S ü n tz« l st r a ß e schlugen sie den gleichen Weg ein. Hier begnügten sie sich mit Silberzeug, das ungefähr SO» M. wert ist.--- Für etwa PXX) M. Silber fiel Ihnen in einer Wohnung In der L u i t p o l d st r o ß e, die sie ebenfall» durch die Hintertür de- traten und durch dl« Vordcrtür verliehen, in die Hände. 20 Jahre Postscheckverkehr. Am t Januar 1909 wurde der Postscheckoerkehr in Deutschland eingeführt. Er Hai sich während seine» jetzt zwanzigjährigen Wirkens hervorragend bewährt und sein« Ausgabe, den bargeldlosen Zahlungs- verkehr zu fördern, glänzend erfüllt. Mehr als 80 Proz. seines rund 1S0 Milliarden Mark betragenden Jahre», Umsatzes werden bargeldlos ausgeglichen. Rund 600 Millionen Mark auf den Kanten stehendes Guthaben können zum größten Teil für die Allgemeinheit nutzbar gemacht »erden dadurch, daß sie an Reich. Staat und Hypothekenbanken au». geliehen werden. Diese Zahlen beweisen die hohe volkswirtschaftlich« Bedeutung des Postscheckverkehr», der aus dem deutschen Wirtschaft»- leben nicht mehr wegzudenken rst. Zu der günstigen Entwicklung hat nicht zuletzt der von der Deutschen Reichspost von Ansang an verfolgte Grundsatz beigetragen, die Gebühr«» de» Postscheckverkehrs niedrig zu halten und durch Vereinfachungen und Erleichterungen den Bedürfnissen der Benutzer entgegenzukommen. Die Heber« Weisung der Beträge von Konto zu Konto ist ge» bührensrei. Da außerdem auf dem Abschnitt des Heberweifungs- ouftrags auch Mitteilungen für den Empfänger gebührenfrei zuge« lassen sind, stellt sich di« Heberweisung al» die vorteilhafteste Geld- Übermittlung dar, zu deren ausgiebiger Benutzung die vorhandenen fast eine Million Postscheckkonten die günstigste Ge> legenhell bieten. Verl!« macht Geschenke. Teil es See Spartoff« gut geht! Noch ist kein Jahr vergangen, seitdem die Epareinilagen der Sparkasse der Stadt Berlin den Bestand von 20 0 Millionen Mark erreicht hatten, und schon nähert sich der Tag, an dem in den ersten Wochen des Jahres 1929 der SporeinlageNbestand wieder um 100 Millionen Mark auf 300 Millionen Mark ange- wachsen sein wird. Mei� als 600 000 Sparer haben dieses Sparkopital in kleinen rnch kleinsten Beträgen in k mm süns Jahren zusammengetragen. Merlfrein aus dem Weg« des Weder- .„. kaum Diele« Ereignis ist ein weiterer ausdaues und der Entwicklung der Sportätigkeit in der Reichshaupt- stadt. Die Bemühungen und das Streben der Sparkasse, den Spar- sinn und di« Sparsreudigkest durch AusNärungs- und Werbearbeit zu fördern und zu heben, sind nicht ohne Erfolg geblieben und zeigen üch am besten in der zunehmenden Spartätigkeit der Einwohner Berlin», an der die Schuljugend auch im letzten Jahr hervorragend beteiligt war. Di« Sparkasse der Stadt Berlin wird auch bei der Erreichung von 300 Millionen� Mark Spareinlagen wieder G e- schentsparbücher an die Sporer verteilen, die an dem Tag«, an dem 200 Millionen Mark erreicht werben, Spargelder ein- zahlen. Die Geschcnksparbücher sind mit einem Umschlag und einem Widmungsblatt ausgestattet, die noch neuen künstlerischen Entwürfen angefertigt worden sind. Großfeuer in Benin AW. Eine Gummiwarenfabrik in Klammen. Durch ein verheerendes Großfeuer wurden gestern abend die Be- trieb» der Gummi warenjabrik von Körting in der Luisenstraße zerstört. Die Feuerwehr, die mit einem großen Aufgebot zur Stelle war, hatte all« Mühe, ein Heberspringen des Feuers auf die an- grenzenden Gebäude zu verhindern. Das Feuer wurde zuerst kurz vor Uhr von Hmubewcchnert, bemerkt, die in den Räumen der Gummiwarenfabrik, dk« in einem langgestreckten einstöckigen Gebäude ihre Räume hat. einen starten Feuerschein wahrnahmen. Aus den Alarm rückte die Feuerwehr mit insgesamt sechs LöjchAugen an Das ganze Gebäude war w kurzer Zell derart verqualmt, daß die Löschmonnf chatten, die den Brand- Herd in seinem ganzen Hmsang« zunächst nicht erkennen tonnten. nur mit Rouchschutzmasken ausgerüstet gegen den Brandherd vor- dringen tonnten. Gleich beim ersten Angriff wurden zwei Feuer. wehrbeamte durch Rauchgase betäubt, sie konnten jedoch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. � Das Feuer wurde mit acht Schlauchleitungen größte« Kaliber» angegriffen, aber erst nach einsrönoigan Wassergeber, gelang es. de« Brand auf seinen Herd zu beschränken. Das etwa S0 Meter lange Gebäude, das zum Teil brennend.zusammenstürzte, wurde zum größten Teil«in Raub der Flammen. Reben den Maschine«. anlagen sind größere Gummivorrät« vernichtet worden. Der Schaden ist hoch. Die Entstehungsursoch« konnte noch nicht ermittelt werden, da die Wehren bei ih»em Eintreffen bereits einen so ausgedehnten Brandherd vorfanden, daß sich keine Ermittlungen mehr anstellen ließen. Gegen Mitternacht waren die Lblöschung�- arbeiten beendet, und die Wehren rückten unter Zurücklassung einer starken Brandwache wieder ab. Man sucht einen Polizeisuchhund. Seinem Führer ist am ver- angsnen Freitagnachmittag gegen 4 Uhr in der Münzstroße der solizeiluchhund„Armin" entlaufen. Er Ist bisher noch air» aends aufgetaucht. Es handelt sich um einen SX Jahr« allen. 62 Zentimeter hohen Riesenschnauzer von grauer Grundfarbe mll weißem Fleck. Er trug ein Kettenwürgehalsband ohne Marke. Mll- ieilungen über den Derbleib des Tieres an die Hundestreife der Kriminalinspektion H. im Polizeipräsidium und an das Schutzpolizei, kommando. tsthr billigt "... h'e Vit k e n Fertiges Oberbett Verkauf mZ.öanuaPiKvr—-—- ' II e b'e Vit k so Fertiges Obeibett ntetken sSJWS»» 5.»s 7-ss V« k e n sölmw oderben- r" 49.50 Be t�a k Ueiug S.tsj •-.Äi hz™'--"'- «ück-.-i"Z ' KiotCoT-m oot .terxisc. 95 o»t«n l"' ij e c k e n 1- -5.. SO").> •'.-...».«-"»"»Ii. Ä' 17.50 L_ posten Relnlelrt«"«» «ten Handtücher A9 bezüse "","S?5r_••«---Mstiicne EinmaiisesÄnsebot«SSÄÄ � ,■ L. i, Z � t® 0® 0,„ l. («loht «ehe»- haltsr r.a.y«re ""1�"---— r"'O* mit tuf.eiemittmi.y/tm ad. 90x190 V stMk«50 .K.i?d5:�etallbe«f'£l:e Welßlaek- Möbel •to ssite obkiipp»«,. roxi«.. 10.75 uarderobenschrank Ruhebstten äo.............. � bunter Bezug. verscMeosti# Muster aO«75 m» 35 Federn, ve-schledenen 6«- jjgeo, guter Polsterung und«u( Oflt__ Federknnta gearbaitot.....&i3r.5C Große Kinderwagen (VerkatH nur Prinz�nstr. Eck® Sebafitianatr.) E. T. Mit kfelnan Fahlarn. In dlv3Faan Aus- fuhrungstn und Farben 16 50 25.- 21 37� unter Einkaufspreis! m JSSÄT 32�. Garderoben schrank undttange':?'! 42— Wäscheschrank � 70__' kinder-Holzbettstelle 16.75 Kinderschrank 42._ Zusammensaffimg des Kranlenkaffenwefens Di« Frage der Zujammen�assung d«r vielen nebeneinander b«. stehenden Krankenkassen ist m Berlin schon seit einigen Lahr- zehnten immer wieder erörtert worden. Zu ihr äußert sich die folgend« Zuschrift» die wir aus den Kreisen der Versicherten erhalten. Die Nachkriegszeit Hot die Einheitsgemeinde Groß- Berlin zustande gebrocht. Ein langersehntes Ziel der Groß- Berliner AicheUerbevölkerung wurde erreicht. S Stadt gemeinden, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirk« sind auf einer Fläche van 878 Quadratkilometern zu einer vier Millionen Einwohner zählen- den Stadt vereinigt. Wer an unserem Krankenkassenwesen üt das spurlos vorübergegangen. Die Verhältnisi« liegen hier Heute noch genau so verfahren, wie m der Dorkrigeszeit. Nur gering« Beränderungen. die kaum merkbar sind, haben sich vollzogen. Noch immer leidet das Krankenkassenwesen Groß-Derlin an einer weitgehenden Zersplitterung. Es ist dringend nötig, die Aufmerksamkeit der Berliner Ar» beiierbepölkerung erneut aus dies« Uebelständ« zu lenken. Besonder» haben die im Ba u b« ru s Tätigen darunter zu leiden. Der heutige Wechsel des Arbeitgebers bringt es mit sich, daß man«in paar Wochen einer Jnnungstrankenkafse, ein paar Wochen einer Betrisbskranienkasse und ein paar Wochen der Ortskrankenkasie an. gehört. Und so geht es, wenn man Pech hat,«in ganzes Jahr hin- durch. Erkrankt das Mitglied, dann stellen sich die Unannehmlich» keilen ein(Nachweis der Mitgliedschaft usw.). Das Mitglied wohnt vielleicht in Baumfchulenweg. hat aber zuletzt in Spandau gearbeitet und muh nun von dort den Krankenschein holen. Sind diese Zu- �stände für die Arbeiterbevöllerung nicht unerträglich? Dollen die Krankenkassen das noch länger mitansehen? Ist es nicht Zeit, endlich die Bereinheitlichung de» Groß-Berliner Krankenkassen. wesens durchzuführen, zum Wohl« der gesamten Berliner arbeitenden Bevölkerung? Muß man für«in« Gemeinde mit 1 SOO OOO gewerblich Leschäsögten lö allgemeine Ortskrankenkassen. S besonder« Ort»- krankenkassen, llB Betriebskrankenkosten. SS Innungskrankenkassen, 18 Ersatzkassen— also insgesamt 217 Krantendasfen— aufrechterhalten? Unter ihnen sind leistungsfähig« Kassen—. aber auch sehr bescheiden« Kätzchen! Wohl sind die Sranenkasien im Groß-Berliner Arankentasierwerband oereint. Doch besteht nur«ine los« Interessen- genieinschaft. kein« bindende. Di« Höhe der Beiträg« und der Unter». stützungssätz« sowie der Einkauf sind jeder Kasse selbst überlassen, so daß oft«in wirre» Durcheinander zu recht unangenehmen Konflikte» zwischen den Mitgliedern und den Kosten gesührt hat. Man muß es leider aussprechen, daß viel Derärgerung gegen die Krankentasten besteht. Oesters wehrten sich die Berjicherten gegen dies« Zustände, aber es fehlte der nötig« Druck dahinter, um eine Zentralkrankenkaste zu erzwingen. 2lm 22. Oktober 1928 hielt Genosse Zippek in der BerLn« Gewerkschaftskommission«inen lehrreichen Dortrag über o-e Bedeutung und Wichtigkest einer Verschmelzung der Groß. Berliner Kvonken kästen. Er schlägt vor. sechs Krankenkassen zu bilden. Gelingt da», so wäre«in großer Schritt vorwärts getan. Wer den Bedürfniflen der Berstcherten hätte man nicht Rechnung getragen. Warum soll man auf halbem Wege stehen bleiben und immer noch sechs Kasten bilden? Warum nicht«ine groß« Zen- iraltrankenkasse über Groß-Berlin? Das entspräche den Derhältnisten Berlins und seiner arbeitenden BevLlkerungl Wo sollten bei einer solchen Verschmelzung der Kvankenkasten Berlins Schwierigkeiten entstehen? Gewiß brächt« auch die Verschmelzung zu sechs Kasten den versicherten schon groß« Vorteile in bezug auf einheitliche Bisträge, Unterstützungssätze usw. Aber das, was das Unangenehmste für die versicherten ist, würde so nicht beseingt. Ich wiederhol«. Ein in Baumschulenweg Wohnender, in Spandau ver- sichert« müßte auch dann die schweren Strapazen einer langen Bahnfahrt ertragen, um als Kastenmitglieb sein« Ansprüche gellend zu machen. Anders dagegen wäre es bei einer Zentralkrankenkaste Groß-Berlin. Da könnt««nicht nur dt« kass«r?rztliche Behandlung, sondern auch die sonstige Betre«u:tg de» Mitglied«» in seinem Wohnbezirk gewährt werden. Wieviel Schmerzen würden dem Kranke» erspart, und wieviel Aerger könnt« dadurch vermieden werden! Dieses große Ziel zu erreichen bedarf es der Mitarbest aller Versicherten. Nicht nur die vorstände, sondern die gesamt« Arbeiter- bevöllmmg Groß-Berlins muß zu dem Problem der Krankenkasten- zusammensastung Stellung nehmen. Mögen dies« Zellen dazu der- tragen, die Erörterung in Fluß zu bringen. Aktuelle Gesundheilsfragen. Der Sozialhygienisch« Ausschuß des Bezirksamts Wilmersdorf veranstaltet ab ib. Januar 1929 im Frhr. v. Stein-Lyzeum, Berlin- Wilmersdorf, Welmarische Straße 21/24, ein« Vortragsreihe, welche den Zweck verfolgt, weller« Kreif« der Bevölkerung über aktuelle gestinol estlicht Fragen aufzuklären. Di« Borträge werden von Fach- gehalten und teilweise durch Fllmvorsührungen unterktükt. sgeld wiri) nicht erhoben. Folgende Themen werden behandelt: hestli geh Eintrittsgeld wiri) nicht erhoben. Folgende Themen werden behande! Am Dienstag dem 15.-Januar 1929. 20 Uhr, Dr. W e r n i ck e: Soziale Fürsorg« für die Jugend in der Schul«, mst Lichtbildern. Am Dienstag, dem 22. Januar. 20 Uhr, Dr. S o l d i n: Vorbeugung gegen Infekttonslrankhette». Am Dienstag, dem 2 9. Januar 1929, 20 Uhr, Dr. Hoffa: Neue Weg« der weiblichen Körpererziehung mst gymnastischen Bor« führungen. Am Dienstag, dem S. Februar 1929, 20 Uhr, Dr. C manuel: Das schwer erziehbare und psychopathifche Kind. Am Dien» trag, dem 12. Februar 1929, 20 Uhr, Dr. Bernhardt: Hautkvankhesten und Hautpflege des Kind«? mst Lichtbildern. Am Dienstag, dem 19. Februar 1829, 2 0 Uhr. Dr. Ko wolle?: Di« Deschlechtskrankhesten und ihr« Bekämpfung nach dem Reichsgesetz vom 18. Februar 1927, Die Funkstunde hört auf die Forderungen der Gegenwart wenigstens hin und wieder. Am Sonntagmittag veranstaltete sie eine Feierstunde»Wintersonnenwende�, bei der»Der Junge Chor'" unter Leitung von Walter Rohd« sogar das Lied »Brüder zu? Sonne, zur Freiheit!* sang. Man wittert eben auch in der Potsdamer Straß« Morgenluft. Ausgezeichnet die Stimm- iührung des Ehors, der Ausdruck, di« Nuancierung. Max B a r t h, 1 sprach dann m einem syncholschweren. dabei doch klaren und kurzen Lortrog über das Thema»Prometheus bringt das Feuer*, ein Bortrag, der darin ausklingt, daß heute bei der roten Fahne des Proletariat» der Wille zum Frieden, zur Verständigung und zur Dölkerversöhnung wohnt. Das vorhergehend« Orchester- konzert war sehr gut in dm orchestralen Stellen und weniger in dm gesanglichen, denn der Tenor Franz Baumann huldigt zu betont einm Geschmack siir klein« Mädchen. Dann die Abendunter- Jaltung. Wie oft hat man eigmttich schon im Rundfunk diese berzuckertm russischen Chöre gehört, die das bringen, was m Berlin als russisch gitt. auch wenn es sich?tur um sogenannte Schmachtfetzen handelt wie da»»Zigeunerlied'. Sehr gut ist Dr. Waldemar Staegewann, der lyrisch« Bariton der Dresdener Oper in deutschen und ausländischen Volksliedern,«r verfüg! gesanglich über eiae entzückende, spielerische Eleganz die aber niemals zum Selbstzweck wird. Am Montag liest Bernard von Brentano ein« kurze Novelle„Der Mann ahne Ausweis*, eine Geschichte aus dem Berlin, das dm Kurfürstendamm nicht kennt. Auch so etwas gibt es im Rundfunk. Mit einer schlichten Sachlichkeit, ohne Mmvernzucken, allein durch die Tatsachen wirkend, schildert Brentano ein Milieu, schildert Menschen, die nicht mit dem Gesetz aus gutem Fuß stehen. Und warum nicht? Brentano ist sicherlich ein bürgerlich orientierter Mensch, aber Hinte? diese Frage setzt er ein großes Fragezeichen. Er läßt die Frag« unbeantwortet, doch der Ton macht die Musik, und die Instrumentation fällt nicht zugunsten der Westler und ihrer Institutionen aus. Kein« Spur von Pathos, sondern nur«in« wirklich gestaltete Erzählung. Otto Bamberger spricht über Silvestererinnerungen vor fünfzig Jahren, sehr gemütvoll, sehr traulich und gartenlaubmhaft. so richtig mst dem Motto»Die gut« alt« Zeit*. Wer Bamberger vergißt, daß b:i allen diesen gut bürgerlichen Dingen ein Sozialistengejeh möglich war. Cr oergißt, daß sich hinter der harmlosen Fastade alles andere«her als da» «uS£>fine Glück de? Bevölkerung verbarg. Was soll man im Grund« mit dies«.. Arien ansangen? F. S. Eine Skandalaffare in Warna. Söhne ond Töchter der besten Gesellschast. Sofia, ZI. Dezember.(Eigenbericht.» Di« Hafenftadt Warna am Schwarzen Meere, der Sommer sitz des König? und der reichen Vulgaren, steht Kopf wegen einer Skandaloffäre: 21 Schülerinnen der höheren Klassen des dortigen Mödchengynmasimns sind von der Schule ausgeschlossen worden, weil sie wiederholt zu nächtlicher Zest mst Gymnasiasten und Studenten der Handelsakademie in eigens dazu gemieteten Zimmern„unmoralische Orgien* veranstallet haben. Bei den au:- Schülerirmeri handelt es sich ausschließlich um Töchter >M»NW»WWWW>WW�W�W�> der sogenannten besten Gesellschaft, di« sich in einem Geheimklub Weites Herz* zusammengeschlosten hatten.— Warna galt bis« »er tn Spicßerkreisen als der Olymp höchster Moral«t Bulgarien. In den Strandbädern dürfen sich die Badegäste in den warmen Monaten nur hübsch getrennt nach Geschlechtern tummeln. Ein Komstee. das sich wesentlich au« den Damen jener vornehmen Gesellschaft rekrutiert, denen auch hie 21 ausgeschlossenen Gymnasiastinnen angehören, wachte wie ein Eerberus über d!« Wahrung der.Litten* Sstte in Warna. Alz tn der letzten Saison die Kur. gaste verlangten, daß zumindest Familien ein gemeinsames Bad erhielten, erhob sich m diesen Muckerkveisen em Entrüstunyesturm. Opfer des Verkehrs. Katastrephea an Dahnübergäncev. In vkmulgee im nordamerkkanischen Staat« Oklahoma wurde «in mst sieben Familienongehörigen besetztes Automobil, das einen Bahnübergang Uberqueren wollte, von dem San Franziscö-Expreß erfaßt Sechs In soffen des Autos wurden auf der Stelle g e tatet, ein Insasse wurde schwer verletzt. In der Nähe von Kenosha(B: sc an sin) stießen zwei mst Ferienreisenden besetzte Autos mst der Lokomotive eine» heranbrausenden Schnellzuges zusammen. Drei Studenten und zwei Studentinnen kamen ums Leben. Bei Jesenlro fuhr der aus Spalato(Italien) kommend« Schnellzug auf einen auf di« Schienen g«stürzten Felsblock auf. Die Lokomotive und«in Packwagen stürzten«inen Abhang herab. Der L o k ö- motivführer wurde getötet, der Heizer tonnte sich durch Abspringen retten. In de? Gegend von Ostende geriet«in mst 18 Fußballspielern besetzter Kraftwagen in ein Wasserloch. Der Führer de« Wagens und einer der Insassen wurden getötet, ein ander«: Insasse erlitt schwere Verletzungen. Lawinenstürze in Tirol. Innsbruck, 51. Dezember. Auf einer Skitour auf den Pesscheltopf ist der Ingenieur Her- mann Boekcker au» Plauen von einer Lawine veftchütlet und getötet worden. Auch sonst haben sich in Tirol in den letzten Togen zahlreiche Lawinensturz« ereignet, di« zum Teil schwere Bekehr». störungen hervorgerufen haben. Gchiffsunfälle im Kanal. Dondon. 31. Dezember Die Schneestürme, die am Sonntag den größten Test Nord» England» heimsuchten, sind weiter noch Süden vorgedrungen. Ein scharfer Nordoststarm tat«in übriges, um die Schiffahrt» ver- hällnisie an der englischen vstküst« sowie im Kanal außerordentlich zu bchindern. Ein holländischer Ftschdampfer geriet in der Nacht zu Montag bei L o w« st o f t durch versagen de» Steuers auf Grund. Di« elf Mann starke Besatzung wurde mst Hilfe eines Raketenrettungsapparats von Land aus gerettet. Der 7000-Tonnen- Dampfer»M a l a t a n d* verlor am Sonntag im Kanal sein Steuer. rud« und trieb eine Zeitlang hilflos umher. Zwei Schleppdampfern. di« von Dover drahtlos herbeigerufen worden waren, gelang es> da». Schlss zu bergen. „Rosamunde* und dl« Sinfonie Nr. 6, E-Dur von Fr. Schubert bracht«. Di« Ouvertüre zu„Egmont*, die Nußlnacker-Suite von P. Tscha itzw w s ki und di« Ouvertüre zu„Tannhäuser* folgten. Di« Zuhörenfwaren begeistert und tiefbewegt. Tragödie im Löweukäfig. Ein aufregender Vorfall spielte sich dieser Tag« während einer Zirkusvorstellung in Molland ab. Der deutsche Löwenbändiger S ch u s s e r wurde von einem Berberlöwen überfallen, in de» Arm gebissen und durch einen Tatzenhieb -letzt. Em zweiter Dompteur konnte die Bestie zurücktreiben und Schuster in Sicherhest bringen. Die Zirkus- besuch« wurden von einer Panik erfaßt. Die nächste Ztummer des„vorwärts'' erscheint wegen des Neujahrstages erst am Mittwoch nachmittag. VParunt woUen Sie stehen?--- Qndere haben brfolg, vrzi l sie vorteil hat h angezogen sind! Wissen SieMass yateMleiduna ünsehen undtSelbstbewnsstsein hebt 9= Qndere geben stets elegant gekleidet und sind nidrh reicher als Siel Warum mathen$ie esnitht wie die ündend Quch mit Qhren Jniifeln können Sie gut angezogen szinlZornmen Sie zu uns' Unser grosser Jnventur- ilusverkauf vornehmer herren beginnt am. Z. Januar—— r €r ist die beste Gelegenheit für Sie! Certraucttanstrassa 6-9 �J�An der Ret ri Kirche, WERTHEIN Leipziger Str.(Versand- Abt) Kfiniastraße Rosenthaler Str. Morlizpiatr M Msver kauf Beginn 2. Januar Große Preisherabsetzung m fast allen Abteilungen Oantntor» � Damen-MSnfel «n färb ige o. gemost Stoffe, ' früher ein groBer Teil bis 10.50 bis 25.- bis 29.— 750 975 1250 ans Stoffen engl Art toid modernen Winterstoffen früher ein großer Teil bis 32— bis m.— bis 45.— ISis 1950 25m mm reinwollenen Stoffen, teils mit Pelz, jetzt 35m 49m 59m tanea. Pelzmäntel i Kanin Maulwurf *»95S«498" ccbte Cfaindiilla* , Hattcnlelle«~'«net*. ,.Besetzen von Abendmänteln v J 14. Damenkleidcr todanOiT*»- VoUvoD« PspeUm, rkWateb- m. Aermeln Rockm-Bor- (totto A.90 dürenstick. I95 3 SO 875 taiawea. Volte, TkftoV PraaeaU. Popeline Chenneuee o. gut Ript, w. Stickerei Tenikleider Veloulme lOso 1475 1975 ÄTJÄSa. 2950 39m Jumper Zi . s 1 90 390 PteaeO, Zephir eMuh Velour, . a. bedr. Statte ed. Kunstsoidr Klnder'Mäntel einfarbige n. ffir 2 Serie I »25 1. gemust Stoffe !—ö Jahre Serie II Serie M 475 90 Kinder klcidcr Wollstoff oder Waschsamt t ca.2-4 J. S-S J. 9-12 J. 290 490 8 50 Strumpfhai f ergürt. ÄiÄ or t, Kleiderstoffe Baumw.-Musselin mod. Druckmuster Ä. 42 pi Ät 58 pt. Kleider-Velours Serie 1 Seric n neueste Druckmuster � Q Q R n. jetzt Meter*+0 Pf- UU Pf. Dlmdl-Zephlr echtfarWg, KK � lebhafte Karomuster, jetzt Mtr. FT. Kunstseide�üte* Sene' Sen*e n entzück. Druckmust. � Q r». jetzt Meter UO PL Owf Pf. Samt-Flanell Blumen- und O Q Phantasierauster, jetzt Meter Wü rf. Bedr. Vollvoile' Serie 1 moderne Dessins, ea. ö Q 100 cm breit, jetzt Mtr. vJürt Melierte Stoffe Pastelifarb., früher 9*40, jetzt Mtr. Wollmusselin SerteI Serien bedruckt, viele Muster. 1 oc i oc 78 cm breit, jetzt Mtr.• 130' Velours-Travers reine Wolle m. Kunsts, jetzt Mts. Woll-Crepe de Chine moderne Farben, ca. 100 cm hr, O fin früher. jetzt Meter � Serie H 125 145 195 • r:v. Seidenstoffe RAefealriA rcine Seide, Dasiseiae. naturfarbig, Meter CrSpe de Chine Kunstseide, aparte Druckmuster, doppeltbreit früher 3.69, jetzt Meter Bembergselde gemustert, ca. 70 cm, jetzt Meter Brokatstoffe f.Kissen U.T aschen. früher S.BO, jetzt Meter Kunstseiden. Mantelstoff schwarz, früher bis 8.90, letzt Mtr. CrApe de Chine reine Seide, jetzt Meter CrSpe de Chine aparte Druckmuster, früher 9.90, jetzt Meter Waschsamt gute Köperware, Meter 155 175 1 75 195 195 375 490 1 75 Pamen�Hüte Jersey-Turban woiic mit loe Kunstseide, modeine Farben I OO Laufhüte Kappen- n. Glocken- Onn formen, versch. Ausführung � Frauen-Hut große Kopfweiten 3 90 Moderner Filz-Hut band- Ken gearbeitet, versch. Formen vOU Backfisch-Hüte ORm o. Kinder kappen, 3.90, 1,79 Pt, Kinder-Mützen u. Kappeny K � aus Wolle'"L Serie I ff N1 Ansteck-Blume 75 pt 95pf.l45 WeiBwaren Spachtelkragen O K~ verschiedene Ausführung« w FT. Ottomane-Weste»/s mit Säumchen ganriert/ O Pf, CrApe de Chine-Weste 49(. mit Säumchen garniert' Fechtgarnitur Ottomane oder 4 Dunen«... 1 15 Hohlsaumtücher v« Dtr. fr-iz_t gebrauchsfertif Pt. Kindertücher mit bur�r Qn« Kante...... 1 Du« end w FT. Wäsches'ickereien Hemdenpcissen imit Klöppelspitze, mod. Träger- l R form.......... 0.29 I\J Pf. Stickereipassen mod.TrIgerform,groBe Oft,. C CT_ Musterausvahl, Meter O y O O Pf. Reste und Abschnitte K Pf. von Stickereien, Meter von � an WSsehe Damem?Än 90p,. 3m Damenhemden o OE:>1.. Wäschestoft, m. Stickerei O OO H-Oü Damen-Nachthemden 2 25 Wäschestoff 2 65 Damen-Nachthemden waShestoff ra. Stickerei R-e m. reicher*7 u. Spitze%J /O Stickerei/ 25 Prinzeß-Unterröcke 1Qk q0, mit Stickerei» 95 O 25 farb.Kunsts. Q farb.Milanes«, C? mit Spitze O 75 ll.Wahl, Spitze O 75 Damen-Schlafanzug farbig 5 75 Strunipffwaren Damenstrümpfe ro Baumwolle, farbig V�VJ FT. Damenstrümpfe �fde 7 5 Pf. Unterziehstrümpfe QRD für Damen, reine Wolle 5? PL Unterziehstrümpfe t Dam, 4 oc reine Wolle, mit Doppelsoble■ 00 Damenstrümpfe Kunstseide 4fiE od. Seidenflor, farbig od. schwarz• Damenstrümpfe o«c Wolle, mit Kunstseide plattiert � Herrensocken Baumwolle, farbig gemustert U r�. Herrensocken Baumwolle RR«, oder echt Mako, solide Qualität v w rT. Herren-SportstrOmpfe � 1 35 Sportstutzen reine Wolle 95 Pf Kinderstrümpfe Baumwolle, schwarz od. farbig v U Kinderstrümpfe �or°°' 78 PL Kinderstrumpfe«ine woNe 4 on mit Kunstseide, meliert Größe 1' Jede weitere Größe 20 Pt mehr Kinderstrümpfe«ine woire 4-c Cröße 6-10.1.99, Größe 1-5'• /0 &■■■ Trikotagen tOr Damen Hemdchen weiß, gerippt.- 39 Pf. Hemdchen ftft weiß, in verschiedenen Längen 5? Pf. Hpmrlrhpn reine Wolle 4n_ nemaenen und Haibwoüe 1 95 Hemdhose 7R«. Windelform, weiß oder farbig' PL Hemdhose weiß, gerippt.... �55 UntwPziehschlGpfer 7Q04 gerippt' L) Pf. Schlupfbeinkleid Trikot Q R pf mit angewebtem weich. Futter w PL Schlupfbeinkleid i.c Kunstseide, fein, in vielen Farben' Unterkleid Kunstseide, farbig*] 95 Hemdhose Rca Kunstseide, mit Spitze, farbig, fein üu für Kerrnn Normalhemd ccht �Größen 2 90 Unterbelnkleld woiigcmischt. 40t. mit Uebcrschlag, 3 Größen 1 Unterbelnkleld an8�« 255 Herren-Garnitur üaeke und o fi[. Beinkleid), farbig mit Laufmasche � w � Wirkwaren Damen-Pullover oder Westen, reine Wolle, oder reine 4 R cri Wolle m. Kunstseide gemustert Damen-Weste«inewoiie, Q.c weiß oder farbig Trikotweste 9 Qn meliert, 3 Größen �"0 Herren-Pullover R Qft reine Wolle, gemustert au Herren-Pullover q mit Umlegekragen � M Damen-Strickrock r 0ft reine Wolle w»W Kinder-Pullover reine Wolle mit Kragen, gemusterte Dessins, A A(\ Länge 40 cm � leA* weitere Größe 60 Pf. mehc�-- Tischtücher b�UcliMa Drtil, teirrtrt_ Qualltit, OrSIte mXUO and 110X1X< («tteiebt iKqvtrd, QiSfl. iSOX*» .4 75 Kaffeedecke' farbig kariert, � Größe llOXltO-on 1 10 Frottiertudi farbig gestreift, Q£ � Or. 50X100 cm ZfjPt Ein großer Posten ongcslanbfcr Weißwaren Krateo, Oarattnm, Wwtsa. Birt» tngra. Swin-biobcJm. la Bau». volle. Ottomese and Saida Serie r Serie 3 Serie 10 PI 25*58*75 Sakko« iL Sport« Anzöge IHerrcxi Serif l SerieB Serif tt' 28m 45m 68k Wintcr«Ul»tcr und Paletots für Herren Serie I Serie D Serie S 35m 48m 65n Oberhemden für Herren farb.roVeiK velO. mli vaiBodec nndHriert Pike»- ferti je.tr. Ferkel Fellen eineelr Popeline 295 3 15 675 Nadithemden für Herren mit farbiger Borte«D Umlegekrag. u.Tatche dW85 Posten Sporthosen baltbare Stoffe, gefüttert f. ca. 28 Jahre lca.9-14Jahre 275 375 Wesdisaml-Anzüdc eenebiedeae Anriührnngta, lebülte Farben, tflr cl 7— 8 Jehre, för J Jebm Seric I Serie U Serie M 150 t75 8 75 Knaben«MSntcl verschied. Aosfdhr. ca. 9 bis 8 Jahm tflr ca. 2 Jahr» tflr ca. 2 Jahn Sari« i 375 Serie D 90 Spanflensdiuhe für Damen>- »rimr» oder feTWg 50 «chverr oder farblf Leder, fi. Breketstoff oder AtUs O 50 tertif oder teekteder H ft rariiated. AwWwat«\F50 2. Beilage des Vorwärts Nr.-t» 46. Jahrgang st»» U�Ui K» OienStag. Januar �92« Rückblick und Ausblick. Von Oswald Schumann, M.d.B. Vorsitzender des Deutschen Vorkehrsbundes. An welchem Punkte der Entwicklung stehen wir? Haben sich die Bedingungen und Voraussetzungen für eine weitere erfolgreiche Tätigkeit der Gewerkschaften gebessert oder verschlechtert? Ist die bisher angewandte Taktik richtig gewesen und bringt sie uns den sozialistischen Zielen näher? Das sind die Fragen, die den verantwortungsbewußten Gewerkschafter dauernd beschäftigen und ihn zwingen, die Entwicklung unseres gesamten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens nicht nur zu studieren, sondern auch den Versuch zu machen, sie im Sinne der sozialistischen Ideenwelt zu beeinflussen. Als die Revolution von 1918 Deutschland von der Herr» schaft der Junker und Imperialisten befreit und dem Volke die polnische Freiheit und Demokratie gebracht hatte, fand die zur Macht gelangte deutsche Arbeiterklasie einen w i r t» schaftlichen Trümmerhaufen vor. Unter diesen Umständen war der Aufbau einer auf sozialistischen Grund- sätzen basierenden Wirtschaft unmöglich. Dag größte Un- glück aber war die politische Zerrissenheit der Ar» beitcrklasse. Die deutschen Gewerkschaften sind erfreulicherweise von dem Zersetzungsprozeß, der auf den Zusammenbruch im Weltkriege folgte, im allgemeinen verschont geblieben. Ihre Position erfuhr außerdem«ine wesentliche Stärkung da» durch, daß Teile wichtiger Arbeitnehmerschichten wie Beamte, Staatsarbeiter und-Angestellte, denen die politische Umwäl- zung die staatsbürgerliche Gleichberechtigung gebracht hatte, an die Seite der kämpfenden Arbeiter geführt wurden. Die Gewerkschaften bildeten deshalb«inen wichtigen Faktor im Kampfe der Arbeiterklasse um Erhaltung der durch die politische Umwälzung errungenen Position. Die Mehrheit ihrer Mitglieder hat sich allen Versuchen, sie von dem richti- gen Wege gewerkschaftlicher Betätigung abzulenken und sie für die Idee der„Weltrevolution" zu begeistem, als un- zulänglich erwiesen. Diese erfreuliche Tatsache ist zweifellos ein Beweis daft'ir, daß die jahrzehntelange Erziehungsarbeit d?r Gewerkschaften in der Lorknegszest nicht erfolglos gc- blieben ist. Mitten im Wirtschaftsgetriebe stehend haben die Gewerkschafter gelernt, ihr Hauptaugenmerk z u n ä ch ft auf die Erfüllung der Gegenwartsaufgaben zu richten und außerdem durch systematische zielsichere Arbeit zukünftige Erfolge vorzubereiten. » So haben die Gewerkschaften die Periode der Dauer- krise während der Inflation und der ihr folgenden Zeit schwerster wirtschaftlicher Depression, wenn auch unter großen Opfern, überstanden. Sie waren während dieser Zeit auch erfolgreich bemüht, das Ledenshalrungsnioeau der Ar-! beiter vor dem völligen Abgleiten zu schützen. Gewiß waren! die Mitgliederverluste der Gewerkschaften während dieser Zeit recht erheblich, aber bereits Ende 1926 war der Tiefstand überwunden und der Wiederaufstieg begann. Es ist zweifellos ein deutlicher Deweis der den Gewerk- schasten innewohnenden Kraft, daß es ihnen in dieser schweren Zeit gelungen ist, die Kämpfe um Erhöhung der Löhne und Verbesserung der Arbeitsbedingungen erfolgreich zu gc- stalten und die Versuche des koalierten Unternehmertums, den Achtstundentag völlig zu beseitigen, zum wesenUichen Teile abzuwehren. Während nach den Erhebungen des ADGB. in der zweiten Hälfte des Jahres 1924 nur 45 Proz. der befragten Arbeiter den Achtstundentag besaßen, waren es Ende 1927 bereits 56 Proz. Aber nicht nur auf dem Gebiete der Regelung der Lohn- und Arbeitsbedingungen haben die Gewerkschaften sich als wirksamste Interessenvertretung der Arbeiter erwiesen. Aus- gehend von der Erkenntnis, daß der moderne Kapitalismus seine Kraft immer mehr konzentriert, um sich einen über- ragenden Einfluß auf die wirtschaftliche Entwicklung dauernd zu sichern, haben die Gewerkschaften in der Nachkriegszeit ebenfalls eine weitgehende Konzentration ihrer Kräfte durch Zusammenschluß kleinerer Gewerkschaften zu leistungsfähigeren Verbänden vorgenommen. In gleichem Maße hat sich die innere Konsolidierung vollzogen, wodurch die Attions- und Kampfkraft der Gewerkschaften erheblich gesteigert wurde. Die Gewerkschaften haben ferner in der Nachkriegszeit ihren Aufgabenkreis wesentlich erweitert. Auf sozialpolitischem, arbeitsrechtlichem, wirtschaftlichem, wirtschaftspolitischem und kulturellem Gebiete waren sie be- müht, in immer steigendem Maße Einfluß zu gewinnen. * Das Jahr 1928 war insbesondere für die Gewerkschaften ein Jahr erfolgreicher Arbeit auf allen Gebieten ihrer viel- seitigen Tätigkeit. In konsequenter Fortführung ihrer bis- herigen Taktik gelang es ihnen, die Interessenvertretung der arbeitenden Volksschichten in wirtschaftlicher und wirtschafte- politischer Beziehung immer wirksamer zü gestalten. Im Mittelpunkt der Erörterungeil des Jahres 1928 stand neben anderen wichtigen Fragen vor allem die der Wirt- schaftsdemokratie. Die immer mehr fortschreitende Konzentration des Kapitals, die Bildung und Entwicklung von Trusts, Kartellen und Monopolen birgt große Gefahren für die Arbeiterklasse in sich. Wenn die Arbeitersäzaft nicht rechtzeitig versucht Einfluß aus diese Entuncklung zu gewinnen, dann wird die mit Riesenschritten sich vollziehende ökonomische Entwicklung sich ausschließlich zugunsten des Privotkapitals auswirken. Die Gewerkschaften erblicken des- halb mst Recht eine ihrer Hauptaufgaben darin, den privat- wirtschaftlichen Einfluß des Kapitals auf die Gestaltung unseres Wirtschaftslebens immer mehr zurückzudrängen und gemeinwirtschaftlichen Ideen den Boden zu bereiten. Der Hamburger Gewerkschaftskongreß, der zweifellos den Höhepunkt gewerkschaftlicher Aktivität im Jahre 1928 darstellt, hat auch zu dieser Frage Stellung genommen. Der Kongreß war einig in der Auffassung, daß die Durchführung. der Wirtschaftsdemokratie als wichtigste Aufgabe der Ge- werkschaften zu betrachten sei. Nicht um Wirtschaftsdemo- kratie als Ersatz für den Sozialismus handelte es sich in Hamburg, sondern darum, durch systematische, planmäßige Steigerung des Einflusses der Gewerkschaften auf die Ent- wicklung der Wirtschaft, die Entwicklung im Sinne unserer Auffassungen zu beeinflussen, sie mit gemeinwirtschaftlichen Ideen zu durchdringen mit dem Ziel der Verwirk-, lichung des Sozialismus. * Das abgelaufene Jahr war Zeuge eines gewaltigen' Ringens zwischen dem kapitalkräftigen koalierten Unter- nehmertum der Großeisenindustrie im Westen und deren Arbeiterschaft. Dieser Kampf und besonders das Eingreifen der Reichsregierung in denselben zeigt deutlich, daß sich die Situation doch wesentlich zugunsten der orga- visierten Arbeiterschaft verschoben hat. Das enthebt jedoch die Arbeiter und ihre berufenen Organe nicht' der Pflicht, die Forderung nach gesetzlichen Schutzmaßnahmen. gegen Willkürakte der Unternehmer zu erheben. Die weitere � Forderung der Arbeiter nach tätiger Mitwirkung der Ar- beiterschaft im Wirtschaftsorganismus überhaupt ist eine Selbstverständlichkeit. Wenn in der Presse— offenbar in übertriebenem Opti- mismus— davon die Rede war, daß es sich im Eisenwirt- schaftskonflikt vielleicht um das letzte stärkere Aufbäumen des Unternehmertums gegen den Staat gehandelt hat, so muß vor einem derartigen Optimismus gewarnt werden. Wer das deutsche Unternehmertum kennt, weiß, daß es so leichr den Kampf um Wiedererlangung seiner früheren Macht- Position nicht aufgeben wird. Wir müssen uns im Gegenteil. � darüber klar sein, daß uns eine Periode schwerster Wirtschaftskämpfe sicher noch bevorsteht. Trotzdem � dürfen wir hoffen, auch diese Kämpfe erfolgreich zu bestehen. denn der heutige Staat ist nicht mehr allein der Staat der Unternehmer, sondern auch der Einfluß| der Arbeiterschaft macht sich immer mehr geltend und die Gewerkschaften sind, auch zahlenmäßig betrachtet, heute ein M a ch t f a k t o r, mit dem unbedingt gerechnet werden muß. Es kann also festgestellt werden, daß die Position der Gewerkschaften im Jahre 1928— namentlich auch durch den Wahlerfolg der Sozialdemokratischen Partei— sich günstiger gestaltet hat, und daß eine weitere erfolgreiche. i Tätigkeit der Gewerkschaften auch in Zukunft zu erwarten ist. In den bevorstehenden schweren Kämpfen wird schließ- lich derjenige Teil den endgültigen Sieg davontragen, der über die beste Kampfestaktik oerfügt. Wenn die Gewerk- ichaften ihre Kräfte noch mehr als bisher konzentrieren und durch inniges Zusammenwirken mit ihrer politischen Inter- cssenvertrening, der Sozialdemokratischen Partei und deren- Fraktion, den politischen Einfluß der organisierten Arbeiterschaft stärken, dann werden sie auch in Zukunft von Erfolg zu Erfolg schreite». Beginn 2. Jan aar Stellen Sie sich vor: Ein Umsatz von ea. 2'/* Millionen Paar Schuhen In einem Jahre allein in Berlin. Bleiben da nicht bei unserer Riesenauswahl am Jahresende tausende Paare zurück, die nicht voll sortiert sind? 9*! Sind es nicht die gleichen Qualitätsschuhe wie unsere bereits verkauften Paare? Können wir diese Mengen in die neue Saison mitschleppen? Neid! Darum verkaufen wir jetzt diese Riesenmengen Qualitätsschuhe so spoftbllllj Original amerik. Hcrrcn-SticfcJ RahmcDsrbsIt, Udncre Ortwen In ven tur-Ausverkauf Ein Belspleli Wieg ins neue Jahr begleiten, und so bitiei um Erhaltung der langen treuen Freundschaft im Jahre 1929 auch JLoseiii Jtun o Berlins moislfferauchle 4*8 Ciffaretie Dienstag 1. Januar 1929 Unterhaltung unö ÄAissen Beiloge des Vorwärts Qeorg Jtirschfeld: OtllVSS VOV S&tVOlf» tjttoin»etfenfiann war«in Künstler, ober er lebte eigentlich nicht in der Kunst. Dies war möglich, obwobl mo» ihn einen Ftu notiler seiner Arbeit nennen koniüe. Der gon�e Tag mar ihm in Tätigkeit eingeteilt. Um sechs Uhr weckte ihn die Mutter, dann malte er bis.halb acht Uhr. keine Minute longer. Don acht bis neun Uhr unterrichtete er an einer.Knabenschule. Nach zwanzig Minuten Essenspoule arbeitete er mit seinem Freunde Bulle kunstgewe.rblieb. Da er Bulle außerdem nach seine Theorien über Leben und Kunst entwickelte, erschien Alwin Bettermann meist erst um neun Uhr abends bei teiner Mutlsr, ah wie ein Löwe, den man endlich füttern muhte, und radierte dann noch bis Mitternacht. Es war ein ausreibendes Leben, aber Alwin Bettcrmann hatte Nerven aus Stahl. Die etwas beschränkte gute Mutter tonnte nur klage», den Zusamn'enhang nicht verstehen. Ihr Sohn, in dessen Künstlertum sie sich sonnte, wor ein Geldmcnsch. Seine Jugend hatte unter dem Druck der.Kriegszeit gestanden, der Bater, der vierzig Jahre Beamter gewesen, hatte ihm seine ganze Pedanterie hinter lassen, zugleich lebte aber agch der sentimental« Schwung der Mutter in ihm. Er verstieg sich mit seiner etwas dürren Dialektik zg end- losen Theorien und war von der Idee besessen, in kurzer Zeit ein unabhängiger Mensch zu werden. Er sah den Sinn des Lebens, wie es um ihn herum spekulierte, nur im Besitz. Ein naiver Zynismus machte im Handumdrehen aus dem kommunistisch angehauchten Künstler einen egozentrischen Kapitalistensohn. „Du läßt dir keine Zeit zum Leben', seufzte grau Bettcrmann. „Amerika' war Alwins Antwort.—„Das bedeutet denn da» nun wieder?"—„In einem Jahr« werdet ihr mich drüben sehen, Amerika, Japan oder auch Indien. Dann bin ich kein Hungerleider mehr. sDas sagte Alwin beim vierten Knödel.) Dann mach ich keinen .Kitsch mehr. Den mache ich übrigens ganz bewußt, weil nur Kitsch Geld einbringt. In einem Jahre gehöre ich zu den höchstbczahlten Namen aus dem Geldmarkt." Er stand auf. denn er hatte schon wieder keine Zeit mehr. Seufzend ließ die Mutter ihn bei der Arbeit. Am nächsten Abend kam Alwin erst um zehn Uhr heim. Er erklärte schon in der Tür«, bevor er den Mantel auszog:.Ach muh heiraten, Mutter!" Die schlug die Hände zusammen. Noch nie hatte er von den Frauen gesprochen.„Wer Alwin? Jetzt schon— mit einem Mal? .Kannst du denn«in« Frau ernähren?" „Selbstverständlich. Verdiene genug für zwei. Hatte bloß noch keine Zeit mich umzusehen. Geld braucht sie nicht zu haben, aber hüblch muß sie fem, sehr hübsch. Das ist die Hauptsache. Weißt du keine?" Nein, die arm« Mutter wußte tatsächlich so plötzlich keine. nbwohi sie schon manch« Braut für ihren Einzigen erträumt hatte. Alwin sah sie noch abwartend mit seinen runden Fanatikeraugen an— dann schlug er. hie Tür hinter sich zu und war wieder bei semer Arbeit. � Es verging nur eine Wache, dann hatte man'eine Hausgenosim, die erste Pensionärin, die Frau Bettermann zu sich nahm. Fräulein Lotte Griebel war aus Zwickau, die Tochter einer alten Freundin, und wollte in München Maluntcrricht nehmen. Als sie eingetrössen mar, konnte die Mutter Kur diese Tatsachen mitteilen— Alwin fiel ihr schon ins Wort: ,Ast sie hübsch?"—.F) ja, ich finde sogar sehr." —„Gut gewachsen?"—„Wie eine Tanne."—„Gut. bis 7 Uhr 30 male ich, werde sie mir dann ansehen."—„Wenn Fräulein Lotte dann schon ausgestanden ist, lieber Junge." Er fing sie ab, al» sie in die Badestubc lief. Abends um eis Uhr trai er an das Bett semer Mutter und erklärte der Schlaftrunkenen mit dumpf entschlossener Miene:„Ich heirate Lotte Griebel!"— „Aber Alwin, mein Gott— du kennst sie ja noch gar nicht!"„Doch, habe sogar ihre Stimme gehört. Pardong! hat sie gerufen. Sage mal: Spricht sie sächsisch?"—„Ein bißchen."—„Na, darüber kommt man hinweg."—„Aber ich bitte dich, schon Schiller sagt:„Drum prüfe, wer sich ewig bindet!"—„Mir egal, was Schiller sogt. Das Mädel ist hübsch, hat Interesse für Kunst. Gute Familie. Wenn sie dumm ist um so bester." Er ging wieder in sein Arbeitszimmer, kam aber noch einmal zurück:„Morgen ist Feiertag. Da werde ich mich mit Lotte Griebel bejchäjligen" Die Beschäftigung bestand aus einem Dortrag über moderne .Kunst, den er dem jungen Mädchen während des Frühstücks hielt. Lotte kam nicht zu Worte und was sie selbst in München sucht«, schien überslüstig zu sein. Mit halb andächtiger, halb verwunderter Miene horte sie zu. In ihren braunen Augen konnte Alwins Mütter lesen, daß der junge Mann sie mehr erschreckte als entzückte. Er entsprach gewiß nicht ihrem Geschmack, aber sie war aus Zwickau und die großstädtisch selbstbewußte Ersahrung imponierte ihr. Kaum hatte Lotte Griebel den letzten Schluck Kaffee getrunken, als Zllwin sie schon in die Pinakothek trieb. Sie genierte sich aus der Straße, denn sie war sehr schlank und elegant und�säußcrlich) ätherisch, während?llwin Bettennann ein korpulenter Stöpsel mit grimmigen Bugen war. Erst am nächsten Abend komiie die Mutter ihn wieder er- wischen:„Nun? Bist du von Lottchen Griebel zurückgekommen?"— „Im Gegenteil. Habe schon mit ihr geredet." Frau Bettermann mich zurück:„Wahrhaftig??!"—.Am Rübens-Saal. Sie ist nicht abgeneigt. Aber si« meint, man soll sich erst mehr kennenlernen." —„Das mein« ich auch, weiß Gott!" Sie gingen miteinander. Wer es blieb dabei: er nahm sie in Beschlag und sah doch an ihr vorbei— er redete und si« hörte zu. Oft hotte Frau Bettermann den Eindruck, daß Lottchen sich tödlich langweile. Dies steigerte sich, als die muntere Sächsin in München auftauchte. Sie wußte, wc sie war. Si? sreut« sich mit hellem Lachen auf den Fasching. Da wurde Alwin plötzlich bös«: ,Ach tanze nicht!" —„Ader ich," antwortete Lottchen schnippisch. Frau Dettermann geriet in schwere Sorg«. Schließlich konnte sie nicht anders— sie mußte chren Träumer festhalten: ,T)öre. Alwin, du ardeitast dich ja zuschanden— alles für die Zukunft dieses Mädchens. Wer ich weiß nicht, ob sie wirklich die Rechte ist für dich.'„Was soll das heißen?'„Gestern hat si« zum drttteimial den Besuch eines jungen Mannes bekommen."„Dabei ist doch nichts! Die Mädels sind setzt so."—„Wer sie gilt doch sozusagen als deine Braus."—.Ach habe gestern wieder mit ihr geredet. Weil si« Im Fasching tanzen will. Bis Neujahr soll sie sich entscheiden. In der Silvesternacht soll sie mir sagen, ob wir heiraten»der nicht!" „Alwin, wie du mit dem armen Mädel umspringst! Ich hatte mir da»«cht gefallen lassen."»Lu. Jetzt ist man praktischer, Mutter.' Siloester«mvde bei Bull« gefeiert. Dieser vermögend« Jung- geselle hatte für«in« unterhaltende Nacht gesorgt. Wer Alwin Bettermann fichlte sich nicht wohl. Der Tanz drohte, und er glaubte, daß sein, eigenes Vergnügen jedem anderen genügte— so blieb er in einer Eck« und trank und snnpelt« Fach. Zugleich bemühte er sich mit Polizisteniniene, Lotte nicht aus den Augen zu lasten. Sie flog ihm natürlich davon. Sie gab sich dem besten Tänzer hin, als ob ihr Verlobter gar nicht vorhanden wäre. Eine gewisse Herausforderung war ihr anzumerken— ihr Lachen klang ver- zweifelt. Schnell hatte sie einen Schwips und nun gab es kein Halten mehr. Mt gespannter Miene saß Alwin in seiner Ecke. Eben fing«r noch einmal von der„kalten Nadel" zu reden an, da fah er. wie Lotte von dem langen Schlözer stürmisch geküßt wurde. Er erhob sich und ging auf sie zu:„Weißt du noch, was du mir bis Neujahr zu sagen hast?' Si« blitzte ihn an: AVuvcchl, das weiß ich." Dann brach si« in Tränen aus. Er kehrte mit hochgezogenen Schultern scheinbar gleichgültig an seinen Platz zurück. Lotte saß mit dem langen Schlözer auf einem Diwan.—„Du wirst doch noch nicht heiraten?" sagte der Bildhauer.„Ist doch llnsinn!"—„Aber er ist ein guter und kluger Mensch! Jawohl, ein sehr kluger Mensch. Und er verdient auch viel!"—„Genieße doch erst mal dein Leben!"—„Ich bin arm und auf der Lunge Hab' ich's auch— aber das weiß er nicht."„Ich bab' es auch auf der Lunge. Wir paffen zusammen." Ilnd sie küßten sich wieder. Alwin Bettcrmann hatte es gesehen. Aber es irritierte ihn nicht mehr, denn er war an«inen alten.Kunsthändler geraten, der ihm große Komplimente megen seiner Holzschnitte mochte und ihn als ständigen Mitarbeiter verpflichtete. Nun vergaß er Lotte und wurde vorzüglicher Laune. Darüber kam Mitternacht heran. Bulle, der Gastgeber, hielt eine große Rede. Mon griff nach den Sekt- gläsern. Doch kurz vor Zwölf lieh. Alwin seinen Kunsthändler, Loite ihren Bildhauer stehen— sie marschierten mit schimmernden Augen aufeinander zu.„Nun?" fragte Alwin.,—„Nim?" fragte Lotte. Beide schwankten«in wenig.—„Das Reden ist an dir!" sagte der Jüngling.„Selbstverständlich," entgegnete das Mädchen.— „Also?"— ,Ach will nicht!"—„Und ich— ich will auch nicht!" —„Na, Gott sei Dank!"— Die letzten Wort« kamen beiden wie aus einem Mund«. „Prosit Neujahr!" tobte es durch das Atelier. ouo stielen: Sin t isi da! Eines Tages erhalte ich eine Kart«:„Lieber Bruder! Gestern haben wir«in Kind bekommen. Komm' es anschauen. Du wirst entzückt sein...!' Diese Kart« ist von»reiner Schwester. Sie wohnt vier Bahnstunden weit weg in einer kleinen Stadt. Also kaufe ich ein paar Kinderbücher und bummle an einem Sonnatgvormtttag los,«er Stunden lang mit der Bahn durch ein« vier Stunden lange Landschaft mm Wald und Wiesen und Häusern mit braunen Dächern. Und wie ich am Nachmittag ankomm«, gehe ich schnurstracks hinauf, denk« mir: Na. zu esten werden si« dir schon etwas geben, Wie ich die Tür auftnache, kommt mir jemand auf den Fuß- spitzen entgegen, den Finger auf de» Mund und macht:„Pscht! Pscht! Es schläft!' In der Kinderswbe sind rine Mast« Leute. versammelt. Sie sitzen um einen Asch und um ein nagelneues Kinderbett herum, werfen freudige Blicke aufeinander und rühren sich nicht Das sind die neugebackenen Väter und Mütter und Großmütter und Groß- väter und Onkeln und Tanten und sonst derlei Verwandt«. Mein Erscheinen löst ungeheuer ängstlich« Blick« aus das Kind aus, da» bis aus ein winziges, rosiges Etwas mm Fleisch, irgendeine Backe wahr- schenkich, um und um'in Tücher gewickett ist' Kaum mache ich den ersten zögernden Schritt ins Zimmer hinein, zischeln alle gättg lerse wie.els schimpft Uber eine ZPIeitp, ."Bei der man keinen Pfennig mehr erfasse. f in schnutler'Jüngling, typus Porlokasse, Sucht sich ein Wädchen, das er hetmbegteHe. Zwei Sludiker mit Schmissen sind im Streite lind debattieren das Problem Stesse. Still lächelnd sieht dabei ein alter Wann WH großen Ständen abgerackl und rauh, Sieht sich den Pete, sieht sich die Süiaben an. Zerlumpt und krank hockt abseits eine Srau. üle kaum vor Schwachheit„gebt doch* fagen kann. ... Auftaucht die Stahn aus schwerem Itintergrau. faulen sind wir olle: Prolet« neben Prolet«— und wir tragen dos Architra» des neuzeitlichen schönen Tempel», jenes T eng» eis. in dem die Göttin Libertas strahlt— die rotmützrge Iakobinerin Freiheit! Wissen Sie, daß ich manchmal vor Freude nicht schlafen kann? Mein Mädchen, mein Söhnchen— und zum Sommer: mein Gärtchen—. Nianchmal auch höre ich im Traum« den silbernen Bach— den Bach am Bergeshügel vor Birmingham— wie der Bach rauscht und lispelt—, ich fühle schon den Duft der Nosen in meinem Gärtchen— rote Rosen werden das sein, und weiße, und orangengoldene— juhei: ich lade Sie ein, kommen Sie mich besuchen — nächsten Sommer in Birmingham! Aber vergessen Sie es auf keinen Fall. Man sieht Schlange In Amerika, wo man alle Zweige und Erscheinungssonnen der modernen Reklame entwickelt und auf ein Höchstmaß gesteigert hat, weiß man genau, welch« Art der Kundenwerbung und Geschäfts» Propaganda die wirksamste ist. Man schätzt den Wert von Lidtf- reklam«, Wurfsendungen, individueller Werbeweise und oll der vielen anderen Methoden durchaus, übersieht ober keinen Augenblick, daß das Zeitungsinserat, wo» den Erfolg betrifft, an der Spitze marschiert. Die Reklameetat» der großen amerikanischen Unternehmungen mit ihren für europäische Begriff« enormen Summen für Zeitungsreklame sprechen«ine deutliche Sprache: der großzügig« und erfolg reiche Kaufmann weiß, daß sich diese Ausgaben lohnen. Auch hier kann man in Europa noch sehr viel lernen: zergt doch die amerika- nische Technik des Insenerens. daß die Bearbeitung des Kunden nicht nachlösten darf, daß man nicht nur in den Wochen der Hoch- konjunktur. wie z. B. in der Vorweihnachtszeit, sondern auch in der sogenannten stilleren Zeit die Aufmerksamkeit der Käuferfchichten wachhalten muß. Welche bedeutend«, ja überragende Rolle das Inserat im amerika- irischen Geschaftsleben spielt, hat kürzlich der Berlagsdirektor des Londoner„Daily Expreß�, Mr. Doidgc, in einem Vortrog vor dem Londoner Aldwych-Club auseinandergesetzt. Doidgc mar auf dem Reklamekongreß in Detroit gewesen und hatte, wie die„Ncfiomc" mitteilt, dort seine Verwunderung darüber ausgesprochen, daß amerikanische Zeitungen, deren Auflage nur ein Viertel der Auslage der großen englischen Blätter betrage, dennoch viermal so viel Inse- rate hätten. Es könne das doch keineswegs an den Anzeigenpreisen liegen, die in den Bereinigten Staaten weit höher seien als in Eng- land. So koste bei Zeitungen mit einer Auflage von höchstens ZüllülliZ Exemplaren eine Seite GWO Mark, also viel mehr als in England. Und doch haben die amerikanischen Blätter nicht genug Raum, um die ihnen in Luftrag gegebenen Anzeigen aufzunehmen. Manche Inserenten wüsten ihre Anzeigen drei Monate vorher aus- geben, so daß häufig die darin enthaltenen Angaben veraltet sind. Man sieht den einzigen Ausweg in der Herausgabe von hundert- seitigen Nummern. Di« Antwort aus die Frage des Mr. Doidge gibt die Prosperität Amerikas: Inserieren hebt den Umsatz, steigert den Wohlstaich. In Europa hat man diese Binsenwahrheit noch nicht ganz begriffen. 3)reWig Sahre Radium Französische Blätter weisen darauf Hrn. daß in diesen Tagen drei Jahrzehnte vergangen sind, seitdem das Ehepaar Curie die erste Mitteilung von der Entdeckung des Radiums gemacht hat. Schon seit langem hatten die Gelehrten beobachtet, daß gewiste Swffe Strählen aussenden, die sich unseren Sinnen weder durch eine Lrchterschemung noch durch Wärme bemerkbar machen. Der große französische Physiker Henri Lccguerel hatte sich dem Studium dieser Erschci- mmgen gewidmet, und am 24. Februar 1896 teilte er der Pariser Akademie der Wistenschafte» mit, daß er diese Strahlen an Uran- Verbindungen entdeckt und als Eigenschaft des Urans erkannt habe. Frau Curie beobachtet« mm diese sogenannten Bccquerelschen Strahlen am Thorium und seinen Verbindungen und fand, daß ge- wiste Uran- und Thorium-Mineralien viel stärker radioaktiv waren, als ihrem Gehalt an jenen Elementen entsprach. Da» Ehepaar Curie entdeckte nun als Ursache hiervon ein ungemein starte» radioaktives Element, da» sie„Radium" nannte« und schieden au» der Pechblende «ine« zweiten stark radioaktiven Stoff ab, der„Polonium" genannt wurde. Ueber dlefe Entdeckung de» Radium» berichtet« da» Ehepaar zum erstenmal am 26. Dezember 1898. Line Qnibe, die IHO 9ahre brennt Den Rekord der Dauerbränd« hält zweifellos die in Alaska gc- legen« Stadt Norman, wo in einer Kohlengrube ein Flöz seil 140 Iahren brennt. Norman liegt am Ufer des von Alexander Mackenzi« entdeckten und seinen Namen tragenden Fluste?. AT» Mackenzie im Jahr» 1788 zum ersten Male die Gegend besuchte. stellte er bereits fest, daß dort ein großes Kohlenlager brenn«. Da Norman weder Feuerwehr noch Löschgeräte besitzt, so mar der Ausbreitung des Feuers keine Grenze gesetzt. Im Perlauf de» Brande» strömte da» Waster in die Grube und verursacht« Einbrüche, die das ganz« Gebiet in Trümmer legten. Wo ehemals Wälder standen, sieht man heut« nur große Seen, au» denen tote Stämme h«rau> ragen. Nach der Angab« der Eingeborenen enfftand der Brand lange vor der Ankunft de» weißen Manne» durch di« Unnchtsainke-t eines Eingeborenen, der in der Grube ein Feuer angezündet hatte, um sich zu wärmen. Mit MMöw ScMe sanken unsere Preise in die Tiefe Diese Mbare Billigkell gibt unserem inveniar- Ansverftaul das Gepräge. Aber audi die gigantische Fülle unserer Läger und die Hochwertigkeil aller Waren« gathmgen stellt eine Leistung dar, wie sie noch nicht geboten wurde. Benutzen Sie rechtzeitig die Möglichkeit. viel Geld zu sparen! Nebenstehend eine kleine Blüten- lesc aus unseren gewaltigen Beständen. Beolnn 9. J« Ein großer Posten TreodiMNüfltel 41a taBabCaa WattamAatal sckztf na» Ein Riesenposten SDOitostihue 19: Ein gewaltiger Poeten von Sfrldälletdern 1 Art f»M Mit feinem Fetter 01 iM|« Ma nlanlL weisser liansdimanlei UUwgUg atwaa »nfestaabt letfaU nur Ein Riesenposten Kuoslseid. Häotel Ein Rleeenposten tchCncr WoDldeldcr t» allee Ptrten mvi Kerkert ire Ein Rleaenpoeten modemer VeloDUteider Ein Rleeenposten reinwolle iflcider-Rftdic te etnba Keetera Ei» großer Poet er fete OeeSta* Ein RSeeenpoeten Itegenmänic) Rn Ricscnposicn Pelzmäntel ganr auf elegantem Futter Eine Riesenserie hochelegant. Abendkleider »aaaslluB,CklBoii, Cr»»« QeoriMte Mw/smW«"«"- v«U««twmicclltt.; I» bMt«r Vsr- Mbeltdog ivdxd nur 20; «es m»4»r«»rIkMia- ur Seil« 10; Ein Rlasanpoeten Leibwasche »»» Öe'do ntJ» fgicsB Wsseb- et'jfl-o tu«enistiooell üßraböeseizienPreiscn! Etwa« Ungewanhllches Ut als Pasta» baSraek'ar ratnseMener Crepe-de-Chine-Kleider mit Uogea Aarmala aorb In erSBtae Weite» Ein gewaltiger Posten Voiieideider Ein Riesenpoeten feiner Voile-Kleider 35: Bit kurtem Aarme] 5: mit lause» Aaraal imdMt J: Das riesige Lager TOÄ Winter- Mänteln weist eine unllhersebbare Auswahl vod M&ateta mit sad ohne Pelzwerk na so herabgesetzten Preisen auf, daß die Beeichtigung hSohstea Staunen and Ba- wnndernngbervomifen wird [Ein Riesenposten hochfeiner lüerreostoff-Mäiitel Ein Rleeenposten hochelegant. DV-toipMiljf B„ B ekcsDtem Futter Biete« nur MfaJr« ß»ted Ein Posten I» ralsauflas Ks«» arla» fete« nur nb 15: Ein Riesenposten feiner Strick-Pullover und Jumper i» rleleu Husters 3: Ein Rfnsenpostan reinwollener Kusseline-Kieider «sab i»«rf Ja« Waltet 9«ted nur 10; Unermeßliche Auswahl von Bademänteln »Her Art fete« nur ö: ?!f. 1* 46. Jahrgang 3. Beilage des Vorwärts Oiensiag, 4. Januar 4929 Lind fröhlich weitergekämpft... Kür eine Wirischast des Volkes.— Für das sozialistische Ziel. Das vergangene Jahr 19Z8 hat mit einer Verschärfung der Slassengegensüg« geschlossen. Ob die linlernehmer in Deutschland die Ruhrtampfsührung wirtschastlick) oder politisch begründen. dieses Ergebnis der V§rschärsung der Gegensätze bleibt. Liren ist nur, welch-; Lehren die Unternehmerklasse aus dem Ruhr- tamps ziehen will. Es sieht so aus, die Tagung der Vereinigung der Arbeiigebsrverhöndc lätzt das erkennen, daß man es wieder mit der Schalmei des Klassenfriedens versuchen möchte. Die Arbeiierschait tut gut. dos neue Jahr mit einer Prüfung zu beginnen, was die Schalmei des Klassensriedens, wie sie von den deutschen Unternehmern hejtte gern wieder geblasen wird, für Wirtschast und Vslkswohl in Deutschland bedeuten könnte. Denn ist der klassenfriede möglich? Der Wunsch nach Kiasieniriede, wie ihn die Unternehmer vor- geben zu haben, muß als allgemein« Möglichkeit und unter den d�qn deren heutigen Verhältnissen geprüft werden, cheute wie immer übersehen die Unternehmer bei diesem Wunsch, daß der Kamps der Klassen das Grundgesetz aller kapiralistischen Wirtschaft ist und sein wird, gleichviel ob wir von Früh-, Hoch, und Spätkapitalismus sprechen. Das Gleichgewicht in einer kapitalistischen Wirtschast ist nur durch den wirtschaftlichen Kamps der Klasien möglich, bei dem allein entschieden werden kann, welchen Teil des cypianuen Arbeitsertrages die Verwalter des Kapitals neu anhäufen tnid welcher Teil von den arbeitenden Massen zu Erhaltung bzw. Erhöhung des Verbrauchsniveaus angeeignet wird. Kein noch so guter Wille, weder des ausgeklärtesten Unternehmers noch der harmo- nieircudigsten Arbeiterschaft, kann einen Ersatz für dies« Volkswirt- schaitüch notwendige Funktion des Klassenkampfes schafien, und keine noch so feierlich begründete, selbst keine gesetzlich eingeführt« Arbeits- gemeinschaft der Klassen vermöchte an der Notwendigkeit der kämpf- niäßigen Auseinandersetzung der Klassen je etwas zu ändern. Es ist die große Lehre der letzten Kämpfe an der Ruhr, daß selbst so grund- sätzlich wirtschaftsfriedlich gestimmt« Bolkskrcise wie die ch r i st- l i ch e n Gewerkschaften sich vor der Notwendigkeit des Klassen- kampses nicht mehr verschließen wollen, weil sie es nicht können. Im kapitalistischen System könnte es nur einen einzigen wirklich ausgeklärten Kapitalisten geben, der willentlich an die Herbeiführung des Klassensriedens denken dürste, dessen guter Wille allein, wenn er im übrigen sachverständig genug ist, ausreichen würde, den wirt- schajtlichen Kampf der Klassen überflüssig zu machen: dos wäre der „Gesamtkapitalist*, der Cinheitsunternehmer einer gesamten VoUswirtschaft, wie ihn Karl Marx sich gelegentlich zur Erleichterung seiner Deduktionen vorstellt«, der aber wiederum kein anderer sein könnte als das Volk selbst. So ist es vergeblich, den Klassenkampf wegzuwünschen und ihn durch«inen Klassensrieden willkürlich zu ersetzen. Er dauert solange wie das kapMlistische System, und das kapitalistisch« System salbst kann nur durch ihn gesund erholten werden, wobei es sich höchstens darum handeln kann, daß sein« Formen und Mittel wechseln, daß die dabei unvermeidlichen Kosten verringert werden, nicht aber darum, daß er überflüssig gemacht werden kann. Das gilt auch in der heutigen Situation. Sich hükeu vor Koszläuschetspreiea. Wir glauben nicht, daß es ein Zufall ist. daß gerade jetzt die deutschen Unternehmer wieder ihr« Klassenfriedlichkest betonen. Leider beobachtet man in Deutschland viel zu wenig, daß es immer Zeiten beginnender Krisen, rückgängiger Konjunkturen sind, Zeiten neuer finanzieller Belastungen, die die Gesamtwirtschast auf sich nehmen soll, in denen die Unternehmerklasse den Wirtschafts- und Klassen- frieden wünscht. So ist es auch heute wieder. 1928/29 bringt die vollen Reparationslasten, im Reichshaushalt befindet sich ein fühlbar großes Defizit, das durch neu« Steuern gedeckt werden soll. Wir stehen dabei am Ende einer unerwartet glanzvollen Konjunktur und man weiß nicht, was die weitere Entwicklung bringt. Schon einmal wurde der Klassenfriede von den deutschen Unternehmern mit de» sonderem Nachdruck gepredigt. Das war 1928/26, als die erst« Wirt- schastsblüte nach der Stabilisierung als Scheinblüte erkannt wurde, der die heftigste Wirtschaftskrisss, die Krists der Nationalisierung folgte. Wik dürfen die Erfahrung nicht vergessen, daß den deutschen Unternehmern der Klassenkampf, d. h. die rücksichtslose Wahrnehmung der eigenen Interessen gegenüber der Arbeiterschaft selbstverständlich ist, wenn die Geschäfte gut gehen, und daß sie sich stärken in guten Zeiten für die Durchführung dieses Kampfes, um bei sich ankündigen- der Depression die Klassenschlachten de» Privatkapitals mit oer- doppelter Wucht zu schlagen. So wird auch heut« wieder Frieden ge- predigt, weil die guten Zeiten erschöpft sind und in den schlechteren Zeiten die Ernte der guten Jahre mit dazu dienen soll, um neu« Lasten zu trogen. Es liegt kein Anlaß vor. den deutschen Unternehmern wegen ihres tatsächlich geübten Rohtäuscherspieles Vorwürfe zu machen. Es liegt an der deutschen Arbeiterschaft, zu wissen, was sie zu tun hat. Nur allzu wenigen ist heute deutlich bewußt, weshalb da» Währung?- drama der Inflation als Wirtschaftsdrama bis zum Zusammenbruch der Wirtschaft gesührt werden konnte. Die fortwährende künstliche Geldschöpfung wirkte damals wie«in Opiat, das den wirtschaftlichen Kampf der Klassen zur Erhaltung des Gleichgewichtes in der Volkswirtschaft so inhaltlos und ziellos macht«, daß das Gleich- gewicht in der Volkswirtschaft je länger, desto hoffnungsloser zerstört wurde. Wir dürfen uns darüber nicht täuschen, daß auch heut« jeder künstlich herbeigeführte Klassenfried« dieselbe zerstörerische Wirkung haben müßte, wie die Ausschaltung der volkswirtschaftlichen Mrkung des Klassenkampfes während der Inflation durch die Geldschöpfung. Mit beginnender Depression der Wirtschast gehen bei gleichen Preisen die Gewinne zurück, weil der Absatz sinkt, und der Ruf nach stärkerer Kapitalbitdung als erstes Ziel aller Wirtschaftsführung, wie ihn die Unternehmer heute ausstoßen, das ist der Inhalt dessen, was die Unternehmer heute mit dem Klassenjrieden wollen. Vergäße die Arbeiterschaft die Funktion der wirtschaftlichen'Auseinandersetzung der Klassen in einem solchen Augenblick, so würden die im gegen- wärtigen Augenblick notwendige Senkung der Preise und Zinsen, die Erhaltung der inländischen Kaufkrast statt Ihrer Drosselung, die Kräftigung der Wirtschaft statt ihrer Schwächung unmöglich gemacht werden. Notwendig ist nur, daß durch den Klassenkamps das gesunde Funktionieren einer Wirtschast nicht gestört wird. Für dieses ge- sunde Funktionieren aber ist nicht ein künstlich gewollter und ge- pflegter Klassenfrieds, sondern das sorgfältig und rationell im Kampf auszuwertende wirtschaftliche Machtoerhältnis der Klaffen eine Vor- aussetzung. Das gilt heut«, wo die vollen Reparationen auf Deutsch- land lasten und die Steuern erhöht werden muffen, mehr als je. Wirtschaft für» Volt— nicht Wirtschaft als Selbstzweck. Wir halten es auch für keinen Zufall, daß die deutschen Unter- nehmer stärker als j« die Neutralität des Staates in Wirtschafts- und Sozialkämpfen fordern. Den deutsche, i Unternehmern wäre es gewiß lieber, wir wären nicht demokratisch und republikanisch geworden und wir hätten noch den monarchische» Obrigkeitsstaat. Heute wie damals würden sie vom Staat nicht deffen Neutralität, sondern höchste Aktivität fordern, denn sie wären gewiß, daß diese Aktivität in erster Linie ihnen selbst dienen würde. Aber die demokratischen Waffen sind heute aus dem Wege, durch Erwerbung de» zureichenden Sachverständnisses in wirtschaftliche» und politischen Dingen den Staat auch zur Demokrat!- slerungderWirtschaftzu gebrauchen. Hier liegt der Grund, warum der Staat heute neutral sein soll. Darum soll der Staat nicht in der Wirtschaft, sondern über der Wirtschaft stehen.' Darum wird heute von den deutschen Unternehmern wieder die„sme Wirtschaft* mit besonderer Emphase proklamiert. Das arbeitende Volt weiß, daß in einem hochindustrialisierte» Staat der Gebrauch der politischen Macht auch wirtschaftliche Macht oerleihen kann, daß das Wirtschaften der Völker nicht von einzelnen. zugunsten einzelner bevormundet und gelenkt zu werden braucht, daß in einem demokratischen Staat nicht gewirtschastet werden muß um der Wirtschaft willen, nicht produziert werden muß um der Pro- duktion willen, sondern daß esumderWohlfahrtdesVolke» willen in erster Linie geschehen kann, unbekümmert um die Jnter- essen einzelner. Die demokratischen arbeitenden Massen lernen durch den sachverständigen Gebrauch politischer und wirtschaftlicher Macht, daß schließlich die Menschen nicht nur leben sollen, um zu arbeiten, sondern aller Arbeit das Leben zum Ziel gesetzt werden kann, daß das Wirtschaften nicht Selbstzweck zu sein braucht, sondern ein dienendes Instrument der Volkswohlfahrt sein kann und sein'soll, und daß das Kapital und seine Sachwalter Diener sein sollw und können, nicht aber Herren. Die Forderung der Wirtschaftsdemokratie ist aus diesem Vewußtsem geboren worden. Sie ist viel mehr al« ein Schlagwort, sie ist viel mehr als eins Eselsbrücke, als die sie selbst. Leute in den eigenen Reihen, die über dem Wandel der Dogmen RfidtiUhMot Ramelhaar-riaas Bchuhe/lBO, aa mit Konldseble,«Dr M II IWn........7.... VWI Rinder* Spangen* schuhe Ä«« 4 90 MmL.Gr.s&ees.eA.H'r' I •�»o,*>-» a,4Ä, K Umschlagschuhe tBlt-KcmeQuarmltni»« na4 tedenehle,90 Kinder- Stiefel Lackbesatz, mit färbt ren Einsatzen, Gr.27i28 7,90,| 25,26 6.00. 23/24 6,00,' 20-21 4,00........ 18 191 Spangenschuhe hei?«, grau und veias Leinen, mit amcrlka- I n schrm und Louls-XV.- J Absatz................. 1 Spangenschuhe schvarx und farbla- antCA Satin, neuestes Modell, mit Louls-XV- Absetg.. W Damen-Stiefel schvarz oeht Chevreau, echt raluaenßcniht, Giössc 35-37 Sandaletten für Kinder, beige, fclan__ nad rot. Gr. 31-35 7,90, A90 29)30 6,00, 27(28 8,90,«S 25(28 4,90........ 20-24 KM Stegspangensthuhe für Kinder, w kr*f(.lgrr Ausführung, M SO beige und rot. Grosse£.0, 31-35 5,90...... 27-30 ük Damen-Stiefel Lackbesatz und echt Cherreau�nilt verschied. Einsätzen, feinste Rah-; men arbeit, GrOsse 35-38' Lack- 526 Spangenschuhe Agg Lack- Schnürschuhe Knahen-Stiefel 8 tnlt Gummizug u. L.-XV.. Absatz................. Lido-Sandalen blau, beige und grau, Äfta mit blegeaaer Sohle, extra billig............ Spangenschuhe Gold- und Silberbrokat-_ stoff, gemustert, hoch- feines Modell, Louls-XV.- S Absatz. üeherschuhe «chwarx, vorxOg- 8" 8' »chwara. vorzQc-_ 80 U ches M a t e r I a 1, dÄflO 8 'W r:, varm gefüttert, extra billig Kreppsohlen Spangenschuhe LKlnder, braun und rosenholz, echt rahmedgenAht.n1� Gr. 3t~35 7,00. 27-30 W Kinder-Stiefel braun, adt betonden MON kralligen Böden, GtOmc 31—85».00...... 27—30 8 Spangenschuhe Kalbleder,.er-)M,Qn ■ Ogllchc Aufcfülining, Leola-XV.-AbMte...... 6 halbrunde form,._._- niedriger Abeatz, Grflae 36-40 lO�O, 31-3.5 8,90,£ 17-30» Schnürschuhe für Knaben, schwarz. In hochfeiner Ausführung, Grösse 96-39 il.OO, 31-35 6,00........ 27-30 Lido-Sandalen Hau, rot und beige, tn besonders kräftiger Ausführung...... Trotteurscbuhe •chwarx, prlwa Box-—»{jr- CtfK, mit ameiikanlKb. JK—— Abeatx................ O Spangenschuhe braun Maatbox, Mfar de- 4a an ganf,Gröa6e36-39 10,90, 21-» 9.0O....... 20(80 W Lackschuhe brenn, prima Mast box, mit Doppelsohle, besonders krftftlg, nur Grösse 39 s so Spangenschuhe t.idc.'W lldled. u. echt Ä_ Chevreau, verschied, m M ZK bochw. Elnzelpaare H �ßB| In allerneueat Ansf. Jk M 7 so gm LaÄ-Spangenschuhe Herren-Hausschuhe 18 90 graa Wildleder, sehr elegant, Loals-XV«- Absatz.. Binde-Spangen- «huhe 4 4190 «diwarz Samtkalb, 1 81 achr apart......... M Xp Krepp-GummisoIJen -Spangenschahe,- 3� 1U Filz, mit Ledersohle, verschiedenen Farben, extra billig...» "2' Herren-Hausschuhe S- Imitiert Kamelhaar« Lehn allen stlefel m. kräftiger Fll,. u. Ledersohle..... Grösse 40-46 beige, grau u-br�un, echt rahmengenäht Sportstiefel förKnaben, ..... ir braun, echt Boxcalf, mit Zwischensohle «.wasserdicht JFuttc r, Gr�t-35 13,90,27-30 Trotteurschuhe 9 90 In bester Verarbeitung, Louls-XV.- Absatz...... Zugschuhe grau, echt Chevreau, Ä echt rahmenpentht, mit bequemem amerikani- Vwl sehe» Absatz..........%r braun, feinste Rali- roenarbeit, m. durchgehender Krepp- gummischic........ Spangenschuhe 12 90 Herren-Stiefel Bihwarx, prima Bindbox, in besonders guter Ausführung.» Herren-Lackhalb- schuhsi�d« tu neuester i ono, adit godr. gedopp. Herren- Halbschuhe mit Kreppgummi- sohlen, echt rahmen- genäht, braun 13,00 schwarz............ 11 11 echt Chevreau, verschiedene Modelle, auch mit Siegspange, H echt rahmengenäht MDW 12" Herren- Halbschuhe 14" braun, echt Boxcalf, in allerbester Beginn: Mittwcch, Sei 2. Januar Strümpfe] Hesf-nnd £isize3{iaare grosse Restposten zu noch nie dagewesenen Preisen! Hausachulie sl. andere Artllcel spottbillig! Wegen des starken Dndranges empfehlen wirdringend vormittags zu kauieol «rzayen, gwn bettttnjifwn möcht«n. Die Forderung der Wirt. schaftsdcniokratie ist entstanden, weil man unter dcinolratischen und republikanischen Formen erkannt hat, wie Volkswahiiahrt vom Volke selbst auch niit kapitalistischen Miiteln gesärdert werden kann, wie die kapitalistische Form kein Hindernis zu sein braucht zum gemein- und„volks"wirtschaftlichen Inhalt des Wirtschaftens, und weil l>eute der Staat bewustl als Instrument einer„Valks"w!rtschast eingeschaltet wird, nachdem das Volk selbst allmählich sachverständig genug wird zur Wirtschaftssührung: darum erleben wir hcnte bei den deutschen Unternehmern in den Kreisen der Wirtschastssuhrcr das tiefe Erschrecken über die Forderung der Wirtfchoftsdemo- krntie. Den deutlclien Unternehmern wird heute bewußt, daß die dcutscheu arbeitenden Massen nicht mir zur politischen Selbstbestim- iniing reis geworden, sondern auch aus dem Wege find, ihre wirt- fchrnilichc Sclbitdcsiimniung in die Hand zu nehmen und zwar mitten lwihrend der Herrschaft des kapitalistischen Systems. So ist der Kampf der Arbeiterklass«, der Kampf der Klassen zur Erhaltung des wirtschaftliche» Klcichgewichies in der Volkswirt- schalt und P>r fortschreitenden Demokratisierung der Wirtschaft nat- wendiger als je. Die Arbeiterschaft muß nur missen, daß sie diesen Kamps mit voller Gewißheit über Methoden. Mittel und Ziele führen nmß. Dieser Kampf wird er- leichtert durch die frohe und starke Zuversicht, daß die Massen des Volkes auch ökonomisch aus dem dumpfen Unverständnis gegenüber dem Wirtschaften zur sachverständigen Selbstlenkung erwachen. Und so inuß auch heute der Entschluß lebendig sein, diesen Kampf im Interesse des Gesanrtwohles, zur Vollendung der Demokratie, zur wirtschaftlichen Ernanzipalisrn des Volkes nicht künstlich zu befrieden, sanr.ern ihn mit klarem Blick und mit der Bemühung um zu- rrichendes Sachverständnis weiterzuführen. Neuer iniernationaler Chemiekonzem. Zusammenfchlußbewegung in der Erdfarbenindufirie. Vor kurzem wurde in der Schweiz(Schost'housen) mit 39 Millionen schweizerischen Franken die Chemie-Trust A.G. gegründet. Das Aktienkapital ist beträchtlich, wenn man bedenkt, daß das Kapital der größten schweizerischen Chemiesirma, der„Ciba" in Basel, ebenfalls 20 Millionen schweizerische Franken beträgt. Troßdcm verlautet über den Zweck dieser internationalen Gründung nur einigermaßen geheimnisvoll, die Ehemie-Trust A.-G. sei gegründet zur„Verwaltung dauernder Beteiligungen an chemischen Unternehmungen aller Art". Was die Gründer dieser Gesellschnst betrifft, so handelt es sich um die Genfer Großbank Comptoir d'Escompte, ferner um die schweizerische Chemiesirma Durar.t et Hugucnin(Bas et), weiter um die Frankfurler Allgemeine Versichcrungs-Gesellschaft. Auch die Franksuner Firma Gebr. Gutbrod ist an dieser Gründung interessiert. Das Interesse dieser Frankfurter Firma deutet aus den eigentlichen Zweck der neuen inlernationalen Gesellschaft hin. Die Finna Gebr. Guidrod spielt eine führende Rolle in der deutschen M» n c r a l s a r b e n i ii d u st r i e(auch Erd- oder Buirtsarben- industrie genannt). Miiieralsarben werden nicht wie die Anilinsarben aus der Teerverarbeikung gewonnen, dienen auch nicht zum Färben von Tenilien usw., sondern werden verwandt als Malerfarben zur Oel-,-Glas- und Porzellanmalerei, als Druckfarben für den Papier-, Tapeten-, Buch- und Steindruck, ferner auch als Anstrichfarben. In Deutschland sind in dieser Industrie etwa 30 Millionen Mark ange- legt, die Zahl der Betriebe und Niederlassungen in Deutschland de- trägt etwa 400, die Gesamtziffer der Beschäftigten über 13 000. Seit einiger Zeit hat in dieser Industrie eine Zusammen- schlußbcwegung eingesetzt, wobei die Führung bei der Gebr. Gutbrod liegt. Dies« Gesellschaft übernahm vor etwa einem Jahr das HL Millionen Mark betrogende Aktienkapital der Heyk- Behringer Farbenfabriken A.-G. sowie weitere kleiner« Firmen und verfügt auch über ausländische Niederlassungen. Andere deutsch« Firmen, mit denen auch bereits Berhondlung«» stattgefunden haben sollen, sind die Farbwerke Franz Rasquin A.-G. in Köln, die Aachener Firma Gebr. Vossen, die Stuttgarter Firma G. Liegle u. Co., die Firma Schroeder u. Stadelmann usw. Schon vor einem Jahr etwa hieß es, daß die Zusammenfassung all dieser Firmen unter dein Ramen Deutsche Farbwerke A.-G. beabsichtigt sei. Im Zusammenhang mit diesen Plänen in Deutschland steht nun die oben erwähnte Gründung der Chemie-Trust A.-G., die offenbar den Zusammenschluß auch in internationalem Umfang erleichtern soll. Weniger klar dagegen erscheint die Beteiligung der schweizerischen Chemiesirma Dürant u. Huguentn. An dieser Gesellschaft, die in erster Linie Speziaifarben für Zeugdruck herstellt, sind seit l92Z deutsches und französisches Kapital beteiligt, nämlich der deutsche I,®. Farben-Trust sowie die Pariser SociÄe Francaise des Matieres Colorantes(französische Farbstofsgesellschast). Wenn sich diese schweizerische Firma an der internationalen Gründung betei- ligt, so muß man annehmen, daß das Kopital der Großchemie sich einen Einfluß aus die Zusammenschlußbestrebungen der Mineral- iarbenindustrie sichern will. In diesem Zusammenhang sei an eine vor einem halben Jahr vollzogene Gründung erinnert, die auch m der Schweiz(in Basel) und zwar mit gleicher Kapitalbemessung(30 Millionen schweizerische Franken) vollzogen wurde i die International« Gesellschaft für Chemische Industrie. An dieser Gründung waren deutscherseits die I. G. F a r b e n i n du st ri e A.-G. und außerdem einige schweizerische Bankenvertrcter beteiligt, die der schweizerischen Chemieindiistrie nahestehen Ueber den eigent- lichen Zweck dieser Gesellschaft ist bis heute der Oeffenllichkeit noch nichts verraten worden. Was geht es auch, meinen die Chemie- Herren, die Ocffentlichkcit an, welche internationalen Beziehungen die größte deutsche 3lktieiigesellschasl pflegen will und welche wirt- schaftlichen und politischen Folgen daraus zu erwarten sind? Auch hier steht die Geheimdiplomatie der großen Truste in nichts hinter der Geheimdiplomatie der Regierungen zurück. -ISO 000 Mann Kord-Belegschast. Durchführung der fünftägigen Arbeitswoche. Die Ford Aufomobilwerke in Detroit, welche in der scheinbaren Rllckgangsperiode— die tatsächlich mir eine Ilm- stellungs- und Konzentrationsperiode darstellt«— von ihren großen Konkurrenten allzu eilfertig für erledigt angeschen wurden, befinden sich wieder in einem mächtigen Zlufschwung. So haben die Hauptwerkstätten in Detrost jetzt die N e u e i n- st e l l u n g von 30 000 Arbeitern vorgesehen, die sofort einsetzen und bis zum März durchgeführt werden soll. Damit erreicht die Ford- belegschaft die Rekordhöhe von 180000 Mann. Zlußerdem soll durch die neue Betriebsorganisation die Leistungsfähig- keit der Werke weiter um 20 Proz. g e st e i g e rt werden, so daß unter Beibehaltung der fünftägigen Arbeits- wache die gleiche Leistung wie an sechs Arbeitstagen erzielt wird. Förd rechnet damit, vom 1. März ab nach gänzlicher Durch- führung der neuen Organssation t ä glich 8730 Wagen zu produzieren. Nekordabsah der Kaliindustrie. Oer Farbentrust als größter Käufer. Wie die Gebr. Dammann Bank in ihrem Jahresbericht mitteilt, ist der Absatz des Deutschen Ka l i s y n d i k a t s an Reinkali im letzten Jahr von 12�3 auf 14,2 Millionen Doppelzentner g e st i e g e n. Auf den Jnlandsabsatz kommt eine Steigerung von 7,7 auf 8,0 und auf die Ausfuhr von 4,5 auf 5,6 Millionen Doppelzentner. Der'Anteil des Auslands am Mehrabsatz beträgt also rund 60 Proz. Damit hat die deutsche Kaliindustrie ihren Gesamtabsatz im abgelaufenen Jahr gegenüber der Hoch- koniuiiktur von 1027 noch um mehr als 15 Proz. steigern können. Der Wert der abgesetzten Produktion wird aus etwa 220 Mil- lioncn Mark beziffert. Bemerkenswert ist, daß die I. G. F a r b e n- i n d u st r i e im abgelaufenen Jahr etwa eine Million Doppelzentner Reinkali gekaust hat und damit der größte Kunde des Kali- syndikars geworden ist. Der Farbentrust benötigt diese Riesenmrngen für seine Nitrophoska-Mischdüngcr-Produktion, die 20 bis 25 Proz Reinkali enthält. Wenn also der Farbentrust nicht für andere Be- triebszweige erhebliche Mengen Kali verbraucht, kann auf Grund dieser Zifsernangobe die M i s ch d ü n g e r p r o d u k t i o n des Trusts auf etwa 4 Millionen Doppelzentner geschätzt werden. Vampyr Kupferkartetl. Wie mit bereits miiieilten. hat das internationale Kupserkartell trotz fünfmaliger Preiserhöhung im Herbst, vor vier Tagen eine weitere Preissteigerung vorgenommen. Damit nicht geimg, werden die Preise jetzt nochmals und zwar von 16,50 auf 16,75 Cent(1575 Mark je englische Tonne Rohkupfer) heraufgesetzt. Diese Ausbeutung der verarbeitenden In-- dustrien aller vom Kupferbezug abhängigen Länder ist möglich, weil das internationale Kupferkartell— obwohl für die Bereinigten Staaten kein Kartell besteht— ein fast lückenloses Marktmonopol besitzt und zurzeit die Nachfrage stark, die Vorräte gering sind. Große Gewinne in der Baustoffindustrie. Di« einzelnen Unternehmungen in der B a u st o s f i n d u st r i e betonen zwar stets in ihren Geschäftsberichten, wie abhängig ihre Entwicklung vom Baumarkt ist, jedoch sucht man vergeblich'in diesen Geschäftsberichten, gleichviel ob sie aus der Zement-, Stein-, Ziegel- oder Tonindustrie stammen, auch nur den kleinsten Hinweis, daß die Baustoffindustrien ihrerseits durch vernünftige Preispolitik den Baumarkt stärken wollen. Auch die Tonwarenfabrik Schwandorf A.-G., die gegenüber den beiden letzten Jahren im Betriebsjahr 1927/28 eine bemerkenswerte Entwicklung aufweist, verliert in ihrem Jahresbericht über diese Fragen kein Wort. Dieses Unternehmen, das noch vor zwei Iahren mit Verlust abschloß, hat seinen Reingewinn mit 0,54 Millionen Mark gegenüber dem Vorjahr verdreifacht und zahlt eine Dividende von lO Proz. gegen 0 Proz. im letzten Betriebsjahr. Da für die Dividende nur die Hälfte des ausgewiesenen Reingewinns beansprucht wird, kann die Geselkschast außerdem noch hohe Eonderabschrekduu«» und Rückstellungen vornehmen. Auch die Geldoerhältnisse bei der Gcsellichast haben sich in den letzten beiden Iahren derart gebessert, daß die 1,5 Millionen Schulden bis auf ein Drittel zurück- gezahlt wurden, während die Forderungen von 0,56 auf 0,90 Millionen sich erhöhten. Man sieht also, wie die Baustosf- industrie es aui ihre Weise versteht, aus der Belebung des Bau- Marktes hcrauszuholsn, was herauszuholen ist. Weiter gute Maschinenabschlüsse. Wie gm trotz gegenteiliger Behauptungen immer noch d!« verschiedensten Spezialmoschinenunternehmen rentieren und wie weit sich früher unrentable Unternehmen in der Konjunktur der letzten Jahre erholt haben, zeigen zwei Abschlüsse mittlerer Unternehmen. Die Fr. Hesser-Maschinenfabrik A.-G. in Stuttgart zahlt bei erhöhtem Reingewinn, wie in den letzten beiden Jahren, wieder 12Proz. Dividende. Die Gesellschaft fabriziert in der Hauptsache Verpackungsmaschinen für Massenartikel, ist also von der Konjunktur in den Konsumgüterindustrien starr abhängig. Der Beschäftigungsgrad der Werk« ist auch im neuen Geschäftsjahr gut und sichert Arbeit auf Monate hinaus. Die Hannoversche Eisengießerei und Maschinen» fabrik A.-G. in Anderten hat ihren Reingewinn um fast das Dreifache auf 130 000 M. erhöht und nimmt die Dividenden- Zahlung mit 3 Proz. wieder auf. Infolge der Ratianalisiepung hat die Gesellschaft die wesentliche Umsatzsteigerung im letzten Jahr, besonders im Landmaschinenbau, ohne Verstärkung der Belegschaft durchgeführt. Zeitweise mußte das Wcyk in drei Schichten arbeiten. Der zurzeit vorliegende Auftragsbestavd übertrifft den des Vorjahres bei weitem und läßt auf eine wettere günstige Entwicklung dieses Unternehmens schließen. ZNillionengewinne durch Sunsschl- Seife, vi« in Mannheim ar- beitende deutsche Fabrikabteilung des englischen Sunlight Seisenkonzerns, die Sunlicht-A.-G. weist für das Geschäfts- jähr einen Gewinn von 1,6 Millionen Mark aus. Der Geschäfts- bericht erwähnt zwar von einer Dividendenausschüttung nichts, doch ist festzustellen, daß dieser Gewinn einer Dividende von mehr als 26 P r o z. auf das Kapstal von 6 Millionen Mark entsprechen. würde. Ein Beispiel mehr, welche enonne Gewinne aus den Gegenständen des dringendsten täglichen Bedarfs gezogen werden. Scharfer kapilaljchnitk bei den Stettiner Sloewer-Werken.— Die Stadt muß das Werk stühen. Die Nähmaschinen� und Fahrradwerke Bernhard Stoewer A.-G. in Stettin befinden sich schon fest längerer Zeit in Schwierigkesten. Kürzlich erst wurden 350 Mann von der Belegschaft entlassen und tveitspe 650 Mann sollen nach ZIblaus der gesetzlichen Kündigungskrist folgen. Da sich die Lage auf dem Stettiner Arbeitsmarkt durch die Der-- schrottinig der Vulkanwerst schon krisenhaft zugespitzt hat, wurde vom Magistrat«ine Kommission zur Stützung der Gesellschost ein- gesetzt. Die'Verhandlungen mit den städtischen Vertretern haben offenbar die finanziellen Sanierungsmaßnahmen bei Stoewer be- schleunigt, denn die Verwaltimg hat jetzt beschlossen, das Aktien- kapital von 3,6 Millionen Mark im Verhältnis 3:1 auf 1,2 Mil- lionen Mark zusammcn�zulcgen. Zur Beschaffung neuer Gelder soll das Kapital sodann um 600 000 M. Vorzugsaktien erhöht werden. Die Stützungsaktion der Stadt Stettin, die zweifellos nur er- folgt ist, um die Notlage der Stettiner Arbeiterschaft nicht noch mehr zu verscbärsen, besteht in einem Ankauf von Fabrikgelände und in einer Äredstgewährung von 250 000 M. Roch eine erhöhte Waggondividende. Die Waggonfabrik %- G. in Uerdingen(Rhein), die schon im letzten Jahr chre Dividende von 5 mss 6 Proz. heraufgesetzt hatte,« rhöht die Aktionärsgewinne für das im September abgelaufene Geschäftsjahr erneut auf 7 Proz. Abschluß und Geschäftsbericht liegen nach nicht vor, doch läßt die Dividendensteigerung und die bis in den Sommer hin sehr gute Beschäftigung der Betriebe darauf schließen. daß der Umsatz des Vorjahres von neun Millionen bei weitem übertroffen wurde. Rene Goldpfandbriefe. Die Hannoversch« Boden- krcditbank in Hildesheim legt zwischen dem 2. und 15. Januar 1929 einschließlich für 2 Millionen Mark ihrer acht- prozentigen Goldhypothekenpfandbriefe(derzeitiger Berliner Bö» scnkurs 98 Proz.) zum Vorzugsturse von 97« Proz. zur öffentlichen Zeichnung auf. Zeichnungen nehmen die Bank der Ar» beiter, Angestellten und Beamten, A.-G„ Berlin. und ihre Filialen sowie alle übrigen Banken und die Hannoversch« Bodenkreditbank in Hildesheim entgegen. Gut Ding braucht Weile. 5« Monate hat die Permutit-A.-G. in Berlin gebraucht, um ihren Jahresbericht herzustellen. Die Ge» sellfchast erzeugt in Rathenow Enthärtungsmittel, mit deren Hilfe dem Wasser Eisen und Mangan entzogen wird. Abnehmer dieser Präparate sind Färbereien, Wäschereien, Gerbereien und in letzter Zeit besonders die Kunstseidefabriken. Die Bilanz weist gegenüber dem Vorjahre�keine bemerkenswerten Aenderungen auf. nur Forde- rungen und Schulden haben sich um 0.15 bzw. 0,12 Millionen er- höht, während sich der Gewinn von 0,29 aus 0,25 Millionen verringerte. Die ousveichenden Abschreibungen betrugen 0,11 Millionen, die Ho ndlungsun kosten 1,06 Millionen, während die Gewinn- und Verlustrechnung einen Rohgewinn von 1,4 Millionen ausweist. Auf das Aktienkapital von 3 Millionen werden, wie im Vorjahre. 8 Proz. Dividende verteilt. »xrreii.lHdlmnS Sakko-An*u3,f;irb.gciriU6t.C'heT. Serie I— III..45.- SS— 7S.— dto. feinst. K.amxngarn Serie I— II 102. 128,— tfto. blita, Kamixicsrn- Cheviot, Serie I-III.. 87.— 98.- 118. Abend-Anzug, schwarz gemust. Kammgarn S. 1— II 108.— 120.— (Anzüge. 2rclhig-f 4.—) Wlnter-Ulotor« gemust. Cheviot, Serie I— II...... 85.— 75.- dto. feinst, mod. gemust. Cheviot, Serie III-1V... 88.- 105.— Gabardlna-Mantel, bester impr. Stoff, Serie 3........ 84.— dto. imprägn., orig. engl. Marke ..Nicholson. London". Alleinverkauf Berlin. S. II- III 98.— 126.— Hausjacke, Flausch, von IS— afl Schlafrock,»« 36.—„ Haiiatnzug, Vetonrs.. 48. Daitien-lOeidimg Kostüm» z. T. auf rein. Seide, 28.» dto. z.T. Pelzbesatz, Scbneidcrarb� Ser. II-V 48.- 58.. 68 78�- Nlantel od. Ulslor, Schneiderarb., Serie 1...... 28.- do.z. T. Pelzbesatz, Sohnelderarb- S. II— IV.. 58.— 68-— 78— Pariser und eigene Modelle z. T. unter Einkaufspreis Ski- Anzug, Ser. T— II 49.-, 63.- do.SchneiderArb..IIMV 7».-.»2.- Brcecnes 8. III! S— 1 2-— ,19.— Windjacke, impr., SJ-U 18.«, 19.- Pullover od. Weste, Serie I-IV 5.- 9. 12. 15.— Strickkleid 8.1-11112.- 19.-22.- Hüte für Straße, Reise o. Sport, Serie I— III... 2.— 4,— 6-— Knaben-ifieldiiiig Sport-Anzug, 0— 8 9— JI 12— 24 J, -eronst.CheT.SJ 12— IS. 20. Klolor Anzug. 2—5 6—8»—II a. blaa Cbcr. 6.1 18�18.60 21.50 Winter- u. Sommer-Uletar, Jahr« 5—7»—10 11—13 14—13 Ser. I 18- 2t.- 28. 27.- Red.l- Garnitur> rein« Wolle 16.— 18- 22__ Pullover... s— 8.— lO__ Schal u.MQtae. reincWoIte 4. SO Sporthamd, 33/55 79/59»3/93 cm Zephir S.I 1.75 2.BO 3— iungo-Warron-Klelduim Sakko- Anzug, I NI 36-- 48. 84- Sporl-Anzug, pemusL Chcint, Serie I— III 38.- 4B-- SS. Wlntoi-Ulater,«emastert. Stoff, Serie I-III 46.- 66.- 83— Sport-Kleldimg Pumpboi*©, feeriel— II 84.— 98.— Sport-Pelz- Joppe, ca. 90 ein lg., Murmelstückenfutter, Biberlamm- krageo......... 130.— Loden-Mantel, impr. Strichiod� Serie I— II...... 32.— 39.— Lederjoppe, 2rhgn braun,«varm gefuttert.......... 95.— Knickerbocker od. Breeches, Serie I— II...... 24�- 28- 8kl- Anzug, Norweger od. Blusea- form.......... 68.— Windjacke, imprägniert, Serie I— III 16�- 20— 26.— Pullover.uni od.-Tacquard-Muster Serie l— III.. 16— 20- 24.- Wollweete, uni oder Jacquard- Muster, Serie I— II. 18�- 24- Sportsttdmpfe. s.T. orig. Wien. Wolle. Serie I— IT.. 6.50 7.60 aufcrafliNMiiilkli"«IlSlr Wästiis-Arfihe] Zephlr-fiemd, gute Qualität, j einzelne Weiten...... die. beste Qual-mod, Streif. 6.75 Popellne-Hemd, mod. Streifen 7. SO 8.60 9.75 10.76 dto. weiß in sich gemust. O 76 Hemd, reine Seide.... IS.— Schlafanzug, offen o. geschlos«. zu tragen, uni 11.60 Flanell 12.0O Selbstbinder, mod. Muster und Färb. 1.60 2.25, 3.-, 3.75. 4 50 Cachenez, grau gemust. 3.30 dto. blau n.„„ 6.50 Schels.blau a.., � 3-— Socken, Mnso....... 0.90 dto. Flor 1.76, Wolle 2.26 Garnitur. Mako....... 7.— dto. Flor 11.25, Wolle 16.60 Änderungen werden lum Selbstkostenpreis berechnet. *)F. Hofclsäume weiß nnd ecm 4 15 HfliMeBalbstores SSTfS! dar cb weg Jele GeTöhtTf SCrSfi ü Berlin W» 43. Biene HOralwattr.»I VB. Mataloiie indAntbren, dunkelgrundig mit j|*%tL Sonätseiden-Fffekten... Mir. A Lonisos'Gardi. engL FilettüII, mit Volant Meter 05 Pf. WMUM„ eer« und wHß. GUtertülI. Qut- flu bebang mit Fri-nsen, ca. löO cm gy breite dbbsls .75 Dunkelgrundige Mateisroiter indatitbren Madras, mod. Form mit Posatacnten......... 9. 75 Original-Verkauf in unseren eigenen Verkaufsstellen: W% Wilmersdorlcr Str. 46, Ecke Sclilllcrstr. Sdhancberg, Hevptsir.#0, Ecke Mdl-lenfT. $W. Delle�Älliancc-Str. 6, Ecke Teltower 6tr-_______.. WOtecrMiorf,)3crUncr Str. Sl, Ecke Lauen- O, CroUc Frenkforier Str. 5-6, Ecke burger Straße C, Rosenibaler Sir. Z, Roscnth.'iler� T- r Sdbfttolr&tiäer Ällec 83, nahe Itooh- i>a NC Station Nordring f, OranieafireOc 57, oabe Orar.ienrla«* S, ICetlbaMer Damm 65(Keaköiia, nahe' hngener S'ruß rrachluiraßt! O, Ni€«!crbcinilw«trA$e 13, Eclöe Buir Uermauziplats) j O, Paal-Smger-Slr. 28, gegüb. d. iSlarktb« NVENTURr 1:v r't m) EHR WJW WW Beginn; Mittwoch c2. 2. Januar morgens S Uhr Ist alles» Abteilungen finden Sie gewaltige Warenmengen, 68a wir nur einmal Itn Jabro so billig verkaufen.� Untenstehend nur ein Bruchteil von den tausenden Angeboten. Ein Posten Damen-Kleider rei», 993 Wolle......jetzt nur S.SS£* Eia Posten Tanz-Kleider«1« 790 ........ letzt»or 12.90 f Li? Posten Damen-KSntel>. 995 ftniUtiten... Jetzt«Sf S.9B£ Ein Posten Klelder-Veloars«««,�® Master... letzt nw Mtr,"U K. Ein Posten Travers t» r*??- »teliungen.. letzt»or Mtr. Ein Posten 75* Crfipe Caid zetne woi,« izz ......... letzt wir Mtr.| Ein Poeten Waschseide desm bt co •parte Master lotzt iitrMtr. UU Bin Posteu Pf- Crfipe-Georgette viet« nc rarb,ea-IoacBhreitJolzfMtr. 5ll W- Ein Poeten Rippensamt snte KleWer- Izs «■»re..,.. letzt nur Mtr. I 35* Ein Posten Hemdentucfte«.rt«.?« Qualität... jetzt nur Mtr. Ein Posten Renforcä e«.«.« breit.... jetzt nur Mir. Ein Posten Linon r». ST»ra breit jetzt nur Mtr. Eiu Posten KSpCfbarthend souae co Qya'l.ldt.,. jetzt»ur Mir. UU Pf. Pf. Pf. Pf. Pt Ein Posten Wlschtöcher ze�et. OJE 60X50 cm... jetzt nur fcW Ein Posten Küchenhandtflcher Cfl ca. 45X100 cm.. jetzt nur Efn Posten"'"...... Stu&enhahdiöcher 75 ca.<3X100 cm. m»» v Pf. Eia Posten Tüii-Gamituren 1» Steilig.... jetzt es? 5.«* Ein Pesten Etamine-Bettdecken? s Zbettig 5.95.... tbettlg« Eia Posten Ein Posten Perkai• Oberhemden Hn »oderoe Master,..jetzt ner � Ein Posten Herren- Oberhemden yss Po?, Tfloet-?.»ciS. jetzt nur" Ein Posten. Herren• Hachthcmden «. modern. Besä'roo- jetzt nur» Eia Poeten Damen• Nachthemden ISS TD- Motiv n. Spieren, jstzt nur• Ein Poster Damen-Hemdhosesi 195 m. Motiv a. Stickeroi. jetzt nur• fEia Posten Diwandeck.-Coupons IS»; Damen-StrOmpfe 95 Vclvet. PICsoIj ustr. 8 Mtr. Baumw, färb, jetzt nur F/jar wW F- Ein Posten WSsche-TrigersnetartlO mit Blenden... jetzt Mz "" 95 Ein Posten Hemdenpassen Ei«» e 9fl TräfirerJorin letzt nur Paar«■" 25 Trägerfort« Jetzt nur Paar Ein Posten Klöppelspitzen ca. i'Z cm br�a Mtr. jetzt nur Kin Pöstnn Wäsche-Stickereien Sfl Coupon S.« Mtz. letzt nur"W Ein Posten Klöppel-Spitzen 05_. Conpon 10 Mtr, letzt nur"• 95 pt. ti. Pf. Ein Posten Garnituren mit Stickero» Eia Posten Damen-Schirme Z« ui. raoderu. Griffen jgtzl nur" Cflpf« � ot I,----- gy dSitlCAlfl Baus für rSbadei�BMi ab 2. Januar Spczial Teppich Qual. Tournoy Gewebe 170/190 K�J�tTM. 2575 200/300 H-jue- m. 38.» 130/350 HJMT- M.55.- Läufer- und Auflege- Stoffe in Toumay* BouclE• Haar-Velours» Cocos bis zu S00/o«nnaHigt • Teppiche bis zu 50% ermäßigt• B1GRL1N ♦ WILHELM-STRASSE SS» SV- SS Bonelä Teppich Qua}.»Denrig- 100/300 MjMsSffM. 6450 2JO/5JO HJJKC-H. 96.- 300/400 MJOTi M. 1 29.- Woll-Teppich QuaL vBarlla* 100/900 njuz K. 68- 250/350 M. 100.- »00/400 Mj»or- m, 1 3 6.- WoilplöscfaTeppich Qual. Bremern" 100/900 MJUWT- M.106.- 250/350 MJÄ5i. Hl 56.- 500/400 m.21 Z.Boucle Läufer QuaL.Normt JS4" ea. O«m breit, pr.» MLAtT' H. 340 ca. 90 an bretf, pr. m fj,.»— K 4�° ca. 130 an bretf. pr. m M. 6.— und größte Speziel- Haus für Fußboden-Beläge Cocos-LÄufer QuaL Lüizow 104 ca.<8 an breit Md. m KJOTK 1" ca. 90 an bretf, lfd. zn ca. 120 cm breit. Md. m MJjfe05'M. (50 4. Beilage des Vorwärts Jlr.4.46.Lichrg«,s rK« �tllUU* Will OienSkag, 4. Januar 4929 Die Reichsbahn 4929. Elekirifiziemng und Neubauten. vir ReichsbahlldireMoa Berlin hat für da» oeve Zahr vier« Vlane. Neben der vvrchführnng der volleleNrifizierung der Stadtbahn ist eine Reihe von wichtigen Reubanten gc- plant. Am 7. Oktober lk>2S wurde bereits der elektrische Verkehr auf den Strecken Erkner— Potsdam. Köpenick— Spairdau-West und Wannsee— Stahnsdorf aufgenommen. Die Elektrifizierung hatte auf der Strecke Erkner— Stralau-Nummelsburg eine erheblich« Verkürzung der Fahrzeit zur Folge. Vom 4. Januar ab werden die' Dampiiokomotioe» auf der Strecke Kaulsdvrf— Halenfee-Südring wegfallen. Gleichzeitig damit tritt eine Verkürzung der Fahrzeiten auf der Strecke Kaulsdorf— Schlesiicher Bahnhof ein. Etwa am 18. Januar 19N beginnend, wird in drei bis vier Abschnitten mit je ungefähr vierzehntägigem Zwischenraum die'Aufnahme des elektrischen Betriebes nach Grünau auf der Etadtliahn und dem Nord- ring begonnen werden. Nach Erledigung dieser Arbeiten und Ein- führung des elektrischen Betriebes kann man damit rechnen, daß ob 15. April 1929 die Stadt, nnd Ringbahn mit den anschließenden Rororistreckeo oor noch elektrisch betrieben wird. Auf allen Linien wird die Elektrifizierung eine erhebliche Verkürzung der Fahr- Zeiten zur Folge haben. Die Einhaltung der von der Reichsbahn- direktion angegebenen Termine wird zum größten Teil von der rechtzeitigen Lieferung der Wogen abhängen. Die Verkürzung der Fahrzeiten auf den Strecken mit nur elektrischem Betrieb beträgt rund 25 Proz. gegenüber den Strecken mit Dampf- bzw. gemischtem, d. h. Dampf und elektrischem Betrieb.' So wird beispielsweise auf der Strecke Schlesischer Bahnhof— Charlottenburg noch Wegfall aller Dampfzüge die Fahrzeit von ZI Minuten auf ?Z Minuten herabgesetzt werden können. Die Bollringfahrt wird nach Wegfall aller Dampfzüge von 101 Minuten aus 78 Mluulen herabgesetzt werden können. Die geplanten Bauten. E, besteht die Absicht, neben etner Anzahl von kleinere» An- lagen auch Bauten größer«» Umfanges auszuführen. So ist u. o. ein Neubau des Bahnhofes Mahlsdorf und gleichzeitig die Anlage eines dritte» und vierte» Geleises auf der Strecke Kanlsdorf— Mablsdorf geplant. Diese Gleis« sollen dazu dienen, die.elektrischen Stadtbahnzüge bis Mohlsdorf durchzu- führen. Meichzeitig wird in Mrchl-dorf ein neues Bahnhofs- ewpfangsgebäude errichtet. Der Plonübergang der .Hönower Straßen am Bahnhof Mahlsdorf wird durck) eine schon lang- notwendige Unterführung ersetzt werden. Der Bau der Stichbahn Jungfernheide— Siemens st adt. Garteufeld mit umfangreichen Ingenieurbauten schreitet rüstig vorwärts und wird voraussichtlich Eni» 1929 fertig fein. Die un- geheuren Erdarbeiten— e» wurden insgesamt etwa 400 000 Kudik. »ncter Boden bewegt— sind bis auf einen ganz geringen N-st beendet. Es verlohnt sich hierbei«n Rückblick auf die Bauwerk-, die bisher aufgeführt worden sind. Da ist u. a. die unter« große Spreebrück« irnd allein acht Straß« unnter« führungen. Bereits w Angriff genommen sind die obere große Spreebrück«, das Kreuzungsbauwerk mit der Ringbahn, eine größere Biadu ktstrcck«, sowie die Bahnhöfe Mcrnerwerk, Siemeusfladt und Sartenfeld. Der Personenverkehr. Im Personenverkehr für das Jahr 1S2S sollen folgende Maß- nahmen zur Durchführung gelangen: Zur Erleichterung des Der- kehrs soll ein« Aufstellung weiterer Fahrkartenautomaten insbesondere auf den Dorortbahnhöfen erfolgen. Di- Sonntagsrückfahrkarten, die im vergangenen Jahr in weiten Kreisen der Bevölkerung Anklang gefunden haben, werden im Jahre 192.9 beibehalten und auf weitere Linien aus- gedehnt werden. Außerdem sind Veranstaltungen von sechs« bis achttägigen Sonderzugfahrten zu ermäßigten Preisen in vermehrtem Umfange, u. a. nach dem Rhein und der Mosel, sowie nach Obcrbayern und Rügen in Aussicht genommen. Zum Schluß ist zwischen der deutschen Reichsbohngesell. s ch a f t und der„F u g r u'. G e s e l l s ch o f t, die ihnen Sitz in Bonn hat, ein interessanter Vertrag geschlossen worden. Der Ber- trag räumt der Fugru-Gesellschast das Recht ein. daß sie auf den größeren Bahnhöfen und in den Fundbureaus ein N a ch s chl a g« b u ch auslegt, das die Anschriften der Per. sonen enthält, die ihr Eigentum mit Zeichen und Nummer der Ge- sellfchast versehen haben. Hierdurch soll insbesondere die Wieder- Zustellung verlorener Gegenwände an di« Reisenden erleichtert werden. Eine elektrische Vahu im Harz. Die Halberstadt-Blankenburger CisenbahngeseMchast beschäftigt sich mit den Vorarbeiten zum Bau einer elektrischen Bahn von Blankenburg nach Wendefurth. Lei Wend-fnrth soll bekamMch im oberen Tal der Bode eine rund 100 Million/m Kubikmeter Söasilear stauende Talsperre errichtet werden. Mit dem Bau der Sperre, JÜH übrigens eine 90 Meter hohe Staumauer erhalten soll, durfte MO begonnen werden, und nach ihrer Fertigstellung wird sie dl« gaiA» und sicher auch landschaftlich schönste Talsperre des Harzes fein«nd zahlreiche Besucher anlocken. Treseburg und Rübeland mit den be- rühmten Tropfsteinhöhlen sind von hier aus leicht erreichbar. Am Nordseestrand blühen die Nosen! Jy diesen Togen wurde ein Berliner Journalist gefragt:„Wissen Sie eigentlich, daß nm di« Weihnachtszeit an der Nordsee Rosen im Freien blühen?" Der Journalist wußte das nicht,.. wollte es auch nicht glauben und schrieb stracks an die Vadeverwaltung von Nor- derney, wie das eigentlich mit den Rosen im Freien an der Nord- see sei. Als Antwort schickte am 27. Dezember der.Kurdirektor von Norderney einen kleinen Karton mit sechs Rosen. rote» und rosa Rosen, die soeben in den Gärten von Norderney geschnitten morden waren. Auch der Nichtfachmann mußte einsehen, daß diese Rosen nicht im Treibhaus. sondern in der freien Nordseeluft gewochsen sind. Das sind ganz gewiß keine Schönheitsideale der Blumenzucht, sondern kleine, gewissermaßen untersetzte Rosen, die sich hinter hohen Weißdornhecken mit harten Blumenblättern gegen die gewaltigen Stürme des Nordseewmters durchgesetzt haben. Gerade in diesem Jahre herrschten ja an der Nordsee gewaltige Stürme, und starker Frost hatte sich schon vor Weihnachten ausgebreitet. Trotz allem zeigten die Rosenstöcke in den freien Gärten der Villen von Norderney— wenn auch vereinzelter als sonst— Knospen und blühende Rosen. Die schönste Rosenzeit der Nordsee ist nicht— wie am dem Festlande— der Spätsommer, sondern der Spätherbst, also ein« Zeit, wenn auf dem Festlande längst die Rosenzeit vorbei ist. Aber schon seit vielen Jahren können die Bewohner der Nordseeinseln noch zu Weihnachten Rosen aus ihren Gärten aus den Tisch stellen. Das sind— so scheint es— merkwürdige Dinge. Wer nur ein wenig darüber nachdenkt, der muß daraus erkennen, daß eben das Klima auf den Nordseeinseln wesentlich anders ist als das Klima des Binnenlandes. Es ist ein« alte Erfahrung, daß es im Winter auf den Nordseeinseln fast immer um einige Grade wärmer ist als auf dem Jestlande. Sonnenstrahlung, Lustbewegung, kurz all das. was der Fachmann„das Klima" nennt, ist durchaus andersartig als di« Verhältnisse im Binnenland. So erklären sich di« ausgezeichneten Heilwirkungen am Meer, die auch während des Winters beobachtet sind, und die größeren Bäder mit entsprechenden Unte.rkunfts- einrichtungen veranlassen, eine ganzjährige Kurzeit zu propagieren. Ein sichtbarer Ausdrurck dieser Wirkungen des Meeresklimas sind die noch zu Weihnachten blühenden Rosen von Norderney. El» Tönsbaus In der Lüneburger Heide. Der Gau Hannover der deutschen Jugendherbergen hat bei M ü d en an der Oertz« «in 12Ü Morgen großes Grundstück erworben, auf dem dos neu« . Lönshaus errichtet werden, soll. Dos Haus wird 80 bis 100 Bette» und 40 bis 50 Nolloger für die wandernde Jugend erhalten, dazu Tagesrämne Gruppenzimmer und Lersamnilungsräumlichkeiten und al? begrüßenswerte Neuerung neben den Brausebädern auch Wannenbäder. Außerdem soll noch ein mustergültiges Flußbad ge- Kiffen werden. Das Heim steht.an einem der ijchvnsten Punkt« der idiu Breite am. Trottenrtorm mit Zehre- rand aus»ckv. Rindbox. Die gl. Aus- führuna In braun Rindbox 11,90 Herrcn-Halbsduilj, RfndSo� Der gleich« Sduib In Ladg 10.90» w braun Rlodbox,« 940 ttalbscboh, schwarz Wildleder mit Lecfckombinalioa...«„» 12.90 5ehr preiswerter Spangenschuh für den täglichen Gebrauch Lackspangenscbnh. Schlager!.. Hll und L XV.-Aba. 9.80 fetaf. Auch Llvera-Strümpfe billiger Fester DÄmenstrumpf, Mako-FlnUh 0.95 Ltwer« �Slern"', prinu* Wasdiseid« 1.95 DameiuirUinpf� Wolie sali. 2.95 Uvera feinste Bcmbertf- scide•••.••••••• 5.75 LI wer«. vPraAjr, Flor sali Seide. S.9s Uwer* �Silber4'. telesteWasduold� 2.50 LI weya- Herren-Socken, elaiarbig und gemoBlcri«.••••• 0.95 Beginn: Mittwoch den 2» jwuar 125 eigene Verkauf«sielten, davon 21 In Gro�-Bcrfin yndPotsdam. Sensationsfrogramm HI■ I M" I II Tff I •• N o u• n Jahre»! Harry Reso d*r komische E*caritr!lrf4ni»r 2 P�errotys Naukrl ge Cscontrlkar Pepino Uitemlaohsr OrOtaurakL RuMisches National• Orcliaator W. M. B. In sailon ar Voliandunal (3 0 Sollsteo) sowie wellere Varia t6«Hauhei tan Maut« s.so zu armitlglan Preisen das ganze Programm r IM mal RsiiverkanTt| Casanova BMSSfS UIMSIIELIIIIS U'tiefe» Uhr IM nal SiiSverka oft Alfred Ferger Emmy Sturm. *nnl Frlnd, Afmy Ahlars, Trudo Linke, Siegfried Arne, •sndew, Mtrgan, Ola rtkanhem, Julis, Ssrda,aerg. Kopier. Greta WSIltr, PMha. Qepsert, MlkoIsU LsJenaJ IT Com. Harmoniert ] J�jMkeenooiftJ Ee«ie: Erik Cbsrell Gosamt-AoMUHunt; Prot Ernst Stam Wen«ol Eleetrolau BEfilH BUSCH »»nührsitesoneek an dt« SarUner SOPllli 5.-ft l.Loöe 1 r um. SltzpL schon*oa 1.— ZI an Beoie2Meiig.3iL8IIIir I Vactam. FreleeratKAIgtina! J Dia nfien taMraetiOESlea Jan naaratsraktianen I Volktprels�(cd dennoch Ma I 3. JanaaM Urau führung d.gr3atrc Uac»zeOch»«m dar wictersalOeC- 1 te te e Saison 1929 »» fc II Bllltr» HOS WDWWWWUW M&flsS&SEiiiiliii nen lochier des KcndtimS: MZK Ab 2. Januar /Clader-Pullover a. m Westen, reine Wolle, Damen-Pullover, In n 7jC aehön. Farben, gemait /eigt Damen-Pullover, Wolle a. Wolle* t nn mit Karateeide, /eqaerd..... jetet l&" Damen-Weste, ohne Arm, Origi, in nel Wien, Jeqaerd........ fetei 12, Damen-Weste, Jeqeerd, gereuht 1 0 7, Ond anfereuhl.......... /z/zl lO, Damen- Kleid, OriffMel Wien,-,s nn 'eine Wolle............. jetet tjÖ. fferren-Putlover, Jeqaerd. reine 1 nn Wolle.......... jetet l2.00 Herren-Pullover.OrigmeLWien,-n reine Wette. Jeqaerd......... jetet tO, Herren- Pullover a.-Westen, irk Jeqaerd, reine Wolle...... jetet/", Herren-Weste, Original Wien. nn reine Wolle. Jeqaerd..... jetzt 21, ÖM JNVEN TUR.- mviBi Herren-Soeten,degeni. r, rn Unterzieh-Strümpfe, Jecquerd-Master......; et jetet U,™ Herren- Socken, reine Damen-Strümpfe, Wolle, gestr icki, kernt ttoerf., t&nstLWeschseide, in vielen leerf.* tänstL Waschseide, in vielen r, 0k jetet /, moo. Ferien.... jtixi 1. SS U, Herren-Hosen, rvdttgem,- Damen-Strümpfe, reine m. UeberxhLeg, Cr 4-d jetet /, Wolle, mit Doppelsohie, gute-n nt „„. Qael. farbig........ fetei 2, Damen-Schlupf hose, gem.,m.Doppelirusi.Gr.J£ j 9g BettrmvoUe, feinftiig. mod. Einsatz-Hemden, solide 1*8 .r im Admlralspaiast£ c/f/i&il Dteeh, lOestler-Th. »»/, Uhi Der Zinker v, Edgar WalUce diotsi O l Bittt;» Preise i—i' Mark SaHsobom- Msen Uwlng-Thaatar C Lihr Rafflarioa Knie. »v4chr CASINO-TBEATER«i.«nr Lothringer Straße 37. Oer neue Posse- Schlager' anflnsf. die Kanone! Dazu ein erstklassiger bunter Teü FOruBcaraLeterOutechain lüri— dPent. Paüteu« nur 1,15 M, Seesei UU M.. lonstlfePrelM PirKett u. Ludwig Hardt PetcroAUenberg• Peter N'achm.« Uhr. Krankheit der Jugend V e a J ab rn Vorstellungen 1 und»'i, Ohr/ Nehm d. ganze | Vorsrell/. zu t- halben Preis. .Mittwoch u. Sonnab Z», Ohr Letzt« V01 Stellungen Frau Holle Mdfch««iSie! iHillaz�tevus ■ an kleinen Preisen. Heute 33«. SM unr Premlere Trude Hesterberg Drei Godonas Die Abels und weitere Variete. rtefthr?t>n| it-uchen geitaffet m ufa-paiastamzoo Vervarkaut 11-2 Uta-Palaet<8.6. Barbarossa 2771) um Wartheim Jugendliche haben Zutritt •pfraT«* VoiKsbfiime TlitiUr amBSIonlstz 3 Uhr Ü-Boot S4 » Uhr Vitt Käiil am der forstadt Thtalir 2» Säifftuscrdimn 3 Uhr Der Held des WssterlandM « Uhr Die Ürii'Gnuäu- Ifialla-Tiieafer i and 1 Uhr SdtneliiBrflMt IMMmi Thabtcr a.KoUbuseer Ter Kottbueeor Str. b Tek Mp!. 18077 T igt loh a Uhr. dach Sonntag neebm. 3 Ohr(ermäS, Prilsei er Klichi nur e—*— t— rj—■— J--v m.—.-, verschiedene reguläre Artikel \ iii Q.ii�ior i i'die in aii*n Bra6*n mhaBd,n iind,> Im Inventur-Ausverkauf sind die Preise Uber die HBIfte ermäßigt, babanwirbadautand ImPraiMarmiBigt Stiefelkönig Berlin, Friedrichstrasse 131c, an der Karlstrasse �atJTtmiwiummiitmtmmnii�fnmfiMMiitu�nza�TfaipifnM B©[ H 11 Sz�finUftl* SUitLStbiller-Hi' 2 Lhr Ist er gut- ist er böse? i)ie homodie Sismarck 2414/7516 S> 4 Uhr, Ende I0>; Olympia" Franz Moinar Reale: Forster Larinaga »»- von muim fx in idalnltgiiK! „Sdi&a and MtüdC TZgilen 5>-, Uhr Jeekisceogen persönlich 1 fUmeNfiijanr t vorstellunseii 3llt.'c.l,;4lftt. Ifaffl- tltka H»»Sil! Hör- irtlltleSjItoPrnm fh. in Stküftuctlinn Tägiich 8 Uh' Üle OreMSrosdiaD- Opn Paulsen. Valerti. Ander. Gerron, Saiaufufi, Köhl. Lvovski. WM IHM Morden 12310 Uhr. End« Iu»/4 U. vlevefdresies SahaUspick' van FardtnandSruoknet Regle.- Hain, Uli pari SAIIDDI IM!« DlreKLHelnz Herald Cbarlottcastrahe Vi Dönhöft ,W tlgl(Ah S Uhf g Uhr Dreimal Bö tjeit fAPtb'h Iflth Bote) Kammerspiele Nordän 12itu ;„ Ernte 10 U ,.[hE3 w�rdsa im KiinMlgudilotUBi" Komödie von Waltet Haseaejever Regie: Förster Laiinag*. Mittwoch und SönnaJ-end J,,4l'. Fron BöUp Kleines loeaiei Täglich 8V4 Uhrt Mai Adaitierl Der DickkoDl äandrock. Linda, äterler, älkla. äarawjky- u Thsetar te dar IheiggrätzerStrean gi.4 Uhr Rugby Komödie von Wlih. spAynr Komödien Kaue S1/, t.hr Revolte Im ErzißDunflSlUHB Schauspiel von P M. Lampel- Rsichshaiisn-lhsatsr Afeeildcnn Seaotag nehm. fT] siemner sauber 0 Hamlet Im üerlnDilaifen dem u* iroO« WelhuehU- Pregfimen Oänhot»- Brettl: Carl Braun Uhd 10 weitere Varletä-Sterne. Theater Urkrtkly, UiJntauü- ragiicn«>/4 unr Ich kliMe Ihre Hand, Madame Ein Spiel von Lieb« und Lenz nachdem bardfinttenSchlager ftnndfunkhOrer baibe Preise osfr-rtmatsr It�filitzrwft.läl J Lhr anauD der inarinnen PI, Uhr. Mfldi R maua'i neaier dresdener Mr. 72»/. Täglich 8 Lhr SehnefderVibiiels ioleriiebang ÜtndniL CroifniMki. Thaatar am Nollandorfplatz Dir. Bruck Täglich 8 Uhr lattdien fiebert SingepTäi vön Walter Kollo Allan Freunden und Kollegen elDlrolies Ken Jahn Zur kleinen GeverKsdialtshörse Inh. Wwe. Krüger Engelufer 23 Loattpielbaos Friedrlchstr. 236 Bergmann»22/23 Täglich 1". Uh' fiulfloTöJßlsmer in end aradles Weeke im Para �lagganora am Im ».Hl iMdiwiMiwMrZ» KolU 1578 1« Uhr Oer Sternhimmei im Winter 18 Uhr Mars und seine Httsei 2» Uhr Werden u. Versalien d. Sterne FrOhiidies Neujahr t wüpBoHt Nllon Vorwon�toir, Fro-jnden ueö Bokranntsn Anhost Bode DieKenbaohatraSe S». PbUharmonle 7», UA' KONZERT Kiz'WMZ� yinc rrot. i rrGWcr Mit Benützntil dar Konpeporg? MWINM irnsM Fehelz Heute Haseehelds lOftxl« Eröfffnuns der Bockfciersaisoii (irofyrr Alpcnbsll r Kajc kia— Nene DetoraSoeaa— SO harr. Hadl BmUS 4 Üb* Anfang S Uhr frohes Nealahr! allen molnon Qöoton und - SoMannton. Fmz Klenliz. MenKOUn Fluohafenstr. T.a�ä Borlin®iS;r. rdP t«"Tei»pkh- efävre m WMllWe TeppiciiDnia! BerüB L Seit im nur 0raiilcmlr«i58 unsere ßtescniatf er SgH}8ikalfil08 hPliflDiBi BwiVBrAIInMmllHM Gwladtms zur Jeichmmg. Zum 5evl>rKhenden Anlagetermm legen wir gh. acccccc.- unserer SV»lgea Gold-Shpoihe!enpfandbrlekc Leide Ii zum SovsusSvWse von in der Zeit vom 2. bis 15. Januar 102$— früherer Schloff be* Zeichnung vorbehalten- zur öffenülchen Zeichnung auf. Ole Golh'Aypothekenpfandbrtefe ffob bis l. Juli 1935 unZünbbar, in Stücke zu 100, 500, 1000 und 3000 Goldmarl eingeteilt und mit Januar/ Iu.i> Zinsscheinen versehen. Ole(Zlnsübrung an der Äerliuer Äörie ist beantragt. Oer Einsührungskurs wird 9ÄÖ;0 betragen. Ole Äeieihbarlelt bei der Zleichsbanl in Klasse A soll alsbald nach An assung zum SSrsenhandel beantragt werden. Oie Stücke sind sofort Porto- und spesenftet lieferbar. Sie find bis ipZtestens 25. Januar 1929 abzunehmen. Zeichnungen nehmen alle Sanken, Sparkassen und uofere eigen« $ah» entgegen. Hildeshetm/ den 2. Januar 1929. Hannoversch« SodettfreftfrSant Or. MeHer. Kühn eck. ßalttnDBB'.Rabatt' ü.BeiriUBemSrbrg gegen.Va�hahmung geeetzL gesch. fertigt seit 4Ä Jahr als Spezialität. ssmä Mal- u. Zefche»- Bedarf Lejuergens Alexe■dcrplat* »ueHapiratr.« J zur Miete M'50,Aji«hacherstr. I ßardfnen-! Deto Teppiche "Tjfihoncn mk m 'dssigit- Preise Bernhard Schwarh BERLIN 5WI9 WALLSTCL 13 nuAiiu: fBJEXNM. OmjNSrR.B2 wveiMFjaumsf&jsi INVENTUR-■ Mausverkauf "4� A M Auiveiwaur BiH�jjndMnjssoße�� srtodttchuhe Beginne 2* Januar Unsere Bureaus befinden sich jetzt Unter den Linden 66 lüiiiNiimiiniiiiiiiuiniouiiuuMiiiiiiinmiiiiuiiieiuiijiiiiiuiuiiHuuiiuiiniiniii Tekphom A 4Zentnnn1l90 und 1191 Insfizrat Dr.Wcrfbaner Dr. Engelbert Uedilunwaiir und Molare Dr. Siraftner Dr. B.Wcrfiiancr BedüMmrilllf =a=ssfl5 DAMMS Inventur- usverkouf ab 2. Januar zu Spottpreisen ? s«-»/« ana.r. n.u. Adr.aaa .•"'•'"«'«njouuiitmiuiiumuiJiinuilmniuiiHiiltitnuiiiaKmBmsiiilmiiiiK« letzt 3.90 JtH 8.90 )ew2l� l»tzt 19� letSlDw. Gebrüder Moses jetzt: Kurstraffa IS «Utt JE • Ml ID.— trUur I Mo« Mi 29.- ürSfwbto 45.— 98.- zwlsekei HioivogteipWtt u.•_ Gescbäftfczelt liaaaterbröftaeB 9—7. �®«t teztioca«tobfouflage liegt ewl»(,____ P-»Ip«V btt strwo H.nt.annfletz.llnieneren Setz.„Inventur- Ausvcrkaal-*. bei,. owtottf mk vvfrrc Sejee btfenbtt»(tiö-lbrlaB1 ERFOLOl ideo «der Ha Mos v r»>»wert Paal Gollet«, norm, taten«»ff» MirliimractriBe J Eck« ftatuumfirel» Sin- ütfttiftst. toao? Kinder Schwane Kinderstiefel m qq 0»b 0«. AltzOen, kräftig. Böd.ri, Derby- AjL lehxltt, MjM MO. 77/30 SM, TS/».... Kinder-Halbschuhe eoo »ebwars, Svkviir öder fepifige, prima B'Chevr�balbrande Form, tT/ao Lackbetatz- Kindentiefel s»?- xra« öder mode Eineatr,«leg. Ansfüh- muff, 27/80 8.90,?5/?6 6.90. 23/74 8.45, 20/22 Kinder- Sportstiefei**85 mit Doppelsübl� genagt schwarz n. braun. lildboiig»•«/«f iS.85.»1/85 10. Wf?7/M«gr Damen Lack-K »tu«lafsohe I wte, ilAgiate i ReformeSpansentchuhe kräftig«* B>Cb«Trwnx, Gelenksttltte, exmatsbsit«, bequetn« KonBil-Forta 10 Herren Ichwarze StraBenstlefel »fligea Klodboi. ItohUf, BlDgibeut«, ilig Derbyjehnitt,«Pitt» a. br. Fom. fioodyear Halbschuhe uhwin Box'jalf, ktätiig. Doaptt- .ohl«, bekannt«« Eabmenf&btlW.it.. Färb. Stoff-Gamatchen t»»lim Modefarben, mit tedstitcg. •»«elfamr Sit»,«ehr|«ra»em tote*............. 5-95 Winterjoppe w*tm 13-50 Lodenmäntel tflx Pamea nad Bamn 40— 32— 23— 20.— 13 75 Pelqoppen StoffWO*«,»«rschisdaa« �Iridtt«- gg__ Windjacken, Ski- und Motorrad- anziige aus imprägnierten Stoffen Windjacken für Damen t. 8J0, fOr Herren t. 4J8. t Knaben T. 3.®° Motorrad-Kombinationen......«— tt— ir— 14.50 Uebcraehanzüge 25.— Skianzüge Teraehleden« Formen nnd Farben. 01— 27— 1 9.— Skianzüge'.7 Tnni.mSan. �. rw_. t£_t er» 48_ Hausjoppen und Schlafröcke Flauschjoppen 7'!7?7:*7T7! 8.« Schlafröcke»«•«.vioe» etosn.40—«— 24— Herrenhosen Arbeitshosen an* cectreUtam ZwlraaioS..,..223 1.79 Hosen**' u' bammaamartlseo Stoffen� reetrelfl � Cuthosen mod.8trelfenmiut.24— 21— 12— 12- 1320 12— 10.- Breeches aal«»«2»offen>2- 1230 12— 10— 230 220 4.79 Manchesterbreeches edJan«e Ho,oai2- 12— 10— 2� 7.50 Schwarze Hosen fOr Beamte n. Kellner 10— 12-»0— 8.50 Knickerbockers«o« ,oma,ter4,....12- 12- 12— 10.— Westen Westen Fbania,!«. Ton 4.75 Waschwesten roa 2.?? ffemlskleidcmg Ein Posten Kellnerjacken. 2.so Lagermäntel In Tmaoblodoaen Farbe».»»»»aeeee». 3.00 Monteur-Anzüge Saataeb. Jaeke«ad Boa«.«».«•«. 4.50 Schwarze Satinmäntel rar vame» e. 4.90 Trenchcoats, Gummi- n. Gabardine-Mäntel Gummimäntel atu Kdperstoffea, rtr Berre».... 1230 1 1 75 Ein Posten Wettermäntel für jan«e Barren. ST.«, 4« 15.— Gummimäntel'. f?.'8,1?0.": 16— Covertcoatm äntel Mr Berrea........... 20— 19— Trenchcoats fo* Berrea.»efüttert..»»,».04—, 42— 24.�- Gabardinemäntel.777.75 65.— Pelze Ifurrt**' S-'MustertHr Stoffberug. Bib«riBJcitg«n, Qß rairzer oponpeiz, Xobrlschuppen- od«r Marmelseit�nFutt. DO."— *>/»!▼ fstbraaner ChcTiotbeiug,«astral. Opuasum- 1 OA. sjpwxpciÄf krAgcn.«merikanisches Opossumlutter... A ClF-aF>*>l-r-i£blT dankeTgemnsterter Stoffbezug, Kerrmormel- 1 gJC OpOITpeiZ seitenfutter, Biberlammschalkragen...... XOO*"— CT-r>i4-.#ai— mit Hamster- oder Opossumseltenfutter, mit Q yf C OpOiLpClX austral. oder tasm. OposBumachalkragen... Bohwarxer Tuchbezng, Sealelektrlkscitenfutter, ICC VJCiipeiZ ßealcicktrikrollßchalkragen............ XOO.*—' Prl�lr-b�l-r� mlt Blsatnrflckeq, Nersfntter, rlrg. oder Sealotterschal- t-acipcizc kragen, bede nteatl ber«ibo«s«tf s€ 5otts karierte Stoffberüge, verschiedene Pelc- 1 cc MUtOpeiZC fütterungen und Pelzkragen...310.— 235.— Pelzfußsack änn 95.- df�n 85.- Ä 24.- Chauffeurpelze.A.".mi�™-"n47 89- Pebqoppen etabUe StoffberOje, DammfeUfOttsraaff..82— 5.6.— P elzwesten mit weisem Lammfellfntter.»,». 34— 32— 32.—' Anzüge u.Mäntel für junge Herren o»-«««»»/«» Ein Posten Joppen-Anzüge mi» un«« H°°a.. 8.75 Sakko-Anzüge.'77'.7777Ä7 18- Sakko-Anzüge 36- Einscgnungs- Anzüge uan che-noi 32 ao.- 42 33. 18.— Winter-Ulster 18- Sport-Anzüge fl07 7'7'.7'«r-«- 26.*- Während des InYeniur-Ausverkaiuls Nakauhräge 15°/« Preisermäkigung Knabenkleidung Norfolk- Anzug"7�: A75 Waschsamt- Anzüge l» reweUedeaea Farbea,«r. 40/4» 3.90 Pyjacks warm»efottert, mit Aarmaladakaral. Sr.»,.,, 4 50 Kieler Anzug bUa M.11ob, Bi>—•«tattert, Sr.».... 4*90 Ein Posten Anzüge!LbiÄN�BÄ?So«WLÄ 5.90 Winter-Ulster 401"oBis" s,,,rea 6L25 Manchester-Anzüge braaa. bsebaea-kl»»««. Sr. 3-3&50 Manchester-Sport-Anzüge v'e«�d.�S»Z� 10l50 Wintermäntel 1650 Schulhosen aaa BnakdOaetoffaa. Kr Dreijilulca.... 0.75 Gummimäntel ttlr XMben aad«Odebea. Sa. t�o... Zk»» Pamen-W iniermäni«! 5�'» l Flausch und Velours........... 6-99 s«™ n Ottomane und Velours 7.7 15.— Serie IT1 Ottomane-«od«nsiueh•emnttert« Mistel,, 24«— SeriejV Ottomane-'XrÄ.'uTd'Ä�S 36.- s�e v Ottomane �sfÄ�V 777.7'.777 45— Wlnlerroanfcl ans Sealplflsdi o. Wollplfisd ganz bedeutend im PreUe herabgesetzt Damen- nnd Naddien-Sommer-Hanlel last rnnsamü Damen-Gummimäniel Serirl 7«, Seriell Jg.— Si�m 27.— Damen-Seiden- und Od-Sddcn-tiAnld ganz bedeutend im Preiae herabgesetzt Damenröcke b...................... l-» Gesellsdiahskleidung Abendanzüge»obwar« M«im» ckeriat.... 72—«2- 55— Smokinganzüge ml» alaaaatem Splefel... 02— 72— 59.— Frackanzüge aaa feinen Drapdamffe».....>32— 105»— Sakko und Weste 3karena»eTi»«.>2- 49.—' Cutaway und Weste M"en�Ch'1j7 38- 20.- Frack-Westen.................>4-». iojo 9.— fUewi/Nfc 140"» breit.»«• t�lti«. fOr Mint«!, BeitOme. 2_ V»»ilCV10LS ßöok« USW.,,.»»•••♦•••eaeeee» Meter X-ÖC Herren- Oberhemden»«12 leicht«na»»unM..... 2« Selbstbinder neoeete Master............. 1. 48 290 0-65 Herren- Hemden Fattertrltot. aehr ante Snaütit. Sr. 4.. 2 60 Herren-Hemden lefel*« anaeataobt, aal« Doppelbrna«, Gr. 4 1-80 Herren-Unterhosen lelol»« aaaeatanbt, Gr. 4....... 1-20 Damen-Trikot-Prinreßunterröcke I-75 Damen-F Otterschiopfer Saaetealde- Denke....... 1-95 Bett-Garnituren l Obeatet« a 3 Ko jlklMen, au. aotem Dlml« 8�0 Männor-Stnckwestea pna»».,.«»««««»«»». 3-50 Kinder-Pullover m»» wnu«. or. 1 l�o HerrepSOckcn««ins nfen«, kaaalhaartarblr •>4r0 &£•&: rÄSS- Ml Chausseesdra�e 29-50 Uniergrund bahn: Stettiner Bahnhof Tit. l* 46. Iahrqang 5. Beilage des Vorwärts Dienstag, i. Januar 1929 V. Sie Gewerkschaften am Jahresschluß. Das Ergebnis eines Kampsjahres. Das Jahr>328 war für die deutschen Gewertschasten e i n Ja h r harter und erfolgreicher Komps e. Die Unternehmer Kotten es sich scheinbar tn den Kops gesetzt, die Gewerkschaften aktions- unsöhig zu machen. Au diesem Zweck grisfen sie zu dem altbeliebten Mittel der Massenaussperrungen. Schon im Jahre 1927. o!« selbst nach der Ausfassung der Unternehmer die Konjunktur eine gute war und also die Kampflog« für di« Gewerkschaften«ine günstige, gingen die Unternehmer vielfach zu Aussperrungen über. Do di« Wirtschoftspolitiksr der Unternehmer bereits Mitte 1927 über di« absteigende Konjunktur zu unken begannen, glaubte man tn der Vereinigung der deutschen Arbeitgebero«rbände, daß nunmehr der Zeitpunkt gekommen sei. um zum G« g e n a n- griff überzugehen. Di« Lohnbewegungen sollten abgestoppt werden. Roch der Auffassung der Unternehmer ist die Produttionssteige- rung, die als Folge der Rationalisierung eingetreten ist, lediglich den Unternehmeru zu danken, dir also demzufolge allein das Anrecht haben, den Profit au, dieser Produktionssteigerung einzuheimsen. <£s ist nachgerade ein vergebliches Beginnen, den Unternehmern klar- zumach«», daß eine gesteigerte Produktion nur dann durchzuhalten ist, ««an der Absatz mit ihr gleichen Schritt hält. Genau wie als Aolge der 3afIa(Um eine ungeheure Wirtschaftskrise ausbrach, «eil Me Löhne Immer mehr entwertet wurden, damit auch die Kaufkraft der wasfeu der Industriearbeiter, die die wirtschaftliche Basis in Deutschland bilden. die««Delegte» Sachwerte der Unternehmer, durch die technisch« Ent- Wicklung überholt, altes Eise» wurden, genau so würde es nach der ittationalifierung gekommen fein, wenn es den Gewerkschaften nicht gelungen wäre, de» Lohnanteil wesentlich zu steigern. Wie unsinnig der Gedanke ist, die Gewerkschaften schachmatt zu setze» infolge von Massenaussperrungen, ergibt«in einsackte« !H«chenexemp»l. In der Bereinigung der deutschen Arbeitgeberoer- bände ist man der Aufsassung, dah die freien Gewerkschaften gegen »Srtig über ein Vermögen von löst Millionen Mark verfügen. Wir wollen hier nicht untersuchen, ob und inwieweit diese Ausfassung von der Wirklichkeit übertroffen wird. Wir nehmen diese Zahl, die von llnternehmcrseite während de» Ruhrtampses genannt wurde, als Gntndlag« einer lehr«infachen Rechnung. Da im Durchschnitt etwa ein Drittel der Industriearbeiters chaft freigewerkjchastlich organisiert ist. und da man bei einer Aussperrung schon aus rein technischen Gründen nicht nur dl« freigewerkschaftlich organisierten Arbeiter auf die Strotz« setzen kann, ergibt sich, dah di» Unternehmer, wenn sie die Kassen der freien Gewerkfchasten leeren wollen(wenn man die Ttreitynterstützung auf 20 Mark im Durchschnitt annimmt), um die 1Z0 Millionen zu verbrauchen, die man im Unternehmeriager als Vermögensbestand der freien Gewerkschaften annimmt. Es ge- niigt, daran zu erinnern, dotz wir in Deutschland hart an eine wirtschastliche Katastrophe herangeführt worden sind infolge der Ausseprrung von 213 000 Arbeitern der Metallindustrie des Ruhrgebiets, die knapp fünf Wochen dauerte, um auf- zuzeigen, daß es eine wirtschaftliche Unmöglichkeit ist, drei Millionen Arbester zwei Monate lang auszusperren. Es ist also ein wirtschaftspolitischer Wahnsinn, durch grotze Aussperrungen zum sogenannten Wirtschastsfrieden zu gelangen. Nichtsdestoweniger haben stch di« Unternehmer, alle» voran die Unternehmer der Metallindustrie, im Laufe des Jahres 1928 redlich bemüht, diesen wirtschaftspolstischen Wahnsinn zu verwirt- liehen. Zu Beginn des Jahres wurden in Mitteldeutschland infolge von Lohndifferenzen, nachdem etwa 10 000 Metallarbester in den Streik getreten waren, weiter« 45 000 Metallarbeiter ausgesperrt. Da di« Metallarbeiter nicht zu Kreuze krochen, hat der Gesamwer- band der Metallindustriellen die Ausfperrong von 800 000 Metallarbeitern«od Mekollorbeste. rinnen angedroht., eand Z Millionen Arbeiter, wovon ein« Million von den freien Gewerkschaften zu unterstützen wäre, zwei Monate lang aussperren müßten. Der Gesamtverband hat ja nie mst solchen Drohungen gespart nnb im Laufe des Jahres 1928 hat sich diese Drohung wiederholt. Es ist zwar nicht bis zur Tefamtaussperrung gekommen; immerhin hat der Gesamtverband durch die Kraftprob« der Ruhraussperrung zu zeigen versucht, was er leisten kann. Nach der mitteldeutsche» Aussperrung kam es in Berlin zur Aussperrung von 00000 Metall- o r b e i t e r» und in Sachsen zu der großen Aussperrung von 170000 Metallarbeitern, die rund vier Wochen dauerte. Dann kam in der Metallindustrie am 1. Ottober der Streik der Werftarbeiter, der nunmehr ein Diertelsahr dauert, und schließlich di« schon erwählst« Aussperrung der Ruhrarbeiter. Man steht also, daß der Gesamtverband der Metallindustrie in diesem Jahre sich redlich bemüht hat, seinen scharfmacherischen Tradi- tionen treu zu bleiben. Die W i r t u N g dieser Aussperrungsmethod« ist allerdings die inngekehrt«, wie man sich davon im Gesamtverband versprochen hat. Man braucht nur die Entwicklung der Mit- gliederzahlen im Deutschen Mctallorbeüerverband zu verfolgen, um sofort zu erkennen, daß der Gesamtverband der Metallindustriellen mst seinem Zlussperrungssystem der best« Agitator für den Deutschen Metallarbeiterverband gewesen ist. Und wenn das Ergebnis der Kämpfe in der Metollindustrie nicht alle Wünsche der Metallarbeiter verwirklicht hat. so kann doch nicht davon gesprochen werden, daß die Lohnbewegung der Metallarbeiter abgestoppt worden ist. Ganz besonders muß jedoch hervorgehoben werden, daß nicht oin einziger dieser Kämpfe mst einer Niederlage der?lrbeiter geendet hat. Alle Aussperrungen sind mit einem Erfolg der Arbeiter abze- schlössen worden. Dieses Gesamtrcsustat bedeutet praktisch eine schwere Nieder- läge der Scharsmacher. Aber nicht nur in der Metallindustrie ist man mst Aussperrungen vorgegangen. Auch in anderen Industrien, svwest der Ablauf von Tarifverträgen dazu Gelegenheit bot, sind von den Unternehmern Massenaussperrungen vorgenommen worden. So ist tn Berlin in der M ö b e l i n d u st r i e ein Kampf ausgesochten worden, der einen Monat dauerte, und tn der Berliner K l a o t« r i n d u st r i« hat der Streik ein volles Diertelsahr gedauert. Beide Kämpfe sind erfolg- reich durchgeführt worden. Einen sehr hartnäckigen Kamps, der sieben Wochen währte und bei dem di« Unternehmer Polizei und Gerichte zur Riedertnüppelunz der Streikenden heranholten, haben die Maschinisten und da» Deck- personal der Rhetnschifsahrt durchgefochten. Auch hier ist der Kampf mst einem Erfolg abgeschlossen worden. Dann solgie die Aussperrung in der cherrenkonsettiou. die 25 000 Aroelter und Arbeitennnen vier Wochen lang zum Feiern verurteilt«. Im Bergbau hatten die 27 000 Arbeiter des Waldenburger Reviers einen Berzweiflungskompf um ein etwas größeres Stück Brot zu führen. Eine besondere Betrachtung verdienen die Lohnkämpfe in der Textilindustrie. Wenn es hier, abgesehen von der Ans- spemmg in München-Gladbach, wo 45 000 Arbeiter drei Wochen auf dem Pflaster logen. Nicht zu den Riesenkämpfen ge- kommen ist, wie die Unternehmer geplant haben, so ist das in erster Linie der Staatsgewalt zu danken, die den aussperrungswütigen Unternehmern in de» Arm fiel. Die Tertikinbustriellen, die an der Spitze der Preiaflelgerer und Schwer Verdiener stehen, hatten«s sich in den Kopf gesetzt, daß die sprichwörtlich elenden Löhne der Textilarbeiter noch mehr herabgesetzt werden sollten. Da sich gerade in der Textilindustrie die Auswirkung der falschen Lohnpolitik der Unternehmer mst zuerst zeigt«, glaubten diese, daß dies« salsche Lohnpolitik noch verschärft werden müsse. Aber auch hier sind die Träume der Unternehmer nicht in Erfüllung gegangen. Der große Lohnabbau blieb auf dem Papier stehen. Wenn e» auch nicht gelungen ist, die Löhn« der Arbeiter und Arbeite- rinnen der Textiiindustrie so in di« chöhe zu treiben, wi««s gisteigerie Produktivität erfordert, so ist auch hier ein Fortschreitt zu verzeichnen. Es ist den Unternehmern nirgends gelungen, der Arbeiterschaft eine Niederlage beizubringen. Inmitten dieser Kämpfe Hai der Allgemeine Deutsche Gewerk- schostsbund die Grundsteinlegung vollzogen zu feiner Bundesschule, die voraussichtlich in diesem Jahr eröffnet wird. Inmitten dieser Kämpf« bat der.. 60 000 Berliner Metallarbeiter ousgosperrt. 10. Eintägiger Streik der Berliner Speditionsange. st« ll t e n erfolgreich beendet. 12. Werkzeugmacher durch verbindlich erklärten Schied«» s p r u ch mit Teilerfolg beendet. 31. Die Bergarbciterverbände kündigen.zum 30. April -das Lohnabkommen für das Ruhrgebiet. April. 2. Streik der Berliner Speditionsarbeiter. 3. Die Berliner Möbeltransportarbeiter treten wegen Lohnforderungen in den Ausstand. 4. Speditionsarbeiterstreik durch eine» als bindend onerkannten Schiedsspruch beigelegt. 5. Die sächsischen Metallindustriellen kündigen die Aus- sperrung von 200 000 Arbeitern a». nachdem 22000 'Arbeiter wegen Lohiftorderungen im Streik traten. 11. Streik in der Berliner K l a o i e r i nd u st r 1«. 12. Der Möbeltransportarbeiterstreik erfolgreich beendet.— 1 70 000 Metallarbeiter in Sachsen ausgesperrt. 13. Streik der Berliner Holzarbeiter. 19. Di« Berliner Holzindustriellen sperren aus. Mai.' 2. Streit und gleichzeitig« Aussperrung in der R h« i n s ch i f s- fahrt wegen Lohnabbau. 10. Der Kampf in Sachsen durch Berbindlichkeitserklärung der Lcchnschiodslprüche mit einem Teilerfolg der Arbeiter beendet.— Ende des Streiks in der Berliner Holzindustrie. Juni. 16. Verlegung des Rheinschifferstreits nach sieb«, Wochen durch verbindlichen Schiedsspruch. 18. Kongreß der österreichischen Gewerks«Uket Denncrstaa. 1SH llbr. im-Sani I p!>«» ßrmmfdMfisbauht,(fncrlufet 24— 3S, Srcfammlung all«!- Pa-t-i.» Ö grnnfTfn. Saacfa>tfi!Uing.- 1. Vertrag©«nnffen Dr. Oltrewlki über M„Partei—®rmcrffcfMt«n— Rommun«."-Zlussprochr. E» ist Pflicht T- M aller Ganossen, t>i»lr P-rlammlunxi«i besiicheil Part-iai.-amel? mit.' bringen I Der Zratiioaenarstanb. lßd»�rele GewerkschastS'Zugend Groß-Äerlin „chtnnq: Di« tzugenbberatungsliell« bleibt am Mitbmnch. J.?an»ar. geschlossen.— Morgen, Mittwoch, um 19V» Uhr. tagen die Stuppen. zentnnM! Irgendheim Iehdenicker iZrr.?4- 2ö. He-mo«sprechui-g. Ner- bandsbuchkontrolle.- Wrihensce: Krnppcnheim Drifte lis-e, Varkstr. 9S. Heim besprechunq. Nur Zutritt gegen Vorzeigung des Ärrdandsbucln» und veim- ausroeifes.- NenJoHa: Jugendheim Bergltr. 290 M. Anmeldung Mit ün/whlung bi: Schwimmhalle Baerwaldstrafte. Dilmersdors: 20 llbr Ka!Neradschaftsab.--d des Ortsvereins im Mkloriagarten, Stibelmsaue. Borteaa de»»am. Lindemann: „Der Kampf um dir Republik in Argentinien". Stcglitz, Zug Lauenbura: 20 Uhr Zugversammlung bei Schmidt, Sachienwaldstr. 18. Dassersport Abt.: Rootshauo Tegel. Mitgliederversammlung 20 Uhr im Alten Keug, Tegel.— I'ergarte», Kameradschaft Stephan: Mittwoch, 2. Januar. 20 Uhr, Mitglieder» vrrtgmmlnng, Lehrter Str. 4(1 Vortrag.- Kreutberg: Mittwoch, 2. Januar. 20 Uhr, Zug 8, Jahresversammlung bei Siedentopf, Muskauer Str. SS. Reu- wohl der Zugleitiinq.. Rowawes: Mitirnoch, 2. Januar, 20 Uhr. Grneralvcr. sammln ng im Eisenbahnhoiel. Erscheinen aller Kameraden Pflicht. Ne-ch«»erband der ZSaeteftonb.beaNite»»»d-lehre«, e. P. Donnerstag, S. Januar, WH Uhr, Sitzung für Wartestandabeamte im Easthavs„Zuoi Alten Askanier", Berlin EW. 11.'.Zöi leden«ariestandsbeamtrn wichtige Mit- teilungen. Anschrift: Berlin-Steglitz, Steinstr. 52. WstVWdd« INVENTUR-AUSVERKAUFS aucN auf alle regulären Waren «neExtra-Ermößiqunq voiTjQf». OiBtrabnagr« fit diese RudrU sind Beels» SB«. Liadeuliraß« 3. parieinachn'chten FM�fürGroß-Verlin stet» a» da,»c,trl«s«t«tari« 3. Los, z?re». recht», t» richte» z. Aeei» zri«I»rich,hoi». Miivooch, 2. Zavuoe, Übt, SBejidsoertennn. lung im Rathaus, Stadtveroronetensitzuns�aol. Einlaßkarten lt(U Uchr beim Senossen Fischer. Eingang Spandauer Straße t. Are» fttengberg. Donnerstag, 3. Faituar, lgii Übt. michtiae Bildung,. ausschußlißung bei Kropp. Planufer IIS. Iahresprogromm für 1S2S. S. Kreis Wilmersdorf. Donnerstag. 3. Januar, llrl. Udr. Beapltenve� fatmnlung des Werboausfchus'es im Loial Heinrich.„Dnrlacher Eek�, Kaiser- Miee 159, Ecke Durlacher Straße, Nähe de, Kaiserplatzes. Td. Kotzur, Borstandsmitglied des ADB., spricht»der„Personolrosorm und Demo. Iratisierung der Verwaltung i» Reich, Staat und Kommune". 15. Are» Köpenick. Mittwock», 2. Januar, ISV- Uhr, Areisoorftandsntzung in Köpenick, an de: bekannte» Stelle. Morgen. Mittwoch, den 2. Januar. S*. Abt. IStJ Uhr hei Bortusch. Friedenstr. 88, Funktloniirlonsrrenz. 55. Abt. Eharlottenbnrg. 20 Uhr bei Ndrig I früher. Bohne), Schlpßstr. 45, Funrtionijrsitzung. 84. Abt. L-nlwitz. A Uhr Funttionärsttzung bei Lehmann, Kaiser-WUbelm. Straße Lst-i». IIB. Abt. vberschönoweide. t9'h Uhr FunktionSrsißung bei Winkl«. Wi lbelminenbofftraße. 154. Abt. Riederfchöremeidr. 20 Ubr bei Thiele, Berliner Sit. 38, Vorsts nd,» sittung. Alke Zunstwnare müssen daran teilnehmen. Donnerstag, den Z. Januar. 11. Abt. Illlh Ubr bei Berger, Leoetzowstr. 21. Funktionörsitzung. Stellung. nähme zu ben Neuwahlen. Alle Funktionäre müssen erscheine». 28. Abi. N Uhr Funttionärsttzung bei Burg. Prenzlauer Allee 189. Stellung. nabme zu den Neuwahlen. Di« Partei- und Gewerkschostsbücher sind zur Kontrolle mitzubringen. 33. Abt. 20 Uhr Funttionärsttzung hei Lojak. 38. Abt. 19 Uhr Funttionärsttzung bei Busch. Tills ter Htr. 22. 5*. Abt. Sbarlotteubnrg. 20 Uhr Fuiiktionäroerfammlung bei Liersch, jtant- straße iL. 108. Abt. Iohaanioibel. 19's Ilhr Sitzung sämtlich« Funktionäre bei Sabin, Doonstr. 2. LleHungneibme zur Sen eralversa mm lung. Lichtenberg. 114. Abt. Itziz Ubr bei Sä' marzer, Gabriel. Na:-Str. 17, Bor. sta nds- und Funktionärsttzung.— 115. Aht. 19lh Uhr Funktionarsttzvnq bei Radlte, Tlügarl., Ecke Scharnwederstratz«. 134. Abt. Buch. 20 Uhr Borsiand-iitzung mit Funktionären bei Gkipsert. am Bahnhof. » 32. Abt. Am 4. Ianno.r Borstandssttzung bei Valentin, Krautstr. ZK. Um 20 Uhr dortselhst Fnnklionärsitzung.- Acht»»-,«ruppenleit«! Ee stnb trotz Feiwngsnotiz die MUglirdecUstrit noch nicht abgegeben worden. Die Gruppenführer werden gebeten, umgebend die Listen non den Bezirke». fühnern einzufordern und dieselben beim Ahtcilunaolelt'r abzugeben. Zrauenveranstaltungev. 74. Abt. eieblendors. Donnerstag, Z. Januar, um 18 Uhr fpor dem. Fraurn. abend), bei Schnorre, Potsdamer Str. 3. michtige. Funttionärinneiisttzuna. Reuwahl der Leiterin. Anschließend Frauenahend Vortragender Genosse Han» Donwod. Thema des Vortrages:-Sozialistische Schulpolitik". 1«. Aht. Ahl»,h»f. Mittwoch, 2. Zanu«, Itzbt Ilhr, h«i Schmidtbau«, Bis. mgrckftr. 74. Frauenabend. Vortrag de» Genossen Bevor.richnsarz über -Kindererziehung ohne Prügelstrafe". Arbeiisgemeinschaft der kinderfreunde Groß-Berlin. Tiergarten: Jung, und Rote Falten: Donnerstag, 3. Januar, treffen wir UN» um 7tzt Uhr am„Ufa", Turmsiraße. zur Konfumhestchtigung in Lichten. berg. 29 Pf. Fahrgeld mitbringen. Geburlslage, Jubiläen usw. 20. Abt. Uns« Genosse Stenz«!, Schwedter Str. 13, begeht heute, am 1. Januar, sei» ZOjähriges Parteitubitäum. Ihn begleiten unsere beste» Wünsch«. 47. Abt. Unserem lieben Parteigenossen Paul Li er. Naunnnstr. 9. zu seinem 30iShr.igen Porteijubiläum die herzlichsten Glückwünsche der Ab. teilung.• 93. Abt. SealöH«. Uns« lieber Genosse, der Bezirtsfllhrer de» 75. Be, zirts, Willi Westphal, Allerstr. 47. feiert heute sein lLjährige» Partei» ludilöum. Ihn begleiten unsere herzlichsten Wünsche. 194. Abt. Rieberschöneweibe. Heute pollendet uns« alter Genosse Karl Friedrich sein 72. Lebensjahr. Trotz seines hohen Alters beteiligt er stch auch heute noch fleißig an der Parteiarbeit, wie er es in d«n langen Iahren seit der Zeit des Sozialistengesetzes geian hat. Die Genossen der Abteilung beglückwünlchen den alten Samofgenosse». ( Sterbetafel der Groß> Berliner Partei. Organisation{ 31. Abt. Der Genosse Karl Reint«, Flnnländisch» Str. 17. ist v«. starben. Einäscherung am 3. Januar,>?' j Uhr. im Krematorium Gerichtstraße. Ehre seinem Andenken! »0. Abt. Renköss». Unser Genosse Karl Warnemünde ist im Alt« von 95 Iahren plätzlich verstorben, und am 29. Dezember ans dem alte« Neu. kWner Gemeinde friedbo'. Rudow« Straße, beigesetzt worden. Ehre seine« besonder« sttr de» AunoerZaizs«ngekauft ab« hergestellt__ Mängel an Qualität bnrch lockend« Angedot« und niedrig« Preis« beschSnigt. wurde«ad ihr» Andeuten! Welkerberich« der öffentlichen wetlerdienklstelle Berlin und Umgegend ssslachdr. velb.). Wolkig, Temperaturen etwa! unter Null, keine wesentlichen Schneefälle, nordöstliche Winde.— Jür veutschlaad: Im Nordosten und Südosten Schneefälle, im übrigen Deutschland wolkiges und meist nieder- fchlagloseS Wetter bei leichten Frosttemperaluron. A» 3. Zannar keiert bet«schäft»führende Inhab« d« Firm» P. Rod- daß u. To., B«lin. Leipziger Str. 122—123, Herr Otto Ritter, sein 2k>sähriges Jubiläum. Seit 1904 in der Firma, hat b« Jubilar durch intensive Arbeit dazu beigetragen, da» Hau» zu seiner heutigen GrSß'. und Bedeutung zu Mdren und den traditionellen Ruk bezselben zu erweitern. Die Firma P. Raddatz u. So. als ältestes und größtes Spezialgeschäft für den Haushalt bekannt. Es verabsäume niemand, dem alkbetanirten Teppichhaus Emil Lefevrr, BerNn. seit 47 Jahren nur Oranienstr. 158, Nähe Moritzplatz, bei Bedarf in dieser Woche einen Besuch abzustatten. Die weltbekannt» Firma Lefopre bringt her- vorragend preiswertr Angebote ihrer Spezialartikel, Teppiche, usw..»um Berkgus. Die günstigste Einlanssgelegenheit Iii« Schuhe«ab Stenarpse im ganzen Jahr ist und bleibt der Inventurausverkauf im Schnhworenhan» Garl Still«. Rücksichtslos stob die Preise heradgesetzi. zum Teil sogar bj? auf ein Drittel de? früheren Preise». Besonders bei den Rest- und(jinzelpaaren' besteht die Mäalichkeit. ganz hervorragende Qualitätswaren zn einem iahelhaft billigen Preise einzukaufen. Bei keinem Artikel handelt»S sich um Aare, die. etwa Jeder, der jetzt oder in absehbar« geit Schuh« einzukaufen beabsichtigt, rat daher gut haran, biese«inzigaitige Gelegenheit wahrzunehmen. Wae ist ein«ohnranm— mit den schönsten MLbeln und den beste» Dekorationen,»>enn—, sa, wen» der richtig« Teppich fehlt? Kalt und unbebagUch! Schaffen Sie sich die Wärme im Iimmer durch einen Bodenbelag aus dem Inventurausverkauf des �lten und größten SpezialHauses für Fuß. babenbeläge" Luantmeper u. Ticke, Berlin W. 8. Wilhelmstr. 55, 57, 58. S» finde» dort jetzt mit Leichtigkeit da», was Sie suchen, zu Preisen, dir bis z.« Hälft« ermäßigt sind. Großer A»»»er«a»f der bei bei z«»lat»»»nf»ahme festgestellten Ware» bestände der Aktiengesellschaft Baer Sohn, Sleiderwerke und Gummimäntel- fabrik in Berlin R. 4, Thausseestr. 29—80. Beispiellos ist di« Billigkeit dar riesenhaften Warenbestände, die in ihrem gualiiativ anerkannte» hohen Niveon beim Kauf eine Bevorzugung verdienen. Ilnzäblig« Wintermäntel für Herren. Damen rnd Jünglinge, nach Größen, Preisabstufungen, Farben und Fassons fortist, beoölktrn die Regale und Ständer. Trencheoats. Gabardine, und Gummimäntel, Sport- und Rriseanzüge. Skikleidung, für Damen und Herren. Jünglings- und Knabenkleidung, einzelne Anzüge, einzeln« Beinkleider und Westen. Bindjacken, Zagdioppen, Berufskleidung, Sport, und Gehpelze. Pullover, wollene Westen. Reisrdecken, Sa Maschen. Mantel- und Anzugswsie, Wäschestoffe, Ober- und Nachthemden. Pyjamas. Krawatten, Herrensocken, Dainenstrlimpse und Tausende anderer Web- und Wirk waren sind ein« uu» nachsichtigen Preisherabsetzung unterzogen worden. Wer oute War, reell und billig kaufen will, der eile zii Ba« Sohr- Berlin, Ehausseestr. 28—30. Alle Ware» billig«! Diese Parole lohnt sich auch für Sit. Wie im vorig«» Jahre, können Sie auch i» diesem Inventurausverkauf bis zum 15. Januar in allen Geschäften der Firma Söhnen u. Wring l Zentrale: Aleranderstr. 125 alle regulären Artikel billig« einkaufen. Beachten Sie d-shalb die heutige Anzeige von Kohnen n. ILrlng in diesem Blatte, und nützen Sie diese vorteil- haste Einkoussmöglichkeitl 6. Adam,»i««ußergei» ähnlich billige» Tage vom 2. bis 5. Januar biete» — wie immer an den großen Sonderverkaufstogen— wieder Gelegenheit, dt« bekannt gute Bdamfch« Kleidung für Her«». Damen, Knaben. Sport und jung« Herren, Herrenwäsche und Rodeartikel sowie Spors.. Walt und Wirk. waren für Herren. Damen und Kind« zu besonders niedrigen Preisen zu kaufen. Niemand sollt« sich di« außerordentlich günstigen Angebo!'. entgehen hassen. Ran beachte di« Anzeige in der heutige» Nummer. Große« J»»entne»»»,eeka»I i» de» Damenko»sektion,hänser» West»»»». B«Ii» W., Rohrenstr. 37», 2. Geschäft: Berlin, Große Frankfurter Str. No. Wie allsährlich sind di» Preise t«tl» bis 30 Proz. und darüber herabgesetzt. Es wird eine totale Räumung beabsichtigt und sollte jede Dome sich beeilen. diese günstigste Gelegenheit wahrzunehmen. Westmanns l-> Qualität«» sind seit 40 Iah«» bekannt. Do» Lager zählt noch hohe Tausend« und findet arm und reich in allen Qualitäten und Weiten da» Richtige. Bee säumen Sie majt, den Inventurausverkauf bei Westmann. I. Geschäft: Berlin. Rohrenstr. ZI,. 2. 5*. schält: Berlin. Große Frankfurter Str. US. aufzusuchen. Dr. Russ homöopathisch er Arzt veno en nach Ra'sentiaBe 31.1(am iWenilati) ?prechrei! für Pri 0t- n. Kaxoen-Praxls jttei 9—10 urxi 4— VjS Ich habe die Prajcis des veitetorbenen Um Dr Dee el öbernomm.u. wohne jetet NW87, Turmstrane 59 Mein Fernsprechanschluß ist CS Hans#. 1110. Sprechstunden v, 9—11 und 4—6- Dr« med. Erich Hammer prabi. Arzt and KindcrarzL inetnot t eiiMre-physmaiitene merapM« �ssrMMT'U�usvevic/dN IS joK-. 113:1% ZkKßM �ew- ...... �ooj�-r Ms \tro � Ica' V'i'Ö .■ Ldj® \ r. aoa. Mtz. »«-K M- 1?.- )70 co- CO 30C %15 M 329;• 198: 406.--M 285.-• 169' m■ W: c\ i'Ä- �?&fefpre»pVlV V.__ red�gO Vv�e0 ) L�r- VclA cö--� �'esenposten Brucken �mVrna-TePPe!£bVk§ l I�W�ur.Harke E*fro&?fafr46.Jt'jef2t2650 HMZW-M l Sss-M Ase?" 950: I365- \enL MÄ'isprSs 385ejetck�J4- '?6>- -M. fca-M rn0dernsfe �sferMoS färben,.ndonmren gefdrbc. caÄ ÖSen bisherige Mindest verkqufs preis regulärer Werk Htibis 450 jefzst juldrer Werk r dis Ö.50 jetzt-. regulärer Wert Mfr.bis 7. SO jetzt nusterungen u. Aus- f wahlSßAdur4cftkö\rv(?n« ivicnhc'vsge�nrfwßroe»'«. j ien Serie I Sene I. Serie 1 Serie R Serie ?. Vorwerk- Teppiche bedeutend ermäßigt! reguldnerWerf j On Htr. bis 3.50 jetzt I 2* 3.w regulärer Wert/ 7S Mfr.bis ß.7ijetzt*f-, __ Vtrlfoirff�TS -||A/lererstes Morkenfabr. M pr®s 12Z- 'Alferersfgs Morkenfahr M. föo,'., doronter Wollmoketf. Epinqle. friszS.fkinstc qewebte.V/ane Se n e n ESiSnioiisieKien«. Ss-e�iFM _________..... jefzKrsf —-ca. 130 cm. brt- f rJ I bis 15,75 ,lrr-/. I. bis Serie r�utorerWerl- »K-K? äufersl-offe teln" Halbstores ecru u.waiß, Feinu.örobfiler mod.u. Stirmustor tcilwcisa ganz Hondarbeil 5 Serien WJ0W 2.K �"72:�,15.» �«22» Scrtc Serie Se�c Sene W. Serie Y. rtl« ßiesenposl-en —- 1 wiesenposren Gardinensroffe farbig qowobmVoilßS.indonhvai Riesenoosren Diva nd ecken WOlimOkett Perser-u.verd�remuster 4.95O jewZ9� Moketl" Mork�|�bn)■ I. bis 3.5« Mtr.jcht. Serie reauldrerWcrl«Ii I-cai15 brt-. bis 4.50 HtrjCtkt Boucle rein« o ao �AereQuolitctoucbfurT� �60 cafcSciaM. J.T? J, A1. ca. ca.90OT.brr. start, U. bis 5« Mtr.jetkro. 75 Ä&rt r�uioi;tw2i 1«ki"j-" Qng 'ÄIMW p � �|Rtepwch£ er inTeppj: | Riesen menqßn «w h Teppich-öeste allererste Marken. Tournav-Velour und Jacquard- Boudc Verkauf nur ßer/in Ct Spo n dou er Str. 32. ör.ca 70*50��«, 125, ScneA IJ. kk ats v sf f s/r ssr/' // /// /////' /// 0/ // // /// w S., Oraniensirafie 10%/iOS* CharloUenburg, Stosinemirafte tl 9t, ffieinidieiidorfer Strafte 2i* 0„ frankfurter Allee 60 mufl*- LH PS I GB RSTMASSI IRKOLD �egsrurit TlMitwink den. Sl____. tpurnl■ r»,, � TAUE MTSIEMSTRA5SE fTÄ ü Jt£ASbr&i/nX0Sb&4S£/Mfl£js oJlß&n Q&teMUjurL�eru Ar. 1* 46. Jahrgang 6. Beilage des Vorwärts Oienstag, 4. Januar 492-9 Rückschau am Jahresschluß. -1928 in der Politik. Januar. 1.«uf der steirisch-lmgarischcn Grenzstakion St. Gotthardt stellen österreichisch« Zollbeamte m einem Eiseirbohnzug« aus Verona fünf Waggons mit Maschinengewehrbestandteilen fest.— Amerika sendet Marinesoldaten nach Nikaragua. 2. Amerika lehnt einen Friedenspakt mit Frankreich ab und schlägt einen allgemeinen Antikriegsvertrag vor. 5. Die französische Regierung beschließt die BerSffcntlichung der Vorkriegsakten. 9. Otto Stalten gestorben.— 30 Oppositionelle, darunter Trotzki. Rodek. Sinowjew, Kamenew nach Sibi» rien verschickt. 10. Nachwahlsieg des Arbciterparteilers Malone in Northampton. l3. Gestlers Rücktrittsgesuch eingereicht. 10. G r o c n e r Reichswehrminister. 20. Zugeständnis des Phoebue-Skondal» durch Ue Reichsregi-'rung Marx. 2>' stvien und Paraguay. 13. Neunzehntelmehrheit in Rumänien für die Bauernregierung. — Versammln ngsverbot m Berlin. 15. Der Staatsgerichtshof appelliert an den Raichsprasidsnten gegen die Staoisregierung wegen der Besetzung der umstrlfteNen Verwaltungsratspostsn der Reichsbahn. Gemeinsame Erklärung Stresemanns. Briands und Ehomberlains über di« Fortsetzung der Verständigungspolitik. 16. Bolivianische Truppen«radern Fort« in Paraguay. 19. Bolivien und Paraguay nehmen die Vermittlung h-r panamerikanischen Konteren,! an- 20. Ausstand der Stämme gegen König Amanullah- 21. Politisches Attentat eines Elfäfsers auf den französischen Generalsiaatsanwast Fachst. «2. VersiiK>arung über die Befugnisse des Sachverständigen- ausschusics. Entwurf sozialdemokratischer Richtlinien für die Weh, Politik verösfentlicht. »»»» txcinQi fixe die arisctectnjni LeinerveberKlewung' q&üadüijQ. Ii erabQesefefe Gneise « e» den Berlin jemals in unseren Hausern gesehen hat, beginnt am frühQUjlG- fcUwciie Moabit. TURMsm 76 u.76o. ♦BLNrSCHÖNEBERG/hAüPTSTR.149*150»NO. Landsberger allee. jzq Verkäufe Farbsehlerteppicke. 3c&fefj!tr, 1�x2� 15,—; 33cbfcI)Iet, 2X3, 19,—; Wcbkehler, •2X3, 21,—; Webi-hl-r. 2HXS'�, 38,-; Wsbfchler. 3x4, 43,—. Äiser. Po!»- bomerftraftc 138.____' Beachteniiwert! Deutsches Tevvichdau» Emil Lei»sre seit 1382 nur Oranien krage 158. Seinerlei Bciiebungen»ur ähnlich klingenden Firma. Man achte au« Vornamen Emil Oeken, eiserne, leder ilrt und Dröge von 12,50 an, Amerikaner, Irische. Dauerbrand tauch kllr Säle bis 5000 nbm), transportable Sachelösen. »ochherde. Eas-, Kohle.O-feu. Osen. tilren, Oken�abr, Waschkessel, Wasch- Maschinen, Abwatunuchc, Wäscherolle». Deil-�blung. Die alte Ep.'-ia'la Cemmler u. Vlenbecg. Dresdnerstraße 98-'2____• Teppich«. Inventur. Ausoerkauf. Web. fehler, 2X3, 1»,-. Drima Qualität, 2X3. 24.—. Webfehler, 2X3, 38,—. Drima Qualität, 2X3, 45,—. Webfehler, S'/hxSsß, 39,—. Prima Qualität, ?.-4)<3l4, 43,-. Webfehler 3x4, 57,-. Prima Qualität, 3X4. 59.—. Vom 2. bis 15. Januar. Körner, Berlin, Pots. damcrstraßc 26d. Hausnummer beachten. »2Il>biliitny55lilc>l?. skfiizrs,« ux« angitge, für Ilde vcl�e, Gehpelz«, kauft enorm villi «ihh ur passend, Eport- amenpelzmäntel, oer- ..________ vtllia, keine Lombardware, Leihhaus ssriedrichstr. 2. Sallesche» Tor. von Wenig getragene Kaoaliergarderob» >n Willionären. Acrzten. Anwälten. flabelhait billige Preise. � Empfehle Taillenmäntel. Paletots.' ssralks, Smo- kings. Sedrockangllge. Hofen, Sport.. Gehpelze. Gelegenheitskäufe tu neuer Garderobe. Weitester Weg lohnend. Lothringcrstraße 55, 1 Trepp«, Rosen. t�aler Pia».____» Leihhaus Woritzplaf, 5Sa. Verkauf von Kavalier. Garderove. teils aus Seide. Jackett-, ssrack-. Smokinganzllae, Gabar- dinemäntel. Bauchanzüge, lür lede isigur passend Extra. Angebote kür neue Gar. detobe. Pelzjackcn 55.—. Pelzmäntel 93.—, Sporivelze 85.—. Sehpelze 100.—. Keine Lombardware I« Unser enorm billiger großer JimtßurJ�umrka� in fast allen Abteilungen beginnt tun 2. Januar. Die Preise sind teilweise bis zu SO% herabgesetzt! T�addatz&Cc £eigBzi&er Straße 122*123 Speziali- Roß." Getragene Lcrrcngarverobe. tat Baachiiguren. spottbillig, Z!aß. Gor- mannütaße 25/25. früher Mulackstraße�' Damenmäntel. Inventur.Ausverkaus, Beginn 2. Januar. Ottomauemaniel 4,—, Klauschmäntel Z,—, Velourmäntel 5,—, Qttomanemiintel, Drcitschwanz. Imitation. 7,—, Ottomanemantel, Pelz- kragen. 9.-. UIst-r.Mod°llmänt-l 19,-. Zh�«nnfch. gut- Möbel zu üßen, erfüllen wir. mdem wir zu un- erhört billigen Preisen, auf bequeme nÄÄ,-, I ÄÄ 6eiJf9fnt Sp-is-, immer. Echmechel. Sipsstraße 15, Bahnhof B°rstP Z"z°lmöb� Aufsalend billig! Schlafzimmer. echt Eich». 150 breit, mit Fassonspiegel, voll verarbeitet. 355.—. Polierte Schlaf- zimmcr. Mahagoni, langlährige Daran- tie. 530,—. Speisezimmer,«cht Eich«. 200 breit, ganz schwere Ausführung. komplett 545,—. Heirenzimmer. 235 breit, gediegene Arbeit, komplett 555,—. Stonduhren 88,—. Anrichteküchen, lieben. teilig. 95,—i Anklcidefchränte, kourniert, ISO breit. dreitürig, auf Pianoband, mit ffacette- fpiegel. Bäfcheabteilung, i28,—. lour- nierte Bettstellen 42�—, Waschkommoden mit weißem Marmor, ssacettespiegel. 75,-. Nachttische 15�-. Apotheken 12.-. Sofas 65.—, Ruhebetten 18.—. Diploma- ten 52.—. Bierzugtifche 78.—. Riefen. auswahl in kompletten Ausstattungen und Einzelmöbel. Iahlungserleichteruu- gen. Beoueme Anlieferung durch«ige- nen ffubrpark SelegeabeitI Büfett 75.—. Nußbaum- Schreibtische 35.— Plllschsofa mit Umbau 68,-.»leiberschränk« 18,-, Berlik» 13,-. Waschtoiletten mit Marmor 14.—. Küchen 24.—. Bettstellen 15.—. Sauvt- geschäft: Möbel-Ragazi», Znvalidenstraße 131, Laden, a« Stettwer Bahnhof. Stamm- Haus; Rllaenerftraße 13._* Ihren Wunsch. Möbel Möbelkäufee merke Kredit urd bar Möbclbazar. große Auswahl, kleine Preliel Beispiele: Schlafzimmer 435. Speisezimmer 345. Herrenzimmer 255. Spiegelschränke 118 AnrichtekUchen 73. Kl-ib-rschr-nke 48, Solzbettftcllen 48. Chaiselongues 28. Metallbettftellen 16. Auflcgematraßen 13 Sonstige Möbel entsprechende Preise Teilzahlung aufschlagfrei. Wochenratcn. Monatsraten Kleine Anzahlungen. Kafsa-S abatte bis zehn Prozent Kre- dite bis zwei Jahre. Neukölln, Her- mannplaß 7: Stegliß. Schloßftraße 107; Belle. Alliancc-Straße 55. Untergrund- Bahnhot' Speisezimmer. Serrenzi Möbel. Einzelmöbel aller Art zu nie- drigstrn Preisen Besichtigung erbeten Schlafzimmer, komplett. Eich«, gut er. halten. �Giebel, LankViß, Jiethenstr. 22. Pianos, neu und gebraucht, mit Herr- lichcr Tonfülle, ohne Anzahlung, kleine Basen, sehr preiswert. Langlährige Garantie. Pianohau», ftömggräßev straße 81. Herrenzimmer, Schlafzimmer. Küchen, Einzelmöbel. Teppich«. Sardine», Decken, iseberbetten liefer». Moabiter Kredithau«. Turm straße 81. eine Treppe. Pateutmatnatze». Auflegemotraßen. Metallbetten, Ehaisekongue». Walter. Staraarderstraße achtzehn, Spezial. geschäst._ Sie stauueu über unser« stadtbekannt billigen Peeise für anerkannt gutaear. bettete Wohnungseinrichtungen. Reu- zeitt-x.« Formen in Eiche und polierten Edelhölzern. Langjährige Sarantiel Moritz Sirfchowitz. Südosten, Skalitzer. straße 25. Hochbahn Kottbnlser Tor. Sonntag von 2— 5 geöffnet. Seltene Gelegenheit! Aparte» Eiche. Herrenzimmer, ca. Iweimeter-Bibliothei, Türen Karo getäfelt, rund vorgebaut, großer Diplomat, kompl. mit Tisch, Stühlen nur 590 M. Möbelhaus Osten, ■»-"■•n'nfit 30, gegevilber Markthalle. Sonntag von 2—6 geöffnet._ Möbel. Kamerlina. Kastanienolle« 38. Schlafzimmer. Ruhebetten, Metallbetten. Riefenouswahl. Spottpreise. Zahlung» erscichterung._* Möbclhau» Stein, Weinbergsweg 24, wünscht allen Kunden und Bekannten ein frohe» neues Jahr und empfiehlt sich bei Bedarf in Schlafzimmer». Speisezimmern, Küchen. Ankleideschrän- ken, Polstermöbeln und Einzelmöbeln bei Zahlungserleichterung. Möbelkredit. Bei klelner... und niedrigen Monatsraten liefere Möbeltischlerei Windhorst polierte und eichene Schlafzimmer, Speisezimmer. Herrenzimmer, weiß« und lästerte Küchen. Rutzbaum- Ergäuzungsmöbel, Nußbaum englische und moderne An- kleideschrönke. Bettstellen. Laschtoiletten. Nachttisch«. Ausziehtische. Stühle. Sofas. Ruhebetten usw. gut und billig Biete Selegenheitskäufe. Sehenswerte Röbel- schau. Fwanglos» Bestchtiguna erwünscht. Musterbuch grati». Möbeltischlerei Wind- Horst. Brunn-nstraß« nur 162(gelbe firmenschilder). Musikinstrumente StatviauM. überaus preiswert. Piano- tabrik Link. Brunnenstraß» 33' Pia»» 175.—. 250.—. 375,-. 425,-, 490,—, gebraucht«. Teilzahlung. Herer. Prinzenstraße neunzig� . reiswcrte Pian», madernster Her- strllnng. Taufend« im Gebrauch, gün. ftigste Bedingungen, stet, Gelegenheiten Otto W»lter»doet, Münzstraßr 18. Nähe Sleranderplatz._ Pia»»' ohne Anzahlung, neu und ge. braucht, in großer Auswahl verkauft istras—' r Herer. Treppe, . Bruunenstraße 191, 1 Rosen thaler Platz. Langjährige Saran- ti», kleinfte�RotenzohIung. «a»d»»i»»,. Lange. Uhllg. eltbe- rsthmt. Fabriklager. Fabrikpreise Teil- zahlungen, klein» Anzahlung. Musik- »eiael�Abalbcrtstraße 9t___* »-braucht« Oualttötspianos, Teilzah. lung. Herer, Prinzenstraße neunzig. Zahngebiste. Platinadfälle Zinn- Metalle. Quecksilber Silderlchmelze. Goldlchm-Izerei Ehristionat. Köpenickcr- straße 39 tHallestellc Adalbertstraßel* Unterricht Rackow's kaufmännische Privatschulen. W und l>r. A Ziockow. Wilhelmstraßc 49, nahe Leipzigerstraßc. Taucntz'en- straße l, Alcxanderplatz 50. An- fang Januar beginnen Handels- lehrgänge zur taufmännischen Ausviidung für junge Damen und Herren mit einfacher oder höherer Schulbildung Ve» sonders- Drucksachen kostenlos.— Schncllfördernde Lehrgänge für Gr» wachfene. Wahlfächer: Buchführung«ür jeden Betrieb, Rechnen. Korrespondenz, Wcchsellehre. Stenographie. Raschine. schreiben Schönschncllfchreiben, Deutsch. Fremdsprachen, trcmdsprachliche Steno» graphie. Dentschc und nationale Lehrer. Koiben und Schneidern in Tages- und Abendkursen, beste Ausführung. Eintritt jederzeit. Fröbel-Oberliu-Instiwt, Pri- vat-Haushaltungsschule Pollak, Berlin. Wilhclmstraße 10. Prospekt frei.__ Schuellsörderud« Privatzirkel. Kurzschrift. Muichinenschreibcn, Buchhaltung. Bücherrevisor Aulich. Ecvdelstraße 1. Spiticlmarkt.* Verschiedenes Zum Jahreswechsel allen Parteiireun» den und Bekonnten die herzlichsten Glückwünsche. Wwe. Frau Anna Sricger und Kinder, Neukölln, Lesslngstraße 9.� Piei Glück zum Neuen Jahr wünscht all seinen Kunden und auch den Lcscin dieser Zeitung das Möbelhaus Kamer- ling. Berlin R.. Kastanicnallcc 36._ welche ....... W».>. W.!r am Sonnabend, dem 22. Dezember 1928, vormittags 9 Uhr 20, an der Ecke Liu- den. und Neuenburger Straße durch ein Auto angefahren und nicdergewvr. fe» wurde, werden gebeten, ihre Adresse b«i der Hausoerwaltung des„Borwarts", Lindenstraße 3, II. Hof, parterre links, anzugeben. Unkosten werden gern per- gütet.___ Detekti»b»rea» Stofchel. Chaussee» straße 77 ffernsvrecher Narben 7885. Beobachtungen. Ermittelungen Aus- fünft- allerorts.__* Schneeweiß wäscht Marie Welke, Kö- venick, Albrechtstraße 2. Telephon 1233. Leibwäsche 015. Bettwäsche 0.25. Ab- holung Mittwoch. Donnerstag. VerznUgtingeit Collbri-Säle. Echöneberg. Martin. Zengen gesucht! Augenzeugen, we gesehen haben, wie ein Radfahrer Luthcr�Straße 59. täglich, außer Mo». tags und Dienstags. reiferen Jugend. großer Ball der [ Radio «»»de» 3,90, Aren 330. Sparröhren 130. Apparate Teilzahlung. Dreh- koude», IM Schönleinstraß« 2._ Nahmaschinen Rart-o-Nähmaschinen ab Fabrik gänv sich ohne Anzahlung. Erste kleine Rote in acht Wochen. Fabrikpreise, alle Snstrme. Langjährige Garantie, große Ausnmhl Unterricht frei. Alt- Wa- schiue wird angenommen, llnverbind- liche Bestchtigung erbeten im Aus- stevungsraum Brunnenstraße 52, eine 'reppe. Ecke Bernauer Straß«. Tele- phon: Humboldt 9305; auch Postkarte genügt.______________. 39 SR. Vergütung reell. Als Anzoh- Vermietungen Mietgesuane Znnger Parteigenosse sucht sofort möbliertes Zimmer oder Schtatftelle im Norden. Angebot» unter F. 15 an die Expedition de»»Vorwärt»", Lindenstr. 3. Arbeiterinnen werden sofort einge- pellt. Josef Schimek, Berlin O. 17, Mühlenstraß- 11. lung, da ohne Reisende und Pertrcler arbeit«. Kleine Raten. Sämtliche Snstrme. Darunter Phönix. Dürkopp, Raumann, Adler. Postkarte genügt. Flonter, Nähmaschinengeschäft, Nicht- chosrnstraße 24. Ksutgesuche Briesmoete«. Münzen aonn. Zobannisstraße«. kauft Groß. /�rheitsmsrkt Stellenangebote SifsOrene golonnenffiöiet für Bronzearbeiten sucht tt. Sebezvet 0.»n. b. n.. IVetLeooeo, Lehderstraße 42 »elvnaer» nlilisam sinä öle KLEINEN ANZEIGEN tu 8er Gel am 4 au f Ii ge des „Vorwörts- und troizdem NdiiUüN Perfeite Wicklerinnen aus Batterielohle», periette I-Sterinner» für Taichenlampen und Anodenbutlerien stell! soiorl ein «.»««Ii«, Batterie. fobri!, Bert!» SO 1« Reanderstr. 4 m Sabee ali wttvde einer ttnievev stLndigef, Verbraucher Wollen Sie nch Ihre Telmidheit erhallen? tSiut etfi mit Wollen Zie etnen erquickenden Rachtichlaj haben? Wollen Sie Ihren Magen, dem Tie oft mehr zulnuten. als er vertragen kann, entlaitcn. müssen Sie für ein« geregelte Verdauung'argen. Deshalb nehmen Sie morgens und- abends uns« -»Sviswak Vultehb-Sdfo". I Dosis kostet co. 1 Pfennig. . Original Bullrich« Salz � hiaterläßl selbst bei dauern- dem Gebrauche in leinerVeise irgendwelche schädlichen Folge» worant wir besonders hinweisen möchten. die lern<3uä» Ans unserer Anerkennunj»- naappe; Hos unserer Anertenonngsmappe. 4RciBe iXuttct litt aber 20 ,1a!) et- a»(«ht (taue» Biage-admerzo» und«ertanunaäuürnnota. »tete Diiiitl wende«-!ie«uc olle aasten nur vor. Tode. ll Oft» Dodeet. Salto N C 8n 94. Im» itn. Uns« Bullrich-Aalz stellt kein logeuanmeS Allheilmittel dar, andern ist wegen sein« hervorragenden Wirkung seit 100 Jahren fn der zonzen Welt vekaunl and widet besonder« Verwendung bei allen VndauunaSstörungen'owie Sodbrennen.— Der Ber» brauch von vielen Mllioneu Packungen beweist am d«K«». wie sehr uns« Original Vnllrich-Salz geschätzt wird. ±cc Lahre �ttübevtvoffent 100 gl 0.30. 250 gl U.GO, 500 gl l.io Für öu Sie:!- Tablette«. Blechschacht. 1.50, Röhre 026 ' PMac« aeeOs«nS feante �