Nr. 46. Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Viertel: jährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. fret tn's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt. pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. DesterreichUngarn 2 M., für das übrige Ausland 3 Mt. pr. Monat. Eingetr. in der Post Zeitungs- Preisliste für 1896 unter Nr. 7277. 0 Vorwärts 13. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pf., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 fg. Juferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr vormittags geöffnet. Fernsprecher: Amt 1, v. 1508. Telegramm- Adresse: " Sozialdemokrat Berlin". Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Das Ende des Konfektionsarbeiter- Streiks. Sonntag, den 23. Februar 1896. Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3. lichen Welt anerkannt, wird sie trotzdem nicht mehr von dem aufgestellten Programm verschwinden. Arbeiterinnen hat sich Politische Weberlicht. Berlin, 22. Februar. das ist die Devise, welche Die Mehrzahl der streifenden Arbeiter und am Freitag für Beendigung ,, Kurz und erbaulich" am Montag, den 9. Februar, die Berliner des Streits erklärt. Mit Genugthnung ist es zu be auf die heutige Sigung des Reichstages anzuwenden ist. Konfektionsarbeiter und Arbeiterinnen den Streik erklären grüßen, daß der Streit beendigt, der erste Erfolg ge: Im Sturmlauf wurden die Berichte der Rechnungs- und mußten, nachdem der den Arbeitgebern bewilligte Aufschub sichert ist. Bedauerlich bleibt es allerdings, daß unberufene Wahlprüfungs- Kommission erledigt. Dann gab's eine kleine vou acht Tagen ohne ein positives Resultat verstrichen war, anarchistische Phrasenhelden den Augenblick für angebracht Doppelwährungs- Attacke. Der Silbermann Kardorff be blickte die einfichtige Arbeiterschaft mit berechtigter Besorgniß hielten, Zwietracht in die geschlossenen Reihen zu tragen mängelte aus Aulaß einer beim Reichstage eingegangenen in die Zukunft. Eine erft in den Anfängen der Organisation und Erbitterung gegen die an der Spitze der Bewegung Petition die Erklärung, die der Reichskanzler neulich über stehende Arbeiterschaft, durch Hausarbeit und das damit stehenden Genossen hervorzurufen. Es muß nunmehr jenen die Währungspolitik des Reiches abgegeben hat. Der verbundene Elend niedergedrückt, durch Arbeits- Maulhelden, die nur schwadroniren, aber bisher so gut wie Vorkämpfer des internationalen Bimetallismus meinte, die tonkurrenz folcher Elemente, die den Erwerb in der nichts geleistet haben, überlassen bleiben, die Verantwortung Anfrage, welche Deutschland in Sachen der Silberwährung an Konfektion nur als Nebenverdienst betrachten, in der ihrer Handlungen zu tragen. Bei keiner Bewegung war England gerichtet hat, stände in Widerspruch mit der im einheitlichen Bewegung gehemmt, trat in den Kampf rücksichtslose Energie gepaart mit ruhiger Ueberlegung vorigen Jahre beschlossenen Reichtagsresolution. Dr. Barth, gegen eine außerordentlich kapitalfräftige Unternehmerschaft. so sehr am Plage, wie bei dieser. Nicht leicht der Nachfolger Bamberger's, der früher das Monopol für Es war ein Verzweiflungskampf im wahren Sinne des war e3 der beauftragten Fünfer Kommission ge- Goldwährungsreden besaß, sagte Herrn v. Kardorff einige Worts. Die Zentralorganisation trug zwar die Kosten macht. Sie hat vor und während des Kampfes kleine Bosheiten und damit wäre die Geschichte erledigt geder Vorbereitung der Bewegung, eine Streifkaffe mit Elementen zu rechnen, die jeden Augenblick bereit wesen, wenn nicht ein zweiter Silberkämpe, der edle Graf war aber nicht vorhanden. Die Streifenden waren waren, den" Keil" in die Bewegung zu treiben. Mit v. Mirbach seinem Freunde zu Hilfe geeilt wäre. daher auf Sammlungen angewiesen, die sicherlich Freuden muß es begrüßt werden, daß dennoch ein vorläufig Auch dieser Vollblutagrarier und Silberschwärmer rieb niemals reichlicher flossen wie bei dieser, überall befriedigender Abschluß möglich wurde. sich ein wenig an dem Reichskanzler, indem er behauptete, als berechtigt anerkannten Bewegung. Dennoch konnten, Freilich, die Hauptarbeit wird nun erst beginnen. Bei die vom Reichskanzler gemachten Mittheilungen über die wenngleich die Hälfte der Streifenden nur Unterstüßung ver- dem anarchischen Charakter des Kapitals können die Antwort Englands entsprächen nicht der Auffassung des Langten, nicht mehr als Nothgroschen bezahlt werden. Arbeiter und Arbeiterinnen dauernde Festhaltung des Er- englischen Schatjekretärs. Am Freitag ist nun die große Bewegung des Proletariats rungenen nur erwarten, wenn sie auch nach dem Streik so Die Mirbach'schen Redensarten brachten den Staatsder Konfektionsindustrie Berlins zum vorläufigen Abschluß ge- geschlossen zu einander stehen, wie während desselben. Nur sekretär des Auswärtigen Amtes auf die Beine, der rund langt. Am Mittwoch kam vor dem Einigungsamt mit den durch eine machtvolle Organisation werden sie die Frucht und nett erklärte, was der Reichskanzler im Reichstage Unternehmern der Herren- und Knabenkonfektion ein vor ihres Kampfes ungeschmälert genießen können. Laufen sie gesagt, decke sich durchaus mit der Anschauung Engläufiger Vergleich zu stande. Noch am Abend des Mitt aber wieder auseinander, zersplittern sie sich oder geben lands und sei überdies der englischen Regierung woch einigte sich die beauftragte Fünfer Kommission mit sie dem öden Geschwäb verworrener Köpfe Gehör, so wird vorher mitgetheilt worden, welche teinen Wider den Konfektionären und Zwischenmeistern der Mäntelbranche man bald von ihren Erfolgen sagen fönnen: es war einmal. Spruch gegen die reichskanzlerische Auffassung ihrer über Friedensbedingungen. Deshalb mahnen wir die Konfektionsarbeiter und Meinung erhoben hat. Nachdem noch einige Petitionen Beide Vereinbarungen bedeuten einen wesentlichen Arbeiterinnen Berlins, sich sammt und sonders dem Zentral- erledigt waren, kam der große Moment, auf welchen die materiellen Fortschritt für die Arbeiter und Arbeiterinnen verband deutscher Schneider und Schneiderinnen anzu wenigen im Hause anwesenden Abgeordneten begierig der Konfektionsbranche; daß das Glend nicht bei dem schließ en, dessen Thatkraft, Umsicht und unermüdlichem Fleiß warteten. Der Zuckerkrieg sollte beginnen. Mit sonorer ersten Ansturm auch nur in leidliche Verhältnisse sie es zu danken haben, daß der Anfang gemacht ist, fie Stimme verkündete der Präsident die Tagesordnung für die verwandelt werden konnte, war von vornherein klar; aus ihrer jammervollen Nothlage in bessere Verhältnisse nächste Sigung. Auf Montag, den 2. März berief er die wesentlichsten Vortheile kommen den am meisten zu bringen. Die energische und dadurch machtvolle Orga- Abgeordneten zur ersten Berathung des ZuckersteuerAusgebeuteten zu gute. Eine prozentuale Lohnaufbesse- nisation ist weiter nöthig, damit die Regierung ihr Ver- Gesetzes. Alle Augen richteten sich nach der rechten rung, Festsetzung einer Minimalgrenze des Lohues in der Herren- sprechen, die Krebsschäden der Betriebsweise in der Konfet- Seite des Hauses, voll 100 der Antrag kommen und Knabenkonfektion, das Aushängen von Lohntarifen in tions- Industrie durch gefeßliche Maßnahmen auszumerzen, sollte, mit dieser Berathung schon am Montag, den Werkstätten und Geschäften, die Kontrolle des gezahlten nicht außer acht läßt. 24. d. Mts., zu beginnen. Aber Herr von Kardorff, Arbeitslohnes der Zwischenmeister an die Arbeiter durch den Geschäftsinhaber, die Anerkennung der Fünferkommission weiteren Erfolg. durch die Unternehmer als legale Vertretung der Arbeiter, all das sind Zugeständnisse, die gegenüber den früheren Verhältnissen einen wesentlichen Fortschritt bedenten. Freilich war die Hauptforderung nach Betriebswerkstätten als zunächst unerreichbar ausgeschieden; einmal gestellt und in ihrer prinzipiellen Berechtigung selbst von der bürger61 A In diesem Sinne wünschen wir den raftlos Kämpfenden augenscheinlich noch im Bimetallismus versunken, hatte Im gestrigen Leitartikel sind durch ein Versehen beim Umbrechen zwei Zeilen, die vor dem zweitletzten Absatz der ersten Spalte stehen sollten, an den Schluß des ersten Absatzes gestellt worden. Die Gräfin Klary und ihre Tochter Elly, durch die sie im Clotilde.( Nachbruck verboten.) Cäcilienverein zu Ansehen und Ehrenämtern gelangte, war Roman aus der Gegenwart von plöglich aus der Stadt fortgezogen, es war sogar ein Theil ihres Grundstücks gerichtlich versiegelt worden. H. W. M. von Walthausen. Nehmen Sie, ich habe wahrlich keine Zeit zu vers lieren, fann mich nicht mit der ersten Besten aufhalten." Dabei drückte er dem Oberförster das Fläschchen in die Hand, öffnete die unverschlossene Thür und verschwand hinter derselben. Der Oberförster stand ganz verblüfft, sah dem Doktor sprachlos nach, wendete sich dann um und murmelte vor sich hin: So sind die Aerzte". " Komm nur und gieb", rief die Oberförsterin, die das Gespräch mit verfolgt, ihrem Manne zu, es ist doch etwas. Vielleicht hilft das Mittel. Wenn wir früher tamen, hätten wir den Doktor garnicht anwesend gefunden." Dabei schob sie der Kranken das Kopftuch zurück, legte den Finger auf das offene Fläschchen und rieb ihr mit der rechten Hand die Schläfe, zugleich hielt sie ihr mit der linten Hand das aromatisch duftende Mittel zum Einathmen vor. Nun schnell nach Haus", rief der Oberförster beim Einsteigen dem Kutscher zu. Dieser trieb die Pferde an und bald sausten sie im Galopp vorwärts. 36. Georgine hatte seit dem Tage, wo ihre Tochter das Haus verlassen, teine frohe Stunde mehr gehabt. Sie fühlte sich jetzt zu einsam und allein. Der Abstand gegen früher war ein zu gewaltiger. und öde. Nun die Feste vorüber, stand und blieb ihr Haus leer Die Bekannten kamen nicht mehr, da sie nicht zu Festen eingeladen wurden, Freundinnen hatte sie nicht. Die Einzige, Blanka, durch die sie zuweilen ins Schloß gekommen, war mit Bergkuhn, der ihr so viele Schmeicheleien gesagt, durchgegangen. Balavi, der immer so viel Leben und ihr so schöne Geschenke machte, war abgereift. Am meisten aber vermißte sie ihre Tochter Clotilde. Sie, ihr Stolz, ihre Freude, die bisher immer um sie herum war, durch deren Unterhaltung und Umgang manche trübe Stunde verscheucht wurde, kam nun nicht mehr in ihr Haus zurück. von der Verkündung des Präsidenten nur das Wort Montag" vernommen, und in dem Glauben, daß der nächste Montag, also übermorgen, gemeint sei, hielt er seinen Freund, den Abg. Schulz- Lupih davon zurück, das Wort zu nehmen, um entgegen dem Vorschlag des Präsidenten den Antrag zu stellen, nicht am Montag den 2. März, sondern am Montag, den 24. Februar mit der Berathung wendete man sich an den Kommerzienrath Brambach, er zeichnete zuerst. Wollte ein Verein eine erste Sängerin zu einem KonzertSolovortrag gewinnen, so ersuchte man den Hofbuchdruckereibesizer, diese Angelegenheit in die Hand zu nehmen. Brambach ließ sich dann bei der Sängerin anmelden und Ihr Schwiegersohn Langenberg, der sie immer ins fügte dieser Ankündigung seines Besuches gewöhnlich ein Theater und Konzeit geführt hatte, war auf der Hochzeits- feines Bouquet, wo hinein er seine Karte mit ein Paar reise und ließ nichts von sich hören. Diamantohrringen oder dergleichen gesteckt hatte bei, und er wurde fast immer vorgelassen. Seiner Beredsamkeit und Liebenswürdigkeit gelang es dann sehr häufig, daß diese Berühmtheiten zusagten, wenn irgend möglich seinet- und der guten Sache" wegen in dem Konzert mitzuwirken. Stets behauptete er: ich habe das Konzert zu stande gebracht. Auf die Reinheit ihrer Tochter hatte sie gepocht, man Brambach konnte dann nicht oft genug erzählen, daß er mit schloß von der Unschuld der Tochter auf die Unschuld der Frl. X., der ersten Schauspielerin, gesprochen und von Frl. Y., Mutter. Jetzt konnte sie sich nicht mehr allein mit ihr der ersten Sängerin empfangen worden sei, und daß sic zeigen, nicht sich ebenso jugendlich pußen und glänzen, alle so nett und freundlich mit ihm gewesen. So war es konnte nicht mehr die Galanterien, die ihr gesagt wurden auch. Die Damen mußten unwillkürlich lachen und freunds und die der Tochter galten, entgegennehmen. lich sein, wenn der ältliche Herr mit jugendlicher Frisur Sie war verlassen von aller Welt, auch von Clotilden, und Kraßfüßen eintrat und mit tomischem Pathos in denn auch sie schrieb recht selten. süßlichen Neden zeigte, wie sehr er von sich selbst einNur von den ewigen Gewissensbissen, von der steten genommen sei. Reue und Dual über ihre Unthat fühlte sie sich nie verlassen. Zwar fehlte Brambach die Gewandtheit und der feine Ueberall erschien ihr ein Gespenst, nirgends fand sie Anstand des Salonmenschen, aber das mußte man ihm Ruhe, immer horchte sie auf und fürchtete, die Häscher lassen, Sängerinnen, Schauspielerinnen und Balleteuſen gegenüber wußte er sich fein und liebenswürdig in seinen Verlassen sich fühlen und schuldbewußt sein ist doch Reden zu benehmen, gegen seine Frau war er grob. wohl auf Erden die gräßlichste Bein. Da der Theaterzettel bei ihm gedruckt wurde und Georgine fristete ein trauriges Dasein. Rezensionen in seiner Zeitung erschienen, so hatte er mit Brambach hingegen hatte sich immer mehr hineingelebt der Theaterdirektion Fühlung. in das Geldprozenthum. Er litt bereits am Größen- Er behauptete daher, das Theater werde mit durch ihn wahnsinn. Was es nur gab an aparten, theuren, öffentlichen geleitet. Die Theatergrößen, welche auf Engagement gastirten, und geheimen Bergnügungen Brambach machte sie mit. fuhren bei ihm vor, er betrachtete dies als eine EhrenUeberall, wo es Geld foftete, war er dabei. erweisung für seine Person. fämen. Brambach war so sehr von sich selbst eingenommen, In den Kreisen der Sports- und Lebemänner war er daß er nicht nur glaubte, sondern überzeugt davon war, allbekannt und gern gesehen, denn er verstand es mit Noblesse, ohne ihn könnte überhaupt in der Stadt nichts geschehen. Geld zu verspielen und zum besten zu geben. Wurde ein Aufruf zur Mildthätigkeit erlassen, so ( Fortsetzung folgt.) = " von " lachend zur Tribüne. zu beginnen. Noch ehe Herr v. Kardorff zum Bewußt- Zu dem vom Grafen Hoensbroech kolportirten| mal feine Karte vorzeigen, ehe ihm der Eintritt gestattet wurde. sein feines Hörfehlers gelangte, erklärte der Präsident, Windthorst'schen Ausspruche:„ Da habe ich mich ja Tribünen und Logen waren natürlich überfüllt, da die Interda gegen seinen Vorschlag kein Widerspruch erhoben sei, mit Gottes Hilfe wieder einmal kräftig durchgelogen", be- pellation des Senators Demôle über die Verantwortlichkeit der Minister vor dem Senat oder ein anderer Zwischenfall erwartet Tag und Tagesordnung der nächsten Sizung für festgestellt merkt ein Blatt: wurde. und schloß unter unbändiger Heiterkeit des Hauses die Windthorst soll die betreffende Aeußerung nach der Rede An beiden Eingängen des Saales standen zahlreiche Deputirte, Sizung. Erst nach und nach wurde den Zuckerinteressenten gethan haben, die er im Kölner Gürzenich anläßlich des darunter Ribot, Lebon, Jaurès. Der erste Minister, der erscheint, der ihnen durch ihren Freund Kardorff bereitete Reinfall Septennats- Wahlkampfes von 1887 gehalten hat; sie erforderte ist der Finanzminister Doumer. Als darauf der alte Constans, flar. Die verdugten Gesichter der Bennigsen, Manteuffel, Meppen, um den Ungehorsam gegen den Papst mit der Versiche-/ der als der eigentliche Vater des senatorialen Widerstandes gilt, Kardorff, Stumm u. f. w. zu sehen, war ein Schauspiel für rung der Treue und Unterwerfung gegenüber jener Stelle in ich zu Doumer fett, herzlich den Arm um ihn legt, ertönt von Götter. Der Reichstag hat lange nicht so gelacht. Um logischen Einklang zu bringen. In diesem Zusammenhange den Tribünen ein langes ironisches„ Oh!", Constans wendet sich 21 Uhr war die Sigung zu Ende. geivinnt die Aeußerung des Zentrumsführers doch eine Ministerpräsident Bourgeois betritt im selben Augenblick wie Das preußische Abgeordnetenhaus bewilligte am Sonn- Bebeutung, die für seine politische Ehrlichkeit der Genatspräsident Loubet den Saal. Von den Ministern fehlen tv e 11 11 kompromittirend sein würde, abend zunächst in zweiter Lesung den Etat für Handel und Geschaft bei Windthorst überhaupt die Stebe hätte fein fich ein ganz alter Senator auf der Rednertribüne darüber bediefer Eigent Cavaignac und Ricard. Nachdem unter allgemeiner Seiterfeit, werbe. Die Debatte bot, abgesehen von der von dem Abg. Schenck( frs. Vp.) angeregten Frage der Förderung des Ge- tönnen. Es iſt die reine Komödie, wenn sich die klerikalen schwert, daß der offizielle Bericht bei der neulichen Rede dieses noffenschaftswesens, nichts Bemerkenswerthes. Die hierauf folgende Blätter jetzt anstellen, als wäre Windthorst nicht blos ein ge- alten Herrn zweimal„ Gelächter" vermerkt habe, bittet Demole, Berathung des Etats der Eisenbahn Verwaltung schickter Führer, sondern auch ein Mann gewesen, dem man Un leitete Minister Thielen durch eine längere Rede ein, recht thue, wenn man ihm irgend eine, die eigene Ueberzeugung bloß im Namen zweier Freunde und im eigenen Namen eine Erin der er die günstigen Ergebnisse der Staatsbahnen hervorhob; ftellende Frivolität zutraue. In unseren Augen ist flärung verlesen zu dürfen. in der er die günstigen Ergebnisse der Staatsbahnen hervorhob; Windthorst immer Intriguant und politischer Folgendes ist der ungefähre Wortlaut: die Ueberschüsse derselben seien von Jahr zu Jahr gestiegen. Nach der Erklärung des Ministerpräsidenten in der Kammer Recht charakteristisch war die Aeußerung, daß sämmtliche Be- Giftmischer gewesen, der die Bezeichnung halten wir es für unnöthig, die Interpellation aufrecht zu er amten der Berwaltung über ihre Pflicht hinaus thätig gewesen eines Vaters ber züge" weit mehr verdiente als balten, der das Kabinet im voraus die verfassungsmäßige Sanktion feien und daß die Eisenbahn- Verwaltung ihnen den Dank in Form Ignatieff, in bezug auf den sie, wenn wir nicht irren, zuerst ge- verweigert. Das Ministerium will ohne den Senat regieren. Es einer Gehaltsaufbefferung abstatten würde, aber erst wenn die all- braucht wurde." Die Komik liegt darin, daß dieses über Unwahrhaftig zu können, und behauptet, daß eine ministerielle Verantwortlichhat geglaubt, von der einen Kammer an die andere appelliren gemeine Finanzlage des Landes dies gestatte. Namentlich die Unterbeamten, z. B. die überaus schlecht gestellten preußischen feit so schön moralisirende Blatt gerade die Hamkeit vor dem Senat nicht bestehe. Wir protestiren gegen diese Bahnwärter werden gewiß über diese Aussichten sehr froh fein; burger Nachrichten" find, das Organ des durch Verlegung der Verfassung( Beifall im Zentrum und rechts) und ob sie aber die Aufbesserung noch erleben, ist mindestens zweifel feine Wahrheitsliebe rühmlichst bekannten Redakteurs der betonen unser Recht auf Kontrolle und auf die Verantwortlichbaft. Den nothleidenden Agrariern bereitete der Minister eine Emser Depesche. teit der Ministerien vor beiden Kammern.( Beifall.) Aber der Freude dadurch, daß er die Reform des Personentarifs für weniger Senat will nicht die gesetzgeberische Arbeit des Landes verhindern. bringend erklärte, als die des Gütertarifs; gegen eine Verbilligung der Zur Chronik der Majestätsbeleidigungs- Prozeffe. Aus Trotz der Haltung des Ministeriums wird er ohne andere Fahrpreise erhoben Minister Thielen und mit ihm der dem Untersuchungsgefängniß wurde der Kieler Straffanimer Rücksicht als die auf die Interessen des Landes, über die Nationalliberale Bueck und der Konservative Dr. Ir mer den der Freitag y brige en tersele mit dem Vorlagen des Ministeriums berathen und wird von dem Kabinet bekannten Ginwand, daß dadurch das platte Band noch mehr geführt, ein Mensch, der schon häufig mit dem Strafgesetzbuch den Ausweis über seine Handlungen fordern. Das Land wird entvölkert und zahlreiche Arbeiter den großen Städten zuströmen in Konflikt gekommen ist, mehrfach Gefängnißstrafen wegen entscheiden zwischen Ministern, die sich nicht gescheut, die ernſteste würden. Nachdem noch eine Anzahl von Rednern eine Reihe Diebstahls, Widerstands und Bettelei erlitten hat, bereits brei Reise zu provoziren.( Lebhafter Beifall im Zentrum und rechts, lokaler Wünsche und Beschwerden vorgebracht, vertagte das Haus Jahre im Zuchthaus wegen Diebstahls gesessen hat u. a. auch Protest auf der äußersten Linfen), und einer Bersammlung, die, die weitere Berathung auf Montag. einmal wegen Majestätsbeleidigung von der Dessauer Straf- um den allgemeinen Frieden nicht zu gefährden, den Verfammer zu 9 Monaten Gefängniß verurtheilt worden ist. Am fassungskonflikt nicht verschärfen will und Gesetz und Recht für Ueber die Taktik der Sozialdemokratie in Sachsen 28. Dezember befand sich Kaiser auf der Wanderschaft fich bat.( Beifall. Von den Journalistentribünen und aus verfür den Fall der Wahlentrechtung wird eine Landes auf der Chaussee zwischen Hanerau und Gogolz, wo schiedenen Gruppen von Deputirten tommen nach Beendigung versammlung entscheiden, die sofort, nachdem der be- ihn der berittene Gendarm Schleich traf, der in ihm einen der Verlesung dieser Rückzugserklärung ironische Burufe.) treffende Gefeßentwurf in der Kammer angenommen ist, Landstreicher erblickte und nach den Legitimationspapieren Bourgeois erhebt sich: Er wolle nur einige Worte sagen. zusammentreten wird. Ohne den Entschließungen der frug. Hierbei soll nun Kaiser sich äußerst renitent benommen Man ruft: Auf die Tribüne!" Landesversammlung vorgreifen zu wollen, sei hier nur mit haben, so daß der Gendarm alsbald grund fand, den von ihm Bourgeois steigt hinauf und sagt: Ich will von dem eben getheilt, daß zwei fächsische Partei Organe: die Sächsische gung, Bedrohung, Bettelus( R. hatte in feinen Taschen einige das weder unseren Absichten noch den Thatsachen entspricht. Partei- Organe: verhaftet erklärten Handwerksburschen wegen Beamtenbeleidi- Gehörten nur ein Wort zurückweisen, das Wort„ provoziren", Arbeiterzeitung" in Dresden und die Leipziger Bolts- Stocke trockenen Brotes und einige Pfennige), Widerstandes( Bravo auf der äußersten Linken.) zeitung", sich für die Mandatsniederlegung der sozialistischen gegen die Staatsgewalt und last not least- MajeftätsKammermitglieder ausgesprochen haben. beleidigung zu denunziren, welch letzteres Bergehen auf dem Mit wüthendem Haffe wird Bebel wegen seiner Transport auf einsamer Landstraße wiederholt begangen sein soll. Wahrscheinlich suchte der Angeklagte Unterkunft im Gefängniß. Brandmarkung der Militärmißhandlungen im Reichstage In der unter Ausschluß der Oeffentlichkeit geführten Verhand Deputirtengruppen und auf den Tribünen.) von den Organen der Ordnung" angegriffen. Bei dieser lung beantragte der Staatsanwalt eine Gesammtstrafe von aber nach jedem Satz niederbeugt und die Fortsegung seiner Noch ein anderer alter Herr versucht zu reden. Da er sich angenehmen Schimpfkonkurrenz dürfte die Krone jedenfalls 2 Jahren 6 Monaten Gefängniß, fowie wegen Bettelns Rede im Manuskript sucht, entsteht allgemeine Heiterkeit, so daß der, Nordd. Allgem. 8tg.", die in lezter Beit über- 3 Wochen Haft. Der Gerichtshof sah in den erheblichen Vor- der Redner seine Absicht, zu sprechen, bald aufgiebt. haupt eine ganze Reihe belustigender Leistungen aufzuweisen strafen, sowie in dem äußerst renitenten Benehmen des AngeDer Antrag Labiche wird darauf mit 184 gegen 60 Stimmen hat, zuzuerkennen sein. Raummangel nöthigt uns leider, flagten, welches er dem Gendarm gegenüber zur Schau getragen angenommen. statt des Ganzen nur einige der duftigsten Blüthen hier Angeklagte im letzten Jahre fich durch Arbeit redlich ernährt hatte, verlassen, rückt noch eine Abtheilung Polizeimannschaft an. Auch hatte, eine Strafverschärfung, billigte doch in dem Umstand, daß der Als die in der feltsamen Sigung Anwesenden das Palais wiederzugeben: „ Mit diabolischem Scharfsinn, schreibt das seiner einen Milderungsgrund und erkannte auf eine Gesammtstrafe der Polizeipräfekt Lépine ist zur Stelle. Offenbar soll ein polizeis Pindtertradition immer treue Blatt, hat Bebel, von seinem Bor: von 1 Jahr Gefängniß und 3 Wochen Haft, welch letztere liches Protokoll über den Selbstmord des Senats aufgenommen gänger Karl Marg geleitet, erkannt, daß die beiben Gdpfeiler Strafe durch die erlittene Untersuchungshaft als verbüßt ange- werden. der bestehenden bürgerlichen Gesellschaft in der Waffenehre sehen wurde. Alleiniger Zeuge war der Gendarm Schleider. So der Bericht. " Der siebzigjährige Senator Labiche beantragt, die Versamm lung möge, unter Billigung der verlesenen Erklärung, zur Tages ordnung übergehen.( Gelächter auf der äußersten Linken, in den Deputirtengruppen und auf den Tribünen.) sachen weiter vorangetrieben; die Revisionsbewegung greift immer mehr um sich und die Beseitigung des Senats ist nur noch eine Zeitfrage, und zwar eine Frage mehr oder weniger furzer Zeit. des Mannes und in der teuschen Würde der Haus- Das Waterloo des Senats nennt ein Pariser Todt ist darum der Senat noch lange nicht. Er stellt frau zu suchen sind. Mit diabolischem Instinkt hat dieser ge- Blatt das zu Kreuz friechen des Senats. Da die Napoleonische fich blos todt, wie gewisse Insekten, um den Gegner zu borene Vertreter der proletarischen Promis- Armee bei Waterloo nicht zu Kreuze kroch, sondern so täuschen und von sich abzulenten. Das wird nun allerdings cuität dann im Lager feiner Gegner die Schlaffbeiten, die lange kämpfte, bis sie zerschmettert war, so ist der Vergleich nicht gelingen. Die Regierung wird durch die Logik der That Lüfternheiten, die philiftrös- unflaren Dufeleien herausgefunden, mit denen sich anknüpfen und Bundesgenossenschaft schließen ließ. vielleicht nicht ganz zutreffend. Die Herren Senatoren In mehr als zwanzig Auflagen ift Bebel's Frau" gelesen worden, wollten sich eben vor dem Zerschmettertwerden retten und ein Buch, welches mit geschickter Vermeidung des direkt Anstößigen darum krochen sie unter dem kaudinischen Joche hindurch. eindringlich den Say vertheidigt, daß die Ueber das tragikomische Ereigniß wird dem hiesigen Forderung der Reinheit des Weibes einzig Tageblatt" telegraphirt: und allein dem Standesdüntel der Bourgeoisie Transvaal. Die furchtbare Katastrophe in Johannes Paris, 21. Februar. Die Krise ist zu Ende. Der Senat entspringe." hat sich schmählich unterworfen. Der Konflikt, der so ernst burg, dem Hauptsitz der Verschwörung gegen die BurenWir können nach diesen humoristischen Proben die schien, daß er selbst viele der Politik bereits entfremdete Kreise republik, hai unter der Wucht des Unglücks die Menschen Norddeutsche Allgemeine" nur der besonderen Auf- start erregen founte, hat unter allgemeinem Gelächter geendet. einander menschlich nahe gebracht und scheint politisch eine merksamkeit des Wahren Jakob" angelegentlichst empfehlen. Es stimmte schon zur Heiterfeit, daß das Palais du Lugem- sehr gute Wirkung gehabt zu haben, indem sie zur Ver Ernsthaft läßt sich auf solchen Blödsinn überhaupt nicht bourg, wo der Senat tagt, jo ausgiebig bewacht wurde, obwohl föhnung der Gegensäge beitrug. Man telegraphirt: entgegnen. sich vor der Thür des Hauses kaum hundert friedliche Menschen London, 21. Februar. Nach einer Meldung der„ Diggers Im übrigen können wir der Regierung zu angesammelt hatten, die einzig die Neugierde aus der Nachbar- News" aus Johannesburg ron gestern hat sich Präsident ihrer offiziösen Bresse nur gratuliren. schaft herbeigetrieben hatte. Jeder Tribünenbefucher mußte fünf- Krüger über die glänzende Ar. geäußert, in der Johannesburg bei dem Dynamit Unglückt sich selbst geholfen hat, indem 40 -" " Kunft und Wissenschaft. nächsten Sonntag wiederholt. Eine Wiederholung von Madame es den Streit der Raffen bei dem gemeinsamen Bemühen, Sans- Gêne mit Frau Niemann ist noch für Freitag angesetzt. Das Unglück zu lindern, unterdrückte. Krüger sprach auch sein Lucie Freifinger, eine auch bei uns nicht unbekannte Schau- Romtesse Gucker! wird Montag, Mittwoch und nächsten Sonntag Vertrauen aus, daß die verschiedenen Klaffen durch das Unglück fpielerin, ist am Mittwoch Nachmittag in New- York einem Nachmittag gegeben, während heute, Sonntag als Nachmittags einander näher gebracht werden würden. Präsident Krüger wurde Serzschlage erlegen. Noch nicht 28 Jahre alt, ist die bildschöne vorstellung Die Großstadtluft zur Aufführung gelangt. Im zum Präsidenten des Hilfskomitee's gewählt. Künstlerin, fern von der Wiener Heimath, turz vor einer Vor- Berliner Theater geht heute Nachmittag Goethe's Faust Herr Rhodes, der südafrikanische Napoleon", stellung gestorben. in Szene, abends Wildenbruch's König Heinrich. Auf- hat in seiner Unterredung mit Chamberlain das Blaue Ueber den neuen Kometen wird der Boff. 3tg." berichtet: führungen von König Heinrich finden in nächster Woche ferner vom Himmel heruntergelogen und jede Mitwissenschaft Das neue Gestirn eilt sehr rasch der günstigen Stellung am Statt: Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag( 24. Abonnements- am Jameson'schen Flibusterzug taltblütig geleugnet. Es Abendhimmel zu, in der er die ganze Nacht über zu beobachten vorstellung), und Sonntag. Dienstag und Sonntag nach wird uns aus London telegraphirt: sein wird. In der Nacht vom 29. Februar zum 1. März wird mittags wird" Faust" wiederholt, Sonnabend Anzengruber's London, 22. Februar. Die heutige Saturday Review" der Komet im südlichen Theile des Sternbildes der Cassiopeja, neuen Theater umfaßt nur noch fünf Abende, so daß die redakteurs über ein Interview desselben mit dem Vorsitzenden Pfarrer von Kirchfeld. Das Gastspiel des Herrn Tewele im enthält eine Depesche ihres in Capetown verweilenden Chefnahe an der Grenze der Andromeda, angelangt und zu jeder klaren Nachtstunde aufzufinden sein. Gegenwärtig nähert sich der Sonntagsaufführung von Der Herr Direktor heute zugleich die des Kap- Parlamentes, Honourable J. C. Hofmeyr. Als der Komet der Erde noch während einiger Tage bis auf etwa vorletzte des Stückes an einem Sonntag ist. Montag fängt der Journalist die Aufmerksamkeit des bekannten Politikers auf die 775 tausend Meilen; seine Helligkeit ist aber, da er bereits anfang Theater tommen heute, Sonntag, Nachmittag Die Jour- Cecil Rhodes gesagt hatte, er glaube nicht, daß der Er- Premier Vorverkauf für das Baumeister- Gastspiel an.- Jm Schiller- Mittheilung Chamberlain's lentte, nach welcher derselbe von Februar seine Sonnennähe passtrt hat, schon in langsamer Abnahme begriffen. Der Stomet wird also dem freien Auge nicht naliſten zur Aufführung, abends 8 Uhr wird Angengruber's der Rapkolonie irgend welche Kenntniß von der Expedition oder fichtbar werden. Beobachtungen vom Kometen liegen schon vor Boltsstück Der Meineidbauer mit Fräulein Lanius und Herrn gar den Absichten Jameson's gehabt habe, erwiderte Hofmeyr: aus Kiel, Pola, Hamburg und Straßburg. Batry in den Hauptrollen gegeben. Das Schauspiel Ohne Ge- Dann muß Rhodes in seinen Unterredungen mit Chamberlain laut von Zobelti wird in dieser Woche Montag, Mittwoch weniger offenherzig gewesen sein, als in denen mit mir nach Theater Wochenchronik. Opernhaus: Sonntag: und Sonnabend wiederholt. Dienstag ist Victoria und Onkel feiner Resignation. Carmen. Montag: Unter Leitung des Komponisten, zum Bräfig, Donnerstag Romeo und Julia und Freitag Ein Die„ Saturday Review" ist das vornehmste konservative 100. Male: Hänsel und Gretel. Phantasien im Bremer Raths- toller Einfall". Im Bürgerfaale des Rathhauses ist heute zum Drgan. feller. Anfang 8 Uhr. Dienstag: Der Evangelimann. Phantasien zweiten Male Ferdinand Freiligrath- Abend. Jm Theater im Bremer Rathsteller. Mittwoch: Lohengrin.( Lohengrin: Herr Unter den Linden wird heute Abend die Suppé'sche Operette Emil Göße a. G. Anfang 7 Uhr.) Donnerstag: Der Boccaccio, aufgeführt; nachmittags geht bei halben Kassenpreisen Deutsches Reich. Waffenschmied. Phantasien im Bremer Rathsteller. Freitag: Millöcker's Bettelstudent in Szene. Als Neubeit ist die Sullivan' Leipzig, 21. Februar. Als ob sich alle Mächte mit den Bum 1. Male: Die Nürnberger Puppe. Zum 1. Male: iche Operette Der Häuptling in Aussicht genommen.-Sozialdemokraten gegen die Reaktionäre im Landtage verschworen Laurin. Sonnabend: Ivanhoe. Sonntag: Die Nürnberger Puppe. Der Spielplan des Friedrich Wilhelmstädtischen hätten, so rast jezt aus allen Parteien der Sturm gegen das Laurin. Montag: Die Nürnberger Puppe. Laurin. Anfang Theaters lautet für heute und die folgenden Tage Der kommende Wahlrechtsattentat. In Zittau hat die Fortschritts. 8 Uhr. Schauspielhaus. Sonntag: Die franke Beit. Hungerleider. Im Adolf Ernst Theater be partei soeben eine Maffenpetition in Umlauf gefeßt, die sich direkt Montag: Halali. Die stille Wache. Dienstag: Die frante Beit. währt sich wieder Charley's Tante als Zugftück. an den König wendet und ihn von der Sanktion des Gesetzes abMittwoch: König Richard II. Donnerstag: Die frante Beit. Statt der heute Nachmittag 3 Uhr im National Theater zuhalten versuchen will. Und den gleichen Gedanken hat Profeffor Freitag: Neu einstudirt: Judith. Sonnabend: Egmont. An- angekündigten Opernvorstellung Der Freischüß, welche erst nächsten Sohm ausgeführt. Er erläßt in den heutigen Morgenblättern, fang 7 Uhr. Sonntag: Die frante Beit. Montag: Judith. Sonntag zur Aufführung gelangt, gebt als Boltsvorstellung Des selbst das nationalliberale Tageblatt läßt sich das fette Inserat Krolls Theater. Sonntag, 1. März, nachmittags 3/2 Uhr: Meeres und der Liebe Wellen oder: Hero und Leander in Szene. nicht entgehen einen Aufruf an den König und fordert zu Unter Der Trompeter von Säffingen. Abends 7/2 Uhr: Basantasena. Abends 8 Uhr, sowie Morgen, Montag, findet eine schriften auf. Die Sprache des Aufrufs ist für einen Professor, wie der Im Deutschen Theater wird in dieser Woche Liebelei Wiederholung Novität Ein Verrückter ftatt. fonservative Sohm, eine scharfe. Er wirft den Räthen des Königs in Verbindung mit dem Berbrochenen Krug, heute, Sonntag Das Parodie Theater, welches nach wie vor seine vor, daß sie die Stimmung des Volkes nicht kennen, der König Abend, sowie Dienstag und Freitag gegeben, während König Bug- und Kaffenstücke: König Heinrich, Gräfin Fife falsch berathen fei, er prophezeit eine Verschärfung des KlaffenHeinrich IV. Montag, Mittwoch und nächsten Sonntag Abend und 3scheuß, das Waldmädchen auf dem Repertoir behält, hat tampfes, der Umsturz werde durch das Gesetz direkt befördert. zur Aufführung kommt. Donnerstag geht Der Meister von foeben für den Monat Juli einen vierwöchentlichen Gastspiel Namentlich hebt er die Grundlosigkeit für eine Aenderung des jetzigen Balmyra, Sonnabend Die Jüdin von Zoledo in Szene, beide Vertrag an das Stala- Theater zu Köln abgeschlossen. Als nächste Wahlrechts hervor, betont den plutokratischen Charakter desselben und Stücke mit Frau Sorma und Herrn Rainz in den Hauptrollen. Novität gelangt das mit ans fabelhafte grenzender Ausstattung ver- appellirt an die Gerechtigkeitsliebe des Monarchen. Die in durchaus Als Nachmittagsvorstellungen sind für den heutigen Sonntag sebene Manege- Schauspiel: Die Jagd nach dem Glück zur Aufführung, hoimäßig gehaltenem Loyalitätsstil gehaltene Eingabe klingt in Wolzogen's. Lumpengesindel, für den nächstfolgenden Sonntag welche vom Herrn Direktor Buschtlepper eigenhändig und per- die Bitte aus: Ew. Majestät wollen allergnädigst geruhen, Die Weber angesetzt. Im Lessing Theater werden die beiden sönlich inszenirt ist. In Kaufmann's Variété erregen diefem Gesezentwurfe, falls er Don Gw. Majestät Schauspielnovitäten von Ernst v. Wildenbruch Der Junge von namentlich Theowins Bilder lebhaftes Intereffe. Im Ständen angenommen wird, die königliche Santtion zit Hennersdorf und Jungfer Jmmergrün mit Frau Niemann als Apollo Theater beginnt am Sonntag die legte Woche des versagen. Dazu kommt jegt noch das Eingeständniß Gaft, heute Sonntag, Dienstag, Donnerstag, Sonnabend und interessanten Februar- Programme. der Nationalliberalen, daß in der kürzlichen Generalversammlung der = V Diefer Partei die Opposition mit den verwerflichsten Mitteln jpathien abhängig machen, was auch in jüngster Zeit wieder 137 000 m. An Unterstützungen haben wir bis heute ver faltgestellt worden ist. Die Mehrheit der anwesenden Dele- vortam, und als darauf der Bundesrath nicht einging, ausgabt 42 000 M. Um die Differenz zu becken, mußten wir bei girten ist gegen die Vorlage gewesen, man hat schrift demissionirte Herr Wille. Er war es, der nach der Ver- Freunden unserer Sache die entsprechende Summe als Dar lich ihr ablehnendes Votum dent Leiter des Parteitages mit- werfung der Militärvorlage am 3. November 1895 lehen aufnehmen. getheilt. Trotzdem werde in der Presse die Sache so gemodelt, als schon am andern Tage feine Kritik daran übte und für die Um die übernommenen Rückzahlungs- Verpflichtungen erfüllen ob die Freunde der reaktionären Vorlage die Mehrheit gehabt Fortführung bes Eystems eintrat, das das Bolt soeben verurtheilt zu können, bedarf es der energifchen Fortsetzung der Sammlungen. hätten. Ein solch unnobles Verirftück bringen nur Leute aus der hatte, worauf er denn auch vom Militärdepartement eine Rüge umfomehr als der Streit in Stettin, Hamburg und Dresden Partei eines Hans Blum und eines Biedermann fertig. Allen erhielt und seine geplante Beförderung zum Divisionär unter noch nicht beendet ist und die dortigen Kollegen und Kolleginnen diefen Stößen von rechts und links feßt aber der sozial- blieb. Herr Oberst Wille galt als der Vater und Träger des der Unterstützung bringend bedürfen. demokratische Wahlsteg im 14. 14. städtischen Wahlkreise sogen. preußischen Systems", das am 3. November eine fo Die Fünfer Rommission. die Krone auf. Um 43 Prozent sind die die Stimmen furchtbare Niederlage erfuhr. Wenn der Mantel fällt, muß der Sozialdemokratie im Verhältniß zum Ergebniß der legten auch der Herzog nach." Wahl gewachsen und man fann rubig fagen, fie sind so rapide geftiegen unter bem direkten Einfluß des fommenden WahlDesterreich. Den Kollegen und Kolleginnen zur Nachricht, daß für dies jenigen, welche aus Anlaß des Streits eine volle Woche gefeiert und noch keine Unterstüßung erhalten haben, die Unterstügung auf Verlangen bis zum Montag an den bekannten Stellen ausgezahlt wird. Die Fünfer Kommiffion. Wien, 22. Februar. Der Polenflub berieth gestern den gefeges. Diefer Wahlfieg wirkt wie eine Bombe auf die im Wahlreform- Entwurf. Nach längerer Verhandlung wurde der Dunkeln Deputationstämmerlein Reaktion brütenden Landtags- Antrag Jaworstis, auf dem Entwurfe des Subkomitees des Abgeordneten. Jezt ist die Eile und die Geheimnißthuerei zu verstehen, Wahlreform- Ausschusses zu beharren, abgelehnt und beschlossen, aber alle Opposition geht wirkungslos an ihnen vorüber. Die den Regierungsentwurf zur Grundlage der Einzelberathung zu Ueber den Verlauf der Versammlungen der streikenden einzige, lahme Ausrede ber Herren iſt: wir sind durch unsere machen. In fünfzehn zahlreich besuchten Arbeiterverfamm- Konfektionsarbeiter und Arbeiterinnen können wir heute noch Erklärung vom Dezember der Regierung und dem Lande gegen lungen, die gestern zur Besprechung der Wahlreform abgehalten nachtragen, daß die Versammlung in Ahrens Brauerei die Reso über gebunden. Dem Lande gegenüber wenn sie nur die wurden und sehr ruhig verlaufen sind, wurde eine gleichlautende lution der Fünfer- Kommission, die bekanntlich die Aufhebung bes Augen auf den Straßen einmal öffnen wollten: in den Bigarren- Resolution angenommen, in der gegen den Wahlreform- Borschlag Streits befürwortete, einstimmig angenommen hat. Auch in läden, in den Wirthschaften, an allen Orten, wo viele Menschen des Grafen Badeni protestirt und erklärt wird, die Wahlrechts Rigdorf stimmte man dem Vorschlage der Kommission zu, während verkehren, liegen bie Petitionen gegen das Wahlrecht auf 2c. Bewegung müsse unter allen Umständen unermüdlich weiter die Berfammlung in dem kleinen Saal bei Paster, Neute KönigDie Bogen decken fich in rafender Eile mit unter geführt werden, bis das Biel erreicht fei.fchriften. Das Bolt bis hinein in das Unternehmerthum ist straße 7, die Fortführung des Streits beschloß. einbellig in der Verwerfung der Vorlage. Bezeichnend ist auch, Wien, 22. Februar. Der Verwaltungs- Gerichtshof wies die Unsere Leser sind gewiß erstaunt über das eigenartige daß von der ersten Rammer fein Mensch Opposition erwartet; von den ehemaligen Gemeinderäthen Lueger, Neumayer und reisen war die Ansicht verbreitet, daß unter den gegebenen Ber In Rupta gegen die Auflösung also die Meinung, daß eine erste Kammer eingebrachten Beschwerden als unbegründet zurück. Frankreich. des Voltes wahrnehmen tönnte, fputt felbft nicht in bes Profeffors Sohm loyalem Kopf. Und daher jetzt plötzlich der Silferuf an den König. Es ist bis jetzt die Angabe Bebel's Paris, 22. Februar. In dem heutigen Ministerrathe theilte über die Aeußerung des jezigen Königs als Kronprinzen, daß er der Minister des Aeußeren Berthelot mit, daß dem deutschen für das allgemeine direkte Wahlrecht sehr eindringlich ein Reichstag ein Gefeßentwurf betreffend die Erhöhung der Export getreten ist, unwidersprochen geblieben und man darf daher an- prämie für deutschen Zucker zugegangen ist. Der Ministerrath nehmen, daß Bebel richtig unterrichtet war Darauf bauen nun berieth über die durch ein solches Gesetz für den franzöfifchen gerade alle jene Kreife, die sich vor Thoresschluß noch an den Suckermarkt geschaffene Lage und über die Maßregeln, welche König in stilrmischen Bitten wenden. Der Erfolg dieser Petitionen zu ergreifen seien, um den Wettbewerb des franzöfifchen Buckers dürfte voraussichtlich gleich Null sein: denn der König hat zur Ein- mit dem deutschen Zucker auf den ausländischen Märkten zu bringung des Entwurfs trotz Abrathens eines Staatsrechtslehrers unterstützen. feine Unterschrift gegeben, er wird wohl kaum den Willen haben, Paris, 22. Februar. Falls Erminister Baibaut, wie man jetzt sich durch die Stimme des Voltes eines anderen zu besinnen, erwartet, aus der Haft entlassen wird, verläßt er Frankreich obwohl in Preußen das Schicksal des Zedlitz'schen Volksschulgeset fofort. Er hat bereits eine Stellung als Ingenieur in einem Entwurfes auch durch das persönliche Eingreifen des Monarchen Kolonialunternehmen gefunden. besiegelt wurde. Jedenfalls rechnet die fächsische Sozialdemokratte heute schon mit der Annahme des Entwurfes und trifft bereits Paris, 22. Februar. Die Morgenblätter stellen fest, daß ihre Gegenmaßregeln. In der Presse ist die einzige Be- der Regierungskonflikt mit der gestrigen Sitzung des Senats als antwortung dieses Gesetzes schon ausgesprochen worden: fo- beigelegt zu betrachten ist. Die radikalen Blätter führen aus, die Frage der Verfassungsrevision sei nach wie vor eine offene. fortiger Austritt sämmtlicher sozialdemokratischen Abgeordneten Der Senat ist entschloffen, auf dem Gebiet der Gesetzgebung aus der Kammer. Denn es wäre doch nicht unserer Partei würdig, wenn unfere Vertretung im Land- energisch gegen die Regierung Front zu machen. hältnissen der Vergleich, der zu stande gebracht war, als ein durchaus annehmbarer Abschluß des Ausstandes zu betrachten sei. Ueber die Vorbereitungen, die den Umschlag der Stimmung in den Versammlungen herbeiführte, wird uns nun folgendes berichtet: A13 bekannt wurde, daß der gütliche Ausgleich des Stampfes bevorstehe, beschlossen die hiesigen Anarchisten mit Sinzuziehung einiger Glemente, die in ber Schneiderbewegung stets Bwietracht und Bant säeten, diesen Ausgleich zu vereiteln. In einer Konferenz erörterte man zu diesem Bwed eine ganz geschickte Tattit. Zunächst sollte in den Verfammlungen ein Flugblatt verbreitet werden, das in energischer Weise zur Fortsetzung des Ausstandes aufmuntert. Die möglichst in allen Versammlungen vertheilten Anhänger sollten dann gleich bei Beginn des Referats sich zum Wort melden, um die Gegen rede unmöglich zu machen, eventuell auch die Versammlung durch Unruhe zur Auflösung bringen. Bei diesem gut ausgeführten Plan ist es erklärlich, daß in einigen Verfamm lungen die Zuhörer irre geleitet wurden und von falschen Darstellungen ausgehend zu einem anderen Beschluß gelangen fonnten, als man erwartete. In der Wahl der Mittel, die die Ausführung des Vorhabens unterstützten, war man dabei durchaus nicht wählerisch. Die gröbsten Verleumdungen wurden aufgetischt, die Leiter des Streits der Unterschlagung bezichtet, ein tage stückweise abgehadt würde. Die Stimmung für Redner verstieg sich zu der unglaublichen Angabe, die Kom diese Antwort ist allgemein und eine Volksversammlung, Der Text der Interpellation, die die am mission babe 2 Millionen aus der Schweiz und 5 Millionen die am Sonntage mit Schoenlant als Referenten statt 19. Februar in Parma versammelten sozialistischen Abgeordneten aus England erhalten also Fortsetzung des Streits; die finden wird, dürfte darüber keinen Zweifel lassen. Die an den Präsidenten der Kammer schicken werden, lautet folgender- Mittel sind da; aus der Stimmung heraus erklärt Gnade, welche die Regierung unseren Abgeordneten noch ge maßen: währen will, daß das Wahlgefeh nicht sofort und allgemein in es sich dann, wenn gestern früh eine Anzahl Jrregeleiteter auf den Die Unterzeichneten interpelliren den Ministerpräsidenten Bureaus stürmisch Geld verlangten, und sich erst beruhigten, Wirksamkeit treten soll, verschmähen sozialdemokratische Ab- über die neuerlichen Verlegungen der Volkssouveränetät, die da- als ihnen nachgewiesen wurde, welchen unerhörten Lügen ste geordnete. Für fie giebt es nur einen Weg, wenn das Gesez durch begangen wurden, daß die die wirthschaftliche Lage des zum Opfer gefallen waren. Es ist selbstverständlich, daß nach angenommen ist: demonstratives Verlassen des sächsischen Landes schädigenden und mit den einfachsten Grundbedingungen ruhiger Ueberlegung die Arbeiter und Arbeiterinnen zur Arbeit Parlaments. bind der Zivilisation im Widerspruch stehenden Unternehmungen in zurückkehren werden und ihrer Organisation die Junehaltung Leipzig, 22. Februar.( Eig. Ber.) Bier große gestern Afrita einen vom Parlament nicht gewünschten und gebilligten des Bergleichs anvertrauen, wie auch die Durchführung der jetzt ( Freitag) in Leipzig abgehaltene gut besuchte Volksverfamm- Umfang angenommen haben, und dadurch, daß die in verfassungs- zurückgesetzten Forderungen für eine nächste Aufgabe bezeichnen. lungen erhoben Protest gegen die geplante Aenderung des mäßigen Formen angekündigten öffentlichen Kundgebungen ver Genossenschaftsgefeges und gegen die im sächsischen Landtage von boten wurden. tonservativer Seite verlangte Steuer von 8 pet. vom Umsay Agnini, Berenini, Badaloni, Casilli, Costa, der Konfumvereine. Nach den in der Versammlung in Leipzig- Demarinis, Ferri, Prampolini, Salfi. Gohlis vom Genossen Posielt gemachten Angaben haben Rom, 22. Februar. Die Minister der öffentlichen Arbeiten, 23 sächsische Konsumvereine mit Ausnahme des 20 000 Mitglieder der Finanzen und des Schatzes unterzeichneten hente mit den zählenden Konsumvereins Schedewiß bei einem Jahresumfaß Vertretern der Schweiz das Simplon Uebereinkommen. von 11 890 088,81 M. im vorigen Jahr an Staatssteuern müssen. Italien. Die Herren Landauer und Genossen wußten, daß sie es mit einer unorganisirten und unaufgeklärten Masse zu thun hatten, die ihnen ihr gewiffenloses Spiel erleichterte. Jeder richtig Denkende wird gerade aus diesem Grunde seinen Abscheu gegen diese frevelhafte Handlungsweise aussprechen. Dienstag in Keller's großem Saal abgehalten werden soll, ist, Das Konzert, das nach einer anonymen Ankündigung am Die Nachrichten aus Afrita lauten schlimmer wie wir erfahren, von derselben anarchistischen Klique arrangirt, 39 559,74 M. und an Kommunalabgaben 50 489,97 m. bezahlen und schlimmer. Es fann feinem Zweifel mehr unterliegen, daß die aus dunklen Gründen den großen Erfolg der Berliner KonBaratieri eine schwere Niederlage erlitten hat. Am 14. d. M. fektionsarbeiter- Bewegung aufs Spiel zu setzen bemüht war. München, 22. Februar. Das Militär- Bezirksgericht sprach überrumpelten die Abessynier die am Alequapaß stehenden den durch die Affäre im Pschorrbräu während der Sylvesternacht Italiener. Es wird darüber gemeldet: Aus Breslau. Die Volkswacht" berichtet: Das ener belannten Trainsergeanten Bech in allen Anklagepunkten frei. gische Vorgehen gegen die Geschäfte, welche sich bis jetzt noch zu In der Nacht zum 14. Februar verließen Ras Sebbat, nichts verstanden haben, hat schon insofern Erfolg gehabt, als - Die Zentrumspartei im bayerischen Land- Agos Tafari und Jedla Aba Guben das italienische Lager von den Engrosfirmen die Firma E. 5. Siebeherr u. Comp., tage will das bayerische Vereinsgefe noch reaktionärer mit ungefähr 1000 Mann in der Richtung auf Adaga- die in den hiesigen Zeitungen die Erklärung abgegeben hatte, machen, als es ohnehin schon ist. Von Dr. Pichler ist, wie die Hamus. In den ersten Morgenstunden des 15. überrumpelten daß fie teine Veranlassung habe, mit der Lohnkommission in Zeitungen erfahren, beantragt worden, daß Frauen und fie eine auf dem Seeta- Paß stehende Feldwache von 50 Mann Unterhandlungen zu treten, jetzt anderen Sinnes geworden und dem Minderjährige von Versammlungen, in welchen und befetten den Paß. Um die Mittagsstunde tamen Verein der Breslauer Herrenkleiderfabrikanten beigetreten ift. öffentliche Angelegenheiten erörtert werden sollen und zu die Lieutenants Deconciliis und Cisterna mit 100 Mann Am Montag erhielt die Lohnkommission von dem Vorstande welchen öffentlich und allgemein eingeladen wird, aus- des Landsturms von Keren heran und versuchten den Feind von des sich in voriger Woche gebildeten Vereins der Herrenkleiderzuschließen seien. Eine vom Münchener Gewerkschaftsverein ein- dem Paffe zu vertreiben. Der Angriff scheiterte an der Ueber- Fabrikanten ein Schreiben, worin mitgetheilt wurde, daß die berufene Versammlung hat bereits zu diesem sauberen Plane Stellung zahl der Bertheidiger. Lieutenant Deconciliis wurde schwer ver- Firma C. H. Liebeherr u. Komp. dem Verein beigetreten ist und genommen und ihn gebührend gebrandmarkt. Frauen und Minderwundet. Zwei Unteroffiziere und ein Soldat blieben todt. Am fich verpflichtet hat, sämmtliche Forderungen zu erfüllen, welche jährige find durch die moderne Produktion in das industrielle Leben 16. früh griffen die Aufständischen den von den Lieutenants von den Engrosgeschäften bewilligt worden sind; gleichzeitig hereingeriffen, fie haben dieselben Interessen, wie die erwachsenen Cimino und Negretti mit 150 Mann einheimischer Truppen be- erklärt die Firma sich mit dem Verein solidarisch. Dieser Arbeiter, einen Lohnkampf zu verfechten und da will man sie, wachten Alequa Paß an und seßten sich daselbst fest. Der von Erfolg ist um so höher anzuschlagen, als genanntes Konfettions. nicht nur von politischen, sondern von allen Versammlungen, in dem Etappen- Kommando von Mainragoz zur Unterstützung mit haus sich zu nichts verstehen wollte. Von den Engrosdenen öffentliche Dinge erörtert und zu denen öffentlich 250 italienischen Soldaten herbeigeeilte Hauptmann Moccagatta geschäften stehen nur noch drei Firmen aus, die bis dato eingeladen wird, fernhalten? Man will das in einer Zeit, mußte nach dreimaligem vergeblichen Sturmversuche sich auf das noch feine Erklärung abgegeben haben. Von den Detail wo gerade der große Konfektionsstreit in den verschiedensten Etappen- Kommando zurückziehen. Der Tag und ein Theil der Garderobenhandlungen, von denen eine Anzahl ebenfalls noch deutschen Städten eben die weiblichen Arbeiterinnen Nacht verliefen daselbst unter fortgesetzten Sturmangriffen, die der keine Erklärung über Lohnerhöhung abgegeben haben, ist es die in Schaaren aus ihrer Lethargie aufgerüttelt und die große Hauptmann indeffen zurückschlug. In diesem Gefechte fielen die Firma S. Hurtig, Oblauerstraße, die sich mit dem Obmann Wichtigkeit gerade öffentlicher Versammlungen für eine Lieutenants Negretti und Cimino und 61 weiße Eoldaten. Am der Lohnkommission ins Einvernehmen gesetzt hat. In dem neu Streitbewegung der Arbeiterinnen gezeigt hat. Herr Dr. Pichler 17. d. M. traf Major Valli mit zwei Kompagnien des sechsten errichteten Arbeitsnachweis gehen fortwährend Aufträge zur Bedürfte sogar in der bayerischen Kammer mit diesen edlen Gingeborenen- Bataillons( 600 Mann) auf der zwischen dem Seeta forgung von Arbeitskräften ein, die möglichst bald, so weit es Wünschen Fiasko erleiden. Die Handhabung des bestehenden und dem Alequa- Paß liegenden Höhe von Nefafit ein. Während sich irgend thun läßt, erledigt werden. Auch sind schon Bes Vereinsrechtes ist übrigens derart, daß die Regierung auch ohne er sich zum Angriffe auf Alequa anfchickte, wurde er auf allen schwerden eingelaufen, die vor das Schiedsgericht kommen werden. folche Weiterungen ziemlich alles, was sie gerade will, an- Seiten von den auf ihn eindringenden und durch Schpaner ver- Das Schiedsgericht zur Schlichtung von Streitigkeiten zwischen stellen kann. Unser Bruderblatt, die Münchener Post", bringt stärkten Banden der Ras angegriffen. Der Feind hat nunmehr Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist bereits gewählt. Die erste in ihrer letzten Nummer wieder eine neue Illustration dieser 2000 Mann ins Gefecht gebracht. Sie wurden indeß zurück. Sigung dürfte schon in den nächsten Tagen stattfinden. herrlichen Zustände. Die Filiale Pfersee des deutschen Textil- geschlagen und durch einen gelungenen Gegenangriff zerstreut. arbeiter- Berbandes batte am legten Connabeno cine Dit Major Balli marschitte sodann auf den Allequa- Baß, der in- Ju Görlik ist ebenfalls in eine Lohnbewegung eingetreten gliederversammlung bei der Behörde angemeldet. zwischen von den zwei anderen Kompagnien des Bataillons nach worden. Eine von 500 Schneidern und Näherinnen besuchte Als Nummer 2 stand auf der Tagesordnung: Die Frau kurzem Kampfe wieder genommen war. Berfammlung stellte folgende Forderungen auf: Sohnerhöhung in der Industrie als Konkurrentin des Mannes." Dem Nach neueren Berichten sind die Verluste der Italiener in um 30 pt., Stundenlohn für Hausarbeit 80 Pf., für WerkstattFilialvorfizenden ging darauf die Bescheinigung der Anmeldung diefen Gefechten sehr bedeutend gewesen. Außerdem find arbeit 30 Pf. Anerkennung von festzuseßenden Lohntarifen, Erund folgendes Schreiben zu: verschiedene fleinere Truppenabtheilungen, die Baratieri, die richtung von Betriebswerkstätten. Einsetzung einer Kommission Abessynier unterschätzend, auf weitem Raum verzettelt hatte, von zur Austragung etwaiger Streitigkeiten, welche zu gleichen den Abessyniern aufgehoben worden, und in Rom hält man die Theilen aus Geschäftsinhabern und aus Schneidern bestehen soll. ganze Armee Baratieri's für bedroht. Den Rückzug hat dieser Eine auständige, eines Menschen würdige Behandlung. Schnelle allem Anscheine nach bereits angetreten, es ist aber fraglich, ob Abfertigung bei Empfangnahme und Abliefern der Arbeiten. der Weg an die Küste noch offen ist. Bei länger als einstündigem Warten wird pro Stunde 25 Pf. vergütet." Die Versammlung wählte zur Unterhandlung mit ben Unternehmern eine elfgliedrige Kommission. Die Ortsbehörde Pferfee. " Bferfee, den 15. Februar 1896. Die für heute angemeldete Versammlung in der Gastwirthschaft zur Krone dahier, abends 8 Uhr, hat auf grund Chiffre 2 der Tagesordnung von Minderjährigen und Frauenspersonen zufolge höherer Verfügung(!!!) gemieden zu werden. Sie werden deshalb eindringlichst aufmerksam gemacht, daß diese Versammlung in obigem Sinne beschränkt wird- eventuell dieselbe polizeilich verhindert wird. 2u, Bürgermeister. Die Regierung braucht auf Herrn Pichler's Antrag garnicht einmal zu warten, fie verfügt einfach. Es ist das das abgetürzte russische Verfahren! Schweiz. Griechenland. Athen, 22. Februar. Der deutsche Vizekonsul in Bante wurde gestern von zwei Personen angegriffen, verwundet und einer größeren Geldfumme beraubt. Da die beiden Räuber von dritten Personen erkannt worden sind, glaubt man, daß es den energischen Maßregeln der Behörden bald gelingen wird, fie bingfest zu machen. Ruba. - Die letzten aus Savannab eingegangenen Depeschen bestätigen den Tod des Führers der Aufständischen Maceo nicht. Zürich, 20. Februar.( Eig. Bericht.) Der Herr Oberst ille, Oberinstruktor und Waffenchef der Stavallerie, hat dem Bundesrath seine Demission eingereicht und sie auch erhalten. Die Lohnbewegung Diefer ganz gewöhnliche Vorgang erhält eine besondere in der Konfektions- Industrie. Bedeutung durch die begleitenden Umstände. Der Herr Oberst ift ist eine ungemein autokratische Natur, die von Gegenüber den von unseren Gegnern verbreiteten Gerüchten, ben Untergebenen eiserne Disziplin forderte felbft aber wonach für die Streifenden bedeutende Geldsummen, namentlich derselben mehrmals entbehrte und darin das Vorbild für auch aus dem Auslande bei uns eingegangen sein sollen, erklären Gertsch war, dessen Handlungen er denn auch öffentlich ver- wir hiermit folgendes: theidigte. Der Herr Oberst wollte ferner wiederholt Be- Nach einer ungefähren Schätzung betragen unfere Ginnahmen förderungen von Offizieren von seinen Sympathien und Anti- inklusive eines Darlehns von 15 000. bis gestern etwa Ju Dresden nahm am Donnerstag eine Versammlung im Trianon den Bericht über den gegenwärtigen Stand des Streiks entgegen. Die Sächs. Arbeiter Zeitung" berichtet darüber: In Meistern Hahn und Rentsch, besgl. die Firma Lewinsohn. Die der Herren- Konfektion bewilligten nachträglich von kleinen Differenzen bei Esders wurden beigelegt. Als nicht geregelt hat demnach nur Es sind noch Pfefferkorn at gelten. fefte Tarife erreicht worden, welche Lohnerhöhungen von 10-12 pet. und bis zu 30 pt. brachten. Folgende Resolution wurde einstimmig angenommen: Die Versammlung erklärt den Streit in der Herren Konfetti o'n mit Ausnahme des Geschäfts von Pfefferkorn, Galeriestraße, für beendet. Die Kollegen verpflichten sich jedoch, für die Einführung von Betriebswerkstätten unermüdlich und so lange zu wirken, bis auch diese Forderung durchgeführt ist. Denn nur dann erit werden die Zustände geregelte und eines Menschen würdige werben." Ju der Damen Konfettion Ecwilligten die Forderungen Edhafer u. Bertowsty. Eine Reihe Firmen machten Suechend. nisse, doch sind diese ganz ungenügend. Die Jorderung der Cr M richtung von Betriebswerkstätten ist es besonders, gegen welche Jahre schriftlich Bericht zu erstatten. Diesem Bericht ist zu ent- beutend theurer ftellen, als dies bei einigermaßen ausreichenden fich die Unternehmer sträuben. Die Redner und Rednerinnen nehmen, daß der Verein 59 Mitglieder zählt. Diese vertheilen Löhnen der Fall sein würde. 3. B. müßten die Arbeiten, für die legten aber gerade auf die Bewilligung dieser Forderung den sich auf verschiedene Berufe. Den größten Theil stellen die im Afford 43,50 Arbeitslohn bezahlt worden war, 126 M., also Hauptwerth. In der Versammlung gelangte eine frobe Sieges- Maurer, nämlich 19. Dagegen gehört von den in Lichterfelde so beinahe das dreifache, an Reparaturkosten gezahlt werden. Das Zuversicht zum Ausdruck. Täglich mehrt sich die Zahl der zahlreich wohnhaften Buchdruckern nur einer dem Verein an. Die verwendete Rohmaterial zu den Verschlußfästen u. f. w. sei zum Streitenden und an Mitteln zur Unterstützung ist kein Mangel. Vereinskaffe bietet folgendes Bild: Einnahme seit 1. September theil vollständig unbrauchbar, ebenso seien die maschinellen Begeistert nahm man die folgende Resolution gleichfalls ein- 1895 intl. Bestand zu dieser Zeit 133,34 M., Ausgabe 81,53 M., Einrichtungen primitiv und veraltet. Die Forderungen flimmig an: Die Versammlung erklärt sich mit dem Verhalten fomit Bestand am 1. Februar d. J. 51,81 M. Der Bericht der Holzarbeiter, wie fie im allgemeinen aufgestellt der Lohn- Kommission einverstanden und erklärt den Streit in der schließt mit der Mahnung an die Mitglieder, mehr als bisher waren, wurden von der Direktion, trotzdem ihnen theilDamenkonfektion unter allen Umständen aufrecht zu erhalten und persönlich für das Wachsen des Vereins thätig zu sein, da dies weise Bugeständnisse gemacht worden waren, in schroffer Weise ihn mit allen gesetzlichen Mitteln durchzuführen." in Versammlungen, wozu kein Lokal vorhanden, ohnehin nicht abgelehnt. Die ganzen Verhandlungen scheiterten schließlich an geschehen fann. Die Aufnahme von Mitgliedern bewirken sämmt dem Widerstand der Direktion, die nicht wie vordem versprochen liche Vorstandsmitglieder, sowie der Vorsitzende Genoffe Plätrich, eine vierstündige, sondern nur eine zweistündige Verkürzung der Lorenzstr. 2. Arbeitszeit bewilligen wollte, außerdem aber noch zum Nachtheil der Arbeiter statt der bisher wöchentlichen Lohnzahlung die 14 tägige einzuführen gedachte. Den Tarif, den der Werkstätten Vertrauensmann unterbreitet hatte, Gewerkschaftliches. Ein Aufruf zur finanziellen Unterstützung der Berliner Konfektionsarbeiter- Bewegung ist auch in Frankfurt a. M. erlaffen worden. Unterzeichner sind die Herren Pfarrer Batten berg, Rechtsanwalt Dr. jur. Bentard, Herrenkleidermacher Best( Hoflieferaut), Reichstags- Abgeordneter Brühne, Kaufmann Baumann, Pfarrer Cordes, Generaldirektor Diege, Prof. Dr. med. Edinger, Ronsistorialrath Das Gewerbegericht zu Berlin ersucht uns um Aufnahme weigerte sich die Direktion, die Direktion, wieder zurückzugeben mit D. Ehlers, Dr. phil. Gitan, Pfarrer Förster, Stadtrath folgender der Motivirung, daß dieser Fabrif@ geheimniß" bleiben Flinsch, Rechtsanwalt Dr. jur. Goldschmidt, Charles Bekanntmachung. müsse. Mit einer Kommission ließ sich der Direktor überhaupt Sallgarten, Dr. med. Hanauer, Gymnasialdirektor In Sachen der ausständigen Brauer des Münchener in feine Verhandlungen ein, da ihn diese nach seiner Meinung Hartwig, Rabbiner Dr. Horovih, Herrenkleidermacher Brauhauses zu Berlin, vertreten durch die Brauer Winkler überhaupt nichts anginge. Im übrigen sei es ihm gleichgiltig, Jureit( Hoflieferant), Pfarrer Kayser, Schneider und Sämer, wider das" Münchener Brauhaus" Aktiengesell- wenn die Arbeiter nicht arbeiten wollen und die Fabrik auf noop, Dr phil. Liebmann, Dr. med. ý. Mayer, schaft zu Berlin, vertreten durch den Direktor Arendt hierselbst, sechs Wochen geschlossen wird, da die Konfektionsarbeiter augenDr. jur. v. Mangoldt, Direktor W. Merten, hat das Gewerbegericht zu Berlin als Einigungsamt in der blicklich doch streiten und folge deffen keine Nähmaschinen kaufen. Pfarrer Naumann, Dr. jur. Bonfit, Pfarrer Sigung vom 17. Februar 1896, an welcher theilgenommen haben: Höhere Löhne tönnten nicht bewilligt werden, weil er sparen D. theol. Rade, Stadtverordneter Dr. Rößler, 1. Magistrats- Assessor& uno als Bofitender, 2. Direktor Bonnewitt Arbeitgeber, Fabrikant Weigert Kartonarbeiter Greifenberg Kellner Roth Dr. med. Rosengart, Prof. Dr. med. Schmidt Megler, Reichstags Abgeordneter W. Schmidt, Pfarrer Teichmann, Dr. med. Bömel, Direttor Weizsäcker, Schneider Zwerger, Bevollmächtigter des Schneider- Verbandes. in Erwägung, Arbeitnehmer, } Diese Herren forderten zur Unterstützung der Streikenden in Form folgender Frage auf! Wollen wir immer erst dann daß nach dem Ergebniß der Verhandlung die vorgekommenen helfen, wenn die Mothleidenden kampsunfähig geworden sind? Entlassungen nicht aus Maßregeln gegen die Organisation der Wollen wir sie nicht stärken, so lange noch etwas lebendige Kraft Brauer hervorgegangen find, daß Herr Direktor Arendt fich in ihnen ist? Ist Unterstüßung der Selbsthilfe nicht bereit erklärt hat, von den achtzehn Ausständigen neun nament noch besser als eine spätere Unterstützung der völligen Hilflich Bezeichnete auf ihr Verlangen wieder einzustellen, die Wiederlofigkeit?" einstellung der übrigen aber ablehnt, daß dagegen die Arbeiter bei ihren Forderungen: 1. Wiedereinstellung der vier Entlassenen und sämmtlicher Streifenden sowie Lohnentschädigung, " Die Voffische Zeitung" dagegen brachte es nicht über sich, für diesen Zweck" Gelder entgegenzunehmen. Die Koalition der Schneidermeister Aschaffenburgs hat es abgelehnt, mit der Lohnkommission zu unterhandeln. Da die Konfektionsarbeiter dieser Stadt noch nicht genügend organisirt find, beschlossen diese, den Kampf um die Durchführung ihrer Forderungen bis zum geeigneten Zeitpunkt zu vertagen. Die Arbeiterbewegung hat in Aschaffenburg noch mit sehr großen Schwierigkeiten zu kämpfen, weil die Bevölkerung unterm Einfluß der Geistlichkeit steht und diese mit den Unternehmern durch dick den und dünn geht. Für die streifenden Konfektionsarbeiter und Arbeiterinnen gingen bei unserer Expedition ein: müsse, um höhere Dividende zu erzielen. Nachdem noch Stobfact, Heinrich und andere auf den gerade in dieser Fabrik unter den Arbeitern herrschenden Indifferentismus hingewiesen hatten, der allein daran schuld sei, daß solche Zustände, wie sie geschildert worden sind, vorhanden seien, forderten sie mit warmen Worten die Anwesenden zur Agitation und zum Anschluß an die Organisation auf. Näther bemerkte in seinem Schlußwort, daß es besser wäre, die Firma würde aus dem Handelsregister gestrichen, wenn sie nur durch immense Lohndrückerei im stande sei, 1/2 pCt. Dividende zu zahlen. Redner gab dann bekannt, daß am 28. Februar in demselben Lokal für die Arbeiter der Firma vorm. Frister u. Roßmann eine Ver sammlung stattfindet, wozu die Direktion schriftlich eingeladen wird. Redner erwartet, daß die Direktion den Muth besize, der Einladung Folge zu leisten und Rede und Antwort solchen Personen gegenüber zu stehen, die eine Maßregelung nicht zu bes fürchten haben. Stürmischer Beifall folgte den Ausführungen. Hierauf wurde folgende Resolution einstimmig angenommen: arbeiter zur Erringung der neunstündigen Arbeitszeit vollständig einverstanden. Die Versammelten bedauern, daß von der Leitung der Fabrik Arbeiter im Erzgebirge für einen Wochenlohn von. 30 M. gesucht werden, während die bis jetzt dort beschäftigten Holzarbeiter einen Wochenverdienst von 21 M. im allgemeinen nicht erreichen konnten." Zum Schluß forderte Haseloph die in der Fabrik beschäftigten Metallarbeiter auf ihren Einfluß auf die Holzarbeiter, die in der Fabrik thätig sind, auszuüben, damit sich auch diese mit den Streifenden solidarisch erklären. 2. Entlassung der während des Streits angenommenen Leute, 3. Entlassung sämmtlicher unorganisirten und der fünf bis jezt noch organisirten, aber nicht mitstreikenden Brauer, 4. unbedingte Anerkennung des Arbeitsnachweises der organi- Die Versammlung erklärt sich mit dem Vorgehen der Holzsirten Brauer und Brauerei- Hilfsarbeiter. beharrten, Schiedsspruch dahin erlassen: Die Forderungen der Arbeiter zu 1 bis 3 find als unbegründet zurückzuweisen, damit erledigt sich die Prüfung des vierten Punktes. gez.: Cuno. Bonnwitt. Weigert. Greifenberg. Hoth. Vorstehender Schiedsspruch wird mit dem Bemerken öffent lich bekannt gemacht, daß der Arbeitgeber sich dem Schiedsspruch unterworfen hat, daß die Arbeitnehmer dagegen erklärt haben, fich dem Schiedsspruch nicht zu unterwerfen. Berlin, den 21. Februar 1896. Gewerbegericht zu Berlin. Beglaubigt den Vätern Schmargendorfer Genossen 20,-. Kayser'scher Männerchor 17, 2., Viktoriastraße, 30,-. Emma und Paul 3, M. S. 1,-. H. W., Sebastianstr. 4, 1, Wäschebude J. I, Schillingstr. 12, 6,80. M. M., Englische Lady, 10,-. Lederdenken, zeigten dieser Tage die Ausführungen des Landtags Wie die Konservativen über das allgemeine Wahlrecht waarenfabrik M. Blau, Luckauerstr. 7, mit einer Ausnahme 8,75. Rognat mit Bustekohl bei Almendinger 2,-. Maschinisten und Abgeordneten Oberamtmann Ring in einer Versammlung des Heizer vom Münchener Brauhaus 6,50. Für einen Vortrag des tonservativen Bürgervereins zu Rixdorf. Im Laufe der Reichstags- Abgeordneten Klecs bei Zubeil am 20. Febr. 8,-. Debatte machte der Pastor Buhrow der konservativen Partei Tom Flugtauben- Berein Wedding 5,-. 2. Rate der Tapezirer den Vorwurf, sie wolle das allgemeine Wahlrecht beseitigen. Tschepe, Gerichtsschreiber. und Näherinnen bei Pfaff mit wenig Ausnahmen 5,65. Von 14 MitRing erklärte darauf, die Partei als solche habe derartige Abgliedern des Senefelder Bund, Berlin 11,20. 2 Arbeiter der Lohnbewegung der Tischler Berlius. Auch heute können wir fichten noch nicht befindet, wohl aber einzelne Anhänger der Fuhranstalt von E. H. Heyn 1,-.. Vom verir. Bud., d. d. über erfreuliche Fortschritte der Bewegung berichten. Bis gestern felben, darunter er selbst. Das allgemeine Wahlrecht führe zum ,, Vorwärts" nicht mehr bez. f. 1,50. E. D. Zaubenstr. 1,80. Abend 6 Uhr sind in 771 Werkstellen mit zirka 8100 Tischlern Untergang Preußens, des Deutschen Reichs, der christJustia 16,-. Gesangverein„ Unverdrossen" 30,-. Liga 0,40. die gestellten Forderungen durchgesezt worden. Hierzu fommen lichen Kirche und allem, was wir S. W., Werkstatt 8 18,85." Durch E. Köster, 2. Rate 4,50. noch zirka 800 Tischler in zirka 50 Werkstellen, betreffs ererbt. Amtsgerichtsrath Schmidt sprach sich im Arbeiter der Firma Friedrich Kirchner, 2. Rate 10,10. Von den deren bei der Meldung der Bewilligung die Zahl der in gleichen Sinne, nur noch schärfer aus. Nach ihm dürfte die Gießereiarbeitern Bernh. Joseph, Ritterstr. 26, mit acht Aus den Werkstellen Arbeitenden nicht angegeben worden ist. Die Sozialdemokratie überhaupt nicht als Partei betrachtet nahmen 14,55. Von Den Arbeitern der Nähmaschinen- Ortsverwaltung des Holzarbeiter- Verbandes ersucht deshalb noch werden, sondern müsse vollständig rechtlos gemacht werden, weil fabrik Ernst Böttcher, Stallschreiberstr. 59 14,15,( darunter mals dringend darum, daß aus allen Werkstellen bestimmte sie Religion, Sitte und Ordnung bekämpfe. Während Pastor 1,35 in einer Werkstatt- Versammlung gesammelt.) Lübbener Meldungen gemacht werden. Ausständig sind zur Zeit nur Buhrow u. a. auch dem Konfektionsarbeiterstreit vollste SymSchweiz, Sylvester 1,60. 13 er Kommission 1,75. noch 600 Tischler. Diese Zahl fann sich jedoch wieder pathie entgegenbrachte, war Amtsgerichtsrath Schmidt der Personal der Buchdruckerei Emil Billig Nachf. 14,-. Gef. durch etwas vergrößern durch einige Werkstellen der Spezialbranchen, Meinung, daß es ein„ Unheil für die ganze Menschheit sei, wenn Hoffinann 3,50. Schwiegermutters Geburtstag 1,-. Schneider deren Forderungen auf prozentuale Lohnerhöhung nach Ansicht man auch nur einen Groschen für die Streifenden zahle". Die werkstatt Winter 2. Rate 7,25. J. u. F., Prinzenstraße, 1,20. der in diesen Branchen arbeitenden Tischler zu niedrig normirt Arbeit der Konfektionsarbeiterinnen sei eine rein mechanische und Bom Personal der Pianomechanikfabrit von H. Beet 5,45. worden waren. Jedenfalls ist aber festzustellen, daß die Be- könne von jedem Kinde ausgeführt werden, weshalb es ganz Durch Alb. Wenz in der Woche vom 16. bis 21. Februar 11,90. wegung einen äußerst guten Verlauf nimmt. natürlich sei, daß die Bezahlung eine geringe ist. Als Dienstboten Ges. in der chemigr. Kunstanstalt von G. Bürenstein u. Gie. 15,50. Neber die Tischlerbewegung in Rigdorf wird uns mit- würden diese Arbeiterinnen mehr verdienen und beffer leben Leder waarenfabrik Alexandrinenstr. 54 7,45. Von den Metall- getheilt, daß von den bis jetzt angemeldeten Werkstellen nur in können; das wollen sie aber nicht, weil sie dann nicht arbeitern bei Gebr. Bergas, Schillingstr. 8,30. Buchdruckerei 10 die Forderungen nicht bewilligt sind, doch sieht auch bei selbständig genug sind und nicht auf gewisse Nebenverdienste" Rosenbaum u. Hart II. Rate 5,20. Von den Klempnern in der diesen die Bewilligung täglich zu erwarten. Zu unterstützen sind reflektiren können. Heirathe später eine solche Arbeiterin, bringe M.straße durch M. 5,75. Arbeiter der Maschinenfabr. v. Rud. gegen 50 Mann. Der Stand des Streits ist also auch in Nix- fie Unglück über die ganze Familie, weil sie von der HauswirthGebhardt außer 3 braven Kollegen 14,50. Bom Personal borf recht günstig. schaft nichts verstehe, dem Manne fein gemüthliches Heim zu be= der Bronzewaaren- Fabrik von W. Dette u. Ko. II. Rate 11,35. reiten wisse und diesen so in die Destille treibe. Pastor BuhUeber den Stand des Möbelpolirer- Streiks wird uns Knopffabrik Blumenſtr. 24 5,50. Buchdruckerei der„ National- mitgetheilt: Von den 248 Werkstellen, die sich bis Sonnabendo w wies auf das unsinnige hin, daß die vielen tausend KonZeitung" 21,15. Kontobuch- Fabrik J. Rosenthal, Alexandrinen- Mittag an der Bewegung betheiligt haben, find wiederum infektionsarbeiterinnen, die sich zum theil auch aus Frauen und straße 97 15,-. Tischlerei Johannisstr. 14/15 3,25. Lacirer und einigen die Forderungen der Arbeiter bewilligt worden, so daß der Redner in warmer Weise für das allgemeine Wahlrecht ein, Wittwen rekrutiren, als Dienstboen gehen sollen. Ebenso trat Arbeiter der Lampenfabrik von Brendel u. Löwig, außer einigen nur noch in 71 Werkstellen mit einem Personal von uns das ein Thermometer für die Volksstimmung set und dessen Be5,95. Filzschuhfabrik Gebr. 3immt 4,80. Instrumentenmacher- fähr 190 Möbelpolirern gestreift wird. Am hartnäckigften geWerkstatt 23. 2, Ueberschuß für sechs Billets durch Friße Becker, staltet sich der Kampf in der Nähmaschinen- sowie in der Luxus- feitigung eher die Revolution herbeiführen werde, als es umWasserthorstraße 50 6,30. Hornknopf- Fabrik Hölzerlein u. Cie. möbel- Branche, was da her fommt, daß die Arbeiter dieser gekehrt der Fall. umter Ausschluß einiger Rauhbeine durch Höfig 7 Berufszweige zu wenig organisirt find, weshalb hier ein geDepeschen und lehte Nachrichten. Kottbus, 22. Februar.( Privattelegramm des„ Vorwärts".) Pianofabrit Mittag Nachflg. 14,65. Von den Wäschezuschneidern schlossenes Vorgehen meist ausgeschlossen ist. Zum Schluß sei der bekanntlich im Januar das Attentat auf den Weinhändler Die Anklage gegen den Attentäter Kaufmann Willy Rödling, der Firma Salomon Mosse 4,75. Statklub„ Ramsch", Mariannen- noch bemerkt, daß in der Luxusmöbel- Fabrit von Schoy. Borrmann in der Kantstr. 158 ausgeführt hat, wird, nachdem die itraße 41 bei Richter 3,-. Von der Bronzewaarenfabrik Frost Mariannenstraße, sämmtliche Polirerinnen die Arbeit nieder11. Söhne 12,05. Von den Brauern des Münchener Brauhauses gelegt haben. Sie sollen, wie uns berichtet wird, trotz angestrengtester untersuchung abgeschlossen ist, wegen versuchten Mordes erhoben Akt.- Ges. durch Lehmann 27,80. werden. Von Zigarrenfabrikant Herrn Thätigkeit nicht mehr als 5-6 M. wöchentlich verdient haben, Hoppe durch Genosse 2. Beister 2,-. Vom Verein der graphis trozdem sie noch lange nach Feierabend gearbeitet hätten.( Näheres schen Arbeiter und Arbeiterinnen, Zahlstelle Rixdorf 19,95. Aus fiche im Annoncentheil. dem Streit u.Unterstügungsfonds der Fensterputer Berlins 9,95. Ges. Kartinaus, Weißbierbrauerei 10,45. Geselliger Verein Die Textilarbeiter- Bewegung in Kottbus hat sich zu Unter uns", Moabit 13,-. Aus russischen Kreisen 13,95. Von einem Riesenstreit ausgedehnt. Die Fabrikanten nahmen den Korbmachern in Fürstenberg a. D. 11,95. Von Blaubunte am Sonnabend die schon signalisirte Waffenkündigung Die Haltung der Streikenden ist musterhaft. Ausschreitungen Gule" 14,80. Elfer- Kommission durch Seidel 18,23. Profeffor vor. Darauf legten die Arbeiter aller großen Firmen sofort tommen nicht vor. Gegentheilige Behauptung ist Lüge. Hathte( Marburg) 1000,-. Gef. im Lotterieklub Jägerhaus d. Buch- ständigen auf 6000 erhöht. Die Familienangehörigen dazu gegeben: Die Dampfschiffsfahrten zwischen Hoyerschleuse und die Arbeit nieder. Infolge deffen hat sich die Zahl der AusHusum, 22. Februar.( W. T. B.) Amtlich wird bekannt müller II( 1,60 statt wie gestern quittirt 1,10) Differenz-, 50. Millarg 533,10( darunter: Bußer Berlin3 150,- Zapezirer Die Arbeiterschaft absolut nicht als einen gleichberechtigten bis auf weiteres eingestellt. Von der Gewerkschafts Kommission durch gerechnet, sind durch die Hartnäckigkeit des Unternehmerthums, das gegeben: Die Dampfschiffsfahrten zwischen Hoyerschleuse und Sylt, Gises und niedrigen Wasserstandes halber von heute ab Kontrahenten anerkennen will, 15 000 Personen Lindenstr. 12,-, vom Reichsboten", Berlin 83,40, Henkels, brotlos. Bern, 22. Februar.( W. Z. B.) In der heutigen Sigung Leipzigerstraße 50,-, von den Arbeitern Adlerhoss 20,-. des Verwaltungsrathes der schweizerischen Nordostbahn ließ Zanzlehrer- Verein Solidarität" 10,-, Deutsche TagesDer Sattlerstreik in der Ungarischen Waggon- Guyer- Beller seine Anträge, betreffend die Lohnforderungen des zeitung" 26,-, Reinhardt Wernigerode 1,50, Wiesbadener Tage fabrit in Arad, dessen Bevorstehen wir gestern meldeten, Personals und seinen Antrag auf Einberufung einer außerblatt" 160,20, Mufiter 20,-, Rauchklub Holland 2,-). ist ausgebrochen. Die Streifenden ersuchen die Kameraden in ordentlichen Generalversammlung fallen. Man einigte sich auf Deutschland um Bethätigung der Solidarität. Jn Nr. 41 unter Gewerkschafts- Kommission muß es heißen anstatt Hutmacher 250,- Hutmacher 300,-". Summa 2142,53 M. Bereits quittirt sind: 22 162,06 m. Ge sammtsumme der bei unserer Expedition eingelieferten Beiträge: 24 304,59. Versammlungen. eine Vorlage analog den Anträgen des Direktoriums der schweizerischen Zentralbahn. Der Betrag für die Lohnerhöhungen ist noch nicht definitiv festgestellt, doch sind 350 000 Frts. vorgefehen. Eine öffentliche Versammlung für die gesammten London, 22. Februar.( W. Z. B.) Nach einer bei Lloyds In der Abrechnung in Nr. 44 sind unter Sammelliste Zürich Arbeiter der Aktiengesellschaft vormals eingegangenen Depesche aus Port- Said ist der Dampfer, Kanzler" St. Cl. 1. Rate 62,65 M.= 78 Frts. quittirt. Dieselben setzen Frister 1. Roßmann tagte am 21. Februar bei Henke, durch Zusammenstoß mit dem Dampfer Quarnero" leicht besich aus folgenden Beiträgen zusammen: Naunynstraße, um Stellung zu den letzten Vorgängen in dieser schädigt worden. Claassen 6, Frts. S. Jac. 3,50 Frts. Flürscheim 5 Frts. Fabrit zu nehmen. Dem einleitenden Referat des Genossen Port Said, 22. Februar.( W. T. B.)( Meldung des Etiafuy 1, Frts. Professor Dodel 5,- Frts. Polnische Nät her folgte eine längere Diskussion, an der sich die Arbeiter Reuter'schen Bureaus.), Der deutsche Postdampfer Kanzler" Studenten und Studentinnen 15,- Frte. Russische Studenten der verschiedenen Branchen, die in dieser Fabrik beschäftigt sind, ist wieder flott geworden; der Verkehr im Kanal ist wiederund Studentinnen 26,50 Fris. Teutsche Studenten und betheiligten. Von allen Rednern wurden die vorhandenen Miß- hergestellt. Studentinnen 16,- Frts. stände, sowie auch das Verhalten des Direktors den Arbeitern Massanah, 22. Februar.( Meldung der Agenzia Stefani".) gegenüber einer herben Kritik unterzogen. Die Arbeitslöhne der General Baratieri telegraphirte gestern aus Addi- Bichi: Die Holzarbeiter schwanken zwischen 12 und 16 M., die der besten Abbessynier beabsichtigten gestern ihr Lager abzubrechen, vor Arbeiter zwischen 20 und 24 M. bei 60stündiger Arbeitszeit. Bei wiegend aus taktischen Gründen, weil die Futterpläge für das den der Fraiserei beschäftigten Arbeitern soll ein Vieh vollständig abgeweidet sind und weil Waffermangel Wochenverdienst von 7 bis 12 Mart feine Seltenheit eintrat. Sie wurden jedoch daran verhindert durch sein. Die Unglücksfälle in dieser Fabrik seien infolge eine gestern vom General Dabormida mit drei Bataillonen der schlechten Einrichtungen in 1/4 Jahr zahlreicher als in ähn weißer Truppen und einer Kompagnie der Eingeborenen- Miliz Aus Groß Lichterfelde wird uns mitgetheilt: Der Vor- lichen Betrieben im ganzen Jahr. Durch die zu niedrigen unternommenen Rekognoszirungsbewegung. Heute früh wurde stand des sozialdemokratischen Agitationsvereins ist, da es in Attordlöhne seien die Arbeiter gezwungen, Pfuscharbeiten herzu eine große Bewegung im Lager der Abessynier bemerkt; die biefem Orte an einem Versammlungslokal mangelt, genöthigt, stellen, die dann, durch die sich als nothwendig erweisenden Belte der Führer wurden auf die Anhöhe des Pit Gandabta den Mitgliedern über den Stand des Vereins im letzten halben Reparaturen und durch die doppelt vergeudete Arbeitskraft be- gebracht. Verantwortlicher Redakteur: August Jacobey, Berlin. Für den Injeratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Truck und Verlag von Max Bading in Berlin. Berichtigung. In der Abrechnung in Nr. 42 12. 3eile von oben muß es heißen: S. u. H. Charlottenburg, aus dem verrufenen Saal 22,50 M., nicht aus einem vornehmen Lokal". Partei- Nachrichten. " Hierzu 3 Beilagen. 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 46. Reichstag. 48. Sigung vom 22. Februar 1896. 1 Uhr. Am Tische des Bundesraths: von Bötticher, Graf Posadowsky. Der Präsident v. Buol erbittet und erhält die Ermächtigung, während der Zeit der Aussehung der Plenarsizungen den aus den Kommissionen ausscheidenden Mitgliedern die Genehmigung des Reichstags zu diesem Ausscheiden zu ertheilen und die Erfazmitglieder zu ernennen. Bezüglich der endgiltigen Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben der Schuhgebiete von Kamerun und Togo, sowie des südafrikanischen Schuhgebietes für das Etatsjahr 1892-93 und der vorläufigen Uebersicht für das Etatsjahr 1893, ferner bezüglich der endgiltigen Ueber ficht für das Etatsjahr 1894/95 beschließt das Haus die nach trägliche Genehmigung der Etatsüberschreitungen vorbehaltlich der bei der Prüfung der Rechnungen etwa noch sich ergebenden Erinnerungen. Bezüglich des Berichtes der Reichsschulden Kom mission vom 5. Mai 1895 wird die Entlastung ausgesprochen, ebenso bezüglich der Rechnungen der Kaffe der OberrechnungsDarauf folgen Wahlprüfungen. tammer für 1893/94. Sonntag, den 23. Februar 1896. 13. Jahrg. herbeizuführen. Die erregten Gruppen bleiben noch eine ganze gefügt. Wir bitten Sie, uns die Adresse des wirklichen VerZeit im Saale stehen. Schluß 21/2 Uhr. Nächste Sigung: Montag, den 2. März.( Erste Be- vervielfältigter Berichte vom November v. Js. zu widerrufen, rathung der Zuckersteuer.) Parlamentarisches. " heben wir aber nur in einem " fassers mitzutheilen, um diesen honoriren zu können. Wir haben keinen Grund, unsere Mittheilung an Verfasser mechanisch weil es ausschließlich in unserm eigenen Ermessen liegt, wie hoch wir die Honorare normiren. Zu den von Ihnen angegriffenen Sägen veranlaßten uns die Umstände, daß wir mit Korrespondenzen, welche gleichzeitig mehreren Zeitungen Die Margarine- Kommiffion hielt am 22. Februar wieder zugehen, förmlich überschwemmt wurden, daß die eine Sigung ab, in welcher die zweite Lesung der Vorlage aber in Frage kommenden Berichte meistens noch nicht beendet wurde. Bei jedem einzelnen Punkte entstand Theil unserer Auflage erscheinen und daß wir Originaleine sehr lebhafte Debatte; seitens der antiagrarischen Minder berichte vorziehen. Nachdem jedoch die Auflage der Deutschen heit wurden nochmals alle Bedenken gegen die Verschlechterung Warte" auf weit über 40 000 gestiegen ist, haben wir vom des Gesetzes hervorgehoben, doch wurde nur wenig erreicht. 1. Januar ab für diese Berichte ein Honorar( von 5 Pf. die Zeile) Aufgehoben wurde nur der Beschluß, nach welchem Gast- und festgesetzt, welches angesichts der schmalen Spalten der Deutschen Speisewirthe, welche Margarine verwenden, dies im Speisezettel Warte" das für gleiche Beiträge gezahlte Honorar der meisten hiesigen vermerken müssen. Die Trennung der Verkaufsräume und Beitungen noch übertrifft. Ferner ist die bezügl. der Deutsch. Warte" das Färbeverbot der Margarine blieb. Hinzugefügt wurde noch, aufgestellte Behauptung unwahr, daß ihre Spediteure einem. daß auch Margarinekäse nicht gefärbt werden darf. Die nächste Abonnenten das Blatt sechs Wochen lang ohne einen Pfennig Sigung der Kommission findet nach der parlamentarischen Entschädigung zustellen müssen". Nur mit einzelnen Spedi Pause statt. teuren ist eine freie Vereinbarung getroffen, wonach die von den Abgeordneten Auer und Genoffen eingebrachten Verpflichtung ist keinem Spediteur auferlegt worden. Die Kommission des Reichstage zur Vorberathung des Deutsche Warte" in gewiffen Fällen einige Wochen lang ohne besondere Speditionsgebühr zugestellt wurde. Eine bezügliche Gesezentwurfs, das Recht der Versammlung und Vereinigung und das Recht der Koalition betreffend und des von den Ab- Ausdrücklich auch bei diesem Falle Auf Antrag der sechsten Abtheilung wird die Wahl des geordneten Ander und Genossen eingebrachten Gesetzentwurfs, hervor, daß wir keinem Dritten das Recht zugestehen, Abg. Benoit( frs. Vg.) für giltig erklärt und der Reichskanzler bas Vereins- und Versammlungswesen betreffend, hat sich sich in funfere geschäftlichen Abmachungen einzumischen." ersucht, dahin zu wirken, daß die Wahlkommiffarien keine amt konstituirt und den Abg. v. Stein zum Borsigenden, den Ob die Deutsche Warte" uns das Recht zugesteht, uns in ihre lichen Erhebungen über die politische Parteistellung der zur Wahl Abg. Rickert zum Stellvertreter des Vorsitzenden und die geschäftlichen Abmachungen zu mischen oder nicht, ist uns ziemlich gestellten und gewählten Kandidaten anstelle. Bezüglich der für giltig erklärten Wahlen der Abgg. Abgg. Schwarze, Kauffmann, Dr. Lütgenau und Dr. von gleichgiltig in einem Falle wie hier, wo Gefahr vorliegt, daß die geschäftliche Ehrenhaftigkeit der gesammten Berliner Preffe Engels( Rp.) und von Manteuffel( f.) waren Grolszlegier zu Schriftführern gewählt. aus einem bösen Beispiel heraus zum mindestens stark an hebungen beantragt; dieselben werden jetzt für erledigt erklärt. gezweifelt werden könnte. Im übrigen wird der Verlag bes Die Wahlen der Abgg. Boeckel, Pauli( Rp.), von Blattes doch selber kaum glauben, daß sein Mißbrauch des Be Kleist Regow( f.), Graf von Garmer( f.), Stroh richtigungsparagraphen vom Publikum anders als mit gebühren( f.), Wiesife( natl.) und Hammacher( natl.) werden für In Schmargendorf stehen der sozialdemokratischen Arbeiter ber Heiterfeit aufgenommen wird. Also nochmals, die„ Deutsche giltig erklärt. schaft folgende Lotale zur Verfügung: Wirthshaus Schmargen- Warte" sollte es endlich aufgeben, ihr Vorgehen weiter mit dorf, Warnemünderstr 6. Sanssouci, Ruhlaerstr. Zu Ver Ausflüchten zu beschönigen! sammlungen sind nicht zu haben: Schwarzer Adler, Zopotterstr. Eines noch. Nach dem Verfasser des von ihr zu Unrecht Deutsches Haus, Breitestr. Gesellschaftshaus, Breitestr. Wald- abgedruckten Artikels möge sich die Deutsche Warte" gefälligit schlößchen, Warnemünderstr. Forsthaus, Warnemünderstr. Wald- an der Stelle, wo das unehrenhafte Delikt begangen, nämlich bei Abg. v. Kardorff( Rp.): Es wird den Herren nicht ent- tater, Warnemünderstr. Wilder Eber, Warnemünderstr. Schüßen- der Züricher Post" in einem geziemend abgefaßten Schreiben gangen sein, daß die Erklärungen des Lord Balfour im englischen haus, Hundekehlerstr. 2. Alter Ziethen. Zum Schwan. erfundigen. Doch wissen wir nicht, ob es dem Blatte noch Parlament auf die Anfrage von Hauldworth in direktem Ein neuer Prozeß für den Vorwärts" in Sicht. möglich sein wird, etwa schon eingeleitete gerichtliche Schritte Gegensahe stehen zu der Erklärung des Reichskanzlers; Serr Rogge, früherer Berichterstatter des„ Vorwärts", hat gegen rückgängig zu machen. die englische Regierung erklärt, daß sie die Wieder unseren im November 1895 verantwortlich gewesenen Redakteur, eröffnung der indischen Münzstätten gern zugestehen würde, Genoffen Kunert, Privattlage wegen öffentlicher Beleidigung er hier aus Bordeaux eingegangenes Telegramm meldet: Der Fritz Friedmann verhaftet! Ein am Sonnabend Abend wenn diefelbe ein Mittel zur Währungs- Reform wäre. hoben. Der Vorwärts" hat mit Herrn Rogge bekanntlich alle frühere Rechtsanwalt Fritz Friedmann ist hier auf Requisition Bis der offizielle Text vorliegt, müssen wir uns die weiteren geschäftlichen Beziehungen seit November 1895 abgebrochen. Der deutschen Behörden verhaftet worden." Nähere Nachrichten Echritte vorbehalten und müssen uns namentlich vorbehalten, Durch den Abbruch dieser Beziehungen und die begleitenden Um- über den Aufsehen erregenden Fall fehlen noch. die verbündeten Regierungen aufzufordern, den Wortlaut der stände will nun Herr Rogge einen finanziellen Schaden gehabt Anfrage, welche an die englische Regierung gerichtet wurde und haben, der sich auf mindestens 500 m. beziffern soll, die er von den Wortlaut der Antwort, welche der deutsche Botschafter hierher dem Beschuldigten als Buße verlangt. hat gelangen lassen, mitzutheilen. Es folgen Petitionen. Die Petitionen betreffend die Währungsfrage sollen nach Antrag der Petitionskommission dem Reichskanzler als Material überwiesen werden. ab Lokales. " " Das Kuackfuß- Bild. Nach dem Reichsboten" hat eine Berliner Kunsthandlung den Auftrag erhalten, alle über die Knack fuß- Allegorie zu erlangenden Preßstimmen zu sammeln und dabei auch die schärfste Kritik nicht zu unterdrücken. Letteres ist natürlich nichts als eine billige Rebensart, da jedermann weiß, warum die Kritik gerade diesem Bilde gegenüber " " Eins der Die Stadtverordneten- Versammlung hat in ihrer letzten Abg. Barth( frs. Wg.): Ich habe den Wortlaut durchgefehen und finde nur einen formellen Unterschied zwischen geheimen Sigung sich mit der vom Magistrat getroffenen Wiederdieser Erklärung und der Mittheilung des Reichskanzlers. Die wahl des Professors Dr. Fränkel zum Direktor der inneren AbErklärung lautet: Die englische Regierung würde willens sein, theilung des Krankenhauses am Urban, des Sanitätsraths Dr. mit der indischen wegen der Wiedereröffnung der indischen Rürte zum Direktor der chirurgischen Abtheilung desselben sehr vorsichtig sein mußte. Münzstätten in Verbindung zu treten, wenn eine solche Maß- Krankenhauses und des Professors Dr. Sonnenburg zum Direktor Im Berliner Aquarium bemerkt der aufmerksame Besucher regel zu einem Theil eines Planes einer Währungsreform der chirurgischen Abtheilung des Krankenhauses Moabit vom wiederum mancherlei Neuheiten und Seltenheiten. gemacht würde. Der Reichskanzler hat von einer Reform der 1. April d. J. auf fernere sechs Jahre unter absonderlichsten und dabei in den Aquarien des Binnenlandes Währung gar nicht gesprochen, sondern nur von einer Hebung Beibehaltung der bisherigen Dienstbezüge sowie damit taum einmal oder überhaupt nie vertretenen thierischen Lebewesen, des Silberpreises.( Widerspruch des Abg. v. Kardorff.) Ich einverstanden erklärt, daß den Genannten nach vollendeter zwölf- das sich leider in derartigen Naturanstalten nicht lange hält, ist habe die Erklärung des Reichskanzlers in seiner Gegenwart inter- jähriger Dienstzeit bei eintretender Dienstunfähigkeit die Hälfte die sogenannte Segelschnecke des Mittelmeeres, die feinerlei Ge pretirt und es ist kein Widerspruch dagegen erfolgt. Wenn die des Diensteinkommens als Ruhegehalt gewährt werde. häuse besitzt und als freischwimmende Wasserbewohnerin der Engländer Luft dazu haben und programmatische, durchführbare, Das durch die öffentliche, in den Zeitungen erfolgte Er- hohen See angehört. Troß ihrer ziemlichen Größe in den Becken erfolgversprechende Vorschläge machen, so mögen sie es thun. örterung über den Engpaß an der Rosenthalerstraße bekannt leicht übersehen, stellt sie sich bei näherem Betrachten als ein fast ( Sehr richtig! links.) Redner wendet sich dann gegen die An gewordene städtische Grundstück Rosenthalerstr. 54/55, Ecke der handgroßes, durchsichtig grauweißes Geschöpf dar, dessen zarter griffe, die der Abg. Arendt im Abgeordnetenhause gegen ihn Gormannstraße ist heute( Sonnabend) an die Käufer aufgelaffen glatter Leib auf seinem Rücken zwei Reihen büschelförmige gerichtet hatte. Es war in der Voſſiſchen Zeitung" mit- worden, nachdem die Ermächtigung des Ober- Präsidenten hierzu Riemen und dessen Kopf einen halbkreisförmigen gefranzten getheilt worden, daß Herrn Neuhauß- Selchow Offerten vor kurzer Zeit dem Magistrat zugegangen ist. Lappen, das„ Segel", trägt, während paarig gestellte, roth und gemacht seien voll den amerikanischen Silbermännern, Gasglühlicht soll in nächster Zeit in folgenden Straßen schwarz gezeichnete Hautanhänge des Rückens das ohnehin schon wvenn er deren Interessen vertreten wollte. war angeknüpft an einen Nekrolog des Herrn Geheimen Spittelmarkt, Dönhoffplay, Leipzigerstraße bis zur FriedrichDiefe Notiz leuchten: Spandauerstraße, Moltenmarkt, Gertraudtenstraße, merkwürdige Aussehen des Thieres noch abenteuerlicher machen. Wochen- Repertoir der Urania. Sonntag, Montag und Rath Thiel auf Neuhaus, sie rührte nicht von diesem legteren straße, die Königgrägerstraße vom Leipziger Platz bis zum Sonnabend: Das Antlig der Erde". Dienstag, Mittwoch und her, sondern tam aus der Kenntniß des Berichterstatters, des Reichstagsgebäude. Donnerstag: Herr P. Spies, Photographie mit unsichtbaren Herrn Oskar Cordel, der die Aeußerung wiederholt von ihm geDer Bauschwindel und die Gemeinden. Uns wird be- Strahlen". Freitag, zum ersten Male: Herr Dr. K. Böck: hört bei Vorträgen, die er über seine Amerikareise gehalten hat. richtet: Welche enormen wirthschaftlichen Nachtheile die über- Momentbilder von meinen drei Indienreisen". Die Frage, ob durch die Silberminenbesizer Versuche gemacht mäßige Bauspekulation der letzten Jahre besonders in einigen sind, Agenten zur Vertretung ihrer Interessen zu finden, ist für westlichen Vororten zur Folge gehabt hat, zeigt sich jetzt so recht nach Athen, Korfu und Patras, sowie die neue Wanderung durch Im Kaiserpanorama erfreut sich gegenwärtig die Reise mich zweifellos. Abg. Graf Mirbach( t.): Der Bimetallistenbund hat nie- schlagend in dem Ergebniß der von den Gemeinden auf grund Steiermark lebhaften Zuspruchs. mals einen Pfennig von den Silberminenbesitzern erhalten. Unsere hat dieselbe z. B. in Friedenau bewirkt, daß die Gemeinde bei Eine faum glaubliche Verfügung betreffend die Zahlung Bewegung wäre ganz unmöglich, wenn nicht die geistige Be- einem Etat von 207 000 m. einen Ueberschuß von 33 000 m. der Gerichtstosten soll der Justizminister soeben an die wegung von einigen Männern getragen würde ohne jegliche Ent- erzielt hat, von denen weit über die Hälfte auf den Mehr- Gerichtstassen Rendanten erlassen haben. Danach werden die schädigung. ertrag der Umsatzsteuer entfallen. Geradezu frappant Beamten angewiesen, fünftig Zahlungen von Kosten nur genau Staatssekretär von Marschall: An welchen Vorgang fich die Erklärung der englischen Regierung im Barlament anschließt, ist aber das Resultat der Umsatzsteuer- Aufrechnung in Schöne dem zu zahlenden Betrage entsprechend entgegenzunehmen und weiß ich nicht. Ich habe den kaiserlichen Botschafter in London berg. Dort ist die Umsatzsteuer zunächst auf 1 pct. feft- namentlich auch keine Geldmünzen umzu wechseln. Das beauftragt, von der Absicht der Kundgebung des Reichstanzlers gesezt und mit einem Jahresvoranschlag von 80 000 M. in den wird zur Folge haben, daß alle, die bei Gerichtskaffen Geld einMittheilung zu machen dahin, daß der Reichskanzler die Wieder- Etat eingestellt worden. Obgleich aber das laufende Etatsjahr zahlen wollen, dasselbe abgezählt bereit halten müssen. Die Nichtcröffnung der indischen Münzstätten als eine Vorbedingung noch lange nicht beendet ist, hat dit Umsatzsteuer bereits über beachtung dieser Vorschrift könnte zur Folge haben, daß eine 200 000 m. erbracht. Da nun- wohl nicht zum wenigsten Abweisung erfolgt und doppelte Wege nothwendig werden. einer Währungsvereinbarung betrachtet. Die englische Regierung infolge der Höhe dieser Steuer- freihändige Grundstücks- Ver- Vorläufig drücken wir unsern Zweifel an dieser Meldung aus hat sich mit dieser Form der Kundgebung einverstanden erklärt. fäufe in Schöneberg( daffelbe gilt auch für Friedenau) so gut und erwarten im Interesse des Publikums, daß der Justiz. Abg. von Kardorff: Diese Anfrage würde in Widerspruch wie gar nicht mehr erfolgen, so stammt fast jener ganze Umsatz- minister erklärt, eine so chikanöfe und widerfinnige Verfügung steuer- Ertrag, der einem Grundstücks- Verkaufspreise von ins- nicht erlassen zu haben. gesammt 20 Millionen Mark entspricht, aus Subhastationen, Komment der höheren Töchter. Folgendes interessante" Abg. Barth: Dieser Beschluß steht aber nicht in Frage, Sie sich, im vorigen Jahre in Schöneberg auf 72 be- Gespräch, welches in der Friedrichstraße von den„ B. N. N." sondern die Erklärung des Reichskanzlers vom 11. Februar. liefen. Bedenkt man dabei noch, zu wie Abg. Graf Mirbach: Wir können uns um so weniger auf Preisen die Grundstücke geringen belauscht wurde, gab Aufschluß darüber, was unter Romment eine Debatte einlassen, als ja der Wortlaut der Anfrage im eng werden, so ergiebt sich, im Subhastationswege umgesetzt der höheren Töchter zu verstehen ist. Ein junger Primaner trat, daß das Treiben der Bau- höflichst den Hut ziehend, an einen Backfisch, den die be= lischen Parlamente, auf welche die englische Regierung geantwortet spekulanten und vor allem der Bauschwindler in den Vororten fannte Schulmappe als solchen als solchen tennzeichnete, mit der hat, weder uns noch der deutschen Regierung bekannt ist. die wirthschaftlichen Verhältnisse weiter Kreise derselben um Frage heran: ,, Verzeihen, Sie Fräulein Klara; wollen Staatssekretär v. Marschall: Ob die Anfrage im Wortlaut Millionen geschädigt hat, und daß einen Vortheil davon jetzt Sie mir nicht wenigstens den Grund angeben, weshalb bekannt ist, darauf kommt es mir nicht an. Ich mußte nur dem lediglich die Gemeinden durch die aus den Subhastationen ihnen Ihre Freundin Erna so stolz an mir vorbeigeht und entgegentreten, als ob in dem Verkehr zwischen den Regierungen zufließender: abnormen Umsatzsteuer- Summen einheimſen. meine Begleitung verschmäht?" Weil sie in die erste Klasse ein Mißverständniß untergelaufen sei. Abg. v. Kardorff: Die verbündeten Regierungen haben Die Deutsche Warte" fühlt sich abermals bemüßigt, die versezt ist und kommentmäßig sich nur von einem Studenten be auf grund der ablehnenden Antwort Englands, die erfolgen mußte, schlimmen Vorwürfe, die wir ihr gemacht haben, in einer gemeinte der etwas lang aufgeschossene Primaner, ich mache gleiten lassen darf," antwortete Fräulein Klärchen. ihr einstimmiges Votum basirt. Ich weiß nicht, ob die verwundenen Erklärung zu bestätigen. Das Deutsche Druck. Ditern mein Abiturientenexamen, dann bin ich auch Student." bündeten Regierungen sämmtlich in der Lage gewesen sind, die und Verlagshaus, das das Blatt mit den glücklicherweise bis jetzt Jedoch Klara unterbrach ihn mit den wenig tröstlichen Worten: Anfrage genau zu kennen, welche an die englische Regierung noch vereinzelt dastehenden Geschäftsgepflogenheiten herausgiebt, wird Ihnen auch nichts nutzen, dann ist Erna Selektanevin gerichtet ist, auf welche eine Absage vorauszusehen war. schreibt uns zu der vorgestrigen Abfertigung: Damit schließt die Debatte. Die Petitionen werden der Regierung als Material überwiesen. ( Hört! links.) stehen mit dem Beschluß des Hauses. Reiches. " " " Gut denn" Wir bestreiten, daß die„ Deutsche Warte" einen Diebstahl und hat sich kommentmäßig einen Referendar angeschafft." an geistigem Eigenthum begangen hat. 3ugegeben ist aller- Es ist beachtenswerth, daß ein Blatt diese Skizze bringt, welches Tasselbe geschieht mit einigen Petitionen wegen periodische dings, daß der Aufsatz Das Jubiläum eines liberalen Welt sich sonst nicht genug über die„ Verkommenheit" der von der Erhebungen über die Arbeiterverhältnisse in den Betrieben des blattes", wenn auch nicht durchweg im Wortlaut, so doch in Sozialdemokratie verführten" Proletarierjugend auslassen kann. feinem wesentlichen Inhalt vorher in der Züricher Post" ge- Die Moabiter Hauswirthe geben sich selbstverständlich Damit ist die Tagesordnung erledigt. standen hat und somit von unserem Mitarbeiter dieser en talle Mühe, um die Verbrecher, welche seit einiger Zeit die Präsident v. Buol schlägt vor, die Zuckervorlage in der lehnt worden ist. Wir haben haben demselben demselben dieferhalb Dachstuhlbrände verursachen, zu entdecken. Es scheint aber, daß nächsten Sizung am Montag, den 2. März, zu berathen. Da die allerschärfste Rüge ertheilt. Gegen uns fönnte in diesem anerkennenswerthen Bestreben des Guten ein wenig ein Widerspruch von der rechten Seite nicht erfolgt, so bricht jedoch der Vorwurf eines Diebstahls" an zu viel gethan wird. So empfehlen die Herren in einem Aufdie Linke in ein schallendes Gelächter aus. Die rechte Seite geistigem Eigenthum erhoben werden, wenn in a chgewiesen ruf, Bettlern und Haufirern das Betreten der Häuser zu vers scheint sich in dem Mißverständniß zu befinden, daß die Be- oder anzunehmen wäre, daß wir den Ursprung des Artikels ges bieten, eine Maßregel, die unseres Grachtens ebenso zwecklos als rathung bereits am Montag, den 24. Februar, angesetzt sei. Es tannt hätten. Daß dies nicht der Fall gewesen, versichern wir hart ist. Wer Unheil anrichten will, wird auch ohne dies Verbot erhebt sich jetzt ein großer Lärm, aber die Sigung ist bereits ge- hierdurch auf das feierlichste. Die Bemerkung Von unserm in ein Haus zu gelangen wiffen; andererseits ist aber jeder schlossen und eine Aenderung des Beschlusses also nicht mehr eigenen Korrespondenten" hat der Mitarbeiter selbst hinzus Hungrige, der sich ein Stüc Brot erbitten will und jeder nur dann " Händler, der ehrlich feinem Gewerbe nachgeht, bei strenger worden war. Das Reichsgericht bob auf die Revision der Durchführung der empfohlenen Maßregel dem Verhungern aus- Staatsanwaltschaft das Urtheil auf, soweit es sich auf die gesetzt, G3 find unseres Erachtens taum Anzeichen dafür vor Abtreibung erstreckte und verivies die Sache insoweit an die handen, daß die Brandstifter gerade in den Kreisen der Händler Strafkammer des Landgerichts I zurück( ba ja die Anklage wegen zu fuchen wären. Möge man daher wenigstens nicht diese ehren- Mord nun ausgeschieden ist). baften Leute in ihrem mühevollen fund so schon wenig einträglichen Geiverbe schädigen. An der Weidendammer Brücke hat man Freitag Bormittag mit der Aufstellung der Eisenkonstruktion begonnen. Das Spreebett ist zu diesem Zwecke mit einem auf Pfählen ruhenden Belage von Balten und Bohlen überbrückt worden. M Krämergeift. Sonderbare Blüthen treibt in Friedrichshagen die Agitation für die bevorstehenden Gemeindevertreter Wahlen. Während man fonft überall nach einer Ermäßigung der Fahr preise im Vorortverkehr verlangt, wurde hier vorgestern eine Stimme laut, die das Gegentheil will. In einer Bersammlung der„ Kaufleute und verwandten Branchen" gab ein Herr Pawels feiner Ueberzeugung dahin Ausdruck, daß die Eisenbahnfahrt nach Berlin viel zu billig sei, da das Gros der Ginwohner seine Bedürfnisse deshalb aus Berlin hole; würde die Fahrt theurer fein, so täme dies in Wegfall und die Leute wären gezwungen, bier am Plage zu kaufen". Herr Pawels hat indessen wenig Aussichten, mit diesen Anschauungen bei den Wahlen durchzus dringen. Außer ihm sind so ziemlich alle Einwohner Friedrichs hagens der Auficht, daß der Mann den Anschluß versäumt" hat, und daß ihm schwerlich wird geholfen werden können. Theater- und Vergnügungs- Verein Tarragona". Gonntag, den Nachdem: Fidelitas. 23. Februar, abends 6 Uhr, bet Herrn Karl Müller, Barnimstr. 16: Sigung. Privat- Theater- Gesellschaft Silly". Sonntag, den 23. Februar, abends 6 Uhr, bet Schermer, Artona- Play 1: Sigung nebft Fidelitas. Gäste willkommen. Arbeiter- Bildungsschule. Sonntag fein Unterricht. Die Leseräume find von 10-12 Uhr vormittags geöffnet. Unterricht am Montag: Güdoft- Schule, Waldemarstr. 14: Deffentliche Gesundheitspflege. Nord- Schule, 179a: Nationalofonomie. Beginn abends 9 ubr, Echluß 10% uhr. Die Schulraume find zur Benuhung der Bibliothek und des reichhaltigen Zeitschriftenmaterials schon von 8 Uhr an geöffnet. Vermischtes. Das Reichsgericht verwarf am Freitag das Urtheil, durch welches der Redakteur des Vorwärts", Genosse Roland, am B. Dezember Den er 2. Straſtammer am Landgericht I wegen Beleidigung zweier Gisenbahnbeamten zu 200 M. Geldstrafe verurtheilt worden war. Die Angelegenheit betraf einen am 4. Juli v. J. von der gesammten Preffe gebrachten Gerichtsbericht über das Benehmen zweier Schaffner am Bahnhof Wedding dem Publikum gegenüber. Einzig der Vorwärts" In Hamburg ist gestern am Subnerquai ein großer Gisenwurde angeklagt und in einer Gerichtssigung verurtheilt, welche frahn in eine Schute gestürzt. Zwei Arbeiter wurden getödtet; dadurch noch besonders interessant wurde, daß der Vor: das Schiff ist mit dem Krahn gesunken. sitzende Landgerichtsrath Grandtke den wahnsinnigen Wort Braufewetter's von der nichteristirenden Deffentlichkeit eine andere Deutung als die allgemein bekannte zu geben suchte. Versammlungen. H mächtigt, so berichtet bas„ Berl. Tagebl.". Eine ihrer Leuchten, " 1 Der Antisemiten Schlesiens hat sich eine tiefe Trauer beder frühere Postassistent Schulze in Wohlau, hat sich angesichts der ihm wegen Unterschlagung im Dienste drohenden Verhaftung am Dienstag eine Kugel in den Kopf geschossen und ist furze Zeit hierauf gestorben. Schulze hat in der antisemischen Bewegung Eine öffentliche Versammlung der Werkzeugschloffer, in Schlesien eine große Rolle gespielt. Als im März 1893 Schnitte und Stanzenbauer tagte am 22. Februar bei Hente, der Rettor aller Deutschen", Ahlwardt, die antisemitische Naunynstr. 27, um den Bericht des Genossen Nät her über Heilslehre" in ganz Deutschland verbreitete, war es Postassistent die Verhandlungen mit den Fabrikanten entgegenzunehmen. Schulze, welcher den geschätzten Parteiführer zu einer AgitationsSelbstmord eines Sergeanten. Durch eine trübe Kunde Genosse Mäther theilte mit, daß die Verhandlungen reise auch nach Schlesien veranlaßte. Die Breslauer Antisemiten ift eine hiesige Familie in tiefe Trauer versekt worden. Der als mit ben Fabrikanten stattgefunden haben, aber bisher zu feinem bereiteten Ahlwardt einen glänzenden Empfang. Postassistent Die Fabrikanten erklärten Schulze fühlte sich als Glücklichster unter der Sonne war ihm Sergeant bei der 10. Rompagnie des 36. Jufanterie- Regimentes befriedigenden Resultat führten. in Halle dienende 24jährige May Geißler hat sich nach Mit- fich bereit, wohl die neunstündige Arbeitszeit, aber nicht den doch die Ehre zu theil geworden, die Versammlungen zu leiten. theilung der Militärbehörde in einer Arrestzelle erhängt. Die bisherigen Wochenlohn, der bei 10 Stunden gezahlt werde, Doch des Lebens ungemischte Freude ward feinem Sterblichen Veranlassung zur That dürfte in entdeckten Unregelmäßigkeiten zu bewilligen. Ferner haben sich die Fabrikanten damit ein- zu theil." Er wurde zweimal im Interesse des Dienstes" nach in der Kantinenkasse, welche G. verwaltete, zu suchen sein. verstanden erklärt, Ueberstunden mit 25 pet. Zuschlag zu bezahlen. Frankenstein und von dort nach Wohlau versetzt. Aber es weise gerade diejenigen Meister, die keinen oder nur einen höchstens nur der ihm anvertrauten Kasse wurde er untreu. Der Berichterstatter wies im weiteren darauf hin, daß sonderbarer- fruchtete nichts. Er blieb seiner selbstgewählten Fahne treu zwei Gefellen beschäftigen, den heftigsten Widerstand gegen die Aus Zittau wird der Volts- Beitung" gemeldet: In der Forderungen der Arbeiter, neunſtündige Arbeitszeit bei dem bis- Nachbarstadt Ostriz wurde der Gendarm Budwig verhaftet. Es herigen Lohn führten. Besonders war es ein Herr ist dies ein Nachspiel zum Prozesse, in welchem ein dortiger Fritsche, der die Verhandlungen anscheinend zu hinter- Bürger wegen Beleidigung von Gendarmen verurtheilt wurde. treiben versuchte dadurch, daß er das persönliche Gebiet Der Gendarm Ludwig war Belastungszeuge. in den Vordergrund stellte und die Schuld der Bewegung. Die Beerdigung des Komponisten Ambroise Thomas den Hintermännern" aufbürdete, da er er nicht im stande hat am Sonnabend unter großer Betheiligung stattgefunden. Der war, die gerechten Forderungen der Arbeiter zu befämpfen. Ministerpräsident Bourgeois, der Unterrichtsminister Combes, Bu dem Vorschlag der Fabrikanten, das Gewerbe- mehrere andere Minister, alle Notabilitäten der Kunst und zahl= gericht als Einigungsamt anzurufen, fonnte von den Ver- reiche Abordnungen, namentlich solche aus Meh, wohnten dem tretern der Arbeiter keine bindende Erklärung abgegeben Trauergottesdienst in der Dreieinigkeitskirche bei. Bei der Feier werden. Redner ist der Meinung, daß die Situation eine sehr günstige ist und die Arbeiter auf ihren Forderungen verharren auf dem Kirchhofe Montmartre würden verschiedene Ansprachen tönnen, trotzdem die Fabrikanten sich dahin verständigt haben, Sturm im Schwarzen Meere. Die„ Times" melden aus die Arbeiter noch eine zeitlang sappeln zu lassen. In der darauf folgenden Diskussion sprachen sich sämmtliche Odessa vom 19. d. M.: Infolge eines Sturmes im Schwarzen Redner gegen den vorgeschlagenen Vergleich der Fabrikanten Meere sind 3 russische und 4 fremde Dampfer, sowie 18 Segeltönne und somit ein Verfuch der Einigung unnöthig sei. Hierauf hierbei eingebüßt haben. aus, da man von den bescheidenen Forderungen nicht abgehen schiffe gescheitert. Ueber hundert Menschen sollen das Leben gelangte eine Resolution zur Annahme, die besagt, daß die Unter dem Verdacht der Brandstiftung wurden gestern in Rigdorf eine Frau E. aus der Prinz Handjernstraße, deren beide Söhne und ein Schlafbursche H. verhaftet. Denselben wird ein Dachstuhlbrand und eine vereitelte Brandstiftung zur Last gelegt. Die Verhafteten find theilweise geständig. Mit Drillingen beschenkte Freitag Nachmittag ihren Mann die Arbeiterfrau Heidrig aus der Dieffenbachstr. 58a. Die jungen Weltbürger sind alle drei wohl und munter. Die Leiche einer unbekannten Frauensperson ist gestern Nachmittag zwischen 3 und 4 Uhr in Halensee aufgefunden worden. Sie ist bereits in Verwefung übergegangen. Die Verstorbene mag etwa 25 Jahr alt gewesen sein. Bei einem Einbruch, welcher in der Nacht zum Sonnabend in den Rixdorfer Meffingwerken verübt wurde, fielen den Dieben 1000 M. in Gold zur Beute. Die Diebe find mit großer Frechheit vorgegangen, denn in der Fabrik arbeiteten ca. 200 Leute, während im Hofe ein Wächter patrouillirte. = = Ein Deserteur vom 3. Feld Artillerie Regiment, der feit längerer Zeit verfolgt wird, wurde gestern in Rigdorf von der Kriminalpolizei festgenominen. = Wetter Prognose für Sonntag, den 23. Februar 1896. Trockenes und vielfach heiteres, zeitweise wolkiges Frostwetter mit ziemlich frischen östlichen Winden. Berliner Wetterbureau. Gerichts- Beitung. gehalten. Arbeiter an der Forderung einer neunstündigen Arbeitszeit mit Auf wiederholte Anfragen theilen wir mit, daß der Buchdem bisherigen Wochenlohn mit aller Energie festhalten und das handlungsgehilfe Gewerbegericht, sowie jedes Einigungsamt mit dieser Motivirung ablehnen. Samariter kursus für Arbeiter und Arbeiterinnen. Sonntag, den 23. Februar, abends 7 Uhr, Königstadt- Kasino, Holzmarktstraße 72: Vortrag des Herrn Dr. med. Rebegott über:" Nervosität". Nachdem: Gemüthliches Betsammensein. Landsmannschaft der Schleswig- Holsteiner zu Berlin. Sonntag, den 23. Februar, abends 5% Uhr, im Restaurant des Landsmanns W. Oberfammensein. Landsleute( Herren und Damen) find willkommen. schmidt, Weinbergsweg 11d: Borstands- Sigung und gemüthliches BetElife Sanke, die Mörderin ihres Geliebten Dr. Steinthal wurde am 17. Dezember 1895 vom Schwurgericht Berlin 1 wegen fahrlässiger Tödtung sowie wegen Beihilfe zur Abtreibung in vier Fällen verurtheilt. Die Staatsanwaltschaft legte gegen Sterbekaffe von Arbeitern der Berliner Maschinenbau- Aktiendas Urtheil Revision ein, soweit es wegen der wiederholten Gesellschaft. Seute, Sonntag, Bahltag: Acterstraße 128 bet Marten und Abtreibung auf Strafe erkannte und rügte, daß die Angeklagte Orantenftraße 23b bet Butow. Vergnügunge- Klub„ Ostend". Sonntag, den 23. Februar, abends nur wegen Beihilfe und nicht als Mitthäterin selbst verurtheilt s uhr, bet Birt, Straußbergerstr. 3: Sigung. Nachdem: Fidelitas. Für den Inhalt der Inserate über nimmt die Redaktion dem Publikum American- Theater. Spezialitäten| Alexanderplatz- Theater. Vorstellung. Apollo- Theater. Spezialitäten- Vor- Anfang 8 Uhr: 3um 126. Male: stellung. gegenüber keinerlei Verantwortung Baufmann's Variété. Spezialitäten. Die kleinen Lämmer. Theater. Sonntag, den 28. Februar. Opernhaus. Carmen. Montag: Hänsel und Gretel. Schauspielhaus. Die trante Zeit. Montag: Halali. Dentfches Theater. Liebelei. Borher: Der zerbrochene Krug. Nachmittags 1/23 Uhr: Das Sumpen gefinder. Montag: König Heinrich IV. Leffing- Theater. Jungfer Immer. grün. Hierauf: Der Junge von Hennersdorf. Nachmittags 3 Uhr: Die Großstadt luft. Montag: Romtesse Guckerl. Berliner Theater. König Heinrich. Nachmittags 2 Uhr: Faust. Montag: König Heinrich. Nenes Theater. Der Herr Direktor. Borher: Ein Zündhölzchen zwischen zwei Feuern. Nachmittags 8 Uhr: Der Militär staat. Montag: Der Herr Direktor. Residenz- Theater. Hotel zum Freihafen. Montag: Dieselbe Borstellung. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der Hungerleider. Montag: Dieselbe Vorstellung. Theater Unter Den Linden. Boccaccio. Nachmittags 3 Uhr: Der Bettele student. Montag: Boccaccio. Schiller Theater. bauer. Der Meineide | Vorstellung. Reichshallen- Theater. SpezialitätenBorstellung. Schiller- Theater. ( Wallner- Theater.) Sonntag, nachm. 8 Uhr: Die Journalisten. Abends 8 Uhr: Der Meineidbaner. Montag, abends 8 Uhr: Ohne Geläut. Adolph Ernst- Theater. Bum 359. Male: Charley's Tante. 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Morgen und die folgenden Tage: Schauspiel von Ernst v. Sanftenbruch. Nachmittags 3 Uhr: Die Journa- Gine tolle Nacht. liften. Montag: Ohne Geläut. Adolph Gruft- Theater. Charley's Passage- Panopticum. Tante. Borher: Die Bajazzi. Montag: Dieselbe Vorstellung. Central- Theater. Eine tolle Nacht. Montag: Diefelbe Borstellung. Belle Alliance- Theater. Böse Buben. Nachmittags 21/2 Uhr: Wilhelm Zell. Montag: Böse Buben. Alexanderplat- Theater. No. 66. Sierauf: Die fleinen Lämmer. Montag: Dieselbe Boritellung. National- Theater. Ein Verrückter. Nachmittags 8 Uhr: Des Meeres und der Liebe Wellen. Montag: Ein Verrückter. 2 Nur noch kurze Zeit! Affentheater und Circus. Ohne Extra- Entree. Soldaten und Kinder 25 Pf. Borst. 5/2 und 8, Sonntags 4, 6, 8 Uhr. 2. Gräfin Ilse, Was willfe oder der Trompeter von Bilfe. Nach Dr. Fritz Friedmann's Kriminal- Roman. 8. Zscheus, das Waldmädchen. Anfang 7 Uhr. Wochentags 8 Uhr. Montag: Dieselbe Borstellung. Alcazar. Variété- u. Spezialitäten- Theater. 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Minna Poegner. Straßner Hans Hermes. Eigenberger Bauern Erich Stern. Bäyer, Briefbote.. May Görner. Grosch, Registrator. Felix Stern. Toni Lechner, Holzfnecht. Minna, Köchin .. Karl Wesselsky. Käthe Urban. Hochzeitsgäste, Bauern, Bäuerinnen. Zeit: Gegenwart. Ort der Handlung: Ein süddeutsches Gebirgsdorf. Nachm, 3 Uhr: Boltsvorstellung. Des Meeres und der Liebe Wellen. Morgen: Ein Verrückter. Louis Keller's Festsäle Koppenstraße 29. Grösstes u. schönstes Etablissement der Residenz. Heute, Sonntag: Humor. Soirée der beliebten Hamburger Sänger ( Leyte Sonntags- Soiree). ( 8 Herren.) Restaurant. Heute( Sonntag) von 6 Uhr ab: Unterhaltungs- Musik. Gesellschafts- Haus 35, Swinemünderstr. 35. Jeden Sonntag: Ball. Säle für Versammlungen. Gesellschaften vergebe auch Sonntags den unteren Saal, 200 Personen fassend. NB. 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Kollegen, erscheint zahlreich und pünktlich in dieser Versammlung, sämmtliche Arbeitgeber find ebenfalls eingeladen. 104/10 Die Lohn- Kommishon der Ladkirer Berlins und Umgegend. Achtung! Achtung! Fachverein der Bilderrahmenmacher Berlins und Umgegend. Sonnabend, den 29. Februar in Schmiedel's Festfälen, Alte Jakobstr. 32. 44/6 III. Stiftungsfest verbunden mit Tanz, großer Verloosung und humoristischen Vorträgen. Festrede gehalten vom Genossen Hans Gost. Freunde und Gönner des Vereins sind herzlichst dazu eingeladen. Der Vorstand. NB. Billets sind noch zu haben im Arbeitsnachweis, Ritterftr. 123. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. 16/14 Sonntag, den 1. März, vormittags präzise 10 Uhr, im Saale der Brauerei Friedrichshain: Nebungsffunde. Folgende Lieder werden geübt:" Frühlingsruf", Völkerfrühling", Liebeslust" und" Saat und Ernte". Einlaß nur durch Bundesmitglieds farte. Diejenigen Vereine, welche gewillt sind, zum Liederabend am 18. Märy programmmäßig mitzuwirken, werden ersucht, ihren Vertreter zu beauftragen, um 1 Uhr an der Auslosung im Nebensaale theilzunehmen. Der Vorstand. Achtung! Die General Versammlung findet am 15. März, in der Brauerei Friedrichshain, statt. FADRIKNIEDERLAGE D. O. Vor Einkauf von Fahrrädern befichtig man die Fabrik- Niederlage: Medomtr. 21, I. r. Fahrräder nenester Konstruktion. Einzelverkauf zu Engrospreifen, auch Theilzahlung. Reparatur- Werkstatt. Lager von Euftpumpen, Glocken, Laternen, Götten, hänga Úngenirter Unterricht in großen Fabrikräumen. Berlin N., Usedomstrasse 21, 1 Tr. r., also kein Laden. J.B Elegante 2798b Herren- Hüte 75 Pf. Mustersachen. Vollständig fehlerfrei. Nur neueste Façons, extra prima Qualitäten giebt zu enorm billigen Preisen ab Die Fabrik im Comptoir im Comptoir Grüner Weg 2, I, Reichenbergerstraße 166. im Comptoir Chausseestraße 59, I., an der Nordd. Brauerei. Geöffnet bis abends 9, auch Sonntags.. Valetots und Anzüge. J. 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Frühlingserwachen 9. a) Pilgerchor a. d. Oper „ Zannhäuser". • • Bach Wagner b) Sonnenuntergang Conradi c) Waldabendschein.. Abt 10. Ungarische Tänze Nr. 5 und 6. 3. Theil. . Brahms 11. Novitäten- Potpourri Linke 12. Walzer, Sagen aus dem „ Spreewald" .. Landwehr 13. a) Vor dem Sturm J. Scheu b) Frühlingslandschaft. J. Otto c) Heute ist heut. Weinzierl 14. Spanischer Marsch.. Ert'l • • Ronzertmusik unter Leitung des Musikdirektors Herrn G. Graß. Anfang 6 Uhr. Eintritt 30 Pf. Nach dem Konzert: Tanz. Einlaßkarten find bei den Mitgliedern, im Vereinsbureau Neue Grünftr. 14 bei Herrn Stolle, sowie im Segersaal des Vorwärts" und bei Herrn Graumann, Wörtherstr. 21, zu haben. 66/17 " Kösliner Hof Köslinerstrasse No. 8( nale Stadtbahnhof ,, Wedding"). Dienstag, 25. Februar 1896, abends präz. 8½ Uhr: 7. Abonnements- Konzert ( Operetten- und Walzer- Abend) Orchester: 50 Musiker. Dirigent: G. Schonert. Duverturen und Musikstücke aus Operetten bekannter Meister, Walzer, sowie auf Wunsch: Die Schmiede im Walde; musikalisches Attienunternehmen, Potpourri; Jahrmarkt in Krähwinkel, Tongemälde in 12 Bildern 2c. Reine Abendkaffe. Abonnementstarten( Familienbillets) à 1 Mark, sowie EinzelBillets à 25 Pf. diesmal nur im Vorverkauf im Konzertlokal, sowie bei Grauert, Röslinerstraße 2; Neumann, Bajewalkerstr. 3; Tauschel, Grenzstraße 4; Schröder, Wiesenstraße 39; Gleinert, Müllerstraße 7a; Blanchefsky, Stralsunderstraße 36, III; G. Schonert, Borsigstr. 13 Í und in allen mit Plakaten belegten Geschäften. 63/15 Nach dem Konzert: Kränzchen( Herren 30 Pf. Nachzahlung). 0 ( Nordh., Liköre, Cognac, Rum, Ungarm.) Der Reinertrag ist für die streikenden Konfektions- Arbeiterinnen Täglich,( auch Sonntags vorm. von und-Arbeiter bestimmt. 7-9 Uhr): 44222 Die ftag, den 25. Februar, in Keller's großem Saal, Koppenstr. 29: Konzert. Rind- u. Schweinefleisch Gerdes: Klavier. Herr Joseph Wazl, Opernfänger: Baß. 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Die Theilung der Erde Baß- Solo, vorgetragen von Herrn Joseph 12. Deklamation von Herrn Richard Dehmel. Ill. Theil. 13. a) Sandmännchen • Mendelssohn. Balfe. Beethoven. Kjerulf. Steinbrück. Chopin. Chopin. Schubert- Liszt, Mendelssohn. Bach. Brahms. Schumann. Weißenborn. Haydn. Wazi. Zander. b) Heut' ist heut!. Weinzierl. vorgetragen vom Männerquartett. 9 Lumbye. . 14. Traumbilderphantasie.. 15. Phantasie aus„ Lohengrin". Eintritt 30 Pf. Wagner. Großmann. 16. Czardas aus der Oper: Der Geist des Woiwoden Beginn pünktlich 81,2 lhr. Ende gegen 12 thr. Billets find in allen mit Plakaten belegten Lokalen und Geschäften zu haben, außerdem auch am Abend der Veranstaltung an der Kasse. Zu recht zahlreichem Besuch ladet im Interesse der Sache ein W. Tilgner. Verband aller i. Handels- u. Transportgewerbe beschäftigten Hilfsarbeiter. Sonnabend, den 29. Februar: Gr. Wiener Maskenball in Keller's Festfälen, Koppenstr. 29. M. Treppe, Lothringerſtr. 16, 1.Querg. IV. Anfang 9 Uhr. 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Gothein und Brockhausen genehmigt. = Es folgt der Etat der Eisenbahn Verwaltung. Referent Abg. Dr. Sattler( natl.) berichtet über die Wer handlungen der Budgetkommission. Sonntag, den 23. Februar 1896. flagte früher über die dividendenhungrigen Aktionäre; heute ist der Staat nicht minder dividenden= T " " 13. Jahrg. hungrig.( Sehr richtig.) Ganze Landestheile im Besten über die lächsische Wahlreform. Bürgerliche Prehlimmen 25. Sigung vom 22. Februar 1896. 11 Uhr. sind in der Verkehrsentwickelung gehindert. Die Er Am Ministertische: v. Berlepsch, später Thielen und höhung der Beamtengehälter ist eine dringende Rommiffarien. Nothwendigkeit. Es ist eine falsche Finanzpolitit, wenn legung und jedes Billigkeitsgefühl erstickt hat, ist man über den Ueberall, wo die Sozialistenfurcht noch nicht jede klare Ueber. Die Spezialberathung des Etats der Handel- und Gewerbe- das Reich Ausgaben bewilligt auf Kosten der Einzelstaaten, legalen Staatsstreich, durch welchen die sächsische Regierung, auf aber noch Verwaltung wird fortgesetzt. viel gefährlicher ist es, dauernde Ausgaben eine blindwüthige Kammermajorität gestüßt, dem arbeitenden Auf Anfrage des Abgeordneten Hansen( ft.) erklärt Minister auf den schwankenden Eisenbahn Einnahmen zu gründen. Volke sein Wahlrecht eskamotiren will, entrüstet. Der Frevel b. Berlepsch, daß er für den Neubau eines Gewerbe- Museums Die Verquickung der Finanzen des Reiches mit denen und die Thorheit eines Einzelstaaten in Flensburg ein dringendes Bedürfniß anerkenne und den der solchen Unternehmens find, und die Bewilligung von Ausgaben auch vom bürgerlich= liberalen Neubau unterstüßen werde, sobald die Finanzlage es gestattet. und konservativen Stands auf grund schwankender Eisenbahn- Einnahmen muß aufhören; puntt aus betrachtet, Abg. Schenck( frs. Bp.) bittet um Unterstüßung der Hand- wir müssen zu den alten geordneten Grundsäßen der preußischen Affäre ist, wie die Parteiverhältnisse in der fächsischen ชิน handgreiflich. Die ganze werker- Genossenschaften aus dem Fonds zur Ausbildung von Finanzverwaltung zurückkehren und, je eher, je lieber, eine rein- Rammer liegen, eine bloße Demonstration des Haffes, vollständig Handwerkern". liche Scheidung herbeiführen.( Bravo.) nuglos vom Standpunkte der durch große Majoritäten in der Abg. Gothein( frs. Wg.): Es ist die höchste Beit, daß wir Kammer gedeckten Regierungspolitik, dafür aber um so nüglicher eine Tarifermäßigung herbeiführen, die schon bei der Eisen- zur Revolutionirung der Massen und zur Verschärfung der Klassenbahn- Verstaatlichung in Aussicht gestellt worden ist, aber noch gegensäge, die ein bürgerlich- fonservatives Regiment im Interesse immer auf sich warten lasse. Der allgemeinen wirthschaftlichen feiner eigenen Selbsterhaltung verständigerweise möglichst zu verLage können wir dabei doch Rechnung tragen. Damit schließt die allgemeine Besprechung über den Eisen- rather. Ueber die in Sachsen selbst mehr und mehr anschwellende tuschen suchen müßte. Der Haß ist immer ein schlechter Bes bahn- Etat. bürgerliche Opposition gegen die Wahlentrechtung bringt Bei dem Einnahme- Titel: Aus dem Personen- und Gepäck- unter anderm unsere heutige Korrespondenz aus Sachsen intereffante verkehr 273 700 000 m." wünscht der Angaben. Abg. Groth( natl.) die Aufhebung der Uebergangsabgabe, grünweißen Grenzpfähle von bürgerlichen Organen beurtheilt Wie der Wahlentrechtungs- Feldzug außerhalb der die heute vom Reisegepäck erhoben wird, wenn man von wird, zeigen, um zwei Extreme neben einander zu stellen, die Schleswig über Hamburg und von dort weiter reist. Abg. v. Bodenhausen Lebusa( t.) will Schnellzugsverkehr christlich- sozialen" Hilfe". Ausführungen der gemäßigt liberalen Voss. 8tg." und der Minister Thielen: Die vorjährige Schägung des Ueber: fchusses, den ich auf 12 Millionen bezifferte, ist um 2 millionen hinter für Herzberg. der Wirklichkeit zurückgeblieben. Die Schäzung für das nächste Abg. Dr. Eckels( natl.) bekämpft die Bahnsteigsperre und schreibt das Berliner Bürgerblatt: Unter der Spigmarke: Macht geht vor Recht" Die Mehrheit der Jahr ist erschwert durch die Neu- Organisation der Verwaltung, verlangt Reform der Personentarife. durch die neue Steuergejezgebung und durch mannigfache Schnellzugsverbindung, weil wir sonst mit unserem Personenverkehr wiffen zeugt, hat die Kommission bereits die zweite Minister Thielen: Für kleine Städte empfiehlt sich keine fächsischen Kammer ist stolz, an der Spiße der Reaktion zu marschiren. Mit einer Haft, die vom bösen Ge Aenderungen der wirthschaftlichen Verhältnisse. Troßdem bin Schnellzugsverbindung, weil wir sonst mit unserem Personenverkehr wissen ich überzeugt, daß der Abschluß günstiger sein wird, als wir ihn hinter Serechtigten Anforderungen zurückbleiben. Die Bahnsteig Lesung über die Nenderung des Wahlrechts begonnen. Wacht in dem Etat dargelegt haben. Der Etat überschreitet eine sperre ist eine neue Einrichtung, an die sich das Publikum erft geht vor Recht. Die gewählten Abgeordneten rauben der Milliarde; damit wollen wir nicht prunken, denn wir wissen, gewöhnen muß; die Reform der Personentarife ist nicht dringend, großen Mehrheit ihrer Wähler den größten Theil ihres podaß wir nur wenig Einfluß auf die Einnahmen haben. Immer- fie ist auch wirthschaftlich bedenklich.( Sehr richtig!) litischen Einflusses. Es ist trasse Plutotratie, nichts hin ergeben die Ginnahmen eine gedeihliche Entwickelung Für die Berliner Ausstellung haben die Berliner außer weiter, was in Sachsen jetzt Gesetz werden soll. Wer viel Geld der Juduſtrie.( Sehr richtig! links.) Hoffen wir auf eine gleiche den ihnen gewährten Vergünstigungen so weitgehende Bevor- hat, wer viel Einkommen versteuert, der hat das große Stimmrecht auch für die Landwirthschaft. Trotz der erheblichen Mehr zugungen verlangt, daß wir nicht darauf eingehen können. einnahme haben wir unsere Ausgaben nur um eine Million bei den Wahlen. Der Wu ch erer, der das Zuchthaus mit dem Abg. v. Rautter( t.) führt Beschwerden über den Berliner Aermel streift, wird mit hundertfach größerem Wahlrecht ausgestattet erhöhen brauchen. Die günstigen Ergebnisse verdanken wir dem Vorortverkehr. als der Gelehrte, der bei tärglichem Auskommen die Menschheit opfermüthigen Eintreten aller Beamten und ich hoffe, daß die Abg. v. Baffewis( t.) wünscht Beseitigung der Waaren mit epochemachenden Entdeckungen oder Erfindungen bereichert. Zeit nicht fern sein wird, wo sich unsere Finanzlage so gestaltet, daß automaten von den Bahnhöfen. wir den Beamten, deren Gehälter aufbesserungsbedürftig sind, diese Wie soll das Bürgerthum einheitlich der Sozialdemokratie gegenübertreten, wenn es mit der Sozialdemokratie unter Aufbesserung gewähren können.( Alseitiges Bravo!) Die neuen der Vergewaltigung leidet, die die größten Steuerträger zu ver Einrichtungen haben sich gut bewährt; die bewilligten Aus üben sich gemüßigt fühlen? gaben werden nur bei eingetretenem Bedürfniß verbraucht. Die verbrauchten Betriebsmaterialien find fast ausnahmslos vom Jnlande bezogen. Ungünstig liegt dies Verhältniß in bezug auf die Holzschwellen, die wir trok Anlegung höherer Preise vom Inlande nicht haben erhalten tönnen. Die Staats, bahnen haben große Aufgaben gut erfüllen können; ich erinnere an die Fahrten nach Friedrichsruh, nach Kiel, zu den Manövern und nach den Schlachtfeldern von 1870. 3152 Beamte sind durch die Umgestaltung des bureaukratischen Apparates erspart worden, die auch in der Provinz als geglückt dankbar anerkannt wird. Die Verkehrsinteressenten kommen schneller zu einer Bescheidung und ich glaube auch, daß diese heute sachgemäßer als früher ist; namentlich im Güterverkehr erfolgt auf Ein bequemes Dasein haben unsere Beamten nicht; aber meine Erfahrungen gehen dahin, daß die Beamten am besten arbeiten, die stets mit voll Dampf" arbeiten müssen. Daß unsere Etatsaufstellung, abgesehen von ihrer Klarheit, auch sonst nachahmenswerth ist, fönnen wir aus der Etatsaufstellung der Generaldirektion der bayerischen Bahnen entnehmen, die theil- Bei Titel, Güterverkehr 680 300 000 m." betlagt sich Abg. v. Czarlinski( Bole) über Benachtheiligung des Ostens weise unsern Etat wörtlich abgeschrieben hat. Ich darf die Hoffnung aussprechen, daß unsere Eisenbahn- Berwaltung sich zu gunsten des Westens durch die Tarifpolitik. Die schlechte Wähler Anlaß finden, jedweden Kandidaten auf seine auch in Zukunft bewähren wird.( Bravo!) Politik hat das Aufblühen der Industrie verhindert und nun Stellung zum Wahlrecht strengstens zu prüfen. Hätten Abg. Schmieding( natl.): Wir decken von unseren Staats- brohe die Zuckersteuer- Vorlage auch der östlichen Landwirthschaft die heutigen Abgeordneten in Sachsen, ehe fie gewählt waren, ausgaben heute 240 Millionen aus den Eisenbahn- Einnahmen. Die Lebensader zu unterbinden.( Sehr richtig!) Möge der ihre Bereitwilligkeit zur Annahme dieses Wahlgefeßentwurfes Das ist vom finanziellen Standpunkt sehr gut; aber die Sache Minister seiner Vorliebe für Staffeltarife tren bleiben, das wird ausgesprochen, sie wären sicherlich nicht in den Besig hat auch eine Rehrseite. Die wirthschaftlichen Interessen leiden. für den Osten von großem Nuzen sein. Hierauf Vertagung. des mandats gelangt. Die Verantwortung für die Folgen Die schwere hand des Finanzministers hat sich Nächste Sigung Montag 11 Uhr: Fortsetzung der Berathung. dieses Mißbrauchs des Mandats aber fällt auf diejenigen, die auf die Bahnen gelegt und preßt den lehten Schluß 4 Uhr. dem Entwurf zustimmen. Sie werden es sich auch in Rechnung Groschen für für die Finanzen heraus. Man stellen können, wenn bei den nächsten Reichstagswahlen die fleine mündliche Beschwerden die Antwort heute sehr schnell. Sonntagsplandevei. Abg. Knebel( natl.) wünscht die Eiffelbahn in Zusammen hang zu bringen mit dem Schnellzugsverkehr von Berlin nach dem Westen. Minister Thielen erklärt, daß er dem Projekte nicht ab. geneigt sei. Mit der großen Mehrheit der gefeßmäßig gewählten Volts. vertretung mag die fächsische Regierung sich eins wissen; mit Abg. Plek( 3.) spricht für allgemeine Tarifreform. der großen Mehrheit des sächsischen Volkes sicherlich nicht. Diese Abg. Bued( natl.) billigt die Bahnsteigsperre und wünscht Boltsvertretung steht vielmehr in offenkundigem Widerspruch zu nur, daß auf den Bahnsteigen noch neue Einrichtungen zum ihren Auftraggebern. Sie hat das Vertrauen verwirkt, aus dem Schutze der Passagiere gegen das Wetter geschaffen werden. Die ihre Mandate hervorgegangen sind. Was sie jetzt treibt, das Einführung des Zonentarifs für kleinere Bezirke findet im mag der Form nach Recht heißen; der Sache nach ist es Publifum allgemein Beifall. Möge der Minister in dieser Weise schweres Unrecht. Es giebt leider einige Politiker, mit der Reform der Personentarife fortfahren. Abg. v. Puttkamer Ohlau( t.) bittet um eine beffere Bugverbindung zwischen Breslau und Ohlau. Abg. Dr. Jrmer( t.): Wir sind nicht für eine Er mäßigung der Personentarife zur Zeit; wir würden darin eine soziale Gefahr erblicken. Dagegen bieten die Berliner Vorort- Tarife vielfache Unzuträglichkeiten; früher waren die Abonnenten beffer gestellt mit ihren Jahrestarten als heute bei den niedrigen Tarifen. Die Einnahme- Position Personen- und Güterverkehr" wird genehmigt. " auch außerhalb Sachsens, die meinen, man müsse die Massen durch herausfordernde Maßregeln bis zu jenem Grade von Leidenschaftlichkeit reizen, daß sie den Boden des Gesetzes verlassen und das Banner Banner der Revolution aufpflanzen. Dann sei es Zeit, die Kanonen gegen den inneren Feind aufzufahren und eine neue Rechtsordnung zu schaffen. Es ist traurig, daß man solche Gedanken hegen fann. Sie bedeuten nichts anderes als die Zerstörung des Deutschen Reich 3. dessen Jubeltage man eben jetzt festlich be= gangen hat. Indessen wir sind gewiß, daß gerade die Vorgänge im Königreich Sachsen nur zur Befestigung des Reichs. Wahlrechts beitragen werden. Nation gewarnt. Denn fortan ist die Ueberall wird die große Masse der in der sich überall einschleicht in Haus, Schule und Heer. Er moralischen Druck auf die Großkonfektionäre übten, das ist eben hat bärenhafte Teutonen zu Nervenschwächlingen gemacht. Er falls eins jener Zeichen, die vom lebendig schaffenden Geist der Schrei'n oder nicht schrei'n, das war die Frage, die unsere hat das biderbe patriarchalische Verhältniß von einst zwischen modernen Humanität erzählen, dem Geift, dem die RückwärtsAgrarier in diesen Tagen so lebhaft beschäftigte. Nicht schreien, dem Bauern und dem Knecht, zwischen dem Arbeitsmeister und männer aller Schattirungen so eifrig gern den Garaus machen dem Sturm in der eigenen Seele Schweigen gebieten, rieth der dem Gesellen unterminirt; er hat es verschuldet, daß alsbald möchten. ostpreußische Landedelmann Herr v. d. Gröben; aber seine feiges Jammern entsteht, wenn irgendwo ein jähzorniger Lehrer Die Konfektionsarbeiter haben zu ringen begonnen. Wie fanftere Tonart machte kein Glück bei denen, die als handelnde sein Recht mißbraucht oder wenn jemand beim Kommis" hoch, wie niedrig man bewerthen mag, was sie vorerst erreicht Personen wie als betheiligte Hörer jüngst im Zirkus erschienen zum Zweck nothwendiger Abhärtung ein wenig rauh an- haben, wie leicht es menschlich zu begreifen ist, daß nicht wenige waren. Der aufbegehrende, trotzig drohende Junker Herr gepackt wird. der Kämpfer enttäuscht sind über das Erreichte: einen Gewinn v. Diest- Daber wie die dröhnende Trompete des Antisemitismus, Der Berliner Redner und die Bauernschaft, die ihm wird man nicht bestreiten können. Was die Herren den erHerr Liebermann v. Sonnenberg entschieden in der schweren zujubelte, tamen fich gewiß heldenmäßig start vor, als sie gegen gebenen Fatalismus, die glückliche Rube eines refignirten GeFrage für Schreien, Schreien und dreimal Schreien; und die schärfste den Geist moderner Humanität sich erklärten, gegen die weichliche müths nennen, was in Wahrheit aber den Stumpffinn, die OhnZonart siegte. Sinnesrichtung, die alle straffe Disziplin lockert, das Stände- macht der Ausgebeuteten und Niedergetretenen bedeutet: das ist Die junterliche Demagogie durfte sich während der Mittags- bewußtsein durcheinanderwirft und die rauhe Einfalt der Sitten vorüber für immer. Ueber der Zweckmäßigkeitsfrage, ob im vorstellung im Birkus Busch gründlich austoben. Zwar war zerstört. Was soll zum Beispiel der einfache Mann beim Kommis Augenblick größere Errungenschaften erzielt werden konnten trotz der Versicherung eines der Redner, wonach die agrar- davon denken, wenn um seinetwillen, weil er vielleicht einmal geknufft oder nicht, steht die Erkenntniß von dauerndem ethischen bimetallistische Bewegung mit der ganzen Wissenschaft unseres wurde, die Vertreter der Humanitätsdufelei selbst Kriegsminister Werth, die den kämpfenden Konfektionsarbeitern in Jahrhunderts ausgerüstet sei, blutwenig vom befruchtenden Geist in den Barlamenten durch ewiges Fragen und Quängeln zum letzten bewegten Woche aufgehen mußte: Sie haben nicht unferer Tage in den Verhandlungen des Landwirthebundes zu höchsten Unmuth regen? Früher durfte er Fatalist sein, in sein verzweifelt zu resigniren. Sie find start, wenn sie ihre verspüren. Allein, die Versammlung war alles andere eher, als Geschick ergeben wie ein Türke, der mit ruhigem Gleichmuth fein Kräfte zusammenschließen trotz alledem und alledem. Das werden fritisch gesinnt, und so fanden die Grundbesitzer, die im Bann- Kismet erwartet. Um diesen Gleichmuth, diese ewig heitere auch die heutigen Vorwärtsstürmer unter den Streifenden zus freis von Berlin leben und von denen nicht ein einziger während Ruhe im Gemüth, bringt man den einfachen Menschen, wenn geben. Auf dieser Erkenntniß weiterzubauen wird jetzt noth der Paradevorstellung der Junker und Doktoren zu Worte tam, man ihm die nichtsnuzige, schwächliche Kulturverfeinerung ein wendig sein. daß das vorgeblich wissenschaftliche Mäntelchen selbst einer raff- impft. Ihm pflanzt man Unruhe ein in Hirn und Blut und die Wie im Zirkus Busch die Fanfare gegen den Geist der gierigen Agitation wohl anstehe. autoritären Kräfte, die über Wienschenschicksal walten, belästigt Humanität ertiang und die Theilnehmer der Versammlung be Freilich steht es mit dem modern- wissenschaftlichen Brunt man müßig. rauscht, so berauscht sie auch anderwärts Machthaber und Hüter tobender Agrarier nicht viel anders, wie mit dem russischen Ich kann mirs denken, daß der Geist der Humanität dem der Ordnung. Man war zu schlapp geworden, heißt es. Man Kulturfirniß, an dem man nach einem alten Wort nur zu Bünftler aus Berlin und allen, die seinesgleichen sind, lebbaften hat zu nachgiebig mit den verweichlichenden, humanitären Zeits schaben brauche, nm das Tartarische bloszulegen. Viel echter Summer bereitet Ueberall niftet sich der Erbärmliche mit ftimmungen pattirt. Mit Forsche und mit Schneid soll wieder wenigstens als der Hinweis auf die Bildungshöhe unseres Jahr feiner weinerliche. Fürsorge für den Nächsten ein. Einem ab- die Autorität, die geheiligte, gewahrt werden. Im Verfolgungshunderts klingen die grollenden Ausbrüche von Haß gegen die gehärteten Spartaner gleich erscheint der Genius, der nach agrar- eifer gegen die Sozialdemokratie offenbart sich die erneute städtischen Kulturmittelpunkte der Gegenwart, vor allem gegen zünstlerischen Anschauungen unsere Welt von ihrem tiefinnerlichen Forsche. Im großen der Ansturm gegen das Wahlrecht in Berlin. Der bloße Begriff Berlin, der„ Hauptsitz der rothen Siechthum heilen wird. Robust, rothwangig, mit fampfbereiten Sachfen; im kleinen die unausgesetzten Anklagen gegen sozialInternationale", versetzte die Herrschaften in förmliche Wuth; schweren Fäusten und breiten, niederstampfenden Füßen. Was demokratische Redakteure. Al diesen Bemühungen ist der ur und so war es eine seitfam ironische Fügung, daß in dem will gegen ihn der Geist der Humanität, ein ziemlich leicht- alte Rechenfehler gemeinsam. Weil der jeweilig auftauchende lärmenden Karnevalszug der Agrarier gerade ein Berliner Stadt- beschwingter Gesell mit mitleidverklärten, feinen Bügen? Fort Geift der Humanität noch jung ist an Kraft und Ansehen, find es war, das unseren Bauern aus dem Oderbruch und der mit dem Schwächling! meint man mit dem zärtlichen Knaben in Goliathstärke Lausitz in seiner Zünstlerweisheit am lebhaftesten zu Gemüthe So hat die brüllende Kraftmeierei immer noch gewettert, leicht fertig werden zu können. Aber die jugendliche sprach. Er war es, der den Grund aller Nöthe unserer wenn eine neu anbrechende Kulturepoche für die Menschheit Gestalt wächst im Widerstande zu Riefengewalt. Sie Beit erkannte; er ſtellte die geaue Diagnose der Krankheit verfeinertes und verschärftes Empfinden brachte; und der leiden- mögen losfahren gegen den verlästerten Geist der Humanität. in der deutschen Nation. Er fand den erlösenden Spruch, worin schaftlich rustikale Has gegen die großstädtischen Gemein. so viel sie wollen. Sie mögen die rauhe Einfalt alter straffer es hieß:" Wir insgesammt leiden am Geist der Humanität, der wesen wurzelt zugleich in dem Bewußtsein, daß in den Bucht und Sitte noch so heißbegehrlich heraufbeschwören: die deutsche Urtraft und Gesundheit seit einem Vierteljahrhundert großstädtischen Gemeinwesen neue humanitäre Bewegungen verfeinerten Menschlichkeits- Ideale werden sie nicht ersticken. Je untergräbt." Ja, wenn alle Berliner so dächten, dann könnte ben günstigsten und breitesten Spielraum haben, sich auszuweiten grimmer der Druck werden mag, um so elastischer wird ihre die Gnadenſonne des Agrarierthums wieder über dem wüsten und sieghaft vorzuschreiten. Man muß nicht gerade geneigt sein, Fähigkeit zum Widerstand; und der einen Antwort, die der Steinhaufen scheinen, den man Berlin nennt. Dank verdient die Sympathien der Berliner Bourgeoisie für die Arbeiter in sächsisch- wüften Reaktion jetzt zu Meerane gegeben ward, werden der Sprecher aus Berlin. Er hatte wenigstens den herzhaften der Konfektionsindustrie, um ein naheliegendes Beispiel zu er- bald andere Antworten mehr folgen, die deutlich den alten Muth, die volle Wahrheit zu verkünden. Fort mit dem Geist wähnen, zu überschätzen. Daß sie entstehen konnten, wie sie ent- Spruch bekunden sollen: Bange machen gilt nicht.. der Humanität, fort mit dem Geist der Verzärtelung, der standen, daß sie allgemein wurden und so gewiß auch einen = Alpha. " Vermischkes. Sozialdemokratie in Sachsen einen glänzenden Sieg den Ortspolizeibezirk Lichtenberg fallende Handlung begangen zu achten sei. Des Angeklagten Worte am Grabe seien gleichs erringt und, statt daß, den Volksverhehern ihr Handwerk erschwert habe und für das, was er etwa in Berlin strafbarerweise falls ohne Rechtsirrthum als Rede im Sinne des Gefeßes be wäre, Herr Bebel mit mehr Anhängern als je zuvor seinen Play unterlassen haben sollte, seinen Gerichtsstand vor dem Amtsgericht trachtet worden, die Kürze mache es nicht. In der Begründung in dem Palaste nimmt, der nicht mit der Widmung: Den Berlin I habe. In der Sache selbst bestritt der Angeklagte, eine wurde besonders der rothen Schleifen als einer Kennzeichnung größten Steuerzahlern!" sondern Dem deutschen Bolte!" ge- Anzeigepflicht überhaupt gehabt zu haben. Die betreffende des Ganzen gedacht. Vielleicht darf man in Zukunft Sozial schmückt werden sollte. Oberpräsidial- Verfügung lege eine solche dem behandelnden demokraten überhaupt nicht mehr zu Grabe bringen! Der bekannte christlich- soziale Pfarrer Naumann, der Arzte auf, er aber habe diese Rolle nicht inne gehabt, im Gegengegenüber dem Liberalismus gerne feinen monarchistischen Stand theil die Behandlung abgelehnt. Dazu komme, daß der Rath, das Schwurgericht zum Dreimal zum Tode verurtheilt. In Meserit verhandelte, dritten Male am 19. Februar punkt hervorfehrt, spricht sich in seinem Organ, der Hilfe", ins Krankenhaus zu gehen, doch nicht als ein die Anzeigepflicht gegen den 30 Jahre alten Arbeiter Stefan Wojciechowski mit gleicher Entschiedenheit aus: begründenderärztlicher Rath" angesehen werden könne. Der aus But, der beschuldigt ist, Der Mit vollem Bewußtsein schafft die sächsische Regierung eine Gerichtshof war in diesem Puntte anderer Ansicht und verwarf Ehefrau erdroffelt zu haben, um ein 18jähriges Mädchen heirathen aus But, der beschuldigt ist, seine 20 Jahre ältere Klaffe der politisch Unterdrückten. Sie wird sich nicht beklagen auch den Kompetenz- Einwand, ba bei Unterlassungsdelikten der zu können. In der ersten Verhandlung, die am 21. Juni v. J. tönnen, wenn diese„ Klaffe" ihr später unbequem wird. Klassen- jenige Ort der Begehungsort fei, an welchem die unterlassene stattfand, wurde Wojciechowski zum Tode verurtheilt. Auf die zu können. In der ersten Verhandlung, die am 21. Juni v. J. Wahlsysteme find eine Form des Klassenkampfes, die schwere Sandlung hätte vorgenommen werden sollen. Das Urtheil von ihm angemeldete Revision hatte das Reichsgericht das Folgen haben kann. lautete auf 5 Mt. Geldstrafe. Ihr Freunde( so apostrophirt Naumann seine sächsischen Ge Urtheil aufgehoben und die Sache zur nochmaligen Verhandlung finnungsgenossen) laßt euch nicht täuschen! Ihr wißt, was ein Das Leichenbegängniß als öffentliche Versammlung nach Meferis zurückverwiesen. Die zweite Verhandlung fand am " Ordnungskandidat" gegenüber der Arbeiterfrage bedeutet, ihr unter freiem Himmel. Nicht weniger als drei Vergehen gegen 23. Oktober v. J. statt. Der Angeklagte wurde wiederum zum werdet, so Gott will, staatstreu und königstreu(?) bleiben, aber das liebe preußische Vereinsgesetz wurden dem Genossen Traut- Tode verurtheilt. Er meldete nochmals Revision an und das diesem Wahlrecht gehört das Urtheil, was Dr. Scheven, der bis- wein zu Quedlinburg zur Last gelegt. Erstens sollte er einen Reichsgericht hob das Urtheil abermals auf, weil eine Beugin herige treue Herausgeber des Dresdener Evangelischen Arbeiter öffentlichen Aufzug ohne polizeiliche Genehmigung veranstaltet zu unrecht vereidet worden war. Heute fand nun die dritte blattes darüber geschrieben hat:„ Du sollst nicht begehren deines und zweitens, ebenfalls ohne die dazu erforderliche Genehmigung Berhandlung statt, in der der Angeklagte zum dritten Mal zum Nächsten Recht!" In dieser Wahlrechtsverkürzung liegt ein der Ortspolizeibehörde zu besitzen, eine öffentliche Versammlung Tode verurtheilt wurde. weiteres Fortschreiten in der Richtung des Herrn von unter freiem Himmel ein berufen haben. Drittens machte ihm Stumm. Schon jetzt ist die Neigung, das Reichstags- die Behörde den Vorwurf, in dieser unerlaubten Versammlung als Wahlrecht einzuschränken, weit verbreitet. Verschiedene Redner aufgetreten zu sein. In Wirklichkeit handelte es sich be fonfervative Grafen haben schon verrathen, daß sie begehrlich züglich des 1. und 2. Punktes lediglich um eine jener find nach dem Recht derer, die gleich(?) ihnen die Arbeit Deutsch- Bekanntmachungen in der Preffe, welche dazu dienen, weitere Benzinbrände und deren Verhütung. Die berühmte lands thun und die Sicherheit Deutschlands vertheidigen. Diese Arbeiterkreise auf das Ableben von Genossen oder Genoffinnen chemisch- trockene Reinigung von Garderobegegenständen hat, wie Nachteulen des neuen Deutschen Reiches, die Vertreter einer hinzuweisen und zur Befolgung der letzten Pflicht gegen den alles irdische, auch ihre Schattenseiten. Es kommt nämlich Selbst sucht, welche lieber die Verfassung des Deutschen Reiches Verstorbenen aufzumuntern. Im vorliegenden Falle handelt es sich ziemlich häufig vor, daß die großen mit Benzin gefüllten Geopfern, als den ärmeren Schichten etwas Einfluß gewähren wollen, um das Begräbniß einer Sozialdemokratin, an dem infolge des fäße, in denen die Garderobenreinigung vollzogen wird, trotz diefe Reitknechte des Unholdes von Saarbrücken Nachrufes in der Quedlinburger 3tg." eine größere Anzahl von Leid- forgfältigen Fernhaltens aller Feuersgefahr in Brand gerathen, werden ein Indianergeheul anheben, sobald der Rückschritt in tragenden theilnahm, die zum theil Kränze mit rothen Schleifen am so daß die Kleidungstücke in Asche gelegt werden. Nachdem man Sachfen gelungen ist, denn sie fühlen so gut als wir, daß jetzt Grabe niederlegten. Trautwein hatte nun im Namen der sozialdemo- die Ursache dieser merkwürdigen Benzinbrände lange vergeblich in Dresden die fernere innere Politit Deutschlands entschieden wird. I fratischen Partei ebenfalls einen solchen Kranz niedergelegt und dabei gesucht hatte, wurde sie endlich von Dr. Richter in HamMer staatserhaltend ist, der darf Gemüth und Stimmung der mit wenigen Worten der Todten gedacht. Das war die„ Rede", burg entdeckt, der übrigens bei seinen sehr gefährlichen Versuchen Menge nicht verachten. Gerade weil wir staat serhaltend welche gegen ihn ausgespielt wurde. Vom Schöffengericht frei mehrmals in Gefahr gerieth, bei lebendigem Leibe zu verbrenen, find um jeden Preis, begreifen wir es nicht, wie man den Staat gesprochen, wurde T. vom Landgericht zu Halberstadt zu einer Es zeigte sich, daß durch die Reibung zwischen dem Benzin und retten will, indem man einen Pfeiler wantend macht, auf dem Geldstrafe verurtheilt. Es sei das in Frage stehende kein den Kleiderstoffen eine sogar ziemlich hoch gespannte Elektrizität er ruht: das Interesse der kleinen Leute." gewöhnliches Leichenbegängniß gewesen, betreffs dessen es nach entstand, welche sich sehr leicht, namentlich wenn die umgebende Helfen werden diese Wirrungen bei der sächsischen Kammer-§ 10 des Vereinsgesetzes feiner Genehmigung, ja nicht einmal| Luft trocken ist, mit elektrischen Funken entladet, und diese Funken majorität nichts. Sie hat die Schaufel in der Hand und will einer Anzeige bedurft hätte. Vielmehr habe man es hier sehen das leicht brennbare Benzin natürlich in Flammen. Dr. der verhaßten Sozialdemokratie die Grube graben. Wer da mit einer politischen Angelegenheit zu thun; das Be Richter hat aber auch ein sehr einfaches, unbedingt sicher wir schließlich hineinfällt, ist freilich eine andere Frage. gräbniß sei nur die Gelegenheitsursache einer Demon- tendes und dabei die Reinigungskraft des Benzins nicht schästration gewefen. Der Aufzug, welcher infolge der digendes Mittel zur Abhilfe angegeben: Es besteht darin, daß Einladung in der Zeitung entstanden sei, sowie die Versammlung dem Benzin eine in dieser Substanz lösliche Seife beigemengt auf dem Friedhofe habe einen außergewöhnlichen Charakter wird. gehabt, auch müßten die Worte des Einberufers Trautwein als Polizeilich befohlene Loyalität. Der Polizei- DistriktsDie Anzeigepflicht der Aerzte bei Diphteritis und die Rede aufgefaßt werden. Mangels der polizeilichen Erlaubniß Rommiffarius in Lissa hat einen Utas erlassen, wonach es die Frage, vor welches Forum die Aerzte bei unterlaffener An- müsse T. deshalb bestraft werden. Unser Genosse legte Revision Pflicht eines jeden guten Unterthans" sei, an Kaisers Geburtsmeldung gehören, unterlag gestern der Prüfung des Schöffen- ein, worauf sich der Straffenat des Rammergericht 3 am tag seiner Dankbarkeit durch Erleuchtung der Fenster einen gerichts am Amtsgericht II. Bu einem in Berlin wohnenden 20. Februar mit der Sache zu befassen hatte. Die Revision be- äußeren Ausdruck zu geben". Von den Schulzen, Gast Arzte tam eines Tages eine in Lichtenberg wohnende Frau mit tonte vor allem, daß doch unmöglich als Unternehmer eines wir hen und größeren Bauern ,, verlange" er eine einem Rinde, welches anscheinend an der Diphteritis litt. Der öffentlichen Aufzuges und einer öffentlichen Versammlung unter gehörige Illumination, bei den anderen ift er schon Arzt lehnte das Ansuchen, das Kind in Behandlung zu nehmen, ab freiem Himmel betrachtet werden könne, wer einem Todten zufrieden, wenn fie ein Licht oder eine Lampe por und rieth der Frau, so schnell als möglich mit dem Kinde in das in der Zeitung einen Nachruf widme und daneben das Fenster stellen. Die Gemeindevorsteher haben schriftKrankenhaus zu gehen, da anscheinend nur durch eine Operation die Interessirten, die Parteigenossen und Genossinnen der lichen Bericht zu erstatten, wer in ihrer Gemeinde diesem Gebote das Leben des Kindes erhalten werden könne. Die Mutter be- Verstorbenen auffordere, an der Beerdigung theilzunehmen. nicht nachgekommen sei. Man mag in diesem polizeilichen folgte diesen Rath aber nicht, sondern ging mit dem Kinde nach Angeklagter habe auch nicht wissen können, daß und wie viel Erlaß ein Stückchen Byzantinismus wittern; besonders mag Lichtenberg zurück, wo es bald darauf starb. Ter Berliner Arzt Leute mit rothbeschleiften Kränzen kommen würden. Dann könne dies bei allen denen der Fall sein, die selbst nicht zu den guten aber erhielt ein Strafmandat des Amtsvorstehers in Lichtenberg, ebenfalls nicht von einer Leichenrede gesprochen werden, da er Unterthanen zu rechnen sind. Aber auch diese können schließlich weil er entgegen der Oberpräsidial Verfügung der Drts- ja der Orts- ja nur einige Worte gefagt hätte. Im übrigen sei es in zufrieden sein, daß ihnen reglementarisch vorgeschrieben ist, in polizeibehörde nicht Mittheilung von der Diphterie- Erkrankung Quedlinburg üblich bei Beerdigungen, daß Laien am Grabe welcher Weise fie ihren Patriotismus" fund zu geben haben, gemacht habe. Der Arzt trug auf richterliche Entscheidung einige Worte sprächen. wenn sie nicht Gefahr laufen wollen, auch bei vollster bona fides an und erhob bei der geftrigen Berhandlung einen Die Revision wurde zurückgewiesen. Das dem dolus eventualis zu verfallen. Die bekannte militärische formellen und einen materiellen Einwand. Er beftritt Kammergericht stimmte der Auffassung des Landgerichts Definition von honneurs": Auffassung des Landgerichts Definition von„ honneurs":" honneurs find basjenige vor zunächst die Zuständigkeit des Gerichtshofes und be- zu, daß man es hier nicht mit einem gewöhnlichen demjenigen, dent es zukommt" schließt nicht allerlei Mißverständs hauptete, daß nicht das Amtsgericht II, sondern das Leichenbegängnisse alt thun habe, sondern mit einer niffe aus. Viel sicherer ist es, wenn die wohlweise Polizei jedem Amtsgericht 1 zuständig sei, da er I feinen Wohnsiz politischen Demonstration, und daß Trautwein's Aufforderung Unterthanen genau vorschreibt, was er als guter Unterthan zu in Berlin habe, in dieser Krankheits- Angelegenheit keinerlei in in der Annonce, daran theilzunehmen, einer Einberufung gleich thun hat, um seine Loyalität ins rechte Licht zu ftellen. Gerichts- Beifung. Spree- HavelNeue Stenographen- Schule. Dienstag, den 25. Febr., abends 81/2 Uhr, im Lonisenstädt. 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Metzner's Korbwaaren- Fabrik, Berlin, 1. Geich: Andreasstr. 23, 5. pt., gegenüb. Andreasyl. Kinderwagen, cher gratis. Theilzahlung ge2. Gesch.: Brunnenstr. 95, gegenüb. Humboldtshain. größtes Lager Berlins. Musterstattet. 500 Mark zahle ich Jedem, der mir nachweist, daß ich nicht das größte Kinderwagen- Lagr Berlins habe. Ganz unglaublich klingt es, unten angeführte ganz fehlerfreie Waaren für den angeführten Preis zu erstehen. Ueberzeugung macht wahr, und ist es hauptsächlich mein Wunsch, daß namentlich meine verehrte Kundschaft, die durch den häufigen Besuch meiner Lokalitäten mich darin bestärkt, immer wieder gediegene, fehlerfreie Waaren außergewöhnlich preiswerth zu erstehen, diese heute veröffentlichte Gelegenheit sich nur nicht entgehen läßt, da ein derartig ins Auge springendes Beispiel alles bisher Dagewesene übertrifft. Es kommen diese Woche hauptsächlich zum Verkauf: 500 Meter vom beften Renforcé n. Hemdentuch, zu Leib- u. 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Zur Deckung der Unkosten Tellersammlung. Die Einberuferin: Frau Krause. 2. Wahlkreis. H 1/20 Heute Abend 6½ Uhr, bei Zubeil, Linden Straße 106: Oeffentliche Versammlung für Männer und Frauen. Vortrag des Fräulein Jda. Altmann über: Was verdienen die Ronfektionsfirmen, Zwischenmeister und Arbeiter?" Entree 10 Pf. E 211/8 Nachdem: Gemüthliches Beilammensein. Achtung! Schöneberg. Achtung! Dienstag, den 25. Februar, abends 7, Uhr, im Lokale des Herrn Obst, Grunewald- Straße Nr. 110: Volks- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten E. Wurm über das Thema: Küche und Politik. 2. Diskussion. Um zahlreichen und pünktlichen Besuch, besonders der Frauen, ersucht Die Einberuferin. 2794b Metallarbeiter! Montag, den 24. Februar, abends 7 Uhr, in Meyer's Salon, Müllerstraße 7: Große öffentliche Versammlung. Zages Ordnung: 9 1. Wie halten die Inhaber der Firma Scheffer& Oehlmann das den Arbeitern im vorigen Jahre gegebene Ehrenvort? Referent: Kollege H. Rohrlack. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Das Erscheinen aller Arbeiter der Scheffer u. Dehlmann'schen Fabrik ist eine unerläßliche Nothwendigkeit. Die Geschäftsinhaber und Meister sind brieflich eingeladen worden. Die Kollegen werden dringend gebeten, direkt von der Arbeitsstelle in die Versammlung zu kommen. 120/6 Metallarbeiter! Dienstag, den 25. Februar, abends 61/2 Uhr, in Spitzig's Salou, Frankfurter Allee 193( Ecfe Kronprinzenstraße): Große öffentliche Versammlung. = Tages Ordnung: 1. Warum ist troß der günstigen Geschäftslage noch immer keine Besserung in den Lohn- und Arbeitsverhältnissen der Arbeiter der Aktiengesellschaft vorm. H. F. Eckert'schen Maschinenfabrit eingetreten? Referent: Rollege H. Rohrlack. Das Erscheinen aller Arbeiter der Entert'schen Fabrik und der Ontbahn- Werkstätten ist eine unerläßliche Nothwendigkeit. Die Meister und Chefs find brieflich eingeladen worden. Die Kollegen werden dringend gebeten, direkt von der Arbeitsstelle in die Versammlung zu kommen.[ 120/7 Achtung! Schmiede. Achtung! Dienstag, den 25. Februar, abends 8 Uhr im Englischen Garten, Alexanderstr. 27 c Große öffentliche Versammlung. Tages Ordnung: A Besprechung und Beschlußfassung über die in den letzten öffentlichen Verfammlungen gestellten Anträge zum Arbeitsnachweis der Innung. Die Agitations- Kommission. 176/10 Schmiede Berlins! Sonnabend, den 29. Februar, bei Joël, Andreasstr. 21: Gr. Wiener Maskenball veranstaltet von der 176/9 Vereinigung aller in der Schmiederei besch. Personen der Zahlstellen Osten und Norden. Arbeitslose Mitglieder haben freien Zutritt. Mitgliedsbuch legitimirt. Entree 50 f. Anfang 8 Uhr. Das Komitee. Sonnabend, den 29. Februar: für nur 1 Mt. Grosser Wiener Maskenball Lohbäder für Krankeukaffen. Jede Maschine, die nicht gefällt, nehme auf meine Kosten zurück. ib. Serren- Remont.- Uhr 15 Prospekt mit Anerkennungen fostenlos und frei. Referenzen aus allen Kreisen stehen zur Verfügung. Auf Theilzahlung! Schlag- Regulat. 14 Tg. geb. 18 M. 2jähr. Garant. Charlottenstr. 15. Kein Abzahlungsschwindel. * in Cohn's Festfälen, Beuthstr. 22 arrangirt vom Verband der deutschen Gold- u. Silberarbeiter verbunden mit großen Ueberraschungen. Die Ballmusik wird von einer starken Kapelle der Zivil- Berufsmusiker unter Zeitung des Herrn Raabe ausgeführt. Die Tänze werden geleitet vom Tanzmaitre Herrn Herzog. Anfang 9 Uhr. Entree 50 Pf. Billets sind bei Firnkranz, Markusstr. 51, Holtkamp, Prinzessinnenstraße 4, Holöhr, Grünauerstr. 6, sowie bei sämmtlichen Vorstandsmitgliedern zu haben. 71/15 Männer! Frauen! Volksversammlung am Dienstag, den 25. Februar, abends 8 Uhr, im Lokale Hanslonci, Kottbuser Straße 4a. Tages Ordnung: 1. Religionsfreiheit und der Austritt aus der Kirche. 2. Freie Diskussion. J. A.: Ad. Hoffmann. 2796b Die betreffenden Kirchen Synagogen find Kommissions. Achtung, Parteigenossen des V. Wahlkreises. Hierdurch die traurige Nachricht, daß unser Genosse August Fleischer am 22. d. M. verstorben ist. Die Beerdigung findet am Dienstag Achtung, Holzarbeiter! Wir ersuchen nochmals die Kollegen derjenigen Werk nachm. 4 Uhr auf dem Freireligiösen stellen, welche bisher über ihre Werkstatt an unser Bureau 2178 noch nicht berichtet haben, dies unverzüglich zu thun. Kirchhof statt. Der Vertrauensmann. Wir müssen die Gewißheit haben, daß in sämmtbrielich eingeladen.- Austrittsettlärungen find bei den Stommons Zentr.- Krankenkaffe lichen Werkstellen Berlins unsere Forderungen durchMitgliedern zu haben und werden auf Wunsch ausgefüllt. H. Engler, Ballisadenstr. 33. Ad. Hoffmann, Blumenstr. 14. H. Jaensch, Weidenweg 77. E. Lindemann, Moritstr. 9. E. Menzel, Straßburgerstr. 25. Zentralverein der Bildhauer. Dienstag, den 25. Februar, pünktlich 1/29 Uhr, Annenstraße 16: Verlammlung. Tages Ordnung: Holzbildhauer- Angelegenheiten. ber diesjährigen Vergnügungen. Festsetzung NB. Die Bibliothet ist am 29. Februar und 7. März geschlossen. 22/6 der Maler geführt sind. Auch diejenigen Werkstellen, welche unserer BeEing. Hilfstaffe 71, Filiale III. Süd. wegung bisher ferngestanden haben, ersuchen wir in Dienstag, den 25. Februar, abends ihrem eigenen Interesse, sich auf unserem Bureau, 8 Uhr, im Restaurant Pasch, Alte Sebastianstr. 39, zu melden. Jakobstr. 83: Folgende Werkstellen sollen bisher nach Meldung Mitglieder- Versammlung. von Kollegen noch keine Forderungen gestellt haben: Tagesordnung: 1. Wahl von Verwaltungsbeamten. 2. Verschiedenes. Zur Beachtung: Donnerstag, den 27. Februar im Vereinslokal: Ver- 28326 Sammlung der Werkstatt- Delegirten, wozu jebe Werkstatt Der Vorstand. einen Kollegen zu delegiren hat. Achtung, Holzarbeiter! Zwei öffentliche Versammlungen Montag, den 24. Februar, abends 8 Uhr: Konzerthaus Sanssouci, Kottbuserstr. 4a. Keller's Festfäle, Koppenstr. 29. Tages- Ordnung: Der Stand unserer Bewegung. Jeder Kollege erscheine. Der Vertrauensmann. Achtung! Der Bevollmächtigte. Achtung! Glasergesellen! Dienstag, 25. Februar, abends 81/2 Uhr, Dienstag, 25. Februar, abends 81/2 Uhr, bei Hrn. Wienecke, Alte Jakobstr. 83: Grosse öffentliche Versammlung der Glaser. Tagesordnung:, 1. Die Presse und ihre Bedeutung. Referent Genoffe Kempf. 2. Diskussion. 3. Bericht des gefchäftsführenden Vertrauensmannes und Neuwahl desselben, fowie Neuwahl des Delegirten zur Gewerkschaftskommission. 4. Verschiedenes, weitere Besprechung über die im Herbst geplante Lohnbewegung. Bahlreicher Besuch diefer Verfammlung ist unbedingt nothwendig. 73/7 Die Vertrauensmänner. Das Verb.deutscher Gold- u.Silberarbeiter Orts- Krankenkasse und verw. Berufsgenossen.( Bahlstelle Berlin. Mitglieder- Versammlung Tages= der Möbelpolirer befindet sich vom 2. März an in der Gr. Frankfurterstr. 73, Hof. 147/10 Der Vorstand. Ethische Kultur. Herausgeber: am Montag, den 24. Februar, abends 82 Uhr, im Lokale Annenstraße 16. Ordnung: 71/16 1. Vortrag des Kollegen G. Wagner über die Ursachen der Verbrechen. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Aufnahme neuer Mitglieder. Dr. Fr. W. Foerster, Freiburg i. B. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand.. Preis vierteljährlich 1,60 Mart. Erscheint jeden Sonnabend. Im neuen Jahrgang erschienen folgende Beiträge: Die Wissenschaft d. Volke. Von J. Tews. Die geschichtliche Nothwendigkeit und die Ethik. Von Dr. Rappoport. Die mißlieb. Justiz von Dr.E.Harmening. Die Diskussion. Von G. Henke, Lederarb. Eine Woche in Plößensee. Von einem sozialdemokratischen Arbeiter. Deutscher Metallarbeiter- Verband. Filiale Berlin ,, Nord". Dienstag, den 25. Februar 1896, Abends 81/2 Uhr, in Meyer's Salon, Müllerstr. 7, General- Versammlung. Tages Ordnung: 120/15 1. Vortrag des Zahnarztes Herrn Dr. Lissack über: ,, Die geologische Thätigkeit des Waffers." 2. Wahl von vier Beisitzern zum Zentral: Wahlkomitee und Kandidatenvorschläge zum Gewerkschaftskongreß. 3. Wahl eines Bureaubeamten. 4. Verschiedenes. Kollegen! In anbetracht der wichtigen Tagesordnung ist es Pflicht eines jeden Mitgliedes, in der Versammlung zu erscheinen. Tapezirer. Die Verwaltung. Dienstag, den 25. Februar 1896, abends 8½ Uhr, bei Boltz, Alte Jakobstraße 75: Große öffentliche Versammlung. Tages Ordnung: 1. Wie stellen sich die Zapezirergehilfen zur diesjährigen Geschäfts- Konjunktur? 2. Diskussion. 3. Bericht und Neuwahl Die Genossenschaftsidee in der schweize Fabrifgesetzgebung in Neuseeland. rischen Sozialdemokratie. Die ethische Bewegung i. d. Arbeiterschaft. Demnächst erscheinen: Die Frauen der höheren Stände und die Arbeiterinnen. Von Fabrikinspett. Dr. Wörishoffer. Das Wesen der materialistischen Geschichtsbetrachtung. Von Prof. Standinger. Religion und Moral im Lichte der Kulturgeschichte. Von Dr. F. W. Foerster. Probenummern gratis und franko. Ferd. Dümmler's Verlagsbuchhandlg. Berlin SW. 12. Schneider, Reichenbergeritr. 125, 2 Tr. Thierbach, Oranienftr. 36. 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Roßmann sind besonders hierzu eingeladen. Die Kollegen werden ersucht, Werkstellen, welche sich an der Bewegung absolut nicht betheiligt haben, oder Kollegen, weiche in gesperrten Werkstellen arbeiten, sofort der Kommission zu melden! 30. Rez. Sof. Theilzahlg. Zahnarzt Wolf, Leipzigerstr. 22. Spr. 9-7 Uhr Möbel, Sonthaterir. 18. Künstl. Zähne, vorzügl. u. Garantie, fchmerzt., 3abid merz, befettigt, ich Plomb.1,50. loses Zahnziehen. Theilzahlung. Goldstein, 123 Verantwortlicher Redakteur: August Jacobey, Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin. 3. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Mr. 46. punkt ihrer ersten unzweifelhaften Erscheinungen in die DeffentSonntag, den 23. Februar 1896. " " 13. Jahrg. gründung, sie werde seinen Inhalt als wahr unterstellen", schrift zum Staatshaushalts- Etat geht hervor, daß jene Wohlthat Brauseweffer's Erkrankung vor nichtsdestoweniger verurtheilt sie die Angeklagten, weil sie geswar den Sekretären aller sonstigen Verwaltungen, nur nicht meinschaftlich mit Fischer" den Bericht hergestellt den Eisenbahn- Sekretären zugedacht ist. Die Ausdem Reichsgericht. hätten. nahmestellung wird mit der Behauptung zu begründen versucht, Wir berichteten bereits kurz, daß das Reichsgericht am vor dem Reichsgericht eine Verkennung der Begriffe der Mit werthig Darin sah der Vertheidiger bei seiner Revisionsbegründung daß die Dienstleistungen in der Durchgangstellung nicht gleichzu erachten seien denjenigen in der Stellung 21. d. M. die Revision von Curt Baate und Dr. Lux thäterschaft“ und„ Verfasserschaft". Zunächst sei ein Widerspruch eines Eisenbahn- Gefretärs, wie solches bei anderen Vercegen das Urtheil der Brausewetter'schen Kammer vom 7. Dezember 1895 verwarf, wodurch beide wegen des Berichts im Urtheil zu konstatiren, indem einmal festgestellt werde, die waltungen über das Protokoll des Frankfurter Parteitages zu je 3 Monaten Angeklagten hätten die Broschüre in gemeinsamer Mitthäterschaft der Fall sei. Auf die Zukunft angewendet, mag diese BeGefängniß verurtheilt worden waren. Die Sache ist darum von hätten bei dem Buchbericht nur eine vorbereitende, untergeordnete Prüfung zum Betriebssekretär eine selbst vom Herrn Wenigstens ist bei der Beseitigung der fertig gestellt, und andrerseits das Beweisthema: die Angeklagten hauptung zutreffen. fo allgemeinem Interesse, weil zuverlässigen Mittheilungen nach Thätigkeit ausgeübt, als wahr unterstellt worden sei. Verfaffer Minister als wesentlich leichter bezeichnete Prüfung bei Brausewetter zuerst in der Nacht vor dem Terminstage der Wahnsinn ausgebrochen war. Als der Charakter von Brausewetter's feiner Broschüre sei der, der die Willensrichtung habe, die Bro- zum Eisenbahn- Bureau- Assistenten eingeführt worden und dabei chüre so fertig zu stellen, wie sie sich thatsächlich schließlich in zum Grundsatz gemacht, diese letzteren Beamten Erkrankung feststand, und auch die Mittheilungen über den Zeit- endgiltiger Form präsentirte. Wer dagegen dem Verfasser nur mit leichten, einfachen Bureauarbeiten zu betrauen. J lichkeit drangen, hatten die Angeklagten durch ihren Bertheidiger, Handlangerdienfte leiste, sei nicht der Verfasser. Der eigentliche wieweit es bei dieser Absicht verbleibt, kann freilich auch nur die lichkeit brangen, batten die Angeklagten durch ihren Vertheidiger, Berfasser Fischer reduzirte den Umfang der Broschüre durch Um- Bukunft lehren. Auf die Vergangenheit bezogen wobei dann Rechtsanwalt Seine, zur Begründung der Revision, die schon vor- arbeitung um ein Drittel; die Angeklagten konnten also noch gar unter Assistenten" die Betriebssekretäre verstanden sein her auf andere Momente geflüßt worden war, auch auf diese Punkte, nicht wiffen, ob die betreffenden Stellen so bleiben würden. Das sollen ist die Behauptung in wenigstens drei Viertel aller gestützt die ihnen ja vorher nicht bekannt sein konnten, stüßen lassen. Gericht konstruirt dann eine Mitthäterschaft der Angeklagten Fälle unrichtig und dabei umso unverständlicher, als die StaatsDer Staatsanwalt Drescher vom hiesigen Landgericht I hatte be- mit Fischer; dazu gehörte aber derselbe Borsaß, der auch dem bahn- Verwaltung bisher überwiegend auf die Dienste der Be antragt, diesen Punkt zu verwerfen, weil durch eine Auskunft eigentlichen Thäter inne wohnte. Von einem solchen Vorsatz triebssekretäre angewiesen war. Lediglich um dieses sehr aufdes Mitgliedes des Gerichts feststünde, daß Brausewetter tönne hier gar keine Rede sein, da die Angeklagten Fischer's fallende Mißverhältniß zu beseitigen, hat die Verwaltung im bis zu Ende keine Spuren geistiger Erkrankung gezeigt habe, Borsatz nicht kannten und nicht kennen konnten. Sie wußten Jahre 1895 eine erhebliche Anzahl der Betriebssekretärstellen in also thatsächlich zu jener Zeit nicht geistestrant gewesen sei. Das Reichsgericht ging aber noch weiter und stellte am nur, daß Fischer eine Broschüre veröffentlichen wollte, aber Stellungen für Eisenbahnsekretäre umgewandelt und dadurch also 20. Februar den Angeklagten einen Beschluß zu, worin es nicht, wie weit er das durch sie gelieferte Material benutzen anerkannt, daß sie viele Jahre lang an den Stellen erster Klasse würde. Der Fall liege völlig gleich dem, daß jemand einem unberechtigte Ersparungen gemacht und die diefen zustehenden crklärt, die Angeklagten und ihr Vertheidiger hätten die anderen eine Waffe verkaufte, mit der der andere nachher ein Geschäfte durch die viel geringer bezahlten Beamten 2. Klasse jekt geltend gemachte Thatsache, daß der Borsigende Verbrechen beginge. Von einer Mitthäterschaft könnte da auch( Betriebssekretäre) hat verrichten lassen. Im gegenwärtigen ce stestrant gewesen, bereits während der Ver handlung, bei der sie zugegen waren, merken fönnen und nicht die Rede sein, und selbst wenn der Verkäufer der Waffe Augenblicke mag man sich dieser Thatsache nicht erinnern und miffen, falls sie wirklich bestanden haben sollte. Thatsachen, die um die Absicht des Thaters gewußt haben sollte, was ja im benachtheiligt darum lieber gerade diejenigen Beamten von neuem, ren Angeklagten erst nach Ablauf der Revisionsbegründungsfrist vorliegenden Falle nicht zuträfe, tönnte höchstens Beihilfe die man früher so lange Beit in einer mit den Verwaltungs bekannt worden wären, fönnten nicht geltend gemacht werden. grundsätzen in schroffem Widerspruch stehenden Weise ausAußerdem liege aber eine Beschränkung der Bergenutzt hat. Der Vertheidiger erklärte in der Verhandlung vor dem Die Unhaltbarkeit jener Begründung erhellt übrigens II. Straffenat des Reichsgerichts, daß nach seiner Ansicht das theidigung darin, daß Fischer nicht selber vor dem Gerichte deutlich daraus, daß die Regierung wiederholt Gericht die Frage, ob ein geiftestranter Richter mitgewirkt vernommen worden und statt dessen der Inhalt des Beweis- auch habe, immer noch von Amtswegen zu prüfen habe, und er antages als wahr unterstellt worden sei. Der Inhalt und die bei Berathungen von Bittschriften von Betriebssekretären i wollte eine Reihe von Thatsachen und Gutachten vortragen, aus Bedeutung eines Beweismittels werde nie durch die Worte Abgeordnetenhause hat anerkennen müssen, daß die Dienstdenen hervorgehen sollte, daß Brausewetter thatsächlich schon Der Eindruck eines Beweises auf den Richter beruhe auf Impon- erster Klasse völlig gleichwerthig seien. Neuerdings ist dasselbe erschöpft, die zu seiner Begründung angeführt würden. verrichtungen der Betrierssekretäre denjenigen der Beamten damals geistestrank gewesen sei, und daß dies für den Laien derabilien, die sich nicht in Worte faffen ließen. Das gelte vom Herrn Minister damit anerkannt worden, daß dieser die nicht erkennbar gewesen sei. Der Präsident erklärte diese Ausführungen nach dem zugestellten Beschlusse des Reichsgerichts namentlich bei Beweisanträgen, die, wie der vorliegende einen Eisenbahn- Direktionen ermächtigt hat, alle Betriebs sekretäre, für unzulässig. Der Vertheidiger protestirte hiergegen, entwickelte verwickelten Thatbestand beträfen. Der Beweisantrag hätte die schon Jahre lang die Arbeiten von Eisennoch einmal seine Gründe und forderte einen Gerichtsbeschluß. Er darthun sollen, wie mechanisch und untergeordnet die bahn- Sekretären verrichtet haben, einer wefentThätigkeit der Angeklagten gewesen wäre. führte dabei an, daß der Senat die Pflicht, mindestens aber die dem das Gericht die Ueberzeugung von diesem Charakter ziehen. Nach Auffassung der meisten Direktionen dürfte das Das Maß, in lich leichteren Prüfung zum Eisenbahn- Sekretär zu unter Befugniß habe, diese Thatsachen anzuhören, und es liege in der Thätigkeit der Angeklagten gewonnen haben würde, wäre fast allgemein der Fall gewesen sein, denn fast alle jene einem so besonderen Falle wohl im allgemeinen Interesse, wenn nur durch eine Vernehmung Fischer's vor dem Gericht fest Betriebssekretäre, die längst auf die höhere Prüfung verzichtet das Gericht die Grörterung nicht abschnitte. Der Senat beschloß zustellen gewesen. Nach dem Prinzip der Unmittelbarkeit des hatten, sind nun zur Ablegung derselben in ihrer leichteren Form aber, die Erörterung über diesen Punkt nicht zuzulassen. Der Vertheidiger konnte danach nur die übrigen Revisions- Verfahrens hätte Fischer geladen werden müssen. Das Gericht ermuntert worden. Woraus benn abermals hervorgeht, daß in habe sich der unmittelbaren Einwirkung der Fischer'schen Aus der Eisenbahn- Verwaltung bis auf den heutigen Tag in einer punkte vortragen. fage, die weit größer hätte sein können als die der Unterstellung, großen Reihe von Fällen die Dienste von Beamten der 1. Klasse Diese bezogen sich auf folgende Punkte: mit den Gehältern der Beamten 2. Klasse entlohnt werden. Auf dem Parteitage zu Frankfurt a. M. hatte der Delegirte gefliffentlich entzogen und damit die Vertheidigung beschränkt. Der Reichsanwalt beantragte auch diese Punkte der Revision Was soll hiernach jene Begründung der Ausnahmestellung der Geige Pößneck die Mangelhaftigkeit der Gewerbe- Aufsicht zu verwerfen. Eisenbahn- Sekretäre im Stat? Sie bedeutet praktisch, daß im Herzogthum Sachsen- Meiningen gerügt und daran Das Reichsgericht wies die Revision zurück. der heutige Eisenbahn- Sekretär erst etwa 30 Jahre nach seiner Bemerkungen geknüpft, durch durch die sich der GewerbeAnstellung als Betriebssekretär sein Höchstgehalt erreicht, wobei Inspektor Bergrath Volfart beleidigt fühlte. Auf dem Parteitage hatten Baake und Lur als Stenographen Bur Besoldung der Eisenbahn- noch außer acht gelaffen ist, daß er für die Prüfung zum Eisenbahn Sekretär 5 Jahre aspiriren mußte, während der Gerichtsbeamte nur eine zweijährige Ausbildungszeit vor der Prüfung zu bestehen hatte. das Protokoll geführt und die Berichte an den Vorwärts" telegraphirt. Deswegen war feine Anklage erhoben worden. Als " Wellen und Strahlen. angenommen werden. Bekretäre. Versammlungen. aber später der Bericht in Buchform erschien, wurden beide als Nach Verlautbarungen aus dem letzten Sommer hatte der Verfasser angeklagt. In der Hauptverhandlung vor Brause- Eisenbahnminister im Etat seiner Verwaltung für 1896/97 eine wetter am 7. Dezember stellte ihr Vertheidiger, Rechtsanwalt Erhöhung des Mindestgehaltes der Eisenbahnsekretäre von Heine den Antrag, den Reichstags- Abgeordneten Fischer, Vor- 1800 mt. auf 2100 Mt. vorgesehen. Diese Gehaltsverbesserung steher der Buchhandlung des Vorwärts" darüber zu ver- ist im Staatshaushalts Etat wieder gestrichen Berliner Gewerkschaftskommission. In der Versammlung nehmen, daß die Thätigkeit von Lux und Baake nur darin worden. Als dann vor kurzem bekannt wurde, daß eine Neuregelung am Freitag erstattete Millarg den Rechenschafts= bestanden habe, aus den Zeitungen die früheren Berichte aus der Besoldungsverhältnisse der Subalternbeamten 1. Klasse sämmt- bericht, aus dem hervorgeht, daß gegenwärtig 84 Gewerkzuschneiden und zusammenzukleben, daß sie dann diese Zusammen- licher Staatsverwaltungen vom 1. April d. J. derart beabsichtigt schaften durch 91 Delegirte in der Kommission vertreten sind. stellung Herrn Fischer übergeben hätten und daß erst dieser, theilweise fei, daß die als etatsmäßiger Assistent zurückgelegte Dienstzeit in Der Besuch der Versammlungen hat sich gesteigert, in jeder der mit Hilfe der Konzepte, die die Redner selbst benutzt hätten, und das Besoldungsdienstalter der Sekretäre eingerechnet werden und felben waren durchschnittlich 78 Delegirte anwesend. Auch die besonderer Mittheilungen von diesen, daraus den sehr gekürzten die Sekretäre nunmehr das Höchstgehalt innerhalb 21 Jahren, Abrechnungen der einzelnen Gewerkschaften sind geregelter Buchbericht hergestellt hätte, gegen den die Anklage erhoben sei. gerechnet vom Tage der Anstellung als Assistent, erreichen und forretter wie früher. Das Gewerkschafts= Bureau Auf die Gestaltung dieses Berichts hätten die Angeklagten selber gar sollten, da suchten die Eisenbahnsekretäre einigen Troft für die wurde infolge der letzten Streits mehr in Anspruch genommen Leinen Einfluß gehabt. Dieser Antrag sollte, wie der Verthei- obenerwähnte Versagung der vom Eisenbahnminister vor wie sonit, so daß, um die laufenden Geschäfte zu erledigen, Hilfss biger besonders hervorgehoben hatte, den Nachweis führen, daß geschlagenen Aufbesserung des Mindestgehaltes. Kam die kräfte angenommen werden mußten. Bezüglich der Statistik ist die Thätigkeit von Baake und Lux nur vorbereitend und sehr anderweite Neuregelung der Besoldungsverhältnisse in ihrer zu bemerken, daß 162 Fragebogen an 91 Gewerkschaften versandt untergeordneter ganz mechanischer Natur gewesen sei. Brause- Wirkung doch zumeist auf dasselbe hinaus! Die Ent- wurden, wovon aber nur 144 von 85 Gewerkschaften ausgefüllt wetter's Kammer lehnte diesen Beweisantrag ab mit der Be- täuschung ließ aber nicht lange auf sich warten. Aus der Denk- zurückgekommen sind. Jm Baugewerbe war die Statistik insofern weiter sie von dem Störungszentrum entfernt sind. Gehen von Theilchen denken muß. So wird z. B. die Erdoberfläche von dem Zentrum immer neue Störungen aus, d. h. führt es wärmer, so lange sie dem Einfluß der höher steigenden Sonne Seit vor nunmehr sieben Jahren zuerst von Heinrich Herh wiederholte Schwingungen um seine Gleichgewichtslage aus, so ausgefeßt ist; aber mit dem Sinken der Sonne beginnt fie elektrische Wellen dargestellt wurden, und eine enge Beziehung laufen immer neue Wellen den voraufgegangenen nach, so daß selbst Wärme auszusenden, sodaß sie sich vom Nachmittage an zwischen Licht und Glektrizität festgestellt wurde, wonach die bei einer länger andauernden Wellenbewegung ein großer Theil bis zum Wiederaussteigen der Sonne am nächsten Morgen bedeutend Lichtstrahlen nichts anderes find, als Strahlen elektrischer Kraft, der Substanz in schwingender Bewegung ist. Die Entfernung abfühlt. Es findet also an der Oberfläche der Erde eine regel. ist das Interesse für diese Wellenbewegungen nicht nur in zweier Theilchen, welche sich gerade in gleicher Richtung und mäßige Temperaturschwantung statt, welche auch in das Erdwissenschaftlichen Kreisen stetig gestiegen, sondern auch mit gleicher Geschwindigkeit aus der Gleichgewichtslage bewegen, innere bis zu einer gewissen Tiefe fortschreitet. Je tiefer die bei allen denen, welche durch ihren Lebensberuf an heißt die Wellenlänge; sie wird von dem Wellenberg und dem Theile liegen, desto später werden sie von den von der Obereingehender Beschäftigung mit wissenschaftlichen Fragen Wellenthal gebildet, von welchen der erstere aus den Theilchen fläche ausgehenden Temperaturänderungen erreicht, an denen gehindert, den Fortschritt der Wissenschaft doch leb- besteht, welche nach der einen Seite der Gleichgewichtslage, bei sie dann ebenfalls theilnehmen. Man sagt daher, daß von der hajt verfolgen. Es fonnte nicht ausbleiben, daß in solchen den Wasserwellen nach oben, ausgewichen find, während die Erdoberfläche aus Temperaturwellen ins Innere gehen, weil Kreifen auf dem genannten Gebiete eine besondere Unklarheit nach der anderen Seite ausgewichenen Theilchen das Wellenthal eben zur Welle nur gehört, daß eine Schwankung oder herrscht, einerseits, weil die Anwendung des Begriffes der bilden. Schwingung um einen bestimmten Zustand sich an die nächst Wellenbewegung auf elektrische Vorgänge an sich nicht leicht ist, Bei den geschilderten Wellen, sowohl denen, die über eine gelegenen Stellen fortpflanzt u. s. f. Worin diese Schwingung und weil andererseits das Zusammennennen von Strahlen und Wasserfläche, als bei denen, die über ein Seil hinlaufen, geschehen besteht, ist ganz gleichgiltig; in dem geschilderten Falle ist es die Wellen, von wellenförmigen Bewegungen längs der Strahl die kleinen Bewegungen fenkrecht zu der Richtung, in welcher Temperatur, welche bald über, bald unter einen gewissen Mittelrichtung geeignet ist, falsche Vorstellungen zu erwecken. die Welle selbst läuft. Es ist dies jedoch nicht bei allen Wellen- werth steigt. Um eine Wellenbewegung tlar aufzufassen, geht man am bewegungen nothwendig der Fall, es können vielmehr die Stellt man den sich ausbreitenden Wellen ein Hinderniß in besten von den Wasserwellen aus, von welchen ja auch der Name Theilchen in derselben Richtung schwingen, in welcher sich auch den Weg, einen Körper, durch welchen sie nicht hindurchgehen, so berstammt. Es ist eine bekannte Erscheinung, daß auf einer die Welle fortpflanzt. So ist es z. B. bei den Luftwellen, durch fommen sie doch, an den Grenzen desselben vorbeigehend zu den ruhigen Wasserfläche, in welche man etwa einen Stein hinein welche der Schall von einem Orte zu einem andern übertragen hinter dem Hinderniß gelegenen Stellen. Go tann man wirst, um die Stelle herum, welche von dem Steine getroffen wird. An der Schallquelle wird die Luft in Erschütterungen zum Beispiel eine Ecke herum hören, weil sich wurde, sich Wasserwellen ausbreiten, welche die getroffene Stelle versetzt, so daß die Theilchen um ihre Gleichgewichtslage Kleine die Schallwellen eben nicht nur auf geradem Wege fortpflanzen, ( das Störungszentrum) in immer größeren Kreisen umgeben. Schwingungen vollführen; durch diese werden die nächst sondern auch um Hindernisse herumgehen. Ein Agens( etwas Es steht fast so aus, als ob von der Mitte aus Wassertheilchen gelegenen Theilchen in Bewegung gesetzt, und so fort die Wirksames) dagegen, welches nur in gerader Richtung fortgeht, rach allen Seiten weiterlaufen. Doch kann dem keineswegs so weiteren. Auch diese Bewegung nennt man eine Wellenbewegung, wie z. B. das Licht, wird durch ein Hinderniß vollständig abs sein, da sich dann ja in der Mitte eine Vertiefung herausbilden da eben die einzelnen Theilchen nach einander Schwingungen gehalten, es wird hinter dem Hinderniß ein vollständiger Schatten müßte; man bemerkt vielmehr bei genauerer Untersuchung, daß um ihre Gleichgewichtslage vollführen; aber hier schwingen die entstehen; in diesem Falle spricht man von einer Fortpflanzung in die einzelnen Wassertheilchen im wesentlichen an ihrer Stelle Theilchen nicht, wie beim Wasser, quer gegen die Bewegungs- Strahlen. Das Licht breitet sich in solcher Weise aus bleiben, um welche sie nur kleine Bewegungen ausführen, richtung der Welle, sondern in Richtung derselben. Könnte man tönnen bekanntlich nicht um die Ecke sehen, und deshalb während dabei die Form der Bewegung als Welle über die die einzelnen Lufttheilchen bei ihren Schwingungen mit den spricht man von Lichtstrahlen; diese Fortpflanzung des Lichtes Fläche fortschreitet. Wirft man z. B. ein kleines Holz- oder Augen verfolgen, so würde man sie daher bald zusammen, bald in geradlinigen Strahlen betrachtete man lange Zeit hindurch als Korfstückchen auf das Wasser, so wird es, wenn es von der auseinander rücken sehen, wie man es durch Punktreihen, welche im Gegensatz zu einer solchen stehend, wie sie durch eine Wellen Welle erreicht wird, nur ein wenig gehoben und niedergesenkt, in ihrer eigenen Richtung an ihren Plätzen hin- und hergehen, bewegung veranlaßt wird. Erst zu Anfang des gegenwärtigen dagegen nur ganz unwesentlich von feiner Stelle ges sichtbar machen kann; da beim Zusammenrücken eine Ver- Jahrhunderts wurde man mit einer Reihe von Erscheinungen bracht. Aehnlich, wie beim Waffer, bemerkt man an dichtung, beim Auseinanderrücken eine Verdünnung der bekannt, welche sich mit der gewohnten Annahme der blos ges einem loſe zwischen zwei Punkten befestigten Seil bei Luft entsteht, so spricht man bei den Schallwellen auch von radlinigen Ausbreitung des Lichtes, also mit der Fortpflanzung einer Erschütterung des einen Endes eine Welle zum aufeinanderfolgenden Verdichtungs- und Verdünnungswellen. von Lichtstrahlen, nicht vereinigen ließen. Von der großen Zahl anderen Ende hinlaufen, wobei es ganz deutlich ist, Uebrigens fann man sich leicht davon überzeugen, daß eine der hierher gehörigen Erscheinungen soll nur eine angedeutet daß die einzelnen Theile an ihrer Stelle bleiben und Echallquelle stets hin und her schwingt, die umgebende Luft also werden. der Anblick der weiterlaufenden Welle nur dadurch zu stande in Erschütterung versetzt; berührt man z. B. mit einer Stimm- Will man aus der Fülle der von einer Lichtquelle aus kommt, daß die einzelnen Theile nach einander aus ihrer Gleich- gabel die Fingerspitzen oder die Lippen, so kann man das gehenden Strahlen einen einzigen herausgreifen, so wird man in gewichtslage rücken und wieder in dieselbe zurückfallen. Bibriren( das zitternde Hin- und Herschwingen) der Metallmasse den Weg des Lichtes einen undurchsichtigen Schirm stellen, in Das Charakteristische( Kennzeichnende) einer Wellenbewegung direkt fühlen. welchen man eine fleine Deffnung macht; durch diese wird dann besteht demnach darin, daß die einzelnen Theilchen fleme Be- Schließlich ist noch zu erwähnen, daß man auch von der ein kleines Strahlenbündel hindurchgehen und auf einer dahinter regungen um ihre Gleichgewichtslage ausführen, wobei die wellenförmigen Fortpflanzung von Zustands änderungen stehenden Wand einen hellen Fleck, ein Bild der Oeffnung herTheilchen um so später von dieser Bewegung erfaßt werden, je sprechen kann, ohne daß man dabei nothwendig an eine Bewegung vorbringen. Je kleiner man die Deffnung macht, un so mehr vir au fönnen. An Redner mangelhaft, als es nicht möglich war, die Zahl der Arbeitslofen Lint theifte mit, baß auch die Maler nächstens zum Streit| Unterstüßungs Rommission veranstaltete Matinée( Raufmann'3 auch nur annähernd festzustellen. Mit Genugtbuung tann feft getrieben werden würden, bei dem es sich hauptsächlich um Fest Variété) hingewiesen und um regen Absah der Billets ersucht. gestellt werden, daß die Frauenorganisation für die Gewerk fehung eines Minimallohns handle, und daß sie in diesem schaftsbewegung äußerst vortheilhaft gewesen ist. Die Kaffen Rampfe auf die Sympathie der Berliner Arbeiterschaft rechnen. Moabits tagte behuts Stellungnahme zu der geplanten Lohne Eine nur mäßig besuchte Versammlung der Klempner verhältnisse können gleichfalls als recht günftige bezeichnet Die Bersammlung nimmt davon Kenntniß. werden. Die Abrechnung für die Zeit vom 1. Juli 1895 Eine längere heftige Debatte rief der Konflikt der Brauer bewegung am 20. Februar bei Schmidtfe, Stromstraße. bis 12. Januar 1896 ergiebt ergiebt eine Einnahme von mit dem Direktor Arend vom Münchener Brauhaus hervor. stelle des am Erscheinen verhinderten Genossen Näther referirte 17 571,13 M., eine Ausgabe von 16 405,10 M., fo daß ein Es wurden die bekannten Einzelheiten dieses Streites erörtert, Becker, der die Zustände in diesem Gewerbe schilderte Bestand von 1166,08 m. bleibt. Der ausführliche Rechenschafts- wobei von seiten der Brauer behauptet murde, daß Direktor und zum Anschluß an die Organisation aufforderte, bessere Verhältnisse schaffen bericht lag den Delegirten gedruckt vor. Zum Kassenbericht be- Arendt darauf ausginge, ihre Organisation zu sprengen, und daß um antragte aber, daß vom 1. März an bei allen in Zukunft die Gewerkschaftskommission ihnen in diesem Streit zur Seite macht sodann darauf aufmerksam, daß den Kollegen fich entwickelnden Streits die von den Gewerkschaften aufgebrachten stehen müsse. Börner meinte demgegenüber, daß das Auf- in den nächsten Tagen Fragebogen zugehen werden und ersuchte, Gelder nur durch die Gewerkschaftskommission den ausständigen Ge- treten der Brauer als Mißbrauch der Organisation anzusehen dieselben präzise zu beantworten. Die Forderungen, die bei werkschaften übermittelt werden." Begründet wurde der Antrag da- sei und daß sie sich die Eympathie der Berliner Arbeiterschaft einer event. Lohnbewegung gestellt werden sollen, sind: Neunmit, daß auf diese Weise festgestellt werden könne, wieviel von jeder verscherzen würden, wenn sie in der bisherigen Weise fortfahren, stündige Arbeitszeit, 45 Pfennige Minimal Gewerkschaft für Streitunterstützungen aufgebracht werde. Eine ihre vermeintlichen Interessen zu vertreten. Gin Antrag, Stundenlohn und 25 Prozent 3uschlag bei solche Feststellung sei für die Statistit von Bedeutung, fie laffe die Sache der Brauer dem Ausschuß der Gewerkschafts- Rom- Ueberstunden. In der Diskussion wurde auch die fich jetzt aber nicht machen, da außer den Geldern, die durch die mission nochmals zu überweisen, wurde angenommen. gefährliche Arbeit der Bau- Klempner, die häufig geHände der Kommission gehen, auch größere Summen den Weißgerber Arndt ersuchte um baldige Abrechnung der zwungen sind, auf ganz primitiven Gerüsten herum zu flettern, Streifenden direkt durch die einzelnen Gewerkschaften zugestellt noch aussiehenden Sammellisten vom Streit der Lederzurichter und auf die gesundheitsschädliche Arbeit in den Werkstätten hinwürden. Der Antrag Faber wurde angenommen und dem Kassirer bei Emanuel Meyer. gewiesen. Zum Schluß gab Becker noch bekannt, daß am Decharge ertheilt. In dieser Versammlung waren nicht anwesend die Dele- Donnerstag, den 27. Februar, bei Cohn, Beuthstraße, eine große Ueber die 2ohn bewegung in der Konfettion3- girten der Bauarbeiter, Glasschleifer, Klempner, Posamentiere, öffentliche Versammlung stattfinden wird, die über die weiteren industrie berichtete Timm. Er schilderte den bisherigen Schirmmacher, Vergolder und Schlächter. Schritte zu beschließen hat. Verlauf der Bewegung und theilte mit, daß die Fünfer- RomEine Branchenversammlung der Tischler, die Kasten Friedrichshagen. Die hier am 13. Februar in Lerche's mission foeben in elf Versammlungen die Aufhebung des Streits möbel- Arbeiter, tagte am 21. b. M. bei Mörschel, um Bürgerfälen abgehaltene Versammlung der Gemeindewähler befürwortet habe. Er legte eingehend die Gründe dar, welche zu diesem über die Frage zu berathen, ob es möglich sei, im Norden einen der britten Abtheilung hatte sich eines überaus zahlreichen Entschluß geführt haben und bekundete, daß die große Mehrzahl der Streifenden mit den Vorschlägen der Fünfer- Kommission einverstanden einheitlichen Lohntarif zur Durchführung zu bringen. In Rück Besuches zu erfreuen. Das Referat, welches Genosse Stadthagen war. Leider sei es mehreren zweifelhaften Elementen gelungen, war. Leider sei es mehreren zweifelhaften Elementen gelungen, sicht auf die Verschiedenartigkeit der Herstellungsweise wurde ein übernommen hatte, wurde mit großem Interesse entgegenin einzelnen Versammlungen einen gegentheiligen Beschluß herbei einheitlicher Zohntarif für undurchführbar erklärt. Die Ansicht genommen und gelangte demzufolge eine Resolution zur Anzuführen. Die Fünfer- Kommission lehne es aber ging vielmehr dahin, daß es den einzelnen Werkstätten überlassen nahme, in der sich die Anwesenden im Einverständniß mit dem bleiben müsse, einen angemessenen Lohnzuschlag und eine geregelte Referenten verpflichteten, bei der stattfindenden Gemeindevertreterentschieden ab, die Berantwortung für das zu Arbeitszeit zu fordern. Die Meister im Norden haben bekanntlich Wahl mit aller Kraft für die Kandidaten der Sozialdemokraten übernehmen, was einige Phrasenhelden beeinen Ring gebildet und ihrerseits einen Tarif ausgearbeitet, einzutreten. einen Ring gebildet und ihrerseits einen Tarif ausgearbeitet, einzutreten. Zu Kandidaten wurden aufgestellt, die Genossen schlossen haben. In längerer Distussion der aber von den Gesellen für gänzlich unannehmbar Karl Baat, Tischler, und Hermann Sonnenburg, Schriftsezer. erachtet wurde. Ueber die Verhältnisse der einzelnen Werkstätten Das Wahlkomitee wurde beauftragt, beim Gemeindevorsteher der Fünfer- Kommission durchaus gebilligt, und die von letteren aufgeftelten Tarife fand eine allgemeine vorstellig zu werden, die Wahlzeit zwischen 5 bis 9 Uhr des das Vorgehen Vorgehen derer, die sich bemüßigt sehen, in so frivoler Weise in die Schneiderbewegung einzugreifen und Aussprache statt. Es zeigte sich, daß die meisten Werkstätten Abends zu verlegen, damit es jedem Wähler ermöglicht wird, fein einen Reil in diefelbe zu treiben, dagegen scharf verurtheilt und einen derartigen prozentualen Lohnzuschlag tarifirt haben, daß Wahlrecht auszuüben. folgende Resolution angenommen: Die Gewerkschafts: es auch dem mittleren Arbeiter möglich ist, wöchentlich 21 m. Köpenick. In der letzten Mitglieder Versammlung des tommission erklärt sich mit dem Verhalten der zu verdienen und daß die Werkstätten gewillt sind, an diesen hiesigen Arbeitervereins sprach Gen. Schulz über die ErTarifen festzuhalten. Denjenigen Werkstätten, die zu niedrige Fünfer Kommission in Sachen bes Konfettionsarbeiter Streits völlig einverstanden ohntarife ausgearbeitet hatten, wurde nahegelegt, das Verziehung im heutigen Staat. Unter Vereinsangelegenheiten wurde beschlossen, den Konfektions- Arbeitern 30 M. zu bewilligen. Da und erwartet, daß die Berliner Arbeiter- absäumte nachzuholen. Im übrigen wurde auf die am Sonntag der bisherige Kassirer sein Amt niedergelegt hatte, betraute die schaft den Bestrebungen der Herren 2an stattfindende Versammlung verwiesen. Versammlung das Mitglied Wort mit der Führung der wurde von verschiedenen Seiten das Verhalten M. dauer und Genossen energisch entgegen tritt." In einer Branchen Versammlung der Küchenmöbel: Geschäfte. Ueber den Streit der 3immerer berichtete Lehmann, Arbeiter, die sehr stark besucht war und über Einführung Rigdorf. Am 16. Februar sprach hier in der freien Bers daß derselbe bis jetzt als recht günstig bezeichnet werden könne. einheitlicher Affordpreise" verhandelte, tam es zu oft recht lebeinigung der Bau- und gewerblichen Hilfsarbeiter Gen. HoffBereits in der ersten Woche hätten von 450 Firmen 196 die haften Auseinandersehungen zwischen den besonders hierzu ein- mann über das Thema: Glaube und Vernunft. Im weiteren Forderungen bewilligt, deren 3ahl jeßt, nachdem der Streit geladenen Meistern und den Gesellen, weil die letzteren den von Verlauf der Versammlung wurde die Errichtung eines Gewerbe11/2 Wochen dauert, auf 254 gestiegen ist, die etwa 4000 Arbeiter den Meistern und Fabrikanten willkürlich aufgestellten Tarif Schiedsgerichtes ventilirt, wobei mehrere Redner sehr entschieden beschäftigen. Auch die Firma Held u. Frante habe jetzt die Arbeiters nicht anerkennen wollten. Namentlich richtete sich das Be- für die Einführung deffelben plädirten. Die Angelegenheit überforderungen anerkannt. Die Lohnkommission der Zimmerer habe bis ftreben der Gefellen dahin, einen für ganz Berlin wie man dem Gewertschaftskartell zur geeigneten Propaganda. jett 2500 M. an Unterstützung gezahlt und sie hofft, daß der einheitlichen Zarif mit einem bestimmten Sodann bewilligte die Versammlung den Konfektionsarbeitern Streit in der nächsten Woche beendet werden wird. Mindestlohn zu erreichen. Während bisher im Norden eine Unterstützung von 5 M. Zum Schluß forderte der VorUeber die 2ohnbewegung der an Solzbearbei- niedrigere Preise als im Often gezahlt wurden, will man dieser sigende zum solidarischen Eintreten für die im Ausstand befind tungsmaschinen und auf olaplägen beschäftig- Unterscheidung für immer ein Ende machen. Auch haben die lichen Zimmerer auf.) ten Arbeiter berichtete Biehl. Er besprach die Werhand- Unternehmer die Berechnung für Maschinen viel zu hoch gemacht, lungen vor dem Einigungsamt und meinte, daß die Arbeiter sich so daß sich Arbeiter in Dampfbetrieben damit nie einverstanden Pankow. Behufs Stellungnahme zu den bevor dem Schiedsspruch nicht fügen würden, da sie der Meinung sind, fie erklären werden. Schulz wundert sich, wie die Unternehmer stehenden Gemeinderath 3- Wahlen tagte am Montönnten bei Weiterführung des Streits den Neunstundentag erringen. es für möglich halten, daß ein Arbeiter nach ihrem Tarif tag, ben 17. Februar d. J., im Lokal von Buge, Schulzestraße, Die Arbeit in den Fraisereien habe sich so gehäuft, daß die auch nur einen Mindestlohn von 21 m. verdiene, während eine öffentliche Volksversammlung. Gemeindevertreter Bilz ere Unternehmer zum Nachgeben gezwungen wären. 3impel die anwesenden Unternehmer es jedem Gesellen freistellen, nach stattete einen längeren Bericht, aus dem hervorging, daß, wenn meinte, die Unternehmer hätten sich schon bereit erklärt, die halbe dem Zarif zu arbeiten oder nicht. Auf Beschluß der Versammlung auch unsere Vertreter im Gemeinderath teine ausschlaggebende Stunde, um die sich der Streit dreht, als Ueberstunde zu bezahlen. wird der Tarif für Handarbeit gesondert von Maschinen- Stellung innehaben, doch durch ihr Eintreten manches gute, be Ein Zeichen, daß sie anfangen, nachzugeben. arbeit berathen und mit einigen Wenderungen angenommen, desgl. im sonders auf dem Gebiete des Schulwesens geschaffen worden ist. Anschluß daran folgende Resolution:" Die heutige von Meistern In der Besprechung über den Bericht und zur Frage der Bea und Gesellen gemeinschaftlich besuchte Versammlung erklärt sich theiligung an der Gemeinderaths- Erfahwahl gingen die Meinungen mit dem Tarif der Meister nur insoweit einverstanden, als er über den letzteren Punkt wesentlich auseinander. Während den Minimaltarif darstellt, d. h. die einfache Sorte von 3 bis mehrere Redner dafür eintraten, diesmal von der Betheiligung 7 Fuß mit Handarbeit, die größeren Sorten jedoch nach dem an der Wahl Abstand zu nehmen, erklärten andere ein ZurückVerhältniß der Werkstatt und der Ausführung der Arbeit; bleiben für ein Armuthszeugniß, welches sich die Partei nicht Maschinenarbeit höher!" In diesem Sinne wurde auch der ausstellen dürfe. Die Besprechung konnte heute nicht zu Ende Unternehmertarif, der nur sehr niedrige Preise bestimmt, von geführt werden, da um 11 Uhr der überwachende Beamte wegen der Versammlung zurückgewiesen und ein fester Satz für Hobel- Eintritts der Polizeiftunde die Versammlung auflöfte. Es wird geld gewünscht. Auch sollen Hilfeleistungen beim Transport der daher eine demnächst stattfindende Versammlung die Besprechung Möbel aufhören oder besonders bezahlt werden; wo die Forderungen fortseßen und voraussichtlich die Entscheidung über die Stellung der Gesellen nicht bewilligt werden, erfolgt Einstellung der zur Gemeinderathswahl bringen. Arbeit. Mit der Aufforderung zum Anschluß an die Organisa. tion und Unterstützung für die Streifenden wurde die Versamm lung geschlossen. Ueber den Streit der Möbelpolirer berichtete Richter. Auch dieser Streit stehe günstig. Von 250 Wertstellen hätten 180 mit 500 Polirern die Forderungen der Arbeiter bewilligt, während 70 Werfstellen mit 170 Polirern noch ausstehen. Dieser Streit, der bisher noch nicht offiziell zur Kenntniß der Gewerkschafts- Kommission gebracht worden war, wurde anerkannt. Ueber den Tischlerstreit berichtete Do ft. Danach haben 694 Wertstellen mit 7446 Arbeitern bewilligt, in 143 Wert stellen mit etwa 1000 Arbeitern dauert der Streit noch fort. Sollte die Agitation der Tischlermeister des Nordens, die sich den Arbeiterbestrebungen mit aller Macht entgegenstellen, Erfolg haben, dann könne sich der Streit vielleicht noch in die Länge ziehen, im übrigen sei der Stand bis jetzt ein günstiger. Millarg befundet, daß die Gewerkschaft der Tischler ihren Streit aus eigenen Mitteln ohne die Hilfe der Gewerkschaftstommission zu unterstützen dente. nur Schöneberg. In der Versammlung des Arbeiter- Bildungsvereins, welche am 17. d. Mts. tagte, referirte Genosse Meiling über das Thema: Pflichten und Rechte der MitDer Zentralverband der Maurer( Zahlstelle II) hatte am glieder. Redner beleuchtete eingangs den Zweck der Organisation 16. d. M. eine Versammlung anberaumt. Vor Eintritt in die und äußerte dann, die Pflichten, die man als Mitglieder derTagesordnung ehrte die Versammlung in der üblichen Weise das felven zu erfüllen hat, find zweierlei: theoretische und praktische, Andenfen des verstorbenen Mitgliedes Hartwig. Hierauf hielt und beides auszufüllen, soweit die Kräfte reichen, ist eine strenge Genosse Jahn einen beifällig aufgenommenen Vortrag über die Pflicht der Parteigenossen. Alsdann kritisirte Redner einige französische Arbeiterbewegung. Bei Besprechung der gewerkschaft- Bortommnisse am Orte und tommt zu dem Schlusse: daß wir lichen Angelegenheiten tamen wieder mehrere Uebelstände auf feinen Grund haben, anderen Parteien den Spiegel vorzuhalten, den Bauten zur Sprache. So wurde mitgetheilt, daß auf dem wenn wir nicht selbst in jeder Beziehung makellos dastehen. Neubau des Maurermeisters Spigenberg wiederholt lleberstunden gemacht werden. Zum Schluß wies Fritsche auf den Bimmererstreit hin und forderte zur eifrigen Unterstüßung der Konfektionsarbeiter auf. Unter Verschiedenem gab der Vorsitzende bekannt, daß im Lokal von Obst die Neue Zeit"," Gleichheit" und Soziale Braris" zum Studium der Mitglieder ausliegen. Bum Thema der nächsten Bersammlung wählte man: Die Arbeiterversicherungen. wird man erwarten, das durchgelassene Strablenbündel dem Begriff eines einzelnen Strahles annähern und das Bild der Deffnung entsprechend flein erhalten zu können. Aber merkwürdiger Weise ist dem nicht so; bei einiger maßen großen Deffnungen, deren Durchmesser noch bequem in Bruchtheilen von Millimetern angegeben werden tönnen, ist eine folche geradlinige Ausbreitung des Lichtes in Strahlen zu beobachten; wird die Deffnung jedoch so klein, daß ihr Durchmesser nur noch nach Tausendsteln und Behntausendsteln von Millimetern zählt, wo man also erwarten dürfte, dem einDer Verband der Vergolder beschäftigte sich in seiner zelnen Strahl ganz nahe gekommen zu sein, so fieht man, daß Versammlung am 17. Februar mit der Stellungnahme zum ein solcher gar nicht mehr vorhanden ist: denn das Bild der Gewerkschaftstongreß. Nach einer längeren Debatte über diesen fleinen wobei fich, sein Rand Deffnung vergrößert Gegenstand wurde dem Mitglied Späthe die Vertretung auf sondern verwaschen nicht scharf, erscheint, und in diesem Kongreß übertragen. Ein Antrag aus Stuttgart, be- Wir bitten dem sonst dunklen Schattenraume erscheinen rings um die Deffnung Farben, welche durch dunkle Zwischenräume treffend die Reise- Unterstützung, lehnte die Versammlung ab. Unter" Gewerkschaftliches" wurden einige kleine Sachen erledigt Die getrennt sind. Es ist also das Licht von der Lichtquelle aus und berichtete hierauf das Mitglied Schnorre über den Ver- Dienstag, Freitag und Sonnabend, abends von durch die Deffnung nicht in gerader Linie gegangen, sondern es hat sich von dem Rande der Deffnung aus auch seitlich auslauf des Streits bei der Firma Scholz und der Beendigung des 6-7 Uhr statt. gebreitet, es ist, wie man sich ausdrückt, an dem Rande der selben. Nach kurzer Debatte wurde hierauf die Versammlung Deffnung gebeugt worden. beschlossen. Briefkasten der Redaktion. bei jeder Anfrage eine Chiffre( arvet Buchstaben oder eine Bahl) anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. juristische Sprechstunde findet am Montag, ab. E. 100. Verjährung würde nur dann als vorliegend zu erachten sein, wenn die Bretter zum eigenen privaten Bedarf, Um die Beugung des Lichtes verständlich zu machen, muß Im Allgemeinen Arbeiter und Arbeiterinnenverein nicht für den Gewerbebetrieb gekauft sind.- G. K. 3. Der Be man annehmen, daß auch das Licht sich nicht in Strahlen aus. fprach am 17. Februar Herr Ingenieur Mannsfeld über das treffenden steht dasselbe Recht wie jeder anderen Mutter zit. breitet, sondern daß seine Fortpflanzung ebenso wie die des Thema: Die verschiedenen Staatsformen. Die verschiedenen Staatsformen. Unter Vereins. Ein Verfügungsrecht" über ihre Kinder steht ihr nicht zu. Echalles durch eine wellenförmige Bewegung veranlaßt wird. angelegenheiten giebt zunächst die Rechtsschutzkommission einen G. 2. 1. 1. Durch Uebersendung des Auftrags zur Zwangs Beim Schall ist der Träger dieser Bewegung die Luft; für die Bericht über ihre Thätigkeit und folgte hierauf die Neuwahl der vollstreckung an einen dortigen Gerichtsvollzieher. 2. Durch Fortpflanzung von Lichtwellen muß man einen überall ver- Kommission, der nunmehr die Mitglieder Weiffe, Eisner, Jahn, gegenseitiges, vor einem Amtsgericht zu errichtendes oder niederbreiteten Stoff annehmen, welchen man den Aether nennt. Rumlard und Frl. Toode angehören. Ein Antrag, den streiken zulegendes Testament. E. 2. 41. Unverständlich; fprechen Freilich entsteht nun die Frage, warum beim Licht für gewöhn- den Konfektions- Arbeitern eine Unterstützung zu gewähren, wurde Sie gelegentlich in der juristischen Sprechstunde vor. E. D. lich der Anschein einer geradlinigen Fortpflanzung in Strahlen dem Vorstand zur Erledigung überwiesen. Sodann beschloß man, 1350. 1. Ja. 2. Der Betrag hängt vom richterlichen Sie Klagen auf entsteht, wenn es sich auch hier um eine Wellenbewegung handelt. das Mitglied Fensterpußer Stein aus dem Verein auszuschließen. Ermeffen des Einräumung R. 200. Es läßt sich zeigen, worauf an diesem Orte allerdings nicht ein. Sprechen In der Freien Vereinigung der Graveure und Eifelenre Bodens event. Schadensersatz. Sie gelegentlich in der juristischen Sprechstunde vor. gegangen werden kann, daß diese Erscheinung mit der Größe der Wellenlänge zufammenhängt; diefelbe beträgt bei den Schall- prach am 18. ds. Mis. Gen. Hansen über das Thema: B. 12. Pfändung des Arbeitslohnes für Alimente der GheMaterialismus und Ethik. Nach einer längeren Diskussion wellen viele Zentimeter und selbst mehrere Meter, bei den Lichtwellen dagegen nur einige Behntausendstel von Millimetern. wurde unter Verschiedenem beschlossen, den Konfektions- Arbeitern frau ist zuläffig. 1. 2. N. S. 1. Auf die anderen Atten tönnen Sie sich nicht berufen. Die Scheine sind nur erforderlich, 50 M. zu bewilligen. Was ist nun bei einer Wellenbewegung unter einem Strahl au wenn sie unter 25 Jahre alt find. 2. Wenden Sie sich wegen verstehen? Rings um das Störungszentrum breiten sich die In der Mitglieder Versammlung des Vereins der grader von Ihnen mit recht getadelten Art der Einkassirung direft Schwingungen aus und erfüllen den ganzen Raum; betrachtet phischen Arbeiter und Arbeiterinnen, die am 20. d. M. im an Ihren Zeitungsbringer. A. J. 100. 1-3. Die Strafs man die Fortpflanzung der Wellen in einer bestimmten Richtung, Englischen Garten" tagte, referirte Genoffe Fr. Hofmann über verfolgung von Verbrechen verjährt in 10 bis 20 Jahren. Die so nennt man diese eine StrabI richtung. Die Schwingungen, Die Zukunft der deutschen Gewerkschaften und ihre nächste Strafverfolgung von Vergehen, welche im Höchftbetrage mit einer welche an den einzelnen Stellen eines Strahles vor sich geben, tönnen Aufgabe". Der Referent befürwortete die Gründung größerer längeren als breimonatlichen Gefängnißstrafe bedroht find, in 5, entweder in die betrachtete Strahlrichtung fallen, wie es bei den Induftrieverbände, da durch dieselben die Arbeiter eine größere von anderen in 8 Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Tage, Luftschwingungen der Fall ist, sie können aber auch quer gegen Machtstellung erringen und andererseits fich Gehalts- und Ma- an welchem die Handlung begangen ist. 5. und 6. Ja. 7. Selbstdie betrachtete Strahlrichtung geschehen; eine Reihe von Er- terials- Unkosten erheblich vermindern würden. Sillier trat diesen verstümmelung zivecks Untauglichmachung zur Wehrpflicht ist mit Ge scheinungen, welche beim Licht, dagegen nicht beim Schall Ausführungen zum großen Theile bei. Sodann wies Schöpfe fängnißstrafe von einem bis fünf Jahren und Ehrverluft bedroht. beobachtet werden, hat die Physiker zu der Annahme geführt, auf die gute Geschäfts- Konjunktur der Lithogrophen hin und D. S., Biesenthal. In dieser Allgemeinheit nicht zu bedaß bei den Lichtschwingungen bas letztere der Fall ist. erklärte, daß die Lithographen der Firma Littauer und Boysen antworten. M. 100. 1. Ja. 2. Ja. 3. Wohl das Auf einige gesetzmäßige Erscheinungen bei solchen Schwin gemeinsam vorgehen wollen, um den achtstündigen Arbeitstag zu Ministerium.$. S. 1. Ist die Wohnung gesundheitsgungen, sowie auf die Verwandtschaft zwischen Licht und erreichen, welcher schon, in allen anderen Chromolithographien gefährlich, so haben Sie das Recht, von dem Miethsvertrage Elektrizität foll noch in einem weiteren Artikel besonders ein besteht. Die Versammlung sicherte denselben ihre volste Sympathie zurückzutreten und Schadenersatz zu verlangen. Den Beweis Bt. au. Zum Schluß wurde noch auf die am 15. März von der der Gesundheitsschädlichkeit müssen jedoch Sie führen, gegangen werden. " bei Schuhe u. Stiefel zu noch nie dagewesenen billigen Preisen mir unter sicherster Garantie für beste Haltbarkeit durch Garantiescheine, die Jedermann beim Einkauf erhält. Beim Versandt von Schuhwaaren, der gegen Nachnahme oder vorherige Einsendung des Betrages geschieht, ist Frantatur ausgeschlossen, von 15 Mark an versende franko auf meine Kosten. Nichtconvenirendes nehme im Originalzustand zurück, jedoch tritt letterer Fall deshalb nicht ein, weil jeder Nachbar, welcher der Stiefel anfichtig wird, dieselben auch mit gutem Nutzen dankbar behält. Das Maaß bitte durch Versenken eines genau passenden Stabes in den getragenen Stiefel festzustellen und in Centimetern anzugeben und ob Spanne hoch oder niedrig. Für Gummischuhe, obgleich zu den beften Fabrikaten gehörend, übernehme teine Garantie." Herren Fußbekleidung. 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Februar im Vorwärts" erschienen ist, folgendes: „ Der Einberufer der öffentlichen Versammlung der sogenannten ausständigen Brauerei- Arbeiter, Herr Steiner, ist nicht mehr Brauer, sondern Bierreisender der Pichelsdorfer Brauerei", weiterhin: „ Jeder dieser Versammlungen hat der Direktor der Pichelsdorfer Brauerei, umgeben von seinem Stabe von Bierreisenden und sonstigen Anhängern beigewohnt und sie dirigirt." Wir erklären darauf hin: 1. Es ist unwahr, daß der Brauer Steiner bei uns als Bierreisender angestellt ist. Derselbe ist als Brauer in unserer Brauerei eingestellt und wird seit Sonnabend, den 9. Februar cr. bei uns als trant geführt. Wir haben erst jetzt aus den Zeitungen ersehen, daß derselbe in öffentlichen Versammlungen als Redner aufgeführt ist und demnach nicht krank zu sein scheint. Daraufhin haben wir ihn sofort aufgefordert, die Arbeit bei uns wieder aufzunehmen, widrigenfalls er sich als ausgestellt zu betrachten hat. 2. Es ist unwahr, daß einer der unterzeichneten Direktoren irgend einer Brauereiarbeiter- Versammlung beigewohnt hat, mit Ausnahme der Versammlung im November v. J. im Restaurant„ Königsbant", Große Frankfurterstraße, in welcher Angelegenheiten unserer eigenen Brauerei verhandelt wurden und der au 3 diesem Grunde der mitunterzeichnete Direktor Weber beiwohnte; derselbe hat sich lediglich mit der Abwehr ungerechtfertigter, gegen die Brauerei Pichelsdorf erhobener, die Arbeiter= verhältnisse in derselben betreffender Angriffe beschäftigt. Wir haben es noch nie als unsere Sache betrachtet, zum Schaden irgend welcher mit uns konkurrirender Unternehmungen zu agitiven. Brauerei Pichelsdorf. Weber. Hoffmann. Alle Preise sind streng fest, sehr billig und in Zahlen an den Waaren ausge= zeichnet. Alle Frühjahrs- Neuheiten Unsere Angestellten find angewiesen, sich über Beschaffenheit und Ursprung der Waaren streng wahr heitsgemäß zu äußern. in Herren- und Knaben- Bekleidung sind eingetroffen. Unsere Auswahl ist eine so enorme wie nie zuvor und dürfte wohl die reichhaltigste sein, welche je geboten ist. Allereeffe Fabrikhäuser haben uns ihre besten, edelsten Erzeugnisse geliefert und infolge der kolossalen Abschlüsse Preise ermöglicht, daß wir jedem Wettbewerbe überlegen sind. Unsere eigene Fabrikation ist mit Rücksicht auf den vergrößerten Umsatz verdoppelt worden und kann sich mit Recht in die erste Reihe deutlicher Bekleidungs- Fabrikanten stellen. Geschäfts- Häuser Baer Sohn Fabrikation von Herren- und Knaben- Bekleidung. 24a. Chauseestr. 24a. 11. Brückenstr. 11. 16. Grosse Frankfurter str. 16. Zw. Invalidenstr. u. Friedrich- Wilhelmst. Theater. Ecke Rungestr. mit 10 Schaufenstern. EinsegnungsAnzüge Frühjahrs- FrühjahrsPaletots Anzüge Wir offeriren als besonders wohlfeil: FesttagsAnzüge 30.- 25.- 20.- 36.- 30.- 24.- 40.- 36.- 30.- 50.- 40,- 36.18.- 14.- 12. 20.- 18.- 15.- 27.- 20.- 15.- 30.- 25.- 20.9 Mt. 10 Mt. 10 Mt. 12 Mr. 50. 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Es bestand aus einer kleinen Metalldose, welche auf dem einen Ende eine Deffnung zum hineinstecken der Geldmünzen hat ,, während das andere Ende geschlossen ist und nur dann geöffnet werden kann, wenn die Dose eine gewisse Anzahl von Geldmünzen enthält, und ist die Dose nach Entleerung wieder verschließbar. Warum denn, wird man fragen, sollte solch ein Spielzeug solche Resultate erzielen? Einfach weil 999 Menschen von jedem Tausend darauf bedacht sind„ Geld zu sparen", und weil diese praktische Neuheit der größle Antrieb ist, Geld zu sparen". Als Beweis für die Beliebtheit, mit welcher diese Sparbänke aufgenommen sind, können wir nur sagen, daß über 7 000 000 TaschenSparbänke innerhalb sechs Monate in den Bereinigten Staaten ver tauft sind. Aber wer braucht diese Banken? fragt der Skeptiker. Die Antwort ist einfach: ,, JEDERMANN". Der Schulknabe entsagt seinen fleinen Freuden und hat sein Ver= gnügen daran, zu sehen, wie sein Bankkonto sich von Tag zu Tag vergrößert. Der junge Mann deponirt seine 50 Pf., anstatt sie für geistige Getränke oder Tabat auszugeben. Tie sparsame Hausfrau läßt manchmal eine Geldmünze in den verführerischen Apparat gleiten, besonders wenn sie einige Lieblinge befriedigen will. Tie Handwerker und Gewerbetreibenden 50 Pf. hier und 50 Pf. da in die Sparbank legend, sind erstaunt zu sehen, wie schnell ein 20- Markstück gesichert ift. Und dann welche bessere Gelegenheit zum Sammeln von Geldstücken für wohlthätige und religiöse Zwecke giebt es als diese fleine Taschen- Sparbank? ,, Große Eichen entstehen aus großen Eicheln" und frühzeitiges Sparen ist oft die Grundlage großer Vermögen. Sütet die Pfennige, und die Thaler werden von selbst kommen" und das ist es, was die kleine Taschen- Sparbank bewirkt. hütet die Pfennige besser, als man es selbst vermag und ist ferner eine beständige Erinnerung, daß der einzige Weg zum Reichthum im Sparen! Sparen! Sparen! liegt. 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