Nr. 148. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements- Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monats lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags= Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469, Vorwärts 8. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für bie fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Sernsprech- Anschluk: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Die Auspowerung der Elbmarschen. Sonntag, den 28. Juni 1891. " Expedition: Beuth- Straße 3. Untergrund, ursprünglich Flußboden, im Laufe der Jahr nichten könnte, haben die Grundbesitzer der Elbmarschen tausende sich allgemach durch den abgesetzten thonerdehal- Biegeleien über Ziegeleien angelegt. Sie rechneten sich tigen Schlamm erhöhte. Je weiter dem Meere zu, desto aus, daß bei den gegenwärtigen günstigen Absatzverhältbemerkbarer machen sich diese Ablagerungen, da das Stag- nissen für Ziegel sie durch den völligen Abbau der ThonWieder einmal hat der emeritirte Schutzpatron des niren des Wassers beim Fluthwechsel eine Beschleunigung schichten in kurzer Zeit eine viel höhere Summe herausdeutschen Großbetriebes die Gelegenheit wahrgenommen, des Niederschlages bewirkte, und da die Ablagerungsmassen schlagen würden, als sie je hoffen könnten, auch nur anin Friedrichsruh einigen Bewunderungspilgern, mit denen selbst durch den aus dem Meere herbeigeführten Schlick nähernd durch den freihändigen Verkauf ihres Besitzthums er sich als ihr Betriebsgenosse in doppelt erfreulicher Jn verstärkt wurden. Sobald die Ablagerung so hoch wurde, als Objekt des landwirthschaftlichen Betriebes zu erzielen. teressengemeinschaft befindet, seinen sachverständigen Segen daß nur in Ausnahmefällen die Fluß- oder Meergewässer Was schiert es sie, daß der Nationalwohlstand auf das zu ertheilen. Was Fürst Bismarck den deutschen Ziegel- sie überfluthen konnten, siedelten sich Menschen darauf an, schwerste durch die Umwandlung weiter Strecken fruchtund Kalkbrennern vorplauderte, kann uns allerdings wenig zunächst auf künstlichen gegen die Hochfluth gesicherten Er- baren Landes in Dedland geschädigt wird, daß die künftigen intereffiren, obgleich in zahlreichen deutschen Zeitungen mit höhungen, den„ Worthen". Eine der Wesermarschen, das Generationen unseres Volkes darunter zu leiden haben wichtiger Miene diese herzlich breite Wassersuppe dem ehrsamen" Land Wursten", bewahrt noch heute die Erinnerung an werden, wenn gegenwärtig die Geldgier einiger GrundReichsbürger als willkommene Geistesnahrung aufgetischt fene Zeit in seinem Namen, denn Wursten ist eine Bu- befizer befriedigt wird! Nach der herrschenden Auffassung wird. Aber daß überhaupt der arrondirungssüchtige Besitzer sammenziehung von Worth- Saten. Später haben die vom Wesen des Grundeigenthums haben sie durchaus des Sachsenwaldes und mit ihm die andern Ziegelbrenner" worthfässigen" Ansiedler ihre Marschen eingedeicht und noch recht. ,, worthsässigen" Ansiedler ihre Marschen eingedeicht und noch recht. Ihre Kalkulation stimmt auffallend: Sie verder Elbmarschen es für angezeigt gehalten haben, sich mit ihrem heute werden solche Polder genannte Marschstücke dem Flusse werthen ihr Eigenthum" im offenen Markte zum größt Betriebe vor der Oeffentlichkeit zu brüsten, läßt es uns oder Meere abgewonnen, unter Anderem an der Unterelbe bei möglichen Nutzen für sie selbst. Manchesterliche Theoretiker, nicht minder rathsam erscheinen, einmal diesen Betrieb Dithmarschen. Geschah die Einpolderung zu früh, so sind die es ganz in der Ordnung finden, daß Tausende von und seine gemeinschädlichen Folgen näher zu beleuchten. Die Marschen der Gefahr der Versumpfung durch ein- Menschenleben vernichtet werden, sofern nur der klingende Zum Ziegelbrennen nimmt man die Thonerde, die sickerndes Flußwasser ausgesetzt, wie denn eine solche Ver- Verdienst der Unternehmerklasse, der sich nach ihrer Aufschwerste und fruchtbarste Erdart, welche wir der Auf- fumpfung von dem Lande Stadingen am linken Weserufer fassung mit dem Nationalwohlstande deckt, mächtig anlösung gewisser Gesteinarten durch die Jahrtausende nur durch die ständige Thätigkeit der windmühlengetriebenen schwillt, werden noch weniger etwas dagegen einzuwenden haben, daß Grund dauernde Arbeit des Wassers und den Niederschlägen Schöpfräder abgewendet werden kann. daß der und Boden zu dem diefer aufgelösten Massen in den Betten fließender Ge- Aus der Darlegung dieser Verhältnisse erhellt wohl nämlichen löblichen Zweck verthan wird. Und doch wässer verdanken. Wenn im Binnenlande folche Thon schon zur Genüge, welche große Gefahr durch den Abbau liefert dieser Auspowerungsprozeß, der sich in den Elbschichten zum Biegelbacken ausgebeutet werden, so hat das des eingedeichten Marschbodens für diese Marschen herauf- marschen unter der Mithilfe und Segenspendung des feine große Gefahr für die fernere Nutzbarkeit des Bodens, beschworen werden kann. Ganz abgesehen davon, daß der Fürsten Bismarck vollzieht, einen so schlagenden Beweis sofern nur wenigstens die Vorsicht beobachtet wird, den gänzliche Abbau bis auf die Sandsohle die Nutzbarkeit des für die Verderblichkeit des geltenden Besitzrechts, insbe Thon nicht bis zur völligen Erschöpfung bis auf den jetzt einer dichten Bevölkerung Unterhalt gewährenden sondere des Bodenbesitzrechts, wie wir ihn uns gar nicht sandigen Untergrund, sondern nur bis zu einer gewissen Bodens völlig vernichten würde, kann auch schon eine Er- besser wünschen können. Gebieterisch drängt sich da die Tiefe abzubauen. Anders liegt die Sache aber in solchen niederung des Marschniveaus durch beschränkten Abbau Frage auf, ob es nicht die höchste Zeit ist, daß dem Landstrichen, welche das Gestade fließender Ströme, be- die Versumpfung eines Landstrichs zur Folge haben. Und bodenverwüstenden Treiben der Marschbauern sofort ein sonders von deren dem Fluthwasser des Meeres aus diese Gefahr haben wir thatsächlich ins Auge zu fassen. Halt geboten wird. Der Wohlstand, ja die Existenz jener Die Zunahme der Bauthätigkeit in Hamburg und Gegenden für alle Zukunft ist in Frage gestellt, und da geseztem Unterlauf bilden. Dort kann der Abbau der Thonschichten zur voll- feinen Nebenorten schuf in den letzten Jahrzehnten ein muß trotz der Unzulänglichkeit unserer bestehenden Rechtsständigen Vernichtung des Grund und Bodens führen. immer stärkeres Bedürfniß an Ziegelsteinen. Da geriethen sagungen der alte Grundsatz sich Geltung verschaffen: Diese Gefahr droht thatsächlich den Marschen der Unter- die Marschbauern der Unterelbe, die gleich allen Grund- Das öffentliche Wohl ist das höchste Gesetz". elbe, wo der ehemalige Reichskanzler, der durch eifriges besitzern stets von der Vorstellung verfolgt werden, daß " Bauernlegen" in Hinterpommern sich um die Entvölke- fie lange nicht genug aus ihrem privaten Grundbesitz rung des platten Landes und die Uebervölkerung der von herausschlagen, auf den Gedanken, ihren schweren Thonihm so sehr gehaßten Großstädte mit Erfolg bemüht hat, boden zu Ziegeln zu verarbeiten, für welche bei der bejetzt auch durch die Auspowerung" der Marschen sein quemen und billigen Wasserverbindung die Stadt Ham uneigennütziges Intereffe für die Landwirthschaft beweist. burg ein lohnendes Absatzgebiet darbot. Verstärkte Nach- Theil als halboffiziös gelten kann, damit, die russischen Das Binnenland, sowohl rechts wie links der Unter- frage nach Biegeln erwuchs dort zu Lande in der jüngsten Rüstungen als ganz besonders drohend auszumalen. Wir elbe, besteht aus der sogenannten Geest, einem nur spär- Beit aus dem Bau des Nord- Ostseekanals, dessen Bedarf sind nicht im Detail über die russische Heeresorganisation inlichen Anbau gestattenden Haideboden, in dessen Mulden gleichfalls durch billigen Wassertransport von der Unter- formirt; da aber die in Rede stehende Presse ungefähr dieselbe ist, Ünbekümmert darum, welche im Frühjahr 1887 den großen Lügenfeldzug im Interesse sich große Moore gebildet haben. Zwischen der Geeft elbe aus befriedigt werden konnte. des Kartells unternommen hat, so können wir ihr keinen Glauben und den Flüssen, zu beiden Seiten der Elbe und der daß ihr gemeingefährliches Bodenabbau- Verfahren die Nuß- schenken. Wie damals gelogen worden ist, kommt jetzt erst nachWeser, erstrecken sich die fruchtbaren Marschen, deren barkeit ihres Besitzthums für spätere Beiten gänzlich ver- träglich heraus. Wie ist nicht bei jenen Wahlen unseren SpießFeuilleton. Nachbruc verboten.] [ 96 Die Falkner von St. Vigil. Roman aus der Zeit der bayerischen Herrschaft in Tyrol von Robert Sa, weichel. Die europäische Gefahr. Seit einiger Zeit beschäftigt sich eine gewisse Presse, die zum hatte, bis nichts mehr aus ihm herauszupressen gewesen Jetzt konnte Jerg auf dem Hofe den unumschränkten war. Max Lichtenstern hatte sich auch gleich bereit erklärt, Gebieter spielen, wenn ihn noch danach gelüftete. Und es gedem Klosterbauer beizustehen. Wenn er dafür bei den un- lüftete ihn danach, zunächst aus Rache. Hatte das Gesinde sicheren Zeiten Zwanzig von Hundert und für seine Mühe- ihn bisher nicht als Haussohn anerkennen wollen, so vergalt waltung denn er selbst besaß natürlich das Geld nichter es ihm nun in kleinlicher, brutaler Weise und erbitterte ein Wechselchen auf sechs Monate über zweitausend Gulden dasselbe dadurch in solchem Grade gegen sich, daß er eines verlangte, so waren das gewiß günstige Bedingungen. Dem Tages von einem Knechte, an dem er ohne Grund herumKlosterbauer war der kalte Schweiß auf die Stirn getreten nörgelte, mit der Mistforke erschlagen worden wäre, wenn und er war schweigend fortgegangen. ihn der zufällig anwesende Großknecht nicht rechtzeitig bei Es war zu Ende! Er mußte das Gehöft seiner Väter Seite gerissen hätte. Diese Warnung fruchtete jedoch nur Der Klosterbauer fuhr in die Höhe, als ob er wirklich verlassen, war aus seiner Höhe herabgestürzt, sein Hoch- so viel, daß er später, wenn er die Leute hudelte, sich geschlafen hätte, stieg mühsam ab und schweren Schrittes muth gelähmt, sein Ehrgeiz zertrümmert. Es giebt Leute, weislich hütete, ihnen zu nahe zu kommen. Am meisten die Treppe hinauf, während ein dazu gekommener Knecht die nichts haben, nichts bedeuten und sich dennoch das Höchste ergrimmte ihn, daß der Klosterbauer ihn, den pfiffigen das Gespann wegführte. In der Stube ließ er sich wie dünken. Der Klosterbauer besaß ihre Einbildungskraft nicht. Jerg, übertölpelt hatte, wie er sich ausdrückte, und von aller Kraft verlassen in den Armstuhl fallen. Jerg be- Das Fußgestell seiner Größe war der Klosterhof; es war er infolge dessen in den Augen der Vigiler als ein trachtete ihn mit haßfunkelnden Augen und wieder schüttelte zerschlagen und er lag verstümmelt am Boden, ein Spott Dummikopf erscheinen mußte. Der Hof war für ihn vers er ihn heftig an der Schulter und zischte, er sollte endlich den der Leute, auf die er bisher herabgesehen hatte. Das nagte loren; aber Lisei blieb ihm das mußte der Welt als der Mund aufthun und sagen wie es stände? Der Klosterbauer und zerrte und fraß fortwährend an ihm; das war der Gipfel der Lächerlichkeit erscheinen und es ist nicht zu starrte ihn einige Sekunden lang aus völlig verglasten Augen an schwarze Punkt, auf den feine Augen unablässig gerichtet sagen, welchen Haß er gegen die Unglückliche zu hegen und röchelte, indem er den Kopf auf die Brust sinken waren, und er verdunkelte ihm die ganze Welt. War er begann. selbstsüchtig im Glücke gewesen, so war er es in seinem Als er seinen Rausch ausgeschlafen, in dem er Lisei als ließ: Unglück nicht minder. Lisei suchte ihn zu trösten, zu den Zerstörer ihres Liebesglückes sich offenbart, hatte er auf Ferg wechselte die Farbe. Der letzte Versuch, den Hof erheben, oder wenigstens von dem Brüten, in dem er seine einen höchst unerquicklichen Auftritt mit seiner Frau fich zu retten, war gescheitert: das bedeuteten diese Worte, und Tage verbrachte, abzulenken. Er duldete, daß sie bei ihm gefaßt gemacht. Allein er hatte umsonst mit einer ehernen er verließ die Stube, ohne sich weiter um den Klosterbauer, saß und zu ihm redete; allein er blieb für ihren liebevollen Stirn fich gepanzert. Es giebt eine Schlechtigkeit, die so dem ein Schlagfluß drohte, zu bekümmern. Zuspruch eben so unempfänglich, wie für den Spott und ungeheuerlich ist, daß man ihr gegenüber nur verstummen und Lisei erwähnte der Aeußerungen, die ex Bon Jerg gedrängt, hatte der Klosterbauer nach hartem Hohn, mit denen Jerg sich jetzt für seine getäuschte Habsucht tann, mit feinem Worte. Wie bei Kampfe mit sich selbst den Schritt gethan, vor dem Hart- an ihm rächte, wo er konnte. Den Hof verließ der Kloster- im Rausche gethan, wanger gewarnt hatte. In der schmalen und schmutzigen bauer nicht mehr, aus Furcht, in den Mienen der Menschen einem Erdbeben der Boden sich spaltet, so war bei Jergs Hintergasse Brunecks, die sich an dem Fuße des Schloßberges den schadenfrohen Triumph über seinen Fall zu lesen. Kaum, Geständniß, daß seine Machenschaft Wolf Lechner aus Vigil hinklemmt, haufte ein dunkler Ehrenmann, der schon Manchem daß er überhaupt einmal aus dem Hause ging. Um die vertrieben hätte, ein Abgrund zwischen ihnen aufgeborsten, der bis in die tiefften Tiefen ihres Gemüths ging. Erst in ähnlicher Lage geholfen und ihn über Wasser gehalten Wirthschaft kümmerte er sich nicht. Es ist alles zu Ende!" in die und zwar worden bürgern mit dem elinit bange gemacht worden! Sie sahen Die Basis für eine solche Verständigung zu finden, ist Sache von Herrn Baare vertheidigte Praris, die Prüfungs schon ganze Städte in die Luft fliegen. Nun hat man hinterher der Staatsmänner, stempel für die Bochumer Schienen auch auf den im Prozesse Turpin unlängst zu Paris konstatirt, daß das Melinit, Die tiefgehende Feindschaft zwischen Deutschland und Frank Bochumer Werken herstellen zu lassen, nicht billigt. von dem die Kartellbrüder so viel Aufhebens machten, der reich ist das übelste Stück aus der Hinterlassenschaft des Systems Und wir können wohl glauben, daß die württem deutschen Regierung seiner Zeit für Geld ange. Bismarck. Wenn wir dies Stück nicht in die Rumpelkammer boten, von dieser aber als werthlos zurück- thun, wird Deutschland das Vergnügen, dreißig Jahre lang von bergische Regierung eine solche Erklärung nicht abgegeben gewiesen worden ist. Darnach fann man die Wahrheits- Bismard regiert worden zu sein, noch theuer zu be- hätte, wenn sie bei den anderen deutschen Regierungen eine liebe der einstigen Kartellpreffe beurtheilen. zahlen haben. andere Auffassung voraussehen könnte. Es ist überhaupt Wir verkennen nicht die Größe der russischen Gefahr. Nur ist geradezu unbegreiflich, daß in Bezug auf diesen Punkt irgend fie anders beschaffen, als man sie uns darstellt, und es müssen ein Zweifel aufkommen konnte. Daß dies möglich andere Mittel angewendet werden, wenn man sie beseitigen will, Der gestern von uns veröffentlichte Aufruf zur Beschidung war, wie sehr beweift, als die Staatsmänner der alten Schule gewöhnlich in Bereits des internationalen Arbeiterkongreffes bedarf ebensowenig Integrität des geschäftlichen Betriebes, das Vertrauen schaft haben. blos blog des privaten Es wird betont, Rußland habe seine ganze Heeresorgani- einer Erläuterung als einer Befürwortung. Die deutschen Arbeiter nicht erschüttert sation und die damit zusammenhängenden Anstalten vollständig hatten zu allen Zeiten einen kosmopolitischen Zug. Um sich zu ist. Jedenfalls hat die Lage sich mit dieser Erklärung der umgeschaffen. Es sind strategische Bahnen gebaut worden, in bilden, wanderten sie schon seit den Zeiten des Mittelalters mit württembergischen Staats- Eisenbahnverwaltung für Herrn Libau soll ein neuer Kriegshafen angelegt werden; es wird an Vorliebe ins Ausland. Und schon beim ersten Aufdämmern des Baare ſehr ungünstig gestaltet. Und wir werden voraussichtlich Landarmee sollen in der Ausbildung des Trains und der Eisen- sozialistischen Gedankens, in den dreißiger und vierziger Jahren sehen, wie solche bisher als ausschließliche Erb- und Eigenbahntruppen große Fortschritte gemacht worden sein und nament- dieses Jahrhunderts, haben die Pioniere der deutschen Arbeiterthümlichkeit Rußlands gegolten haben. lich soll der Train nicht mehr, wie bisher, durch seine Schwer- bewegung mit den Arbeitern in Frankreich, Belgien, Und zwar wird der fälligkeit ein Hinderniß für die Bewegungen der Armee sein. England und der Schweiz sich verbrüdert. Die Geschichte schließlich noch durch irgend ein biblisches oder unbiblisches Prozeß Auch werden die russischen Manöver in einem Maßstabe abgehalten, der in anderen Staaten nicht angewendet wird. Man deutschen Arbeitervereine in Paris, Lüttich, Wunder der natürliche Entwicklungsgang" gehemmt wird rühmt an dem russischen Soldaten, daß er abgehärteter und an- Verviers, Brüssel, London, Basel, 2aunach zwei Richtungen hin weite Dimensionen anspruchsloser ist, als die Truppen anderer Länder; daß er mehr sanne, Genf, Zürich, Bern u. f. w. Pflanz nehmen: 1. nach Seiten der Eisen- und Stahlwerke, und Todesverachtung und Ausdauer entwickeln kann. Bielleicht mag stätten echt menschlicher Kultur, die sich über jede Schranke 2. nach Seiten der kontrollirenden Beamten. das insofern richtig sein, als so manchem Russen der Tod als nationalen und religiösen Borurtheils emporhob bildet eines haben scheint, flammert sich krampfhaft an feine MitHerr Baare, der vollständig den Kopf verloren zu Erlösung von seinem traurigen Dasein erscheint. Besonders aber wird hervorgehoben, daß die heutige Krieg 3- der ruhmvollsten Kapitel in der Geschichte der modernen Arbeiter- schuldigen und reißt Einen nach dem Anderen mit sich in stärke des russischen Heeres sich auf rund 2 392 000 Mann bewegung. Die deutschen Arbeiter, denen die Internationalität" die Tiefe. Er ist es, der die Schuld auf die staatlichen belaufe und daß bis zum Ende des Jahres 1892 fchon in Fleisch und Blut übergegangen war, als die inter- Rontrollbeamten abzuwälzen suchte, und er ist es, der jetzt die gleiche Zahl von Mannschaften ausgebildet und disponibel fein werde, daß fonach Rußland mit einer Kriegsstärke nationale Arbeiter Assoziation noch garnicht bestand, brauchen durch seine Organe erklären läßt( und es vermuthlich auf die Bedeutung des Brüsseler Rongresses nicht auf auch vor dem Untersuchungsrichter erklärt hat), merksam gemacht zu werden. daß dieselben Praktiken, wie auf dem Bochumer Wert, auf allen übrigen Eisen- und Stahlwerken im Schwange feien. von rund 4800 000 Mann in das Jahr 1893 geht. der 0 wenn nicht Die Melodie, die da gespielt wird, flingt uns ziemlich bekannt. Augenscheinlich soll die öffentliche Meinung darauf vorbereitet werden, daß in Anbetracht des Fortschreitens der russifchen Rüstungen wieder bald neue Forderungen wegen Bermehrung der Streitträfte an den Deutschen Reichstag gestellt werden. Die öffentliche Meinung ist nachgerade immer schwie riger dafür in den Schlund zu werfen; darum beginnt man mit der Vor- Rongreß, eine That internationaler Verbrüderung sein können, einflußreichsten Prediger und Apostel gefunden hat, ist nicht arbeit bei Zeiten. Allianz mit der französischen Demokratie schließen mag, so ist F M hier nicht lügt. Das Bismardiche Enrichissez vous! Und wir haben Grund zu glauben, daß Herr Baare Bereichert Euch!,-, das in Herrn Baare einen seiner Wird dieser Kongreß auch des historischen Hintergrundes des hundertsten Geburtstagsfestes der französischen Revolution entbehren, und wird er auch für die deutschen und französischen Arbeiter nicht in so hervorstechender Weise, wie der Pariser vollstem Maße den Charakter und die Wich Die ungeheure russische Heeresmacht ist zum guten Theil ein tigkeit eines internationalen Arbeiterparlaments haben. Boden gefallen. Und die naiven Gespenst. Viele der unheimlichen Ziffern stehen eben nur auf Patrioten", welche Und ein Moment ist es, was dem Brüsseler Kongreß einen meinten, eine Korruption, wie in Amerika, Frankreich, Rußdem Papier und die Cadres sind nicht ausgefüllt. In der Armeeverwaltung wird nicht weniger an Betrügereien und Unterschleifen ganz besonderen Werth verleiht seit der Spaltung, welche land sei in dem biederen, tugendreichen Deutschland nicht geleistet, wie früher. Das Land ist ausgesogen und man hörte durch die Bakunisten und Possibilisten in der internationalen Ar- möglich, dürften in dem Prozeß Baare ihr blaues Steuerdruck veranlaßt waren. Daß die Mittel, so gewaltige Bierteljahrhundert wie der Brüffeler Aufruf es befagt tritt beal: in Deutschland russische Bustände zu schaffen, unlängst von großen Bauernaufständen, die durch den unerhörten beiterbewegung bewirkt worden ist, also seit nahezu einem Wunder erleben. Auf politischem Gebiet hat Fürst Bismard sein Heeresmaffen zu verproviantiren, für den Fall einer Mobilnachung beschafft sind, können wir bei dem unausrottbaren 8um ersten Mal ein internationaler Arbeiterkongreß au- nicht ganz zu verwirklichen vermocht auf wirthschaftlichem bureaukratischen Schlendrian in Rußland auch nicht glauben. Die sammen, bem von keiner Arbeitergruppe die An- Gebiet hat er desto gründlicheren Erfolg gehabt. Anleihen im Ausland werden immer schwieriger. erkennung verweigert wird. Die belgischen Genossen Aber die herrschenden Kreise in Rußland fehen der all find sowohl von dem internationalen Arbeiter gegen Herrn Baare inzwischen eine neue schwere An= Nachdem Vorstehendes geschrieben, erfahren wir, daß gemeinen Verelendung des Landes mit vollendeter Gleichgiltigkeit zu; sie können diesen Zustand aushalten, und ab und zu sind doch Rongreß des Jahres 1889, auf welchem die deutsche Ar- klage von der Westfälischen Volks- Zeitung" erhoben wieder deutsche, französische und englische Kapitalisten so thöricht, beiterschaft so zahlreich vertreten war, wie auch von dem worden ist. Das Blatt des Herrn Fusangel schreibt, bie ihre Millionen in russischen Papieren anzulegen. Was Rußland internationalen Possibilisten Rongreß, der staatlichen Eisenbahnverwaltungen hätten auch in den erstrebt, wird erreicht, gerade wie wenn die 4 800 000 Mann gleichzeitig in Paris tagte, mit der Berufung und legten zehn Jahren falsch gestempeltes Maschon kampfbereit an der Grenze ständen: das europäische Rüstungsfieber wird bis zum höchsten Size Organisation des nächsten- des bevorstehenden Kongresses be- terial vom Bochumer Verein in bedeutender Menge begrad gesteigert und die Kräfte der Völker traut worden. zogen. Die letzte ihm bekannte Fälschung sei an werden verzehrt. Dazu kommt die unselige Zwietracht Mit international- brüderlichen Gefühlen werden die Delegirten Köln( rechtsrheinisch) in der ersten Januar- Hälfte Lokomotiv- Achsen begangen, welche die Direktion zwischen Deutschland und Frankreich. Wenn der Bar auch keine der deutschen Arbeiter nach Brüssel gehn, und was an ihnen liegt, wird dieses Jahres in Bochum abgenommen habe. Ein Abdruck boch Hußland mit seinen unheimlichen Rüstungen der Nährboden sicherlich geschehen, auf daß die letzten Spuren brudermörde- dieses falschen Stemple 13 sei in Fusangel's für den französischen Chauvinismus. Daß deutsche und französische rischen Krieges von Arbeitern gegen Arbeiter entfernt, und der, Besit." Chauvinisten fich nicht verständigen können, darauf beruht die für den Sieg unserer Sache so nothwendige Frieden in der Arganze russische Bedrohungspolitik, und der nächste deutsch- fran- beiterwelt hergestellt werde Daß Herr Fusangel dies erlogen oder geträumt habe, zösische Strieg würde Rußland, nachdem sich die beiden ersten ohne Rückhalt und ohne bittere ist kaum denkbar. Völker des europäischen Kontinents im Kampfe erschöpft, bei Rückerinnerung. dem gegenwärtigen Stande seiner Rüstungen wahrschein Die Einheit der Arbeiter ist der Sieg der Ar- nächsten Session beschäftigen werden, ist jetzt schon viel die Von den Arbeiten, die den Reichstag in seiner lich zum Herrn Don Europa machen. Der beiterfache. Dreibund hat diese Möglichkeit nur hinausgeschoben; auf Rede. Zunächst heißt es, daß ihm ein Gesetz zur Be= die Dauer hat er teine Garantien für die Sicherheit der Lage tämpfung der Trunksucht werde vorgelegt werden. beschaffen können. Unsere Stellung zu einem solchen Gesetz haben wir schon öfter flargelegt. Wir erwarten nichts von einer Straf- und voll einer durchgreifenden Sozialreform, Berlin, 27. Juni. befferung der Lebenshaltung der arbeitenden Klasse. In Sachen des Herrn Baare hat eine königliche Das Gesetz wird im Parlament Anlaß zu lebhaften Er Eisenbahnverwaltung gesprochen Ob nun die Kriegsstärke des russischen Heeres eine halbe preußisch e. Die württembergische Eisenbahn- die Meldungen der Blätter auf Wahrheit beruhen, mit der aber nicht die örterungen geben.- Dagegen wird der Reichstag, wenn milien mehr oder weniger an Mannschaften beträgt liche Zukunft Europas giebt, als eine erständigung württemberg tempelnabo, ticht mit Worte- angekündigten Verschärfung der Strafbeſtimmungen gegen ſieht aus diesen Dingen, daß es keine Garantie für eine fried- württembergischen Staatseifen bit unter Schienen der Berathung ber von dem Miniſter v. Berlepsch seiner Zeit Staatseisenbahnen württem zwischen Deutschland und Frankreich. Eine solche bergischen Bochumer 3wang" zur Arbeitseinstellung und gegen die würde alle Drohungen und Intriguen Rußlands gegenstandslos Stempeln versehen geweſen feien. Damit ist festgestellt, öffentliche Aufforderung zum Kontrakt bruch verschont daß die württembergische Regierung wenigftens die bleiben. Die Regierung will erst abwarten, so heißt es, und ganz allmälig vermochte sie aus der Betäubung sich zu gen vertheilt, die keinen eigenen Stuten besaßen. Unter Bopf beibehalten hatten, war bedächtig, wortfarg, Boll für faffen, in die sie durch die Offenbarung seiner Hinterlist Stroh und Heu und Heu versteckt, wurde nächtlicher Weile Zoll ein deutscher Großbauer, selbstbewußt und vierschrötig, und Niedertracht versetzt worden und gewaltsam entriß sie manches Gewehr aus St. Lorenzen in das untere Gader- und der Sohn versprach zu werden, was der Vater war. sich dem Grübeln darüber, wann sie sich darauf ertappte, und Vigilthal geschafft und mancher Bauer hatte in dem Der Klosterbauer verschloß sich in seiner Schlafkammer, die fürchtend, gleich der armen Stafi den Verstand zu verlieren. Hafer- oder Heckfelsack, auf dem er während der Fahrt ge- er erst verließ, als Jerg an die Thür pochte und ihm mitWenn sie aber auch gegen Jerg über den Meuchelmord, den müthlich seine Pfeife rauchend saß, ein Fäßchen Pulver theilte, daß die Fremden sich entfernt hätten. fie doch nicht verhindern, daß ihre Mienen und Blicke Weinfäßchen der unheimliche Gaſt, in manchen Hütten sagte Ferg, indem er ſein Kinn lieblofte und den Klosterer an ihrem Lebensglück begangen hatte, schwieg, so konnte verborgen. In dem Stern lagerte in manchem geleerten ihm die Verachtung verriethen, die sie für ihn empfand, waren Gewehre und Munition sogar unter dem Herde ver- bauer dabei aus den Augenwinkeln ansah.„ Es waren Beund diese Blicke zwangen ihn, schäumend in den Bügel zu graben, in anderen wieder harrten sie unter den Stuben- kanntie von Euch, wenigstens dem Namen nach. Kurios knirschen, wenn er in ihrer Gegenwart den Klosterbauer ver- bielen des Zeichens zur Auferstehung. höhnen wollte. Dann erschien in dem Kreisamtsblatte die gerichtliche schlager war's aus St. Georgen. Er will den Hof ist's doch, wie's zuweilen im Leben zugeht! Der Ed Unter solchen Umständen war es für Liset fast ein Anzeige von der Subhaſtation des Klosterhofes und ein für seinen zweiten Sohn erstehen, der heirathen soll. Der Glück zu nennen, daß sie um den Bater zu sorgen hatte. Anschlag an der Kirchenthür setzte die Vigiler hiervon in Klosterhof wird billig weggehen, hat er gemeint." Es zog sie von der Beschäftigung mit dem eigenen Glende Kenntniß. Nur für Wenige unter ihnen ab. Ihr Herz öffnete sich weit und weiter, und bot dem noch eine Neuigkeit, baß ber losterbauer von Haus Bitterniß, die er kosten mußte, vielleicht das Bitterste, daß war es Der Klosterbauer ftöhnte tief auf. Das war in aller Bater pen ganzen Schatz der Liebe, der Wolf nicht hatte zu und Sof müßte; die Kunde davon hatte sich schon längst juſt ein Eckschlager sein Nachfolger auf dem Hofe werden Theil werden dürften; allein der Klosterbauer war unfähig, im Thale verbreitet. anche ging ſtill davon, nachdem er sollte. Er dachte daran, wie anders alles sich gestaltet en Werth zu sammengetauert auf seinem Armstuhl sigen zu sehen, oder nicht vielleicht schon morgen von einem ähnlichen Schicksale geworden wäre. Nun war er ruinirt und wo war Man sagt, es gäbe hervorragende Militärs, die es für das Beste hielten, Rußland anzugreifen, bevor seine Rüstungen Politische Uebersicht. Brohibitivgesetzgebung gegen den Schnapsteufel, und alles vollendet sind. Aber man kann Rußland nicht militärisch befeßen und seine Stellung würde, ganz unabhängig von dem Ausgang eines so bedenklichen Angriffstrieges, immer dieselbe bleiben. machen, man wie er rastlos in der Stube auf und ab ging, mit sich selbst redend und stets die Augen auf den Boden geheftet. Er verfiel zusehens. Echte Manneswürde war ihm nie eigen geweſen; wie sollte er sich mit ihr in das Unvermeidliche zu " einer Ver Ihr hättet Euch nicht vor ihnen zu verstecken brauchen," er hatte wegen, und finster blieb die Kirche, aus der sonst in der Thale weiterleben, nachdem er aufgehört haben würde, der wirrten sich. Mitternachtsstunde ein heller Schein auf die verschneiten Klosterbauer zu sein? Joseph Falkner ohne den Klosterhof, Gräber ringsum gefallen war. Der Messias, der in dieser war ein Nichts. Er ein Nichts! Mitternacht geboren wurde, war ein Schwertgott und ge ereilt wurde. Ueberall gab es Vergantungen. hältnißmäßig nur ein fo geringes Muffehen erregte, er würde Doch nein, er hatte noch Lisei und er dachte, daß er Hätte der Klosterbauer es gewußt, daß sein Sturz ver- wieder. Er war allein und einsam in seinem Unglüd. Ambros? Er wehrte den Gedanken ab, aber er fam sich noch fettben von seinen Gläubiger ber gets to es ſchon ſie gezwungen, diesen boshaften Teufel zu heirathen, der fte war. Denn seitdem Exekutionsantrag Beide quälte wie verdammte Seelen. Aber nein, Go famen die sie hatte es aus freiem Klosterhof und dunkel für ganz Tyrol. Die Mitternachtsmesse sein Name in aller Leute Mund wäre, seine Freunde und than, um das Strafgericht Gottes zu versöhnen. sah man in der heiligen Nacht keine Fackeln und Laternen und Feinde ihn triumphirend zerrissen. Wo sollte er sich Sie Alle standen als Zeugen gegen ihn auf: fein Weib, durfte nirgends abgehalten werden und auch in St. Vigil Standesgenossen sich kalt von ihm wendeten; feine Neider Strafgericht Gottes! Sein Haar sträubte sich zu Berge. von den zerstreuten Gehöften nach der Kirche sich zu be- verbergen vor der Schande? Wie sollte er überhaupt im feine Kinder, Stasi, Kaspar Larseit! Seine Sinne ver Der nächste Morgen fand ihn noch auf seinem Lehnstuhle schäftiger denn je war man fortan allerwärts, Waffen, Großknecht dem Klosterbauer, daß zwei Männer da wären, Kammer und warf sich auf das Bett; aber er konnte nicht zufammengekauert, mit aschgrauem Gesichte. Als die Magd Desterreich im Jahre 1805 den Gemeinden in Tyrol ge- Klosterbauer machte eine abwehrende Handbewegung, gab Ausnahme Jergs, waren Alle im Hause verstört. Jerg war Der schlafen. Lisei rief ihn zum Frühstück; er kam nicht. Mit Gewahrsam hervorgeholt, in denen sie bisher vor den her, die augenscheinlich Bater und Sohn waren. Bayern versteckt gehalten worden, und heimlich an diejeni- Der Alte, welcher zu den wenigen gehörte, die noch den sagte er bei dem Frühstück und lachte laut. Die Knechte Bulver und Blei anzuschaffen. liefert hatte, um eine Landmiliz zu bilden, wurden aus dem aber keine Antwort. Die Gewehre, welche welche die Wirthschaft sich anzusehen wünschten. der Jerg führte die Fremden um- luftig. " Das ist unsere Sentersmahlzeit auf dem Klosterhofe," Gegen die Kornzölle. " Material über Arbeitseinstellungen und die Anwendung ge-| Regierung dem Lotterieplan für Afrika ursprünglich durchwaltsamer Mittel dabei sammeln. Wenn sich diese Enquete aus nicht freundlich gegenüber gestanden. Indessen habe Aschersleben. Am 24. d. M. fand hier eine öffentliche in dem in Deutschland beliebten Schlendergang offizieller Major Mißmann hoch gestellte Persönlichkeiten für fozialpolitischer Untersuchungen hält, dann hat es mit dem seinen Plan in hohem Grade zu interessiren gewußt, und Bersammlung mit der Tagesordnung: Die Kornzölle und die Gesetz noch gute Wege. Sei dem nun, wie ihm wolle, unser das habe den Frontwechsel der Regierung veranlaßt. Die Reichsregierung", statt. An Stelle des erkrankten ReichstagsMaterial zu diesem Gesetz ist längst in unseren Händen, Freifinnige Beitung", welche diesen Hofflatsch nachdruckt, Abgeordneten A. Heine Hatte Genoffe Gerlach- Halberstadt das Referat übernommen. Nach Schluß des Referats nahm ein wir sind bereit. ist so naiv zu fragen: Wer regiert in Preußen?" Gegner das Wort, um den Anwesenden klarzulegen, weshalb Die Hebung der wirthschaftlichen Lage der Heldenstück eines Kriegervereins. In der Nordsee- feitens der Reichsregierung die Kornzölle nicht herabgefeßt würden. üftlichen Provinzen, ein Problem, mit dem sich auch der Beitung vom 26. Juni Nr. 147 findet sich folgende Anzeige: Man wolle erst den Handelsvertrag mit Desterreich abwarten. Kronrath beschäftigt haben soll, scheint, wie nicht anders zu Deutscher Kriegerverein für Geestemünde, Wulsdolf und Der Referent wies den Gegner hierauf gebührend zurecht. Hierauf wurde die Resolution einstimmig angenommen. Der erwarten, auf eine Hebung der Lage der oftelbischen Land- Umgegend. Den Kameraden hierdurch zur Kenntniß, daß Gegner hatte sich zuvor entfernt. junker hinauszulaufen. Die Herren klagen über Arbeiter der verstorbene Gastwirth J. Meyerholt, wie wir erst jetzt Reichenbach i. V., 26. Juni. Am 24. Juni tagte in dem mangel und über die hohen" Löhne, die sie infolge dessen erfahren, dem sozialdemokratischen Verein angehörte. Da überfüllten Gambrinussaale eine Voltsversammlung, in welcher zahlen müssen. Eigentlich sollten sie als gute Patrioten der Verstorbene deshalb vom Kriegerverein ausgeschlossen Reichstags- Abgeordneter Stolle in anderthalbstündiger Rede bei mit ihren Klagen fein stillschweigen, denn jener Arbeiter- werden mußte, wird hiermit die gestrige Auffor vielem Beifall über die Getreidezölle und die Reichsregierung mangel ist nur die Folge der nationalen Politik" ihres derung betr. Betheiligung der Kameraden sprach. Namentlich die anwesenden Frauen folgten den AusSchutzpatrons Bismarck, der die polnischen Arbeiter über an der Beerdigung widerrufen. Der Vorstand." führungen des Referenten mit der größten Aufmerksamkeit. Die die Grenze treiben ließ. Auch an den hohen Löhnen, welche die Also sogar vor todten Sozialdemokraten haben diese vom Parteivorstand vorgeschlagene Resolution fand mit dem Zusatz einstimmige Annahme, daß dieselbe der Gemeindebehörde und Agrarier des Ostens jetzt angeblich bieten müssen, wenn sie Ar- traurigen Kumpane Angst! beiter haben wollen, wird jeder Kundige zweifeln, der die elenden Uebrigens müffen wir auch hier unsere alte Frage der sächsischen Regierung zu unterbreiten sei. Hierauf machte Lebensgewohnheiten des dortigen Landproletariats kennt. wiederholen: Was haben Sozialdemokraten in solcher Ge- der Referent noch in furzen Worten auf die bevorstehende Trotzdem soll die Regierung bereit sein, den oſtelbischen sellschaft zu thun? Ein gesunder Apfel, der in Gesellschaft Landtagswahl aufmerkſam. Burgstädt i. S. Am 20. bezw. 21. Juni fanden in BurgLandjunkern zu Hilfe zu kommen. Die Arbeiter zahlen die von faulen kommt, kann keine faulen gesund machen, wohl städt und Mühlau gegen die Getreidezölle Volfsversammlungen Rosten. Nicht nur daß sie durch die Deffnung der Grenzen aber selbst angefäult werden. statt, in welchen die bekannte Resolution zur Annahme gelangte. für die Preußengänger" einer plöglich hereinDas Schuh organ der rheinisch we st- In Burgstädt referirte Reichstags- Abgeordneter Albert Schmidt, brechenden und scharfen Hungerkonkurrenz ausgesetzt werden, selbst die Möglichkeit, dieser Gefahr zu entfliehen und ander fälischen Eisen- und Rohlenbarone, die in Mühlau Genoffe Franz Hoffmann aus Chemnitz, beide unter wärts besser bezahlte Arbeit zu suchen, soll ihnen beschnitten Rheinisch- Westfälische Zeitung", meint mit vollem Rechte, großem Beifall. Konstanz, 26. Juni. Da die Gegner uns innerhalb Badens werden. Schon ist die Rede von einer Beschränkung der die freisinnigen und altramontanen Blätter sollten bei ber Freizügigkeit für die ländlichen Arbeiter, schon munkelt man Besprechung der Bochumer Steuerhinterziehungen etwas sämmtliche Lokale abtreiben, fand die von dem Arbeiterwahlvon noch härteren Strafen als bisher gegen den Kontrakt. weniger in Moral machen: Bochum sei überall. Hinter verein zum 20. Juni einberufene Voltsversammlung in KreuzEs hatten sich von Konstanz 200 Personen beiderlei Geschlechts bruch des ländlichen Gefindes. Sollten diese Pläne greif- diesem zynischen Troste hatte auch die" National- Zeitung" lingen( Schweiz) statt. Wir können den seiner Zeit sofort Deckung gesucht. barere Gestalt annehmen, so wird die Sozialdemokratie Blättern dieses Schlages für solche Offenheit, das beste dazu eingefunden. Auf der Tagesordnung stand:„ Die Ziele der Sozialdemokratie". Genosse Agster referirte in ca. 11/ 4stündiger an im Reichstage nachdrücklichster Bekämpfung Landvolkes Beichen ihrer Bedrängniß, nur dankbar sein: sie liefert uns Rede vortrefflich über jenes Thema. Eine Resolution, welche sich dieser ungeheuerlichen Bedrückung mit den Ausführungen des Referenten voll und ganz einverzu Gunsten einer Hand voll Agrarier nicht fehlen lassen. vortreffliche Waffen. standen erklärte, wurde einstimmig angenommen. Genosse ReißDarüber aber sollte man sich klar sein: Schon das bloße Die Frankfurter Zeitung" erfährt aus sicherer haus aus Erfurt, welcher zufällig anwesend war, sprach am Bekanntwerden dieser Pläne wird genügen, um tausende von Duelle, daß vom Reichstage im nächsten Herbst die Be- Schlusse der Versammlung über die Getreidezölle und die ReichsLandproletariern in unsere Arme zu treiben. Sie werden willigung erheblicher Mehrforderungen für das Militär regierung und darauf gelangte folgende Resolution einstimmig unsere besten Bundesgenossen bei der Landagitation sein, werde verlangt werden. Derartige Nachrichten flingen zur Annahme: wie es die Kornzölle jetzt schon sind. Und daran wird immer sehr wahrscheinlich, während jede Meldung, daß zu Die von 200 Personen besuchte Versammlung der Kon weder der Herr Pastor noch der Herr Landrath etwas Gunsten der Arbeiter viele Millionen Mark vom Staat in stanzer Einwohner erklärt die Kornzölle für eine große UngeBereitschaft gestellt würden, als äußerste Flunkerei be- rechtigkeit und ist mit dem Vorgehen der sozialdemokratischen Fraktion einverstanden. Zugleich macht die Versammlung die Resolution des Parteivorstandes zu der Ihrigen und protestirt trachtet werden würde. entschieden gegen das weitere Fortbestehen der Kornzölle." cs " ändern können. des " Arbeiterbewegung. " Frankfurt a. M. Daß der Kurs immer noch der alte ist, beweist folgende Thatsache. Der Vorsitzende der hiesigen Filiale des Verbands der Posamentenarbeiter, Arbeiterinnen, Golddrahtzieher und Berufsgenossen" erhielt vom Polizeipräsidium nachstehende Mittheilung: Nachdem die Erörterungen in den Versammlungen des Vereins -ArVerband der Posamentenarbeiter, beiterinnen, Golddrahtzieher und Berufsgenossen, Filiale Frankfurt a. M.", vom 12. und 25. April und 9. Mai d. J. ergeben haben, daß der Verein bezweckt, politische Gegenstände in Versammlungen zu erörtern, wird der Verein auf Grund des§ 8 der Allerhöchsten Verordnung vom 11. März 1850( G. S. S. 277) vorbehaltlich, des gegen die Betheiligten einzuleitenden Strafperfahrens bis zur ergehenden gerichtlichen Entscheidung hiermit geschlossen, weil derfelbe dem Gesez zuwider Frauenspersonen als Mitglieder aufgenommen hat. Der Polizeipräsident: v. Muffling. Auf dem Polizeipräsidium wurde dem Vorsitzenden genannten Auflösung dieses Vereins noch lange nicht zu Ende sei, sondern Auch die Filiale des deutschen Schneiderverbandes, Bahlstelle Das Alters- und Invaliditätsgesetz läßt in dem Maße, wie es in Wirksamkeit gesetzt wird, immer mehr Die österreichische Regierung gibt zu, daß das SoSchönheiten in die Erscheinung treten. Hatte die„ Kölnische zialistengeses, welches sie eingebracht hat, nicht Volkszeitung" vor wenigen Tagen mitzutheilen gewußt, daß nothwendig sei und sie erklärt sich prinzipiell gegen Steuererhöhungen, welche die westfälischen Arbeiter nicht Ausnahmegesetze, aber fie will ein werthvolles Mittel" etwa die westfälischen bürgerlichen Steuerhinterzieher ge- haben, für den Fall, daß die Lage sich wieder verschlimtroffen, auf Einsicht der Steuerbehörde in die Lohnlisten mern sollte." Also telegraphirt man aus Wien. Mit zurückzuführen seien, die von den Fabrikanten auf Grund anderen Worten: das Gesetz ist unnöthig die Regierung des Altersversicherungs- Gesezes einzureichen sind; so melden will es aber doch in petto haben. Hut ab vor solcher Logik jetzt hiesige Blätter einen Fall von Kennzeichnung eines und solchen Staatsmännern".Arbeiters durch die Invaliditätskarte. Danach hat ein hiesiger In Frankreich hat wieder ein Kirchenfürst, der Maurer der Behörde seine Quittungskarte mit dem Antrage ingereicht, ihm an Stelle jener Karte eine neue auszufertigen, Bischoff von Grenoble, die Republik anerkannt". Nicht sehr ba jene mit einem geheimen Kennzeichen versehen sei. Bei genauer schmeichelhaft für die Republik. Freilich auch kein großes Betrachtung der Karte ergab sich nun, daß unter der zuletzt Verdienst des Herrn Bischofs, denn wenn er der Republik aufgeklebten Marke ein Name auf den darunter befindlichen die Anerkennung verweigert hätte, würde er die längste Zeit Rartenraum geschrieben war. Nähere Ermittelungen sollen im sein hohes Bischofsgehalt bezogen haben. Und das ist doch Gange sein. Eine derartige Kennzeichnung der Karte ist nicht ganz ohne auch für einen geistlichen Herren, der vom Gesetz zwar verboten und mit Strafe belegt, die Be- all' seine Schätze im Himmel haben sollte. Stimmungen schüßen aber, wie die Gegner des ganzen Karten,, Der Deutsche Schneider, der nach einer Depesche und Markensystems von vornherein hervorgehoben haben, nicht vor Mißbrauch. Wo kein Kläger ist, da ist auch kein des Wolff'sch en Telegraphenbureaus in Paris wegen Richter, und die Herren Staatsanwälte schenken der sozial- Spionage zu fünfjähriger Gefängnißstrafe verurtheilt demokratischen Presse eine so große Aufmerksamkeit, daß sie wurde, scheint weder ein Deutscher zu sein noch Vereins noch die tröstliche Versicherung gegeben, daß es mit der zur Beobachtung der Manipulationen der Unternehmer Schneider zu heißen. Die französischen Blätter weniger Zeit übrig haben. Bei dem Verband der Metall- sprechen einfach von einem Schmieder" wäre der daß noch mehrere daran" tämen. Industriellen, den Herren Kühnemann und Konsorten, kann mann ein Deutscher, so hätten die französischen Blätter das Frankfurt a. M. war geschlossen worden, und es fand deshalb gewiß erwähnt. Die deutsche Landsmannschaft wurde ihm am 24. b. M. eine von über 800 Schneider und Schneiderinnen Mäheres in Erfahrung gebracht werden. erst von dem Wolff'schen Telegraphenbureau ertheilt- in besuchte Protestversammlung statt, in welcher der Reichstags- Abwelcher Absicht, das kann Jeder sich an den fünf Fingern geordnete Schmidt über" Koalitionsrecht, Polizei und Politik" abzählen. Das ist ein kleines Beispiel, aber es zeigt, referirte. In einer längeren Resolution beschlossen die Versammelten, dem Verein deutscher Schneider und Schneiderinnen wie's gemacht wird". in Hannover als Einzelmitglieder beizutreten. Die Polizei hat hierbei wieder einmal die indifferenten Kollegen aus ihrem Schlafe aufgerüttelt, da sich viele als Einzelmitglieder meldeten. was dem Verband in 8 Jahren nicht möglich war, bie Polizei hat es durch die Schließung der Filiale fertig gebracht und sich dadurch den Dank aller Organisirten erworben. " Mit der Afrikalotterie unserer Kolonialfere hat es feine Richtigkeit. Bescheiden sind die Herren übrigens nicht: Ihre staatlich genehmigte Dummheitssteuer soll ihnen zwei undeinehalbe Million Mark einbringen. Deshalb ward der vergnügliche Fischfang auch nicht auf Preußen allein beDer Reichs. Anzeiger" veröffentlicht die Er schränkt, das ganze Deutschland soll daran glauben. Bei bieser Gelegenheit werden auch einige Kouliffengeheimnisse nennung des Geheimen Raths Lohmann zum Direktor gausgeplaudert. Wie die" Post" nämlich erzählt, hat die der Gewerbe- Abtheilung im Handelsministerium. " und Mägde drückten sich müßig in den Ecken umher und großer Steinblock. Der Klosterbauer lehnte sich gegen den seinen Armen frei. Dumpf setzte er hinzu:" Ich hab' kein wenn sie ein Wort zu einander sprachen, geschah es leise, Block und starrte auf die gekrümmten Aeste, die aussahen, Heim mehr! Du hättest mich-" Des Sohnes traurig vorwurfsvolle Blicke ließen ihn als ob ein Todter im Hause wäre. Liset hatte sich auf als wollte der Baum mit ihnen wie mit Armen den Nebel ihre ehemalige Mädchenkammer geflüchtet, um ihrem zer von sich weg drängen. Allein er ließ sich nicht fortdrängen, nicht vollenden. „ Es ist Gottes Fügung, daß ich Dir begegnet bin," drückten Herzen in ungestörten Thränen Luft zu machen. und das geheimnißvolle Rieseln und Tropfen zwischen den Und es wollte heute nicht Tag werden; ein dicker Nebel Nadeln und welken Blättern dauerte immer fort. Lang- sagte" Hannes und darum darfst Du an seiner Barmsam knöpfte der Klosterbauer den Mantel auf und nahm herzigkeit nicht verzweifeln." erfüllte das Thal. " Sein Strafgericht ist's," rief der Vater erregt. Du Es mochte zehn Uhr sein, als der Klosterbauer aus dessen Tasche eine Leine, die er auf den Stein legte. wieder zum Vorschein kam; er war zum Ausgehen ange- Dann zog er den Mantel aus und legte ihn sorgfältig bist geistlich; bete, bete für mich. Ach, Hannes! Mein kleidet und verließ den Hof. Den Kopf auf die Brust zusammengefaltet auf die Erde, seine Pelzmütze darauf. Sohn!" geneigt, schritt er in den grauen, eiskalten Nebel hinein, der Er stieg auf den Stein; mit einiger Anstrengung gelang es so dicht war, daß man keine drei Schritte weit sehen konnte. ihm, sich hinaufzuschwingen. Nun stand er oben, in der Felder, Häuser, Berge verhüllte der erstickende Dunst. Der einen Hand die Leine, während er die andere nach einem Sein Gang war müde, Aste ausstreckte. Klosterbauer fühlte ihn nicht. schleppend. Die kleine Kapelle und die Häuser von Monthan tauchten in verschwommenen Massen aus dem Nebel auf; Er erschrak und schen wandte er den Kopf. Ihm gegen er schlug den Richtweg nach St. Vigil ein. Nachdem er eine über stand Hannes. Wortlos blickten sie einander an, " Es ist Dir eine harte Prüfung auferlegt worden; Weile an dem Stangenzaun entlang gegangen war, kehrte Hannes den Vater mit Entsetzen. Dieser schlug die Augen aber" Du wirst Dich mit der Ergebung eines Mannes er wieder um, müde, schleppend, immer zu Boden schauend, nieder, seiner Hand entglitt die Leine, ein Schwindel erfassen und Deine Kinder werden Dir tragen helfen. und überschritt die Laufbrücke, die bei der Mühle von Mon- griff ihn. Hannes fing ihn in seinen Armen auf und ließ Gott wird mir helfen, es an Dir gut zu machen, Bater, than über den Bach führte. In der zu diesem sich hinunter ihn sanft auf den Stein nieder. Der Anfall ging schnell daß ich Dich bisher nicht geliebt habe, wie ich es hätte streckenden Waldspite blieb er stehen und schaute zum vorüber. sollen." Vater! Vater!" Seine Augen wurden naß; er wandte sich ab und schluchzte. Hannes schwieg erschüttert. Sanft legte er seinen Arm um den Vater und leitete ihn sachte von der Unglücksstätte fort wie einen Kranken. Als er merkte, daß der Schritt des Klosterbauers wieder fester wurde, sagte er: Gine Krähe flog frächzend über ihren Köpfen hinweg. Stumm gingen sie nebeneinander durch den eisigen Nebel und der Schritt des Alten, der den Kopf wieder auf die Brust hatte sinken lassen, wurde zögernder und schwerfälliger, je näher fie dem Klosterhofe kamen. " Hin! Hin!" stöhnte er, als nun der Hof vor ihnen auftauchte. Hannes faßte kräftig seine Hand und zog ihn ersten Male auf und um sich. Langsam ließ er seine tief Geh", sagte der Klosterbauer leise und wagte nicht, Ja, ja!" murmelte der Klosterbauer verzagt. in den Höhlen liegenden Augen von einem Stamm zum die Augen zu dem Sohne aufzuschlagen. andern rollen. Dann nahm er seine Müze ab und wischte " Wir gehen mitsammen," versetzte dieser sanft und holte sich mit dem nebelfeuchten Mantelärmel die Stirn. Ihm war heiß. Ein dumpfer Ton schwankte durch die dicke Luft. Müze und Mantel des Vaters und bekleidete ihn damit. Der Alte ließ es willenlos geschehen und Hannes erzählte Die Uhr in St. Vigil schlug und der Klosterbauer begann dabei, daß er auf dem Wege zum Klosterhose wäre. Er die Schläge zu zählen, vergaß es aber bald, zurückgerissen in den Bannkreis seiner unseligen Gedanken. Mechanisch hätte in dem Blatte das Unglück gelesen, von dem der Vater ging er weiter bachauf, an der Sägemühle vorüber, vor betroffen worden, und gemeint, daß der Vater in dieser der Lupattino mürrisch zu bellen anhob. Um von schweren Stunde seines Beistandes bedürfen könnte. dem Stern aus nicht bemerkt zu werden, wich er rechts Jetzt sah der Klosterbauer scheu zu ihm auf und fragte: auf die abschüssigen Felder aus, wo er bis über die„ Du wolltest zu mir kommen, zu mir? Und Du wolltest mir Entel im Schnee versant, und erreichte so den Wald, der beistehen," es zuckte in seinem harten Geficht," Du?" gegen das Jöchl und bis zur Kornspitze sich hin Hannes umschlang ihn mit seinen Armen und drückte anzieht. Suchend ging er zwischen den Bäumen, von denen ihn an seine Brust. der Nebel leise herabrieſelte, hin und her. Da stand zwischen den von der Feuchtigkeit schwarzen Stämmen eine bewegt. phantastisch verkrüppelte Zirbeltanne uno neben ihr lag ein Laff' uns jetzt heimgehen," sagte er nach einer Weile brief her Bater o machte fich aus mit sich. Lisei, welche inzwischen die Entfernung des Vaters inne geworden, wollte, von einer ängstlichen Unruhe ergriffen, eben die Knechte ausschicken, um ihn zu suchen, da kam er und Hannes mit ihm. Ihr Herz wallte froh auf. Der scheue Blick aber, den der Vater auf sie warf, die Augen zu Boden schlug und stumm in die Schlafftube ging, machten sie höchlichst betroffen. Theater. Sonntag, den 28. Juni. Schauspielhaus. von Venedig. Bergschloss- Brauerei Hasenhaide. Heute, Sonntag, Neue Welt, Beres, Konzert. Th. Keller's Hofjäger Der Kaufmann Geretty, von 4 Uhr ab: Sensationelle Pro-| Miss Blanche, hohes Drahtseil. duktion am 60 Fuß Miss Adela, Crystall- Pyramide. hohen Schwungfeil. Gust. Rose, Gesangshumorist. Berliner Theater. König( Richard Geschwister Eberhardy, Luftpotpouri. Marnitz Gasch, Afrobaten. der Dritte. Die lustige Schwiegermutter. Große Pantomime. B Montag: Emilia Galotti. Montag: Goldfische. Deutsches Theater. Der Attaché. Montag: Der Sohn der Wildnis. Leffing- Cheater. Cavalleria rusticana. Vorher: Der Barbier von Bagdad. Montag: Dieselbe Vorstellung. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der Vogelhändler. SOUR Montag: Dieselbe Vorstellung. Wallner Theater. Der verlorene Sohn. Das Modell. Bellealliance Theater. Das elfte Gebot. Montag: Dieselbe Vorstellung. Monstre- Feuerwerker Pyrotechniker Herren Entree 25 Pf. Borverkauf 20 Pf. Kinder frei. Dagsommerfest deutsch. Raucherb. Billets im Leichnitz und Bau. Montag: Ernst Gründer's Festsäle, Hasenhaide 21. Jahnstrasse 8. Große und kleine Festfäle( mit und ohne Bühne), Vereinszimmer von 50, 100, 200 bis 3000 Personen, fomfortabel eingerichtet, habe zu Vereinsfestlichteiten, Versammlungen und Hochzeiten unter den koulantesten Bedingungen zu vergeben. 927 L Hasenhaide Bergmannstr.- Ecke. Hente, Sonntag, den 28. Junt cr.: Großes Militär- Concert. str. E Ball.. Jm großen Saale: Auf d. Marionettentheater: Gr. Vorstellung. Volksbelustign. Anfang 4 Uhr. Entree 15 Pf., im Vorverkauf 10 Pf. A. Froelich. Mittwoch, 1. Juli cr.: Großes Kinderfest mit Gratis- Verloosung. E in meinem prachtvollen schattigen Garten war, Wer einmal tomt wieder. Täglich( auch Sonntags) FamilienKaffeekochen. Kegelbahn. Vereinszimmer u. Saal. Kuhlmey, Schönhauser Allee Nr. 28. Restaurant zum„ Bukunftsstaat" Adolph Scholz, Kastanien- Allee Nr. 35. F( Bis 12 Uhr Nachts geöffnet). Arbeiterliteratur intl. ,, Gazeta Robotnicza liegt aus. An der Verbindungsbahn. Treptow. 305b Täglich: Große Chantant- und Spezialitäten- Vorstellung. Entree frei. Jeden Sonntag: Großer Ball in allen drei Sälen. Adolph Ernst Theater. Der Montag und Mittwoch: Ball bei gänzlich freiem Entree. Brozenbauer am Tegernsee. Montag: Dieselbe Vorstellung. Ostend Theater. Berlin Wasser. unter Treptow Restaurant Karpfenteich. Jeden Sonntag: Kanfmann's Variété. Große Spe- Hochzeitgesellschaften 2c. jederzeit zur Verfügung. Zu recht zahlreichem Besuch Freikonzert, Tanz, Kaffeekochen. An den Wochentagen für Vereine, zialitäten- Vorstellung. ladet ergebenst ein [ 756L] Montag: Dieselbe Vorstellung. Concordia. Vorstellung. Große SpezialitätenHenze. Etablissement Buggenhagen Arbeiter- Bildungs- Schule. am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschank von Pazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. 641 F. Müller. Passage- Panopticum. Unter den Linden 22/23. Knabe mit 2 Köpfen. Indier mit 4 Armen, 4 Beinen. Bartdame. Vitreo ift Coacs, Glas, alte Stiefel etc. etc. Spezialitäten- Theater v. 6-10 Uhr. Geöffnet von Morgens 10 Uhr. Castan's Panopticum. etzt: Friedrichstr. 165, Ecke Behrenstrasse. Neu: Hamilton- Theater Originell! Ueberraschend! Geöffn. v. 9 Uhr früh bis 10 Uhr Abends. Entree 50 f. Kinder 25 Pf. Moabiter Gesellschaftshaus Alt- Monbit 80-81. Artistische Leitung Wilhelm Fröbel. Der Täglich Gr. Konzert. Spezialitäten- Borstellung. 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" Nationalötonomie. Rechnen. " " " Sonnabend: 91/ 2-101/ 2 81/ 2-101/ 2 Rechtschreiben. " " " Geschichte. Für die Süd- und I. Nord- Schule: Sonntag: Vormittags 9-10 Uhr: Buchführung. 10-11 11-1 # Stenographie. Zeichnen. Montag: Abends 81/ 2-101/ 2 Uhr: Deutsch. Nationalökonomie. Naturwissenschaft. Dienstag: " Mittwoch: " Donnerstag: Freitag: " " " Sonnabend: 81/ 2-101/ 2 81/ 2-101/ 2 81/ 2-101/ 2 81/ 2-91/ 2 91/ 2-101/ 2 81/ 2-101/ 2 " " Geschichte. " " Rechnen. " " " Rechtschreiben. Geschichte. Für die Südost- Schule: Rechnen. Rechtschreiben. Buchführung. Stenographie. Sonntag: Vormittags 9-11 Uhr: Nationalökonomie 11-12 12-1 Abends 81/ 2-101 Uhr: Geschichte. Montag: Dienstag: 81/ 2-91/ 2 " 8 91/ 2-101/ 2 " 07 Mittwoch: 81/ 2-101/ 2 " Donnerstag: 81/ 2-101/ 2 " 01 Freitag: : 81/ 2-101/ 2 " " Sonnabend: 81/ 2-101/ 2 " Zeichnen. Deutsch. Naturwissenschaft. Geschichte. Für die II. Nord- Schule: Sonntag: Vormittags 9-11 Uhr: Deutsch. Montag: 11-1 Naturwissenschaft. " Abends 81/ 2-91/ 2 Uhr: Rechnen. Rechtschreiben. Geschichte. Nationalökonmie, Dienstag: Mittwoch: Donnerstag: Freitag: " " " " Sonnabend: " 91/ 2-101/ 2 81/ 2-101/ 2 81/ 2-101/ 2 81/ 2-101/ 2 81/ 2-101/ 2 81/ 2-91/ 2 91/ 2-101/ 2 " " " Zeichnen. " " Geschichte. Buchführung. Stenographie. E 382 L Köpnicker Landstrasse. Ausschank der Berliner Bock- Brauerei. ff. Lagerbier 0,4 Liter 15 f. Raffeeküche. 6 Regelbahnen. W. Jacob, Schmöckwitz. Gasthaus Zur Balme". Empfehle mein reizend am Wald und Wasser gelegenes Lokal mit großen Sälen, Hallen, zwei Kegelbahnen, großer Kaffeeküche etc. den geehrten Vereinen u. Fabriken zu Landparthien u. Ausflügen. Dampferstation. Station der Görlitzer Bahn, Chauffee bis vor die Thür. Carl Kurras, Gastwirth zur Palme In der West- und Süd- Schule wird Stolze'sche in den übrigen pier Schulen Roller'sche Stenographie gelehrt, da die Theilnahme an der letzteren eine bedeutend größere ist. Die Zahlung der Beiträge und Aufnahme neuer Mitglieder kann an endstehenden Zahlstellen geschehen. Daselbst wollen auch die Theilnehmer und Theilnehmerinnen am Unterricht ihre neuen Schulkarten einlösen. Das Sozialdemokratischer Wahlverein des 6. Berliner Reichstags- Wahlkreises. Große Versammlung am Dienstag, den 30. d. M., Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Silber, Schwedterstr. 24. Tagesordnung: 1. Vortrag.( Referent wird in der Versammlung bekannt gemacht). 2. Diskussion. 3. Verschiedenes und Fragekasten. Gäste haben Zutritt. Die Mitglieder, die noch mit ihren Beiträgen im Rückstande sind, werden gebeten, dieselben bis Schluß dieses Monats zu bezahlen, weil das 2. Quartal um ist. Der Vorstand. 341/19 Arbeiter- Bildungsschule. Dienstag, den 30, d. M., Abends 8 Uhr, im Eiskeller, Chausseestr. 88: Große Versammlung. 99 1. Vortrag des Herrn Dr. Leo Arons über: Die Arbeiter und das Studium der Naturwissenschaften." 2. Diskussion. 3. Verschiedenes Das Mitgliedsbuch legitimirt. Aufnahme neuer Mitglieder. 400/4 Gäste zahlen 20 Pf. Der Vorkand. J. A.: E. Vogtherr, Stephanftr. 27a. Fachverein der Tischler. Mittwoch, den 1. Juli, Abends 82 Uhr, in ,, Gratweil's Bierhallen", Kommandanten- Straße Nr. 77-79: Außerordentliche General- Versammlung. Tages Ordnung: = E 1. Vortrag. 2. Endgiltige Beschlußfaffung über die in diesem Jahre vorzunehmende Statistit. 3. Beschlußfaffung über ein Sommerfest. 4. Der Mitgliedsbuch legitimirt. Streit bei Völker. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. 315/9 Verein zur Regelung der gewerblichen Verhältnisse der Töpfer Berlins und Umgegend Dienstag, 30. Juni, Abends 5½ Uhr, in der Berliner Reſource. Kommandantenstraße 57: Große Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Endgiltige Beschlußfaffung über die Regelung der Arbeitszeit. 2. Verschiedene Vereinsangelegenheiten. Bei der Wichtigkeit der Tagesordnung werden die Kollegen ersucht, zahlreich und pünktlich zu erscheinen. NB. Die restirenden Mitglieder werden auf§ 8 des Statuts aufmerksam [ 317/12] Der Vorstand. gemacht. Achtung! Filzschnharbeiter. Achtung! Große Vereinsversammlung Schulgeld beträgt laut Beschluß der Generalversammlung vom 16. Juni künftig am Montag, den 29. Juni, Abends 8½ hr, im Lokals des Herrn Heute, Sonntag: 50 Pf. per Monat und fann fernerhin monatlich gezahlt werden. Großes MilitärKonzert Die Zahlstellen sind folgende: S. Börner, Ritterstr. 108. Gründel, Dresdenerstr. 116. 11. Sommerfest A. Günther, Gitschinerstr. 87. Anfang 4 Uhr, Eintritt 30 Pf. Programm unentgeltlich. Jeden Freitag: 839 L Militär- Frei- Konzert. Vittoria- Park. Gneisenaustraße 67. Blücherstraße 31 Jeden Sonntag von 4 Uhr ab Grosses Concert und Spezialitäten- Borstellung. Entree 15 Pfg. Vorher 10 Pfg. Kaffeeküche von 2 Uhr ab geöffnet. Um gutigen Besuch bittet F. Sikenstock. 723L Freunden und Genossen empfehle meine preiswerthen Cigarren und Tabake, Benno Stabernack, Wrangelstr. 85. 705 Klein, Rottbuser Damm 14. SO. Kehr, Röpniderstr. 126. Schmidt, Wrangelstr. 141. Schulz, Admiralstr. 40 a. Ulrich, Wrangelstr. 84. Zubeil, Naunynstr. 86. Linke, Forsterftr. 45. SW. Grube, Mariendorferstr. 10. Faftorke, Junkerstr. 1. Wilschke, Ratzbachstr. 1. Antrick, Steinmeßstr. 60. Müller, Winterfeld- u. Ziethenstraßen Ecte. 0. Tempel, Breslauerstr. 27, Rusch, Markusstr. 31. Grasshold, Pallisadenstr. 59. C. Kuhlmey, Rosenstr. 30. Vogtherr, Landsbergerstr. 64. N. Abraham, Straßburgerstr. 5. Gleinert, Müllerftr. 174. Gnadt, Brunnenstr. 38. Hasenclever, Chauffeestr. 49/50. Kleinau, Gartenstr. 171. Lehmann, Brunnenstr. 83. Schmidt, Tresckowstr. 24. Thierbach, Schwedterstr. 44, Raabe, Ruppinerftr. 46, NO. Gumpel, Barnimstr. 42. Silberbach, Pallisadenftr. 98. Drescher, Linienſtr. 50. NW. Vogtherr, Stephanstr. 27a. Voss, Lübeckerstr. 8. A. Böhl, Rüdersdorferstr. 8. E. Böhl, Frankfurter Allee 74. Bogasch, Langestr. 70. Heindorf, Weberstr. 66. Jnsinger, Krautstr. 48. Friedrichsberg. Lock, Friedrichsbergerstr. 11. Heineke, Friedrich Karlstr. 11. Am 27. Juli sindet bei Lips und am 17. August in Keller's Hofjäger je ein großes Sommerfest statt. Näheres später. Handwagen für alle Geschäfte vor räthig, Schmiedearbeiten, Steinftr. 10. 400/5 · Der Vorstand. 360/11 Bemter, Münzstraße 11. Tages Ordnung: 1. Bortrag des Herrn Henning über: Die Entstehung unserer Erde. 2. Diskussion. 3. Ausgabe der Billets zum Sommerfest. 4. Verschiedenes. Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. Zahlreiches Erscheinen ist Pflicht jedes Kollegen. Der Vorstand. Allgemeiner Arbeiterinnen- Verein Berlins und Umgegend. Montag, den 29. Juni, Abends 8 Uhr, bei Mohrmann, Große Frankfurterstr. 117: Große Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Bortrag des Herrn Gurt Baate. 2. Diskussion. 8. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes. Herren als Gäste sind eingeladen. Bur Deckung der Unkosten Tellersammlung. Um zahlreichen Besuch bittet Der Vorstand. 102/24 KEF Rixdorf. Große öffentliche Versammlung Der Maler, Anstreicher und Lackirer am Dienstag, 30. Juni, Abds. 81/2 Uhr, bei Kummer, Berlinerstr. 63. Tages- Ordnung: 216/7 1. Welche Forderungen stellen wir an Staat und Gesellschaft. Referent Maler und Berufsgenossen. 3. Stellungnahme zur Krankenkasse. Recht pünktKollege Schweizer. 2. Gründung einer Filiale der Vereinigung deutscher liches Erscheinen ist nöthig. Berantwortlicher Rebatteur: R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW, Beuthstraße 2. Der Einberufer. Hierzu zwei Beilagen 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 148. Korrespondenzen und Parteinachrichten. Sonntag, den 28. Juni 1891. 8. Jahrg. paffende Thätigkeit. Nur wenige Dasen in der Wüste polizei- leicht den besten und den schlechtesten resp. einen Sommer- und und ausnahmsweise, so 6. B. am einen Winterinonat zu Grunde zu legen und das Verhältniß sogar 1912 Stunden, nämlich von früh 4 Uhr bis Nachts 1/212 Uhr. schaulicht. terial auf Grund der Losungen v. J. 1890 festzustellen und dem noch länger. Bei H. R. in Moabit besteht ebenfalls 17 stündige Verein bis zum 26. Juni cr. durch Einsendung an Herrn Arbeitszeit von früh 1/26 bis Abends 1/211 Uhr bei einem August Deter, Berlin C., Poststraße 6, anzuvertrauen, oder zu Gehalt von monatlich 90 Mart, also pro Stunde nicht volle der am 3. Juli cr. stattfindenden allgemeinen Versammlung, die 18 Pfennige. Noch ungünstiger liegen die Verhältnisse einer Firma, Oldenburg. Mit der Vereins- und Versammlungsfreiheit zu diesem Zweck einberufen werden soll, gefl. mitzubringen. Es empfiehlt sich, der Berechnung entweder den ganzen die ihre beiden Geschäfte in der Kaiser Wilhelmstraße und ist es im lieben deutschen Vaterlande zumeist recht schlecht bestellt; Jahresdurchschnitt zu 60 Sonn- und Feiertagen, sowie 300 am Morigplatz hat; dort erhält der eine Gehilfe 40 Mark die offizielle Bevormundungssucht der Bureaukratie übt gerade auf diesem Gebiete eine in die moderne Zeit durchaus nicht hinein- ochentagen, oder zwei beliebige Monate des Jahres viel und freie Kost ohne Wohnung; Arbeitszeit 161/2 bis 17 Stunden ersten Pfingstfeiertage, licher Bevormundung der Staatsbürger bei Ausübung ihres Rechtes der sonntäglichen den wochentäglichen Einnahmen prozentualiter Sigen soll der Gehilfe im Geschäft nicht; es wird also verlangt, gab es bisher noch in Deutschland. Dazu gehörte auch Oldenburg, wo sich die Staatsbürger in der glücklichen Lage befinden, gegenüber zu stellen, wie etwa nachstehendes Schema veran- daß er täglich 17 Stunden ununterbrochen auf den Beinen sein soll. Daß der betreffende Prinzipal mehrere städtische Ehrenohne vereinsgefeßliche Hindernisse ihr Versammlungsrecht ausüben Bei einem Detailgeschäft mit einer durchschnittlichen Losung ämter befleidet, als Bezirksvorsteher 2c., halte ich für ganz bezu können. Diese Freiheit ist aber den Behörden augenscheinlich sehr an 300 Wochentagen.. à 30 m. 9000 M. pro Jahr sonders erwähnenswerth. Ich könnte nun noch weiter unbequem eigentlich sollte man freilich das Gegentheil annehmen, 60 Sonn- und Festtagen à 50= 3000 mit diesen Beweisen fortfahren, doch weil ich dies der da sie so der Mühseligkeiten der Versammlungsüberwachung entzu dem Verhalten der hoben sind und so suchen sie das fehlende Vereinsgefeß auf Kürze halber unterlassen und indirektem Wege zu ersetzen. So ist schon vor einigen Wochen Herren Chess gegenüber der in Aussicht stehenden Sonntagsruhe in der Stadt Oldenburg einigen Wirthen vom Amte die Mitzurückkehren. Nach alledem, was ich hier gesagt habe, wird doch jeder Mensch, wenn er auch nur einen Funken von Gerechtigkeitstheilung zugegangen, daß sie jede Versammlung oder Zusammenfunft, in der„ öffentliche Angelegenheiten" erörtert werden, dem Die Herren Interessenten werden dringend gebeten, sich diefer gefühl besitzt, zugeben müssen, daß es wirklich nothwendig ist, die Amte mindestens 24 Stunden zuvor anzuzeigen hätten. Eine geringen Mühe zu unterziehen, und sich nicht der unbegründeten Sonntagsarbeit, wie es in dem Gesetz vorgeschrieben ist, auf gleiche Verordnung ist einem Wirthe im Vareler Landgebiet zu Befürchtung hinzugeben, als ob die Angabe des prozentualen 5 Stunden herabzusetzen und auch das fann nur als Uebergangs stadium zur vollständigen Sonntagsruhe angesehen werden. gegangen und dieser Tage erhielten sie mehrere Saalbefizer in Berhältnisses einen Einblick in den Umfang des Geschäfts ge- was thut nun ein Theil der Herren Prinzipale? Sie berufen Bant bei Wilhelmshaven. Ohne Zweifel handelt es sich um nichts anderes, als um eine strenge Ueberwachung der Versammlungen und Zusammenfünfte, die von Sozialdemokraten arrangirt werden. Unser in Bant erscheinendes Parteiorgan, das„ Nordd. Volksblatt" bemerkt dazu: " " " 90 " ergiebt pro Monat 1000 M., pro Jahr 12 000 m., demnach würde die Sonn- und Festtagslofung 25 pGt. der Gesammtlosung betragen, welchen Prozentsatz zu erfahren nur allein der Endzweck der Sache ist. ſtattete. trägt Eine recht lebhafte Betheiligung erwartend, zeichnet eine Versammlung der Zigarren- und Tabathändler ein und nehmen Hochachtungsvoll Stellung gegen die Sonntagsruhe, was übrigens, nebenbei er= Der Vorstand: Otto Naucke. Eugen Schöpplenberg. wähnt, zweck los ist, da das Gesez bereits endgiltig Carl Martienzer. E. Keilpflug. Hermann Kodtlow. angenommen worden ist. Allerdings, und ich konstatire dies gern, war nur ein kleiner Bruchtheil sämmtlicher ZigarrenMan wird annehmen können, daß die in dem vorstehenden händler so kühn, diesem Beschlusse beizutreten, denn von sämmtMan wird auch nicht fehlgehen, diese Polizeiverordnung Beispiele angegebene Sonntags- Einnahme mit 25 pt. der ge- lichen Berliner Zigarrenhändlern- deren Zahl 1600-1800 be mit dem Erlaß des preußischen Ministers an die Regierungs- sammten Jahreseinnahme nicht zu niedrig gegriffen ist. Was waren nur wenig über 40 anwesend. Unter denen, die präsidenten in Betreff der Ueberwachung der sozialdemokratischen soll dann aber damit bewiesen sein? Doch nicht etwa, daß bei solche Forderung stellten, war natürlich auch die bekannte Firma Bewegung in Verbindung zu bringen. Obschon wir gegen eine größerer Sonntagsruhe dieser Bruchtheil der Einnahme fort Loeser u. Wolff, ferner die Firmen: Louis Krafft, H. Reisner, strenge Ueberwachung der Versammlungen nichts einzuwenden fällt? Das wäre die unsinnigste Schlußfolgerung, die gezogen F. Rexhausen, Emil Ury, Friz Ruppin u. f. w. haben, so können wir kein Gesetz finden, nach welchem die werden könnte. Das Publikum wird von dem Moment an, wo Diese Herren sind also der Ansicht, die nur 5stündige SonnAemter berechtigt wären, bestimmte Wirthe unter eine Aus- es weiß, daß die Zigarrenhandlungen am Sonntag auf längere tags- Arbeit ist für einen täglich 16 bis 18 Stunden arbeitenden nahmeverordnung zu stellen. Obschon sich die Aemter in dieser Zeit des Tages über geschlossen sind, rechtzeitig vorher den nöthigen Menschen nicht nothwendig, derselbe soll auch am Sonntag 16 bis Verordnung, wenn wir nicht irren, auf das Gesetz vom 7. Juni Einkauf besorgen und von einem erheblichen Ausfall an der 18 Stunden im Geschäft sein! Nun, ich glaube, über das Ver1879, die Errichtung der Aemter", berufen, so finden wir unter Einnahme kann schon aus diesem Grunde keine Rede sein. halten dieser Herren bedarf es keiner weiteren Worte. Nur Eins den darin festgestellten Befugnissen der Beamten des groß- Man muß aber auch von den 25 Prozent Sonntagseinnahme möchte ich noch hervorheben und ich glaube da im Sinne aller herzoglichen Amtes keine Bestimmung, die klar und deutlich die Normal- Einnahme in Abzug bringen, die, wenn der Sonntag meiner Kollegen zu sprechen: Wir verlangen nicht nur die volidie gedachte Verordnung rechtfertigte, die also ungefähr sagte, jedem anderen Tage gleich gerechnet wird, etwa 15 Prozent beständige Sonntagsruhe, sondern, um der maßlosen Ausbeutung daß es zu den Befugnissen des Amtes gehöre, darüber zu wachen, trägt. Die Sonntagseinnahme erhöht sich also gegenüber der ein Ziel zu setzen, auch den Maximal- Arbeitstag, und zwar als daß Wirthe, in deren Wirthschaftsräumen Versammlungen oder Einnahme an anderen Tagen um rund 10 Prozent und diese Uebergangsstadium den vielleicht zehn- oder elfstündigen, aber Zusammenfünfte stattfinden, in welchen öffentliche Angelegen- Erhöhung ist lediglich ein Beweis von den für die Verkäufer eben, wie ich ausdrücklich betonen will, nur als ueberheiten erörtert werden, diese dem Amte rechtzeitig zur Kenntniß schädlichen Wirkungen des Sonntagsverkaufs, sie ist vom rein gangsstadium zu dem auch von allen anderen Arbeiten Davon steht aber in jenem Gesetze nichts und glauben geschäftsmännischen Standpunkte aus nicht groß genug, erstrebten- achtstündigen Arbeitstag. bringen. wir daher, daß man mit dieser Polizeiverordnung das mangelnde dem Sonntage als Verkaufstag eine übermäßig wichtige BeVereins- und Versammlungsgeses ersehen will, was immerhin eine deutung beizulegen und sie ist viel zu gering, um hunderten und Beschränkung des im Herzogthum geltenden freien Vereins- und tausenden junger Leute die Sonntagsruhe vorzuenthalten. Versammlungsrechtes bedeutet." Wenn man wirklich ein Moment zu Gunsten des Sonntagsverkaufs vorbringen könnte, so wäre es das, daß die kleinen selbständigen Händler, die ohne angestellte Verkäufer arbeiten, durch eine zu weite Einschränkung geschädigt werden könnten. Allein das wird nicht behauptet und kein Mensch wird Etwas dagegen haben, daß die Herren Unternehmer so viel Geschäfte am Sonntag offen halten, als sie selbst mit Frau und Kindern am Sonntage versehen können. Sie würden dann auch einen fleinen Vorgeschmack davon bekommen, wie es den in der Tabatfabrikation thätigen Familien, wo Mann, Frau und Kinder alle Tage arbeiten, zu Muthe ist. Kaiserslautern, 23. Juni. Wegen Beleidigung des Gendarmen Bauer wurde Genosse Alexander Kapp gestern zu vierzehn Tagen Gefängniß verurtheilt. Berufung ist eingereicht. Tokales. Mit welchen Empfindungen der neue gefeßliche Arbeiterschuh," wie sich die neue Gewerbe- Ordnungsnovelle mit ganz unberechtigtem Stolze vielfach nennt, von den Herren Unternehmern begrüßt wird, dafür giebt ein Rundschreiben Zeugniß, welches gegenwärtig von dem Vorstande des Vereins der Zigarren- und Zabatfabrikanten in Berlin und Umgegend erlassen worden ist. Das Schreiben lautet: Berlin, den 6. Juni 1891. Sehr geehrter Herr! um Wie sieht es denn nun aber mit den Handlungsgehilfen in der Zigarrenbranche aus? Ueber die Verpflegungsstationen erhalten wir folgende Zuschrift: Längere Zeit außer Arbeit, beschloß ich, da Aussicht auf Beschäftigung vorhanden sein sollte, vor etwa vierzehn Togen nach Frankfurt a. d. 5. zu reisen. Da nun einmal unsere Berhältnisse so liegen, daß, wenn man eine Woche ohne Arbeit ist, man in der nächsten Woche kaum das nöthige Geld zum Leben, geschweige denn zum Reisen hat, so machte ich die Reise zu Fuß. Nun befinden sich ja für mittellose Reisende an verschiedenen Stellen sogenannte" Verpflegungsstationen", die ich dann auch in Anspruch nahm. Man bekommt hier, für die Gegenleistung von halbtägiger Arbeit Abendbrot, Nachtlager, Frühstück, meistentheils auch Mittag. Fällt Letzteres weg, so beschränkt sich die Arbeit auf zirka zwei Stunden. Diese Verpflegung" ist also doch fem Almosen, sondern ein ganz miserabler Lohn für geleistete Arbeit. Diese ist allerdings verschiedenster Art. So mußte in ich bei Müncheberg Tischler die Fräsemaschine drehen, in Petershagen auf den Felde Disteln stechen. Da alle Tage neue Wanderer kommen, so brauchen die Bewohner der Orte mit solchen Verpflegungs- Stationen für solche Arbeiten keine permanenten Arbeiter einzustellen. Trotzdem wurden diese Bedürftigen, beispielsweise in Frankfurt, von dem die Marken ausgebenden Beamten als Strolche, Vaga bunden, arbeitsscheues Gesindel, auf welches sich nur die Sozialdemokratie stüße", genannt. Arbeit giebt es jetzt überall, wer nur welche sucht, so meinte der Mann. einem Ein Angehöriger dieser Branche schreibt uns: Wir haben eine tägliche Dienstzeit von 16, in den meisten Fällen jedoch 17, theilweise sogar 18 Stunden und darüber. Die einzige Erholung besteht in einem freien Nachmittag alle 14 Tage; doch ist das kein vollständig freier Nachmittag, vielmehr beginnt die freie Zeit erst Nachmittags 3 oder 4 Uhr. Das Monats Der Verein der Bigarren und Tabatfabrikanten in Berlin gehalt beträgt 80, 90 bis 100 m., in manchen Fällen wenig und Umgegend beschloß in seiner Sigung vom 5. Juni cr. statisti- darüber. Ich will nun diese Zustände in einigen hiesigen Geschäften sches Material zur Klarstellung der Schäden zu sammeln, welche durch die Beschränkung des Sonntagsverkaufes den offenen schildern: Bei der Firma Kr. und D. arbeitet das Verkaufspersonal Es ist traurig, daß diese Dinge vorkommen. Bei dem tiefen Detailgeschäften der Zigarren- und Tabaksbranche erwachsen und ersucht deshalb die Herren Inhaber derartiger Geschäfte täglich von 7 Uhr früh bis 12 Uhr, also 17 Stunden. In Verständniß, das für die Lage der Arbeiter in den Kreisen der ganz ergebenst, in ihrem eigensten Interesse das einschlägige Ma- einer Filiale dieses Geschäfts im Südosten der Stadt theilweise Besitzenden vorhanden ist und die Herren Beamten rechnen Sonntagsplauderei. " wwww " flasche an die aufgeworfenen Lippen sehen kann. Thut er's Mitglieder der Schöpfung, die sich ebenfalls vom an Wochentagen auch, so erringt er sich den Beifall aller Schweiße Anderer mästen. Und die ritterlichste aller Ver-QRO R. C. Was der Sommer bisher versäumt hatte, scheint wohlgesinnten Interessenten, er marschirt mit Siebenmeilen- gnügungen, die Jagd, nimmt ihren ungestörten Forter jetzt mit verdoppelter Kraft nachholen zu wollen. Auf stiefeln dem Ideal unserer modernen Wirthschaftspolitiker, gang, der große Herr erwirbt sich durch Ausübung der den langen, glatten, endlosen Asphaltstraßen flimmert die die darauf ausgehen, den Schnapstrinker möglichst kon- Jagd die stählerne Elastizität des Körpers und den Appetit, Size und träumend starren müde Droschengäule in ihre sumtionsfähig zu machen, entgegen. Denn was hülfe es die allein dazu befähigen, allen Anstrengungen des GroßFuttereimer selbst die Fliegen sind zu schlaff, nm die dem Neger, wenn er auch Alles sich zueignet, was zu grundbesitzerlebens gewachsen zu sein. Und was gehört nicht Alles dazu?! Ob der Prinz von Rosse zu belästigen. Und wer ein volles Portemonnaie an unserer Kultur gehört, und er würde den Latifundienbesitzer seinen Busen drückt, der sinnt darauf, wie er dem Steinwall nicht unterstützen? Die ganze Kolonialpolitik wäre in diesem Wales auch ein besonderer Jäger ist, entzieht sich leider der Reichshauptstadt mit seiner Hitze und seiner Qual ent- Falle kein ausgeblasenes Ei werth, und der Fusel, der nuserer Kenntniß, daß es aber eine eiserne Gesundheit erfliehen kann. Das Fleisch ist willig, aber der Draht" nicht getrunken wird, verfehlt ebenso wie nicht genossenes fordert, allabendlich und allnächtlich am Spieltisch zu sitzen und sich das tägliche Brot mühsam zusammenzutempeln, Langt häufig nicht zu, und die große Mehrzahl der Bevölkes Bier seinen Beruf. Von den Kornzöllen allein kann der Mensch nicht existiren. das wird wohl Jedem klar sein, der auch noch nicht in die rung begnügt sich immer noch mit einer sonntäglichen Badereise nach Pankow oder, wenn es hoch kommt, nimmt man Er muß Absatzgebiete entdecken, wohin er seinen Schnaps Geheimnisse des Meine Tante, Deine Tante" eingedrungen die Stätte in Augenschein, wo in Reinickendorf die von den verkaufen kann und wer nicht Schnaps oder Korn pro- ist. Aber bei uns tommt so Etwas nicht vor, und die allBewohnern bisher so sehr vermißte zweite Kirche ihren Platz duzirt, der hat kein Recht, auf den nationalen Schutz An- gemeine Entrüstung, die sich über den Zwischenfall erhob, finden soll. Dem Höchsten sei Preis, dem Bedürfniß ist spruch machen zu dürfen, ja, in den betheiligten Kreisen ist erhält dadurch etwas Weihenvolles, daß man sich immer genügt, und die Tage werden kommen, wo die bisher so man im Zweifel, ob man den gewöhnlichen Staatsbürger an die eigene Brust schlagen kann wie jener Pharifäer, gottlosen Reinickendorfer nur mit gefalteten Händen, nieder überhaupt in diesem Fall zu den Menschen rechnen kann. und bei diesem Ehrenmanne flapperte es ordentlich. geschlagenen Augen und herabhängenden Mundwinkeln durch Nur der Großgrundbejizer, der bekanntlich ausschließlich die Es ist richtig: Wer nicht liebt Wein, Weib und Geaber der Dichter dieses irdische Jammerthal wallen werden. Das wird das Landwirthschaft repräsentirt, bedarf des Schutzes der Ge- sang, der bleibt ein Narr sein Lebelang" Endziel der Leute sein, die heute mit dem Bettelsack durch sammtheit, und fressen seine Hirsche dem gewöhnlichen Bauern dieses denkwürdigen Verses hat das Spiel vergessen, wenigdie Gegend ziehen und gegen klingende Münze die ewige die Früchte von den Feldern, so hat letterer aus vollem stens jeder wirkliche Gentleman geht stets darauf aus, seinem Seligkeit versprechen. Herzen Gesegnete Mahlzeit" zu wünschen aber bei dem Nebenmenschen einige überflüssige Thaler auf diesem müheNun, die Reinickendorfer erhalten ihre Kirche, und wenn sprichwörtlich gewordenen Nothstand kann es Niemand ver- losen Wege aus der Tasche zu locken. Der Eine benüßt sonst nichts dazwischen kommt, werden die hochverdienten langen, daß der Großgrundbesitzer für die Fütterung die Karte, der Andere die Börse: Spiel ist Spiel, und irgend eine Entschädigung leistet. wer verliert, bezahlt die Beche. Unsere wohlweise GesellDorfältesten bald an der Spize der Zivilisation marschiren. seiner Thierchen und was sollte schaftsordnung erfordert es, daß solche nothwendigen Ritter Sie haben nicht nach berühmten Mustern gearbeitet sonst Das ginge über bie Hutschnur hätten sie die Sache wahrscheinlich mit einer Lotterie ein- unter solchen Umständen aus der so überaus nothwendigen nicht aussterben; man soll also auf einen ertappten Sünder nicht gleich mit Steinen werfen, weil sonst das eigene Glasgeläutet, die von jetzt ab für alle Kulturerrungenschaften das Jagd werden? einzige Mittel bilden wird, um Dumme zu schröpfen und Man muß bauernfreundlich sein, das erfordert der haus nur allzu leicht zertrümmert werden kann. Auch grob die Segnungen des deutschen Vaterlandes in die ent- Beruf. Versprechen muß man dem Bauern Alles, und man werden soll man nicht ohne Grund, und reizt der jetzige ferntesten Gegenden zu tragen. Unsere Kolonial muß ihm hin und wieder sagen, daß er der Hauptmatador Reichskanzler den vorigen, so wechseln die Herren Kompli helden sind bedeutend schlauer, sie wissen, was dem im Staate ist: das kostet nicht viel und stärkt das Selbst- mente, die man nicht hinter den Spiegel steckt. An einer historischen Persönlichkeit soll man nicht rüt Neger frommt und sie wissen ferner, wie man gefühl. Will der Bauer aber etwas haben, so zuckt man Geld aufbringt. Der Nationalheld bismärckischer Tage, die Achseln, spricht von dem Nothstand, der im Allgemeinen teln, die erworbene Größe ist ein Schild, der gegen alle Herr Wißmann, füllt die Kolonialkasse mit Mammon, und in der Landwirthschaft herrscht, vertröstet ihn auf bessere Angriffe schützen soll. Aber die Welt ist so thöricht, daß sie die Staatsregierung giebt den erforderlichen Segen dazu, Beiten und sagt, daß Unrecht leiden immer noch besser nicht mehr an die Größe glauben will, und das Erhabene indem sie die Lotterie billigt. Nun fann es unseren wäre, wie Unrecht thun. In der Theorie natürlich. So wird mit Vorliebe von Eugen Richter in den Staub ge= schwarzen Brüdern nicht mehr fehlen: Wißmann wird das etwas imponirt immer, und die Rehe stehen sich gut dabei, zogen. Als ob die beiden Kämpen einander nicht werth für sorgen, daß auch der kleinste Häuptling seine wollenen der Hase und die wilde Sau gedeihen und der Hirsch wären, als ob Herrn Richters Glashaus nicht auch längst Socken hat und daß er jeden Sonntag seine gefüllte Schnaps- läßt sich einen Schmerbauch stehen, wie alle übrigen zerschellt ist! fich auch gern zu den Besigenden, wenn sie auch eigentlich nicht| tragung der Abholung erfolgte, noch naß war. Sätte nun der dazu gehören waren diese Dinge ja voraus zu sehen: die Ver- Bäckergeselle die Nummer des Sparkassenbuchs notirt gehabt, fo pflegungs- Stationen als Gelegenheit zur Beschaffung billiger wäre die Verzögerung nicht eingetreten und er hätte nicht nur Arbeitskräfte! Das ist vortheilhaft für die Unternehmer der An- fein Sparkassenbuch, sondern voraussichtlich auch seinen Koffer zc. stalt und bringt sie außerdem noch in den Geruch der gerettet. Wohlthätigkeit. von bezeichnet werden könne. Es handelt sich dabei um amerikanisches Walzgold, d. h. um eine ganz dünne, durch Walzung erzeugte Goldauflage auf filbernem Untergrund. Wenn nach diesem Gutachten der Angeklagte von der Anklage des Betruges freigesprochen werden mußte, so folgt daraus die Lehre, daß Publikum beim wenden muß, wenn es sich vor Schaden bewahren will. Besuche solcher Auktionen doppelte und dreifache Vorsicht anDie Katzen. Die gärtnerische Ausschmückung des DönhoffMit der Kündigungsfrist verstehen viele Unternehmer plages ist eine ganz vortreffliche, sie verliert nur insofern ähn äuferst geschickt umzugehen, auch noch dann, wenn sie ihrerseits lichen Anlagen gegenüber an Reiz, weil sie von Vögeln nicht bean keine Kündigung gebunden sind. In einer der größten hiesigen lebt wird. Vornehmlich sind Kazen, welche vom frühen Morgen hätte, da er zwei Menschenleben in direkte Gefahr brachte, Ein Akt des Jähzorns, der beinahe großes Unheil angerichtet Buchdruckereien, welche zugleich mit einer Bnchbinderei verbunden bis zum späten Abend Jagd auf jeden Vogel machen, schuld führte gestern den bisher unbescholtenen, 60 Jahre alten Schuhist, wurde im Herbste des vorigen Jahres den dort beschäftigten daran. Zur Freude des fleißigen Gärtners, der diesen Mangel macher Frizz Sommer vor das hiesige Schöffengericht. Ein 8 Buchbindern gekündigt, ihnen aber gleichzeitig freigestellt, weiter längst empfindet, hatten sich nun endlich vor einigen Tagen an schwerer Schusterhammer, welcher als corpus delicti auf dem zu arbeiten, sofern sie sich durch Unterschrift verpflichten, fünftig der südöstlichen Ecke zwei Grasmücken eingestellt und fangen nach Gerichtstische lag, bildete das gefährliche Werkzeug, mit welchem auf jede Kündigung Berzicht leisten zu wollen. Die Gefündigten Herzenslust. Doch gestern Morgen war der Gärtner Zeuge, wie er die ihm zur Last fallende Körperverlegung ausgeführt hat. gingen auf diese Bedingung ein und unterzeichneten das ihnen vor- die eine Grasmücke von einer Kate abgewürgt wurde. Als man Der Angeklagte wohnte als Aftermiether bei den Arbeiter Landegelegte Schriftstück. Beranlaßt durch eine Annonge, in welcher sich in einer anderen städtischen Anlage der Katzen durchaus nicht schen Eheleuten. Anfangs Juni entspann sich zwischen den letzteren der in Frage kommenden Firma Buchbinder verlangt mehr erwehren konnte, legte man kleine Strichninpatronen in ein heftiger Wortwechsel darüber, daß der Ehemann den ganzen wurden, wandte sich nun vor einigen Wochen einer der älteren frisches Pferdefleisch und erlegte mit 16 folcher Patronen in Tag bei der Arbeit hatte ausharren müssen, ohne daß ihm seine Buchbinder an den Chef mit der Frage, warum jezt, wo einer Nacht 22 Katzen. Lecken diese auch nur daran, so beginnt Ehefrau das übliche Mittagbrod gebracht hätte. Die Frau erDie Angestellten selbst kaum Beschäftigung hätten, noch neue der Katzenjammer und aus ist's mit weiterem Naschen und klärte, daß sie kein Geld habe und verwies ihren Ghemann Arbeiter verlangt würden. Man vermuthete, daß einige Rauben. der schon längere Zeit beschäftigten Buchbinder durch andere in Gebrauch kommen. Wie die Kayzen an stillen Pflanzstätten, hatte. Als dieser Hinweis aber noch nicht die gewünschte Be Dieses Radikalmittel foll jetzt auch am Dönhoffplate an den Angeklagten, der seine fällige Miethe noch nicht bezahlt Kräfte ersetzt werden sollten und wollte so einer unerwarteten namentlich Friedhöfen, jetzt unter den jungen Vögeln im Neste ruhigung hervorbrachte, ging die Frau selbst in das Bimmer Entlaffung, die ja nun jeden Tag ohne Kündigung erfolgen hausen, ist kaum glaublich. Hier zeigt sich ihre mordlustige des Angeklagten und machte demselben die heftigsten Vorwürfe fonnte, vorbeugen. Die grobe Antwort des Prinzipals veranlaßte Rakennatur in höchster Potenz, denn man kann sehen, wie sie die über seine Saumfeligkeit und drohte ihm mit ihrem Stiefel, den Fragesteller seine Entlassung zu nehmen. Nun versprach der Vögel schlankweg abwürgen, sie liegen lassen und sich davon welchen sie in der Hand hielt und bedenklich vor der Nase des " Arbeitgeber" dem Betreffenden aber, der es in einer neunjährigen Arbeitszeit glücklich auf einen Wochenlohn von schleichen. 16,50 M. gebracht hatte, eine Zulage von wöchentlich 50 Pi. Angeklagten hin und her bewegte. Der letztere gerieth darüber Trotzdem hörte der mißtrauisch gewordene Buchbinder aber doch glücklich abgelaufen sein, als dies am Sonnabend früh in der damit nach dem Kopfe der Frau, welche sofort hilferufend Selten mag wohl ein Unfall durch Ueberfahren so gerade vor ihm liegenden schweren Schusterhammer und schlug in einen Zorn, welchen er nicht bemeistern fonnte: er ergriff den auf und seinem Beispiele folgten noch einige Kollegen, obwohl Potsdamerstraße der Fall war. auch ihnen eine Zulage versprochen wurde, und zwar sollte ihr Morgenstunde ein junger Mann den Straßendamm, um nach der gelockte Ehemann seiner Frau beispringen wollte, drang Dort passirte um die achte Lohn von fünfzehn auf sechszehn Mark erhöht werden. Bülowstraße herüberzugehen, als ein Schlächterwagen zu Boden fant. Als der durch das Geschrei herbeiDie Niederlegung der Arbeit erfolgte, weil die Betreffenden mit leider fast immer in wahnsinnigem Tempo angefaust tam, so mit dem Hammer auf den Schädel. Erst nach langem Ringen wie ja der Bestimmtheit voraussetzten, daß sie ohne Weiteres entlassen werden daß es dem Betreffenden nicht mehr möglich war, bei dem so konnte dem Wüthenden das gefährliche Werkzeug entwunden Angeklagte auch auf ihn ein und schlug ihn würden, sowie dem Chef die Gewinnung gefügigerer" Arbeiter ge- regen Wagenverkehr in dortiger Gegend, rechtzeitig zur Seite zu werden. Die Verlegungen, welche beide Eheleute davon getragen, Lungen. Auf denEntlassungsscheinen aber vermerkte der Prinzipal, daß springen. Der junge Mann kam zwischen dem Pferd und dem find nicht ganz unbedeutend, vielmehr verweilt der verletzte Mann der Buchbinder So und So ohne Kündigung die Arrechten Vorderrade des Wagen zu Fall und ging der beit eingestellt habe! Also es wird Leuten. deren durch gesagt, mit Fleisch voll belastete ihre Unterschrift besiegelte Verzichtleistung auf Kündigung der Alles war das Werk eines Augenblicks, sodaß viele Passanten hin ist es wunderbar, daß die Schläge mit dem sehr wuchtigen nebenbei noch immer im Krankenhause am Urban, von wo er zur WahrWagen über ihn hinweg. nehmung des Termins gestern beurlaubt werden mußte. Immers Unternehmer in seiner Hand besitzt, von eben demselben Herrn überhaupt nichts davon gesehen haben werden, zumal der Ueber- Hammer keine böseren Folgen gezeitigt haben. das Finden einer neuen Arbeitsgelegenheit erschwert. fnitterten Hut aufsetzend, sich schleunigst seitwärts in die Büsche leben in unmittelbare Gefahr gebracht worden waren, 8 Monate fahrene sofort wieder aufstand und seinen allerdings arg ger- anwalt beantragte mit Rücksicht darauf, daß hier zwei Menschenschlug". Es ist wahrhaft zu bewundern, daß der Betreffende, Gefängniß. Der Gerichtshof nahm aber Rücksicht auf die 60jähr. wie er versicherte, auch nicht mal die allergeringste Haut straffreie Vergangenheit des Angeklagten, glaubte auch, daß abschürfung davongetragen hat. Leider konnte der Führer des derselbe durch die Frau schwer gereizt sein mag und verurtheilte Wagens, der natürlich die schnelle Gangart seines Pferdes nicht ihn deshalb nur zu 14 Tagen Gefängniß. gehemmt hatte, nicht mehr ermittelt werden; einen neuen Hut hätte ihm der Spaß doch wenigstens gekostet. Leider müssen wir sagen, daß nach der uns zugegangenen Schilderung der Herr Unternehmer formell in seinem Rechte zu sein scheint. Vermuthlich haben nur die Arbeiter auf die Kündigung durch den Unternehmer verzichtet, nicht aber hat dieser einen gleichen Verzicht gegen iber seinen Arbeitern ausgesprochen. Wäre letzteres der Fall, so würde von ihm ein anderes Zeugniß und eventuell Schaden erfaß zu erlangen sein. Indeß wird es sich wohl um eine einfeitige Verzichtleistung der Arbeiter handeln, die nun einmal Isider nach dem geltenden Recht die Ungleichheit der Stellung des Unternehmers gegen den Arbeiter und dessen wirthschaftliche Theberlegenheit noch mehr hervortreten läßt, als dies schon ohnehin der Fall ist. Moralisch gerechtfertigt erscheint uns dessen Verhalten croh alledem nun feineswegs. Darauf antwortete ihm der Schuhmacher, welcher am Sonntag Abend noch auf dem Schemel saß und arbeitete:" Ich habe augenblicklich kein Geld, denn ich habe mein ganzes Geld in Arbeitsmaterialien stecken", worauf der geistliche Herr erwiderte: Wenn das blos eine augenblickliche Abweisung ist, dann tomme ich noch mal wieder, aber los lasse ich Sie nicht mehr." Darauf fagte die Frau des Schuhmachers zum Brediger: Wir müssen auch noch Steuern bezahlen, dazu haben wir das Geld catch noch nicht zusammen." Der Herr Prediger erwiderte der Frau: Hier handelt es sich ja nur um eine freiwillige und einmalige Steuer." Bu bemerken ist hierbei, daß der Schuhmacher eine Familie von 4 Kindern hat und man ihm wirklich eher Geld bringen, als von ihm nehmen sollte. Wenn arme Leute mit Spenden für Kirchenbauten in dieser Weise brangsalirt werden, so wird das ganz gewiß ihre Kirchlichkeit" nicht fördern. Morgen um 5 Uhr der Arbeiter Klein aus seiner vier Treppen In dem Hause Wasserthorstraße 42 sprang gestern hoch belegenen Wohnung auf den Hof hinab, wo er mit zerschmetterten Gliedern liegen blieb. Werkwürdiger Weise ließ man den Unglücklichen, der noch schwache Lebenszeichen von sich gab, über zwei Stunden liegen, bevor man ihn wegschaffte. Langer haben aber es giebt ja keinen Nothstand. R. hinterläßt eine Arbeitsmangel soll ihn zu dem schrecklichen Entschluß getrieben Frau und vier Kinder. Der Staats Aurich( Ostfriesland), 25. Juni.( Dir. Mitth.) Ein entsetzeiner gegen seinen eigenen Vater begangenen Unthat zu verSchurgericht, vor welchem sich ein entmenschter Sohn wegen liches Bild der Verrohung entrollte sich heute vor dem hiesigen antworten hatte. Der Angeklagte, Arbeiter Harm Lienemann war beschuldigt, zu Ostersander am 4. März d. J. seinen eigenen Vater getödtet und, um die That zu verdecken, das Haus in Brand gesteckt zu haben. Nach dem Brande war die Leiche des Für den Kirchenbau in Reinickendorf wird fleißig der Schutt des Hauses vorgefunden Vaters, gräßlich verkohlt und zur Unkenntlichkeit verbrannt, im Bettelsack geschwungen. Man schreibt uns: Am Sonntag Abend um 1/27 Uhr hatte ich einen Fren.id worden. Der Volks besucht, Namens Otto L. in Reinickendorf. Wir beide sprachen mund beschuldigte fofort den Angeklagten, ein Verüber den Kirchenbau zu Reinickendorf, und Zwei Paletotmarder wurden am Donnerstag in den Buch brechen an seinem Vater begangen zu haben, denn derfelbe Pastor spricht, ist er nicht weit- bald trat einer der Pastoren die Restaurationen der Friedrichstadt und den Prälaten, und es es auch, daß der Angeklagte sich selbst aus dem brennenden Hause wenn man vom halter K.'schen Eheleuten verhaftet. Das Paar besuchte besonders lebte mit letzterem in stetem Unfrieden und hat ihn ervon Reinickendorf ein mit folgender Begrüßungsrede:" Ich war aufgefallen, daß jedesmal, wenn R. und Frau sich ent wiesener Maßen häufig arg gemißhandelt. Verdächtig was tomme fechten, aber nicht wie ein gewöhnlicher Bettler, welcher fernten, Damen- bezw. Herrenüberzieher fehlten. Donnerstag leicht gerettet hat, den Vater aber, den er leicht der Gefahr hätte mit 5 Pf. oder einem Stückchen Brot zufrieden ist, sondern ich wurde R. im Franziskaner dabei ertappt, als er von einem entreißen können, verbrennen ließ, am bedenklichsten aber war hoffe mehr zu bekommen!" Garderobenhalter ein Damenjacket entwendete. verfolgt und dingfest gemacht, schütte er erst ein Wersehen vor, gerettet hat. Die Untersuchung durch die Gerichtsärzte, KreisAuf der Straße die Thatsache, daß der noch völlig kräftige Vater sich nicht selbst gab aber auf der Polizeiwache zu, daß er und seine Frau feit phyfikus Dr. Dit sche und Dr. Duis fonnte nur den Tod langer Zeit die Rolle von Paletotmardern spielen. Die ent- durch Grsticken und einige Berlegungen feststellen, erst die wendeten Stücke wurden auf Leihämtern verseht und aus dem vom Gerichtschemiker Dr. Jefe rich in Berlin aufgenommenen Erlös die Haushaltungskosten bestritten. Mikrophotogramme ließen keinen Zweifel daran übrig, daß es sich thatsächlich um ein Verbrechen handelte. Abgesehen davon, daß Polizeibericht. Am 25. d. M. Abends explodirte in der an den Kleidern des Angeklagten Spuren von Menschenblut nach Mineralwasser- Fabrik des Schankwirths Kruschel, Kleine Frank- weisbar waren, konnte festgestellt werden, daß in demi dem Dr. Jesefurterstr. 14, ein Mischgefäß, und wurde Kruschel durch ein rich eingesandten, dem Herz und den Lungen entnommenen Sprengstück so schwer am Kopfe verlegt, daß er nach dem Kran- Blut Kohlenoxyd nicht auffindbar war, woraus sich ergab, daß tenhause Bethanien gebracht werden mußte, wo er in der darauf der Tod nicht durch Kohlenoxyd erfolgt sein kann, sondern schon folgenden Nacht verstarb. Auf dem Potsdamer Bahnhof wurde vor dem Brande des Hauses eingetreten gewesen sein muß. Die am 26. d. M. Vormittags der Arbeiter Grimm beim Ueber durch die Beweisaufnahme auch vollständig bestätigte Annahme schreiten der Geleise von der Lokomotive eines in den Bahnhof der Anklage ging dahin, daß der Sohn in einem Streite den einfahrenden Zuges erfaßt und zu Boden geschleudert. Er er- Bater erschlagen und dann das Haus in Brand gesteckt hat. litt hierbet schwere Verlegungen am Ropfe und an der Schulter Der Wahrspruch der Geschworenen sprach den Angeklagten der und mußte nach der Charitee gebracht werden. Nachmittags Rörperverlegung mit tödtlichem Ausgange und der Brandstiftung Es giebt Augenblicke im Menschenleben, wo selbst Leute, fiel der bei den Asphaltirungsarbeiten auf dem Neubau des schuldig und der Gerichtshof verurtheilte densetben zu zwölf benen sonst das Schreien nach Bolizei sehr fern liegt und die Mühlendammes beschäftigte Arbeiter Kossatz in die Spree und Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust. feineswegs begeisterte Anhänger dieser Hüterin des Klaffenstaates ertrant. Abends sprang eine Frau gegenüber dem Grundstück und Schüßerin der heutigen Gesellschaft sind, die Polizei und Bethanien- Ufer 10 in den 2Louisenstädtischen Kanal, wurde jedoch, deren Schuh herbeiwünschen. In dieser Zwangslage befinden anscheinend ohne Schaden genommen zu haben, aus dem Wasser sich die Anwohner des Kottbuser Dammes und der Hafenhaide. gezogen und nach ihrer Wohnung gebracht. Zu derselben Zeit Ueber die Sicherheitszustände der dortigen Gegend ist bereits des fanden zwei kleinere Brände statt. Defteren von den allerverschiedensten Seiten Klage geführt worden. Wie gefährlich es ist, besonders für weibliche Personen, sich des Abends dort allein auf den Straßen zu bewegen, mußte zu seinem Schrecken ein ehrbares junges Mädchen erfahren, welches am Donnerstag Abend genöthigt war, die Kottbuser Brücke und den Rottbuser Damm zu pafsiren. Als dasselbe die Gräfestraße erreicht hatte, wurde es bei der dortigen Schule von einem Manne an-§ 130 Strafgesetzbuchs) ist gegen den Maurer Jezorte und den Wegen Anfreizung zum Klassenhas( Vergehen gegen gerempelt, in ungebührlicher und unziemlicher Weise belästigt Bimmerer Gefrois ein Strafverfahren eingeleitet. Die Strafthat Polizei und Politit, und wies nach, daß ersteres durch die Polizei und schließlich infolge seiner Abwehr einfach mißhandelt. Auf foll verübt sein durch Aeußerungen in öffentlicher Rede, welche geradezu illusorisch gemacht werde. Redner forderte den Erlaß das Hilfegeschrei der also Bedrohten erschien zwar Niemand, jedoch die beiden Beschuldigten in einer Versammlung der freien Vereines allgemeinen deutschen Vereinsgesetzes, welches hindern könne, hatte es den Erfolg, daß der rohe Patron schließlich doch von einigung der Maurer Berlins am 7. Mai d. J. gethan haben, und daß Reichsgesetze durch Landesgesetze paralyfirt werden. Die bem Mädchen abließ, so daß dasselbe Gelegenheit fand, in Todes zwar bei einer Besprechung der Behandlung, welche die Petition Mitglieder der aufgelöften Filiale traten einzeln dem Zentralängsten nach der elterlichen Behausung zu flüchten. Der über der Berliner Bauhandwerker bei den Berliner städtischen Be- verein in Hannover bei und wurde ein Kassirer zur Entgegendiesen Vorfall empörte Bater machte am nächsten Morgen auf hörden gefunden hatte. In der Petition war verlangt worden, nahme der Beiträge bestimmt. Eine Resolution forderte, da die der Polizeiwache in der Grimmstraße von dem nächtlichen Vor- daß die städtische Verwaltung ihre Bauten unter Beseitigung der Polizei nicht zwischen politischen und gewerkschaftlichen Organikommnisse Mittheilung, erhielt jedoch von dem amtirenden Po- Unternehmer in eigene Regie nehmen und wegen der Ausführung fationen zu unterscheiden wisse, den Beitritt Aller zum soziallizeiwachtmeister die wenig tröstliche Hoffnung, daß die Polizei mit den Bauarbeitern direkt in Verbindung treten sollte. Die Ver- demokratischen Verein, soweit sie diesem nicht bereits angehörten. selbst solchen Vorkommnissen gegenüber machtlos fei, indem sie nehmung der Angefchuldigten hat am 19. b. Mts. stattgefunden. Das Versammlungslokal und dessen Umgebung hatte sich der berartig überlaftet sei, daß sie unmöglich Alles bewältigen könne. Erst zum Herbste sei Abhilfe zu erwarten, da zu dieser Zeit ein zweites Polizei- Bureau für die dortige Gegend errichtet werden mehreren vorgekommenen Fällen Veranlassung genommen habe, Vor einiger Zeit wurde gemeldet, daß die Polizei aus zu erfreuen. Aufmerksamkeit von 18 berittenen und unberittenen Schuhleuten würde. Das sind nun allerdings wenig erbauliche Zustände, und dem Treiben auf den von einzelnen Juwelieren veranstalteten erscheint in diesem Falle der Wunsch der dortigen Anwohner Goldauktionen" eine verschärfte Aufmerksamkeit zuzuwenden. zuhalten, hatten die a us st åändigen Arbeiter in Apacz nach einer sehr baldigen Vermehrung der Polizei durchaus ge- Daß auf diesem Gebiete die Polizei aber ziemlich machtlos ist Pest, 26. Junt. Infolge eines Verbots, Versammlungen ab rechtfertigt, um nicht schuhlos dazustehen. Denn die Bildung und das Publikum sich selbst helfen und sich von gleißendem Durch die Ankunft einer Kompagnie Infanterie wurden weitere einer freiwilligen Polizei" ist wohl in Blumberg gestattet, aber Scheine nicht blenden lassen muß, bewies eine gestern vor dem wurden infolge der Arbeiterbewegung Truppen beordert. In den Behörden gegenüber eine drohende Haltung angenommen. hiesigen Schöffengericht gegen einen Juwelier in der Brunnen- Batonya wurden neue Verhaftungen vorgenommen. Die vergessene Nummer des Sparkaffenbuches. Ein gleichfalls eine Auktion von Goldwaaren veranstaltet und die straße verhandelte Anflage wegen Betruges. Derfelbe hatte nach Sajteny( Komitat Gjanad) Bäckergeselle, welcher vor Kurzem von einer Reise nach Berlin auf derselben feilgehaltenen Uhren und Goldfachen, welche Bersammlung der Bädergesellen wurde ein Antrag an zurückgekehrt war, übergab am Bahnhof seinen Koffer, in welchem als" Gold- Doublee" angepriesen wurden, fanden reißend genommen, welcher an die Gesellen, die in der vergangenen Nache fich auch sein Sparkassenbuch der städtischen Sparkasse zu Berlin Absah. Einer der Interessenten, welcher eine ganze Partie gearbeitet hatten, die Aufforderung richtet, sich heute Abend den Paris, 26. Juni. In einer heute Nachmittag abgehaltenen befand, einem Mann zum Nachhausetragen. Auf dem Heimwege Goldwaaren erstanden hatte, kam sehr bald zu der Ueberzeugung Streifenden anzuschließen. Ein Schlächter theilte mit, daß die benutzte der Träger eine kurze Abwesenheit des Bäckergesellen, daß er übervortheilt sein müsse, da der Goldwerth der Waare Schlachtergesellen in den Schlachthäusern von morgen welder in einen Laden trat, um mit dem Koffer zu verschwinden. ein ganz unbedeutender war und er somit sogenannte Schund ab ebenfalls ausständig werden. Alle Nachforschungen nach dem Diebe waren vergebens. Der waare gekauft habe. Er lief mit den Sachen zur Polizei und nicht in Berlin. Gerichts- Beitung. Arbeiterbewegung. Frankfurt a. M. In der Angelegenheit der vom Polizei präfidium verfügten Schließung der Filiale des Schneider und Schneiderinnen- Verbandes wird uns unterm 25. Juni noch geschrieben: Um gegen die Maßeichstags Abgeordneter Schmidt referirte über Roalitionsrecht, gestern Abend eine äußerst start besuchte Voltsversammlung statt. nahmen des Polizeipräsidiums Stellung zu nehmen, fand hier Paris, 27. Juni. In einer gestern Abend im Cirque Bäckergeselle begab sich nun am anderen Tage um 94 Uhr Vor- diese ließ durch einen in der Nähe des Polizeipräsidiums wohns d'Hiver abgehaltenen Versammlung von Schlächtergesellen mittags nach der städtischen Sparkasse in der Klosterstraße, um haften Goldarbeiter feststellen, daß es sich allerdings um ganz wurde eine Tagesordnung angenommen, welche den allgemeinen seinen Verlust anzumelden. Da er aber die Nummer seines Spare minderwerth grannenfabrikat handelte beheshie czech- Streit der Arbeiter aller Lebensmittel- Gewerbe fordert. Der Befaffenbuches nicht fannte, so mußten, um dieselbe festzustellen, die nung als" Goldwaare" nach Methode lucus a non Bücher nachgeschlagen werden. Dieses Geschäft nahm etwa fünf lucendo verdiene. Darauf hin erfolgte die Anklage des Ju- Schluß wird für bedeutungslos gehalten, da die Syndikats Minuten in Anspruch. Nach Auffindung der Nummer wurde weliers wegen Betruges. Der Vertheidiger, R.-M. Leop. Meyer ammer der Schlächtergesellen gegen diese Tagesordnung, als dieselbe sofort dem Raffier gemeldet, um eine etwaige Auszahlung ließ sich aber mit dem Gutachten eines Konkurrenten des Ange- von einer Versammlung junger Lehrlinge beschlossen, protestirt. auf das betreffende Buch zu verhindern. Indeffen hatte der Dieb flagten nicht genügen; er veranlaßte die Vorladung eines aber bereits das Geld auf das Sparkassenbuch erhoben. Die gerichtlichen Sachverständigen und dieser konnte nicht umbin, an= Erhebung des Geldes geschah so furz vor der Anmeldung ber zuerkennen, daß auch diese in der That recht wenig werthvolle Nummer beim Kassirer, daß die Tinte, mit welcher die Ein- Waare immerhin noch in berechtigter Weise als Golddoublee Soziale Ueberlicht. Auf dem Bau des Maurermeisters Garbe, Friedenftraße 95/96 haben 50 Maurer wegen Lohndifferenzen die Arbeit niedergelegt. Zuzug ist fernzuhalten. Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Die Sigungen der Rechtsschutz- Kommission finden jeden Montag nach dem 1. und 15. des Monats Abends 81/2 Uhr im Lokale des Herrn Weinberg, Elisabethstr. 10, statt. Die Adressen der Kommissionsmitglieder find folgende: Karl Treuherz, Weberstr. 48, v. 1 r. Hugo Scheip, Weißenburgerstr. 51, v. 3 Tr. W. Budisch, Alte Jakobstr. 78. Gust. Borisch, Katharinenstr. 3, 2 r. Richard Sumpf. Beusselsir. 17, 8 Tr. Briefe sind zu senden an Karl reuberz. J. A. der Rechtsschuh- Kommission. Achtungsvoll H. Scheip. Maurer Berlins! Die Aufnahme von Mitgliedern, sowie die Entgegennahms von Beiträgen für die" Freie Vereinigung" geschieht in nachfolgenden Zahlstellen: Norden: jeden Sonnabend bei Herrn Wartich, Anklamerstraße 49. Dften: " " " Süden: Westen: " " Montag bei Holzbächer, Rathenowerstr. 89. Sonnabend bei Schmidt, Stalizerstr. 61. Montag bei Krause, Küstrinerplay 10. Sonnabend bei Zechlin, Hornstr. 11. Sonnabend und Montag bei Herrn Land, Gulm str. 12. Geschäftsstunden Abends von 8 bis 10 Uhr. Kollegegen: ein ernstes Wort in ernster Zeit! Ihr alle, die Ihr noch ferne von uns steht, Ihr, die Ihr der Freien Vereinigung noch nicht angehört, glaubt Ihr denn, daß die Uneinigkeit, welche dadurch gepflegt wird, Euch Eure Lage verbessert, Euch aus dem Dilemma, in welches Euch die korrupten Verhältnisse getrieben haben, heraushelfen werde? Nem, mit nichten! Selbst ist der Mann. Legt Hand ans Werk, einigt Euch zu besserem Streben, laßt allen Haß und alle Zwietracht bei Seite, tretet Mann für Mann der Freien Vereinigung der Maurer Berlins und Umgegend bei. Nur Einigkeit macht uns start! Der Vorstand: J. A.: H. Mette, Oderbergerstr. 10. Aschersleben, 26. Juni. Achtung, Former! Infolge der Aussperrung der Former der Firma Siedersleben in Bern burg versuchten die Herren Biemer u. Jakobi, Inhaber der Maschinenfabrik 2. W. Schröder in Aschersleben, uns zu veranlassen, die bei der Firma Siedersleben verpflichtete Arbeit anzufertigen. Da wir uns dessen beharrlich weigerten, wurden wir heute früh entlassen. Wir bitten, den Zuzug von Formern nach Aschersleben nach Kräften fern zu halten. Die Former der Firma 2. W. Schröder. NB. Alle Arbeiterblätter werden um Abdruck gebeten. Kongreß der Bäcker und verwandter Berufsgenossen Deutschlands. Sigung vom Donnerstag, den 25. Juni. Der Vorsitzende Wunderlich- Altenburg eröffnete den Kongreß um 8 Uhr 10 Minuten. Die aus den Delegirten Tusche- Leipzig, Finkel- Spandau und Heilmeier- München bestehende Kommission zur Prüfung der Rechnungslegung erstattet Bericht hierüber und wird darauf der Geschäftsleitung Decharge ertheilt. Hinsichtlich derjenigen Vertrauensleute, welche bis jetzt die von der Geschäftsleitung verausgabten Listen und Gelder, trob wiederholter Aufforderung noch nicht eingesandt haben, soll es der Geschäftsleitung überlassen bleiben, das Strafverfahren gegen dieselben einzuleiten. Ueber den Bericht der Geschäftsleitung, betreffend die Sttuation der Bäckerarbeiter Deutschlands, in welchem die Rom mission manches zu bemängeln hatte, entspann sich eine lebhafte Debatte. Bei Punkt 2 der Tagesordnung, Bericht der Delegirten über die Situation, wurde von einer Diskussion Abstand ge nommen. Die Berichte der Delegirten ergaben ein wahrhaft trauriges Resultat darüber, wie es mit den Bäckereiarbeitern bestellt ist. Beinahe allenthalben ist die übermäßig lange Arbeitszeit von 12, 14, 16 bis 20 Stunden zu verzeichnen, die Schlaf- und Wohnräume, welche sich fast überall im Hause des Arbeitsgebers be finden, lassen ebenfalls so viel wie Alles zu wünschen übrig. Ebenso ist es mit der Kost bestellt. Der Delegirte Wiens, Genosse Kleehofer, erstattete ebenfalls Bericht und zwar über die Lage der Bäckereiarbeiter in Defter reich. Dort sieht's genau so traurig aus wie in Deutschland. Um 12/2 Uhr vertagte sich der Kongreß bis 3 Uhr Nachmittags. Die Nachmittagsfihung eröffnete E. Kretschmer- Hamburg. Bei Punkt 4 der Tagesordnung wird dem Redakteur Pfeiffer aus Berlin als Referent über das Fachorgan das Wort ertheilt. Zu Punkt 5, die Haltung des Fachorgans, hatte der Delegirte Bleckmann- Hamburg das Referat übernommen. Dieser Punkt rief eine fleine Diskussion hervor, jedoch einigte man sich sehr bald, indem allseitig verlangt wurde, daß das Organ auch poli tische Artikel enthalten folle. Einige Anträge, welche eingelaufen waren, wurden der besseren Geschäftsführung wegen bis nach der Verhandlung des Bunttes 6, betreffend die Organisation und Agitation, zurüc geftellt. Bu Punkt 6 erhielt Kretschmer- Hamburg als Referent zuerst das Wort. Die Diskussion, welche eine sehr lebhafte war, konnte jedoch nicht zu Ende geführt werden. Um 6 Uhr 45 Minuten vertagte sich der Kongreß. Quittung über die in der Zeit vom 18. bis 24. Juni eingegangenen Gelder. Von den lustigen Rothen" aus der Admiralitätstraße 4,50. Gewerkschaften Stuttgarts 100,-. Bon E. B., Gera aus Magdeburg 38,30. Gewerkschaften Regens burgs 12,50. J. Schneider's Werkstatt, Kiel 4,-. Lederwalkerei, Hamburg 129,86. Hammerbrooker Pfeifenklub von 1889, Ham burg 10,- Expedition des Wähler", Leipzig 87,25. Rosenberg's Buchdruckerei, Hamburg 8,10. " Für den Maifonds sind weitere Beträge eingegangen: Vorige Quittung 50 158,14. Aus Güstrow 17,55. Ver trauensmann der Metallarbeiter, Oberursel 13,75. Aus Bloto 21,50. Aus Gumbinnen 3,50. Kontrollkommissson Bre 400,-. Von Arbeitern Velberts, 2. Rate, 8,-. men Gewerkschaften Stuttgarts, 2. Rate 1700,-. Durch die AgitationsKommission der Lederarbeiter Berlins und Umgegend 25,-. Von den Bildhauern Magdeburgs 20,-. M., Hamburg-, 50. G. Former, Magdeburg 7- Gewerkschaften von Liegnis 238,25. Arbeiterschaft Bockenheims 245,-. Aus Penzig 49,50. Aus Halberstadt 82,50. Aus Halle a. S. 60,-. Aus Groißsch 13,50. Aus Würzburg 23,70. Kommission der Porzellanmaler, Berlin Aus Berlin 110,-. Aus Berlin 403,75. Aus Neumünster 150,-. Aus Lüneburg 225,-. Maurer Wilhelmshavens 50,- Aus Werder( Havel) 25,- Friz Wieck, Wismar 22, Bielbewußte Kaufleute Pforzheims 5,- Arbeiter Dills und Weißensteins bei Pforzheim 5,-. Arbeiter Eutingens bei Pforzheim 8,50. Gewerkschafts- Kommission Elberfelds, 1. Rate Kartonarbeiter Berlins 38,50. Posamentiere Berlins, d. Fr. Berger 30,-. Aus Riel, 2. Rate 250,-. Bertrauensmann N., Barnim 244,20. Expedition des„ Wähler", Leipzig 49,14. 86,50, 400,-. 0 Durch P. Löffler Woltersdorf, von Arbeitern aller Berufe, I den Delegirten erstattete Bericht über den Berliner Delegirtentag 2. Rate 19,25. Aus Weidrich 24,75. Dritter Wahlkreis, Distr. wurde beifällig begrüßt und dann nachstehende Resolution einEimsbüttel- Hamburg 104,-. Aus Riel 73,-. Gewerkschaften stimmig angenommen: Charlottenburgs 38,05. Aus Quedlinburg 50,-. Aus Thale Versammlung aller Porzellan- Glasmaler und verwandten BerufsHamburgs 6000,- Aus Erfurt 327,35. Von den Tischlern Die heute, den 20. Juni, bei Feuerstein tagende öffentliche am Harz 18,- Aus Lägerdorf, 1. Rate 150,-. Vertrauens- genoffen Berlins erblickt nach den Berichten der Delegirten mann der Stuckateure Magdeburgs 14,05. Aus Frohburg 11,03. Herren Munt und Schleiff in dem Verlauf des Malerkongresses, Aus Kirchhain, Weißgerber 23,50. Drechsler Barmbecks 31,- bei welchem mit Ernst und zielbewußter Einigkeit verhandelt In Summa für den Maifonds 62 019,96 m. wurde, einen großen Fortschritt. Sie hält, durch die wirthschaftliche Lage gedrängt, eine Zentralisation für nothwendig. Alle anwesenden Kollegen stellen sich auf den Standpunkt der Delegirten und versprechen, mit aller Kraft in diesem Sinne sich der neuen Organisation anzuschließen und zu wirken. Wohl ist auch anzunehmen, daß alle Kollegen Deutschlands sich in dieser Sache solidarisch erklären." Nachzutragen sind: A. D., Dresden 1,- M. Eingeliefert sind in Hamburg 15 gefundene Quittungsmarken, gezeichnet: Kreis Effen- Ruhr, 50 Pf. Der Eigenthümer kann dieselben hier abverlangen. A. Dammann, Kassirer. Hamburg, Zollvereins- Niederlage, Wilhelmstraße 18, 1. Etage. Versammlungen. Die hierauf vorgenommene Vorstandswahl hatte folgendes Resultat: Schleiff, Dresdenerstr. 107-108, Hof, Quergeb. I. I, erster Vorsitzender, Reinwarth, Zimmerstr. 28, Hof IV, zweiter Vorsitzender, Heyde, Naunynstr. 10, Quergeb. IV, Schriftführer, Wendorff, Kastanien Allee 52, I, Rasfirer; als Revisoren die Die Porzellan, Glasmaler und verwandten Berufs- Herren v. d. Aue, Dieffenbachstr. 59, Hof IV, Reich, genossen hielten am 20. Juni eine Versammlung ab. Der von Ballisadenstraße 59, Henkel, Anklamerstraße 48, of I. 11. Ziehung der 4. Klasse 184. Königl. Preuß. Lotterie. Biehung vom 27. Juni 1891, Vormittags. Nur die Gewinne über 210 Mart find den betreffender: Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 223 410 115 000] 47 607 39 52 821 1075[ 300] 98 89 803 37 79 904 11 2143 69 288 409 628 95 907 96 13001 627 31 59 814 46 959 4179 360 83 89 400 2 41 517 93 987 5012 289 300 42 412 13001 549 57 652 64 998 7034 55 223 327[ 300] 411 579 84 663 708 15001 836 66 210 15001 16 17 50 372 92 438 72 826 66 9063 75 142 547 60 666 80 82 706 814 49 994 90113 287 438 520 38 624 803 55 914 07123 47 48 65 270 409( 8000] 514 605 716 94 834 965 71 92 98195 315 420 526 718 32 815 99011 230 318 51 415 24 512 642[ 3000] 853 99 911[ 3000] 66 100113[ 1500] 16 341 62 530( 3000) 32 46 76 625 907 99 101036 52[ 500] 176 294 303 41 66 465 515 18 623 736 870 972[ 1500] 102069 130001 429 613 720[ 500] 103019 316 37 474 509 636 98 857 78 104028 138 348 426 87 65 336 38 76 559 700 821 99 938 105057 316 640 904 34 106039 3218 449 584 124 381 878 107067 79[ 300] 131 240 311 47 115001 98 426 531 692 891 76 689 703 39 923 52 63 87 108017 82 100 7( 5001 205 361 662 741 55 75 897 958 6163 226 445 109076 87 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500] 302 66 503 600 740 70 73 875 916 176019 158 74 324 27 30 645 71 706 21[ 3000] 72 824 177013 226 366 493 524 63( 500) 82 614 31[ 1500] 90[ 500) 91[ 3000] 880 959[ 500] 178035 207 380 641 53 735 934 179004 64 140[ 3000] 98 259 77 308 66 476 551 787 821 68 940 42 180181 224 302[ 1500] 72 404 55 652 80 722 70 76 181156 242 386 463[ 500) 599 610[ 500] 772 94 801 8 61 182106 46 387 478 80 588 756[ 50001 64 823 66[ 1500] 900 90 183188 342 453 521 667 713 66 847 950 184090[ 15001 102 70 346 478 617 77 700 67 960[ 500) 185128 52 260 85 310 28 52 408 25 31 528 186218 460 525 79 678 743 187023 136 40 97 264 355 96 453 73 782 805 8 907 188143 230 13001 61 647 770 86 88 98 189238 348 513( 300) 54 782 941 11. Bichung der 4. Klasse 184. Königl. Preuß. Lotterie. 194 818 75 912 16 20 92019 63 126 224 313 31 74 425 506 7 17 40 652 Biehung vom 27. Juni 1891, Nachmittags. Nur die Gewinne über 210 Mart sind best betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 23 115 86 229 366 559 95 883 960 61 1003 27 93 428 86 559 853 93 2144 397 567 622 842 93 8065 110 22 15001 69 273 401 626 49 85 94 796 823 914 4021 182 210 45 67 84 425 35 52 475[ 5001 97 612 782 862 94 924 51 5029 310 466 524 40 76 77 690 723 804( 300) 47 945 99 6112 481 50( 3000) 677 7017 61 148[ 1500] 55 86 213[ 15001 85 318 86 98[ 500] 647 771 951 60 8004 276 82 97 310 413 516 58 720 824 907 1500] 28 79 9010 12 14 17 25 171 214 39 351 74 90 439 40[ 1500] 694 745 10002 191 249 585 757 79 880 955 11081 158[ 5001 249 80 88 [ 1500] 348 698 714 844 928[ 1500] 12006[ 500) 133 289 446 62 90 632 76 712 84 879 911[ 1500] 13129 243 60 328 477 690 872 976 14006 32 102 30 200 401 15001 96 504 65 615 809 27 15010 55 56[ 300] 127 58 95 301 31 420 70 74 583 628 725 826 81 952 62 16267 72 423 530 686 713 18 85 94 935 44 87 17106 231 86 95 529 91 890 18098 158 73 210 51 62 828 54 770 10135 46 287 323 63 417 572 76 85 869 916 20101 285 460 87 547 626 771 882 947 21083 119 48 53 81[ 1500] 200 85 322 543 702 60 826 953 84 93 22037 307 17 526 74 612 16 70 707 801 49 971 23088 146 81 209 365 647 69 876 24097 101 295 431 715 36 903 25136 214 446 75 631 33 20048 211 72 89 342 92 553 714 43 68[ 5001 94 15001 918 7112 23 206 15 24 62 518 50 679 94 729 69 914 28000 365 435 60 62 532 742 831 84 914 29160 286 435 59 67[ 500] 888 962 95 30030 202 71 76 541 52 95 711 19 878 31062 124 44 236 37 49 84 600 706 56 60 8:30 906 32198 255 335 93 411 500 91 609 757 801 995 38139 280 99 411 884[ 500) 937 62 34026 228 80 378 470 86 94 522 [ 3000] 25 640 730 998 85004 16 55 92 245 84[ 300] 88 451 818 59 36334 661 621 888 993 37128 70 85 224 80 545 95 635 768 825 924 38136 40 412 548 83 623 36 764[ 1500] 869 950[ 300] 89023 156 491 605 57 65 721 27 926 31 34 40092 308 14 35 516( 5001 27 54 97 41047 158 201 44 684 713 80 84 865 42349 498 591 762 82 43484 594 632 53 86[ 300] 795 828 31 91 950 44011 172 289 328 408 97 527 663 69 729 865 92 99[ 1500] 941 54 79 80 45094 179 323 89 423 553 840 41 50 60 902 9 46030 102 73 357 434 35 556 781 47027 130001 101 27( 300) 235 430 606 76 710 78 89 09( 300) 989 48049( 500] 66 191 551 934[ 1500] 69 49000 75 95 182( 5000) 634 47 886 987[ 3000] 50086 136 91 426 69 513 88 658 870 130001 944 51077 188 240 52 477 94 566 95 673 84 759 883 905 33 39 52133 230 58 95( 500) 813 23 59 72 490 704 815[ 300] 21 28 55 954 53254 320 42 69[ 3000) 402 522 622 57[ 3000) 75 761( 800) 59 70 54044 71 106 247 891 55012 180 330 39 13000] 42 480[ 1500] 86 578 639 41 63 81 777 82 96 962 56040 44 78 486[ 1500] 737 806 7 75 939 61 69 57062 294 878 466 130001 528 623 729 82 44 48 888 58099 137 327 402 65 561[ 300] 70 641 734 66 953 63 92 59012 67 344 60 402 35 679 621 52 754 810 79 60155 272 482 679 780 801[ 300] 61006 17 250 96 491[ 1500] 587 873 77 02123 80 98 429 522 65 830 54 976 63010 103 229 318 29 30 77 420( 500) 598 664 788 95 97 936 64442 616 724 30 43 68 873 941 65076 155 303 472 87 640 66 905 41 90 66002 148 255 332 60 98 582 676 773 832 47 49 61 930 67052[ 300] 454 571 697 779 818 97 963 1500) 76 81 68070 72 97 361 98 411 630 43 620 790 810 54 92 934 [ 1500] 97 69003 30 37 130 314 39 432 610 722 805 15 98 936 98 70094 116 73 212 479 608 9 756 97[ 500] 828 35 61 82 91 945[ 300] 71028 119 238 391 413 57 95 517 665 771 74 842 72138 207[ 500] 17 75 85 739 65 950 73153 59 291 319 37 70[ 500] 93[ 500] 410[ 500] 599 711 847 952 83 97 74157 93 242 84 330 501 90[ 300] 760 75229 530 [ 500] 723 33 50 802 989 94( 5000) 76007 30 74 283 91 357 91 94 430 528 88 93 805 947 77070 107 395 440 551 619 49 67 66 91 921 38 85 78005 285 351 67( 300) 407 26 49 568 13000] 84 700 800 999 79364 98 643 80 722 827 37 962 80084 110 34[ 300] 302 44[ 600] 64 88 405 90 507[ 1500] 97 619 93 727 91 93 884 934 81023 145 221 335 447 54 522 46 688 828 98 965 82010 169 878 491 782 831 968 86 83071 86 94 181 271 344 425[ 300] 647 54 63 796 879[ 300] 84045 414 505 693 730 47 950 85154[ 1500] 85 205 33 503 18 859 68 917 58 66 94 6158 495 93 825[ 1500] 75 87157 61 344 58 411[ 1500] 27 31 76 80 611 60 785 820 942 51[ 3001 71 80 88010 52 53 115 48 336 41 821 25 43[ 3000] 51 89032 254 316 17 88 68 95 463 91[ 3000] 529 68 805 6 928 00037 89 136 800 69 590 706[ 300] 44 813 26 1060 107 658 756 [ 300] 93024 152[ 1500] 312 52 69 630 87 823 975 94020 55 146 63 230 34 45 320[ 1500] 901 95176 380 477[ 300] 517 754 973 96290 316 17 627 780 97009 146 55 250 319 50 578 649 730 41 67 885 932[ 3000] 61 82 98083 149[ 3000) 277 320 437 82 550 695 804 91 906 14[ 30001 73 99023 142 210 48 432 84[ 3000] 502 15 624 83 714 93 100013 38 107 285 304 66 444 55 545 685[ 300] 94[ 1500] 1709 80% 51 101108 18 70 276 942 102031 135[ 15001 44 48 249 486 605 35 746 54 87 99 103013 55 86 96 155 228( 500) 36 323 91 462 81 99 554 66 653 54 89 706 20 984 104022 39 68 154 282[ 300) 367 472 743[ 500) 79 105039 302[ 1500] 474 92( 500) 541 627 732 99 106045 49 106 269 323[ 3000] 48 60 599 107130 92 255 56 738 89 815 108074 77 349 830 70 960[ 300] 109244[ 300] 334 419 512[ 300] 617 57 724 54 67 818 96 99 996[ 3000] 110029 133 386 491 533 38 94[ 300] 626 736 807 66 82 111116 77 327 30 446 572 802 112036 429 707 810 16[ 300] 113068[ 500] 212 349 76 514 79 729 812 114137 877 453 503( 1500] 42 618 67 733 861 13001 80 115018 41 44 54 235 346[ 30001 531 604 13 714 893 116201 82 322[ 500) 25 85 422 546 613 704 914 20 52 117005 215[ 30001 21 64 585 980 118055 162 311 442[ 3001 55 563 96 642 717 930 119163 317 55 89 423 533 61 633 739 889 912 120002 68 78 430 58 501 70 652 740 841 121074 171[ 1500] 239 82 327 32 461 505 51 81[ 500] 98[ 500] 704 89 898 122046 150[ 500) 217 400 503 674 812 19 33 37 123221 58 67 368 560 746 96 917 24 124059[ 3000] 77 87 540[ 1500] 946 125080 325 522 70 82 762 870 909 18 63 79 126009 15001 109 77 94 277 312 62 467 549 71 98 675 829 71 905 69 127042 58 82 380 442 517 42 58 834[ 500] 75 976 128133 53 93 811 468 551 602 766 80 909 129232 57 650 741[ 1500] 72 877 906[ 3001 81 130097 162 255[ 300] 385 702 181002 210 325 96 571 610 44 53 713 30 54 804 912 34 132047 57 165 249 89[ 1500] 374 498 851 58 87 949 76 133052 81 130 321 418[ 1500] 22 531 85 607 69 824 36 55 995 134020 30 100 2[ 15001 52 502 6 699 854 185007 51 218 413 23 604 9 20 52 715 821 72 136068 183 342 71 441 62 713 82 825 73 917( 300) 28 137001 88 145 50[ 1500] 58 65 237 305 403 665 138066[ 1500] 241 353 95[ 1500] 484 608 91 714 821 30 70 910 60 139024 51[ 300] 106[ 3000] 69 369 448 94 564 624 763 834 41 914 70 140327 91 475 513 668 86 947 141108 75 274 816 61[ 1500] 450 552 622 55 768 817 54( 500) 91 965 81 91 142256 73 304 11 40 486 504 7 693 801 53 54 65 929 143072[ 300] 162 66 229 512 74 868 144229 380 583 602 21 38 777 145000 128 53 309 406 26 530 60 611 54 69 700 42 800 51 146037 160 254[ 1500] 872 446 62 74 586 614 42 754 75 147107 22 77 92 204 37 377 88 421 636 42 50 949 148162 238 70 304 54 420 51 62 516 676 84 90 720 876[ 500] 900 140124 28 312 72 77 567 74 660( 3000) 71 878 88 970 150172 311 17 405 61 526 622 922 68 96 151079 117 81 40 271 300 21 435 506 831 37 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Außerdem werden bis auf Weiteres Aufnahme- Erklärungen und Beiträge im Restaurant Proh, Annenstraße 9, jeden Sonnabend Abend entgegengenommen. Nachdem noch einige interne Angelegenheiten erörtert waren, wurde die Versammlung mit einem Hoch auf die neue Organisation geschlossen. 0 Döblin Rauch! lub Betse otte". Montag Abenbs von 9-11 Uh Streligerstraße Nr. 16, bei Becker. Rauchflub Deutscher Michel straße 4. Gäste willkommen. als berechtigte Hilfstaffe weiter geführt wird, und beauf tragt den Vorstand derselben, zu gegebener Zeit die noth- Montag Abend von 8%-10% Uhr bet Schöneburg," Grüner Weg Nr. 9. wendigen Statutenänderungen und sonstige Maßregeln Rauchtlub, Fretheit", jeben Montag um 9 Uhr bei Wuttke, Friedrichsbergervorzubereiten. Verein Wanderluft", Sigung: Sonntag, Nachmittags 4 Uhr, Grünauer Sodann verschritt die Versammlung zur Wahl der Mitftraße 14 bei Rach. Verein der Oberlausiter", Montag, Abend 9 Uhr glieder des Vorstandes, der Stellvertreter im Restaurant Hedwig, Rosenthalerstr. 45.„ Friedrichs- Verein", und der Revisoren, sowie zur Festsetzung der ehemal. Schüler des Friedrichs- Waisenhauses, Montag, Dranienftr. 34. Verein ehem. Schüler der 4. Gemeindeschule am Montag Damen- Sizung. Die Wahl ergab: Entschädigung für dieselben. Vergnügungsverein, Freundestreue", 9% Uhr, im Restaurant Gerth, Vorsitzender, Beyer- Schriftführer, Gifler- Kassirer. Prinzenstraße 106.- Vergnügungsverein„ Fidel to", Montag Abends 9 Uhr Der Vorsitzende bezieht ein Gehalt von 1000, Schriftführer und im Restaurant„ Bum Reichsgarten", Oranienftr. 108. Damen und Herren als Vergnügungsflub Mephisto", Montag Abend Kassirer ein Gehalt von je 500 m. jährlich, jedoch kommt das suhr bet Wolff, Brunnenſtr. 35a. Vergnügungsverein, Edelweiß 2" Gehalt in der Weise zur Auszahlung, daß die oben genannten jeden Montag im Restaurant Reichsgarten, Oranienftr. 108. BergnügungsSummen von den Gehältern abgezogen werden, welche die be- Berein Amicitia". Sizung Sonntags um 3 Uhr im Vereinshaus, Wilhelmstr. 118. Damen und Herren willkommen. Vergnügnngs treffenden Kollegen als Vorstandsmitglieder des Unterstützungsverein Annita". Montag Abend von 8 bis 10 Uhr bei Roth, vereins beziehen. Naunynftr. 31. Privat Theatergesellschaft off nung", Sonntag, Abends 8 Uhr, bet Krebs, Ohmgaffe 2. Gäste, Damen und Herren, Sonntag 8 Uhr im Bittoria- Saal, Berlebergerftr. 13. Gäfte willtommen. willkommen. Privattheater Gesellschaft Augusta Victoria" Bollad- Club„ Eintracht", bet Gustav Schulze, Wienerfir. 68. Gäfte willfommen. Klub„ Gefertigteit", Sigung Sonntags 6% Uhr bei Schmidt, mittag ühr bei Rade, Müllerstr. 161. Gäste, Serren und Damen, willWrangelftr. 141. Geselliger Bergnügungsverein Nord" Sonntag Nach tommen. Rauchflub ,, Deutscher Michel" Grüner Weg 9.- Theaterund Pantomimenverein ,, Fideler Geift" bet Krebs, Ohmgaffe 2. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Montag, Abends 9 Uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder- Gesangverein Gene= fetber" Restaurant Trieschmann, Jüdenstraße 65.- Stebertafel ber maler und verwandten Berufsgenoffen bet Berg, Kaiser- Franz- Grenadiers Männer- Gesangverein Siebertusi", Fichteftraße 29 bet ftrofche( früher Play 7. Gesangverein harmonie", Meyerbeerstr. 9 bet Dornblatt. moewes). Gesangverein„ Gefelligteit 2", Münzstraße 11 bet gemter. Arbeiter- Gesangverein Vorwärts"( Südoft) bet 8temer, CuvryStraße 16.- Gesangverein ,, yra", Charlottenburg, Rosinenstr. 3 bei Grischow von 8 bis 10 ühr. Gesangverein" Norddeutsches DoppelDuartett" Grüner Weg 20 bei Gold." Gefangverein" Esmeralba", Koppenstr. 35 bet Steller. Gesangverein, Tonblüte", Görligerstr. 58, bet Toltsdorf. Gesangverein der Kupferschmiede Berling", Weinstraße 11, bei Feind. Gesangverein Norddeutsche Schleife", Zur Begründung eines politischen Klubs Berliner Buchdrucker" war zu Donnerstag, den 25. 6. M., eine BuchdruckerVersammlung einberufen worden. Nach Konstituirung des Bureaus, welches sich aus den Kollegen Dimmick, Schmalz und Zeufert zufammensette, nahm der Referent, Kollege Thiel, das Wort, um den Zweck und die Ziele des zu gründenden Klubs darzulegen. Seine Ausführungen gipfelten darin, daß es nothwendig sei, einen Zu Beisigern wurden gewählt: Rauhut, Blenz, Kramer und Verein zu gründen, wo den Kollegen Gelegenheit gegeben Lehmann; zu Ersaßmännern: Förste, Gegus, Winkelmann und werde, ihre Kenntnisse in wissenschaftlicher und sozialpolitischer Luft; zu Revisoren: Giesecke, Dolinski und Strauß, sämmtlich in Hinsicht zu erweitern, und sie zu befähigen, die Agitation für die Berlin. sozialistische Idee in jeder Form aufzunehmen. Neben der Heran- Unter Puntt 4 der Tagesordnung, Festsetung der bildung von Agitatoren soll aber auch die Frauen- Bewegung Remunerationen für die örtlichen Verwalnicht vernachlässigt werden. Durch Veranstaltung von Frauen- tungen wurde beschlossen, eine Remuneration von 2 pet. zu abenden sollen die weiblichen Angehörigen der Klubmitglieder mit gewähren. der sozialistischen Jdee bekannt gemacht und zur Agitation heranDie tägliche Entschädigung für die Delegirten sette man auf gezogen werden. Ein weites Feld der Thätigkeit habe sich der 10 M. fest. Klub gesteckt, doch werde es bei eifrigem Bestreben mit der Zeit Da fonftige Anträge nicht gestellt wurden, so war die gelingen, den gestellten Aufgaben gerecht zu werden. In der sich die Tagesordnung erschöpft. Mit dem Wunsche, daß die Kasse daranschließenden Diskussion wurde das Für und Wider lebhaft nach wie vor zum Gedeihen der Mitglieder fortbestehen werde, erörtert. So wurde von einem der Gegner angeführt, die wurde die IX. Generalversammlung der Zentral- Kranten- und Be Gründung des Klubs könnte zu einer Zersplitterung der Kräfte gräbnißkaffe für die Mitglieder des Unterstüßungsvereins deutscher führen, auch der Gewerkverein könnte geschwächt werden, indem Buchdrucker geschlossen. der Besuch der Versammlungen des letzteren nachlassen möchte. Dem wurde entgegengehalten, daß dies gar nicht in der Absicht der Gründer des Klubs liege. Der Klub werde vielmehr eine Ergänzung zum Gewerkverein bilden. Hauptsächlich sei es aber feine Aufgabe, immer neue Streiter in den Dienst der Sozialdemokratie zu stellen. Schluß 1/21 Uhr Mittags. Delegirteur die freundliche Aufnahme aus. Schulz- Hamburg sprach den Berliner Kollegen den Dank der Naunynftr. 86 bet Bubeil. Fachverein der Weber! Der Besuch der Deutschen HutFolgende Resolution fabrik findet heute, Sonntag, den 28. Juni, statt. Für Osten: wurde schließlich gegen vier Stimmen angenommen: im Lokale des Herrn Gründel stattfindende Buchdrucker- Ver- für Nordosten: Pappel- Allee 3-4, 812 Uhr. Gäste können sich " Die heute Sammelplatz früh 8 Uhr am Kriegerdenkmal Landsberger Play; Sammlung erklärt sich mit den Ausführungen des Referenten ein- betheiligen. verstanden und spricht sich für die Gründung eines Politischen Klubs Berliner Buchdrucker" aus". " In der nun folgenden Pause traten 26 Kollegen dem Klub bei. Nachdem noch die Wahl einer Fünfer- Kommission zur proviforischen Führung der Geschäfte vorgenommen wurde, schloß der Vorsitzende die Versammlung mit einem dreimaligen Hoch auf die internationale Sozialdemokratie. Die nächste Mitgliederversammlung des P. K. B. B." wird Em„ Vorwärts" bekannt gemacht werden. IX. Generalversammlung der Zentral- Kranken- und Begräbnißkasse für die Mitglieder des Unterstützungsvereins der Buchdrucker. Eröffnung 9 Uhr Vormittags. Zu Punkt 1 der Tagesordnung: Entgegennahme des Berichtes des Vorstandes und Genehmigung des Kassen Abschlusses, führte Döblin- Berlin im Anschluß an den der Generalversammlung gedruckt vorliegenden Geschäftsbericht über die Periode von Anfang 1888 bis Ende März 1891 aus, daß man mit dem derzeitigen Stand der Kasse durchaus zufrieden sein könne. Jedoch sei durch das Vorgehen der Regierung die Existenz der Kasse in Frage gestellt; vielleicht würden fich aber Mittel und Wege finden lassen, das Weiterbestehen der Kasse trotz eines neuen Krankenkassen- Gesetzes zu ermöglichen. Der Geschäftsbericht wurde genehmigt. Bei der Debatte über, Abänderung des Statuts" Sprachen sich die meisten Redner gegen eine Abänderung des Statuts aus mit der Motivirung, daß dieselbe keinen Zweck habe, bevor Die Krankenkassen- Novelle genehmigt sei. Schließlich wurde nach stehende Resolution angenommen: Die Generalversammlung beschließt, daß in Anbetracht der zu befürchtenden Abänderung des Hilfskaffen-( Krankentassen) Gesetzes von jeder Statutenänderung Abstand genommen wird, da die Tragweite der zu erwartenden Gesetzesbestimmungen und der Zeitpunkt ihrer Einführung noch nicht feststehen. Bugleich spricht die Generalversammlung die Erwartung aus, daß, wenn irgend möglich, die Zentral- Krankenkasse Sterbekaffe der Maschinenbau- Arbeiter und verwandten Berufsgenossen zu Berlin. Sonntag, den 28. Juni, Bormittags 9 Uhr, außerordentliche Generalversammlung der Mitglieder im Feen- Palast, Eingang Borstandes, b) Borschläge der kommission. 2. Wahl für 8 ausscheidende Wolfgangstraße. Tagesordnung: 1. Statutenänderung: a) Borschläge des Borstandsmitglieder. Der Wichtigkeit wegen ist es erwünscht, daß die Mitglieder recht zahlreich erscheinen. Das Quittungsbuch der Sterbetasse legitimirt. 10x uhr, Beuthstraße 22, 1 Tr.: Bortrag des Herrn Waldeck- Manaffe über die Verein zur Pflege freireligiösen Lebens. Sonntag Bormittag Egidy- Versammlung. Freier Zutritt für Gäste( Herren und Damen). Steinbildhauer- Verein. Versammlung am Monttag den 29. Juni, Abends 8% Uhr, bet Müller, Johannisstr. 20. Kartonbranche. Generalversammlung am Montag, den 29. Juni, Abends 8 Uhr, bei Säger, Grüner Weg 29. Bentral- Kranken- und Sterbekasse der Tischler und anderer ge" Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Sonntag: Vergnügungsverein Nord", bet Müller, Pafewalterstr. 3. Montag: Theaterverein ,, Hoffnung", bei Schneider, Adalbertstr. 8. Bergnügungsverein, a iglochen", 9 Uhr, bet Wend, Köslinerfir. 17. Theaterverein„ Camilla", bet Schröder, Manteuffelstr. 9. Theaterverein Rauchtlub„ Deutscher eift", bet Krebs, Ohmgaffe Nr. 2.michel", Grüner Weg 9. Gefangverein„ Norddeutsche Schleife", Naunynstr. 86 bet Bubeil. " Stern", 9 Uhr bei Granz, Tempelhofer Ufer 15.Theater- und Pantominenverein Fibeler Briefkaffen der Redaktion. Nr. 333. Das wissen wir nicht. Laffalle. Wir können uns um die Angelegenheit nicht weiter fümmern. M. W., Urban. Ein solches Urtheil eristirt nicht. M. Nikolai. Bericht konnte leider wegen Raummangels bis heute nicht aufgenommen werden. N., Swinemünderstr. 48. Beides ist richtig. Wir erhalten zu unserer Auskunft unter A. E, folgende Zus werblicher Arbeiter( Hamburg). Oertliche Verwaltung Berlin A. schrift: Die Beantwortung Ihrer Frage muß dahin berichtigt wer Montag, den 29. Juni, Abends 8½ Uhr, Mitglieder- Bersammlung im Lotale den, daß Dissidenten Solche sind, welche keiner im Staat Süd- D", Waldemarstr. 75. Abends' s uhr, in genfel's Galon, Invalidenstraße 1a. Tagesordnung und lischer Kirche oder Judenthum) angehören, Oeffentliche Schuhmacher- Versammlung am Montag, den 29. Juni, anerkannten Religionsgemeinschaft( evangelischer und kathowährend viele freiReferent werden in der Bersammlung bekannt gemacht. Diskussion und Ver- religiöse Gemeinden ihren Mitgliedern zur Bedingung fchiedenes. fammlung Grenadierfir. 33. Bortrag des Herrn Peus über den Krieg. NachEthische Gesellschaft. Sonntag, den 23. Junt er, Abends 7 Uhr, Ber- machen, keiner Konfession anzugehören! dem gesellige Unterhaltung und Tanz.- Gäste, Damen und Herren, sind wiltommen. Montag, den 29. Junt, Abends 8 Uhr, große Bersammlung bei Mohrmann, Allgemeiner Arbeiterinnenverein Berlins und Umgegend. Am Gr. Frankfurterstr. 117. Herren als Gäfte sind eingeladen. Bur Deckung der untojien Tellersammlung. Um zahlreichen Befuch wird gebeten. Briefkaffen der Expedition. Für den Partei- Maifonds gingen ferner folgende Beiträge bei uns ein: Große Versammlung des Allgemeinen Arbeiterinnenvereins Berlins und Umgegend am Mittwoch, den 1. Juli, Abends 8 Uhr, im Weddingan der Arbeiter- Bildungsschule: Frauenrecht ist Menschenrecht". 2. Dis Bart, Müllerstr. 178. Tagesordnung: 1. Bortrag des Herrn Henning, Lehrer tuffton. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. Wahl des Filial- Borstandes. wird gebeten. 4. Berschiedenes. Für die Herren als Gäste sind eingeladen. Um zahlreichen Besuch Lese- und Diskutirklubs. Lefes nnd Diskutirflub, mar Kayser" Sonntag Bormittag 10% Uhr, bei Ammer, Bergmannfir. 80.-- Lese- und von 8% ihr abends an bei Wenzel, Englischestr. 23. Damen und Herren Distutir Mai wus", Charlottenburg. Sigung jeden Montag tönnen als Gäfte eingeführt werden. Gäste willkommen. Lefetlub 23 issenschaft". Jeden Montag bet Schnike, Kirchbachstr. 7. Gonntag, Abends von 6-8 1hr, 2. Lehrlingsabtheilung; am Montag, Abends Gesang, Turn- und gesellige Vereine. Lübeck'scher Turnverein am von 8-10 Uhr, Männerabtheilung.- ,, Berliner Turngenossenschaft" effing- Gymnasium.- Turnverein Dft en", Lehrlingsabtheilung, Montag 1. Lehrlings: Abtheilung turnt Montag von 8-10% Uhr Pant str. 9-10 im von 8-10 Uhr Abends, Blumenstr. 63a. Große öffentliche Versammlung sämmtlicher Steinsetzrammer u. Berufsgenossen am Montag, den 29. Juni, Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Rehlitz, Berg- Straße Nr. 12. Tages- Ordnung: 1. Wie verbessern wir unsere Lage? Referent: Fr. Zubeil. 2. Diskussion. B. Verschiedenes. [ 324 b] Der Einberufer. Von den verlooften Gegenständen in Imbs OstbahnPark sind die Nummerit 28, 436, 111, 441, 487 und 80 noch nicht abgeholt. Die betreffenden Eigenthümer werden ersucht, ihre Gewinne gegen Bezahlung dieses Inserats bei Richter& Fröhlich, Grüner Weg 65, abzuholen. Etablissement Ostbahn- Bart. 1 Rüdersdorferstraße 71. Hermann Imbs. Sonntag, den 28. Juni: Grosses Konzert Auffahrt d. Luftschiffers Hrn. E. Syring. Anfang 4 Uhr. 307b Entree 20 f. Kinder 10 Pf. Knebel's Sommer- Theater. Badstraße 58. Karutz' Volks- Theater. Sonntag, den 28. Juni: Theater. Konzert. Ball. Kasseneröffnung 4 Uhr. Konzert 5 Uhr. Anfang der Theater- Vorstellung: 6 Uhr. 980L G. Superczynski, fünstliche Zähne, Invalidenſtr. 105, II. während und nach der Vorstellung: Die Firma besteht seit Neuheiten 1873. S.HEINE für die Sommer- Saison in Kleiderstoffen. Dauerhaft, praktisch, elegant und billig! Auslage neuer Elsasser Druckstoffe! Mousseline de laine, Levantine, Sommerflanell etc. Geschmackvolle, orig. Muster in den neuest. Farbenstell., gar. waschecht. Die schönsten Kinderkleider u. -Jacken f. Mädchen jed. Alters, sowie Morgenröcke, Unterröcke, Blousen u. Schürzen in gross. Ausw. ev. nach Maass prompt! Steppdecken. HS Ball. I Seeschlößchen Reinickendorf mit schöner Aussicht auf den See. Jeden Sonntag Gr. Ball im Parquetsaal. Kaffeeküche v. 2 Uhr an geöffnet. Volksbelustigungen jeder Art. Vereinen zu Sommerfesten zu empfehlen. Es ladet zum Besuch ergebenst ein 916L H. Böttcher. BERLIN N.CHAUSSEESTR.14. Eig. Werkst. 1. Wäsche- Ausstattungen. Herren, Damen, Kinderwäsche. Verein Berliner Hausdiener. Pazenhofer- Bier- Ausschank und Montag, den 29. b. M., Abends 9 Mhr, Verlag, 10 Lit. 10 Pf., 30 FI. 3 M., Arminhallen, Rommandantenstr. 20; Geselliger Abend mit Damen. Humoristische Vorträge u. BF Tanz. empfiehlt 287b] V. Krause, Schüßenstraße 46/47. Eine billige freundliche Schlafstelle 304b 325b] Brinzenstr. 21, Hof 3 Tr. I. Rheinländischer Tunnel. Concert- Salon u. Restaurant. Berlin N., Elsasserstrasse 73, gegenüber der Bergstraße. Der Gambrinus- Salon und das Photographische Atelier find neu eingerichtet. Jeder Gast, auch wenn derselbe für nur 10 Pf. verzehrt, wird gratis photographirt! Höchst scherzhaft. Großer Jubel! Vorzügliches Lagerbier, à Seidel 10 Pf. H. Schultze( mit'n B). 8 Tischler aus der oberen Werkstelle von Gerds, dabei ein 6,-. Bereits quittirt sind 1382,77. In Summa 1396,77. bekehrter Wadenstrümpfler von des Freisinns Troß 8, G. 2. Generalkommission der Gewerkschaften Deutschlands( Hamburg)[ Maifonds] gingen ferner ein: Tischlerwerkstatt v. Wenzel, Fürbringerstr. 5, 5,-. Ronto durch Pahl 10, bücher- Fabrik Ashelm 5,-. Von dem Gesangverein Süd- Ost( L) Bund geselliger Arbeitervereine 4,20. Ge einem Delegirten 1,-. sammelt durch Schröder bei Busch, Markusstr. 31 1,35. Von Von den Tapezirern Berlins durch Summe( 122,35) 61,35. Versammlungsbeschluß vom 31. März 1891 von der gesammelten Für die gemaßregelten Bergarbeiter gingen ferner ein: Die Hälfte der Tellersammlung von der ersten Volksvers sammlung in Adlershof 30,-. bruder Karl Rabsahl, genannt die burtstage ein dreimal donnerndes Hoch, Unserem Kollegen, Genossen u. FechtAlte Boberleine", zu seinem 41. Ge317b daß die ganze Friedenstraße wackelt. Seine Kollegen vom Bau. fingen wir Dir ein Zied. Laß Dir heute nichts merken, morgen Nähmaschinen fämmtl. Systeme, hochelegant, sowie Wasch- und Wringmaschinen Am 24. d. M., Nachm. 5 Uhr, verschied nach kurzem Krankenlager unser langjähriger Freund und Rollege, der Steindrucker Herr Otto Gardemann. Sein edler Charakter verpflichtet uns, sein Andenken jederzeit hoch in Ehren zu halten. Die Kollegen der Firma 283b A.& C. Kauffmann. Orta- Krankenkasse auf Theilz., fünf- der Steindrucher u. Lithographen. jährige Garantie. Am 24. Juni verstarb unser MitGebr. Singer und glied der Steindrucker Wheeler Wilfon gutnähend 15 Mt. Reparaturen prompt und billig. W. Griese, Mechanit., Bossenerstr. 38. Abonnenten dies. Blattes 5 pCt. Rabatt. Zuschneide- Kurjus Herr Otto Gardemann. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 28. d. M., Nachm. 3/2 Uhr, von der Leichenhalle des alten SophienKirchhofes, Bergstraße, aus statt. Um zahlreiche Betheiligung bittet Der Vorstand. Todes- Anzeige. 282b Am 25. d. M. starb unser Mitglied Oscar Zschech Abend- Rurfus im Zivils u. Uniformbeginnend am 1. Juli. Tages- Rursus, Lehranstalt, Charlottenstr. 8, I.[ 823b Andenken. schneiden. A. Jürgens, Akademische in seinem 30. Lebensjahre. Ehre seinem Gardinen- Reste zu 1-4 Fenster passend spottbillig, in der Fabrik Grüner Weg 80, part. Eingang vom Flur. 928L Die Beerdigung findet Sonntag, den 28. d. M., Nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des St. in straße, aus statt. Jakobi Kirchhofes, Briz, Herrmann356/4 Um zahlreiche Betheiligung wird ge beten. Für Mitglieder Treffpunkt Nachm. präzise 2 Uhr, Urbanstr. 68 bei Schulz, Restaurateur. Saubere freundl. Schlafstelle f. 1 od. Sozialdemokrat. Lese- u. Diskutirklub 2 H. bei Frau Gessinger, Köpenickerstraße 31b, S. III. [ 819b Freundl. möbl. Schlafstelle an 1 oder Freie Denker". Der Vorstand. 2 Herren sof. zu vermiethen, sep. Ging., mein Weiß- und Bairischbier- Lokal Freunden und Genoffen empfehle Lausitzerstr. 36, v. 4 Tr. I. b. Nickel.[ 296b mit Vereinszimmer zur gefälligen Be Eine möbl. Schlafstelle f. 2 Herren, nutzung. A. Erdmann, Weidenweg 34. & 9 M., sep. Ging., Admiralstr. 27, v. 1 Tr. bei E. Meng. Für 1 oder 2 Herren( Parteigenossen) [ 279b möblirtes Zimmer sofort ReichenbergerFrol. Schlafstelle f. 2 H., sep. Eing., straße 5, v. 3 Tr. I. [ 318b fof. oder später zu verm. b. Rautenberg, Blücherstr. 56, Hof I. 4 Tr. [ 321b Arbeitsmarkt. Ein Zimmer m. sep. Eing. f. 1 Herrn 922L Ein erster Maschinist zu vermiethen Barninſtr. 47 b. Mahlitz. findet dauernde Beschäftigung in einer Genosse findet Schlafstelle mit sep. größeren Bierbrauerei, Geft. Offerten Eing. Barnimstr. 47, 4 Tr. r. [ 315b an die Exped. d. 3tg. unter R. E. Verantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 148. Lokales: Sonntag, den 28. Juni 1891. bis an Aber durch 8. Jahrg. Gerichts- Beitung. Gruppe ergiebt sich für die übrigen Bezirke natürlich unüberwindlich widerwärtigem Geschmack, daß an dem völligen ein noch höherer Durchschnitt, nämlich 161/2 pet. In Moabit", Verdorbensein der Waare füglich nicht zu zweifeln war. Aehnlich hat welches einen Gesammtdurchschnitt von 12 pet. hat, hat die sich das Ergebniß der chemischen Untersuchung derjenigen KaffeeDie Vertheilung der Gemeinde- Schulkinder auf die Gruppe am Justizpalast nur durchschnittlich 71/2 pet. Wenn die Mengen gestaltet, die bei dem Hamburger Speicherbrande im einzelnen Stadtbezirke Berlins ergiebt sich aus einer von selbe ausgeschieden wird, steigt in den übrigen Bezirken der Prozent April d. J. durch Wasser und Feuer beschädigt wurden; nicht der städtischen Schuldeputation aufgestellten, mit Nr. 16 des Gemeindeblatt" ausgegebenen Tabelle. Diefelbe enthält für die dem Inneren zu gelegenen Bezirke, welche sich durch niedrigere wurden nach dem Brande für 12 Pfennige pro Pfund verkauft sa von 12 auf 13. Es sind immer die vorderen, noch mehr nach weniger als 14 Millionen Pfund dieses verdorbenen Kaffees em 326 Stadtbezirke die Stärke der am 1. Dezember 1885 bezw. 1890 Bahlen auszeichnen. Daß die Schöneberger Vorstadt"( 8/4 pct.) und diese minderwerthigen und ziemlich ungenießbaren Quanortsanwesenden Bevölkerung, die Zahl der am 1. November eine Ausnahme macht und gerade in den westlich von der Pots- titäten tauchen verschiedentlich in dem Handel auf und verurderen in Prozenten ausgedrücktes Verhältniß zur Einwohnerzahl. Bezirken nur 4% pct. Durchschnitt hat, bedarf nicht erst des Verdorbenseins nicht finden können, viele Unbequemlichkeiten, Die trockenen, von feinem Kommentar begleiteten Zahlenkolonnen der Erklärung; ebenso wenig, daß andererseits in den nach obwohl darüber kein Zweifel besteht, daß solcher Kaffee wegen sprechen trotzdem eine so beredte Sprache, daß wir es uns nicht dem Matthäikirchhof zu gelegenen Nebenstraßen der Prozent seines abscheulichen Geschmacks einfach ungenießbar ist.- Bei versagen können, unseren Lesern Einiges davon auszuplaudern, satz bis zu 12 hinaufgeht. Die Tempelhofer Vor- Verfälschungen des Thees soll sich die chemische Untersuchung in jedoch werden wir uns dabei auf die Angaben vom 1. November stadt"( 103/4 Prozent) weist in den Bezirken am ähnlicher Weise als unzulänglich gezeigt haben. bezw. 1. Dezember 1890 beschränken.( Der sich aus dem Zeit: Landwehrkanal niedrige, in den Bezirken ami Tempelunterschied von einem Monat ergebende Fehler in den Prozent hofer Feld hohe Bahlen auf. Interessant ist, daß sich zahlen ist so gering, daß er von der Echuldeputation mit Recht auch in in diesem Stadttheil an der Belle- Alliancestraße außer Acht gelassen worden ist.) entlang ein Streifen von günstig gestellten Bezirken Zunächst zeigt sich eine außerordentlich große Verschiedenheit des die Weichbildsgrenze hinausschiebt. Prozentsatzes der Gemeinde- Schulkinder in den einzelnen Stadt- diese Erscheinung wird das von uns aufgestellte Gesetz Zwei Arbeiter, welche ihren Lohn nicht erhalten bezirken. Für ganz Berlin machen die Gemeinde- Schulkinder ebenfalls nicht umgestoßen, sondern wieder nur bestätigt. Daß hatten, griffen zu einem Akt der Selbsthilfe und hatten sich 11 pCt. der Gesammtbevölkerung aus. Die Zahl bleibt aber in die Belle- Alliancestraße von Anfang bis zu Ende niedrige Prozent deshalb gestern vor dem Schwurgericht beim Landgericht II zu vielen Bezirken weit hinter 11 pt. zurück und erreicht ihren fäße ausweist, liegt daran, daß dort die Wohnungen von Anfang verantworten. Anfang Juli 1890 wurden die Maurer Karl tiessten Stand mit 314 pct., während sie in zahlreichen anderen bis zu Ende einen hohen Preis haben, welchen die Hausbesitzer Ludwig Lewark und Otto Theodor Elsner von dem Bezirken darüber hinaus bis 20 pet. und noch höher steigt. bekanntlich durch den Hinweis auf die„ Militär- und Parade- Bimmermeister Friedrich Schulz zu Charlottenburg, welcher in Mehr als 20 pet. haben 6 Bezirke aufzuweisen; die höchste Zahl straße" zu begründen suchen. Die Nebenstraßen bieten wieder Gemeinschaft mit dem Maurer Langsch ein Baugeschäft betrieb, ist 31½ pet. Es muß jedoch hervorgehoben werden, daß es sich hohe Zahlen, und zwar desto höhere, je weiter sie hinausliegen. zur Ausführung der Maurerarbeiten auf dem in der Leibnizhierbei meist um noch wenig bevölferte Bezirke an der Weich Südlich von der Barutherstraße finden wir noch einen Durchstraße zu Charlottenburg belegenen Neubau angenommen. Bebildgrenze handelt, in denen die Prozentzahl dem Zufall unter- schnitt von 10 pCt., südlich von der Gneisenaustraße schon reits am ersten Lohntage bekamen die beiden Arbeiter, worfen ist, wie sich denn auch aus demselben Grunde einige 134 pct., und hinter der Bockbrauerei hört es mit 154 pet. wie überhaupt alle auf dem Bau Beschäftigten nur schwach bevölkerte Außenbezirke mit einer ziemlich niedrigen auf. Ostwärts schreiten die Zahlen in derselben konstanten etwa den fünften Theil ihres Lohnes und am Prozentzahl finden. Die Betrachtung der Bezirke für sich ist aus diesem Grunde Weise fort, um am Rollkrug mit über 14 p& t. das Maximum nächsten Sonnabend erhielten weder Lewark noch Elsner und auch deshalb überhaupt ungeeignet, weil selbst bei zu erreichen. In Louisenstadt diesseits des Kanals( 84 pet.) auch nur einen Pfennig Lohn. Der darauffolgende Montag, der tritt die südöstliche Ecke mit den Gasanstalts- Bezirken 21. Juli, sollte der Tag der Auszahlung sein. Es war aber auch normaler Bevölkerung zuweilen von das Vorhandensein an der Bärwaldsbrücke, deren einer bis über 12 Prozent in anderer Beziehung nothwendig, daß endlich Geld kam, denn Kasernen und Alters- Versorgungsanstalten oder von Waisen hinausgeht, am ungünstigsten hervor. In„ Louisenstadt jenseits die Materialien waren inzwischen ebenfalls alle geworden, sodaß häusern das Verhältniß von Gesammtbevölkerung und Gemeinde- des Kanals"( 134 pCt.) nimmt der Prozentsat, am Elisabeth- die Arbeiten nicht fortgesetzt werden konnten. Schulz tam auch Schulkindern eines einzelnen Bezirkes nach der einen oder anderen und Bethanienufer mit 8 beginnend, nach den Außenbezirken be- an jenem Montag, aber wieder ohne Geld. Die Arbeiter hatten, Geite hin bedeutend beeinflußt. Ein richtiges Bild erhalten wir ständig zu, um am Görlizer Bahnhof mit 18 zu endigen. Im um leben zu können, den Kredit eines in der Nähe wohnenden erst, wenn wir größere Bezirk gruppen betrachten und zwar" Stralauer Viertel"( 12/2 pet.) haben die Alexanderstraße und Gastwirths in Anspruch genommen, welcher jedoch seinerseits wollen wir, um jeden Grund zu einem Vorwurf der Parteilich ber vordere Theil der Holzmarkt-, Blumen- und Kaiserstraße ebenfalls auf Zahlung drängte. Lewark und Elsner baten daher feit auszuschließen, uns zunächst an die durch die historischen einen Durchschnitt von nur 7/2 pCt., während der Prozentsak den Schulz dringend, er möge doch Geld geben, oder wenigstens ein Stadttheile gegebene Gruppirung halten. Da ergiebt sich denn an der Peripherie in ziemlich gleichmäßigen Fortschreiten auf Pfand, damit der Restaurateur befriedigt werden könne. Schulz das überraschende oder, wenn man will, auch nicht über beinahe 18 steigt. Ebenso ist im„ Königs- Viertel"( 11 pct.) der fagte ihnen aber, er habe weder Geld noch Geldeswerth. Lewark raschende Resultat, daß diejenigen Stadttheile, in denen die Alexanderplatz mit der Landsberger, Neuen König- und Prenz- fagte zu Schulz, er solle doch die Uhr hergeben, die er in der Tasche Miethen hoch sind, also vorwiegend bemittelte Leute wohnen, lauerütraße am günstigsten gestellt, während die Bezirke, welche trage. Schulz nahm die Uhr und gab sie nach weiterem Drängen mit dem Prozentsatz der Gemeindeschulkinder weit hinter sich jenseits der Friedenstraße bis Wilhelmsberg und Neu- dem Lewart, welcher sie dem Elsner aushändigte. Elsner gab dem Durchschnitt zurückbleiben, viertel sämmtlich darüber hinausgehen. Die Erscheinung ist Weißensee erstrecken, die höchsten Zahlen diefes Stadtviertels auf die Uhr dem Restaurateur zum Unterpfand. viertel sämmtlich darüber hinausgehen. Die Erscheinung ist weisen. Das„ Spandauer Viertel"( 73/4 pet.) hat in seinem süd- der Uhr soll es nun zu schweren Drohungen des Elsner und so augenfällig, daß von einem Zufall nicht mehr die Rede sein lichen, an das Zentrum angrenzenden Theil niedrige, in seinem Lewart gegen Schulz gekommen sein, so daß die Anklage auf so augenfällig, daß von einem Zufall nicht mehr die Rede sein fann, sondern vielmehr das Vorhandensein eines inneren Zu- nördlichen, bis zur Lothringer- und Elsasserstraße reichenden Theil 3u- lichen, räuberische Erpressung" lautet. sammenhanges, eines bestimmten Gesetzes angenommen wer hohe Zahlen. Die höchsten Zahlen finden sich in den Bezirken, den muß. welche die Weydinger, Koblank, Amalien-, Füfilier-, Grenadier-, Dragoner, Mücker-, Gormann-, Mulack- und Hirtenstraße ein schließen( 103/4); die niedrigsten an der Friedrich- und Oranienburgerstraße und am Hackeschen Markt( 5/2). An diesem Bei spiel ist die Beziehung zwischen Besiglosigkeit und Volksschulbesuch wieder einmal recht deutlich zu erkennen. Selbst in den innersten Stadttheilen finden sich noch Erscheinungen, die sich nur auf diese Weise erklären lassen. In Berlin"( 63/4 pt.) weist der westliche Theil, welcher die Lindengegend" einschließt, etwas über 33/4 pet. auf, der östliche Theil, das eigentliche Alt- Berlin", 8 pet. In Friedrichstadt" liegen die günstigsten Bezirke nach der Lindengegend", die ungünstigsten nach dem Belle Alliance platz zu. während die Arbeiter: Nach dem Verhältniß der Zahl der Gemeinde Schulkinder zur Stärke der Gesammtbevölkerung nehmen die einzelnen Stadt theile diefe Reihenfolge ein: = " Untere Friedrich Vorstadt"( Südrand des Thiergartens) 33/4 pCt. Thiergarten"( Nordrand des Thiergartens) 43/4" " Obere Friedrich- Vorstadt"( Link, Dessauerstraße, Hallesches Ufer u. s. w.) " Friedrichstadt"( zwischen Französischestraße und Belle- Alliance- Play) „ Friedrich Wilhelmstadt"( Luisen-, KarlD • •. 51/2" 51/2 n · B 63/4 straße u. s. w. Berlin"( Zentrum) Neu- Kölln"( Spittelmarkt, Wallstr. it. f. w. " Spandauer Viertel"( Schönhauser, Rosenthaler, Oranienburgerstraße u. s. w.). „ Schöneberger Vorstadt"( Potsdamer, Lügow, Kurfürstenstraße u. s. 10.).. „ Luisenstadt diesseit des Kanals"( Prinzenstraße u. s. w.) " Tempelhofer Vorstadt"( Belle Alliance, Blücherstraße u. f. w.) Königs- Viertel"( Landsberger, Neue lauerstraße u. f. 1.) Oranienburger Vorstadt"( Chaussee, Invaliden, Ackerstraße u. s. w.) = • 53/4" 71/4" 73/4 81/4 m 81/4" 103/4" " Bei der Abnahme Es wird jedoch außer von den Angeklagten noch von zwei weiteren Beugen bekundet, daß Schulz dem Lewark die Uhr thatsächlich gegeben hat. Nach Feststellung dieses Thatbestandes läßt der Staatsanwalt die Anklage auf" Raub" fallen, ist jedoch der Meinung, daß eine Nöthigung(§ 240 des Strafgesetzbuches) vorliege. Die Vertheidiger treten dem entgegen, da der§ 240 die Erlangung eines Vermögensvortheiles voraussetze, mas hier absolut nicht der Fall, da die Angeklagten nur Unterpfand für ihren verdienten Lohn resp. zur Deckung von Schulden, die sie durch Versäumung der Lohnzahlung zu machen gezwungen seien, verlangt hätten. Die Geschworenen verneinen alle Schuldfragen und es erfolgt Freisprechung. Unter den vielen Anklagen wegen Beleidigungen, Gelegentlich ist sogar die Betrachtung einzelner Bezirke welche täglich vor den verschiedenen Gerichtshöfen zur Aburtheirecht lehrreich. So finden wir in dem Stadttheil„ Berlin" einen lung gelangen, spielen solche gegen Beamte der Stadtbahn in numerischer Hinsicht eine Hauptrolle, woraus zu schließen ist, daß Bezirk, der mit seinen 10 pet. ganz auffallend von seiner in allen Fällen, die zur Kenntniß der Beleidigten gelangen, der Umgebung absticht. Ein Blick auf den Stadtplan belehrt uns über die Ursache: es ist die Gegend der Fischerbrücke und Strafantrag gestellt wird. Gestern hatte sich der Kaufmann Otto Fischerstraße, die mit ihrer ärmlichen Bevölkerung wie ein Brach- Bernstein vor der 87. Abtheilung in einer solchen Anklagesache land in der goldenen Aue der City daliegt. Ümgekehit stoßen verantworten. An einem Märzmorgen löste der Angeklagte wir hier und da auf fruchtbare Dafen, die sich vortheilhaft von sich am Billetschalter des Stadtbahnhofs Alexanderplatz eine Fahrfarte III. Klasse nach Spandau. Beim Betreten des Jahrihrer Umgebung abheben, namentlich an den großen Verkehrsfnotenpunkten Hallesches Thor, Morigplatz, Alexanderplatz, Hacke- steiges fehlte kaum eine Minute an der Abfahrtszeit des be= scher Markt, Schönhauser, Rosenthaler, Oranienburger, Bots- treffenden Zuges, der Angeklagte wäre noch mitgekommen, Damerthor. Auch ganze Verkehrs- und Geschäftsstraßen weisen wurde aber abgewiesen, da der Zug nur I. und II. Klasse führte. Er mußte auf die Mitfahrt verzichten und dieselbe Erscheinung auf, am deutlichsten die Rosenthaler, und wurde auf den zwei Stunden später fahrenden Zug Dranienstraße. vertröstet. Dem Angeklagten erwuchs dadurch ein bedeutender Es ließe sich mit Leichtigkeit noch eine doppelte und drei Nachtheil und in seinem Unmuthe äußerte er zu seinem Begleiter fache Anzahl von Beispielen für die Richtigkeit des Gesetzes beim Hinabgehen der Treppe. Wie kann so ein dummer Junge von der wechselnden Beliebtheit der Gemeindeschulen aus der Tabelle am Schalter Ginem auch so ein Billet verkaufen." Diese Aeußeanführen. Die auffällige Uebereinstimmung zwischen Wohlhaben- rung hörte der Portier, der sie dem Billetverkäufer hinterbrachte. heit der Gegend und geringer Zahl der Gemeindeschulkinder kann Jm Verhandlungstermin gab der Angeklagte zu, sich in seiner unmöglich aus dem größeren Kindersegen" des Proletariers Erregung zu der beanstandeten Aeußerung haben hinreißen zu lassen. erklärt werden. Selbst wenn man den zugiebt, so sind die Unter- Der Staatsanwalt wollte dieselbe mit einer Geldstrafe von Diese Zahlen liefern den schlagenden Beweis, daß da, wo schiede zwischen den wohlhabenden und ärmeren Stadtgegenden 25 Mart geahndet wissen, der Gerichtshof trug aber dem beArme wohnen, verhälnißmäßig viel, und wo Reiche wohnen, doch so außerordentlich groß, daß sie nur aus der Abneigung der greiflichen Unmuthe des Angeklagten Rechnung und erkannte nur verhältnißmäßig wenig Gemeindeschultinder anzutreffen sind, oder Besitzenden gegen die Volksschule zu erklären sind. Die wenigen auf 15 Mark Geldstrafe. anders ausgedrückt: daß die Kinder 11 • " 12 " 81 Wedding, Gesundbrunnen" lizer Bahnhof u. s. w.) Stralauer- Viertel"( Große Frankfurterstr., Schlesischer Bahnhof u. s. w.. Rosenthaler Vorstadt"( Brunnenstraße, Schönhauser Allee u. f. w.. „ Luisenstadt jenseits des Kanals"( Gör 121/2" . 123/4" 131/4" • • 161/4" der Besitzlosen fast Gemeindeschul- Kinder, welche in den besseren Stadttheilen zu finden M Besitzenden sei im Wachsen. Wir empfehlen ihnen das eifrigste Studium der Tabelle, aus der sie ersehen können, daß es in diesen Schulen noch recht wenig Kinder giebt, deren Eltern sich durch das Almosen" der unentgeltlichen Lieferung von Lehr mitteln beleidigt" fühlen würden. Ein böser Streit mit einem Gerichtsvollzieher lag sämmtlich die Gemeindeschule und die Kinder der Besitzenden sind, sind natürlich auch noch nicht einmal die Kinder von Wer einer Anklage wegen thätlichen Angriffs auf einen Beamten, sofast sämmtlich nicht die Gemeindeschule besuchen. Wir würden habenden, sondern von Portiers, Post- oder Eisenbahn- Beamten diese Thatsache, die im Ernst noch niemals ein Mensch und anderen kleinen Leuten, welche mit Rücksicht auf ihren Beruf wie wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt zu Grunde, bezweifelt hat, nicht so hervorheben, wenn sie nicht von in der theuren Gegend wohnen müssen. Herr Stadt Schulrath welche gestern vor der 91. Abtheilung des Schöffengerichts vers dem Leiter des städtischen Schulwesens, Stadtschulrath Bertram Bertram und die freisinnige" Majorität der Stadtverordneten handelt wurde. Auf der Anklagebank befanden sich das Schlächter( Mitglied der Schuldeputation, welche diese interessante Tabelle meinten allerdings, die Beliebtheit der Gemeindeschulen bei den meister Reißmann'sche Ehepaar und die Frau Wilveröffentlicht hat!) auf das Allerbestimmteste bestritten worden helmine Krause. Am 3. Dezember hatte der Gerichtsvollzieher wäre, als es sich um die Frage handelte, ob die Eltern der GeSprenger beim Angeklagten Reißmann ein Pfändung vorzumeindeschulkinder in ihrer überwiegenden Mehrzahl so arm seien, nehmen. Als er den Laden betrat und den Zweck seines Erdaß ihnen die von den sozialdemokratischen Stadtverordneten be scheinens mitgetheilt hatte, trat Reißmann ihm mit der Erantragte unentgeltliche Lieferung der Lehrmittel erwünscht sei. flärung entgegen, daß das Geschäft, wie es stehe und liege, an die gleichfalls anwesende Frau Krause verkauft sei und derselben Die Gruppirung nach den historischen Stadttheilen giebt noch Die Untersuchungen von Kaffee auf die Minderwerthig- also alle Geschäftsutensilien gehörten. Der Beamte ging von nicht einmal das richtigste Bild, weil die besseren Stadttheile auch Straßengruppen mit ärmerer Bevölkerung und die schlechteren feit oder das gänzliche Verdorbensein desselben hat zu dem der Annahme aus, daß es sich nur um eine der häufig Stadttheile auch Straßengruppen mit reicherer Bevölkerung auf einigermassen überraschenden Ergebniß geführt, daß für die Be- vorkommenden Schiebungen handele, er erklärte, daß er auf den weisen, sodaß der Durchschnitt dort erhöht und hier vermindert urtheilung darüber, in welcher Art der Kaffee verdorben und angeblichen Besitzwechsel teine Rücksicht nehmen könne, er werde wird. Das Gesetz von der Beziehung zwischen Wohlhabenheit einer minderwerthig geworden ist, der menschliche Geruchs- und We- dennoch zur Pfändung schreiten. Als der Beamte sich anschickte, Stadtgegend und der geringen Höhe des Prozentsaßes an Gemeinde- schmacks- Sinn einen viel zuverlässigeren und bequemeren Maßstab ein Siegel anzulegen, erhielt er von Reißmann einen Stoß gegen schulkindern tritt erst in seiner ganzen Schärfe hervor, wenn nach bietet, als die sonst bei der Prüfung von Lebensmitteln an die Brust, daß er zurücktaumelte. Der Gerichtsvollzieher zog es dem hier einzig zulässigen Gesichtspunkte, dem der Wohlhabenheit, gewendete chemische Analyse. Bei der Anwendung der Letzteren vor, sich zu entfernen, um polizeiliche Hilfe zu holen. Bald gruppirt wird. Beispielsweise läßt sich die„ Rosenthaler Vorstadt", pflegen die Sachverständigen eine Reihe von Kennzeichen fest darauf fehrte er mit einem Schußmann zurück. Aber auch diesen welche Bezirke mit 84 bis über 20 pt. aufweist und im Ge- zustellen, deren Vorhandensein das Ürtheil, die Waare sei beiden Beamten stellte sich Reißmann mit der Erklärung gegen, sammtdurchschnitt 123/4 pet. hat, in drei deutlich von einander als verdorben oder minderwerthig zu erachten, rechtfertigt. daß er von seinem Hausrechte Gebrauch machen würde, wenn sie unterschiedene Gruppen trennen. Die an die Lothringerstraße Die Ausstellung solcher chemischen Kennzeichen hat sich nun seinen Laden betreten würden. Auch die beiden Frauen sollen den Kaffee als ziemlich unzureichend erwiesen. Beamten den Weg vertreten haben. Um eine größere Ausschreitung angrenzenden Bezirke haben im Durchschnitt 104 pCt., an der aber beim können die chemisch nachweisbaren Bestandtheile im zu verhüten, zogen die beiden Beamten sich noch einmal zurück. Metzer, Schwedler, Zionskirch- und Anflamerstraße beginnt eine Es können 3one mit 13 pCt., an der Danziger, Eberswalder, Bernauer- Kaffee vollkommen in einem Maße vorhanden sein, daß man nach Bald erschien aber eine größere Macht, bestehend aus einem straße eine Bone mit 16 pCt. Durchschnitt. Die Oranien- dem chemischen Befunde weder von einem Verdorbensein noch Polizeilieutenant, zwei Schuyleuten und dem Gerichtsvollzieher burger Vorstadt", welche Bezirke mit 8 bis 171/2 pet. aufweist von einer Minderwerthigkeit reden kann und doch ist vielleicht vor dem Reißmann'schen Laden und jetzt fügte sich der Inhaber und im Gesammtdurchschnitt 12 pet. hat, sondert sich in dieser Kaffee von einer solchen Beschaffenheit, daß sein Genuß desselben. Reißmann wurde zur Wache gebracht und nun fonnte Gruppen mit durchschnittlich 84 pet. am Neuen- und Oranien Uebelteit erzeugt. So ist es beispielsweise vorgekommen, daß der Gerichtsvollzieher zur Pfändung schreiten. In der Verhandburgerthor, 10% pet, am Rosenthalerthor, 14% pet. von der eine Sendung Kaffee, die zweimal Seeschaden erlitten hatte, d. h. lung stellte sich heraus, daß Frau Reißmann sich an der AusAnklamerstraße nordwärts. Im Stadttheil Wedding, Ge- ganz vom Seewasser durchnäßt war, nach der chemischen Unterschreitung garnicht betheiligt hatte, sie wurde deshalb freigesprochen, sundbrunnen", welcher mit 164 pt. am ungünstigsten suchung teine Merkmale ergab, welche die Waare als erheblich bie Angeklagte Strauſe tam mit einer Geldstrafe von 15 M. davon; gestellt ist, haben der Müllerstraße minderwerthig hätten erscheinen lassen. Dabei war dieser Kaffee der Angeklagte Reißmann wurde aber zu einem Monaté die Bezirke an der südlich von der Ringbahn nur 133/4 pt. Ohne diese von so üblem Geruch und der daraus bereitete Aufguß von so Gefängniß verurtheilt. Boziale Uebersicht. An die Zimmerer Berlins! Kameraden! Seit dem An die Zimmerer Berlins! Kameraden! Seit dem Jahre 1888, wo das Ausnahmegesetz seine Opfer verlangte, find auch wir ohne eine unserem Gewerbe entsprechende Führung gewefen. Das Sozialistengeset hat die damalige Lohnkommission verschluckt, und war es verschiedener Umstände halber nicht geLungen, ein Organ, das die Berliner Zimmererschaft in den ihr aufgezwungenen Kämpfen entsprechend zu leiten im Stande war, au schaffen. Kameraden! Am Sonntag, den 21. d. Mts., haben nun die Bimmerer Berlins gezeigt, daß sie nicht gewillt sind, noch länger rath- und thatlos hinsichtlich der Verbesserung ihrer wirthschaft lichen Lage dazustehn. Sie haben eine Lohnkommission gewählt, welche die Interessen der Berliner Zimmerer nach jeder Richtung hin vertreten wird. Wohl ist sich die Kommission der schweren Aufgabe bewußt, die sie lösen soll, wohl weiß sie, daß das Vertrauen der Berliner Zimmerer seit den letzten Betrügereien von 1889/90 gefunken, und der Indifferentismus größer geworden ist denn zuvor, aber sie weiß auch, daß, wenn eine Kommission besteht, welche sich mit persönlichen Angelegenheiten nicht befaßt, und dieselbe aus einer genügenden Anzahl Personen besteht, welche streng tontrollirt werden, und eine solche Kommission dann ihre Thätigkeit den Zimmerern Berlins regelmäßig zur Kenntniß bringt, daß es dann nicht lange dauern wird, bis das Vertrauen der Kameraden hinter ihr steht. Zur Aufgabe hat sich die Kommission gemacht, weder nach rechts noch nach links zu blicken, es mögen ihrer Thätigkeit Hindernisse in den Weg gelegt werden, gleichviel, sie wird alles pariren, und das Ziel, welches sie sich gestellt hat, unverzüglich verfolgen. Verein statistische Erhebungen über Lohnverhältnisse vornehmen| angenommen. Der neugegründete Verein führt danach den Titel: will, und zu reger Unterstützung dieses Unternehmens seitens der Freie Vereinigung sämmtlicher in der Papier in der regelrechten Ausfüllung der Fragebogen. Die gewonnenen rinnen."- Es wurde dann zur Wahl des provisorischen Kollegen und Kolleginnen aufgefordert. Die Unterstützung bestehe Industrie beschäftigten Arbeiter und Arbeite Resultate sollen für die Anbahnung einer Regelung der Arbeits- Vorstandes geschritten; dieselbe ergab folgendes: 1. Vorsitzender verhältnisse maßgebend sein. Herr Greiffenberg, 1. Rassirer Herr Jahn, 1. Schriftführer Herr Pickert, Beisitzer Frau Voltmann, Frau Die am 21. Juni abgehaltene öffentliche Versammlung a bicht, Fräulein B. Artelt und die Herren Freuden für Männer und Frauen hörte zunächst einen Vortrag des Gereich, Bahl und übenthal. Der Vorstand ist nach noffen Dr. Lütgenau über Darwinismus an. Der Vortrag dem angenommenen Statut berechtigt, aus der Bahl der statt. Beim Verschiedenem kritisirte Genosse Treuherz den Ar- und Schriftführers nach eigenem Ermessen zu bestimmen. wurde mit reichem Beifall belohnt. Eine Diskussion fand nicht Beisitzer heraus die Stellvertreter des Vorsitzenden, Kassirers tifel des" Lokal- Anzeiger", inhalts dessen die Frauen der Bour- Zu Revisoren wurden gewählt die Herren Schwarzburger, geoisie den Arbeiterinnen den Hausstand führen lehren sollen, hna und Fräulein Heine. Unter Verschiedenem" beschloß und wies nach, daß damit nur bezweckt sei, der Bourgeoisie noch man, die ca. 73 M., welche von der Agitationskommission der billigeres Dienstpersonal als jetzt schon vorhanden, zu beschaffen. Glacé und Kartonpapier- Arbeiter zum Maifonds gesammelt Frau Palm äußerte ihre Entrüftung über den Artikel der Kreuz- worden sind, an die Generalfommission deutscher Gewerkschaften Beitung", in welchem behauptet war, daß unter der arbeitenden in Hamburg abzuliefern. Herr Senfelder macht dann noch be Bevölkerung fein Nothstand existire. Genosse David zerpflückte tannt, daß seitens der Kommission der Album- und Kartondie bekannte Kornzollrede des Reichskanzlers und brachte den arbeiter, welcher die Sammlung für den Maifonds übertragen Bochumer Prozeß zur Sprache, besonders hervorhebend, daß sich wurde, 38,50 m. an gesammelten Geldern nach Hamburg abgeKommerzienrath Baare noch heute auf freiem Fuß befinde, liefert sind. Mit einem Hoch auf den neuen Verein und sein Gewährend im vergangenen Jahre die Friedrichshagener Hand- deihen wurde die Versammlung erledigt. schuhmacher monatelang in Untersuchung hätten ſizen müssen, trotzdem vorauszusehen gewesen, daß dieselben freigesprochen werden würden. Dr. Lütgenau berichtete noch über die Volts- rufsgenossen hielt am 18. Juni eine öffentliche Mitgliederver Die Freie Vereinigung der Berliner Portiers und Be versammlung", welche die Stöckerianer für die Kornzölle ab- sammlung ab, in welcher sich mehrere Kollegen als Mitglieder gehalten haben und in der„ die Leute aus dem Volk" in Personen einzeichnen ließen. Der angekündigt gewesene Vortrag des Gewie Jhenpliz und dem„ Sachverständigen" Stöcker zc. bestanden. nossen Wegner konnte wegen dringender Behinderung des letzteren nicht stattfinden. Die Versammlung beauftragte Kollegen Raßler, Musikinstrumenten Arbeiter! Am 20. Juni fand die Burgstraße 18, bis auf weiteres mit der Regelung des StellenKameraden! Thr werdet alle wissen, daß zur Durchführung Generalversammlung des Fachvereins dieser Branche statt. Auf Nachweises und beschloß die Einführung des Martensystems. bes am 21. d. M. gefaßten Beschlusses die Kommission mit Gelb der Tagesordnung stand: 1. Wahl des Vorstandes und der Kom- Die Bibliothekfrage wurde dahin geregelt, daß sich Kollege Raßler zu versehen ist. In dieser Beziehung diene vorläufig folgendes missionen. 2. Statutenberathung und Verschiedenes. Aus der einverstanden erklärte, bis zur Anschaffung einer Bücher zur Beachtung. Karten und Marken( à 15 Pf.) zum General- Wahl gingen hervor: H. Westermann, 1. Kassirer; Rob. sammlung die seinige unter Berücksichtigung der event. Bibliothekfonds der Berliner Zimmerer sind vom 5. Juli ab bis auf Krüger, 2. Schriftführer; Anton Böker, Bibliothekar; ordnung den Mitgliedern unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. weiteres bei allen Mitgliedern der Lohnkommission zu haben, Schwarzer, Beifizer; Paul Butas, Revisor. In die Nach dem noch eine interessante Frage, des Inhalts: Was lehrt und ersuchen wir alle Rameraden, hiervon unverzüglich Gebrauch Rechtsschuh- Kommission wurden die Kollegen E. Pa u I und Rih, uns der Bochumer Steuerprozeß?" Gelegenheit zu einer lebhaften machen zu wollen. Ferner wird bekannt gemacht, daß die 6 Be- in die Werkstatt- Kontrollkommission die Kollegen J. Orth, A. Debatte gegeben hatte, schloß der Vorsitzende die Versammlung girtsversammlungen, welche auf Grund des Beschlusses vom 21. d. M. Laube, Scheunemann, Pflug und Dasse gewählt. einzuberufen und in denen Bezirksvertrauensleute zu wählen sind, mit einem Hoch auf das Gedeihen der Freien Vereinigung der Die Arbeitsvermittelungs Rommission ergänzte sich durch Berliner Portiers und Berufsgenossen. stattfinden: 1. am 5. Juli, Vormittags 101/2 Uhr, bei Joel, Andreas nachfolgende Kollegen: Werner, Witte, Jung, Köhler, straße 21; 2. am 8. Juli, Abends 81/2 Uhr, im Königshof, Neumann, Grothe, Stamm, Näusel, Stock und Bülowstr. 37; 3. am 12. Juli, Vormittags 101/2 Uhr, Waffer: Hoppe. thorstr. 68, bei Krieger; 4. am 15. Juli, Abends 81/2 Uhr, Ein Antrag des Kollegen Robert Schmidt, den Bericht der Schönhauser Allee 28, bei Ruhlmey; 5. am 19. Juli, Vormittags Werkstatt- Kontrollkommission und Stntutenberathung auf die 10/2 Uhr, im Eisteller, Chausseestr. 88; 6. am 22. Juli, Abends Tagesordnung der nächsten Versammlung zu sehen wurde, nach81/2 Uhr, Moabiter Rafino, Wilsnackerstr. 63. Alles andere durch dem die Kollegen Blum dafür und Kröhn dagegen gesprochen, Flugblätter und Inserat im Vorwärts". Mit kameradschaft angenommen. lichem Gruß die Lohnfommission. G. Gefrois, Adalbertstr. 4, Hof L., 1 Tr. H. Goede, Triftstr. 4, S. 3 Tr. E. Obst, Blumenthalftr. 8, Hof 3 Tr. H. Bardeleben, Rügenerstr. 31, Quergeb. 1. Aufg. 3 Tr. G. Psigner, Kastanien- Allee 87, Quer gebäude 3 Tr., bei Conrad. W. Röhr, Schulzendorferstr. 16, Hof 2 Tr. C. Jänsch, Grenzstr. 6. Geldsendungen sind nur an den Kassirer H. Goede, alles andere ist an den Vorsitzenden E. Gefrois zu richten. B Der Vorsitzende theilte hierauf mit, daß sie in der Bibliothek von Bellamys„ Rückblick aus dem Jahre 2000" 8 Gremplare und von Mr. Kennan's Buch„ Sibirien" 4 Exemplare befänden und forderte zur fleißigen Benutzung dieser interessanten und belehrenden Bücher auf. Ein Antrag Niendorf: Wer innerhalb vier Wochen nach dem Sommerfest abrechnet, erhält bei 25 verkauften Billets das 26. gratis, fand Annahme. Der Verein zur Wahrung der Interessen der Schuh macher und verwandten Berufsgenoffen hielt am 22. b. M. eine Mitgliederversammlung ab, in welcher Herr Zahnarzt Semmel einen Vortrag halten sollte. Der Referent war jedoch trankheitshalber nicht erschienen, man ließ darauf die ersten beiden Punkte der Tagesordnung fallen. Es wurde nach kurzer Debatte beschlossen, das diesjährige Stiftungsfest im Elysium abzuhalten. Eine in Sachen Bollmars gestellte Resolution wurde wieder zurückgezogen, nachdem zwar alle Redner sich mit der selben einverstanden erklärt, jedoch gewünscht hatten, daß dieselbe nicht im Verein, sondern in der nächsten öffentlichen Bersammlung eingebracht werden möchte. Der Verein der Kurbelstepperinnen, Stepper 2c. hielt am 20. Juni bei Bolzmann, Andreasstr. 26, eine Versammlung ab. Dieselbe bot zunächst einen beifällig aufgenommenen Vortrag des Herrn Werner über:" Gewerkschaftsorganisation". An der Diskussion betheiligten sich mehrere Mitglieder im Sinne des Es folgte hierauf ein Bericht der Lohntarif- Kommission, in welchem aufgefordert wurde, die aufgestellten Fragebogen in Em pfang zu nehmen und baldigst auszufüllen. Dann wurde zu zahlreicher Betheiligung an der Landpartie des Vereins aufges fordert, welche, wie beschlossen, am Sonnabend, den 27. Juni nach Schmöchwiß unternommen wird. nannten Lokale statt. Die nächste Versammlung findet am 1. Juli in dem oben geAu die Maler, Auftreicher und Lackirer tn Rigdorf. Hierauf wurden Unterstügungsangelegenheiten erledigt. Da das Sommerfest in der Neuen Welt" in Kollegen! Ueberall regt es sich, in den entferntesten Orten treten folge der ungünstigen Witterung nicht statt die Kollegen zusammen, um sich zu organisiren. Ueberall in den inden konnte, so werden die Mitglieder ersucht, Diens- Referenten. Städten ist unsere Lage eine gleich traurige und gerade jetzt um tag, den 29. Juni daselbst recht zahlreich zu er mehr denn doppelt schlechter als früher. Die nothwendigsten fcheinen. Der Ueberschuß ist für Unterstüßungszwecke bestimmt. Nahrungsmittel haben Preise erreicht, deren Höhe schon die Preise Die Billets vom der Hungersnothfahre überschritten hat. Die Löhne find start schnittenen, haben volle Giltigkeit. 22. d. M., auch die eingeherunterdrückt, die Zölle auf die nothwendigsten Lebensmittel find trotz der Forderung des Voltes noch nicht abgeschafft, dagegen ist obendrein eine schlechte Ernte, eine noch schlechtere Beit in Aussicht. Unter diesen Verhältnissen wird es nun wohl jedem Einzelnen ohne weitere Erklärung klar sein, daß um uns und unsere Familien einigermaßen zu schützen, wir uns organi siren müssen. Zu diesem Zweck findet Dienstag, den 30. Juni, Abends 8/2 Uhr, bei Kummer, eine öffentliche Versammlung der Manifestationseid geleistet hatten. Maler, Anstreicher und Lackirer statt; in derselben pünktlich zu èrscheinen, ist eines jeden Kollegen heiligste Pflicht. Die Berliner Kollegen werden gebeten, wo sie mit Rigdorfer Kollegen zusammentommen, hierauf aufmerksam zu machen. Der Einberufer. Versammlungen. = Maler. Die Filiale 5 Nord hielt am 10. Juni ihre regelmäßige Mitgliederversammlung ab. In derselben hielt Rollege Schweiger einen mit Beifall aufgenommenen Vortrag über Nationalreichthum und Armuth. Diskussion fand nicht statt. Zum Punkt Verschiedenes wurde eine Liste der Unfallfaffe verlesen, in welcher 40 Malermeister aufgeführt sind, die den Briefkaffen der Redaktion. Eine lebhafte Debatte entspann sich über den schlechten Geschäftsgang. Besonders wurde gewünscht, die jüngeren Kollegen möchten doch nach außerhalb Kondition durch den Nachweis an tönnen die Sachen Ihrer zukünftigen Frau nicht gepfändet werA. V., Pasewalkerstraße. Wegen Ihrer Alimentenschulden nehmen, damit nicht die Verheiratheten hierzu gezwungen sind; den, auch nicht nach der Verheirathung. die jüngeren, namentlich die zugereisten Kollegen, welche hier doch nichts haben, zu verlieren 2. K. Die Polizeibeamten und der Bürgermeister haben sich follten nicht so sehr auf Berlin verpicht sein. Gerade die Kollegen, macht. weder des Hausfriedensbruchs noch des Diebstahls schuldig ges welche nach Berlin geströmt tamen, drückten die Löhne, weil jetzt hier eine Arbeitslosigkeit herrscht, wie seit lange nicht am 1. sum 15. zuläffig. M. 100. Die Ründigung ist nur am 15. zum 1. ,, nicht Die Filiale Berlin des Zentral Verbandes deutscher Versammlung, welche am 15. Juli stattfindet, zur Diskussion zu mehr dagewesen. Ein Antrag, dieses Thema in der nächsten W. O. Für die Zeit, da Sie zu einer Landwehrübung einMaurer hielt am 23. d. M. in großen Saale von Königshof" stellen und dann in der kombinirten Versammlung Stellung dazu gezogen sind, sind Sie von Zahlung der Steuern nicht befreit. eine gut besuchte Mitgliederversammlung ab behufs definitiver nehmen, wurde angenommen. Hierauf schilderte ein außerhalb marken übernommen haben, so ist er berechtigt, sich wegen Schlegelstr. 129. Da nur Sie von dem Budiker die Wahl der örtlichen Verwaltung. Vor Eröffnung der Versammlung Berlins felbständig gewesener Kollege, wie schwer es ist, in den der Bezahlung an Sie zu halten. Es ist dann Ihre Sache, das fanden zahlreiche Mitglieder- Aufnahmen in den Verband statt. Provinzialstädten Gehilfen zu bekommen; die Kleinmeister seien Die Versammlung trat nach ihrer Eröffnung fofort in die ent- beswegen nicht im Stande, die Konkurrenz auszuhalten. Weiter Geld wieder von Ihren Kollegen beizutreiben. sprechende Wahl ein und bestimmte folgende Kollegen zu den gelangte zur Mittheilung, daß ein Mitglied der Filiale I( S.) am muß innerhalb einer Woche feit der Verkündung desselben schrift F. H. Die Berufung gegen ein Urtheil des Schöffengerichts refp. Aemtern: zum ersten Bevollmächtigten Gröppler, zu 1. Juni beerdigt und auch von unserer Filiale ein Kranz mit muß innerhalb einer Woche seit der Verkündung desselben schrift deffen Stellvertreter Müller, zum Kassirer Grunow Die Kosten der Vertheidigung hat der zu Schleife gewidmet worden ist. Ein Antrag, den Bericht im Vor- lich eingereicht werden. zu Revisoren Bansa, Heinze und Wilknis. Ferner wurden für besseren Besuch der Versammlungen zu wirken, schloß dertheidigungskosten der Staatstaffe auferlegt. Die gesetzliche Gedessen Stellvertreter Baganz, zum Schriftführer Fritsche, wärts" zu veröffentlichen, fand Annahme, Mit der Aufforderung Angeklagte in der Regel auch dann zu bezahlen, wenn er freigewählt zu Thürkontrolleuren die Kollegen Häusler, Lamprecht Vorsitzende die Versammlung. gesprochen wird. Nur in seltenen Fällen werden die Verund Wutschke. Zur Bequemlichkeit der Mitglieder wurden außerdem bühr beträgt 12 Mart, doch werden meist höhere Honorare ausHilfskafsirer( Beitragssammler) eingesetzt und zwar für den Der Fachverein der Marmor. und Granitarbeiter bedungen. Westen Franke, für den Süden Helteshoff, für den hielt am 21. Juni feine regelmäßige Mitgliederversammlung ab. Osten Mischte, für den Norden Scholz. Dieselben tafsiren Beim Punkt„ Stellungnahme zur Berliner Streit- Kontroll- werden. Ist diese Form nicht gewahrt, so hat der Vertrag, falls Schiller. Schenkungsverträge müssen gerichtlich abgeschlossen im Westen bei Böhland, im Süden bei Grube, Mariendorfer- tommission" erörterte Kollege Paulikat die gefaßten Beschlüsse der nicht die Uebergabe der geschenkten Sache erfolgt ist, teine rechtstraße 10, im Osten, Waldemarstraße 61, im Norden Kommission und ersucht, die seit dem Monat Mai ausgegebenen liche Giltigkeit, und kann auch wenn die Uebergabe erfolgt ist, bei Schmidt, Bernauer- und Swinemünderstraßen Ecke. Fünfpfennig- Marken einzuführen; ferner soll Kollege Thies als binnen 6 Monaten widerrufen werden. Das Amtsgericht, Neue Nachdem die Wahlen vollzogen waren, nahm Kollege Delegirter beibehalten werden. Bu Punkt 2,„ Regelung der Friedrichstr. 13, nimmt die Schenkungsverträge auf. Heinze das Wort zu einer Erörterung des Thema's: Vereinskasse", wurde folgender Antrag einstimmig angenommen: unsere Biele. Derselbe hob besonders hervor, daß der Verband feine Kampfesorganisation gegen Arbeitsbrüder sein solle, vielmehr es als vornehmste Aufgabe betrachte, die zerstreuten zu sammeln, an sich heranzuziehen und aufzuklären, um durch die Macht der Organisation einen bessernden Einfluß auf die schlechten Berhältnisse im Baugewerte zu gewinnen. Der Verband unterscheide sich in- seinen Bestrebungen in keiner Weise von Beim Punkt Verschiedenes" trat Kollege Paulikat vom Amt denen anderer Arbeiter. Redner ermahnte, treu und fest zur des ersten Vorsitzenden zurück. Die nächste Versammlung findet Sache zu halten, unbekümmert um alle Anfeindungen. Die am 12. Juli statt. Kollegen Müller und Silberschmidt pflichteten den Ausführungen des Vorredners bei, diefelben noch erweiternd und erDie Kommission sendet an Pichel's Vater und Kollege Pichel je einen eingeschriebenen Brief und ladet dieselben ein zu einer persönlichen Zusammenfunft binnen 14 Tagen. Die Kommission hat in der nächsten Versammlung Bericht zu erstatten. Der Punkt 3, Ersatzwahl eines Revisors", wurde durch die einstimmige Wahi des Kollegen Körner gewählt. lichen Tauf, Entbindungs- und Sechswochenkosten zu zahlen, B. H., Hüslich. Der betr. Verführer braucht nur die übwelche auf 60 M. von den Gerichten veranschlagt zu werden, pflegen. Weitere Krankheiten und Begräbnißkosten braucht er nicht zu zahlen. C. B., Wienerstr. Auch als Affordarbeiter hatten Sie mit Ihrer Klage auf Lohnentschädigung abgewiesen worden. Anspruch auf 14tägige Kündigung und sind daher zu Unrecht Die Berufung muß beim Landgericht II durch einen bei demfelben zugelassenen Anwalt eingelegt werden. Weines teine Klage mehr erheben; letztere verjährt in sechs J. W. Sie können jest wegen der schlechten Qualität des Monaten. Eine öffentliche Versammlung aller in der Album-, Kartongänzend. In der nächsten Versammlung soll dies Thema, welches und Glacé- Karton- Papierfabriken Berlins und Umgegend beschäf der vorgerückten Zeit wegen nur oberflächlich gestreift werden tigten Arbeiter und Arbeiterinnen fand am 25. Juni unter dem fonnte, gründlich erörtert werden. Nachdem auch der erste Be- Vorsitz des Herrn Beyer statt. G3 war diese Versammlung Potsdam ihren dortigen Unterstügungswohnsiz verloren. Da sie S. Ihr Mutter hat durch die zweijährige Abwesenheit aus vollmächtigte zur regen Agitation für den Verband aufgefordert einberufen worden, um die letzten Schritte zur Gründung einer nicht nachweisen kann, daß sie sich aus eigenen Kräften dort unters hatte, trennten sich die Anwesenden mit einem Hoch auf das alle verwandten Branchen umschließenden Organisation mit Ein halten kann, so ist allerdings nach dem Gesetze über die FreiGedeihen des Zentralverbandes der deutschen Maurer. schluß der Arbeiterinnen zu unternehmen. Das einleitende Referat zügigkeit die Potsdamer Kommune berechtigt, Ihrer Mutter be hielt Herr Freudenreich. In furzen Ausführungen legte Aufenthalt zu verjagen und sie nöthigenfalls mit Hilfe der Polizei Eine öffentliche Versammlung der Kurbelstepper, berselbe nochmals seinen schon in der Versammlung am 11. Mai aus der Stadt zu entfernen. Stepperinnen und Berufsgenossinnen und Ge- eingenommenen Standpunkt dar, daß eine selbständige Bereinigung noffen fand am 24. Juni unter dem Vorsitze des Herrn der im Gewerbe beschäftigten Arbeiterinnen nicht zweckmäßig sei, entschädigung verlangen, auch wenn das Geschäft, in welchem cr W. O., Moabit. 1. Der Arbeiter fann 14tägige Lohn Schiesel statt. Genosse W. Ma ch hielt einen beifällig auf- sondern eine alle verw. Branchen umfassende Vereinigung mit Arbei- arbeitete, gerichtlich verkauft ist. Es ist dann nur die Frage, ob genommenen Vortrag über: Warum fordern wir die sozialistische terinnen gegründet werden müsse, wenn man dem Kapital erfolg der Arbeitgeber zahlungsfähig ist. 2. Wenn nicht ausdrücklich Produktionsweise? Eine Diskussion fand nicht statt. Unterm reich die Spitze bieten wolle. An der Diskussion betheiligten sich die Ratenzahlung verabredet ist, so kann jeder Gläubiger verlangen, Buntt„ Verschiedenes" forderten einige der Kollegen zu energischer Herren Marwis, Drews, Greiffenberg, Feld. daß ihm Alles auf einmal gezahlt wird. Zur Gewährung von Agitation hauptsächlich unter den Arbeiterinnen auf. Wenn die mann, Jahn und Heyfelder. Zwischen Herrn Mar- Ratenzahlungen fann er auch vom Gericht nicht gezwungen beiterinnen einen guten Verdienst hätten, so sei doch gerade die zu einer kleinen Aussprache bezüglich der Vorgänge in der letzten möglich ist, Ihre Schuld im Termin anzuerkennen. Sonst machen Rurbelstepperei eine Saisonbeschäftigung, weshalb sich der Lohn öffentlichen Versammlung( 15. Juni). Herr Marwit suchte Sie sich nur unnüße Mehrkosten. im Durchschnitt sehr gering stelle. Auch würde der das Verhalten der Buchbinder zu rechtfertigen, während dem Zohn durch das Anwachsen der Konkurrenz von Arbeits- gegenüber die anderen Herren das Vorgehen der Kommission der oder regelmäßig mit dem Fuhrwerk beschäftigten Arbeiter nicht A. S. Ein Handelsmann braucht einen bei ihm zeitweise Träften febr bald, selbst Jur Saison zurückgehen. Album-, Karton- und Glacé- Kartonpapier- Arbeiter und Arbeiterinnen bei der Unfall- Berufsgenossenschaft anzumelden. Um dem vorzubeugen, müßten sich alle Arbeiter und Arbeiterinnen, in Schuh nahmen. Man beschloß darauf die Errichtung eines alle welche in Rurbelsteppereien thätig sind, baldigst dem bestehenden Branchen der Papierverarbeitungs- Induſtrie umfassenden Vereins. nicht erbberechtigt und tann nur die innerhalb der leyten Gs wurde noch bekannt gegeben, daß der Das vorgelegte Statut wurde mit einigen kleineren Aenderungen 16 Monate gemachten Geschenke zurückfordern. Verein anschließen. M. M. Eine Braut ist nach dem Tode des Bräutigams Neue Welt, Bergschloss- Brauerei. Hafenhaide Nr. 36. Montag, den 13. Juli: Großes Sommerfelt. Veranstaltet von Mitgliedern der Central- Kranken- und Sterbe- Kasse der Tischler. Auftreten sämmtlicher Spezialitäten. Konzert und Sommernachts- Ball im neuerbauten Bal champêtre. Ainderbelußigungen jeder Art. E Zum Schluß: Grosses Monstre- Feuerwerk. Anfang 4 Uhr. Entree 30 Pf. Herren, welche sich am Tanz betheiligen, zahlen 50 Pf. extra. Hierzu ladet freundlichst ein Das Comité. Billets sind vorher bei sämmtlichen Komiteemitgliedern zu haben: D. Raasche, Mariannenstr. 34, Hof 2 Tr.; R. Krüger, Manteuffelstr. 67, Seitenfl. 3 Tr.; B. Rölling, Rottbuser Damm 93, v. 3 Tr.; H. Pielede, Rottbuser Ufer 60, 1. Quergeb. 3 Zr.; G. Logan, Stalizerstr. 66, Hof 2 Tr.; A. Geske, Forsterstr. 48, v. 4 Tr.; außerdem in sämmtlichen mit Plakaten belegten Handlungen. Achtung! 300/6 Fachverein sämmtlicher in der Musik- Jnstrumenten- Industrie beschäftigten Arbeiter ( früher Klavier- Arbeiter- Verein) Das Sommerfest, welches am Montag, den 22. Juni, in der Neuen Welt" stattfinden sollte, ist in letzter Stunde wegen allzu großem Unwetter auf Dienstag, den 30. Juni verlegt worden. Die verausgabten Billets haben zu diesem Fest ihre volle Giltigkeit. Wir bitten die Kollegen dringend um gütigen Bufpruch und werden die Plakat- Inhaber gütigft gebeten, das Datum auf den Blafaten abzuändern. 375/11 Das Komitee. habe keine Filialen und stehe mit ähnlich laufenden Firmen H. Stramm's Restaurant, in het beziehung. Bitte daher genau auf Firma zu achten. 123. Ritterstraße 123. Großes Fremdenlogis, Herberge und beits- Nachweis der Vereine ber Reichhaltiger Frühstück-, Mittagund Abendtisch à la carte zu foliden Preisen. 537 L Ausschank von vorzüglich. Weissund Bairisch- Bier. W. Gründel's Restaurant, S, Dresdenerstraße 116. Arbeitsnachweis u. Verkehr der Maler, Buchbinder, Schloffer, Töpfer, Drechsler, Sattler und Gärtner. 221L 2 Billards, Vereinszimmer und Saal Läglich: Frei- Concert Treptow. Bade's Volksgarten. S Parkstrasse. Jeden Sonntag Tanz in beiden Sälen. Kaffeeküche. Regelbahn. Volks beluftigungen aller Art. Vorzügliches Weiß- u. BairischBier. Nordhäuser Korn, echt, Str. 55 Pf. Cognac, Rum Weinessig " " 1 M. 10 Pf. Brauer& Grützmann, Andreasstr. 63 u. Emdenerstr. 49. 798 L Achtung! Maurer! Achtung! Kaiser- Weissbier, Große öffentliche General- Versammlung der Maurer Berlins und Umgegend am Dienstag, den 30. Juni, Abends 8½ Uhr, im ,, Feen- Palast", Burg- und St. Wolfgangstraßen- Ecke. Tages Drdnung: 1. Stand der jetzigen Lohnbewegung und weitere Beschlußfassung zu derfelben. 2. Gewerkschaftliches. Kollegen, schmieden wir das Eisen so lange es heiß ist; benügt die jezige Periode, für Eure Existenz Vortheile herauszuschlagen, fordert den Stundenlohn von 60 Pf. auf allen Bauten und kommt alle zu der Versammlung, um die weiteren Schritte in dieser Beziehung berathen zu helfen. Der Vertrauensmann der Berliner Maurer: Ernst Hanisch, Nostizstr. 40. Große öffentliche Versammlung 285/15 45 Fl. à 1/2 Str. 3 M. Central- Weissbier- Brauerei, Andreasstr. 63 und Emdenerstr. 49. Halbe Preise! Vorzügl. Arbeit. J. Baer, Berlin N., Gesundbrunnen, Badstraße 18, Großer Umfah. 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